Presseheft HFF 2008 - Hachenburger Filmfest

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Presseheft HFF 2008 - Hachenburger Filmfest

Presseheft der Pressekonferenz vom

01. August 2008

I


Das Presseheft des

des Neuen Deutschen Films 2008

im Überblick:

1. Ziel/ Hintergrund des Filmfestes

2. Die Wettbewerbe im Überblick

3. Die Filme in den Wettwerben

4. Informationen zu den Filmen

5. Wer kommt zum Filmfest?

6. Jan Josef Liefers am 23. August 2008

7. Premierenabend/ Galaabend

8. Wichtige Daten des Filmfestes

9. Kontakt/ Ansprechpartner

II


1. Ziel/ Hintergrund des Filmfestes

Sehr geehrte Damen und Herren,

Aufgrund des großen Erfolgs und der begeisterten Rückmeldungen von Publikum,

Filmschaffenden und Sponsoren, wird es auch in diesem Jahr zum zweiten Mal nach

2007 ein Filmfest des Neuen Deutschen Films in Hachenburg geben. Das Ziel der

Veranstalter ist es dieses Festival zu einem jährlich herausragenden filmkulturellem

Ereignis für das nördliche Rheinland-Pfalz zu machen.

Vom 24. bis 30. August 2008 werden in Hachenburg als dem größten

Kinostandort des nördlichen Westerwaldes eine Woche lang hervorragende neue

deutsche Filme gezeigt. Möglich geworden ist dies durch die Unterstützung des

Kultursommers Rheinland-Pfalz, der Stadt und Kulturzeit Hachenburg, des Filmkult

e.V. Neitersen und des Hauptsponsors Westerwald Bank eG.

Die Initiatoren Uli Hüsch, Wilma Hüsch und Karin Leicher, Betreiber des Kinos

CINEXX in Hachenburg und des Programmkinos Wied Scala in Neitersen, haben sich

ein Ziel gesetzt:

„Wir möchten wieder ein Forum für besonders wertvolles aktuelles Kino anbieten,

teilweise mit Previews vor Bundesstart, auf dem sich das Publikum mit neuen

deutschsprachigen Filmen für alle Altersgruppen auseinandersetzen und den

Filmemachern direkt begegnen kann.“

Die Aufmerksamkeit für die deutsche Filmkultur, besonders der jungen Generation,

soll geweckt werden. Der Schwerpunkt liegt daher noch stärker als beim

vergangenen Filmfest auf dem Jugendkino. Zusätzlich wurde die neue Filmreihe

„besonders wertvoll 12+“ für die 12-16jährigen geschaffen.

Die Jurys für alle drei Jugendfilm-Wettbewerbe setzen sich jeweils aus Schüler/innen

von Haupt- und Realschulen, sowie Gymnasien verschiedener Orte zusammen,

wodurch der überregionale Anspruch des Festivals deutlich wird.

Ein starkes Anliegen der Sponsoren ist es, den Kindern und Jugendlichen die

Möglichkeit zu geben die anspruchsvollen und altersgerechten Filme auf dem

Hachenburger Filmfest verfolgen zu können. Daher wird der Bus-/Bahntransfer der

Schulklassen zu den täglichen Vorstellungen des Jugendprogramms in diesem Jahr

erstmalig von den Partnern Westerwald Bank eG und Cummins bezuschusst.

Schon das 1. Hachenburger Filmfest hat bewiesen: Der Kinostandort CINEXX ist mit

seinen 5 Kinosälen, mit der entsprechenden Bühnen- und Projektionstechnik, wie

auch mit dem stimmungsvollen und einladenden Foyer ein optimaler

Veranstaltungsort für eine solches Event.

Freuen Sie sich mit uns auf ein unvergessliches Hachenburger Filmfest 2008!

III


2. Die Wettbewerbe im Überblick:

„Der Goldene Löwe“

Publikumspreis der Stadt Hachenburg

Im Wettbewerb um den „Goldenen Löwen“ wird großes nationales Kino gezeigt, neue

Filme vor Bundesstart. Filme, die für die große Leinwand gemacht sind und das

Zeug haben, ein breit gefächertes Publikum zu begeistern.

• Dotiert mit einer Skulptur

• Langfilmwettbewerb

• Jury: Kinopublikum

„Der Silberne Löwe“

Forum Nachwuchsfilmer

interessiert sich für die thematischen und ästhetischen Tendenzen im einheimischen

Filmschaffen und stellt das jeweils Neueste aus der deutschen Filmlandschaft vor. Im

Forum gibt es aufwühlendes, noch nie da gewesenes und auch sperriges Kino zu

entdecken.

• Dotiert mit einer Skulptur und 3.500 Euro

• Jury: Mitglieder aus Presse, Kulturpolitik und der Kinobranche

„Der Kleine Löwe“

Kinderkritikerpreis Deutsches Kinderkino

• dotiert mit einem kleinem Löwen und 500 Euro

„Der Junge Löwe“

Jugendkritikerpreis 16+ | Besonders wertvoll

• Dotiert mit 500 Euro

„Der Junge Löwe“

Jugendkritikerpreis 12+ | Besonders wertvoll

• Dotiert mit 500 Euro

„DOK-Film“

In dem ganz besonderen Kategorie „DOK-Film“ bewerben sich Dokumentarfilme, die

auch Schulklassen zur Verfügung stehen.

• Dotiert mit einer Skulptur und 1.000 Euro

IV


3. Die Filme in den Wettbewerben (Stand 22.07.08)

Goldener Löwe

- Die Entdeckung der Currywurst

- Friedliche Zeiten

- Der Mond und andere Liebhaber

- Nur ein Sommer

- Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

- Wolke 9

Silberner Löwe:

- Morscholz

- Die Eisbombe

- Pizza und Marmelade

- Die Dinge zwischen uns

- Nacht vor Augen

- Das Fremde in mir

DOK-Film

- Lenin kam nur bis Lüdenscheid

- Eisenfresser

- Über Wasser

- Football Undercover

- Der rote Elvis

Kleiner Löwe

- Karo und der liebe Gott

- Stella und der Stern des Orients

- Mondscheinkinder

- Mozart in China

Junger Löwe 12+

- Leroy

- Was am Ende zählt

- Meer is nich

- Meine Mutter, mein Bruder und ich!

