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dasstadtmagazin

Dinner Krimi

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26.11.2014

07.12.2014 & 25.12.2014 &

14.12.2014

26.12.2014

Advent & Brunch

Weihnach tsbuffet

31.12.2014

Silvestergala

2

ALLES GUTE,

LIEBE LEICHE !

Giftige Geburtstagsgrüße.

Wir zeigen Ihnen eine spannende

Kriminalkomödie, die von einem

ausgesuchten 4-Gang-Menü

umrahmt wird.

Menü:

• Carpaccio vom Kalbstafelspitz

mit Pesto und gebratener

Riesengarnele

• Kürbissuppe mit eigenem Öl

und seinen Kernen

• Brust vom Kikohähnchen auf

Gemüsenudeln und

Teriyaki

• Espresso-Amarettinitörtchen

und Florentinereis

ADVENT & BRUNCH

Beginnen Sie den Tag mit unserem

reichhaltigen Brunchbuffet.

Ab 11.00 Uhr in unserem Hotel

Restaurant.

25,00 € pro Person inkl. heiße

Getränke

WEIHNACHTSBUFFET

In festlicher Atmosphäre lässt

unser großes Weihnachtsbuffet

keine Wünsche offen.

Um 12.00 Uhr in unserem Hotel

Restaurant und in unserer

Eventscheune

27,50 € Pro Person

SILVESTERGALA

Wir servieren Ihnen

ein 5-Gang Menü:

• Wachtelbrust in Sesamöl

gebraten auf Rote Betecarpaccio

und Knusperstange

• Krustentiersuppe mit Melone

• Zanderfilet auf der Haut gebraten

auf Champagnerkraut und

Räucherfisch-Schaum

• Zweierlei vom Kalb

mit mediterranem Ofengemüse

und Thymianpolenta

• Gebrannte Espresso-Tonkabohnencreme

mit

Marc de Champagner-Trüffeleis

99,00 € pro Person, inklusive der

begleitenden Getränke

69,00 € pro Person, inklusive

4-Gang-Menü und Aperitif

Hotel Heidegrund Ihr Hotelpartner in der Region!!! Für Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Tagungen, Wellness,

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B

L

I

C

K

P

U

N

K

T ... und Tschüss 2014!

Keine Sorge, diese paar Zeilen werden kein Rückblick auf das nun

langsam vergehende Jahr sein und auch die Rubrik „Dankadressen“

haben wir Menschen aus Cloppenburg überlassen, die dazu etwas

Fundiertes sagen können. Ihre Beiträge lesen Sie im vorliegenden

Magazin verstreut. Das liegt mit dieser Ausgabe wieder schwer in

der Hand, kein Wunder, aufgrund der zahlreichen Beiträge, nicht zuletzt

redaktioneller Art.

An diesem Punkt bedanken wir uns dann doch und zwar sehr gerne,

da die Ideen zu den meisten Artikeln von unseren Lesern kamen.

Das zeigt uns, dass wir im Großen und Ganzen richtig liegen mit der

Auswahl der Themen – allein der Beitrag im letzten Magazin zu den

„Hormonen im Veitstanz“ wurde über 19.000 Mal auf der Website

gelesen: neunzehntausend Mal und das nur auf der Website! Doch

auch die anderen Stories waren fast ebenso häufig frequentiert –

wenn das man kein ordentliches Fazit ist! Und das wird so weiter gehen,

denn auch dieses Magazin ist voll mit interessantem Lesestoff.

So auch die Beiträge mit stadtgeschichtlichem Hintergrund. Sie und

andere beginnen hier als Fortsetzungen, was ein Beispiel dafür ist,

dass es aus Cloppenburg und umzu jede Menge zu berichten gibt.

In diesem Sinne schauen wir fröhlich und gespannt Richtung 2015.

Wofür wir Ihnen ganz ehrlich alles Gute wünschen und hoffen, dass

es Ihnen gelingen wird, mindestens einen Ihrer wildesten Träume

verwirklichen zu können!

Ihre STADTMAGAZINler

Lieber Chef!

Ich wünsche mir einen schönen

neuen und bequemen Bürostuhl

zu Weihnachten!

Keine Pralinen!

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Fräulein Kleinschmidt

Büromöbel

Besuchen Sie unsere Werksausstellung in Bösel: fm Büromöbel · Franz Meyer GmbH & Co.KG · Glaßdorfer Str. 18 - 24 · 26219 Bösel

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5

„Gott zur Ehr,

dem Nächsten zur Wehr!“

Machen wir uns nichts vor: Im Ernstfall sind

es oft nur Minuten, in denen ein Schicksal

sich wendet und wir davor stehen, ohne eingreifen

zu können. Nicht selten in Panik, hilflos

und scheinbar ohne Verstand. Scheinbar,

denn tief in unseren Gedächtnissen sind die

Notrufnummern der Polizei (110) und die

112 eingespeichert, als direkten Draht zu

einer Feuerwehrleitzentrale, von wo aus die

örtlichen Feuerwehren benachrichtigt und

in Aktion versetzt werden.

In Cloppenburg ist dies die Freiwillige Feuerwehr

gegenüber dem ZOB, und da die

Betonung auf „freiwillig“ liegt, erklärt sich

auch, warum dort üblicherweise weder ein

Telefonanruf beantwortet wird, noch da was

los ist außer zu den regelmäßigen Übungen

jeden Mittwochabend. Es sei denn, die ganze

Truppe von 90 Aktiven plus 20 Mitgliedern

der Jugendfeuerwehr treffen sich, um

beispielsweise an einem Samstag sämtliche

Hydranten der Stadt zu überprüfen. Während

der Freizeit, selbstverständlich!

Dass ein Engagement in der Freiwilligen

Feuerwehr ehrenamtlich ist, kann nicht

oft genug betont werden, und man fragt

sich, woraus die Motivation zum Verrichten

dieser Dienste bestehen muss. Die beständig

trainiert werden müssen, weil sie oft

Schwerarbeit sind, manchmal sogar lebensgefährlich

und nicht selten die Psyche derart

belastend, dass die Bilder von Unfallstellen

den Kopf nicht mehr verlassen wollen.

Doch bei der Feuerwehr ist man nicht ein

bisschen, denn nicht zu wissen, wann man

zum Einsatz muss, unter welchen Umständen

und was einen dort erwartet, das erfordert

ganze Kräfte und auf ungestörte Festtage

oder ausführliches Silvesterfeiern kann

man sich nicht einstellen. Ist, im Gegenteil,

für den Einsatz perfekt präpariert: Mit der

Spezialkleidung, die zum Anziehen exakt

und immer an der gleichen Stelle bereit

liegt, mit Schlüsseln, die in der Haustür zum

sofortigen Aufschließen stecken, mit Autos,

die so geparkt sind, dass man auf der Stelle

los sausen kann oder mit einem Fahrrad, das

nicht erst noch von sonstwo hergeschoben

werden muss.

Und wenn andere Leute Anekdoten wie die

Folgende komisch finden – die Ehefrau des

Feuerwehrmannes hatte ihr ganzes Verständnis

in die Waagschale werfen müssen.

Waren sie, die Kinder und ihr Mann an einem

Samstagmorgen doch endlich mal als

ganze Familie zum Einkaufen unterwegs gewesen.

Bei famila und richtig schön auf Vorrat.

Kaum an der Kasse aber und noch immer

fröhlich, ging die Feuerwehrsirene los.

Was den (Feuerwehr-) Mann zum sofortigen

Einsatz trieb, leider mit dem Portemonnaie,

der Kreditkarte und dem Autoschlüssel anbei,

denn daran, die seiner Frau noch schnell

zu geben daran hatte keiner gedacht. Auch

sie nicht, die den Automatismus dieser Abfolge

ja schon kannte, dann aber erst mal


6

gucken musste, wie sie den Einkauf bezahlte

und mit Kindern und dem ganzen Gepäck

nach Hause kam. Letztendlich war das kein

Problem gewesen, da schließlich auch die

Angehörigen von Feuerwehrleuten um die

unbedingte Einsatzbereitschaft ihrer Partner

im Notfall wissen.

Doch was ist denn nun die Treibfeder, sich

derart in den Dienst der Allgemeinheit zu

stellen? Die an vielen Stellen geäußerte

„höchste Anerkennung“ und der Respekt

kann es nicht alleine sein. Die Antworten

darauf klingen einfach, indem sie die Tradition

in der Familie benennen oder den

Willen, was für die Gesellschaft zu tun. Auch

ist von dem tollen Zusammenhalt im Verein

die Rede, von den vielen unterhaltsamen

Dinge, die man miteinander tut, wie Fußball

spielen und als Mannschaft an Turnieren

teilnehmen – ja, das ist verständlich. Doch

das geschieht andernorts auch. Zu regelmäßigen

Zeiten und nur auf Wunsch auch während

der Freizeit.

Auch setzt man in deren Rahmen nicht

112

sein Leben auf´s Spiel oder muss mit den

Anblicken von entsetzlichem Grauen fertig

werden. Muss an Unfallorten keine Opfer

aus verkeilten Fahrzeugen schneiden oder

Leichenteile einsammeln und bei Hausbränden

nicht alles auf´s Spiel setzen, um

eingeschlossene Menschen vor dem sicheren

Tod durch Vergiftung oder Flammen zu

retten. Es ist demnach nicht so, dass „bei der

Feuerwehr sein“ bedeutet, dass man ebenso

auch in einem Verein sein könnte, selbst

wenn der gemeinnützig ist.

Nein, die Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

ist kein Verein, sondern eine Gemeinschaft

besonders bewundernswerter Menschen,

jungen und älteren und mittlerweile

auch weiblichen. Sie sind mit ihrem Willen

zu helfen, mit ihrem Können darob und

ihrer ständigen Bereitschaft dazu ein bedeutsames

Herzstück unserer Stadt und der

Umgebung. So sehr und so geachtet, dass

man sich in höchster Not allein auf ihre Hilfe

verlassen will. Möge es nie dazu kommen,

doch wenn, die Freiwillige Feuerwehr von

Cloppenburg unser bester Partner!

P. S.: Wenn die Katze im Baum sitzt und es so

aussieht, als könne sie da nicht weg, bitte einfach

mal nachdenken, bevor die Freiwilligen

der Feuerwehr von ihren Arbeitsplätzen und

Familien weg geholt oder aus ihrem Schlaf

gerissen werden: Katzen sind die wendigsten

Tiere unserer hiesigen Welt, so dass man

sicher sein, wenn Minka da hoch gekommen

ist, sie auch wieder runter kann. Wenn sie

denn will – ohne die Energie der Freiwilligkeit

unnötig zu strapazieren. Zu der auch die

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Tipps für die Vermeidung von

Bränden, nicht zuletzt zur

Advents- und Weihnachtszeit:

Zu einem ordentlichen Haushalt

gehört eine Löschdecke!

Rauchmelder sind Pflicht

und retten Leben!

Feuerlöscher immer akkurat und

vom Fachmann warten lassen,

griffbereit stehen haben und allen

Familienmitgliedern mal gezeigt haben,

wie sie im Notfall funktionieren!

Das Adventsgesteck auch mal

wechseln, spätestens, wenn

die Tannennadeln rieseln!

Beim feierlichen Kerzenschein

darauf achten, dass kein Durchzug

die Idylle jäh beendet!

Und: Hausnummern so anbringen,

dass man sie von der Straße aus auch

sehen kann! Im Notfall auch an die

Straße stellen, um die Feuerwehr

auf den Einsatzort hinzuweisen.

der Arbeitgeber von freiwilligen Feuerleuten

zählt und auch deren Großmut sollte man

nicht überbeanspruchen müssen!

Denke an deine Füße, Sie tragen Dich ein Leben lang!

Wir steh’n

drauf“

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Alle Jahre wieder –

Adventsausstellung im

Gemüse- und Pflanzenhof

Lüske Höltinghausen –

Frisches direkt vom Hof!

Doch nicht nur Frisches direkt vom Hof, sondern

auch – wie in jedem Jahr – Weihnachtszauber

in schönster Art zum dekorieren. Da

hängen große, rote Äpfel von der Decke,

silberne Engel glänzen um die Wette und

liebevoll gestaltete Adventsgestecke komplettieren

die Atmosphäre: Weihnachtsstimmung

ist eingekehrt im Gemüse- und

Pflanzenhof Lüske Höltinghausen, wo man

vom 14. November bis zum 29. November

herzlich zur Adventsausstellung einlädt.

Lieber traditionell in Rot und Gold oder in

Silber und Weiß?

Für jeden Geschmack ist etwas dabei. In

Handarbeit aus Holz gearbeitete Kerzenständer,

glitzernde Weihnachtsbäume aus

Weide gewickelt, wunderschöne Keramiken,

kleine Püppchen bereit für ihren Einsatz

im Schnee. Mit viel Sinn für Gestaltung,

viel Liebe zum Material und Detail haben

die Leute vom Gemüse- und Pflanzenhof

Lüske Höltinghausen auch ihre diesjährige

Adventsausstellung gestaltet.

Zeit um das Gute und Schöne zu entdecken

Wer sich die Zeit für all das nimmt, beispielsweise

auch am Sonntag mit der ganzen Fa-

milie, findet wunderschöne Dekorationen

und „Kleinigkeiten“, um die kalte Jahreszeit

noch gemütlicher werden lassen. Dazu

gehört selbstverständlich auch Blumenschmuck

wie Weihnachtssterne & Co, und

da wir gerade beim Thema „Wohlfühlen und

Liebe“ sind, liegt doch nichts näher, als Köstliches

aus Pott un Pann zu zaubern: Mit den

stets frischen Zutaten an Obst und Gemüse

aus dem Frischemarkt im Gemüse- und

Pflanzenhof Lüske Höltinghausen.

Hier ist stets für Sie geöffnet: Mo – Fr 08.00

– 18.00 Uhr; Sa 08 – 16:00 Uhr und an den

Sonntagen am 16. und 23. November 2014

auch von 13:30 – 16:30 Uhr, mit Verkauf.

Richtig gemütlich geht’s dann aber schon

zu, denn das traditionelle Weihnachtscafé

der Dorfgemeinschaft Höltinghausen ist

schon ab 11:00 Uhr in Aktion: mit leckeren

Imbissen, deftigen Suppen und feinen Kuchen!

Der Gemüse- und Pflanzenhof Lüske Höltinghausen

hält auf jedem Gebiet, was er

verspricht, denn „Frisches kommt direkt

vom Hof!“


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Das Glück der

anderen schmieden

Herbert Feldkamp sitzt im blauen Arbeitskittel an der Werkbank in seinem Goldschmiede-Atelier

in Cloppenburg, im Hintergrund rauscht ein Brenner, es wird gehämmert

und getrieben, betrachtet und hier noch etwas verändert und dort – in

der Goldschmiede Feldkamp an der Dresdener Straße 1 lebt Kreativität auf einem

besonders hohen Niveau. Und das erst an zweiter Stelle der kostbaren Materialien

wegen, die hier verarbeitet werden, denn für Herbert Feldkamp ist der Beruf seine

Berufung und diese Philosophie lebt der im weiten Umkreis bekannte Gold- und

Silberschmied (Dipl.- Designer und gelernter Metalldrücker) bis in jedes Detail seines

faszinierenden Handwerks aus.

Mit dem Herbert Feldkamp auch auf die

Menschen zugeht und darum so wunderbare

Geschichten wie diese zu erzählen

weiß: Von dem Paar, das sich Trauringe

schmieden wollte und zu dem Datum auch

die Kinder mitbrachte. Da lag die Idee

nahe, dass die Kinder sich doch auch Ringe

schmieden könnten = Geschwister-Ringe.

Was auch geschah und da Feldkamp noch

heute Kontakt zu der Familie pflegt, weiß

er, dass die mittlerweile schon großen Kids

die Ringe noch immer tragen.

Herbert Feldkamp

So verwirklicht sich das Motto á la Feldkamp,

das sich trägt von der Leidenschaft

Schmuck für liebenswerte Menschen gestalten

zu können, edle Materialien kombiniert

zu Schmuckunikaten zu komponieren,

Schmuck herzustellen, der wirklich

schmückt und die Persönlichkeit des Menschen

hervor hebt und unterstreicht, der

sensible Akzente setzt und das Leben in


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tiefer Freude mitgestaltet – der das Glück eines jeden Menschen individuell

darzustellen vermag. Darauf ist man stolz in der Goldschmiede

Feldkamp und das gibt man gerne auch weiter – in Goldschmiedekursen,

auch für Trauringe und Glaubenszeichen, als Geschenk für die

Kommunion, die Konfirmation oder die Firmung. In jedem der Kurse

steht das vom Teilnehmer eigens erdachte Design im Vordergrund,

als Basis für die Herstellung eines ganz besonderen, einmaligen

Schmuckstücks.

9

Am 20. November eröffnet Herbert Feldkamp die Ausstellung „Um

den Finger gewickelt“ im Atelier und in seinen privaten Wohnräumen.

Sieben Internationale Künstler stellen dabei ihre Werke aus, alle zum

benannten Thema, doch selbstverständlich divers interpretiert. Seit

1981 schon ist dies bei Herbert Feldkamp „Adventszauber“-Tradition.

