Ausgabe 1/13 PDF herunterladen - Servicehaus Sonnenhalde

servicehaus.sonnenhalde.de

Ausgabe 1/13 PDF herunterladen - Servicehaus Sonnenhalde

Engstingen Trochtelfingen Westerheim hohenstein singen

SprachRohr

Das Magazin des Servicehaus Sonnenhalde für die ganze Familie

GRATIS

SHS aktiv

Osterseiten

GardenLife Reutlingen

Gartenschau Sigmaringen

Heimattage Baden-Württemberg

Wanderausstellung Projekt Herzzeitlos

u.v.m.

kroatien

wilhelma

Ostern

Ausgabe 1 / 13


Inhalt / Vorwort / Impressum

INHALTSVERZEICHNIS

S. 2 Impressum

S. 3 Gedicht

S. 4-5 Apotheke – Sodbrennen

S. 6 Ausflugstipp – Brotmuseum Ulm

S. 7 SHS – Hohenstein-Bernloch

S. 8-9 Ausstellungen im Ländle

S. 10-11 Im Ländle – Riedlingen

S. 12 Wanderausstellung Projekt Herzzeitlos

S. 13 SHS – Verwaltung

S. 14 SHS Engstingen im Happy Fit

S. 15 Tripsdrill

S. 16-17 Rätselseiten

S. 18 SHS – Tagespflege – Ausflüge 2013

S. 19 Tulpenblüte Gönningen

S. 20-21 Neue Serie – Berufe mit Zukunft – Altenpflege

S. 22 SHS – Qualitätsstelle

S. 23 Polizeiprävention LKA 5. Teil Serie

S. 24-25 Osterseiten

S. 26 Naturkundemuseum Reutlingen

S. 27 Bienen - Mellifera e.V. Rosenfeld

S. 28-29 Veranstaltungen im Ländle + Dr. Schlau

S. 30-31 Reiselust - Kroatien

S. 32 KUNST IN DEN HÄUSERN – Ausstellung Singen

S. 33 Wilhelma - Erdmännchen

S. 34-35 Kinderseiten

S. 36 ALFA Singen – Psychiatrie Reichenau

S. 37-38 ALFA Singen – Fortbildung

S. 39 ALFA Singen – Nonverbale Kommunikation

S. 40 Serviceplus mit teilnehmenden Handwerkern

S. 41 Gartenschau Sigmaringen

S. 42 Theater Reutlingen

S. 43 Haid Reha – Der Weg zu mehr Gesundheit

S. 44 Erzählzeit Singen

S. 45 Handwerk im Zelt - KHS RT

S. 46 GardenLife Reutlingen

S. 47 Heimattage Baden-Württemberg

Liebe Leser,

Der Begriff Erinnerung und Gedächtnis gewinnt in

der modernen Kulturwissenschaft immer mehr an

Bedeutung. Es wird sogar von einem „Prozess des

schleichenden Erinnerungsverlustes „in unserer

heutigen Gesellschaft gesprochen.

Durch diesen Verlust wird die Gegenwart von der

Vergangenheit getrennt.

Aufgrund fehlendem gemeinsamen Wissens

zwischen Jung & Alt bricht zunehmend die

Kommunikation zwischen den Generationen ab.

Demografische Veränderungen und sich wandelnde

Familienstrukturen werden die Möglichkeiten

für Begegnung und gemeinsame Lernsituationen

zwischen den Generationen stark beeinflussen.

Im Jahr 2020 wird etwa ein Drittel der über

65 jährigen Menschen in Deutschland keine

Kinder oder Enkel mehr haben und das Verhältnis

zwischen Jung und Alt wird sich zugunsten der

Alten verschieben. Da der Kontakt zwischen der

jungen und alten Generation weniger alltäglich wird,

steigt der Bedarf an arrangierten, so genannten

intergenerationellen Begegnungsmöglichkeiten.

Kulturelle Bildung bietet hierfür eine Vielzahl von

Methoden und Themen, die ein Miteinander der

Generationen und eine Begegnung auf Augenhöhe

möglich machen.

Mit unserem Kunstprojekt „Herzzeitlos“ 2011-13 ,

ist ein Schritt Richtung „Begegnung auf Augenhöhe“

- für ein Miteinander der Generationen gelungen.

2013 werden wir Ihnen nun „die Früchte“ unseres

Groß-Projektes in Form einer Wanderausstellung

mit Werken von Älteren und Kindern präsentieren,

zu dem ich Sie alle ganz herzlich einladen möchte.

In Vorfreude des nahenden Frühlings und einem

spannenden Jahr 2013

Ihr Richard Wolfframm

Impressum

Herausgeber:

Redaktion/Werbung:

Servicehaus Sonnenhalde,

Keltenstr. 10, 72829 Engstingen

Tel.: 07129 – 93 79 10, Fax: 07129 – 93 79 30

www.servicehaus-sonnenhalde.de

Gaby Arpaci, Email: gaby.arpaci@yahoo.de

Werbung: Annette Yildirim, Tel. 07129 – 93 79 10

Layout/PrePress:

Erscheinungsweise:

V.i.S.d.P.:

Artefaktum Werbetechnik - Fabian Ritter

kirchstr. 30, 72829 Engstingen,

tel. 07129 – 930 537

www.artefaktum-werbetechnik.de

vierteljährlich – März/Juni/September/Dezember

richard Wolfframm. Auflage: 11.000 Stück

Von allen Geschenken,

die uns das Schicksal

gewährt, gibt es kein

größeres Gut als die

Freundschaft – keinen

größeren Reichtum,

keine größere Freude.

Epikur, griechischer Philosoph,

geb. 341 v.Chr. auf Samos,

gest. 270 v.Chr. in Athen

Hinweis zum Urheberrecht – sämtliche Texte in dieser SprachRohr-Ausgabe dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion anderweitig verwendet,

veröffentlicht oder abgedruckt werden. Änderungen/Kürzungen von eingesandten Beiträgen behält sich die Redaktion vor. Redaktion SprachRohr

Liebe SprachRohr-Leser: das SprachRohr erscheint vierteljährlich – von daher kann es vorkommen, daß sich Veranstaltungstermine oder –orte ändern – von daher: alle

Termine ohne Gewähr – bitte achten Sie auch auf die Tagespresse

SprachRohr 2

Foto Titelbild: GardenLife / solutioncube GmbH


Gedicht

Mystischer Schwan

Und wieder einmal zieht er still

und majestätisch seine Bahn.

Das faszinierend schöne Tier

schlägt mich erneut in seinen Bann.

Mag ihn, auch ob der Treue, die

er lebenslang dem Partner hält.

Doch das was mich gefangen nimmt

ist die Magie der Sagenwelt.

Grad jetzt, da helles Sonnenlicht

den Mythenglanz am See entfacht,

frag ich mich ob nicht dieser Schwan

das Wasserelfenreich bewacht.

© Anita Menger, 2012

3 SprachRohr


Gesundheit

SODBRENNEN

Als Sodbrennen bezeichnet man das schmerzhafte Aufsteigen

von Mageninhalt und Magensäure in die Speiseröhre. Dies

äußert sich in einem brennenden oder krampfartigen Schmerz,

der meist hinter dem Brustbein sitzt.

Normalerweise schließt ein Muskel die Speiseröhre bei der

Mündung in den Magen fest ab und lässt, wie ein Ventil, nur

ganz geringen Rückfluss von Mageninhalt zu. Außerdem

kann sich die Speiseröhre eines Gesunden von geringen

Mengen sauren Mageninhalts aus eigener Kraft befreien. Aus

verschiedenen Gründen kann dieser Verschlussmechanismus

gestört sein, sodass saurer Mageninhalt in größerer Menge in

die Speiseröhre gelangt.

Was kann Sodbrennen auslösen?

Bei der Entstehung von Sodbrennen spielen verschiedene

Faktoren eine Rolle. Zum einen kann der Verschlussmechanismus

der Speiseröhre bei ihrem Eintritt in den Magen geschwächt

sein, daneben kann es sein, dass die Bildung von Magensäure

erhöht ist. Beides kann durch Nahrungsmittel ausgelöst sein

(zum Beispiel Fette, Alkohol, Nikotin, scharf gewürzte oder

gebratene Speisen).

Übergewicht begünstigt ebenfalls das Auftreten von

Sodbrennen, weil der Druck auf den Bauchraum groß ist und

Mageninhalt hochgedrängt wird - vor allem im Liegen.

So können Sie Sodbrennen vorbeugen

• Vermeiden Sie allzu große Portionen. Fünf kleinere

Mahlzeiten sind bekömmlicher als drei große.

• Legen Sie sich nach dem Essen nicht gleich hin, sondern

machen Sie zuerst einen Verdauungsspaziergang.

• Lagern Sie beim Schlafen den Oberkörper leicht erhöht.

• Meiden Sie Lebensmittel, die Sodbrennen begünstigen. Dazu

gehören: Fettgebackenes, Mayonnaise, Hülsenfrüchte, frisches

Brot, Räucherwaren, scharfe Gewürze, Cola, Fruchtsäfte,

Süßigkeiten, aber auch Kaffee und Alkohol. Gewöhnen Sie

sich das Rauchen ab. Nikotin gelangt mit dem Speichel in den

Magen und reizt die Schleimhaut.

• Natürlich kann es auch helfen, wenn man sich Stress und

Aufregung vom Leib hält, die ebenfalls auf den Magen - und

damit auch auf die Speiseröhre - schlagen können.

• Tragen Sie bequeme Kleidung, keine engen Gürtel oder

Korsagen.

• Trinken Sie vor den Mahlzeiten eine Tasse Kamillen- oder

Melissentee. Regelmäßig eingenommen, entfalten die

Kräutertees eine magenberuhigende Wirkung. Ungeeignet ist

dagegen Pfefferminztee. Er kann bei längerer Anwendung das

Problem sogar verstärken.

Was hilft bei Sodbrennen?

Der Magen produziert die Säure erst, wenn Nahrung zugeführt

wird. Um akutes Sodbrennen zu lindern, helfen oft schon

einfache Mittel, wie verdünnte warme Milch oder eine Scheibe

altes Weißbrot, ebenso sehr gut wirksam, Kautabletten aus

getrocknetem Kartoffelsaft ohne Aluminium und Natrium.

Überschüssige Magensäure kann schnell mit sogenannten

Antazida neutralisiert werden, die es bei uns rezeptfrei als

Lutsch- und Kautabletten oder in flüssiger Form gibt. Diese

Arzneimittel werden in der Regel ein bis eineinhalb Stunden

nach den Mahlzeiten eingenommen und wirken bis zu drei

Stunden lang. Reicht die Wirkung nicht aus, kann eine weitere

Dosis eingenommen werden. Eine zusätzliche Dosis vor dem

Schlafengehen soll verhindern, dass die Magensäure während

der Nacht Beschwerden macht.

Zurückhaltende Dosierung bei Antazida ist geboten, wenn die

Nierenfunktion eingeschränkt ist. Aluminiumsalze als Bestandteil

von Antazida können eine stopfende, Magnesiumsalze eine

abführende Wirkung haben. Sog. Schichtgitterverbindungen

mit Aluminium- und Magnesiumsalzen beeinträchtigen die

Magen-Darm-Funktion dagegen kaum. Darüber hinaus sind sie

in der Lage, aggressive Gallensäuren zu binden, welche aus dem

Dünndarm in den Magen übertreten können.

Das Natriumbicarbonat oder doppelt kohlensaure Natron

bindet zwar rasch freie Magensäure und lindert dadurch das

Brennen, aber bei der Neutralisation der Magensäure wird viel

Kohlendioxid frei. Die Gasbildung verursacht Magendrücken

und Blähungen. Natriumbicarbonat darf nicht von Patienten

mit Herzbeschwerden und Magengeschwür eingenommen

werden. Calciumcarbonat neutralisiert Magensäure rasch, setzt

aber ebenfalls Gase frei.

Die flüssigen Antazida neutralisieren die Säure zwar schneller

als Tabletten, doch haben langsam gelutschte Tabletten eine

anhaltendere Wirkung. Das ist gerade bei Sodbrennen hilfreich.

Zur kurzfristigen Behandlung von Sodbrennen stehen auch

früher rezeptpflichtige Substanzen aus der Gruppe der H2-

Antihistaminika oder der Protonenpumpenhemmer zur

Verfügung. Wir beraten Sie gerne, ob diese Wirkstoffe für Sie

geeignet sind. Beachten Sie aber, dass Sie zum Arzt gehen müssen,

wenn die Packung aufgebraucht ist und die Beschwerden weiter

bestehen beziehungsweise schnell wiederkommen.

Fragen Sie uns nach einem geeigneten Präparat, wir beraten

Sie gerne.

Wann zum Arzt?

Wenn sich Ihre Beschwerden mit diesen Maßnahmen nicht

rasch deutlich bessern, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt

aufsuchen. Zum einen kann es sein, dass die Speiseröhre

durch das ständige Sodbrennen stark entzündet ist und mit

spezielleren Medikamenten behandelt werden muss. Zum

anderen muss ausgeschlossen werden, dass das Sodbrennen

eine andere Ursache hat. Denn nicht selten verursachen

Durchblutungsstörungen am Herzen (Angina Pectoris)

ebenfalls einen brennenden oder drückenden Schmerz

hinter dem Brustbein, der nicht unbedingt gleich ans Herz

denken lässt. Besonders, wenn jemand Risikofaktoren für eine

Herzerkrankung (Übergewicht, Rauchen, hoher Blutdruck,

Zuckerkrankheit, hohe Blutfettwerte) aufweist, sollte beim

Auftreten von Sodbrennen rasch ein Arzt aufgesucht werden.

Andere Begleitsymptome, die einen schnellen Arztbesuch nötig

machen, sind:

Schluckschwierigkeiten

Ungewollter Gewichtsverlust

Blutiges Erbrechen

Der Arzt kann klären, welche Ursache die Schmerzen haben und

wie sie behandelt werden müssen.

Anette Betz, Alb-Apotheke Sonnenbühl

SprachRohr 4


Gesundheit

ALB-APOTHEKE

Erpfinger Straße 4

72820 Sonnenbühl

Telefon (0 71 28) 23 34

Telefax (0 71 28) 33 31

E-Mail info@albapo.de

Internet www.albapo.de

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen

ANETTE BETZ

Fachapothekerin

für Allgemeinpharmazie,

Naturheilkunde

und Homöopathie

. . . immer gut beraten!

Unsere Serviceleistungen:

- reichhaltiges Arzneimittelsortiment

- Homöopathie

- Anfertigung von Teemischungen

- Inkontinenzprodukte

- Diabetikerbedarf

- Kompressionsstrümpfe

- Verleih von Milchpumpen, Babywaagen und

Inhaliergeräten

- Kundenkarte mit Jahresabrechnung für

Krankenkasse und Finanzamt

…der Gesundheit zuliebe

Marlis Eiss

!

Diabetes-und Ernährungsberatung

Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie

Homöopathie, Inkontinenz

Langestr.1,

72829 Engstingen

Tel.: 07129/939111

Fax.:07129/939150

www.alb-apotheke-engstingen.de

info@alb-apotheke-engstingen.de

zertifiziert nach Din EN ISO 9001

Wir bemühen uns um alle Ihre Anliegen

Apotheke Bernloch, Frank Schmid, Marktstraße 8

72531 Hohenstein-Bernloch

Tel. 07387/236 Fax 07387/1734

info@apotheke-bernloch.de

5 SprachRohr


ausflugstipP

Museum der Brotkultur im Salzstadel Ulm/Donau

Das einzigartige Themenmuseum widmet sich der 6.000jährigen Geschichte

des Brotes als unentbehrliche Grundlage menschlicher Existenz, Kultur und

Zivilisation. Die Sammlung umfasst über 16.000 Objekte aus mehr als 30

Sammelgebieten, von denen 700 in der Dauerausstellung zu sehen sind.

Die Geschichte des Brotes beginnt mit der Kultivierung des Getreides.

Der Anbau des Getreides wird im Spiegel von hochkarätigen Kunstwerken

dargestellt. Historische Objekte, Modelle und Filme erläutern die Entwicklung der

Mehlgewinnung und damit der Mühlen, die Teigverarbeitung und die Geschichte

des Backofens von der Steinzeit bis heute.

Als unentbehrliche Grundlage menschlicher Kultur und Zivilisation ist Brot

Symbol für das Leben. Nicht von ungefähr steht im Zentrum des jüdischchristlichen

Glaubens das Bild des Brotes. Eindrucksvoll demonstrieren dies

kostbare Tafelbilder und Grafiken zum Alten und Neuen Testament.

Umgekehrt war Mangel an Brot lange Zeit gleichbedeutend mit Hunger.

Ursachen für diesen Hunger waren aber nicht nur Missernten in Folge von

klimatischen Einflüssen, auch der Mensch hat beispielsweise durch Kriege

immer wieder Hunger bewusst verursacht. Die Ausstellung informiert über

den Hunger im Laufe der Geschichte bis zur heutigen Welternährungslage.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Darstellung von Brot in der Kunst.

Die Liste der Künstler reicht von Georg Flegel und Franz Francken über Ernst

Barlach, Max Beckmann und Käthe Kollwitz bis zu Pablo Picasso, Salvador

Dalí, Man Ray, Joseph Beuys, Markus Lüpertz, u.v.a.

Museum der Brotkultur

Salzstadelgasse 10

89073 Ulm

Telefon: 0731 - 69955

Telefax: 0731 - 6021161

email: info@museum-brotkultur.de

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 17 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene: 4 €

Ermäßigt mit Ausweis: 3 € (- Kinder und Jugendliche, Studenten, Wehr- und

Zivildienstleistende, Besucher mit Rentner- oder Behindertenausweis

Besuchergruppen ab 20 Personen Familienkarte: 10.- €

Mitglieder des Fördervereins: frei

Lösen Sie unser Wortsuchpreisrätsel und Sie können

Eintrittskarten für das Brotmuseum gewinnen!

SprachRohr 6


Die etwas andere Wohnform

in Hohenstein-Bernloch

„Miteinander, Füreinander, Beieinander, Zueinander“

Angefangen hat das Pilotprojekt im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt

Reutlingen, der Gemeinde Hohenstein und dem Servicehaus Sonnenhalde

Engstingen.

Zu Beginn waren es 2 Mieter.

Inzwischen leben 4 Frauen und 4 Männer in der Senioren-WG.

Die Begleitung und Unterstützung in der Wohnanlage wird durch eine Ansprechpartnerin,

die täglich 4 Stunden vor Ort ist, gewährleistet.

Ihre Aufgaben sind, die Menschen begleiten und unterstützen. Insbesondere für

organisatorische Fragen, die Bewohner in ihrer Selbständigkeit zu stärken, sowie

auf Veränderungen körperlicher und psychischer Art sofort zu reagieren und gemeinsam

Lösungswege zu erarbeiten.

Gymnastik und Gedächtnistraining findet an festen Tagen in der Woche statt und

wird von den Mietern gerne angenommen.

Den Rest der Zeit gestalten sich die Menschen offen, wie gemeinsam basteln,

Brettspiele, Musiknachmittage, gemütliches Beisammensein bei einer Tasse Kaffee,

Grillfeste und vieles mehr.

Langeweile gibt es nicht. 2 mal im Monat findet eine 6-stündige, große Einkaufsfahrt

statt, die ebenfalls von einer Mitarbeiterin begleitet wird.

Die Gemeinschaft wächst immer mehr zusammen und sie sind füreinander da.

Fähigkeiten und Fertigkeiten werden untereinander ausgetauscht und man hilft

sich gegenseitig.

Selbst wenn man mal krank im Bett liegt, ist die Fürsorge und Hilfsbereitschaft

untereinander sehr groß und spürbar- wie in einer großen Familie.

Es ist nie ganz einfach, von zu Hause weg zu ziehen und nochmal ganz neu anzufangen.

Man kennt niemanden, weiß nicht was da auf einen zukommt, man muss sich

von seinen alten Gewohnheiten befreien…

Dennoch haben sich diese Menschen auf etwas Neues eingelassen.

Bei vielen Mietern war der Grund, in der Nähe der Kinder zu leben, aber doch

selbständig zu sein, von großer Bedeutung.

So ist die Selbständigkeit erhalten geblieben und gleichzeitig ein Leben in Gemeinschaft

möglich geworden.

Den individuellen Ideen in Sachen Zusammenleben sind keine Grenzen gesetzt.

Das Bürgerschaftliche Engagement „Adlerteam“ aus der Gemeinde Hohenstein,

ist sehr engagiert und bedacht, daß die Wohngemeinschaft in die Gemeinde integriert

ist.

