LUST AUF SOMMER

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Aug | Sep | Okt 2014

LUST AUF

SOMMER

Sportlich Bildung Mütterrente

Der Sommer lädt

zu sportlichen

Aktivitäten ein

Deutschlands

Senioren bilden

sich

Wissenswertes

über die

Mütterrente

Seite 6

Seite 25

Seite 34

Herbstwerte-Magazin


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Grußwort

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Liquismodiat wis nisl dipsum quat ad dit lamcon utem iusciduis accum vel ing eu faccum

dip ea facipiscinim esed tet praestrud et vulluptat nibh et wisit landre eugue consed tat

augue faciduipit wisim ilit nonulput nulla feugiamet lutpatue dolent ulputpa tionsequat,

ver iril estinim zzrit at. It nonsend reriurem eu faccum am, volore min hendreros esto digna

conse modit ad molore min utpatueros non eraesecte doloreetummy nit augiat lor ipsuscinim

do consequam volore magna corerillum ipsum autet ut vullum venis nis amet erosting

erit, quis augiam vendre velit nostio eum dunt wis enim vullam vero core tis nisl utem iliquat.

Senit dunt luptat. Magnim eu feum illuptat la am, sequis nostrud dolorperit alit ing ent nulput ipit prat

doluptat nim zzriusci tat nim veliquissis nullaoreetum ex enis nons eugait vel dolor aliquam, quat wissequipit

ut nullaore modolor sumsan utet, veniatet lore faccum nullaorperos ad tionse te consed minisim

venit nim quisi ero ea feum irillam veliquissim velenibh eugiatu mmolor siscipsum quipisci bla at.

Osto eugiam enit utatue mod magnit dolor si.

Pat loreet at. Unt wis do od minim del in hendre vel utpate dolenim enis aci

tat, con vel dolortin hent aliquis nons dolesting elesed eumsandreet nonsequat.

Lor sum vel et at niat vendre eugiamc onsenim iustrud et wis dignibh et lorper ilisl iure corpercip etum

accum dit loreet volor at vulla feuis etumsan utpat in vulput lor adigna acip eugiat. Ing eu faccum

ipit nibh et wiscili quipsum del il eliquis ad magna facip enis esenisi.consenim volorem am dolor am

nibh ero od eu feugiamet lore esed duisl ex ex eniat, si.feugait alisit lut lumsandre dignis am, quat,

consenim dignim velisi tem zzrilla adio core euip ent alit vullam nim ad dolorti ssenis aliquamet illa.

Ihr

Michael Peters

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INHALT

Sport im Alter Seite 6

E-Bikes: mit voller Fahrt ins Vergnügen Seite 8

So überstehen Sie die Sommerhitze Seite 11

Vitamine sind lebensnotwendig Seite 12

Bewußte Ernährung im Alter Seite 16

Start! Vegan Seite 18

Rezepte der veganen Küche Seite 19

Bio-Wein: Sommergrüße aus der Pfalz Seite 20

Was kommt nach dem Berufsleben Seite 22

Bildung im Alter Seite 25

Partnersuche für Senioren Seite 26

Die Gefahr der Vereinsamung im Alter Seite 28

Die Philippinen sind seniorentauglich Seite 30

Die Mütterrente Seite 34

Informationen aus der Region Seite 36

Impressum Seite 37

Veranstaltungen Seite 38

Branchenbuch Seite 40

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Sport im Alter

Eine gesunde Ernährung und Bewegung helfen

Ihrem Körper, fit zu bleiben. Deshalb ist

es gerade im Alter wichtig, auf seine Fitness

zu achten um in Form zu bleiben. Hier finden

Sie ein paar Vorschläge zu Sportarten,

die Sie nicht überfordern, dafür aber Geist

und Körper gesund halten.

Schwimmen ist immer noch die Nummer eins

unter den Sportarten, da es besonders gelenkschonend

ist und alle Teile des Körpers gefordert

werden. Ob Sie locker ein paar Bahnen

schwimmen oder einen Kurs in Wasser-Gymnastik

besuchen, ist Ihnen und Ihrem körperlichen

Befinden überlassen. Sie sollten sich

jedoch nicht überlasten und genügend Pausen

einlegen. Außerdem ist Schwimmen das ganze

Jahr über möglich und im Sommer sind Sie im

Freibad zusätzlich noch an der frischen Luft.

Weitere Sportarten

Nordisches Gehen, auch Nordic-Walking genannt,

ist perfekt für die Haltung und stärkt

neben den Beinen, noch Arme, Rücken und

Bauch. Sie müssen nicht durch den Wald joggen,

um sich fit zu halten. Was zählt ist, dass

Sie Ihren Kreislauf ankurbeln und Ihre Muskeln

stärken.

In den meisten Städten und Gemeinden gibt es

Gruppen, die sich ein bis zwei Mal wöchentlich

treffen, um zusammen zu walken. Bei einer geführten

Gruppe bekommen Sie eine fachmännische

Anleitung und können sich die Stöcke

ausleihen. Außerdem steigt in der Gruppe die

Motivation und macht mehr Spaß.

Falls Sie nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist

Radfahren eine gute Alternative. Es ist ebenfalls

schonend für die Gelenke, stärkt die Ausdauer,

regt das Herz-Kreislauf-System an und

nebenbei schwinden auch noch überflüssige

Fettpölsterchen.

Sie müssen nicht gleich zum Spitzensportler

werden, um im Alter fit zu bleiben. Etwas Bewegung

an der frischen Luft ist für fast jeden

machbar. Egal ob Sie gerne wandern oder einfach

nur zügig spazieren gehen, jede Art von

Bewegung hält Sie gesund. Selbst Kegeln trainiert

Ihre Muskeln und macht in der Gruppe

noch mehr Spaß.

Gymnastik- und Tanzkurse

Viele Volkshochschulen oder Sportvereine

bieten spezielle Gymnastikkurse, unter anderem

zur Stärkung des Rückens und der Wirbelsäule,

für Senioren an. Oftmals trainieren

hier Männer und Frauen getrennt, damit man

optimal auf die verschiedenen Bedürfnisse eingehen

kann.

Für Musikliebhaber, die sich gerne bewegen,

ist Tanzen eine schöne Art Sport zu treiben.

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Ob allein, zu zweit oder in der Gruppe, Sie trainieren

Ihren Körper, regen auch hier wieder

das Herz-Kreislauf-System an und halten die

Gelenke beweglich.

„Weniger ist manchmal mehr“

Egal, für welche Sportart Sie sich entscheiden,

klären Sie vorab mit Ihrem Arzt, ob Ihre Gesundheit

es zulässt, und legen Sie genügend

Pausen ein, damit sich Ihr Körper erholen

kann.

Außerdem gilt auch hier „weniger ist manchmal

mehr“. Also drehen Sie lieber öfter mal

eine kleine Runde, dafür aber regelmäßig, anstatt

sich gleich auf einmal zu verausgaben.

REGIONALE SPORTTERMINE UND ADRESSEN

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E-Bikes: Mit voller Fahrt ins Vergnügen

Theoretisch sind Elektrofahrräder das ideale Gefährt für Menschen, die sich auch im Alter

auf zwei Rädern flott durch die Gegend bewegen wollen. Doch stimmt das wirklich? Was

ist ein E-Bike eigentlich? Welche Modelle gibt es? Was muss beim Kauf und bei der Nutzung

beachtet werden?

Äußerlich unterscheiden sich E-Bikes kaum

von herkömmlichen Fahrrädern. Im Handel

gibt es drei unterschiedliche Varianten. Das

E-Rad ist dem Fahrrad gleichgestellt und man

braucht für die Inbetriebnahme keinen Führerschein.