Junger Löwe 16+

- Beautiful Bitch

- Chiko

- Mein Freund aus Faro

- Autistic Disco

V


4. Informationen zu den Filmen - Goldener Löwe

Goldener Löwe

Die Entdeckung der Currywurst

Im Frühjahr 1945 lernt Lena Brücker den zum „Endkampf an der Heimatfront“

abkommandierten Marinesoldaten Hermann Bremer kennen. Nach einer Liebesnacht

bietet die wesentlich ältere Frau dem jungen Mann ein Versteck in ihrer Wohnung

an. Während Lena ganz in ihrer neuen Leidenschaft aufgeht, leidet Hermann unter

der Isolation. Aus Angst, ihren Liebhaber zu verlieren, verschweigt Lena ihm die

Kapitulation...

D 2007, FSK ; 106 Min.

Regie: Ulla Wagner; Darsteller: Alexander Khuon, Barbara Sukowa, Wolfgang Böck

Friedliche Zeiten

Deutschland in den 60er Jahren: Die Familie Striesow ist aus der DDR geflohen. Sie

haben ihren Besitz zurückgelassen, doch das Chaos in der Familie haben sie

mitgenommen. Mutter Irene hat immer Angst, besonders vor Zweitfrauen. Manchmal

geht Vater Dieter abends weg. Dann will die Mutter sterben. „Keine Angst, Kinder“,

sagt sie, „ich nehme euch mit.“ Wenn die Kinder Ute, Wasa und Flori dann im Bett

liegen, denken sie darüber nach, wie sich genau das verhindern ließe – das und der

dritte Weltkrieg...

D 2007/2008; FSK 6; 97 Min.

Regie: Neele Leana Vollmar; Darsteller: Katharina Schubert, Oliver Stokowski, Nina

Monka, Leonie Charlotte Brill, Tamino Wecker

Der Mond und andere Liebhaber

Hanna will nicht viel vom Leben - Sie will alles. Nachdem ihre Parfümerie Pleite

gegangen ist, hält sie sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, träumt von großen

Reisen und stürzt sich schließlich in eine unglückliche Liebesaffäre.

Die Geschichte einer Frau, für die es nichts Besseres gibt, als am Leben zu sein und

dabei gut zu riechen.

D 2007/2008, FSK 12; 101 Min.

Regie: Bernd Böhlich; Dasteller: Katharina Thalbach, Fritzi Haberlandt, Birol Ünel,

Steffen Scheunemann

VI


4. Informationen zu den Filmen - Goldener Löwe

Nur ein Sommer

Eine romantische Komödie um Eva, eine arbeitslose ostdeutsche Mutter, die als

Sommeraushilfe auf einer Schweizer Alm landet. Dort trifft sie nicht nur auf

naseweise Kühe, sondern auf einen heiratswütigen Senn und auf einen flotten

Schwarzarbeiter vom Balkan, der gerne einen deutschen Pass hätte. Als auch noch

überraschend Evas Freund anreist, ist das Chaos komplett.

D 2006/2008, FSK 0; 97 Min.

Regie: Tamara Staudt; Darsteller: Anna Loos, Stefan Gubser, Steve Wrzesniowski,

Robert Höller, Dieter Stoll

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

Als sich der 26jährige, coole Videospieldesigner Robert in die um einiges ältere,

alleinerziehende Schnellreinigungs-Angestellte Monika verliebt, gerät sein Leben

völlig aus den Fugen. Während er die Liebe entdeckt, entdeckt sein Vater verspätete

Jugendlichkeit, seine Mutter poetische Neigungen, seine lesbische Schwester ihren

Kinderwunsch und sein bester Freund die Tücken der Kontaktanzeigenwelt.

Ein bunter Reigen über die möglichen und unmöglichen Spielarten der Liebe.

D 2007; FSK 12; 102 Min.

Regie: Leander Haussmann; Darsteller: Tom Schilling, Maruschka Detmers, Christian

Sengewald, Marlen Diekhoff

Wolke 9

Inge geht auf die 70 zu, aber fühlt sich wie 17. Sie hat sich verliebt. Karl wird bald

80. Es ist Leidenschaft. Es ist Sex. Dass ihr das noch einmal passiert, hätte sie nicht

gedacht. Ihren Mann Werner stößt dies völlig vor den Kopf: Nie hätte er geahnt, dass

seine Frau sich so impulsiv wie ein junges Mädchen in eine neue Liebe stürzen

könnte. Als sie ihn schließlich sogar verlässt, bricht für Werner eine Welt zusammen.

D 2008; FSK 12; 98 Min.

Regie: Andreas Dresen; Darsteller: Horst Rehberg, Ursula Werner, Horst Westphal,

Steffi Kühnert

VII


4. Informationen zu den Filmen - Silberner Löwe

Silberner Löwe

Morscholz

Der mit dem Regieförderpreis des Deutschen Films prämierte Kinofilm zeigt das

Leben von acht Menschen im saarländischen Dorf Morscholz. Er präsentiert weniger

eine Geschichte, als einen Zustand. Es geht um Dirk. Liebe, Trauer. Es geht um

Diane, Bernd, Fabienne, Michel, Gertrud, Flipper und Oma Josefine. Eine Familie.

Kann man verlernen, glücklich zu sein?

Muss man Glück üben, trainieren wie einen Sport?

D 2008; FSK noch nicht bekannt; 110 Min.

Regie: Timo Müller; Darsteller: Laurens Walter, Hiltrud Lichthardt, Josefine Behres

Die Eisbombe

Tom ist Lehrerkind, Regenphobiker und Neurotiker, seine Gesundheit das ständige

Experimentierfeld einer überängstlichen Familie. Denn die Schuhmann-Weils sind

radikale Verfechter von Umweltschutz, Naturkost und viel Bewegung. Die Situation

eskaliert, als ein mysteriöser, stinkender, 30kg schwerer Eisklotz in das Haus

einschlägt. Trotz Wehwehchen und Neurosen entbrennt ein erbitterter Kampf um

Freiheit, Liebe und Selbstbestimmung.

