Gemeindebrief - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Erding

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Gemeindebrief - Evang.-Luth. Kirchengemeinde Erding

Gemeindebrief

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Erding

mit Berglern, Bockhorn, Buch am Buchrain, Eitting, Forstern, Fraunberg

Moosinning, Neuching, Oberding, Pastetten, Walpertskirchen, Wörth

Juni - September 2013


Inhalt und Impressum

Warm und vor Regen geschützt

Impressum

Inhaltsverzeichnis

Seite

Warm und vor Regen geschützt 3

Grußworte 4

Umfrage 8

Chronik der Erlöserkirche 11

Abschied Pfarrerin Sadewasser 12

Gruppen und Kreise 14

Gottesdienste 16

Kasualien 19

Gottesdienstbefragung 22

Abenteuerreise 27

Vorlesegeschichte 28

Kultur 30

Spendenkonto 28480

Sparkasse Erding-Dorfen

BLZ: 700 519 95

Liebe Leser und Leserinnen, Ihr Gemeindebrief

legt diesen Sommer

den Schwerpunkt auf das Jubiläum

der Erlöserkirche. Am 13. Juli wird

sie 50 Jahre alt. Wir haben vielfältige

Stimmen zusammengetragen, die

sich mit der Gegenwart und der Geschichte

dieses denkmalgeschützen

Kirchenbaus befassen. Sie werden

sicher auch die eine oder andere Erinnerung

mit der Kirche verbinden.

Wenn nicht: dann gibt es Gelegenheit

das nachzuholen. Zum Beispiel

bei der Kirchennacht am 13. Juli.

Pfarrerin Annegret Sadewasser verlässt

die Gemeinde, weil sie nach

Berlin zieht. Lesen Sie unsere und

ihre Abschiedsworte auf den Seiten

12 und 13.

Ansonsten finden sie wie immer die

wichtigsten Informationen Ihrer Kirchengemeinde

gebündelt auf den

Seiten 14 bis 19 in der Mitte Ihres

Gemeindebriefes.

Viel Vergnügen beim Lesen und eine

gesegnete Sommerzeit wünscht

Ihr Gemeindebriefteam

Der Gemeindebrief berichtet über aktuelle Themen, Veranstaltungen und Termine in der

Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Erding.

Auflage: 6.000

Druck: Druckerei Dersch, Hörlkofen

Satz & Layout: Andreas Jäckel - aj designed

Redaktionsschluss: 26. Juli 2013

V.i.S.d.P.: Das Gemeindebrief-Team:

Herbert Anders, Herdana v. Fraunberg, Angelika Mühlbichler, Andrea Oechslen,

Dieter Ruge, Bernd Reichert

Wenn man auf

die letzten zwei

bis drei Jahre

der Erdinger

Kirchengemeinde

zurückblickt,

fällt Ihnen vielleicht

auf, dass

viele wichtige

Ereignisse und

Feste mit den

Erdinger Kirchen

zu tun hatten. Glockenweihe, ein

neuer Dachstuhl, Grundsteinlegung und

Fertigstellung in Altenerding. In diesem

Sommer kommt das 50-jährige Jubiläum

der Erlöserkirche in Klettham dazu. Unsere

drei Kirchen – sie sind manchmal Anlass

zu Sorge, aber eben auch immer wieder

zur Feier. Denn wir feiern an diesen

Kirchen nicht die toten Steine, sondern

den lebendigen Gott. Auf die Wirklichkeit

Gottes in unserer Welt weisen Kirchen

hin. Sie sind nicht heiliger als andere Orte,

denn eine Trennung der Welt in heilige und

unheilige Gebäude können Evangelische

nicht vornehmen. Alles ist heilig, wenn es

im rechten Glauben geschieht – auch die

ganz normale Berufsarbeit. Und alles ist

unheilig, wenn es im falschen Glauben

geschieht. Aber Kirchen sind wertvoll,

weil sie eine Gottesbegegnung erleichtern.

Nicht Gott braucht die Kirchenräume,

der Mensch braucht sie, um sich

einzustimmen und um offen zu werden.

Und im Gottesdienst, wenn Gottes Wort

zu Gehör gebracht wird, wird jeder Raum

zu einem Ort, an dem er zu uns spricht: zu

einem heiligen Ort.

Die Reformation lehrte, dass Kirchengebäude

reine Funktionsgebäude sind. In ihnen

kommt die Gemeinde zusammen. Da

sind alle vor Regen geschützt und es ist

warm. Das Wesentliche geschieht, wenn

gebetet, gesungen und Gottesdienst gefeiert

wird, so sagen die Reformatoren.

Doch es gibt heute auch ein anderes Bedürfnis.

Menschen suchen eine Kirche

auf, gerade weil nichts in ihr geschieht.

So will man Gottes Nähe spüren.

Ob im Gottesdienst oder in der Stille,

wir merken diesen Kirchenräumen ist

ein tieferer Sinn eingeschrieben. Aber er

ist nicht einfach der geöffneten Bibel zu

entnehmen, die (wie in den evangelischen

Kirchen üblich) auf dem Altar liegt. Er

steht auch nicht in Vitrinen, wie die Waren

in den Kaufhäusern. Dieser Sinn liegt

nicht aus. Eher ist es so, als schwebe er

im Raum. Er schwingt durch die Stille,

wird hörbar im biblischen Wort und in der

Musik, wird schmeckbar im Abendmahl

und wird fühlbar in der Gemeinschaft.

Es ist die Ahnung eines ganz anderen Lebens,

das Versprechen eines großen Ganzen.

Und das lohnt sich zu feiern. Immer

wieder.

Eine gesegnete Sommerzeit wünscht

Ihr Pfarrer Bernd Reichert

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Grußwort des Landesbischofs

Vor 50 Jahren wurde die Erlöserkirche in

Erding eingeweiht. Sie war nötig geworden,

weil die Christuskirche aus allen

Nähten geplatzt war und ist seitdem ein

sichtbares und unverwechselbares Zeichen

evangelischen Lebens in Erding.

Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Konfirmationen,

festliche Anlässe aller Art:

Ununterbrochen treffen sich hier Frauen

und Männer, Kinder und Erwachsene,

alte und junge Menschen. Wie gut, dass

Grußwort der Regionalbischöfin

Die Erlöserkirche erinnert mit ihrem

Namen an das Wirken Jesu Christi.

Nachdrücklich hat Gottes Sohn vor

es die Erlöserkirche gibt! Hier schlägt das

Herz der Gemeinde, hier ist ihr Zentrum.

Von hier geht alle Aktion und alle Aktivität

aus: Menschen engagieren sich mit- und

füreinander, teilen ihren Glauben, ihre Erfahrungen

und ihre Meinungen. Vieles hat

sich in den letzten 50 Jahren verändert,

mal schneller, mal langsamer, bis heute.

Eines ist aber geblieben und wird bleiben:

der feste Grund der Gemeinde, Jesus

Christus, unserem Erlöser, nach dem

diese Kirche und die Menschen, die zu ihr

gehören, genannt ist.

Der Kirchengemeinde und allen ihren

Gliedern von Herzen alles Gute und Gottes

Segen!

Ihr

Heinrich Bedford-Strohm

Landesbischof

Augen geführt, dass diese Welt nicht

das letzte Wort hat, ein Neuanfang

mitten im Leben immer wieder

möglich ist.

Ihre Kirchengemeinde hat mit dem

Bau einer neuen Kirche vor 50 Jahren

einen solchen Neuanfang gewagt. Dabei

gab es Schwierigkeiten. Anfang

Februar 1963 schreibt der damalige

Pfarrer, Herr Haberer, an meinen

Vor-Vorgänger: „...wir sind zu dem Entschluß

gekommen Sie zu bitten, am

24. März unsere neue Kirche einzuweihen.

Die Voraussetzung, dass

dieser Termin auch wirklich eingehalten

werden kann, ist eine

grundlegende Änderung der jetzigen

Wetterlage. Wir können seit 10

Wochen den Fußboden nicht verlegen,

die letzte große Arbeit am Bau.“

Grußwort des Dekans

Hans Busso von Busse hat sich bei dem

Entwurf für die Erlöserkirche von einem

Vers aus dem Hebräerbrief inspirieren lassen:

„Denn wir haben hier keine bleibende

Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“

(Hebr.13,14). Wie treffend, dass dieser

Vers die Jahreslosung im Jahr des 50.Geburtstags

der Erlöserkirche ist.

Das Zelt ist für Hans Busso von Busse,

eine der prägenden Persönlichkeiten des

evangelischen Kirchenbaus in Bayern,

das Bild für den Ort, an dem der Christenmensch,

unterwegs durch das Leben,

suchend nach Halt und Sinn, Obhut und

Schutz bei Gott und in der Gemeinschaft

der Gemeinde findet.

Ich wünsche der Erlöserkirche und denen,

die sie betreten, dass Hans Busso von

Busses eigene Beschreibung der Erlöserkirche

immer aufs Neue wahr wird: die

Erlöserkirche ist wie ein großes Zelt, „das

sich schützend über den irdenen, aus Ziegelsteinen

gemauerten Freiraum spannt.“

Das Wetter hat sich offensichtlich

nicht geändert, denn Ihre Kirche

wurde im Juli eingeweiht. Die Zwänge

dieser Erde halten auf, aber sie

halten uns nicht fest. Die Erlöserkirche

ist der architektonische

Beweis: Trotz aller Widrigkeiten beim

Bau hat die Kirchengemeinde die

Pläne des Architekten Busso von Busse

verwirklicht und sich damit eine

der wenigen modernen Kirchen unter

Denkmalschutz geschaffen.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass

Sie die Botschaft der Erlöserkirche

auch in Zukunft leben

und miteinander erleben.

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Eine einmalige Holzkonstruktion

Die Erlöserkirche hat eine sehr außergewöhnliche Architektur, die bis heute viele

Architekten begeistert. Aus diesem Grund haben wir vom Gemeindebrief und Karin

Kreutzarek, Architektin im Kirchenvorstand, ein Gespräch mit Herrn Roland Büch

geführt, der als Architekt im Büro von Busse maßgeblich am Bau der Erlöserkirche

beteiligt war.

Von Andrea Oechslen

Gemeindebrief: Die Kirchengemeinde

kann stolz sein, eine Kirche von Herrn

von Busse zu haben. Wissen Sie, wie das

Büro von Busse zu diesem Auftrag kam?

