Överblick März 2014

Oeverblick

Kinder | Verden

Wie war's?

Die Verdener Stadtbibliothek

wird dieses Jahr 100 Jahre alt

und weil das schon ein ganz

beträchtliches Alter ist, haben die

Leute, die dort arbeiten sich was

ganz Tolles ausgedacht. Sie haben

nämlich den Christoph von

der Maus eingeladen, damit er

mal seine Experimente zeigen

kann, über die er auch schon ein

Buch geschrieben hat. Weil aber

die Stadtbibliothek alleine gar

nicht soviel Geld hat, hat da dann

einfach die Sparkasse Verden

mitgeholfen.

Eigentlich sollte der Christoph

seine Experimente nur an einem

Nachmittag zeigen, aber es wollten

so viele Kinder zusehen,

dass es dann im Ganzen vier

Vorstellungen wurden. Klingt komisch?

Ist aber so...!

Christoph zeigte dann wie

man ein Ei in eine Flasche bekommt,

wie man Wasser in

einem Glas mit einem Stück

Papier halten und umdrehen

kann, er lief Wünschelrute, er

zeigte wie man ein Ei erschreckt

und noch ganz viel mehr, aber

Bei "Experimente mit Christoph Biemann"

in der Stadtbibliothek Verden am 8. Februar

darüber könnt ihr ja auch in

seinem Buch lesen.

Er stellte auch viele Fragen,

wie zum Beispiel diese, was denn

zwischen unseren Ohren säße.

Die Antwort „Luft“ war da zwar

nicht ganz richtig, aber der

Christoph, der hat das dann

richtig erklärt.

Ganz zum Schluss hat der

Christoph sich dann hingesetzt

und allen Kindern ein Autogramm

und dem Överblick, so wie einige

der Besucherkinder auch, ein

kurzes Interview gegeben. (ja)

Kiara (9), Elisa (9) und Celina

(9) aus Langwedel: „Es war

ziemlich gut! Wir sind vor allem

wegen Christoph hier. Am besten

fanden wir das Experiment

mit dem Brausepulver und dem

Gas und das mit dem Ei in der

Flasche.“ (ja)

Jona­Finn (7) und Linus (9)

aus Etelsen: „War zwar nicht so

spannend, aber man hat viel

gelernt! Gefallen hat uns das mit

dem Brausepulver, als die Gase

sich in der Flasche so ausgebreitet

haben, dass der Deckel

geploppt ist. Gut war auch, als er

gebrüllt hat, um das Ei zu

erschrecken. Das machen wir zu

Hause jetzt auch so." (ja)

Christoph (61): "Veranstaltungen

wie diese mache ich

gern, damit ich tatsächlich mal

Kinder treffe. Wenn ich so fürs

Fernsehen arbeite, treffe ich die

ja kaum. Ich lerne so auch

selbst viel: Ich merke, wo es

den Kindern langweilig wird, wo

es spannend ist, wo sie einschlafen,

wann sie auf Klo müssen.

All solche Sachen eben.

Beim Wasserexperiment z.B.

habe ich bemerkt, dass sie öfter

aufs Klo müssen. (lacht) Es war

aber eine rundum schöne Veranstaltung

hier: Ein sehr angenehmer

Raum, gute Atmosphäre

und die Kinder waren total

nett. Und natürlich ist es, wenn

so Veranstaltungen nachgebucht

werden, ja auch ein schönes

Kompliment. Ich bin selbst

in Niedersachsen groß geworden,

in Hildesheim, und habe

lange in Celle gewohnt, also

war es in Verden eine nicht

ganz ungewohnte Umgebung

für mich. Heute Morgen war ich

in der Stadt und habe mir den

Dom und das Rathaus angesehen.

Eine sehr schöne Deckenmalerei

gibt es dort." (ja)

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Tiere | Warpe

Das etwas andere Tierheim

Der Tierschutzhof Geißblatt in Warpe bietet Tieren aller Art seit 2005 ein neues Zuhause

Das ist ja die pure Idylle

hier – In dieser Hinsicht

waren wir uns schon einig,

bevor wir den Hof erreicht

hatten. In Warpe, irgendwo

zwischen ein paar Bauernhöfen

und ewig weiten Feldern,

liegt der Tierschutzhof

Geißblatt. Seit 2005 bietet er

Tieren aller Art ein Zuhause,

die teilweise schwere Zeiten

hinter sich haben oder aus

persönlichen Gründen von

ihren Vorbesitzern in Obhut

gegeben werden mussten.

Leiter und Besitzer des Hofes

sind Linda und Bernd Christof.

Ihr Wissen über Tiere und Natur

und ihre Leidenschaft dafür

kommt nicht von ungefähr. „Ich

habe eine Ausbildung zur Tierpflegerin

an der Tierärztlichen

Hochschule gemacht und danach

10 Jahre im Tierheim Hannover

als Pflegerin und Ausbilderin

gearbeitet.“ erzählt Linda

Christof. Ihr Lebensgefährte

Bernd ist bereits in einer Familie

mit Hunden, Katzen, Ziegen und

Pferden aufgewachsen. Ursprünglich

machte er eine Ausbildung

zum Gärtner, entschied

sich später jedoch für eine Tätigkeit

in der biologischen Landwirtschaft.

Seit 1997 besitzt er auf

dem Anwesen eine eigene Ziegenkäserei,

bei der er ebenfalls

großen Wert auf artgerechte

Tierhaltung legt.

Viel Platz für die Tiere

Im Prinzip arbeitet der Hof

ähnlich wie ein Tierheim. So liegt

der Schwerpunkt auf dem Weitervermitteln

der Tiere an Interessierte,

die ihnen ein neues

Zuhause bieten möchten. Allerdings

gibt es einige wichtige Unterschiede

zu normalen Tierheimen.

Der wohl auffälligste

Unterschied fällt jedem sofort

auf, der den Hof einmal selbst

besucht: Die Räumlichkeiten und

der Platz für die Tiere übertreffen

Neben Hunden und Katzen leben auch Pferde und Ziegen auf dem idyllischen

Tierschutzhof. Foto: ja

alle gesetzlichen Vorgaben um

Längen. Jeder Raum ist speziell

für die jeweiligen „Bewohner“ mit

Möglichkeiten zum Toben und

Spielen eingerichtet. Dabei haben

Linda und Bernd Christof

ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.

„Wir hatten mal eine alte

Küchenzeile über. Die haben wir

so umgebaut, dass aus ihr eine

super Klettermöglichkeit für die

Katzen entstanden ist.“, so Linda

Christof. Besonders beeindruckend

sind jedoch die großen

Wiesen draußen, auf denen sich

die Tiere frei bewegen können.

Jede Tierart hat dabei ihren eigenen

Bereich.

Aus dem Hobby

wurde ein Beruf

Im Vordergrund bei der Vermittlung

steht nicht die Wahl der

Rasse oder des Aussehens,

sondern wie gut Mensch und

Tier zusammenpassen. Dem

Teil auf dem Hof selbst ausgebildet

wurden. Ursprünglich hatte

alles viel kleiner begonnen: „Angefangen

hat es mit ein paar

Hunden, als es im Jahr 2000

diesen Vorfall gab, bei dem ein

Kampfhund ein Kind tötete. In

Folge dessen durften Hunde dieser

Rasse nicht mehr vermittelt

werden und wurden gleichzeitig

reihenweise in Tierheime gegeben,

die damit völlig überfordert

waren. Wir wurden dann gefragt,

ob wir nicht ein paar Tiere aufnehmen

könnten. Da uns der

Hof schon damals gehörte und

wir genug Platz hatten, haben

wir das dann auch gemacht.“

Aus den paar Hunden wurden

mit der Zeit immer mehr Tiere

unterschiedlichster Arten, bis

2005 das Hobby endgültig zum

Hauptberuf und der Verein „Tierschutzhof

Geißblatt e.V.“ gegründet

wurde.

Sammeln von Tieren. Die Halter

besitzen eine Vielzahl, oft Dutzende

Tiere, auf engem Raum

und vernachlässigen dabei völlig

die Grundversorgung mit Nahrung,

sowie die Mindestanforderungen

an Hygiene und tierärztlichen

Untersuchungen. Die

Tiere tragen meist schwere psychische

und physische Folgen

davon, die sie ihr Leben lang begleiten.

Wird eine solche Negativhaltung

entdeckt, entscheidet das

Veterinäramt über das weitere

Vorgehen. Wenn eingeschritten

wird, werden die Tiere an Heime

oder eben Tierschutzhöfe wie den

Geißblatthof weitergegeben. Dort

werden sie versorgt und es wird

versucht, die gesundheitlichen

Folgen zu heilen oder wenigstens

zu mindern.

Tierpension und

Umweltaktiopnstage

Zusätzlich bietet der Hof auch

eine Tierpension, zu der Halter ihre

Tiere gegen eine Gebühr für

ein paar Tage oder Wochen abgeben

können, um zum Beispiel

in den Urlaub zu fahren. Außerdem

veranstalten Linda und

Bernd Christof regelmäßig „Umwelterlebnis­Tage“,

an denen Aktionen

wie zum Beispiel

Schmetterlingswanderungen, der

Bau von Wildbienen­Nistplätzen,

das Verarbeiten von Wildfrüchten

und ­kräutern und vieles mehr

angeboten wird. Auch bei einigen

Schulklassen und Kindergärten

ist der Tierschutzhof Geißblatt ein

beliebtes Ziel für regelmäßige

Ausflüge. Und wer sich selbst mal

einen Eindruck verschaffen

möchte, kann dies (möglichst mit

vorheriger Anmeldung) jederzeit

tun. Wir waren uns auf jeden Fall

auch nach dem Besuch einig: „Eigentlich

wollen wir hier noch gar

nicht wieder weg.“(lc)

geht immer eine „Kennenlernphase“

Betreuung von Tieren

voraus, in der die Pfle­

aus Negativhaltung

ger einen Eindruck von den Der Geißblatt e.V. gehört zum

Eigenschaften und dem Charakter

Verband Niedersächsischer Tier­

des Tieres gewinnen, um schutzvereine (VNT) und arbei­

später den perfekt passenden tet des Weiteren eng mit Terra

Halter zu finden. Und tatsächlich

Mater e.V. (überregionaler Tiertelten

werden nur 3% der vermitschutzverein)

zusammen. Der

Tiere wieder zurückgegeben.

Hof betreut daher, neben den

Auch nach der Übergabe Tieren die von Privatpersonen

steht der Hof dem neuen Besitzer

abgegeben werden, vorwiegend

mit Rat und Tat zur Seite. Tiere aus Negativhaltungen. Be­

Heute ist der Tierschutzhof sonders erschreckend sind Vorfälle

Geißblatt ein eigenständiger Verein

des sogenannten „Animal

4

mit fünf Mitarbeitern, die zum Hoarding“, dem krankhaften

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Tiere | Inklusion

Tiere suchen

ein Zuhause

Sternchen und Käpt'n Shorty

Sternchen und Käpt'n Shorty freuen sich auf ihre neuen Besitzer. Foto: ja

Käpt'n Short, auch Shorty genannt,

ist ein Mini Shetland Pony

und wurde im Jahr 2009 geboren.

Der Wallach stammt aus

Minden, wo er aus einer Negativhaltung

glücklicherweise entkam.

Shorty ist ein sehr

freundlicher und aufgeschlossener

Geselle, versteht sich super

mit Kindern und ist auch gegenüber

anderen Pferden sehr umgänglich.

Sternchen wurde 2007

geboren und ist ebenfalls ein

Shetland Pony. Sie wurde im Oktober

2013 mit einer anderen

Stute zusammen aus persönlichen

Gründen vom Vorbesitzer

abgegeben. Die Stute ist, wie die

meisten Pferde ihrer Rasse, ein

kleiner Dickkopf und sollte daher

nicht so viel mit kleinen Kindern

zu tun haben. Dennoch ist sie,

wie Shorty, sehr freundlich, neugierig

und aufgeschlossen. Außerdem

hat sie stets mit anderen

Pferden zusammengelebt, versteht

sich daher sehr gut mit ihren

Artgenossen. Käpt'n Short

und Sternchen eignen sich unter

anderem ideal als Beistellpony

oder zum Trainieren von Kunststücken.

Wer einem von den Beiden

ein Zuhause bieten möchte,

meldet sich bitte beim Tierschutzhof

Geissblatt im Windhorst 32 in

Warpe, Tel. 05022 / 260 (lc)

I‐Run 2014

Inklusiver Staffellauf in Achim am 2. Mai

Nach der erfolgreichen Premiere

geht der inklusive Staffellauf

"I­Run" in diesem Jahr in die

zweite Runde. Inklusiv bedeutet,

dass Menschen mit unterschiedlichen

Vorraussetzungen gemeinsam

gleichberechtigt teilnehmen

können, egal ob alt

oder jung, dick oder dünn, behindert

oder nicht behindert oder

was auch immer.

Dies wird dadurch gewährleistet,

dass nicht derjenige gewinnt,

der am schnellsten ist,

sondern das Team, das zuvor

am besten geschätzt hat, wie

lange es für den Parcours benötigt.

Jedes Team besteht dabei

aus vier Personen, von denen

jeweils zwei gemeinsam auf der

Strecke unterwegs sind. Zusätzlich

gibt es dieses Jahr zuvor

einen Bambini­Lauf für die ganz

kleinen (unter 10) und im Anschluss

einen Wettkampflauf auf

Zeit für die "Sportfanatiker".

Im Rahmenprogramm gibt es

Musik von Joyce Hildebrand und

der Band Pure Invention mode­

riert von Werder­Stadionsprecher

Christian "Stolli" Stoll sowie

prominente "Mitläufer" zu denen

u.a. das Frauenfußballteam des

FC. St. Pauli gehören wird.

Der 3.400 m­Parcours verläuft

wie schon letztes Jahr durch das

extra zu diesem Anlass für den

Durchgangsverkehr gesperrte

Industriegebiet in Achim­Uesen.

Stattfinden wird der I­Run am 2.

Mai um 18.30 Uhr (Bambini­Lauf

18 Uhr, Wettkampf­Lauf 19.30

Uhr). Anmeldung und Info: Tel:

04202 / 953223 oder E­Mail:

i­run­achim@web.de, Internet:

www.i­run­achim.de.

Für alle, die vorher trainieren

wollen oder einfach Spaß am

Sport in netter Gemeinschaft

haben gibt es Vorbereitungsläufe

am 9. März in der Achimer

Marsch (Start/Ziel: Nabu­

Streuobstwiese) sowie am 6.

April im Achimer Stadtwald

(Start/Ziel: TSV Uesen), 4­5 km

Strecke, Beginn jeweils 9.30

Uhr, keine Anmeldung erforderlich.

(uc)

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Denkmäler&Ballett | Verden

Denk mal!

Der "Störtebeker­Brunnen" in Verden ­

Lätarespende in diesem Jahr am 31. März

Foto: avb

In unserer Serie „Denk mal!“

stellen wir regelmäßig Denkmäler

und Skulpturen in unserer

Region vor. Für diese Ausgabe

haben wir uns den

"Störtebeker­Brunnen" in Verden

ausgesucht:

'Der sieht ja aus wie Till Eulenspiegel',

sagt manch einer, der

die Statue des Störtebeker­Brunnens

in Verden nicht so recht zuzuordnen

weiß. Ganz unrecht hat

er dabei auch nicht, ähnelt sie mit

den Stiefeln und dem närrischen

Kleidungsstil doch sehr der Figur

aus den bekannten Geschichten.

Doch die Statue stellt das Leben

einer ganz anderen, ebenso bekannten

Person und ihre Verbindung

zur Stadt Verden dar: Das

des legendären Klaus Störtebeker.

Die Geschichte um den Seeräuber,

der zusammen mit den

'Vitalienbrüdern' im 14. Jahrhundert

in der Nord­ und Ostsee den

Schrecken schlechthin für Handelsschiffe

der Hanse und der

schwedischen Krone verkörperte.

