PSC 11-10 - FSP

psychologie.ch

PSC 11-10 - FSP

Sexualität

Der Faktor Psyche

Sexualité

Les approches de la psychologie

PsyG: Titelschutz und Berufsbildung

Umstrittene Terminologie

Système de juridiction

La procédure devant la Commission de recours

www.psychologie.ch

Föderation der Schweizer

Psychologinnen

und Psychologen FSP

Fédération Suisse

des Psychologues FSP

Federazione Svizzera

delle Psicologhe

e degli Psicologi FSP

11/2010

vol. 31


Impressum

Inhalt/Sommaire

Psychoscope 11/2010

Psychoscope ist die Zeitschrift der Föderation

der Schweizer Psychologinnen und Psychologen

(FSP).

Psychoscope est le magazine de la

Fédération Suisse des Psychologues (FSP).

Psychoscope è la rivista della

Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli

Psicologi (FSP).

Redaktion/Rédaction/Redazione

Vadim Frosio (vf)

Susanne Birrer (sb)

Redaktionskommission/Commission

de rédaction/Comitato di redazione

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/ Presidente)

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10 mal jährlich/10 fois par année/10 volte l’anno

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ISSN-Nr.: 1420-620X

Dossier

Thematisieren statt tabuisieren

Von Giacomo Platano 4

Die Erzeugung erotischer Trance

Von Patrick Wirz 8

Thérapies sexuelles de couple

Par Ursula Pasini et Laurence Dispaux 12

Due orientamenti sessuologici

Da Maria Martinez Alonso e Linda Rossi 16

Les articles signés reflètent l’opinion de leurs auteur(e)s

Die Artikel widerspiegeln die Meinung der AutorInnen

FSP-aktuell / Actu FSP 20

Psychologietitel ohne Psychologiestudium? 22

Das Verfahren vor der Rekurskommission 23

Neuer Gliedverband für Psychoonkologie 24

Neuer Fachtitel Coaching Psychology 24

Kurzmeldungen 25

La procédure devant la CR 26

Il procedimento dinanzi alla CR 27

Un titre de psychologue sans études adéquates ? 28

La psycho­oncologie membre de la FSP 29

Un nouveau titre de spécialisation 29

En bref 30

Panorama 31

Porträt: Marianne Schär Moser,

methodenkritische Gleichstellungsexpertin 32

Agenda 36

Titelbild / Photo de couverture:

© Irina Chirkova – Fotolia.com


Editorial

Susanne Birrer

Deutschsprachige Redaktion

03

Oversexed and Underfucked

Viele wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen,

dass ein ausgefülltes Sexualleben zufrieden und glücklich

macht – und obendrein gesund hält. Doch «guter

Sex» scheint auch in der aufgeklärten (?) Moderne

noch lange keine Selbstverständlichkeit darzustellen.

Besser als in den wenig fassbaren, aber erstaunlich hohen

Prävalenzzahlen zu sexuellen Problemen bzw. klinisch

relevanten Störungen kommt dies in der unlängst

Furore machenden Zeitdiagnose einer jungen Autorin

namens Ariadne von Schirach zum Ausdruck: «Oversexed

and Underfucked». Was das vorliegende Psychoscope

anhand von Erektionsstörungen zudem deutlich

zeigt: Das wichtigste Sexualorgan sitzt – zwischen

den Ohren. Eine Tatsache, die, wer weiss, auch auf die

mehr oder minder erotisierende Wirkung der – hier explizit

heterosexuellen – Beziehungsgestaltung hinweisen

könnte (vgl. Porträt der Gleichstellungsexpertin

Marianne Schär Moser auf S. 32 und 33).

Gemäss Giacomo Platano bleiben insbesondere sexuelle

Probleme von Männern im Schweizer Gesundheitswesen

ein Tabuthema. Der Psychotherapeut ermuntert

Fachpersonen aller Couleur deshalb zu einem mutigeren

Umgang mit der Thematik.

Parallel dazu erörtert der hypnosystemisch arbeitende

Sexualtherapeut Patrick Wirz anhand von Erektionsstörungen

die Funktionsweise und Heilwirkung der

erotischen Trance.

Die beiden Sexologinnen und Psychotherapeutinnen

Ursula Pasini und Laurence Dispaux erläutern in ihrem

Beitrag das Potenzial systemischer Interventionen

im Rahmen von Sexualtherapien für Paare.

Zum Schluss beschreiben die Sexualtherapeutinnen

Maria Martinez Alonso und Linda Rossi für Psychoscope

die «Sexoanalyse» und die «Sexokorporelle Therapie»,

zwei der derzeit am häufigsten praktizierten Ansätze

in der klinischen Sexologie.

Oversexed and Underfucked

Nombreuses sont les recherches scientifiques qui

confirment qu’une vie sexuelle bien remplie apporte satisfaction

et bonheur, et de surcroît maintient la santé.

Pourtant, dans la durée, le «bon sexe» ne semble pas

aller de soi dans notre monde moderne soi­disant éclairé.

Mieux que dans des statistiques difficiles à établir

mais faisant apparaître un taux étonnamment élevé de

problèmes sexuels voire de troubles d’ordre clinique,

ceci trouve son expression dans ce diagnostic posé sur

notre époque par une jeune auteure du nom d’Ariadne

von Schirach et qui fait fureur depuis peu: «Oversexed

and Underfucked.» Ce que le présent numéro de

Psychoscope montre bien, à propos des troubles de

l’érection, c’est que l’organe sexuel le plus important se

situe… entre les oreilles. Un fait qui, sait­on jamais ?

pourrait expliquer aussi l’effet plus ou moins érotisant

de la forme que prend une relation – ici explicitement

hétérosexuelle (lire aux pages 32 et 33 le portrait de

Marianne Schär Moser, experte en matière d’égalité).

Selon Giacomo Platano, les problèmes de la sexualité

masculine restent un sujet tabou dans le paysage suisse

de la santé. Le psychothérapeute encourage les professionnels

de tous horizons à montrer plus de courage

pour aborder ce sujet délicat.

En parallèle, le thérapeute sexuel Patrick Wirz, spécialiste

de l’approche hypnosystémique, présente, à propos

des troubles de l’érection, le fonctionnement et l’action

thérapeutique de la transe érotique.

Les sexologues et psychothérapeutes Ursula Pasini et

Laurence Dispaux font ressortir dans leur article tout

le potentiel des interventions systémiques dans le cadre

de thérapies sexuelles pour couples.

Pour finir, Maria Martinez Alonso et Linda Rossi,

thérapeutes sexuelles, décrivent pour Psychoscope la

«Sexoanalyse» et la «Thérapie sexocorporelle», deux approches

thérapeutiques très utilisées de nos jours en

sexologie clinique.


04

Dossier

Sexualität

DOSSIER: Sexualität

PSYCHOSCOPE 11/20010

Thematisieren

statt

tabuisieren

Ganzheitliche Sexualtherapie bei

Männern

Gemäss Giacomo Platano sind sexuelle

Probleme von Männern im Schweizer

Gesundheitswesen derzeit noch ein

Tabuthema. Vor diesem Hintergrund

ermuntert der Basler Psychotherapeut

nicht zuletzt auch die eigenen Berufskolleginnen

und -kollegen zu einem

mutigen Umgang mit der Thematik.

Männer haben in der Regel keine Probleme. Und

wenn, dann sprechen sie spät darüber. Dies gilt insbesondere

dann, wenn es um ihre Sexualität geht. In

der männlichen Alltagssichtweise betreffen Erektionsstörungen

andere Männer und diese sind normalerweise

wesentlich älter. Warum lange über das eingeschränkte

Stehvermögen reden, wenn sich der Griff

zu einer blauen Wunderpille anbietet? Die verfrühte

Ejakulation betrifft ebenfalls andere Männer und

diese sind normalerweise wesentlich jünger und unerfahrener.

Sexuelle Unlust schliesslich mag vielleicht

für solche zutreffen, deren Partnerschaft nicht mehr

funktioniert oder die überarbeitet sind.

Wechselt man zu einer wissenschaftlichen Sichtweise,

sieht die Realität anders aus: Epidemiologische Studien

zu den Prävalenzraten von männlichen sexuel­


Foto: © Vanessa van Rensburg – Fotolia.com

05

len Funktionsstörungen gehen davon aus, dass 20 bis

30 Prozent der Männer an einer solchen leiden. Die

häufigsten sind dabei die verfrühte Ejakulation, Erektionsstörungen

und sexuelle Unlust. Entgegen vieler

Annahmen ist also die verfrühte Ejakulation ein weitverbreitetes

Problem unter Männern und in vielen Fällen

entpuppen sich Erektionsstörungen als eigentliche

Störungen der Ejakulation.

Die Prävalenzraten der einzelnen sexuellen Funktionsstörungen

liegen durchaus im Bereich der Prävalenzraten

von z.B. affektiven Störungen oder einzelnen

Angststörungen. Allerdings wird den sexuellen Problemen

sowohl von Betroffenen wie behandelnden Fachleuten

selten eine ähnliche Wichtigkeit wie bestimmten

psychischen Störungen attestiert. Dies mag situativ

durchaus sinnvoll sein, wenn z.B. akute oder inhaltlich

schwerwiegendere Probleme zuerst gelöst werden müssen.

Dennoch ist es erstaunlich, wie sehr der Zusammenhang

zwischen zufriedenstellender Sexualität und

psychischem Wohlbefinden gerade in der Psychotherapie

nicht genügend berücksichtigt wird.

Zwischen Overkill und Tabuisierung

Die Thematisierung von sexuellen Inhalten ist vor

allem in den Medien alltäglich. Dies kann sich im

positiven Fall edukativ auswirken, im negativen Fall

aber dazu führen, dass sexuelle Reize und Informationen

gar nicht mehr als solche wirken (Abstumpfung)

oder nur durch entsprechende Steigerung ihre Wirkung

entfalten. Die in Pornografie und im Internet

gesetzten Massstäbe sind nur bedingt förderlich, denn

es werden hohe Standards z.B. in Sachen Ausdauer,

Grösse des Penis etc. vermittelt. Das sexuelle Bilder-

Eldorado übt gerade auf Männer eine grosse Anziehungskraft

aus, sind es ja sie, die zu den Hauptkonsumenten

solcher Inhalte gehören. Wie man unterdessen

weiss, hat dies u.a. damit zu tun, dass Männer im

sexuellen Kontext stark visuell funktionieren.

Zwischen dem Stellenwert der Sexualität in den Medien

und der Häufigkeit, mit der Fachleute wie Hausärzte,

Urologen und Psychotherapeuten diese bei

Klienten thematisieren, besteht in vielen Fällen eine

grosse Diskrepanz zu Ungunsten der Fachleute. Wie

die Daten der wissenschaftlichen Studie des Autors

(Platano et al., 2008) als auch die Praxis zeigen, werden

sexuelle Probleme bei Männern durch diese Fachleute

ungenügend oder einseitig thematisiert.

Das Gespräch über sexuelle Inhalte, speziell wenn

problematisch, wird als unangenehm empfunden.

Dringt man allzu früh oder detailliert in die Intimsphäre

des Klienten ein? In welcher Sprache soll man

über diese Inhalte sprechen? Werden einem Inhalte

präsentiert, von denen man lieber nie gehört hätte?

Gibt es da nicht den Spezialisten, der das alles besser

kann? Dabei weiss man mittlerweile aus Studien, dass

viele Klienten dankbar wären, wenn die Fachperson

dieses Thema aktiv ansprechen würde.

Die Rolle der Fachdisziplinen

Obwohl also auch die verfrühte Ejakulation ein weitverbreitetes

Problem ist und sich auch immer wieder

Männer mit sexueller Unlust in der Praxis präsentieren,

fokussieren Hausärzte und Urologen stark auf die

Erektionsstörungen. Dies hat u.a. damit zu tun, dass

der Arzt mit Viagra, Levitra und Cialis eine medikamentöse

Therapie anbieten kann. Diese Medikamente

sind bei organisch bedingten Erektionsstörungen eine

grosse Hilfe. Auch bei vorwiegend psychisch bedingten

Erektionsstörungen können sie als Initialtherapie,

die z.B. den Selbstwert des Betroffenen stärkt, durchaus

sinnvoll sein. Sind beim Betroffenen jedoch Beziehungsprobleme,

(sexueller) Leistungsdruck, sexuelle

Unzufriedenheit, Ängste oder Fragen der sexuellen

Orientierung eine mögliche Ursache der Erektionsstörung,

dann werden diese Medikamente einen geringen

Effekt zeigen. Zudem wünschen sich viele dieser Klienten

eigentlich eine Sexualität ohne Pillen. Andere

wiederum müssen viel Fantasie und Energie aufbringen,

um die Einnahme solcher Medikamente vor den

PartnerInnen zu verheimlichen.

Zu der Häufigkeit, mit der Psychotherapeutinnen und

-therapeuten sexuelle Probleme bei Männern ansprechen,

liegen in der Schweiz keine wissenschaftlichen

Daten vor. Es muss jedoch davon ausgegangen werden,

dass sich die meisten von ihnen hierfür nicht zuständig

fühlen. Hinzu kommt, dass der psychotherapeuti­


06

DOSSIER: Sexualität

PSYCHOSCOPE 11/2010

sche Alltag mehrheitlich von weiblichen Kolleginnen

geprägt ist, was die Thematisierung von sexuellen

Schwierigkeiten für Männer nicht unbedingt einfacher

macht.

Psychotherapie mit Fokus Sexualität

Die Sexualtherapie von Masters & Johnson war in

mancher Hinsicht in den 1960er Jahren wegweisend.

Auch heute noch arbeiten viele Sexualtherapeutinnen

und -therapeuten mit Techniken aus deren Therapierational,

wie z.B. sensate focus, squeeze method oder

stop and go (vgl. dazu u.a. Fahrner, E.-M. & Kockott,

G., 2003). Eine Sexualtherapie mit dem Ziel einer

möglichst umfassenden sexuellen Zufriedenheit kann

sich jedoch nicht auf diese Elemente beschränken –

weshalb der Begriff «Psychotherapie mit Fokus Sexualität»

etwas sinnvoller erscheint. Die Praxis zeigt denn

auch, dass sexuelle Funktionsstörungen bei Männern

immer in einem grösseren Kontext stattfinden: Beziehungsprobleme,

Leistungsdruck, unterschiedliche Vorstellungen

von Häufigkeit und Art des sexuellen Austauschs,

ungewöhnliche Fantasien (die in vielen Fällen

gar nicht so ungewöhnlich sind), Cybersex und das

Aufsuchen von Prostituierten sind wichtige Aspekte

einer umfassenden Exploration.

Hinzu kommt, dass die traditionelle Sexualtherapie

explizit, vielmals implizit, eher vom heterosexuellen

Zweiersetting ausgeht. Auch wenn dies für eine

Mehrheit von Klienten immer noch die typische Ausgangslage

ist, sollte eine Psychotherapie mit Fokus

Sexualität die Gegebenheiten des modernen Lebens

mitberücksichtigen: Viele Klienten leben als Singles,

andere verlagern bestimmte Aspekte ihrer Sexualität

ins Internet, um sich dort z.B. mit bi- und homosexuellen

Neigungen oder nicht alltäglichen Sexualpraktiken

wenigstens virtuell zu beschäftigen. Nicht unüblich

sind auch Fälle von selbstunsicheren und ängstlichen

Klienten, die sich sicherer fühlen, wenn sie Sexualität

in Chatrooms oder durch die Webcam ausleben, und

denen im Extremfall reale sexuelle Fertigkeiten abhanden

kommen können.

Psychotherapie als Mittel der Wahl

Zu der beschriebenen Thematisierung von Sexualität

bietet sich Psychotherapie somit aus folgenden unterschiedlichen

Überlegungen an:

• Hausärzte und Urologen sind stark pharmakotherapeutisch

orientiert. Eine Symptombehebung kann

im ersten Moment sinnvoll sein, löst aber in vielen

Fällen die Grundproblematik nicht. Diese kann über

psychotherapeutische Interventionen besser exploriert

und angegangen werden.

• Der zeitliche Rahmen für die Thematisierung sexueller

Probleme ist bei Hausärzten und Urologen in

der Regel nicht gegeben (eine durchschnittliche

Hausarztkonsultation dauert ca. 15 Min.). Psychotherapie

kann diesen zeitlichen Rahmen bieten und

dadurch auch jenes Vertrauensverhältnis schaffen,

welches es Männern erlaubt, über ihre Probleme zu

sprechen.

• Psychotherapie kann die Kontextbedingungen des

Klienten besser und/oder umfassender erfassen.

Wer soll therapieren?

Psychotherapie mit Fokus Sexualität, kann das jede(r)?

Grundsätzlich ja, denn auch in anderen Therapiekontexten

müssen schwierige und heikle Fragen gestellt

werden, wenn z.B. bei einem traumatisierten oder unheilbar

kranken Mann persönliche Aspekte exploriert

werden. Psychotherapie bedeutet immer, in das Persönliche

des Klienten vorzudringen – Sexualität ist

dabei nur einer von mehreren möglichen Aspekten.

Wollen oder können Psychotherapeutinnen und

-therapeuten das Thema Sexualität nicht ansprechen,

sollten sie den Betroffenen weiterverweisen. Trauen

sie sich dies jedoch zu, dann ist es ihre Aufgabe zu signalisieren:

«Mit mir kannst du über deine Sexualität

sprechen.» Dadurch wird dem Klienten seine Initialhemmung

genommen und er sieht am Modell, dass darüber

gesprochen werden kann.

Wählt ein Klient einen Mann als Therapeuten, kann

sich dies positiv auswirken, wobei allerdings die Fähigkeit,

das Thema offen und adäquat anzugehen, wesentlich

wichtiger ist als das Geschlecht der Fachperson.

Zumal es viel mehr Psychotherapeutinnen gibt,

wäre es umso wünschenswerter, dass diese sexuelle

Probleme ihrer Klientel generell, inklusive bei Männern,

aktiv thematisieren würden.

Hauptpunkte bei der Exploration

• Eröffnen Sie immer, dass Sie Fragen zur Sexualität

stellen möchten, und holen Sie sich beim Klienten

die Erlaubnis hierfür.

• Es kann hilfreich sein, eine eher medizinisch-therapeutische

Ausdrucksweise zu wählen. Allerdings

braucht es feine Anpassungen an die Ausdrucksweise

des Klienten, weil ansonsten eine gewisse

Distanziertheit signalisiert wird, die sich negativ

auf die Offenheit des Klienten auswirken kann.

• Fangen Sie mit einem Screening zu den einzelnen

sexuellen Funktionsstörungen an und stellen Sie

max. ein bis zwei Fragen pro Störung.

• Explorieren Sie das sexuelle Hauptproblem detailliert,

indem Sie sich eine typische Situation schildern

lassen.

• Stellen Sie weitere Fragen zur Beziehungsqualität

resp. bei Singles dem Wunsch nach einer Beziehung,

zur Frage, inwiefern Kinder die Sexualität


des Paares beeinträchtigen, zum offenen oder heimlichen

Gebrauch von Pornografie und Internet, zu

Masturbation und möglichen Besuchen bei Prostituierten.

• Stellen Sie während des Gesprächs sicher, dass sich

der Klient wohl fühlt in Bezug auf die gestellten Fragen

und den Gesprächsverlauf.

• Eigene Vorstellungen und Standards in Sachen Sexualität

müssen nicht auch für den Klienten gelten.

• Bedanken Sie sich am Schluss beim Klienten für die

Offenheit, mit der er Ihnen Intimitäten geschildert hat.

Im Idealfall geben die Psychotherapeutinnen und

-therapeuten durch dieses Vorgehen den Anstoss

dazu, dass die Klienten lernen, über schwierige und

persönliche Aspekte zu sprechen, was ja immer eine

Grundvoraussetzung zur Erarbeitung von möglichen

Lösungen ist und eine wichtige psychotherapeutische

Intervention darstellt. Dies führt auch dazu, dass das

Thema Sexualität keine Sonderstellung mehr einnimmt,

sondern zu einer – potenziell weniger druckerzeugenden

– Einzelfacette im Gesamtbild des Klienten

wird. Eine ausführliche Exploration ist zusätzlich

psychotherapeutisch effektiv, weil sich viele Klienten

erleichtert zeigen, über ihre Sexualität sprechen zu

dürfen. Nicht zu unterschätzen sind schliesslich die

vielen edukativen Elemente, die immer wieder bei

Männern innerhalb einer Psychotherapie mit Fokus

Sexualität eingebaut werden müssen.

Bibliografie

Fahrner, E.-M., Kockott, G. (2003). Sexualtherapie. Ein

Manual zur Behandlung sexueller Funktionsstörungen bei

Männern. Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Platano, G., Margraf, J., Alder, J., Bitzer, J. (2008).

Frequency and focus of sexual history taking in male

patients – a pilot study conducted among Swiss general

practitioners and urologists. J Sex Med, 5(1), 47–59.

Platano, G., Margraf, J., Alder, J., Bitzer, J. (2008). Psychosocial

factors and therapeutic approaches in the

context of sexual history taking in men: a study conducted

among Swiss general practitioners and urologists.

J Sex Med, 5(11), 2533–56.

Der Autor

Dr. phil. Giacomo Platano ist Fachpsychologe für Psychotherapie

FSP. Er arbeitet als Psychologe und Psychotherapeut

in Institutionen im Raum Basel und in eigener Praxis.

Zudem ist er Lehrbeauftragter für Psychologie an der

Universität St. Gallen.

Anschrift

Dr. phil. Giacomo Platano, Bruderholzrain 40,

4102 Binningen.

www.praxis-bruderholz.ch

07

Selbsterfahrung und Reflexion

Fachleute im Gesundheitswesen, speziell auch Psychotherapeutinnen

und -therapeuten, können vor den

geschilderten Hintergründen nur ermuntert werden,

bei dieser Thematik mutiger zu werden. Spezifische

Fort- und Weiterbildung und das Reflektieren der eigenen

Sexualität in der Selbsterfahrung stellen dazu zwei

wichtige und hilfreiche Instrumente dar.

Giacomo Platano

Résumé

Pour les spécialistes, aborder la sexualité masculine

et ses problèmes reste, selon le psychothérapeute

Giacomo Platano, un tabou en Suisse. Médecins de famille

et urologues se concentrent sur les troubles de

l’érection, quand bien même les troubles de l’éjaculation

ou l’absence de jouissance sont très répandus.

En général, les psychothérapeutes ne se sentent pas

concernés par cette problématique, bien que personne

n’ignore le rapport entre une sexualité accomplie et le

bien-être psychique. Une psychothérapie centrée sur la

sexualité fournit des conditions idéales pour traiter

les problèmes sexuels chez les hommes, sans négliger

les divers contextes de la sexualité masculine.

Il est d’autres domaines où les psychothérapeutes ont

à aborder des contenus difficiles et personnels: ne vaudrait-il

pas la peine qu’ils le fassent aussi dans celui de

la sexualité masculine ?


08

DOSSIER: Sexualität

PSYCHOSCOPE 11/2010

Die Erzeugung

erotischer Trance

Potenziale der hypnosystemischen Sexualtherapie

Gemäss dem hypnosystemischen Ansatz

des Zürcher Sexualtherapeuten Patrick

Wirz sind sexuelle Funktionsstörungen

Symptome einer fehlenden «erotischen

Trance». Das Potenzial der von ihm entwickelten

Methode liegt demnach weniger

im «Darüberreden» als im Erleben.

Martin F. kommt zu mir in die Sprechstunde mit der

Klage über das Versagen seiner genitalen Erektion. Der

52-Jährige vermeidet seit mehreren Jahren Zärtlichkeiten

und körperliche Nähe mit seiner Partnerin. Dies, nachdem

über eine längere Periode hinweg zwar zu Beginn des

Liebesspiels die Gliedversteifung eintrat, der Penis jedoch

beim Penetrationsversuch wieder erschlaffte, was den

Patienten sehr beschämte. Die Liebesbeziehung zu seiner

Freundin besteht seit 15 Jahren. Zu Beginn sei die Sexualität

passabel, aber für ihn nicht von grosser Bedeutung gewesen.

Zur urologischen Abklärung kam es, als die Freundin

zum Ausdruck brachte, dass sie sehr unter dem Fehlen

der Sexualität in ihrer Beziehung leide und eine Trennung

in Erwägung ziehe. Resultat war die Diagnose einer psychogenen

erektilen Dysfunktion und die Empfehlung, eine

sexualtherapeutische Sprechstunde aufzusuchen.

Sexualpsychologie – hypnosystemisch

Erleben ist aus hypnotherapeutischer Sicht abhängig

vom Fokus der Aufmerksamkeit. Wie beim konzentrierten

Tagträumen mündet guter Sex in einen intensiven

Tranceprozess. Die «erotische Trance» (Wirz 2001) in

sexuellen Inszenierungen ist die Folge einer Aufmerksamkeitsfokussierung

auf die fünf Sinne sowie auf die

erotischen Fantasien und Bilder. Diese mentale Ausrichtung

ermöglicht ein entspanntes Geniessen von Sinnlichkeit

sowie der positiv aufregenden, erotisch reizvollen

Begegnung. Hingegen bewirken negative Gefühle

und Bewertungen des Geschehens, wie auch die Angst,

den Sexualakt nicht durchführen zu können, ein unerotisches,

problembehaftetes Denken und Fühlen. Im

systemischen Kontext mit dem Sexualpartner kommt es

meist zu einer ängstlichen Beobachtung der Reaktionen

des Partners. Die lustvolle erotische Trance wandelt sich

dann in eine Problem- oder Symptomtrance. Das Feuer

der Erotisierung erlischt und die Genitalreaktionen

bilden sich zurück. Mit dem Nachlassen der Erotisierung

beginnt der Teufelskreis der Stressakzelerierung: Je mehr

sich die gewünschten Sexualreaktionen abschwächen,

desto intensiver wird das Gefühl, in einem Problem zu

stecken, das die Durchführung des Sexualaktes verunmöglicht.

Eckpfeiler der Genese sexueller Funktionsstörungen sind

im Wesentlichen die Angst, den Sexualakt nicht durchführen

zu können resp. die sogenannte Performance

Anxiety oder andererseits ein Mangel an Begehren. Die

Grundannahme ist, dass sexuelle Funktionsstörungen

durch den erfolglosen Versuch, sexuelle Reaktionen willentlich

herbeizuführen, aufrechterhalten werden. Eine

spontane Dissoziation der Problemtrance und die erneute

Assoziation einer erotischen Trance werden so wenig

wahrscheinlich. Wie bei Schlafstörungen entsteht ein Circulus

vitiosus, der die Funktionsstörung aufrechterhält.

Früher wurde die Performance Anxiety in der Sexualtherapie

als etwas behandelt, das zu überwinden ist,

heute sehen wir die enorme Bedeutung, die es hat, diese

Angst zu verstehen (Apfelbaum 2001).

Vom Umgang mit dem Unwillkürlichen

Die konsequente Beachtung der grundsätzlichen Unwillkürlichkeit

sexueller Genitalreaktionen erleichtert

die Arbeit in der Sexualtherapie enorm. Das bedeutet die

prinzipielle Unmöglichkeit, einem Partner oder einer Beziehung

zuliebe eine Sexualreaktion willentlich in Gang

zu setzen. Vielmehr sind Sexualreaktionen die unwillkürliche

Folge einer intensiven Erotisierung.

Die Analogie zu Einschlafstörungen im Kontext eines

unbedingten «Schlafen-Wollens» dient als Illustration

für einen dysfunktionalen Umgang mit unwillkürlichen

Reaktionen. Diese Analogie entlastet die Patientinnen

und Patienten enorm. Sie sehen sich nicht mehr in

ihrem Mann- oder Frausein gestört, sondern begreifen,

wie sie ihr sexuelles Problem durch Aktivierung einer

Willensanstrengung chronifizieren. Allzu lange hat das

Feld der Psychotherapie suggeriert, dass sexuelle Funktionsstörungen

Symptome pathologischer Persönlichkeitseigenschaften

seien. Noch heute erschwert diese


Botschaft den Ärzten die Zuweisung zur Sexualpsychotherapie.

Im Anschluss an die Exploration des Ausbleibens sexueller

Reaktionen empfiehlt sich für die Beurteilung der

Genese der sexuellen Funktionsstörungen die Unterscheidung

der drei Ebenen Körper, Psyche und systemischer

Kontext:

• Der Organismus (Körper) wird als höhere Macht

definiert, der nur unter bestimmten mentalen und

systemischen Bedingungen sexuell reagiert.

• Im psychischen System prägen die mentalen Prozesse

das handlungsleitende Denken und Fühlen.

• Bezüglich der Beziehung empfiehlt sich eine Differenzierung

zwischen der Sexualbeziehung und der Alltagsbeziehung,

die von je unterschiedlichen Mustern

geprägt sind, sich aber gegenseitig beeinflussen können,

jedoch nicht müssen.

Das sexualtherapeutische Ziel ist es, das Denken, Fühlen

und Handeln in dem Sinne zu wandeln, dass sich erotische

Trancen wieder lustvoll entwickeln können. Dies

erleichtert eine kooperative Haltung zwischen PsychotherapeutInnen

und KlientInnen beim Entwickeln

einer gemeinsamen Lösungsperspektive. Das Netzwerk

der mentalen Prozesse, Körperreaktionen sowie der

sexuellen und alltäglichen Beziehungsdynamik wird

dadurch differenziert. Dies erleichtert die Auswahl der

für die Problemlösung relevanten Handlungsebenen.

Hypnosystemische Sexualtherapie

Im Folgenden wird ein Konzept vorgestellt und mit

Vignetten einer Sexualtherapie unterlegt, das neben der

Symptomheilung versucht, dem Bedürfnis der Patienten

nach grösserer sexueller Zufriedenheit gerecht zu werden.