Wir werden sicher noch öfter darüber berichten...

vri

Peter Burger

Wilhelm Buchert, Kiel

Hilde Heiss, Hamburg

Ateliergemeinschaf Langes & Ufer aus

München

Peter Schmid

Ute Strothotte, Braunfels


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Geschwindigkeit im Blut

Uns war nicht bewusst, was auf uns zukommt,

als Physiotherapeut Marcel

Mielke uns schrieb und den Tipp gab ein

Portrait über René Deddens zu schreiben.

Wir vom STADTMAGAZIN sind ja

immer auf der Suche nach Cloppenburger

Gesichtern und Talenten, die wir

unseren Lesern vorstellen können, da

kam uns die Info gerade recht. Mielke

erzählte von Deddens so lebendig, dass

wir uns gar nicht schnell genug mit René

verabreden konnten. Und dann kam da

ein junger, sympathischer und gutaussehender

Mann zu uns, der für diesen Motorsport

brennt, der versuchte uns die

Materie des Speedway zu erläutern und

sich am Ende entschuldigte, dass er zu

viel darüber gesprochen hatte. Das war

so sympathisch!

Früh übte sich

Renè feierte 1998 seinen 5. Geburtstag, als ihm seine Eltern sein erstes Motorrad schenkten.

Den Kontakt mit dem Rennsport und den Maschinen kannte er schon von klein auf, da seine

Eltern, selbst Fans dieses Sports, ihn schon als Baby mit zum Speedway genommen hatten.

Also fuhr Klein-René seine ersten Rennen und kam prompt beim dritten Event in Osnabrück

auf das Siegertreppchen mit einem dritten Platz. Das hatte so niemand erwartet. Von da an

fuhr er in der Saison immer ganz vorne mit und landete immer auf den ersten drei Plätzen.

Speedway

ist ein schneller und spektakulärer Motorradsport, der auf sandigem Untergrund in einer

ovalen Bahn gefahren wird. Die zu befahrende Strecke ist höchstens 400 Meter lang, 12 Meter

breit und vier von den speziell gefertigten Motorrädern rasen mit bis zu 120-140 km/h

und viel Getöse über die Bahn. Die Maschinen werden seitwärts in die Kurven gesteuert

(auch Powersliding genannt), wobei die Hinterräder ausschlagen und die Fahrer auf den

Vorderrädern um die Kurven fahren. Ganz ohne Bremsen. Die Geschwindigkeit wird durch

nötiges Fingerspitzengefühl am Gasgriff reguliert.

Da würden Bremsen das Unfallrisiko

in den engen Kurvenfahrten nur erhöhen.

So ist die passende Schutzkleidung eine

Investition für´s Leben, zumal sie zwischen

zwei- fünftausend Euro kosten kann.

Wie darf man sich das nun

vorstellen?

Jeder Verein, der eine Bahn hat ,kann sich

ein festes Team bestehend aus sechs Fahrern

zusammen suchen. Die Fahrer werden unter

Vertrag genommen, meist für eine Saison. Es

gibt sogenannte offene Rennen, die René für


den MSC Cloppenburg fährt und auch internationale Rennen, zum

Beispiel in Schweden, Dänemark oder Polen. Der Aufwand der hier

begangen wird, ist riesig: die verschiedenen Klassen fahren Samstags

in Deutschland und Sonntags in Polen. Renés Rekord: vier Rennen an

fünf Tagen in vier verschiedenen Ländern.

1999 fuhr René seine erste Meisterschaft,

stürzte aber in der letzten Runde kurz vorm Ziel. Da lag er dann, sehr

zur Sorge von Familie und Mechanikern, doch was René niederdrückte,

war einzig die Tatsache, dass er jetzt keine blauen Haare bekommen

würde. Denn nur, wer es durch das Ziel schaffte, bekam vom

Team blaue Haare gesprüht.

Seine Eltern

sind für ihn bis heute seine größte Unterstützung obwohl sich seine

Mama die Rennen des Sohnes nicht mit anschauen kann. Sie wartet

stets im Teambereich, bis das Rennen beendet ist. Trotz aller Affinität

zum Speedway aber, erinnerten die Eltern René eines Tages an berufliche

Ziele. Ein Rat, den René auch einsah und die Rennstiefel 2011

vorerst an den Nagel hing.

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„Es ist wie eine Sucht…“

sagt er heute und konnte es nicht lassen. Nicht des Gewinnens wegen,

oder nicht nur, sondern diese Geschwindigkeit und das Adrenalin

im Blut das war es, was er während der Pause nicht verdrängen

konnte. Manchmal wurde er Nachts wach und dachte an den Speedway.

Bis zum August des letzten Jahres. Erst waren es ein paar Rennen,

dann stieg er wieder voll ein.

Ökonomisch lässt sich ein solcher Sport nicht alleine bewältigen.

René Deddens hat viele Sponsoren, die ihm helfen wo sie können.

Die Mechaniker, die auch bei jedem Rennen dabei sein müssen, fahren

hobbymäßig mit und widmen viel Zeit, um das Motorrad in die

perfekte Ausgangsposition zu bringen.

Seit diesem Jahr fährt René in der Seniorklasse. Sein Ziel für die

nächsten Jahre? Konstant vorne mitfahren. Wir freuen uns darauf

René Deddens und wünschen dir stets alles Gute!

vri


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Hier zu Hause.

Ihre Filiale Cloppenburg.

„Nach dem CSD ist vor

dem CSD...“

Mühlenstraße 1 | 49661 Cloppenburg | Telefon: 04471 955-0

Fax: 04471 955-114 | E-Mail: cloppenburg@olb.de | www.olb.de

12

OLB_AZ_Cloppenburg_92x62_2c.indd 1 28.10.14 10:49

...also trifft sich das Organisationsteam des CSD Cloppenburg

bereits seit September zu den ersten Planungen für

den 2. CSD im kommenden Jahr. Waren es in diesem Jahr

weit über 400 Teilnehmer_innen, so darf man für 2015 von

der doppelten Teilnehmerzahl ausgehen.

Auch im nächsten Jahr soll und wird hierbei der politische Charakter

beibehalten werden, unzter anderem erneut in Begleitung

von Live-Rhythmen, die zum Mitmachen nur so rocken werden.

Interessierte Musikgruppen und Künstler können sich schon

jetzt gerne über „www.csd-clp.de“ mit dem Organisationsteam

in Verbindung setzen, denn neben Bewährtem wird es auch einige

neue Aktionen geben. An einem bunten Tages- und Abendprogramm

wird eifrig gefeilt – die Teilnehmer_innen dürfen gespannt

sein.

Ein weiteres Ziel, die Schaffung eines dauerhaften Angebotes für

die LGBT Community in und um Cloppenburg, wurde bereits erreicht:

genau vier Wochen nach dem 1. CSD Cloppenburg traf sich

der „Cloppenburg Gay`s & Friends Stammtisch“ am 28.08.2014

das 1. Mal und zählte gleich 23 Mitglieder_innen!

Seitdem hat sich der die Teilnehmerzahl mit jedem Treffen auf

derzeit an die 50 Personen erhöht.

Weitere Interessierte sind dazu herzlich eingeladen – jeden 4.

Donnerstag im Monat, ab 20 Uhr im Bernay`s Cloppenburg, Kontakt

auch über „stammtisch-clp@land-lust.info“.

Neben den regelmäßigen Treffen planen die Mitglieder_innen

auch weitere Unternehmungen, unter anderem auch einen Kohlgang,

Teilnahme am Eisstockschiessen und Weiteres.

Eine gemeinsame Aktion mit dem CSD CLP Organisationsteam

soll ebenso stattfinden wie eine 1.“Pink X- Mas Party“ am 13.12.

2014 ab 22 Uhr im Bernay`s – veranstaltet vom Bernay`s Cloppenburg,

DeeJay Jack Daniels & Gay`s & Friends Stammtisch Cloppenburg.

In diesem Sinne wünschen die Mitglieder_innen des Orgateams

und des Stammtisches allen Lesern vorab „Frohe Weihnachten“

und „einen guten Rutsch ins Jahr 2015“!


Das nächste Frühjahr

kommt bestimmt –

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Jetzt heißt es pflanzen, fegen, schneiden

Wenn das Jahr langsam zu Ende geht, bedeutet das für viele Menschen erst einmal

Abschied nehmen von allerlei Gartenfreuden. Aber bevor man den Garten

eher vom Wohnzimmer aus betrachtet, heißt es noch einmal kräftig anpacken: Die

Pflanzen wollen ordentlich in den Winter gebracht werden, und wer besondere

Pflanzenwünsche für die nächste Gartensaison hat, sollte jetzt neue Gehölze einpflanzen,

bevor der erste Frost kommt.

Jetzt neue Gehölze pflanzen!

Der Herbst ist die beste Pflanzzeit. Wenn

die Bäume ihre Blätter abgeworfen und sich

darauf vorbereitet haben, mehrere Monate

mit wenig Licht und Wasser auszukommen,

können sie aus der Erde entnommen und an

einen neuen Standort verpflanzt werden.

In den deutschen Baumschulen herrscht

zu dieser Zeit Hochbetrieb, die Auswahl an

Gartenpflanzen ist jetzt am größten. Wer

noch nicht genau weiß, welches Gehölz das

richtige für seinen Garten ist, wird in einer

Baumschule in der Nähe fachgerechte Beratung

erhalten. Auf gruen-ist-leben.de gibt

es eine Suchfunktion für Baumschulen.

Laub ist ein Wertstoff

Natürlich gehört auch das Laubsammeln zu

den Aufgaben, die im Herbst anfallen. Der

Garten muss aber nicht ganz von den abgefallenen

Blättern befreit werden, denn diese

können noch für Zierpflanzen wie Rosen

oder Stauden als Kälteschutz dienen. Auch

darüber hinaus ist Laub nützlich: Wenn es

in den Beeten verrottet, dient es als Humusund

Nährstofflieferant. Und wer sein Laub in

einem Komposthaufen sammelt, der kann

sich nach einigen Monaten über reichhaltige

Topferde freuen. Igel überwintern übrigens

gerne in versteckt platzierten Laubhaufen.

Dieser beliebte Gartenbewohner

sorgt nicht nur für Entzücken bei Kindern,

sondern hält sein Revier im kommenden

Frühjahr auch frei von Schnecken und anderen

Plagegeistern.

Kübelpflanzen nicht dem

Frost aussetzen

Besonders mediterrane Kübelpflanzen

drohen im Winter draußen zu erfrieren.

Deswegen sollten sie vorher unbedingt an

einen frostfreien Ort gebracht werden, an

dem idealerweise Temperaturen von 5-10

Grad Celsius herrschen. Pflanzen, die ihr

Laub abwerfen, können ruhig im Dunkeln

überwintern, für alle anderen ist ein hellerer

Platz ideal. Wenn die Kübel im Wintergarten

aufgestellt werden, sollte darauf

geachtet werden, dass es nicht zu warm

wird, damit die Pflanzen nicht zu früh

austreiben. Gegossen werden müssen die

Kübelpflanzen übrigens auch im Winter!

BdB


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Ein Haus mit viel Tradition

und langer Geschichte

Der Dorfkrug im Museumsdorf

Ein Gastliches Haus mit langer Geschichte und viel Tradition für

Feiern und Feste aller Art.

„Einzigartig-Ungewöhnlich-Echt“

Die einmalige Atmosphäre in dem geschichtsträchtigen Haus

ist eine ganz besondere Adresse, um jegliche Art von Feierlichkeiten

zu veranstalten.

Gerade in der jetzigen, kalten Jahreszeit dominiert die Gemütlichkeit

des Dorfkruges besonders.

Feiern in besonderer Atmosphäre

29. November

Irish Folk Nacht präsentiert von „Woodwind & Steel

mit typischen irischen Spezialitäten und köstlichem Guinness vom Fass

05. – 07. Dezember

4. Nikolausmarkt im Museumsdorf

Weihnachtliche Spezialitäten und duftende Köstlichkeiten warten darauf

vernascht zu werden

23. November

Vorweihnachtliches Familien-Schlemmermenü 12.00 bis 15.00 Uhr

30. November

Lecker Speisen, spazieren und spielen...das gibt es nur bei uns

13. Dezember

X-Mas Dinner

Das köstliche Adventsvergnügen für kleine und große Gruppen

Ungewöhnliches Event vereint aus delikaten Speisen und amüsanter Show

Das ideale Weihnachtsgeschenk...

06. + 07. Februar 2015

„Mords Dinner“

Hier wird der Dinner Abend zum Mords Erlebnis...

Genießen Sie ein köstliches Vier-Gänge-Menü,

beruhigende Nerventropfen und einen spannenden Kriminalfall inclusive...

In stimmungsvoll geschmückten Räumen, am knisternden Herdfeuer

des Kaminzimmers und in der einmaligen Kulisse des Museumsdorfes

lässt es sich besonders sinnlich auf die Adventszeit und

Weihnachten einstimmen.

Wir bieten weit mehr als nur „Museumsgastronomie“, die auf die Bedürfnisse

von Ausflüglern und Touristen ausgerichtet ist, betont die

Unternehmerin Ute Schlömer, die seit 2012 den Dorfkrug von ihrem

Vorgänger Adi Röhr übernommen hat.

Der Spagat zwischen der gutbürgerlichen Hausmannskost auf der

einen Seite und dem anspruchsvollen Menü für Familienfeiern,

Hochzeiten oder Empfänge auf der anderen Seite ist für das Dorfkrug

Team kein Problem, sondern immer wieder eine willkommene

Herausforderung, schwärmt Ute Schlömer.

Der Dorfkrug kann während der Öffnungszeiten des Museumsdorfes

von Jedermann besucht werden. Bei besonderen Aktionen, wie

an den beiden Weihnachtstagen, 25. Und 26.12.2014 oder am 01.

und 03. Adventssonntag bietet der Dorfkrug ein vorweihnachtliches

Schlemmermenü für die ganze Familie an, und übernimmt bei Voranmeldung

den Eintritt für seine Gäste.

Nach vorheriger Reservierung ist das Restaurant auch abends für

seine Gäste geöffnet.

Dafür kann der „alte Eingang“ des Museumsdorfes genutzt werden.

In den Wintermonaten steht Erlebnisgastronomie auf dem Programm.

Schon in diesem und in den kommenden Monaten starten ungewöhnliche

Events...

Dorfkrug im Museumsdorf

Museumsdorf 14

49661 Cloppenburg

Telefon: 04471-2726

Fax: 04471-84315

E-Mail: info@dorfkrugimmuseumsdorf.de

www.dorfkrugimmuseumsdorf.de


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Sportlich ganz vorne –

INTERSPORT definiert den Begriff „Einkaufserlebnis“ neu!

Mit dem neuen Grundgedanken „Erlebnis

Einkaufen“ wollen die INTER-

SPORT-Geschäftsführer Oskar Laschinski

und Matthias Bürger auch die

jüngere Generation erreichen und Sportmode

auf rund 1300 Quadratmeter Alltags

tauglich machen, und zwar für alle

Altersgruppen.

Neu auch der Mobile Mirror, indem die Kunden

die Möglichkeit haben, sich zeitversetzt

zu betrachten, ihre Bilder beziehungsweise

Videos zu speichern oder gleich per QR-

Code online zu stellen oder an Freunde zu

verschicken.

Und derart zukunftsoffen geht es weiter:

Im Untergeschoss, wo man sich in einem

überdimensionalen Smartphone betrachten

kann, so wird der optimale Schuh mit

dem 2-D Schuh Scanner im Obergeschoss

ausgesucht. Durch eine Analyse des Fußes

in Bewegung oder im Stand, erschließt sich

der perfekte Schuh für die jeweilige Sportart

oder durch Erkennung des Scanners eine

Empfehlung für die richtigen Einlagen.

Mit dem Stadion im Treppenhaus ist der

sportinteressierte Kunde immer auf dem

neusten Stand und bekommt durch die Tribüne

eine Möglichkeit zum Verschnaufen

und aktuelle TV-Übertragungen zu genießen.

Insgesamt, so wie im Detail ist die neue

Präsentationsfläche einfach genial, so dass

Sportartikel und -geräte, Schuhe oder Textilien

bei den Besuchern des Geschäfts noch

mehr Aufmerksamkeit erregen und somit

aus ihnen zufriedene Kunden werden. Dabei

ist es auch ideal, dass die Bereiche für

Damen-, Herren- und Kindermode ebenso

sind klar definiert und gegliedert sind, wie

die für die verschiedensten Sportarten.

Da wird das Sportlichsein zur reinen Freude,

auch was die passenden, sportlichen Outfits

angeht!


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Freiheit die wir meinen –

unterwegs zu Hause sein

Serie

Teil 2

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...und dann war´s soweit!

Von Tobias Ackermann

Gas- oder Dieselheizung, Solaranlage, Wechselrichter, Kassettentoilette, Frisch- und

Abwassertank, Doppel- oder Einzelbetten, Dusche und Gaskocher – all diese Begriffe

prägten unsere Suche nach dem Wohnmobil unserer Träume. Doch bei allen Wünschen

und Vorstellungen, durfte das gesunde Maß an Pragmatismus nicht ignoriert

werden. Also stellten wir vor dem Kauf des Wohnmobils die eben genannten Komponenten

in den Vordergrund, schließlich würden sie Erfolg oder Misserfolg unserer

Zeit im zukünftigen Brummfietz maßgeblich bestimmen.

