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Geschäftsbericht 2006 - Aachenmünchener

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<strong>Geschäftsbericht</strong> <strong>2006</strong><br />

<strong>2006</strong><br />

AachenMünchener Lebensversicherung AG


Kennzahlen der AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

<strong>2006</strong> Veränderung<br />

zum Vorjahr<br />

2005 2004<br />

€ in % € €<br />

Beiträge<br />

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. 3.691,8 6,4 3.468,2 3.234,2<br />

Neuzugang 1<br />

laufender Jahresbeitrag Mio. 498,5 26,1 395,3 648,1<br />

Versicherungssumme Mio. 16.032,1 12,8 14.213,1 20.882,6<br />

Beitragssumme Mio. 13.015,7 29,9 10.018,5 15.605,4<br />

Versicherungsbestand 1<br />

Versicherungssumme Mio. 125.011,4 4,8 119.282,7 114.634,0<br />

laufender Jahresbeitrag Mio. 3.592,1 4,8 3.426,3 3.344,1<br />

Leistungen für unsere Kunden<br />

Aufwendungen für Versicherungsfälle f.e.R. Mio. 1.894,4 7,3 1.766,2 1.816,4<br />

Kapitalanlagen<br />

Bestand Mio. 23.758,3 8,7 21.866,6 19.707,6<br />

Nettoergebnis 2 Mio. 767,9 4,8 732,7 640,3<br />

Nettoverzinsung (in %) 2 4,5 4,5 4,1<br />

Eigenkapital (nach Gewinnausschüttung) Mio. 265,8 225,8 205,8<br />

1 selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

2 ohne Fondsgebundene Versicherungen (Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen)


AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

GESCHÄFTSBERICHT <strong>2006</strong>


Inhalt<br />

AUFSICHTSRAT.................................................................................................................................... 5<br />

VORSTAND........................................................................................................................................... 7<br />

BERICHT DES AUFSICHTSRATS.......................................................................................................... 9<br />

LAGEBERICHT.................................................................................................................................... 11<br />

WICHTIGE EREIGNISSE IM JAHR <strong>2006</strong> ............................................................................................. 13<br />

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG UND MARKTSITUATION........................................... 18<br />

GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER AACHENMÜNCHENER LEBENSVERSICHERUNG AG ............... 21<br />

KAPITALANLAGEN............................................................................................................................. 29<br />

GEWINNABFÜHRUNGSVERTRAG..................................................................................................... 33<br />

UNSERE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER ........................................................................... 34<br />

NEUE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN................................................................................... 36<br />

ORGANISATION ................................................................................................................................. 38<br />

NACHTRAGSBERICHT....................................................................................................................... 40<br />

CHANCEN .......................................................................................................................................... 41<br />

RISIKOMANAGEMENT UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG..................................... 43<br />

AUSBLICK AUF DAS JAHR 2007 ....................................................................................................... 50<br />

ANLAGE ZUM LAGEBERICHT ............................................................................................................ 53<br />

JAHRESABSCHLUSS <strong>2006</strong> ................................................................................................................ 61<br />

JAHRESBILANZ ZUM 31. DEZEMBER <strong>2006</strong> ...................................................................................... 62<br />

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG............................................................................................... 67<br />

ANHANG............................................................................................................................................. 71<br />

BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND ERMITTLUNGSMETHODEN ............................................. 73<br />

ZEITWERTERMITTLUNG .................................................................................................................... 82<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ........................................................................................................84<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG........................................................ 96<br />

SONSTIGE ANGABEN........................................................................................................................ 98<br />

ANLAGE ZUM ANHANG ................................................................................................................... 101<br />

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS ................................................................. 189<br />

3


Aufsichtsrat<br />

Dr. Michael Kalka<br />

- Vorsitzender -<br />

(bis 31.05.<strong>2006</strong>)<br />

Generaldirektor i. R.<br />

Dr. Walter Thießen<br />

- Vorsitzender –<br />

(ab 01.06.<strong>2006</strong>)<br />

Vorsitzender des Vorstands der<br />

AMB Generali Holding AG<br />

Karl-Rupert Hasenkopf *)<br />

- stellv. Vorsitzender -<br />

Versicherungsangestellter<br />

Dr. Sergio Balbinot<br />

Amministratore Delegato der<br />

Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

Paul Dieter Bock *)<br />

Haustechniker<br />

Susanne Hille *)<br />

Gewerkschaftssekretärin der<br />

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />

NRW<br />

Dietmar Meister<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

AMB Generali Holding AG<br />

Markus Neuhaus *)<br />

Gewerkschaftssekretär der<br />

ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />

NRW<br />

Dr. jur. Dr. h. c. mult. Reinfried Pohl<br />

Vorsitzender des Vorstands der<br />

Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG<br />

Stephan Schindler *)<br />

Leitender Angestellter<br />

Dr. Theo Waigel<br />

Rechtsanwalt<br />

Dietmar Zagolla *)<br />

Versicherungsangestellter<br />

*) Arbeitnehmervertreter/in<br />

Gremien<br />

5


Vorstand<br />

Michael Westkamp<br />

- Vorsitzender -<br />

Johannes Booms<br />

Walter Lex<br />

Dr. Jochen Petin<br />

Manfred Schell<br />

Christoph Schmallenbach<br />

Gremien<br />

7


Bericht des Aufsichtsrats<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres laufend<br />

überwacht. Er wurde durch quartalsmäßige schriftliche Berichterstattung des Vorstands über die<br />

Geschäftsentwicklung sowie über wesentliche Vorgänge unterrichtet und trat darüber hinaus zu zwei<br />

ordentlichen Sitzungen und einer außerordentlichen Sitzung mit dem Vorstand zusammen. Gegenstand<br />

der außerordentlichen Sitzung waren geplante Veränderungen in der vertrieblichen Aufstellung der<br />

Gesellschaft.<br />

Die Prüfung gemäß § 317 des Handelsgesetzbuches wurde durch die PricewaterhouseCoopers<br />

Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen. Es ergaben sich keine<br />

Beanstandungen. Der Bestätigungsvermerk ist uneingeschränkt erteilt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben<br />

die Berichte des Abschlussprüfers unverzüglich erhalten. Die Berichte sind in der Bilanzsitzung des<br />

Aufsichtsrats von den Wirtschaftsprüfern erläutert und mit dem Aufsichtsrat ausführlich erörtert worden.<br />

Den Lagebericht für das Geschäftsjahr <strong>2006</strong> und den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat geprüft. Er<br />

hat den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.<br />

Mit Wirkung zum 31.05.<strong>2006</strong> hat Herr Dr. Michael Kalka sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats<br />

niedergelegt. Er bleibt Mitglied des Aufsichtsrats. Zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats ab<br />

01.06.<strong>2006</strong> wurde Herr Dr. Walter Thießen gewählt.<br />

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AachenMünchener<br />

Lebensversicherung AG für ihre erfolgreiche Arbeit und ihren tatkräftigen Einsatz.<br />

Aachen, den 07. März 2007<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Dr. Walter Thießen<br />

Vorsitzender<br />

9


LAGEBERICHT


Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2006</strong><br />

Geschäftsentwicklung<br />

Lagebericht<br />

Nachdem die Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherung im Vorjahr in hohem Maße von den<br />

Auswirkungen des Alterseinkünftegesetzes überlagert war, sorgte im Geschäftsjahr <strong>2006</strong> das Inkrafttreten<br />

der dritten von insgesamt vier Riester-Förderstufen für einen positiven Neugeschäftsimpuls. Aufgrund ihrer<br />

hervorragenden Marktposition in diesem Geschäftsfeld profitierte die AachenMünchener Lebensversicherung<br />

davon sehr stark. Die Riester-Rente hat durch die verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen deutlich<br />

an Attraktivität gewonnen und ihre hohe Bedeutung für unsere Gesellschaft erneut bewiesen. Daneben<br />

haben unsere im Rahmen des „Drei-Schichten-Modells“ zu Beginn 2005 eingeführten innovativen<br />

Markenprodukte „PRIVATES ZUKUNFTKONZEPT“ bzw. „DIE WUNSCHPOLICE“ mit hohen Zuwachsraten<br />

zum Neugeschäftserfolg wesentlich beigetragen.<br />

Insgesamt konnte sich die AachenMünchener Lebensversicherung im Neugeschäft nach laufendem Beitrag<br />

mit 498,5 Mio. € (+ 26,1 % gegenüber Vorjahr) deutlich von der Branchenentwicklung (+ 14,0 %) abheben.<br />

Auch die gebuchten Bruttobeiträge sind mit 6,4 % erneut stärker gestiegen als in der Branche (+ 3,0 %).<br />

Auch in diesem Jahr leistete die Deutsche Vermögensberatung AG (Deutsche Vermögensberatung) als<br />

strategischer Partner den ganz entscheidenden Beitrag zum außerordentlich starken Wachstum der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung.<br />

Im Bestand erzielte die Deutsche Vermögensberatung einen laufenden Jahresbeitrag von 2,7 Mrd. € und<br />

eine Versicherungssumme von 86,8 Mrd. €. Der laufende Jahresbeitrag des Neugeschäftes erreichte mit<br />

411,6 Mio. € einen Anteil von 82,6 %.<br />

Der seit Gründung der Gesellschaft konsequente Aufbau einer leistungsfähigen, zukunftsweisenden<br />

Informations- und Kommunikationstechnologie, eine exzellente Service- und Beratungsleistung für die<br />

Kunden vor Ort sowie die Einhaltung höchster Qualitätsstandards in der Aus- und Weiterbildung der<br />

Vermögensberater bilden die entscheidende Grundlage für diesen Erfolg.<br />

Zudem verschafft sich die Deutsche Vermögensberatung durch die Konzentration ihrer einzigartigen<br />

Vertriebskraft auf ausgewählte renommierte Produktpartner mit innovativen und exklusiven Produkten<br />

Wettbewerbsvorteile. Davon profitiert die AachenMünchener Lebensversicherung in besonderem Maße.<br />

13


Lagebericht<br />

Strategische Neuausrichtung der AachenMünchener<br />

Die AachenMünchener hat sich mit einer richtungweisenden Entscheidung dazu entschlossen, sich klar auf<br />

ihren langjährigen strategischen Partner, die Deutsche Vermögensberatung, auszurichten. Dies bedeutet<br />

vertrieblich eine Konzentration auf die Ausschließlichkeit und im Übrigen eine Konzentration auf die<br />

Kernfunktionen Produktentwicklung und Kundenservice. Im Rahmen dieser Entscheidung sind drei Elemente<br />

wesentlich: Erstens ist zwischen der Deutschen Vermögensberatung und der AachenMünchener eine auf<br />

Dauer angelegte, wechselseitige exklusive Partnerschaft vereinbart worden. Zweitens konzentrieren wir uns<br />

auf die Ausschließlichkeit und übertragen unsere Nichtausschließlichkeit auf Partner in der AMB Generali<br />

Gruppe. Drittens fokussieren wir uns auf die Produktentwicklung und den Kundenservice. Diese<br />

Entscheidung sichert dauerhaft das Wachstum der AachenMünchener sowie das Einkommen und letztlich<br />

die Existenz unserer Vermittler.<br />

In der wechselseitigen exklusiven Partnerschaft zwischen der Deutschen Vermögensberatung und der<br />

AachenMünchener wird die AachenMünchener ihre Stammorganisation sowie die FVD Gesellschaft für<br />

Finanzplanung und Vorsorgemanagement Deutschland mbH (FVD) in eine Gesellschaft mit dem Arbeitstitel<br />

„Allfinanz“ einbringen. Diese Gesellschaft steht von Beginn an unter unternehmerischer Führung der<br />

Deutschen Vermögensberatung und wird im Zielzustand zu 100 % im Eigentum der Deutschen<br />

Vermögensberatung sein. Die Bündelung des Vertriebs in diese Gesellschaft verspricht eine Stärkung dieser<br />

Vertriebsorganisationen. Die neu zu gründende Gesellschaft wird nach einem Geschäftsmodell arbeiten, das<br />

entscheidend von den Erfolgsfaktoren der Deutschen Vermögensberatung geprägt ist. Dieses Modell hat seit<br />

mehr als drei Jahrzehnten bewiesen, dass es äußerst erfolgreich ist.<br />

Die Vertriebe der Deutschen Vermögensberatung werden der ausschließliche Vertriebspartner der<br />

AachenMünchener sein. Im Gegenzug hat sich die Deutsche Vermögensberatung verpflichtet, im Bereich der<br />

Versicherungsprodukte weiter exklusiv Produkte der AachenMünchener zu vermitteln. Neben einer<br />

Optimierung in der Vertriebsleistung liegt für die AachenMünchener ein Vorteil darin, dass die Vertriebskosten<br />

auf eine weitgehend variable Basis gestellt werden.<br />

Der Verzicht auf den bisherigen Vertriebsweg der Nicht-Ausschließlichkeit bedeutet, dass die<br />

AachenMünchener ihren Maklervertriebsweg aufgibt. Es ist vorgesehen, den Maklerservice, der unsere<br />

Maklerverbindungen im Bereich der Lebensversicherung betreut hat, an unsere Schwestergesellschaft<br />

Volksfürsorge zu übertragen. So wird sichergestellt, dass unsere Produkte künftig ausschließlich über die<br />

Deutsche Vermögensberatung verkauft werden können. Durch diese Exklusivität wird die<br />

Angebotskompetenz unseres Ausschließlichkeits-Vertriebs deutlich gestärkt. Neben der Möglichkeit, Bankund<br />

Fondsprodukte starker Produktgeber anbieten zu können, liegt darin ein weiteres wichtiges Element von<br />

deren ausgezeichneter Produktkompetenz.<br />

14


Lagebericht<br />

Die Konzentration auf Produktentwicklung und Kundenservice wird dazu führen, dass die<br />

AachenMünchener in diesen beiden Bereichen für ihre Kunden und den Vertrieb konzentrierter und besser<br />

arbeiten kann. In der Produktentwicklung werden die Produkt-Komponenten klarer auf die konkreten<br />

vertrieblichen und kundenbezogenen Bedürfnisse ausgerichtet werden. Ebenso wird auch das<br />

Einführungstempo schneller werden. Beides verbessert die Grundlagen für erfolgreiche vertriebliche Arbeit.<br />

Auch der Kundenservice verbessert sich. Statt Kompromisse bei der Gestaltung optimaler Arbeitsabläufe für<br />

die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Vertriebswege eingehen zu müssen, wird eine klare und<br />

effiziente Ausrichtung möglich, so dass Kundenservice und Vermittler optimal zusammenarbeiten können.<br />

Die beschriebenen Maßnahmen sollen – das Vorliegen der erforderlichen Zustimmungen seitens BaFin und<br />

Arbeitnehmervertretungen vorausgesetzt – bereits im Geschäftsjahr 2007 weitestmöglich umgesetzt werden.<br />

Es ist uns wichtig, dass sich unsere eigenen Vertriebe in die Beratungs- und Vergütungssystematik der<br />

Deutschen Vermögensberatung sinnvoll und konstruktiv integrieren. Die bisherigen Gespräche und<br />

Erfahrungen hierzu verlaufen erwartungsgemäß und bestärken unsere positive Prognose für die weitere<br />

Umsetzung.<br />

Einführung innovativer Produkte<br />

Um die durch Gesetzeslage und sonstige Rahmenbedingungen veränderte Bedürfnislage unserer Kunden<br />

besser zu bedienen, wurden im Geschäftsjahr <strong>2006</strong> wiederum bedeutende Investitionen in die Qualität<br />

unserer Produkte getätigt. Hervorzuheben ist die Erweiterung unserer Produktpalette im Bereich der<br />

Pflegeversicherung. Hier bietet die AachenMünchener Lebensversicherung eine Reihe von Lösungen an, die<br />

je nach Lebenssituation und Vorsorgebedarf individuell ausgestaltet werden können.<br />

Unsere hohe Produktqualität wurde in diversen Testergebnissen erneut bestätigt. So sind beispielsweise<br />

unsere Produkte zur Absicherung der Berufsunfähigkeit vom unabhängigen Verbrauchermagazin „Stiftung<br />

Warentest“ wie auch vom Analysehaus Morgen & Morgen ausgezeichnet worden. Im Rating erhielten wir von<br />

Morgen & Morgen mit fünf Sternen die Höchstnote. Auch vom Analyse- und Beratungshaus Franke &<br />

Bornberg wurden Bestnoten für die AachenMünchener Lebensversicherung vergeben, die sich neben der<br />

Berufsunfähigkeitsabsicherung zusätzlich noch auf unsere Produkte zur Riester-Rente und zur<br />

Fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung beziehen.<br />

Erhöhung der Kundenzufriedenheit<br />

Auch in <strong>2006</strong> haben wir kundenfreundliches Verhalten systematisch gefördert. Ziel ist es, in der<br />

Kundenzufriedenheit zu den Spitzenunternehmen der Branche zu zählen. Dazu wurden anspruchsvolle<br />

kundenorientierte Leistungsstandards gesetzt und laufend überprüft. Die im Vorjahr erstmalig von der TÜV<br />

Rheinland Group durchgeführte Untersuchung unserer Serviceprozesse wurde wiederholt. Das verliehene<br />

15


Lagebericht<br />

Gütesiegel „Zertifizierter Kundenservice“ bestätigt uns erneut eine schnelle und konsequente Bearbeitung der<br />

Kundenwünsche.<br />

Optimierung interner Abläufe<br />

Mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe zu stärken und die Kosten weiter zu senken, hat der<br />

Konzern das Strukturprogramm „MOVE“ initiiert. Dessen Kernpunkte sind eine Intensivierung der laufenden<br />

Effizienzprogramme, ein verstärkter Best-practice-Austausch zwischen den Konzerngesellschaften sowie<br />

eine unternehmensübergreifende Konzentration in definierten Back-Office-Bereichen.<br />

Danach wird es im Bereich Kundenservice eine konzernweit abgestimmte Vorgehensweise zur Erreichung<br />

von Zielen der Produktivitätssteigerung geben. Der Kunden- und vertriebsorientierte Service liegt jedoch<br />

weiterhin in Händen der einzelnen Konzernunternehmen (KU).<br />

An den primären Ansprechpartnern der Vertriebe und Kunden in den einzelnen KU wird sich durch diese<br />

Maßnahmen jedoch nichts ändern.<br />

Schließlich werden bestimmte kundenfernere Funktionen aus den Konzerngesellschaften ausgelagert und<br />

durch eine zentrale Dienstleistungsgesellschaft erbracht. Dazu zählen Rechnungswesen, Steuern sowie<br />

zentrale Verwaltungsfunktionen.<br />

Die Umsetzung der Maßnahmen soll ab 2007 erfolgen.<br />

Zur Optimierung in der Entwicklung von DV-Anwendungssystemen wird der gesamte Entwicklungsprozess<br />

hinsichtlich Strukturen und Schnittstellen neu geordnet. Die AMB Generali Holding AG (AMB Generali)<br />

übernimmt dabei eine koordinierende Funktion, die KU erhalten eine stärkere Eigenständigkeit hinsichtlich der<br />

Formulierung der fachlichen Anforderungen an die Systemunterstützung.<br />

Überschussbeteiligung unverändert<br />

Die Überschussbeteiligung für unsere Kunden in der Kapitallebens- und der Rentenversicherung bleibt für<br />

das kommende Jahr für den Bestand im Wesentlichen unverändert. Im Neugeschäft, das ab 01.01.2007<br />

Tarife mit einem niedrigeren Garantiezins von 2,25 % betrifft, sind die Überschussbeteiligungen so angesetzt<br />

worden, dass es zu keinen wesentlichen Abweichungen gegenüber den bisherigen Verhältnissen kommt.<br />

VVG-Reform<br />

Das Bundeskabinett hat am 11. Oktober <strong>2006</strong> den Gesetzesentwurf zur Reform des<br />

Versicherungsvertragsgesetzes verabschiedet. Dadurch soll das Versicherungsvertragsrecht wieder mit den<br />

praktischen und rechtlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in Einklang gebracht werden. Der Entwurf<br />

berücksichtigt aktuelle Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, insbesondere zu einer zeitnäheren<br />

Überschussbeteiligung der Lebensversicherungskunden, und des Bundesgerichtshofs u. a. zur Berechnung<br />

16


Lagebericht<br />

von Mindestrückkaufwerten. Insbesondere diese beiden Komponenten bedeuten eine Belastung für die<br />

Finanzkraft und Ertragsfähigkeit der Lebensversicherungsgesellschaften und werden deshalb derzeit intensiv<br />

diskutiert. Das Gesetz soll zum 01. Januar 2008 in Kraft treten.<br />

Verschmelzungen<br />

Die Beteiligungen ARCADIUM Konzeption & Management für aktives Wohnen GmbH (ARCADIUM) und<br />

Schloß Bensberg Grundstücks- GbR sind im Rahmen der Bereinigung der Beteiligungsstruktur im Laufe des<br />

Jahres auf die AachenMünchener Lebensversicherung angewachsen bzw. wurden verschmolzen. Die von<br />

ARCADIUM gehaltene Beteiligung an der Schloß Bensberg Management GmbH sowie die in der Schloß<br />

Bensberg Grundstücks- GbR enthaltene Immobilie werden nunmehr im Direktbestand ausgewiesen.<br />

Standard & Poor’s bewertet zum 8. Mal in Folge die Finanzstärke der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung mit „AA“ = Ausgezeichnet –<br />

Bestnote aller deutschen Erstversicherer<br />

Auch im Jahr <strong>2006</strong> hat sich die AMB Generali Gruppe mit ihren Versicherungsunternehmen, darunter auch<br />

die AachenMünchener Lebensversicherung, einem interaktiven Rating durch die international renommierte<br />

Ratingagentur Standard & Poor’s unterzogen. Die AachenMünchener Lebensversicherung behält danach die<br />

hervorragende Bewertung „AA“ = Ausgezeichnet. Dies ist unter den deutschen Erstversicherern die derzeit<br />

höchste von Standard & Poor’s vergebene Note und für die AachenMünchener Lebensversicherung bereits<br />

eine seit 1999 zum 8. Mal in Folge erzielte Bewertung. Gestützt wird die Einstufung durch die Einbindung der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung in die AMB Generali Gruppe als integraler Bestandteil des<br />

finanzstarken Großaktionärs Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

Dieses Urteil basiert auf einer umfassenden und tief greifenden Analyse, die auch interne, nicht veröffentlichte<br />

Informationen mit einbezieht. Die Bewertung ist deshalb besonders fundiert und für unsere Kunden eine<br />

überaus gute Empfehlung bei ihrer Entscheidung.<br />

17


Lagebericht<br />

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktsituation<br />

Gesamtwirtschaft<br />

Die Weltwirtschaft ist im Jahr <strong>2006</strong> weiter gewachsen. Verglichen mit dem Vorjahr gewann die globale<br />

Wirtschaftsaktivität sogar deutlich an Stärke. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die Erholung der<br />

Binnenwirtschaft dem Euro-Raum das höchste Wachstum seit sechs Jahren verschaffte. Positiv auf die<br />

Anleihemärkte wirkten das Ende der Leitzinsstraffungen in den USA und die Abkühlung der dortigen<br />

Wirtschaftstätigkeit zum Ende des Jahres. Fortgesetzte Leitzinsanhebungen und eine gute Konjunktur im<br />

Euro-Raum wirkten dem entgegen. Insgesamt stiegen die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen gegenüber<br />

Jahresanfang. An den Aktienmärkten kam es zu überdurchschnittlich hohen Kurszuwächsen in Europa und<br />

den USA, der japanische Aktienmarkt tendierte hingegen seitwärts. Der US-Dollar verlor gegenüber dem<br />

Euro an Wert.<br />

Der Produktionszuwachs in Deutschland lag bei 2,6 % und damit erstmals seit mehr als einer Dekade wieder<br />

auf dem Niveau des Euro-Raums. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Jahren wurde die<br />

gesamtwirtschaftliche Expansion auch von einer erstarkten Binnenwirtschaft getragen. Dabei war die hohe<br />

Investitionsdynamik von einer verbesserten Konsumtätigkeit begleitet. Rückenwind erhielten die<br />

Verbrauchsausgaben von einer Besserung der Lage am Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote lag mit 10,8 %<br />

im Jahresdurchschnitt um 0,9 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Darüber hinaus dürfte die<br />

Konsumaktivität von der Fußballweltmeisterschaft, Vorzieheffekten in Zusammenhang mit der<br />

Mehrwertsteuererhöhung sowie von nachgebenden Rohölpreisen im Verlauf des 2. Halbjahres <strong>2006</strong> gestützt<br />

worden sein. Letzterer Faktor hat zudem den Rückgang des Verbraucherpreisanstiegs auf 1,7 % im<br />

Vorjahresvergleich spürbar unterstützt.<br />

Finanzmärkte<br />

Die Aktienmärkte diesseits und jenseits des Atlantiks konnten in diesem Jahr sehr kräftige, allerdings volatile<br />

Kursanstiege verzeichnen. Getrieben wurden die Märkte von einem anhaltend hohen Gewinnwachstum der<br />

Unternehmen, einer nach wie vor hohen Fusions- und Übernahmeaktivität sowie einer prosperierenden<br />

Konjunktur. Zwischenzeitlich schickten Sorgen über fortgesetzte Leitzinsstraffungen der US-Notenbank die<br />

Aktienmärkte auf Talfahrt. Erst als sich deren Ende abzeichnete, war der Weg für steigende Kurse wieder frei.<br />

Gegenüber Jahresbeginn lieferte ein Engagement in Aktien einen Ertrag von 21 % in Europa und 16 % in den<br />

USA. Die deutschen Aktien stiegen ähnlich stark wie die europäischen. Die Aktienmarktentwicklung in Japan<br />

enttäuschte dagegen. Nach der fulminanten Entwicklung des Vorjahres tendierten japanische Aktien über<br />

das Jahr gerechnet lediglich seitwärts.<br />

18


Lagebericht<br />

Die Rentenmärkte gerieten in der 1. Hälfte des Jahres stark unter Druck. Allgemein gute Konjunkturdaten<br />

verbunden mit der Spekulation über fortgesetzte Leitzinserhöhungen in den USA führten zu einem zeitweisen<br />

Anstieg der Rendite 10-jähriger Staatsanleihen auf über 5,0 % in den USA und auf über 4,0 % im Euro-<br />

Raum. Erst als sich im weiteren Verlauf des Jahres abzeichnete, dass die US-Notenbank ihren Schlüsselzins<br />

nicht mehr über das Niveau von 5,25 % hinaus anheben würde und die Konjunktur Zeichen einer Abkühlung<br />

zeigte, kam es wieder zu Kursgewinnen. Im Euro-Raum fiel die Erholung an den Rentenmärkten weniger<br />

stark aus, da die Europäische Zentralbank ihren Leitzins weiter in Richtung auf ein normales Niveau erhöhte<br />

und die Konjunktur besser als in den Vereinigten Staaten lief. Zum Jahresende lag das Renditeniveau lang<br />

laufender Staatsanleihen bei 4,6 % in den USA und bei 3,9% im Euro-Raum. Im Vergleich zum Jahresanfang<br />

stiegen die Renditen in den USA nur leicht, im Euro-Raum hingegen deutlich.<br />

Branchenentwicklung<br />

Die deutsche Versicherungswirtschaft durchläuft gegenwärtig eine Phase der Neuausrichtung. Eine<br />

zunehmende Wettbewerbsdynamik, sich ändernde rechtliche Rahmenbedingungen, steigende<br />

Anforderungen an hochwertigen Versicherungsschutz und fortschreitende internationale Arbeitsteilung stellen<br />

die Branche vor große Herausforderungen. Die Versicherer reagieren darauf mit notwendigen<br />

Anpassungsprozessen, um auch in Zukunft im Wettbewerb bestehen zu können. In diesem sich wandelnden<br />

Umfeld konnte die Branche zwar immer noch wachsen, im historischen Vergleich verliert das<br />

Expansionstempo jedoch leicht an Fahrt.<br />

Für die im Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zusammengeschlossenen<br />

Mitgliedsunternehmen ergab sich – nach ersten Berechnungen – ein Zuwachs um rund 2,2 %. Damit lag das<br />

Wachstum deutlich unter den im Vorjahr erzielten 3,7 %. Die gesamten Beitragseinnahmen über alle Zweige<br />

und Sparten beliefen sich auf rund 161,4 Mrd. € (Vorjahr: 158,0 Mrd. €).<br />

Beitragswachstum wird ausschließlich von Personenversicherung getragen<br />

Das Wachstum der Branche wird ausschließlich von den Personenversicherern getragen.<br />

Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds verbuchten insgesamt ein Beitragsplus – nach<br />

vorläufigen Schätzungen des GDV – von 4,2 % auf 78,3 Mrd. € (Vorjahr: 75,2 Mrd. €). Auf<br />

Lebensversicherungen im engeren Sinne entfielen dabei rund 74,7 Mrd. € und auf die Pensionskassen und<br />

-fonds 3,6 Mrd. €.<br />

Die auf das Jahr berechnete Beitragseinnahme aus dem Neuzugang stieg bei Lebensversicherungen mit<br />

laufender Beitragszahlung um 14,0 % auf 6,5 Mrd. € (Vorjahr: 5,7 Mrd. €) und bei solchen gegen<br />

Einmalbeitrag um 25,4 % auf 11,4 Mrd. € (Vorjahr: 9,1 Mrd. €).<br />

Vor allem die kapitalgedeckte Altersvorsorge entwickelt sich zunehmend dynamisch, so dass hier die<br />

Wachstumsdelle nach der Einführung des Alterseinkünftegesetzes überwunden werden konnte. Der<br />

19


Lagebericht<br />

Nachfragetrend zu langfristig ausgerichteten Vorsorgeverträgen zeigt sich verstärkt im Neugeschäft von<br />

Rentenversicherungen, die <strong>2006</strong> einen Anteil von rund 27 % (nach Stücken) am gesamten Neugeschäft<br />

aufweisen.<br />

Der Absatz so genannter „Riester-Produkte“ hat sich deutlich ausgeweitet. Insgesamt wurden <strong>2006</strong> über<br />

2,0 Mio. (Vorjahr: 1,1 Mio.) förderfähige Verträge abgeschlossen. Damit liegt der Bestand der branchenweit<br />

abgeschlossenen „Riester-Policen“ inzwischen bei knapp 6 Mio. Verträgen. Weiterhin schwach blieb<br />

dagegen die Nachfrage nach der so genannten „Rürup-Rente“. Insgesamt konnten bis zum Jahresende erst<br />

rund 170 000 Verträge der neuen Basisrente branchenweit abgesetzt werden. Veränderungen der<br />

gesetzlichen Rahmenbedingungen scheinen hier dringend erforderlich, um die Attraktivität dieser Schicht im<br />

Rahmen des Alterseinkünftegesetzes zu verbessern.<br />

Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung verlief das Geschäft zufrieden stellend, wobei sich bei den<br />

Pensionskassen ein abgeschwächtes Beitragswachstum von 9,7 % (Vorjahr: 37,9 %) ergab.<br />

20


Geschäftsentwicklung der AachenMünchener<br />

Lebensversicherung AG<br />

Geschäftsverlauf der AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

Neugeschäft<br />

Zweite Riester-Erhöhungsstufe gibt Neugeschäft zusätzlichen Schub<br />

Lagebericht<br />

Im Geschäftsjahr wurde ein eingelöstes Neugeschäft nach laufendem Beitrag von 498,5 Mio. € erzielt, was<br />

einem Zuwachs um 103,3 Mio. € bzw. 26,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Durch diese erfreuliche<br />

Entwicklung konnte sich die AachenMünchener Lebensversicherung von der Branche (+ 14,0 %) erneut<br />

positiv absetzen.<br />

Das gute Neugeschäftsergebnis wurde stark durch die zum Jahresanfang in Kraft getretene dritte<br />

Förderstufe bei Riesterversicherungen mit einem laufenden Beitrag von 73,2 Mio. € begünstigt. Auch ohne<br />

Berücksichtigung dieser Stufenerhöhungen ergäbe sich ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 7,6 %.<br />

Insgesamt belief sich das Riester-Geschäft („PRIVAT-RENTE MIT GARANTIE“) auf 146,3 Mio. €.<br />

Ein zentraler Wachstumsträger ist nach wie vor unser zu Beginn des Jahres 2005 eingeführtes Universal-Life-<br />

Produkt „DIE WUNSCHPOLICE“ bzw. „PRIVATES ZUKUNFTSKONZEPT“. Mit diesem innovativen Produkt<br />

wurde ein Neugeschäft von 149,5 Mio. € erzielt.<br />

In der betrieblichen Altersversorgung (bAV) profitierte die AachenMünchener Lebensversicherung von der<br />

steuerlichen Gleichstellung der Direktversicherung mit der Pensionskasse. Das Neugeschäft stieg deutlich um<br />

40,1 % auf 48,9 Mio. €. Diese Entwicklung korrespondiert mit dem Rückgang des eingelösten Neugeschäfts<br />

bei der AMB Generali Pensionskasse AG. Für eine zusätzliche Belebung des Neugeschäfts in diesem<br />

Segment setzt die AachenMünchener Lebensversicherung verstärkt auf innovative Konzepte wie die speziell<br />

für die Direktversicherung entwickelten Fondsgebundenen Rentenversicherungen („bAV-Vorsorge PLUS“).<br />

Das Neugeschäft an Versicherungen gegen Einmalbeitrag stieg deutlich um 79,3 % auf 173,5 Mio. € (Vorjahr:<br />

96,8 Mio. €). Hier wirkten sich die staatliche Förderung in Form der Riesterzulage, die in Höhe von<br />

37,9 Mio. € (Vorjahr: 20,9 Mio. €) zum überwiegenden Teil als Einmalbeitrag gebucht wird, sowie<br />

Neuzugänge bei Fondsgebundenen Rentenversicherungen von 76,6 Mio. € (Vorjahr: 14,0 Mio. €) vor allem<br />

im Rahmen der „WUNSCHPOLICE“ aus.<br />

Für den Gesamtbeitrag des Neugeschäfts ergab sich somit ein Wert in Höhe von 672,0 Mio. €, was einem<br />

Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 36,6 % entspricht.<br />

21


Lagebericht<br />

Versicherungssumme des Neugeschäfts um 12,8 % gestiegen<br />

Das eingelöste Neugeschäft erreichte mit 512 615 neuen Verträgen (Vorjahr: 460 137) eine<br />

Versicherungssumme von 16,0 Mrd. € nach 14,2 Mrd. € im Vorjahr (+ 12,8 %). Die Branche verzeichnete<br />

einen Zuwachs von 12,2 %.<br />

Innovative Markenprodukte festigen Marktposition<br />

Den Schwerpunkt unseres Neugeschäfts bildeten die Fondsgebundenen und konventionellen<br />

Rentenversicherungen, die gemeinsam gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs im Neugeschäft nach<br />

laufendem Beitrag von + 108,4 Mio. € bzw. 37,8 % verzeichnen konnten. Auf diese beiden<br />

Versicherungsarten entfielen mit 79,2 % fast vier Fünftel unseres Neugeschäfts (Vorjahr: 72,5 %). Diese<br />