Es ist mit einem Hilfsmotor ausgestattet,

der den Benutzer unterstützt, wenn dieser

in die Pedale tritt, allerdings auch wirklich nur

einer Geschwindigkeit von 45 km/h abschaltet.

S-Pedelecs fahren komplett ohne Trittunterstützung.

Der Benutzer muss also nicht selber

in die Pedale treten um in den Genuss des bis

zu 500 Watt starken Motors zu kommen. Bedient

werden solche Bikes über einen Drehgriff

oder einen Schaltknopf.

Um so ein Gefährt lenken zu

dürfen wird ein Führerschein

und ein Versicherungskennzeichen

vorausgesetzt.

Wenn Sie den Kauf eines

Elektrofahrrads in Erwägung

ziehen, sollten Sie sich bezüglich

der unterschiedlichen

Modelle gut beraten lassen.

Sinnvoll wäre es auch jedes

Modell einmal Probe zu fahren

um herauszufinden, wie

gut und sicher Sie mit den unterschiedlichen

Antrieben unterwegs

sind.

dann. Wenn eine Geschwindigkeit von 25 km/

h erreicht wird schaltet sich der Hilfsmotor automatisch

ab.

S-Pedelecs

S-Pedelecs sind Kleinkrafträdern gleichgestellt.

Für diese Art der Elektrofahrräder braucht man

neben einer Betriebserlaubnis auch einen Führerschein

und ein Versicherungskennzeichen.

Grundsätzlich funktionieren die S-Pedelecs

nach demselben System wie E-Räder, bis auf

die Tatsache, dass sich der Hilfsmotor erst bei

Außerdem kann bei der Probefahrt gleich festgestellt

werden, ob die Rahmenhöhe zu Ihrer

Größe passt, ob Sie bequem sitzen und wie

sich das Elektrofahrrad mit Ihren Bedürfnissen

vereinbaren lässt.

Neue Freiheit entdecken

Ein Elektrofahrrad hat natürlich auch seinen

Preis, deshalb lohnt es sich zu vergleichen und

genau zu prüfen, welche Leistung man wirklich

benötigt. Ist das neue Fahrzeug gekauft

kann es losgehen. Mit dem E-Bike können vor

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allem Senioren eine ganz neue Freiheit entdecken

und das Fahrradfahren genießen, als wäre

man gerade Ende 20.

Im Alter ist Bewegung genauso wichtig wie

in jungen Jahren - und genauso gesund. Das

Herz-Kreislauf-System wird angeregt und die

Lebensqualität erhöht. Mit dem E-Bike müssen

Sie sich auf schwierigen Untergründen nicht

mehr übermäßig anstrengen und bergauf ist es

nicht mal halb so mühsam wie ohne Hilfsmotor.

Bewegung an der frischen Luft ist gut fürs

Gemüt und Balsam für die Seele.

Familien-Radtouren

Mit dem E-Bike können auch körperlich eingeschränkte

Senioren mühelos mit den Kindern

und Enkeln mithalten. Familien-Radtouren

machen wieder Spaß und die Enkel werden

Augen machen, wenn sie sehen, wie Oma und

Opa mit dem Rad an ihnen vorbeiziehen.

Doch bei dem ganzen Vergnügen darf die Sicherheit

nicht vergessen werden. Helmpflicht

besteht zwar nicht, Helmnutzung wird aber

trotzdem empfohlen!

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10 Herbstwerte-Magazin


So überstehen Sie die

Sommerhitze

Wenn im Sommer die Temperaturen auf Rekordhöhe steigen,

erfreut das nicht jeden. Gerade ältere Menschen leiden

unter der Hitze. Die Beschwerden reichen von Unwohlsein

und Kopfschmerzen bis hin zu lebensbedrohlichen Herzund

Kreislaufproblemen. Mit ein paar Tricks kommen

aber auch hitzeempfindliche Gemüter gesund und wohlbehalten

durch die Sommerzeit. (von Manuel Snachez)

Gerade die heißen Mittagsstunden sollten Sie

entspannt an schattigen Plätzen oder in den

kühlen eigenen Wänden verbringen. Sollten

Sie einmal in der Mittagshitze unterwegs sein,

dann vermeiden Sie anstrengende Aktivitäten:

Gartenarbeit, Spaziergänge und Einkäufe lassen

sich auch in den kühleren Morgen- und

Abendstunden erledigen. Vermeiden Sie Hektik,

laufen Sie nicht zu schnell und legen Sie

genügend Pausen ein.

Denken Sie bei Fahrten mit dem Auto daran,

dass sich der Innenraum in der Sonne schnell

aufheizt. Setzen Sie sich nie in ein völlig überhitztes

Auto. Im Bus und in der Stadtbahn ist

ein Sitzplatz in der Nähe eines offenen Fensters

oft die ideale Wahl.

Leichte und luftige Kleidung

Tragen Sie leichte und luftige Sommerkleidung.

Vermeiden Sie dunkle Stoffe, die absorbieren

das Sonnenlicht und heizen Ihnen unnötig ein.

Wenn Sie sich in der prallen Sonne aufhalten,

dann sollten Sie Ihren Kopf mit einer Kopfbedeckung

schützen. Gerade die Gefahr eines

Sonnenstichs wird oft deutlich unterschätzt. Ihr

Gesicht und die freien Stellen Ihres Körpers

können Sie mit einer Sonnencreme mit hohem

Lichtschutzfaktor schützen.

Sollte es Ihnen trotz sommerlicher Kleidung

zu heiß werden, dann können Sie lauwarmes

Wasser über die Handgelenke, Unterarme oder

Beine laufen lassen. Beim Trocknen an der

Luft wird das verdunstende Wasser Ihren Körper

deutlich abkühlen. Bei einem heißen Kopf

hilft ein feuchtes Tuch im Nacken oder auf der

Stirn. Eiskalte Duschen sollten Sie dagegen

eher meiden. Das kalte Wasser schließt die Poren

und behindert damit die Wärmeregulation

der Haut.

Regelmäßiges Trinken

Für Ihr Wohlbefinden an heißen Tagen ist aber

eines ganz besonders wichtig: regelmäßiges

trinken. Gerade in der Sommerhitze kommt es

sonst schnell zu Flüssigkeitsverlust und Austrocknung.

Der Körper reagiert mit Übelkeit,

Kopfschmerzen oder Kreislaufbeschwerden.

Sie sollten deshalb viel trinken, auch wenn

Sie keinen Durst verspüren. Empfohlen werden

mindestens 2 Liter Wasser am Tag, an besonders

heißen Tagen darf es aber auch gerne

das Doppelte sein. Auf Alkohol sollte hier

allerdings verzichtet werden, da er dem Körper

Flüssigkeit entzieht. Besonders geeignete

Getränke sind natriumhaltige Mineralwässer,

Saftschorlen und Kräutertees. Wenn Sie sich

zusätzlich eine leichte Ernährung mit viel Obst

und Gemüse gönnen, dann steht einer erholsamen

Sommerzeit nichts mehr im Wege.

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Vitamine sind lebensnotwendig

Vitamine sind sehr kleine Moleküle. Sie haben eine große Wirkung auf den Körper, obwohl sie

nur in kleinsten Konzentrationen vorkommen. Vitamine sind dafür zuständig, dass unser Körper

Nährstoffe aufnehmen und verarbeiten kann. Außerdem benötigen wir sie für unsere Energieproduktion.

Die Vitamine unterstützen die körperliche und

geistige Fitness positiv. Des Weiteren bieten

sie dem Körper Schutz vor Verfall. Ein einziges

Vitamin ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen

beteiligt. Vitamine können auch

zusammen arbeiten, wodurch ihre Wirkung

verstärkt wird.

Es wird vermutet, dass die Vitamine an über

100.000 Stoffwechselabläufen mitwirken.

Heutzutage sind der Menschheit 13 Vitamine

bekannt. Man unterscheidet sie zwischen den

wasserlöslichen und den fettlöslichen Vitaminen.

Unser Körper nimmt die fettlöslichen

Vitamine A, D, E und K mit fetthaltigen Nahrungsmitteln

auf. Man muss sie nicht jeden

Tag aufnehmen, da sie in den Fettdepots unseres

Körpers gespeichert werden.

Die wasserlöslichen Vitamine muss man hingegen

regelmäßig zu sich nehmen, da sie nicht

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vom Körper gespeichert werden können. Das

sind die acht B-Vitamine und das Vitamin C.

Der menschliche Körper kann nur das Vitamin

D selbst herstellen. Die restlichen Vitamine

muss man über die Nahrung aufnehmen.

Vitamine waren lange unbekannt

Vitamine und deren Bedeutung sind noch

nicht so lange bekannt. Vitamin C wurde erst

am Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Ungarn

Albert Szent-Györgyi entdeckt. Zwischen

1925 und 1940 fand die Entdeckung der meisten

Vitamine statt, welche heutzutage bekannt

sind. Die B-Vitamine spielten in den dreißiger

Jahren eine große Rolle. Durch bessere Messmethoden

und einigen Fortschritten in der Molekularanalyse

chemischer Verbindungen kam


es zu zahlreichen Erkenntnissen in der Medizin.

Es suchten damals über 20 Teams in der

ganzen Welt nach lebensnotwendigen Vitaminen.

So entstand zum ersten Mal ein Vitaminbewusstsein.

Es wurde festgestellt, dass eine abwechslungsreiche

Kost mit Vitaminen wesentlich zu einer

gesunden Ernährung beiträgt. Die Hersteller

von Küchengeräten entwickelten erstmals Geräte

für den häuslichen Gebrauch, die schonend

für die Vitamine waren.

Vitaminmangel kann schwere Krankheiten

verursachen

Dass lang anhaltender Vitaminmangel zu

schweren Krankheiten führen kann, entdeckte

man bereits bei früheren Schiffsfahrten. Die

Seemänner erkrankten aufgrund der Mangelernährung

bei langen Seefahrten an Skorbut. Es

kam zu Zahnfleischfäule, Muskelschwund und

Bindegewebsschwäche. Schließlich starben sie

an Organversagen.

Der Weltumsegler James Cook nahm Sauerkraut

und Zitronen mit an Bord. Dadurch starben

keine Seefahrer mehr an Skorbut. Früher

waren Krankheiten, die als Folge von Vitaminmangel

entstehen, häufiger vertreten als heute.

In Asien erkrankten zum

Beispiel viele Menschen an

Beriberi. Das ist eine Nervenkrankheit,

die oft einen

tödlichen Verlauf nahm. Ursache

dafür ist ein Mangel

an Vitamin B1.

Bis ins 20. Jahrhundert litten

die Menschen an dieser

Krankheit. Heutzutage

gibt es in der Regel keinen

Vitaminmangel mehr, weil

ein reichliches Nahrungsangebot

zur Verfügung steht.

Jedoch kommen Mangelerkrankungen

trotzdem vor.

Besonders gefährdet sind Senioren. Bei ihnen

wird oft eine Mangelernährung festgestellt,

weil sie sich meist einseitig und nährstoffarm

ernähren. Das Essen schmeckt häufig nicht

mehr und die Zubereitung wird schwieriger,

weil die Hände zum Beispiel zittern. Die Lust

am Kochen wird weniger, da die Kräfte nachlassen.

Außerdem fällt das Schlucken schwerer

und schlecht sitzende Zahnprothesen können

das Kauen zur Qual machen.

Ein Vitaminmangel wird bei älteren Menschen

oft erst nicht erkannt, weil die fettlöslichen

Vitamine im Körper gespeichert sind. Jedoch

kann der Mangel an Vitaminen auf Dauer zu

schweren gesundheitlichen Folgen führen. Es

kommt zu einer Schwächung der körpereigenen

Immunabwehr. Man wird schneller krank.

Außerdem wird das Herz und die Lunge nicht

ausreichen mit Nährstoffen versorgt. Das Risiko,

dass man geistig verwirrt, wird deutlich

erhöht.

Obst enthält zahlreiche Vitamine

Bei der Ernährung sollte man auf eine ausreichende

Zufuhr von Obst und Gemüse achten.

Obst enthält viele Vitamine, vor allem Vitamin

C. Ein Mensch benötigt mehrere 100 mg Vitamin

C. Man kann nicht zu viel davon aufnehmen,

da es wasserlöslich ist. Ein Übermaß an

13 Herbstwerte-Magazin


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Vitamin C würde einfach ausgeschieden werden.

Jedoch ist eine Überdosierung bei einer

ausgewogenen Ernährung nicht möglich. Obst

liefert neben dem wichtigen Vitamin C auch

weitere zahlreiche Vitamine.

Außerdem kann Obst eine Verstopfung vorbeugen.

Pro Tag sollte man ungefähr fünf

Obstportionen zu sich nehmen. Die Größe

der Portionen richtet sich nach der Größe des

Menschen. Eine Portion entspricht der Menge,

die in zwei Hände passt. Das heißt, dass

große Menschen auch größere Portionen essen

sollten.

Es gibt aber auch einen Richtwert. Demnach

sollten ungefähr 600 g bis 700 g Obst täglich

verzehrt werden. Oft werden aber nur 300 g zu

sich genommen, also etwa die Hälfte der empfohlenen

Menge. Es ist empfehlenswert, saisonales

Obst zu verzehren, weil dieses meist

eine sehr hohe Qualität mit vielen Nährstoffen

aufweist.

Gerade jetzt im Sommer gibt es einige Obstsorten,

die man frisch erhalten kann. Außerdem ist

es in der warmen Jahreszeit relativ einfach, viel

Obst zu essen, weil man durch die Wärme mehr

Lust auf frische Sachen bekommt. Im Sommer

sind Erdbeeren besonders empfehlenswert. Sie

besitzen sehr viel Vitamin C. 100 g Erdbeeren

enthalten sogar mehr Vitamin C als 100 g

Orangen. Außerdem besitzen Erdbeeren andere

wichtige Mineralstoffe, wie Magnesium und

Kalzium. Erdbeeren kann man auch auf einem

Kuchen genießen.

Kirschen gibt es in der Zeit von Juni bis August

überall. Sie enthalten reichlich Vitamin C und

Folsäure, welche wichtig für die Zellneubildung

und Zellteilung ist. Kirschen sollten

schnell verzehrt werden, weil sie sich im Kühlschrank

maximal drei Tage halten.

Pfirsiche haben einen fruchtigen und süßen

Geschmack, weshalb sie im Sommer sehr beliebt

sind. Man kann sie bereits kaufen, wenn

das Fruchtfleisch hart ist. Die Früchte reifen

nämlich zu Hause nach. Pfirsiche enthalten

viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine,

nämlich Vitamin A, Vitamin B und Vitamin C.

Ein Pfirsich ist also ein besonders guter Vitaminlieferant.

Eine weitere Sommerfrucht ist die Aprikose.

Sie schmeckt nicht so süß wie Pfirsiche, besitzen

aber reichlich Vitamine. Aprikosen weisen

Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und

Vitamin C auf. Sie stärken außerdem unser

Immunsystem. Honigmelonen enthalten Vitamin

B, Vitamin C und Vitamin A. Wenn man

150 g Honigmelone zu sich nimmt, ist der tägliche

Bedarf an Vitamin A bereits komplett

abgedeckt. Man erkennt Honigmelonen leicht

an ihrer knallgelben Farbe. Wenn die Schale

leicht auf Druck nachgibt, ist sie reif.

Sehr beliebt an heißen Sommertagen sind Wassermelonen.

Sie sind sehr erfrischend und mit

einem Wasseranteil von rund 95% besonders

kalorienarm. Dennoch enthält die Wassermelone

viel Vitamin A und Vitamin C.

15 Herbstwerte-Magazin


Bewusste Ernährung im Alter

Viele Senioren fühlen sich fit und vital und verschwenden keinen Gedanken an Krankheiten -

und das ist auch gut so. Allerdings stellt das Leben oft eigene Regeln auf und zunächst unbemerkt

schleichen sich körperliche Veränderungen wie Müdigkeit oder Schwäche ein, die von Betroffenen

und Außenstehenden zum einen relativ spät wahrgenommen und sich zunächst auch nicht

erklären lassen.

Was ältere Menschen oft nicht wissen ist,

dass sie im Alter oftmals mangelernährt sind,

obwohl sie nach eigenen Angaben abwechslungsreich

und gesund essen. Doch mit zunehmendem

Alter verändern sich nicht nur der

Grundumsatz des Menschen, sondern auch die

Wahrnehmungen und Empfindungen im Hinblick

auf die Ernährung.

Ursachen für eine Mangelernährung und

ihre Folgen

Untersuchungen des medizinischen Dienstes

haben ergeben, dass 19,4 Millionen Menschen,

die das 60. Lebensjahr überschritten haben,

unter chronischer Mangelernährung leiden.

Durch die Unterversorgung mit wichtigen energiereichen

Nährstoffen fühlen sich viele Senioren

antriebslos, schwach und nehmen an

Gewicht ab. Was oftmals lapidar als Altersschwäche

bezeichnet wird, kann sich durchaus

zu einer ernstzunehmenden Erkrankung entwickeln,

deren Anfänge Sie durch ausreichend

Information über die Problematik bereits im

Keim ersticken können.

Führen Sie Ihrem Körper nämlich nicht ausreichend

lebensnotwendige Nährstoffe zu, hat

dieser Umstand neben den Schwächezuständen

auch eine schlechtere Wundheilung sowie

16 Herbstwerte-Magazin


Störungen im Stoffwechsel zur Folge. Die Ursachen

für eine Mangelernährung können ganz

unterschiedliche Aspekte beinhalten. So kann

die tägliche Einnahme von Medikamenten Störungen

der Verdauungsfunktion sowie Appetitmangel

hervorrufen und mit einem erhöhten

Nährstoffverlust einhergehen.

Eine schlechtsitzende und Schmerzen verursachende

Prothese wiederum kann zu körperlichen

Beeinträchtigungen wie Schluckstörungen

oder Kaubeschwerden führen. Viele

Senioren greifen dann zu weichem, wenig

nährstoffreichem Weißbrot oder ziehen einen

Milchbrei der sehr viel gesünderen Kost mitausreichend

Gemüse, Obst und Fleisch vor.

Ernährungsweise in Ihren Tagesplan einfließen

zu lassen, dann bitten Sie Angehörige oder

Pflegekräfte für Sie ein Nahrungsprotokoll zu

führen. Auf diese Weise lässt sich eine Mangelrnährung

auf den ersten Blick feststellen

und beheben.

Setzen Sie auf Bewegung und bleiben Sie nicht

auf dem Sofa sitzen, sondern gehen Sie an die

frische Luft. Ein Spaziergang im Freien, eine

Fahrradtour oder Gartenarbeit bringen die

Muskulatur auf Touren, kurbeln Immunsystem

und Stoffwechsel an und sorgen gleichzeitig

für jede Menge Appetit.

Vorbeugen ist besser als Heilen

Sie müssen sich mit der Problematik Mangelernährung

nicht abfinden, sondern können selbst

einiges dafür tun, damit Sie sich bis ins hohe

Alter fit und agil fühlen. Versuchen Sie regelmäßiges

Wiegen in Ihren alltäglichen Tagesablauf

zu integrieren. Auf diese Weise lassen sich

Gewichtsverluste schnell erkennen. Sollten Sie

in einem Zeitraum von einem Monat mehr als

3 Kilo abnehmen - heißt es handeln. Essen bedeutet

Genuss und Lebensfreude und das Auge

ist bekanntlich mit.

Nehmen Sie täglich eine warme, ausgewogene

Mahlzeit zu sich, essen Sie als Snack zwischendurch

eine Kleinigkeit Obst und Gemüse

und verwöhnen Sie sich zum Frühstück mit

einer zusätzlichen Portion Quark oder Joghurt.

Fisch, Fleisch und Vollkornprodukte sind

nährstoffreich und sollten deshalb jeden Tag

auf dem Speiseplan zum Einsatz kommen.

Wichtig ist, täglich etwa 1, 5 Liter Flüssigkeit

zu sich zu nehmen, dabei darf auch gern mal

ein Glas Wein oder Bier am Abend für Abwechslung

sorgen. Wenn Sie sich selbst nicht

in der Lage fühlen, konsequent eine gesunde

17 Herbstwerte-Magazin


Start Vegan!

Leckerer Lifestyle

Fit, gesund und voller Energie: Eine gesunde

und ausgewogene Ernährung verdrängt Müdigkeit,

Kraftlosigkeit und schlechte Laune.

Der Körper dankt es, wenn er viele Nährstoffe

durch Obst, Gemüse, Nüsse und veganen Käse

bekommt.

Start Vegan! hilft beim Einstieg in ein bewusstes

Leben. Die Autorin Rose Marie Donhauser

zeigt in ihrem Kochbuch von Grund auf,

wie man sich mit rein pflanzlichen Produkten

vollwertig ernährt, ganz ohne Verzicht.

Start-Vegan! ist eine vegane Kochschule, die

mit 120 Genuss-Rezepten für jeden Tag inspiriert.

Wie wäre es am Morgen mit einem Ananas-Kokos-Smoothie,

mittags gibt es knackig

gebackene Bulgurbällchen und abends vor

dem Fernseher lässt sich eine Schokomousse

mit Orangenfilets besonders gut schmecken.

Auch Freunde freuen sich über eine Einladung

zu einem besonderen veganen Menü.

Rose Marie Donhauser

Seit 1988 arbeitet Rose Marie Donhauser als

Food- und Reisejournalistin, Restauranttesterin

und sehr erfolgreiche Kochbuchautorin.

Sie hat weit über 160 Kochbücher veröffentlicht,

von denen mehrere ausgezeichnet wurden,

beispielsweise mit dem Gourmand World

Cookbook Award, dem Französischen Kochbuchpreis,

Kochbuch des Monats (ZDF), der

Silbermedaille der Gastronomischen Akademie

Deutschlands oder den Schweizer Goldlorbeeren.

Die gelernte Köchin ist dem Genuss

und auch der Gesundheit – die gerade bei der

veganen Küche wunderbar zusammenpassen

– ständig auf der Spur.

Neben den gesunden Vorschlägen zum Nachkochen

gibt Start Vegan! viele grundlegende

Tipps für eine ausgewogene, bewusste Ernährung,

damit es dem Körper an nichts fehlt.

Walnussöl liefert zum Beispiel die wichtigen

Omega-3-Fettsäuren und Calcium steckt unter

anderem in getrockneten Früchten und Tofu.

Rose Marie Donhauser:

Start vegan! Die Kochschule für jeden Tag,

München (blv), 2014, 208 S., Hardcover,

100 Farbfotos

ISBN: 978-3-8354-1238-5

Preis: 29,99 € / 30,90 € (A) / 40,90 sFr

18 Herbstwerte-Magazin


Rezept- Beispiele

Gefüllte Mini-Tomaten

Für 4 Portionen etwa 16 kleine Kirschtomaten,

200 g schwarze Oliven, ½ TL scharfer Senf,

2 EL Olivenöl, 1 EL eingelegte Kapern, grob

geschroteter Schwarzer Pfeffer

Zubereitungszeit : etwa 30 Minuten

Als Fingerfood »leckere Roh-Pralinchen«

mit Olivenpaste reichen.

1 Die Kirschtomaten waschen, am Stielansatz

den Deckel wegschneiden und das Fruchtfleisch

herausnehmen.

2 Die Oliven entsteinen und im Küchenmixer

mit Senf und Olivenöl pürieren. Die Kapern

auf einem Schneidebrett fein hacken.

3 Die Olivenpaste mit Pfeffer würzen und in

die Kirschtomaten einfüllen.

Mit Kapern belegen und auf einem Teller anrichten.

Muffins mit Birnen und Pinienkernen

Für etwa 20 Muffins 250 g süß-aromatische

Birnen, 1 TL Birnendicksaft, 300 g Mehl, 1

Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Backpulver,

1 Prise gemahlene Gewürznelken, 100

g Pinienkerne, fein gehackt, 50 g Apfelmus,

150 g Zucker, 100 ml Pflanzenöl, 200 ml Sojamilch,

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitungszeit : etwa 30 Minuten plus 30

Minuten Backzeit

Leckere »Kleinigkeiten«, die gut zum Mitnehmen

sind.

1 Die Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse

entfernen, in sehr kleine Würfel schneiden

und mit Birnendicksaft vermengen. Mehl, Vanillezucker,

Backpulver und Gewürznelken in

einer Schüssel vermischen. Birnenstückchen

und Pinienkerne untermengen. Den Backofen

auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen.

2 In einer zweiten Schüssel mit einem elektrischen

Handrührgerät Apfelmus mit Zucker

verrühren. Pflanzenöl und Sojamilch nach und

nach einrühren. Die Mehlmischung unterheben

und den Teig fertig rühren. Den Teig in 20

Portionen auf je zwei übereinander gezogenen

Papier-Muffinförmchen verteilen.

3 Die Muffins auf ein Backblech setzen und

in den vorgeheizten Backofen schieben. Die

Backzeit beträgt 30 bis 35 Minuten. Die fertigen

Muffins aus dem Ofen nehmen, etwa 10

Minuten ruhen lassen und dann mit Puderzucker

bestäubt servieren.

19 Herbstwerte-Magazin


Das Weingut Schwarztrauber ist ein Familienbetrieb

und liegt in der Pfalz in Mußbach bei

Neustadt an der Weinstraße an der schönen

Mittelhaardt. Eines der besten Weinbaugebiete

der Pfalz.

Gerhard Schwarztrauber ist ein Pionier der Biowein-Bewegung

und seit 28 Jahren dem BIO-

LAND-Verband angeschlossen und erzeugen

ökologische Weine im Einklang mit der Natur

streng nach diesen kontrollierten Richtlinien.

Das Streben nach hohen Qualitäten verbunden

mit bester handwerklicher Tradition hat ihn in

die Spitzenklasse der deutschen Bio-Weingüter

geführt. Er hatte schon immer das Ziel, anderen

Menschen mit hoher Qualität Weinfreude

zu bereiten. Viele Kunden und zahlreiche

Auszeichnungen belegen, dass ihm das sehr

gut gelungen ist.

Das Weingut Schwarztrauber ist ein Familienbetrieb

und liegt in der Pfalz in Mußbach bei

Neustadt an der Weinstraße an der schönen

Mittelhaardt. Eines der besten Weinbaugebiete

der Pfalz.

Gerhard Schwarztrauber ist ein Pionier der Biowein-Bewegung

und seit 28 Jahren dem BIO-

LAND-Verband angeschlossen und erzeugen

Um Ihnen das Kennen lernen verschiedener

Weine aus dem Sortiment zu erleichtern, hat

á tavola, wir arbeiten mit dem Weingut seit

über 10 Jahren eng zusammen, ein besonderes

„Sommer Probierpaket“ geschnürt. Und das zu

Vorzugskonditionen: Sie erhalten das 6er Paket

bis zum 31.07.2014 ohne Versandkosten

frei Haus.

20 Herbstwerte-Magazin


Mehr Wein unter: www.a-tavola.de

à-tavola

Höhenweg 34

D-78315 Radolfzell

E-Mail: info(ad)a-tavola.de

Bestellungen und Service:

Tel: 07732-940866

Mo.-Fr. 9.00-19.00 Uhr

Bestell-Fax: 07732-940867

21 Herbstwerte-Magazin


Was kommt nach dem Berufsleben?

Die meisten Berufstätigen freuen sich auf ihren Ruhestand und die damit verbundene Freizeit. Einige

Zeit nach der Verrentung tritt jedoch in vielen Fällen ein Gefühl innerer Leere auf, die Psychologie

spricht sogar von einem Rentnerkoller. Dessen Auftreten können angehende Rentner

vorbeugen, indem sie rechtzeitig Vorsorge für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben treffen.

Die Veränderungen sozialer Beziehungen

beim Rentenbezug

Vor allem Männer neigen dazu, ihre sozialen

Beziehungen nahezu ausschließlich am Arbeitsplatz

zu knüpfen. Sie vermissen nach ihrer

Verrentung nicht nur den regelmäßigen und

durch die Arbeit strukturierten Tagesablauf,

sondern auch die Kontakte mit ihren früheren

Kollegen. Frauen trifft diese Folge des Rentenbeginns

in der Regel weniger hart, da sie ein

überwiegend ein soziales Beziehungsgeflecht

mit Nachbarinnen und Freundinnen außerhalb

des Arbeitsplatzes unterhalten.

Auch auf die Partnerschaft wirkt sich der Ruhestand

aus, denn das Paar verbringt jetzt nahezu

den gesamten Tag gemeinsam. Einige

Paare genießen diese Zeit, bei vielen führt die

Umgewöhnung jedoch zunächst zu Konflikten.

Diese treten bezeichnenderweise überwiegend

nicht sofort, sondern nach wenigen Wochen

auf - wenn der Zeitraum, welchen das Paar

bereits früher während des Urlaubs oder bei

einer Krankschreibung zusammen verbrachte,

abgelaufen ist. Abhilfe gegen Partnerschaftskonflikte

im Rentenalter schafft bereits die

Gewohnheit, einen Teil des Tages weiterhin

getrennt zu verbringen.

Im Alter aktiv bleiben

Nachdem Rentner ihren Ruhestand zunächst

genossen haben, fühlen sie sich nach einigen

Wochen nicht hinreichend ausgelastet. Je aktiver

Senioren ihren Lebensabend verbringen,

desto weniger einsam fühlen sie sich. Eine

Möglichkeit zur abwechslungsreichen Gestaltung

des Rentenalters besteht im Reisen. Viele

Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung

sind bei Tagesfahrten erreichbar, zudem bieten

die meisten Verkehrsverbünde ermäßigte

Fahrausweise für Senioren an.

Weiterbildungsmöglichkeiten für ältere Menschen

werden von Volkshochschulen und in

Universitätsstädten häufig auch von den Hochschulen

angeboten. Mitglieder einer Religionsgemeinschaft

nehmen im Anschluss an ihr

22 Herbstwerte-Magazin


aktives Berufsleben häufiger als zuvor an ihren

Veranstaltungen teil. Zu den Angeboten der

meisten Gemeinden gehören neben den Gottesdiensten

auch spezielle Seniorenkreise.

Verbindliche Aufgaben übernehmen

Tagesausflüge und Fortbildungsmaßnahmen

sowie Besuche der Veranstaltungen ihrer Religionsgemeinde

bieten Rentnern wertvolle Gelegenheiten,

mit anderen Menschen in Kontakt

zu bleiben. Dass sie weitgehend unverbindlich

genutzt werden können, empfinden Senioren

nicht ausschließlich als Vorteil. Einige von ihnen

wünschen sich, auch im Rentenalter verpflichtende

Aufgaben zu übernehmen. Leichte

Arbeiten für einige Stunden strukturieren die

Woche und ermöglichen zugleich einen kleinen

Nebenverdienst. Religiöse Gemeinschaften

und auch einige Kommunen organisieren einen

Besuchsdienst für kranken und einsame Menschen.

Wer sich an einen solchen anschließt,

begeht regelmäßig ein gutes Werk und wirkt

seiner eigenen sozialen Vereinsamung entgegen.

Den Renteneintritt rechtzeitig planen

Der Rentenbeginn kommt nicht plötzlich, sondern

lässt sich - außer bei der Erwerbsunfähigkeitsrente

- langfristig planen. Je nach Geburtsjahr

beginnt der Anspruch auf eine ungekürzte

Altersrente zwischen der Vollendung des 65.

oder 67. Lebensjahres. Damit die Rente pünktlich

überwiesen wird, muss der angehende

Rentenbezieher den Antrag rechtzeitig einreichen.

Der Termin der Abgabe des Rentenantrages

ist der späteste Zeitpunkt, um über die

Gestaltung des Lebensabends nachzudenken.

Fragen Sie sich, ob Sie eine feste Aufgabe bevorzugen

oder ob Ihnen gelegentliche unverbindliche

Aktivitäten reichen werden. Wenn

Sie eine verbindliche ehrenamtliche oder auch

bezahlte Tätigkeit suchen, ist jetzt der ideale

Zeitpunkt für eine Kontaktaufnahme.

23 Herbstwerte-Magazin


Bildung im Alter

Seit vielen Jahren hat sich die Erwachsenenbildung

einen festen Platz in den schulischen

Einrichtungen erobert. Doch hat sich hier seit

einiger Zeit etliches geändert. Drückten früher

nur Erwachsene die Schulbank, die sich eine

bessere Bezahlung erhofften, oder die sich

Wissen für einen neuen Aufgabenbereich aneignen

wollten, so bilden sich heute immer

mehr ältere Menschen weiter. Menschen, die

keine Karriere mehr machen möchten und die

keinen Zwang darin sehen, sich regelmäßig

weiterzubilden. Sondern Menschen, die sich

hinsetzen und Dinge lernen für die wichtigste

Person der Welt - für sich selbst.

Der Trend hat sich gewandelt und ist ganz eindeutig:

Gehörten die sogenannten Senioren

nach ihrer Pensionierung damals zum alten Eisen,

fühlten sich nutzlos und trauerten ihrem

Arbeitsleben nach, so haben die heutigen Senioren

gelernt, ihr Leben zu genießen. Freizeitgestaltung

ist das Zauberwort. Und das beinhaltet

nicht nur Walken, Radfahren und Reisen, sondern

auch und vor allem die Bildung.

Eine Sparte, die einmal ganz klein angefangen

hat, ist heute nicht mehr wegzudenken. Vor einigen

Jahren konnte man noch froh sein, wenn

die Volkshochschule einmal im Jahr einen

Computerkurs für Senioren angeboten hat. Inzwischen

hat sie ihr Programm aufgestockt, und

nicht nur sie - in jedem Ort und in jeder Stadt

werden inzwischen Kurse von verschiedensten

Veranstaltern angeboten. Der Sport, vor Jahren

so ziemlich das einzige Angebot, wurde zwischenzeitlich

von anderen Bereichen überholt.

Inzwischen gibt es alles! Egal, was das Herz

begehrt, egal, woran Sie Interesse haben, Sie

können fast schon sicher sein, dass der Kurs

auch extra für Senioren angeboten wird.

Die Spannbreite reicht von Sport, Musik, Computer

über Kochkurse, Medizin und Sprachen.

24 Herbstwerte-Magazin


Das besondere an diesen Kursen ist, dass Sie

unter Gleichaltrigen sind, und dass Sie sicher

sein können, dass fast alle Mitschüler auf dem

gleichen Wissensstand sind. Der Dozent wird

sich also nicht an einer einzelnen Person orientieren,

die ohnehin schon alles weiß, sondern

alles bis ins kleinste Detail erklären. Sollten

Sie keine Lust haben, nur mit Gleichaltrigen

zu lernen, so können Sie natürlich auch jeden

beliebigen Kurs auswählen, den auch Zwanzigjährige

besuchen. Es geht allein um Bildung,

und der sind keine Grenzen gesetzt...

Auch die Qualität der Ausbildungen hat sich

inzwischen gebessert. So muss man nicht

schon nach einem kurzen Schnupperkurs aufhören,

sondern kann sogar Kurse wählen, die

zum Teil über Jahre angeboten werden. Es gibt

inzwischen sogar Hochschulen, die Studiengänge

extra für Senioren anbieten. Wenn Sie

immer schon mal Medizin studieren wollten,

es aber nie gemacht haben, dann können Sie

dieses jetzt nachholen. Wollten Sie Geige spielen

lernen? Eine Fremdsprache lernen? Dann

machen Sie es. Verwirklichen Sie Ihren Traum,

Ihnen stehen alle Türen offen.

Warum sollten sich Senioren also weiterbilden?

Ganz einfach: Weil die Zeit da ist. Man

kann sein Gehirn trainieren und hat noch Spaß

dabei. Man ist in Gesellschaft und oftmals findet

man Gleichgesinnte. Viele finden in einem

Kurs oder einem Lehrgang einen Freund für‘s

Leben, der zudem noch in der Nähe wohnt.

Denn Weiterbildungsmöglichkeiten für Senioren

finden sich inzwischen in jeder Stadt und

in jedem Ort.

25 Herbstwerte-Magazin


Partnersuche für Senioren

Wie sieht es in Deutschland

mit der Partnersuche bei Senioren

aus? Welche Möglichkeiten

werden Senioren geboten,

einen Partner zu finden?

Ein Thema, das immer mehr

an Präsenz gewinnt, ist: Partnerschaft,

Freundschaft und

Liebe ... auch im Alter.

Partnersuche für Senioren scheint sich auf den

ersten Blick nicht immer ganz leicht zu gestalten.

Ältere Singles haben ja bereits ein größeres

Repertoire an Lebenserfahrung und manche

bereits schon einen Lebenspartner verloren.

Als sinnvolle Möglichkeit jemand Passendes

zu finden, rückt da merklich das Internet immer

mehr in den Vordergrund. Die Kontaktaufnahme

gestaltet sich eher einfach und der Vorteil

liegt klar auf der Hand: Frau/Mann kann schon

Mal im Vorwege aussortieren und anhand der

vorgegebenen Daten und Fotos erste wichtige

Entscheidungen treffen.

Längere Rendezvous geraten so ins Hintertreffen

und dem Flirten via Internet steht nichts im

Wege - im Gegenteil, es ist angesagt!

Die Jungen machen es doch vor, wie es geht

und es scheint doch hier und da zu klappen.

Auch wenn es nicht gleich die große Liebe ist,

so hat der ältere Mensch hier doch Möglichkeiten,

sich mit Gleichgesinnten auszutauschen

und sich auf neutralem Boden mal auf einen

Kaffee zu treffen.

Partnersuche für Senioren scheint sich auf den

ersten Blick nicht immer ganz leicht zu gestalten.

Ältere Singles haben ja bereits ein größeres

Repertoire an Lebenserfahrung und manche

bereits schon einen Lebenspartner verloren.

Als sinnvolle Möglichkeit jemand Passendes

zu finden, rückt da merklich das Internet immer

mehr in den Vordergrund. Die Kontaktaufnahme

gestaltet sich eher einfach und der Vorteil

liegt klar auf der Hand: Frau/Mann kann schon

Mal im Vorwege aussortieren und anhand der

vorgegebenen Daten und Fotos erste wichtige

Entscheidungen treffen.

Längere Rendezvous geraten so ins Hintertreffen

und dem Flirten via Internet steht nichts im

Wege - im Gegenteil, es ist angesagt!

Die Jungen machen es doch vor, wie es geht

und es scheint doch hier und da zu klappen.

Auch wenn es nicht gleich die große Liebe ist,

so hat der ältere Mensch hier doch Möglichkeiten,

sich mit Gleichgesinnten auszutauschen

und sich auf neutralem Boden mal auf einen

Kaffee zu treffen.

26 Herbstwerte-Magazin


Ausgewertete Statistiken belegen, dass die ältere

Generation bereits effektiv das Internet

nutzt und sich partnerschaftliche sowie freundschaftliche

Beziehungen hieraus ergeben haben.

Das sogenannte alternative Chiffre-System

greift aber immer noch auffällig bei Menschen

ab 60plus sowie ab 70plus. Jeder entscheidet

für sich nach Lebensstilkompatibilität, welche

Form der Vermittlung für ihn in Betracht

kommt. Je nach Wahl lässt sich von dem Ausmaß

erhöht oder weniger erhöht profitieren.

Die Passung der Lebensstile steht hier eindeutig

im Vordergrund und nimmt im Vergleich

zu jüngeren Generationen einen hohen Stellenwert

ein.

Fakt ist: es gibt eine wachsende Bereitschaft,

sich auch im Alter wieder einem lieben Menschen

zuzuwenden.

27 Herbstwerte-Magazin


Ein Bericht von

Helmut Agnesson

Die Gefahr

der Vereinsamung im Alter

Dass Menschen im Alter stärker als während

ihres aktiven Berufslebens von der Gefahr der

Vereinsamung betroffen sind, ist eine zwangsläufige

Folge der wegfallenden sozialen Kontakte

am Arbeitsplatz.

Die Konzentration auf den Partner nimmt ab

dem Zeitpunkt des Rentenbeginns zu, denn ab

diesem Moment verbringt das Paar den größten

Teil des Tages miteinander. Die Verrentung

wirkt sich auch auf den Tagesablauf des

bislang nicht berufstätigen Partners aus. Sie

schränkt Aktivitäten wie Spaziergänge mit

Freundinnen und das ausführliche Klönen mit

Nachbarinnen ein. Stattdessen verbringt das

Paar den größten Teil seiner Zeit miteinander

und hat sich nach kurzer Zeit an das nahezu

ständige Zusammensein gewöhnt.

Wenn einer der beiden Partner verstirbt, fühlt

sich der Überlebende schnell einsam und alleine.

Die Einsamkeit nach dem Verlust des Lebensgefährten

im Alter trifft statistisch gesehen

Frauen eher als Männer, da die weibliche

Lebenserwartung höher als die männliche

ausfällt. Dennoch leiden Männer häufiger als

Frauen unter einer Vereinsamung im Alter.

Eine leicht nachvollziehbare Erklärung dafür,

dass Witwen schneller als Witwer mit

28 Herbstwerte-Magazin

anderen Menschen in Kontakt kommen, liegt

in der weiterhin üblichen Rollenverteilung.

Die meisten Männer arbeiten ganztags im

Betrieb, während viele Frauen den Haushalt

führen und nicht oder nur in Teilzeit außerhalb

beschäftigt sind. Somit findet der Mann

seine sozialen Kontakte im Betrieb, während

die Frau diese aktiv in ihrem Wohnumfeld suchen

muss. Sie hat somit Übung in der Aufnahm

sozialer Verbindungen und kann diese

Fähigkeit nach dem Ableben ihres Gatten

rasch neu aktivieren. Selbst in Vollzeit berufstätige

Frauen suchen ihre sozialen Kontakte

im Gegensatz zu den meisten Männern nicht

überwiegend am Arbeitsplatz, sondern gleichmäßig

in unterschiedlichen Lebenskreisen.

Kinder helfen kaum gegen die Vereinsamung

im Alter

Es ist ein schöner Gedanke: Nachdem der Partner

gestorben ist, fühlen sich Kinder für den

überlebenden Elternteil verantwortlich und besuchen

ihn regelmäßig. In der Praxis verbringen

viele Kinder nur einen geringen Teil ihrer

freien Zeit mit ihren Eltern und ändern ihr Verhalten

diesbezüglich auch nicht, nachdem sie

Vater oder Mutter verloren haben.


Böse Absicht kann ihnen nicht immer unterstellt

werden. Immer mehr erwachsene Kinder

ziehen aus beruflichen Gründen oder weil ihr

über das Internet gefundener Ehepartner weit

von ihnen entfernt wohnt in eine andere Stadt

um, während ältere Menschen nur ungern ihren

Wohnort wechseln.

Selbst der mögliche Vorschlag der Kinder,

nach dem Ableben des geliebten Partners in

ihre Nähe zu ziehen, bietet keine Lösung vor

der Vereinsamung im Alter. Die Kinder und

Enkel wären zwar als Gesprächspartner vorhanden,

aber der (fast) tägliche Besuch am

Grab des geliebten Partners wäre nicht mehr

möglich, wodurch eine andere schmerzliche

Form von Vereinsamung ausgelöst würde.

Was gegen die Vereinsamung im Alter unternehmen?

Die wichtigste Vorbeugung gegen eine Vereinsamung

im Alter besteht im rechtzeitigen

Knüpfen sozialer Kontakte. Ein Rentnerstammtisch

ist ebenso hilfreich wie eine regelmäßige

Verabredung zu Spaziergängen oder eine Mitgliedschaft

im Seniorensportverein. Auch die

Seniorenveranstaltungen und Seniorengruppen

der Religionsgemeinschaften und der Volkshochschulen

helfen bei der Überwindung der

Einsamkeit im Alter.

Um mit dem Verlust des Partners umgehen

zu lernen bietet sich der Besuch einer Trauergruppe

an. Hierbei treffen Sie auf Menschen,

die sich in derselben Krisensituation wie Sie

befinden. Soziale Netzwerke können die Einsamkeit

im Alter ebenfalls verringern. Sollten

Sie noch keine Computer-Erfahrung besitzen,

finden Sie bei der örtlichen Volkshochschule

spezielle Einführungskurse für Senioren und

können zugleich Kontakte zu Ihren Mitkursteilnehmern

knüpfen.

29 Herbstwerte-Magazin


Die Philippinen

sind seniorentauglich!

Eine Reiseempfehlung von

Dieter Sokoll

Die Rentner in Deutschland, Österreich und

der Schweiz werden immer älter. Wenn heute

schon ein Zehntel aller Menschen in der Welt

mindestens das 60. Lebensjahr erreicht, so

werden es im Jahr 2050 bereits weit mehr als

ein Fünftel sein. Ärzte und Wissenschaftler gehen

von weiter steigenden Kosten für die Pflege

und ärztliche Versorgung dieser Menschen

aus. Dagegen stagnieren die Renten und die

teuren Lebenshaltungskosten sind jetzt schon

kaum noch tragbar. Die Philippinen sind ein

Paradies nicht nur landschaftlich und klimatisch,

sondern auch mit dem Hintergrund der

Lebenshaltungs- und Pflegekosten.

Besuch oder Alterssitz

Mit einem Langzeit-Besucher-Visum versucht

die Handelskammer, Senioren sich mit einem

Altersruhesitz in den Philippinen anzufreunden.

Solch ein Visum ist für interessierte Senioren

für drei bis sechs Monate zu bekommen.

In diesem Zeitraum sollen die Senioren feststellen,

ob es ihnen hier gefallen würde, den

Lebensabend zu verbringen. Natürlich steht

einem Besuch dieses tropischen Landes mit

mehr als 7000 Inseln in Südostasien auch ohne

diesen Grund nichts im Wege. Besucher werden

hier von fast immer lächelnden und freundlichen

Menschen empfangen, die gegenüber

Fremden sehr aufgeschlossen sind.

Der Archipel gehört mit zum Feuerring des Pazifiks.

Es gibt viele aktive Vulkane. Bekannt

geworden ist der Pinatubo durch seinen explosionsartigen

Ausbruch 1991 auf der Hauptinsel

Luzon. Wegen seiner Schönheit durch

seine perfekte Kegelform ist der Mayon Vulkan

mehr bekannt auf dem südlichen Luzon,

in nächster Nachbarschaft zu der malerischen

Stadt Legazpi. Über das ganze Land sind landschaftlich

sehr schöne Nationalparks verteilt.

Auf den Inseln hat sich eine vielfältige Tierwelt

entwickelt. Die Philippinen sind das einzige

Land in Asien, was durch die Kolonialzeit

der Spanier christlich geprägt ist.

Das philippinische Klima ist tropisch, heiß

und feucht. In höher gelegenen Gebieten auch

subtropisch. Die beste Reisezeit um die Inseln

zu besuchen ist für die westlichen Landesteile

von November bis April aber auch der Rest

des Jahres ist verhältnismäßig trocken. In den

östlichen Teilen des Landes regnet es immer

etwas. Um die einzelnen Inseln zu besuchen,

eignet sich die Zeit von Dezember bis Mai

recht gut. Die Tagestemperaturen liegen bei

31 °C und je nach Höhenlage bis 24 °C. Die

Nachtemperaturen fallen so gut wie nie unter

20 °C.

Bereisen kann man das ganze Land außer einigen

Ladesteilen im Südwesten des Archipels.

30 Herbstwerte-Magazin


Sehenswert sind die Reisterrassen im Bergland

von Luzon. Die Naturfreunde können sich an

der Schönheit der Insel Palawan und ihrer Inselwelt

erfreuen. In den Visayas locken alle

Inseln mit ihren Besonderheiten und auch die

Insel Bohol ist nach dem schweren Erdbeben

vom letzten Jahr wieder zu bereisen.

Mabuhay auf den Philippinen

Der Autor ist mit einer Philippinerin verheirat

und kennt das Land seit vielen Jahren noch als

junger Mann. Er hat einige Jahre auf der Insel

Cebu gelebt und lebt heute als Rentner in der

viertgrößten Stadt, in Cagayan de Oro, auf der

Insel Mindanao. Er lebt hier ohne Sicherheitsprobleme

und bietet mit seiner Frau zusammen

privat geführte Touren durch Nord, Zentralund

Ostmindanao an. Erwähnenswert ist noch, dass

die zweitgrößte Stadt der Philippinen, die Stadt

Davao, mit zu den zehn sichersten Städten der

Welt gehört. In den Philippinen sagt man Mabuhay

für Willkommen.

31 Herbstwerte-Magazin


Mütterrente

Die große Koalition hat zum 1. Juli 2014 eine

Änderung der sogenannten Mütterrente beschlossen.

Mütter die ihre Kinder vor 1992 geboren

haben waren bisher schlechter gestellt,

als die Mütter die nach dem Jahr 1992 ihre

Kinder geboren haben. Jetzt soll die Lebensleistung

der Mütter durch die Anhebung der

Mütterrente angeglichen werden. Das gleiche

gilt auch für Erziehungszeiten die Väter geleistet

haben.

Wie hoch wird die neue Mütterrente sein?

Viele sprechen von der neuen Mütterrente, das

ist so nicht richtig, denn Kindererziehungszeiten

die nicht durch Einzahlung in die Rentenversicherung

berücksichtigt wurden, sind

bereits vor dem neuen Koalitionsvertrag zumindest

teilweise angerechnet worden. Allerdings

in einem niedrigen Umfang, so gab es

für das Kind das vor 1992 geboren wurde, nur

einen Rentenpunkt anstatt drei. In der Zukunft

wird pro Kind die vor 1992 geboren worden

sind, einen zusätzlichen Entgeltpunkt geben.

In Zahlen bedeutet das im Westen ein Mehr

von ca. 28 Euro/Monat, im Osten ca. 25 Euro

jeweils pro Kind.

Was muss die Allgemeinheit für die Erhöhung

der Mütterrente zahlen?

Die Erhöhung die um die 300 Euro/Jahr für

ein Kind gerechnet wird, erscheint zumutbar,

auch wenn es viele Anspruchsberechtigte gibt.

Es wird mit Mehrkosten von bis zu 6,5 Milliarden

Euro Im Jahr gerechnet, was nach Expertenmeinung

auf lange Sicht hin zu einem

Beitragsanstieg führen könnte.

Wie sieht die Finanzierung der Mütterrente

aus? Wie soll die Mütterrente überhaupt finanziert

werden? Experten meinen, dass der Weg

über die gesetzliche Rentenversicherung am

32 Herbstwerte-Magazin


INFO:

Die neue Mütterrente

kommt ab 01.07.2014 für

die Väter und Mütter, die

bereits verrentet sind.

deutlichsten hervortritt, aber die genaue Finanzierung

steht noch nicht fest. Die Ansichten

für den besten Weg sind sehr unterschiedlich

gehalten.

Warum wird die Mütterrente erhöht?

Die Anpassung zur Erhöhung der Mütterrente

soll als soziale Gerechtigkeit erfolgen, denn

1992 war zufällig als Grenze gesetzt worden.

Mütter und Väter fragten sich bisher nicht zu

Unrecht, weshalb frühere Kindererziehungszeiten

mit weniger berechnet worden, als die

Kinder die später geboren wurden. Es sind

schließlich die Kinder die mit ihrem späterhin

erworbenen Einkommen die Renten finanzieren.

oder Mitteilungen genau kontrolliert werden.

Auch wer keine Rente bezieht, braucht keinen

Antrag zustellen, wenn die Kindererziehungszeiten

vor 1992 bereits auf dem Rentenkonto

vermerkt wurden. Das müsste bei allen die

es betrifft geschehen sein, da das Kontenklärungsverfahren

bereits ab dem 43. Lebensjahr

durchgeführt wird.

Muss die neue Mütterrente beantragt werden?

Nein, sie braucht nicht extra beantragt zu

werden. Die Anpassung erfolgt zum Stichtag

01.07.2014 automatisch. Da die Deutsche

Rentenversicherung eine Vielzahl von Anträgen

zu bearbeiten hätte, wurde das 31.01.2014

ausdrücklich auf der Internetseite in einer Pressemitteilung

veröffentlicht.

Aber es ist im Rahmen von derartigen Neuerungen

immer gut, wenn eventuell Bescheide

33 Herbstwerte-Magazin


INFORMATIONEN AUS DER REGION

34 Herbstwerte-Magazin


35 Herbstwerte-Magazin


VERANSTALTUNGEN

36 Herbstwerte-Magazin


IMPRESSUM

Titel: Herbstwerte, Das Seniorenmagazin

Ausgabe: 3 / 2004

Erscheinung: 4 x jährlich

Herausgeber: Michael Peters

Ostpreußenstr. 9

65582 Diez

Tel. 06432.3419798

Fax. 06432.3419799

www.herbstwerte-magazin.de

info@herbstwerte-magazin.de

Redaktion: Michael Peters

Vertrieb: Auslagen an Geschäften, Tankstellen,

Märkten, Arztpraxen, Apotheken, etc.

Fotos:

Titel:

Anzeigenpreisliste: von 04-2014

Haftungsausschuss: für unverlangt eingesendete Manuskripte, Fotos und Daten übernehmen wir keine Haftung.

Nachdruck nur mit Genehmigung von Herbstwerte gestattet. Die Redaktion behält sich das Recht zur Kürzung

oder Änderung von Artikeln vor.

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