Zudem hatten wir die Wahl des Basisfahrzeugs zu bestimmen! Keine Frage, die Bandbreite

der Angebote wirkt auf den Neukunden überwältigend. Es gilt sich zu entscheiden,

ob das Fahrzeug, vielmehr das Chassis, nun von Fiat, Mercedes, VW oder

gar Iveco sein soll. Wichtige Entscheidungskriterien sind hierbei der Verbrauch, die

Belastbarkeit und nicht zuletzt der Preis. In diesem Kontext gilt: Fiat führt den Markt

an. Wer für sein Geld keine abgehobenen Extravaganzen und zufrieden stellende

Fahrzeugmerkmale sucht, dem wird mit dieser Marke geholfen.


Bei unserer Suche orientierten wir uns stets an der Wirtschaftlichkeit und Effizienz unseres

zukünftigen Mobils. Es sollte nicht mehr als 3,5 Tonnen wiegen und dennoch ausreichend

Stauraum bieten. Zudem sollte das Alter des Fahrzeugs den gefahrenen Kilometern entsprechen.

Wer ein Wohnmobil kauft nutzt dies meist nicht als Alltagsfahrzeug.

Es wäre falsch zu behaupten, dass wir unseren

Brummfietz gesehen und sofort gekauft haben. Ich

erinnere mich zu gerne an teils Wochen dauernde

Internetrecherchen und unzählige Besichtigungen

bei Händlern, die uns empfohlen worden waren.

Schlussendlich kauften wir unser Traummobil von

einer Privatperson. Bis heute bereuen wir diesen

Schritt nicht. Übrigens wurde aus dem Vorbesitzer

unseres Wohnmobils der ambitionierte Geschäftsführer

eines Verleihservice für WoMo´s. Auch das ist

eine Möglichkeit, zum Wohnmobilisten zu werden!

Doch der Kauf eines Wohnmobils ist auch von

Schattenseiten geprägt. Nicht jeder Händler orientiert

sich an dem Wohl seiner Kunden. Häufig

bestimmen Profitgier und falsche Versprechen

unfassbar preiswerte Angebote. In diesem Zusammenhang

kann man lediglich empfehlen den Markt zu beobachten und ein Gespür für

Abzocker zu entwickeln. Auch sind Importe aus der Europäischen Union mit Vorsicht zu genießen,

da die Herkunft der Fahrzeuge, die Vorgeschichte und etwaige Garantieansprüche

rechtlich unzureichend geklärt sein können.

Insgesamt gilt es bei dem Kauf eines Wohnmobils drei grundsätzliche Prinzipien zu beachten:

- 1. Eine vorherige Absprache der eigenen Bedürfnisse und Wünsche erleichtern die Suche

- 2. Eine technische Durchsicht vor dem Kauf und die Bestätigung dieser durch etwaige

Prüfstellen geben Sicherheit

- 3. Es kann sich lohnen, vor dem Kauf eines Wohnmobils eines zu mieten, um somit seine

Ansprüche besser kennen zu lernen.

In Bezug auf den dritten Punkt müssen Crissi und ich jedoch gestehen, dass wir diese Erfahrungen

erst auf unserer Reise nach Spanien machen konnten. Davon, dass wir keine dieser

Erfahrungen missen wollen und von der Reise berichten wir in der nächsten Ausgabe. Bis

dahin wünsche ich Ihnen viel Erfolg und Spaß beim Kauf Ihres eigenen WoMo´s. Doch ja: Der

Markt steht heutzutage auch im Winter nicht still. Im Gegenteil!

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MIT UNS SIND SIE UNTERWEGS ZUHAUSE

Brookweg 51 · 49661 Cloppenburg

Tel: 04471 / 9226-0 · Fax: 04471 / 9226-29

E-mail: info@wohnwagen-bruns.de

WWW.WOHNWAGEN-BRUNS.DE


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Viele E Bikes stark reduziert

Neue Modelle für

2015 jetzt schon da!

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Beim Kauf von einem E Bike

erhalten Sie einen Warengutschein

im Wert von

Clemens-August-Straße 6

49685 Emstek

Emsteker Straße 5

49661 Cloppenburg

Tel.: 0 44 73/943 773

www.bertis-bikes.de

Tel.:0 44 71/932 539

Bertis-Bike Shop

Das Hauptgeschäft von Berthold Lüers befindet sich seit 1996 an der Emsteker Straße

in Cloppenburg, wurde jedoch 2010 komplett umgestaltet. Lichtdurchflutet und repräsentativ

ist es geworden.

Neue elegante E-Bikes sowie Markenfahrrädern

für die Dame und den Herren im Erdgeschoss

fallen dem Kunden jetzt sofort auf,

aber auch jegliches Fahrrad-Zubehör und Ersatzteile

gibt es hier zum günstigen Preisen.

Als Emsteker war er froh, als er im Frühjahr

2005 die Zweitniederlassung seiner Firma in

Emstek etablieren konnte.

Im März 2012 wurde in dem Gebäude, in dem

auch der Bike-Shop zu Hause ist, ein E-Bike

Center mit Teststrecke eröffnet. Auf 300 Quadratmetern

werden nun die Markenräder

von Kalkhoff, Kreidler, Victoria und Giant

präsentiert, getreu dem Motto: ,,Klasse statt

Masse“.

2013 brachte mehr Platz. Die Erweiterung

des Gebäudes im Obergeschoss bietet viel

Präsentationsfläche und Stauraum, um alle

Modelle mehrfach und auslieferfertig zum

Verkauf bereit zu stellen. Das Sortiment erweiterte

sich aber nicht nur bei den Fahrrädern,

sondern auch beim Zubehör, wie

Helme, Taschen und so weiter.

Zu fairen Preisen kann man

hier auch E-Bikes, Rikschas,

Kinderfahrradanhänger

und große Anhänger für

Ausflüge mit der Familie

oder dem Verein ausleihen.

Und auch für die kleinen Kunden gibt

es in den Berti´s Bike Shops jede Menge Angebote

wie Einräder, Dreiräder, Bobbycars

oder Roller.

Bertis Bike Shop bietet auch den komfortablen

Hol- und Bringservice


Winterfütterung im eigenen Garten ? Ja bitte !

Wir helfen Ihnen, damit Ihre Fische

gut über den Winter kommen

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Alle Jahre wieder zieht ein Teil unserer heimischen Vögel in den warmen

Süden, um dort zu überwintern. Viele Arten wie Meisen, Buchfink,

Rotkehlchen Zaunkönig, Grünfink, Kleiber und Heckenbraunelle blieben

hierbei uns und müssen dann mit einem knappen Nahrungsangebot

auskommen.

Die Fütterung dieser Vogelarten ist nicht nur sinnvoll, sondern macht

auch Freude und gibt uns die Gelegenheit, viele Vogelarten, die wir im

Sommer häufig nur hören, einmal richtig zu beobachten. Wenn dann

auch noch Wintergäste aus dem hohen Norden und fernen Osten kommen,

wird das Vogelbeobachten noch interessanter.

Damit wir unsere heimischen Vögel möglichst optimal unterstützen, sollten

wir Folgendes beachten: Die Lage Futterstelle: die Futterstelle sollte

so liegen, dass die Vögel eine gute Rundumsicht haben um rechtzeitig

Fressfeinde wie Katzen und Raubvögel zu bemerken. Der Boden um die

Futterstelle sollte leicht zu reinigen sein.

Das richtige Futterhaus: am besten eignen sich Futterhäuser mit einem

Silo. Dann bleibt das Futter immer trocken und sauber. Die Vögel können

das Futter nicht verunreinigen und wir haben eine bessere Kontrolle,

wann es Zeit wird Futter nachzufüllen.

Das richtige Futter: Bitte verfüttern sie nur hochwertiges Futter wie Sonnenblumen,

Erdnüsse, ungeschwefelte Futterrosinen. Bitte immer nur

frisches Futter verwenden!

Der richtige Zeitpunkt: den Zeitpunkt bestimmen Sie selber. Entweder

Sie füttern das ganze Jahr hindurch oder nur während der Herbst- und

Wintermonate. Wichtig ist es nur, dass – wenn Sie füttern – die Futterstelle

dauerhaft mit Futter bestückt ist. Wenn man seine Futterstelle nur bestückt

wenn es friert oder weil gerade etwas Schnee liegt, muss man sich

nicht wundern, wenn dann kein Vogel zum Fressen kommt. Die Vögel

fressen dann dort zuerst, wo sie durchgehend etwas finden.

- Wasseranalysen

- Winterfutter für Koi und

Goldfische

- Laubschutznetze

- Eisfreihalter

- Belüfterpumpen

- Service vor Ort

- und vieles mehr

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch !

ZOO & Co. Mühle Wessling

Osterstraße 86

49661 Cloppenburg

Telefon: 0 44 71/22 35

Wenn Sie dann noch an Ihrem Beobachtungsplatz ein Vogelbestimmbuch

griffbereit haben, werden Sie den ganzen Winter viel Freude am

Beobachten der heimischen Vogelwelt haben und nebenbei noch

eine ganze Menge lernen.

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Das größte Weihnachtsbaumevent der Region

AB DEM 13. DEZEMBER IST ES WIEDER SOWEIT:

Der TANNENHOF CLOPPENBURG startet seinen

Weihnachtsbaumverkauf täglich von

10-19 Uhr, Sonntags von 10-17 Uhr.Auf einer

Fläche von 25.000 Quadratmeter stehen

über 15.000 Weihnachtsbäume, aus mehr

als 16 Baumsorten. Vom 50 cm Baum bis 14

m Dekoweihnachtsbaum, ob breit oder schmal,

dicht gewachsen oder locker bestückt

für die „echten“ Kerzen, dem Kundenwunsch

bietet sich eine Riesenauswahl. Die Weihnachtsbäume

werden ab dem 8. Dezember

täglich geschnitten so dass die sechs eigenen

Verkaufsstellen in der Region ständig mit den

frischesten Bäumen bestückt sind. Frischer

geht es nicht, es sei denn, Sie schneiden sich

bis zum 20.12. Ihren eigenen Baum direkt in

der Fläche an der Friesoyther Str. 140 (Nebenstrecke

Friesoythe). Das besondere Erlebnis

für die ganze Familie, wenn Opa mit den Enkeln

auf Weihnachtstour ist und sich die Familie

bei einem kostenlosen, selbstgemachten

Glühwein, Kaffee oder Tee mit Freunden,

Bekannten oder Nachbarn trifft. Für die Kinder

gibt es wieder eine kleine Überraschung.

Auch für den kleinen Hunger ist gesorgt. Wir

verkaufen nur Weihnachtsbäume, die nicht

mit Spritzmittel behandelt wurden, garantiert Firmenchef Frank Meyer. Zu finden ist der TAN-

NENHOF CLOPPENBURG an der Friesoyther Str. 140 / B72 über die Ausfahrt Bührener Ring, einfach

der Beschilderung folgen.

Ausreichend befestigte Parkplätze für Pkw, auch mit Anhänger stehen zur Verfügung. Wir liefern

Ihren Weihnachtsbaum auch, gegen einen geringen Aufpreis, nach Hause.

Weitere Verkaufsstellen sind:

Famila Center Cloppenburg

Famila Center Quackenbrück

Famila Center Friesoythe

Irma Markt Bloherfelder Str. Oldenburg

Aktiv Markt Alexander Str. Oldenburg

Ab Mitte November gibt es auf dem TAN-

NENHOF CLOPPENBURG für Ihre Dekoration,

hoffrisches Grün (aus der eigenen Kultur) für

Gestecke, sowie Weihnachtsbäume mit oder

ohne Ballen.

Bestellung unter Tel. 04471-3310.


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Wir danken unseren Kunden für das

tolle Jahr 2014 und wünschen allen

ein frohes,

besinnliches Fest!

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Montag geschlossen !

Di. - Do. 9.00 - 18.00 Uhr

Freitag 9.00 - 19.00 Uhr

Samstag 7.00 - 13.00 Uhr

Winterzeit – Kuschelzeit

Zu keiner anderen Jahreszeit ist das Bedürfnis nach Entspannung, Ruhe

und Geborgenheit so bedeutend, wie jetzt, wenn die dunkle Jahreszeit

uns nur wenige Stunden mit Tageslicht versorgt. Um dennoch jede Stunde

auch der kommenden Festtage genießen zu können, ist stimmungsvolles,

warmes und gedämpftes Licht das beste Rezept.

Wie sich dieses Bedürfnis in Ihre private Atmosphäre am besten einbinden

lässt, das verraten Ihnen die Fachleute von LICHTGALERIE DRÜDING und

lassen Sie die Wirkung vor Ort auch gleich ausprobieren.

Also nichts wie hin, denn kuscheln bei passendem Licht ist die schönste Art,

den Winter zu erleben!

Lange Straße 34

Eingang Bgm.-Heukamp-Straße

49661 Cloppenburg

Tel. 04471/2454


Liebe Cloppenburgerinnen

und Cloppenburger,

wussten Sie eigentlich, dass es den SENIO-

RENBEIRAT unserer Stadt nunmehr schon

seit 22 Jahren gibt?

Am 09.12.1992 als selbständige Einrichtung

der Interessenvertretung der in der

Seniorenarbeit tätigen Institutionen und

Gruppen in Cloppenburg gegründet, bemühen

wir uns seither, in allen Belangen Ansprechpartner

für die Senioren zu sein und,

darüber hinaus auch als Motor in Sachen

Unterhaltung einen Teil zu unserem Leben

beizutragen.

In diesem Sinne waren wir auch im nunmehr

bald vergangenen Jahr in Sachen “KulTour”

unterwegs und was wir dabei erlebten, haben

wir im Stadtmagazin veröffentlicht. So

wird es auch 2015 sein, also kommen Sie

doch einfach mit!

Bis dahin wünschen wir Ihnen friedvolle

Weihnachten und für das kommende Jahr

die Erfüllung all dessen, was Ihnen persönlich

am Herzen liegt.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Elfriede Lange,

im Namen aller Aktiven im Seniorenbeirat

der Stadt Cloppenburg

So erhalten Sie ihre Versicherungsprämien zurück!

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Der BGH hat in einer aufsehenerregenden

Entscheidung festgestellt, dass Lebensund

Rentenversicherungen sowie Zusatzversicherungen

zu Lebensversicherungen

auch

dann noch widerrufen

werden können, wenn die

Verträge bereits (längst)

vorzeitig aufgelöst worden

sind. Bislang scheiterten

Versuche, die bezahlten

Prämien zurückzuerlangen

daran, dass das Widerspruchsrecht

ein Jahr nach

Bezahlung der Erstprämie

erloschen war. Der Kunde

erhielt dann im Falle einer

vorzeitigen Beendigung

durch Eigenkündigung nur

Jack Lützenrath FA Vers.R

den „mickrigen Rückkaufswert“. Damit soll nun Schluss sein.

Der BGH hat festgestellt, dass diese Ausschlussfrist, auf die sich die Versicherer immer berufen

haben, nicht mit EU-Recht vereinbar ist und daher keine Anwendung findet. Wenn also

die in ihrem Vertrag enthaltene Widerspruchsbelehrung nicht ordnungsgemäß

erteilt wurde und/oder die Verbraucherinformationen und/oder die Versicherungsbedingungen

nicht vollständig ausgehändigt worden sind, haben

Sie gute Chancen Ihr Geld zurück zu erhalten. Betroffen davon ist ein Großteil

der zwischen 1994 und dem 31.12.2007 abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungsverträge.

Denn in diesen Fällen hat die Widerspruchsfrist

noch nicht zu laufen begonnen. Also können Sie auch bei längst beendeten

und abgerechneten Verträgen mit Geld rechnen, wenn sie sich melden.

Gezahlt wird, wenn der Vertrag noch nicht beendet ist, das was sie an Versicherungsprämien

eingezahlt haben. Ist der Vertrag beendet und haben

sie bereits den Rückkaufswert erhalten, können Sie die Differenz zu diesem

Rückkaufswert und den eingezahlten Beiträgen verlangen.

Insofern lohnt es sich, die Verträge, ob beendet oder nicht, von einem Spezialisten

prüfen zu lassen.

Gerne stehe ich Ihnen dafür zur Verfügung.

Jack Lützenrath Fachanwalt Versicherungsrecht und Arbeitsrecht

FERDINAND QUATMANN

Rechtsanwalt, Notar a.D.

JACK LÜTZENRATH

Rechtsanwalt

FA für Arbeitsrecht, FA für Versicherungsrecht

...MAUERN

DURCHBRECHEN.

Bringen Sie den Stein

ins Rollen damit wir

für Sie Mauern

durchbrechen können.

Lange Straße 71

49661 Cloppenburg

www.kanzlei-qlk.de

info@kanzlei-qlk.de

TORSTEN KOOPMANN

Rechtsanwalt, FA für Bau- und

Architektenrecht, FA für Familienrecht

ANSGAR QUATMANN, LL.M.

