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Geschäftsbericht 2008 - Aachener und Münchener Versicherungen

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<strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2008</strong><br />

<strong>2008</strong><br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG


Kennzahlen der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

<strong>2008</strong> Veränderung<br />

zum Vorjahr<br />

2007 2006<br />

€ in % € €<br />

Beiträge<br />

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. 4.110,6 5,7 3.889,4 3.691,8<br />

Neuzugang 1<br />

laufender Jahresbeitrag Mio. 556,8 23,9 449,4 498,5<br />

Versicherungssumme Mio. 16.852,4 18,4 14.233,9 16.032,1<br />

Beitragssumme Mio. 14.877,5 26,4 11.766,6 13.015,7<br />

Versicherungsbestand 1<br />

Versicherungssumme Mio. 131.627,7 3,1 127.680,9 125.011,4<br />

laufender Jahresbeitrag Mio. 3.801,5 3,5 3.672,4 3.592,1<br />

Leistungen für unsere K<strong>und</strong>en<br />

Aufwendungen für Versicherungsfälle f.e.R. Mio. 2.242,7 7,7 2.083,1 1.894,4<br />

Kapitalanlagen<br />

Bestand Mio. 24.357,9 -5,8 25.854,8 23.758,3<br />

Nettoergebnis 2 Mio. 553,3 -28,5 773,8 767,9<br />

Nettoverzinsung (in %) 2 3,0 4,3 4,5<br />

Eigenkapital (nach Gewinnausschüttung) Mio. 285,8 265,8 265,8<br />

1 selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

2 ohne Fondsgeb<strong>und</strong>ene <strong>Versicherungen</strong> (Kapitalanlagen für Rechnung <strong>und</strong> Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen)


Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

GESCHÄFTSBERICHT <strong>2008</strong>


Inhalt<br />

Gremien<br />

5 Aufsichtsrat<br />

7 Vorstand<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

9 Bericht des Aufsichtsrats<br />

Lagebericht<br />

13 Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2008</strong><br />

17 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung <strong>und</strong> Marktsituation<br />

19 Geschäftsentwicklung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

23 Kapitalanlagen<br />

26 Gewinnabführungsvertrag<br />

27 Unsere Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

29 Neue Produkte <strong>und</strong> Dienstleistungen<br />

30 Organisation<br />

32 Nachtragsbericht<br />

33 Chancen<br />

35 Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

50 Ausblick<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

54 Anlage zum Lagebericht<br />

Jahresabschluss<br />

62 Bilanz zum 31. Dezember <strong>2008</strong><br />

66 Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

Anhang<br />

70 Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

80 Zeitwertermittlung<br />

84 Erläuterungen zur Bilanz<br />

92 Erläuterungen zur Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

94 Sonstige Angaben<br />

Anlage zum Anhang<br />

100 Anlage zum Anhang<br />

105 Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Bestätigungsvermerk<br />

199 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers<br />

3


Aufsichtsrat<br />

Dietmar Meister<br />

- Vorsitzender –<br />

Sprecher des Vorstands der<br />

Generali Deutschland Holding AG<br />

Karl-Rupert Hasenkopf *)<br />

- stellv. Vorsitzender -<br />

Versicherungsangestellter<br />

Dott. Sergio Balbinot<br />

Amministratore Delegato der<br />

Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

Paul Dieter Bock *)<br />

(bis 05.03.<strong>2008</strong>)<br />

Haustechniker<br />

Susanne Hille *)<br />

(bis 05.03.<strong>2008</strong>)<br />

Gewerkschaftssekretärin der<br />

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />

NRW<br />

Christa Just *)<br />

(ab 05.03.<strong>2008</strong>)<br />

Versicherungsangestellte<br />

*) Arbeitnehmervertreter/in<br />

Prof. h.c. Dr. h.c. (RUS)<br />

Dr. iur. Wolfgang Kaske<br />

Rechtsanwalt<br />

Markus Neuhaus *)<br />

(bis 05.03.<strong>2008</strong>)<br />

Gewerkschaftssekretär der<br />

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />

NRW<br />

Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl<br />

Vorsitzender des Vorstands der<br />

Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG<br />

Reinfried Pohl jun.<br />

Generalbevollmächtigter der<br />

Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG<br />

Dr. Theo Waigel<br />

Rechtsanwalt<br />

Dietmar Zagolla *)<br />

Versicherungsangestellter<br />

Gremien<br />

5


Vorstand<br />

Michael Westkamp<br />

- Vorsitzender -<br />

Johannes Booms<br />

Thomas Sänger<br />

Manfred Schell<br />

Gremien<br />

7


Bericht des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres laufend überwacht. Er<br />

wurde durch quartalsmäßige schriftliche Berichterstattung des Vorstands über die Geschäftsentwicklung sowie<br />

über wesentliche Vorgänge unterrichtet <strong>und</strong> trat darüber hinaus zu zwei ordentlichen Sitzungen mit dem Vorstand<br />

zusammen.<br />

Dem Aufsichtsrat hat der Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars vorgelegen. In der Bilanzsitzung des<br />

Aufsichtsrats wurde der Bericht vom Verantwortlichen Aktuar dargelegt <strong>und</strong> vom Aufsichtsrat eingehend erörtert.<br />

Aus der umfassenden Prüfung ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Erläuterungsbericht.<br />

Die Prüfung gemäß § 317 des Handelsgesetzbuches wurde durch die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft,<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Bestätigungsvermerk<br />

ist uneingeschränkt erteilt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben die Berichte des Abschlussprüfers unverzüglich<br />

erhalten. Die Berichte sind in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats von den Wirtschaftsprüfern erläutert <strong>und</strong> mit dem<br />

Aufsichtsrat ausführlich erörtert worden.<br />

Den Lagebericht für das Geschäftsjahr <strong>2008</strong> <strong>und</strong> den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat geprüft. Er hat den<br />

Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.<br />

Mit dem Ende der Hauptversammlung am 05. März <strong>2008</strong> endete auch die Amtszeit des bis dahin nach den Vorschriften<br />

des Mitbestimmungsgesetzes zusammengesetzten Aufsichtrats. Der neue Aufsichtsrat setzt sich nach<br />

Durchführung des Statusverfahrens gemäß § 97 AktG nach §§ 1 Abs. 1 Drittelbeteiligungsgesetz i.V.m. §§ 95, 96<br />

Abs. 1, 101 Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz zu zwei Dritteln aus Vertretern der Anteilseigner <strong>und</strong> zu einem Drittel aus<br />

Arbeitnehmervertretern zusammen. Aufgr<strong>und</strong> einer Änderung der Satzung besteht er seitdem nur noch aus 9 statt<br />

12 Mitgliedern.<br />

Seitens der Arbeitnehmer wurden am 13. Februar <strong>2008</strong> Herr Karl-Rupert Hasenkopf (Ersatzmitglied: Thomas<br />

Launert), Frau Christa Just (Ersatzmitglied: Marina Hahn) <strong>und</strong> Herr Dietmar Zagolla (Ersatzmitglied: Ulrich Flügel)<br />

zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt. Die Vertreter der Anteilseigner wurden durch die Hauptversammlung<br />

vom 05. März <strong>2008</strong> wieder gewählt. Mit Beginn der neuen Amtszeit gehören dem Aufsichtsrat nicht mehr an: Frau<br />

Susanne Hille, Herr Paul Dieter Bock <strong>und</strong> Herr Markus Neuhaus als Arbeitnehmervertreter.<br />

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG für<br />

ihre erfolgreiche Arbeit <strong>und</strong> ihren tatkräftigen Einsatz.<br />

Aachen, den 26. Februar 2009<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Dietmar Meister<br />

Vorsitzender<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

9


Lagebericht


Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2008</strong><br />

Geschäftsentwicklung<br />

Die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG (Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung) konnte im Geschäftsjahr<br />

<strong>2008</strong> eine eindrucksvolle Neugeschäftsentwicklung erreichen. Dies ist auf die außergewöhnliche Vertriebskraft unseres<br />

exklusiven Vertriebspartners der Deutschen Vermögensberatung Gruppe zurückzuführen. Ein wesentlicher Teil der Neugeschäftssteigerung<br />

ist durch unsere starke Marktstellung im Bereich der Riesterversicherungen begründet. Der Bestand<br />

an Riesterrenten beträgt inzwischen mehr als 1 Million Verträge. Beim eingelösten Neugeschäft nach laufenden Beiträgen<br />

verzeichneten wir einen Zuwachs von 23,9 % auf 556,8 Mio. €, während sich das eingelöste Neugeschäft nach Einmalbeiträgen<br />

noch stärker um 30,9 % auf 365,4 Mio. € steigerte. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete die seit Anfang<br />

<strong>2008</strong> in Kraft getretene 4. <strong>und</strong> nunmehr letzte Riester-Förderstufe. Auch ohne Berücksichtigung des Effektes aus der<br />

4. Riester-Förderstufe wurde ein Neugeschäftswachstum nach laufenden Jahresbeiträgen von 6,3 % erreicht, die Branche<br />

verzeichnete hingegen einen Rückgang von 6,9 %. Neben der Riester-Förderstufe trug insbesondere der Verkaufserfolg<br />

des Ende 2007 eingeführten Produktes „RiesterRente STRATEGIE No. 1“ mit über 260.000 abgeschlossenen Verträgen<br />

<strong>und</strong> einem laufendem Beitrag von 148,4 Mio. € zum Anstieg des Neugeschäftes bei. Auch viele Bestandsk<strong>und</strong>en haben<br />

von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht, in den neuen attraktiven Tarif zu wechseln.<br />

Der Wachstumskurs der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung wird auch durch die Steigerung der gebuchten<br />

Bruttobeiträge um 5,7 % deutlich. Der Vergleichswert der Branche lag bei +0,9 %.<br />

Mit den Entwicklungen im Neugeschäft sowie bei den gebuchten Beiträgen konnten wir unsere Marktposition<br />

im Lebensversicherungsgeschäft festigen bzw. weiter ausbauen. Die erfolgreiche Ausrichtung auf die Deutsche<br />

Vermögensberatung Gruppe als ausschließlichem Vertriebspartner der Aachen<strong>Münchener</strong> bildet die Gr<strong>und</strong>lage für<br />

die marktüberdurchschnittlichen Entwicklungen. Die Deutsche Vermögensberatung ist weltweit die Nr. 1 der eigenständigen<br />

Finanzvertriebe mit 4 Millionen K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> über 33.000 Vermögensberatern. Die Servicequalität der<br />

Deutschen Vermögensberatung wurde von der unabhängigen ServiceRating GmbH zum dritten Mal hintereinander mit<br />

dem Qualitätsurteil „sehr gut“ ausgezeichnet. So wird das Servicemanagement der Deutschen Vermögensberatung<br />

im aktuellen Rating exzellent bewertet. Es spiegelt eine starke K<strong>und</strong>enorientierung wider <strong>und</strong> ist konsequent darauf<br />

ausgerichtet, die Erwartungen der K<strong>und</strong>en zu erfüllen bzw. sogar zu übertreffen.<br />

Strategische Ausrichtung der Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2008</strong> Lagebericht<br />

Seit dem 1. Januar <strong>2008</strong> ist die Deutsche Vermögensberatung Gruppe der exklusive Vertriebspartner der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> <strong>Versicherungen</strong> (Aachen<strong>Münchener</strong>). Die Produkte der Aachen<strong>Münchener</strong> werden seitdem<br />

ausschließlich über die Deutsche Vermögensberatung AG selbst <strong>und</strong> ihre Tochtergesellschaften Allfi nanz Deutsche<br />

Vermögensberatung AG <strong>und</strong> FVD Gesellschaft für Finanzplanung <strong>und</strong> Vermögensberatung Deutschland mbH vertrieben.<br />

Die Aachen<strong>Münchener</strong> konzentriert sich damit auf die Kernaufgaben Produktentwicklung, K<strong>und</strong>enservice <strong>und</strong><br />

Vertriebsservice.<br />

Die wichtigsten Gr<strong>und</strong>sätze ihrer strategischen Ausrichtung hat die Aachen<strong>Münchener</strong> in einem neu formulierten<br />

Geschäftsmodell zusammengefasst. In der Produktentwicklung orientiert sich die Aachen<strong>Münchener</strong> konsequent<br />

an den Bedürfnissen ihrer K<strong>und</strong>en. Die Konzentration auf einen Vertriebspartner erlaubt eine Produktentwicklung<br />

im direkten Dialog mit dem Vertrieb <strong>und</strong> kurze Produktinnovationszyklen. Einen besonderen Stellenwert<br />

hat außerdem die optimale Unterstützung <strong>und</strong> Serviceleistung für unseren Vertriebspartner. Auch hier bringt die<br />

Fokussierung auf einen Partner deutliche Vorteile. Unsere fünf K<strong>und</strong>enservice-Direktionen betreuen unsere K<strong>und</strong>en<br />

in enger Zusammenarbeit mit den Vermögensberatern der Deutschen Vermögensberatung Gruppe. Wichtigstes<br />

Ziel ist dabei immer die Stärkung der K<strong>und</strong>enbindung <strong>und</strong> der Bereitschaft, uns weiterzuempfehlen.<br />

13


Lagebericht Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2008</strong><br />

Die Vertriebsstärke der Deutschen Vermögensberatung Gruppe <strong>und</strong> die besondere Kompetenz der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> in ihren Kernaufgaben bilden die Gr<strong>und</strong>lage für ein dauerhaftes <strong>und</strong> ertragreiches Wachstum<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong>.<br />

Überschussbeteiligung im kommenden Jahr leicht gesenkt<br />

Die Finanzmarktkrise hat nicht nur zu Aktienkursrückgängen, sondern auch zu einem Absinken der Anlagezinsen<br />

geführt. Daher haben wir die Überschussbeteiligung für unsere K<strong>und</strong>en in der konventionellen Kapital- <strong>und</strong><br />

Rentenversicherung für das kommende Jahr um 0,2 Prozentpunkte etwa auf das Niveau des Jahres 2007<br />

zurückgenommen.<br />

Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen<br />

Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (VVG-Reform)<br />

Am 1. Januar <strong>2008</strong> trat das neue Versicherungsvertragsgesetz (VVG) in Kraft. Intention des neuen Gesetzes<br />

ist es, die Stellung des Versicherungsnehmers zu stärken. Zum Beispiel erhält der Versicherungsnehmer seitdem<br />

bereits vor Antragsunterzeichnung alle vertragsrelevanten Unterlagen. Gleichzeitig trägt das Gesetz Entscheidungen<br />

der B<strong>und</strong>esgerichte zu einer Beteiligung der Lebensversicherungsk<strong>und</strong>en an den Bewertungsreserven im Rahmen<br />

einer zeitnäheren Überschussbeteiligung <strong>und</strong> zur Berechnung von Mindestrückkaufswerten Rechnung.<br />

Mit Ausnahme der Beteiligung an den Bewertungsreserven galten die neuen Regelungen zunächst nur für die<br />

Verträge, die ab dem 1. Januar <strong>2008</strong> abgeschlossen wurden. Seit dem 1. Januar 2009 gelten die neuen Bestimmungen<br />

nun auch für die schon vor dem 1. Januar <strong>2008</strong> bestehenden Verträge. Ab diesem Termin verloren alle<br />

alten Versicherungsbedingungen ihre Wirksamkeit, soweit sie von dem neuen VVG abweichen. An die Stelle der<br />

unwirksamen Vereinbarungen sind – soweit vorhanden – die gesetzlichen Regelungen getreten. Im Bereich der<br />

Überschussbeteiligung hat die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG die gesetzliche Möglichkeit genutzt, mit<br />

Wirkung zum 1. Januar 2009 eine Anpassung der Vertragsbedingungen an die Regelungen des neuen VVG vorzunehmen.<br />

Alle Versicherungsnehmer des nicht regulierten Bestandes (Vertragsabschlüsse seit 1995), deren Verträge<br />

überschussberechtigt sind, haben einen Nachtrag zur Einbeziehung der Beteiligung an den Bewertungsreserven in<br />

die Überschussbeteiligung erhalten.<br />

Am 1. Januar <strong>2008</strong> trat auch die Informationspfl ichtenverordnung (VVG-InfoV) in Kraft, die unsere Mitteilungspfl<br />

ichten gegenüber den Versicherungsnehmern regelt; bis zum 30. Juni <strong>2008</strong> galt eine Übergangsfrist, innerhalb<br />

derer die Versicherer ihre Informationspfl ichten nach bisherigem Recht erfüllen durften. Seit dem 1. Juli <strong>2008</strong><br />

erhalten unsere künftigen Versicherungsnehmer vor Abgabe ihrer Willenserklärung nun auch ein individualisiertes<br />

Produktinformationsblatt, in dem unter anderem die Abschluss- <strong>und</strong> Vertriebskosten sowie die sonstigen Kosten<br />

in der Lebensversicherung ausgewiesen werden. Die Aachen<strong>Münchener</strong> folgte dabei der Verbandsempfehlung,<br />

bei den einkalkulierten Service- <strong>und</strong> Verwaltungskosten neben dem Euro-Betrag auch den Renditeeffekt auszuweisen.<br />

14


Verordnung zur Mindestrückerstattung in der Lebensversicherung (MindestZuV)<br />

Am 12. April <strong>2008</strong> ist die „Verordnung zur Mindestrückerstattung in der Lebensversicherung“ (MindestZuV)<br />

zu § 81c VAG in Kraft getreten. Die MindestZuV ersetzt die bisherige Verordnung über die Mindestbeitragsrückerstattung<br />

in der Lebensversicherung (ZR-QuotenV) <strong>und</strong> ist erstmalig für das Geschäftsjahr <strong>2008</strong> anzuwenden. Nach<br />

der MindestZuV sind die Versicherungsnehmer der überschussberechtigten Versicherungsverträge mindestens mit<br />

90 % an den anzurechnenden Kapitalerträgen, mit 75 % am Risikoergebnis <strong>und</strong> mit 50 % am übrigen Ergebnis<br />

zu beteiligen. An negativen Ergebnissen werden die Versicherungsnehmer nicht beteiligt, negative <strong>und</strong> positive<br />

Ergebnisse werden nicht saldiert. Die Mindestzuführung ist für Alt- <strong>und</strong> Neubestand getrennt zu ermitteln. Die<br />

Mindestzuführung wird von der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG erfüllt.<br />

Finanzkraft der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung von vier<br />

renommierten Ratingagenturen mit hervorragenden Noten bewertet<br />

Die Generali Deutschland Gruppe erachtet interaktive Ratings der Finanzkraft von Versicherern besonders auch<br />

in dem aktuell schwierigen Marktumfeld als verlässliche <strong>und</strong> gute Informationsquelle für K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> Investoren.<br />

Starke Finanzkraft<br />

Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2008</strong> Lagebericht<br />

Im Rahmen eines interaktiven Ratings der langfristigen Finanzkraft werden den Ratingagenturen, die jeweils<br />

unterschiedliche Analyseschwerpunkte setzen, vielfältige Informationen über das Unternehmen <strong>und</strong> seine Strategie<br />

zur Verfügung gestellt. Damit sind die Agenturen in der Lage, sich einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche<br />

<strong>und</strong> fi nanzielle Lage des Unternehmens sowie seine künftige Entwicklung zu verschaffen.<br />

Seit 1999 lässt die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung ihre Finanzkraft von Standard & Poor’s bewerten.<br />

Die international renommierte Ratingagentur verleiht uns die Bewertung „Ausgezeichnet“. Gestützt wird diese<br />

hervorragende Einstufung durch die Einbindung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung in die Generali<br />

Deutschland Gruppe als integraler Bestandteil des fi nanzstarken Großaktionärs Assicurazioni Generali S.p.A.,<br />

Triest. Die Analysten heben bei der Bewertung der Finanzkraft unseres Unternehmens die sehr gute Wettbewerbsposition<br />

der Generali Gruppe <strong>und</strong> deren Fähigkeit heraus, in Zukunft eine sehr starke langfristige operative<br />

Performance zu erzielen.<br />

Die Ratingagentur FitchRatings bewertet die Finanzkraft unseres Unternehmens als operative Gesellschaft der<br />

Generali Deutschland Gruppe mit „Sehr stark“. Die Analysten heben bei der Bewertung der Finanzkraft unseres<br />

Unternehmens die starke Marktstellung der Assicurazioni Generali, ihre solide Zeichnungs- <strong>und</strong> konservative<br />

Reservepolitik, den hohen Grad an Diversifi kation <strong>und</strong> das begrenzte Engagement in strukturierten Produkten<br />

positiv hervor. Ebenso würdigt Fitch, dass die Generierung von Cashfl ow aus laufender Geschäftstätigkeit weiterhin<br />

intakt ist, ein Faktor, der sich risikomindernd auswirkt.<br />

Mit Moody’s Investors Service zeichnet im August 2007 erstmals die dritte renommierte Ratingagentur die<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung mit dem hervorragenden Ergebnis Aa3 („Erstklassig“) aus. Die Spezialisten<br />

der international tätigen Ratingagentur würdigen insbesondere die sehr starke Wettbewerbsposition <strong>und</strong> die ausgezeichneten<br />

Markenwerte in der Generali Deutschland Gruppe. Zudem werden die Stärke <strong>und</strong> Vielfalt der Vertriebswege,<br />

die konservative Anlagestrategie <strong>und</strong> die vorsichtige Reservierungspolitik hervorgehoben.<br />

15


Lagebericht Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2008</strong><br />

Im Jahre <strong>2008</strong> bewertet die auf <strong>Versicherungen</strong> spezialisierte Ratingagentur A.M. Best erstmalig die Finanzstärke<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung. Auf Gr<strong>und</strong> der starken Wettbewerbsposition <strong>und</strong> der nachhaltigen<br />

operativen Performance der Generali Deutschland <strong>und</strong> ihrer Hauptgesellschaften vergab A.M. Best das<br />

Top-Rating A+ („Superior“). Diese Bewertung stellt die höchste derzeit an deutsche Erstversicherer vergebene<br />

Auszeichnung dar.<br />

Innovative Produkte<br />

Die PRIVATE BERUFSUNFÄHIGKEITS-POLICE der Aachen<strong>Münchener</strong> hat in der Untersuchung der Stiftung<br />

Warentest (Finanztest Ausgabe 7/<strong>2008</strong>) erneut das Qualitätsurteil „sehr gut“ erhalten. Auch das renommierte<br />

Analyse- <strong>und</strong> Beratungsunternehmen Franke & Bornberg bewertet die Qualität der Berufsunfähigkeits-Produkte mit<br />

der Bestnote FFFplus (Produkt-Rating Stand 04/<strong>2008</strong>). Zudem wird der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung<br />

eine hervorragende Kompetenz als Berufsunfähigkeits-Versicherer bestätigt. „Eine kurze Regulierungsdauer <strong>und</strong><br />

schnelle Reaktionszeiten auf K<strong>und</strong>enanfragen spiegeln die ausgeprägte K<strong>und</strong>enorientierung des Unternehmens<br />

wider.“<br />

K<strong>und</strong>enorientierter Service<br />

Auch in <strong>2008</strong> wurde die Aachen<strong>Münchener</strong> in einem mehrtägigen Audit durch den TÜV Rheinland geprüft.<br />

Erneut wird der Aachen<strong>Münchener</strong> ihre hohe K<strong>und</strong>enservicequalität bestätigt: „Die Aachen<strong>Münchener</strong> hat nunmehr<br />

ein hohes Entwicklungsniveau erreicht, was insbesondere in Hinblick auf das sich rasant verändernde Marktumfeld<br />

als bemerkenswert bezeichnet werden kann.“<br />

Die Ratingergebnisse für die Finanzkraft <strong>und</strong> die Produkte sowie die externe Bewertung unserer Serviceleistung<br />

zeigen mit ihrer Kontinuität die verlässliche Qualität unserer Leistungen. Für unsere K<strong>und</strong>en bedeuten sie besonders<br />

auch in dem aktuell schwierigen Marktumfeld eine wertvolle Referenz bei ihrer Entscheidung.<br />

16


Gesamtwirtschaftliche Entwicklung <strong>und</strong> Marktsituation<br />

Gesamtwirtschaft<br />

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Jahr <strong>2008</strong> deutlich vermindert <strong>und</strong> war schwächer als es dem<br />

langfristigen Durchschnitt entspricht. Die Auswirkungen der Finanzkrise im Verb<strong>und</strong> mit einer rezessiven Entwicklung<br />

in der US-Wirtschaft führten im Verlauf des Jahres zu einer globalen Rezession. Die Zentralbanken reagierten<br />

mit Leitzinssenkungen sowie weiteren Maßnahmen, die Regierungen vieler Industrieländer mit Stabilisierungspaketen.<br />

An den Rentenmärkten fi el die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen zum Jahresende im Euro-Raum auf ein<br />

historisches Tief, in den USA sogar noch darunter. An den Aktienmärkten gaben die Kurse im Mittel um r<strong>und</strong> 40 %<br />

nach, während die Volatilität einen Höchststand markierte.<br />

Die Weltwirtschaft expandierte um 3,0 %, nach 4,6 % im Vorjahr. War die globale Wirtschaftsaktivität zu Beginn<br />

des Jahres noch kräftig, kam es durch das Zusammenspiel einer immer weiter in die Rezession abgleitenden<br />

US-Wirtschaft <strong>und</strong> der Verschärfung der Kreditkrise auch zu rezessiven Entwicklungen in den übrigen Volkswirtschaften.<br />

Der gesamtwirtschaftliche Produktionsanstieg von 1,3 % in den USA <strong>und</strong> 1,0 % im Euro-Raum ist vor<br />

allem der Entwicklung im 1. Halbjahr <strong>2008</strong> geschuldet, wohingegen die gesamtwirtschaftliche Leistung in der<br />

2. Jahreshälfte schrumpfte.<br />

Mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum von 1,3 % war die Wirtschaftaktivität in Deutschland stärker als<br />

im Euro-Raum. Stützend wirkte der sich bis in den Herbst hineinziehende Beschäftigungsaufbau. Die Arbeitslosenquote,<br />

bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, belief sich im Jahresdurchschnitt <strong>2008</strong> auf 7,8 %. Die deutsche<br />

Industrie startete mit prall gefüllten Auftragsbüchern in das Jahr. Allerdings belasteten zunächst hohe Infl ationsraten<br />

in Folge gestiegener Ölpreise die realen Einkommen. Die immer schwächer werdende Weltwirtschaft sowie Störungen<br />

im Geld- <strong>und</strong> Kreditmarkt trübten das Wirtschaftsklima in der 2. Jahreshälfte deutlich ein.<br />

Finanzmärkte<br />

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung <strong>und</strong> Marktsituation Lagebericht<br />

Im Verlauf des vergangenen Jahres kam es an den Aktienmärkten weltweit zu massiven Verlusten. Zu Jahresbeginn<br />

ging man noch von einer moderaten Abschwächung der Wirtschaftsaktivität aus. Mit der Verschärfung der<br />

Finanzkrise sowie der Verschlechterung der US-Konjunktur nahm der Druck auf die Aktienmärkte zu. In Folge der<br />

Pleite der US Investmentbank Lehmann Brothers kam es zu einem Ausverkauf an der Börse im Oktober. Massive<br />

Leitzinssenkungen seitens der Zentralbanken sowie die Ankündigung von Konjunkturprogrammen halfen, die<br />

Stimmung auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Angesichts der extrem hohen Unsicherheit stieg die Volatilität auf<br />

Rekordwerte an. Über das Jahr verloren deutsche Aktien r<strong>und</strong> 40 % an Wert.<br />

Infl ationssorgen infolge der gestiegenen Ölpreise belasteten die Rentenmärkte bis in den Sommer. Die Rendite<br />

10-jähriger US-Staatsanleihen stieg im Juni trotz beherzter Leitzinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve<br />

deutlich an. In der 2. Jahreshälfte standen Konjunktursorgen <strong>und</strong> Spekulationen über ein Abgleiten der führenden<br />

Industrieländer in die Defl ation im Vordergr<strong>und</strong>, d.h. die Gefahr einer Abwärtsspirale aus sinkenden Einkommen<br />

<strong>und</strong> Krediten <strong>und</strong> damit einhergehenden fallenden Preisen. Zudem erschienen Staatsanleihen als sicherer<br />

Hafen in turbulenten Zeiten. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen markierte zum Jahresende ein Rekordtief.<br />

Zum Ende des Jahres rentierten 10-jährige Staatsanleihen des Euro-Raums mit einem Niveau von 2,94 % r<strong>und</strong><br />

72 Basispunkte höher als in den USA.<br />

17


Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung <strong>und</strong> Marktsituation<br />

Branchenentwicklung bei den Lebensversicherern<br />

Die deutschen Lebensversicherer verzeichneten insgesamt einen Prämienzuwachs von 0,9 %. Im Neugeschäft<br />

zeigte sich ein ungebrochener Trend von den klassischen Kapitallebens- zu Rentenversicherungen. Gleichzeitig<br />

erhöhte sich der Anteil des Einmalbeitragsgeschäfts weiter, das zum einen von sofort beginnenden Renten sowie<br />

zum anderen von umfangreichen Ausfi nanzierungen in der betrieblichen Altersversorgung dominiert wurde.<br />

Insgesamt ist das Leben-Neugeschäft mit einem Plus von r<strong>und</strong> 7 % nach laufendem Beitrag bzw. r<strong>und</strong> 3,3 %<br />

bei den Einmalbeiträgen kräftig gestiegen. Zu dieser positiven Entwicklung trugen vor allem das Neugeschäft<br />

mit Riester-Verträgen sowie das Inkrafttreten der letzten Riester-Förderstufe bei. Insgesamt wurden <strong>2008</strong> r<strong>und</strong><br />

1,6 (Vorjahr: 2,1) Mio. förderfähige Riester-Verträge abgeschlossen. Damit liegt der Bestand der branchenweit<br />

abgeschlossenen „Riester-Policen“ inzwischen bei knapp 10 Mio. Verträgen.<br />

18


Geschäftsverlauf der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung<br />

Neugeschäft<br />

Riestergeschäft prägt Neugeschäftswachstum<br />

Geschäftsentwicklung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG Lagebericht<br />

Geschäftsentwicklung der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

Das eingelöste Neugeschäft nach laufenden Jahresbeiträgen war durch die Erfolge bei den Riester-Produkten<br />

stark beeinfl usst <strong>und</strong> stieg im Geschäftsjahr um 107,4 Mio. € bzw. 23,9 % auf 556,8 Mio. €. Der größte Anteil des<br />

Neugeschäfts ist mit 149,3 Mio. € auf den Abschluss neuer Verträge im Riester-Segment sowie mit 79,1 Mio. € auf<br />

die 4. <strong>und</strong> nunmehr letzte Riester-Förderstufe zurückzuführen. Insgesamt entfi elen somit 42 % des Neugeschäftes<br />

auf diesen Produktbereich.<br />

Ausschlaggebend für diese Entwicklung war der zum Ende des Geschäftsjahres 2007 eingeführte Tarif<br />

„RiesterRente STRATEGIE No. 1“. In mehr als 260.000 Neuzugängen – dies entspricht 99,5 % aller Abschlüsse –<br />

wurde diese neue fondsgeb<strong>und</strong>ene Riestervariante gewählt. Dies dokumentiert eindrucksvoll, wie positiv unsere<br />

K<strong>und</strong>en dieses Produkt angenommen haben.<br />

Entsprechend der vom Gesetzgeber eingeräumten Möglichkeit, in andere Tarife zu wechseln, haben viele<br />

unserer Riesterk<strong>und</strong>en sich entschieden, in den Tarif „RiesterRente STRATEGIE No. 1“ zu wechseln <strong>und</strong> die in<br />

diesem innovativen Produkt steckenden Renditechancen bei gleichzeitiger Sicherheit durch zusätzliche Wertsicherungsgarantien<br />

auch für ihre Altersvorsorge zu nutzen. In diesem Zusammenhang sind Neuzugänge <strong>und</strong><br />

Erhöhungen mit laufenden Beiträgen von insgesamt 48,5 Mio. € entstanden. Zusätzlich führte die Übertragung des<br />

im alten Vertrag bereits gebildeten Kapitals zu einem Ausweis bei den Einmalbeiträgen in Höhe von 157,4 Mio. €.<br />

Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge konnte das verhaltene Neugeschäft zu Beginn des Geschäftsjahres<br />

durch den Erfolg des zur Jahresmitte eingeführten neuen Tarifes („bAV STRATEGIE No. 1“) noch auf das Niveau des<br />

Vorjahres gesteigert werden. Diese neue Variante der Direktversicherung übernimmt das aus dem Riesterprodukt<br />

bekannte Fondskonzept „STRATEGIE No. 1“.<br />

Wegen der Fokussierung auf das Riestergeschäft verzeichneten wir für die weiteren starken Produktfamilien<br />

„WUNSCHPOLICE“ (-12,5 %) <strong>und</strong> „RENTE PUR“ als Rüruprente (-25,3 %) Rückgänge.<br />

Das Neugeschäft gegen Einmalbeiträge stieg nochmals deutlich um 86,2 Mio. € (+30,9 %) auf 365,4 Mio. €. Auf<br />

die Riesterprodukte entfi el als Hauptträger dieses Neugeschäftes ein Volumen von 246,7 Mio. €.<br />

Das Gesamtergebnis des Neugeschäftes als Summe von laufenden Jahresbeiträgen <strong>und</strong> Einmalbeiträgen<br />

betrug 922,3 Mio. € <strong>und</strong> wies damit eine Steigerung zum Vorjahr von 26,6 % aus. Die Branche verzeichnete lediglich<br />

ein Plus von 4,6 %.<br />

Versicherungssumme des Neugeschäfts um 18,4 % gestiegen<br />

Das eingelöste Neugeschäft erreichte mit 505.317 neuen Verträgen (Vorjahr: 466.451) eine Versicherungssumme<br />

von 16,9 Mrd. € nach 14,2 Mrd. € im Vorjahr (+18,4 %). Die Branche erzielte einen Anstieg von 3,9 %.<br />

19


Lagebericht Geschäftsentwicklung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

Versicherungsbestand<br />

Versicherungssumme auf 131,6 Mrd. € angestiegen<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres <strong>2008</strong> erhöhte sich die Versicherungssumme des Bestandes von 127,7 Mrd. €<br />

im Vorjahr um 3,1 % auf 131,6 Mrd. €. Die Anzahl der Verträge stieg um 0,9 % auf 5,5 Mio. Stück.<br />

Die Fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen hatten mit 26,8 % <strong>und</strong> einer Versicherungssumme von 35,3 Mrd. €<br />

den größten Anteil am Bestand. Es folgten die Berufsunfähigkeitsversicherungen mit 23,2 % (30,6 Mrd. €) sowie<br />

die klassischen Kapitallebensversicherungen mit 20,4 % (26,9 Mrd. €). Auf die Fondsgeb<strong>und</strong>enen Lebensversicherungen<br />

entfi elen 10,7 % (14,1 Mrd. €) des Bestandes. Einen Anteil von 8,1 % (10,7 Mrd. €) verzeichneten<br />

die Risikoversicherungen sowie von 8,0 % (10,5 Mrd. €) die konventionellen Rentenversicherungen.<br />

Vorzeitiger Abgang angestiegen<br />

Die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe, Umwandlungen in beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> <strong>und</strong> sonstige vorzeitige<br />

Abgänge) lagen mit 9,4 % des mittleren Bestandes nach laufendem Jahresbeitrag über dem Vorjahr (8,0 %). Der<br />

Anstieg ist wesentlich auf den Wechsel von Bestandsk<strong>und</strong>en in den neuen Tarif „RiesterRente STRATEGIE No. 1“<br />

zurückzuführen. Dabei erscheint der laufende Beitrag des alten Vertrages als vorzeitiger Abgang <strong>und</strong> der Beitrag<br />

des neuen Vertrages als Neugeschäft.<br />

Die Einzelangaben zur Aufgliederung <strong>und</strong> Bewegung unseres Bestandes sind in der Anlage zum Lagebericht<br />

dargestellt.<br />

Beitragseinnahmen<br />

Wachstum auf r<strong>und</strong> 4,1 Mrd. €<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> um 5,7 % auf 4.110,6 Mio. €<br />

(Vorjahr: 3.889,4 Mio. €). Die Branche verzeichnete dagegen für das Jahr <strong>2008</strong> lediglich einen Zuwachs der<br />

gebuchten Brutto beiträge von 0,9 %. Die Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung beliefen sich<br />

auf 160,9 Mio. € (Vorjahr: 142,0 Mio. €). Unter Berücksichtigung dieser Beiträge ergab sich eine Steigerung um 6,0 %<br />

auf 4.271,5 Mio. €.<br />

Leistungen für unsere K<strong>und</strong>en<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen von 2,6 Mrd. €<br />

Die an unsere K<strong>und</strong>en ausgezahlten Leistungen sind im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> um 4,7 % auf 2.606,5 Mio. €<br />

gestiegen. Davon entfi elen 175,7 Mio. € auf Todesfall-Leistungen (Vorjahr: 128,7 Mio. €) sowie 1.490,9 Mio. € auf<br />

Ablaufl eistungen <strong>und</strong> Rentenzahlungen (Vorjahr: 1.509,3 Mio. €). Die Aufwendungen für Rückkäufe beliefen sich auf<br />

939,9 Mio. € (Vorjahr: 850,4 Mio. €).<br />

20


Abschluss- <strong>und</strong> Verwaltungskosten<br />

Abschlusskostensatz wegen Sondereffekten aus dem Riestergeschäft deutlich zurückgegangen<br />

Infolge des erfreulichen Anstiegs des Neugeschäfts erhöhten sich die Abschlusskosten im Berichtszeitraum von<br />

617,5 Mio. € um 9,0 % auf 673,2 Mio. €. Der Abschlusskostensatz (Abschlusskosten in Prozent der Beitragssumme<br />

des eingelösten Neugeschäfts) lag mit 4,5 % um 0,7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 5,2 %. Diese<br />

Entwicklung ist im Wesentlichen verursacht durch die 4. Riester-Förderstufe. Während das Neugeschäftsvolumen<br />

bei Riestererhöhungsschichten in dem Jahr des Zugangs voll gewertet wird, verteilt sich die hieraus resultierende<br />

Provisionsbelastung über mehrere Jahre. Insofern stellen sich die Jahre mit Riester-Stufenerhöhungen mit Bezug<br />

auf den Abschlusskostensatz als „zu gut“ <strong>und</strong> die ohne Stufenerhöhung entsprechend als „zu schlecht“ dar.<br />

Verwaltungskostensatz auf Vorjahresniveau<br />

Die Verwaltungskosten stiegen von 116,2 Mio. € um 7,8 % auf 125,3 Mio. €. Der Verwaltungskostensatz<br />