Entwicklung spiegelt das steigende Bewusstsein der Bürger für die Notwendigkeit individueller Vorsorge<br />

wider. Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft ist damit – angesichts der Probleme der<br />

umlagefinanzierten Sozialsysteme - ein langfristiger Wachstumsmotor in der Lebensversicherung.<br />

Kennzeichnend für den Anstieg des Neugeschäfts ist insbesondere die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich<br />

der so genannten „Riester-Rente“ („Privat-RENTE MIT GARANTIE“) mit mehr als 208 000 verkauften<br />

Verträgen (Vorjahr: rund 131 000). Insgesamt hat die AachenMünchener Lebensversicherung nun rund<br />

800 000 Verträge im Bestand und ist damit einer der Marktführer in diesem Segment. Gleichzeitig wurde das<br />

gute Neugeschäftsergebnis durch die zum Jahresanfang in Kraft getretene dritte Förderstufe bei<br />

Riesterversicherungen begünstigt. Im Geschäftsjahr wurden Stufenerhöhungen mit einem laufendem<br />

Jahresbeitrag von 73,2 Mio. € angenommen und trugen zum eingelösten Riester-Neugeschäft in Höhe von<br />

insgesamt 146,3 Mio. € in erheblichem Maße bei (279,1 % gegenüber Vorjahr). Damit hat sich das gesamte<br />

Riester-Neugeschäft gegenüber dem Vergleichszeitraum 2004 – dem Inkrafttreten der zweiten Riester-<br />

Förderstufe – um 60,0 Mio. € bzw. 70,0 % erhöht.<br />

Unser Markenprodukt „PRIVATES ZUKUNFTSKONZEPT“ bzw. „DIE WUNSCHPOLICE“ ist ein zweiter<br />

wesentlicher Träger des Neugeschäftserfolges unserer Gesellschaft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden<br />

rund 160 000 neue Verträge (+ 20,8 % im Vorjahresvergleich) mit einem laufenden Jahresbeitrag von<br />

149,5 Mio. € policiert. Damit wurden seit Produkteinführung insgesamt fast 300 000 Verträge mit einem<br />

Beitragsvolumen von 268,6 Mio. € abgeschlossen.<br />

Zu dem guten Neugeschäfts-Ergebnis hat auch der in den letzten Monaten – dank des erweiterten<br />

Tarifspektrums – gestiegene Absatz unserer Basisrente „RENTE PUR“ beigetragen. Mit einem laufenden<br />

Beitrag von 27,8 Mio. € haben sich insgesamt rund 17 000 Kunden (Vorjahr: rund 2 000) für dieses Produkt<br />

der Basisversorgung („Rürup-Rente“) entschieden.<br />

Dagegen haben die klassischen Kapitallebensversicherungen und die Fondsgebundenen<br />

Lebensversicherungen an Bedeutung verloren. Ihr Anteil ist – gemessen am laufenden Jahresbeitrag – von<br />

15,3 % im Vorjahr auf 11,3 % im Geschäftsjahr weiter rückläufig. Zwar konnten die klassischen<br />

22


Lagebericht<br />

Kapitallebensversicherungen mit 6,5 % einen Zuwachs im Vergleich zum ohnehin produktionsarmen Vorjahr<br />

verzeichnen, bewegten sich jedoch mit einem laufenden Beitrag von 36,3 Mio. € auf niedrigem Niveau. Das<br />

Minus bei den Fondsgebundenen Lebensversicherungen belief sich bei einem laufenden Beitrag von<br />

20,0 Mio. € auf 24,0 %.<br />

Für die selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen lag das Minus bei 5,9 %. Ihr Anteil am Neugeschäft<br />

erreichte 5,6 % (Vorjahr: 7,4 %). Die übrigen Versicherungen (Risikoversicherungen, Kollektivversicherungen,<br />

Selbständige Kinderinvaliditätsversicherungen und selbständige Pflegeversicherungen) machten 3,9 %<br />

(Vorjahr: 4,8 %) am Neugeschäft aus.<br />

Versicherungsbestand<br />

Versicherungssumme auf 125,0 Mrd. € angestiegen<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres <strong>2006</strong> erhöhte sich die Versicherungssumme des Bestandes von<br />

119,3 Mrd. € im Vorjahr um 4,8 % auf 125,0 Mrd. €. Die Anzahl der Verträge stieg um 2,6 % auf rund<br />

5,4 Mio. Stück.<br />

Der hohe Anteil der Rentenversicherungen am Neugeschäft macht sich im Bestand erst allmählich<br />

bemerkbar. Hier besitzen die klassischen Kapitallebensversicherungen mit einer Versicherungssumme von<br />

31,3 Mrd. € bzw. 25,0 % weiterhin den größten Anteil. Es folgen die Berufsunfähigkeitsversicherungen<br />

(28,6 Mrd. €) mit 22,9 %, die Fondsgebundenen Rentenversicherungen (25,0 Mrd. €) mit 20,0 %, die<br />

Fondsgebundenen Lebensversicherungen (16,2 Mrd. €) mit 13,0 % sowie die konventionellen<br />

Rentenversicherungen (11,5 Mrd. €) mit 9,2 %. Auf die Risikoversicherungen (9,6 Mrd. €) entfallen lediglich<br />

7,7 % des Bestandes.<br />

Vorzeitiger Abgang angestiegen<br />

Die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe, Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen und sonstige vorzeitige<br />

Abgänge) lagen mit 7,2 % des mittleren Bestandes nach laufendem Jahresbeitrag über dem Vorjahr (6,8 %).<br />

Die Einzelangaben zur Aufgliederung und Bewegung unseres Bestandes sind auf den Seiten 56 bis 59<br />

dargestellt.<br />

Beitragseinnahmen<br />

Wachstum auf rund 3,7 Mrd. €<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich im Geschäftsjahr <strong>2006</strong> erneut deutlich um 6,4 % auf<br />

3 691,8 Mio. € (Vorjahr: 3 468,2 Mio. €). Die Steigerungsrate der Branche lag - begünstigt durch hohe<br />

23


Lagebericht<br />

Einmalbeiträge - bei 3,0 %. Die Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung beliefen sich auf<br />

136,6 Mio. € (Vorjahr: 137,7 Mio. €). Unter Berücksichtigung dieser Beiträge erhöhten sich die<br />

Gesamtbeiträge um 6,2 % auf 3 828,4 Mio. €.<br />

Leistungen für unsere Kunden<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen von 2,2 Mrd. €<br />

Die an unsere Kunden ausgezahlten Leistungen sind im Geschäftsjahr <strong>2006</strong> um 6,6 % auf 2 238,2 Mio. €<br />

gestiegen. Davon entfielen 131,8 Mio. € auf Todesfall-Leistungen (Vorjahr: 135,0 Mio. €) sowie<br />

1 348,5 Mio. € auf Ablaufleistungen und Rentenzahlungen (Vorjahr: 1 309,4 Mio. €). Die Aufwendungen für<br />

Rückkäufe beliefen sich auf 757,8 Mio. € (Vorjahr: 655,8 Mio. €).<br />

Leistungsverpflichtungen von 23,5 Mrd. €<br />

Zu den Gesamtleistungen eines Lebensversicherers gehören neben den ausgezahlten Versicherungsleistungen<br />

auch die Erhöhungen der Leistungsverpflichtungen. Sie entstehen aus den Sparanteilen der<br />

Beiträge, der rechnungsmäßigen Verzinsung dieser Sparanteile und der Direktgutschrift, die in der<br />

Deckungsrückstellung ausgewiesen werden. Hinzu kommen die erwirtschafteten Überschüsse für die<br />

Gewinnbeteiligung unserer Kunden, die die Rückstellung für Beitragsrückerstattung erhöhen. Die<br />

Gesamtleistungen an unsere Kunden betrugen im Berichtszeitraum 4 225,8 Mio. € (Vorjahr: 4 150,9 Mio. €).<br />

Die über die Jahre aufgebauten Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren Kunden beliefen sich am<br />

Geschäftsjahresende auf 23,5 Mrd. € (Vorjahr: 21,5 Mrd. €).<br />

Abschluss- und Verwaltungskosten<br />

Abschlusskostensatz deutlich zurückgegangen<br />

Durch den erfreulichen Anstieg des Neugeschäfts erhöhten sich die Abschlusskosten im Berichtszeitraum<br />

um 5,1 % auf 588,5 Mio. € (Vorjahr: 559,8 Mio. €). Während die darin enthaltenen Abschlussprovisionen um<br />

14,3 % über dem Vorjahreswert lagen, sind die sonstigen Abschlusskosten deutlich um 14,3 %<br />

zurückgegangen. Hier zeigt sich der Erfolg unserer Maßnahmen zur Kostensenkung. Der<br />

Abschlusskostensatz (Abschlusskosten in Prozent der Beitragssumme des eingelösten Neugeschäfts) lag mit<br />

4,5 % um 1,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 5,6 %. Rund 0,6 Prozentpunkte Verbesserung<br />

sind auf die geringeren sonstigen Abschlusskosten zurückzuführen. Die verbleibende Differenz hängt mit der<br />

zweiten Riester-Erhöhungsschicht zusammen. Während das Neugeschäftsvolumen in dem Jahr des<br />

Zugangs gewertet wird, belasten die Provisionen aus der Stufenanpassung in den Folgejahren das Ergebnis<br />

weiter, ohne dass diesen ein Neugeschäft gegenüber steht. Insofern stellen sich die Jahre mit Riester-<br />

24


Lagebericht<br />

Stufenerhöhungen mit Bezug auf den Abschlusskostensatz als „zu gut“ und die ohne Stufenerhöhung<br />

entsprechend als „zu schlecht“ dar.<br />

Verwaltungskostensatz auf Vorjahresniveau<br />

Die Verwaltungskosten stiegen von 104,6 Mio. € um 7,2 % auf 112,2 Mio. €. Ursächlich für diese<br />

Entwicklung sind im Wesentlichen höhere Bestandspflegeprovisionen. Der Verwaltungskostensatz<br />

(Verwaltungskosten in Prozent der gebuchten Bruttobeiträge) lag mit 3,0 % auf Vorjahresniveau.<br />

Gesamtüberschuss und Überschussverwendung<br />

Der Rohüberschuss erreichte im Geschäftsjahr – nach einem außerordentlichen Ergebnis von -10,1 Mio. € -<br />

insgesamt 569,6 Mio. € (+ 13,9 %). Das außerordentliche Ergebnis setzt sich zusammen aus Erträgen von<br />

44,3 Mio. € aus dem Verkauf unseres Maklerservices an unsere Schwestergesellschaft Volksfürsorge<br />

Deutsche Lebensversicherung einerseits und Aufwendungen von 46,7 Mio. € aus der vollständigen<br />

Abschreibung eines immateriellen Vermögensgegenstands im Zusammenhang mit der exklusiven Nutzung<br />

eines Vertriebsweges sowie dem Vorkaufsrecht auf Anteile an diesem Vertriebsweg und 7,6 Mio. € aus der<br />

Bildung einer Rückstellung für die Durchführung von strukturellen Maßnahmen infolge von Konzernprojekten<br />

andererseits. Nach Zuteilung der Direktgutschrift von 142,1 Mio. € ergab sich ein Gesamtüberschuss von<br />

427,5 Mio. €, der um 54,9 Mio. € bzw. 14,8 % über dem Wert des Vorjahres lag. Ursächlich für diesen<br />

Anstieg ist im Wesentlichen das bessere Nettoergebnis aus Kapitalanlagen.<br />

Aus dem Gesamtüberschuss haben wir der für zukünftige Überschussbeteiligungen der<br />

Versicherungsnehmer bestimmten Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 387,5 Mio. € (Vorjahr:<br />

328,5 Mio. €) zugewiesen. Die RfB beträgt nach Entnahme von 247,5 Mio. € am Geschäftsjahresende<br />

nunmehr 1 266,9 Mio. €. Damit stellen wir unseren Kunden 529,6 Mio. € (93,0 %) aus dem<br />

Geschäftsjahresergebnis zur Verfügung. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt 40,0 Mio. €<br />

(Vorjahr: 44,0 Mio. €) und wird zur Stärkung des Eigenkapitals den anderen Gewinnrücklagen zugeführt.<br />

25


Lagebericht<br />

Überschussbeteiligung unserer Kunden<br />

Unsere auf Kontinuität ausgerichtete Bemessung der Überschussbeteiligung, unsere Erfolge bei der<br />

Ertragsverbesserung und eine ausgewogene Entwicklung der RfB erlaubten es, die Überschussbeteiligung<br />

<strong>2006</strong> grundsätzlich aufrecht zu erhalten. Die Verzinsung der Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

(Deckungskapitale, verzinslich angesammelte Überschussguthaben) belief sich somit im Jahr <strong>2006</strong> – wie<br />

auch im Vorjahr – auf i. d. R. 4,05 % bis 4,25 %.<br />

Eine Ausnahme von dieser Regel waren diejenigen Bestandsgruppen der Rentenversicherungen, bei denen<br />

die Deckungsrückstellung aufgrund der stärker als erwartet gestiegenen Lebenserwartung der Versicherten<br />

seit dem 31.12.2004 mit neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen ermittelt wird. Hier ergibt sich ein<br />

Bedarf, die Deckungsrückstellungen aufzustocken. Zur Finanzierung dieses Mehrbedarfs wurde deshalb die<br />

Überschussbeteiligung der Versicherungen der betroffenen Bestandsgruppen <strong>2006</strong> gesenkt; sie wird auch<br />

bis auf weiteres niedriger als vorher ausfallen. Konkret wurde bei den betroffenen Beständen die<br />

Zinsüberschussbeteiligung reduziert (i. d. R. um 0,6 Prozentpunkte). Bei Tarifen mit 4 % Rechnungszins<br />

senkten wir die Zinsüberschussbeteiligung um 0,1 Prozentpunkte und minderten zusätzlich den<br />

Schlussüberschussanteil. Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen wurde der beitragsbezogene<br />

Kostenüberschussanteilsatz um einen Prozentpunkt gesenkt.<br />

Die Überschussbeteiligung unserer Kunden wird zum Teil aus der RfB dotiert, zum Teil erfolgt sie als<br />

Direktgutschrift. Nach unserem Geschäftsplan erhielten die Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-,<br />

Vermögensbildungs- sowie Renten- und Pensionsversicherungen – wie in den Vorjahren – mit den Zins- und<br />

Ansammlungs-Überschussanteilen eine Direktgutschrift von 0,9 % bei den Tarifen, bei denen eine<br />

rechnungsmäßige Verzinsung von 3,0 % garantiert ist, und von 0,4 % bei den Tarifen mit einem<br />

Rechnungszins von 3,50 %. Die Tarife mit einem Rechnungszins von 3,25 % erhielten eine Direktgutschrift<br />

von 0,65% bzw. von 1,3 % bei der Tarifgeneration mit einem Rechnungszins von 2,75 %. Abweichend davon<br />

betrug die Direktgutschrift bei konventionellen Rentenversicherungen und Fondsgebundenen<br />

Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilrenten, bei denen die Anpassung der<br />

Deckungsrückstellung an die aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten durch eine vorübergehende<br />

Reduzierung der Überschussbeteiligung gegenfinanziert wird, 0,3 % des maßgebenden<br />

Versicherungsnehmer-Guthabens (bei einem Rechnungszins von 3,0 %) bzw. 0,05 % (bei einem<br />

Rechnungszins von 3,25 %). Bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 4,0 % entfiel die Direktgutschrift von<br />

Zinsüberschüssen. Ferner wurden die Grund-Überschussanteile für die Risikoversicherungen unserer<br />

Tarifgenerationen mit einem Rechnungszins von 4,0 %, 3,25 % und 2,75 % sowie die Grund- und Risiko-<br />

Überschussanteile bei den Tarifen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG" in voller Höhe als<br />

Direktgutschrift gewährt.<br />

Für 2007 ist grundsätzlich keine Änderung der Überschussbeteiligung vorgesehen. Allerdings wird ab diesem<br />

Jahr auch bei Rentenversicherungen des regulierten Altbestandes (Vertragsabschlüsse bis 1994) zur<br />

Finanzierung der erforderlichen Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten<br />

26


Lagebericht<br />

Sterbewahrscheinlichkeiten die Zinsüberschussbeteiligung reduziert (in der Aufschubzeit um<br />

0,6 Prozentpunkte, im Rentenbezug i. d. R. um 0,1 Prozentpunkte) und damit einstweilen eventuell auch<br />

ganz entfallen. Für Berufsunfähigkeits-Versicherungen nach den Tarifen des regulierten Altbestandes wird die<br />

Schlussüberschussbeteiligung für die 2007 beginnenden Versicherungsjahre erhöht. Die für die einzelnen<br />

Abrechnungsverbände und Bestandsgruppen festgelegten Überschussanteil-Sätze für das Jahr <strong>2006</strong> sind<br />

auf den Seiten 107 bis 187 ausgewiesen.<br />

27


Kapitalanlagen<br />

Entwicklung der Kapitalanlagen<br />

Erhöhung des Kapitalanlagebestandes<br />

Lagebericht<br />

Der Kapitalanlagebestand ist im Geschäftsjahr um 8,7 % bzw. 1,9 Mrd. € auf 23,8 Mrd. € erfreulich<br />

gestiegen. Daran partizipiert der Kapitalanlagebestand für Fondsgebundene Versicherungen (FLV) mit einer<br />

Steigerung von 1,2 Mrd. € bzw. 23,6 % von 5,2 Mrd. € auf 6,4 Mrd. €. Die Kapitalanlagen ohne FLV-Bezug<br />

erhöhten sich um 0,7 Mrd. € bzw. 4,0 % auf 17,4 Mrd. €.<br />

Das Bruttoneuanlagevolumen betrug 6,8 Mrd. € bzw. ohne FLV 5,9 Mrd. €. Dem standen Abgänge in Höhe<br />

von 5,4 Mrd. € bzw. 5,1 Mrd. € gegenüber.<br />

Grundbesitz<br />

Zum Jahresende belief sich der Wert des Grundbesitzes auf 416,3 Mio. € (Vorjahr: 332,1 Mio. €). Während<br />

planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 21,7 Mio. € zu einer Bestandsminderung<br />

führten, ergab sich aus dem Saldo aus Käufen und Verkäufen sowie Anwachsung eine Erhöhung um<br />

105,6 Mio. €. Der Anteil der Immobilien an den Kapitalanlagen erhöhte sich auf 2,4 % (Vorjahr: 2,0 %).<br />

Verbundene Unternehmen<br />

Bei den Zugängen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 162,9 Mio. € handelt es sich in Höhe von<br />

55 Mio. € um Zweckgesellschaften, in die Hypothekendarlehen eingebracht wurden. Der Verkauf dieser<br />

Gesellschaften führte zu Abgängen in gleicher Höhe. Die AachenMünchener Lebensversicherung erhöhte im<br />

Geschäftsjahr ihre Beteiligungen an Private Equity - Gesellschaften um 47,6 Mio. € und investierte<br />

35,2 Mio. € in Immobilienfonds. Die Verschmelzung bzw. Anwachsung der Beteiligungen ARCADIUM<br />

Konzeption & Management für aktives Wohnen GmbH (ARCADIUM) und Schloß Bensberg Grundstücks-<br />

GbR führten zu entsprechenden Abgängen. Die von ARCADIUM gehaltene Beteiligung an der Schloß<br />

Bensberg Management GmbH sowie die in der Schloß Bensberg Grundstücks- GbR enthaltene Immobilie<br />

werden nunmehr im Direktbestand geführt. Die restlichen Abgänge entfallen mit 34,0 Mio. € auf eine Private<br />

Equity - Gesellschaft und mit 15,0 Mio. € auf eine Immobilien-KG.<br />

Der Abgang bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen betrifft mit 20,8 Mio. € die oben erwähnte<br />

Anwachsung. Bei den restlichen Abgängen handelt es sich um Rückzahlungen der ALLWO (13,6 Mio. €)<br />

sowie die vollständige Tilgung eines Nachrangdarlehens (10,0 Mio. €), das der AMB Generali Pensionskasse<br />

zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung gestellt worden war.<br />

29


Lagebericht<br />

Der Zugang von 58,3 Mio. € bei den Beteiligungen resultiert im überwiegenden Teil aus Investitionen in<br />

verschiedene Investmentfonds. Die Abgänge von 2,0 Mio. € betrafen rund zur Hälfte die vollständige<br />

Veräußerung der SM Wirtschaftsberatung AG.<br />

Der Bestand der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen stieg damit insgesamt um<br />

44,0 Mio. € auf 384,2 Mio. €. Entsprechend erhöhte sich der Anteil an den Kapitalanlagen von 2,0 % im<br />

Vorjahr auf 2,2 % im Geschäftsjahr.<br />

Aktien/Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Gesamtbestand von 1 726,0 Mio. € auf 1 717,5 Mio. € geringfügig<br />

zurückgegangen. Bei Zukäufen von 1 027,2 Mio. € und Verkäufen von 1 023,3 Mio. € sanken die<br />

Investmentanteile unter Berücksichtung von Zu- und Abschreibungen um 79,1 Mio. € auf 1 135,5 Mio. €.<br />

Das bedeutet einen Rückgang im Anteil an den gesamten Kapitalanlagen von 7,3 % auf 6,5 %.<br />

Aktien wiesen Zukäufe von 264,8 Mio. € und Verkäufe von 195,2 Mio. € auf und stiegen unter<br />

Berücksichtigung von Zu- und Abschreibungen von 499,5 Mio. € auf 570,4 Mio. €. Dies bedeutet einen<br />

Anstieg des Anteils an den Kapitalanlagen von 3,0 % auf 3,3 %.<br />

Festverzinsliche Wertpapiere und sonstige Ausleihungen<br />

Im Bereich der Inhaberschuldverschreibungen und anderer festverzinslicher Wertpapiere sowie sonstigen<br />

Ausleihungen ist im Geschäftsjahr stärker umgeschichtet worden. Abgängen von festverzinslichen<br />

Wertpapieren in Höhe von 2,6 Mrd. € und von Sonstigen Ausleihungen (Namensschuldverschreibungen,<br />

Schuldscheinforderungen, Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine) in Höhe von 0,9 Mrd. €<br />

standen Zugänge bei festverzinslichen Wertpapieren von 1,3 Mrd. € und bei Sonstigen Ausleihungen von<br />

2,6 Mrd. € gegenüber. Der Bestand an Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen<br />

Wertpapieren reduzierte sich dadurch von 5,7 Mrd. € zum Jahresbeginn auf 4,4 Mrd. € zum Jahresende.<br />

Dies entspricht 25,2 % des gesamten Kapitalanlagebestandes (Vorjahr: 34,1 %). Die Sonstigen Ausleihungen<br />

sind demgegenüber von 7,3 Mrd. € auf 9,0 Mrd. € angestiegen. Der Anteil an den Kapitalanlagen hat sich<br />

entsprechend von 43,9 % im Vorjahr auf 52,1 % zum Bilanzstichtag erhöht.<br />

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen<br />

In <strong>2006</strong> wurde ein Portefeuille an Hypothekendarlehen in Höhe von 57,4 Mio. € veräußert. Aufgrund dieser<br />

Veräußerung und unter Berücksichtigung des Neugeschäfts, der planmäßigen Tilgungen, der Rückzahlungen<br />

und Abschreibungen fiel der Bestand der Hypothekendarlehen um 223,1 Mio. € auf 1 003,6 Mio. €. Der<br />

Anteil am Gesamtbestand der Kapitalanlagen war mit 5,8 % gegenüber dem Vorjahresniveau von 7,3 %<br />

entsprechend rückläufig.<br />

30


Kapitalanlagen für Fondsgebundene Versicherungen<br />

Lagebericht<br />

Der Wert der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, die zu<br />

Zeitwerten bilanziert werden, stieg im Geschäftsjahr um 1 222,6 Mio. € auf 6 403,7 Mio. €. Eine Übersicht<br />

der Fonds, in die im Rahmen der Fondsgebundenen Versicherung investiert wurde, ist auf den Seiten 88 und<br />

89 zu finden.<br />

Bewertungsreserven<br />

Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden,<br />

betrugen insgesamt 300,4 Mio. € (Vorjahr: 558,2 Mio. €).<br />

Der Rückgang betrifft in erster Linie das Portfolio der festverzinslichen Wertpapiere und resultiert aus dem<br />

Anstieg des Zinsniveaus im Vergleich zum Vorjahr.<br />

Ergebnis aus Kapitalanlagen<br />

Nettoergebnis<br />

Die laufenden Kapitalerträge ohne FLV erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 % auf 876,5 Mio. €<br />

(Vorjahr: 781,7 Mio. €). Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Ausschüttungen aus<br />

Aktien und Investmentanteilen von insgesamt 158,6 Mio. € (Vorjahr: 60,2 Mio. €) sowie einer Steigerung der<br />

Erträge bei Inhaberschuldverschreibungen auf 225,3 Mio. € (Vorjahr: 212,2 Mio. €). Gegenläufig verliefen die<br />

Erträge aus Hypothekendarlehen, die planmäßig aufgrund der Bestandsreduzierung auf 62,7 Mio. € (Vorjahr:<br />

110,8 Mio. €) zurückgingen. Unter Einbezug der darüber hinaus erzielten Erträge aus den Anlagen für die<br />

Fondsgebundenen Versicherungen in Höhe von 99,8 Mio. € betrugen die laufenden Erträge insgesamt<br />

976,3 Mio. € (Vorjahr: 851,5 Mio. €).<br />

Aus dem Abgang von Kapitalanlagen (ohne FLV) konnten Gewinne in Höhe von 132,2 Mio. € erzielt werden.<br />

Die Verkaufsgewinne stammen überwiegend aus Aktien (46,0 Mio. €), Investmentanteilen (41,2 Mio. €) und<br />

festverzinslichen Wertpapieren (37,1 Mio. €). Diesen Gewinnen standen Verluste aus dem Abgang von<br />

Kapitalanlagen von 31,1 Mio. € gegenüber, die im Wesentlichen aus Abgängen von Kapitalanlagen in<br />

verbundenen Unternehmen (12,7 Mio. €), festverzinslichen Wertpapieren (12,7 Mio. €) und von<br />

Investmentanteilen (4,0 Mio. €) resultierten.<br />

Die außerplanmäßigen Abschreibungen von insgesamt 160,3 Mio. € entfielen mit 106,5 Mio. € auf Aktien und<br />

Investmentanteile (im Wesentlichen ausschüttungsbedingt) und mit 16,3 Mio. € auf festverzinsliche Titel.<br />

Weiter betroffen waren Hypothekendarlehen, Immobilien und Aktienoptionen. Hinzu kamen laufende<br />

Abschreibungen auf Immobilien in Höhe von 12,3 Mio. €. Die Zuschreibungen beliefen sich auf 37,3 Mio. €.<br />

Davon entfielen auf Investmentanteile 15,5 Mio. € und auf Aktien 9,0 Mio. €.<br />

Die Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von 75,6 Mio. € liegen um 63,4 Mio. €<br />

unter dem Vorjahreswert, der als Sondereffekt einen Zuschuss von 49,2 Mio. € an die ALLWO Allgemeine<br />

Wohnungsvermögens-Aktiengesellschaft (ALLWO) zur Verstärkung der Kapitalausstattung enthielt.<br />

31


Lagebericht<br />

In der FLV haben aufgrund der insgesamt positiven Marktentwicklung die Erträge aus Zuschreibungen die<br />

erforderlichen Zeitwertabschreibungen um 637,2 Mio. € übertroffen.<br />

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ohne FLV verzeichnet damit einen Anstieg um 4,8 % auf 767,9 Mio. €<br />

(Vorjahr: 732,7 Mio. €) und mit FLV um 7,7 % auf 866,6 Mio. € (Vorjahr: 804,7 Mio. €).<br />

Nettoverzinsung von 4,5 %<br />

Aus dem erzielten Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ergibt sich eine Nettoverzinsung ohne die<br />

Fondsgebundene Lebensversicherung von 4,5 % (Vorjahr: 4,5 %).<br />

32


Gewinnabführungsvertrag<br />

Lagebericht<br />

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres <strong>2006</strong> vor Gewinnabführung belief sich auf 40,0 Mio. €<br />

gegenüber 44,0 Mio. € im Vorjahr. Der Jahresüberschuss wird mit Zustimmung der AMB Generali vollständig<br />

in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.<br />

33


Lagebericht<br />

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Personalsituation<br />

Am Ende des Geschäftsjahres waren 3 933 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 4 367) für die<br />

AachenMünchener (AachenMünchener Lebensversicherung: 1 290) tätig. Im Innendienst arbeiteten 3 155<br />

(AachenMünchener Lebensversicherung: 1 231) und im angestellten Außendienst 778 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter (AachenMünchener Lebensversicherung: 59). Zusätzlich zu den vorher erwähnten fest<br />

angestellten Arbeitnehmern im Außendienst waren weitere 1 323 hauptberufliche Vermittler und eine Vielzahl<br />

nebenberuflicher Vermittler ausschließlich für uns tätig. Im Berichtsjahr haben wir 42 (AachenMünchener<br />

Lebensversicherung: 12) Auszubildende eingestellt. Zum Jahresende befanden sich 180 (AachenMünchener<br />

Lebensversicherung: 48) junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung zum<br />

Versicherungskaufmann. 121 (AachenMünchener Lebensversicherung: 21) Auszubildende legten in <strong>2006</strong> ihre<br />

Prüfung mit Erfolg ab.<br />

Die Aufwendungen für Gehälter und Sozialabgaben sind gegenüber dem Vorjahr um 3,0 % gesunken<br />

(AachenMünchener Lebensversicherung: - 9,2 %; bedingt durch die Übertragung der ASO an die<br />

AachenMünchener Versicherung). Für die Altersversorgung wurden 9,8 Mio. € (AachenMünchener<br />

Lebensversicherung: 3,1 Mio. €) aufgewendet.<br />

Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Das Jahr <strong>2006</strong> war von weit reichenden unternehmerischen Entscheidungen geprägt. Trotz der damit<br />

einhergehenden Verunsicherung und teilweise starker Betroffenheit in verschiedenen Bereichen haben sich<br />

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr engagiert für eine optimale Betreuung unserer Kunden und<br />

Vertriebe eingesetzt. So konnten wir auf dem Weg zur Erreichung unseres gewagten Zieles – zu den Top 3 in<br />

der Branche bei der Kundenzufriedenheit zu gehören – Fortschritte erzielen. Dazu hat auch die fortgesetzte<br />

Diskussion der Grundwerte unseres Leitbildes beigetragen.<br />

Die anstehenden Veränderungen stellen hohe Anforderungen an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,<br />

besonders auch an die Führungskräfte, die diese Prozesse steuern und begleiten. Wir unterstützten sie durch<br />

ein umfangreiches, den unterschiedlichen Situationen und Anforderungen angepasstes<br />

Entwicklungsprogramm, das auf einer systematischen Potenzialsichtung aufbaut.<br />

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Führungskräften für ihr großes<br />

Engagement und die erbrachten guten Leistungen.<br />

34


Lagebericht<br />

Unser Dank gilt auch allen Betriebsräten und ihren Gremien sowie dem Sprecherausschuss der Leitenden<br />

Angestellten für die verantwortungsvolle und sachorientierte Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Die<br />

Zusammenarbeit war stets vertrauensvoll und konstruktiv.<br />

Danken möchten wir auch denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach oft langjähriger und<br />

erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand getreten sind. Den verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

und den verstorbenen Pensionären werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren.<br />

35


Lagebericht<br />

Neue Produkte und Dienstleistungen<br />

Das zum 01. Januar 2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz teilt die Altersversorgung in die drei<br />

Schichten der Basisversorgung (hierzu gehören die sog. „Rüruptarife“), der kapitalgedeckten<br />

Zusatzversorgung (hierzu gehören die „Riestertarife“ und die betriebliche Altersversorgung) und der<br />

Kapitalanlageprodukte auf. Die Schichten unterscheiden sich in der Form ihrer steuerlichen Förderung.<br />

Anfang <strong>2006</strong> ergänzten wir unser nach einem „Universal-Life-Ansatz“ aufgebautes Produkt der dritten<br />

Schicht, „DIE WUNSCHPOLICE“ bzw. „PRIVATES ZUKUNFTSKONZEPT“, um eine weitere fondsgebundene<br />

Variante. Bei ihr können unsere Kunden Teilkapitalabfindungen oder -renten nicht nur hinsichtlich Höhe und<br />

Termin in sehr flexibler Weise auch noch während der Laufzeit wählen. Vielmehr können solche<br />

Auszahlungswünsche auch modellhaft vom Kunden bereits im Rahmen der Beratung vor Vertragsbeginn<br />

vorgegeben und berücksichtigt werden.<br />

Unter dem Produktnamen „PERSÖNLICHE STERBEFALLVORSORGE“ ergänzt eine Sterbegeldversicherung<br />

seit Beginn des Jahres <strong>2006</strong> unsere Angebotspalette. Wegen der mittlerweile ganz entfallenen<br />

Sterbegeldzahlungen der gesetzlichen Krankenkassen gewinnen derartige Versicherungen zunehmend an<br />

Bedeutung. Der Vertragsabschluss ist in der Regel ohne die Beantwortung von detaillierten Fragen zur<br />

Gesundheit möglich.<br />

Pünktlich zum 01. Januar <strong>2006</strong> stellten wir die erfolgreiche „PRIVAT-RENTE MIT GARANTIE“, unsere<br />

„Riestertarife“, auf die seitdem für Neuverträge erforderliche Unisex-Kalkulation um. Das bedeutet, dass sich<br />

für Frauen und Männer trotz ihrer unterschiedlichen Lebenserwartungen bei gleichem Alter und gleichem<br />

Beitrag gleich hohe Renten ergeben.<br />

Für den Bereich der betrieblichen Altersversorgung haben wir im Sommer <strong>2006</strong> mit der „bAV-Vorsorge<br />

PLUS“ einen speziellen Tarif auf den Markt gebracht, der ideal die Anforderungen zur Absicherung einer<br />

Beitragszusage mit Mindestleistung im Sinne des Betriebsrentengesetzes ermöglicht – und das ohne<br />

Haftungsrisiko für den Arbeitgeber. Dadurch, dass die nicht für die Garantie benötigten Anteile des<br />

Sparbeitrags sowie die laufenden Überschussanteile bis zum Rentenbeginn fondsgebunden investiert<br />

werden, kann der versicherte Arbeitnehmer gleichzeitig an den Chancen z. B. des Aktienmarktes teilhaben.<br />

Mitte <strong>2006</strong> haben wir auch unsere Produktpalette der „RENTE PUR“ für die erste Schicht erweitert.<br />

Nachdem die Finanzverwaltung klargestellt hatte, dass bei einem solchen Vertrag ein bei Tod des<br />

Versicherten verfügbares Kapital auch zur Bildung einer Hinterbliebenenrente verwendet werden darf,<br />

konnten wir entsprechende konventionelle und fondsgebundene Tarife einführen. Zusammen mit der vom<br />

Gesetzgeber im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2007 rückwirkend ab <strong>2006</strong> angepassten sog.<br />