In der hypnosystemischen Sexualtherapie (HSS­

Modell, vgl. Wirz 2009) beginnt die Behandlung mit der

Exploration und Klärung der ausbleibenden Sexualreaktionen.

Die Erkundung der aktivierten und blockierten

Fähigkeiten zum Aufbau der sexuellen Funktionen ermöglicht

ein differenziertes Bild, das wiederum als Basis

für das Mapping der sexuellen Landschaft der Klienten

dient, inklusive allenfalls – sowohl auf individueller

wie paardynamischer Ebene – ev. bereits vorhandener

Lösungsansätze. In Kooperation mit den Betroffenen

wird daraufhin definiert, welche Ressourcen zur Problemlösung

zu (re­)aktivieren und/oder weiterzuentwickeln

sind. Dies betrifft jeweils sowohl das persönliche

wie auch die Beziehungsmuster im sexuellen System.

Konkret herausgearbeitet werden zudem Gemeinsamkeiten

und Unterschiede der sexuellen Ziele der Partner.

Voraussetzungen erfüllter Sexualität

Fast in allen Fällen kommen in der Folge die explorativen

Basisinterventionen (s. Kasten unten) in unterschiedlicher

Reihenfolge und Gewichtung zur klinischen Anwendung.

Das Fehlen sexueller Reaktionen erweist sich

dabei jeweils als Resultat einer ungünstigen, nicht erotisierenden

Aufmerksamkeitsfokussierung auf den Konflikt

zwischen unterschiedlichen Persönlichkeitsan teilen.

Zudem fehlen bei Sexualstörungen meistens sinnlich

konkrete Bilder bezüglich des Begehrens und der für

beide Partner positiven sexuellen Inszenierungen.

Die problem­ und symptomspezifischen Interventionen

(s. ebd.) richten sich nach den eruierten Mustern, die

die gewünschten sexuellen Inszenierungen verhindern.

Dies betrifft häufig den Stress vor dem Hintergrund der

Angst, den Sexualakt nicht durchführen zu können. Unterschiedliche

Vorstellungen der Partner bezüglich der

Inszenierung der Verführung und der Inszenierung der

Sexualität lassen das Liebesleben ebenfalls erlahmen.

Die Vorstellung, dass in einer festen Beziehung Sex spontan

sein soll, ist ein Bezugsrahmen des Sexuellen, der zu

ausgeprägten Schwierigkeiten mit der Appetenz führt.

09

Interventionen in der hypnosystemischen Sexualtherapie

Exploration und Klärung der Sexualreaktionen

• Sexualanamnese

• Explorations-Hypnose sexueller Funktionsstörungen

• Informationsvermittlung zur sexuellen (Nicht-)Reaktion

Basisinterventionen

• Harmonisierung der sexualdominanten Persönlichkeitsanteile

• Umfokussierung auf sexuelle Reize

• Aufspüren sexueller Lösungen aus der Beobachterperspektive

• Altersprogression: Mentaltraining sexueller Lösungen

Problem- und symptomspezifische Interventionen

• Abbau von Stressreaktionen in sexuellen Begegnungen

• Lösungen für Interaktionsstörungen in sexuellen Beziehungen

• Modifikation sexualfeindlicher Bezugsrahmen

• Selbstbestimmung des Ejakulationszeitpunktes

• Auslösen des Orgasmus

• Trennung affektiver Belastungen von sexuellen

Aktivitäten


10

DOSSIER: SExualität

PSYCHOSCOPE 10/2011

Ebenso ist der unambivalente Wille zur bewusst herbeigeführten

Erotisierung der Beziehung eine Grundbedingung

für sexuell aktive Paare. Die Fähigkeit des Mannes

zur Selbstbestimmung des Ejakulationszeitpunktes im

Sinne von «Ich komme, wann ich will, und nicht, wann

es will», ist auch eine wichtige Voraussetzung für eine für

beide Geschlechter befriedigende koitale Vereinigung.

Exploration der sexuellen Ausgangslage

Da auch in einer lösungsorientierten Sexualtherapie

die Ausgangslage bekannt sein muss, erfolgt zu Beginn

der Behandlung eine Sexualanamnese. Geführt durch

die therapeutischen Fragen, wird die sexuelle Vorgeschichte

alltagssprachlich exploriert. Das Leiden an

sexuellen Schwierigkeiten ist aber letztlich im Erleben

belastender Emotionen begründet. Ein Vorteil der hypnosytemischen

Sexualtherapie liegt deshalb in der Exploration

in Trance (Bongartz & Bongartz 1998), die eine

zusätzliche Dimension auf der primärprozesshaften

Ebene eröffnet. Statt einer verbalen Beschreibung wird

die Problemsituation imaginativ aufgesucht und in der

alternativen Wirklichkeit der Trance erlebt. Dies zeigt

oft offenkundig den Unterschied zwischen (rationalisierenden)

Interpretationen und dem tatsächlichen Erleben

der sexuellen Schwierigkeiten. In Trance werden zudem

die äusseren Merkmale der Situation (inneres Sehen aus

der Vogelperspektive) sowie Körperwahrnehmungen,

Gefühle und Verhaltensweisen wiederbelebt.

Bei Martin M. ergibt die Sexualanamnese, wie wenig ihm

ein Leben lang der Koitus bedeutete – ganz im Gegensatz

zu Zärtlichkeiten. Seine geschiedene Mutter vermittelte

ihm immer wieder ein Männerbild rücksichtsloser Egoisten,

die von den Frauen nur immer Sex fordern, nicht

einfühlsam sind und emotional wenig geben. Er fühlte

sich dadurch aufgefordert zu zeigen, dass er ein feinfühliger

Mann ist.

Erst in Trance zeigt sich Martin M.s hoch ambivalentes

Verhältnis zu sexuellen Inszenierungen, in denen er sich

eher unwohl, vom Körperlichen ergriffen und ohne Kontrolle

durch die Vernunft erlebt. All dies passt nicht zu

seinem biografisch geprägten Selbstbild eines intellektuellen

Mannes mit einer fürsorglichen und rücksichtsvollen

Haltung gegenüber Frauen. So geniesst er im Vorspiel

die Zärtlichkeiten, ist mit seinem erotischen Denken und

Imaginieren stark assoziiert und reagiert mit einer Gliedversteifung.

Beim Koitus hingegen erlebt er deutlich, wie

seine Erotisierung dissoziiert und sein beobachtendes Ich

mit Befremden reagiert. Genitales Verhalten erscheint ihm

aus dieser Perspektive menschenunwürdig. Es behagt ihm

nicht, dass er in sexuellen Situationen vom Unbewussten

und seiner triebhaften Körperlichkeit geprägt ist. Er erlebt,

wie nicht seine Vernunft, sondern das sexuelle Selbst die

Kontrolle seiner Handlungen übernimmt. In der in Trance

imaginierten sexuellen Situation ist er in einem Dilemma.

Einerseits sieht er die Sehnsucht seiner Freundin

nach Sex, andererseits erlebt er, wie er mit seiner dissoziativen

Selbstbeobachtung sein Wohlbefinden und seine Erregung

verliert. Die Erektion schwindet. Er erlebt intensive

Gefühle der Peinlichkeit und spürt die tiefe Enttäuschung

der Freundin.

Im Anschluss an die Exploration wurden dem Patienten

folgende Informationen vermittelt: Sexuelle Reaktionen

sind unwillkürlich, der Versuch sie willkürlich zum

Zweck der Beziehungserhaltung herbeizuführen, blockiert

sie. Der innere Konflikt zwischen sexualfreundlichen

und sexualfeindlichen Persönlichkeitsanteilen

verunmöglicht das entspannte Geniessen sexueller Situationen:

Der Aufmerksamkeitsfokus verschiebt sich weg

von den sexuellen Reizen hin zu einer inneren Spannung

und zu einem Beziehungsstress aufgrund des Weinens

der Freundin. Das Vermeiden zärtlicher und damit potenziell

erregender Situationen wird aus diesen leidvollen

Gefühlen heraus sehr verständlich, verunmöglicht dem

Patienten aber den Aufbau erotischer Momente mit der

Freundin. Letzteres ist jedoch eine absolute Bedingung

für Erregung und Gliedversteifung, zu der Martin M.s

Organismus, wie sich in der Selbstbefriedigung deutlich

zeigt, durchaus fähig ist.

Umfokussierung auf sexuelle Reize

Das Ausbleiben sexueller Reaktionen ist also Folge einer

ungünstigen Aufmerksamkeitsfokussierung, indem sich

Denken und Fühlen statt auf sexuelle Reize auf die sexuelle

Disfunktion richten. Diese handlungsleitenden Kognitionen

führen meist zu einem passiven Verhalten oder

gar zum Abbruch der sexuellen Inszenierung. Ein solches

Muster prägt das Bild der eigenen sexuellen Unfähigkeit

und chronifiziert die Symptomatik.

Mit der Harmonisierung der Persönlichkeitsanteile entwickelt

Martin M. als Nächstes einen sexualfreundlicheren

inneren Dialog und seine «negative Selbsthypnose»

(Araoz 1992) wird gemildert.

Diese Veränderung bildet die therapeutische Plattform

für eine Umfokussierung auf sexuelle Reize: Wie viele

Menschen mit Erregungshemmungen neigt Martin M.

im Sexuellen oft zu einer passiv-rezeptiven Haltung, in

der eine Erregungssteigerung schwierig ist. Passiv wartet

er auf Gefühle der Erotisierung und Signale der körperlichen

Erregung und bleibt damit auf die sexuelle Nicht-

Reaktion fokussiert, ohne seine erotisierenden und erregenden

Handlungsmöglichkeiten wahrzunehmen.

Posthypnotische Suggestion

Während auch in der therapeutischen Trance die Belebung

der visuellen Sinnesmodalität keine Erotisierung befördert,

erlebt Martin M. mit der Stimulierung der taktilen

und gustatorischen Reize eine deutliche Steigerung

der erotisierenden Trance. Die posthypnotische Sugges-


tion, dass nun bei Zärtlichkeiten über den Geruchssinn

und die taktilen Reize jederzeit eine starke sexuelle Erregung

möglich wird, unterstützt den Transfer ins Realleben.

Mentaltraining sexueller Lösungen

Die Technik des Mentaltrainings wird im Sport und

im Theater schon lange zum mentalen Einspielen erfolgreicher

Haltungen und Handlungen angewendet.

In Trance steigert sich das Potenzial dieser Methode.

Dieses Verfahren eignet sich auch in der Sexualtherapie,

sowohl im Einzel- wie auch im Paarsetting. In der

Altersprogression können sexuelle Inszenierungen, die

Lust und Freude bereiten, sinnlich konkret erlebt werden.

In diesen «Lösungsszenen» werden die einzelnen

hilfreichen Entwicklungsschritte vorweggenommen und

identifiziert. Im Mentaltraining wird dann der Umgang

mit den in der Exploration herausgearbeiteten tranceverhindernden

Mustern des Denkens, Fühlens und Handelns

geübt. Dies ermöglicht beispielsweise das imaginative

Training, wie mit der Angst, den Sexualakt nicht

erfolgreich durchführen zu können, umzugehen ist. Das

Ziel ist eine Umfokussierung auf sexuelle Reize zur Reaktivierung

der unwillkürlichen Sexualfunktionen.

Beim Mentaltraining in Trance erlebt Martin M. in der

Imagination einen intensiven Zärtlichkeitsaustausch,

während dem er zu Beginn besonders vom Geruch seiner

Freundin erregt wird. Im Laufe der zunehmenden Erotisierung

geniesst er die taktile Reizung. Im Moment der

deutlichen Erotisierung suggeriert nun der Therapeut das

Aufkommen besorgter Gedanken bezüglich der Erektion

und des Versagens beim Penetrieren. Der Patient erlebt,

wie seine Gedanken und Gefühle von der Angst bestimmt

werden. In der Imagination schwächt sich die Erotisierung

ab, mit entsprechenden Folgen für seine Erektion. In der

Vorstellung übt nun der Patient, wie er trotz der Angst, zu

versagen, wieder Anschluss finden kann an die vorangegangenen

erotischen Reize. So erlebt Martin M., wie eine

erneute Umfokussierung seiner Aufmerksamkeit auf Sinnlichkeit

und Erotik eine erneute erotische Trance bewirkt.

Dies ist therapeutisch wirksamer als das kognitive Besprechen

dieser Lösungsmöglichkeit.

Von der Trance in die Realität

Mit den beschriebenen Fallvignetten habe ich zu zeigen

versucht, wie in der hypnosystemischen Sexualtherapie

die Schwierigkeiten in Trance sinnlich erlebbar und damit

auf einer tieferen Ebene verstehbar werden. Dieser

Ansatz ermöglicht zudem das imaginative Erleben sexueller

Lösungen, die zu den Persönlichkeiten und der

Paarbeziehung passen. – Und nicht zuletzt aktivieren

sich die intensiv erlebten Lösungsbilder unbewusst und

unwillkürlich in den nachfolgend sich ereignenden realen

sexuellen Inszenierungen.


Patrick Wirz

Bibliografie

Apfelbaum, B. (2001). What the sex therapies tell us

about sex. In P. J. Kleinplatz (Ed.), New Directions in

Sex Therapy. Innovations and Alternatives. Philadelphia:

Taylor & Francis.

Araoz, D. L. (1998). The new hypnosis in sex therapy:

cognitive-behavioral methods for clinicians. Northvale:

Aronson.

Bongartz, W. & Bongartz, B. (1998) Hypnosetherapie.

Göttingen, Bern, Toronto, Seattle: Hogrefe.

Wirz, P. (2009) Sexuelle Störungen. In: Revenstorf D.,

Peter B.: Hypnose in der Psychotherapie, Psychosomatik

und Medizin. Manual für die Praxis (2. Ausg.) Heidelberg:

Springer.

Wirz ,P. (2001) Hypno-Sexualtherapie. In: M.E.G. a.

Phon. Nr. 34, S. 24–28.

Der Autor

Lic. phil. Patrick Wirz ist Fachpsychologe FSP für Psychotherapie

sowie für Kinder- und Jugendpsychologie.

Er ist Ausbildner für systemische Psychotherapie

mit den Schwerpunkten Einzel- und Paartherapie sowie

Sexualtherapie. Patrick Wirz ist Präsident des IEF, Institut

für systemische Entwicklung und Fortbildung. Er arbeitet

in freier Praxis für Psychotherapie, Paar- und Sexualtherapie

in Zürich.

Anschrift

Lic. phil. Patrick Wirz, Alderstrasse 21, CH-8008 Zürich.

patrickwirz@bluewin.ch

Résumé

Après des années d’expérience en matière de thérapie

sexuelle classique selon Masters & Johnson, Patrick

Wirz a développé sa propre approche de la thérapie

sexuelle hypnosystémique (HSS).

Dans son article, il décrit le modèle HSS ainsi que quelques

méthodes de conseil et traitement psychothérapeutiques

en cas de difficultés d’appétence sexuelle,

d’excitation ou d’orgasme. Ces méthodes s’intéressent

notamment à la spontanéité des réactions sexuelles et

à l’importance de la focalisation de l’attention dans les

pratiques sexuelles.

11


12

Dossier

Sexualité

DOSSIER: sexualité

PSYCHOSCOPE 11/2010

Thérapies

sexuelles

de couple

Description de la démarche thérapeutique

systémique et des choix

d’approche sexothérapeutique

Pour Ursula Pasini et Laurence Dispaux,

psychothérapeutes FSP et sexologues,

le traitement en thérapie de couple des

symptômes sexuels permet d’améliorer

non seulement sa sexualité mais également

sa vie de couple.

C’est en 1886 déjà que le psychiatre et neurologue

autrichien Richard von Krafft­Ebing a achevé son inventaire

exhaustif des perversions sexuelles, appelé

«Psychopathia sexualis».

Freud parle des pulsions sexuelles et situe le début du

développement psychique de la sexualité dans l’enfance.

Dans les années 30 et 40, des anthropologues et le zoologue

A. Kinsey s’intéressent à la sexualité, lui consacrant

des récits et études renommés.

La «révolution sexuelle» a lieu dans les années 60 et 70,

où l’on voit apparaître une plus grande liberté sexuelle.

Il existe des études et des thérapies relatives aux dysfonctions

sexuelles depuis le gynécologue W. Masters

et la psychologue V. Johnson, suivis par la psychiatre

H. Kaplan, qui commence à traiter le manque de désir

sexuel.

En 1974 et 1975, l’Organisation Mondiale de la Santé

(OMS) formule dans des colloques des recommanda­


Photo: © Alexander Wurditsch - Fotolia. com

13

tions aux gouvernements visant à instituer des centres

d’enseignement, de thérapie et de recherche dans le domaine

de la sexualité.

En 1978 est fondée l’Association Mondiale de Sexologie

(WAS, World Association for Sexology). De multiples associations

nationales et professionnelles sont fondées.

L’association des psychiatres américains ne considère

plus l’homosexualité comme une perversion sexuelle ou

une maladie mentale.

Le Sida fait son apparition, d’où une plus grande importance

donnée à la protection lors des rapports sexuels.

Depuis une trentaine d’années, la médecine élabore des

interventions chirurgicales et médicamenteuses (Viagra

et autres). Les transsexualités (changements de sexe par

intervention médicale) et les intersexualités (organes et

identités sexuels mal définis) sont traitées.

La cybersexualité se répand.

On assiste à la redéfinition progressive d’une morale

sexuelle (masturbation acceptée, plus grande liberté

sexuelle entre adultes, prostitution libre) et à la modification

de ce qui sera considéré comme des délits sexuels

(pédophilie, inceste, viol, prostitution forcée, etc.).

En Suisse, c’est grâce aux trois psychiatres W. Pasini et

G. Abraham, de Genève, et C. Buddeberg, de Zurich,

que la sexologie se fait une place dès le début des années

70.

Thérapie en couple ou en individuel ?

Le setting (l’évaluation et le traitement en couple ou en

individuel des problématiques sexuelles) dépendra aussi

bien de la situation des consultants, en couple ou pas,

et de leur accord, que de la formation du sexologue.

Une thérapie sexologique de couple n’est pas de parler

ensemble de sexualité, mais implique de proposer des

techniques précises prenant en compte les symptômes

sexuels tout comme les autres symptômes du couple.

Pour les thérapies sexuelles, les deux formes de setting,

en individuel ou en couple, sont possibles et efficaces.

Thérapie systémique

La thérapie de couple la plus fréquemment utilisée en

sexologie est la thérapie systémique. Il en existe des formes

nouvelles comme l’EFT (Emotional Focused Couple

Therapy/thérapie de couple centrée sur l’émotion selon

Susan Johnson), prenant en compte particulièrement

les blessures d’attachement vécues dans le couple.

Notons aussi l’existence d’approches systémiques de

couple avec des techniques spécifiquement conçues

pour le traitement de la sexualité (élaborées par l’Américain

D. Schnarch et l’Allemand U. Clement).

Dans un setting de thérapie de couple systémique, la situation

familiale et conjugale est investiguée en premier

pour avoir rapidement une vue d’ensemble.

Ensuite est examinée la sexualité, selon une grille d’investigation

maîtrisée par le sexologue. On peut notamment

s’inspirer de la grille de W. Pasini, psychiatre, psychanalyste

et sexologue. Il propose une évaluation qu’il

schématise de la façon suivante pour obtenir des renseignements

dans 5 domaines:

1. biologique et corporel (malformations, maladies, médicaments,

âge, utilisation maladroite ou insuffisante

du corps, etc.);

2. psychologique individuel (troubles psychiques,

confiance en soi, deuils, abus sexuels, stress, vie professionnelle,

etc.);

3. relationnel et du couple (problème sexuel du partenaire,

conflits, intimité, relations hommes-femmes,

cybersexe, attitudes perverses, etc.);

4. famille d’origine et élargie (attachements excessifs,

deuils, éducation, inceste, relations hommes-femmes,

etc.);

5. social (culture, religions, mœurs sexuelles, immigration,

relations hommes-femmes, etc.).

Le sexologue peut ensuite suivre le procédé d’investigation

de la sexualité en «T» de H. Kaplan, analysant

d’abord la sexualité actuelle du couple avec ses problèmes

(niveau horizontal, partie supérieure du «T») et ensuite

l’évolution sexuelle de chacun des partenaires et

des deux ensemble au long de leur vie (niveau historique

donc vertical, partie inférieure du «T»).

Pendant toutes ces investigations:

• des informations sexuelles sont données,

• des interventions en réseau professionnel peuvent

être demandées: examens ou interventions d’ordre

médical, thérapies des addictions, thérapies de psychotraumatologie

comme l’EMDR (Eye Movement


14

DOSSIER: sexualité

PSYCHOSCOPE 11/2010

Desensitization and Reprocessing), notamment pour

les abus sexuels, rééducation périnéale, prise en charge

psychiatrique et autres, si nécessaires,

• et des procédés selon les techniques sexothérapeutiques

comme l’utilisation de l’hypnose, la Sexoanalyse

selon Crépault, le Sexocorporel selon Desjardins, l’approche

cognitivo-comportementale ou d’autres peuvent

y prendre leur place.

Selon les conceptions systémiques, toutes ces investigations

et clarifications constituent déjà une partie de la

thérapie. Le procédé consiste surtout à poser des questions

en s’aidant des outils systémiques (reformulation,

recadrage positif, paradoxes, métaphores, etc.) de sorte

que les personnes se rendent compte des relations et des

cercles vicieux dans lesquels elles se trouvent et qu’elles

puissent aboutir à d’autres solutions.

Vu la complexité des facteurs possibles en jeu, le travail

en sexologie clinique implique de disposer d’un bon réseau

professionnel interdisciplinaire. Mais le thérapeute

doit aussi maîtriser lui-même plusieurs outils thérapeutiques.

A côté des dysfonctionnements sexuels «classiques» mis

en évidence par Masters et Johnson, comme la difficulté

d’érection, l’éjaculation trop rapide ou trop lente chez

l’homme, les douleurs pendant la pénétration (dyspareunie)

chez la femme, la plus ou moins grande difficulté

lors de la pénétration (vaginisme), et enfin l’anorgasmie

féminine, c’est le manque de désir sexuel qui

compte parmi les plaintes sexuelles les plus fréquentes.

C’est là justement que l’approche en couple est la

plus utile. Les informations sexuelles – surtout celles

concernant les différences sexuelles entre hommes et

femmes, ou la distinction entre désir, excitation et plaisir

– peuvent être très utiles.

Ainsi, dans notre évaluation thérapeutique, nous tentons

de prendre en compte la complexité de la situation.

Nous observons le fonctionnement du couple (les

collusions au sens de J. Willi, psychiatre suisse, le sens

du symptôme, la gestion de celui-ci au quotidien, les

manœuvres inconscientes ou pas, les enjeux, les rôles figés).

Nous questionnons aussi le couple au sujet de ses

codes de séduction, de la communication, de l’érotisme

du couple. Nous évaluons aussi, souvent lors de séances

individuelles, la fonctionnalité érotique de chaque individu.

Il nous importe de cerner les interactions entre

l’imaginaire, les croyances, les émotions et leur reflet

corporel, ainsi que de comprendre comment l’individu

vit et fait croître son excitation dans son corps, etc., en

nous inspirant éventuellement des techniques du Sexocorporel

selon Desjardins, de la Sexoanalyse selon Crépault

ou d’autres.

Pour la personne portant le symptôme, la participation

du conjoint peut être vécue comme un soutien sécurisant,

et un travail d’équipe peut s’installer. Parfois, en

revanche, une importante problématique conjugale peut

devenir évidente. Souvent, c’est dans et par la complémentarité

du couple que se co-crée le symptôme ou qu’il

est entretenu.

Par exemple, une femme se plaint du manque d’initiative

chez son mari; on découvre chez lui que son sentiment de

masculinité a été mis en veilleuse, car il a su dès leur rencontre

qu’elle avait subi des attouchements et craignait de

ne pas s’épanouir sexuellement. Elle souffrait par ailleurs

de dyspareunie (douleur aux rapports) au tout début de

leur relation. Monsieur a mis en place une attitude tellement

respectueuse, tellement peu demandeuse dans le

but de ne pas la brusquer, qu’il a lui-même désinvesti sa

libido, se concentrant énormément sur son travail et sa famille.

Il s’est appuyé sur une image d’homme modèle de

patience, de non-intrusivité, de non-affirmation… Le fait

même de poser un désir sexuel lui est devenu très difficile.

Quant à elle, elle porte l’étiquette d’«épouse frustrée, quémandeuse»,

qui lui rend difficile l’appropriation de son

sentiment de féminité et de désirabilité. Petit à petit, dans

un fonctionnement typiquement circulaire, leur histoire

de couple (un peu comme s’ils avaient dessiné leur destin

dès leur rencontre, ou conclu un pacte de non-sexualité)

a renforcé des fragilités de base, mais aussi créé une dynamique

blessante pour différents éléments de la sexualité

de chacun: sentiment de féminité/masculinité, sentiment

d’être désirable, habileté de séduction, et jusqu’à la capacité

d’assumer son propre désir. Des troubles sexologiques

à proprement parler pourront s’y installer.

Les séances à trois permettent donc de faire le point,

de mettre en mots la circularité de leur fonctionnement

et comment ils peuvent s’aider mutuellement, tout en

aidant le couple à élaborer des solutions adéquates pour

eux – quitte à renoncer à un idéal, le leur ou le nôtre en

tant que thérapeute !

Une autre situation clinique est celle d’un couple qui

vient en consultation pour absence de sexualité. Il y a

quelques années, un médecin généraliste avait prescrit

à Monsieur des pilules proérectiles suite à de fréquentes

pannes sexuelles. Elles n’avaient pas eu d’effet. Les investigations

cardiologiques, urologiques et endocriniennes ne

montrent pas actuellement de particularité.

Le traitement du couple révèle une femme plutôt impulsive,

blessante et exigeante concernant la sexualité.

L’homme plutôt fin et très intellectuel se montre agressif

quand elle devient blessante, ce qui aboutit à des disputes

fortes et répétées.

Concernant la femme, la thérapeute utilisera le recadrage

positif en la valorisant dans ses multiples tâches professionnelles

et domestiques, et son intégration réussie après


une immigration, comme aussi son désir de vouloir maintenir

une sexualité dans le couple. Sur le plan sexuel, sa

sexualité étant limitée au besoin d’une pénétration brève

et vigoureuse, il y aura une amélioration par des exercices

de type sexocorporel selon Desjardins. Après des exercices

de repérage sensoriel vaginal, de rythmes et de mouvements,

elle peut maintenant davantage trouver un plaisir

sensuel lors de la pénétration.

Concernant l’homme, la thérapeute utilisera le recadrage

positif en valorisant sa richesse culturelle et intellectuelle,

finalement reconnue et valorisée par elle, précieuse aussi

pour l’éducation des enfants. Concernant son estime de

soi très faible, liée à une enfance et une adolescence marquées

par de nombreux déménagements et séparations,

des séances individuelles d’EMDR (Eye Movement Desensitization

and Reprocessing – psychotraumatologie)

sont effectuées. Sur le plan sexuel, des exercices sexocorporels

selon Desjardins sont pratiqués pour érotiser davantage

la pénétration et ressentir davantage tout le corps.

Des informations sur les lois de l’érotisme chez l’homme

et chez la femme, explicitées par la sexoanalyse selon Crépault,

sont bien intégrées par eux.

Les questionnements perpétuels selon les techniques systémiques,

les multiples informations données et les exercices

sexocorporels permettaient au couple de mieux se

connaître individuellement et mutuellement dans les

contextes passés et actuels. Et de mieux se connaître comme

homme et femme. Le cercle vicieux (disputes, blessures

affectives, pannes sexuelles et absence de sexualité,

disputes, etc.) a pu se dissoudre.

Le résultat de cette thérapie de couple et sexuelle est une

sexualité pas très fréquente mais bien existante et une entente

nettement meilleure dans le couple.

Pour conclure, le traitement en thérapie de couple des

symptômes sexuels permet souvent d’exploiter les ressources

du système afin que le couple s’approprie des

modifications non seulement dans sa sexualité, mais

également dans la relation de couple – ou même souvent

dans les relations familiales ou la vie sociale.

Pour finir et pour information, c’est en 2009 que des

psychologues de toute la Suisse – la plupart déjà psychologues-psychothérapeutes

FSP – après des formations

de base universitaires en sexologie et des

formations complémentaires en approches sexothérapeutiques,

se sont regroupés pour faire valider et reconnaître

leurs formations. Ils ont fondé l’Association

Suisse des Psychologues Sexologues Cliniciens ASPSC/

SPVKS, Schweizerischer Psychologenverband Klinischer

Sexologen, affiliée à la FSP.

Pour plus de précisions: www.aspsc-spvks.ch.

Ursula Pasini,

Laurence Dispaux

Bibliographie

Une bibliographie plus complète peut être obtenue

auprès des auteures.

Clement, U. (2002). Sex in Long-Term Relationships: A

Systemic Approach to Sexual Desire Problems. Arch.

Sex. Behav., 31, 241-246.

Crépault, C. (2007). Les fantasmes – l’érotisme et la

sexualité. Paris: Odile Jacob.

Desjardins, J.-Y. (1996). Approche intégrative et sexocorporelle.

Sexologies, 5/21: 43-48.

Hertlein, K.M. et al. (2009). Systemic Sex Therapy. New

York/London: Routledge.

Pasini, W. (2003). Les nouveaux comportements sexuels.

Paris: Odile Jacob.

