Einwohner- und Ortsbürger- Gemeindeversammlung - Seengen

seengen

Einwohner- und Ortsbürger- Gemeindeversammlung - Seengen

Gemeinde Seengen

einladung

Einwohner- und Ortsbürger-

Gemeindeversammlung

Freitag, 18. November 2011 | 20.00 Uhr | Turnhalle Nr. 3


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einwohnergemeinde

Traktandenliste

seiTe

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Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger

Gemeinde Seengen

Zur Gemeindeversammlung vom 18. November 2011 laden

wir Sie recht freundlich ein. Die Unterlagen zu den einzelnen

Sachgeschäften liegen in der Gemeindekanzlei während

14 Tagen vor der Versammlung zur Einsichtnahme

auf. Der Stimmrechtsausweis (hinterste Umschlagseite

dieser Vorlage) ist beim Eintritt in das Versammlungslokal

persönlich abzugeben.

Seengen, im Oktober 2011 Gemeinderat Seengen

Traktandenliste

einwohnergemeindeVerSAmmLUng

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011

2. Genehmigung des überarbeiteten Gemeindevertrages über die Organisation

und die Finanzierung der Kreismusikschule Seengen

3. Zusatzkredit von Fr. 50’000.– für ein Einweihungsfest im Zusammenhang

mit der Sanierung des Schulhauses Nr. 2 mit Mehrzweckhalle

4. Änderung des Personalreglements der Kreismusikschule Seengen

5. Erhöhung Stellenplan der Bibliothek um 30%

6. Voranschlag 2012 mit einem Steuerfuss von 84%

7. Verschiedenes und Umfrage

ortSbürgergemeindeVerSAmmLUng

1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011

2. Voranschlag 2012

3. Verschiedenes und Umfrage

weitere inhALte

Finanzieller Ausblick

Protokoll Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011

Protokoll Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011


aNTrag

Berichte und Anträge

des Gemeinderates

trAktAndUm 1

Gemeinde Seengen

e i n w O h n e r g e m e i n d e v e r S a m m l u n g

Protokoll

Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011 ist in

dieser Vorlage abgedruckt.

Sie wollen das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. Juni

2011 genehmigen.

trAktAndUm 2

genehmigung des überarbeiteten gemeindevertrages über die Organisation

und die Finanzierung der Kreismusikschule Seengen

Sachverhalt

Die Kreismusikschule Seengen ist eine anerkannte, bewährte und beliebte

musische Einrichtung. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zu einem breiten

Bildungsangebot und trägt somit auch zur hohen Qualität der Schule Seengen

bei. 19 Instrumente stehen zur Auswahl. Momentan machen 356 Schüler vom

vielfältigen Unterrichtsangebot Gebrauch. Sie werden von 21 Lehrpersonen

während 194 Lektionen pro Semester gefordert und gefördert.

Der im Jahr 1994 gegründeten Kreismusikschule Seengen sind die Gemeinden

Boniswil, Egliswil, Hallwil, Leutwil und Seengen angeschlossen. Rechtlich

basiert sie auf einem Gemeindevertrag, der letztmals 2003 den aktuellen

Gegebenheiten angepasst worden ist. Dieser Vertrag hat sich bewährt. Aufgrund

praktischer Erfahrungen und Gesetzesänderungen sind nun einige

Anpassungen erforderlich. Auch die Schule ist einer zunehmenden Dynamik

unterworfen. Schlanke Strukturen, die den Schulbehörden rasche Entscheide

und Anpassungen ermöglichen, sind deshalb erforderlich. Die vorgesehenen

Änderungen sollen diesem Umstand Rechnung tragen. Nachstehend werden

die Änderungen tabellarisch aufgeführt.

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einwohnergemeinde

§ heutiger Text neuer Text

1 Abs. 1 Die Gemeinden Seengen, Boniswil, Egliswil und Hallwil

haben auf vertraglicher Basis die Kreismusikschule Seengen

gegründet. Mit dem vorliegenden Vertrag wird die Gemeinde

Leutwil in die Kreismusikschule Seengen aufgenommen.

Demnach sind neu die Gemeinden Seengen, Boniswil,

Egliswil, Hallwil und Leutwil Mitglieder der Kreismusikschule

Seengen. Die Mitgliedschaft richtet sich nach den Bestimmungen

des vorliegenden Vertrages.

2 Der Gemeinderat Seengen bewilligt das jährliche Budget.

Er legt den Elternbeitrag gestützt auf § 19 dieses Vertrages

fest.

3 Die Schulpflege Seengen ist Aufsichtsbehörde über die

Kreismusikschule Seengen.

Sie erlässt auf Antrag der Kreismusikschulkommission ein

Pflichtenheft für die Musiklehrer und den Musikschulleiter.

4 Kreismusikschulkommission

1 Die Kreismusikschulkommission besteht aus acht Mitgliedern:

– 5 Gemeindevertreter; jede Vertragsgemeinde stellt

einen Vertreter nach eigener Wahl. Die Wahl erfolgt

durch den Gemeinderat.

– 1 Vertreter des Gemeinderates Seengen; dieser wird

durch den Gemeinderat Seengen gewählt.

– 1 Vertreter der Schulpflege Seengen; dieser wird durch

die Schulpflege Seengen gewählt.

– 1 Vertreter der Lehrerschaft Seengen (kein Musiklehrer);

dieser wird durch die Schulpflege Seengen gewählt.

2 Die Amtsdauer der Kreismusikschulkommission entspricht

jener der Schulpflege Seengen.

3 Die Kreismusikschulkommission konstituiert sich selbst.

5 Aufgaben

Der Kreismusikschulkommission obliegen insbesondere folgende

Aufgaben:

• Aufsicht über den Schulbetrieb

• Beratung und Unterstützung des/r Musikschulleiters/in

• Vorbereitung der Lehrerwahlen

• Budgetantrag zu Handen des Gemeinderates Seengen an

die Schulpflege Seengen

• Behandlung der ihr durch die Schulpflege zugewiesenen

Geschäfte

• Verwendung von Spendengeldern und Einnahmen aus

Kollekten

• Überprüfung der Stundenpläne

• Fächerangebot

7 Verwaltung

1 Der Rechnungsverkehr erfolgt über die Finanzverwaltung

der Gemeinde Seengen. Diese ist für die Besoldung der

Lehrkräfte, die Abrechnung mit den kantonalen Stellen,

die Versicherung der Lehrkräfte und das Inkasso bei den

Eltern zuständig.

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2 Die Finanzverwaltung Seengen fordert die Defizitbeiträge

proportional zu den besuchten Unterrichtsstunden auf

Ende des Schuljahres von den Partnergemeinden zurück.

3 Die Verwaltungsentschädigung richtet sich nach den

jeweils gültigen Regelungen für Gemeindeverbände gemäss

Verordnung über die anzurechnenden Mindestansätze

der Beiträge, Gebühren und Entschädigungen.

Gemeinde Seengen

Die Gemeinden Seengen, Boniswil, Egliswil, Hallwil und

Leutwil bilden auf vertraglicher Basis die Kreismusikschule

Seengen. Die Mitgliedschaft richtet sich nach den Bestimmungen

des vorliegenden Vertrages.

Der Gemeinderat Seengen bewilligt auf Antrag der Schulpflege

Seengen das jährliche Budget. Er legt den Elternbeitrag

gestützt auf § 19 dieses Vertrages fest.

Die Schulpflege Seengen ist verantwortlich für die Kreismusikschule

Seengen.

Sie erlässt auf Antrag der Kreismusikschulkommission

(KMSK) ein Pflichtenheft für die Instrumentallehrpersonen

(ILP) und den/die Musikschulleiter/in (MSL).

Kreismusikschulkommission

1 Die Kreismusikschulkommission besteht aus sieben Mitgliedern:

– 5 Gemeindevertreter; jede Vertragsgemeinde stellt

einen Vertreter nach eigener Wahl. Die Wahl erfolgt

durch den Gemeinderat.

– 1 Vertreter des Gemeinderates Seengen; dieser wird

durch den Gemeinderat Seengen gewählt.

– 1 Vertreter der Schulpflege Seengen; dieser wird durch

die Schulpflege Seengen gewählt und übernimmt das

Präsidium.

2 Die Amtsdauer der Kreismusikschulkommission entspricht

jener der Schulpflege Seengen.

Aufgaben

Die Kreismusikschulkommission hat folgende Aufgaben:

• Aufsicht über den Schulbetrieb

• Vorbereitung der Wahl des/der Musikschulleiters/in und

der Instrumentallehrpersonen sowie Wahlantrag an die

Schulpflege Seengen

• Budgetantrag an die Schulpflege Seengen zuhanden des

Gemeinderates Seengen

• Behandlung weiterer Aufgaben, welche ihr durch ein von

der Schulpflege Seengen zu erlassendes Pflichtenheft

zugewiesen werden.

Verwaltung

1 Der Rechnungsverkehr erfolgt über die Finanzverwaltung

der Gemeinde Seengen. Diese ist für die Besoldung

der Instrumentallehrpersonen, die Versicherung der Instrumentallehrpersonen

und das Inkasso der Elternbeiträge

zuständig.

2 Die Finanzverwaltung Seengen fordert die Defizitbeiträge

proportional zu den besuchten Unterrichtsstunden auf

Ende des Schuljahres von den Partnergemeinden zurück.

3 Für die Rechnungsführung erhebt die Gemeinde Seengen

eine jährliche Verwaltungsentschädigung in der Höhe

von 2 % des gesamten Personal- und Sachaufwandes.


einwohnergemeinde

8 Schulunterricht / Unterrichtsräumlichkeiten

1 Die Primarschüler werden in der Regel an ihrem Wohnort

unterrichtet. Ebenfalls am Wohnort findet der Musikgrundschulunterricht

für das 2. Kindergartenjahr und die

1. Klasse Primarschule statt. Die Wohnortsgemeinde stellt

geeignete Unterrichtsräume zur Verfügung. Der Unterricht

hat in den Schulräumen stattzufinden.

9 Freiwilligkeit

Der Instrumentalunterricht ist freiwillig. Der Unterricht

wird einzeln oder in Gruppen erteilt.

12 Berechtigung zur Teilnahme am Unterricht

Zum Instrumentalunterricht sind Schüler und Jugendliche

bis zum Ende ihrer Ausbildungszeit, längstens bis zum

zwanzigsten Altersjahr berechtigt, welche den Wohnsitz in

den Vertragsgemeinden haben. Kinder des 2. Kindergartenjahres

und Schüler der 1. Primarschulklasse, welche ihren

Wohnsitz in den Vertragsgemeinden haben, sind berechtigt,

am Musikgrundschulunterricht teilzunehmen.

15 Absenzen/Ausschluss

Für Absenzen gelten die gleichen Vorschriften wie beim

ordentlichen Unterricht. Der Lehrer ist in jedem Falle frühzeitig

zu informieren. In begründeten Fällen, insbesondere

bei mangelndem Fleiss, mangelnder Disziplin, unentschuldigten

Absenzen und Nichteignung, kann die Kreismusikschulkommission

auf Antrag des/r Musikschulleiters/in den

Ausschluss eines Schülers vom Unterricht verfügen.

16 Lektionen

Über die Dauer der Lektionen (Gruppen und Einzelunterricht)

entscheidet die Kreismusikschulkommission.

Bei besonderer Begabung besteht die Möglichkeit für zusätzlichen

Unterricht. Der zusätzliche Unterricht untersteht

der Bewilligung der Kreismusikschulkommission.

Über die Grösse der Gruppen im Gruppenunterricht und der

Musikgrundschule entscheidet die Kreismusikschulkommission.

Für den Oberstufenunterricht bleiben die Bestimmungen

der VO über den Instrumentalunterricht vom 1. Oktober 2001

vorbehalten.

19 Elternbeiträge

1 Für die vom Kanton nicht subventionierten Kosten des Instrumentalunterrichts

legt der Gemeinderat Seengen auf

Antrag der Kreismusikschulkommission den Elternbeitrag

gemäss folgendem Beitragsschlüssel fest:

Volksschüler und Kindergärtner:

1/2 Gemeindebeitrag und 1/2 Elternbeitrag

Jugendliche in Ausbildung (Schüler, Lehrlinge) bis zum

vollendeten 20. Lebensjahr:

1/3 Gemeindebeitrag und 2/3 Elternbeitrag

2 Das Schulgeld und die Gemeindebeiträge bemessen sich

nach Massgabe des Gesamtaufwandes der Musikschule.

3 Die Rechnungsstellung erfolgt semesterweise zu Beginn

des Semesters. Bei Austritt im Laufe des Semesters erfolgt

keine Rückerstattung.

21 Musikgrundschulunterricht

Der Musikgrundschulunterricht ist für die Kinder des

2. Kindergartenjahres und der 1. Klasse Primarschule der

Gemeinden Boniswil, Hallwil, Leutwil und Seengen ab dem

Schuljahr 2004/05 unentgeltlich. Die Kosten werden von der

jeweiligen Wohnsitzgemeinde übernommen.

Gemeinde Seengen

Schulunterricht / Unterrichtsräumlichkeiten

1 Die Primarschüler werden in der Regel an ihrem Wohnort

unterrichtet. Die Wohnortgemeinde stellt die Infrastruktur

zur Verfügung. Der Unterricht hat in den

Schulräumen zu erfolgen. Kann eine Aussengemeinde

die Infrastruktur nicht zur Verfügung stellen und ist diese

in Seengen vorhanden, findet der Unterricht in den

Schulräumen der Gemeinde Seengen statt. Der Transfer

ist Sache der Eltern.

Freiwilligkeit

Der Instrumentalunterricht ist freiwillig. Der Unterricht

wird einzeln und zusätzlich in Ensembles erteilt.

Berechtigung zur Teilnahme am Unterricht

Zum Instrumentalunterricht sind Schüler und Jugendliche

bis zum Ende ihrer Ausbildungszeit, längstens bis zum

zwanzigsten Altersjahr, berechtigt, welche den Wohnsitz in

den Vertragsgemeinden haben.