Günstigerprüfung, durch die nun auch für Selbstständige die steuerliche Förderung für Verträge der<br />

36


Lagebericht<br />

Basisversorgung attraktiver wird, erwarten wir mit den zusätzlichen Tarifen nun mehr Akzeptanz in der<br />

Bevölkerung. Dem endgültigen Durchbruch steht leider immer noch im Wege, dass eine Kapitalabfindung<br />

- auch nur teilweise - bei „Rürupverträgen“ gesetzlich nicht erlaubt ist.<br />

Ein Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeiten des Jahres <strong>2006</strong> entfiel auf unsere neuen Produkte der<br />

„PRIVATEN PFLEGERENTE“. Hiermit ermöglichen wir unseren Kunden die finanzielle Absicherung des<br />

Pflegefallrisikos in verschiedenen Formen. Die „PRIVATE PFLEGERENTE 3PLUS“ bietet eine nach der<br />

Schwere der Pflegebedürftigkeit gestaffelte Leistung bereits ab der ersten von drei Pflegestufen, in jedem Fall<br />

jedoch, wenn der Versicherte demenziell erkrankt. Mit der preiswerteren „PRIVATEN PFLEGERENTE BASIS”<br />

wird nur der schlimmste Fall, der Eintritt der Pflegestufe 3, finanziell abgesichert. Eine Marktneuheit ist, dass<br />

wir bei dieser Tarifvariante vor Vertragsbeginn vom Antragsteller nicht die Beantwortung von detaillierten<br />

Gesundheitsfragen erwarten. Bei der „PRIVATEN PFLEGERENTE OPTIO“ kann sich ein Kunde mit einem<br />

relativ geringen Beitrag das Recht sichern, zu einem späteren Zeitpunkt unabhängig von seinen dann<br />

vorliegenden Gesundheitsverhältnissen eine lebenslange Pflegefallabsicherung gegen Einmalbeitrag zu<br />

erwerben.<br />

Zum Jahreswechsel <strong>2006</strong>/2007 haben wir unsere gesamten Neugeschäftstarife, bei denen wir eine<br />

Zinsgarantie bieten, entsprechend der Änderung der Deckungsrückstellungsverordnung auf den seit dem<br />

höchstzulässigen Rechnungszinssatz von 2,25 % umgestellt.<br />

37


Lagebericht<br />

Organisation<br />

Einbindung in die AMB Generali Gruppe<br />

Die AachenMünchener Lebensversicherung ist eine Gesellschaft der AMB Generali Gruppe, an deren Spitze<br />

die AMB Generali Holding AG (AMB Generali) steht. Die AMB Generali gehört mehrheitlich zur weltweit<br />

tätigen Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eine der größten Versicherungsgruppen in Europa.<br />

Vertriebe und Kundenservice<br />

Starke Partner im Verbund<br />

Die Einbindung der AachenMünchener in die AMB Generali Gruppe bietet unseren Kunden ein komplettes<br />

Service- und Finanzdienstleistungsangebot aus dem Versicherungs-, Banken-, Investment- und<br />

Bausparbereich. Durch diesen leistungsstarken Verbund können wir mit aufeinander abgestimmten<br />

Produkten allen Kundenbedürfnissen in den Bereichen der privaten Risikoabsicherung und Altersvorsorge,<br />

bei Finanzierungen, Bankprodukten sowie in der Vermögensanlage gerecht werden. Die Vermittlung unserer<br />

Produkte erfolgte in <strong>2006</strong> über unsere eigenen Vertriebe und die Deutsche Vermögensberatung sowie die<br />

Deutsche Bausparkasse Badenia AG, die CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG und auch über Makler.<br />

Eigene Vertriebe gut behauptet<br />

Unsere eigenen Vertriebe konnten im Geschäftsjahr im Bestand eine Versicherungssumme von 29,1 Mrd. €<br />

mit einem laufenden Jahresbeitrag von 711,3 Mio. € erreichen. Das vermittelte Neugeschäft belief sich auf<br />

einen laufenden Jahresbeitrag von 79,7 Mio. €. Mit diesem Ergebnis trugen diese Vertriebe wiederum den<br />

zweitgrößten Anteil zum Neugeschäft bei. Zu den eigenen Vertriebsorganisationen zählten als<br />

Ausschließlichkeitsvertriebe die AachenMünchener Beratungs- und Serviceorganisation (AMBuS) und die<br />

FVD Gesellschaft für Finanzplanung und Vorsorgemanagement Deutschland mbH sowie als<br />

Nichtausschließlichkeitsvertriebe die AMPAS AachenMünchener Partner-Service GmbH und der<br />

Maklerservice. Neben der kompletten Produktpalette der AachenMünchener in Leben und Komposit<br />

vermitteln diese Vertriebe alle Versicherungs- und Finanzprodukte unserer Partner, der AMB Generali Asset<br />

Managers Kapitalanlagegesellschaft mbH, der AdvoCard Rechtsschutzversicherung AG, der Deutsche<br />

Bausparkasse Badenia AG, der Commerzbank AG sowie der CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG.<br />

Zudem bieten wir über die AM Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung mbH in dem Wachstumsmarkt<br />

der betrieblichen Altersversorgung maßgeschneiderte Produkte in allen fünf Durchführungswegen an. Dabei<br />

werden auch Produkte der AMB Generali Pensionskasse AG verkauft.<br />

38


Versicherungsbetrieb kunden- und vertriebsnah ausgerichtet<br />

Lagebericht<br />

Die Wettbewerbsfähigkeit der AachenMünchener wurde auch in diesem Jahr durch konsequente<br />

Ausrichtung des Versicherungsbetriebes auf unsere Kunden und noch intensivere Unterstützung unserer<br />

Vertriebe weiter gestärkt. Zur Förderung kundenfreundlichen Verhaltens haben wir die traditionell<br />

produktivitätsorientierten Teamergebnisse der Abteilungen und Gruppen in unseren Kundenservice-<br />

Direktionen um anspruchsvolle kundenorientierte Leistungsstandards erweitert.<br />

Die durchschnittliche telefonische Erreichbarkeit der KD’en konnte weiter gesteigert werden und liegt jetzt<br />

ganzjährig deutlich über 80 %. Unsere Erfahrungen und Rückmeldungen zeigen, dass dieser Service-Level<br />

sowohl unter Zufriedenheits- als auch unter Kostenaspekten sehr gut ist.<br />

Auch in der maschinellen Antragsbearbeitung sind weitere Fortschritte erzielt worden. Die nachhaltige<br />

Erhöhung des maschinell verarbeitbaren Anteils der auf elektronischem Weg eingereichten Neuanträge führte<br />

zu einer schnelleren und kundenfreundlicheren Policierung.<br />

Die AachenMünchener hat für ihren hervorragenden Kundenservice zum zweiten Mal in Folge das Gütesiegel<br />

der TÜV Rheinland Group erhalten. Bestätigt hat der TÜV das Gütesiegel für die Kommunikation der<br />

AachenMünchener mit ihren Kunden per Telefon, Brief und E-Mail, das bereits im vergangenen Jahr erstmals<br />

vergeben wurde. Das Gütesiegel „Zertifizierter Kundenservice“ bestätigt die AachenMünchener darin, eine<br />

schnelle und kompetente Bearbeitung der Kundenwünsche zu gewährleisten.<br />

39


Lagebericht<br />

Nachtragsbericht<br />

Es sind keine Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres von besonderer Bedeutung eingetreten.<br />

40


Chancen<br />

Lagebericht<br />

Die AachenMünchener belegt heute bereits in ihrem einheitlichen Auftritt von Lebens- und Sachversicherung<br />

eine Reihe von führenden Positionen im deutschen Versicherungsmarkt. Dies gilt z.B. für Fondsgebundene<br />

Versicherungen, Riester-Produkte, Berufsunfähigkeitsversicherungen oder auch bei aktuellen Innovationen in<br />

der Kraftfahrt-Versicherung. Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die erreichten Positionen<br />

in einem schwierigen Umfeld immer wieder verteidigt werden müssen.<br />

Die AachenMünchener stellt sich diesen Herausforderungen des zunehmend härter werdenden<br />

Wettbewerbes durch eine richtungweisende und in der Branche einzigartige strategische Neuausrichtung<br />

des Vertriebs. Die Zusammenführung unserer eigenen AachenMünchener Beratungs- und Service-<br />

Organisation (AMBuS) und der FVD Gesellschaft für Finanzplanung und Vorsorgemanagement Deutschland<br />

mbH in die Gesellschaft „Allfinanz“ und die Übertragung dieser Gesellschaft an die Deutsche<br />

Vermögensberatung verspricht eine Stärkung dieses Vertriebswegs. Spezifische Stärken der bisher<br />

getrennten Organisationen werden gebündelt und dem Kunden in einem umfassenden Beratungsservice zur<br />

Verfügung gestellt.<br />

Die AachenMünchener bekennt sich mit dieser Strategie uneingeschränkt zum Ausschließlichkeitsvertrieb<br />

und nutzt damit konsequent die Chancen, die sich für diese Vertriebsform aus der EU-Vermittlerrichtlinie, die<br />

Anfang 2007 in deutsches Recht transformiert wird, ergeben. Durch die klare Rollenverteilung wird sich die<br />

AachenMünchener zukünftig ausschließlich auf die Entwicklung moderner, attraktiver Produkte zur privaten<br />

Vorsorge im Bereich der Lebens- und Sachversicherung sowie das Gewerbegeschäft, auf eine qualitativ<br />

hervorragende Vertriebsunterstützung und einen erstklassigen Kundenservice konzentrieren.<br />

Die alleinige Vertriebskompetenz liegt bei der Deutschen Vermögensberatung. Beide Unternehmen erwarten<br />

von dieser exklusiven Partnerschaft eine Verbesserung ihrer strategischen Position, weiteres Wachstum und<br />

die Ausschöpfung von Kostensynergien.<br />

Die strategische Position der AachenMünchener verbessert sich, weil sie sich auf ihre Funktionen als<br />

Produktgeber und Betreuer für Kunden und Vertriebe konzentrieren kann. Dadurch gewinnt sie in diesen<br />

Bereichen an Umsetzungskraft und –qualität. Durch den Verzicht auf den Vertrieb über Nicht-<br />

Ausschließlichkeitsvertriebe gewinnt die Produktpalette durch ihre Exklusivität, die im vertrieblichen Ansatz<br />

von großer Bedeutung für die Deutsche Vermögensberatung ist.<br />

Wir erwarten auch ein stärkeres Wachstum aus dem dadurch entstehenden Ausschließlichkeitsvertrieb. Für<br />

die Vermittler der Deutsche Vermögensberatung verbessern sich die Rahmenbedingungen durch den<br />

Zugewinn an Aufmerksamkeit für sie; für die bisherigen AMBuS-Vermittler werden sich durch die<br />

Verbreiterung der Produktpalette auf attraktive Bank- und Fondsprodukte sowie durch die Übertragung des<br />

41


Lagebericht<br />

wachstumsorientierten Geschäftsmodells der Deutsche Vermögensberatung zusätzliche Wachstumschancen<br />

ergeben.<br />

Schließlich erwarten wir die Erzielung von Kostensynergien. Durch den Verzicht auf eine aufwändige,<br />

kostenintensive, dezentrale Infrastruktur zur Unterstützung der Vermittler verbessert sich die Kostensituation.<br />

Außerdem werden die Vertriebsaufwendungen auf eine flexible Basis gestellt. Hinzu kommen<br />

Kostenersparnisse in der zentralen Vertriebsunterstützung.<br />

Unsere Kunden profitieren von diesen Maßnahmen durch eine klare Beratung, einen erstklassigen Service<br />

und ausgezeichnete Leistungen. Der vertriebliche Ansatz der Deutsche Vermögensberatung verfolgt eine<br />

stabile, langfristige Vollkundenstrategie. Sie bildet die Grundlage für Bestand und Ausbau unserer<br />

Kundenbeziehungen. Wir unterstützen dies durch die laufende Verbesserung unserer Arbeitsorganisation und<br />

die Gestaltung einer entsprechenden technischen Unterstützung. Periodische Kundenbefragungen geben<br />

uns Hinweise, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht und ob ergriffene Maßnahmen sich in<br />

Verbesserungen der Kundenzufriedenheit niederschlagen.<br />

Durch den eingeschlagenen Weg profitiert die AachenMünchener noch mehr als bisher von der Marktnähe<br />

und der Vertriebskompetenz der Deutsche Vermögensberatung. Dies gilt insbesondere auch bei der<br />

Entwicklung neuer Produkte.<br />

Eine einzigartige Chance zur Differenzierung und Voraussetzung erfolgreicher Marktentwicklung liegt in der<br />

Finanzstärke unseres Unternehmens. Seit 1999 in Folge erhält die AachenMünchener Lebensversicherung<br />

eine „AA“-Bewertung („Ausgezeichnet“) im interaktiven Rating der international anerkannten Ratingagentur<br />

Standard & Poor's. Dies ist einzigartig in Deutschland. Diese Bewertung ist eine wichtige Empfehlung in<br />

Zeiten steigender Bedürfnisse nach Sicherheit und Transparenz in der Finanzdienstleistungsbranche. Seit<br />

2005 erfolgt diese Wertung im Konzernverbund mit der AMB Generali, Aachen, und der Assicurazioni<br />

Generali S.p.A., Triest.<br />

Das ausgezeichnete Rating sowie die Konzentration auf das am Markt langfristig angelegte und sehr<br />

erfolgreiche Vertriebsmodell der Deutsche Vermögensberatung führen zu einer dauerhaften Sicherung und<br />

Entwicklung der AachenMünchener. Auf der Grundlage dieser weit reichenden unternehmerischen<br />

Entscheidungen sind wir zuversichtlich, auch in Zukunft ertragreich zu wachsen.<br />

42


Lagebericht<br />

Risikomanagement und Risiken der zukünftigen Entwicklung<br />

Organisation des Risikomanagements<br />

Das Risikomanagementsystem unserer Gesellschaft ist in das zentrale Steuerungssystem der AMB Generali<br />

Gruppe eingebunden. Ziel ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren sowie<br />

zu kontrollieren.<br />

Das Risikomanagementsystem des Unternehmens ist vor diesem Hintergrund sowohl zentral als auch<br />

dezentral organisiert. Das dezentrale Risikomanagement koordiniert die Aktivitäten in den einzelnen<br />

Konzernunternehmen. Der dezentrale Risikomanager ist zugleich fachlicher Ansprechpartner für den<br />

Vorstand und den zentralen Konzernrisikomanager. Der aufbauorganisatorische Rahmen des<br />

Risikomanagementsystems umfasst die Mitglieder des Vorstandes, die Verantwortlichen aller betroffenen<br />

Fachbereiche, den Risikomanager und die Abteilung Konzern-Revision.<br />

Alle wesentlichen aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen des Risikomanagements sind im<br />

Risikomanagementsystem zusammengefasst und dokumentiert, welches somit die Grundlage für die<br />

integrierte Risikoüberwachung und –steuerung bildet.<br />

Um die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems zu gewährleisten, wird es regelmäßig durch die<br />

Abteilung Konzern-Revision als übergeordnete, prozessunabhängige Instanz geprüft.<br />

Das Risikomanagementsystem innerhalb der AMB Generali Gruppe<br />

Das Risikomanagementsystems der AMB Generali Gruppe gliedert sich in verschiedene Bausteine, die wie<br />

folgt untereinander verbunden sind:<br />

43


Lagebericht<br />

Abb. 1: Zusammenhänge im Risikomanagementsystem (RMS)<br />

Der erste Schritt im Rahmen des Risikomanagementsystems besteht in der Identifikation aller Risiken, die<br />

das Unternehmen an der Erreichung der Geschäftsziele hindern können. Die Erfassung dieser Risiken<br />

geschieht auf Basis einer mindestens einmal jährlich stattfindenden Risikoinventur in den einzelnen (Konzern-)<br />

Unternehmen.<br />

In Anlehnung an Branchenstandards wird das gesamte Unternehmensrisiko den folgenden vier Risikoklassen<br />

zugeordnet; diese weisen jeweils mehrere Unterklassen und –arten auf:<br />

Abb. 2: Risikoklassen und -unterklassen<br />

44<br />

Markt Markt- -<br />

preise risiken<br />

Risikosteuerung<br />

Kapital -<br />

anlage -<br />

risiken<br />

W Wäh- -<br />

risiken rungen<br />

Adressaus- Konz -<br />

entrations fall/ Konzentration<br />

risiken<br />

Kapitalanlagen<br />

Risiko -<br />

identifikation<br />

Überwachung<br />

des RMS<br />

Risikoreporting<br />

Kreditrisiken<br />

Rückversicherung<br />

Unternehmensrisiko<br />

Sonstige<br />

Forderungen<br />

Risikoanalyse<br />

und -bewertung<br />

Segment -<br />

spezifische<br />

Risiken<br />

Sonstige<br />

Risiken<br />

Leben Kranken Komposit


Risikoklassen und –arten:<br />

Lagebericht<br />

Kapitalanlagerisiken<br />

Die Kapitalanlagerisiken setzen sich aus Markt-, Währungs- und Konzentrationsrisiken zusammen, die<br />

aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussender Faktoren - wie Zins-,<br />

Aktienkurs- oder Wechselkursveränderungen sowie Immobilienpreisen - oder aufgrund einer unzureichenden<br />

Diversifikation im Portefeuille, Verluste generieren können.<br />

Kreditrisiken<br />

Kreditrisiken sind Risiken, bei denen aus einer dauerhaften Bonitätsverschlechterung, dem Ausfall oder<br />

Teilausfall eines Emittenten oder Kontrahenten Verluste entstehen können. Risiken aus dem Ausfall von<br />

Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft ergeben sich in der Erstversicherung insbesondere aus<br />

Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern, -vermittlern und Rückversicherern.<br />

Segmentspezifische (sog. versicherungstechnische) Risiken<br />

Das segmentspezifische Risiko für die Lebensversicherung setzt sich aus Kostenrisiko, biometrischem Risiko<br />

und Stornorisiko zusammen. Die Risiken resultieren daraus, dass die zukünftige Kosten- oder Stornosituation<br />

sowie der mögliche Eintritt des Versicherungsfalles von den Erwartungen abweichen können, die der<br />

Prämienkalkulation zugrunde gelegen haben.<br />

Sonstige Risiken<br />

Sonstige Risiken treten im Zusammenhang mit allen betrieblichen Systemen und Prozessen auf, vor allem als<br />

Risiken, die durch menschliches oder technisches Versagen und externe Einflussfaktoren entstehen können.<br />

Sonstige Risiken umfassen somit allgemeine Geschäftsrisiken, operationale, strategische und rechtliche<br />

Risiken.<br />

Innerhalb der Risikoanalyse und –bewertung werden alle identifizierten Risiken im Rahmen des<br />

Risikomanagementsystems der AMB Generali Gruppe einer adäquaten Betrachtungsweise zugeordnet, die<br />

der unterschiedlichen Qualität der Risiken Rechnung trägt.<br />

Die Zuordnung der Risiken auf vier standardisierte Betrachtungsweisen und nachfolgenden<br />

Managementprozessen folgt drei wesentlichen Kriterien:<br />

1. Wesentlichkeit des Risikos<br />

2. Quantifizierbarkeit des Risikos;<br />

3. Zeithorizont, mit der das sich realisierende Risiko potenziell zur Bestandsgefährdung beitragen kann.<br />

45


Lagebericht<br />

Kriterium Klassifizierung des Risikos<br />

Wesentlichkeit ja ja ja nein<br />

Quantifizierbarkeit ja nein ja/ nein ja/ nein<br />

Zeithorizont < 1 Jahr ja ja nein nein<br />

46<br />

Quantitativ gestützter<br />

Managementprozess<br />

Abb. 3: Zuordnung der Risiken zu Prozessen<br />

Qualitativer<br />

Managementprozess<br />

Strategischer<br />

Controllingprozess<br />

Regulärer<br />

Geschäftsprozess<br />

Ist das identifizierte Risiko quantifizierbar und kann binnen eines Jahres den Fortbestand des Unternehmens<br />

gefährden, so wird es dem quantitativ gestützten Managementprozess zugeordnet. Die notwendige<br />

Risikoquantifizierung erfolgt auf der Grundlage eines einheitlichen Konzernrisikomodells und umfasst alle<br />

Kapitalanlage-, Kredit- und segmentspezifischen Risiken. Sonstige Risiken werden im Rahmen des<br />

Konzernrisikomodells pauschal abgebildet, da sie mangels ausreichend quantifizierbarer Beobachtung zurzeit<br />

nicht genügend modellierbar sind.<br />

Die Sonstigen Risiken werden primär einem qualitativen Managementprozess zugeordnet. Hier werden<br />

solche Risiken berücksichtigt, die nicht bzw. nicht angemessen quantifizierbar sind, aber dennoch kurzfristig<br />

binnen eines Jahres den Fortbestands des Unternehmens wesentlich bedrohen könnten. Wichtigstes<br />

Beispiel dieser Gruppe von Risiken sind die IT-Risiken.<br />

Der strategische Controllingprozess informiert das Management über nicht modellierte bzw. nicht<br />

angemessen modellierbare Risiken mit dem Potenzial für eine langfristige, schleichende Bedrohung des<br />

Fortbestands des Unternehmens.<br />

Nicht bestandsgefährdende Risiken umfassen übrige Risiken, die definierte Schwellenwerte unterschreiten<br />

und nicht signifikant zur Gefährdung des Fortbestands des Unternehmens beitragen. Ihre Steuerung erfolgt in<br />

den Regulären Geschäftsprozessen und ist Bestandteil selbstverständlicher Sorgfalt in der täglichen<br />

Unternehmensführung.<br />

Das vierteljährliche Risikoreporting zu den vorab identifizierten Risiken gewährleistet eine regelmäßige<br />

Kommunikation. Zusätzlich ist ein Ad-Hoc-Berichtswesen etabliert. In den quartärlichen Risikoberichten<br />

stehen die Risiken im Fokus, die den quantitativen und qualitativen Managementprozessen zugeordnet<br />

worden sind und kurzfristig den Fortbestand des Unternehmens bedrohen können. Die Berichterstattung<br />

berücksichtigt zudem neu identifizierte bzw. neu erfasste Risiken.


Lagebericht<br />

Hinsichtlich der Risiken aus dem quantitativen Risikomanagementprozess werden in den Risikoberichten<br />

sowie weiteren Unterlagen detaillierte Aussagen zum erforderlichen Risikokapital getroffen. Die Kapitalbedarfe<br />

für die Risikotreiber werden einzeln ausgewiesen und unter Berücksichtigung von Risikoausgleichseffekten<br />

zum gesamten Kapitalbedarf aggregiert und den Eigenmitteln des Unternehmens gegenübergestellt.<br />

Zusätzlich werden verschiedene Kennziffern zur Adäquanz von verfügbarem zu erforderlichem Risikokapital<br />

ermittelt.<br />

Als Berichtsperioden werden die Ist-Quartalsstichtage sowie der Planungszeitraum abgebildet. Auf der Basis<br />

der unternehmensbezogenen Einzelberichte wird durch eine Konzernaggregation zudem ein Gesamtbericht<br />

(Konzernrisikobericht) erstellt. Berichtsempfänger ist v. a. die Unternehmensführung (Vorstand), betroffene<br />

Fachbereiche sowie die interne Revision. Eine regelmäßige Berichterstattung erfolgt zudem in den RMC-<br />

Sitzungen (Risk Management Committee). Hier erfolgt der unternehmensübergreifende Austausch zu<br />

risikomanagementrelevanten Sachverhalten. Auch die Dokumentation sowie das Controlling der eingeleiteten<br />

Maßnahmen zur Steuerung der identifizierten Risiken finden im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung<br />

statt. Insgesamt erlaubt das Risikoreporting somit eine systematische und geordnete Weiterleitung<br />

risikorelevanter Informationen an die Entscheidungsträger.<br />

Zusätzlich werden die Rahmenbedingungen für die Risikosteuerung durch Kapitalanlage- und<br />

Zeichnungsrichtlinien, verschiedene Analyseinstrumente und vorhandene Limitsysteme ergänzt. Diese<br />

berücksichtigen neben ökonomischen Sicherheitsnebenbedingungen auch gesetzliche und sonstige<br />

Restriktionen.<br />

Sollte aufgrund einer sich unterjährig verschärfenden Risikosituation eine Abweichung von den<br />

Kapitalanlage-, Zeichnungs- oder anderweitigen Richtlinien erforderlich werden, so können risikomindernde<br />

Maßnahmen durch den Vorstand der Gesellschaft jederzeit beschlossen werden, da das Ad-Hoc-<br />

Instrumentarium ein diesbezügliches Vorgehen unterstützt.<br />

Die Risikoüberwachung obliegt in erster Linie den einzelnen Risikoverantwortlichen. Dies sind die<br />

Verantwortlichen aller betroffenen Fachbereiche, der Risikomanager sowie die Mitglieder des Vorstandes.<br />

Darüber hinaus ist in die Risikoüberwachung auch die Interne Revision eingebunden, die die<br />

Risikoeinschätzungen und Maßnahmeempfehlungen erhält, sowie, wenn notwendig, bewertende<br />

Stellungnahmen zu den dargestellten Sachverhalten abgibt. Als prozessunabhängige Instanz obliegt ihr die<br />

regelmäßige Prüfung des Risikomanagementsystems insbesondere im Hinblick auf seine Funktionsfähigkeit,<br />

wobei die Grundsätze Funktionstrennung und Revisionsfähigkeit durchgängig beachtet werden. Die<br />

Revisionsfähigkeit wird unter den Schwerpunktaspekten Ordnungsmäßigkeit und Sicherheit durch<br />

47


Lagebericht<br />

• Vier-Augen-Prinzip,<br />

• Routinen des Internen Kontroll-Systems und<br />

• Dokumentation der zu befolgenden Richtlinien<br />

sichergestellt.<br />

Solvabilitätsanforderungen<br />

Die Solvabilität beträgt 148,8 %. Diese Quote ergibt sich ohne Abzug von Beteiligungen an Kreditinstituten,<br />

Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen. Auf Ebene der Solo-Solvabilität besteht keine<br />

Abzugsverpflichtung von Beteiligungen an Kreditinstituten, Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen<br />

sowie Forderungen aus Genussrechten und Nachrangdarlehen gegenüber Kreditinstituten,<br />

Finanzdienstleistungsinstituten und Finanzunternehmen, da das Unternehmen in die Berechnung einer<br />

Finanzkonglomeratesolvabilität auf Ebene der AMB Generali einbezogen wird. Es wurden vorhandene<br />

Eigenmittel in Höhe von 1 278,1 Mio. € berücksichtigt. Bewertungsreserven flossen in die Berechnung nicht<br />

ein. Die Kapitalausstattung ist dem Geschäftszweck und der Risikolage angemessen.<br />

Zusammenfassende Darstellung der Risikolage<br />

Im Rahmen der expliziten Risikobewertung durch das Konzernrisikomodell ist eine adäquate Kapitalisierung<br />

der AachenMünchener Lebensversicherung zum heutigen Zeitpunkt zu verzeichnen.<br />

Auch den operationalen Risiken begegnen wir frühzeitig und sachgerecht. Durch die Einbindung der AMB<br />

Generali Informatik Services GmbH - bei ihr sind die Aufgaben des Konzerns im Bereich IT gebündelt - in das<br />

Risikomanagementsystem der AMB Generali Gruppe verfügen wir über effiziente Instrumente, IT-Risiken<br />

konzernweit zu erkennen.<br />

Die Risiken, die aus vertraglichen Vereinbarungen oder rechtlichen und steuerlichen Entwicklungen<br />

resultieren, werden fortlaufend überwacht und hinsichtlich bilanzieller Konsequenzen geprüft. Dabei wird<br />

insbesondere die Entwicklung bei der ALLWO Allgemeine Wohnungsvermögens-Aktiengesellschaft (ALLWO),<br />

eine Beteiligung der AachenMünchener Lebensversicherung AG, betrachtet. Die ALLWO sieht sich einer<br />

größeren Anzahl von Klagen auf Rückabwicklung von Wohnungsverkäufen aus den frühen 90´er Jahren<br />

ausgesetzt. Eine abschließende Beurteilung der Prozessrisiken ist erfolgt. Ihr wurde durch Bildung einer<br />

ausreichenden Risikovorsorge bei der ALLWO Rechnung getragen.<br />

Der Bundesgerichtshof hatte am 12. Oktober 2005 entschieden, dass Lebensversicherer Kunden, die ihre<br />

Policen kündigen, auch nach kurzer Laufzeit mindestens etwa die Hälfte der gezahlten Beiträge erstatten<br />

müssen. Die daraus resultierenden Ansprüche werden laufend bearbeitet und reguliert, der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung werden allerdings auch weiterhin zusätzliche Kosten entstehen.<br />

48


Lagebericht<br />

Mögliche Aufwendungen, die aus dieser Regelung resultieren, werden allerdings zu mindestens 90 % von<br />

der Versichertengemeinschaft zu tragen sein, d. h. zu Lasten der Rückstellung für Beitragsrückerstattung und<br />

zu höchstens 10 % zu Lasten des Jahresüberschusses gehen.<br />

Gesteuert durch die Verbraucherzentrale Hamburg legten im vergangenen Jahr 20 Versicherungsnehmer der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung in gewillkürter Streitgenossenschaft Klage bei dem Landgericht<br />

Aachen ein, da sie mit der seitens des Unternehmens vorgenommenen Bearbeitung ihrer Ansprüche aus<br />

dem o. g. BGH-Urteil nicht einverstanden waren. Die Klage wurde - nachdem das Gericht Zweifel hinsichtlich<br />

der Zulässigkeit geäußert hatte - zunächst wieder zurückgenommen. 15 dieser Versicherungsnehmer haben<br />

zwischenzeitlich ihre Ansprüche an die Verbraucherzentrale Hamburg abgetreten, welche sodann erneut bei<br />

dem Landgericht Aachen klagte. In dem laufenden Verfahren geht es um Fragen der Verjährung, des<br />

Stornoabzugs und der Rückkaufswertberechnung von grundlegender Bedeutung.<br />

Die Auswirkungen der Reform des Versicherungsvertragsgesetzes werden in eigens hierfür gebildeten<br />

Arbeitsgruppen erhoben und Maßnahmen vorbereitet.<br />

Mit Hilfe gezielter Kapitalanlage- und Zeichnungsrichtlinien, vorhandener Limitsysteme sowie eines<br />

durchgängigen Controllings der Bestände in der AachenMünchener Lebensversicherung wird potenziellen<br />

Risiken in der Kapitalanlage und der Versicherungstechnik frühzeitig Rechnung getragen.<br />

Insgesamt zeichnet sich auch aufgrund dessen gegenwärtig keine Entwicklung ab, die die Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage der AachenMünchener Lebensversicherung erheblich beeinträchtigen könnte.<br />

Bestandsgefährdende Risiken sind somit derzeit nicht erkennbar.<br />

49


Lagebericht<br />

Ausblick auf das Jahr 2007<br />

Gesamtwirtschaftliche Erwartungen<br />

Das globale Wirtschaftswachstum dürfte sich im Jahr 2007 auf hohem Niveau etwas verlangsamen.<br />

Insbesondere in den USA rechnen wir angesichts nachlassender Auftriebskräfte mit einem für diese<br />

Volkswirtschaft unterdurchschnittlichen Anstieg. Für den Euro-Raum erwarten wir eine Verminderung des<br />

Wachstums auf 1,8 %. In Deutschland dürften die Auswirkungen der Mehrwertsteueranhebung sowie die<br />

Verminderung des Weltwirtschaftswachstums zu einer deutlich geringeren Produktionsausweitung führen.<br />

Insgesamt ist ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 % zu erwarten.<br />

Moderate Entwicklung an den Finanzmärkten<br />

Nach vier sehr guten Aktienjahren ist auch im Jahr 2007 wieder mit positiven Erträgen zu rechnen. Allerdings<br />

dürften diese trotz nach wie vor guter Bewertungsrelationen deutlich schwächer als im Jahr zuvor ausfallen.<br />

Vor dem Hintergrund einer schwächeren Konjunktur dürften sich das Gewinnwachstum sowie das Tempo<br />

bei Fusionen und Übernahmen verlangsamen. Stützend auf die Aktienmärkte dürften das voraussichtliche<br />

Ende der Leitzinserhöhungen im Euro-Raum sowie der Beginn von Leitzinssenkungen in den USA wirken.<br />

Über das Jahr erwarten wir für den Euro-Raum Erträge im einstelligen Prozentbereich, damit aber<br />

voraussichtlich leicht stärker als in den USA.<br />

An den Anleihemärkten erscheinen moderat steigende Renditen wahrscheinlich. So dürften am langen Ende<br />

die Renditen von Staatsanleihen in den USA zum Jahresende bei 4,7 % und im Euro-Raum bei 4,0 % liegen,<br />

wobei wir zwischenzeitlich mit deutlich niedrigeren Ständen rechnen. Für leicht steigende Renditesätze in<br />

beiden Regionen spricht, dass die globalen Leitzinsstraffungen der vergangenen Jahre mehr und mehr<br />

Wirkung an den Rentenmärkten entfalten sollten. Zudem gehen wir zum Ende kommenden Jahres von einer<br />

Stabilisierung der Konjunktur aus. Bei verhaltener Inflationsentwicklung ist mit einem größeren<br />

Renditerückschlag aber nicht zu rechnen. Der Renditeanstieg ist insbesondere im Euro-Raum nach wie vor<br />

als Normalisierung - ausgehend von einem historisch sehr niedrigen Niveau - zu interpretieren.<br />

50


Versicherungswirtschaft mit verringertem Beitragswachstum<br />

Lagebericht<br />

Das Wachstum der deutschen Versicherungswirtschaft wird im Jahr 2007 geringer ausfallen als im Vorjahr.<br />

Vor dem Hintergrund einer zu erwartenden abgeschwächten wirtschaftlichen Entwicklung und einer eher<br />

zurückhaltenden Verbrauchergrundstimmung ist eine stärkere Nachfrage nach Versicherungsprodukten<br />

kaum vorstellbar. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) prognostiziert<br />

daher eine Beitragssteigerung von rund 1 % im Jahr 2007.<br />

Die Normalisierung der Gesamtentwicklung in <strong>2006</strong> - nach der Einführung des Alterseinkünftegesetzes<br />

2005 - dürfte sich in 2007 weiter fortsetzen. Der steigende Bedarf an eigenverantwortlicher, kapitalgedeckter<br />

Altersvorsorge sowie die insgesamt zunehmende Akzeptanz von Vorsorgeprodukten werden sich positiv auf<br />

das Geschäft auswirken. Dem gegenüber stehen allerdings nach wie vor eine schwache<br />

Einkommensentwicklung und eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit. Die hieraus resultierende abwartende<br />

Haltung zu Vorsorge-Entscheidungen bei vielen Bürgern kann kurzfristig nicht überwunden werden. Von der<br />

Absenkung des Garantiezinses zum Jahreswechsel gehen voraussichtlich keine negativen Effekte aus.<br />