(Verwaltungskosten in Prozent der gebuchten Bruttobeiträge) lag mit 3,0 % auf Vorjahresniveau.<br />

Gesamtüberschuss <strong>und</strong> Überschussverwendung<br />

Die Entwicklung des Rohüberschusses war durch das stark zurückgegangene Nettoergebnis aus Kapitalanlagen<br />

aufgr<strong>und</strong> der weltweiten Krise an den Finanzmärkten geprägt.<br />

Der Rohüberschuss ging von 615,9 Mio. € im Vorjahr um 40,0 % auf 369,5 Mio. € im Geschäftsjahr zurück.<br />

Nach Zuteilung der Direktgutschrift von 187,4 Mio. € ergab sich ein Gesamtüberschuss von 182,1 Mio. € (Vorjahr:<br />

451,3 Mio. €; – 59,6 %). Aus dem Gesamtüberschuss haben wir der für zukünftige Überschussbeteiligungen der<br />

Versicherungsnehmer bestimmten Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 145,3 Mio. € (Vorjahr: 407,3 Mio. €)<br />

zugewiesen. Damit stellen wir unseren K<strong>und</strong>en 332,7 Mio. € (90,0 %) aus dem Geschäftsjahresergebnis zur<br />

Verfügung. Die RfB beträgt nach Entnahme von 289,8 Mio. € am Geschäftsjahresende nunmehr 1.264,6 Mio. €.<br />

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung <strong>und</strong> vor Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen beträgt 36,8 Mio. €<br />

(Vorjahr: 44,0 Mio. €). Davon werden 16,8 Mio. € an die Generali Deutschland Holding AG abgeführt, die<br />

verbleibenden 20,0 Mio. € werden zur Stärkung des Eigenkapitals den anderen Gewinnrücklagen zugeführt.<br />

Überschussbeteiligung unserer K<strong>und</strong>en<br />

Anhebung der Überschussbeteiligung für <strong>2008</strong><br />

Geschäftsentwicklung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG Lagebericht<br />

Unsere auf Kontinuität ausgerichtete Bemessung der Überschussbeteiligung, unsere Erfolge bei der Ertragsverbesserung<br />

<strong>und</strong> eine ausgewogene Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) machten es möglich, die Zinsüberschussbeteiligung<br />

<strong>2008</strong> gr<strong>und</strong>sätzlich um 0,15 %-Punkte zu erhöhen. Die Verzinsung der Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

(Deckungskapitale, verzinslich angesammelte Überschussguthaben) belief sich dadurch im Jahr<br />

<strong>2008</strong> auf i. d. R. 4,20 % bis 4,40 %. Lediglich bei Rentenversicherungen im Rentenbezug mit 4,0 % Rechnungszins,<br />

bei denen zur Anpassung an die aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten die Zins-Überschussbeteiligung<br />

nur durch eine Reduzierung um 0,1 %-Punkte erfolgte, blieb der Zinsüberschussanteil-Satz <strong>2008</strong> gegenüber 2007<br />

21


Lagebericht Geschäftsentwicklung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

unverändert. Bei einem Teil der Fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen konnten wir – nachdem wir 2006 die<br />

Überschussbeteiligung zum Zwecke der Gegenfi nanzierung der Anpassung der Deckungsrückstellung an die<br />

stärker als erwartet gestiegene Lebenserwartung bereits <strong>2008</strong> gesenkt hatten – im Jahr <strong>2008</strong> wieder die höheren,<br />

ursprünglichen Überschussanteile zuteilen.<br />

Die Überschussbeteiligung unserer K<strong>und</strong>en wird zum Teil aus der RfB dotiert, zum Teil erfolgt sie als Direktgutschrift.<br />

Nach unserem Geschäftsplan erhielten die Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-, Vermögensbildungs-<br />

sowie Renten- <strong>und</strong> Pensionsversicherungen – wie in den Vorjahren – mit den Zins- <strong>und</strong> Ansammlungs-<br />

Überschussanteilen eine Direktgutschrift von 0,9 % bei den Tarifen, bei denen eine rechnungsmäßige Verzinsung<br />

von 3,0 % garantiert ist, <strong>und</strong> von 0,4 % bei den Tarifen mit einem Rechnungszins von 3,5 %. Die Tarife mit einem<br />

Rechnungszins von 3,25 % erhielten eine Direktgutschrift von 0,65 %, die Tarife mit einem Rechnungszins von 2,75 %<br />

erhielten eine Direktgutschrift in Höhe von 1,3 %, bei der Tarifgeneration mit einem Rechnungszins von 2,25 %<br />

betrug die Direktgutschrift 1,8 %. Abweichend davon betrug die Direktgutschrift bei konventionellen Rentenversicherungen<br />

<strong>und</strong> Fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilrenten, bei denen die<br />

Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten durch eine vorübergehende<br />

Reduzierung der Überschussbeteiligung gegenfi nanziert wird, 0,3 % des maßgebenden Versicherungsnehmer-<br />

Guthabens (bei einem Rechnungszins von 3,0 %) bzw. 0,05 % (bei einem Rechnungszins von 3,25 %). Bei Tarifen<br />

mit einem Rechnungszins von 4,0 % entfi el die Direktgutschrift von Zinsüberschüssen. Ferner wurden die Gr<strong>und</strong>-<br />

Überschussanteile für die Risikoversicherungen unserer Tarifgenerationen mit einem Rechnungszins von 4,0 %,<br />

3,25 %, 2,75 % <strong>und</strong> 2,25 % sowie die Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile bei den Tarifen der ehemaligen „die<br />

individuale Lebensversicherung AG“ in voller Höhe als Direktgutschrift gewährt.<br />

Reduzierung der Überschussbeteiligung für 2009<br />

Die Finanzmarktkrise hat nicht nur zu Aktienkursrückgängen, sondern auch zu einem Absinken der Anlagezinsen<br />

geführt. Daher haben wir für 2009 die Zinsüberschussbeteiligung wieder reduziert, <strong>und</strong> zwar um<br />

0,2 %-Punkte. Die laufende rechnerische Gesamtverzinsung beläuft sich 2009 somit auf 4,0 % bis 4,2 % (3,45 % bei<br />

den Tarifen, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten Sterbewahrscheinlich keiten<br />

gegen zu fi nanzieren ist). Allerdings können wir 2009 für fällige Renten aus Verträgen der seit 2005 vertriebenen<br />

Tarifgenerationen die Risikoüberschussanteile erhöhen. Für Berufsunfähigkeits-<strong>Versicherungen</strong> nach den Tarifen<br />

des regulierten Altbestandes können wir die Schlussüberschussanteil-Sätze für die ab 2009 beginnenden<br />

Versicherungsjahre abermals erhöhen. Die für die einzelnen Abrechnungsverbände <strong>und</strong> Bestandsgruppen<br />

festgelegten Überschussanteil-Sätze für das Jahr 2009 sind auf den Seiten 105 bis 196 ausgewiesen. Darüber<br />

hinaus kann seit <strong>2008</strong> bei Beendigung einer Versicherung oder – bei einer Rentenversicherung – bei Beendigung<br />

ihrer Ansparzeit sowie fortlaufend während des Rentenbezugs eine Beteiligung an den Bewertungsreserven fällig<br />

werden, wie sie § 153 Abs. 3 <strong>und</strong> 4 des neuen Versicherungsvertragsgesetzes vorsieht. Darauf basierend teilten<br />

wir erstmals zum 31. Dezember <strong>2008</strong> Bewertungsreserven zu. Details hierzu enthält die Anlage zum Anhang dieses<br />

<strong>Geschäftsbericht</strong>s auf Seite 102.<br />

22


Kapitalanlagen<br />

Entwicklung der Kapitalanlagen<br />

Kapitalanlagebestand<br />

Der Kapitalanlagebestand ist im Geschäftsjahr um 5,8 % bzw. 1,5 Mrd. € auf 24,4 Mrd. € gefallen. Der<br />

Rückgang ist durch den zu Zeitwerten bewerteten Kapitalanlagebestand für Fondsgeb<strong>und</strong>ene <strong>Versicherungen</strong><br />

(FLV) begründet, der sich um 1,9 Mrd. € bzw. 25,0 % reduziert hat. Die Kapitalanlagen ohne FLV-Bezug erhöhten<br />

sich um 0,4 Mrd. € bzw. 2,0 % auf 18,8 Mrd. €.<br />

Das Bruttoneuanlagevolumen betrug 7,2 Mrd. € bzw. ohne FLV 5,7 Mrd. €. Dem standen Abgänge in Höhe von<br />

5,8 Mrd. € bzw. 5,1 Mrd. € gegenüber.<br />

Gr<strong>und</strong>besitz<br />

Zum Jahresende belief sich der Wert des Gr<strong>und</strong>besitzes auf 538,1 Mio. € (Vorjahr: 506,3 Mio. €). Dabei standen<br />

Käufen in Höhe von 46,9 Mio. € sowie Zuschreibungen in Höhe von 3,8 Mio. € Verkäufe in Höhe von 2,6 Mio. €<br />

sowie planmäßige Abschreibungen in Höhe von 16,3 Mio. € gegenüber. Der Anteil der Immobilien an den Kapitalanlagen<br />

betrug 2,9 % (Vorjahr: 2,8 %).<br />

Verb<strong>und</strong>ene Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen<br />

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Bestand an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen<br />

um 39,1 Mio. € auf 641,2 Mio. €. Damit stieg der Anteil der verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen an den<br />

Kapitalanlagen leicht von 3,3 % auf 3,4 %.<br />

Aktien/Investmentanteile <strong>und</strong> andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

Zum Berichtszeitpunkt betrug der Gesamtbestand 2.006,9 Mio. € (Vorjahr: 1.800,4 Mio. €).<br />

Kapitalanlagen Lagebericht<br />

Der Bestand an Investmentanteilen erhöhte sich unter Berücksichtigung erforderlicher Abschreibungen um<br />

285,3 Mio. € auf 1.477,8 Mio. €. Der Anteil an den Kapitalanlagen stieg entsprechend von 6,5 % im Vorjahr auf 7,9 %<br />

im Geschäftsjahr.<br />

Der Aktienbestand reduzierte sich im Geschäftsjahr um 68,1 Mio. € auf 529,0 Mio. €. Der Anteil an den<br />

Kapital anlagen ging entsprechend von 3,2 % im Vorjahr auf 2,8 % zurück. Die Quote inklusive Aktienanlagen in<br />

Investmentfonds sank von 5,5 % auf 5,1 %.<br />

23


Lagebericht Kapitalanlagen<br />

Festverzinsliche Wertpapiere <strong>und</strong> Sonstige Ausleihungen<br />

Im Bereich der Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong> anderer festverzinslicher Wertpapiere sowie der Sonstigen<br />

Ausleihungen standen Abgänge von festverzinslichen Wertpapieren in Höhe von 1,1 Mrd. € <strong>und</strong> von Sonstigen<br />

Ausleihungen (Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen, Darlehen <strong>und</strong> Vorauszahlungen auf<br />

Versicherungsscheine <strong>und</strong> übrige Ausleihungen) in Höhe von 2,2 Mrd. € Zugänge bei festverzinslichen Wertpapieren<br />

von 1,3 Mrd. € <strong>und</strong> bei Sonstigen Ausleihungen von 2,2 Mrd. € gegenüber. Der Bestand an Inhaberschuldverschreibungen<br />

<strong>und</strong> anderen festverzinslichen Wertpapieren stieg insgesamt um 0,2 Mrd. € auf 3,9 Mrd. € zum<br />

Jahresende. Dies entspricht 20,6 % des gesamten Kapitalanlagebestandes (Vorjahr: 19,9 %). Die Sonstigen<br />

Ausleihungen sind demgegenüber mit 11,0 Mrd. € konstant geblieben. Der Anteil der Sonstigen Ausleihungen an<br />

den Kapitalanlagen hat sich von 59,7 % im Vorjahr auf 58,4 % zum Bilanzstichtag reduziert.<br />

Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong> Rentenschuldforderungen<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> ist der Bestand von Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong> Rentenforderungen von<br />

843,8 Mio. € zum Jahresanfang auf 688,9 Mio. € zurückgegangen. Die Investition in diese Anlageklasse wird nicht<br />

mehr aktiv betrieben. Deshalb standen abgelaufenen Hypotheken im Volumen von 155,7 Mio. € Prolongationen<br />

von nur 0,1 Mio. € gegenüber. Der Anteil am Gesamtbestand der Kapitalanlagen war mit 3,7 % gegenüber dem<br />

Vorjahresniveau von 4,6 % entsprechend rückläufi g.<br />

Kapitalanlagen für Fondsgeb<strong>und</strong>ene <strong>Versicherungen</strong><br />

Der Wert der Kapitalanlagen für Rechnung <strong>und</strong> Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, die zu<br />

Zeitwerten bilanziert werden, verringerte sich im Wesentlichen durch negative Markteinfl üsse im Geschäftsjahr um<br />

1.866,2 Mio. € auf 5.588,7 Mio. €. Eine Übersicht der Fonds, in die im Rahmen der Fondsgeb<strong>und</strong>enen Versicherung<br />

investiert wurde, ist auf den Seiten 87 <strong>und</strong> 88 zu fi nden.<br />

Ergebnis aus Kapitalanlagen<br />

Nettoergebnis<br />

Die laufenden Kapitalerträge (ohne FLV) fi elen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7 % auf 840,4 Mio. €<br />

(Vorjahr: 846,7 Mio. €). Unter Einbezug der darüber hinaus erzielten Erträge aus den Anlagen für die Fondsgeb<strong>und</strong>enen<br />

<strong>Versicherungen</strong> in Höhe von 133,1 Mio. € (Vorjahr: 122,0 Mio. €) betrugen die laufenden Erträge<br />

insgesamt 973,5 Mio. € (Vorjahr: 968,6 Mio. €).<br />

Aus dem Abgang von Kapitalanlagen (ohne FLV) konnten Gewinne in Höhe von 128,0 Mio. € erzielt werden. Die<br />

Verkaufsgewinne stammten überwiegend aus Aktien <strong>und</strong> Investmentanteilen (84,8 Mio. €), Sonstigen Ausleihungen<br />

(34,6 Mio. €) sowie aus Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong> anderer festverzinslicher Wertpapiere (6,6 Mio. €).<br />

Diesen Gewinnen standen Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen von 44,5 Mio. € gegenüber, die im<br />

Wesentlichen aus Abgängen von Aktien <strong>und</strong> Investmentanteilen (39,9 Mio. €) sowie Sonstigen Ausleihungen<br />

(4,2 Mio. €) resultierten.<br />

24


Die außerplanmäßigen Abschreibungen von insgesamt 296,1 Mio. € entfi elen vor dem Hintergr<strong>und</strong> der<br />

Finanzmarktkrise größtenteils auf Aktien <strong>und</strong> Investmentanteile <strong>und</strong> Sonstige Ausleihungen.<br />

Die Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen betrugen im Geschäftsjahr 67,8 Mio. € (Vorjahr:<br />

60,7 Mio. €).<br />

In der FLV standen aufgr<strong>und</strong> der negativen Aktienmarktentwicklung nicht realisierte Verluste von 2.627,1 Mio. €<br />

<strong>und</strong> realisierte Verluste von 96,6 Mio. € nicht realisierten Gewinnen von 4,2 Mio. € <strong>und</strong> realisierten Gewinnen von<br />

0,2 Mio. € gegenüber.<br />

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ohne FLV verzeichnete aufgr<strong>und</strong> der Belastungen der Finanzkrise<br />

insgesamt einen Rückgang um 28,5 % auf 553,3 Mio. € (Vorjahr: 773,8 Mio. €). Inklusive FLV sank das Nettoergebnis<br />

um 36,2 % auf 588,9 Mio. € (Vorjahr: 922,8 Mio. €).<br />

Nettoverzinsung von 3,0 %<br />

Aus dem erzielten Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ergibt sich eine Nettoverzinsung ohne die Fonds geb<strong>und</strong>ene<br />

Lebensversicherung von 3,0 % (Vorjahr: 4,3 %).<br />

Bewertungsreserven<br />

Kapitalanlagen Lagebericht<br />

Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen betrugen insgesamt 178,4 Mio. € (Vorjahr: -326,8 Mio. €).<br />

25


Lagebericht Gewinnabführungsvertrag<br />

Gewinnabführungsvertrag<br />

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres <strong>2008</strong> vor Gewinnabführung belief sich auf 36,8 Mio. € gegenüber<br />

44,0 Mio. € im Vorjahr. Davon werden im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages 16,8 Mio. € an die Generali<br />

Deutschland Holding AG abgeführt <strong>und</strong> mit Zustimmung der Generali Deutschland Holding AG 20,0 Mio. € in die<br />

anderen Gewinnrücklagen eingestellt.<br />

26


Unsere Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

Personalsituation<br />

Unsere Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter Lagebericht<br />

Am Ende des Geschäftsjahres waren 2.384 Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter (Vorjahr: 2.772) für die<br />

A achen<strong>Münchener</strong> <strong>Versicherungen</strong> (Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung: 876) tätig. Im Berichtsjahr haben wir<br />

39 Auszubildende zum Kaufmann/-frau für <strong>Versicherungen</strong> <strong>und</strong> Finanzen (Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung:<br />

11) eingestellt. Zum Jahresende befanden sich 102 junge Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter (Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung: 24) in der Ausbildung zum Versicherungskaufmann/-frau bzw. zum Kaufmann/-frau für <strong>Versicherungen</strong><br />

<strong>und</strong> Finanzen. In <strong>2008</strong> legten 36 (Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung: 10) Auszubildende ihre<br />

Prüfung mit Erfolg ab.<br />

Die Aufwendungen für Gehälter <strong>und</strong> Sozialabgaben der Aachen<strong>Münchener</strong> <strong>Versicherungen</strong> (Aachen<strong>Münchener</strong>)<br />

sind gegenüber dem Vorjahr um 16,6 % gesunken (Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung: -19,5 %). Für die<br />

Altersversorgung wurden 4,6 Mio. € (Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung: 0,7 Mio. €) aufgewendet.<br />

Qualifi zierte <strong>und</strong> motivierte Mitarbeiter sichern den Unternehmenserfolg<br />

Gr<strong>und</strong>lage für den Erfolg unseres Unternehmens sind unsere Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter als Träger unserer<br />

Kernkompetenzen, mit Ihrem Engagement sowie Ihrer Bereitschaft zu Veränderungen <strong>und</strong> ständiger Weiterqualifi<br />

zierung. Nach der Weichenstellung für eine unternehmerische Neuausrichtung der Aachen<strong>Münchener</strong> im<br />

Jahr 2007 haben wir in diesem Jahr den Startschuss für ein umfassendes Programm gegeben, das unsere<br />

Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter in ihren unterschiedlichen Handlungsdimensionen noch mehr als bisher in den<br />

Mittelpunkt stellt. Unsere Aktivitäten zielen auf die Bereiche Entwicklung, Beruf & Familie, Ges<strong>und</strong>heitsförderung <strong>und</strong><br />

Zusammenarbeit. Wir gehen dabei neue Wege der Förderung <strong>und</strong> Entwicklung, ohne dass bewährte Gr<strong>und</strong>lagen<br />

vernachlässigt werden. Wir haben uns durch die Initiative beruf<strong>und</strong>familie der gemeinnützigen Hertie-Stiftung prüfen<br />

lassen <strong>und</strong> sind mit einem Qualitätssiegel für unsere nachhaltig familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet<br />

<strong>und</strong> zertifi ziert worden. Mit weiteren Bausteinen wie der Einführung von erfolgsbezogenen Vergütungsmodellen ab<br />

dem Jahr 2009, der Weiterentwicklung unseres Qualifi zierungsprogramms, Ausbau des betrieblichen Ges<strong>und</strong>heitsmanagements<br />

usw. legen wir die Gr<strong>und</strong>steine für ein dauerhaftes Programm. Damit bringen wir die Verantwortung<br />

des Unternehmens zum Ausdruck <strong>und</strong> helfen unseren Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern, Spitzenleistungen zu<br />

erbringen <strong>und</strong> so den unternehmerischen Erfolg der Aachen<strong>Münchener</strong> zu sichern.<br />

27


Lagebericht Unsere Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

Dank an die Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />

Unsere Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter beweisen in dem dynamischen Prozess der Neuausrichtung des Unternehmens<br />

<strong>und</strong> der damit verb<strong>und</strong>enen Konzentration auf Produktentwicklung, K<strong>und</strong>enservice <strong>und</strong> Vertriebsservice<br />

ihre Bereitschaft zu Veränderung <strong>und</strong> ständiger Weiterentwicklung. Mit ihrer K<strong>und</strong>en- <strong>und</strong> Vertriebsorientierung,<br />

fachlichen Kompetenz <strong>und</strong> dem Einsatz für die Ziele des Unternehmens tragen sie maßgeblich zum Erfolg unserer<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> bei.<br />

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern <strong>und</strong> unseren Führungskräften für ihr großes Engagement<br />

<strong>und</strong> die erbrachten guten Leistungen.<br />

Unser Dank gilt insbesondere allen Betriebsräten <strong>und</strong> ihren Gremien sowie dem Sprecherausschuss der<br />

Leitenden Angestellten, die den gesamten Veränderungsprozess begleitet haben. Die Zusammenarbeit war stets<br />

vertrauensvoll <strong>und</strong> konstruktiv.<br />

Danken möchten wir auch denjenigen Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern, die nach oft langjähriger <strong>und</strong><br />

erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand getreten sind. Den verstorbenen Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeitern <strong>und</strong><br />

den verstorbenen Pensionären werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren.<br />

28


Neue Produkte <strong>und</strong> Dienstleistungen<br />

Kapitel Neue Produkte <strong>und</strong> Dienstleistungen<br />

Zum Jahreswechsel 2007/<strong>2008</strong> haben wir für unsere gesamte Produktpalette das reformierte Versicherungsvertragsgesetz<br />

umgesetzt.<br />

Im 2. Quartal <strong>2008</strong> haben wir auch im Bereich der betrieblichen Altersversorgung ein dynamisches Hybridprodukt<br />

eingeführt. Es basiert auf unserer sehr erfolgreichen, 2007 eingeführten „RiesterRente STRATEGIE No. 1“.<br />

Mit dem neuen Tarif steht für eine Beitragszusage mit Mindestleistung in der betrieblichen Altersversorgung ein<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enes Produkt zur Verfügung, bei dem Teile des garantierten Beitragserhaltes über den Garantiefonds<br />

DWS F<strong>und</strong>s Invest VermögensStrategie abgebildet werden. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Kalkulationsansatz<br />

für fondsgeb<strong>und</strong>ene Tarife mit Garantie ist der fondsgeb<strong>und</strong>ene Guthabenanteil bei diesem neuen Produkt i. d. R.<br />

deutlich höher. Dadurch kann der Versorgungsanwärter viel stärker an einer guten Fondsentwicklung teilhaben als<br />

bei einem herkömmlichen Kalkulationsansatz für fondsgeb<strong>und</strong>ene Tarife mit Garantie.<br />

Ebenfalls im 2. Quartal <strong>2008</strong> haben wir unsere rein fondsgeb<strong>und</strong>enen Tarife der „RENTE PUR“ <strong>und</strong> der<br />

„WUNSCHPOLICE“ um Basisvarianten ergänzt, bei denen das Spektrum tarifl icher Optionen stark eingeschränkt<br />

ist. Sie weisen daher höhere Gesamtleistungen auf.<br />

29


Lagebericht Organisation<br />

Organisation<br />

Einbindung in die Generali Deutschland Gruppe<br />

Die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung ist eine Gesellschaft der Generali Deutschland Gruppe, an deren<br />

Spitze die Generali Deutschland Holding AG (Generali Deutschland) steht. Die Generali Deutschland gehört<br />

mehrheitlich zur weltweit tätigen Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eine der größten Versicherungsgruppen in<br />

Europa.<br />

Vertriebe <strong>und</strong> K<strong>und</strong>enservice<br />

Starke Partner im Verb<strong>und</strong><br />

Die Aachen<strong>Münchener</strong> hat eine exklusive Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung Gruppe über<br />

die Vermittlung unserer Produkte. In die Deutsche Vermögensberatung Gruppe wurde zum 01. Januar <strong>2008</strong> unser<br />

eigener Vertrieb Aachen<strong>Münchener</strong> Beratungs- <strong>und</strong> Serviceorganisation (AMBuS) sowie bereits Ende 2007 die FVD<br />

Gesellschaft für Finanzplanung <strong>und</strong> Vermögensberatung Deutschland mbH integriert.<br />

Die Vertriebsstärke der Deutschen Vermögensberatung Gruppe als Nr. 1 der unabhängigen Finanzdienstleistungsvertriebe<br />

weltweit <strong>und</strong> die besondere Kompetenz der Aachen<strong>Münchener</strong> in ihren Kernaufgaben<br />

Produktentwicklung, K<strong>und</strong>enservice <strong>und</strong> Vertriebsservice bilden die Gr<strong>und</strong>lage für dauerhaftes <strong>und</strong> ertragreiches<br />

Wachstum der Aachen<strong>Münchener</strong>.<br />

Konsequente Ausrichtung auf die Kernaufgaben Produktentwicklung, K<strong>und</strong>enservice <strong>und</strong> Vertriebsservice<br />

Mit der vertrieblichen Neuausrichtung der Aachen<strong>Münchener</strong> wurde eine konsequente Ausrichtung auf die<br />

Kernkompetenzen Produktentwicklung, K<strong>und</strong>enservice <strong>und</strong> Vertriebsservice möglich. Diese auch im überarbeiteten<br />

Geschäftsmodell zum Ausdruck kommende Weichenstellung bestimmt zukünftig unser tägliches Handeln.<br />

Im Versicherungsbetrieb ist die seit Jahren verfolgte konsequente Ausrichtung auf unsere K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> die<br />

intensive Unterstützung des Vertriebes durch Umsetzung einer Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich fortgesetzt<br />

worden.<br />

Auch in <strong>2008</strong> ist die Aachen<strong>Münchener</strong> in einem Audit durch den TÜV Rheinland geprüft worden. Der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> wird danach ihre hohe K<strong>und</strong>enservicequalität wiederholt bestätigt.<br />

Erneut erreichten wir eine hohe telefonische Erreichbarkeit in den K<strong>und</strong>enservice-Direktionen (KDen). Im<br />

Segment Komposit lag die Erreichbarkeit bei deutlich über 80 %, im Segment Leben weiterhin bei deutlich über<br />

90 %.<br />

Die Digitalisierung der Eingangspost vor Bearbeitung ist auf die Schadenpost ausgedehnt worden. Mit der<br />

Digitali sierung der Schadenpost konnte eine schnellere <strong>und</strong> k<strong>und</strong>enfre<strong>und</strong>lichere Schadenbearbeitung erreicht<br />

werden. Durch weitere Verbesserungen der Digitalisierungsprozesse konnte der Anteil der digitalisierten Anträge<br />

<strong>und</strong> Schriftstücke im Kompositbereich weiter gesteigert werden. Der K<strong>und</strong>e profi tiert hiervon durch eine schnellere<br />

Policierung <strong>und</strong> eine beschleunigte Bearbeitung seiner Anliegen.<br />

30


Lagebericht Organisation<br />

Die Neuausrichtung der K<strong>und</strong>enservice-Direktionen im Sinne einer noch stärkeren K<strong>und</strong>en- <strong>und</strong><br />

Vertriebsunterstützung wurde mit der abschließenden Umsetzung des Projektes „Fokus KDen“ in diesem Jahr<br />

gefestigt. Hierbei passte sich der Versicherungsbetrieb im Sinne der exklusiven vertrieblichen Ausrichtung auf die<br />

Deutsche Vermögensberatung Gruppe an; der Vertrieb wird noch qualifi zierter <strong>und</strong> umfangreicher regional in den<br />

K<strong>und</strong>enservice-Direktionen betreut. Die Regionalisierung an unseren fünf KD-Standorten trägt wesentlich zu einer<br />

intensiveren Zusammenarbeit der Vermögensberater mit den K<strong>und</strong>enservice-Mitarbeitern bei. Im vergangenen<br />

Jahr wurde die Bindung durch vielfältige persönliche Kontakte zu unseren Vertriebspartnern anlässlich von<br />

Besuchstagen gestärkt. Für die Aachen<strong>Münchener</strong> stellt diese regionale <strong>und</strong> persönliche Zusammenarbeit einen<br />

zentralen Wettbewerbsfaktor dar.<br />

Die umfangreichen Qualifi zierungsmaßnahmen der Mitarbeiter werden fortgeführt, um die Kompetenzen <strong>und</strong><br />

die Flexibilität der Mitarbeiter ständig weiterzuentwickeln, damit wir unserem Ziel der permanenten Verbesserung<br />

des K<strong>und</strong>enservices <strong>und</strong> Vertriebsservices gerecht werden können. Mit der einhergehenden Verstärkung der<br />

spartenübergreifenden Arbeit wird der Blick auf die Gesamtk<strong>und</strong>enbindung geschärft.<br />

31


Lagebericht Nachtragsbericht<br />

Nachtragsbericht<br />

32<br />

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.


Chancen<br />

Den Herausforderungen durch die Verwerfungen an den Finanzmärkten <strong>und</strong> die Rezession setzen die<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> <strong>Versicherungen</strong> (Aachen<strong>Münchener</strong>) ihre Kernstrategie entgegen. Wir stärken unsere gefestigte,<br />

langjährig erfolgreiche, strategische Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung Gruppe mit Ihren mehr<br />

als 33.000 Vermögensberatern. Gemeinsam sehen wir uns in der derzeitigen Situation als verlässlicher <strong>und</strong> sicherer<br />

Partner für unsere K<strong>und</strong>en. Wir bieten gemeinsam sicherheitsorientierte, auf Langfristigkeit angelegte Altersvorsorgeprodukte<br />

sowie auch die Absicherung biometrischer Risiken an. Unsere Kernaufgaben – Produktentwicklung,<br />

K<strong>und</strong>enservice <strong>und</strong> Vertriebsservice – sind für die überdurchschnittliche Entwicklung der Aachen<strong>Münchener</strong> die<br />

entscheidende Gr<strong>und</strong>lage für ihren Erfolg. Mit dieser Fokussierung werden wir zugleich den hohen Ansprüchen<br />

unseres Vertriebspartners <strong>und</strong> unserer K<strong>und</strong>en gerecht. Unsere klare Ausrichtung ist in einem von Umstrukturierung,<br />

Verdrängung <strong>und</strong> Stagnation geprägten deutschen Versicherungsmarkt ein klarer Wettbewerbsvorteil, der<br />

Wachstum <strong>und</strong> Kosteneinsparungen verspricht.<br />

Produkte<br />

Die Entwicklung moderner, attraktiver <strong>und</strong> überdurchschnittlich wettbewerbsfähiger Produkte zur privaten<br />

Vorsorge im Bereich der Lebens- <strong>und</strong> Sachversicherung sowie im Gewerbegeschäft wird auf die Bedürfnisse der<br />

Deutschen Vermögensberatung Gruppe fokussiert. Altersvorsorgeprodukte der Versicherungswirtschaft sind für<br />

weite Teile der Bevölkerung noch interessanter als in den Jahren zuvor geworden, weil nur die Versicherungswirtschaft<br />

Sicherheit langfristig gewährleisten kann. Unsere Produktpalette veranschaulicht diesen Anspruch an Sicherheit <strong>und</strong><br />

Stetigkeit. Die „RiesterRente STRATEGIE No. 1“ oder die betriebliche Altersversorgung „bAV STRATEGIE No. 1“<br />

etwa verbinden Garantieleistungen mit Renditechancen des Kapitalmarkts <strong>und</strong> halten genügend Absicherungsmechanismen<br />

wie etwa die Höchststandsgarantie vor. Diese Produktpalette, die unter anderem die Basis-Rente wie<br />

auch die klassische Lebensversicherung einbezieht, ist ein strategischer Vorteil gegenüber dem Wettbewerb außerhalb<br />

der Versicherungswirtschaft. Zudem profi tiert die Aachen<strong>Münchener</strong> bei der Produktentwicklung noch mehr<br />

als bisher von der Marktnähe <strong>und</strong> der Vertriebskompetenz der Deutschen Vermögensberatung Gruppe. Erneut sind<br />

unsere Produkte auch von externen Beobachtern mit Lob bedacht worden – beispielsweise hat die Stiftung Warentest<br />

in Ihrer Zeitschrift Finanztest unsere Berufsunfähigkeitsversicherung mit der Note sehr gut ausgezeichnet.<br />

Finanzkraft<br />

Chancen Lagebericht<br />

Eine überdurchschnittliche Finanzkraft ist eine der Kernstärken der Aachen<strong>Münchener</strong>. Im interaktiven Rating der<br />

international anerkannten Ratingagentur Standard & Poor’s erhält die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung die<br />

Bewertung „Ausgezeichnet“. Die Ratingagenturen Moody’s Investors Service <strong>und</strong> FitchRatings bestätigen ebenfalls<br />

die gute Bewertung der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung. Diese Bewertungen sind eine wichtige Empfehlung<br />

in Zeiten steigender Bedürfnisse nach Sicherheit <strong>und</strong> Transparenz in der Finanzdienstleistungsbranche.<br />

33


Lagebericht Chancen<br />

Vertriebsservice<br />

Die dezentrale Struktur der Aachen<strong>Münchener</strong> mit ihren fünf K<strong>und</strong>enservice-Direktionen <strong>und</strong> dem damit<br />

verb<strong>und</strong>enen ortsnahen Vertriebsservice hat sich als ein entscheidender Vorteil erwiesen. Der qualitativ hervorragende<br />

Vertriebsservice ist ein wichtiger Erfolgsfaktor unseres Unternehmens. Die Deutsche Vermögensberatung Gruppe<br />

erhält eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterstützung auf allen Ebenen. Beginnend vom regionalisierten<br />

Service in den K<strong>und</strong>enservice-Direktionen über kreative Produkt- <strong>und</strong> Unternehmenskommunikation bis zur<br />

Unterstützung vor Ort tragen eine Reihe von Maßnahmen zum Erfolg der Vermögensberater bei.<br />

K<strong>und</strong>enservice<br />

Das hohe Niveau unseres bereits vom TÜV Rheinland zertifi zierten K<strong>und</strong>enservices wird weiter ausgebaut<br />

<strong>und</strong> ermöglicht uns eine effektive, k<strong>und</strong>enspezifi sche Betreuung. Insgesamt profi tieren unsere K<strong>und</strong>en von diesen<br />

Maßnahmen durch eine klare Beratung, einen erstklassigen Service <strong>und</strong> ausgezeichnete Leistungen.<br />

Durch den Verzicht auf eine aufwändige, kostenintensive, dezentrale Infrastruktur zur Unterstützung der<br />

Vermittler verbessert sich die Kostensituation. Außerdem werden die Vertriebsaufwendungen auf eine fl exible<br />

Basis gestellt. Hinzu kommen Kostenersparnisse in der zentralen Vertriebsunterstützung.<br />

Der vertriebliche Ansatz der Deutschen Vermögensberatung Gruppe verfolgt eine stabile, langfristige<br />

Vollk<strong>und</strong>enstrategie. Sie bildet die Gr<strong>und</strong>lage für Bestand <strong>und</strong> Ausbau unserer K<strong>und</strong>enbeziehungen. Wir unterstützen<br />

dies durch die laufende Verbesserung unserer Arbeitsorganisation <strong>und</strong> die Gestaltung einer entsprechenden<br />

technischen Unterstützung. Periodische K<strong>und</strong>enbefragungen geben uns Hinweise, in welchen Bereichen Handlungsbedarf<br />

besteht <strong>und</strong> ob ergriffene Maßnahmen sich in Verbesserungen der K<strong>und</strong>enzufriedenheit niederschlagen.<br />

34


Risiken der zukünftigen Entwicklung<br />

<strong>und</strong> deren Steuerung<br />

• Mit Hilfe unseres Risikomanagementsystems können wir mögliche Risiken für die Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung AG frühzeitig erkennen, systematisch analysieren, steuern sowie kontrollieren.<br />

• Damit stellen wir die nachhaltige Ertragskraft der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG sicher.<br />

• Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender<br />

Art <strong>und</strong> Weise beeinträchtigen würde, wenngleich die Vermögens-, Finanz- <strong>und</strong> Ertragslage der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG durch die negative Kapitalmarktentwicklung empfi ndlich beeinfl usst<br />

wird.<br />

Risikomanagement in der Generali Deutschland Gruppe<br />

Als Finanzdienstleistungskonzern mit Schwerpunkt im Versicherungs-, Kapitalanlage- <strong>und</strong> Bauspargeschäft<br />

gilt es für die Generali Deutschland Gruppe vielfältige Risiken im Blick zu halten. Diese entstehen einerseits im<br />

Kerngeschäft durch die Übernahme der Risiken ihrer K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> andererseits im allgemeinen Geschäftsbetrieb<br />

der Gruppe. Das Ziel des Risikomanagementsystems ist es, mögliche Risiken der Generali Deutschland Gruppe<br />

frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren sowie zu kontrollieren, um jede Gefährdung der Gruppe sowie<br />

der einzelnen Konzernunternehmen auszuschließen <strong>und</strong> die nachhaltige Ertragskraft der Gruppe sicherzustellen.<br />

Organisation des Risikomanagements<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Das Risikomanagement der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG ist über unternehmensübergreifende<br />

Gremien (RMCs – Risk Management Committees), in denen die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG<br />

ve rtreten ist, in das Risikomanagementsystem der Generali Deutschland Gruppe eingeb<strong>und</strong>en.<br />

Innerhalb der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG werden risikorelevante Sachverhalte <strong>und</strong> Ergebnisse<br />

im regelmäßig zusammentreffenden (internen) RMC sowie im Rahmen der mindestens einmal jährlich stattfi ndenden<br />

Risikokonferenzen erörtert. Unser Risikomanager ist dabei fachlicher Ansprechpartner für unseren Vorstand sowie<br />

für den Konzernrisikomanager.<br />

Die wesentlichen Erkenntnisse des Risikomanagements auf Konzernunternehmensebene werden systematisch<br />

in den regelmäßig stattfi ndenden, segmentspezifi schen Sitzungen des „RMC Leben/Kranken“ gebündelt. Ziel dieser<br />

unternehmensübergreifenden Sitzungen, an denen neben den Vorständen bzw. Geschäftsführern der betroffenen<br />

Unternehmen auch der Konzernrisikomanager <strong>und</strong> die Verantwortlichen verschiedener Fachbereiche der Holding<br />

teilnehmen, ist es, auf Veränderungen der Risikosituation angemessen <strong>und</strong> zeitnah zu reagieren. Dazu werden<br />

geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung erarbeitet, analysiert <strong>und</strong> ggf. verabschiedet. Zu den Aufgaben der<br />

unternehmensübergreifenden Committees zählt zudem die systematische Überwachung <strong>und</strong> Überprüfung bereits<br />

eingeleiteter Maßnahmen zur Risikosteuerung auf Segmentebene.<br />

Das zentrale, in der Generali Deutschland Holding angesiedelte Enterprise Risk Management ist für die Steuerung<br />

der Konzernrisiken sowie für die konzeptionelle Weiterentwicklung <strong>und</strong> Pfl ege des Risikomanagementsystems auf<br />