Absenzen/Ausschluss

Für Absenzen gelten die gleichen Vorschriften wie beim ordentlichen

Unterricht. Die Instrumentallehrperson ist in jedem

Falle frühzeitig zu informieren. In begründeten Fällen,

insbesondere bei mangelndem Fleiss, mangelnder Disziplin,

unentschuldigten Absenzen und Nichteignung sowie Nichtbezahlung

des Elternbeitrages kann die Kreismusikschulkommission

auf Antrag der Instrumentallehrperson im Einverständnis

mit dem/der Musikschulleiter/in den Ausschluss

eines Schülers/einer Schülerin vom Unterricht verfügen.

Lektionen

Über die Dauer der Lektionen entscheidet die Kreismusikschulkommission.

Bei besonderer Begabung besteht die Möglichkeit für zusätzlichen

Unterricht. Der zusätzliche Unterricht untersteht

der Bewilligung der Kreismusikschulkommission und

bedingt den Vorschlag der Instrumentallehrperson.

Für den Oberstufenunterricht bleiben die Bestimmungen

des jeweils geltenden kantonalen Rechts vorbehalten.

Elternbeiträge

1 Für die vom Kanton nicht subventionierten Kosten des

Instrumentalunterrichts legt der Gemeinderat Seengen

auf Antrag der Kreismusikschulkommission den Elternbeitrag

gemäss folgendem Beitragsschlüssel fest:

Volksschüler:

1/2 Gemeindebeitrag und 1/2 Elternbeitrag

Jugendliche in Ausbildung (Schüler, Lernende) bis zum

vollendeten 20. Lebensjahr:

1/3 Gemeindebeitrag und 2/3 Elternbeitrag

2 Das Schulgeld und die Gemeindebeiträge bemessen sich

nach Massgabe des Gesamtaufwandes der Musikschule.

3 Die Rechnungsstellung erfolgt semesterweise zu Beginn

des Semesters. Bei Austritt im Laufe des Semesters erfolgt

keine Rückerstattung.

Gestrichen

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einwohnergemeinde

aNTrag

erläuterungen zu verschiedenen Änderungen:

Gemeinde Seengen

§ 3: Die Schulpflege Seengen wird nicht mehr als Aufsichtsbehörde der

Kreismusikschule Seengen, sondern als verantwortliche Behörde bezeichnet.

§ 4: Der Vertreter der Schulpflege Seengen übernimmt das Präsidium von

Amtes wegen. Die Kreismusikschulkommission konstituiert sich nicht

mehr selbst. Die Lehrerschaft ist nicht mehr in der Kreismusikschulkommission

vertreten. Die Mitgliederzahl reduziert sich von 8 auf 7

Personen.

§ 5: Nur noch die wichtigsten Aufgaben werden im Vertrag erwähnt. Ansonsten

hat die Schulpflege Seengen die weiteren zur Behandlung zugewiesenen

Aufgaben in einem Pflichtenheft zu definieren.

§ 7: Die Verwaltungsentschädigung wurde auf 2% des gesamten Personal-

und Sachaufwandes festgelegt. Bisher richtete sie sich nach der

Verordnung über die anzurechnenden Mindestansätze der Beiträge,

Gebühren und Entschädigungen. Diese Gesetzesbestimmung wurde

aufgehoben und kann deshalb nicht mehr angewandt werden.

§ 8: Aufgrund geänderter Rechtsbestimmungen musste dieser Paragraph

neu formuliert werden. Nach wie vor sollen die Primarschüler an

ihrem Wohnort unterrichtet werden. Der Unterricht muss auch weiterhin

in Schulräumen stattfinden.

§ 12: Die Bestimmungen über den Musikgrundschulunterricht wurden

geändert. Siehe auch Bemerkungen zu § 21.

§ 15: Als Ausschlussgrund vom Musikschulunterricht wurde neu auch die

Nichtbezahlung des Elternbeitrages aufgenommen.

§ 16: Die Bestimmungen über den Musikgrundschulunterricht wurden

geändert. Siehe auch Bemerkungen zu § 21.

§ 19: Die Kostenbeteiligung für Kindergärtner muss nicht mehr geregelt

werden, da sich diese auf den Musikgrundschulunterricht bezog und

dieser nicht mehr Teil der Musikschule ist. Siehe auch Bemerkungen

zu § 21.

§ 21: Der Musikgrundschulunterricht ist nicht mehr Teil der Musikschule.

Er ist neu in der Stundentafel der Volksschule integriert. Die entsprechenden

Bestimmungen können somit im Vertrag gestrichen werden.

Ansonsten weist der überarbeitete Gemeindevertrag nur noch einige Änderungen

redaktioneller Art auf. So wurde z. B. die Bezeichnung Musiklehrer

generell in Instrumentallehrpersonen geändert.

Sofern die Einwohnergemeindeversammlungen aller beteiligten Gemeinden

dem überarbeiteten Vertrag zustimmen, tritt dieser am 01.01.2012 in Kraft. Alle

früheren Verträge, Reglemente und Vereinbarungen in und unter den Vertragsgemeinden,

die Musikschule betreffend, sind auf diesen Zeitpunkt aufgehoben.

Der vollständige Vertrag liegt bei den Gemeindeverwaltungen während

14 Tagen vor der Einwohnergemeindeversammlung öffentlich auf.

Sie wollen dem überarbeiteten Gemeindevertrag über die Organisation und

Finanzierung der Kreismusikschule Seengen zustimmen.


einwohnergemeinde

aNTrag

trAktAndUm 3

Gemeinde Seengen

Zusatzkredit von Fr. 50’000.– für ein einweihungsfest im Zusammenhang mit

der Sanierung des Schulhauses nr. 2 mit mehrzweckhalle

Sachverhalt

Die Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni 2010 bewilligte einen Bruttokredit

von Fr. 8’160’000.– für die Sanierung des Schulhauses Nr. 2 mit Mehrzweckhalle.

Mit den Bauarbeiten wurde im April 2011 begonnen.

Ursprünglich war kein Einweihungsfest, sondern nur eine einfache Aufrichtefeier

geplant. Der Baukredit enthält deshalb auch keine finanziellen Mittel für

ein solches Fest. Im Nachhinein wurde beschlossen, dass der für die Gemeinde

Seengen prägende Bau auch gebührend eingeweiht werden soll. Geplant ist

ein zweitägiges Fest für die ganze Dorfbevölkerung. Die Planung ist aber noch

nicht soweit fortgeschritten, dass bereits Einzelheiten genannt werden können.

Der beantragte Kredit von Fr. 50’000.– ist deshalb eine grobe Schätzung

und als oberes Kostendach zu verstehen. Das Organisationskomitee wird sich

bemühen, mit möglichst wenig finanziellen Mitteln ein schönes Fest zu organisieren,

das für Jung und Alt zum Erlebnis wird.

Der Gemeinderat ersucht die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, dem Kredit

zuzustimmen und damit ein schönes Einweihungsfest zu ermöglichen.

Sie wollen einen Zusatzkredit von Fr. 50’000.– für ein Einweihungsfest im Zu-

sammenhang mit der Sanierung des Schulhauses Nr. 2 mit Mehrzweckhalle

bewilligen.

trAktAndUm 4

Änderung des Personalreglements der Kreismusikschule Seengen

Sachverhalt

Das Anstellungsverhältnis der Instrumentallehrpersonen und des/der Musikschulleiters/in

der Kreismusikschule Seengen richtet sich nach dem Personalreglement

der Kreismusikschule Seengen. Das Reglement wurde von der Einwohnergemeindeversammlung

am 24. November 2006 beschlossen.

Gemäss Art. 17 des Personalreglements werden die Lehrpersonen für ihre Arbeitsleistung

nach den im Reglement festgelegten Besoldungsbändern entlöhnt.

Es sind vier Besoldungsbänder mit den Bezeichnungen a, b, c und d vorhanden.

Die Lohnspange reicht von Fr. 43’400.– bis Fr. 113’500.–.

Bei der Anstellung des Musikschulleiters hat es sich gezeigt, dass die obere

Lohngrenze nicht ausreicht, um eine ausgebildete Fachperson im Rahmen der

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einwohnergemeinde

aNTrag

Gemeinde Seengen

aktuellen Besoldungsbänder anstellen zu können. Das Reglement soll deshalb

mit einem weiteren Besoldungsband a1 ergänzt werden. Der Minimallohn dieses

Bandes beträgt Fr. 82’500.--, der Maximallohn Fr. 130’000.--. Die Anforderungen

an das neue Besoldungsband werden wie folgt umschrieben:

– Musikschulleiterausbildung

– Lehrdiplom des Schweiz. Musikpädagogischen Verbandes

– Lehrdiplom eines staatlich anerkannten Konservatoriums

Schulpflege und Gemeinderat ersuchen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger,

das neue Besoldungsband zu bewilligen.

Sie wollen der Ergänzung des Personalreglements der Kreismusikschule Seengen

mit einem Besoldungsband a1 (Ergänzung Art. 17 und Anhang) zustimmen.

trAktAndUm 5

erhöhung Stellenplan der Bibliothek um 30%

Sachverhalt

Die Bibliothek dient der Bevölkerung und der Schule als Zentrum für Information,

Begegnung, Aus- und Weiterbildung, Kulturpflege, Freizeitgestaltung

und Unterhaltung. Sie bietet Bücher und weitere Medien zur Benutzung an.

So werden der Zweck und der Auftrag unserer Bibliothek im massgebenden

Reglement umschrieben.

Tatsächlich ist die Bibliothek Seengen eine wertvolle und sehr beliebte Einrichtung

unserer Gemeinde. Statistische Zahlen belegen diese Feststellung. Im

Jahr 2010 wurden insgesamt 33’718 Medien ausgeliehen. Dies erstaunt nicht,

wird doch für wenig Geld viel geboten. Das breit gefächerte, gut strukturierte

und abwechslungsreiche Angebot setzt sich aus rund 9’310 Medien zusammen.

Dazu gehören zur Hauptsache Bücher (8’500); aber auch Kassetten (110),

CD’s (150), DVD’s (410) und Zeitschriften (140) werden angeboten.

Der Arbeitsaufwand für Ausleihen, Veranstaltungen, Instandhaltung, Registration,

Administration etc. hat in den letzten Jahren, bedingt durch das grosse

Interesse, das umfassendere Angebot und die stets wachsende Bevölkerungszahl,

zugenommen. Mit den gegenwärtig zur Verfügung stehenden 55 Stellenprozent

ist die Arbeitslast von den 4 in Teilzeit tätigen Bibliothekarinnen nicht

mehr zu bewältigen. Es müssen laufend Überstunden geleistet werden. Dieser

Zustand ist auf die Dauer nicht akzeptierbar. Der Stellenplan muss deshalb

erhöht werden. Auch die einschlägigen Richtlinien lassen erkennen, dass eine

Erhöhung des Stellenplans erforderlich ist. Bei der Grösse unserer Bibliothek

werden total 85 Stellenprozent empfohlen. Unserer Bibliothek stehen zurzeit

55% zur Verfügung. Es fehlen somit 30%.


einwohnergemeinde

aNTrag

Gemeinde Seengen

Die Bibliothek Seengen wird im nächsten Jahr neue Räumlichkeiten in der

sanierten Mehrzweckhalle beziehen können. Ihre Attraktivität wird dadurch

noch gesteigert. Die Erhöhung des Stellenplans ist deshalb gerechtfertigt. Die

jährlich wiederkehrenden Kosten für die fehlenden 30 Stellenprozent betragen

rund Fr. 26’500.–.

Der Gemeinderat ersucht die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, der Erhöhung

des Stellenplans zuzustimmen, damit der Bevölkerung auch künftig eine

attraktive und gut funktionierende Bibliothek mit einem umfangreichen Medienangebot

von hoher Qualität zur Verfügung gestellt werden kann.

Sie wollen der Erhöhung des Stellenplans der Bibliothek um 30% zustimmen.

trAktAndUm 6

voranschlag 2012 mit einem Steuerfuss von 84%

vorbemerkung

Das detaillierte Budget wird nicht mehr in der Einladung zur Gemeindeversammlung

abgedruckt. Es kann jedoch über www.seengen.ch elektronisch abgerufen

oder in Papierform bei der Finanzverwaltung Seengen (finanzverwaltung@seengen.ch/Tel.

062 767 63 30) bezogen werden.

allgemeines

Der Voranschlag sieht bei einem unveränderten Steuerfuss von 84% einen Gesamtumsatz

von 17.60 Millionen Franken vor. Der Wert liegt um 652’300 Franken

oder 3.8% über dem Budget 2011. Das Budget ist geprägt von einer sehr

hohen Steigerung im Nettoaufwand. Gegenüber dem Vorjahr nimmt dieser

um 698’200 Franken oder 9.3% zu. Hauptverantwortlich dafür sind Budgetpositionen,

bei denen den Gemeinden die Hände gebunden sind (Spitalfinanzierung

und Besoldungskosten Lehrpersonen). Aber auch das Jugendfest und die

Kündigung der Gemeinde Meisterschwanden bei der gemeinsamen Bauverwaltung

hinterlassen ihre Spuren im Budget 2012.

In den letzten sechs Jahren haben die Zahlungen an den Kanton enorm zugenommen.

So stiegen die Lasten im Bereich der Besoldungskosten Lehrpersonen, Spitalund

Pflegefinanzierung, öffentlicher Verkehr sowie Sonderschulung und Heime

um 1.39 Millionen Franken und betragen heute 3.25 Millionen Franken. Dank der

hohen Steuerkraft und dem grossen Wachstum der Gemeinde können diese

zusätzlichen Lasten bewältigt werden. Der Steuerertrag natürlicher Personen

ist von 2006 bis 2012 (Budget) um 1.99 Millionen Franken gestiegen. Das Budget

2012 sieht Gesamtabschreibungen von 976’900 Franken vor. Davon entfallen

157’400 Franken auf zusätzliche Abschreibungen. Die Abschreibungen

liegen damit im Bereich des Vorjahresbudgets, wo 1.02 Millionen Franken eingestellt

waren. Die Investitionsrechnung verzeichnet Nettoausgaben von 5.47

Millionen Franken.

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einwohnergemeinde

erläuterungen zur laufenden rechnung

allgemeine verwaltung

Gemeinde Seengen

Der Nettoaufwand liegt mit 1’275’300 Franken um 120’500 Franken oder 10.4%

über dem Vorjahr.