Rechtsanwalt, Steuerberater

SANDRA MOORKAMP

Rechtsanwältin

SARAH WEISER

Rechtsanwältin


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MeiN WuNschZetTel

Lieber Weihnachtsmann,

ich war dieses Jahr wiedder ganz lieb!

/

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Lotti Karotti

Sau-Bande

Billy Biber

Lovely Loom

Labyrinth

Star Wars

Tiptoi

Reiterhof

..

Wunsche werden wahr!

...und einen Sack voll Schokolade fur

Papa

..

Lange Straße (hinter Tchibo)

49661 Cloppenburg


BORGWARD, einst Symbol für Innovation

und Welterfolg im deutschen

Automobilbau der glorreichen Fünfziger,

ziert heute als Markenschriftzug

die Zeitmesser des Uhrenherstellers

Jürgen Betz. Die Leidenschaft

und Faszination für „antike” Automobile

auf eine Uhrenlinie zu übertragen

erfüllte er sich bereits vor zehn

Jahren. Unterstützung erhält er von

Eric Borgward, Enkel des legendären

Automobil-Magnaten Dr. Carl F.W.

Borgward.

Seit über zehn Jahren verfolgt Jürgen

Betz in seiner Zeitmanufaktur mit großer

Leidenschaft das Ziel, deutsche

Geschichte, traditionelle Handwerkskunst

und schweizer Technologie

zu vereinen, um hochwertige Uhren

der Marke BORGWARD zu schaffen.

Dank seines feinen Gespürs entstanden

bisher vier Modellreihen, die sich

durch eine besonders eigenständige

klassische Eleganz auszeichnen.

Die Veredelung der Brücken und Platinen

übernimmt der Chef im Hause

selbst. Auch die Zifferblätter erhalten

in der Manufaktur ihr Gesicht. Die

Liebe zum Detail bestimmt das klare,

schlichte Design der Uhren, mal zeitgenössisch,

mal historisch angelehnt.

Borgward-Uhren wurden bereits in

den 50-er Jahren bei der Schwarzwälder

Firma BIFORA gefertigt. Die Zifferblätter

kamen von der Schätzle Zifferblattfabrik

in Weil am Rhein. Dort

fand Jürgen Betz während seiner Zeit

als Produktionsleiter die originalen

Stahl-Klischees mit dem BORGWARD

Schriftzug für den Druck der Zifferblätter.

BORGWARD - die Auferstehung eines

Wirtschaftwunders; und das in Zeiten

nicht enden wollender Krisen-Debatten.


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Wir danken unseren Kunden für ein

schönes Jahr 2014 und wünschen allen

Lesern des STADTMAGAZINS ein schönes

Fest und alles Gute für das neue Jahr!

Beverbrucher Straße 5

49681 Garrel

Passage „Altes Stadttor“

49661 Cloppenburg

GROSS- UND EINZELHANDEL

VON SPEZIALITÄTEN AUS DEM MITTELMEERRAUM


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25

S t a d t C l o p p e n b u r g

Der Bürgermeister

Liebe Cloppenburger,

eben noch hatten wir die NDR-Sommertour zu Gast in Cloppenburg

mit unserer erfolgreichen „Beatles Stadtwette“ und einem

gelungenen Konzert von Chris Norman und jetzt steht Weihnachten

schon wieder vor der Tür. Ich freue mich schon auf eine besinnliche

Adventszeit mit einer Wiederholung von „Cloppenburg on

ICE“, Dominosteinen und Glühwein.

2014 haben wir viel erreicht. Der Ausbau der Osterstraße wurde

fertig gestellt. Neue Gewerbegebiete an der Boschstraße, der Emsteker

Straße und ein neues Baugebiet an der Fresienstraße wurden

erschlossen. Der Ausbau der Straßen Ahornsteig und Drosselweg

wurde beendet.

2015 warten weitere Aufgaben auf uns. Die Kläranlage wird erweitert.

Grundstücke werden angekauft, um neue Baugebiete

auszuweisen. In den Kindertagesstättenbau wird weiter investiert.

Geplant ist ein Kreisverkehr an der Friesoyther Straße und folgende

Stadtstraßen: St.-Willehadstraße, Erlenweg und Akazienallee

werden saniert.

Wir haben viele Ziele, Cloppenburg soll Fahrradstadt werden.

Viele Maßnahmen zum Audit Familiengerechte Kommune sollen

umgesetzt werden. Klimaschutzprojekte starten und vieles mehr.

Das alles sind wichtige Themen, die wir weiter verfolgen und vorantreiben

werden.

Abschließen möchte ich mit folgendem Zitat:

Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und

war es schlecht, ja dann erst recht.

Albert Einstein

In diesem Sinne wünsche ich allen ein friedliches Weihnachtsfest

und ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Vielleicht treffen wir uns auf einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

Ihr

Dr. Wolfgang Wiese


BLICK ÜBER DEN TELLERRAND: Für die Traumfrisur zu Silvester – oder auch schon für´s Weihnachtsfest?

Keine Frage: Chrissi´s Barbierstube in Oldenburg lohnt jeden Besuch!

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Haarkunst von früher bis heute

Es ist ein besonderer Ort, das merkt man direkt

beim Betreten des kleinen Ladens an der

Donnerschweer Straße in Oldenburg. Wo man

sich fühlt wie in einer anderen Welt. Gemusterte

Tapeten, Bilder von Frauen mit Frisuren

im besten Retro-Style. Kreativ, professionell,

easy, fröhlich und familiär – das ist der Charme

von Chrissi´s! Mit Chrissi, Kim und Björn, mit

Platten von Elvis Presley und Johnny Cash als

Hintergrundmusik, damals (und heute wieder)

typisch knallrote Lippen bei den Girls, bunt

gemusterte Kleider, High-Heels, die obligatorischen

Hosenträger bei Björn und natürlich, der

fein zurecht gezwirbelte Bart. So wie es sich

eben gehört.

© Damien Thorn Fotografie

und sich mit offenem Messer den Nacken ausrasieren

und den Bart stutzen lassen, um ihn

danach mit Pomade in die richtige Form gebracht

zu bekommen.

Und die Zukunft? Bald kommt noch eine

neue Frisörin mit dazu, weil Chrissi & Co den

Andrang alleine kaum noch packen können.

Kommt noch hinzu, meine Lieben, dass sich

Chrissi´s Barbierstube auch dann lohnt, wenn

man sich nicht im 50-er Jahre Look sieht. Denn

egal welchen Frisurenwunsch man hat, hier

wird er mit einer riesigen Portion Charme,

Herzblut für die Sache und viel kreativem Talent

erfüllt.

vri

Chrissi´s Barbierstube wurde im März 2014 eröffnet.

Ihre Ausbildung machte sie bei einem

typischen Frisör, einem „Omi-Laden“ wie sie

sagt. Vielleicht entwickelte sie gerade deswegen

ihre große Leidenschaft für schöne

Haare, und letztendlich brachte sie sich das

Handwerk selbst bei. Der Abstecher ins Kunststudium

nach der Ausbildung, einige Jahre bei

einem anderen Frisör in Oldenburg waren die

Fortsetzung, bis der Zufall ihr zu Gute kam und

sie das Angebot bekam, den jetzigen Laden zu

mieten. Dem Himmel sei Dank! Denn der Erfolg

ist grandios!

© Carina Tank

Chrissi´s Steckenpferd sind Hochsteckfrisuren

bei den Damen und Männerfrisuren, so dass

Chrissi´s Barbierstube zu einer der wenigen

Frisöre zählt, wo auch Männer gerne hingehen

© Carina Tank


Auf gute Schlafkultur

achten

Expertentipps

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für eine gesunde Nachtruhe

(djd/pt). Nach einem langen Tag freut man sich auf Ruhe und einen

erholsamen Schlaf. Doch bei immer mehr Menschen will sich dieser

nicht einstellen, weil das Einschlafen nicht gelingt oder man

schon nach einem kurzen, unruhigen Schlummer wieder aufwacht.

“Schlafstörungen hat es schon immer gegeben. Aus meiner Sicht

als niedergelassener Arzt haben sie allerdings deutlich zugenommen”,

erklärt dazu der Münchener Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Cyrus Sami. So leidet heute bereits rund jeder dritte Erwachsene

unter Schlafproblemen. Auch Jüngere kennen eine gestörte

Nachtruhe: “Heute kommen sogar schon Schüler mit solchen

Problemen in die Praxis”, so Dr. Sami.

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Vor dem Schlafen bewusst entspannen

Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. “Insbesondere

bei hormonellen Veränderungen, wie etwa während der Wechseljahre,

wird häufig über Schlafstörungen geklagt”, weiß der Facharzt. Zur Selbsthilfe

empfiehlt er vor allem eine gute Schlafkultur, etwa ein abgedunkeltes,

gut gelüftetes Schlafzimmer und einen abendlichen Spaziergang.

Spätes Essen, Alkohol und Fernsehen seien dagegen kontraproduktiv.

Sami rät deshalb, während der letzten zwei Stunden des Tages Fernseher,

Computer und Handy auszuschalten und bewusst zu entspannen. Reicht

das nicht aus, empfiehlt der auf Naturheilverfahren spezialisierte Mediziner

sanfte schlaffördernde Mittel: “Es gibt hier reine Einschlafmittel mit

Baldrian, die aber nicht selten am nächsten Morgen noch müde machen,

was gerade für Berufstätige ein Nachteil ist. Natürliche Kombinationsarzneimittel

mit Passionsblume, Hafer, Kaffee und Zincum isovalerianicum

wie Neurexan können dagegen schon während des Tages für innere Balance

und dadurch nachts für einen besseren Schlaf sorgen.”

Regeneration im Schlaf ist wichtig

Ignorieren sollte man dauerhafte Schlafprobleme grundsätzlich nicht,

denn während der Nachtruhe finden viele regenerative Vorgänge statt:

Körperzellen werden erneuert, das Immunsystem aktiviert und im Gehirn

werden Erinnerungen angelegt. Guter und ausreichender Schlaf ist daher

die beste Basis für unsere Gesundheit.

Informationen zum Thema Schlafstörungen

und Stress finden Betroffene

auch online, zum Beispiel unter www.

tag-der-inneren-balance.de und www.

tipps-gegen-stress.de. Ärzte und Psychologen

stehen Betroffenen außerdem

jeden Donnerstag von 17 bis 19

Uhr bei der kostenfreien Stress-Helpline

unter Tel. 08000 - 14 28 42 für individuelle

Fragen zur Verfügung.

Der Wecker klingelt und man hat das Gefühl,

noch kein Auge zugetan zu haben: Ein- und

Durchschlafstörungen sind weit verbreitet.

Besonders Frauen leiden darunter.

Foto: djd/Neurexan/T. Grill


28

Neues vom Kulturbahnhof!

Viel ist passiert in der Eisenbahnstraße in

Cloppenburg, da, wo der Kulturbahnhof

entsteht:

Das Richtfest wurde am 14. November gefeiert,

zusammen mit den Sponsoren des

Kulturbahnhofs. Nun kann der Innenausbau

weiter gehen, so dass im April die Gaststätte

ihren Betrieb eröffnet. Die Fertigstellung

des restlichen Gebäudes ist geplant für

Ende Mai/ Anfang Juni.

Wie man sieht, es geht voran im Bahnhof.

Das ist den vielen Förderern und dem Engagements

des Fördervereins und der Wirtschaftsgemeinschaft

zu verdanken. So wurde

das Projekt mit den Stuhlpatenschaften

sehr gut angenommen und die Spendendosen

stehen noch in den Geschäften , so dass

auch die Fertigstellung der Kunsthalle unter

einem guten Stern steht.

Um diese Erfolgsstory weiterhin zu fördern,

werden noch sonstige Sponsoren gesucht,

und auch an dem Projekt Interessierte sind

stets herzlich willkommen, sich zu informieren.

Einhundertelf Mitglieder zählt der

Förderverein zur Zeit, eine Zahl, die sich im

Sinne der Kulturförderung in Cloppenburg

doch locker erhöhen lassen müsste!

Golf meets Kohl

Planen Sie schon jetzt Ihren Kohlgang

und erleben Sie die „ Oldenburger Palme“

mal anders.

Probieren Sie in geselliger Runde das Golfspiel

in Form eines Schnupperkurses mit anschließender

Grünkohlparty im Restaurant

Chip Inn auf dem Golfplatz in Thüle.

Wir kreieren für Sie heiße Variationen rund

um die „ Oldenburger Palme“ und empfagen

Sie zum Abschluss Ihrer Kohlfahrt in der

besonderen Atmosphäre auf dem Golfplatz

in Thüle.

DJ André begleitet Sie durch den Abend.

Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist wird

um Anmeldung gebeten.

Mehr Informationen:

Telefon: 04474/ 7995

www.gc-thuelsfelde.de

Pro Person: 49,00 € all inclusive

Termine: 07. Februar 2015

21. Februar 2015


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29

WATT MUTT DAT MUTT –

WINTERREIFEN!

Bald ist es wieder soweit, denn kaum kommt der erste Bodenfrost, ist ganz Cloppenburg auf den Beinen/Räder, um dem Auto ein

paar neue „Schuhe“ für den Winter zu gönnen oder die alten aufziehen zu lassen. Da gilt es jedoch zügig zu sein, denn die Erfahrungen

sagen, dass die meisten Fahrer sich erst darum kümmern, wenn bereits der erste Schnee da ist. Wartezeiten in den Werkstätten

sind dann kaum zu umgehen.

Winterreifen sind ein strittiges Thema. Nicht

nur privat nein, auch von Gesetzes wegen:

Wann darf ich noch mit Sommerreifen fahren?

Wann MUSS ich Winterreifen haben?

Noch dazu kommt das eigene Ermessen des

Fahrers. Bei manchen beginnt der Winter

beim ersten Bodenfrost, bei anderen beim

ersten Schnee. Glücklicherweise gibt es seit

dem 04.12.2010 die so genannte „situative

Winterreifenpflicht.“ Wie bitte?

„Situative Winterreifenpflicht“, das bedeutet

konkret, dass das Fahrzeug bei entsprechenden

Straßenverhältnissen nur mit M + S

(mud + snow oder Matsch + Schnee) Reifen

fahren darf, unabhängig von der Jahreszeit.

Diese Reifen weisen besondere Eigenschaften

im Vergleich zu normalen Reifen auf. Das

Profil der Lauffläche ist größer(mindestens

4 mm), die Zwischenräume sind ebenfalls

größer und teils mit Stollen versehen. Diese

Eigenschaften sind besonders bei frischem

oder schmelzendem Schnee von Vorteil

und sie sind erkennbar an dem Symbol der

Schneeflocke und den drei Bergspitzen.

Die Antwort auf die Frage „Wann denn

nun?“ gibt uns dieses Gesetz aber nicht. Eine

allseits bekannte Empfehlung lautet: von A

bis O – Allerheiligen bis Ostern. Die Wetterlage

in unseren Breitengraden lässt eine genauere

Angabe kaum zu.

Ein Wort noch zur Qualität, denn wie bei

vielen anderen Dingen gilt auch bei Winterreifen

„günstig ist nicht gleich gut“. Den Unterschied

macht der Kautschukanteil im Reifen,

der beim Bremsen zusammen mit dem

Profil des Reifens den Bremsweg ausmacht.

Die spezielle Gummimischung bleibt auch

bei niedrigen Temperaturen flexibel, gleichzeitig

erzeugen zahlreiche Lamellen Angriffkanten

– womit sich die Reifen besser in

Schnee und Matsch krallen!

So klar und einleuchtend sind die Argumente

für Winterreifen – die Details für „Ihre

Besten“ kann Ihnen nur der Fachhändler

mitteilen. Denn: Die Reifen unserer Autos

entscheiden im Notfall über unsere Gesundheit

oder gar das Leben!

vri

MIT UNS KOMMEN SIE SICHER

DURCH DEN WINTER

Reifen Bünger

Reifen Bünger GmbH

Alte Löninger Straße 25-27

49661 Cloppenburg

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Von alten und neuen Zeiten –

in den Bäckereien und Cafés

von Niemöller

TEIL 1

30

Es ist angenehm, mit Werner Niemöller und seiner Tochter Anja Sieverding zusammen

zu sitzen. Es ist Morgen, der Senior ist mit einer großen Tasse Kaffee in der Hand

an den Tisch im Café gekommen, Anja Sieverding hat um diese Zeit als Chefin aller

Niemöller Filialen schon ein Gutteil Tagwerk hinter sich. Sie ist ruhig, bestimmt, offen,

interessiert und verkörpert damit den Prototyp einer jungen Geschäftsfrau aus unserer

Region: verantwortungsbewusst und zupackend, im Sinne des Vermächtnisses,

das sie mit dem elterlichen Erbe angenommen hat.

Lernenauf der Schiefertafel: Werner Niemöller,

etwa 8 Jahre alt

Weil sie sich kein anderes Leben als das einer

Bäckerin und Konditormeisterin vorstellen

konnte. Groß geworden in der Backstube

und im Laden von Niemöller, umgeben von

einer Familie, die gemeinschaftlich in dem

aufging, was das Werner und Maria Niemöller

am 10. September 1970 gegründet hatten:

Mit der Eröffnung des heute noch bestehenden

Geschäfts und Cafés gegenüber

dem Krankenhaus in Emstek.

