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KIRMES & Park REVUE (Deutsch) Waterpark - Aquaventure (Vorschau)

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N o 199

& Revue Gebühr

2/2014

2/2014

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bezahlt

B 14432

WATERPARK

TOP ACT

COASTER

SPECIAL

Aquaventure

KnightsRide

Psyké Underground

Königinnenkirmes


Fun Coasters

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INHALT

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WhiteWater West

Es gilt die Anzeigenpreisliste 1/12

vom 01.07.2012

Dieser Ausgabe liegen die „DSB Nachrichten”

des Deutschen Schaustellerbunds e.V.

bei. Wir bitten um Beachtung.

ESU (Europäische Schausteller-Union):

Aktuelle Infos auf Seite 45

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser

Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung

des Verlages vervielfältigt oder verbreitet

werden. Unter dieses Verbot fallen auch

die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie,

die Aufnahme in elektronische Datenbanken

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Certified active member of the

FEBRUAR 2014

KALEIDOSKOP

Fakten – Beobachtungen – Kurzportraits . . . 4

SPECIAL

Königinnenkirmessen (NL) . . . . . . . . 8

WEIHNACHTSMÄRKTE

Rückblick 2013 . . . . . . . . . . . 18

COMEBACK

Altweibermühle . . . . . . . . . . . 28

INTERVIEW

Charles Blume . . . . . . . . . . . 30

OLDIE

Hennecke-Karussell. . . . . . . . . . 32

PORTRAIT

Great Dorset Steam Fair . . . . . . . . 36

MODELLBAU

Kirmes-Highlights en miniature . . . . . . 42

PORTRAIT

Fun Spot America . . . . . . . . . . 46

COASTER

Psyké Underground. . . . . . . . . . 50

TOP ACT

KnightsRide . . . . . . . . . . . . 54

WATERPARK

Aquaventure / Legoland . . . . . . . . 58

MESSE

IAAPA / Teil 2 . . . . . . . . . . . . 66

MAGAZIN

Aktuelles aus der Park-Szene . . . . . . 74

VORSCHAU

Termine und Attraktionen . . . . . . . . 76

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3


KALEIDOSKOP

TELECOMBAT

Valeria und Hermann

Haeseli präsentieren den

Klassiker „Telecombat”

Text & Photos:

Norman Vogt

Das Geschäft beim Gastspiel

in der Messehalle in Basel

Anfang des vergangenen Jahres erwarben die

Schweizer Schausteller Valeria und Hermann Haeseli

aus Basel einen „Telecombat”, der 1964 von

der italienischen Firma Barbieri gebaut wurde.

Das Karussell (18 x 20 Meter) war zuvor in der West-

Schweiz beheimatet und zuletzt zwei Jahre lang stillgelegt,

bevor es von Familie Haeseli übernommen

wurde. Nach einigen Restaurierungsarbeiten, wobei

unter anderem die Elektronik, Beleuchtung und diverse

Teile der Pressluftanlage erneuert wurden, stand einem

Comeback des klassischen Pressluftkarussells

mit seinen 12 Gondeln nichts mehr im Wege. Es war

auf mehreren Veranstaltungen in der Schweiz zu Gast,

bevor es zum krönenden Saisonabschluss auf der

Basler Herbstmesse präsentiert wurde. Hier wurde

das Geschäft, das dort in einer der Messehallen aufgebaut

war, sehr gut vom Publikum angenommen und

am frühen Mittag waren die Gondeln stets gut besetzt.

Eine „Fluganleitung" steht den Besuchern vor dem Geschäft

zur Verfügung, wo die die drei Schritte des Telecombat-Fluges

beschrieben werden: zunächst den

Steuerknüppel nach hinten ziehen, um nach oben zu

fliegen, dann mit dem Steuerrad eine beliebige Gondel

anvisieren und mit dem Abschussknopf treffen, damit

sie abgesenkt wird.

Obwohl dieser Karusselltyp in der Schweiz und

Deutschland fast schon vergessen ist, gehört er besonders

in Italien noch zu den Stammgeschäften auf

den Festplätzen und zählt dort zu den Dauerbrennern.

Für Haeselis „Telecombat" wird eine Flughöhe von 7

Metern angegeben. Für das Umsetzen sind zwei

Transporte (ein Mittelbau- und ein Packwagen) nötig.

Für den Aufbau werden circa fünf Stunden benötigt,

der Abbau kann in drei Stunden bewältigt werden. ■

4


XXL FUN HOUSE

KALEIDOSKOP

Das „XXL Fun House”

Nicola und Aaron Renz

Text & Photos: Norman Vogt

Seit dem Sommer des vergangenen Jahres ist das

Funhouse „Hollywood" von Manuel Renz und Söhne

nun als „XXL Fun House" auf der Reise.

Verbunden mit dem neuen Namen ist eine umfangreiche

Neugestaltung des von der italienischen Firma

Diamond als „Hollywood Dreamland" 1995 gebauten

Laufgeschäftes – die Firma Renz war bekanntlich der

Pionier in Deutschland für diese Art der modernen

Spaßhäuser. Das Geschäft erhielt einen blickfangstarken

Vorbau mit (unter anderem) Drehtellern, Wassereffekten

und einer Rollenden Tonne in der Mitte. Die

Front des Geschäftes wurde komplett mittels Folientechnik

neu gestaltet – die Hollywood-Filmsternchen

mussten weichen. Die Beleuchtungseffekte, darunter

zahlreiche neue Neonsterne und -röhren, ziehen die

Blicke auf sich. Bunte Schriftzüge und LED-Schilder,

die sich am Geländer im Erdgeschoss befinden, wurden

zusätzlich angebracht. Im Innern der Anlage dringen

an mehren Stellen Laserstrahlen durch dicke Disco-Nebelschwaden.

Am Abend erhalten die Besucher

an der Kasse eine „Gaudibrille", die für verblüffende

optische Zusatzeffekte sorgt. Nach der Umgestaltung

sind zum Umsetzen des Geschäftes nun drei Transporte

erforderlich.


Viel Neues im „XXL

Fun House” von Renz

5


NACHRUF: ALPHONSE MÜLLER

Alphonse „Foos” Müller

starb im Alter von 81 Jahren

INFO

Steve Kayser ist Historiker,

Autor und Mitglied im

„Arbeitskreis immaterielles

Kulturerbe” der ESU.

Foto: Sammlung Familie

Müller in: Steve Kayser:

Schueberfouer – Déi Letzebuerger

Traditioun zenter

1340, Editions Schortgen,

Luxembourg, 2007.

Text: Steve Kayser

Eine weit über die Grenzen seiner Heimat Luxemburg

bekannte Schausteller-Persönlichkeit ist

nicht mehr unter uns: Alphonse „Foos” Müller ist

am 19. Oktober 2013 im Alter von 81 Jahren gestorben.

Seine Frau Fanny stammte aus der Luxemburger

Schaustellerfamilie Hary. Foos kannte sich in der Geschichte

seiner Welt, der Kirmeswelt, bestens aus.

Man nannte ihn liebevoll den „Fliiger-Müller”, denn zwischen

1963 und 1970 ermöglichte er es kleinen und

großen Kindern dank seines Flugkarussells, durch die

Lüfte zu schweben. Danach wechselte Familie Müller

in die Gastronomiebranche über. In ihrem „Châlet Au

Gourmet" machten sie aus den Luxemburger Reibekuchen,

den „Gromperekichelcher”, eine wahre Delikatesse.

1984 brachten sie dann die Churros in ihrem

neuen Geschäft „La Fiesta" nach Luxemburg. 25 Jahre

lang, von den 70er- bis in die 90er-Jahre des vergangenen

Jahrhunderts, vertrat Foos Müller mit viel

Engagement, Würde und – wenn es denn manchmal

sein musste – auch mit Nachdruck die Interessen der

Kirmesleute und trug so zur nachhaltigen Anerkennung

und Festigung des Berufsstandes entscheidend

bei. Sein besonderes Augenmerk galt der Luxemburger

Schueberfouer. Hier arbeitete er Hand in Hand mit

den Verantwortlichen aus Stadt- und Staatsverwaltungen

sowie einer Reihe von ehrenamtlichen Gönnern

an einem Rahmenprogramm rund um das Fest. Die

Schausteller beteiligten sich innerhalb eines Festkomitees,

dem „Comité des festivités de la Schueberfouer”,

an der Planung des Jahrmarktes. In den 70er-

Jahren wurden auch eine Tagesstätte für Schaustellerkinder,

der Schaustellergottesdienst in der Chapelle

du Glacis am letzten Fouer-Freitag, ein Familientag

und eine Journée populaire mit Ermäßigungen sowie

ein Höhenfeuerwerk am letzten Spieltag ins Leben gerufen.

Um seinen Kollegen eine solide Stütze für die

Wintermonate zu schaffen, rief Foos Müller 1984 den

Weihnachtsmarkt auf der Place d’Armes im Herzen der

Hauptstadt ins Leben. Anfangs war der Widerstand

der Geschäftsleute sehr groß – aber dank der Verbissenheit

ihres dynamischen Präsidenten konnten sich

die Luxemburger Schausteller damit einen guten Saisonausklang

bescheren. Mit Charme, Menschlichkeit,

Einfühlvermögen und Überzeugungskraft erntete er

stets sehr viele Sympathien in der Politik, bei den Verwaltungen.

So konnten viele Probleme gelöst und so

manche Kirmes gerettet werden. Da gibt es etwa ein

Foto des Präsidenten, Mitte der Achtziger Jahre aufgenommen,

wie er stolz aber diskret an der Seite der

Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg, Lydie Polfer,

Großherzogin Maria Teresa samt Erbprinzen Guillaume

beim ungezwungenen Familienspaziergang über

die Schueberfouer begleitete. Auch im Ausland war

Foos ein bekannter und geschätzter Kollege. Er nahm

an zahlreichen Kongressen und Seminaren teil, arbeitete

als aktives Mitglied, unter anderem als zweiter Generalsekretär,

in der ESU (Europäische Schausteller

Union mit Sitz in Luxemburg). 1993 sozusagen als Krönung

seiner Karriere, organisierte er einen ESU-Kongress

im Plenarsaal des Europaparlamentes auf Luxemburg-Kirchberg.

Für seinen unermüdlichen Einsatz

zum Erhalt des Brauchtums wurde der „Fliiger-

Müller” oft gelobt und auch geehrt. Das Land zeichnete

ihn mit dem „Chevalier de l’ordre de mérite” und

dem „Chevalier de l’ordre de la couronne de chêne”

aus. Als 1996 seine liebe Gattin Fanny verschied, zog

er sich aus dem aktiven Schaustellergeschehen zurück.

Er blieb der Branche trotzdem treu. Auch wenn

er anfangs ein bisschen nörgelte – man konnte ihn

stets um Rat fragen, ihn anrufen oder noch besser bei

ihm vorbeischauen. Ein Fläschchen Bier wartete stets

im Kühlschrank auf einen unverhofften Gast. Nun hat

Foos Müller seine letzte Reise angetreten.

Vor ein paar Monaten verabschiedete sich eine weitere

Luxemburger Persönlichkeit und ein Freund der

Schausteller: der ehemalige Platzmeister der Schueberfouer,

Pierre Capésius. Die beiden, der Platzmeister

und der Schaustellerpräsident, sie haben sich immer

respektiert und so vieles für die Kirmessen und

ihre Menschen geleistet.


6


KAMAK

Text & Photos:

Norman Vogt

Seit 1986 reist die französische

Schaustellerfamilie Camors mit

der Geisterbahn „Kamak”, deren

Frontgestaltung einem Inka-

Tempel nachempfunden wurde.

Jetzt gab es wieder einiges Neue

an der Bahn zu entdecken.

In den vergangenen Jahren schon

wurde die Anlage modernisiert

und eine noch effektvollere Beleuchtung

installiert. Jetzt wurde

hinter dem Bahnhof – vor den Bildern

von Mumien und einem gruseligen

Kellergewölbe – ein mehrere

Meter langer LED-Bildschirm

angebracht, mit dem die Rückfront

des Bahnhofsbereichs aufgewertet

wurde. Verschiedene Gruselgestalten

wie Skelette, Hexen und

Werwölfe geistern über den Bildschirm.Täuschend

echt wirkt zum

Beispiel, wenn ein Werwolf seine

Riesenkrallen den vorbeifahrenden

Fahrgästen entgegenstreckt,

bevor er im letzten Moment im

Dickicht verschwindet. Sehr authentisch

wirken außerdem auch

die dargestellten, in Tüchern verhüllten

Gestalten, die sich zu einer

Todesweihe begeben. ■

Neu bei der Geisterbahn

„Kamak”: Vorbeifahrt an

gruseligen Animationsszenen

7


SPECIAL

„Oranje” ist Trumpf

am Königinnentag in den

Niederlanden

Seit 1949 feiern die Niederländer

voller Leidenschaft jedes Jahr

am 30. April ihren „Koninginnedag"

(Königinnentag) – den Geburtstag

der ehemaligen Königin

Juliana. Als ihre Tochter Beatrix

auf den Thron folgte, wurde

der 30. April für den Königinnentag

beibehalten, da ihr Geburtstag

am 31. Januar für ein Fest im

Freien nicht geeignet ist. Und

seit im vergangenen Jahr Beatrix-Sohn

Willem-Alexander am

30. April inthronisiert wurde, hat

Holland seit 1890 zum ersten Mal

wieder einen König. Das bedeutet,

dass die Niederländer in diesem

Jahr – am 27. April, dem Geburtstag

von König Willem-Alexander

– nach 65 Jahren zum ersten

Mal wieder einen „Koningsdag”

feiern werden. Hierzu werden

nicht nur in den Großstädten

Partys, sondern im ganzen Land

Feste gefeiert werden.

Königinnenkirmessen (NL)

Text & Photos: Norman Vogt

Belustigung „Crazy Sjimmy”

in Capelle aan den Ijssel

Der „Koninginnedag" ging im

vergangenen Jahr bei strahlendem

Sonnenschein über die

Bühne und sorgte bereits gegen

Mittag für dichtes Gedränge in den

Städten, die in ein Meer aus orangener

Farbe getaucht waren. Nur

selten waren Passanten zu sehen,

der kein orangefarbenes Utensil

am Körper trugen. Aber auch die

Landesfarben rot, weiß und blau

waren allgegenwärtig. Die Städte

und Dörfer prägten an diesem Tag

nicht nur zahlreiche Bühnen sowie

Imbiss- und Getränkestände, son-

8


SPECIAL

Der Festplatz in Capelle

war gut bestückt

dern traditionell auch viele Kirmesveranstaltungen, die

meist schon einige Tage zuvor begannen. Auch einige

Veranstaltungen, die nicht als Königinnenkirmes

deklariert sind, beziehen diesen besonderen Tag mit

ein und feiern kräftig mit. Fast alle Fahr- und Belustigungsgeschäfte

auf den Festplätzen sind an diesem

Tag mit Fahnen, Luftballons und weiterer Dekoration

geschmückt, um der Königin zu huldigen. Die Kirmes

& Park Revue hat einige dieser kleinen und großen Königinnenkirmessen

besucht:

Gut gelaunte Besucher auf der

Königinnenkirmes in Hilversum

Capelle aan den Ijssel

Capelle aan den Ijssel ist eine Gemeinde in der südniederländischen

Provinz. Mitten im Zentrum ist das

überschaubare Festgelände. Von weitem war bereits

das Riesenrad zu sehen, das im hinteren Bereich des

Platzes aufgebaut war. Die Schaukel „Impact" fand vor

allem beim jüngeren Publikum großen Zuspruch,

ebenso der „Breakdance 3", der in der Mitte des Platzes

aufgebaut war. Weiter standen der Scheibenwischer

„Safari Trip" und die sehr schöne Raupenbahn

„Amor Express" bereit. Mit dabei war das Laufgeschäft

„Crazy Sjimmy" und ein ansprechendes nostalgisches

Bodenkarussell, das zwischen „Safari Trip" und „Breakdance"

seine Runden drehte. Neben einem Bungee-

Trampolin standen für die Kinder noch eine Abenteuerbahn

im Urwald-Design und ein Miniskooter bereit.

Hilversum

Gleich zwei Neuheiten erfreuten die Besucher der Koninginnekermis

in Hilversum: Zum ersten Mal waren

hier der Coaster „Crash Test" und die Schaukel „Ultimate"

zu Gast. Die Drehmaus stand direkt am Eingang

9


SPECIAL

„Super Star” und „Thriller”-

Geisterbahn in Den Haag

„Flying Bob” und die

„Caribbean Beach Party” in

Den Haag

und kam dort optisch bestens zur Geltung. Daneben

war der Riesenkettenflieger „Around the World" platziert,

von dem man einen herrlichen Ausblick hatte.

Außerdem standen den Besuchern hier ein Autoskooter

sowie ein „Breakdance 3" zur Verfügung. Auf dem

Weg in Richtung Stadtzentrum stieß man auf weitere

Fahr- und Belustigungsgeschäfte, etwa den Scheibenwischer

„American Whipp", den Simulator „Action

Rider" und das Laufgeschäft „Bobbytrap Hotel”. Zwischen

den großen Geschäften waren jeweils Spielund

Imbissbetriebe aufgebaut, wobei an einem Pommesstand

der Verzehr der dort offerierten „Samurai-

Chili-Sauce” sich bei den Jugendlichen zur regelrechten

„Mutprobe" und zu einem „Running Gag” entwickelte.

Den Haag

Seit 1831 ist Den Haag die Residenzstadt des Königshauses.

Deshalb wird in der 500.000 Einwohner

zählenden Stadt die Königinnenkirmes jedes Jahr länger

und größer als anderswo im Land gefeiert. Sie fand

im vergangenen Jahr vom 19. April bis 5. Mai statt. Veranstaltungsort

ist die „Lange Voorhout”, die etwas abseits

vom Stadtzentrum ist. Das Kirmesareal wird hier

von einem Baumbestand und einem kleinen See geprägt.