Les auteures

Ursula Pasini est Psychologue-Psychothérapeute FSP

(psychodynamique en individuel). Elle est aussi sexologue

clinicienne ASPSC/SPVKS, ASCliF et AIHUS, thérapeute

du couple ASTHEFIS et AGTF, praticienne EMDR Eye Movement

Desensitization and Reprocessing (psychotraumatologie,

abus sexuels). Elle est encore présidente de

l’ASPSC/SPVKS, ancienne présidente de l’ASCliF et ancienne

coordinatrice du Certificat universitaire de formation

continue en Sexologie clinique à Genève.

Laurence Dispaux est Psychologue- Psychothérapeute

FSP (systémicienne), Conseillère Conjugale FRTSCC et

Sexologue ASPSC/SPVKS, membre du Comité.

Adresses

Ursula Pasini, 62 bis, Av. de la Roseraie, 1205 Genève.

Email: ursulapasini@sunrise.ch

Laurence Dispaux, 30, Résidence de la Côte,

1110 Morges.

Email: ldispaux@hotmail.com

Zusammenfassung

Die Psychotherapeutinnen und Sexologinnen Ursula

Pasini und Laurence Dispaux sind überzeugt, dass die

Paartherapie bei sexuellen Problemen häufig die Möglichkeit

bietet, auch auf systemische Ressourcen zurückzugreifen.

Die Folge ist, dass die Paare nicht nur hinsichtlich ihrer

Sexualität, sondern auch zugunsten der Paarbeziehung

im weiteren Sinn von Verbesserungen profitieren

können – ev. sogar auch hinsichtlich ihrer familiären

Beziehungen oder ihrem gesamten Sozialleben.

In ihrem Beitrag erläutern die Autorinnen das Vorgehen

bei der systemischen Therapie sowie die verschiedenen

sexualtherapeutischen Ansätze und veranschaulichen

dies anhand klinischer Beispiele.

15


16

DOSSIER: sexualité

PSYCHOSCOPE 11/2010

Due orientamenti

sessuologici

Approccio sessocorporeo e approccio sessoanalitico: originalità

Maria Martinez Alonso e Linda Rossi, entrambe

membri del comitato dell’ASPSC,

presentano i loro rispettivi orientamenti

terapeutici. Ritengono basilare presentare

queste scuole che non provengono

dalla psicoterapia ma che sono nate in

un dipartimento universitario di sessuologia.

Nella formazione di futuri psicologi

sessuologi clinici in Svizzera, gli approcci

sessocorporeo e sessoanalitico occupano

una posizione fondamentale.

Non avendo spazio sufficiente per tracciare le diverse

tappe della sessuologia sin dalla sua nascita, ci limitiamo

a menzionare i dati fondamentali che riguardano i

nostri rispettivi approcci sessuologici, sessocorporeo e

sessoanalitico. Questi derivano da un ceppo comune,

poiché i due rispettivi fondatori hanno collaborato inizialmente

nella riflessione (cfr. La complémentarité

érotique, Ottawa, Novacom, 1981) e nella creazione del

Dipartimento di Sessuologia all’Università del Québec

di Montréal (UQAM) nel 1968. Le loro strade si sono

poi divise e nel 1985 il Prof. Jean-Yves Desjardins, in

collaborazione con J.-François de Caroufel inizialmente,

ma anche con Nicole Audette e Claude Roux in seguito,

ha elaborato l’«approccio sessocorporeo» e fondato,

nel 2005, l’Istituto Sessocorporeo Internazionale

(ISI). Dopo aver a lungo lavorato sull’immaginario erotico,

il Prof. Claude Crépault sviluppa la «sessoanalisi»,

un modello teorico e clinico dedicato allo studio della

sessualità e delle sue problematiche. Questa diventa

una disciplina accademica nel Dipartimento di sessuologia

dell’UQAM a partire dal 1984. Nel 1997, Claude

Crépault pubblica alle edizioni Payot «La sexoanalyse»

fondando allo stesso tempo l’Istituto Internazionale di

Sessoanalisi (IIS).

Questi due pionieri della sessuologia, entrambi canadesi,

hanno diffuso il loro pensiero anche in Europa intervenendo

direttamente nelle rispettive formazioni.

Relativamente alla Svizzera, l’Approccio Sessocorporeo

ha iniziato a essere praticato nel 1991 all’Unità di ginecologia

psicosomatica e di sessuologia di Ginevra da

una sessoterapeuta formatasi in Francia. La formazione

vera e propria ha avuto inizio a Ginevra nel 1999, grazie

all’iniziativa e all’entusiasmo del Dr. Dominique Chatton,

psichiatra e sessuologo, e continua tuttora a Ginevra

e a Zurigo. L’approccio sessoanalitico è insegnato in

Svizzera dal 2002. Denise Medico, psicologa svizzera

formatasi in sessuologia in Canada, sviluppa un approccio

originale ispirato agli insegnamenti del Dipartimento

di Sessuologia dell’UQAM e del Prof. Claude

Crépault. La sua pratica e la sua riflessione fanno riferimento

a Crépault, in quanto si basano su un tipo di

terapia integrativa e construzionista. Nel 2008, viene

(è) fondato l’Istituto Svizzero di Sessoanalisi (ISS) che

organizza formazioni a Losanna e a Ginevra.

Basi teoriche

Entrambi gli approcci terapeutici si occupano di problemi

sessuali. La loro comprensione e il trattamento

proposto partono da uno schema di interpretazione

specifico a ogni approccio. La sessoanalisi (SA) propone

una teoria originale dello sviluppo psicosessuale basata

su ricerche empiriche contemporanee in sessuologia.

Crépault si ispira alla psicanalisi, in particolare

ai lavori di Stoller, psicanalista americano. Nella teoria

sessoanalitica, la sessualità è considerata essenzialmente

un costrutto psichico in relazione con gli aspetti affettivi,

identitari e corporei. Il paziente è guidato nella

scoperta delle cause e dei significati delle sue difficoltà

sessuali, e a superare gradualmente le ansie latenti e

quelle indotte dalle situazioni per lui problematiche.

La SA è una terapia della parola e della relazione; attraverso

l’immaginario, il vissuto corporeo e affettivo cerca

di capire e di intervenire terapeuticamente. La questione

centrale della SA può essere riassunta così: «Che

cosa cerca e vive la persona nella sua sessualità e attraverso

i suoi desideri o il suo immaginario erotico?».

L’Approccio Sessocorporeo (SC) comporta una visione

globale e integrativa della sessualità, poiché si basa su

un modello di salute sessuale che si definisce grazie

allo sviluppo, all’integrazione e all’armonizzazione delle

diverse componenti che interagiscono nella sessualità

umana. Il corpo costituisce il ‘luogo’ di questa intera­


Photo: Elena Martinez

zione. Le suddette componenti, definite in modo rigoroso,

comprendono aspetti fisiologici, intrapsichici e

psicodinamici. Questa operazione ha permesso l’elaborazione

di una griglia di valutazione precisa che raggruppa

ciascuna di esse, potendo così proporre un trattamento

sessuologico semplice ed efficace. Si tratta

quindi di un approccio diagnostico e terapeutico dove

il corpo ha una grande importanza, poiché è al tempo

stesso specchio e induttore di modifiche della funzionalità

sessuale. L’approccio si basa infatti sull’unità fondamentale

formata dal corpo e dal cervello, constatazione

riconosciuta già da Wilhelm Reich negli anni

cinquanta. In questo contesto si è tenuto fondamentale

differenziare lo sviluppo sessuale da quello mentale.

17

Problematiche sessuali e motivi di consulto

Nella consultazione sessuologica ci confrontiamo a domande

riguardanti la relazione di coppia o ad aspetti

unicamente personali. Se si presenta la coppia sarà

nostra premura, innanzitutto, individuare a che livello

si situa il problema: a livello della comunicazione, del

sentimento amoroso, della funzionalità sessuale (in

questo caso sarà opportuno individuare se in uno solo o

in entrambi i partner) oppure si tratta di un calo o una

mancanza di desiderio sessuale? A livello generale può

trattarsi di una difficoltà nell’accettare i propri desideri,

il proprio orientamento sessuale o di una distorsione

nel rapporto con la propria identità di genere.

In modo più specifico, per quanto concerne la donna, il

problema più frequente è quello riguardante il desiderio

sessuale, che può essere associato a disparonie (dolori

durante e/o dopo il rapporto sessuale) e/o all’anorgasmia.

Un altro problema femminile è il vaginismo.

Per quanto riguarda gli uomini, le due principali cause

di consultazione sono l’eiaculazione rapida o precoce e

la disfunzione erettile. Anche la dipendenza dalla pornografia

via internet si sta diffondendo sempre di più,

creando scompensi nell’individuo e nella coppia. In misura

meno frequente rispetto alla donna si può riscontrare

un’assenza o un calo del desiderio sessuale. Più

rari sono i casi di difficoltà o impossibilità a eiaculare, i

casi di erotizzazioni atipiche o parafilie (per esempio il

feticismo) e, in aumento, coloro che consultano poiché

non riescono a vivere la sessualità relazionale.

Ruolo del terapeuta e valutazione

Questa fase permetterà di individuare strategie terapeutiche

adeguate ed efficaci. Per l’Approccio SC è un

punto chiave della consultazione sessuologica ed è a

partire da un modello di salute sessuale che sarà possibile

elaborare un preciso apprezzamento della dimensione

sessuale di chi si rivolge al sessuologo. Sono valutate

le seguenti componenti:

• Fisiologiche: capacità di eccitazione – incluse le fonti


18

DOSSIER: sexualité

PSYCHOSCOPE 11/2010

eccitatorie che consistono negli stimoli sensoriali e

legati all’immaginario erotico, capacità di mantenere

l’eccitazione e di raggiungere l’orgasto – così definito

poiché si situa solo a livello fisiologico e il modo di

arrivarci.

• Sessodinamiche: sentimento di appartenenza al proprio

sesso biologico, piacere sessuale – capacità di

sensualità erotica di abbandono e di scarica emozionale,

immaginario sessuale – quello che una persona

sa sognare o tradurre in uno scenario capace di

scatenare l’eccitazione sessuale, desiderio sessuale –

anticipazione mentale positiva suscettibile di risvegliare

l’eccitazione, codici d’attrazione sessuale – le

caratteristiche che l’altro deve possedere per attirarci,

aggressività sessuale – intensità emozionale nell’espressione

dei sogni sessuali e dell’agire erotico in

relazione ai propri bisogni sessuali, assertività sessuale

– capacità di affermarsi con fierezza in quanto donna

rispettivamente uomo quale individuo appartenente

al proprio sesso di genere.

• Cognitive: immaginario erotico, conoscenze di base

sulla vita sessuale, ideologie, sistema di pensiero e di

valori riguardo al sesso, idealizzazioni.

• Relazionali: comunicazione erotica e amorosa, la

seduzione e le competenze erotiche nell’ambito della

coppia.

Una valutazione approfondita è obbligatoria per stabilire

se la cura sessoanalitica è indicata. Si deve valutare

la natura e la severità del disordine sessuale, l’attitudine

all’introspezione e agli «insight affettivi», la capacità

fantasmatica (una parte importante del trattamento

è consacrata alle elaborazioni fantasmatiche e ai contenuti

onirici sessuali), la forza dell’«io» e la motivazione

al cambiamento. Il ruolo del terapeuta è di creare una

buona alleanza di lavoro: uno spazio di fiducia adatto

a svelare l’intimità affettiva e sessuale attraverso un

ascolto attento, l’empatia, il rispetto delle resistenze e

l’entusiasmo. Il sessoanalista favorisce il dialogo

terapeutico e concentra il suo interesse sulla SFERA

SESSUALE. Non deve rinchiudersi all’interno di un

modello teorico troppo rigido, ma deve essere sufficientemente

creativo per captare le idiosincrasie.

Trattamento

Nell’ambito dell’Approccio SC, stabilito l’/gli obiettivi

terapeutici, a partire dalla richiesta del consultante e

dall’esito della valutazione, si mettono in atto i mezzi

idonei a raggiungerli. Questi richiedono generalmente

un’attività cognitiva preliminare, ad esempio nel caso di

una visione negativa del sesso, con evidente impatto nefasto

sul vissuto reale della sessualità. Anche se si tratta

di intervenire sulla modalità eccitatoria, alfine di modificare

un’inadeguata funzionalità sessuale, lo specialista

dovrà dare le necessarie informazioni su quest’ultima

prima di passare agli apprendimenti delle abilità

sessocorporee essenziali a tale modifica. Così facendo

dà un senso alle suddette abilità che il paziente dovrà

imparare e rendere automatiche per riuscire a integrarle

nel vissuto corporeo della sua sessualità. Questo lavoro

terapeutico porterà all’auspicato cambiamento che

si ripercuoterà positivamente sulla funzione del piacere,

della capacità orgasmica e quindi anche sulla qualità

della vita sessuale del/della/dei paziente/i.

Il trattamento sessoanalitico può essere suddiviso in tre

fasi, che in pratica si intersecano:

1. LA VALUAZIONE sessuologica integrativa: il problema

delle persone, il loro modo particolare di vivere

la sessualità, viene esplorato nell’ambito dei diversi

aspetti della sessualità (vissuto ed esperienze, identità

di genere, rapporto con il proprio corpo, rapporto

con l’intimità, relazione di coppia e immaginario sessuale,

insomma le componenti centrali dell’erotismo

intrinseco alla persona).

2. L’ANALISI del significato delle difficoltà sessuali: si

effettua un’analisi delle ansie (sessuali e non sessuali)

latenti. Queste ansie sono interpretate in gran parte

attraverso l’analisi delle fantasie erotiche e del vissuto

psicocorporeo; vengono ricollocate nella storia

personale e nei modi abituali della persona in rapporto

a se stessa, con il suo corpo e con gli altri per poterne

capire le origini e il funzionamento.

3. L’ESPERIENZA adattativa nell’immaginario e nella

realtà: la presa di conscienza dell’insight che riguarda

i significati attuali di un disturbo sessuale e i fattori

storici che hanno contribuito alla sua formazione

è raramente sufficiente per determinare un cambiamento

significativo e per eliminare il disordine sessuale

in modo durevole. Il terapeuta deve aiutare il

suo paziente a creare delle aperture attraverso un lavoro

sistematico sull’immaginario e sulla realtà, superando

le ansie inerenti al disordine sessuale. Si

tratta d’un lavoro di trasformazione del modo di erotizzazione

intrapsichica. Si favorisce un maggior benessere

sessuale: il raggiungimento di una integrazione

più fluida delle componenti maschili e femminili,

del rapporto all’intimità affettiva e corporea, dei bisogni

e desideri d’amore, di affetto e aggressività.

Conclusione

Oggi, la Sessoanalisi e il Sessocorporeo sono insegnati

in vari paesi europei, tra cui Francia, Belgio, Svizzera,

Italia, Austria, Germania e Spagna.

Attualmente l’Institut Suisse de Sexoanalyse (ISS) e

l’Ins titut International de Sexocorporel (ISI) sono i due

principali istituti privati che in Svizzera insegnano una

pratica specifica di sessoterapia. Garantiscono una for­


mazione seria e approfondita e rilasciano certificati

e diplomi. I due tipi di approccio hanno in comune il

fatto che si riferiscono alla sessualità partendo da un

modello sessuologico specifico. Per alcuni aspetti si

distinguono e per queste loro diversità potrebbero considerarsi

complementari favorendo uno scambio e una

maggiore collaborazione.

Maria Martinez Alonso

Linda Rossi

Bibliografia

Una bibliografia più completa può essere ottenuta dalle autrici

su richiesta.

Audette, N. (2005). Atteindre l’extase. Québec: Les Editions

Logiques.

Crépault, C. (1997). La Sexoanalyse. Paris: Payot. (Ed. italiana:

La sessoanalisi: alla ricerca dell’inconscio sessuale

(2008), Milano: Franco Angeli).

Crépault, C. (2003). La sexoanalyse. Revue Médicale Suisse,

571.

19

Medico, D. (2007). Réflexions sur la sexoanalyse, quelle

épistémologie pour notre pratique ? Revue Internationale

de Sexoanalyse, 1.

www.sexoanalyse.com>N° Précédent>Articles.

Chatton, D., Desjardins, J.-Y., Desjardins, L., & Tremblay, M.

(2005). La sexologie clinique basée sur un modèle de santé

sexuelle. Psychothérapies, 25, 1.

Le autrici

Maria Martinez Alonso è Psicologa Psicoterapeuta FSP/pca,

Terapeuta EMDR e Sessuologa clinica ASPSC. Membro comitato

ASPSC/SPVKS, presidente ISS. Lavora a Losanna nel

suo studio privato.

Linda Rossi è Psicologa Psicoterapeuta FSP. Specializzata

in sessuologia clinica nell’Approccio SC dal 1991. Membro

comitato ASPSC/SPVKS. Lavora a Lugano nel suo studio privato.

Indirizzi

Maria Martinez Alonso, Rue Petit-Chêne 22, 1003 Lausanne.

Email: maria.martinezalonso@psychologie.ch

Linda Rossi, Via Cantonale 11, 6900 Lugano.

Email: linda.rossi@bluewin.ch

Résumé

Depuis une dizaine d’années, deux approches spécifiquement

sexothérapeutiques, la «Sexoanalyse» et l’«Approche

Sexocorporelle», sont enseignées et pratiquées en Suisse

dans le domaine de la sexologie clinique. La Sexoanalyse,

méthode d’orientation psychodynamique, s’intéresse principalement

à l’étude de l’inconscient sexuel à travers l’imaginaire

érotique. L’Approche Sexocorporelle se définit par

l’intégration des différentes composantes qui interviennent

dans la sexualité, le corps ayant une place importante.

Zusammenfassung

Seit rund zehn Jahren werden in der Schweiz auf dem Gebiet

der klinischen Sexologie gemäss den beiden Psychotherapeutinnen

Maria Martinez Alonso und Linda Rossi

zwei explizit sexualtherapeutische Ansätze gelehrt und

praktiziert: die «Sexoanalyse» und die «Sexokorporelle

Therapie». Die Sexoanalyse ist eine psychodynamische

Methode, die sich aufgrund erotischer Fantasien mit der

Erforschung des sexuell Unbewussten befasst. Beim sexokorporellen

Ansatz geht es um die Einbindung der verschiedenen

Komponenten, die in der Sexualität zum Tragen

kommen, wobei der Körper einen wichtigen Stellenwert

einnimmt.


20

actu - FSP - aktuell

psychoscope 11/2010

Aus dem Vorstand

Du Comité

Dal Comitato

ACTU FSP AKTUELL

PSYCHOSCOPE 11/2010

Ethik für Qualität

Wie lange lebt ein Berufsverband? hiess

es unlängst auf den Plakatwänden

der Stadt Bern. Bis der Beruf ausstirbt?

Solange er Mitglieder hat?

Solange er erfolgreich die Interessen

der Mitglieder vertritt?

Auch wir haben uns die Frage gestellt.

Nicht umsonst haben wir vor

4 Jahren sorgfältig Risiken analysiert

und Chancen abgewogen. Unsere

Überlegungen flossen in die strategische

Planung ein: das erste Legislaturprogramm

der FSP 2009–2013.

Aneinandergereiht, werden dieses

und die kommenden Vierjahresprogramme

vor allem eines bilden: eine

langfristige Entwicklungsstrategie,

die die FSP stark halten und unsere

Profession stärken soll.

Wir sind überzeugt, dass Qualitätsdenken

zu den primären Erfolgsfaktoren

eines Berufsstands gehört: Was

gestern noch höchste Qualität war,

ist heute Standard und morgen Mindestanforderung.

Was aber prägt das Qualitätsdenken

und -verhalten unserer Mitglieder?

Ethik. Qualität auch und gerade

in der Psychologie ist klar mit

ethischem Gedankengut und Handeln

verbunden.

FSP-Mitglieder sind an ethisches

Handeln, an die Berufsordnung, gebunden.

Damit stehen wir als Berufsstand

nicht alleine da. Im Gesundheitsbereich

sind berufsethische

Grundsätze unumgänglicher Standard.

Und so wie sich Interpretation

und Praxis des hippokratischen Eides

seit rund 2400 Jahren gewandelt und

angepasst haben, so muss auch die

Berufsordnung der FSP nach 20 Jahren

unter die Lupe genommen und

heutigen Anforderungen angepasst

werden.

Plangemäss haben wir mit der Berufsethikkommission

(vormals Berufsordnungskommission)

und einem

Rechtsbeistand die neue Berufsordnung

der FSP an die Hand genommen.

Die berufsethischen Leitsätze

sollen unseren Mitgliedern eine sichere

Handlungsgrundlage bieten.

Gleichzeitig sollen sie unseren Kunden

und Klienten sowie dem allgemeinen

Publikum eine hohe Qualität

psychologischer Tätigkeiten garantieren.

Das Projekt kommt gut voran. Uns

ist daran gelegen, dass die neuen, berufsethischen

Grundsätze bei den

FSP-Mitgliedern breit abgestützt

sind. Wir werden sie deshalb einer

ausführlichen Vernehmlassung unterziehen.

In der ersten Ausgabe 2011 des Psychoscope

werden wir den Entwurf

der neuen Berufsordnung publizieren

und Ihnen die Möglichkeit geben,

Stellung zu nehmen. Die Vernehmlassung

ist eine Gelegenheit,

sich als Mitglied der FSP direkt einzubringen.

Nehmen Sie sie wahr. Wir freuen

uns auf jede Rückmeldung, ob Kritik,

Kommentar oder Anregung.

Ethique et qualité

Quelle est la durée de vie d’une association

professionnelle ? pouvait-on lire récemment

sur les affiches placardées en

ville de Berne. Jusqu’à ce que la profession

disparaisse ? Tant qu’elle aura

des membres ? Aussi longtemps qu’elle

défendra avec succès les intérêts de

ses membres ?

Nous aussi, nous nous sommes posé

la question. Ce n’est pas pour rien

qu’il y a 4 ans, nous avons soigneusement

analysé les risques et soupesé

les chances. Nos réflexions ont abouti

à une planification stratégique, le

premier programme de législature

2009-2013. Ensemble, ce plan et les

programmes des 4 prochaines années

forment un tout: une stratégie

de développement à long terme, qui

doit assurer la solidité de la FSP et de

notre profession.

Nous sommes persuadés que, pour

une profession, l’exigence de qualité

est l’un des facteurs clés du succès:

ce qui était hier encore le summum

de qualité est aujourd’hui la norme et

sera demain le minimum requis.

Mais qu’est-ce qui concrétise chez

nos membres le souci et l’exigence de

qualité ?

L’éthique. En psychologie aussi, la

qualité dépend clairement d’une manière

de voir et d’agir éthique.

Les membres de la FSP sont tenus

à une éthique, à un code déontologique.

Notre métier n’est pas le seul

dans ce cas. Dans le domaine de la


21

santé, les principes éthiques sont une

règle incontournable. Et si l’interprétation

et l’application du Serment

d’Hippocrate se sont développées et

adaptées depuis quelque 2400 ans,

le code déontologique de la FSP doit

aussi, après 20 ans, être examiné à

la loupe et adapté aux exigences actuelles.

Conformément à nos plans, nous

avons entrepris une refonte du code

professionnel de la FSP avec l’aide de

la Commission de déontologie (autrefois

Commission de l’ordre professionnel)

et d’un conseil juridique. Les

règles déontologiques devront offrir à

nos membres une base d’action solide.

En même temps elles garantiront

à nos client(e)s ainsi qu’au public en

général des prestations psychologiques

de haute qualité.

Le projet avance bien. Et nous espérons

que les principes retenus trouveront

un large appui auprès des membres

de la FSP, qui pourront exprimer

leur avis lors d’une consultation détaillée.

Le premier numéro 2011 de Psychoscope

présentera le projet du nouveau

code éthique en vous donnant

la possibilité de prendre position.

La consultation permettra à chaque

membre de la FSP de s’impliquer directement.

Etica e qualità

Quanto può vivere un’associazione di categoria?

Una domanda apparsa di recente

sui tabelloni pubblicitari della

città di Berna. Fintanto che esiste la

categoria professionale o fintanto che

vi sono soci iscritti? O ancora fintanto

che l’associazione difende gli interessi

dei soci?

Anche noi ci siamo posti la domanda.

Non per nulla quattro anni fa abbiamo

analizzato accuratamente i rischi

e soppesato le opportunità. Le

nostre riflessioni sono confluite nella

pianificazione strategica, ossia il primo

piano programmatico della FSP

per il quadriennio 2009-2013. Questo

piano e quelli successivi porteranno

a una strategia di sviluppo a lungo

termine volta a consolidare la FSP e a

rafforzare la nostra categoria.

Siamo convinti che la qualità faccia

parte dei principali fattori di successo

di una categoria professionale. Quello

che ieri era considerato eccellenza,

oggi è standard di riferimento e domani

sarà requisito minimo.

Cosa caratterizza l’attenzione alla

qualità e la condotta dei nostri soci?

L’etica. La qualità – anche e soprattutto

nella psicologia – è chiaramente

legata al pensiero e all’agire improntati

a principi etici.

sanità i principi deontologici sono indispensabili.

Così come l’interpretazione

e l’applicazione del giuramento

di Ippocrate – vecchio di 2400 anni

– si sono evolute nel tempo, anche il

codice deontologico della FSP va riesaminato

a distanza di vent’anni e

adeguato alle moderne esigenze.

Abbiamo quindi iniziato i lavori di

elaborazione del nuovo codice in collaborazione

con la Commissione

deontologica (prima Commissione

dell’ordine professionale) e con un

consulente legale. I principi del codice

devono fornire ai nostri soci una

solida base di condotta e al contempo

garantire ai pazienti e al pubblico un

alto livello qualitativo.

Il progetto, intanto, avanza. Quello

che ci preme particolarmente è che i

nuovi principi deontologici vengano

sostenuti dai soci FSP. A tal fine avvieremo

un’ampia consultazione.

Nel primo numero del 2011 di Psychoscope

pubblicheremo la bozza del nuovo

codice deontologico e daremo ai

soci la possibilità di esprimersi in merito.

La consultazione è un’occasione

per far sentire la propria voce.

Ci auguriamo che saprete cogliere

quest’occasione e vi ringraziamo sin

d’ora dei commenti, critiche o suggerimenti

che ci farete pervenire.

ACTU FSP AKTUELL

PSYCHOSCOPE 11/2010

Une occasion à saisir ! Nous nous réjouissons

d’ores et déjà de recevoir

vos commentaires, critiques ou suggestions.

Dal canto loro, i soci della FSP si impegnano

ad agire secondo le regole

del codice deontologico. Non siamo

certo l’unica categoria ad avere un codice

di questo tipo. Nel settore della


Psychologietitel ohne Psychologiestudium?

22

FSP AKTUELL

PSYCHOSCOPE 11/2010

Interessengruppen ohne akademische Psychologieausbildung

haben beim BBT einen eidgenössisch geschützten

Titel mit psychologischer Terminologie beantragt.

FSP und SBAP wehren sich kategorisch dagegen.

Psychologie ist eine Wissenschaft.

Die Tätigkeit als Psychologin oder

Psychologe ist ein wissenschaftlicher

Beruf, der eine entsprechende

akademische Grundausbildung voraussetzt.

So sah es in der Vernehmlassung

von 2005 zum Psychologieberufegesetz

(PsyG) auch die grosse

Mehrheit der Kantone, der politischen

Parteien und der namhaften

unter den interessierten Organisationen.

Eine andere Meinung äusserten

schon damals eine Handvoll

kleiner Ausbildungsorganisationen,

die bis heute «psychologische Berater»

ohne Hochschulstudium in Psychologie

ausbilden.

Front der potenziellen Verlierer?

Ein Teil dieser Ausbildungsorganisationen

hat sich in der 2006 neu gegründeten

Schweizerische Gesellschaft

für Beratung (SGfB) organisiert, darunter

das Zentrum für Psychosynthese

aeon, die Schweizerische Gesellschaft

für Individualpsychologie nach

Alfred Adler (SGIPA) und das Erich

Berne Institute Zürich. Die SGfB

hat vor rund zwei Jahren beim Bundesamt

für Berufsbildung und Technologie

(BBT) beantragt, einen Titel

für «eidgenössisch diplomierte Prozessberater»

mit der Spezialisierung

«psychologische, persönlichkeitsorientierte

Beratung» zu schaffen. Als

juristische Grundlage soll die Berufsbildungsverordnung

(BBV) dienen,

die es grundsätzlich ermöglicht, eidgenössisch

geschützte Titel auf Ebene

der beruflichen, nichtakademischen

Ausbildung zu beantragen. Gemäss

dieser Verordnung kann das BBT

im Rahmen der höheren Berufsbildung

innerhalb einer Branche für

eine spezielle Ausrichtung grundsätzlich

je eine eidgenössische Berufsprüfung

und eine eidgenössische

höhere Fachprüfung zulassen. Die

Voraussetzungen dazu sind unter anderem,

dass ein öffentliches Inte resse

besteht, kein Konflikt mit der Bildungspolitik

oder einem anderen öffentlichen

Interesse entsteht, sich der

Inhalt der Prüfung an den für diese

Berufstätigkeiten erforderlichen

Qualifikationen orientiert sowie der

vorgesehene Titel klar, nicht irreführend

und von anderen Titeln unterscheidbar

ist.

FSP und SBAP strikt dagegen

Genau diese Punkte sind aus Sicht

der FSP aber nicht erfüllt. Gerade

vor dem Hintergrund des PsyG, das

endlich für Transparenz und Qualität

auf dem «Psychomarkt» sorgen

und die Psychologieberufe auf

Grundlage einer anerkannten Hochschulausbildung

in Psychologie regeln

soll, irritiert die BBT-Angelegenheit.

Würde ausserhalb des PsyG

über die Berufsbildungssystematik

ein ebenfalls eidgenössisch geschützter

Titel mit psychologischer

Terminologie geschaffen, wäre die

Verwechslungsgefahr mit den geplanten

PsyG-Titeln beim Publikum

vorprogrammiert. Immerhin hat das

BBT dem Motionär für das PsyG,

dem Berner Nationalrat Pierre Triponez,

bereits im Mai 2009 zugesichert,

dass bei der Prüfung eines allfälligen

Gesuchs auch für die nötige

Abstimmung mit den laufenden Arbeiten

zum PsyG gesorgt würde. Seit

dem Bekanntwerden des Antrags vor

rund zwei Jahren haben die FSP und

der SBAP mehrmals gegen das Vorhaben

interveniert: Soweit psychologische

Terminologien verwendet werden,

sind beide Verbände strikt gegen

jegliche Titel bzw. Berufsbezeichnungen,

welche nicht auf einer anerkannten

Hochschulausbildung in

Psychologie basieren. Damit würde

dem Publikum ausgewiesenes psychologisches

Wissen suggeriert, das

schlicht nicht vorhanden ist. Nach

diesen Interventionen hat die Projektleitung

für die BBT-Beratungstitel

der FSP versichert, dass auf die

Bezeichnung «psychologische, persönlichkeitsorientierte

Beratung»

verzichtet werden soll.

Unbefriedigende Alternative

Allerdings steht jetzt der Begriff «psychosoziale

Beratung» für die Spezialisierung

im Raum, was fachlich und

sachlich auch nicht befriedigt. Die

psychosoziale Beratung ist eine Kernkompetenz

unter anderem vieler Psychologinnen

und Psychologen sowie

wissenschaftlich ausgebildeter Sozialarbeitenden.

Beide Gruppen dürften

über die aktuellen Vorschläge

nicht erbaut sein.

Aus Sicht der FSP ist die geltende

Anforderung, dass die BBT-Titel klar,

nicht irreführend und von anderen

Titeln unterscheidbar sein müssen,

für die Praxis nicht erfüllt. Auch das

öffentliche Interesse eines solchen

Titels ist nicht gegeben: Der grosse

Teil des Publikums vertraut bei

«psychosozialer Beratung» auf ein

punkto Breite und Tiefe deutlich

anspruchsvolleres Profil, als es die

BBT-zertifizierten Fortbildungen der

initi ierenden Gruppen zu erfüllen

vermöchten.

Daniel Habegger


Das Verfahren vor der Rekurskommission

In einer dreiteiligen Artikelserie erläutert Rechtsanwalt

Michael Vonmoos die aktuelle Reform der FSP-Verbandsgerichtsbarkeit

anhand von Fallbeispielen: Im

zweiten Teil wird der Ablauf des Verfahrens vor der Rekurskommission

beleuchtet.

Die FSP verfügt mit der Rekurskommission

über eine Rechtsmittelinstanz,

die befugt ist, über das Rechtsmittel

des Rekurses sämtliche Entscheide

des Vorstands und aller

Kommissionen zu überprüfen und in

einem formellen Verfahren auf der

Grundlage einer Verfahrensordnung

(Reglement zur Behandlung von Rekursen)

zu entscheiden. Ziel ist es,

Rechtsstreitigkeiten verbandsintern

und zur Zufriedenheit der Beteiligten

endgültig zu regeln.

Fortsetzung Fallbeispiel

In unserem fiktiven Fall geht es um Psychotherapeut

Y, der über zehn Monate

hinweg ohne das Wissen seiner Patientin

ein Verhältnis mit deren Tochter geführt

hatte. Im Rahmen des BEK-Verfahrens

(vgl. PSC 8–9/2010, S. 27) stimmt

Y einem Vergleich zu, wonach er die Therapiekosten

der vergangenen zehn Monate

an die Patientin zurückzahlt sowie in Zukunft

jeglichen Kontakt zu deren Tochter

unterlässt. Zudem spricht die Berufsethikkomission

in ihrem Urteil einen Verweis

aus und auferlegt Y den Besuch von 10

Supervisionsstunden und die Bezahlung

von CHF 2000 Busse sowie der Verfahrenskosten

von CHF 1000. Nachdem der

Betroffene weder inhaltlich noch – insbesondere

aufgrund des Vergleichs – betreffend

Strafmass mit dem Urteil einverstanden

ist, beschliesst er nach Rücksprache

mit seinem Rechtsvertreter, dieses bei der

Rekurskommission (RK) anzufechten.

Die Rekursschrift zuhanden des RK-Präsidenten

trifft fristgerecht 30 Tage nach

Zustellung des BEK-Entscheides bei der

FSP-Geschäftsstelle ein. Darin wird –

mangels Vorliegens eines standeswidrigen

Verhaltens – die Aufhebung des Entscheides

beantragt. Subsidiär dazu, also im

Fall, dass die Kommission trotzdem auf

das Vorliegen einer Berufsordnungsverletzung

erkennen sollte, wird aufgrund der

Harmlosigkeit der Übertretung die Herabsetzung

des Strafmasses verlangt.

Verfahrenseinleitung

In einem ersten Schritt prüft das

RK-Sekretariat, ob die Rekursschrift

die formellen Voraussetzungen erfüllt,

und verlangt von der rekurrierenden

Partei die Bezahlung eines

Kostenvorschusses auf der Grundlage

des vermuteten Verfahrensaufwandes.

Bei Belangen, die nicht die

Berufsordnung betreffen, würde

den Parteien die Möglichkeit einer

kostengünstigeren und einfacheren

Schlichtung angeboten. Nach Bezahlung

des Vorschusses weist der

RK-Präsident den Fall einem Entscheidgremium

aus drei Kommissionsmitgliedern

zu. Diese prüfen, ob

die materiellen Eintretensvoraussetzungen

gegeben sind, eröffnen im

positiven Fall das Rekursverfahren

und holen bei der Vorinstanz (in casu

die BEK) eine Stellungnahme zur

Rekursschrift ein.

Hauptverfahren

Das Entscheidgremium könnte bei

Bedarf und soweit sinnvoll zudem

weitere Beweise erheben. Da im vorliegenden

Fall das Verhältnis und die

Beweislage nicht bestritten sind, besteht

dazu kein Anlass. Antragsgemäss

beschränkt sich die Rekurskommission

deshalb auf die Frage,

ob eine Mehrfachbeziehung nach

den geltenden Regeln die Berufsordnung

verletzt und damit standeswidrig

ist. Bejaht sie dies, so schützt sie

den Entscheid der BEK und prüft anschliessend

noch, ob das Strafmass

angemessen festgesetzt wurde.

Im Rahmen der rechtlichen Würdigung

berücksichtigt das Entscheidgremium

der RK zudem die Stellungnahme

der Vorinstanz: Diese betont

noch einmal, dass die Berufsordnung

«Mehrfachbeziehungen» zwar

nicht ausdrücklich erwähnt, indes

damit Art. 4 der Berufsordnung verletzt

wurde, nämlich die Pflicht zur

respektvollen und benachteiligungslosen

Gestaltung der beruflichen Beziehungen

– im vorliegenden Fall zur

Patientin. Ferner sei das Strafmass

gerechtfertigt, da der Rekurrent die

Mehrfachbeziehung über längere

Zeit aufrechterhalten hat und keine

Anstalten unternahm, daran etwas

zu ändern oder seine Patientin darüber

zu informieren. Der Vergleich sei

bei der Festlegung des Strafmasses

insofern berücksichtigt worden, als

die Busse gemäss bewährter Praxis

ohne die Rückzahlung der Therapiehonorare

höher ausgefallen wäre.

Zudem bezwecke der Vergleich die

Wiedergutmachung und gebe keinen

Anspruch auf mathematisch präzise

Berücksichtigung im Rahmen der

Disziplinarstrafe.

Urteilsfindung

In seinem Urteilsentwurf bestätigt

der Referent der RK die Verletzung

der Berufsordnung im Wesentlichen

aus den gleichen Gründen wie die

BEK und bestätigt nach Überprüfung

der Strafpraxis anhand analoger

Fälle auch das Strafmass. Zudem

werden die Verfahrenskosten dem

Rekurrenten nach Massgabe seines

Unterliegens (in casu vollständig)

überwälzt.

Anschliessend übermittelt der Referent

– notfalls noch nach Konsultation

des Verbandsjuristen – den

Entwurf den beiden Mitgliedern des

Gremiums. Diese bestätigen das

Urteil oder verlangen Änderungen,

welche entweder vom Referenten direkt

oder in einer Sitzung bereinigt

werden.

Michael Vonmoos

23

FSP AKTUELL

PSYCHOSCOPE 11/2010


Neuer Gliedverband für Psychoonkologie

24

FSP AKTUELL

PSYCHOSCOPE 11/2010

Seit der DV im Juni sind die FSP-PsychologInnen der

Schweizerischen Gesellschaft für Psychoonkologie als

Gliedverband der FSP aufgenommen.

Die Psychoonkologie ist als interdisziplinärer

Ansatz zur Erforschung

psychosozialer Aspekte bei Krebskrankheiten

und zur Betreuung von

Betroffenen und Angehörigen entwickelt

worden. Die stetig wachsende

Schweizerische Gesellschaft für Psychoonkologie

(SGPO) wurde im Jahr

2003 gegründet und besteht heute

aus ca. 140 Mitgliedern verschiedenster

Disziplinen (u.a. Psychologie,

Medizin, Pflege). Die neue Sektion

der FSP-PsychologInnen wurde

2010 als Gliedverband der FSP aufgenommen.

Tätigkeitsfelder

Die SGPO engagiert sich in folgenden

Tätigkeitsfeldern:

• Betreuung – damit Betroffene

und Angehörige Zugang zu qualifizier-ter

psychoonkologischer Unterstützung

haben.

• Weiter- und Fortbildung/Fachtitel-Vergabe

und Qualitätssicherung

– damit psychoonkologisch

tätige Fachpersonen Fort- und Weiterbildungen

absolvieren können,

insbesondere eine zweijährige Weiterbildung

der SGPO für psychoonkologische

Beratung oder psychoonkologische

Psychotherapie.

Zur Qualitätssicherung vergibt die

SGPO zudem einen geschützten

Fachtitel «Psychoonkologische Beratung

SGPO» bzw. «Psychoonkologische

Psychotherapie SGPO».

• Sensibilisierung – damit sich die

in der onkologischen Basisversorgung

tätigen Berufsgruppen bezüglich

psychoonkologischer Aspekte

informieren und weiterbilden

können.

• Gesundheitspolitische Verankerung

– damit psychoonkologische

Dienstleistungen von Kostenträgern

anerkannt werden.

Aktuelle Strategie

Im letzten Jahr hat sich der aus neun

Personen zusammengesetzte SGPO-

Vorstand verstärkt auf Öffentlichkeitsarbeit,

Gesundheitspolitik sowie

die Vernetzung mit anderen Organisationen

im Gesundheitswesen konzentriert.

Diana Zwahlen

Präsidentin PsychologInnensektion SGPO

Informationen: www.psycho-onkologie.ch

Neuer Fachtitel Coaching Psychology

An der letzten FSP-Delegiertenversammlung wurden

das Curriculum und der Fachtitel der Swiss Society for

Coaching Psychology (SSCP) anerkannt.

Mit der Anerkennung des Fachtitels

in Coaching Psychology wurde nach

vierjährigen Vorarbeiten ein wichtiger

Meilenstein in der Professionalisierung

des Coachings als psychologischer Beratungsform

erreicht. Die Integration

des Coachings in Fachgremien und

Dachverbände der Psychologie gehört

derzeit in vielen Ländern in Europa

und ausserhalb zu den Top-Prioritäten

der Berufsverbände, die Coaching

als psychologische Beratungsdienstleistung

verstehen. Die Mitglieder der

SSCP sind Teil eines nationalen und

internationalen Netzwerks zur Förderung

der Coaching Psychology.

Das Curriculum bezieht sich auf die

Anwendungsfelder Business/Executive-Coaching,

Workplace/Career Coaching

sowie Life/Personal Coaching.

Die Weiterbildung ist generalistisch

konzipiert, da in der Coaching-Praxis

häufig vielschichtige Anliegen

aus mehreren Themenbereichen

zur Sprache kommen.

Schwerpunkte des Curriculums

Coaching verlangt nebst beraterischer

Fachkompetenz auch eine fundierte

Feldkompetenz, die Fachwissen und

Erfahrung im gesamten Bereich

der Beratungsanliegen voraussetzt.

Das Curriculum umfasst Wissen

und Können in den erwähnten Anwendungsfeldern

sowie Grundlagenwissen,

Praxiserfahrung, Supervision

und Selbsterfahrung als Coach.

Die abgeschlossene Weiterbildung

qualifiziert zur eigenverantwortlichen

Praxis im Fachgebiet Coaching.

Internationale Qualitätsförderung

Die SSCP ist bestrebt, den internationalen

Entwicklungen zur Professionalisierung

Rechnung zu tragen

und orientiert sich dazu insbesondere

an den Standards der 2008 in London

gegründeten Society for Coaching

Psychology (SCP). Die SSCP

beteiligt sich zudem an den jährlichen

Kongressen der Special Group

in Coaching Psychology der British

Psychological Society (SGCP).

Lisbeth Hurni,

Gründungspräsidentin SSCP

www.psychologie.ch>curricula

www.coaching-psychologie.ch

www.societyforcoachingpsychology.net

www.sgcp.org.uk


Politik

Vernehmlassung

Sterbebegleitung

Die Vernehmlassung zur Sterbebegleitung

ist abgeschlossen. Die FSP

begrüsst den Entscheid des Bundesrates,

dass die organisierte Suizidhilfe

im Strafrecht ausdrücklich geregelt

werden muss. Ausserdem sollen

Suizidprävention und Palliativmedizin

verstärkt gefördert werden. Auch

diese Anliegen wurden in der Konsultation

von der FSP betont.

Informationen:

www.ejpd.admin.ch>Dokumentation>

Medienmitteilungen>17.9.2010

Aus den Gliedverbänden

Rollenwechsel

bei der SSCP

Im August ist die bisherige Vizepräsidentin

Ursula Niederhauser zur Präsidentin

der Swiss Society for Coaching

Psychology (SSCP) gewählt

worden. Neue Vizepräsidentin ist das

bisherige Vorstandsmitglied Regula

Stammbach. Gründungspräsidentin

Lisbeth Hurni ist aus dem Vorstand

zurückgetreten und wirkt in Zukunft

beim Aufbau der Academy und der

Umsetzung des von der FSP anerkannten

Curriculums mit (s. S. 24).

Weitere Informationen:

www.coaching-psychologie.ch

FSP-Dienstleistungen

Website-Angebot

Eine erste Website aus dem neuen

FSP­Angebot ist aufgeschaltet und

kann begutachtet werden. Kosten:

rund CHF 1650 inkl. URL und jährlichen

Hostingkosten von CHF 150.

Weitere Informationen und eine

Demo­Site zur Ansicht:

www.eagweb.ch>fsp; info@psychologie.ch

Kommissionen

Fachtitel

An ihrer letzten Sitzung hat die

Fachtitel­ und Zertifikatskommission

(FZK) der FSP die folgenden Fachtitel

erteilt:

KINDER­ UND JUGEND­

PSYCHOLOGIE

Bacilieri, Corina

Bider, Stephanie

Büchel­Truffer, Jeannette

Rigoli Regenass, Sabine

Rothenbühler, Eva

Schoch, Walter

Studer, Gaby

KLINISCHE PSYCHOLOGIE

Schneider, Sophie

NEUROPSYCHOLOGIE

Ammann, Jussara

Mariéthoz Baeriswyl, Erica

Monbaron, Eve

PSYCHOTHERAPIE

Alvez da Costa­Gaillard, Virginie

Amstutz Schneider, Esther

Burkhardt­Keller, Monique

Carron, Benoît

Ceschi, Grazia

Cibrario, Vincent

Dunker Scheuner, Daniela

Egloff, Urs

Erpen, Lukas

Ewald­Wystup, Gabriele

Favre, Brigitte

Fey, Werner

Furrer, Kathrin

Gagliardi, Anna

Gassmann, Eva­Maria

Huber, Beate

Jaugey, Laure

Kohli Oettli, Christina

Lebrun, Alexandra

Sayegh, Fabienne

Schaffner, Doris

Schütz, Irène

Smolenski, Carola

von Ballmoos, Irene

Wenger, Anne­Laure

VERKEHRSPSYCHOLOGIE

Latino­Jagusiewicz, Anna

Herzliche Gratulation

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25

FSP AKTUELL

PSYCHOSCOPE 11/2010


26

ACTU FSP

PSYCHOSCOPE 11/2010

La procédure devant la CR

Dans une série de trois articles, l’avocat Michael Vonmoos

explique la réforme actuelle de la juridiction interne

de la FSP à l’aide d’exemples concrets: le deuxième

volet met en lumière le déroulement de la procédure devant

la Commission de recours (CR).

Par le biais de la Commission de recours

(CR), la FSP dispose d’une instance

habilitée, sur recours, à revoir

toutes les décisions du comité et de

toutes les commissions et à prendre

des décisions dans le cadre d’une procédure

formelle, sur la base d’un règlement

de procédure (règlement sur

le traitement des recours), le but étant

de régler les différends juridiques au

sein de l’association de manière définitive

et à la satisfaction des parties

intéressées.

Suite du cas examiné

Dans notre cas fictif, il s’agit du psychothérapeute

Y qui entretient, depuis plus de

dix mois, une relation avec la fille de sa patiente

sans que celle-ci ne soit au courant.

Dans le cadre de la procédure devant la

CDD (cf. PSC 8-9/2010, p. 34), Y accepte

de transiger et s’engage à rembourser à

sa cliente les honoraires correspondant aux

dix mois de thérapie et à s’abstenir de tout

contact avec la fille de celle-ci. En outre,

dans son jugement, la commission d’éthique

prononce un blâme et oblige Y à participer

à 10 séances de supervision et à payer

une amende de CHF 2000 ainsi que les

frais de procédure. L’intéressé n’est pas d’accord

avec ce jugement, ni avec le contenu

ni avec la quotité de la peine, ce, en particulier,

à cause de la transaction. Il décide

alors, après avoir consulté son avocat, de recourir

auprès de la Commission de recours.

Le mémoire de recours est déposé en mains

du président de la CR, auprès du secrétariat

de la FSP, dans le délai légal de 30

jours après la notification de la décision de

la CDD. L’annulation de la décision est

demandée, sur la base du défaut de comportement

contraire à la déontologie. De

manière subsidiaire et si, par impossible, la

commission devait tout de même conclure

à l’existence d’une violation du Code de

déontologie, la diminution de la peine est

requise sur la base de la sévérité de la sanction.

L’ouverture de la procédure

Dans un premier temps, le secrétariat

de la CR examine si le mémoire de recours

répond aux conditions formelles

et requiert de la partie recourante le

paiement d’avance de frais équivalant

aux frais de procédure présumés. En

cas de motifs ne relevant pas du Code

de déontologie, la partie recourante se

verrait offrir la possibilité d’une conciliation

plus simple et à des frais moins

élevés. Après paiement de l’avance de

frais, le président de la CR renvoie le

cas à un organe décisionnel composé

de trois membres de la commission.

Ces derniers examinent si les conditions

matérielles de recevabilité sont

remplies et, si c’est le cas, ouvrent la

procédure de recours et requièrent de

l’instance inférieure (dans le cas présent

la CDD) une prise de position

sur le mémoire de recours.

Procédure principale

L’organe décisionnel pourrait en outre

requérir, en cas de besoin, l’apport de

preuves supplémentaires. En l’espèce,

il n’y pas de raison d’y recourir dans

la mesure où les éléments et l’état

des moyens de preuves ne sont pas

contestés. La commission de recours

se concentre donc sur l’examen de la

question de savoir si, selon les règles

en vigueur, une «relation multiple»

viole le Code de déontologie et est en

conséquence contraire aux règles y relatives.

Dans l’affirmative, la décision

de la CDD est confirmée et il ne reste

plus qu’à examiner si la quotité de la

peine a été fixée équitablement.

Dans le cadre de la qualification légale,

l’organe décisionnel de la CR prend

en outre en considération la prise de

position de l’instance inférieure: celleci

relève une fois de plus que le code

de déontologie ne mentionne pas expressément

la «relation multiple» qui

viole l’art. 4 du Code de déontologie

en vigueur, mais bien le devoir d’entretenir

des relations professionnelles

respectueuses et correctes, dans le

cas présent à l’égard de sa patiente. De

plus, la quotité de la peine serait aussi

justifiée puisque le recourant a entretenu

cette «relation multiple» pendant

une longue période et n’a rien entrepris

pour y changer quoi que ce soit

ou pour en informer sa patiente. La

transaction aurait été prise en considération

dans la mesure où la fixation

de la quotité de la peine, conformément

aux solutions consacrées par la

pratique, aurait été plus élevée sans

le remboursement des honoraires. En

outre, la transaction avait pour but la

réparation du dommage et n’offrait

aucune prétention à un calcul mathématique

précis s’agissant de la peine

disciplinaire.

Jugement sur rapport

Dans son projet de jugement, le juge

rapporteur de la CR confirme la violation

du Code de déontologie essentiellement

pour les mêmes motifs que

ceux de la CDD, et confirme, après

examen de la pratique pénale dans

des cas analogues, la quotité de la peine.

En outre, vu l’issue du litige, les

frais de procédure sont mis à la charge

du recourant (en l’espèce intégralement).

Enfin, le juge rapporteur

transmet le projet de jugement aux

deux membres de l’organe décisionnel

– après consultation par les juristes de

la fédération, si besoin est. Ceux-ci

confirment alors le jugement ou exigent

des modifications, lesquelles

pourront être réglées soit directement

par le juge rapporteur soit en plénum.

Michael Vonmoos


Il procedimento dinanzi alla CR

Con una serie di articoli suddivisa in tre parti, l’avvocato

Michael Vonmoos illustra l’attuale riforma della giurisdizione

interna della FSP sulla base di esempi concreti:

nella seconda parte è illustrato lo svolgimento del procedimento

dinanzi alla Commissione di ricorso (CR).

La FSP dispone, con la CR, di un’autorità

di ricorso autorizzata a verificare, sulla

base del mezzo d’impugnazione del ricorso,

tutte le decisioni del comitato e

di tutte le commissioni e a decidere nell’ambito

di un procedimento formale in

conformità a un regolamento di procedura

(Regolamento per la trattazione di

ricorsi). L’obiettivo consiste nel comporre

in modo definitivo le controversie

legali all’interno dell’associazione con

soddisfazione di tutte le persone coinvolte.

Esempio concreto: continuazione

Il nostro caso fittizio si occupa dello psicoterapeuta

Y che, sull’arco di dieci mesi, ha intrattenuto

una relazione con la figlia di una sua

paziente senza che quest’ultima ne fosse a conoscenza.

Nell’ambito del procedimento dinanzi

alla Commissione deontologica (CD)

(cfr. PSC 8-9/2010, pag. 35), Y ha accettato

una transazione ai sensi del quale egli è tenuto

a rimborsare alla paziente i costi della terapia

degli ultimi dieci mesi e s’impegna, per il

futuro, a interrompere ogni contatto con la figlia

della medesima. Nella sua decisione, la

CD ha inoltre pronunciato un ammonimento

nonché fatto obbligo a Y di partecipare a

10 ore di supervisione, di pagare una multa di

CHF 2000 nonché di farsi carico delle spese

procedurali di CHF 1000. Poiché l’interessato

non condivide la sentenza, né per quanto

concerne i contenuti, né – in particolare in

considerazione della transazione – riguardo

alla commisurazione della pena, egli decide,

dopo essersi consultato con il suo rappresentante

legale, di impugnare detta sentenza rivolgendosi

alla CR.

L’atto ricorsuale all’attenzione del Presidente

della CR perviene nell‘ossequio dei termini,

ossia entro 30 giorni dall’intimazione della decisione

della CD, all’amministrazione FSP.

Nel medesimo si postula – facendo valere l’assenza

di un comportamento contrario ai doveri

professionali – l’annullamento della decisione

impugnata. A titolo sussidiario, ossia nel

caso in cui la Commissione, contrariamente

alle aspettative, concluda comunque che vi

sia stata una violazione del codice deontologico,

si chiede, in considerazione dell’innocuità

dell’infrazione, la riduzione della misura della

pena.

Apertura del procedimento

In primo luogo, il segretariato della CR

verifica se l’atto ricorsuale adempie i requisiti

formali e richiede alla parte ricorrente

la corresponsione di un anticipo

spese quantificato sulla base del presunto

dispendio processuale. Per questioni

che non concernono il codice deontologico,

alle parti verrebbe offerta la possibilità

di effettuare un tentativo di conciliazione

meno costoso e più semplice.

Successivamente al pagamento dell’anticipo,

il Presidente della CR assegna il

caso a un collegio decisionale composto

da tre membri della commissione. Essi

verificano se sono adempiute le condizioni

materiali di ammissibilità e, in

caso affermativo, aprono il procedimento

di ricorso e richiedono all’istanza inferiore

(in casu la CD) una presa di posizione

sull’atto ricorsuale.

Procedimento principale

Il collegio decisionale, all’occorrenza e

nella misura in cui ciò è sensato, potrebbe

raccogliere ulteriori prove. Poiché nel

caso in esame la circostanza è chiara e

la situazione probatoria non è contestata,

non ve ne è la necessità. Conformemente

alla richiesta, la CR si limita

perciò a verificare la questione volta a

sapere se una «relazione multipla» viola

il codice deontologico ai sensi delle norme

in vigore ed è quindi contraria ai doveri

professionali. Se essa risponde affermativamente

a tale domanda, tutela la

decisione della CD e, in seguito, verifica

se la commisurazione della pena è stata

adeguata. Nel quadro della valutazione

giuridica, il collegio decisionale della

CR prende inoltre in considerazione la

presa di posizione dell’istanza inferiore.

Quest’ultima sottolinea ancora una volta

che, seppur il codice deontologico non

menziona esplicitamente le «relazioni

multiple», nella fattispecie in esame vi è

stata una violazione dell’art. 4 del codice

deontologico in vigore, ossia del dovere

di strutturare le relazioni professionali

– nel caso in esame, con la paziente –

nel segno del rispetto e senza svantaggiare

nessuno. Oltre a ciò anche la commisurazione

della pena sarebbe giustificata

poiché il ricorrente ha mantenuto

la relazione per un lungo periodo e non

ha fatto nulla per modificare la situazione

o per informare la sua paziente.

La transazione è stata presa in considerazione

nella fissazione della pena in

quanto, secondo una prassi consolidata,

in assenza del rimborso degli onorari per

la terapia, la multa sarebbe stata più elevata.

Inoltre la transazione si prefigge la

riparazione e non dà alcun diritto a una

considerazione matematica e precisa nel

quadro della sanzione disciplinare.

Adozione della sentenza

Nel suo progetto di sentenza, il referente

della CR conferma sostanzialmente

la violazione del codice deontologico per

i medesimi motivi addotti dalla CD e,

dopo aver verificato la prassi penale sulla

base di casi analoghi, conferma anche

la commisurazione della pena. Le spese

di giudizio sono inoltre poste a carico del

ricorrente in considerazione della sua

soccombenza (in casu: totale). Infine, il

referente trasmette – all’occorrenza previa

consultazione del giurista della federazione

– il progetto ai due membri del

collegio. Essi confermano la sentenza

oppure richiedono delle modifiche che

sono elaborate direttamente dal referente

o in occasione di una riunione.

Michael Vonmoos

27

ACTU FSP

PSYCHOSCOPE 11/2010


28

ACTU FSP

PSYCHOSCOPE 11/2010

Un titre de psychologue sans études adéquates ?

Des groupes d’intérêts sans formation académique en

psychologie ont demandé à l’OFFT un titre fédéral protégé

à terminologie psychologique.

La psychologie est une science. Le

métier de psychologue est une profession

scientifique, qui suppose une

formation académique adéquate.

Lors de la consultation de 2005 sur la

Loi sur les professions de la psychologie

(LPsy), cantons, partis politiques

et associations concernées au premier

chef se prononcés dans ce sens dans

leur grande majorité. Seule une poignée

de petits instituts de formation

ont exprimé une opinion divergente:

à ce jour ils forment des «conseillers

psychologiques» qui n’ont pas suivi

d’études de niveau universitaire en

psychologie.

Le front des perdants potentiels ?

Une partie de ces instituts de formation

se sont regroupés en 2006 au

sein de la nouvelle Association Suisse

de Conseil (SGfB): on y trouve l’Institut

de Psychosynthèse aeon, l’Association

Suisse de Psychologie Individuelle

(SGIPA) et l’Institut Erich

Berne de Zurich. Il y a environ deux

ans que la SGfB a déposé une demande

auprès de l’Office fédéral de

la formation professionnelle et de la

technologie (OFFT) en vue de créer

un titre reconnu sur le plan fédéral

de «Conseiller diplômé en processus»

avec spécialisation en «conseil

psychologique orienté sur la personnalité».

Sur le plan juridique, la demande se

fonde sur l’Ordonnance sur la formation

professionnelle (OFPr), qui permet

effectivement de proposer un titre

protégé sur le plan fédéral dans

le domaine de la formation professionnelle

non académique. Selon les

termes de l’ordonnance, l’OFFT a le

pouvoir d’approuver, dans le cadre

de la formation professionnelle supérieure,

un seul examen professionnel

fédéral et un seul examen professionnel

fédéral supérieur par orientation

au sein d’une branche. Les conditions

fixées sont entre autres que l’examen

soit d’intérêt public, qu’il n’entre pas

en conflit avec la politique en matière

de formation ou avec un autre intérêt

public, que le contenu de l’examen

porte sur les qualifications requises

pour l’exercice de l’activité professionnelle,

enfin que le titre prévu soit

clair, n’induise pas en erreur et se distingue

des autres titres.

Oppositions fermes

Ce sont précisément ces conditions

qui ne sont pas remplies aux yeux de

la FSP. Sur fond de LPsy, censée se

soucier de transparence et de qualité

sur le «marché psy» et réglementer

les professions de la psychologie sur

la base d’une formation universitaire

reconnue, l’affaire de l’OFFT a le don

d’irriter. Si un titre également protégé

sur le plan fédéral et jouant sur la terminologie

psychologique venait à être

créé en dehors des dispositions de la

LPsy sur le système de formation professionnelle,

le risque de confusion

avec les titres prévus par la LPsy

serait inévitable au sein du public.

En mai 2009, l’OFFT n’a-t-il pas déjà

donné à l’auteur de la motion sur la

LPsy, la Conseiller national bernois

Pierre Triponez, l’assurance que, lors

de l’examen d’une demande éventuelle,

il se préoccuperait aussi de la coordination

nécessaire avec les travaux

en cours sur la LPsy ?

Depuis que le dépôt de la demande

est connu, il y a environ deux ans, la

FSP et l’APSPA sont intervenues à

plusieurs reprises pour s’opposer au

projet: aussi longtemps qu’on recourra

à une terminologie psychologique,

les deux associations opposeront leur

veto à tout titre ou toute désignation

professionnelle qui ne soit pas basée

sur une formation de niveau universitaire

en psychologie. Comment

laisser le public croire à un savoir

psychologique éprouvé, qui tout simplement

n’existe pas ?

A l’issue de ces interventions, la direction

du projet «Titre de conseiller»

au sein de l’OFFT a assuré la FSP

qu’on renoncerait à la dénomination

«Conseil psychologique orienté sur la

personnalité».

Une solution insatisfaisante

Le recours à l’expression «Conseil

psychosocial» pour désigner la spécialisation

en question n’est pas non

plus satisfaisant, sur quelque plan

que ce soit. Le conseil psychosocial

est une compétence centrale aussi

bien pour beaucoup de psychologues

que pour de nombreux travailleurs

sociaux de formation scientifique.

Les deux groupes ne devraient pas

s’édifier sur la base des propositions

actuelles.

Pour la FSP, l’exigence en vigueur,

qui prévoit que les titres de l’OFFT

doivent être clairs, ne pas induire en

erreur et se distinguer des autres titres,

n’est pas remplie. L’intérêt public

d’un tel titre n’est pas non plus acquis:

derrière le terme «Conseil psychosocial»

on imagine généralement

dans le public un profil beaucoup

plus exigeant, à la fois plus vaste et

plus fouillé, auquel ne sauraient prétendre

les formations continues certifiées

OFFT des groupes à l’origine de

la proposition.

Daniel Habegger


La psycho-oncologie membre de la FSP

Depuis juin 2010, les psychologues FSP de la Société

suisse de psycho-oncologie (SSPO) ont rejoint les rangs

des associations affiliées à la FSP.

La psycho-oncologie s’est développée

comme approche interdisciplinaire

de la recherche sur les aspects psychosociaux

des maladies cancéreuses

et de l’accompagnement des patients

et de leurs proches.

La Société suisse de psycho-oncologie

(SSPO), qui n’a cessé de croître

depuis sa fondation en 2003, compte

aujourd’hui près de 140 membres

d’horizons très divers (psychologie,

médecine, soins, etc.). Sa nouvelle

section de psychologues FSP a été

admise en 2010 comme association

affiliée à la FSP.

Domaines d’activité

La SSPO est active dans les domaines

suivants:

• L’accompagnement – offrant aux

malades et à leur entourage la possibilité

de bénéficier d’un soutien

psycho-oncologique qualifié.

• La formation complémentaire et

continue/les titres de spécialisation

et l’assurance-qualité – permettant

aux spécialistes actifs dans ce domaine

d’accomplir leur formation

postgrade et continue, notamment

la formation de deux ans de la

SSPO en conseil et en psychothérapie

psycho-oncologiques.

• Pour garantir la qualité, la SSPO

délivre en outre un titre de spécialisation

protégé en «Conseil psycho-oncologique

SSPO» ou en

«Psychothérapie psycho-oncologique

SSPO».

• La sensibilisation – permettant aux

professions intervenant dans le domaine

des soins de base aux cancéreux

de s’informer sur les aspects

psycho-oncologiques et de s’y perfectionner.

• L’implication politique en matière

de santé – garantissant aux prestations

et services psycho-oncologiques

d’être reconnus des payeurs.

Stratégie actuelle

L’an dernier, le comité de la SSPO,

composé de neuf personnes, a tenu

à mettre l’accent sur les relations publiques,

la politique de la santé et le

développement d’un réseau avec ses

partenaires du domaine de la santé.

Diana Zwahlen, Présidente de la

section des psychologues de la SSPO

Informations: www.psycho-onkologie.ch

29

ACTU FSP

PSYCHOSCOPE 11/2010

Un nouveau titre de spécialisation

Le cursus et le titre de spécialisation de la Société suisse

de psychologie du coaching (SSCP) ont été reconnus à

l’occasion de la dernière Assemblée de la FSP.

Avec la reconnaissance du titre de spécialisation

en «Coaching Psychology»,

une étape importante de la professionnalisation

du coaching comme forme

reconnue de conseil en psychologie a

été franchie. On observe dans de nombreux

pays cette intégration du coaching

dans les organismes professionnels

et les associations faîtières de la

psychologie. Elle fait partie des priorités

essentielles des associations professionnelles

qui comprennent le coaching

comme une prestation en matière de

conseils psychologiques. Les membres

de la SSCP font partie d’un réseau national

et international pour la promotion

de la «Coaching Psychology». Le

cursus s’oriente sur les champs d’application

«Business/Executive Coaching»,

«Workplace/Career Coaching» ainsi

que «Life/Personal Coaching».

Points forts du cursus

La formation postgrade a une orientation

généraliste étant donné que les

préoccupations sont souvent multiples

puisqu’elles touchent à plusieurs domaines

thématiques. Le coaching exige,

outre des compétences spécialisées

en conseil ainsi que de solides compétences

sur le terrain, un savoir-faire

spécialisé et une expérience dans tout

le domaine des services conseils. Le

cursus englobe savoir et connaissances

dans les champs d’application mentionnés

ainsi que des connaissances de

base, une expérience pratique dans le

domaine de la supervision et une expérience

personnelle en coaching. Une

fois terminée avec succès, la formation

postgrade permet à la personne dûment

qualifiée de pratiquer le coaching

sous sa propre responsabilité.

Promotion de la qualité

La SSCP s’efforce de tenir compte de

l’évolution internationale visant à professionnaliser

le coaching et s’oriente

dans cette direction, surtout en fonction

des standards de la Society for

Coaching Psychology (SCP), créée en

2008 à Londres. La SSCP prend encore

part aux congrès annuels du Special

Group in Coaching Psychology (SGCP) de

la British Psychological Society.

Lisbeth Hurni,

Présidente fondatrice de la SSCP

www.psychologie.ch>curricula

www.coaching-psychologie.ch


30

ACTU FSP

PSYCHOSCOPE 11/2010

politique

Assistance

au suicide

La consultation sur l’assistance organisée

au suicide est terminée. La

FSP se félicite de la décision du

Conseil fédéral visant à une réglementation

explicite, dans le droit pénal,

de l’assistance organisée au suicide.

Simultanément, il conviendra

de renforcer l’arsenal des mesures de

prévention du suicide et d’encourager

les soins palliatifs.

Ces préoccupations avaient, elles

aussi, été soulignées par la FSP lors

de la consultation.

Informations:

www.ejpd.admin.ch > Documentation >

Communiqués > 17.9.2010

associations affiliées

Changements

à la SSCP

C’est en août qu’Ursula Niederhauser,

alors vice­présidente, a été élue

à la présidence de la Swiss Society for

Coaching Psychology (SSCP). La nouvelle

vice­présidente est un membre

du Comité, Regula Stammbach.

La présidente et fondatrice, Lisbeth

Hurni, s’est retirée du Comité et travaillera

dorénavant au développement

de l’Académie et à la mise en

œuvre du cursus reconnu par la FSP

(cf. p. 29).

Il documento e disponibile sul sito:

http://skjp.ch/fr/fac/documents/Curriculum-italienisch-2010.pdf

offre FSP

Site Internet

Un premier site Internet de la nouvelle

offre FSP vient d’être mis en

ligne. Vous pouvez y jeter un coup

d’œil. Prix: CHF 1’650 y compris

l’URL; coût d’hébergement: CHF

150.­.

Informations et démonstration:

www.eagweb.ch>fsp;

info@psychologie.ch

FARP

Nouvelle permanence

gratuite

La FARP vous renseigne gratuitement

sur la formation postgrade en

Romandie donnant accès à des titres

de spécialisation FSP (Psychothérapie,

ASPEA, ASPC, Psychologie

d’urgence) et vous aide à constituer

votre dossier en explicitant les critères

de la FSP.

Vous trouverez sur son site Internet

des tableaux qui listent les séminaires

reconnus en fonction des cursus

sous www.farp.ch/cursus.

Cette permanence est ouverte le

mardi de 11h à 13h au 079 253 41

78. Vos questions peuvent également

être envoyées par email à:

srigoli@farp.ch.

Büchel­Truffer, Jeannette

Rigoli Regenass, Sabine

Rothenbühler, Eva

Schoch, Walter

Studer, Gaby

PSYCHOLOGIE CLINIQUE

Schneider, Sophie

NEUROPSYCHOLOGIE

Ammann, Jussara

Mariéthoz Baeriswyl, Erica

Monbaron, Eve

PSYCHOTHERAPIE

Alvez da Costa­Gaillard, Virginie

Amstutz Schneider, Esther

Burkhardt­Keller, Monique

Carron, Benoît

Ceschi, Grazia

Cibrario, Vincent

Dunker Scheuner, Daniela

Egloff, Urs

Erpen, Lukas

Ewald­Wystup, Gabriele

Favre, Brigitte

Fey, Werner

Furrer, Kathrin

Gagliardi, Anna

Gassmann, Eva­Maria

Huber, Beate

Jaugey, Laure

Kohli Oettli, Christina

Lebrun, Alexandra

Sayegh, Fabienne

Schaffner, Doris

Schütz, Irène

Smolenski, Carola

von Ballmoos, Irene

Wenger, Anne­Laure

PSYCHOLOGIE DE LA

CIRCULATION

Latino­Jagusiewicz, Anna

Pour plus d’informations:

www.coaching-psychologie.ch

Traduzione

italiana

L’Associazione Svizzera di Psicologia

dell’Età Evolutiva (ASPEE) ha tradotto

in italiano il curriculum FSP

che porta al titolo di psicologo dell’età

evolutiva.

commission

Nouveaux titres

Lors de sa dernière séance, la Commission

des titres de spécialisation et

des certificats (CTSC) a délivré les

nouveaux titres suivants:

PSYCHOLOGIE DE L’ENFANT

ET DE L’ADOLESCENT

Bacilieri, Corina

Bider, Stephanie

Nos sincères félicitations aux nouveaux

titulaires.


Panorama

psychoscope 11/2010

31

Aus der Forschung

Arbeit zum 1.

Wenn Arbeitnehmende während ihrer

Arbeit physischen oder psychosozialen

Risiken wie etwa Angst vor

Arbeitsplatzverlust ausgesetzt sind,

antworten sie doppelt so häufig, dass

ihr Gesundheitszustand schlecht

ist oder dass sie an psychischen Beschwerden

leiden. Dies geht aus der

Gesundheitsbefragung 2007 des

Bundesamtes für Statistik hervor.

Zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung

fand am 2. September

an der Universität Fribourg zudem

eine nationale Tagung statt.

Informationen: www.bfs.admin.ch>Aktuell>Medienmitteilungen>20.8.2010;

www.gesundheitsfoerderung.ch>tagung

Aus der Forschung

Arbeit zum 2.

Gemäss einer aktuellen und erstmals

auf objektiven Messungen der

Arbeitsbelastung basierenden Studie

der Bundesanstalt für Arbeitsschutz

und Arbeitsmedizin (www.baua.de/

Pressemeldung 14.7.2010) kann zu

hohe Arbeitsbelastung zu Depressionen

führen. Passend dazu warnte

der Verband deutscher Psychologinnen

und Psychologen anlässlich

des Tages der Seelischen Gesundheit

vor modernen Managementtechniken

zur «kontinuierlichen Leistungssteigerung»:

u.a. dem Führen

mit Zielen oder mittels «Pseudopartizipation.»

Informationen: www.bdp-verband.de>

Pressemitteilungen>7.10.2010

Drei Fragen an…

Franz Eidenbenz*, Psychologe FSP

Franz Eidenbenz, Sie waren Referent

an der Fachtagung «Online,

Sex und Sucht»**: Welchen

Gesamteindruck hatten Sie bezüglich

Echo bzw. aktueller Brisanz

des Themas?

Offensichtlich besteht ein gewisses

Vakuum in Bezug auf Informationen

und fachliche Auseinandersetzung

zum Thema. Tatsächlich wurde das

Phänomen von der Forschung bislang

kaum zur Kenntnis genommen

und spezifische Therapiekonzepte

fehlen weitgehend.

Das breite interdisziplinäre Interesse

zeigt auf, dass Fachpersonen das

Spannungsfeld zwischen einer medialen

Sexualisierung der Gesellschaft

und der Überforderung von vor allem

männlichen Nutzerkreisen und deren

Angehörigen wahrnehmen.

Der Bedarf nach mehr Fachinformation

und Konzepten für die Beratung

und Therapie von Betroffenen und

Angehörigen ist augenfällig.

Welche Inhalte der Tagung fanden

Sie aus psychologischer

Sicht besonders wichtig?

Sehr viele Männer und nicht wenige

Frauen und vor allem männliche

Jugendliche nutzen das Internet auch

aus sexuellen Motiven.

Gewisse Nutzerkreise verlieren die

Kontrolle über ihren Konsum und

zum Teil den Realitätsbezug. Sie bewegen

sich in einer Grauzone zwischen

Tabuisierung, Illegalität und

Angst vor Entdeckung.

Die Leistung der Tagung bestand

darin, sowohl die persönliche Auseinandersetzung

mit der Thematik

anzuregen, wie auch fachliche Impulse

zur Prävention, Beratung und

Therapie in Bezug auf grenzwertigen

Konsum zu liefern.

Welchen Handlungsbedarf sehen

Sie im Hinblick auf den künftigen

Umgang mit Internet-Pornografie?

Damit befriedigende Sexualität im

Zeitalter des Internets gelingt, braucht

es – neben klaren Regeln und Rahmenbedingungen

auf gesellschaftlicher

Ebene – entsprechende Kompetenzen

von Zielgruppen, Angehörigen

und Fachpersonen. Neue Selbst­ und

Beziehungskompetenz zu (Online­)

Sex­Themen sind gefragt.

Fachpersonen sind aufgerufen sich

weiterzubilden, um sich Kenntnisse

zur Online­Sexualität anzueignen

und bestehende Konzepte den neuen

Phänomenen entsprechend weiterzuentwickeln.

Dies mit dem Ziel,

Klientinnen und Klienten mit einer

unverkrampften und sachgerechten

Haltung zu begegnen.

*Lic. phil. Franz Eidenbenz ist als Fachpsychologe

für Psychotherapie FSP u.a.

auf psychologische Aspekte im Umgang

mit den Neuen Medien spezialisiert.

**An der vom Fachverband Sucht in Zürich

veranstalteten Tagung «Online, Sex

und Sucht» haben am 16. Juni 2010

rund 250 Fachleute aus Psychologie, Medizin

und Sozialarbeit teilgenommen.

Informationen und Downloads zur Tagung

sowie zu fachspezifischen Weiterbildungsangeboten:

www.fachverbandsucht.ch >Dokumente

bzw. >Weiterbildung

PANORAMA

PSYCHOSCOPE 11/2010


Porträt

32

PANORAMA

PSYCHOSCOPE 11/2010

Menschengerechte Lebenswelten setzen für Marianne

Schär Moser die Gleichstellung der Geschlechter voraus.

Die Arbeits- und Organisationspsychologin wünscht uns

dazu u.a. Wahlfreiheit und Selbstverantwortung.

«Letztendlich möchte ich dazu beitragen,

dass wir in einer Welt leben, die

weniger Menschen krank macht», sagt

Marianne Schär Moser.

Fachwahl und Werdegang zeugen davon,

dass sie schon als junge Frau in

diese Richtung strebt, denn nach dem

Wirtschaftsgymnasium in Bern studiert

Marianne Schär Moser Umweltund

Kulturpsychologie, Arbeits­ und

Organisationspsychologie sowie Neueste

Geschichte. «Fertige Häuser machen

Menschen fertig», lautet eines

der Zitate, das ihr von ihrem Hauptfachprofessor

Alfred Lang in Erinnerung

geblieben ist.

Unaufgeregtes Engagement

Nach dem Lizenziat 1994 arbeitet sie

zunächst an einem Forschungsprojekt

zum Thema «Wohnen» mit und kann

1996 parallel dazu als wissenschaftliche

Mitarbeiterin und Projektleiterin

im Büro für arbeits­ und organisationspsychologische

Forschung und

Beratung (büro a&o) anfangen. Hier

befasst sie sich in einem ersten Projekt

mit Gleichstellungsfragen – dem

Thema, in das sie sich künftig immer

mehr vertiefen wird.

Dass sie zu diesem Thema gekommen

ist, bewertet Marianne Schär Moser

als glücklichen Zufall. «Ich hätte

Mühe mit einer Themenwahl, hinter

der ich nicht stehen kann», sagt

sie. Und sie schätze, dass sie im Rahmen

der Gleichstellungsthematik – bei

der es auch um Gerechtigkeit gehe –

eine für sich selber überzeugende Perspektive

einnehmen könne. Von einer

Vermischung von «feministischer

Glut» mit Fachwissen distanziert sie

sich indes, da sie sich in ihrer beruflichen

Tätigkeit primär als Forscherin

und Beraterin versteht. «Mich regt das

Thema schon lange nicht mehr auf»,

konstatiert sie lachend. Sie, die ihre

Eltern als gleichberechtigte und Hand

in Hand arbeitende Geschäftsführende

einer Käserei wahrgenommen hat –

auch wenn «natürlich mein Vater ‹der

Käser› war und meine Mutter ‹seine

Frau›» – wurde sich Geschlechterstereotypien

erst in der Sekundarschule

bewusst. «Damals habe ich mich vermutlich

gerade deshalb aufgeregt, weil

ich zuvor gar noch nie auf die Idee gekommen

wäre, dass Frauen und Männer

nicht dasselbe machen können.»

Beruf und Familie

«Wir haben unsere Lebenssituation

auf die Vereinbarkeit von Beruf und

Familie hin optimiert», sagt Marianne

Schär Moser über das von ihr selber

gelebte Familienmodell. Konkret arbeitet

sie seit den Geburten ihrer beiden

Söhne 2005 und 2007 noch 60

Prozent als selbständige Arbeits­ und

Organisationspsychologin. Ihr Mann

– ein ebenfalls selbständiger Energie­

Ingenieur – arbeitet ebenfalls Teilzeit.

Sie sei gespannt, wie ihre Kinder reagieren

würden, wenn sie mit anderen

Lebensmodellen konfrontiert würden:

Heute erleben sie ja beide Eltern sowohl

als berufstätig wie in häuslichen

Funktionen. Entsprechend lieben es

die Jungs nicht nur, vor Baustellen zu

verweilen, sondern geniessen es auch

in aller Selbstverständlichkeit, in der

Kita beim Babywickeln zu helfen.

Mangelnde Mehrheitsfähigkeit

Was diesem hoch qualifizierten und

offensichtlich auch kommunikationsfähigen

Elternpaar gelingt, ist indes

noch mehr Ausnahme als Regel. In

verschiedenen Handlungsfeldern der

Gleichstellung – besonders aktuell

derzeit gleichstellungsgerechte Lohnsysteme

und Teilzeitarbeit von Män­

Foto: Vadim Frosio


«Nur gemeinsam kommen

wir weiter.»

nern – trägt Marianne Schär Moser

ihr Scherflein zu einer geschlechterund

ergo menschengerechten Arbeitswelt

bei. «Die Instrumente sind da,

sie müssen nur noch genutzt werden.»

Immerhin habe man schon erreicht,

dass bei der Einführung von (neuen)

Lohnsystemen der Geschlechteraspekt

unterdessen zumindest thematisiert

werde. Zur faktisch noch

ausstehenden Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes

würde die Fachfrau

ein – politisch aber kaum mehrheitsfähiges

– staatliches Kontrollinstrument

befürworten, nicht zuletzt, weil

Gleichstellungsklagen derzeit noch zu

einem Prix Courage führen.

Diversity-Mainstreaming

Noch schwieriger sei der Umgang mit

Widerstand überall dort, wo ein Umdenken

nötig sei: sei dies bei Unternehmern,

die teilzeitwillige Männer

«mit dem Diskriminierungsbonus bestrafen

resp. statistisch gesehen wie

Frauen behandeln», sei dies bei den

Arbeitnehmenden, wo die Umsetzung

von Gleichstellungsmassnahmen

diffuse Ängste auslösen könne,

oder auch bei jungen Menschen bzw.

insbesondere Mädchen vor der Berufswahl.

Schär Mosers Gleichstellungsvision

impliziert deshalb zwar

die Wahlfreiheit aller Individuen hinsichtlich

von Lebensmodellen, aber

auch die Übernahme ökonomischer

Selbstverantwortung. Am besten liessen

sich Gleichstellungsanliegen derzeit

im Rahmen des sogenannten Diversity-Mainstreaming

verwirklichen,

bei dem Unternehmen die Diversität

ihrer Mitarbeitenden gezielt nutzen

wollen. Wenn nicht nur Geschlecht,

sondern auch Alter, kultureller Hintergrund

oder die sexuelle Orientierung

der Mitarbeitenden im Blickfeld steht,

provoziert das offenbar weniger.

Jenseits des Methodenstreits

Von der im Studium vertieften Reflexion

über Forschungsmethoden profitiert

Schär Moser auch heute noch.

Während an der Universität ein eigentlicher

«Richtungsstreit» zur Abschaffung

ihres Hauptfachs führte,

seien in der anwendungsorientierten

Forschungspraxis Methodenmix und

interdisziplinäre Zusammenarbeit

selbstverständlich. Und ev. ist gerade

ihre Methodenskepsis der Forscherin

unlängst zugute gekommen: So

hat eine von ihr zusammen mit dem

Büro BASS im Auftrag des seco und

des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung

verfasste Studie ergeben, dass

sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz

von Männern und durch Frauen keineswegs

eine vernachlässigbare Grösse

ist. Schär und ihre Kollegin hatten

im Gegensatz zu den meisten internationalen

Studien auch Männer in die

Untersuchung einbezogen. Ev. hat gerade

diese Skepsis gegenüber unreflektierten

Vorgehen nun dazu geführt,

dass Schär Moser mit Westschweizer

und Tessiner Kolleginnen das Thema

im Rahmen des NFP 60 drei Jahren

unter den neuen Prämissen weiter erforschen

kann.

Genderkompetenz entwickeln

Wo immer möglich, setzt sich Schär

Moser dafür ein, dass auch Männer

bei Gleichstellungsfragen als gleichberechtigte

Partner mitreden können.

Ebenfalls wichtig ist ihr, zu einem facettenreichen

Bild der Psychologieberufe

beizutragen. Der FSP-Titel ist

für sie deshalb ein Muss auf der Visitenkarte.

Ihre Branchenkolleginnen und -kollegen

ermutigt sie, Gleichstellungsanliegen

auch vermehrt in den eigenen

Arbeitsbereich einzubringen. Denn

wie sich gezeigt habe, bestehe Genderkompetenz

leider häufig nur in der

Selbstwahrnehmung der Verantwortlichen.

– Von einem ist das von solidarischen

Dorfgemeinschaften geprägte

Nachzüglerkind einer Grossfamilie zudem

nach wie vor überzeugt: «Nur gemeinsam

kommen wir weiter.»

Susanne Birrer

Résumé

Marianne Schär Moser, née en

1967, est la cadette d’une grande

famille de fromagers de l’Emmental.

Son parcours restera marqué par la

solidarité propre aux communautés

villageoises. Poussée d’abord vers

des études de psychologie par son

désir d’aider, Marianne Schär Moser

s’intéressera par la suite à un environnement

respectueux de l’homme:

elle choisit comme discipline

principale la psychologie culturelle

et environnementale, tout en étudiant

la psychologie du travail et

des organisations ainsi que l’histoire

contemporaine.

L’égalité en point de mire

Après sa licence, Marianne Schär

Moser travaille à un projet de recherche

sur le thème du logement.

Comme collaboratrice du bureau

a&o, elle garde aussi le contact

avec la psychologie du travail et des

organisations et s’intéresse aux recherches

appliquées et à leur mise

en œuvre. Elle collabore ainsi à un

projet sur l’égalité, qui lui permet

d’aborder la thématique de l’égalité

des sexes et d’en faire désormais le

point fort de son travail.

Pragmatisme

Marianne Schär Moser se voit avant

tout comme une chercheuse et une

conseillère spécialisée. Bien loin de

se sentir investie d’une mission, elle

préfère s’engager pour un monde du

travail où sexes et personnes sont à

leur juste place grâce au développement

et à l’utilisation d’applications

fondées sur la recherche. A côté

d’un système de rétribution équitable

pour les deux sexes, elle demande

aussi plus de places de travail à

temps partiel pour les hommes.

Scepticisme récompensé

Ancienne étudiante dans une branche

qui ne s’inscrit pas dans le courant

scientifique dominant, Marianne

Schär Moser reste sceptique

vis-à-vis d’options méthodologiques

non réfléchies. La récente décision

d’inclure aussi les hommes

dans un échantillon de harcèlement

sexuel au travail a non seulement

renouvelé les connaissances, mais

lui a aussi procuré un nouveau mandat

de recherche.

33

PANORAMA

PSYCHOSCOPE 11/2010


34

PANORAMA

PSYCHOSCOPE 11/2010

Aus der Forschung

Je länger, je liebender?

Menschen kennen die Vorlieben

ihres Partners offenbar umso weniger,

je länger ihre Beziehung dauert.

Dies das überraschende Resultat einer

Studie von Dr. Benjamin Scheibehenne

und Dr. Jutta Mata von

der Universität Basel. Die PsychologInnen

befragten dazu 38 Paare,

die erst seit wenigen Jahren, und

20 Paare, die seit über vierzig Jahren

zusammenleben, über die Vorlieben

und Abneigungen ihrer PartnerInnen.

Dabei trafen Jüngere

häufiger ins Schwarze als die Senioren.

Die Resultate wurden kürzlich

im «Journal of Consumer Psychology»

online veröffentlicht.

Informationen: www.unibas.ch >

Medienmitteilungen > 15.10.2010

Die Macht

des Schicksals

Manchmal ist es auch von Vorteil,

an das Schicksal oder Zufälle im Leben

zu glauben. So können Menschen,

die glauben, ihr Leben werde

vom Zufall oder vom Schicksal

bestimmt, den Tod ihres Partners

besser verkraften als jene, die unkontrollierbare

Einflüsse auf das Leben

unterschätzen. Dies ergab eine

kürzlich in der Zeitschrift «Social

Psychological and Personality Science»

veröffentlichte Studie der PsychologInnen

Jule Specht und Prof.

Dr. Stefan Schmukle. Für die Studie

wurden 414 Personen, die ihren

Partner verloren haben, über einen

Zeitraum von neun Jahren begleitet

und untersucht. Dies ist umso interessanter,

weil frühere Studien primär

die Nachteile von Schicksalsglaube

für Gesundheit, Beruf und

Lebenszufriedenheit aufzeigten.

Informationen: www.idw-online.de >

Pressemitteilungen > 8. 10. 2010

Veranstaltungen

Problematische

Interaktionen

Zwischenmenschliche Schwierigkeiten

standen im Mittelpunkt des

6. Jahreskongresses Psychotherapie

am 23. und 24. Oktober 2010 in

Bochum. «Psychotherapie bei problematischen

Interaktionsmustern»

– so das Leitthema des Kongresses

– ist bei vielen psychischen Erkrankungen

notwendig. Persönlichkeitsstörungen

und ungünstige Persönlichkeitsstile

machen dabei auch das

Verhältnis zum Therapeuten nicht

einfacher. Am Kongress in Bochum

beteiligt waren auch in der Schweiz

namhafte Kapazitäten wie Prof. Dr.

Jürgen Margraf sowie Prof. Dr. Silvia

Schneider, Fachpsychologin für

Psychotherapie FSP, die das Einfürungsreferat

zum Thema «frühe Eltern­Kind­Interaktion»

hielt.

www.unifortbildung-psychotherapie.de

Partnerschaft

und Karriere

Paare stehen vor besonderen Herausforderungen,

wenn sie zwei Karrieren

parallel realisieren wollen.

Leitbilder sind rar und die Unterstützung

für Doppelkarrierepaare

durch Arbeitgeber sowie eine moderne

Infrastruktur stehen noch am

Anfang.

Unter welchen Voraussetzungen

Frauen in Partnerschaften eine eigene

Karriere gelingt, zeigen Forschungsergebnisse

des DJI, der TU

Dortmund und des Wissenschaftszentrums

Berlin für Sozialforschung,

die Ende Oktober auf einer gemeinsamen

Abschlusskonferenz mit dem

Titel «Berufliche Karrieren von Frauen

– Hürdenläufe in Partnerschaft

und Arbeitswelt» präsentiert wurden.

Informationen: www.dju.de > Familie

und Familienpolitik > Karriereverläufe

von Frauen > Abschlusskonferenz

Publikationen

Transforming

Leaders

Der Mensch ist zentral für den wirtschaftlichen

Erfolg. Das gilt umso

mehr bei Veränderungen. Nur wenn

diese von Menschen ausgehen –

vom Top­Management bis zum Mitarbeitenden

– gelingen Neuausrichtungen

langfristig.

Welche Kompetenzen und Instrumente

benötigen erfolgreiche Führungskräfte

in Zeiten der Veränderung?

In der im Oktober beim

Haufe­Verlag erschienen Festschrift

zum 20­jährigen Bestehen der Unternehmensberatung

Manres äussern

sich neben dem FSP­Psychologen

Philipp R. Johner, Gründer und

CEO der Manres­AG, auch namhafte

Verantwortliche diverser börsenkotierter

Grossbetriebe.

Johner, P. (2010). Transforming Leaders.

Die Festschrift zum 20-jährigen Jubiläum

der Manres AG. Freiburg i.Br.: Haufe.

ISBN 978-3-648-00488-3.

Bilderbuch-Comic

zur Kinder- und

Jugendpsychiatrie

Ein vom Universitätsklinikum Ulm

initiierter einzigartiger Bilderbuch­

Comic mit dem Titel «Ferienlager

oder ‹Klapse›?» erklärt Kindern anhand

der Beispielfigur Tom, eines

Jugendlichen mit Wut­ und Angstattacken,

was in einer Kinder­ und Jugendpsychiatrie

passiert. Das Buchprojekt

ist deshalb ungewöhnlich,

weil die meisten Informationsbroschüren

über die psychiatrische oder

psychotherapeutische Behandlung

von Kindern für Erwachsene geschrieben

sind, während sich dieser

Comic explizit an Kinder und Jugendliche

richtet.

Informationen: www.idw-online.de >

Pressemitteilung 20.10.2010


Panorama

psychoscope 11/2010

35

séminaire

Troubles du

développement

Le développement d’un enfant ou

d’un adolescent ne s’effectue pas toujours

harmonieusement. Des perturbations

neuropsychiques peuvent être

à l’origine de troubles divers. Comment

repérer ces perturbations précocement

et favoriser l’épanouissement

de l’enfant ou de l’adolescent ?

L’Université de Lausanne et le SU­

PEA organisent un séminaire pour

répondre à ces questions; il aura lieu

à l’Université de Lausanne les 27 et

28 janvier et les 3 et 4 février 2011,

de 09h00 à 17h00.

Informations et inscription:

www.unil.ch/formcont:

symposium

Journée

scientifique

La revue «Adolescence» et le Service

Universitaire de Psychiatrie de l’Enfant

et de l’Adolescent (SUPEA)

organisent un symposium intitulé

Clinique du corps «en changement» –

Actualité des attaques du corps à l’adolescence.

Ce symposium aura lieu

le vendredi 17 décembre 2010, de

09h00 à 17h00, à l’auditoire César­

Roux, au CHUV à Lausanne.

Informations et inscription:

journee.adolescence@chuv.ch ou

http://files.chuv.ch/internet-docs/dpc/formation/dpc_formacon_17dec2010.pdf

Trois questions à…

Marianna Gawrysiak, psychologue-psychothérapeute FSP

Cette année, le Vide-poches fête

ses 10 ans d’existence.

En tant que responsable, quel bilan

tirez-vous de ces dix années ?

Le bilan de nos 10 ans est plus que

positif ! La centaine d’artistes qui ont

exposé dans ces lieux a drainé des

milliers de visiteurs provenant aussi

bien de l’intérieur que de l’extérieur

de l’hôpital. Les témoignages de nos

livres d’or attestent de la renommée

que s’est forgée cet espace culturel:

«C’est plus qu’une galerie d’art, le

Vide-poches est un lieu d’échange audelà

des barrières sociales.» «C’est ça

qui me guérira, c’est mieux que les

médics !»... Deux exemples emblématiques

laissés sur toutes ces pages.

Le fait que des artistes reconnus

(Mix & Remix; P. Woodroffe; M.

Del Curto...) ont accepté d’exposer

chez nous a sans doute grandement

contribué à cette réputation.

En quelques mots, pouvez-vous

nous expliquer le rôle du Videpoches,

ses objectifs et son utilité

?

L’hôpital psychiatrique n’est pas un

établissement de santé anodin. Il véhicule

tout un cortège de peurs troubles

et indécises dans l’imaginaire du

grand public, qui sait confusément

que chacun peut être appelé un jour

à séjourner entre ses murs. Aussi le

Vide-poches a­t­il une vocation particulière

qui en fait plus qu’une galerie

conventionnelle: c’est une interface

entre le monde des psychés brisées et

celui de la «normalité», par le truchement

de l’art. Les patients peuvent s’y

confronter intra-muros à la création

artistique en visitant les expositions

ou en participant à des ateliers, tandis

que «ceux de l’extérieur» peuvent

venir à la rencontre d’un univers qui

leur est souvent inconnu et dont le

but ultime reste d’offrir aux accidentés

de la vie une possibilité de réinvestir

leur existence. Le Vide-poches

s’inscrit dans une volonté d’humanisation

des établissements de soins par

le biais de l’art, et le succès sans cesse

croissant de la galerie témoigne de la

justesse de cette approche, dans laquelle

«hôpital» rime vraiment avec

«hospitalité».

Pour quelles raisons avez-vous

créé un tel endroit au sein du

Centre de soins hospitaliers du

Réseau fribourgeois de santé

mentale (RFSM) à Marsens ?

Et quel est votre rôle ?

Le Vide-poches, espace à vocation socio­culturelle,

a été inauguré le 2 décembre

2000 à l’occasion des festivités

du 125 e anniversaire de l’Hôpital

psychiatrique cantonal de Marsens,

qui est devenu récemment RFSM.

Mon rôle dans cette infrastructure

consiste en quelque sorte en un travail

de galeriste: préparer une affiche

annuelle de 5 expositions en invitant

aussi bien des artistes confirmés que

des jeunes artistes en devenir. Une

partie de la programmation est évidemment

réservée à des expositions

d’ART BRUT.

PANORAMA

PSYCHOSCOPE 11/2010


agenda

36

AGENDA | PSYCHOSCOPE 11/2010

November/novembre 2010

Einführungsseminar Grundstufe der postgraduale

Weiterbildung in Psychotherapie mit phasischsystemischem

Schwerpunkt

Leitung: Dr. Carole Gammer und Weiterbildungsteam

Datum: 12.–13. November 2010

Beginn der Weiterbildung: 22. März 2011

(Seminar 1)

Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH

Information: Weiterbildungsinstitut für Phasische Paarund

Familientherapie, Sekretariat Carmenstrasse 51,

8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax,

info@gammer.ch, www.phasischesystemtherapie.ch

Forum: Die Psychoanalyse ist kein Humanismus

– Zur Metapsychologie der Objektbeziehungen

Referent: Heinz Müller, Dr. phil.

Moderation: Regula Umbricht, Dr. med.

Datum: 19. Nov. 2010, 20:30 Uhr

Ort: Freud-Institut Zürich, Zollikerstr. 144,

8008 Zürich, Eintritt frei

Info: www.freud-institut.ch

Vortragszyklus am Freitag

«Liebesleben: Trieb? Romantik? Struktur?»

Datum: 19.11.2010

Ort: Psychoanalytisches Seminar Zürich,

Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

Referent: Christine Borer, Zürich

Info: www.psychoanalyse-zuerich.ch

Eintritt frei

Wenn es nicht weitergeht...

Stockungen im therapeutischen Prozess

Datum: Samstag, 20. November, 9.15–16.45

Ort: Zürich, Konradstr. 54

Kosten: CHF 170.–

Leitung: Christiane Geiser, Psychotherapeutin SPV,

zertifizierende Koordinatorin Internat.

Focusingnetzwerk NY

Anmeldung: gfk.kontakt@bluewin.ch,

Tel.: 043 817 41 24

Details: www.gfk-institut.ch

VAP Sonntagsmatinée

Gewalt – Jugendliche zwischen

Hoffnungslosigkeit und Wut

Datum: 21. November 2010, 10.00 bis 14.00 Uhr

Ort: Kultur und Kongresshaus, Aarau

Anmeldung und weitere Infos: Verband Aargauer

Psychologinnen und Psychologen VAP, www.vap-psychologie.ch

oder info@vap-psychologie.ch

Einführung in das Meilener Konzept

(Grundlage des zweijährigen Grundkurses)

Datum: 22.–24. November 2010

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Leitung: Andrea Lanfranchi,

Gabriella Selva und Robert Wäschle

Information und Anmeldung:

Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie

und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,

Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

Achtsamkeit für psychotherapeutisch Tätige

Datum: 24.-28.11.2010

Ort: Haus Rutishauser, Mattwil

Kosten: Kurshonorar Fr. 490.–,

Kost und Logis Fr. 380.–

Leitung und Anmeldung:

Monika Schäppi, Fachpsychologin für Psychotherapie

FSP, Stolzestrasse 3, 8006 Zürich, Telefon 044 281

32 82, mail: monika.schaeppi@psychologie.ch

Motivierung in der Stationären

Systemtherapie (& Jugendhilfe) –

zwischen Stabilität und Veränderung

Leitung: Dipl. Soz. Markus Grindat

Datum: 26.11.2010

Ort: Bern

Information und Anmeldung:

Zentrum für Systemische Therapie und Beratung,

ZSB Bern, Villettemattstrasse 15, 3007 Bern,

031 381 92 82, info@zsb-bern.ch, www.zsb-bern.ch

ADHS – eine Denk- und

Affektverarbeitungsstörung?

Referent: Michael Günter, Prof. Dr. med. (Tübingen)

Datum: 26. Nov. 2010, 20:30 Uhr

Ort: Freud-Institut Zürich, Zollikerstr. 144, 8008 Zürich

Eintritt: CHF 30.–/Studierende CHF 10.–

Info: www.freud-institut.ch

Beziehungsgestaltung

Datum: 26. November 2010

Ort: Bern

Leitung: Franziska Siegenthaler

Kosten: Fr. 200.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 240.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Vortragszyklus am Freitag

«Liebe»

Datum: 26.11.2010

Ort: Psychoanalytisches Seminar Zürich,

Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

Referent: Peter Schneider, Zürich

Info: www.psychoanalyse-zuerich.ch

Eintritt frei

Einführung in die Mediation –

Mediation und Schweizerische ZPO

Datum: 26.–27. November 2010

Leitung: Urs Gloor

Ort: Zürich

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung und

Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Neue Entwicklungen in der

Behandlung von Patientinnen und

Patienten mit Traumafolgestörungen

Leitung: PD Dr. med. Martin Sack

Datum: 26. und 27. November 2010

Ort: Schaffhausen

Information und Anmeldung: Psychotherapeutisches

Institut im Park, Steigstr.26, 8200 Schaffhausen, Tel.

052 624 97 82, info@iip.ch, www.iip.ch

Lob der Vernunftehe

Datum: 29.–30. November 2010

Leitung: Arnold Retzer

Ort: Zürich

Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische

Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,

8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Dezember/décembre 2010

Postgraduale Weiterbildung in Personzentrierter

Psychotherapie, Weiterbildungsphase I:

Einführung, Selbsterfahrung, Basistraining

(anerkannt durch FSP, SBAP, und SPV)

Leitung: Rainer Bürki, Tobias Steiger, Ausbilder pca

Datum: Dezember 2010 bis Dezember 2012, Vorgespräche

ab sofort

Ort: Die Seminare finden extern mit Übernachtung

statt, die Supervision in den Praxen der Ausbilder

Infos: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für

den Personzentrierten Ansatz (ehemals Schweiz.

Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und

Beratung SGGT), Josefstr. 79, 8005 Zürich, T 044 271

71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch

Formation à la Psychothérapie centrée

sur la personne, cycle de formation I

Animation: Philippe Wandeler, Ani Gürün, Dinah Favarger,

Olivier Siegenthaler, Philippe Dafflon, formatrices et

formateurs pca

Date: Décembre 2010 à décembre 2012

Lieu: Suisse Romande et environs

Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche

centrée sur la Personne (autrefois Société Suisse

pour l’Approche et la psychothérapie centrées sur la

Personne SPCP), Josefstr. 79, 8005 Zurich, T 044 271

71 70, www.pca-acp.ch, info@pca-acp.ch

Bindungsqualität: Diagnostik,

Verlauf und Interventionsmöglichkeiten

7. SPZ-Symposium in Zusammenarbeit

mit dem Zentrum für Kinder- und

Jugendpsychiatrie der Univ. Zürich

Leitung/Organisation: Dr. med. K. Albermann,

Dr. med. R. Schäffer, Prof. Dr. med. Walitza,

Dr. phil. M. Zulauf Logoz

Datum: 02.12.2010

Ort: Kirchgemeindehaus Liebestrasse 3,

8400 Winterthur

Anmeldung und Information: Verena Maier,

Tel. 052-266 37 11, E-Mail: spz@ksw.ch


agenda

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PAARLIFE – Einführung in das

Stresspräventionsprogramm für Paare

(© Prof. Guy Bodenmann, Universität Zürich)

Datum: 2.–4.12.2010, 09:00–17:00

Kosten: 725.– Franken

Kursleitung: Dr. Kathrin Widmer &

Dipl. Psych. Birgit Kollmeyer

Anmeldung/Information:

Universität Zürich, Institut für Klinische Psychologie

mit Schwerpunkt Kinder/Jugendliche und Paare/

Familien; www.paarlife.com, 044 634 52 93,

kathrin.widmer@psychologie.uzh.ch

Psychotherapie mit älteren Menschen nach

ökologisch-systemischem Modell

Leitung: Dr. med. Bernadette Ruhwinkel

Datum: 02.–04.12.2010

Information und Anmeldung:

Institut für Ökologisch-systemische Therapie,

Klosbachstr. 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42,

www.psychotherapieausbildung.ch

Cursus de formation en psychotraumatologie

Cursus de 7 jours présentant les différents

domaines de la psychotraumatologie.

Inscription possible pour un/des séminaires isolés.

Date: 3 déc. 2010: Psychologie de l’urgence. 14 janv.

2011: Les principes de prise en charge spécifiques

en psychotraumatologie. 12 févr. 2011: Le trauma

«simple ». 19 mars 2011: Le trauma complexe. 15-16

avril 2011: La dissociation. 20 mai 2011: Le défi des

contacts avec les autorités (LAVI, justice, assurances).

Lieu: Fribourg & Lausanne

Formateurs: Eva Zimmermann & Olivier Piedfort-

Marin, psychologues-psychothérapeutes FSP

Information et inscription:

Institut Romand de Psychotraumatologie – IRPT,

Av. Montchoisi 21, 1006 Lausanne, e-mail:

secretariat.irpt@gmail.com, www.irpt.ch.

Achtsamkeit für psychotherapeutisch Tätige

Datum: 3.–5.12.2010

Ort: Haus Rutishauser, Mattwil

Kosten: Kurshonorar Fr. 320.–,

Kost und Logis Fr. 195.–

Leitung und Anmeldung:

Monika Schäppi, Fachpsychologin für Psychotherapie

FSP, Stolzestrasse 3, 8006 Zürich, Telefon 044 281

32 82, mail: monika.schaeppi@psychologie.ch

State of the Art Seminar

«Klinisch-psychologische Interventionen

bei körperlichen Erkrankungen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und HIV / AIDS-

Gesundheitsförderung und Psychotherapie»

Leitung: Prof. Dr. Claus Vögele, Unité de recherche

INSIDE, Université Luxembourg

Datum: 4. Dezember 2010, 9:15 Uhr bis 17:00 Uhr

Information: Klaus-Grawe-Institut für Psychologische

Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich

Anmeldung per E-Mail an nsokolic@ifpt.ch

oder telefonisch +41 (0)44 251 24 40

Maximal 20 Teilnehmer.

Selbstfürsorge statt Burnout

(für Therapeuten und Berater)

Datum: 6. Dezember 2010

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Leitung: Corinna A. Ostafin-Hermann

Information und Anmeldung:

Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie

und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,

Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

Praxis der Systemtherapie

Workshop mit zehn zweistündigen Einheiten

Leitung: Lic. phil. Martin Rufer und Dr. med. Jürg

Liechti

Daten: 08.12.2010

Ort: Bern

Information und Anmeldung:

Zentrum für Systemische Therapie und Beratung,

ZSB Bern, Villettemattstrasse 15, 3007 Bern,

031 381 92 82, info@zsb-bern.ch, www.zsb-bern.ch

Infoabend für die Weiter- und Fortbildungsprogramme

in «Integrativer Körperpsychotherapie

IBP» und «Integratives Coaching

IBP/Integrative Beratung IBP»

Leitung: Dr. med. Markus Fischer,

FMH Psychiatrie und Psychotherapie

Datum: 9. Dezember 2010, 19.30–21.30 Uhr

Ort: IBP Institut, Wartstrasse 3, Winterthur

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

Psychothérapie intégrative basée sur les

ressources et le travail en imagination pour

les personnes souffrant de séquelles de

traumatismes (PITT© Thérapie Psychodynamique

Imaginative des Traumas)

Pour la première fois en Suisse romande avec

traduction en français, la série de 3 séminaires

qu’ont suivi plus de 2‘000 personnes en

Allemagne et Suisse alémanique. 1 er et 2 ème

séminaire: techniques de stabilisation. 3 ème séminaire:

travail de confrontation avec le trauma.

Présentations théoriques, vignettes cliniques et

beaucoup de pratique d’exercices pour préparer

les participants à les utiliser dans leur pratique

professionnelle.

Date: 1011 décembre 2010,

4–5 février 2011 & 24–25 juin 2011

Lieu: Lausanne

Formatrice:

Prof. Dr. Med Luise Reddemann (Allemagne)

Information et inscription:

Institut Romand de Psychotraumatologie –

IRPT, Av. Montchoisi 21, 1006 Lausanne,

e-mail: secretariat.irpt@gmail.com, www.irpt.ch

«Die Psychoanalyse und ihre Bildung»

Interdisziplinäre Tagung

Organisation: PSZ, Universität Zürich

und ETH, FIZ, ZHdK

Datum: 11. Dezember 2010

Ort: Vortragssaal der ZHdK,

Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich

Information und Anmeldung:

www.psychoanalyse-zuerich.ch

Fördern und fordern – Mit dem

Bohmschen Dialog das Schlagwort ausloten

Datum: Samstag, 11. Dezember 9.15–16.45

Kosten: CHF 170.–

Ort: Zürich, Konradstr. 54

Leitung: Lisa Jud, Fachpsychologin für

Psychotherapie FSP, dipl. Dialogbegleiterin

Anmeldung: gfk.kontakt@bluewin.ch,

Tel. 043 817 41 24

Details: www.gfk-institut.ch

Autorität ohne Gewalt in mehrfachbelasteten

und traumatisierten Familien

Datum: 13.–14. Dezember 2010

Leitung: Peter Jakob

Ort: Zürich

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung

und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Januar/janvier 2011

Top-Model.

Das Lebensflussmodell bei Essstörungen

Datum: 10.–11. Januar 2011

Leitung: Peter Nemetschek

Ort: Zürich

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung

und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Einführung in das Meilener Konzept

(Grundlage des zweijährigen Grundkurses)

Datum: 10.–12. Januar 2011

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Leitung: Rochelle Allebes,

Ulrike Borst, Dominique Simon

Information und Anmeldung:

Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie

und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,

Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

Themenabend:

Professionelle Hilfe im Zwangskontext

Datum: 12. Januar 2011

Leitung: Heiner Krabbe

Ort: Zürich. Kostenlos

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung

und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

AGENDA | PSYCHOSCOPE 11/2010


agenda

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AGENDA | PSYCHOSCOPE 11/2010

Prozessarbeit nach Arnold Mindell

Informationsabend

Prozessarbeit ist ein innovativer, ressourcenorientierter

Ansatz in Psychotherapie, Coaching, Konfliktarbeit und

Teamentwicklung. Die nächste Aus- und Weiterbildung

beginnt im Oktober 2011.

Datum: 12. Januar 2011, 19.15–20.45

Ort: Zentrum Prozessarbeit, Binzstrasse 9,

8045 Zürich. Keine Anmeldung erforderlich.

Information: T 044 451 20 70,

fg-pop@gmx.ch, www.prozessarbeit.ch

Empowerment für Teams & Organisationen

Leitung: Dr. Gunther Schmidt

BSO-anerkannt

Datum: ab 13.01.2011

Kosten: Fr. 5’500

Information:

w i l o b AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062 892 90 79,

E-Mail: wilob@solnet.ch, www.wilob.ch

Weiterbildung in klientenzentrierter

Gesprächs- und Körperpsychotherapie GFK

Informationsabend

Datum: 14. Januar 18:30 – 21.00

Anbieter: Ausbildungsinstitut GFK

Ort: Zürich, Konradstr. 54, Nähe HB

Beginn der Weiterbildung: Sommer 2011

Kontakt: gfk.kontakt@bluewin.ch,

Tel. 043 817 41 24

Homepage: www.gfk-institut.ch

Seminarreihe Sex und Liebe

3. Seminar: Sexuelles Begehren und Liebesgefühl

Datum: 15./16. Januar 2011

Ort: Zürich

Leitung: ZISS, lic. phil. Christa Gubler Gabban

und lic. theol. Stephan Fuchs-Lustenberger

Informationen: www.ziss.ch,

ZISS Zürcher Institut für klinische Sexologie

und Sexualtherapie, Kruggasse 1, 8001 Zürich

Infoabend für die Weiter- und Fortbildungsprogramme

in «Integrativer Körperpsychotherapie

IBP» und «Integratives Coaching

IBP/Integrative Beratung IBP»

Leitung: Judith Biberstein, Integrative

Körperpsychotherapeutin IBP & Gandhera

Brechbühl, Psychologische Beraterin IBP

Datum: 17. Januar 2011, 19.00–21.00 Uhr

Ort: Pfarreizentrum Barfuesser,

Winkelriedstrasse 5, Luzern

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

Zyklus «Schule im Schwitzkasten»

Amokdrohung und School Shooting (1,5 Tage)

Datum: 18./19. Januar 2011

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Leitung: Frank J. Robertz, Christian

M. Waser und Andrea Lanfranchi

Information/Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen,

Systemische Therapie und Beratung, Klosbachstr. 123,

8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

Persönlichkeitsstörungen, mit besonderer

Berücksichtigung der Borderline-Störung

Leitung: Dr. George Downing

Datum: 21.–22.01.2011

Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH

Information: Weiterbildungsinstitut für Phasische Paarund

Familientherapie, Sekretariat Carmenstrasse 51,

8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax,

info@gammer.ch, www.phasischesystemtherapie.ch

Grundlagen der Psychotraumatologie

und Traumazentrierten Psychotherapie

Leitung: Hanne Hummel

Datum: 21. und 22. Januar 2011

Ort: Schaffhausen

Information und Anmeldung:

Psychotherapeutisches Institut im Park,

Steigstr.26, 8200 Schaffhausen,

Tel. 052 624 97 82, info@iip.ch, www.iip.ch

Fortsetzungsfamilien: Besondere Herausforderungen

für Familienmitglieder und BeraterInnen

Datum: 24.–25. Januar 2011

Leitung: Claudia Starke und Thomas Hess

Ort: Zürich

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung

und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

EMDR – Eye Movement Desensitization

and Reprocessing.

La formation s’adresse aux psychothérapeutes

FSP, ASP, FMH, et comprend théorie et pratique par

jeux de rôle. La formation sera suivie de groupes

d’apprentissage et de supervision qui permettent

ensuite la participation à la formation de niveau 2 qui

aura lieu les 22–23–24 sept. 2011.

Date: 26 au 29 janvier 2011

Lieu: Lausanne

Formateur: Ludwig Cornil, psychologue-psychothérapeute

(Belgique), formateur EMDR reconnu par EMDR

Europe et l‘EMDR Institute de Palo Alto

Information et inscription:

Institut Romand de Psychotraumatologie – IRPT,

Av. Montchoisi 21, 1006 Lausanne, e-mail:

secretariat.irpt@gmail.com, www.irpt.ch

Marte Meo im Pflegealltag

Datum: 27. Januar 2011

Leitung: Claudia Berther

Ort: Zürich

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung

und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

«Offensive Abwehr: Immer für andere da?»

Phänomene der Überverantwortlichkeit. Helfersyndrom

und Burnout aus Sicht der Integrativen

Körperpsychotherapie IBP.

Leitung: Matthias Keller, Fachpsychologe

für Psychotherapie FSP & Sarah Radelfinger,

Psychotherapeutin SPV

Datum: 28. Januar 2011, 14.00–21.00 Uhr

Ort: IBP Institut, Winterthur

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

«Intuitive Präsenz»

1-jährige Intuitionsschulung

bestehend aus 5 Modulen

Leitung: Darrel Combs

Start: 27.–30. Januar 2011

Ort: Seminarhaus Schöpfe, Büttenhardt SH

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

Februar/février 2011

Diplôme de formation continue universitaire

en psychothérapie psychanalytique.

Cycle de trois ans, diplômant, ou

accessible par certificats d‘une année.

Ouvert aux médecins et psychologues en cours de

spécialisation.

Début: première année, février 2011.

Lieu: Département de Psychiatrie des HUG Genève.

Prix: 4600.– Frs. par an.

Renseignements et inscriptions:

philippe.rey-bellet@hcuge.ch, tél. 022 305 47 88

Aus der Schatzkiste:

Körper und Gefühl in der Psychotherapie

Datum: 1./2. Februar 2011

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Leitung: Steffen Fliegel

Information/Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen,

Systemische Therapie und Beratung, Klosbachstr. 123,

8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

L‘intervention post-traumatique dans

une optique cognitivo-comportementale

et à la lumière de «la troisième vague»

Date: 3 février 2011

Lieu: Lausanne

Conférencière: Dre Pascale Brillon de Montréal

Frais: Fr. 200.00 pour membres SSTCC, Fr. 240.00

pour non-membres, Information: www.sgvt-sstcc.ch

Einführungskurs «IBP erleben»

Leitung: Dr. med. Markus Fischer,

FMH Psychiatrie und Psychotherapie

Datum: 03.–05. Februar 2011

Ort: Seminarhaus Schöpfe, Büttenhardt SH

Informationen: www.ibp-institut.ch, i

nfo@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30


agenda

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Verhaltenstherapeutische Paartherapie

Datum: 4. Februar 2011

Ort: Bern

Leitung: Dr. Kathrin Widmer

Kosten: Fr. 200.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 240.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Integrative Paarberatung IBP

10-tägiger Fortbildungslehrgang für PsychotherapeutInnen

und BeraterInnen, verteilt auf 1 Jahr.

Leitung: Verena Blum

Start: 04. Februar 2011

Ort: Obere Zäune 14, 8001 Zürich &

IBP Institut, Winterthur

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

Ich schaff’s. Das lösungsorientierte Programm

für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Datum: 9.–10. Februar 2011

Leitung: Thomas Hegemann

Ort: Zürich

Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische

Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,

8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

«Chronischer Wahn und persistierendes

Stimmenhören - Familienzentrierte und

einzeltherapeutische Interventionen bei

psychotischen Störungen»

Leitung: Dr. rer. med. Nadine Bull,

PD Dr. med. Roland Vauth

Datum: 10.–11.02.2011

Infos: Institut für Ökologisch-systemische Therapie,

Klosbachstr. 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42,

www.psychotherapieausbildung.ch

Weiterbildung in Schematherapie 2010/2011

Workshop «Schematherapie mit Paaren»

Dozent: Dr. med. Eckhard Roediger

Datum: Do 17.02.2011, Fr 18.02.2011, 09.30–16.45h

Ort: UPK, Psychiatrische Klinik, Basel

Zielgruppe: Psychologen und Ärzte /

Teilnehmerbeschränkung von 20 Teilnehmern

Rückfragen / Anmeldung / Programmheft:

E-Mail: jacqueline.kocher@upkbs.ch

Kongresswoche

«Grenzen-Systeme-Kulturen 2011»

Schwerpunktthema: «Krisenintervention und

Persönlichkeitsentwicklung»

Eingebettet in einen orientalischen Kontext wird ein

breites, praxisorientiertes Programm geboten. Dieses

bietet modernem Wissen von Akutinterventionen bis

zu traditionellen Formen der Begleitung in Entwicklungsprozessen

Raum. Dabei werden Krisen auch in

einen biografischen Kontext gesetzt. Einblicke in alte

kulturelle Heilpraktiken ergänzen den fachlichen Teil.

Datum: 20.–25. Februar 2011 in Zagora Marokko

Referenten:

- Univ.-Prof. Dr. Jürgen Kriz, Osnabrück

- Prof. Dr. Angelika Groterath, Darmstadt

- Prof. Dr. phil., Andrea Lanfranchi, Zürich

- Adj. Prof. Stefan Geyerhofer Mag. Phil., Wien

- Susy Signer-Fischer, lic. phil. Basel

- Dr. phil. Peter Hain, Zürich

- Tom Levold, Köln

- Mohammed El Hachimi, Berlin, Marokko u.a.

Interessantes kulturelles Rahmenprogramm

Information mit Videos: www.psyseminare.com,

phone 0840 000 400

«Schwierige Situationen in der Paartherapie»

Leitung: Lic. phil. Bernhard Limacher

Datum: 24.–26.02.2011

Infos: Institut für Ökologisch-systemische Therapie,

Klosbachstr. 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42,

www.psychotherapieausbildung.ch

Systemisches Elterncoaching nach

dem Konzept des gewaltlosen Widerstands

Datum: 28. Februar / 1. März 2011

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen, Klosbachstrasse 123,

8032 Zürich

Leitung: Arist von Schlippe

Information und Anmeldung:

Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie

und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,

Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

März/mars 2011

Relance Relationnelle

Cursus de formation aux approches systémiques

Date: printemps 2011–2014 (2015)

Lieu: Genève

Informations et inscriptions:

www.relancerelationnelle.ch

Fachtagung «Traumatische Hirnverletzung:

Von der Akutphase zur Frührehabilitation»

Datum: Donnerstag, 3. März 2011, 9.00 bis 17.15 Uhr

Ort: Rehaklinik Bellikon, CH-5454 Bellikon

Tagungsprogramm, Infos und Anmeldung:

www.rehabellikon.ch/kurse

Pränatale- und Geburtstrauma-Therapie

(Foundation Courses)

3-jähriger berufsbegleitender Basislehrgang

Leitung: Karlton Terry

Start: 03.03.–08.03.2011

Ort: Seminarhaus Wasserfallen, Reigoldswil BL

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

Ambivalenz und Zerrissenheit als Kompetenz.

Ein Königsweg für bereichernde Synergien

Datum: 4.–5. März 2011

Leitung: Gunther Schmidt

Ort: Zürich

Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische

Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,

8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Workshops mit Woltemade Hartmann Ph.D,

Pretoria/South Africa

1. Einführung in EMI – Eye Movement Integration /

Erstmals in der Schweiz

Datum: 7.–9. März 2011

2. Ego States Therapy / Level I

Datum: 10.–12. März 2011

3. Supervisionstag / Ego States

Datum: 13. März 2011

Ort: Chur

Informationen: www.psyseminare.com,

Phone: 0840 000 400

Klaus-Grawe-Institut: State of the Art Seminar

«Mut in der Psychotherapie:

Produktive Veränderungen ermöglichen»

Leitung: Dr. phil. Andreas Dick, Fachpsychologe für

Psychotherapie FSP, Zürich

Datum: 10. März 2011, 9:15 Uhr bis 17:00 Uhr

Information: Klaus-Grawe-Institut für Psychologische

Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich

Anmeldung per E-Mail an nsokolic@ifpt.ch oder

telefonisch +41 (0)44 251 24 40

Maximal 20 Teilnehmer.

Systemis.ch Denken – Kreativ Handeln

6. Schweizer Tagung für

Systemische Therapie und Beratung

Datum: 10./11.3.2011

Ort: Luzern

Die Tagung lädt Sie ein, sich ein Bild zu machen von

der Vielfalt systemischen Schaffens. Es wird von der

Wirksamkeit der systemischen Therapie und dem

Dialog mit anderen Therapierichtungen berichtet. Spannende

Seminare und Workshops geben einen Einblick

und Inspiration.

Info und Anmeldung: www.systemis.ch

Weiterbildung in Systemischer

Supervision 2011–2012

Leitung: Dr. Carole Gammer und Weiterbildungsteam

Seminar 1: 10.–12. März 2011, Systemische Grundlagen

der Fallsupervision

Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH

Weitere Informationen und Daten:

Weiterbildungsinstitut für Phasische Paar- und

Familientherapie, Sekretariat Carmenstrasse 51,

8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax,

info@gammer.ch, www.phasischesystemtherapie.ch

EMDR-Einführungsseminar

Leitung: Hanne Hummel, EMDR-Institut Schweiz

Datum: 10. bis 12. März 2011 und Praxistag am 07.

Mai 2011

Ort: Schaffhausen

Information und Anmeldung:

Psychotherapeutisches Institut im Park,

Steigstr.26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82,

info@iip.ch, www.iip.ch, www.emdr-institut.ch

AGENDA | PSYCHOSCOPE 11/2010


agenda

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AGENDA | PSYCHOSCOPE 11/2010

Zyklus «Schule im Schwitzkasten»

Time-out heisst Time-in für Familien (1,5 Tage)

Datum: 15./16. März 2011

Ort: Ausbildungsinstitut Meilen,

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Leitung: Regula Hotz und Mitarbeitende, Andrea

Lanfranchi

Information und Anmeldung:

Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie

und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich,

Tel. 044 923 03 20, mail@ausbildungsinstitut.ch,

www.ausbildungsinstitut.ch

69. Schweizer Seminare für

Katathym Imaginative Psychotherapie KIP

Datum: 17.–20. März 2011

Ort: Thun

Information: Sekretariat SAGKB/GSTIC, Marktgasse

55, Postfach, 3000 Bern 7, www.sagkb.ch

Die Kunst des Fragens

Datum: 22.–23. März 2011

Leitung: Heiner Krabbe

Ort: Zürich

Anmeldung und Information:

IEF Institut für systemische Entwicklung

und Fortbildung, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Postgraduale Weiterbildung in

Psychotherapie in Psychotherapie mit

phasisch-systemischem Schwerpunkt

Das Curriculum umfasst mindestens 4 Jahre:

Grundstufe (3 Jahre) Vertiefungsstufe (1,5 Jahre)

Leitung: Dr. Carole Gammer und Weiterbildungsteam

Datum: 22.–26. März 2011 (Seminar 1)

Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH

Information:

Weiterbildungsinstitut für Phasische Paar- und

Familientherapie, Sekretariat Carmenstrasse 51,

8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax,

info@gammer.ch, www.phasischesystemtherapie.ch

7. St. Galler-Tage am Bodensee

«Messen und Intuition in der

Fahreignungsdiagnostik» – Grenzfälle

Datum: 24./25. März 2011

Veranstalter: Schweizerische

Vereinigung für Verkehrspsychologie (VfV)

Information und Anmeldung:

www.sanktgallertage.ch oder

www.verkehrspsychologie.ch

Einführung in die systemische Praxis –

Einführung in die Weiterbildung Psychotherapie

Leitung: Dr. phil. Robert Frei, Dr. med. Bernadette

Ruhwinkel

Datum: 24.–26.03.2011

Information:

Institut für Ökologisch-systemische Therapie,

Klosbachstr. 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42,

www.psychotherapieausbildung.ch

«Was tun, wenn die Schatten

der Vergangenheit auftauchen?»

Hilfe zur Selbsthilfe: Das Fragmentierungsmodell

der Integrativen Körperpsychotherapie IBP

Leitung: Matthias Keller, Fachpsychologe

für Psychotherapie FSP & Sarah Radelfinger,

Psychotherapeutin SPV

Datum: 25. März 2011, 14.00–21.00 Uhr

Ort: IBP Institut, Winterthur

Informationen: www.ibp-institut.ch,

info@ibp-institut.ch, T 052 212 34 30

Professionelle Hilfe im Zwangskontext

Datum: 28.–29. März 2011, Ort: Zürich

Leitung: Heiner Krabbe

Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische

Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,

8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Die geheimen Mechanismen der Liebe. Das

Seminar zum Buch

Datum: 30.–31. März 2011, Ort: Zürich

Leitung: Dirk Revenstorf

Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische

Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,

8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

Mai/mai 2011

Lösungsorientiertes Coaching II

BSO-anerkannt

Leitung: Michael Dahm & Team

Datum: ab 02.05.11

Kosten: Fr. 5’200.–

Information: w i l o b AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062

892 90 79, E-Mail: wilob@solnet.ch, www.wilob.ch

Internationaler Kongress

Spiritualität und Intimität

Datum: 6. bis 8. Mai 2011

Infos & Anmeldung: gle@existenzanalyse.org,

www.existenzanalyse.org. Beachten sie bitte auch das

entsprechende Inserat in dieser Ausgabe.

Achtsamkeit in Yoga Bewegung und Tanz

Vertiefte Selbsterfahrung für

Stressbewältigung durch Achtsamkeit

Leitung: Dipl. Psych. Christiane Wuddel (SPV),

Robert Jordi, Yoga Lehrer

Datum: 07./08. Mai 2011

Ort: Stella Matutina, Hertenstein am Vierwaldstättersee

Information und Anmeldung: Christiane Wuddel, Tel.

071 670 09 68, Robert Jordi, Tel. 031 302 87 37,

www.achtsamkeit-in-bewegung.ch,

www.yogaundmeditation.ch

Intuitives Bogenschiessen

Leitung: Rolf Krizian

Datum: 15.05.11, Kosten: Fr. 320.–

Information: w i l o b AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062

892 90 79, E-Mail: wilob@solnet.ch, www.wilob.ch

Fachtagung «Gewalt und Trauma»

Gewalt und Trauma bei Kindern und Jugendlichen

und deren Folgen – Eine Herausforderung an

Gesellschaft und Helfersysteme

Datum: Mittwoch, 18. Mai 2011

Ort: Hotel Rössli, Kempttalstrasse 52, 8308 Illnau

ReferentInnen: Lutz Besser, Christoph Häfeli,

Jacqueline Schmid, Joachim Schreiner,

Regula Schwager, Moderation Ruth Enz

Organisation: Institut KJF Luzern,

Institut SITT Effretikon, SPK Luzern

Information und Anmeldung: www.institut-kjf.ch

Lösungsorientiert Arbeiten

mit Kindern & ihrem Umfeld

Wird an die SKJP-Postgraduiertenausbildung

angerechnet

Leitung: Dr. Therese Steiner, P. Imfeld

Datum: ab 19.05.11

Kosten: Fr. 2’400.–

Information: w i l o b AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062

892 90 79, E-Mail: wilob@solnet.ch, www.wilob.ch

Weiterbildung in Schematherapie 2010/2011

Workshop «Schematherapie und

Abhängigkeits erkrankungen»

Dozent: Dr. med. Eckhard Roediger

Datum: Do 19.05.2011, Fr 20.05.2011, 09.30–16.45h

Ort: UPK, Psychiatrische Klinik, Basel

Zielgruppe: Psychologen und Ärzte /

Teilnehmerbeschränkung von 20 Teilnehmern

Rückfragen / Anmeldung / Programmheft:

E-Mail: jacqueline.kocher@upkbs.ch

Elder Mediation/Beratung

Datum: 26.–28. Mai 2011, Ort: Zürich

Leitung: Cristina Diday-Baumann, Urs Gloor

Anmeldung und Information: IEF Institut für systemische

Entwicklung und Fortbildung, Voltastrasse 27,

8044 Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch

ab Sommer/dès été 2011

Weiterbildung in Schematherapie 2010/2011

Workshop «Schema Therapy for Patients with

Borderline Personality Disorder» (auf Deutsch)

Dozent: Dr. Guido Sijbers

Datum: Fr 17.06.2011, Sa 18.06.2011, 09.30–16.45h

Ort: UPK, Psychiatrische Klinik, Basel

Zielgruppe: Psychologen und Ärzte /

Teilnehmerbeschränkung von 20 Teilnehmern

Rückfragen / Anmeldung / Programmheft:

E-Mail: jacqueline.kocher@upkbs.ch

Lösungsorientierte Organisationsberatung I

BSO-anerkannt

Leitung: Dr. Friedrich Glasl & G. Iselin, U. Fuchs, D.

Tappe, Prof. Dr. J. Lempp, J. Burkhard

Datum: ab 28.06.11

Kosten: Fr. 5’500.–

Information: w i l o b AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062

892 90 79, E-Mail: wilob@solnet.ch, www.wilob.ch


agenda

41

Le trouble hyperactif chez les adultes

Dates: 1er et 2 juillet 2011

Lieu: Lausanne

Conférencier: Dr Luis Vera, Paris

Frais: Fr. 400.00 pour membres SSTCC,

Fr. 440.00 pour non-membres

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Diagnostic et traitement des traumatismes

chroniques par la théorie de la dissociation

structurelle de la personnalité.

Sur la base des travaux de Janet, enrichis des

recherches en neurobiologie et en psychobiologie du

trauma, de la théorie de l’attachement, de la théorie de

l’apprentissage, E. Nijenhuis a développé une approche

intégrant les approches sensorielle, comportementale,

psychodynamique et l’hypnose eriksonienne pour

le traitement des séquelles de traumatismes et de

maltraitances chroniques (traumas complexes, troubles

dissociatifs, trouble de conversion, personnalité

borderline)

Date: 1–2 juillet 2011, 11–12 novembre 2011,

27–28 janvier 2012 & 11–12 mai 2012

Lieu: Fribourg, Suisse

Formateur: Ellert Nijenhuis Ph.D. (Pays-Bays),

psychogue, psychothérapeute et chercheur

Information et inscription:

Institut Romand de Psychotraumatologie – IRPT,

Av. Montchoisi 21, 1006 Lausanne, e-mail:

secretariat.irpt@gmail.com, www.irpt.ch

Systemisch-lösungsorientierte

Therapie & Beratung

FSP, VEF, SGS, SBAP anerkannt!

Leitung: mit Dr. Gunther Schmidt, Prof. Dr. A. von

Schlippe, Jürgen Hargens, Prof. Dr. U. Clement, u.v.m.

Datum: ab 17.08.11

Umfang: 86 Seminartage, 16 Tage Gruppensupervision,

15 Tage Selbsterfahrung

Information:

w i l o b AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062 892 90 79,

E-Mail: wilob@solnet.ch, www.wilob.ch

Verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze

für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen

Datum: 26. August 2011

Ort: Olten

Leitung: Dr. Peter Zorn

Kosten: Fr. 200.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 240.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Selbsterfahrungskurs: Auch gut für sich selbst

sorgen, Wohlbefindens-Regulation und Selbstfürsorge

für Therapeutinnen und Therapeuten

Daten: 30. September und 1. Oktober 2011

Ort: Zürich

Leitung: Dr. Renate Frank

Kosten: Fr. 400.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 440.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Kognitive Verhaltenstherapie von

Posttraumatischen Belastungsstörungen

Daten: 21. und 22. Oktober 2011

Ort: Zürich

Leitung: Dr. phil. Julia Müller

Kosten: Fr. 400.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 440.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Einführung in das CBASP

(Cognitive Behavioral Analysis System

of Psychotherapy) nach McCullough

Datum: 4. November 2011

Ort: Bern

Leitung: Dr. Martina Belz

Kosten: Fr. 200.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 240.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

AGENDA | PSYCHOSCOPE 11/2010

Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung

Autorität ohne Gewalt

Anwendung des Konzeptes „Gewaltloser Widerstand“ nach HaimOmer

13. und 14. Dezember 2010, Peter Jakob

Top-Model

Das Lebensflussmodell bei Essstörungen

10.-11. Januar 2011, Peter Nemetschek

Fortsetzungsfamilien: Stief- und Patchworkfamilien

Die besonderen Leistungen und Herausforderungen für Familienmitglieder und

BeraterInnen.

24.-25. Januar 2011, Thomas Hess und Claudia Starke

Marte Meo im Pflegealltag

Unterstützung entwickeln – Entwicklung unterstützen

27. Januar 2011, Claudia Berther

ich schaff’s

das lösungsorientierte Programm für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

9.-10. Februar 2011, Thomas Hegemann

Information / Anmeldung

IEF, Voltastrasse 27, 8044 Zürich,

Tel.: 044 362 84 84

ief@ief-zh.ch www.ief-zh.ch

Animation de groupes

Date: 19 novembre 2011

Lieu: Lausanne

Conférenciers: Stéphanie Haymoz et Christian Follack

Frais: Fr. 200.00 pour membres SSTCC,

Fr. 240.00 pour non-membres

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Schematherapeutische Modusarbeit

Daten: 25./26. November 2011

Ort: Olten

Leitung: Marina Poppinger

Kosten: Fr. 400.00 für SGVT-Mitglieder,

Fr. 440.00 für Nicht-Mitglieder

Information: www.sgvt-sstcc.ch

Preise/Tarifs

Grundtarif pro Eintrag: CHF 33.–.

Im Grundtarif enthalten sind 250 Zeichen inklusive

Zwischenräume. Je weitere angefangene 10 Zeichen

erhöht sich der Preis um CHF 1.–.

Tarif de base par annonce: CHF 33.–.

Le tarif de base concerne les textes de 250 caractères,

espaces compris. Le prix de base sera augmenté de

CHF 1.– pour chaque groupe supplémentaire de 10

caractères utilisé entièrement ou non.

Informationen / Informations:

www.psychologie.ch, agenda@psychoscope.ch


Education sexuelle

Consultation de santé sexuelle -

planning familial

Conseil en périnatalité

Consultation de couple

et de sexologie

Centre LAVI

QUESTION D’INTIMITÉ

PROFA, DES PROS

AVEC QUI PARLER

Erziehungsdepartement

Erweitern Sie Basels Horizont.

Nous souhaitons engager pour la consultation de couple et de sexologie

(7 lieux de consultation dans le Canton de Vaud)

CHEF DE SERVICE (H/F) à50-70%

Missions principales:

• Diriger le service en assurant la qualité

des prestations

• Encadrer les collaborateurs sur le plan

clinique

• Concourir àladirection générale de la

Fondation Profa

• Gérer le personnel et assumer la gestion

administrative (9 collaborateurs et 2

stagiaires)

• Promouvoir et représenter le service à

l’extérieur

• Pratiquer la consultation de couple et

de sexologie

Profil souhaité :

• Conseiller conjugal, psychologue

spécialiste en psychothérapie FSP ou titre

jugé équivalent (orientation psychodynamique)

• Solide expérience clinique avec les couples

et les individus

• Intérêt pour la sexologie

• Aptitude àtransmettre des connaissances

dans le domaine clinique

• Expérience dans la gestion du personnel

en tant que cadre

• Personnalité ouverte et engagée alliant le

goût de la réflexion théorique àdes capacités

de conduite d’équipe et de vision

prospective

• Aisance àentretenir et développer des

relations avec les différents partenaires

du réseau médical et psycho-social

vaudois et les médias

Les dossiers

de candidature

(avec CV, photocopies de

diplômes et certificats de travail)

accompagnés d’une lettre de

motivation sont àenvoyer jusqu’au

30 novembre àl’adresse suivante

Direction

de la Fondation Profa

Rue de Lausanne 21

1020 Renens

+d’informations

Mme Adriana Bouchat

021 631 01 62

Kanton Basel-Stadt

Der Schulpsychologische Dienst Basel-Stadt sucht

per 1. Februar 2011 oder nach Vereinbarung eine/n

Psychologin/en (100%)

Die vielschichtigen Aufgaben umfassen ein breites

Spektrum psychologischer Interventionen wie Untersuchungen,

Beratungen, therapeutische Begleitungen,

Kriseninterventionen, Moderation von Gesprächen

und Veranstaltungen im schulischen

Rahmen sowie präventive Aufgaben.

Für diese anspruchsvolle Tätigkeit erwarten wir

einen Universitätsabschluss in Psychologie und

Postgradausbildung in Kinder- und Jugendpsychologie

und/oder Psychotherapie.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Herr Dr. Peter Gutzwiller,

Leiter Schulpsychologischer Dienst unter Tel.

061 267 69 00. Ihre Bewerbung senden Sie an den

Leiter Schulpsychologischer Dienst Basel-Stadt,

Austrasse 67, 4051 Basel

www.stellen.bs.ch

Bei uns können Sie etwas bewegen.

Entrée en fonction: 1er juin 2011

www.profa.ch

Profa, des espaces de parole pour mieux choisir

In Bern:

Übergabe einer psychotherapeutischen Praxis

Nach 30 Jahren Selbstständigkeit als Psychotherapeutin

SPV/ASP gebe ich meine gut gehende Praxis

mittelfristig ab.

Die Praxis besteht aus 2 schön eingerichteten Räumen

sowie einer Küche und einem Badezimmer. Sie

befindet sich in einem ruhigen, gepflegten Haus in

der Altstadt von Bern. Günstiger Mietpreis.

Geeignet für Kandidaten/innen mit anerkannter Bewilligung

zur selbstständigen Berufsausübung im

Kanton Bern. Gewünscht wird eine umfassende Ausbildung

in Gestaltpsychotherapie und kognitiver Verhaltenstherapie.

Preis: CHF 20‘000.– für den grossen Kundenstamm

und das sehr schöne Inventar inkl. PC, Fakturierungsprogramm,

Homepage, Telefon-Nr. usw.

Kontaktaufnahme bitte an den Beauftragten

wbaumann@gmx.ch

Die STIFTUNG ALBISBRUNN ist eine Schul- und Bildungseinrichtung für normal

begabte, 13- bis 22-jährige männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen und

bietet Platz für maximal 56 Jugendliche. Das Angebot umfasst eine interne Sekundarschule

mit heilpädagogischer Orientierung, verschiedene Berufsausbildungsformen

in eigenen Produktionswerkstätten und Dienstleistungsbetrieben,

eine Psychotherapieabteilung sowie vielfältige sozialpädagogisch betreute Wohnformen

mit einer breiten Freizeitpalette.

Zur Ergänzung unseres Psychotherapieteams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung

eine qualifizierte Person als

Psychologen & Psychotherapeuten (80%)

Wir bieten:

• Einen lebendigen und interessanten Arbeitsplatz in einem professionellen

interdisziplinären Team

• Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung und Mitwirken in der Organisationskultur

• Supervision und Weiterbildungsmöglichkeiten

• Entlöhnung nach Richtlinien des Kantons Zürich

Wir erwarten:

• Abgeschlossenes Psychologiestudium (Uni/HAP)

• Weit fortgeschrittene oder abgeschlossene Psychotherapieausbildung mit

Schwerpunkt Jugendliche

• Mit Vorteil Berufserfahrung mit Jugendlichen im stationären Bereich

• Teamfähigkeit und Erfahrung in interdisziplinärer Zusammenarbeit

Ihre Aufgaben:

• Die Kernaufgabe beinhaltet die psychotherapeutische Behandlung der Jugendlichen

im Rahmen unseres Fördermodells

• Eltern- und Familienarbeit

• Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Sozialpädagogik, Schule und Betrieben

• Psychodiagnostische und Leistungspotential Abklärungen

Informationen über unsere Stiftung finden Sie auf unserer Homepage

www.albisbrunn.ch.

Ergänzende Fachauskünfte gibt Ihnen gerne Frau Catherine Schuppli, Leitung

Psychotherapie, Telefon 044 764 81 81.

Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: STIFTUNG ALBISBRUNN,

z. Hd. Frau Jeannette Fritsch, Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis


Die Schlössli-Gruppe (www.clienia.ch; Ärztlicher Direktor:

Prof. Dr. med. Achim Haug) umfasst die traditionsreiche

Privatklinik Schlössli mit Versorgungsauftrag im Kanton Zürich

sowie die in unmittelbarer Umgebung gelegenen Polikliniken

an den Standorten Wetzikon, Uster und Männedorf

(rechtes Zürichseeufer). Die Klinik ist Lehrspital der Universität

Zürich und liegt ca. 25 Autominuten von der Zürcher

Innenstadt entfernt. Pro Jahr werden über 2200 Patienten

stationär behandelt.

Die Clienia Privatklinik Schlössli AG sucht per 1. Februar

2011 oder nach Vereinbarung

eine Psychologin/einen Psychologen

(100%) mit abgeschlossener

Psychotherapieausbildung

für die Akutstation mit Behandlungsschwerpunkt Krisenbewältigung

arbeitet mit einem multimodalen, integrativen

und evidenzbasierten Behandlungskonzept. Als Voraussetzung

bringen Sie mehrjährige Berufserfahrung mit in

den Bereichen Krisenintervention und lösungsorientierte

Kurzzeittherapie. Sie besitzen Zusatzqualifikationen im

Umgang mit akuten Krisensituationen (z.B. stabilisierende

Interventionen, Hypnotherapie). Schwerpunkte Ihrer Tätigkeit

werden die individuelle Fallführung mit Angehörigenbetreuung

und die Leitung therapeutischer Gruppenangebote

sein. Dabei stehen Sie in enger Zusammenarbeit mit

einem interdisziplinären Team.

Wir wünschen uns von Ihnen ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein,

Flexibilität und Freude an berufsübergreifenden

Arbeiten.

Wir bieten ein stimulierendes Umfeld in einer innovativen,

wachsenden Privatklinik mit persönlicher Atmosphäre, regelmässige

Team- und Einzelfallsupervision, strukturierte

interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gerne können Sie sich für weitere Auskünfte an den

Leitenden Arzt der Erwachsenenpsychiatrie Dr. med. Peter

Strate (Tel.: 044 929 85 86, peter.strate@clienia.ch) wenden;

die schriftliche Zusendung der Bewerbung mit den üblichen

Unterlagen incl. Arbeitszeugnissen und Referenzen

senden Sie bitte ebenfalls an Herrn Dr. med. Peter Strate.

Die Schlössli-Gruppe (www.clienia.ch; Ärztlicher Direktor:

Prof. Dr. med. Achim Haug) umfasst die traditionsreiche

Privatklinik Schlössli mit Versorgungsauftrag im Kanton Zürich

sowie die in unmittelbarer Umgebung gelegenen Polikliniken

an den Standorten Wetzikon, Uster und Männedorf

(rechtes Zürichseeufer). Die Klinik ist Lehrspital der Universität

Zürich und liegt ca. 25 Autominuten von der Zürcher

Innenstadt entfernt. Pro Jahr werden über 2200 Patienten

stationär behandelt.

Die Clienia Privatklinik Schlössli AG sucht per 1. Dezember

2010 oder nach Vereinbarung

eine Neuropsychologin/

einen Neuropsychologen (50-60%)

mit abgeschlossener oder fortgeschrittener

Fachausbildung

Unsere Abteilung Neuropsychologie arbeitet eng mit den

verschiedenen psychiatrischen Abteilungen im Hause zusammen.

Als Voraussetzung für diese Tätigkeit bringen Sie

mehrjährige Berufserfahrung im Bereich von neuropsychologischen

Abklärungen mit psychiatrischen Patienten

aus der Erwachsenen- und Alterspsychiatrie mit. Sie sind in

der Lage, selbstständig neuropsychologische Fachberichte

zu verfassen und besitzen eine fundierte neuropsychologische

Fachausbildung.

Wir wünschen uns von Ihnen ein hohes Mass an Verantwortungsbewusstsein,

Flexibilität und Freude an berufsübergreifenden

Arbeiten.

Wir bieten ein stimulierendes Umfeld in einer innovativen,

wachsenden Privatklinik mit persönlicher Atmosphäre, regelmässige

Team- und Einzelfallsupervision, strukturierte

interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gerne können Sie sich für weitere Auskünfte an den Leitenden

Arzt der Erwachsenenpsychiatrie Dr. med. Peter

Strate (Tel.: +41 44 929 85 86, peter.strate@clienia.ch)

wenden; die schriftliche Zusendung der Bewerbung mit den

üblichen Unterlagen incl. Arbeitszeugnissen und Referenzen

senden Sie bitte ebenfalls an Herrn Dr. med. Peter

Strate.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Clienia Schlössli AG

Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Schlösslistrasse 8, CH-8618 Oetwil am See

Telefon +41 (0)44 929 81 11, Fax +41 (0)44 929 84 44

www.clienia.ch

Clienia Schlössli AG

Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Schlösslistrasse 8, CH-8618 Oetwil am See

Telefon +41 (0)44 929 81 11, Fax +41 (0)44 929 84 44

www.clienia.ch

Ihr Inserat im Psychoscope:

info@psychoscope.ch

© Michael Zumstein / L’œil public

Erste Hilfe für Menschen

mit letzter Hoffnung.

Postfach, 8032 Zürich, Tel. 044 385 94 44, Fax 044 385 94 45

www.msf.ch, kontakt@zurich.msf.org, PK 12-100-2


Seminare ghyps

info@hypnos.ch – www.hypnos.ch

Ausbildung in schicksalsanalytischer

Psychotherapie

Es beinhaltet eine postgraduale Weiterbildung in psychoanalytischer

und schicksalsanalytischer Psychotherapie. Sie werden

mit den verschiedenen tiefenpsychologischen Schulen, mit psychoanalytischer

Idee, Lehre und Methodik vertraut gemacht.

Schwerpunkt der Ausbildung ist die

Einführung in Theorie und Praxis

der Schicksalspsychologie.

Mit der schicksalsanalytischen Triebdiagnostik, einer umfassenden

ICH-Lehre, einer umfassenden Neurosen- und Psychopathielehre,

mit dem Konstrukt von den manifesten und latenten

Ahnenbedürfnissen als aktuelle lebensgestaltende Elemente in

Gesundheit und Krankheit, den Genotropismen, dem Konzept

der Zwangswahl und dem Szondi-Test als psychologische Matrix

verfügen Sie für Ihre therapeutische Arbeit über ein wirksames

psychotherapeutisches Instrumentarium und ein erhellendes

Hintergrundwissen.

Der Lehrgang beginnt im Mai 2011, dauert drei Jahre und

findet am Szondi-Institut in Zürich statt.

Eine Intensiv-Woche an der Sigmund-Freud-Universität in Wien

dient zur Bearbeitung von Fragen der therapeutischen Praxis.

Das detaillierte Programm finden Sie unter www.szondi.ch.

Wir beraten Sie gerne bei Ihren Weiterbildungswünschen. Rufen

Sie uns an: 044 252 46 55 und bestellen Sie das detaillierte Ausbildungprogramm.

Stiftung Szondi-Institut

Krähbühlstrasse 30

8044 Zürich

Tel. 044 252 46 55

info@szondi.ch

www.szondi.ch

www.psychologieforum.ch

Zusatzausbildung ghyps 2010/2011

2.–4.12.2010 Therapieseminar I (neu 3 Tage)

Dr. phil. Burkhard Peter, Zürich

11./12.3.2011 Therapieseminar II (neu 2 Tage)

Dr. phil. Peter Hain, Zürich

19./20.5.2011 Therapieseminar III (neu 2 Tage)

lic. phil. Susy Signer, Basel

19./20.8.2011 Therapieseminar IV (neu 2 Tage)

Dr. med. J. Philip Zindel, Zürich

Datum folgt Therapieseminar V (neu)

Dipl.-Psych. O. Meiss, Zürich

Zusatzausbildung ghyps 2011/2012

21./22.1. + Grundkurse I und II, lic. phil. Markus Haener,

4./5.3.2011 lic. phil. Gunna Mahler, Basel

16./17.9. + Grundkurse I und II, Dr. phil. Peter Hain, Zürich

21./22.10.2011

8.–10.12.2011 Therapieseminar I, Dr. phil. Burkhard Peter, Zürich

2./3.3.2012 Therapieseminar II, Dr. phil. Peter Hain, Zürich

Spezialseminare

25./26.11.2010 Gut schlafen und ganz wach sein,

lic. phil. Susy Signer Basel

22.1.,16.4., Supervisionsseminare in Hypnotherapie (einzeln

3.9., 26.11.2011 besuchbar), Dr. med. J.Philip Zindel, Rodersdorf

1.4.2011 Hypnose und hypnotische Kommunikation:

Refresherkurs für den Praxisalltag, Dr. med.

Corinne Marti, lic. phil. Franziska Bubb, Meilen

24./25.6.2011 Geschichten und Metaphern in der Hypnotherapie,

Dr. med. Corinne Marti, lic. phil. Franziska

Bubb, Meilen

20./21.08.2011 Mentale Stärke / Hypnose, Mentales Training

und effektives Coaching im Sport und Leistungsbereich,

Dipl.-Psych. O. Meiss, Zürich

30.09.– Workshop mit Michael Yapko, Ph.D.: Applying

2.10.2011 Hypnosis in Strategic Psychotherapy (Englisch),

T. Villiger, Psychotherapeut FSP, Bern

10./11.11.2011 Vom Mobbing zu einem guten Miteinander,

lic. phil. Susy Signer, Basel

Externe Seminare

10 Module ab Ausbildung in Hypnotherapie für Kinder und

16./17.9.2011 Jugendliche 2011 – 2013, Dr. med. Claude

Béguelin, lic. phil. Susy Signer, Bern

Marokko

Psychotherapie-Beratung-Sozialarbeit

2. Workshop-Kongress - Grenzen-Systeme-Kulturen

Schwerpunktthema: Krisenintervention und Persönlichkeitsentwicklung

Praxisorientiertes wissenschaftliches Programm mit: Univ.-Prof. Dr. Jürgen Kriz,

Adj. Prof. Stefan Geyerhofer, Prof. Dr. Angelika Groterath, Dr. phil. Peter Hain,

Prof. Dr. phil. Andrea Lanfranchi, Dr. Tom Levold, Gisela Osterhold,

Susy Signer-Fischer, Liane Stephan u.a.

Ort: Zagora - Marokko

20.-25. Februar 2011

Orientalisches Ambiente und Rahmenprogramm

Informieren Sie sich hier:

www.psyseminare.com

e-mail - info@psyseminare.com / phone - 0840 000 400


Eye Movement Desensitization

and Reprocessing

EMDR

Formation à la méthode thérapeutique

développée par Francine Shapiro PhD pour

le traitement des personnes traumatisées.

26 à 29 janvier 2011 et

22-23-24 sept. 2011 à Lausanne.

Formateur :

Ludwig Cornil (B), Institut EMDR

Organisation et information :

Institut Romand de Psychotraumatologie

Lausanne – Tél. : 021 311 96 71

e-mail : info@irpt.ch – www.irpt.ch

Pour la 1ère fois en Suisse romande

Psychothérapie intégrative

basée sur les ressources et

le travail en imagination

pour les personnes souffrant

de séquelles de traumatismes

PITT

Thérapie Psychodynamique

Imaginative des Traumas

10-11 déc. 2010, 4-5 février 2011

& 24-25 juin 2011, à Lausanne

Avec:

Prof. Dr. Med. Luise REDDEMANN (All.)

Organisation et information :

Institut Romand de Psychotraumatologie

Lausanne – Tél. : 021 311 96 71

e-mail : info@irpt.ch – www.irpt.ch

Cursus de formation en

psychotraumatologie

sur 7 jours – 2010–2011

3 déc. 2010 : La psychologie de l‘urgence

14 janv. 2011 : Les principes de prise en

charge spécifiques en psychotraumatologie

12 févr. 2011 : Le trauma «simple»

19 mars 2011 : Le trauma complexe

15-16 avril 2011 : Les troubles dissociatifs

20 mai 2011: Les contacts avec les

autorités et rédaction de rapports

Formateurs :

Eva Zimmermann &

Olivier Piedfort-Marin

psychologues-psychothérapeutes FSP

Organisation et information :

Institut Romand de Psychotraumatologie

Lausanne – Tél. : 021 311 96 71

e-mail : info@irpt.ch – www.irpt.ch

6. SCHWEIZER TAGUNG FÜR SYSTEMISCHE THERAPIE UND BERATUNG

6. JOURNÉES SUISSES DE THÉRAPIES FAMILIALES ETD’INTERVENTIONS

SYSTÈMIQUES

SYSTEMIS.CH DENKEN -KREATIV HANDELN

PENSÉE SYSTÉMIQUE ET CRÉATIVITÉ

10./11. März 2011, Luzern 10/11 Mars 2011 Lucerne

Die Tagung zeigt die Bandbreite systemischen Handelns und Wirksamkeit in ganz

unterschiedlichen Praxisfeldern.

Les 6èmes Journées Suisses vous invitent àdécouvrir la variété de ces

approches dans les diverses régions linguistiques de notre pays.

Mit / avec Ulrike Borst, Mony Elkaïm, Kirsten von Sydow, Robert Neuburger,

und vielen weiteren interessanten ReferentInnen / et bien d'autres

Ausführliche Informationen und Anmeldung auf www.systemis.ch

Les informations supplémentaires et inscription sur www.systemis.ch

www.kvt-tcc.ch

Fort- und Weiterbildung,

Kongresse in kognitiver

Verhaltenstherapie

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thérapie comportementale

et cognitive

ZENTRUM FÜR INNERE ÖKOLOGIE

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Traumalösung

nach Dr. Peter A. Levine

Nächster Trainingsbeginn:

3. - 6. Februar 2011

Nächster Einführungskurs:

17. - 19. Januar 2011

mit Dr. Urs Honauer

Wir schicken Ihnen gern Detail-Informationen.

Zentrum für Innere Ökologie

Zwinglistrasse 21 - 8004 Zürich

Tel: 044 218 80 80 - info@polarity.ch

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Prozessarbeit

nach Arnold Mindell

Ein innovativer, ressourcenorientierter

Ansatz in Psychotherapie,

Coaching, Konfliktarbeit

und Teamentwicklung

Nächste Aus- und Weiterbildung

ab Oktober 2011

Informationsabend:

12. Januar 2011

19.15 – 20.45, Zentrum

Prozessarbeit, Binzstrasse 9,

8045 Zürich, 044 451 20 70

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Spannungszuständen und Nervosität

Schweizerische Gesellschaft fürden PersonzentriertenAnsatz

Weiterbildung. Psychotherapie.Beratung.

Postgraduale Weiterbildung 2010

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nach Carl Rogers

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in allen wichtigen

Publikumszeitschriften.

Vierjährige berufsbegleitende Weiterbildung für PsychologInnen und

ÄrztInnen. Anerkannt durch alle namhaften Fachverbände, insbesondere

durch FSP, SBAP und SPV.

Die Weiterbildung gliedert sich in zwei Phasen von je2Jahren.

Die erste Phase findet in einer geschlossenen Gruppe von 10bis 15 Teilnehmenden

statt. Sie kann nur als Ganzes besucht werden.

Die zweite Phase ist modular aufgebaut und ermöglicht vom Ablauf her

individuellere Gestaltungsmöglichkeiten. Die Seminare finden jeweils

in Gruppen von maximal 15 Teilnehmenden statt.

Weiterbildungsphase I: 100 Std. Gruppenselbsterfahrung,

180 Std. Basistraining (Theorie, Wissen und Können), 100 Std. Supervision

Beginn: 10./11. Dezember 2010

Dauer: 2Jahre

Ort: Die Seminare finden extern mit Übernachtung statt,

die Supervision in den Praxen der Ausbilder.

Leitung: Basistraining: Rainer Bürki, Tobias Steiger

Gruppenselbsterfahrung: Paula Ritz

Information: Rainer Bürki |T044 382 00 48 |rainer.buerki@bluewin.ch

Informationsveranstaltungen:

Siehe www.pca-acp.ch für die aktuellen Daten.

Ausführliche Ausschreibung und Anmeldung: www.pca-acp.ch oder

Geschäftsstelle pca.acp |Josefstrasse 79 |8005 Zürich |T 044 271 7170

info@pca-acp.ch

Spannungszuständen und

innerer Unruhe.

Reizbarkeit und Nervosität.

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enthält 425 mg Trockenextrakt aus Passionsblumenkraut (DEV 5-7:1,

Auszugsmittel Ethanol 50% V/V), Farbstoffe Titandioxid (E 171), Eisenoxide

(E 172), Zucker (Saccharose),weitere Hilfsstoffe. Indikation: Spannungszustände,

innere Unruhe, Reizbarkeit, Nervosität. Dosierung: Erwachsene und Jugendliche

ab 12 Jahren 2bis 3xtäglich 1Dragée, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit.

Anwendungseinschränkungen: Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber

einem der Inhaltsstoffe, Patienten mit der selten vorkommenden ererbten

Fructose-Unverträglichkeit (hereditäre Fructose-Intoleranz), mit Glucose-

Galactose-Malabsorption (Störung der Resorption von Glucose und Galactose)

oder mit Saccharase-Isomaltase-Mangel, Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit

beeinträchtigen, Kinder unter12Jahren. Vorsichtsmassnahmen: BeiBeschwerden,

die länger als 2Wochen anhalten oder sich verschlimmern, Arzt konsultieren.

Schwangerschaft, Stillzeit: Bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko

bekannt, Einnahme nur nach Absprache mit Arzt. Unerwünschte Wirkungen:

Selten Hypersensibilisierung, inEinzelfällen allergische Hauterscheinungen.

Packungen: 40, 80 Dragées. Liste D. Ausführliche Informationen entnehmen Sie

demArzneimittel-Kompendiumder Schweiz. Standder InformationNovember 2007.

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Tel.: +43 1 985 95 66

Fax: 982 48 45


AIM/AVM-CH

Akademie für Verhaltenstherapie und Methodenintegration

Neue Weiterbildungsgänge

in kognitiver Therapie

und Methodenintegration

ab April 2011 (Zürich, Wil) und ab Oktober 2011 (Bern, Basel)

Schwerpunkte der vierjährigen Weiterbildung für PsychologInnen

bilden kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin.

Weitere empirisch begründbare Therapieansätze

anderer Therapieschulen werden ebenfalls berücksichtigt. Die

Weiterbildung umfasst «Kurse», «Supervision» und «Selbsterfahrung».

Der erfolg reiche Abschluss der vierjährigen Weiterbildung

führt zum FSP-Fachtitel «FachpsychologIn für Psychotherapie

FSP». Die kantonale Praxisbewilligung kann ebenfalls

erlangt werden.

Für externe InteressentInnen besteht auch die Möglichkeit, nur

einzelne Kurse zu buchen. Preis pro Kurs CHF 390.– bzw. 420.–.

Nächste Veranstaltungen:

13./14.11.10 Klaus Mayer, Dipl.-Psych.

Übungsseminar

20./21.11.10 M. Lächler, Dr. phil./C. Gröbli, lic. phil.

ADHS

27./28.11.10 Peter Zorn, Dr. phil.

Persönlichkeitsstörungen II: Störungsbilder

04./05.12.10 Franz Moggi, Priv.-Doz. Dr. phil.

Komorbidität: psychische Störung/Sucht

11./12.12.10 D. Müller, Dr. phil./V. Roder, Priv.-Doz. Dr. phil.

Schizophrenie: Überblick

08./09.01.11 Hansruedi Ambühl, Dr. phil.

Zwangsstörungen

15./16.01.11 Diana Meier-Allmendinger, Dr. med., lic. theol.

Ethik für PsychotherapeutInnen

Anmeldung und weitere Infos

AIM, Cornelia Egli-Peierl, Psychiatrische Klinik, Zürcherstr. 30, 9500 Wil

Direktwahl Tel. 071 913 12 54 (telefonisch erreichbar:

Mo-, Mi-, Do-Morgen u. Freitag), egli@aim-verhaltenstherapie.ch oder

092x089_sw_kombi_psychoscope:Layout www.aim-verhaltenstherapie.ch 1 3.3.2009 16:25 Uhr Seite 1

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Zweijähriger Grundkurs in systemischer Therapie und Beratung

April 2011 – März 2013

Einführungskurse: 22.–24. November 2010 / 10.–12. Januar 2011

«Schule im Schwitzkasten»

Eigenständige Module zu aktuellen schulischen Krisenthemen

Leitung: Andrea Lanfranchi, Christian M. Waser und ausgewiesene Experten

• Amokdrohung und School Shooting 18./19. Januar 2011

• Time-out heisst Time-in für Familien 15./16. März 2011

• «Medien-Attacke» 10./11. Mai 2011

Workshops demnächst

• Selbstfürsorge statt Burnout (für Therapeuten und Berater)

Datum: 6. Dezember 2010 / Leitung: Corinna A. Ostafin-Hermann

• Aus der Schatzkiste: Körper und Gefühl in der Psychotherapie

Datum: 1./2. Februar 2011 / Leitung: Steffen Fliegel

• Systemisches Elterncoaching nach dem Konzept des gewaltlosen

Widerstands

Datum: 28. Februar / 1. März 2011 / Leitung: Arist von Schlippe

• Erlebenswelten von Kindern in Trennung und Scheidung

Datum: 28./29. März 2011 / Leitung: Miriam Rosenthal-Rabner

• «Mittendrin» – Aufsuchende Arbeit mit Familien

Datum: 11./12. April 2011 / Leitung: Petra Girolstein

• Hypnotherapeutische Methoden mit Kindern: kalte und heisse

Aggression

Datum: 25./26. Mai 2011 / Leitung: Susy Signer-Fischer

Programme, Informationen und Anmeldung:

Ausbildungsinstitut Meilen

Systemische Therapie und Beratung

Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich

Tel. +41 (0)44 923 03 20

mail@ausbildungsinstitut.ch, www.ausbildungsinstitut.ch

formation continue universitaire

Formation Continue UNIL-EPFL

Dans le cadre de la filière

Carrière et insertion

du MAS en gestion des ressources

humaines et des carrières

Public concerné:

psychologues spécialistes

en orientation scolaire,

professionnelle et de

développement de carrière

Renseignements et inscription:

www.masrh.ch /022 379 81 21

Nombre de places limité

Possibilité de suivredes modules isolés.

Thèmes proposés:

Coaching

11, 12 et 13 novembre 2010

Pathologie du travail

9, 10 et 11 décembre 2010

Bilan de compétences

20, 21 et 22 janvier 2011

Réhabilitation et

insertion Offices AI

11, 12 et 13 février 2011

Outplacement

et réorientation

10, 11 et 12 mars 2011

Séminaire d’étude de cas

7, 8 et 9 avril 2011

Formation Continue UNIL -EPFL

formcont@unil.ch |021 692 22 90

wWw.unil.ch/formcont


Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen

Fédération Suisse des Psychologues

Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi

Choisystr. 11, Postfach, 3000 Bern 14

031 388 88 00, fsp@psychologie.ch

www.psychologie.ch

Kantonal-/Regionalverbände

Associations cantonales/régionales

Associazioni cantonali/regionali

AFP/FPV: Association Fribourgeoise des Psychologues/

Freiburger PsychologInnen-Verband

P: Patrick Signorell,

S: E. Rumo, Dép. de Psychologie, 2, Rue Faucigny, 1700 Fribourg,

026 300 73 60/76 33, elisabeth.rumo@unifr.ch, www.psyfri.ch

AGPsy: Association Genevoise des Psychologues

P: Pascal Borgeat, S: Pat Goldblat, Rue des Cordiers 12, 1207

Genève 1, 022 735 53 83, agpsy@psy-ge.ch, www.psy-ge.ch

AJBFPP: Association Jurassienne et Bernoise Francophone

des Psychologues et Psychologues-Psychothérapeutes

P: Simone Montavon Vicario,

S: Anne-Catherine Aiassa, La Franay 11, 2735 Malleray,

032 481 40 41, info-ajbfpp@psychologie.ch, www.ajbfpp.ch

ANPP: Association Neuchâteloise des Psychologues et

Psychologues-Psychothérapeutes

P: Jean-Christophe Berger,

S: Magali Kraemer Voirol, Rue Ph. Henri-Mathey 15,

2300 La Chaux-de-Fonds, 079 767 93 03,

magali_kraemer@yahoo.com, www.anpp.ch

APPV/VWPP: Association des Psychologues et Psychothérapeutes

du Valais/Vereinigung der Walliser Psychologen und

Psychotherapeuten

P: APPV: Béatrice Jesse Kern Nanchen,

S: Nadine Ecabert-Constantin, Rte d’Italie 71, 1958 Uvrier,

079 369 23 46, nadine.constantin@gmail.com, www.psy-vs.ch

P: VWPP: Christine Sidler,

S: VWPP: Samuel Bischoff, Terbinerstr. 5, 3930 Visp,

027 946 11 14, samuel.bischoff@gmail.com, www.psy-vs.ch

ATPP: Associazione Ticinese degli Psicologi e degli Psicoterapeuti

P: Fabian Bazzana, S: Segretaria ATPP, Despina Gravvani, CP 112,

6850 Mendrisio, d.gravvani@bluewin.ch, www.atpp.ch

AVP: Association Vaudoise des Psychologues

P: Raphaël Gerber, S: Julia Mosimann, Case postale 62, 1001

Lausanne, 021 323 11 22, avp@psy-vd.ch, www.psy-vd.ch

OSPP: Verband der Ostschweizer Psychologinnen und

Psychologen

P: Markus Sigrist, S: Rolf Franke, Zentrum f. Schulpsychologie

und therap. Dienste, Waisenhausstr. 10, 9100 Herisau,

071 354 71 01, rolf.franke@ar.ch, www.ospp.ch

PPB: Verband der Psychologinnen und Psychologen beider Basel

P: Michael F. Gschwind,

S: Eliane Scheidegger, Baselmattweg 145, 4123 Allschwil

061 264 84 45, ppb@vtxmail.ch, www.ppb.psychologie.ch

VAP: Verband Aargauischer Psychologinnen und Psychologen

P: vakant

S: Helen Wehrli, Vorstadtstr. 60, 5024 Küttigen,

info@vap-psychologie.ch, www.vap-psychologie.ch

VBP: Verband Berner Psychologinnen und Psychologen

P: David Schmid, S: Daniela Schäfer, 3000 Bern, 033 654 60 70,

vbp@psychologie.ch, www.vbp.psychologie.ch

VIPP: Verband der Innerschweizer Psychologinnen und

Psychologen

P: Eva Rothenbühler, Helgengüetlistr. 7, 6015 Reussbühl,

041 280 67 77, eva.rothenbuehler@lu.ch, www.vipp.ch

VSP: Verband der Solothurner Psychologinnen und

Psychologen

P: Franz Schlenk,

S: VSP, Postfach 1817, 4502 Solothurn, www.vsp-so.ch

ZüPP: Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und

Psychologen

P: Peter Hain, S: Geschäftsstelle ZüPP, Sonneggstrasse 26, 8006

Zürich, 044 350 53 53, info@zuepp.ch, www.zuepp.ch

Fachverbände

Associations professionnelles

Associazioni professionali

APPOPS/SPPVP: Association des Psychologues et des

Psycho therapeutes d’Orientation Psychanalytique de Suisse/Schweizer

Psychologen- und Psychotherapeutenverband

Psychoanalytischer Richtung

P: vacant, S: Stephan Wenger, Route de Genolier 14A, 1270 Trélex

appops@bluewin.ch, www.appops.ch

APSYTRA: Association des Psychologues du Travail et des

Organisations en Suisse Romande

P: Sibylle Heunert Doulfakar, S: Laure Pittet-Dupuis,

info@apsytra.ch, www.apsytra.ch

ASPCo/SVKoP: Association Suisse de psychothérapie

cognitive, Section des Psychologues/Schweizerischer Verein

für kognitive Psychotherapie, PsychologInnensektion

P: Marlène Sartori, S: Joana Iadaresta, 38, av. de Crozet, 1219

Châtelaine, 022 796 39 82, aspcosecretariat@bluewin.ch,

www.aspco.ch

ASPSC-SPVKS: Association suisse des Psychologues

sexologues cliniciens/Schweizerischer Psychologenverband

Klinischer Sexologen

P: Ursula Pasini, S: Yvonne Iglesias, 14 rue du Roveray, 1207 Genève,

022 344 62 67, contact@aspsc-spvks.ch, www.aspsc-spvks.ch

AVM-CH: Psychologensektion der Arbeitsgemeinschaft für

Verhaltensmodifikation Schweiz

P: Alessandra Colombo, S: Manuela Jimenez, AVM-CH Sektion

PsychologInnen, c/o Stiftung AK15, Juravorstadt 42 / Postfach,

2500 Biel 4, 032 344 80 60, info@avm-ch.ch, www.avm-ch.ch

GhypS: Psychologensektion der Gesellschaft für Klinische

Hypnose Schweiz

P: Josy Höller, S: Carmen Beutler, Bernstrasse 103a, 3052

Zollikofen, 031 911 47 10, info@hypnos.ch, www.hypnos.ch

IBP: PsychologInnen-Sektion des Schweizer Vereins für

Integrative Körperpsychotherapie IBP

P: Jasmin Ackermann, S: Sekretariat IBP, Wartstr. 3, 8400 Winterthur,

052 212 34 30, fv@ibp-institut.ch, www.ibp-institut.ch

IIPB: Sektion Schweiz des Internationalen Instituts für

Psychoanalyse und Psychotherapie Charles Baudouin/Section

Suisse de l‘Institut International de Psychanalyse et de

Psychothérapie Charles Baudouin

P: Doris Schmidt Fourmont, Chemin des Roches 17, 1208 Genève,

022 379 87 07, doris.schmidt@eti.unige.ch

NWP/RPPS: Netzwerk für wissenschaftliche Psychotherapie/

Réseau Professionel de la Psychothérapie Scientifique

P: Daniela Belarbi, S: Linda Rezny, Stauffacherstr. 1, 3014 Bern,

nwp@psychologie.ch, www.nwpsy.ch

pca.acp (früher SGGT), FSP-Sektion der Schweizerischen

Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz/Section FSP de

la Société Suisse pour l’approche centrée sur la personne

P: Dinah Favarger, Karin Hegar, S: Josefstrasse 79, 8005 Zürich,

044 271 71 70, info@pca-acp.ch, www.pca-acp.ch

PDH: Psychodrama Helvetia

P: Lilo Steinmann, S: PDH Sekretariat, Frau Evi Gal, Obere

Hauptgasse 54, 3600 Thun, sekretariat@pdh.ch, www.pdh.ch

SAGKB/GSTIC: Psychologensektion Schweizer Arbeitsgemeinschaft

für Katathymes Bilderleben/Section des Psychologues

du Groupement Suisse de Travail d’Imagination Catathyme

P: Ueli Zingg, S: Sekretariat SAGKB, Postfach 721, Marktgasse 55,

3000 Bern 7, 031 352 47 22, info@sagkb.ch, www.sagkb.ch

SASP/ASPS: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie/Association

Suisse de Psychologie du Sport

P: Hanspeter Gubelmann, Stauberbergstr. 35, 8610 Uster, 044 942

12 24, hgubelmann@bluewin.ch, www.sportpsychologie.ch

SFDP: Psychologensektion des Schweizerischen Fachverbandes

für Daseinsanalytische Psychotherapie

P: Valeria Gamper, Luegete 16, 8053 Zürich, 044 381 51 51,

sfdp-dai@daseinsanalyse.com, www.daseinsanalyse.com

SGAOP/SSPTO: Schweizerische Gesellschaft für Arbeits- und

Organisationspsychologie/Société suisse de Psychologie du

Travail et des Organisations

P: Hans Kernen, S: Silvia Moser Luthiger, Moser Luthiger & Partner

Consulting, Hintere Bahnhofstrasse 9, 8853 Lachen, 055 442 91

02, E-Mail: info@sgaop.ch, www.sgaop.ch

SGAT/SSTA: Psychologensektion der Schweizerischen Ärzteund

Psychotherapeuten-Gesellschaft für Autogenes Training

und verwandte Verfahren/Section des Psychologues de la

Société Suisse des Médecins et Psychothérapeutes pratiquant

le Training Autogène et méthodes apparentées

P: Marianne Jossi, Bergstrasse 160, 8032 Zürich, marianne.jossi@

psychologie.ch, sekretariat@sgat.ch, www.sgat.ch

SGFBL: Schweizerische Gesellschaft für Fachpsychologie in

Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung

P: Priska Fritsche, S: Geschäftsstelle SGFBL, Im Russer 108, 8708

Männedorf, 079 827 39 05, psychologie@sgfbl.ch, www.sgfbl.ch

SGGPsy/SSPsyS: Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspsychologie/Société

Suisse de Psychologie de la Santé

P: Holger Schmid, Fachhochschule Nordwestschweiz,

Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit, Riggenbachstr. 16,

4600 Olten, 062 311 95 97, holger.schmid@fhnw.ch,

www.healthpsychology.ch

SGIT: PsychologInnen-Sektion der Schweizerischen Gesellschaft

für Integrative Therapie/Section des psychologues de

la société suisse de thérapie intégrative

P: Andreas Collenberg, Dorfstrasse 6, 8620 Wetzikon,

044 932 14 46, andreas.collenberg@psychologie.ch,

www.integrativetherapie-schweiz.ch

SGP/SSP: Schweizerische Gesellschaft für Psychologie/

Société Suisse de Psychologie

P: Marianne Schmid Mast, S: Heidi Ruprecht, Dep. of Work

and Organizational Psychology, University of Neuchâtel,

Rue Emile-Argand 11, 2009 Neuchâtel, 078 902 26 95, sekretariat@ssp-sgp.ch,

www.ssp-sgp.ch

SGPO: Sektion FSP der Schweizerischen Gesellschaft für

Psycho-Onkologie/Section FSP de la Société Suisse de

Psycho-Oncologie

P: Diana Zwahlen, S: Claudia Bigler, c/o Krebsliga Schweiz,

Effingerstrasse 40, 3001 Bern, 031 389 91 30,

kontakt@psycho-onkologie.ch, www.psycho-onkologie.ch

SGRP/SSPL: Schweizerische Gesellschaft für Rechtspsychologie/Société

Suisse de Psychologie Légale

P: Leena Hässig, S: Jürg Vetter, Im Eisernen Zeit 21, 8057 Zürich,

078 746 38 80, jvetter@datacomm.ch, www.rechtspsychologie.ch

SGS-P: PsychologInnensektion der Schweizerischen

Gesellschaft für Systemtherapie

P: Thomas Estermann, S: Beatrice Wapp, Mühleplatz 10,

6004 Luzern, 041 410 66 57, www.systemis.ch

SGVT-PsyS/SSTCC-PsyS: Sektion PsychologInnen der

Schweizerischen Gesellschaft für Verhaltens- und Kognitive

Therapie/Section des psychologues de la Société Suisse de

Thérapie Comportementale et Cognitive

P: Claudine Ott-Chervet, S: Laurence Swoboda-Bohren, Worblaufenstr.

163, Postfach 30, 3048 Worblaufen, 031 311 12 12 (Mo/Di),

info@sgvt-sstcc.ch, www.sgvt-sstcc.ch

SKJP/ASPEA: Schweizerische Vereinigung für Kinder- und

Jugendpsychologie/Association Suisse de Psychologie de

l’enfance et de l’adolescence

P: Roland Buchli, S: SKJP Geschäftsstelle, Josef Stamm, Postfach

4720, 6002 Luzern, 041 420 03 03, info@skjp.ch, www.skjp.ch

SPK: Sektion FSP der Schweizerischen Gesellschaft der

PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche/Section

FSP de la Société Suisse des Psychothérapeutes d’enfants et

d’adolescents

P: Roland Straub, Brambergerstrasse 3, 6004 Luzern,

041 410 46 25, roland.straub@bluemail.ch

SSCP: Swiss Society for Coaching Psychology

P: Ursula Niederhauser, Postfach 855, 3000 Bern 9,

031 302 58 54, info@coaching-psychology.ch, www.sscp.ch

SVG: PsychologInnensektion des Schweizer Vereins für

Gestalttherapie und Integrative Therapie

P: Andreas Collenberg, Dorfstr. 6, 8620 Wetzikon,

andreas.collenberg@psychologie.ch, www.gestalttherapie.ch

SVKP/ASPC: Schweizerische Vereinigung Klinischer Psychologinnen

und Psychologen/Association Suisse des Psychologues

Cliniciennes et Cliniciens

P: Monika Bamberger, S: Eliane Scheidegger, Reichensteinerstr. 18,

4053 Basel, 061 264 84 44, sekretariat@svkp.ch, www.svkp.ch

SVNP/ASNP: Schweizerische Vereinigung der Neuropsychologinnen

und Neuropsychologen/Association Suisse des

Neuropsychologues

P: Gregor Steiger-Bächler,

S: Sekretariat SVNP, Marianne Recher, Delsbergerallee 17,

4053 Basel, 061 333 90 21, sekretariat@neuropsychologie.ch,

www.neuropsychologie.ch

VfV/SPC: Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsychologie/Société

Suisse de Psychologie de la Circulation

P: Andreas Widmer, Marktgasse 34, 4600 Olten, 062 212 55 56,

andreas.widmer@psychologie.ch, www.vfv-spc.ch

VNP.CH: Verein notfallpsychologie.ch

P: Jacqueline Frossard,

S: Katharina Lyner, Neuhofweg 23, 4102 Binningen,

079 734 92 42, lynkat@intergga.ch

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