Konzern- <strong>und</strong> Holdingebene verantwortlich. Zu den Aufgaben des zentralen Enterprise Risk Managements zählen somit<br />

– neben der Vorgabe von konzernweit einheitlichen Standards für das Risikomanagement – die Initiierung, Erarbeitung<br />

<strong>und</strong> Koordination von Risikomanagement-Maßnahmen gemeinsam mit den Risikomanagern der Konzernunternehmen<br />

sowie den RMCs. Im Rahmen der quartalsweise stattfi ndenden Sitzungen des „RMC Group“, welches sich aus dem<br />

Vorstand der Generali Deutschland Holding, dem Konzernrisikomanager sowie Verantwortlichen verschiedener<br />

Fachbereiche der Holding zusammensetzt, wird auf Basis der Ergebnisse aus den segmentspezifi schen RMC-Sitzungen<br />

die Risikosituation der gesamten Generali Deutschland Gruppe bewertet <strong>und</strong> überwacht. Übergreifende Maßnahmen<br />

zur Risikosteuerung auf Konzernebene werden besprochen <strong>und</strong> ggf. verabschiedet.<br />

35


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Die Konzern-Revision prüft als übergeordnete, prozessunabhängige Instanz regelmäßig die Funktionsfähigkeit<br />

des Risikomanagementsystems in der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG sowie in der gesamten Gruppe,<br />

berät bei dessen Weiterentwicklung <strong>und</strong> dokumentiert die Prüfungsergebnisse für die Vorstände <strong>und</strong> Geschäftsführer<br />

der Konzernunternehmen.<br />

Organisation des Risikomanagements in der Generali Deutschland Gruppe<br />

Alle wesentlichen aufbau- <strong>und</strong> ablauforganisatorischen Regelungen des Risikomanagements sind im<br />

Risiko managementsystem zusammengefasst <strong>und</strong> dokumentiert. Es ist somit Gr<strong>und</strong>lage für die integrierte<br />

Risikoüberwachung <strong>und</strong> -steuerung.<br />

Das Risikomanagementsystem der Generali Deutschland Gruppe<br />

Das Risikomanagementsystem der Generali Deutschland Gruppe folgt der „marktüblichen“ Schrittfolge für das<br />

Risikomanagement:<br />

Risikomanagement-Prozess<br />

36


Risikoidentifi kation<br />

Der erste Schritt im Rahmen des Risikomanagementsystems besteht in der Identifi kation aller Risiken, die<br />

den dauerhaften Fortbestand unseres Unternehmens gefährden bzw. die es an der Erreichung der Geschäftsziele<br />

hindern können. Im Rahmen einer mindestens einmal jährlich stattfi ndenden Risikoinventur werden alle Risiken<br />

in einer Risikoliste umfassend <strong>und</strong> systematisch erfasst <strong>und</strong> anschließend zu einer konzernweiten Risikoliste<br />

aggregiert. Unterjährig auftretende, neue Risiken werden an unseren Risikomanager gemeldet <strong>und</strong> bei Bedarf <strong>und</strong><br />

nach Abstimmung mit dem Konzernrisikomanagement in die Risikoliste übernommen.<br />

In Anlehnung an Branchenstandards werden die identifi zierten Risiken den folgenden sechs Risikoklassen<br />

zugeordnet, die jeweils mehrere Unterklassen <strong>und</strong> –arten aufweisen können.<br />

Risikoklassen <strong>und</strong> –arten<br />

Marktrisiken<br />

Marktrisiken<br />

Die Marktrisiken setzen sich aus Aktienkurs-, Zinsänderungs- <strong>und</strong> Währungsrisiken zusammen <strong>und</strong> beschreiben<br />

die Gefahr von Verlusten, die aufgr<strong>und</strong> nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinfl ussender<br />

Faktoren an den Kapitalmärkten entstehen können.<br />

Kreditrisiken<br />

Aktienkursrisiken<br />

Zinsrisiken<br />

Währungsrisiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Konzentrations<br />

Segmentspez.<br />

Kreditrisiken Liquiditätsrisiken<br />

Sonstige Risiken<br />

risiken<br />

Risiken<br />

Kapitalanlagen<br />

(Bonitätsrisiken)<br />

Rückversicherung<br />

Sonstige<br />

Forderungen<br />

Unternehmens<br />

risiko<br />

Leben<br />

Kranken<br />

Schaden-/ Unfallversicherung<br />

Bausparen<br />

Operationelle<br />

Risiken<br />

Rechtliche Risiken<br />

Strategische/<br />

Reputationsrisiken<br />

Allgemeine<br />

Geschäftsrisiken<br />

Kreditrisiken resultieren aus möglichen Verlusten, die auf eine dauerhafte Spreadausweitung oder den Ausfall<br />

bzw. Teilausfall von Emittenten, Kontrahenten oder Kreditnehmern zurückzuführen sind. Diese Risiken ergeben sich<br />

in erster Linie aus den Kapitalanlagen einschließlich der Kredite an Endk<strong>und</strong>en (u.a. aus dem Bauspargeschäft).<br />

Darüber hinaus schließen Kreditrisiken auch den Ausfall von Forderungen, die im Rahmen des Versicherungsgeschäfts<br />

entstehen, insbesondere aus Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern, Versicherungsvermittlern<br />

<strong>und</strong> Rückversicherern mit ein.<br />

37


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Konzentrationsrisiken<br />

Konzentrationsrisiken resultieren aus einer unzureichenden Portfoliodiversifi kation im Bereich der Kapital anlagen<br />

<strong>und</strong> betreffen sämtliche mit Risiken behafteten Einzelengagements mit einem Ausfallpotenzial, das umfangreich<br />

genug ist, um die Solvabilität oder die Finanzlage des Unternehmens zu gefährden. Konzentrationsrisiken im Bereich<br />

der Versicherungstechnik werden hingegen unter den segmentspezifi schen Risiken subsumiert.<br />

Liquiditätsrisiken<br />

Als Liquiditätsrisiko wird das Risiko bezeichnet, den gegenwärtigen <strong>und</strong> künftigen Zahlungsverpfl ichtungen<br />

insbesondere aus Versicherungsverträgen nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommen zu können.<br />

Versicherungstechnische Risiken<br />

Das segmentspezifi sche Risiko für die Lebensversicherung setzt sich aus dem biometrischen Risiko, dem<br />

Kostenrisiko <strong>und</strong> dem Stornorisiko zusammen. Die Risiken resultieren daraus, dass der mögliche Eintritt des<br />

Versicherungsfalles sowie die zukünftige Kosten- oder Stornosituation von den Erwartungen abweichen können.<br />

Sonstige Risiken<br />

Sonstige Risiken umfassen die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens<br />

von internen Verfahren <strong>und</strong> Systemen, von Menschen oder in Folge externer Ereignisse eintreten. Diese Defi nition<br />

schließt auch Rechtsrisiken ein, die vor allem aus vertraglichen Vereinbarungen oder rechtlichen bzw. steuerlichen<br />

Rahmenbedingungen resultieren, sowie allgemeine Geschäftsrisiken, strategische Risiken <strong>und</strong> Reputationsrisiken.<br />

Risikoanalyse <strong>und</strong> -bewertung<br />

Nach der inhaltlichen Zuordnung werden alle identifi zierten Risiken im Rahmen des Risikomanagementsystems<br />

der Generali Deutschland Gruppe adäquaten Risikomanagementprozessen zugewiesen, die den unterschiedlichen<br />

Wesenszügen der Risiken Rechnung tragen. Somit wird eine sachgerechte Risikoanalyse/-bewertung <strong>und</strong><br />

-überwachung gewährleistet.<br />

Die Zuordnung der Risiken auf die vier im Folgenden beschriebenen standardisierten Risikomanagementprozesse<br />

bzw. Managementroutinen orientiert sich an drei wesentlichen Kriterien:<br />

1. Quantifi zierbarkeit des Risikos;<br />

2. Zeithorizont, innerhalb dessen das Risiko potenziell zur Bestandsgefährdung beitragen kann;<br />

3. Wesentlichkeit des Risikos.<br />

38


Quantitativ gestützter Managementprozess<br />

Ist das identifi zierte Risiko quantifi zierbar <strong>und</strong> kann dieses kurzfristig binnen eines Jahres den Fortbestand unseres<br />

Unternehmens gefährden, so wird es dem quantitativ gestützten Managementprozess zugeordnet. Die notwendige<br />

Risikoquantifi zierung erfolgt auf der Gr<strong>und</strong>lage eines einheitlichen quantitativen Risikomodells <strong>und</strong> umfasst alle<br />

Kapitalanlage-, Kredit- <strong>und</strong> segmentspezifi schen Risiken. Diese Risiken unterliegen darüber hinaus einer laufenden<br />

Überwachung durch die Risikoverantwortlichen. Sonstige Risiken werden im Rahmen der Risiko modellierung – analog<br />

zu branchenüblichen Ansätzen – pauschal abgebildet, da sie mangels ausreichender empirischer Erfahrungswerte<br />

zurzeit nur schwer quantifi zierbar sind.<br />

Qualitativ gestützter Managementprozess<br />

Risiken, die nicht oder nicht angemessen quantifi ziert werden können, die aber dennoch kurzfristig binnen<br />

eines Jahres zu einer Bedrohung des Fortbestands unseres Unternehmens beitragen können, werden dem rein<br />

qualitativen Managementprozess zugewiesen. Hierunter fällt zum Beispiel das Risiko des Ausfalls technischer<br />

Einrichtungen <strong>und</strong> wichtiger Geschäftsprozesse. Den Risiken sind Risikoverantwortliche zugeordnet, die eine<br />

kontinuierliche Überwachung <strong>und</strong> Steuerung der Risiken sicherstellen.<br />

Strategischer Controlling-Prozess<br />

Der strategische Controlling-Prozess informiert das Management über nicht bzw. nicht angemessen modellierbare<br />

Risiken mit dem Potenzial einer langfristigen, schleichenden Bedrohung des Fortbestands unseres Unternehmens.<br />

Diese Risiken (z.B. Risiken aus einer falschen strategischen Positionierung) sind inhaltlicher Gegenstand<br />

der jährlich stattfi ndenden Planungs- <strong>und</strong> Controlling-Gespräche.<br />

Reguläre Geschäftsprozesse<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Die Steuerung nicht bestandsgefährdender Risiken fi ndet im Rahmen der regulären Geschäftsprozesse statt,<br />

wobei durch unsere Risikokultur <strong>und</strong> die Sorgfalt in der täglichen Unternehmenspraxis <strong>und</strong> -führung eine Risikoberücksichtigung<br />

erfolgt. Risiken werden genau dann als nicht bestandsgefährdend eingestuft, wenn sie in ihrer<br />

potenziellen Auswirkung defi nierte Schwellenwerte nicht überschreiten <strong>und</strong> keine signifi kante Gefährdung des<br />

Fortbestands unseres Unternehmens darstellen.<br />

39


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Kommunikation <strong>und</strong> Überwachung<br />

Die regelmäßige Kommunikation hinsichtlich der identifi zierten Risiken wird durch ein vierteljährliches Risikoreporting<br />

sichergestellt. Zudem ist ein internes Ad-hoc-Berichtswesen etabliert, um das Management kurzfristig<br />

über neu auftretende oder sich verschärfende Risiken zu informieren. In den quartärlichen Risikoberichten stehen<br />

die Risiken im Fokus, die den quantitativen <strong>und</strong> qualitativen Managementprozessen zugeordnet worden sind <strong>und</strong><br />

kurzfristig den Fortbestand unseres Unternehmens bedrohen können. Die Berichterstattung berücksichtigt zudem<br />

neu identifi zierte bzw. neu erfasste Risiken.<br />

Hinsichtlich der quantifi zierten Risiken aus dem quantitativen Risikomanagementprozess werden detaillierte<br />

Aussagen zum Risikokapitalbedarf (oder Soll-Kapital) getroffen. Die Kapitalbedarfe für die Risikotreiber werden<br />

einzeln ausgewiesen <strong>und</strong> unter Berücksichtigung von Risikoausgleichseffekten zum Gesamtkapitalbedarf für das<br />

Unternehmen aggregiert. Der Gesamtkapitalbedarf wird den vorhandenen Eigenmitteln des Unternehmens gegenübergestellt.<br />

Zusätzlich werden verschiedene Kennziffern zur Kapitaladäquanz als Verhältnis von Ist- zu Soll-Kapital<br />

ausgewiesen. Als Berichtsperioden werden die Ist-Quartalsstichtage sowie der Planungszeitraum abgebildet.<br />

Auf der Basis der unternehmensbezogenen Einzelberichte wird durch eine Konzernaggregation zudem ein<br />

Gesamt bericht (Konzernrisikobericht) erstellt. Des Weiteren erfolgt eine Darstellung des Maßnahmen controllings.<br />

Berichtsempfänger sind vor allem die Unternehmensführung (Vorstand), die betroffenen Fachbereiche sowie die<br />

Konzern-Revision. Eine regelmäßige Berichterstattung erfolgt zudem in den regelmäßigen RMC-Sitzungen, in<br />

denen der unternehmensübergreifende Austausch zu risikomanagementrelevanten Inhalten stattfi ndet. Insgesamt<br />

erlaubt das Risikoreporting somit eine systematische <strong>und</strong> geordnete Weiterleitung risikorelevanter Informationen an<br />

die Entscheidungsträger <strong>und</strong> ist somit eine wesentliche Gr<strong>und</strong>lage für die laufende Risikoüberwachung.<br />

Risikosteuerung<br />

Gr<strong>und</strong>lage der Risikosteuerung ist das standardisierte Risikoreporting, das Auskunft über die Gesamtrisikosituation<br />

unseres Unternehmens gibt. Im Risikobericht werden auch die eingeleiteten Maßnahmen dokumentiert, die<br />

im Vorstand oder in dem verantwortlichen RMC bzw. in der Risikokonferenz beschlossen wurden. Die Umsetzung<br />

der Maßnahmen erfolgt durch defi nierte Verantwortliche <strong>und</strong> ggf. durch unternehmensübergreifende Arbeits- oder<br />

Projektgruppen.<br />

Zusätzlich wird die Risikosteuerung durch Richtlinien (u.a. Kapitalanlage- <strong>und</strong> Zeichnungsrichtlinien, Richtlinien<br />

zur Produktentwicklung <strong>und</strong> Schadenregulierung), weitere Analyseinstrumente sowie durch vorhandene Limitsysteme<br />

ergänzt. Diese berücksichtigen gesetzliche, ökonomische <strong>und</strong> sonstige Restriktionen. Sollte aufgr<strong>und</strong><br />

einer sich unterjährig verschärfenden Risikosituation eine Abweichung von den Kapitalanlage-, Zeichnungs-<br />

oder anderweitigen Richtlinien erforderlich sein, werden entsprechende Maßnahmen ebenfalls im Vorstand oder<br />

im verantwortlichen RMC bzw. in der Risikokonferenz beschlossen <strong>und</strong> kontrolliert. Limite werden regelmäßig<br />

überwacht, Limitverletzungen analysiert <strong>und</strong> ggf. entsprechende Maßnahmen eingeleitet. In besonderen Situationen<br />

werden auch Ad-hoc-Analysen durchgeführt.<br />

Die Konzern-Revision prüft in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessenheit <strong>und</strong> Funktionsfähigkeit der<br />

internen Kontrollsysteme <strong>und</strong> Limite <strong>und</strong> berichtet dem Vorstand <strong>und</strong> dem Konzernrisikomanager angemessen<br />

über die Ergebnisse der Prüfung.<br />

40


Berichterstattung zu ausgesuchten Risiken<br />

Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Informationstechnologie, Rechnungswesen, Steuern, Schadenmanagement<br />

<strong>und</strong> Kapitalanlagemanagement werden innerhalb der Generali Deutschland Gruppe von<br />

zentralisierten Dienstleistungsgesellschaften erbracht. Das Risikomanagement dieser Gesellschaften ist in das<br />

Risikomanagement der Gruppe integriert <strong>und</strong> umfasst das Management derjenigen Risiken, die mit der Erbringung<br />

der jeweiligen Dienstleistungen verb<strong>und</strong>en sind. Auf Basis von Risikoberichten an den Konzernrisikomanager<br />

<strong>und</strong> die empfangenden Konzernunternehmen können Maßnahmen eingeleitet werden, die sicherstellen, dass im<br />

Rahmen der Dienstleistungserbringung keine bestandsgefährdenden Risiken resultieren.<br />

Marktrisiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Für die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG sowie die gesamte Generali Deutschland Gruppe ergaben<br />

sich im Verlauf des Jahres <strong>2008</strong> durch die anhaltende Finanzkrise <strong>und</strong> die damit verb<strong>und</strong>ene negative Entwicklung<br />

der Märkte Belastungen. Diese sind durch die mit unserem Geschäftsmodell verb<strong>und</strong>enen umfangreichen<br />

Kapitalanlagetätigkeiten mit einem europäischen Anlageschwerpunkt an den in- <strong>und</strong> ausländischen Finanzmärkten<br />

begründet.<br />

Aufgr<strong>und</strong> der mitunter signifi kanten Bewegungen an den Kapitalmärkten im Verlauf des Jahres <strong>2008</strong> wurde die<br />

Bedeckung unserer versicherungstechnischen Rückstellungen teilweise täglich beobachtet. Die Bedeckung <strong>und</strong><br />

die Solvabilität waren zu jedem Zeitpunkt in ausreichendem Maße gegeben.<br />

Aufgr<strong>und</strong> der breit gestreuten Zusammensetzung unserer Kapitalanlageportfolien sehen wir die Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung AG gut positioniert, um bei weiteren negativen Entwicklungen an den Kapitalmärkten eine<br />

teilweise Absicherung gegenüber Auswirkungen auf die Vermögens, Finanz- <strong>und</strong> Ertragslage zu gewährleisten,<br />

ohne sich die Möglichkeit vollständig zu nehmen, an einer etwaigen Aufwärtsbewegung zu partizipieren. Trotz<br />

dieser vorsichtigen Portfoliozusammensetzung kann jedoch nicht gänzlich verhindert werden, dass insbesondere<br />

eine länger anhaltende Niedrigzinsphase einen negativen Einfl uss auf die Risikotragfähigkeit der Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung AG hätte. Wir messen einer derartigen Zinsentwicklung für die folgenden Jahre eine eher<br />

geringe Wahrscheinlichkeit bei, beobachten die Märkte aber kontinuierlich, um gegebenenfalls rechtzeitig zusätzliche<br />

Gegenmaßnahmen initiieren zu können.<br />

Die Kapitalanlagepolitik der Generali Deutschland Gruppe folgt gr<strong>und</strong>sätzlich einem konservativen Ansatz.<br />

Neben der permanenten Sicherstellung einer ausreichenden Mischung <strong>und</strong> Streuung unseres Kapitalanlageportfolios<br />

impliziert dies vor allem, dass wir riskantere Anlagen wie z.B. Hedge Fonds <strong>und</strong> Private Equities nur in sehr<br />

eingeschränktem Umfang unseren Portfolien beimischen. Außerdem haben wir auf Investments in Verbriefungen<br />

niedriger Bonität weitgehend verzichtet <strong>und</strong> im Wesentlichen in staatlich garantierte <strong>und</strong> gedeckte Anleihen investiert.<br />

Durch die von uns verfolgte Kapitalanlagepolitik sowie gestützt auf die Ergebnisse unserer internen Modelle<br />

<strong>und</strong> Standardmodelle sehen wir derzeit keine Kapitalanlagerisiken, welche die Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender<br />

Art <strong>und</strong> Weise beeinträchtigen würden, wenngleich negative Effekte auf die Vermögens-, Finanz- <strong>und</strong><br />

Ertragslage der der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG <strong>und</strong> der gesamten Generali Deutschland Gruppe<br />

auch in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden können.<br />

41


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Aktienkursrisiken<br />

Die im Zuge der Finanzkrise zu beobachtenden deutlichen Korrekturen der weltweiten Aktienmärkte hatten<br />

auch Auswirkungen auf die Risikotragfähigkeit der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG. Die Belastungen<br />

für unser Unternehmen sowie die gesamte Generali Deutschland Gruppe wurden dabei durch die im Branchenvergleich<br />

eher niedrigen Aktienquoten sowie zusätzliche Absicherungsmaßnahmen begrenzt.<br />

Die durch die Wertschwankungen im Verlauf des Jahres <strong>2008</strong> aufgelaufenen Börsenkursminderungen wurden<br />

zu wesentlichen Teilen im Jahr <strong>2008</strong> bereits bilanziell verarbeitet.<br />

Abgesehen davon waren wir im letzten Halbjahr im Bereich der in hohem Maße risikobehafteten Branchen<br />

(Finanzinstitutionen, Automobilindustrie) nur unterdurchschnittlich stark engagiert.<br />

Darüber hinaus haben wir das Wahlrecht des § 341 b HGB genutzt.<br />

Aktienkursrisiken steuern wir gemäß des vorsichtigen Kapitalanlageansatzes der Generali Deutschland<br />

Gruppe durch die Ausrichtung unserer Aktienanlagen an breiten europäischen Aktienindizes <strong>und</strong> die Anlage in<br />

große Standardwerte. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Art unserer Verpfl ichtungen <strong>und</strong> mit dem Ziel,<br />

Diversifi kationseffekte umfänglich zu nutzen. Zudem sichern wir Teile unserer Aktienbestände über Aktienoptionen<br />

gegen Marktwertverluste ab, jeweils ausgerichtet an unseren aktuellen Markteinschätzungen. Die Verwendung von<br />

Aktienoptionen ermöglicht uns, gegen Bezahlung einer Optionsprämie einerseits gegen Kursverluste abgesichert<br />

zu sein, während wir andererseits weiterhin an einer Erholung der Aktienmärkte partizipieren.<br />

Darüber hinaus richtet sich der Umfang unseres Aktienengagements konsequent an unserer individuellen<br />

Risikotragfähigkeit aus. Insbesondere die Zusammensetzung des Rohüberschusses (bestehend aus Kapital anlage-,<br />

Risiko- <strong>und</strong> übrigem Ergebnis) sowie die Höhe der freien RfB <strong>und</strong> des SÜA-Fonds gehen als wesentliche Parameter<br />

in die Bestimmung der - unter Risikogesichtspunkten - optimalen Aktienquote ein.<br />

Der Aktienanteil unseres Kapitalanlageportfolios belief sich zum 31. Dezember <strong>2008</strong> auf etwa 4 %, davon<br />

waren etwa 27 % abgesichert. Diese Quoten wurden auf Basis der Marktwerte zum Bilanzstichtag ermittelt.<br />

Da die Aktienanlage im Vergleich zu weiteren Komponenten des Kapitalanlageergebnisses sowie den Risiko-<br />

<strong>und</strong> Kostengewinnen nicht übermäßig zu unserem Rohüberschuss beiträgt, halten wir unsere Aktienquote unter<br />

Risikogesichtspunkten für vertretbar.<br />

Wir halten einen weiteren kurzfristigen Rückgang der Aktienkurse im Jahr 2009 für möglich. Aufgr<strong>und</strong> der<br />

weiterhin hohen Kapitaladäquanzquoten <strong>und</strong> der vorgenommenen Absicherungen sehen wir die Risikotragfähigkeit<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG nicht in bestandsgefährdender Art <strong>und</strong> Weise beeinträchtigt.<br />

Gleichzeitig werden wir auch im nächsten Jahr die Entwicklung der Aktienmärkte aktiv beobachten, um auf<br />

Veränderungen im Marktsentiment unmittelbar <strong>und</strong> angemessen zu reagieren.<br />

Immobilienrisiken<br />

Im Bereich der Immobilieninvestitionen verfolgen wir ebenso wie bei der Steuerung unseres Gesamtportfolios<br />

einen konservativen Ansatz. Darunter verstehen wir insbesondere eine Beschränkung unserer Investitionstätig keiten<br />

auf Objekte in guten bis sehr guten Lagen großer Städte sowie eine regelmäßige Überprüfung der Wertansätze<br />

unserer Immobilienbestände. Zur weiteren Erhöhung der Diversifi kation innerhalb unseres Immobilienportfolios<br />

42


werden wir zudem unseren Beständen zukünftig weitere indirekte Immobilieninvestments beimischen, die teilweise<br />

internationale Anlageobjekte beinhalten werden.<br />

Kurzfristig könnte die in Folge der anhaltenden Finanzkrise ausgelöste Konjunkturabschwächung noch zu<br />

sinkenden Immobilienpreisen führen. Diese Entwicklung dürfte in Deutschland jedoch weitaus schwächer ausfallen<br />

als im internationalen Vergleich, da in Deutschland in den letzten Jahren kein vergleichbarer, übermäßiger Anstieg<br />

der Immobilienpreise („Immobilienblase“) beobachtet werden konnte, wie dies beispielsweise in den USA der Fall<br />

war. Dementsprechend sehen wir hier derzeit nur vergleichsweise geringes Korrekturpotenzial der Immobilienpreise.<br />

Bei weiteren Preisrückgängen erhöht sich aus unserer Sicht jedoch auch die mittelfristige Attraktivität dieser<br />

Anlageklasse.<br />

Aufgr<strong>und</strong> unserer konservativen Portfolioausrichtung sehen wir uns derzeit keinen bestandsgefährdenden<br />

Immobilienrisiken ausgesetzt.<br />

Zinsänderungsrisiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Wir erwarten, dass die Renditen am Rentenmarkt zu Beginn des Jahres auf historisch tiefen Niveaus verharren<br />

<strong>und</strong> sich die Verzinsung von Staatsanleihen im Verlauf des Jahres etwas erholen kann.<br />

Diese Niedrigzinssituation kann insbesondere in der Lebensversicherung zu Opportunitätskosten führen,<br />

wenn im Rahmen der Wiederanlage freigewordener Mittel nur Zinskonditionen verfügbar sind, die unterhalb der<br />

garantierten Mindestverzinsung liegen.<br />

Dieses Risiko kommt für die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG derzeit jedoch nur in abgeschwächter<br />

Form zum Tragen. Zum einen wurden Teile des Kapitalanlageportfolios gegen weitere Zinssenkungen abgesichert.<br />

Dies erfolgte mit Hilfe von Vorkäufen, Swaptions <strong>und</strong> Constant Maturity Swaps (CMS) mit garantiertem Mindestzins.<br />

Zum anderen schlägt sich das im Zeitablauf gesunkene Rechnungszinsniveau mit fortschreitender Zeit auch<br />

im durchschnittlichen Garantiezinsniveau unseres Versicherungsportfolios durch. Schließlich richtet sich die<br />

Durationsstrategie unseres Rentenportfolios neben unserer Markteinschätzung <strong>und</strong> der Risikotragfähigkeit auch an<br />

der Abhängigkeit unseres Rohüberschusses vom Zinsergebnis aus.<br />

Die Rentenmärkte werden kontinuierlich beobachtet, um bei einer weiteren Verschärfung der Risikosituation<br />

zeitnah angemessene Maßnahmen ergreifen zu können.<br />

43


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Kreditrisiken<br />

Die Kreditrisiken sind aufgr<strong>und</strong> der Finanzkrise <strong>und</strong> des konjunkturellen Abschwungs im Jahr <strong>2008</strong> deutlich<br />

gestiegen. Dies zeigt sich einerseits in höheren Kreditspreads, die zu einer niedrigeren Bewertung von Unternehmensanleihen<br />

im Vergleich zu Anleihen des B<strong>und</strong>es führen. Andererseits dürften auch die Ausfallraten gestiegen sein,<br />

ohne dass hier für 2009 eine Erholung zu erwarten ist.<br />

Die von uns gehaltenen Titel von Emittenten mit erkennbaren Zahlungsproblemen bzw. eingetretenen<br />

Insolvenzfällen sowie nachrangige Darlehen, Genussrechte <strong>und</strong> stille Beteiligungen, deren Zinszahlungen bedingt<br />

sind, haben wir auf einen u. E. angemessen vorsichtigen Wert abgeschrieben. Darüber hinaus sind im Bereich<br />

nachrangiger Darlehen, Genussrechte <strong>und</strong> stiller Beteiligungen, im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> Ausfälle der Zinszahlungen<br />

in geringerem Umfang eingetreten. Aufgr<strong>und</strong> der wirtschaftlichen Entwicklung der Kreditinstitute könnte sich eine<br />

vergleichbare Situation in 2009 wiederholen ohne dass dies von wesentlicher Bedeutung für das Kapitalanlageergebnis<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG wäre. Das verbleibende Exposure in Titeln von Emittenten<br />

aus dem Finanzsektor stellt unseres Erachtens vor dem Hintergr<strong>und</strong> der derzeit beobachtbaren staatlichen<br />

Hilfsmaßnahmen keine besondere Gefährdung unserer Risikotragfähigkeit dar. Zu Ausfällen verbriefter Kredite kam<br />

es im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> nicht. Ohnehin machen Asset Backed Securities (ABS) in unserem Portfolio nur einen sehr<br />

kleinen Anteil aus, den wir zudem frühzeitig reduziert <strong>und</strong> auf Forderungen höchster Qualität beschränkt haben.<br />

Insgesamt zeichnet sich unser Rentenportfolio durch eine konsequente Ausrichtung auf Schuldner hoher<br />

Bonität <strong>und</strong> Liquidität sowie eine breite Streuung der Emittenten aus. Dies führt zu einem im Vergleich zur<br />

Branche üb erdurchschnittlichen Anteil an Staatsanleihen ausschließlich hoher Bonität, deutschen Pfandbriefen<br />

<strong>und</strong> Ausleihungen an Banken, die unter die Gewährträgerhaftung fallen. Der Anteil nicht aus dem Finanzsektor<br />

stammender Unternehmensanleihen ist hingegen gering.<br />

Darüber hinaus kann der sich abzeichnende konjunkturelle Abschwung zu steigenden Ausfallraten in unserem<br />

Hypothekenportfolio führen. Aufgr<strong>und</strong> des in der Vergangenheit gesunkenen Anteils dieser Assetklasse in unserem<br />

Kapitalanlageportfolio, der niedrigen Beleihungsgrenzen sowie weit fortgeschrittener Tilgungen der Darlehen im<br />

Bestand, erwarten wir hieraus jedoch keine wesentlichen Ergebnisbelastungen.<br />

Mögliche weitere Ausweitungen der Kreditspreads werden aus unserer Sicht aufgr<strong>und</strong> der guten Bonitätsstruktur<br />

unseres Portfolios keine bedeutenden Auswirkungen auf unser Ergebnis haben. Selbst zukünftig weiter<br />

steigende Ausfallraten stellen keine Gefährdung der Risikotragfähigkeit der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung<br />

AG dar. Letzteres gilt ebenso für mögliche Belastungen, die aus einer an die Hypo Real Estate gegebene Rückgarantie<br />

resultieren könnten.<br />

Konzentrationsrisiken<br />

Die oben erläuterten Markt- <strong>und</strong> Kreditrisiken könnten insbesondere dann von hoher Bedeutung für die<br />

Risikosituation sein, wenn sie zusammen mit Kumul- oder Konzentrationsrisiken auftreten. Die Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung AG verfügt über ein professionell diversifi ziertes Kapitalanlageportfolio. Die Zusammen setzung<br />

der Assets weist sowohl eine breite Mischung von Anlageklassen als auch eine breite Streuung von Emittenten auf.<br />

In Verbindung mit der Fokussierung der Anlage auf erstklassige Emittenten stellt diese Diversifi kation des Portfolios<br />

sicher, dass wesentliche Konzentrationsrisiken nur für sehr wenige Positionen relevant sind.<br />

44


Der Anteil von Staatspapieren im direkten Bestand nach Buchwerten beträgt ca. 40 % der Kapitalanlagen,<br />

wobei keine Engagements in krisenbehafteten Ländern existieren. Der Anteil Banken beträgt ca. 34 %, wobei im<br />

Bankenexposure ca. 40 % durch Pfandbriefe unterlegt sind. Die zehn größten Banken, von denen keine ein Rating<br />

schlechter als A hat, machen im Direktbestand ca. 15 % der gesamten Kapitalanlagen aus.<br />

Die Summe der Konzentrationsrisiken ist nach unserer Einschätzung von untergeordneter Bedeutung im<br />

Hinblick auf die Risikotragfähigkeit.<br />

Liquiditätsrisiken<br />

Dem Risiko, gegenwärtigen <strong>und</strong> zukünftigen Zahlungsverpfl ichtungen nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe<br />

nachkommen zu können, begegnen wir mit einer vorausschauenden Liquiditätsplanung. Diese Liquiditätsplanung<br />

weist für das Jahr 2009 eine positive Nettoliquidität aus. Somit können wir unsere passivseitigen Verpfl ichtungen<br />

jederzeit durch aktiv- <strong>und</strong> passivseitige liquide <strong>und</strong> liquidierbare Mittel bedecken.<br />

Das Liquiditätsrisiko wird durch das wachsende Volumen unseres Versicherungsportfolios <strong>und</strong> die damit<br />

verb<strong>und</strong>enen stetigen Beitragseinnahmen deutlich gemildert. Darüber hinaus stellen insbesondere der hohe<br />

Anteil von Staatsanleihen mit höchster Liquidität sowie die breite Streuung der Kapitalanlagen in unserem<br />

Portfolio eine dauerhaft hinreichende Liquidität sicher. Schließlich halten wir im Jahresverlauf signifi kante Tages-<br />

<strong>und</strong> Termingeldbestände vor, um die jederzeitige Erfüllbarkeit aller Verpfl ichtungen auch in außergewöhnlichen<br />

Situationen zu gewährleisten. Die Streuung dieser Tages- <strong>und</strong> Termingeldbestände haben wir weiter verbessert <strong>und</strong><br />

gleichzeitig unsere Anforderungen an die Kreditinstitute erhöht.<br />

Auch bei anhaltenden Liquiditätsengpässen im Finanzsektor sehen wir uns daher derzeit weder im Bereich der<br />

Kapitalanlagen noch im Bereich der Versicherungstechnik einem bedeutenden Liquiditätsrisiko ausgesetzt.<br />

Versicherungstechnische Risiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Im Risikomanagementsystem unseres Unternehmens nehmen insbesondere die versicherungstechnischen<br />

Risiken eine besondere Stellung ein. Neben der laufenden Überprüfung von Risikoverläufen <strong>und</strong> Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen<br />

für die Berechnung der Beiträge <strong>und</strong> der versicherungstechnischen Rückstellungen existieren<br />

umfassende gesetzliche Vorgabe sowie Richtlinien für das Underwriting. Die Aktuariate gewährleisten die<br />

sachgerechte Tarifi erung sowie die Bildung angemessener Rückstellungen. Trotz der risikoadäquaten Steuerung<br />

des Geschäfts können weitere Risiken auftreten, die erkannt <strong>und</strong> begrenzt werden müssen. Darunter fallen unter<br />

anderem Konzentrationsrisiken sowie Risiken aus Kumulereignissen <strong>und</strong> Katastrophenschäden, die teilweise<br />

über das Kollektiv ausgeglichen werden können <strong>und</strong> darüber hinaus durch Rückversicherung (ausschließlich bei<br />

Rückversicherungen hoher Bonität) abgedeckt werden.<br />

45


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Versicherungstechnische Risiken in der Lebensversicherung<br />

Das segmentspezifi sche Risiko für die Lebensversicherung setzt sich aus dem biometrischen Risiko, dem<br />

Kostenrisiko <strong>und</strong> dem Stornorisiko zusammen.<br />

Die Finanzkrise sowie der erwartete globale Konjunkturabschwung könnten sich auch im deutschen Lebensversicherungs<br />

markt bemerkbar machen. Neben dem konjunkturellen Einfl uss auf das zur Verfügung stehende<br />

Vermögen der Bevölkerung könnte es außerdem durch die entstandene Verunsicherung zu einer Vorsichts- <strong>und</strong><br />

Abwartehaltung in der Bevölkerung kommen. Kurzfristig wäre ein geringeres Neugeschäft insbesondere im Bereich<br />

der Fondsgeb<strong>und</strong>enen Produkte ohne Garantie denkbar. Andererseits wird die Lebensversicherungsbranche nicht so<br />

stark von der Finanzkrise betroffen sein wie die Bankenbranche. Innerhalb der Lebensversicherung sind die meisten<br />

Produkte mit einer Garantie ausgestattet. Bei traditionellen Lebensversicherungen ist das bisher angesammelte<br />

Vermögen garantiert. So hat bei diesen Produkten der K<strong>und</strong>e durch die Finanzkrise keine Einbußen auf sein<br />

beim Lebensversicherer angesammeltes Vermögen verzeichnen müssen. Auch die meisten Fondsgeb<strong>und</strong>enen<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die innerhalb der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG verkauft werden, sind mit Garantien<br />

ausgestattet, so dass auch hierbei für den K<strong>und</strong>en die Einbußen auf sein in ein Fondsgeb<strong>und</strong>enes Lebensversicherungs<br />

produkt investiertes Vermögen überschaubar waren <strong>und</strong> bleiben.<br />

Die biometrischen Risiken in der Lebensversicherung bestehen aus Todesfallrisiko, Langlebigkeitsrisiko,<br />

Invaliditätsrisiko <strong>und</strong> Pfl egerisiko. Abhängig von den Versicherungsprodukten im Bestand kann sowohl eine höhere<br />

Sterblichkeit (Todesfallrisiko) als auch eine niedrigere Sterblichkeit (Langlebigkeitsrisiko) als erwartet auftreten. Ebenso<br />

kann die Anzahl der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigen (Invaliditätsrisiko) oder der Pfl egebedürftigen (Pfl egerisiko) die<br />

Annahmen übersteigen. Die Sicherheitsmargen, die wir im Rahmen der biometrischen Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen zur<br />

Ermittlung von Rückstellungen verwenden, sind nach Einschätzung der verantwortlichen Aktuare angemessen <strong>und</strong><br />

ausreichend.<br />

Ein Kostenrisiko besteht, wenn die eingerechneten Abschluss- <strong>und</strong> Verwaltungskosten möglicherweise die<br />

entstehenden Kosten nicht decken können. Auch die hier mit Sicherheitszuschlägen eingerechneten Kosten sind<br />

nach Einschätzung der verantwortlichen Aktuare angemessen <strong>und</strong> ausreichend.<br />

Darüber hinaus wird im Rahmen der Gewinnzerlegung regelmäßig für den gesamten Bestand die<br />