Ab dem Rechnungsjahr 2011 haben die Gemeinden eine externe Bilanzprüfung

durchführen zu lassen. Verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchen

Weiterbildungen, die von der Gemeinde übernommen werden. Es ist vorgesehen,

eine Organisationsanalyse über die Verwaltung vornehmen zu lassen. Dafür ist

ein Betrag von 43’000 Franken eingestellt. Der Gemeinderat hat beschlossen,

den Stellenplafond bei der Bauverwaltung vorerst aufrecht zu erhalten, obwohl

mit Meisterschwanden ein wichtiger Partner wegfällt, da aufgrund personeller

Engpässe in der Vergangenheit Arbeitsrückstände zu verzeichnen sind, die raschmöglichst

aufgearbeitet werden müssen. Der Anteil von Meisterschwanden betrug

im Jahr 2010 134’215 Franken. Per 1. August 2011 übernahm Seengen die Führung

der Finanzverwaltung Ammerswil. Beim AFZ Hubpünt steht die Erneuerung

der Warmwasseraufbereitung an, wofür 27’000 Franken eingestellt sind.

Öffentliche Sicherheit

Der Nettoaufwand liegt mit 652’200 Franken um 24’200 Franken oder 3.6%

unter dem Vorjahr.

Der Seenger Anteil an den Kosten der Regionalpolizei Seetal beträgt voraussichtlich

239’400 Franken oder 32’300 Franken mehr als im Jahr 2011 budgetiert.

Bei der Feuerwehr fallen hohe Ausbildungskosten von 51’700 Franken ins

Gewicht.

Bildung

Der Nettoaufwand liegt mit 3’131’100 Franken um 223’000 Franken oder 7.7%

über dem Vorjahr.

Die Gemeindebeiträge an die Schulreisen und Lager werden leicht erhöht, was zu

Mehrkosten in der Grössenordnung von 14’200 Franken führt. Der Nettoaufwand

bei der Musikschule ist leicht unter dem Vorjahr, weil die von der Standortgemeinde

Seengen übernommenen einmaligen Kosten (Personal und Instrumente) wegfallen.

Gemäss den Bestimmungen muss die Musikschule zu mindestens 50% aus

Elternbeiträgen finanziert werden, was auf das Schuljahr 2012/13 wieder überprüft

werden muss. Seit 1. Juli 2011 ist der leitende Hauswart (neu geschaffene Stelle mit

Aufstockung von 50%) im Amt, was die Kosten bei den Schulanlagen ansteigen lässt.

Es ist vorgesehen, rund 200’000 Franken in den Unterhalt der Schulanlagen zu investieren,

wobei die Telefonanlage und die Leitungen für einen späteren Anschluss

des Schillinghauses an das Fernwärmenetz am stärksten zu Buche schlagen. Der

Anteil, den die Gemeinden für die Personalkosten der Lehrpersonen zu übernehmen

hat, beträgt 35% der Gesamtkosten. Der Anteil der an der Schule Seengen beschäftigten

Lehrpersonen steigt um 180’000 Franken auf 1.687 Millionen Franken.

Von diesem Betrag werden den Schulvertragsgemeinden 571’900 Franken weiter

verrechnet. Die Schulgelderträge der Schule Seengen betragen 1’078’000 Franken.

Momentan besuchen ca. 200 Kinder aus Nachbargemeinden die Schule Seengen.


einwohnergemeinde

Gemeinde Seengen

Kultur und Freizeit

Der Nettoaufwand liegt mit 578’000 Franken um 120’800 Franken oder 26.4%

über dem Vorjahr.

Nächstes Jahr findet in Seengen wieder ein Jugendfestjahr statt! Für diesen

Jahreshöhepunkt, der am Wochenende vom 23./24. Juni 2012 unter dem Motto

«onderwägs» stattfindet, sind 100’000 Franken eingestellt. Die Gemeinde

sieht vor, die Oper im Schloss Hallwyl mit 15’000 Franken zu unterstützen. Der

Neuzuzügeranlass, der im 2-Jahres-Turnus stattfindet, wird im 2012 durchgeführt.

Der Stellenplan der Bibliothek wird um 30 Stellenprozente erweitert

(gemäss Traktandum 5). Es ist vorgesehen, die Jahresbeiträge für die Benützung

der Bibliothek um 10 Franken auf 35 Franken pro Jahr zu erhöhen.

gesundheit

Der Nettoaufwand liegt mit 1’405’000 Franken um 354’500 Franken oder 33.7%

über dem Vorjahr.

Die grösste Steigerung des Aufwandes ist im Bereich Gesundheit zu finden. Die

Spitalfinanzierung wird per 1. Januar 2012 grundlegend ändern. Für den Kanton

Aargau wird mit Mehrkosten von jährlich 144 Millionen Franken gerechnet,

wovon die Gemeinden 53 Millionen zu tragen haben. Die Kosten steigen für die

Gemeinden um rund 75%. Es ist von einer Mehrbelastung von rund 450’000

Franken auszugehen. Die Finanzierung der Langzeitpflege wurde ab 2011 neu

geregelt. Entsprechend einer Hochrechnung auf Grund der bisherigen Belastung

ist mit einer Zahlung an den Kanton von ca. 135’000 Franken zu rechnen.

Soziale wohlfahrt

Der Nettoaufwand liegt mit 1’048’800 Franken um 104’000 Franken oder 9.0%

unter dem Vorjahr.

Die Gemeinde Seengen ist in der glücklichen Lage, dass sie wenige Sozialfälle

hat. Der budgetierte Aufwand bewegt sich bei 139’000 Franken. Die grösste

Ausgabenposition beinhaltet den Restkostenbeitrag an die Sonderschulen

und Heime, die mit 746’900 Franken zu Buche schlagen wird. Die Ersatzabgabe

an den Kanton infolge Nichterfüllung der Asylantenaufnahmequote wird sich

um 12’000 Franken bewegen. Im nächsten Jahr findet zudem eine Frühlingsfahrt

für die Seniorinnen und Senioren statt.

verkehr

Der Nettoaufwand liegt mit 823’300 Franken um 137’400 Franken oder 20.0%

über dem Vorjahr.

Im nächsten Jahr sind nebst den ordentlichen Arbeiten an Kantonsstrassen innerorts

folgende Projekte vorgesehen: Sanierung Mauer bergseitig an der Brestenbergstrasse,

Verlegung des Radweges im Bereich des Musterplatzes und die

Anpassung des Fussgängerüberganges an der Schulstrasse. Für Verkehrsmassnahmen

an der Oberdorfstrasse sind 27’000 Franken budgetiert. Die SBB-Tageskarten

werden wiederum teurer. Es wurde daher beschlossen, den Preis einer Ta-

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einwohnergemeinde

Gemeinde Seengen

geskarte für Auswärtige auf 45 Franken anzuheben. Der Preis für Seengerinnen

und Seenger bleibt bei 35 Franken. Die Bootsstegmieten werden um rund 10%

angehoben. Die Velovignetten sind ab 2012 nicht mehr erhältlich, da der Bund

den Versicherungsschutz aufhob. Damit fällt die beliebte Gratisabgabe weg.

umwelt und raumordnung

Der Nettoaufwand liegt mit 90’300 Franken um 15’800 Franken oder 22.2%

unter dem Vorjahr.

Die Wasserversorgung schliesst mit gleich bleibenden Gebühren mit einem

Ertragsüberschuss von 93’000 Franken ab. Die Verzinsung der Kapitalien der

Eigenwirtschaftsbetriebe ist mit 1.50% eingesetzt.

Die Abwasserbeseitigung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 52’200

Franken ab. Dieser wurde bei der kürzlichen Senkung der Gebühr in Kauf genommen.

Der grösste Brocken in den laufenden Kosten ist der Betriebskostenbeitrag

an den Abwasserverband Hallwilersee mit 219’800 Franken.

Bei der Abfallbewirtschaftung ist ein Minus von 5’800 Franken vorgesehen,

das aus den Reserven entnommen werden kann. Die Grundgebühren werden

auf das Jahr 2012 gesenkt. Die neuen Ansätze (in Klammer bisheriger Ansatz):

1-2-Personen-Haushalt 30.00 (40.00), Haushalt ab 3 Personen 45.00 (60.00),

Gewerbe/Landwirtschaft 75.00 (100.00).

volkswirtschaft

Der Nettoertrag liegt mit 57’400 Franken um 6’800 Franken oder 13.4% über

dem Vorjahr.

Der Beitrag an die Ortsbürgergemeinde zur Deckung des Defizites der Waldhütte

wird ab 2012 nicht mehr ausgerichtet.

Finanzen und Steuern

Der Steuerfuss ist weiterhin mit 84% eingesetzt. Der Steuerertrag natürlicher

Personen wurde in Anlehnung an die Empfehlungen des kantonalen Steueramtes

budgetiert. Diese rechnen pro 2012 mit einem Plus von 2.5%, was bei uns

224’200 Franken ausmacht. Zudem wurde das überdurchschnittliche Wachstum

von Seengen mit weiteren 125’000 Franken angenommen. Gesamthaft

betragen die Gemeindesteuern natürlicher Personen 9.315 Millionen Franken.

Im Rahmen des Finanzausgleiches muss Seengen im nächsten Jahr 286’000

Franken an den Kanton bezahlen.

Im Bereich des Kapitaldienstes sind wir nach wie vor in der glücklichen Lage, keine

Schulden von Dritten zu haben. Die einzigen Fremdmittel der Einwohnergemeinde

betreffen die Eigenwirtschaftsbetriebe und die Ortsbürgergemeinde. Sie werden

mit 1.5% verzinst. Die vorgeschriebenen Abschreibungen steigen mit der Fertigstellung

der Mehrzweckhalle im Jahr 2012 an. Diese werden rund 819’500 Franken betragen.

Es wird mit zusätzlichen Abschreibungen von 157’400 Franken gerechnet,

womit die gesamte Eigenfinanzierung im Rahmen des Vorjahres liegt.


einwohnergemeinde

vOranSchlag 2012

erläuterungen zur investitionsrechnung

Gemeinde Seengen

Es steht uns ein ausgabenintensives Jahr bevor. Gesamthaft sind Investitionen

bei der Einwohnergemeinde von 5.47 Millionen Franken vorgesehen. Der Löwenanteil

mit 4.7 Millionen Franken verschlingt die Mehrzweckhalle. Daneben wird

bei einem allfälligen Mieterwechsel bei den Alterswohnungen wieder eine Wohnung

saniert. Der Kredit wurde bereits am 20. November 2009 gesprochen.

Für das Gemeindewerk ist ein Budgetkredit von 117’000 Franken für die Anschaffung

eines Traktors mit Frontlader vorgesehen. Bisher wurden diese Gerätschaften

zugemietet. Aus wirtschaftlichen und praktischen Gründen macht

es Sinn, einen eigenen Traktor anzuschaffen.

Der Gemeinderat möchte die Fusswegverbindung zwischen Steinbrunnengasse

und Generationenweg sicherstellen. Für die notwendigen Fusswegrechte

sind Entschädigungen im Rahmen von 125’000 Franken zu entrichten. Diese

Ausgabe ist als Budgetkredit eingestellt.

Zudem schreiten die Arbeiten an der Brestenbergstrasse voran. Die Kosten

belasten sowohl die Einwohnergemeinde (Strasse) wie auch die Wasserversorgung

und Abwasserbeseitigung mit den Werkleitungen. Es macht Sinn, im

Zuge der Arbeiten an der Brestenbergstrasse die Mauer talseitig zu sanieren.

Dafür sind als Budgetkredit 151’000 Franken eingestellt.

Für Budgetkredite sind keine separaten Gemeindeversammlungsbeschlüsse

notwendig. Diese gelten als bewilligt, wenn das Budget genehmigt wird.

laufende rechnung voranschlag 2012 voranschlag 2011 rechnung 2010

Zusammenzug Aufwand Etrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

0 allgemeine verwaltung 2’082’300 807’000 1’994’500 839’700 1’895’955.48 814’015.95

Nettoaufwand 1’275’300 1’154’800 1’081’939.53

1 Öffentliche Sicherheit 2’250’800 1’598’600 2’263’100 1’586’700 2’294’791.23 1’618’644.94

Nettoaufwand 652’200 676’400 676’146.29

2 Bildung 4’883’700 1’752’600 4’646’700 1’738’600 4’473’642.31 1’796’217.20

Nettoaufwand 3’131’100 2’908’100 2’677’425.11

3 Kultur, Freizeit 637’000 59’000 511’700 54’500 567’560.10 53’496.65

Nettoaufwand 578’000 457’200 514’063.45

4 gesundheit 1’405’500 500 1’050’500 0 680’565.60 507.00

Nettoaufwand 1’405’000 1’050’500 680’058.60

5 Soziale wohlfahrt 1’203’200 154’400 1’336’500 183’700 1’228’552.00 458’747.11

Nettoaufwand 1’048’800 1’152’800 769’804.89

6 verkehr 896’700 73’400 834’900 149’000 792’879.00 114’813.85

Nettoaufwand 823’300 685’900 678’065.15

7 umwelt, raumordnung 1’402’000 1’311’700 1’419’300 1’303’200 1’485’559.44 1’356’131.74