D 2008; FSK ; 95 Min.

Regie: Oliver Jahn; Darsteller: Eike Weinreich, Katharina Schüttler, Karoline Eichhorn

Pizza und Marmelade

Der junge Architekt Florian steht kurz vor der Erfüllung seines Traums: Er betreut

sein erstes großes Projekt. Da stürzt sich ein Kollege vom Dach. Selbstmord. Das

Architekturbüro ist pleite. Florian hat auf Pump gelebt, und das rächt sich nun, als

sein kreditwürdiges Leben zerplatzt wie eine Seifenblase. Er muss als Pizza-Kellner

arbeiten und in ein heruntergekommenes Wohnviertel umziehen – ein Crashkurs

über die andere Seite des Lebens.

D 2007; FSK ; 93 Min.

Regie: Oliver Dieckmann; Darsteller: Max von Thun, Stefanie Stappenbeck, Helmfried

von Lüttichau, Clelia Sarto, Michael Hanemann

VIII


4. Informationen zu den Filmen - Silberner Löwe

Die Dinge zwischen uns

Als Myriam erfährt, dass ihr Mann Bernd regelmäßig ein Bordell besucht, reagiert sie

anders als erwartet: Sie beschließt, seine Faszination verstehen zu lernen, und begibt

sich selbst in ein Bordell, um dort heimlich zu arbeiten. Myriam verliert sich in einer

fremden Zwischenwelt, die ihr schnell immer vertrauter wird...

Das Porträt einer Frau, die einen ungewöhnlichen Weg beschreitet, um ihr Leben

wieder ins Lot zu bringen.

D 2007; FSK noch nicht bekannt; 90 Min.

Regie: Iris Janssen; Darsteller: Daniela Wutte, Christoph Jacobi, Antje Widdra

Nacht vor Augen

Der Bundeswehrsoldat David kehrt aus Afghanistan zurück und wird freudig

empfangen, doch schnell ist klar, der Mann ist nicht mehr der gleiche. Warum

behandelt er seinen 7-jährigen Halbruder so rüde, will ihm Härte ein- und die Angst

austreiben? Warum kann David sich nicht mehr anfassen lassen, ist impotent, nässt

ins Bett? Warum schläft er nicht, und wer ist die verschwommene Figur, die in seinen

Träumen bei ihm auf der Bettkante sitzt?

D 2008; FSK noch nicht bekannt; 91 Min.

Regie: Brigitte Maria Bertele; Darsteller: Hanno Koffler, Petra Schmidt-Schaller, Jona

Ruggaber

Das Fremde in mir

Rebecca und Julian erwarten voller Freude ihr erstes Kind. Als Rebecca einen

gesunden Jungen zur Welt bringt, scheint ihr Glück perfekt. Doch statt Liebe für ihr

Kind zu empfinden, fühlt sie sich hilflos und verzweifelt. Das Baby ist ihr völlig fremd.

Sie ist nicht in der Lage, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Langsam wächst in ihr

die Angst, zur Gefahr für ihr eigenes Kind zu werden...

D 2007; FSK noch nicht bekannt; 99 Min.

Regie: Emily Atef; Darsteller: Susanne Wolff; Johann von Bülow, Hans Diehl

IX


4. Informationen zu den Filmen – DOK-Film

DOK-Film

Lenin kam nur bis Lüdenscheid – Meine kleine deutsche Revolution

Leicht ironischer Dokumentarfilm nach dem autobiografischen Buch von Richard

David Precht. Geschildert wird Prechts Kindheit und Jugend, der in den 1970er

Jahren in einem radikal linken Elternhaus in Solingen lebte. Amerikanische Comics

sind tabu, und im Zuge des Vietnam-Protests adoptiert die Familie zwei

vietnamesische Waisen. Die DDR ist ein Traumland und die Kinder versuchen, der

kapitalismuskritischen Weltsicht ihrer Eltern nachzueifern – wenngleich der familiäre

Verzicht auf Coca Cola und Farbfernsehen ihnen doch zu schaffen macht.

D 2007; FSK 12; 88 Min.

Regie: André Schäfer

Eisenfresser

Dokumentarfilm über das Schicksal von Saisonarbeitern in Bangladesch. Alljährlich

kommt es in dem Land zu Hungersnöten, die immer mehr Bauern zwingen, ihre

Heimatdörfer zu verlassen als Saisonarbeiter Geld zu verdienen. Auf den riesigen

Schiffsabwrack-Werften finden sie schlecht bezahlte, überaus anstrengende und

gefährliche Jobs, bei denen sie von Hand ausgemusterte Tanker und Containerschiffe

zerlegen müssen – Schiffe, die vor allem aus den reichen Industrieländern stammen.

D 2007; FSK 6; 85 Min.

Regie: Shaheen Dill-Riaz

Über Wasser

Wasser ist in allen drei Kapiteln des Films elementarer Bestandteil des Alltags, des

Lebens und des Überlebens.

Während in Bangladesch ganze Familien vor den Fluten fliehen müssen, ist das

Wasser der ehemaligen Hafenstadt Aralsk ganz verschwunden. Wo einst der Aralsee

plätscherte, ist nun Wüste, in der liegen gebliebene Schiffe vor sich hin rosten. In

Kibera, dem größten Slum in Nairobi, regeln inoffiziell agierende Wasserhändler die

Versorgung, und nur wer Geld hat, kann sich genug Wasser zum Leben leisten.

Lux./Öst. 2007; FSK 0; 82 Min.

Regie: Udo Maurer

X


4. Informationen zu den Filmen – DOK-Film

Football Under Cover

Die iranische Frauenfußball-Nationalmannschaft hatte noch nie einen Gegner, da

ihnen öffentliche Spiele vom Staat untersagt werden. Umso überraschter sind sie, als

sie Nachricht von der Berliner Amateurmannschaft BSV Al-Dersimspor bekommen,

die in den Iran kommen will, um bei einem offiziellen Freundschaftsspiel gegen sie

anzutreten. Doch bevor das Spiel stattfinden kann, müssen es die Mannschaften

zunächst mit den iranischen Behörden aufnehmen. Ein Kampf gegen Windmühlen

und für die Freiheit beginnt.

