Hannah Presseheft - Hachenburger Filmfest

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Hannah Presseheft - Hachenburger Filmfest

Pressekontakt:

Hannah

Ein Film von

Erica von Moeller

Drehbuch

Sönke Lars Neuwöhner

mit

Nina Hoss,

Wolfram Koch, Isabel Bongard, Matthias Brandt,

Marie-Lou Sellem, Milan Peschel u. a.

Eine unafilm Filmproduktion

in Zusammenarbeit mit ZDF und arte

PRESSEHEFT

Kinostart: September 2007

Filmverleih:

Format: Spielfilm (2006), 85 min, 35mm

Drehort: Köln, Berlin

ZOOM MEDIENFABRIK GmbH

Felix Neunzerling, Jasmin Haery

Schillerstraße 94

10625 Berlin

Tel. 030/ 31 50 68 68

Fax 030/ 31 80 68 58

felix.neunzerling@zoommedienfabrik.de;

jasmin.haery@zoommedienfabrik.de

Förderung: Filmstiftung NRW

Nominierungen: MfG Shooting Award 2006


Hannah – Übersicht

BESETZUNG 03

STAB 04

KURZINHALT 05

INHALT 06

INTERVIEW MIT ERICA VON MOELLER 07

DARSTELLER

Nina Hoss Hannah 10

Isabel Bongard Maya 11

Wolfram Koch Nico 12

Matthias Brandt Jan 13

Marie-Lou Sellem Vivian 14

Milan Peschel Max 15

TEAM

Erica von Moeller Regie 16

Sönke Lars Neuwöhner Drehbuch 17

Sophie Maintigneux Kamera 18

PRODUKTION

Unafilm Filmproduktion 19

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Hannah – Besetzung

HANNAH Nina Hoss

MAYA Isabel Bongard

NICO Wolfram Koch

JAN Matthias Brandt

VIVIAN Marie-Lou Sellem

MARTIN Milan Peschel

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Hannah – Stab

REGIE Erica von Moeller

DREHBUCH Sönke Lars Neuwöhner

KAMERA Sophie Maintigneux

SZENENBILD Birgit Esser

TON Andreas Ruft

SCHNITT Gesa Marten

REDAKTION Claudia Tronnier

Georg Steinert

PRODUZENT Titus Kreyenberg

KOPRODUZENTEN ZDF – Das kleine Fernsehspiel, ARTE

FÖRDERUNG Filmstiftung NRW

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Hannah – Kurzinhalt

Mit Hannah zu leben ist nicht einfach: Sie ist eine schöne, junge Frau, voller Rätsel

und Geheimnisse. Sie hat sich zwischen kühler Wohnung und schummrigem

Fotolabor in einen Kokon der Unnahbarkeit eingesponnen, in ein Netz aus Ritualen,

Regeln und Grenzen, an denen ihre Arbeitskollegen ebenso abprallen wie ihr Freund,

ihre Tochter und ihre Eltern. Als sie anfängt, sich beobachtet und verfolgt zu fühlen,

beim Joggen im Park und nachts im Auto, als sich in der Auftragstüte eines fremden

Kunden Fotos von ihr befinden und dann auch noch urplötzlich an der Wand in ihrer

verschlossenen Wohnung Fotos aus einer lang vergangenen, unbeschwerten Zeit

auftauchen, entwickelt sich ihr Leben schleichend in einen Thriller.

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Hannah – Inhalt

Hannah (Nina Hoss) lebt in ihrer eigenen Welt, zu der niemand einen Zugang findet –

weder ihre Tochter Maya (Isabel Bongard), noch ihr Freund Jan (Matthias Brandt),

noch ihre Eltern. Sie verkriecht sich in ihrer kühlen Wohnung oder im Fotolabor. Ein

Netz aus Ritualen, Regeln und Grenzen dominiert Hannahs Alltag.

Die junge, schöne Frau lebt zurückgezogen in Köln. Ihre Partnerschaft zu Jan ist

geprägt von Distanz, sie trennt Liebe, Familie und Arbeit strikt. Ihre Tochter hat

Hannah zu ihren Eltern gegeben, sie hat sich von Maya abgeschottet. Das Kind spürt

die Zurückweisung der Mutter und leidet darunter. Hannahs ehemaliger Traum, eine

große Fotografin zu werden, endete in einem Job in einem Fotolabor.