Nettoaufwand 90’300 116’100 129’427.70

8 volkswirtschaft 20’900 78’300 27’700 78’300 20’273.45 87’879.90

Nettoertrag 57’400 50’600 67’606.45

9 Finanzen, Steuern 2’813’900 11’760’500 2’858’800 11’010’000 4’134’898.63 11’274’222.90

Nettoertrag 8’946’600 8’151’200 7’139’324.27

Total 17’596’000 17’596’000 16’943’700 16’943’700 17’574’677.24 17’574’677.24

| 13 |


einwohnergemeinde

vOranSchlag 2012

auFwand nach aBTeilung

Allgemeine Verwaltung

Öffentliche Aufwand nach Abteilung Sicherheit

Bildung

Kultur, Freizeit

Gesundheit

Soziale Wohlfahrt

Verkehr

Umwelt, Raumordnung

Volkswirtschaft

Rechnung 2008 Rechnung 2009 Rechnung 2010 Budget 2011 Budget 2012

Allgemeine Verwaltung

Öffentliche Sicherheit

Bildung

902394 1018577 504’892

613144 497315

2887863 638’083 2706085

1081940 391’534

676146

654’821

2677425

1154800 1200000 514’063

676400 700000

2908100 680’059 3000000

Kultur, Freizeit

Gesundheit

504892

638083

391534

587’316 654821

514063

956’323

680059

457200 500000

1050500 769’805 1100000

Soziale Wohlfahrt

Verkehr

Umwelt, Raumordnung

587316

708515

86576

708’515 956323

572492

86’576 91405

572’492

769805

678065

129428 91’405

1152800 678’065 1200000

685900 700000

116100 129’428 100000

Volkswirtschaft -43312 -26172 -67606 -50600 -50000

In Tausend

3’000

3000000

2’500

2500000

2’000

2000000

1’1500

1500000

1’000

1000000

500

500000

0

-500

0

-500000

Allgemeine

Verwaltung

Öffentliche

Sicherheit

Allgemeine Öffentliche

Verwaltung Sicherheit

rechnung 2008

902’394

613’144

2’887’863

-43’312

Bildung Kultur, Freizeit Gesundheit Soziale

Gesundheit Soziale Wohlfahrt

Bildung Kultur

Freizeit

rechnung 2009

1’018’577

497’315

2’706’085

-26’172

Wohlfahrt

rechnung 2010

1’081’940

676’146

2’677’425

Verkehr Umwelt,

Raumordnung Umwelt

Raumordnung

Volkswirtschaft

Gemeinde Seengen

investitionsrechnung

Zusammenzug Bis 2011 verbucht voranschlag 2012 ab 2013 fällig

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

0 allgemeine verwaltung 2’662’639.90 0.00 50’000 0 97’725.90 0.00

1 Öffentliche Sicherheit 0.00 0.00 0 0 0.00 0.00

2 Bildung 4’343’792.50 28’400.00 4’700’000 0 0.00 0.00

3 Kultur, Freizeit 1’059’998.05 133’980.30 0 0 0.00 0.00

6 verkehr 2’659’200.00 0.00 733’000 0 0.00 0.00

7 umwelt, raumordnung 7’104’188.40 117’721.30 460’000 1’010’800 0.00 0.00

9 Finanzen, Steuern 0.00 0.00 1’010’800 5’943’000 0.00 0.00

Total 17’829’818.85 280’101.60 6’953’800 6’953’800 97’725.90 0.00

Rechnung 2008

Rechnung 2009

Rechnung 2010

Budget 2011

Budget 2012

Die Kosten stiegen gesamthaft seit 2008 um rund 2.4 Millionen Franken. In vielen Bereichen sind die Kosten stetig ge-

wachsen. Die Zunahmen bei der Bildung, dem grössten Anteil, und im Gesundheitsbereich mit Neuordnung der Pflegeund

Spitalfinanzierung sind am auffälligsten.

| 14 |

Verkehr

-67’606

Budget 2011

1’154’800

676’400

2’908’100

457’200

1’050’500

1’152’800

685’900

116’100

-50’600

Volks-

wirtschaft

Budget 2012

1’275’300

652’200

3’131’100

578’000

1’405’000

1’048’800

823’300

90’300

-57’400

Rechnung 2008

Rechnung 2009

Rechnung 2010

Budget 2011

Budget 2012


auFwand nach aBTeilung in PrOZenTen

Gemeinde Seengen

�����������������������������������

Budget 2011 Budget 2012 anteil 2011 anteil 2012

Allgemeine Verwaltung

Öffentliche Sicherheit

���������������������

Bildung ���������������������

Kultur, �������Freizeit 1’154’800

676’400

2’908’100

457’200

1’275’300

14%

14%

����������� ����������� ����������� �����������

652’200

8%

7%

������� ������� ��� ���

3’131’100 ������ ������ 35% �� �� 35%

578’000 ������� ������� 6% ��� ��� 6%

Gesundheit

���������������� 1’050’500

1’405’000 ������ ������ 13% �� �� 16%

Soziale ���������� Wohlfahrt

�����������������

Verkehr

�������

Umwelt,

�������������������

Raumordnung

Volkswirtschaft

��������������

1’152’800

685’900

116’100

1’048’800 �������

�������

823’300

������

90’300

������

�������

�������

������

�����

14%

8%

1%

���

���

��

��

��� 12%

���

9%

��

1%

��

������� �������

Gesundheit �����������

16% ����

einwohnergemeinde

Soziale Wohlfahrt

������������������

12%

����

Kultur, Freizeit

�����������������

6%

���

������������

Budget 2012

Verkehr

��������

9% Umwelt, Raumordnung ����������������������

Allgemeine Verwaltung

���

��������������������

1%

���� 14%

���

����������������������

Öffentliche Sicherheit

��� 7%

�������� Bildung

���� 35%

Ein ������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

Drittel der Steuergelder fliesst in den Bereich der Bildung, wo vor allem die Anteile an den Personalkosten der

��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

Lehrpersonen zu Buche schlagen. Etwa gleich grosse Anteile werden im Gesundheitsbereich, gefolgt von allgemeiner

��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

Verwaltung ���������� und sozialer Wohlfahrt erwartet. Je knapp 10% werden für die Bereiche Verkehr und öffentliche Sicherheit

ausgegeben. Die Kultur ist mit 6% an den Steuererträgen beteiligt.

| 15 |


enTwicKlung neTTOauFwand/STeuererTrag

STeuern und einwOhner

Steuerfuss

Steuerertrag

Einwohnerzahl

2005

93%

7’262’340

3’003

2006

89%

7’431’066

3’065

2007

89%

8’089’474

3’208

2008

89%

8’584’765

3’278

2009

84%

8’443’000

3’364

2010

84%

8’670’497

3’415

Gemeinde Seengen

���������������������������������������

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012

Steuerfuss

���� 93% ���� 89% ���� 89% ���� 89% ���� 84% ���� 84% ���� 84% ���� 84%

Nettoaufwand

�����������

������������

Steuerertrag

��� ��� ��� ��� ��� ��� ��� ���

4’644’194 4’660’302 4’959’881 5’905’072 5’583’193 6’172’454 7’544’698 8’182’200

������������������ ������������������ ������������������ ������������������ ������������������ ������������������ ������������������ ������������������

���������

7’262’340

��������� ���������

7’431’066

��������� ���������

8’089’474

��������� ���������

8’584’765

��������� ���������

8’443’000

��������� ������������������ 8’670’497

������������������ 8’622’600

���������

9’306’900

���������

In Tausend

���������

einwohnergemeinde

��������� 10’000

9’000 ��������

8’000 ��������

7’000 ��������

6’000 ��������

5’000 ��������

4’000 ��������

3’000 ��������

2’000 ��������

1’000 ��������

– ������

93%

89%

89%

89%

84%

84%

84%

84%

���� ���� ���� ���� ���� ���� ���� ����

2005 2006 2007 2008 2009 2010

2011

2012

����� ����� ����� ����� ����� ����� ����� �����

Der Nettoaufwand ist in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. Einerseits musste die Organisation und Infrastruktur

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��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

der wachsenden Gemeinde standhalten. Auf der anderen Seite stiegen vor allem die «gebundenen Kosten», die für ver-

����������������������������������������������������������������������������������������������

schiedene Aufgabenbereiche an den Kanton abgeliefert werden müssen, stark an. Diese Kosten haben von 2006–2012

�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

�������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

um 1.39 Millionen Franken zugenommen. Der Steuerertrag wuchs dank dem starken Wachstum der Bevölkerung an. Die

Steuerkraft pro Einwohner ist aber auch gestiegen. Es wird eine Herausforderung sein, die steigenden Kosten auch in

Zeiten eines abflachenden Bevölkerungswachstums im Griff zu behalten.

2011

84%

8’622’600

������������� Steuerertrag

������������

Nettoaufwand

aNTrag Sie wollen den Voranschlag 2012 mit einem Steuerfuss von 84% genehmigen.

2012

84%

9’306’900

Die Steuererträge nahmen stark zu. In den Jahren 2005–2009 sank der Steuerfuss um 9%. Seit 2009 hat Seengen einen

Steuerfuss von 84%. Die Einwohnerzahl nahm seit 2005 um rund 500 Einwohner zu, konnten wir doch nach den Sommerferien

2011 die 3’500. Einwohnerin in Seengen begrüssen.

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aNTrag

Berichte und Anträge

des Gemeinderates

trAktAndUm 1

Gemeinde Seengen

O r T S B ü r g e r g e m e i n d e v e r S a m m l u n g

Protokoll

Das Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni 2011 ist in

dieser Vorlage abgedruckt.

Sie wollen das Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni

2011 genehmigen.

trAktAndUm 2

voranschlag 2012

vorbemerkung

Das detaillierte Budget wird nicht mehr in der Einladung zur Gemeindeversammlung

abgedruckt. Es kann jedoch über www.seengen.ch elektronisch abgerufen

oder in Papierform bei der Finanzverwaltung Seengen (finanzverwaltung@seengen.ch/Tel.

062 767 63 30) bezogen werden.

Für die Ortsbürgerverwaltung ist bei einem Umsatz von 26’200 Franken ein

ausgeglichenes Budget vorgesehen.

Die Abteilung Wald rechnet mit einer kleinen Einlage in die Forstreserve von

2’800 Franken.

Seit Oktober 2007 wird die Rechnung des Forstbetriebes Rietenberg von der

Gemeinde Dintikon geführt. Das Budget des Forstbetriebes sieht bei einem

Umsatz von 1.67 Millionen Franken ein ausgeglichenes Ergebnis vor.

laufende rechnung

Zusammenzug voranschlag 2012 voranschlag 2011 rechnung 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

0 verwaltung 26’200 26’200 30’400 30’400 30’635.80 30’635.80

8 wald 20’300 20’300 81’000 81’000 166’255.85 166’255.85

Total 46’500 46’500 111’400 111’400 196’891.65 196’891.65

aNTrag

Sie wollen den Voranschlag 2012 genehmigen.

| 17 |


| 18 |

Finanzieller Ausblick

2012 bis 2016

6000000 Steuern/Finanzausgleich

Gemeinde Seengen

Nachstehend finden Steuern Sie das / vom Finanzausgleich

Gemeinderat verabschiedete Investitionsprogramm

der nächsten Jahre. Gestützt darauf wurde der Finanzplan überarbeitet.

Die Gemeinde Seengen verfügt über gesunde Finanzen, die vor allem der guten

Steuerkraft zu verdanken sind. Es gilt in den nächsten Jahren jedoch, den

12000000 steigenden Aufwand im Auge zu behalten. Bei den Investitionen befinden wir

uns momentan in einer kostenintensiven Phase. Es gilt nach diesen hohen

10000000

Ausgaben die nächsten Investitionen nach Möglichkeit zeitlich zu staffeln.

8000000

Steuern / Finanzausgleich

4000000 In Tausend

2000000 12000000 12’000

10000000 10’000 0

8000000 8’000

6000000 6’000

4000000 4’000

2000000 2’000

0

����������������������������������������������������������������������������������������

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

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Bei den Steuern wird auf die Prognosen des kantonalen Steueramtes abgestellt.

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Der Kanton hat die neue Steuergesetzrevision in Arbeit. Es ist vorgesehen, dass

�������������������������������������

diese in den Jahren 2013 / 2015 gewisse Entlastungen für den Mittelstand bringen.

Die Finanzplanung basiert auf einem gleichbleibenden Steuerfuss von 84%.

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Nettoaufwand

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nettoaufwand

������������������������������������������������������������������������������������

�������������������������������������

10000000 10’000

8000000 8’000

6000000 6’000

4000000 4’000

2000000 2’000

0

10000000

8000000

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Nettoaufwand

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Der 6000000 Nettoaufwand ist die kritische Grösse, die im Auge behalten werden muss.

In 4000000 den nächsten Jahren kommen im Bildungsbereich und Sozialbereich Veränderungen

2000000 auf die Gemeinden zu. Ein Dauerbrenner ist das Gesundheitswesen,

������������������������������������������������������������������������������������������

das eine 0 immer grössere Rolle in den Gemeinderechnungen einnimmt.

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2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

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���������


Finanzieller ausblick

In Tausend6000000

4000000

2000000

0

10000000

Die Schulden nehmen zu, liegen aber im tragbaren Bereich.

8000000

���������������������������������������������������������

6000000

Reserven Wasserversogrung

4000000

reserven wasserversorgung

2000000

3000 3’000

0

Reserven Abwasserbeseitigung

reserven abwasserbeseitigung

Gemeinde Seengen

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

������������������������������������������������������������������������������������������������

Die Nettoinvestitionen erreichen in den Jahren 2011 und 2012 mit der Mehr-

�������������������������������������������������������������������������������������

zweckhalle absolute Höchstwerte. Die Details der vorgesehenen Investitionen

können Sie dem Investitionsprogramm entnehmen.