SHS Hohenstein-Bernloch

Die Menschen sind immer informiert, welche Aktivitäten in der Gemeinde statt

finden.

Es ist immer wieder eine Freude zu beobachten, daß sich auch da ein Miteinander

entwickelt hat.

Es ist schön zu sehen, daß diese Wohnform auch im Alter wunderbar funktionieren

kann.

Also traut Euch, es sind noch 2 Plätze frei!

Rosi Herter & Kersten-Annett Schürmann

Kontakt: Servicehaus Sonnenhalde,

Keltenstr. 10, 72829 Engstingen, Tel. 07129 -93 79 10

NEU! NEU! NEU! NEU! NEU!





Restaurant mit eigenen Forellenspezialitäten

Große Gartenterrasse mit eigenem Kinderspielplatz

Hotelzimmer mit einzigartigem Wellnessbereich

Cocktailbar Aquamarin

Forellenverkauf für den Genuss zu Hause

Heerstr. 20 72805 Lichtenstein-Honau Tel.: 07129-92970

www.forellenhof-roessle.de mail: info@forellenhof-roessle.de

Schmerz- und Bewegungstherapie

nach Liebscher und Bracht

Vereinbaren Sie eine kostenfreie

und unverbindliche Beratung.

HAID

REHA

Praxisgemeinschaft f. Krankengymnastik

/Physiotherapie und Ergotherapie

Klaus Meyer und Ulrike Keppler

Eberhard-Finckh-Str. 18,72829 Engstingen-Haid

Tel.: 07129-932623, www.haid-reha.de


Ausstellungen im Ländle

Ausstellungen

SCHMUCKWELTEN

PFORZHEIM – SON-

DERAUSSTELLUNG

007.4.- 007.9.2013

James Bond - 50 Jahre

Goldene Legenden

Erleben Sie die Darsteller

des berühmten

Geheimagenten in

einer emotionalen

Dokumentation.

Einzigartige Momentaufnahmen

aus 50

Jahren Bond, außergewöhnliche

Requisiten

und ein glamouröses/

mitreißendes/spannendes

Rahmenprogramm

werden

nicht nur seine Fans

begeistern.

Bild: Copyright 2012 Michel Lengenfelder/Cover der stern-

EDITION 2/2012, „50 Jahre James Bond“)

SCHMUCKWELTEN Pforzheim, Westliche Karl-Friedrich-Straße

56, 75172 Pforzheim, Tel. 07231-80006-0,

www.schmuckwelten.de

KUNSTHALLE TÜBINGEN - Santiago Sierra - Skulptur, Fotografie,

Film - 23. März bis 16. Juni 2013

Santiago Sierra ist für seine drastischen Performances weltweit

bekannt: Er tätowierte nebeneinander stehenden drogenabhängigen

Prostituierten für einen Schuss Heroin eine durchgehende

Linie auf den Rücken; er ließ den Eingang des spanischen

Pavillon auf der Biennale in Venedig bis auf eine kleine

Öffnung zumauern

und gewährte nur

den Inhabern spanischer

Pässe Zutritt; er

verwandelte eine Synagoge

in Stommeln

durch Einleitung von

Autoabgasen in eine

Todeskammer; die

Kestnergesellschaft in

Hannover füllte er mit

stinkendem Morast;

indische „Unberührbare“

ließ er Skulpturen

aus menschlichen

Fäkalien schaffen; und

Billiglohn-Arbeiter

stundenlang in Pappkartons

verharren

oder einen nur einseitig

an einer Wand

befestigten Balken

stützen. Der in Madrid

lebende Spanier hat es sich zur Aufgabe gemacht, die strukturelle

Gewalt politischer und wirtschaftlicher Systeme schmerzhaft

deutlich zur Anschauung zu bringen. Erstmals werden

nun die skulpturalen Relikte von Sierras wichtigsten Performances

in der Kunsthalle Tübingen zu einer retrospektiv angelegten

Ausstellung zusammengefasst. Die Schau wird ergänzt

durch eine Foto- und Filmdokumentation sowie durch eigens

für Tübingen entstehende Arbeiten, welche in den Stadtraum

ausgreifen sollen. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit

mit dem bekannten Hamburger Sammler Harald Falckenberg

und den Deichtorhallen Hamburg. Nach Tübingen wird sie in

den Phoenix-Hallen in Hamburg-Harburg zu sehen sein.

Bild: Santiago Sierra, Object to be Held Horizontally to a Wall,

2011, Holz, Dachpappe, 600 x 57 x52 cm

© VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Kunsthalle Tübingen, Philosophenweg 76, 72076 Tübingen,

Tel.: 070 71 / 96 91- 0, Öffnungszeiten: Täglich (außer Montag)

11-18 Uhr, Dienstag 11 - 19 Uhr

KONSTANZ - Eine Ausstellung von Rosgartenmuseum

und Städtischer Wessenberg-Galerie Konstanz,

18. Mai bis 25. August 2013:

„Einfach himmlisch! Die Malerin Marie Ellenrieder. 1791 –

1863“, Ausstellung vom 18. Mai bis 25. August 2013

Die Konstanzerin Marie Ellenrieder (1791-1863) zählt zu den

bedeutendsten Malerinnen des 19. Jahrhunderts. Selbstbewusst

schlug sie einen für ihre Zeit ungewöhnlichen Lebensweg

ein: Als erste Frau studierte sie ab 1813 an der Münchner

Kunstakademie und avancierte in kurzer Zeit zur gefragten

Portraitistin für Adel und Bürgertum in Baden und der

Schweiz. Auch im Genre der religiösen Kunst leistete Marie

Ellenrieder Pionierarbeit: Sie war die erste Künstlerin, die

Altarbilder für eine katholische Kirche in Deutschland schuf.

Nach einer Italienreise 1822-24 befasste sie sich mehr und

mehr mit religiösen Themen. 1829 ernannte sie der badische

Großherzog zur Hofmalerin. Hoch verehrt starb sie 1863 in

Konstanz.

Zum 150. Todestag

widmen das Rosgartenmuseum

und die

Städtische Wessenberg-Galerie

Konstanz

Marie Ellenrieder vom

18. Mai bis 25. August

2013 eine umfangreiche

Ausstellung

mit bedeutenden

Gemälden, Kartons

und Zeichnungen

dieser außergewöhnlichen

Malerin. Der

begleitende Katalog

zeichnet ein grundlegend neues Bild von Leben und Werk

Marie Ellenrieders.

Bild: Marie Ellenrieder (Konstanz 1791 - 1863 Konstanz), ohne

Titel (Heilige Cäcilie); 1816, Öl und Pudergold auf Leinwand,

Inv.Nr. M 135 (Rosgartenmuseum)

KONSTANZ - Städtische Wessenberg-Galerie - Barock reloaded:

Ruth Biller, Simon Czapla, Sala Lieber, Ausstellung vom

16. März bis 5. Mai 2013

„Überraschende Verwandtschaften” – auch so könnte der Titel

dieser Ausstellung lauten, in der die Werke von zwei Künstlerinnen

und einem Künstler ausgewählten Arbeiten aus der

Sammlung der Städtischen Wessenberg-Galerie gegenüber

gestellt werden. Die Malerei von Ruth Biller (* 1959 Singen,

lebt in Berlin), Simon Czapla (* 1983 Konstanz, lebt in Konstanz)

und Sala Lieber (* 1980 Budapest, lebt in Neuss) trifft

auf Bilder und Zeichnungen des Barock aus der Sammlung der

Wessenberg-Galerie, darunter Werke von Melchior de Hondecoeter,

Joseph Anton Feuchtmayer oder Jan Steen.

Obwohl mehrere hundert Jahre zwischen der Entstehung


im Ländle

der Kunstwerke liegen,

treten bei näherer Betrachtung

erstaunliche

Gemeinsamkeiten zutage.

Sie lassen sich sowohl

in der geistigen Haltung

als auch im formalen

Bereich festmachen. Die

barocke Kunst wie auch

die Malerei der drei

KünstlerInnen verbindet

die spielerische Freude

am Zusammenführen von

Gegensätzlichem, die Lust am Prachtvollen und Ornamentalen,

das kalkulierte Changieren zwischen Wirklichkeit und Illusion,

zwischen Theatralik und Rationalität, zwischen Vitalität und

Morbidität.

Bei aller Faszination für das ästhetische Vokabular der Barockzeit

gehen Ruth Biller, Simon Czapla und Sala Lieber jedoch von

jeweils unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen aus, ihre historischen

„Perspektivverschiebungen“ sind eigen und originell.

So ergibt sich nicht nur in der Konfrontation von alter und neuer

Kunst, sondern auch im Aufeinandertreffen der zeitgenössischen

Positionen ein spannungsvoller Ausstellungsparcours.

Bild: Gerrit van Honthorst (Kopie nach); Liebeswerbung; ohne

Jahr, Öl/Leinwand, Städt. Wessenberg-Galerie

Meisterbetrieb

der

KfZ.-Innung

Agip Service-Station

HORST GLÜCK

Kfz-Meister

Meisterbetrieb

der

KfZ.-Innung

• Klimaservice

• TÜV / AU

• KFZ-Reparaturen aller Art

• Reifen- u. Batteriedienst

• Agip-Shop

• Zubehör

Bernlocher Straße 17, 72829 Engstingen

Telefon 0 71 29 / 33 18, Fax 0 71 29 / 76 85

MUSEUM RITTER –

Sammlung Marli Hoppe-

Ritter - 12. Mai bis

22. September 2013:

Daniel Buren

Daniel Buren (*1938 in

Boulogne-Billancourt)

gilt heute als eine der

bedeutendsten Persönlichkeiten

der französischen

zeitgenössischen

Kunstszene. Von 1957

– 1960 studierte er Skulptur

und Malerei an der

École des Metiers d’Art

in Paris und später an der École Nationale Supérieure des Beaux

Arts. Der Maler und Bildhauer nahm an derDocumenta 5 (1972),

der Documenta 6 (1977) und der Documenta 7 (1982) in Kassel

teil. Als sein Markenzeichen gelten Streifen unterschiedlicher

Farbe, die immer exakt 8,7 cm breit und auf unterschiedlichsten

Formen und Materialien aufgebracht sind. Buren nimmt in

seinen Werken die Charakteristika eines Ortes auf, indem er sie

reflektiert, visualisiert und so transparent macht. Im Rahmen der

Ausstellung im Museum Ritter wird im Erdgeschoss des Museums

eine große begehbare Arbeit zu sehen sein sowie eine Installation

im Außenbereich, die der Künstler eigens für die Museumspassage

entwickelt hat.

Parallel dazu wird eine Sammlungspräsentation mit Werken aus

der Sammlung Marli Hoppe-Ritter zu sehen sein.

Eröffnung der Ausstellungen: Samstag, 11. Mai 2013, 17 Uhr

Daniel Buren, Photo souvenir: Die Farbe gesetzt/ersetzt H8, 1992

(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Museum Ritter, Alfred-Ritter-Str. 27, 7111 Waldenbuch,

Tel. 07157 – 535 11-0, www.museum-ritter.de, Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 11 - 18 Uhr,

Sonn- und Feiertag: 15 Uhr kostenfreie Führung


im ländle

– STADT ZWISCHEN DEM

„HEILIGEN BERG OBERSCHWABENS“

– DEM BUSSEN UND DER

SCHWÄBISCHEN ALB

Zwischen dem „Heiligen Berg Oberschwabens“, dem Bussen,

und der Schwäbischen Alb, inmitten einer Bilderbuchlandschaft

mit weiten Wiesen und Feldern, liegt die traditionsreiche

Stadt Riedlingen.

Schon die Kelten schätzten die Lage hier auf einem leichten

Hügel links der Donau. 835 wurde der Ort erstmals

urkundlich erwähnt. Als Stadt wurde Riedlingen erstmals

1255 genannt, gegründet von

Graf Wolfrad von Veringen. 1291

verkauften die Grafen Riedlingen

an Habsburg, die sie dann dreimal

verpfändeten - zuletzt von 1384 bis

1680 an die Truchsessen von Waldburg.

Dieses Pfandschaftsverhältnis

war getrübt durch die Eingriffe

in die Rechte und Freiheiten der

Stadt, die sie vom Hause Habsburg

erhielten. 1680 löste sich die Stadt

selbst aus der Pfandschaft und wurde wieder direkt dem

Hause Habsburg unterstellt. 1805 kam die Stadt durch den

Preßburger-Frieden zu Württemberg und erhielt 1806 den

Status der Oberamtsstadt, womit sie zum Anziehungspunkt

für die gesamte Region wurde. Ab dem Jahre 1938 gehörte

Riedlingen dem Landkreis Saulgau an und seit der Kreisreform

1973 dem Landkreis Biberach. Die 7 Teilgemeinden,

Bechingen, Daugendorf, Grüningen, Neufra, Pflummern,

Zell und Zwiefaltendorf, wurden 1972 und 1974 eingegliedert.

Heute ist Riedlingen eine reizvolle Kleinstadt

mit etwa 10.200 Einwohnern und als eine

der schönsten Donaustädte bekannt.

SprachRohr 10

Die historische Altstadt steht vollständig unter Denkmalschutz.

Mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer, den

Türmen und Toren sowie dem idyllischen Donauwehr beherrscht

Riedlingen das liebliche Donautal zwischen den

Höhen der Schwäbischen Alb und den Moränenhügeln

Oberschwabens. Das Stadtbild ist geprägt durch die gotische

St. Georgskirche, das Rathaus (1447 Kaufhaus) mit

den beiden Staffelgiebeln und die kleinen und großen

Fachwerkhäuser (Riedlingen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße),

die eines nach dem anderen im Laufe der

Jahre wieder schmuck herausgeputzt wurden. Die Fußgängerzone

mit den vielen engen Seitengassen lädt zum Bummeln

und Verweilen ein. Eine der Attraktionen in Riedlingen

ist der Narrenbrunnen der Narrenzunft „Gole“ des

Künstlers Gerold Jäggle. Im Narrenbrunnen spiegelt sich

die Riedlinger Stadtgeschichte – die Sage vom „Mohrenwäscher“,

Golemasken, sowie alle anderen Figuren der traditionsreichen

Riedlinger Fasnet, das Narrenbaumsetzen,

das Abrutschen vom Froschkuttelnessen und über allem

steht in luftiger Höhe der Riedlinger Storch. Riedlingen

ist die einzige Stadt in Baden-Württemberg, die stolz da-


auf sein kann, dass seit Menschengedenken ohne

Unterbrechung auf dem Giebel ihres spätgotischen

Rathauses Störche nisten. Und weil sich, wo Störche

gern nisten, auch der Mensch wohl fühlt, lädt

Riedlingen dazu ein, länger hier zu bleiben.

im ländle

Die Donaulandschaft und die nahe Schwäbische Alb

mit ihrer artenreichen Pflanzenwelt, und den vielen

gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen

(Riedlingen liegt direkt am Donau-Rad-Wanderweg,

Kartenmaterial ist im Buchhandel erhältlich)

sind für alle Naturliebhaber ein Erlebnis. Hier sind

Ruhe und Erholung garantiert.

Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage war Riedlingen

mit seinen Wochen-, Vieh- und Jahrmärkten

besonders im 18. Jahrhundert ein Zentrum

gewerblichen Lebens, ein bedeutsamer Handelsund

Warenumschlagplatz. Heute ist der Riedlinger

Flohmarkt einer der größten Märkte in Südwürttemberg.

Der Gallusmarkt, der Fohlenmarkt, der als

größter Warmblut-Fohlenmarkt Deutschlands gilt

und Gäste aus ganz Europa anzieht, sowie die traditionsreiche

Schwäbisch Alemannische Fasnet sind

weitere Höhepunkte im Jahreslauf in Riedlingen.

Die Stadt hat jedoch auch in der übrigen Zeit des

Jahres viel Sehenswertes zu bieten, die barocke

Weilerkapelle am Donauufer (1721–1724) (die

Oberschwäbische Barockstraße führt durch Riedlingen),

das Kapuzinerkloster, die katholische Stadtpfarrkirche

St. Georg und das Spital zum Hl. Geist,

das zu den Resten der Stadtmauer gehört. Lohnend

ist auch ein Besuch des Museums „Schöne Stiege“

(1556, Ackerbürgerhaus), mit seiner bedeutenden

Sammlung von Hinterglasbildern, das die Riedlinger

Geschichte eindrucksvoll darstellt, sowie ein Besuch

des Feuerwehrmuseums.

Haben wir Sie, liebe Leser, ein wenig neugierig

gemacht? Dann nix wie hin – Riedlingen ist eine

Reise wert!

VERANSTALTUNGEN IN RIEDLINGEN

31.03.2013: Eröffnung Museum „Schöne Stiege“

für die Sommersaison 2013

20.04.2013: Riedlinger Stadtlauf

27.04. - 01.05.2013: 80 Jahre

Musikkapelle Zell-Bechingen

18.05.2013: großer Flohmarkt in der Altstadt

(jährlich ca. 10.000 Besucher)

06. - 07.07.2013: Stadtfest in der Altstadt

19.07.2013: Entenrennen auf der Donau

28.07.2013: 7. Riedlinger Oldtimertreffen

29.08.2013: Fohlenmarkt - zieht Pferdeliebhaber

aus ganz Deutschland an, es werden Spitzennachwuchspferde

aus Baden-Württemberg versteigert

14.10.2013: Gallusmarkt: Großer Krämermarkt mit

Vergnügungspark

Bildquelle: Hermann und Rosel Schneider von den

Fotofreunden Riedlingen. Text: Stadt Riedlingen

11 SprachRohr


kunstprojekt

Herzzeitlos

ein freies Kunstprojekt

der Generationen 2011/12

die Kunst – die Jugend – das Alter – das Glück

SprachRohr 12

Einladung zur Wanderausstellung

Singen:

Eröffnung am Samstag, den 11. Mai 2013 um 14 Uhr, Rathaus Singen, Bürgersaal, Hohgarten 2, 78224 Singen

Dauer der Ausstellung: 11.05 - 23.05. 2013

Münsingen:

Eröffnung am Sonntag, den 30. Juni 2013 um 10 Uhr, Kreissparkasse Münsingen, Foyer, Uracherstr.7, 72525 Münsingen

Dauer der Ausstellung: 30.06. - 19.07. 2013


SHS Verwaltung

Wussten Sie schon…

wie Sie ein gutes Heim erkennen?

Seit 2011 wird einmal jährlich durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) unangemeldet eine Prüfung

in den stationären Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen werden in Form von

Schulnoten bewertet. Die Bewertungskriterien für die Pflegequalität setzen sich aus insgesamt 64 Einzelbewertungen

folgender Bereiche zusammen:

• Pflege und medizinische Versorgung

• Umgang mit demenzkranken Bewohnern

• soziale Betreuung und Alltagsgestaltung

• Wohnen

• Verpflegung

• Hauswirtschaft und Hygiene

Die Zusammenfassung der Ergebnisse ist in unseren Häusern an gut sichtbarer Stelle ausgehängt.

Zudem wird eine Bewohner- bzw. Kundenbefragung durchgeführt, deren Ergebnisse die persönliche Sicht der Pflegebedürftigen

widerspiegelt und damit die fachliche Beurteilung unter medizinisch-pflegerischen Aspekten ergänzen.

Die Ergebnisse der Kundenbefragung fließen allerdings nicht in die Gesamtnote mit ein.

Engstingen2 29.10.2007 9:56 Uhr Seite 1

Die Kunst,

aufrecht zu gehen

- Individuelle Einlagen

- Kompressions-Strümpfe

und -Strumpfhosen

- Fußpflege und Prophylaxe

- Individuelle Anpassung

Ihrer Konfektionsschuhe

- Schuhreparaturen aller Art

Weniger Schmerzen

beim Stehen, Gehen, Laufen

Natürlicher

Bewegungsablauf

Rückenstabilisierung

durch bessere Statik

Maßeinlagen nach

JURTIN MEDICAL ®

Lernen Sie die einzigartigen

Möglichkeiten und Erfolge der

Maßeinlagen nach JURTIN

MEDICAL ® bei uns kennen:

Herzogin-Amelie-Straße 19

72829 Engstingen

Telefon: (0 7129) 93 29 73

BRIGITTES

MODELÄDLE

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Brigitte Kärcher & Martina Bächle

Mode von Größe 34 – 48

Brigittes Modelädle

Bernlocherstraße 23

72829 Engstingen

Tel. 0 71 29 – 69 16 20


shs engstingen tagespflege

Garten Dahmen GmbH

L

Garten Dahmen GmbH Burgstr. 20

Lichtenstein, 28.01

Burgstr. 20 72805 Lichtenstein

Mit Senioren im Fitnessstudio?