Doch dann fängt Hannah an, sich beobachtet zu fühlen – beim Joggen im Park und

nachts im Auto, bei der Arbeit im Fotolabor und sogar in ihrer eigenen Wohnung.

Im Fotolabor findet sie in einer fremden Auftragstüte Fotos von sich selbst und dann

tauchen in ihrer Wohnung auch noch Bilder aus einer lang vergangenen,

unbeschwerten Zeit auf. Hannahs Leben gerät aus den Fugen.

Sie beschließt, der Sache nachzugehen und begibt sich auf die Suche nach ihrem

Verfolger. Dabei stößt sie auf ihren ehemaligen Freund Nico (Wolfram Koch).

Entgegen Hannahs bisheriger Lethargie und Verschlossenheit entwickelt sich der

starke Wunsch, Klarheit in ihr Leben zu bekommen.

Hannah macht sich mit ihrer Tochter Maya auf den Weg von Köln nach Berlin. Mit

Hilfe ihrer alten Freundin Vivian (Marie-Lou Sellem) hofft sie, den merkwürdigen

Ereignissen auf den Grund gehen zu können. Hannah findet auf der Reise schrittweise

zurück zu sich selbst, Mutter und Tochter nähern sich über die Suche nach Nico

wieder einander an. Maya schafft es sogar, Nico in Berlin ausfindig zu machen, so

dass Hannah nicht länger vor ihrer Vergangenheit fliehen kann. Die Ereignisse in

Berlin holen sie ein...

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Hannah – Interview mit Erica von Moeller

Wie ist die Idee zu „(Leben mit) Hannah“ entstanden?

Durch ein Bild. Ich hatte immer das Bild im Kopf: Eine junge Frau verschwindet hinter

einer Haustür und man hört sie 12 Schlösser hinter sich zuschließen. Es hallt im

Treppenhaus nach und dann ist es ganz still. Eines dieser Treppenhäuser aus den

60er Jahren, die nach Mittagessen riechen und in denen Gummibäume auf den

Treppenabsätzen stehen.

Dann bin ich dieser geheimnisvollen Person gefolgt und habe schnell gemerkt, dass

der Film nicht nur von einem besonderen Moment einer Figur erzählt, sondern dass es

um ein ganzes Leben geht. Der Film ist ein Portrait über eine Frau, die lernt, dass das

Leben größer ist, als sie selbst oder anders gesagt, dass es im Leben mehr zu

begreifen gibt als den Moment, den man wahrnimmt.

Zu Beginn des Films wird Hannah massiv verunsichert. Sie kann nicht mehr so

weiterleben, wie sie das bislang getan hat. Sie beginnt eine Reise ins Unbekannte, um

später zu merken, dass es eine Reise zu ihr selbst ist.

Wie ist dann aus dieser ersten Idee das Drehbuch entstanden?

Den Drehbuchautor Sönke Lars Neuwöhner und mich hat interessiert, die Geschichte

auf mehreren Ebenen zu erzählen. Zu Beginn ist es ein Thriller: eine Frau fühlt sich

bedroht und findet immer mehr Indizien, die auf einen Menschen hinweisen, der in ihr

Leben dringt und der sie sehr gut kennen muss. Gleichzeitig ist nicht klar, ob sie sich

diesen Dämon nicht einfach nur einbildet. In dem Moment, wo sich dieser Dämon als

ihre alte Liebe entpuppt, wird die der Film zur Liebesgeschichte. Mit Nico setzt die

Erinnerung bei Hannah wieder ein. Kaum da, ist dieser Dämon der Vergangenheit aber

auch gleich wieder verschwunden und löst bei Hannah eine Energie aus, die sie trotz

aller Ängste fortspült auf eine Reise mit ihrer Tochter. Hier wandelt sich die

Geschichte in ein Beziehungsdrama zwischen Mutter und Tochter.

War es schwierig, Nina Hoss für die Hauptrolle zu gewinnen?