�������������������������������������������������������������������������������������

Nettoschuld

nettoschuld

12000000 12’000

10000000 10’000

��������������������������������������������������������������������

8000000 8’000

6000000 6’000

4000000 4’000

2000000 2’000

0

-2000000 -2’000

2500

2000

500

0

2010 2010 2011 2011 2012 2012 2013 2013 2014 2014 2015 2015 2016 2016

1500 1’500

����������������������������������������������������������������������������

���������������������������������������������������������

1000 1’000

Reserven Wasserversogrung

011 2012 2013 2014 2015 2016

6000000 6’000

4’000

4000000

2’000

2000000

0

0

2’500

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2’000

500

0

5200 5’200

5000 5’000

4800 4’800

4600 4’600

4400 4’400

4200 4’200

4000 4’000

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

�����������������������������������������������������������������������������������������������

12000000

-2000000

nettoinvestitionen

Nettoschuld

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

| 19 |


sserbeseitigung

Finanzieller ausblick

2013 2014 2015 2016

reserven abfallbewirtschaftung

Reserven Abfallbewirtschaftung

180

175

170

165

160

155

150

Gemeinde Seengen

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Der finanzielle Zustand sämtlicher Eigenwirtschaftsbetriebe kann als sehr ge-

sund bezeichnet werden.

inveSTiTiOnSPrOgramm einwOhnergemeinde Seengen

Bezeichnung

Sanierung Wohnungen AFZ

Unterhalts-/Investitionsplanung Liegenschaften

Abbruch Burgturmscheune

Fassadenrenovation Burgturm

Wärmetechnische Sanierung Kindergarten

Sanierung Sportplatz Schlulanlage

Gestaltung Schulhausplatz, Abbruch Pavillon

Sanierung Schulhaus 2 / Mehrzweckhalle

Totalsanierung Schulhaus 1

«Ersatz Holzschnitzelfeuerung kombiniert mit

Solartechnik»

Weihnachtsbeleuchtung

Ausbau Egliswilerstrasse

Brestenbergstrasse

Brestenbergstrasse, Mauer

Kreisel Apotheke

Verlegung Eichbergstrasse

Steuerung Strassenbeleuchtung

Oberdorfstrasse

Regimeänderung Kreuzplatz

Sanierung Eichbergstrasse

Poststrassenraumgestaltung

Sanierung Ermelgasse

Traktor und Frontlader

Fusswegrechte Steinbrunnen/Generationenweg

Totalrevision Nutzungsplanung

Kantonsbeitrag Nutzungsplanung

Total

| 20 |

In Tausend

Total

(in 1’000)

300

91

100

100

260

108

300

8’236

2’000

600

250

1’044

540

151

600

195

95

250

720

500

1’000

550

117

125

120

-13

18’339

bis 2011

150

91

260

108

3’536

1'044

200

195

95

120

5’799

2012

50

4’700

340

151

117

125

-13

5’470

2013

50

50

50

1’000

600

250

720

250

2’970

2014

50

50

50

150

1’000

600

125

250

550

2’825

2015

150

125

500

775

2016+

500

500


Finanzieller ausblick

inveSTiTiOnSPrOgramm waSServerSOrgung Seengen

Bezeichnung

Egliswilerstrasse

Eichbergstrasse, unterer Teil

Brestenbergstrasse

Eichbergstrasse, oberer Teil

Oberdorfstrasse

Ermelgasse

Projekte ohne Bezeichnung

Anschlussgebühren

Beiträge Aarg. Gebäudeversicherung

Total

Total

(in 1’000)

124

76

610

80

100

150

200

-1’100

-48

192

bis 2011

124

76

450

650

2012

160

-300

-48

inveSTiTiOnSPrOgramm aBwaSSerBeSeiTigung Seengen

Bezeichnung

Egliswilerstrasse

Eichbergstrasse, unterer Teil

Brestenbergstrasse

Ausbau ARA

Oberdorfstrasse

Eichbergstrasse oberer Teil

Ermelgasse

Rahmenkredit Abwasserverband

Projekte ohne Bezeichnung

Anschlussgebühren

Total

Total

(in 1’000)

177

64

970

1’365

150

350

300

470

400

-2’250

1’996

bis 2011

177

64

670

1’365

2’276

-188

2012

300

150

-650

-200

2013

80

100

-200

-20

2013

150

175

80

-400

5

Gemeinde Seengen

2014

150

-200

-50

2014

175

300

80

-400

155

2015

100

-200

-100

2015

80

200

-400

-120

2016+

100

-200

-100

2016+

80

200

-400

-120

| 21 |


trAktAndenLiSte

| 22 |

PROTOKOLL

1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom

19. November 2010

2. Genehmigung der Verwaltungs- und Bestandesrechnung

2010

3. Genehmigung folgender Kreditabrechnung

– Parkplätze Egliswilerstrasse, Parzelle Nr. 1236

4. Rechenschaftsbericht 2010

5. Änderung Reglement über die Abfallentsorgung

6. Bruttokredit von Fr. 84’000.– für ein Zug- und Transportfahrzeug

der Feuerwehr

7. Bruttokredit von Fr. 540’000.– für die Belagssanierung

der Brestenbergstrasse (K 251)

8. Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an

– Donnoli-Caminiti, Giosué und Tiziana mit den Kindern

Elenoire und Margot, italienische Staatsangehörige

– Veerasingam, Abishek, srilankischer Staatsangehöriger

9. Verschiedenes und Umfrage

Vorsitz: Nelli Ulmi, Gemeindeammann

Protokollführer: Hans Schlatter, Gemeindeschreiber

Stimmenzähler: Ernst Baumann-Wobmann

Hansueli Thut-Hächler

Gemeindeammann Nelli Ulmi begrüsst zur heutigen Gemeindeversammlung.

Einen speziellen Willkommensgruss

richtet sie an die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger, an die

Pressevertreter und an alle, die zum ersten Mal an der Versammlung

teilnehmen. Sie erwähnt, dass die heutige Versammlung

ausnahmsweise an einem anderen Ort – nämlich

in der Turnhalle 3 und nicht in der Mehrzweckhalle – stattfindet,

der Ablauf aber sonst der gleiche ist.

Traditionsgemäss werden die Jungbürgerinnen und Jungbürger

– dieses Jahr handelt es sich um den Jahrgang 1993 – in

das Aktivbürgerrecht aufgenommen. 23 der total 45 Jungbürgerinnen

und Jungbürger sind an der heutigen Versammlung

anwesend. 10 Jungbürger haben sich entschuldigt. Frau

Gemeindeammann Ulmi richtet folgende Worte an die Jungbürgerinnen

und Jungbürger: Die Jungbürger starten an ihrem

18. Geburtstag ganz offiziell ins Erwachsenenleben. Bis

jetzt waren die Schritte auf dem Hochseil des Lebens durch

ein engmaschiges Netz abgesichert. Nach dem 18. Geburtstag

existiert dieses Netz zwar immer noch, aber die Maschen

sind weiter geworden. Jede und jeder muss sich selber bemühen,

dass sie oder er nicht durch diese Maschen fällt. Einigen

von ihnen ist vermutlich nicht bewusst, was sich mit der Volljährigkeit

wirklich ändert. Eine Sache ist aber bestimmt klar.

Ab jetzt darf man Auto fahren, aber auch Verträge und Zeugnisse

unterschreiben, heiraten, wählen und abstimmen und

Gemeinde Seengen

e i n w O h n e r g e m e i n d e v e r S a m m l u n g

vom Freitag, 17. Juni 2011, 20.00 uhr, Turnhalle 3

auch gewählt werden. Diesen Freiheiten stehen auch Pflichten

gegenüber. Die Bekannteste ist wohl auch die Unbeliebteste,

nämlich das Bezahlen von Steuern. Dieser Umstand

soll sie aber nicht daran hindern, den neuen Lebensabschnitt

voller Freude und Elan anzugehen. Wir alle gratulieren dazu

herzlich und wünschen ihnen gute Gesundheit, Glück und

Erfolg, und dass sie ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen

gestalten können. Zum Andenken an den heutigen Tag

erhalten sie anschliessend ein Seebuch. Sie sollten deshalb

nicht danach streben, mit allen Wassern gewaschen zu sein,

im Gegenteil. Damit man so etwas von sich behaupten kann,

muss man vorher oftmals leiden. Und das wünschen wir ihnen

nicht. Es genügt schon, wenn sie hin und wieder einen

Sprung in unseren schönen Hallwilersee machen.

Die Jungbürgerinnen und Jungbürger werden nach vorne

gerufen. Gemeindeammann Nelli Ulmi übergibt ihnen das

Geschenk in Form des Seebuches. Mit Applaus der Versammlung

werden sie ins Aktivbürgerrecht aufgenommen. Im Anschluss

an die Versammlung sind die Jungbürgerinnen und

Jungbürger zu einem Nachtessen ins Rest. Rebstock eingeladen,

wo sie den heutigen Abend gebührend feiern können.

Es wird festgestellt, dass die Einladung mit der Traktandenliste

und den Anträgen des Gemeinderates rechtzeitig verschickt

wurde. Gemeindeammann Nelli Ulmi gibt die Stimmberechtigung

wie folgt bekannt:

Stimmberechtigte

lt. Stimmregister 2’431

Beschlussesquorum

1/5 von 2’431 487

anwesende Stimmberechtigte 140

Gegen Traktandum 8 kann das Referendum aus rechtlichen

Gründen nicht ergriffen werden. Alle anderen Beschlüsse der

heutigen Einwohnergemeindeversammlung unterstehen

dem fakultativen Referendum, da das Beschlussesquorum

nicht erreicht wurde.

Änderungen an der Traktandenliste werden nicht verlangt.


Protokoll

einwohnergemeinde

trAktAndUm 1

Protokoll

Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom

19. November 2010 wurde allen Stimmberechtigten zugestellt.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

abstimmung

Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom

19. November 2010 wird grossmehrheitlich genehmigt.

trAktAndUm 2

genehmigung der verwaltungs- und Bestandesrechnung

2010

Es informiert Gemeindeammann Nelli Ulmi.

Der Gemeinderat darf einmal mehr einen guten Rechnungsabschluss

präsentieren. Noch einmal konnte das Ziel des

Gemeinderates, 1 Million Franken zusätzlich abzuschreiben,

erreicht werden. Aufwand und Ertrag halten sich bei rund

16 Millionen Franken die Waage. Der gute Abschluss ist im

Wesentlichen auf 2 Faktoren zurück zu führen. Einerseits auf

Mehrerträge bei den Steuern und andererseits auf Einsparungen

beim Nettoaufwand. Die Nettoinvestitionen sind mit

Fr. 750’000.– relativ niedrig. Sie konnten deshalb aus der laufenden

Rechnung finanziert werden. Überaus erfreulich ist

auch, dass Seengen keine Drittschulden mehr hat. Die Wasserversorgung

schliesst besser ab als erwartet. Hier machen sich

vor allem die Bauwasserzinsen bemerkbar. Zudem wurden

Gemeinde Seengen

weniger Arbeiten ausgeführt als geplant. Die Abwasserbeseitigung

und die Abfallbewirtschaftung schliessen ebenfalls

mit einem Überschuss ab. Die ganze umfangreiche Rechnung

ist ausführlich in der Vorlage abgedruckt. Ich verzichte deshalb

auf weitere Ausführungen, gebe ihnen aber trotzdem

noch einige interessante Fakten in Bezug auf die Steuern bekannt.

Die durchschnittliche Steuerkraft beträgt in Seengen

pro steuerpflichtige Person im Jahr 2011 Fr. 3’073.–. Im Vorjahr

waren es Fr. 3’059.–. Im Kanton betrug dieser Ansatz im Jahr

2009 Fr. 2’520.–. Interessant ist auch die Tatsache, dass diejenigen

Personen, die neu nach Seengen zuzogen, eine durchschnittliche

Steuerkraft von Fr. 3’185.– aufweisen. Bei denjenigen,

die wegzogen, betrug diese Zahl aber nur Fr. 2’754.–.

Gesamthaft zeigt die Einkommens- und Vermögensstatistik

eine gute Durchmischung der Bevölkerungsstruktur ohne

grösseres Klumpenrisiko. Wir sind also nicht von ein paar wenigen

Steuerpflichtigen abhängig. Im Jahr 2010 mussten ca.

Fr. 35’000.– an Steuern abgeschrieben werden. Andererseits

konnten bereits früher abgeschriebene Steuern von

Fr. 116’000.– eingefordert werden. Die Anstrengungen wurden

demnach belohnt.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Herr Jörg Bruder, Präsident der Finanzkommission: Die Finanzkommission

hat die Rechnung geprüft und in allen

Teilen als richtig befunden. Über die Prüfung hat die Finanzkommission

einen detaillierten Bericht abgegeben. Die

Finanzkommission konnte die offenen Fragen in einer gemeinsamen

Sitzung mit dem Gemeinderat und dem Finanzverwalter

besprechen. Die Fragen wurden zu unserer vollsten

Zufriedenheit beantwortet. Die Abweichungen zum Budget

sind auf den Seiten 21 bis 35 sehr ausführlich beschrieben.

Die Finanzkommission attestiert dem Finanzverwalter eine

sehr sauber und kompetent geführte Buchhaltung. Sie dankt

ihm für seinen Einsatz. Die Finanzkommission beantragt der

Gemeindeversammlung, die Verwaltungs- und Bestandesrechnung

2010 mit Abschreibungen von Fr. 2’385’139.19 zu

genehmigen.

Herr Jörg Bruder nimmt die Abstimmung vor.

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen die Verwaltungs-

und Bestandesrechnung 2010 genehmigen» wird mit

grossem Mehr ohne Gegenstimme zugestimmt.

Gemeindeammann Nelli Ulmi dankt der Finanzkommission

für die gründliche Arbeit. Die Zusammenarbeit zwischen Finanzkommission

und Gemeinderat ist sehr angenehm. Ich

danke auch dem Finanzverwalter und seiner Crew für die

sehr gute Arbeit. Die Anforderungen an die ganze Gemeindeverwaltung

sind in den letzten Jahren stets gestiegen.

Nicht nur die Aufgaben wurden umfangreicher. Der einzelne

Bürger erwartet auch einen immer besseren und schnelleren

Service. Wir haben das Glück, dass wir sehr motivierte, junge

und ehrgeizige Mitarbeiter in unserer Gemeindeverwaltung

haben, die effizient und motiviert arbeiten. Ich danke ihnen

allen für ihren grossen Einsatz.

| 23 |


trAktAndUm 3

genehmigung folgender Kreditabrechnung:

– Parkplätze egliswilerstrasse, Parzelle nr. 1236

Es informiert Gemeindeammann Nelli Ulmi.

Parkplätze egliswilerstrasse, Parzelle nr. 1236

Die Bruttokosten belaufen sich auf Fr. 89’610.75. Der Verpflichtungskredit

betrug Fr. 70’000.–. Es resultiert demnach

eine Kreditüberschreitung von Fr. 19’610.75 oder

28,02%. Der Verpflichtungskredit wurde bereits am

25. November 2005 beschlossen. In der Zwischenzeit ist die

Teuerung dazu gekommen. Ursprünglich war der Platz auch

wesentlich einfacher geplant. Man sah z. B. keine Beleuchtung

vor. Zusätzlich musste man einen Fussweg mit Betonplatten

zum Schulareal ausführen. Auch die Anpassungsarbeiten

zu den Nachbargrundstücken sind umfangreicher

ausgefallen als ursprünglich geplant.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Die Finanzkommission hat die Kreditabrechnung geprüft

und in Ordnung befunden.

| 24 |

Protokoll

einwohnergemeinde

Statistische angaben

Gemeinde Seengen

Herr Jörg Bruder nimmt die Abstimmung vor.