Hoch über den Festplatz hinaus ragte der Riesenpropeller

„Booster Maxx", der auch als Wegweiser

zur Kirmes fungierte. Für ein quirliges Looping-Fahrvergnügen

sorgte das Karussell „Super Star" und

gleich daneben drehte der Polyp „Caribbean Beach

Party" seine Runden, der mit zu den Stammbeschickern

in Den Haag zählt. Sehr ansprechend

wurde die Schlickerbahn „Flying Bob" präsentiert, die

mit zünftigen bayerischen Motiven bemalt ist: eine

fesche Dirndlträgerin wie auch der Skispaß in den

Bergen (wobei einige Skifahrerinnen ungewöhnlich

freizügig dargestellt sind) und das auch in Holland beliebte

deutsche Bier waren an der Dachkante sowie

am Tunnel zu sehen. Die einzelnen Chaisen wurden

mit dem typisch blau-weißen Rautenmuster versehen

und ergänzten gut das Gesamtbild des Karussells.

10


sowie der Scheibenwischer „Miami

Trip" und die originelle Raupenbahn

„Amazone". Direkt am Eingang

war die Geisterbahn „Inferno"

platziert, die viele gruselige

Effekte bot. Einige Spielbetriebe,

mehrere Süßwarengeschäfte und

ein Imbissstand rundeten das Angebot

ab.

„Miami Trip” und Raupenbahn

„Amazone” in Alphen

Haarlem

Weiter mit dabei war die Rutschbahn „Mega Slide", die

neben der Geisterbahn „Thriller" stand. Dazwischen

lockte für die kleineren Besucher ein „Walking Waterball".

Als Familienachterbahn stand „Bugs and Bees"

bereit, dazu gesellten sich Scheibenwischer „Crazy

Beach Party", „Star Wars", „Breakdance", eine Mäusestadt,

ein schönes Bodenkarussell und mehrere Kinderkarussells.

Drei Laufgeschäfte komplettierten das

Vergnügungsangebot: der Irrgarten „Venezia", das

Fun House „Fire Departement" und der Cake Walk „Lunapark".

Gleich zwei Veranstaltungen, die Zaanenlaaner Kermis

und die Centrum-Kermis, lockten die Besucher um

den Königinnentag auf die weit auseinander liegenden

Plätze in Haarlem. Die Zaanenlaaner Kirmes öffnete

am 24. April und endete am 5. Mai. Ein durchweg ansprechendes

Vergnügungsangebot stand für die Be-

Alphen aan den Rijn

Klein aber fein – so könnte man die Kirmes in der Stadt,

die sich zwischen Rotterdam und Amsterdam befindet,

bezeichnen. Neben einem klassischen Kinderkarussell,

einem Miniskooter und dem Bungee-Trampolin

„Jump Around" gastierten hier der „Power Dancer"

Impressionen von

der Zaanenlaaner Kermis in

Haarlem

11


SPECIAL

Am Königinnentag

platzte der Festplatz der

Zaanenlaaner Kermis in

Haarlem aus allen Nähten

sucher auf dem Grote Markt bereit. Für die Königinnenkirmes

wurde die Straße gesperrt, in der auf der

rechten Seite die Fahr- und Belustigungsgeschäfte

und auf der gegenüberliegenden Seite die Reihengeschäfte

aufgebaut waren. Da sich das Areal nicht im

Zentrum befindet, konnten auch größere Anlagen wie

die Wildwasserbahn „River Rafting" aufgebaut werden.

Sie wurde an den angenehm warmen Frühlingstagen

auch sehr gut frequentiert und an den Haupttagen

musste man längere Wartezeiten in Kauf nehmen.

Unweit davon entfernt lockte die Familienachterbahn

„Big Apple" und gegenüber befand sich das Riesenrad

„Karimata", das nostalgisches Flair ausstrahlte.

Weiter im Laufweg traf man auf „Geister Villa", „XLR8",

Scheibenwischer „X-Factory", Kinderbahn „Adventure

Land" sowie den „Deka Dance". Am Ende der Straße

und des Veranstaltungsgeländes waren noch ein Kettenflieger,

der Autoskooter „Route 66", „Power Polyp",

„Snow Jet" und die Neuheit „Disco Party" aufgebaut.

Sehr ansprechend wirkte beim Polyp die aus orangefarbenen

Luftballons gestaltete Krone, die während

des Königinnentages im Zentrum des Karussells angebracht

war. Die Centrum-Kermis fand – wie der

Name schon erahnen lässt – im Stadtzentrum von

Haarlem statt. Obwohl hier nur wenig Platz vorhanden

ist, konnten einige größere Karussells auf dem dortigen

Marktplatz aufgestellt werden. Die Kirmes startete

ebenfalls am 24. April – endete aber vier Tage später

als die Zaanenlaaner Kermis. Als Highlight lockte

der „Booster Maxxx", dort musste man wegen des star-

12


SPECIAL

Viel Besucherandrang

auch auf der Centrum-Kermis in

Haarlem

13


SPECIAL

Impressionen von

der Königinnenkirmes in

Hendrik Ido Ambacht

ken Andrangs teilweise über eine Stunde Wartezeit in

Kauf nehmen. Gegenüber stand das Laufgeschäft

„Walking Street" mit seinen drei Spaß-Etagen. Mit dabei

waren auch der Scheibenwischer „Free Style", der

Polyp „Copacabana" sowie mehrere Kinderkarussells.

Am Königinnentag war der Marktplatz voller Besucher,

wodurch zeitweise kein Durchkommen mehr möglich

war. Die Besucher feierten in der Innenstadt bis spät

in die Nacht.

Hendrik Ido Ambacht

Hendrik Ido Ambacht ist nicht weit von Rotterdam entfernt

und quasi ein Vorort der niederländischen Großstadt.

Vom 24. April bis zum 1. Mai fand die dortige Königinnenkirmes

auf dem Platz an der Sporthalle statt,

etwas außerhalb des Stadtzentrums. Der erste und

letzte Spieltag lockte jeweils als „Eurodag" mit ermäßigten

Preisen. Circa ein Dutzend Fahr- und Belustigungsgeschäfte

waren aufgebaut. Die Jugend

amüsierte sich hauptsächlich auf dem Scheibenwischer

„Triple XXX", der wie der Autoskooter „Nascar

Racing" bereits am Nachmittag gut besetzt war. Direkt

am Eingang stand ein sehr gepflegter älterer Pressluftflieger

aus der Produktion des Herstellers Godbille.

Mit vertreten waren weiter ein klassisches Kinderkarussell,

ein „Bungee-Trampolin", die Raupenbahn

„Mega Dance" und das Funhouse „North Pole". Mit

Hamburgern, Hot Dogs, Kebab sorgte der Imbissbetrieb

„Dre’s Diner" für das leibliche Wohl der Besucher.

Krimpen aan den Ijssel

Elf Tage lang, vom 20. bis 30. April, wurde in Krimpen

aan den Ijssel die Königinnenkirmes gefeiert. Als Veranstaltungsort

stand wieder der Koekoeksplein am

Winkelcentrum Crimpenhof zur Verfügung, auf dem

über 30 Schausteller ihre Geschäfte aufgebaut hatten.

Als attraktives Zuggeschäft hatte man hier den Propeller

„Formula 1" zwischen großen Bäumen platziert.

In der Mitte des Platzes begeisterte der „Blue Power”-

14


SPECIAL

Auch in Krimpen aan

den Ijssel fand eine Kirmes zu

Ehren der Königin statt

Polyp". Noch rasanter war die Fahrt im „Action Dance"

(Breakdance), der neben dem Propeller aufgebaut

war. Zu den weiteren Attraktionen zählten der Scheibenwischer

„Para Jump" und der Autoskooter „Star

Drive".

Rotterdam

Rotterdam ist (nach Amsterdam) die zweitgrößte Stadt

der Niederlande und bietet rund um den Königinnentag

die größte Kirmes. Vom 20. April bis 5. Mai prägten

gleich mehrere Hochfahrgeschäfte die Skyline des

Festplatzes am Schiehaven, der sich außerhalb des

Stadtzentrums befindet. Das Areal war wieder komplett

eingezäunt und konnte nur durch den Haupteingang

betreten werden. Als Hauptattraktion lockte wieder

mal das Unikat „Mission Space", das hier vor einigen

Jahren Premiere feierte. Auch das „Bungee-Catapult",

„Inversion XXL" und „Gladiator", der hier zum

ersten Mal mit von der Partie war, boten rasante Fahrten

in großer Höhe. Den Besuchern standen außerdem

mit dem „Spinning Coaster" und dem „Roller Coaster"

zwei Achterbahnen zur Verfügung. Zu den Neuheiten

für Rotterdam zählte der „Vortex". Dieses Karussell

stand schräg gegenüber dem „Tornado" und konnte

sich dort gut behaupten. Für den Schaukelspaß stand

Top-Acts in Rotterdam

waren unter anderem

„Mission Space” und „Vortex”

15


SPECIAL

Top-Attraktionen

auf dem Festgelände am

Rotterdamer Schiehaven

erneut „Chaos" bereit und die weiteren Attraktionen

waren „Breakdance 3", „Ice Jet", Autoskooter, Irrgarten

„Fun Circus", Geisterbahn „Ghost Castle" und das

Laufgeschäft „The Crazy Machines". Ein Miniskooter,

mehrere Kinderkarussells, Babyflug und Ponyreiten

standen für die kleinen Besucher bereit. Am Königinnentag

wurde gegen 22.30 Uhr ein farbenfrohes Höhenfeuerwerk

abgebrannt. Viele Gäste zog es danach

in die Innenstadt, um dort bis in die Morgenstunden

weiter zu feiern.


16


WEIHNACHTSMÄRKTE

WEIHNACHTSMÄRKTE 2013 DEUTSCHLAND

Die Weihnachtsmarkt-Saison

2013 erwies sich für die meisten

Märkte und den überwiegenden

Teil der Beschicker als Volltreffer

– alle für einen erfolgreichen

Weihnachtsmarkt entscheidenden

Faktoren passten: an erster

Stelle natürlich das Wetter. (Fast)

keine Niederschläge und nahezu

durchgehend Temperaturen im

Plusbereich sorgten vielerorts

für Umsatzzuwächse im zweistelligen

Prozentbereich.

Text & Photos:

Ralf Schmitt, Helmut Bresler, Norman Vogt,

Heiko Schimanzik

Vielerorts ziehen Eisbahnen

zusätzliches Publikum an

und schaffen Atmosphäre. Eine

ganz besondere Schaufenster-

Dekoration gab es bei „Galeria

Kaufhof” am Alexanderplatz in

Berlin zu entdecken

Da konnte auch der angekündigte Wintersturm

„Xaver” am 4. Dezember nicht viel dagegen

ausrichten. Zwar hatten vorsorglich viele Weihnachtsmärkte

in den betroffenen Regionen Deutschlands an

diesem Tag geschlossen – wobei einige Veranstalter/Städte

sicher etwas übereifrig bei der Entscheidung

zu solchen Maßnahmen waren. Gott sei Dank erwies

sich der Sturm dann nicht in der Stärke und dem

Ausmaß, in dem er angekündigt war. Dank des insgesamt

milden Wetters waren diesmal auch lästige Ärgernisse

wie zugefrorene Wasserleitungen kein Thema.

Ein wichtiges Thema dagegen ist nach wie vor,

dass immer mehr Märkte verlängert werden – meist bis

zum 30. Dezember. Aber auch der Dreikönigstag (6.

Januar) ist bei manchen Märkten eine Option als möglicher

Schlusstag geworden. Dank einer vom DSB veröffentlichten

Pressemeldung, die auf die große Bedeutung

des Weihnachtsmarktgeschäftes für die deutschen

Schausteller hinwies, griffen viele Tageszeitungen

das Thema auf – teilweise mit eigenen Nachrecherchen

und großen Artikeln. So berichtete beispielsweise

die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

ganzseitig, hintergründig und seriös unter der

Überschrift „Glühwein-Economy” im renommierten

Wirtschaftsteil des Blattes. Und die Süddeutsche Zeitung

griff sogar nach Weihnachten das Thema „Verlängerung

der Weihnachtsmärkte” in einem launigen

Artikel (Die geniale Überschrift: „Für immer Glühwein”)

18


WEIHNACHTSMÄRKTE

Außergewönlicher

Verkaufsstand auf dem

Alexanderplatz in Berlin

„Überwiegend trocken”

hieß es im Wetterbericht zu den

Weihnachtsmärkten 2013.

Und wie man bei einem kurzen

Regenschauer reagieren kann,

zeigt dieses Beispiel – gesehen

in Berlin-Charlottenburg

auf -– und bewertete die Verlängerungen im Tenor positiv

und begrüßenswert. Die Städte erkennen immer

mehr den Wert, den die Anziehungskraft ihrer Weihnachtsmärkte

für ein positives Städtemarketing haben.

Vor allem kleinere Städte versuchen, indem sie ihren

Märkten Mottos verleihen und die Besonderheiten herausstellen,

Adventstouristen anzulocken. Und man

kann sich eigentlich nur wundern, dass Metropol-Städte

wie Hamburg oder München nicht schon längst Premium-Konzepte

mit hochwertigster Sitzplatz-Gastronomie,

in der Art wie etwa die seit Jahren sehr erfolgreichen

„WeihnachtsZauber” auf dem Gendarmenmarkt

in Berlin, aufgegriffen haben. Auch die Zahl von

Besuchern aus dem Ausland, die gezielt wegen der

Weihnachtsmärkte Deutschland besuchen, ist nach

wie vor steigend. Hier sind besonders die Franzosen,

Italiener, Holländer, Belgier, Ungarn, Russen und Briten

zu nennen. Die britische Tageszeitung „The Times”

versuchte in einem Kommentar zu erklären, was das

Ausland am deutschen Weihnachtsbuden-Zauber so

fasziniert: „Wir sollten den Deutschen dankbar sein,

weil sie uns Briten und anderen Europäern gezeigt

haben, wie man die Weihnachtstage gesund übersteht,

wie man der beengenden Gefangenschaft mit

begriffsstutzigen Verwandten und überdrehten Kindern

entflieht. Denn die Deutschen haben den Weihnachtsmarkt

erfunden, der eine ausgewogene Mischung

aus öffentlichem und privatem Fest ist”. ■

Sind Premium-

Konzepte wie der „Weihnachts-

Zauber” auf dem Berliner Gendarmenmarkt

auch auf andere

Städte übertragbar?

19


WEIHNACHTSMÄRKTE

SAARLOUIS

Impressionen vom

Weihnachtsmarkt in Saarlouis

Die Organisatoren:

Christoph, Mike und Frank

Spangenberger. Zum Angebot

zählt auch eine Eislaufbahn

Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von

Saarlouis fand vom 29. November bis zum 23. Dezember

statt und wurde zum 6. Mal von Mike, Frank

und Christoph Spangenberger veranstaltet.

Es waren circa 50 Holzhütten aufgebaut – und die 500

qm große „Di-Paola-Eis-Arena" lockte wieder viele Besucher

an. Bevor die ortsansässige Schaustellerfamilie

vor sieben Jahren mit der Organisation des Weihnachtsmarktes

beauftragt wurde, fand er auf einem

Parkplatz, unweit vom jetzigen Standort, statt. Er wirkte

eher lieblos und hatte nur wenig Flair. Nachdem der

Vertrag mit dem damaligen Organisator ausgelaufen

war und die Veranstaltung 2008 neu ausgeschrieben

wurde, entschied sich der Stadtrat für Familie Spangenberger

als neuen Veranstalter, da ihr Konzept der

Stadt am besten gefiel. Man investierte dann viel Arbeit

und Zeit in die verantwortungsvolle Aufgabe, bevor

im November 2008 erstmals der Weihnachtsmarkt

unter Spangenberger-Regie seine Tore am „Kleinen

Markt” öffnete. Neben den festlich dekorierten Holzhütten

steht auch eine größere „Almhütte" zur Verfügung,

die nicht nur für Events und Feiern rege genutzt

wird und deren Kapazität aufgrund des großen Zuspruchs

vor zwei Jahren auf 100 Plätze erweitert wurde.

Für die Kinder werden im Märchenwald verschiedene

Märchen der Gebrüder Grimm dargestellt. Außerdem

lockten Kindereisenbahn und eine Kinderrennbahn.

Ein besonderer Blickfang ist das Bergpanorama

an der Eisbahn. Spezielle Events werden mit

Flyern, Radiowerbung und in der regionalen Presse

beworben. Am letzten Wochenende werden die auf

dem Weihnachtsmarkt aufgestellten Tannenbäume für

15 Euro verkauft – die Einnahmen dieser Aktion wurden

dem Kinderhaus „Cinderella" in Saarlouis-Fraulautern

gespendet. Bei einem Kunstschmied, einem

Korbflechter und Holzschnitzer konnten sich die Besucher

einen Eindruck von diesen traditionellen Handwerkskünsten

verschaffen. Durch das durchweg perfekte

Wetter konnte der Weihnachtsmarkt 2013 als voller

Erfolg verbucht werden.


20


BERLIN

In der Hauptstadt lockte erneut

eine besonders große Vielfalt an

Weihnachtsmärkten, auf die wir

naturgemäß aus Platzgründen

nicht alle im Detail eingehen

können – und uns auf eine Auswahl

beschränken müssen.

Schloss Charlottenburg

Eine feste Größe im Reigen der

Berliner Weihnachtsmärkte ist mittlerweile

der Markt vor dem Schloss

Charlottenburg. Und das liegt

nicht nur an dem stilvollen Ambiente

vor der barocken Kulisse

des prachtvollen Schlosses – auch

das Angebot hat teilweise Alleinstellungsmerkmale.

So gibt es einen

eingegrenzten Bereich, wo der

„Königliche Weihnachtsmarkt für

Der „Königliche

Kinder” lockt: mit Eisenbahn, Kettenflieger,

Schiffschaukel, Hänge-

war stets gut besucht

Weihnachtsmarkt für Kinder”

karussell, Mini-Achterbahn, Kinderriesenrad

und einem Sportkarussell,

das nicht nur bei Kindern,

sondern auch bei DDR-Nostalgikern die Herzen höher schlagen ließ. Auch

großer Andrang konnte in diesem Bereich problemlos bewältigt werden,

da eine Zentralkasse am Eingang zur Verfügung stand. Die Fahrpreise:

Einzelticket 2,50 Euro und 3-Fahrten-Ticket 5 Euro. Weiter lockten ein

Kunsthandwerkermarkt, Weihnachtszelte mit ungewöhnlichen Geschenkideen

aus den Bereichen Antiquitäten, Glas, historische Möbel, Schmuck,

Interieur und Design. Am Schlossplatz stehen immer Gaumenfreuden aus

unterschiedlichen Ländern und Regionen im Blickpunkt – in dieser Art und

Zusammenstellung sicher ein Novum auf den Berliner Weihnachtsmärkten.

Zum Einkehren (mit Sitzplätzen) stehen Restaurant-Pagoden sowie

das winterliche „Enten-Zelt” in der Kleinen Orangerie zur Verfügung. Ein

tägliches musikalisches Programm gab es auf der Schlossbühne und in

deren Umfeld lockte eine „Schlemmerstraße”. Der Markt hatte auch an

21


WEIHNACHTSMÄRKTE

Impressionen vom

Weihnachtsmarkt vor dem

Schloss Charlottenburg

Der große Weihnachts-

Rummel am „Alexa”

beiden Weihnachtsfeiertagen von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Veranstalter ist das „werbeteam berlin” in Zusammenarbeit

mit der Stiftung Preußische Schlösser und

Gärten Berlin-Brandenburg.

Wintertraum am Alexa

Für den in Berlin traditionellen Weihnachtsrummel mit

Karussells und Bahnen sorgte vor und hinter dem

„Alexa”-Center in Berlin-Mitte erneut die Firma Blume.

Auf engstem Raum wurde wieder einiges aufgeboten

– neu bei den Karussells war der „Voodoo Jumper” und

nach längerer Pause war mit dem Exemplar von Hanstein

auch mal wieder ein klassischer „Wellenflug” mit

von der Partie. Premiere feierte der „Weihnachtsmann

in der Schneekugel”. Auch ein kleiner Bereich mit Kindergeschäften

war neu – ob dieses Experiment wiederholt

wird, wird sich zeigen. Mehr als unglücklich

22


WEIHNACHTSMÄRKTE

Sein Berlin-Debüt gab

auf dem Weihnachtsrummel

am Alexa der „Voodoo Jumper”

ALLE JAHRE...

war die Platzierung eines Ausschankkarussells quasi

hinter dem Riesenrad – dort gab es nahezu keinerlei

Einnahmechancen für die aus Süddeutschland angereiste

Schaustellerfirma. Für Befremden (und eine entsprechende

Antwort seitens des Veranstalters) sorgte

ein sehr eigenartiger und unsinniger Beitrag über den

Weihnachtsrummel beim Nachrichtensender n-tv.

Weihnachtszeit am Roten Rathaus

Kräftig improvisieren und umstellen musste Hans-

Dieter Laubinger, Veranstalter der „Weihnachtszeit”

vor dem Roten Rathaus. Das Willenborg-Riesenrad

rutschte einige Ecken weiter – dank der mittlerweile

auch auf der Rückseite vorhandenen Beleuchtung

auch von der Wirkung her kein Problem. Und auch

beim nächsten Markt, wenn die Renovierung einer

unmittelbar angrenzenden Kirche ansteht und die U-

Bahn-Bauarbeiten an der Oberfläche (voraussichtlich)

abgeschlossen sind, wird es wahrscheinlich wieder zu

Veränderungen in der Bebauung kommen. Die „Weihnachtszeit”,

mit sechs Jahren noch eine junge Veranstaltung,

hat sich gut positioniert. Neben dem Top-

Standort ist es auch das breite Angebot, das lockt.

Dazu die passenden Kulissen, die Präsenz Berliner

Originale sowie die Eisbahn rund um den Neptunbrunnen.

Besonderer Blickfang waren die beiden historischen

Karussells der Familie Lesnik.

Nostalgischer Weihnachtsmarkt

Eine über zwanzigjährige Geschichte kann der

„Nostalgische Weihnachtsmarkt”

unter der Regie von Joseph

Nieke vorweisen. Auch

er kämpft seit Jahren mit Baumaßnahmen

und musste seine

Platzgestaltung erneut entsprechend

anpassen. Ein Novum

ist sein Info-Flyer zum

Markt: mit kurzen Texten und

mit den weiteren Sprachen

englisch, französisch, polnisch,

italienisch, russisch und

spanisch – so international

denkt im Moment nur er. Ein

Wiedersehen gab es auf diesem

Markt mit dem – auch von

...wieder kann man

während der Weihnachtsmarktzeit

in Deutschlands

Hauptstadt nicht nur essen,

trinken und sich in

Weihnachtsstimmung versetzen:

Nein, man kann

auch „open Air” daddeln

und spielen, was das Zeug

hält – wenn man das

möchte. Dafür sorgen unzählige

Greifer- und Automatenspiele,

teilweise sogar

in Form von monströsen

XXL-Containern. ■

Auch 2013 wurden einige

Berliner Weihnachtsmärkte von

Baumaßnahmen beeinträchtigt

23


WEIHNACHTSMÄRKTE

Auf dem Weihnachtsmarkt

am Opernpalais: Thomas

Müller und sein historisches

Hängekarussell von 1929

Auf dem Markt am Opernpalais

gab es ein Wiedersehen

mit Wahrsager „El Fantadu”

vielen Volksfestplätzen – bekannten

Wahrsager El Fantadu

alias Bernd G. Kreuzer. Er

ist seit vielen Jahren bei dieser

Veranstaltung mit dabei und

in einer liebevoll eingerichteten

Bude zu finden. Seine Reisetätigkeit

über die großen

Festplätze hat er aufgegeben

und tritt nur noch zu besonderen

Anlässen auf. Mehrere

Bücher hat er in den letzten

Jahren geschrieben und herausgegeben

– sein aktuelles

Werk beschäftigt sich mit seinem

Vorbild – mit Pia Maria Medusa Lagrin, geb. Traber.

Ebenfalls ein Wiedersehen gab es mit Thomas

Müller und seinem historischen Hängekarussell von

1929. Stimmig war hier das Ambiente mit dem passenden

Hintergrund (Holzpackwagen und Hanomag-

Zugmaschine). Leider zählt Thomas Müller das Traktor-Kraftpaket

nicht zu seinem Eigentum, wie er betont,

er erfreute sich aber – wie die Besucher – 32 Spieltage

lang an der perfekten Komposition.


HAMBURG

Die verschiedenen Märkte in der Innenstadt verwandelten Hamburg

erneut in ein wahres Weihnachtsmarkt-Eldorado – und einige

davon gingen in die Verlängerung und öffneten auch noch

nach den Feiertagen.

Sicher ein Novum ist die Konstellation Weihnachtsmarkt – Volksfest:

An den ersten beiden Weihnachtsmarktwochenenden drehen sich

parallel auf dem Hamburger Dom noch die Karussells. Dem historischen

Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt wurde eine besondere

Ehre zuteil: Erstmalig wurde mit ihm eine temporäre Marktveranstaltung

bei der Preisverleihung „Stores of the Year” vom Handelsverband

Deutschland prämiert.


Impressario Bernhard Paul, eine Verkäuferin und Markt-

Gendarm „Rudi” bei der Eröffnung des Marktes am Rathaus

Entertainer Manolo

beim Weihnachtsmarkt-Einsatz

in Hamburg. Die beiden

Rentiere daneben amüsierten sich bei der Eröffnung des historischen

Weihnachtsmarktes vor dem Hamburger Rathaus

24


FÜRTH

WEIHNACHTSMÄRKTE

Das vor einigen Jahren

begonnene Experiment

lebt – und ist aus Fürth

nicht mehr wegzudenken.

Der klassische Weihnachtsmarkt

brauchte damals

eine Vitalspritze und

hat sich zu einer außergewöhnlichen

Kooperation

entschlossen. Der Veranstaltungsort

„Fürther Freiheit"

hat jetzt zwei Attraktionen:

den klassischen

Weihnachtsmarkt mit neuen

Ideen sowie den Mittelaltermarkt

mit großem Programm. Beide Teile ergänzen

sich und nahezu jeder Besucher nutzt das nur

scheinbar gegensätzliche Angebot. Unschlagbar ist

der Mittelaltermarkt mit seinen Mitmach-Angeboten

und den Vorführungen. Nicht nur Kinder sind davon

beeindruckt und wollen wiederkommen.


ERLANGEN

Die passende Kälte

begleitete die Einweihungsfeier

der fabrikneuen

„Waldhütte am

Glühwein-Eck” bei der

„2. Erlanger Waldweihnacht”

am Schlossplatz.

Sabrina und Daniela Rudolph

begrüßten neben

Kollegen und Repräsentanten

der Stadtverwaltung

besonders herzlich

Pfarrer Martin Fuchs, der

die kirchliche Segnung

vornahm. Mit dem neuen

Geschäft, von der Firma

Dietz gebaut, zeigte sich

die Familie rundum zufrieden.

Ein Grund dafür ist

die optimale Platznutzung

– mehrere Tanks für die

verschiedenen Heißgetränke

befinden sich unter

dem Dach. Mit dem neuen

Konzept der Waldweihnacht

und inklusive einer

Eisbahn erlebte die Veranstaltung

einen weiteren

spürbaren Aufschwung. ■

Sabrina (li.) und Daniela

Rudolph flankieren Pfarrer Martin

Fuchs bei der Einweihung

Fürth: Weihnachtsmarkt

und Mittelaltermarkt

25


WEIHNACHTSMÄRKTE

REGENSBURG

Seit 15 Jahren auf dem

Regensburger Christkindlmarkt

mit dabei ist Hohmanns Kinderkarussell

Gebaut von Dietz: die

Feuerzangenbowle „Hexenkessel”

von Denise Schmidt

Die Mauern der oberpfälzischen

Metropole beherbergen

mittlerweile fünf große

Weihnachtsmärkte.

Der Klassiker ist und bleibt der

Christkindlmarkt am Neupfarrplatz

im Herzen der Stadt.

Weiter locken der Markt der

Kunsthandwerker, der Lucrezia-Markt

und der Adventsmarkt

im Katharinenspital. Als

Touristenattraktion entwickelt

sich immer stärker der „Romantische

Weihnachtsmarkt"

im Schloss Thurn und Taxis, trotz des Eintrittspreises

von 6 bzw. 7 Euro. Zweifellos ist das Ambiente bei

Fürstin Gloria in jeder Hinsicht stimmungsvoll. Zurück

auf den Christkindlmarkt, der unter städtischer Regie

(Marktmeister: Reinhard Kellner) läuft: Die beiden präsenten

Karussellbetriebe feierten Geburtstag: Vor 100

Jahren startete die Bodenmühle von Paul Schmack zur

Premierenfahrt, damals noch von muskelstarken Jugendlichen

angeschoben. Unter Fredi Neufeld kam es

nach Regensburg und steuert mit Riesenschritten auf

das 50. Christkindlmarkt-Gastspiel zu. Das Märchenkarussell

ist seit einigen Jahren im Besitz von Janet

und Michael Schottenloher. Einen doppelten Geburts-

HEXENKESSEL

tag feierten Hilde und Eduard Hohmann. Seit 40 Jahren

sind sie in Regensburg (unter anderem mit Glühwein

und Rum-Töpfchen, Süßwaren und Lebkuchen)

mit dabei. Und seit 15 Jahren läuft das nostalgische

Kinderkarussell, das einst der Firma Wallbach gehörte,

erfolgreich auf dem Christkindlmarkt. Betreiberin

ist Hilde Hohmann, die ihre Wurzeln in Regensburg

hat. Das Kindersportkarussell, knapp 60 Jahre

alt, besticht immer noch durch seine aufwändige Dekoration.

Viele Fahrzeuge, Figuren und Ausschmückungsteile

sind noch im Originalzustand erhalten –

und in der Vorweihnachtszeit ist es eine besondere Augenweide.


Auf dem noch jungen

Märchenwald - Weihnachtsmarkt

auf dem

Paradeplatz in Mannheim

präsentierte Denise

Schmidt aus Bremen

ihr neues Geschäft:

den „Hexenkessel".

Das 6 x 4,5 Meter große

Ausschankgeschäft wurde

von der Firma Dietz

in Holzoptik angefertigt.

Das Herzstück des Verkaufsgeschäftes

sind

zwei Kupferkessel in der Mitte des Geschäftes, in denen

Feuerzangenbowle hergestellt wird. Man kann

das Anzünden des Zuckerhutes, der mit Rum so lange

übergossen wird, bis der karamellisierte Zucker

brennend in den Rotwein tropft, beobachten. In den

Abendstunden wird dabei das Licht im Verkaufswagen

ausgeschaltet, wodurch eine besonders

romantische Stimmung erzeugt

wird. Neben der Feuerzangenbowle

wird auch ein alkoholfreies Heißgetränk

angeboten.


26


ICE ROAD CARS

WEIHNACHTSMÄRKTE

Die Kinderrennbahn „Ice Road

Cars” von Jacqueline Breuer

und Jonny Spangenberger

Jonny Spangenberger und seine Partnerin Jacqueline

Breuer aus Homburg übernahmen Anfang

2012 das Dietz-Kinderfahrgeschäft „Rund um die

Alster" von Peer Sluppke aus Hamburg. Nach einer

Neugestaltung heißt das Karussell nun „Ice

Road Cars”.

Die Winterthematik wird unterstrichen durch Motive

und Figuren aus den Trickfilmen „Ice Age" und „Cars".

Aber auch „Bernhard und Bianca" sowie die „Tanzenden

Pinguine" wurden am Geschäft verewigt. Einige

der elf Besatzungsteile erhielten ebenfalls einen neuen

Anstrich und wurden thematisiert. Seitdem ist (vor

allem bei den Mädchen) das „Hello Kiddy"-Fahrzeug

sehr beliebt, bei den Jungs steht dagegen das

„Spiderman"-Auto hoch im Kurs. Das Geschäft (14 x

18 Meter) ist hauptsächlich auf Veranstaltungen im

Saarland anzutreffen. Zum Saison-Abschluss war „Ice

Road Cars" wieder auf dem Weihnachtsmarkt in Saarlouis

zu Gast – mit einer üppigen weihnachtlichen Zusatzausstattung.


MAGDEBURGER MÄUSELAND

Mit einer eigens für den Einsatz

auf einem Weihnachtsmarkt

konzipierten neuen

Front überraschte das

„Mäuse-Spektakel” von Maik

Landwermann.

Nicht zum ersten Mal war die

Mäusestadt mit ihren über 300

kleinen Artisten auf dem Magdeburger

Weihnachtsmarkt zu

Gast – aber mit der von Firma

Elfering aus Laer gekonnt gestalteten

Front im weihnachtlichen

Stil als „Magdeburger

Mäuseland” feierte man Premiere

auf Sachsen-Anhalts

Top-Weihnachtsmarkt. ■

27


COMEBACK

Unter neuer Leitung: die

„Altweibermühle” auf dem

Oktoberfest in Hannover

Anfang September 2013 sickerte

bei Kirmes-Enthusiasten die

Nachricht durch, dass die über

Jahrzehnte von der Firma Fellerhoff

betriebene und inzwischen

auch schon fast mit einem Kultstatus

behaftete Großbelustigung

„Altweibermühle" in die

Region Hannover übergesiedelt

ist. In der Tat: Karl-Ernst Hartkopf

aus Nienburg hat das Geschäft

im Frühsommer 2013 von

Willy Fellerhoff erworben und

zunächst auf dem Betriebsgelände

in Nienburg gelagert. Anfang

September war es dann soweit:

Karl-Ernst Hartkopf, der für dieses

Geschäft eine Zulassung für

das Oktoberfest in Hannover bekommen

hatte, machte sich an

die Arbeit, um das Geschäft ohne

Zeitdruck auf dem Schützenplatz

in Hannover zu sichten, aufzubauen

und zum Teil schon zu renovieren.

Hierzu konnte er den

Stellplatz des Geschäftes großzügig

einzäunen und mit den Arbeiten

beginnen.