Schon in der Drehbuchphase haben sich Sönke Lars Neuwöhner und ich immer Nina

Hoss als Hannah vorgestellt. Der Film ist ein Portrait von Hannah, sie bestimmt den

Verlauf der Geschichte und prägt jede Szene. Sie ist eine Figur, die durch ihr

Geheimnis und ihre Verschlossenheit anfänglich eine große Distanz zum Zuschauer

hat. Trotzdem schimmert unter der Oberfläche immer ihre Sehnsucht, aus ihrem

Gefängnis auszubrechen. Gleichzeitig ist sie eine Figur, die sehr ungewöhnlich handelt

und die Stärke hat, ihrer eigenen Angst zu trotzen. Nina vereint all diese Ebenen und

füllt sie mit so viel Intelligenz und Wärme. Ich kann mir wirklich nur sie vorstellen.

Fast eineinhalb Jahre im Voraus haben wir Kontakt zu ihr aufgenommen. Sie war

gerade in Afrika, um die „Weiße Massai“ zu drehen. An einem der Tage, wo sie für

24 Stunden in Deutschland war, um Theater zu spielen, habe ich ihr dann in der

Kantine des Deutschen Theaters das Drehbuch in die Hand gedrückt. Ein halbes Jahr

später haben wir uns dann richtig getroffen und lange gesprochen. Am Ende des

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Hannah – Interview mit Erica von Moeller

Gesprächs hat sie ohne viel Zögern sofort zugesagt. Nina war ein großes Geschenk

für mich und diesen Film! Es ist ein Vergnügen mit ihr zu arbeiten. Sie ist eine

Forscherin im besten Sinne. Sie lotet eine Figur nach allen Richtungen aus und traut

sich in Bereiche, die andere gar nicht in Erwägung ziehen. Sie fordert sich und alle

anderen, um eine Figur wirklich zu durchdringen.

War es schwer, für Nina Hoss eine Tochter zu finden?

Die Rolle der Maya ist wirklich schwierig für ein Mädchen von 12 Jahren. Selbst

mitten in der Pubertät, muss sie genau das spielen – nervig sein und andere nerven,

verletzen und verletzbar sein. Obwohl ich Kindercasting als eine furchtbare Situation

für beide Seiten empfinde, haben wir sehr ausführlich gecastet. Lustigerweise war

Isabel in einem der ersten Castings dabei und ich dachte sofort: Die ist es! Ihr Spiel

ist so außergewöhnlich: Sie hat eine innere Stärke und einen schönen Schalk im

Nacken.

Haben Sie anders mit ihr gearbeitet als mit den „professionellen“ Schauspielern?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe schon in den Proben gemerkt, dass sie sich ganz

tief verwurzelt in der Figur bewegt. Sie hat mich oft verblüfft, wie klar sie die Figur

umsetzen kann. Sie hat mit einer Präzision und Ernsthaftigkeit gespielt, ich war völlig

beeindruckt. Und in den Pausen hat sie die Süddeutsche gelesen, wie alle anderen

Schauspieler auch.

Sie spielen in dem Film mit dem Motiv der Fotografie. Welche Bedeutung liegt für sie

in dem Motiv?

„(Leben mit) Hannah“ ist ein Portrait von einer Frau, die mal große Pläne hatte: Sie

wollte in die Welt hinaus und Fotografin werden. Sie wollte die Welt verstehen, in

dem sie sich ein Bild von ihr macht. Jetzt steht sie in einer Dunkelkammer und

entwickelt hässliche Häuser. Zu Beginn des Films schenkt sie Maya eine Kamera, die

sie mit viel Liebe ausgesucht hat. Aber kaum ist das Paket ausgepackt, wird es zum

Streitpunkt der beiden.

Hannah hält es nicht aus, dass man „ein Bild von ihr“ macht. Parallel zu der Nähe, die

sie nach und nach zu Maya entwickelt, lässt sie es auch immer mehr zu, dass Maya

sie fotografiert. Sie erforscht eine unbekannte Welt, die der Mutter, in dem sie sie

fotografiert und dann sogar die entscheidenden Hinweise zu Nico auf den Fotos

findet.

Für mich ist der Film eine Reise vom Dunklen ans Licht: von der verbarrikadierten

Wohnung und den dunklen Dämonen zu einer Zukunft mit Mutter und Tochter und

dem lichten Porträt am Wasser, das Maja von ihr macht. Diesen Entwicklungsprozess

habe ich so sinnig in der Fotografie gespiegelt gesehen.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Sophie Maintigneux?

Da ich aus der Bildenden Kunst komme ist für mich die Zusammenarbeit mit der

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Hannah – Interview mit Erica von Moeller

Kameraperson immer von ganz besonderer Bedeutung. Oft sind Bilder auch die

Wurzel und der Schlüssel zu einem Thema, oder später einer Szene. Gleichzeitig ist

mein Misstrauen darüber gewachsen, den Bilder zu verfallen, weil sie so schön sind

oder weil es so aufwendig war, sie herzustellen. Mir ist wichtig, dass nicht zu viel

Absicht in den Bildern liegt. Mich interessieren Einstellungen, die klar und eindeutig

kadriert sind, ohne technische Schnörkel.

Die Bilder der Kamerafrau Sophie Maintigneux sind in dieser Beziehung einzigartig

radikal: sie sind ganz einfach und schlicht, aber nie vordergründig. Sie stellt sich

immer in den Dienst einer Geschichte, einer Aufgabe und hat eine klare, fast radikale

Vision, die sie verteidigt.

Warum haben Sie ihren Debütfilm auf 35mm gedreht?

Ich glaube sehr an den Augenblick, der nicht wiederholbar ist. Vielleicht, weil ich

auch Dokumentarfilme drehe. Dieser einzige Moment, wo alles stimmt: das Spiel, die

Kamerabewegung, das Licht. Meine Erfahrung ist, dass dieser Moment nicht dadurch

bezwungen werden kann, dass man ihn 20 Mal wiederholt – im Gegenteil. Wenn alle

denken, dass jederzeit alles wiederholbar ist, verfällt man schnell in eine Beliebigkeit.

Ich hatte bei „Hannah“ eine lange Vorbereitungszeit mit den Schauspielern und wir

haben auch vor Ort noch viel geprobt. Oft sind die Schauspieler und ich viel früher

am Set gewesen und haben da viel ausprobiert. Wenn das Team kam, war uns völlig

klar, wie wir die Szene haben wollen.

Etwas anderes ist es, wenn das spontane und spielerische Element großen Raum

bekommen soll. Dafür ist Video gut. Dann aber wirklich 40-50 Takes in denen man

alles ändern darf: die Dialoge, die Räume, die Bewegung der Schauspieler. Dann

findet man im Drehen erst heraus, was man eigentlich will.

Wie denken Sie gehen die Zuschauer mit Ihrem Film um?

Da bin ich auch sehr gespannt drauf. Ich hoffe, sie sind auf eine positive Art irritiert.

Nur eine Irritation bewirkt irgendwas. Wenn ich aus einem Film rauskomme, wie ich

rein gegangen bin, hab ich immer das Gefühl, ich hab zwei Stunden Zeit verloren.

Und wenn mich ein Film in irgendeiner Weise ein bisschen verunsichert und irritiert,

dann habe ich damit was gewonnen. Ich erfahre immer mehr, dass die

zwischenmenschlichen Schwierigkeiten, die wir haben, dadurch entstehen, dass wir

uns unsere kleinen Sicherheiten zurechtzimmern und auf denen beharren. Hannah

braucht eine Irritation von außen. Dann macht sie sich aber auf dem Weg und traut

sich, ihr ganzes Leben und ihre Person in Frage zu stellen. Nur dadurch schafft sie

den Schritt, ihrer Lebenslüge zu begegnen. Vielleicht findet das ja Nachahmer.

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Hannah – Darsteller

HANNAH – Nina Hoss

Hannah ist eine schöne, junge Frau voller Rätsel und

Geheimnisse. Hannahs wenige Beziehungen sind geprägt von

Distanz: Ihre Tochter Maya lebt bei Hannahs Eltern, die Hannah

ebenfalls nicht an sich heran lässt. Mit ihrem Freund Jan hat

sie noch nie eine Nacht im selben Bett geschlafen, sie will

nicht, dass Freund und Eltern sich kennenlernen. Hannahs

Alltag ist bestimmt von Verschlossenheit, Ritualen und

Grenzen. Der Schlüssel für ihr Verhalten liegt in ihrer

Vergangenheit. Damals hatte Hannah eine unbeschwerte Zeit,

sie hatte Träume und eine erfüllte Partnerschaft mit Nico - bis

sich alles änderte.

KINO (Auswahl)

2006 Das Herz ist ein dunkler Wald Regie: Nicolette Krebitz

Yella Regie: Christian Petzold

Leben mit Hannah Regie: Erica von Moeller

2005 Elementarteilchen Regie: Oscar Roehler

2004 Die weiße Massai Regie: Hermine Huntgeburth

2002 Wolfsburg Regie: Christian Petzold

2001 Epsteins Nacht Regie: Urs Egger

Nackt Regie: Doris Dörrie

1998 Der Vulkan Regie: Ottokar Runze

1997 Feuerreiter Regie: Nina Grosse

Liebe deine Nächste Regie: Detlev Buck

1995 Und keiner weint mir nach Regie: Joseph Vilsmaier

TV (Auswahl)

2003 Bloch – Schwestern Regie: Edward Berger

2001 Toter Mann Regie: Christian Petzold

1999 Die Geiseln von Costa Rica Regie: Uwe Janson

1995 Das Mädchen Rosemarie Regie: Bernd Eichinger

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Hannah – Darsteller

MAYA – Isabel Bongard

Maya ist ein junges, aufgewecktes Mädchen, mitten in der

Pubertät. Sie ist bei ihren Großeltern aufgewachsen und

fühlt sich deshalb von ihrer Mutter nicht gewollt. Das

Verhältnis zu Hannah ist zwiespältig: Einerseits sehnt sich

Maya nach Nähe, andererseits weist sie ihre Mutter immer

wieder zurück. Sie versteht die Zurückhaltung ihrer Mutter

ihr gegenüber nicht und reagiert mit kindlichem Trotz. Die

gemeinsame Suche nach Nico bringt sie einander näher,

beide machen einen Schritt aufeinander zu.

KINO (Auswahl)

2006 (Leben mit) Hannah Regie: Erica von Moeller

2004 Antikörper Regie: Christian Alvart

2003 In Liebe, Dein Konrad Regie: Oliver Göbel

TV (Auswahl)

2007 Unter Verdacht – Das Geld anderer Leute Regie: Achim von Borries

2006 Bloch – Die blaue Stunde Regie: Thorsten Näter

2004 Polizeiruf 110 – Vergewaltigt Regie: Christian v. Castelberg

2003 Tatort – Die große Liebe Regie: Manuel Siebenmann

2002 Ein Vater für Klette Regie: Peter Kahane

2001 Anja und Anton Regie: K.H. Käfer

Vater das Genie Regie: Sabine Landgraeber

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Hannah – Darsteller

NICO – Wolfram Koch

Nico und Hannah waren vor langer Zeit in Berlin ein

Liebespaar, doch Hannah hat Nico zurückgewiesen. Seitdem

konserviert er ihre Vergangenheit, kann sie nicht vergessen.

Nach Jahren versucht er, Hannahs Erinnerungen an die

gemeinsame Zeit wiederzubeleben und sie aus ihrer Situation

zu befreien. Am Ende finden nicht nur Hannah und er

zusammen, Nico hat es auch geschafft, Mutter und Tochter zu

vereinen.

KINO (Auswahl)

2007 Der Lotse Regie: Nicolai Rohde

2006 Der Letzte macht das Licht aus Regie: Clemens Schönborn

Autopiloten Regie: Bastian Günther

(Leben mit) Hannah Regie: Erica von Möller

2002 Über Nacht Regie: Horst Krasser

Zwischenzeit Regie: Mariele Morawietz

1999 Midsommer-Stories Regie: Elena Alvarez

TV (Auswahl)

2006 Die Martinspassion Regie: Bernhard Stephan

Der letzte Zeuge Regie: Bernhard Stephan

2005 Tatort - Marathon Regie: Edward Berger

Polizeiruf 110 – Hoffnung auf Glück Regie: Marco Serafini

2004 Die Kommissarin – der letzte Ausweg Regie: Rolf Liccini

Der Staatsanwalt – Henkersmahlzeit Regie: Peter F. Bringmann

2002 Georg Ritter – Ohne Furcht und Tadel Regie: Bernhard Stephan

2001 Umwege des Herzens Regie: Christine Wiegand

Penthouse für eine Leiche Regie: Rolf Liccini

Es gibt immer einen Morgen Regie: Anna Justice

2000 Nicht ohne Dich Regie: Diethard Klante

1999 Der Geisterjäger – John Sinclair Regie: Bernd Fiedler

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Hannah – Darsteller

JAN – Matthias Brandt

Jan ist ein erfolgreicher Architekt und seit zwei Jahren mit

Hannah zusammen. Er liebt sie und leidet darunter, dass

sie sich ihm verschließt, ihm weder ihre Eltern noch ihre

Tochter vorstellt. Er wünscht sich, mehr an Hannahs

Leben teilhaben zu können und versucht ihr zu helfen. Als

Hannah sich verfolgt fühlt, vermutet Jan dahinter

psychische Probleme und glaubt ihr nicht, Hannah fühlt

sich dadurch von Jan verraten.

KINO (Auswahl)

2006 Gegenüber Regie: Jan Bonny

(Leben mit) Hannah Regie: Erica von Moeller

2005 Vineta Regie: Franziska Stünkel

2001 Große Mädchen weinen nicht Regie: Marie von Heland

TV (Auswahl)

2007 Nachtschicht V Regie: Lars Becker

Vier ist einer zu viel Regie: Thorsten C. Fischer

2006 Vertrauter Fremder Regie: Christiane Balthasar

Bis dass der Tod euch scheidet Regie: Judith Kennel

Der Mann von gestern Regie: Hannu Salonen

Mütter, Väter, Kinder Regie: Stephan Wagner

Mein Vater der Zauberer Regie: Claudia Garde

Fürchte dich nicht Regie: Christiane Balthasar

2005 Der Tote am Strand Regie: Martin Enlen

Die Frau am Ende der Straße Regie: Claudia Garde

Durch Himmel und Hölle Regie: Matthias Tiefenbacher

2004 Leo Regie: Vivian Naefe

2003 Mr. Und Mrs. Right Regie: Thorsten C. Fischer

2002 Tödliches Vertrauen Regie: Johannes Grieser

Fast perfekt verlobt Regie: Rolf Silber

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Hannah – Darsteller

VIVIAN – Marie-Lou Sellem

Früher, in Berlin, haben die Freundinnen Hannah und Vivian

eine Wohnung geteilt. Als Maya geboren wurde, zog Vivian

aus, der Kontakt der beiden Freundinnen nahm ab. Später hat

Hannah in ihrem Unglück Vivian - wie auch alle anderen -

zurückgestoßen. Doch Vivian hat Hannah gerne und möchte ihr

nach der langen Zeit helfen, mit ihrer Vergangenheit ins Reine

zu kommen, so dass sie zu sich und zu Nico zurückfinden

kann.

KINO (Auswahl)

2006 Früher oder Später Regie: Ukrike von Ribbeck

(Leben mit) Hannah Regie: Erica von Moeller

2003 Marseille Regie: Angela Schanelec

2001 Mein Bruder, der Vampir Regie: Sven Taddikken

Verzauberte Emma o. Hilfe, ich bin ein Junge Regie: Oliver Dommenget

2000 Nichts bereuen Regie: Benjamin Quabeck

1999 Zwei Regie: Pawel Kocambasi

1996 Winterschläfer Regie: Tom Tykwer

1989 100 Jahre Adolf Hitler Regie: Christoph Schlingensief

TV (Auswahl)

06/07 Notruf Hafenkante Regie: Bernhard Stephan u.a.

2006 Tatort – Der Tag des Jägers Regie: Niki Stein

2005 Hunde haben kurze Beine Regie: Josh Broeker

Dornröschen erwacht Regie: Elmar Fischer

Die Gerichtsmedizinerin Regie: Uli Baumann

2004 Finanzbeamte küsst man nicht Regie: Gabi Kubach

2003 Wie man seinen Ex verlässt Regie: Péter Palátsik

01/02 Der Rattenkönig Regie: Pawel Kocambasi

2001 Wie buchstabiert man Liebe? Regie: Christian Hartmann

2000 Anna II – Sommernachtstod Regie: Lars Montag

Jenny Berlin – Ende der Angst Regie: Johannes Fabrick

1997 Falsche Liebe Regie: Sybille Tafel

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Hannah – Darsteller

MARTIN – Milan Peschel

Martin arbeitet mit Hannah zusammen im Fotogeschäft. Er ist

fasziniert von Hannah und versucht deshalb, sie näher

kennenzulernen. Doch auch er kann Hannahs Schutzschild

nicht durchdringen. Er ist enttäuscht, weil sie nichts von sich

preisgibt und ihn zurückweist.