Meisterschule im Übermut:

Werner Niemöller ganz rechts

Sechs Tage vorher hatten sie geheiratet,

als Konsequenz einer großen Liebe, die bis

zum allzu frühen Tod von Maria vor nunmehr

schon gut zehn Jahren unvermindert

angehalten hatte. Maria Niemöller war das

Herz der Firma gewesen, ihre fröhliche und

aufgeschlossene Art mit den Kunden umzugehen,

mit den Freunden, Bekannten, mit

allen Menschen in Emstek und umzu – der

Charme und die ansteckende Lebenslust

dieser bezaubernden Person zieht sich

durch die Erinnerungen von Werner Niemöller

und seiner Tochter auch beim Zusammensitzen

an diesem Morgen. Und so

wird das, was als Informationsgespräch zu

den geschäftlichen Aktivitäten der Bäckerei

und Konditorei Niemöller gedacht war, eine

bedachtsame Reise durch die Vergangenheit.

Anja und Kerstin mal mit Mama...

Eine große Liebe im Glück:

Maria und Werner Niemöller

...mal mit Papa beim kuscheln.

1957 war Werner Niemöller in die Lehre bei

Bäcker Moors in Emstek gegangen, von einem

kleinen Bauernhof abstammend, von

wo sechs Kinder ihre Zukunft organisieren mussten. Der Vater war früh verstorben, Mutter

und Stiefvater standen ihnen mit Rat zur Seite. Nun waren Lehrjahre zu jener Zeit nicht nur

sprichwörtlich keine Herrenjahre, so dass Werner den „Ernst des Lebens“ schnell erfuhr. Das

aber und auch die Tatsache, dass der Lehrbetrieb neun Monate vor seiner Gesellenprüfung

aufhörte zu existieren, konnten den jungen Mann nicht aufhalten, seinen mittlerweile lieb

gewonnenen Beruf ausüben zu wollen. Also lernte er bei Holtemöller in Cappeln zu Ende,

machte so bald wie möglich seine Meisterprüfung und hatte 1969 das Grundstück für die

erste Bäckerei und Café Niemöller bereits gekauft. In einer Aktion, die noch heute amüsiert


und von der wir in der nächsten

Folge berichten werden. Und

auch von dem, was mit der Situation

im Krankenhaus gegenüber zu

tun hat und etlichen Anekdoten –

verharren im Moment jedoch im

Café Niemöller, wo es um diese

Zeit noch ruhig bleibt, während

die Klingel der Ladentür eifrig in

Betrieb ist.

Niemöllers Brötchen

sind die

Besten!

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Anja Sieverding in der Backstube

Die Weihnachtsbäckerei ist ganz schön spannend...

In diese Atmosphäre passt die Erinnerung

an den letzten Backkurs

für die Kinder aus dem benachbarten

Kindergarten. Als die Backstube

über zu quellen schien vor lauter

Energie und Freude an dem,

was die Lütten geboten bekamen.

Heißt, was von ihnen erwartet

wurde, schließlich ging es um eine

richtige Weihnachtsbäckerei. Mit

Teig rühren, ausrollen, Plätzchen

ausstechen und verzieren oder

erst backen und dann verzieren...

Gucken, was die anderen machten

und hier noch mitmischen

oder da. Dass Paul Sieverding, der

Enkel von Opa Niemöller mit von

der Partie war, ließ bei allen Kindern

das Gefühl zu, ein bisschen

zur Familie Niemöller zu gehören.

Was von denen herzlich bestätigt

wurde.

31

...auch für Paul Sieverding, zusammen mit Bäckermeister

Jörn Ulfers

Nicht zuletzt, weil nicht alle Kleinen

das Glück einer solch aktiven

Vorweihnachtszeit genießen können.

Sei es, dass Mama und Papa

nach der Arbeit und auch am

Wochenende zu müde sind, noch

solche Aktionen zu veranstalten.

Zumal jede Küche danach immer

aussieht, als wäre ein Wirbelsturm

durch die Mehl- und Zuckertüten

gefegt! Auch bei Niemöllers in der

Backstube musste am Ende des

Backkurses erst einmal Ordnung

geschaffen werden – doch was ist

das verglichen mit dem Anblick

der strahlenden Kindergesichter

auf dem Weg nach Hause! Mit der

Tüte selbst gebackener Kekse in

der Hand und der Erfahrung einer

zauberhaften Tradition im Herzen.

Antoniusstraße 15

49685 Emstek

Tel .: 04473 / 702

Emsteker Str. 82

49661 Cloppenburg

Tel .: 04471 / 7029 333

Als alles begann: In der Antoniusstraße 15 in Emstek, mit den

Niemöller-Töchtern Anja und Kerstin im Vordergrund

Wir sprachen von Verantwortung

und über Glück im Leben – Werner

Niemöller und Anja Sieverding

wissen diese Werte zu vermitteln.

Denn selbstverständlich sind sie

nicht, das wissen wir alle.

FORTSETZUNG im nächsten Magazin

Kirchhofstraße 16

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Dorfstraße 6

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Es tut sich was…?!

32

„Schau da nicht so hin“ oder „Komm her,

der Onkel will das nicht“ – so oder ähnlich

wurden Kinder noch vor einigen Jahren in

der Fußgängerzone von ihren Eltern angesichts

von Menschen mit Behinderungen ermahnt.

Als Betroffener kam man sich dabei

oftmals vor, als wäre man ein Außerirdischer

angesichts der peinlich berührten Blicke einiger

Eltern.

Dabei ist es doch nichts Besonderes, wenn

ein Rollstuhlfahrer die Aufmerksamkeit eines

Kindes weckt und es ergründen will,

was es mit dessen seltsamen Gefährt auf

sich hat. Kinder können in der Regel ihrer

Umwelt unvoreingenommen begegnen,

warum sollte man ihrer Neugier und Unbefangenheit

also einen „Dämpfer“ verpassen?

Zu ihrem Umfeld gehören eben auch

wir Menschen mit Behinderung.

Die Zeiten haben sich, Gott sei Dank, geändert.

Inzwischen sind viele von uns im Stadtbild

zu sehen, und das Thema Behinderung

wird immer präsenter. Ein Stück weit ist dies

sicher der Öffentlichkeitsarbeit zu verdan-

ken, die wir seit drei Jahren verstärkt betreiben:

natürliche Berührungsängste und

Hemmschwellen werden spürbar geringer,

man respektiert uns und behandelt uns

weitgehend „normal“. Eltern lassen es zu,

dass ihre Kinder neugierig fragen, mit manchem

Bürger entsteht ein lockerer „Klönschnack“.

Selbst unsere Politiker suchen

immer öfter den Dialog – auch sie mussten

erkennen, dass wir unser aller Zukunft nur

gemeinsam gestalten können. Und das ist

gut so!

Nun könnten wir positiv gestimmt in eine

Boris Guentel

Zukunft schauen, in der jeder Mensch in seiner

Individualität ohne künstliche Hürden

seinen Platz findet? Leider gibt es noch immer einige Leute in verantwortlichen Positionen,

die glauben, sie müssten für die „Behinderten“ denken und ihnen etwas vorsetzen, was am

Ende gar nicht passt. Mit dieser Denkweise werden wir jedoch nie auf einen Nenner kommen

und Freunde werden. Holt uns mit ins Boot, seht uns als Partner und nicht als Gegner. Dann

klappt’s auch mit der gemeinsamen Zukunft!

Nicht über uns – Nichts ohne uns – eine Forderung, die selbstverständlich auch in unserer

Stadt ihre Berechtigung hat. In diesem Sinne grüße ich Sie im Namen der „Arbeitsgemeinschaft

barrierefreier Alltag“ und wünsche Ihnen allen harmonische Weihnachten und für

2015 die Erfüllung zumindest einen tollen Traumes! Ihr Boris Guentel

Nennen Sie uns das Kennwort

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Lebensqualität und Selbstbestimmung bis zum Tod

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Der Begriff Palliativ leitet sich von dem lateinischen Pallium = „Mantel“ ab und wird im originären Sinne so definiert, dass „Patienten,

mit einem komplexen Beschwerdebild bei einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Erkrankung jeglicher Art von einem

multiprofessionellen Behandlungsteam anhand eines ganzheitlichen Betreuungskonzeptes betreut“ werden.

Wie man jedoch dieser Begrifflichkeit eine weitere, liebevolle, individuelle und dem Patienten eindeutig zugewandte Note geben

kann, wird bereits beim Eintritt in die Palliativstation des St. Josefs-Hospitals in Cloppenburg offensichtlich.

Angenehme Atmosphäre

Wo gedämpftes, angenehm weiches Licht den Flur beleuchtet,

wo kleine Gestecke die Türen zu den Zimmern verzieren und

man die Atmosphäre als stimmungsvoll, als locker, wenn nicht

gar fröhlich bezeichnen kann.

nicht abgekoppelt vom Leben stattfinden muss, sondern so, wie

man es sich erhofft: Mit Lebensqualität, selbst bestimmt und in

Würde.

33

Schaffung von Lebensqualität

Natürlich mag man den letzten Begriff auf einer Station mit

schwerstkranken Menschen nicht so einfach anwenden, doch da

gerade hier die Schaffung von Lebensqualität in Form von Symptomlinderung,

psychosozialer Begleitung, sowie die Reduzierung

von Angst und Unruhe im Vordergrund steht, ist die Fröhlichkeit

auf der Palliativstation des St. Josefs-Hospitals berechtigt – gepaart

mit Zuversicht, Ruhe und einer friedvollen Stimmung.

Im eigenen Zuhause würdevoll sterben

Die nicht zuletzt auch daher rührt, dass die Angehörigen in das

Geschehen um den schwerstkranken Menschen eingebunden

sind. Indem ihnen ansprechend gestaltete Aufenthaltsräume,

eine Bibliothek und eine Küche zur Verfügung stehen oder auch,

indem sie bei dem Patienten übernachten können und – als ganz

wichtigen Pfeiler der Palliativpflege erlernen, wie sie dem Angehörigen

die restliche Lebenszeit im eigenen Zuhause behaglich

und würdevoll gestalten können.

Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung

Mit Hilfe der „Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung“

(SAPV), die im Landkreis Cloppenburg und dem Nordkreis Vechta

durch ein Netzwerk von Palliativmedizinern und ebensolchen

professionellen Pflegekräften aus den angegliederten ambulanten

Pflegediensten gewährleistet wird. Und die Tatsache, dass

diese Pflegekräfte wahre Engel in ihren Reihen haben, brachte

uns in der Redaktion vom Stadtmagazin auf dieses Thema. Das

sich erst seit wenigen Jahren der breiten Öffentlichkeit darstellt,

denn die Zeiten, dass man als schwerstkranker Mensch eher abgeschoben,

als fachlich und damit würdevoll bis zum Tode betreut

wurde, sind noch nicht lange von gestern.

Zuversicht mitnehmen

Wie gut, dass wir uns nun „im Heute“ befinden, mit der Option, über

dieses Thema noch viel und im Detail berichten zu können. Was wir

tun werden und bis dahin versichern, dass wir von dem Besuch der

Palliativstation des St. Josefs-Hospitals in Cloppenburg Zuversicht

mitgenommen haben. Nämlich die, dass die letzte Zeit auf Erden

Der Anspruch auf die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“

(SAPV) leitet sich aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) ab,

wobei dieser sich auf Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden

Erkrankung, bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung

und dem Vorliegen belastender Beschwerden bezieht,

welche eine besonders aufwändige Versorgung benötigen.

Die Palliativstation des St. Josefs-Hospitals Cloppenburg gehört

dem vom Land Niedersachsen anerkannten und geförderten Palliativstützpunkt

Cloppenburg an, dient als Koordinationszentrale und

ist über eine 24-Stunden-Hotline zu erreichen: 04471/16 16 16


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34

„Stadt der Engel“

oder

„Bang, Bang, Bangkok?“

Bangkok ist beides und eben diese Mischung

ist für die Faszination einer der unglaublichsten

Städte der Welt verantwortlich.

Die erste Begegnung mit der Hauptstadt Thailands findet auf

dem Flughafen statt und so mit wäre das nicht erwähnenswert.

In Bangkok aber doch, denn was in diesen Hallen an

goldenem und burgunderroten Interieur die Augen beschäftigt,

ist mehr als nur bemerkenswert. Zumal man, angesichts

des geschäftigen Treibens sich des Eindrucks von heillosem

Chaos nicht erwehren kann. Einem charmanten Chaos, atemberaubend,

spannend und ungemein viel versprechend.

Angekommen auf den Straßen der Stadt, die 1782 vom ersten

Oberhaupt der noch heute regierenden königlichen Chakri Dynastie

gegründet wurde und seit der Zeit der kulturelle, geistige,

wirtschaftliche und politische Mittelpunkt Thailands ist, im Heute

also angekommen auf den Asphaltstraßen der Metropole, treten die

oben genannten liebenswerten Attribute sofort in den Hintergrund.

Denn was man hier Straßenverkehr nennt, ist unbeschreiblich. Und

man schlösse die Augen, würden nicht doch das eine und andere Detail

diesen Wahnsinn konterkarieren.

Es war meine erste Reise nach Thailand und ich war unterwegs zu

einem Treffen in Chiang Mai, im Norden. Der Plan war, lediglich zwei

Tage in Bangkok zu bleiben, dass jedoch zwei Wochen daraus wurden

– die dreitägige Unterbrechung in Chiang Mai nicht mitgezählt –

hatte mit einer wunderbaren Gegebenheiten zu tun: Einer Garküche

nämlich, unter einer Brücke am Rand des Highways. Frei nach dem

Motto, dass ich in diesem chaotischen Straßenverkehr eher verhungert

sein würde, als je im Hotel anzukommen.


„Ein Frühstück, das wär´s,“ dachte ich und

lud den Taxifahrer ein, so dass wir wenige

Minuten später auf zwei wackligen Hockern

neben dem einzigen, brutzelnden

und duftenden Kochtopf der winzigen Garküche

saßen. Direkt am Straßenrand und

überaus happy mit je einer Schale herrlicher

Hühnersuppe auf den Knien.

Sawasdee – Willkommen in Bangkok! Willkommen

in einer Welt, die jeder anderen

fremd erscheint. Die angefüllt ist mit der

Faszination von mehr als 400 Tempeln, die

Anlagen des Grand Palace, des Vimanmek

Palastes, des Wat Pho und des Wat Arun

nicht einmal eingerechnet. Dabei sind

auch sie die Schlüssel, um Bangkok kennen

zu lernen. Was nicht bei einem Aufenthalt

gelingen kann und selbst beim x-ten Mal

noch überraschend und bezaubernd ist,

doch sind die kunstvollen Tempel und Gebäude

des Grand Palace der richtige An-

fang.

Golden reflektierende

Dächer,

eindrucksvolle

Bildnisse von Buddha,

und Wat Phra

Kaeo, Hort des

berühmten Smaragd-Buddhas.

Das

am meisten von

allen Buddhisten

Thailands verehrte

Bild ihres Gottes

liegt im Zentrum

der Anlage und ist

jeden Spaziergang

dorthin wert.

Der führt an zahllosen

kleinen Straßentempeln

vorbei, wie am Erawan Schrein

an der Kreuzung Ratchadamri und Phloen

Chit, wo es zum täglichen Brauch der Thai

gehört, hier, vor dem vierköpfigen Bildnis

des hinduistischen Gottes Brahma, zu verweilen,

zu beten und um Glück für sich zu

bitten. Ein Ritual, dem sich auch Besucher

gerne anschließen können, denn hier existieren

Berührungsängste vor anderen Kulturen

nicht.

Mit den Beschreibungen all dieser betörenden

Gegebenheiten wurden schon unzählige

Bücher gefüllt und auch von dem, was

den Charakter des einstigen Fischerdorfes

Thonburi ausmacht: Nachdem 1767 die damalige

Hauptstadt Ayutthaya im Krieg mit

Birma weitgehend zerstört worden war,

machte ein General namens Taksin eben

jenes winzige Thonburi zur Metropole des

Riesenreiches.

Zehn Jahre später, es hatte die Regierungszeit

König Ramas I. begonnen, ließ der

seinen Herrschaftssitz an das gegenüberliegende

Ufer des Flusses verlegen, in ein

Dorf, bewohnt von Chinesen und Bang

Makok (Dorf der Wildpflaume) genannt.

Der Rest ist Geschichte, auch die Tatsache,

dass die damaligen Straßen zu Wasser waren,

auf so genannten Khlongs. Auf ihnen

kam man von Haus zu Haus, von Tempel

zu Schrein, und selbst die Märkte fanden

schwimmend statt. Ein Erlebnis, das sich

bis heute mit dem Damnoen Saduak erhalten

hat. Etwa 100 Kilometer westlich von

Bangkok gelegen, ist das Erlebnis, dort und

aus dem Boot heraus von den Obst-, Gemüse-

und Blumenplantagen der Umgebung

einzukaufen, unverzichtbar.