Auskömmlichkeit der Kosten- <strong>und</strong> biometrischen Annahmen überprüft.<br />

Wir prüfen regelmäßig das Stornoverhalten unserer Versicherungsnehmer <strong>und</strong> die Stornoentwicklung des<br />

Versicherungsbestands. Aufgr<strong>und</strong> der aktuellen Entwicklung an den Kapitalmärkten könnte die Anzahl der stornierten<br />

Verträge, insbesondere im Bereich der Fondsgeb<strong>und</strong>enen Verträge, leicht ansteigen. Wir erwarten jedoch keine<br />

besonderen Liquiditätsrisiken aus einem veränderten Stornoverhalten.<br />

Sonstige Risiken<br />

Operationelle Risiken<br />

Operationelle Risiken, die als unvermeidlicher Bestandteil der täglichen Geschäftstätigkeit in Ihrer Gesamtheit<br />

ein nicht zu unterschätzendes Verlustpotenzial für ein Unternehmen bergen können, bedürfen einer unternehmensweiten<br />

<strong>und</strong> konsistenten Steuerung. Da sich operationelle Risiken nur bedingt mit Hilfe rein quantitativer Methoden<br />

erfassen <strong>und</strong> risikogerecht mit Kapital unterlegen lassen, steuern <strong>und</strong> begrenzen wir diese Risiken durch unser<br />

integriertes Internes Kontrollsystem (IKS). Derzeit wird dieses Instrumentarium durch umfangreiche, konzernweite<br />

46


Projektarbeiten optimiert <strong>und</strong> weiterentwickelt. Neben der systematischen Dokumentation risikobehafteter<br />

Geschäftsprozesse umfasst dies insbesondere die Identifi kation <strong>und</strong> Bewertung operationeller Risiken sowie der<br />

eingesetzten Kontrollmaßnahmen.<br />

Zudem entwickeln wir unser Notfall-, Krisen- <strong>und</strong> Business Continuity Management laufend weiter. Auf diese<br />

Weise sind wir in der Lage, auch bei Eintritt katastrophaler Ereignisse die Sicherheit unserer Mitarbeiter, K<strong>und</strong>en<br />

<strong>und</strong> Geschäftspartner zu gewährleisen <strong>und</strong> darüber hinaus eine möglichst rasche Wiederherstellung des regulären<br />

Geschäftsbetriebs sicher zu stellen.<br />

Sicherheit im IT-Bereich<br />

Die Aufgaben der Generali Deutschland Gruppe im Bereich IT sind bei der Generali Deutschland Informatik Services<br />

GmbH (GD-Informatik) gebündelt. Durch die Einbindung der GD-Informatik in das Risikomanagementsystem verfügt<br />

die Generali Deutschland Gruppe über effi ziente Instrumente, IT-Risiken konzernweit zu erkennen. Zur Risiko minderung<br />

werden fortlaufend Maßnahmen zur Sicherung der größtmöglichen Verfügbarkeit der Hard- <strong>und</strong> Softwaresysteme im<br />

Rechenzentrum der GD-Informatik sowie zur IT-Sicherheit <strong>und</strong> zum Schutz der Daten aller KU ergriffen.<br />

Die eingesetzten Verfahren zum Schutz vor Computerviren verhinderten auch im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> nennenswerte<br />

Störungen.<br />

Die GD-Informatik kann mit den getroffenen technischen <strong>und</strong> organisatorischen Vorsorgemaßnahmen auch im<br />

Katastrophenfall den IT-Betrieb in der Generali Deutschland Gruppe sicherstellen.<br />

Betrugsrisiken<br />

Zum Zweck der Betrugsprävention sind in der Generali Deutschland Gruppe Spezialisteneinheiten aufgebaut<br />

worden, in denen das vorhandene Know-how aus den einzelnen Gesellschaften gebündelt <strong>und</strong> durch neue<br />

Mitarbeiter ergänzt wurde. Als weitere Maßnahmen arbeiten wir in diesem Bereich eng mit dem GDV zusammen,<br />

haben eine Betrugsmustererkennung implementiert <strong>und</strong> unser Internes Kontrollsystem zur Überwachung der<br />

Zahlungsströme ausgebaut.<br />

Rechtliche Risiken<br />

Gesetzliche <strong>und</strong> aufsichtsrechtliche Vorgaben können erhebliche Auswirkungen auf die Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung AG haben.<br />

VVG Reform<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Das Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts (VVG), welches die wichtigsten Regelungen<br />

bezüglich der Beziehungen zwischen Versicherungsunternehmen <strong>und</strong> Versicherungsnehmern beinhaltet, sowie<br />

die Informations pfl ichtenverordnung (VVG-InfoV) traten wie geplant am 1. Januar <strong>2008</strong> in Kraft. Die Offenlegung<br />

der Abschluss- <strong>und</strong> Vertriebskosten (in Euro-Beträgen), als Bestandteil der VVG-InfoV, folgte zum 1. Juli <strong>2008</strong>.<br />

Die Versicherungsunternehmen der Generali Deutschland Gruppe haben die daraus entstandenen Anforderungen<br />

vollumfänglich umgesetzt. Ein möglicher Rückgang im Neugeschäft, insbesondere aufgr<strong>und</strong> des Kostenausweises,<br />

ist aktuell nicht festzustellen.<br />

47


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung<br />

Spruchstellenverfahren<br />

Im Rahmen von Beherrschungs- <strong>und</strong> Gewinnabführungsverträgen, die in früheren Jahren mit Tochterunternehmen<br />

geschlossen worden sind, sowie des so genannten Squeeze-out-Verfahrens wurden ehemaligen Aktionären der<br />

Tochterunternehmen, insbesondere der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG, der Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Versicherung AG <strong>und</strong> der Volksfürsorge Holding AG Abfi ndungsangebote gemacht. Aufgr<strong>und</strong> der Gewinnabführungsverträge<br />

ist den Aktionären der betreffenden KU zudem die Zahlung eines Ausgleichs für den Wegfall der<br />

Dividende der betroffenen Gesellschaften angeboten worden. Von ehemaligen Aktionären der Tochterunternehmen<br />

wurde beantragt, dass in gerichtlichen Spruchstellenverfahren die Angemessenheit unserer Angebote zu Abfi ndung<br />

<strong>und</strong> Ausgleich überprüft wird. In einigen Verfahren stehen rechtskräftige Entscheidungen noch aus. Im Falle eines<br />

Unterliegens droht eine Nachzahlung auf die gezahlte Abfi ndung bzw. den gezahlten Ausgleich. Finanzielle Vorsorge<br />

wurde in ausreichendem Maße getroffen.<br />

ALLWO<br />

Gegen die ALLWO GmbH, früher ALLWO Allgemeine Wohnungsvermögens-Aktiengesellschaft, verb<strong>und</strong>enes<br />

Unternehmen der Generali Deutschland Holding AG über die Konzernunternehmen Generali Lebensversicherung<br />

<strong>und</strong> Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung, wird eine größere Anzahl von Ansprüchen auf Rückabwicklung von<br />

Wohnungsverkäufen aus den frühen 90er Jahren geltend gemacht. Eine abschließende Beurteilung der Prozessrisiken<br />

ist erfolgt. Ihr wurde durch Bildung einer angemessenen Risikovorsorge bei der ALLWO GmbH Rechnung<br />

getragen.<br />

Aufgr<strong>und</strong> der mittlerweile nicht mehr gegebenen Wesentlichkeit dieses Risikos werden wir voraussichtlich im<br />

vorliegenden <strong>Geschäftsbericht</strong> letztmalig über diesen Sachverhalt Bericht erstatten.<br />

BGH-Urteil zu Mindestrückkaufswerten<br />

In 2006 erhob die Verbraucherzentrale Hamburg Klage bei dem Landgericht Aachen gegen die Aachen<strong>Münchener</strong><br />

Lebensversicherung AG, um für einige wenige ehemalige K<strong>und</strong>en, die ihre Lebensversicherung vorzeitig beendet<br />

hatten, höhere Rückkaufswerte zu erzielen. Gr<strong>und</strong>lage ist das Urteil des B<strong>und</strong>esgerichtshofes (BGH) vom 12. Oktober<br />

2005 zu Mindestrückkaufswerten. Die Klage wurde im März <strong>2008</strong> durch das Landgericht Aachen zunächst in 14<br />

Einzelverfahren aufgetrennt. Streitig sind Fragen der Verjährung, des Stornoabzugs, der Rückkaufswertberechnung<br />

sowie der Aktiv legitimation der Verbraucherzentrale. Anfang 2009 hat das Landgericht Aachen zwei dieser Einzelverfahren<br />

wegen Verjährung zugunsten der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG entschieden. Mit dem Abschluss der<br />

übrigen Verfahren in der ersten Instanz wird in 2009 gerechnet. Entsprechende Verfahren gegen Wettbewerber werden<br />

beobachtet.<br />

48


Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz<br />

Für die HGB-Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen ist zukünftig das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz<br />

(BilMoG) zu beachten. Durch die Weiterentwicklung des HGB-Bilanzrechts soll eine Alternative zu den International<br />

Financial Reporting Standards (IFRS) entstehen, die vergleichsweise einfacher <strong>und</strong> kostengünstiger ist <strong>und</strong> die<br />

Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses erhöht. Der Gesetzentwurf der B<strong>und</strong>esregierung, der am<br />

21. Mai <strong>2008</strong> veröffentlicht wurde, beinhaltet unter anderem Änderungen bei der Bilanzierung <strong>und</strong> Bewertung von<br />

immateriellen Vermögensgegenständen, zu Handelszwecken erworbenen Finanzinstrumenten, latenten Steuern<br />

<strong>und</strong> Rückstellungen. Die versicherungstechnischen Rückstellungen sind davon nicht betroffen. Vermutlich werden<br />

die neuen Vorschriften des BilMoG erstmals in den HGB-Abschlüssen 2010 angewendet. Es könnten sich Risiken<br />

im Rahmen der Umsetzung ergeben. Wir beobachten das Gesetzgebungsverfahren aktiv <strong>und</strong> treffen entsprechende<br />

Vorkehrungen.<br />

Solvabilitätsanforderungen<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung <strong>und</strong> deren Steuerung Lagebericht<br />

Die Eigenmittelausstattung unserer Gesellschaft – die Solvabilität - beträgt 145,8%. Es wurden vorhandene<br />

Eigenmittel in Höhe von 1.286,8 Mio. € berücksichtigt. Bewertungsreserven fl ossen in die Berechnung nicht ein.<br />

Da die Generali Deutschland Gruppe von der BaFin nicht mehr als Finanzkonglomerat eingestuft wird <strong>und</strong> somit<br />

von der Finanzkonglomerateaufsicht befreit ist, wurde bei den Berechnungen die Finanzkonglomerate-Solvabilitäts-<br />

Verordnung für <strong>2008</strong> nicht mehr berücksichtigt. Die Kapitalausstattung ist dem Geschäftszweck <strong>und</strong> der Risikolage<br />

angemessen.<br />

Ausblick <strong>und</strong> Weiterentwicklung des Risikomanagements<br />

Die Weiterentwicklung des Risikomanagements ist ein kontinuierlicher Prozess. Neue betriebswirtschaftliche<br />

Erkenntnisse fl ießen durch entsprechende Aktualisierungen in regelmäßigen Abständen in das Risikomanagement<br />

ein. Auch im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des europäischen Versicherungsaufsichtssystems<br />

(Solvency II) wird das Risikomanagement in der Generali Deutschland Gruppe konsequent an den neuen<br />

Erfordernissen des Aufsichtssystems ausgerichtet <strong>und</strong> weiterentwickelt. Dabei werden die Anforderungen aus der<br />

9. VAG-Novelle <strong>und</strong> den MaRisk (VA) berücksichtigt. Konzeptionell richtet sich das Konzernprojekt zur Umsetzung<br />

dieser Anforderungen dabei an der Drei-Säulen-Struktur aus, die auch dem EU-Projekt Solvency II zugr<strong>und</strong>e liegt.<br />

Unter Beachtung der Drei-Säulen-Struktur werden die Weiterentwicklung interner Risikomess- <strong>und</strong> Steuerungssysteme,<br />

die Optimierung der Prozesse sowie die Rahmenbedingungen für eine transparente Berichterstattung<br />

kontinuierlich vorangetrieben.<br />

Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender<br />

Art <strong>und</strong> Weise beeinträchtigen würde, wenngleich die Vermögens-, Finanz- <strong>und</strong> Ertragslage der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG durch die negative Kapitalmarktentwicklung empfi ndlich beeinfl usst<br />

wird.<br />

49


Lagebericht Ausblick<br />

Ausblick<br />

Gesamtwirtschaftliche Erwartungen<br />

Die synchronisierte globale Konjunkturabschwächung sowie die andauernde Finanzmarktkrise dürften die<br />

Weltwirtschaft weiter in eine Rezession treiben, die auch die bisherigen Wachstumstreiber Schwellenländer<br />

einschließt. Der Welthandel dürfte erstmals seit 1982 rückläufi g sein. Dies wird vor allem die stark exportorientierten<br />

Volkswirtschaften wie Deutschland <strong>und</strong> Japan bremsen. Bei einer Verschlechterung der Arbeitsmarktlage dürfte<br />

die Stimmung der Konsumenten zudem gedrückt bleiben <strong>und</strong> die verfügbaren Einkommen allenfalls schwach<br />

ansteigen. Vor diesem Hintergr<strong>und</strong> erwarten wir für den Euro-Raum einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen<br />

Leistung um 1,3 %, für Deutschland um 2,4 %.<br />

Der weitere Ausblick für 2010 ist angesichts des historischen Ausmaßes der gegenwärtigen Krise mit<br />

erheblichen Unsicherheiten behaftet. Wir erwarten ein allmähliches Auslaufen der Rezession zum Jahresende 2009<br />

<strong>und</strong> eine Rückkehr zu positiven Wachstumsraten im Jahr 2010. Insgesamt rechnen wir im Euro-Raum für 2010<br />

mit einem realen Wirtschaftswachstum von 0,6 %, in Deutschland von 0,8 %.<br />

Entwicklung an den Finanzmärkten<br />

Nach wie vor bestehen Unsicherheiten in Bezug auf den weiteren Fortgang der Finanzmarktkrise sowie<br />

der konjunkturellen Entwicklung. Insbesondere die Möglichkeit einer weiteren Zuspitzung der Krise mit einem<br />

Abgleiten in eine Defl ation dürfte die Märkte bewegen. Im weiteren Verlauf des Jahres gehen wir indes von<br />

einer Beruhigung <strong>und</strong> leichten Besserung aus. Die Maßnahmen der Zentralbanken sollten schlussendlich<br />

wirksam sein <strong>und</strong> den Geldmarkt wiederbeleben. Zudem dürften Konjunkturpakete <strong>und</strong> niedrige Ölpreise die<br />

Entwicklung stützen. Angesichts der nach wie vor andauernden Krise am US-Häusermarkt <strong>und</strong> der globalen<br />

Rezession, dürfte die Aufwärtsbewegung verhalten ausfallen.<br />

Die Renditen am Rentenmarkt dürften zu Beginn des Jahres 2009 wegen des Anhaltens der Kreditkrise, der<br />

Flucht von Investoren in sichere Anlagen, rückläufi ger Infl ationsraten <strong>und</strong> weiterer Leitzinssenkungen noch auf<br />

historisch tiefen Niveaus verharren. Im Verlauf des Jahres sollten die Belastungen für Titel, die mit Vermögenswerten<br />

besichert sind, nachlassen. Daher erscheint es wahrscheinlich, dass sich die Verzinsung von 10-jährigen Staatsanleihen<br />

etwas erholen kann. Dieser Trend sollte sich im Zuge der Konjunkturerholung auch im Jahr 2010 weiter<br />

fortsetzen.<br />

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)<br />

Die ursprünglich geplante Verabschiedung zum 01. Januar 2009 hat sich verschoben, so dass mit der erstmaligen<br />

Anwendung nicht vor 2010 zu rechnen ist, ebenso nicht mit sich daraus ergebenden Auswirkungen auf<br />

unsere Gesellschaft.<br />

Innerhalb des Konzerns haben wir in der ersten Jahreshälfte <strong>2008</strong> die Änderungen aus BilMoG theoretisch aufgearbeitet<br />

<strong>und</strong> in den Folgemonaten in Arbeitsgruppen für die praktische Umsetzung vorbereitet. Die Entwicklung<br />

im Gesetzgebungsprozess ist im ständigen Fokus, um zeitnah weitere Anpassungen umsetzen zu können.<br />

50


Versicherungswirtschaft mit leichtem Beitragsrückgang<br />

Ausblick Lagebericht<br />

Die Finanzkrise <strong>und</strong> die hieraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Effekte werden sich auch auf die Lebensversicherung<br />

negativ auswirken. Aus den Folgen der Kapitalmarktkrise ergeben sich jedoch auch Chancen: Die<br />

Lebensversicherung steht in einer neuen Konkurrenzsituation zu anderen Anlageformen. Als sicheres <strong>und</strong> langfristig<br />

stabiles Instrument der privaten Altersvorsorge hat sie durch die Krise an Attraktivität gegenüber Aktienanlagen,<br />

Fonds oder Zertifi katen deutlich gewonnen. Hieraus werden sich Wachstumsimpulse ergeben, die sich durch die<br />

Anfang des Jahres in Kraft getretene Abgeltungsteuer noch verstärken dürften. Langfristig stützend auf die Nachfrage<br />

wird sich zudem das zunehmende Bewusstsein um die Notwendigkeit einer kapitalgedeckten Altersvorsorge<br />

auswirken, die insbesondere aus der demographischen Entwicklung resultiert.<br />

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) prognostiziert insgesamt für 2009 einen<br />

leichten Beitragsrückgang der Lebensversicherungsprämien (ohne Pensionskassen <strong>und</strong> Pensionsfonds) um 1,5 %.<br />

Bereinigt um die Effekte aus der Riester-Versicherung kann dagegen im Neugeschäft von einem leichten Anstieg<br />

von bis zu 1 Prozentpunkt ausgegangen werden.<br />

Das Jahr 2009 wird nach den derzeitigen Prognosen für die gesamte Lebensversicherungsbranche ein<br />

schwieriges Jahr. Die deutlich verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich<br />

auch in der Nachfrage nach Lebensversicherungen auswirken. Inwieweit es in der Bevölkerung durch die<br />

entstandene Verunsicherung zu einer Vorsichts- <strong>und</strong> Abwartehaltung kommen wird, ist derzeit nicht absehbar.<br />

Vor dem Hintergr<strong>und</strong> des rezessiven Konjunkturverlaufs bleiben positive Impulse aus der Wirtschaft aus.<br />

Gleichzeitig bieten sich durch die anhaltende Vertrauenskrise in die Bankenwelt neue Absatzchancen, die durch die<br />

Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Gruppe konsequent genutzt werden können. Die<br />

außerordentliche Vertriebskraft in der Berufsgemeinschaft aller Vermögensberater wird dazu führen, dass sich die<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung selbst unter den schwierigen Marktbedingungen weiter positiv entwickeln<br />

wird.<br />

51


Anlage zum Lagebericht


Anlage zum Lagebericht<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

In der Berichtszeit betriebene Versicherungsarten<br />

SELBST ABGESCHLOSSENES GESCHÄFT<br />

1. Kapitalversicherung (ohne die Vermögensbildungsversicherung <strong>und</strong> ohne Fondsgeb<strong>und</strong>ene Lebensversicherung)<br />

als Einzel <strong>und</strong> Kollektivversicherung<br />

1.1 Kapitalbildende Versicherung<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

Sterbegeldversicherung (lebenslange Todesfallversicherung)<br />

1.2 Risikoversicherung<br />

Risikoversicherung mit Umtauschrecht auf ein oder zwei Leben<br />

Risikoversicherung mit jährlich gleichmäßig fallender Todesfallsumme auf ein oder zwei Leben<br />

Risikoversicherung mit fallender Todesfallsumme auf ein oder zwei Leben<br />

2. Fondsgeb<strong>und</strong>ene Lebensversicherung als Einzel- <strong>und</strong> Kollektivversicherung<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- <strong>und</strong> Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen bzw. Teilrenten<br />

in garantierter Höhe<br />

Aufgeschobene Rente mit garantierter Todesfall-Leistung<br />

Aufgeschobene Rente ohne Todesfall-Leistung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene Teilrenten, mit garantierter Mindestlaufzeit <strong>und</strong><br />

Kapitalleistung bei Tod vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Aufgeschobene Rente mit garantierter Höhe der Rente<br />

3. Renten- <strong>und</strong> Pensionsversicherung als Einzel- <strong>und</strong> Kollektivversicherung<br />

54<br />

Sofort beginnende Leibrente auf ein oder zwei Leben<br />

Sofort beginnende Leibrente mit Kapitalleistung bei Tod <strong>und</strong> Recht auf Kapitalabfi ndung<br />

Aufgeschobene Rente mit <strong>und</strong> ohne Kapitalleistung bei Tod<br />

Aufgeschobene Rente auf zwei Leben mit Beitragsfreistellung bei Tod einer der beiden versicherten<br />

Personen vor Rentenbeginn <strong>und</strong> Kapitalleistung bei Tod beider versicherten Personen<br />

Aufgeschobene Rente mit Hinterbliebenenversorgung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene Teilrenten zu festgelegten Terminen, mit garantierter<br />

Mindestlaufzeit <strong>und</strong> Kapitalleistung bei Tod vor Beginn der Rentenzahlung


4. Aufgeschobene Renten nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes als Einzel- <strong>und</strong> Kollektivversicherung<br />

5. Risikoversicherung als Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung mit monatlich fallender Todesfallsumme (Restschuldversicherung)<br />

Bauspar-Risikoversicherung<br />

6. Rentenversicherung als Kollektivversicherung<br />

Sofort beginnende abgekürzte <strong>und</strong> lebenslange Leibrente mit <strong>und</strong> ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

Sofort beginnende abgekürzte Invaliditätsrente, auch in Verbindung mit einer aufgeschobenen,<br />

lebenslangen Leibrente, mit <strong>und</strong> ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

7. Berufsunfähigkeits- oder Kinderinvaliditäts-Versicherung als Einzel- <strong>und</strong> Kollektivversicherung<br />

7.1 Berufsunfähigkeits-Versicherung<br />

7.2 Berufsunfähigkeits-Versicherung mit gegenüber der Leistungsdauer abgekürzter Versicherungs- <strong>und</strong><br />

Beitragszahlungsdauer<br />

7.3 Kinderinvaliditäts-Versicherung<br />

8. Pfl egerentenversicherung als Einzel- <strong>und</strong> Kollektivversicherung<br />

8.1 Lebenslange Pfl egerentenversicherung<br />

8.2 Lebenslange Pfl egerentenversicherung für den Fall sehr schwerer Pfl egebedürftigkeit<br />

9. Zusatzversicherung<br />

9.1 Unfall-Zusatzversicherung<br />

9.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

9.3 Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherung<br />

9.4 Pfl egerenten-Zusatzversicherung<br />

9.5 Todesfall-Zusatzversicherung<br />

9.6 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

9.7 sonstige Zusatzversicherung<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

Zu fast allen Kapitalversicherungen sowie den Berufsunfähigkeits- <strong>und</strong> Kinderinvaliditäts-<strong>Versicherungen</strong>, zu<br />

den Fondsgeb<strong>und</strong>enen Lebensversicherungen <strong>und</strong> zu den aufgeschobenen Rentenversicherungen kann die<br />

automatische Summen- bzw. Rentenanpassung nach dem Dynamik-Plan oder dem Rentenaufbauplan vereinbart<br />

werden.<br />

55


Anlage zum Lagebericht<br />

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr <strong>2008</strong><br />

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

Anzahl<br />

der<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Einmal -<br />

beitrag<br />

in Tsd. €<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Einzelversicherungen<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschl. Vermögensbildungsversicherungen)<br />

ohne Risikoversiche rungen<br />

<strong>und</strong> sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

I. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 5.444.412 3.672.409 127.680.898 1.469.541 940.459<br />

II. Zugang während des Geschäftsjahres<br />

1. Neuzugang<br />

a) eingelöste<br />

Versicherungsscheine<br />

b) Erhöhungen der<br />

505.317 386.440 118.776 12.644.835 8.022 3.138<br />

Versicherungssummen<br />

2. Erhöhungen der<br />

Versicherungssummen<br />

- 170.370 246.671 4.207.595 - 24.903<br />

durch Überschussanteile<br />

- - 165.714 - -<br />

3. Übriger Zugang<br />

2.114 2.487 2.523 20.591 101 828<br />

4. Gesamter Zugang<br />

507.431 559.297 367.970 17.038.735 8.123 28.868<br />

III. Abgang während des Geschäftsjahres<br />

1. Tod, Heirat,<br />

Berufsunfähigkeit<br />

2. Ablauf der Versicherung/<br />

22.440 6.585 229.863 16.849 2.541<br />

Beitragszahlung<br />

3. Rückkauf u. Umwandlung in<br />

78.252 70.574 2.011.406 36.566 29.080<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

326.038 325.484 8.451.981 46.712 43.537<br />

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang<br />

30.043 25.244 2.228.640 616 1.002<br />

5. Übriger Abgang<br />

2.947 2.343 170.009 1 635<br />

6. Gesamter Abgang<br />

459.720 430.228 13.091.900 100.744 76.795<br />

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 5 492.123 3.801.477 131.627.733 1.376.920 892.533<br />

Die Beitragssumme des Neuzugangs beläuft sich auf 14.877.455 Tsd. €.<br />

56


Risikoversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Einzelversicherungen<br />

Rentenversicherungen<br />

(einschl.<br />

Berufsunfähigkeitsversiche<br />

rungen)<br />

ohne sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

Kollektivversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

250.288 101.097 1.211.035 694.154 2.342.352 1.900.163 171.196 36.536<br />

21.096 13.620 27.968 26.214 429.047 336.645 19.184 6.823<br />

- 1.090 - 73.569 - 70.602 - 205<br />

- - - - - - - -<br />

1.164 108 450 742 361 769 38 41<br />

22.260 14.819 28.418 100.525 429.408 408.016 19.222 7.069<br />

385 212 1.423 1.106 2.911 2.654 872 72<br />

6.152 1.752 3.769 10.837 14.054 27.397 17.711 1.508<br />

15.284 6.891 107.614 96.909 154.810 176.008 1 618 2.139<br />

1.081 646 19.247 13.587 9.099 10.007 - 2<br />

473 471 35 300 2.430 801 8 136<br />

23.375 9.972 132.088 122.740 183.304 216.866 20.209 3.856<br />

249.173 105.944 1.107.365 671.939 2.588.456 2.091.313 170.209 39.749<br />

57


Anlage zum Lagebericht<br />

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)<br />

Gesamtes selbst<br />

abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungs -<br />

summe bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschl. Vermögensbildungsver<br />

siche rungen)<br />

ohne Risikoversicherungen<br />

<strong>und</strong> sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Einzelversicherungen<br />

Versiche -<br />

rungs summe<br />

in Tsd. €<br />

Risikoversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

1. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 5.444.412 127.680.898 1.469.541 28.995.096 250.288 10.245.046<br />

davon beitragsfrei 923.591 6.141.820 465.635 2.575.881 10.921 86.896<br />

2. Bestand am Ende des<br />

Geschäftsjahres 5.492.123 131.627.733 1.376.920 26.901.651 249.173 10.674.552<br />

davon beitragsfrei 993.213 6.844.663 443.547 2.582.927 12.302 99.279<br />

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen<br />

Zusatzversicherungen<br />

insgesamt<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungs -<br />

summe bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Unfall-Zusatzversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versiche -<br />

rungs summe<br />

in Tsd. €<br />

Berufsunfähigkeits- oder<br />

Invaliditäts-Zusatzversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

1. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 1.439.218 64.743.493 190.348 1.427.544 1.164.298 61.576.692<br />

2. Bestand am Ende des<br />

Geschäftsjahres 1.419.476 67.428.394 172.170 1.280.990 1.148.471 63.959.786<br />

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen<br />

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres:<br />

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres:<br />

58


Rentenversicherungen<br />

(einschl.<br />

Berufsunfähigkeits versicherungen)<br />

ohne sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Einzelversicherungen<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungs-<br />

summe<br />

in Tsd. €<br />

Kollektivversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungs-<br />

summe bzw. 12fache<br />

Jahresrente in Tsd. €<br />

1.211.035 42.086.566 2.342.352 44.030.064 171.196 2.324.127<br />

151.448 1.044.649 254.296 1.958.885 41.291 475.510<br />

1.107.365 42.082.920 2.588.456 49.404.939 170.209 2.563.672<br />

190.837 1.221.931 304.339 2.451.921 42.188 488.606<br />

Risiko- <strong>und</strong><br />

Zeitrenten-Zusatzversicherungen Sonstige Zusatzversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

75.059 1.149.563 9.513 589.694<br />

88.062 1.336.830 10.773 850.788<br />

- Tsd. €<br />

- Tsd. €<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

59


Jahresabschluss <strong>2008</strong>


Jahresabschluss Bilanz<br />

Bilanz zum 31. Dezember <strong>2008</strong><br />

62<br />

31.12.<strong>2008</strong> 31.12.2007<br />

Aktiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

sonstige immaterielle Vermögensgegenstände<br />

B. Kapitalanlagen<br />

I. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte<br />

<strong>und</strong> Bauten einschließlich der Bauten auf<br />

137 4<br />

fremden Gr<strong>und</strong>stücken<br />

II. Kapitalanlagen in verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

<strong>und</strong> Beteiligungen<br />

538 079 506 263<br />

1. Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 351 496 335 492<br />

2. Ausleihungen an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen 185 000 150 000<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen,<br />

103 062 114 996<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 669 1 669<br />

641 227 602 157<br />

III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile <strong>und</strong> andere<br />

nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong><br />

2 006 872 1 800 413<br />

andere festverzinsliche Wertpapiere<br />

3. Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong><br />

3 866 612 3 662 832<br />

Rentenschuldforderungen<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

688 864 843 820<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

b) Schuldscheinforderungen <strong>und</strong><br />

3 471 897 3 444 496<br />

Darlehen<br />

c) Darlehen <strong>und</strong> Vorauszahlungen<br />

7 026 542 7 000 137<br />

auf Versicherungsscheine 258 571 253 912<br />

d) übrige Ausleihungen 213 043 278 505<br />

10 970 053 10 977 049<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten<br />

davon: aus verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

50.000 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)<br />

50 000 0<br />

6. Andere Kapitalanlagen 7 478 7 478<br />

17 589 879 17 291 592<br />

IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung<br />

übernommenen Versicherungsgeschäft<br />

davon: aus verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)<br />

0 0<br />

18 769 185 18 400 012<br />

C. Kapitalanlagen für Rechnung <strong>und</strong> Risiko von<br />

Inhabern von Lebensversicherungspolicen 5 588 672 7 454 831<br />

Zwischensumme 24 357 993 25 854 847


Bilanz Jahresabschluss<br />

31.12.<strong>2008</strong> 31.12.2007<br />

Aktiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag 24 357 993 25 854 847<br />

D. Forderungen<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft an:<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

a) fällige Ansprüche<br />

davon: an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

63 Tsd. € (Vj. 49 Tsd. €)<br />

59 557 63 035<br />

b) noch nicht fällige Ansprüche 291 659 287 191<br />

351 217 350 227<br />

2. Versicherungsvermittler<br />

davon: an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

392 Tsd. € (Vj. 4 913 Tsd. €)<br />

51 906 81 316<br />

403 122 431 542<br />

II. Abrechnungsforderungen aus dem<br />

Rückversicherungsgeschäft<br />

davon: an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

11 788 Tsd. € (Vj. 9 277 Tsd. €)<br />

11 788 9 277<br />

III. Sonstige Forderungen<br />

davon: an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

15 123 Tsd. € (Vj. 12 473 Tsd. €)<br />

davon: an Beteiligungsunternehmen<br />

3 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)<br />

51 900 62 113<br />

466 811 502 932<br />

E. Sonstige Vermögensgegenstände<br />

I. Sachanlagen <strong>und</strong> Vorräte<br />

II. Laufende Guthaben bei Kredit-<br />

10 938 12 845<br />

instituten, Schecks <strong>und</strong> Kassenbestand 119 671 188 538<br />

III. Andere Vermögensgegenstände 38 389 22 849<br />

168 998 224 232<br />

F. Rechnungsabgrenzungsposten<br />

I. Abgegrenzte Zinsen <strong>und</strong> Mieten 338 713 341 521<br />

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 69 353 25 125<br />

408 066 366 646<br />

Summe Aktiva 25 401 868 26 948 658<br />

Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen<br />

den gesetzlichen <strong>und</strong> aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt <strong>und</strong> vorschriftsmäßig sichergestellt<br />

sind.<br />

Aachen, 23. Januar 2009<br />

Der Treuhänder des Sicherungsvermögens<br />

Meurer<br />

63


Jahresabschluss Bilanz<br />

64<br />

31.12.<strong>2008</strong> 31.12.2007<br />

Passiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Eigenkapital<br />

I. Gezeichnetes Kapital 71 270 71 270<br />

II. Kapitalrücklage<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

4 090 4 090<br />

1. Gesetzliche Rücklage 4 090 4 090<br />

2. Andere Gewinnrücklagen 206 353 186 353<br />

210 443 190 443<br />

IV. Bilanzgewinn 0 0<br />

285 803 265 803<br />

B. Sonderposten mit Rücklageanteil<br />

C. Versicherungstechnische Rückstellungen<br />

I. Beitragsüberträge<br />

0 526<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

112 931 123 593<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 80 062 - 102 247<br />

32 869 21 346<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

16 947 726 16 489 048<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 2 125 859 - 2 352 896<br />

14 821 867 14 136 152<br />

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

422 191 393 960<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 56 - 297<br />

422 135 393 664<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige <strong>und</strong><br />

erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag 1 264 571 1 409 055<br />

1 264 571 1 409 055<br />

V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen 0 0<br />

16 541 442 15 960 217<br />

D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich<br />

der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird<br />

I. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

5 389 184 7 212 940<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 207 089 - 262 578<br />

5 182 094 6 950 362<br />

II. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

199 488 241 891<br />

gegebene Versicherungsgeschäft 0 0<br />

199 488 241 891<br />

5 381 583 7 192 253<br />

Zwischensumme 22 208 828 23 418 798


31.12.<strong>2008</strong> 31.12.2007<br />

Passiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag 22 208 828 23 418 798<br />

E. Andere Rückstellungen<br />

Bilanz Jahresabschluss<br />

I. Rückstellungen für Pensionen <strong>und</strong><br />

ähnliche Verpfl ichtungen 65 230 70 454<br />

II. Steuerrückstellungen 59 615 62 178<br />

III. Sonstige Rückstellungen 175 952 83 622<br />

300 796 216 254<br />

F. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung<br />

gegebenen Versicherungsgeschäft<br />

davon: gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

2 369 879 Tsd. € (Vj. 2 670 025 Tsd. €)<br />

G. Andere Verbindlichkeiten<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst<br />

abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

gegenüber<br />

2 413 010 2 717 722<br />

1. Versicherungsnehmern<br />

davon: gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

0 Tsd. € (Vj. 1 Tsd. €)<br />

353 866 449 903<br />

2. Versicherungsvermittlern<br />

davon: gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

3 084 Tsd. € (Vj. 3 237 Tsd. €)<br />

davon: gegenüber Unternehmen, mit denen ein<br />

Beteiligungsverhältnis besteht: 0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)<br />

12 889 17 314<br />

366 755 467 216<br />

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus<br />

dem Rückversicherungsgeschäft<br />

davon: an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

747 Tsd. € (Vj. 746 Tsd. €)<br />

1 570 1 143<br />

III. Sonstige Verbindlichkeiten<br />

davon:<br />

gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

13 894 Tsd. € (Vj. 37 114 Tsd. €)<br />

aus Steuern 6 327 Tsd. € (Vj. 12 590 Tsd. €)<br />

im Rahmen der sozialen Sicherheit<br />

0 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)<br />

74 398 86 670<br />

442 723 555 029<br />

H. Rechnungsabgrenzungsposten 36 511 40 855<br />

Summe Passiva<br />

R<strong>und</strong>ungsdifferenzen aus rechentechnischen Gründen möglich<br />

25 401 868 26 948 658<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten C.II. <strong>und</strong> D.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung<br />

unter Beachtung des § 341f HGB sowie der auf Gr<strong>und</strong> des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen<br />

berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG <strong>und</strong> des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 25.08.<strong>2008</strong> genehmigten<br />

Geschäftsplan berechnet worden.<br />

Aachen, 23. Januar 2009<br />

Der verantwortliche Aktuar<br />

Heise<br />

65


Jahresabschluss Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember <strong>2008</strong><br />

66<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

I. Versicherungstechnische Rechnung<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 4 110 569 3 889 425<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge - 179 859 - 254 931<br />

3 930 710 3 634 494<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge<br />

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den<br />

10 663 3 828<br />

Bruttobeitragsüberträgen - 22 185 - 6 016<br />

- 11 523 - 2 188<br />

3 919 187 3 632 306<br />

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

160 935 142 018<br />

a) Erträge aus Beteiligungen<br />

davon: aus verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 11 059 Tsd. €<br />

(Vj. 9 850 Tsd. €)<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

davon: aus verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 14 316 Tsd. €<br />

(Vj. 10 499 Tsd. €)<br />

aa) Erträge aus Gr<strong>und</strong>stücken, gr<strong>und</strong>stücksgleichen<br />

Rechten <strong>und</strong> Bauten einschließlich der Bauten<br />

15 359 13 471<br />

auf fremden Gr<strong>und</strong>stücken 34 222 35 051<br />

bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 923 895 920 112<br />

958 117 955 163<br />

c) Erträge aus Zuschreibungen 7 969 6 006<br />

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 128 263 145 048<br />

e) Gewinne a. d. Aufl ösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil 526 0<br />

1 110 234 1 119 687<br />

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 4 155 458 009<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 15 135 10 343<br />

Zwischensumme 5 209 646 5 362 362


Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung Jahresabschluss<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag 5 209 646 5 362 362<br />

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag 2 464 489 2 329 331<br />

bb) Anteil der Rückversicherer - 250 242 - 299 501<br />

2 214 247 2 029 831<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht<br />

abgewickelte Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag 28 231 53 358<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 241 - 130<br />

28 472 53 228<br />

2 242 718 2 083 058<br />

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen<br />

a) Deckungsrückstellung<br />

aa) Bruttobetrag - 1 365 079 1 525 960<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 12 120 - 18 491<br />

- 1 352 959 1 507 468<br />

b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen - 42 402 47 742<br />

- 1 395 362 1 555 210<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige <strong>und</strong> erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung<br />