D 2008; FSK 0; 86 Min.

Regie: Ayat Najafi, David Assmann

Der rote Elvis

Der amerikanische Sänger und Schauspieler Dean Reed, in der westlichen Welt

weitgehend ignoriert, wurde zur Zeit des Kalten Kriegs in Südamerika und den

Ostblockländern als internationaler Superstar gefeiert. Dean Reed war ein politischer

Idealist, der die einfache Unterhaltung liebte, ein Showman, der in der DDR lebte,

ein Frauenheld, der die große Liebe suchte und im Sozialismus die Erfüllung seiner

gesellschaftlichen Utopie gefunden zu haben glaubte.

D 2006; FSK 6; 90 Min.

Regie: Leopold Grün

XI


4. Informationen zu den Filmen – Kleiner Löwe

Kleiner Löwe

Karo und der Liebe Gott

Nach der Trennung ihrer Eltern beschwert sich die 8-jährige Karo beim Lieben Gott,

den sie in einem unwirschen Zyniker in der Nachbarwohnung zu erkennen glaubt. Ihr

fester Glaube an ihn zwingt den Mann immer weiter in seine göttliche Rolle. Er

versucht, ihr zu helfen, die Eltern wieder zusammenzubringen und lehrt sie dabei,

was im Leben wirklich zählt.

Berührend und nachdenklich, entzückend und niemals kitschig.

A 2005/2006; FSK 6; 94 Min.

Regie: Danielle Proskar; Darsteller: Resi Reiner, Branko Samarovski

Stella und der Stern des Orients

Die 10-jährige Stella stöbert auf dem Dachboden der Familienvilla herum, als für sie

eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit beginnt. Sie begegnet ihrer

zukünftigen Urgroßmutter Clementine und deren Bruder Gustav, doch die beiden

haben große Sorgen: Um die Schulden ihres Vaters zu begleichen, müssen sie den

Diamanten „Stern des Orients“ finden. Und um Mitternacht muss Stella in ihre Zeit

zurückkehren...

D 2005/2008; FSK 6; 90 Min.

Regie: Erna Schmidt; Darsteller: Laura Berschuk, Hanna Schwamborn, Julius Römer,

Gabriela Maria Schmeide, Tim Wilde

Mondscheinkinder

Der 6-jährige Paul ist ein Mondscheinkind: Er verträgt kein Sonnenlicht. Jeden Tag

wartet Paul in der abgedunkelten Wohnung ungeduldig auf seine12-jährige

Schwester Lisa. Sie erfindet für ihn Geschichten und ist für ihn da, in der Schule ist

sie deshalb eine Außenseiterin. Doch als sie sich in Simon verliebt, verschlechtert sich

Pauls Zustand...

Eine anrührende Darstellung einer Geschwisterbeziehung, der ersten Liebe und des

Sterbens.

D 2005; FSK 0; 90 Min.

Regie: Manuela Stacke; Darsteller: Leonie Krahl, Lucas Calmus, Lucas Hardt, Rente

Krößner, Walter Kreye

XII


4. Informationen zu den Filmen – Kleiner Löwe

Mozart in China

Danny und Li Wei, zwei zehnjährige Buben aus Salzburg, beschließen die

Sommerferien bei Li Weis Großvater auf der südchinesischen Insel Hainan zu

verbringen. Mozart, eine Puppe aus dem Salzburger Marionettentheater, erwacht in

der Nacht zum Leben, schleicht sich heimlich in Dannys Koffer und fliegt nach China

mit. Mit Mozarts Hilfe gelingt es den Kindern im letzten Moment eine Katastrophe

abzuwenden.

A 2007/2008; FSK 0; 94 Min.

Regie: Bernd Neuburger, Nadja Seelich; Darsteller: Kaspar Simonischek, Marco Yuan,

Ming Mei Quan, Biao Wang, Peter Simonischek, Brigitte Karner, Maria Hofstätter

XIII


4. Informationen zu den Filmen – Junger Löwe 12+

Junger Löwe 12+

Leroy

Mit viel Humor und Ironie widmet sich Leroy dem heiklen Thema Rassismus.

Ausgestattet mit sympathischen Jungdarstellern und einem zeitgemäßen Soundtrack

stellt der Film ein eindringliches Plädoyer für mehr Toleranz dar. Dabei gelingt es

Armin Völckers, die Vorurteile als lächerlich darzustellen und seinen Film kindgerecht

in Szene zu setzen. Ein schwarz-humoriger Film mit viel Liebe zum Detail, der

großartig auf seine Zielgruppe zugeschnitten ist.

D 2007; FSK 12; 89 Min.

Regie: Armin Völckers; Darsteller: Alain Morel, Anna Hausburg

Was am Ende zählt

Carla ist von Zuhause weggelaufen, um in Lyon Mode zu studieren. Lucie ist ein

Straßenmädchen, das in Heimen aufgewachsen ist. Mit vertauschten Identitäten

ziehen beide ein gemeinsames Baby auf, verschaukeln Freunde, Sozialarbeiter und

Krankenschwestern.

Basierend auf einer wahren Begebenheit ist dieser Film eine ungewöhnliche

Familiengeschichte und ein aufregendes Sozialdrama.

D/F 2007; FSK 12; 104 Min.

Regie: Julia von Heinz; Darsteller: Paula Kalenberg, Marie-Luise Schramm, Benjamin

Kramme, Vinzenz Kiefer

Meer is nich

Lena will sich nicht anpassen, sie will keine Erwartungen erfüllen, und sie lässt sich

erst recht nicht ihren Lebensweg vorschreiben. Sie rebelliert gegen Berufsberater,

gegen Lehrer und ihre Eltern. Nur an den Drums und mit ihrer Band kann Lena sich

verwirklichen und verausgaben, ihre Wut rauslassen, das Leben spüren. Zugleich

weiß sie, dass sie sich schon bald entscheiden muss.