Wie so vieles in Bangkok, von dem es noch

zahllose Erlebnisse zu berichten gäbe. Eines

aber noch, bevor Sie sich aufmachen,

die Faszination der „Stadt der Engel“ selbst

zu erforschen: Der Grund für die Bezeichnung

„Stadt der Engel“ = Krung Thep. Er

entstand nachdem die erste Land-Straße

1863 anstelle eines Elefanten Trampelpfades

gepflastert war und Bang Makok mit

Thanon Charoen Krung verkehrstechnisch

verbunden hatte.

Daraus wurde alsbald Krung Thep, der

Name den die meisten Bewohner Bangkoks

noch heute verwenden. Stadt der

Engel – zu der Bezeichnung heute einen

Bezug aufzubauen, muss sicherlich in einem

anderen Tenor stattfinden als damals.

Eines jedoch hat den Wandel der Zeiten

überdauert: Die unendliche Bezauberung

der bunten, lauten, kosmopolitischen und

dem dennoch im Buddhismus und im Hinduismus

streng verhafteten Lifestyle.

„Stadt der Geheimnisse“ sollte die Kapitale

Thailands heißen – doch vielleicht sind mit

den Geheimnissen ja die Engel gemeint!?

35

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Aus einem harmlosen Schnupfen kann sich auch

eine Nebenhöhlenentzündung entwickeln.

Foto: djd/tetesept

36

Was tun bei Erkältungen?

Mit Baden, Ruhe und sanfter Pflanzenkraft

wieder fit werden

(djd/pt). Fast jeden erwischt sie irgendwann - die Erkältung. Drei

bis viermal im Jahr erkälten sich Erwachsene durchschnittlich.

Eine Erkältung äußert sich zunächst meist mit Schmerzen im Hals,

dann beginnt die Nase zu laufen, oft kommen noch Husten und

Heiserkeit hinzu. Normalerweise sind Erkältungen harmlos und

nach ein bis zwei Wochen überstanden. Manchmal kann sich aus

einem einfachen Husten oder Schnupfen allerdings auch eine

Bronchitis oder eine Nebenhöhlenentzündung entwickeln.

Infekte nicht auf die leichte Schulter nehmen

Richtig schnäuzen

Die laufende oder verstopfte Nase ist eines der lästigsten Erkältungssymptome.

Hierbei sollte man vor allem darauf achten,

nicht mit zu viel Druck zu schnäuzen. Denn dann können Krankheitserreger

in die Nebenhöhlen gepresst werden und dort eine

Entzündung verursachen. Also beim Naseputzen sanft vorgehen

und jedes Nasenloch einzeln ausschnauben, während man das

andere zuhält. Auch sanft abschwellende Nasensprays etwa mit

Salzlösung sind oft hilfreich. Mehr Informationen gibt es unter

www.tetesept.de.

Badevergnügen PUR.

Daher sollte man eine Erkältung nicht auf die leichte Schulter nehmen,

sondern sie entsprechend behandeln. Schon bei den ersten Anzeichen

ist es wichtig, einen Gang herunterzuschalten und sich etwas

mehr Ruhe zu gönnen. Mindestens sieben bis acht Stunden Schlaf sind

ratsam. Eine optimale Einstimmung dafür ist ein entspannendes Bad,

beispielsweise mit dem “tetesept Erkältungs Bad” mit Campher, Eukalyptus-,

Thymian- und Kiefernnadelöl. Die ätherischen Öle und das warme

Wasser verbessern die Durchblutung, Nase und Atemwege können

spürbar befreit werden und die Gliederschmerzen nachlassen. Die Wassertemperatur

sollte allerdings nicht höher als 36 bis 38 Grad betragen

und nach zehn bis 15 Minuten heißt es: raus aus der Wanne. Anschließend

geht man am besten direkt ins Bett, trinkt vielleicht noch einen

wohltuenden Kräutertee oder ein anderes Heißgetränk, bevor man in

den erholsamen Schlummer gleitet.

Zwei Liter trinken

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, etwa zwei Liter am Tag zu trinken,

um fest sitzenden Schleim zu lösen und die durch Schwitzen verlorengegangene

Flüssigkeit zu ersetzen. Des Weiteren können pflanzliche

Mittel etwa mit Salbei, Isländisch Moos oder afrikanischer Kapland-Pelargonie

die Genesung unterstützen. Weitere Tipps dazu unter www.

tetesept.de sowie unter www.ratgeberzentrale.de. Oft ist es auch angenehm

bei Erkältungen, die Luft in den Innenräumen feucht zu halten,

indem man nasse Handtücher aufhängt oder Wasserschalen auf

die Heizung stellt.

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Trubel eine Auszeit und reichhaltige Pflege

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Somit müssen wir Erwachsenen nicht auf den

heißgeliebten Adventskalender aus Kindertagen

verzichten.

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38

Auszubildende in den 60er Jahren vor dem ehemaligen

Haushaltswarengeschäft Havermann, heute Zahnarztpraxis Greten am Kessener Weg

Junge Männer, Goggomobile und

mindestens eine wahre Leidenschaft

SERIE

So also sehen Zeitmaschinen aus! Architektonisch modern und offen gestaltet, einladend und transparent, mit viel Glas und einer

großen Auswahl schicker Autos auf dem Gelände – das Autohaus Helmut Eckert an der Emsteker Straße zieht zu Beginn der Automeile

Cloppenburgs die Blicke auf sich. Zu recht, denn der erste Eindruck trügt auch im Inneren nicht, wo man dem Besucher mit

so viel ehrlicher Aufmerksamkeit entgegentritt, dass der dem Status „Kunde“ gleich sehr nahe ist.

Nichts davon wirkt aufgesetzt und so stellt man wieder

einmal fest, dass es die Traditionsunternehmen sind, die

unsere Bedürfnisse, unseren Lebensstil und unsere Vorstellungen

am besten bedienen können. Wie im Autohaus Helmut

Eckert, wo man Autowünsche der Kundschaft immer

zeitnah bedient hat – je nach Zeitgeist und nie angehoben.

Dabei war Helmut Eckert ein „Fremder“ gewesen, als er

nach dem letzten Krieg in Löningen „einwanderte.“ Aus

Schlesien kommend und evangelisch. Letzteres muss erwähnt

werden, da der junge Mann sich so tüchtig in die

dort gebürtige und ansässige Klara Feldhaus verliebte,

dass unbedingt geheiratet werden sollte. Was aber partout

nicht möglich war, der falschen Konfession wegen!

Ja, Herrschaften, das war so! Doch was tat Jung-Helmut?

Er konvertierte, wurde katholisch und Ehemann von Klara,

jetzt Eckert.

Belegschaft des Autohauses Eckert in den 60er Jahren


39

Der heutige Inhaber Rainer Kunze, ca. 1978

Bild aus den Gründerjahren

Der Betrieb an der Löninger Straße

vor dem Bau der Ausstellungshalle, ca. 1977 / 78

Luftaufnahme

Das hatte man so leidenschaftlich und konsequent

in Cloppenburg und umzu noch

nicht gesehen, und weil man starke Männer

hier schon immer schätzte, gehörte Helmut

Eckert schnell dazu. Zumal er liebend gerne

Skat spielte und das regelmäßig. Außerdem

war sein Geschäftssinn unverkennbar,

denn 1956 bereits war das Autohaus Helmut

Eckert ein Begriff. Damals noch an der Löninger

Straße/Ecke Kessener Weg gelegen

kam man als Kraftfahrzeugliebhaber weder

an den Goggomobilen, noch an den ersten

Audis, den NSU´s oder den DKW Motorrädern

vorbei. Wollte man ja auch gar nicht,

denn die Zeiten wurden endlich besser und

wer sich was leisten konnte, wollte mobil

sein.

Was nicht bedeutete, dass der Straßenverkehr

auch nur annähernd das Aufkommen

von heute erreichte. „Damals konnte man

am Abend noch die ganze Molberger Straße längs gehen, ohne ein Auto zu sehen,“ Heinz

Stöckel (62) sitzt mit in der Runde um den alten Schreibtisch von Helmut Eckert. Dahinter

und auf dem heutigen Chefsessel Rainer Kunze, Sohn von Gabriele, geborene Eckert. Auch

sie ist Teil des Autohauses, von damals bis heute, zusammen mit ihrer Schwester Christa

Busse. Mit dabei auch Julia Ennenbach-Kunze, die Ehefrau von Rainer und ganz, ganz viele

Erinnerungen. In denen die meisten ein wenig kramen müssen, während die Anekdoten und

Fakten aus Heinz Stöckel nur so heraus sprudeln. Ihm ist die Impression zu verdanken, in der

man sich wie in einer Zeitmaschine wähnt – schwupp zurück ins Jahr 1967, als das Autohaus

Helmut Eckert am 1. Januar seinen Standort an die Löninger Straße verlagert hatte und drei

Monate später den jungen Heinz Stöckel als ersten Lehrling daselbst einstellte. Und der kam,

sah und blieb – bis heute und nun bald im Ruhestand. Bei diesem Begriff lachen alle, denn

für Männer wie ihn gibt es die sprichwörtlichen „fünften“ oder „sechsten Frühlinge.“

So wie er prägt die Familie Eckert/

Kunze die Lebendigkeit dieses

Betriebes, in dem zunächst das

Wirtschaftswunder und daran anschließend

der Aufstieg Deutschlands

zur reichen Industrienation

gelebt wurde. Schließlich definiert

Wohlstand sich seit Erfindung

des Automobils auch darüber.

Und weil das in Cloppenburg

und umzu nicht anders war und

ist wie überall, ist die Geschichte

des Autohaus Helmut Eckert

auch die unserer Zeit. Beginnend

in jenen Tagen, als Autos wie das

Goggomobil noch so leicht waren,

dass sie zur Reparatur auf

eine Art Bühne gehoben wurden

– von Hand! Bis ins Jetzt, wo man

möglicherweise bald so weit sein

wird, dass die Elektronik unseres

Autos uns selbstständig durch

den Straßenverkehr lenkt.

Von diesem Stück Zeitgeschichte

erfahren Sie in den nächsten

Ausgaben mehr – und auch was

in der Gaststätte „Klara Eckert“

neben der ARAL Tankstelle und

am Autohaus Helmut Eckert seinerzeit

so los war...


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Senioren mal wieder on KulTour...

...ins Weserbergland

Sechsunddreißig fit gebliebene Cloppenburger

Senioren erkundeten auf einer viertägigen

Fahrt Burgen und Schlösser des Weserberglandes.

Das „Flair Hotel“ in der historischen Altstadt

Höxter war Ausgangspunkt für die Entdeckungstouren.

Schloss Corvey, Weltkulturerbe am Weserbogen

war das erste Ziel. Die ehemalige

Benediktiner-Abtei ist eine der berühmtesten

Klostergründungen im mittelalterlichen

Deutschland. Das Westwerk, die Abteikirche

sowie die Bibliothek mit rund 75.000 Bänden

faszinierten die Besucher.

Weiter ging die Erkundungstour zur Sababurg,

einer Höhenburg im Reinhardswald.

Im Volksmund nannte sie sich nach einem

Märchen der Gebrüder Grimm; Dornröschenschloss.

Nach einer Ruhepause im Hotel stand

Schloss Wilhelmsthal bei Calden auf dem

Programm. Hier ließ sich der Landgraf Wilhelm

VIII ein Lust- und Jagdschloss mit

weiträumigem Park errichten. Mit der gut

erhaltenen Ausstattung zählt die Sommerresidenz

zu den Meisterwerken deutscher

Rokokokunst.

Zur Entspannung ging es bei sonnigem

Wetter zu einer Schifffahrt auf die Weser,

vorbei an den Kuranlagen, der Wesertherme

und dem Saunafreibereich in Bad Karlshafen.

Auf der Rückreise wurde zuerst Bodenwerder

besucht. Im Münchhausen-Museum

konnte man unglaubliche Geschichten über

den Freiherrn von Münchhausen erfahren.

Bilder und Dokumente

zeichnen die wichtigsten

Stationen seines interessanten

Lebensweges auf.

Bevor der Rundgang dann

durch das Schloss Hämelschenburg

startete, gab

es zur Stärkung erst einmal

einen schmackhaften

Eintopf im Guts Café. Anschließend

war die gut erhaltene

Renaissanceanlage,

die seit der Gründung

im Familienbesitz ist und

noch heute bewohnt wird

ein wahrere Kunstgenuss

– was kein Wunder ist, da

Schloss Hämelschenburg

zu den „Kunstdenkmälern Deutschlands“

gehört.

Am Ende der Reise konnte man alle Eindrücke

einer gut geplanten und gelungenen

Fahrt mit netten Mitreisenden an sich vorbeiziehen

lassen und sich auf die nächste

„Elfriedes KulTour“ freuen.

Autor: Herr Tangermann

...an den Pader

Was wissen Sie über Pader? Dass er ein Fluss

ist? Gut! Dass er mit vier Kilometern der kürzeste

Fluss Deutschland ist? Noch besser!

Und dass er den Stadt Paderborn den Namen

gab? Bravo!

Dorthin waren wir auf unserer KulTour des

Seniorenbeirates Cloppenburg im Oktober


2014 unterwegs und vorab kann gleich gesagt, dass Paderborn eine richtig schöne Stadt ist.

Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem das Paderquellgebiet, das

Rathaus im Stil der Weserrenaissance und der Dom, das Wahrzeichen der Stadt. Das Drei-Hasen-Fenster

im spätgotischen Kreuzgang des Doms wurde in früheren Zeiten von jedem

Wandergesellen aufgesucht und ist heute ein Muss für jeden Besucher.

Etwa vier Kilometer von der Innenstadt entfernt im Stadtteil Schloss Neuhaus steht die ehemalige

Residenz der Paderborner Fürstbischöfe, ein imposantes Wasserschloss der frühen

Weser-Renaissance mit dem sehenswürdigen Barockgarten. Heute wird das Schlossgelände

teilweise als Realschule genutzt.

Zum Abschluss des Tages stand ein Besuch des Nixdorf Museums Forum an, dem größten

Computermuseum der Welt. Dieses Museum ist dem 1986 verstorbenen Computerpionier

Heinz Nixdorf gewidmet. Während einer interessanten Führung unternahmen die 48 Teilnehmer

unserer KulTour eine bemerkenswerte Zeitreise von der Keilschrift über die ersten

Entwicklungsstufen des Computers bis in die heutige Zeit, wo die Rechner immer kleiner

werden und nach und nach alle Bereiche der Gesellschaft erobern. Besonders beeindruckend

war auch die Funktion der alten Rechenmaschinen, die zum Teil bis ins zwanzigste

Jahrhundert in Betrieb waren. Daran konnten auch wir uns noch gut erinnern!

Von Elfriede Lange

Für Fragen, Informationen und Anmeldungen

steht Ihnen der Seniorenbeirat Cloppenburg

telefonisch und persönlich zur

Verfügung.

Wo: Seniorenbeirat der Stadt Cloppenburg

Rathaus

Sevelter Strasse 8

Altbau (Aufzug ) Zimmer 2.60

49661 Cloppenburg

Telefonnummer: 04471 - 185-518

E-mail: seniorenbeirat.clp@ewe.net

Wann: Dienstag und Mittwoch,

von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Ansprechpartner außerhalb der o. a.

Dienstzeiten:

Elfriede Lange Tel.: 04471-931000

Magda Menke Tel.: 04471-9586466

41

Liebe Seniorinnen und Senioren,

Herbst und Winter stehen vor der Tür und somit auch unser neues Programm mit vielen interessanten Angeboten. Bei diesen Veranstaltungen

bieten sich uns die Möglichkeiten, neue Bekanntschaften zu schließen, uns kennenzulernen und auszutauschen. Schon während

der bisherigen Seniorenwochen erlebten wir schöne gemeinsame Stunden.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die sich wieder für dieses umfangreiche Programm eingesetzt haben.

Sie können sich telefonisch oder persönlich anmelden. Alle Angebote haben eine begrenzte Teilnehmerzahl.

Es grüßt herzlich,

die Arbeitsgruppe „Seniorenwochen“

vom Seniorenbeirat der Stadt Cloppenburg

Liebe Freunde und Gönner der Cloppenburger Tafel,

das bevorstehende Weihnachtsfest und das zu Ende gehende Jahr sind guter Anlass Ihnen recht herzlich „Danke“ zu sagen.

Danke für Ihre freundliche und hilfreiche Unterstützung, die bedürftigen Menschen zu Gute kommt.

Ohne Ihre großherzige Hilfe wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Wir haben in den vergangenen 12 Monaten rd. 18. 000 Warenkörbe verteilt und konnten somit 420 Familien mit über 500 Kindern

ein qualitativ besseres Lebensumfeld schaffen.

Auch ist Ihre Hilfe immer wieder eine große Motivation für das gesamte Helferteam

Lust auf Frühling?

Traumreise nach Kroatien

9-tägige Busreise v. 10. – 18.04.2015

nach Opatija € 869,00/Pers.im DZ

Neugierig?

Anruf genügt – wir

schicken Ihnen das

Programm gerne zu!

04471 949712


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So funktioniert das Hören

Das perfekte Zusammenspiel von Außenohr, Mittelohr und Innenohr

Bis der Schall in unserem Gehirn zum eigentlichen Hören wird, muss er erst einmal

mehrere Stationen durchlaufen. Das Ohr besteht aus drei Teilen, die der Aufnahme

der Schallwellen und deren Umwandlung in Signale dienen. Die Signalverarbeitung

selbst erfolgt schlussendlich im Gehirn.