Roland Büch: Es gab eine besondere Verbindung

zwischen Herrn von Busse und

Herrn Pfarrer Haberer. Aber ich weiß nicht

genau, woher diese Verbindung kam.

Karin Kreutzarek: Es gibt ja das Gerücht,

dass erst Olaf Gulbranson mit der Kirche

begonnen hat, dann aber verunglückt

ist. Aber in den Akten findet sich darüber

nichts.

Hatten Sie vom Kirchenvorstand irgendwelche

Vorgaben für die Kirche?

Roland Büch: Nein, keine. Die wichtigste

Vorgabe war das Grundstück selbst, das

sehr schmal war und zwischen zwei Straßen

lag. Der erste Gedanke war, gegen die

Straße zwei lange Mauern zu bauen, die

vor der Straße schützen und vor dem Kirchenraum

einen Freiplatz zu schaffen. Das

erschien uns sinnvoll. Man sollte nicht von

der Straße in die Kirche hineinfallen. Nach

hinten hätte man diesen Freiplatz nicht unbedingt

gebraucht. Dann wollte man einen

Kontrast zwischen der Kirche einerseits

und dem Pfarrhaus andererseits herstellen.

Daher kam der Gedanke, das Pfarrhaus

schlicht zu bauen und mit einem Flachdach

zu versehen.

Und für die Kirche wurde Ihnen der Gedanke

des Zeltes wichtig?

Roland Büch: Der Gedanke des Zeltes

ist mir persönlich neu. Ich hatte das Wort

damals nicht verwendet. Mich selbst erinnert

das Dach an eine Pagode. Es ist die

Gebetsgeste des Orients. Das Dach hebt

sich ja ganz bewusst stark vom Boden und

von der Wand ab. Bei einem Zelt endet das

Dach unten. Jetzt gibt es eine untere Schale,

dann ein Lichtband, um das Dach von

der Schale abzuheben.

Karin Kreutzarek: Das Besondere sind ja

auch die Holzbinder. Diese Technik soll

Herr von Busse aus Amerika mitgebracht

haben.

Roland Büch: Das kann möglich sein. Aber

die Zimmerei Goldes, die diese Holzkonstruktion

durchgeführt hat, hatte sich auf diesen

Leimbau spezialisiert. Sie hat ja auch

das Dach vom Circus Krone gemacht. Die

Leimbinder waren einfach das Ergebnis der

Formüberlegung. Dabei ist die Zahl Zwölf

(es sind zwölf Säulen) ein ganz altes Maß.

Die Geste des Daches musste besonders

gestützt werden. Für die Formsprache und

die Binder fühle ich mich besonders verantwortlich.

War der Altar immer an dieser Stelle?

Karin Kreutzarek: Der Altar stand ursprünglich

an der Wand. An der Seite war

eine Art Kommuniongitter. Man kann es

heute noch ein wenig sehen. Der Altar

wurde erst später nach vorne gerückt.

Roland Büch: Manche sagen ja, die Längsachse

habe einen hierarchischen Charakter.

Demokratischer wäre ein Zentralbau.

Aber bei einem Zentralbau stellt sich oft

die Frage, wo man den Altar hinstellt. Wir

haben uns damals für ein dreigliedriges Kirchenschiff

entschieden. Das Hauptschiff ist

der Primärraum. Die Seitenschiffe braucht

man, um die Bedeutung des Hauptraumes

zu steigern. Die Taufkapelle durchbricht diese

Mauern. Sicher ist die Kirche jetzt wie

eine Art Burg und wirkt durch die Mauern

fast trotzig. Aber das Ganze strahlt auch

Ruhe aus.

Wie kam es zum Namen Erlöserkirche?

Roland Büch: Den Namen hat Pfarrer Haberer

wohl eingebracht. Es gibt keinen direkten

Bezug zwischen dem Namen und

dem Raum. Ich war selber etwas überrascht.

Die Konfirmanden sprechen manchmal

von der Arche Noah...

Roland Büch: Diesen Gedanken hatten wir

nicht. Aber man spricht ja schließlich von

einem Kirchenschiff. Von daher gibt es eine

Verbindung.

Karin Kreutzarek: Die Kirche ist eine schöne

Abendkirche. Morgens lebt sie sehr

stark von dem Glasfenster im Osten.

Roland Büch: Das Glasfenster ist innen

mundgeblasenes Glas aus Waldsassen. Ich

durfte auf diese Weise einmal nach Waldsassen

und bei der Herstellung des Glases

zuschauen. Es ist bewundernswert. Das

Glas ist leicht eingefärbt, aber nicht durchsichtig.

Außen ist ganz normales Glas.

Karin Kreutzarek: Es hat ja eine lange Tradition,

dass man Kirchenfenster farblich

behandelt.

Roland Büch: Es sollte wohl auch nicht

ganz durchsichtig sein. Durch die mundgeblasenen

Gläser sieht man leicht verschleiert.

Man sollte im Gottesdienst ja auch nicht

jedes Details aus der Umgebung verfolgen

können. Das lenkt zu sehr ab.

Karin Kreutzarek: Wie ist man eigentlich

auf Hermann Jünger als Künstler für die

beiden Kreuze gekommen?

Roland Büch. Es gab wohl eine Verbindung

zwischen Hermann Jünger und dem Büro

von Busse.

Und zum Schluss: Worauf sind Sie am

meisten stolz, wenn Sie jetzt noch einmal

in dieser Kirche sind?

Roland Büch: Ich glaube, das hat sich aus

dem Gespräch bereits ergeben. Am meisten

bin ich auf die einmalige Holzkonstruktion

stolz.

Karin Kreutzarek: An diesem Raum ist

einfach alles logisch und klar. Ich kann

nichts weglassen, ohne Schaden anzurichten.

Die Kirche ist zeitlos. Erstaunlich

für mich ist, dass dieses junge Team damals

schon konnte.

Wir danken für das Gespräch.

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Wie Engel, die die Kirche tragen

Viele Menschen fühlen sich in der Erlöserkirche vom ersten Moment an wohl. Wir

haben einige davon gefragt, was sie besonders mit diesem Raum verbinden. Sie alle

haben viel Zeit in dieser Kirche verbracht.

Ich erinnere mich noch gut an meine erste

Begegnung mit der Erdinger Erlöserkirche:

Das umgedrehte Schiff, das Geborgenheit

schenkt, ein schlichter Raum,

von fast strenger Klarheit, der gleichzeitig

Erhabenheit ausstrahlt. Ein guter Ort,

um Gott zu begegnen. Dieser Eindruck

ist geblieben, auch als sie mir schon sehr

vertraut war. Was ich mit der Erlöserkirche

verbinde: Viele schöne und feierliche

Gottesdienste, manchmal auch mit ein

bisschen provokativen Gedanken, tolle

Konzerte, die Chagall-Ausstellung, die

nie stagnierende Lust, die Altarwand zu

nutzen und zu gestalten, engagierte jugendliche

Mesner und Mesnerinnen, die

Frage, wie man das Unkraut in den Höfen

beherrschen kann, die ständig präsente

Frage nach einer neuen Orgel, vernünftigen

Gemeinderäumen und – wie man

die „Kirchenburg“ öffnen kann, damit sie

unter der Woche weniger abgeschlossen

wirkt. Sie gehört zu den Schönsten, die

ich kenne.

Pfarrerin Susanne Vogt

Mir hat immer der Altar besonders gefallen.

An jeder Seite waren drei große Kerzen.

Und mein Mann hat ihn immer besonders

schön geschmückt. Der Taufstein ist ein

bisschen an der Seite. Aber der Altar ist

besonders schön. Für meine Kinder war

es immer „unsere Kirche“.

Hannelore David

(ehemalige Mesnerin)

Die Erlöserkirche Erding hat uns sehr fasziniert

und wir haben gerne dort Gottesdienste

gehalten. Sie eignet sich auch gut

für Abendgottesdienste. Die einmalige

Bauweise mit der warmen Gestaltung aus

dem Holz und den roten Ziegeln ist wunderbar.

Sie erinnert an ein bergendes Zelt.

Besonders in Erinnerung habe ich noch

die 24 h Nacht der Künstler in und um die

Kirche. Das war ein spannendes Projekt.

Einer sah in den tragenden Säulen Engel

Gottes und gestaltete sie. Seitdem habe

auch ich darin immer wieder die Engel gesehen,

die die Kirche tragen und halten,

bergend ihre Flügel ausbreiten.

Pfarrerin Rosemarie Rother

Ich finde die Erlöserkirche warm, herzlich

und einladend. Das ganze Holzambiente

wirkt stark auf mich. Seit meine Eltern sie

für die Taufe meiner Schwester ausgesucht

haben, ist das meine Kirche. Jetzt

ist sie auch meine Familienkirche geworden.

Ich habe viel erlebt dort. Ich bin ein

eher traditionell gebundener Mensch und

deswegen will ich meinen Kindern weitergeben,

was ich dort erlebt habe. Daher

wird auch mein viertes Kind in der Erlöserkirche

getauft.

Yvonne Hagspiel, Mutter eines in der

Erlöserkirche getauften Babys

Die Erlöserkirche ist ein außergewöhnlich

schöner Ort, in dem ich Ruhe und Geborgenheit

finde.

Ein Haus mit festen Mauern und einem

geschwungenen Dach – ein Haus, in dem

Gott wohnt.

Wenn ich die Erlöserkirche (meist über

den Hintereingang) betrete, ist das jedesmal

ein ganz besonderes Gefühl: ein

bisschen wie zuhause ankommen, dort

wo man empfangen und erwartet wird.

Einmal habe ich beim Aufsperren der Tür

laut hörbar gesagt: „Hallo lieber Gott !“.

Es war mir nicht peinlich, aber ich habe

darüber schmunzeln müssen.

Zuhause richtet man sich auch gemütlich

ein, um sich wohl zu fühlen.

Deshalb versuche ich mit Blumenschmuck,

die angenehme Atmosphäre

der Erlöserkirche noch zu unterstützen

und hoffe, dass die Gottesdienstbesucher

dieses Wohlgefühl ebenso spüren.

Gudrun Niedermaier

(ehrenamtliche Mesnerin)

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Ein schützendes Zelt

Der Architekt der Erlöserkirche, Hans-Busso von Busse, ist am 7. November 2009

verstorben. Wir bringen hier einen Auszug aus dem Grußwort, das er zwei Monate

vor seinem Tod zum Tag des Offenen Denkmals verfasst hat.

Baukunst setzt Zeichen. In diesem Sinne ist

Baukunst (...) immer auch eine Botschaft.