72805 Lichtenstein Tel./Fax: 07129-6668

Tel./Fax: 07129-6668

Wer die Sonnenhalde und ihre Senioren kennt, weiß, dass diese sich

alle 2 Wochen auf die speziell auf sie ausgerichtete Seniorengymnastik

freuen. Mit dem hauseigenem Bus, mit Rollstuhl oder Rollator, fahren

Kunden aus der Tagepflege und der Langzeitpflege ins „Happy Fit“.

Aufwärmübungen, Lockerungsübungen, Kraft- und Ausdauerübungen

mit viel Spaß und Humor treiben die „Sportler-Gruppe“ an. Welcher

Opa oder welche Oma kann schon ihren Enkelkindern davon erzählen,

wie viel Freude ihnen die Sportstunden im Fitnessstudio bereiten…

Garten Dahmen GmbH Lichtenstein, 28.0

Burgstr. 20

72805 Lichtenstein

Tel./Fax: 07129-6668

Zwischen der heutigen Jugend und fitnessbewussten Erwachsenen

fühlen sich unsere Senioren sichtlich wohl.Unser Motto der Sonnenhalde:

„Wir bleiben in Bewegung“, auch unsere Senioren machen

dabei mit Begeisterung mit!

besser hören

Leistung mit Anspruch

Wir produzieren in unserem Werk in Trochtelfingen

Kunststoff-Fenster

Kunststoff-Alu-Fenster

Holz-Fenster

Holz-Alu-Fenster

Wintergärten

Siemensstr. 11, 72818 Trochtelfingen

Tel.: 07124/9281-0, Fax: 07124/9281-81

www.hipp-fenster.de / hipp@hipp-fenster.de

SprachRohr 14

Langestrasse 20 ● 72829 Engstingen

Tel. 07129-930373

www.ulf-gaus.de

hipp-fensterbau

GmbH & Co. KG

Garten Dahmen GmbH

Garten Dahmen GmbH

Garten

Planung – Neu- und Um

Planung – Neu- und Umgestaltung

Planung – Neu- und Garten- Umgestaltung

Garten- u. Baump

u. Baumpflege -

Bepflanzungen - Pflaster- u.

Garten- u. Baumpflege Bepflanzungen - - Pfla

– Wasserspiele

Bepflanzungen - Natursteinarbeiten Pflaster- u. – Wa

72764 Reutlingen, Charlottenstr. 113

Natursteinarbeiten

72805


Lichtenstein,

Wasserspiele

Burgstr. 20

72764 Reutlingen, Charlo

72805 Tel.: 07129-6668

72764 Reutlingen, Charlottenstr. Lichtenstein, 113 Bu

Mobil: 0170-28 11 059

72805 Lichtenstein, Burgstr. 20

Tel.: 07129-66

Mobil: 0170-28 11


Die Wildsau-Schenke

erstrahlt in neuem Glanz

tripsdrill

Wildparadies Tripsdrill, Cleebronn: Monatelang hatten unzählige fleißige

Hände gewerkelt und gewirkt, um die Wildsau-Schenke inmitten des

47 Hektar großen Wildparadieses zu renovieren. Die Wildsau-Schenke

bietet nun Tagesgästen nicht nur Essen und Trinken, sondern dient auch

als Veranstaltungsort für verschiedene Gruppenprogramme, als Gastronomiestation

für die Übernachtungsgäste sowie als Mittelpunkt bei

Veranstaltungen.

Fakten der neuen Wildsau-Schenke

Wer die renovierte Wildsau-Schenke betritt, wird sofort in ihren Bann

gezogen. Der Kaminofen wurde an Ort und Stelle erhalten und bietet

durch die Holzbefeuerung gemütliche Wärme und Behaglichkeit. Holz

dominiert die Innengestaltung in unterschiedlichster Art: Douglasie wurde

vorwiegend für die Trägerbalken verwendet, zusätzlich wurde innen

Altholz aus Abrisshäusern eingesetzt, die Türrahmen sind teilweise über

250 Jahre alt. Auf verschiedenen Ebenen stehen 75 Sitzplätze mit rustikalen

Bänken und Tischen zur Verfügung. Für die Übernachtungsgäste

gibt es einen separaten Frühstücksraum, für Veranstaltungen steht eine

kleine Bühne zur Verfügung – und wenn nötig, entsteht durch Umstellen

der Sitzbänke eine Tanzfläche. Zudem befindet sich im Innern der Wildsau-Schenke

eine kleine Ausstellung antiker landwirtschaftlicher Dinge.

„Über Jahre hinweg habe ich dafür Gegenstände gesammelt. Hilfreich

war dabei, dass wir das Landwirtschaftliche Museum in Metterzimmern

übernommen haben“, erzählt Dieter Fischer stolz über seine Sammlung.

Dazu zählen Handpflüge, Pferdehalfter und Bettflaschen ebenso wie die

über dem Ofen aufgehängte Wäsche und weitere Naturmaterialien. Bei

der Außenverkleidung des Gebäudes wurden unterschiedliche Bauweisen

aufgegriffen. So sind die Wände teils mit Lehm und Stroh verfüllt, teils

mit Holzschindeln verkleidet. Dabei kamen verschiedene Hölzer zum Einsatz,

unter anderem dekorative Birke und Eiche. Das Dach wird noch im

Laufe des Winters begrünt.

Weitere Nutzungsmöglichkeiten der Wildsau-Schenke

Durch den Umbau der Wildsau-Schenke entstand der dringend notwendige

separate Frühstücksraum für die Übernachtungsgäste des Natur-Resorts.

Aber auch Veranstaltungen werden hier abgewickelt, wie z.B. das

Kindergeburtstagsangebot „Happy Bärsday“.

Weitere Infos unter www.tripsdrill.de

Lösen Sie unser Wortsuchpreisrätsel

und Sie können Eintrittskarten gewinnen!

©2003 böttinger·blaubeurenseißen

Ihr Fitness- & Gesundheits- Center in Engstingen

Getränke, Sauna, Solarium und Kinderbetreuung

all inclusive

www.happyfit.com · Engstingen · Benzstr. 3 · Tel + Fax 0 71 29 / 76 59


ätsel

LÖSUNGSWÖRTER ZUM NEBENSTEHENDEN

WORTSUCH-PREISRÄTSEL

Thema: „zum 540. Geburtstag von Nikolaus Kopernikus“

(geb. 14. Februar 1473 – gest. 24. Mai 1543)

ASTRONOMISCHE FORSCHUNG * STERNBILDER * UMLAUFBAHN * MARS * FIXSTERNE *

ERDDREHUNG * MOND * SATURN * JUPITER * MERKUR * ESA * VENUS * WELTALL *

HELIOENTRISCHES WELTBILD * STERNWARTEN * MIR * SONNENSYSTEM * KEPLER *

WISSENSCHAFTLER * ARZT * GESTIRNE * ISS * KOMETEN * ASTEROIDE * GRAVITATIONSGESETZ

* SCIENCE FICTION * ET * MONDKRATER * WELTRAUMTELESKOPE * MILCHSTRASSE *

ERDACHSE * SCHWERKRAFT * RAUMSCHIFFE * NASA * UFO * MONDFLUEGE * PHYSIK *

RAUMFAHRT * KOSMOS *

Liebe Rätselfreunde!

Oben stehende Lösungswörter beschäftigen sich mit dem Thema Weltraum – von der Forschung des

N. Kopernikus bis heute. Sie finden im Wortsuchrätsel auf der nächsten Seite die angegebenen Wörter

kreuz und quer, senkrecht und waagerecht verteilt, manche Wörter überschneiden sich auch. Die übrig

gebliebenen leeren Felder ergeben – von oben nach unten gelesen – das Lösungswort.

Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir:

3 x 2 Karten für das Brotmuseum in Ulm

2 Familienpässe für den Erlebnispark Tripsdrill

2x2 Karten für das Ostereimuseum

2x1 Karte für ein Stocherkahn-Konzert in Tübingen

2 x 1 Glas Honig von Mellifera

2 x 2 Eintrittskarten für die Gartenschau Sigmaringen

Einsendeschluss: 20. April 2013 - Das richtige Lösungswort schicken Sie bitte auf einer frankierten Postkarte an:

Servicehaus Sonnenhalde, Redaktion SprachRohr, Keltenstr. 10, 72829 Engstingen und bitte Ihre deutlich geschriebene

Adresse nicht vergessen – sonst können sie leider nicht an der Verlosung teilnehmen! Die Auflösung und die

Gewinner geben wir in der nächsten Ausgabe des SprachRohr bekannt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter

des Servicehauses Sonnenhalde sowie deren Angehörige sind leider von der Teilnahme ausgeschlossen.

Kachelöfen

Heizkamine

Kaminöfen

Schornsteine

MÜRDTER

Garten- und Landschaftsbau

Mültlen 3 l 72793 Pfullingen l 0 71 21-33 86 76

www.muerdter-gmbh.de

Rosenstraße 14

72829 Engstingen-

Kohlstetten

Tel. 07385/965394

www.kachelofenbau-lutz.de


WORTSUCH-PREISRÄTSEL

rätsel

M A S R E D L I B N R E T S

E R D D R E H U N G S E U D

R W A S G E M S R I T S M L

K E S O R R O C I S E A L I

U L T M A D N H M S R J A B

R T R S V A D W E S N U U T

T A O O I C F E P N W P F L

R L N K T H L R O O A I B E

E L O R A S U K K I R T A W

T A M E T E E R S T T E H S

A S I L I R G A E C E R N E

R A S T O M E F L I N O K H

K N C F N I F T E F E F I C

D M H A S L F T T E D U S S

N E E H G C I R M C I E Y I

O T F C E H H H U N O N H R

M S O S S S C A A E R R P T

O Y R N E T S F R I E I R N

N S S E T R M M T C T T E E

R N C S Z A U U L S S S L Z

U E H S P S A A E D A E P O

T N U I H S R R W Y N G E I

A N N W N E T E M O K O K L

S O G V E N U S T Z R A M E

S S I K E N R E T S X I F H

© Gaby Arpaci

LÖSUNGSWORT:

Lösungswort des SprachRohr-Dezember-Rätsels: „ SCHNEEWITTCHEN“

Gewinner des Dezember-Rätsels 2012:

Schwarzwaldmädel: Hr. Geiger, Herbertingen, Fr. Hauser, Uhldingen, Fr. Kellermann, Trochtelfingen

14 Berliner Flötisten: Hr. Harscher, Laichingen-Feldstetten

Duftöl von Primavera: Fr. Erhardt, Kusterdingen, Fr. Frenzel, Heroldstatt

Dornier-Museum: Hr. Werz, Holzelfingen, Fr. Sandkuhl, Westerheim, Hr. Spohn, St. Johann

Wir gratulieren und wünschen viel Freude an den Gewinnen, Ihre Redaktion SprachRohr


shs Tagespflege

Wenn einer eine Reise tut…

… kommt er zu uns in die Tagespflege,

dann kann er was erzählen.

Unsere Planung für 2013

Am 17. April 2013 treffen wir uns um 11 Uhr an der Tagespflege in Engstingen.

Die Fahrt geht über die schöne Schwäbische Alb Richtung Riedlingen. In Bechingen,

im Gasthof „Neues Haus“, werden wir in geselliger Runde zu Mittag

essen. Nach unserer Stärkung geht’s weiter, zu einer Führung im Waschfrauenmuseum

nach Ochsenhausen. Nach anschließendem Kaffeetrinken machen

wir uns wieder auf den Heimweg. Wir werden um ca. 17 Uhr wieder an der

Tagespflege sein.

Am 13. Mai 2013 geht es auf große Fahrt nach Beuren ins Freilichtmuseum,

wo uns auf dem Museumsgelände historische Wohn- und Wirtschaftsgebäude,

Back - und Waschhaus sowie Hausgärten mit historischen Kulturpflanzen

erwarten. Im Tante Emma-Laden können die Teilnehmer wie zu Großmutters

Zeiten einkaufen. Abfahrt ist um 10:30 Uhr an der Tagespflege, Engstingen.

Gelegenheit zum Mittagessen und Kaffeetrinken gibt’s auf dem Museumsgelände.

Um ca. 17 Uhr treffen wir wieder in Engstingen an der Tagespflege ein.

Am 6. Juni 2013 starten wir um 11 Uhr an der Tagespflege in Engstingen zu

einem nicht alltäglichen Ausflug zur Bio-Gasanlage nach Aichelau. Auf dem

Weg werden wir in Pfronstetten im Landgasthof „Rose“ mit echt schwäbischer

Küche gemütlich zu Mittag essen. Weiterfahrt ist um 13 Uhr in Richtung Aichelau,

wo uns Anton Arnold mit einer Führung durch die Biogasanlage und

dazugehörigem Fuhrpark erwartet. Zurück geht es über das schöne Lautertal,

wo wir bei schönem Wetter an der Lauter Kaffee trinken werden. Um ca. 17

Uhr werden wir wieder an der Tagespflege sein.

Und das war noch lange nicht alles was wir Ihnen bieten… da soll doch nochmal

jemand sagen, im Alter ist nichts los…

dER fINK

Lettershop

Digital-Druck

Prospekte, Kataloge, SelfMailer

– alles aus einer Hand!

– ab Auflage 1!

Sprechen Sie mit uns,

wenn Sie das nächste Mal

eine Mailingaktion planen.

Wir sind für Sie da!

• Personalisieren Ihrer Infopost,

Geschäftspost, Briefhüllen,

Postkarten etc.

• Kuverts befüllen

• postfertigmachen und -ausliefern

Fink GmbH Druck & Verlag

Sandwiesenstraße 17

72793 Pfullingen

Telefon: +49 (0) 71 21 - 97 93-0

Telefax: +49 (0) 71 21 - 97 93 993

Info@fink-druck.de

www.fink-druck.de


Gönninger Tulpenblüte 2013

Und ewig grüßen die Tulpen…

Der Tag an dem dieser Beitrag entsteht, ist ein schöner kalter

Wintertag, leichte Schneeflöckchen fallen vom Himmel und

der Frühling ist seit den viel zu warmen Tagen um Weihnachten

wieder in weitere Ferne gerückt. Das hindert die Floristen

allerdings nicht daran, schon in der ersten Januarwoche ein

ganz beachtliches Sortiment an Frühlingsblumen in ihren Läden

zu präsentieren – und natürlich sind da jetzt bereits Tulpen

dabei. Wobei wir schon beim Thema sind, das uns Gönninger,

wie in jedem Frühling bald wieder verstärkt beschäftigen wird.

Tulpen in Gönningen und auf der Mainau

Tulpen sind wie der Krokus, typische Frühlingsblumen und fehlen

als eine der wichtigsten Gattungen der Blumenzwiebeln in

kaum einem Garten und auch nicht in Parkanlagen. Im Januar

schlummern sie noch friedlich in der Erde und auf Gönningens

Friedhof derzeit noch zusätzlich geschützt unter einer Decke

von Tannenreis und Schnee. Wussten Sie, dass die berühmte

„Frühlingsstraße“ auf der Blumeninsel Mainau, die alljährlich

tausende der Tulpenschönheiten zum Blühen bringt, eigentlich

aus der Not geboren wurde? Als wegen Dauerfrost im November

1956 die Tulpen nicht mehr in die Beete gepflanzt werden

konnten, blieb als einzige Rettung für die unzähligen schon

gelieferten Zwiebeln die schnelle Pflanzung in den Wiesen

unter den Allee- und Obstbäumen, wo der Boden wegen der

Laubschicht noch offen war. Dieser noch wesentlich schönere,

natürlichere Anblick inmitten von Gräsern und Wildblumen ist

also eigentlich nur dem Zufall zu verdanken.

Auch in Gönningen blühen alljährlich tausende von hauptsächlich

Tulpen und Narzissen auf dem Friedhof und den (leider)

wenigen im Ort vorhandenen Freiflächen. Schon im neunten

Jahr pflanzen unter Leitung des Vereins Gönninger Tulpenblüte

Mitglieder anderer ortsansässiger Vereine, Kirchengemeinden

und Schulen gemeinsam und ehrenamtlich (!), was

im Frühling mehrere Tausend Besucher an den Fuß der schwäbischen

Alb lockt.

Tulpenkunde für Gartenfans

In Gönningen kann man viel über Tulpen lernen, über Sorten,

Pflege, Vorlieben und Bodenverhältnisse. Dass Tulpen/Zwiebeln

z.B. im Frühjahr Sonne und Feuchtigkeit und im Sommer

warme, trockene Lagen auf nährstoffreichen Böden schätzen.

Auch dass leider viele Zuchtsorten der Gartentulpen in der Blüte

meist ab dem 3. Jahr deutlich nachlassen und ersetzt werden

müssen. Deshalb gibt es im Sortiment der Samenhändler

u.a. auch spezielle Sorten, die sich zum Verwildern eignen. Viele

Sorten kann man auf dem Friedhof oder auf dem Probefeld

von Samen-Fetzer blühen sehen. Manche Besucher kommen

schon aus diesem Grund alljährlich nach Gönningen.

Gönningen feiert den Frühling

Wenn dann zum Auftakt der Tulpenblüte endlich die Kirchenglocken

läuten und einladen und vor der Kirche bereits die

Marktstände des neunten Frühlings- und Künstlermarktes ihre

Besucher erwarten, spätestens dann kann der Frühling in Gönningen

Einzug halten. Ein wenig ist den Freunden der Tulpen

und Co. dann oft noch bang – ob sie wirklich schon blühen

– die Tulpen auf dem Friedhof, aber ein schöner Spaziergang

und ein Vesper mit „Tulpenknacker“ im knusprigen Weckle

gehen immer! Wir jedenfalls freuen uns auf die Besucher

„unserer Sache“ und jetzt wo draußen noch der Frühling in

weiter Ferne zu sein scheint, auf die schönen Garten-Tulpen,

die länger und schöner blühen, als die, die es im Januar in den

Blumengeschäften zu kaufen gibt.

Regine Krupp-Mez.

Termine/ Tulpensonntage der Gönninger Tulpenblüte:

21. April Frühlings- und Künstlermarkt der Gönninger Tulpenblüte

(11-18.00 h )

10.00 h Tulpen-Gottesdienst in der ev. Kirche Peter und Paul

11.00 h Offizielle Eröffnung

28. April Tulpensonntag bei Fetzer´s Probefeld

11-18.00 h Tulpenschau mit Musik und Bewirtung

Samen-Fetzer

Der Samenhändler

tulpenblüte


Berufe mit Zukunft

ALTENPFLEGE – DER BERUF MIT ZUKUNFT

Die Altenpflege gehört angesichts der demografischen Entwicklung zu den Diensleistungsbranchen der Zukunft. AltenpflegerInnen

verfügen nicht nur über Kenntnisse aus Medizin und Psychologie, sondern auch über ein hohe soziales

Verantwortungsbewusstsein. Angesichts der demografischen Entwicklung / immer älter werdenden Gesellschaft wird

eine qualifizierte Pflegeausbildung immer wichtiger.

Altenpflege ist in unserer Gesellschaft immer wichtiger

geworden. Die wachsende Zahl alter Menschen (demografischer

Wandel) und die zunehmende Änderung der familiären

Strukturen verlangen nach Ideen und Konzepten, die

in Zukunft über die derzeit bestehenden Formen der Altenhilfe

(Heime, ambulante Dienste) hinausgehen werden.

Alternative Versorgungsformen wie thematische Wohngemeinschaften,

Betreutes Wohnen, kleinteilige Heimangebote

u.ä. werden in den kommenden Jahren mehr und mehr

fließende Übergänge für zu Pflegende und vor allem für die

professionell Pflegenden bieten.

Das Besondere am Beruf Altenpflege: Jeder Mensch, egal ob

18, 28, 38 oder 48 Jahre, kann diesen erfüllenden Beruf erlernen

– auch Personen, die nach längerer Berufspause, bedingt

z.B. durch Kindererziehungszeiten o.ä. können in die

Altenpflege „einsteigen“ – mit hohem Zufriedenheitsfaktor

und einem sicheren Beruf für die persönliche Zukunft. Alle

interessierten und engagierten Menschen können in diesem

SprachRohr 20


Berufe mit Zukunft

Beruf ihre persönliche Entwicklungschance sehen und finden. Wer Interesse

an einem Beruf mit hoher sozialer Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein,

selbständigem Arbeiten, wohnortnahem Arbeitsplatz, attraktiven

Teilzeitangeboten und vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten

hat, ist im Beruf Altenpflege genau richtig.