Das Außenohr:

Das Gehirn:

42

Die Form Ihres Ohres hat einen guten

Grund! Die Ohrmuschel fängt wie ein Trichter

die Schallwellen auf und leitet sie durch

den Gehörgang an Ihr Trommelfell weiter.

Das Mittelohr: Die drei winzigen Knochen

Hammer, Amboss und Steigbügel bilden

zusammen mit dem Trommelfell das Mittelohr.

Der Schall aus dem Außenohr lässt das

dünne Trommelfell schwingen und die Gehörknöchelchen

bündeln die Schallenergie

auf die kleine Fläche der Steigbügelfußplatte.

Diese überträgt dann denn Schall an das

mit Flüssigkeit gefüllte Innenohr.

Das Innenohr:

Die Schallwellen setzen die Flüssigkeit in

Bewegung, die die schneckenförmige Cochlea

füllt. Die winzigen Härchen in der sogenannten

Gehörschnecke, welche die Anfänge

von Nervensträngen bilden, nehmen die

Bewegung auf. So entstehen elektrische Impulse,

die an das Gehirn gesendet werden.

Ca. 30.000 Nervenfasern des Hörnervs leiten

die Reize der Sinneszellen an jenen Bereich

im Gehirn weiter, der für die Verarbeitung,

Bewertung und Interpretation der Hörimpulse

zuständig ist. Erst im Gehirn kommt

das eigentliche Hören zustande.

Welche Formen der Schwerhörigkeit

gibt es?

Ein Hörverlust kann unterschiedliche Ursachen

haben. Bei der Schallleitungs-Schwerhörigkeit

ist die Weiterleitung des Schalls

zum Innenohr beeinträchtigt. Ein Loch im

Trommelfell, eine Mittelohrentzündung,

Flüssigkeit im Mittelohr oder beschädigte

Gehörknöchelchen können mögliche Ursachen

sein. Hier können je nach Schwere

ein chirurgischer Eingriff, Medikamente

oder Hörgeräte helfen. Bei der Schallempfindungs-Schwerhörigkeit

hingegen sind

die empfindlichen Haarzellen im Innenohr

unwiederbringlich geschädigt, oder die

Weiterleitung ans Gehirn ist dauerhaft gestört.

Eine häufige Ursache hierfür ist eine

übermäßige Lärmbelästigung im Beruf oder

in der Freizeit. Weiterhin lässt das Gehör mit

zunehmendem Alter nach. Um zu vermeiden,

dass die verbliebenen Hörnerven auch

noch ihren Dienst einstellen, benötigen sie

weitere Reize, um ihre Impulse an das Gehirn

weiterzuleiten. Für Reize sorgen Hörgeräte.

Sie gleichen aus, was das Gehör nicht

mehr leisten kann.

Empfehlenswert sind regelmäßige, vorsorgliche

Hörtests. Ein Hörtest dauert nur

wenige Minuten. Beim Brillen und Akustik-Studio

Reher können Interessierte sich

umfassend zum Thema Hören informieren

und einen kostenlosen Hörtest durchführen.

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Ihrem persönlichen Umfeld

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Gutschein zu uns, oder vereinbaren

Sie einen Termin. Der

Gutschein ist übertragbar.


Den Abwehrkräften auf die Sprünge helfen

Gemüsebotschafterin: Esther Schweins rät zu vitaminreicher Ernährung

(djd/pt). Tomaten sind das Lieblingsgemüse

der Deutschen. 11,4 Kilogramm

der roten Vitaminbomben wurden 2013

pro Privathaushalt gekauft. Auch Paprika,

Gurken und Salat gehören zu den

Top Ten der beliebtesten Gemüsesorten.

So das Ergebnis einer Analyse der Agrarmarkt

Informations-Gesellschaft (AMI).

Doch obwohl die Bundesbürger 69,2

Kilogramm Frischgemüse pro Haushalt

einkauften, kommt längst nicht jeder auf

die von der Deutschen Gesellschaft für

Ernährung (DGE) empfohlene Verzehrmenge

von 400 Gramm pro Tag. Dabei

ist es vor allem in der kalten Jahreszeit

ratsam, regelmäßig Obst und Gemüse

zu essen. Das weiß auch Schauspielerin

und EU-Gemüsebotschafterin Esther

Die Schauspielerin greift auch während der

Dreharbeiten gerne zu Gemüse und knabbert

als “Nervennahrung” Brokkoliröschen,

geviertelte Tomaten, Gurkenwürfel, Paprikastreifen

oder einige Salatblätter. Ein Gemüsefan

war Esther Schweins schon immer,

doch seitdem sie seit zwei Jahren als Gemüsebotschafterin

der europäischen Kampagne

“We Care, You Enjoy” unterwegs ist, stehen

nun auch Gemüsesorten auf dem Tisch, die

sie früher eher verschmäht hatte. Zum Beispiel

Brokkoli, der wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts

besonders gesund ist. “Früher

habe ich mir nicht viel aus Brokkoli gemacht.

Schweins: “Gerade wenn es draußen

früh dunkel wird, ist es wichtig, frisches

Gemüse zu essen. Das bessert die Laune

und hilft den Abwehrkräften auf die

Sprünge.”

Erst über die EU-Kampagne wurde ich zum

Fan”, verrät Schweins. Manchmal müsse man

auch mal über den eigenen Schatten springen

und etwas Neues probieren, meint sie.

Zum Beispiel eine leckere asiatische Gemüsepfanne.

Foto: djd/wecareyouenjoy.eu

43

Entspannen und der Gesundheit Gutes tun!

Ob bei Hautproblemen wie Neurodermitis sowie Beschwerden der Atemwege wie Asthma,

Bronchitis oder einer Erkältung ist der Besuch in der Salzgrotte in Cloppenburg genau das

Richtige. In gemütlicher Atmosphäre werden hier die Sole-Vernebelungen inhaliert und fördern

dabei den Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege sowie der Haut. In der 20-minütigen

Sitzung kann Kraft getankt werden für neue Taten. Einen großen Erholungsfaktor bieten

ebenfalls die 45-minütigen Sitzungen in der Salzgrotte. Alle, die dem Alltag für einen kurzen

Moment entfliehen möchten, können für einzelne Sitzungen ohne Vertragsbindung einfach

vorbeischauen. Von Salzlampen bis zu Bade-und Kochsalze, bietet Ihnen die Salzgrotte auch

eine große Auswahl an Produkten an.

Jetzt neu nur mit Voranmeldung:

Die Aktivstunde in der Salzgrotte,

dort werden Dehn-, Entspannungs- und Atemübungen gemacht.

Bitte informieren Sie sich!

Den Besuch unserer Salzgrotte

empfehlen wir bei:

Das ideale Geschenk

zu Weihnachten:

Ein Salzgrotte-Gutschein!

- Erkältung

- Stress und Ermüdung

- Atembeschwerden

- Heuschnupfen

- Kopfschmerzen

- Allergien

- Hautproblemen

Lindenallee 2-4

49661 Cloppenburg/Emstekerfeld

Tel. 04471/958 43 00

www.salzgrotte-cloppenburg.de

Jetzt auch Sonntags für Sie da!

Zwischen 01. Oktober und 01. April

auch Sonntags von 9.45 Uhr bis

15.00 Uhr geöffnet.


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gung“ gelernt. Doch ja, diesen Kurs gibt es, denn auch die Landwirtschaft

bemüht das duale System, in dem Spätberufene gefördert

werden und auch an ländliche Quereinsteiger im Fokus stehen.

44

7 Uhr Morgens in Europa

Die Wolken am Himmel schoben sich wie schattierte Schäfchen

den Horizont entlang. So, als wenn die Sonne sich da oben in

der Warteschleife befände und darauf warte, Hindernisse aus

den Weg zu räumen. Das dachte Bäuerin Lotta, indem sie nach

oben sah, nebenbei damit beschäftigt, sich in ihre Gummistiefel

zu schwingen und ihren Füßen damit für die nächsten Stunden

das Licht zu nehmen.

Bis vor kurzem hatte auch sie sich noch in der Warteschleife befunden:

In der zur Bäuerin. Mit ihren 45 Jahren ist Lotta ein beruflicher

Späteinsteiger. „Wo die Liebe eben jemanden landen lässt,“ dachte

sie, denn plötzlich war sie Bäuerin gewesen. Das war vor zwei Jahren

und seither haben sie und ihre Gummistiefel und das Ziel, Ferkeln

den Start ins Leben zu erleichtern und damit ihr Leben voll im Griff.

Denn: Mitgegangen mit gefangen. Mit

Wärme und Schatten. Mal mit kalten Füssen

und mal mit Sonne im Herzen. Die Natur

ist eben auch das Leben. Mal Frühling,

mal Sommer, mal Herbst und mal Winter.

So hat Lotta mehrere Wolken zur Seite geschoben,

bis ihr klar wurde, dass Mensch

und Tier gar nicht so verschieden sind.

„Super!“ dachte Lotta, sah noch kurz den Wolken am Himmel zu und

ging dann, wie die Himmelsgebilde, ihrer gewohnten Arbeit nach.

Einer Arbeit, mit der sie sich von A bis Z identifizieren kann, währenddessen

sie aber auch Zeit für ihre Überlegungen hat. Und so

reihten auch an diesem Morgen sich Lottas Gedanken wie ein Maiskorn

an das andere, so ein ganzes Maisfeld, Reihe für Reihe bildend.

Mais – Getreide – Bier – Schweine – ein leckeres Schweinesteak auf

dem Grill oder in der Pfanne – das ist doch EUROPA! Denn: Als sie

sich noch in der Warteschleife zur Bäuerin befand und Dank des

Kursus „Top Fit für Bäuerinnen“ der Landwirtschaftskammer, wusste

sie jetzt auch, das die Ur-Mutter eines jeden leckeren Stücks vom

Schwein entweder einer finnischen Landrasse abstammte und der

Vater ein französischer Pietraineber war, oder die Eltern dieses Steaks

einer dänischen Landrasse abstammten. Es könnte aber auch sein,

das man die britische Landrasse auf dem Teller hat. Also, sagte Lotta

sich: Wir ernähren uns international, auch vom Schwein! Grenzenlos.

Grenzenlos sein: Das gilt beständig auch für Lotta, die, wie die Sonne,

die jetzt hinter den Wolkenrändern hervorlugte, ihre eigenen Grenzen

im Einklang mit

der Natur überwinden

muss. Doch Grenzen

sind keine Hindernisse,

sie sind Herausforderungen,

sie zu meistern.

Die Bäuerin verließ den

Stall, guckte noch einmal

zurück und sah die

Ferkel friedlich leben.

Nun, nach getaner Arbeit,

konnten auch Bäuerin Lottas Füße wieder das Licht Europas erblicken.

Da auch die Sonne sich jetzt nicht mehr in der Warteschleife,

sondern schon auf dem direkten Weg zu Horizont befand. Nun kann

auch Bäuerin Lotta in Ruhe dem vorläufigen Feierabend entgegenblicken

und mit ihrem Mann zusammen auf der Terrasse ein kaltes

Bier zischen. Später dann wird sie in der Küche oder auf dem Grill ein

europäisches Gemeinschaftsprojekt zubereiten!

Heike Bünger

Glas-Service

Je nach Größe des Schadens, reparieren wir Ihre

Scheibe oder tauschen sie aus!

Allein die Tatsachen, dass nicht nur der

Mensch Cola trinkt, wenn er Durchfall hat,

sondern auch das Ferkel sich dann gesundheitlich

wieder auf den Weg gebracht

fühlt. Und auch mit einen Schuss Bier in

den Futtertrog wird nicht nur bei Schweinen

der Appetit angeregt!

Das und viel Neues vom Landleben hat

Bäuerin Lotta durch den Kurs

„Top Fit für Bäuerinnen in der Ferkelerzeu-

GmbH

Otto-Hahn-Straße 10 · 49685 Westeremstek

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45

Augenoptiker lädt zu DigiDays ein

Was viele Verbraucher nicht wissen: Ihre Augen leiden zunehmend

unter digitalem Sehstress.

Was das ist, woher er kommt und was dagegen helfen könnte,

verrät Augenoptiker Bergner im Rahmen der DigiDays vom 1.

bis zum 15. Dezember.

„Ab dem 1. November laden wir zu unseren DigiDays alle herzlich

ein, bei uns kostenlos ihren digitalen Durchblick testen zu lassen“, so

Herr Bergner. „Für viele Menschen gehören Smartphones und Tablets

schon ganz selbstverständlich zum Alltag. Damit einher gehen

viele, häufig unbewusste Blickwechsel zwischen den kleinen Bildschirmen

und der Ferne. Dies verändert unser Sehen nachhaltig.“

Digitale Endgeräte sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.

Bis zu 80 Mal schaut der Deutsche auf sein Smartphone oder

seinen Tablet-Computer. Das fordert die Augen. Schon ab einem

Alter von 30 Jahren können Symptome wie Kopfschmerzen oder

brennende Augen durch die häufige Nutzung von digitalen mobilen

Endgeräten auftreten. Fast zwei Drittel aller Deutschen haben dies

in einer repräsentativen Umfrage bestätigt. Fachleute sprechen bei

diesen Anzeichen von digitalem Sehstress.

„Digitalem Sehstress kann man leicht entgegen wirken“, weiß Herr

Bergner. „ Unser Partner in Sachen Brillenglas, die Firma ZEISS, bietet

mit ZEISS Digital Brillengläsern, die eigens für die Nutzung von digitalen

Displays entwickelt wurden, eine sehr gute Lösung an.“

Die DigiDays sind eine Initiative unterstützt von ZEISS, um noch

stärker auf die veränderten Sehgewohnheiten durch zunehmende

Digitalisierung und den dadurch möglichen digitalen Sehstress hinzuweisen.

„Um den digitalen Durchblick testen zu können, halten

wir dem Kunden einen Vorhalter vor seine Brille oder die Augen, der

die Wirkung der digitalen Brillengläser von ZEISS simuliert. Unsere

Kunden können damit also den Effekt des Brillenglases live testen

– und das am besten gleich mit ihrem digitalem Gerät in der Hand“,

erklärt Herr Bergner.

Alle Verbraucher, die ihren digitalen Durchblick bis zum 30.

November prüfen lassen, können darüber hinaus an einer Verlosung

teilnehmen, bei der es brandneue iPhone 6 zu gewinnen

gibt.

Eschstraße 4 · 49661 Cloppenburg · Tel.: 0 44 71/42 71


Buchtipps

46

Friedrich Dönhoff:

Ein gutes Leben ist die

beste Antwort

Eine wahre Geschichte, die Mut macht.

Von einem, der den Glauben an das Gute

bewahrt hat.

Jerry Rosenstein, 86, ist einer, der sich nicht

unterkriegen ließ, weder als Jude in Europa

noch als Homosexueller in Amerika. Er

hat Auschwitz überlebt – und sich später

finanzielle, sexuelle und geistige Freiheit

erkämpft. Mit dem 40 Jahre jüngeren

Friedrich Dönhoff macht er eine Reise auf

den Spuren der Vergangenheit.

Diogenes Verlag.

Gebunden.

€ 19,90 – ISBN 3-257-06902-2

Auch als E-Book erhältlich.

James Frey:

ENDGAME. Die Auserwählten

ENDGAME. Zwölf Meteoriten.

Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig

an unterschiedlichen Orten der Erde

einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr:

Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen!

Jeder der Meteoriten überbringt

eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten

entschlüsseln müssen und die sie schließlich

an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt.

Dort stehen sie ihren Gegnern

zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf

auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose

Jagd um den gesamten Globus.

Die Spieler müssen zu allem bereit sein.

Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen?

Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit

am Ende siegen? Schönheit von

Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch

sein, um zu überleben? ENDGAME wird

es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig

deutet und die drei Schlüssel findet,

geht als Gewinner hervor. Und nur seine

Linie wird überleben, wenn die gesamte

Menschheit vernichtet wird.

Empfohlen ab 16 Jahren.

Verlag Friedrich Oetinger, Hamburg.

€ 19,99 – ISBN 978-3-7891-3522-4

Auch als E-Book erhältlich.

Erik Axl Sund:

Narbenkind

Band 2 der Viktoria-Bergman-Triologie

Ein Geschäftsmann wird brutal ermordet.

Jeanette Kihlberg ermittelt mithilfe der

Psychologin Sofia. Doch wer ist Sofia wirklich?

Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer

Mordserie an Jungen in Stockholm werden

vorübergehend auf Eis gelegt, als ein

ranghoher Geschäftsmann auf bestialische

Weise getötet wird. Man geht von einem

Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin

Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil

erstellen, aber dann geschehen weitere

Morde. Und diese scheinen in Verbindung

mit Victoria Bergman zu stehen. Während

die Ermittlungen nach Dänemark führen,

hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen

...“Krähenmädchen“ (Band 1 der

Victoria-Bergman-Trilogie) ist im Juli 2014

erschienen.“Narbenkind“ (Band 2 der Victoria-Bergman-Trilogie)

ist im September

2014 erschienen.“Schattenschrei“ (Band 3

der Victoria-Bergman-Trilogie) erscheint

am 17.11.2014.

