EMM Fix - Stadtwerke Emmerich

stadtwerke.emmerich.de

EMM Fix - Stadtwerke Emmerich

EMMERGIE

Kundenmagazin der Stadtwerke Emmerich GmbH 1/2011

Energiewende –

Herausforderung

für eine sichere

Zukunft!

Seite 3: EMM Fix für Strom und Erdgas

Seite 6/7: Kunde testet unser Elektroauto

Seite 10/11: Saunasommer im Embricana

Stadtwerke Emmerich


2 EMMERGIE

Editorial

Inhalt

3 EMM Fix – Strom und

Erdgas zum Festpreis

4 aktuell und wichtig

5 ... ohne Risiko?

6/7 Patrick Hoppe testet

unser Elektroauto

8/9 Stadtwerke

fit für die Zukunft

10/11 Saunasommer im

Embricana

12 Alles spricht für das

Stadtwerk vor Ort

13 Vorsicht Falle!

14/15 Regenerative Stromproduktion

in Emmerich

am Rhein

16 Diagnose:

Aufschieberitis

17 Rezepte: Sommerleichte

Gemüseküche

18 Rätsel

19 Kinderrätsel

Kundenzentrum

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Telefax 02822 604-187

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Redaktion: David Bill

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Druck:

Konrad A. Holtz AG

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Liebe Leserinnen und Leser

von EMMERGIE,

knapp fünf Monate sind seit dem 11.

März 2011 vergangen. Es ist das Datum,

an dem eines der schwersten Erdbeben

Japan heimsuchte. Das Erdbeben

und der dadurch ausgelöste Tsunami

verwüstete in einem unglaublichen

und nicht für möglich gehaltenen Ausmaß

weite Teile der Küste im Nordwesten

Japans. Viele tausend Menschen

verloren ihr Leben, viele Menschen ihr

gesamtes Hab und Gut. Die Atomanlage

in Fukushima wurde durch das Erdbeben

und den Tsunami derart beschädigt,

dass der Betrieb der Anlage mit

seinen sechs Kernreaktoren außer

Kontrolle geriet.

In vier der Reaktoren setzte eine

unkontrollierbare Kernschmelze ein,

der sogenannte Super-GAU, der größte

anzunehmende Unfall in einem

Kernkraftwerk. Er führte zu einer erheblichen

radioaktiven Kontamination

von Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmitteln

in der land- und meerseitigen

Umgebung. Zwischen 100.000

und 150.000 Einwohner mussten das

Gebiet verlassen. Tausende in landwirtschaftlichen

Betrieben zurückgelassene

Tiere verhungerten. Noch ist

nicht absehbar, wann die noch immer

gefährliche Situation in Fukushima so

entschärft sein wird, dass keine Gefahr

mehr besteht.

Die ganze Welt hielt in den ersten Tagen

und Wochen nach der Katastrophe

den Atem an. Sie entfachte eine globale

Diskussion um die Sicherheit und Beherrschbarkeit

der Kernkraftwerke –

besonders intensiv und emotional in

Deutschland. In unserem Land folgte

eine radikale politische Abkehr von

der Atomkraft. Der Ausstieg wurde vier

Monate nach der Katastrophe im Bundestag

beschlossen. Wichtigstes Element

des Ausstiegs ist der Ausbau der

regenerativen Energieerzeugung, daneben

die Erschließung des riesigen

Potenzials bei der Energieeinsparung

und Steigerung der Energieeffizienz.

Deutschland ist damit das erste und

einzige Industrieland der Welt, das

die Energiewende so grundlegend in

einem so kurzen Zeitraum vollziehen

will, gespannt beobachtet von anderen

Nationen.

Mit dieser Entscheidung ändert sich

die deutsche Energielandschaft einschneidend.

Der zukunftsfähige Um-

Ulrich Schnake, Geschäftsführer der

Stadtwerke Emmerich GmbH.

bau der Energieerzeugung bedeutet

für die Energieunternehmen in Deutschland

eine enorme Herausforderung.

Auch die zahlreichen lokalen Projekte

können dabei einen wichtigen Beitrag

leisten. So wird in Emmerich am Rhein

schon seit vielen Jahren aus Wind und

Sonne Strom erzeugt. In unserem Bericht

auf Seite 14/15 finden Sie nähere

Informationen hierzu.

Wie in den vergangenen Jahren können

wir unseren Kunden auch in diesem

Jahr eine Fortsetzung unseres

Strom- und Erdgasprodukts EMM Fix

anbieten. Mit den EMM Fix-Verträgen

garantieren wir unseren Kunden Festpreise

für die nächsten zwölf Monate.

Ihre Fragen dazu beantwortet Ihnen

gern unser Kundenservice.

Das Projekt „E-mobil NRW“, an dem

wir uns gerne beteiligt haben, endete

im Juni 2011. In dem Interview auf Seite

6/7 schildert ein Testfahrer unseres

Elektro-PKWs seine Eindrücke. In unserer

nächsten EMMERGIE-Ausgabe

werden wir über die offiziellen Ergebnisse

der zurzeit stattfindenden wissenschaftlichen

Auswertung berichten.

Viel Vergnügen beim Lesen von „EM-

MERGIE“ und herzlichen Dank für Ihr

Interesse.

Ulrich Schnake


Neuer Strom- und Gastarif EMMERGIE 3

EMM Fix – Strom und Erdgas zum

garantierten Festpreis

Global entwickeln sich die Preise für Strom und Erdgas weiter nach oben.

Energie wird zu einem immer begehrteren und somit auch knapper werdenden

Gut. Die Energiepreise steigen stetig an und somit auch die Energiekosten

für den Endverbraucher. Deshalb bieten die Stadtwerke Emmerich jetzt Strom

und Erdgas zu festen Preisen für ein Jahr an.

Wir bieten unseren Kunden mit dem

EMM Fix für Strom und für Erdgas eine

Festpreisgarantie für ein Jahr an. Der

Hauptvorteil, zwölf Monate keine Preiserhöhung

hinnehmen zu müssen, wird

durch die Flexibilität bei einer möglichen

Preissenkung ergänzt.

Sollten Preissenkungen in diesem

Zeitraum aufgrund geringerer Beschaffungskosten

in der Grundversorgung

für Strom oder für Erdgas erfolgen, profitieren

davon auch automatisch alle

EMM Fix-Kunden.

Günstige Garantiepreise

Die Kosten für EMM Fix Strom liegen bei

22,11 Cent (brutto) pro Kilowattstunde.

Hinzu kommt ein Jahresgrundpreis von

92,82 Euro (brutto).

Der Preis für EMM Fix Erdgas beträgt

6,07 Cent (brutto) pro Kilowattstunde

Erdgas bei einem Jahresgrundpreis von

80 Euro (brutto).

Die Angebote für Strom und Erdgas

richten sich an alle Kunden in Emmerich

am Rhein. Dabei ist nicht ausschlaggebend,

ob Sie zurzeit aufgrund eines Vertrags

nach den Konditionen der Grundversorgung

oder zu Konditionen anderer

Stadtwerke-Produkte beliefert werden.

Angebot kommt sofort

Nutzen Sie unsere Antwortkarte zu den

EMM Fix-Tarifen auf der letzten Seite

dieses Magazins und lassen Sie sich ein

unverbindliches Angebot nach Hause

schicken. Für Rückfragen steht Ihnen

unser Kundenservice unter der Rufnummer

02822 604-188 oder per E-Mail

unter info@swe-gmbh.de gern zur Verfügung.

Die Vorteile im Überblick

Festpreisgarantie für ein Jahr

Gültig für Strom und Erdgas

Volle Flexibilität nach

Vertragsende

Preissenkungen werden

an EMM Fix Kunden weitergegeben

Persönliche Vor-Ort-Beratung

Angebot gilt bis zum

31. August 2011

T R E I B H A U S

Mit EMM Fix bleiben die Strompreise 1 Jahr lang stabil.