Das Berufsbild

In der Altenpflege geht es insbesondere um alte Menschen, jeder für sich ein

Individuum mit einer eigenen Biographie. Durch die eintretende Pflegesituation

entsteht in der Regel ein hoher Unterstützungsbedarf in den Bereichen

Pflege, Betreuung und Zuwendung.

Nicht jeder alte Mensch ist automatisch pflegedürftig! Aber wenn es zu dieser

Situation kommt, ist die soziale Kompetenz der Altenpfleger gefragt – das

Erkennen der unterschiedlichen und individuellen Bedürfnisse des Einzelnen.

Genau wie junge Menschen brauchen diese Menschen immer und unbedingt

soziale Kontakte, menschliche Nähe und Zuwendung.

• der Altenpfleger betrachtet den Menschen immer im Ganzen:

Körper, Geist, Seele und soziales Wesen

• erkennen und beurteilen die Fähigkeiten, Möglichkeiten,

Bedürfnisse und Probleme der alten Menschen

• planen die individuelle Betreuung und Pflege und führen sie aus

• dokumentieren den Verlauf der Pflege

und werten die gewonnenen Daten aus

• arbeiten selbständig innerhalb eines Teams

Die Ausbildung

Die Zukunft beginnt mit der Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/in.

Altenpfleger erlernen den Beruf an staatlichen APF-Schulen,

3 Jahre Ausbildung mit in die Ausbildung integrierten Außenpraktikas – z.B.

einer Sozialstation und einer psychiatrischen Einrichtung.

Lernen hört nach der Grundausbildung nicht auf. Es gilt, sich sowohl wachsenden

wie auch verändernden Aufgabenbereichen in der Altenpflege zu stellen.

Karriere machen in der sozialen Dienstleistungsbranche durch attraktive Aufstiegsmöglichkeiten.

Nach der Ausbildung zum/zur APF gibt es viele verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten:

- Wohnbereichsleitung (vergleichbar mit Stationsleitung im KH)

- Pflegedienstleitung

- Heimleitung

- Praxisanleitung für Auszubildende

- Fachkraft für Gerontopsychiatrie

- Pflegeexperte für Palliativ Care

- Wundmanager

- Pflegegutachter (z.B. beim Medizinischen Dienst)

- Studium Pflegemanagement

- Studium Pflegepädagogik

- Studium Pflegewissenschaft und Forschung

Das Arbeitsgebiet

Ausüben kann man den Beruf z.B. in

- Alten-/Pflegeheimen

- Sozialstationen

- Gerontopsychiatrischen Einrichtungen/Fachkliniken (Fachausbildung, s.o.)

- Betreutes Wohnen/Wohngruppen

- Rehakliniken

- in der Palliativabteilung

- Sanitätshäusern

Sie sind neugierig geworden, interessieren sich für den Beruf Altenpflege?

Erkundigen Sie sich doch in einem Pflegeheim in Ihrer Nähe nach einem Praktikum

– um in den Beruf „reinzuschnuppern“ – oder auf der Suche nach Ausbildungsplätzen!

Gerne helfen auch wir Ihnen weiter, rufen Sie uns an – 07129 – 93 79 0 oder

besuchen Sie unsere Homepage: www.servicehaus-sonnenhalde.de

Gaby Arpaci/Claudia Baisch

21 SprachRohr


SHS Qualitätstelle

Servicehaus Sonnenhalde

gratuliert den Azubis zum

bestandenen Examen nach der

Ausbildung in der Altenpflege!

SprachRohr 22

Große Freude hatte die Geschäftsführung und die Mitarbeiter

des Servicehaus Sonnenhalde an der Personalversammlung im

Oktober.

Grund dafür war die Ehrung der Auszubildenden im Beruf Altenpflege,

die ihre Ausbildung mit dem staatlichen Examen bestanden

haben.

Daniela Riexinger, Julia Leonhardt, Christan Koentop und Carmen

Köhl halten seit August ihr staatliches Examen Altenpfleger/in

in ihren Händen. Carmen Köhl hat ihre Ausbildung mit

Belobigung bestanden und wurde zusätzlich für ihre sehr guten

Leistungen belohnt.

Stolz und mit vollen Händen standen nicht nur die staatlich examinierten

Altenpfleger/innen da, sondern auch die frisch examinierten

Altenpflegehelferinnen: Sarah Harms, Silke Hartwig,

Anita Martin, Gisela Drese, Ann-Kathrin Blendin und Alexandra

Hofmann. Diese haben ein Etappenziel hinter sich und machen

weiter, um in 2 Jahren das Examen zur Altenpflegerin zu erhalten.

Alle Auszubildenden wurden nach ihrer Ausbildung vom Servicehaus

Sonnenhalde übernommen und arbeiten an den 6 verschiedenen

Standorten in Baden-Württemberg.

Dass die Azubis ihre Ausbildung mit so guten Ergebnissen abschließen

konnten, ist sicherlich nicht zuletzt den Praxisanleiter/innen

an den einzelnen Standorten zu verdanken, die über

die Ausbildungszeit mit Rat und Tag unterstützend und begleitend

zur Seite standen.

Auch an „Nachwuchs“ mangelt es nicht. Insgesamt 20 neue

Azubis in den Ausbildungsberufen Altenpfleger/in, Koch und

Hauswirtschafterin legen den Grundstein für einen guten Berufsstart

beim Servicehaus Sonnenhalde.

„Nachwuchs“ ist hier ein dehnbarer Begriff, denn das Alter der

einzelnen Azubis liegt zwischen 16 und 50 Jahren.

Wir wünschen allen Azubis eine erfolgreiche Ausbildung!

Mit der Ausbildung im sozialen Bereich haben sie einen Beruf

gewählt, der zukunftsorientiert ist und ihnen eine gute Chance

zur persönlichen Entwicklung bietet.


Polizeiprävention LKA

Online mit Handy

oder Smartphone

Gefahren und Risiken für Jugendliche

Ein Handy zu besitzen ist für Jugendliche in Deutschland heute eine

Selbstverständlichkeit: Nahezu jeder zwischen 12 und 19 Jahren hat

ein Mobiltelefon, fast jeder Zweite ein Smartphone. 40 Prozent der

Jugendlichen surfen damit im Internet.

Das Problem dabei: mit ihren mobilen Endgeräten können die

Jugendlichen auch außerhalb des Elternhauses ins Internet gehen.

Eltern haben damit keine Kontrollmöglichkeit, wie beispielsweise

am heimischen PC. Hinzu kommt, dass es bisher kaum technische

Hilfsmittel für Handys und Smartphones gibt, mit denen Eltern verhindern

können, dass ihre Kinder bei der mobilen Internetnutzung

auf ungeeignete Inhalte, wie zum Beispiel Gewalt oder Pornografie,

stoßen. Trotzdem gibt es Wege, Kinder dabei zu unterstützen,

sich auch im mobilen Internet gefahrlos zu bewegen. Dazu gehört

beispielsweise, sie auf eine mögliche Konfrontation mit jugendgefährdenden

Inhalten wie Gewalt, Pornografie oder Rassismus – vorzubereiten

und zu vereinbaren, solche Seiten sofort wegzuklicken.

Wichtig ist aber auch, den Jugendlichen einen verantwortungsvollen

Umgang mit dem Handy/ Smartphone beizubringen. Dazu gehört,

keine brutalen Videos oder Pornos an Gleichaltrige zu verschicken,

oder reale Schlägereien aufzuzeichnen, um diese ebenfalls

weiterzuverbreiten („Happy Slapping“). Jugendliche müssen wissen:

Die Herstellung und Verbreitung von Bildern oder Filmen,

die grausame oder unmenschliche Gewalttaten gegen Menschen

zeigen, ist verboten. Auch die Weiterleitung und damit Verbreitung

von pornografischem Material an Minderjährige ist strafbar. Eine

weitere Gefahr ist das Cybermobbing. Hierbei werden Gleichaltrige

im Internet bloßgestellt oder schikaniert, zum Beispiel durch

Verleumdung, Beleidigung oder Bedrohung in Sozialen Netzwerken.

Das kann die unterschiedlichsten strafrechtlichen Konsequenzen

für die Täter haben, z.B. das Zahlen einer Geldbuße, das Ableisten

von Sozialstunden, eine Wiedergutmachung im Rahmen eines

Täter-Opfer-Ausgleichs, eine Geldstrafe etc.; auf jeden Fall müssen

Minderjährige mit der vorläufigen Beschlagnahme und endgültigen

Einziehung ihres Handy und PC als Tatmittel rechnen.

Tipps für Eltern

• Prüfen Sie, welches Mobiltelefon

für Ihr Kind geeignet ist und welche

Funktionen wirklich sinnvoll sind.

• Machen Sie sich mit den Funktionen moderner Mobiltelefone

vertraut – speziell mit der Datenübertragung per Bluetooth- oder

Infrarot-Schnittstelle.

• Treffen Sie mit Ihrem Kind klare Abmachungen über erlaubte und

nicht erlaubte Funktionen des Handys. Bluetooth sollte grundsätzlich

abgeschaltet und nur bei Bedarf aktiviert werden. Informationen

dazu finden sich im Handbuch des Handyherstellers.

• Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die sinnvolle Nutzung des

Handys und thematisieren Sie mögliche Gefahren.

• Bereiten Sie Ihr Kind auf eine mögliche Konfrontation mit jugendgefährdenden

Inhalten (Gewalt, Pornografie oder Rassismus) vor

und vereinbaren Sie mit ihm, solche Seiten sofort wegzuklicken.

• Sprechen Sie Ihr Kind gezielt darauf an, ob es schon gewalthaltiges

oder pornografisches Video- bzw. Bildmaterial gesehen hat.

Sprechen Sie auch mit den Eltern der Freunde Ihres Kindes und/oder

Lehrern über das Thema.

• Machen Sie Ihrem Kind klar, dass die Weitergabe von Videos mit

Gewaltdarstellungen strafrechtliche Konsequenzen haben und zu Ermittlungen

und zur Beschlagnahmung des Handys durch die Polizei

führen kann.

Weitere Informationen auf: http://www.polizei-beratung.de/themenund-tipps/medienkompetenz/handy.html.

Darüber hinaus gibt es

unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot.html kostenlose

Broschüren und DVDs zum Thema zu bestellen, zum Beispiel

das InfoBlatt „Gewaltvideos auf Schülerhandys“, die DVD „Surfen.

Aber sicher!“ mit Tipps zum Umgang mit gefährlichen Inhalten im

Internet, oder den Film „Netzangriff“ zum Thema Cybermobbing.


Ostern

Der erste Ostertag

ALB-GOLD Frühlingsmarkt

Fünf Hasen, die saßen

beisammen dicht,

es machte ein jeder

ein traurig Gesicht.

Sie jammern und weinen:

Die Sonn‘ will nicht scheinen!

Bei so viel Regen

wie kann man da legen

den Kindern das Ei?

Oh weih, oh weih!

(Heinrich Hoffmann)

VERANSTALTUNGEN IM FRÜHJAHR

Insel Mainau - Ostereier-

Schaumalerei im Palmenhaus

am 1. April

Beim traditionellen Ostereier-Schaumalen

können

Besucher den Ostereier-

Künstlern Alwin Wäschle

und Ursula Straub beim

kunstvollen Bemalen von

Eiern über die Schulter

blicken.

Von 11.00 – 15.00 Uhr

ALB-GOLD Frühlingsmarkt - Frühlingserwachen und Osterfreuden

Am 16. und 17. März 2013 findet auf dem Gelände des ALB-GOLD

Kundenzentrums der über seine Grenzen hinaus bekannte Frühlingsmarkt

statt. Neben frühlingshaften Dekorationsartikeln für Haus und

Garten, präsentieren über 60 regionale und überregionale Aussteller

kulinarische Köstlichkeiten, hochwertige Kunsthandwerkartikel und

Floristik sowie kreative Osterideen. Kulinarisch verwöhnt werden die

Besucher mit kreativen Nudelgerichten, Backwaren, hausgemachten

Kuchen und dem vielfältigen Angebot im Restaurant SONNE.

Am Sonntag, den 17. März 2013 lädt ein Zugpendelverkehr zwischen

dem ALB-GOLD Kundenzentrum und der Stadt Trochtelfingen mit ihrem

Tag der offenen Tür zum bequemen Pendeln zwischen den beiden

Veranstaltungen ein.

Entdecken Sie farbenfrohe Produkte rund um den Frühling und genießen

Sie regionale Köstlichkeiten! Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Kräuter Welt, ein Schau- und Erlebnisgarten, der sich über ein

Gelände von 2 Hektar vor dem ALB-GOLD Kundenzentrum erstreckt,

öffnet an diesem Wochenende ebenfalls wieder seine Pforten. Über

1.000 Pflanzensorten, davon allein 600 unterschiedliche Heil- und Gewürzkräuter,

schaffen interessante Einblicke in die Artenvielfalt der

Schwäbischen Alb.

Der Frühlingsmarkt findet am Samstag von 11-19 Uhr und am Sonntag

von 11-18 Uhr statt.

Tipp: Wenn Sie den Markttermin nicht wahrnehmen können, dann

besuchen Sie das ALB-GOLD Kundenzentrum gerne unter der Woche.

In der Gläsernen Nudelproduktion können Sie sich bei laufender Produktion

einen Überblick über die Nudelherstellung verschaffen.

ALB-GOLD Kundenzentrum, Grindel 1, 72818 Trochtelfingen,

07124/9291-155


Ostern

Eine runde Sache

Ostereimuseum feiert 20-jähriges Jubiläum

mit nostalgischer Note

Im Februar 1993 eröffnete in Sonnenbühl im Landkreis Reutlingen

das erste Ostereimuseum Deutschlands. Anlässlich des

20-jährigen Jubiläums lockt das Haus mit der Sonderausstellung

„Gut verpackt“, bei der Ovales aus Pappe im Mittelpunkt steht.

Im ehemaligen Schulhaus, das aufwändig saniert wurde, fanden

Eier aller Art ihr neues Nest. Gelb wie der Dotter ist die Außenfassade

gestrichen. 60 Kilometer von Stuttgart entfernt, auf der

Schwäbischen Alb, liegt das Museum. 7.000 Exponate, die aus

den verschiedensten Ländern und Epochen stammen, haben sich

im Laufe der 20 Jahre angesammelt. Eine Auswahl davon zeigt

die Dauerausstellung. Vom daumenkleinen Finkenei bis zum

Handflächengroßen Straußenei spannt sich der Bogen. Bemalte,

bestickte, beschriftete und beklebte Kunstwerke lassen sich in

den Vitrinen bestaunen. Auch beleuchtet das Haus viele Aspekte

des österlichen Brauchtums: Etwa was das Ei mit Ostern zu tun

hat oder wie regional unterschiedlich das Fest gefeiert wurde.

Die Kunstwerke in Schale brillieren in vielen Formen, zum Beispiel

als Coca-Cola-Ei oder als im Hühnerei eingesperrter Weihnachtsmann.

Für die Sonderausstellung „Gut verpackt” werden rund 150 Fülleier

aus Pappe gezeigt. Ein Sammler stellt die Exponate zur Verfügung.

Sie stammen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die

Gegenwart. Das älteste Stück - es ist mit glitzerndem Silberpapier

verziert - wurde 1910 gefertigt. Dieses Ei beleuchtet wie sich das

Schenken, vormals nur von der Oberschicht praktiziert, seit dem

Biedermeier bei einfacheren Kreisen durchsetzte - womit preiswertere

Materialien wie Pappe zum Einsatz kamen. Die meisten

Ausstellungsstücke sind mit Papier überzogen, oft handgemalt

oder mit Aufdrucken beklebt. Sie zeigen Meister Lampe, Küken,

Hähne und als skurrile Idee einen Hasen auf einer Rakete. Neben

diesen nostalgischen Motiven reihen sich zeitgenössische Abbildungen

wie fotorealistische Drucke und Pop-Art-Hasen ein. Gefüllt

wurden die Eier mit Gaben für Erwachsene, beispielsweise

Schmuck. Süßigkeiten für Kinder kamen dazu. Phantasievoll

verpackt, gab es das gefüllte Ei jedes Jahr und sicherte so die

Botschaft „Frohe Ostern“.

Viele Veranstaltungen, wie der Künstlermarkt vor Ostern, Malkurse,

Sonderführungen oder Lesungen im Museum runden das

Jubiläumsjahr ab. Informationen und Termine gibt es bei der

Tourist-Info Sonnenbühl, Telefon 07128/925-18 oder unter www.

sonnenbuehl.de.

Öffnungszeiten des Ostereimuseums:

23. Februar bis 20. Mai 2013: Dienstag bis Samstag 10 bis 17

Uhr. Sonntag und Feiertag 11 bis 17 Uhr. Montags geschlossen,

Ausnahme Feiertage.

21. Mai bis 3. November 2013: Sonntags 13 – 17 Uhr. Für

Gruppen täglich nach Anmeldung.

LÖSEN SIE UNSER WORTSUCHPREISRÄTSEL UND SIE KÖNNEN

EINTRITTSKARTEN FÜR DAS OSTEREIMUSEUM GEWINNEN!!!

25 SprachRohr


naturkundemuseum

Honigbiene im Landeanflug

Ein durchschnittliches Bienenvolk kommt während

Frühling und Sommer auf etwa 7 Millionen

Exkursionen zu den begehrten Blüten und

legt dabei 20 Millionen Flugkilometer zurück.

Honigbiene mit Pollenhöschen

Der auf den Exkursionen gesammelte

Blütenstaub wird auf spezielle

Strukturen an den Hinterbeinen

gestreift und in Form kleiner

verdichteter Pollenklumpen in das

Nest transportiert.

Naturkundemuseum Reutlingen - Sonderausstellung

Bienen – Die Bestäuber der Welt

26. April – 23. Juni 2013, Eröffnung: 25. April 2013, 19 Uhr

Sie leben in komplexen Staatsgebilden, praktizieren eine perfekte

Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision

kunstvolle Waben. Wir verdanken ihnen die Blütenpracht des

Sommers, sämtliches Obst, allerlei Gemüse und manche süße

Köstlichkeit. Honigbienen gehören zu den ungewöhnlichsten

Geschöpfen unseres Planeten und seit Jahrtausenden faszinieren

sie Naturforscher und Gelehrte. Seit 40 Millionen Jahren

verrichten sie ihr Werk und haben die Vegetation unseres Planeten

entscheidend geprägt. Sie sind ein Triumph der Evolution

und für die Volkswirtschaft unentbehrlich. Bienen versorgen in

Deutschland den drittgrößten Markt der Agrarwirtschaft hinter

der Rinder- und Schweinezucht. 82 Prozent des deutschen Obsts

und Gemüses werden von der Honigbiene bestäubt. Dank des

Nutztiers Biene nimmt der Handel jährlich 2,5 Milliarden Euro

ein.

Doch unser kleinstes Haustier hat es schwer. In verschiedenen

Regionen dieser Erde wird ein alarmierend hohes Bienensterben

von teilweise katastrophalem Ausmaß beobachtet. Der

Mensch verändert die Biosphäre in einer atemberaubenden

Geschwindigkeit. Eine Vielzahl von Organismen ist betroffen,

auch solche, auf die wir essentiell angewiesen sind. Die

Honigbiene gehört dazu.

Die Fotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch haben ihr eine

Ausstellung gewidmet. Die Bilder des mit zahlreichen Preisen

prämierten Paares entstanden in enger Kooperation mit

dem international renommierten Bienen-Spezialisten Prof.

Dr. Jürgen Tautz von der Universität Würzburg. Neben seiner

Forschung wurde er auch für die herausragende Vermittlung

der Biologie und Bedeutung der Honigbiene für Mensch und

Natur in der breiten Öffentlichkeit mehrfach ausgezeichnet.

Begleitende Veranstaltungen zur Sonderausstellung wie

Führungen, Vorträge und Kinderprogramme sind ab Mitte

März dem neuen Quartalsprogramm April – Juni des

Naturkundemuseums zu entnehmen.

Naturkundemuseum Reutlingen, Weibermarkt 4, 72764 Reutlingen,

Fon 07121/3032022, Fax 07121/3032016, naturkundemuseum@reutlingen.de,

www.reutlingen.de/naturkundemuseum

Öffnungszeiten: Dienstag-Samstag 11-17 Uhr, Donnerstag 11-

19 Uhr, Sonn- und Feiertage 11-18 Uhr

Fotos: Heidi und Hans-Jürgen Koch

Schlüpfende Drohnen

Die letzten beiden Drohnen verlassen die Brutwabe. Alle Nachbarn

sind bereits geschlüpft und ihre Zellen leer. Vor 24 Tagen hatte die Königin

diese Zellen mit ihren Vorderbeinen ertastet und erkannt, dass

sie größer sind als die der Arbeiterinnen, und je ein unbefruchtetes Ei

hinein gelegt. In Zellen mit kleinerem Durchmesser legt die Monarchin

befruchtete Eier, aus denen weibliche Arbeitsbienen entstehen.

www.Hakuna-Matata-Friseure.de

Friseure | Hand & Fusspflege

• Trendschnitte

• Kopfmassage

• Wellnesstage

• Mondphasen

• Paraffinbad

• Fußpflege

• Steckfrisuren

• vieles mehr

SprachRohr 26

Fliederstrasse 6 | 72829 Engstingen-Kohlstetten

Diana Keller & Angelika Schultze Tel 07385 96 89 76


Bienen

Dankeschön, liebe Bienen!