Ein erfrischend bunter Film, der optimistisch stimmt, ohne zu beschönigen.

D 2007; FSK 0; 102 Min.

Regie: Hagen Keller; Darsteller: Elinor Lüdde, Ulrike Krumbiegel, Thorsten Merten

XIV


4. Informationen zu den Filmen – Junger Löwe 12+

Meine Mutter, mein Bruder und ich!

Areg ist 23 und stammt aus Armenien. Seit über zehn Jahren lebt er mit seiner

Mutter und seinem kleinen Bruder in Regensburg, wo sie seitdem auf ihre

Einbürgerung warten. Für Areg ist Deutschland seine Heimat, er studiert und hat

große Ziele. Doch seine diabeteskranke Mutter spricht nur armenisch, versucht Areg

mit armenischen Frauen zu verheiraten und will nichts lieber als zurück in ihre

Heimat Armenien. Als sich ihr Zustand verschlechtert, muss sich Areg mit seinen

armenischen Wurzeln vertraut machen.

Hinreißend, sinnlich, und mit leichter Hand erzählt.

D/Arm. 2008; FSK 6; 102 Min.

Regie: Nuran David Calis; Darsteller: Erhan Emre, Lida Zakaryan, Corinna Harfouch

XV


4. Informationen zu den Filmen – Junger Löwe 16+

Junger Löwe 16+

Beautiful Bitch

Die 15-jährige Bica, genannt Bitch, kommt von Bukarest nach Düsseldorf, um Geld

für sich und ihren Bruder zu verdienen, doch der angebotene Job entpuppt sich als

organisierter Taschendiebstahl unter härtesten Bedingungen. Als sie bei einem

Raubzug die zickige und verwöhnte Milka trifft, lernt Bica zum ersten Mal ein

normales Teenager-Dasein kennen...

Die anrührende und dramatische Geschichte einer Freundschaft gegen jede Chance.

D 2007; FSK 12; 103 Min.

Regie: Martin Theo Krieger; Darsteller: Katharina Derr, Patrick von Blume, Sina

Tkotsch

Chiko

Chiko will ganz nach oben. Gemeinsam mit seinem besten Freund Tibet will er sich

als Drogendealer Macht und Reichtum verschaffen – ein Weg, der nur über den Big

Boss Brownie führt. Bald muss Chiko sich jedoch entscheiden, was zählt: Loyalität zu

seinem besten Freund, oder sein unbedingter Wille, es ganz nach oben zu schaffen.

Die Geschichte eines Lebens, das auf der Überholspur beginnt und im Abgrund

endet.

D 2007; FSK 16; 92 Min.

Regie: Özgür Yildirim; Darsteller: Denis Moschitto, Moritz Bleibtreu, Volkan Özcan

Mein Freund aus Faro

Die burschikose Mel wächst in einem Männerhaushalt auf. Genervt von den Fragen

nach ihrem Single-Dasein stellt sie ihren neuen portugiesischen Kollegen Nuno als

ihren Freund „Miguel“ vor. Gegenüber der 14-jährigen Jenny tritt Mel hingegen selbst

als „Miguel“ auf. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander, doch es ist nur

eine Frage der Zeit, bis Mels Lüge auffliegt...

D 2007; FSK noch nicht bekannt; 88 Min.

Regie: Nana Neul; Darsteller: Anjorka Strechel, Manuel Cortez, Lucie Hollman

XVI


4. Informationen zu den Filmen – Junger Löwe 16+

Autistic Disco

In den Alpen, drei Stunden von jeglicher Zivilisation entfernt, sollen sieben junge

straffällige Erwachsene in einem Resozialisierungsprogramm gemeinsam mit zwei

Sozialarbeitern zurück in die Gemeinschaft finden. Soweit die Theorie. Die Praxis

sieht ganz anders aus: Selbsthass, Gier nach Anerkennung und nach Liebe stehen

auf dem Programm...

Ein stimmungsvoller, experimenteller und ausdrucksstarker Film.

D 2007; FSK noch nicht bekannt; 82 Min.

Regie: Hans Steinbichler; Darsteller: Benjamin Bieber, Samia Muriel Chancrin, Anne

Grabowski, Kirsten Potthoff, Andreas Meyer, Nina Mohr, Ulrich Rechenbach, Sara

Spennemann

XVII


5. Wer kommt zum Hachenburger Filmfest?

„Goldener Löwe“

Nur ein Sommer

Hauptdarstellerin Anna Loos

Anna Loos spielte 1993 in Comedyshows des Hamburger Schmidt-

Theaters und 1994 im Musical "Grease“. 1995 und 1996 folgten

"Wasserfest & doppelbödig“ und "Reiselust“, zwei erfolgreiche

Kabarett-Shows. 1997 gab sie in "Das Mambospiel“ ihr Kinodebüt,

im selben Jahr erschien ihr erster Fernsehfilm "Blind Date“. Es

folgten zahlreiche Fernsehauftritte. Der "Tatort“ entdeckte die

Schauspielerin 1997 als Assistentin des WDR-Tatort-Duos Dietmar

Bär und Klaus J. Behrendt. Daneben arbeitet Anna Loos als

Sängerin. Sie ist die Stimme vieler Titel- und Filmsongs. Wegen

ihrer skandalfreien Ehe gelten Anna Loos und Jan José Liefers in

der Medienlandschaft als Traumpaar schlechthin.

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

Schauspielerin Annika Kuhl

„TV Spielfilm“ nennt sie ein Chamäleon – „eine Frau, die sich für jede Rolle

neu erfindet“; Stern-TV-Magazin hebt die bemerkenswerte Intensität

hervor, mit der sie ihre Rollen spiele, und die „Bunte“ untertitelte kürzlich:

„Und plötzlich wollen alle ihr Gesicht sehen“: Annika Kuhl hat mit ihrer

Wandlungsfähigkeit und ihrer minimalistischen Art schon so manchen

Kritiker und Zuschauer überrascht.