Während in meiner Entwurfsarbeit zu dieser

Kirche erste Skizzen und bildhafte Vorstellungen

entstanden, erinnerte ich mich an den

(...) Vers 14 im 13. Kapitel des Hebräerbriefes:

„Denn wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.“

Daran knüpft sich der Gedanke: Ist nicht das

Zelt eine sinnfällige Metapher einstweiliger

Obhut für den auf Wanderschaft begriffenen

und suchenden Christenmenschen?! (..) Über

unsere schicksalhafte Wanderung wird uns

im Buche Genesis, Kapitel 12, Verse 1-5 von

dem Urvater des Glaubens, über Abraham,

berichtet: Das Christentum hat von der alten

jüdischen Überlieferung den Gedanken der

Wanderung und der Verheißung übernommen.

Metaphorisch war mir das schützende Zelt

während des Reifeprozesses meines Entwurfes

durchaus gegenwärtig. Aber ebenso präsent

war die Erinnerung an die historischen

Basiliken und die poetische Leichtigkeit ihrer

raumüberspannenden Konstruktionen. Aus

einer reichen Gedanken- und Vorstellungswelt

nahm der Bauentwurf zu diesem Gotteshaus

Gestalt an, ganz im Sinne des Dichterwortes

Theodor Fontanes: „Die Kunst ist eine Sache

des Findens, nicht des Erfindens.“

Und die Kantoren Karl Doll, Traudl Köglsperger

und seit Herbst 2012 Carmen Jauch.

Viele besorgte Blicke

Ich erinnere mich lebhaft an den Tag der Einweihung

im Sommer 1963. Als dem Architekpädagoginnen,

die Prädikanten und Lekto-

Dazu kommen die Militärpfarrer, Religionsten

wurde mir die Ehre zuteil, dem ehrwürdigen

ren, die Mesner und Mesnerinnen und die

Oberkirchenrat Schmidt und dem Pfarrer der

Eine Kirche, das ist zum einen ein Bauwerk,

zum anderen ein Raum, in dem Denn was wäre der schönste Kirchenbau

vielen Ehrenamtlichen.

Gemeinde, dem unvergessenen Dr. Hans Haberer,

den Schlüssel zum Kirchentor zu überreichen.

Ich empfand damals eine erlösende

glauben, wie viele da in einem halben ein Gebäude zur Kirche wird, zum Raum,

Menschen ihren Dienst tun. Kaum zu ohne die Gemeinde. Sie ist es, durch die

Freude, und ich war heilfroh darüber, dass alles

zu einem guten Abschluss gekommen war.

gebetet, gesungen und gefeiert wird, und

Jahrhundert zusammenkommen:

in dem Gottes Wort verkündigt, gemeinsam

(...) Ich war schon deshalb heilfroh, weil mir auf

in dem Menschen die wichtigsten Stationen

der Baustelle besorgte Blicke und manch ban-

ihres Lebens von der Taufe bis zum Abschied

unter Gottes Wort und Segen stellen.

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ge Frage interessierter Bürger nicht entgangen

waren, ob denn aus alledem wirklich noch eine

Kirche werden könne. Vollends eskalierten die

Zweifel, als eines Tages mit Baulichteskorte

ein Schwerlast-Transporter voller merkwürdig

krummer Balken auf der Baustelle erschien.

Und inmitten dieser unerklärbaren himmlischen

Fracht stand ein jugendlicher Mann, der

partout behauptete, hieraus entstünde eine

Kirche! Zudem: höchst phantasievolle Deutungen

bewegten die Gemüter, von denen der

„gekenterte Bootsrumpf“ gewiss der schmeichelhafteste

(...) war. Als dann das Dach geschlossen

war, verwandelten sich Sorgen und

Zweifel in freundliche Neugier und freudvolle

Überraschung: Dies ist wirklich eine Kirche.

(...)

Schönheit

Der Innenraum unserer Erlöserkirche wird

erkennbar von einem Holzbalkengefüge der

besonderen Art geprägt. Sechs kreuzförmig

einander zugeordnete konstruktive Joche

überspannen zeltartig den irdenen aus Ziegelsteinen

gemauerten Raumbereich. (...) Diese

Art der vielfach belastbaren Holzbalken wurde

in den frühen 20er Jahren von dem deutschen

Holzbauingenieur namens Hezter erfunden.

(...) Erfinder und Patent wanderten in die

„Neue Welt“. Während meiner Studienzeit in

den USA in den 50er Jahren lernte ich dieses

Herstellungsprinzip kennen und brachte es

1956 nach Deutschland zurück. (...)

Auch der schönen Baukunst wird der Preis

großen Engagements, unverdrossener Ausdauer,

Unerschrockenheit und Zuversicht abverlangt.

Ihr Lohn ist Schönheit. Und mit dieser

Schönheit leuchtet etwas in unsere Welt,

das gemeinhin außerhalb der menschlichen

Reichweite liegt. (...)

Eine kleine Chronik der Erlöserkirche

50 Jahre, ein halbes Jahrhundert, sind für ein Kirchengebäude keine lange Zeit, aber

ein Grund zum Feiern und zur Rückschau ist so ein Jubiläum auf jeden Fall.

Von Herdana von Fraunberg

Die Erlöserkirche hat von Anfang an ihre

ganz eigene Geschichte, die eng verknüpft

ist mit der Geschichte der Stadt

Erding. 1957, zwei Jahre nach der Gründung

der Bundeswehr, wurde der Erdinger

Militärflughafen der deutschen

Luftwaffe übergeben. Dadurch kamen

nicht nur junge Soldaten, sondern auch

Offiziere und Zivilangestellte mit ihren Familien

nach Erding. Die Stadt wuchs vor

allem im Bereich Klettham durch neue

Wohnsiedlungen stark an. Viele der Zugezogenen

waren evangelisch, die Christuskirche

im Zentrum der Stadt wurde zu

klein für die große Gemeinde. So entstand

1960 der Plan, in Klettham eine neue Kirche

zu bauen, an der der Bund sich finanziell

beteiligte.

Inmitten der mehrstöckigen Wohnhäuser

einen Kirchenbau zu errichten, der sich

einerseits in die neue Siedlung einfügte,

andererseits aber deutlich als ein ganz

besonderer Ort zu erkennen war, das war

keine leichte Aufgabe. Architekt Busso

von Busse meisterte sie in enger Zusammenarbeit

mit Pfarrer Hans Haberer so

brillant, dass die ungewöhnliche Holzkonstruktion

mit dem hoch geschwungenen

Dach schnell über Erding hinaus bekannt

wurde. Obwohl die Erlöserkirche baugeschichtlich

gesehen recht jung ist, steht

sie bereits unter Denkmalschutz.

1959- 1967 Pfarrer Hans Haberer;

1962-1964 Vikar Mehl;

1964-1967 Vikar Roth;

1967 Vikar Roepke;

1967-1976 Pfarrer Reinhardt Brenner;

1967-1971 Vikar Steinacker;

1971-1973 Vikar Morgenroth;

1973-1979 Vikar Langer;

1973-1980 Pfarrer H.Nützel;

1977-1985 Pfarrer Helmut Münzer;

1980-1987 Pfarrer Michael Ziegler;

1984-1986 Vikar A. Kajnath;

1988-1990 Vikar Pichlmeier;

1990 Vikarin K. Joergensen;

1998 Vikarin Oefele;

1986-2003 Pfarrer Friedrich Falkenstein;

1988-2004 Pfarrerin Susanne Vogt;

1986-1990 Pfr. z. A. R. Schürnbrand;

1991-1995 Pfrin. z. A. Ch. Venter;

1992-2000 Pfr. z. A. Joachim Höring;

1998-2002 Pfrin. z. A. Verena Übler;

2000-2008 Pfr. z. A. Bernd Rother;

2001-2008 Pfrin. z. A. Rosemarie Rother;

2003-2009 Pfrin. z. A. Johanna Graeff;

Seit 2004 Pfarrer Daniel Tenberg;

Seit 2004 Pfarrer Martin Schwenk;

Seit 2008 Pfarrerin Andrea Oechslen;

Seit 2010 Pfr z. A. Bernd Reichert.


„Alles hat seine Zeit“ (Prediger Salomo 3,1)

Pfarrerin Annegret Sadewasser mit Inge

Kahle-Lang, eine der ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen im Altenheim, bei der

Abendmahlsfeier

Nach 12 Jahren Dienst im Raum der

Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde

Erding als Pfarrerin im Ehrenamt

mit dem Schwerpunkt Gottesdienste und

Seelsorge im Heiliggeist-Stift und als Religionslehrerin

machen wir, meine Familie

und ich, uns auf den Weg zurück nach

Berlin. Hier in der Diaspora erlebte ich

eine sehr prägende Zeit. Ich war schon

hier, bevor meine Pfarramtskollegen und

meine -kollegin kamen. Auch darum habe

ich besonders viel erlebt: als Theologin

in Theorie und Praxis und als ordinierte

Pfarrerin. Weil ich aus einer anderen

Landeskirche kam, folgte für mich eine

Pfarramtstätigkeit im Ehrenamt. Natürlich

gab es für mich Zeiten der Resignation

und Verzweiflung - oft habe ich gehadert,

und ohne meinen Glauben hätte ich wohl

nicht die Kraft und Ausdauer finden können,

mein Engagement nicht am bloßen

Verdienst festzumachen, sondern meiner

Berufung zu folgen. Mein Ziel ist und

war es, als Christin Antworten zu geben,

Antworten auf die Frage: Was trägt im

Leben und darüber hinaus? Dabei lagen

mir die Bewohner und Bewohnerinnen

des Heiliggeist-Stifts immer besonders

am Herzen. Die Besuche, Gespräche und

die schönen Gottesdienste werden mir

genauso fehlen, wie das Zusammentreffen

mit Euch, liebe Ehrenamtliche. Nur

durch Euch war eine so gelungene Arbeit

im Altenheim möglich! Liebe Inge, Beate,

Elvi, Ute, Eva, Maria, Elke und lieber

Herbert, - ich danke Euch von Herzen für

Euren großartigen Einsatz! Du, liebe Renate,

hast mir die Tür in den Schuldienst

geöffnet, so dass ich dort das gefunden

habe, was mich zusätzlich sehr erfüllt:

Euch, liebe Kinder, und Euch, liebe Kolleginnen

in Bockhorn, Walpertskirchen und

Erding, werde ich alle sehr vermissen! Außerdem

erfuhr ich im Erdinger Raum eine

Kirche, die Ökumene wunderbar sichtbar

werden ließ, und das sowohl im Altenheim

als auch in den Schulen. Auch Euch, liebe

Kollegen, Franz und Jürgen, Mariusz und

Heinrich vergelt`s Gott für die intensive

und schöne Zusammenarbeit. Genauso

danke ich aber meinen Pfarramtskollegen,

vor allem dir, Daniel, dafür, dass du

mich auf meinem Weg begleitet hast sowie

dir, Bernd, für das immerwährende

Einbeziehen ins Team.