Jetzt im Frühjahr sieht man sie wieder eifrig von Blüte zu Blüte

fliegen. Dabei werden ihre Pollenhöschen immer dicker

und ihr Honigmagen immer voller. Ganz nebenbei bestäuben

sie Obstbäume, Beerensträucher, Gemüsepflanzen und auch

zahllose Wildpflanzen, damit diese reiche Früchte für Mensch

und Tier tragen: Die Bienen nutzen jeden schönen Tag, um

mit ihrem sprichwörtlichen Fleiß ihrer Sammeltätigkeit nachzugehen.

Denn zu Hause, im Dunkel des Bienenstocks, wartet

der Bienennachwuchs auf Futter. Und auch die Vorräte für den

Winter wollen rechtzeitig eingebracht sein, obwohl dieser

noch weit entfernt zu sein scheint.

Immer öfter kommt es allerdings vor, dass die Bienen es trotz

allen Fleißes nicht schaffen, genügend Nektar und Pollen mit

nach Hause zu bringen. Monokulturen, vor allem von Mais,

machen sich breit, in denen kaum noch etwas blüht. Auch Agrargifte

sind ein Problem für die Bienen. Manche davon töten

sie zwar nicht, aber die Bienen verlieren durch sie die Orientierung

und finden nicht mehr in den heimischen Stock zurück.

Kommt dann wie im vergangenen Jahr noch ein kühler

und nasser Sommer hinzu, in dem die Bienen kaum ausfliegen

können, sind die mageren Vorräte bald aufgezehrt, und der

Imker muss zufüttern. Auch sonst können Bienen heute ohne

die Betreuung eines Imkers nicht mehr überleben. So schädigt

beispielsweise die aus Asien eingeschleppte, „Bienenblut“

saugende Varroa-Milbe erwachsene Bienen und Brut gleichermaßen,

und auch Viren haben an den Bissstellen leichtes Spiel.

Da ist es gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die sich um die

Bienen kümmern und ihnen helfen. Auch Sie können dazugehören

und sich bei den Bienen bedanken. Beispielsweise,

indem Sie im eigenen Garten oder auch nur auf dem Balkon

für viele verschiedene Blüten sorgen. Aber Achtung: Gefüllte

Blüten sind für Bienen (wie übrigens auch für Schmetterlinge)

ungeeignet, denn sie bieten weder Nektar noch Pollen. Welche

Blumen und Sträucher ein Festmahl für Bienen sind, kann

man unter www.bluehende-landschaft nachlesen.

Ganz nah bei den Bienen ist man

beim BeeGood-Besuchstag an der

Imkerei Fischermühle in Rosenfeld

Als Bienenpate ist man übrigens auch zu den Besuchstagen an

der Imkerei Fischermühle eingeladen. Dort kann man seine geflügelten

Patenkinder bei einer Führung näher kennenlernen

und viele spannende Dinge über sie erfahren. Auch Interessierte

können unverbindlich an den Besuchstagen unter dem

Motto „Der Imker lüftet den Schleier“ teilnehmen. Der nächste

Termin ist am 13. Juli von 10:00 bis 13:00 Uhr. Um möglichst

zeitige Anmeldung unter Tel. 07428/952490 oder unter

mail@mellifera.de wird gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt

€ 7 pro Person, Familien zahlen € 15.

Und wenn Sie noch mehr für die Bienen tun wollen: Werden

Sie doch selber Imker! Beim Imkerverband Mellifera e. V. kann

man die ökologische, wesensgemäße Bienenhaltung lernen,

die die Bienen noch weitestgehend natürlich leben lässt:

Mit Naturwabenbau, Völkervermehrung auf Grundlage des

Schwarmtriebs und mit eigenen statt fremden, massenhaft

gezüchteten Königinnen. Der Verband hat außerdem mit der

so genannten „Bienenkiste“ (www. bienenkiste.de) ein Konzept

für Menschen entwickelt, die nur wenig Zeit haben, sich

aber trotzdem für die Bienen und die ökologische Vielfalt einsetzen

wollen. Den eigenen Honig gibt es als Geschenk von

den Bienen obendrauf. Dankeschön, liebe Bienen!

Wer eine Bienenpatenschaft abschließt oder verschenkt,

bekommt u. a. ein Glas Honig ein Honigglas mit ganz individueller

Beschriftung. So kann man sich jeden Morgen

beim Frühstück über die persönlichen Grüße freuen.

Weitere Infos über www.mellifera.de

Sie können aber auch eine BeeGood-Bienenpatenschaft abschließen

(www.BeeGood.de). Für 35 Euro im Jahr kümmern

sich die Imker von Mellifera e. V. an der Lehr- und Versuchsimkerei

Fischermühle in Rosenfeld um die Bienen, erforschen

neue, ökologische und bienenfreundliche Methoden zur Behandlung

von Bienenkrankheiten und setzen sich in vielen anderen

Bereichen für die Bienen ein. Bienenpaten bekommen

zudem die Zeitschrift „Biene Mensch Natur“ mit vielen interessanten

Informationen, eine schöne Patenschaftsurkunde

und ein 350-Gramm-Glas Demeter-Honig als Dankeschön. Der

besondere Clou: Das Etikett des Honigglases kann man mit einem

ganz persönlichen Text bedrucken lassen. So ist eine Bienenpatenschaft

auch ein individuelles und gleichzeitig sinnvolles

Geschenk, beispielsweise auch zu Ostern!

LÖSEN SIE UNSER WORTSUCHPREISRÄTSEL UND SIE KÖNNEN EIN GLAS HONIG VON MELLIFERA GEWINNEN!!!


veranstaltungen

Veranstaltungen

Hohenstein-Ödenwaldstetten

Ab 01. Mai wieder geöffnet: Bauernhausmuseum in Hohenstein-Ödenwaldstetten

Das Bauernhausmuseum ist wieder ab 01. Mai bis Ende Oktober

jeweils mittwochs, sonntags und an Feiertagen, August

bis September auch an Samstagen, von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Außerhalb der Öffnungszeiten können Führungen gebucht

werden; Tel. 07387 98 70. Weitere Informationen unter

www.gemeinde-hohenstein.de.

Insel Mainau - „Sammler und Jäger auf verwunschenen Pfaden“

- Orchideenschau im Palmenhaus der Insel Mainau -

15. März bis 5. Mai

Die Orchideenausstellung im Palmenhaus gilt als eine der bedeutendsten

Europas. Rund 3000 Orchideen sind kunstvoll arrangiert.

Sie eröffnet traditionell das Blumenjahr auf der Insel

Mainau. Auch zum Saisonstart 2013 warten wieder anmutige

Kostbarkeiten aus der großen Familie der Orchideengewächse,

um von den Besuchern entdeckt zu werden. Und Entdeckung

ist ein gutes Stichwort, denn die Schau thematisiert unter dem

Titel „Sammler und Jäger auf verwunschenen Pfaden“ die Entdeckung

der reichhaltigen Orchideenwelt. Im Mittelpunkt stehen

dabei neben den Pflanzen Reiseberichte berühmter Orchideen-Sammler

und -Entdecker wie etwa Roebelin, Sander oder

Hennies.

Besonderer Veranstaltungstipp: Museumsfest mit Bauernmarkt

und Dorfhock am Sonntag, 08. September 2013. Näheres hierzu

wird im nächsten Sprachrohr veröffentlicht.

TÜBINGEN

Ab 01. Mai 2013 ist es endlich wieder soweit! „Radio Villa Musica

goes Neckar“

Gehen Sie mit an Bord eines original Tübinger Stocherkahns

und erleben Sie ein außergewöhnliches und einzigartiges

Livekonzert auf der wohl kleinsten schwimmenden Bühne der

Welt.

26. bis 28. April - Orchideenverkaufsstand und Orchideenberatung

der Firma Hennis, Hildesheim, Palmenhaus, täglich geöffnet

von 10.00 bis 17.00 Uhr

Gräfliches Inselfest - Bummeln – Einkaufen – Genießen -

30. Mai bis 2. Juni

Trends & Lifestyle für den Gartenliebhaber!

Auf einem einzigartigen Gartenmarkt bieten zahlreiche Aussteller

ausgewählte Pflanzen, stilvolle Möbel und handgearbeitete

Accessoires für Garten und Terrasse, für Lifestyle und Wellness.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und informative

Vorträge zu unterschiedlichen Themen rund um den Garten

runden die Verkaufsausstellung rund um Schloss Mainau ab.

KONSTANZ

Internationale Bodenseewoche vom 23. - 26.05.2013

Lassen Sie die Seele baumeln bei Musik von Klassik bis Pop mit

wechselnden Künstlern von Radio Villa Musica und erleben Sie

die malerische Kulisse der Stadt vom Fluss auf!

Ab 01. Mai bis 26. September 2013 jeden Mittwoch 19 Uhr .

Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden Stocherkahnanlegestelle Casino .

Wöhrdstr. 25 . Tübingen

Tickets erhalten Sie direkt vor Ort für EUR 18,- pro Person

oder als Geschenkgutschein im Vorab per Post. Anmeldung

per Email villamusica@katrin-hemminger.de

oder telefonisch unter 0175.4860298 bis jeweils mittwochs

11 Uhr möglich. Mehr Informationen auch unter

www.wirliebenmusik.com (Foto: www.angelahammer-fotografie.de)

LÖSEN SIE UNSER WORTSUCHPREISRÄTSEL UND SIE KÖNNEN

2x1 TICKET FÜR EIN STOCHERKANN-EVENT GEWINNEN!!

SprachRohr 28


im Ländle

dr. schlau

RADOLFZELL, Do., 11. April 2013, 15.00 Uhr - Bibi Blocksberg

- Das Musical

In Neustadt herrscht große Aufregung! Der Bürgermeister

von Neustadt will Schloss Klunkerburg abreißen lassen. Das

ist natürlich ein Skandal!

Ort: Milchwerk Radolfzell | Tagung : Kultur : Messe | Werner-

Messmer-Straße 14

RADOLFZELL, Sa., 01. Juni 2013, 09.00-14.00 Uhr -

Kräutermarkt

Ein außergewöhnlicher Kräutermarkt, der alle fünf Sinne

anregt.

Ort: Seetorplatz

HECHINGEN

Di. 19. März 2013, 20.00 Uhr, Hohenzollerisches Landesmuseum

„... groß in ihren Volke, groß in ihren Vaterlande ...“ – Hoffaktorin

Madame Kaulla aus Hechingen

Vortrag von Dr. Benigna Schönhagen, Augsburg

So., 12. Mai 2013, Innenstadt - Hechingen aktiv

Handel und Gewerbe präsentieren sich beim großen

Verkaufs - Aktionssonntag

So. 23. Juni bis So. 7. Juli 2013, Fürstengarten - use your

summer

Die grüne Wiese ruft wieder zum Kulturspektakel!

www.useyoursummer.de

Sa. 29. Juni 2013, 20.00 Uhr, Fürstengarten - Open-Air-Konzert

der Stadtkapelle Hechingen e.V.

Weitere Infos: Städtisches Bürger- und Tourismusbüro, Kirchplatz

12, 72379 Hechingen, Telefon: 07471 940- 211-214,

E-Mail: btb@hechingen.de

www.hechingen.de

Dr. Schlau

1. Welche Pflanze ist nicht giftig?

a) Kamille

b) Fingerhut

c) Tollkirsche

2. Was macht man normalerweise mit

einer Mango?

a) trinken

b) spielen

c) essen

3. Zu welchem Körperteil gehört der

Dornfortsatz?

a) Wirbelsäule

b) Hüfte

c) Schulter

4. Welche Band spielte den „Iron Man“

a) Deep Purple

b) Black Sabbath

c) Santana

Auflösungen: 1a/2c/3a/4b/5b&6c/7a

5. Was bedeutet “Amnesie”?

a) Eisenmangel

b) Gedächtnisverlust

c) zu wenig Schlaf

6. Wer schrieb den Roman „1984“

a) Orson Welles

b) Sergio Leone

c) George Orwell

7. Was ist die “Alhambra”

a) Palastanlage in Granada

b) Museum in Kairo

c) antiker Tempel in Babylon

29 SprachRohr


eiselust

SprachRohr 30


eiselust

Kroatien

mediterranes Ambiente –

vielfältige Natur – Erholung pur

Die Region um Zadar gehört zu Norddalmatien –

ideal für den geplanten Familienurlaub!

1. Station war die Insel VIR, eine kleine Insel nördlich von Zadar,

die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Sie ist sehr

beliebt - auch die Einheimischen machen hier gerne Urlaub. Hier gibt

es neben den üblichen und in den Sommermonaten vollen Kies- und

Betonständen ein wenig abseits kleine Strände, die mit ihrem

glasklaren Wasser und einer wunderbaren Unterwasserwelt zum

Schwimmen und Schnorcheln einladen. Badeschuhe sind im Wasser

immer ratsam – Seeigel können zu unangenehmen Verletzungen führen.

Kleine Ausflüge kann man von hier mit dem Auto oder auch mit

dem Bus nach Zadar machen. Nin, eine historische kleine Stadt, liegt

um die Ecke und lockt mit malerischen Gässchen und zauberhaftem

Ambiente. In weniger als eine Autostunde ist auch der Nationalpark

Paklenica zu erreichen. Hier kann man herrlich in gebirgigem Terrain

wandern - gerne auch Mehrtagestouren. Unterkünfte und gute

Wegbeschilderungen sind vorhanden. Beliebt ist der Nationalpark auch

ganz besonders unter Kletterern - ein wahres Paradies.

2. Station war die Insel Dugi Otok (Lange Insel oder wenn man es

englisch mag: Long Island) - mit Long Island in den USA hat es aber

außer der Form am allerwenigsten zu tun. Dugi Otok gehört bereits

zu den nördlichen Kornaten-Inseln und ist unter Seglern sehr bekannt.

Touristisch erschlossen ist die Insel noch nicht besonders - es gibt einen

Supermarkt und ein paar kleine, wohnzimmergroße Verkaufsläden, in

denen man Lebensmittel einkaufen kann. Die Insel ist ein Schnorchler-

Paradies. Türkisfarbenes Wasser, Seeigel und sehr viele Fische sind an

den Küsten zu finden. Der nordwestliche Teil der Insel ist flach, dort

befindet sich der Leuchttum Veli Rat aus dem Jahre 1849. Er kann erklommen

werden und belohnt mit einer wundervollen Aussicht. Der

südöstliche Teil der Insel ist durch Steilküsten und den Nationalpark

Telascica geprägt. Gut unterwegs sein kann man auf der Insel auch mit

dem Fahrrad – Voraussetzung: man hat ein Grundmaß an Kondition

und breite Reifen.

Dugi Otok ist ein Traumziel für all diejenigen, die Ruhe, keinen Luxus

und verlassene Buchten suchen – fernab von touristischem Trubel –

Erholungsgarantie inclusive. Anreisedauer bis Zadar ca. 10-12 Stunden

(reine Fahrtzeit), weiter nach Dugi Otok mit der Fähre ca. 1,5 Stunden

Text und Bilder: P. Fix

31 SprachRohr


Kunst

Ausstellung im Servicehaus Sonnenhalde Singen vom 3. Februar bis 19. Mai 2013

Antje Köhler

Farben zum Leben erwecken

Vor ca. 6 Jahren begann ich mit der Malerei. Ein Malkurs

„Angstfrei Farbe ins Leben bringen“ wurde in Singen angeboten,

und dieser provozierenden Verlockung konnte ich

nicht widerstehen. Mein „Naiver Kreativismus“ war geboren,

der Anfang war gemacht, das Ende bleibt offen.

Zum Konzept dieses ersten Malkurses gehörte die Philosophie:

man malt für sich, nicht für andere, zusätzlich ohne

jeglichen Druck oder eine Themenvorgabe. Ideen entstehen

durch eigene Kreativität mit der Auseinandersetzung und

Bewältigung eines Themas.

Ich experimentiere spielerisch im Entwicklungsprozess mit

Gedanken und Emotionen, dokumentiere aktuelles Geschehen,

ohne über den Wert der Malerei nachzudenken.

Meine Bilder sind in der Mehrzahl plakativ in Gouache- oder

Acryl-Farbe auf Leinwand gemalt. Bei den großformatigen

Bildern habe ich Zeichenkarton auf Hartfaserplatte aufgezogen

und bei Bedarf themenbezogen dekoriert.

Für die Collagen wurden verschiedene Materialien verwendet,

unter anderem Schmuck, Kork, Tüllstoff, Stacheldraht,

Pappe und Emaille.

Alle Bilder sind verkäuflich. Rufen Sie mich bitte an unter der

Telefon Nr. 07731/71431.

Antje Köhler - Galerie – Kunstmangel - Hauptstr. 29 - 78244

Gottmadingen

SprachRohr 32


wilhelma

Mission „Schöner Wohnen“

für afrikanische Sonnenanbeter

Die Erdmännchen gehören zu den beliebtesten Bewohnern jedes

Tierparks, auch in der Wilhelma. Über den Winter wurde die Anlage der

kleinen Wüstenbewohner vergrößert, runderneuert und umgestaltet

- dieses Frühjahr dürfen die Schleichkatzen aus Südafrika in ihr neues

Gehege einziehen.

Erdmännchen sind als typische Bewohner der Kalahari sehr wärmeliebend.

Die umgebaute Anlage ist nach der Fertigstellung mit 120 Quadratmetern

nicht nur etwa 40 Prozent größer sein als bisher, sondern bietet

den kleinen Sonnenanbetern auch noch mehr Freiluftsolarien: Drei

Wärmestrahler und eine „Heizplatte“ dienen ihnen als Wärmequellen.

Diese sind in halboffenen Höhlen, unter Felsvorsprüngen und über

offenen Liegeflächen angebracht, damit die Besucher die Tiere

auch bei völlig unafrikanischer, mitteleuropäischer Witterung sehen

können. Außerdem wird das Gehege dem natürlichen Lebensraum der

Wüstentiere noch sichtbarer nachempfunden, sehr offen gestaltet sein

und wüstentypisch nur spärliche Vegetation aufweisen. Selbstverständlich

wird es darin für die vorsichtigen Tiere genügend Versteckmöglichkeiten

geben – sowie Aussichtsplätze, damit die jeweiligen Wächter der

Gruppe von einer erhöhten Warte aus die Umgebung gut im Argusauge

behalten und nach potenziellen Beutegreifern absuchen können.

Den Hintergrund werden Kunstfelsen im gleichen Design bilden,

wie sie auch in der umgestalteten Zebraanlage direkt nebenan, im

runderneuerten Elefanten-Außengehege und in der künftigen Gorilla-

Außenanlage zu finden sind. Auf einem Teil ihrer Anlage dürfen die

Tiere nach ihrem Einzug sogar selbst Architekt und Baumeister spielen

und sich mit eigenen Pfoten einen Bau nach ihrem Geschmack anlegen.

Die Erdmännchen warten derzeit hinter den

Kulissen darauf, dass ihr neues Heim fertig wird –

dann kommt sicher auch bald wieder Nachwuchs

wie auf diesen Bildern. Das letzte Mal Nachwuchs

gab es 2011, darunter war eines der Männchen,

die im Frühjahr die neue Anlage beziehen werden.

(Fotos: Wilhelma)

Einziehen werden nach dem Umbau zwei in Stuttgart geborene Männchen

und zwei neue Weibchen aus Warschau. Denn als das dominante Weibchen

des vorherigen Clans aufhörte, Nachwuchs zu bekommen, verlor die

Gruppe ihren Zusammenhalt, einzelne Tiere vertrugen sich plötzlich nicht

mehr. Das ist bei den sozialen Strukturen von Erdmännchen jedoch normal:

In jedem Trupp sorgt nämlich nur ein Paar für Nachkommen, alle anderen

Gruppenmitglieder spielen Babysitter und erhöhen so gemeinsam die

Überlebenschancen der Kleinen. Bricht das „Alpha-Paar“ auseinander,

etwa weil das Weibchen nicht mehr fruchtbar ist oder stirbt, zerfällt oft

die gesamte Gemeinschaft. In der Natur wandern Tiere dann ab, andere

zu, die Gruppen formieren sich neu – in Zoos geht das natürlich nur mit

menschlicher Hilfe. In der Wilhelma warten die beiden Weibchen und

Männchen nun hinter den Kulissen darauf, das neue Heim gemeinsam

beziehen zu können. Und dann ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis

sich bei den beliebten Schleichkatzen auch wieder Nachwuchs einstellt.