Wohltätig gegenüber

der Bevölkerung

Störtebeker war jedoch nicht

nur ein brutaler Pirat, der mit anderen

Freibeutern alles bekämpfte

und tötete, was ihm in

den Weg kam. In vielen Sagen

und Legenden um seine Person

wird viel mehr immer wieder sein

großes und gutmütiges Herz gegenüber

der ärmeren Bevölkerung

betont. Eben dieses ließ ihn

in den Jahrhunderten nach

seiner Hinrichtung zu einem

unvergessenen Helden

wachsen. Zu Verden

hatte er wohl eine besondere

Verbindung, denn

Störtebeker soll dort geboren

worden sein. Regelmäßig

verteilte er überall, wo

er war, Gaben an die Bedürftigen,

Geistlichen und

Beamten in der Bevölkerung.

Verteilung von

Brot und Heringen

Kurz vor seiner Enthauptung

soll er darum gebeten

haben, dass die Tradition,

einmal im Jahr in Verden die Gaben

„Fisch und Brot“ zu verteilen,

fortgeführt werde. Und tatsächlich

wird sein Wunsch in Verden bis

heute jährlich erfüllt. Zur „Lätare­

Spende“ strömen jedes Jahr hunderte

Besucher zum Rathausplatz

um die Salzheringe und

Brotlaibe entgegenzunehmen, die

dort von prominenten Gästen und

Störtebeker selbst kredenzt werden.

Der Seeräuber wird dabei

seit 2013 von Bernd Maas gespielt

und ist besonders für die

jüngeren Gäste ein großer Spaß.

Einweihung des "Störtebeker­Brunnens"

im Jahr 1985

Zu Ehren dieser Tradition wurde

1985 der „Störtebeker­Brunnen“

errichtet, der in der Unteren

Staße neben dem Domherrenhaus

in Verden zu bewundern ist.

Im Brunnen aus Sandstein steht

auf einer pilzförmigen Vorrichtung

das bronzene Abbild von Klaus

Störtebeker. In der rechten Hand

hält er ein paar Fische, in der linken

einen Laib Brot. Diese sollen

die Verbindung der Lätare­Spende

in Verden zu Störtebeker darstellen.

Auch dieses Jahr, am 31.

März, werden wieder Salzheringe

und Brote auf dem Rathausplatz

verteilt und das Spektakel ist auf

jeden Fall einen Besuch wert.

Dabei lohnt sich auch ein Abstecher

zum Denkmal, das sich "nur

einen Katzensprung" entfernt

vom Rathaus befindet. (lc)

20 Jahre Ballettsudio

Christa Weise

Im März 1994 wurde das Verdener

Ballettstudio am Nikolaiwall gegründet

Ihre eigene Tanzausbildung finanzierte

sich Christa Weise, indem

sie als Sechzehnjährige

Ballettunterricht für jüngere Jahrgänge

gab. Später wurde sie

professionelle Tänzerin und gab

weiterhin als Ballettlehrerin ihr

Können an andere weiter. Ihre

ersten Kurse in Verden bot sie

1992 im Rahmen des TSV an

und gründete im März 1994, also

vor nun genau 20 Jahren das

Ballettstudio Christa Weise am

Nikolaiwall.

Umzug ins Ökozentrum

Schon bald wurden ihr jedoch

die dortigen Räume zu eng und

so nutzte sie 1999 die Möglichkeit

mit ihrer Ballettschule in das

damals neue gegründete Ökozentrum

umzuziehen. 2001 erweiterte

sie das Team um die bis

heute tätigen Tanzlehrerinnen

Melanie Schubert und Julia Werner

und damit auch die Vielfalt

der angebotenen Kurse. Neben

dem Ballett für verschiedene Alterstufen

gehören inzwischen

auch kreativer Kindertanz und

Jazzdance zum Programm.

Events in der Stadthalle

Regelmäßig veranstaltet das

Ballettstudio große Aufführungen,

die seit 2004 in der Stadthalle

stattfinden. Aus der

Unterrichtstätigkeit zieht sich

Christa Weise jedoch mehr und

mehr zurück und arbeitet eher im

Hintergrund. Mit ihren Schülerinnen

auf dem Parkett steht sie

nur noch zweimal die Woche.

„Im meinem Alter muss man sich

langsam über die Altersruhe Gedanken

machen und nach und

nach den Jüngeren das Feld

überlassen“, lacht die 65­jährige,

die noch immer eine große Freude

an ihrer Arbeit ausstrahlt. (uc)

"Den Jüngeren das Feld überlassen" ist das Motto von Christa Weise

nach fast 50 Jahren Ballettunterricht. Foto: avb

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Theater | Musik

Domfestspiele

Bekanntgabe der Rollenzuteilung am 10.2.

Am Sonntag den 10.02.2014,

lud der Verdener Domfestspiele

e.V. in das alte Gebäude der

Verdener Stadtwerke ein, in dem

der Verein sein neues Domizil

gefunden hat. Anlass war die

Rollenvergabe für das diesjährige

Stück. Der eigentlich große

Seminarraum platzte dabei aus

allen Nähten: 80 Darsteller warteten

gespannt, auf welche der

Rollen sie sich ab sofort vorzubereiten

haben.

Zur Begrüßung erläuterte Vereinsvorsitzende

Gaby Müller,

dass es einen Rekord im Bereich

Ticketverkauf zu vermelden gab.

Sage und schreibe 4000 Tickets

wurden innerhalb von sechs Wochen

bereits verkauft.

Das neue Stück heißt "Das

geheime Attentat" und spielt um

1714. Im Mittelpunkt steht König

Georg I., der inkognito Verden

besucht und dort in eine politische

Intrige verwickelt wird.

Christiane Artisi bewies wieder

ihr Talent als Chorleiterin

und erstellte aus einer Gruppe

von ungeübten Sängern/innen

einen Chor, der innerhalb von 10

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Minuten eine Sequenz aus Händels

Krönungshymnen zum Besten

gab. Der Regisseur Hans

König aus Bremen erlöste dann

die gespannt wartenden Schauspieler

und verlas den Besetzungsplan.

Die Hauptrollen sind wie folgt

besetzt: König Georg I ­ Axel

Stoscheck / Berater des Königs

­ Bernd Maas / Kammerdiener

des Königs ­ Andrew Wallace /

Rebecca von Wulfes ­ Vivienne

Kaarow / Benedicta von Wulfes,

ihre Tochter ­ Janine Claßen /

Friedrich Georg von Heimbruch

­ Christoph Plünnecke / Hermann

Meyerhoff, Bürgermeister

von Verden ­ Uwe Pekau /

Schmied ­ Jürgen Puls / Sir Walter

Qwirlwhine ­ Birgit Scheibe.

Die Aufführungen finden vom

22.8. bis 6.9. statt. Karten gibt es

in allen Nordwest Ticket­ Verkaufsstellen,

z.B. in allen Zeitungshäusern

der Kreiszeitung

und des Weserkuriers sowie der

Tourist Info im Verdener Rathaus

­ Tickethotline: 0421 /

363636, Internet: www.nordwestticket.de

(ja)

80 Darsteller verfolgten die Rollenzuteilung durch die Vereinsvorsitzende

Gaby Müller und den Regisseur Hans König. Foto: ja

Kennst du eigentlich?

Till Simon ­

Musiker aus Achim

ledig, geboren in Achim­Bierden

am 29.11.1971, Tierkreiszeichen

Schütze.

Hast du schon immer in

Achim gewohnt?

Während des Studiums war ich

mal für zwei Jahre woanders in

Deutschland. Aber eigentlich

habe ich fast durchgängig in

Achim gewohnt. Ich kann mir

auch gar nicht mehr vorstellen

von Achim wegzugehen. Hier

habe ich meine Familie und

Freunde, die mir Halt geben, so

Foto: ab

das ich mein eigenes, freies

Leben führen kann.

Beruflich bist du?

Musiker und Musiklehrer

Lieblingsmusik?

Es gibt natürlich Highlights. Sehr gerne höre ich Dave Matthews

oder auch Philipp Poisel ­ deutschen Pop, wenn er gut gemacht ist.

Was ist dein Lieblingsessen?

Spaghetti Bolognese nach Mamas Rezept. Das koche ich mir

selbst öfter, wobei ihre natürlich immer besser schmecken.

Nie essen würdest du? Spinnen

Lieblingsfilme oder Serien?

Dienstag bei Morrie mit Jack Lemmon hat mich tief beeindruckt.

The Big Lebowski mit John Goodman find ich toll. An Serien schau

ich manchmal The Big Bang Theory.

Gibt es Haustiere?

Nein. Ich hätte gerne einen Hund gehabt, das ist aber allein schon

wegen der vielen Termine, die ich habe, nicht möglich. Der käme

dann einfach zu kurz.

Was machst du in deiner Freizeit?

Ich liebe es in der Natur zu sein, z.B. in der Achimer Marsch

spazieren gehen, um runterzukommen und aufzutanken. Ich

genieße diese Landschaft zu jeder Jahreszeit.

Vereist du gern?

Ja. Früher war ich viel im Ausland unterwegs und habe es

vermieden in Deutschland Urlaub zu machen. Heute fahre ich so

weit, wie das Herz sich entfernen kann. Einen Kurz­Trip nach

Norderney oder mit meinem VW Bus an die Ostsee. Dieses Land

bietet so viel Möglichkeiten sich in der Natur aufzuhalten, zu

entspannen und zu genießen ­ ich muss nicht mehr wegfliegen um

Urlaub zu machen.

An Achim gefällt dir?

Ich finde die Menschen gut. Ich mag das Gewachsene an Achim.

Geschäfte, die ich von klein auf kenne und die sich über all die

Jahre gehalten haben. Die Ladenbesitzer sind alle sehr eigen und

doch passen alle zusammen ­ etwas komisch, etwas schrullig. Das

meine ich aber im positiven Sinne.

Was gefällt dir nicht an Achim?

Der Achimer ist sehr träge. Er lässt sich vom Handel weglocken und

von der Industrialisierung verführen. Da, wo früher ein Wohngebiet

war, stehen jetzt Billig­Märkte. Das finde ich ärgerlich und ich stelle

mir die Frage: Wie mündig ist der Verbraucher wirklich?

Du hast drei Wünsche frei?

Wünsche wie: Das will ich schaffen und wie kann ich das schaffen,

habe ich heut' nicht mehr. Ich bin zufrieden mit meinem Leben und

wünsche mir Gesundheit, Liebe zur Familie und Freunden und

Zeit. Ja, das wünsche ich mir. (ab)

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Gesellschaft | Thedinghausen

"Pink für alle!"

Stevie Schmiedel, Gründerin von PinkStinks, referiert am 8. März in Thedinghausen über

Geschlechterklischees in der Werbung, im Fernsehen und in der Spielzeugindustrie

Zum Internationalen Frauentag

am 8. März stellt

sich in der Gudwill­Schule in

Thedinghausen die Kampagne

PinkStinks vor. Unter

dem provokanten Namen

(PinkStinks = Pink stinkt)

setzt sich die Initiative gegen

Rollenklischees für Mädchen

und Jungen in der Werbung

und im Fernsehen ein. Gefördert

wird PinkStinks

durch die Verdener Bewegungsstiftung.

Aus diesem

Anlass sprachen wir mit Annette

Gnass von der Bewegungsstiftung

und Projektbegleiterin

von PinkStinks

und mit der Referentin Stevie

Schmiedel, Pressesprecherin

und Gründerin von

Pinkstinks.

Was ist eigentlich die Bewegungsstiftung?

Wir sind eine Gemeinschaftsstiftung

von mittlerweile über

140 Stifter/innen aus ganz

Deutschland, mit Sitz in Verden.

Die Bewegungsstiftung fördert

soziale Bewegungen. Also

keine sportlichen Bewegungen,

was auch manchmal missinterpretiert

wird wegen des Namens.

Wir fördern Bewegungen,

die sich für Themenbereiche

wie Ökologie, Frieden,

Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit

und Demokratie einsetzen.

Wie arbeitet die Bewegungsstiftung?

Welche Ideale und

Prinzipien werden verfolgt/

vertreten?

Aus unseren Erträgen, dem angelegten

Stiftungskapital, fördern

wir die Projekte. Ein

Prinzip ist, dass wir nicht nur mit

Geld fördern, sondern auch mit

Vernetzung und Beratung. Ich,

als Projektbegleiterin, arbeite

mit einem Kollegen daran, die

geförderten Projekte zu beraten.

Was mir sehr wichtig ist, ist,

dass wir eine fehlerfreundliche

Stiftung sind. Ich denke das unterscheidet

uns auch von anderen

Stiftungen.

Es ist uns sehr wichtig, mit un­

8 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de

seren Projekten eine vertrauensvolle

Basis in der Begleitung

und Beratung zu haben und

dass sie offen sind auch über

ihre Schwachstellen, Stolpersteine

und Fehler zu sprechen.

Wir gehen davon aus, dass gerade

daraus viel gelernt werden

kann. Deswegen ist es uns sehr

wichtig, dass unsere Projekte

möglichst offen mit uns kommunizieren

und dass wir ihnen auf

Augenhöhe begegnen. Das gelingt

in der Regel auch dadurch,

dass wir persönlich zu den Projekten

hinfahren.

Wenn man schon länger Mitglied

in diesem Stiftungsnetzwerk

ist, dann kennt man sich

untereinander einfach schon

länger und besser. Die Projekte

schätzen das total, diese konkurrenzfreie

Situation, in der sie

sich gegenseitig auch beraten

und voneinander lernen können.

Zu unseren weiteren Idealen

gehört auch die ethisch nachhaltige

Geldanlage. Hier sind

wir Vorreiter. Wir versuchen

nicht nur mit den Erlösen unseres

Vermögens zu fördern, sondern

auch das Vermögen selbst

ethisch und nachhaltig anzulegen.

Ein weiteres Ideal ist die

Beteiligung. Wir sind eine Mitmachstiftung

und das ist etwas

ganz besonderes. Das sieht

z.B. so aus, dass immer ein(e)

Vertreter(in) der geförderten

Projekten auch im Stiftungsrat,

dem höchsten Entscheidungsgremium

der Stiftung, sitzt. Das

ist für uns deswegen wichtig,

weil wir der Meinung sind, dass

es zu besseren Entscheidungen

führt, wenn man die Leute, die

auch Ahnung und Kompetenz in

den sozialen Bewegungen haben,

mit einbezieht. Als letztes

wichtiges Ideal gibt es noch die

Transparenz. Wir versuchen

wirklich alles offen dazulegen.

Wir wollen sozusagen, dass

man uns in die Karten gucken

Die Proteste gegen das Barbie­Dreamhouse zählt Stevie Schmiedel

(links) zu den bedeutensten Aktionen von PinkStinks. Foto: PinkStinks

kann, dass wir nichts hinter verschlossen

Türen tun.

Nach welchen Kriterien werden

die zu fördernden Projekte

ausgewählt?

Wir haben uns dabei auf öffentlichen

Protest und Kampagnen

spezialisiert. Grundsätzlich lautet

unser Anliegen „Change anstatt

Charity“, also Wandel

anstatt Almosen. Das heißt, wir

wollen nicht irgendwelche Pflaster

kleben oder einen Ersatz

spielen für staatliche Leistungen,

die ausgefallen sind. Wir

wollen mit unserem Herangehen

versuchen die Ursachen an

den Wurzeln zu packen, sodass

wirklich etwas verändert wird.

Wir gehen davon aus, dass soziale

Bewegungen ein starker

Motor für politischen Wandel

sind. Gerade für diese Aktionen

und Proteste ist es aber schwierig

Geldgeber zu finden. Was

wir nicht fördern sind regierungsnahe

Organisationen, Parteien

oder profit­orientierte

Organisationen. Die Projekte

müssen gewaltfrei sein, transparent

und fair arbeiten, auch

dem politischen Gegner gegenüber.

Die Kampagnen sollten

als Gruppe partizipativ arbeiten,

also sicherstellen, dass es keine

oder möglichst flache Hierarchie­Strukturen

gibt. Natürlich

müssen sie auch kompetent

und strategisch arbeiten, das ist

ganz klar.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit

mit PinkStinks?

Es ist so, dass PinkStinks im

Herbst 2012 einen Antrag gestellt

hat. Da haben sie sich

erstmal um eine Kampagnenförderung

beworben. Es handelte

sich dabei um eine

Kampagne gegen den Deutschen

Werberat. PinkStinks war

ein Projekt, das sich sehr

schnell im Netzwerk engagiert

hat, präsent war und eine große

Begeisterung für die Stiftung

selbst entwickelte. Im Herbst

letzten Jahres ist nun eine längerfristige

Förderung genehmigt

worden.

Wieso wurde PinkStinks ausgewählt?

Grundsätzlich denke ich, dass

die Gremien sich entschieden

haben, weil PinkStinks sich einem

wichtigen gesellschaftlichen

Thema widmet. Pink­

Stinks setzt sich dafür ein, dass

stereotypische Frauenrollenbilder

verändert werden. Es geht

dabei wirklich um gesundheitliche

Schäden, die vor allem bei

Mädchen entstehen können,

wenn sie sich an diesen Rollenbildern

orientieren. Es geht

um Probleme wie zum Beispiel

massive Essstörungen. Pink­

Stinks setzt sich für Themen

ein, die noch nicht in den sozialen

Bewegungen in dieser

Form angegangen wurden. Zudem

hat PinkStinks glaube ich

einfach einen frechen, erfrischenden

Wind. Ihr Auftreten

hat auch einige in den Gremien

begeistert.


Gesellschaft | Kunst

Gespräch mit Stevie Schmiedel,

Pressesprecherin und

Gründerin von PinkStinks:

Was genau will eigentlich

PinkStinks und warum "stinkt

Pink"?

PinkStinks ist eine Organisation,

die eigentlich gar kein Problem

mit der Farbe Pink hat.

Das ist eine wunderschöne Farbe!

Uns stinkt eher, dass kleine

Jungs die Farbe irgendwann

nicht mehr mögen dürfen. Eigentlich

müsste PinkStinks heißen

"Pink für Alle". Es ist

natürlich provokant und das soll

die Leute erst einmal aufregen

und sich mit uns beschäftigen

lassen. PinkStinks wehrt sich

gegen geschlechtsspezifische

Werbung bzw. Geschlechter

diskriminierende Werbung, was

eigentlich das Gleiche

ist.

Wofür setzt sich

PinkStinks ein?

Wir setzen uns

dafür ein, dass

kleine Mädchen nicht

von früh an schon sehr

stark auf ihren Körper bezogen

werden bzw. auf die Optimierung

des Körpers. Wir sagen,

dass die Spielzeugindustrie

heute den Mädchen Vorbilder

gibt, die so schlank sind und

sich so stark mit ihrem Äußeren

beschäftigen, dass der Fokus

ganz stark darauf fällt, dass

Mädchen meinen, sie müssten

unglaublich schön und sexy

sein, sonst ist ihr Leben nichts

wert, sonst erfahren sie kein

Glück, sonst haben sie keinen

Erfolg. Mädchen sind heute

mehr denn je Depressionen

ausgesetzt. Essstörungen haben

unter Mädchen stark zugenommen

in den letzten zehn

Jahren und wir machen auch

die Spielwarenindustrie dafür

verantwortlich.

Wie arbeitet PinkStinks?

Wir gehen dagegen in Form

von drei Bausteinen an: Einmal

machen wir Lobbyarbeit am

Bundestag um geschlechtsdiskriminierende

Werbung zu verhindern.

Zweitens gehen wir in

Schulen und sprechen mit Mädchen

und Jungen über die Werbung

und ihre Auswirkungen,

also darüber, wie die Werbung

sie selber beeinflusst. Das machen

wir mit einem Theaterstück.

Das Dritte sind unsere

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Proteste und Demonstrationen,

z.b. im Mai machen wir die

nächste Demo zum Finale von

Germany's Next Topmodel in

Köln.

Welche Aktionen waren bisher

am erfolgreichsten?

Die bedeutensten waren wahrscheinlich

der Protest am Barbie

Dream House. Zusammen

mit anderen Organisationen

haben wir es geschafft, das

Barbie Dream House zurück

nach Florida zu schicken. Die

wollten eigentlich durch

Deutschland touren und sind

dann aber direkt von Berlin

nach Florida zurückgeflogen

nach drei Monaten. Dann hatten

wir noch eine wunderbare

Demonstration am Brandenburger

Tor, zusammen mit vielen

anderen

Organisationen

und Musikern(innen)

und

lockeren, tollen

Menschen gegen

Sexismus in

der Werbung. Das

war die erste Demo in

der Form in Deutschland. Da

hatten wir sehr viel Presse,

"Schon kleine

Mädchen sollen schön

und sexy sein... das führt

zu Esstörungen und dafür

machen wir auch die Spielwarenindustrie

veranwortlich"

sehr viel Aufmerksamkeit und

unheimlich viel Unterstützung.

Auch viele junge Männer,

dreißig Prozent mindestens, die

da waren, hatten genauso die

Nase voll, wie ihre Frauen, Kinder

und/oder Freundinnen in der

Werbung behandelt werden.

Ist PinkStinks nur für Mädchen,

oder setzt ihr euch

auch für Jungen ein?

Wir haben zwei Logos auf unserer

Homepage. Einmal "Mädchen

sein kann man auf viele

Weisen" und darunter in etwas

kleiner "Junge sein kann man

auf viele Weisen". Wir haben

auch die Jungen absolut im

Blick. Es ist aber einfach so,

dass Mädchen noch viel mehr

leiden unter den Vorgaben der

Geschlechterdiskriminierung.

Deshalb kümmern wir uns vorrangig

um Mädchen. Uns geht

es um Gleichberechtigung.

PinkStinks ist der einzige feministische

Verein in Deutschland,

der paritätisch besetzt ist mit

Männern und Frauen und wir

haben auch viele Jungs­Eltern

dabei, die sich um die "Blue Industry"

kümmern, also um die

blaue Industrie, wie wir uns um

die Pinke kümmern. (mb)

Das Parlament in Ton

Kunstvereine modulieren Abgeordnete

Am 11. Februar eröffnete im

Niedersächsischen Landtag

Hannover die Ausstellung "Das

Parlament in Ton". Dafür haben

Malschulen in ganz Niedersachsen

die Mitglieder des aktuellen

Landtages nach Fotos oder „live“

in Ton modelliert.

Die Schüler der Kunstschule

des Kunstvereins Achim e.V. erhielten

den Auftrag, die Abgeordneten

Mechthild Ross­Luttmann

(CDU), Gero Hocker

(FDP), Axel Miesner (CDU) und

Adrian Mohr (CDU) zu formen.

Obwohl die Kunstschüler die

Politiker beim Modellieren der

Figuren zum ersten Mal live gesehen

hatten oder auch nach

Fotos arbeiten mussten (leider

konnten nicht alle Abgeordneten

den „Modelliertermin“ wahrnehmen),

ist es erstaunlich, wie

ähnlich und spannend diese gelungen

sind.

Bis zum 28. Februar waren die

Figuren in der Ausstellung zu sehen.

Danach durfte jeder Abgeordnete

sein Ebenbild aus Ton

mit nach Hause nehmen. (pm)

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9


Bauen | Verden

Baustellenführung

Am 28. März im Norddeutschen

Zentrum für Nachhaltiges Bauen

Am 28. März bietet Architekt

Thomas Isselhard eine Führung

beim Norddeutschen Zentrum für

Nachhaltiges Bauen (NZNB) an.

Dabei werden den Besuchern

die Vorteile und Einsatzmöglich­

keiten der Bauweise nähergebracht,

mit der auch das noch im

Bau befindliche NZNB derzeit errichtet

wird.

Plus­Energiestandard

Das Gebäude ist das größte in

strohballengedämmter Holzrahmenbauweise

gebaute Haus Europas.

Zusätzlich erreicht es

einen Plus­Energiestandard, es

produziert mehr Energie als es

selbst benötigt. Interessierte

können am 28. März um 16 Uhr

am NZNB in der Artilleriestr. 6 in

Verden an der Führung teilnehmen.

(pm)

Foto: NZNB

Die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten

der besonderen Bauweise

des NZNB werden vom zuständigen

Architekten Thomas Isselhard

erläutert.

Moderner

Strohballenbau

Filmpremiere "Stroh im Kopf Teil 2" am

22. März um 19.30 Uhr in der KVHS Verden

Das Bauen mit Strohballen ist

in den letzten Jahren zu einer

ernstzunehmenden ökologischen

Bauweise geworden. Stroh

schafft nicht nur eine gesunde

Wohnqualität, es ist auch unschlagbar

in Sachen Klimaschutz:

Stroh bindet CO2, benötigt

kaum Energie in der

Herstellung und hat hervorragende

Dämm­Eigenschaften.

Interviews mit Handwerkern,

Architekten und Bewohnern

Die Filmemacherin Heidi Snel

lädt mit ihrem Film auf eine Reise

durch die Strohballenbau­

Landschaften Deutschlands ein.

Zehn Jahre nach dem ersten

Strohballenfilm „Stroh im Kopf“

werden die neueste Entwicklungen

im Strohballenbau, wie z.B.

die Bohlenständer­Bauweise, die

Vorfertigung von strohgedämmten

Wandelementen und das

zertifizierte Bauprodukt „Baustrohballen“

gezeigt.

Weiterhin besucht die Filmemacherin

die Häuser von damals:

Wie geht es den Bewohnern,

die vor zehn Jahren beim

Bau ihres Strohballenhauses gefilmt

wurden heute in ihren Häusern?

Hat sich diese Bauweise

bewährt?

Der Bau des größten Strohballenhauses

in Deutschland, das

fünfstöckige Kompetenzzentrum

des Norddeutschen Zentrums für

Nachhaltiges Bauen (NZNB) hier

in Verden, wird ebenso dokumentiert

wie der erste Ausbildungsgang

zur „Fachkraft

Strohballenbau (FASBA)“.

In Interviews berichten ArchitektInnen,

HandwerkerInnen und

Baufamilien von ihrem Blick auf

den Strohballenbau von heute.

Blick auf das heutige

Bauen mit Stroh

Der Film ist eine wunderbare

Reise durch das Thema Bauen

mit Strohballen und zeigt einen

spannenden und informativen

Blick auf das heutige Bauen mit

Stroh.

Der Film wird am 22. März

erstmals öffentlich gezeigt vom

Fachverband Strohballenbau

Deutschland e.V. im Zuge seiner

jährlichen Fachtagung und in Kooperation

mit der Kreisvolkshochschule

Verden. (uc)

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Solarstrom speichern

Thedinghauser Elektroingenieur entwickelt

preisgünstigen Batteriespeicher

Bauen | Thedinghausen

Wer eine Photovoltaikanlage

auf seinem Dach installiert, hat

die Möglichkeit den damit erzeugten

Strom ins Netz einzuspeisen

und zu einem für 20 Jahre festgelegten

Preis vergütet zu bekommen.

Da dieser Vergütungssatz

gemäß Erneuerbare­Energien­

Gesetz (EEG) jedoch jährlich

sinkt und gleichzeitig die Strompreise

steigen, wird es für Hausbesitzer

zunehmend interessanter,

den Strom im eigenen Haus

selbst zu verbrauchen, anstatt ihn

ins Netz einzuspeisen. Dabei besteht

jedoch das Problem, dass

die Anlage nur Energie erzeugt,

wenn es hell ist und möglichst

viel Sonne scheint. Zu diesen

Zeiten produziert die Anlage dann

häufig mehr Strom als nötig, während

dieser nachts oder bei starker

Bewölkung fehlt und dazugekauft

werden muss.

Der Prototyp ist bereits im Keller seines Entwicklers Ewald Röben in Thedinghausen

im Betrieb. Foto: Röb­Tec

Kühltruhen auch in der Nacht

mit Solarstrom versorgen

Aus diesem Grund hat der

Thedinghauser Elektroingenieur

Ewald Röben nun einen Solarstromspeicher

entwickelt und den

Prototyp bereits in seinem eigenen

Haus in Betrieb genommen.

Überschüssiger Solarstrom wird

in speziellen Batterien zwischengespeichert,

über die dann

nachts über einen Wechselrichter

die elektrischen Haushaltsgeräte,

wie z.B. Kühlschränke oder ­truhen

versorgt werden. Auf diese

Weise können rund 70 % des

Strombedarfes selbst produziert

werden, so Röben.

Der von ihm entwickelte Speicher

ist nicht der erste auf dem

Markt – der Technik­Tüffler hofft

jedoch ihn deutlich günstiger produzieren

zu können, so dass sich

der Anschaffungspreis durch die

Stromeinsparung schnell amortisiert.

Zusätzliche Förderunggelder

Ggf. ist auch eine Förderung

der Anschaffungskosten durch

die Kreditanstalt für Wiederaufbau

(KfW) möglich, falls die Anlage

über einen KfW­Kredit finanziert

wird. Um den Stromspeicher

auf den Markt zu bringen, benötigt

Röben noch einen Investor.

Die ersten Gespräche laufen bereits,

aber genaueres wird erst

verraten, wenn es soweit ist, erklärt

Röben mit einem Augenzwinkern.

(uc)

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11


Bauen | Energie

Das Passivhaus

Ein Passivhaus ist beinahe ein

Null­Energiehaus. Die Wärmegewinnung

erfolgt in hohem Maß

über solare Gewinne, also die natürliche

Sonnenenergie. Ergänzt

durch eine Lüftungsanlage mit

Wärmerückgewinnung wird ein

sehr angenehmes Wohnklima geschaffen.

Ohne wahrnehmbaren

Luftzug wird dabei die Innenluft

binnen 2­3 Stunden vollständig

ausgetauscht.

Die verbrauchte Raumluft erwärmt

über einen Wärmetauscher

mit Wärmerückgewinnung

die von außen angesaugte Frischluft.

Das ganze funktioniert so

gut, dass nur in der heißen Jahreszeit

die Fenster abends oder

in den frühen Morgenstunden

zum Stoßlüften geöffnet werden

müssen.

An kalten Tagen, und wirklich

nur dann, benötigt die Lüftungsanlage

Unterstützung durch eine

kleine Zusatzheizung. Damit lässt

sich dann auch die Temperatur in

den einzelnen Räumen individuell

erhöhen.

Ob Gas­Brennwertkessel, Pelletheizung

oder elektrische Wärmepumpe,

hier sind den persönlichen

Vorstellungen und den

örtlichen Gegebenheiten kaum

Grenzen gesetzt.

In unseren Breiten fällt die tatsächliche

Heizperiode eines Passivhauses

relativ kurz aus. Sie

beträgt nur knapp vier Monate

(November bis Anfang März). In

der dazwischen liegenden Zeit

sorgt meist allein die Wärmerückgewinnung

der Lüftungsanlage

für ein angenehmes Klima.

Wie erreicht man diesen hohen

Standard ? Das „A“ und „O“ ist eine

sehr gute Isolierung. Denn

Wärme, die erst gar nicht verloren

geht, braucht auch nicht erzeugt

zu werden. Während bei

einem Niedrigenergiehaus (NEH)

Dämmschichtdicken von 8­12 cm

üblich sind, liegen diese bei Passivhäusern

bei 24 bis 30 cm Stärke.

Darüber hinaus verfügt ein

Passivhaus idealerweise auch

über eine rundum gedämmte Bodenplatte,

eine Dreifach­Isolierverglasung

sowie eine effiziente

Heiz­ und Lüftungstechnik.

Behaglichkeit und Komfort

Wer Wert auf ein hohes Maß

an Behaglichkeit legt, dem sei

eine Fußbodenheizung empfohlen.

Der Aufwand ist überschaubar.

Die weitflächige Strahlungswärme

des Fußbodens

sorgt für noch mehr Behaglichkeit

während der kalten Monate.

Für die Sommermonate sollte

unbedingt eine ausreichende

Verschattung geplant werden.

Weiterhin sollte jeder Raum

über ein zu öffnendes Fenster

verfügen. Damit lässt sich dann

auch in den Abendstunden mittels

Durchzug die Raumtemperatur

positiv beeinflussen.

Anschaffungskosten

Selbstverständlich erfordert

der hohe Standard ein „Mehr“ an

Aufwand bei Material, Planung

und letztendlich an Anschaffungskapital.

Allerdings kompensieren

die Vorteile eines

Passivhauses, dauerhaft niedrigere

Energiekosten, gesundes

und angenehmes Wohnklima sowie

der hohe Wiederverkaufswert,

die um ca.15% (Basis KfW­

70 Haus) höheren Anschaffungskosten.

Einsparung zunehmend

steigender Energiekosten

Bei den Überlegungen sollten

auch die folgenden Aspekte Berücksichtigung

finden: Zukünftig

werden immer mehr Neubauten

in Passivhaustechnik erstellt. Dadurch

gibt es einen entsprechenden

Druck auf die Verkaufspreise

von konventionellen Bestandsimmobilien.

Die Energiepreise bleiben nicht

stabil. Die zunehmende Verknappung

an fossilen Energieformen

wird auch zukünftig für eine rasante

Preisentwicklung bei den

Verbrauchskosten sorgen. Somit

verringert sich auch Zusehens

der rein wirtschaftliche Kompensationszeitraum

zugunsten des

Passivhauses. Die nicht unerheblichen

finanziellen Fördermöglichkeiten

durch lokale oder

überregionale Stellen kompensieren

in nicht unerheblichem Umfang

die Baumehrkosten. (pm)

Contura Bau

Über 25 Jahre ist CONTURA Bau GmbH der verlässliche Partner im Bereich klassisches

Massivhaus. Bauherren profitieren dadurch von einem hohen Maß an Know­How, Professionalität

und Sicherheit. Eine qualifizierte Beratung bildet den Anfang. Aber auch während der

Bauausführung erfolgt eine kontinuierliche und individuelle Betreuung.

Seit 2010 ist Contura Bau zusätzlich Lizenzpartner von Town & Country Haus. Auch hiervon

profitieren die Kunden nachhaltig. So finden ausschließlich Markenprodukte bei der

Bauausführung Verwendung. Wie selbstverständlich findet auch die finanzielle Absicherung der

Bauherren entsprechende Beachtung. So gehören i.d.R. drei BauSchutzbriefe

(http://contura­bau.de/schutzbriefe.html) fest zum Vertragsstandard.

Parallel zum klassisches Hausbau widmet sich Contura Bau seit 2008 auch dem Bau von

Passivhäusern. Dabei steht eine innovative und nachhaltige Technik im Vordergrund.

Auch beim Bau eines Passivhauses gibt es ein „Gut oder besser“. Contura hat sich für Letzteres

entschieden. So erhalten sämtliche Passivhäuser eine rundherum gedämmte Bodenplatte und

eine besonders energiesparende und dabei komfortable Haustechnik. Die Heiz­ und

Lüftungstechnik besteht aus einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, einer Luft­Luft­

Wärmepumpe sowie einer Erd­Sohle­Wärmepumpe inkl. Erdkollektoren. Die Kapazität der beiden

Wärmepumpen ist optimal aufeinander abgestimmt. Sie teilen sich die Last, die sonst von nur einer

einzigen Luft­Luft­Wärmepumpe wahrgenommen wird. So arbeitet die Luft­Luft­Wärmepumpe

vorwiegend in der Sommer­ und Übergangszeit. Im Winter hingegen übernimmt die Erd­Sohle­

Wärmepumpe die Hauptlast. Sie versorgt sich aus dem ganzjährig ca. 8­10°C warmen Erdreich,

währenddessen eine Luft­Luft­Wärmepumpe bei entsprechenden winterlichen Verhältnissen auf

eine Außentemperatur von ­10°C trifft und dann elektrisch nachheizen müsste.

Die von Contura Bau gewählte Technik beinhaltet darüber hinaus einen weiteren nicht

unerheblichen Nebeneffekt. Im Gegensatz zu den häufig eingesetzten Lüftungsgeräten anderer

Anbieter lässt sich die eingesaugte Frischluft zusätzlich energieschonend vorheizen. Während so

bei den meisten Passivhäusern der Mitbewerber im Winter die Frischluft mit max . 18°C einströmt,

kann bei dieser Technik die Temperatur auch ohne weiteres 21°C betragen.

Contura Bau GmbH

Deichstraße 4

27318 Hoya Weser

www.contura­bau.de

FON: +49 (0) 42 51 – 93 22 0

FAX: +49 (0) 42 51 – 93 22 44

E­Mail: info@contura­bau.de

Bürozeiten

Mo. bis Do. von 8.00 Uhr bis

16.30 Uhr, Fr. von 8.00 Uhr bis

12.30 Uhr

12 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de


Baumesse in Verden

Am 8. und 9. März auf dem Warwickplatz

Am 8. und 9. März 2014

bietet sich allen Bauund

Modernisierungsinteressierten

aus Verden und

Umgebung die Gelegenheit,

sich über Produkte und

Dienstleistungen rund um

Haus, Grund und Energie zu

informieren. Auf dem Warwickplatz

an der Lindhooper

Straße findet an diesem Wochenende

die zweite Auflage

der Bau­ u. Energiemesse

Nord statt.

Zeitraubende Recherchen

nach qualifizierten Fachleuchten

werden überflüssig, denn auf der

Messe erhalten alle Besucher

einen Gesamtüberblick rund ums

Bauen und Wohnen, Modernisieren,

Finanzieren und Energiesparen.

Die Aussteller zeigen

Altbewährtes und Neues aus

den zahlreich vertretenen Branchen.

Hier kann der interessierte

Besucher Produkte und Dienstleistungen,

Qualität und Preise

direkt miteinander vergleichen,

Preise und Qualität verschiedener Anbieter lassen sich auf der Verdener

Baumesse miteinander vergleiche. Foto: Act Event

alles unter einem Dach und in

kürzester Zeit. Ergänzt wird das

Programm durch eine thematisch

breitgefächerte Auswahl an Vorträgen

von Experten.

Die Bau­ u. Energiemesse

Nord versteht sich dabei nicht

als regionale Gewerbeschau,

sondern als fachbezogene Informationsmesse.

Neben Betrieben

aus Verden und Umgebung sind

auch überregionale bzw. landesweit

tätige Firmen vertreten. Auf

diese Weise werden faire Vergleichsmöglichkeiten

gewährleistet.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung

ist auch in diesem Jahr

das Energiesparen. Auf der Messe

werden verschiedene Lösungen

für alternative Energien

präsentiert. Die Angebotspalette

ist auch in diesem Bereich vielfältig

und bietet die Möglichkeit

sich über Solar/Photovoltaik,

Dämmung, Gas­/Elektroheizungen,

Kamin/Ofen, Pelletsheizungen

und Wärmepumpen zu

informieren.

Die Bau­ und Energiemesse

Nord ist täglich von 10 bis 18

Uhr geöffnet, Veranstaltungsort

ist der Warwickplatz an der Lindhooper

Straße, der Eintritt kostet

2,00 €. Unternehmen, die Interesse

an einer Teilnahme haben,

können sich unter der Telefonnummer

04791 / 96533­0 beim

Veranstalter informieren. Weitere

Infos auch unter www.baumesse­nord.de.

(pm)

Bauen | Verden

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13


Bauen | Verden

Tadelakt ‐ alte Technik neu entdeckt

Tadelakt ist eine uralte

marokkanische Kalkglanzputztechnik

für wasserabweisende

Oberflächen

und erfreut sich auch in Europa

wachsender Beliebtheit.

Im Landkreis Verden

wird sie ebenfalls immer bekannter

und findet u.a. bei

der Gestaltung von Badezimmerwänden

Anwendung.

Jeder, der Tadelaktoberflächen

betrachtet, wird bemerken, dass

diese etwas ganz Besonderes

sind: Ihre ruhige und tiefe Farbigkeit,

die sich je nach Lichteinfall

optisch verändert, ihre

Festigkeit (wasserabweisend

und stoßfest) und der feine

Glanz begeistern einfach jeden

Betrachter. Diese außergewöhnliche

Oberflächenbeschaffenheit

entsteht aufgrund der speziellen

Eigenschaften und Verarbeitung

von Tadelakt. Daher eignet er

sich besonders für die Ausstattung

von Nass­ und Wellness­

Bereichen, wo er eine gute Alternative

zu Fliesen darstellt.

Das Material aus hochhydraulischem

Muschelkalk kommt aus

der Gegend rund um Marrakesch

in Marokko. Laut mündlicher

Überlieferungen soll das

Material für den Tadelakt dort

schon seit der Antike abgebaut

worden sein. Anfangs wurden

damit Zisternen abgedichtet,

später fand er dann auch Verwendung

in Hammams und Palästen.

Das Wissen rund um

Eigenschaften und Verarbeitung

wurde traditionellerweise von

Berbern von Generation zu Generation

weiter gegeben.

Schmutz­ und wasserabweisende

Oberfläche

Tadelakt wird wie ein Putz mit

der Kelle aufgetragen, geglättet

und anschließend mit kleinen

Eine Badezimmerwandgestaltung in Morsum die von der Firma "Tadelakt

Bremen" gefertigt wurde. Foto: uc

(Halbedel­)Steinen verdichtet

und poliert. Durch den Zusatz

von kalkechten Pigmenten entsteht

eine Farbigkeit, durch die

sich die unterschiedlichsten

Farbnuancen und Stimmungen

erzeugen lassen. Die schmutzund

wasserabweisende Oberfläche

entsteht durch den Auftrag

von speziellen Seifen. Diese reagieren

mit dem Kalk im Untergrund

und es entsteht eine

wasserunlösliche Kalkseife, die

der Oberfläche ihren besonderen

Glanz verleiht. In ihr spiegelt sich

das Licht wunderbar wider, wodurch

die Räume einen ganz besonderen

Charakter bekommen.

Die Herstellung von Tadelaktoberflächen

erfordert ein erhöhtes

handwerkliches Geschick

und umfangreiche Sachkenntnis

hinsichtlich der Anschlüsse an

andere Baumaterialien. Daher

wird für alle, die diese Technik

selbst anwenden möchten, der

Besuch eines entsprechenden

Workshops empfohlen. Die Bildungswerksatt

Nachhaltigkeit

e.V. (BiWeNa) im Ökozentrum in

der Artilleriestraße bietet deshalb

vom 31.3. bis 3.4.2014 ein Baustellenseminar

im fünfstöckigen

Kompetenzzentrum des NZNB

an. Anmeldung unter www.biwena.de

oder 04231 – 957 512.

14 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de


Panik ist eine häufige Reaktion,

wenn Hauskäufer

entdecken, dass das schöne,

gerade erworbene alte Fachwerkhaus,

von Holzwürmern

befallen ist. Noch immer

greifen viele Menschen in einem

solchen Fall auf chemische

Holzschutzmittel zurück,

um die Schädlinge

schnell wieder los zu werden.

Heinz Riepshoff von

der Interessengemeinschaft

Bauernhaus (IGB) warnt ausdrücklich

vor solchen Überreaktionen.

„Was den Wurm

tötet, macht auch den Menschen

krank“, so der Verdener.

Die IGB ist ein Zusammenschluss

von Menschen, die

sich für den Erhalt, die fachgerechte

Restaurierung und die

zeitgemäße Weiternutzung historischer

Bausubstanz einsetzen.

Der Verdener Heinz Riepshoff ist

IGB­Landesbeauftragter für Niedersachsen

und gehört selbst zu

den Holzschutzmittel­Geschädigten,

über deren genaue Zahl es

keine Statistiken gibt. Es gab jedoch

eine regelrechte Klagewelle,

da in den 70er Jahren und

noch Jahre darüber hinaus hochgiftige

Substanzen wie Lindan

und PCB in Holzschutzmitteln

verwendet wurden, so Riepshoff.

Raspelnde Nagegeräusche

In Schädlingsbekämpfungsmitteln

sind bis heute giftige Stoffe

und sie dürfen deshalb in der Regel

nicht in bewohnten Räumen

angewendet werden. Statt zur

"chemischen Keule" zu greifen rät

Riepshoff besonnen vorzugehen.

Erst einmal müsse man ermitteln,

um welchen Schädling es sich

handelt und ob dieser noch aktiv

sei. Die kleinen Löcher stammen

in der Regel vom gemeinen Nagekäfer

(Anobium punctatum),

dessen Larven umgangssprachlich

als Holzwürmer bezeichnet

werden. Hier lässt sich mit einem

gewissen Befall leben, ohne dass

die Statik des Gebäudes gefährdet

sei. Aktive Holzwürmer erkennt

man an kleinen Spänehäufchen,

die sich rund um die

Löcher bilden.

Gefahr in Verzug ist allerdings

bei Befall durch den sogenannten

Hausbock. Das gemeine am dessen

Larven ist, dass man sie oft

erst bemerkt, wenn es zu spät ist,

da sie im Gegensatz zum Holzwurm

keine Spänehäufchen machen.

Erst wenn die Larve sich

verpuppt hat, hinterlässt sie beim

Austreten aus dem Holz ein erbsengroßes

Loch. Wirklich auffällig

wird die Hausbock­Larve nur

durch deutlich hörbare raspelnde

Nagegeräusche (ein eindrucksvolles

Hörbespiel hierzu gibt es

im Internet bei Wikipedia). In diesem

Fall sollte man lieber einen

Fachmann zu Rate ziehen, denn

Hausböcke können sehr schnell

und unbemerkt die gesamte Statik

in Gefahr bringen.

Konstruktiver Holzschutz

Beide Schädlinge benötigen

feuchtes Holz und sind relativ

temperaturempfindlich. In beheitzten

gut durchlüfteten Räumen

überleben sie deshalb

normalerweise nicht sehr lange.

Befallene Möbelstücke kann man

zur Sicherheit auch ein paar

Stunden in die Sauna stellen. Für

Gebäude gibt es Spezialfirmen,

die diese in Folie hüllen und dann

aufheizen. Dies ist mit erheblichen

Kosten verbunden, aber immerhin

wird dieser Methode eine

hohe Wirksamkeit bescheinigt.

Bei den zahlreichen unterschiedlichen

Hausmitteln, die kursieren,

ist dies dagegen umstritten. So

soll es z.B. möglich sein die

Holzwürmer mittels Eicheln anzulocken,

die man auf dem befallenen

Holz auslegt. Die Larven

ziehen dann in diese um und sobald

sie kleine Holzwurmlöcher

aufweisen, kann man sie wieder

einsammeln und entsorgen. Jörg

Hensch, der einen alten Hof in

Kampsheide bei Asendorf besitzt,

ist seine Holzwürmer losgeworden,

indem er Rainfarnsud in die

Löcher gespritzt hat. Dazu hat er

diese zuerst mit einem Kompressor

spänefrei gepustet, damit die

Flüssigkeit tiefer eindringen kann.

Er ist davon überzeugt, dass man

sich bereits im Vorfeld vor Schädlingsbefall

schützen kann, indem

man Holz verwendet, dass bei

der richtigen Mondphase gefällt

wurde. Dann sei es besonders

hart und widerstandsfähig.

Auch Heinz Riepshoff empfiehlt

vorbeugende Maßnahmen, den

sogenannten konstruktiven Holzschutz.

Dazu gehört, dass alle

Holzteile vor Feuchtigkeit geschützt

sind und die im Raum

oder im Holz befindliche Feuchtigkeit

wieder trocknen kann. Als

gesundheitlich unbedenkliches

Holzschutzmittel wird inzwischen

auf Borsalz gesetzt. Die so

Bauen | Verden

Was tun gegen Holzwurm und Co.?

behandelten Bretter erkennt man

an der grünen oder roten

Färbung. Borsalz kann auch recht

günstig im biologischen Baustoffhandel

kaufen um sein Holz

damit selbst zu behandeln. Richtig

wirksam ist dies eher als

vorbeugende Maßnahme. Nachträglich

lässt sich damit vor allem

ein möglicher Wiederbefall eingegrenzen.

(uc)

Aktive Holzwürmer hinterlassen

kleine Spänehaufen. Foto: lc

www.oeverblick.de

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Musik | Interview

The Rezillos

Britische Musiklegende hat es nach Hilgermissen verschlagen ­ "Angel" Paterson im Interview

Ein Stück britische Musikgeschichte

hat es in den

kleinen Ort Hilgermissen verschlagen.

Alasdair "Angel"

Paterson ist und war Schlagzeuger

bei der schottischen

Punkband "The Rezillos", die

in diesem Jahr nach einer

bewegten Geschichte ein

neues Album herausbringt.

Ihr habt Euch 1976 gegründet,

wie kam es dazu?

Wir waren alle zusammen auf

der Kunsthochschule in Edinburgh

und hatten auch schon

Foto: ja

Rezillos­Schlagzeuger Paterson

lebt heute in Hilgermissen.

vorher in verschiedenen Gruppen

gespielt. Das muss 1975

gewesen sein, als wir angefangen

haben, miteinander Musik

zu machen. Mit den Rezillos haben

wir zuerst Musik aus den

60ern gecovert ­ querbeet von

Rythm 'n' Blues über Rock 'n'

Roll bis Soul.

In welcher Besetzung habt ihr

damals gespielt?

Faye und Eugene waren die

Sänger, Jo Callas der Gitarrist

und noch ein Gitarrist namens

Mark Harris, der genau wie ich

Architektur studiert hatte. Dann

war da noch der Bassist Dave

Smythe und eine Backgroundsängerin

namens Gayle Warning.

Wir tourten zu der Zeit

sehr viel, hauptsächlich durch

Schottland. Dann fing Jo an selber

Stücke zu schreiben, die wir

nach und nach mit ins Programm

genommen haben. 1976

haben wir eine zweiwöchige

Tournee durch London gemacht,

das war zu Beginn der

Punkzeit. Da haben wir mit einigen

coolen Leuten zusammen

gespielt wie Generation X, The

Clash, Billy Idol, Sex Pistols,

The Vibrators und vielen anderen.

Wir waren zum Teil ein wenig

verpönt, weil wir politisch

nicht so einzuordnen waren, wie

man es gerne gesehen hätte.

Wir waren zwar auch irgendwie

politisch, aber unsere Musik

hatte eher etwas frivoles und

selbstironisches an sich. Nach

der harten Punk­Welle wurde es

dann ja ein wenig poppiger und

auch kommerzieller. Trotzdem

sind einige ihrer Linie treu geblieben,

wie zum Beispiel The

Exploited, eine andere Band

aus Edinburgh.

Wir waren aber, trotz unseres

leicht poppigen Einschlags, wegen

unserer aufbrausenden und

energischen Liveperformance

sehr gefragt. Unsere erste Single

haben wir in Eigenregie herausgebracht

bei einem kleinen

Label aus Edinburgh. Das erste

Stück „Can't Stand My Baby“

wurde dann zu einem Lieblingsstück

von dem Kult­Radio­DJ

John Peel, was uns dazu verholfen

hat, eine Session bei ihm

zu bekommen und als Vorband

von größeren Bands spielen zu

können. Das wiederum brachte

uns dann einen Plattenvertrag

mit Sire Records aus den Staaten

ein. Die haben übrigens

später auch Madonna rausgebracht.

Damals hatten sie schon

The Ramones und Talking

Heads unter Vertrag. Es war zu

der Zeit ein sehr angesagtes

Label. The Rezillos waren die

erste europäische Band, die

dort unterschrieben hat. Alles

war sehr aufregend, denn

kaum, dass wir unterschrieben

hatten, ging es auf Tour durch

Britannien, als Vorgruppe von

The Ramones.

Im Januar 1978 haben wir dann

zwei volle Monate in New York

verbracht um das Album aufzunehmen,

das war eine tolle Zeit!

Ich habe gelesen ihr wart alle

Autodidakten und keiner von

euch hat vorher ein Instrument

gelernt?

Ja, stimmt. Ich kannte aber

auch kaum Musiker, die vorher

Musikunterricht, geschweige

denn ein Musikstudium hatten.

Das ist in Britannien in der Popund

Rockbranche gar nicht so

unüblich. Es kommt eher drauf

an, was man spielt und wie man

es spielt, alles kommt mehr aus

dem Bauch heraus. Es kommt

eben nicht darauf an, was du

sonst noch spielen kannst, sondern

wie du deine eigenen

Energien mit herein bringst. Das

führte auch dazu, dass viele britische

und amerikanische

Bands wegweisend waren, da

sie eben ihr eigenes Ding gemacht

haben. Man ließ seiner

Kreativität freien Lauf, wurde

Musiker und überlegte erst hinterher,

was man damit macht.

Mir ist aufgefallen, dass man in

den letzten 20 Jahren in Britannien

studiert um Popstar zu

werden und auch in Deutschland

gehen ja viele in Musikschulen

oder zu Castings, wo

man dann zum Popstar getrimmt

wird, das macht das ganze

industriell und nimmt eine

gewisse Unschuld.

Was war euer erster Top 20

Hit in den britischen Charts?

Das war der Song „Top of the

Pops“. Es war eine Anspielung

auf das, was man damals machen

musste, um zur Sendung

Top of the Pops zu gelangen.

Es war eine Kritik an der damaligen

Musikindustrie, da man

auch damals schon versuchte

die Musiker in eine Schublade

zu zwängen, um kommerzieller

zu sein. Letztendlich hatten wir

mit diesem Song drei Auftritte

bei Top of the Tops.

1978 habt ihr Euch aufgelöst,

was war der Grund?

Es gab da viele verschiedene

Faktoren. Es fing an mit den

zwei Monaten in New York. Wir

hatten die Platte aufgenommen

und wir, wie auch die Plattenfirma,

waren sehr glücklich mit

dem Ergebnis. Aber es kam, wie

es so oft in der Plattenindustrie

vorkommt, zu Verschiebungen.

Für den Frühling war eine Tournee

geplant, um den Plattenverkauf

zu unterstützen, aber es

stellten sich Verzögerungen ein.

Man hing rum und war auch

schon leicht genervt.

Dann kam das Album raus und

In den 70ern waren "The Rezillos"

für ihre wilden Live­Shows bekannt.

wir waren wieder in den Top 20.

Plötzlich spielten wir vor viel

größerem Publikum. Es waren

nicht mehr nur Clubs sondern

große Konzertsäle mit 3000 bis

5000 Zuschauern. Daraus resultierte

natürlich auch ein

großer Medienwirbel. Erfolg hat

auf jeden Menschen eine andere

Wirkung. Nun wollten verschiedene

Mitglieder der Band

16 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de


Musik | Interview

auf einmal ihre eigene Idee von

den Rezillos umgesetzt sehen.

Das hat letztendlich zu der

Spaltung geführt. Fay und Eugene

waren damals ein Liebespaar,

wenn man aber eine

Zweier­Gruppe in einer Fünfer­

Truppe hat, bringt das immer

eine Art von Unwucht in eine

Band. Letztendlich hatten wir

anderen das Gefühl, dass Fay

und Eugene eher die Richtung

Sci­fi, verspielt, surreal, einschlagen

wollten. Wir waren

zwar auch daran interessiert,

wollten aber nicht, dass sich

unsere bisherige musikalische

Richtung zu schnell verändert.

Diese verschiedenen Ansichten

haben letztendlich dazu geführt,

dass wir uns dann getrennt

haben.

Wie kommt ein Rezillo nach

Hilgermissen?

Nach den Rezillos habe ich in

einigen anderen Bands gespielt,

unter anderem auch in London

als Leihmusiker. Irgendwann

war ich mit der Musik und den

Gagen aber nicht mehr zufrieden.

Also entsann ich mich meiner

anderen Liebe, der

Architektur. Ich hatte vier Jahre

Architektur in Edinburgh studiert

und beschloss in Brighton, einer

coolen Seestadt in der Nähe

von London, mein zweijähriges

Diplom nachzuholen. Bei einem

Studienaustausch 1986 lernte

ich dann meine damalige Frau

kennen. So kam ich dann nach

Deutschland. Ich wollte ja schon

vorher auf alle Fälle ins Ausland

und hatte eigentlich Australien

als Ziel im Auge, denn die damalige

politische und kulturelle

Situation der Menschen in Britannien

wurde unter Margaret

Thatcher komplett umgekrempelt

und hat den Zusammenhalt

Im November 2012 wurden "The Rezillos" mit einem Preis für verdiente

schottische Musik ausgezeichnet. Foto: promo

der Gesellschaft nachhaltig gestört.

Damit kam ich einfach immer

weniger zurecht. Nun ist

Hilgermissen meine zweite Heimat

geworden.

Du hast drei Kinder. Haben

die dein Musikergen geerbt?

Alle drei hatten Musikunterricht,

mehr aufgezwungen als gewollt.

Der Älteste hatte mal

Schlagzeug­, Keyboard­ und

Gitarrenuntericht. Er hat aber

immer erfolgreich so wenig getan,

das die Musiklehrer ihn irgendwann

aufgegeben haben.

Die beiden anderen hatten immerhin

sieben Jahre Klavierunterricht,

aber waren dann als

Teenies auch nicht mehr bei

der Stange zu halten. Witzigerweise

ist der Älteste, der alles

jahrelang boykottiert hatte, derjenige

mit der größten Musikbegeisterung.

Er produziert

Musik, ist DJ und fing schon

mit 16 an, sich für die Musik

und die Atmosphäre, die man

mit ihr schaffen kann, zu beschäftigen.

Du bist seit 2001 wieder mit

den Rezillos am Start, wie

kannst du das mit deinem Beruf

als Architekt vereinen?

Dadurch, dass alle berufliche

bedingte Verpflichtungen haben,

können wir das natürlich nur als

Halbprofis machen. Nur bei der

letzten Tournee durch die Staaten

waren wir wieder über einen

längeren Zeitraum von 3­4 Wochen

zusammen. Ich bin eigentlich

auch nicht so der Typ für

Tourneen, denn die sind wirklich

anstrengend. Das war auch einer

der Gründe, warum ich mich

damals in London für einen anderen

Lebensweg entschieden

habe.

Ihr spielt ja hauptsächlich in

Britannien und den USA, 2012

habt ihr aber auch auf dem

Ruhrpott­Rodeo in Hünxe/Bottrop

gespielt. Gibt es

für die deutschen Fans bald

wieder eine Möglichkeit Euch

live zu sehen?

Durchaus ­ wir hatten schon einige

Anfragen aus verschiedenen

Städten, wie zum Beispiel

Berlin. Ob es dieses Jahr noch

was wird, kann ich aber nicht

sagen.

Wir bringen aber bald ein neues

Album raus, welches wir weitgehend

selbst aufgenommen haben.

Jetzt muss es nur noch

gemastert werden, denn es soll

schon im März erscheinen und

dann gehen wir erst mal in Britannien

auf Tournee. Man kann

gespannt sein. Die Auftritte werden

hauptsächlich an den Wochenenden

stattfinden, da die

meisten Besucher sowieso lieber

Freitags oder Samstags auf

Konzerte gehen.

Im November 2012 wurdet ihr

mit dem Tartan Clef Award,

einem Preis für verdiente

schottische Musik, ausgezeichnet.

Macht dich das

stolz?

Ja natürlich, das ist schön! Man

fragt sich aber schon, wie so

etwas kommt. Wir haben zwar

einen gewissen Kultstatus, sind

aber bei weitem nicht so bekannt

wie viele andere schottische

Gruppen. Man freut sich

über die Anerkennung und es

war ein sehr schöner Abend,

der dazu auch noch einen karitativen

Zweck erfüllte.

Hast du manchmal Heimweh

nach Schottland?

Dadurch, dass ich öfter dort bin,

mich aber auch daran erinnern

kann, was ich nicht so toll an

Britannien finde, genieße ich es

einerseits dort hinzugehen und

zu arbeiten, komme aber andererseits

immer sehr gern zurück.

Hier ist ja meine zweite Heimat.

Was wird, wenn ich nicht mehr

arbeite und ich mich mehr der

Musik widmen kann, weiß ich

noch nicht. Aber ich denke, ich

werde weiterhin wie gewohnt

zwischen Deutschland und Britannien

pendeln. (ja)

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17


Gesundheit | Seminare

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individuell nach seinen Bedürfnissen behandelt. Körperlicher und

emotionaler Stress zeigen sich in einem schwachen Muskel. Die

Kinesiologie macht sich dieses Phänomen zunutze, um

Stressfaktoren, Ungleichgewichte und Blockaden auszutesten und

dem Körper mit einem ausgeklügelten System Fragen zu stellen. Mit

dem Muskeltest führt man sozusagen einen Dialog mit dem

Unterbewusstsein des Klienten, um so den Ursprung eines

körperlichen oder seelischen Problems aufzuspüren und zu lösen.

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Kirchlinteln umgezogen. In den neuen Räumen informiert sie am Di.

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wasserfeste Oberflächen. Ein spezieller Kalkputz wird auf die Wand

aufgetragen und mit (Halbedel­)Steinen verdichtet, wodurch ein ganz

besonderer Glanz entsteht. Anschließend wird er mit Seife

hydrophobiert: Die Tadelaktoberfläche fängt das Licht ein und lässt

durch ihre leuchtende Farbigkeit die Oberfläche lebendig wirken.

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sowohl an geübte Laien als auch an HandwerkerInnen, die mehr über

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von schweren Belastungen, Trauma und

Stress.

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Wo: Gesundheitszentrum Magelsen

Magelsen 36, 27318 Hilgermissen

Information: Tel: 04256 / 9830969

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18 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de


Wirtschaft | Thedinghausen

Thänhuser Frühlingserwachen

Großer Aktionstag am 30. März

Am 30. März wird in Thedinghausen

wieder offiziell

der Winter beendet. Wie

in den letzten Jahren lädt die

"Gemeinschaft der Selbstständigen

in der Samtgemeinde

Thedinghausen e.V."

(GDS) wieder zum "Thänhuser

Frühlingserwachen" ein.

Dazu wird die Haupteinkaufsstraße

für den Durchgangsverkehr

gesperrt und kurzerhand in eine

Fußgängerzone und Flaniermeile

umgewandelt. Die anliegenden

Geschäfte werden allesamt geöffnet

sein und mit frühlingshaften

Angeboten und Auslagen aufwarten.

Aber auch Geschäfte, die etwas

außerhalb liegen sowie die

örtlichen Vereine werden sich in

der Braunschweiger Straße präsentieren.

Auch die Kramerei, das

Diakoniekaufhaus der Kirchengemeinde,

hat geöffnet und bietet

gespendete Secondhand­Waren

zu günstigen Preisen an.

Straßencafé laden

zum Verweilen ein

Die regionalen Autohäuser

werden ihre neuesten Modelle

präsentieren und die Feuerwehr

bietet wieder Vorführungen ihrer

Arbeit an. Über die gesamte

Strecke vom Rathaus bis kurz

vor der Apotheke sollen kleine

Straßencafés zum Verweilen einladen.

Bewusst wurde das Frühlingserwachen

in diesem Jahr um

zwei Wochen nach vorne verlegt,

damit die Wahrscheinlichkeit

sinkt, dass Petrus das Motto der

Veranstaltung wie im letzten Jahr

ad absurdum führt. 2013 versank

die Veranstaltung im Schneegestöber.

Alle hoffen auf gutes Wetter

Die Attraktion war damals die

Mobile Sauna, die Ingolf Helmken

zu Werbe­ und Informationszwecken

aufgestellt hatte. Die

auf einem Hänger montierte Minisauna

war äußerst gefragt bei

vielen Passanten, die sich (bekleidet)

hier aufwärmten und sich

dabei über dieses besondere Angebot

informierten. In diesem

Jahr wird Helmken aufgrund anderer

Termine nicht vor Ort sein

und so bleibt zu hoffen, dass Petrus

in diesem Jahr besser mitspielt

und ein Wetter beschert,

bei dem kein Saunabesuch notwendig

ist. (uc)

Gehörte zu den Anziehungspunkten beim Frühlingserwachen im letzten

Jahr: Die mobile Sauna von Ingolf Helmken. Foto: pf

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19


Filmvorschau | Verden

Kino

im Kulturgut Ehmken Hoff

Paulette

Neu im Kino

Filmstarts in Verden und Hoya

300 Rise of an

Empire in 3D

Pettersson und

Findus

Return of the

first Avenger

KoKi

Nienburg

im Kulturwerk

Jesus

liebt mich

F 2013, Regie: Jérôme Enrico, 87

Min., FSK ab 12

Die rüstige Rentnerin Paulette

lebt trotz ihres hohen

Alters von 80 Jahren allein

in einem zwielichtigen Pariser

Vorort. Zu schaffen

macht ihr nur ihre schmale

Pension, über die sie sich

immer wieder aufs neue

aufregen könnte. Als ihr

Abends ein Päckchen Marihuana

in die Hände fällt,

sieht sie ihre Chance gekommen

­ Paulette wird zur

Haschisch­Dealerin.

Di. 11.03. | 19 Uhr

Stadtkino

Rotenburg

in der Stadtschule

06.03 | 16 Uhr:

"Lauras Stern"

06.03 | 20 Uhr:

"Captain

Phillips"

13.03 | 16 Uhr:

"Die rote Zora"

13.03 | 20 Uhr:

"Fak jou

Göhte"

20.03 | 16 Uhr:

"Justin-Völlig

verrittert"

20.03 | 20 Uhr:

"Walter Mitty"

USA 2014, Regie: Noam Murro,

102 Min., FSK noch nicht bekannt

Sequel zum neue Maßstäbe

setzenden Schlachten­

Epos nach der Comicvorlage

von Frank Miller.

Ab 06.03. im Cine City

und Filmhof Hoya

Bibi & Tina

D 2013, Regie: Detlev Buck, 101

Min., FSK o.A.

Amüsanter Mix aus Teenager­Abenteuer,

Pop­Musical

und Öko­Crime­Story nach

der populären Kindermarke

um die beiden Freundinnen

und Pferdenärrinnen.

Ab 06.03. im Cine City

und Filmhof Hoya

Non Stop

USA 2014, Regie: Jaume Collet­

Serra, mit Liam Neeson

Bill Marks tritt einen Routineflug

über den Atlantik an,

als ein Erpresser ihm auf

seinem Sicherheitshandy

eine hohe Geldforderung

stellt ­ oder er ermordet alle

20 Minuten einen Fluggast.

Ab 13.03. im Cine City

und Filmhof Hoya

D 2014, Regie: Ali Samadi Ahadi,

90 Min., FSK o.A.

Der Film stellt die erste

Realverfilmung der Abenteuer

des Katers Findus basierend

auf den

Kinderbüchern des Schweden

Sven Nordqvist dar.

Ab 13.03. im Cine City

und Filmhof Hoya

Need for Speed

USA 2014, Regie: Scott Waugh,

mit Aaron Paul

Spektakuläre und kurzweilige

Raser­Action über einen

jungen Rennfahrer, der die

USA durchqueren muss,

um an einem geheimen Autorennen

teilnehmen zu

können.

Ab 20.03. nur

im Cine City

USA 2014, Regie: Joe und

Anthony Russo, mit Cris Avens

Marvels Supersoldat aus

der Vergangenheit muss in

seinem zweiten Kinoauftritt

ein gekapertes Schiff

zurückerobern ­ wieder mit

Hilfe der Schwarzen Witwe.

Ab 27.03. im Cine City

und Filmhof Hoya

Endless Love

USA 2014, Regie: Shana Feste,

105 Min.

Im Sommerurlaub mit ihren

Eltern lernt Jade den charismatischen

David kennen.

Aus anfänglicher Zuneigung

entsteht schnell grenzenlose

Leidenschaft. Doch als

Jades Vater mitbekommt,

dass sich seine Tochter mit

David rumtreibt, sieht er

seine Zukunftsplanung für

Jade gefährdet.

Ab 27.03. im Cine City

und Filmhof Hoya

Filmhof Hoya - Sondertermine

Deichstr. 80­82 | 27318 Hoya | www.filmhofhoya.de

02.03. 11 Uhr Frühstückskino "Vaterfreuden"

03.03. – 07.03. Schulkinowochen

05.03. 15.30 Uhr Kaffee­Kino + 20 Uhr Film­Auslese:

"Belle & Sebastian"

08.03. Welt­Frauen­Tag "Take this waltz"

12.03. Vorpremiere + Mens Club : "Non Stop" Action­Thriller

12.03. Film­Auslese: "Der Fall Wilhelm Reich"

13.03. Live­Übertragung "Pitbull" Live from Qatar

18.3. Kirche+Film "Der Geschmack von Apfelkernen"

20 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de

D 2012, Regie: Florian David Fitz,

100 Min., FSK ab 12

Marie bekommt ihr Leben

einfach nicht in den Griff.

Ausbildungen hat sie mehrfach

abgebrochen und am

Traualtar den Notausstieg

vor ihrer Ehe genommen.

Doch der junge Jeshua gibt

ihr Hoffnung. Er ist ansehnlich,

sanft, selbstlos und gütig,

doch leider nicht in

romantischer Mission unterwegs.

Denn Jeshua ist tatsächlich

Gottes Sohn, der

kurz vor der Apokalypse die

Menschen noch einmal auf

Restbestände von Humanität

überprüfen soll.

Mo. 03.03., 20 Uhr

im Kulturwerk

Home

F/CH/BE 2009, Regie: Ursula

Meier, 97 Min., FSK ab 12

Zehn Jahre lebt eine Familie

in einem Häuschen an

einer stillgelegten Autobahn.

Als auf der wieder die

Autos rollen, ist es aus mit

der Idylle an der Leitplanke.

Doch die Familie will ihr

Heim partout nicht verlassen

und will dem Lärm,

dem Dreck und den Gefahren

trotzen.

Mo. 17.03., 20 Uhr

im Kulturwerk


Filmvorschau | Achim

Kommunales Kino

Koki Verden

Koki Achim

Capote

Matterhorn

Die Farbe des

Ozeans

Mr. Morgan's

Last Love

Portugal,

mon amour

USA 2005, Regie: Bennett Miller,

114 Min., FSK ab 12

Herausragendes Porträt

des legendären Truman

Capote, der den Mordfall

untersucht, der ihn zum

Verfassen von "Kaltblütig",

dem ersten True­Crime­Roman

der Geschichte, bringt.

Mi. 05.03., 20.20 Uhr

im Cine City

Die schönen

Tage

F 2013, Regie: Marion Vernoux,

95 Min., FSK o.A.

Leichtfüßige Tragikomödie

um die Selbstverwirklichung

einer Sechzigjährigen, die

eine Affäre mit einem viel

jüngeren Mann beginnt.

Mi. 12.03., 20.20 Uhr

im Cine City

Die andere

Heimat

F/D 2013, Regie: Edgar Reitz,

230 Min., FSK ab 6

Drama um ein Dorf im

Hunsrück um 1843, in dem

der Leidensdruck zu Träumen

vom Auswandern führt.

Mi. 12.03., 20.20 Uhr

im Cine City

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NL 2013, Regie: Diederik Ebbinge,

86 Min., FSK o.A.

Der stets korrekte, ordentliche

Witwer Fred ist bereits

jenseits der Fünfzig. Seit er

Sohn und Frau verloren hat,

wiederholt sich sein Tagesablauf

immer auf die gleiche

Weise. Eines Tages tritt

der Landstreicher Theo in

sein Leben. Fred baut nach

und nach eine Freundschaft

zu dem Außenseiter auf.

Das ungewöhnliche Gespann

sorgt in dem prüden

Dorf für allerhand Empörung.

Mi. 19.03., 20.20 Uhr

im Cine City

All is lost

USA 2013., Regie: J.C. Chandor,

106 Min., FSK ab 6

Ein Skipper befindet sich im

Indischen Ozean auf seinem

Segelschiff allein unter

Deck, als es zu einer Kollission

mit einem stählernen

Container kommt. Notdürftig

stopft er das Leck, nur

um kurz darauf in einen

Wirbelsturm zu geraten, der

das Schiff manövrierunfähig

macht. Er flieht auf sein

Rettungsboot. Obwohl er

weiterhin alles richtig

macht, sieht sich der Mann

ohne Nahrung, Wasser

oder Hilfe alsbald mit seiner

Sterblichkeit konfrontiert.

Mi. 26.03., 20.20 Uhr

im Cine City

D/Esp 2011, Regie: Maggie Peren

92 Min., FSK ab 12

Eingängig und nachhaltig

erzähltes und sensibel fotografiertes

Drama um eine

deutsche Urlauberin, die

auf den kanarischen Inseln

versucht afrikanischen

Bootsflüchtlingen zu helfen.

Do. 06.03., 20 Uhr +

Fr. 07.03., 20 Uhr

Kasch

Hände weg

von Mississippi

D 2007, Regie: Detlev Buck, 100

Min., FSK o.A. (Empf. Ab 8)

Ein zehnjähriges Mädchen,

das die Ferien bei der tierlieben

Großmutter auf dem

Lande verbringt, wird zur

Besitzerin einer eigenwilligen

Stute. Das führt zu turbulenten

Abenteuern, da

das Pferd im Testament des

verstorbenen Vorbesitzers

eine wesentliche Rolle

spielt und nun der windige

Erbe das Tier in seine Gewalt

bringen will.

So. 09.03., 14.30 Uhr

Kasch

D/Be/USA/F2013, Regie: Sandra

Nettelbeck 116 Min., FSK o.A.

Warmherziges auch humorvolles

Drama um einen Witwer,

der durch eine Begegnung

mit einer jungen Frau

noch einmal Lebenslust

verspürt und sich mit seinem

Sohn versöhnt.

Do. 13.03., 20 Uhr+

Fr. 14.03., 20 Uhr

Kasch

Can't be silent

D 2013, Regie: Julia Oelkers, 86

Min., FSK o.A.

Dokumentarfilm über ein

gemeinsames Musikprojekt

der Band Strom & Wasser

und asylsuchender Musiker

in Deutschland

Do. 20.03., 20 Uhr +

Fr. 21.03., 20 Uhr

Kasch

Esp/F 2013, Regie: Ruben Alves,

91 Min., FSK o.A.

Eine portugiesische Einwandererfamilie,

die in Paris

in einfachen, hart

erarbeiteten Verhältnissen

lebt, könnte eine große

Erbschaft antreten, wenn

sie in ihre alte Heimat zurückkehren

würde. Die

Freunde der zuvorkommenden

Familie sind darüber

mehr als entsetzt.

Do. 27.03., 20 Uhr +

Fr. 28.03., 20 Uhr

Kasch

Clara und

das Geheimnis

der Bären

Ch/D 2012, Regie: Tobias Ineichen,

94 Min., FSK ab 6

Ein 13­jähriges Mädchen,

das nach dem Tod seines

Vaters mit der Mutter und

dem Stiefvater auf einem

Berghof in den Schweizer

Alpen lebt, stößt auf ein

200 Jahre zurückliegendes

tragisches Ereignis, um

das Legenden, aber auch

Vorurteile und Aberglaube

ranken.

So. 30.03., 14.30 Uhr

Kasch

Överblick ∙ Das Kulturmagazin

21


02.03. "Gospelchor

Verden &

Band", Verden

07.03. "Joaquin Alem

& Alexander Seemann",

Ottersberg

08.03. "Orpheo

Dominique Hipp",

Achim

08.03. "Bremer

Jazzchor",Achim

Sa.01.03.

Musik

Rotenburg

19.30 Uhr "MaybeBop: Weniger ist

mehr": Ein unterhaltsamer A­capella

Abend, in der Turnhalle der

Pestalozzi­Schule.

Syke

20.00 Uhr "Rosy Daze": "The Minute

You Met" ist die Debüt­EP

des Duos Silke und Marc Gutzeit,

Il Padrino, Nienburger Str. 2

Sonstiges

Achim

17.30 Uhr "9. Uphuser Rock­Kohlparty":

Gasthaus­Gerken, Uphuser

Heerstraße 55

20.00 Uhr "Karneval": Meyer Bierden

Kirchlinteln

9.00 Uhr "Rollenbilder im Wandel":

Frauenfrühstück mit der Referentin

Ruth Heß, Theologin und

Gleichstellungsbeauftragte. Musikalische

Begleitung durch den

Pianisten Gerd Alsleben. 12,­ €,

Müllerhaus, Schlomühler Str. 9,

Kirchlinteln­Brunsbrock

Verden

9.30­12.00 Uhr "Frauenfrühstück

mit Vortrag": "Loslassen ­ Freiwerden:

Ein Leben in Gelassenheit".

Referentin: Annette Martel. 6,­ €,

mit Anmeldung. Ev.­Freikirchl. Gemeinde,

Hohe Leuchte 42

14.00 Uhr "Feierabendradeln des

ADFC Verden": ca. 30 bis 35 km.

Dauer ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt

Deutsches Pferdemuseum.

Worpswede

21.00 Uhr "Stephan von Bothmer":

Deutschlands erfolgreichster

Stummfilmpianist begleitet eine

Auswahl der besten Filme von

„Dick und Doof“ live am Flügel in

der Music Hall

So.02.03.

Führung

Fischerhude

14.00­16.00 Uhr "Spaziergang durch

Fischerhude inkl. Besuch des Heimathauses

Irmintraut": Mit Irmgard

Winzenborg, Tel. 04293 /

336, 5,­ €, Treffpunkt: Parkplatz

am Sportplatz

Kinder

Achim

14.30 Uhr "Kinder­Karneval": Meyer

Bierden (Gasthaus Zur Linde)

Musik

Verden

14.30­18.00 Uhr "Tanztee": Kaffee,

Kuchen und Live Musik. Verdener

Wappen, Plattenberg 59

18.00 Uhr "Gospelchor Verden &

Band": St. Johanniskirche

Sonstiges

Achim

11.00­18.00 Uhr "Achimer Messe

für Gesundheit & Wellness": Mit

Infoständen und einem großen

Vortragsangebot. 3,­ €, Kinder unter

12 Jahren frei. KASCH

Bücken

14.30 Uhr "Kubanachmittag": Kubanischer

Kaffee, Bilder, Videos und

Infos über Kuba, Kleinkunstdiele

Fischerhude

9.00­13.00 Uhr "Wintergäste und

Durchzügler im Nassen Dreieck":

NABU­Exkursion mit Fritz Ibold.

Treffpunkt: Hexenberg.( Bei ungünstigem

Wetter am 9. März)

Langwedel

10.30 Uhr „John of York“: Filmvorstellung

zum Thema 1. und 2.

Weltkrieg im Häuslingshaus

Rotenburg

18.00 Uhr "WortFASSetten": 3. Poetry

Slam in Schmidts Kneipe

Di.04.03.

Musik

Verden

19.15­21.15 Uhr "Chor Schnupperabend":

Bei einer Chorprobe von

Ver­Voices mitsingen. Keine Notenkenntnisse

nötig. Gemeindezentrum

der St. Nikolai Kirche

Sonstiges

Achim

16.30­18.00 Uhr "Sprechstunde des

Stadtarchivs": Rathaus, Raum 170

Verden

20.00­22.00 Uhr "Menschen mit Behinderung":

Infoabend mit Rechtsanwalt

Günter Hoffmann zu der

gesetzlichen Betreuung und den

Ansprüchen von Grundsicherung

bei Erwerbsminderung, 3,­ €,

Stadtbibliothek 04231 / 807111

22 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de

Mi.05.03.

Sonstiges

Verden

19.30­22.00 Uhr "Tauschring Verden":

Mitglieder und Nichtmitglieder

treffen sich zum Erfahrungsaustausch.

Scharfrichterhaus.

Do.06.03.

Musik

20.00 Uhr "Sonja Tonn & Wulli Wullschläger":

Lust auf Musik. Vvk:

15,­ €, Ak: 17,­ €, Wassermühle

Barrien 04242 / 7170

Fr.07.03.

Führung

Achim

19.00 Uhr "Nachtwächterführung":

Mysteriöses und Wahres aus der

Achimer Geschichte, ab Tourist­

Information, Obernstraße 38, 4,­

€, Anmeldung erforderlich

Musik

Bücken

20.00 Uhr "On Impulse": Jazztrio

mit special guest Deborah Carter

(USA), Kleinkunstdiele

Ottersberg

20.00 Uhr "Joaquin Alem & Alexander

Seemann": Musik aus Argentinien

und mehr in der Eventhall.

KuKuC e. V. 04205 / 396813

Rotenburg

20.00 Uhr "Jürgen Koch­Jansonder":

Der gesellschaftskritische Liedermacher

im Haake­Meyer, 10,­ €

Vortrag

Verden

19.30 Uhr "Wasserströme in der

Wüste ­ Ägypten": Dom­Gemeinde­Zentrum.

Sa.08.03.

Flohmarkt

Etelsen

9.00­12.00 Uhr "Spielzeug­ & Kleiderbörse":

Größen ab 74 ­ 140,

Kita Etelsen, Paschkebergstr. 2

Riede

14.30­16.30 Uhr "Kleider­ & Spielzeugbörse":

Im Kindergarten mit

Kaffee und Kuchenbuffet.

Kinder

Verden

16.00­17.00 Uhr "Piraten­Jenny und

Käpt'n Rotbart": Mitsingen und

Geschichten hören mit Bettina

Göschl und ihrer Gitarre "Gitti" in

der Buchhandlung Heine, Herrlichkeit

2

Lesung

Martfeld

19.30 Uhr "New York, New York":

Barbara Hache liest Lily Brett im

Alten Pfarrhaus, Kirchstraße 15

Musik

Achim

19.30 Uhr "Touch of Jazz": Doppelkonzert

Bremer Jazzchor JUST

FRIENDS und CLAZZ ­ Junger

Konzertchor Hannover. Vvk: 9,­

€, Ak: 12,­ €., KASCH 04202 /

5118830

20.00 Uhr "Orpheo Dominique Hipp":

Unplugged Bluesrock. Eintritt: 3,­

€, Katakomben 04202 / 954962

Verden

18.00 Uhr "Der Braunschweiger

Spiritualchor": Gospels & Spirituals

in der St. Johanniskirche.

Worpswede

21.00 Uhr "GlasBlasSing Quintett":

Glasklare Melodien und packende

Beats mit Flaschen als Instrumente,

in der Music Hall

Party

Ottersberg­Fischerhude

19.30 Uhr "Frauenfest": Zum Internationalen

Frauentag im Buthmannchen

Hof, Im Krummen Ort 2.

Verden

21.00 Uhr "Verden tanzt!": Ü­30 Party

im Foyer mit dem k­roof­DJ­

Team, Stadthalle 04231 / 961317

Vortrag

Thedinghausen

16.00 Uhr "Pinkstinks: Rollenklischees

im Kinderzimmer": Mit Stevie

Schmiedel, Gründerin von

Pinkstinks. 8,­ € (Gruppen­/Schulklassenermäßigung

auf Anfrage),

Gudewill­Schule, Jahnstr. 9, >S. 8

Verden

11.00 Uhr "Wir sind Schwestern ­

100 Jahre Frauenleben": Anette

Schulte skizziert frauenpolitische

und juristische Veränderungen des

letzten Jahrhunderts. Im Domherrenhaus,

Untere Str. 13. Eintritt frei.


09.03. "Kindertöpfern",

Thedinghausen

Sonstiges

Achim

14.00­16.00 Uhr "Flohmarkt": Kinderkleidung

und Spielzeug, mit

Kinderschminken. In der Kindertagesstätte

der Lebenshilfe.

So.09.03.

Führung

Verden

15.00­16.30 Uhr "Stadtführung ­

Sprichwörtlich unterwegs": Was

verbirgt sich hinter Sprichwörtern

und Redewendungen. Begrenzte

Teilnehmerzahl, Kartenvorverkauf:

Tourist­ Info, 8,­ €

Kabarett

Achim

19.00 Uhr "Liederliebesreisen: Reloaded":

Die KERNÖLAMAZO­

NEN vereinen Wort und Musik zu

einer chamanten Mischung aus

Kabarett und Revue. Vvk: 12,­ €,

Ak: 18,­ €., KASCH

Kinder

Achim

14.00­18.00 Uhr "Spiele ­ Nachmittag":

Der Spieletreff lädt zum Spielen

ein! Eintritt frei. KASCH

Lesung

Langwedel

11.30 Uhr "Geschichten und Gedichte

von Alice Munro": Kanadische

Literaturpreisträgerin 2013.

Es liest Gudrun Heine, es spielt

die Frauenband "Meli Melo" im

Rathaus.

Sonstiges

Fischerhude

14.00­16.00 Uhr "Plattdeutscher

Spaziergang": In Tracht durch Fischerhude,

Treffpunkt: Sportplatz

Kirchlinteln

15.00 Uhr "Zauberer Ben": Zaubervorstellung

im Lintler Krug

Thedinghausen

10.00­18.00 Uhr "Tag der offenen

Töpferei": Keramikausstellung,

Kindertöpfern, Diashow und Kaffee

+ Kuchen in der Keramikwerkstatt

auf der Finkenburg, Eißel

Verden

10.00 Uhr Kunst­Matinée: Clara Rilke­Westhoff

(1878­1954): Vortrag

zum 60. Todestag der Künstlerin.

KVHS

www.oeverblick.de

09.03. "Stadtführung",

Verden

Mo.10.03.

Theater

Langwedel

19.00 Uhr "Eliteschule Schloss Lahnstein":

Mit Christoph Bendikowski

und Andreas Kowalzik. In der Oberschule

am Goldbach.

Sonstiges

Kirchlinteln

14.00­15.30 Uhr "Mut tut gut": Projekt

von Mädchen für Mädchen

zwischen 13 und 15 Jahren. Willst

du mehr über dich, deine Stärken

und Schwächen erfahren, dann

bist du hier richtig. Oberschule,

Schulstr. 1

Di.11.03.

Flohmarkt

Verden

"Damen­ und Herren­Kleiderbörse":

Landeskirchliche Gemeinschaft.

Musik

Achim

19.30 Uhr "Na und....Wir leben

noch": Katja Ebstein und ihr Pianist

Stefan Kling mit kabarettistisch­literarischem

Entertainment,

KASCH 04202 / 5118830

Vortrag

Verden

17.00 Uhr "Rassismus in Kinderbüchern

­ das Gift der frühen Jahre":

mit Dr. Eske Wollrad in den

Vereinsräumen vom Verdener Kulturflügel,

Holzmarkt 15

Sonstiges

Achim

"Jubiläum!": Die Stadtbibliothek

Achim feiert 25­jähriges Bestehen

mit verschiedenen Veranstaltungen

und Aktionen.

Mi.12.03.

Sonstiges

Achim

19.00­21.00 Uhr "Spontanes Theater

­ Offene Werkstatt": Ein kostenloser

Schnuppertermin für alle,

die gern regelmäßig Theater spielen

möchten. Leitung: Ruth Podlich,

Theatertherapeutin, KASCH

Infos: ruth.podlich@gmail.com

09.03. "Meli Melo",

Langwedel

Do.13.03.

Kinder

Verden

16.00 Uhr Vorlesen für Kinder im

Kindergartenalter": Stadtbibliothek

Verden 04231 / 807111

Musik

Worpswede

20.00 Uhr "Albert Lee & Hogan’s

Heroes": Die Country­Blues Legenden

live in der Music Hall

Vortrag

Verden

18.30 Uhr "Bildung ist der Schlüssel

zum Leben": Gästeführerin Ulla

Schramm zeigt die Situation im

Verden des 19. und 20. Jahrhundert

auf. Eintritt frei, Historisches

Rathaus, Große Str. 40, kleiner

Sitzungssaal.

Fr.14.03.

Lesung

Martfeld

19.30 Uhr "Vom Handel mit Ideen":

Axel Hillmann liest Otto Jägersberg

im Alten Pfarrhaus, Kirchstraße

15

Musik

Rotenburg

20.00 Uhr "Frauke Röhrs & Elisabeth

Drab": Literarischer und musikalischer

Ohrenschmaus im

Haake­Meyer, 10,­ €

Worpswede

21.00 Uhr "women in (e)motion":

Doppelkonzert mit Mirel Wagner

(FIN) & Qeaux Qeaux Joans (NL)

in der Music Hall

Theater

Groß­Hutbergen

20.00 Uhr "Aller Bühne ­ Ein seltsames

Paar": Premiere. Eine Komödie

über zwei sehr unterschiedliche

Herren, die eine

Zweckwohngemeinschaft gründen.

Landhotel "Zur Linde". 14,50

€, Info: www.allerbuehne.de

09.03 "Kernölamazonen",

Achim

Vortrag

Langwedel

19.00 Uhr "Eisenbahndias in Haberloh":

Ein Diaabend von Christoph

Meyer mit Bildern aus den

Jahren 1970 bis 1980, in denen

man noch Dampfloks beobachten

konnte. Der Eintritt ist frei, um eine

Spende wird gebeten. Hofcafé

Haberloh

Sonstiges

Verden

20.00 Uhr "Tamme Hanken": Der

XXL­Ostfriese live in Verden, leider

ausverkauft

Sa.15.03.

Kinder

Morsum

14.00­16.00 Uhr "Kinder­und Spielzeugbörse":

Kindergarten Morsum

Musik

Achim

20.00 Uhr "Jacobus & Jermyr Vintage

Acoustik": Die Ex­Verdener

J&J vereinen Pop, Folk und Rock

mit ihrem modernen und frischen

Sound. 8,­ € / 4,­ €, nur Abendkasse,

KASCH 04202 / 5118830

Lesung

Martfeld

19.30 Uhr "Im Transitraum des Lebens":

Klaus Unger liest eigene

Geschichten im Alten Pfarrhaus,

Kirchstraße 15

Musik

Rotenburg

20.00 Uhr "Tanzhaus die Vierte":

mit Cladatje und Folkstrott in der

Stadtschule, Freudenthalstraße

Nienburg

18.00 Uhr Konzert des Verdener

Gospel­ und Popchors "Light Train"

unter der Leitung von Björn Huhnhold

in der Husumer Kirche. Eintritt

frei, Spende erbeten

Syke

20.00 Uhr "Sundown Skifflers":

Skiffle­Rock und Oldies der 60er

und 70er im Il Padrino, Nienburger

Straße 2

Worpswede

21.00 Uhr "women in (e)motion":

Konzert mit Samantha Martin &

The Haggard (CAN), Soul in der

Music Hall

Överblick ∙ Das Kulturmagazin

23


Sonstiges

Morsum

14.00­16.00 Uhr "Bücherflohmarkt":

In der zum Jahresende aufgelösten

Gemeindebücherei werden

Bücher aller Sparten günstig verkauft

So.16.03.

Kabarett

Achim

19.00 Uhr "Die Schlitzohren ­ wehwehweh­schutzlos.de.de":

In ihrem

sechsten Programm gehen

"die Schlitzohren" der Frage nach:

Wer ist wem, wann und wie schutzlos

ausgeliefert? Einen Blick in

deutsche Warte­ und Wohnzimmer,

Vvk: 7,­€, Ak: 10,­ €, KASCH

04202 / 5118830

Kinder

Achim

11.00 Uhr "Polke, Timpe und die

Mäusebande": Ein spannendes

Figurentheaterstück, das den Zuschauer

in die bezaubernde Welt

unter der Erde entführt, wo sich

Borkenkäfer und Maulwurf guten

Tag sagen. Eintritt: 4,50 €., KASCH

04202 / 5118830

Verden

16.00 Uhr "Ein komisches Huhn":

Ein Krokodilsküken im Hühnerstall.

Puppentheater Regenbogen

von und mit Eva Spilker für Menschen

ab 3 Jahren, kleiner Saal,

Stadthalle Verden 04231 / 961317

Martfeld

15.30 Uhr "Kasper und der kleine

Zauberer": Puppenspiel mit Puppenschwester

Barbara in der Fehsenfeldschen

Mühle, Kirchstraße,

Reservierung möglich: Tel. 04255

/ 92796

16.03. "Ein

komisches

Huhn", Verden

Katja Ebstein: "Na und... Wir leben noch"

"Auf dem Foto in der Küche sieht sie aus wie Katja Ebstein" 'ehrte'

sie die Band Deichkind in einem Song. Nun kommt sie auf Einladung

des Frauentagsbündnisses in echt und original nach Achim.

Die einstige Schlagerinterpretin ist inzwischen auf Theaterbühnen

zu Gast und produziert Frauenlyrik, Chansons und Protestsongs.

Mit ihrem Pianisten Stefan Kling verspricht sie einen musikalischkabarettistisch­literarischen

Abend mit scharfzüngigen Texten,

politischem Humor und poetischen Chansons (uc)

Di. 11.3. | 19.30 Uhr | Achim: KASCH

Musik

Fischerhude

17.00 Uhr "Benny Grenz und Bernd

Schlott": Das erste gemeinsame

Konzert der beiden Fischerhuder

Musiker. Kein Eintritt, Kollekte am

Ausgang. Liebfrauenkirche, Kirchstraße

Theater

Groß­Hutbergen

9.30 Uhr "Aller Bühne ­ Ein seltsames

Paar": Mit Frühstücksbuffet

im Landhotel "Zur Linde", 18,­ € ,

siehe 14. März.

Sonstiges

Langwedel

17.00 Uhr "Der Häusling": Einweihung

der neuen Holz­Skulptur am

Häuslingshaus

Mo.17.03.

Flohmarkt

Verden

8.30­17.30 Uhr "Kleiderbörse": Im

Gemeindezentrum St. Nikolai am

Plattenberg

Di.18.03.

Flohmarkt

Verden

8.30­17.30 Uhr "Kleiderbörse": Im

Gemeindezentrum St. Nikolai am

Plattenberg

Musik

Verden

17.05 Uhr "Michael Zehl": Songwriter,

"Café mal Anders", Holzmarkt

16.03 "Aller

Bühne", Verden

Vortrag

Achim

19.30 Uhr "Sandtrockenrasen Achim":

Bienen, Wespen und andere Insekten

des Naturschutzgebietes

"Sandtrockenrasen Achim" mit den

Ergebnissen der neuen Bestandsaufnahme.

Die NABU­Gruppe lädt

ein ins Gemeindehaus Bierden.

19.00 Uhr "Achimer Hunde­Stammtisch":

Mit Stefan Meyer

(Hundetrainer) & Sasja Metz (Tierheilpraktikerin),

Infos und Klön­

Schnack rund um den Hund mit

dem Vortrag "Tierkommunikation

­ kann ich wirklich mit meinem Tier

sprechen?" im Gasthaus Haberkamp,

Uphusener Dorfstr. 1

20.00­22.00 Uhr "Die elterliche Sorge

und der Umgang mit Kindern

während Trennung und Scheidung":

Referentin Sabine Osmers,

Rechtsanwältin und Mediatorin.

Veranstaltung nur für Frauen, Frauenberatungsstelle

Verden 04231

/ 85120

Sonstiges

17.00­19.00 Uhr "Rechtsberatung

für Frauen": Sabine Osmers,

Rechtsanwältin und Mediatorin.

Nur nach telefonischer Anmeldung,

nur für Frauen, die dieses

Angebot erstmalig nutzen. Kosten:

15,­ €, Frauenberatungsstelle

Verden 04231 / 85120

Mi.19.03.

Vortrag

Verden

19.00 Uhr "Komm wer immer du

bist! Selbsthilfe und Integration in

Niedersachsen": Die Veranstaltung

ist ein Baustein zur interkulturellen

Öffnung des Selbsthilfebereichs

und zur besseren Vernetzung.

Stadtkirchenzentrum.

Sonstiges

Achim

19.30 Uhr "Schottland und die irische

Westküste ­ Mehr als Whiskey

und Kilt": Dia­Show von

Reinhard Pantke. Er durchstreifte

2013 per Fahrrad drei Monate

lang den rauen Norden Großbritanniens.

Vvk: 7,50 €, Ak: 9,­ €,

KASCH 04202 / 5118830

19.03. "Schottland",

Achim

Verden

9.30 Uhr "In der Rolle als Hinzuverdienende...

und die Rente?": Infovormittag

zum Equal­Pay­Day.

Agentur für Arbeit, Lindhooper Str.

9, Berufsinformationszentrum.

10.00 Uhr "Fotowettbewerb Frauen

und Technik für den Kalender

2015": Im Rahmen der Infoverantstaltung

werden die Kriterien

für den Fotowettbewerb erläutert.

Günter Badenhop Fleischwerke

KG, Röntgenstr. 5

Do.20.03.