Ich bin dankbar dafür, dass ich mehr als

12 Jahre im Landkreis gelebt habe, ich

bin dankbar für die vielfältigen und auch

oft freundschaftlichen Begegnungen und

dankbar dafür, dass ich meinen Glauben

und mein Leben mit Euch und Ihnen habe

teilen dürfen.

Danke! Gott behüte Euch und Sie alle!

Eure / Ihre Annegret Sadewasser

„Ich komme nur, wenn Pfarrerin Sadewasser predigt!“

Pfarrerin Annegret Sadewasser verlässt Erding! Diese Mitteilung hat die Ehrenamtlichen

und die Bewohnerinnen und Bewohner des Heiliggeist-Stifts zutiefst getroffen

und macht alle sehr traurig. Eine Danksagung zum Abschied.

Von Elvi Reichert

Schon viele, viele Jahre hat sich Pfarrerin

Annegret Sadewasser um die Heimbewohner

gekümmert, sie regelmäßig

besucht und zu allen Geburtstagen und

Jubiläen gratuliert. Sie war und ist eine

Seelsorgerin aus vollem Herzen und ließ

die Bewohner auch in den letzten Stunden

ihres Lebens nicht allein. Den Gottesdiensten

hat sie ihren eigenen Stempel

aufgedrückt, hat immer bekannte

und beliebte Lieder ausgewählt, die die

Bewohner auch auswendig singen konnten.

Ihre Predigten waren leicht verständlich

und hatten immer einen Bezug in die

Gegenwart. Sie sprach laut, deutlich und

langsam, was die überwiegend schwerhörigen

Gottesdienstbesucher sehr

schätzten. Die Heimbewohner liebten sie

und nicht selten bekam das Gottesdienstteam

zu hören: „Wer hält heute die Predigt?

Ich komme nur mit, wenn Pfarrerin

Sadewasser da ist!“

Zu den Gottesdiensten brachte sie auch

immer etwas mit, das zur Predigt passte,

oder die Bewohner bekamen von ihr beim

Verabschieden eine Kleinigkeit, über die

sich diese ganz besonders freuten.

Auch die Ökumenischen Gottesdienste

mit Jürgen Martini hat Pfarrerin Annegret

Sadewasser wunderbar gestaltet und die

kleine Kirche im Altenheim war grundsätzlich

zu klein.

Es wird schwer sein für den Nachfolger/

die Nachfolgerin in die Fußstapfen von

Annegret Sadewasser zu treten, denn

die sind ganz schön groß! Hier wird sich

jede/r anstrengen müssen. Vor allem die

alten Menschen im Altenheim sind total

verunsichert, haben große Sorge, wie es

seelsorgerisch weiter geht. Sie brauchen

einen möglichst gleichbleibenden Ansprechpartner,

ein ständiger Wechsel der

Pfarrer ist den alten Menschen nicht zuzumuten.

Die Ehrenamtlichen, die im Altenheim engagiert

sind, werden Annegret Sadewasser

sehr vermissen. Sie hat die Gruppe

zusammengehalten, hat ein Gefühl der

Geborgenheit vermittelt, hat das Team bei

diversen Treffen immer mit den neuesten

Daten versorgt, hatte immer ein offenes

Ohr für die Sorgen und Nöte, war immer

für jede/n einzelne/n zu sprechen.

Am 7. Juni wird Pfarrerin Annegret

Sadewasser im Heiliggeist-Altenheim

von Jürgen Martini, den Mitarbeitern

des Heiliggeist-Stifts, den Bewohnern,

den katholischen und evangelischen

Ehrenamtlichen und den Pfarrern der

evangelischen Kirchengemeinde verabschiedet.

Es wird kein leichter Abschied

werden, denn es wurden viele

Freundschaften geschlossen.

Liebe Annegret: Möge Gott Dir helfen, in

Berlin und Deinem neuen Zuhause anzukommen,

Deine Wege weiterhin begleiten,

seine Hand über Dich halten und mit seinem

Segen mit Dir sein.

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Gruppen, Kreise

Treffpunkte, Termine

Musikalisches

Chor

Kantorei: Fr., 19.45 Uhr

im Gemeindezentrum Altenerding

Leitung: Carmen Jauch,

Tel.: 0 81 22 / 177 70 82

Ökumenischer Bläserkreis

Mi, 20.00 Uhr, Gemeindehaus St. Vinzenz,

Leitung: Martin Kaml

Tel.: 0 81 22 / 90 34 83

Die Verzupften – Zupfensemble mit

Karin Kreutzarek und Shelley Elliot

Mitstreiter/innen willkommen

Treffpunkte bei Frau Elliot erfragen;

Tel.: 08122 / 55 89 35

Glaube miteinander teilen

Hauskreise

Do, 14tägig, 20.00 Uhr bei Familie Fischer

Tel.: 0 81 22 / 47 79 30

Di, 1 x monatlich 20.00 Uhr

Informationen bei Johanna Ruge

Tel.: 0 81 22 / 64 41

Gebetskreis

Di, 9.00 Uhr.

Ansprechpartnerin: Johanna Ruge

Tel.: 0 81 22 / 64 41

Offene Seniorenkreise

Seniorenkreis Klettham

03.06.,01.07.,02.09. ab 14:15 Uhr

Ansprechpartnerin: Irmi Bickhardt

Tel. 0 81 22 / 66 70

Seniorenkreis Dr.- Henkel-Str.

19.06.,17.07.,18.09. ab 14:30 Uhr

Ansprechpartner:

Gisela und Erwin Jäckel

Tel. 0 81 22 / 847 46 85

Kinder und Jugend

Aktion für Kids

21.06. und 26.07. mit Nachtreffen vom

Kinderzeltlager

von 15:30-17:00 Uhr

Gemeindezentrum Dr.- Henkel-Str. 10

MitArbeiterKreis - Wochenende

14.06. - 16.06. in Riederau

für alle ehrenamtlichen Jugendleiter der

Kirchengemeinde Erding

Sommerfreizeit

des Evangelischen Jugendwerks Freising

01.09. - 10.09 nach Italien

mit Dipl. Relpäd. Kati Krüger

Jugendcafé BARche Noah

im Gemeindezentrum Altenerding

Wendelsteinstr. 12-14

Freitags 19.00 - 24.00 Uhr

Sonntags 19.00 - 24.00 Uhr

Termine für Jugendgruppe bitte direkt

bei Kati Krüger erfragen

0 81 22 / 1 77 74 07

Weitere Treffpunkte

Ökumenisches Frauenfrühstück Forstern

01.07. Sommerausklang in Elvis Garten

07.10. Ein Liebespaar - Rachel mit Pfr.

B. Reichert

Veranstaltungsort: Feuerwehrstüberl in

Forstern, Hirschbachweg

Beginn jeweils 10 Uhr,

Dauer ca. 1 ½ bis 2 Std.

Telefonische Anmeldung erforderlich

(auch kurzfristig) bei Elvi Reichert

Tel. 0 81 24 / 16 33

9-Uhr-Club

Literatur, Kultur und mehr mit anderen

Frauen gemeinsam entdecken

im Johanneshaus

Ansprechpartnerin: Gisela Gerigk

Tel.: 0 81 22 / 90 15 02

Männerkreis

jeden letzten Donnerstag im Monat

20.00 Uhr,

Ansprechpartner: Dr. Horst Schuster

Tel.: 0 81 22 / 1 40 21

Bitte dort den jeweiligen Ort erfragen

Partnerschaftskreis

Wir kümmern uns um die Gemeindepartnerschaften

mit Bonýhad (Ungarn) und

Neubrandenburg (Mecklenburg)

Ansprechpartner: Horst Potempa

Tel.: 0 81 22 / 1 56 71

Handarbeitskreis

jeden zweiten Mittwoch im Monat,

14.00 Uhr,

Gemeindezentrum Dr.-Henkel-Str. 10

Ansprechpartnerin: Helga Müller

Tel.: 0 81 22 / 72 25

Mobile

Für alle, die Interesse haben an Kultur,

Musik, Religion und Geografie

06.06.,11.07.,02.09. um 19.30 Uhr,

Gemeindezentrum, Dr.-Henkel-Str. 10

Ansprechpartner:

Gisela und Erwin Jäckel

Tel.: 0 81 22 / 847 46 85

Hospizverein

Tel.: 901683, Fax 892852;

geöffnet: Mo./Di. 17.00-19.00

Do./Fr. 9.00 –11.00 Uhr,

Hospizzentrum Roßmayrgasse 3a

Infosprechstunde zur

Patientenverfügung:

zweimal im Monat mit Frau Heymach und

Frau Unangst. Terminvereinbarung erbeten.

Trauercafé

jeden dritten Samstag im Monat von

15.00 -16.30 Uhr

Sonstige Gruppen.