Planungsentwurf für die neue Erdmännchenanlage, die von den Freien

Landschaftsarchitekten Möhrle und Partner, Stuttgart, gestaltet wird.

(Foto: Möhrle und Partner Stuttgart)

33 SprachRohr


kinderseite

Kindertheater Reutlingen

Dienstag, 23. April 2013, 14:30 Uhr und 17 Uhr - In der

neuen Stadthalle Reutlingen

„Die drei ??? Kids – der singende Geist“

Zu Gast: Theater auf Tour, von Ulf Blank und Boris Pfeiffer

90 Minuten inkl. Pause ab 5 Jahren

Die drei ??? stecken in einem neuen schwierigem Fall.

Justus, Peter und Bob können kaum glauben, was Onkel

Titus da auf einer Auktion ersteigert hat: Zum Schrecken

von Tante Mathilda, steht plötzlich eine hässliche

alte Standuhr auf dem Schrottplatz. Doch dann ertönt

aus der Uhr eine geisterhafte Stimme mit einem rätselhaften

Lied. Und plötzlich tauchen dunkle Gestalten auf dem

berühmten Schrottplatz in Rocky Beach auf. Sie alle scheinen

auf der Suche nach dem Geheimnis des singendes Geistes zu

sein... Was hat die Geisterstimme mit dem heldenhaften Retter

der Stadt, Fred Fireman, zu tun? Was weiß das geheimnisvolle

Mädchen, das sich an der Uhr zu schaffen macht? Und

steckt hinter der Geschichte etwa wirklich der Erzfeind der

drei ???, Skinny Norris? Die drei ??? Justus, Peter und Bob

müssen ihr gesamtes detektivisches Können aufbieten, um

diesen spannenden Fall exklusiv für das THEATER auf Tour zu

lösen, der gleichzeitig als Buch und als Hörspiel auf der Frankfurter

Buchmesse vorgestellt wird. Geschrieben von den drei

??? Kids Autoren Ulf Blanck und Boris Pfeiffer wird das erste

Theaterstück mit den beliebten drei ??? alle Zuschauer begeistern.

Mittwoch, 20. März 2013, 14:30 Uhr und 17 Uhr - In der neuen

Stadthalle Reutlingen

„Pippi Langstrumpf“

Zu Gast: Theater Fritz & Freunde, Theaterstück nach dem

Buch von Astrid Lindgren ab 4 Jahren

Dauer: 60 Minuten ohne Pause

Das stärkste Mädchen der Welt wohnt mit ihrem Pferd und

dem kleinen Affen Herrn Nilsson in der Villa Kunterbunt. Pippi

ist herrlich ungezogen und schließt Freundschaft mit Thomas

und Annika. Nur die Lehrerin meint, dass Pippi besser

in einem Kinderheim aufgehoben wäre, und deshalb soll sie

auch von Polizisten dort hin verfrachtet werden. Außerdem

haben es zwei Diebe auf Pippis Goldtaler abgesehen, doch

Pippi macht allen einen Strich durch die Rechnung…

Sonntag, 14. April 2013, 15 Uhr – KINDERtheateroffensive im

Spitalhofsaal

Zu Gast ist das Theater patati-patata mit dem Stück: „Fuchs

der Geiger“, ab 5 Jahren

Sonntag, 9. Juni 2013, 15 Uhr – KINDERtheateroffensive Im

franz.K

Zu Gast ist das LTT mit dem Stück: „Salto und Mortale“, ab 6

Jahren

BUCHTIPP

Der Adler der Neunten Legion

von Rosemary Sutcliff

Hier wird Geschichte lebendig!

Der römische Hauptmann (Centurio)

Marcus hat sich nach Britannien

beworben, weil dort,

im hohen Norden des Landes,

die Legion seines Vaters spurlos

verschwunden ist. Kein einziger

Soldat ist zurückgekehrt, und

auch das Feldzeichen, den römischen

Adler, hat niemand mehr

wiedergesehen. Marcus möchte

herausbekommen, was damals

wirklich geschehen ist. Viel ereignet

sich jedoch, bis er endlich

die Erkundungsreise antreten

kann. Ob es ihm gelingen wird,

den römischen Adler zurückzuholen?

Sein britannischer Sklave

Esca begleitet ihn als Freund bei

diesem gefährlichen Unternehmen.

Gebundene Ausgabe: 317 Seiten;

Verlag: Freies Geistesleben;

Auflage: Neuauflage. Sonderausgabe

2011. (März 2011) ISBN-

10: 3772524613, ab 11 Jahre, erhältlich

bei amazon.de, Weltbild

und im örtlichen Buchhandel

SprachRohr 34


kinderseite

Naturkundemuseum Reutlingen -

Sonderausstellung März 2013

Lebende Tiere im Museum - Wir brüten was aus – Osterküken - 19. Februar - 7. April 2013

Schon mal einem Küken beim Schlüpfen zugesehen? In der Osterkükenaktion des Naturkundemuseums

werden Hühnereier von verschiedenen Haushuhnrassen bebrütet, die in der

Osterzeit schlüpfen und im Museum groß werden. Das Schlüpfen kann im Brutkasten direkt

beobachtet werden. Je nach Rasse kommen unterschiedlich gefärbte und verschieden große

Küken zur Welt, die ihre ersten Tage in zwei großen Laufarenen im Museum verbringen.

Dann gehen die Hühnchen auf den Hof ihrer Eltern und Großeltern zurück.

Aber es gibt noch mehr zu erfahren rund um Küken, Eier, Nester und eierlegende Tiere. Wie

kommt das Huhn denn eigentlich ins Ei? Und warum schlüpft aus unserem Frühstücksei kein

Küken? Ist es nicht überhaupt immer wieder ein Wunder, dass sich in nur wenigen Tagen aus

einem unscheinbaren Ei ein äußerst komplexes Lebewesen entwickelt? Die Begleitausstellung

zeigt wie es geht und noch vieles mehr. Denn nicht nur Hühner legen Eier. Und entgegen

dem weit geflügelten Wort, gleicht kein Ei dem anderen. Auch Nester gibt es in allen

Formen und Größen und viele Vögel sind bei der Wahl und der Gestaltung ihrer Nistplätze

sehr kreativ.

Hinweis: Damit die kleinen Vögel auch bei großem Besucherandrang keinen Schaden nehmen,

ist die Personenanzahl vor den Arenen beschränkt. Gruppen, wie z.B. Kindergärten

oder Schulklassen, werden gebeten, sich vorher im Museum anzumelden.

Kinderprogramm - freitags 15–16.30 Uhr

Unkostenbeitrag 1, Anmeldung erforderlich unter Fon 303 2022 oder direkt im Museum

15.3.13, Ein Fremdling aus dem Ei – Das Schnabeltier, für 4-6-Jährige mit Renate Gamisch

22.3.13, Nicht nur an Ostern unterwegs – Der Feldhase, für 4-6-Jährige mit Dagny

Kühner

Naturkundemuseum Reutlingen, Weibermarkt 4, 72764 Reutlingen, Fon 7121/3032022,

naturkundemuseum@reutlingen.de,

www.reutlingen.de/naturkundemuseum

Öffnungszeiten Dienstag-Samstag

11-17 Uhr, Donnerstag 11-19 Uhr, Sonn- und

Feiertage 11-18 Uhr, Karfreitag geschlossen

35 SprachRohr


alfa-singen

ALFA

Alten- und Familienservice

Informations- und Vermittlungsstelle

Die Psychiatrie Reichenau präsentiert sich

Im Rahmen der Vortragsreihe „Zu Hause leben trotz Demenz“ des ALFA

Alten- und Familienservice e.V. konnten sich am 03.12.2012 zahlreiche Besucher

- darunter pflegende Angehörige und Pflegefachpersonal - darüber

informieren, was es eigentlich bedeutet, in der Psychiatrie behandelt zu

werden. Chefärztin der Klinik für Neurologie und Gerontopsychiatrie des

ZfP Reichenau, Frau Dr. med. Suzana Andrade und ihr Team, stellten ihre

Arbeit auf der Dementen-Station vor – was passiert also im Verlauf von

Einweisung bis Entlassung?

Frau Glocker, Leiterin der Beratungsstelle ALFA e.V. war es wichtig, den Menschen

zu zeigen, dass ein Aufenthalt in der Gerontopsychiatrie heutzutage

nicht mehr das ist, was die Menschen sich unter „Psychiatrie“ aus früheren

Zeiten her vorstellen. Sie erklärt: „In meiner Beratungstätigkeit erlebe ich

immer wieder Ängste und Unbehagen unter Betroffenen und Angehörigen,

wenn ein Familienmitglied mit Demenz ins ZfP Reichenau eingewiesen

werden soll. Ich habe dort selbst gearbeitet und gesehen, dass, besonders

bei verhaltensauffälligen Menschen mit Demenz, Symptome gelindert und ein entspannter Umgang mit

ihnen herbei geführt werden kann.“

So leitete Frau Dr. med. Suzana Andrade den Vortrag ein mit den Worten:

„Einmal Psychiatrie - immer Psychiatrie!“ So denken viele Menschen heute

noch und das sei eben nicht mehr so.

Im ZFP Reichenau hat sich die Station 92 auf die Demenz-Behandlung spezialisiert.

Aber auch Delir, Wahnerleben, Depression, Manie und Suizidalität im

Alter sind häufige Diagnosen auf dieser Station. Frau Dr. Andrade versuchte

den Zuhörern einfühlsam zu erklären, dass es bei psychischen Erkrankungen

Zeit brauche, eine Diagnose zu stellen und dann dem Patienten helfen zu

können. Anders als im Krankenhaus, wo relativ schnell mit den verschiedenen

medizinischen Geräten festgestellt werden kann, was die Ursachen für die

Beschwerden sind. Nicht selten besteht eine Multimorbidität, d.h. ein Patient

hat mehrere verschiedene Diagnosen.

Den Ärzten läge viel daran, die Anzahl der Medikamente zu reduzieren. Nebenwirkungen

und Wechselwirkungen seien bei vielen Patienten gar nicht

mehr überschaubar; es muss also nach anderen Möglichkeiten gesucht werden. „Dies kann nur erreicht

werden, wenn alle Ärzte der unterschiedlichsten Fachrichtungen gemeinsam daran arbeiten“, so Frau Dr.

Andrade.

Herr Koch, Pflegedienstleitung der Station 92, berichtete begeistert über seine Arbeit und seine Erfahrungen.

„Demenz ist etwas Abstraktes, Diffuses“, so die Worte von Herrn Koch. „Es gibt nicht die Demenz. Sie

ist eine Vielzahl von Symptomen und Beschwerden“.

Deshalb sei die Zusammenarbeit verschiedener fachspezifischer Kompetenz der große Vorteil, den Betroffenen

individuell helfen zu können. Alterspsychiatrie, -Psychotherapie, Neurologie, aber auch innere

Medizin; Homöopathie, Phytotherapie, äußere Anwendungen und Aromatherapie haben einen festen

Platz in der Behandlung. Auch Musik-, Ergo-, und körperorientierte Therapien, wie Krankengymnastik,

Massagen und Wasser- bzw. Bewegungsbäder gehören hier einfach dazu.

Viele Einblicke erhielten die Besucher dieses Vortrages heute, und die Offenheit, mit der die Referenten

ihre Station und ihre Arbeit erklärten, hinterlässt sicher bei Vielen ein gutes Gefühl.

Zum Schluss gab Frau Dr. Andrade einen Tipp für pflegende Angehörige von Demenz betroffenen

Menschen mit auf den Weg. „Haben sie viel Geduld, sehr viel Liebe und sorgen sie auch gut für sich selbst“.

SprachRohr 36


alfa-singen

ALFA (Alten- und Familienservice)

in Singen hat beim GEA-

Medizinforum in Reutlingen am

21.11.12 teilgenommen. Frau

Gabriele Glocker hat einen Vortrag

gehalten mit dem Thema

„Angebote und Leistungen aus

der gesetzlichen Pflegeversicherung

wenn Angehörige einen

pflegebedürftigen Menschen zu

Hause pflegen“.

Eine begeisterte Zuhörerin

schickte uns diese Email:

„Liebe Frau Glocker,

ich fand das Medizinforum mit

dem Thema Alzheimer bzw. Demenz

sehr interessant. Mich beeindruckten

nicht nur die Ärzte

mit ihren medizinischen Erklärungen

auch die Sozialdienste

mit ihren breitgefächerten Hilfsangeboten.

Ich fand es sehr schön zu hören,

dass die Gefühle und Empfindungen

auch bei schwerstdemenzkranken

Menschen erhalten

bleiben, da die Emotionen

der älteste Bereich des Gehirns

ist. Der Mensch hat viele Facetten

seiner Persönlichkeit aber

gerade durch seine Gefühle und

Empfinden kann er sich gut mitteilen,

was für uns als Angehörige

sehr wichtig ist.

Zudem hat es mich sehr beruhigt,

dass es ein gutes Versorgungssystem

im sozial-pflegerischem

Bereich gibt. Besonders

beeindruckt war ich von Ihnen

Frau Glocker, wie Sie uns Zuhörer

aufgezeigt haben, welche

Möglichkeiten es gibt wenn

wir unsere Angehörige zu Hause

pflegen möchten. Es hat mir

sehr viel Mut gemacht mit dem

Thema Alzheimer im Speziellen,

aber auch mit dem Thema Demenz

umzugehen.“

Die Leiterin des ALFA Alten-und Familienservice

e.V., Frau Gabriele Glocker, nimmt an Fortbildungen

zu wichtigen Erkenntnissen der Arbeit mit alten Menschen teil.

Die evang. Kirchengemeinde Salem richtete am 27.11.2012 wieder den Gerontologischen

Studientag aus und lud Prof. Dr. phil. Dipl. Psych. Andreas Kruse vom

Gerontologischen Institut in Heidelberg ein. Er referierte über das Thema „Neues

und Wichtiges aus der Arbeit mit alten Menschen“. ALFA Alten- und Familienservice

in Singen hat an dieser Veranstaltung teilgenommen. Durch ihre ständigen

Fort- und Weiterbildungen ist der Verein immer auf dem aktuellsten Stand, um

Ratsuchenden Hilfen durch Information und nicht zuletzt aktiver Vermittlung von

Hilfestellungen zur Seite zu stehen.

Themen der heutigen Veranstaltung waren „Alter und Altern – was bedeutet

das?“. Desweiteren ging es in diesem Zusammenhang um die „Bedeutung der

Demenz“ und die Palliativ-Medizin“.

Prof. Dr. Kruse leitete den gerontologischen Tag mit der Frage ein: „Was ist Altern?“

Er ging zurück zu Baruch Spinoza, ein großer philosophischer Pantheist. Spinoza

vertrat die Ansicht, dass Gott die Grundsubstanz ist, aus dem heraus alles entstanden

ist. Demzufolge sind alle Krankheiten Erscheinungen im Körper. Der zweite

große Philosoph war Plotin. Er war der bekannteste Vertreter des Neoplatonismus.

Plotin vertrat die Auffassung, dass die Welt aus einem großen Ganzen hervorgeht,

aber er nannte es nicht Gott.

Demzufolge müssen wir das Leben in all seinen Erscheinungen im höchsten Maße

achten. Auch ist es wichtig den Körper nicht herabzuwürdigen, nur weil wir wissen,

dass nach dem Tod die Seele und der Geist weiter leben. Die Entwicklung des

Menschen im gesamten Lebenslauf ist wichtig. Je näher wir dem Tode sind, desto

größer sind unsere Entwicklungsaufgaben und unsere –möglichkeiten. – Eine

Sichtweise, die dem Sterben etwas Positives zukommen lässt.

Die nächste Frage ging darum, wie stellen wir uns die Anthropologie des Menschen

am Ende seines Lebens vor?

Der Mensch besteht aus dem Körperlichen, Seelischen und Geistigen. Auf die Weltsicht

übertragen gibt es die materielle Welt, die Weltenseele und den Weltengeist.

Bei der Geburt geht die Weltenseele in die Individualseele über. Auch erstaunlich

war, dass der Mensch durch den Tod zum Leben gelangt.

Am Ende unseres Lebens steht uns eine riesige Aufgabe bevor, der Übergang in die

Weltenseele und –geist. Deshalb ist es so wichtig, die Seele des Menschen im Auge

zu haben, vor allem bei Demenzkranken und Sterbenden. Es ist das Größte wenn

die Individualseele beim Tod in die Weltenseele eingeht, ebenso der Geist. Deshalb

muss man für den Tod Rahmenbedingungen schaffen (sozial, psychisch, seelisch,

räumlich, körperlich) damit es ein guter Übergang wird. Dann kann der Mensch

„gut sterben“.

Der Abschied von den Angehörigen ist immer schwer. Dramatisch wird Sterben

wenn noch Konflikte in der Familie bestehen, der Körper zerfällt oder schwere

Krankheiten bestehen. Im letzteren wird das Sterben überlagert von Krankheiten

und das „gute“ Sterben hat somit keinen Platz. Im Vorfeld des Todes passiert unglaublich

viel. Deshalb ist es in der Pflegeversorgung so wichtig, dass wir den sterbenden

Menschen in eine Lage versetzen,Platz und Zeit zum Sterben zu haben.

Das zweite große Thema von Prof. Dr. Kruse beinhaltete die verschiedenen Arten

des Alterns. Seine These lautete: wer nicht altern kann, wird nicht alt. Deshalb

kann es sehr von Bedeutung sein, über die verschiedenen Arten des Alterns zu

wissen.

>>>

37 SprachRohr


alfa-singen

ALFA

Alten- und Familienservice

Informations- und Vermittlungsstelle

>>>

Im Alter verändert sich unsere körperliche Organisation

so, dass wir uns anpassen müssen. Wir

müssen unseren Stress (körperlich oder psychisch)

verringern, sonst beschleunigen wir unseren Alterungsprozess.

Das heißt, wir müssen uns auf das

biologische Altern einstellen mit mehr Ruhepausen,

Stressabbau und Entspannungs-methoden.

Auch ist körperliches Training wichtig um das Altern

zu verlangsamen. Im Alter reduzieren sich die

biologischen Zellen sowie die Nervenzellen. Man

entwickelt im Alter aber eine zunehmende Differenzierung.

Erfreulich ist, dass sich im Alter durch

regelmäßiges Training (kognitiv und handlungsbezogen)

neue Nervenzellen im Hippo-campus bilden.

bei der man sich sehr seinem Selbst nahe kommt.

Das zu leben, was wir im tiefsten Inneren sind.

Nach Carl Gustav Jung ist das Leben eine lebenslange

Entwicklung. Er vertrat die Auffassung, dass

ab der Lebensmitte die Teile der Persönlichkeit, die

in der ersten Hälfte nicht gelebt wurden bzw. unbewusst

waren, nun neu belebt werden und immer

mehr zum Ausdruck kommen. Die zweite Lebenshälfte

drängt immer mehr auf Vervollständigung.

Das geistige Altern ist gekennzeichnet durch die

abnehmende Geschwindigkeit der Informationswahrnehmung

und –verarbeitung. Jedoch gewinnt

man an zunehmendem Überblick und hat ein unglaubliches

Wissenssystem angelegt.

Die Seele ist der Kern unserer Persönlichkeit, d.h.

unsere Emotionen, Motive, Ziele und wie wir mit

der Welt umgehen. Im Alter haben wir eine zunehmende

Selbstreflektion, -vergewisserung und –erkenntnis.

Das heißt, wir bekommen eine Vorstellung

davon, wer wir wirklich sind.

Wir erleben eine „Späte Freiheit“, nicht nur sozial

und finanziell, vor allem in unserer psychischen

Entwicklung. Das Altern bekommt eine Qualität,

ALFA

Alten- und Familienservice

Informations- und Vermittlungsstelle

Schaffhauser Str. 9, 78224 Singen

E-Mail: info@alten-familienpflege.de

Tel. 07731/83505-255

Pflegefall!

Kosten?

Pflegestufe?

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Gabriele Glocker

exam. Pflegefachkraft

Fachwirtin im Sozialwesen

Pflegeberaterin (zugel. alle Kassen)

Und wie geht`s jetzt weiter?