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen folgende Kreditabrechnung

genehmigen:

– Parkplätze Egliswilerstrasse, Parzelle Nr. 1236»

wird mit grossem Mehr ohne Gegenstimme zugestimmt.

trAktAndUm 4

Wohnbevölkerung Total

Schweizer

Ausländer

Mutationen Geburten

Todesfälle

Zuzüge

Wegzüge

Einbürgerungen

Bereinigung

Stimmberechtigte Einwohner

Ortsbürger

Abstimmungen / Wahlen Eidg. Volksabstimmungen

Kant. Volksabstimmungen

Gemeindeabstimmungen

Wahlen (Eidg./Kant./Kommunal)

Gemeindeversammlungen Einwohnergemeindeversammlungen

Ortsbürgergemeindeversammlungen

Behandelte Geschäfte

Davon abgelehnt

Gemeinderat Gemeinderatssitzungen

Behandelte Geschäfte

Bauwesen Erteilte Baubewilligungen

davon Ein-/Zweifamilienhäuser

davon Mehrfamilienhäuser

rechenschaftsbericht 2010

Es informiert Gemeindeammann Nelli Ulmi. Der Rechenschaftsbericht

ruft ihnen noch einmal in Erinnerung, was

im letzten Jahr lief und aktuell war. Der Bericht ist ab Seite

5 in der Vorlage abgedruckt. Die Fakten wurden von der Gemeindeschreiber-Stellvertreterin,

Sarah Schwarz, zusammen

getragen. Der Rechenschaftsbericht lautet:

2010 2009

3’415

3’082

333

33

30

235

192

6

0

2’418

358

3

1

0

3

2

2

20

0

25

436

60

9

4

Hundetaxen Bezogene Kontrollmarken 144 131

Schülerzahlen Schüler

Kindergärtner

GA-Tageskarten SBB Auslastung 86,04% 86,72%

608

67

3’369

3’076

293

31

16

283

213

3

5

2’410

360

4

2

1

3

3

2

23

3

26

415

55

6

2

619

69


Protokoll

einwohnergemeinde

allgemeines

Die Gemeinde Seengen setzt seit dem 01. Januar 2010 einen

Aussendienstmitarbeiter des Kant. Sozialdienstes ein. Die

Aufgabe des Aussendienstmitarbeiters besteht darin, bei allen

neuen Sozialhilfegesuchen und bei laufenden Fällen mit

veränderter Situation ein Hausbesuch abzustatten. Damit

können die Verhältnisse vor Ort und sehr detailliert abgeklärt

und allfällige Unklarheiten oder Missstände erfasst werden.

Folgende Korpsangehörige der Regionalpolizei Seetal sind

per 1. Januar 2010 befördert worden:

– Zu Gefreiten: Koch Nadja und Kieliger Jürg

– Zum Korporal: Schwizer Otto

Der Gemeinderat hat der Glückskette im Namen der

Seenger Bevölkerung für das erdbebengeschädigte Haiti eine

Spende von Fr. 5’000.– überwiesen.

Die Frühlingsfahrt, welche alle zwei Jahre durchgeführt wird,

fand am 27. Mai 2010 statt. Die Carfahrt führte ins Emmental.

Die grosse Teilnehmerzahl von rund 190 Personen zeigt, dass

der Anlass sehr geschätzt wird. Die nächste Frühlingsfahrt

steht im Jahr 2012 auf dem Programm.

Die Bundesfeier fand wiederum am 31. Juli 2010 auf dem

Eichberg statt. Nach dem musikalischen Auftakt durch die

Musikgesellschaft Seengen, hielt Landstatthalter Dr. Urs

Hofmann die Festansprache. Anschliessend unterhielt die

Cocktail-Band im Festzelt die grosse Gästeschar. Der SC

Seengen betrieb eine Bar, wo DJ Hampe für Stimmung sorgte.

Am 21. August 2010 fand der Neuzuzügertag statt. Eingeladen

wurden alle Einwohnerinnen und Einwohner, welche in den

Jahren 2009 und 2010 nach Seengen zugezogen sind. Zuerst

wurde das Reservoir Ritzenstud besichtigt. Danach verschob

sich die Gästeschar zur Schnitzelhütte, wo ein Apéro serviert

wurde. Weiter ging es zur Waldhütte Tanzplatz. Dort wartete

schon ein feiner Imbiss auf die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger.

Der Anlass stiess auf grosses Interesse, folgten doch

rund 90 Personen der Einladung des Gemeinderates.

Rudolf Lindenmann hat per 31. August 2010 als Jagdaufseher

demissioniert. Als Nachfolger wurde Samuel Häusermann,

Lenzburg, gewählt. Die Stellvertretung übernahm Heinz Bruder,

Seengen.

Martina Steiner, Steueramtsvorsteher-Stv., hat nach einer

intensiven, berufsbegleitenden Weiterbildung den Speziallehrgang

für Aarg. Steuerfachleute abgeschlossen und die

Prüfung mit einem guten Resultat bestanden.

Ebenfalls erfolgreich hat sich Roger Lämmli weitergebildet.

Er hat die Eidg. Berufsprüfung für Hauswarte mit sehr gutem

Erfolg bestanden.

Ruedi Sandmeier hat infolge Wegzug per Ende Jahr als Feuerwehrkommandant

demissioniert. Als Nachfolger wurde

Christian Mühlheim gewählt. Neuer Vizekommandant ist

Peter Sandmeier.

Gemeinde Seengen

Öffentliche Bautätigkeit

– Das neue Rasenspielfeld im Musterplatz erhielt eine automatische

Bewässerungsanlage.

– Die Spielgeräte beim Kindergarten Post wurden ersetzt.

– Im August 2010 konnte das Beachvolleyballfeld im Musterplatz

eröffnet werden. Es steht den Vereinen sowie der Bevölkerung

zur Verfügung.

– Die öffentlichen WC-Anlagen im Garderoben- und Clubhaus

sind erweitert worden.

– Im Musterplatz wurden zusätzliche Parkplätze erstellt.

– Der Altweg und der Wiesenweg wurden mit Deckbelägen

versehen.

– Mit den Bauarbeiten an der Egliswilerstrasse und der Verlegung

des Einmünders der Eichbergstrasse ist begonnen

worden.

Personelles

Ihre Tätigkeit im Jahr 2010 haben aufgenommen:

– René Schreyer, als Bauverwalter-Stv.

– Meyer Fabienne, als Lernende bei der Gemeindeverwaltung

austritte im Jahr 2010:

– Merli Margrit, als Mitarbeiterin Hausdienst

– Holliger Tobias, als Lernender bei der Gemeindeverwaltung

landkäufe

a) Kompetenz der Gemeindeversammlung:

Keine

b) Kompetenz des Gemeinderates:

Keine

landverkäufe

a) Kompetenz der Gemeindeversammlung:

Keine

b) Kompetenz des Gemeinderates:

Keine

landabtausch/landübernahmen

a) Kompetenz der Gemeindeversammlung:

Keine

b) Kompetenz des Gemeinderates:

– Landabtausch zwischen der Einwohnergemeinde Seengen

und Thomas Lindenmann, Parzellen GB Meisterschwanden

Nr. 202 und Nr. 203 gegen Parzellen Grundbuch Seengen

Nr. 60 und 61.

– Landabtausch zwischen der Einwohnergemeinde Seengen

und Hedwig Häfeli-Häusermann, Parzelle GB Seengen Nr.

60 und Nr. 61 gegen Parzellen Nr. 316 und Nr. 318

– Landumlegung im Rahmen der Erschliessung Ausserdorf.

– Von diversen Grundeigentümern unentgeltliche Übernahme

der Wegparzelle Nr. 1217, Hinterdorf

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Vom Rechenschaftsbericht wird Kenntnis genommen.

| 25 |


trAktAndUm 5

Änderung reglement über die abfallentsorgung

Es informiert Gemeinderat Dieter Gugelmann.

Das aktuelle Reglement über die Abfallentsorgung wurde vor

4 Jahren in Kraft gesetzt. In der heutigen Zeit haben Reglemente

nicht mehr jahrzehntelang Gültigkeit. Um was geht

es heute? Mit der Schliessung der Löffliraindeponie wurde

der Passus in § 11 Abs. 2 hinfällig, weil Gartenabfälle in der

Löffliraingrube nicht mehr deponiert werden dürfen. Zweitens

wird im Anhang, d. h. im Gebührenteil die Möglichkeit

eines zusätzlichen Kehrichtsacks von 17 l vorgesehen. Auch in

Seengen gibt es immer mehr 1–2-Personen-Haushalte. Insbesondere

im Sommer bei wärmeren Temperaturen ist der

kleine Sack nützlich, da er sich in einer Woche füllt und laufend

der Abfuhr mitgegeben werden kann. Der 17-l-Sack soll

zum Preis von Fr. 1.10 angeboten werden. Drittens sieht das

aktuelle Reglement keine Gebührenmarke für Einzelabfuhren

von Grüngutcontainern bis 240 l vor. Mit der Schliessung

der Löffliraindeponie hat man aber bereits solche Marken für

Fr. 5.– verkauft. Die Marke hat sich bewährt. Die Marke muss

nun aber rechtlich verankert werden. Mit der Einzelmarke

zum Preis von Fr. 5.– fand eine Umlagerung von der Jahresvignette

zur Einzelmarke statt. Dieser Umstand hat sich auf die

Einnahmen ausgewirkt. Das ist der Grund, warum wir heute

nicht mehr von einem Preis von Fr. 5.–, sondern von einem

solchen von Fr. 7.– ausgehen. Mit diesem Ansatz wird ein gesunder

Mix zwischen der Einzelmarke und der Jahresvignette

hergestellt. Der höhere Preis wird sich auch positiv auf die

Rechnung auswirken.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Gemeinderat Dieter Gugelmann liest den in der Vorlage abgedruckten

Antrag vor und lässt abstimmen.

| 26 |

Protokoll

einwohnergemeinde

Gemeinde Seengen

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen

a) der Streichung von § 11 Abs. 2 des Reglements über die Abfallentsorgung

b) der Einführung eines 17-l-Kehrichtsackes zum Preis von

Fr. 1.10 pro Stück

c) der Einführung einer Gebührenmarke für Einzelabfuhren

bei der Grüngutentsorgung für Normcontainer bis max.

240 l zum Preis von Fr. 7.– pro Stück

zustimmen» wird mit 125 Ja gegen 0 Nein entsprochen.

Ich erinnere sie bei dieser Gelegenheit daran, dass das Grüngut

in den offiziellen Grüngutcontainern bereit gestellt werden

muss. Andere Sammelbehältnisse können nicht akzeptiert

werden, da deren Leerung dem Abfuhrpersonal grosse

Schwierigkeiten bereitet.

trAktAndUm 6

Bruttokredit von Fr. 84’000.– für ein Zug- und Transportfahrzeug

der Feuerwehr

Es informiert Gemeinderat Gianni Asquini.

Wie sie bereits der Vorlage entnehmen können, geht es

beim vorliegenden Traktandum um einen Bruttokredit von

Fr. 84’000.– für die Anschaffung eines Zug- und Transportfahrzeuges

für die Feuerwehr Seengen. Seengen wächst. Damit

steigen nicht nur die Anforderungen an die Infrastruktur,

sondern auch an die Feuerwehr Seengen. Damit die Feuerwehr

diese Anforderungen erfüllen kann, muss sie entsprechend

ausgerüstet sein. Das neue Zug- und Transportfahrzeug ist

ein weiteres Element, um einen hohen Sicherheitsstand gewährleisten

zu können. Das Aarg. Versicherungsamt verlangt

bzw. empfiehlt für Feuerwehren der Grössenklasse 3 – Seengen

gehört zu dieser Grössenklasse – ein solches Fahrzeug.


Protokoll

einwohnergemeinde

Heute wird das TLF als Ersatzeinsatzfahrzeug für den Transport

der Motorspritze verwendet. Dieser Umstand ist nicht

akzeptabel, da es sehr wichtig ist, dass das TLF sehr schnell an

der Brandstelle ist. Nur so kann die Sicherheit für Personen,

Tiere und Sachen gewährleistet werden. Durch die momentane

Zweckentfremdung des TLF kann unter Umständen die

geforderte Leistungsnorm nicht mehr erreicht werden. Im

Weiteren verfügt Seengen über zahlreiche abgelegene Liegenschaften,

die im Brandfall sehr schnell mit einer Wasserleitung

erschlossen werden müssen. Als Beispiele können der

Neuhof, der Gisperg oder der Lindenhof usw. genannt werden.

Im Brandfall muss das TLF sehr schnell am Brandherd sein.