Im Neugeschäft setzt sich in den kommenden Jahren generell der Trend zu einem höheren Anteil der<br />

Rentenversicherungen fort. Entsprechend wird sich auch das Riester-Geschäft weiter ausweiten. Allerdings<br />

fehlt im Gegensatz zu <strong>2006</strong> der günstige Sondereffekt der neuen Riester-Förderstufe, der allein mit rund<br />

1 Prozentpunkt zum Beitragswachstum des vergangenen Jahres beigetragen hat. Fraglich ist auch, ob die<br />

Nachfrage nach Basisrenten – trotz günstigerer steuerlicher Rahmenbedingungen – steigt.<br />

Insgesamt wird erwartet, dass die Beiträge der Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds<br />

bei deutlich reduzierter Wachstumsdynamik angesichts der dargestellten Bestimmungsfaktoren in 2007 um<br />

rund 2 % wachsen werden.<br />

Die AachenMünchener Lebensversicherung erwartet in 2007 - ohne Berücksichtigung der Riester-<br />

Erhöhungsstufe in <strong>2006</strong> - ein erneutes Wachstum der Beiträge sowie des Neugeschäfts. Darüber hinaus wird<br />

mit einem Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge über Branchenniveau gerechnet. Gestützt wird diese<br />

Erwartung durch unsere innovativen Produkte sowie die Marktnähe und Stärke im Vertrieb. Die Absenkung<br />

des Rechnungszinses zum 01. Januar 2007 auf 2,25 % wird einen eher geringeren Einfluss auf das<br />

Neugeschäft haben. Nicht nur unter Sicherheits-, sondern auch unter Renditeaspekten ist die<br />

Lebensversicherung bei längerfristiger Betrachtung – zumal in Verbindung mit ihren Leistungsgarantien –<br />

weiterhin gut positioniert.<br />

51


ANLAGE ZUM LAGEBERICHT


Anlage zum Lagebericht<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

In der Berichtszeit betriebene Versicherungsarten<br />

54<br />

SELBST ABGESCHLOSSENES GESCHÄFT<br />

1. Kapitalversicherung (ohne die Vermögensbildungsversicherung und ohne Fondsgebundene<br />

Lebensversicherung) als Einzel und Kollektivversicherung<br />

1.1 Kapitalbildende Versicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- und Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilauszahlungen<br />

Sterbegeldversicherung (lebenslange Todesfallversicherung)<br />

1.2 Risikoversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung mit Umtauschrecht auf ein oder zwei Leben<br />

Risikoversicherung mit jährlich gleichmäßig fallender Todesfallsumme auf ein oder zwei Leben<br />

Risikoversicherung mit fallender Todesfallsumme auf ein oder zwei Leben<br />

2. Fondsgebundene Lebensversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen bzw.<br />

Teilrenten in garantierter Höhe<br />

Aufgeschobene Rente mit garantierter Todesfall-Leistung<br />

Aufgeschobene Rente ohne Todesfall-Leistung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene Teilrenten, mit garantierter Mindestlaufzeit und<br />

Kapitalleistung bei Tod vor Beginn der Rentenzahlung<br />

3. Renten- und Pensionsversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

Sofort beginnende Leibrente auf ein oder zwei Leben<br />

Sofort beginnende Leibrente mit Kapitalleistung bei Tod und Recht auf Kapitalabfindung<br />

Aufgeschobene Rente mit und ohne Kapitalleistung bei Tod<br />

Aufgeschobene Rente auf zwei Leben mit Beitragsfreistellung bei Tod einer der beiden versicherten<br />

Personen vor Rentenbeginn und Kapitalleistung bei Tod beider versicherten Personen


Anlage zum Lagebericht<br />

Aufgeschobene Rente mit Hinterbliebenenversorgung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene Teilrenten zu festgelegten Terminen, mit<br />

garantierter Mindestlaufzeit und Kapitalleistung bei Tod vor Beginn der Rentenzahlung<br />

4. Aufgeschobene Renten nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes als Einzel- und<br />

Kollektivversicherung<br />

5. Risikoversicherung als Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung mit monatlich fallender Todesfallsumme (Restschuldversicherung)<br />

Bauspar-Risikoversicherung<br />

6. Rentenversicherung als Kollektivversicherung<br />

Sofort beginnende abgekürzte und lebenslange Leibrente mit und ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

Sofort beginnende abgekürzte Invaliditätsrente, auch in Verbindung mit einer aufgeschobenen,<br />

lebenslangen Leibrente, mit und ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

7. Berufsunfähigkeits- oder Kinderinvaliditäts-Versicherung als Einzelversicherung<br />

7.1 Berufsunfähigkeits-Versicherung<br />

7.2 Berufsunfähigkeits-Versicherung mit gegenüber der Leistungsdauer abgekürzter Versicherungsund<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

7.3 Kinderinvaliditäts-Versicherung<br />

8. Pflegerentenversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

8.1 Lebenslange Pflegerentenversicherung<br />

8.2 Lebenslange Pflegerentenversicherung für den Fall sehr schwerer Pflegebedürftigkeit<br />

9. Zusatzversicherung<br />

9.1 Unfall-Zusatzversicherung<br />

9.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

9.3 Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherung<br />

9.4 Pflegerenten-Zusatzversicherung<br />

9.5 Todesfall-Zusatzversicherung<br />

9.6 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

Zu fast allen Kapitalversicherungen sowie den Berufsunfähigkeits- und Kinderinvaliditäts-Versicherungen,<br />

zu den Fondsgebundenen Lebensversicherungen und zu den aufgeschobenen Rentenversicherungen<br />

kann die automatische Summen- bzw. Rentenanpassung nach dem Dynamik-Plan vereinbart werden.<br />

55


Anlage zum Lagebericht<br />

56<br />

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr <strong>2006</strong><br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Gesamtes selbst abgeschlossenes<br />

Versicherungsgeschäft<br />

Lfd. Beitrag<br />

für<br />

ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Einmalbeitrag<br />

in Tsd. €<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Einzelversicherungen<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschl. Vermögensbildungsversicherungen)<br />

ohne Risikoversicherungen<br />

und sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für<br />

ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

I. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 5 237 926 3 426 320 119 282 731 1 657 217 1 040 562<br />

II. Zugang während des<br />

Geschäftsjahres<br />

1. Neuzugang<br />

a) eingelöste<br />

Versicherungsscheine 512 615 338 106 135 515 12 172 238 23 152 9 136<br />

b) Erhöhungen der<br />

Versicherungssummen - 160 427 37 949 3 859 880 - 27 190<br />

2. Erhöhungen der<br />

Versicherungssummen<br />

durch Überschussanteile - - 152 255 - -<br />

3. Übriger Zugang 3 437 2 167 542 64 209 492 360<br />

4. Gesamter Zugang<br />

III. Abgang während des<br />

Geschäftsjahres<br />

1. Tod, Heirat,<br />

516 052 500 700 174 006 16 248 582 23 644 36 686<br />

Berufsunfähigkeit<br />

2. Ablauf der Versicherung/<br />

23 173 6 385 184 353 18 055 2 545<br />

Beitragszahlung<br />

3. Rückkauf u. Umwandlung in<br />

81 861 71 026 1 880 344 38 974 28 990<br />

beitragsfreie Versicherungen 234 441 225 092 6 202 156 56 426 50 454<br />

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang<br />

5. Übriger Abgang<br />

35 671 27 949 2 121 860 1 083 1 604<br />

4 432 4 494 131 172 382 389<br />

6. Gesamter Abgang<br />

IV. Bestand am Ende des<br />

379 578 334 946 10 519 884 114 920 83 981<br />

Geschäftsjahres 5 374 400 3 592 073 125 011 429 1 565 941 993 267<br />

Die Beitragssumme des Neuzugangs beläuft sich auf 13 015 673 Tsd. €.


Risikoversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für<br />

ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Einzelversicherungen<br />

Rentenversicherungen<br />

(einschl. Berufsunfähigkeitsversicherungen)<br />

ohne<br />

sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für<br />

ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für<br />

ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

Kollektivversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für<br />

ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

247 756 88 465 963 363 531 371 2 183 864 1 730 238 185 726 35 682<br />

24 846 14 228 249 051 130 829 199 859 180 312 15 707 3 600<br />

- 944 - 71 465 - 60 651 - 177<br />

- - - - - - - -<br />

1 521 200 356 355 981 1 208 87 45<br />

26 367 15 372 249 407 202 650 200 840 242 171 15 794 3 821<br />

420 145 1 227 1 061 2 693 2 587 778 47<br />

5 277 1 603 2 314 7 912 13 342 31 177 21 954 1 344<br />

16 627 6 077 32 427 32 971 127 110 133 415 1 851 2 175<br />

1 295 673 19 943 13 262 13 350 12 410 - 1<br />

1 150 699 1 150 836 1 664 2 454 86 116<br />

24 769 9 197 57 061 56 042 158 159 182 043 24 669 3 683<br />

249 354 94 640 1 155 709 677 980 2 226 545 1 790 366 176 851 35 820<br />

57


Anlage zum Lagebericht<br />

1.<br />

58<br />

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)<br />

Gesamtes selbst<br />

abgeschlossenes<br />

Versicherungsgeschäft<br />

Anzahl der<br />

Versicherungen <br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente in<br />

Tsd. €<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschl. Vermögensbildungsversicherungen)<br />

ohne Risikoversicherungen<br />

und sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Einzelversicherungen<br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

Risikoversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen <br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

Bestand am Anfang<br />

des Geschäftsjahres 5 237 926 119 282 731 1 657 217 33 410 947 247 756 8 887 395<br />

davon beitragsfrei 836 585 4 930 263 508 966 2 448 643 8 230 62 252<br />

Bestand am Ende<br />

2.<br />

des Geschäftsjahres 5 374 400 125 011 429 1 565 941 31 301 831 249 354 9 606 249<br />

davon beitragsfrei 871 613 5 446 268 486 001 2 510 868 9 608 73 021<br />

1.<br />

2.<br />

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen<br />

Zusatzversicherungen<br />

insgesamt<br />

Anzahl der<br />

Versicherungen <br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente in<br />

Tsd. €<br />

Unfall-Zusatzversicherungen Berufsunfähigkeits- oder<br />

Invaliditäts-<br />

Zusatzversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen <br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Bestand am Anfang<br />

des Geschäftsjahres 1 413 796 57 070 086 230 814 1 732 421 1 152 665 54 874 017<br />

Bestand am Ende<br />

des Geschäftsjahres 1 428 111 60 773 600 209 373 1 570 739 1 159 472 58 276 080<br />

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen<br />

Versicherungssumme am Anfang des<br />

1.<br />

Geschäftsjahres:<br />

Versicherungssumme am Ende des<br />

2.<br />

Geschäftsjahres:


Rentenversicherungen<br />

(einschl. Berufsunfähigkeitsversicherungen)<br />

ohne<br />

sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Einzelversicherungen<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Versicherungs-<br />

summe<br />

in Tsd. €<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

Kollektivversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Versicherungs-<br />

summe bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente in<br />

Tsd. €<br />

963 363 35 182 882 2 183 864 39 535 932 185 726 2 265 575<br />

90 022 715 095 186 383 1 259 785 42 984 444 488<br />

1 155 709 40 626 607 2 226 545 41 217 084 176 851 2 259 659<br />

117 242 849 537 217 758 1 560 784 41 004 452 058<br />

Risiko- und Zeitrenten-<br />

Zusatzversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente in<br />

Tsd. €<br />

Sonstige Zusatzversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente in<br />

Tsd. €<br />

23 268 384 047 7 049 79 601<br />

52 659 829 207 6 607 97 575<br />

-<br />

-<br />

Tsd. €<br />

Tsd. €<br />

59


JAHRESABSCHLUSS <strong>2006</strong>


Jahresbilanz zum 31. Dezember <strong>2006</strong><br />

31.12.<strong>2006</strong> 31.12.2005<br />

Aktiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

sonstige immaterielle Vermögensgegenstände<br />

B. Kapitalanlagen<br />

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte<br />

und Bauten einschließlich der Bauten auf<br />

70 46 782<br />

fremden Grundstücken<br />

II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen<br />

und Beteiligungen<br />

416 348 332 064<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 307 369 261 480<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 44 403<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen,<br />

75 193 32 717<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 669 1 669<br />

384 231 340 269<br />

III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere<br />

nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und<br />

1 717 547 1 726 034<br />

andere festverzinsliche Wertpapiere<br />

3. Hypotheken-, Grundschuld- und<br />

4 375 320 5 702 576<br />

Rentenschuldforderungen<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

1 003 636 1 226 706<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

b) Schuldscheinforderungen und<br />

2 309 142 1 741 364<br />

Darlehen<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen<br />

6 188 157 5 071 927<br />

auf Versicherungsscheine 259 345 251 646<br />

d) übrige Ausleihungen 288 485 280 539<br />

9 045 130 7 345 476<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten 400 000 0<br />

6. Andere Kapitalanlagen 12 412 12 412<br />

16 554 045 16 013 203<br />

17 354 623 16 685 536<br />

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von<br />

Inhabern von Lebensversicherungspolicen 6 403 651 5 181 061<br />

Zwischensumme 23 758 345 21 913 378<br />

62


31.12.<strong>2006</strong> 31.12.2005<br />

Aktiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag 23 758 345 21 913 378<br />

D. Forderungen<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft an:<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

a) fällige Ansprüche<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

140 Tsd. € (Vj. 136 Tsd. €)<br />

66 340 61 687<br />

b) noch nicht fällige Ansprüche 293 020 325 643<br />

359 360 387 330<br />

2. Versicherungsvermittler<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

34 858 9 554<br />

996 Tsd. € (Vj. 598 Tsd. €)<br />

II. Abrechnungsforderungen aus dem<br />

394 218 396 884<br />

Rückversicherungsgeschäft<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

27 680 Tsd. € (Vj. 42 132 Tsd. €)<br />

27 680 42 132<br />

III. Sonstige Forderungen<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

11 417 Tsd. € (Vj. 6 127 Tsd. €)<br />

39 890 70 467<br />

461 788 509 482<br />

E. Sonstige Vermögensgegenstände<br />

I. Sachanlagen und Vorräte<br />

II. Laufende Guthaben bei Kredit-<br />

16 459 19 322<br />

instituten, Schecks und Kassenbestand 659 012 531 254<br />

III Andere Vermögensgegenstände 31 037 29 335<br />

706 509 579 910<br />

F. Rechnungsabgrenzungsposten<br />

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 322 011 330 442<br />

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 28 359 54 315<br />

350 370 384 757<br />

Summe Aktiva 25 277 011 23 387 528<br />

Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den<br />

gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.<br />

Aachen, 26. Januar 2007 Der Treuhänder<br />

Kauhsen<br />

63


31.12.<strong>2006</strong> 31.12.2005<br />

Passiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Eigenkapital<br />

I. Gezeichnetes Kapital 71 270 71 270<br />

II. Kapitalrücklage<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

4 090 4 090<br />

1. Gesetzliche Rücklage 4 090 4 090<br />

2. Andere Gewinnrücklagen 186 353 146 353<br />

190 443 150 443<br />

IV. Bilanzgewinn 0<br />

265 803 225 803<br />

B. Sonderposten mit Rücklageanteil<br />

C. Versicherungstechnische Rückstellungen<br />

I. Beitragsüberträge<br />

0 0<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

127 421 129 878<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 108 263 - 113 392<br />

19 158 16 486<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

15 966 527 15 376 207<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 2 353 473 - 2 305 136<br />

13 613 053 13 071 071<br />

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

340 602 341 953<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 166 - 175<br />

340 436 341 778<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und<br />

erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag 1 266 824 1 126 905<br />

1 266 824 1 126 905<br />

V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen 0 0<br />

15 239 471 14 556 240<br />

D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich<br />

der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird<br />

I. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

6 209 502 5 043 045<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 243 510 - 217 820<br />

5 965 992 4 825 225<br />

II. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen<br />

1. Bruttobetrag 194 149 138 016<br />

194 149 138 016<br />

6 160 141 4 963 240<br />

Zwischensumme 21 665 415 19 745 283<br />

64


31.12.<strong>2006</strong> 31.12.2005<br />

Passiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag 21 665 415 19 745 283<br />

E. Andere Rückstellungen<br />

I. Rückstellungen für Pensionen und<br />

ähnliche Verpflichtungen 70 469 69 162<br />

II. Steuerrückstellungen 106 286 70 544<br />

III. Sonstige Rückstellungen 72 487 59 397<br />

249 241 199 103<br />

F. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung<br />

gegebenen Versicherungsgeschäft<br />

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

2 652 933 Tsd. € (Vj. 2 580 485 Tsd. €)<br />

G. Andere Verbindlichkeiten<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst<br />

abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

gegenüber<br />

2 705 247 2 636 349<br />

1. Versicherungsnehmern<br />

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

21 Tsd. € (Vj. 98 Tsd. €)<br />

544 605 646 485<br />

2. Versicherungsvermittlern<br />

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

3 882 Tsd. € (Vj. 0 Tsd. €)<br />

davon: gegenüber Unternehmen, mit denen ein<br />

Beteiligungsverhältnis besteht: 0 Tsd. € (Vj. 1 Tsd. €)<br />

27 329 20 276<br />

571 934 666 760<br />

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus<br />

dem Rückversicherungsgeschäft<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

735 Tsd. € (Vj.728 Tsd. €)<br />

1 312 1 273<br />

III Sonstige Verbindlichkeiten<br />

davon:<br />

gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

5 426 Tsd. € (Vj. 67 448 Tsd. €)<br />

2 795 Tsd. € aus Steuern (Vj. 1 662 Tsd. €)<br />

im Rahmen der sozialen Sicherheit<br />

2 Tsd. € (Vj. 1 777 Tsd. €)<br />

53 277 122 036<br />

626 523 790 069<br />

H. Rechnungsabgrenzungsposten 30 585 16 724<br />

Summe Passiva<br />

Rundungsdifferenzen aus rechentechnischen Gründen möglich<br />

25 277 011 23 387 528<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten C. II. und D. I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter<br />

Beachtung des § 341f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs.1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist;<br />

für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum<br />

VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 05.10.<strong>2006</strong> genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.<br />

Aachen, 26. Januar 2007 Der Verantwortliche Aktuar<br />

Booms<br />

65


Gewinn- und Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember <strong>2006</strong><br />

<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

I. Versicherungstechnische Rechnung<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 3 691 758 3 468 162<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge - 270 738 - 282 846<br />

3 421 020 3 185 315<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge<br />

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den<br />

2 456 3 593<br />

Bruttobeitragsüberträgen - 5 129 - 5 566<br />

- 2 673 - 1 973<br />

3 418 347 3 183 342<br />

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

136 602 137 739<br />

a) Erträge aus Beteiligungen<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen 7 281 Tsd. €<br />

(Vj. 6 618 Tsd. €)<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen 8 104 Tsd. €<br />

(Vj. 10 018 Tsd. €)<br />

aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen<br />

Rechten und Bauten einschließlich der Bauten<br />

8 869 8 863<br />

auf fremden Grundstücken 21 206 20 756<br />

bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 946 242 821 871<br />

967 449 842 627<br />

c) Erträge aus Zuschreibungen 37 327 157 741<br />

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 139 122 227 297<br />

1 152 767 1 236 528<br />

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 666 723 784 093<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 11 239 9 757<br />

Zwischensumme 5 385 678 5 351 457<br />

67


<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag 5 385 678 5 351 457<br />

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag 2 142 131 1 983 585<br />

bb) Anteil der Rückversicherer - 246 407 - 243 258<br />

1 895 723 1 740 327<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht<br />

abgewickelte Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag - 1 351 25 254<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 8 579<br />

- 1 342 25 833<br />

1 894 381 1 766 160<br />

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen<br />

a) Deckungsrückstellung<br />

aa) Bruttobetrag 1 756 777 1 798 198<br />

bb) Anteil der Rückversicherer - 74 027 - 85 286<br />

1 682 750 1 712 912<br />

b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen 56 133 54 806<br />

1 738 883 1 767 718<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung<br />

387 453 328 505<br />

a) Abschlussaufwendungen 588 455 559 788<br />

b) Verwaltungsaufwendungen 112 161 104 605<br />

700 616 664 393<br />

c) davon ab:<br />

erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus<br />

dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft - 27 603 - 26 111<br />

673 013 638 282<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für<br />

die Kapitalanlagen 75 625 138 984<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

davon außerplanmäßige Abschreibungen<br />

gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB:<br />

160 342 Tsd. € (Vj. 74 723 Tsd. €)<br />

172 639 87 578<br />

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 37 939 205 242<br />

286 203 431 805<br />

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen<br />

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für<br />

29 548 20 730<br />

eigene Rechnung 213 220 268 950<br />

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 162 978 129 309<br />

68


<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 162 978 129 309<br />

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung<br />

1. Sonstige Erträge 88 120 116 562<br />

2. Sonstige Aufwendungen 134 056 147 267<br />

- 45 936 - 30 705<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 117 042 98 604<br />

4. Außerordentliche Erträge 44 254<br />

5. Außerordentliche Aufwendungen 54 385<br />

6. Außerordentliches Ergebnis - 10 130<br />

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 66 324 53 385<br />

8. Sonstige Steuern<br />

davon Konzernumlage: 40 Tsd. € (Vj. 45 Tsd. €)<br />

587 1 219<br />

66 911 54 604<br />

9. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungsoder<br />

eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0 24 000<br />

10. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag<br />

11. Einstellung in Gewinnrücklagen<br />

40 000 20 000<br />

a) in andere Gewinnrücklagen 40 000 20 000<br />

40 000 20 000<br />

12. Bilanzgewinn<br />

Rundungsdifferenzen aus rechentechnischen Gründen möglich<br />

0 0<br />

69


ANHANG


Anhang zum Jahresabschluss <strong>2006</strong><br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

Anhang<br />

BILANZWERTERMITTLUNG AKTIVA<br />

Bei den sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um EDV-Software bzw.<br />

entsprechende Lizenzgebühren, die mit den Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger Abschreibungen<br />

bewertet werden.<br />

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Grundstücken wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die steuerlich<br />

höchstzulässigen Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen nur bei einer<br />

dauerhaften Wertminderung. Grundstücke und Bauten, die zum alsbaldigen Verkauf vorgesehen sind, wurden<br />

nach ihren voraussichtlich zu erzielenden Veräußerungserlösen bewertet.<br />

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten, gegebenenfalls<br />

vermindert um notwendige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 HGB, bewertet.<br />

Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht,<br />

sind zum Nennwert bewertet.<br />

Aktien und Investmentanteile sowie Inhaberschuldverschreibungen, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu<br />

dienen bestimmt sind, wurden dem Anlagevermögen zugeordnet. Gemäß § 341 b Abs. 2 S. 1 HGB i.V.m.<br />

§ 253 Abs. 2 HGB erfolgte die Bewertung nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften. Zur<br />

Feststellung, ob eine voraussichtlich dauernde Wertminderung der betreffenden Vermögensgegenstände<br />

vorliegt und somit eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 2 S. 3 HGB vorzunehmen ist, wurden<br />

die Zeitwerte der letzten sechs Monate herangezogen. Eine voraussichtlich andauernde Wertminderung<br />

wurde angenommen, wenn der Zeitwert der einzelnen Wertpapiergattungen in diesem Zeitraum durchgehend<br />

weniger als 80 % des durchschnittlichen Buchwertes zum Bewertungsstichtag betrug. Sofern eine<br />

außerplanmäßige Abschreibung erforderlich war, wurde auf den jeweils höheren Wert aus Ertrags- bzw.<br />

Zeitwert abgeschrieben.<br />

Darüber hinaus wurde für ausgewählte Aktienpositionen des Anlagevermögens, für die bei stringenter<br />

Anwendung des Aufgreifkriteriums keine Abschreibungen notwendig gewesen wären, anhand interner<br />

Analysen die Dauerhaftigkeit der Wertminderung über einen 2-Jahres-Zeitraum gesondert überprüft.<br />

Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens wurden nach interner Analyse nur dann<br />

vorgenommen, wenn von einer Dauerhaftigkeit der Wertaufholung auszugehen war.<br />

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit den Börsenkurswerten zum<br />

Bewertungsstichtag bilanziert, sofern diese niedriger sind. In den Vorjahren vorgenommene Abschreibungen<br />

73


Anhang<br />

nach dem strengen Niederstwertprinzip sind durch das Wertaufholungsgebot gemäß § 280 Nr. 1 HGB im<br />

Geschäftsjahr bis maximal zu den Anschaffungskosten zugeschrieben worden.<br />

Hypotheken- und Grundschuldforderungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden grundsätzlich<br />

zum Nennwert abzüglich geleisteter Tilgungsbeträge angesetzt. Das Disagio aus der Ausleihung von<br />

Hypotheken und Darlehen wurde kapitalanteilig auf die Laufzeit der jeweiligen Ausleihungen verteilt.<br />

Einlagen bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die anderen Kapitalanlagen wurden zu den<br />

Anschaffungskosten bilanziert. Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von<br />

Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert bilanziert.<br />

Alle Forderungen sind mit dem Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen<br />

vorgenommen.<br />

Zu den Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer<br />

wurden Pauschalwertberichtigungen wegen des Zahlungsausfallrisikos vorgenommen, die aktivisch bei den<br />

entsprechenden Forderungen in Abzug kamen. Die Berechnungsverfahren sind gegenüber der Bundesanstalt<br />

für Finanzdienstleistungsaufsicht festgelegt.<br />

Die Forderungen an Versicherungsvermittler aus Abschlusstätigkeiten sind unter Berücksichtigung der Bonität<br />

bewertet. Darüber hinaus wurde hinsichtlich rückzubelastender Abschlussprovisionen eine Pauschalwertberichtigung<br />

auf der Basis der Erfahrungen der Vergangenheit gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde.<br />

Die Bewertung der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt zu den Anschaffungskosten, vermindert um<br />

steuerlich zulässige Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll<br />

abgeschrieben.<br />

Die Vorräte werden unter Anwendung eines Verbrauchsfolgeverfahrens ausgehend von den Anschaffungsund<br />

Herstellungskosten bewertet. In Einzelfällen wurden Abschreibungen vorgenommen.<br />

Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt.<br />

Die unter den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Zinsen sind mit den Nominalbeträgen bewertet.<br />

BILANZWERTERMITTLUNG PASSIVA<br />

Die Beitragsüberträge wurden für den gesamten Bestand an selbst abgeschlossenen Versicherungen einzeln<br />

unter Berücksichtigung der genauen Beitragsfälligkeiten ermittelt. Ausgewiesen wird der Teil der im<br />

Geschäftsjahr fälligen Beiträge, der den Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellt.<br />

Die nicht übertragungsfähigen Ratenzuschläge und Kostenanteile bleiben gemäß Schreiben des<br />

Bundesministers der Finanzen vom 30. April 1974 unberücksichtigt.<br />

Die Deckungsrückstellung wurde für jede Versicherung einzeln unter Berücksichtigung des genauen<br />

Beginntermins nach versicherungsmathematischen Grundsätzen prospektiv ermittelt und beinhaltet auch die<br />

Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Jahre und beitragsfreie Versicherungen. Für den Altbestand<br />

74


Anhang<br />

im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG<br />

sind diese Grundsätze gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geschäftsplanmäßig<br />

festgelegt. Für den Neubestand wurde die Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB sowie der<br />

aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet. Die Deckungsrückstellung für bereits<br />

zugeteilte Summen- bzw. Rentenerhöhungen und Erlebensfallboni wurde wie für beitragsfreie Versicherungen<br />

ermittelt. Die Verwaltungskosten für die beitragspflichtige Zeit wurden implizit berücksichtigt. Die<br />

Deckungsrückstellung beinhaltet eine zusätzliche Rückstellung für Rentenversicherungen gemäß der von der<br />

Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschlagenen Interpolation der Deckungsrückstellungen basierend auf<br />

den Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20 zur Anpassung an die aktualisierten<br />

Rechnungsgrundlagen. Bei der Ermittlung der zusätzlichen Rückstellung wurden dabei für die in der<br />

Aufschubzeit befindlichen Rentenversicherungen unternehmensindividuelle Storno- und<br />

Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von Sicherheitsabschlägen gemäß den<br />

Vorschlägen der DAV angesetzt. Die zusätzliche Rückstellung wurde dadurch ausschließlich für den zukünftig<br />

in Rentenbezug gehenden Teil des Bestandes gebildet. Für Fondsgebundene Rentenversicherungen enthält<br />

die Deckungsrückstellung eine zusätzliche Rückstellung zur Anpassung an die aktualisierten<br />

Rechnungsgrundlagen, die nach den gleichen Grundsätzen wie für Rentenversicherungen ermittelt wurde. Sie<br />

entspricht dem versicherungsmathematischen Barwert der zusätzlichen Anlagebeiträge, die benötigt werden,<br />

wenn bei Beginn der Rentenzahlungen die Deckungsrückstellungen mit den aktualisierten Rechnungsgrundlagen<br />

ermittelt werden. In dem Umfang, wie im weiteren Verlauf der Versicherungsverträge die<br />

eingehenden Beiträge vertragsgemäß in Anteileinheiten angelegt werden, wird die zusätzliche Rückstellung<br />

zum Ankauf zusätzlicher Anteileinheiten verwendet und dementsprechend die zusätzliche Deckungsrückstellung<br />

sukzessive in den Passivposten D. I. 1. überführt. Für die Berufsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherungen und Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen enthält die Deckungsrückstellung<br />

eine zusätzliche Rückstellung gemäß VerBAV 1998, S. 295 f. zur Berücksichtigung aktualisierter<br />

Rechnungsgrundlagen.<br />

Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig gedeckte Abschlusskosten wurden für Versicherungen des Altbestands<br />

in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen der geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung und der<br />

uneingeschränkt gezillmerten Deckungsrückstellung als Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert (Aktiva<br />

D. I. 1b). Für den Neubestand wurden die Forderungen an Versicherungsnehmer auf Ersatz einmaliger<br />

Abschlussaufwendungen in dem Umfang aktiviert, wie sie die geleisteten, einmaligen Abschlusskosten in<br />

Höhe des Zillmersatzes nicht übersteigen und noch nicht aus den bereits gezahlten Beiträgen getilgt sind. Bei<br />

den aufgeschobenen Rentenversicherungen nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes werden die<br />

Abschlusskosten bis zur Höhe von in der Regel und höchstens 40 ‰ der Beitragssumme auf die ersten<br />

10 Jahre der Aufschubzeit verteilt. Forderungen an Versicherungsnehmer für noch nicht fällige Ansprüche<br />

werden für diese Versicherungen nicht gebildet. Aufgrund des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurde die<br />

Deckungsrückstellung einzelvertraglich aufgefüllt, soweit sie aus beitragsfrei gestellten Verträgen resultieren,<br />

auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Außerdem wurde sichergestellt, dass bei Verträgen, die in dem<br />

75


Anhang<br />

relevanten Zeitraum abgeschlossen wurden, die nunmehr geltenden Mindestrückkaufswerte durch die<br />

vorhandenen Deckungskapitalien erreicht werden. Aufgrund des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurden<br />

noch nicht fällige Ansprüche, soweit sie aus Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt,<br />

einzelwertberichtigt. Dies betrifft kapitalbildende und fondsgebundene Lebensversicherungen, sofern die<br />

Aktivierbarkeit aufgrund der möglichen Unwirksamkeit der mit dem Versicherungsnehmer vereinbarten Klausel<br />

in den AVB nicht mehr gegeben sein könnte.<br />

Die verwendeten Rechnungsgrundlagen für die Berechnung der Deckungsrückstellung und deren prozentuale<br />

Anteile ergeben sich aus der folgenden Übersicht:<br />

Berechnungsgrundlagen für die Deckungsrückstellung<br />

76<br />

Tarifbezeichnung Rechnungszins Ausscheideordnung<br />

Zillmersatz<br />

‰ a)<br />

Bezugsgröße<br />

Anteil an der<br />

Deckungs-<br />

Rückstellung<br />

Passiva C.II.1.<br />

Einzelkapitalversicherung 2,75 DAV 94T 40 Beitragssumme 0,23 %<br />

3,25 DAV 94T 40 Beitragssumme 1,37 %<br />

4,00 DAV 94T 40 Beitragssumme 13,10 %<br />

3,50 1986 M/F 35 Versicherungssumme 31,80 %<br />

3,00 1960/62 M 35 Versicherungssumme 20,52 %<br />

3,00 1924/26 M 35 Versicherungssumme 1,70 %<br />

Vermögensbildungsvers. 3,50 1986 M/F 35 Versicherungssumme 059 %<br />

3,00 1960/62 M 35 Versicherungssumme 0,94 %<br />

Risikoversicherung 3,25 DAV 94T 40 Beitragssumme 0,05 %<br />

4,00 DAV 94T 40 Beitragssumme 0,07 %<br />

3,50 1986 M/F 35 c) Versicherungssumme 0,10 %<br />

Rentenversicherung einschl. 2,75 DAV 94R 40 Beitragssumme 0,63 %<br />

Selbständige 2,75 DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,87 %<br />

BU-Versicherung 3,25 DAV 97 I u. DAV 94T a) 40 Beitragssumme 0,90 %<br />

2,75 DAV 97 I u. DAV 94T a) 40 Beitragssumme 0,05 %<br />

3,25 DAV 94R 40 Beitragssumme 4,25 %<br />

3,25 DAV 2004 R-B 0 g) 0,22 %<br />

4,00 DAV 94R 40 Beitragssumme 5,99 %<br />

4,00 DAV 2004 R-B 0 g) 0,17 %<br />

3,50 1986 M/F mit BU 1935 0 0,08 %<br />

3,00 1949/51 M 25 d) Versicherungssumme 0,54 %


Berechnungsgrundlagen für die Deckungsrückstellung<br />

Tarifbezeichnung Rechnungszins Ausscheideordnung<br />

Zillmersatz<br />

‰ a)<br />

Bezugsgröße<br />

Anhang<br />

Anteil an der<br />

Deckungs-<br />

Rückstellung<br />

Passiva C.II.1.<br />

Fondsgebundene Kapital- 2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,07 %<br />

und Rentenversicherung 2,75 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 0,08 %<br />

2,75 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,06 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 1,42 %<br />

3,25 % DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 1,65 %<br />

3,25 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,15 %<br />

4,00 % DAV 94 T 35 / 40 Beitragssumme 4,25 %<br />

4,00 % DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 0,25 %<br />

4,00 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,13 %<br />

Kollektivversicherung 2,75 % DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,06 %<br />

3,25 % DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,24 %<br />

3,25 % DAV 94 R 20 Beitragssumme 0,13 %<br />

4,00 % DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,51 %<br />

4,00 % DAV 94 R 20 Beitragssumme 0,06 %<br />

4,00 % PSV 1996 R 0 0,26 %<br />

3,50 % 1986 M/F 20 e) Versicherungssumme 0,90 %<br />

3,00 % 1960/62 M 20 Versicherungssumme 0,25 %<br />

3,00 % 1949/51 M 0 f) Versicherungssumme 0,21 %<br />

3,25 % PSV 2000 R 0 0,43 %<br />

2,75 % PSV 2000 R 0 0,41 %<br />

BU-Zusatzversicherung 2,75 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,08 %<br />

3,25 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 1,63 %<br />

und EUZS 4,00 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,05 %<br />

4,00 % VT90 M/F u. DAV 94T 40 Beitragssumme 1,19 %<br />

3,50 % VT90 M/F u. DAV 94T 0 0,08 %<br />

3,50 % 1986 M/F u. USA 35/39 0 0,85 %<br />

3,00 % 1960/62M u. USA 35/39 0 0,24 %<br />

Übrige<br />

a) In geringem Umfang auch Tarife mit niedrigerem Zillmersatz f) teilweise (aber gering) auch 14<br />

0,18 %<br />

b) unternehmenseigene Invalidisierungstafel in Anlehnung an DAV 97 I<br />

c) Reduzierungen in Abhängigkeit der Versicherungsdauer<br />

d) teilweise (aber gering) auch 27,5 oder 30<br />

e) bei Risikoversicherungen (aber gering) auch 35 ‰, reduziert wie b)<br />

g) ausschließlich Nachreservierung<br />

77


Anhang<br />

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Schäden, Abläufe, Renten und Rückkäufe)<br />

wurde für jeden bis zum Abschlussstichtag eingetretenen, der Gesellschaft bis zum Zeitpunkt der<br />

Bestandsfeststellung bekannt gewordenen Fall einzeln entsprechend der erwarteten Leistung gebildet. Für bis<br />

zum Zeitpunkt der Bestandsfeststellung noch nicht bekannte Schäden des Geschäftsjahres wurde eine<br />

pauschale Spätschadenrückstellung gebildet. Wegen des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurden für<br />

bereits vorzeitig abgegangene Versicherungen die erhöhten Rückkaufsleistungen zurückgestellt, soweit sie<br />

aus Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Die erwarteten Nachzahlungen für Abgänge<br />

vor der Verkündigung des Urteils wurden unter Berücksichtigung von Beobachtungen zu geltend gemachten<br />

Ansprüchen in der Vergangenheit ermittelt.<br />

Der Fonds für die Schluss-Überschussanteile wurde so berechnet, dass sich für jede Versicherung der Teil<br />

des zu ihrem regulären Fälligkeitszeitpunkt (Ablauf der Versicherung oder Rentenbeginn bei aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen) vorgesehenen Schluss-Überschussanteils ergab, der dem Verhältnis der abgelaufenen<br />

Versicherungsdauer zu der gesamten Versicherungsdauer oder der gesamten Aufschubzeit für<br />

Rentenversicherungen entspricht, abgezinst mit einem je Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe<br />

festgelegten Zinssatz. Für den Altbestand im Sinne von § 11 c VAG und Artikel 16 § 2 des Dritten<br />

Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG erfolgte die Berechnung nach dem von der Bundesanstalt für<br />

Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten Geschäftsplan. Der Zinssatz beträgt 8,5 %, laufzeitunabhängige<br />

Sockelbeträge bleiben - mit Ausnahme bei der Vermögensbildungsversicherung - in Höhe von 6 % der<br />

Versicherungssumme unberücksichtigt. Für die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung und die<br />

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung beträgt der Zinssatz 6,5 %. Für den Neubestand entspricht der<br />

Zinssatz dem über 10 Jahre errechneten arithmetischen Mittel der Umlaufrenditen der Anleihen der<br />

öffentlichen Hand gemäß der von der Deutschen Bundesbank in ihren Monatsberichten veröffentlichten<br />

Kapitalmarktstatistik (4,3 %).<br />

Für vorzeitig fällige Schluss-Überschussanteile wurden von der Restlaufzeit und der voraussichtlichen<br />

Inanspruchnahme abhängige Abschläge auf die bei Ablauf fällige Leistung berücksichtigt. Für die Selbständige<br />

Berufsunfähigkeitsversicherung und die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (jeweils für Bedingungen mit<br />

einem Auflagedatum vor 1995) beträgt der Zinssatz 6,5 %.<br />

Die Deckungsrückstellung der Lebensversicherungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird (Fondsgebundene Kapitallebens- und Rentenversicherungen), wurde für jede<br />

Versicherung einzeln retrospektiv ermittelt, in Anteileinheiten geführt und beinhaltet auch die<br />

Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Jahre und beitragsfreie Versicherungen. Für den Altbestand<br />

im Sinne des § 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG<br />

sind diese Grundsätze gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geschäftsplanmäßig<br />

festgelegt. Für den Neubestand wurde die Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341 f HGB sowie der<br />

aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet. Die Verwaltungskosten für die<br />

beitragspflichtige Zeit wurden implizit berücksichtigt. Sofern in den Versicherungen garantierte Leistungen für<br />

78


Anhang<br />

den Erlebensfall enthalten sind, wurde die hierauf entfallende Deckungsrückstellung prospektiv ermittelt und<br />

im Passivposten C. II. 1 geführt. Die Deckungsrückstellung beinhaltet eine zusätzliche Rückstellung für die<br />

Fondsgebundene Rentenversicherung gemäß der von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschlagenen<br />

Interpolation der Deckungsrückstellungen basierend auf den Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand und<br />

DAV 2004 R-B20 zur Anpassung an die aktualisierten Rechnungsgrundlagen in der Höhe, dass die<br />

einzelvertraglich gebildete Deckungsrückstellung damit proportional zum Verhältnis der Rente je 10 000 €<br />

Deckungskapital zum Beginn der Rentenzahlung nach bisherigen und aktualisierten Rechnungsgrundlagen<br />

erhöht wird. Bei der Ermittlung der zusätzlichen Rückstellung wurden dabei für die in der Aufschubzeit<br />

befindlichen Fondsgebundenen Rentenversicherungen unternehmensindividuelle Storno- und<br />

Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von Sicherheitsabschlägen gemäß den<br />

Vorschlägen der DAV angesetzt. Die zusätzliche Rückstellung wurde dadurch ausschließlich für den zukünftig<br />

in Rentenbezug gehenden Teil des Bestandes gebildet. Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig gedeckte<br />

Abschlusskosten wurden für Versicherungen des Altbestands in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen der<br />

geschäftsplanmäßigen Deckungsrückstellung und der uneingeschränkt gezillmerten Deckungsrückstellung als<br />

Forderungen an Versicherungsnehmer aktiviert (Aktiva D. I. 1b). Für den Neubestand wurden die Forderungen<br />

an Versicherungsnehmer für noch nicht fällige Ansprüche auf Beiträge der Versicherungsnehmer in dem<br />

Umfang aktiviert, wie sie die geleisteten, einmaligen Abschlussaufwendungen in Höhe des Zillmersatzes nicht<br />

übersteigen und noch nicht aus den bereits gezahlten Beiträgen getilgt sind. Die Zillmersätze betragen für den<br />

Altbestand maximal 35 ‰ der Beitragssumme, für den Neubestand maximal 40 ‰ der Beitragssumme. Bei<br />

den aufgeschobenen Rentenversicherungen nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes werden die<br />

Abschlusskosten bis zur Höhe von maximal 40 ‰ der Beitragssumme auf die ersten 10 Jahre der<br />

Aufschubzeit verteilt. Forderungen an Versicherungsnehmer für noch nicht fällige Ansprüche werden für diese<br />

Versicherungen nicht gebildet. Aufgrund des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurde die<br />

Deckungsrückstellung einzelvertraglich aufgefüllt, soweit sie aus beitragsfrei gestellten Verträgen resultieren,<br />

auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Außerdem wurde sichergestellt, dass bei Verträgen, die in dem<br />

relevanten Zeitraum abgeschlossen wurden, die nunmehr geltenden Mindestrückkaufswerte durch die<br />

vorhandenen Deckungskapitalien erreicht werden. Aufgrund des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurden<br />

noch nicht fällige Ansprüche, soweit sie aus Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt,<br />

einzelwertberichtigt. Dies betrifft kapitalbildende und fondsgebundene Lebensversicherungen, sofern die<br />

Aktivierbarkeit aufgrund der möglichen Unwirksamkeit der mit dem Versicherungsnehmer vereinbarten Klausel<br />

in den AVB nicht mehr gegeben sein könnte.<br />

Die übrigen versicherungstechnischen Rückstellungen, bei denen das Anlagerisiko von den<br />

Versicherungsnehmern getragen wird, wurden für jede Versicherung einzeln, entsprechend den in<br />

Anteileinheiten umgerechneten zugeteilten Überschussanteilen ermittelt.<br />

Beim Mitversicherungsgeschäft wurden die Positionen gemäß den Angaben des geschäftsführenden<br />

Mitversicherers bilanziert.<br />

79


Anhang<br />

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft entsprechen die Anteile der Rückversicherer an<br />

den Rückstellungen den Rückversicherungsverträgen. Die Bewertungsmethoden entsprechen denen des<br />

selbst abgeschlossenen Bruttogeschäftes.<br />

Für die Handelsbilanz wurden die Pensionsrückstellungen unter Anwendung der Richttafeln von Prof. Dr.<br />

Klaus Heubeck RT 2005 G mit dem Teilwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 5,5 %<br />

versicherungsmathematisch ermittelt. Für kongruent rückgedeckte Pensionszusagen durch<br />

Gehaltsumwandlung wurde die Pensionsrückstellung in Höhe des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung<br />

angesetzt; für sonstige durch Gehaltsumwandlung erworbene Ansprüche in Höhe des<br />

Anwartschaftsbarwertes, wobei sicher gestellt ist, dass der steuerliche Teilwert nicht unterschritten wird.<br />

In der Steuerbilanz wurden die Pensionsrückstellungen unter Anwendung der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus<br />

Heubeck RT 2005 G mit dem Teilwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6,0 % versicherungsmathematisch<br />

ermittelt. Es wurden die BMF-Schreiben vom 16.12.2005 (IV B 2 – S 2176 - 106/05 und IV B 2<br />

– S 2176 - 105/05) sowie die Bestimmungen des § 6a EStG berücksichtigt.<br />

Die Berechnung der Rückstellungen für Vorruhestandsvereinbarungen erfolgte nach den Bestimmungen des<br />

BMF-Schreibens (IV B 1 – S 2176 - 104/84) vom 16.10.1984. Die Verpflichtungen wurden in der Steuerbilanz<br />

mit einem Rechnungszins von 6,0 % und in der Handelsbilanz von 5,5 % bewertet.<br />

Im Berichtsjahr wurde der Rechnungszins für die Bewertung der Pensionsrückstellungen und<br />

Vorruhestandsverpflichtungen für die Handelsbilanz von 6,0 % auf 5,5 % herabgesetzt. Aus der Absenkung<br />

des Rechnungszinses resultiert ein versicherungsmathematischer Verlust in Höhe von 3,7 Mio. €, der in voller<br />

Höhe das operative Ergebnis mindert. Die Anpassung des Rechnungszinses erfolgt vor dem Hintergrund,<br />

dass dauerhaft nicht mehr von einer Verzinsung in Höhe von 6,0 % ausgegangen wird.<br />

Für Verpflichtungen aus Altersteilzeitarbeitsverhältnissen erfolgt die handelsrechtliche Rückstellungsberechnung<br />

auf Basis der IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) vom 18.11.1998 und die steuerliche<br />

Rückstellung auf Basis des BMF-Schreibens (IV C 2 – S 2176-93/99) vom 11.11.1999. Der Rechnungszins<br />

beträgt 5,5 %.<br />

Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden in der Steuerbilanz für schriftlich zugesagte<br />

Jubiläumsleistungen gebildet, soweit Anwartschaften hierfür nach dem 31. Dezember 1992 erworben wurden.<br />

Für die Bewertung gilt § 5 Abs. 4 EStG insbesondere unter Berücksichtigung des BMF-Schreibens (IV B 2 –<br />

S 175 - 47/93) vom 29. Oktober 1993. Der Rechnungszins beträgt 5,5 %. Über die nach den o. a.<br />

Vorschriften steuerlich zulässige Zuführung hinaus hat die Gesellschaft eine weitere Zuführung zu den<br />

Jubiläumsrückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen vorgenommen.<br />

Der Wertansatz der Rückstellung für Verpflichtungen aus Sozialplan und der übrigen Rückstellungen orientiert<br />

sich am voraussichtlichen Bedarf.<br />

80


Anhang<br />

Die Gesellschaft hat gegenüber Konzerngesellschaften, für die sie durch Erklärung des Schuldbeitritts mit<br />

Erfüllungsübernahme im Innenverhältnis die wirtschaftliche Verpflichtung zur Erfüllung aus den<br />

Pensionsverpflichtungen trägt, eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten ausgewiesen. In gleicher<br />

Höhe weisen die arbeitgebenden Unternehmen, die weiterhin arbeitsrechtlich verpflichtet sind, einen<br />

Erstattungsanspruch aus.<br />

81


Anhang<br />

Zeitwertermittlung<br />

Die Bewertung der Grundstücke und Bauten erfolgte zum Bilanzstichtag grundsätzlich nach dem<br />

Ertragswertverfahren. Bei den Baugrundstücken und im Bau befindlichen Objekten sowie den überwiegend<br />

eigengenutzten Immobilien wurden als Zeitwerte die Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. fortgeführten<br />

Anschaffungskosten angesetzt.<br />

Die fremdgenutzten Grundstücke und Bauten werden nach einem festgelegten Mehrjahresplan in einem<br />

Zeitraum von 5 Jahren von externen Gutachtern (öffentlich bestellte Sachverständige) bewertet. In <strong>2006</strong><br />

wurden von 33 Grundstücken und Bauten 3 neu bewertet.<br />

Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen, Aktien und Investmentanteile richtete sich der Zeitwert der<br />

börsengängigen Titel nach den Börsenkursen zum Bewertungsstichtag und derjenige der Investmentanteile<br />

nach den Rücknahmepreisen zum Bewertungsstichtag. Die Ermittlung der Zeitwerte für diejenigen Null-<br />

Kupon-Namenspapiere, die dem Emittenten ein nutzbares Kündigungsrecht einräumen, erfolgte durch die<br />

Zusammenführung der getrennten Bewertungen beider Teilkomponenten (Basis- und Derivativgeschäft).<br />

Hierbei wurden die marktüblichen Methoden angewandt. Für die Bewertung der Anteile an verbundenen<br />

Unternehmen und an Beteiligungsgesellschaften, deren Aktien jeweils an der Börse gehandelt worden sind,<br />

galt grundsätzlich der Börsenkurs zum Bewertungsstichtag als maßgebend. Andere Anteile an verbundenen<br />

Unternehmen haben wir nach dem Ertragswertverfahren bewertet. Lagen Marktwerte nicht vor oder erfüllten<br />

Unternehmen Teilfunktionen unserer Gesellschaft oder stellten die Anteile an ihnen ausschließlich eine<br />

Kapitalanlage dar, wurden die Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der jeweiligen Gesellschaft<br />

oder mit dem Buchwert angesetzt. Der Grundsatz der Vorsicht ist bei der Bewertung beachtet worden. Die<br />

Zeitwerte der Anderen Kapitalanlagen entsprechen den Anschaffungskosten.<br />

82<br />

Zeitwert<br />

Mio. €<br />

Buchwert<br />

Mio. €<br />

Es sind folgende Zeitwerte der zu Anschaffungskosten bilanzierten<br />

Kapitalanlagen ermittelt worden:<br />

• Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 420,0 416,3<br />

• Anteile an verbundenen Unternehmen 315,4 307,4<br />

• Beteiligungen 75,5 75,2<br />

• Aktien, Investmentanteile und andere nicht<br />

festverzinsliche Wertpapiere<br />

1 912,1 1 716,0<br />

• Inhaberschuldverschreibungen, andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere sowie sonstige Ausleihungen<br />

5 313,8 5 221,5<br />

Summe 8 036,8 7 736,4<br />

Hinsichtlich der Abschreibungsmodalitäten wird auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.


Währungsumrechnung<br />

Anhang<br />

Alle zum versicherungstechnischen Geschäft und zum Auslandsgeschäft gehörenden Fremdwährungsposten<br />

sind mit den Devisenumrechnungskursen (Mittelkursen) vom 01. November <strong>2006</strong>, die Kapitalanlagen und alle<br />

anderen Positionen in Fremdwährung mit den Mittelkursen des 29. Dezember <strong>2006</strong> bewertet.<br />

83


Anhang<br />

Erläuterungen zur Bilanz<br />

Aktiva<br />

ENTWICKLUNG DER AKTIVPOSTEN A., B. I. BIS III. IM GESCHÄFTSJAHR <strong>2006</strong><br />

84<br />

Bilanzwerte Zugänge<br />

01.01.<strong>2006</strong><br />

Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 46 782 64<br />

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich<br />

der Bauten auf fremden Grundstücken 332 064 137 797<br />

B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 261 480 162 859<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 44 403 0<br />

3. Beteiligungen 32 717 58 324<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-<br />

verhältnis besteht 1 669 0<br />

5. Summe B. II. 340 269 221 183<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere 1 726 034 1 292 031<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere 5 702 576 1 264 701<br />

3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 1 226 706 7 641<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

a) Namensschuldverschreibungen 1 741 364 1 003 399<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 5 071 927 1 513 130<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 251 646 93 511<br />

d) übrige Ausleihungen 280 539 7 946<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten 0 400 000<br />

6. Andere Kapitalanlagen 12 412 0<br />

7. Summe B. III. 16 013 203 5 582 359<br />

Insgesamt 16 732 318 5 941 403<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen in dieser und den nachfolgenden Tabellen möglich.


Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte<br />

31.12.<strong>2006</strong><br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Anhang<br />

0 5 0 46 770 70<br />

32 215 374 21 673 416 348<br />

13 490 114 782 0 15 679 307 369<br />

0 44 403 0 0 0<br />

-13 490 1 973 0 384 75 193<br />

0 0 0 0<br />

0 0 0 0 1 669<br />

0 161 157 0 16 063 384 231<br />

0 1 218 480 24 456 106 493 1 717 547<br />

0 2 575 630 0 16 327 4 375 320<br />

0 231 127 12 497 12 081 1 003 636<br />

0 435 621 0 0 2 309 142<br />

0 396 900 0 0 6 188 157<br />

0 85 812 0 0 259 345<br />

0 0 0 0 288 485<br />

0 0 0 0 400 000<br />

0 0 0 0 12 412<br />

0 4 943 569 36 953 134 902 16 554 045<br />

0 5 136 946 37 327 219 409 17 354 694<br />

85


Anhang<br />

A. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Bei den aktivierten immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene EDV-<br />

Software und Lizenzgebühren. Vor dem Hintergrund der im November <strong>2006</strong> beschlossenen Neuausrichtung<br />

des Vertriebs der AachenMünchener ist ein künftiger Nutzen des bislang aktivierten immateriellen<br />

Vermögensgegenstands im Zusammenhang mit der exklusiven Nutzung eines Vertriebsweges sowie dem<br />

Vorkaufsrecht auf Anteile an diesem Vertriebsweg nicht mehr eindeutig quantifizierbar. Wir haben daher eine<br />

vollständige Abschreibung des angesetzten Rechts in Höhe von 46 741 Tsd. € vorgenommen.<br />

B. KAPITALANLAGEN<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2006</strong> fielen außerordentliche Abschreibungen auf Kapitalanlagen (ohne FLV) in Höhe von<br />

160 342 Tsd. € an.<br />

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Grundstücken<br />

Der Bilanzwert der im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit überwiegend eigengenutzten Grundstücke<br />

und Bauten betrug:<br />

Eigennutzung 23 326 Tsd. €<br />

Konzernnutzung 71 354 Tsd. €<br />

B. II. 1. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

Eine vollständige Aufstellung über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist im elektronischen<br />

Bundesanzeiger einzusehen.<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

Die offenen Derivatepositionen enthalten per 31.12.<strong>2006</strong> Devisentermingeschäfte und Aktienoptionen. Diese<br />

werden jeweils zum Terminkurs bzw. zu den Stichtagskursen bewertet.<br />

Strukturierte Produkte werden mit dem Optionspreismodell von Hull-White bewertet.<br />

Zeit- und Nominalwert offener Derivatepositionen zum 31.12.<strong>2006</strong><br />

Währungsabsicherung:<br />

Forwards<br />

86<br />

1) 2)<br />

Zeitwert Nominalwert<br />

Mio. €<br />

Mio. €<br />

<strong>2006</strong> 2005 <strong>2006</strong> 2005<br />

-0,7<br />

0,5<br />

65,0<br />

79,7


Zeitwerte und Handelsvolumen offener Absicherungsgeschäfte zum 31.12.<strong>2006</strong><br />

Aktienoptionen:<br />

Aktiva<br />

Zeitwert<br />

Mio. €<br />

Nominalwert<br />

Mio. €<br />

<strong>2006</strong> 2005 <strong>2006</strong> 2005<br />

Verbindlichkeiten aus Ertragsvermehrungs- und Erwerbsvorbereitungsgeschäften<br />

Aktienoptionen:<br />

Passiva<br />

1,6<br />

Zeitwert 2)<br />

Mio. €<br />

0,0,<br />

202,3<br />

Nominalwert<br />

Mio. €<br />

<strong>2006</strong> 2005 <strong>2006</strong> 2005<br />

-0,5<br />

Zeit- und Buchwert der strukturierten Produkte zum 31.12.<strong>2006</strong><br />

0,0,<br />

38,6<br />

Anhang<br />

Zeitwert<br />

Buchwert<br />

Mio. €<br />

Mio. €<br />

<strong>2006</strong> 2005 <strong>2006</strong> 2005<br />

Strukturen mit Zinsrisiko 1 260,5 1 151,3 1 293,0 1 079,1<br />

Strukturen mit<br />

Währungsrisiko<br />

26,7<br />

28,5<br />

25,6<br />

25,6<br />

Strukturen mit Kreditrisiko 16,3 17,3 15,3 15,3<br />

1)<br />

Der Zeitwert ist zum Abschluss des Sicherungsgeschäftes gleich Null. Der angegebene Zeitwert spiegelt die aktuelle Wertentwicklung<br />

wider.<br />

2)<br />

Für Positionen mit negativer Entwicklung wurden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.<br />

B. III. 1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

Die ausgewiesenen stillen Reserven der Aktien, Investmentanteile und anderer nicht festverzinslicher<br />

Wertpapiere erhöhten sich um 70,5 Mio. € auf 196,1 Mio. €. Die stillen Reserven entfallen auf Aktien in Höhe<br />

von 149,6 Mio. € und auf Investmentanteile in Höhe von 46,5 Mio. €.<br />

Stille Lasten bestehen aufgrund der Anwendung des § 341 b Abs. 2 HGB zum Bilanzstichtag in Höhe von<br />

32,4 Mio. € (Vorjahr: 0 Mio. €).<br />

0,0<br />

0,0<br />

87


Anhang<br />

C. KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON INHABERN VON<br />

LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN<br />

Bezeichnung der Fonds<br />

Zahl der Anteileinheiten<br />

zum<br />

31.12.<strong>2006</strong><br />

Stück<br />

dbi-Fonds Assecura I 1 007 764<br />

SEB ImmoInvest* 2 273 283<br />

SEB Invest Aktienfonds* 9 279 848<br />

SEB Invest Europafonds* 2 582 418<br />

SEB Invest Rentenfonds* 3 422 932<br />

SEB Invest Zinsglobal* 1 718 198<br />

DIT-Concentra A* 5 459 431<br />

Grundbesitz-Invest* 6 398 761<br />

SEB ImmoInvest* 1 152 725<br />

SEB Invest Aktienfonds* 584 829<br />

SEB Invest Europafonds* 970 912<br />

SEB Invest Rentenfonds* 302 618<br />

SEB Invest Zinsglobal* 161 254<br />

DIT-Vermögensbildung Dtl. A 1 076 965<br />

DIT-Industria A 7 845 745<br />

DIT-Interglobal A 1 958 566<br />

DIT-Europazins A 470 972<br />

DIT-Euro Rentenfonds A 61 034<br />

DIT-Vermögensbildung Europa A 1 277 416<br />

DIT-Wachstum Europa A 4 678 677<br />

SEB Optimix Chance 313 946<br />

SEB Optimix Ertrag 15 563<br />

SEB Optimix Wachstum 118 318<br />

INTER ImmoProfil 95 857<br />

DIT-Internationaler Rentenfonds A 227 076<br />

DIT-Concentra A* 13 109 226<br />

Grundbesitz-Invest* 1 542 734<br />

AMB Generali Aktien Deutschland 124 824<br />

AMB Generali Aktien Euroland 100 311<br />

AMB Generali Aktien Europa 174 986<br />

AMB Generali Aktien Global 96 222<br />

AMB Generali Bond Euro 60 534<br />

AMB Generali Bond Europa Plus 27 941<br />

AMB Generali Bond Global 20 153<br />

AMB Generali Komfort-Balance 204 023<br />

AMB Generali Komfort-Wachstum 393 594<br />

AMB Generali Komfort-Dynamik Europa 1 026 960<br />

AMB Generali Komfort-Dynamik Global 901 253<br />

SEB Invest EuroCompanies 195 251<br />

SEB Invest Global Players 45 829<br />

Commerz Grundbesitz Haus-Invest 43 384<br />

DIT-Euroaktien A 1 070 041<br />

88


Anhang<br />

Bezeichnung der Fonds<br />

Zahl der Anteileinheiten<br />

zum<br />

31.12.<strong>2006</strong><br />

Stück<br />

DIT-Transatlanta A 210 134<br />

DIT-Japan Pazifikfonds A 102 735<br />

DIT-Vermögensbildung Global A 308 140<br />

DIT-Wachstum Deutschland A 78 420<br />

DIT-Wachstum Global A 426 233<br />

CB-Basis Aktien Anteilsklasse AV 644<br />

DWS Plus Invest (Wachstum) 1 145 655<br />

DWS Plus Invest (Balance) 263 526<br />

DWS Plus Invest (Einkommen) 100 689<br />

DWS Top 50 Europa 457 520<br />

DWS Top 50 Welt 237 437<br />

DWS Top 50 Asien 88 183<br />

DWS Investa 294 600<br />

DWS Eurovesta 109 341<br />

DWS Provesta 27 582<br />

DWS Intervest 62 508<br />

DWS Vermögensbildung I 2 279 894<br />

DWS Akkumula 15 566<br />

DWS Eurorenta 261 175<br />

DWS Vermögensbildung R 1 476 344<br />

DWS Inter-Renta 182 515<br />

DWS Geldmarktfonds 6 897<br />

Grundbesitz Global 19 563<br />

DWS FlexPension 2013 82 500<br />

DWS FlexPension 2014 39 293<br />

DWS FlexPension 2015 1 287 816<br />

DWS FlexPension 2016 283 268<br />

DWS FlexPension 2017 103 541<br />

DWS FlexPension 2018 131 225<br />

AM Generali Aktiv Mix Ertrag 7 132<br />

DWS FlexPension 2019 97 009<br />

EURO ImmoProfil* 3 286 439<br />

EURO ImmoProfil* 4 168 511<br />

EURO ImmoProfil* 290 412<br />

DWS FlexPension 2020 95 004<br />

DWS FlexPension 2021 1 258 569<br />

Inovesta Classic 74<br />

Inovesta Opportunity 14<br />

DWS Select-Invest 104<br />

DWS Invest Total Return Bonds LD 28<br />

DWS Global Value 279<br />

DWS Invest European Dividend Plus LD 105<br />

DWS Bonuszertifikate 438<br />

DWS FlexProfit 80 7 501<br />

DWS FlexProfit 85 2 394<br />

DWS FlexProfit 90<br />

* Mehrfachnennung aufgrund unterschiedlicher Tarifgenerationen<br />

1 561<br />

89


Anhang<br />

Die gesamten Kapitalanlagen stellen sich zum 31. Dezember <strong>2006</strong> wie folgt dar:<br />

90<br />

<strong>2006</strong><br />

Tsd. €<br />

2005<br />

Tsd. €<br />

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten<br />

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken<br />

416 348 332 064<br />

B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 384 231 340 269<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen 16 554 045 16 013 203<br />

Zwischensumme 17 354 623 16 685 536<br />

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von<br />

Lebensversicherungspolicen (Fondsgebundene Versicherungen) 6 403 651 5 181 061<br />

Kapitalanlagen gesamt 23 758 274 21 866 597<br />

D. FORDERUNGEN<br />

Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr betragen 3 627 Tsd. €.<br />

D. III. Sonstige Forderungen<br />

In den sonstigen Forderungen ist das Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Körperschaftsteuergesetz<br />

enthalten. Das Körperschaftsteuerguthaben wird entsprechend der aufgeschobenen Fälligkeiten bis 2017<br />

periodengerecht mit einem Zinssatz von 4 % abgezinst ausgewiesen. Ab dem Jahr 2008 werden insgesamt<br />

5 009 Tsd. € in 10 gleichen Jahresbeträgen ausgezahlt.<br />

Der Steueraufwand wurde um den abgezinsten Betrag in Höhe von 4 045 Tsd. € gemindert.<br />

E. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

E. I. Sachanlagen und Vorräte<br />

Der Bilanzposten umfasst EDV-Anlagen, Einrichtungsgegenstände, Kraftfahrzeuge und Vorräte.<br />

E. III. Andere Vermögensgegenstände<br />

<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Vorausgezahlte Versicherungsleistungen und Überschussanteile 27 558 26 556<br />

Vorgelegte Regulierungsaufwendungen 5 5<br />

Übrige andere Vermögensgegenstände 3 475 2 774<br />

Summe 31 037 29 335<br />

F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

F. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten<br />

Agio aus Hypotheken- und Grundschuldforderungen,<br />

Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und<br />

Darlehen<br />

<strong>2006</strong><br />

Tsd. €<br />

24 459<br />

2005<br />

Tsd. €<br />

24 420<br />

Sonstige vorausgezahlte Aufwendungen 3 900 29 895<br />

Summe 28 359 54 315


Passiva<br />

Anhang<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

Das gezeichnete Kapital von 71 270 Tsd. € besteht zum 31.12.<strong>2006</strong> aus 1 900 800 auf den Namen lautende<br />

Stückaktien und 633 600 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Der gesamte Aktienbestand wird von der<br />

AMB Generali gehalten. Die Gewinnanteilsscheine und die Erneuerungsscheine lauten auf den Inhaber.<br />

B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL<br />

Von den im Geschäftsjahr erzielten Abgangsgewinnen bei Immobilien wurden 869 Tsd. € als Sonderposten<br />

mit Rücklageanteil gemäß § 6b EStG auf die AM Sechste Immobilien AG & Co. KG übertragen.<br />

C. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

C. IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Stand am 01. Januar 1 126 905 1 041 935<br />

Entnahme für zugeteilte Überschussanteile des Geschäftsjahres -247 534 -243 535<br />

Zuführung aus dem Bruttoüberschuss des Geschäftsjahres 387 453 328 505<br />

Stand am 31. Dezember 1 266 824 1 126 905<br />

Die zugeteilten Überschussanteile enthalten auch die über 2,75 % p.a., 3,0 % p.a., 3,25 % p.a., 3,5 % p.a.<br />

bzw. 4,0 % p.a. hinausgehenden Zinsen auf angesammelte Überschussanteile.<br />

Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung Ende entfallen auf bereits für 2007 festgelegte, aber noch<br />

nicht zugeteilte jährliche Überschussanteile 116 311 Tsd. € und auf bereits für 2007 festgelegte, aber noch<br />

nicht zugeteilte Schluss-Überschussanteile 104 145 Tsd. €, sowie auf bereits für 2007 festgelegte, aber noch<br />

nicht zugeteilte Bonusrenten, Todesfallboni, Rentenzuschläge 30 705 Tsd. €. Darüber hinaus sind für künftige,<br />

noch nicht festgelegte Schluss-Überschussanteile und für Auffüllbeträge im Rahmen der Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung 630 046 Tsd. € (Schluss-Überschussanteilfonds, Fonds für Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung, Rentenzuschlagfonds) gebunden.<br />

Zur Finanzierung der 2007 insgesamt fällig werdenden jährlichen Überschussanteile stehen der in der<br />

Rückstellung für Beitragsrückerstattung festgelegte Betrag von 116 311 Tsd. € und die Direktgutschrift aus<br />

dem Geschäftsergebnis des Jahres 2007 zur Verfügung.<br />

Die für die einzelnen Abrechnungsverbände/ Bestandsgruppen festgesetzten Überschuss-Anteilsätze sind auf<br />

den Seiten 107 bis 187 ausgewiesen.<br />

91


Anhang<br />

E. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

E. III. Sonstige Rückstellungen<br />

92<br />

Tsd. €<br />

Rückstellung für Sozialplan und Restrukturierungen 10 879<br />

Rückstellung für Altersteilzeit 5 924<br />

Rückstellung für Vertreterbezüge 5 531<br />

Rückstellung für Dienstjubiläen 2 340<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Vergütungen an Mitarbeiter 1 653<br />

Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtungen 1 347<br />

Rückstellung für Garantieleistungen aus Grundstücksinvestitionen 776<br />

Rückstellung für Bauleistungen 568<br />

Rückstellung für Jahresabschlusskosten<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Beiträge zur gesetzlichen<br />

410<br />

Unfallversicherung/Schwerbehindertenabgabe<br />

346<br />

Übrige Rückstellungen 42 714<br />

Summe 72 487<br />

G. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

G. I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

G. I.1. gegenüber Versicherungsnehmern<br />

In diesem Posten sind 159 694 Tsd. € verzinslich angesammelte Überschussanteile enthalten.<br />

H. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Hier handelt es sich im Wesentlichen um das auf die Folgejahre entfallende Disagio aus Hypotheken- und<br />

Grundschuldforderungen sowie Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen im Sinne des<br />

§ 341 c Abs. 2 Satz 1 HGB.<br />

<strong>2006</strong><br />

2005<br />

Tsd. €<br />

Tsd. €<br />

Schuldscheinforderungen und Darlehen 25 585 15 781<br />

Namensschuldverschreibungen 4 797 656<br />

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 190 266<br />

Übrige Ausleihungen – Namensgenussscheine 14 20<br />

Summe 30 585 16 724


Anhang<br />

Sonstige finanzielle Verpflichtungen<br />

Die Sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 452 004 Tsd. € setzen sich wie folgt<br />

zusammen:<br />

1. Resteinzahlungsverpflichtungen gegenüber der Protektor Lebensversicherungs-AG von<br />

190 701 Tsd. €,<br />

2. Resteinzahlungsverpflichtungen gegenüber Immobilienfonds und Gesellschaften, die der<br />

Immobilienanlage dienen, von 213 305 Tsd. €,<br />

3. Verpflichtungen aus dem Verkauf von Überzinsen aus Hypotheken von 41 012 Tsd. €,<br />

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 250 Tsd. €,<br />

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von durchschnittlich rund 6 735 Tsd. € pro<br />

Jahr; die durchschnittliche Vertragsdauer beträgt 1,1 Jahre.<br />

Die Gesellschaft ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der<br />

Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche<br />

Beiträge von maximal 0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein<br />

Sicherungsvermögen von 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist.<br />