Wir zeigen Ihnen den Weg und finden mit

Ihnen gemeinsam eine Lösung!

Wir informieren Sie über Ihre Ansprüche aus

der gesetzlichen Pflegeversicherung!

Wir helfen Ihnen beim Stellen der Anträge

und Bearbeiten von Widersprüchen

Überlastung? Wir sind so gut vernetzt, dass wir Ihnen die

Hilfen vermitteln können, die Sie brauchen!

…und was machen wir sonst noch?

FRAGEN SIE UNS!

Beim sozialen Altern werden Beziehungen sehr

wichtig, die emotionale Intimität. Auch bekommt

das Bürgerschaftliche Engagement, die Zivilgesellschaft,

wie Prof. Dr. Kruse es nannte, immer mehr

Bedeutung. Das mitverantwortliche Leben im hohen

und höchsten Alter nimmt zu, ebenso die Generativität.

Zum Schluss kam Prof. Kruse nochmals zum Sterbeprozess

zurück.

Die Bezogenheit der Menschen ist eine wichtige

Größe beim Prozess des Sterbens, d.h. die sozialen

Netzwerke, Pflegekräfte aber auch die Psychologie

des Pflegens und ggf. die Spiritualität. Prof.

Dr. Kruse vertritt die Meinung, dass der Grundsatz

„ambulant vor stationär“, vor allem beim Sterben,

nicht immer die beste Möglichkeit ist, da nicht jedes

zu Hause optimale Rahmenbedingungen für

das Sterben bietet. Der Grund liegt in der hohen

Verletzlichkeit im Alter. Die Psyche gewinnt im

Sterbeprozess aufgrund der hohen Durchlässigkeit

zwischen Psyche und Körper. Wichtig zu erwähnen

wäre auch, dass die Psyche einen starken Einfluss

auf den Krankheitsverlauf (positiv wie negativ) und

somit auch beim Sterbeprozess hat.

Je älter wir werden, umso größer ist der Einfluss

der Psyche.

Prof. Kruse gab noch zu denken, dass Menschen die

an das Leben gebunden sind, weil sie z.B. noch gebraucht

werden oder noch in starke Konflikte verwickelt

sind, nicht sterben können.

Dieser anspruchsvolle Studientag erforderte von

den Teilnehmern sicher auch abstraktes Denken.

Frau Gabriele Glocker nimmt diese Erfahrung mit

für ihre Beratungsstelle ALFA e.V., denn gerade

dort sind flexible und individuelle Denkensweisen

in der Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen

so wichtig!

Gabriele Glocker

SprachRohr 36


ALFA

Vierter Vortrag durch ALFA Alten- und Familienservice aus

der Informationsreihe „Zu Hause leben trotz Demenz“

„Wenn die Worte fehlen…“ –

nonverbale Kommunikation

mit dementen Menschen

Wir Menschen sind der verbalen Sprache mächtig und

nutzen sie ganz selbstverständlich, um uns mit zu teilen,

und Mitteilungen zu empfangen, um unsere Bedürfnisse

zu äußern, Kontakt mit Mitmenschen aufzunehmen und

am gesellschaftlichen Leben teil zu haben. Für alles gibt

es Worte, mit denen man sagen kann, was man möchte.

Genau das ist es aber, was dementen Menschen häufig

fehlt – die Worte.

Wie können wir also seinen Bedürfnissen nachkommen,

wenn er sich nicht mehr verbal äußern kann; und wie

können wir ihm etwas mitteilen, wenn er uns nicht mehr

versteht?

Dies konnten die 70 Besucher erfahren, die im Liebfrauensaal

in Singen den Ausführungen von Referentin Frau

Gertrud Erichsen-Laub, diplomierte Pflegewirtin und Pflegepädagogin,

zuhörten.

Was machen wir, wenn wir im Urlaub sind, die dortige

Sprache weder sprechen, noch verstehen, uns aber doch

verständlich machen wollen? Wir reden mit Händen und

Füßen – so hört man oft. Körpersprache ist eine Art der

nonverbalen Kommunikation, bei der wir uns durch Gestik,

Mimik und Körperhaltung zum Ausdruck bringen. Ob

jemand aufgeregt ist oder ganz gelassen, können wir beurteilen,

ohne denjenigen zu sehen – nämlich an seiner

Stimme – auch ohne klare Worte.

Die nonverbale Kommunikation ist eine uns angeborene

Fähigkeit, die älter ist als die verbale Sprache selbst. Wir

setzen sie täglich ein, ohne es wirklich zu merken. Häufig

drücken wir unserem Gegenüber etwas aus, bevor die

Worte gesprochen sind. Wir können die Stimmung eines

anderen Menschen einschätzen, z.B. an der Art, wie er

sich bewegt.

Uns diese Fähigkeiten wieder einmal bewusster zu machen,

war zu diesem Vortrag Ziel von ALFA e.V, da dementen

Menschen häufig nur noch die Mitteilung über ihre

Körpersprache bleibt. Wenn wir also bestimmte Signale

wahrnehmen und auf unsere eigenen Körperausdruck

achten, können wir im Umgang mit dementen Menschen

so manches Missverständnis und so manchen Konflikt

vermeiden und ihren Bedürfnissen gerecht werden.

Pflegende Angehörige, sowie Fachpersonal traten in regen

Austausch miteinander und Frau Erichsen-Laub konnte

viele Fragen beantworten. Frau Gabriele Glocker, Leiterin

der ALFA e.V. Beratungsstelle findet es bei diesem

gemischten Publikum immer wieder schön, dass Angehörige,

sowie beruflich Pflegende auch voneinander lernen

und ein besseres Verständnis füreinander entwickeln.

Frau Erichsen-Laub wurde mit großem Beifall verabschiedet

und wir freuen uns jetzt schon darauf, sie im Februar

wieder bei uns zu haben, wenn sie uns im Servicehaus

Sonnenhalde zum Thema „Ethik in der Pflege“ bereichert.

…….und bis dahin, denken Sie daran:

Eine kleine Berührung sagt oft mehr als tausend WORTE!

Das PNG (Pflegeneuausrichtungsgesetz) trat am

01.01.2013 in Kraft. Menschen, die keine Pflegestufe

haben, aber bereits Betreuungsleistungen bei „eingeschränkter

Alltagskompetenz“ erhalten, sollten unbedingt

Pflegegeld, bzw. Kombinationsleistungen bei ihrer

Pflegekasse beantragen. ALFA e.V. wird vermehrt hierüber

Informationsabende anbieten. Gerne können Sie sich

diesbezüglich auch mit Frau Glocker in Verbindung setzen,

wenn Sie z.B. einem Seniorenverein o.ä. angehören

und für Ihre Mitglieder einen Vortrag hierüber buchen

wollen.

Kontakt: Gabriele Glocker, Leiterin der Beratungsstelle,

Alten- und Familienservice e.V.; Schaffhauser Str. 9; 78224

Singen, Fon: 07731 / 83505-255, Fax: 07731 / 83505-256,

Email: info@alten-familienberatung.de;

www.alten-familienberatung.de

37 SprachRohr


serviceplus

Dieses Qualitätssiegel wurde vor mittlerweile 6 Jahren

von der Kreishandwerkerschaft Reutlingen, dem Kreis-

SeniorenRat und der Behindertenliga Reutlingen ins

Leben gerufen. Es hat sich zu einem „Erfolgsmodell

und kleinem Exportschlager“ entwickelt: Das Projekt

wurde von den Kreishandwerkerschaften Esslingen-

Nürtingen, sowie Rems-Murr, in Zusammenarbeit mit

den dortigen Kreisseniorenräten, übernommen.

Installation

Hausgeräte

Kundendienst

Verkauf

Stark in Leistung und Service

Markwiesenstr. 6

72770 Reutlingen

Telefon 0 71 21- 32 97 77

Telefax 0 71 21- 93 99 07

info@elektro-riedinger.de

Benediktusweg 11

72531 Hohenstein-Oberstetten

Telefon 0 73 87- 9 89 30

Telefax 0 73 87- 98 93 22

www.elektro-riedinger.de

Individuelle Floristik für besondere Anlässe

Schaffhauser Str. 2

78224 Singen

Tel. 07731/63883

Parkplätze vor dem Schaufenster

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.00-12.30 Uhr, 14.00-18.00 Uhr

Sa. 9.00--13.00 Uhr, So. 10.00-12.00 Uhr

www.ulis-blumen.de

Friseur mit Herz

Irene Schmidt

Mobiler Friseur für Damen,

Herren und Senioren

(Altenheime & Ambulante Pflegedienste)

Terminabsprache mit Pflegedienstleitung.

(Auch für bettlägerige Menschen)

Kostenlose Typ-Beratung

Keine Wartezeiten

Preisinformation auf Anfrage

Angebotsaktionen, Geschenkgutscheine

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

0176 – 967 123 31

07771 – 35 88

UND P A R TNER

Krankengymnastik Physiotherapie

Hausbesuche med. Trainingstherapie

Pilates neurophysiologisches Gleichgewichtstraining

Rückenschule

Beckenbodengymnastik…………….

Ihr Partner für geriatrische

Rehabilitation Singen Scheffelstr. 6

07731/48865

SprachRohr 40


sigmaringen

Vom 11. Mai bis 15. September 2013 in Sigmaringen

Gartenschau zwischen Schloss und Fluss

Sommerzauber auf der Schwäbischen Alb: vom 11. Mai bis zum

15. September 2013 erleben Besucher der Gartenschau Sigmaringen

die neue Verbindung zwischen der weithin bekannten

Stadtkulisse mit dem Fürstenschloss der Hohenzollern und den

Parklandschaften am Flussufer inmitten des Naturparks Obere

Donau. Der Gartenschausommer 2013 bietet Abwechslung,

Entspannung und so manchen guten Gartentipp!

Bunt und vielfältig: Das Veranstaltungsprogramm

Auf über 800 Veranstaltungen an 128 Tagen können sich die

Besucher der Gartenschau Sigmaringen freuen: Musik, Theater,

Mitmach-Aktionen, Ausstellungen, Kinderprogramm und vieles

mehr. Eine kleine Auswahl:

12. Mai 2013: Halbfinale des SWR4-Chorduells

19. Mai 2013: Anita & Alexandra Hofmann feiern 25-jähriges

Bühnenjubiläum

28. Juli: Offenes Singen mit Gotthilf Fischer

7. Juli: Wirtschaftswunder – die 50er-Jahre Kultband

August: Wildwoche rund um regionale Spezialitäten aus der

Jagd der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern

15. September: Stumpfes Zieh- und Zupfkapelle

Lieblingsplatz Garten: Anregung und Entspannung im Alltag

Auf der Gartenschau ist immer etwas los. Doch neben Jubel,

Trubel, Heiterkeit gibt es auch zahlreiche idyllische Plätze, kleine

Oasen im Alltag: die Themengärten und Ausstellungsbeiträge

der Gartenschau. Hier finden Gartenschaubesucher schnell

ihre Lieblingsplätze. Natürlich darf man sich hier auch das ein

oder andere „abschauen“, Anregungen für den eigenen Garten

sammeln und Tipps von Gartenfachleuten einholen.

Blütenmosaik und kunstvolle Floristik

Die Gartenschau blüht auf: Der Blütenflor lässt die Herzen von

Blumenliebhabern höher schlagen. Abwechslungsreiche Kombinationen

aus einjährigen Sommerblumen, Dahlien, Gräsern

und Blattstrukturpflanzen bilden im Verlauf der Gartenschauzeit

ein fröhliches Mosaik, das sich jeden Tag neu präsentiert.

Neben der Präsentation von Beet- und Balkonpflanzen wird das

Foyer der Stadthalle in regelmäßigen Abständen zum Highlight

mit kunstvoll in Szene gesetzten Blumenarrangements der Floristen.

Junge Menschen sind herzlich willkommen

An Sonn- und Feiertagen und in den Ferien gibt’s ein abwechslungsreiches

Kinderprogramm. Neben dauerhaften Spiel- und

Kreativangeboten sind zusätzliche Aktionen geplant. Auch die

Jugend findet hier Sport- und Spaßangebote. Während der

Gartenschau sind beim neuen Jugendfreizeitbereich viele Veranstaltungen

geplant: Skatecontest, Street-Trial-Showeinlagen

mit dem ehemaligen Deutschen Meister Markus Stahlberg,

Beachparty mit Live-Band, Beachvolleyball-Turniere, BMX-

Contest, Slackline-Parcours oder eine Party mit DJ. Der Sommer

wird heiß!

Weitere Informationen im Internet auf www.sigmaringen2013.de

LÖSEN SIE UNSER WORTSUCHPREISRÄTSEL UND SIE KÖNNEN EIN-

TRITTSKARTEN FÜR DIE GARTENSCHAU SIGMARINGEN GEWINNEN!!!

41 SprachRohr


theater reutlingen

THEATER REUTLINGEN

Mittwoch, 13. März 2013 um 20 Uhr

38. Reutlinger Kammermusik-Zyklus in der neuen Stadthalle

Reutlingen - Großer Saal - Die 14 Berliner Flötisten

Die 14 Berliner Flötisten wurden 1996 auf Initiative von Andreas

Blau, dem Soloflötisten der Berliner Philharmoniker, zusammen

mit Flötenkollegen der verschiedenen Berliner Orchester

gegründet. Die Musiker verwenden in ihren Konzerten ein

umfangreiches Flöteninstrumentarium. Neben den bekannten

Instrumenten Piccolo, große Flöte, Altflöte und Bassflöte erklingen

so ungewöhnliche Flöten wie z. B. die kleine Flöte in

F, eine Bassflöte in F, eine Kontrabassflöte und eine Subkontrabassflöte

in C mit einer Gesamtlänge von 5,12 Metern.

Freitag, 22. März 2013, 20 Uhr

musica nova, spendhaus - neues und unerhörtes aleph-gitarrenquartett

Mittwoch, 17. April 2013 um 20 Uhr

38. Reutlinger Kammermusik-Zyklus in der neuen Stadthalle

Reutlingen

Klavierabend mit Christina und Michelle Naughton

„Vereint in Perfektion“, so bezeichnete der Philadelphia Inquirer

die beiden Schwestern nach einem Konzert im Mann Center

for the Perfoming Arts (USA). Die Zwillingsschwestern spielen

bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier, erst seit kurzem jedoch

gemeinsam im Duo. Seit ihrem europäischen Debüt 2010

in Ludwigshafen und München treten die Naughton-Schwestern

sowohl solistisch als auch mit zahlreichen renommierten

Orchestern in den USA und in Europa auf und sind gern gesehener

Gast bei Festivals im In- und Ausland.

SprachRohr 42

Dienstag, 7. Mai 2013 um 20 Uhr

38. Reutlinger Kammermusik-Zyklus

in der neuen Stadt Reutlingen

Liederabend mit Julian Prégardien

und Michael Gees

Julian Prégardien entstammt einer musikalischen

Familie. Sein Großvater und

sein Vater, der Tenor Christoph Prégardien,

waren Gründungsmitglieder der

Limburger Domsingknaben. Auch Julian

Prégardien begann seine Ausbildung in

diesem Knabenchor. In letzter Zeit erregte

er auf der Opernbühne, dem Konzertpodium und im Kammermusiksaal

gleichermaßen Aufsehen. Seit 2009 ist er festes

Ensemble-Mitglied an der Oper Frankfurt. Seither war er dort

in verschiedenen Premieren und Wiederaufnahmen auf der

Bühne zu erleben. Als Liedgestalter ist Julian Prégardien gern

gesehener Gast renommierter Festivals. Sein fester Partner bei

Liedprogrammen mit Klavierbegleitung ist Michael Gees, Komponist,

Pianist und Improvisator.

Mittwoch, 08. Mai 2013, 20 Uhr

musica nova, spendhaus - gg piano electro performance

Mittwoch, 12.06.2013, 20 Uhr

musica nova, spendhaus - auf dem weg –

zwei studenten der musikhochschule stuttgart klasse kolja lessing

(violine und klavier)

Vorverkaufsstellen:

Konzertbüro am Markt, Tel. 07121/346903

Bürger- und Verkehrsverein Tübingen, Tel. 07071/91360

Henriette´s Kult-Tour Gomaringen, Tel. 07072 923971

Geschäftsstellen des Reutlinger General-Anzeigers und bei der

Stadt Reutlingen - Kulturamt, Tel. 07121/303-28 34.


Schmerz- und Bewegungstherapie

nach Liebscher und Bracht

Vereinbaren Sie eine kostenfreie

und unverbindliche Beratung.

HAID

REHA

Praxisgemeinschaft f. Krankengymnastik

/Physiotherapie und Ergotherapie

Klaus Meyer und Ulrike Keppler

Eberhard-Finckh-Str. 18,72829 Engstingen-Haid

Tel.: 07129-932623, www.haid-reha.de

Gesundheit

Der Weg zu mehr Gesundheit

Heute: Trainieren im größten Fitnessstudio der Welt- Nordic

Walking unterm Himmelszelt!

Gesundheit ist ein Zusammenspiel aus Bewegung, Ernährung

und mentaler Fitness. Regelmäßige körperliche Aktivität und

Bewegung sind also gut für die Gesundheit. Jedoch ist nicht

jede Sportart für jeden gleich gut geeignet. Je nach körperlichem

Zustand oder eventuellen Erkrankungen sollte ein Sport

ausgewählt werden, der in erster Linie die eigene Gesundheit

fördert. Auch der Spaß-Faktor sollte bei der Auswahl eine Rolle

spielen, damit Sie regelmäßig am Ball bleiben und Freude an

der Bewegung haben. Möchten Sie zum Beispiel Ihre Rückenmuskulatur

stärken, erhalten Sie durch ein gezieltes Krafttraining

ein besseres Trainingsergebnis als durch Walking. Walking

oder Nordic Walking hingegen fördern primär die Ausdauer

und haben somit positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System.

Ich möchte Ihnen hier das Nordic Walking etwas näher

bringen. Diese Möglichkeit der Fortbewegung ist eine der

gesündesten Arten sich fit zu halten. Durch den Stockeinsatz

wird deutlich mehr Fett verbrannt und Sauerstoff verbraucht

als beim „Fitnessgehen“ ohne Stöcke. Außerdem erspart Ihnen

die richtige Technik den Besuch im Fitnessstudio. Denn Sie trainieren

Ihre gesamte aufrichtende Muskulatur. Zwischenzeitlich

haben auch die größten Skeptiker erkannt, dass Nordic Walking

eine gelenkschonende Fortbewegung und das vielleicht

effektivste Ganzkörpertraining ist.

Bevor Sie starten besuchen Sie Ihren Hausarzt und fragen ihn,

ob Sie gesundheitliche Einschränkungen für das Nordic Walking

haben. In der Regel wird er Ihnen grünes Licht geben,

da diese Bewegungsform für (fast) jedermann/-frau geeignet

ist. Entscheidend ist, dass Sie entsprechend Ihrer persönlichen

Fitness einsteigen und sich nicht gleich bei den ersten Einheiten

überfordern. Aus diesem Grunde empfehle ich - besonders für

Einsteiger – eine Pulsuhr. Ihr persönlicher Trainer am Arm. Das

Geheimnis eines effektiven Trainings ist die Balance zwischen

Intensität und Dauer. Generell raten Sportexperten dazu, lieber

mehrere kurze Sporteinheiten über die Woche zu verteilen.

Statt eines einzigen 90-minütigen Trainings pro Woche ist es

also sinnvoll, lieber 3 Mal 30 Minuten zu trainieren. Regelmäßiges

Training ist nicht nur effektiver, sondern schützt auch vor

Überlastungen.

Ebenso wichtig wie der Fitnesscheck beim Arzt ist die richtige

Vorbereitung. Sie sollten vor dem Training ausreichend trinken.

Trainieren Sie länger als eine Stunde sollten Sie unterwegs

nachtanken. Nach einigen Aufwärmübungen für die Gelenke

und das Herzkreislaufsystem sollten Sie es beim Walken langsam

angehen lassen. Nach dem Lauf empfehle ich dosiertes

Dehnen.

Bevor Sie starten können, benötigen Sie noch die richtige Ausrüstung.

Für den Anfang braucht es nicht viel, um jederzeit und

überall zu trainieren. Richtiges Schuhwerk, bequeme Kleidung

und zwei Nordic Walking-Stöcke genügen für den Einstieg.

Was beim Auto der Sportreifen, ist für Ihre Füße ein Schuh,

der stützt, führt, schützt und dämpft. Man braucht keinen speziellen

Nordic-Walking-Schuh. Ein guter Turnschuh oder ein

leichter Trekkingschuh tut es auch. Das wichtigste ist ein guter

Nordic-Walking-Stock mit spezieller Handschlaufe. Nur sie

ermöglicht die richtige Handtechnik. Ebenfalls zu beachten ist

die richtige Stocklänge. Die Faustformel lautet: Körpergröße in

cm x 0,66.