Gleichzeitig sollte man eine Wasserleitung erstellen können,

um die Brandstelle abdecken zu können. Es steht auch kein

Fahrzeug für die Zulieferung von weiterem Material zum

Schadenplatz zur Verfügung. Es fehlt ein Fahrzeug mit einer

offenen Ladebrücke, das auch für die Retablierung der Wassertransporte

eingesetzt werden kann. Mit der Anschaffung

eines Zug- und Transportfahrzeuges kann auf den Kauf eines

Mannschaftstransportfahrzeuges verzichtet werden. Im Moment

werden viele Transporte mit den Privatfahrzeugen der

Feuerwehrleute abgedeckt. Dieser Umstand kann längerfristig

nicht akzeptiert werden. Ich danke allen Feuerwehrleuten,

die ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Die Sicherheit kann

nur erhöht werden, wenn alle Fahrzeuge autonom handeln

können. Nur so kann die Sicherheit, die sich heute auf einem

hohen Level befindet, beibehalten werden. Der Gemeinderat

konnte sich den Überlegungen der Feuerwehrkommission

anschliessen. Das Fahrzeug wird vom Aarg. Versicherungsamt

gefordert. Es darf nicht an der Sicherheit gespart werden. Mit

dem beantragten Bruttokredit von Fr. 84’000.– kann ein neues

Fahrzeug angeschafft werden. Die Feuerwehrkommission

hat sich aber bereit erklärt, ein Occasionsfahrzeug zu kaufen,

sofern sich diese Möglichkeit ergibt. Erwähnt sei, dass keine

Subventionen durch die Aarg. Gebäudeversicherung ausgerichtet

werden. Im Jahr 2009 hat der Souverän beschlossen,

auf eine Fusion mit den Feuerwehren von Boniswil und Hallwil

zu verzichten. Dieser Umstand führt nun dazu, dass wir

den Verlust eines Subventionsbeitrages von ca. Fr. 25’000.–

hinnehmen müssen. Ich bitte sie, unter Berücksichtigung aller

Fakten dem Bruttokredit von Fr. 84’000.– für ein Zug- und

Transportfahrzeug für die Feuerwehr Seengen zuzustimmen.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen einen Bruttokredit

von Fr. 84’000.– für ein Zug- und Transportfahrzeug der

Feuerwehr bewilligen» wird mit 113 Ja gegen 9 Nein zugestimmt.

trAktAndUm 7

Bruttokredit von Fr. 540’000.– für die Belagssanierung der

Brestenbergstrasse (K 251)

Es informiert Vizeammann Matthias Häusermann.

Vor 1 1 /2 Jahren hat die Einwohnergemeindeversammlung einem

Bruttokredit von Fr. 1’580’000.– für die Sanierung der

Gemeinde Seengen

Werkleitungen und die Realisierung des Trennsystems in

der Brestenbergstrasse zugestimmt. Im Rahmen dieser Projektierung

war vorgesehen, den Strassenbelag zu reparieren

und diesen nicht vollständig zu sanieren. Bei der weiteren

Planung der Sanierungsarbeiten wurde die Frage der Belagssanierung

mit den zuständigen kantonalen Stellen erneut

diskutiert. Diese Diskussionen wurden bereits in der ersten

Projektierungsphase geführt. Damals war das Departement

Bau, Verkehr und Umwelt aber nicht bereit, die Sanierung vorzuziehen.

Sie war erst später geplant. In den letzten beiden

Jahren sind aber vermehrt Schäden aufgetreten, sodass das

Departement Bau, Verkehr und Umwelt sich dann doch entschlossen

hat, die Sanierung vorzuziehen. Der Gemeinderat

hätte es schon früher begrüsst, wenn eine vollständige Sanierung

geplant gewesen wäre. Sein Einfluss war damals aber

beschränkt, da es sich bei der Brestenbergstrasse um eine

Kantonsstrasse handelt und die Planungshoheit beim Kanton

liegt. Das nun geplante, kombinierte Vorgehen hat den Vorteil,

dass wir nur einmal eine Verkehrsbehinderung hinnehmen

müssen. Die Belagssanierung erfolgt auf einer Strecke

von ca. 475 m im Innerortsbereich von der Liegenschaft Brestenberg

bis zum Gheiweg. An der Geometrie, das heisst an

der Breite und Höhenlage der Strasse, ändert sich nichts. Der

Belag ist der gleiche, wie er in der Egliswilerstrasse eingebaut

wird. Es wird demnach kein Flüsterbelag eingebaut aus dem

einfachen Grund, weil die Geschwindigkeit der abrollenden

Räder zu wenig hoch ist, dass bei Regen die Poren, die ein Flüsterbelag

aufweist, gereinigt werden. Ist dies nicht möglich,

schliesst der Schmutz die Poren des Flüsterbelages, was zur

Folge hat, dass er seine Wirkung verliert. Die Gesamtkosten

der Sanierung belaufen sich auf Fr. 930’000.–. Die Gemeinde

hat einen dekretsgemässen Anteil von Fr. 539’400.– zu bezahlen.

Ich bitte sie, dem Bruttokredit von Fr. 540’000.– zuzustimmen.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen einen Bruttokredit

von Fr. 540’000.–, Index März 2011, für die Belagssanierung

der Brestenbergstrasse bewilligen» wird mit grossem

Mehr zugestimmt.

trAktAndUm 8

Zusicherung des gemeindebürgerrechts an

– donnoli-caminiti, giosué und Tiziana mit den Kindern elenoire

und margot, italienische Staatsangehörige

– veerasingam, abishek, srilankischer Staatsangehöriger

Es informiert Gemeindeammann Nelli Ulmi.

Heute haben wir über die Gesuche von 5 Personen für die

Zusicherung des Gemeindebürgerrechts zu entscheiden. Da

ist zunächst die Familie Donnoli. Sie stammt ursprünglich

aus Italien. Herr und Frau Donnoli sind jedoch in der Schweiz

geboren und aufgewachsen. Sie haben auch immer in der

Schweiz gewohnt. Herr Donnoli ist Geschäftsführer einer

Autofirma in Seon. Seine Frau kümmert sich um die beiden

| 27 |


Protokoll

einwohnergemeinde

Töchter Elenoire und Margot, die beide auch in der Schweiz

geboren wurden. Die ganze Familie Donnoli betrachtet die

Schweiz als ihre Heimat und möchte diesen Umstand nun

auch offiziell dokumentieren.

Von etwas weiter her kommt unser nächster Einbürgerungskandidat,

Abishek Veerasingam, nämlich aus Sri Lanka. Allerdings

war er noch fast nie dort, da er in der Schweiz geboren

wurde und hier aufwächst. Er spricht und versteht deshalb

Schweizerdeutsch genau gleich gut wie alle seine Klassenkameraden.

Er besucht die 1. Klasse der Sekundarschule, isst gerne

Schnipo, Raclette und Hamburger. Der Name Veerasingam

kommt ihnen vielleicht bekannt vor. Die ältere Schwester von

Abishek hatte vor 4 Jahren ebenfalls ein Einbürgerungsgesuch

gestellt, dem zugestimmt worden ist. Auch Abishek Veerasingam

erfüllt alle Einbürgerungsvoraussetzungen.

Herr und Frau Donnoli sowie Abishek Veerasingam sind anwesend.

Sie stellen sich der Versammlung vor.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Vor der Abstimmung begeben sich alle Einbürgerungskandidaten

sowie die weiteren zum Ausstand verpflichteten Personen

in den Ausstand.

abstimmung

Den Anträgen des Gemeinderates «Sie wollen das Gemein-

| 28 |

Gemeinde Seengen

debürgerrecht von Seengen zusichern an:

– Donnoli-Caminiti, Giosué und Tiziana mit den Kindern Elenoire

und Margot, italienische Staatsangehörige

– Veerasingam, Abishek, srilankischer Staatsangehöriger»

wird in getrennten Abstimmungen jeweils mit grossem

Mehr zugestimmt.

trAktAndUm 9

verschiedenes und umfrage

Aus der Versammlung wird das Wort nicht gewünscht.

Gemeindeammann Nelli Ulmi: Ich mache sie auf die Bundesfeier

vom 31. Juli, die wiederum auf dem Eichberg stattfindet,

sowie auf den Waldumgang vom 3. September aufmerksam.

Es wäre schön, an den beiden Anlässen möglichst viele Gäste

begrüssen zu dürfen.

Ich wünsche ihnen allen schöne Ferien und gute Erholung.

Ich danke ihnen für Ihre Unterstützung und schliesse die

heutige Gemeindeversammlung. Die Ortsbürger bitte ich, im

Versammlungslokal zu bleiben.

Schluss: 20.50 Uhr

Gemeinderat Seengen


trAktAndenLiSte

PROTOKOLL

Gemeinde Seengen

O r T S B ü r g e r g e m e i n d e v e r S a m m l u n g

Freitag, 17. Juni 2011, anschliessend an die einwohnergemeindeversammlung

in der Turnhalle nr. 3

1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung

vom 19. November 2010

2. Genehmigung der Verwaltungs- und Bestandesrechnung

2010

3. Genehmigung folgender Kreditabrechnung:

– Sanierung Waldhütte Tanzplatz

4. Rechenschaftsbericht 2010

5. Verschiedenes und Umfrage

Vorsitz: Nelli Ulmi, Gemeindeammann

Protokollführer: Hans Schlatter, Gemeindeschreiber

Stimmenzähler: Ernst Baumann-Wobmann

Hansueli Thut-Hächler

Gemeindeammann Nelli Ulmi begrüsst zur heutigen Ortsbürgergemeindeversammlung.

Sie stellt fest, dass das

Stimmrecht wie folgt ausgeübt werden kann:

Stimmberechtigte

lt. Stimmregister 346

Beschlussesquorum

1/5 von 346 70

anwesende Stimmberechtigte 35

Sämtliche Beschlüsse der heutigen Ortsbürgergemeindeversammlung

unterstehen dem fakultativen Referendum, da

das Beschlussesquorum nicht erreicht wird.

Änderungen an der Traktandenliste werden keine gewünscht.

trAktAndUm 1

Protokoll

Das Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom

19. November 2010 wurde allen Stimmberechtigten zugestellt.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

abstimmung

Das Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom

19. November 2010 wird grossmehrheitlich genehmigt.

trAktAndUm 2

genehmigung der verwaltungs- und Bestandesrechnung

2010

Es informiert Gemeindeammann Nelli Ulmi.

Die Rechnung der Ortsbürgerverwaltung weist einen Ertragsüberschuss

von Fr. 4’779.– aus. Dieser Betrag wird

in das Eigenkapital eingelegt. Der Betrag ist ungefähr

gleich hoch wie im Vorjahr. Das Eigenkapital stieg auf

Fr. 334’931.85.

Erfreulicherweise hat es in der Abteilung Forst statt eines

budgetierten Aufwandüberschusses von ca. Fr. 48’000.–, einen

Ertragsüberschuss von Fr. 99’000.– gegeben. Das bessere

Ergebnis ist auf die Ausschüttung des Forstbetriebes Rietenberg

zurückzuführen. Zusätzlich konnte der Forstschlepper

zu einem guten Preis verkauft werden.

Die Rechnung des Forstbetriebes Rietenberg schliesst mit

einem Ertragsüberschuss von Fr. 144’207.70 ab. Der ganze

Betrag wurde den 5 beteiligten Gemeinden ausbezahlt. Die

Reserven des Forstbetriebes sind deshalb gleichbleibend und

betragen Fr. 227’475.20.

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Herr Jörg Bruder, Präsident der Finanzkommission: Die Finanzkommission

hat die Rechnung geprüft und in allen Teilen als

richtig befunden. Wir haben einen detaillierten Bericht abgegeben.

Verschiedene Fragen konnten mit dem Finanzverwalter

und dem Gemeinderat besprochen werden. Die Fragen wurden

zur Zufriedenheit der Finanzkommission beantwortet.

Die Abweichungen zum Budget sind auf Seite 125 der Vorlage

ausführlich beschrieben. Der Finanzverwalter hat die Rechnung

sauber und kompetent geführt. Die Finanzkommission

beantragt der Gemeindeversammlung, die Verwaltungs- und

Bestandesrechnung 2010 mit einem Ertragsüberschuss von

Fr. 4’779.– zu genehmigen.

Herr Jörg Bruder nimmt die Abstimmung vor.

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen die Verwaltungs-

und Bestandesrechnung 2010 der Ortsbürgergemeinde

genehmigen» wird mit grossem Mehr ohne Gegenstimme

zugestimmt.

| 29 |


trAktAndUm 3

genehmigung folgender Kreditabrechnung:

Sanierung waldhütte Tanzplatz

Es informiert Gemeindeammann Nelli Ulmi.

Die Kreditabrechnung «Sanierung Waldhütte Tanzplatz»

zeigt folgendes Ergebnis:

Bruttokosten Fr. 107’179.70

Verpflichtungskredit Fr. 116’000.00

Kreditunterschreitung Fr. 8’820.30

(7,60%)

| 30 |

Protokoll

Ortsbürgergemeinde

Die Kreditunterschreitung ist mit günstigen Auftragsvergaben

zu begründen.

Sicher haben Sie die neue/alte Hütte schon einmal besichtigt.

Es handelt sich um ein sehr gelungenes Werk. Wir haben

noch immer eine Hütte und trotzdem ist es angenehm, über

etwas mehr Komfort zu verfügen. Ich danke an dieser Stelle

dem Hüttenwart, Bruno Siegrist, für seinen Einsatz. Er hält

die Hütte gut «im Schuss».

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Die Finanzkommission hat die Kreditabrechnung geprüft und

in Ordnung befunden.

Herr Jörg Bruder nimmt die Abstimmung vor.

abstimmung

Dem Antrag des Gemeinderates «Sie wollen die Kreditabrechnung

Sanierung Waldhütte Tanzplatz genehmigen» wird

mit grossem Mehr ohne Gegenstimme zugestimmt.

trAktAndUm 4

rechenschaftsbericht 2010

Gemeindeammann Nelli Ulmi: Der sehr ausführliche Rechenschaftsbericht

gibt einen Einblick in die vielfältigen Arbeiten

des Forstbetriebes Rietenberg. Er zeigt auf, dass auch im Wald

die Rendite im Vordergrund steht. Der Förster muss die Balance

finden zwischen Natur und Kommerz. Ich danke dem Personal

des Forstbetriebes Rietenberg für seine grosse Arbeit.

Auf den 1. Juli ging Förster Kurt Härdi in Pension. Seither wird

der Forstbetrieb von Förster Heinz Bruder alleine geleitet. Wir

wünschen ihm an dieser Stelle für seine verantwortungsvolle

Arbeit viel Glück, Erfolg und alles Gute.

Der Rechenschaftsbericht ist in der Vorlage abgedruckt. Er

lautet wie folgt:

allgemeines

Der vorliegende Rechenschaftsbericht umfasst das Wirtschaftsjahr

2010, vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010.

Gemeinde Seengen

Zum Forstbetrieb gehören seit 1.10.2007 die 1’012 ha öffentliche

Waldfläche der Vertragsgemeinden Seengen, Egliswil,

Dintikon, Hendschiken und Villmergen/Hilfikon. Zusätzlich

wurden die Waldungen der Hallwil-Stiftung, der OBG Hallwil,

der OBG Boniswil und ein Teil des Privatwaldes im Auftragsverhältnis

betreut und bewirtschaftet.