145 347 407 277<br />

a) Abschlussaufwendungen 673 187 617 479<br />

b) Verwaltungsaufwendungen 125 269 116 193<br />

798 456 733 672<br />

c) davon ab:<br />

erhaltene Provisionen <strong>und</strong> Gewinnbeteiligungen aus<br />

dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft - 44 307 - 14 848<br />

754 149 718 823<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

Zinsaufwendungen <strong>und</strong> sonstige Aufwendungen für<br />

die Kapitalanlagen 67 779 60 748<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

davon außerplanmäßige Abschreibungen<br />

gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB:<br />

296 108 Tsd. € (Vj. 81 715 Tsd. €)<br />

312 448 98 155<br />

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 141 143 37 462<br />

d) Einstellungen in den Sonderposten mit Rücklageanteil 0 526<br />

521 370 196 890<br />

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen<br />

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für<br />

2 627 086 63 948<br />

eigene Rechnung 214 957 210 001<br />

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 99 380 127 154<br />

67


Jahresabschluss Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

68<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 99 380 127 154<br />

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung<br />

1. Sonstige Erträge 110 140 74 778<br />

2. Sonstige Aufwendungen 166 754 109 581<br />

- 56 614 - 34 803<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 42 766 92 351<br />

4. Außerordentliche Erträge 1 977 5 190<br />

5. Außerordentliche Aufwendungen 376 9 218<br />

6. Außerordentliches Ergebnis 1 601 - 4 028<br />

7. Steuern vom Einkommen <strong>und</strong> vom Ertrag 6 538 43 703<br />

8. Sonstige Steuern<br />

davon Konzernumlage: 8 Tsd. € (Vj. 18 Tsd. €)<br />

1 028 620<br />

7 567 44 323<br />

9. Auf Gr<strong>und</strong> einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungsoder<br />

eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 16 800 44 000<br />

10. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag<br />

11. Einstellung in Gewinnrücklagen<br />

20 000 0<br />

a) in die gesetzliche Rücklagen 0 0<br />

b) in andere Gewinnrücklagen 20 000 0<br />

20 000 0<br />

12. Bilanzgewinn<br />

R<strong>und</strong>ungsdifferenzen aus rechentechnischen Gründen möglich<br />

0 0


Anhang


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

BILANZWERTERMITTLUNG AKTIVA<br />

Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen IT-Programme sind mit den<br />

Anschaffungs kosten abzüglich zeitanteiliger Abschreibungen bewertet. Geringwertige immaterielle Wirtschaftsgüter,<br />

deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410 € betragen, werden im Jahr der Anschaffung gemäß der<br />

steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben.<br />

Die Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleichen Rechte <strong>und</strong> Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Gr<strong>und</strong>stücken wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die steuerlich höchstzulässigen<br />

Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen nur bei einer dauerhaften Wertminderung.<br />

Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls<br />

vermindert um notwendige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 HGB, bilanziert. Wertaufhellende<br />

Entwicklungen im Aufstellungszeitraum wurden berücksichtigt.<br />

Ausleihungen an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen <strong>und</strong> Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis<br />

besteht, sind zum Nennwert bewertet.<br />

Aktien, Investmentanteile, Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong> andere festverzinsliche <strong>und</strong> nicht<br />

festverzinsliche Wertpapiere, die dazu bestimmt wurden, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden<br />

gemäß § 341 b Abs. 2 S. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 2 S. 3 HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden<br />

Vorschriften bewertet. Zur Feststellung, ob eine voraussichtlich dauernde Wertminderung der betreffenden<br />

Vermögensgegenstände vorliegt <strong>und</strong> somit eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB<br />

vorzunehmen ist, wurden zunächst die Zeitwerte der letzten sechs Monate herangezogen. Eine voraussichtlich<br />

dauernde Wertminderung wurde angenommen, wenn der Zeitwert der einzelnen Titel in diesem Zeitraum durchgehend<br />

weniger als 80 % des durchschnittlichen Buchwertes zum Bewertungsstichtag betrug. Anteile an Investmentfonds<br />

wurden dabei als eigenständige Titel betrachtet. Sofern nach den obigen Kriterien eine Abschreibung erforderlich<br />

war, wurde gr<strong>und</strong>sätzlich auf den Kurswert zum 31. Dezember <strong>2008</strong> oder einen moderat darüber liegenden<br />

beizulegenden Wert (Ertragswert) abgeschrieben. Bei Wertpapieren, die nach oben genanntem Kriterium nicht<br />

dauerhaft wertgemindert sind, wurde zusätzlich bei absoluten Abweichungen zwischen Markt – <strong>und</strong> Buchwert am<br />

Bilanzstichtag überprüft, ob auf Basis der Kursverläufe der letzten 12 Monate inkl. des Wertaufhellungszeitraumes<br />

nach dem Bilanzstichtag, aktuellen Unternehmensnachrichten <strong>und</strong> sonstigen Unternehmensanalysen ein niedrigerer<br />

Wert beizulegen sei. Zuschreibungen im Anlagevermögen erfolgen dann, wenn der Gr<strong>und</strong> für die andauernde<br />

Wertminderung weggefallen ist.<br />

Aktien, Investmentanteile, Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong> andere festverzinsliche <strong>und</strong> nicht<br />

festverzinsliche Wertpapiere, die nicht dazu bestimmt wurden, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen,<br />

wurden wie Umlaufvermögen nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Wertaufholungen wurden<br />

durch Zuschreibungen gemäß § 280 Abs. 1 HGB im Geschäftsjahr bis maximal zu den Anschaffungskosten<br />

berücksichtigt.<br />

70


Zum Ende des Geschäftsjahres sind Wertpapiere in Höhe von 4.491,1 Mio € dem Anlagevermögen zugeordnet.<br />

Diese Papiere dienen dauerhaft dem Geschäftsbetrieb. Die Bewertung dieser Papiere erfolgt nach den für das<br />

Anlagevermögen geltenden Vorschriften gemäß § 341 b Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 252 Abs. 2 HGB. Die<br />

durch diese Bewertungen vermiedenen Abschreibungen beliefen sich auf 250,2 Mio. €.<br />

Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong> Rentenschuldforderungen sowie sonstigen Ausleihungen wurden<br />

gr<strong>und</strong>sätzlich zum Nennwert angesetzt. Disagiobeträge werden passivisch, Agiobeträge aktivisch abgegrenzt <strong>und</strong><br />

auf die Laufzeit verteilt.<br />

Einlagen bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.<br />

Die anderen Kapitalanlagen wurden zu den Anschaffungskosten bilanziert.<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung <strong>und</strong> Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit<br />

dem Zeitwert bilanziert.<br />

Alle Forderungen sind mit dem Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen<br />

vorgenommen.<br />

Zu den Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an Versicherungs nehmer<br />

wurden Pauschalwertberichtigungen wegen des Zahlungsausfallrisikos vorgenommen, die aktivisch bei den<br />

entsprechenden Forderungen in Abzug kamen. Die Berechnungsverfahren sind gegenüber der B<strong>und</strong>esanstalt für<br />

Finanzdienstleistungsaufsicht festgelegt.<br />

Die Forderungen an Versicherungsvermittler aus Abschlusstätigkeiten sind unter Berücksichtigung der<br />

Bonität bewertet. Darüber hinaus wurde hinsichtlich rückzubelastender Abschlussprovisionen eine Pauschalwertberichtigung<br />

auf der Basis der Erfahrungen der Vergangenheit gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde.<br />

Die Betriebs- <strong>und</strong> Geschäftsausstattung wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um die unter<br />

Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften zulässigen Abschreibungen, aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter<br />

werden gemäß § 6 Abs. 2 <strong>und</strong> 2a EStG im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben, sofern sie einen Betrag von<br />

150 € nicht übersteigen. Für Gegenstände mit einem Nettowert über 150 € <strong>und</strong> bis 1.000 € ist die betriebsübliche<br />

Nutzungsdauer maßgebend, wobei eine maximale Nutzungsdauer von 5 Jahren zu berücksichtigen ist.<br />

Die Vorräte werden unter Anwendung eines Verbrauchsfolgeverfahrens ausgehend von den Anschaffungs-<br />

<strong>und</strong> Herstellungskosten bewertet. In Einzelfällen wurden Abschreibungen vorgenommen.<br />

Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt.<br />

Die unter den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Zinsen sind mit den Nominalbeträgen<br />

bewertet.<br />

71


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

BILANZWERTERMITTLUNG PASSIVA<br />

Die Beitragsüberträge wurden für den gesamten Bestand an selbst abgeschlossenen <strong>Versicherungen</strong><br />

einzeln unter Berücksichtigung der genauen Beitragsfälligkeiten ermittelt. Ausgewiesen wird der Teil der im<br />

Geschäftsjahr fälligen Beiträge, der den Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellt.<br />

Die nicht übertragungsfähigen Ratenzuschläge <strong>und</strong> Kostenanteile bleiben gemäß Schreiben des B<strong>und</strong>esministers<br />

der Finanzen vom 30. April 1974 unberücksichtigt.<br />

Die Deckungsrückstellung wurde für jede Versicherung einzeln unter Berücksichtigung des genauen<br />

Beginntermins nach versicherungsmathematischen Gr<strong>und</strong>sätzen prospektiv ermittelt <strong>und</strong> beinhaltet auch die<br />

Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Jahre <strong>und</strong> beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong>. Für den Altbestand im<br />

Sinne des § 11 c VAG <strong>und</strong> des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG sind<br />

diese Gr<strong>und</strong>sätze gegenüber der B<strong>und</strong>esanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geschäftsplanmäßig festgelegt.<br />

Für den Neubestand wurde die Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB sowie der aufgr<strong>und</strong><br />

des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet. Die Deckungsrückstellung für bereits zugeteilte<br />

Summen- bzw. Rentenerhöhungen <strong>und</strong> Erlebensfallboni wurde wie für beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> ermittelt. Die<br />

Verwaltungskosten für die beitragspfl ichtige Zeit wurden implizit berücksichtigt. Die Deckungsrückstellung beinhaltet<br />

eine zusätzliche Rückstellung für Rentenversicherungen gemäß der von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV)<br />

vorgeschlagenen Interpolation der Deckungsrückstellungen basierend auf den Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand<br />

<strong>und</strong> DAV 2004 R-B20 zur Anpassung an die aktualisierten Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen. Bei der Ermittlung der zusätzlichen<br />

Rückstellung wurden dabei für die in der Aufschubzeit befi ndlichen Rentenversicherungen unternehmensindividuelle<br />

Storno- <strong>und</strong> Kapitalabfi ndungswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von Sicherheitsabschlägen<br />

gemäß den Vorschlägen der DAV angesetzt. Die zusätzliche Rückstellung wurde dadurch ausschließlich für den<br />

zukünftig in Rentenbezug gehenden Teil des Bestandes gebildet. Für Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

enthält die Deckungsrückstellung eine zusätzliche Rückstellung zur Anpassung an die aktualisierten Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen,<br />

die nach den gleichen Gr<strong>und</strong>sätzen wie für Rentenversicherungen ermittelt wurde. Sie entspricht dem<br />

versicherungs mathematischen Barwert der zusätzlichen Anlagebeiträge, die benötigt werden, wenn bei Beginn<br />

der Rentenzahlungen die Deckungsrückstellungen mit den aktualisierten Rechnungs gr<strong>und</strong>lagen ermittelt werden.<br />

In dem Umfang, wie im weiteren Verlauf der Versicherungsverträge die eingehenden Beiträge vertrags gemäß<br />

in Anteileinheiten angelegt werden, wird die zusätzliche Rückstellung zum Ankauf zusätzlicher Anteileinheiten<br />

verwendet <strong>und</strong> dementsprechend die zusätzliche Deckungs rückstellung sukzessive in den Passivposten D. I. 1.<br />

überführt. Für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen <strong>und</strong> Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen<br />

enthält die Deckungsrückstellung eine zusätzliche Rückstellung gemäß VerBAV 1998, S. 295 f. zur Berücksichtigung<br />

aktualisierter Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen.<br />

72


Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten wurden für <strong>Versicherungen</strong> des Altbestands in<br />

Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen der geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung <strong>und</strong> der uneingeschränkt<br />

gezillmerten Deckungsrückstellung als Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert (Aktiva D. I. 1b). Für den<br />

Neubestand wurden die Forderungen an Versicherungsnehmer auf Ersatz einmaliger Abschlussaufwendungen in<br />

dem Umfang aktiviert, wie sie die geleisteten, einmaligen Abschlusskosten in Höhe des Zillmersatzes nicht übersteigen<br />

<strong>und</strong> noch nicht aus den bereits gezahlten Beiträgen getilgt sind. Bei den aufgeschobenen Rentenversicherungen<br />

nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes werden die Abschlusskosten bis zur Höhe von in der Regel<br />

<strong>und</strong> höchstens 40 ‰ der Beitragssumme auf die ersten 10 Jahre der Aufschubzeit verteilt. Forderungen an<br />

Versicherungsnehmer für noch nicht fällige Ansprüche werden für diese <strong>Versicherungen</strong> nicht gebildet. Aufgr<strong>und</strong><br />

des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurde die Deckungsrückstellung einzelvertraglich aufgefüllt, soweit sie aus<br />

beitragsfrei gestellten Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Außerdem wurde sichergestellt,<br />

dass bei Verträgen, die in dem relevanten Zeitraum abgeschlossen wurden, die nunmehr geltenden Mindestrückkaufswerte<br />

durch die vorhandenen Deckungskapitalien erreicht werden. Aufgr<strong>und</strong> des BGH-Urteils vom<br />

12. Oktober 2005 wurden noch nicht fällige Ansprüche, soweit sie aus Verträgen resultieren, auf die sich das<br />

BGH-Urteil erstreckt, einzelwertberichtigt. Dies betrifft kapitalbildende <strong>und</strong> Fondsgeb<strong>und</strong>ene Lebensversicherungen,<br />

sofern die Aktivierbarkeit aufgr<strong>und</strong> der möglichen Unwirksamkeit der mit dem Versicherungsnehmer vereinbarten<br />

Klausel in den AVB nicht mehr gegeben sein könnte.<br />

73


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

Die verwendeten Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen für die Berechnung der Deckungsrückstellung <strong>und</strong> deren prozentuale<br />

Anteile ergeben sich aus der folgenden Übersicht:<br />

Berechnungsgr<strong>und</strong>lagen für die Deckungsrückstellung<br />

Tarifbezeichnung Rechnungszins Ausscheideordnung Zillmersatz<br />

74<br />

‰ a)<br />

Bezugsgröße<br />

Anteil an der<br />

Deckungs-<br />

Rückstellung<br />

Passiva C.II.1.<br />

Einzelkapitalversicherung 2,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,05 %<br />

2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,45 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 1,63 %<br />

4,00 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 12,60 %<br />

3,50 % 1986 M/F 35 Versicherungssumme 28,15 %<br />

3,00 % 1960/62 M 35 Versicherungssumme 17,47 %<br />

3,00 % 1924/26 M 35 Versicherungssumme 1,32 %<br />

Vermögensbildungsvers. 3,50 % 1986 M/F 35 Versicherungssumme 0,44 %<br />

3,00 % 1960/62 M 35 Versicherungssumme 0,65 %<br />

Risikoversicherung 2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,06 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,08 %<br />

4,00 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,07 %<br />

3,50 % 1986 M/F 35 c) Versicherungssumme 0,09 %<br />

Rentenversicherung einschl. 2,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,67 %<br />

selbständige 2,75 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 2,86 %<br />

BU-Versicherung 2,75 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 0,86 %<br />

2,75 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,27 %<br />

3,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,75 %<br />

3,25 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,16 %<br />

3,25 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 3,98 %<br />

3,25 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 1,31 %<br />

4,00 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,17 %<br />

4,00 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 5,97 %<br />

3,50 % 1986 M/F mit BU 1935 0 0,06 %<br />

3,00 % 1949/51 M 25 d) Versicherungssumme 0,44 %


Berechnungsgr<strong>und</strong>lagen für die Deckungsrückstellung<br />

Tarifbezeichnung Rechnungszins Ausscheideordnung Zillmersatz<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden Anhang<br />

‰ a)<br />

Bezugsgröße<br />

Anteil an der<br />

Deckungs-<br />

Rückstellung<br />

Passiva C.II.1.<br />

Fondsgeb<strong>und</strong>ene Kapital- 2,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,93 %<br />

<strong>und</strong> Rentenversicherung 2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,22 %<br />

2,75 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,31 %<br />

2,75 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 0,20 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 1,81 %<br />

3,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,14 %<br />

3,25 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,14 %<br />

3,25 % DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 1,74 %<br />

4,00 % DAV 94 T 35 / 40 Beitragssumme 4,65 %<br />

4,00 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,09 %<br />

4,00 % DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 0,27 %<br />

Kollektivversicherung 2,25 % DAV 2004 R 25 Beitragssumme 0,06 %<br />

2,75 % DAV 94 T 25 Beitragssumme 0,08 %<br />

2,75 % DAV 2004 R 25 Beitragssumme 0,05 %<br />

2,75 % DAV 94 R 21,5 Beitragssumme 0,04 %<br />

3,25 % DAV 94 T 25 Beitragssumme 0,29 %<br />

3,25 % DAV 94 R 21,5 Beitragssumme 0,14 %<br />

4,00 % DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,56 %<br />

4,00 % DAV 94 R 20 Beitragssumme 0,07 %<br />

3,50 % 1986 M/F 20 e) Versicherungssumme 0,88 %<br />

3,00 % 1960/62 M 20 Versicherungssumme 0,20 %<br />

3,00 % 1949/51 M 0 f) Versicherungssumme 0,17 %<br />

2,25 % PSV 2000 R 0 0,22 %<br />

2,75 % PSV 2000 R 0 0,36 %<br />

3,25 % PSV 2000 R 0 0,37 %<br />

4,00 % PSV 1996 R 0 0,22 %<br />

BU-Zusatzversicherung 2,75 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,39 %<br />

einschl. Invaliditäts-ZV 3,25 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 2,27 %<br />

<strong>und</strong> EUZS 4,00 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,06 %<br />

4,00 % VT90 M/F u. DAV 94T 40 Beitragssumme 1,30 %<br />

3,50 % VT90 M/F u. DAV 94T 0 0,07 %<br />

3,50 % 1986 M/F u. USA 35/39 0 0,76 %<br />

3,00 % 1960/62M u. USA 35/39 0 0,18 %<br />

übrige 0,20 %<br />

a) In geringem Umfang auch Tarife mit niedrigerem Zillmersatz; bei ab 1.1.<strong>2008</strong> abgeschlossenen Verträgen Zillmerung in Höhe des Barwertes der<br />

auf 5 Jahre verteilten Abschlusskosten<br />

b) unternehmenseigene Invalidisierungstafel in Anlehnung an DAV 97 I<br />

c) Reduzierungen in Abhängigkeit der Versicherungsdauer<br />

d) teilweise (aber gering) auch 27,5 oder 30 ‰<br />

e) bei Risikoversicherungen (aber gering) auch 35 ‰, reduziert wie c)<br />

f) teilweise (aber gering) auch 14<br />

g) ausschließlich Nachreservierung<br />

75


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Schäden, Abläufe, Renten <strong>und</strong><br />

Rückkäufe) wurde für jeden bis zum Abschlussstichtag eingetretenen, der Gesellschaft bis zum Zeitpunkt der<br />

Bestandsfeststellung bekannt gewordenen Fall einzeln entsprechend der erwarteten Leistung gebildet. Für bis zum<br />

Zeitpunkt der Bestandsfeststellung noch nicht bekannten Schäden des Geschäftsjahres wurde eine pauschale<br />

Spätschadenrückstellung gebildet. Wegen des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurden für bereits vorzeitig<br />

abgegangene <strong>Versicherungen</strong> die erhöhten Rückkaufsleistungen zurückgestellt, soweit sie aus Verträgen resultieren,<br />

auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Die erwarteten Nachzahlungen für Abgänge vor der Verkündigung des Urteils<br />

wurden unter Berücksichtigung von Beobachtungen zu geltend gemachten Ansprüchen in der Vergangenheit<br />

ermittelt.<br />

Der Fonds für die Schluss-Überschussanteile wurde so berechnet, dass sich für jede Versicherung der Teil<br />

des zu ihrem regulären Fälligkeitszeitpunkt (Ablauf der Versicherung oder Rentenbeginn bei aufgeschobenen<br />

Renten versicherungen) vorgesehenen Schluss-Überschussanteils ergab, der dem Verhältnis der abgelaufenen<br />

Versicherungsdauer zu der gesamten Versicherungsdauer oder der gesamten Aufschubzeit für Renten versicherungen<br />

entspricht, abgezinst mit einem je Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe festgelegten Zinssatz. Für den<br />

Altbestand im Sinne von § 11 c VAG <strong>und</strong> Artikel 16 § 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG<br />

erfolgte die Berechnung nach dem bei der B<strong>und</strong>esanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingereichten<br />

Geschäftsplan. Der Zinssatz beträgt 8,5 %, laufzeitunabhängige Sockelbeträge bleiben - mit Ausnahme bei<br />

der Vermögens bildungsversicherung - in Höhe von 5,25 % der Versicherungssumme bei <strong>Versicherungen</strong> mit<br />

Rechnungszins 3% bzw. in Höhe von 5% der Versicherungssumme bei <strong>Versicherungen</strong> mit Rechnungszins<br />

3,5% unberücksichtigt. Für die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung <strong>und</strong> die Berufsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherung beträgt der Zinssatz 6,5 %. Für den Neubestand entspricht der Zinssatz dem über 10 Jahre<br />

errechneten arithmetischen Mittel der Umlaufrenditen der Anleihen der öffentlichen Hand gemäß der von der<br />

Deutschen B<strong>und</strong>esbank in ihren Monatsberichten veröffentlichten Kapitalmarktstatistik (4,2 %).<br />

Für vorzeitig fällige Schluss-Überschussanteile wurden von der Restlaufzeit <strong>und</strong> der voraussichtlichen<br />

Inanspruchnahme abhängige Abschläge auf die bei Ablauf fällige Leistung berücksichtigt. Für die Selbständige<br />

Berufsunfähigkeitsversicherung <strong>und</strong> die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (jeweils für Bedingungen mit einem<br />

Aufl agedatum vor 1995) beträgt der Zinssatz 6,5 %.<br />

Die Deckungsrückstellung der Lebensversicherungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird (Fondsgeb<strong>und</strong>ene Kapitallebens- <strong>und</strong> Rentenversicherungen), wurde für jede Versicherung<br />

einzeln retrospektiv ermittelt, in Anteileinheiten geführt <strong>und</strong> beinhaltet auch die Verwaltungskostenrückstellung<br />

für beitragsfreie Jahre <strong>und</strong> beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong>. Für den Altbestand im Sinne des § 11 c VAG <strong>und</strong> des<br />

Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG sind diese Gr<strong>und</strong>sätze gegenüber der<br />

B<strong>und</strong>esanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geschäftsplanmäßig festgelegt. Für den Neubestand wurde die<br />

76


Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB sowie der aufgr<strong>und</strong> des § 65 Abs. 1 VAG<br />

erlassenen Rechtsverordnung berechnet. Die Verwaltungskosten für die beitragspfl ichtige Zeit wurden<br />

implizit berücksichtigt. Sofern in den <strong>Versicherungen</strong> garantierte Leistungen für den Erlebensfall enthalten<br />

sind, wurde die hierauf entfallende Deckungsrückstellung prospektiv ermittelt <strong>und</strong> im Passivposten C. II. 1<br />

geführt. Die Deckungsrückstellung beinhaltet eine zusätzliche Rückstellung für die Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherung<br />

gemäß der von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschla genen Interpolation der<br />

Deckungsrückstellungen basierend auf den Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand <strong>und</strong> DAV 2004 R-B20 zur Anpassung<br />

an die aktualisierten Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen in der Höhe, dass die einzelvertraglich gebildete Deckungsrückstellung<br />

damit proportional zum Verhältnis der Rente je 10.000 € Deckungskapital zum Beginn der Rentenzahlung nach<br />

bisherigen <strong>und</strong> aktualisierten Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen erhöht wird. Bei der Ermittlung der zusätzlichen Rückstellung<br />

wurden dabei für die in der Aufschubzeit befi ndlichen Fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen unternehmensindividuelle<br />

Storno- <strong>und</strong> Kapitalabfi ndungswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von Sicherheitsabschlägen<br />

gemäß den Vorschlägen der DAV angesetzt. Die zusätzliche Rückstellung wurde dadurch ausschließlich für den<br />

zukünftig in Rentenbezug gehenden Teil des Bestandes gebildet. Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig gedeckte<br />

Abschluss kosten wurden für <strong>Versicherungen</strong> des Altbestands in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen der<br />

geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung <strong>und</strong> der uneingeschränkt gezillmerten Deckungsrückstellung als<br />

Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert (Aktiva D. I. 1b). Für den Neubestand wurden die Forderungen<br />

an Versicherungsnehmer für noch nicht fällige Ansprüche auf Beiträge der Versicherungsnehmer in dem Umfang<br />

aktiviert, wie sie die geleisteten, einmaligen Abschlussaufwendungen in Höhe des Zillmersatzes nicht übersteigen<br />

<strong>und</strong> noch nicht aus den bereits gezahlten Beiträgen getilgt sind. Die Zillmersätze betragen für den Altbestand maximal<br />

35 ‰ der Beitragssumme, für den Neubestand maximal 40 ‰ der Beitragssumme. Bei den aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes <strong>und</strong> der Fondsgeb<strong>und</strong>enen Direkt -<br />

versicherung werden die Abschlusskosten bis zur Höhe von maximal 40 ‰ der Beitragssumme auf die ersten<br />

5 bis 10 Jahre der Aufschubzeit verteilt. Forderungen an Versicherungsnehmer für noch nicht fällige Ansprüche<br />

werden für diese <strong>Versicherungen</strong> (mit Ausnahme der Fondsgeb<strong>und</strong>enen Direktversicherung als dynamisches<br />

Hybridprodukt) nicht gebildet. Aufgr<strong>und</strong> des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurde die Deckungs rückstellung<br />

einzelvertraglich aufgefüllt, soweit sie aus beitragsfrei gestellten Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil<br />

erstreckt. Außerdem wurde sichergestellt, dass bei Verträgen, die in dem relevanten Zeitraum abgeschlossen<br />

wurden, die nunmehr geltenden Mindestrückkaufswerte durch die vorhandenen Deckungskapitalien erreicht<br />

werden. Aufgr<strong>und</strong> des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurden noch nicht fällige Ansprüche, soweit sie aus<br />

Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt, einzelwertberichtigt. Dies betrifft kapitalbildende <strong>und</strong><br />

Fondsgeb<strong>und</strong>ene Lebensversicherungen, sofern die Aktivierbarkeit aufgr<strong>und</strong> der möglichen Unwirksamkeit der mit<br />

dem Versicherungsnehmer vereinbarten Klausel in den AVB nicht mehr gegeben sein könnte.<br />

Die übrigen versicherungstechnischen Rückstellungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird, wurden für jede Versicherung einzeln, entsprechend den in Anteileinheiten umgerechneten<br />

zugeteilten Überschussanteilen ermittelt.<br />

77


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden<br />

Beim Mitversicherungsgeschäft wurden die Positionen gemäß den Angaben des geschäftsführenden<br />

Mitversicherers bilanziert.<br />

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft entsprechen die Anteile der Rückversicherer an<br />

den Rückstellungen den Rückversicherungsverträgen. Die Bewertungsmethoden entsprechen denen des selbst<br />

abgeschlossenen Bruttogeschäftes.<br />

Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck RT 2005 G<br />

mit dem Teilwert nach § 6 a) EStG unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6,0 % versicherungsmathematisch<br />

ermittelt, soweit die Anschaffungskosten nicht unterschritten werden. Werden die Anschaffungskosten unterschritten,<br />

werden die Pensionsrückstellungen mit dem bei Anschaffung zugr<strong>und</strong>e gelegten Zinssatz angesetzt.<br />

Um die arbeitsrechtliche Verpfl ichtung gegenüber pensionsberechtigten Mitarbeitern auszuweisen <strong>und</strong> somit die<br />

Transparenz im Abschluss zu erhöhen, wird beim Arbeit gebenden Unternehmen für Pensionszusagen, bei denen<br />

durch ein Unternehmen desselben Konzerns ein Schuldbeitritt zur Pensionsverpfl ichtung erklärt wurde <strong>und</strong> somit<br />

die wirtschaftliche Verpfl ichtung beim Schuld beitretenden Unternehmen liegt, die nach vorgenannten Bewertungsverfahren<br />

ermittelte Pensionsrückstellung ausgewiesen. In gleicher Höhe wird ein Erstattungsanspruch gegenüber<br />

dem Schuld beitretenden Unternehmen aktiviert.<br />

Die Berechnung der Rückstellungen für Vorruhestandsvereinbarungen erfolgte nach den Bestimmungen<br />

des BMF-Schreibens (IV B 1 – S 2176 – 104/84) vom 16.10.1984. Die Verpfl ichtungen wurden sowohl in der<br />

Steuerbilanz als auch in der Handelsbilanz mit einem Rechnungszins von 6,0 % bewertet.<br />

Für Verpfl ichtungen aus Altersteilzeitarbeitsverhältnissen erfolgt die handelsrechtliche Rückstellungsberechnung<br />

auf Basis der IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) vom 18.11.1998 <strong>und</strong> die steuerliche Rückstellung<br />

auf Basis des BMF-Schreibens (IV B 2 – S 2175/07/0002) vom 28.03.2007. Der Rechnungs zins beträgt 5,5 %.<br />

Rückstellungen für Jubiläumsverpfl ichtungen wurden in der Steuerbilanz für schriftlich zugesagte<br />

Jubiläums leistungen gebildet, soweit Anwartschaften hierfür nach dem 31. Dezember 1992 erworben wurden. Für<br />

die Bewertung gilt § 5 Abs. 4 EStG insbesondere unter Berücksichtigung des BMF-Schreibens (IV B 2 – S 175 –<br />

47/93) vom 29. Oktober 1993. Der Rechnungszins beträgt 5,5 %. Über die nach den o. a. Vorschriften steuerlich<br />

zulässige Zuführung hinaus hat die Gesellschaft eine weitere Zuführung zu den Jubiläumsrückstellungen nach<br />

handelsrechtlichen Gr<strong>und</strong>sätzen vorgenommen.<br />

Der Wertansatz der Rückstellung für Verpfl ichtungen aus Sozialplan <strong>und</strong> der übrigen Rückstellungen orientiert<br />

sich am voraussichtlichen Bedarf.<br />

78


___Die Gesellschaft hat gegenüber Konzerngesellschaften, für die sie durch Erklärung des Schuldbeitritts<br />

mit Erfüllungsübernahme im Innenverhältnis die wirtschaftliche Verpfl ichtung zur Erfüllung aus den Pensionsverpfl<br />

ichtungen trägt, eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten ausgewiesen. In gleicher Höhe weisen die<br />

arbeitgebenden Unternehmen, die weiterhin arbeitsrechtlich verpfl ichtet sind, einen Erstattungsanspruch aus.<br />

WÄHRUNGSUMRECHNUNG<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- <strong>und</strong> Ermittlungsmethoden Anhang<br />

___Alle zum versicherungstechnischen Geschäft <strong>und</strong> zum Auslandsgeschäft gehörenden Fremdwährungs posten<br />

sind mit den Devisenumrechnungskursen (Mittelkursen) vom 1. November <strong>2008</strong>, die Kapitalanlagen <strong>und</strong> alle anderen<br />

Positionen in Fremdwährung mit den Mittelkursen des letzten Handelstages des Geschäftsjahres bewertet.<br />

79


Anhang Zeitwertermittlung<br />

Zeitwertermittlung<br />

Die Ermittlung der Zeitwerte der Gr<strong>und</strong>stücke <strong>und</strong> Bauten erfolgte zum Bilanzstichtag nach den in der Verordnung<br />

über Gr<strong>und</strong>sätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Gr<strong>und</strong>stücken (WertV) vorgesehenen Verfahren. Hiervon<br />

ausgenommen war unter anderem die Ermittlung der Zeitwerte der Baugr<strong>und</strong>stücke <strong>und</strong> der im Bau befi ndlichen<br />

Gr<strong>und</strong>stücke, für die als Zeitwerte die Anschaffungs- <strong>und</strong> Herstellungskosten angesetzt wurden<br />

Zeitwertermittlung der zu Anschaffungskosten bilanzierten Kapitalanlagen<br />

Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen, Aktien <strong>und</strong> Investmentanteile richtete sich der Zeitwert der<br />

börsengängigen Titel nach den Börsenkursen zum Bewertungsstichtag <strong>und</strong> derjenige der Investmentanteile<br />

nach den Rücknahmepreisen zum Bewertungsstichtag. Die Ermittlung der Zeitwerte für diejenigen Null-Kupon-<br />

Namenspapiere, die dem Emittenten ein nutzbares Kündigungsrecht einräumen, erfolgte durch die Zusammenführung<br />

der getrennten Bewertungen beider Teilkomponenten (Basis- <strong>und</strong> Derivativgeschäft). Hierbei wurden die<br />

marktüblichen Methoden angewandt. Für die Ermittlung der Zeitwerte für Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen<br />

<strong>und</strong> an Beteiligungsgesellschaften, deren Aktien jeweils an der Börse gehandelt worden sind, galt gr<strong>und</strong>sätzlich<br />

der Börsenkurs zum Bewertungsstichtag als maßgebend. Soweit keine Kurse zur Verfügung standen, wurden<br />

Ertragswerte herangezogen. Die Zeitwerte der Anderen Kapitalanlagen entsprechen den Anschaffungskosten.<br />

Zeitwertermittlung der zum Nennwert bilanzierten Kapitalanlagen<br />

Die Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten Ausleihungen an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen, Ausleihungen an<br />

Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Hypotheken-, Renten- <strong>und</strong> Gr<strong>und</strong>schuldforderungen<br />

sowie sonstige zum Nennwert bilanzierte Ausleihungen werden mittels der Discounted Cash Flow-Methode ermittelt.<br />

Als Gr<strong>und</strong>lage der Bewertung dienen dabei Swapzinssätze unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der Anlage <strong>und</strong><br />

der Kreditqualität des Emittenten sowie des emissionsabhängigen Kreditzu- oder -abschlags.<br />

80


I. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Buchwert 1)<br />

Zeitwert<br />

Mio. € Mio. €<br />

Gr<strong>und</strong>stücken 538,1 539,6<br />

II. Kapitalanlagen in verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen<br />

640,9 697,9<br />

1. Anteile an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

351,5 383,0<br />

2. Ausleihungen an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen<br />

184,7 195,0<br />

3. Beteiligungen<br />

103,1 118,2<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht<br />

1,7 1,7<br />

III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

17.620,1 17.710,1<br />

1. Aktien, Investmentanteile <strong>und</strong> andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

2.006,9 1.851,8<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong> andere festverzinsliche Wertpapiere<br />

3.866,6 3.911,6<br />

3. Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong> Rentenschuldforderungen<br />

688,8 718,4<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

11.000,3 11.170,9<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

3.467,1 3.440,7<br />

b) Schuldscheinforderungen<br />

7.061,6 7.265,7<br />

c) Darlehen <strong>und</strong> Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine<br />

258,6 258,6<br />

d) Übrige Ausleihungen<br />

213,0 205,9<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten<br />

50,0 50,0<br />

6. Andere Kapitaleinlagen<br />

7,5 7,5<br />

R<strong>und</strong>ungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

1 Bei den Buchwerten von zu Nennwerten bilanzierten Anlagen sind die Effekte aus Agio <strong>und</strong> Disagio berücksichtigt. Daraus resultiert eine Abweichung<br />

zu den in der Bilanz unter Aktiva B ausgewiesenen Werten. Betroffen sind die Hypotheken, Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen<br />

<strong>und</strong> Darlehen unter Aktiva B.II <strong>und</strong> B.III.<br />

Hinsichtlich der Abschreibungsmodalitäten wird auf die Bilanzierungs- <strong>und</strong> Bewertungsmethoden verwiesen.<br />

Die Zeitwerte der sonstigen Kapitalanlagen, die zu Nennwerten bilanziert werden, entsprechen den jeweiligen<br />

fortgeführten Anschaffungskosten.<br />

Zeitwerte der offenen Derivatepositionen <strong>und</strong> strukturierten Produkte<br />

Zeitwertermittlung Anhang<br />

Devisentermingeschäfte <strong>und</strong> Aktienoptionsgeschäfte werden zum Terminkurs bzw. Börsenkurs bewertet.<br />

Strukturierte Produkte werden mit dem Optionspreismodell von Hull-White bewertet.<br />

81


Anhang Zeitwertermittlung<br />

Zeit- <strong>und</strong> Nominalwert offener Derivatepositionen zum 31.12.<strong>2008</strong><br />

82<br />

Zeitwert 1) 2 )<br />

Mio. €<br />

Nominalwert<br />

Mio. €<br />

<strong>2008</strong> <strong>2008</strong><br />

Währungsabsicherung:<br />

Forwards 5,6 67,0<br />

Zeitwerte <strong>und</strong> Handelsvolumen offener Absicherungsgeschäfte zum 31.12.<strong>2008</strong><br />

Zeitwert Nominalwert<br />

Mio. €<br />

Mio. €<br />

<strong>2008</strong> <strong>2008</strong><br />

Aktienoptionen:<br />

Aktiva 5,4 49,0<br />

Zeit- <strong>und</strong> Buchwert der strukturierten Produkte zum 31.12.<strong>2008</strong><br />

Zeitwert Buchwert<br />

Mio. €<br />

Mio. €<br />

<strong>2008</strong> <strong>2008</strong><br />

Strukturen mit Zinsrisiko 1.990,8 2.007,9<br />

Strukturen mit Kreditrisiko 10,4 10,2<br />

1) Der Zeitwert ist zum Abschluss des Sicherungsgeschäftes gleich Null. Der angegebene Zeitwert spiegelt die aktuelle Wertentwicklung wider.<br />

2) Für Positionen mit negativer Entwicklung wurden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.<br />

Bewertungsreserven<br />

Am 1. Januar <strong>2008</strong> ist die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes in Kraft getreten. Hiernach sind die<br />

Bewertungsreserven für die in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen bereits im aktuellen<br />

Jahresabschluss anzugeben.<br />

Nach Ermittlung der Bewertungsreserven, werden diese nach einem verursachungsorientierten Verfahren rechnerisch<br />

den Versicherungsnehmern zugeordnet.<br />

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Zu- <strong>und</strong> Abgängen sowie Zu- <strong>und</strong><br />

Abschreibungen, der in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen beträgt 16.494 Mio. €, der<br />

beizulegende Zeitwert 16.624 Mio. € <strong>und</strong> der sich daraus ergebende Saldo 130 Mio. € (inklusive Berücksichtigung<br />

von Agien <strong>und</strong> Disagien).<br />

Dem einzelnen Versicherungsnehmer wird bei Beendigung des Versicherungsvertrages der für diesen Zeitpunkt<br />

ermittelte auf ihn entfallende Betrag zur Hälfte zugeteilt <strong>und</strong> an ihn ausgezahlt. Bestehen für diesen Zeitpunkt stille<br />

Lasten für die in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen, so wird der Versicherungsnehmer daran<br />

nicht beteiligt.