KINO (Auswahl)

2006 Free Rainer Regie: Hans Weingartner

Hände weg von Mississippi Regie: Detlev Buck

Eights Miles High Regie: Dieter Freiberg

Alle alle Regie: Pepe Planitzer

(Leben mit) Hannah Regie: Erica von Moeller

2005 Schwarze Schafe Regie: Oliver Rihs

2004 Lenz Regie: Thomas Imbach

2003 Netto Regie: Robert Thalheim

2002 Ich Regie: Robert Thalheim

1999 Das offene Herz der Sofia Iwanowa Regie: Jeanette Wagner

TV (Auswahl)

2007 Polizeiruf – Farbwechsel Regie: Hans-Erich Viet

2005 Tatort – Die Unzertrennlichen Regie: Uwe Janson

Tatort – Pechmarie Regie: Hendrik Handloegten

2003 Stauffenberg Regie: Jo Baier

Der Idiot Regie: Frank Castorf

2000 Dämonen Regie: Frank Castorf

1999 Das gestohlene Leben Regie: Christian Görlitz

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Hannah – Team

REGIE – Erica von Moeller

Erica von Moeller studierte Freie Bildende Kunst an der Johannes

Gutenberg-Universität in Mainz. Nach ihrem Diplom begann sie

ein Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien in

Köln und schloss ein zweites Diplom im Bereich „audiovisuelle

Medien“ ab. Seit 2001 arbeitet Erica von Moeller freiberuflich als

Autorin und Regisseurin. Außerdem unterrichtet sie seit 2001 an

der Akademie für Bildende Kunst der Johannes Gutenberg-

Universität Mainz und seit 2006 an der Kunsthochschule für

Medien in Köln.

Für ihre Arbeit erhielt Erica von Moeller u.a. folgende Preise:

Geissendörfer Nachwuchsförderpreis, Förderpreis der Stiftung

Vordemberge-Gildewart, Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz

und Förderpreis des Landes NRW.

FILMOGRAFIE (Auswahl)

2006 (Leben mit) Hannah Spielfilm, 35mm, 90 min

Die österreichische Methode Episodenfilm, 35 mm, 92 min

2003 Im Augenblick Kurzfilm, 35mm, 15 min

2002 Sainkho Musikfilm-Essay, 35mm, 90 min

Von einem Sommer Kurzfilm, 35mm, 21 min

2000 Nora und Anna Episodenfilm, 35mm, 52 min

1999 mariemarie Kurzfilm, 35mm, 15 min

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Hannah – Team

DREHBUCH - Sönke Lars Neuwöhner

Sönke Lars Neuwöhner wurde 1964 in Hamburg geboren.

Ab 1985 studierte er an der Freien Universität in Berlin und

in Paris Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften.

1992 legte er seine Magisterprüfung ab.

Im selben Jahr gründete er mit weiteren Berliner

Schriftstellern die Autorengruppe „Das Labor“. Gemeinsam

organisierten sie zwischen 1993 und 1997 zahlreiche

Literaturpartys, szenische Lesungen und andere

Literaturevents und publizierten insgesamt acht Bücher.

Darüber hinaus schrieb er zwei Hörstücke zu der Anthologie

“Enzyklopädie der Zeit”. Neuwöhner war zwischen März

1993 und November 1999 Redakteur beim Berliner

Stadtmagazin „Tip”. Seit November 1999 ist er als freier

Drehbuchautor und Publizist im Print- und Fernsehbereich

tätig. Außerdem ist er Mitglied der Autorengruppe

„plotpower“.