Die Ziele waren klar definiert

– Arbeitssicherheit

– Umweltgerechte Arbeitsausführung

– Hohe Leistungsfähigkeit

– Marktgerechter Holzverkauf

– Dienstleistungsaufträge akquirieren und ausführen

Betriebskommission

Die Betriebskommission erledigte die Geschäfte an drei Sitzungen,

sowie an einem Arbeitstag mit Kreisförster Jansen.

An der Waldbegehung wurde das Jahresprogramm, die waldbaulichen

Massnahmen und die Holzschläge für den Winter

2010/2011 besprochen und festgelegt. Die ausgeführten Holzereiarbeiten

des letzten Winters sind besichtigt, besprochen

und in Ordnung befunden worden.

Da Betriebsleiter Kurt Härdi im Verlaufe des Jahres 2011 pensioniert

wird, stehen Veränderungen in der Betriebsorganisation

an. Ein Ausschuss, bestehend aus den beiden Betriebsleitern

sowie drei Mitgliedern der Betriebskommission, hat

sich mit der neuen Betriebsorganisation intensiv befasst.

Es wurden die Forstbetriebe Muri und Gipf-Oberfrick, die

ähnliche Grösse haben, besucht. Die Betriebsleiter der beiden

Forstbetriebe haben ihre Organisation anhand unseres

Fragenkataloges vorgestellt. In die zukünftige Strategie des

Forstbetriebes werden die gewonnen Erkenntnisse einfliessen.

Die Fachgruppe hat den Eindruck gewonnen, dass der

Forstbetrieb Rietenberg fortschrittlich aufgegleist wurde. Die

grundsätzliche Ausrichtung muss nicht geändert werden.

An einer Informationssitzung hat die Betriebskommis sion

die Mitarbeiter des Forstbetriebes direkt und persönlich über

die zukünftigen Veränderungen im Zusammenhang mit der

Pension von Kurt Härdi orientiert.

Forstbetrieb

Das für 2010 festgelegte Arbeitsprogramm konnte grösstenteils

erledigt werden. Die Holzschläge wurden gemäss

Jahresprogramm ausgeführt, die Jungwaldflächen nach den

waldbaulichen Zielen gepflegt und die Waldstrassen mit einem

Minimum an Aufwand in Stand gehalten. Arbeiten für

Dritte wurden akquiriert und ausgeführt. Sie sind nach wie

vor ein sehr wichtiges Standbein für den Forstbetrieb.

daten gemäss den gültigen Betriebsplänen:

Total Waldfläche

(inkl. Hallwil-Stiftung, Boniswilund Hallwil) 1’034 ha

Hiebsatz (Nutzung pro Jahr) 11’100 m 3

Personal

Ein grosser Teil der angefallenen Waldarbeiten und Dienstleistungsaufträge

sind vom folgenden Personalbestand ausgeführt

worden:


Protokoll

Ortsbürgergemeinde

2 Förster/Betriebsleiter

4 Forstwarte

2 Forstwartlehrlinge

Damit die Arbeitsspitzen während der Holzerei zu bewältigen

waren, wurde mit spezialisierten Forstunternehmern mit

geeigneten Grossmaschinen (Vollernter und Forwarder) zusammengearbeitet.

Diese Zusammenarbeit bewährte sich und

soll auch in den nächsten Jahren so weitergeführt werden.

Matthias Wüthrich hat die Stelle als Forstwart auf den 1. Juli

2010 gekündigt und den Forstbetrieb verlassen. Er will sich

beruflich neu orientieren. Als neuer Mitarbeiter wurde Daniel

Ernst aus Gebenstorf gewählt. Er hat seine Stelle am 1. Oktober

2010 angetreten.

Johann Neuhaus, Forstwart, feierte am 1. November 2010 sein

25-Jahr-Dienstjubiläum. An einer kleinen Feier wurde sein tadelloser

und engagierter Arbeitseinsatz für den Wald vom

Personalchef Ruedi Würgler herzlich verdankt.

Roger Beer hat seine zweijährige Ausbildung zum Forstwart-

Vorarbeiter abgeschlossen. Die Prüfung hat er mit gutem Erfolg

bestanden.

Gemeinde Seengen

arbeitssicherheit

Die Arbeitssicherheit stand bei sämtlichen Arbeiten im

Mittelpunkt. Glücklicherweise hat sich kein Betriebsunfall

ereignet. Wir werden weiterhin viel Gewicht auf die Unfallverhütung

und Arbeitssicherheit legen und hoffen, die Betriebsrechnung

mit möglichst wenig unfall- und krankheitsbedingten

Ausfalltagen zu belasten.

holzernte

Auch auf dem Holzmarkt war die Wirtschaftskrise zu spüren.

Trotzdem war die Nachfrage nach einzelnen Baumarten

rege. Praktisch bei allen Leitsortimenten konnten

die Holzpreisempfehlungen der Waldwirtschaft erreicht

oder übertroffen werden. Der durchschnittliche Holzpreis

stieg gegenüber dem letzten Jahr um Fr. 22.– auf

Fr. 124.–/m3. Sämtliches Rundholz wurde der angestammten

Käuferschaft (Händler und Sägereien) angeboten und per

Handschlag verkauft. Der Forstbetrieb Rietenberg hat sich,

wie in den vergangenen Jahren auch, am Wertholzverkauf in

Wohlen beteiligt. Für die angebotenen Stämme konnten z. T.

sehr gute Preise erzielt werden.

Die nachstehenden Tabellen geben Aufschluss über die gesamte

Holznutzung, die verschiedenen Sortimente, über den

erzielten Holzpreis und den Aufwand für die Holzernte.

holznutzung, verkaufserlöse und aufwand im vergleich:

Jahr 2008 2009 2010

Nutzung total m 3

10’582 12’450 10’457

Holzverkaufserlös Fr. 1’242’286 1’271’205 1’298’340

Aufwand Holzernte Fr. 897’089 872’330 868’420

Durchschn. Holzerlös per m 3 Fr. 117 102 124

Durchschn. Aufwand per m 3 Fr. 85 68 83

ergebnisse pro ha wald:

Jahr 2008 2009 2010

Nutzung pro ha Wald m 3

10.46 12.40 10.35

Holzerlös pro ha Wald Fr. 1’228.77 1’230.95 1’285.50

nutzungsergebnisse nach Sortimenten:

Jahr m 3

% erlös Fr./m 3

Rundholz 5’355 51 691’880 129.20

Industrieholz 1 ’ 513 14 111’056 73.40

Brennholz 948 9 114’920 121.20

Hackschnitzelholz 2’641 26 380’484 144.75

Total 10’457 100 1’298’340 124.–

Davon Zwangsnutzung (Borkenkäfer, Sturm) 740 (7)

| 31 |


Kulturarbeiten/Jungwaldpflege:

In diesem Berichtsjahr wurde wiederum kräftig in Neubepflanzungen,

vor allem mit Fichten und Eichen und in die Jungwaldpflege

investiert. Total sind gegen 40 ha Jungwald (Jungwuchs,

Dickungen, Stangenhölzer) gepflegt worden. Verbissschäden

an den Jungpflanzen, verursacht durch das Rehwild, wurden

mit möglichst geringem Aufwand und natürlichen Massnahmen

(begünstigen von Äsungspflanzen und Weichlaubhölzern)

verhindert. Trotzdem kamen wir nicht um mechanische Schutzmassnahmen

herum und mussten mit 250 Einzelschützen und

1 Zaun (190 lm) die Jungpflanzen vor Verbiss und Fegschäden

schützen.

| 32 |

Protokoll

Ortsbürgergemeinde

Gemeinde Seengen

Folgende Jungbäume wurden im Frühjahr gepflanzt:

Fichten 3’200 Stk.

Lärchen 200 Stk.

Eichen 1’650 Stk.

aufwendungen für Jungwaldpflege:

Jahr 2008 2009 2010

Arbeitsaufwand Std. 2209 1126 1977

Total Kosten Fr. 136’786.– 109’302.– 147’138.–

Kosten pro ha Wald Fr. 135.15 108.– 145.40

Bauwesen

Damit das Waldstrassennetz den vielen Ansprüchen genügen kann, ist der dafür notwendige Strassenunterhalt gemacht

worden. Die schlechtesten Strassenabschnitte wurden frisch profiliert und wo nötig neu bekiest. Die Schächte, Durchlässe

und Wasserspulen wurden geputzt und teilweise ersetzt. Auch die Strassenränder wurden gemäht und das Laub im Herbst

von den Strassen abgeblasen.

aufwendungen für Jungwaldpflege:

Jahr 2008 2009 2010

Arbeitsaufwand Std. 710 725 674

Total Aufwand Fr. 115’155.– 85’177.– 100’798.–

Aufwand pro ha Wald Fr. 113.80 84.15 99.60

nachstehend noch einige interessante angaben aus unserem Forstbetrieb.

Stunden, verteilt nach dienststellen 2009

aufw. Std.

2009

ant.%

2010

aufw. Std.

2010

ant.%

Verwaltung 1’255 9 1’401 9

Holzernte 4’659 35 4’788 33

Kulturen, Wildschutz 1’765 13 1’977 13

Bauwesen 635 5 674 4

Ferien, Feiertage, Schule, Kurse, Militär 3’000 22 3’724 25

Unfall, Krankheit 604 5 88 4

Betriebsf. Arbeit, Erholungseinricht 1’514 11 1’839 12

Total aufwand 13’432 100 14’491 100

Kosten, verteilt nach dienststellen

Forstbetrieb ohne nebenbetriebe

2009

aufw. Fr.

2009

ant.%

2010

aufw. Fr.

2010

ant.%

Verwaltung, Unproduktiv, Sozialleistungen 146’238 12 159’834 13

Holzernte 872’331 72 868’420 68

Kulturen, Wildschutz 109’302 9 147’138 11

Bauwesen 85’177 7 100’798 8

Total Aufwand Forstbetrieb 1’213’048 100 1’276’190 100


Protokoll

Ortsbürgergemeinde

Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen der 850-Jahr-Feier der Gemeinde Hendschiken

luden der Natur- und Vogelschutzverein und der Forstbetrieb

Rietenberg am 25. September 2010 zu einem gemeinsamen

Anlass, Unterwegs in Dorf und Wald, ein. Trotz strömendem

Regen fanden am Samstagnachmittag gegen 100 Personen

den Weg in den Wald. Die Teilnehmer wurden informiert über

die Betriebsorganisation des Forstbetriebes, die Holzerei

einst und jetzt und die Aufgaben und Pflichten der Jäger im

Verlaufe eines Jahres. Mit einer anschaulichen Demonstra-

tion konnten die Anwesenden unter anderem die Zusammenarbeit

vom Jäger mit seinem Jagdhund bei einer Nachsuche

nach einem Autounfall mit einem Reh beobachten. Anhand

von verschiedenen Geräten zeigte das Forstpersonal die Entwicklung

und Handhabung vom einfachen alten Handwerkzeug

bis zur neusten technisch ausgeklügelten Motorsäge.

Das Schnitzen einer Holzskulptur (Eule) in 20 Minuten durch

den Motorsägenkünstler Toni Flückiger rundete diesen gelungenen

Anlass ab. Der Präsident der Betriebskommission

hat anschliessend Kurt Härdi für sein Wirken als Förster gewürdigt,

ihm seine sehr gute Arbeit während seiner Amtszeit

herzlich verdankt und ihm die Skulptur als vorgezogenes Abschiedsgeschenk

überreicht.

Die Betriebsleiter haben während des vergangenen Jahres

auch verschiedene Schulklassen durch den Wald geführt und

viel Wissenswerts über die Natur und deren Zusammenhänge

vermittelt.

rechnungsabschluss

Die Rechnung des Forstbetriebes Rietenberg schliesst wiederum

mit einem sehr positiven Ergebnis. Der Ertragsüberschuss

für das vergangene Rechnungsjahr beträgt

Fr. 144’288.15. Die Gründe für das positive Ergebnis sind vor

allem auf die besseren Holzpreise, tiefere Lohnkosten und

niedrigere SUVA-Prämien zurückzuführen.

Gemäss vertraglicher Regelung kann der Forstbetrieb aus Ertragsüberschüssen

einen Reservefonds mit einem Maximalbestand

von Fr. 250’000.– bilden. Da bereits in den ersten beiden

Betriebsjahren ein Plus erwirtschaftet wurde, entschied

die Betriebskommission den gesamten Ertragsüberschuss an

die Gemeinden (Aufteilung gemäss Waldfläche) auszuschütten.

Der Reservefonds verfügt momentan über Fr. 227’475.20.

Schlusswort

Unsere Zielvorgaben, möglichst rationell, leistungsfähig, umweltgerecht

und kostengünstig zu arbeiten, konnten auch

im dritten Berichtsjahr umgesetzt werden. Das erfreuliche

Rechnungsergebnis beweist, dass wir mit unserer Strategie

auf dem richtigen Weg sind.

Wir bedanken uns bei den Behörden der Vertragsgemeinden

und der Betriebskommission für die sehr gute Zusammenarbeit

und das uns geschenkte Vertrauen.

Dintikon, 25. Februar 2011

Heinz Bruder/Kurt Härdi

diskussion

Es wird keine Diskussion gewünscht.

Gemeinde Seengen

Vom Rechenschaftsbericht wird Kenntnis genommen.

trAktAndUm 5

verschiedenes und umfrage

Aus der Versammlung wird das Wort nicht verlangt.

Gemeindeammann Nelli Ulmi: Ich mache Sie auf den Waldumgang

vom 3. September aufmerksam.

Um 21.03 Uhr schliesst die Vorsitzende die heutige Ortsbürgergemeindeversammlung

mit den besten Wünschen für

eine schöne Sommerzeit.

Gemeinderat Seengen


notizen

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Gemeinde Seengen


notizen

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Gemeinde Seengen

Bitte hier abtrennen

sTimmrechTsaUsweis

P.P.

5707 Seengen

einwohnergemeindeVerSAmmLUng

Freitag, 18. November 2011 | 20.00 Uhr | Turnhalle Nr. 3

Dieser Stimmrechtsausweis ist an der Versammlung abzugeben

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