Anonyme Alkoholiker / Alanon Gruppe,

Mi, 19.30 Uhr, Dr.-Henkel-Str. 10

Blaues Kreuz, Di, 19.30 Uhr,

Gemeinderaum Erlöserkirche,

Friedrichstr. 11

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Gottesdienste mit Abendmahl ♫ mit besonderer Kirchenmusik

Juni

So, 2.6. 9.00 Christuskirche MS Schwenk

1. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Schwenk

10.30 Auferstehungskirche, Zwergerlgottesdienst Oechslen

So, 9.6. 9.00 Christuskirche DT Tenberg

2. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Jenschke

10.30 kath. Kirche St. Bartholomäus Hörlkofen Schwenk

So, 16.6. 9.00 Christuskirche AO Oechslen

3. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Oechslen

So, 23.6. 9.00 Christuskirche MS Oechslen

4. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Schwenk

10.30 kath. Kirche St. Peter Forstern Oechslen

So, 30.6. 9.00 Christuskirche AO Reichert

5. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Reichert

Juli

Sa, 6.7. 11.00 Open-Air-Dekanatsgottesdienst Dekan Hauer;

Schloss Fraunberg – mit allen Posaunenchören Reichert

So, 7.7. 9.00 Christuskirche DT Schwenk

6. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Tenberg

10.30 kath. Kirche St. Bartholomäus Hörlkofen Schwenk

19.00 Musikalische Abendandacht Schloss Aufhausen Reichert

So, 14.7. 10.30 Festgottesdienst 50 Jahre Erlöserkirche Team

7. So. n. Tr. Predigt: Pfarrerin Verena Übler, München

– mit Kindergottesdienst im Gemeindehaus –

So, 21.7. 9.00 Christuskirche AO Tenberg

8. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Schwenk

10.30 kath. Kirche Langengeisling Oechslen;

ökumenischer Familiengottesdienst

Ostermeier

10.30 kath. Kirche St. Peter Forstern Tenberg

So, 28.7. 9.30 Open-Air-Familiengottesdienst BR Reichert;

9. So. n. Tr. am Kronthaler Weiher Team

Ökumenisches Abendgebet mit Gesängen aus Taizé, jeweils 19 Uhr

Katholische Kirche Moosinning: 21. Juni und 19. Juli

Katholische Kirche Grünbach: 3. Juli

Katholische Kirche Bockhorn: 25. September

Die jeweiligen Initialen stehen für den Taufdienst an den Wochenenden:

AO = Pfrin. A. Oechslen, BR = Pfr. B. Reichert, MS = Pfr. M. Schwenk, DT = Pfr. D. Tenberg

August

So, 4.8. 9.00 Christuskirche MS Schwenk

10. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Schwenk

19.00 Musikalische Abendandacht Schloss Aufhausen Schwenk

So, 11.8. 9.00 Christuskirche BR Reichert

11. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Reichert

So, 18.8. 9.00 Christuskirche MS Schwenk

12. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Schwenk

So, 25.8. 9.00 Christuskirche AO Oechslen

13. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Oechslen

September

So, 1.9. 9.00 Christuskirche AO Turowski

14. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Turowski

10.30 Auferstehungskirche, Zwergerlgottesdienst Oechslen

19.00 Musikalische Abendandacht Schloss Aufhausen Oechslen

So, 8.9. 9.00 Christuskirche DT Tenberg

15. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Oechslen

anschließend bis 18 Uhr „Tag des offenen Denkmals“

So, 15.9. 9.00 Christuskirche BR Tenberg

16. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Reichert

10.30 kath. Kirche St. Peter Wörth Tenberg

So, 22.9. 9.00 Christuskirche Müller

17. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Team

Einführung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden I

10.30 Auferstehungskirche Team

Einführung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden II

So, 29.9. 9.00 Christuskirche MS Tenberg

18. So. n. Tr. 10.30 Erlöserkirche Reichert

10.30 Auferstehungskirche, Kindergottesdienst Schwenk

10.30 kath. Kirche St. Peter Forstern Tenberg

Gottesdienste in den Altenheimen

Fischers Senioren-Stift (15.00 Uhr) Heilig-Geist-Stift (16.15 Uhr)

21.06 – Oechslen | 19.07. – Schwenk | 16.08. – Reichert | 13.09. – Reichert

07.06., 16 Uhr, Heilig-Geist-Stift:

Verabschiedung von Pfarrerin Annegret Sadewasser


Openair Gottesdienst am Kronthaler Weiher am 28. Juli:

Kindergarten und Schule gehen zu Ende, Ferienstimmung liegt in der Luft. Am letzten

Sonntag vor den Sommerferien feiert die evangelische Kirchengemeinde einen

Openair-Gottesdienst für Familien am Kronthaler Weiher.

Am 28. Juli. 2013 um 9.30 Uhr sind Große und Kleine zum Mitfeiern eingeladen. Den

Gottesdienst gestaltet Pfarrer Bernd Reichert. Der Gottesdienst unter dem Motto „Frei

sein“ findet an der Badebucht bei der Insel statt. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst

in der Erlöserkirche Erding, Friedrichstr. 10 statt. Im Anschluss gibt es eine

kleine Erfrischung.

Musikalische Abendandachten in Aufhausen:

Sonntag, 7. Juli: Sabine Hüttl (Mezzosopran) und Carmen Jauch (Orgel)

Werke von H. Schütz ,C. Monteverdi u.a.

Sonntag, 4. August: Yuka Grüner (Violine) und Carmen Jauch (Orgel);

Werke von G.F. Händel, J.S. Bach u.a.

Sonntag, 1. September:

Margit Heinzelmann (Mezzosopran), Violine (N.N.) und Carmen Jauch (Orgel),

Werke von J.S. Bach, C. Monteverdi u.a.

Tag des offenen Denkmals am 8. September 2013

„Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“

(K)ein Thema für unsere Gemeinde?

Vom 12. bis 14. Juli wollen wir den 50.

Geburtstag unserer Erlöserkirche feiern,

einer der schönsten Kirchen, die nach

dem Zweiten Weltkrieg erbaut wurden.

Und dann sollen wir zwei Monate später

das Gegenteil behaupten?

Oder bedeutet unbequem vielmehr, dass

es hinter dem augenscheinlich Schönen

noch etwas gibt, was ich aber erst erkennen

kann, wenn ich mir Mühe gebe?

Die Erlöserkirche beeindruckt den Besucher,

wenn er sie zum ersten Mal betritt.

Aber um die Schönheit der Konstruktion,

des Raumes, wirklich zu erfassen, braucht

es Zeit und genaues Hinsehen. Kirchenmusik

kann, besonders wenn sie ungewohnt

ist, richtig anstrengend sein. Und

ohne eine gute Predigt würde uns der Sinn

so manch eines Bibelwortes verschlossen

bleiben.

Also doch ein Thema für uns, aber kein

leichtes.

Seien Sie gespannt, was uns dazu einfallen

wird. Wir sehen uns am 8. September

ab 10.30 Uhr in der Erlöserkirche.

Bestattungen

Kasualien

Trauungen

Sven Rieß und Sandra, geb. Fronhöfer

Thorsten Gehrlein und Thalina, geb. Hartmann

Udo und Petra Rieger

Matthias Bischke und Karin, geb. Schmid

Paul Behr, 84 J.

Niels Rohde, 69 J.

Elfriede Maier, geb. Schmidt, 94 J.

Ludwig Fenske, 90 J.

Josef Ticha, 90 J.

Herbert Mesnaritsch, 40 J.

Waldtraut Rumpfinger, geb. Wilken, 89 J.

Norbert Mombauer, 46 J.

Hans- Joachim Wurl, 67 J.

Helmuth Kurze, 93 J.

Manfred Satory, 73 J.

Heinrich Ehrlich, 76 J.

Erich Bahr, 74 J.

Ute Genseder, geb.Stadermann, 68 J.

Klaus Marquardt, 72 J.

Dietrich Bülow, 88 J.

Albrecht Dietzel, 70 J.

Marie Wurl, geb. Thierauf, 96 J.

Taufen

Jonah Bluhme

Lukas Maximilian Abraham

Elisa Sophie Mädger

Moritz Veigel

Max Märterer

Philip Müllensiefen

Anton Nikolaus Zellner

Dilja Fiona Vilhjalmsdottir Menzinger

Lea Naomi Vilhjalmsdottir Menzinger

Sölvi Einar Vilhjalmsson Menzinger

Sandra Gropp

Amadine Charlotte Gerboin

Luc Charles Gerboin

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Kultur

Auch Traditionen haben einen Anfang: Dekanatsgottesdienst

im Park von Schloss Fraunberg

Die Bläserinnen und Bläser unserer Posaunenchöre

sind mit von der Partie. Geleitet

werden sie in diesem Jahr von Anne

Höfflin aus Nürnberg, Landesposaunenwartin

vom Verband evangelischer Posaunenchöre

in Bayern.

August Hermann Francke zum 350. Geburtstag „Gott zur Ehre- den

Menschen zu Nutzen“

Vortrag von Pfr. Friedrich Eras

am Mittwoch, den 12.06. um 19.30 Uhr im Gemeindezentrum Auferstehungskirche

Francke war als Gründer der bis heute bestehenden Franckeschen Anstalten in Halle/

Saale, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, der bedeutendste Wohlfahrtsunternehmer

seiner Zeit. Warum war dieser Mann einst weltbekannt?

Eintritt gegen Spende

Im vergangenen Jahr haben wir damit

begonnen und hoffen, dass daraus eine

Tradition in unserem noch verhältnismäßig

jungen Dekanat Freising wird: Der

Gottesdienst für das gesamte Dekanat im

Garten von Schloss Fraunberg, Landkreis

Erding, am ersten Samstag im Juli.

Den Gottesdienst gestaltet Dekan Jochen

Hauer und Pfarrer Bernd Reichert. Nach

dem Gottesdienst ziehen wir um in den

Schlosshof. Dort wird der Grill angeheizt

für ein gemütliches Mittagessen im Freien.

Zum Gottesdienst und zum anschließenden

Beisammensein sind alle Gemeindemitglieder

unseres Freisinger Dekanats

und natürlich auch die katholischen Mitbürger

der Gemeinde Fraunberg herzlich

eingeladen.

Also bitte jetzt schon vormerken:

Samstag, 6. Juli, um 11.00 Uhr

Dekanatsgottesdienst am Schloss

Fraunberg.

Im vergangenen Jahr hat uns das Wetter

beinahe einen Strich durch die Rechnung

gemacht, aber eben nur beinahe: pünktlich

zum Gottesdienst hörte der morgendliche

Regen auf und beim Mittagessen

ließ sich sogar die Sonne sehen.

Wir hoffen, dass es in diesem Jahr gleich

eindeutig trocken und sonnig ist. Sollte es

allerdings durchgehend regnen, muss das

Programm leider ausfallen.

Auf evangelischen Spuren nach Salzburg

Stadtführung am Samstag, den 15.06.

mit Besuch der urchristlichen Katakomben und Besichtigung der Feste Salzburg.

Abfahrt ab 8 Uhr vom Hauptbahnhof München.