Die zukünftigen Verpflichtungen hieraus betragen für die Gesellschaft 11,9 Mio. € für <strong>2006</strong>.<br />

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 ‰ der Summe der<br />

versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpflichtung von 19,9 Mio. €<br />

für <strong>2006</strong>.<br />

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor<br />

Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei<br />

einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 % der Summe der<br />

versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den<br />

Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus<br />

den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag<br />

190,7 Mio. €.<br />

93


Anhang<br />

94<br />

� Darüber hinaus bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen :<br />

Finanzielle Verpflichtung gegenüber Höhe<br />

Tsd. €<br />

Art der Verpflichtung<br />

NRW.Bank 17 119 Vorkäufe Darlehen<br />

NRW.Bank 55 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Landesbank 17 150 Vorkäufe Darlehen<br />

Nord LB 55 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Deka Bank 55 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayern LB 15 457 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayern LB 15 281 Vorkäufe Darlehen<br />

Nord LB 35 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- und Vereinsbank 35 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- und Vereinsbank 40 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- und Vereinsbank 25 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Nord LB 35 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Landesbank Hessen-Thüringen 50 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Landesbank Hessen-Thüringen 40 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Münchener Hypothekenbank 15 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Westdeutsche Immobilienbank 20 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- und Vereinsbank 50 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- und Vereinsbank 50 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Bayrische Hypo- und Vereinsbank 50 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Hypothekenbank in Essen 50 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Deutsche Postbank AG 98 820 Vorkäufe Darlehen<br />

Österreichische Volksbanken 30 000 Vorkäufe Darlehen<br />

Mit Rücksicht auf die hohe umsatzmäßige Bedeutung für unser Unternehmen haben wir zur Festigung der<br />

Geschäftsbeziehung mit der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, Frankfurt am Main, die<br />

Verpflichtung übernommen, auf entsprechende Aufforderung hin, Anteile an der Deutsche<br />

Vermögensberatung zu erwerben oder an Dritte zu vermitteln. Der Betrag der Verpflichtung kann nicht<br />

beziffert werden, da derzeit nicht von der Verwirklichung einer solchen Aufforderung ausgegangen wird und<br />

Vergleichsmaßstäbe fehlen.<br />

Aus dem für die Lebensversicherer eingerichteten Sicherungsfonds können gem. § 129 VAG<br />

Zahlungsverpflichtungen bis zur Höhe von maximal 1 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-


Anhang<br />

Rückstellungen entstehen. Der noch nicht eingeforderte Jahresbeitrag für das Geschäftsjahr 2005 beträgt<br />

0,2 ‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen.<br />

Sonstige Haftungsverhältnisse<br />

Es besteht eine Prozessbürgschaft in Höhe von 5 Tsd. € gegenüber der „Qualit Gesellschaft für Wirtschaftsund<br />

Finanzberatung GmbH & Co. KG“, Bottrop.<br />

95


Anhang<br />

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

I. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Gebuchte Bruttobeiträge<br />

<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

a) gebuchte Bruttobeiträge aus<br />

aa) Laufenden Beiträgen 3 517 752 3 370 370<br />

bb) Einmalbeiträgen 174 006 97 792<br />

Summe<br />

b) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach Beiträgen im<br />

Rahmen von Verträgen:<br />

3 691 758 3 468 162<br />

aa) ohne Gewinnbeteiligung 0 0<br />

bb) mit Gewinnbeteiligung<br />

cc) bei denen das Kapitalanlagerisiko von den<br />

1 867 101 1 747 665<br />

Versicherungsnehmern getragen wird<br />

1 824 657<br />

1 720 497<br />

Summe 3 691 758 3 468 162<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene<br />

Rechnung<br />

Bei den ausgewiesenen Aufwendungen handelt es sich ausschließlich um erfolgsabhängige<br />

Beitragsrückerstattungen.<br />

Die Aufwendungen für Beitragsrückerstattung ohne Berücksichtigung der Verträge, bei denen das<br />

Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, beliefen sich in 2005 auf 110 346 Tsd. €;<br />

der entsprechende Wert für <strong>2006</strong> wird im Rahmen der zu erstellenden Zerlegung des Rohergebnisses nach<br />

Ergebnisquellen ermittelt.<br />

Direktgutschrift<br />

Die Direktgutschrift ist in folgenden Positionen enthalten:<br />

<strong>2006</strong><br />

2005<br />

Tsd. €<br />

Tsd. €<br />

Veränderung der Deckungsrückstellung<br />

Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene<br />

Rechnung:<br />

66 628 68 606<br />

Zinsen auf gutgeschriebene/angesammelte Überschussanteile 4 895 5 578<br />

übrige Aufwendungen 70 579 53 167<br />

Direktgutschrift insgesamt 142 102 127 351<br />

96


Rückversicherungssaldo<br />

Anhang<br />

<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Verdiente Beiträge des Rückversicherers<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle<br />

275 867 288 413<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für den<br />

-246 399 -242 679<br />

Versicherungsbetrieb<br />

-27 603 -26 111<br />

Zwischensumme<br />

+ Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-<br />

1 865 19 623<br />

Deckungsrückstellung<br />

-74 027 -85 286<br />

Rückversicherungssaldo -72 162 -65 663<br />

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personal-Aufwendungen<br />

<strong>2006</strong> 2005<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des<br />

§ 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 498 406 439 092<br />

2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 29 485 46 443<br />

3. Löhne und Gehälter 64 556 72 912<br />

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 11 163 12 379<br />

5. Aufwendungen für Altersversorgung 3 346 5 723<br />

6. Aufwendungen gesamt 606 956 576 551<br />

Sonstiges<br />

Aus dem BGH-Urteil vom 12. Oktober 2005 resultieren in <strong>2006</strong> Aufwendungen in Höhe von 4 848 Tsd. € aus<br />

der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle.<br />

II. NICHTVERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

4. Außerordentliche Erträge<br />

Hierbei handelt es sich um Erträge aus der Übertragung unseres Maklerservice an die Volksfürsorge.<br />

5. Außerordentliche Aufwendungen<br />

Hierin enthalten sind die Abschreibung auf einen immateriellen Vermögensgegenstand in Zusammenhang mit<br />

der exklusiven Nutzung eines Vertriebsweges sowie dem Vorkaufsrecht auf Anteile an diesem Vertriebsweg in<br />

Höhe von 46 741 Tsd. € sowie Zuführungen zur Rückstellung für Strukturmaßnahmen zur Steigerung der<br />

Wettbewerbsfähigkeit in Höhe von 7 643 Tsd. €.<br />

97


Anhang<br />

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag<br />

Der Steueraufwand in Höhe von 66,3 Mio. € resultiert aus dem Ergebnis der gewöhnlichen und<br />

außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie aus der Aktivierung des Anspruchs auf Auszahlung des KSt-<br />

Guthabens in Höhe von 4,0 Mio. €. Der außerordentliche Ertrag hat nach Zuführung zur<br />

Überschussbeteiligung das Einkommen erhöht; die außerordentlichen Aufwendungen wirkten sich nicht im<br />

vollen Umfang steuerentlastend aus.<br />

Sonstige Angaben<br />

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf den Seiten 5 und 7 dieses Berichts aufgeführt.<br />

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 276 Tsd. €, die des Vorstands 2 100 Tsd. €. An frühere<br />

Vorstandsmitglieder bzw. ihre Hinterbliebenen wurden Pensionen in Höhe von 967 Tsd. € gezahlt. Die<br />

Rückstellungen für Anwartschaften und laufende Renten dieses Personenkreises sind in voller Höhe gebildet.<br />

Sie betragen 12 419 Tsd. €.<br />

An Mitglieder des Vorstands bestanden Kredite mit einem Nominalkapital von 598 Tsd. €. Am Jahresende<br />

valutierten die Kredite mit 228 Tsd. €. Sie haben eine Effektivverzinsung von 4,18 % bis 5,90 %. Im<br />

Berichtszeitraum wurden Tilgungen in Höhe von 294 Tsd. € geleistet. Alle Kredite sind durch eingetragene<br />

Grundpfandrechte dinglich gesichert.<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2006</strong> beschäftigten wir im Durchschnitt 1 400 festangestellte Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter, davon 1 260 im Innendienst, 89 im Außendienst und 51 als Auszubildende.<br />

Nach Durchführung der von der Hauptversammlung am 24. Juni 2002 beschlossenen Übertragung der Aktien<br />

der Minderheitsaktionäre hält die AMB Generali 100 % der Stimmrechte der AachenMünchener<br />

Lebensversicherung.<br />

Mit der AMB Generali besteht seit dem 30. Juni 1997 nach § 291 AktG ein Beherrschungsvertrag und seit<br />

dem 15. Oktober 2001 ein Gewinnabführungsvertrag.<br />

Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den von der AMB Generali als herrschendem Unternehmen<br />

aufzustellenden Teilkonzernabschluss einbezogen und im Bundesanzeiger publiziert. Dadurch wird unsere<br />

Gesellschaft von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen,<br />

gemäß § 291 HGB befreit.<br />

Durch die Mehrheitsbeteiligung an der AMB Generali hält die Assicurazioni Generali S.p.A. mittelbar die<br />

Mehrheit am stimmberechtigten Grundkapital unserer Gesellschaft. Gemäß § 271 Abs. 2 HGB ist unsere<br />

Gesellschaft verbundenes Unternehmen des Generali-Konzerns, für den die Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

einen Konzernabschluss aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird am Sitz der Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

Triest/Italien hinterlegt und bei den italienischen Aufsichtsbehörden eingereicht.<br />

98


Anhang<br />

Unser Unternehmen gehört dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Berlin, den<br />

diesem angeschlossenen Fachverbänden, der Wiesbadener Vereinigung, Bonn, sowie dem<br />

Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen e.V., München, an.<br />

Wir sind Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln.<br />

Aachen, den 30. Januar 2007<br />

AachenMünchener Lebensversicherung Aktiengesellschaft<br />

Westkamp<br />

Booms Lex Dr. Petin<br />

Schell Schmallenbach<br />

99


ANLAGE ZUM ANHANG


Anlage zum Anhang<br />

Überschussbeteiligung unserer Kunden<br />

Anlage zum Anhang<br />

Bei den einzelnen Versicherungsformen gelten für das Kalenderjahr 2007 – bzw. für den Todesfallbonus bei<br />

Risikolebensversicherungen bis zum Ende des in 2007 beginnenden Versicherungsjahres – die auf den<br />

Seiten 107 bis 187 angegebenen Überschussanteil-Sätze.<br />

Ansammlungsüberschussanteil-Satz<br />

Der Ansammlungsüberschussanteil-Satz ergänzt die rechnungsmäßige Verzinsung der verzinslich<br />

anzusammelnden Überschussguthaben auf 4,25 % bei den Tarifen mit einem Rechnungszins von 2,25 %<br />

oder 2,75 % und auf 4,15 % bei den übrigen Tarifen.<br />

Direktgutschrift<br />

Die Großlebens- und Kollektiv-Kapitalversicherungen, die Vermögensbildungsversicherungen, die<br />

Kleinlebensversicherungen, die Risiko-Lebensversicherungen mit verzinslicher Ansammlung der<br />

Überschussanteile, die Fondsgebundenen Lebens- bzw. Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilauszahlungen bzw. Teilrenten und die Rentenversicherungen erhalten in der Regel eine Direktgutschrift.<br />

Sie wird aus dem im Jahr 2007 erwirtschafteten Geschäftsergebnis zugeteilt.<br />

Sofern es sich nicht um konventionelle Rentenversicherungen oder Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

mit Recht auf vorgezogene Teilrenten handelt, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die<br />

aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten durch eine vorübergehende Reduzierung der<br />

Überschussbeteiligung gegenfinanziert wird, gilt Folgendes: Die Direktgutschrift beträgt 0,9 % des<br />

maßgebenden Versicherungsnehmer-Guthabens bei den Tarifen mit einem geschäftsplanmäßig garantierten<br />

Zins (Rechnungszins) von 3,0 % bzw. 0,4 % bei einem Rechnungszins von 3,5 %. Bei den K-, KS-, FLG-,<br />

AR-Tarifen und Tarif ARBS sowie den Risiko-Lebensversicherungen der Tarifgeneration mit einem<br />

Rechnungszins von 4,0 % gilt ein Direktgutschrift-Satz von 0 % bzw. von 0,65 % bei der Tarifgeneration<br />

(einschließlich der RG-Tarife) mit einem Rechnungszins von 3,25 %. Bei den K-, FLG-, AR-, KR-, RG-Tarifen<br />

sowie den Risiko-Lebensversicherungen der Tarifgenerationen mit einem Rechnungszins von 2,75 % gilt ein<br />

Direktgutschrift-Satz von 1,3 %, bei einem Rechnungszins von 2,25 % beläuft sich der Direktgutschrift-Satz<br />

stets auf 1,8 %. Sofern es sich um Erhöhungsversicherungen im Rahmen des Dynamikplans mit 2,75 %<br />

Rechnungszins zu Grundversicherungen mit 3,25 % oder 4,0 % Rechnungszins handelt, beträgt die<br />

Direktgutschrift 1,15 %, bei einem Rechnungszinssatz der Erhöhungsversicherung von 2,25 % beträgt der<br />

103


Anlage zum Anhang<br />

Satz der Direktgutschrift 1,65 %. Der Direktgutschriftsatz beläuft sich jedoch höchstens auf den jeweils<br />

angegebenen Zins-Überschussanteilsatz.<br />

Bei konventionellen Rentenversicherungen und Fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Recht auf<br />

vorgezogene Teilrenten, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten<br />

Sterbewahrscheinlichkeiten durch eine vorübergehende Reduzierung der Überschussbeteiligung<br />

gegenfinanziert wird, beträgt die Direktgutschrift 0,3 % des maßgebenden Versicherungsnehmer-Guthabens<br />

bei den Tarifen mit einem garantierten Zins (Rechnungszins) von 3,0 % bzw. 0,05 % bei einem<br />

Rechnungszins von 3,25 %. Handelt es sich um Erhöhungsversicherungen im Rahmen des Dynamikplans<br />

mit einem Rechnungszins von 2,75 %, beträgt die Direktgutschrift 0,55 %, bei einem Rechnungszinssatz der<br />

Erhöhungsversicherung von 2,25 % beträgt die Direktgutschrift 1,05 %. Die Direktgutschrift beläuft sich<br />

jedoch höchstens auf den jeweils angegebenen Zinsüberschussanteil-Satz. Bei Tarifen mit einem<br />

Rechnungszins von 4,0 % entfällt die Direktgutschrift.<br />

Ferner werden die eventuellen Grund-Überschussanteile für die Risiko-Lebensversicherungen unserer<br />

Tarifgenerationen mit einem Rechnungszins von 4,0 %, 3,25 % und 2,75 % und 2,25 %, die jährlichen<br />

Überschussanteile für die Bauspar-Risikoversicherungen des Gewinnverbandes E2 sowie die Grund- und<br />

Risiko-Überschussanteile bei den Tarifen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“ in voller<br />

Höhe als Direktgutschrift zugeteilt. Die Überschussbeteiligung aus der Direktgutschrift wird auf die jährlichen<br />

Überschussanteile angerechnet.<br />

Formen der Überschussbeteiligung<br />

Erlebensfallbonus<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als Einmalbeitrag zur Bildung von beitragsfreien Versicherungen<br />

verwendet, aus denen bei Erleben des Ablaufs der Versicherung Leistungen fällig werden (Erlebensfallbonus).<br />

Die Erlebensfallbonus-Summen sind als beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt. Bei<br />

konventionellen Versicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen wird bei Inanspruchnahme<br />

einer Teilauszahlung auch eine vorgezogene Leistung aus der Überschussbeteiligung ausgezahlt. Bei Eintritt<br />

des Versicherungsfalls durch Tod werden die vertraglich garantierte Todesfallsumme und gegebenenfalls ein<br />

Schluss-Überschussanteil gezahlt. Als gesamte Todesfall-Leistung wird jedoch mindestens ein Betrag in<br />

Höhe der Rückkaufsleistung, erhöht um einen im Geschäftsplan festgelegten Zuschlag, erbracht. Bei den K-<br />

und KS-Tarifen erbringen wir als gesamte Todesfall-Leistung mindestens einen Betrag in Höhe der<br />

Deckungsrückstellung und gegebenenfalls des Schluss-Überschussanteils.<br />

Summen- bzw. Rentenerhöhung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Versicherungsleistung<br />

(Summen- bzw. Rentenerhöhung) verwendet. Die Summen- bzw. Rentenerhöhung ist als beitragsfreie<br />

Versicherung wiederum überschussberechtigt. Für Großlebens- (außer nach den K-Tarifen) und Kollektiv-<br />

104


Anlage zum Anhang<br />

Kapitalversicherungen (außer nach den KS-Tarifen) sowie Vermögensbildungsversicherungen wird bei<br />

vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalls im Allgemeinen ab Beginn eine Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung gewährt; bereits bestehende Summenerhöhungen werden auf die Mindestleistung<br />

angerechnet.<br />

Verzinsliche Ansammlung der Überschussanteile<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden verzinslich angesammelt. Die jährliche Gesamtverzinsung des<br />

Ansammlungsguthabens beträgt im Jahr 2007 4,15 %, bei den Tarifen mit einem Rechnungszins von 2,25 %<br />

oder 2,75 % beträgt die Gesamtverzinsung 4,25 %. Das Ansammlungsguthaben wird grundsätzlich bei<br />

Beendigung der Versicherung ausgezahlt bzw. bei Rentenversicherungen bei Ablauf der Aufschubzeit zur<br />

Rentenerhöhung verwendet.<br />

Todesfallbonus<br />

Bei Tod der versicherten Person wird ein Todesfallbonus in der für das betreffende Versicherungsjahr<br />

festgesetzten Höhe fällig.<br />

Beitragsanrechnung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden in Prozent des überschussberechtigten Beitrags bemessen und auf<br />

den Beitrag angerechnet.<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Für alle Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-, Vermögensbildungsversicherungen mit Sparkapitalbildung,<br />

die Fondsgebundenen Lebens- bzw. Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilauszahlungen bzw. Teilrenten in garantierter Höhe und die aufgeschobenen Rentenversicherungen nach<br />

den KR- und AR-Tarifen bzw. Tarif ARBS sowie die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“ kann zusätzlich zu den jährlichen Überschussanteilen bei Ablauf<br />

bzw. Beginn der Rentenzahlung und unter bestimmten Voraussetzungen auch bei vorzeitiger Beendigung<br />

der Versicherung und bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalls ein Schluss-Überschussanteil<br />

hinzukommen.<br />

Auch bei den übrigen Tarifen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung sowie bei der selbstständigen<br />

Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherung und der Todesfall-<br />

Zusatzversicherung erfolgt die Überschussbeteiligung u. a. in Form eines Schluss-Überschussanteils.<br />

Rentenzuschlag<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden bei Beginn der Rentenzahlung für eine Zusatzrente verwendet,<br />

deren Höhe gleich bleibt, solange sich die maßgebenden Überschussanteil-Sätze nicht ändern.<br />

105


Anlage zum Anhang<br />

Bonusrente<br />

Zusätzlich zur vertraglich vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente wird bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit eine<br />

Bonusrente gewährt. Sie ist ab dann garantiert und wird so lange wie die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt.<br />

Umrechnung in Anteileinheiten<br />

Bei den Fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen werden die jährlichen Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum jeweiligen Ausgabepreis in Anteileinheiten der<br />

maßgebenden Fonds umgerechnet und der Versicherung gutgeschrieben. Bei unseren neuen Tarifgenerationen<br />

der Kapital-, Risiko-, Renten-, Berufsunfähigkeits-, Kinderinvaliditäts-Versicherungen sowie der<br />

Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung können die laufenden Überschussanteile auf Wunsch des<br />

Versicherungsnehmers ebenfalls in Fondsanteile investiert werden. Hierfür steht dem Versicherungsnehmer<br />

jeweils eine breite Fondspalette zur Verfügung.<br />

Nachreservierung bei Rentenversicherungen<br />

Die Lebenserwartung der Rentenversicherten ist in den letzten Jahren deutlich stärker als erwartet gestiegen<br />

und wird voraussichtlich auch weiter steigen. Deshalb müssen seit dem 31.12.2004 bei<br />

Rentenversicherungen (einschließlich der Fondsgebundenen Rentenversicherungen und der<br />

Rentenversicherungen nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes) die Deckungsrückstellungen mit<br />

neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen gestellt werden, die zu (deutlich) höheren<br />

Rückstellungsbeträgen führen. Basis für diese Nachreservierung sind die von der Deutschen<br />

Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschlagenen Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20. Diese<br />

Sterbetafeln erfordern in vielen Teilbeständen eine zusätzliche Aufstockung der Deckungsrückstellungen. Die<br />

Überschussbeteiligung der Versicherungen dieser Teilbestände fällt deshalb seit <strong>2006</strong> (bei den<br />

konventionellen Rentenversicherungen mit Vertragsabschluss bis 1994 ab 2007) bis auf weiteres niedriger als<br />

vorher aus. Konkret wird bei den betroffenen Beständen die Zinsüberschussbeteiligung reduziert (i. d. R. um<br />

0,6 Prozentpunkte). Bei Tarifen mit 4 % Rechnungszins wird die Zinsüberschussbeteiligung um<br />

0,1 Prozentpunkte gesenkt und zusätzlich der Schlussüberschussanteil gemindert. Bei Fondsgebundenen<br />

Rentenversicherungen wird bis auf weiteres der beitragsbezogene Kostenüberschussanteilsatz um einen<br />

Prozentpunkt gesenkt. Die Tarife mit 2,25 % und 2,75 % Rechnungszins sind von der Gegenfinanzierung<br />

nicht betroffen.<br />

106


ÜBERSCHUSSANTEIL-SÄTZE 2007<br />

Übersicht<br />

1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen)<br />

und Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, STM1, STKM1, STM2 und STKM2 der<br />

Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der ehemaligen „die<br />

individuale Lebensversicherung AG“<br />

2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

sowie Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, STM1, STKM1, STM2,<br />

STKM2, R2, R3, R4, R5 und R6)<br />

Anlage zum Anhang<br />

3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgebundene Lebensversicherungen 122<br />

4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2) 126<br />

und Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

5 Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, KAV1) 141<br />

6 Bestandsgruppen Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Kollektiv-Rentenversicherungen nach 158<br />

dem AltZertG, Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände AV1 und<br />

AV2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1 und KAV2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1 und KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen<br />

7 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Risikoversicherungen und Gewinnverbände R2, R3, R4,<br />

R5 und R6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Risikoversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

8 Restschuldversicherungen im Abrechnungsverband Risikoversicherungen bzw. Bestandsgruppe Restschuldversicherungen<br />

168<br />

9 Bestandsgruppe Bauspar-Risikoversicherungen 168<br />

10 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen und Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Berufsunfähigkeits-Versicherungen<br />

168<br />

11 Bestandsgruppe Pflegerentenversicherungen und Bestandsgruppe Kollektiv-<br />

Pflegerentenversicherungen<br />

173<br />

12 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV) sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

(BUZV) der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

174<br />

13 Pflegerenten-Zusatzversicherungen (PZV) und Options-Zusatzversicherungen auf eine Pflegerentenversicherung<br />

(POZV)<br />

181<br />

14 Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherungen (KIZ) 182<br />

15 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen (HZV) 183<br />

16 Todesfall-Zusatzversicherungen (TZV) 185<br />

Erläuterungen zur Überschussbeteiligung 186<br />

Seite<br />

108<br />

119<br />

165<br />

107


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil-Sätze 2007 (evtl. abweichende Vorjahreswerte in Klammern)<br />

1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen (einschließlich Vermögensbildungs-<br />

versicherungen) und Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, STM1, STKM1, STM2 und STKM2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“<br />

1.1 Gewinnverband K0 Kleinlebenstarife (L-, T-, St-, F-, G-, E-Tarife) und Vereinsgruppentarife der ehemaligen Volkshilfe<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

108<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,05%<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, wobei<br />

nur die ab 1950 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

zur Anrechnung kommen; für<br />

die ab 1950 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

1.2 Gewinnverband K1 Tarife 2, 2A, 4, 5, IVB, A, C, S, K (alt) und mt<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,05%<br />

Todesfallsumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

6‰ Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1978 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 6‰, für<br />

die ab 1978 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung auf<br />

den Beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)


Anlage zum Anhang<br />

1.3 Gewinnverband K2 w-Tarife<br />

1.4 Gewinnverband K3 z-Tarife<br />

1.5 Gewinnverband K4 TAT-Tarife<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

w-Tarife<br />

z-Tarife<br />

TAT-Tarife<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,05%<br />

3,0‰<br />

1,5‰<br />

6,0‰<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1978 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 6‰, für<br />

die ab 1978 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge Tod der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.6 Gewinnverband K5 O-Tarife<br />

1.7 Gewinnverband K6 M-Tarife<br />

1.8 Gewinnverband K7 N-Tarife mit Beginnjahr bis 1980<br />

1.9 Gewinnverband K8 N-Tarife mit Beginnjahr von 1981 bis 1986<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

O-Tarife<br />

M-Tarife<br />

N-Tarife<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,05%<br />

6,0‰<br />

0,5‰<br />

-<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

109


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

110<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1978 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 6‰, für<br />

die ab 1978 bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfall-<br />

summe<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge Tod der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.10 Gewinnverband K9a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987, N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992<br />

1.11 Gewinnverband K9b93<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

1.12 Gewinnverband K9b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994 bzw. 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Reduktionssatz bei Erlebens-<br />

fallbonus<br />

Tarife 1N, 1NE, 2N, 2NE, 3N,<br />

5N, 8N mit Beginnjahr von<br />

1987 bis 1992; Tarife 4N, 4NF,<br />

6N mit Beginnjahr ab 1987<br />

Tarife 1N, 1N10, 2N, 3N, 3N10,<br />

5N, 8N, 8N10 und 9N mit<br />

Beginnjahr ab 1993, Tarife 1NE<br />

und 2NE mit Beginnjahr ab<br />

1993<br />

Tarif 1NA<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,8‰ 0,7‰<br />

30 bis 39 J.: 0,9‰ 0,8‰<br />

40 bis 49 J.: 1,0‰ 0,8‰<br />

ab 50 Jahre: 1,1‰ 0,9‰<br />

0,55%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

40% von den laufenden Zuteilungen<br />

einzubehaltende Risiko-<br />

beiträge<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf<br />

Bei bereits bestehenden Erlebensfallbonussummen<br />

wird der Zins-Überschussanteil um<br />

einen Abzugssatz gekürzt. Dieser Abzugssatz<br />

ist die Differenz zwischen Grund-Überschussanteilsatz<br />

und 1,2‰.<br />

falls als Todesfallsumme ein höherer Betrag als<br />

die garantierte Todesfallsumme und der bei<br />

Tod fällige Schluss-Überschussanteil zu erbringen<br />

ist<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Bildung von Erlebensfallbonussummen<br />

Dauerabkürzung


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung für Versicherungen mit Verwendung der Überschussanteile zur<br />

Summenerhöhung bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles mit Ausnahme der Tarife 1N10, 3N10 und 8N10<br />

sowie mit Ausnahme der Versicherungssummen, die sich bei den Tarifen 8N, 8N10 und 9N durch Nicht-<br />

Inanspruchnahme von Teilauszahlungen ergeben. Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen infolge Tod<br />

der versicherten Person werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien Termfixversicherung wird mindestens das Deckungskapital<br />

der so aufgefüllten Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.13 Gewinnverband E1<br />

K-Tarife mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

beitragsfreie Versicherungen,<br />

nicht in Anspruch genommene<br />

Teilauszahlungen in der beitrags-<br />

freien Zeit sowie bestehende<br />

Summenerhöhungen und Erle-<br />

bensfallbonussummen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 1,25%<br />

ab 1.227,10 €: 1,75%<br />

Bei Versicherungen nach Tarif<br />

8K10, 8K, 9K Reduzierung des<br />

Grund-Überschussanteilsatzes<br />

pro in Anspruch nehmbarer, vor<br />

dem Ablauftermin liegender Teilauszahlung<br />

(höchstens 5 werden<br />

gerechnet) um 0,2%-Punkte<br />

1‰<br />

0,5‰<br />

0,1%<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Erlebensfallsumme der nicht<br />

in Anspruch genommenen<br />

Teilauszahlungen<br />

jeweilige Erlebensfallsumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

111


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre<br />

Tarife 1KM, 2KM, 3KM, 5K,<br />

8KM, 9K<br />

Tarife 1KF, 2KF, 3KF, 8KF<br />

Tarife 1K10, 3K10, 8K10, 4K<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunab-<br />

hängiger Teil<br />

112<br />

4,7‰<br />

4,4‰<br />

4,1‰<br />

4,1‰<br />

22‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die a) vor 2002, b) in 2002<br />

begonnenen Versicherungsjahre<br />

a) 7,0‰, b) 6,3‰<br />

a) 6,5‰, b) 5,9‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

Versicherungssumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauern<br />

unter 12 Jahren sind die Sätze<br />

der beitragsfreien Versicherungsjahre und des<br />

grundsätzlich dauerunabhängigen Teils noch<br />

mit dem Quotienten aus Versicherungsdauer in<br />

Jahren und 12 zu multiplizieren.<br />

1.14 Gewinnverband E2<br />

K-Tarife mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis<br />

zum 30.6.2000<br />

1.15 Gewinnverband EO2<br />

Tarif 1K ohne Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag:<br />

vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

1.16 Gewinnverband EM2<br />

Tarife 1K und 1K60 mit vereinfachter Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherun-<br />

gen gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

1.17 Gewinnverband K2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag:<br />

vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre<br />

Tarife 1K, 2K, 5K<br />

Tarife 1K60, 4K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunab-<br />

hängiger Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

0,6‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

30% jährlicher Risikobeitrag<br />

0,1%<br />

4,1‰<br />

3,9‰<br />

3,4‰<br />

4,6‰<br />

6‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 6,00‰, b) 5,40‰<br />

a) 5,75‰, b) 5,20‰<br />

a) 5,00‰, b) 4,50‰<br />

a) 6,75‰, b) 6,10‰<br />

Deckungskapital<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang<br />

1.18 Gewinnverband E3<br />

K-Tarife mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.19 Gewinnverband EO3<br />

Tarif 1K ohne Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.20 Gewinnverband EM3<br />

Tarife 1K und 1K60 mit vereinfachter Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.21 Gewinnverband K3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 2K, 4K<br />

und 5K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunabhän-<br />

giger Teil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Grundversicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

0,85%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (<strong>2006</strong>: 0,85%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 3,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

Überschussverwendungsart:<br />

Fondsanlage sonstige<br />

4,6‰ 4,9‰<br />

4,1‰ 4,4‰<br />

5,1‰ 5,6‰<br />

1,9‰ 2,0‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 7,25‰, b) 6,50‰<br />

a) 6,50‰, b) 5,90‰<br />

a) 8,25‰, b) 7,40‰<br />

Deckungskapital<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.<br />

113


Anlage zum Anhang<br />

1.22 Gewinnverband E4<br />

K-Tarife mit Policierung vom 1.1.2004 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

1.23 Gewinnverband K4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

114<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

- Risiko-Überschussanteil 30%<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 4K<br />

Tarif 2K<br />

Tarif 5K sowie Tarife 8K, 9K<br />

einschließlich nicht in Anspruch<br />

genommener Teilauszahlungen<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Grundversicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

1,5%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 1,5%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

für die ab 2004 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

4,0‰<br />

3,0‰<br />

3,5‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

(jedoch nicht fondsgebundenem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.