Goldmann Taschenbuch.

Taschenbuch.

€ 12,99 – ISBN 3-442-48118-X

Auch als E-Book erhältlich.


Güldene Geschenke für Individualisten

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Individueller Schmuck als persönliches Geschenk zu Weihnachten

– da ist man bei der Goldschmiedemeisterin Simone Lübbe

aus Bethen an der goldrichtigen Adresse.

Die gebürtige Rheinenserin begann 1998 ihre Ausbildung zur Goldschmiedin

in Lingen. Fünf folgende Jahre Gesellenzeit bei verschiedenen

Goldschmieden in Dortmund und Rheine bestärkten sie in

dem Entschluss, die Meisterschule erfolgreich zu absolvieren und in

ihrem Beruf zukünftig selbstständig zu sein. Seit Oktober diesen Jahres

nun findet das in ihrem Laden in Bethen statt.

Ihr besonderes Angebot:

Goldschmiedekurse

Jeder, den das Handwerk der Goldschmiede interessiert, hat hier die

Möglichkeit an vier zur Verfügung stehenden Arbeitsplätzen einen

individuellen Schmuck zu fertigen. Beliebt sind diese Kurse auch bei

Paaren, die in den Hochzeitsvorbereitungen stehen und sich gegenseitig

den Trauring schmieden möchten, als besonderes Symbol der

Liebe. Zeigen diese Ringe doch die Einzigartigkeit eines jeden Menschen

und die ihrer ureigenen Liebe.

Simone Lübbe bearbeitet auch alte, wieder gefundene Schätze wie

beispielsweise Schmuck von den Großeltern. Denen haucht sie neues,

modernes Leben ein, mit einem Quäntchen Tradition und Geschichte,

je nach Geschmack und Kundenwunsch.

Simone Lübbe berät ihre Kunden gerne auf dem Weg zum individuellen

Schmuckstück. Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

Bether Dorfstraße 54 · 49661 Cloppenburg

Tel. 04471 7009328

www.simone-lübbe.de · info @ simone-lübbe.de

Individueller, handgefertigter Schmuck ׀ Beratung und Entwürfe ׀ Anfertigung auf Kundenwunsch

Umarbeitung alter Schätze ׀ Reparaturen ׀ Goldschmiedekurse

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20% Rabatt auf Perlketten

(Süßwasser, Südsee, Tahiti) und diverse Edelsteine.

47

Video Türsprechanlagen

Video-Türsprechanlagen bestehen in der

Regel aus getrennten Außen- und Inneneinheiten.

In die Außeneinheit ist dabei eine

kleine Kamera angebracht, die das Geschehen

vor der Haustür an die entsprechende

Inneneinheit überträgt. Diese wiederum ist

mit einem Monitor ausgestattet, auf welchem

der wartende Gast zu sehen ist. Kamera

unterstützte Video-Türsprechanlagen

sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich,

in Schwarz-Weiß oder in Farbe und mit ka-

belgebundener oder drahtloser Übertragung.

Ebenso enthalten viele Modelle eine

integrierte Beleuchtung, damit man seine

Gäste auch nachts erkennen kann. Die Vorteile

einer Video-Türsprechanlage liegen

darin, dass man frühzeitig sehen kann, wer

vor der Tür steht. Viele Trickbetrüger geben

oft vor, jemand zu sein, der sie gar nicht sind.

Mit einer Kamera gestützten Gegensprechanlage

hat man hierbei die Möglichkeit, z.B.

durch Vorlage von Ausweisen, die Identität

der Besucher überprüfen zu können. Ebenso

schaut man seinen Gästen dabei ins Gesicht

und kann im Laufe des Gespräches erkennen,

ob jemand mit ehrlichen Absichten Einlass

begehrt. Auch lästige Vertreter lassen

sich mit Video-Türsprechanlagen abweisen,

ohne dass sie dabei mit nur einem Fuß Haus

oder Wohnung betreten hätten. Hierdurch

bieten die Anlagen insoweit auch Schutz

vor unliebsamen Haustürgeschäften durch

Überrumpelung.


„Junge Leute-Welt“

48

24

Junge Begeisterung an Tanz und Schauspiel

Es ist ein Trend unserer Zeit,

dass immer mehr Jugendliche

und Kinder Gefallen an

Schauspiel und Tanz. So ist

die Zahl derer in den letzten

Jahren deutlich gestiegen, da

auch immer mehr Agenturen

den Youngstern die Chance

bieten, als Schauspieler/in und

Bühnentänzer/in anzufangen.

Und so ziehen viele Jugendliche

und Kinder auch in Städte

von Zuhause weg, um den

Beruf als Schauspieler/in und

Bühnentänzer/in zu erlernen

und auszuüben. Dort leben

dann in Gastfamilien und gehen

neben dem Tanzen und

Schauspielern noch zur Schule.

Die Schüler/innen müssen

wie ihre Mitschüler, Hausaufgaben

erledigen, auch wenn

der Tag im Training oder vor

der Kamera und auf der Bühne

sehr lang war.

Nach der Schule werden die Kinder und

die Jugendlichen von einem Taxi abgeholt

und direkt zum Tanz-und Schauspielunterricht

gebracht. Wenn man als Schauspieler/

in eine Hauptrolle erobert hat, dauern die

Dreharbeiten auch mal bis zu neun Stunden.

Am Wochenende können die meisten nach

Hause fahren und ihre Familie besuchen,

doch es gibt’s auch Ausnahmen, manche

Jugendliche und Kinder müssen auch übers

Wochenende bei der Gastfamilie bleiben,

um weiter zu drehen. Dazu gehören meistens

die Hauptrollen, die täglich vor der

Kamera stehen müssen. In den Ferien ist es

auch nie sicher, ob die Schauspieler/in und

Tänzer/in nach Hause fahren können, da

auch in den Ferien weiter gedreht werden

muss. Meistens versucht die Agentur jedoch

es einzurichten, dass die Kinder und Jugendliche

für ein paar Tage frei bekommen.

Die Ausbildungen als Schauspieler/in und

Bühnentänzer/in dauern zwischen zwei und

vier Jahren und finden an Schulen statt. Die

meisten Schüler nehmen trotzdem schon an

Castings teil und werden, wenn die Schüler

sehr gut sind, von den Tanz-und Schauspiellehrern

auch bei Agenturanfragen vorgeschlagen.

Bühnentänzer sind besondere Menschen.

Sie sind musikalisch, intelligent und anpassungsfähig.

Sie haben das Selbstvertrauen

für Solotanz und arbeiten dennoch

im Team. Mit viel Vorstellungskraft machen

sie ganz unterschiedliche Figuren

lebendig. Sie lassen sich gern kritisieren,

weil sie stets dazu lernen und ihre Technik

verbessern wollen. Bei der Arbeit mit verschiedenen

Choreografen suchen Tänzer

immer wieder neue Herausforderungen.

Die meisten Bühnentänzer hören mit Mitte

Dreißig auf und müssen mit einen anderen

Beruf weiter machen. Viele werden Lehrer

oder Choreographen. Andere bleiben in

ihrer Kompanie und arbeiten dort im Management

oder als Choreologen und Physiotherapeuten.

Ganz verlassen die meisten

von ihnen diese Welt nie – ist doch auch eine

voller Faszination!

von Gina Wichmann

.


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von links: Jenny, Sandra, Julia, Conny, Svenja und Sabine

Den Nerv der Zeit erkannt

Der Yogaraum Cloppenburg

49

Betritt man den Yogaraum in Cloppenburg

zum ersten Mal, bemerkt man diese besondere

Atmosphäre, die diese Räumlichkeiten

und auch das Team des Yogaraums um Julia

Laschinski ausstrahlen. Direkt stellt sich der

Körper auf den Wohlfühlmodus ein, spätestens

wenn man sich des Schuhwerks entledigt

hat und auf Socken die Welt des Yogaraums

erobert.

Mit viel positivem Zuspruch, viel Neugierde

und Interesse haben die Cloppenbürger

den Yogaraum in der Lange Straße aufgenommen.

Die Resonanz ist so positiv, dass

das Team im Yogaraum vergrößert wurde.

Neu mit dabei sind Conny als Yogalehrerin

für Kinder und Erwachsene und Sabine für

Pilates.

Yoga und Pilates wird hier in allen Formen

und Farben angeboten. Wobei Yoga als

ganzheitliches Konzept gesehen werden

muss. Es ist nicht, wie oftmals geglaubt ein

langweiliges „Rumgesitze“ oder „akrobatische

Verrenkungen“. Vielmehr geht es darum,

Körper und Atmung kennen zu lernen,

Blockaden zu lösen und inne zu halten.

Dazu gehören auch die Yogathaimassagen.

Das sind passive Yogaübungen, wobei

zielgerichtete Berührung und meditative

Aufmerksamkeit die eigene Wahrnehmung

intensivieren, für Stressabbau sorgen und

Körper und Geist regenerieren.

Das Prinzip der Kurse ist einfach strukturiert:

es gibt einen offenen Kursplan mit 20 Kursen,

die von Montag bis Samstag zeitlich

flexibel nutzbar sind.

Um Yoga kennen- und zu erlernen bieten

sich die 10-wöchigen geschlossenen Kurse,

die mit der Krankenkasse abrechenbar

sind, an. Hier findet Mann/Frau jeden Alters

vom „Einsteigeryoga“, „Männeryoga“ über

„Yoga im reiferen Alter“ und „Hormonyoga“

den passenden Kurs für sich. Beliebt sind

auch „Schwangerenyoga“ und „Rückbildungsyoga“.

Letzteres findet Vormittags zu

verschiedenen Zeiten mit Babybetreuung

statt.

Neu im Programm und sehr beliebt sind

„Kinderyogakurse“ für 3- bis 6-jährige,

Grundschulkinder (8- bis 11-jährige) und

„Teensyoga“ für 12- bis 17-jährige.

Die großzügige Lounge mit ihrer gemütlichen

Wohlfühl-Atmosphäre und der Teebar

lädt alle Teilnehmer nach einer Yogaeinheit

zum Gespräch bei einer Tasse Tee in ruhiger

Umgebung zum ausklingen ein.

Das Team vom Yogaraum begrüßt Sie herzlich

zu einer kostenlosen Schnupperstunde

und freut sich Sie da abzuholen, wo Sie stehen,

um Sie auf Ihrem ganz persönlichen

Yogaweg zu begleiten und unterstützen zu

dürfen.

Ab dem 05. Januar 2015 starten die neuen

10– wöchigen, von den Krankenkassen geförderten

Kurse. Die Anmeldungen werden

jetzt entgegengenommen.

Wir freuen uns auf Sie.

Namasté

Ihr Yogaraum Team

LANGE STRASSE 62

49661 CLOPPENBURG

INFORMATION UND BERATUNG:

TELEFON: 04471- 7010813

INFO@YOGARAUM-CLOPPENBURG.DE

Die Lounge mit Wohlfühl-Atmosphäre


50

Inhalt

Blickpunkt 4

Gott zur Ehr... 5

Adventsaustellung 7

Das Glück der anderen schmieden 8

Geschwindigkeit im Blut 10

Nach dem CSD... 12

Das nächste Frühjahr... 13

Freiheit die wir meinen... 16

Cool reimt sich

auf School...

… doch ja, obwohl School „Schule“ heißt

und nicht wenige Leser nun sicher denken,

dass wir mit dieser Behauptung

doch irgendwie am ewigen Zeitgeist

vorbei schrammen. Tun wir aber nicht, da

hier von der Akademie KLANGKUNST in

Cloppenburg die Rede ist – als Ausblick

auf eine ausführliche Geschichte dazu im

nächsten Magazin. Die sich in erste Linie

an Kids (und ihre Eltern) richtet, denn:

„Die Akademie KLANGKUNST ist eine

Institution, bei der jeder ein Streichinstrument

erlernen kann. Auch Saiteninstrumente

wie Gitarre, Bassgitarre, aber

auch Gesang und Klavier stehen Dir in

vielfältiger Weise als Unterrichtsfächer

zur Verfügung.

Impressum

Herausgeber:

Trendtino Werbeagentur SEC GmbH

Kirchhofstraße 23

49661 Cloppenburg

Telefon: 0 44 71/ 850 54 90

Fax: 0 44 71 / 850 54 91

www.trendtino.de

Redaktion/Gestaltung/Realisierung:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg

Schlussredaktion: Ulla Schmitz (V.i.S.d.P.)

media@das-stadtmagazin.com

Anzeigen:

Jürgen Heins

0176/61 43 79 32

www.das-stadtmagazin.com

Druck:

Fromm Druck- und Verlagshaus, Osnabrück

Rechtstipp 22

Neue Cloppenbürger 24

Chrissi´s Barbierstube 26

Auf gute Schlafkultur achten 27

Neues vom Kulturbahnhof! 28

Watt mutt dat mutt-Winterreifen 29

Portrait Niemöller`s Backparadies 30

Es tut sich was...?! 32

Lebensqualität und

Selbstbestimmung bis zu Tod 33

Stadt der Engel 34

Was tun bei Erkältungen? 36

Portrait Autohaus Eckert 38

Senioren auf KulTour... 40

Hörakustikertipp 42

7 Uhr Morgens in Europa 44

Optikertipp 45

Buchtipps 46

Junge Leute Welt 48

Den Nerv der Zeit erkannt 49

Impressum 50

Unser Unterrichtsangebot ist vielseitig

und nie langweilig!

Unsere professionellen Dozenten wissen

wie es ist, selbst auf der Bühne zu stehen

und das weltweit! In zahlreichen Konzerten

und Tourneen mit großen Künstlern

haben sie Erfahrungen gesammelt, die

sie nun an Dich weitergeben möchten.

Egal welcher Bereich der Musik und welche

Altersstufe oder Kenntnisstand, wir

kennen kein Schubladendenken und haben

auch für Dich sicherlich das passende

Angebot.

Wir sind keine gewöhnliche Musikschule,

wir sind eine große Familie. Bei uns

gibt’s nicht nur Musikunterricht. Für uns

ist es auch wichtig, dass Du Dich in unserer

Community wohlfühlst und neue

Freunde fürs Leben gewinnst. Unsere

legendären Mottopartys, die gemeinsamen

Abenteuerausflüge und das jährlich

stattfindende Musiccamp, lassen uns immer

mehr zusammenwachsen.“

Dieser Auszug von der Website www.

akademie-klangkunst.de gibt einen kleinen

Einblick in das Projekt der Akademie

KLANGKUNST, in das alle Kinder und Jugendlichen

des gesamten Landkreises

eingebunden werden sollen.

Geht schon mal darauf zu – die Leute der

Akademie sind echt cool!

Diese und eine Menge interessanter,

ungewöhnlicher und faszinierender

Geschichten erwarten Sie im nächsten

STADTMAGAZIN. Bis dahin, alles

Gute!

Fotonachweise

(wenn nicht anders ausgezeichnet)

Verena Riehe

Josefin Götting

Archiv Niemöller

Archiv Eckert

Privat Elfriede Lange

Stadt Cloppenburg

Tobias Ackermann

Fotolia

Babysmile

Archiv Boris Guentel

djd

Archiv Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

René Deddens

Archiv Intersport

Archiv Bünger

Foto/Makeup Studio Baitinger/Blank

Urheber- und Verlagsrecht

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge

und Abbildungen sind urheberrechtlich

geschützt. Mit Annahme des Manuskripts

gehen das Recht zur Veröffentlichung sowie

die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von

Nachdruckrechten, zur elektronischen Speicherung

in Datenbanken, zur Herstellung von

Sonderdrucken, Fotokopien und Mikrokopien

an den Verlag über. Jede Verwertung außerhalb

der durch das Urheberrechtsgesetz festgelegten

Grenzen ist ohne Zustimmung des

Verlags unzulässig. In der unaufgeforderten

Zusendung von Beiträgen und Informationen

an den Verlag liegt das jederzeit widerrufliche

Einverständnis, die zugesandten Beiträge

bzw. Informationen in Datenbanken einzustellen,

die vom Verlag, von kooperierenden

Verlagen und kooperierenden Dritten geführt

werden.


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SCHMUCKAUSSTELLUNG

Goldschmiedemeisterin und Schmuckgestalterin Andrea Laudenbach

präsentiert ab dem 09. November 2014 ihre neue

Schmuckkollektion.

Im schönen Ambiente des Werkstattateliers zeigt sie im Rahmen

einer Ausstellung wunderschöne Schmuckstücke, mit geprägten

Oberflächenstrukturen und farbintensiven Edelsteinen, wie

z.B. eine Saphirkette mit einem Aquamrinanhänger.

Dieses Jahr ergänzen Stricktücher mit großen Broschen die Kollektion.

Die Schmuckausstellung kann noch bis Weihnachten besucht

werden.

ÖFFNUNGSZEITEN:

MONTAG BIS FREITAG VON 10 BIS 18 UHR | SAMSTAG VON 10 BIS 14 UHR

ADVENTS-SAMSTAGE VON 10 BIS 18 UHR

Andrea Laudenbach & Christina Haedke

Osterstraße 37 | 49661 Cloppenburg | Tel.: 04471/ 879996 | www.goldschmiede-laudenbach.de


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