Anhang Erläuterung zur Bilanz<br />

Erläuterungen zur Bilanz<br />

Aktiva<br />

ENTWICKLUNG DER AKTIVPOSTEN A., B. I. BIS III. IM GESCHÄFTSJAHR <strong>2008</strong><br />

84<br />

Bilanzwerte Zugänge<br />

01.01.<strong>2008</strong><br />

Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

1. entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert 0 176<br />

2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4 0<br />

3. Summe A. 4 176<br />

B. I. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten einschließlich<br />

der Bauten auf fremden Gr<strong>und</strong>stücken 506.263 46.929<br />

B. II. Kapitalanlagen in verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen<br />

1. Anteile an verb<strong>und</strong>enen Unternehmen 335.492 77.258<br />

2. Ausleihungen an verb<strong>und</strong>ene Unternehmen 150.000 35.000<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-<br />

114.996 58.761<br />

verhältnis besteht 1.669 0<br />

5. Summe B. II. 602.157 171.019<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile <strong>und</strong> andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen <strong>und</strong> andere festverzinsliche<br />

1.800.413 1.886.345<br />

Wertpapiere 3.662.832 1.334.829<br />

3. Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong> Rentenschuldforderungen<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

843.820 96<br />

a) Namensschuldverschreibungen 3.444.496 585.999<br />

b) Schuldscheinforderungen <strong>und</strong> Darlehen 7.000.137 1.546.208<br />

c) Darlehen <strong>und</strong> Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 253.912 98.219<br />

d) übrige Ausleihungen 278.505 4.482<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten 0 50.000<br />

6. Andere Kapitalanlagen 7.478 0<br />

7. Summe B. III. 17.291.592 5.506.179<br />

Insgesamt 18.400.016 5.724.303<br />

R<strong>und</strong>ungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen in dieser <strong>und</strong> den nachfolgenden Tabellen möglich.


Erläuterung zur Bilanz Anhang<br />

Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte<br />

31.12.<strong>2008</strong><br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

0 0 0 39 137<br />

0 0 0 4 0<br />

0 0 0 43 137<br />

0 2.556 3.782 16.340 538.079<br />

-41.520 16.498 0 3.236 351.496<br />

0 0 0 0 185.000<br />

-63.164 4.827 0 2.704 103.062<br />

0 0 0 0 1.669<br />

-104.685 21.325 0 5.940 641.227<br />

104.685 1.551.071 44 233.544 2.006.872<br />

0 1.128.776 314 2.587 3.866.612<br />

0 155.728 2.192 1.516 688.864<br />

0 506.098 0 52.500 3.471.897<br />

0 1.519.784 0 20 7.026.542<br />

0 93.558 0 1 258.571<br />

0 71.581 1.636 0 213.043<br />

0 0 0 0 50.000<br />

0 0 0 0 7.478<br />

104.685 5.026.595 4.186 290.168 17.589.879<br />

0 5.050.476 7.969 312.491 18.769.322<br />

85


Anhang Erläuterung zur Bilanz<br />

A. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Bei den aktivierten immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software<br />

<strong>und</strong> Lizenzgebühren sowie um Ausgleichszahlungen für übertragenes Know-how.<br />

B. KAPITALANLAGEN<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> fi elen außerordentliche Abschreibungen auf Kapitalanlagen (ohne FLV) in Höhe von<br />

296.108 Tsd. € an.<br />

B. I. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Gr<strong>und</strong>stücken<br />

Der Bilanzwert der im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit überwiegend eigengenutzten Gr<strong>und</strong>stücke <strong>und</strong><br />

Bauten betrug:<br />

Eigennutzung 21.186 Tsd. €<br />

Konzernnutzung 54.181 Tsd. €<br />

B. II. 1. Kapitalanlagen in verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen<br />

Eine vollständige Aufstellung über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist im elektronischen<br />

B<strong>und</strong>esanzeiger einzusehen.<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

Die offenen Derivatepositionen enthalten per 31.12.<strong>2008</strong> Devisentermingeschäfte <strong>und</strong> Aktienoptionsgeschäfte.<br />

B. III. 1. Aktien, Investmentanteile <strong>und</strong> andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

Insgesamt betragen die Buchwerte in der Position Aktien, Investmentanteile <strong>und</strong> andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere 108 % der Zeitwerte.<br />

B.III. 4.d) Übrige Ausleihungen<br />

86<br />

In den übrigen Ausleihungen sind Namensgenussrechte enthalten in Höhe von 141,1 Mio. € (Vj. 203,1 Mio. €).


C. KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON INHABERN VON<br />

LEBENSVERSICHERUNGS-POLICEN<br />

Bezeichnung der Fonds<br />

Erläuterung zur Bilanz Anhang<br />

Zahl der Anteileinheiten<br />

zum 31.12.<strong>2008</strong><br />

Stück<br />

dbi-Fonds Assecura I 845.123<br />

SEB ImmoInvest* 2.654.780<br />

SEB Invest Aktienfonds* 8.615.688<br />

SEB Invest Europafonds* 2.559.178<br />

SEB Invest Rentenfonds* 3.182.551<br />

SEB Invest Zinsglobal* 1.670.528<br />

DIT-Concentra A* 5.048.844<br />

Gr<strong>und</strong>besitz-Europa* 6.612.576<br />

SEB ImmoInvest* 2.686.858<br />

SEB Invest Aktienfonds* 630.240<br />

SEB Invest Europafonds* 1.099.562<br />

SEB Invest Rentenfonds* 343.977<br />

SEB Invest Zinsglobal* 175.826<br />

Allianz-DIT Vermögensbildung Dtl. A 1.222.818<br />

DIT-Industria A 8.532.685<br />

Allianz-DIT Interglobal A 2.174.348<br />

Allianz-DIT Europazins A 609.419<br />

Allianz-DIT Euro Rentenfonds A 82.292<br />

Allianz-DIT Vermögensbildung Europa A 1.367.792<br />

Allianz-DIT Wachstum Europa A 4.870.643<br />

SEB Optimix Chance 351.844<br />

SEB Optimix Ertrag 19.772<br />

SEB Optimix Wachstum 131.940<br />

INTER ImmoProfi l 104.652<br />

Allianz-DIT Internationaler Rentenfonds A 279.544<br />

DIT-Concentra A* 13.725.500<br />

Gr<strong>und</strong>besitz-Europa* 2.064.030<br />

AMB Generali Aktien Deutschland 169.881<br />

AMB Generali Aktien Euroland 126.241<br />

AMB Generali Aktien Europa 235.311<br />

AMB Generali Aktien Global 129.210<br />

AMB Generali Bond Euro 95.010<br />

AMB Generali Bond Europa Plus 43.868<br />

AMB Generali Bond Global 29.212<br />

AMB Generali Komfort-Balance 357.058<br />

AMB Generali Komfort-Wachstum 644.823<br />

AMB Generali Komfort-Dynamik Europa 1.256.575<br />

AMB Generali Komfort-Dynamik Global 1.112.168<br />

SEB Invest EuroCompanies 222.504<br />

SEB Invest Global Players 51.946<br />

Commerz Gr<strong>und</strong>besitz Haus-Invest 68.284<br />

Allianz-DIT Euroaktien A 1.168.682<br />

Allianz-DIT Transatlanta A 229.867<br />

Allianz-DIT Japan Pazifi kfonds A 114.486<br />

87


Anhang Erläuterung zur Bilanz<br />

Bezeichnung der Fonds<br />

Zahl der Anteileinheiten<br />

zum 31.12.<strong>2008</strong><br />

Stück<br />

Allianz-DIT Vermögensbildung Global A 343.951<br />

Allianz-DIT Wachstum Deutschland A 81.039<br />

Allianz-DIT Wachstum Global A 477.971<br />

CB-Basis Aktien Anteilsklasse AV 804<br />

DWS Plus Invest (Wachstum) 1.888.765<br />

DWS Plus Invest (Balance) 436.110<br />

DWS Plus Invest (Einkommen) 155.006<br />

DWS Top 50 Europa 721.176<br />

DWS Top 50 Welt 384.064<br />

DWS Top 50 Asien 229.781<br />

DWS Investa 466.419<br />

DWS Eurovesta 168.894<br />

DWS Provesta 74.840<br />

DWS Intervest 93.272<br />

DWS Vermögensbildung I 3.924.302<br />

DWS Akkumula 32.438<br />

DWS Eurorenta 445.154<br />

DWS Vermögensbildung R 2.503.139<br />

DWS Inter-Renta 285.490<br />

DWS Geldmarktfonds 40.997<br />

Gr<strong>und</strong>besitz Global 47.628<br />

DWS FlexPension 2013 241.134<br />

DWS FlexPension 2014 140.869<br />

DWS FlexPension 2015 2.347.278<br />

DWS FlexPension 2016 637.703<br />

DWS FlexPension 2017 254.981<br />

DWS FlexPension 2018 326.053<br />

AM Generali Aktiv Mix Ertrag 17.486<br />

DWS FlexPension 2019 278.097<br />

EURO ImmoProfi l* 2.232.457<br />

EURO ImmoProfi l* 3.283.783<br />

EURO ImmoProfi l* 251.954<br />

DWS FlexPension 2020 271.626<br />

DWS FlexPension 2021 258.432<br />

Inovesta Classic 1.105<br />

Inovesta Opportunity 626<br />

DWS Select-Invest 21.318<br />

DWS Invest Total Return Bonds LD 1.717<br />

DWS Global Value 20.772<br />

DWS Invest European Dividend Plus LD 6.145<br />

DWS Bonuszertifi kate 10.027<br />

DWS FlexProfi t 80 91.466<br />

DWS FlexProfi t 85 18.287<br />

DWS FlexProfi t 90 29.251<br />

DWS FlexPension 2022 245.727<br />

DWS F<strong>und</strong>s Invest Vermögensstrategie 1.713.611<br />

DWS FlexPension 2023 4.141.209<br />

GIS German Equities D 26<br />

GIS Euro Bonds DX 171<br />

* Mehrfachnennung aufgr<strong>und</strong> unterschiedlicher Tarifgenerationen<br />

88


Die gesamten Kapitalanlagen stellen sich zum 31. Dezember <strong>2008</strong> wie folgt dar:<br />

B. I. Gr<strong>und</strong>stücke, gr<strong>und</strong>stücksgleiche Rechte <strong>und</strong> Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Gr<strong>und</strong>stücken 538.079 506.263<br />

B. II. Kapitalanlagen in verb<strong>und</strong>enen Unternehmen <strong>und</strong> Beteiligungen 641.227 602.157<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen 17.589.879 17.291.592<br />

Zwischensumme<br />

Kapitalanlagen für Rechnung <strong>und</strong> Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen<br />

18.769.185 18.400.012<br />

C.<br />

(Fondsgeb<strong>und</strong>ene <strong>Versicherungen</strong>) 5.588.672 7.454.831<br />

Kapitalanlagen gesamt 24.357.857 25.854.843<br />

D. FORDERUNGEN<br />

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr betragen 26.394 Tsd. €.<br />

D. III. Sonstige Forderungen<br />

In den Steuererstattungsansprüchen ist das Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Körperschaftsteuergesetz<br />

enthalten. Daraus resultiert von <strong>2008</strong> bis 2017 ein Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens.<br />

Dieser wird ab <strong>2008</strong> in gleichen Raten ausbezahlt. Das Körperschaftsteuerguthaben wird bis 2017 gemäß der<br />

Vorgabe des BMF-Schreibens vom 14. Januar <strong>2008</strong> zur „Bilanziellen Behandlung des Körperschaftsteuerguthabens“<br />

abgezinst. In <strong>2008</strong> wurde eine entsprechende Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens um<br />

4.430 Tsd. € als sonstige Zinsen <strong>und</strong> ähnlicher Ertrag berücksichtigt.<br />

E. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

E. I. Sachanlagen <strong>und</strong> Vorräte<br />

Der Bilanzposten umfasst EDV-Anlagen, Einrichtungsgegenstände, Kraftfahrzeuge <strong>und</strong> Vorräte.<br />

E. III. Andere Vermögensgegenstände<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Vorausgezahlte Versicherungsleistungen <strong>und</strong> Überschussanteile 33.977 18.872<br />

Vorgelegte Regulierungsaufwendungen 5 5<br />

Übrige andere Vermögensgegenstände 4.406 3.972<br />

Summe 38.389 22.849<br />

F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Erläuterung zur Bilanz Anhang<br />

F. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Agio aus Hypotheken- <strong>und</strong> Gr<strong>und</strong>schuldforderungen,<br />

Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen <strong>und</strong> Darlehen 66.369 21.783<br />

Sonstige vorausgezahlte Aufwendungen 2.984 3.342<br />

Summe 69.353 25.125<br />

<strong>2008</strong><br />

Tsd. €<br />

2007<br />

Tsd. €<br />

89


Anhang Erläuterung zur Bilanz<br />

Passiva<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

Das gezeichnete Kapital von 71.270 Tsd. € besteht zum 31.12.<strong>2008</strong> aus 1.900.800 auf den Namen lautende<br />

Stückaktien <strong>und</strong> 633.600 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Der gesamte Aktienbestand wird von der Generali<br />

Deutschland Holding AG gehalten. Die Gewinnanteilsscheine <strong>und</strong> die Erneuerungsscheine lauten auf den Inhaber.<br />

C. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

C. IV. Rückstellung für erfolgsabhängige <strong>und</strong> erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Stand am 01. Januar 1.409.055 1.266.824<br />

Entnahme für zugeteilte Überschussanteile des Geschäftsjahres -289.831 -265.046<br />

Zuführung aus dem Bruttoüberschuss des Geschäftsjahres 145.347 407.277<br />

Stand am 31. Dezember 1.264.571 1.409.055<br />

Die zugeteilten Überschussanteile enthalten auch die über 2,25 % p.a., 2,75 % p.a., 3,0 % p.a., 3,25 % p.a.,<br />

3,5 % p.a. bzw. 4,0 % p.a. hinausgehenden Zinsen auf angesammelte Überschussanteile.<br />

Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung Ende <strong>2008</strong> entfallen auf bereits für 2009 festgelegte, aber noch<br />

nicht zugeteilte jährliche Überschussanteile 107.351 Tsd. € <strong>und</strong> auf bereits für 2009 festgelegte, aber noch nicht<br />

zugeteilte Schluss-Überschussanteile 118.563 Tsd. €, sowie auf bereits für 2009 festgelegte, aber noch nicht<br />

zugeteilte Bonusrenten, Todesfallboni, Rentenzuschläge 34.414 Tsd. €. Darüber hinaus sind für künftige, noch nicht<br />

festgelegte Schluss-Überschussanteile <strong>und</strong> für Auffüllbeträge im Rahmen der Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

727.349 Tsd. € (Schluss-Überschussanteilfonds, Fonds für Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung,<br />

Rentenzuschlagfonds) geb<strong>und</strong>en.<br />

Zur Finanzierung der 2009 insgesamt fällig werdenden jährlichen Überschussanteile stehen der in der Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung festgelegte Betrag von 107.351 Tsd. € <strong>und</strong> die Direktgutschrift aus dem Geschäftsergebnis<br />

des Jahres <strong>2008</strong> zur Verfügung.<br />

Die für die einzelnen Abrechnungsverbände/ Bestandsgruppen festgesetzten Überschuss-Anteilsätze sind auf den<br />

Seiten 105 bis 196 ausgewiesen.<br />

90


E. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

E. III. Sonstige Rückstellungen<br />

Rückstellung für Sozialplan <strong>und</strong> Restrukturierungen<br />

Tsd. €<br />

3.348<br />

Rückstellung für Altersteilzeit 3.879<br />

Rückstellung für Vertreterbezüge 4.614<br />

Rückstellung für Dienstjubiläen 1.929<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Vergütungen an Mitarbeiter 3.004<br />

Rückstellung für Vorruhestandsverpfl ichtungen 1.316<br />

Rückstellung für unterlassene Instandhaltung Immobilien 459<br />

Rückstellung für Bauleistungen 3.593<br />

Rückstellung für Jahresabschlusskosten 441<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung/Schwerbehindertenabgabe 145<br />

Übrige Rückstellungen 153.223<br />

Summe 175.952<br />

Die Erhöhung der übrigen Rückstellungen resultiert insbesondere aus der Risikovorsorge zur langfristigen<br />

Sicherung des Vertriebsweges.<br />

G. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

G. I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

G. I.1. gegenüber Versicherungsnehmern<br />

In diesem Posten sind 160.807 Tsd. € verzinslich angesammelte Überschussanteile enthalten.<br />

H. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Erläuterung zur Bilanz Anhang<br />

Hier handelt es sich im Wesentlichen um das auf die Folgejahre entfallende Disagio aus Hypotheken- <strong>und</strong><br />

Gr<strong>und</strong>schuldforderungen sowie Namensschuldverschreibungen <strong>und</strong> Schuldscheinforderungen im Sinne des<br />

§ 341 c Abs. 2 Satz 1 HGB.<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Schuldscheinforderungen <strong>und</strong> Darlehen 31.273 35.464<br />

Namensschuldverschreibungen 5.154 5.247<br />

Hypotheken-, Gr<strong>und</strong>schuld- <strong>und</strong> Rentenschuldforderungen 76 135<br />

Übrige Ausleihungen – Namensgenussscheine 8 9<br />

Summe 36.511 40.855<br />

91


Anhang Erläuterungen zur Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

Erläuterungen zur Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung<br />

I. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

a) gebuchte Bruttobeiträge aus<br />

aa) Laufenden Beiträgen 3.742.599 3.607.969<br />

bb) Einmalbeiträgen 367.970 281.456<br />

Summe<br />

b) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen:<br />

4.110.569 3.889.425<br />

aa) ohne Gewinnbeteiligung 0 0<br />

bb) mit Gewinnbeteiligung 1.855.058 1.912.941<br />

cc) bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 2.255.511 1.976.484<br />

Summe 4.110.569 3.889.425<br />

Aufwendungen für erfolgsabhängige <strong>und</strong> erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene<br />

Rechnung<br />

Bei den ausgewiesenen Aufwendungen handelt es sich ausschließlich um erfolgsabhängige Beitragsrückerstattungen.<br />

Die Aufwendungen für Beitragsrückerstattung ohne Berücksichtigung der Verträge, bei denen das Kapitalanlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird, beliefen sich in 2007 auf 246.191 Tsd. €; der entsprechende<br />

Wert für <strong>2008</strong> wird im Rahmen der zu erstellenden Zerlegung des Rohergebnisses nach Ergebnisquellen ermittelt.<br />

Direktgutschrift<br />

Die Direktgutschrift ist in folgenden Positionen enthalten:<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Veränderung der Deckungsrückstellung<br />

Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung:<br />

71.488 67.779<br />

Zinsen auf gutgeschriebene/angesammelte Überschussanteile 6.016 5.786<br />

übrige Aufwendungen 109.892 91.012<br />

Direktgutschrift insgesamt 187.396 164.577<br />

Rückversicherungssaldo<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Verdiente Beiträge des Rückversicherers 202.045 260.947<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle -250.001 -299.631<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb -44.307 -14.848<br />

Zwischensumme -93.263 -53.532<br />

+ Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-Deckungsrückstellung 12.120 -18.491<br />

Rückversicherungssaldo -80.143 -72.023<br />

92


Provisionen <strong>und</strong> sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personal-Aufwendungen<br />

<strong>2008</strong> 2007<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des<br />

§ 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 612.332 534.741<br />

Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 36.824 45.291<br />

Löhne <strong>und</strong> Gehälter 40.179 51.732<br />

Soziale Abgaben <strong>und</strong> Aufwendungen für Unterstützung 6.792 8.691<br />

Aufwendungen für Altersversorgung 720 5.011<br />

Aufwendungen gesamt 696.847 645.466<br />

Sonstiges<br />

Aus dem BGH-Urteil vom 12. Oktober 2005 resultieren in <strong>2008</strong> Erträge aufgr<strong>und</strong> Verjährungen von Ansprüchen<br />

in Höhe von 900 Tsd. € aus der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle.<br />

II. NICHTVERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

Sonstige Erträge<br />

Aus der Anpassung des Rechnungszins zur Ermittlung der Pensionsrückstellung resultierte ein Ertrag in Höhe<br />

von 3.202 Tsd. €.<br />

Sonstige Aufwendungen<br />

Die sonstigen Aufwendungen haben sich insbesondere aufgr<strong>und</strong> der Zuführung zu den sonstigen Rückstellungen<br />

erhöht. Zur weiteren Erläuterung verweisen wir auf E. III. Sonstige Rückstellungen.<br />

Außerordentliche Erträge<br />

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Aufl ösung von Restrukturierungsrückstellungen<br />

(1.977 Tsd. €).<br />

Außerordentliche Aufwendungen<br />

Hierbei handelt es sich um die Zuführung zu den Rückstellungen bzw. Restrukturierungsaufwand für die Projekte<br />

MOVE <strong>und</strong> OPAL (72 Tsd. €), sowie Barwertzahlungen für Bestandspfl ege der „die individuale“ an Vermittler<br />

(304 Tsd. €).<br />

Steuern vom Einkommen <strong>und</strong> vom Ertrag<br />

Erläuterungen zur Gewinn- <strong>und</strong> Verlustrechnung Anhang<br />

Der Steueraufwand in Höhe von 6,5 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus dem Ergebnis der gewöhnlichen <strong>und</strong><br />

außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit.<br />

93


Anhang Sonstige Angaben<br />

Sonstige Angaben<br />

Mitglieder des Vorstands <strong>und</strong> des Aufsichtsrats<br />

Die Mitglieder des Aufsichtsrats <strong>und</strong> des Vorstands sind auf den Seiten 5 <strong>und</strong> 7 dieses Berichts aufgeführt.<br />

Bezüge des Vorstands, frühere Organmitglieder, Hinterbliebene<br />

Die Gesamtbezüge des Gesamtvorstands der Aachen<strong>Münchener</strong> <strong>Versicherungen</strong> betrugen 2.772 Tsd. €. An<br />

frühere Vorstandsmitglieder der Aachen<strong>Münchener</strong> <strong>Versicherungen</strong> bzw. deren Hinterbliebene wurden Pensionen<br />

in Höhe von 1.928 Tsd. € gezahlt; für sie besteht eine die volle Verpfl ichtung berücksichtigende Pensionsrückstellung<br />

in Höhe von 26.729 Tsd. €. An Mitglieder des Gesamtvorstands bestanden Kredite mit einem Nominalkapital<br />

von 310 Tsd. €. Am Jahresende valutierten die Kredite mit 190 Tsd. €. Sie haben eine Effektivverzinsung von<br />

4,18 % bis 4,90 %. Im Berichtszeitraum wurden Tilgungen in Höhe von 22 Tsd. € geleistet. Alle Kredite sind durch<br />

eingetragene Gr<strong>und</strong>pfandrechte dinglich gesichert.<br />

Bezüge des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG erhielt für seine Tätigkeit 233 Tsd. €.<br />

Gewährte Vorschüsse <strong>und</strong> Kredite<br />

An Mitglieder des Aufsichtrates bestanden Kredite mit einem Nominalkapital von 360 Tsd. €. Am Jahresende<br />

valutierten die Kredite mit 293 Tsd. €. Sie haben eine Effektivverzinsung von 4,75 % bis 6,20 %. Im Berichtszeitraum<br />

wurden Tilgungen in Höhe von 7 Tsd. € geleistet. Alle Kredite sind durch eingetragene Gr<strong>und</strong>pfandrechte dinglich<br />

gesichert.<br />

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2008</strong> beschäftigten wir im Durchschnitt 861 festangestellte Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter,<br />

davon 833 im Innendienst, 3 im Außendienst <strong>und</strong> 25 als Auszubildende.<br />

Konzernabschluss<br />

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Generali Deutschland, die einen Konzernabschluss für die<br />

Generali Deutschland Gruppe erstellt. Er wird im elektronischen B<strong>und</strong>esanzeiger offen gelegt.<br />

Durch die Mehrheitsbeteiligung an der Generali Deutschland hält die Assicurazioni Generali S.p.A. mittelbar<br />

die Mehrheit am stimmberechtigten Gr<strong>und</strong>kapital unserer Gesellschaft. Gemäß § 271 Abs. 2 HGB ist unsere<br />

Gesellschaft verb<strong>und</strong>enes Unternehmen des Generali-Konzerns, für den die Assicurazioni Generali S.p.A.,<br />

Triest/Italien, einen Konzernabschluss aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird am Sitz der Muttergesellschaft<br />

hinterlegt <strong>und</strong> bei den italienischen Aufsichtsbehörden eingereicht.<br />

Mit der Generali Deutschland besteht seit dem 30. Juni 1997 nach § 291 AktG ein Beherrschungsvertrag <strong>und</strong> seit<br />

dem 15. Oktober 2001 ein Gewinnabführungsvertrag.<br />

94


Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den von der Generali Deutschland als herrschendem<br />

Unternehmen aufzustellenden Teilkonzernabschluss einbezogen <strong>und</strong> im elektronischen B<strong>und</strong>esanzeiger publiziert.<br />

Dadurch wird unsere Gesellschaft von der Verpfl ichtung, einen eigenen Konzernabschluss <strong>und</strong> Konzernlagebericht<br />

aufzustellen, gemäß § 291 HGB befreit.<br />

Sonstige Haftungsverhältnisse<br />

Es besteht eine Prozessbürgschaft in Höhe von 5 Tsd. € gegenüber der „Qualit Gesellschaft für Wirtschafts-<br />

<strong>und</strong> Finanzberatung GmbH & Co. KG“, Bottrop.<br />

Das Landesarbeitsgericht München hat in einem Urteil vom 15. März 2007 eine Entgeltumwandlungsvereinbarung<br />

für unwirksam erklärt, bei der die Entgeltbestandteile an eine Unterstützungskasse bzw. deren Rückdeckungsversicherung<br />

unter Zugr<strong>und</strong>elegung eines gezillmerten Tarifs abgeführt wurden. Die zunächst eingelegte Revision<br />

gegen das Urteil des LAG München ist im Januar 2009 zurückgenommen worden, so dass das Urteil des LAG<br />

München rechtskräftig geworden ist. Allerdings hat das LAG Köln am 13.08.<strong>2008</strong> gegenteilig entschieden, so dass<br />

die Rechtslage mangels höchstrichterlicher Entscheidung derzeit als offen eingeschätzt wird. Gegen dieses Urteil<br />

wurde Revision eingelegt, über welche bis dato noch nicht entschieden wurde.<br />

In diesem Zusammenhang wurden Haftungsfreistellungserklärungen gegenüber den Arbeitgebern für den Zeitraum<br />

vom 22. Mai bis 31. Dezember <strong>2008</strong> abgegeben.<br />

Sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen<br />

Sonstige Angaben Anhang<br />

Die Sonstigen fi nanziellen Verpfl ichtungen in Höhe von insgesamt 749.962 Tsd. € setzen sich wie folgt zusammen:<br />

1. Verpfl ichtungen gegenüber Banken aus Vorkauf Darlehen von 185.000 Tsd. €,<br />

2. Resteinzahlungsverpfl ichtungen gegenüber Immobilienfonds <strong>und</strong> Gesellschaften, die der Immobilienanlage<br />

dienen, von 306.720 Tsd. €,<br />

3. Einzahlungsverpfl ichtungen gegenüber der PROTEKTOR Lebensversicherungs-AG in Höhe von<br />

207.717 Tsd. €,<br />

4. Beiträge zum Sicherungsfonds gem. §§ 124 ff. VAG von 28.194 Tsd. €,<br />

5. Verpfl ichtungen aus dem Verkauf von Überzinsen aus Hypotheken von 5.556 Tsd. €,<br />

6. Sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen aus Mietverträgen von 4.573 Tsd. €,<br />

7. Verpfl ichtungen aus Immobilienfi nanzierungszusagen gegenüber K<strong>und</strong>en von 453 Tsd. €,<br />

8. Sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen gegenüber verb<strong>und</strong>enen Unternehmen von 250 Tsd. €.<br />

9. Sonstige Kapitalanlageverpfl ichtungen 11.499 Tsd. € als Anteile der Aachen<strong>Münchener</strong> Lebens versicherung<br />

AG an der Garantiezusage an Hypo Real Estate.<br />

Die Gesellschaft ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds<br />

erhebt auf Gr<strong>und</strong>lage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal<br />

0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 ‰ der<br />

Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Die zukünftigen Verpfl ichtungen hieraus<br />

betragen für die Gesellschaft 5,8 Mio. € für <strong>2008</strong>.<br />

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpfl ichtung von 22,4 Mio. € für <strong>2008</strong>.<br />

95


Anhang Sonstige Angaben<br />

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpfl ichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG<br />

fi nanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem<br />

Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpfl ichtung beträgt 1 % der Summe der versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten<br />

Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpfl ichtungen aus den Beitragszahlungen an den<br />

Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpfl ichtung zum Bilanzstichtag 207,7 Mio. €.<br />

Aus den für die Lebensversicherer eingerichteten Sicherungsfonds können gem. § 129 VAG Zahlungs verpfl ichtungen<br />

bis zur Höhe von maximal 1‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen abzüglich der<br />

geleisteten Beiträge entstehen.<br />

Im Rahmen der Rettungsaktion des B<strong>und</strong>es <strong>und</strong> des deutschen Finanzsektors für die in Not geratene Hypo Real<br />

Estate beteiligt sich die Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung AG neben den erworbenen Schuldscheindarlehen<br />

zusätzlich mit Garantiezusagen in Höhe von 11,5 Mio €.<br />

Die fi nanziellen Verpfl ichtungen gegenüber Banken setzen sich wie folgt zusammen:<br />

Finanzielle Verpfl ichtung gegenüber Höhe<br />

Art der<br />

Tsd. € Verpfl ichtung<br />

Bayrische Hypo- <strong>und</strong> Vereinsbank 35.000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- <strong>und</strong> Vereinsbank 40.000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- <strong>und</strong> Vereinsbank 25.000 Vorkäufe Darlehen<br />

Nord LB 35.000 Vorkäufe Darlehen<br />

Landesbank Hessen-Thüringen 50.000 Vorkäufe Darlehen<br />

Mit Rücksicht auf die hohe umsatzmäßige Bedeutung für unser Unternehmen haben wir zur Festigung der<br />

Geschäftsbeziehung mit der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, Frankfurt am Main, die<br />

Verpfl ichtung übernommen, auf entsprechende Aufforderung hin, Anteile an der Deutsche Vermögensberatung zu<br />

erwerben oder an Dritte zu vermitteln. Der Betrag der Verpfl ichtung kann nicht beziffert werden, da derzeit nicht<br />

von der Verwirklichung einer solchen Aufforderung ausgegangen wird <strong>und</strong> Vergleichsmaßstäbe fehlen.<br />

96


Sonstige Zusatzangaben<br />

Sonstige Angaben Anhang<br />

Unser Unternehmen gehört dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Berlin, den<br />

diesem angeschlossenen Fachverbänden, der Wiesbadener Vereinigung, Bonn, sowie dem Arbeitgeberverband<br />

der Versicherungsunternehmen e.V., München, an.<br />

Wir sind Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln.<br />

Aachen, den 3. Februar 2009<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> Lebensversicherung Aktiengesellschaft<br />

Westkamp<br />

Booms Sänger Schell<br />

97


Anlage zum Anhang


Anlage zum Anhang<br />

Anlage zum Anhang<br />

Überschussbeteiligung unserer K<strong>und</strong>en<br />

Bei den einzelnen Versicherungsformen gelten für das Kalenderjahr 2009 – bzw. für den Todesfallbonus bei<br />

Risikolebensversicherungen bis zum Ende des in 2009 beginnenden Versicherungsjahres – die auf den Seiten 105<br />

bis 196 angegebenen Überschussanteil-Sätze.<br />

Ansammlungsüberschussanteil-Satz<br />

Der Ansammlungsüberschussanteil-Satz ergänzt die rechnungsmäßige Verzinsung der verzinslich anzusammelnden<br />

Überschussguthaben auf 4,20 % (Vorjahr: 4,40 %) bei den Tarifen mit einem Rechnungszins von 2,25 %<br />

oder 2,75 % <strong>und</strong> auf 4,10 % (Vorjahr: 4,30 %) bei den übrigen Tarifen.<br />

Direktgutschrift<br />

Die Großlebens- <strong>und</strong> Kollektiv-Kapitalversicherungen, die Vermögensbildungsversicherungen, die Kleinlebens<br />

versicherungen, die Risiko-Lebensversicherungen mit verzinslicher Ansammlung der Überschussanteile,<br />

die Fondsgeb<strong>und</strong>enen Lebens- bzw. Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen bzw.<br />

Teilrenten <strong>und</strong> die Rentenversicherungen erhalten in der Regel eine Direktgutschrift. Sie wird aus dem im Jahr 2009<br />

erwirtschafteten Geschäftsergebnis zugeteilt.<br />

Sofern es sich nicht um konventionelle Rentenversicherungen oder Fondsgeb<strong>und</strong>ene Renten versicherungen<br />

mit Recht auf vorgezogene Teilrenten handelt, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die<br />

aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten durch eine vorübergehende Reduzierung der Überschussbeteiligung<br />

gegenfi nanziert wird, gilt Folgendes: Die Direktgutschrift beträgt 0,9 % des maßgebenden Versicherungs nehmer-<br />

Guthabens bei den Tarifen mit einem geschäftsplanmäßig garantierten Zins (Rechnungszins) von 3,0 % bzw. 0,4 %<br />

bei einem Rechnungszins von 3,5 %. Bei den K-, KS-, FLG-, AR-Tarifen <strong>und</strong> Tarif ARBS sowie den Risiko-Lebensversicherungen<br />

der Tarifgeneration mit einem Rechnungszins von 4,0 % gilt ein Direktgutschrift-Satz von 0 % bzw.<br />

von 0,65 % bei der Tarifgeneration (einschließlich der RG-Tarife) mit einem Rechnungszins von 3,25 %. Bei den<br />

K-, FLG-, AR-, KR-, RG-Tarifen sowie den Risiko-Lebensversicherungen der Tarifgenerationen mit einem<br />

Rechnungszins von 2,75 % gilt ein Direktgutschrift-Satz von 1,3 %, bei einem Rechnungszins von 2,25 % beläuft<br />

sich der Direktgutschrift-Satz stets auf 1,8 %. Sofern es sich um Erhöhungsversicherungen im Rahmen des<br />

Dynamikplans mit 2,75 % Rechnungszins zu Gr<strong>und</strong>versicherungen mit 3,25 % oder 4,0 % Rechnungszins handelt,<br />

beträgt die Direktgutschrift 1,15 %; bei einem Rechnungszinssatz der Erhöhungsversicherung von 2,25 % beträgt<br />

der Satz der Direktgutschrift 1,65 %. Der Direktgutschriftsatz beläuft sich jedoch höchstens auf den jeweils<br />

angegebenen Zinsüberschussanteil-Satz.<br />

Bei konventionellen Rentenversicherungen <strong>und</strong> Fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen mit Recht auf<br />

vorgezogene Teilrenten, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten<br />

durch eine vorübergehende Reduzierung der Überschussbeteiligung gegenfi nanziert wird,<br />

beträgt die Direktgutschrift 0,3 % des maßgebenden Versicherungsnehmer-Guthabens bei den Tarifen mit einem<br />

garantierten Zins (Rechnungszins) von 3,0 % bzw. 0,05 % bei einem Rechnungszins von 3,25 %. Handelt es<br />

sich um Erhöhungsversicherungen im Rahmen des Dynamikplans mit einem Rechnungszins von 2,75 %, beträgt<br />

die Direktgutschrift 0,55 %; bei einem Rechnungszinssatz der Erhöhungsversicherung von 2,25 % beträgt die<br />

Direktgutschrift 1,05 %. Die Direktgutschrift beläuft sich jedoch höchstens auf den jeweils angegebenen<br />

Zinsüberschuss anteil-Satz. Bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 4,0 % entfällt die Direktgutschrift.<br />

100


Ferner werden die eventuellen Gr<strong>und</strong>-Überschussanteile für die Risiko-Lebens versicherungen unserer<br />

Tarifgenerationen mit einem Rechnungszins von 4,0 %, 3,25 %, 2,75% <strong>und</strong> 2,25 %, die jährlichen Überschussanteile<br />

für die Bauspar-Risikoversicherun gen des Gewinnverbandes E2 sowie die Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile<br />

bei den Tarifen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“ in voller Höhe als Direktgutschrift zugeteilt.<br />

Die Überschussbeteiligung aus der Direktgutschrift wird auf die jährlichen Überschussanteile angerechnet.<br />

Formen der Überschussbeteiligung<br />

Erlebensfallbonus<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als Einmalbeitrag zur Bildung von beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

verwendet, aus denen bei Erleben des Ablaufs der Versicherung Leistungen fällig werden (Erlebensfallbonus).<br />

Die Erlebensfallbonus-Summen sind als beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> wiederum überschussberechtigt. Bei<br />

konventionellen <strong>Versicherungen</strong> mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen wird bei Inanspruchnahme einer<br />

Teilauszahlung auch eine vorgezogene Leistung aus der Überschussbeteiligung ausgezahlt. Bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalls durch Tod werden die vertraglich garantierte Todesfallsumme <strong>und</strong> gegebenenfalls ein Schluss-<br />

Überschussanteil gezahlt. Als gesamte Todesfall-Leistung wird jedoch mindestens ein Betrag in Höhe der<br />

Rückkaufsleistung, erhöht um einen im Geschäftsplan festgelegten Zuschlag, erbracht. Bei den K- <strong>und</strong> KS-Tarifen<br />

erbringen wir als gesamte Todesfall-Leistung mindestens einen Betrag in Höhe der Deckungsrückstellung <strong>und</strong><br />

gegebenenfalls des Schluss-Überschussanteils.<br />

Summen- bzw. Rentenerhöhung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Versicherungsleistung (Summen-<br />

bzw. Rentenerhöhung) verwendet. Die Summen- bzw. Rentenerhöhung ist als beitragsfreie Versicherung wiederum<br />

überschussberechtigt. Für Großlebens- (außer nach den K-Tarifen) <strong>und</strong> Kollektiv-Kapitalversicherungen (außer<br />

nach den KS-Tarifen) sowie Vermögensbildungsversicherungen wird bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalls<br />

im Allgemeinen ab Beginn eine Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung gewährt; bereits bestehende<br />