Anlage zum Anhang<br />

1.24 Gewinnverband E5<br />

K-Tarife der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

1.25 Gewinnverband K5 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60<br />

Tarif 2K<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Grundversicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

30%<br />

2,0%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 2,0%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

4,0‰<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

(jedoch nicht fondsgebundenem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.<br />

115


Anlage zum Anhang<br />

1.26 Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

(Versicherungen nach Einzel-<br />

tarifen)<br />

- Risiko-Überschussanteil 40%<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

116<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 7 Jahre: 0,45%<br />

8 bis 12 Jahre: 0,50%<br />

13 bis 19 Jahre: 0,65%<br />

20 bis 29 Jahre: 0,75%<br />

30 bis 39 Jahre: 0,90%<br />

ab 40 Jahre: 1,00%<br />

maximal 2,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

0,55% maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[2]<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80‰<br />

20 bis 29 Jahre: 3,55‰<br />

30 bis 39 Jahre: 3,80‰<br />

ab 40 Jahre: 4,30‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

voll zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50‰<br />

20 bis 29 Jahre: 8,25‰<br />

30 bis 39 Jahre: 8,50‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00‰<br />

20 bis 29 Jahre: 4,75‰<br />

30 bis 39 Jahre: 5,00‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50‰<br />

Grund- und Risiko-Überschussanteile anteilig<br />

mit jeder Beitragszahlung, Zins- und Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des<br />

Versicherungsjahres;<br />

Anrechnung der Grund-Überschussanteile auf<br />

den Beitrag und verzinsliche Ansammlung der<br />

Risiko- und Zins-Überschussanteile; im Rahmen<br />

eines Firmen- und Verbandsgruppen-<br />

oder eines Sammelversicherungsvertrages verzinsliche<br />

Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

1.27 Gewinnverband VL1 NS-Tarife mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ 0,9‰<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ 1,2‰<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ 1,7‰<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ 2,0‰<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

- Zins-Überschussanteil 1,05% maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

2,7‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

begonnene Versicherungsjahr,<br />

für die bis 1984<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

5‰, für die von<br />

1984 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 4‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 3,6‰<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

10%<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge Tod der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.28 Gewinnverbände VL2 und E1 NS-Tarife mit Beginnjahr ab 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Versicherungsdauer:<br />

bis 15 Jahre: 2,8‰<br />

16 bis 24 Jahre: 1,4‰<br />

ab 25 Jahre: 0,8‰<br />

0,55%<br />

2,7‰<br />

10%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

ab dem 4. Versicherungsjahr<br />

begonnene Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

4‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,6‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles<br />

1.29 Gewinnverband ST1<br />

Tarif ST mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.<strong>2006</strong>, sofern der Vertrag ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.30 Gewinnverband STM1<br />

Tarif ST mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.<strong>2006</strong>, sofern der Vertrag mit Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.31 Gewinnverband STK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.<strong>2006</strong>, sofern der jeweilige Vertrag ohne<br />

Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.32 Gewinnverband STKM1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.<strong>2006</strong>, sofern der jeweilige Vertrag mit<br />

Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

und Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

117


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

118<br />

1,5%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 1,5%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

1.33 Gewinnverband ST2<br />

Tarif ST der Tarifgeneration ab 1.1.2007, sofern der Vertrag ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.34 Gewinnverband STM2<br />

Tarif ST der Tarifgeneration ab 1.1.2007, sofern der Vertrag mit Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.35 Gewinnverband STK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007, sofern der jeweilige Vertrag ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen<br />

wurde<br />

1.36 Gewinnverband STKM2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007, sofern der jeweilige Vertrag mit Gesundheitsprüfung abgeschlossen<br />

wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

2,0%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

und Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 2,0%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang<br />

2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie<br />

Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversiche-<br />

rung AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensver-<br />

sicherung AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, STM1, STKM1, STM2, STKM2, R2, R3, R4, R5 und R6)<br />

2.1 Gewinnverband GK1<br />

Gruppentarife der ehemaligen Aachener und Münchener Leben (Tarife GII, GIII, G42) und der ehemaligen Atlas Leben (Tarife G,<br />

T); Tarife VA/G, VA/Z; NVA/G, NVA/Z mit Beginn vor 1988; Firmengruppentarife der ehemaligen Volkshilfe; F-Tarife (Firmengruppen)<br />

mit Beginnjahr vor 1987; V-Tarife (Vereinsgruppen) mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Tarife GII, GIII, G42, G und T<br />

Tarife VA/G, VA/Z und Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr<br />

bis 1979<br />

Firmengruppentarife der ehemaligen<br />

Volkshilfe Leben<br />

F-, V-Tarife bis 1986; Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr<br />

von 1980 bis 1988<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4‰ 1,0‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5‰ 1,4‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8‰ 1,9‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9‰ 2,3‰<br />

1,05%<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung auf<br />

den Beitrag<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

verzinsliche Ansammlung für beitragspflichtige,<br />

Summenerhöhung für beitragsfreie Versicherungen<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles<br />

119


Anlage zum Anhang<br />

2.2 Gewinnverband GK2a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987; F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis<br />

1992; Tarife NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr ab1988<br />

2.3 Gewinnverband GK2b93<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

2.4 Gewinnverband GK2b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Kapital-Ergänzungsversicherung<br />

nach Tarif NVA/Z mit Beginn der<br />

Grundversicherung ab 1997<br />

1. Ergänzungsversicherung<br />

2. Ergänzungsversicherung<br />

3. Ergänzungsversicherung<br />

4. Ergänzungsversicherung<br />

5. Ergänzungsversicherung<br />

ab der 6. Ergänzungsversiche-<br />

rung sowie stets ab dem jeweils<br />

3. Versicherungsjahr<br />

120<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,5‰ 0,4‰<br />

30 bis 39 J.: 0,6‰ 0,5‰<br />

40 bis 49 J.: 0,7‰ 0,5‰<br />

ab 50 Jahre: 0,8‰ 0,6‰<br />

0,55%<br />

0%<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 280%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 220%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 160%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 100%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. und 2. Versicherungsjahr<br />

der Ergänzungsversicherung 40%<br />

10%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

der jeweiligen Ergänzungsversicherung<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles


Anlage zum Anhang<br />

2.5 Gewinnverband E2<br />

KS-Tarife mit Policierung vom 4.12.1995 bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

0%, Versicherungen mit Policie-<br />

rung vor dem 5.8.1996: 2,0%<br />

0,5‰<br />

- Zins-Überschussanteil 0,1%<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

dauerabhängiger Teil<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

25% jährlicher Risikobeitrag<br />

3,4‰<br />

22‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für<br />

die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 5‰, für<br />

das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

4,5‰<br />

Versicherungssumme<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag mit<br />

Versicherungsdauern unter 12 Jahren sind die<br />

Schluss-Überschussanteilsätze noch mit dem<br />

Quotienten aus Versicherungsdauer in Jahren<br />

und 12 zu multiplizieren.<br />

2.6 Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

(Gruppen-Kapitallebensversiche-<br />

rungen nach Sondertarifen)<br />

- Risiko-Überschussanteil 40%<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 8 Jahre: 0,50%<br />

9 bis 12 Jahre: 0,60%<br />

13 bis 19 Jahre: 0,75%<br />

20 bis 24 Jahre: 0,90%<br />

25 bis 34 Jahre: 1,20%<br />

ab 35 Jahre: 1,40%<br />

maximal 2,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

0,55% maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[2]<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80‰<br />

20 bis 29 Jahre: 3,55‰<br />

30 bis 39 Jahre: 3,80‰<br />

ab 40 Jahre: 4,30‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

voll zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2001 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50‰<br />

20 bis 29 Jahre: 8,25‰<br />

30 bis 39 Jahre: 8,50‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00‰<br />

20 bis 29 Jahre: 4,75‰<br />

30 bis 39 Jahre: 5,00‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50‰<br />

Grund- und Risiko-Überschussanteile anteilig<br />

mit jeder Beitragszahlung, Zins- und Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des<br />

Versicherungsjahres; Anrechnung der Grund-<br />

Überschussanteile auf den Beitrag und verzinsliche<br />

Ansammlung der Risiko- und Zins-<br />

Überschussanteile; im Rahmen eines Firmen-<br />

und Verbandsgruppen- oder eines Sammelversicherungsvertrages<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

121


Anlage zum Anhang<br />

3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgebundene Lebensversicherungen<br />

3.1 Gewinnverband F1 Tarif 1A, Beginnjahre bis 1980<br />

3.2 Gewinnverband F2 Tarif 1B, Beginnjahre bis 1980<br />

3.3 Gewinnverband F3 Tarif 1A, Beginnjahre ab 1981<br />

3.4 Gewinnverband F4 Tarif 1B, Beginnjahre ab 1981<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Gewinnverbände F1/F2<br />

Gewinnverbände F3/F4<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

122<br />

25%<br />

40%<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 12 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 8,0‰ 9,0‰<br />

46 bis 50 J.: 10,0‰ 11,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Versicherungsdauer<br />

13 bis 17 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 7,0‰ 8,0‰<br />

46 bis 50 J.: 9,0‰ 10,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Versicherungsdauer ab 18 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 5,2‰ 6,2‰<br />

46 bis 50 J.: 8,0‰ 9,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Mindest-Todesfallsumme<br />

Mindest-Todesfallsumme<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles<br />

nach Beginn des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Aufstockung der für den Todesfall vereinbarten<br />

Leistung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

3.5 Gewinnverband F5 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahre vor 1995<br />

3.6 Gewinnverband E1 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Tarife 1FLN und 5FLN<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

Tarif 1FLN<br />

Tarif 1FLS<br />

Tarif 5FLN, Tarif 5FLS<br />

25%<br />

Männer: 6,2%<br />

Frauen: 6,0%<br />

Männer: 6,4%<br />

Frauen: 6,2%<br />

6,4%<br />

Versicherungssumme bzw.<br />

Einmalbeitrag<br />

Einmalbeitrag dividiert durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren bzw. Jahresbeitrag<br />

der Hauptversicherung bei<br />

laufender Beitragszahlung<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall vereinbarten<br />

Leistung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt


Anlage zum Anhang<br />

3.7 Gewinnverband E2 FL-Tarife Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

(beitragspflichtige FL-Tarife)<br />

Tarif 1FL<br />

Tarif 5FL<br />

Tarif 1FL50/1FL60<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75%<br />

ab 35 Jahre: 4,50%<br />

0,5‰<br />

Männer: 1,0%<br />

Frauen: 0,5%<br />

0,5%<br />

Beitragszah-<br />

lungsdauer Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

Versicherungen bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren erstmals<br />

zu Beginn des zweiten Versicherungsjahres),<br />

zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

3.8 Gewinnverband E3 FL-Tarife der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Für Versicherungen, denen ein<br />

Teilfonds des Fondssystems<br />

SEB Invest Optimix zugrunde-<br />

liegt)<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75%<br />

ab 35 Jahre: 4,25%<br />

0,5‰<br />

0,5%<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

Versicherungen bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Deckungskapital am Ende<br />

des Vormonats<br />

Risikobeitrag<br />

Grund-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres),<br />

Kosten-Überschussanteile für Versicherungen,<br />

denen ein Teilfonds des Fondssystems SEB Invest<br />

Optimix zugrunde liegt, anteilig zu Beginn<br />

eines jeden Monats, erstmals, nachdem auch<br />

ein Grund-Überschussanteil zugeteilt wurde,<br />

bei Ablauf wird kein Kostenüberschuss mehr<br />

fällig, Risiko-Überschussanteile zu Beginn eines<br />

jeden Beitragszahlungsabschnitts (bei beitragsfrei<br />

gestellten Versicherungen zu Beginn eines<br />

jeden Monats), erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Versicherungsjahres); Umrechnung<br />

der Grund- und Kosten-Überschussanteile in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

der Anteileinheiten und Gutschrift zur Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird<br />

nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es<br />

sei denn, die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt; Anrechnung der Risiko-<br />

Überschussanteile auf den Risikobeitrag<br />

123


Anlage zum Anhang<br />

3.9 Gewinnverband E4 FL-Tarife als Einzelversicherungen<br />

3.10 Gewinnverband K4 FL-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils der Tarifgeneration ab 1.7.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

124<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 4,25%<br />

ab 35 Jahre: 4,50%<br />

0,5‰<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

Versicherungen bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Grund-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres), Risiko-<br />

Überschussanteile zu Beginn eines jeden Beitragszahlungsabschnitts<br />

(bei beitragsfrei gestellten<br />

Versicherungen zu Beginn eines jeden<br />

Monats), erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Grund-Überschussanteile in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

der Anteileinheiten und Gutschrift zur Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird<br />

nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es<br />

sei denn, die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt; Anrechnung der Risiko-<br />

Überschussanteile auf den Risikobeitrag<br />

3.11 Gewinnverband FLG1 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn bis Anfang 2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

0,6‰<br />

30%<br />

0,1%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, bei Ablauf wird die Leistung<br />

aus der Überschussbeteiligung in Wertpapieren<br />

verlangt


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungs-<br />

jahre<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

bei Dynamikerhöhungen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

1,7‰<br />

2,4‰<br />

6‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: 2,25%<br />

ab 35 Jahre: 3,00%<br />

0,5‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

0%<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr; für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

2,5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

2,3‰<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

3,5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,2‰<br />

Erlebensfallsumme<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung mit der Versicherungsleistung (in<br />

Form von Wertpapieren, wenn bei Ablauf die<br />

Leistung aus der Überschussbeteiligung in<br />

Wertpapieren verlangt wird)<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, die Leistung bei Ablauf<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

125


Anlage zum Anhang<br />

4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2) und Bestands-<br />

gruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

4.1 Gewinnverband L1<br />

R-, L-Tarife; L-Tarife der ehemaligen ATLAS-Leben; RA-Tarife der ehemaligen Volkshilfe; Renten- und Pensionsversicherungen<br />

für die Versorgung des hauptberuflichen Versicherungsaußendienstes; L, LK-Tarife mit Beginnjahr von 1970 bis 1984<br />

4.2 Gewinnverband L2a<br />

L-, K-Tarife mit laufender Beitragszahlung; L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr von 1985 bis 1992<br />

4.3 Gewinnverband L2b93<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1993<br />

4.4 Gewinnverband L2b94<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1994<br />

4.5 Gewinnverband E1<br />

L-Tarife mit Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

Gewinnverbände L2a, L2b93,<br />

L2b94, E1, vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Gewinnverbände L1, L2a,<br />

L2b93, L2b94<br />

Grundversicherungen<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab Oktober 1996 und<br />

vor 2005<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

- Gewinnverband E1<br />

Grundversicherungen<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab Oktober 1996<br />

und vor 2005<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„jährliche Rentenerhöhung“<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„Rentenzuschlag“<br />

(bei sofortbeginnenden Rentenversicherungen)<br />

126<br />

2%<br />

0,5% (1,1%)<br />

0% (0,1%)<br />

0,1%<br />

0,5%<br />

0%<br />

0,1%<br />

0% für Gewinnverband E1,<br />

sonst 0% (0,1%)<br />

0,1%<br />

jährliche Rente<br />

(maximal 1.533,88 €)<br />

97% des maßgebenden<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthabens 3<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[3]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, bei beitragsfreien Versicherungen<br />

erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung; bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird das angesammelte Guthaben<br />

zur Rentenerhöhung verwendet<br />

jährliche Zins-Überschussanteile, soweit sie auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres;<br />

bei „jährlicher Rentenerhöhung“ erstmals nachdem<br />

die Rente für ein Jahr gezahlt wurde, Bildung<br />

von jeweils sofort beginnenden Rentenerhöhungen;<br />

bei „Rentenzuschlag“ erstmals zu Beginn des<br />

2. Versicherungsjahres; aus den Zins-Überschussanteilen<br />

wird bereits ab Beginn der Rentenzahlung<br />

ein Rentenzuschlag gewährt; der<br />

sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds<br />

und eines modifizierten Deckungskapitals<br />

jeweils zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004 ergibt. Die Modifikation besteht<br />

in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

in Höhe von 4% um den Zins-Überschussanteil;<br />

der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen


Anlage zum Anhang<br />

4.6 Gewinnverband E2<br />

SR-, AR-Tarife ab 1995 mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

alternativ alleinige<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

(AR-Tarife)<br />

dauerabhängiger Teil<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,75%<br />

ab 1.227,10 €: 1,25%<br />

0,5%<br />

0%<br />

0%<br />

0%<br />

0‰<br />

22‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährliche Rente<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

5,1‰, für die von<br />

2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre 3,8‰<br />

Kapitalabfindung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der Rentenzahlung;<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, im Regelfall zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag ergibt sich<br />

aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004); die Modifikation besteht in<br />

einer Erhöhung des Rechnungszinses um<br />

0,1%-Punkte bei Rentenbeginn vor <strong>2006</strong>,<br />

sonst 0%; der Rentenzuschlag wird in % der<br />

garantierten Rente bemessen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und bei<br />

vorverlegtem Rentenbeginn werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag mit einer<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung<br />

unter 12 Jahren sind die Schluss-Überschussanteilsätze<br />

noch mit dem Quotienten aus Dauer<br />

bis zum Beginn der Rentenzahlung in Jahren<br />

und 12 zu multiplizieren<br />

127


Anlage zum Anhang<br />

4.7 Gewinnverband E3<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

4.8 Gewinnverband R3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Tarif 8ARB einschl. Dynamik-<br />

erhöhungen hierzu<br />

übrige Tarife<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Ver-<br />

rentungssumme bezogener Teil<br />

Tarif 8ARB einschl. Dynamik-<br />

erhöhungen hierzu<br />

übrige beitragspflichtige<br />

Versicherungen<br />

übrige beitragsfreie<br />

Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder <strong>2006</strong><br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

sonstige Versicherungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

128<br />

Jahresbeitrag:<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

unter 1.227,10 €: 0,05%<br />

ab 1.227,10 €: 0,55%<br />

0,6‰<br />

0,15‰<br />

0,1‰<br />

0,25%<br />

0,75%<br />

1,35%<br />

1,85%<br />

0%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0,4% bei Rentenbeginn in 2005,<br />

sonst 0,65%<br />

1,0%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Verrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch<br />

nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale, zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalengebildetes<br />

Teilverrentungskapital zum<br />

Ende der Aufschubzeit<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf den<br />

Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004);


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

AVB vor 1.2000 und sonstige<br />

Versicherungen<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussgut-<br />

haben bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong> aus Überschussguthaben<br />

- alternativ alleinige Rentenerhö-<br />

hungen<br />

Dynamikerh. mit Beginn vom<br />

1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder <strong>2006</strong><br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussgut-<br />

haben bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong> aus Überschussguthaben<br />

sonstige Versicherungen<br />

0%<br />

0% für Grundvers. und Dyn. mit<br />

Beginn bis 31.12.2003.<br />

0% für Grundvers. und Dyn. mit<br />

Beginn bis 31.12.2003,<br />

0,4% für Dyn. mit Beginn in 2004<br />

bei AVB vor 1.2000:<br />

0,2% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn vor 1.7.2000,<br />

0,3% für Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003,<br />

0,85% für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004,<br />

1,0% für Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005<br />

bei AVB 1.2000:<br />

0% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn vor 1.7.2000,<br />

0,1% für Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003,<br />

0,65% für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004,<br />

1,0% für Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005<br />

0,25%<br />

0,75%<br />

1,55%<br />

2,05%<br />

0,25%<br />

0,75%<br />

0,95%<br />

bei AVB vor 1.2000 und Zahlungsbeginn in <strong>2006</strong>:<br />

1,55% für Dyn. mit Beginn in 2005, sonst 0,95%<br />

bei AVB vor 1.2000 und Zahlungsbeginn ab 1.1.2007:<br />

2,05% für Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005, sonst 1,45%<br />

bei AVB 1.2000:<br />

0% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn vor 1.7.2000,<br />

0,25% für Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003,<br />

0,75% für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004,<br />

1,55% für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2005 oder <strong>2006</strong><br />

2,05% für Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2007<br />

0%<br />

der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen; die Modifikation besteht in<br />

einer Erhöhung des Rechnungszinses um die<br />

folgenden Werte:<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn vom<br />

1.7. 2000 bis 31.12.2003: Erhöhung um<br />

0,85%-Punkte bei Rentenbeginn vor 2004,<br />

0,75%-Punkte bei Rentenbeginn in 2004 oder<br />

2005, sonst 0,15%-Punkte;<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004:<br />

Erhöhung um 0,35%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

in 2005, sonst 0,1%-Punkte;<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005:<br />

Erhöhung um 0,55%-Punkte bei Beginn vor<br />

2007, 1,05%-Punkte bei Beginn ab 1.1.2007;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn vom 1.7.2000 bis<br />

31.12.2003 aus Überschussguthaben bei AVB<br />

vor 1.2000: Erhöhung um 0,85%-Punkte;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in 2004 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000: Erhöhung<br />

um 1,35%-Punkte für Grundvers. und Dyn. mit<br />

Beginn vor 1.7.2000; sonst 1,25%-Punkte<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in 2005 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000: Erhöhung<br />

um 1,35%-Punkte für Grundversicherung<br />

und Dynamikerhöhungen mit Beginn vor<br />

1.7.2000, 1,25%-Punkte für Dyn. mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003 und 0,55%-<br />

Punkte für Dyn. mit Beginn in 2004;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong> aus<br />

Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000 und Zahlungsbeginn in<br />

<strong>2006</strong>: Erhöhung um 0,75%-Punkte für Grundvers.<br />

und Dynamikerhöhungen mit Beginn vor<br />

1.7.2000, 0,65%-Punkte für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003,<br />

0,1%-Punkte für Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

in 2004 und 0,55%-Punkte für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005;<br />

bei AVB vor 1.2000 und Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007: Erhöhung um 1,25%-Punkte für<br />

Grundvers. und Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vor 1.7.2000, 1,15%-Punkte für Dyn. mit<br />

Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003, 0,6%-<br />

Punkte für Dynamikerhöhungen mit Beginn in<br />

2004 und 1,05%-Punkte für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005;<br />

bei AVB 1.2000: Erhöhung um 0%-Punkte für<br />

Grundvers. und Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vor 1.7.2000, 0,15%-Punkte für Dyn. mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003, 0,1%-Punkte für<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004 und<br />

0,55%-Punkte für Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

in 2005 oder <strong>2006</strong>, 1,05%-Punkte für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2007;<br />

sonstige Versicherungen: die Modifikation besteht<br />

in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,1%-Punkte bei Rentenbeginn vor <strong>2006</strong>,<br />

sonst 0%-Punkte (0,1%-Punkte).<br />

129


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

rungsjahre vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamiker-<br />

höhungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjah-<br />

re vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamiker-<br />

höhungen<br />

- grundsätzlich dauerunab-<br />

hängiger Teil<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamiker-<br />

höhungen<br />

130<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 1,6‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,2‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,5‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 2,3‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,8‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 4,5‰<br />

6,0‰<br />

8,0‰<br />

0‰<br />

Kapitalabfindung (Tarif<br />

8ARB: Verrentungssumme)<br />

für jedes Versicherungsjahr,<br />

für a) die bis 2002 zurückgelegten,<br />

b) in 2002 begonnene,<br />

c) die von 2003 bis 2005<br />

begonnenen Versicherungsjahre<br />

a) 2,5‰, b) 2,1‰, c) 1,6‰<br />

a) 5,0‰, b) 4,3‰, c) 3,2‰<br />

a) 5,5‰, b) 4,7‰, c) 3,5‰<br />

a) 3,5‰, b) 3,0‰, c) 2,3‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,1‰, c) 3,8‰<br />

a) 7,0‰, b) 6,0‰, c) 4,5‰<br />

Verrentungssumme<br />

Kapitalabfindung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei Tarif<br />

8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind die<br />

Schluss-Überschussanteilsätze für die ersten<br />

5 Jahre der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu<br />

multiplizieren<br />

4.9 Gewinnverband KR1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif ARBS mit Policierung vom 16.2.1998 bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

0%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der Rentenzahlung;<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

Renten mit Zahlungsbe-<br />

ginn ab 1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

sonstige Versicherungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhö-<br />

hungen<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2004 aus Überschussgut-<br />

haben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2005 oder <strong>2006</strong> aus<br />

Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007 aus Über-<br />

schussguthaben<br />

sonstige Versicherungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

0,2%<br />

0%<br />

0,25%<br />

0,75%<br />

0,95%<br />

1,45%<br />

0%<br />

0‰<br />

0‰<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002, c) von<br />

2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 5,0‰, b) 4,3‰, c) 3,2‰<br />

a) 7,0‰, b) 6,0‰, c) 4,5‰<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf den<br />

Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004); der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um die folgenden Werte:<br />

Renten aus Überschussguthaben:<br />

Erhöhung um 0,85%-Punkte bei Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003; um 1,35%-<br />

Punkte bei Zahlungsbeginn in 2004 oder 2005;<br />

um 0,75%-Punkte bei Zahlungsbeginn in <strong>2006</strong>;<br />

um 1,25%-Punkte bei Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007;<br />

sonstige Versicherungen: Erhöhung um 0,1%-<br />

Punkte bei Rentenbeginn vor <strong>2006</strong>, sonst<br />

0%-Punkte.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und bei<br />

vorverlegtem Rentenbeginn werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Schluss-Überschussanteilsätze für die ersten<br />

5 Jahre der Versicherungsdauer noch mit<br />

0,3 zu multiplizieren.<br />

4.10 Gewinnverband E4<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.11 Gewinnverband E5<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.12 Gewinnverband E6<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR1 und FLGT1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Renten-<br />

versicherungen während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

131


Anlage zum Anhang<br />

4.13 Gewinnverband E7<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

4.14 Gewinnverband R4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener<br />

Teil<br />

Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- auf Rentenerhöhungen<br />

bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag, sofern der Ein-<br />

malbeitrag aus einer abgelau-<br />

fenen Versicherung bei der<br />

AachenMünchener stammt<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

132<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,4‰<br />

0,25%<br />

0,85%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen<br />

Verrentungssumme, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen<br />

Summe der noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils<br />

aus nicht in Anspruch genommenen<br />

Teilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende der Aufschubzeit<br />

Kapitalabfindung der insgesamt<br />

erreichten Rentenerhöhung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

(alternativ Rentenerhöhungen oder<br />

Fondsanlage); bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

wird das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

obigen Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 0,25%) und dem über<br />

den Rechnungszins von 3,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0,3%<br />

0% bei Zahlungsbeginn in 2005,<br />

sonst 0,3%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRG – zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags, der mit<br />

Beginn der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen<br />

Teil soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen; alternativ ist auch –<br />

bei Tarif SRG ausschließlich – die alleinige Bildung<br />

von Rentenerhöhungen möglich;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem<br />

Quotienten des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in <strong>2006</strong>); der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- alternativ alleinige Rentenerhö-<br />

hungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten aus Überschussgutha-<br />

ben mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„verzinsliche Ansammlung“<br />

oder „Rentenerhöhungen“<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

(Grundversicherung)<br />

Tarif 8ARB<br />

(Dynamikerhöhungen)<br />

0,25%<br />

1,05%<br />

0,45% und 1,05% für Renten mit<br />

Zahlungsbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong> aus<br />

Überschussguthaben von Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab<br />

1.1.2005<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 3,2‰ 4,8‰<br />

11.-20. Jahr: 4,8‰ 6,4‰<br />

ab 21. Jahr: 6,4‰ 9,6‰<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. Jahr: 2,4‰ 3,2‰<br />

ab 21. Jahr: 3,0‰ 4,8‰<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

4,8‰ 6,4‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Kapitalabfindung für jedes Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 5,0‰ 7,5‰<br />

11.-20. J.: 7,5‰ 10,0‰<br />

ab 21. J.: 10,0‰ 15,0‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 4,3‰ 6,4‰<br />

11.-20. J.: 6,4‰ 8,5‰<br />

ab 21. J.: 8,5‰ 12,8‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr , für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,75‰ 4,5‰<br />

11.-20. J.: 3,75‰ 5,0‰<br />

ab 21. J.: 4,75‰ 7,5‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,3‰ 3,8‰<br />

11.-20. J.: 3,2‰ 4,3‰<br />

ab 21. J.: 4,0‰ 6,4‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre:<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

7,5‰ 10,0‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

6,4‰ 8,5‰<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um die folgenden Werte:<br />

Erhöhung um 0,15%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong>, sonst 0,25%-Punkte;<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005:<br />

Erhöhung um 0,75%-Punkte;<br />

Renten aus Überschussguthaben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005: Erhöhung um<br />

0,75%-Punkte für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong> aus dem Überschussguthaben<br />

von Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1.2005, sonst 0,45%-Punkte.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei<br />

Tarif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger<br />

Vertragsbeendigung durch Rückkauf oder<br />

Tod und bei vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit<br />

werden reduzierte Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Schluss-Überschussanteilsätze für die<br />

ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer noch<br />

mit 0,3 zu multiplizieren<br />

133


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Überschussverwenungsart<br />

„Fondsanlage“<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

(Grundversicherung)<br />

Tarif 8ARB<br />

(Dynamikerhöhungen)<br />

134<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 3,2‰ 4,8‰<br />

11.-20. Jahr: 4,5‰ 5,9‰<br />

ab 21. Jahr: 5,7‰ 7,7‰<br />

1.-10. Jahr: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. Jahr: 2,3‰ 3,0‰<br />

ab 21. Jahr: 2,7‰ 3,8‰<br />

4,5‰ 5,8‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

4.15 Gewinnverband E8<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E4 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.16 Gewinnverband E9<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR2 und FLGT2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.17 Gewinnverband E10<br />

Tarif 1FLR60 des Gewinnverbandes E5 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.18 Gewinnverband R5 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes E4 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.19 Gewinnverband R6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherungen der Gewinnverbände FLGRK2 und FLGTK2 der Bestandsgruppe<br />

Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.20 Gewinnverband R7 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K5 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

4.21 Gewinnverband E11<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

4.22 Gewinnverband R8 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener<br />

Teil<br />

Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- auf Rentenerhöhungen<br />

bezogener Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Verrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch<br />

nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale, zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalengebildetes<br />

Teilverrentungskapital zum<br />

Ende der Aufschubzeit<br />

Kapitalabfindung der insgesamt<br />

erreichten Rentenerhöhung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag, sofern der Ein-<br />

malbeitrag aus einer abgelau-<br />

fenen Versicherung bei der<br />

AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhö-<br />

hungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und<br />

Renten aus Überschussgut<br />

haben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARB<br />

1,5%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

obigen Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 1,5%) und dem über<br />

den Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

5,0%<br />

1,0%<br />

1,5%<br />

1,7%<br />

4,0‰<br />

2,5‰<br />

4,0‰<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zum Rentenbeginn<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile im Regelfall – ausgenommen<br />

Tarif SRG – zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch – bei Tarif<br />

SRG ausschließlich – die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen Deckungskapitals (bei bereits<br />

im Rentenbezug befindlichen Verträgen<br />

unter Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds) und eines<br />

modifizierten Deckungskapitals jeweils zu Beginn<br />

der Rentenzahlung; der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,5%-Punkte und für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005 und<br />

Renten aus Überschussguthaben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,7%-Punkte;<br />

Kosten-Überschussanteile – ausgenommen<br />

Tarif SRG – zur Bildung eines höheren Rentenzuschlags<br />

bzw. – bei Tarif SRG ausschließlich –<br />

von um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei<br />

Tarif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und<br />

bei vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit werden<br />

reduzierte Leistungen fällig); bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren<br />

4.23 Gewinnverband E12<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E7 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.24 Gewinnverband E13<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR3, FLGT3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.25 Gewinnverband E14<br />

Tarif 1FLR60 des Gewinnverbandes E6 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in den der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

135


Anlage zum Anhang<br />

1<br />

4.26 Gewinnverband R9 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K7 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.27 Gewinnverband R10 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherungen der Gewinnverbände FLGRK3 und FLGTK3 der Bestandsgruppe<br />

Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.28 Gewinnverband R11 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K6 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

136<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in den der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

4.29 Gewinnverband R1<br />

Tarif KR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

4.30 Gewinnverband RK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif KR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

4.31 Gewinnverband RS1<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SRS und SRGS jeweils als Einzelversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

4.32 Gewinnverband RSK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SRS und SRGS jeweils als Kollektivversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

4.33 Gewinnverband RB1<br />

Tarife KRB, KRBZ ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans und Tarife SR, SRP und SRG jeweils als Einzelversicherung<br />

mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

4.34 Gewinnverband RBK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRB, KRBZ ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans und Tarife SR, SRP und SRG jeweils als Kollektivversicherung<br />

mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

(Sofern bei den Tarifen KRS, KRB oder KRBZ der fondsgebundene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Grundversicherung<br />

und Dynamikerhöhungen in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS1, RBF1 bzw. RFSK1, RBFK1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen. Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife KR, KRS, KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgebundene Dynamik-<br />

erhöhungen (beitragspflichtig)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konv.<br />

Dynamikerhöhungen (beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Grundversicherung und<br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgebundenes Deckungskapital<br />

bezogener Teil<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €: 0,5%<br />

2,0%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,22%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgebundenen Dyn.<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

fondsgebundenes<br />

Deckungskapital<br />

- Risiko-Überschussanteil 20% Risikobeitrag<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Für<br />

Renten, die sich durch Nicht-Inanspruch- nahme<br />

von Teilverrentungskapitalen bei Versicherungen<br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die<br />

Zuteilung der Überschussanteile erstmals zum<br />

Ende des ersten Jahres ab Nicht-<br />

Inanspruchnahme des jeweiligen Teilverrentungskapitals.<br />

Versicherungen, die durch Einstellung<br />

der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

Versicherungen geltenden Überschussanteile;<br />

bei den Tarifen KRS, KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarif KRS - im<br />

Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt bzw. bei<br />

Tarif KRS zur Bildung einer Hinterbliebenenrente<br />

verwendet; bei Tarif KR vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Rentenerhöhungen


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobe-<br />

ne Rentenversicherungen ohne<br />

Kapitalwahlrecht gegen Ein-<br />

malbeitrag (mit Ausnahme von<br />

Sonderzahlungen), sofern der<br />

Einmalbeitrag aus einer abge-<br />

laufenen Versicherung bei<br />

der AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag und Sonderzah-<br />

lungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhö-<br />

hungen<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif KR<br />

Tarif KRS, KRB und konventionelle<br />

Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

1,5%<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 1,5% bzw. 2,0% für Sonderzahlungen<br />

ab 1.1.2007) und dem über den Rechnungszins von 2,75% (bzw. 2,25% für Sonderzahlungen ab<br />

1.1.2007) hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots<br />

0,2%<br />

0,8%<br />

1,5%<br />

2,0%<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

5,5‰ 5,0‰<br />

3,75‰ 4,0‰<br />

2,5‰ 2,75‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRG und SRGS –<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen verwendet;<br />

alternativ ist auch – bei Tarif SRG und<br />

SRGS ausschließlich – die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals und eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils<br />

zu Beginn der Rentenzahlung; der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht für Sonderzahlungen<br />

ab 1.1.2007 und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007 in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 1,2%-Punkte, sonst um 0,7%-Punkte;<br />

Risiko-Überschussanteile zur Bildung von um<br />

0,2%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig,<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und bei<br />

Sonderzahlungen sind die Schluss-Überschussanteilsätze<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

137


Anlage zum Anhang<br />

4.35 Gewinnverband RF1<br />

Tarif FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.36 Gewinnverband RFK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.37 Gewinnverband RFS1<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.38 Gewinnverband RFSK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.39 Gewinnverband RBF1<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Gewinnverbände<br />

RBF1, RGF1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

4.40 Gewinnverband RBFK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Gewinnverbände<br />

RBFK1, RGFK1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

138<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

4.41 Gewinnverband R2 Tarif KR als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

4.42 Gewinnverband RK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif KR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

4.43 Gewinnverband RS2<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, SRS, SRGS als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

Gewinnverband RSK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, SRS, SRGS als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

4.44 Gewinnverband RB2<br />

Tarife KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SR, SRP und SRG als Einzelversicherung der<br />

der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

4.45 Gewinnverband RBK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SR, SRP und SRG als Kollektivversicherung<br />

der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

(Sofern bei den Tarifen KRS, KRB oder KRBZ der fondsgebundene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Grundversicherung<br />

und Dynamikerhöhungen in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS2, RBF2 bzw. RFSK2, RBFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen. Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife KR, KRS, KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Grundversicherung und<br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €: 0,5%<br />

2,0%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgebundenen Dynamikerhöhung<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Für<br />

Renten, die sich durch Nicht-Inanspruch- nahme<br />

von Teilverrentungskapitalen bei Versicherungen<br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die<br />

Zuteilung der Überschussanteile erstmals zum<br />

Ende des ersten Jahres ab Nicht-<br />

Inanspruchnahme des jeweiligen Teilverrentungskapitals.<br />

Versicherungen, die durch Einstellung<br />

der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

Versicherungen geltenden Überschussanteile;


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgescho-<br />

bene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag (mit Ausnahme<br />

von Sonderzahlungen), sofern<br />

der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei<br />

der AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag und Sonderzah-<br />

lungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Renten-<br />

erhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif KR<br />

Tarif KRS, KRB und konven-<br />

tionelle Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

0,22%<br />

20%<br />

2,0%<br />

fondsgebundenes<br />

Deckungskapital<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

bei den Tarifen KRS, KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarif KRS - im<br />

Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt bzw. bei<br />

Tarif KRS zur Bildung einer Hinterbliebenenrente<br />

verwendet; bei Tarif KR vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (2007: 2,0%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

0,2%<br />

0,3%<br />

2,0%<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

6,0‰ 5,5‰<br />

4,25‰ 4,5‰<br />

2,75‰ 3,25‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

– ausgenommen Tarif SRG und SRGS –<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen verwendet;<br />

alternativ ist auch – bei Tarif SRG und<br />

SRGS ausschließlich – die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals und eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils<br />

zu Beginn der Rentenzahlung; der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 1,7% Punkte;<br />

der Risiko-Überschussanteil wird zur Bildung<br />

von um 0,2%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig),<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und<br />

bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

139


Anlage zum Anhang<br />

4.46 Gewinnverband RF2<br />

Tarif FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.47 Gewinnverband RFK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.48 Gewinnverband RFS2<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.49 Gewinnverband RFSK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFSK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.50 Gewinnverband RBF2<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Gewinnverbände<br />

RBF2, RGFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der<br />

Hauptrente<br />

4.51 Gewinnverband RBFK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der<br />

Gewinnverbände RBFK2, RGFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

der Hauptrente<br />

140<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)


5 Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1 und KAV1)<br />

Anlage zum Anhang<br />

5.1 Gewinnverband E1<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre bis 1995 (Die Sätze gelten nicht für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab Oktober 1996.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