Text & Photos: Uwe Holzmann

Altweibermühle

ist aber schon rund 50

Jahre alt, so dass man davon

ausgehen darf, dass

das Laufgeschäft schon

D

zuvor, vielleicht als „Fröhlicher

Weinberg", die Volksfestbesucher erfreute. Beim

ie „Altweibermühle", bestehend aus sechs Transporten,

die teilweise mit in das von der Firma „Erstaufbau" in Hannover, der teilweise einem Puzzle

Heinrich Mack geschaffene Lauf- und Belustigungsgeschäft

eingebaut werden, hat die Grundmaße von erneuert und Geländer, Zäune und diverses Eisen neu

ähnelte, wurden bereits alle Fußböden im Frontbereich

30 x 17 Metern, eine ungefähre Höhe von 15 Metern gestrichen sowie das Licht überarbeitet. Die historische

Front – es handelt sich noch um die grandiose

und wurde 1971 in Betrieb genommen. Das Baubuch

und kunsthistorisch sehr wertvoll

anzusehende Erstbemalung von

Heinz Opitz, der für Dutzende von

Mack-Geschäften die Bemalung

und Dekoration schuf – wurde gereinigt

und soll auf jeden Fall erhalten

bleiben. Da das „Innenleben"

des Laufgeschäftes noch

recht karg wirkte, wurde in Hannover

ein sehr moderater Eintritts-

Einer von 6 Transporten

und eine Momentaufnahme

während des Aufbaus

28


COMEBACK

Detailansichten, unter

anderem mit der grandiosen

Erstbemalung von Heinz Opitz

preis verlangt, aber die vielen Besucher,

hauptsächlich Familien mit

Kindern, hatten auch so bei der immer

noch originellen Auffahrt in den

Weinbottichen, auf den diversen

Wackel- und Luftbrücken sowie im

Spiegelkabinett Spaß und Freude

gefunden. In den kommenden Monaten

wird das Geschäft (dessen nächster Einsatz erst

im Sommer 2014 geplant ist) weiter überarbeitet. So

soll es mit Schwerlastböden versehen werden und die

750 qm Lauffläche sollen mit weiteren Effekten wie Rollender

Tonne, Hindernisstollen und -parcours ausgestattet

werden. Ein Irrgarten ist aber für das klassische

Belustigungsgeschäft nicht geplant. Karl-Ernst und

Olivia Hartkopf, die bisher erfolgreich mit einer Reisegastronomie

unterwegs sind, Weihnachtsmärkte in

Celle und Braunschweig beschicken und Eventvermietung

von Hütten- und Gastronomiebetrieben für

Feste aller Art betreiben, denken

auch darüber nach, eventuell einen

mittleren Bereich der „Altweibermühle"

– natürlich unter Erhaltung

der historischen Front – etwas

zu öffnen, um den Zuschauern vor

dem Geschäft den Einblick in das

Belustigungsgeschäft zu ermöglichen

und so weitere Anreize für

den Besuch dieser großen und historischen

Anlage zu schaffen. ■

Der damalige Gestaltungsentwurf

der „Altweibermühle”

und ein älteres Bewerbungsfoto.

Unten: Karl-Ernst

und Olivia Hartkopf mit den

Zwillingen Holly und Hailey

29


INTERVIEW

CHARLES BLUME

Seit der Premiere auf der Düsseldorfer

Rheinwiesenkirmes im

Sommer 2009 hat sich Blumes

„The Tower" Eventcenter kontinuierlich

weiterentwickelt. Das

gilt sowohl bei den Effekten im

Innen- wie auch im Außenbereich

– hier macht beispielsweise

„Meister Salvatore" eine gute

Figur. Neu ist der geplante Fahrparcours

„SkyDrive”. Am Rande

des Berliner Weihnachtsmarktes

am „Alexa”-Einkaufszentrum erklärte

Charles Blume im Interview

nähere Einzelheiten.

Text: Helmut Bresler

Photos: Helmut Bresler, Archiv Blume

Sie stehen in diesem Jahr gar nicht mit ihrem

Tower auf „ihrem” Weihnachtsmarkt?

Wir haben uns kurzfristig dagegen entschieden.

Das Geschäft ist personalintensiv und ich brauche

meine Mitarbeiter an den Ausschankstellen. Ferner

laufen gegenwärtig Anpassungsarbeiten an der Frontgestaltung

des Towers – und ich habe einen festen

Premierentermin, den ich zuverlässig einhalten will.

Die Weiterentwicklung am Tower war ja schon

für den Sommer bzw. Herbst des Jahres 2013 angekündigt


Richtig. Die Steuerung hat sich bei der Feinjustierung

komplizierter dargestellt als ursprünglich geplant.

Ferner ging es um eine genaue Einhaltung der

TÜV-Auflagen. Hier hat uns das geforderte Bergungskonzept

Zeit gekostet. Jetzt ist alles, wie es so schön

heißt, in trockenen Tüchern. Ich freue mich auf die erste

Fahrt des Publikums und auf die Reaktionen.

benutzt und war beeindruckt von der Tatsache, dass

sie sogar von der Polizei eingesetzt werden. Da entstand

der Gedanke, es an die Bedürfnisse eines

Schaustellerbetriebes anzupassen und zu integrieren.

Wo starten Sie?

Der Entwurf: Neuer Fahrspaß

im „Tower”-Eventcenter

von Charles Blume

Was ist neu am Tower?

Meine Anlage dringt in eine neue Dimension vor

– und integriert erstmals Elemente eines Fahrgeschäftes.

Es gibt eine neue Fahrstrecke im Frontbereich,

über dem Eingangsbereich gelegen und für das Publikum

ideal einsehbar.

Wie funktioniert es?

In der dritten Etage wartet ein Spezialcontainer,

der auf zwei Säulen ruht und den wir den Anforderungen

entsprechend umgebaut haben. Der SkyDrive ist

schienengeführt, hat eine Länge von 42 Metern. Zu bewältigen

sind zackige und enge Kurven sowie Bergund

Talfahrtelemente.

Am 4. April auf der 617. Palmkirmes in Recklinghausen.

Im Anschluss werden wir auf das Stuttgarter

Frühlingsfest umsetzen.

Was treibt Sie zu dieser Investition?

Die Sparte der Laufgeschäfte erfreut sich in den

letzten Jahren steigender Beliebtheit. Immer mehr Kollegen

wechseln in dieses vermeintlich lukrative Geschäft

und damit wächst die Zahl der Mitbewerber

kontinuierlich. Die Zahl der Plätze bleibt bestenfalls

gleich, eher sinkt sie, und damit wird der Kampf um

Zulassung immer härter. Gute Ideen sind gefragt, um

den eigenen Betrieb attraktiv präsentieren zu können.

Können auch Kinder den SkyDrive nutzen?

Aus den USA kam vor rund 10 Jahren ein futuristisches

Fortbewegungsmittel mit zwei Rädern

auf den Markt, das durch Gewichtsverlagerung angetrieben,

gebremst und auch gelenkt wurde. Ist es

vergleichbar?

Ja – und wir haben die Möglichkeit, an Kindertagen

oder bei einer größeren Kinderanzahl das Tempo

der SkyDrive-Fahrzeuge zu drosseln. Unser oberstes

Ziel ist es ja, den Besuchern Spaß und gute Unterhaltung

anzubieten.

Ja, absolut – aber die Verwendung des Namens

ist aus urheberrechtlichen Gründen nicht möglich. Ferner

mussten wir das Gerät auf unsere speziellen Bedürfnisse

anpassen und es kam zu einer Neuentwicklung

– SkyDrive wird jeden begeistern, der es steuert!

Wie kam es zu dieser Idee?

Ich habe diese Geräte immer wieder in verschiedenen

Städten gesehen, bei Stadtführungen selbst

Wird es in Zukunft weitere Elemente eines

Fahrgeschäftes an Ihrem Tower geben?

Ja. Noch in dieser Saison plane ich eine weitere

Attraktion einzubauen, die den Fahrgästen in luftiger

Höhe mit frei hängenden Beinen einen wohligen und

trotzdem sicheren Schauer über den Rücken jagen

wird. Weitere Ausbaustufen sind in Vorbereitung und

durchlaufen im Moment eine Machbarkeitsstudie. Der

Tower bleibt ein außergewöhnliches Unikat! ■

30


Der größte in Plüsch

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OLDIE

Das Hennecke-Karussell

von Guido Schiffer im

Weihnachtsmarkt-Einsatz

Früher kamen drei Mal im Jahr

die Schausteller nach Brachelen

– einem Stadtteil von Hückelhoven

im nordrhein-westfälischen

Kreis Heinsberg – und bauten

dort ihre Geschäfte für eine kleine

Kirmes auf. Die Kirmestage

waren für den kleinen Guido

Schiffer aus Brachelen stets die

schönsten Tage des Jahres. Mit

wachen Augen beobachtete er

damals den Aufbau der Karussells

und Buden.

Hennecke-Karussell

Text: Michael Petersen

Photos: Michael Petersen, Archiv Jelitte,

Archiv Schiffer

Guido Schiffer (li.) und

der Vorbesitzer des Karussells,

Peter Jelitte (re.)

Besonders interessierte sich der kleine Bub für ein

großes Kinderkarussell mit einem Feuerwehrauto

und einer Straßenbahn. Mit zunehmendem Alter faszinierte

ihn dieses Kinderkarussell, gebaut von Firma

Hennecke, immer mehr. Damals gehörte es dem ortsansässigen

Schausteller Peter Jelitte – und zwischen

dem Schausteller und dem interessierten Guido Schiffer

entstand im Laufe der Jahre ein freundschaftliches

Verhältnis. Die Kirmes in Brachelen ist mittlerweile

längst Geschichte, die Liebe zum Hennecke-Karussell

hielt bei Guido Schiffer aber bis heute an. Zunächst

baute er das Karussell im Maßstab 1:87 für seine

Modellkirmes nach. Dann erfuhr Schiffer, dass das

Hennecke-Sportkarussell verkauft werden soll, und erwarb

es kurzentschlossen. Nach intensiven Recherchen

über die Firma Hennecke entschloss er sich, das

Karussell in den Zustand des Baujahres von 1963 zu

versetzen. Zunächst wurden die Sohle komplett überarbeitet

und das Antriebsritzel erneuert sowie sämtliche

Holzteile aufwändig restauriert. Die Bemalung der

Plafonds musste nicht erneuert werden, da sie erst vor

wenigen Jahren von Peter Jelitte überholt und versiegelt

wurde. Im Laufe der Zeit hatte Jelitte auch einige

Besatzungsteile gegen moderne Fahrzeuge ausge-

32


OLDIE

Das Hennecke-Karussell

im Auslieferungszustand, 1963

tauscht. Über den Hennecke-Sammler Kronenberger

aus Frankfurt kaufte Guido Schiffer die Original

Hennecke-Rolle zurück, außerdem konnten Straßenbahn

und ein BMW wieder beschafft werden. Diese

Fahrzeuge werden restauriert und wieder eingebaut.

Auch der Jeep, der Bus und die Motorräder werden

gegen die Originalbesatzungsteile ausgetauscht. Ein

besonderer Blickfang ist die Feuerwehr, die komplett

restauriert wurde. Neben einer neuen Lackierung wur-

Details der

Besatzung und Dekoration

33


OLDIE

Die Restaurierung

fand in Hückelhoven statt

34


OLDIE

Das Karussell bei einer

Privatveranstaltung. Wo sich

sonst die Besatzung dreht, darf

hier getanzt werden

INFO

Technische Daten:

■ Baujahr: 1963

■ Durchmesser: 8,5 Meter

■ Höhe: 9 Meter

■ 14-teiliger Umbau

■ 2 Transporte

Das Karussell bei Tag

und am Abend

den auch die Sitze neu bezogen.

Beim Besuch auf dem Hückelhovener

Weihnachtsmarkt konnte

man einen glücklichen Guido

Schiffer erleben, der sich seinen

Lebenstraum erfüllt hat. Seine Augen

funkeln immer noch – nun aber

beim Blick aus der Karussellkasse.

Er präsentiert sein Sportkarussell

auf vier Plätzen, darunter auf zwei

Weihnachtsmärkten in der Region.

Besonders dankbar ist Guido

Schiffer dem Vorbesitzer Peter Jelitte,

der ihm während der Restauration

des Karussells mit seinem

Fachwissen jederzeit mit Rat und

Tat zur Seite stand.


35


GREAT DORSET STEAM FAIR (UK)

Traditionell in der letzten Augustwoche

(diesmal vom 28. August

bis zum 1. September) wurde

die 45. Great Dorset Steam

Fair auf einem – normalerweise

landwirtschaftlich genutzten –

Gelände in Tarrant Hinton, UK

veranstaltet. An den fünf Veranstaltungstagen

lockt das als

größte Dampf- und Nostalgieschau

der Welt geltende Event

mehr als 200.000 Besucher an.

Neben einem Mix aus nostalgischen

und modernen Schausteller-Attraktionen

ist für jeden etwas

dabei: Dampfwalzen, mit denen

früher landesweit Straßen

gebaut wurden, Kaltblutpferde,

die einstmals beim Pflügen der

Felder zum Einsatz kamen,

Stuntshows mit Monstertrucks,

Livebands, Bier- und Apfelweinzelte

und vieles mehr.

Nach einer arg verregneten und im Matsch versinkenden

Steam Fair 2012 war die Veranstaltung

2013 wieder eine gewohnt „staubige” Angelegenheit.

Die Kombination aus trockenen, frisch gemähten Feldern

und den unzähligen Dampffahrzeugen und weiteren

Ausstellungsstücken, die Ruß und Rauch spucken,

verwandelte den Festplatz und die benachbarte

Ortschaft in eine Staubwüste. So schnell die Aussteller

ihre wertvollen Exponate auch putzen – genauso

schnell sind sie wieder mit Staub und Ruß bedeckt

und müssen erneut gereinigt werden. Und wäscht man

sich am Abend nach dem Kirmesbesuch die Haare,

färbt sich das Wasser orange. Aber das macht den

Charme der Veranstaltung aus – und ist weitaus angenehmer

als Matsch. Ein großer Publikumsmagnet

der Veranstaltung ist der große Kirmesteil mit einer abwechslungsreichen

Auswahl an Fahrgeschäften und

Attraktionen. Die Tatsache, dass die Organisatoren je-

Text & Photos:

Marcus Gaines

Der neuzeitliche

Bereich der Steam Fair

36


PORTRAIT

„Wild Mouse”, Riesenrad

und Propeller „2Xtreme”

des Jahr für etwas Neues unter

den angebotenen Rides sorgen,

schürt bei den Kirmesfans immer

große Vorfreude. Obwohl neben

dem Eintritt zur Veranstaltung für

die Benutzung der Karussells und

Bahnen extra zu zahlen ist, kommen

Tausende Besucher allein wegen

der Kirmes. Es gab mehr als

40 große Fahrattraktionen sowie

Dutzende Reihengeschäfte und

Kinderkarussells. Dieses Jahr kamen

sechs Fahrgeschäfte zum ersten

Mal zur „Great Dorset Steam

Fair”: Neu waren David Taylors

Kettenflieger „Sky Flyer", Jonathan

Harts Breakdance „Voodoo’s Revenge",

John Wesseldines „Acrobat”,

Garry Evans Juniors „Waltzer”,

Garry Evans Seniors Extreme

„Air Raid” und Richard Cadells

Taylors Kettenflieger

„Sky Flyer” und Coneleys

Walzerfahrt „Thunderdome”

37


PORTRAIT

Die historischen

Attraktionen und die Dampfmaschinen

auf der Steam Fair

neuerworbene Geisterbahn. Weitere Attraktionen waren

Walter Murphys Capriolo „2Xtreme" (Mondial),

John Coneleys Walzerfahrt „Thunderdome”, Jan de

Konings „Giant Wheel”, Abie Danters „Wild Mouse"

(Reverchon) und Perrin Matthews „Tango" (KMG). Abseits

des Kirmesplatzes, platziert neben der großen

Musikbühne und einer Reihe von Bierzelten, waren Jason

und Maxine Grays Booster „Xlr8" (KMG) sowie

Garry Evans „Shockwave" und Walzerfahrt.

Da es sich hier aber um die größte Dampf- und Nostalgieschau

der Welt handelt, gab es nicht nur moderne

Attraktionen. Im Nostalgiebereich des Festgeländes

waren über zehn Karussells und Attraktionen aus ver-

38


PORTRAIT

Historische und

moderne Zugmaschinen

gangenen Zeiten aufgebaut, wobei David Downs

„Gallopers" (Baujahr 1898), Howard Brothers „Gallopers"

(Baujahr 1886) und Harry Lees „Steam Yachts"

(Baujahr 1901, präsentiert von der Saunders Collection),

tatsächlich von traditionellen Dampfmaschinen

und nicht von modernen Dieselmotoren betrieben wurden.

Dazu gesellten sich im Nostalgiebereich Harris

Brothers „Chair O Planes" und „Swing Boats”, David

Downs „Carnival Big Wheel”, Joe Rowlands „Cake

Walk”, Jimmy Bowrys „Super Swirl” Skid, „The Wall Of

Death” präsentiert von Ken Fox, Debbie Smarts „Rock

and Roll"-Looper, Mike Rules „Lighthouse Slip” und die

„Freak Show” im Grand Palace of Entertainment wurde

präsentiert von Joby Carter. Das Angebot in diesem

Bereich der Veranstaltung wurde durch die größte

Sammlung von Schaustellermaschinen, die an einem

Ort zu sehen sind, abgerundet. Für viele Besucher

war sie der krönende Höhepunkt einer ohnehin

beeindruckenden Veranstaltung. Die ausgestellten

circa 60 Maschinen haben in ihren Anfangszeiten

Schaustellergeschäfte in aller Welt angetrieben. Die

modifizierten Lokomobile, die alle mit Dynamos ausgestattet

sind, erzeugten Strom für die Beleuchtung

der Kirmesplätze und den Antrieb der Fahrgeschäfte.

Die Lokomobile haben die Wagen von einem Festplatz

zum anderen gezogen.

Die Schausteller bilanzierten viel bessere Umsätze als

2012, das sonnige und warme Spätsommerwetter

sorgte für einen großen Besucherandrang. Und auf einer

Kirmes, die ihr bestes Geschäft nach Sonnenuntergang

macht, bedeutet ein trockener, sonniger Tag

auch ein verlängertes Abendgeschäft.


40


MODELLBAU

NEUHEITEN

Eingangsportal jetzt auch

mit „Kirmes”-Schriftzug von

der Firma Stadt-im-Modell

Herpa-Neuheiten: MB

Actros LH Container-Sattelzug

(Barth), Scania-Hauben-Koffersattelzug

(Circus Krone) und

MAN F2000 Gardinen-Sattelzug

(Circus Roncalli)

Text: Michael Petersen

Photos: Michael Petersen, Hersteller

Die bekannten Modellauto-Spezialisten

BUB und Herpa kündigten

Neuheiten aus dem Bereich

Kirmes- und Circusmodelle an –

und einige Modellbauer überraschen

mit teilweise eindrucksvollen

Eigenkreationen.

Die Firma „Stadt-im-Modell” (die

Anfang 2013 mit dem Eingangstor

„Hamburger Dom" im H0-Maßstab

überraschte) bietet das Eingangsportal nun auch mit

der neutralen Beschriftung „Kirmes” aus gelasertem

Karton zum Preis von 9,99 Euro an. Das Eingangsportal

wurde zusätzlich mit einem Lebkuchenherz dekoriert.

In den kommenden Monaten erscheinen vom

Modellauto-Spezialisten Herpa neue Circus- und Kirmesfahrzeuge.

Im Dezember brachte Herpa zunächst

ein neues Fahrzeug aus dem Barth-Fuhrpark heraus.

Als sinnvolle Ergänzung zu den bereits erschienenen

Modellen gibt es einen MB Actros LH Container-Sattelzug,

der mit dem Hauptaggregat vom Olympia-Looping

beladen ist (Art.-Nr. 302814, 27,50 Euro). Der

Fuhrpark vom „Circus Krone” wird um einen Scania-

Hauben-Koffersattelzug für den Transport von Elefanten

erweitert (Art.-Nr. 302968, 27,50 Euro). Auch vom

„Circus Roncalli” kommt ein neues Fahrzeug: Der MAN

F2000 Gardinen-Sattelzug soll bis

Februar 2014 an den Handel ausgeliefert

werden (Art.-Nr. 303033,

27,50 Euro).

Die Firma BUB Automodelle lieferte

vor Kurzem ein weiteres Roncalli-Modell

im H0-Maßstab aus.

Der MB L 6600 ist mit einem Plakataufsteller

beladen. Passend dazu

steuert die Firma Herpa ein modernes

Fahrzeug mit der Jubi-

Prototyp der „Münchner

Rutsch’n” von Rolf Sommer

42


MODELLBAU

Bulli mit der Jubiläumsbeschriftung

„35 Jahre Circus

Roncalli” von Herpa und ein

MB L 6600 mit „Roncalli”-

Plakataufsteller von BUB

läumsbeschriftung „35 Jahre Circus

Roncalli" bei.

Und auch die Kirmesmodellbauer

überraschen immer wieder mit

neuen Modellen und Modellanlagen

im H0 Maßstab. Sie haben inzwischen

einen Qualitätsstandard

erreicht, von dem man vor einigen

Jahren nur träumen konnte. Selbst

Die beiden „Polyp”-

Modelle und ein „Hully Gully”

von Mischa de Graaf

Eine Teilansicht des

Gemeinschaftsprojektes

„Kirmes im Aufbau”

43


MODELLBAU

Beeindruckend:

Das Gemeinschafts-Diorama

„Kirmes im Aufbau” von Nico

Bundt, Olaf Stach, Matthias

Kolbe, Martin Rosenthal und

Ralf Bode

gebaute Kirmesmodelle mit originalgetreuen Bewegungsabläufen

und Beleuchtungen sind heute mitunter

Modellbau-Glanzstücke. Mischa de Graaf aus den

Niederlanden gilt in der Kirmes-Modellbauszene als

absoluter Perfektionist. Seine neuen Miniatur-Modelle

sind von beeindruckender Präzision geprägt. Die zwei

„Polyp"-Nachbauten lassen keine Wünsche offen. Neben

ihrer perfekten Gestaltung überzeugt der originalgetreue

Fahrablauf. Dies gilt auch für die beiden

Modelle des Klassikers „Hully Gully". Rolf Sommer

(www.kirmeswelt-hamburg) zeigte kürzlich erstmals

seinen Prototyp der „Münchner Rutsch’n". Der Bausatz

soll demnächst sein umfangreiches Programm

erweitern. Ein 5,70 x 1,60 Meter großes Diorama haben

die Modellbauer Nico Bundt, Olaf

Stach, Matthias Kolbe, Martin Rosenthal

und Ralf Bode gebaut. Diese Segmentanlage

zeigt den Aufbau einer Großkirmes

und überzeugt als Ganzes, aber besonders

durch die vielen vorbildgetreu

nachgestellten Szenen. Da kann man

sich kaum satt sehen und benötigt einige

Zeit, um wirklich alles auf dieser Anlage

zu entdecken. Blickfang ist der Aufbau

des „Olympia Loopings", der von Nico

Bundt im 3-D Druckverfahren angefertigt

wurde. Ein weiteres Highlight dieses Dioramas

sind die funkferngesteuerten Kirmesfahrzeuge

im H0 Maßstab. Sie sind

mit Rundumleuchten, Scheinwerfern und

Rückfahrscheinwerfern ausgestattet und

ziehen die Packwagen auf den Modell-

Kirmesplatz.


44


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Europäische Schausteller-Union

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International non-government organisation (NGO) • Established in 1954

President Albert Ritter

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Schausteller feiern 60 Jahre ESU und IrishShowman’sGuild

Herzlicher Dank an die irischen Kollegen für die tolle Organisation!

Europäische Schausteller-Union c/o Deutscher Schaustellerbund e.V. • Am Weidendamm 1A • D-10117 Berlin • www.esu-ufe.eu


PORTRAIT

Das Fahrerlebnis auf

„White Lightning” beginnt

mit einem Sturz in die Tiefe

bei gleichzeitiger Drehung

In nahezu jedem Jahr gibt es in

der Freizeitpark-Hauptstadt Orlando

neue Attraktionen zu erleben.

In der Saison 2013 waren es

„Antarctica: Empire of the Penguin”

in der SeaWorld Orlando

und die beiden Coaster „White

Lightning” und „Freedom Flyer”

im Fun Spot America. Und so ist

es nicht erstaunlich, dass auch

zwei IAAPA-Abendveranstaltungen

in eben diesen beiden Parks

stattfanden.

Fun Spot America

Text:

Frank Lanfer

Während die SeaWorld weltbekannt ist und jährlich

über fünf Millionen Besucher empfängt,

findet der kleine Amusementpark Fun Spot America –

Scheinbar erwartet der typische Orlando-Tourist etwas

anderes: nämlich erstklassige Unterhaltung in einem

erstklassig thematisierten Freizeitpark stattlicher Grö-

Photos:

Frank Lanfer,

und ebenso der Schwesterpark Fun Spot U.S.A. im

ße. All das können beide Fun-Spot-Parks, betrieben

Marcus Gaines

nahegelegenen Kissimmee – kaum Beachtung bei

von der Familie Arie, in der Tat nicht bieten. Fun Spot

den jährlich rund 57 Millionen Touristen aus aller Welt.

America (vormals Fun Spot Action Park genannt) hat

Das spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider,

eine Größe von gerade einmal sechs Hektar, wovon

denn 2012 kamen lediglich 450.000 Gäste in den frei

momentan nur circa zwei Drittel genutzt werden, und

zugänglichen Park, der nur einen Häuserblock vom

auch die Thematisierung ist hier absolute Fehlanzei-

stark frequentierten International Drive, der sich zwi-

ge. Vielmehr sehen die meisten Fahrgeschäfte so aus,

schen den Universal-Parks und SeaWorld Orlando

als kämen sie (bestenfalls) aus dem Schausteller-

erstreckt, entfernt liegt.

museum.

46


Doch es tut sich was im Backyard des International

Drive: Fun Spot America wurde grunderneuert, komplett

umstrukturiert, mit einem neuen Parkplatz versehen

und an den „öffentlichen Nahverkehr” angebunden.

Auch der Haupteingang wurde nach hinten verlegt,

was zwar umständlich für fußläufige Besucher ist,

aber so betritt man den Park von seiner aktuellen, modernen

Seite. Die jedoch attraktivste Veränderung ist

die Errichtung von zwei neuen Coastern, die aus einem

ehemals eher schäbigen Amusementpark ein recht

spannendes Vergnügungsareal gemacht haben. Die

Investition scheint sich auszuzahlen: Kamen beide

Parks zusammen bisher auf 1,1 Millionen Gäste jährlich,

so waren es im Jahr 2013 bereits 1,5 Millionen.

„White Lightning” von GCI

Im Mai 2013 wurde die 21 Meter hohe Achterbahn des

Herstellers Great Coasters International eröffnet. Die

620 Meter lange Strecke verläuft in L-Form direkt an

den Grundstücksgrenzen, was dem Park eine attraktive

optische Begrenzung gibt. Für den Hersteller, der

eigentlich bekannt ist für seine verschlungenen Layouts,

ist dies der erste Out-and-Back Coaster überhaupt.

Zugleich war es für GCI der erste Hybrid

Coaster, denn „White Lightning” ist nicht, wie vom Park

beworben, Orlandos einziger Wooden Coaster; vielmehr

hat er nur ein Schienenbett aus Holz, das Tragwerk

ist jedoch aus Stahl.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung

gilt nicht für den Coaster!

Gesamtansicht des Parks

47


Von links: Jeff Pike (Great

Coasters Int.) und John Arie Jr.

(Fun Spot) hatten eingeladen

Das tut dem bis zu 72 Stundenkilometer schnellen

Fahrspaß keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Denn

es gibt so einige Besonderheiten im Streckenlayout:

beispielsweise der First Drop, der eine 20 Meter tiefe

und 58° steile Abfahrt bei gleichzeitiger Drehung um

die eigene Achse offeriert. Es folgen eine kleine Bodenwelle

mit intensiver Airtime und einer von nur zwei

Hügeln auf der 620 Meter langen Strecke. Doch dieser

hat es in sich, denn dieser wird rasend schnell mit einer

Art „Double-Up” erklommen, was insbesondere auf

den vorderen Plätzen sich mit überraschendem Airtime-Moment

auszeichnet. Wieder runter geht’s mit

einem abermals mit Airtime gesegneten sogenannten

„Double-Dip”. Die 180°-Kurve weist eine Querneigung

von 90° auf, und auch der Rückweg ist kein lästiges

Übel, sondern hier ist – wie schon bei der GCI-Anlage

im Europa-Park – das sehr bodennah gehaltene Schienenbett

ständig in Bewegung: leichte Wellen und

Trick-Track-Sequenzen lassen den 12-sitzigen Zug

und damit alle Passagiere tanzen.

„Freedom Flyer” von Vekoma

Doch damit nicht genug, denn zeitgleich eröffnete im

Fun Spot America eine weitere neue Achterbahn: ein

19,5 Meter hoher Family Suspended Coaster von Vekoma.

Auf dem „Freedom Flyer” gleitet der 20-sitzige

Zug mit bis zu 55 Stundenkilometern durch tolle Fahrfiguren

bei bemerkenswert ruhiger Laufeigenschaft –

bei diesem Inverter kommt natürlich das Familienpublikum,

aber auch der jugendliche Thrillseeker überraschend

gut auf seine Kosten. Nach dem First Drop

und einem überraschenden Airtime-Hügel und vor der

finalen Helix gibt es eine längere Figur-8-Sequenz, die

mit nur zwei Stützen auskommt. Ohnehin verlaufen annähernd

die gesamten 395 Streckenmeter – außer die

der fast zweifachen Helix – über die Köpfe der Parkgäste

hinweg, von denen es tagsüber freilich nur wenige

gibt. Denn Fun Spot America ist ein klassischer

Amusementpark, der sich traditionellerweise erst in

den Abendstunden mit Leben füllt.

48


Zukünftige Planungen

Während man die Errichtung eines knapp 100 Meter

hohen „WindSeekers” von Mondial zunächst auf Eis

gelegt hat, will man in den nächsten Jahren auf der

noch freien, circa zwei Hektar großen Parkfläche einen

Wasserpark errichten. Spätestens dann könnte Fun

Spot America im Herzen Orlandos, unweit der Shopping-,

Restaurant- und Cruiser-Meile, zu einer attraktiven

Alternative für Familien werden, die es sich nicht

leisten können oder wollen, jeden Tag ihres Orlando-

Aufenthalts in einem der exorbitant schönen, aber

ebenso teuren Themenparks à la Disney, Universal,

Lego oder SeaWorld zu verbringen. Zudem befindet

sich direkt gegenüber des International Drives eine

Großbaustelle: Hier soll bis Ende 2014 ein neuer Entertainment-Komplex

(samt 130 Meter hohem Riesenrad)

von Merlin Entertainments entstehen. Bei solch einer

Nachbarschaft könnte aus dem Fun Spot vielleicht

schon bald ein Hot Spot werden.


49


COASTER

Auch der neue Shuttle-

Loop-Zug im attraktiven Retro-Look

ist von Gerstlauer

Dass Achterbahnen im Laufe der

Zeit einmal umbenannt werden,

ist nicht ungewöhnlich. Auch

Umthematisierungen kommen

gelegentlich einmal vor. Sehr

selten wird ein Outdoor-Coaster

nachträglich komplett eingehaust

und als Indooranlage präsentiert.

Dass aber zusätzlich

noch das Antriebssystem geändert

wird, ist wahrlich noch nie

vorgekommen. Bis Mitte 2013 jedenfalls

– denn dann eröffnete

im Walibi Belgium eine Coaster-

Überraschung.

Psyké Underground

Text:

Marc Spies

Photos: Marc Spies, Oliver Ecke

Der Bahnhofsbereich kurz

vor dem LIM-Abschuss und

beim Durchrauschen des rückwärts

fahrenden Zuges

Eigentlich hatte man gar nicht mehr damit gerechnet,

dass die legendäre „Turbine” a.k.a „Sirocco”

jemals wieder Besucher durch den Looping schicken

würde, nachdem kurz vor Ende der Saison 2008 die

Anlage aufgrund eines technischen Defekts stillgelegt

wurde und den Weiterbetrieb unmöglich machte. Eine

Reparatur schien zum damaligen Zeitpunkt aussichtslos,

da der Kosten-Nutzen-Faktor zu gering gewesen

wäre. Dabei war die Anlage alles andere als unbeliebt,

ganz im Gegenteil: Der Schwarzkopf Shuttle Loop der

zweiten Generation mit Schwungradantrieb (anstatt

eines Fallgewichts) sorgte bei vielen Besuchern nach

wie vor für Magenkribbeln, obwohl er mit mehr als

dreißig Betriebsjahren der mit Abstand älteste Coaster

im Park war, vom exzellenten Fahrgefühl ganz zu

schweigen. Und viele Besucher schätzten auch den

Nostalgiefaktor, obwohl beim ehemaligen „Sirocco”

bereits 1999 der Looping und einige Jahre später zusätzlich

die komplette horizontale Strecke eingehaust

wurde, um den Geräuschpegel zu minimieren. Lediglich

die beiden bis zu 42 Meter hohen Steilhänge ragten

noch ins Freie.

50


Neue Technik und neues Theming

Nachdem das Management des Parks lange geplant

hatte, eine neue Attraktion zu errichten, die aber unter

anderem im Planungsstadium an bürokratischen Hürden

gescheitert ist, entschloss man sich kurzerhand,

den Shuttle Loop unter Mithilfe der Firma Jora Vision

an die neuen kunterbunten Thematisierungen im Stile

des „Band Battle W.A.B vs. SkunX!” anzupassen. Hierzu

wurde neben neuen Charakteren auch die komplette

Strecke samt der Hügel am Ende eingehaust

und mit Lichteffekten sowie Figuren ausgestattet. Der

in Belgien sehr bekannte Musiker Quentin Mosimann

schrieb einen Soundtrack für „Psyké Underground”,

welcher auch während der Fahrt aus einem Onboard-

Soundsystem ertönt.

Der ursprüngliche Antrieb mit Schwungrad samt markanter

Geruchskulisse nach dem Launch war nicht

mehr zu retten und wurde durch die Firma Gerstlauer

Amusement Rides durch einen Antrieb mit linearem Induktionsmotor

(LIM) ersetzt – Teile der ehemaligen Antriebstechnik

sind jedoch als Kulisse im Wartebereich

zu bestaunen. Ebenso ersetzt wurden das Bremssystem

und der Zug.

Nachdem der Besucher

in einem der 28 Sitze im

zehn Tonnen schweren

Zug seinen Platz eingenommen

hat und mit einem

Schoßbügel gesichert

worden ist, wird

das Licht gedämpft und

Die Gesamtansicht der

neuen alten Achterbahn

Der Vertikallooping ist bereits

1999 eingehaust worden

51


COASTER

So sah der

„Sirocco” genannte

Shuttle Loop in

den Jahren 1982

bis 1998 aus

Im Wartebereich

ist die alte Antriebstechnik

zu bestaunen

Hélène Dupont (Public

Relations) und Philippe Daene,

(Technischer Direktor)

FAST FACTS

■ Eröffnung: 1982

■ Neueröffnung: 12. Juli 2013

■ Schienenlänge: 220 m

■ Schienenhöhe: 42 m

■ Geschwindigkeit: 85 km/h

■ Max. Längsneigung: 70°

■ Fahrzeit: 35 sec

■ 1 Zug mit 7 Wagen,

pro Wagen 4 Pers.

■ Kapazität: 700 pph

■ Theming: Jora Vision,

Rijnsburg, Niederlande

■ Hersteller: Schwarzkopf /

Gerstlauer, Münsterhausen,

Deutschland

■ Betreiber: Walibi Belgium,

Wavre, Belgien

auf einem Flatscreen

ein animierter Film

gezeigt. Leider kann

man diesen Film in

den hinteren Reihen

kaum mehr sehen,

da der Bildschirm

hierfür ziemlich klein

geraten ist. Im Anschluss

rollt der Zug

langsam nach vorne

und wird aus der Bewegung

heraus mithilfe

der LIM-Module

auf die Spitzengeschwindigkeit

von 85 Stundenkilometern beschleunigt.

Der Looping wird durchfahren und der Zug läuft

am Steilhang aus, bevor es rückwärts bergab und

durch den Looping, durch die Station und die andere

Auffahrt hinauf geht. Hier wird die Geschwindigkeit

des Zugs schon sanft, aber dennoch deutlich vernehmbar

durch Wirbelstrombremsen reduziert, bevor

der Zug zurück in die Station rollt und dort zum Stillstand

kommt.

Um die Beschleunigung zu realisieren, musste ein

nicht unbeträchtlicher Teil der insgesamt sechs Millionen

Euro Investitionssumme für die Anpassung der

Stromversorgung genutzt werden. Der Anschlusswert

des Elektroantriebs liegt bei sieben Megawatt, wobei

vier Megawatt in einem Kondensator zwischengespeichert

werden, um die Stromspitzen abzumildern.

Eine (fast) ganz neue Attraktion

Bedingt durch den nun fünf Jahre währenden Dornröschenschlaf

dürfte „Psyké Underground” bei vielen

Besuchern einen Neuheitenstatus haben. Und von der

Aufmachung her ist der Coaster aus den 1980er-Jahren

– vor allem dank der comicartigen Gestaltung und

der elektronischen Musik – auch in der heutigen Zeit

angekommen. Für die Nostalgiker

und Schwarzkopf-Puristen mag

dies ein Frevel sein, für alle anderen

Besucher ist es jedoch ein Gewinn.

Und immerhin hat man damit

ein Europa-Unikat reanimiert.

Neben dem nostalgischen Charme

ging leider aber auch ein Stück

der doch einst intensiven Fahrt verloren.

Während bei der früheren

„Turbine” die Beschleunigung bei

stehendem Zug eingesetzt hat, ist

dieser Überraschungseffekt nun

verloren gegangen, und auch das

Abbremsen verläuft nun deutlich

materialschonender. Dennoch hat

der Besucher auch beim neuen

„Psyké Underground” ein Stück

weit die Orientierung verloren, insbesondere

natürlich, weil die Fahrt

erstmals in kompletter Dunkelheit

stattfindet.


52


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TOP ACT

Fast still und heimlich

wurde im August 2013 eine

Weltneuheit eröffnet:

„KnightsRide” von abc rides

Mit dem „Knights Ride” setzt ein

kleiner österreichischer Freizeitpark

neue Maßstäbe in der hiesigen

Szene. Denn die neue Attraktion

von abc rides ist eine

Weltneuheit, die eine Reihe von

Überraschungen für die Besucher

bereit hält.

Text & Photos: Wolfgang Payer

Schon bei der idyllischen

Anfahrt zum Park ist die Neuheit

zu sehen, wenngleich diese

sehr zurückhaltend in die Landschaft

eingefügt worden ist

KnightsRide

Fantasiana ist die geografische Lage, die

wetterbedingt eher unbeständig ist. Darum

geht der Park seit einigen Jahren den

Weg, Indoor-Attraktionen zu favorisieren.

So ist zum Beispiel mit Hilfe der Mitarbeiter,

die an der Neugestaltung von Rides immer sehr

Die Rede ist hier von Fantasiana Erlebnispark

Straßwalchen, der im Bundesland Salzburg beheimatet

ist. Der Park wurde am 4. Mai 1996 von Erich das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen

aktiv mitarbeiten, das „Geisterschloss” entstanden,

Wagner und Karl Heinz Grabler gegründet, erstreckt braucht.

sich derzeit auf über 80.000 Quadratmeter und ist ein Um den Erfolg vom „Geisterschloss” fortzusetzen,

rein privates Unternehmen.

plante der Park einen weiteren, wetterunabhängigen

Die Philosophie des Familienparks erklärt Erich Wagner:

„Keine der Attraktionen in Fantasiana wird von ei-

benötigen sollte. Die Wahl fiel auf eine Freifall-Attrak-

Darkride, der aber auch relativ wenig Parkgrundfläche

nem anderen Park kopiert, alle Fahrgeschäfte werden tion und der Park kontaktierte den Schweizer Hersteller

so in Szene gesetzt, dass das Ergebnis eine einzigartige

Anlage ergibt.” Hier ist man sehr stolz darauf, Walser, fuhr mit Erich Wagner nach Hamburg, um dort

abc rides. Der Geschäftsführer von abc rides, Willy

dass alles aus der eigenen Ideenschmiede entwickelt den Freifall im Dungeon zu besichtigen. Die Konzeptzeichnung

eines Darkrides mit mehreren Ebenen wurde. Ein leider nicht unwesentliches Problem von

von

54


abc rides erregte das Interesse des Parks und nach

einigen Überlegungen war schnell klar, wie die neue

Attraktion aussehen sollte. Die Zusammenarbeit mit

abc rides war erstklassig, berichtet Erich Wagner:

„Das Schweizer Team hat sehr professionell unsere

Wünsche umgesetzt.” Ebenso findet er nur lobende

Worte für die Firma Sanero, die für die Fertigung der

künstlichen Felsen zuständig war, die aus Beton und

Polyester modelliert wurden. Etwa ein Jahr dauerte es,

von der ersten Idee bis zur Eröffnung am 15. August

2013, die etwa zwei Millionen Euro teure Investition

umzusetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

Schon bei der Anfahrt sticht das etwa 22 Meter hohe

neue Wahrzeichen des Parks hervor.

Das Gebäude, in dem der Freifall steht, wurde als

Ritterturm errichtet. Der Park hatte sich überlegt, dass

bei Kindern das Thema Ritter üblicherweise sehr gut

ankommt und somit nach einer passenden Rittergeschichte

gesucht. Fündig wurde man bei einer Sage,

die in der Region sehr bekannt ist. Die Sage erzählt die

Geschichte des Ritters von Tannhausen, der sich in die

schöne Ehrentrudis, die Tochter des Gaugrafen von

Lungau, verliebte. Das Werben des Ritters bei dem

strengen Grafen war lange erfolglos, bis der Graf eines

Tages zu ihm sagte, dass er Ehrentrudis nur dann

heiraten darf, wenn er den Turm zu Babel auf seinem

Schlachtross durchreitet. Der Babylonische Turm war

von Bestien und verbannten Seelen in Gestalt von

Krokodilen, Drachen und riesigen Schlangen und dem

schrecklichen Vogel Greif bewohnt. Im tiefsten Inneren

hauste der Meister aller Quälgeister, der leibhaftige

Groß-Luzifer. Mutig ging Ritter Tannhauser ans Werk

und begab sich in den Turm und schaffte den Ritt

durch den Turm. Er kehrte von seinem Abenteuer in

die Heimat zurück und nahm Ehrentrudis zu seiner

Gemahlin.

55


Der Wartebereich mit Animatronics

aus europäischer

und chinesischer Herstellung

Parkchef Erich Wagner

Hinter dem Eingang zum

dritten von vier Räumen wartet

die Freifall-Anlage

Diese Geschichte hat der Park etwas abgeändert und

sehr geschickt umgesetzt. Die Besucher betreten im

Turm, der insgesamt eine Grundfläche von 230 Quadratmetern

beansprucht, zuerst einen kleinen Vorraum,

indem ihnen der Ritter von Tannhausen begegnet.

Der nächste Raum ist als Anstellbereich U-förmig

angeordnet, in dessen Mitte sich eine große Animationsfigur

in Form eines Drachens befindet. Man erkennt

sofort, dass hier beste Materialen und eine hochwertige

Technik eingesetzt worden sind.

Im nachfolgenden dritten Raum steht die Freifall-Anlage,

die eine Gesamthöhe von 17 Metern erreicht, die

Fallhöhe beträgt 16 Meter. Die Gondel ist das gleiche

Modell wie in den Dungeons und fasst 10 Personen.

Und hier beginnt nun die eigentliche Geschichte so

richtig. Während der langsamen Aufwärtsfahrt stoppt

die Gondel auf jeweils vier übereinanderliegenden

Ebenen, in denen mit Animatronics und Videobeamern

die Sage mit einigen mystischen Elementen dargeboten

wird. Der Freifall hat auch zwei Elemente eingebaut,

die man üblicherweise von den 3D-Kinos her

kennt. So wird in der dritten Ebene mittels Gummibändern

im Bereich der Füße den Fahrgästen das Gefühl

von Spinnenbeinen, die hoch krabbeln, vermittelt

und in der vierten Ebene kommt ein Dorn zum Einsatz,

der sich in den Rücken der Fahrgäste bohrt. Diese

Effekte in Kombination mit einem Freifall sind weltweit

neu. Der Effekt mit dem Dorn ist auch insofern interessant,

weil er von der Erwartung des kommenden

Freifalls ablenkt, wodurch dann der eigentliche Freifall

viel überraschender kommt. Die Fallgeschwindigkeit

beträgt 12,5 Meter pro Sekunde, umgerechnet sind

das 50 Stundenkilometer.

Im vierten und letzten Raum der Attraktion befindet

sich ein Automat, bei dem man selbstständig die

Onride-Fotos auswählen und ausdrucken kann. Es

gibt jeweils ein Foto von der Auffahrt und eines vom

Absturz – die gegenübergestellt oft zum Schmunzeln

verleiten.

„Knights Ride” ist für Kinder ab 12 Jahre zugelassen,

in Begleitung eines Erwachsenen kann man jedoch

auch schon ab 6 Jahren und einer Mindestgröße von

120 Zentimetern zusteigen. Fantasiana hat mit dieser

Attraktion gezeigt, dass auch ein kleiner Park mit

kleinem Budget, jedoch mit viel Kreativität, eine

grundsätzliche Weltneuheit bauen kann, die im Ergebnis

sich mit den großen Parks absolut messen lassen

kann.


56


WATERPARK

In der riesigen

Rutsche sehen selbst die

sechssitzigen Rundrafts

wie Miniaturen aus

Der im Jahr 2008 eröffnete Wasserpark

ist Teil des 46 Hektar

großen Hotelresorts Atlantis The

Palm, das sich auf einer der beiden

künstlichen Rieseninseln in

Form zweier Palmen vor der

Küste Dubais befindet. Der 17

Hektar große Aquaventure Waterpark

zeichnet sich nicht nur

durch seine exzellente Thematisierung,

sondern auch durch

sein erstklassiges Rutschenportfolio

aus.

Text:

Frank Lanfer

Photos: WhiteWater West

Aquaventure

Poseidon” eröffnet, der fünf neue Attraktionen

für die Parkgäste beinhaltet.

„Zoomerango” ist eine große „Family

Boomerango”-Rutsche von WhiteWater.

Aus einer Höhe von 25 Metern starten die

Zum fünfjährigen Bestehen des Wasserparks, zu sechssitzigen Rundrafts ihr insgesamt 156 Meter langes

Erlebnis, dessen Höhepunkt sich im 14 Meter

dem alle Hotelgäste freien Eintritt haben und auswärtigen

Gästen für 250 AED (rund 50 Euro) Einlass hohen Boomerang- beziehungsweise Sidewindergewährt

wird, hat man im September 2013 den von Element manifestiert, bei dem die Reifenrutschen fast

Kerzner in Zusammenarbeit mit WhiteWater West entwickelten,

40 Meter hohen Spaßkomplex „The Tower of folgen noch zwei

senkrecht die Wand emporsteigen. Im weiteren Verlauf

Bodenwellen.

58


Währenddessen besteht „Poseidon’s Revenge” aus

zwei „AquaLoops”, deren 116 Meter lange Röhren

parallel verlaufen. Das bis zu 60 Stundenkilometer

schnelle Looping-Abenteuer beginnt, wie mittlerweile

üblich, mit Falltüren und einem sich anschließenden

freien Fall in die Tiefe.

Eine Weltneuheit ist jedoch das „Flume-thru-Flume”-

Konzept, also die Rutsche in der Rutsche! Die Attraktion

namens „Slitherine” beinhaltet zwei parallel verlaufende

„AquaTubes”. Die Bodyslides haben eine

Starthöhe von 31 Metern und am Ende der jeweils 182

Meter langen Strecke wird die Zeit gestoppt und auf

einem Display angezeigt. Das wirklich Besondere

daran ist jedoch, dass ein Teil der doppeltgeführten

„AquaTubes”-Strecke innerhalb eines anderen Rutschenquerschnitts

verläuft – und zwar innerhalb dem

von „Aquaconda”. Diese Rutsche muss entsprechend

groß dimensioniert sein, und so ist es in diesem Falle

die mit einem Durchmesser von neun Metern breiteste

Rutsche der Welt! „Aquaconda” selbst startet aus

einer Höhe von 25 Metern und entführt die bis zu sechs

Personen fassenden Rundreifen zunächst durch eine

Der neue „Tower of Poseidon”;

im Bildvordergrund ist

„Poseidon’s Revenge” mit

seinem 14 Meter hohen Boomerang-Element

zu sehen

Bilderreihe von links nach

rechts: Auslauf „AquaLoops” /

Startsequenz „Anaconda” /

Auslauf „Slitherine” / „Blick in

die neun Meter breite Rutsche

59


PRINT GOES WILD

Bei uns sitzen Sie in der 1. Reihe!

Onride-Video von „Aquaconda”

jetzt auf:

facebook.com/kirmesparkrevue

youtube.com/kirmesparkrevue

mäandrierende und teils geschlossene, teils offene

Rutsche, die dann in die nach oben offene, neun Meter

Durchmesser große Rutschsequenz mündet. Hier steigen

die Rafts bis zu 4,5 Meter beidseitig empor – jede

Menge feucht-fröhlicher Action ist damit auch bei

„Aquaconda” inkludiert, die insgesamt eine Länge von

210 Metern aufweist und auf der eine Höchstgeschwindigkeit

von bis zu 35 Stundenkilometern erreicht

werden kann.

Das Angebot an Neuheiten runden die sogenannten

„Atlantean Flyers” ab. Dahinter verbirgt sich die mit

500 Metern längste Zipline-Attraktion des Mittleren

Ostens. Die ebenfalls von WhiteWater errichtete Anlage

startet von einem 20 Meter hohen Punkt aus und

führt über zwei Zwischenpodeste wieder zum ebenen

Boden hinab; die maximale Höchstgeschwindigkeit

auf den zweiseiligen Bahnen liegt bei 15 Stundenkilometern.


60


WATERPARK

Im Hintergrund ist

schon das neue Legoland-

Hotel zu sehen, das in wenigen

Monaten eröffnet wird

Der Trend geht weltweit zum

großen Freizeitpark-Resort, also

zur ganzheitlichen Urlaubsdestination.

Auch beim Legoland Malaysia,

denn zum Themenpark,

der im September 2012 eröffnete,

ist jetzt ein interessanter

Wasserpark hinzugekommen –

und beides wird ergänzt durch

ein schon im Bau befindliches

Hotel (Eröffnung für Frühjahr

2014 geplant). Dann nennt es

sich zu Recht Legoland Malaysia

Resort und ist 76 Hektar groß.

Legoland Waterpark

Text:

H. Jürgen Kagelmann

Photos: Legoland Malaysia

Siegfried Boerst (links)

und John Jakobsen eröffnen

den Legoland Waterpark

Auch die Lage ist nicht ungünstig; Nusajaya in der

südmalaysischen Iskandar Region ist nur 15 Autominuten

vom „Singapur Flyer” und 20 Minuten vom

internationalen Flughafen Senai entfernt.

In diesem Land, das eine ziemlich konstante tropische

Durchschnittstemperatur von circa 30° Celsius hat, ist

ein Wasserpark ebenso sinnvoll wie notwendig und

eine sichere Investition für die Besitzergruppe – neben

Merlin Entertainments Group sind das die einheimischen

Investmentfirmen Themed Attractions and

Resorts (TAR) und Iskandar Investment Berhad (IIB).

TAR steht übrigens kurz vor dem Abschluss des Puteri

Harbour Family Theme Park in Nusajaya Johor und des

Ocean Splash Water Park & Ocean Quest Marine Park

in Desaru Coast (einer seiner Manager ist Darrell Metzger,

der viele Jahre bei TokyoDisney und als CEO von

Sentosa Island arbeitete). Operativer Betreiber von Legoland

Malaysia ist Merlin.

62


In Malaysia gibt es schon rund ein Dutzend Wasserparks,

in jeder seiner 15 Provinzen ein bis zwei; die

bekanntesten sind Sunway Lagoon, Desa Water Park,

Bukit Gamband, Wet World Sha Alam, Wet Worlds Batu

Pahat und Wet World Air Pana. Von daher war es keine

Überraschung, dass die Macher um den deutschen

Generall Manager Siegfried Boerst – er war bei Euro

Disney beschäftigt, drei Jahre bei Opel Live und bei

Legoland Deutschland, bevor er 2010 nach Malaysia

ging – von Anfang an eine ergänzende Wasserwelt

eingeplant hatten. Der Legoland Wasserpark ging am

21. Oktober an den Start. Man kann ihn entweder

durch den Park oder durch einen separaten Eingang

betreten. Und er bietet auf ca. 300.000 Quadratmetern

insgesamt 20 Rutschen.

Eine der beliebtesten Attraktionen ist schon jetzt der

„Build-A-Raft River”. Kinder können aus großen, weichen

Legosteinen ihr eigenes Floß bauen und dann

den Lazy River entlang treiben. Weitere Anziehungspunkte

sind der zweistöckige Wasserspielplatz „Joker

Soaker” und der kindgemäße „Lego Wave Pool”. Die

wichtigsten Rutschen sind der „Brick Blaster” (eine

„Family Rattler”-Röhrenrutsche mit zwei verbreiterten

Kammern), der „Lego Slide Racers” (eine 73 Meter lange,

sechsbahnige Mattenrutsche), der „Tidal Tube”

(eine 73 Meter lange Bodyslide-Röhrenrutsche), der

„Red Rush” (ein 95 Meter langer „Family Raft Ride”),

die „Twin Chasers” (eine geschlossene doppelbahnige,

30 Meter lange Rutsche), der „Splash ‘N’ Swirl”

(eine „Super Bowl”-Rutsche) und das „Splash Out”

(ein Ensemble von drei verschiedenen Familienrutschen).

Nicht zu vergessen ist der Wasserspielplatz

„Duplo Splash Safari” für die kleinsten Wasserparkbesucher.

Hier sind kleine Rutschen und überlebensgroße

Duplo-Tierfiguren zu finden. Über die Herkunft

der Wasserrutschen scheint Stillschweigen vereinbart

worden zu sein, denn sowohl Betreiber als auch potenzielle

Hersteller geben sich wortkarg zu diesem

Thema. Aufgrund der aber durchaus bekannten Designs

einiger Rutschen scheint auch der kanadische

Hersteller WhiteWater West beteiligt gewesen zu sein.

Die zwei Wasserrutschen

„Splash Out” (links) und „Brick

Blaster” (rechts)

Der Lazy River heißt hier

„Build-A-Raft River”

63


Zudem gibt es einen Shop, zwei thematisierte

Restaurants („Beach ‘N’ Brick Grill”

und „Brick Bay Cafe”) und einige sogennnte

„Cabanas”, kleine abgetrennte Bereiche mit

Privatsphäre für Familien, Paare oder Gruppen

(mit genügend Legosteinen zum Spielen

und mit privater Bedienung).

Über die erwarteten Besucherzahlen will der

Betreiber lieber nichts verraten. Die Aufnahmekapazität

soll bei 1.000 Besuchern liegen.

Zielgruppe des neuen Parks sind – wie

beim Legoland üblich – Kinder zwischen 2

und 12 Jahren und ihre Angehörigen. Der

Tageseintritt für den ganzjährig geöffneten

Wasserpark, der sowohl vom Legoland-Park

als auch separat zu erreichen ist, liegt bei

105 RM für Erwachsene und 85 RM für

Kinder (umgerechnet 24 beziehungsweise

22 Euro). Wenn die Pflanzungen herangewachsen

sind und alles noch hübscher aussieht,

wird es an Besuchern bestimmt nicht

mangeln.


Mit Duplo-Steinen einen

Wasserdamm bauen: „Imagination

Station” / Bild oben: die Wasserrutsche

„Splash ‘N’ Swirl” /

Gesamtplan des Resorts

64


IAAPA ATTRACTIONS EXPO 2013 – PART 2

Die IAAPA Expo im November

2013 markierte den Abschluss

einer durchaus erfolgreichen

Saison für die Freizeitpark-Industrie.

Ergänzend zum ausführlichen,

18-seitigen IAAPA-Review

in der zurückliegenden Januar-

Ausgabe möchten wir in diesem

Monat die gesellschaftlichen

Höhepunkte und einige der fast

20.000 Besucher porträtieren.

Photos:

Marcus Gaines,

Frank Lanfer

PRINT GOES WILD

Neue exklusive IAAPA-Videos auf

unserem youtube-Channel:

youtube.com/user/kirmesparkrevue

oder auch über facebook:

facebook.com/kirmesparkrevue

Standesgemäß kam Jim

Seay (Premier Rides) mit fünf

sexy Polarbären zur SeaWorld-

Party

66


Das gesellschaftliche Highlight der IAAPA Expo 2013 in Orlando (anstelle des klassischen Gala-Abends) fand in der SeaWorld

Orlando statt; geöffnet hatte nicht nur die aktuelle Neuheit „Antarctica: Empire of the Penguin” (von Oceaneering), sondern auch der Flying

Coaster „Manta” und der Floorless Coaster „Kraken” (beide von B&M); und obwohl die SeaWorld-Parks nicht mehr der Brauerei Anheuser-

Busch gehören, wurden den IAAPA-Gästen dennoch alkoholische Getränke dieses Produzenten gereicht – Tradition verpflichtet eben

Die Sponsoren des Events hatten sich in Eis „verewigt”

„L” und Carol Smith (Palace Playland)

Von links nach rechts: Paul Kelly (BALPPA Chief Executive) zusammen mit

Kathyn und David Cadell (Brean Leisure Park)

Will Morey (vom Morey’s Piers und letztjähriger

IAAPA Chairman of the Board) mit Frau Janice

67


Mario Mamon (Enchanted Village; neuer IAAPA Chairman)

stattete der Kirmes & Park Revue einen Antrittsbesuch ab

Auch Kathy und James „Chip” Cleary (ehemaliger IAAPA-

Präsident) waren natürlich in Orlando vertreten

Andreas und Claudia Leicht (Hansa-Park)

Benoit Spriet und Jean-Hervé Madec (beide CDA Productions)

Mike Brown, Nick Thompson und Amanda Thompson (Blackpool Pleasure Beach)

John Norris (Seabreeze Park)

68


Andreas Veilstrup-Andersen (Liseberg)

Michael Withers und Greg Hale (beide Disney Imagineering) und Len Morrissey (ASTM)

Auch Mitglieder der European Waterpark Association (EWA)

waren in Orlando zugegen – hier bei einem Infobesuch bei Polin

Ron Hood (Disney’s Typhoon Lagoon) und Philipp Quell (Aquapark

Management) tauschen sich über Rutschen-Neuheiten aus

Basar Pakis (Polin) und Nigerias Prinzessin Abiodun Oyefusi (Delta Leisure)

Bart de Boer (Eftelings ehemaliger Parkchef)

69


Brian Morrow (SeaWorld Parks & Entertainment) und Tim Viox

(Mack Rides und Leisure Labs)

Daems Springkastelen und Jacky Schoepen (ehemals Junior-

Chef Bobbejaanland) planen einen neuen Indoorpark für 2016

Stefan Holtman (Vekoma) und Peter Osbeck (Gröna Lund)

Dawn und Rick Knoebel (Knoebels Amusement Resort)

Martin und Hilary Booth (Merlin Entertainments Group)

Steve und Nancy Gorman (Waldameer Park)

70


IAAPA-STUDIE

Auch Downtown Disney

lässt – ähnlich wie der Universal

City Walk – nach Schließung der

Freizeitparks die Kaufkraft der

Kunden nicht abwandern

Text:

IAAPA Foundation

Photos: Marcus Gaines

Bereits im Herbst 2013 veröffentlichte die International

Association of Amusement Parks and

Attractions (IAAPA) eine Studie, die die wirtschaftliche

Bedeutung der Freizeitpark- und Vergnügungsindustrie

in den Vereinigten Staaten unterstreicht.

Laut den von der IAAPA Foundation in Auftrag gegebenen

Untersuchungen – durchgeführt von Tourism

Economics, einer Unternehmensgruppe der Oxford

Economics – generierte die US-amerikanische Vergnügungsindustrie

im Jahr 2011 eine Gesamtwertschöpfung

von knapp 219 Milliarden US-Dollar und

sicherte der US-Wirtschaft somit stolze 2,3 Millionen

Arbeitsplätze.

Während sich die Einnahmen der US-Vergnügungsindustrie

auf 34 Milliarden Dollar beliefen (Einnahmen

aus Ticketverkauf, Merchandise und Gastronomie),

trug die Vergnügungsindustrie auch zur direkten Wertschöpfung

bei. Darunter fallen sowohl die Nebenausgaben

der Kunden der Vergnügungsindustrie – beispielsweise

die Anfahrt zu den Orten des Vergnügens

(mit Flugzeug, Bahn, Auto) sowie Ausgaben für Hotels,

Restaurants und Einzelhandel (52 Mrd. $) – als auch

Investitionsausgaben (5 Mrd. $), zum Beispiel in neue

Attraktionen.

Disney’s Epcot Center

71


Natürlich hat auch die Walt

Disney World einen Filmpark:

Disney’s Hollywood Studios

RUNDFLÜGE

Helikopter-Rundflüge über

Orlando bietet beispielsweise

„Air Force Fun” an. ■

Ein Luftbild von der Sea-

World in Orlando

Die indirekte und induzierte Wertschöpfung erreichte

eine Höhe von weiteren 127 Mrd. $ und setzte sich

größtenteils zusammen aus dem Gesamtarbeitseinkommen

(annähernd 67 Mrd. $) der insgesamt 2,3

Millionen Beschäftigten (Vollzeit und Teilzeit) und den

Steuereinnahmen (das Bundessteueraufkommen belief

sich 2011 auf mehr als 22 Mrd. $ und das Landes-

und Kommunalsteueraufkommen auf knapp 19

Mrd. $).

Damit wuchs die US-amerikanische Vergnügungsindustrie

zwischen 2004 und 2011 fast doppelt so

schnell wie die Gesamtwirtschaft der USA. Innerhalb

von sieben Jahren wuchs das Ergebnis der Vergnügungsindustrie

der Vereinigten Staaten demnach um

50 %, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate

von 6 % entspricht.

Den größten Anteil daran hatte die Freizeitpark-Industrie:

Freizeitparks und Wasserparks verzeichneten

direkte Einnahmen in Höhe von 24 Mrd. $ und trugen

mit 122 Mrd. $ auch den größten Teil zur gesamtwirtschaftlichen

Wertschöpfung bei. Dazu zählte ein Gesamtarbeitseinkommen

von 40 Mrd. $ der insgesamt

1,3 Millionen Beschäftigten und ein Steueraufkommen

von 23 Mrd. $.

72


Auf Landesebene lag Florida an erster Stelle. Hier

erwirtschaftete die Vergnügungsindustrie mit ihren

489.000 Arbeitsplätzen ein Ergebnis von knapp 48

Mrd. $.

Kaliforniens Vergnügungsindustrie lag mit seinen

knapp 358.000 Arbeitsplätzen und einem Gesamtwirtschaftsergebnis

von mehr als 38 Mrd. $ an zweiter

Stelle.


Blick auf das gesamte

Universal Orlando Resort mit

den Universal Studios, Islands

of Adventure und City Walk

UNIVERSAL STUDIOS FLORIDA

Text:

Photos:

Frank Lanfer

Marcus Gaines, Universal Studios

Nachdem 2010 „The Wizzarding World of Harry Potter”

im Universal-Park Islands of Adventure eröffnete

und dem Resort ein Besucherplus von 20 %

brachte, wird im Sommer 2014 im Nachbarpark Universal

Studios „The Wizzarding World of Harry Potter

– Diagon Alley” eröffnet.

Allerdings erwarten Analysten keine nochmalige, ähnlich

große Steigerung bei den Besucherzahlen aufgrund

fehlender neuer Filme und Bücher. Beide Harry-

Potter-Themenbereiche werden mit dem „Hogwarts

Express” verbunden sein – ein geschickter Schachzug,

denn für die Benutzung des Zuges, der eine

Attraktion für sich ist, muss ein 2-Park-Ticket erworben

werden.


73


SKYLINE PARK

Wer hätte das gedacht! Die legendäre

und schmerzlich vermisste

Loopingbahn „Thriller”

kommt zurück nach Deutschland

– und zwar in den bayerischen

Skyline Park in Bad

Wörishofen.

Text:

Photos:

Frank Lanfer

Wolf Tiemeier,

Feria Nacional de San

Marco, HHNZ

Die 1986 von Anton Schwarzkopf gebaute Viererloopingbahn

bereiste unter der Regie von Oscar

Bruch fast alle namhaften Volksfeste im Mitteleuropa

und generierte in diesen Jahren eine große Fangemeinde,

die vor allem die intensiven g-Kräfte von bis

zu 6,5 g zu schätzen wusste.

Doch 1997 entschied sich der Schausteller zugunsten

einer Neuanschaffung (der transportable Inverter

„Euro-Star”) zum Verkauf der Anlage an die nordamerikanische

Six-Flags-Gruppe. Dort wurde sie in verschiedenen

Parks betrieben und (von Premier Rides)

modifiziert, um die starken Beschleunigungen zu entkräften.

Dennoch blieb die Achterbahn für den amerikanischen

Geschmack scheinbar etwas zu intensiv,

so dass man sie schließlich, nach mehreren Jahren

außer Betrieb, an den mexikanischen Isla San Marcos

Parque Temático (als Teil einer nationalen Kirmesveranstaltung)

weiterverkauft hatte, wo sie seit 2008 stationär

beheimatet ist.

Wahrscheinlich zum absoluten „Schnäppchenpreis

gegen Selbstabholung” erstand nun Schausteller und

Parkbetreiber Joachim Löwenthal diese imposante

33,5 m hohe und 1.000 m lange Schienenattraktion.

Nachdem die diesjährige dreiwöchige Feria Nacional

de San Marcos in der zentralmexikanischen Stadt

Aguascalientes beendet ist, werde man Ende Mai mit

dem Abbau beginnen. Die Einzelteile werde er in 50

bis 60 Containern per Schiff nach Deutschland bringen

lassen. Doch bevor er die Bahn im Skyline Park

aufbauen könne, werde er sie in seiner Werkstatt im

norddeutschen Delmenhorst komplett generalüberholen.

„All das dauert seine Zeit, deshalb rechnen wir erst

im Jahr 2016 mit der Eröffnung”, erklärte Löwenthal der

„Augsburger Allgemeinen Zeitung” gegenüber.

Bis dahin muss der Besucher jedoch nicht auf die

nächste Neuheit warten. Denn in den kommenden drei

Jahren investiert Joachim Löwenthal insgesamt rund

6,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind soeben ge-

„Tsunami” heißt der Viererlooping am

noch aktuellen Standort in Mexiko

74


tätigte Grundstückserwerbe und rechtskräftige Bebauungspläne,

womit die Parkfläche um rund sechs

Hektar erweitert werden kann und die Errichtung der

neuen Attraktionen überhaupt erst ermöglicht wird. In

der Saison 2014 will man einen Abenteuerspielplatz

realisieren. Und im kommenden Jahr 2015 soll ein Naturfreibad

entstehen: Innerhalb eines 4.000 Quadratmeter

großen Sees gibt es dann eine Insel, auf der eine

Rutschenlandschaft mit Deutschlands höchster Wasserrutsche

errichtet wird.

Mit den neuen Attraktionen soll die jährliche Besucherzahl

von derzeit knapp 400.000 auf 500.000 gesteigert

werden. Indes will man den Eintrittspreis auch

in den kommenden Jahren bei deutlich unter 30 Euro

belassen, verspricht der Parkchef.

Der kleine Freizeitpark

im Allgäu

liegt ziemlich

genau zwischen

der attraktiven

Metropole

München

und König Ludwigs

Fantasieschloss Neuschwanstein und rüstet nun

also mächtig auf – eine sicherlich richtige Entscheidung.

Denn die Münchner Region samt Voralpenland

ist freizeitparkmäßig noch immer chronisch unterversorgt.

Lediglich das rund eine Autostunde vom Skyline

Park entfernt gelegene Legoland Deutschland

sorgt für Abwechslung.


Obere Bildreihe: „Thriller”

auf seinem Premierenplatz in

Freiburg im Jahr 1986

Text:

EURO PARK IDROSCALO

Matteo Crepaldi

Es war einmal ein Fahrgeschäft des Typs „Condor”,

das – nicht überraschend – „Condor” genannt wurde.

Ursprünglich wurde es schon 1986 im Phantasialand

eröffnet, wo es seinen Platz direkt vor der alten

Wildwasserbahn in „Silver City”, dem mexikanischen

Themenbereich, hatte. 2006 wurde die Anlage im

Phantasialand abgebaut, um Platz zu machen für den

aufregenden Neuzugang „Talocan”, den ebenfalls von

Huss gebauten „Suspended Top Spin”.

Drei Jahre später fand die Anlage mit ihrer Eröffnung

im Euro Park Idroscalo, einem kleinen Amusementpark

nahe dem Mailänder Stadtzentrum, eine neue Heimat.

Die Anlage behielt ihren Namen der originalen Phantasialand-Embleme.

Für die Saison 2014 hat sich der Betreiber nun entschlossen,

die alte „Condor”-Anlage grundlegend umzubauen

in – wie es scheint – eine Anlage des Typs

„Star Flyer”. Zwar begann die Planung für diesen Umbau

bereits vor drei Jahren, die tatsächlichen Umbauarbeiten

durch die Nuova Elektron and Safety Attraction

aber wurden erst im vergangenen November aufgenommen,

als die Gondeln entfernt und durch eine

kreisförmige Stahlkonstruktion ersetzt wurden. Nach

Beendigung der Umbauarbeiten wird die Anlage unverändert

„Condor” heißen und mit 12 Doppelsitzern

ausgestattet sein, die vom Rundfahrgeschäftehersteller

Metalpark gebaut werden. Sollte sich die Anlage

bewähren, kann die Zahl der Sitzplätze auf bis zu 48

ausgebaut werden. Darüber hinaus ist die Fahrgeschwindigkeit

um 35 % erhöht worden. Auch wird sich

das Fahrgeschäft, im Gegensatz zu ähnlichen Attraktionen,

gegen den Uhrzeigersinn drehen.

Abschließend ist zu erwähnen, dass im Euro Park

Idroscalo weitere Fahrgeschäfte wie zum Beispiel die

„Galeone”-Schaukel renoviert werden. Außerdem wird

eine beliebte Attraktion in den Park zurückkehren, ein

Horror-Irrgarten mit mechanischen Effekten und Live-

Akteuren.


75


VORSCHAU

Hier finden Sie die Termine des Monats Februar in alphabetischer

Reihenfolge. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen

finden Sie im Anschluss


A■ Alzey 28.02.-03.03.

■ Augsburg 27.02.-04.03.

B■ Bochum-Stahlhausen 01.02.-16.02.

■ Bottrop 27.02.-03.03.

D■ Darmstadt 27.02.-04.03.

■ Dortmund 27.02.-03.03.

F■ Fürth 27.02.-04.03.

G■ Ganderkesee 01.02.-03.02.

H■ Hagen-Boele 28.02.-03.03.

■ Hanau 28.02.-04.03.

■ Heilbronn 22.02.-24.02.

K■ Kiel 27.02.-02.03.

■ Kirchheim/Teck 28.02.-04.03.

L■ Leonberg 07.02.-11.02.

■ Ludwigshafen/Rhein 27.02.-04.03.

M■ Mannheim 27.02.-04.03.

■ Mönchengladbach 27.02.-04.03.

■ Mönchengladbach-Rheydt 27.02.-04.03.

O■ Öhringen 15.02.-18.02.

S■ Siegburg 28.02.-03.03.

■ Stuttgart 28.02.-04.03.

V■ Versmold 21.02.-23.02.

W■ Worms 27.02.-04.03.

Z■ Zirndorf 28.02.-04.03..

International

■ B Aalst=Alost 21.02.-09.03.

■ B Geraardsbergen 22.02.-05.03.

■ B Oostende=Ostende 28.02.-10.03.

■ B Sint-Truiden 28.02.-05.03.

■ B Vilvoorde=Vilvorde 28.02.-09.03.

■ CH Basel 14.02.-23.02.

■ CH Grenchen 27.02.-04.03.

■ F Aix-en-Provence 08.02.-16.03.

■ F Alençon 25.01.-16.02.

■ F Avignon 15.02.-16.03.

■ F Besançon 18.01.-09.03.

■ F Bordeaux 28.02.-30.03.

■ F Calais 18.01.-09.02.

■ F Châlons-sur-Marne 18.01.-02.03.

■ F Chalon-sur-Saône 21.02.-02.03.

■ F Chauny 22.02.-09.03.

■ F Clermont-Ferrand 01.02.-09.03.

■ F Menton 11.01.-16.02.

■ F Nîmes 22.02.-16.03.

■ F Pontivy 15.02.-09.03.

■ F Quimper 01.02.-09.03.

■ F Rochelle, la 22.02.-16.03.

■ F Saint-Malo 18.01.-17.02.

■ F Troyes 26.02.-20.03.

■ GB Ipswich, Suffolk 07.02.-23.02.

■ GB Kings Lynn, Norf 14.02.-25.02.

■ GB Leeds, W.Yorks 13.02.-23.02.

■ GB Newcastle-Gateshead 14.02.-23.02.

■ NL Amsterdam-Noord 21.02.-02.03.

■ NL Apeldoorn 15.02.-23.02.

■ NL Roermond 28.02.-04.03

11. JANUAR (SAMSTAG)

F Menton

■ Fête Foraine des Citrons

bis 16.02.

18. JANUAR (SAMSTAG)

F Besançon

■ Luna Park

bis 09.03.

F Châlons-sur-Marne

■ Fête la Saint Glin-Glin bis 02.03.

F Saint-Malo

■ Fête de la Sainte-Ouine

bis 17.02.

F Calais

■ Foire d'Hiver bis 09.02.

25. JANUAR (SAMSTAG)

F Alençon

■ Fête de la Chandeleur

bis 16.02.

1. FEBRUAR (SAMSTAG)

27777 Ganderkesee

■ Faschingsmarkt bis 03.02.

44793 Bochum-Stahlhausen

■ Historischer Jahrmarkt bis 16.02.

Jeweils Samstag und Sonntag

Histor.Gesellsch.Deutscher Schausteller

F Clermont-Ferrand

■ Luna Park bis 09.03.

F Quimper

■ Luna Park bis 09.03.

7. FEBRUAR (FREITAG)

71229 Leonberg

■ Pferdemarkt mit Vergnügungspark

bis 11.02.

Fa. Roschmann/Eislingen

Musik-Shop, Intoxx, Riesenrad

Geschäfte: ca. 25

GB Ipswich, Suffolk

■ St. Valentines Fair

bis 23.02.

8. FEBRUAR (SAMSTAG)

F Aix-en-Provence

■ Foire aux Manège de Carnaval

bis 16.03.

F Tourcoing

■ Fête Foraine d'Hiver

bis 02.03.

13. FEBRUAR (DONNERSTAG)

GB Leeds, W.Yorks

■ Great St Valentines Fair

bis 23.02.

14. FEBRUAR (FREITAG)

CH Basel

■ MUBA Lunapark bis 23.02.

GB Kings Lynn, Norf

■ Mart Fair bis 25.02.

GB Newcastle-Gateshead

■ Team Valley Valentines Fair

bis 23.02.

15. FEBRUAR (SAMSTAG)

74613 Öhringen

■ Pferdemarkt bis 18.02.

F Pontivy

■ Fête Foraine bis 09.03.

F Avignon

■ Kermesse de Février

bis 16.03.

NL Apeldoorn

■ Voorjaarskermis Americahal

bis 23.02.

21. FEBRUAR (FREITAG)

33775 Versmold

■ Sankt-Petri-Markt, Sünne Peider

bis 23.02.

Stadt

Breakdance, Traumgenerator, Nostalgie-Riesenrad,

Jump Street, Konga, Musik-Shop, Big

Spin, Remmi Demmi

B Aalst=Alost

■ Winterfoor & Carnaval

bis 09.03.

F Chalon-sur-Saône

■ Fête du Carnaval

bis 02.03.

NL Amsterdam-Noord

■ Kermis bis 02.03.

22. FEBRUAR (SAMSTAG)

74072 Heilbronn

■ Pferdemarkt bis 24.02.

Heilbronn Marketing

B Geraardsbergen

■ Winterfoor, Krakelingenkermis

bis 05.03.

F Chauny

■ Foire de Mars bis 09.03.

F Nîmes

■ Fête Foraine de Printemps

bis 16.03.

F Rochelle, la

■ Luna Park bis 16.03.

26. FEBRUAR (MITTWOCH)

F Troyes

■ Foire de Mars bis 20.03.

27. FEBRUAR (DONNERSTAG)

24103 Kiel

■ Kieler Umschlag bis 02.03.

Woge Konzepte/Dersau

41061 Mönchengladbach

■ Karnevalskirmes

bis 04.03.

Schaustellerverb. MG/D.Dreßen

41236 Mönchengladbach-Rheydt

■ Karnevalskirmes bis 04.03.

Schaustellerverb. MG/D.Dreßen

44139 Dortmund

■ Karnevalskirmes bis 03.03.

A.Kleuser/Dortmund

46236 Bottrop

■ Karnevalskirmes bis 03.03.

Stadt

Love Express, X-Factor, Crazy Dancer, Phoenix,

Breakdance, Time Factory, Fantasy Drive

Geschäfte: ca. 80

76


64283 Darmstadt

■ Faschingstreiben bis 04.03.

Stadt

67012 Ludwigshafen/Rhein

■ Fasnachtsmarkt bis 04.03.

67549 Worms

■ Fastnachtsmarkt bis 04.03.

68137 Mannheim

■ Fasnachtsmarkt

bis 04.03.

86156 Augsburg

■ Faschingsmarkt

bis 04.03.

Stadt

90762 Fürth

■ Faschingsrummel Fürther Freiheit

bis 04.03.

Stadt

CH Grenchen

■ Fasnacht bis 04.03.

28. FEBRUAR (FREITAG)

53721 Siegburg

■ Karnevalsvolksfest bis 03.03.

Verkehrsverein

55232 Alzey

■ Fastnachtsmarkt bis 03.03.

Stadt

58099 Hagen-Boele

■ Karnevalskirmes

bis 03.03.

63450 Hanau

■ Faschingsrummel-Kirmes

bis 04.03.

Verein der Schausteller/Hanau

70173 Stuttgart

■ Innenstadt-Fasching

bis 04.03.

Weber GbR/Ludwigsburg

73230 Kirchheim/Teck

■ Märzenmarkt

bis 04.03.

Stadt

Riesenrad, Flipper, Jaguar, Monsterhaus

Geschäfte: ca. 35

90513 Zirndorf

■ 5 tolle Tage bis 04.03.

Stadt

B Oostende=Ostende

■ Carnavalfoor

bis 10.03.

B Sint-Truiden=St.Trond

■ Carnavalkermis

bis 05.03.

B Vilvoorde=Vilvorde

■ Carnavalfoor

bis 09.03.

F Bordeaux

■ Foire aux Plaisirs

bis 30.03.

NL Roermond

■ Carnavalskermis

bis 04.03.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Auch in diesem Jahr sind wir gern Ihr zuverlässiger Vertragspartner

und empfehlen uns für die Saison 2014.

Stephanie Schieck & Patrick Plaenert

Tel. 0170 / 202 7140

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• 18055 Rostock, Hauptbahnhof

✘ 20099 Hamburg, Hbf., Glockengiesserwall

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• 35390 Gießen, Bahnhofstr. 102

• 37073 Goettingen, Bahnhofsplatz 1

• 38640 Goslar, im Bahnhof

• 38102 Braunschweig, Berliner Platz 1

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DSB NACHRICHTEN

Deutscher Schaustellerbund e.V.

Spitzenorganisation des Schaustellergewerbes

Mitglied der Europäischen Schausteller-Union

FEBRUAR 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Kirmesfreunde,

Bundesverdienstkreuz

für Schaustellerpräsident Albert Ritter

die Weihnachtsmärkte

haben ihre Pforten geschlossen,

im Frühling

geht das bunte Treiben

auf den deutschen

Volksfest- und Kirmesplätzen

weiter. Doch

wir Schausteller haben

schon jetzt wieder alle

Hände voll zu tun mit

den Vorbereitungen

der Volksfestsaison 2014. Auf dem 38. ESU-

Schaustellerkongress in Dublin am 4. Januar

sowie auf dem Delegiertentag vom 14. bis 16.

Januar haben wir uns ausgiebig mit den aktuellen

Herausforderungen unseres Berufsstandes

beschäftigt. Gemeinsam arbeiten wir

daran, dass wir Schausteller auch 2014 ein

attraktives und familienfreundliches Volksfesterlebnis

für unsere Besucher bieten können!

Jeder einzelne Schausteller ist jetzt im

Februar und März mit der Instandhaltung und

Pflege des eigenen Geschäfts beschäftigt,

führt Reparaturen durch, bildet sich fort und

überlegt sich neue Marketingideen für die

Volksfestplätze 2014. Denn schließlich wollen

wir auch Ihren nächsten Volkfestbesuch wieder

zu einem unvergesslichen Erlebnis

machen. Neben den vielen Problemen und

bürokratischen Hürden, die wir in unserer

Branche meistern müssen, haben wir

Schausteller aber auch immer wieder Erfreuliches

zu berichten. So hat der DSB zum

Jahresausklang im Dezember wieder zahlreiche

Bundestagsmitglieder sowie Vertreter von

Verbänden, Kirchen und anderen Organisationen

zum alljährlichen Bundesglühweinstammtisch

auf den Weihnachtsmarkt am

Alexanderplatz in Berlin eingeladen. In diesem

Rahmen machte der DSB wieder einmal deutlich,

welchen Herausforderungen wir Schausteller

uns aktuell stellen müssen, und schaffte

Verständnis für unsere Branche.

Was schon in der Vergangenheit galt, gilt auch

im Jahr 2014:

Einigkeit macht stark!

Eine spannende Lektüre wünscht

Ihr Albert Ritter, Präsident

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit DSB-Präsident Albert Ritter

Albert Ritter, Präsident der Europäischen Schausteller-Union,

des Deutschen Schaustellerbundes

und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der

Schaustellerverbände in NRW, der Historischen

Gesellschaft Deutscher Schausteller und des

Schaustellerverbands Essen/Ruhrgebiet wurde

am 13. Dezember 2013 mit dem „Verdienstkreuz

am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik

Deutschland” ausgezeichnet.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft überreichte

Albert Ritter in einer Feierstunde in

Düsseldorf persönlich das Bundesverdienstkreuz

für seine herausragenden

Leistungen für das Schaustellergewerbe

auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene

sowie bei der Europäischen Union. Mit

Albert Ritter verbinde sie „wunderschöne

Erinnerungen” an ihre Kindheit „an gebrannte

Mandeln, hölzerne Karussellpferde

und bunte Lichter”, so Kraft. Albert

Ritter habe das Schaustellergeschäft mit

all seinen Höhen und Tiefen von der Pike

auf gelernt und es „mit all seinen Facetten

zu seiner Lebensaufgabe gemacht. In

Schaustellerkreisen wird Alber Ritter

respektvoll auch ‘Ritter der Reisenden’

genannt. Mit Leib und Seele setzt er sich

für die Tradition der Volksfeste und für die

Interessen seines Berufsstandes ein. Und

das tut er auf allen Ebenen” so Kraft weiter.

In ihrer Laudatio ging sie außerdem

auf seinen Einsatz für die Förderung der allgemeinen

und beruflichen Bildung von Schaustellerkindern

ein. Als Dank und Anerkennung für sein

Wirken händigte die Ministerpräsidentin Albert

Ritter das von Bundespräsident Gauck verliehene

Bundesverdienstkreuz am Bande aus. Weitere Informationen

auf den Internetseiten der Düsseldorfer

Landesregierung: www.nrw.de/landesregierung/

ministerpraesidentin-hannelore-kraft-ueberreicht-bundesverdienstorden-an-albert-ritter-15233/.

v.l.: NRW-Kulturstaatsminister Bernd Neuendorf, SPD-Generalsekretär

in NRW André Stinka, Richard Müller (2. Vors. Essern Schaustellerverband),

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, DSB-Präsident

Albert Ritter, Camilla Oberschelp, DSB-Vizepräsident Klaus Wilhelm,

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek

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DSB NACHRICHTEN DSB NACHRICHTEN DSB NACHRICHTEN

Bundestag zu Gast beim

traditionellen Bundesglühweinstammtisch in Berlin

DSB-Präsident Albert Ritter begrüßt die Bundestagsabgeordneten

und Gäste zum Bundesglühweinstammtisch

in Berlin.

Weihnachtsmärkte sind die wohl schönste Einstimmung

auf die bevorstehenden Festtage – dies

nutzte der Deutsche Schaustellerbund, um Vertreter

der Bundes- und Landespolitik am 4. Dezember

zum gemütlichen Beisammensein in die Wichtelhütte

auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz

einzuladen.

DSB-Präsident Albert Ritter, Vizepräsident Edmund

Radlinger und Hauptgeschäftsführer Frank

Hakelberg konnten 25 Bundestagsmitglieder

sowie zahlreiche Vertreter von Verbänden,

Kirchen und anderen Organisationen begrüßen.

Bereits am vorangegangenen Parlamentarischen

Abend des DSB im November waren 21 Bundestagsabgeordnete

vertreten – ein Beweis für

den positiven Stellenwert der Schaustellerbranche

in der Öffentlichkeit. Ritter dankte den

versammelten Politikern in einer kurzen Ansprache

für die gute Zusammenarbeit und ihr Engagement

zum Wohle der Volksfeste und Weihnachtsmärkte

und teilte mit, der DSB habe die

Bewerbung zur Anerkennung der lebendigen

deutschen Volksfestkultur als immaterielles Kulturerbe

bei der Berliner Senatskanzlei für kulturelle

Angelegenheiten eingereicht. Darüber hinaus

seien die Volksfeste und Weihnachtsmärkte auch

als Wirtschaftsfaktor von großer Bedeutung: Laut

einer aktuellen Studie des DSB nehmen Städte

und Kommunen pro Volksfest- oder Weihnachtsmarktbesuch

drei Euro in Form von Abgaben und

Steuern ein. Angesichts dessen sollte die Politik

den Schaustellern als Trägern dieser Veranstaltungen

auch ein Stück entgegenkommen, so

Ritter, und nannte die freie Einfahrt für Schaustellerfahrzeuge

in Umweltzonen sowie die Ungleichbehandlung

bei der Stromabnahme als

Beispiel. Ritter wies eindringlich auf die jahrelang

ungelösten Probleme der Schaustellerbranche

hin und richtete den Appell an die versammelten

Volksvertreter, sich für Fachgespräche an den

DSB zu wenden, um diese Probleme endlich gemeinsam

zu lösen. Denn der DSB ist die Fachvertretung

für Schausteller, Volksfeste und Weihnachtsmärkte

in Deutschland. Nach der offiziellen

Begrüßung bot sich den Gästen des DSB bei

Glühwein und volksfesttypischen Speisen ausreichend

Gelegenheit zu Gesprächen. Dabei konnten

sie sich wieder einmal vom guten Service der

Schausteller und der Spitzenqualität ihrer Produkte

auf den deutschen Weihnachtsmärkten

überzeugen. (siehe auch Fotos auf S. 3)

ACHTUNG

NEUER TERMIN UND ORT

ArGe Jahresempfang 2014:

Auf dem Jahresempfang der

Arbeitsgemeinschaft der Schaustellerverbände

NRW (ArGe NRW) 2014 wird

Bundestagspräsident Norbert Lammert mit

dem Goldenen Karussellpferd ausgezeichnet.

Da die Termine für die Bundestagssitzungen

2014 erst jetzt festgelegt wurden, musste der

Termin für den Arge-Jahresempfang

verschoben werden:

Der Jahresempfang

findet nun am Freitag,

den 7. März 2014 um 19 Uhr

in der Zeche Zollverein,

Gelsenkirchener Straße 181

in Essen statt.

Weitere Informationen folgen.

Bitte beachten:

Das Winterfest des Schaustellervereins

Kleve-Geldern wurde auf den

14. März 2014 verschoben!

Die ARGE NRW bedankt sich bei den

Kolleginnen und Kollegen für dieses tolle

kollegiale Handeln!

Weitere Infos: Bettina Hebben

1. Vorsitzende Schaustellerverein Kleve-Geldern

Tel. 0173 5204650.

Einigkeit macht stark!

Auf geht's zum Winterfest

Kleve-Geldern!!!

ArGe-Jahresempfang 2013

IMPRESSUM

Herausgeber: Deutscher

Schaustellerbund e.V. (DSB)

Verantwortlich für den Inhalt:

Albert Ritter, rittera@dsbev.de

Frank Hakelberg

hakelbergf@dsbev.de

Redaktion: Lucinde Boennecke

boenneckel@dsbev.de

Anschrift: Am Weidendamm 1A

10117 Berlin

Telefon: 030 / 59 00 99 783

Fax: 030 / 59 00 99 787

mail@dsbev.de, www.dsbev.de


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