Informationen und Anmeldung bis zum 13.06. über das EBW Freising: 08161/9898522

Per mail: info@ebw-freising.de

Pumpernickel oder

Wie Napoleon unter die Räuber fiel - Cembalomusik und Puppenspiel

Samstag, 8. Juni, um 18 Uhr, Auferstehungskirche Altenerding

Das Theater im Schwitzkasten mit

Carmen Jauch - Cembalo,

Sylvia Barbolini - Puppen

Pius Jauch - Buch und Spiel

Gemeinsam entführen Carmen Jauch,

Sylvia Barbolini und Pius Jauch ihr Publikum

in die geheimnisvolle Welt des

Puppenspiels. Im Mittelpunkt der Erzählung

steht Napoleon Bonaparte, der auf

seinem Lieblingspferd Nickel durch den

Schwarzwald reitet. Sein Ziel ist es, Russland zu erobern, doch wird sein Ross von dem

dreisten Räuber Hannikel gestohlen... Handgefertigte Puppenköpfe aus Keramik, liebevoll

genähte Baumwollkleider und ein kunstvoll geschnitztes Pferd toben zum Klang

von Schumanns wildem Reiter über die Bühne, intonieren Volkslieder und verfolgen ihre

ehrgeizigen Ziele.

Geeignet für Erwachsene und Kinder ab ca. 6 Jahren.

Eintritt: 5 Euro

Klavierunterricht

Ich biete professionellen Clavierunterricht Kantorin Carmen Jauch

an den Tasteninstrumenten Klavier, Orgel Telefon: 08122/1777082

und Cembalo für

Mobil: 0179/5915854

• Kinder und Jugendliche

Email: mail@carmen-jauch.de

• Erwachsene und Senioren

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• Anfänger und Fortgeschrittene

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Gottes Nähe spüren

Auf der Gemeindeversammlung vom 13. 3. 2013 wurde ein Fragebogen zu den

evangelischen Gottesdiensten verteilt. 34 Fragebögen wurden zurückgegeben. Der

Kirchenvorstand Tobias Neckel wertete anschließend die Ergebnisse aus. Hier bekommen

Sie einen Einblick in die Resultate.

Wie ist die Tabelle aufgebaut? Die Befragten konnten die Wichtigkeit der einzelnen Aspekte

mit einem, zwei oder drei Punkten( • •• •••: je mehr desto wichtiger)

bewerten. In der linken Spalte findet sich der Durchschnittswert. Daneben steht unter

den Punkten die Anzahl der Personen, die diese Bewertung gaben. Werte über 2 sind

grün markiert.

Ø ••• •• •

2.47 21 10 1 zur Ruhe kommen

1.62 8 13 5 Leute treffen

1.06 2 13 4 getröstet werden

2.29 13 18 3 beten

1.74 12 10 3 mit anderen verbunden sein

0.97 4 4 13 in Schwung kommen

0.91 1 9 10 meditieren lernen

1.76 9 14 5 Anregungen bekommen

2.29 15 13 7 gemeinsam singen

2.03 16 9 3 etwas über den Glauben lernen

1.32 4 13 7 mit jemandem sprechen

2.15 17 10 2 gute Musik hören

2.5 21 11 0 Gottes Nähe spüren

0.79 1 7 10 geheilt werden

1.12 4 7 12 gemeinsam essen und trinken

1.94 12 15 0 über mein Leben nachdenken

1.79 10 14 3 gesegnet werden

1.09 6 5 9 einfach mal nichts tun

2.15 15 12 4 für jemanden/andere beten

1.38 6 11 7 Entscheidungshilfen bekommen

1.82 12 12 2 ermutigt werden

1.68 13 7 4 Stille genießen

0.97 3 4 16 Hilfsaktionen planen

1.26 2 15 7 neue Leute kennen lernen

Ich bat den alten Kirschbaum:

Erzähl mir vom Geist Gottes.

Da fing er

zu blühen an..

Seite 22 Bild:Weiher Alm, unterhalb Hochries, Chiemgau

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Text nach einem chinesischen Sprichwort, gefunden bei Jörg Zink, Ruf in die Freiheit©dieterruge


Ökumenische Kinderbibelwochen

Jesus erzählt vom Reich Gottes

Der Jugendausschuss ist neu gewählt

Mittwoch, 10. 07. von 15.30 Uhr – 18.00 Uhr

Donnerstag, 11.07. von 15.30 Uhr – 18.00 Uhr

Freitag, 12.07. von 15.30 Uhr – 18.00 Uhr

in Berglern (Katholische Kirche und Schule)

Abschlussgottesdienst: Freitag, 12.07. 17.00 Uhr

Und am

Dienstag 16.07.12 von 15.30 Uhr bis 18.15 Uhr

Mittwoch 17.07.12 von 15.30 Uhr bis 18.15 Uhr

Donnerstag 18.07.12 von 15.30 Uhr bis 18.15 Uhr

mit anschließendem Lagerfeuer

im Pfarrstadl in Langengeisling

Abschlussgottesdienst am Sonntag 21.7.

um 10.30 Uhr

Info´s :

bei Pfarrerin Andrea Oechslen

Tel: 08122/1809467

Konfirmation 2014

An die neuzugezogenen evangelischen Gemeindemitglieder

in Erding und den Außengemeinden!

Wenn Ihre Tochter / Ihr Son jetzt die 7. Klasse besucht und im

Jahr 2014 konfirmiert werden möchte, melden Sie sich bitte

sobald wie möglich im Evang.-Luth. Pfarramt, Dr.-Henkel-Str.

10, Erding, Tel. 999 80 90 oder pfarramt@ev-kirche-erding.de

von links:

Dipl.-Relpäd. Kati Krüger (qua Amt), Hannelore Bolatzky (berufene Erwachsenenvertreterin),

Heidi Braun (berufene Erwachsenenvertreterin), Gisela Jäckel (berufene Erwachsenenvertreterin),

Andrea Jarmurskewitz (Delegierte aus dem KV), Nadja Müller (gewählte

Jugendvertreterin), Benjamin Morjan (gewählter Jugendvertreter), Marina Braun (gewählte

Jugendvertreterin und Stellvertretende Vorsitzende), Meike Münz (Beisitzerin), Sebastian

Koppe (Delegierter vom KV und Vorsitzender des JA), Maxi Lang (gewählter Jugendvertreter),

Pfr. Martin Schwenk (Delegierter vom KV)

nicht auf dem Bild Johanna Stahl (Beisitzerin)

Sommerfreizeit für Jugendliche in Italien

vom 01. - 10.09.2013

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Sommerfreizeit für Jugendliche ab 14 Jahren

von der evangelischen Jugend Freising. Vom 01.-10.09. geht es nach Rosolina Mare im

Herzen des Naturparks „Podelta“, 70 km südlich von Venedig! Gemeinsam wollen wir

den Sommer beim Baden und kleinen Ausflügen genießen. Wir werden die Natur erleben,

mit Tretbooten übers Wasser schippern, mit dem Fahrrad die Gegend entdecken,

am Meer wandern und einen Ausflug nach Venedig machen. Der lange Sandstrand und

das Meer laden zum Baden, Sonne tanken und verschiedensten Aktivitäten ein. Außerdem

haben wir für ein buntes Spiel-, Sport, Ausflugs-, Abend-Programm vorbereitet

und wir werden jeden Tag gemeinsam ausklingen lassen. Wir freuen uns über jeden

der mitfährt um gemeinsam Sommer, Sonne, Strand zu genießen. Infos bei Kati Krüger

MitArbeiterKreis-Fortbildungswochenende

für alle ehrenamtlichen Jugendleiter der Kirchengemeinde

Erding vom 14.-16.06.2013 in Riederau am Ammersee

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Kein Kind verloren geben

Vortrag von Pater Shay Cullen am Mittwoch, 10. Juli, im Johanneshaus in Erding

Kinderprostitution ist ein besonders gemeines

Verbrechen. Einer der international

bekanntesten Vorkämpfer gegen

sexuellen Missbrauch von Jungen und

Mädchen ist der irische Pater Shay Collen.

Mehrfach wurde er dafür mit Menschenrechtspreisen

ausgezeichnet. Dem

Erdinger Weltladen-Verein ist es gelungen,

Pater Collen für einen Abendvortrag

am Mittwoch, 10. Juli im Johanneshaus

in Erding zu gewinnen. Der Weltladen vertreibt

Mango-Produkte, die von Cullens

philippinischer Hilfsorganisation PREDA

hergestellt werden, in deren Therapiezentrum

junge Menschen eine neue Existenzgrundlage

finden. Das Weltladen-Team

sieht PREDA als konkretes Beispiel, wie

Fair-Trade-Produkte der Durchsetzung

von Menschen- und Kinderrechten dienen.

Pater Collen kam vor 35 Jahren als Missionar

von Irland in die Philippinen.

Aufmerksam studierte er die Lebensbedingungen

der Menschen an seinem

Arbeitsort Olongapo City, einer Stadt, die

wegen des amerikanischen Militärstützpunktes

Subic Bay unter der grassierenden

Sexindustrie litt. Drogenmissbrauch

und HIV zerstörten die Familien. Nachtclubs

und Bordelle beschäftigten damals

schätzungsweise 16.000 Frauen und

Kinder als Prostituierte. Pater Collen erkannte

schnell, dass seine „Mission“ sich

der alltäglichen Probleme der Menschen

annehmen muss. Das christliche Evangelium

heißt für ihn „Kein Kind ist verloren“.

So lautet auch der Titel eines bewegenden

Buches, in dem er von den schweren

Konflikten erzählt, in die ihn sein Engagement

verwickelte.

Kampf gegen Sextourismus

Pater Cullen ist kein Einzelkämpfer. Für

sein Therapiezentrum holte er sich professionelle

psychologische Partner. Mit

ihnen gründete er eine Stiftung, die jungen

Menschen Genesung ermöglicht.

PREDA steht für „People’s Recovery Empowerment”.

Ziel ist es die Traumatisierung

von sexuell misshandelten Kindern

und Jugendlichen zu heilen. Zugleich

nahm Pater Cullen den gefährlichen, jedoch

erfolgreichen juristischen Kampf

gegen einen großen Menschhändlerring

auf. Politisch erreichte er schließlich, dass

der Militärstützpunkt geschlossen und in

einen Industriepark umgewandelt wurde,

wo heute ca. 50.000 Filipinos arbeiten.

Von dort kommen auch die Mangoprudukte,

die der Erdinger Weltladen in der

Maurermeistergasse 4 vertreibt.

Kinderschändern und Kinderhändlerringen

muss Einhalt geboten werden. Die

sexuelle Folter von Kindern muss aufhören.

Kinder brauchen Geborgenheit und

Schulbildung. Und Pater Cullen braucht

Hilfe.

Eine Abenteuerreise oder Frühling in Ungarn

Vertreter der Kirchengemeinde machten sich Mitte März auf, um sich in einem

kleinen Kreis in Bonyhad, Ungarn zu treffen. Wie soll die 20 jährige Partnerschaft

weitergehen? war die Frage, die bei diesem Treffen geklärt werden sollte. Doch

schon die Fahrt nach Ungarn wurde zum Abenteuer.

Von Gisela Jäckel

Wir, das sind Horst Potempa, Julius Pfeiffer,

Rüdiger Wendt, Erwin und Gisela

Jäckel, fahren als Abordnung des Partnerschaftskreises

für ein paar Tage nach

Ungarn in unsere Partnerstadt Bonyhad.

Gut gerüstet, pünktlich und gut gelaunt

geht es am Donnerstag früh bei etwas

verhaltenem Sonnenschein los. Kalt ist

es draußen - und im Gemeindebus. Während

Erwin fährt, forscht Rüdiger im Gebrauchsanweisungsheft,

wie die Heizung

schön warm für alle eingestellt werden

kann. Horst und Julius behalten die Jacken

an und die Mützen auf dem Kopf.

Sie frieren und frieren. Gisela, die auf der

letzten Bank nicht so sehr friert, weil abgehärtet,

hat eine Idee und gibt beiden

eine schöne knisternde Rettungsdecke

nach vorne. Gold oder Silber? - welche

Seite wärmt? Silber macht warm und so

sitzen beide eingewickelt, die goldene

Seite nach oben, zufrieden und allmählich

warm werdend, ab und zu knisternd und

raschelnd in ihren Sitzen. Hinreißend und

elegant schaut das aus.

Spiegelglatt

Das Wetter wird ab Wien von Kilometer

zu Kilometer schlechter. Schneetreiben

schaukelt sich zum Schneesturm hoch,

der Schnee kommt nur noch waagerecht

und die Autobahn wird spiegelglatt. Stau,

stopp und go. Wir kommen teilweise nur

im Schritttempo voran. Bis zur kleinen

Stadt Tatabanya, ca. 40 Kilometer vor

Budapest. Für die letzten 100 Kilometer

haben wir vier Stunden gebraucht. Die

Weiterfahrt nach Bonyhad (noch gute 200

km) ist nicht möglich. Julius, in Bonyhad

geboren, versteht ungarisch und übersetzt

die Durchsagen im Radio. Überall

Schneetreiben, lange Staus, die Autobahn

nach Süden, unsere Strecke, ist

gesperrt. In Tatabanya ergattern wir in

einem Hotel die letzten 5 Betten - die letzten!

Wir alle sind froh gelaunt, haben wir

doch ein sicheres Dach über dem Kopf,

warme Betten und noch dazu das Glück,

dass zehn Minuten nachdem wir die Abzweigung

von der Autobahn genommen

hatten, diese gesperrt wurde.

Gemütliches Frühstück am Freitag. Wetter?

Sehr stürmisch, aber es schneit nicht

mehr. In Tatabanya wurden Schulen für

Übernachtungen für die gestrandeten Autofahrer

zur Verfügung gestellt, auch Privatpersonen

nahmen Familien mit kleinen

Kindern auf. Aber die Autobahn M6 nach

Süden - nach Bonyhad - ist gesperrt. Und

nun? Wir übernachten weiter und sehen

dann am Samstag, ob wir nach Bonyhad

oder nach Erding fahren können.

Samstag, 16. März: Wir können nur nach

Bonyhad fahren. Die Autobahn nach Wien

ist wegen Schneeverwehungen und ineinander

verkeilter Autos gesperrt. In

Bonyhad angekommen, werden wir sehr

herzlich empfangen, alle sind froh, dass

wir gesund und munter unser Ziel erreicht

haben. Am Sonntag können wir auch

nach einer gemütlichen Kaffeerunde im

Gemeindehaus uns noch intensiv mit einer

sehr interessierten kleinen Gruppe gedanklich

austauschen. Am Montag kommen

wir nach einer guten Fahrt wieder in

Erding an. Es war ein Abenteuer und wir

hatten sehr viele Schutzengel.

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Das Klopfgespenst

Von Angelika D. Mühlbichler

Es klopfte im Kindergarten auf Burg Drachenfels.

Erst nur hin und wieder mal

und auch nie lange. Aber seit einiger Zeit

klopfte es immer dann, wenn die Kinder

sich zum Morgenkreis versammelten.

Wenn sie Musik machten, war es sogar

besonders schlimm. Die Kindergartenleiterin

Frau Lange hatte deshalb schon

wiederholt den Burgverwalter Herrn

Busch angerufen und der hatte erst die

Heizungsbauer und dann die Elektriker

kommen lassen, doch nichts hatte was

gebracht. Das Klopfen blieb. „Was könnte

es denn sein“, fragte Frau Lange, „langsam

nervt es gewaltig.“

„Ich weiß es auch nicht“, meinte Herr

Busch. „Es hört sich ganz nach einer

defekten Heizung an. Aber die Monteure

haben nichts gefunden. An der Elektrik

liegt es auch nicht. Ich weiß langsam

nicht mehr was ich noch machen soll.“

„Vielleicht ist es ja ein Gespenst“, seufzte

Frau Lange genervt. „Alt genug wäre die

Burg ja.“ Doris, die die ganze Zeit neben

Herrn Busch, ihrem Papa, gestanden

hatte, schüttelte den Kopf. „Es gibt keine

Gespenster, das sind nur Geschichten

und Märchen“, sagte sie im Brustton der

Überzeugung. „Meinst du?“, Frau Lange

schüttelte lächelnd den Kopf, „wer weiß

das schon so genau.“ „Ich weiß das so

genau“, meinte Doris. „Ich bin immerhin

schon fünfdreiviertel Jahre alt und ein

Vorschulkind. Da glaubt man so einen

Unsinn nicht mehr.“ Sie drehte sich auf

dem Absatz um und ging hinaus zu dem

großen steinernen Drachen, der mitten im

Burghof lag. Sie kletterte auf seinen Rücken

und streichelte ihm über den Kopf:

„Ich wohne jetzt seit fünf Jahren hier und

mir ist noch nie ein Geist begegnet. Dir

etwa?“ Der Drache gab keine Antwort.

„Dachte ich mir“, lachte Doris und gab

ihm einen Klaps zwischen seine Steinohren.

Am Abend ging sie mit ihrer Mama in den

Seitenflügel der Burg, in der der Kindergarten

untergebracht war. Frau Busch

sah dort regelmäßig nach dem Rechten.

Doris liebte es alleine in ihrer Gruppe zu

sein, da konnte sie ungestört mit den

Magnetbausteinen spielen. Untertags

musste sie die mit den anderen Kindern

teilen und konnte nicht in Ruhe ihre technischen

Konstruktionen bauen. Jetzt am

Abend war da niemand. Sie war total

vertieft in die Konstruktion eines hohen

Turms, als sie plötzlich so ein komisches

Gefühl hatte. Als ob doch jemand da war.

Aber da war niemand. Oder doch, da

auf der Treppe zur Galerie, Doris war sicher,

dass da jemand war. Sie stand auf

und schlich die Treppe hoch. Ihre ältere

Schwester hätte jetzt sicher die Mama

geholt, doch Doris war nicht ängstlich.

Wer sollte schon hier sein? Das Tor war

zu und die Eingangstür zum Kindergarten

auch. „Wahrscheinlich ist es nur Frankenstein

der Kater“, dachte sie, „er macht

sich sicher wieder einen Spaß draus hier

herumzuschleichen“. „Frankenstein“, rief

sie! „Frankie wo bist du? Komm raus, du

bist umstellt.“ Doch Frankenstein rührte

sich nicht. „Nun komm schon Frankenstein,

ich weiß, dass du da bist.“ Doch es

rührte sich immer noch nichts. „Na dann

eben nicht“, dachte sie und wollte schon

wieder runter in den Gruppenraum gehen,

als sie schon wieder meinte etwas gesehen

zu haben. Ein grauer Schatten, dem

ein kühler Luftzug folgte, zog an ihr vorbei

zur Treppe. „Bleib stehen, wer immer du

bist“, rief sie laut und warf mit dem Magnetbaustein

in Richtung Treppe. Er polterte

laut die Stufen hinunter, und als er

gerade die letzte erreicht hatte, wurde der

graue Schatten dichter und Doris sah…

ein GESPENST. Es musste ein Gespenst

sein, denn es sah genauso aus, wie die

Geister aus Tüllstoff, die sie letzte Woche

gebastelt hatten. „W..we..wer..bist de..

denn du“, stotterte Doris erschrocken.

„D..du ka..kannst mich sehen“, stotterte

das Gespenst zurück. „Klar kann ich dich

sehen, du siehst aus wie ein Bettlaken

mit Armen und einem Gesicht“, rief Doris.

„Du kannst mich tatsächlich sehen, wie

schön, wie wunderbar“, jubelte das

Gespenst. „Endlich nach hundert Jahren

sieht mich mal wieder jemand.“ „Was ist

daran so toll“, wollte Doris wissen. „Wenn

mich jemand sieht, dann kann ich an seinem

Leben teilnehmen.“ Das Gespenst

sah hoffnungsvoll aus. „Paperlapap“,

rief Doris. „Ich glaub dir kein Wort. Du

bist kein Gespenst, es gibt nämlich keine.

Sicher bist du Luca, der doofe Sohn

von der Putzfrau. Meine große Schwester

sagt, dass du nur Unsinn im Kopf hast.

Na warte, dir geb ich gleich einen Geist“,

schrie Doris und stürmte nach vorn die

Hände ausgestreckt, um ihm das Laken

herunterzureißen. Doch oh Schreck, die

Hände gingen hindurch, und weil sie so

viel Schwung drauf hatte, sie gleich mit.

Sie rutschte auf dem Teppich in der Puppenecke

aus und setzte sich unsanft auf

den Hosenboden. „Aua“, jammerte sie.

„Also echt, ich dachte ein Mädchen, das

immer so viel weiß im Morgenkreis, weiß

auch, dass das bei Geistern nicht funktioniert.

Außerdem heiße ich nicht Luca,

sondern Gisbert.“ Gisbert schüttelte den

Kopf. „Woher weißt du denn über unseren

Morgenkreis Bescheid?“ Doris rieb sich

den Po. „Na, woher wohl, wer denkst du

denn klopft da die ganze Zeit?“ Wieder

schüttelte das Gespenst den Kopf. „Das

warst du, du warst das Klopfgespenst?“

Jetzt schüttelte Doris den Kopf.