Summenerhöhungen werden auf die Mindestleis tung angerechnet.<br />

Verzinsliche Ansammlung der Überschussanteile<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden verzinslich angesammelt. Die jährliche Gesamtverzinsung des<br />

Ansamm lungs guthabens beträgt im Jahr 2009 4,10 % (Vorjahr: 4,30 %), bei den Tarifen mit einem Rechnungszins<br />

von 2,25 % oder 2,75 % beträgt die Gesamtverzinsung 4,20 % (Vorjahr: 4,40 %). Das Ansammlungsguthaben<br />

wird gr<strong>und</strong>sätzlich bei Beendigung der Versicherung ausgezahlt bzw. bei Rentenversicherungen bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit zur Rentenerhöhung verwendet.<br />

Todesfallbonus<br />

Anlage zum Anhang<br />

Bei Tod der versicherten Person wird ein Todesfallbonus in der für das betreffende Versicherungsjahr<br />

festgesetzten Höhe fällig.<br />

101


Anlage zum Anhang<br />

Beitragsanrechnung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden in Prozent des überschussberechtigten Beitrags bemessen <strong>und</strong> auf<br />

den Beitrag angerechnet.<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Für alle Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-, Vermögensbildungsversicherungen mit Sparkapitalbildung,<br />

die Fondsgeb<strong>und</strong>enen Lebens- bzw. Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

bzw. Teilrenten in garantierter Höhe <strong>und</strong> die aufgeschobenen Rentenversicherungen nach den KR- <strong>und</strong> AR-Tarifen<br />

bzw. Tarif ARBS sowie die Berufsunfähigkeits-Zusatzversi cherungen der ehemaligen „die individuale Lebens -<br />

ver sicherung AG“ kann zusätzlich zu den jährlichen Überschussanteilen bei Ablauf bzw. Beginn der Rentenzahlung<br />

<strong>und</strong> unter bestimmten Voraussetzungen auch bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung <strong>und</strong> bei vorzeitigem<br />

Eintritt des Versicherungsfalls ein Schluss-Über schussanteil hinzukommen.<br />

Auch bei den übrigen Tarifen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung sowie bei der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung,<br />

bei der Kinderinvaliditäts-(Zusatz-)Versicherung <strong>und</strong> der Todesfall-Zusatzversicherung<br />

kann die Überschussbeteiligung u. a. in Form eines Schluss-Überschuss anteils erfolgen.<br />

Beteiligung an den Bewertungsreserven<br />

Für alle Haupt- <strong>und</strong> Zusatzversicherungen, für die wir ein konventionelles Deckungskapital bilden, kann bei<br />

Beendigung der Versicherung bzw. – im Falle einer Rentenversicherung – bei Beendigung der Ansparphase sowie<br />

fortlaufend während des Rentenbezugs eine Beteiligung an den Bewertungsreserven fällig werden. Sie wird nach<br />

einem verursachungsorientierten Verfahren ermittelt. Voraussetzung für die Beteiligung ist, dass die Versicherung<br />

schon einen jährlichen Überschussanteil erhalten hat. Ferner müssen sich für unsere Kapitalanlagen am<br />

maßgebenden Stichtag nach Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Kapitalausstattung<br />

unseres Unternehmens positive Bewertungsreserven ergeben. Maßgebender Stichtag ist der letzte Börsentag<br />

im Monat vor Beendigung der Versicherung 1 bzw. – bei einer Rentenversicherung – vor Beendigung der<br />

Aufschubzeit 1 . Bei Rentenversicherungen im Rentenbezug ist der letzte Börsentag im vorletzten Monat vor Beginn<br />

des neuen Versicherungsjahres der maßgebende Stichtag. Von der Hälfte der am jeweils maßgebenden Stichtag festgestellten<br />

Bewertungsreserven wird der Teilbetrag ermittelt, der auf den Bestand an <strong>Versicherungen</strong> entfällt, für<br />

die ein Anspruch auf die Beteiligung an den Bewertungsreserven besteht. Davon erhält die jeweilige Versicherung<br />

bei Fälligkeit der Beteiligung an den Bewertungsreserven den Betrag, der dem Verhältnis der Summe der<br />

(konventionellen) Deckungsrückstellungen <strong>und</strong> verzinslich angesammelten Überschussguthaben der Versicherung<br />

an ihren bisherigen jährlichen Bilanzstichtagen (31. Dezember) zuzüglich des zum letzten Bilanzstichtag<br />

(31. Dezember <strong>2008</strong>) für den Vertrag festgelegten Überschussanteils zur entsprechenden Summe aller berechtigten<br />

Verträge an ihren jeweiligen jährlichen Bilanzstichtagen entspricht. Bei einer Rentenversicherung im Rentenbezug<br />

wird statt der Summe der Deckungsrückstellungen an ihren bisherigen Bilanzstichtagen ihre Deckungsrückstellung<br />

am letzten Bilanzstichtag (31. Dezember <strong>2008</strong>) angesetzt. Der Vorstand kann für jeden Vertrag, soweit in den<br />

Versicherungsbedingungen vorgesehen, nach dem gleichen Verfahren wie dem für die jeweilige Ermittlung des Schluss-<br />

Überschussanteils einen Mindestwert für die Beteiligung an den Bewertungsreserven bestimmen. Dieser Mindestwert<br />

wird auf den nach dem vorstehenden Verfahren für die Versicherung ermittelten Anteil an den Bewertungsreserven<br />

angerechnet. Für das Jahr 2009 ist eine solche Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven nicht vorgesehen.<br />

1 Soweit Verträge nicht zum Kalendermonatsletzten (24 Uhr), sondern zum Kalendermonatsersten (12 Uhr) ablaufen, das Ende der Aufschubzeit<br />

erreichen oder gekündigt werden können, sind bei einer solchen Beendigung des Vertrags bzw. der Aufschubzeit die Bewertungsreserven am<br />

letzten Börsentag des vorletzten Monats vor der Beendigung maßgebend.<br />

102


Rentenzuschlag<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden bei Beginn der Rentenzahlung für eine Zusatzrente verwendet, deren<br />

Höhe gleich bleibt, solange sich die maßgebenden Überschussanteil-Sät ze nicht ändern.<br />

Bonusrente<br />

Zusätzlich zur vertraglich vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente wird bei Eintritt einer Berufs unfähigkeit eine<br />

Bonusrente gewährt. Sie ist ab dann garantiert <strong>und</strong> wird so lange wie die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt.<br />

Umrechnung in Anteileinheiten<br />

Bei den Fondsgeb<strong>und</strong>enen Lebens- <strong>und</strong> Rentenversicherungen werden die jährlichen Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum jeweiligen Ausgabepreis in Anteil einheiten der<br />

maßgebenden Fonds umgerechnet <strong>und</strong> der Versicherung gutgeschrieben. Bei unseren neuen Tarif gene rationen der<br />

Kapital-, Risiko-, Renten-, Berufsunfähigkeits-, Kinderinvaliditäts-<strong>Versicherungen</strong> sowie der Hinterbliebenenrenten-<br />

Zusatzversicherung können die laufenden Überschussanteile auf Wunsch des Versicherungsnehmers ebenfalls<br />

in Fondsanteile investiert werden. Hierfür steht dem Versicherungsnehmer jeweils eine breite Fondspalette zur<br />

Verfügung.<br />

Nachreservierung bei Rentenversicherungen<br />

Anlage zum Anhang<br />

Die Lebenserwartung der Rentenversicherten ist in den letzten Jahren deutlich stärker als erwartet gestiegen<br />

<strong>und</strong> wird voraussichtlich auch weiter steigen. Deshalb müssen seit dem 31.12.2004 bei Rentenversicherungen<br />

(einschließlich der fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen <strong>und</strong> der Rentenversicherungen nach den Kriterien des<br />

Altersvermögensgesetzes) die Deckungsrückstellungen mit neuen biometrischen Rechnungsgr<strong>und</strong>lagen gestellt<br />

werden, die zu (deutlich) höheren Rückstellungsbeträgen führen. Basis für diese Nachreservierung sind die von der<br />

Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschlagenen Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand <strong>und</strong> DAV 2004 R-B20.<br />

Diese Sterbetafeln erfordern in vielen Teilbeständen eine zusätzliche Aufstockung der Deckungsrückstellungen.<br />

Die Überschussbeteiligung der <strong>Versicherungen</strong> dieser Teilbestände fällt deshalb seit 2006 (bei den konventionellen<br />

Rentenversicherungen mit Vertragsabschluss bis 1994: seit 2007) bis auf weiteres niedriger als vorher aus. Konkret<br />

ist bei den betroffenen Beständen die Zinsüberschussbeteiligung reduziert (i. d. R. um 0,6 %-Punkte). Bei Tarifen<br />

mit 4 % Rechnungszins wird die Zinsüberschussbeteiligung um 0,1 %-Punkte gesenkt <strong>und</strong> bei <strong>Versicherungen</strong> in<br />

der Aufschubzeit zusätzlich der Schlussüberschussanteil gemindert, bei <strong>Versicherungen</strong> im Rentenbezug wurde die<br />

Erhöhung des Zinsüberschussanteil-Satzes <strong>2008</strong> zur Gegenfi nanzierung genutzt. Bei fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen<br />

wird bis auf weiteres der beitragsbezogene Kostenüberschussanteilsatz um 1 %-Punkt gesenkt.<br />

Bei den fondsgeb<strong>und</strong>enen Rentenversicherungen der Tarifgenerationen 2000 <strong>und</strong> 2003 konnte die Gegenfi<br />

nanzierung 2007 abgeschlossen werden, so dass diese <strong>Versicherungen</strong> seit <strong>2008</strong> wieder um 1 %-Punkt höhere<br />

Kostenüberschüsse erhalten. Die Tarife mit 2,25 % <strong>und</strong> 2,75 % Rechnungszins sind von der Gegenfi nanzierung<br />

nicht betroffen.<br />

103


ÜBERSCHUSSANTEIL-SÄTZE 2009<br />

Übersicht<br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

1 1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen)<br />

<strong>und</strong> Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2, STKM2, STK3<br />

<strong>und</strong> STKM3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der<br />

ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

2 2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

sowie Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2,<br />

STKM2, STK3, STKM3, R2, R3, R4, R5 <strong>und</strong> R6)<br />

3 3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Lebensversicherungen<br />

4 4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2)<br />

<strong>und</strong> Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

5 5 Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, KAV1)<br />

6 6 Bestandsgruppen Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Kollektiv-Rentenversicherungen nach<br />

dem AltZertG, Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände AV1 <strong>und</strong><br />

AV2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1 <strong>und</strong> KAV2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1 <strong>und</strong> KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene<br />

Rentenversicherungen<br />

7 7 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Risikoversicherungen <strong>und</strong> Gewinnverbände R2, R3, R4,<br />

R5 <strong>und</strong> R6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Risikoversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

8 8 Restschuldversicherungen im Abrechnungsverband Risikoversicherungen bzw. Bestandsgruppe Restschuldversicherungen<br />

9 9 Bestandsgruppe Bauspar-Risikoversicherungen<br />

10 10 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-<strong>Versicherungen</strong> <strong>und</strong> Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Berufsunfähigkeits-<strong>Versicherungen</strong><br />

11 11 Bestandsgruppe Pflegerentenversicherungen <strong>und</strong> Bestandsgruppe Kollektiv-<br />

Pflegerentenversicherungen<br />

12 12 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV) sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

(BUZV) der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

13 13 Pflegerenten-Zusatzversicherungen (PZV) <strong>und</strong> Options-Zusatzversicherungen auf eine Pflegerentenversicherung<br />

(POZV)<br />

14 14 Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherungen (KIZ)<br />

15 15 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen (HZV)<br />

16 16<br />

Todesfall-Zusatzversicherungen (TZV)<br />

Erläuterungen zur Überschussbeteiligung<br />

105<br />

Seite<br />

106<br />

119<br />

122<br />

126<br />

142<br />

161<br />

168<br />

171<br />

171<br />

172<br />

179<br />

180<br />

188<br />

190<br />

192<br />

194<br />

196


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Überschussanteil-Sätze 2009 (evtl. abweichende Vorjahreswerte in Klammern)<br />

1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen (einschließlich Vermögensbildungs-<br />

versicherungen) <strong>und</strong> Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2, STKM2, STK3 <strong>und</strong> STKM3 der<br />

Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“<br />

1.1 Gewinnverband K0 Kleinlebenstarife (L-, T-, St-, F-, G-, E-Tarife) <strong>und</strong> Vereinsgruppentarife der ehemaligen Volkshilfe<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

106<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,0% (1,2%)<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, wobei<br />

nur die ab 1950 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

zur Anrechnung kommen; für<br />

die ab 1950 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

1.2 Gewinnverband K1 Tarife 2, 2A, 4, 5, IVB, A, C, S, K (alt) <strong>und</strong> mt<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,0% (1,2%)<br />

Todesfallsumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

6‰ Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1978 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 6‰, für<br />

die ab 1978 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung auf<br />

den Beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

1.3 Gewinnverband K2 w-Tarife<br />

1.4 Gewinnverband K3 z-Tarife<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

w-Tarife<br />

z-Tarife<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,0% (1,2%)<br />

3,0‰<br />

1,5‰<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1978 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 6‰, für<br />

die ab 1978 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge Tod der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.5 Gewinnverband K5 O-Tarife<br />

1.6 Gewinnverband K6 M-Tarife<br />

1.7 Gewinnverband K7 N-Tarife mit Beginnjahr bis 1980<br />

1.8 Gewinnverband K8 N-Tarife mit Beginnjahr von 1981 bis 1986<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

O-Tarife<br />

M-Tarife<br />

N-Tarife<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,0% (1,2%)<br />

6,0‰<br />

0,5‰<br />

-<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

107


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

108<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1978 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 6‰, für<br />

die ab 1978 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfall-<br />

summe<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge Tod der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.9 Gewinnverband K9a <strong>und</strong> <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987, N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992<br />

1.10 Gewinnverband K9b93<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

1.11 Gewinnverband K9b94 <strong>und</strong> <strong>Versicherungen</strong> mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994 bzw. 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Reduktionssatz bei Erlebens-<br />

fallbonus<br />

Tarife 1N, 1NE, 2N, 2NE, 3N,<br />

5N, 8N mit Beginnjahr von<br />

1987 bis 1992; Tarife 4N, 4NF,<br />

6N mit Beginnjahr ab 1987<br />

Tarife 1N, 1N10, 2N, 3N, 3N10,<br />

5N, 8N, 8N10 <strong>und</strong> 9N mit<br />

Beginnjahr ab 1993, Tarife 1NE<br />

<strong>und</strong> 2NE mit Beginnjahr ab<br />

1993<br />

Tarif 1NA<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,8‰ 0,7‰<br />

30 bis 39 J.: 0,9‰ 0,8‰<br />

40 bis 49 J.: 1,0‰ 0,8‰<br />

ab 50 Jahre: 1,1‰ 0,9‰<br />

0,5% (0,7%)<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

40% von den laufenden Zuteilungen<br />

einzubehaltende Risiko-<br />

beiträge<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf<br />

Bei bereits bestehenden Erlebensfallbonussummen<br />

wird der Zins-Überschussanteil um<br />

einen Abzugssatz gekürzt. Dieser Abzugssatz<br />

ist die Differenz zwischen Gr<strong>und</strong>-Überschussanteilsatz<br />

<strong>und</strong> 1,2‰.<br />

falls als Todesfallsumme ein höherer Betrag als<br />

die garantierte Todesfallsumme <strong>und</strong> der bei<br />

Tod fällige Schluss-Überschussanteil zu erbringen<br />

ist<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Bildung von Erlebensfallbonussummen<br />

Dauerabkürzung


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung für <strong>Versicherungen</strong> mit Verwendung der Überschussanteile zur<br />

Summenerhöhung bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles mit Ausnahme der Tarife 1N10, 3N10 <strong>und</strong> 8N10<br />

sowie mit Ausnahme der Versicherungssummen, die sich bei den Tarifen 8N, 8N10 <strong>und</strong> 9N durch Nicht-<br />

Inanspruchnahme von Teilauszahlungen ergeben. Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen infolge Tod<br />

der versicherten Person werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien Termfixversicherung wird mindestens das Deckungskapital<br />

der so aufgefüllten Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.12 Gewinnverband E1<br />

K-Tarife mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong>,<br />

nicht in Anspruch genommene<br />

Teilauszahlungen in der beitrags-<br />

freien Zeit sowie bestehende<br />

Summenerhöhungen <strong>und</strong> Erle-<br />

bensfallbonussummen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 1,25%<br />

ab 1.227,10 €: 1,75%<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> nach Tarif<br />

8K10, 8K, 9K Reduzierung des<br />

Gr<strong>und</strong>-Überschussanteilsatzes<br />

pro in Anspruch nehmbarer, vor<br />

dem Ablauftermin liegender Teilauszahlung<br />

(höchstens 5 werden<br />

gerechnet) um 0,2%-Punkte<br />

1‰<br />

0,5‰<br />

0,05% (0,25%)<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Erlebensfallsumme der nicht<br />

in Anspruch genommenen<br />

Teilauszahlungen<br />

jeweilige Erlebensfallsumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Gr<strong>und</strong>-, Zins- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

109


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre<br />

Tarife 1KM, 2KM, 3KM, 5K,<br />

8KM, 9K<br />

Tarife 1KF, 2KF, 3KF, 8KF<br />

Tarife 1K10, 3K10, 8K10, 4K<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunab-<br />

hängiger Teil<br />

110<br />

4,7‰<br />

4,4‰<br />

4,1‰<br />

4,1‰<br />

22‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die a) vor 2002, b) in 2002<br />

begonnenen Versicherungsjahre<br />

a) 7,0‰, b) 6,3‰<br />

a) 6,5‰, b) 5,9‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

Versicherungssumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauern<br />

unter 12 Jahren sind die Sätze<br />

der beitragsfreien Versicherungsjahre <strong>und</strong> des<br />

gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunabhängigen Teils noch<br />

mit dem Quotienten aus Versicherungsdauer in<br />

Jahren <strong>und</strong> 12 zu multiplizieren.<br />

1.13 Gewinnverband E2<br />

K-Tarife mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis<br />

zum 30.6.2000<br />

1.14 Gewinnverband EO2<br />

Tarif 1K ohne Ges<strong>und</strong>heitsprüfung mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag:<br />

vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

1.15 Gewinnverband EM2<br />

Tarife 1K <strong>und</strong> 1K60 mit vereinfachter Ges<strong>und</strong>heitsprüfung mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherun-<br />

gen gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

1.16 Gewinnverband K2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre<br />

Tarife 1K, 2K, 5K<br />

Tarife 1K60, 4K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunab-<br />

hängiger Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

0,6‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>Versicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

<strong>und</strong> Erlebensfallbonussummen<br />

30% jährlicher Risikobeitrag<br />

0,05% (0,25%)<br />

4,1‰<br />

3,9‰<br />

3,4‰<br />

4,6‰<br />

6‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 6,00‰, b) 5,40‰<br />

a) 5,75‰, b) 5,20‰<br />

a) 5,00‰, b) 4,50‰<br />

a) 6,75‰, b) 6,10‰<br />

Deckungskapital<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

1.17 Gewinnverband E3<br />

K-Tarife mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.18 Gewinnverband EO3<br />

Tarif 1K ohne Ges<strong>und</strong>heitsprüfung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.19 Gewinnverband EM3<br />

Tarife 1K <strong>und</strong> 1K60 mit vereinfachter Ges<strong>und</strong>heitsprüfung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.20 Gewinnverband K3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>Versicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

<strong>und</strong> Erlebensfallbonussummen<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 2K, 4K<br />

<strong>und</strong> 5K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunabhän-<br />

giger Teil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- <strong>und</strong> Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Gr<strong>und</strong>versicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

0,8% (1,0%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (0,8%; <strong>2008</strong>: 1,0%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 3,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

Überschussverwendungsart:<br />

Fondsanlage sonstige<br />

4,6‰ 4,9‰<br />

4,1‰ 4,4‰<br />

5,1‰ 5,6‰<br />

1,9‰ 2,0‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 7,25‰, b) 6,50‰<br />

a) 6,50‰, b) 5,90‰<br />

a) 8,25‰, b) 7,40‰<br />

Deckungskapital<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge aufgefüllt.<br />

111


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

1.21 Gewinnverband E4<br />

K-Tarife mit Policierung vom 1.1.2004 bis 31.12.2006<br />

1.22 Gewinnverband K4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis 31.12.2006<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

112<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

- Risiko-Überschussanteil 30%<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 4K<br />

Tarif 2K<br />

Tarif 5K sowie Tarife 8K, 9K<br />

einschließlich nicht in Anspruch<br />

genommener Teilauszahlungen<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- <strong>und</strong> Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Gr<strong>und</strong>versicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

1,45% (1,65%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>Versicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

<strong>und</strong> Erlebensfallbonussummen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,45%; <strong>2008</strong>: 1,65%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

für die ab 2004 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

4,0‰<br />

3,0‰<br />

3,5‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

(jedoch nicht fondsgeb<strong>und</strong>enem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

1.23 Gewinnverband E5<br />

K-Tarife der Tarifgeneration 2007<br />

1.24 Gewinnverband K5 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen der Tarifgeneration 2007<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60<br />

Tarif 2K<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- <strong>und</strong> Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Gr<strong>und</strong>versicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

30%<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>Versicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

<strong>und</strong> Erlebensfallbonussummen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,95%; <strong>2008</strong>: 2,15%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

4,0‰<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

(jedoch nicht fondsgeb<strong>und</strong>enem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.<br />

113


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

1.25 Gewinnverband E6<br />

Tarif 1K ab <strong>2008</strong><br />

1.26 Gewinnverband K6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif 1K als Kollektivversicherungen ab <strong>2008</strong><br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

114<br />

Versicherungsdauer bis einschließlich<br />

30 Jahre:<br />

0,5%<br />

30%<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,95%, <strong>2008</strong>: 2,15%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

auf beitragspflichtige Jahre:<br />

5,0‰<br />

auf beitragsfreie Jahre:<br />

4,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

(jedoch nicht fondsgeb<strong>und</strong>enem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

1.27 Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

(<strong>Versicherungen</strong> nach Einzel-<br />

tarifen)<br />

- Risiko-Überschussanteil 40%<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 7 Jahre: 0,45%<br />

8 bis 12 Jahre: 0,50%<br />

13 bis 19 Jahre: 0,65%<br />

20 bis 29 Jahre: 0,75%<br />

30 bis 39 Jahre: 0,90%<br />

ab 40 Jahre: 1,00%<br />

maximal 2,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

0,5% (0,7%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[2]<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80‰<br />

20 bis 29 Jahre: 3,55‰<br />

30 bis 39 Jahre: 3,80‰<br />

ab 40 Jahre: 4,30‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

voll zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50‰<br />

20 bis 29 Jahre: 8,25‰<br />

30 bis 39 Jahre: 8,50‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00‰<br />

20 bis 29 Jahre: 4,75‰<br />

30 bis 39 Jahre: 5,00‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50‰<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile anteilig<br />

mit jeder Beitragszahlung, Zins- <strong>und</strong> Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des<br />

Versicherungsjahres;<br />

Anrechnung der Gr<strong>und</strong>-Überschussanteile auf<br />

den Beitrag <strong>und</strong> verzinsliche Ansammlung der<br />

Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile; im Rahmen<br />

eines Firmen- <strong>und</strong> Verbandsgruppen-<br />

oder eines Sammelversicherungsvertrages verzinsliche<br />

Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

1.28 Gewinnverband VL1 NS-Tarife mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ 0,9‰<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ 1,2‰<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ 1,7‰<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ 2,0‰<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

- Zins-Überschussanteil 1,0% (1,2%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

2,7‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

begonnene Versicherungsjahr,<br />

für die bis 1984<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

5‰, für die von<br />

1984 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 4‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 3,6‰<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

115


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

116<br />

10%<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge Tod der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.29 Gewinnverbände VL2 <strong>und</strong> E1 NS-Tarife mit Beginnjahr ab 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 2,8‰<br />

16 bis 24 Jahre: 1,4‰<br />

ab 25 Jahre: 0,8‰<br />

0,5% (0,7%)<br />

2,7‰<br />

10%<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

ab dem 4. Versicherungsjahr<br />

begonnene Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

4‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,6‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles<br />

1.30 Gewinnverband ST1<br />

Tarif ST mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der Vertrag ohne Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.31 Gewinnverband STM1<br />

Tarif ST mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der Vertrag mit Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.32 Gewinnverband STK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der jeweilige Vertrag ohne<br />

Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.33 Gewinnverband STKM1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der jeweilige Vertrag mit<br />

Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

<strong>und</strong> Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> wiederum überschussberechtigt<br />

sind)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

1,45% (1,65%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,45%; <strong>2008</strong>: 1,65%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Versicherungsjahre<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

1.34 Gewinnverband ST2<br />

Tarif ST der Tarifgeneration 2007, sofern der Vertrag ohne Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.35 Gewinnverband STM2<br />

Tarif ST der Tarifgeneration 2007, sofern der Vertrag mit Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.36 Gewinnverband STK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007, sofern der jeweilige Vertrag ohne Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen<br />

wurde<br />

1.37 Gewinnverband STKM2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007, sofern der jeweilige Vertrag mit Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen<br />

wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

1,95% (2,15%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

<strong>und</strong> Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,95%; <strong>2008</strong>: 2,15%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Versicherungsjahre<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

117


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

1.38 Gewinnverband ST3<br />

Tarif ST der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong>, sofern der Vertrag mit vereinfachter Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.39 Gewinnverband STM3<br />

Tarif ST der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong>, sofern der Vertrag mit normaler Ges<strong>und</strong>heitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.40 Gewinnverband STK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong>, sofern der jeweilige Vertrag mit vereinfachter Ges<strong>und</strong>heitsprüfung<br />

abgeschlossen wurde<br />

1.41 Gewinnverband STKM3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong>, sofern der jeweilige Vertrag mit normaler Ges<strong>und</strong>heitsprüfung<br />

abgeschlossen wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

118<br />

1,95% (2,15%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

<strong>und</strong> Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong> wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,95%, <strong>2008</strong>: 2,15%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

2,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Versicherungsjahre<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie<br />

Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversiche-<br />

rung AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensver-<br />

sicherung AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2, STKM2, STK3, STKM3, R2, R3,<br />

R4, R5 <strong>und</strong> R6)<br />

2.1 Gewinnverband GK1<br />

Gruppentarife der ehemaligen <strong>Aachener</strong> <strong>und</strong> <strong>Münchener</strong> Leben (Tarife GII, GIII, G42) <strong>und</strong> der ehemaligen Atlas Leben (Tarife G,<br />

T); Tarife VA/G, VA/Z; NVA/G, NVA/Z mit Beginn vor 1988; Firmengruppentarife der ehemaligen Volkshilfe; F-Tarife (Firmengruppen)<br />

mit Beginnjahr vor 1987; V-Tarife (Vereinsgruppen) mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Tarife GII, GIII, G42, G <strong>und</strong> T<br />

Tarife VA/G, VA/Z <strong>und</strong> Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr<br />

bis 1979<br />

Firmengruppentarife der ehemaligen<br />

Volkshilfe Leben<br />

F-, V-Tarife bis 1986; Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr<br />

von 1980 bis 1988<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,0% (1,2%)<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung auf<br />

den Beitrag<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

verzinsliche Ansammlung für beitragspflichtige,<br />

Summenerhöhung für beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles<br />

119


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

2.2 Gewinnverband GK2a <strong>und</strong> <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987; F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis<br />

1992; Tarife NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr ab1988<br />

2.3 Gewinnverband GK2b93<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

2.4 Gewinnverband GK2b94 <strong>und</strong> <strong>Versicherungen</strong> mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Kapital-Ergänzungsversicherung<br />

nach Tarif NVA/Z mit Beginn der<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung ab 1997<br />

1. Ergänzungsversicherung<br />

2. Ergänzungsversicherung<br />

3. Ergänzungsversicherung<br />

4. Ergänzungsversicherung<br />

5. Ergänzungsversicherung<br />

ab der 6. Ergänzungsversiche-<br />

rung sowie stets ab dem jeweils<br />

3. Versicherungsjahr<br />

120<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,5‰ 0,4‰<br />

30 bis 39 J.: 0,6‰ 0,5‰<br />

40 bis 49 J.: 0,7‰ 0,5‰<br />

ab 50 Jahre: 0,8‰ 0,6‰<br />

0,5% (0,7%)<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 280%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 220%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 160%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 100%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. <strong>und</strong> 2. Versicherungsjahr<br />

der Ergänzungsversicherung 40%<br />

10%<br />

Todesfallsumme <strong>und</strong> bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

der jeweiligen Ergänzungsversicherung<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong> erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

2.5 Gewinnverband E2<br />

KS-Tarife mit Policierung vom 4.12.1995 bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

0%, <strong>Versicherungen</strong> mit Policie-<br />

rung vor dem 5.8.1996: 2,0%<br />

0,5‰<br />

- Zins-Überschussanteil 0,05% (0,25%)<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

dauerabhängiger Teil<br />

gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

25% jährlicher Risikobeitrag<br />

3,4‰<br />

22‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 5‰, für<br />

das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

4,5‰<br />

Versicherungssumme<br />

Gr<strong>und</strong>-, Zins- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag mit<br />

Versicherungsdauern unter 12 Jahren sind die<br />

Schluss-Überschussanteilsätze noch mit dem<br />

Quotienten aus Versicherungsdauer in Jahren<br />

<strong>und</strong> 12 zu multiplizieren.<br />

2.6 Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

(Gruppen-Kapitallebensversiche-<br />

rungen nach Sondertarifen)<br />

- Risiko-Überschussanteil 40%<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 8 Jahre: 0,50%<br />

9 bis 12 Jahre: 0,60%<br />

13 bis 19 Jahre: 0,75%<br />

20 bis 24 Jahre: 0,90%<br />

25 bis 34 Jahre: 1,20%<br />

ab 35 Jahre: 1,40%<br />

maximal 2,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

0,5% (0,7%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[2]<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80‰<br />

20 bis 29 Jahre: 3,55‰<br />

30 bis 39 Jahre: 3,80‰<br />

ab 40 Jahre: 4,30‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

voll zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2001 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50‰<br />

20 bis 29 Jahre: 8,25‰<br />

30 bis 39 Jahre: 8,50‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00‰<br />

20 bis 29 Jahre: 4,75‰<br />

30 bis 39 Jahre: 5,00‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50‰<br />

Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile anteilig<br />

mit jeder Beitragszahlung, Zins- <strong>und</strong> Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des<br />

Versicherungsjahres; Anrechnung der Gr<strong>und</strong>-<br />

Überschussanteile auf den Beitrag <strong>und</strong> verzinsliche<br />

Ansammlung der Risiko- <strong>und</strong> Zins-<br />

Überschussanteile; im Rahmen eines Firmen-<br />

<strong>und</strong> Verbandsgruppen- oder eines Sammelversicherungsvertrages<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

121


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Lebensversicherungen<br />

3.1 Gewinnverband F1 Tarif 1A, Beginnjahre bis 1980<br />

3.2 Gewinnverband F2 Tarif 1B, Beginnjahre bis 1980<br />

3.3 Gewinnverband F3 Tarif 1A, Beginnjahre ab 1981<br />

3.4 Gewinnverband F4 Tarif 1B, Beginnjahre ab 1981<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Gewinnverbände F1/F2<br />

Gewinnverbände F3/F4<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

122<br />

25%<br />

40%<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 12 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 8,0‰ 9,0‰<br />

46 bis 50 J.: 10,0‰ 11,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Versicherungsdauer<br />

13 bis 17 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 7,0‰ 8,0‰<br />

46 bis 50 J.: 9,0‰ 10,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Versicherungsdauer ab 18 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 5,2‰ 6,2‰<br />

46 bis 50 J.: 8,0‰ 9,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Mindest-Todesfallsumme<br />

Mindest-Todesfallsumme<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles<br />

nach Beginn des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Aufstockung der für den Todesfall vereinbarten<br />

Leistung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

3.5 Gewinnverband F5 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahre vor 1995<br />

3.6 Gewinnverband E1 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Tarife 1FLN <strong>und</strong> 5FLN<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

Tarif 1FLN<br />

Tarif 1FLS<br />

Tarif 5FLN, Tarif 5FLS<br />

25%<br />

Männer: 6,2%<br />

Frauen: 6,0%<br />

Männer: 6,4%<br />

Frauen: 6,2%<br />

6,4%<br />

Versicherungssumme bzw.<br />

Einmalbeitrag<br />

Einmalbeitrag dividiert durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren bzw. Jahresbeitrag<br />

der Hauptversicherung bei<br />

laufender Beitragszahlung<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall vereinbarten<br />

Leistung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

3.7 Gewinnverband E2 FL-Tarife Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

(beitragspflichtige FL-Tarife)<br />

Tarif 1FL<br />

Tarif 5FL<br />

Tarif 1FL50/1FL60<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75%<br />

ab 35 Jahre: 4,50%<br />

0,5‰<br />

Männer: 1,0%<br />

Frauen: 0,5%<br />

0,5%<br />

Beitragszah-<br />

lungsdauer Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kosten- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren erstmals<br />

zu Beginn des zweiten Versicherungsjahres),<br />

zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

3.8 Gewinnverband E3 FL-Tarife der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Für <strong>Versicherungen</strong>, denen ein<br />

Teilfonds des Fondssystems<br />

SEB Invest Optimix zugr<strong>und</strong>e-<br />

liegt)<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75%<br />

ab 35 Jahre: 4,25%<br />

0,5‰<br />

0,5%<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Deckungskapital am Ende<br />

des Vormonats<br />

Risikobeitrag<br />

Gr<strong>und</strong>-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres),<br />

Kosten-Überschussanteile für <strong>Versicherungen</strong>,<br />

denen ein Teilfonds des Fondssystems SEB Invest<br />

Optimix zugr<strong>und</strong>e liegt, anteilig zu Beginn<br />

eines jeden Monats, erstmals, nachdem auch<br />

ein Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil zugeteilt wurde,<br />

bei Ablauf wird kein Kostenüberschuss mehr<br />

fällig, Risiko-Überschussanteile zu Beginn eines<br />

jeden Beitragszahlungsabschnitts (bei beitragsfrei<br />

gestellten <strong>Versicherungen</strong> zu Beginn eines<br />

jeden Monats), erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Versicherungsjahres); Umrechnung<br />

der Gr<strong>und</strong>- <strong>und</strong> Kosten-Überschussanteile in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift zur Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird<br />

nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es<br />

sei denn, die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt; Anrechnung der Risiko-<br />

Überschussanteile auf den Risikobeitrag<br />

123


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

3.9 Gewinnverband E4 FL-Tarife als Einzelversicherungen<br />

3.10 Gewinnverband K4 FL-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils der Tarifgeneration ab 1.7.2000 bis 31.12.2007<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

124<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 4,25%<br />

ab 35 Jahre: 4,50%<br />

0,5‰<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Gr<strong>und</strong>-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres), Risiko-<br />

Überschussanteile zu Beginn eines jeden Beitragszahlungsabschnitts<br />

(bei beitragsfrei gestellten<br />

<strong>Versicherungen</strong> zu Beginn eines jeden<br />

Monats), erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Gr<strong>und</strong>-Überschussanteile in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift zur Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird<br />

nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es<br />

sei denn, die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt; Anrechnung der Risiko-<br />

Überschussanteile auf den Risikobeitrag<br />

3.11 Gewinnverband E5 FL-Tarife als Einzelversicherungen<br />

3.12 Gewinnverband K5 FL-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

auf das Fondsguthaben bezogener<br />

Teil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

0,1%<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahre: 1,50%<br />

ab 20 bis 30 Jahren: 0,75%<br />

über 30 Jahre: 0,25%<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Fondsguthaben<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Risikobeitrag<br />

Kosten-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres), Risiko-<br />

Überschussanteile zu Beginn eines jeden Monats,<br />

erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Kosten- <strong>und</strong> Risiko-<br />

Überschussanteile in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong><br />

Gutschrift zum Überschussguthaben der Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird<br />

nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es<br />

sei denn, die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

3.13 Gewinnverband FLG1 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn bis Anfang 2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Gr<strong>und</strong>versicherung:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungs-<br />

jahre<br />

gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

bei Dynamikerhöhungen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

0,6‰<br />

30%<br />

0,05% (0,25%)<br />

1,7‰<br />

2,4‰<br />

6‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: 2,25%<br />

ab 35 Jahre: 3,00%<br />

0,5‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

0%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>Versicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr; für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

2,5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

2,3‰<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

3,5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,2‰<br />

Erlebensfallsumme<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag<br />

Kosten-, Risiko- <strong>und</strong> Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, bei Ablauf wird die Leistung<br />

aus der Überschussbeteiligung in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung mit der Versicherungsleistung (in<br />

Form von Wertpapieren, wenn bei Ablauf die<br />

Leistung aus der Überschussbeteiligung in<br />

Wertpapieren verlangt wird)<br />

Kosten- <strong>und</strong> Risiko-Überschussanteile zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, die Leistung bei Ablauf<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

125


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2) <strong>und</strong> Bestands-<br />

gruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

4.1 Gewinnverband L1<br />

R-, L-Tarife; L-Tarife der ehemaligen ATLAS-Leben; RA-Tarife der ehemaligen Volkshilfe; Renten- <strong>und</strong> Pensionsversicherungen<br />

für die Versorgung des hauptberuflichen Versicherungsaußendienstes; L, LK-Tarife mit Beginnjahr von 1970 bis 1984<br />

4.2 Gewinnverband L2a<br />

L-, K-Tarife mit laufender Beitragszahlung; L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr von 1985 bis 1992<br />

4.3 Gewinnverband L2b93<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1993<br />

4.4 Gewinnverband L2b94<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1994<br />

4.5 Gewinnverband E1<br />

L-Tarife mit Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

Gewinnverbände L2a, L2b93,<br />

L2b94, E1, vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Gewinnverbände L1, L2a,<br />

L2b93, L2b94<br />

Gr<strong>und</strong>versicherungen<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab Oktober 1996 <strong>und</strong><br />

vor 2005<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

- Gewinnverband E1<br />

Gr<strong>und</strong>versicherungen<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab Oktober 1996<br />

<strong>und</strong> vor 2005<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„jährliche Rentenerhöhung“<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„Rentenzuschlag“<br />