Wir garantieren ab dem 01.09.2011 einen Festpreis von 22,11 Cent* pro kWh bei nur 7,74 Euro* Grundpreis pro Monat.

*Bruttopreise

Tel.: 0 28 22–60 41 88 www.stadtwerke-emmerich.de

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4 EMMERGIE

Nachrichten und Informationen

… schnell informiert …

Erfrischend an heißen

Tagen: Trinkwasser,

Eiswürfel und Limettenspalten.

Gut umgesattelt

Volksvertreter sollen mit gutem Beispiel

voranfahren. Dass sie das seit Neuestem

beim Umweltschutz tun, dafür sorgt die

auf Behördenbeförderung spezialisierte

Berliner Firma Rocvin. Die setzt ab

Juni 2011 Erdgasfahrzeuge im Fahrdienst

der Bundestagsabgeordneten ein. Für

die Versorgung der Fahrzeuge mit Bio-

Erdgas sind die 27 in der Initiative Erdgasmobil

e.V. organisierten Berliner Erdgastankstellen

zuständig. Durch den Einsatz

von Erdgas als Kraftstoff würde der

CO 2-Ausstoß der Limousinen auf 130

Gramm je Kilometer sinken. Da das Bio-

Erdgas aber nachhaltig produziert wurde,

sind die Emissionen der Parlamentarier-Fahrzeuge

ab Juni klimaneutral.

Strampeln ohne Schwitzen

Hoch geschätzt

Trinkwasser gilt als wichtigstes Lebensmittel.

Das zeigen erneut die Ergebnisse

der Zeitreihenstudie zu Qualität und

Image von Trinkwasser in Deutschland

des Instituts fü r empirische Sozial- und

Kommunikationsforschung. Neben der

sehr hohen Wertschätzung spiegelt die

Studie den hohen Anspruch wider, den

die Verbraucher an Trinkwasser richten.

„Trinkwasser ist eine der wichtigsten

Leistungen kommunaler Daseinsvorsorge

und genießt hohes Vertrauen“, bekräftigt

Dr. Michael Beckereit vom Verband

kommunaler Unternehmen. Drei

Viertel aller Befragten bewerten das deutsche

Trinkwasser mit „gut“ oder „sehr

gut“. Außerdem sind 70 Prozent der Befragten

mit ihrem Wasserversorger zufrieden

oder sogar sehr zufrieden.

Die klare Trennung zwischen Mofa und

Fahrrad war gestern. Immer mehr Menschen

entdecken das mit einem elektrischen

Hilfsmotor betriebene Zweirad

für sich. Wer beim Strampeln über

weite oder bergige Strecken nicht völlig

aus der Puste geraten will, kann zwischen

einem Pedelec und einem E-Bike

wählen. Pedelec-Motoren geben ohne

eigenes Treten keine Leistung ab und

drosseln die Geschwindigkeit ab 25 Stundenkilometern

automatisch herunter.

Dadurch sind sie steuer- und versicherungsfrei.

Auch der Besitz eines Führerscheins

ist nicht notwendig. Das ist beim

E-Bike anders: Sie besitzen einen Gashebel

und kommen auch ohne Körpereinsatz

auf Touren. Eine Mofa-Prüfbescheinigung

und eine Versicherung sind deshalb

Pflicht. Das Tragen von Helmen ist

in beiden Fällen nicht verbindlich, ist

aber aus Gründen der Sicherheit zu empfehlen.


Nachrichten und Informationen

EMMERGIE 5

kritisch

NACHGEFRAGT

Besser gefördert

Verbesserte Förderkonditionen im

Rahmen des Marktanreizprogramms

für erneuerbare Energien (MAP) bei

der Sanierung alter Häuser gab das

Bundesumweltministerium (BMU)

jetzt bekannt. „Gebäude verursachen

etwa 40 Prozent des Endenergieverbrauchs

in Deutschland“, so ein Sprecher

des Ministeriums. „Die Energie-

und CO 2-Einsparpotenziale sind

immens. Deshalb müssen wir hier

unser Tempo stark anziehen.“ Mit

den nun in Kraft tretenden neuen

Richtlinien zum MAP erhöht sich

der Zuschuss bei einer Neuinstallation

von Solarkollektoren für Heizung

und Warmwasserbereitung,

befristet bis 30. Dezember 2011, auf

120 Euro je Quadratmeter. Danach

beträgt die Förderung wieder wie

bisher 90 Euro. Der Kesseltauschbonus

bei gleichzeitigem Austausch

eines alten Heizkessels gegen einen

neuen Brennwertkessel wird unbefristet

verlängert: Er beträgt 600

Euro bis zum 30. Dezember 2011,

danach 500 Euro. Bis zu diesem

Stichtag zahlt das Bundesamt für

Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(BAFA) auch für einen Solarkollektor

in Verbindung mit einer Wärmepumpe

600 Euro, danach 500

Euro. Biomasse-Heizanlagen erhalten

teilweise ebenfalls erhöhte Fördersätze.

Die Fachleute im BMU

überarbeiteten die technischen Anforderungen

an Wärmepumpen, die

geforderten Jahresarbeitszahlen

wurden nun abgesenkt. Außerdem

stellten sie die Bemessungsgrundlage

auf die Wärmeleistung der Anlage

um. Bislang war die Wohnfläche

entscheidend. Die Höhe der

Förderung bleibt im Wesentlichen

gleich: Für eine Anlage mit einer

Leistung bis zu etwa zehn Kilowatt

erhält der Hauseigentümer einen

Zuschuss von 2.400 Euro. Weitere

Informationen auch im Internet unter

www.bafa.de oder www.kfw.de.

… ohne Risiko?

Risiken gehören zum Leben. Die

tägliche Fahrt zur Arbeit im dichten

Berufsverkehr birgt ein erhöhtes

Unfallrisiko, und die hart verdienten

Euro im Bankdepot könnten durch

etwaige Finanzrisiken dahinschmelzen.

Trotzdem gehen wir mit den

Gefahren um, fahren Auto und legen

unser Erspartes möglichst gewinnbringend

an. Dafür gibt es eine einfache

Erklärung: Die Risiken unseres Verhaltens

erscheinen uns absehbar und

beherrschbar, der persönliche Nutzen

verdrängt das Wagnis.

Was aber, wenn die Vorgänge und

Systeme so kompliziert sind, dass

sie der Einzelne gar nicht mehr durchschauen

kann? Wenn sich Entscheidungen,

die wir gar nicht selbst getroffen

haben, auf das eigene Leben auswirken?

Die Reaktorkatastrophe im

japanischen Fukushima und die darauf

folgende kritische Diskussion um den

Atomausstieg zeigen: Risiken werden

umso bedrohlicher wahrgenommen, je

vielschichtiger die Themen sind und je

weniger direkten Einfluss man darauf

hat. Das war schon damals so, als die

ersten Dampfeisenbahnen durchs Land

fuhren und auf den Dörfern als „Teufelswerk“

gefürchtet wurden. Das gilt

auch heute noch für junge Technologien,

deren Folgen häufig noch nicht

absehbar scheinen.

Nun ist eine gesunde Skepsis

gegenüber Neuem ja an sich

nichts Schlechtes. Hin und wieder

muss man sich tatsächlich fragen, ob

jene, die den Fortschritt fordern,

auch tatsächlich alle Eventualitäten

ermessen können. Erschwert wird

die Bewertung von Risiken zudem

durch eine hohe emotionale Komponente.

Die Unterscheidung zwischen

rationalem Denken und irrationalen

Empfindungen ist angesichts der

globalen Verflechtungen mit der

persönlichen Betroffenheit nicht

einfach.

Der verantwortungsvolle Umgang

mit den Chancen und

Risiken moderner Techniken bleibt

eine der großen gesellschaftlichen

Herausforderungen. Lösungen nach

Schema F funktionieren in unserer

komplexen und globalisierten Welt

nicht mehr. Letztlich bleibt die

Erkenntnis: Egal, wie die Entscheidungen

fallen und von welcher

politischen Couleur sie geprägt sind,

ganz ohne Risiko geht es wohl auch

in Zukunft nicht. Das wusste übrigens

auch schon Erich Kästner,

der in seiner spitzfindigen Art einst

reimte: „Wird’s besser? Wird’s

schlimmer?“ fragt man alljährlich.

Seien wir ehrlich: Leben ist immer

lebensgefährlich.“


6 EMMERGIE

Interview mit Patrick Hoppe von der Schreinerei Rosendahl

Firmenchef Patrick Hoppe (re.) mit

Firmengründer Johannes Rosendahl

(li.) und Mitarbeiter Paul Jansen.

„Ich bin beeindruckt und begeistert

von diesem Auto“

EMMERGIE hat Patrick Hoppe, einen der Testfahrer unseres Elektro-PKWs,

nach seinen Eindrücken aus dem Praxistest befragt. Die Testdauer im Rahmen

des Projektes „E-mobil NRW“ betrug einen Monat. Patrick Hoppe, Inhaber

der Schreinerei Rosendahl, nutzte privat und geschäftlich den von Mitsubishi

gebauten i-MiEV.

EMMERGIE: Welche Erfahrungen

hatten Sie bislang mit Elektroautos?

Was haben Sie vom Test erwartet?

Hoppe: Ich hatte keine Erfahrungen mit

elektroangetriebenen Fahrzeugen, außer

vielleicht mit Autoscootern. Spaß beiseite,

zu den Erwartungen kann ich nur

sagen, dass ich neugierig auf diese innovative

Technologieentwicklung war.

EMMERGIE: Wo haben Sie das Auto

aufgeladen?

Hoppe: Der i-MiEV wurde hier bei uns

auf dem Betriebsgelände aufgeladen.

Das Aufladen ist ganz simpel und problemlos.

Ich sehe nur möglicherweise

Probleme bei Elektroladesäulen im öffentlichen

Raum, da der autoseitige

Stecker des Ladekabels einfach so herausgezogen

werden kann. Da müsste

eine zusätzliche Stecksicherung von Mitsubishi

konstruiert werden.

EMMERGIE: Wie schlug sich

der i-MiEV in der Praxis?

Hoppe: Ich bin beeindruckt und begeistert

von diesem Auto. Das können

die Mitarbeiter meiner Schreinerei nur

bestätigen. Der i-MiEV wurde ja nicht

nur von mir genutzt. Wir alle fuhren

ihn in der Testperiode, heute vermissen

wir ihn schon richtig. Es ist für uns ein

Spaß gewesen, mit dem Wagen zum

Kunden zu fahren. Alltagstauglich ist er

allemal, besonders im Stadtgebiet und

in der unmittelbaren Umgebung. Ideal

ist er auch als Kundendienstfahrzeug.

Unsere Kunden waren manchmal mehr

an dem Auto interessiert als an dem Auftrag,

den sie an uns vergaben.

EMMERGIE: Wie war das

Fahrgefühl?

Hoppe: Kurz und knapp gesagt: komfortabel,

spritzig, hoher Fahrspaß.

EMMERGIE: Welches Fahrziel lag am

weitesten entfernt?

Hoppe: Ich bin mit dem Elektroauto

zum Schwimmen nach Winterswijk in

den Niederlanden gefahren. Das sind

rund 115 Kilometer hin und zurück

ohne Zwischenaufladung.

EMMERGIE: Hatten Sie auch

Beifahrer, und was sagten diese

über das Auto?

Hoppe: Die Antwort ist doch klar. Wie

bei mir löste das Auto auch bei meinen

Beifahrern einen freudigen Gesichtsausdruck

aus. Viele fragten, ob sie nicht

noch einmal mitfahren könnten. Das

sagt viel aus.

EMMERGIE: Wie beurteilen Sie

die Reichweite?

Hoppe: Im Stadtgebiet kein Problem.

Die durchschnittliche Reichweite von

120 Kilometern reicht meist aus. Aber

es kam natürlich auch vor, dass man gegen

Ende des Tages noch mal raus musste.

Da wurde es dann mit der Akkuladung

ziemlich eng. Die Wiederaufladung

bei leerem Akku dauert acht Stunden,

zu lang für mich. Wie ich gehört habe,

ist bald eine Schnellaufladung innerhalb

von 30 Minuten möglich. Das wäre eine

enor me Verbesserung.


Interview mit Patrick Hoppe von der Schreinerei Rosendahl

EMMERGIE

7

EMMERGIE: Für wie ausgereift

halten Sie das Fahrzeugkonzept

insgesamt?

Hoppe: Der i-MiEV ist hervorragend für

seine Klasse. Die Reichweite ist unter

Umständen ein Problem. Das Ladekonzept

zu Hause oder im Betrieb ist schon

jetzt realitätstauglich. Ob es in der Zukunft

beim Elektroladesäulensystem

bleibt oder ein Konzept des Akkuwechsels

an Tankstellen geben wird, bleibt

abzuwarten.

EMMERGIE: Wie hat das Fahrzeug auf

andere Verkehrsteilnehmer gewirkt?

Hoppe: Da kann ich Positives und Negatives

berichten. Positiv war allein schon

die Tatsache, dass es Elektroautos gibt

und diese auch gefahren werden. Mancher

zeigte den Daumen, natürlich nach

oben gerichtet.

Negativ war im Stadtverkehr, dass der

Wagen kaum bis gar nicht akustisch

wahrgenommen wird. Er ist einfach zu

leise. Ein paar Radfahrer und Fußgänger

sind schon sehr erschrocken.

Doch ich kann als Langzeittester aus

eigener Erfahrung behaupten, dass man

sich darauf einstellen kann. Eine Art

künstliches Motorengeräusch könnte

im Stadtverkehr hilfreich sein, anderen

Verkehrsteilnehmern damit ein Signal

zu geben.

EMMERGIE: Könnten Sie sich vorstellen,

einen E-PKW zu kaufen?

Hoppe: Ich habe mir die Frage in der Testzeit

hin und wieder gestellt. Ich halte

den aktuellen Preis von etwa 35.000

Euro für noch zu hoch. Die Reichweite

müsste sich zudem auf mindestens 250

Kilometer steigern. Wenn der Wagen

unter 20.000 Euro angeboten wird, dann

wäre er für mich und sicherlich auch

für andere eine Option.

EMMERGIE: Die Stadtwerke Emmerich

fördern den Kauf von Elektrofahrzeugen.

Würden Sie einen Kaufanreiz

durch den Bund befürworten?

Hoppe: Die Bundesregierung gibt zurzeit

viel Geld für Dinge aus, die in der

Öffentlichkeit hitzig diskutiert werden.

Ich halte eine Förderung von Elektroautos

deshalb für sinnvoll, damit wir

als Auto-Nation an der Technik dranbleiben

und damit wir im Markt mitspielen

können. Das schafft Arbeitsplätze,

und wir leisten einen wertvollen

Beitrag zum Umweltschutz. Das klappt

aber nur dann, wenn die zukünftigen

Elektrofahrzeuge mit Strom aus Sonne,

Wind und Wasser fahren. Denn nur das

macht wirklich Sinn.

Herr Hoppe, wir danken Ihnen

für dieses Gespräch.

i-MiEV: Daten & Fakten

Der viersitzige Kompaktwagen,

von dem es zurzeit nur 300 Stück in

ganz Europa gibt, wird von einem

Permanent-Magnet-Synchron-Motor

mit 35 Kilowatt Leistung angetrieben.

Das Drehmoment beträgt

180 Newtonmeter.

Dieses relativ hohe Drehmoment

steht ab der ersten Umdrehung im

Motor zur Verfügung. Da es keine

Schaltpausen aufgrund des Direktantriebs

gibt, erlebt man eine völlig

andere Art der Beschleunigung im

Vergleich zu Benzinern oder Dieselfahrzeugen.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt

bei 130 Kilometern pro Stunde. Die

Reichweite im Fahrtest des ADAC lag

bei 94 Kilometern. Unter optimalen

Bedingungen sollen laut Hersteller

bis zu 150 Kilometer möglich sein.

Wird der i-MiEV mit konventionell

erzeugtem Strom betankt, beträgt

der CO 2-Ausstoß 100 Gramm pro Kilometer.

Wenn regenerativer „grüner“

Strom getankt wird, fallen aber

nur minimale sechs Gramm an. Eine

saubere Sache für unsere Zukunft.


8 EMMERGIE

Stadtwerk-Vorteil

Stadtwerke – fit für die Zukunft

Stadtwerke erleben eine Renaissance.

Immer mehr Kommunen entscheiden

sich dafür, die Versorgung ihrer Bürger

mit Strom, Wasser oder Gas wieder

selbst in die Hand zu nehmen. Dabei

präsentieren sich die lokalen und regionalen

Energieunternehmen als starke

Partner, die im Hinblick auf die Herausforderungen

der Zukunft die Weichen

rechtzeitig gestellt haben.

Klein, aber oho. Dreizehn Jahre nach

der Liberalisierung des Strommarktes

bleibt festzustellen: Die Stadtwerke

konnten sich im Wettbewerb mit den

großen Stromkonzernen behaupten und

ihr Profil weiter schärfen. Nachdem sich

viele Gemeinden zunächst dem allgemeinen

Trend zur Privatisierung ihrer

Versorgungsunternehmen angeschlossen

hat ten, denkt so mancher Gemeinderat

nun wieder um.

Hinter den erhofften Vorteilen wurden

nach und nach auch die Nachteile

sichtbar. Heute weiß man: Die Gleichung

„Groß und privat ist gleich effizienter

und günstiger“ ist offenbar nicht

aufgegangen. Städte wie Mühlheim, Paderborn,

Dortmund, Bochum, Hamburg

oder Stuttgart drehen die Zeit zurück,

übernehmen Verantwortung und positionieren

sich wieder als zuverlässiger

Partner ihrer Bürger im Bereich der

kommunalen Energie- und Wärmeversorgung.

Klar im Vorteil

Die Entwicklung trifft den Nerv der

Menschen hierzulande. Denn auch bei

den Kunden hat ein Umdenken stattgefunden.

Nach anfänglichen Preissenkungen

wurden sie von der Realität

schnell wieder eingeholt. Schnäppchen-

Angebote verschwanden bald vom Markt.

Wer heute im Internet nach dem besten

Strom an bieter sucht, erkennt mitunter

schnell, dass die Energieversorger unter

städtischer Regie in vielen Bereichen

die Nase vorn haben.

Kommunalen Stadtwerken wird zudem

eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung

der großen Herausforderungen

der Zukunft zugeschrieben. Mit Investi-


Stadtwerk-Vorteil EMMERGIE 9

Die Stadtwerke und

ihre Kunden: Gemeinsam

die Zukunft gestalten.

tionen in regenerative Energien haben

sie Weitsicht bewiesen und die Weichen

in ein neues Energiezeitalter früh

gestellt. Die Menschen wissen das zu

schätzen: Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts

TNS Emnid

bevorzugen knapp 70 Prozent der Deutschen

eine dezentrale Stromerzeugung

durch regionale und örtliche Energieunternehmen.

Für das Gemeinwohl

Kleiner ist eben auch flexibler. Und wer

– wie private Konzerne – mehr dem

Profit und den Aktionären verpflichtet

ist als dem Wohl der Bürger, setzt erfahrungsgemäß

andere Schwerpunkte. Das

zeigt sich vor allem dann, wenn man Aspekte

wie gesellschaftliche Verantwortung,

Kundennähe, Beschäftigungspolitik,

Klimaschutz oder regionale Wirtschaftsförderung

betrachtet.

Zu diesem Schluss kam auch Professor

Wolfgang Gerstelberger von der University

of Southern Denmark, der im

Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung die

Bedeutung der Stadtwerke analysierte.

Er stellte fest: „Für die Bürger gelten

Stadtwerke zwar nicht immer als die

kostengünstigsten Energiedienstleister,

jedoch als Anbieter, die in der Regel

Versorgungssicherheit gewährleisten

und bei Problemen einfach erreichbar

sind. Aus Sicht der Beschäftigten bieten

Stadtwerke sichere Arbeitsplätze mit

guten Entgeltstrukturen und Arbeitsbedingungen.

Die Kommunen nutzen ihre

Stadtwerke zudem häufig, um strategische

Projekte der Daseinsvorsorge

und des Klimaschutzes zu fördern.“

Neue Aufgaben

Das klingt nach einer „Eins“ mit Sternchen

und beinhaltet noch längst nicht

alle Vorzüge, die die kommunalen Energieversorger

zu bieten haben. Denn:

Stadtwerke stellen sich der Verantwortung

an vielen Stellen in der Stadt. Sie

unterhalten unter anderem Bäder und

Parkhäuser, organisieren den öffentlichen

Personennahverkehr und arbei -

ten als lokaler Auftraggeber eng mit

dem örtlichen Handwerk und Handel

zusammen. Stadtwerke sind zudem kulturell

und sozial stark engagiert und

schaffen somit einen Mehrwert für alle

Menschen vor Ort.

Wie sich die Stadtwerke neuen Herausforderungen

stellen und welche

Rolle sie im Rahmen der Energiewende

spielen, steht auch auf den Seiten 12

und 13.

Starke Partner vor Ort

Derzeit gibt es in Deutschland nach

Auskunft der Verbraucherzentrale

neben den vier großen Verbundunternehmen

E.ON, RWE, EnBW und

Vattenfall etwa 60 regionale Versorger,

25 größere Stadtwerke, rund

700 mittlere und kleine Stadt- und

Gemeindewerke, 100 kleinere private

Lokalversorger und Ökostromanbieter.

Kommunale Unternehmen arbeiten

wirtschaftlich. Die Gewinnmaximierung

steht jedoch nicht im

Mittelpunkt dieses Geschäftsmodells.

Dafür sorgen die Gemeindeordnungen

der Bundesländer, in

denen festgehalten ist, dass die Stadtwerke

ihr Tun in erster Linie am öffentlichen

Zweck ausrichten müssen.

Das schließt Fortschritt und

Innovation freilich nicht aus: Seit

der Liberalisierung des Strom- und

Gasmarktes behaupten sich auch die

Energieversorger vor Ort im freien

Wettbewerb.

Die neuen Herausforderungen haben

sie angenommen und überzeugen

immer mehr Kunden mit neuen

zukunftsfähigen Produkten, einem

verbesserten Serviceangebot und

konkurrenzfähigen Preisen. Stadtwerke

sind moderne, multifunktionale

Unternehmen, zu deren typischen

Leistungen die klassische

Versorgung mit Strom, Erdgas und

Wasser ebenso gehört wie die Nahund

Fernwärmeversorgung, Kommunikationsdienstleistungen,

der

öffentliche Personennahverkehr,

Müllentsorgung und Recycling sowie

der Betrieb von Bädern und

Parkhäusern.


10 EMMERGIE

Sauna Embricana

Saunasommer

im Embricana

„Sommer, Sonne, Strand“ –

dieses Motto kennen viele.

Doch dass es genauso

„Sommer, Sonne, Sauna“

heißen könnte, ist den

wenigsten bekannt.

In der neuen Sauna Embricana in Emmerich

am Rhein steht beim Saunabaden

im Sommer aber nicht nur der gesundheitliche

Aspekt – Steigerung der

Abwehrkräfte, verbesserte Durchblutung

– im Mittelpunkt: „Bei uns sollen

sich die Gäste wohlfühlen und einen

entspannten (Urlaubs-)Tag genießen“,

erklärt Embricana-Geschäftsführer Ulrich

Schnake die Philosophie der Saunalandschaft.

Und damit ein Tag in der Sauna Embricana

für Saunafans und Daheimgebliebene

zu einem wahren Urlaubserlebnis

wird, hat sich das Team der Sauna

Embricana im Rahmen des Saunasommers

2011 ein attraktives Programm

einfallen lassen: Noch bis zum 20. August

dürfen sich die Gäste jeden Samstag

in der Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr

bei der „Lounge Hour“ auf eine Stunde

Live-Musik freuen. Neben der ruhigen

Lounge-Musik erwartet die Saunagängerinnen

und Saunagänger außerdem

eine prickelnde Erfrischung – und das

zum normalen Tarif ohne Aufpreis.

Sommerliche Event-Sauna

Die Saunameisterinnen und Saunameister

werden noch bis September die Sommer-Aufgüsse

im Aufgussplan „VierJahreszeiten“

besonders sommerlich zelebrieren.

Dabei dürfen sich die Saunagäste

auf spezielle Aufgusszeremonien

und kleine „Showeffekte“ freuen.

Für eine zusätzliche Erfrischung zwischen

den einzelnen Saunagängen sorgt

das Gastronomie-Team, das sowohl die

Speise- als auch Getränkekarte für die

Sommermonate um erfrischende Köstlichkeiten

erweitert hat. Unter anderem

erwartet die Gäste ein leckerer Sommersalat

mit Gemüse, Obst und Hähnchenbrust,

ein selbstgemachter Obstsalat

sowie Joghurt mit frischen Früchten

und eine durstlöschende Weinschorle.

Bei trockenem Wetter können die

Saunagäste zusätzlich montags bis freitags

ab 20:30 Uhr romantische Stunden

am Lagerfeuer genießen, das auf der Liegewiese

im Saunagarten entzündet wird.

Einsteiger-Seminare

Wer Näheres über das Thema Sauna

und Saunabaden lernen möchte, besucht

am Freitag, 19. August und am Donnerstag,

1. September jeweils von 19:00 bis

23:00 Uhr sowie am Mittwoch, 10. August

von 12:00 bis 16:00 Uhr die Einsteiger-Seminare.

Unter fachkundiger

Leitung eines Saunameisters erfahren

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles

Wissenswerte rund ums „Saunieren“.

Nach einer Einführung wird das Gelernte

direkt angewendet, denn der Besuch

der verschiedenen Saunen ist natürlich

fester Bestandteil des Seminars.


Sauna Embricana EMMERGIE 11

Sauna ist gesund

„Wie kann man im Sommer nur in

die Sauna gehen?“ Diese Frage bekommen

regelmäßige Saunagängerinnen

und -gänger während der

warmen Jahreszeit häufiger gestellt.

Denn die meisten Menschen denken

bei Sauna an Hitze und Schwitzen,

was bei sommerlichen Temperaturen

ohnehin ganz von allein einsetzt.

Zu jeder Jahreszeit gut

Doch Sauna ist mehr als nur Hitze

– Saunabaden ist die gesunde Abwechslung

von heißen und kalten

Reizen. Dieser Wechsel führt insbesondere

zur Entspannung von

Psyche und Muskulatur. Auch die

Durchblutung der Haut, der Schleimhäute

und der Atemwege wird gefördert.

Darüber hinaus sind die

Steigerung der Abwehrkräfte gegen

Infekte – wie beispielsweise der

Sommergrippe – und die Anregung

der Zellneubildung durch das Saunabaden

ebenfalls unabhängig von der

Jahreszeit.

Saunagänge sind also auch im

Sommer unbedingt empfehlenswert

und sinnvoll, denn wer im Sommer

zu lange aussetzt, stärkt das Immunsystem

nicht ausreichend früh genug

für den Winter.

Die Kosten für das vierstündige Seminar

betragen 25 Euro pro Person.

Da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen

begrenzt ist, ist eine Voranmeldung am

Empfang des Embricana telefonisch

unter 02822 914210 oder per E-Mail an

info@embricana.de erforderlich.

Freier Eintritt als Rabatt

Wer die Vorzüge des Saunasommers in

der Sauna Embricana genießt, der profitiert

gleich doppelt. Neben dem abwechslungsreichen

Programm kommen

alle Saunagäste in den Genuss

eines freien Eintritts – vorausgesetzt sie

sammeln noch bis zum 30. September

die Eintrittsquittungen. Wer bis dahin

zehnmal die Sauna Embricana besucht

hat, kann vom 1. bis zum 15. Oktober

2011 am Empfang des Embricana die

zehn Belege gegen eine Freikarte eintauschen.

Haben Sie Fragen?

EMBRICANA

Freizeit- und Sport GmbH

Nollenburger Weg 34

46446 Emmerich am Rhein

Telefon 02822 9142-10

info@embricana.de


12 EMMERGIE

Ihre Stadtwerke vor Ort

Alles spricht

für das

Stadtwerk

vor Ort

Zukunftsfähige Energiepolitik ist ohne den umweltverträg lichen

und bürgerfreundlichen Umbau der Versorgungs systeme in

Deutschland nicht möglich. Die Stadtwerke haben das früh erkannt

und übernehmen in diesem Prozess eine tragende Rolle.

Hier eine Umfrage, dort eine Studie. Die

kommunalen Energieversorger rücken

immer deutlicher ins Zentrum der öffentlichen

Aufmerksamkeit. „Bürger wollen

starke Stadtwerke“, bilanziert der

Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler

Unternehmen (VKU), Hans-

Joachim Reck, aufgrund einer aktuellen

Meinungsumfrage. 84 Prozent der Befragten

hatten für mehr Markenvielfalt

und Wettbewerb plädiert und deshalb

verlangt, dass die Stadtwerke künftig

eine wichtigere Rolle spielen sollten.

Ökostrom im Vormarsch

Beeindruckend ist auch die ökologische

Bilanz. Eine Kurzstudie des gemeinnützigen

Vereins BürgerBegehren Klimaschutz

(BBK) kommt zu dem Ergebnis:

„Der bundesweite Rekommunalisierungstrend

hält an. Seit 2005 haben wir 23

Neugründungen von Stadtwerken identifiziert.

Im Ergebnis ist der Anteil erneuerbarer

Energien bei 96 Prozent

dieser Unternehmen gleich groß oder

höher als im bundesdeutschen Durchschnitt.

Vier Stadtwerke boten sogar

100 Prozent Ökostrom, vier weitere einen

Anteil von mindestens 50 Prozent.“

Die Energiewelt wird künftig bunter,

und die Stadtwerke verfügen über die

nötigen Mittel, um die passenden Farbtupfer

zu setzen. Die Versorger vor Ort

haben ihre Hausaufgaben gemacht. Sie

haben ihr unternehmerisches Engagement

in den vergangenen Jahren konsequent

aufgefächert. Biomassekraftwerke,

hocheffiziente und flexibel einsetzbare

Gas- und Dampfkraftwerke, die Erzeugung

regenerativer Energien und die

klimaschonende Kraft-Wärme-Kopplung

gehören zu den Geschäftsfeldern, in die

kräftig investiert wurde. Bei den Themen

Elektro-Mobilität, Smart-Metering

und Smart-Grid haben die Energie-Experten

vor Ort ebenfalls Wegmarken gesetzt.

Die Zukunft im Blick

Die Experten der Stadtwerke behalten

die Entwicklung im Blick und warten

auf den politischen Startschuss. „Wenn

die wirtschafts- und ordnungspolitischen

Rahmenbedingungen stimmen, werden

unsere Unternehmen mindestens sechs

Milliarden Euro investieren, um ihren

Anteil am beschleunigten Umbau der

Energieversorgung in Deutschland zu

leisten“, stellte VKU-Präsident Stephan

Weil unlängst bei einer Gesprächsrunde

mit Bundesumweltminister Norbert

Röttgen in Aussicht und unterstrich damit:

Die kommunalen Energieversorger

nehmen die Herausforderungen der Zukunft

an.

Wussten Sie das?

Stadtwerke sind die Keimzelle der

deutschen Energieversorgung. Die

kommunalen Betriebe waren die

ersten, die Anfang des 19. Jahrhunderts

mit der öffentlichen Stromund

Gasversorgung begannen. Dem

allgemeinen Trend zur Privatisierung

wollten sich viele Städte am Ende

des 20. Jahrhunderts nicht verschließen.

Mittlerweile aber setzt sich die

Erkenntnis wieder durch: Zentrale

Lebensfunktionen der Kommunen

sollten nicht von wirtschaftlichen

Interessen dominiert werden. Heute

behaupten sich die kommunalen

Stadtwerke im allgemeinen Wettbewerb

sehr gut, ohne dabei die Verantwortung

für die Stadt und die

Region aus den Augen zu verlieren.


Ihre Stadtwerke vor Ort EMMERGIE 13

Vorsicht

Falle!

Der Wechsel des Stromanbieters birgt Unwägbarkeiten und Risiken, die auf

der Suche nach dem günstigsten Preis häufig übersehen werden. Deshalb

macht es Sinn, bewährte Geschäftsbeziehungen zum Stadtwerk vor Ort nicht

vorschnell zu beenden. Denn: Wer genau hinschaut, entdeckt, dass vermeintliche

Top-Angebote unter dem Strich deutlich teurer werden können.

Die Bonus-Falle

Da lacht das Verbraucher-Herz: Einen

Bonus von 100 Euro verspricht ein privater

Energiedienstleister im Internetvergleich

für den Wechsel. Wer auf derartige

Lockangebote stößt, sollte unbedingt

das Kleingedruckte lesen: Entscheidend

ist, wann der Bonus ausgezahlt

werden soll. Häufig müssen sich

Verbraucher bis zum Ende des zweiten

Vertragsjahres gedulden und während

dieser Zeit bei variablen Verträgen mit

saftigen Preissteigerungen rechnen.

Die Paket-Falle

Wer auf die Kilowattstunde genau weiß,

wie hoch sein Energieverbrauch pro Jahr

ist, darf sich über günstige Paketpreise

freuen. Doch wer weiß das schon? Es

genügt ein kalter Winter oder ein zusätzliches

Elektrogerät im Haushalt, und

schon geht die Rechnung nicht mehr

auf. Denn: Für alles, was über der geschätzten

Abnahmemenge liegt, müssen

die Verbraucher tief in die Tasche

greifen. Auch der Anreiz zum Sparen

fehlt: Wer weniger Strom benötigt, zahlt

trotzdem die vereinbarte Summe. Auch

bei Angeboten mit jährlicher Vorauszahlung

ist Vorsicht geboten: Ist das Unternehmen

insolvent, wird es schwer,

die Ansprüche geltend zu machen.

Die Abschlags-Falle

Hier muss genau unterschieden werden:

Der monatliche Abschlag, den das

Energieversorgungsunternehmen vom

Kundenkonto abbucht, sagt nichts über

den tatsächlichen Jahresverbrauch aus.

Es handelt sich lediglich um eine grobe

Kostenschätzung, die auf den Zahlen

der Vorjahre basiert. Wie viel der Kunde

am Jahresende tatsächlich zahlt, zeigt

sich erst in der Endabrechnung zuverlässig.

Deshalb: Nicht durch niedrige Abschlagszahlungen

blenden lassen, sondern

immer das große Ganze im Blick

behalten.

Die Sternchen-Falle

War da was? Ja, tatsächlich am Ende des

attraktiven schriftlichen Wechselangebots

haben geschäftstüchtige Strategen

ein klitzekleines Sternchen positioniert.

Nach aufwendiger Suche winkt im Kleingedruckten

des umfangreichen Vertragswerks

die Auflösung: Die Super-Konditionen

sind an Bedingungen geknüpft,

die zum Lebensstil des Kunden gar nicht

passen. Auch bei Preisangaben in Verbindung

mit Formulierungen wie „bis zu“

oder „ab“ sollten die Alarmglocken schrillen.

Auf spekulative Vereinbarungen

kann man dankend verzichten.

Die Haustür-Falle

Hätte man die Tür nur nicht geöffnet!

Jetzt steht man im Wortgewitter eines

gewieften Verkäufers, der den Überraschungseffekt

nutzt und an der Wohnungstür

auf einen Vertragsabschluss

drängt. Wer clever ist, lehnt trotzdem

dankend ab. Grundsätzlich sollten keine

Formulare unterschrieben werden,

ohne diese genau zu prüfen. Bei einer

kurzen Rücksprache mit dem Serviceteam

des örtlichen Stadtwerks zeigt

sich schnell, wer hinter der Überrumplungstaktik

steckt. Im Falle eines Falles

können Verträge, die an der Haustür geschlossen

wurden, innerhalb einer Frist

von zwei Wochen schriftlich widerrufen

werden.


14 EMMERGIE

„Grüner“ Strom in Emmerich

Regenerative Stromproduktion in

Nicht erst nach den tragischen Ereignissen

in Japan bewegen sich die

Stadtwerke Emmerich bei der regenerativen

Stromerzeugung auf einem

„grünen“ Weg. Im Juni 2011 haben

wieder zwei Photovoltaikanlagen

den Betrieb aufgenommen – weitere

werden folgen

Eine der beiden neuen Anlagen befindet

sich auf dem Turnhallendach der Leegmeer

Grundschule. Sie hat eine Anlagenleistung

von 31 kWp. Die zweite Anlage

mit 22 kWp Leistung befindet sich

auf dem Dach der Turnhalle der Europaschule.

Eine dritte Anlage wird bis Mitte

August auf dem Gebäude des Embricana-Freizeitbades

mit einer Leistung von

62 kWp den Betrieb aufnehmen.

Die Abkürzung kWp steht für Kilowatt

peak und gibt die bei voller Sonneneinstrahlung

maximal mögliche

Leis tung in Kilowatt (kW) an. Zusammen

werden die drei Anlagen in jedem

Jahr mehr als 100.000 Kilowattstunden

(kWh) Strom erzeugen. Bei einem durchschnittlichen

Verbrauch von 2.800 kWh

für einen Zwei-Personen-Haushalt reicht

die erzeugte Strommenge aus, um rund

35 Haushalte ganzjährig zu versorgen.

Seit 2003 haben die Stadtwerke Emmerich

drei Sonnenkraftwerke in Betrieb

genommen – die Anlagen befinden sich

auf der Turnhalle des Willibroard-Gymnasiums,

der Feuerwehrwache und auf

den Gebäuden der technischen Werke.

Ausbau vor Ort

Die Solarzellen erzeugen aus Sonnenenergie

mit Hilfe des photovoltaischen

Effekts direkt elektrische Energie. Auf

diese Weise produzieren Photovoltaikmodule

Gleichstrom, der im Wechselrichter

in Wechselstrom umgewandelt

wird. Dieser produzierte Wechselstrom

wird über einen Einspeisezähler erfasst

und in das Stromnetz der Stadtwerke

Emmerich eingespeist.

Geschäftsführer Ulrich Schnake unterstreicht

die Bedeutung der neuen

Anlagen für die Stadtwerke Emmerich:

„Umweltschutz und speziell erneuerbare

Energien gehören selbstverständlich

zu unserem Konzept. In unserem

Energiemix setzen wir bewusst auf die

Nutzung und den Ausbau regenerativer

Energien vor Ort.“

Sechs Millionen Kilowattstunden

„Unser Weg“, so erläutert der Geschäftsführer

weiter, „soll einen sinnvollen Beitrag

zu einer atomfreien Stromerzeugung

leisten. Wir freuen uns, drei weitere

geeignete Objekte für die Nutzung

von Photovoltaikanlagen gefunden zu

haben.“

„Leider gibt es nicht mehr allzu viele

geeignete Objekte im öffentlichen Raum“,

ergänzt Schnake. „Wir werden jedoch weitere

Eignungsprüfungen vornehmen, um

die Stromerzeugung mit Photovoltaik ausbauen

zu können.“

Windstrom aus insgesamt

zehn Anlagen in Nähe der

Autobahn.

Produziert

Strom aus Sonnenlicht:

die

Photovoltaik-

Anlage auf

dem Dach der

Europaschule.


„Grüner“ Strom in Emmerich EMMERGIE 15

Emmerich am Rhein

Im gesamten Stadtgebiet Emmerich

am Rhein werden 237 Photovoltaikanlagen

mit einer Leistung von 7.020 kWp

von Privat- und Gewerbekunden der

Stadtwerke betrieben. Die Anlagen erzeugen

im Jahr mehr als sechs Millionen

kWh regenerativen Strom. Diese

Strommenge reicht aus, um den durchschnittlichen

Strombedarf von 2.100

Zwei-Personen-Haushalten decken zu

können.

Hohe Leistung der Windräder

Die wohl jedem Emmericher bekannten

Windräder in Autobahnnähe leisten einen

enormen Beitrag zur alternativen

Stromerzeugung. Mit einer Spitzenleistung

von 11.650 kW erzeugen die zehn

Turbinen im Jahr rund 19 Millionen kWh

regenerativen Strom. Die Menge reicht

aus, um etwa 6.800 Zwei-Personen-Haushalte

zu versorgen.

Drei Biomasseanlagen gibt es zurzeit

in Emmerich am Rhein. Diese Anlagen

Bald wird auch auf dem Dach des

Embricana eine Photovoltaikanlage

den Betrieb aufnehmen.

erzeugen bei einer Anlagenleistung von

766 kW zusammen 3,5 Millionen kWh

regenerativen Strom. Die Strommenge

reicht für den Bedarf von 1.250 Zwei-

Personen-Haushalten.

Positive Aussichten

Emmerich am Rhein leistet seinen Beitrag

für den Umstieg auf regenerativ

erzeugten Strom. Insgesamt produzieren

alle regenerativen Kraftwerke in der

Stadt rund 28,5 Millionen kWh Strom

pro Jahr. Auf der anderen Seiten steht

ein Gesamtverbrauch aller Privat-, Gewerbe-

und Industrieanschlüsse von

etwa 200 Millionen kWh. Der regenerativ

erzeugte Strom hält somit einen Anteil

von 14,25 Prozent. Die Privathaushalte

können schon beinahe komplett

regenerativ versorgt werden: Der in

Emmerich erzeugte regenerative Strom

reicht für etwa 10.000 Zwei-Personen-

Haushalte – etwa 14.500 Privathaushalte

gibt es in der Stadt.

Stadtwerke-Chef Ulrich Schnake

überreichte am 6. Juni 2011 die

Zertifizierungsurkunde an BIOTEC-

Geschäftsführer Peter Brunk.

BIOTEC bezieht

Grünstrom

Seit Anfang 2011 deckt die Firma

BIOTEC GmbH & Co. KG in Emmerich

am Rhein ihren kompletten

Strombedarf mit zertifiziertem Ökostrom

von den Stadtwerken Emmerich.

Der Strom wird in einem österreichischen

Wasserkraftwerk erzeugt

und über unser Unternehmen

an BIOTEC geliefert.

Die Umstellmaßnahme reduziert

die CO 2-Emissionen des Unternehmens

im Jahr um mehr als 2.570 Tonnen.

Damit zeigt die Firma BIOTEC,

dass sie es mit ihren Unternehmensgrundsätzen,

rationell und umweltschonend

mit Energie umzugehen,

ernst meint.

Schonende Produktion

Die Herstellung umweltfreundlicher

Produkte gewinnt damit noch mehr

an Authentizität. Die seit 1992 in

Emmerich am Rhein ansässige Firma

BIOTEC entwickelt, produziert

und lizensiert mit 29 Mitarbeitern

eine neue Generation thermoplastisch

verarbeitbarer und vollständig

abbaubarer Werkstoffe, basierend

auf nachwachsenden Rohstoffen.

Die Stadtwerke freuen sich über diesen

ersten Ökostrom-Liefervertragsabschluss

mit einem großen Industriekunden.


16 EMMERGIE

Service

Diagnose:

Aufschieberitis

Sie wollen abspecken, regelmäßig

Sport treiben, dem Nikotin abschwören

oder endlich mehr Ordnung in

Ihr Leben bringen? Dann haben

Sie zumindest die Gewissheit: Sie

sind nicht allein. Gute Vorsätze

sind schnell gefasst. Doch nur die

wenigsten werden konsequent

umgesetzt. Die Umstände, die eigene

Bequemlichkeit, der falsche Zeitpunkt

– eine Ausrede gibt es immer.

Die Deutschen haben dem Phänomen

sogar ein Gesicht gegeben: Ihr Feind

ist der innere Schweinehund.

Doch der lässt sich nur schwer bändigen.

Für die verbreitete Neigung, den inneren

Versuchungen immer wieder nachzugeben,

gibt es sogar einen offiziellen

Fachausdruck. Prokrastination lautet der

Begriff, der sich aus den lateinischen

Vokabeln pro „für“ und cras „morgen“

zusammensetzt und umgangssprachlich

auch als Aufschieberitis bekannt ist. Das

heißt: notwendige, aber unangenehme

Arbeiten, Entscheidungen oder Verhaltenskorrekturen

werden immer wieder

verschoben.

Die Situation kennt jeder: Eben noch

war man wild entschlossen, den Abend

vor dem Fernseher ohne Chips und Erdnüsse

zu überstehen. Schon meldet sich

jene innere Stimme, die uns davon überzeugt,

dass für dieses Vorhaben doch

eigentlich morgen der richtige Zeitpunkt

sei. Die Knabberei schmeckt daraufhin

wegen des schlechten Gewissens zwar

nur halb so gut. Erlegen sind wir der

Versuchung aber trotzdem.

Warum kann man nicht umsetzen,

was man für gut und richtig befunden

und sich vorgenommen hat? Über diese

Frage haben sich schon Generationen

von Forschern die Köpfe zerbrochen.

Der eigene Charakter, angelernte Verhaltensabläufe

und Motivationsprobleme

bilden in der Regel eine unheilvolle Allianz

mit dem natürlichen Hang zur Bequemlichkeit

und zu diversen Ängsten.

Gerade weil die Ursachen komplex sind,

ist es so schwer, dem inneren Schweinehund

einen Maulkorb zu verpassen und

ihn an die kurze Leine zu legen.

Mittlerweile sind immer mehr Motivationsexperten

und Psychologen davon

überzeugt, dass es nicht sinnvoll

ist, den nervigen Zeitgenossen zu bekämpfen.

„Machen Sie sich den Feind

zum Freund“, empfiehlt unter anderem

Autor Marco von Münchhausen, der mit

zahlreichen Schweinehund-Ratgebern

zu allen möglichen Lebenslagen die Regale

der Buchhandlungen füllt. Dahinter

steht der Gedanke, dass das schon

vorprogrammierte Aufbäumen sinnlos

ist und unnötig Kräfte bindet. Denn

wer akzeptiert, dass das lästige Haustier

ein dauerhafter Begleiter ist, entwickelt

auch sinnvolle Strategien für eine friedliche

Koexistenz.

Es ist keine Krankheit.

Trotzdem leiden viele

unter Antriebslosigkeit,

wenn es um das Angehen

ungeliebter, aber notwendiger

Aufgaben geht.

Diese Tipps können helfen:

Analysieren Sie genau, mit welchen

Ausreden Sie sich vor unangenehmen

Aufgaben drücken. Beim

nächsten Mal merken Sie dann sofort,

wenn Sie wieder in die Falle

tappen.

Egal ob Sie abnehmen, Sport treiben

oder den Großputz erledigen

wollen – wichtig ist eine positive

Einstellung. Gute Gedanken fördern

gute Gefühle. Fixieren Sie sich

auf Ihr Ziel und feiern Sie jede Etappe

als Erfolg.

Zeitmanagement gehört dazu, um

Ziele zu erreichen. Ohne klare Strukturen

droht die Gefahr, sich zu verzetteln.

Nehmen Sie einen Zettel lieber

vorher zur Hand und notieren

Sie sich die Dinge, die Sie erledigen

wollen. Ganz oben sollte die unangenehmste

Aufgabe stehen. Ist diese

Hürde einmal genommen, wirken

die anderen plötzlich viel niedriger.

Suchen Sie Gleichgesinnte. In der

Gruppe machen viele Dinge nicht

nur mehr Spaß, durch die gemeinsamen

Ziele entsteht auch eine größere

Dynamik. Wer allein um den

Block rennt, gerät eher in die Versuchung,

die Laufschuhe stehen zu lassen.

Der gleiche Effekt gilt für Abnehmgruppen:

Die wöchentliche Gewichtskontrolle

vor versammelter

Mannschaft ist Motivation pur.

Wer zu viel auf einmal will, ist

schlecht beraten. Je größer die Ziele

sind, desto höher ist der innere Widerstand,

der überwunden werden

muss. Kleine Schritte sind einfacher

und ersparen die frustrierende Erkenntnis,

es wieder einmal nicht geschafft

zu haben.


Rezepte EMMERGIE 17

Sommerleichte Gemüseküche

Fitness-Teller mit Dip

Gemüse waschen und putzen und auf

einem Teller anrichten. Paprikaquark

mit Joghurt verrühren und zusammen

mit dem Gemüse servieren.

1 bis 2 Bund

Radieschen

1 Staude

Bleichsellerie

1 Bund Möhren

400 g Paprikaquark

200 g Joghurt

einige Blättchen

Basilikum

Rezept

für 4 Personen

Speckbohnen mit

Röstkartoffeln und Camembert

Kartoffeln würfeln und in heißer Butter

knusprig braten. Inzwischen die Bohnen

und einige Zweige Bohnenkraut in

Salzwasser 10 bis 12 Minuten kochen.

Den Bauchspeck dünn schneiden und

in einer Pfanne kross anbraten. Bohnen

abgießen, mit dem Speck in eine hitzefeste

Schüssel geben. Den Camembert

würfeln und über die Bohnen streuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C kurz

überbacken. Mit den Kartoffelwürfeln

servieren.

Fotos: Wirths PR

Rezept

für 4 Personen

800 g Kartoffeln

40 g Butter

500 g grüne Bohnen,

etwas Bohnenkraut

200 g durchwachsener

Bauchspeck

200 g Sahne-

Camembert

Salz, Pfeffer


18 EMMERGIE

Spiel und Spaß für Kids

Schon mal darüber nachgedacht, warum

es warm wird, wenn ihr am Heizungsthermostaten

dreht? Aber wozu etwas

hinterfragen, was so mühelos und wie

auf Bestellung stets prima funktioniert.

Kleine Tüftler aber wissen bereits: Wärme

gibt es nicht zum Nulltarif: Um das

Wasser im Heizkreislauf zu erhitzen,

wird Energie benötigt.

Hallo Kinder! Diese

Seite ist nur für euch!

Wir würden gerne

wissen, wie sie euch

gefällt. Wenn ihr Fragen,

Wünsche oder Ideen zu

dieser Seite habt, freuen

wir uns über eure Post!

Wie kommt

die Wärme

ins Haus ?

Heiße Tage, Freibadwetter – noch

ist der Sommer nicht vorüber. Doch

bald schaltet die Sonne wieder

auf Winterbetrieb. Dann springen

andere ein und übernehmen die

Rolle des zuverlässigen Energieund

Wärmespenders. Auch eure

Stadtwerke sind mit dabei.

So entsteht Wärme

Früher heizten die Menschen mit Holz

oder Kohle. Heutzutage gibt es viele zusätzliche

Möglichkeiten, sich Wärmequellen

für zu Hause zu erschließen. Ein

Blick ins Reich der Physik zeigt: Wärme

kann auf ganz unterschiedliche Art und

Weise entstehen – durch Reibung, durch

elektrischen Strom, durch Verbrennung,

Kernspaltung, Kernfusion oder chemische

Prozesse. Für das Wohlfühlklima in den

eigenen vier Wänden werden vor allem

Verbrennungsprozesse genutzt. Heizungsanlagen

verfeuern Heizöl, das umweltschonendere

Erdgas und neuerdings auch

kleine Holzschnitzel, kurz Pellets genannt.

Dabei wird die im Energieträger gespeicherte

Energie freigesetzt.

Neue Energiequellen

Parallel dazu entwickelt sich der Markt

der regenerativen Energien. Sicher habt

ihr schon Solaranlagen auf den Dächern

gesehen. Sie können die Sonnenwärme

auch im Winter nutzen und die Warmwasserversorgung

im Haus damit unterstützen.

Andere Familien haben sich

für Geothermie entschieden: Wasser

wird in die Erde gepumpt und somit

die Erdwärme aus dem Untergrund genutzt.

Viele von diesen zukunftsweisenden

Technologien nutzen auch eure Stadtwerke

vor Ort. Sie versorgen die Haushalte

jedoch nicht nur mit Erdgas oder

Fernwärme, sondern erzeugen in ihren

Anlagen auch Strom. Den benutzt man

heute zwar kaum noch zum Heizen,

weil das zu teuer ist. Dafür aber sorgt

das spannungsgeladene Multitalent unter

anderem dafür, das uns zu Hause ein

Licht aufgeht. Und das ist in der kalten,

dunklen Jahreszeit ja auch nicht zu verachten.

Kids-Gewinnspiel

Nils und sein Freund Lukas tauchen im Stausee.

Da sehen sie einen schlanken Fisch

durchs Wasser flitzen. Erstaunt schauen sie

sich an. Der war ja blitzschnell!

Wisst Ihr, was für ein Raubfisch das

sein kann? Dann einfach die passenden

Buchstaben in der richtigen Reihenfolge

in die dafür vorgesehenen Kästchen auf

der Postkarte schreiben (siehe Umschlagsseite),

schnell eure Adresse ergänzen und

in den nächsten Briefkasten werfen! Einsendeschluss

ist der 31. August 2011.

Zu gewinnen gibt es fünf Gutscheine

für jeweils ein Abenteuerbuch. Viel Glück

dabei!

Euer EMMERGIE-Team

Lösungswort:


Rätsel EMMERGIE 19

EMMERGIE-Rätsel

Finden Sie den Suchbegriff in unserem EMMERGIE-Rätsel. Wenn Sie uns das gesuchte

Lösungswort – die Antwortkarte hierzu finden Sie auf der Umschlagseite – bis zum

31. August 2011 zusenden, nehmen Sie an der Verlosung von fünf Gutscheinen

für jeweils ein tolles Kochbuch teil.

Viel Glück beim Rätseln!

Wir verlosen fünf

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1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12


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