„Klar, wer denn sonst? Ich hatte doch die

Hoffnung, dass mich jemand bemerkt

und ich bei eurem Mittelalter-Sommerfest

mitmachen kann. Da habt ihr doch alle

solche Kleider an wie ich vor siebenhundert

Jahren. Da falle ich gar nicht auf.

„Willst du da mit diesem Bettlaken auftreten,

als Burggeist oder was?“ lachte Doris.

„Nein, da sehe ich anders aus, so wie

im 16. Jahrhundert als ich lebte.“ „Und

wie hast du da ausgesehen“, wollte Doris

wissen. „Lass dich überraschen“, tat

Gisbert geheimnisvoll und verschwand im

Fußboden.

Drei Tage später fand

das Mittelalterfest im

Kindergarten auf Burg

Drachenfels statt. Der

Mittelalterverein Communitas

Ardeoingas

hatte ein großes Zeltlager

aufgebaut und

auch sonst war einiges

geboten. Von der

Schmuckschmiede bis

zum Wurfdrachen, von

Ledersäckchennähen

bis Edelsteinesuchen war alles vertreten.

Es wurden von den Kindern mittelalterliche

Tänze aufgeführt und Musik gemacht.

Es gab Gaukler und Geschichtenerzähler.

Auch im Bogenschießen und Lanzenstechen

konnte man sich versuchen. Doris

fand alles hochspannend, aber am spannendsten

war, ob sie Gisbert wohl erkennen

würde. Als sie mit ihrer Gruppe gerade

den einstudierten Tanz aufführten, war

er plötzlich neben ihr. Mit weißem Leinenhemd,

engen Lederhosen, kurzen Stiefeln

und einem grünen Lodenwams. Gisbert

begleitete sie den ganzen Nachmittag,

war der beste beim Bogenschießen und

Lanzenstechen - und machte auch alle

anderen Spiele mit. Ein rundherum schönes

Fest fand nicht nur Doris.

Am Abend, als Doris schon im Bett lag,

stand Gisbert plötzlich neben ihr. „Das

war sehr schön“, sagte er. „Das finde ich

auch, sind wir jetzt Freunde für immer“,

fragte Doris. „Ja, solange du es möchtest.“

lächelte Gisbert und verließ ihr

Zimmer, wie er gekommen war, durch die

Wand.

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Herzliche Einladung

6. - 28. Juli 2013

Fotoausstellung

Jürgen Bickhardt „Strukturen“

Mit Bilderverkauf zu Gunsten des

Evangelischen Orgelbauvereins Erding

Öffnungszeiten:

Samstag, 07.07, 14.07., 21.07. und 27.07.

16.00 -19.00 Uhr

Sonntag, 7.07., 14.07.m 21.07. und 28.07.

9.00 Uhr – 10.00 Uhr

Eröffnung; 6.07.2013, 19.00 Uhr

Freitag, 12. Juli 2013

Spaziergang durch das

Evangelische Erding

Treffpunkt: 18.00 Uhr am Rathaus Erding

Ende: gegen 21.00 in der Erlöserkirche

Erding

Samstag, 13. Juli 2013:

Kirchennacht

21.00 Uhr: Rückblick

Tanzimprovisation von Geli Riechert (Tanztheater

offandsichtlich)

22.00 Uhr: Aus Klängen werden Bilder -

Bilder werden Klänge

Virtuelle und visuelle Orgelklänge

Carmen Jauch – Orgel

23.00 Uhr: Feuershow

Zirkusgruppe Freising

24.00 Uhr: Nachtgebet

Sonntag, 14. Juli 2013

10.30 Uhr: Festgottesdienst

Predigerin: Verena Übler

Musikalische Gestaltung durch Kantorei

und Ökumenischen Bläserkreis

gleichzeitig: Kindergottesdienst

Anschließend Gemeindefest

mit Quiz, Schminkstation, Orgelführung

für Kinder (13.00 Uhr),

englische und und französische Chormusik

(14.00 Uhr)

15.00 Uhr: Möglichkeit zur Besichtigung

Altenerdings (15.00 Uhr)

Vorschau:

8.-24. November

Ausstellung: Ein Koffer für die letzte Reise

Wichtiges in Kürze

Am 26. Juni feiert ein langjähriges Gemeindemitglied

einen besonderen Geburtstag.

Herdana von Fraunberg sen.

wird 100 Jahre alt. Die Kirchengemeinde

gratuliert ganz herzlich und wünscht Gottes

Segen zu diesem Tag!

Wer fährt mit? Auch dieses Jahr gibt es

wieder den gemeinsamen Ausflug der

Senioren. Er findet statt am 19.06.2013

und geht nach Kelheim/Riedenburg. Gäste

sind herzlich willkommen. Bitte bei Familie

Jäckel melden. Tel. 08122/14598.

Bei der Frühjahrssammlung für das Diakonische

Werk wurden 1560,66 Euro

gespendet. Mit dem Ertrag werden Projekte

der Familienarbeit gefördert. Die

Konfirmanden und Konfirmandinnen

sammelten davon 448,66 Euro für diakonische

Unterstützungen der Kirchengemeinde.

Beim Weltgebetstag der Frauen am

Freitag, 1. März, wurden in Hörlkofen 390

Euro und in Erding/Langengeisling 451,07

Euro für die Projekte des Weltgebetstages

gespendet. Wir danken allen Frauen für

das große Engagement.

Der Partnerschaftskreis der Kirchengemeinde

fährt dieses Jahr zu einem Besuch

der evangelische Partnergemeinde

nach Bonyhad, Ungarn. Die Fahrt

geht vom 25. -28. Juli 2013. Interessenten

sind herzlich eingeladen die Partnergemeinde

und die vielen freundlichen

Menschen dort kennenzulernen. Anmeldung

im Pfarrbüro 08122/9998090 oder

über Horst Potempa 08122/15671.

Im Stadtgebiet Erding sind ca. 130 Asylbewerber

untergebracht. Darunter viele

Jugendliche und junge Erwachsene. Einen

Deutschkurs erhalten sie erst, wenn

sie ein Jahr in Deutschland sind. Für die

schulpflichtigen unter Ihnen besteht Berufsschulpflicht.

Dies geht aber nur mit

ausreichenden Deutschkenntnissen. In

einem sechsmonatigen Intensivdeutschkurs,

der von der evangelischen Diakonie

zusammen mit der katholischen Caritas

angeboten wird, sollen 10 bis 12 Teilnehmer

diese erlangen. Zusätzlich engagieren

sich bei der Durchführung des Kurses

ehrenamtliche Helfer in Sprachtrainingsgruppen.

Informationen bei Werner-Malte

Hahn vom Diakonischen Werk in Erding

unter der Telefonnummer 08122 /228 68

51.

Wenn Behördengänge, das Ausfüllen von

Formularen und Anträgen zur unüberwindbaren

Hürde werden, dann stehen

ausgebildete ehrenamtliche Ämterlotsen

zur Seite. Alle Personen, die bei der

Beschaffung von Unterlagen oder bei Antragstellungen

Unterstützung benötigen,

können sich an die Ämterlotsen wenden.

Sie sind Vermittler zwischen Behörden

und Betroffenen, unterliegen der Schweigepflicht

und helfen kostenfrei. Wer an der

kommenden Ämterlotsen-Schulung im

Herbst 2013 teilnehmen möchte oder die

Hilfestellung in Anspruch nehmen möchte,

meldet sich bitte bei Beate Drobniak

unter der Telefonnummer 08161/147079.

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Evang.-Luth. Pfarramt Erding

www.ev-kirche-erding.de

Dr.-Henkel-Str. 10, 85435 Erding

Pfarrsekretärinnen:

Sabine Dolecek, Jutta Wegener

Tel. 999 80 90; Fax 999 80 99

eMail: pfarramt@ev-kirche-erding.de

Mo., Di. und Fr.: 9 – 12 Uhr

Do.: 9 – 12 und 14.30 – 17.30 Uhr

mittwochs geschlossen

Christuskirche Erding

Dr.-Henkel-Str. 8, 85435 Erding

Pfarrer Daniel Tenberg

Tel. 999 80 961; Fax 999 80 99

Daniel.Tenberg@ev-kirche-erding.de

Gemeindezentrum Altenerding

Wendelsteinstr. 12-14, 85435 Erding

Pfarrer Martin Schwenk

Wendelsteinstr. 16, 85435 Erding

Tel. 5 43 86, Fax 94 59 55

martinschwenk@channelms.de

Erlöserkirche Erding-Klettham

Friedrichstr. 11

Pfarrerin Andrea Oechslen

Wachinger Str. 7, 85435 Erding

Tel. 180 94 67, Fax 180 94 68

andrea.oechslen@ev-kirche-erding.de

Oberding und Moosinning, Berglern,

Bockhorn, Eitting, Fraunberg

Pfarrer Bernd Reichert

Landshuter Str. 19, 85435 Erding

Tel: 180 0501

reichertbernd@yahoo.de

Kontakte

Heilig-Geist-Stift

Pfarrerin im Ehrenamt Annegret Sadewasser

(NUR NOCH BIS JUNI!)

Tel. 999 600, a.sadewasser@web.de

Dipl.-Religionspädagogin

Kati Krüger, Tel. 1 777 407

Kati-Krueger@web.de

Kirchenmusikerin

Carmen Jauch Tel. 1 77 70 82

mobil: 01 79 - 591 58 54

mail@carmen-jauch.de

Vertrauensfrau Kirchenvorstand

Elke Fischer, Tel. 47 79 30, Fax: 56 73 35

Evangelischer Kindergarten

Lange Feldstr. 54, Leitung Petra Schmidt

Bürozeit: Mo.+Mi. 13-15, Di. 13-14 Uhr

Tel. 901778 und 228546; Fax 228547

Diakonie

Malte Hahn, Tel. 228 68 51

Friedrichstr. 11, Erding

e-mail: kasa@diakonie-erding.de

Mo 10 - 12 Uhr

Do 14 - 15 Uhr und nach Vereinbarung

Jugendcafé BARche Noah

im Gemeindezentrum Altenerding

Wendelsteinstr. 12-14

Freitags & Sonntags 19 - 24 Uhr

Evangelische Militärseelsorge

Militärdekanin Dr. Barbara Hepp

Tel. 089 600 427 23,

barbara.hepp@unibw.de

Weltladen

Maurermeistergasse 4, 85435 Erding

Tel. 945 58 72, Öffnungszeiten:

Mo. - Sa. 9.30-13 Uhr,

Mo, Di, Do & Fr. 14.30-18 Uhr

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