Kinder

16.00 Uhr "Vorlesen für Kinder im

Kindergartenalter": Stadtbibliothek

Verden 04231 / 807111

Musik

Worpswede

20.00 Uhr "Pohlmann": Live in der

Music Hall Worpswede

Syke

20.00 Uhr Kai Degenhardt: "Näher

als sie scheinen": Songs mit Inhalt

und Gewicht. Vvk: 15,­ €, Ak:

17,­ €, Wassermühle Barrien 04242

/ 7170

Achim

19.00 Uhr "Bernd Rinser": Roots­

Rock, Eintritt frei, Katakomben

Achim 04202 / 954962

Theater

Verden

20.00 Uhr "Theaterabo ­ Eine Stille

für Frau Schirakesch": Stadthalle

Verden 04231 / 961317

Fr.21.03.

Kinder

Achim

15.00­15.45 Uhr "Lesebären": Singen,

spielen, reimen und kennenlernen

für Kinder von 1 bis 3 Jahren

und deren Eltern, Stadtbibliothek

Achim 04202 / 2047

Lesung

Martfeld

19.30 Uhr "Literarische Reise durch

die mediterrane Inselwelt": Pit Rodenberg

liest Geschichten von

Schriftstellern, Malern und Musikern,

die dort gelebt haben, in der

Fehsenfeldschen Mühle

24 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de


29.03. "Lebendiges

Barock", Dörverden

29.03. "Souly",

Verden

30.03. "Die Nordkurve",

Achim

Verden

19.00­21.15 Uhr "Wohngesunde

und energetische Gebäudesanierung":

Wege zur nachhaltigen Altbaudämmung

und Sanierung,

Ökozentrum, Artilleriestr. 6

Sonstiges

Achim

8.30­13.00 Uhr "Wir fallen aus der

Rolle": Workshop am Zukunftstag.

Mädchen der 6. und 7. Klasse

betrachten spielerisch und

kreativ ihre Rolle als Mädchen.

Zwei zusätzliche Nachmittage

nach Absprache, CAWIA, Achimer

Brückenstr. 1

Verden

9.00­13.00 Uhr "Wir bauen Robots":

Tagesseminar am Zukunftstag.

Schülerinnen ab Jahrgang 5 bauen

zusammen Roboter aus Lego­

Bausätzen, die von ihnen programmiert

werden. KVHS, Artilleriestr.

8, Raum 219.

Fr.28.03.

Lesung

Langwedel

20.00 Uhr "Soldatenleben": Musikalische

Lesung mit Günter Gall

im Häuslingshaus

Musik

Verden

20.00 Uhr "Hauskonzert": im Klavierhaus

Helmich von Mozart bis

Rachmaninow mit Johannes Dehning

und Tamari Okroashvili

Worpswede

21.00 Uhr "Adjiri Odametey Band":

Musikalischer Crossover zwischen

Afrika und Europa in der Music Hall

Theater

Groß­Hutbergen

20.00 Uhr "Aller Bühne ­ Ein seltsames

Paar": 3­Gang­Überraschungsmenü

vor der Vorstellung

möglich, 13,90 € nur in Verbindung

mit der Theaterkarte, Voranmeldung

erforderlich, Landhotel

"Zur Linde", siehe 14.3.

Sonstiges

Rotenburg

9.00­20.00 Uhr "Jubiläumsfeier!":

Haake­Meyer feiert 5 jähriges Bestehen

mit einem Tag der offenen

Tür

"Losgelaufen ‐ vom Allgäu zur Nordsee"

Andreas Eller berichtet mit zahlreichen Fotos und Filmsequenzen

von seinem Fußmarsch von Oberstdorf an der österreichischen

Grenze nach Sylt. Mit seiner Mischlingshündin Tinka sammelte er

auf seiner Tour durch abwechslungsreiche Landschaften Spendengelder

für Tierheime und begegnete vielen interessanten

Menschen. (uc)

So. 30.3. | 17.00 Uhr | Verden: Stadtbibliothek

Sa.29.03.

Lesung

Martfeld

17.00 Uhr "Zwei aus Portugal": Algeth

Weerts liest Lidia Jorge und

José Saramago, am Hof "Kleiner

Krauter" in Hollen 14

Musik

Dörverden

19.00 Uhr "Lebendiges Barock": Ein

einzigartiges Konzert mit Werken

aus dem Früh­und Hochbarock.

Ein Abend voller Musik und Faszination.

Karten in der Tourist­Info

in Verden erhältlich, 8,­ €, Ort:

Ehmken Hof

Ottersberg

20.00 Uhr "Orchester der Musikfreunde

Bremen": Die nullte Sinfonie

von Anton Bruckner und das

dritte Vibrafonkonzert von und mit

Florian Poser. Dirigent: Rida Murtada,

großer Saal., Freie Rudolf­

Steiner­Schule 04205 / 31680

Verden

20.00 Uhr "Souly live": Das Verdener

Nachwuchsmusikerprojekt mit

Gesangsgruppe, Rhythmus­ und

Bläser­Section, Pop und Jazz in

der Stadthalle.

Worpswede

21.00 Uhr "John Mayal": Die Blues

Legende Live in der Music Hall

Party

Achim

21.00 Uhr "Ü­30­Party": Eintritt: 7,­

€ (21­22 Uhr: 5,­ €.), KASCH

Theater

Groß­Hutbergen

20.00 Uhr "Aller Bühne ­ Ein seltsames

Paar": Siehe 14. März.

Landhotel "Zur Linde", 13,­ €.

So.30.03.

Kabarett

Achim

19.00 Uhr "Die Nordkurve ­ Kabarett

im Dreierpack": Mathias Brodowy,

Lisa Feller und Frank

Grischek in der Nordkurve. Eintritt:

18,­ € / 12,­ €., KASCH 04202

/ 5118830

Lesung

Fischerhude

14.00­17.00 Uhr "frauen ORTE":

Auf den Spuren Cato Bontjes van

Beek mit Lesung im Café im Rilke

Haus

Martfeld

17.00 Uhr "Franz Kafka": Rennig

Söffker liest Franz Kafka, Rennigs

Hofladen, Kirchstraße 6

Vortrag

Verden

17.00 Uhr "Losgelaufen ­ Vom Allgäu

zur Nordsee": Fotoreportage

von und mit Andreas Eller über eine

außergewöhnliche Reise, Stadtbibliothek

Verden 04231 / 807111

Sonstiges

Thedinghausen

13.00­18.00 Uhr "Frühlingserwachen":

Verkaufsoffener Sonntag

in Thedinghausen

Mo.31.03.

Vortrag

20.00­21.30 Uhr "Verhütung am Ende

der Fruchtbarkeit": Leitung: Regine

Balk, HP Psychotherapie,

Frauenberatungsstelle Verden

04231 / 85120

Sonstiges

Verden

12.00 Uhr "Lätare Spende": Traditionelle

Verteilung von Brot und

Heringen an die Bevölkerung, Rathausplatz

Ausstellungen

noch bis 29.03. „Vogel­Stelling

– Das Leben ist ein

Fest", CasarettoArt, Verden

....................................................................................................................

noch bis 30.3."Parser", Felix

Kultau präsentiert sein Werk

im Vorwerk, Syke

....................................................................................................................

noch bis 13. April "Aquarelle

aus dem Leben", Bilder von

Jocelyn Fricke, Ehmken Hoff

in Dörverden

....................................................................................................................

noch bis 18.05. „Schrei mich

bitte nicht so an!“, Miriam

Wurster zeigt Cartoons aller

Art im KASCH, Achim

....................................................................................................................

01.03. bis 31.03. "Landschaften

und Blumen", Bilder

in Aquarell, Acryl und

Mischtechniken im Teehaus

Hashagen, Achim

....................................................................................................................

02.03."Menschenbilder",

Werke von Emil Kritzky, Haus

Hünenburg, Schwedenschanze

39, Achim

....................................................................................................................

09.03.­04.05. "Fährtenbuch":

Malerei von Christina Völker,

Trägerin des Verdener Kunstpreises

2013, zur Vernissage

am 9.3. singt die neu gegründete

Ottersberger A Capella­Formation

"cross eleven", Galerie

Dorfbuchhandlung Fischerhude

....................................................................................................................

08.03. + 09.03. "Frühjahrsausstellung"

Kunst von Hobbykünstlern,

Parkhotel Grüner

Jäger, Verden (Aller)

....................................................................................................................

23.03. "Unsere Steckenpferde",

Kunsthandwerkliche Ausstellung

zu Ostern im KASCH,

Achim

....................................................................................................................

30.3. "Frühlings­ und Ostermarkt",

Hobbykünstler aus

der Region stellen verschiedenste

Kunst aus im Müllerhaus

Brunsbrock, Kirchlinteln

26 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de


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Suche

Suche VEGAN lebende Menschen

zum Gedankenaustausch,

Doris aus Verden­Eitze

(58), Tel. 04231­68116

Ferien & Freizeit

Ein Freiraum für alle, die gern

Theater spielen, improvisieren,

tanzen, singen oder sich Geschichten

ausdenken. Gemeinsam

wird ein Thema gewählt, um

dann mit künstlerischen Mitteln in

einen Austausch zu gehen. Geplant

ist, dass die Gruppe sich

einmal im Monat mittwochs am

Abend trifft. Ein kostenloser

Schnupperkurs findet am 12.

März 2014 von 19.00 bis 21.00

Uhr statt im KASCH in Achim.

Leitung: Ruth Podlich, Theatertherapeutin,

Kontakt: ruth.podlich@gmail.com

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Englische Sprachcamps in den

Sommerferien 2014 für Schüler

von 6­12 Jahren ­ tolles Sprachprogramm

mit Spiel, Sport und

kreativen Elementen in Verden +

Rotenburg – ein­ oder mehrwöchig,

mehr unter www.behappycamps.de,

info@behappycamps.de,

Tel. 0151 / 11645106,

Frau S. Kleemeyer

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Bis Ende März können noch

Mädchen in die orientalische

Tanzgruppe dazukommen: Montags

16.30 bis 17.30 Orientalische

Tanz AG für Mädchen von 8

bis 16 Jahren, Veranstaltungsort

Jugendzentrum Verden, Lindhooper

Str. 7. Die Leitung hat die

Tanz­ und Bewegungspädagogin

Susanne Al­Kaledi. Eine Veranstaltung

gefördert von "Sport:

Bündnisse! Kultur macht stark!"

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Ferienfreizeit in den Osterferien

für 6­11 jährige vom 7.­11.

April, 8.30­13.00 Uhr die WildnisschuleVerden

bietet in den Osterferien

an neuem Ort eine „Wilde

Zeit“ an. Wer Lust hat auf Abenteuer,

Spaß, Schatzsuche und

auch auf die Stille der Natur, der

kann sich ab jetzt bei Kessi Frech

anmelden. Die Woche kostet

70,€, Veranstaltungsort: Stadtwald

Achim, Informationen: Kessi

Frech, Tel. 04204 / 689253 od.

www.wildnischule­verden.de

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Theaterworkshop „Frühlingserwachen“

vom 4. April, 19.30

Uhr bis 6. April 14.00 Uhr, im

Lebensgarten Steyerberg, ein

außerordentlich bewegendes

Wochenende mit Impro­ und

Clownstheater, Bewegung, Stockkampf,

lecker Essen und schöner

Umgebung. Kursgebühr 150,­ €

(zzgl. UVP), Informationen und

Anmeldung: www.lwww.lebensgarten.de,

Nachfragen: Kessi

Frech, Tel. 04204 / 689253

Ferienwohnungen

Schönes Ferienhaus im Südharz,

in Wieda, direkt am Buchenhochwald

gelegen. Bis zu 6

Pers., günstig auch an Kurzurlauber

zu vermieten. Prospekt anfordern!

Tel. 04203 / 71291 ,

www.harzferienhaus­koester.de

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Fischland/Darß – Dierhagen­

Strand – komfortable 2­Zi.­Ferienwohnung

mit Balkon f. 2

Pers. von privat zu vermieten. 5

Min. zum Strand, herrl. Fahrradwege,

Natur pur, Tel. 04203 /

810529

Region | Flohmarkt

Wohnen/Räume

Zimmer in Verden­Stadt zu vermieten,

04231 / 800566

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Alleinstehender Mann (51J.) mit

kleinem Hund (kläfft nicht, haart

nicht) sucht kleine Wohnung

oder Zimmer in WG in Verden

oder Achim. Tel. 04204 /

76895233, Handy 0151 / 1333132

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4­Zimmer­Wohnung in einem

Resthof in Thedinghausen­Wulmstorf

ab 01.05. zu vermieten. Gemeinschaftsprojekt

mit

insgesamt 3 Wohneinheiten auf 2

ha Land. Ideal für Kinder. Anfragen:

kontakt@massewind.de

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Holunderhof­ev.de sucht MitbewohnerInnen,

die Lust auf unser

Projekt und auf Zusammenleben

in der Gruppe haben. 30km südöstlich

von HB, Tel.: 04204 /

6898630, Birte

Kurzinfos

Die Bürgerstiftung Achim bereitet

den nächsten großen Büchermarkt

vor. Gut erhaltene Bücher

nehmen die Mitarbeiter der

Stiftung am 8. März und am 26.

April von 9 bis 12 Uhr auf dem

Parkplatz hinter dem Kasch entgegen.

Der Büchermarkt findet

am 10. Mai von 9 bis 14 Uhr in

der Mensa des „Gymnasiums

am Markt (GAMMA)“ statt. Die

Bürgerstiftung tritt dafür ein, dass

Achim eine lebenswerte Stadt

bleibt und sich nachhaltig und zukunftsweisend

weiter entwickelt.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten

in den letzten Jahren war die Umgestaltung

des Rathausparks

zum Generationenpark.

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Local Heroes Band Contest

2014: Seid ihr Musiker und nicht

älter als 27 Jahre? Dann bewerbt

euch unter www.localheroes.de.

Anmeldeschluss ist der 31. März

Överblick ∙ Das Kulturmagazin

27


Gastronomie | Region

Gastro‐Tipp

Wo gehen die Bewohner der Region Verden am liebsten essen?

Adelheid Loerke, fröhliche

Landfrau aus Schwarme: Ich

habe für mich das FORSTHAUS

in Schwarme entdeckt. Seit Dezember

letzten Jahres hat das

Restaurant einen neuen Pächter.

Nach der Renovierung und dem

Umbau wirkt der Gastraum sehr

einladend. Er ist jetzt ansprechend

hell, einfach, ohne

Schnörkelei und doch stilvoll. Die

Speisekarte bietet eine gutbürgerliche

und regionale Küche an,

wie zum Beispiel den leckeren

Forsthaus­Grillteller: drei Steaks

an Pfefferrahmsoße, dazu gibt’s

Bratkartoffeln und einen Salat.

Ein Gericht zum satt werden,

und das Preis­Leistungs­Verhältnis

stimmt auch. Die Bedienung

geht auf die Gäste ein und ist

sehr entgegenkommend, sodass

man auch eigene Wünsche äußern

kann. Neulich sind wir dort

nach unserer Radtour zu Kaffee

und selbst gebackenem Kuchen

eingekehrt Auch der war ausgesprochen

lecker. Ich finde es

sehr schön, dass es hier endlich

wieder ein Ausflugslokal gibt. (ab)

Susanne und Helmut Neuelmann

aus Bremen: Wir kommen

jede Woche extra aus Bremen

nach Achim, um im neuen AL­

LIANO italienisch zu essen. Die

Gerichte sind sehr gut und großzügig.

Sie werden alle frisch im

einzigartigen Holzofen zubereitet

und von der sehr freundlichen

Bedienung oder dem Eigentümer

"Ali" selber serviert. Wir können

dies Restaurant wärmstens empfehlen.

(sf)

Annette Grothe­Tolksdorf

Gewandschneiderin aus Loge:

Also ich gehe ja nicht so oft essen,

aber wenn ich essen gehe,

dann ins FLIC­FLAC in Bücken.

Da gibt es zwar seit Jahren die

gleiche Speisekarte, aber es ist

immer wieder lecker. Empfehlen

kann ich den Salat mit Schafskäse

und Ziegenkäse aus der Region.

(ja)

28 Överblick ∙ Das Kulturmagazin www.oeverblick.de

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