FILMOGRAFIE (Auswahl)

2007 Der Lotse Kino, Co-Autor

2006 Stolberg – Kreuzbube TV, Co-Autor

Stolberg – Doppeltes Glück TV, Co-Autor

Stolberg – Hexenjagd TV, Autor

Der Staatsanwalt – Glückskinder TV, Autor

2005 Der falsche Tod TV, Co-Autor

Die Tote vom Deich TV, Autor

(Leben mit) Hannah Kino, Autor

04/05 SOKO Köln, diverse Folgen TV-Serie, Autor

2004 Tatort – Blutdiamanten TV, Co-Autor

Steinschlag TV, Co-Autor

02/03 SOKO Köln, diverse Folgen TV-Serie, Autor

01/02 Rotlicht – Die Stunde des Jägers TV, Co-Autor

2001 Tatort – Schützlinge TV, Co-Autor

Der Fahnder, diverse Folgen TV-Serie, Autor

1999 Rotlicht – in der Höhle des Löwen TV, Drehbuchbearbeitung

Freunde Kino, Co-Autor

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Hannah – Team

KAMERA – Sophie Maintigneux

Sophie Maintigneux wurde 1961 in Paris geboren. Seit 1984

war sie als Kamerafrau bei über 60 Kurz-, Dokumentar- und

Spielfilmen tätig. Für ihre Kameraarbeit wurde sie mehrfach

ausgezeichnet, z. B. mit dem deutschen Kamerapreis, mit

dem Kamerapreis des Landes Hessen, dem Preis der

deutschen Filmkritik, dem Femina Filmpreis und dem

Kamerapreis des 45. Internationalen Leipziger Festivals.

Sie lehrt Kamera an der Deutschen Film- und

Fernsehakademie Berlin (dffb), an der Schule für Gestaltung in

Zürich, an der Filmakademie Baden-Württemberg und an der

Kunsthochschule für Medien Köln. Sophie Maintigneux lebt

heute in Berlin.

FILMOGRAFIE (Auswahl)

2006 (Leben mit) Hannah Spielfilm

2005 Am Rand der Stadt Dokumentarfilm

2004 Siehst du mich Spielfilm

Balordi Dokumentarfilm

2003 Liebe Dich... Dokumentarfilm

Damen und Herren ab 65 Dokumentarfilm

2002 Liebe und Verlangen Spielfilm

2000 Heidi M. Spielfilm

Gotteszell Dokumentarfilm

1999 Zornige Küsse Spielfilm

1997 F. est un salaud Spielfilm

L’amour, l’argent, l’amour Spielfilm

1994 Küss mich Spielfilm

Wiederkehr Spielfilm

1992 Frankie, Johnny und die anderen Spielfilm

1991 Liebe auf den ersten Blick Spielfilm

Ostkreuz Spielfilm

1988 Überall ist es besser, wo wir nicht sind Spielfilm

1987 King Lear Spielfilm

1985 Les quatres aventures de Reinette et Mirabelle Spielfilm

1984 Le rayon vert Spielfilm

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Hannah – unafilm

PRDOUKTION – unafilm

unafilm entwickelt und produziert Spiel- und

Dokumentarfilme für Kino und Fernsehen. Im Jahr 2004

von Titus Kreyenberg als private und unabhängige

Filmproduktionsfirma in Köln gegründet, fördert und

entwickelt unafilm neue Ideen und Formate.

Darüber hinaus führt unafilm im Auftrag Produktion und

Entwicklung von Serien und Fernsehfilmen aus und

engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung des

filmschaffenden Nachwuchses.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

2007 Elli Makra - 42277 Wuppertal Regie: Athanasios Karanikolas

2006 (Leben mit) Hannah Regie: Erica von Moeller

Benidorm Regie: Carolin Schmitz

Die Anwälte Regie: Züli Aladag/ Katinka Feistl

2005 Die Anwälte Regie: Miguel Alexandre

Allein mit der Angst Regie: Martin Eigler

Die große Depression Regie: Konstantin Faigle

Soon Regie: Miriam Stein

SK Kölsch Regie: Thorsten Löhn, Olaf Götz

2004 Was nicht passt, wird passend gemacht Regie: Allet-Coche/ Müller/ Weber

SK-Kölsch Regie: Werner/ Engelhard/ Knoesel

02/03 Liebe und Verlangen Regie: Judith Kennelm

Unsere Polizei Regie: Ute Diehl

00/01 Der Fahnder Regie: Eigler/ Montag/ Herzog u.a.

2000 Sainkho Regie: Erica von Moeller

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