Seit über 12 Jahren steht die Wahlberlinerin auf der Bühne und vor der

Kamera. Jüngst spielte sie sich in der

Geschlechtersatire „Warum Männer nicht zuhören

und Frauen nicht einparken können“ (Regie:

Leander Haußmann) als attraktive, etwas spießige

Melanie in die Herzen der Kinozuschauer und auch

in der soeben mit dem Adolf-Grimme- Preis

ausgezeichneten TV-Serie „Dr. Psycho“ (Regie: Ralf

Hüttner, Richard Huber) begeistert sie als

selbstbewusste, trennungswillige Gattin des

Polizeipsychologen. Im Sommer wird man sie in

dem Kinofilm „Robert Zimmermann wundert sich

über die Liebe“ (Regie: Leander Haußmann) sehen

und im September in der aufwändigen

Kinoproduktion „Der Baader Meinhof Komplex“ (Regie: Uli Edel), in dem

sie die verzweifelte Irmgard Möller verkörpern wird (Kinostart: 18.09.08).

Leander Haußmanns Kinodebüt „Sonnenallee“ (1998) war auch ihr erster

Kinofilm, es folgten u.a. die Komödie „Herr Lehmann“ (2002) und das

Drama „NVA“ (2004).

XVIII


5. Wer kommt zum Hachenburger Filmfest?

„Silberner Löwe“

Pizza und Marmelade

Regisseur Oliver Dieckmann

Die Dinge zwischen uns

Hauptdarstellerin Daniela Wutte

Daniela Wutte ist eine deutsche Film- und Theater-

Schauspielerin. Sie machte im Jahr 1997 ihr Abitur und

studierte daraufhin Sport auf Lehramt, wechselte jedoch

trotzdem in den Berufszweig des Schauspielers. Sie wirkte

in zahlreichen bekannten TV-Serien mit:

Alarm für Cobra 11, Soko Köln, Pastewka, Hausmeister

Krause uvm.

Auf dem internationalen Women's Film Festival 2008 in

Madrid erhielt Sie eine Auszeichnung als „Best Actress“ in

„Die Dinge zwischen uns“.

„Kleiner Löwe“

Mondscheinkinder

Regisseurin: Manuela Stacke

Manuela Stacke, geboren 1970 in Heidelberg,

studiert von 1991 bis 1995 Theater-, Film- und

Medienwissenschaft in Erlangen und Frankfurt am

Main. 1996 bewirbt sie sich mit Erfolg an der

Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in

München, wo sie Dokumentarfilm und

Fernsehpublizistik studiert. Noch während ihrer Zeit

an der HFF inszeniert sie eine Reihe von

Kurzfilmen, darunter die mit dem Axel-Springer-

Preis ausgezeichnete Reportage "Dann hau ich

eben ab" (2001).

Mozart in China

Es kommt JEMAND!

XIX


5. Wer kommt zum Hachenburger Filmfest?

„Der Junge Löwe“ – Jugendkritikerpreis 12+

Meer is nich

Regisseur Hagen Keller

Hagen Keller, geboren 1968 in Thüringen, aufgewachsen in Weimar. Weil er den

Wehrdienst in der DDR verweigert, wird Keller nicht zum Abitur zugelassen. Nachdem

er sich mit diversen Jobs, unter anderem als Kellner, Bibliothekar, Krankenpfleger

und Zimmermann, über Wasser gehalten hat, holt er durch ein Abendstudium sein

Abitur nach.

Nach dem Mauerfall studiert

Keller Übersetzter für die

Sprachen Portugiesisch und

Russisch und absolviert

anschließend eine Ausbildung

an der Staatlichen Akademie

für Fotodesign in München. Ab

1996 ist er als Fotograf für

zahlreiche renommierte

Printmedien tätig, darunter der

"Spiegel", die "taz" und die

deutsche "Vogue". Im Jahr

1997 nimmt Keller ein Regieund

Drehbuchstudium an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen (HFF)

auf. Nach mehreren, zum Teil preisgekrönten Kurzfilmen gibt Keller mit der "Comingof-Age"-Geschichte

"Meer is nich" sein Langfilmdebüt.

Hauptdarstellerin Elinor Lüdde

In "Meer is nicht" spielt Elinor Lüdde eine 17-Jährige auf der

Suche nach sich selbst. Der Film erzählt die Geschichte von

Lena, die gegen den Willen ihrer Eltern kurz vor ihrem

Schulabschluss unbedingt Schlagzeugerin werden will. Die

Mädchenband des Films gibt es in der gleichen Besetzung unter

dem Namen "sleazy inc. Operated" auch in Wirklichkeit. Elinor

Lüdde hat sogar eigene Stücke zum "Meer is nich"-Soundtrack

beigetragen. Dass sie weiß was sie tut, wenn Elinor an den

Drums die Stöcke schwingt, merkt man der

Nachwuchsdarstellerin an. Sie hat nicht nur sichtbare Freude

am Schauspiel, sondern auch an der Musik, die im Film eine

wichtige Rolle spielt.

Der Bayerische Filmpreis kam für Elinor wie ein Schock. Bei der Verleihung machte

die neue deutsche Anti-Prinzessin dann aber dennoch eine hinreißende Figur.

XX


5. Wer kommt zum Hachenburger Filmfest?

Wohl auch deshalb wird Elinor Lüdde von Kritikern bejubelt und sogar als die

"nächste Franka Potente" gehandelt. Vorab gewann die Nachwuchsschauspielerin für

ihre Rolle den renommierten Bayerischen Filmpreis - eine Lobesrede von Jasmin

Tabatabai inklusive: "Wie Elinor diese Lena spielt, wie sie ihr ganz natürlich

Menschlichkeit und Stärke gibt - so wünscht man sich junge Schauspielerinnen!",

sagte Tabatabai in ihrer Laudatio.

Obwohl sie nie Schauspielunterricht nahm und auch nie zum Film wollte, ist Elinor

Lüdde erfolgreich. Für Hagen Keller, den Regisseur des Films, kommt Elinors

Entdeckung als große Nachwuchshoffnung des deutschen Film jedoch nicht

überraschend: "Ich kenne Eli schon seit sie fünf ist. Wir haben damals ein Haus

besetzt in Weimar in der Friedensstraße, wo ihre dann nebenan eingezogen ist. Dann

gab es einen netten Austausch. Man wuchs zusammen. Die Mädels fanden unser

komisches Baustellenhaus irgendwie lustig, weil auch große Jungs dort

herumrannten, die auch deren große Brüder sein könnten", sagt Keller.

