Programm Saison 2012/13 (PDF) - Berner Kammerorchester

bko.ch

Programm Saison 2012/13 (PDF) - Berner Kammerorchester

B E R N E R K A M M E R

O R C H E S T E R

Konzertsaison 2012/13


1 + 1 = 2

Oder erwarten Sie

etwas anderes von Ihrem

Geigenbauer?

Liebes Publikum!

Mit sehr viel Freude blicke ich auf meine

erste Saison als Chefdirigent des Berner

Kammerorchesters. Ich freue mich sehr, ein

paar Mal im Jahr „nach Hause“ zu kommen.

Ich habe in Bern eine wunderschöne

Studienzeit erlebt und danach meine ersten

Jahre als Musiker, unter anderem als Hornist

unter Johannes Schlaefli im BKO, verbracht.

Als Dirigent ist es ein Privileg, ein Orchester

zu dirigieren, das grösstenteils aus alten

Bekannten und langjährigen Freunden

besteht. Ausserdem freue ich mich sehr,

Nachfolger von meinem Lehrer Johannes

Schlaefli zu werden.

Editorial

G E I G E N B A U A T E L I E R

Das Programm der Konzerte dieser Spielzeit ist voller Abwechslung – Bekanntes

und Unbekanntes, Altes und Neues treffen auf ungewöhnliche

Künstler. Das Spektrum reicht von Mozart und Beethoven über Tschaikowsky,

Wagner, Schönberg und Webern bis zu einem der momentan wohl

erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten, Wolfgang Rihm.. Als Gäste

erwarten wir international renommierte Künstler wie die Pianistin Mihaela

Ursuleasa und den Cellisten Nicolas Altstaedt, den Gewinner des Credit

Suisse Young Artist Awards 2010. Ausserdem begrüssen wir die beim BKO

bestens bekannte Ursula Füri-Bernhard, unsere grossartige ehemalige

Solo-Flötistin Regula Küffer mit ihren Kollegen Park Stickney und Wieslaw

Pipczynski, die Ballettschule Cabriole aus Münsingen und den Dirigenten

Matthias Kuhn.

Wir freuen uns, liebes Publikum, auf viele anregende und spannende musikalische

Begegnungen mit Ihnen.

Philippe Bach

Geigenbauatelier

Stephan Schürch

Wynigenstrasse 20 | 3400 Burgdorf | T 034 422 00 2 2

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2 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 3


Saisonübersicht 2012/2013

Beethoven Pure Seite 10

Mittwoch, 24. Oktober 2012

19.30 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal

Philippe Bach

Mihaela Ursuleasa

Leitung

Klavier

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

Allegro con brio

Largo

Rondo: Allegro

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica

Allegro con brio

Marcia funebre (Adagio assai)

Scherzo (Allegro)

Finale (Allegro molto - Poco Andante -

Presto)

Tschaikowsky-Gala Seite 14

Freitag, 14. Dezember 2012

19.30 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal

Philippe Bach

Nicolas Altstaedt

Ballettschule Cabriole

Leitung

Cello

Tanz

Pjotr Iljitsch Serenade für Streicher op. 48

Tschaikowsky

Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33

aus Eugen Onegin:

- Walzer (mit Ballett)

- Arie des Lenski (mit Nicolas Altstaedt)

- Polonaise (mit Ballett)

aus Schwanensee:

- Szene (mit Ballett)

- Walzer (mit Ballett)

- Tanz der kleinen Schwäne (mit Ballett)

- Czardas (mit Ballett)

Mozart and More Seite 20

Samstag, 2. März 2013

19.30 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal

Matthias Kuhn Leitung

Regula Küffer

Flöte und Konzeption

Park Stickney

Harfe

Wieslaw Pipczynski Theremin und Akkordeon

Ein Harfenensemble des Konservatoriums Bern

(Leitung: Bláthnaid Fischer-Fuhrer, Simon Bilger)

Wolfgang Amadeus Konzert in C für Flöte, Harfe und

Mozart

Orchester KV 299, Allegro-Andantino

Franz Schreker Intermezzo/3. Satz aus der Romantischen

Suite für Streichorchester

Wolfgang Rihm Nature Morte – Still Alive

Lotte Reiniger Papageno, Trickfilm von 1935

Anton Webern 5 Sätze op. 5 für Streichorchester

Arnold Schönberg Notturno für Streicher und Harfe

Wagner en miniature Seite 28

Freitag, 26. April 2013

19.30 Uhr Yehudi Menuhin Forum

Philippe Bach

Ursula Füri-Bernhard

Richard Wagner

Leitung

Sopran

Änderungen bei allen Konzerten vorbehalten.

aus Tristan und Isolde, Wesendonck-

Lieder, Die Meistersinger von Nürnberg,

Siegfried und Siegfried-Idyll

Chefdirigent Philippe Bach Seite 5

Das Berner Kammerorchester Seite 7

Musikerinnen und Musiker Seite 9

Adressen Seite 34

Sponsoren/Impressum Seite 35

Bestellkarte

Umschlag

4 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 5


Chefdirigent

So individuell wie Ihr Lebensstil

Philippe Bach

Philippe Bach wurde 1974 in Saanen,

Schweiz, geboren. Er studierte Horn an der

Musikhochschule Bern und am Conservatoire

de Genève und anschliessend Dirigieren

an der Musikhochschule Zürich bei

Johannes Schlaefli und am Royal Northern

College of Music in Manchester bei Sir Mark

Elder. Er besuchte Meisterkurse bei Sir Colin

Davis, David Zinman, Vladimir Jurowski, Prof.

Ralf Weikert und Prof. Peter Eötvös.

Philippe Bach gewann zahlreiche Auszeichnungen,

u. a. erste Preise am Schweizerischen

Dirigentenwettbewerb (1996) und am International Jesús López

Cobos Opera Conducting Competition (2006). 2006 bis 2008 war er Assistant

Conductor am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López

Cobos. Im Juni 2007 gab er im Teatro Real sein Debut mit Madama Butterfly.

Im Dezember 2008 folgte sein Debut an der Hamburgischen Staatoper

mit Hänsel und Gretel. Von 2008 bis 2010 war Philippe Bach Erster

Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Theater Lübeck. Seit 2011 ist

er Generalmusikdirektor der traditionsreichen Meininger Hof kapelle und

des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen. Ab dem Herbst 2012 ist

er zusätzlich Chefdirigent vom Berner Kammerorchester.

Komponieren Sie Ihre Menüs

in einer Bühler Küche

Als Gast leitete Philippe Bach u.a. Konzerte mit dem Tonhalle Orchester

Zürich, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra,

dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Basler Sinfonieorchester,

dem Hallé Orchestra, dem RTE National Symphony Orchestra,

dem Orquesta Sinfónica de Madrid, dem Orchestra della Svizzera Italiana,

dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Bournemouth Symphony

Orchestra, dem Kuopio Symphony Orchestra, der Basel Sinfonietta und

dem Berner Sinfonieorchester. In der Saison 12/13 debütiert er u.a. beim

Helsinki Philharmonic Orchestra und dem Royal Scottish National Orchestra.

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Berner Kammerorchester 2012/2013

7


Abschied und Neuanfang

Das Berner Kammerorchester

Geschäftsführer Sebastian Rufer

verlässt das BKO

Nach zwei Konzertsaisons voller Einsatz übergibt

Sebastian Rufer die Geschäftsführung des Berner

Kammerorchesters (BKO) an einen Nachfolger.

Sebastian Rufer hat sich entschieden, sich voll

und ganz auf sein eigenes Unternehmen zu konzentrieren

und seine Kräfte zu bündeln und für

anstehende Projekte einzusetzen. Während seiner

Amtszeit hat er das Marketing des BKO kräftig

ausgebaut und die Zahl der Konzertbesucher

von Konzert zu Konzert gesteigert. Zusammen

mit dem bereits im letzten Programmheft verabschiedeten Chefdirigenten

hat er das BKO per Ende der Konzertsaison 2011/2012 verlassen. Im Namen

des Vorstandes wünsche ich ihm auf seinem privaten und beruflichen

Lebensweg von Herzen alles Gute.

Geschäftsführer Ulrich Dimigen

übernimmt das Zepter

Der Vorstand des BKO hat im Mai 2012 Ulrich

Dimigen zum neuen Geschäftsführer des BKO

gewählt. Ulrich Dimigen hat nach der Matura

in Hamburg eine Banklehre absolviert und in

Freiburg (Schweiz) und in London Betriebswirtschaftslehre

studiert. An der Universität Freiburg

(Schweiz) war er als Assistent am Lehrstuhl für

Marketing tätig; weitere berufliche Erfahrungen

hat er bei Unternehmungen in der Schweiz,

Deutschland und Südafrika gewonnen. Im Sommer

wird Ulrich Dimigen ein Zusatzstudium in Wirtschaftsrecht an der Universität

Bern abschliessen.

Neben der Ausbildung und Berufstätigkeit im wirtschaftlichen Bereich

spielt die klassische Musik in seinem Leben schon lange eine wichtige Rolle.

Mit vier Jahren erhielt er seinen ersten Cello-Unterricht; heute ist er als

Mitglied in verschiedenen Orchestern (u.a. Akademisches Kammerorchester

Zürich, Alumni Sinfonieorchester Zürich) engagiert, spielt in mehreren

Kammermusik-Formationen und arbeitet bei der Organisation von Kammermusikkursen

mit.

Im Namen des Vorstandes heisse ich Ulrich Dimigen als Geschäftsführer

des BKO herzlich willkommen und wünsche ihm viel Befriedigung in seinem

neuen Amt.

Das BERNER KAMMERORCHESTER (BKO) ist ein junges, dynamisches Profiensemble,

das den Platz Bern mit abwechslungsreichen kammermusikalischen

Projekten engagiert bereichert. Vielfalt und Flexibilität gehören zu

seinen grossen Stärken: Das BKO pflegt bewusst seine Tradition, neben bekannten

auch unbekannte Kompositionen vom Barock bis zur Moderne vorzustellen

sowie Werke aus der Gegenwart aufzuführen und Kompositionsaufträge

zu erteilen. So hat das Orchester bisher ca. 80 Uraufführungen und

über 200 bernische oder schweizerische Erstaufführungen vorzuweisen.

Das BKO wurde 1938 auf Initiative von Hermann Müller gegründet, der

das Orchester während 35 Jahren leitete. Nach seinem altersbedingten

Rücktritt stand das BKO von 1973 bis 1992 unter der Leitung des Westschweizers

Jean-Pierre Moeckli, dann wurde es während zwei Jahren von

Olivier Cuendet betreut. Von 1995 bis 2012 stand Johannes Schlaefli an

der Spitze des Berner Kammerorchesters. Unter seiner Leitung hat das BKO

mit Erfolg auch neue Formate erprobt und entwickelt – beispielsweise mit

getanzten Konzerten – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Kulturleben

der Hauptstadt. Mit Beginn der Spielzeit 2012/2013 übernimmt

Philippe Bach die Leitung des BKO.

Ein Anliegen des Berner Kammerorchesters ist es, einheimischen

Musiker innen und Musikern ein Podium zum Auftritt zu geben sowie jungen

Solistinnen und Solisten ein künstlerisches Sprungbrett zu bieten. Daneben

lädt das BKO immer wieder auch bekannte Grössen ein und vertieft

erfolgreiche Zusammenarbeiten.

Andreas Luginbühl

Präsident

Foto Rodo Wyss

8 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 9


ihre stimme

sagt alles!

die weiterbildungsplattform zu

stimmfragen. denn die stimme

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sie selbst.

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(Konzertmeisterin)

Simone Roggen (Stimmführerin)

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Talita Karnusian

Patricia Kuonen

Katja Marbet

Anja Martin-Glatthard

Anna Laura Reinhard

Nuria Rodriguez

Viola

Dorothee Schmid Bögli

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Astrid Flender

Claudia Mulas

Ruth Pontier Baumgartner

Violoncello

Orlando Theuler (Stimmführer)

Claudia Eigenmann

Martina König

Beatrice Wenger

Simon Zeller

Kontrabass

Käthi Steuri (Stimmführerin)

Ivan Nestic (stv. Stimmführer)

Flöte

Ursula Salzmann

Franziska Stadelmann

Oboe

Martin Stöckli (Solo)

Claudia Miller

Klarinette

Christoph Ogg (Solo)

Riccardo Parrino

Fagott

Thomas Walter (Solo)

Lorenz Martin

Horn

Andreas Kamber (Solo)

Andrea Rüegge

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Berner Kammerorchester 2012/2013

11


Beethoven Pure

Beethoven Pure

Mittwoch, 24. Oktober 2012

19.30 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal

19.00 Uhr Konzerteinführung

Philippe Bach

Mihaela Ursuleasa

Leitung

Klavier

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

(1770-1827) Allegro con brio

Largo

Rondo: Allegro

***

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica

Allegro con brio

Marcia funebre (Adagio assai)

Scherzo (Allegro)

Finale (Allegro molto - Poco Andante -

Presto)

Das Eröffnungs-Konzert der diesjährigen Saison des BKO steht

ganz im Sinne des Aufbruchs und der Wegbereitung der Romantik.

Mit dem dritten Klavierkonzert und vor allem der dritten

Sinfonie des Grossmeisters Ludwig van Beethoven präsentiert

das BKO Werke, die nicht nur werkgeschichtlich von grosser Bedeutung

sind, sondern auch eine Epochenzäsur markieren. Damit

geht einher, dass Beethoven in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts

mehr und mehr zu seinem eigenen Stil fand. Aller guten

Dinge sind eben Drei.

«Ich habe niemals daran gedacht, für den Ruf und die Ehre zu schreiben:

Was ich auf dem Herzen habe, muss heraus, und darum schreibe ich.»

Kein Statement spiegelt den inneren Schaffensdrang des Komponisten

besser wider als dieses. Und jene musikalische Zielstrebigkeit ist es auch,

die das dritte Klavierkonzert in c-Moll wie ein roter Faden durchzieht. Bei

allem erkennbaren, verpflichtenden Erbe in der Nachfolge Mozarts macht

Beethoven hier erstmals einen bedeutenden Schritt über sein Vorbild

hinaus. Er findet seine eigene, spezifische Ausdrucksform, indem er das

Solo und das Orchester gleichberechtigt durch alle Sätze hindurch als sinfonische

Gestaltung einsetzt. Ein ständiges Dialogisieren prägt nun das

Hörerlebnis; bei Mozart spielte der virtuose Solopart des Klaviers noch die

vorherrschende Rolle.

Eindeutigkeit und Geradlinigkeit in Thematik und Form sind Kennzeichen

des ersten Satzes. Hier findet sich eine betonte Schmucklosigkeit, eine Sittlichkeit,

die auf Beethovens Maxime der Moral zurückzuführen ist. Ganz

anders der zweite Satz: Aus dem Largo erwächst eine neue Tiefendimension

des romantisch-verklärten Ausdrucks. Die harmonische Entwicklung

lädt zum Schwelgen ein. Die rhythmische Kraft des ersten Satzes ist im

Finalrondo wieder präsent und geht eine kontrastreiche Synthese mit der

feinsinnigen Gedankenwelt des langsamen Satzes ein. Die Spannung löst

sich allmählich auf und endet im strahlend klaren, entschiedenen C-Dur.

Zeitgleich mit der Uraufführung des Klavierkonzerts skizzierte Beethoven

1803 seine dritte Sinfonie. Ob seine Zeitgenossen, die das Werk zwei Jahre

später hörten, sich bewusst waren, dass es sich um ein Schlüsselwerk der

Musikgeschichte handelt? Auf jeden Fall muss es sich für ihre damaligen

Ohren geradezu revolutionär angehört haben. Denn die Sinfonie ist in

höchstem Masse ausdrucksreich, emotional und emphatisch. Ohne herkömmliche

Prinzipien in Struktur und Technik vollkommen aufzugeben,

schien Beethovens Musik von nun an programmatische Ideen zu transportieren.

Unmittelbares Indiz für ihren intentionalen Gehalt ist der bekannte

Beiname der Sinfonie: Eroica. Denn anfangs galt die Widmung Napoleon

(«komponiert um das Andenken eines grossen Mannes zu feiern»), bis

Beet hoven von dessen Krönungsplänen vernahm und die Widmung wutentbrannt

zerriss, worauf Fürst Lobkowitz Napoleons Stelle einnahm.

Ein tiefsinnigerer Nachweis ist jedoch die ursprüngliche Anknüpfung an

die Prometheus-Sage, die auf den engen thematischen Zusammenhang

zwischen dem zuvor komponierten Prometheus-Ballett op. 43 und dem Finalsatz

der Sinfonie zurückzuführen ist. Die Anlehnung an die Prometheus-

Sage ist wiederum mit der Figur Napoleons verknüpft, da Letzterer um

1800 oft mit Prometheus verglichen wurde, der den Göttern Feuer (also

Verstand) gestohlen haben soll, um die unvollkommenen Menschen damit

zu perfektionieren und zu befreien. Somit ist denkbar, dass die Widmung

nicht einem konkreten «Mann» galt, sondern ein allgemeines Prinzip des

aufklärerischen Denkens reflektierte: das Heldentum im Dienste einer zukünftigen

freien Gesellschaft. So kann in der Eroica eine Zweiteilung gesehen

werden: Die ersten beiden Sätze zeugen vom Kampf und vom Tod

im irdischen Leben, die beiden folgenden handeln von der Zukunft, vom

befreiten Menschengeschlecht.

12 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 13


Beethoven Pure

Mihaela Ursuleasa

Mit einem

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den Papierkrieg beenden.

Die einzigartige Mischung aus temperamentvollem Spiel und lyrischer

Begabung macht Mihaela Ursuleasa zu einer der bemerkenswertesten

Pianistin nen ihrer Generation.

1978 in Brasov, Rumänien geboren begann sie sehr früh ihre Konzert-

Karriere. 1990 zog sie sich von der Bühne zurück und konzentrierte sich

auf ihre schulische, musikalische und pianistische Ausbildung, nun in ihrer

Wahlheimat Wien.

Die Früchte dieser Entscheidung erntete Mihaela Ursuleasa, als sie 1995

den renommierten Clara Haskil-Wettbewerb gewann. Sie wurde ausgezeichnet

für die seltene Kombination von Lebendigkeit und Beherrschung

der Technik. Veranstalter in aller Welt wurden umgehend aufmerksam und

Klavierabende in den bedeutendsten Musikmetropolen folgten, unter anderem

in Amsterdam, Köln, Wien, Zürich und New York.

Daniele Gatti, Paavo und Neeme Järvi, Marek Janowski, Andris Nelsons und

Mark Albrecht gehören zu den Dirigenten, die Mihaela Ursuleasa für ihre

emotionale Tiefgründigkeit in der Musikwelt schätzen und immer wieder

einladen. Orchester wie das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Berner

Symphonieorchester, das Mozarteum Orchester, das Orchestre de Paris,

das Pacific Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und

die Wiener Symphoniker luden sie als Gast-Solistin ein. Unter den internationalen

Festivals, bei denen sie auftrat, sind vor allem das Lucerne Festival,

die Salzburger Festspiele, die StyriarteGraz, das Beethovenfest Warschau

und Bonn sowie das Mostly Mozart Festival (New York) zu nennen.

Foto: Julia Wesely

Berner Kammerorchester 2012/2013

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Tschaikowsky-Gala

Tschaikowsky-Gala

Festkonzert

Freitag, 14. Dezember 2012

19.30 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal

Philippe Bach

Nicolas Altstaedt

Ballettschule Cabriole

Leitung: Sasha Thommen

& Mirjam Rohrbach

Leitung

Cello

Tanz

Pjotr Iljitsch Serenade für Streicher op. 48

Tschaikowsky Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33

(1840-1893)

***

aus Eugen Onegin:

- Walzer (mit Ballett)

- Arie des Lenski (mit Nicolas Altstaedt)

- Polonaise (mit Ballett)

aus Schwanensee:

- Szene (mit Ballett)

- Walzer (mit Ballett)

- Tanz der kleinen Schwäne (mit Ballett)

- Czardas (mit Ballett)

Mit ausgewählten Stücken Pjotr Iljitsch Tschaikowskys dringt

das BKO in den Geist eines facettenreichen Komponisten. Angefangen

mit der liebenswürdig-unbeschwerten Serenade

für Streicher, bringt der Solist Nicolas Altstaedt während den

Rokoko-Variationen sein Cello zum Glühen. Anschliessend geht

es bei den Bühnenmusiken bisweilen dramatisch, mit der Ballettschule

Cabriole jedoch besonders tänzerisch zu und her.

Tschaikowsky beschrieb die Serenade für Streichorchester als «ein herzliches

Stück [...].» Herzlich vor allem deswegen, weil er das Werk in Verneigung

vor Mozart komponierte, da er ihn besonders verehrte. Tatsächlich

entspricht das Stück mit seiner feinen Melodik, den dezenten harmonischen

Wendungen und seinem gänzlich undramatischen Gestus dem stilisierten

Bild, welches man sich im 19. Jahrhundert vom liebenswerten «Genie

Mozart» machte. Die üppige Besetzung mit ihrem voluminösen Klangideal

ist dann aber doch ein Zeugnis der spät-romantischen Gegenwart, in der

sich Tschaikowsky befand.

Die heiter klingenden Rokoko-Variationen stehen im drastischen Gegensatz

zu Tschaikowskys Lebenskrise. Mit ihnen beschwört er eine unbeschwerte,

heile Traumwelt herauf, die wiederum thematisch an den mozartischen

Gestus angelehnt ist. Er benutzt die Variationen, um die technischen Möglichkeiten

und das Klangspektrum des Violoncellos auszureizen. Sieben an

der Zahl, werden sie durch untereinander eng verwandte Orchesterzwischenspiele

verbunden. In der ersten Variation wird die Ausgangsmelodie

solistisch figuriert, in der zweiten gesteigert und in der dritten zum romantischen

Andante. Die vierte Variation ist kontrastierend impulsiv, die fünfte

bietet eine solistische (jedoch nicht improvisierte) Kadenz, während die

sechste besinnliche Elemente aufweist, bevor in der siebten nochmals alle

Register der Virtuosität gezogen werden.

«Vom Rausch der Rhythmen fortgezogen,
blind rastlos, wie der Jugend

Sinn,
umschlingen sich des Walzers Wogen,
kreist wirbelnd Paar um Paar

dahin.
Jetzt soll Eugens Revanche kommen:
Rasch hat er Olgas Arm genommen
und

schwingt sie stürmisch kreuz und quer
vor aller Welt im Saal

umher [...].» Mit diesen Worten schildert Alexander S. Puschkin in seinem

Versroman Eugen Onegin jene Ball-Szene, für die Tschaikowsky in seiner

gleichnamigen Oper den heute erklingenden Walzer komponiert hat. Der

Konflikt wird schon angekündigt: Der blasierte Eugen Onegin buhlt vor den

Augen Lenskis um seine Verlobte. Die Männer verabreden sich zum Duell.

Kurz davor überkommen Lenski Todesahnungen; er reflektiert in seiner

Arie über sein Leben und seine Liebe zu Olga, welche hier durch Nicolas

Altstaedt nonverbal zum Ausdruck gebracht wird. Jahre später, ähnliche

Ball-Szene, nun mit einer Polonaise: Ob Onegin dieses Mal nun in Tatjana

seine Liebe finden wird, sei dahin gestellt. Der Fokus liegt nämlich wie bei

der vorhergehenden Ball-Szene einmal nicht auf den Protagonisten. Hier

wird Tschaikowskys Musik durch die Ballettschule Cabriole zum szenischen

Mittelpunkt.

Mit Schwanensee schuf Tschaikowsky eine aussergewöhnliche Erfolgsgeschichte

und zugleich das Paradigma des klassischen Handlungsballetts.

Zwar durfte der Komponist dies zu Lebzeiten nicht mehr erfahren; der Erfolg

trat erst nach seinem Tod durch eine Libretto-Überarbeitung seines

Bruders ein. Doch nicht nur das Ballett an sich, auch die Musik alleine ist

es, die heutzutage zum Kanon der klassischen Musik gehört. Es gibt kaum

jemanden, der die eingängigen Melodien nicht kennt. Seit dem Hollywood-

Film Black Swan dürfte ihr Bekanntheitsgrad besonders in der jüngeren

Generation nochmals gestiegen sein. Mit der Ballettschule Cabriole kommen

Sie in den Genuss, in Ausschnitte aus der Sage von der verzauberten

Schwanenprinzessin einzutauchen. Die Ballettschule Cabriole präsentiert

Ihnen eine auf Schülerinnen und Schüler adaptierte Version des ursprünglich

für professionelle Tänzer choreographierten Balletts.

16 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 17


Tschaikowsky-Gala

Nicolas Altstaedt

Wir wünschen Ihnen eine

abwechslungsreiche

Wir wünschen Konzertsaison viel mit Vergnügen

dem

Berner Kammerorchester.

beim nächsten Konzert!

Nicolas Altstaedt wurde 1982 als Sohn deutschfranzösischer

Eltern geboren und gehört zu den

letzten Schülern Boris Pergamenschikows. Er trat

kürzlich unter anderem mit der Kremerata Baltica,

der Tapiola Sinfonietta, dem RSO Stuttgart,

dem New Zealand- und Melbourne Symphony

Orchestra und den Rundfunkorchestern Berlin

und Helsinki auf und arbeitete mit Dirigenten

wie Sir Neville Marriner, Sir Roger Norrington,

Mario Venzago und Musikern wie Gidon Kremer,

Yuri Bashmet und dem Quatour Ebène zusammen.

Er ist regelmässig zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen

und der Mozartwoche und gab beim Lucerne Festival 2010 sein Debüt mit

den Wiener Philharmonikern unter Gustavo Dudamel.

Er wurde mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, so etwa

2009 mit der Borletti Buitoni Trust Fellowship, und wurde als einer der

wenigen europäischen Künstler in die Lincoln Center Chamber Music Society

in New York aufgenommen. Seine Aufnahmen der Cellokonzerte von

Haydn, Schumann, Tchaikowsky und Gulda wie auch die Einspielungen von

Wilhelm Killmayers Musik wurden von der Fachpresse weltweit mit Begeisterung

aufgenommen.

Auf Gidon Kremers Vorschlag wird Nicolas Altstaedt der neue künstlerische

Leiter des Kammermusikfests Lockenhaus. Er wurde einstimmig mit dem

Credit Suisse Young Artist Award 2010 ausgezeichnet und ist einer der

BBC New Generation Artists, die mit den BBC-Orchestern, bei den Proms

und in der Wigmore Hall auftreten.

Nicolas Altstaedt spielt ein 1821 von Nicolas Lupot in Paris gefertigtes

Violoncello der Deutschen Stiftung Musikleben.

Ballettschule Cabriole

Die Direktorin

und das ganze Kulturcasino-Team

Kulturcasino der Burgergemeinde Bern

admin@kulturcasino.ch

www.kulturcasino.ch

Tel. 031 328 02 28, Fax 032 328 02 22

Die Ballettschule Cabriole wurden 1993 gegründet.

Unterrichtet werden die mittlerweile 140

tanzbegeisterten Kinder und Jugendlichen von

Sasha Thommen und Mirjam Rohrbach, beide diplomierte

Ballettpädagoginnen der Royal Academy

of Dance ® London. Das Ziel der beiden Schulleiterinnen

ist es, den Schülerinnen und Schülern

eine kontinuierliche Freizeitbeschäftigung anzubieten,

in die sie sich voll und ganz vertiefen

können. In diesem Rahmen finden regelmässig

Schülervorstellungen und Examen statt.

Berner Kammerorchester 2012/2013

19


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Mozart & More

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Carte Blanche für Regula Küffer

Samstag, 2. März 2013

19.30 Uhr Kultur-Casino Bern, Grosser Saal

Matthias Kuhn

Regula Küffer

Park Stickney

Wieslaw Pipczynski

Leitung

Flöte und Konzeption

Harfe

Theremin und Akkordeon

Ein Harfenorchester des Konservatoriums Bern

(Leitung: Bláthnaid Fischer-Fuhrer, Simon Bilger)

Wolfgang Amadeus Konzert in C für Flöte, Harfe und

Mozart (1756-1791) und Orchester KV 299

Franz Schreker Intermezzo/3. Satz aus der Romantischen

(1878-1934) Suite für Streichorchester

Wolfgang Rihm

(1952*)

***

Nature Morte – Still Alive

Lotte Reiniger Papageno, Trickfilm von 1935

(1899-1981)

Anton Webern 5 Sätze für Streichorchester op. 5

(1883-1945)

Arnold Schönberg Notturno für Streicher und Harfe

(1874-1951) Harfe: Simon Bilger

Regula Küffer dankt Ramona Picenoni, Programmtextautorin des BKO,

Doris Lanz, Musikwissenschaftlerin und dem Lichtspiel / Kinemathek Bern

für Ihre Unterstützung.

Die Carte Blanche, die dieses Jahr an Regula Küffer vergeben

wurde, ist mit folgendem Programm bunt koloriert: Angefangen

mit süssen, seligen Klängen aus Mozarts Feder werden die Töne

mit einem romantischen Intermezzo zunehmend zeitgenössisch.

Improvisatorische Sequenzen gestalten Überleitungen zwischen

den einzelnen Werken. Einen besonderen Status bekommt die

Improvisation Wieslaw Pipczynski zum Trickfilm Papageno. Mit

Theremin und Akkordeon schafft er fantasievolle Brücken zwischen

Film und Musik. Schönbergs Notturno lädt abschliessend

zu einem sinnlichen, versöhnlichen Abschied in die noch winterliche

Nacht ein.

Das Konzert für Flöte, Harfe und Orchester komponierte Mozart während

seines Paris-Aufenthaltes, der von März bis September 1778 dauerte. Es

war eine schlechte Phase für Mozart, denn nicht nur seine Stellensuche

als Kapellmeister blieb erfolglos, auch fehlgeschlagene Aufführungen sowie

unbezahlte Unterrichtsstunden und Kompositionsaufträge prägten die

Zeit. So blieb auch dieses Stück als Auftragswerk für den Grafen de Guînes

(Flötist) und seine Tochter (Harfenistin) unbeglichen. Nichtsdestotrotz hat

das Werk einen heiteren Charakter und stellt mit dem Wechselspiel von

Flöte und Harfe ein Unikum in der Konzertliteratur dar.

Regula Küffer gibt dem Konzert mit kreativen Improvisationen verschiedener

Ensemblemitglieder einen roten Faden. So wird zunächst zwischen

Mozart und Schreker eine Klangbrücke geschlagen, bis die Streicher im

Piano zum Intermezzo ansetzen. Der österreichische Komponist Schreker

gewann mit dem wehmütig melancholischen Stück 1901 den ersten Preis

eines Wettbewerbes aus 93 Einsendungen, den die Neue musikalische

Presse ausgeschrieben hatte. Erst zwei Jahre später wurde das Intermezzo

als dritter von insgesamt vier Sätzen der Romantischen Suite op. 14 eingegliedert.

Das Werk ist ein Zeugnis für das Aufleben der klassischen und

vorklassischen Gattung der Suite und Serenade im späten 19. Jahrhundert.

Die Abfolge von kurzen, klar gegliederten Motiven mit lyrischem Charakter

war eine deutliche Reaktion auf die Tendenz zur pompösen symphonischen

Dichtung sowie zur grossangelegten Sinfonie nach Wagner.

Nach der Pause wird mit dem Harfenensemble improvisatorisch auf Rihms

Skizze Nature Morte – Still Alive eingestimmt. Süsse, weiche Klänge machen

nun harten, fordernden Tonfarben Platz. Kein Wunder, denn das um

1979/80 komponierte Werk kreist um die existentielle Frage nach der Überlebensfähigkeit

der Natur. Das Fragen zeigt sich in einem permanenten

Kreisen um einen erstarrten Klang, der bis zum Zerreissen heranwächst,

um dann wieder in sich zusammenzusinken, «als suchte der Klang mit aller

Gewalt ins Freie, wohin er doch nicht gelangen kann».

22 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 23


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Mozart and More bietet nicht nur etwas für das Ohr, sondern auch etwas

für das Auge. Gezeigt wird Lotte Reinigers Silhouettenfilm, der sich

an die chinesische Kunst des Silhouetten-Puppenspiels anlehnt. Inhaltlich

werden Motive aus Mozarts Zauberflöte aufgegriffen: Papageno fühlt sich

einsam, da Papagena verschwunden ist. In seiner Einbildungskraft werden

die Vögel zu wunderschönen Frauen, die dann jedoch ebenfalls verschwinden.

Der Originalversion ist die mozartsche Opernmusik unterlegt; heute

entführt Sie stattdessen Wieslaw Pipczynski Eigenkreation, gespielt auf

Theremin und Akkordeon, improvisatorisch in die Sphären einer Fantasiewelt.

Weberns Opus 5 ist das erste Instrumentalwerk, bei dem der Komponist

die Eigenschaften seiner atonalen Ausdrucksweise in Gänze entfaltet. Der

erste der fünf Sätze macht den Schritt in das neue Zeitalter sozusagen

hörbar: Inmitten atonaler Klangschroffheiten lassen sich noch die Konturen

der Sonatenform erkennen, allerdings immens verkürzt. Die nachfolgenden

Sätze sind nur noch «Momentaufnahmen». Themen und Motive gibt es

keine mehr, nur noch differenzierte Klangcharaktere. Der Übergang von der

Tonalität zur Atonalität um 1908/09 schien Webern nachweislich leichter

zu fallen als seinem weitaus stärker der klassisch-romantischen Musiksprache

verbundenen Lehrer Schönberg. Dieser zeigt sich mit dem Notturno

(ital. nächtlich) von einer ganz unbekannten, vorrevolutionären Seite. Mit

hochromantisch sanften Tönen wird das Konzert, ganz im Sinne der Gattungsbezeichnung,

zum Abschluss gebracht.

Regula Küffer & Wieslaw Pipczynski

Regula Küffer wurde in Langenthal geboren und schloss ihr klassisches

Flötenstudium an den Konservatorien von Bern und Genf mit dem Lehrund

Konzertdiplom ab. Zum Instrumentarium der Flötistin gehören Quer-,

Alt- und Bassflöten, Okarinas, Blockflöten und Alberto, der «schräge Vogel».

Charakteristisch für Regula Küffer ist ein Musikverständnis, das auf

Schubladisierungen jeder Art verzichtet. Diese vorurteilsfreie, undogmatische

Auffassung von Musik als ein Ganzes ermöglicht der Musikerin den

selbstverständlichen und natürlichen Zugang zu einer Fülle musikalischer

Stile.

Ihre zahlreichen Auftritte als Solistin sowie als Mitglied renommierter Ensembles

(Berner Kammerorchester, Strimpellata Bern) ergänzt die Künstlerin

zunehmend durch eigene innovative Projekte, u.a. Kinderkonzerte mit

dem Berner Symphonieorchester (Dirigent: Matthias Kuhn) oder «Mozart

and More» mit dem Harfenisten Park Stickney aus New York. Eine besonders

lange und intensive Zusammenarbeit verbindet die Musikerin mit dem

polnischen Multiinstrumentalisten Wieslaw Pipczynski (Don Quijote als

Familienkonzert für die Murten Classics 2010, Bolero Fatal als neuestes

Duoprogramm). 2004 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Langenthal zusammen

mit ihren Geschwistern Daniel Küffer, Thomas Küffer und Marie-

Berner Kammerorchester 2012/2013

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Louise Beyeler-Küffer für das Projekt Küffer & Konsorten. 2008 honorierte

die Stadt Bern ihre künstlerische Arbeit mit einem Stipendium, das ihr ein

Werksemester in New York City ermöglichte. Regula Küffer unterrichtet an

der Musikschule Konservatorium Bern.

Wieslaw Pipczynski musikalische Tätigkeit ist von beeindruckendem

und vielseitigem Reichtum. Er spielt Klavier, Orgel, Cembalo, Akkordeon,

elektronische Tasteninstrumente und There min. Seine grenzenlose Musikalität

eröffnet neue Wege, und in seinen Improvisationen beschreitet er

überraschende Pfade. Wieslaw Pipczynski kam 1978 als Zirkusmusiker in

die Schweiz und fand hier seine zweite Heimat. Geboren und aufgewachsen

ist er in Polen, nahe der Stadt Thorn. Dort studierte er Akkordeon und

Klavier. In Bern und Biel erweiterte er seine musikalische Ausbildung und

erhielt das Lehrdiplom für Orgel und elektronische Tasteninstrumente sowie

das Diplom für Chorleitung. In Berlin studierte er Theremin bei Lydia

Kavina und Carolina Eyck.

Neben seiner Lehrtätigkeit an der Musikschule Gürbetal begleitet er

Stumm filme (u.a. Lichtspiel Bern, Stummfilmfestival Berlin im Deutschen

Historischen Museum 2010, schweizerische Erstaufführung der neurestaurierten

Gesamtlänge des Stummfilms Metropolis von Fritz Lang in Zürich

und Bern). Eine besonders lange und intensive Zusammenarbeit besteht mit

der Flötistin Regula Küffer. Das Duo hat schon viele gemeinsame Projekte

realisiert (u. a. Marmor, Stein und Eisen bricht – das andere Programm).

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In dem Versuch, abwechselnd in Brooklyn und

in der Schweiz zu leben, ist der Harfenist Park

Stickney ständig in Bewegung. Er konzertiert

überall in Europa und in den USA, entweder als

Solist oder in verschiedenen Ensembles, darunter

in seinem Duo mit dem deutschen «elektrokeltischen»

Harfenisten Rüdiger Oppermann, im

Jazz-Trio The Lion, the Wolf and the Donkey oder

im klassischen Ensemble The Leo Trio mit Kenji

Bunch und Immanuel Davis.

Als aktiver Lehrer ist er Gastdozent für Jazz-

Harfe an der Royal Academy of Music in London und unterrichtet sowohl

am Conservatoire national supérieur de Lyon als auch am Conservatoire

de Lausanne. Er gab bereits Workshops unter anderem in Luzern, Warschau,

Barcelona, Madrid, Berlin, Cardiff, Manchester, Glasgow, München,

am Berklee College of Music in Boston und anderen Hochschulen und Festivals.

Matthias Kuhn




Das Fachgeschäft für Streichinstrumente

Seit über 90 Jahren, in 3. und 4. Generation

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Das Schaffen des Berners als Dirigent und Cellist

zeichnet sich durch ein breites Repertoire aus,

das Werke verschiedenster zeitlicher und geografischer

Herkunft umfasst. Dazu passt seine

Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen musikalischen

Partnern wie der Freitagsakademie,

der basel sinfonietta, dem Zürcher Collegium

Novum, Eva-Maria Zimmermann oder dem Cembalisten

Romano Giefer. Ausserdem ist Matthias

Kuhn Leiter des Medizinerorchesters Bern und

am hiesigen Stadttheater mit der Uraufführung

von Christian Henkings Leonce und Lena auch im Opernbereich in Erscheinung

getreten. Von der Hochschule der Künste Bern HKB wurde ihm 2006

eine Gastdozentur für eine Musiktheaterproduktion übertragen. Daneben

unterrichtet Kuhn privat Cello, Dirigieren, Instrumentation und Kammermusik,

kümmert sich um Education-Projects des Berner Symphonieorchesters

und arrangiert Stücke für neue und teilweise ungewöhnliche Besetzungen.

Was auch immer er gerade tut, er «lässt die Musik atmen», wie unlängst

im Bieler Tagblatt zu lesen war.

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Berner Kammerorchester 2012/2013

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Wagner en miniature

Wagner en miniature

Freitag, 26. April 2013

19.30 Uhr Yehudi Menuhin Forum

19.00 Uhr Konzerteinführung

Philippe Bach

Ursula Füri-Bernhard

Leitung

Sopran

Richard Wagner aus Tristan und Isolde

(1813-1883) - Vorspiel

Andreas N. Tarkmann - Liebestod

Bearbeiter

Wesendonck-Lieder WWV 91

1. Der Engel

2. Stehe still!

3. Im Treibhaus

4. Schmerzen

5. Träume

aus Die Meistersinger von Nürnberg

- Vorspiel 3. Akt

aus Siegfried

- Siegfrieds Waldweben

Richard Wagner Siegfried-Idyll E-Dur WWV 103

In abgrundtiefe Sehnsüchte taucht das BKO mit Richard Wagners

musikalischen Artefakten. Unerfüllte Liebe – zwischen Mann und

Frau oder auch zwischen Kind und Elternteil – ist der grösste

Verlust, den der Mensch seit jeher erleben muss. Ein Auftauchen

ist am Ende jedoch garantiert – steht das Siegfried-Idyll als Erlösung

doch erfüllbarer Liebe da.

Bereits vor der Uraufführung von Tristan und Isolde prophezeite Wagner

seiner Geliebten Mathilde 1859 die enorme Resonanz, die die «Handlung»

mit sich bringen würde: «Kind, dieser Tristan wird was furchtbares! Ich

fürchte, die Oper wird verboten, nur mittelmässige Aufführungen können

mich retten! Vollständig gute müssen die Leute verrückt machen.» Tatsächlich:

Die suggestive Kraft des Werkes sollte das Schaffen vieler Komponisten,

Philosophen und Literaten beeinflussen. Dabei steht die «Liebe

als furchtbare Qual», als einzig innerer Seelenzustand im Mittelpunkt des

Diskurses. Schon in den ersten Takten des Tristan-Vorspiels zeigt sich, dass

ausschliesslich im Tod das Sehnen der unerfüllten und unerfüllbaren Liebe

ein Ende findet, da die irdische Liebe durch die realen Bedingungen nicht

existieren kann. Musikalischer Ausgangspunkt ist der berühmt-berüchtigte

«Tristan-Akkord», der im Verlauf der Handlung leitmotivisch ausgearbeitet

wird. Am Schluss stirbt Isolde als Konsequenz der Unerfüllbarkeit ihrer

Sehnsucht den Liebestod, um in einer anderen Welt mit Tristan vereinigt

zu sein.

Die Wesendonck-Lieder sind die Vertonung Wagners von fünf Gedichten

nach Mathilde von Wesendonck. Die Komposition entstand zeitgleich mit

Tristan und Isolde; die zwei Lieder Im Treibhaus und Träume bezeichnete

Wagner ausdrücklich als Studien zum Bühnenwerk. Sein Verhältnis zu Mathilde

spielte dabei eine herausragende Rolle, denn sowohl Wagner als

auch Mathilde waren zu diesem Zeitpunkt verheiratet, wodurch keine legitimierte

Liebesbeziehung entstehen konnte: Es blieb bei einer gegenseitigen,

unerfüllten Sehnsucht. So durchdringen tief empfundener Schmerz

und ersehnte Erlösung den Liederzyklus, der ursprünglich für Klavier und

Sopran geschrieben wurde. Im Verlauf des letzten Jahrhunderts wurden die

Lieder unterschiedlich arrangiert. Das BKO spielt die Version von Andreas N.

Tarkmann, die 2003 zur Uraufführung kam.

Der Dreh- und Angelpunkt der Meistersinger von Nürnberg ist folgender:

Tochter Eva soll verheiratet werden, wobei der «Richtige» durch eine Prüfung

auserkoren wird. Er muss das bevorstehende Wettsingen gewinnen.

Natürlich buhlen mehrere Anwärter um die Tochter des reichen Goldschmiedes,

darunter Schuster Sachs. Aufgrund seiner Loyalität gegenüber

dem jungen Ritter Stolzing verzichtet der angesehene Meistersinger auf

die Zuneigung zu Eva und verhilft ihm stattdessen mit einem Preislied zum

Sieg. Das Vorspiel zum 3. Akt, welches laut Wagner mit «einer weichen, tief

melancholischen Passage [...] den Charakter grösster Resignation trägt»,

schildert diesen Entsagungsprozess auf tiefgreifende Weise.

Der Protagonist Siegfried aus der gleichnamigen Oper befindet sich während

der Waldweben-Szene in einem tiefen Wald und sinniert über seine

unbekannte Herkunft. Dabei wird er von den Klängen des Waldes um ihn

herum verzaubert. Die idyllische, zarte und teilweise auch sehnsüchtige

Musik porträtiert mit Flöte, Oboe und Klarinette naturnahe Vogelgesänge.

Der in der Oper stattfindende Drachenkampf während dieser Szene wird

in der Orchesterfassung ausgeblendet. Ein hinzukommendes Glockenspiel

symbolisiert eine neue Dimension des Vogelgesangs, denn Siegfried ist

nach dem Kampf in der Lage, die Vögel zu verstehen.

Wagner widmete seiner treu ergebenen Cosima ein Jahr nach der Geburt

des gemeinsamen Sohnes Siegfried das Siegfried-Idyll. Das Werk wurde in

kleiner Besetzung an Cosimas 33. Geburtstag 1870 «als symphonischer

Geburtstagsgruss» in Wagners Landhaus Tribschen bei Luzern uraufgeführt.

Die Sinfonische Dichtung «en miniature» weist Verbindungen zur

Oper Siegfried auf und ist zugleich ein verhalten-poetisches Tongemälde

– ein Ruhepol in Wagners turbulentem Leben.

30 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 31


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Zuvorkommender Service

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Ursula Füri-Bernhard

Wagner en miniature

Ursula Füri-Bernhard wurde in Ballmoos bei Bern

geboren und erhielt ihre Gesangsausbildung an

der Musikhochschule Zürich (Kathrin Graf) und

der Musikhochschule Bern (Elisabeth Glauser).

1995 debütierte sie als Anna (Cavalieri di Ekkebu

von R. Zandonai) am Stadttheater Bern.

Sie sang u. a. Cho-Cho-San (Madama Butterfly,

Puccini), die Gräfin (Le nozze di Figaro, Mozart),

Alice Ford (Falstaff, Verdi), Antonia (Les Contes

d`Hoffmann, Offenbach), die Titelrollen in Jolanta

(Tschaikowsky) und Tosca (Puccini), Desdemona

(Otello, Verdi), Leonora (Il Trovatore, Verdi), Lady Macbeth (Macbeth,

Verdi), Maddalena (Andrea Chénier,), Elisabeth (Tannhäuser, Wagner) und

Abigaille (Nabucco, Verdi). Füri-Bernhard gastierte als Cho-Cho-San in

Prag, sang Freia (Das Rheingold, Wagner) in Genf sowie Liu (Turandot,

Puccini), Tosca und die Titelpartie in Verdis Aida in Avenches. Sie war als

Sieglinde (Die Walküre, Wagner) am Edinburgh-Festival 2001 zu hören und

gastierte 2004 in Hannover als Abigaille und Tosca. Sie arbeitete u. a. mit

A. Jordan, M. Corboz, D. Kitajenko, D. Klajner und tritt neben ihrer Opernlaufbahn

auch häufig als Solistin im Konzertsaal auf, so in Verdis Requiem

auf einer internationalen Tournee mit der Bach-Akademie Stuttgart unter

der Leitung von H. Rilling. Am Theater Basel war sie als Rosalinde in Die

Fledermaus (Johann Strauss), Fata Morgana in L’Amour des trois oranges

(Prokofjew), als Prothoe in Schoecks Penthesilea, als Senta in Der fliegende

Holländer (Wagner), als Kundry in Parsifal (Wagner) und zuletzt als fremde

Fürstin in Dvoraks Rusalka zu erleben. Es folgt die Kundry in Kassel,

und 2013 debütiert Ursula Füri-Bernhard als Isolde in Wagners Tristan und

Isolde ebenfalls in Deutschland.

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info@basisdruck.ch · www.basisdruck.ch

Berner Kammerorchester 2012/2013

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Adressen

Konzertorte

Kultur-Casino Bern

Yehudi Menuhin Forum

Herrengasse 25 Helvetiaplatz 6

3011 Bern 3005 Bern

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Vorverkaufsstelle

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Fax 031 329 52 55

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am 13.8.2012 (online und vor

Ort); Abo-Bestellungen sind ab

sofort möglich.

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Herr Ulrich Dimigen

Geschäftsführer

Gesellschaftsstrasse 21

3012 Bern

Tel. 032 512 24 25

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der Burgergemeinde Bern.

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Schüler und Studierende bezahlen pauschal 17 CHF auf allen Plätzen

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Impressum

Programmtexte und Recherche

Inserateverwaltung

Gestaltung

Druck

Ramona Picenoni

Ulrich Dimigen

Ludwig Thomas Zeller

Basisdruck AG, Bern

36 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 37


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Was wir mit dem Geld machen

Die Fördergelder der Freunde des Berner Kammerorchesters werden vollumfänglich

in das Orchester investiert. Insbesondere zur:

- Sicherung der musikalischen Qualität

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Der Jahresbericht des BERNER KAMMERORCHESTERS wird jeweils Ende

Saison allen Freunden zugesandt.

Das Post-Konto der Freunde lautet: 30-25392-7

Weitere Informationen erhalten Sie jederzeit bei unserer Geschäftsstelle

unter 032 512 24 25 oder info@bko.ch wie auch auf www.bko.ch

38 Berner Kammerorchester 2012/2013 Berner Kammerorchester 2012/2013 39


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