Versicherungen vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht,<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 0%<br />

20 bis 34 Jahre: 0,5%<br />

ab 35 Jahre: 1,0%<br />

0,5‰<br />

Erreichtes Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50% 0,50%<br />

31 bis 40 J.: 0,75% 1,00%<br />

ab 41 Jahre: 0% 1,50%<br />

0%<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

durch die Aufschubzeit in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

5.2 Gewinnverband E2<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998 (Die Sätze gelten auch für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab<br />

Oktober 1996 zu Versicherungen des Gewinnverbandes E1.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

Versicherungen vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 1,5%<br />

20 bis 34 Jahre: 2,5%<br />

ab 35 Jahre: 3,5%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

durch die Aufschubzeit in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

141


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

142<br />

Erreichtes Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50% 0,50%<br />

31 bis 40 J.: 0,75% 1,00%<br />

ab 41 Jahre: 0% 1,50%<br />

0%<br />

0%<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits<br />

im Rentenbezug befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004); die Modifikation besteht in<br />

einer Erhöhung des Rechnungszinses um<br />

0,1%-Punkte bei Rentenbeginn vor <strong>2006</strong>,<br />

sonst 0%-Punkte; der Rentenzuschlag wird<br />

in % der garantierten Rente bemessen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

5.3 Gewinnverband E3<br />

Tarif 1FLR der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Grundversicherung und Dynamikerh.<br />

mit Beginn vor 2005<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 5,75%<br />

ab 35 Jahre: 7,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

in Jahren geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung<br />

50% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung und<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn bis 30.6.2000<br />

Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000<br />

bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben.<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong> aus Überschussguthaben<br />

- alternativ alleinige Renten<br />

erhöhungen<br />

Grundversicherung und<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn bis 30.6.2000<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn vom 1.7.2000 bis<br />

31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder <strong>2006</strong><br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

<strong>2006</strong> aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007 aus Überschussguth.<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

0%<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0,4% bei Rentenbeginn in 2005,<br />

sonst 0,65%<br />

1,0%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

0% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn bis 31.12.2003.<br />

0% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn bis 31.12.2003,<br />

0,4% für Dyn. mit Beginn in 2004<br />

0,2% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn vor 1.7.2000,<br />

0,3% für Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003,<br />

0,85% für Dynamikerhöhung mit Beginn in 2004,<br />

1,0% für Dynamikerhöhung mit Beginn ab 1.1.2005<br />

0%<br />

0,25%<br />

0,75%<br />

1,55%<br />

2,05%<br />

0,75%<br />

0,95%<br />

1,55% für Dyn. mit Beginn ab<br />

1.1.2005, sonst 0,95%<br />

2,05% für Dyn. mit Beginn ab<br />

1.1.2005, sonst 1,45%<br />

25%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits<br />

im Rentenbezug befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004); der Rentenzuschlag wird in<br />

% der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um die folgenden Werte:<br />

Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn bis 30.6.2000: Erhöhung um<br />

0,1%-Punkte bei Rentenbeginn vor <strong>2006</strong>,<br />

sonst um 0%-Punkte;<br />

Dynamikerhöh. mit Beginn vom 1.7. 2000 bis<br />

31.12.2003: Erhöhung um 0,85%-Punkte bei<br />

Rentenbeginn vor 2004, um 0,75%-Punkte bei<br />

Rentenbeginn in 2004 oder 2005,um 0,15%-<br />

Punkte bei Rentenbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong>;<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004: Erhöhung<br />

um 0,35%-Punkte bei Rentenbeginn in<br />

2005, sonst um 0,1%-Punkte;<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005:<br />

Erhöhung um 0,55%-Punkte bei Beginn vor<br />

2007, 1,05%-Punkte bei Beginn ab 1.1.2007;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in 2004 aus Überschussguthaben.:<br />

Erhöhung um 1,35%-Punkte;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in 2005 aus Überschussguthaben:<br />

Erhöhung um 1,35%-Punkte<br />

für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn vor<br />

1.7.2000, um 1,25%-Punkte für Dyn. mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003 und um<br />

0,55%-Punkte für Dyn. mit Beginn in 2004;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in <strong>2006</strong> aus Überschussguthaben:<br />

Erhöhung um 0,75%-Punkte<br />

für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn bis<br />

30.6.2000, 0,65%-Punkte für Dyn. mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003, 0,1%-Punkte für<br />

Dyn. mit Beginn in 2004 , 0,55%-Punkte für<br />

Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2007 aus<br />

Überschussguthaben.: Erhöhung um 1,25%-<br />

Punkte für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn<br />

bis 30.6.2000, 1,15%-Punkte für Dyn. mit<br />

Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003, 0,6%-<br />

Punkte für Dyn. mit Beginn in 2004 und um<br />

1,05%-Punkte für Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

gegebenenfalls reduzierte Leistungen fällig)<br />

143


Anlage zum Anhang<br />

5.4 Gewinnverband E4<br />

Tarif 1FLR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

5.5 Gewinnverband K4<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Grundvers. und Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005<br />

beitragspflichtige Dynamikerh.<br />

mit Beginn ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 aus Überschuss-<br />

guthaben<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 aus Überschuss-<br />

guthaben<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

144<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 5,75%<br />

ab 35 Jahre: 7,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen;<br />

Beitragssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

Versicherungen bzw. durch<br />

die Aufschubzeit in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert zum<br />

Zeitpunkt der vorzeitigen<br />

Beitragsfreistellung<br />

20% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0,3%<br />

0% bei Zahlungsbeginn in 2005,<br />

sonst 0,3%<br />

0,25%<br />

1,05%<br />

0,45% und 1,05% für Renten mit<br />

Zahlungsbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong> aus<br />

Überschussguthaben von Dyn.<br />

mit Beginn ab 1.1.2005<br />

25%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits<br />

im Rentenbezug befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in <strong>2006</strong>); der Rentenzuschlag wird in<br />

% der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um die folgenden Werte:<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005:<br />

Erhöhung um 0,75%-Punkte;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2005 aus<br />

Überschussguthaben.: Erhöhung um 0,45%-<br />

Punkte bei Zahlungsbeginn in 2005 und 0,15%-<br />

Punkte bei Zahlungsbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong>; 0,75%-<br />

Punkte für Renten aus Überschussguthaben von<br />

Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005<br />

sonstige Versicherungen: Erhöhung um 0,15%-<br />

Punkte bei Rentenbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong>, sonst<br />

0,25%-Punkte.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)


Anlage zum Anhang<br />

5.6 Gewinnverband E7<br />

Tarif 1FLR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

5.7 Gewinnverband K7<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

20% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

5,0%<br />

1,0%<br />

1,5%<br />

1,7%<br />

25%<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ alleinige jährliche<br />

Rentenerhöhungen; der Rentenzuschlag ergibt<br />

sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der Rentenzahlung;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,5%-Punkte, für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1. 2005 und<br />

Renten aus Überschussguthaben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,7%-Punkte; der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

gegebenenfalls reduzierte Leistungen fällig)<br />

145


Anlage zum Anhang<br />

5.8 Gewinnverband E5<br />

Tarif 1FLR60 als Einzelversicherung mit Policierung vom 01.05.2003 bis zum 31.12.2003<br />

5.9 Gewinnverband K5<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung mit Policierung vom 01.05.2003 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen<br />

Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

146<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 5,50%<br />

von 16 bis 34 J.: 6,50%<br />

ab 35 Jahre: 6,75%<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 J.: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0,3%<br />

0% bei Zahlungsbeginn in 2005,<br />

sonst 0,3%<br />

0,25%<br />

1,05%<br />

0,45% und 1,05% für Renten mit<br />

Zahlungsbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong> aus<br />

Überschussguthaben von Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab<br />

1.1.2005<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich zur<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits<br />

im Rentenbezug befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn<br />

der Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in <strong>2006</strong>); der Rentenzuschlag wird<br />

in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um die folgenden Werte:<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005:<br />

Erhöhung um 0,75%-Punkte;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2005 aus<br />

Überschussguthaben: Erhöhung um 0,45%-<br />

Punkte bei Zahlungsbeginn in 2005 und<br />

0,15%-Punkte bei Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong>; 0,75%-Punkte für Überschussguthaben<br />

von Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005;<br />

sonstige Versicherungen: Erhöhung um<br />

0,15%-Punkte bei Rentenbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong>,<br />

sonst 0,25%-Punkte.


Anlage zum Anhang<br />

5.10 Gewinnverband E6<br />

Tarif 1FLR60 als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

5.11 Gewinnverband K6<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2005<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 Jahren: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

5,0%<br />

1,0%<br />

1,5%<br />

1,7%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile nach Beginn der Rentenzahlung,<br />

erstmals zum Ende des ersten<br />

Jahres nach Rentenbeginn; zum einen Teil zur<br />

Bildung eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ alleinige jährliche<br />

Rentenerhöhungen; der Rentenzuschlag ergibt<br />

sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,5%-Punkte, für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1. 2005 und<br />

Renten aus Überschussguthaben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 besteht die Modifikation<br />

in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,7%-Punkte; der Rentenzuschlag wird in<br />

% der garantierten Rente bemessen;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

147


Anlage zum Anhang<br />

5.12 Gewinnverband RF1<br />

Tarif FR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

5.13 Gewinnverband RFK1<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

5.14 Gewinnverband RFS1<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

5.15 Gewinnverband RFSK1<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung mit Policierung<br />

vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

5.16 Gewinnverband RBF1<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

5.17 Gewinnverband RBFK1<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.<strong>2006</strong><br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF1, RFK1, RFS1, RFSK1, RFB1 und RFBK1 der<br />

Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch<br />

hier angegeben. Die Überschussanteilsätze zu den Tarifen KRS, KRB und KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans<br />

werden in der Bestandsgruppe Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil bei<br />

beitragspflichtigen Verträgen<br />

Tarif FR (Grundversicherung<br />

bei Policierung vor 21.3.2005)<br />

Tarif FR (Grundversicherung<br />

bei Policierung ab 21.3.2005;<br />

Dynamikerhöhungen)<br />

Tarif FRB (Grundversicherung<br />

bei Policierung vor 21.3.2005)<br />

Tarife FRB (Grundversicherung<br />

bei Policierung ab 21.3.2005),<br />

FRBZ und FRS; Dynamikerh.<br />

- auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

148<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 6,50%<br />

2. Zuteilung: 4,85%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,20%<br />

über 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 7,10%<br />

2.Zuteilung: 5,55%<br />

ab 3. Zuteilung: 4,00%<br />

bis 15 Jahre: 3,2%<br />

über 15 Jahre: 4,0%<br />

bis 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 6,50%<br />

2.Zuteilung: 4,75%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,00%<br />

über 15 Jahre: Männer Frauen<br />

1. Zuteilung: 7,10% 7,25%<br />

2.Zuteilung: 5,30% 5,375%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,50% 3,50%<br />

bis 15 Jahre: 3,0%<br />

über 15 Jahre: 3,5%<br />

0% (0,22%) für Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitragszahlung<br />

und für Sonderzahlungen, sonst<br />

0,22%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt<br />

die für beitragspflichtige Versicherungen<br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum Deckungskapital; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Renten-<br />

erhöhungen<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

0,2%<br />

0,8%<br />

1,5%<br />

2,0%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag ergibt sich aus<br />

dem Quotienten des rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals und eines<br />

modifizierten überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung;<br />

die Modifikation besteht für Sonderzahlungen<br />

ab 1.1.2007 und Renten aus deren<br />

Überschussguthaben mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007 in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 1,2%-Punkte, sonst um 0,7%-Punkte;<br />

der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen;<br />

die Risiko-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

von um 0,2%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

5.18 Gewinnverband RF2<br />

Tarif FR als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.19 Gewinnverband RFK2<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.20 Gewinnverband RFS2<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.21 Gewinnverband RFSK2<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab<br />

1.1.2007<br />

5.22 Gewinnverband RBF2<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab<br />

1.1.2007<br />

5.23 Gewinnverband RBFK2<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab1.1.2007<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF2, RFK2, RFS2, RFSK2, RFB2 und RFBK2 der<br />

Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch<br />

hier angegeben. Die Überschussanteilsätze zu den Tarifen KRS, KRB und KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans<br />

werden in der Bestandsgruppe Rentenversicherungen angegeben.)<br />

149


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen nach Tarif FR<br />

beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen nach Tarif FRS, FRB,<br />

FRBZ<br />

- auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

und Sonderzahlungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif FR<br />

Tarif FRS<br />

Tarif FRB, FRBZ<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

alternativ alleinige Renten-<br />

erhöhungen<br />

150<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 3,2%<br />

über 15 Jahre: 4,0%<br />

bis 15 Jahre: 3,0%<br />

über 15 Jahre: 3,5%<br />

0,22%<br />

0,05%<br />

20%<br />

0%<br />

65%<br />

0,2%<br />

0,3%<br />

2,0%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt<br />

die für beitragspflichtige Versicherungen<br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum Deckungskapital; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag ergibt sich aus<br />

dem Quotienten des rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals und eines<br />

modifizierten überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung<br />

des Rechnungszinses um 1,7%-Punkte;<br />

der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen;<br />

die Risiko-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

von um 0,2%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet


5.24 Gewinnverband RGF1<br />

Tarif FRG als Einzelversicherung mit Policierung in <strong>2006</strong><br />

5.25 Gewinnverband RGFK1<br />

Tarif FRG als Kollektivversicherung mit Policierung in <strong>2006</strong><br />

Anlage zum Anhang<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF1, RBFK1 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen.<br />

Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige<br />

Versicherungen)<br />

auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

Beitrag, Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Renten-<br />

erhöhungen<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Aufschubzeit<br />

bis 15 Jahre: 0%<br />

über 15 Jahre: 1,0%<br />

0,22%<br />

1,5%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der Aufschubzeit<br />

jedoch nicht mit dem Ende eines Versicherungsjahres<br />

zusammen, so wird zum Ende<br />

der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher Überschussanteil<br />

gewährt, bei Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende des ersten,<br />

bei Beitragszahlungsdauern ab 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Versicherungen, die durch Einstellung der<br />

Beitragszahlung zum Ende des Versicherungsjahres<br />

beitragsfrei werden, erhalten zu diesem<br />

Zeitpunkt die für beitragspflichtige Versicherungen<br />

geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum fondsgebundenen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit lfd. Beitragszahlung (2007: 1,5% bzw. 2,0% für Sonderzahlungen<br />

ab 1.1.2007) und dem über den Rechnungszins von 2,75% (bzw. 2,25% für Sonderzahlungen ab 1.1.2007)<br />

hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,2%<br />

0,8%<br />

1,5%<br />

2,0%<br />

Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 4,00‰<br />

11.-20. Jahr: 3,25‰<br />

21.-30, Jahr: 3,25‰<br />

ab 31. Jahr: 3,25‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil soweit<br />

möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen möglich; der<br />

Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen und eines modifizierten<br />

jeweils überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung; die<br />

Modifikation besteht für Sonderzahlungen ab<br />

1.1.2007 und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2007 in einer<br />

Erhöhung des Rechnungszinses um 1,2%-<br />

Punkte, sonst um 0,7%-Punkte; der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Risiko-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

von um 0,2%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der lfd. Überschussbeteiligung erfolgt ist,<br />

werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem Ablauf<br />

der Aufschubzeit reduzierte Leistungen fällig), bei<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag und bei<br />

Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre der<br />

Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

151


Anlage zum Anhang<br />

5.26 Gewinnverband RGF2<br />

Tarif FRG als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.27 Gewinnverband RGFK2<br />

Tarif FRG als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF2, RBFK2 der Bestandsgruppe Rentenversicherun-<br />

gen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige Versiche-<br />

rungen)<br />

- auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

beitrag, Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

alternativ alleinige Renten-<br />

erhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

152<br />

Aufschubzeit<br />

bis 15 Jahre: 0%<br />

über 15 Jahre: 1,0%<br />

0,22%<br />

2,0%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Versicherungen, die durch<br />

Einstellung der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

Versicherungen geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum fondsgebundenen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit lfd. Beitragszahlung (2007: 2,0%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

0,2%<br />

0,3%<br />

2,0%<br />

Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 3,50‰<br />

11.-20. Jahr: 4,25‰<br />

21.-30, Jahr: 5,00‰<br />

ab 31. Jahr: 6,00‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag ergibt sich aus<br />

dem Quotienten des rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals und eines<br />

modifizierten überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung<br />

des Rechnungszinses um 1,7%-Punkte;<br />

der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen;<br />

die Risiko-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

von um 0,2%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der lfd. Überschussbeteiligung erfolgt<br />

ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit reduzierte Leistungen<br />

fällig), bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

und bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang<br />

5.28 Gewinnverband FLGR1 Tarif 8FLGR mit Beginn von Anfang 2000 bis 30.6.2000<br />

5.29 Gewinnverband FLGT1 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn von Anfang 2000 bis 30.6.2000<br />

5.30 Gewinnverband FLGR2 Tarif 8FLGR mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

5.31 Gewinnverband FLGT2 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

5.32 Gewinnverband FLGRK2 Tarif 8FLGR als Kollektivversicherung mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

5.33 Gewinnverband FLGTK2 Tarif 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherung mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung, soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

- summenbezogener Teil<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif 8FLG/8FLGT<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1:<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2:<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

Gewinnverband FLGR1<br />

Gewinnverband FLGT1<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

unter 1.200 €: 0,20%<br />

ab 1.200 €: 0,70%<br />

0,6‰<br />

0,4‰<br />

30%<br />

0%<br />

0,25%<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

0‰ 0‰<br />

0‰ 0‰<br />

Jahresbeitrag der Grundversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVerrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils<br />

aus nicht in Anspruch genommenenTeilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende<br />

der Aufschubzeit<br />

jährlicher Risikobeitrag der<br />

Hauptversicherung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für (a) die<br />

bis 2002 zurückgelegten, (b)<br />

das 2002 begonnene, (c) die<br />

von 2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

beitrags- beitrags-<br />

pflichtig frei<br />

(a) 2,5‰ (a) 3,5‰<br />

(b) 2,1‰ (b) 3,0‰<br />

(c) 1,6‰ (c) 2,3‰<br />

(a) 2,5‰ (a) 3,5‰<br />

(b) 2,3‰ (b) 3,2‰<br />

(c) 1,7‰ (c) 2,4‰<br />

jährliche Überschussanteile für die Grundversicherung,<br />

soweit sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen, zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung der<br />

Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit werden gegebenenfalls<br />

reduzierte Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung bei Ablauf der Aufschubzeit mit der<br />

Kapitalabfindung, wenn diese verlangt wird (in<br />

Form von Wertpapieren, wenn bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit die Kapitalabfindung in Wertpapieren<br />

verlangt wird)<br />

153


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGRK2:<br />

Gewinnverbände FLGT2,<br />

FLGTK2<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil bei den Gewinnverbänden<br />

FLGT1, FLGR1<br />

Jährliche Überschussanteile bei<br />

Dynamikerhöhungen, soweit sie<br />

nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Gewinnverband FLGT1<br />

Gewinnverband FLGR1<br />

Gewinnverbände FLGT2,<br />

FLGTK2<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGRK2<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

154<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. J.: 2,3‰ 3,0‰<br />

ab 21. J.: 2,7‰ 3,8‰<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 1,9‰ 3,1‰<br />

ab 11. J.: 2,4‰ 3,1‰<br />

6,0‰<br />

Beitragszahlungsdauer der Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: 1,25%<br />

ab 35 Jahre: 2,00%<br />

bis 34 Jahre: 4,25%<br />

ab 35 Jahre: 5,75%<br />

bis 34 Jahre: 2,75%<br />

ab 35 Jahre: 3,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,25%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,75‰ 4,50‰<br />

11.-20. J.: 3,50‰ 4,75‰<br />

ab 21. J.: 4,25‰ 6,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,3‰ 3,8‰<br />

11.-20. J.: 3,0‰ 4,0‰<br />

ab 21. J.: 3,6‰ 5,1‰<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,75‰ 4,5‰<br />

ab 11. J.: 3,50‰ 4,5‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitrags-<br />

jahr pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,5‰ 4,1‰<br />

ab 11. J.: 3,2‰ 4,1‰<br />

Verrentungssumme<br />

Jahresbeitrag der Dynamikerhöhung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bzw. durch<br />

die Aufschubzeit geteilter<br />

Rückkaufswert der jeweiligen<br />

Dynamikerhöhung zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung<br />

jährliche Überschussanteile bei Dynamikerhöhungen,<br />

soweit sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen, zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile bei<br />

Dynamikerhöhungen, soweit sie<br />

nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Gewinnverband FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGT2,<br />

FLGTK2<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vor 2005 und Renten mit<br />

Zahlungsbeginn vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben der Gewinnverbände<br />

FLGR2, FLGT2,<br />

FLGRK2, FLGTK2<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1.2005 und Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

der Gewinnverbände<br />

FLGR2, FLGT2, FLGRK2,<br />

FLGTK2<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vor 2005 und Renten mit<br />

Zahlungsbeginn vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben der Gewinnverbände<br />

FLGR2, FLGT2,<br />

FLGRK2, FLGTK2<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1.2005 und Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

der Gewinnverbände<br />

FLGR2, FLGT2, FLGRK2,<br />

FLGTK2<br />

Beitragszahlungsdauer der Dynamikerhöhung<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

0%<br />

0%<br />

Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0% für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2004 aus dem Überschussguthaben<br />

der Hauptversicherung,<br />

sonst 0% bei Rentenbeginn<br />

vor 2004 und 0,1% bei<br />

Rentenbeginn ab 2004<br />

0% für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2005 aus dem Überschussguthaben<br />

der Hauptversicherung,<br />

sonst 0,3%<br />

0%<br />

0,25%<br />

0,25% für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus dem Überschussguthaben<br />

der Hauptversicherung,<br />

sonst 0,85%<br />

0,45% für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 aus dem<br />

Überschussguthaben der Hauptversicherung,<br />

sonst 1,05%<br />

Jahresbeitrag der Dynamikerhöhung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

jährlicher Risikobeitrag der<br />

Dynamikerhöhung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres nach Rentenbeginn,<br />

im Regelfall zum einen Teil zur Bildung eines<br />

Rentenzuschlags, der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit<br />

möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige Bildung<br />

von Rentenerhöhungen möglich; der<br />

Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen Verträgen<br />

unter Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds) und eines<br />

modifizierten Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in <strong>2006</strong>); der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

in den Gewinnverbänden FLGR1 und FLGT1<br />

besteht die Modifikation in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,1%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

vor <strong>2006</strong> und 0%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong>;<br />

in den Gewinnverbänden FLGR2, FLGT2,<br />

FLGRK2 und FLGTK2 besteht die Modifikation<br />

in einer Erhöhung des Rechnungszinses um die<br />

folgenden Werte:<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn vor 2005:<br />

Erhöhung um 0,85%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

vor 2004, sonst 0,75%-Punkte;<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2005:<br />

Erhöhung um 0,75%-Punkte;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben: Erhöhung um 0,25%-<br />

Punkte für Überschussguthaben der Hauptversicherung,<br />

sonst 0,85%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

vor 2004 und 0,75%-Punkte bei Rentenbeginn<br />

ab 2004;<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2005 aus<br />

Überschussguthaben: Erhöhung um 0,45%-<br />

Punkte für Überschussguthaben der Hauptversicherung,<br />

sonst 0,75%-Punkte<br />

155


Anlage zum Anhang<br />

5.34 Gewinnverband FLGR3 Tarif 8FLGR der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.35 Gewinnverband FLGT3 Tarif 8FLG/8FLGT der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.36 Gewinnverband FLGRK3 Tarif 8FLGR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

5.37 Gewinnverband FLGTK3 Tarif 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 1.1.2007<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung, soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif 8FLG/8FLGT<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

156<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

30%<br />

1,5%<br />

2,5‰<br />

Jahresbeitrag der Grundversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVerrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils<br />

aus nicht in Anspruch genommenenTeilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende<br />

der Aufschubzeit<br />

jährlicher Risikobeitrag der<br />

Grundversicherung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

jährliche Überschussanteile für die Grundversicherung,<br />

soweit sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen, zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung der<br />

Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit werden gegebenenfalls<br />

reduzierte Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung bei Ablauf der Aufschubzeit mit der<br />

Kapitalabfindung, wenn diese verlangt wird (in<br />

Form von Wertpapieren, wenn bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit die Kapitalabfindung in Wertpapieren<br />

verlangt wird)


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile bei<br />

Dynamikerhöhungen, soweit sie<br />

nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Gewinnverbände FLGT3,<br />

FLGTK3<br />

Gewinnverbände FLGR3,<br />

FLGRK3<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

der Gewinnverbände<br />

FLGT3, FLGTK3<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag<br />

mit Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong> aus Überschussguthaben<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: 2,75%<br />

ab 35 Jahre: 3,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,25%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

0%<br />

5,0%<br />

1,0%<br />

1,5%<br />

1,7%<br />

Jahresbeitrag der Dynamikerhöhung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bzw. durch<br />

die Aufschubzeit in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert der<br />

Dynamikerhöhung zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung<br />

jährlicher Risikobeitrag der<br />

Dynamikerhöhung<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile bei Dynamikerhöhungen,<br />

soweit sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen, zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige<br />

Bildung von Rentenerhöhungen möglich; der<br />

Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen Verträgen<br />

unter Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds) und eines<br />

modifizierten Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung; die Modifikation<br />

besteht in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,5%-Punkte, für Dynamikerhöhungen<br />

ab 1.1.2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong> aus Überschussguthaben besteht<br />

die Modifikation in einer Erhöhung um 0,7%-<br />

Punkte; der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

157


Anlage zum Anhang<br />

6 Bestandsgruppen Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Kollektiv-Rentenversicherungen nach dem Alt-<br />

ZertG, Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände AV1 und AV2 der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1 und KAV2 der Bestandsgruppe Kollektiv-<br />

Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1 und KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

6.1 Gewinnverbände AV1, AV2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1, KAV2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1, KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

nicht zertifizierte RG-Tarife mit Policierung bis Ende 2001<br />

6.2 Gewinnverbände AVZ1, AVZ2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen nach dem AltZertG, AVZ1, KAVZ1 der Bestands-<br />

gruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände KAVZ1, KAVZ2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen nach dem AltZertG<br />

zertifizierte RG-Tarife mit Policierung bis Ende 2001<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Grundversicherung, Dyna-<br />

mik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005<br />

Dynamik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Grundversicherung, Dyna-<br />

mik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005, Renten<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

Zahlungsbeginn vor 2005<br />

Dynamik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

bei Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong><br />

sonstige Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarif 2RG, 3RG<br />

158<br />

0,25%<br />

0,85%<br />

0,25%<br />

1,05%<br />

0,45%<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 1,5‰<br />

11.-20. Jahr: 2,3‰<br />

ab 21. Jahr: 4,2‰<br />

1.-10. Jahr: 1,5‰<br />

11.-20. Jahr: 2,2‰<br />

ab 21. Jahr: 4,1‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr; für die<br />

a) vor 2002, b) in 2002, c) in<br />

2003 begonnenen Versicherungsjahre:<br />

a) b) c)<br />

4,5‰<br />

7,0‰<br />

13,0‰<br />

4,5‰<br />

6,75‰<br />

12,75‰<br />

3,8‰<br />

6,0‰<br />

11,1‰<br />

3,8‰<br />

5,7‰<br />

10,8‰<br />

2,9‰<br />

4,5‰<br />

8,3‰<br />

2,9‰<br />

4,3‰<br />

8,1‰<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Sonderzahlung oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

bei Tarif 1RG und Umrechnung in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

und Gutschrift der Versicherung bei den Tarifen<br />

2RG, 3RG (die bei Beginn der Renten-zahlung<br />

fällige Zuteilung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Verlängerung<br />

der Aufschubzeit wird verlangt); das bei<br />

Rentenbeginn vorhandene Überschussguthaben<br />

wird zur Rentenerhöhung verwendet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, nach Beginn<br />

der Rentenzahlung zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals am Ende des ersten Jahres<br />

nach Rentenbeginn; jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung (bei<br />

vorzeitiger Vertragsbeendigung werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)


Anlage zum Anhang<br />

6.3 Gewinnverbände AVZ3, AVZ4 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen nach dem AltZertG, AVZ2, KAVZ2 der Bestands-<br />

gruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, KAVZ3, KAVZ4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Renten-<br />

versicherungen nach dem AltZertG<br />

zertifizierte RG-Tarife mit Policierung ab Ende 2001 bis Ende 2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

(beitragspflichtige Vers.)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarif 2RG, 3RG<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Fall alleiniger Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung, Dyna-<br />

mik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005, Renten<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

Zahlungsbeginn vor 2005<br />

Dynamik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005,<br />

Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong><br />

sonstige Renten aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005<br />

- im Fall von Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung, Dyna-<br />

mik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005, Renten<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

Zahlungsbeginn vor 2005<br />

Dynamik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005,<br />

Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.<strong>2006</strong><br />

sonstige Renten aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005<br />

0%<br />

0,2‰<br />

0‰<br />

0,85% für Dynamik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn ab<br />

1.1.2005, sonst 0,25%<br />

0,25%<br />

1,05%<br />

0,45%<br />

0% bei Rentenbeginn bis 2005,<br />

sonst 0,1%<br />

0,3%<br />

0% bei Renten aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn in<br />

2005, sonst 0,3%<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Sonderzahlung oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

bei Tarif 1RG und Umrechnung in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

und Gutschrift der Versicherung bei den Tarifen<br />

2RG, 3RG (die bei Beginn der Rentenzahlung<br />

fällige Zuteilung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Verlängerung<br />

der Aufschubzeit wird verlangt); das bei<br />

Rentenbeginn vorhandene Überschussguthaben<br />

wird zur Rentenerhöhung verwendet<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf den<br />

Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in <strong>2006</strong>); der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um die folgenden Werte:<br />

Grundversicherung, Dynamik- und Stufenerhöhung<br />

mit Beginn vor 2005, Renten aus Überschussguthaben<br />

bei Zahlungsbeginn vor 2005:<br />

Erhöhung des Rechnungszinses um 0,25%-<br />

Punkte bei Rentenbeginn vor <strong>2006</strong> und um<br />

0,15%-Punkte bei Rentenbeginn ab 1.1.<strong>2006</strong>;<br />

Dynamik- und Stufenerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1.2005 und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong>: Erhöhung um 0,75%-Punkte;<br />

sonstige Renten aus Überschussguthaben mit<br />

Zahlungsbeginn ab 1.1.2005: Erhöhung um<br />

0,45%-Punkte bei Rentenbeginn in 2005 und<br />

um 0,15%-Punkte bei Rentenbeginn ab<br />

1.1.<strong>2006</strong><br />

159


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarif 2RG<br />

Tarif 3RG<br />

160<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 1,0‰<br />

11.-20. Jahr: 2,5‰<br />

21.-30. Jahr: 5,8‰<br />

ab 31. Jahr: 0,8‰<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 2,1‰<br />

11.-20. Jahr: 2,7‰<br />

21.-30. Jahr: 4,9‰<br />

ab 31. Jahr: 1,9‰<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 1,1‰<br />

11.-20. Jahr: 2,8‰<br />

21.-30. Jahr: 7,2‰<br />

ab 31. Jahr: 2,8‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

a) in 2002, b) in 2003 begonnenen<br />

Versicherungsjahre:<br />

a)<br />

2,5‰<br />

6,5‰<br />

15,5‰<br />

2,0‰<br />

5,5‰<br />

7,0‰<br />

13,0‰<br />

5,0‰<br />

2,75‰<br />

7,3‰<br />

19,0‰<br />

7,5‰<br />

b)<br />

1,9‰<br />

4,9‰<br />

11,6‰<br />

1,5‰<br />

4,1‰<br />

5,3‰<br />

9,8‰<br />

3,8‰<br />

2,1‰<br />

5,5‰<br />

14,3‰<br />

5,6‰<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung (bei<br />

vorzeitiger Vertragsbeendigung und bei vorverlegtem<br />

Rentenbeginn werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

6.4 Gewinnverbände AVZ5, AVZ6 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen nach dem AltZertG, AVZ3, KAVZ3 der Bestands-<br />

gruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, KAVZ5, KAVZ6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Renten-<br />

versicherungen nach dem AltZertG<br />

zertifizierte RG-Tarife mit Policierung in 2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 35 Jahre: 1,0‰<br />

ab 36 Jahre: 0,9‰<br />

1,5%<br />

Beitragssumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Sonderzahlung oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

bei Tarif 1RG und Umrechnung in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

und Gutschrift der Versicherung bei den Tarifen<br />

2RG, 3RG (die bei Beginn der Rentenzahlung<br />

fällige Zuteilung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Verlängerung<br />

der Aufschubzeit wird verlangt); das bei<br />

Rentenbeginn vorhandene Überschussguthaben<br />

wird zur Rentenerhöhung verwendet


Anlage zum Anhang<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteile<br />

- im Fall alleiniger Rentenerhö-<br />

hungen<br />

Grundversicherung, Dyna-<br />

mik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn in 2004, Renten<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

Zahlungsbeginn in 2004<br />

Dynamik- und Stufenerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005,<br />

Renten aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

- im Fall von Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarife 2RG, 3RG<br />

3,0%<br />

1,5%<br />

1,7%<br />

1,0%<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 1,0‰<br />

11.-20. Jahr: 2,0‰<br />

21.-30. Jahr: 3,0‰<br />

ab 31. Jahr: 4,0‰<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 0,5‰<br />

11.-20. Jahr: 1,0‰<br />

21.-30. Jahr: 1,5‰<br />

ab 31. Jahr: 2,0‰<br />

Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf den<br />

Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2004); der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen;<br />

die Modifikation besteht für die Zins-Überschussanteile<br />

in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,5%-Punkte, für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab 1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

besteht die Modifikation in einer<br />

Erhöhung des Rechnungszinses um 0,7%-<br />

Punkte;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,25%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung (bei<br />

vorzeitiger Vertragsbeendigung und bei vorverlegtem<br />

Rentenbeginn werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

161


Anlage zum Anhang<br />

6.5 Gewinnverbände AVZ7, AVZ8 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen nach dem AltZertG, AVZ4, KAVZ4 der Bestands-<br />

gruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, KAVZ7, KAVZ8 der Bestandsgruppe Kollektiv-Renten-<br />

versicherungen nach dem AltZertG<br />

zertifizierte RG-Tarife mit Policierung in 2005<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherun-<br />

gen nach Tarif 2RG, 3RG<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

Tarife 2RG, 3RG<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

im Fall alleiniger Rentenerhöhungen<br />

im Fall von Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarife 2RG, 3RG<br />

162<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 35 Jahre: 1,0‰<br />

über 35 Jahre: 0,9‰<br />

1,5%<br />

3,5%<br />

1,7%<br />

1,0%<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr: 1,0‰<br />

11.-20. Jahr: 4,0‰<br />

21.-30. Jahr: 6,5‰<br />

ab 31. Jahr: 6,0‰<br />