Meine Mutter, mein Bruder und ich!

Regisseur Nuran David Calis

Nuran David Calis wurde als Sohn armenisch-jüdischer Eltern in Bielefeld geboren.

Von 1996 bis 2000 absolvierte er ein Regiestudium an der renommierten Otto-

Falckenberg-Schule in München.

Nach seinem Studium drehte er zunächst professionell Videoclips für Warner Music

und Virgin Records, unter anderem für die HipHop-Band Massive Töne. Außerdem

entstanden zwei Kurzspielfilme, die auf diversen Festivals gezeigt wurden. Im

Sommer 2007 kam sein erster abendfüllender

Spielfilm „Meine Mutter, mein Bruder und ich“

ins Kino, der in Zusammenar-beit mit dem

Bayerischen Rundfunk und der

Produktionsfirma MTM der Produzentin Gloria

Burkert („Nirgendwo in Afrika") entstand.

2003 wurde sein erstes Theaterstück „DOG EAT

DOG – Raus aus Baumheide" für die

Autorentheatertage am Hamburger Thalia-

Theater ausgewählt und im gleichen Jahr dort

uraufgeführt. Ebenso wie „DOG EAT DOG“ sind

seine übrigen Theaterstücke beim Fischer

Verlag erschienen

Am schauspielhannover schrieb Nuran Davis Calis mit Jugendlichen aus Hannover im

Rah-men des Projekt „urbanstories“ von schauspielhannover und enercity network

ein halbes Jahr lang ein gemeinsames Theaterstück. 2005 wurde „urbanstories“ dann

in der Regie von Nuran Davids Calis am schauspielhannover uraufgeführt. In Essen

inszenierte er „Homestories - Geschichten aus der Heimat“ – Ein Stück von

Jugendlichen aus Katernberg und Nuran Calis.

Im November 2006 ist Nuran David Calis in der Kategorie ‚Bester

XXI


5. Wer kommt zum Hachenburger Filmfest?

Nachwuchsregisseur’ mit dem Nestroy Theaterpreis 2006 ausgezeichnet worden. Die

Uraufführung seiner Stücke „Café Europa“ und „Schwarz“ fanden am Schauspiel

Essen und am Thalia Theater statt. Er arbeitet regelmäßig am Schauspiel Essen, am

Thalia Theater Hamburg und in Wien. Im Frühjahr 2008 kommt sein erster Spielfilm

»Meine Mutter, mein Bruder und ich« in die deutschen Kinos.

Am schauspielhannover ist zu Zeit seine vielbeachtete Bearbeitung von Frank

Wedekinds "Frühlings Erwachen!" zu sehen. In der Spielzeit 07/08 inszeniert er

„Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller.

XXII


5. Wer kommt zum Hachenburger Filmfest?

„Der Junge Löwe“ – Jugendkritikerpreis 16+

Chiko

Regisseur Özgür Yildirim

Geboren 1979 in Hamburg. Begann schon als Jugendlicher mit dem

Schreiben von Kurzgeschichten und Drehbüchern, von denen sechs

veröffentlicht wurden. Danach drehte er eigenständig Kurzfilme.

Seit 2002 Regie-Studium des Weiterführenden Filmstudiums an der

Universität Hamburg. "Alim Market" ist sein Abschlussfilm.

Mein Freund aus Faro

Regisseurin Nana Neul

Geboren 1974 in Werther. Nach dem Abitur von1994 bis

1995 Praktikum bei einem Fotografen in Köln.

Anschließend studierte sie von 1995 bis 2000 an der

Kunsthochschule für Medien Köln. Von 1997 bis 1998

war sie Autorin für clou-entertainment. Neben dem

Studium arbeitete sie wiederholt als Schauspielerin.

XXIII


6. Jan Josef Liefers am 23. August

SWR1 Leute live - Talk mit Jan Josef Liefers

Sendung am Sonntag, 24.08.2008, 10.00 bis 12.00 Uhr

Er ist Frauenversteher, Motorradfahrer, Schauspieler - und singen kann er auch

noch: Jan Josef Liefers. Am 23. August ist er im Rahmen des 2. Hachenburger

Fimfestivals zu Gast bei SWR1-Rheinland-Pfalz Leute und spricht über seine vielen

Talente. Und Sie können live dabei sein!

Jan Josef Liefers wurde 1964 in Dresden geboren. Weil er sich weigerte, zur

Volksarmee zu gehen, durfte er in der DDR kein Abitur machen. Er brachte deshalb

erst mal eine Lehre als Tischler hinter sich und studierte dann in Berlin an der

Hochschule für Schauspielkunst. Privat ist Jan Josef Liefers mit der Schauspielerin

Anna Loos verheiratet, mit der er zwei Töchter hat und auch schon gemeinsam vor

der Kamera stand, zum Beispiel in „Luftbrücke“ oder für das Doukdrama „Dresden“.

Der Musiker Jan Josef Liefers

Mit seiner Band Oblivion spielt der in Dresden geborene Künstler am 23. August in

Hachenburg die Musik, die ihn durch die verschiedenen Phasen seiner Kindheit und

Jugend begleitet und geprägt hat. Das Konzert "Soundtrack meiner Kindheit" findet

nach der Leute-Aufzeichnung um 20.00 Uhr statt. Konzertkarten erhalten Sie beim

Veranstalter.

Der Schauspieler Jan Josef Liefers

Auf ein Genre lässt er sich nicht festlegen: Komödien liegen ihm genauso wie

Liebesgeschichten oder Krimis. Beim Tatort Münster spielt er den zynischen

Gerichtsmediziner Professor Boerne. Seinen Durchbruch hatte er 1997 im Kino mit

„Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ und Til Schweigers

„Knockin’ on Heaven’s Door“. Für die Rolle des Bodo Kriegnitz erhielt Liefers den

Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsschauspieler. Inzwischen zählt er zur

ersten Garde deutscher Filmschauspieler. Im September wird er in der Verfilmung

des Baader-Meinhof-Komplex zu sehen sein.

XXIV


6. Jan Josef Liefers am 23. August

Das Konzert

Jan Josef Liefers singt im Cinexx Hachenburg

Im Vorfeld des Hachenburger Filmfest des Neuen Deutschen Films 2008 tritt am 23.

August der deutsche Schauspieler Jan Josef Liefers mit seiner Band „Oblivion“ im

Cinexx in Hachenburg auf.

Jan Josef Liefers und Band klingt als käme es direkt aus Großbritannien, dem

Mutterland der Popmusik. Der Zuhörer hat die angenehme Qual der Wahl, seinen

Assoziationen zwischen Beatles und Oasis, Kinks und Blur, Kula Shaker und Stone

Roses freien Lauf zu lassen. So vertraut die Harmonien jedoch klingen mögen, sind

es allesamt Songs mit starkem Eigenprofil. Brit-Pop deluxe, aber definitiv made in

Germany.

Seit 2002 tourt die Band in gleicher Besetzung durch Deutschland. Für die

Konzertsaison Jahr 2006 erweiterte Jan Josef Liefers sein Programm um zahlreiche

Songs aus seiner musikalischen „Entdeckerzeit“. Vor seinem Hintergrund als Bürger

der ehemaligen DDR singt er Songs von Bands wie Karat, den Phudys oder Renf –

natürlich auch ehemals verbotene, „westliche“ Klassiker aus alten Zeiten von Jimi

Hendrix oder den Rolling Stones – selbstverständlich in eigenen Interpretationen.

"Das Programm ist eine kleine Zeitreise von 1970 bis Anfang der 90er-Jahre.

Zwischen den Songs erzähle ich kleine Geschichten - warum diese zu einer

bestimmten Zeit wichtig für mich waren. Wenn ich Musik mache, bin ich Musiker,

nicht Schauspieler" sagt er.

Ab dem 25. Juli können die Eintrittskarten im Cinexx in Hachenburg erworben

werden. Im Vorverkauf kosten die Karten 18€, an der Abendkasse 20€. Alle weiteren

Informationen erhalten Sie unter www.hachenburger-filmfest.de

XXV


7. Premierenabend/ Galaabend

Eröffnung des 2. Hachenburger Filmfestes am 24. August 2008

Mit dem Premierenabend eröffnet das 2. Hachenburger Filmfest seine Filmwoche

über den Neuen Deutschen Film.

Der Abend, unter der Moderation von Ingo Lamberty (bekannt aus dem

ARD Morgenmagazin), wird Sie auf das Filmfest mit Filmpremieren und

Gästen einstimmen.

Für das musikalische Programm sorgt das

"Beau Soir Saxophonquartett"

Susanne Schmitz-Dowidat (Sopran- und Altsxophon)

Wolfgang Klüfer (Altsaxophon)

Alexandre Fainchtein (Tenorsaxophon)

Stephan Müller (Baritonsaxophon)

Erleben Sie einen Abend in einzigartiger Atmosphäre mit allen Informationen über

deutsche Schauspieler, Regisseure und die Menschen hinter der Kamera.

Eintritt: 15,-€ (inklusive Essen und Getränke)

Vorverkauf läuft!

Karten sind im Cinexx und in der Buchhandlung Liebmann (Altenkirchen) erhältlich!

Abschlussveranstaltung am 30. August 2008

On Stage "Peter Koller Band"

Der Galaabend mit der Verleihung der Löwen wird durch die Peter Koller

Band zusätzlich zu einem musikalischen Genuss.

Finest Rhythm & Blues - das ist das Markenzeichen der Peter Koller Band. Seit 1975

ist der Gitarrist, Komponist und Produzent Peter Koller mit wechselnden Formationen

"On the Road". Stationen hierbei waren und sind nicht nur Deutschland, sondern

auch die Niederlanden, Italien, Frankreich, Ungarn und Australien.

Beginn: 19 Uhr

Eintritt Frei!

XXVI


8. Wichtige Daten des Filmfestes

HFF - Hachenburger FilmFest 24. Bis 30. August 2008

Hauptsponsor 2008

Festival-Locations

Besucher 2007

Förderer

Sponsoren 2007

Medienpartner:

Westerwald Bank eG

Cinexx Kino Hachenburg

- 5 Säle - 650 Sitzplätze -

Matrix, Restaurant - Bar -

Drinxx - Cocktailbar

Über 3000 Personen

Stadt Hachenburg,

Kultursommer RLP,

HachenburgerKulturZeit

rhenag, Westerwald Bank,

DIG Haus, Westerwald-

Brauerei, Jost, Eckes Granini,

Coca-Cola, Nestle-Schöller

u.a.

Rhein-Zeitung, WW-TV,

Antenne Koblenz, Lokal-

Anzeiger, WW-Events uvm.

Das Hachenburger Filmfest im Jahr 2012

... Ausbau des Status in Rheinland-Pfalz

... hat eine klare Präsenz in der deutschen Medienwelt

... nutzt fortschrittliche Vertriebsmöglichkeiten

... ist vernetzt mit regionalen und überregionalen Partnern

Bis spätestens 2017 – dem 10. Jubiläum des Festivals – wird sich das

Hachenburger FilmFest im filminteressierten Deutschland als feste Größe

etabliert haben. Neben den traditionellen Filmfesten für den Deutschen

Film München, Hof, Freiburg und Mannheim-Heidelberg wird das

Hachenburger Filmfest als kleines, aber feines Festival seinen Platz

gefunden haben.

Daran arbeiten wir mit größtem Einsatz.

XXVII


8. Kontakt/ Ansprechpartner

Medienpartnerschaft/ Kooperation

Uli Hüsch

u.huesch@cinexx.de

Programmgestaltung

Karin Leicher

k.leicher@cinexx.de

Presse

Philipp Röthke

p.roethke@cinexx.de

© CineWest GmbH 2008

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