(bei sofortbeginnenden Rentenversicherungen)<br />

126<br />

2%<br />

0,45% (0,65%)<br />

0%<br />

0,05% (0,25%)<br />

0,45% (0,65%)<br />

0%<br />

0,05% (0,25%)<br />

0%<br />

0,1%<br />

jährliche Rente<br />

(maximal 1.533,88 €)<br />

97% des maßgebenden<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthabens [3]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[3]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong> erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung; bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird das angesammelte Guthaben<br />

zur Rentenerhöhung verwendet<br />

jährliche Zins-Überschussanteile, soweit sie auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres;<br />

bei „jährlicher Rentenerhöhung“ erstmals nachdem<br />

die Rente für ein Jahr gezahlt wurde, Bildung<br />

von jeweils sofort beginnenden Rentenerhöhungen;<br />

bei „Rentenzuschlag“ wird aus den jährlichen<br />

Zins-Überschussanteilen bereits ab Beginn der<br />

Rentenzahlung ein Rentenzuschlag gewährt


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

4.6 Gewinnverband E2<br />

SR-, AR-Tarife ab 1995 mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Gr<strong>und</strong>-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

(AR-Tarife)<br />

dauerabhängiger Teil<br />

gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,75%<br />

ab 1.227,10 €: 1,25%<br />

0,5%<br />

0% (0,15%)<br />

0%<br />

0‰<br />

22‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährliche Rente<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

5,1‰, für die von<br />

2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre 3,8‰<br />

Kapitalabfindung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der Rentenzahlung;<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, im Regelfall zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung <strong>und</strong> bei<br />

vorverlegtem Rentenbeginn werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag mit einer<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung<br />

unter 12 Jahren sind die Schluss-Überschussanteilsätze<br />

noch mit dem Quotienten aus Dauer<br />

bis zum Beginn der Rentenzahlung in Jahren<br />

<strong>und</strong> 12 zu multiplizieren<br />

127


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4.7 Gewinnverband E3<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

4.8 Gewinnverband R3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Tarif 8ARB einschl. Dynamik-<br />

erhöhungen hierzu<br />

übrige Tarife<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Ver-<br />

rentungssumme bezogener Teil<br />

Tarif 8ARB einschl. Dynamik-<br />

erhöhungen hierzu<br />

übrige beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

übrige beitragsfreie<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder 2006<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

sonstige <strong>Versicherungen</strong><br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

128<br />

Jahresbeitrag:<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

unter 1.227,10 €: 0,05%<br />

ab 1.227,10 €: 0,55%<br />

0,6‰<br />

0,15‰<br />

0,1‰<br />

0,2% (0,4%)<br />

0,7% (0,9%)<br />

1,3% (1,5%)<br />

1,8% (2,00%)<br />

0% (0,15%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong><br />

Verrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

Summe der noch<br />

nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale, zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalengebildetes<br />

Teilverrentungskapital zum<br />

Ende der Aufschubzeit<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Dynamikerh. mit Beginn vom<br />

1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder 2006<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussgut-<br />

haben bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2006 aus Überschussgut<br />

haben<br />

sonstige <strong>Versicherungen</strong><br />

0,20% (0,40%)<br />

0,70% (0,90%)<br />

1,60% (1,70%)<br />

2,10% (2,20%)<br />

0,20% (0,40%)<br />

0,70% (0,90%)<br />

0,90% (1,10%)<br />

bei AVB vor 1.2000 <strong>und</strong> Zahlungsbeginn in 2006:<br />

1,50% (1,70%) für Dyn. mit Beginn in 2005, sonst 0,90%<br />

(1,10%)<br />

bei AVB vor 1.2000 <strong>und</strong> Zahlungsbeginn ab 1.1.2007:<br />

2,10% (2,20%) für Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005, sonst 1,40%<br />

(1,60%)<br />

bei AVB 1.2000:<br />

0% für Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> Dyn. mit Beginn vor 1.7.2000,<br />

0,20% (0,40%) für Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000 bis<br />

31.12.2003,<br />

0,70% (0,90%) für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004,<br />

1,60% (1,70%) für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2005 oder<br />

2006<br />

2,10% (2,20%) für Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2007<br />

0%<br />

129


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamiker-<br />

höhungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjah-<br />

re vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamiker-<br />

höhungen<br />

- gr<strong>und</strong>sätzlich dauerunab-<br />

hängiger Teil<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamiker-<br />

höhungen<br />

130<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 1,6‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,2‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,5‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 2,3‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,8‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 4,5‰<br />

6,0‰<br />

8,0‰<br />

0‰<br />

Kapitalabfindung (Tarif<br />

8ARB: Verrentungssumme)<br />

für jedes Versicherungsjahr,<br />

für a) die bis 2002 zurückgelegten,<br />

b) in 2002 begonnene,<br />

c) die von 2003 bis 2005<br />

begonnenen Versicherungsjahre<br />

a) 2,5‰, b) 2,1‰, c) 1,6‰<br />

a) 5,0‰, b) 4,3‰, c) 3,2‰<br />

a) 5,5‰, b) 4,7‰, c) 3,5‰<br />

a) 3,5‰, b) 3,0‰, c) 2,3‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,1‰, c) 3,8‰<br />

a) 7,0‰, b) 6,0‰, c) 4,5‰<br />

Verrentungssumme<br />

Kapitalabfindung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei Tarif<br />

8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod <strong>und</strong> bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind die<br />

Schluss-Überschussanteilsätze für die ersten<br />

5 Jahre der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu<br />

multiplizieren<br />

4.9 Gewinnverband KR1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif ARBS mit Policierung vom 16.2.1998 bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

0% (0,15%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der Rentenzahlung;<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2004 aus Überschussgut-<br />

haben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2005 oder 2006 aus<br />

Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007 aus Über-<br />

schussguthaben<br />

sonstige <strong>Versicherungen</strong><br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

0,20% (0,40%)<br />

0,70% (0,90%)<br />

1,00% (1,10%)<br />

1,50% (1,60%)<br />

0%<br />

0‰<br />

0‰<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002, c) von<br />

2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 5,0‰, b) 4,3‰, c) 3,2‰<br />

a) 7,0‰, b) 6,0‰, c) 4,5‰<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung <strong>und</strong> bei<br />

vorverlegtem Rentenbeginn werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Schluss-Überschussanteilsätze für die ersten<br />

5 Jahre der Versicherungsdauer noch mit<br />

0,3 zu multiplizieren.<br />

4.10 Gewinnverband E4<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.11 Gewinnverband E5<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.12 Gewinnverband E6<br />

Tarife 8FLGR <strong>und</strong> 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR1 <strong>und</strong> FLGT1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Renten-<br />

versicherungen während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

131


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4.13 Gewinnverband E7<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

4.14 Gewinnverband R4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener<br />

Teil<br />

Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- auf Rentenerhöhungen<br />

bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag, sofern der Ein-<br />

malbeitrag aus einer abgelau-<br />

fenen Versicherung bei der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> stammt<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

übrige <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten aus Überschussgutha-<br />

ben mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

132<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,4‰<br />

0,20% (0,40%)<br />

0,80% (1,00%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei beitragspflichtigen<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Verrentungssumme, bei beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong><br />

Summe der noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils<br />

aus nicht in Anspruch genommenen<br />

Teilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende der Aufschubzeit<br />

Kapitalabfindung der insgesamt<br />

erreichten Rentenerhöhung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

(alternativ Rentenerhöhungen oder<br />

Fondsanlage); bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

wird das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

obigen Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (0,20%; <strong>2008</strong>: 0,40%) <strong>und</strong><br />

dem über den Rechnungszins von 3,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,20% (0,40%)<br />

1,10% (1,20%)<br />

0,50% (0,60%) <strong>und</strong> 1,10%<br />

(1,20%) für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2006 aus<br />

Überschussguthaben von Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab<br />

1.1.2005<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRG – zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags, der mit<br />

Beginn der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen<br />

Teil soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen; alternativ ist auch –<br />

bei Tarif SRG ausschließlich – die alleinige Bildung<br />

von Rentenerhöhungen möglich


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„verzinsliche Ansammlung“<br />

oder „Rentenerhöhungen“<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

(Gr<strong>und</strong>versicherung)<br />

Tarif 8ARB<br />

(Dynamikerhöhungen)<br />

- Überschussverwenungsart<br />

„Fondsanlage“<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

(Gr<strong>und</strong>versicherung)<br />

Tarif 8ARB<br />

(Dynamikerhöhungen)<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 3,2‰ 4,8‰<br />

11.-20. Jahr: 4,8‰ 6,4‰<br />

ab 21. Jahr: 6,4‰ 9,6‰<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. Jahr: 2,4‰ 3,2‰<br />

ab 21. Jahr: 3,0‰ 4,8‰<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

4,8‰ 6,4‰<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 3,2‰ 4,8‰<br />

11.-20. Jahr: 4,5‰ 5,9‰<br />

ab 21. Jahr: 5,7‰ 7,7‰<br />

1.-10. Jahr: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. Jahr: 2,3‰ 3,0‰<br />

ab 21. Jahr: 2,7‰ 3,8‰<br />

4,5‰ 5,8‰<br />

Kapitalabfindung für jedes Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 5,0‰ 7,5‰<br />

11.-20. J.: 7,5‰ 10,0‰<br />

ab 21. J.: 10,0‰ 15,0‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 4,3‰ 6,4‰<br />

11.-20. J.: 6,4‰ 8,5‰<br />

ab 21. J.: 8,5‰ 12,8‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr , für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,75‰ 4,5‰<br />

11.-20. J.: 3,75‰ 5,0‰<br />

ab 21. J.: 4,75‰ 7,5‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,3‰ 3,8‰<br />

11.-20. J.: 3,2‰ 4,3‰<br />

ab 21. J.: 4,0‰ 6,4‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre:<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

7,5‰ 10,0‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

6,4‰ 8,5‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei<br />

Tarif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger<br />

Vertragsbeendigung durch Rückkauf oder<br />

Tod <strong>und</strong> bei vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit<br />

werden reduzierte Leistungen fällig);<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Schluss-Überschussanteilsätze für die<br />

ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer noch<br />

mit 0,3 zu multiplizieren<br />

133


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4.15 Gewinnverband E8<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E4 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.16 Gewinnverband E9<br />

Tarife 8FLGR <strong>und</strong> 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR2 <strong>und</strong> FLGT2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene<br />

Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.17 Gewinnverband E10<br />

Tarif 1FLR60 des Gewinnverbandes E5 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.18 Gewinnverband R5 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes E4 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene<br />

Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.19 Gewinnverband R6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 8FLGR <strong>und</strong> 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherungen der Gewinnverbände FLGRK2 <strong>und</strong> FLGTK2 der Bestandsgruppe<br />

Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.20 Gewinnverband R7 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K5 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

4.21 Gewinnverband E11<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

4.22 Gewinnverband R8 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener<br />

Teil<br />

Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- auf Rentenerhöhungen<br />

bezogener Teil<br />

134<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong><br />

Verrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

Summe der noch<br />

nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale, zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalengebildetes<br />

Teilverrentungskapital zum<br />

Ende der Aufschubzeit<br />

Kapitalabfindung der insgesamt<br />

erreichten Rentenerhöhung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag, sofern der Ein-<br />

malbeitrag aus einer abgelau-<br />

fenen Versicherung bei der<br />

Aachen<strong>Münchener</strong> stammt<br />

übrige <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 <strong>und</strong><br />

Renten aus Überschussgut<br />

haben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARB<br />

1,45% (1,65%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

obigen Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,45%; <strong>2008</strong>: 1,65%) <strong>und</strong><br />

dem über den Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

5,0%<br />

1,45 (1,65%)<br />

1,75% (1,85%)<br />

4,0‰<br />

2,5‰<br />

4,0‰<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zum Rentenbeginn<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile im Regelfall – ausgenommen<br />

Tarif SRG – zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch – bei Tarif<br />

SRG ausschließlich – die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

Kosten-Überschussanteile – ausgenommen<br />

Tarif SRG – zur Bildung eines höheren Rentenzuschlags<br />

bzw. – bei Tarif SRG ausschließlich –<br />

von um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei<br />

Tarif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod <strong>und</strong><br />

bei vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit werden<br />

reduzierte Leistungen fällig); bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren<br />

4.23 Gewinnverband E12<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E7 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.24 Gewinnverband E13<br />

Tarife 8FLGR <strong>und</strong> 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR3, FLGT3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.25 Gewinnverband E14<br />

Tarif 1FLR60 des Gewinnverbandes E6 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.26 Gewinnverband R9 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K7 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.27 Gewinnverband R10 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 8FLGR <strong>und</strong> 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherungen der Gewinnverbände FLGRK3 <strong>und</strong> FLGTK3 der Bestandsgruppe<br />

Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.28 Gewinnverband R11 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K6 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in den der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

135


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4.29 Gewinnverband R1<br />

Tarif KR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.30 Gewinnverband RK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif KR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.31 Gewinnverband RS1<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans, SRS <strong>und</strong> SRGS jeweils als Einzelversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.32 Gewinnverband RSK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans, SRS <strong>und</strong> SRGS jeweils als Kollektivversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.33 Gewinnverband RB1<br />

Tarife KRB, KRBZ ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans <strong>und</strong> Tarife SR, SRP <strong>und</strong> SRG jeweils als Einzelversicherung<br />

mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.34 Gewinnverband RBK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRB, KRBZ ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans <strong>und</strong> Tarife SR, SRP <strong>und</strong> SRG jeweils als Kollektivversicherung<br />

mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

(Sofern bei den Tarifen KRS, KRB oder KRBZ der fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

<strong>und</strong> Dynamikerhöhungen in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS1, RBF1 bzw. RFSK1, RBFK1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene<br />

Rentenversicherungen. Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife KR, KRS, KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamik-<br />

erhöhungen (beitragspflichtig)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> konv.<br />

Dynamikerhöhungen (beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong><br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgeb<strong>und</strong>enes Deckungskapital<br />

bezogener Teil<br />

fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikerhöhungen<br />

136<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €: 0,5%<br />

2,0%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,22%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enen Dyn.<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital<br />

- Risiko-Überschussanteil 20% Risikobeitrag<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Für<br />

Renten, die sich durch Nicht-Inanspruch- nahme<br />

von Teilverrentungskapitalen bei <strong>Versicherungen</strong><br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die<br />

Zuteilung der Überschussanteile erstmals zum<br />

Ende des ersten Jahres ab Nicht-<br />

Inanspruchnahme des jeweiligen Teilverrentungskapitals.<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die durch Einstellung<br />

der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong> geltenden Überschussanteile;<br />

bei den Tarifen KRS, KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarif KRS - im<br />

Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt bzw. bei<br />

Tarif KRS zur Bildung einer Hinterbliebenenrente<br />

verwendet; bei Tarif KR vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Rentenerhöhungen


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobe-<br />

ne Rentenversicherungen ohne<br />

Kapitalwahlrecht gegen Ein-<br />

malbeitrag (mit Ausnahme von<br />

Sonderzahlungen), sofern der<br />

Einmalbeitrag aus einer abge-<br />

laufenen Versicherung bei<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong> stammt<br />

übrige <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag <strong>und</strong> Sonderzah-<br />

lungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

<strong>und</strong> Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif KR<br />

Tarif KRS, KRB <strong>und</strong> konventionelle<br />

Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

1,45% (1,65%)<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,45%; <strong>2008</strong>: 1,65% bzw. 1,95%;<br />

2007: 2,15% für Sonderzahlungen ab 1.1.2007) <strong>und</strong> dem über den Rechnungszins von 2,75% (bzw. 2,25% für<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007) hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,45% (1,65%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

5,5‰ 5,0‰<br />

3,75‰ 4,0‰<br />

2,5‰ 2,75‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRG <strong>und</strong> SRGS –<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen verwendet;<br />

alternativ ist auch – bei Tarif SRG <strong>und</strong><br />

SRGS ausschließlich – die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod <strong>und</strong> bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig,<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag <strong>und</strong> bei<br />

Sonderzahlungen sind die Schluss-Überschussanteilsätze<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.35 Gewinnverband RF1<br />

Tarif FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.36 Gewinnverband RFK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.37 Gewinnverband RFS1<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.38 Gewinnverband RFSK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.39 Gewinnverband RBF1<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung der Gewinnverbände<br />

RBF1, RGF1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

4.40 Gewinnverband RBFK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Gewinnverbände<br />

RBFK1, RGFK1 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

137


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4.41 Gewinnverband R2 Tarif KR als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.42 Gewinnverband RK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif KR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.43 Gewinnverband RS2<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, SRS, SRGS als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.44 Gewinnverband RSK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, SRS, SRGS als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.45 Gewinnverband RB2<br />

Tarife KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans, SR, SRP <strong>und</strong> SRG als Einzelversicherung der<br />

der Tarifgeneration 2007<br />

4.46 Gewinnverband RBK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans, SR, SRP <strong>und</strong> SRG als Kollektivversicherung<br />

der Tarifgeneration 2007<br />

(Sofern bei den Tarifen KRS, KRB oder KRBZ der fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

<strong>und</strong> Dynamikerhöhungen in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS2, RBF2 bzw. RFSK2, RBFK2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene<br />

Rentenversicherungen. Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife KR, KRS, KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong><br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikerhöhungen<br />

138<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €: 0,5%<br />

2,0%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,22%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikerhöhung<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Für<br />

Renten, die sich durch Nicht-Inanspruch- nahme<br />

von Teilverrentungskapitalen bei <strong>Versicherungen</strong><br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die<br />

Zuteilung der Überschussanteile erstmals zum<br />

Ende des ersten Jahres ab Nicht-<br />

Inanspruchnahme des jeweiligen Teilverrentungskapitals.<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die durch Einstellung<br />

der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong> geltenden Überschussanteile;


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag (mit Ausnahme<br />

von Sonderzahlungen), sofern<br />

der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong> stammt<br />

übrige <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag <strong>und</strong> Sonderzah-<br />

lungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif KR<br />

Tarif KRS, KRB <strong>und</strong> konven-<br />

tionelle Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

20%<br />

1,95% (2,15%)<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

bei den Tarifen KRS, KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarif KRS - im<br />

Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt; bei Tarif<br />

KR vor Ablauf der Aufschubzeit Rentenerhöhungen<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,95%; <strong>2008</strong>: 2,15%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

6,0‰ 5,5‰<br />

4,25‰ 4,5‰<br />

2,75‰ 3,25‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRG <strong>und</strong> SRGS –<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen verwendet;<br />

alternativ ist auch – bei Tarif SRG <strong>und</strong><br />

SRGS ausschließlich – die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod <strong>und</strong> bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig),<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag <strong>und</strong><br />

bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Aufschubzeit noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.47 Gewinnverband RF2<br />

Tarif FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.48 Gewinnverband RFK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.49 Gewinnverband RFS2<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.50 Gewinnverband RFSK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFSK2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.51 Gewinnverband RBF2<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung der Gewinnverbände<br />

RBF2, RGFK2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der<br />

Hauptrente<br />

4.52 Gewinnverband RBFK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung der<br />

Gewinnverbände RBFK2, RGFK2 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

der Hauptrente<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

139


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

4.53 Gewinnverband RS3<br />

Tarife 2KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, 1KRS, SRS, SRGS als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

4.54 Gewinnverband RSK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 2KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, 1KRS, SRS, SRGS als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab<br />

<strong>2008</strong><br />

4.55 Gewinnverband RB3<br />

Tarife 2KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans, 1KRB, SR, SRP als Einzelversicherung der<br />

Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

4.56 Gewinnverband RBK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 2KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans, 1KRB, SR, SRP als Kollektivversicherung der<br />

Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

(Sofern bei den Tarifen 2KRS, 2KRB oder KRBZ der fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

<strong>und</strong> Dynamikerhöhungen in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS3, RBF3 bzw. RFSK3, RBFK3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene<br />

Rentenversicherungen. Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife 1KRS, 2KRS, 1KRB,<br />

2KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

Tarife 2KRB, KRBZ<br />

Tarif 2KRS<br />

- beitragssummenbezogener Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong><br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

fondsgeb<strong>und</strong>ene Dynamikerhöhungen<br />

140<br />

Aufschubzeit<br />

bis 30 Jahre: 0,5%<br />

über 30 Jahre: 0,0%<br />

1,0%<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahre: 1,50%<br />

von 20 bis 30 Jahren: 0,75%<br />

über 30 Jahre: 0,25%<br />

0,1‰<br />

0,75‰<br />

0,1%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikerhöhung<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

vorhandenes Fondsguthaben<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Für<br />

Renten, die sich durch Nicht-Inanspruch- nahme<br />

von Teilverrentungskapitalen bei <strong>Versicherungen</strong><br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die<br />

Zuteilung der Überschussanteile erstmals zum<br />

Ende des ersten Jahres ab Nicht-<br />

Inanspruchnahme des jeweiligen Teilverrentungskapitals.<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die durch Einstellung<br />

der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong> geltenden Überschussanteile.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag (mit Ausnahme<br />

von Sonderzahlungen), sofern<br />

der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei<br />

der Aachen<strong>Münchener</strong> stammt<br />

übrige <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag <strong>und</strong> Sonderzah-<br />

lungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1KRS, 1KRB<br />

Tarife 2KRS, 2KRB <strong>und</strong> konven-<br />

tionelle Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

20%<br />

1,95% (2,15%)<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

bei den Tarifen 1KRS, 1KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei den Tarifen2KRS, 2KRB Fondsanlage vor<br />

Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarife 1KRS,<br />

2KRS - im Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt.<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit laufender Beitragszahlung (1,95%; <strong>2008</strong>: 2,15%) <strong>und</strong> dem über<br />

den Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

beitragspflichtig:<br />

vom 1. bis 10. Jahr: 2,50‰<br />

vom 11. bis 20. Jahr: 3,25‰<br />

ab 21. Jahr: 4,00‰<br />

beitragsfrei: 3,50‰<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

5,5‰ 3,5‰<br />

2,5‰ 2,5‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgeb<strong>und</strong>enem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRGS – zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags, der mit<br />

Beginn der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen<br />

Teil soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet; alternativ<br />

ist auch – bei Tarif SRGS ausschließlich – die<br />

alleinige Bildung von Rentenerhöhungen möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod <strong>und</strong> bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig),<br />

bei <strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag <strong>und</strong><br />

bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Aufschubzeit noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.57 Gewinnverband RF3<br />

Tarif FR, 1FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.58 Gewinnverband RFK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR, 1FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.59 Gewinnverband RFS3<br />

Tarif FRS, 1FRS <strong>und</strong> Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.60 Gewinnverband RFSK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS, 1FRS <strong>und</strong> Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFSK3 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.61 Gewinnverband RBF3<br />

Tarife FRBZ, 1FRB, FRG, BRG sowie 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung<br />

der Gewinnverbände RBF3, RGF3, RGF4 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

der Hauptrente<br />

4.62 Gewinnverband RBFK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRBZ, 1FRB, FRG, BRG sowie 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung<br />

der Gewinnverbände RBFK3, RGFK3, RGFK4 der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen während des<br />

Rentenbezugs der Hauptrente<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

141


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

5 Bestandsgruppe Fondsgeb<strong>und</strong>ene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1 <strong>und</strong> KAV1)<br />

5.1 Gewinnverband E1<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre bis 1995 (Die Sätze gelten nicht für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab Oktober 1996.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

<strong>Versicherungen</strong> vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht,<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

142<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 0%<br />

20 bis 34 Jahre: 0,5%<br />

ab 35 Jahre: 1,0%<br />

0,5‰<br />

Erreichtes Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50% 0,50%<br />

31 bis 40 J.: 0,75% 1,00%<br />

ab 41 Jahre: 0% 1,50%<br />

0%<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

durch die Aufschubzeit in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgr<strong>und</strong> von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

5.2 Gewinnverband E2<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998 (Die Sätze gelten auch für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab<br />

Oktober 1996 zu <strong>Versicherungen</strong> des Gewinnverbandes E1.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

<strong>Versicherungen</strong> vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 1,5%<br />

20 bis 34 Jahre: 2,5%<br />

ab 35 Jahre: 3,5%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

durch die Aufschubzeit in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Erreichtes Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50% 0,50%<br />

31 bis 40 J.: 0,75% 1,00%<br />

ab 41 Jahre: 0% 1,50%<br />

0%<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgr<strong>und</strong> von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

5.3 Gewinnverband E3<br />

Tarif 1FLR der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> Dynamikerh.<br />

mit Beginn vor 2005<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 5,75%<br />

ab 35 Jahre: 7,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

in Jahren geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung<br />

50% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

143


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong><br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn bis 30.6.2000<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn vom 1.7.2000 bis<br />

31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder 2006<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2006 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007 aus Überschussguth.<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

144<br />

0%<br />

0,20% (0,40%)<br />

0,70% (0,90%)<br />

1,60% (1,70%)<br />

2,10% (2,20%)<br />

0,70% (0,90%)<br />

1,00% (1,10%)<br />

1,60% (1,70%) für Dyn. mit Beginn<br />

ab 1.1.2005, sonst 0,90%<br />

(1,10%)<br />

2,10% (2,20%) für Dyn. mit Beginn<br />

ab 1.1.2005, sonst 1,40%<br />

(1,60%)<br />

25%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgr<strong>und</strong> von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

gegebenenfalls reduzierte Leistungen fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

5.4 Gewinnverband E4<br />

Tarif 1FLR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

5.5 Gewinnverband K4<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

Gr<strong>und</strong>vers. <strong>und</strong> Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005<br />

beitragspflichtige Dynamikerh.<br />

mit Beginn ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 <strong>und</strong> Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 <strong>und</strong> Renten<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 aus Überschuss-<br />

guthaben<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen bei<br />

beitragspflichtigen <strong>Versicherungen</strong>;<br />

Beitragssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

<strong>Versicherungen</strong> bzw. durch<br />

die Aufschubzeit in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert zum<br />

Zeitpunkt der vorzeitigen<br />

Beitragsfreistellung<br />

20% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

0,80% (1,00%)<br />

1,10% (1,20%)<br />

25%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgr<strong>und</strong> von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

145


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

5.6 Gewinnverband E7<br />

Tarif 1FLR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

5.7 Gewinnverband K7<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 <strong>und</strong> Renten<br />

aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

146<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

20% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

5,0%<br />

1,45% (1,65%)<br />

1,75% (1,85%)<br />

25%<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgr<strong>und</strong> von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ alleinige jährliche<br />

Rentenerhöhungen; ;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

gegebenenfalls reduzierte Leistungen fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

5.8 Gewinnverband E5<br />

Tarif 1FLR60 als Einzelversicherung mit Policierung vom 01.05.2003 bis zum 31.12.2003<br />

5.9 Gewinnverband K5<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung mit Policierung vom 01.05.2003 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung <strong>und</strong> Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Gr<strong>und</strong>versicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 <strong>und</strong> Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 <strong>und</strong> Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 J.: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 J.: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

0,80% (1,00%)<br />

1,10% (1,20%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

147


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

5.10 Gewinnverband E6<br />

Tarif 1FLR60 als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

5.11 Gewinnverband K6<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

beitragsfreie <strong>Versicherungen</strong><br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 <strong>und</strong> Renten<br />

aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2005<br />

148<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 Jahren: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

5,0%<br />

1,45% (1,65%)<br />

1,75% (1,85%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien <strong>Versicherungen</strong><br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ alleinige jährliche<br />

Rentenerhöhungen<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

5.12 Gewinnverband RF1<br />

Tarif FR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.13 Gewinnverband RFK1<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.14 Gewinnverband RFS1<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.15 Gewinnverband RFSK1<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.16 Gewinnverband RBF1<br />

Tarife FRB, FRBZ <strong>und</strong> KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.17 Gewinnverband RBFK1<br />

Tarife FRB, FRBZ <strong>und</strong> KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF1, RFK1, RFS1, RFSK1, RBF1 <strong>und</strong> RBFK1 der<br />

Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch<br />

hier angegeben. Die Überschussanteilsätze zu den Tarifen KRS, KRB <strong>und</strong> KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans<br />

werden in der Bestandsgruppe Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil bei<br />

beitragspflichtigen Verträgen<br />

Tarif FR (Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Policierung vor 21.3.2005)<br />

Tarif FR (Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Policierung ab 21.3.2005;<br />

Dynamikerhöhungen)<br />

Tarif FRB (Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Policierung vor 21.3.2005)<br />

Tarife FRB (Gr<strong>und</strong>versicherung<br />

bei Policierung ab 21.3.2005),<br />

FRBZ <strong>und</strong> FRS; Dynamikerh.<br />

- auf fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

<strong>und</strong> Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 6,50%<br />

2. Zuteilung: 4,85%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,20%<br />

über 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 7,10%<br />

2.Zuteilung: 5,55%<br />

ab 3. Zuteilung: 4,00%<br />

bis 15 Jahre: 3,2%<br />

über 15 Jahre: 4,0%<br />

bis 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 6,50%<br />

2.Zuteilung: 4,75%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,00%<br />

über 15 Jahre: Männer Frauen<br />

1. Zuteilung: 7,10% 7,25%<br />

2. Zuteilung: 5,30% 5,375%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,50% 3,50%<br />

bis 15 Jahre: 3,0%<br />

über 15 Jahre: 3,5%<br />

0% für <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitragszahlung <strong>und</strong> für<br />

Sonderzahlungen, sonst 0,22%<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,45% (1,65%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. <strong>Versicherungen</strong>,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt<br />

die für beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Zuführung<br />

zum Deckungskapital; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

149


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

5.18 Gewinnverband RF2<br />

Tarif FR als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.19 Gewinnverband RFK2<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.20 Gewinnverband RFS2<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.21 Gewinnverband RFSK2<br />

Tarif FRS <strong>und</strong> Tarif KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.22 Gewinnverband RBF2<br />

Tarife FRB, FRBZ <strong>und</strong> KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.23 Gewinnverband RBFK2<br />

Tarife FRB, FRBZ <strong>und</strong> KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF2, RFK2, RFS2, RFSK2, RBF2 <strong>und</strong> RBFK2 der<br />

Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch<br />

hier angegeben. Die Überschussanteilsätze zu den Tarifen KRS, KRB <strong>und</strong> KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans<br />

werden in der Bestandsgruppe Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen nach Tarif FR<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen nach Tarif FRS, FRB,<br />

FRBZ<br />

- auf fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag<br />

<strong>und</strong> Sonderzahlungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif FR<br />

Tarif FRS<br />

Tarif FRB, FRBZ<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

150<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 3,2%<br />

über 15 Jahre: 4,0%<br />

bis 15 Jahre: 3,0%<br />

über 15 Jahre: 3,5%<br />

0,22%<br />

0,05%<br />

20%<br />

0%<br />

65%<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. <strong>Versicherungen</strong>,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt<br />

die für beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Zuführung<br />

zum Deckungskapital; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

5.24 Gewinnverband RF3<br />

Tarif FR, 1FR als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

5.25 Gewinnverband RFK3<br />

Tarif FR, 1FR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

5.26 Gewinnverband RFS3<br />

Tarif FRS, 1FRS <strong>und</strong> Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab<br />

<strong>2008</strong><br />

5.27 Gewinnverband RFSK3<br />

Tarif FRS, 1FRS <strong>und</strong> Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab<br />

<strong>2008</strong><br />

5.28 Gewinnverband RBF3<br />

Tarife FRBZ, 1FRB <strong>und</strong> 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

5.29 Gewinnverband RBFK3<br />

Tarife FRBZ, 1FRB <strong>und</strong> 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF3, RFK3, RFS3, RFSK3, RBF3 <strong>und</strong> RBFK3 der<br />

Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch<br />

hier angegeben. Die Überschussanteilsätze zu den Tarifen 2KRS, 2KRB <strong>und</strong> KRBZ mit Einschluss des fondsgeb<strong>und</strong>enen Dynamikplans<br />

werden in der Bestandsgruppe Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen nach Tarif FR, 1FR<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen nach Tarif FRS, 1FRS,<br />

FRBZ, 1FRB<br />

- auf das Fondsguthaben be-<br />

zogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif FR, 1FR<br />

Tarif FRS, 1FRS<br />

Tarif FRBZ, 1FRB<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

unter 15 Jahre: 1,50%<br />

ab 15 bis unter 25 Jahre: 0,75%<br />

ab 25 Jahre: 0,00%<br />

unter 20 Jahre: 1,50%<br />

von 20 bis 30 Jahre: 0,75%<br />

über 30 Jahre: 0,25%<br />

0,1%<br />

20%<br />

0%<br />

65%<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Kosten-Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. <strong>Versicherungen</strong>,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt<br />

die für beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Risiko-Überschussanteile zu Beginn eines jeden<br />

Monats bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

ab 20 Jahren, erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres<br />

Umrechnung der Kosten- <strong>und</strong> Risiko-<br />

Überschussanteile in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Zuführung<br />

zum Überschussguthaben der Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

151


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

5.30 Gewinnverband RGF1<br />

Tarif FRG als Einzelversicherung mit Policierung in 2006<br />

5.31 Gewinnverband RGFK1<br />

Tarif FRG als Kollektivversicherung mit Policierung in 2006<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF1, RBFK1 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen.<br />

Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong>)<br />

auf fondsgeb<strong>und</strong>enes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

Beitrag, Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

<strong>und</strong> Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

152<br />

Aufschubzeit<br />

bis 15 Jahre: 0%<br />

über 15 Jahre: 1,0%<br />

0,22%<br />

1,45% (1,65%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der Aufschubzeit<br />

jedoch nicht mit dem Ende eines Versicherungsjahres<br />

zusammen, so wird zum Ende<br />

der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher Überschussanteil<br />

gewährt, bei <strong>Versicherungen</strong> gegen<br />

Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende des ersten,<br />

bei Beitragszahlungsdauern ab 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die durch Einstellung der<br />

Beitragszahlung zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem<br />

Zeitpunkt die für beitragspflichtige <strong>Versicherungen</strong><br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Zuführung<br />

zum fondsgeb<strong>und</strong>enen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit lfd. Beitragszahlung (1,45%; <strong>2008</strong>: 1,65% bzw. 1,95%; <strong>2008</strong>:<br />

2,15% für Sonderzahlungen ab 1.1.2007) <strong>und</strong> dem über den Rechnungszins von 2,75% (bzw. 2,25% für Sonderzahlungen<br />

ab 1.1.2007) hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,45% (1,65%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 4,00‰<br />

11.-20. Jahr: 3,25‰<br />

21.-30, Jahr: 3,25‰<br />

ab 31. Jahr: 3,25‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der lfd. Überschussbeteiligung erfolgt ist,<br />

werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod <strong>und</strong> bei vorverlegtem Ablauf<br />

der Aufschubzeit reduzierte Leistungen fällig), bei<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmalbeitrag <strong>und</strong> bei<br />

Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre der<br />

Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.


5.32 Gewinnverband RGF2<br />

Tarif FRG als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.33 Gewinnverband RGFK2<br />

Tarif FRG als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF2, RBFK2 der Bestandsgruppe Rentenversicherun-<br />

gen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen)<br />

- auf das Fondsguthaben<br />

- bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag, Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Aufschubzeit<br />

bis 15 Jahre: 0%<br />

über 15 Jahre: 1,0%<br />

0,22%<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die durch<br />

Einstellung der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong> geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Zuführung<br />

zum fondsgeb<strong>und</strong>enen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit lfd. Beitragszahlung (1,95% (2,15%)) <strong>und</strong> dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 3,50‰<br />

11.-20. Jahr: 4,25‰<br />

21.-30, Jahr: 5,00‰<br />

ab 31. Jahr: 6,00‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung. Dieser<br />

bemisst sich nach der dann erreichten garantierten<br />

Deckungsrückstellung der Versicherung.<br />

Die Wartezeit bei Tod der versicherten<br />

Person ist erfüllt, sobald der Versicherung einlaufender<br />

Überschussanteil zugeteilt wurde. Die<br />

Wartezeit bei Rückkauf oder vorverlegten Beginn<br />

der Rentenzahlung beträgt ein Drittel der<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung,<br />

höchstens jedoch 10 Jahre. Der so ermittelte<br />

Betrag wird mit einem jährlichen Prozentsatz,<br />

der 5%-Punkte über der Summe aus Rechnungszins<br />

<strong>und</strong> maßgebenden Zins-<br />

Überschussanteilsatz liegt, für die verbleibenden<br />

Jahre bis zum vereinbarten spätesten Beginn<br />

der Rentenzahlung diskontiert.<br />

153


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2009<br />

5.34 Gewinnverband RGF3<br />

Tarif FRG als Einzelversicherung mit Policierung in <strong>2008</strong><br />

5.35 Gewinnverband RGFK3<br />

Tarif FRG als Kollektivversicherung mit Policierung in <strong>2008</strong><br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF3, RBFK3 der Bestandsgruppe Rentenversicherun-<br />

gen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen)<br />

- auf das Fondsguthaben<br />

- bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

<strong>Versicherungen</strong> mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

<strong>Versicherungen</strong> gegen Einmal-<br />

beitrag, Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

154<br />

Aufschubzeit<br />

unter 15 Jahre: 0%<br />

ab 15 Jahre: 0,5%<br />

0,1%<br />

1,95% (2,15%)<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei <strong>Versicherungen</strong><br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

<strong>Versicherungen</strong>, die durch<br />

Einstellung der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

<strong>Versicherungen</strong> geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten <strong>und</strong> Zuführung<br />

zum fondsgeb<strong>und</strong>enen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für <strong>Versicherungen</strong> mit lfd. Beitragszahlung (1,95% (2,15%)) <strong>und</strong> dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

0,3% (0,2%)<br />

1,95% (2,15%)<br />

Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 3,50‰<br />

ab 11. Jahr: 4,25‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung. Dieser<br />

bemisst sich nach der dann erreichten garantierten<br />

Deckungsrückstellung der Versicherung.<br />

Die Wartezeit bei Tod der versicherten<br />

Person ist erfüllt, sobald der Versicherung einlaufender<br />

Überschussanteil zugeteilt wurde. Die<br />

Wartezeit bei Rückkauf oder vorverlegten Beginn<br />

der Rentenzahlung beträgt ein Drittel der<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung,<br />

höchstens jedoch 10 Jahre. Der so ermittelte<br />

Betrag wird mit einem jährlichen Prozentsatz,<br />

der 5%-Punkte über der Summe aus Rechnungszins<br />

<strong>und</strong> maßgebenden Zins-<br />

Überschussanteilsatz liegt, für die verbleibenden<br />

Jahre bis zum vereinbarten spätesten Beginn<br />

der Rentenzahlung diskontiert.


5.36 Gewinnverband RGF4<br />

Tarif BRG als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

5.37 Gewinnverband RGFK4<br />

Tarif BRG als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab <strong>2008</strong><br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2009<br />

(Während des Rentenbezugs gehört der Tarif zu den Gewinnverbänden RBF3, RBFK3 der Bestandsgruppe Rentenversicherun-<br />

gen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung <strong>und</strong> Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

:<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />