SabeJahresbericht der Sabel Bildungsgruppe 2014 - Nürnberg.

Sabel.Bildungsgruppe

Jahresbericht der Sabel Bildungsgruppe 2014 - Nürnberg.

Jahresbericht 2014

der Rudolf Sabel gemeinnützige Schulbetriebs GmbH Nürnberg

Sabel.

Weil Bildung zählt.


Vorwort

Liebe Absolventinnen und Absolventen,

liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte

Freunde und Förderer unserer Schulen,

schon wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende entgegen.

Aus unserem diesjährigen Jahresbericht wird deutlich, wie

vielfältig die Aktionen, Ereignisse und Projekte und das

Engagement der Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit den

Schülerinnen und Schülern im vergangenen Schuljahr

waren. Gerade die aufgezeigten Aktivitäten demonstrieren

in eindrucksvoller Weise, dass das Schulleben an unseren

Schulen nicht still steht, sondern das einzig Beständige

der Wandel ist.

Für mich war es das erste vollständige Schuljahr in alleiniger

Geschäftsführungsverantwortung der Sabel Schulen Nürnberg

gGmbH. Es war ein Jahr, das einerseits von schönen Seiten geprägt

war, andererseits auch Anlass gab, Entscheidungen, Prozesse

und Geschehnisse in unserer vielfältigen Schullandschaft zu hinterfragen

und zu überdenken. Zurzeit befinden sich alle Schulen

in einem großen Umbruch. Die geburtenschwachen Jahrgänge

wirken sich enorm auf die Schülerzahlen aus, das Nachfrageverhalten

der Kunden ändert sich stetig und die Bestimmungen der

Regierung und des Kultusministeriums stellen weitere Anforderungen

an das Schulleben, denen wir in allen Punkten gerecht

werden wollen.

der Schullandschaft Nürnbergs und Umgebung bekannter zu

machen. Das Unterrichtsleben wird erstmals seit diesem Schuljahr

über alle Schularten hinweg durch eine gezielte sozialpädagogische

Arbeit unterstützt und ergänzt. Damit soll erreicht werden, dass

nicht nur die fachlichen Herausforderungen bewältigt werden,

sondern dass die Schülerinnen und Schülern in ihren persönlichen

Lernprozessen (soft skills) hilfreich unterstützt und gefördert

werden.

Zum Schluss möchte ich allen am erfolgreichen Wirken unserer

Schulen und der Akademie beteiligten Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, sowie unseren Elternbeiräten und Förderern sehr

herzlich für ihre Arbeit und ihre Leistungen danken. Allen Absolventinnen

und Absolventen wünsche ich für die neuen Aufgaben

im Arbeitsleben oder auf ihrer weiteren schulischen Laufbahn

alles erdenklich Gute und viel Glück für die Zukunft. Mein Dank

richtet sich auch an unsere Schülerinnen, Schüler und Teilnehmer

für ihr Engagement. Ihnen, liebe Eltern, danke ich dafür, dass

sie sich für unsere Schulen entschieden haben. Wir werden stets

bemüht sein, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen.

Bitte empfehlen Sie uns weiter.

Nun wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Jahresberichtes.

Ihre

Lilly Meißner

Geschäftsführerin

Daher haben wir im vergangenen Schuljahr neue Meilensteine gesetzt

und unser Angebotsportfolio erweitert, um der sich ändernden

Nachfrage seitens der Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern

anzupassen. Seit Januar 2014 wurde mit dem Lernhilfe- und

Trainingscenter „LearningFriends“ ein neues Standbein ins Leben

gerufen. „LearningFriends“ hilft Schülern, Auszubildenden und

Erwachsenen ihre Ziele hinsichtlich Bildung zu verwirklichen.

In der Sabel Akademie wurde ein neuer Bereich für „Best Ager“

angesiedelt. Hier können Menschen in der zweiten Lebenshälfte

ohne Leistungsdruck und unter Gleichgesinnten lernen und sich

beispielsweise in den Bereichen Sprachen, Internetnutzung und

Microsoft Office weiterbilden. Ein sehr bedeutender Baustein, der

hervorragend in unsere Schullandschaft passt, ist die Errichtung

unseres privaten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums.

Das neue Schulgebäude in der Widhalmstraße, das am

9. Mai feierlich eingeweiht wurde, bietet ideale Voraussetzungen

für einen abwechslungsreichen und nachhaltigen Schulbetrieb.

Vielen Dank nochmals an alle Mitwirkenden und Organisatoren

für die stimmungsvolle Einweihungsfeier. Ich hoffe, dass sich

unsere Schülerinnen, Schüler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im neuen modern gestalteten Haus wohl fühlen. Sie mögen es als

eine Art Heimat betrachten, es mitgestalten und bewahren. Derzeit

sind dort neben dem Gymnasium die Klasse F6 (erstmaliger

Schulversuch an vier bayerischen Wirtschaftsschulen), die NWS

sowie die anerkannte und genehmigte Realschule untergebracht.

Im dritten Unterrichtsjahr der Fach- und Berufsoberschule ist

es uns gelungen, diese weiter erfolgreich zu etablieren und in

2 Jahresbericht 2013


Grusswort

Weil Bildung zählt –

Chancen und Verantwortung

Unser schulisches Angebot

In diesem Schuljahr konnten wir mit unseren Nürnberger Sabel

Schulen unseren Schülerinnen und Schülern ein so breit gefächertes

Angebot zur Verfügung stellen, wie noch nie in unserer

118-jährigen Geschichte. Neben den Angeboten der Sabel

Akademie für Erwachsenenbildung und der Atlas Schule mit der

Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten bieten wir acht

weitere schulische Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte schulische

und berufsvorbereitende Bildung.Somit erstrecken sich die

Einstiegsmöglichkeiten von der 5. Klasse im Gymnasium und der

beiden Realschulen (staatlich genehmigt und staatlich anerkannt)

über die 6., 7. und 8. Klasse der staatlich anerkannten und staatlich

genehmigten Wirtschaftsschule.

Nach den ersten Abschlüssen gehen die Einstiegsmöglichkeiten in

die Sabel Schulen weiter:

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Mittelschule kann der Mittlere

Abschluss (Mittlere Reife) über die zweistufige Wirtschaftsschule

erreicht werden.

Nach der Mittleren Reife schließen sich unsere Angebote über

die Berufsfachschule für Kaufmännische Assistent(inn)en mit

dem Schwerpunkt Informationstechnologie, die oben erwähnte

Atlas-Berufsfachschule zum/zur Fremdsprachenkorrespondent(in)

und - seit nun auch schon drei Jahren – die Fachoberschule an.

Nach der Mittleren Reife und einer abgeschlossenen Berufsausbildung

kann über unsere Berufsoberschule die Fachhochschulreife

oder auch das Abitur in fachgebundener oder allgemeiner Form

erworben werden. Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Vielzahl

von „Quereinstiegsmöglichkeiten“ in nahezu jede Jahrgangsstufe

unserer Schulformen und durch die vorbereitende Kurse und

Klassen z. B. den Halbjahreskursen für unsere Wirtschaftsschulen

und der Fachoberschule, dem Vorkurs und der Vorklasse für die

Berufsoberschule.

Chancen und Verantwortung - Beispiele

Was sich zunächst so formal liest und im Detail durch die Vielfältigkeit

der Aufnahmekriterien in den einzelnen Schulordnungen

geregelt ist, ist der Rahmen für eine individuelle Schullaufbahn.

Denn nur ein flexibles und breites Schulkonzept kann den Kindern,

Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerecht werden.

Es darf nicht sein, dass sich die Schülerinnen und Schüler einem

starren Schulsystem anpassen müssen. Ein modernes, faires und

zukunftsorientiertes Schulsystem muss Raum für die Vielfältigkeit

der Schüler(innen) und deren Persönlichkeit gewähren und die

persönliche Entwicklung fördern und unterstützen.

Folgende Beispiele aus der Neuen Wirtschaftsschule NWS (staatlich

genehmigt) können diese allgemeinen Gedanken konkretisieren:

Zu Beginn des Schuljahres kam eine Reihe von Bewerbern zu uns,

die die bisherige Schullaufbahn ändern wollten oder mussten und

die uns geeignet erschienen, die Mittlere Reife in nur einem Jahr

an der Wirtschaftsschule (NWS) zu erreichen. Als Novum in der

bayerischen Schullandschaft haben wir für diese Kandidaten eine

Ganztagesklasse der staatlich genehmigten Wirtschaftsschule eingerichtet.

Somit war Schritt eins – „Weil Bildung zählt - Chancen

und Verantwortung“ – vollzogen.

Schritt zwei – „Weil Bildung zählt – Chancen und Verantwortung“

- wurde durch eine faire Beratung mit den Hinweisen auf den

hohen inhaltlichen Anspruch, systematische Stundenplanung, dem

Engagement der eingesetzten Lehrkräfte und der systematischen

Prüfungsvorbereitung gewährleistet. Obwohl noch nicht alle Prüfungen

abgeschlossen sind, zeichnet sich ein überaus erfolgreiches

Prüfungsergebnis ab.

Auch mit den Aufnahmen in die Eingangsklassen unserer staatlich

genehmigten Schulen geht es um die Umsetzung dieses ‚Zweischritts‘:

Chancen gewähren – auch wenn zum Zeitpunkt der Aufnahme

die formale Eignung für den angestrebten Abschluss noch nicht

vorliegt. Auch hier ist der Einstieg die individuelle Beratung mit

der Abwägung, ob die Aufnahme in die Lebens- und Lernwelt des

Schülers passt. Chancen gewähren macht aus unserer Sicht nur

dann Sinn, wenn erfolgreiche Perspektiven bestehen oder gemeinsam

erarbeitet werden können.

Erfolgreiche Abschlüsse

Durch die fachkundige Begleitung und Förderung werden wir auch

in diesem Jahr nahezu allen dieser Schüler und Schülerinnen der

Neuen Wirtschaftsschule NWS durch ihre gezeigten Leistungen

den Übertritt an die staatlich anerkannte Wirtschaftsschule Schule

attestieren können und ebenso werden viele zunächst als ‚nicht geeignet‘

bezeichnete Schüler ihre vom Kultusministerium erstellten

zentralen Abschlussprüfungen bestanden haben.

Mit unseren Beruflichen Oberschulen (FOS und BOS) schließen

wir nun bereits das dritte Jahr ab und zum zweiten Mal wurden

die Fachabiturprüfungen und erstmalig auch die fachgebundene

und allgemeine Hochschulreife abgelegt. Es ist kein Geheimnis,

dass die Anforderungen für die Hochschulzugangsberechtigungen

ausgesprochen anspruchsvoll und nur über ein hochwertiges

Schulkonzept erreichbar sind. Umso erfreulicher ist, dass sowohl

die Bestehensquoten als auch die Durchschnittsnoten gesteigert

werden konnten. Somit ist bereits zu diesem Zeitpunkt die Berufliche

Oberschule etabliert und erfolgreich. Dennoch bedeutet

Stillstand immer auch Rückschritt und weitere Überlegungen und

Umstellungen werden auch für diesen Schultyp gewissenhaft aufgenommen,

um weitere Fortschritte zu ermöglichen.

Weitere Entwicklungen

Verantwortung heißt für uns somit auch immer offen zu sein für

notwendige Anpassungen und kritische Selbstbetrachtung:

Zentral im letzten Schuljahr war sicherlich der Bezug des neuen

Schulgebäudes in der Widhalmstrasse mit 13 Klassen unserer Realschulen,

fünf Klassen der Wirtschaftsschulen und der ersten Klasse

unseres neu gegründeten Gymnasiums. Auch wenn sich einige

Dinge noch einspielen werden (das Potenzial des Schülercafés ist

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noch nicht ausgeschöpft; die Verpflegung ist noch stabiler zu gestalten;

die Verbindlichkeit der einheitlichen Hausordnung muss noch

gefestigt werden), haben wir ein tolles Schulgebäude mit lebhaften

Aktivitäten (z. B. hervorragende Ausstattung der Klassenzimmer

und der Fachräume für abwechslungsreichen und schüleraktiven

Unterricht; eine begleitete ‚Ankommenszeit‘ für die Schüler; Bewegungsstunden;

Schülerbibliothek). Ebenso zentral ist sicherlich die

deutliche Erweiterung unseres Teams der Sozialpädagoginnen und

der Erzieher und Erzieherinnen. Sicherlich ist diese Präsenz einzigartig

in bayerischen Schulen und hilft ‚im Kleinen wie im Großen‘

allen Schülerinnen und Schülern im Schulalltag. Im nächsten Jahr

werden wir nach den ersten Erfahrungen diese Möglichkeiten noch

enger und aufmerksamer in das Gesamtkonzept des Schulalltags

einbinden können.

Der Prozess der Schulentwicklung folgt immer der Umsetzung

von schülergerechten Lernbedingungen. Auch hier werden wir

weiter ansetzen und die Verbreiterung des schulischen Angebotes

durch organisatorische und personelle Anpassungen unterstützen.

Mit einem großen Dank an alle Schülerinnen und Schüler, Eltern

und Elternvertreter, die unsere Schulen freundlich und respektvoll

begleiten, die uns Anregungen und Ansporn bieten und ebenso

an unser gesamtes Sabel-Team, das sich aufmerksam Tag für Tag

einbringt, wünsche ich erholsame Sommerwochen.

Ihr Ralph Reemtsma

Schulleitung Sabel Schulen Nürnberg

4 Jahresbericht 2013


Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Geschäftsführerin Lilly Meißner 2

Grußwort des Schulleiters Ralph Reemtsma 3

unsere Schüler

Schülerfotos 6

WirTschaftsschule

Neuausrichtung der Wirtschaftsschule 29

Die sechsstufige Wirtschaftsschule nach dem ersten Jahr 30

Die Neue Wirtschaftsschule (NWS) 31

Schulfest Wirtschaftsschule 32

Besuch des Landtags in München 33

IHK organisiert Speed-Dating 34

Besuch in der Gedenkstätte Flossenbürg 34

Fussballturnier der 5. bis 7. Klassen 35

Wintersportwoche 35

Ferienkurse 36

REALSCHULE

Schulfest der Realschule 37

Catering bei der Einweihung 38

Kunst in der Schule - The Wall 38

Projekt Fairer Handel 38

Impressionen aus den Kunstklassen 39

Leonie Neubert zu Besuch in der Sabel Realschule 40

Retter in der Not - Die Schulsanitäter 40

David - ein talentierter Kartfahrer 40

London - die 8. Klassen besuchen die Weltstadt 41

Unschärfe - ein Kunstprojekt am Klarissenplatz 42

Nachhaltigkeit in der Schule 42

Mersin - Nürnberg: Schüleraustausch mit der Türkei 43

Die Weihnachtsaktion mit der Stadtmission 45

High Fashion - Die neuen Sabel Jacken 45

Sabel Akademie

Weiterbildung das Erfolgsrezept im Beruf 58

Die neue Beratungslounge 60

Best Ager - weil Bildung kein Alter kennt 61

Learning Friends

LearningFriends stellen sich vor 61

Standorte

München 62

Saalfeld 63

Atlas

Fachtraining Englisch 65

Festschrift

Grußwort des Vorsitzender der Stiftung Private

Wirtschaftsschulen Sabel

67

Gedanken eines Bauherrn….. 67

Grußwort des Architektenteams 68

Transparenz und Helligkeit 69

Die Ausstattung der Widhalmstraße 4 69

Maßnahmen am Gebäude Eilgutstraße 10 72

Die Eilgutstraße 7 73

Impressum 79

Berufliche Oberschulen

Jahresbericht aus der FOS und BOS 46

Flexi-Klasse: neues Angebot in 2014 48

Berufsfachschule KA

Jahresbericht 49

Betriebsbesichtigung bei BMW in Regensburg 51

Die Berufsausbildung zum Kaufmännischen Assistenten

als Karrierestart

51

Gymnasium

Jahresbericht 53

Der erste Schullandheimaufenthalt der G5 56

Schulsozialarbeit

Das Team „Schulsozialarbeit“ berichtet aus dem

vergangenen Schuljahr

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BWVK

Wirtschaftsschule

Neuausrichtung

der Wirtschaftsschule

Ab dem nächsten Schuljahr beginnt der „neue Lehrplan“

zu greifen. Zunächst betrifft dies die 7. Klasse der

vierjährigen Wirtschaftsschule und in den kommenden

Jahren jeweils eine weitere Jahrgangsstufe.

Für die Stundentafel der 7. Klasse bedeutet das konkret Folgendes:

Fach

Wochenstunden

Religionslehre/Ethik 2

Deutsch 5

Englisch 5

Mathematik 4

Geschichte/Sozialkunde (GSK) 2

Natur und Technik (NuT) 2

Musisch-ästhetische Bildung

(Kunsterziehung)

2

Sport 2

Betriebswirtschaftliche

Steuerung und Kontrolle (BSK)

2

Informationsverarbeitung 4

Summe 30

Im Fach Betriebswirtschaftliche Steuerung und Kontrolle

(BSK) fließen Inhalte ein, die vorher in den Fächern Rechnungswesen

und Betriebswirtschaftslehre aufgeteilt waren.

Die Vermittlung der wirtschaftlichen Inhalte beginnt also ein

Jahr früher, dafür aber mit mehr Praxisbezug und in Abstimmung

mit anderen Fächern. Geschichte und Sozialkunde

verschmelzen zu einem Fach.

Das Unterrichtsfach Natur und Technik ersetzt die bisherigen

Fächer Biologie und Erdkunde.

Das Fach Mathematik bleibt über alle Jahrgangsstufen fester

Bestandteil der Stundentafel.

Hinter der Neuaufteilung der Unterrichtsfächer steckt die

Idee, dass die Schülerinnen und Schüler verstärkt Kompetenzen

erwerben sollen, von denen sie ihr Leben lang

profitieren. Dazu gehören die Bereiche der Selbstorganisation,

der Sozial- und Methodenkompetenz. Wir leben in

einer Informationswelt. Es ist einfach nahezu alle beliebigen

Informationen schnell zu beschaffen. Unsere Schülerinnen

und Schüler sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Unternehmen kommender Jahre und müssen Informationen

finden, bewerten und problemorientiert anwenden können.

Dafür ist nach wie vor ein fachliches Grundgerüst nötig, das

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Wirtschaftsschule

in zunehmendem Maße durch selbstständiges Arbeiten mit

gegebenen Werkzeugen ergänzt werden muss.

Die Ideen zu dieser Reform gibt es schon lange und die Tendenz

in diese Richtung spiegelt sich auch schon seit mehreren

Jahren in der Gestaltung der Abschlussprüfungen wider.

Wir freuen uns, dass das Vorhaben nun auch Hand und Fuß

im Sinne eines neuen Lehrplans bekommt.

Wir konnten an der Sabel Schule heuer im Schulversuch

der 6. Klasse Wirtschaftsschule erste Erfahrungen mit dieser

neuen Philosophie sammeln und sind auf dieser Basis überzeugt,

dass der Unterricht sowohl für Schüler als auch für die

Lehrer noch lebensnäher und interessanter wird.

Markus Ehlers

Stellvertretender Schulleiter Wirtschaftsschule

„F6“ Die sechsstufige Wirtschaftsschule

nach dem ersten Jahr

„F6“ kennen die meisten Menschen lediglich von ihrer

Computertastatur, für die Pädagogik kann dies jedoch viel

mehr bedeuten als nur einen Tastendruck…

Seit Beginn dieses Schuljahres läuft bayernweit das Pilotprojekt

der fünfstufigen Wirtschaftsschule, also die Möglichkeit, diese

Schulart bereits ab der sechsten Jahrgangsstufe besuchen zu

können. Der Begriff „F6“ setzt sich demnach aus „F“ für „fünfstufig“

und „sechs“ für die sechste Jahrgangsstufe zusammen.

Neben unserer Einrichtung, der Rudolf-Sabel-Schule Nürnberg,

sind auch weitere Wirtschaftsschulen, unter anderem aus

Dinkelsbühl, Ingolstadt und München, an diesem Unterrichtsversuch

beteiligt. Ins Leben gerufen wurde dies vom Verband

der deutschen Wirtschaft und der Stiftung „Bildungspakt

Bayern“, welche das Projekt auch finanziell unterstützen.

So treffen sich die einzelnen Vertreter dieser beiden Gruppen

nebst Schulleitern, Fachlehrern und Schulpsychologen im

regelmäßigen Turnus, um gegenseitig Erfahrungen auszutauschen

und neue Lernimpulse zu setzen.

Anberaumt ist dieser Schulversuch für die nächsten fünf Jahre:

Er läuft also aus, sobald unsere diesjährigen Sechstklässler die

Wirtschaftsschule mit der Mittleren Reife beenden.

Dieser Versuch wird zeigen, ob die sechste Jahrgangsstufe der

Wirtschaftsschule - vermutlich ab 2018 - verpflichtend in ganz

Bayern eingeführt werden kann.

Wir, das heißt das Pädagogenteam der Sabel-Schule, begannen

also voller Tatendrang das Schuljahr im September 2013. Uns

erwartete eine kleine Klasse mit 14 Schülern unterschiedlicher

kultureller und schulischer Herkunft. So gab es neben

ehemaligen Realschülern und Gymnasiasten auch solche, die

eine reformpädagogische Einrichtung besucht hatten. Diese

Heterogenität stellte für uns eine besondere pädagogische und

didaktische Herausforderung dar!

Neben Kernfächern wie Mathematik, Deutsch und Englisch,

welche intensiv im sieben- bzw. acht-Wochenstundenrhythmus

unterrichtet wurden, gab es auch Kombinationsfächer wie „Natur

und Technik“ oder „Geschichte und Sozialkunde“. Selbstverständlich

fanden auch „Religion / Ethik“ und „Sport“ Platz

im Stundenplan der F6. Der korrekte Umgang mit den neuen

Medien kam ebenfalls nicht zu kurz, welcher im Rahmen des

IT-Unterrichts gelehrt wurde. Dieser Stundenplan orientierte

sich in erster Linie an dem neuen Lehrplan für die Wirtschaftsschulen,

der im kommenden Schuljahr 2014 / 2015 in Kraft

treten soll. Gefördert wurden deshalb Kompetenzen wie das

selbstständige Erarbeiten von Wissen beispielsweise im Rahmen

von Gruppen- oder Projektarbeit oder die selbstreflexive

Beurteilung des Einzelnen hinsichtlich seiner Leistungen („Was

30 Jahresbericht 2013


Wirtschaftsschule

kann ich? Was muss ich noch lernen?“) Der Schüler stand und

steht bei uns also immer im Vordergrund. Dabei versuchten

wir, nebst der Vermittlung von Wissensgrundlagen und Basic-

Skills auch immer fächerübergreifend zu unterrichten und den

Blick langsam auf wirtschaftliche Themen zu lenken. Diese

werden anschließend in der siebten Jahrgangsstufe vertieft

behandelt. Momentan läuft unsere sechsstufige Wirtschaftsschule

als Ganztagesbetrieb, welcher jedoch ab nächstem Jahr

optional angeboten werden soll.

Am Nachmittag fanden unsere Kleinen die Gelegenheit, Unterrichtseinheiten

unter fachkompetenter Betreuung zu intensivieren,

sodass sie am Ende eines langen Tages die Schule verlassen

konnten, ohne noch Unterrichtsstoff zu Hause aufarbeiten zu

müssen. Daneben fand sich zusätzlich Zeit für Segelunterricht

am Dutzendteich oder chemische Experimente („Bauklötze

staunen“) unter den strengen Augen von Herrn Meißner.

Unvergessen bleibt auch unsere Cake-Pop-Battle, welche als

kulinarische Vorbereitung für das Schulfest begann und als eine

Herausforderung für die moderne Hygiene- und Waschmittelindustrie

endete („Frau Chrostek, ich habe Teig in den Haaren!“

respektive „Frau Chrostek, Sie haben Teig in den Haaren!“).

Rückblickend lässt sich sagen, dass uns trotz mancher arbeitsintensiver

Unterrichtsstunde die Arbeit mit den „Kleinsten“

der Wirtschaftsschule sehr viel Spaß gemacht hat und wir mit

Spannung erwarten, wie sich dieses Projekt weiterentwickeln wird.

Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass dieser Schulversuch

noch viele Befürworter findet.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, einigen

Personen meinen Dank auszusprechen:

Allen voran gilt mein Dank den Eltern, die uns als Schule ihr

Vertrauen schenken, indem sie ihre Schützlinge in unsere Obhut

schicken und dadurch dieses Projekt erst ermöglichen.

Weiterhin danke ich der Schul- und Geschäftsleitung für den

Mut, neue Wege zu beschreiten und stets offen für unsere Vorschläge,

Wünsche und Erfahrungen zu sein.

Nicht zu vergessen sind alle Kollegen des pädagogischen

Teams, welche mit Engagement, Kraft und Motivation einen

reibungslosen Unterricht gewährleisten.

Ganz besonders jedoch bedanke ich mich bei Eva Konietzny

aus dem sozialpädagogischen Team: Sie hatte immer ein offenes

Ohr für die Weh-Wehchen der Kleinen und Großen, zeigte

unermüdlichen Einsatz in disziplinarischen und organisatorischen

Fragen und legte eine wahre Engelsgeduld im Umgang

mit unseren Schülern an den Tag.

Sonja Chrostek

Klassenleitung F6

Die Neue Wirtschaftsschule

Die Neue Wirtschaftsschule besteht seit Ende Juli 1998.

Schulträger ist die Rudolf Sabel gemeinnützige Schulbetriebsgesellschaft

mbH Nürnberg. Die Schulaufsicht übt das Bayerische

Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft

und Kunst über die Regierung von Mittelfranken aus.

Die Neue Wirtschaftsschule wird als vierjährige, dreijährige, zweijährige

und einjährige Wirtschaftsschule, jeweils mit der Wahlpflichtfächergruppe

H, als gebundene Ganztagsschule geführt.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn des Schuljahres

einen bereits durchgeplanten Schulalltag, der wechselweise Unterrichtsstunden,

Intensivierungszeiten und Übungsphasen vorsieht.

Basis ist die jeweilige jahrgangsstufenbezogene Vorgabe der Stundentafel

des Staatsministeriums, die nicht ausschließlich im täglichen

Vormittagsblock eingeplant, sondern über die gesamte tägliche

Präsenzzeit der Schülerinnen und Schüler (Montag bis Donnerstag

von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, freitags bis 15:15 Uhr) verantwortlich

verteilt ist. Dies erhöht nach unseren bisherigen Erfahrungen die

Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler und auch die Nachhaltigkeit

des vermittelten Lerninhalts. Die Bildungsaufgabe der

Wirtschaftsschule ist einerseits die Förderung der Allgemeinbildung,

andererseits die Vermittlung einer soliden kaufmännischen Ausbildung,

die so praxisnah gestaltet wird, dass sie es dem Wirtschaftsschulabsolventen

ermöglicht, unmittelbar nach dem erfolgreichen

Abschluss der Schule mit Vorzug eine Stelle in der Wirtschaft und

Verwaltung zu erhalten.

Wirtschaftsschule für wen?

Besonders spricht die Wirtschaftsschule die Kinder und Jugendlichen

der Mittelschulen an, die im Laufe ihrer Schullaufbahn die

Eignung zum mittleren Schulabschluss nachweisen können und

einen hochwertigeren mittleren Schulabschluss anstreben. Wer

später einmal weiterführende Schulen besuchen möchte, der hat

mit dem Wirtschaftsschulabschluss ein solides Fundament für

weitere Bildungsgänge. Besonders greift hier die Möglichkeit zum

Besuch der Fachoberschule (FOS) oder nach einer Ausbildung

der Besuch der Berufsoberschule (BOS) gemäß den entsprechenden

Aufnahmebedingungen.

Aufnahme in die Neue Wirtschaftsschule

In die vierjährige Form, die mit der 7. Jahrgangsstufe beginnt,

gehen Schülerinnen und Schüler aus der 6. oder 7. Jahrgangsstufe

der Hauptschule, die im Halbjahreszeugnis nicht den Notendurchschnitt

von 2,66 (Deutsch, Englisch, Mathematik) aufweisen,

ohne Prüfung. Dies gilt auch bei einem nicht bestandenen Probeunterricht

an einer öffentlichen Wirtschafts- oder Realschule oder

staatlich anerkannten privaten Schule. In die dreijährige Form treten

Mittelschüler aus der 7., 8. oder 9. Klasse ohne Probeunterricht

ein oder auch bei einem nicht bestandenen Probeunterricht an

einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Schule. In

die zweijährige Form (9. Jahrgangsstufe) können auch Mittelschüler

aufgenommen werden, die zwar das Fach Englisch bis zur 9.

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Wirtschaftsschule

Jahrgangsstufe Mittelschule besucht haben, aber im Quali-Zeugnis

bzw. im Abschlusszeugnis nur die Note „ausreichend“ erreicht haben

und sich keiner Probezeit unterziehen wollen. Auch Quereinsteiger,

die eine Ausbildung begonnen oder bereits abgeschlossen haben,

können aufgenommen werden. Realschüler und Gymnasiasten der

9. und 10. Jahrgangsstufe können unter bestimmten Voraussetzungen

in einem Jahr den mittleren Schulabschluss erreichen und in die

Abschlussklasse 10 der Neuen Wirtschaftsschule wechseln. Auch bei

einem Nichtbestehen der 9. Jahrgangsstufe oder der 10. Jahrgangsstufe

Realschule oder Gymnasium sowie nach einem zweimaligen

Wiederholen der gleichen Jahrgangsstufe bzw. aufeinander folgender

Jahrgangsstufen ist ein Wechsel in die Abschlussklasse 10 der Neuen

Wirtschaftsschule ohne Zeitverlust möglich. Die Aufnahme erfolgt

nach einem individuellen Beratungsgespräch mit der Schulleitung.

Kein Probeunterricht bzw. keine Aufnahmeprüfung

Auch bei bereits erfolgloser Teilnahme am Probeunterricht einer

öffentlichen oder staatlich anerkannten Schule kann die Aufnahme

in die Neue Wirtschaftsschule noch im gleichen Schuljahr erfolgen.

Jeder Schüler hat grundsätzlich ein Jahr Zeit, sich unter unserer

pädagogischen Leitung zu entfalten, ohne den oft im öffentlichen

Schulwesen vorhandenen Druck der Zurückweisung an die Hauptschule.

Nach dem ersten Jahr in der Neuen Wirtschaftsschule

besteht die Möglichkeit, mit bestandener Aufnahmeprüfung in die

nächsthöhere Jahrgangsstufe einer öffentlichen Wirtschaftsschule

oder aber an die staatlich anerkannte Wirtschaftsschule Sabel überzutreten.

Selbstverständlich kann er Schüler aber auch in der Neuen

Wirtschaftsschule so lange bleiben, bis das Abschlussjahr der 10.

Jahrgangsstufe erreicht ist, um dann die Prüfung abzulegen.

Einjährige Neue Wirtschaftsschule mit Externenprüfung

Der Bildungsgang der drei- und vierjährigen Neuen Wirtschaftsschule

endet mit der Abschlussprüfung am Ende der 10. Jahrgangsstufe.

Die zweijährige bzw. einjährige Neue Wirtschaftsschule

beginnt mit der Jahrgangsstufe 9 bzw.10 und endet in der 10.

Jahrgangsstufe, ebenfalls mit dem mittleren Schulabschluss. Die

schriftlichen Prüfungen werden in den Fächern Deutsch, Englisch,

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen an einer öffentlichen

Wirtschaftsschule abgelegt. Im Fach Textverarbeitung findet eine

„praktische Prüfung“ am Computer statt. Die mündliche Prüfung

erstreckt sich auf das Fach Englisch, das Fach Volkswirtschaft, ein

weiteres Pflichtfach und ein weiteres Vorrückungsfach der letzten

Jahrgangsstufe. In höchstens zwei Fächern, in denen eine mündliche

Prüfung abgelegt wurde, findet auf Antrag der Prüfungsteilnehmerin

oder des Prüfungsteilnehmers eine schriftliche Prüfung im

Umfang einer Schulaufgabe statt. Die erfolgreiche Teilnahme an der

Abschlussprüfung führt zu einem „staatlich anerkannten“ mittleren

Schulabschluss. Dieser berechtigt zu den identischen Möglichkeiten

wie der Abschluss an einer öffentlichen Schule. Die Anmeldungen

für die Neue Wirtschaftsschule können das ganze Jahr über, spätestens

bis zu dem Beginn der Sommerferien für das jeweils kommende

Schuljahr, erfolgen. Vor der Anmeldung empfehlen wir grundsätzlich

ein persönliches Beratungsgespräch zu führen. Bringen Sie bitte

hierzu das Zeugnis der zuletzt besuchten Schule im Original und

die Geburtsurkunde mit.

Magdalena Schilling

Stellv. Schulleiterin NWS (Neue Wirtschaftsschule)

Schulfest Wirtschaftsschule

Unter dem Motto „Sabel ist bunt“ fand ein am Samstag,

den 03.05.2014 von 10:00 bis 14:00 Uhr ein ebenso

unterhaltsames wie interessantes Programm statt.

Fachtraining für die Abschlussschüler, Firmenkontakte,

Spiele und kulinarische Leckereien machten den

samstäglichen Besuch in der Schule zum kurzweiligen

Vergnügen.

Danke an alle Kolleginnen und Kollegen und Schülerinnen

und Schüler, die durch ihre engagierte Mithilfe einen entspannten

und fröhlichen Ablauf dieser Veranstaltung ermöglicht

haben.

M. Ehlers, 03.05.2013

Damit ist es uns gelungen, ein Schulfest zu feiern, das Spaß

macht und dabei der nahenden Abschlussprüfung Rechnung

trägt. Die Schülerinnen und Schüler nutzten diese Gelegenheit

und konnten sich dazwischen auch mal bei Kaffee und Kuchen

entspannen oder an der Tischtennisplatte aktiv werden.

Die Frage, wofür das ganze Lernen eigentlich gut sei, beantworteten

Unternehmensvertreter aus den Ausbildungsabteilungen

von metro, Lidl und dm freundlich und kompetent.

Nicht zuletzt durch deren Spenden wurde eine umfangreiche

Tombola mit vielen schönen Preisen möglich.

Tolle Preise aus der Tombola

Auch etliche Eltern, die sich für eine Zukunft ihrer Kinder

an der Sabel-Schule interessierten, konnten sich bei dieser

Gelegenheit nicht nur informieren lassen, sondern einen

lebendigen Eindruck vom Schulleben mitnehmen.

Prüfungstraining BWL

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Besuch des Landtags in München

Am Mittwoch, den 26.03.2014 brachen die Klassen D9e

und D10g gemeinsam auf, um den bayerischen Landtag

zu erkunden und sich selbst ein Bild von der Arbeit der

Abgeordneten zu machen. Schließlich kann einem im

Sozialkundeunterricht ja viel erzählt werden, wenn man

es aber selbst überprüft, ergibt sich dann eben doch ein

umfassenderer und prägnanterer Eindruck.

In München angekommen, erwartete uns als erstes eine kurze

Einführungsinformation über die Organisation des Landtags,

das Maximilianeum sowie die verschiedenen Arbeitsbereiche der

Abgeordneten, welche mit einer wunderbaren Stärkung in Form

eines Mittagessens verbunden war.

Danach nahmen wir an einer Plenumssitzung teil, in der über

die Ausgestaltung der Rechte von Kommunalpolitikern sowie

besonders über die Förderung der Möglichkeiten direkter Demokratie

wie dem Volksbegehren herzhaft beraten wurde. Die

SchülerInnen zeigten sich überrascht, wie groß die Meinungsunterschiede

zwischen den Vertretern der einzelnen Parteien sind.

In den Medien wird eben doch oftmals ein bereits gefiltertes

Bild der Differenzen vermittelt. In der Realität sind Wahlen aber

ein sehr wichtiges und mächtiges Mittel der Politikbeeinflussung

in der Demokratie und es macht sehr wohl Unterschiede, wem

man seine Stimme gibt.

Dieser Eindruck wurde dann auch in der anschließenden

Fragerunde mit den Abgeordneten Verena Osygyan (Bündnis

90/ Grüne), Norbert Dünkel (CSU) und Arif Tasdelen (SPD)

gestärkt. Die Volksvertreter nahmen sich sehr viel Zeit für uns,

beantworteten alle unsere Fragen offen und herzlich und lieferten

sich zusammen mit uns eine konstruktive Diskussion mit

harten Bandagen über die Ausgestaltung der Bildungspolitik.

Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig, dass der

Ausflug, nicht zuletzt aufgrund des sehr großen Engagements

der Abgeordneten, ein voller Erfolg war. Viele konnten lebendige

Erinnerungen mit nach Nürnberg nehmen und die Erkenntnis

gewinnen, dass Demokratie ein voller Erfolg werden kann,

wenn sich alle engagiert für sie einsetzen und ihre Rechte und

Pflichten wahrnehmen.

Ivona Papak, Arne Engelhardt und Bernd Scheffer zusammen mit

den Klassen D9e & D10g

26.03.14 Besuchergruppe Sabel

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33


Wirtschaftsschule

IHK organisiert Speed-Dating

Die IHK lud am Mittwoch den 10.07.2013 zum „Speed-

Dating“ mit Vertretern aus der Logistikbranche ein.

Je zwanzig Plätze waren zu vergeben und wurden von

den Schüler(inn)en der Wirtschaftsschule und ihren

Lehrern gerne angenommen. Frau Gottschlich und Herr

Hingler nahmen mit den Klassen D9d, D9c und V9 teil.

Nach einem Einführungsvortrag eines IHK Vertreters ging

es an sieben Dating-Stationen der Logistikbranche aus der

Region. Jeweils zwei bis drei Schüler fanden hier die Gelegenheit,

in einem (noch) unverbindlichen Gespräch nicht

nur den knappen Beschreibungen der Berufsfelder durch die

beteiligten Unternehmen zu folgen, sondern auch direkte

Fragen zu stellen und auch erste Kontakte (z.B. Praktika

betreffender Anfragen wegen) anzubahnen.

Bewegung in den Berufsfindungsprozess bringt. Die IHK als

Veranstalter und die TU Georg Simon Ohm, die beide für

die Konzeption der Veranstaltung verantwortlich waren, informierten

die Schüler zudem über Weiterbildungsmöglichkeiten.

Da sich die IHK wenige Tage später in einem Brief an die

Sabel Schulleitung mit lobenden Worten für das Verhalten

und das große Interesse der beteiligten Schüler bedankte,

besteht die Hoffnung, dass eine Wiederholung im nächsten

Jahr folgen wird, sofern aktuelle Umbauten am Gebäude der

IHK dem Projekt nicht im Wege stehen.

Rainer Hingler

Hier zeigte sich auch, dass die Schüler viele Fragen hatten,

denn mehrfach wurde nach dem Gongschlag noch ein wenig

überzogen. Andererseits bestand der besondere Reiz der

Veranstaltung ja gerade in dem Prinzip des knappen „Speed-

Dating“.

Die beteiligten Schüler lieferten nach der Veranstaltung ein

durchwegs positives Feedback und die Lehrkräfte gewannen

den Eindruck, dass der Event bei einigen Schülern wirklich

Besuch in der Gedenkstätte

Flossenbürg

Zum Termin 2. Juli stand für die beiden 9. Klassen der

Wirtschaftsschule und Neuen Wirtschaftsschule, D9d

und D9e, die Exkursion ins KZ Flossenbürg auf dem

Programm.

Vorab war durchaus zu bedenken, dass diese 9. Klassen in besonderer

Weise eine bunte Mischung bereits in sich darstellen

– Dreijährig im Namen, Zweijährig zum Abschluss – und ein

Zusammentreffen das gewiss als ungewiss bezeichnet werden

konnte.

Da bei der Gesamtzahl von 30 SchülerInnen die Exkursion

im 5-Sterne-Bus nicht erschwinglich war, gebaren Frau

Schilling und Herr Engelhardt spontan die Idee, doch auch

die Vorklasse der BOS ins Boot zu holen.

So begab sich das Schüler-Tutti-Frutti unter Begleitung von

Frau Ammour und Herrn Engelhardt auf die Reise.

Pünktlich um 08:00 Uhr trafen 95% der SchülerInnen

am Nelson-Mandela-Platz ein, die üblichen Verdächtigen

konnten ihre Verspätungen wider Erwarten klein halten,

sodass mit noch ausreichendem Zeitpolster gen Flossenbürg

gefahren werden konnte.

In Flossenbürg angekommen, verlief die Aufteilung der Klassen

auf zwei Rundgangsgruppen ohne größeren Widerspruch

und die Begehung des Geländes unter fachkundiger Anleitung

konnte beginnen.

Die aus dem Unterricht bekannte Thematik der Entrechtung,

Verfolgung und Ermordung „undeutscher Volksteile“ im

Dritten Reich fand so in einer Anschaulichkeit Wiederklang,

die nicht wenige SchülerInnen entsetzte, erschütterte und

schockierte. Das systematische Ausblenden und Ausmerzen

der Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit wurde spürbar.

Die durchgängige Demütigung und Erniedrigung durch

Appell, Unterversorgung, Überanstrengung und Erschöpfung

im Steinbruch, willkürliche Misshandlungen wurde offenbar.

Das Konzentrationslager Flossenbürg bot damit eine Folie

für die Erfahrung, dass Menschen durch kleinste Anreize

der Vorteilsnahme und Machtausübung zu Tieren werden

können.

In gedämpfter Stimmung und durchaus ermattet ob der Eindrücke

wurde sodann die Rückfahrt angetreten, nicht jedoch,

ohne zuvor von den Rundgangsleitern gelobt zu werden für

unsere ordentlichen und interessierten SchülerInnen.

Dalila Ammour und Arne Engelhardt

34 Jahresbericht 2013


Wirtschaftsschule

Fussballturnier der 5. bis 7. Klassen

Am 17. Februar fand das alljährliche Fußballturnier der

5. bis 7. Klassen statt.

Mit einer regen Teilnahme von 55 Schülern gab es einen

spannenden Turnierverlauf, bei dem die Leitung der Spiele

und die Organisation von Daniel Schroff und Peter Zahn

übernommen wurden. In die Gruppe A wurden folgende

Mannschaften gelost: V7a, R7b und R6a. Es setzte sich mit

4 Punkten knapp die V7a an die erste Stelle, gefolgt von der

R7b (3 Punkte) und mit 1 Punkt der R6a. In der Gruppe B

gab es mit der F6 einen klaren Gruppensieger nach 2 gewonnen

Spielen. Dahinter reihten sich die R7a (3 Punkte) und

die R5a/b. Die R6b wurde aufgrund zu weniger Spieler auf

die Mannschaften verteilt.

anzutreten (dieser wird der 5. und 6. Klassen gegenüber den

7. Klassen gewährt) verzichtete.

Es spielten beim Sieger F6: Firat Karacetin, Gian Carlo

Piretti, Philipp Gerestgrasser, Michael Seitz, Nikolai Gjoseter,

Kenan Torkas und von der R6b Can Serin.

Peter Zahn

Im Spiel um Platz 5 gewinnt die R6a souverän gegen die

konditionell abbauende R5a/b mit 6:0. Spannender war da

das Spiel um Platz 3, welches nach 7m-Schießen mit 3:2 für

die R7a gegen die R7b endete.

Im Finale zauberte die F6 dann noch einmal groß auf und

bezwang die V7a deutlich mit 4:1. Somit sind sie ungeschlagen

verdienter Schulmeister der 5.-7. Klassen geworden.

Diese Leistung ist nicht hoch genug zu bewerten, da die

F6 zusätzlich auf ihren Vorteil mit einem Feldspieler mehr

Die Sieger der F6

Wintersportwoche

Der milden Witterung zum Trotz haben wir in Anfang

März die Wintersportwoche durchgeführt. Es tauschten

30 Neuntklässler fünf Tage lang ihre Lehrbücher und

Hefter gegen Skier beziehungsweise Snowboards.

Möglich machten dies die Pistenbetreiber am Arber. „Toll,

dass sie trotz des derzeitigen Schneemangels durch die warmen

Temperaturen alles dafür getan haben, damit die Piste

nutzbar bleibt“, sagte Florian Krommer stellvertretend für

alle Teilnehmer. Dank des nächtlichen Einsatzes der Pistenbetreiber

kamen sie zu einem „wunderbaren Erlebnis, bei

dem jeder die Hinweise der Skilehrer in die Tat umsetzen

wollte“. An Bayerns höchstem Berg waren die Nürnberger

meist von morgens bis abends an der frischen Luft. Die

Sportlehrerin Renate Gottschlich und die Sportlehrer Georg

Wilde, Peter Zahn und Florian Krommer brachten den

Teilnehmern das Einmaleins des Skifahrens in Theorie und

Praxis bei. Bei den Mädchen und Jungen kamen die Tipps

gut an.

Laut Georg Wilde war der Untergrund trotz der derzeit milden

Witterung völlig ausreichend. So konnte die seit vielen

Jahren begonnene Tradition am Leben erhalten werden, was

nach Meinung des Sportlehrers wichtig ist: „Wir haben am

Arber immer viele positive Erfahrungen gewonnen.

Gipfelstürmer

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35


Wirtschaftsschule

Was die Schüler dort in fünf Tagen bezüglich des Skifahrens

lernen, ist einfach überwältigend.“ Es zeigten sich auch

diesmal Lernfortschritte, die so im normalen Sportunterricht

nicht erreichbar seien. Doch wichtig waren nicht nur die

Erfahrungen auf der Piste. Auch abseits des Hangs erfüllte

die Woche seinen Zweck. Die gemeinsam verbrachten

Abende sind wichtige gruppendynamische Prozesse. Ob im

Osser-Bad, dem Besuch im Tierpark, bei Spiele- oder Filmabenden,

die Schüler lernten sich gegenseitig zu unterstützen,

Ordnung zu halten und Erlebnisse auszuwerten. Alle Lehrkräfte

zogen ein positives Fazit. Nachdem das Skilager nach

zahlreichen Entgleisungen im Vorjahr grundsätzlich auf der

Kippe stand, beeindruckte das vorbildliche Verhalten aller

Anwesenden in diesem Jahr. So wurden Konflikte oft innerhalb

der Gruppe gelöst und das soziale Engagement untereinander

war herausragend. Dies bestätigt die Entscheidung eine

Wintersportwoche weiterhin anzubieten.

Tolle Pisten - traumhaftes Wetter

Statt sich mit Formeln oder Vokabeln zu beschäftigen, wurde

den Kindern bewusst, wie viel das Miteinander ausmacht:

„Man achtet in so einem Skilager mehr aufeinander als normalerweise“,

ist Peter Zahn überzeugt. Die Lehrer selbst profitieren

übrigens auch vom positiven Klima. Denn wenn die

Kinder abends vom Tag schwärmen und müde und erschöpft

ins Bett fallen, dann macht das sehr zufrieden.

Peter Zahn

Auch der Einkehrschwung will gelernt sein

Unsere Ferienkurse

In den letzten zwei Jahren hat unsere Wirtschaftsschule

während der Osterferien einen Prüfungsvorbereitungskurs

für die Schüler unserer Abschlussklassen angeboten.

Durch die zahlreiche Teilnahme und positiven Rückmeldungen

der Schüler haben wir uns erhofft, diesen als Kurs als

eine Tradition etablieren zu dürfen. Unser Wunsch ging in

Erfüllung. Auch dieses Schuljahr hatten unsere Schüler der

Abschlussklassen die Möglichkeit Prüfungsvorbereitung und

Freizeit miteinander zu verbinden. Auf der malerischen Burg

„Feuerstein“ in der Fränkischen Schweiz haben wir uns –

Schüler, Lehrer und Fachbetreuer – zusammen getroffen und

Lern- und Freizeit vereint. In kleinen Gruppen konnten sich

die Schüler auf die kommenden Prüfungen in den Fächern

Englisch, Rechnungswesen und Betriebswirtschaft vorbereiten.

Bei einem Basketball- oder Fußballspiel oder bei verschiedenen

Gesellschaftsspielen sowie beim gemütlichen Beisammensein

an den Nachmittagen und Abenden war es uns möglich Abstand

von den umfangreichen Lerneinheiten zu nehmen und

uns besser kennen zu lernen.

Fazit: Der Osterferienkurs war wieder gut und ist nun fester

Bestandteil unseres Schulangebots.

eröffnet, ihren Vorbereitungen den letzten Schliff zu geben.

Angelehnt an das Pfingstferienangebot des Tagesheims aus

dem vorletzten Schuljahr, haben Lehrer und Fachbetreuer

gemeinsam entschieden unseren Schülern ein weiteres Mal

vor den Prüfungen zur Seite zu stehen. Die Teilnehmerzahl

der Schüler hat uns gezeigt, dass auch dieses Angebot große

Zustimmung findet und uns allen Lernfreude bereitet hat.

Tatjana Mikowa

Als Erweiterung zum Osterkurs haben wir dieses Schuljahr

unseren Schülern auch in den Pfingstferien die Möglichkeit

36 Jahresbericht 2013


Realschule

Sabel spielt –

Ein Einweihungsfest der Superlative

Am 9. Mai war es endlich so weit: Unser neues Gebäude

in der Widhalmstraße 4 wurde feierlich eröffnet.

Während die letzten Arbeiten am Haus noch im Gange waren,

bereiteten wir uns auf die etwa 200 geladenen Gäste vor.

Es wurde gebastelt, dekoriert, geplant, gebacken, gekocht,

bestellt, geprobt, Klassenzimmer umgeräumt und und und.

Nach der Begrüßung durch unsere Geschäftsführerin Frau

Meißner und Grußworten des Vorsitzenden des Stiftungsrates,

Herrn Blume, betrat Herr Rätz, unser ehemaliger

Schulleiter, für eine kurze Rede zu Planung und Bau unserer

Schule die Bühne.

So ein schöner Bus ist immer ein Foto wert...

Im Anschluss schmückte unserer neuer Schulleiter, Herr

Reemtsma, einen Baum mit Karten, auf die die Schüler- und

Elternvertreter ihre Wünsche geschrieben hatten. Damit

unser Schulalltag auch zukünftig „unter einem guten Stern“

steht, haben Stadtdekan Förster und Kirchenrat Brunner

unser Gebäude gesegnet.

All diese Programmpunkte wurden von Musik und Vorführungen

begleitet, die von Celina Kolouch und Vinzenz

Ziegeltrum gekonnt anmoderiert wurden. Frau Hopp spielte

ein klassisches Klavierstück vor und der Schülerchor unter

Leitung von Frau Heindel sang ein Lied des Rappers Cro.

Herr Scheffer und seine Trommelgruppe bewiesen eindrucksvoll,

dass man auch mit verbundenen Augen, nur durch den

Rhythmus der Trommel geleitet, unbeschadet durch das

Schulhaus gehen kann. Begleitet von der bänderschwingenden

Schülergruppe von Frau Amour gab es eindrucksvolle

Diabolo-Kunststücke von Herrn Rittivoins Jongliergruppe.

Gegen Ende traten unter großem Applaus Lena Schilmeier

und Frau Bohne für ein geistliches Lied auf und der Schulchor

sang die neue Sabel-Hymne.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt worden. Frau Balettas

Nachwuchsköche hatten zahlreiche Platten mit Häppchen

vorbereitet und das sozialpädagogische Team versorgte die

Gäste mit Sekt und Orangensaft.

Und während der offizielle Teil gegen Mittag langsam ausklang,

füllte sich das Haus mit noch mehr Schülerinnen und

Schülern, die oft auch ihre Eltern mitgebracht hatten und gemeinsam

im Schulhof einen Bus bestaunen konnten, der ein

ganzes Jahr lang mit Werbung für unsere Schule durch die

Stadt fahren wird. Jetzt begann auch das eigentliche Schulfest.

Die Klassen hatten mit ihren Lehrern unzählige Aktionen

vorbereitet, die man hier gar nicht alle aufzählen kann.

Den ganzen Nachmittag über sah man Groß und Klein an

den Ständen und in den Klassenzimmern Neues entdecken.

Als es langsam Abend wurde und die ersten Aufräumarbeiten

begannen, konnte man ein erstes Fazit ziehen: „Ein rundum

gelungenes Schulfest!“ – Da waren sich alle einig.

Der Sabel-Bus wurde an diesem Tag erstmalig präsentiert

Der Trommelwirbel der Klasse G5 sorgte für Stimmung

Schüler im Mittelalterkostüm

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37


Realschule

Catering für 200 Personen wurde

in der Schulküche gezaubert

Die Kochgruppe von Helga Balletta hat für rund 200 Personen

das Catering übernommen. Es gab Fingerfood vom

Feinsten, zubereitet in vielen Sonderschichten. Die Kommentare

der Gäste: „Unglaublich“, „Superlecker“ oder „das

schmeckt zum Niederknien“. Eine wahrlich große Leistung!

Herzlichen Dank an das ganze Team. Das Bild zeigt die

„Heinzelmännchen und –frauen“.

Kunstprojekt The Wall

Das neue Schulhaus in der Widhalmstraße ist seit

09.05.2014 offiziell eingeweiht. Fertiggestellt ist trotzdem

noch nicht alles.

Grau und fad sieht im Moment noch die Schulhofmauer aus.

Unter dem Arbeitstitel „The Wall“ gestalten die Realschüler des

Kunstzweiges die Innenmauer des Schulhofes neu. Im Kunstunterricht

wurden Entwürfe angefertigt, die in den kommenden

Wochen auf die Mauer übertragen werden sollen. Dies ist das Privileg

des ersten Jahrgangs, der im neuen Haus unterrichtet wird.

Diese Schüler können nun dem Innenhof ihren (Kunst-)Stempel

aufdrücken – ihr Werk wird sicherlich einige Jahre zu sehen sein.

Fairer Handel – ein Projekt der

5. Klassen der Sabel Realschule

In der neuen Schulküche in der Widhalmstraße haben die

Schüler der 5. Klassen im Fach Ernährung Schokolade

selbst hergestellt und anschließend verkostet.

Ländern ist demonstrierte Frau Diller anhand von Bildern

mit Familien aus aller Welt. Die Schüler konnten dadurch

Rückschlüsse auf die Ernährungssituation der Menschen auf

verschiedenen Kontinenten schließen.

Die selbst hergestellte Schokolade schmeckte allen Schülern

sehr gut. Helga Balletta, Lehrerin für das Fach Ernährung an

der Sabel Realschule, nutzt diese Tatsache geschickt, um bei

den Schülern der 5. Klassen Bewusstsein für weniger „süße“

Themen zu schaffen. In einem Projekt zum Thema „Fairer

Handel“ werden Informationen zu den Lebensbedingungen

der Kakaobauern gesammelt. Gemeinsam wird erarbeitet,

was es tatsächlich bedeutet, wenn um des niedrigen Herstellungspreises

willen Kinderarbeit unverzichtbar wird. Da liegt

es nahe, das Thema „Fairer Handel“ vorzustellen.

Melanie Diller vom Eine-Welt-Laden in Fürth zeigte auf,

dass beim „Fairen Handel“ bereits beim Produktions- und

später im Absatzbereich darauf geachtet wird, dass es keine

Verlierer gibt. Weder der Umwelt noch den beteiligten Arbeitern

sollen durch Produkte aus „Fairem Handel“ Nachteile

entstehen. Gerechte Entlohnung und umweltverträgliches

Wirtschaften sind Voraussetzungen. Frau Diller stellte verschiedene

Lebensmittel aus dem „Fairen Handel“ vor. Wie

unterschiedlich die Ernährung von Familien in verschiedenen

Produkte aus fairem Handel, vorgestellt von Melanie Diller

38 Jahresbericht 2013


Realschule

Klasse D8b, Fluchtpunktperspektive, Elena

Klasse Gestalter RS 8a, Plakat Kunstzweig, Jonas

Klasse F6, Muster Duce

Klasse Gestalter RS 8a, Plakat Kunstzweig, Anar

Klasse NWS 8c, Optical Art, David

Klasse Gestalter RS 8a, Plakat Kunstzweig, Conny

Klasse RS 6b, Seeräuberschiff, Luca Klasse RS 6b, Seeräuberschiff, Christoffer Klasse RS 6b, Seeräuberschiff, Daniel

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Realschule

Leonie Neubert (Halbfinalistin

Supertalent 2011) besucht Sabel

Realschüler der 6. Klassen

„Sprenge deine Grenzen und strenge dich für deine

Träume an“

ist die Botschaft, die Musiklehrerin Christiane Deck ihren Schülern

im Teenageralter vermitteln möchte. Aus diesem Grund hatte

sie ein besonderes Treffen für ihre Schüler arrangiert:

Am Mittwoch, 15. Januar 2014 besuchte Leonie Neubert, Halbfinalistin

der Supertalent Staffel 2011, die 6. Klassen der Sabel

Realschule Nürnberg. Leonie Neubert musizierte mit den und für

die Schüler (2 bis 3 Lieder klassischer Gesang) und beantwortete

im Anschluss Fragen zum Thema „Traumwelt“ Casting Show.

Bemerkenswert an Leonie Neubert ist neben ihrem Gesangstalent

die Tatsache, dass sie trotz starker Sehbehinderung in einer hart

umkämpften bundesweiten Casting-Show erfolgreich war. Großer

Mut, viel Selbstvertrauen und unendlich Fleiß waren nötig, damit

Leonie Neubert aus Fürth in einer Fernsehshow vor Millionen

bestehen konnte. Wir danken Leonie für ihr Kommen und die

Zeit und Aufmerksamkeit, die sie uns geschenkt hat.

Schulsanitätsdienst der Sabel

Schule Nürnberg

Die Sabel Schule Nürnberg bedankt sich ganz herzlich bei

unseren Schulsanitäter(inne)n für den gezeigten Einsatz.

Wie wichtig ihre Arbeit in unserem Schulalltag ist, kann man

an den folgenden Einsätzen ablesen:

Unsere Helfer und Helferinnen mussten seelischen Beistand

leisten, Wunden versorgen, geprellte oder gestauchte Gliedmaßen

ruhigstellen, Kreislauf stabilisierende Maßnahmen

anwenden, bei Bewusstlosigkeit die stabile Seitenlage erfolgreich

anwenden und in einem Fall auch den Rettungsdienst alarmieren.

Ihr tadelloses und umsichtiges Verhalten bei Notfällen soll

deshalb an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden.

Über weitere helfende Hände würde sich das Team des Schulsanitätsdienstes

sehr freuen.

Wir bedanken uns bei:

Ridvan Dursun R10a

Juliette Stettner R9a

Justin Stettner R9a

Johannes Sörgel R9a

Lion Tinius R9a

Jessica Burger R9a

Stefan Schosser

(Leitung Schulsanitätsdienst)

David- unser Rennfahrer

In der R5a findet sich ein Nachwuchstalent im

Rennsportbereich.

Er heißt David, ist 11 Jahre alt und fährt mit seinem Kart im

KSM-Team. Namensgeber für diesen Verein ist u.a. Michael

Schuhmacher, der wie David als Kartfahrer begann.

David fährt seit er vier Jahre alt ist regelmäßig Kart, in der 2.

Klasse nahm er an den ersten Rennen teil. Diese finden jetzt für

ihn regelmäßig in ganz Deutschland statt. Meist ist er unter den

besten fünf Fahrern. Seine zwei Kilometer lange Heimstrecke ist

in Wackersdorf, dort trainiert er fast jedes Wochenende.

David begeistert an dieser Sportart die Geschwindigkeit, sein

jetziges Kart fährt 120 km/h. Durch den Bodenkontakt spürt er

jede Unebenheit. Toll findet er es zudem, wenn er bei seinem Vordermann

die wegfliegenden Funken sieht, die durch die Reibung

entstehen.

David mit seinem Vater

Seine Vorbilder sind Michael Schuhmacher und Sebastian Vettel.

David wünscht sich, dass er eines Tages wie sie in der Formel 1

fahren wird. Dafür wünschen wir ihm viel Glück und Erfolg und

eine unfallfreie Fahrt.

Christine Wittenzellner

David aus der R5a mit seinem Kart

40 Jahresbericht 2013


Realschule

Klassenfahrt der 8. Klassen

nach London

Nach vielen Jahren Vokabeln pauken, mühevoll im

Arbeitsheft Lücken füllen und tapfer aus dem Englischbuch

vorlesen, wird es irgendwann auch einmal Zeit, die

erlernte Sprache anzuwenden.

Daher fahren die 8. Klassen seit vielen Jahren nach London,

um dort in Gastfamilien in Kontakt mit dem englischen

Alltag zu kommen.

Direkt nach den Osterferien ging es dieses Jahr los mit 37

Schülerinnen und Schülern, Frau Ludwig, Frau Hensel und

Herrn Ströhlein. Als Alternative zur langen Busreise versuchten

wir diesmal, Erfahrungen mit der Anreise per Flugzeug

zu sammeln. Leider stellte sich heraus, dass es über unseren

großen Flughafen nicht mehr möglich ist, mit einer Reisegruppe

Richtung London abzuheben. Dies ist nun nur noch

über München und Stuttgart möglich.

denn ohne die tägliche Einheit WLAN geht es heute einfach

nicht mehr. Am Nachmittag wartete dann eine spannende

Führung durch die BBC auf uns. Wir durften hinter die

Kulissen blicken, erfuhren, wo sich die Stars aufhalten, wenn

sie ein Konzert geben und wir durften auch ein Hörspiel

aufnehmen.

Erschöpft und nahezu pleite ging es ein letztes Mal zu den

Gastfamilien. Der letzte Tag bestand aus einer gemütlichen

Fahrt zum Flughafen, einem unfassbar langen Sicherheitscheck

und einem angenehmen Rückflug. Wir verbrachten

viele tolle Stunden in London, unsere Schüler konnten ihre

Sprachkenntnisse vor Ort erstmals einsetzen und haben nun

hoffentlich viel mehr Spaß dabei.

Michael Ströhlein

Für die Anreise mussten zusätzlich Busse gebucht werden.

Unmittelbar vor Abflug erreichte uns auch noch die Nachricht,

dass die U-Bahnen in London streiken werden, auf die

wir uns eigentlich verlassen hatten.

Nachdem uns ein weiterer Bus vom Flughafen abgeholt hatte,

lagerten wir unser Gepäck in einem zentralen Hotel zwischen

und erkundeten für ein paar Stunden die Innenstadt. Erst am

Abend ging es mit der Bahn zu den Gastfamilien. Der erste

Abend wurde für Kennenlern-Gespräche genutzt, geschwächt

durch die lange Anreise und anstrengende Shopping-Einsätze

fielen alle früh in die Betten.

Am nächsten Tag galt es, die U-Bahn durch Busse zu ersetzen.

Zum Glück fand die gebuchte Stadtführung durch einen

Wanderführer statt, der uns über die vielen Fußwege durch

die Innenstadt führte. Nachdem wir das Bussystem durchschaut

hatten, ging es weiter in den Norden zum Camden

Lock Market, ein verrückter Markt mit vielen Buden, kleinen

Geschäften und lustigen Restaurants.

Gleich geht es los zur Stadtführung...

Schüler und Lehrer vor der Tower Brigde

Am nächsten Tag drehten wir zuerst eine Runde mit dem

London Eye, danach liefen wir die Themse entlang zum London

Tower, wo wir tief in die Geschichte Englands eintauchen

konnten. Auf den vielfachen Wunsch einzelner Damen

beendeten wir den Tag in der Oxford Street, da in einigen

Geldbörsen überraschenderweise immer noch Bargeldbestände

vorhanden waren.

Am Donnerstag gruselten wir uns zuerst im fürchterlichen

London Dungeon, stundenlang stolperten wir durch das

dunkle Mittelalter, wurden gefoltert und schließlich auch

erhängt. An diesem Tag lernten wir auch den typischen Regen

kennen. Der geplante freie Nachmittag wurde von vielen Teilnehmern

auf den Sofas einschlägiger Kaffeehäuser verbracht,

Herrliche Aussicht vom London-Eye

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41


Realschule

Tanz im „Zwielicht“ – „Unschärfe“

Am Samstag, 24.05.2014, haben vier Schüler der Sabel

Realschule auf Initiative ihrer Lernbegleiterin Petra

Serschen, ein Tanzprojekt mit dem Titel Unschärfe

präsentiert.

In der Installation aus Baustahlgewebe des Architekten Matthias

Loebermann haben Schüler (Sabel Realschule, Veit Stoß

Realschule und Asylothek) gemeinsam mit der Tanzpädagogin

Riikka Läser eine Performance unter dem Titel “Unschärfe”

einstudiert. Die Installation aus Baustahlgewebe, die aktuell

vor dem Neuen Museum auf dem Klarissenplatz zu sehen ist,

gab den Rahmen für diese gelungene Performance.

Petra Serschen mit den Schülern der Tanzprojekts

Nachhaltigkeit in der Schule

Im Realschulgebäude wurde lange Zeit immer und immer

wieder festgestellt, dass auf den Tischen, den Bänken,

Fensterbänken und in den Abfalleimern leere Pfandfaschen

standen oder lagen.

Manchmal erbarmten sich einige Schüler oder Lehrer diese

einzusammeln und einer ordentlichen Entsorgung zuzuführen.

An solchen Tagen war der Effekt sichtbar: Das Schulgebäude

war sauberer und ein netter Nebeneffekt konnte vermerkt werden:

Das Pfandgeld war in manchen Fällen nicht unerheblich. Aus

diesem Grund wurde im Projekt „Umwelthygiene“, welches

jedes Jahr in der 7. Jahrgangsstufe durchgeführt wird, die Idee

geboren, die Pfandflaschen nachhaltig zu verwerten und das so

erzielte Geld sinnvoll einzusetzen.

Gemeinsam wird eingesammelt ...

Vor drei Jahren wurde damit begonnen. Anke Freund, Betreuerin

in der rhythmisierten Ganztagsschule und die Schüler der

damaligen R7a erarbeiteten in einem Brainstorming was alles

möglich sei (Sportgerät im Pausenhof, Eis für alle etc.)

Zu diesem Zeitpunkt war die Fertigstellung des Gebäudes Widhalmstraße

kurz vor der Vollendung und die Idee ein Sportgerät

anzuschaffen (Kletterwand, Basketballkörbe oder ähnliches)

fand die größte Zustimmung. Nun werden seit 2011 jeden

Dienstag in allen Klassenräumen die Pfandflaschen eingegesammelt

und in einem nahe gelegenen Getränkemarkt abgegeben.

Bislang wurde mehr als 900 Euro gesammelt.

Leergut wird zu Geld gemacht

42 Jahresbericht 2013


Realschule

Austauschprojekt

NÜRNBERG-MERSIN

(Mai und Juli 2014)

Dieses Jahr fand an der Sabel Schule erstmalig ein Austauschprogramm

mit der Türkei statt. Hierfür haben sich die Sabel

Schule (Nürnberg) und die Mersin Doga Koleji (Mersin)

zusammengetan und ein Projekt unter dem Namen „Wie geht’s

arkadaslar over there! Different culture, same lifestyle? Let’s find

out!“ ins Leben gerufen. Für die Durchführung des Projekts

gelang es uns, einen Zuschuss von der Robert Bosch Stiftung,

die die Schulpartnerschaften zwischen diesen beiden Ländern

sehr unterschützt, zu erhalten. Die Projektsprache war Englisch

und die Schüler arbeiteten Monat für Monat an bestimmten

Themen, wie beispielsweise dem Vergleich der unterschiedlichen

Schulsysteme, der Rechte und Pflichten der Jugendlichen in den

jeweiligen Ländern oder aber auch dem verschiedenen Umgang

mit den Ferien/Feiertagen etc.

Ebenfalls interessant zu beobachten war, wie schnell sich enge

Freundschaften bildeten. Dies lässt sich vor allem dadurch

erklären, dass jedem Schüler ein Austauschpartner zugewiesen

wurde und sie sich schnell wie ein Teil von den jeweiligen

Familien fühlten. Die Schüler berichteten zudem darüber, dass

sie stets sehr herzlich empfangen wurden, es immer „viel – und

zwar sehr sehr viel ;) – Leckeres zu Essen“ gab und „alle immer

so nett“ waren. Zudem war es besonders schön zu sehen, wie

sogar eher zurückhaltende und zuvor zweifelnde Schüler aus sich

herauskamen, jeden Tag mit einem Lächeln im Gesicht erschienen

und Freude an dem ganzen Austausch zeigten. So fassen

die folgenden Worte eines Schülers die Gefühle aller wohl am

besten zusammen: „Ich möchte jedem mitteilen, wie toll ich die

Menschen hier finde. Die sind hier ganz anders. Nicht nur mein

Austauschpartner, sondern alle sind so nett. Der Austausch hier

übertrifft einfach alles… Vielen Dank dafür! Ich hätte es so sehr

bereut, wenn ich nicht mitgekommen wäre und die in Deutschland

wissen gar nicht, was sie hier alles verpassen. Ich möchte

hier nicht mehr weg…“

Nach dieser und ähnlichen Äußerungen und dem tränenreichen

Abschied von den Gastfamilien/Austauschpartnern, war es auch

für uns, Meltem Bozyigit und Franziska Hensel, eine Bestätigung

dafür, dass dieses Austauschprojekt mehr als gelungen

war/ist. Hierfür möchten wir jedem Einzelnen, der uns dabei

unterstützt hat, auch auf diesem Wege noch einmal herzlichst

danken.

Einige Schüler haben sich bereits jetzt schon verabredet, um

gemeinsam mit den Eltern oder aber auch in Schülergruppen

weitere private Reisen nach Mersin zu unternehmen.☺

Vor der türkischen Schule

Ziel dieses Projekts war es, sowohl die Gemeinsamkeiten als

auch eventuelle Unterschiede zwischen den zunächst doch sehr

unterschiedlich erscheinenden beiden Kulturen herauszufinden.

Dieses kombiniert mit einem Austausch vor Ort, war/ist die

perfekte Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern und offen

für neue Erfahrungen zu sein. Auch die Erkenntnis darüber,

dass die Sprache Englisch nicht nur in England oder Amerika

etc. gesprochen wird, sondern auf der ganzen Welt für eine

gelingende Kommunikation von großer Bedeutung ist, war bei

den Schülern sehr stark zu beobachten. Sowohl die türkischen

als auch die deutschen Schüler erkannten die Wichtigkeit der

Sprache und wollten nun unbedingt besser im Englischen

werden, um noch leichter mit den Freunden kommunizieren

zu können. Nachdem sie realisierten, dass die Austauschpartner

auch keine Muttersprachler sind und somit ebenfalls Fehler

machen, trauten sich auch unsere Schüler schneller das Englische

anzuwenden. Sie fingen tatsächlich an, sich untereinander

mit den deutschen Schülern auf Englisch zu unterhalten und

eine Schülerin berichtete sogar erstaunt darüber, sie habe auf

Englisch geträumt.

Empfang im Rathaus

Austausche tragen dazu bei Vorurteile abzubauen. Sie dienen

dazu, offener für etwas Neues zu sein und Einblicke in ein

anderes Land und die jeweilige Kultur zu gewinnen. Die Schüler

lernen selbstbewusster zu werden und sich auf neue Erfahrungen

einzulassen. Hierbei werden nicht nur die Sprachkenntnisse

gestärkt, sondern zudem auch die sozialen Bindungen.

In diesem Sinne freuen wir uns sehr darüber, dass alles so reibungslos

und angenehm verlief, unsere Schüler viele Erinnerungen

und Erfahrungen sammeln konnten, welche sie ein Leben

lang nie mehr vergessen werden, und hoffen, dass dies der Start

vieler langanhaltender Freundschaften ist.

Meltem Bozyigit

(sozialpädagogische Projektleitung Sabel Schule Nürnberg)

www.sabel.com

43


Realschule

Unser Türkeiaustausch

Ein Bericht von Felix, Klasse R 8a-1

Am Sonntag, 17. Mai 2014 trafen wir uns direkt am Nürnberger

Flughafen. Von dort aus flogen wir zunächst 2 Stunden nach

Istanbul und danach weiter nach Adana. Dort wurden wir mit

einem Bus abgeholt und nach Mersin gefahren, wo uns unsere

Gastfamilien schon aufgeregt erwarteten und herzlich begrüßten.

Der erste Tag in der Türkei fing direkt mit einem Ausflug an.

Wir fuhren alle zusammen mit unseren Austauschpartnern zu

einem typisch türkischen Restaurant in den Bergen, um dort ein

sehr leckeres türkisches Frühstück im Freien zu genießen. Nach

dem Essen besuchten wir noch ein paar interessante Sehenswürdigkeiten

wie zum Beispiel die Schlucht „Heaven and Hell

Cave“ oder die Festung „Maiden Castle“ mitten im Wasser. Das

„Maiden Castle“ erreichten wir mit einem Boot. Die Fahrt

machte riesig Spaß, da auf dem Boot Musik gespielt wurde und

wir mit einem schönen Ausblick die Fahrt genießen und uns

dabei sonnen konnten. Anschließend gingen wir noch an den

Strand und konnten dort entspannen oder im angenehmen

warmen Wasser abkühlen. Zudem wurden wir von der Presse interviewt,

was später auch in der berühmten türkischen Zeitung

Hürriyet erschien.

Bericht in der Hürriyet

Am zweiten Tag trafen wir uns alle direkt an der Schule, wo wir

mit einem großen Empfang vor der gesamten Schule überrascht

wurden. Wir wurden mit einer Rede von der türkischen Schulleitung,

den Flaggen beider Länder und sowohl der deutschen

als auch der türkischen Nationalhymne begrüßt. Es war ungewohnt

aber sehr nett, dass wir so herzlich empfangen wurden.

Anschließend wurde uns das ganze Schulgebäude gezeigt. Nach

der Schulhausführung begannen wir mit unserer Projektarbeit.

In den Zwischenpausen konnten wir uns das Schulgelände noch

näher ansehen, was sehr grün, groß, vielfältig und beeindruckend

war. Auch alle Schüler waren sehr nett und gastfreundlich

zu uns. Am Abend hatten wir noch viel Spaß beim gemeinsamen

Bowling- und Billardspielen.

Am Mittwoch trafen wir uns wieder an der Schule und durften

nach der Projektarbeit auch andere Klassen kennenlernen. Wir

hatten die Möglichkeit, den Unterricht zu besuchen und uns

mit den türkischen Schülern auf Englisch zu unterhalten.

Gegen elf Uhr fuhren wir schließlich gemeinsam zum Bürgermeister

der Stadt, der sehr nett und beeindruckend war. Er

begrüßte uns herzlich und hielt eine kurze Rede. Danach hatten

wir frei und durften mit unseren Gastfamilien, Austauschpartnern

und Freunden den Nachmittag selbstständig genießen.

Am Donnerstag arbeiteten wir noch ein bisschen am Projekt

weiter. Der Nachmittag war sportlich verplant. Jeder durfte sich

aussuchen, ob er Basketball, Fußball oder Tennis spielen oder

Reiten möchte. Anschließend konnten wir noch etwas mit

unseren Gastfamilien unternehmen.

Robert-Bosch-Stiftung

Am darauffolgenden Tag fuhren wir zur nahen Stadt Tarsus,

wo wir wieder einige sehr beeindruckende Sehenswürdigkeiten

besichtigten. Dazu zählen die Cleopatra Door, Saint Paul Well,

The Historical Houses, die Höhle Eshab-i Kehf, den Bazar

Kirkkasik, das Militärschiff aus dem ersten Weltkrieg und die

Wasserfälle von Tarsus, wo wir auch in der Nähe ein leckeres

Mittagessen genießen durften.

Am vorletzten Tag fand schließlich ein Schulfest mit zahlreichen

Essensständen, Getränkeständen, Schüleraktivitäten wie Live-

Kicker und Ballspielen etc. statt. Zugleich war dieses Fest auch

künstlerisch geprägt, da die jüngeren Klassen an einem Malwettbewerb

teilnahmen und der Erstplatzierte anschließend von

einem türkischen Künstler bestimmt wurden. Selbstverständlich

wurde das gesamte Fest von Live-Musik der Schulband, aber

auch anderen Gesangs- und Tanzauftritten der Schüler begleitet.

Es war ein sehr ausgelassener und schöner Abschlusstag an der

Schule. Am Abend gab es dann schließlich ein Abschiedsessen in

einem türkischen Restaurant, was ich sehr nett fand. Das Essen

war sehr lecker und sehr viel und zusammen mit den Austauschpartnern

verbrachten wir einen sehr schönen Abend zusammen,

an dem auch schon einige weinten, da sie noch nicht gehen

wollten.

Am Sonntagmorgen fiel der Abschied vielen sehr schwer und

Tränen flossen. Die schöne Zeit war viel zu schnell vergangen

und es war traurig sich nun verabschieden zu müssen. Wir

wurden alle mit zahlreichen Gastgeschenken verabschiedet und

wir freuen uns schon sehr darauf, bald unsere Austauschpartner

in Deutschland begrüßen zu dürfen und ihnen eine genauso

schöne Zeit bieten zu können.

Felix Delatron (R8a-1)

44 Jahresbericht 2013


Realschule

Weihnachtsaktion mit der Stadtmission

Die Sabel Realschüler unterstützen die Einrichtung „Hilfen

für Menschen in Wohnungsnot“ der Stadtmission mit 80

Spendenpaketen

Die Schüler der Sabel Realschule Nürnberg haben in den

vergangenen Jahren schon mehrere Spendenaktionen initiiert.

Dieses Jahr gibt es ein Projekt mit der Stadtmission Nürnberg.

Nach Absprache mit Heidi Ott, Einrichtungsleiterin der Stadtmission

(Hilfen für Menschen in Wohnungsnot), sollten Pakete

mit nützlichen Alltagsgegenständen zusammengestellt werden,

wie z. B. Halsbonbons, Duschgel, Kugelschreiber, Notizblock

u.v.m. Praktische Gegenstände, die in einem ohnehin schmalen

Budget oftmals nicht vorgesehen sind.

Viele Spender folgten dem Aufruf der Schüler, übergaben Geld

und ließen die Pakete von den fleißigen Schülern packen.

Insgesamt konnten so 80 Pakete gefüllt und weihnachtlich

verpackt werden. In Teamwork hat die Klasse R9a zusammen

mit ihrem Lehrer Michael Ströhlein gewerkelt. Am Dienstag,

17.12.2013, fand um 13:00 Uhr die Übergabe in den Räumen

der Stadtmission in der Krellerstraße 3 im 1. Stock. (Nähe

Rathenauplatz) statt.

Päckchenpacken im Akkord

Glückliche Gesichter von fleißigen Schülern

Und weil es sich um eine wirklich tolle Aktion handelte, wurde

das Ganze am Abend im Franken Fernsehen gezeigt und in der

regionalen Presse darüber berichtet.

Schüler und Lehrer in neuen

Sabel Jacken

Bei den vieldiskutieren Vor- und Nachteilen von Schuluniformen

darf nicht vergessen werden, dass viele Schüler

stolz auf ihre Schule sind, wenn sie sich dort wohlfühlen.

Dies möchten sie dann auch gerne zeigen, z.B. mit einem

T-Shirt des Schullogos. Im Frühjahr hatte Herr Ströhlein,

Vertrauenslehrer der Sabel Realschule Nürnberg, ein tolles

Angebot einer College Jacke mit eingesticktem Logo auf dem

Tisch. Eine erste Befragung unter Schülern zeigte schnell,

dass mit einer größeren Nachfrage zu rechnen sein wird. Also

wurden Musterjacken angefordert und Bestellungen in den

Bereichen der Real- und Wirtschaftsschule eingesammelt.

Auch viele Lehrer und Sozialpädagogen kamen an der günstigen

Gelegenheit nicht vorbei und bestellten für 35 Euro

ein Exemplar. Natürlich war die Bestellung freiwillig und es

wurde sogar sichergestellt, dass es sich bei dem Material um

zertifizierten Ökotex-Stoff handelt.

Unser Foto zeigt Luise aus der R5a, die nun kaum noch

ohne ihre neue Lieblingsjacke zu sehen ist.

Nach einigen Wochen standen dann zahlreiche Kartons mit

weit über 50 Jacken vor der Türe, die im „Sabelino Schulshop“

der Realschule an begeisterte große und kleine Fans

verteilt wurde. Etliche Schüler bedauerten nun, nicht doch

eine eigene Jacke bestellt zu haben, doch in Kürze laufen die

Planungen für die Sabel Regenjacke an.

Michael Ströhlein

www.sabel.com

45


Berufliche Oberschulen

Erweiterung der Privaten

Beruflichen Oberschule

Fachabitur und Abitur etablieren sich im Sabel Schulverbund

43 Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe der Fachund

Berufsoberschule Sabel stehen in diesem Schuljahr vor der

Herausforderung, das Fachabitur zu meistern, auch die Schülerinnen

und Schüler der 13. Jahrgangsstufe wollen jetzt die

fachgebundene bzw. die allgemeine Hochschulreife erwerben.

In diesem Schuljahr erhielt die staatlich genehmigte Oberschule

Sabel vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und

Kultus, Wissenschaft und Kunst die Genehmigung auf Zweizügigkeit,

sowohl in der Fach- als auch in der Berufsoberschule.

Der Wunsch, einen höheren Schulabschluss zu erreichen, hat

gegenüber dem Vorjahr um 100 Prozent zugenommen.

Umdenken erforderlich

Der Wunsch ist der Vater des Gedankens. Um den höchstmöglichen

Abschluss erreichen zu können, bedarf es neben einem

ausführlichen Beratungsgespräch einer Reihe von Voraussetzungen,

die ein(e) Schüler(in) mitbringen muss:

• Mittlerer Schulabschluss

• Durchschnitt in Deutsch, Mathematik und Englisch nicht

schlechter als 3,67

• Anerkannte Berufsausbildung (nur BOS)

• Bewusstsein, dass ein Fachabitur oder Abitur ohne Fleiß

nicht machbar ist

• Aktives Wollen und Engagement weit über das übliche

Maß hinaus

Die manchmal zu späte Einsicht der Schülerinnen und Schüler

wird oft über die Probezeitregelung bestraft. Das soll Lernwillige

nicht abschrecken, aber bewusst machen, dass es keine

Anlaufphase in der Oberschule gibt. Anwesenheit und aktive

(!) Mitarbeit sind vom ersten Tag an unerlässlich, das Lernen

ebenso. Das klingt einleuchtend, da es doch für alle Schularten

gilt, jedenfalls theoretisch.

Die Fachoberschule (FOS)

Die FOS ist für diejenigen gedacht, die sofort nach dem mittleren

Schulabschluss die Schullaufbahn fortsetzen möchten. Im

Gegensatz zur 12. Jahrgangsstufe findet in der 11. Jahrgangsstufe

Blockunterricht statt. Der Grund liegt in den gleich langen

Praktikumsphasen, die erfolgreich zu absolvieren sind. So gibt es

insgesamt vier Unterrichts- und vier Praktikumsblöcke, die über

das ganze Schuljahr verteilt sind. Die Schülerinnen und Schüler

wählen aus einem Katalog einen Betrieb aus und bewerben sich

dort für ein Praktikum. Ein Betrieb darf maximal zwei Mal gewählt

werden, dann ist nicht nur der Betrieb, sondern auch die

Branche zu wechseln (z. B. von der Verwaltung in die Industrie).

Die Probezeit dauert in der 11. Jahrgangsstufe ein halbes Jahr

(bis zum Zwischenzeugnis). Die Probezeit ist bestanden, wenn

in den Unterrichtsfächern einmal die Note 5 (mangelhaft,

weniger als vier Punkte) feststeht und beide Praktikumsblöcke

erfolgreich bewertet wurden.

Die Probezeit dauert in der 12. Jahrgangsstufe bis zum 15.

Dezember. Sie ist bestanden, wenn in allen Unterrichtsfächern

einmal die Note 5 (mangelhaft, weniger als vier Punkte) erbracht

wird.

Probezeit nicht bestanden

Sollte die Probezeit in der 11. Jahrgangsstufe nicht bestanden

werden, so besteht für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit,

ohne Zeitverlust an die Berufsfachschule für kaufmännische

Assistenten noch vor Ende des Halbjahres zu wechseln. Die

staatlich anerkannte Ausbildung erfordert ein dreimonatiges

Praktikum. Die an der Fachoberschule geleisteten Praktikumsabschnitte

werden an der Berufsfachschule anerkannt.

Sollte die Probezeit in der 12. Jahrgangsstufe nicht bestanden

werden, so besteht für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen

die Möglichkeit, in eine Flexibilisierungsklasse zu

wechseln. Die Schülerinnen und Schüler werden weiterhin mit

dem Stoff der Abschlussklasse beschult, jedoch können sie nicht

an einer Abschlussprüfung teilnehmen, zumal sie die Probezeit

nicht bestanden haben. Sie sollen vielmehr den Stoff aufarbeiten

und vertiefen, Lücken schließen und Stressbewältigung betreiben.

Sozialpädagogen unterstützen sie bei ihrer Arbeit.

Die Private Berufliche Oberschule Sabel führt keine Vorklasse in

der Fachoberschule!

Die Berufsoberschule (BOS)

Die BOS ist für Jugendliche gedacht, die bereits einen mittleren

Schulabschluss besitzen und inzwischen eine anerkannte

Berufsausbildung absolviert bzw. absolviert haben. Die oben

genannten Zulassungsvoraussetzungen bleiben Bestandteil der

Aufnahme, um sofort in die 12. Jahrgangsstufe (Abschlussklasse)

einzusteigen.

Wird die Durchschnittsnote nicht erreicht bzw. fehlt eines

der drei zu prüfenden Fächer, ist nur die Aufnahme in die 11.

Jahrgangsstufe (Vorklasse) möglich. Die Vorklasse gilt als bestanden,

wenn in allen Unterrichtsfächern mindestens ausreichende

Kenntnisse erreicht werden (mindestens vier Punkte in jedem

Fach). Ein mittlerer Schulabschluss kann in einer staatlich genehmigten

Schule in der Vorklasse nicht vergeben werden.

Probezeit

Die Probezeit dauert in der 12. Jahrgangsstufe bis zum 15.

Dezember. Sie ist bestanden, wenn in allen Unterrichtsfächern

einmal die Note 5 (mangelhaft, weniger als vier Punkte) erbracht

wird.

Probezeit nicht bestanden

Sollte die Probezeit in der 12. Jahrgangsstufe nicht bestanden

werden, so besteht für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen

die Möglichkeit, in eine Flexibilisierungsklasse zu

wechseln. Die Schülerinnen und Schüler werden weiterhin mit

dem Stoff der Abschlussklasse beschult, jedoch können sie nicht

an einer Abschlussprüfung teilnehmen, zumal sie die Probezeit

nicht bestanden haben. Sie sollen vielmehr den Stoff aufarbeiten

und vertiefen, Lücken schließen und Stressbewältigung betreiben.

Sozialpädagogen unterstützen sie bei ihrer Arbeit.

46 Jahresbericht 2013


Berufliche Oberschulen

Allgemeine Fachhochschulreife

Dieser Abschluss, auch Fachabitur genannt, wird nach der 12.

Jahrgangsstufe FOS oder BOS vergeben, wenn die Abschlussprüfung

bestanden wurde.

Fachgebundene Hochschulreife

Dieser Abschluss, auch fachgebundenes Abitur genannt, wird

nach der 13. Jahrgangsstufe FOS oder BOS vergeben, wenn die

Abschlussprüfung bestanden wurde und keine zweite Fremdsprache

nachgewiesen werden kann.

Allgemeine Hochschulreife

Dieser Abschluss, auch allgemeines Abitur genannt, wird nach

der 13. Klasse FOS oder BOS vergeben, wenn die Abschlussprüfung

bestanden wurde und eine zweite Fremdsprache (auch zu

einem späteren Zeitpunkt) nachgewiesen werden kann.

Staatlich genehmigter Status

Jede Schule, die neu gegründet wird, erhält nach eingehender

Prüfung durch die Aufsichtsbehörden zunächst den genehmigten

Status, um den Schulbetrieb zu eröffnen. Eine genehmigte

Schule darf fast alles, was eine öffentliche Schule auch darf.

Sie kann aber von den Zugangsvoraussetzungen abweichen,

Probezeiten ändern und einige Sachen mehr. Sie darf jedoch

keine Abschlusszeugnisse vergeben. Deswegen wird oft von einer

Externenprüfung gesprochen. In der Externenprüfung dürfen

die Jahresfortgangsnoten nicht eingerechnet werden. Es zählen

nur die Ergebnisse der Abschlussprüfung. Weiterhin müssen in

dieser Form acht statt vier Prüfungen absolviert werden. Dafür

wird die Durchschnittsnote auch über acht Fächer ermittelt.

Die prüfenden Schulen sind:

Staatliche Fachoberschule Weißenburg für unsere FOS,

Staatliche Berufsoberschule Ansbach für unsere BOS.

Alle Prüfungen werden in den Unterrichtsräumen der Oberschule

Sabel abgenommen.

Der Vorkurs ist eine Teilzeitmaßnahme (drei Abende) an der

Privaten Beruflichen Oberschule Sabel. Wer sich dafür anmeldet,

hat Anwesenheitspflicht und muss alle Leistungsnachweise

erbringen. Im Vorkurs werden je zwei Stunden Mathematik,

Deutsch und Englisch unterrichtet, zunächst auf dem Niveau

des mittleren Schulabschlusses, dann ab der zweiten Hälfte auf

dem Niveau der hinführenden Oberschule.

Der Vorkurs ist bestanden, wenn in allen drei Fächern mindestens

ausreichende Kenntnisse (mindestens vier Punkte) erreicht

werden. Darüber wird ein Zeugnis erstellt. Mit dem bestandenen

Vorkurs kann somit alternativ der Zugang zur Privaten

Beruflichen Oberschule Sabel erlangt werden. Der mittlere

Schulabschluss bleibt jedoch Voraussetzung.

Ganztagsschule (rhythmisiert)

Unter Berücksichtigung der hohen Anforderungen, die eine weiterführende

Schule stellt, können die Schülerinnen und Schüler

diesen nur gerecht werden, wenn wir Instrumentarien anbieten,

um die Stofffülle aufzulockern, Ergänzungs- und Fachstunden

sowie Trainingseinheiten zu integrieren, um das Gelernte zu

vertiefen und Hausaufgaben unter Aufsicht zu betreuen. Gerade

Schülerinnen und Schüler, die mit einem knappen Schnitt noch

aufgenommen werden, weisen bereits Defizite auf, die abzubauen

und deren Lücken zu schließen sind.

Deshalb wurde ein pädagogisches Stundenkonzept entwickelt,

das diese Instrumentarien beinhaltet. Seit drei Jahren wird dieses

Konzept an der Privaten Beruflichen Oberschule erfolgreich

umgesetzt, was sich letztlich auch in den bestanden Fach- und

Abiturabschlüssen zeigt.

Weitere Aktivitäten

Wir wollen nicht nur unser pädagogisches Stundenkonzept

weiter verbessern, sondern planen in den nächsten Jahren auch,

weitere Ausbildungsrichtungen (z. B. Sozialwesen, Gesundheitswesen,

internationales Management) aufzunehmen.

Ebenso haben sich die Hochschultage bewährt. Die Schüler

werden vom Unterricht befreit und können an verschiedenen

Fachhochschulen und Universitäten den „Tag der offenen Tür“

besuchen, an Vorlesungen teilnehmen, die Zulassungsvoraussetzungen

und Studienangebote studieren und sich mit Dozenten

und Professoren unterhalten. So tragen wir intensiver zur

Berufsfindung bei und ergänzen unser Beratungsangebot.

Dipl.-Hdl. Richard F. Deller

Stellv. Schulleiter für die Private Berufliche Oberschule Sabel

im Namen des Oberschulkollegiums

Vorkurs

Der Vorkurs ist eine Teilzeitmaßnahme der FOS und BOS

(Beginn Ende Januar/Anfang Februar) und eignet sich insbesondere

für Schülerinnen und Schüler:

• die kurz vor dem mittleren Schulabschluss stehen

• die bereits einen mittleren Schulabschluss erworben haben,

aber ihre Kenntnisse verbessern wollen

• die die Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllen werden

(D, M, E) und

• Jugendliche, die sich in der Berufsausbildung befinden und

wieder in die schulische Arbeit einsteigen wollen

www.sabel.com

47


Berufliche Oberschulen

Berufliche Oberschule Sabel bietet

neuen Kurs für Schüler aus der

FOS/BOS 12 an

Die Berufliche Oberschule Sabel (FOS/BOS) bietet seit

dem 17.02.2014 einen neuen Kurs an, der sich an all

jene Schüler richtet, die die FOS/BOS in der Klasse 12

abgebrochen haben oder die Probezeit in der FOS/BOS

12 nicht bestanden haben.

Der Kurs in bietet in den Kernfächern ein intensives Training

an und läuft während des aktuellen zweiten Schulhalbjahres

(17.02.2014 bis 25.07.2014). Vorteil dieses Kurses ist zum

einen, dass die Schüler weiter im Lernrhythmus bleiben und

gleichzeitig den zurückliegenden Unterrichtsstoff in den

Kernfächern aufarbeiten können.

Dieses Angebot gibt es in der Metropolregion nur von den

Sabel Schulen Nürnberg.

Neues aus dem Fachbereich Werken

48 Jahresbericht 2013


Kaufmännische Assistenten

Solide kaufmännische

Berufsausbildung bei Sabel

Enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sichern den Erfolg

Die staatlich anerkannte Berufsfachschule für kaufmännische

Assistenten blickt inzwischen auf eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte

zurück. Während in den Anfangsjahren eine

schulische Berufsausbildung nicht mit der dualen Ausbildung

in großem Umfang konkurrieren konnte, umso mehr

nimmt sie heute einen großen und anerkannten Stellenwert

in der beruflichen Ausbildung – nicht zuletzt im Hinblick

auf weiterführende Schulen – ein. Drei Klassen im ersten

und zwei Klassen im zweiten Ausbildungsjahr zeigen, dass die

kaufmännische Ausbildung gefragter denn je ist. 52 Auszubildende

stellen sich in diesem Jahr der staatlich anerkannten

Abschlussprüfung.

Die Qual der Wahl

Nach einem erfolgreichen mittleren Schulabschluss stehen

nicht nur die Schüler, sondern gerade die Eltern vor der

Entscheidung, wie es für ihre Kinder weitergehen soll. Dabei

müssen alle Alternativen sorgfältig abgewogen werden:

• Aufnahme einer Berufsausbildung im dualen System

• Aufnahme einer Berufsausbildung im schulischen System

• Besuch einer weiterführenden Schule, um einen höheren

Schulabschluss zu erreichen

Die Wahl ist sicherlich nicht einfach. Vor allem, weil bestimmte

Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen sind. Daher ist

eine ausführliche Beratung durch unsere Schulleiter unerlässlich,

um eine optimale Wahl für ihr Kind zu treffen. Eine zu

schnelle Entscheidung führt oft zu einer Fehlentscheidung

und geht mit einer verlorenen Zeit einher.

Die Vorteile der schulischen Berufsausbildung

Nicht nur die bisherige schulische Umgebung, sondern Lern- und

Arbeitstechniken, Leistungserhebungen, Prüfungsbedingungen

und Ferienzeiten gelten für unsere Schülerinnen und Schüler als

vertraut. Was läge da näher, als mit einer schulischen Berufsausbildung

fortzusetzen?

Während in der dualen Berufsausbildung in einigen Unternehmen

bestimmte Ausbildungsinhalte über die überbetriebliche

Unterweisung (ÜLU) an den Industrie- und Handelskammern

vermittelt werden müssen und der Wechsel zwischen Berufsschule

und Ausbildungsbetrieb sehr unterschiedlich gehandhabt wird

(z. B. Blockunterricht), sichert die schulische Berufsausbildung

zum kaufmännischen Assistenten eine kontinuierlich umfassende,

intensive und aktuelle Ausbildung, da nach der geltenden

Stundentafel unterrichtet und durch ein dreimonatiges Praktikum

praxisnah ergänzt wird.

Hinzu kommt, dass der Besuch einer weiterführenden

Schule (z. B. Fachoberschule) an bestimmte Voraussetzungen

geknüpft ist, die die Schülerinnen und Schüler nicht immer

sofort erfüllen können: die Durchschnittsnote in Mathematik,

Deutsch und Englisch mit dem Schnitt von 3,33. Auch

wenn die staatlich genehmigte Private Berufliche Oberschule

den Schnitt auf 3,67 erweitert hat, bleibt dies für den/die

eine(n) oder andere(n) Schüler(in) eine momentan unüberwindbare

Hürde.

In diesem Fall ist die schulische Berufsausbildung eine hervorragende

Alternative. Zum einen kann ein(e) Schüler(in)

seine/ihre schulischen Kenntnisse verbessern und einen staatlich

anerkannten Berufsabschluss erwerben und zum anderen

kann der Weg der einjährigen Berufsoberschule ins Auge

gefasst werden, um das eigentliche Ziel des höheren Schulabschlusses

wieder zu verfolgen.

Insgesamt müssen drei Jahre investiert werden, die jedoch

zwei weitere Abschlüsse mit sich bringen: den Berufsabschluss

und das Fachabitur.

Derzeit wählen über 60 Prozent unserer kaufmännischen

Absolventen den Weg der Berufsoberschule mit der Ausbildungsrichtung

Wirtschaft und Verwaltung. 40% der

kaufmännischen Absolventen entscheiden sich für die

Berufstätigkeit in Unternehmen, die ihnen zum Teil aus dem

Praktikum her bekannt sind.

Nach einigen Jahren Berufstätigkeit kann ebenso die berufliche

Aufstiegsfortbildung (z. B. Wirtschaftsfachwirt an der

Sabel Akademie) anvisiert werden, die ebenso den Hochschulzugang

ermöglicht.

Tendenz zur Berufsoberschule

nach der Berufsausbildung

70

60

50

40

in 30 %

20

10

0

35

60

Oberschule

65

Trotz Konkurrenzdruck stabil

Die Alternativen, die sich für Schüler nach einem erfolgreichen

mittleren Schulabschluss bieten, sind in den letzten Jahren

erweitert worden:

• Sehr gute Ausbildungssituation auf dem Bildungsmarkt

• Kombinationen von Ausbildung und Studium

• Ausbau der Fach- und Berufsoberschulen und deren

Ausbildungsrichtungen

• Mehr Ausbildungsrichtungen in Fachschulen und

Akademien

• Quereinstieg in die Einführungsklassen des Gymnasiums

40

Berufsleben

2012/2013

2013/2014

www.sabel.com

49


Kaufmännische Assistenten

Auf diese Einflüsse reagiert die Berufsfachschule für kaufmännische

Assistenten sehr wohl mit einer kompakten und

überzeugenden Berufsausbildung. Durch die Verschiebung

auf dem Bildungsmarkt werden in Zukunft nur noch kommunale

und private Bildungsträger den kaufmännischen

Assistenten ausbilden.

Somit übernimmt Sabel im nordbayerischen Raum den

gesamten Marktanteil für die schulische kaufmännische Ausbildung

und sichert sich als größte kaufmännische Berufsfachschule

den Stellenwert und die Qualität der Ausbildung.

Neue Ausbildungsrichtungen in Planung

Wir bleiben aktuell und orientieren uns auf dem schulischen

Bildungsmarkt. So fließen Trends, eine verstärkte Nachfrage

und moderne Ausbildungsrichtungen in unsere Überlegungen

ein. In den nächsten Schuljahren werden wir verstärkt

unser Ausbildungsangebot im kaufmännischen Bereich

erweitern:

• Tourismus und Verkehrsmanagement

• Gesundheits- und Sportmanagement

• Werbung, Marketing und Logistik

• Freizeit- und Hotelmanagement

Aktivitäten an der Berufsfachschule

Informationsaustausch und Kommunikation prägen das

Miteinander. Deshalb finden jedes Jahr die überregionalen

Konferenzen aller bayerischen kaufmännischen Berufsfachschulen

bei Sabel in Nürnberg statt. So können aktuelle

Entwicklungen aufgenommen und die Ausbildung laufend

verbessert werden. Dies geben wir umgehend an unsere Auszubildenden

weiter.

Überregionale Konferenz der Berufsfachschulen im Dezember 2013

Ebenso legen wir großen Wert auf den internen Informationsaustausch

unserer Auszubildenden. So können in der

Praktikumsbörse Erfahrungen, die unsere Auszubildenden

im dreimonatigen Praktikum gewonnen haben, an die neuen

Auszubildenden weitergeben und Betriebe sowie Ansprechpartner

empfehlen.

Stadt- und Betriebsbesichtigungen dürfen keinesfalls fehlen.

Sie lockern die schulische Bildungsarbeit auf und bereichern

die Auszubildenden mit neuen Kenntnissen und neu gewonnenen

Erfahrungen.

Internationale Abschlüsse an der Berufsfachschule

Zusätzlich bietet Sabel internationale Abschlüsse an, die von

zertifizierten Gesellschaften vergeben werden. Dazu gehören

der ECDL (European Computer Driving Licence) aus dem

Bereich der IT-Technik und der EBCL (European Business

Competence Licence) aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre.

Weiterhin können fremdsprachige Zertifizierungen

über den gemeinsamen europäischen Konferenzrahmen

an der Atlas Sprachschule (z. B. Cambridge Certificate,

TELC) erworben werden.

Inzwischen fordern Unternehmen vermehrt die Vorlage dieser

Zertifizierungen in den Bewerbungsunterlagen.

Unsere Jugend zukunftsfähig machen

Jugendliche wollen sowohl in der Gegenwart als auch in der

Zukunft glücklich und erfolgreich sein. So benötigen sie zum

einen Kompetenzen, um sich in ihrer aktuellen Familienund

Lebenssituation positiv entwickeln zu können.

Zum anderen benötigen Jugendliche neben der Wissensvermittlung

vermehrt Kompetenzen für die Welt von morgen:

Personale und emotionale Kompetenzen, z. B.:

• ausgeprägte Persönlichkeit, Charakterstärke, vielseitige

Interessen

• positives Selbstbild, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen,

Mut, Optimismus

• gesunde Lebensführung, sportliche Betätigung,

Selbstmanagement, Selbstdisziplin, sinnvolle Freizeitgestaltung,

Hobbys, Medienkompetenz

• Flexibilität, Mobilität

• Fähigkeit, Stress und hohen Leistungsdruck ertragen und

sich entspannen zu können

• Fähigkeit zur Bewältigung alltäglicher Belastungen und

kritischer Lebensereignisse, Bereitschaft zu Selbsthilfe,

Durchhaltevermögen, Verantwortungsbereitschaft

Soziale und kommunikative Kompetenzen, z. B.:

• Kommunikationsfertigkeiten (klare und verständliche

Sprache, großer Wortschatz, bei Bedarf komplexe

Satzbildung, Zuhören können, Empathie), Beherrschen

der Schriftsprache

• Team- und Kooperationsfähigkeiten, Integrations- und

Anpassungsbereitschaft, Durchsetzungsfähigkeit, Konfliktlösefertigkeiten

• Kompetenz der „Selbstvermarktung“

Dieser Aufgabe stellen wir uns und bieten unseren Auszubildenden

somit eine ganzheitlich attraktive und moderne

Berufsausbildung an.

Richard F. Deller

stellv. Schulleiter der Berufsfachschule für kaufmännische

Assistenten

im Namen aller Kolleginnen und Kollegen

50 Jahresbericht 2013


Kaufmännische Assistenten

Schnelle Autos und süße Pralinen

Am Montag, 30.04.2014 stand auf dem Unterrichtsplan

der 12. Klassen der Berufsfachschule für kaufmännische

Assistenten: Exkursion zum BMW-Werk in Regensburg.

Ein Schwerpunkt im Unterrichtsfach BPA ist die betriebliche

Leistungserstellung – kurz Produktion. Naheliegend, dass der

Besuch eines Produktionsbetriebes so manchen theoretischen

Inhalt besser verständlich macht.

Betriebsbesichtigungen sind ein wertvoller Bestandteil des

Unterrichts und BMW versteht es gut, informativ Produktionsabläufe

vorzustellen und für ihre Produkte zu begeistern. Dies

ist legitim und bringt so beiden Seiten Nutzen. Schade nur, dass

weder bei BMW noch in der Pralinenfabrik Seidl fotografieren

erlaubt war.

Ein kurzer Rundgang durch die Regensburger Altstadt rundete

den Tag ab.

Waltraud Schober und Herbert Just

(Klassenleiter KA 12a und 12b)

Und weil das Fach BPA auch die Lehre vom Absatz, also dem

Handel und Verkauf von Waren beinhaltet, machten wir einen

„süßen“ Zwischenstopp an der Pralinenfabrik Seidl an der Autobahnausfahrt

Laaber. Die Sortimentstiefe und Warenpräsentation

im Bereich Pralinen und Schokolade wurde im Showroom

von den Schülern bewundert (und verkostet).

Gestärkt ging es weiter zu BMW, wo die Schüler in zwei Gruppen

aufgeteilt den kompletten Produktionsvorgang gezeigt und

erklärt bekamen. Beeindruckend die Blechpresse, das Vorlacktauchbad

und die robotergestützten Montageplätze. Spätestens

bei der Sitzprobe in den ergonomisch geformten BMW-Sitzen

waren sich alle überzeugt: „So ein Auto will ich auch!“

Die Schüler der 12. Klassen vor dem BWM Infogebäude

Frankonia GmbH -

Der KA als Voraussetzung

für den Einstieg in die

Unternehmensleitung

Wir möchten heute über die Firma

Frankonia GmbH Glas- und Gebäudereinigung,

deren Inhaber und Familienmitglieder

berichten.

Wir möchten heute über die Firma Frankonia

GmbH Glas- und Gebäudereinigung,

deren Inhaber und Familienmitglieder

berichten. Bereits der Seniorchef

Peter Vogt besuchte in München die

Sabel Schule, ebenso die beiden Söhne

Alexander und Sebastian viele Jahre später

die Sabel Schule in Nürnberg.

Das dort vermittelte Wissen und speziell

die Ausbildung von Alexander und

Sebastian Vogt nach der mittleren Reife

zum kaufmännischen Assistenten, bildete

die Basis für die daran anschließende

Meisterschule von Sebastian Vogt, mit

erfolgreichem Abschluss zum Gebäudereinigungsmeister.

Durch den Eintritt

als Assistent der Geschäftsleitung und

Prokurist in das Familienunternehmen

- welches durch den Gebäudereinigungsmeister

Herrn Peter Vogt und seiner

Schwiegermutter Frau Ute Nützel 1987

gegründet wurde - übernahm Sebastian

Vogt einen Großteil der Aufgaben

seines Vaters. Aktuell bildet er sich zum

Betriebswirt weiter.

In Zusammenarbeit mit einem starken

Team von Bereichs- und Objektleitern,

gelang es ihm die Schulleitung der Sabel

Schule von ihrem Dienstleistungsspektrum

zu überzeugen, sodass sie mit Stolz

die Sabel Schulen in Nürnberg sowie

namhafte Unternehmen bundesweit zu

ihrem Kundenportfolio zählen dürfen.

Neben der Firma WÖHRL, s. Oliver

und comma zählen auch die Firmen

Siemens, Hochtief, Gesundheitseinrichtungen

und allgemeine Verwaltungen zu

ihrem Kundenstamm. Die Philosophie

besteht aus dem Leitsatz „Wir nehmen

Sauberkeit persönlich!“. Dies wird durch

Kundennähe, kurze Dienstwege und

Flexibilität stets gewährleistet. Durch

das breitgefächerte Dienstleistungsspektrum

der Frankonia ist es möglich auf

die Bereiche Sonderreinigung, Baureinigung,

Glasreinigung, Teppichreinigung,

Fahrtreppenreinigung und Unterhaltsreinigung

sowie vieles andere mehr zu

zugreifen. Die Firma Frankonia beschäftigt

heute 760 Mitarbeiter bundesweit,

wovon ca. 20 % brutto beschäftigt

sind. Im vorigen Jahr wurde ein Umsatz

von 5,6 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Firmenzentrale befindet sich

in Nürnberg. Durch Stützpunkte und

Mittelstandsverbundspartnerschaften ist

die Firma Frankonia stolz ihre Kunden

von Flensburg bis Passau betreuen zu

können.

Nähre Informationen über die Frankonia

finden Sie auf der neugestalteten

Homepage www.frankonia-service.de

Sebastian Vogt mit seinem Vater Peter Vogt

www.sabel.com

51


52 Jahresbericht 2013


Gymnasium

Privates Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches

Gymnasium Sabel

Rückblick und Ausblick 2013/14

Ende August 2013 erhielten die Sabel Schulen Nürnberg

vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und

Kultus, Wissenschaft und Kunst die Genehmigung, in der

Widhalmstraße 4 ein Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches

Gymnasium zu gründen.

Mit nur wenigen Schülerinnen und Schüler begann unser

Schulbetrieb am 12. September und ein junges dynamisches

Kollegenteam machte sich mit viel Engagement an die Arbeit,

diese neue Schule des Sabel Schulverbundes aufzubauen.

Die Schulleitung legte ein pädagogisches Gesamtkonzept vor,

das auf den Grundlagen einer sinnvollen kinder- und jugendgerechten

Pädagogik basiert sowie von einem ganzheitlichen

Bildungs- und Erziehungsbegriff ausgeht. Im Zentrum stehen

neben der Wissens- und Wertevermittlung die Kinder und

Jugendlichen. Deren Individualität soll wahrgenommen und sie

gemäß ihrer Stärken optimal gefördert werden.

Seit Einführung des G8 2004 in Bayern ist die bildungspolitische

Diskussion über die Alltagsarbeit in den Schulen noch

immer nicht zur Ruhe gekommen und die Rückkehr zu G9

bzw. die Einführung eines Flexibilisierungsjahres in der 8. Jahrgangsstufe

mit allem Für und Wider wird weiterhin diskutiert.

Daher haben sich die Sabel Schulen entschlossen, aufgrund der

jahrzehntelangen Tradition im Ganztagsschulbereich, auch das

Gymnasium als gebundene bzw. rhythmisierte Ganztagsschule

zu führen, um die Schülerinnen und Schüler in schulischer

Hinsicht zu fördern und zu unterstützen.

Am 9. Mai 2014 erfolgte die Einweihung unseres Gebäudes

in der Widhalmstraße 4 mit einer Eröffnungsfeier, in der den

Architekten, ausführenden Firmen und den politisch Verantwortlichen

für ihr Engagement, planerisches Geschick und

Durchhaltevermögen in einer sich über vier Jahre hinziehenden

Planungs- und Bauphase gedankt wurde.

Schulische und organisatorische Rahmenbedingungen

Die Eingangsklasse wurde in dem neugebauten Gebäudekomplex

des Sabel Schulverbunds mit den Klassen der Realschule

und der Neuen Wirtschaftsschule etabliert. Das Gymnasium ist

verkehrstechnisch gut und sicher zu erreichen, da zu allen Ortsteilen

und anliegenden Nachbargemeinden Nürnbergs günstige

Bus- und Bahnverbindungen bestehen.

Neben den Klassenzimmern und Fachräumen für Biologie,

Physik und Chemie verfügt die Schule über einen großen

Multifunktionsraum, der als Aula bzw. Mensa genutzt wird. Ein

spezieller Werkraum, ein Musikübungsraum zur qualifizierten

und sachkundigen Durchführung von schulischen Vorhaben

sowie ein großer Kunstraum im obersten Stockwerk, der mit

viel Glas ausgestattet ist und daher hervorragende Lichtverhältnisse

für den Kunstunterricht bietet, runden das moderne

funktionale Erscheinungsbild der Schule ab. Zusätzlich sorgen

Lerninseln als Gruppen- und sogenannte Rückzugsräume sowie

die Bibliothek für eine angenehme Lernatmosphäre.

Pädagogische Rahmenbedingungen

Die individuelle Förderung der Kinder und Jugendlichen, d. h.

ihre Stärken zu fördern und ihre Schwächen auszugleichen,

steht im Mittelpunkt unseres pädagogischen Konzepts. Um

dieses Ziel des individuellen Kompetenzerwerbs der Schülerinnen

und Schüler zu erreichen, wurde ein vielfältiges Angebot an

Lernsituationen im fachspezifischen Unterricht und an Neigungs-

und Intensivierungsstunden über den ganzen Schultag

hinweg sinnvoll eingegliedert.

Die Sprachenfolge beginnt in der 5. Jahrgangsstufe mit Englisch

und wird in der 6. Jahrgangsstufe mit Latein oder Französisch

fortgeführt. Erst mit Beginn der 8. Jahrgangsstufe wird das

wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Profil angeboten und

sukzessive bis zur 12. Jahrgangsstufe ausgebaut.

Im zunehmenden Maße kommt es zur Vernetzung zwischen

allen drei Handlungsfeldern der individuellen Förderung, des

Fach- und Intensivierungsunterrichts sowie der Neigungsgruppen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Lehrkörper

und den Sozialpädagogen als Schulfamilie und soziale

Gemeinschaft sehen, wozu auch ein differenziertes und vielfältiges

Ganztagsangebot beitragen soll. Fachunterricht, Ergänzungsunterricht,

Zusatzangebote der individuellen Förderung

und selbstständige Lernaktivitäten werden je nach individuellen

Bedürfnissen miteinander vernetzt und aufeinander bezogen.

So sollen die Schülerinnen und Schüler durch die Planung und

Umsetzung eigener Projekte Selbstvertrauen, Eigenständigkeit,

Kreativität und Kommunikationsfähigkeit erlangen. Weitere

Maßnahmen tragen insbesondere der Tatsache Rechnung, dass

sich die Schülerinnen und Schüler ca. acht bis neun Stunden in

der Schule aufhalten.

Rhythmisierung des Schulalltags

Am Privaten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium

Sabel wird die Grundidee der Rhythmisierung des

Schulalltags, die obligatorischen Lernangebote wie Fachunterricht

und Intensivierungsstunden mit den Freizeitaktivitäten

und Neigungsgruppen an fünf Tagen der Woche durchgeführt.

Dieser gebundene Ganztag eröffnet die Möglichkeit, Fachunterricht,

individuelle Förderung, pädagogische Zusatzangebote

und erzieherische Arbeit stärker miteinander zu verzahnen, als

dies in einer Halbtagsschule möglich wäre. Dieses Vorhaben

erfordert aber zugleich die Weiterentwicklung von Unterricht,

der neue Unterrichtsformen wie selbsttätiges Lernen sowohl

ermöglicht als auch erforderlich werden lässt. Ein weiteres

wesentliches Element ist die Reduktion bzw. der Verzicht auf

Hausaufgaben. Abgesehen von längerfristigen Übungsnotwendigkeiten,

wie dem kontinuierlichem Lernen und Wiederholen

von Vokabeln, wird von Hausaufgaben abgesehen.

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53


Gymnasium

Die verpflichtende Anwesenheitszeit der Schülerinnen und

Schüler erstreckt sich im nächsten Schuljahr auf fünf Tage die

Woche: montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr

mit einer Mittagspause von 13:00 Uhr bis 13:45 Uhr. Freitags

endet der Unterricht um 15:15 Uhr.

Maßnahmen zur individuellen Förderung

Da viele Schülerinnen und Schüler im häuslichen Bereich

häufig keine optimalen Bedingungen für ein erfolgreiches Üben

und Trainieren vorfinden, sind entsprechende Angebote im

Rahmen des gebundenen Ganztags unerlässlich. Aber auch einzelne

Projekt- und Lerngruppen können Beiträge zum sozialen

Lernen liefern. Sie fördern Kompetenzen wie Kreativität und

Kooperationsfähigkeit und bieten Möglichkeiten zur Entwicklung

motorischer und affektiver Fähigkeiten. Außerdem kann

die psychosoziale Beratung durch Sozialpädagogen das soziale

Lernen optimieren. Sportliche, musikalische und künstlerische

Angebote sind außerdem wesentliche Voraussetzungen für ein

vielfältiges Schulleben und verstärken die Identifikation der

Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule. So können sie sich

im musikalisch-künstlerischen Bereich, beim Theaterspiel, beim

Sport, im ökologisch-naturwissenschaftlichen Feld und im Bereich

der Sprachen erproben und entfalten. Soziales Lernen ist

auch immer Bestandteil der Entfaltung individueller Begabung.

Da die Leistungsheterogenität in den Eingangsklassen der

Gymnasien allgemein in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen

hat, sind die Konsequenzen, die sich daraus ergeben,

die intensive und individuelle Förderung aller Schülerinnen und

Schüler, d. h. kleine Klassen und mehr Lehrer. So hat sich unser

Zwei-Pädagogen-Prinzip nach finnischem Modell, wonach

zwei Lehrkräfte bzw. eine Lehrkraft und eine der Klasse fest

zugeordnete Sozialpädagogin im Unterricht - speziell in den

Intensivierungsstunden - mit der Klasse arbeiten, um die Schülerinnen

und Schüler individuell zu fördern, bestens bewährt

und zu erheblichen Lernerfolgen bei den Kindern bzw. zu

deren Persönlichkeitsentfaltung geführt. Dem Pflichtunterricht

steht unser 14-stündiger Ganztagsunterricht gegenüber, dessen

Kern die Intensivierungsstunden beinhalten, die nach dem

Zwei-Pädagogen-Prinzip durchgeführt werden. Denn Sozialpädagogen

und Erzieher tragen mithilfe der Unterrichtsbegleitung

und spezieller Methoden des Lernens dazu bei, die Aufnahmekapazität

bei den Kindern zu steigern. Auch unterstützen

sie das Lehrerkollegium bei der Umsetzung genannter Ziele,

indem sie die freizeitpädagogischen Angebote unterbreiten,

individuelle Beratung für Schülerinnen und Schüler anbieten

und in ständigem pädagogischen Austausch mit dem Kollegium

der Schule stehen. Im Sinne der individuellen Förderung wird

ab dem nächsten Schuljahr eine zunehmende Wahlfreiheit bei

der Nutzung der Angebote im Nachmittagsbereich erfolgen, die

Sport, Spaß und Spiel fördern. So werden die Schülerinnen und

Schüler, je nach Begabung und Interesse, zwischen sehr unterschiedlichen

Angebotsformen am Mittwoch- bzw. Freitagnachmittag

wählen können. Der Unter- bzw. Überforderung der

Schülerinnen und Schüler kann jedoch durch eine entsprechende

Lenkung in den Neigungsgruppen entgegengewirkt werden.

Lernforum Sabel (Legasthenie und Dyskalkulie)

Schülerinnen und Schüler, die unter ausgeprägten Problemen

in Deutsch, Mathematik oder Englisch leiden, finden fachkundige

Hilfe in unserem LERNFORUM Sabel. Auch hier findet

die Lernarbeit in Kleingruppen statt. In besonders schwierigen

Fällen und auf Wunsch wird jedoch auch eine Einzelförderung

angeboten. Ziel der Förderung ist es, die schulische Integration

der Schülerinnen und Schüler, die unter Legasthenie, einer

Lese- und Rechtschreibschwäche bzw. Dyskalkulie leiden, zu

fördern und deren Rechtschreib- bzw. Rechenleistung auf ein

weitgehend „unauffälliges“ Niveau zu heben, um es ihnen damit

zu ermöglichen, die Leistungen zu erbringen, die sie aufgrund

ihrer Intelligenz durchaus im Stande sind zu leisten.

Gestaltung der Mittagspause

In einer Zeit, in der in vielen Familien die Tradition des

gemeinsamen Essens immer mehr verloren geht, soll das

gemeinsame Mittagessen nicht nur der gesunden Ernährung

dienen, sondern auch ein Gemeinschaftserlebnis sein und

zur Entwicklung der Esskultur beitragen. Die Teilnahme am

warmen Mittagessen ist für die Schülerinnen und Schüler

nicht verpflichtend, wird jedoch gewünscht. Die Essensausgabe

erfolgt zeitlich gestaffelt, wobei die unteren Klassen zeitlich

bevorzugt werden. Während der Mittagspause soll im nächsten

Schuljahr das Angebot des Pausensports ausgeweitet werden.

Da sich auf dem Schulgelände keine Turnhalle befindet, sollen

speziell geschaffene Bewegungsräume die Möglichkeit bieten,

sich sportlich zu betätigen. So werden Spiel- und Beschäftigungsangebote

stattfinden, die den Schülerinnen und Schülern

einen Ausgleich zum Unterricht und Anregungen zur sinnvollen

Freizeitgestaltung bieten. Der verpflichtende Schulsport selbst

findet in einer ca. fünf Minuten entfernt liegenden Turnhalle

einer Mittelschule statt. In der Mittagspause bzw. vor und nach

dem Unterricht stehen den Schülerinnen und Schülern die

Bibliothek und verschiedene Rückzugsräume wie Lernnischen

zum Selbststudium zur Verfügung. Ein erfolgreiches und nachhaltiges

Lernen am Nachmittag ist allerdings nur dann möglich,

wenn die Mittagspause zwischen 13:00 Uhr und 13:45 Uhr

als Ruhe-, Erholungs- und Kommunikationszeit genutzt wird.

Die Voraussetzungen hierfür, ein gesundes Essensangebot,

Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulgelände,

Rückzugs-, Ruhe- und Kommunikationsmöglichkeiten in der

Bibliothek sowie in sehr ansprechend gestalteten Klassenzimmern

bzw. Lerninseln vor den Klassenzimmern und sonstigen

Fachräumen innerhalb des Schulgeländes, sind gegeben.

Danke …

Neben dem normalen Unterrichtsgeschehen gab es viele

erfreuliche Aktivitäten, in denen unsere Schülerinnen und

Schüler fachliche und soziale Kompetenzen erwerben konnten.

Der Blick auf das musische und künstlerische Schaffen

im vergangenen Schuljahr lässt für die Zukunft große Erwartungen

erhoffen. So hob sich die Theater- und Kunstszene

vom grauen Schulalltag ab. Herr Bernd Scheffer trug mit dem

pädagogischen Trommeln zu einem besseren Miteinander und

54 Jahresbericht 2013


Gymnasium

zur Konzentrationssteigerung der Schülerinnen und Schüler

bei. Diese konnten bei der offiziellen Einweihungsfeier am 9.

Mai ein eindrucksvolles Beispiel ihrer Arbeit zeigen. Auch die

Theaterpädagogik kam in unserem Schulalltag nicht zu kurz.

So hat der Deutschlehrer Herr Scheffer mit der Klasse das

Theaterstück „Eine Woche voller Samstage“ einstudiert, das

am Jahresende bei einem kleinen Sommerfest vorgeführt wird.

Auch Frau Claudia Spanhel entlockte manchem Schüler bzw.

mancher Schülerin eine künstlerische Ader, was zum Entstehen

vieler wunderschöner Kunstwerke führte, die man im Schulhaus

bewundern kann.

Ein spezielles Dankeschön richtet sich weiterhin an Herrn

Scheffer, dem es als Klassenleiter gelang, die Belange der einzelnen

Schülerinnen und Schüler zu koordinieren, zum Wohle der

Schule und der gesamten Klasse zu agieren und ausgezeichnete

Elternarbeit zu leisten. Er verstand es mit Fingerspitzengefühl,

den Schülerinnen und Schülern den Wechsel von der Grundschule

auf das Gymnasium zu erleichtern. Auch Herr Axel

Claus, der Englischlehrer, leistete hervorragende Arbeit, indem

er die Schülerinnen und Schüler zu fortwährender Leistungssteigerung

führte. An dieser Stelle sei auch Herrn Arne Engelhardt

für sein Engagement in den verpflichtend vorgegebenen

und freiwillig eingeführten Intensivierungsstunden gedankt. Er

verstand es jederzeit äußerst geschickt, alle Schülerinnen und

Schüler zur Arbeit zu motivieren.

der Sozialpädagogen veranstaltet wurde. Dem Verwaltungsteam,

besonders Frau Nicole Schreiber, und den Hausmeistern gilt

ebenso mein Dank. Vieles wäre ohne sie nicht machbar gewesen.

Auch den Eltern und besonders den beiden Klassenelternsprecherinnen,

Frau Held-Kraus und Frau Colak, spreche ich

für das vertrauensvolle Jahr der Kooperation meinen Dank aus.

Nicht zuletzt danke ich meinem Stellvertreter Herrn Richard F.

Deller in hohem Maße für seine tatkräftige Unterstützung.

Sehen wir auf das kommende Schuljahr 2014/15, so darf ich

schon heute die Neuankömmlinge begrüßen und hoffe auf ein

Lob für unsere pädagogischen und fachlichen Bemühungen

sowie einen deutlichen Elternzuspruch zu unserem Schulprofil.

Allen Leserinnen und Lesern dieses Jahresberichtes wünsche ich

einen entspannten Urlaub und angenehme Sommerferien. Auf

ein gesundes Wiedersehen im neuen Schuljahr!

Magdalena Schilling

Schulleiterin Gymnasium

Nicht zu vergessen ist Herr Pierre Touko, dem es in seinen Fächern

Mathematik und Natur und Technik gelang, alle Schüler

trotz mancher Vorbehalte gegenüber der Mathematik von der

Bedeutung dieses Faches zu überzeugen. Den Religionspädagogen,

Herrn Jürgen Kalb und Herrn Uwe Grau, danke ich, dass

sie immer Zeit für Gespräche hatten, um sowohl individuelle als

auch Klassenprobleme aufzuarbeiten. Ebenso gehört mein Dank

den Musikpädagoginnen Frau Christiane Deck und Frau Christine

Werhof und den beiden Sportlehrern Frau Renate Gottschlich

und Herrn Georg Wilde für ihr großes Engagement.

Danken möchte ich besonders all den Kollegen, die neben der

umfangreichen Arbeit im Unterrichtsalltag weitere Aktivitäten

zur Bildung und Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler

entfalteten, etwa bei Unterrichtsgängen, z.B. zur Tutanchamun-

Ausstellung (Herr Engelhardt und Frau Baierkuhnlein), oder

bei der dreitägigen Klassenfahrt nach Rothenburg ob der

Tauber (Herr Scheffer und Frau Jasmin Temizkan) (siehe hierzu

gesonderten Bericht). Ganz besonders herzlich möchte ich mich

bei Frau Ivona Papak und ihrem sozialpädagogischen Team für

ihre kompetente und verantwortungsvolle Arbeit bedanken. Sie

haben dazu beigetragen, dass das Zimmer der Sozialpädagogen

als Schülertreffpunkt und der Aufenthaltsraum mit Kicker und

Billard im Freizeitbereich als Zentrum außerunterrichtlicher

Kommunikation von den Schülerinnen und Schülern in den

Pausen so rege angenommen wurden. Dank des Einsatzes der

Sozialpädagoginnen und Erzieherinnen konnten Spannungen

zwischen Schülerinnen und Schülern sofort gelöst werden.

Einen Höhepunkt im Schulalltag bildete auch die Halloweenparty,

die - gekoppelt mit einer Lesenacht - ebenso vom Team

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55


Gymnasium

Der Schullandheimaufenthalt

der Klasse G5a

In der Zeit vom 28. bis zum 30. April fand unser lang ersehnter

Schullandheimaufenthalt in Rothenburg ob der Tauber

statt, das uns eine Menge geboten hat.

Als erstes wäre hier die wunderschöne Altstadt zu nennen, die

wir sowohl durch mehrere Begehungen in der Klasse, als auch

im Rahmen einer Stadtrallye eigenständig in Kleingruppen

ausgiebig erkundeten. Besonders gefiel uns dabei, dass man auf

der geschlossenen Stadtmauer aus der frühen Neuzeit die Stadt

komplett umrunden kann. Doch auch der schöne Burggarten

mit seinem Blick ins Taubertal, das ihr vielleicht vom jährlich

stattfindenden Taubertal-Open-Air kennen könntet, war alleine

schon eine Reise wert. Am zweiten Tag besuchten wir das weltbekannte

Kriminalmuseum, wo uns Herr Scheffer schon mal einen

Einblick in das Fach Geschichte, das im nächsten Schuljahr auf

uns zukommen wird, geliefert hat.

Dort gab es nicht nur eine Ausstellung verschiedenster Folterinstrumente

und zahlreiche Informationen zur Entwicklung unseres

heutigen Rechtswesens, sondern auch eine eigene Abteilung zum

Thema „Schulstrafen“. Glaubt uns, es hat wirklich Vorteile, dass

wir heute zur Schule gehen und nicht in einer Zeit, als all diese

Strafen noch erlaubt waren… Ihr seht, wir sind also wirklich viel

gelaufen. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, am Abend in

der Jugendherberge noch zu toben. Außerdem freuten wir uns

auch, dass es dort eine supertolle Freilichtbühne gibt, auf der wir

für unser Theaterstück, „DAS SAMS“, üben konnten. Am letzten

Tag schließlich brachen wir gleich nach dem Frühstück auf und

fuhren ein Stück mit dem Zug. Am Bahnhof Steinach stiegen

wir aber wieder aus, da wir noch in einem Nachbarort eine Partie

Minigolf spielen wollten. Herrn Scheffers Frau nahm unsere Koffer

in Empfang und brachte uns stattdessen Rudi, ihren Hund,

sodass wir ohne Lasten unsere Wanderung von fünf Kilometern

antreten konnten. Im Ort angekommen, erwartete uns Herrn

Scheffers Oma, die dort wohnt, bereits mit einem warmen

Mittagessen. Auch wenn wir alle sicherlich keine Golfprofis sind,

hat das Minigolfspiel sehr viel Spaß gemacht, genauso wie die

gesamte Fahrt. Und zum Glück konnten wir uns, nachdem wir

heimgekommen waren, auch von dem vielen Wandern erholen,

da am nächsten Tag der Maifeiertag war.

Die Klasse G5a zusammen mit Frau Temizkan und Herrn Scheffer

Nicht nur unsere Gymnasiasten

fühlen sich in der Sabel Schulfamilie

wohl….

Mutter Amsel hat für ihren Nachwuchs ein Nest direkt am

Eingang zum Schulhaus in den Lichtschacht gebaut. Dem

Nachwuchs gefällt`s. Den Schülern auch.

56 Jahresbericht 2013


Sozialarbeit

Das Team „Schulsozialarbeit“ berichtet

aus dem vergangenen Schuljahr

Prinzipiell lässt sich festhalten, dass die Lernbegleiter(inn)en

fester Bestandteil des Sabel-Schulalltags geworden sind und

Schulsozialarbeit dadurch praktisch umgesetzt werden kann.

Hauptaufgabe der Lernbegleiter ist es, für die kleinen und

größeren Probleme der Schüler ein offenes Ohr zu haben.

Daneben unterstützen wir die Lehrer im begleiteten Unterricht,

übernehmen Vertretungen oder sind einfach Anlaufstelle

während Leerlaufphasen. Wir haben uns hier gut eingelebt

und sind froh für Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, da

sein zu können.

Die folgenden Aktionen zeigen einen kleinen Ausschnitt der

Angebote, die wir neben dem „normalen Schulalltag“ in das

Schulleben einbringen.

Halloween-Party

Den Auftakt machten wir mit unserer Halloween-Party für

die unteren Jahrgangsstufen. Es gab eine gruselige Lesenacht

mit anschließender Übernachtung im neuen Schulgebäude.

Natürlich war für das leibliche Wohl der lieben Kleinen

gesorgt. Es gab leckere Blutsuppe, deftigen Knocheneintopf,

glitzernde Augen vom Tablett. Um all das zu überleben durfte

jeder Schüler eine Freundin oder einen Freund mitbringen.

Trotz der Gruseligkeiten hatten wir sehr viel Spaß! Toll war

auch, dass die Eltern am nächsten Tag mit uns zusammen

gefrühstückt haben. Eine herrliche Gelegenheit für entspannte

Gespräche.

Sankt Nikolaus und Lernfee bei der Bescherung

Mottotag „Weißer Freitag“

Ein gutes Mittel gegen Stress ist es, einfach an etwas anderes

zu denken. Aus diesem Grund wurde der „Weiße Freitag“

initiiert. „Weißes Kleidungsstück und du bist fein raus, ohne

Weiß am Weißen Freitag heißt, du lässt dich mehr oder minder

freiwillig von den SozPäds schminken…“. So lautete die

Ansage des sozialpädagogischen Teams. Am „Weißen Freitag“

wurde viel gelacht, geredet und nicht nur an die Schule gedacht.

Das ist die Hauptsache. Der nächste Mottotag kommt

bestimmt!

Ivona Papak

(stellvertretend für das soizalpädagogische Team)

Erschreckende Kostüme.....

Alle waren verkleidet

White Friday

Es schmeckt am herrlich dekorierten Halloween-Festtisch

Schokolade und Mandarinen für die Braven

6. Dezember 2013. Sankt Nikolaus, der Schutzheilige der

Kinder, feiert sein Fest und lässt es sich auch nicht nehmen in

Begleitung seiner eleganten Lernfee die Sabel-Schule zu besuchen.

Die Freude der Schüler über Schokolade war kaum zu

bändigen und der Spitzname Nikolaus ist Herrn Engelhardt

heute – Sommer 2014 – noch sicher.

Wer nicht weiß angezogen ist wird geschminkt

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Sabel Akademie

Der Schlüssel zu beruflichem Erfolg

heißt: „Weiterbildung“

Täglich können wir sowohl in elektronischen als auch

in Printmedien hören und lesen, wie wichtig der Einsatz

von qualifizierten Fachkräften in unserer sich rasant

verändernden Arbeitswelt ist.

Es reicht heute nicht mehr, dass man eine gute Berufsausbildung

vorweisen kann, man muss auch über Zusatzqualifikationen

verfügen, um den Anforderungen eines Jobs zu

genügen. Eine Weiterbildung zum Erwerb dieser Zusatzqualifikationen

ist daher unumgänglich. Investitionen in Weiterbildung

bedeuten zusätzliches wertschöpfendes Know-how:

die Voraussetzung für Wirtschaftswachstum.

Die Sabel Akademie - die Erwachsenenbildung der Rudolf

Sabel gemeinnützige Schulbetriebsgesellschaft mbH - bietet

Lehrgänge und Seminare zum Erwerb zusätzlicher Fähigkeiten

und Qualifikationen an. Wir legen größten Wert auf praxisbezogenen

Unterricht auf hohem Niveau. Bei uns erfolgt

der Unterricht in „altbewährter“ Form, das heißt es steht den

Teilnehmern während der gesamten Lehrgangsdauer immer

ein Fachdozent zur Verfügung. Individuelle Unterstützung jedes

Teilnehmers steht bei uns an erster Stelle. Wir verzichten

ganz bewusst auf sogenannte „Selbstlernprogramme“, wo die

Teilnehmer sich mehr oder weniger selbst überlassen sind.

bestehend aus folgenden Modulen:

- Managementtechniken, Zeitmanagement, Reporting

(2 Kurse)

- Marketing, Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit, Internetrecht

(3 Kurse)

• Kaufmännische Weiterbildung - modular - Teilzeit

bestehend aus folgenden Modulen:

- Buchhaltung mit Datev/Lexware (3 Kurse)

- Verkauf, Auftragswesen, Zahlungsverkehr (4 Kurse)

• Kaufmännische Weiterbildung - modular - Vollzeit

bestehend aus folgenden Modulen:

- Finanzbuchhaltung mit Lexware und Datev (3 Kurse)

- Vertrieb, Akquise, Kommunikation (4 Kurse)

- Warenwirtschaft mit Lexware (1 Kurse)

Nachfolgend Auszüge aus Schreiben ehemaliger

Lehrgangsteilnehmer/innen:

„…ich bedanke mich sehr herzlich für die hohe qualifizierte

Weiterbildung an Ihrer Akademie“

„ich werde die Sabel Akademie sehr gerne weiter empfehlen…“

„Ich möchte der Sabel Akademie danken…“

„von Februar bis Juni belegte ich bei der Sabel Akademie den

Kurs Buchhaltungsfachkraft, um mein bisher erworbenes

Fachwissen zu erweitern, zu aktualisieren und weitere Buchführungsprogramme

zu erlernen. Da ich bereits über viele

Jahre im Rechnungswesen tätig war und auch eine Weiterbildung

zum Bilanzbuchhalter habe, war der fachliche Teil für

mich eine gute Auffrischung und Aktualisierung…“

„Der Fachdozent Herr Milde hat den Kurs auf hohem fachlichem

Niveau und didaktisch sehr gut und anschaulich geleitet“

„…da ich glücklicherweise gleich im Anschluss an den Kurs

eine Stelle in einer Steuerkanzlei bekam, konnte ich mein im

Kurs erworbenes Wissen dort sehr gut einsetzen und relativ

schnell Fuß fassen.“

Durch Weiterbildung zum Job

Im Jahre 2013/2014 hat die Nürnberger Sabel-Akademie

vielen Lehrgangsteilnehmern geholfen, durch den Erwerb

einer zusätzlichen Qualifikation eine neue Arbeitsstelle zu

erhalten.

Geförderte Lehrgänge durch die Agentur für Arbeit (Alg 1 Empfänger)

bzw. Jobcenter (Alg 2 / Hartz IV Empfänger)

Durchgeführte Lehrgänge im Schuljahr 2013/2014:

• Buchhaltungskraft mit Datev, Lexware und SAP (10 Kurse)

6-monatiger Lehrgang (incl. zwei-monatigem Praktikum)

• Modulare Qualifizierung für Akademiker/innen und

kaufmännische Fach- und Führungskräfte

„…der Buchhaltungskurs hat mir auf alle Fälle sehr viel gebracht.

Außerdem tat es gut, Menschen mit ähnlichen Problemen kennenzulernen

und Erfahrungen auszutauschen“

„…nochmals herzlichen Dank an alle meine ehemaligen

Dozenten“

„…der Kurs war sehr lehrreich und die Dozenten sehr kompetent.

Es war eine große Freude, bei der Sabel Akademie zu

lernen. Ich werde Sie jederzeit weiterempfehlen.“

„ ich möchte mich für die gute Betreuung bei der Sabel

Akademie bedanken…“

58 Jahresbericht 2013


Sabel Akademie

Zurzeit führen wir folgende Lehrgänge mit anschließendem

Praktikum durch:

• Buchhaltungskraft (Vollzeitlehrgang)

Der Lehrgang vermittelt umfassendes Wissen im Bereich

Finanzbuchführung sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung.

Die theoretischen Kenntnisse werden durch Übungen mit

den Programmen Lexware und DATEV sowie SAP ergänzt.

• Modulare Qualifizierung für Akademiker und kaufmännische

Fach- und Führungskräfte (Vollzeitlehrgang)

Gemeinsam mit drei Kooperationspartnern bieten wir eine

modulare Weiterbildung - speziell für Akademiker und

kaufmännische Fach- und Führungskräfte - an.

- BWL und Management

- Marketing, Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit, Internetrecht

- Projektmanagement und Präsentationstechniken

- Personalentwicklung, -führung und Arbeitsrecht

- SAP-Basisqualifizierung

- Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling

- Managementtechniken, Zeitmanagement, Reporting

- Social Media

- Business Englisch

- Praktikum

• Kaufmännische Weiterbildung - modular -

Gemeinsam mit drei Kooperationspartnern bieten wir

folgende Qualifizierung für kaufmännische Arbeitsuchende

in Voll- und in Teilzeit an:

- SAP-Basisqualifizierung

- Verkauf, Auftragswesen, Zahlungsverkehr

- Vertrieb, Akquise, Kommunikation

- Bestellwesen, Einkauf, Zahlungsverkehr

- Buchhaltung mit Datev/Lexware

- Finanzbuchhaltung mit SAP R/3

- Personalabrechnung, Reiseplanung und -abrechnung

- Personalwesen, Reiseplanung und -abrechnung

- Außenwirtschaft/-handel, Ausfuhr/Einfuhr, Zollrecht

- Versand und Zollverfahren

- MS-Office Vertiefung

- Business Englisch

- Betriebspraktikum

- Das Unternehmen hat die Chance, den Praktikanten als künftigen

neuen Mitarbeiter schätzen zu lernen und spart sich auf

diese Weise eine aufwändige, kostspielige Personalsuche.

Abend- bzw. Samstagskurse

Buchhalter sind stets gefragt

In der heutigen Zeit werden immer mehr Buchhaltungsfachkräfte

gesucht. Aus diesem Grund bietet die Nürnberger

Sabel-Akademie den berufsbegleitenden Lehrgang „Finanzbuchhaltung

mit DATEV“ an. Nach dieser Weiterqualifizierung

verfügen die Teilnehmer über umfangreiche Kenntnisse

der Buchführung und sind in der Lage, Finanzbuchhaltung

mit aktueller Software (DATEV) fachkundig durchzuführen.

Seminare und Inhouse-Schulungen

Für Firmen bieten wir die Möglichkeit, ihre Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in speziellen Seminaren weiterzubilden oder

„Inhouse-Schulungen“ durchzuführen.

Eine Gesamtübersicht unserer Seminare kann unter der

Telefonnummer 0911 23071 -30 angefordert werden.

Qualifizierte Fachdozenten

Sämtliche Lehrgänge und Seminare der Sabel-Akademie werden

- nach wie vor - von qualifizierten Fachdozenten aus

der Wirtschaft oder aus dem Bereich von Fach- und Hochschulen

durchgeführt und die Teilnehmer(innen) müssen sich

nicht durch PC-Selbstlernprogramme kämpfen.

Modernst ausgestattete Computer-Räume

Der Unterricht findet in modernst ausgestatteten Computerräumen

statt, wobei jedem Teilnehmer ein eigener Multimedia-PC

zur Verfügung steht.

Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, unsere

Lehrgangsteilnehmer/innen - ohne jegliche Kosten -

als Praktikanten/in kennen zu lernen.

- Das Unternehmen gewinnt motivierte und qualifizierte

Mitarbeiter(innen)

- Es entstehen dem Unternehmen keine Kosten.

Das Unternehmen hat keinerlei Risiken.

- Die Teilnehmer sind kranken- und unfallversichert.

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Sabel Akademie

Sabel-Akademie: Nur 2 Minuten vom Hauptbahnhof

Die Sabel-Akademie befindet sich in der Eilgutstraße 10, nur

zwei Minuten vom Hauptbahnhof Nürnberg entfernt, und ist

mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Weitergehende Informationen

Alle Lehrgänge und Seminare sind im Internet abrufbar unter:

www.sabel.com (unter Standort Nürnberg und dort unter

der Rubrik „Weiterbildung“)

oder unter der Telefonnummer 0911 23071 -30

Anmeldung und Beratung zu allen Lehrgängen und Seminaren

unter der folgenden Adresse:

Sabel-Akademie Eilgutstraße 10, 90443 Nürnberg

Telefon: 0911 23071-30 oder 0911 23071-0

Fax: 0911 23071-36

E-Mail: akademie-nbg@sabel.com

Internet: www.sabel.com

Ansprechpartner:

Ulrich Jaeger

Leiter der Weiterbildung

Kathrin Sippach und Christine Vogel

Verwaltung und Lehrgangsbetreuung der Sabel-Akademie

Ulrich Jaeger

Pressemitteilung (Beratungslounge)

Die Sabel Schulen Nürnberg feierten am Donnerstag,

05. Dezember 2013 um 11:00 Uhr die Eröffnung der Sabel

Beratungslounge in der Eilgutstraße 10 in 90443 Nürnberg.

Der Wunsch nach gebündeltem Wissen und kompetenter

Beratung war ausschlaggebend für die Einrichtung der Beratungslounge.

An 5 Tagen die Woche, jeweils von 8:00 bis

17:00 Uhr (freitags bis 16:00 Uhr), können dort interessierte

Schüler und Erwachsene bei Fragen zu ihren Bildungsverläufen

kompetent Auskunft erhalten.

Bequeme Möbel als Grundlage für eine entspannte Beratung

Bildungsverläufe sind individuell verschieden. Idealerweise

verlaufen Bildungskarrieren geradlinig. Oftmals gibt es aber

Brüche, Schulwechsel sind nötig oder schlimmstenfalls enden

Bildungskarrieren jäh und abrupt. In diesen Fällen ist spezielles

Beratungswissen nötig um den Bildungsverlauf zielführend

in eine sinnvolle Richtung zu lenken. Die Beratungslounge

steht Einzelpersonen sowie Gruppen für Beratungen

zur Verfügung. Besondere Informationsabende rund um das

Thema Bildung ergänzen das Angebot.

Nürnberg, 05.12.2013

Die Beratungslounge von außen

60 Jahresbericht 2013


Sabel Akademie

Sabel Akademie Nürnberg

erweitert ihr Angebot:

Best Ager Programm

(für Menschen 50+)

Die Sabel Akademie Nürnberg bietet ganz neu auch Kurse

für Best Ager. Zu den Best Agern zählen Menschen, deren

Alter 50 Jahre aufwärts beträgt.

Das Angebot umfasst alles rund um das Thema Kommunikation.

Zum einen werden Sprachkurse angeboten (Englisch,

Französisch, Italienisch). Zum anderen wird das Thema

Kommunizieren mit Neuen Medien aufgezeigt (E-Mails

erstellen, Telefonieren via Skype, Buchungen im Internet etc.).

In den Kursen bei der Sabel Akademie – Best Ager wird in

kleinen Gruppen und angepasstem Lerntempo gearbeitet.

Besonders viel Wert wird in der Sabel Akademie – Best Ager

darauf gelegt, jede(n) Teilnehmer/in an seinem/ihrem aktuellen

Wissensstand abzuholen von dort aus weiter zu arbeiten.

Auf der Messe Inviva, die am 14. und 15. März 2014 im

Messezentrum Nürnberg stattfand, konnte das Angebot erstmalig

präsentiert werden.

Frau Dorn mit einer Interessentin auf dem Inviva Messestand

Learning Friends

„LearningFriends starten durch“

Die Sabel Bildungsgruppe stellt ihr neuestes Projekt auf

dem Bildungsmarkt vor: LearningFriends – Lernhilfe und

Trainingscenter.

LearningFriends hat drei Zielgruppen; Schüler, Auszubildende

und Personen, die einen Bildungsabschluss nachholen wollen.

Das Leistungsangebot von LearningFriends ist auf jede dieser

drei Zielgruppen abgestimmt.

• LearningFriends will Schülern helfen über klassische

Nachhilfe, Ferienkurse und Elterntrainings ihre Leistungen

zu steigern.

• Auszubildenden wird bei LearningFriends über berufsbegleitende

Trainings und spezielle Crashkurse vor der

Zwischen- und Abschlussprüfung eine optimale Förderung

gewährt. Die enge Abstimmung mit Eltern und ausbildenden

Betrieben ist dabei unerlässlich.

• Personen, die den Quali, die Mittlere Reife oder das Abitur

nachholen wollen, werden bei den LearningFriends in

einem professionellen Umfeld empfangen. Eng im Austausch

mit den bestehenden Schulen der Sabel Bildungsgruppe

wird damit ein hohes Qualitätsniveau garantiert.

Klaus Wangelin, Leiter der LearningFriends, sieht die Problematik

in diesem Bildungssegment folgendermaßen:

„Wir müssen die Lernhilfe und zusätzlichen Trainings endlich

vom Küchentisch wegholen und echte Chancen bieten.

Das Image einiger weniger guter Anbieter wird durch den

enormen Wildwuchs auf dem Markt stark beeinträchtigt.

Knebelverträge und Förderung durch Jedermann bestimmen

das Bild“.

Aus diesem Grund gibt es bei LearningFriends keine Vertragsbindung.

Wer Qualität anbietet kann getrost darauf

verzichten.

Im persönlichen Beratungsgespräch werden die Leistungsziele definiert

www.sabel.com

61


Standort München

Tim Pfaelzer ist neuer

Vorstandsvorsitzender

München, 3. September 2013

Wechsel an der Spitze der Stiftung Private Wirtschaftsschulen

Sabel.

Im September 2013 übernahm Tim Pfaelzer den Vorstandsvorsitz

der Stiftung Private Wirtschaftsschulen Sabel. Er löste

damit Wolf-Dietrich Pfaelzer ab, der nach über 30-jähriger

Tätigkeit für die Stiftung in seinen wohlverdienten Ruhestand

ging. Den Grundstock für seine Karriere legte Tim Pfaelzer

an der John Moore’s University, Liverpool mit dem Abschluss

zum Master of International Business Administration (MBA).

Zuvor hatte er eine Berufsausbildung bei Sabel gemacht,

um dann anschließend das Abitur an einer oberbayerischen

Berufsoberschule abzulegen. Schon bald war er in renommierten

US-amerikanischen Unternehmen für das Produkt- und

Zielgruppenmanagement in den Bereichen Education und

eLearning verantwortlich. Alles in allem eine Musterkarriere

ganz im Sinne des Stiftungsgründers Rudolf Sabel. Aufgrund

seiner langjährigen Erfahrungen im Managementbereich und

als intimer Kenner des nationalen und internationalen Bildungsmarktes

mit engen Beziehungen zu Forschung und Lehre

ist es sein Ziel, der Stiftung Sabel neue Impulse zu verleihen

und die notwendigen Rahmenbedingungen für weitere Erfolge

der Sabel Bildungsgruppe zu schaffen.

Der schlaue Weg nach

Denver/Colorado

Am 13. März wurde Phase 3 des Marketingprojektes

„Nonstop-Flight Denver -München“ im Rahmen einer

Präsentation durch die beteiligten Studierenden der

Fachakademie für Wirtschaft und des Flughafen Münchens

erfolgreich abgeschlossen.

Dieses Mal untersuchten die Studierenden als eine Alternative

zu einer Nonstop-Verbindung den Flug von München

über Reykyavik (Keflavik) nach Denver/Colorado. Eine

sachkompetente Jury des Flughafens München bewertete die

Projektarbeit. Ergebnis: Es macht Sinn aus vielerlei Gründen,

diese Verbindung aus der Nische herauszuholen und

als schlaue Verbindung gerade im touristischen Bereich nach

USA und Kanada verstärkt zu vermarkten.

Schüler fangen Feuer für SOS-

Kinderdorf

Private Wirtschaftsschule Sabel

startet zahlreiche Aktionen

Dießen, 5. Juni 2014 - Für die Schüler der Klasse 10c3 der

privaten Wirtschaftsschule Sabel in München war es nicht

einfach nur ein Projekt, das eben zum Unterricht gehört.

Spätestens seit einem Besuch in Dießen waren sie Feuer und

Flamme für das SOS-Kinderdorf – und starteten Aktionen,

die weit über den schulischen Rahmen hinausgingen. Trotz

Prüfungsstress sammelte die Abschlussklasse so 1600 Euro,

die nun einigen Buben und Mädchen aus dem SOS-Kinderdorf

eine Reittherapie ermöglichen.

der Schule stellten sie das SOS-Kinderdorf vor und verteilten

Werbegeschenke gegen Spenden. Sie hielten Referate, sammelten

weitere Spenden und steckten etliche andere Menschen

mit ihrer Begeisterung an.

Romina Huber rief in Eigenregie sogar zahlreiche Firmen an

und bat – mit Erfolg – um Zuwendungen. Sie war es auch,

die im Unterricht bei einem Bericht über den Besuch in Dießen

den Satz sagte, der Schulleiter Dr. Sebastian Schmitter so

beeindruckt hat: “Ich weiß nicht, was ihr vorhabt, aber ich

geh da auf jeden Fall noch mal hin”.

Fachlehrerin Georgia Renner hatte die Schüler auf das SOS-

Kinderdorf aufmerksam gemacht, mit dem diese noch im

Herbst 2013 einen ersten Kontakt aufnahmen. Per Mail wurden

mit SOS-Mitarbeiter Adrian Schmidt unzählige Fragen

und Antworten ausgetauscht, bevor es im Januar zu einem

Besuch in Dießen kam.

Bis dahin hatte die 10. Klasse schon eifrig Pfandflaschen im

ganzen Schulhaus gesammelt und erstaunt festgestellt, wie

viel Geld beim Einlösen zusammen kam. Beim Aktionstag an

62 Jahresbericht 2013


Standort München

„Aberglaube für Anfänger“

Vertretungsstunde mit Elyas M’Barek

München, 18. Oktober 2013. Wie ein Lauffeuer hatte es

sich unter den Schülern der Sabel Realschule rumgesprochen.

Elyas M’Barek gibt eine Vertretungsstunde in

der Klasse 10 c zum Thema „Aberglaube“.

Die Zeitschrift Spiesser mit ihrer beliebten Serie „Vertretungsstunde

mit Promi“ machte es möglich. Im Film mimt

Elyas M’Barek oft den kleinkriminellen Mitschüler und Macho.

Nicht nur die RTL-Serie “Türkisch für Anfänger” sondern

auch der gleichnamige Film bescherten ihm den großen

Durchbruch. Seine letzte Produktion, die Komödie „Fack ju

Göhte“ – hatte in Deutschland mit über sieben Millionen die

meisten Kinobesucher im Filmjahr 2013.

In der Vertretungsstunde mussten die Schülerinnen und

Schüler der Sabel Realschule ihm Rede und Antwort stehen

über Horoskope, Rituale und schwarze Katzen – kein leichter

Job, zumal niemand seiner Schüler so richtig abergläubisch

ist! Kommentar von David aus der 10 c: “Es war toll, eine

bekannte Person im Unterricht zu haben. Elyas könnte das

ruhig öfter machen.”

Das Video zur Vertretungsstunde finden Sie auf Spiesser.

de/artikel/vertretungsstunde-elyas. Spiegel Online berichtet

ebenfalls über dieses gelungene Experiment.

Standort Saalfeld

Die Fachschule für Technik im

Schuljahr 2013/2014

Nachdem zum ersten Mal eine Klasse der Fachschule

im Sommer 2013 sehr erfolgreich ihre Abschlussprüfungen

zum Staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung

Maschinentechnik/Maschinenbautechnik absolviert

hatte, startete das neue Schuljahr im September

mit einigen formellen und personellen Neuerungen.

Aufgrund der mangelnden Nachfrage nach dem Ausbildungsgang

des Staatlich geprüften Betriebswirtes, entschloss man

sich, die angebotene Aufstiegsqualifizierung auf die technischen

Fachrichtungen Maschinentechnik/Maschinenbautechnik

und Mechatronik zu konzentrieren. Dieser Entscheidung

geschuldet, wurde aus der Fachschule für Wirtschaft und

Technik die reine Fachschule für Technik. Neben dieser

konzeptionellen Fokussierung erfolgte zu Beginn des Schuljahres

2013/2014 auch eine Neubesetzung der Schulleitung.

Nachdem Herr Pfaelzer seinen wohlverdienten Ruhestand

angetreten hatte, entstand an der Saalfelder Fachschule die

Notwendigkeit einer personellen Veränderung. Frau Hänsel,

zudem Zeitpunkt bereits Assistentin der Schulleitung und

Lehrerin an der Fachschule, entschloss sich ab dem Schuljahr

2013/2014 die Geschicke der Saalfelder Fachschule selbst

in die Hand zu nehmen und die vorhanden Strukturen als

Schulleiterin weiterzuführen und auszubauen.

So gelang es, trotz der notwendigen Veränderungen, organisiert

in das neue Schuljahr zu starten und mit der MB 13

eine weitere Teilzeitklasse im Bereich Maschinentechnik/

Maschinenbautechnik an der Fachschule aufzunehmen. Nach

dem Abschluss der Vollzeitklasse im Sommer 2013 befinden

sich nunmehr ausschließlich Teilzeitklassen zur Ausbildung

an der Saalfelder Fachschule. Auch im Schuljahr 2014/2015

wird sich zum derzeitigen Stand dieser Trend zur ausschließlich

nebenberuflichen Aufstiegsqualifizierung fortsetzen und

damit für die Zukunft der Fachschule eine Konzentration auf

die Teilzeitausbildung in den Abendstunden mit sich bringen.

Mit der fortschreitenden Schulentwicklung näherte sich

in diesem Schuljahr auch die erste Teilklasse ihrem Ausbildungsende.

11 Schüler der Fachrichtung Mechatronik haben

im Herbst 2010 als erste Schüler der Saalfelder Fachschule

ihre Teilzeitausbildung begonnen und versuchen diese nun in

den nächsten Tagen erfolgreich abzuschließen. Wir wünschen

Ihnen für die noch ausstehenden mündlichen Prüfungen

alles Gute und hoffen, dass sie die vier Jahre Sabel Schule in

positiver Erinnerung behalten werden.

www.sabel.com

63


Standort Saalfeld

Der Standort Saalfeld im

Schuljahr 2013/14

Schule heißt nicht nur lernen und pauken. Schule

bedeutet zunehmend mehr auch Lebensraum. Lebensraum

vor allem für unsere Schülerinnen und Schüler

unserer Gemeinschaftsschule als Wirtschaftsschule.

Diese Kinder sind es vor allem, die ganztägig in unserer

Schule sowohl ihren Unterricht, als auch die ergänzenden

Lernzeiten und eine Vielzahl von Angeboten in Form von

Arbeitsgemeinschaften absolvieren. Ein anspruchsvolles

Tagesprogramm für unsere Schüler, aber auch für unsere

Lehrerinnen und Lehrer, unsere Sozialschularbeiterin und

unsere Pädagogen und Dozenten im Bereich der Arbeitsgemeinschaften.

In diesem Schuljahr hat sich die Schulleitung neu konstituiert,

d.h. der Schulleiter, Herr Kücholl und sein Leitungsteam

mit seinem Stellvertreter Herrn Wieduwilt und

dem Verantwortlichen für die Ganztagsbetreuung und die

Stundenplanung, Herrn Ohlhorst. Auch die schulorganisatorischen

Fragen haben wir effizienter gestaltet und den Bereich

des Marketings neu geordnet, der jetzt federführend von

Frau Kracik geleitet wird. Die Zusammenarbeit mit unserem

Schulförderverein „Freundeskreis Sabel Schule Saalfeld e.

V.“ werden wir zu Beginn des neuen Schuljahres zunehmend

mit den Eltern und Schülern in gemeinsamer Arbeit auf eine

interessante Stufe stellen können.

Unsere grundsätzliche Entscheidung zur Entwicklung einer

Gemeinschaftsschule als Wirtschaftsschule hat ihr eigenes

Profil. Wir wollen alle Schülerinnen und Schüler auf den

Einstieg in die berufliche Ausbildung bestens vorbereiten.

Das untersetzen wir sowohl im Unterrichtskonzept, als auch

in Kooperationen mit vielen Partnern. Wir möchten gerade

am Ende eines Schuljahres allen unseren Partnern herzlich

Dank sagen. Auch in Zukunft wollen wir dieses Netzwerk

ausbauen und weitere Projekte initiieren. Viele gute Ergebnisse

können wir bilanzieren, so u.a. haben unsere Schüler

einen erfolgreichen Sponsorenlauf absolviert, der Einnahmen

von ca. 3.850 € eingespielt hat. Wir werden zum Abschluss

des Schuljahres ein gut organisiertes Schulfest durchführen,

dass der Höhepunkt unserer Aktivitäten sein wird.

Wir ziehen Bilanz für unsere erste Klasse 1 - eine Herausforderung

für alle unsere Pädagogen. Herzlichen Dank unseren

Lehrerinnen und Lehrern, die mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen

diese Herausforderung gemeistert haben.

Unser Dank geht an die Schulelternvertreter, an die Elternvertreter

der Klassen und die Eltern aller Klassen, die sich

mit vielen Ideen und Vorschlägen für eine Verbesserung der

schulischen Abläufe und ergänzenden Angebote eingebracht

haben. Die tägliche Arbeit all unserer Lehrerinnen und

Lehrer und unserer Schulsozialarbeiterin, die wir seit diesem

Schuljahr in Kooperation mit der Diakonie im Einsatz

haben, möchte ich an dieser Stelle besonders würdigen.

Unsere Fachschule für Technik, mit unserer Schulleiterin

Frau Hänsel an der Spitze, kann gleichfalls eine gute Bilanz

ziehen. Die Teilzeitklassen Maschinenbau und Mechatronik

haben zum Ende dieses Schuljahres gute bis sehr gute Lernergebnisse

erreicht. Die Techniker in der Fachrichtung Mechatronik

werden in diesem Schuljahr ihre Abschlussprüfung

absolvieren und sind bestens vorbereitet. Die Unternehmen

in der Region werden somit in Kürze auf unsere Absolventen

zurückgreifen können und somit eine Wertschöpfung

für das Unternehmen erreichen können. Wir danken auch

an dieser Stelle den Unternehmen für die Zusammenarbeit,

insbesondere für die interessanten Themen für die erforderliche

Projektarbeit unserer Fachschüler. Die zum Abschluss

ergänzenden Prüfungen zum Erwerb der Fachhochschulreife

und der Prüfung vor der Handwerkskammer Ostthüringen

zum Erwerb der Berechtigung als Ausbilder wirksam zu

werden (AdA- Schein), wurden von der Mehrheit erfolgreich

absolviert.

Herzlichen Glückwunsch.

Wir bedanken uns bei allen Fachlehrerinnen und Fachlehrern

für die praxisorientierte Unterrichtsgestaltung.

Seit dem Schuljahr 2012/13 sind wir in Zusammenarbeit mit

einer Projektgruppe, bestehend aus dem Leiter und zugleich

Bürgermeister der Stadt Ludwigsstadt und einer Vielzahl von

Unternehmen mit einer Fachoberschule am Rennsteig in

Ludwigsstadt gestartet. Zurzeit absolvieren die Schülerinnen

und Schüler des ersten Jahrganges die Abschlussprüfungen.

In der Phase der staatlichen Anerkennung ist das eine

besondere Herausforderung, sowohl für die Schüler, als auch

für das Lehrpersonal, denn in fast allen Fächern erfolgt eine

Prüfung.

Die Absolventen der Fachoberschule sind vor allem für die

Unternehmen der Region erste Ansprechpartner für ein

duales Studium. In der Aufbauphase der Fachoberschule

danken wir insbesondere allen beteiligten Partnern, unseren

Lehrerinnen und Lehrern, den Ausbildern in den beteiligten

Firmen während der Fachpraktika und dem Schulsekretariat.

Bildung ist das Fundament für die Zukunft eines jeden

Menschen, vor allem unserer Kinder und Jugendlichen, oder

wie es unsere Gründer der Sabel- Schulen, Herr Dr. Gustav

Adolf Sabel so treffend sagte: „Bildung – ein Fundament fürs

Leben“

Saalfeld, 25. Juni 2014

Sabel Saalfeld

Michael Wilde

Geschäftsführer

64 Jahresbericht 2013


Atlas

Staatlich anerkannte Berufsfachschule

für Fremdsprachenberufe

im Sabel-Schulverbund

Ausbildung zum/zur Staatlich geprüft(en)

Fremdsprachenkorrespondent(en)/in

Laut der jüngst im Juli 2014 erschienenen CBI/Pearson

Education and Skills-Studie verlangen immer mehr Firmen

Fremdsprachenkenntnisse von ihren Mitarbeitern,

um neue Märkte erschließen zu können.

Die führenden europäischen Sprachen sind bei britischen

Unternehmen sehr gefragt und fast zwei Drittel aller Firmen

(65%) geben an, dass sie Fremdsprachenfertigkeiten als sehr

wichtig erachten und einen großen Bedarf haben. Viele

Unternehmen vertreten die Meinung, dass Fremdsprachenkenntnisse

der Mitarbeiter förderlich für den geschäftlichen

Erfolg sowie hilfreich für den Aufbau von Überseekontakten

sind.

Fremdsprachen als Karriere-Booster

Weitere Arbeitsmarktstudien belegen, dass sich durch den

Erwerb fundierter Fremdsprachen-kenntnisse die Karrierechancen

von Bewerbern um ein Vielfaches potenzieren

lassen. Arbeitsmarktforscher verwenden in diesem Zusammenhang

häufig den Begriff „enhanced employability“. In

Zeiten von e-commerce und globaler Vernetzung besteht ein

großer, branchenunabhängiger Bedarf an Fachkräften, die

die Fremdsprachen – im Gegensatz zu den üblicherweise an

vielen Schulen erworbenen eher passiven Sprachkenntnissen

– wirklich fließend und verhandlungssicher beherrschen und

in der Praxis jederzeit abrufen können.

Die optimale Startrampe für diesen Karriere-Kick bietet

die interkulturelle Berufsausbildung zum / zur Staatlich

geprüften Fremdsprachenkorrespondent(en)/in an der

Atlas Sprachschule.

Den Absolvent(en)/innen der Berufsfachschule bietet sich

ein breites Spektrum potentieller Einsatzmöglichkeiten bei

internationalen Konzernen, Organisationen und Behörden,

mittelständischen Unternehmen oder Kleinbetrieben in

unterschiedlichsten Bereichen, sei es im Projektmanagement

international agierender Energie- und Pharmakonzerne,

Speditionen und Patentanwälte, gleichermaßen aber auch im

Hotelfach, in der Tourismusbranche, bei Messegesellschaften,

im Marketing und Verlagswesen, bei Kulturämtern und im

Eventmanagement.

Die Schule genießt einen hervorragenden Ruf und erzielt

regelmäßig Top-Ergebnisse bei den landesweiten Abschlussprüfungen.

So erzielte die Berufsfachschule bei den letztjährigen

Abschlussprüfungen mehrfach die besten Ergebnisse aller

mittelfränkischen Berufsfachschulen sowie deutlich bessere

Ergebnisse als der landesweite Durchschnitt. Auch bei der

Abschlussprüfung 2014 erzielten die Absolvent(en)/innen

überdurchschnittlich gute Ergebnisse.

Die Atlas Sprachschule hat eine lange Liste von Staatspreisträgern

vorzuweisen. Die Liste der Staatspreisträger wird

auch 2014 mit Annalena Wachmeier fortgesetzt, die sowohl

in der Ersten Fremdsprache Englisch als auch in der Zweiten

Fremdsprache Spanisch ein Traumergebnis mit einem Notendurchschnitt

von 1,0 erzielte!

Aufgrund der qualitativ hochwertigen Ausbildung sind

die Absolvent(en)/innen der Berufsfachschule sehr gefragt.

Die Schule hat gute Beziehungen zum Amt für Kultur und

Freizeit der Stadt Nürnberg, zum Amt für Internationale

Beziehungen sowie zu zahlreichen Firmen in der Region,

die händeringend nach Fremdsprachenexperten suchen.

Insbesondere während der Abschluss-prüfungszeiten wird

die Schule von regionalen und überregionalen Unternehmen

regelrecht bombardiert.

Sprachlich versierten SchülerInnen mit mittlerem Bildungsabschluss

ermöglicht die intensive Fremdsprachenausbildung

durch hochqualifizierte native speakers den erfolgreichen

Weg zum Abitur über die Berufsoberschulen bzw. zu – durch

die Ausbildung – verkürzbaren Übersetzer-, Dolmetscherund

Lehramtsstudiengängen an Fachakademien und Universitäten.

Ideal ist die Ausbildung auch als Vorbereitung auf Gap Years,

Work & Travel-Auslandsaufenthalte oder internationale

Studiengänge.

Berufsfachschüler der Atlas Sprachschule beim Aufbau der

Friedenstafel 2013 für das Amt für Kultur und Freizeit der

Stadt Nürnberg anlässlich der Verleihung des Internationalen

Nürnberger Menschenrechtspreises

www.sabel.com

65


Atlas

Top-Ten der von britischen Unternehmen als am wichtigsten

eingestuften Fremdsprachen:

1. Französisch 50%

2. Deutsch 49%

3. Spanisch 44%

4. Mandarin-Chinesisch 31%

5. Arabisch 23%

6. Polnisch 19%

7. Russisch 18%

8. Kantonesisch 16%

9. Japanisch 15%

10. Portugiesisch 11%

Vorteile der Fremdsprachenausbildung:

• persönliche Weiterentwicklung

• Erhöhung der Bewerbungschancen

• Sammlung von Lebenserfahrung

• Erwerb erweiterter Fachkenntnisse in der fremden Sprache

• Perfektionierung der Sprachkenntnisse für den Beruf

• Fähigkeit, mit Kollegen aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten

• berufliche Aufstiegsmöglichkeiten bzw. Beschäftigung in

internationalen Märkten

• steigende Anpassungsbereitschaft

• Erhöhung der Selbstständigkeit insbesondere von jungen

Teilnehmern

• Verbindung von Sprache mit kulturellem Interesse, Urlaub,

Sport oder auch Abenteuer

Aufnahmevoraussetzung:

Mittlerer Schulabschluss

Nächster Ausbildungsbeginn:

Dienstag, 16. September 2014

Anmeldung:

Jederzeit bei unserem Verwaltungsteam in der Beratungslounge

in der Eilgutstraße 10, 90443 Nürnberg

Ansprechpartner:

Günther Götz (Schulleiter) Tel.: 0911 23071-80

Kontaktadresse:

Atlas-Sprachschule

Staatlich anerkannte Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe

Eilgutstraße 10, 90443 Nürnberg

Tel.: 0911 23071-0

Fax: 0911 2148058

E-Mail: atlas@sabel.com

Weitere Informationen zur Ausbildung unter:

www.atlas-schule.de

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E12b

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66 Jahresbericht 2013


Festschrift

Grußwort von Herrn Erich Blume –

Vorsitzender der Stiftung Private

Wirtschaftsschulen Sabel

Die Themen Bildung und Schule sind ein Dauerthema in

den Medien. Und jeder meint hier mitreden zu können.

Schließlich war doch jeder einmal in der Schule, also

versteht er was davon. Die Politik andererseits will zeigen,

dass sie reformfreudig und handlungswillig ist. Sie kommt

ständig mit neuen Modellversuchen und neuen Ideen und

stülpt sie über Schulen, Lehrer und Kinder und verwirrt

sie. Könnte man nicht einmal mehr Ruhe einkehren lassen

und den Schulen und Lehrern mehr vertrauen? Und vor

allem sollte man nicht den Eindruck entstehen lassen, als

ob das Neue eine Kritik an Schulen und Lehrern sei. Das,

was die Lehrer täglich leisten, verdient großes Lob und hohe

Wertschätzung und kann nicht genug gewürdigt werden.

Diese Denkkultur wünsche ich mir für das Ansehen unserer

Schulen, unserer Lehrerinnen und Lehrer. Sie würde vieles

ins rechte Licht rücken.

Wie immer die Weichen für die Zukunft gestellt werden,

alle neuen pädagogischen Ansätze brauchen mehr Raum.

Überhaupt: Pädagogik braucht Weite, geistig und physisch.

Nicht nur, wenn man an mehr Ganztagsklassen denkt. Mehr

Raum – mehr Weite – das wirkt positiv auf das Verhalten

der Kinder und fördert deren Entfaltung.

Sabel Nürnberg hat mit einem weiteren Schulgebäude einen

beachtlichen Schritt dafür getan. Darüber freue ich mich

sehr. Ich freue mich für die Schülerinnen und Schüler, für

die Lehrerinnen und Lehrer und hoffe, dass beide sich in

den neuen Räumen und im neuen Gebäude wohl und schon

zu Hause fühlen.

Jugendliche auf ihrem Bildungs- und Lebensweg zu begleiten

ist eine wunderbare Aufgabe und aller Mühe wert. Mit

dieser Haltung schaut die Sabel Bildungsgruppe offen in die

Zukunft und nimmt die Herausforderung an.

Erich Blume

Architektengemeinschaft WHS

www.architekt-bloss.de

www.team-a-3.de

Wie es zum weiteren

Schulbau kam …

Als im Jahr 1996 das neue Schulhaus in der Eilgutstraße

zur Verfügung stand war nicht zu erwarten, dass bereits

fünf Jahre später das ehemalige Schulgebäude in der

Eilgutstraße 5 zusätzlich benötigt werden würde.

Nach der Renovierung zog dort auch die Atlas Sprachschule

mit ein. Mit der Entscheidung neben der traditionsreichen

Wirtschaftsschule auch eine Realschule anzubieten

war absehbar, dass die Raumsituation dem Wachstum der

Schule nicht mehr genügen würde. Daher wurde nach einem

zusätzlichen für Schulzwecke geeigneten Gebäude, möglichst

in der Nähe der bereits vorhandenen Ausschau gehalten. Mit

dem Haus in der Eilgutstraße 7 und nach dessen Umbau

waren sämtliche Raumprobleme gelöst. Dabei haben wir das

hohe Bewegungsbedürfnis unserer kleinsten Kunden deutlich

unterschätzt. Zwar gibt es einen kleinen Pausenhof und

einen Pausendachgarten, aber nach unserer Einschätzung

können wir damit unserem Streben nach einer kundenorientierten

und zugleich modernen Schule nicht gerecht werden.

Also war klar, dass nun ein Schulhaus zu konzipieren ist, das

möglichst viele Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler

eingeht. Bei der Konzeption des neuen Schulgebäudes

richteten wir unser Augenmerk von Anfang an danach aus,

dass hier ein schulischer Ganztagsbetrieb stattfinden werde.

Maßgabe war, dass neben der reinen Wissensvermittlung

auch die Bedürfnisse und die geweckten und zu weckenden

Interessen und Fähigkeiten der uns anvertrauten jungen

Mensch im Mittelpunkt zu stehen haben.

Bereits 2009 erfolgten erste Grobplanungen hinsichtlich der

Erweiterung unseres Raumangebots mit dem Ziel der Realisierung

eines neuen Schulgebäudes. Dazu gehörten Besuche

von Schulbauinformationsveranstaltungen in Nürnberg und

München. In zahlreichen intensiven Gesprächen mit dem

Kollegium wurden Ideen, Wünsche und Visionen diskutiert

und auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft. Um möglichst

Fehler bei der Konzipierung unseres Schulgebäudes zu

vermeiden, haben wir den Rat des Präsidenten des Ganztagsschulverbands,

Herrn Dr. Stefan Appel, eingeholt. Bei der im

Jahr 2010 erfolgten Ausschreibung des Architektenwettbewerbs

war es uns von Anfang an wichtig, dass die erworbene

Immobilie als Grundlage der räumlichen Konzeption umund

ausgebaut werden soll. Damit war zugleich sichergestellt,

dass wir großzügig bemessene Klassenzimmer erhalten

können. Und um einen besonderen Akzent der Transparenz

zu schaffen, haben wir in jedem Klassenzimmer, im Bereich

der Eingangstür, viel Glas verbauen lassen.

Die technische Ausstattung der Räume lässt keine Wünsche

offen und ist zugleich auch für absehbare Zeit als zukunftsgerichtet

anzusehen. Hierzu gehört auch die Möglichkeit

www.sabel.com

67


Festschrift

wahlfrei unterschiedliche Sitzanordnungen zu ermöglichen.

Somit wird eine variable pädagogische Wissensvermittlung

verwirklichbar. Im Parterre war es uns wichtig, eine großzügig

gestaltete Mehrzweck-Aula zu schaffen, die einerseits

der Mittagsverpflegung dient und andererseits Raum für

Veranstaltungen zur Verfügung stellt. Für ein optimales

Raumklima sorgen Lüftungsgeräte, die stets frische Luft für

wache Köpfe bereitstellen. Mit einem, in jeder Hinsicht modernen

und transparenten Schulgebäude wurde der Versuch

unternommen, neben dem Lehrer als Pädagogen auch dem

Raum – ja dem Klassenzimmer -eine besondere pädagogische

Wertigkeit zu geben.

sieht die Schule so aus, wie man sich eine Privatschule vorstellt“.

Diese Zufriedenheit war ein wesentliches Ziel.

Ich wünsche unserem neuen Ganztagsschulkonzept einen

großartigen Erfolg!

Curt Carl Rätz

Ganztagschulkonzepte sind sicher noch nicht vollkommen zu

Ende gedacht und das ist auch gut so. Es muss sich hierbei

um einen sich stets weiter zu entwickelnden und dynamischen

Prozess handeln. Neben den pädagogischen Ansprüchen

erfordern die Konzepte eine Ausgewogenheit zwischen

den Vorstellungen unserer Schülerinnen und Schülern, ihren

Eltern und den Erfordernissen, die sich aus unserem gesellschaftlichen

Zusammenleben ergeben, jedoch ohne dabei

unkritisch dem Zeitgeist zu folgen. Ganz sicherlich werden

wir hier in unserem Hause noch sehr viele Entwicklungen

und Veränderungen erleben.

Wenn sie mich fragen, warum dieses neue Schulgebäude gebaut

wurde, dann möchte ich eine Schülerin zitieren, die sagte: “Jetzt

Grußwort des Architektenteams

Seit Januar 2012 wurde in der Widhalmstraße ein

anspruchsvolles Bauprojekt verwirklicht, das im September

2013 in Betrieb ging.

Durch tiefgreifenden Umbau des bestehenden Gewerbeensembles

entstand das neue Schulgebäude, das auch das Stadtquartier

südlich des Hauptbahnhofs langfristig aufwertet.

Durch die vorgegebene Struktur des Gebäudes ließ sich eine

logische Teilung zwischen Lehrer- und Schülerbereichen realisieren.

Der ursprüngliche Entwurfsgedanke der Transparenz findet

sich in der zweigeschossigen Aula mit anschließendem Pausenhof

und Ganztagsbereichen wieder. Auch die der Orientierung

und dem Tageslichteinlass dienenden Glaswände der Unterrichtsräume

zu den Fluren fügen sich in diesen Gedanken.

Durch ein ganzheitliches Lüftungskonzept wird die Luftqualität

in den Unterrichtsräumen dauerhaft sichergestellt. Das Gebäude

erreicht energetisch das Passivhaus-Niveau.

An dieser Stelle wollen wir uns nochmals bei Frau Meißner und

Herrn Rätz für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit

bedanken. Wir wünschen der Sabel-Schule viele

erfolgreiche Schüler in den neuen Unterrichtsräumen.

Christopher Bloß

für die Architektengemeinschaft WHS

(Bloß und Team-A-3)

Telekom baut HotSpot Netz an den

Sabel Schulen in Nürnberg aus

Bonn/Nürnberg - Die Deutsche Telekom AG, als Anbieter

für Kommunikationsdienstleistungen, baut an den Rudolf

Sabel Schulen in Nürnberg ihr HotSpot Netz aus.

Bis Ende 2014 sollen 14.500 m² Gebäudefläche und rund

1.500 m² Außenfläche an das W-LAN Netz und somit an

das Internet angebunden sein.

Warum ein Netz an einer Schule?

Der Ausbau des Telekom HotSpot-Netzes dient zur privaten

Nutzung des Internets in den Pausen, während Freistunden

und auch für selbstständige Recherchearbeiten in unseren

Lern-Lounges (z. B. für Referate, Seminararbeiten oder Präsentationen).

Auch im Unterricht werden vermehrt Tablet-

PCs eingesetzt, damit mobil im Unterrichtsraum digitale

Sachverhalte erfasst werden können.

Fabian Lauterkorn

(Gebäudemanagement)

68 Jahresbericht 2013


Festschrift

Transparenz und Helligkeit als

positive Lernvoraussetzung!

Lernt es sich leichter und effizienter, wenn man sich in

seiner Umgebung wohl fühlt? Die Antwort ist ja!

Aber nach wie vor gilt: Mehr Transparenz trägt zum Wohlbefinden

bei – befreit aber nicht vom Lernen!

Fabian Lauterkorn

(Gebäudemanagement)

Wohlbefinden ist für den Menschen wichtig und macht

ihn zufrieden. Diese Zufriedenheit kann Blockaden im

Kopf lösen und durchaus motivierend wirken. Während der

Bauplanung des neuen Schulgebäudes war ein wesentliches

Kriterium, dass der Schulbau möglichst großzügig gestaltete

Klassenräume erhält und somit eine hohe Transparenz im

Gebäude entsteht. Helligkeit und Licht als Voraussetzung

für Wohlbefinden der dort arbeitenden Menschen (Schüler,

Lehrer und Verwaltungsmitarbeiter). Dies konnte durch

eine Klassenraumgröße von 70 m² und dem Einbau von

Glaswänden im Türenbereich eines jeden Klassenzimmers

erreicht werden. Durch einen modernen Holzparkettboden

wirken die Räume heimelig und hell. Große Glasflächen

bringen natürliches Licht in einem breiten Farbspektrum in

die Räume.

Die ursprünglichen Bedenken, dass die transparenten Wände

die Schüler zu sehr ablenken würden oder die Lehreraktivität

gestört werden könnte, ist heute in der Praxis kein

Thema mehr. Die Schüler und das Kollegium haben sich an

die Offenheit gewöhnt und empfinden den Unterricht als

angenehm.

Das neue Schulhaus in der

Widhalmstraße 4

Zeitsprung ins Jahr 2006: Die Realschule erfreut sich steigender

Schülerzahlen und bekommt in diesem Jahr ein neues Schulhaus

in der Eiglutstraße 7. Bereits im Schuljahr 2009/2010 wird es

schon wieder viel zu klein sein. Entsprechend den Vorschriften

ist der Platz ausreichend – aber Platz für ein Schulleben, so wie

es sein soll, mit großem Pausenhof und toller Aula gibt es nicht.

Eine nicht zufriedenstellende Situation für Schüler und Lehrer.

Es wird also Zeit für etwas Neues. Für einen Baukörper, der

unter nachhaltigen Gesichtspunkten gebaut wird und der Platz

für eine – oder auch mehrere Schulformen bieten kann.

Zeitsprung ins Jahr 2014: Das neue Gebäude in der Widhalmstraße

ist fertig und es ist eine Pracht, die hier geschaffen wurde.

18 Klassenräume (70 m2), 2 Datenverarbeitungsräume (mit je

14 PCs), 2 Fachräume für Chemie/Biologie/Physik (mit variablem

Mobiliar), Bibliothek, Musikraum, eine Aula mit Küche

und Schülercafé, Kunstraum, Lehrküche und ein Werkraum.

Außerdem gibt es Räume für Verwaltung, Schulleitung und für

das hauseigene Sabel-Lernforum. Weitere Räume fungieren als

Besprechungszimmer.

Die Klassenzimmer verfügen über ein optimales Raumklima

mit dezentral gesteuerten Lüftungsgeräten, um auch bei

künftig zu erwartenden Klimaveränderungen kühlere Luft in

die Klassenräume zu lassen. Darüber hinaus sind die Klassenräume

mit einem Lehrer PC, einem Netzwerk Laserdrucker,

HD Dokumentenkamera und Kurzdistanzbeamern ausgestattet,

die sowohl interaktives, als auch konventionelles Arbeiten am/

mit Whiteboard ermöglichen. Sämtliche Räume verfügen über

vorbereitete IP-Telefonie, mehrere Netzwerkanschlüsse und

zusätzliche WLAN-Access-points.

Damit ist eine hohe Flexibilität in der örtlich ungebundenen

EDV- und Internet-Nutzung innerhalb des Klassenzimmers

gewährleistet. Diese Mobilität wird unterstützt durch wahlfrei

positionierbares Schulmobiliar. Mit den gewählten Ausstattungsmerkmalen

ist es gelungen, dem Klassenraum eine besondere

pädagogische Wertigkeit zu geben.

Fabian Lauterkorn

(Gebäudemanagement)

4 Kochzeilen jeweils ausgestattet mit Induktionskochfeld.

Essenbereich, moderne Backöfen und Lüftungsanlage

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69


Festschrift

Die Aula, aufgeteilt über zwei Stockwerke, umfasst rund 480 m²

und ist klimatisiert. Eine Küche mit professioneller Großküchenausstattung

ist direkt an die Aula angeschlossen. Komfortable

Sitzmöglichkeiten stehen bis 200 Personen zur Verfügung.

Unsere EDV-Räume umfassen 20 Sitzplätze. Diese sind alle mit modernen

PCs und Monitoren ausgestattet. Die Schüler können sich mit ihren

eigenen Zugangsdaten an allen PCs im Schulgebäude anmelden und

die abgelegten Daten vom Server abfragen und Ausdrucke erstellen.

Werken – für Praktiker. Unsere Schüler haben die Möglichkeit, an 10

Werkbänken an ihren Kunstwerken zu sägen, schrauben und zu feilen.

Moderne Ausstattung vermittelt ein angenehmes Arbeitsklima.

Der Kunstraum mit einer Glasfassade in die Himmelsrichtungen Nord,

Ost und West öffnet Geist und Sinne für künstlerische Ideen. Die rund

110 m² bieten hierfür ausreichend Platz. An den Raum angeschlossen

sind Waschbecken zum Reinigen der Pinsel und ein kleiner Vorbereitungs-

bzw. Lagerraum für Material.

Unsere 19 Klassenzimmer (variabel bis zu 30 Personen bestuhlbar)

sollten, ein optimales Raumklima mit dezentral gesteuerten

Lüftungsgeräten erhalten, um auch bei den künftig zu erwartenden

Klimaveränderungen kühlere Luft in die Klassenräume eingebracht

werden kann. Darüber hinaus sind die Klassenräume mit einem

Lehrer-PC, Netzwerk-Laserdrucker, HD-Dokumentenkamera und

Kurzdistanzbeamern ausgestattet, die ein interaktives und auch

ein konventionelles Arbeiten am/mit Whiteboard ermöglichen.

Sämtliche Räume verfügen über vorbereitete IP-Telefonie, mehrere

Netzwerkanschlüsse und zusätzliche WLAN access-points, bald

auch von der Deutschen Telekom (siehe Artikel). Damit ist eine

hohe Flexibilität in der örtlich ungebundenen EDV- und Internet-

Nutzung innerhalb des Klassenzimmers gewährleistet. Diese Mobilität

wird unterstützt durch wahlfrei positionierbares Schulmobiliar.

Mit den gewählten Ausstattungsmerkmalen ist es gelungen, dem

Klassenraum eine besondere pädagogische Wertigkeit zu geben.

Die Fachräume der Chemie und Physik sind modern ausgestattet.

Durch festinstallierte Versorgungssysteme und flexible Tische

ist eine variable Anordnung im Raum möglich, je nachdem ob

Gruppen- oder Einzelarbeit stattfindet. Tische und Stühle können

um die Versorgungsysteme gestellt werden. Dort befindet sich ein

Gas-Anschluss, Wasser, Abwasser, Strom und LAN.

70 Jahresbericht 2013


Festschrift

Fassadengestaltung des Realschulgebäudes

in der Widhalmstrasse

von Karla Köhler

- Malerei, Zeichnung, Kleinplastik

Für die Farbgebung und Gestaltung der Fassade des neuen

Sabel - Schulgebäudes wurde der Entwurf der Nürnberger

Künstlerin – und gleichzeitig Lehrerin im Schulverbund –

Karla Köhler umgesetzt.

Maßgeblich für den Entwurf waren die weithin sichtbare

Athene, das Wahrzeichen der Schule. Sie ist die Göttin der

Weisheit, der Strategie, der Kunst, des Handwerks und der

Handarbeit und lädt zum Begehen der Schule ein.

Die Kolorierung orientiert sich an den Farben der Schule,

die gleichzeitig auch für Frische und Lebendigkeit stehen

und dem Gebäude eine strahlende Wirkung verleihen.

Frau Köhler befasst sich in ihrem künstlerischen Werk

hauptsächlich mit Architektur. Das Thema „urbane Welt“

und daraus speziell Hochhäuser und deren Fassaden sind

ihr Untersuchungsgegenstand. Daher lag ihr die Gestaltung

sowohl von ihrem künstlerischen Thema, als auch von ihrer

persönlichen Arbeitsstätte sehr am Herzen.

2010:

Anonyme Zeichner Archiv, Uferhallen, Berlin (G)

1. Tennenloher Kunstförderpreis, Finale, Tennenlohe

13.08 – 15.08.10 (G)

Urbane Welt, Amtsgericht Schwabach, Schwabach (E)

2009:

Wintersalon 2009. möbliert VI – Kunst und Wohnen. Galeriehaus

Nord, Nürnberg (G)

Anonyme Zeichner N°10, Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien,

Berlin (G)

LISTE 09, The young art fair, Basel, 09. – 14.06.09 (G)

„Blaue Nacht“ in Nürnberg: Projekt „Vom Himmel geholt“,

Akademie Galerie, Nürnberg (G)

itk-goes-art, Terrassensaal Haus der Kunst, München (G)

2008:

Anonyme Zeichner N°9, Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien,

Berlin (G)

Akademiebeitrag zum Kunstprojekt „Tier + Mensch“,

Nürnberg/ Fürth, Zentrale Ausstellungshalle AEG-Gelände (G)

Künstlerische Vita von Frau Köhler:

2005 – 2012

Studium der freien Malerei und Bildhauerei an der Akademie

der Bildenden Künste in Nürnberg bei den Professoren

Ralph Fleck, Claus Bury und Michael Stevenson

Ausstellungen (Auswahl):

2014:

Drawing/ David Shrigley, The spectre 2014, Pinakothek der

Moderne, 11.4. - 10.08., München (G)

2013:

Kunsthaus Reitbahn 3, 08.05. - 26.05., Ansbach, (G)

HEIMSPIEL, städtischen Galerie Schwabach, Schwabach,

12.07.- 04.08., (G)

2012:

strictly commercial, d52.raum für zeitgenössische Kunst,

Düsseldorf (G)

2011:

Das kleine Format, Kögl-Turm, Aichach (G)

2011:

18. Aichacher Kunstpreis, SanDepot-Halle, Aichach (G)

1. NordOstArt, Nordostpark, Nürnberg (G)

„Zeitgenössische Stadtbilder“, d52.raum für zeitgenössische

Kunst, Düsseldorf (G)

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71


Festschrift

Eilgutstraße 10

Transparent, lichtdurchflutet, modern

– eine Adresse für die Schule

Eingangsbereiche von Schulbauten sind in den meisten

Fällen zweckmäßig, kahl und bieten wenig Möglichkeiten

für eine individuelle Beratung oder den Dialog mit Kolleginnen

und Kollegen.

wird. Transparent, chic und modern sollte die Beratungslounge

werden und präsentiert sich heute auch so im Erdgeschoss

des Hauptgebäudes in der Eilgutstraße 10.

Fabian Lauterkorn

(Gebäudemanagement)

Manche Leser erinnern sich vielleicht noch an ihr Beratungsgespräch

bei Sabel. Zweckmäßig und kundenorientiert

war es bestimmt. Allerdings fehlte es an Ambiente und Platz.

Beratungen wurden früher in Klassenzimmern oder in einem

unserer Lehrerzimmer durchgeführt. Aus diesem Grund

sollte eine moderne Beratungslounge eingerichtet werden.

Im Zuge der Umstrukturierungen der Akademie (Erwachsenenbildung)

im Bereich der Schulungsräume und der

Außenstellen konnten Raumkapazitäten für die Beratungslounge

gewonnen werden. Vor der baulichen Maßnahme

waren auf der rund 130 m² großen Fläche ein großer Seminarraum

und zwei Großraumbüros untergebracht.

Nach einer Umbauzeit von nur drei Wochen (August/September

2013) entstanden zwei gleichgroße Büros für die

Verwaltung und eine Multifunktionsfläche mit rund 80 m²,

die als Beratungslounge mit flexiblen Arbeitsplätzen genutzt

Die Beratungslounge in der Eilgutstraße 10

Die Terrasse im 6. Stock der

Eilgutstraße 10 wurde komplett

überarbeitet

Neuer Anstrich im Gebäude E10

Auch die bestehenden Schulhäuser in der Eilgutstraße 7

und 10 wurden im vergangenen Schuljahr umfangreicher

Modernisierungsarbeiten unterzogen.

Neue Farben und helle Flure sollen nun zum Wohlbefinden

der Schüler beitragen. Zur offenen Nutzung wurde im

2. Obergeschoss der Eilgutstraße 10 der Bereich der Schulsozialarbeit

eingerichtet. Neben Rückzugsmöglichkeiten gibt

es auch ein Spielzimmer mit Billard und Kicker.

Fabian Lauterkorn

(Gebäudemanagement)

72 Jahresbericht 2013


Festschrift

Eilgutstraße 7

Aula und Mensa als Treffpunkt für die Schüler

Fassade der Eilgutstraße 7

In der LernLounge fehlen noch Bilder

Nachhilfe ab 9,80 € pro Unterrichtsstunde

Lernbereich: Schüler-Kicks

• Alle Jahrgangsstufen

• Alle Schularten

• Alle Schulfächer

Lernbereich: Ferien-Kicks

Crashkurse in Kleingruppen

• Prüfungsvorbereitung (Ostern und Pfingsten)

• Nachprüfungsvorbereitung (Sommerferien)

• Fit ins neue Schuljahr (Sommerferien)

Lernbereich: Eltern-Kicks

Elterntraining in Gruppenseminaren

• Richtig motivieren

• Lernumfeld optimieren – die Lernwerkstatt

• Mit Erziehung Weichen stellen

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74 Jahresbericht 2013


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Verantworlich, Herausgeber:

Rudolf Sabel gemeinnützige Schulbetriebs GmbH

HRB 6336

Adresse:

Eilgutstraße 10

90443 Nürnberg

Telefon: 0911 23071-0

Telefax: 0911 2148058

Internet: www.sabel.com

E-Mail: info-nbg@sabel.com

Gestaltung, Realisierung, Druck:

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Mühlweg 5

90610 Winkelhaid

Telefon: 09187 410810

Telefax: 09187 410815

Internet: www.crosssale.de

E-Mail: Zentrale@Lorenz1.de

Geschäftsführender Gesellschafter:

Hans Jürgen Lorenz

Bilder:

Rudolf Sabel gemeinnützige Schulbetriebs GmbH

Redaktion:

Waltraud Schober

Lektorat:

Jutta Mels

Sonja Chrostek

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