Jetzt kann es losgehen. Die Bewegungsabläufe beim Nordic

Walking sollen harmonisch und dynamisch zugleich aussehen.

Auf den ersten Blick erinnert vieles an den Skilanglauf. Wichtig

ist der richtige Stockeinsatz. Die Stockspitze zeigt immer nach

schräg hinten. Der rechte Stock wird aufgesetzt , wenn die linke

Ferse den Boden berührt und umgekehrt. Mit der Zeit wird

der Stock immer längeren Bodenkontakt haben, ein deutliches

Zeichen für ein erfolgreiches Training. Die wichtigsten Merkmale

des Nordic-Walking-Grundschrittes sind auf dem Bild sehr

gut erkennbar:

ein langer Arm, Hand vorne geschlossen, hinten geöffnet,

Oberkörper aufgerichtet, Schulterachse rotiert gegen Beckenachse,

angepasste Schrittlänge und aktive Fußarbeit. Ein aktiver

Fuß- und Armeinsatz ist dabei besonders wichtig. Drücken

Sie sich bei Ihren Schritten aktiv ab. Neueinsteiger sollten sich

von einem Experten die richtige Technik zeigen lassen. Dabei

ist es nicht entscheidend, ob es sich um einen professionellen

Trainer handelt, sondern dass Ihr Trainer die Technik selbst

sehr gut beherrscht. Gute Nordic-Walking-Kurse werden heute

von vielen Sportvereinen und Krankenkassen angeboten.

Menschen mit Einschränkungen wie Diabetes, Bluthochdruck,

Rückenbeschwerden, Hüft- oder Kniearthrose sollten das Training,

nach Absprache mit ihrem Arzt, bei einem ausgebildeten

Nordic-Walking-Instruktor mit krankengymnastischer Ausbildung

beginnen. Dieser passt die Trainingsinhalte an die individuellen

Handicaps an. Aktuelle Kurse unter www.haid-reha.de.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Nordic Walking.

(Ein Großteil des Textes wurde dem Büchlein „ Die schönsten

Nordic Walking Touren von Bad Urach bis Zwiefalten“ entnommen.

Autoren Ursel Maichle-Schmitt und Klaus Meyer. Restexemplare

beim Autor Klaus Meyer.)

43 SprachRohr


SprachRohr 44

Erzählzeit Singen

Priya Basil

Photo:Die Hoffotografen GmbH Berlin

Martin Walser

Urs Faes

Werner Schneyder

Photo: Marco Riebler

Silke Scheuermann

Photo: Kirsten Bucher

„Alles Liebe!?“

– jenseits der Herz-Schmerz-Romantik

Das literarische Ereignis der Region

zwischen Bodensee und Rheinfall heißt

auch im Frühjahr 2013 „Erzählzeit ohne

Grenzen“ Singen-Schaffhausen. Vom 6.

bis 14. April werden unter dem Motto

„Alles Liebe!?“ rund 30 namhafte

Autorinnen und Autoren aus der Schweiz,

aus Deutschland und aus Österreich in 34

Städten und Gemeinden beiderseits der

Grenze lesen. Seit Menschengedenken

ist kein Thema so viel beschrieben und

besungen worden wie die Liebe, und

auch die Gegenwartsliteratur kommt

nicht ohne Leidenschaft aus. Die bei

der vierten „Erzählzeit ohne Grenzen“

präsentierten Werke garantieren

spannende und hochkarätige Literatur

fernab trivialer Herz-Schmerz-Romantik.

Von Urs Augstburger bis Feridun

Zaimoglu erzählen die Autorinnen und

Autoren von den ewigen Verstrickungen

und Wirrungen der Liebe, von

Beziehungen zwischen Bindungsängsten

und Sehnsucht, zwischen Nähe und

Distanz, von Männern und Frauen,

die zusammenfinden und wieder

auseinandergehen, von zerbrechlichen

Wünschen und Hoffnungen.

Hervorgegangen ist die „Erzählzeit

ohne Grenzen“ aus dem im Jahr

2009 erstmals grenzüberschreitend

organisierten Krimifestival „Criminale“

mit Unterstützung von „Interreg IV“,

dem gemeinsamen Förderprogramm der

Europäischen Union und der Schweiz. Mit

Lesungen arrivierter und noch weniger

bekannter Autorinnen und Autoren

möchten die Veranstalter das Publikum

beiderseits der deutschschweizerischen

Grenze mit den literarischen Trends

des jeweiligen Nachbarn bekannt

machen und auch neue Leserschichten

erschließen.

„Partner, Paare, Paarungen“

– von ironisch bis erotisch

In seinem neuen Roman „Als der Regen

kam“ schildert Urs Augstburger eine

anrührende, zutiefst zu Herzen gehende

Geschichte um eine Liebe, die zu ihrer

Zeit keine Chance hatte, um Verrat,

Eifersucht und falsche Freundschaft

und verbindet mit der Liebesgeschichte

viel schweizerische Vergangenheit,

Gegenwart und Tradition. Mal ironischpointiert,

mal milde-abgeklärt beschreibt

der österreichische „Universaldilettant“

Werner Schneyder in „Partner, Paare,

Paarungen“ Zweierbeziehungen in

unterschiedlichsten Konstellationen und

immer mitten aus dem Leben. Franziska

Gerstenbergs mutiger Roman „Spiel mit

ihr“ entführt die Zuhörer in die Welt

der schnellen Mausklicks und virtuellen

Identitäten. Ihr Protagonist ist einer

öde gewordenen Ehe durch Scheidung

entkommen und wittert in der Welt

erotischer Rollenspiele den absoluten

Kick. Eindringlich und aufwühlend

erzählt Ursula Fricker in „Außer sich“ von

einem Ehepaar in mittleren Jahren, für

das durch eine Hirnblutung des Mannes

plötzlich nichts mehr ist, wie es war.

In die Zürcher Diaspora-Gemeinschaft

entführt Thomas Meyers Debütroman

„Wolkenbruchs wunderliche Reise in die

Arme einer Schickse“ und erzählt mit

Witz und Charme von einem jüdischorthodoxen

Muttersöhnchen, das sich in

eine „Schickse“, eine nichtjüdische Frau

verliebt.

„Liebe ... ist eine besondere Form von

Geisteskrankheit“ behauptet der Autor,

Kabarettist und Songwriter Sven Görtz

und erzählt in dem gleichnamigen Buch,

wie und wo sich Liebe finden lässt und

was es braucht, sie am Leben zu halten. In

eindrucksvoller Sprache schildert Prya Basil

in ihrem packenden Roman „Die Logik

des Herzens“ die bewegende Geschichte

zweier Liebenden aus unterschiedlichen

Kulturkreisen. Sprachmächtig wie eh

und je und voller Formulierungslust zeigt

sich der mittlerweile 85-jährige Martin

Walser in seinem jüngsten Buch „Das

dreizehnte Kapitel“, einem grandiosen

Liebesroman in Briefen zwischen zwei

glücklich verheirateten Menschen im

fortgeschrittenen Alter, die ihre Liebe

zueinander nur in Briefen ausleben

können.

Teilnehmende Autorinnen und Autoren:

Urs Augstburger, Bettina Balaka, Priya

Basil, Silvio Blatter, Urs Faes, Ursula

Fricker, Franziska Gerstenberg, Martin

Gülich, Sandra Hughes, Silke Knäpper,

Nicol Ljubic, Thomas Meyer, Matthias

Nawrat, Silke Scheuermann, Werner

Schneyder, Katrin Seddig, Martin Walser,

Norbert Zähringer, Feridun Zaimoglu u.a.

Teilnehmende Gemeinden:

Aach, Beggingen, Beringen, Büsingen,

Büttenhardt, Diessenhofen, Dörflingen,

Engen, Feuerthalen, Gailingen,

Gottmadingen, Hallau, Hilzingen,

Jestetten, Klettgau, Laufen-Uhwiesen,

Löhningen, Lottstetten, Mühlhausen-

Ehingen, Mühlingen, Neuhausen,

Oberhallau, Ramsen, Rielasingen-

Worblingen, Rüdlingen, Schaffhausen,

Schleitheim, Singen, Stein am Rhein,

Steißlingen, Tengen, Thayngen,

Trüllikon, Wilchingen

Das Organisations-Team:

Schaffhausen: Jens Lampater, Nora Regli

Bruderer, René Specht, Marcel Zürcher

Singen: Gunnar Bamberg, Barbara

Grieshaber, Walter Möll

Stets aktuelle Informationen:

www.erzaehlzeit.com

Kontakt:

Städtische Bibliotheken Singen,

Marktpassage,

August-Ruf-Straße 13, D-78224 Singen,

+49 (0)7731/85-292


handwerk im zelt

„Handwerk im Zirkuszelt“

und „7. Reutlinger Energietage“

am 20./21.04.2013

Die zwischenzeitlich schon traditionelle Veranstaltung „Handwerk

im Zirkuszelt“ findet in diesem Jahr am Wochenende

20./21.04.2013, wieder auf dem Festgelände Bösmannsäcker in

Reutlingen, statt. Sie wird wieder gemeinsam mit den „7. Reutlinger

Energietagen“ durchgeführt.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht wieder alles rund ums

Bauen, Sanieren und Renovieren, einschließlich der dazu gehörenden

Finanzierung. Besondere Schwerpunkte setzen die Veranstalter

im Bereich der effizienten Energieerzeugung, -verwendung

und der Energieeinsparung. Ergänzt werden diese Schwerpunkte

aber auch um die Themen alter- und behindertengerechtes Bauen,

sowie alternative Mobilitätstrends und vieles mehr.

Zum 2. Mal wird im Rahmen der Veranstaltung eine Sonderschau

„Ausbildung im Handwerk“ stattfinden. Nahezu 20 Innungen

werden in dieser Schau ihre Ausbildungsberufe und Ausbildungsmöglichkeiten

vorstellen. Interessierte Jugendliche, aber auch Eltern,

Freunde und Bekannte haben damit die Möglichkeit, sich an

konzentrierter Stelle über die wesentlichen Ausbildungsberufe im

Handwerk in der Region zu informieren.

An beiden Ausstellungstagen ist die Veranstaltung von 11.00 bis

18.00 Uhr geöffnet. Die Aussteller verteilen sich auf eine ganze

Reihe von Ausstellungszelten, sowie ein großes Freigelände.

Neben der Information kommt aber auch Spaß und Freude nicht

zu kurz. Für das leibliche Wohl sorgen das Reutlinger Fleischerfachgeschäft

Gusinde und das Café der Elektroinnung Reutlingen.

Wie bei früheren Veranstaltungen ist auch wieder ein kleines Kinderprogramm

in der Vorbereitung.

Die Veranstaltung ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

zu erreichen. Die Linien 7 und 10 halten in unmittelbarer

Nähe des Festgeländes Bösmannsäcker in der Tübinger Straße.

Für Autofahrer gibt es kostenlose Parkplätze rund um das Ausstellungsgelände,

etwa auf den Parkplätzen Proviantamt, Kreissparkasse

Reutlingen, Milchwerk, Bantlinstraße, sowie Griesweg.

Reutlingen 20.+21. April 2013

11 – 18 Uhr Bösmannsäcker Reutlingen

HANDWERK

im Zirkuszelt

Die Messe rund

um Bauen,

Sanieren und

Renovieren

SONDERSCHAU

„Ausbildung

im Handwerk“

Eintritt

frei

www.handwerkimzirkuszelt.de

7.Reutlinger

ENERGIE

Tage

global denken –

lokal handeln

Eine Anfahrtsskizze, sowie weitere Informationen zu der

Veranstaltung erhalten Sie auf der Homepage

www.handwerkimzirkuszelt.de

Kreishandwerkerschaft Reutlingen


gardenlife RT

Gartenlust und Blumenduft auf einer der

schönsten Gartenmessen Süddeutschlands

9.– 12. Mai 2013

Pomologie und Volkspark Reutlingen

Do, Fr + So 11 – 19 Uhr

Sa 11 – 22 Uhr

Tagesticket € 6,–

Kinder, Schüler, Studenten,

Arbeitslose und Menschen mit

Behinderung: Eintritt frei.

www.gardenlife.de

Gartenlust

und Blumenduft

auf einer der schönsten

Gartenmessen

Süddeutschlands

Vom 09. – 12. Mai 2013 findet in der Pomologie und im Volkspark

Reutlingen die 12. GardenLife statt. Im herrlichen Ambiente der

historischen Parkanlage können Sie unter blühenden Obstbäumen

bei rund 180 ausgewählten Ausstellern viel Schönes und

Neues für den Garten entdecken: Qualitätspflanzen aller Art,

Pflanzenraritäten, Sämereien, Schaugärten mit den neuesten

Gartentrends, Gartenmöbel und - werkzeuge, Gartenantiquitäten

und -accessoires sowie hochwertiges Kunsthandwerk.

Auch dieses Jahr lassen sich wieder allerlei Innovationen und

neue Produkte bestaunen. In eigens für die GardenLife konzipierten

Schaugärten präsentieren teilnehmende Garten- und

Landschaftsbaubetriebe die neuesten Gartentrends. Die Besucher

der GardenLife können sich hier Anregungen und Inspirationen

für ihren eigenen Garten holen.

Bei dem vielfältigen Workshop- und Vortragsprogramm erwartet

die Besucher Interessantes und Nützliches zu verschiedenen

Themen rund um den Garten. Außerdem gibt es ein vielfältiges

Rahmenprogramm für kleine und große Besucher.

Am langen GardenLife-Samstag können die Besucher bis

22.00 Uhr bummeln, einkaufen und den Abend bei musikalischer

Unterhaltung mit Livemusik ausklingen lassen.

Das gastronomische Angebot lässt keine Wünsche offen, so erwartet

Sie allerlei Kulinarisches für jeden Geschmack auf dem

ganzen Ausstellungsgelände. Im „Café im Glashaus“ lässt sich

wunderbar pausieren bei Kaffee und Kuchen. Und auf der Picknickwiese

lagert man ganz entspannt unter blühenden Obstbäumen.

GardenLife 2013

Pomologie und Volkspark Reutlingen Donnerstag,

09. Mai – Sonntag, 12. Mai 2013

Öffnungszeiten: Eintritt:

Do, Fr, So 11.00 – 19.00 Uhr

Sa 11.00 – 22.00 Uhr

€ 6,00

Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose und Menschen mit

Behinderung: Eintritt frei.

Hunde dürfen mitgebracht werden.

Weitere Informationen unter www.gardenlife.de


Heimattage Baden-Württemberg 2013 – die

größte Veranstaltung im Ländle

Die Heimattage Baden-Württemberg sind die größte Landesveranstaltung

– und das seit über 30 Jahren. Sie sind Schaufenster für die veranstaltenden

Städte und gleichzeitig eine wunderbare Plattform, um den

Südwesten Deutschlands in seiner ganzen Vielfalt zu präsentieren. Kurz

gesagt: Sie zeigen wie schön und lebenswert unsere Heimat ist. Und

dabei beschränkt sich das Veranstaltungsangebot keineswegs nur auf

Brauchtum und Volkstanz: Die Heimattage bieten ein ganzes Bündel an

reizvollen Themen, die von Theater, Kultur, Sport und Natur bis hin zu

Ritterturnieren reichen – eben alles, was Baden-Württemberg ausmacht.

heimattage

Jedes Jahr haben eine andere Stadt oder ein Städteverbund die Möglichkeit,

die Heimattage Baden-Württemberg auszurichten. Von April bis

Oktober 2013 ist dies das Neckar-Erlebnis-Tal mit den Städten Horb, Sulz,

Rottenburg, Starzach und Eutingen im Gäu. Sieben Großveranstaltungen

und zahlreiche weitere attraktive Events in allen fünf Kommunen machen

die Heimattage 2013 zu einem lohnenden Ausflugsziel. Die ersten

beiden Veranstaltungs-Höhepunkte der diesjährigen Heimattage sollten

Sie sich schon einmal vormerken:

Baden-Württemberg-Tag in Horb am Neckar: So vielfältig ist unser Land

4. und 5. Mai 2013

Der „Baden-Württemberg-Tag“ ist die Auftaktveranstaltung der Heimattage

und wird traditionell vom Ministerpräsidenten eröffnet. Hier präsentieren

sich zwei Tage lang Unternehmen, Verbände, Medien, Kulturschaffende

und Vereine aus dem ganzen Land in ihrer beeindruckenden

Vielfalt. Ebenso stellen sich zahlreiche Ferienziele aus Baden-Württemberg

vor, Erzeuger aus der Region bieten ihre Qualitätsprodukte an und

Kunsthandwerker laden zu einem gemütlichen Bummel zwischen ihren

hübsch dekorierten Ständen ein. Zudem erwartet die Besucher ein unterhaltsames

Rahmenprogramm: Vom Riesenrad bis zum Energiemarkt, von

der Stocherkahnfahrt bis zum Kettenkarussell. Auf der großen SWR-Veranstaltungsbühne

treten beliebte Musikgrößen auf und am Samstag lädt

der SWR4 zur Schlagerparty ein. Der Eintritt zum Baden-Württemberg-

Tag ist frei.

Infos: www.heimattage-2013.de

Baden-Württemberg im Mittelalter: Ritterspektakel vor historischer Kulisse

14.-16. Juni 2013

Im Jahr 1498 wird Horb am Neckar Schauplatz eines Ereignisses, das in

die Geschichte eingeht. König Maximilian, später Kaiser des Heiligen

Römischen Reiches, besiegelt vor dem Horber Rathaus den Thronfolgevertrag

für Württemberg, entmachtet den inkompetenten Herzog Eberhard

und stößt damit die Demokratisierung im Land an. Ein historisches

Ereignis, das Horb jedes Jahr im Juni mit einem ordentlichen Spektakel

feiert: Den Maximilian Ritterspielen Horb, einer der größten Mittelalter-

Veranstaltungen Europas.

Rund 40.000 Besucher aus ganz Baden-Württemberg kommen alljährlich

nach Horb, um Ritterturniere, Gaukler und Spielleute, den herrlichen

Mittelalter-Markt, Festumzüge, Lagerleben, Tavernenspiele und die besondere

Atmosphäre der Maximilian Ritterspiele zu erleben. Hier treffen

Musikanten auf Marktleute, Fanfarenzüge auf Feuerspucker und stolze

Ritter in Rüstung auf prächtig gewandete Edelfräulein – ein Schauspiel,

dass man mindestens einmal miterlebt haben muss.

Vom 14. bis 16. Juni 2013 dreht Horb nun bereits zum 17. Mal in Folge

das Rad der Geschichte für drei Tage zurück ins Mittelalter. Bei dieser

Erfolgsgeschichte verwundert es natürlich nicht, dass die Maximilian Ritterspiele

in diesem Jahr unter dem Motto „Baden-Württemberg im Mittelalter“

Teil der Heimattage sind.

Infos: www.ritterspiele.com

LÖSEN SIE UNSER WORTSUCHPREISRÄTSEL UND SIE KÖNNEN

2x2 KARTEN FÜR DIE MAXIMILIAN-RITTERSPIELE GEWINNEN!!

47 SprachRohr


Aktionen

Gymnastik

kognitives Training

Zeitreise

Biographiearbeit

Gottesdienst

Ausflüge

Lachen

Gesprächsrunden

Singen

Malen

Sitztanz

Werkeln

Kochen

Backen

Basteln

Tagespflege

im Servicehaus Sonnenhalde

Der Tag startet gemütlich mit Frühstück, Kaffee

und frischen Brötchen. Dann geht es über in die

Zeitungsrunde und weiter in den aktiven Teil,

mit Gymnastik und Gesprächsrunden.

Nach dem frisch zubereiteten Mittagessen gönnen wir

uns eine Mittagsruhe, so dass wir den Nachmittag

erholt mit Kaffee und Kuchen starten können.

Im Anschluss beginnen wir dann wieder aktiv den

Nachmittag zu gestalten mit täglich wechselndem

Programm. Abends schließen wir den Tag mit einem

gemeinsamen Vesper ab und dann bringt Sie unser

Fahrdienst wieder sicher nach Hause.

Unsere Tagespflege ist täglich,

auch an Sonn- & Feiertagen,

für Sie geöffnet!

...weitere Informationen

erhalten Sie telefonisch

unter: 07129 / 93 79-0

Keltenstr. 10 | 72829 Engstingen

www.servicehaus-sonnenhalde.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine