München - Wo bekomme ich mein Baby?

sbuettner

Die Zeitschrift "Wo bekomme ich mein Baby"? unterstützt seit 1985 die Schwangeren und werdenden Eltern bei der Suche nach Entbindungskliniken, Hebammen, Familienbildungsstätten und vielen weiteren Institutionen in der Region München. Dazu kommen wichtige Informationen vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des 1. Lebensjahres des Babys.

Seite 2 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


INHALTSVERZEICHNIS

>> Wo bekomme ich mein Baby?

SCHWANGERSCHAFT

So wächst Ihr Baby

im Bauch heran! 4

Sicher mit der

richtigen Vorsorge 5

Liebe Leserin,

wir beglückwünschen Sie zu Ihrer Schwangerschaft

und wünschen Ihnen für die

spannende Zeit alles Gute. Seit nunmehr

30 Jahren begleitet diese Zeitschrift

Millionen von Schwangeren und gibt

dabei wichtige Informationen und Tipps

für die Schwangerschaft und die bevorstehende

Geburt. Der Ratgeberteil "Mutter &

Kind" hilft Ihnen bei dem neuen Lebensabschnitt

und begleitet Sie durch das 1.

Jahr mit Ihrem Baby.

Mit unserem neuen Service (Handy mit

QR-Code abbilden) können Sie mit Ihrem

Smartphone und einer entsprechenden

kostenfreien App sich wichtige Dokumente

und Informationen direkt auf Ihrem

Handy anschauen und speichern.

Natürlich finden Sie diese Informationen

und viele weitere Themen auch im Internet

auf unserer Seite www.elternwegweiser.de

Impressum

Herausgeber: © 2014 2B Lizenz- und Marketing GmbH

Sigmund-Freud-Str. 77a, 60435 Frankfurt/Main

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E-Mail:info@zwei-bb.de, www.zwei-bb.de

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REDAKTION

Andrea Neuen-Biesold, Miriam von Charmier,

RIEGG & PARTNER, Dr. Ulrike Rausch-Rieß

TITELBILD/FOTOS

Fotolia

DRUCK

Vogel Druck und Medienservice, Höchberg

VERTRIEB

Jörg Büttner, Tel. 069 / 75 61 90 - 23,

jbuettner@buemed.de

ANZEIGENPREISLISTE

Nr. 26 vom 01.10.2013

GESAMTAUFLAGE

500.000 Exemplare, jährlich

FÜR SIE

Fit für Zwei: Sport für

Schwangere! 6

Lecker & Gesund –

essen Sie sich fit! 7

Wellness – Verwöhnen

Sie Ihren Körper 8

WISSENSWERTE

Der richtige Ort zur richtigen

Zeit – Die Klinikwahl 10–11

Kleine Beschwerden für

eine große Sache 9

GESUNDHEIT

Die Geburt Ihres Kindes 14–15

Ästhetische Korrektur

nach der Geburt 11

PRAKTISCH

Das Kinderzimmer 12

Babyschalen & Kindersitze 13

MUTTER & KIND

Die Babynahrung der Natur

hat viele Vorteile 16–17

Das Wochenbett 26

Bleib gesund kleiner Liebling 19

So klappt der Übergang

zur Flaschennahrung 20–21

Die Babypflege 22–23

Den Klinik- und Kursführer

finden Sie ab Seite 12

in der Heftmitte

Seite 3


SCHWANGERSCHAFT

>> Das Wunder des Lebens

So wächst Ihr

Baby im Bauch heran!

Gleichgültig ob die Nachricht „schwanger“ als erstes Freudentaumel

auslöst oder Erschrecken – eines ist sicher: nichts ist

danach mehr so wie vorher. Kaum hat sich das kleine Wunder

ereignet, verändert sich der Körper der Frau und sie erlebt eine

Zeit, die anstrengend, einzigartig und höchst intensiv ist. Doch

was genau geschieht in diesen Wochen?

„Schokolade oder saure Gurken – der etwas holprige Anfang!“

Lust auf Veränderung? Dann ist ein Baby genau das Richtige! Die Welt steht Kopf und man kann

absolut nichts dagegen tun. Das Gemeine ist: Wenn am Anfang noch nichts zu sehen ist und die

Umwelt auch erst einmal nichts mitbekommen sollte – dann fühlen sich die meisten Frauen eher

unwohl. Morgendliche Übelkeit im Wechsel mit Heißhunger auf Süßes und Salziges ist hier nur

eine der vielen Anfangsprobleme. Besonders lästig – vor allem im Beruf – sind Müdigkeit sowie

Schwindel, die im ersten Schwangerschaftsdrittel sehr verbreitet sind. Stoffwechsel und Hormonhaushalt

steigern sich, Blutdruck und Blutzuckerspiegel sind niedrig. Dagegen hilft alles, was den

Kreislauf in Schwung hält. Ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft,

gemäßigter Ausdauersport, Bürstenmassagen und natürlich viel Schlaf. Lästig

ist auch der verstärkte Harndrang in dieser Zeit, der durch das viele Progesteron

ausgelöst wird. Die Blase wird zum Sensibelchen und die Schwangere

entwickelt unterwegs einen regelrechten Scannerblick für öffentliche Toiletten.

All diese Beschwerden haben einen guten Grund: das erste Drittel der

Schwangerschaft ist für das Baby die wichtigste Zeit der Entwicklung. Kopf,

Körper sowie winzige Arm- und Beinknospen entstehen, das Nervensystem und

die Organe entwickeln sich, das Herz beginnt zu schlagen. Am Ende der

zwölften Woche ist der kleine Winzling rund acht Zentimeter groß, wiegt um

die 20 Gramm und hat seine wichtigsten Entwicklungsschritte bereits hinter

sich, die Fehlgeburtsrate sinkt ab jetzt drastisch und die Schwangere kann sich

nun auf wesentlich entspanntere Monate freuen.

SS Wochen

>> 14 – 27

SS Tage

>> 78 – 175

Gewicht (gr.)

>> 50 – 950

Größe (cm)

>> 8 – 35

Zunahme (Kg)

>> 0,5 – 4,2

„Glück und Ruhe – schwanger sein ist so schön!“

SS Wochen

>> 0 – 13

SS Tage

>> 0 – 77

Gewicht (gr.)

>> 0 – 50

Größe (cm)

>> 0 – 8

Zunahme (Kg)

>> 0 – 0,5

Das Bäuchlein wird größer und die Lieblingsjeans kneift unangenehm. Aber das

sind auch die schlimmsten Beeinträchtigungen in den kommenden Wochen.

Stattdessen werden die nächsten drei Monate richtig klasse! ‚Wo ist die Welt,

damit ich sie umarmen kann‘ - die Schwangere erlebt in dieser Zeit einen

regelrechten Energieschub und kann ihren stetig wachsenden Bauch so richtig

genießen. Dazu passt es auch, dass in dieser Zeit das Baby meist zum ersten Mal

spürbar wird. Was für ein Gefühl, wenn der kleine Winzling ab der 20. SSW

strampelt und boxt. Da können auch die werdenden Papas aktiv an dem kleinen

Wunder Anteil nehmen. Überhaupt ist die Zeit als Paar jetzt ganz besonders

wichtig. Ein letztes Mal zusammen verreisen, das Babyzimmer renovieren und

einrichten, noch einmal gemeinsam im Sterne-Restaurant essen - diese Dinge

sollten jetzt unternommen werden, denn noch ist der Bauch nicht im Weg und die überschüssige

Energie der werdenden Mama kann optimal eingesetzt werden. Passend dazu geht es dem kleinen

Zwerg auch richtig gut. Seine Knochenbildung schreitet voran, die Muskeln gewinnen an Länge

und Volumen, die Reflexe reifen und das Baby hat am Ende der 18. Woche bereits einen vollkommen

funktionsfähigen Kreislauf sowie

regelmäßigen Puls. In der Haut des Winzlings

entstehen mehr und mehr Tastkörperchen und

das Kleine kann seine Umwelt immer

bewusster wahrnehmen. Ab der 20. Woche

werden z.B. Haarwurzeln angelegt sowie

Talgdrüsen, welche die genialste Hautcreme

überhaupt produzieren – die sogenannte

Käseschmiere, die das Baby gegen das

Aufweichen im Fruchtwasser perfekt schützt.

„Kurzatmigkeit und Rückenschmerzen

– es wird ernst!“

Kräftige Tritte gegen die Rippen, Kurzatmigkeit

beim Treppensteigen, heftige Rückenschmerzen,

starker Harndrang – all das sind die

typischen Probleme einer Schwangeren im

letzten Schwangerschaftsdrittel. Das Baby

beansprucht immer mehr Platz. Zwerchfell,

Magen oder auch Blase werden drastisch

eingeengt – deshalb kommen werdende

Mamas in dieser Zeit so schnell aus der Puste,

klagen verstärkt über Sodbrennen und

Völlegefühle und müssen ständig eine Toilette

suchen. Auch das Durchschlafen wird immer

seltener – der Rücken schmerzt, der Bauch ist

im Weg und eine bequeme Lage kaum mehr

zu finden. All das bereitet einem perfekt auf

die erste Zeit mit Baby vor – denn mehrmaliges

nächtliches Aufwachen wird dann die

Regel sein. Während Sie im 2. SS-Drittel nur

300 Gramm pro Woche zunehmen, so sind es

im 3. SS-Drittel 500 Gramm (siehe Tabellen).

Aber all diese Beeinträchtigungen werden

gerne ausgehalten, wenn die Bewegungen

des Minis immer deutlicher spürbar und

häufig sogar sichtbar werden. Kein Wunder,

denn in diesem letzten Drittel nimmt das

Kleine bis zu 200 Gramm pro Woche zu und

bekommt bald Platzprobleme im Mamabauch.

Zudem schärft es seine Sinne, kann

Stimmen erkennen und unterscheiden und ist

bis zum Ende der 34. Woche mit allen

SS Wochen

>> 28 – 39

SS Tage

>> 176 – 266

Gewicht (gr.)

>> 950 – 3.200

Größe (cm)

>> 35 – 51

Zunahme (Kg)

>> 4,2 – 13,5

Fertigkeiten ausgestattet.

Jetzt sollte sich die

werdende Mama eine extra

Portion Ruhe gönnen und

sich ganz bewusst

verwöhnen lassen. Denn

nun geht es auf den

Endspurt zu und der ‚große

Tag‘ wird alle ihre Kräfte

fordern.

Erklärungen zu den Kästen

SS Wochen – Schwangerschaftswochen, SS Tage – Schwangerschaftstage,

Gewicht (gr.) – Gewicht des Fötus in Gramm, Größe (cm) – Größe des

Fötus im Mutterleib, Zunahme (Kg) – Zunahme der Mutter in Kilogramm

Seite 4 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


Sicher mit der richtigen

Vorsorge

Im Laufe Ihrer Schwangerschaft werden Sie etwa zehn Vorsorgeuntersuchungen

mitmachen – eine wichtige Regel, denn diese Termine lassen Sie

frühzeitig Beschwerden und Risiken erkennen, um entsprechend vorsorgen zu

können. Auch die Entwicklung des Babys kann so genau beobachtet werden

– das ist aufregend und wunderschön zugleich - freuen Sie sich darauf!

„Arzt oder Hebamme –

Sie entscheiden!“

Die Schwangerschaft, vor allem wenn es sich um die

erste handelt, ist eine spannende und emotional

turbulente Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass sich die

werdende Mama medizinisch in den besten Händen

fühlt. Die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen

können vom Gynäkologen aber auch von

einer Hebamme ausgeführt werden, die

selbstständig, in einem Geburtshaus oder

auch in einer Frauenarztpraxis praktiziert.

Wichtig allein ist, wo sich die Schwangere

am sichersten und wohlsten fühlt. Lediglich

die notwendigen Ultraschalltermine müssen

von einem Arzt vorgenommen werden.

Deshalb überweist Sie die zuständige

Hebamme hierfür in eine

geeignete Praxis. Natürlich kann

eine werdende Mama auch im

Laufe Ihrer Schwangerschaft von

einer zur anderen Praxis wechseln,

ohne dass dies Auswirkungen auf

die Leistungen der Krankenkasse

hat. Das Wohl der werdenden

Mutter ist hier am wichtigsten.

Fotos: Fotolia

„Ihr Körper verändert

sich – aber wie?“

Schwanger – juhuu! Den Anfang

macht die Erstuntersuchung, bei der

die Schwangerschaft meist festgestellt

oder bestätigt wird. Jetzt ist

nichts mehr wie vorher,

das Leben stellt sich gerade auf den Kopf und als

Zeichen dafür bekommt die Bald-Mama bei diesem

Termin einen Mutterpass ausgestellt. Darin

eingetragen wird der allgemeine Gesundheitsstatus

anhand üblicher Tests von Blut und Urin. Viele

Frauenärzte machen jetzt bereits ein Ultraschall, um

zu prüfen, ob der kleine Babykeim auch gut in der

Gebärmutter eingenistet ist. Diese Untersuchung

wird in diesem frühen Stadium durch die Vagina

durchgeführt, um eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft

auszuschließen.

Es werden jetzt noch mindestens zehn Vorsorgeuntersuchungen

folgen bis Sie Ihr Baby im Arm halten

dürfen. In den ersten Schwangerschaftsmonaten

sollten diese Termine alle drei bis vier Wochen

stattfinden, ab der 32. Schwangerschaftswoche

dann im zweiwöchentlichen Rhythmus und wenn der

errechnete Geburtstermin überschritten ist, sogar

alle zwei Tage. Untersucht werden in der Regel

jedes Mal die Blutwerte der Schwangeren, um

sicher zu gehen, dass genügend rote Blutkörperchen

vorhanden sind und die Sauerstoffversorgung

des Winzlings optimal ist. Auch können Krankheiten

wie Röteln anhand der Blutwerte rechtzeitig

festgestellt werden. Regelmäßig wird auch der Urin

untersucht. Hier geht es darum, Bakterien oder

andere Anzeichen von Erkrankungen rechtzeitig zu

erkennen. Zudem wird das Gewicht der Schwangeren

kontrolliert und es findet eine vaginale

Untersuchung statt, um den Zustand des Muttermundes

sowie die Lage des Kindes festzustellen.

Alle Vorsorgeuntersuchungen können ohne

Verdienstausfall während der Arbeitszeit wahrgenommen

werden.

Ultraschall –

der spannende Blick

ins Zentrum des Lebens

Kaum etwas ist spannender für

die werdende Mama als das

Baby-Fernsehen‘. Hiermit ist

das Ultraschall-Screening gemeint,

das nach Vorgaben der

Krankenkassen dreimal im

Verlauf der Schwangerschaft

stattfinden soll: um die 9.-12.

Schwangerschaftswoche (SSW),

19.-22. SSW sowie 29.-32.

SSW. Zusätzlich bezahlen die

Kassen einen Ultraschall am

Anfang und am Ende einer

Schwangerschaft. Anhand des

Ultraschalls können Länge und

Gewicht des Fötus gemessen

werden, etwa ab der 15. SSW

lässt sich häufig das Geschlecht

bestimmen und auch die Tatsache,

ob es sich um ein Baby

oder eine Mehrlingsschwangerschaft

handelt. Der Geburtstermin

lässt sich errechnen und

die werdenden Eltern können

die Bewegungen ihres Babys

sowie seinen Herzschlag sehen.

Sie ist so faszinierend – die

Welt im Bauch der Mama. Ab

der 26. SSW kann der Arzt

anhand des Cardiotokographen

(CTG) auch die Herztöne

des Babys hörbar machen und

kontrollieren. Ab dem Ende des

ersten Schwangerschaftsdrittel

können auch die unterschiedlichsten

Möglichkeiten zur

Pränataldiagnostik in Anspruch

genommen werden, wie beispielsweise

das Ersttrimesterscreening,

die Chorionzottenbiopsie

oder Fruchtwasseruntersuchung.

Ob man solche Untersuchungen

machen lassen

möchte und wenn ja, welche –

das ist eine Entscheidung, die

man sehr genau überlegen

sollte.

Seite 5


Sport

in der Schwangerschaft

GESUNDHEIT

>> Bewegung tut gut

Grundsätzlich gilt: Schwangerschaft ist keine Krankheit! Deshalb wird auch für die Dauer

dieser zehn außergewöhnlichen Monate Sport von allen Ärzten ausdrücklich empfohlen.

Bewegung kurbelt Kreislauf und Stoffwechsel an, fördert das Immunsystem und hilft dabei

mit, die kleinen Problemchen von Schwangeren, wie beispielsweise Rückenschmerzen,

Wassereinlagerungen oder Verstopfungen nicht ganz so schlimm werden zu lassen.

„Am Anfang nicht übertreiben“

Etwas Aufpassen sollte man im ersten Schwangerschaftsdrittel

– während dieser Zeit ist das kleine

‚Krümelchen‘ noch sehr empfindlich. Das bedeutet für

supersportliche Mamas, dass sie in diesen ersten

Wochen ein wenig kürzer treten sollten. Tägliches

Ausdauertraining ist okay, aber nicht mehr als maximal

eine Stunde. Wer sowieso nur zwei bis dreimal die

Woche Sport getrieben hat, kann das gerne beibehalten.

Und für alle Sportmuffel unter den Schwangeren:

diese zehn Monate sind der perfekte Zeitpunkt mit

regelmäßiger Bewegung zu beginnen, denn eine gute

Kondition erleichtert den Alltag mit Baby und vor allem

auch die Geburt. Deshalb zweimal wöchentlich 20

Minuten Walken, Radfahren oder Schwimmen sind eine

optimale Geburtsvorbereitung.

„Später: Was man darf und was nicht“

Ab der 15. Schwangerschaftswoche hat sich der kleine

Winzling so sicher in der Gebärmutter eingenistet, dass

jetzt sportliche Aktivitäten gar nichts mehr im Wege

stehen. 45 – 60 Minuten tägliches Training ist gesund

und bereitet den Körper perfekt auf alle bevorstehenden

Anstrengungen vor. Im Prinzip sind alle Sportarten

erlaubt, bevorzugt Ausdauersport wie Joggen, Walken,

Radfahren, Tanzen, Yoga, Golf und alles, was im

Wasser stattfindet – dieses schont die Gelenke optimal

und hilft dabei fit und beweglich zu bleiben. Aufpassen

sollte man bei allem, was mit abrupten Bewegungen

und Sprüngen zu tun hat, wie z.B. Fechten, Squash,

Tennis oder Boden- und Geräteturnen – sie belasten

den Beckenboden zu sehr. Abzuraten ist von Sportarten

mit hohem Sturzrisiko, wie Inline-Skating, Mountainbiking,

Reiten oder auch alle Wintersportarten.

Mannschaftssportarten wie Basketball, Handball,

Volleyball oder Rugby sind nicht ideal, da sie hohe

Risiken für Zusammenstöße oder Stöße in den Bauch

beinhalten. Richtig schädlich ist Sport in Gebieten mit

verringerter Sauerstoffversorgung wie Tauchen oder

auch Wandern über 1800 Metern – das sollte definitiv

vermieden werden.

„Immer auf den Körper hören“

Es ist immer wichtig auf seinen Körper zu hören, in der

Schwangerschaft ganz besonders! Als einfache Regel

gilt: Die Intensität des Trainings ist dann in Ordnung,

wenn Sie währenddessen singen oder plaudern können.

Idealerweise bleibt Ihre Herzfrequenz für längstens 20

Minuten auf dem gesunden Maximum zwischen 120

und 140 Schlägen pro Minute. Da während der

Schwangerschaft mehr Relaxin im Körper gebildet wird,

wodurch sich die Dehnbarkeit der Sehnen und Bänder

erhöht, verstärkt sich in diesem Bereich auch die

Verletzungsgefahr – deshalb Gelenke und Wirbelsäule

schonen und beispielsweise hochwertige Sportschuhe

mit schrittdämpfender Sohle anziehen. Wer zum

Workout ins Fitnessstudio geht, sollte sich den Rat

der dort tätigen Trainer einholen, welche Geräte

Sie jetzt besser meiden. Optimal sind

Ausdauergeräte wie Crosstrainer, oder auch

Liegerad, mit denen man bis zum Ende der

Schwangerschaft problemlos trainieren

kann. Und wer sich hin und wieder für

anstrengendes Training nicht fit genug

fühlt, der macht stattdessen einen

schönen ausgedehnten Spaziergang.

„Fit und kugelrund“

In den letzten Schwangerschaftswochen wird Sport mehr

und mehr zur Herausforderung. Der Bauch wächst und

das Schwangersein selbst ist bereits eine sportliche

Höchstleistung. Besonders wichtig jetzt: auf seinen

Körper zu achten! Ideal ist noch immer die

Bewegung im Wasser. Der Auftrieb

sorgt für eine geringe Belastung

der Wirbelsäule, Bänder und

Gelenke. Gleichzeitig

wird die Rumpfmuskulatur

gestärkt,

Verspannungen in

Nacken und

Schultern sowie

Rückenschmerzen

lassen nach.

Letzteres ist in den

letzten Wochen vor der

Geburt häufig ein großes Problem.

Um dem Rücken Gutes zu tun, bietet sich eine spezielle

rückenentlastende leichte Gymnastik an sowie Übungen

mit dem Pezziball oder auch viele Entspannungstechniken,

die Ruhe und Erholung schenken. Und noch ein

Tipp: Gönnen Sie sich in dieser Endphase Ihrer

Schwangerschaft doch das eine oder andere Mal eine

professionelle entspannende Massage… Sie haben es

sich verdient!

Seite 6 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


ERNÄHRUNG

>> Gesunde Ernährung ist so wichtig!

Langsam hat es sich herumgesprochen, dass man in der

Schwangerschaft nicht unbedingt für Zwei essen sollte. Aber

man ist jetzt für Zwei verantwortlich und deshalb ist es

besonders wichtig, sich Gedanken über sein Essen zu machen.

Eine gesunde Ernährung ist das A und O einer harmonischen

Schwangerschaft – also, nicht doppelt so viel essen, aber

doppelt so lecker und gesund!

Lecker & gesund –

essen Sie sich fit!

„Ihr Körper weiß, was er will!“

Man kennt sie ja, diese Klischees, nach denen Schwangere die komischsten Heißhungerattacken

haben. Morgens saure Gurken, danach Schokolade und zwischendurch eine scharfe Suppe? Lassen

Sie sich nicht irritieren und folgen Sie Ihrem Appetit. Die Natur hat das ganz wunderbar eingerichtet,

denn der Körper verlangt meist nach dem, was er gerade braucht – Vitamine, Kohlenhydrate,

Proteine oder Mineralsalze – vertrauen Sie hier Ihrem Hungergefühl. Wichtig ist jedoch:

Greifen Sie nach naturbelassenen Nahrungsmitteln, also besser Salzmandeln statt Chips oder

Rosinen statt Pralinen. Ansonsten sollte der Speiseplan möglichst bunt zusammengestellt werden.

Ob Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nudeln – bringen Sie Abwechslung auf den Teller.

Nehmen Sie sich die Zeit und kochen Sie für sich. Fertigprodukte mit Farbstoffen,

Geschmacksverstärkern, Konservierungsmittel sind immer mit Vorsicht zu genießen. Stattdessen:

Holen Sie Ihre Kochbücher raus und verarbeiten Sie frische Zutaten, am besten

Bioprodukte, denn diese enthalten nachweislich mehr Vitamine und gesunde Antioxidantien

als herkömmliche Ware. Und wer jetzt ganz besonders viel Lust auf Süßes hat –

kein Problem: es gibt eine Vielzahl natürlicher gesunder Süßigkeiten wie getrocknete

Aprikosen, Datteln, Feigen, Ahornsirup oder Honig. Und auch ein leckeres Stück Schokolade

sollten Sie sich und dem Kleinen immer mal wieder gönnen!

„Roh macht froh – aber nicht immer!“

Sie sind ein Rohkostfan? Kein Problem! Auch jetzt können Sie bedenkenlos rohe Gemüsesticks,

Obst und Salate mit viel Genuss verspeisen. Allerdings sollten Sie alles vorher besonders gründlich

waschen und auch hier ist anzuraten nach Bioprodukten zu greifen, denn Dünge- und Spritzmittel

können den Organismus belasten. Rohe und geräucherte Fleisch- und Wurstwaren sollten Sie jetzt

besser meiden, also lieber die nächsten Monate auf Carpaccio, Tartar, rohen Schinken und Salami,

Räucherspeck, Mett- und Teewurst verzichten und Steaks bitte ganz durchgaren – so vermeiden Sie

gefährliche Bakterien, die zu einer Lebensmittelinfektion führen können. Auch das geliebte Sushi

oder Matjes sollten Schwangere links liegen lassen und besser zu gekochtem Fisch greifen, der

super gesund und sehr zu empfehlen ist. Ähnlich verhält es sich bei Rohmilchprodukten. So lecker

sie sind, der Rohmilch-Camembert aus Frankreich, der Feta aus Griechenland oder der Büffel-

Mozzarella aus Italien – Finger weg! Allein Hartkäse aus Rohmilch kann verzehrt werden, wenn die

Rinde 5 mm dick abgeschnitten wird. Ein Tabu gilt auch für schimmelgereifte Käsesorten wie Gorgonzola,

Stilton oder Rotschmierkäse. Durchgaren ist jetzt ebenfalls bei Eiern angesagt und leckere

Desserts, die mit rohen Eiern zubereitet werden, wie z.B. Tiramisu oder Mousse-au-Chocolat sollten

die nächste Zeit vom Speiseplan gestrichen werden.

„Gutes aus der Apotheke“

Richtig essen ist die Basis für eine gesunde

Schwangerschaft. Trotzdem brauchen werdende

Mamas manchmal Nährstoffe, die nicht alle

über die Nahrung aufgenommen werden können.

Dazu zählt besonders während des ersten

Schwangerschaftsdrittels täglich 400 µg (Mikrogramm)

Folsäure sowie 100-150 µg Jod. Beides

wird in einem Kombipräparat meist routinemäßig

bei der ersten Vorsorgeuntersuchung

verabreicht. Viele Schwangere leiden auch

unter Eisenmangel – hier gibt es ein reichhaltiges

Angebot an Eisenpräparaten, die zusätzlich

zu eisenreicher Nahrung verabreicht werden

können.

„Fleischlose Kost – geht das?“

Gute Nachrichten für alle Vegetarier unter

Ihnen! Der Ärzteverband bestätigt, dass das

Baby keinen Mangel leidet, wenn die Mama

auf Fleisch und Wurst verzichtet, stattdessen

aber Eier und Milchprodukte zu sich nimmt und

ihre Eisenwerte immer wieder überprüfen lässt.

Lediglich vegan lebende Frauen sollten täglich

3-5 µg Vitamin B12 als Nahrungsergänzungsmittel

einnehmen – beste Voraussetzungen für

ein gesundes Baby!

„Trinken Sie gerne? Dann aber das Richtige!“

Fotos: Fotolia

Flüssigkeit ist eigentlich immer wichtig für den Körper, in der Schwangerschaft

besonders. 1,5 bis 2 Liter werden empfohlen und zwar regelmäßig über den Tag

verteilt. Hier eignet sich natürlich am besten Wasser, mit einem Schuss Zitrone ist

dies der effektivste und gesündeste Durstlöscher. Dicht gefolgt von allen Früchte-

und Kräutertees sowie Saftschorlen. Schwarzer und grüner Tee sowie

Kaffee enthalten Koffein – davon bitte nicht mehr als 2-3 Tassen täglich.

Ganz meiden sollten Schwangere Alkohol, denn jeder Tropfen gelangt

über die Plazenta zum Baby und kann besonders in der

Frühschwangerschaft die Entwicklung des Embryos schädigen.

Seite 7


RUND UM GEPFLEGT

>> Wellness

Ganz schön

schwanger

Besonders in der Schwangerschaft sollte die Aufmerksamkeit für den

eigenen Körper nicht nachlassen. Ein sinnvoller Mix aus Bewegung

und Entspannung, ausgewogener Ernährung und genügend Zeit für

Körperpflege – das bringt werdende Mütter rundum in Form und

macht die Entbindung leichter. Wer sich regelmäßig Zeit für sich

nimmt, verwöhnt nicht nur seinen Körper, sondern auch die Seele.

„Haut“ – Die Hormonumstellung kann die

Haut jetzt sehr stressen: Sie wird trocken oder

schuppt sogar. Gut: Zwei Mal pro Woche eine

Feuchtigkeitsmaske und zwei Mal täglich eine

feuchtigkeitspendende Creme auftragen.

Reagiert die Haut auf Sonne verstärkt mit

braunen Flecken? Dann gleich morgens eine

Creme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.

An heißen Tagen sorgen Thermalwassersprays

zwischendurch für einen Frischekick:

per Knopfdruck umnebeln feinster Tröpfchen

das Gesicht – ideal im Büro oder für

unterwegs.

„Busen“ – Im Verlauf der Schwangerschaft

nimmt Ihr Busen 300 bis 400 Gramm

Gewicht zu – für Gewebe und Muskulatur eine

extreme Belastung. Sie können während der

Schwangerschaft sogar drei bis vier

Körbchengrößen zulegen. Ein gut sitzender

BH mit breitem Band ist jetzt Pflicht. Stärken

Sie zusätzlich das Bindegewebe morgens und

abends mit Wechselduschen. Sie kurbeln die

Durchblutung der Haut an. Ebenso sinnvoll ist

eine kühle Abreibung. Tauchen Sie dazu einen

Waschlappen in kaltes Wasser mit einem

Spritzer Obstessig, wringen Sie den Waschlappen

leicht aus und reiben Sie die Brust

damit ein. Zweimal pro Woche sollte auch

ein Körperpeeling auf dem Programm stehen.

Tragen Sie dazu eine entsprechende Creme

sanft in kreisenden Bewegungen auf Brustansatz

und Dekolletee auf, danach gut abspülen.

Diese Massage entfernt Hautschüppchen und

strafft die Haut. Eine anschließende, straffende

Körperlotion versorgt die Haut mit pflegenden

Substanzen, macht sie weich und festigt das

Gewebe. Damit die Brustwarzen später aufs

Stillen nicht so empfindlich reagieren, raten

Hebammen, sie ab und zu mit Zitronensaft

oder Johanniskraut einzureiben. Straffende

Übung: täglich zehn Mal die Handflächen in

Brusthöhe so gegeneinander pressen, bis sie

leicht zittern.

„Bauch“ – Ein Baby im Bauch hinterlässt

meist Spuren auf der Haut. Etwa 70 Prozent

aller werdenden Mütter bekommen

Schwangerschaftsstreifen. Wenn sich die Haut

sehr schnell und stark ausdehnen muss, kann

sie unmittelbar unter der obersten Hautschicht

einreißen. Diese Risse sind erst rosa bis

bläulich, später als leicht bräunliche Dehnungsstreifen

erkennbar. Wer diesen zugegebenermaßen

hässlichen Hinterlassenschaften

vorbeugen will, kann täglich eine Zupfmassage

einplanen, damit das Bindegewebe elastisch

bleibt (aber nur so lange, bis die Bauchdecke

völlig angespannt ist!). Dabei kleine Hautpartien

zwischen Daumen und Zeigefinger

nehmen, kurz festhalten und wieder los

lassen. Beginnen Sie am Unterbauch und

arbeiten Sie sich auf diese Weise bis zum

Rippenbogen hinauf. Danach ist die Haut gut

durchblutet und aufnahmefähig für pflegendes

Öl oder eine Körperlotion. Massieren Sie

Ihren Bauch am besten täglich fünf bis zehn

Minuten. Je dicker der Bauch, desto schwieriger

wird das Zupfen. Massieren Sie gegen

Ende der Schwangerschaft die Haut nur noch

in kleinen Kreisen mit den Fingerspitzen.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Bauch nicht

zu tiefgehend massieren, damit die Gebärmutter

nicht gereizt wird und frühzeitig Wehen

ausgelöst werden. Nach der Entbindung am

besten gleich massierend weiterzupfen.

„Baden“ – Eine der schönsten Arten zu

entspannen ist sicherlich ein warmes Bad. 38

Grad ist die ideale Temperatur zum Pflegen

und Relaxen. Als Badezusatz ist alles erlaubt,

was die Haut nicht austrocknet (z.B. Öl- und

Cremebäder). Als Alternative können Sie auch

einen Schuss Babyöl mit ins Badewasser

geben. Vorsicht ist dagegen bei Aromaölen

geboten – einige wirken sehr intensiv und sind

für Schwangere nicht geeignet. Im Zweifelsfall

befragen Sie Ihren Frauenarzt oder

erkundigen sich in der Apotheke.

„Beine“ – Über schwere Beine klagen viele

Schwangere. Der Grund: In der Schwangerschaft

transportieren die Blutgefäße mindestens

einen Liter Blut mehr als sonst. Darum

ist der Rücklauf langsamer. Auch der immer

dicker werdende, schwere Babybauch kann

mit seinem Gewicht auf die Gefäße drücken

und damit den Blutfluss von den Beinen zum

Herzen beeinflussen. Das Hormon Progesteron

macht zusätzlich die Venenwände

lockerer, sodass sie sich ausdehnen – die

Beine werden schwer. Ein kühlendes Beingel

beispielsweise aus der Apotheke bringt

schnelle Hilfe. Nach dem Einmassieren legen

Sie die Beine hoch. Auch kühlende Wadenwikkel

sind eine Wohltat für Ihre Beine. Außerdem

können Sie mit Wechselduschen Ihre

Gefäße trainieren, sich zusammenzuziehen

und wieder auszudehnen. Wichtig dabei ist

es, immer mit einer kalten Dusche aufzuhören.

Weitere Entlastung können Stützstrümpfe

bieten.

Fotos: Fotolia

Seite 8 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


GESUNDHEIT

>> Veränderung Ihres Körpers

Kleine Beschwerden

in der Schwangerschaft

Nein, Schwangerschaft ist keine Krankheit. Aber der Körper macht

im Laufe dieser 10 Monate so viele gewaltige Veränderungen

durch, dass die werdende Mama oft mit vielen kleinen oder

größeren Übeln zu kämpfen hat. Gottseidank gibt es für alles ein

paar gute Tipps und Tricks, die das Leben jetzt erleichtern.

Geschmackssinn oder sie leiden ständig unter

lästigem Sodbrennen. Hier ist anzuraten auf

Lebensmittel mit zu hohem Säuregehalt,

Fettiges und viel Süßigkeiten zu verzichten.

Akuthilfe: drei Mandeln oder zwei Esslöffel

Haferflocken, eine Papaya, einen Apfel oder

eine rohe Karotte fein zerkaut essen.

sexy Spitzenrand. Auch kalte Fuß- und

Beingüsse sind hier gut sowie Wechsel-

Fußbäder. Massieren Sie Ihre Beine und Füße

morgens mit einer trockenen Körperbürste

oder einem Luffa-Handschuh und essen Sie

viel Vitamin E sowie Knoblauch – beides hält

die Blutgefäße elastisch und gesund.

„Alles für eine gute

Verdauung“

„Mir ist ja so schlecht!“

Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel,

wenn man die neue Situation anfängt zu

begreifen und damit umzugehen, geht es

meist schon morgens los: Übelkeit und

Erbrechen treffen jede dritte Schwangere.

Ursache ist die hohe Konzentration des

Schwangerschaftshormons HCG im Blut, was

jedoch nach der 12. Woche wieder abnimmt

und damit verbunden auch die Übelkeit. Was

tun? Schon morgens vor dem Aufstehen etwas

trinken und eine Kleinigkeit essen. Überhaupt

lässt die Übelkeit nach, wenn man sehr häufig

kleine Mahlzeiten zu sich nimmt oder auch

immer wieder etwas knabbert, z.B.

Gemüsesticks, getrocknete Bananenscheiben

oder Kürbiskerne. Auch eine Tasse Ingwertee

sowie kandierter Ingwer helfen gut.

„Wenn der Magen

überempfindlich ist“

Jeder Tag begann mit einer starken Tasse

Kaffee, jetzt dreht sich Ihnen schon allein

beim Gedanken daran der Magen um?

Willkommen im Club der Schwangeren mit

empfindlichem Magen! Bei vielen

Frauen verändert sich plötzlich der

„Schöne Beine – auch nach

der Schwangerschaft“

Wer zehn Monate lang einen kleinen

Menschen zusätzlich mit sich herumträgt,

dessen Beine haben ein gehöriges Extra an

Gewicht zu bewältigen. Das zusätzliche

Blutvolumen macht den Venen Druck und

nicht selten kommt es während der Schwangerschaft

zu unschönen Besenreisern und

Krampfadern. Dagegen kann man allerdings

etwas tun: Legen Sie Ihre Füße immer wieder

hoch, um für einen optimalen Blutrückfluss zu

sorgen. Bewegung hilft den Venen und es

belebt schwere Beine. Müssen Sie viel sitzen

und stehen, dann bewegen Sie Ihre Füße und

Zehen. Sitzen Sie richtig! Die Stuhlkante sollte

nicht in die Kniekehlen drücken, lieber ein

Kissen unterlegen und schlagen Sie die Beine

nicht übereinander. Wenn langes Sitzen

unvermeidlich ist, dann tragen Sie Stützstrümpfe

– hier gibt es mittlerweile richtig

schicke Modelle mit Swarovskisteinchen und

Eine der häufigsten und sehr lästigen

Schwangerschaftsbeschwerden sind Blähungen

und Verstopfung. Gegen Ersteres helfen

Kräutertees mit Kümmel, Fenchel und

Pfefferminze sowie der Verzicht auf blähende

Lebensmittel. Die etwas träge Verdauung ist

ebenfalls hormonell bedingt. Der Ausstoß von

Progesteron und Östrogen während der

Schwangerschaft wirken entspannend und

machen den Darm faul. Hier hilft nur

ballaststoffreiche Ernährung und sehr viel

trinken. Wenn es sehr schlimm wird, können

auch abführende Präparate auf pflanzlicher

Basis aus der Apotheke, z.B. Flohsamen oder

Trockenpflaumen helfen. Regelmäßig ein Glas

Sauerkrautsaft pflegt die Darmflora.

Chemische Abführmittel sollte man meiden.

Seite 9


Der richtige Ort

zur richtigen Zeit –

die Klinikwahl

GESUNDHEIT

>> Wo bekomme ich mein Baby?

umfangreich. Deshalb ist es sehr wichtig, hier

eine wohl überlegte Wahl zu treffen, die

Hebamme wird Sie viele Monate mit Rat und

Tat begleiten. Sie müssen von der professionellen

Erfahrung sowie auch von den

zwischenmenschlichen Qualitäten Ihrer

Hebamme voll und ganz überzeugt sein.

Nicht alle Hebammen bieten eine Rundum-

Betreuung an. Manche arbeiten ausschließlich

in der Vorsorge und bieten Vorbereitungskurse

an. Andere sind fest angestellt in Kliniken

und Geburtshäusern und kommen auch nach

der Geburt zu Ihnen nach Hause. Wenn Sie

eine solche Rundum-Betreuung wünschen,

dann informieren Sie sich rechtzeitig und

melden sich so früh wie möglich an, denn

viele gute Hebammen sind sehr ausgebucht.

Fotos: Fotolia

Wo bekomme ich mein Baby?“ – wenn etwa die Hälfte der

Schwangerschaft vergangen ist, dann ist dies sicherlich eine der

zentralsten Fragen, mit denen sich die werdende Mama beschäftigen

wird. Die Geburt, eine der elementarsten und schönsten

Erfahrungen, die eine Frau erleben darf, sollte in einem Umfeld

stattfinden, das Sicherheit, Vertrauen und Entspannung verspricht.

Folgende Dienstleistungen

können freiberufliche

Hebammen direkt mit der

Krankenkasse abrechnen:

„Atmosphäre und Natürlichkeit –

die außerklinische Geburtshilfe“

In der Praxis Ihres Vertrauens, in einem

Geburtshaus oder bei Ihnen zuhause – überall

dort können Sie Ihr Baby zur Welt bringen.

Das Wohlempfinden von Mama und Kind

stehen hier im Mittelpunkt.

Der Geburtsverlauf wird nicht künstlich

beschleunigt oder verzögert, es gibt keinen

störenden Personalwechsel und keine

Routinemaßnahmen. Hier herrscht eine

entspannte Atmosphäre, die Gebärende wird

die ganze Zeit von der Hebamme ihres

Vertrauens überwacht, der Vater kann rund

um die Uhr bei seiner kleinen Familie sein

Seite 10 – „Wo bekomme ich mein Baby?“

und man erspart sich eventuell multiresistente

Klink-Keime. Für ein Extra an Sicherheit

sorgen meist Kooperationen mit nahegelegenen

Krankenhäusern, um eventuelle operative

Eingriffe möglich zu machen. Außerklinische

Geburtshilfe wird jedoch nur bei Geburten

ohne vorbekannte Risiken durchgeführt.

„Die Person Ihres Vertrauens –

die freiberufliche Hebamme“

Ob in der eigenen Praxis, im Geburtshaus,

Krankenhaus oder zuhause – Hebammen

beraten, betreuen und unterstützen die

Schwangere vor und nach der Geburt

Beratung in der Schwangerschaft

Vorsorgeuntersuchungen

Blutentnahmen

Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden

und Wehen

CTG (Kontrolle der kindlichen Herztöne)

Geburtsvorbereitung

Wochenbettbesuche zu Hause

sowie in Kliniken und Geburtshäusern

Telefonische Beratung im Wochenbett

Erstuntersuchung des Kindes (U1)

Betreuung auf ärztliche Anordnung

Beratung bei Stillproblemen

Rückbildungsgymnastik


ÄSTHETIK & PSYCHE

>> Schönheitsoperationen, Brustimplantate und ...

„Auf in die Klinik – aber in welche?“

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, in einer Klinik

zu entbinden, so stellt sich sofort die Frage, in

welcher? Meist stehen mehrere Möglichkeiten zur

Auswahl und wenn Sie nicht einfach die nehmen

wollen mit der geringsten Entfernung zum Wohnort,

dann sollten Sie hier Besichtigungsmöglichkeiten in

Anspruch nehmen. Für die Auswahl der für Sie

richtigen Klinik, Geburtshaus oder Hebamme, dient

dieses Heft, in dem Sie gerade lesen oder das Internet

mit dem Portal www.elternwegweiser.de. Werden Sie

sich aber vorher darüber klar, was Ihnen besonders

wichtig ist: Erwägen Sie eine Wassergeburt? Dann

muss das Krankenhaus über ein Wassergeburtsbecken

verfügen. Möchten Sie, dass der Vater während der

ganzen Zeit und auch nach der Geburt bei Ihnen ist,

dann sollten Sie nach der Möglichkeit eines Familienzimmers

fragen. Ist Ihnen Rooming-In (Baby liegt in

Mamas Zimmer) und/oder Bedding-In (Baby darf in

Mamas Bett) wichtig, so sind diese Dinge unbedingt

anzusprechen. Lassen Sie sich die Zimmer, das

zugehörige Bad und auch den Entbindungsraum

zeigen – fühlen Sie sich dort wohl? Ist das eine gute

Atmosphäre? Wie freundlich ist das Personal? Gefällt

Ihnen die Stimmung zwischen Ärzten, Krankenschwestern

und Hebammen? Kann die Hebamme meiner

Wahl mich in dieser Klinik weiterbetreuen? Alle

Kliniken haben Infoabende mit Besichtigung und

Fragestunde. Rufen Sie an und erfragen Sie den

Termin.

Neben diesen Wohlfühl-Argumenten gibt es aber auch

rein faktische Dinge zu berücksichtigen, wie z.B. die

Raten für Dammschnitte, -risse und Kaiserschnitte

sowie den Einsatz von Geburtszangen und Saugglocken.

Wenn Sie auf eine möglichst natürliche

Geburt großen Wert legen, dann sollten Sie eine Klinik

wählen, deren Raten hier möglichst gering sind. Denn

in vielen Krankenhäusern wird aus Zeit- und Personalmangel

oft ungewöhnlich schnell zu Dammschnitt oder

Kaiserschnitt geraten. Auch hier zählt ganz allein Ihre

persönliche Präferenz.

Es gibt viele Dinge zu beachten, um dem schönsten

Moment Ihres Lebens den richtigen Rahmen zu geben.

Deshalb: Informieren Sie sich genau, wägen das Für

und Wider gut ab und melden sich im Haus Ihrer Wahl

rechtzeitig an. Damit Sie sich sicher und geborgen

fühlen, wenn Sie Ihr Baby zum ersten Mal in den

Armen halten.

„Moderne Medizin für alle

Eventualitäten – die Klinik“

Natürlich bieten Kliniken auf den ersten Blick viele

Vorteile: ein voll ausgestatteter Operationssaal, in dem

technische Geräte, wie z.B. das CTG (Herzton-

Wehenschreiber) Mutter und Kind überwachen. Zudem

ist es möglich, Teilnarkosen (PDA) zu verabreichen und

wenn erforderlich kann problemlos ein Kaiserschnitt

durchgeführt werden. Große Kliniken verfügen

außerdem über eine Neugeborenen-Intensivstation,

die schon oft kleine Leben gerettet hat und die

Trennung zwischen Mama und Kind so gering wie

möglich hält. In den seltensten Fällen kann jedoch eine

Hebamme während der ganzen Geburt dabei bleiben,

denn sie muss meist mehrere Gebärende gleichzeitig

betreuen.

Ästhetische

nach der Geburt

Korrekturen

Was es zu bedenken gibt!

Foto: Fotolia

Pro Jahr werden in Deutschland laut Deutscher Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische

Chirurgie (DGÄPC) rund 130.000 sogenannte Schönheitsoperationen

durchgeführt – die meisten davon bei Frauen. Etwa die

Hälfte der Patientinnen ist zwischen zwanzig und vierzig Jahren alt und

damit im besten Alter, um Kinder zu bekommen. Zunächst einmal sollte

natürlich während der Schwangerschaft kein medizinischer Eingriff

vorgenommen werden, der nicht absolut notwendig ist. Frauen, die eine

ästhetische Behandlung planen, sollten bedenken, dass sich der Körper

während der Schwangerschaft mehr oder weniger stark verändert. Auch

nach der Geburt benötigt der Körper erst einmal Zeit für die Rückbildung.

Daher sollte frühestens ein Jahr nach der Entbindung über einen

ästhetischen Eingriff am Körper nachgedacht werden.

Frauen fragen häufig, ob ein Brustimplantat beim Stillen Probleme

machen kann. Prinzipiell schränkt das Implantat weder die Stillfähigkeit

ein, noch hat es Einfluss auf die Qualität der Muttermilch. Bei manchen

Frauen verändert aber eine Schwangerschaft den Körper so sehr, dass

sie sich nach Abschluss der Familienplanung zu einer ästhetischen

Behandlung entschließen. Vielen Frauen fällt es schwer, nach Schwangerschaft

und Geburt voll und ganz zur alten Körperform zurückzufinden.

Konsequent sollte die Mutter nach der Geburt Rückbildungsgymnastik

betreiben, um die unteren Bauchmuskeln und den Beckenboden

zu stärken. Bei nachlassender Elastizität von Haut und Bindegewebe

hilft dies aber leider nicht immer. Gegen hängendes Gewebe am

Bauch hilft oft nur eine Bauchdeckenstraffung. Diese sollte aber erst in

Erwägung gezogen werden, wenn Sport und gesunde Ernährung nicht

helfen und keine weiteren Schwangerschaften geplant sind.

Seite 11


ZUHAUSE

>> Das eigene Zimmer

Praktisch, individuell, funktional!

Kinderzimmer!

Die Zeiten sind vorbei, bei denen Kindermöbel nur

Aufbewahrungsmöbel und „Optik“ oder „Funktionalität“

Fremdworte waren. Heute erfüllen Kindermöbel höchste

Standards, sehen toll aus und lassen sich ganz

individuell für „Max“ und „Lisa“ anpassen.

Die meisten Paare richten sich relativ früh ein

eigenes Zimmer für das Baby ein und gestalten

den Raum (dank moderner Ultraschalluntersuchung)

gleich in Mädchen- oder

Jungenmanier. Allerdings benötigt der Säugling

in den ersten Monaten nur wenig: Ihm

genügt eigentlich ein kuscheliger Platz zum

Schlafen. Babypflegeprodukte und die ersten

Strampler dagegen verlangen nach Stauraum.

Und auch die Windeln wollen an einem geeigneten

Ort gewechselt werden. Also geht es los

mit der Kinderzimmerplanung. Woran sollte

man dabei denken?

Wie variabel ist das Bett?

Viele moderne Kinderbetten wachsen mit,

werden später zum „Juniorbett“: Ihr Kind kann

dann etwa bis ins Schulalter darin schlafen.

Das Bett sollte dafür mindestens 70 Zentimeter

breit und 140 Zentimeter lang sein. Seitengitter

schützen Säuglinge und Kleinkinder vor dem

Herausfallen. Später können diese Gitter abmontiert

werden. Eines der Sicherheitsgitter

Fotos: Fotolia

sollte zwei herausnehmbare Stäbe haben: So

entsteht eine Aus- und Einstiegsöffnung, sobald

Ihr Kleines mobil ist. Der Lattenrost muss sehr

stabil und mehrfach höhenverstellbar sein:

Anfangs wird er in der obersten Position fixiert,

damit Sie Ihr Baby mühelos ins Bett legen und

hochnehmen können. Je munterer Ihr Kind

wird, desto tiefer rutscht der Rost. So kann Ihr

Kleines im Sitzen oder bei den ersten Aufstehversuchen

nicht hinauspurzeln. Selbstverständlich

sollten alle Umbauten problemlos und

ohne Aufwand möglich sein.

Stimmt die Sicherheit?

Im Bett darf sich Ihr Kind nicht verletzen können.

Das heißt: keine spitzen Teile, etwa hervorstehende

Schrauben, keine scharfen Ecken

und Kanten, keine Zwischenräume, in denen

ein Kind sich die Finger quetschen könnte. Der

Abstand zwischen den Gitterstangen darf nicht

größer als 4,5 bis 6,5 Zentimeter sein. Sonst

könnte Ihr Kind mit dem Kopf dazwischen

geraten. Ideal ist es, wenn nur ungiftige Farben

und Lacke verwendet wurden: Babys und Kleinkinder

lutschen häufig am Gitter ihres

Bettchens.

Was ist beim Wickeltisch wichtig?

Sie werden Ihr Baby und Kleinkind über viele

Monate hinweg mehrmals täglich wickeln.

Daher sollte der vorgesehene Platz für Ihr

Kleines bequem und für Sie so praktisch wie

möglich sein. Die Liegefläche sollte ausreichend

Platz bieten, ca. 70 mal 80 Zentimeter.

Günstig ist es, wenn Seitenbegrenzungen das

Baby am Herunterrollen hindern. Die Auflage

sollte weich gepolstert und (ab-)waschbar sein.

Am besten ist die Höhe des Wickelplatzes so

bemessen, dass Sie aufrecht stehend mit etwa

rechtwinklig gebeugten Armen arbeiten können.

So wird Ihr Rücken nicht unnötig belastet.

Übrigens: Regale über dem Tisch mögen im

ersten Moment praktisch wirken, bergen aber

auch Gefahren, wie z. B. herunterfallende

Gegenstände, die das Kind verletzen könnten.

Welche Matratze

ist am besten?

Auswahl und Preisunterschiede sind recht groß.

Es gibt Matratzen aus/mit Naturmaterialien wie

Latex, Rosshaar, Kokos und Schurwolle, ebenso

Modelle aus Schaumstoff oder mit Federkern.

Falls Ihr Kind allergiegefährdet ist, fragen Sie

am besten den Arzt, welche Matratze sich

eignet. Wichtig ist, dass die Matratze mittelfest

und möglichst schadstoffarm ist. Naturmaterialien

sind atmungsaktiver als Schaumstoff und

nehmen mehr Feuchtigkeit auf.

Welche Accessoires

sollten Platz haben?

Zum Wickeln sollte es warm sein. Ist Ihre Wohnung

eher kühl, ist ein Heizstrahler über dem

Wickelplatz sinnvoll. Sie brauchen Stauraum

für Pflegeutensilien und Babykleidung. Ob Sie

sich für ein festes Modell entscheiden oder für

eine leichte, rollbare Version mit etwas weniger

Fassungsvermögen, hängt unter anderem von

der Größe der Wohnung ab. Falls Sie eine

feste Kommode wünschen: Halten Sie Ausschau

nach einem Modell, das Sie auch nach

der Windelphase verwenden können, etwa als

Ergänzung zum Kleiderschrank.

Wie gross muss der

Schrank sein?

Ihr Baby braucht im Laufe der Zeit immer mehr

Kleidung und Zubehör. All dies müssen Sie

irgendwo verstauen. Es macht also Sinn, sich

von Anfang an für ein geräumigeres Modell zu

entscheiden, wenn es die Raumsituation

zulässt. Möbel mit zwei oder drei Türen und

Schubladen sind praktisch, brauchen aber

unbedingt für jede Öffnung einen Klemmschutz,

damit sich Ihr Nachwuchs beim Herumkrabbeln

und Entdecken nicht einzwickt. Solche

Kindersicherungen gibt es im Fachhandel von

verschiedenen Herstellern. Sie lassen sich ganz

einfach selbst anbringen.

Seite 12 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


Der perfekte Service für

Ihre Schwangerschaft!

Ausgabe München

Klinikverzeichnis

Ort Klinikname Seite

Augsburg Josefinum Seite 11

Augsburg Klinikum Augsburg Seite 11

Bobingen Wertachklinik Bobingen Seite 12

Dachau Frauenklinik im HELIOS Amper-Klinikum Seite 12

Erding Kreiskrankenhaus Erding Seite 12

Ebersberg Kreisklinik Ebersberg gGmbH Seite 13

Friedberg Krankenhaus Friedberg Seite 13

Freising Klinikum Freising Seite 14

Die Zeitschrift „Wo bekomme

ich mein Baby“ liefert Ihnen

mit dem nachfolgenden

Regionalteil eine Fülle an

aktuellen Adressen und

detaillierten Informationen

aus Ihrer Region von:

Entbindungskliniken

Geburtshäuser

Familienbildungsstätten

Elternschulen

Hebammen

Geburtsvorbereiterinnen

Stillberaterinnen

Schwangerenberatungen

Ein Teil der Klinikeinträge ist mit einem QR-Code versehen.

Scannen Sie einfach mit Ihrem Smartphone diesen Code und

Sie erhalten noch mehr Infos dieser Klinik. Außerdem können

Sie diesen Eintrag ganz einfach zu Ihrem Homescreen

hinzufügen – so wie jede andere Webseite auch. So haben

Sie die Infos Ihrer Entbindungsklinik immer dabei.

Fürstenfeldbruck Klinikum Fürstenfeldbruck Seite 14

Gräfelfing Klinik Dr. Wolfart Seite 15

Landsberg Klinikum Landsberg Seite 15

München Klinikum Harlaching Seite 4

München Klinikum Neuperlach Seite 4

München Klinikum Schwabing Seite 4

München Klinikum Dritter Orden Seite 6

München Frauenklinik München West Seite 6

München Frauenklink Dr. Geisenhofer GmbH Seite 7

München Frauenklink rechts der Isar Seite 7

München Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde Seite 7

München Klinikum der Universität München Seite 8

München Klinikum München Pasing Seite 8

München Rotkreuzklinikum München Seite 8

Starnberg Klinikum Starnberg Seite 16

Wolfratshausen Kreisklinik Seite 16

Selbstverständlich finden Sie auch alle Adressdaten im

Web unter www.elternwegweiser.de.

Um den QR-Code mit Ihrem Smartphone einscannen zu

können, benötigen Sie eine entsprechende App. Folgende

Apps können wir dazu empfehlen.

RedLaser –

Barcode-Scanner,

Shopping-Assistent

und QR-Code-Leser

(gratis)

QR-Code Scanner

(gratis)

i-nigma® Code,

Data Matrix and

1D barcode

reader (gratis)

Seite 2


München

Klinikum Neuperlach

Städt. Klinikum München -

Frauenklinik

Oskar-Maria-Graf-Ring 51

81737 München

Zentrale: 0 89 / 67 94 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 67 94 - 24 74

Kurse: 0 89 / 67 94 - 24 74

www.klinikum-muenchen.de

Ausstattung / Betreuung

3 Kreißsäle

6 Vorwehenzimmer

20 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

keine festen

München

Klinikum Harlaching

Städt. Klinikum München -

Frauenklinik

Sanatoriumsplatz 2

81545 München

Zentrale: 0 89 / 62 10 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 62 10 - 25 10

Kurse: 0 89 / 62 10-25 11 / -25 10

www.klinikum-muenchen.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle, 5 Vorwehenzimmer

30 Betten auf der Wochenstation

1-3 Bett-Zimmer

(Dusche: teilweise vorhanden /

WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

bis 21.00 Uhr

München

Klinikum Schwabing

Städtisches Klinikum München -

Frauenklinik

Kölner Platz 1

80804 München

Zentrale: 0 89 / 30 68 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 30 68 - 24 20

Kurse: 0 89 / 30 68 - 24 20

od. 24 07

www.klinikum-muenchen.de

Ausstattung / Betreuung

3 Kreißsäle, 2 Vorwehenzimmer

30 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

für Väter bis 21.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

München

Geburtsvorbereiterin

Deva B. Doege

Anerkannte Geburtsvorbereiterin und Heilpraktikerin

Gebhardweg 3, 81247 München, Zentrale: 0 89 / 87 18 15 57

Geburtsvorbereitung, Rückbildung, AquaYoga(r),

Schwangerschaftsyoga, Babymassage, Babyschwimmen,

Kinderschwimmen, Kinderyoga, Trageberatung,

Schwangerenschwimmen, Einzelbehandlung in craniosacraler

Osteopathie, AquaWellness(r)-Therapie, Schreisprechstunde

Sabine Merk

Ledererstraße, 84453 Mühldorf, Zentrale: 0 86 31/ 3 66 16 43

Fax: 0 86 31 / 3 66 16 44, www.homoeopathie-merk.de

Heilpraktikerin Klassische Homöopathie, Geburtsvorbereitung für

eine natürliche Geburt, Entspannung, Körperwahrnehmung, Atmung,

Infos und Gespräche über Schwangerschaft und Geburt

Sigrid Austen

Wilderich-Lang-Str. 11, 80634 München,

Zentrale: 0 89 / 16 72 08, Fax: 0 89 / 16 49 67

Kursort: Vesaliusstr. 1, Geburtsvorbereitung (GfG) für Paare/Frauen

(auch Einzelstunden), spezielle Yoga- u. Massageangebote vor u.

nach der Geburt, Schwangeren-, Paar- und Familienberatung

Erika Behrusi

anerk. Geburtsvorbereiterin (GfG) & Geburtsbegleitung/Doula

Guido-Schneble-Str. 85, 80689 München, Zentrale: 0 89 / 56 11 25

Wassergeburt

ELTERNWEGWEISER.DE

Heutzutage wird häufig im Laufe einer Entbindung die wohlige Wärme

eines Bades zur Entspannung eingesetzt. Steigt Mama von der Zeit der

Eröffnungs- bis zur Austreibungsperiode ins Wasser und gebärt ihr Kind

auch darin, so spricht man von einer Wassergeburt im engeren Sinne.

Wahlweise kann auch nur die eigentliche Entbindung im Wasser erfolgen.

In Kliniken, Geburtshäusern und auch im Rahmen von Hausgeburten ist

diese Art der Geburt möglich. Spezielle Wasserbecken erlauben das Eintauchen

der Mutter bis zur Brust und bieten ihr so viel Bewegungsfreiheit.

Das warme Wasser gibt ein Gefühl von Geborgenheit und wirkt

krampflösend, so werden Schmerzmittel meist überflüssig. Bei 32 °C bis

37 °C kann eine sanfte und schöne Geburt stressfrei erfolgen. In der

Regel sind derartige Entbindungen kürzer und die postnatalen Blutungen

im Wochenbett lassen schneller nach. Ein Dammschutz durch die

Hebamme ist zwar nicht möglich, jedoch kommt es zu weniger Dammrissen,

denn die Geburtswege weiten sich elastischer. Auch eine Periduralanästhesie

ist wegen der Infektionsgefahr und der einsetzenden Hemmung

der aktiven Beweglichkeit nicht möglich, jedoch durch die schmerzgelinderte

Situation auch weniger notwendig.

Von vorn herein werden nur risikofrei eingeschätzte Entbindung für eine

Wassergeburt zugelassen, denn im Notfall geht mehr Zeit als im Kreißsaal

verloren. Auch während der Schwangerschaft dürfen keine Komplikationen

wie Blutungen oder Infektionen, Steißlage des Kindes oder grünes

Fruchtwasser aufgetreten sein. Eine lückenlose medizinische Überwachung

ist Grundvoraussetzung, ebenso wie die bakteriologische Überwachung

der Badewanne und des Wassers. Die Verfügbarkeit einer zweiten

Person zur eventuellen Trage- und Stützhilfe der Gebärenden ist notwendig.

Einige Maßnahmen und Bedingungen müssen bei einer Wassergeburt

also erfüllt sein. Sind sie gegeben, können Baby und Mama mit einem

sanften Übergang harmonisch und entkrampft ins neue Leben starten.

Seite 3


München

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

am Klinikum Dritter Orden in München

Höchste medizinische Qualität garantiert Ihnen ein

kompetentes Team unter der Leitung von

Chefarzt Dr. Franz Edler von Koch

Gebären in Sicherheit und Geborgenheit bei optimaler

Rundumversorgung für Mutter und Kind

Moderne Geburtshilfe

•großzügige Entbindungsbetten •Entbindungsbadewannen

•neueste Technik

Wohlfühlambiente

•Akupunktur und Homöopathie •Familienzimmer

Interdisziplinäre Inhouse-Zusammenarbeit

•Entbindungsstation

•Kinderchirurgie

•Kinderklinik mit Neugeborenenintensiv-Bereich

•Perinatalzentrum der Maximalversorgung

Umfassende Wochenbettpflege

•Stillberatung

•Physikalische Therapie

•bei Bedarf psychologische Betreuung

Nähere Informationen unter:

www.dritter-orden.de

Tel.: 089 1795-2501

Zertifiziert nach:

Klinikum Dritter Orden

Klinik für Gynäkologie und

Geburtshilfe, Brustzentrum

Menzinger Str. 44

80638 München

Zentrale: 0 89 / 17 95 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 17 95 - 13 69

Kurse: 0 89 / 2 80 05 77

www.dritter-orden.de

Ausstattung / Betreuung

7 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

40 Betten auf der Wochenstation

1-3 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

15.00-19.30 Uhr, Väter bis 22 Uhr

München

Hebamme

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Weitere Angaben

finden Sie unter:

Henriette Hanusa

Drachenfelsstr. 5, 80997 München, Zentrale: 0 89 / 1 49 54 87

Hebammen Praxis München

Robert-Koch-Straße 13, 80538 München, Zentrale: 0 89 / 29 16 97 - 91

München

HELIOS Klinikum

München West

Krüsmannklinik

Schmiedwegerl 2-6

81241 München

Zentrale: 0 89 / 8 20 99 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 8 20 99 - 3 18

Kurse: 0 89 / 8 20 99 - 3 18

www.fklmw.de

Ausstattung / Betreuung

3 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

34 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

9.00 - 21.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Weitere Angaben

finden Sie unter:

München

Hebamme

Esther Hölzemann

Helfendorferstr. 7, 81671 München, Zentrale: 0 89 / 67 98 92 85

Claudia Purzer geb. Bischof

Grünwalderstr. 41, 81547 München, Zentrale: 0 89 / 65 11 43 79

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Nicht gültig für Bücher, reduzierte Artikel und Geschenkgutscheine.

Es ist keine Kombination mit anderen Aktionen möglich. Sofortrabatt –

nachträgliche Verrechnung ausgeschlossen. Gutschein gültig bis 31.8.2015.

Der Gutschein ist einmalig für eine Familie und einen Einkauf gültig.

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Reinartz Babyland – Alles fürs Münchner Kindl!

Lochhamer Schlag 10 · 82166 München-Gräfelfing · www.gagigu.de

Telefon 089 / 89 82 00 00 · Mo - Fr 9.30 - 18.30 Uhr · Sa 9.30 - 15.00 Uhr

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München

Frauenklink

Dr. Geisenhofer GmbH

Am Englischen Garten

Hirschauer Str. 6

80538 München

Zentrale: 0 89 / 38 31 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 38 31 - 1 01

Kurse: 0 89 / 38 31 - 2 59

www.geisenhoferklinik.de

Ausstattung / Betreuung

5 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

75 Betten auf der Wochenstation

1-4 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

jederzeit bis 19.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Schwangeren-Yoga

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Weitere Angaben

finden Sie unter:

München

Frauenklink rechts der Isar

der Technischen Universität

München -Abteilung

Perinatalmedizin-

Ismaninger Str. 22

81675 München

Zentrale: 0 89 / 41 40 - 00

Kreißsaal: 0 89 / 41 40 - 24 00

Kurse: 0 89 / 41 31 09 63

oder 24 00

www.frauenklinik.med.tum.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

1 Vorwehenzimmer

30 Betten auf der Wochenstation

1-3 Bett-Zimmer (Dusche:

teilweise vorhanden / WC:

teilweise vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

flexibel

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

UMSTANDSMODE

München

Klinik und Poliklinik für

Frauenheilkunde und

Geburtshilfe

- Klinikum Innenstadt,

Entbindungsstation

Maistr. 11, 80337 München

Zentrale: 0 89 / 51 60 - 41 11

Kreißsaal: 0 89 / 51 60 - 42 63

/ - 42 64

Kurse: 0 89 / 51 60 - 45 99

www.frauenklinik-maistrasse.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

1 Vorwehenzimmer

42 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

teilweise vorhanden /

WC: teilweise vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

bis 20.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Schwangeren-Yoga

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Münchens

größte Auswahl an

festlicher Mode,

Umstandsmode

auf 80 qm

S-Bahn und

Parkhaus nebenan

Frauenstr. 40,

am Isartor München,

und Filiale Nördlingen

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Gr. 32-54,

Wäsche

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 10 00 bis 18 30 Uhr

und Sa. 10 00 -16 00 Uhr

www.chicundschwanger.de

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München

Klinikum der Universität

München-Großhadern

Klinik und Poliklinik für

Frauenheilkunde und

Geburtshilfe

Marchioninistr. 15

81377 München

Zentrale: 0 89 / 4 40 00

Kreißsaal: 0 89 / 4 40 07 38 00

Kurse: 0 89 / 4 40 07 38 00

www.klinikum.uni-muenchen.de

Ausstattung / Betreuung

6 Kreißsäle

1 Vorwehenzimmer

33 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

Familienzimmer,

sonst 14-16 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

München

Kreis-/Stadtverwaltung/Gesundheitsamt

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für

Schwangerschaftsfragen

Bayerstr. 28a, 80335 München, Zentrale: 0 89 / 2 33 - 4 78 71

ELTERNWEGWEISER.DE

München

Klinikum München Pasing

Frauenklinik

Steinerweg 5

81241 München

Zentrale: 0 89 / 88 92 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 88 92 - 23 29

Kurse: 0 89 / 88 92 - 23 29

www.Krankenhaus-pasing.de

Ausstattung / Betreuung

3 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

25 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

14.00 - 19.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Baby-Bonding

Die beginnende tiefe Liebe, Zuneigung und Bindung zwischen Neugeborenen

und ihren Eltern wird als Bonding bezeichnet. Wenn möglich,

geschieht dies in den ersten Stunden nach der Geburt. Ein emotionales

Band verknüpft Eltern und Kind im Idealfall sofort und für immer.

Wichtig beim Bonding ist ein intensiver Körperkontakt. Am besten erholt

sich das Neugeborene nach der Geburt auf dem Bauch der Mutter. Babys,

die auf diese Weise gleich eine große Nähe zur Mama aufbauen,

sind in der Regel leichter zu stillen, ruhiger und weinen weniger.

Bei einem Kaiserschnitt oder einer Frühgeburt vergeht jedoch viel Zeit,

bevor Mutter und Kind das erste Mal eine richtig enge Bindung eingehen

können. Man sollte sich deswegen keine Vorwürfe machen, sondern die

Bonding-Phase einfach etwas später genauso innig genießen. Beim

Bonding geht es nicht um Schnelligkeit, die Zusammengehörigkeit sollte

ganz in Ruhe wachsen.

München

Rotkreuzklinikum München

Frauenklinik, Perinatalzentrum II

Taxisstr. 3

80637 München

Zentrale: 0 89 / 15 70 6 - 0

Kreißsaal: 0 89 / 1 57 06 - 6 00

Kurse: 0 89 / 1 57 06 - 7 20

www.rotkreuzklinikummuenchen.de

Ausstattung / Betreuung

6 Kreißsäle

3 Vorwehenzimmer

58 Betten auf der Wochenstation

1-3 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

14.00-16.00 Uhr+18.00-20.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Seite 9


München

Familienbildungsstätte

Haus der Familie

Kath. Familienbildungsstätte

Schraudolphstr. 1/Rgb., 80799 München, Zentrale: 0 89 / 2 88 13 10,

Fax: 0 89 / 2 80 05 77, www.hausderfamilie.de

Stillvorbereitung, offene Stilltreffs, telefon. Stillberatung, Yoga /

Qigong f. Schwangere, Geburtsvorb. in Deutsch/Englisch/Spanisch,

Geburtsvorb. für das 2.,3., ... Kind f. Frauen/Paare, 1. Hilfe f.

Säuglinge/Kleinkinder, Babymassagekurse (auch f Väter),

Schmetterlingsbabymassage, beziehungsbegleitende Gruppen f.

Eltern (feel), Baby u. Beikost, Schlafen u. Wachen. Säuglingspflege f.

Eltern, Großeltern u. Mehrlingseltern, Psychologische Beratung

„Rund um die Geburt“, bei Schreibabys (auch telef.)

AquaSanum FamilienGesundheitsZentrum

Gebhardweg 3, 81247 München, Zentrale: 0 89 / 87 18 15 55,

Fax: 0 89 / 87 18 15 56, www.aquasanum.de

AquaYoga(r), Geburtsvorbereitung+Rückbildung, Schwangeren und

Rückbildungsschwimmen, Yoga für Schwangere, AquaWellness(r),

Babymassage, Babyschwimmen, Eltern-Kind-Schwimmen,

Integratives Schwimmen, Kinderyoga, Säuglingspflegekurse,

Trageberatung, Kinderschwimmen, Infoveranstaltungen rund um

Schwangerschaft, Geburt und Elternsein, mit Heilpraxis für Mutter +

Kind (Craniosacrale Osteopathie), Schreisprechstunde

Fabi - Paritätische Familienbildungsstätte

Zweigstelle Milbertshofen

Korbinianlatz 15, 80807 München, Zentrale: 0 89 / 99 84 80 - 40

Fabi - Paritätische Familienbildungsstätte München e. V.

Zweigstelle Bogenhausen

Richard-Strauss-Str. 47, 81677 München,

Zentrale: 0 89 / 99 84 80 - 40, www.fabi-muenchen.de

Fabi - Paritätische Familienbildungsstätte

Zweigstelle Pasing

August-Exter-Str. 1, 81245 München, Zentrale: 0 89 / 99 84 80 - 40

Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Eltern-Sein e.V.

Häberlstr. 17, 80337 München, Zentrale: 0 89 / 5 50 67 80

Stillgruppe/-beratung

Ulrike Kolk

Lenbachallee 12, 85521 Ottobrunn, Zentrale: 0 89 / 6 06 16 91

JEDEM

ANFANG

WOHNT EIN ZAUBER INNE

Die Welt erblicken · Individuell · Geborgen · Sicher

Ingrid Kloster

Still- u. Laktationsberaterin IBCLC

Langemarckstr. 11, 82166 Gräfelfing, Zentrale: 0 89 / 70 00 95 38

ELTERNWEGWEISER.DE

Glatte Haut rund um den Babybauch

Es lohnt sich früh mit regelmäßigen Massagen Schwangerschaftsstreifen

entgegenzuwirken. Sind sie nämlich einmal auf Bauch, Oberschenkel,

Brust und Hüfte zu sehen, gehen sie nie mehr ganz weg. Als Silberstreifen

bleiben sie uns auch nach der Geburt erhalten. Deshalb rechtzeitig

und immer wieder die anfälligen Stellen mit einem speziellen Produkt

aus Apotheke, Reformhaus oder Drogerie behandeln. Dadurch wird das

Bindegewebe stärker und elastischer.

Schwangerschaft und Geburt

Individuell: Regelmäßige Informationsabende der

Hebammen im Klinikum Starnberg, Termine unter

www.hebammen-starnberg.de, Tel. 081 51/18-23 20.

Geborgen: Kurse in der Gesundheitsakademie zur

Geburtsvor berei tung und Rück bildung, Familienzimmer

im Patienten hotel »Residence«. Sicher: Ärztliche

Be treu ung: Prof. Dr. Christoph Anthuber, Chefarzt

der Klinik für Frauenheilkunde und Geburts hilfe,

Tel. 081 51/18-23 10, Prof. Dr. Thomas Lang, Chefarzt

der Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde mit Frühund

Neugeborenen intensivmedizin, Tel. 081 51/18-23 30;

Perinatal zentrum: Interdisziplinäre Versorgung rund

um die Uhr.

Klinikum Starnberg, Oßwaldstraße 1,

82319 Starnberg, www.klinikum-starnberg.de

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München

Verband/Private Vereinigung/Private Initiative

Ehe-, Partnerschafts- und Familienberatung München e.V.

Rückertstraße 9, 80336 München, Zentrale: 0 89 / 54 43 11 - 0

FamilienZentrum Trudering - ein Dach für Generationen

Dompfaffweg 10, 81827 München, Zentrale: 0 89 / 4 52 42 07-0

Evangelisches Beratungszentrum München e.V.

Staat. anerk. Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

Landwehrstr. 15 Rgb., 80336 München, Zentrale: 0 89 / 5 90 48 - 1 50

VAMV - Verband alleinerziehender Mütter und Väter

Landesverband Bayern e.V.

Tumblingerstr. 24, 80337 München, Zentrale: 0 89 / 3 22 12 - 2 94

Nachbarschaftshilfe Ismaning e.V.

Sozialzentrum

Reisingerstraße 27, 85737 Ismaning, Zentrale: 0 89 / 96 07 99 - 30

Familienberatung Ismaning

Staatlich anerkannte Schwangerenberatungsstelle

Reisingerstraße 27, 85737 Ismaning,

Zentrale: 0 89 / 96 07 99 50 - 51, Fax: 0 89 / 96 07 99 53

www.familienberatung-ismaning.de

Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung

nach § 219 Ehe-, Partner, Lebens-, Familien- und Sexualberatung,

Mediation und Prävention, unerfüllter Kinderwunsch, E-Mail:

Info@familienberatung-ismaning.de

Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

DONUM VITAE in Bayern e.V. - Beratungsstelle Haar

Bahnhofplatz 4a, 85540 Haar, Zentrale: 0 89 / 32 70 84 60

München

Verband/Private Vereinigung/Private Initiative

Frauen beraten e.V.

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

Herzog-Wilhelm-Straße 16, 80331 München,

Zentrale: 0 89 / 59 99 57 - 0

Mütterladen Giesing

Mütter für Mütter e.V.

Rißbachstraße 12, 81539 München

Zentrale: 0 89 / 69 37 03 70 od. -71, Fax: 0 89 / 69 37 03 72

www.muetter.de

Unser Babytreff steht speziell Müttern oder Vätern mit Babys von 0

bis 12 Monaten offen. Hier können Gespräche geführt, Kontakte

geknüpft und Informationen ausgetauscht werden.

DelphisArt - Zentrum für Geburt und Wasser

Gebhardweg 3, 81247 München, Zentrale: 0 89 / 87 18 15 55,

Fax: 0 89 / 87 18 15 56, www.delphisart.de

Geburtsvorbereit. + Rückb. im Wasser - Aqua Yoga(r),Schwangeren-

+ Rückbildungsschwimmen, Yoga f. Schwangere, Kinderyoga,

Babyschwimmkurse, Babymassage nach Leboyer,

Kinderschwimmkurse, Verleih v. Wassergeburtsbecken alle

Veranstaltungen in München

Initiative Regenbogen „Glücklose Schwangerschaft“ e.V.

Anita Kögl-Schinzel

Lorenzonistr. 27, 81545 München, Zentrale: 0 89 / 6 42 68 88

ELTERNWEGWEISER.DE

Hebammenpraxis - Meinbaby

Belgradstr. 14, 80796 München, Zentrale: 01 52 / 10 54 03 42

Begegnungsstätte für alleinerziehende Frauen und Männer

Haus Dorothee

St. Michael Str. 88, 81671 München, Zentrale: 0 89 / 66 87 08

doin

Privatpraxis für asiatische Heilmethoden

Kolosseumstr. 1, 80469 München, Zentrale: 0 89 / 26 01 06 23,

Fax: 0 89 / 26 01 06 24, www.do-in.de

Shiatsu und Osteopathie für Schwangere

Frauen beraten e.V.

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

Albert-Schweizer-Str. 66, 81735 München,

Zentrale: 0 89 / 67 80 41 04 - 0

Frauen beraten e.V.

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

Lindenschmitstr. 37/IV, 81371 München, Zentrale: 0 89 / 74 72 35 - 0

Angelika Szymczak

Heilpraktikerin Klassische Homöopathie,

exam. Kinderkrankenschwester

Max-Halbe-Straße 15, 85716 Unterschleißheim

Zentrale: Anmeldung unter 0 89 / 37 48 91 28

Mütter und Väter e.V.

Ortsverband München

Silberhornstr. 6, 81539 München, Zentrale: 0 89 / 6 92 70 60

Mütterzentrum Sendling

Brudermühlstr. 42, 81371 München, Zentrale: 0 89 / 77 77 44,

Fax: 0 89 / 74 79 22 60, www.muetterzentrum-sendling.de

Café: Mo.-Do. 9.30-12.00 Uhr, Di.-Do. 15.00-17.30 Uhr mit

Kinderbetreuung, Mutter-Kind-Gruppen, Beratung, Vorträge und

Veranstaltungen, Kontakt: info@muetterzentrum-sendling.de

Sozialdienst kath. Frauen e.V.

Beratung für Schwangere und junge Familien

Dachauer Str. 48, 80335 München, Zentrale: 0 89 / 5 59 81 - 2 27

www.skf-muenchen.de, Online Beratung: www.beratung-caritas.de

Beratung bis zum 3. Lj. des Kindes, Information zu gesetzl.

Leistungen u. finanz. Hilfen, Beratung zu Pränataldiagnostik u. bei

Kinderwunsch, Gruppenangebote, kostenfrei u. auf Wunsch anonym

Sauna und Wellness

Eine Schwangerschaft ist anstrengend, der Körper läuft in den neun

Monaten zu Hochleistungen auf. Daher ist Entspannung und Relaxen

während der Schwangerschaft wichtig und gesund. Schwimmen, Saunieren

und Wellnessen dürfen Mamas nach Herzenslust, wenn sie ein

paar Regeln beachten.

Generell gilt für Schwangere, ihren Körper nicht zu hohen Temperaturen

auszusetzen, egal ob in der heimischen Badewanne oder im Thermalbad.

Bewegung im Wasser ist besonders schonend und entlastet die

Gelenke, Wassergymnastik stärkt den Kreislauf auf behutsame Weise

und hält Mama und den Nachwuchs fit. Geübte Saunagängerinnen müssen

auch während der Schwangerschaft ihr Hobby nicht missen, alle

anderen sollten zumindest die ersten acht Wochen auf dieses heiße Erlebnis

verzichten. Fachleute raten allerdings, dass Frauen im letzten

Schwangerschaftsdrittel nach dem Saunagang nicht das kalte Tauchbecken

benutzen, sondern sich nur kalt abduschen, um Kreislaufprobleme

zu vermeiden. Auch ausgedehnte Wirlpoolbesuche in der Therme sollten

auf Grund von Überhitzungsgefahr gemieden werden.

Wellness beruhigt und fördert das Wohlbefinden von Mutter und Kind.

Manche Spa - Hotels bieten besondere Programme, die auf die Bedürfnisse

von Schwangeren zugeschnitten sind. Massagen für den Babybauch

mit Schlehenblütenöl, Aromaölmassagen für Schultern und Nacken

oder Baden in Honig und Milch soll den werdenden Müttern gut tun.

Auch spezielle Atemübungen, Hebammensprechstunden oder Schwangerschaftsgymnastik

werden angeboten. Ein gemeinsamer Wellness-

Urlaub für die Eltern ist eine gute Gelegenheit nochmals Energie zu tanken,

bevor es richtig ernst wird.

Vom Sonnenbaden raten Ärzte Schwangeren jedoch generell ab. Durch

die hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper kommt es zu

Pigmentveränderungen in der Haut, die sich durch Fleckenbildung bemerkbar

macht. Ob die Strahlenbelastung negative Auswirkungen auf

das Ungeborene hat, ist nicht erwiesen. Schwangere sollten aber während

der gesamten Zeit Sonnenbäder meiden, egal ob am Strand oder

unter dem Solarium.

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Augsburg

Augsburg

Josefinum

Frauenklinik/Kinderklinik

Kapellenstr. 30

86154 Augsburg

Zentrale: 08 21 / 24 12 - 0

Kreißsaal: 08 21 / 24 12 - 2 83

Kurse: 08 21 / 24 12 - 2 18

www.josefinum.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

65 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

13.30-19.30 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Status

Standart

QR-Code:

QR7267

Weitere Angaben

finden Sie unter:

Klinikum Augsburg

Mutter-Kind-Zentrum

Stenglinstr. 2

86156 Augsburg

Zentrale: 08 21 / 4 00 - 01

Kreißsaal: 08 21 / 4 00 - 35 53

Kurse: 08 21 / 4 00 - 25 76

www.klinikum-augsburg.de

Ausstattung / Betreuung

6 Kreißsäle

37 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

keine Einschränkung

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Schwangeren-Yoga

Schwangeren-Wassergymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Augsburg

Hebamme

Hebammenpraxis

Nibelungenstr. 25, 86152 Augsburg, Zentrale: 08 21 / 51 78 59

Augsburg

Verband/Private Vereinigung/Private Initiative

Donum Vitae in Bayern e.V.

Staatlich anerkannte Schwangerschaftsberatungsstelle

Volkhartstraße 5/II, 86152 Augsburg, Zentrale: 08 21 / 4 50 88 88,

Fax: 08 21 / 4 50 88 91, www.augsburg.donum-vitae-bayern.de

Beratung in der Schwangerschaft u. nach Geburt bis zum 3. Lebensjahr

des Kindes, psychosoziale Beratung bei Pränataldiagnostik,

Infos über gesetzl. Leistungen u. finanzielle Hilfen z.B. Elterngeld

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Bobingen

Wertachklinik Bobingen

Geburtsh.-gyn.-Belegabteilung

Wertachstraße 55

86399 Bobingen

Zentrale: 0 82 34 / 81 - 1 und

Wochenstation: - 46 07

Kreißsaal: 0 82 34 / 81 - 3 22

Kurse: 0 82 34 / 81 - 3 22

www.wertachkliniken.de

Ausstattung / Betreuung

2 Kreißsäle

15 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

8.00-20.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. rufbereit

Geburtshelfer: 24 Std. rufbereit

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Dachau

Hebamme

Mechthild Hofner

Heuweg 6, 85757 Karlsfeld, Zentrale: 0 81 31 / 9 30 98

Erding

Hebamme

Danuta Vogt

Am Dorfanger 11, 85459 Berglern, Zentrale: 0 87 62 / 54 12

ELTERNWEGWEISER.DE

Dachau

Frauenklinik im HELIOS

Amper-Klinikum Dachau

Krankenhausstr. 15

85221 Dachau

Zentrale: 0 81 31 / 7 60

Kreißsaal: 0 81 31 / 76 42 91

Kurse: 0 81 31 / 27 29 14 (9.00-

10.00 Uhr)

www.helios-kliniken.de/klinik/

dachau

Ausstattung / Betreuung

3 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

18 Betten auf der Wochenstation

1, 2 Bett-Zimmer

(Dusche: teilweise vorhanden /

WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Erding

Kreiskrankenhaus Erding

Geburtshilfe

Bajuwarenstraße 5

85435 Erding

Zentrale: 0 81 22 / 59 - 0

Kreißsaal: 0 81 22 / 59 - 57 70

Kurse: 0 81 22 / 59 - 57 70

www.kkh-erding.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

16 Betten auf der Wochenstation

2-3 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

jederzeit

Besuchszeiten:

frei für Partner und eigene

Kinder

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Wellness fürs Baby!

Baby–Massage – ein Wohlgefühl für Mama und Kind!

Gibt es denn etwas Schöneres als mit seinem Baby ausgiebig zu schmusen

und zu kuscheln? Ein absolutes Hochgefühl für Klein und Groß ist

eine Baby-Massage. Die süßen Kleinen genießen diese Extra-

Streichelstunden, die eine ideale Möglichkeit bieten für Eltern und Kind,

sich noch näher zu kommen. Hebammen und Kinderschwestern mit einer

entsprechenden Zusatzausbildung bieten solche Kurse an, wo man

die wichtigsten Handgriffe am besten in kleinen Gruppen mit maximal

vier bis sechs Babys lernen kann.

Eine Baby-Massage dauert in der Regel etwa zehn Minuten. Langsam

wird mit beiden Handflächen von den Schultern her über die Brust gestrichen

oder von den Schultern bis zum Po. Über dem Bauch wird im

Uhrzeigersinn massiert, was auch hervorragend gegen Bauchschmerzen

und Verdauungsprobleme hilft. Arme und Beinchen kann man ganz

umfassen und daran entlang zu Händen und Füßen streichen. Wenn Sie

vor der Massage etwas angewärmtes Babyöl auf die Hände geben, wird

das Ganze noch entspannter und angenehmer.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßige

Baby-Massagen das Gehirn dazu anregen, Wachstumshormone auszuschütten.

Zudem werden die Herz-Kreislauf-Funktion sowie die Durchblutung

der Haut und Muskeln angeregt. Baby-Massagen helfen dem

Kleinen überschüssige Energien abzubauen – danach kann es himmlisch

entspannen und wunderbar schlafen.

Babys – echte Profischwimmer!

Lässt man ein eineinhalb Monate altes Baby mit Gesicht und Bauch voran

ins Wasser gleiten, wird es automatisch die Luft anhalten und mit geöffneten

Augen reflexartig Schwimmbewegungen ausführen. Phänomenal,

aber die Kleinen scheinen sich in diesem Moment an ihre Zeit im Fruchtwasser

zu erinnern und sie scheinen großen Spaß an dieser schwerelosen

Bewegung zu haben. Leider hält dieser Schwimmreflex nicht an. Mit

einem vier bis sechs Monate alten Baby wird eine Gewöhnung ans Wasser

wesentlich schwieriger sein. Ideal sind deshalb Baby-Schwimmkurse,

die im Alter von drei Monaten beginnen. Angeboten werden solche Kurse

von öffentlichen Schwimmbädern, oft auch in Zusammenarbeit mit

Familienbildungsstätten. Das Wasser sollte hierfür zwischen 34°C und

35°C warm sein, die Luft etwa zwischen 26°C und 28°C warm. Babyschwimmen

bedeutet nicht, dass die Kleinen wirklich schwimmen lernen.

Es geht um den Spaß an schwereloser Bewegung, welche die motorische

Entwicklung bestens schult und einen meist positiven Einfluss

auf die spätere Wassergewöhnung hat. Also, paddeln Sie mal drauflos

mit ihrem Baby!

Seite 13


Ebersberg

Kreisklinik Ebersberg gGmbH

Abteilung für Gynäkologie und

Geburtshilfe

Pfarrer-Guggetzer-Str. 3

85560 Ebersberg

Zentrale: 0 80 92 / 82 - 0

Kreißsaal: 0 80 92 / 82 - 25 07

Kurse: 0 80 92 / 82 - 25 07

www.klinik-ebe.de

Ausstattung / Betreuung

2 Kreißsäle

1 Vorwehenzimmer

17 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

jederzeit

Friedberg

Krankenhaus Friedberg

Entbindungsabteilung

Herrgottsruhstraße 3

86316 Friedberg

Zentrale: 08 21 / 60 04 - 0

Kreißsaal: 08 21 / 60 04 - 1 20

Kurse: 08 21 / 60 04 - 1 20

www.natalis-friedberg.de

Ausstattung / Betreuung

2 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

21 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

frei

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Weitere Angaben

finden Sie unter:

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. rufbereit

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

»

»

»

»

Ebersberg

Kreis-/Stadtverwaltung/Gesundheitsamt

Landratsamt Gesundheitsamt

Staatlich anerkannte Beratungsstelle f. Schwangerschaftsfragen

Eichthalstr. 5, 85560 Ebersberg,

Zentrale: 0 80 92 / 8 23 - 3 64 / - 3 66 / -3 68

Verband/Private Vereinigung/Private Initiative

Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

DONUM VITAE in Bayern e.V. - Außenstelle Poing

Bürgerstr. 1, 85586 Poing, Zentrale: 0 89 / 32 70 84 60

Ein glücklicher Start ins Leben

Geburtshilfe am Klinikum Ansbach

Trotz des anhaltenden Geburtenrückganges in Deutschland konnte

die Geburtshilfe am Klinikum Ansbach in den letzten Jahren um

ca. 70 Prozent zulegen! Warum ist das so?

Neben der größtmöglichen Sicherheit für Mutter und Kind, die, so gut

es geht, dezent im Hintergrund gewahrt wird, ist die harmonische

Zusammenarbeit des Teams aus geburtshilflichen Ärzten, Hebammen,

Wochenschwestern, Kinderärzten und Stillberaterin der entscheidende

Faktor, damit sich werdende Eltern in dieser wichtigen Phase des

Lebens wohl und geborgen fühlen. Das häufig anzutreffende Kompetenzgerangel

und Meinungsverschiedenheiten zwischen den Berufsgruppen

gibt es in Ansbach nicht. Regelmäßige Treffen aller rund um

die Geburt beteiligten Personen dienen der fachlichen Fortbildung und

den organisatorischen Abläufen. Einen erheblichen Stellenwert nimmt

dabei aber auch die Abstimmung zur täglichen Verbesserung im

Umgang untereinander und gegenüber den werdenden Eltern ein.

Zimmer, sanitäre Anlagen, Frühstücks- und Abendbuffet etc. sind wichtig.

Um als Eltern zufrieden und glücklich in das neue Leben zu dritt,

viert ... zu starten, spielt allerdings die verständnisvolle und menschliche

Betreuung um das so wichtige Ereignis die entscheidende Rolle.

Die Geburtshilfe am Klinikum Ansbach sorgt mit allen Kräften dafür,

dass sich dieser Start ins neue Glück der Familie so angenehm wie

möglich gestaltet.

Seite 14


Fürstenfeldbruck

Klinikum Fürstenfeldbruck

Frauenklinik

Dachauerstr. 33

82256 Fürstenfeldbruck

Zentrale: 0 81 41 / 99 - 0

Kreißsaal: 0 81 41 / 99 - 41 41

Kurse: 0 81 41 / 99 - 41 41

www.frauenklinik-ffb.de

Ausstattung / Betreuung

3 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

25 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

jederzeit

Freising

Klinikum Freising

Geburtsh.-gyn.-Abteilung

Alois-Steineckerstr. 18

85356 Freising

Zentrale: 0 81 61 / 2 43 00 - 0

Kreißsaal: 0 81 61 / 24 45 20

Kurse: 0 81 61 / 24 45 99,

Mo.-Fr. 14-16 Uhr

www.klinikum-freising.de

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Weitere Angaben

finden Sie unter:

Besuchszeiten:

variabel

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Fürstenfeldbruck

Hebamme

Hebammenpraxis Germering

Monika Tiedtke

Landsberger Str. 23, 82110 Germering, Zentrale: 01 79 / 7 15 57 33

Verband/Private Vereinigung/Private Initiative

DONUM VITAE in Bayern e.V.

Staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

Am Sulzbogen 56, 82256 Fürstenfeldbruck,

Zentrale: 0 81 41 / 1 80 67, Fax: 0 81 41 / 1 83 08

www.fuerstenfeldbruck.donum-vitae-bayern.de

Allgemeine Schwangerenberatung, Beratung nach § 219, Finanzielle

Hilfen, Paar- und Familienberatung, Beratung vor, während und nach

der Schwangerschaft, Gruppenangebote, Außenstellen in Starnberg,

Kaufering, Dachau, Germering, Olching.

ELTERNWEGWEISER.DE

Dem Baby die eigenen vier Wände

Ein Baby ist unterwegs und im letzten Schwangerschaftsdrittel beginnt

bei fast allen Eltern der Nestbautrieb. Wo soll es denn hin, das kleine

Wunder? Erst einmal im Stubenwagen oder Beistellbett nachts neben

Mama. Doch bald sollte es ein eigenes Zimmer mit Baby-Bettchen, einer

sicheren Wickelkommode, Regal und einem Schrank für alle wichtigen

Utensilien haben, die so ein kleiner neuer Erdenbürger schon in den

ersten Wochen braucht. Der Fachhandel und die Baby-Spezialversender,

wie z.B. Baby Butt oder Baby-Walz, bieten hier alles, was die junge Familie

braucht – einfach einmal im Internet surfen und/oder ausgiebig

shoppen gehen, solange der Babybauch das noch bequem zulässt.

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

25 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Freising

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Verband/Private Vereinigung/Private Initiative

Staatl. anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

DONUM VITAE in Bayern e.V.

Obere Hauptstr. 8, 85354 Freising, Zentrale: 0 81 61 / 14 72 90,

Fax: 0 81 61 / 14 72 91, www.freising.donum-vitae-bayern.de

Beratung zu gesetzl. Leistungen u. finanz. Hilfen, Konfliktberatung

nach § 219, Schwangerenberatung zu Fragen bei Pränataldiagnostik,

Beratung bei Partnerproblemen, Familienplanung, Sexualberatung,

Begleitung nach einer Fehl- u. Totgeburt,

Familienbildungsstätte

Zentrum der Familie

Elternschule Freising

Kammergasse 16, 85354 Freising, Zentrale: 0 81 61 / 48 93 10,

Fax: 0 81 61 / 48 93 19, www.kbw-freising.de

Tragetuchkurs, SAFE - Sichere Bindung zwischen Eltern und Baby,

Wassergymnastik für Schwangere und zur Rückbildung, Babyschwimmen,

Babymassage (auch für Väter), Wochenbettbetreuung

und Hausbesuche, PEKiP-Gruppen, Vorträge; offene Still- und

Babygruppe, Yoga für Schwangere, Kooperation mit Klinikum Freising

Kreis-/Stadtverwaltung/Gesundheitsamt

Landratsamt

- Gesundheitsamt -

Johannisstr. 8, 85354 Freising, Zentrale: 0 81 61 / 5 37 43 00

Seite 15


Gräfelfing

Klinik Dr. Wolfart

Waldstraße 7

82166 Gräfelfing

Zentrale: 0 89 / 85 87 - 0

Kurse: 0 89 / 85 87 - 1 41

www.wolfartklinik.de

Ausstattung / Betreuung

2 Kreißsäle

1 Vorwehenzimmer

22 Betten auf der Wochenstation

2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

14.00-16.00 und

18.00-19.00 Uhr, Väter jederzeit!

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Schwangeren-Yoga

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Weitere Angaben

finden Sie unter:

ELTERNWEGWEISER.DE

WolfartKlinik

OPTIMALE BETREUUNG RUND UM

DIE GEBURT IHRES KINDES

ELTERN-INFORMATIONSABENDE

jeden 2. Dienstag im Monat

Seminarraum I, 19.30 - 20.30 Uhr

KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH

WolfartKlinik

Waldstrasse 7

82166 Gräfelfing

BABYFOCUS TKK in der WolfartKlinik

Das ist eine besonders intensive medizinische

Betreuung von Mutter und Kind

Empfohlen von der Techniker Krankenkasse (TKK)

Nähere Informationen auch unter:

www.wolfartklinik.de

oder Telefon: 089 / 85 87 - 0

Gräfelfing

Geburtshypnose

Als alternative Schmerztherapie wird Hypnose heute schon in vielen

medizinischen Bereichen angewandt, zum Beispiel in Zahnarzt- oder

Kinderarztpraxen. Für die Geburtsvorbereitung und die Entbindung ist

eine derartige Vorbereitungs- und Behandlungsmethode ebenfalls sehr

hilfreich. Mutter und Kind wird so eine entspannte und stressfreie Schwangerschaft

und Geburt ermöglicht.

In der Hypnose befindet sich der Klient in einem Zustand veränderter

Aufmerksamkeit und tiefer Entspannung. Der Fokus wird auf einen bestimmten

Bereich gelenkt und die Konzentration wie ein Spotlight darauf

gerichtet. Bei einer klassischen Hypnosebehandlung leitet ein Therapeut

den Patienten an, in die Trance zu gehen. Bei der Selbsthypnose sind

Hypnotiseur und Hypnotisand nun ein- und dieselbe Person, man versetzt

sich also selbst in Trance.

Geburtshypnose kann schon früh in der Schwangerschaft angewandt

werden. Die therapeutische Begleitung hilft in mehreren Sitzungen der

Mutter, mit Problemen in der Schwangerschaft umzugehen, sie abzuschwächen

oder zu unterdrücken. So kann sie in Ruhe die schönen Seiten

genießen und sich ohne Aufregung und Ärger auf die anstehende

Geburt mental vorbereiten. Durch Übung der angeleiteten Hypnosen

kann sich die Mutter also während der Schwangerschaft selbst therapieren

und auch beim Einsetzen der ersten Wehen in eine tiefe körperliche

und mentale Entspannung abtauchen. Auf diese Art können Schmerzen

gemindert oder sogar ausgeblendet werden. Mithilfe des eigenen Atemrhythmus,

der Macht der ganz persönlichen positiven Gedanken und der

Vorstellungskraft kann die Geburt selbstbestimmt und ganz bewusst erlebt

werden. Auch der Vater kann aktiv in die Hypnose mit eingebunden

werden und durch Berührungen und Worte seiner Partnerin helfen.

In Deutschland bieten immer mehr speziell ausgebildete Hypnotiseure

oder auch Hebammen derartige Geburtsvorbereitungen an. Leider werden

die Behandlungen noch nicht von den Krankenkassen übernommen.

Stillgruppe/-beratung

Marisa Großmann IBCLC

Dammweg 3, 82194 Gröbenzell, Zentrale: 0 81 42 / 5 22 81

Landsberg

Klinikum Landsberg

Gynäkologie und Geburtshilfe

Bgm.-Dr.-Hartmann-Str. 50

86899 Landsberg

Zentrale: 0 81 91 / 3 33 - 0

Kreißsaal: 0 81 91 / 3 33 - 11 27

Kurse: 0 81 91 / 3 33 -11 27

www.klinikum-landsberg.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

2 Vorwehenzimmer

20 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

jederzeit, bis 20.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Schwangeren-Yoga

Schwangeren-Wassergymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Seite 16


Starnberg

Klinikum Starnberg

Klinik für Frauenheilkunde und

Geburtshilfe

Oßwaldstraße 1

82319 Starnberg

Zentrale: 0 81 51 / 18 - 0

Kreißsaal: 0 81 51 / 18 - 23 20

Kurse: 0 81 51 / 18 - 23 20

www.klinikum-starnberg.de

Ausstattung / Betreuung

4 Kreißsäle

4 Vorwehenzimmer

40 Betten auf der Wochenstation

1-3 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

16.00 - 19.00 Uhr,

Ruhezeit 13.00 - 15.00 Uhr

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Elternschule

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. anwesend

Kinderarzt: 24 Std. anwesend

Weitere Angaben

finden Sie unter:

JEDEM

ANFANG

WOHNT EIN ZAUBER INNE

Die Welt erblicken · Individuell · Geborgen · Sicher

Wolfratshausen

Kreisklinik

Geburtsh.-gyn.-Abteilung

Moosbauerweg 5

82515 Wolfratshausen

Zentrale: 0 81 71 / 75 - 0

Kreißsaal: 0 81 71 / 75 - 3 13

Kurse: 0 81 71 / 75 - 3 12

www.kreisklinikwolfratshausen.de

Ausstattung / Betreuung

2 Kreißsäle

1 Vorwehenzimmer

8 Betten auf der Wochenstation

1-2 Bett-Zimmer (Dusche:

vorhanden / WC: vorhanden)

Ambulante Entbindung möglich

Freie Wahl der Geburtsposition

24 Std. Rooming-in ist möglich

Besuchszeiten:

jederzeit

Infos und Kurse

Kreißsaalführung

Schwangerengymnastik

Geburtsvorbereitungskurse

Rückbildungsgymnastik

Säuglingspflegekurse

Ärztliche Versorgung

Schwangerensprechstunde

Anästhesist: 24 Std. anwesend

Geburtshelfer: 24 Std. rufbereit

Kinderarzt: 24 Std. rufbereit

Schwangerschaft und Geburt

Individuell: Regelmäßige Informationsabende der

Hebammen im Klinikum Starnberg, Termine unter

www.hebammen-starnberg.de, Tel. 081 51/18-23 20.

Geborgen: Kurse in der Gesundheitsakademie zur

Geburtsvor berei tung und Rück bildung, Familienzimmer

im Patienten hotel »Residence«. Sicher: Ärztliche

Be treu ung: Prof. Dr. Christoph Anthuber, Chefarzt

der Klinik für Frauenheilkunde und Geburts hilfe,

Tel. 081 51/18-23 10, Prof. Dr. Thomas Lang, Chefarzt

der Klinik für Kinder- und Jugendheilkunde mit Frühund

Neugeborenen intensivmedizin, Tel. 081 51/18-23 30;

Perinatal zentrum: Interdisziplinäre Versorgung rund

um die Uhr.

Klinikum Starnberg, Oßwaldstraße 1,

82319 Starnberg, www.klinikum-starnberg.de

ELTERNWEGWEISER.DE

High Heels in der Schwangerschaft?

Dicker Bauch und hohe Absätze, geht das? In der Schwangerschaft

lockern sich die Bänder und können deshalb leicht überdehnt oder beschädigt

werden. Hohe Absätze verlangen ein gehöriges Maß an Balance,

die den unteren Rückenbereich zusätzlich fordert und deshalb meist

zu besonders unangenehmen Rückenschmerzen führt. Deshalb wird in

der Schwangerschaft zu flachen und bequemen Schuhen geraten. Und

wenn es einmal gar nicht anders geht, dann die High Heels anziehen

und in der Tasche noch ein paar Ballerina mitnehmen zum Wechseln…

Seite 17


MOBIL

>> Unterwegs mit dem Baby

Babyschalen

& Kindersitze

Fotos: Recaro

Babys und Kleinkinder gehören ohne Ausnahme vom

ersten Tag an in eine geprüfte Rückhaltevorrichtung.

ADAC-Kindersitztest 2014 >>

Daher sollte bei Ihnen bei folgenden Sprüchen

sofort sämtliche Alarmglocken läuten:

„Ist doch nur eine kurze Strecke! Da nehm ich

den Zwerg auf den Arm!“ Sehr beliebt ist

immer wieder auch diese Aussage: „Ihr immer

mit eurem Theater um den Kindersitz. Das hat

es früher auch nicht gegeben!“ Solchen – mit

Verlaub blöden – Bemerkungen sollten Sie ein

mildes Lächeln schenken oder gleich darauf

hinweisen, dass früher eben auch viele Babys

mehr pro Jahr im Auto verunglückt sind.

Die Entwicklungen im Bereich des sicheren

Transports im Auto sind ein echter Segen und

bewahren Ihr Baby in vielen Situationen vor

Gefahren.

Ihrer Partnerin steht möglicherweise im Moment

nicht der Sinn danach, sich mit der

unterschiedlichen Technik der einzelnen Modelle

zu beschäftigen. Übernehmen Sie diese

Aufgabe und prüfen Sie gleich, welche Variante

für Ihr Auto die geeignete ist. Neben der

ausführlichen Beratung im Fachhandel helfen

Ihnen unsere fünf Fragen dabei, die richtige

Wahl zu treffen.

Welches Transportsystem

ist geeignet

Bereits auf der Rückfahrt von der Klinik nach

Hause benötigen Sie für Ihr Baby ein sicheres

und geprüftes System. Die meisten Eltern

entscheiden sich für eine sogenannte Babyschale.

Das sind feste Transportschalen aus

Kunststoff, innen gepolstert, teilweise mit

Zubehör wie Verdeck und einem Tragebügel.

Weil die Wirbelsäule Ihres Babys noch nicht

stabil ausgebildet ist, sollten Sie es nicht zu

lange in der Babyschale sitzen lassen. Verzichten

Sie auf lange Autofahrten. In einer sogenannten

Babywanne transportieren Sie Ihren

Nachwuchs liegend. Es gibt Kinderwagenhersteller,

die solche rückenschonenden Systeme

anbieten. Das heißt, Sie benutzen den abnehmbaren

Kinderwagenaufsatz als Transportsystem

im Auto. Dieser wird quer auf der

Rücksitzbank befestigt. Die Crashbelastung

kann bei Babywannen allerdings höher liegen!

Worauf ist beim Kauf

zu achten?

Gebrauchte Schalen und Sitze können durch

frühere Unfälle beschädigt sein und bieten

Ihrem Baby dann keinen ausreichenden

Schutz mehr. Diese Beschädigungen sind

oftmals mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Gehen Sie auf Nummer sicher und investieren

Sie lieber ein paar Euro mehr - der Sicherheit

Ihres Babys zuliebe. Achten Sie dabei unbedingt

auf das ECE-Prüfsiegel.

Informieren Sie sich ausreichend, achten Sie auf die

wichtigsten Kennzeichnungen und nutzen Sie beispielsweise

aktuelle Crashtests für Ihre Entscheidung.

Wie funktioniert der

Einbau im Auto?

Babyschalen werden immer gegen die Fahrtrichtung

montiert. In Fahrzeugen mit aktivem

Beifahrerairbag dürfen Sie deshalb eine Babyschale

nicht auf dem Beifahrersitz befestigen.

Der auslösende Airbag könnte Ihr Baby

schwer verletzen. Lesen Sie in jedem Fall die

Warnhinweise am Kindersitz und in der Bedienungsanleitung

Ihres Autos. Wenn Ihr Wagen

zum Beispiel über ein Transpondersystem

verfügt, mit dem sich der Beifahrerairbag

abschalten lässt, müssen Sie einen darauf

abgestimmten Kindersitz verwenden. Bei älteren

Fahrzeugmodellen lässt sich häufig der

Beifahrerairbag durch die Werkstatt komplett

deaktivieren. Dadurch können Sie nahezu

jedes Transportsystem auf dem Beifahrersitz

verwenden.

Gar nicht selten passiert es, dass der Gurt für

die Befestigung der Babyschale zu kurz ist.

Dann gibt es mehrere Möglichkeiten: Mit der

Genehmigung des Herstellers können Sie eine

Gurtverlängerung einbauen lassen. Oder Sie

entscheiden sich für ein Modell, das mit einer

kürzeren Gurtführung (unter der Schale hindurch)

auskommt. Egal, welche Variante Sie

wählen: Achten Sie immer darauf, dass sich

die Babyschale in der korrekten Position befindet

und die Gurte wirklich straff sitzen.

Welchen Vorteil haben

ISOFIX-Modelle?

Viele neue Automodelle kommen mit festen

Haltebügeln für Kindersitze auf den Markt.

Das erleichtert den Einbau, betrifft aber, wie

gesagt, nur Neufahrzeuge. ISOFIX-Sitze, die

speziell zu diesen Bügeln passen, haben allerdings

auch alle Vorkehrungen, um in einem

anderen Auto mit normaler Gurtsicherung

befestigt zu werden. Das ist wichtig, wenn Sie

zum Beispiel häufig wechseln und nur eines

Ihrer Fahrzeuge über die neuen ISOFIX-Halterungen

verfügt.

Seite 13


DIE GEBURT

>> Babys großer Tag

Endlich am Ziel –

die Geburt!

So viele Tage, Wochen, Monate ist der Bauch kontinuierlich

gewachsen, die werdende Mama hat in sich hineingehorcht, sich

geängstigt und gefreut. Nun ist der Körperumfang so groß, dass

es kaum mehr möglich ist, eine bequeme Lage zu finden, jedes

Kleidungsstück zwickt und am liebsten möchte man sich gar nicht

mehr bewegen. Die Ungeduld wächst, schließlich will man den

neu ankommenden Erdenbürger ja endlich in den Armen halten.

Es ist Zeit, dass das Baby kommt!

„Anzeichen für eine baldige Geburt“

Gleichgültig, wo Sie Ihr Kind gebären möchten, Sie wollen nicht zu früh oder zu spät dort

erscheinen. Dabei kommt es darauf an, die Zeichen für die nahende Geburt richtig wahrzunehmen.

Verlassen Sie sich zunächst auf Ihr Gefühl und Ihren Körper. Erste Anzeichen sind ein härter

werdender Bauch, die Wehen setzen stärker und regelmäßiger ein und sie dauern mindestens 30-

40 Sekunden. Wenn sie im Abstand von 5-7 Minuten immer wieder kommen, dann ist es Zeit, den

gepackten Klinikkoffer zu schnappen und die Fahrt ins Krankenhaus anzutreten oder die Hebamme

zu rufen.

Ein weiteres untrügliches Zeichen für die nahe Geburt ist der vorzeitige Blasensprung, meistens

zuhause im warmen Bett. Jetzt keine Panik, denn das verlorene Fruchtwasser bildet sich nach, so

dass Ihrem Kind nichts passieren kann. Wenn allerdings innerhalb von 24 Stunden die Wehen

nicht einsetzen, dann sollten Sie sich mit der Klinik oder Ihrer Hebamme in Verbindung setzen.

Dort wird man die Geburt durch Infusionen künstlich einleiten.

Was tun, wenn der Geburtstermin vorüber ist und keine Wehen einsetzen? Bitte nicht nervös

werden, kein Baby kommt auf den Tag genau. Erst wenn mehr als sieben Tage vergangen sind und

regelmäßig von Arzt oder Hebamme kontrolliert wurde, dann wird man Ihnen dazu raten, die

Geburt medikamentös einzuleiten. Manchmal braucht der Zwerg eben einen kleinen Schubs.

Viele Frauen haben Angst, das Baby kommt zu früh. Machen Sie sich darüber nicht zu viele

Sorgen. Mittlerweile können immer kleinere

Frühchen mittels intensivmedizinischer

Versorgung überleben. Untersuchungen

zeigen, dass viele Frühgeburten durch Keime

mit verursacht werden, die unbemerkt von

Mamas Scheide in die Gebärmutter wandern.

Doch wer regelmäßig seine Vaginalflora

untersuchen lässt, sollte hier keine Probleme

bekommen.

„Es geht los –

Ankunft in der Klinik“

Auch die gelassenste werdende Mama ist

froh, wenn sie irgendwann in professionellen

Händen ist, um sich ganz auf die Ankunft des

kleinen Erdenbürgers konzentrieren zu

können. Im Krankenhaus werden erst einmal

einige wichtige Untersuchungen gemacht, wie

z.B. das Messen von Blutdruck, Temperatur

und Puls. Urin und Blut werden kontrolliert

sowie ein venöser Zugang gelegt, um im

Bedarfsfall schnell Medikamente geben zu

können. Dann tastet die Hebamme den Bauch

ab und schaut nach, wie weit der Muttermund

bereits geöffnet ist. Es folgt eine Ultraschall-

Untersuchung sowie ein Aufnahme-CTG.

Letzteres misst die Herzfrequenz des Babys

und wird die werdende Mama in einer Klinik

während der ganzen Geburt begleiten. Bei

einer außerklinischen Geburt übernimmt die

Hebamme diese Rolle. Alles ist bereit – der

kleine Liebling kann kommen.

Seite 14 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


Fotos: Fotolia

„Die Geburt – die natürlichste

Sache der Welt!“

Eine Geburt gliedert sich in vier Phasen bis

das Baby endlich auf der Welt ist. Den Beginn

macht die Latenzphase, die man mit der

Ankunft in der Klinik meist bereits hinter sich

hat. Hier geht es um den langsamen Beginn

einzelner Wehen und das sanfte Öffnen des

Muttermundes um zwei bis drei Zentimeter.

Danach kommt die Eröffnungsphase. Das

Baby begibt sich nun auf seine Reise vom

Beckenein- zum Beckenausgang. Dabei muss

es sich um 90° in seiner Achse drehen, denn

der Beckeneingang ist queroval, der Beckenausgang

längsoval. Sobald sich die Gebärmutter

etwa fünf bis sechs Zentimeter geöffnet

hat, ‚massieren‘ die Geburtswehen das Baby

immer tiefer ins Becken hinein, dabei liegt es

meist noch geschützt in seinem Fruchtwasser.

Erst am Ende der Eröffnungsphase platzt

normalerweise die Fruchtblase.

Als nächstes kommt die Übergangsphase. Der

Muttermund ist nun ganz geöffnet und die

Gebärmutter stellt von ‚Öffnen‘ auf ‚Schieben‘

um. Die Wehen kommen nun unregelmäßig

und sind sehr schmerzhaft. Oft werden die

Gebärenden nun mutlos und frustriert, aber

das dauert nicht lange, denn bald geht’s zur

nächsten Phase.

Die oft sehr schmerzhafte Austreibungsphase

bildet den Abschluss und Höhepunkt einer

Geburt. Zuerst ist das Köpfchen des Babys

noch ganz an seine Brust gedrückt, doch der

Weg führt um das Schambein herum, der

kleine Kopf wird in die andere Richtung

gestreckt, bis es im Normalfall mit dem

Hinterkopf nach oben liegt. Die gesamte

Phase dauert meist zwischen 15 und 20

„Geburt durch Operation – der Kaiserschnitt“

Manche Frauen entscheiden sich ganz bewusst für die Geburt mittels Kaiserschnitt, manche

haben keine andere Wahl – sei es, dass die Lage des Babys sie dazu zwingt oder

die Wehen nicht ausreichen. Ein Kaiserschnitt ist eine mittelschwere Bauch-Operation.

Hierfür wird mittels PDA eine Teil-Narkose gesetzt und auf Taillenhöhe ein Sichtschutz

aus Tüchern angebracht. Der Arzt öffnet unterhalb der Schamhaargrenze die oberste

Schicht der Bauchdecke und dehnt die tieferen Schichten meist mit den Fingern, um die

Verletzung möglichst gering zu halten, dann wird die Gebärmutter geöffnet, das Fruchtwasser

abgesaugt und das Baby vorsichtig herausgehoben. Die Mutter kann nun Ihr

Kleines begrüßen, das in warme Decken gewickelt von der Hebamme übergeben wird.

Die Nachgeburt setzt wenige Minuten später automatisch ein. Während man nach einer

natürlichen Geburt recht schnell wieder auf den Füßen ist und meist im Laufe der nächsten

zwei Tage nach Hause darf, muss man nach einem Kaiserschnitt erst einmal ruhig

im Bett bleiben und kommt nach etwa einer Woche und länger mit dem Baby heim.

Eines ist sicher: Ganz gleich, wie das Baby auf die Welt gekommen ist oder wie

schmerzhaft die Geburt war, es gibt keinen innigeren intensiveren und emotionaleren

Moment für die Mutter wie der, wenn sie Ihren kleinen Liebling zum ersten Mal sehen

und in den Armen halten kann. Kosten Sie diese Minuten aus und fördern Sie den Hautkontakt.

Es gibt niemals zu viel Nähe zwischen Mutter und Kind – gönnen Sie sich diese

Bonding-Phase, im besten Fall zusammen mit dem Papa und genießen Sie das überwältigende

Glücksgefühl. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Baby!

Minuten und ist gekennzeichnet durch heftige

intensive Presswehen, die das Baby kontinuierlich

durch den Geburtskanal drücken. Ihre

Hebamme gibt Ihnen Kommandos und Hilfen.

Zeitweise kann die Gebärende das Köpfchen

schon selbst ertasten, dann rutscht es wieder

etwas zurück bis es dann ganz nach draußen

drängt und der restliche Körper sehr schnell

nachgleitet. Es ist geschafft, nun kann die

Mama Ihr Kleines ganz schnell in Empfang

nehmen.

Wenige Minuten nach der Geburt kommen

noch einmal leichtere Wehen und die

Plazenta, die sogenannte Nachgeburt, wird

ausgestoßen. Das erste Stillen des Babys und

die damit verbundene Hormonausschüttung

erleichtern diese Nachgeburtsphase.

„Geht es auch einfacher?“

Es gibt vieles, was der Gebärenden die

schmerzhafte und anstrengende Geburt etwas

erleichtern kann. Angefangen von im

Vorbereitungskurs gelernten speziellen

Atemtechniken, Entspannungsübungen,

verschiedenste Stellungswechsel bis zu

gezielter Akupunktur oder homöopathischen

Mitteln, mit denen sich viele Hebammen sehr

gut auskennen. Natürlich besteht auch die

Möglichkeit, schmerzstillende Medikamente zu

verabreichen, die krampflösend wirken und

deshalb meist auch müde machen. Zudem

gelangen sie über die Plazenta zum Baby, so

dass dieses nach der Geburt auch längere

Zeit schläfrig und müde sein kann. Eine

weitere Möglichkeit in Kliniken ist die

Periduralanästhesie (PDA), eine Teil-Narkose,

die den gesamten Bereich unterhalb der Taille

betäubt. So angenehm es ist, manche Frauen

von ihren unerträglichen Schmerzen zu

erlösen, bewirkt eine PDA jedoch, dass sich

die Zeiten der Austreibungsphase verlängern,

weniger intensiv sind und deshalb häufiger zu

Saugglocke, Geburtszange oder Kaiserschnitt

gegriffen wird.

Seite 15


MUTTER & KIND

>> Stillen

Die Babynahrung

Mit der Muttermilch stillen Sie die Grundbedürfnisse

Ihres Babys auf ganz natürliche Weise. Dabei geben

Sie ihm die Nahrung, die immer seinen individuellen

Bedürfnissen angepasst ist und die es durch

die Zusammensetzung umfassend schützt.

der Natur

hat viele Vorteile

„Die Vorteile auf einen Blick“

Sie passt sich immer dem Milchbedarf Ihres

Kindes an. Auch die Milchzusammensetzung

verändert sich den Bedürfnissen des Kindes

entsprechend.

Sie hat die richtige Temperatur und ist leicht

verdaulich.

Ein weiterer wichtiger Vorteil der Muttermilch

ist, dass die Abwehrstoffe (Immunglobuline),

die in der Muttermilch enthalten sind, Ihr Baby

vor vielen Infektionen schützen.

Muttermilch enthält die Nährstoffe, die das

Baby braucht. Dazu gehören wichtige Nährstoffe

wie Fette, Protein, Kohlenhydrate, Vitamine

und Mineralstoffe, sowie auch sog. Schutzstoffe.

Diese einzigartige Zusammensetzung

von Nährstoffen und verschiedenen Wirkstoffen

macht Muttermilch so wertvoll.

Stillen formt den kindlichen Kiefer und beugt

Zahnfehlstellungen vor.

Und auch Ihnen bietet das Stillen große gesundheitliche

Vorteile: Die Gebärmutterrückbildung

wird beschleunigt und Ihr Blutverlust

im Wochenbett ist geringer.

Sie reicht als alleinige Nahrung die ersten

sechs Lebensmonate aus und ist auch unterwegs

immer verfügbar. Ideal ist mind. 4 Monate

voll zu stillen und nach dem 4.-6. Monat

Beikost zuzufüttern.

Nicht zuletzt bietet Ihnen das Stillen ausreichend

Gelegenheit, sich in einigen Minuten der

Ruhe ganz auf Ihr Kind konzentrieren zu können.

Der Körperkontakt beim Stillen gibt Ihrem

Kind zudem die lebenswichtige Nähe und Zärtlichkeit,

die es für eine gesunde Entwicklung

braucht.

Übrigens ist die Milchmenge nicht von der

Größe Ihrer Brüste abhängig. Vertrauen Sie

darauf, dass Ihr Körper Ihrem Kind immer so

viel Milch zur Verfügung stellen wird, wie es

benötigt.

Haben Sie sich zum Stillen entschlossen, dann

bleiben Sie bei Ihrem Vorsatz, sofern keine

zwingenden Gründe dagegen sprechen. Vertrauen

Sie auf die Fähigkeit Ihres Körpers, genügend

Milch zu produzieren.

„Wichtig ist die Vorbereitung“

In den ersten Tagen nach der Geburt wird es

sich entscheiden, ob Sie Ihr Baby stillen werden.

Informieren Sie sich daher frühzeitig über dieses

wichtige Thema. Leider führt gerade das Stillen

auch unter medizinisch ausgebildeten Fachkräften

zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten

und damit zur Verunsicherung junger Mütter.

Gut informiert werden Sie sich weniger verunsichern

lassen.

Unterhalten Sie sich mit Frauen, die selbst schon

gestillt haben und sprechen Sie auch im

Geburtsvorbereitungskurs dieses Thema an. In

Stillgruppen sind interessierte Schwangere willkommen!

Ein häufiger Grund, weshalb Frauen mit dem

Stillen aufhören, ist die Unsicherheit, dass der

Milcheinschuss im Durchschnitt erst nach etwa

zwei bis sechs Tagen einsetzt und das Neugeborene

vorher nur wenig Milch bzw. Vormilch erhält,

also vermeintlich schlecht versorgt ist. Eine

Gewichtsabnahme des Neugeborenen bis zu

10% ist in der ersten Lebenswoche jedoch völlig

normal und wird durch häufiges Anlegen nach

einigen Tagen wieder aufgeholt. Denn die Vormilch

wie auch die spätere Muttermilch enthält

genau die Inhaltsstoffe, die Ihr Baby gerade

benötigt.

„Wissenschaftlich erwiesen“

In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde

nachgewiesen, dass sich die Milch in

ihrer Zusammensetzung der Entwicklung

des Säuglings anpasst und insbesondere

bei Frühchen auf deren spezielle Anforderungen

abgestimmt ist. Für Frühgeborene ist

Muttermilch daher extrem wichtig. Pumpen

Sie Ihre Milch ab, bis Ihr Kind an der Brust

trinken kann. Und haben Sie beim ersten Anlegen

besonders viel Geduld!

„Das erste Anlegen“

Mit dem ersten Anlegen direkt nach der Geburt

ermöglichen Sie für sich und Ihr Kind den besten

Start für eine gute Stillzeit. Denn während der

ersten Stunde nach der Geburt verfügen

die meisten Neugeborenen über einen

starken Saugreflex. Deshalb sollte

auch nach einem Kaiserschnitt

dieser erste Saugreflex unbedingt

genutzt werden.

Seite 16 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


Hilfe bei

Stillproblemen

Bei Problemen kann Ihnen Ihre

Hebamme weitere Tipps geben.

Denn bis zum Ende der Stillzeit steht

sie Ihnen auch in solchen Fragen

zur Verfügung. Kompetente

Unterstützung geben auch Still- und

Laktationsberaterinnen IBCLC. Hier

erhalten Sie Adressen in Ihrer Nähe:

Berufsverband Deutscher

Laktationsberaterinnen IBCLC e.V.

Hildesheimer Str. 124 E

30880 Laatzen

Tel.: 0511 / 87 64 98 - 60

Fax: 0511 / 87 64 98 - 68

sekretariat@bdl-stillen.de

www.bdl-stillen.de

Legen Sie sich zu Ihrem ersten Stillversuch

entspannt hin und halten Sie Ihr Baby

ebenfalls in einer entspannten Lage. Es soll

Ihnen mit seinem Körper ganz zugewandt

sein. Wenn das Baby Ihre Brustwarze an

seiner Wange spürt, wird es zu suchen beginnen

und mit seinem Mund die Brustwarze

umschließen. Falls der Suchreflex ausbleibt,

können Sie Ihr Kind stimulieren,

indem Sie es an einer Wangenseite zu den

Lippen hin streicheln. Es wird sich mit offenem Mund zur Streichelbewegung

drehen.

„Wie lange ist abgepumpte Milch haltbar?“

Ohne Kühlung muss abgepumpte Muttermilch binnen weniger Stunden

verfüttert werden. Im Kühlschrank ist sie etwa drei Tage haltbar. Tiefgekühlte

Muttermilch kann bis zu sechs Monate aufbewahrt werden.

Tipp: Portionsweise einfrieren und vor dem Gebrauch im Kühlschrank oder

bei Raumtemperatur (nicht in der Mikrowelle!) auftauen.

„Die Brustwarze schützen“

Um den Schutz der Brustwarze zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Babys

Mund ähnlich wie beim Gähnen geöffnet ist und so auch einen Teil des

Warzenvorhofes erfassen kann. Legen Sie Ihr Baby unbedingt neu an, wenn

es nur an der Brustwarze saugt, denn damit riskieren Sie wunde Brustwarzen.

Dazu schieben Sie vorsichtig einen Finger zwischen die Zahnleisten Ihres

Babys, damit sich das Saugvakuum löst. Helfen Sie beim erneuten Anlegen

ruhig nach, damit Ihr Baby nun die Brustwarze zusammen mit einem Teil

des Warzenvorhofs umfasst.

Der häufige Hautkontakt und das Saugen des Babys regen die Milchbildung

an, so dass zwischen dem zweiten und sechsten Tag nach der Geburt

die Milch „einschießt“. Vorher wird das Neugeborene beim Saugen

nur wenig Vormilch (das sogenannte Kolostrum) trinken, diese ist aber vollkommen

ausreichend und durch ihre Inhaltsstoffe besonders wichtig.

Legen Sie Ihr Kind so häufig wie möglich an, richten Sie sich dabei vor allem

nach seinen individuellen Bedürfnissen. Denn dann kann sich die

Milchbildung genau dem Bedarf Ihres Kindes anpassen. Die Stilldauer der

Babys ist individuell sehr verschieden. Es ist wichtig, das Baby die Stillmenge

selbst bestimmen zu lassen. So kann es nach der durstlöschenden

Vordermilch auch an die kalorienreichere Hintermilch gelangen.

Fotos: Fotolia

„Wird das Baby satt?“

Wenn sich Ihr Baby plötzlich öfters als gewöhnlich meldet, so liegt das zumeist

an einem Wachstumsschub. Erfahrungsgemäß wird Ihr Baby zwischen

dem 7. und 10. Tag, der 4. und 6. Lebenswoche und um die 12. Lebenswoche

mehr Milch verlangen. Die Milchbildung passt sich diesem Mehrbedarf

schnell an, schon nach einigen Tagen produzieren Ihre Brüste durch

das häufigere Anlegen mehr Milch.

Vermeiden Sie es, Ihrem Baby andere Flüssigkeiten zu geben, damit entwöhnen

Sie es nur der Brust. An sehr heißen Tagen, und wenn das Baby

Fieber hat, wird es sehr oft an die Brust wollen und nur kurz trinken. So

regelt die Natur, dass es mehr Flüssigkeit und weniger Kalorien erhält. Das

Anlegen an beide Brüste bei jeder Mahlzeit steigert die Milchmenge. Hingegen

wird die Milchmenge durch das einseitige Anlegen reduziert.

Machen Sie sich nicht zum Sklaven der Babywaage, denn die Kontrolltermine

der Nachsorgehebamme und die Wahrnehmung der regelmäßigen

Vorsorgetermine reichen in der Regel aus. Eine einfache Kontrolle ist

es auch, täglich die verbrauchten Windeln zu zählen. Wenn am Tag mindestens

etwa 6 Windeln nass sind, dann trinkt Ihr Kind ausreichend. In den

ersten sechs Lebenswochen sollte das Kind zudem täglich Stuhlgang haben.

Seite 17


MUTTER & KIND

>> Mit dem Baby zuhause

Das Wochenbett

Die ersten Wochen nach der Geburt sind eine Zeit

voller Umstellungsprozesse. Vor allem die körperliche

Rückbildung kann die junge Mutter schon bald sanft, aber

gezielt unterstützen. Und Sie lernen Ihr Baby kennen.

Fotos: Fotolia

„Ihr Körper stellt sich um!“

Es ist schon erstaunlich: Sofort nach der Geburt

setzen im frühen Wochenbett die ersten

Rückbildungsvorgänge ein. Äußerliche Veränderungen

wie ein geringeres Gewicht machen

dabei nur einen kleinen Teil aus. Wesentlicher

sind die Umstellungen im Körperinneren. So

zieht sich die Gebärmutter, die am Ende der

Schwangerschaft extrem gedehnt war, zusammen,

sobald die Plazenta ausgestoßen wurde.

Die Nachwehen, die vorwiegend beim Stillen

einsetzen, fördern diesen Vorgang. Zusätzlich

kann die Wöchnerin dies bewusst unterstützen,

indem sie sich baldmöglichst ab und zu auf den

Bauch legt. Nach etwa zehn Tagen ist die Gebärmutter

bereits wieder im kleinen Becken

eingebettet, nach sechs bis acht Wochen hat sie

ihre ursprüngliche Größe, ähnlich einer kleinen

Birne, wiedererlangt.

„Regenerationszeit“

Bei jeder jungen Mutter hinterlässt die abgelöste

Plazenta eine große Wunde auf der Gebärmutterschleimhaut.

Zwei bis drei Tage blutet sie

recht kräftig, dann wird die Blutung zum

Wochenfluss. Dieses Sekret wird immer heller,

bis es nach ungefähr vier Wochen versiegt. Je

nach individuellem Verlauf der Geburt können

weitere Verletzungen hinzukommen: kleine

Abschürfungen am Scheidengewebe und den

Schamlippen, ein Dammriss oder -schnitt oder

eine Kaiserschnittnaht. Sorgfältige Hygiene,

Spülungen mit handwarmem Wasser sowie

regelmäßige Luftbäder unterstützen die Heilung

der Nähte. Bei einer Dammverletzung dauert sie

etwa zehn Tage, bei einer Kaiserschnittwunde

vier bis sechs Wochen.

„Langsam mit den Bauchmuskeln“

Auch die Bauchmuskeln verdienen im Wochenbett

besondere Beachtung. Während der

Schwangerschaft sind die geraden Muskelstränge

mehr und mehr auseinandergewichen,

um dem Baby Platz zu schaffen. So ist eine spürbare

Lücke in der Bauchdecke entstanden, die

sich wieder schließen muss. Um diesen Prozess

nicht zu behindern, ist es wichtig, die gerade

Bauchmuskulatur sechs Wochen oder auch

länger nach der Geburt nicht bewusst zu bela-

sten. Eine junge Mutter sollte sich daher nicht

aus der Rückenlage senkrecht aufsetzen, sondern

sich über die Seite aufrichten und auf

gleiche Weise hinlegen. Die schrägen Bauchmuskeln

kann sie hingegen nach etwa sechs

Wochen sanft trainieren. Das unterstützt die

Rückbildung der geraden Muskelstränge.

„Beckenboden-Training“

Zu den durch Schwangerschaft und Geburt

besonders stark beanspruchten Muskeln gehört

der Beckenboden. Dieses dreischichtige Muskelgewebe

schließt das Becken nach unten ab und

sorgt dafür, dass Urin, Stuhl und Winde nicht

unwillkürlich abgehen. Um das Gewicht des

Kindes zu tragen und die Geburt zu ermöglichen,

musste es sich enorm dehnen. Ein aktives

Training festigt den Beckenboden wieder. Das ist

vor allem wichtig, um eventuelle Folgeprobleme

wie Inkontinenz oder Einbußen im sexuellen

Empfinden zu verhindern. Tipps dazu und sanfte

Beckenbodenübungen, die bereits wenige Tage

nach der Geburt möglich sind, kennt die Nachsorgehebamme.

Auf ihre Unterstützung hat

übrigens jede junge Mutter in den ersten zehn

Tagen mit dem Baby zu Hause einen gesetzlichen

Anspruch.

„Zeit für die Familie“

Sechs bis acht Wochen nach der Entbindung

steht schließlich eine Kontrolluntersuchung beim

Frauenarzt an. Erklärt er die körperliche Rückbildung

für abgeschlossen, gilt das Wochenbett

medizinisch als beendet. Viele Umstellungen

brauchen jedoch noch mehr Zeit: das Geburtserlebnis

verarbeiten, das Baby Tag für Tag besser

kennen lernen und als Familie und als Paar

neu zusammenfinden.

„Wechselbad der Gefühle“

Euphorie und die Freude, „es“ geschafft zu

haben, ist für viele Frauen das bestimmende

Gefühl in den ersten Tagen nach der Geburt.

Doch nicht jede Frau verspürt reine Freude und

Mutterglück, zu anstrengend war der Geburtsverlauf.

Lassen Sie sich Zeit, Ihr Kind kennen zu

lernen – nicht immer ist es die Liebe auf den

ersten Blick, die eine Mutter für ihr Kind empfindet.

Dieses Gefühl entwickelt sich langsam

während der nächsten Tage.

Nicht nur Ihr Körper, auch Ihre Psyche benötigt

die Auszeit des Wochenbetts: Stellen Sie sich

darauf ein, dass Sie nach der Geburt seelisch

sehr labil sind, denn in Ihrem Körper finden

gewaltige hormonelle Umstellungen statt.

Diese wirken sich immer auch auf die Psyche

aus und sind zumeist am dritten Tag nach der

Geburt der Auslöser für die sogenannte

Wochenbettdepression. Zusätzlich werden

besonders Frauen, die sich vor der Geburt ein

allzu idealisiertes Bild von ihrer ersten Zeit mit

dem Kind gemalt haben, jetzt von der Realität

eingeholt. Denn vielen Frauen fällt es schwer,

darauf Rücksicht zu nehmen, dass sie durch die

Geburt sehr erschöpft sind und sie jetzt viel Zeit

für sich selbst und das Neugeborene brauchen.

Das Baby und Ihre eigene Befindlichkeit

verlangen nun Ihre ganze Aufmerksamkeit.

Die Wochenbettdepression fällt oft zusammen

mit dem Milcheinschuss, durch den der Hormonspiegel

sprunghaft ansteigt. Länger als ein

bis zwei Tage dauert dieses Stimmungstief

zumeist nicht. Wenn diese Krise länger anhalten

sollte, bedürfen Sie jedoch ärztlicher Hilfe.

Aber nur sehr selten entwickelt sich diese depressive

Wochenbettverstimmung zu einer

echten Depression.

Nehmen Sie sich jetzt ein wenig Zeit nur für sich selbst. Eine kleine

Mußestunde mit einem guten Buch, ein Verwöhnbad oder ein

Spaziergang werden Ihren Energiereserven gut tun. Und vergessen

Sie nicht, etwas für Ihr Selbstwertgefühl zu tun. Die ersten Erfolge

bei der Rückbildungsgymnastik, ein wenig Kosmetik, ein neues

Kleidungsstück oder eine neue Frisur können Wunder wirken.

Seite 18 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


MUTTER & KIND

>> Gesundheit des Kindes

Bleib gesund,

kleiner Liebling

Das hat die Natur ganz wunderbar eingerichtet: Wenn ein Baby zur Welt kommt, genießt es einen

Nestschutz, das heißt, es trägt noch Mamas sämtliche Antikörper in sich und ist für einen vorübergehenden

Zeitraum bestens gegen Infekte geschützt. Auch die Muttermilch

gibt dem Säugling wichtige Immunstoffe und hilft ihm dabei, ein eigenes Abwehrsystem zu entwikkeln.

Trotzdem können den kleinen Erdenbürger so manche gesundheitliche Problemchen plagen,

gegen die aber meist einfache Hausmittel sehr wirkungsvoll sind.

„Tränende Augen müssen nicht sein!“ – Viele Babys leiden unter verklebten und

entzündeten Augen. Das liegt meist daran, dass sich der Tränenkanal vor der Geburt noch nicht

geöffnet hat und sich die Tränenflüssigkeit anstaut. Mit einer leichten Druckmassage können Sie die

Öffnung des Tränenkanals unterstützen, indem Sie mit dem kleinen Finger leicht in kreisrunden Bewegungen

zwischen Nasenrücken und Augeninnenwinkel drücken. Der Arzt kann auch spezielle Tropfen

für den Abfluss der Tränenflüssigkeit verschreiben.

„Der Bauch tut weh!“ – Bauchschmerzen ist sicher eines der häufigsten Probleme während

der ersten drei Lebensmonate. Das liegt daran, dass der kleine Liebling während des Trinkens zu viel

Luft schluckt, die dann wieder entweichen muss. Zudem ist das ganze Verdauungssystem des Säuglings

noch nicht richtig entwickelt und muss sich erst langsam einspielen. Was hilft? Ein vorgewärmtes

Kirschkernkissen auf dem Bäuchlein wirkt oft Wunder. Massagen mit warmem Kümmelöl immer im

Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum helfen beim Entspannen. Und der gute alte Fliegergriff,

das Baby liegt mit dem Bauch auf dem Unterarm bei Mama oder Papa, ist oft eine große Hilfe bei

bösen Schreiattacken.

Bauchweh ist auch ein Problem, wenn der Stuhlgang des Kleinen extrem hart ist - meist ein Zeichen

für Flüssigkeitsmangel. Ein Kräutertee extra für Babys kann hier schnell und effektiv helfen. Manchmal

kann man auch ein leichtes Abführmittel aus der Apotheke geben.

Im Gegensatz zur Verstopfung ist Erbrechen und Durchfall bei kleinen Babys ein wesentlich ernster zu

nehmendes Problem. Verliert der Säugling große Mengen an Flüssigkeit, so ist die Gefahr des Austrocknens

gegeben und man sollte so schnell wie möglich einen Kinderarzt aufsuchen.

„Zeig mir Deine Zähnchen“ – Zwischen dem fünften und achten Monat geht es meistens

los: die ersten Zähne beginnen, oft schmerzhaft durchzutreten. Dann stehen die jungen Eltern nachts

ratlos vor ihrem schreienden Baby, denn es dauert eine ganze Weile, bis die ersten Zähnchen zu

tasten oder gar zu sehen sind. Das Kleine fühlt Spannungen und Brennen im Kiefer. Ein Gel aus der

Apotheke als Zahnungshilfe schafft Linderung. Und wenn dann die ersten Zähne da sind, sollte deren

Pflege von Anfang an großgeschrieben werden. Denn gerade die Milchzähne bedürfen einer intensiven

Pflege, da sie Platzhalter für die weiteren Zähne sind.

„Hilfe für kleine Schnupfennasen“ – Wenn der anfängliche Nestschutz abnimmt, dann

können auch schon die ersten kleinen Infekte kommen. Ein Schnupfen ist für das Baby zwar harmlos,

aber lästig. Eine verstopfte Nase bedeutet, das Kleine bekommt schlecht Luft, muss durch den Mund

atmen und kann nur mit Mühe trinken. Wenn Sie stillen, dann träufeln Sie ein paar Tropfen Muttermilch

mit einer Pipette in das Näschen. Auch mit Zucker gesättigter Kamillentee kann als Nasentropfen

eingesetzt werden oder man holt ein entsprechendes Präparat aus der Apotheke, das speziell für

Babys hergestellt wurde. Nasentropfen sollten vor dem Füttern verabreicht werden, damit der kleine

Patient problemlos trinken kann. Kommt zu einer Erkältung Fieber hinzu, sollten Sie mit Ihrem Säugling

auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und den Grund abklären lassen.

„Schmerzende Ohren“ – Jedes vierte Kind hat bis zum sechsten Lebensmonat eine Mittelohrentzündung,

Ohrenschmerzen kommen bei Babys sehr häufig vor. Wenn Ihr kleiner Liebling schlapp

wirkt, unruhig ist und immer wieder zum Ohr greift, dann sind das deutliche Anzeichen. Sie sollten

auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, der entsprechende Medikamente verschreiben kann.

Seite 19


BABYPFLEGE

>> Teamwork

Babys tägliches Pflegeprogramm macht Eltern und Kind riesigen Spaß.

Wickeln, waschen,

cremen und mehr

„Po-Reinigung“ – Sie fällt bei jedem

Windelwechsel an und sollte mit „peinlicher“

Gründlichkeit betrieben werden. Der Grund:

Das feuchtwarme Windelklima, Stuhl und Urin

reizen Babys Po und können schnell Hautrötungen

und wunde Stellen nach sich ziehen.

Grundsätzlich müssen Babys Po und der

Genitalbereich (siehe Körperreinigung) zunächst

von Schmutz, Puder- oder Cremeresten

befreit werden. Gut klappt's mit Öl, mit Waschlappen

und warmem Wasser oder mit speziellen

Baby-Reinigungstüchern.

Tipp: Feuchte Reinigungstücher sind auch für

unterwegs ideal und sollten in keiner Wickeltasche

fehlen. Ist der Po blitzblank, können

Eltern eine dünne Schicht Wundschutzcreme

auftragen, ehe die neue Windel angezogen

wird. Zinkhaltige Cremes sind gut geeignet, um

gereizte Haut zu beruhigen.

„Augen, Nase und Ohren“ – müssen

grundsätzlich sehr vorsichtig behandelt

werden. Sind die Augen verklebt, können Eltern

sie mit einem feuchten Läppchen (z.B. einem

weichen Kosmetiktuch, aber nicht mit Watte)

behutsam von innen nach außen reinigen.

Keinesfalls im Inneren von Nase und Ohren

„herumstochern“, nur den sichtbaren Schmutz

mit einem Papiertuch wegwischen.

Seite 20 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


„Nabelpflege“ – ist ein Thema in den

ersten Lebenswochen des Säuglings. Etwa zwei

bis zehn Tage nach der Geburt fällt der Nabelrest

ab. Die Wundfläche muss fachgerecht

gepflegt und versorgt werden. Wie? Das lassen

sich Eltern am besten von ihrer Hebamme

zeigen. Wichtig ist es, die Nabelregion möglichst

trocken zu halten, bis die Wunde ganz

verheilt ist.

Und: Die Windel darf auf keinen Fall am Nabel

reiben.

„Wickeln“ – Mindestens 2.000-mal muss

ein Baby im Jahr gewickelt werden. Eine Tätigkeit,

die schnell zur Routinesache wird. Die

meisten Familien entscheiden sich heute für

praktische Höschenwindeln, die nach dem

Gebrauch gleich in den Müll wandern. Und

das aus gutem Grund: Moderne Höschenwindeln

erleichtern Eltern nicht nur die Arbeit,

sondern bieten dem Nachwuchs einen optimalen

Nässeschutz und einen hohen Tragekomfort.

Trotz dickem Windelpo können die

„Körperreinigung“ – Auch wenn Babys

weder schmutzig noch verschwitzt sind, so

sollten sie doch täglich von Kopf bis Fuß gewaschen

werden. Und so wird's gemacht: Waschplatz

und eigene Hände wärmen, das Baby

ausziehen, Creme- und Puderreste mit Babyöl

(z.B. fertigen Ölpflegetüchern) entfernen und

dann den Körper „von oben nach unten“ mit

warmem Wasser und einem weichen Waschlappen

waschen. Genitalbereich und Po kommen

zum Schluss an die Reihe.

Außerdem bitte beachten: Bei Mädchen die

Scheide immer von vorne nach hinten reinigen.

So wird verhindert, dass Darmbakterien in die

Scheide und Harnblase gelangen. Für Jungen

gilt: Die Vorhaut des Gliedes nicht gegen den

natürlichen Widerstand zurückschieben. Noch

bis zum dritten Lebensjahr kann sie verklebt

sein.

Kleinen nach Herzenslust strampeln und auch

die Entwicklung der Hüftgelenke wird günstig

beeinflusst. Klar, dass eine Höschenwindel gut

sitzen muss, weder kneifen noch einengen

darf. Es gibt daher Windeln für unterschiedliche

Altersgruppen und Gewichtsklassen sowie

für besondere Ansprüche. Dazu zählen Lernhöschen,

die Unterhosen ähneln und den

Übergang vom Wickelalter zum Trockenwerden

erleichtern.

Fotos: Fotolia

„Cremes“ – die speziell auf die Beschaffenheit

und die Bedürfnisse von Babys Haut

abgestimmt sind, gibt es für die zarte Gesichtshaut,

für den Körper und für den Windelbereich

(siehe Po-Reinigung). Nach dem Baden

oder Waschen und gründlichen Abtrocknen

können Eltern den Körper des Nachwuchses

mit einer leichten Babylotion verwöhnen. Manche

Hebammen und Ärzte raten jedoch, das

Kind nur dann jeden Tag von Kopf bis Fuß

einzucremen, wenn die Haut sehr trocken ist.

Für die Gesichtspflege eignet sich eine milde

Babycreme, die die Atmung der Haut nicht

behindert.

LANSINOH

lädt werdende und

stillende Mütter zum

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Seite 21


MUTTER & KIND

>> Ernährung

Bloß kein schlechtes Gewissen!

Es gibt viele Gründe, warum Mütter irgendwann

entscheiden, bei der Ernährung Ihres

Kleinen auch Flaschennahrung mit einzubeziehen.

Manchmal wird das Baby an der Brust

nicht mehr richtig satt oder es gibt gesundheitliche

Gründe, die eine junge Mutter

zwingen, auf industrielle Fertignahrung

umzustellen. Allen Unkenrufen zum Trotz: Das

Füttern mit Fläschchennahrung, das heißt

einer geprüften Ersatzmilchvariante, hat

durchaus Vorteile, denn der Papa kann sehr

viel mehr mit einbezogen werden, die Mutter

wird unabhängiger und auch körperlich

entlastet. Nur welche Nahrung sollte man

seinem Baby denn geben. Das Supermarktoder

Drogerieregal bietet hier eine reichhaltige

Auswahl. Wichtig zu wissen sind lediglich

ein paar Grundinformationen:

Fotos: Fotolia

Pre-Nahrung

Wenn Sie bei Ihrem Säugling mit Flaschennahrung

beginnen, sollten Sie auf die Vorsilbe

‚Pre‘- achten. Diese Anfangsnahrung kann

von Geburt an gegeben werden bis zum

sechsten Monat. Die Pre-Nahrung enthält als

einziges Kohlenhydrat Milchzucker (Lactose)

So klappt der Übergang zur

Flaschennahrung!

Auch wenn Muttermilch das Beste ist für Ihren Nachwuchs, irgendwann werden die meisten

Babys auf Flaschennahrung umgestellt – ein Prozess, der Ruhe und Geduld erfordert.

Seite 22 – „Wo bekomme ich mein Baby?“


und ist vom Süßegrad und der dünneren

Konsistenz der Muttermilch sehr ähnlich. Sie

können Ihren Säugling mit dieser Nahrung

nicht überfüttern und sie eignet sich auch

hervorragend, um sie zusätzlich zum Stillen zu

verabreichen. Ähnlich wie bei der Muttermilch

hält der Sättigungsgrad nicht sehr lange an,

das heißt, das Baby sollte lieber häufiger und

dafür kleinere Mahlzeiten bekommen. Auf

eines müssen Sie allerdings immer achten:

Die Milch sollte stets frisch zubereitet sein.

Nahrung Stufe 1

Wird Ihr Baby mit der Pre-Nahrung nicht

mehr ausreichend satt, so sollten Sie auf

Folgenahrung umstellen. Diese ist meist

dickflüssiger und süßer, weil sie neben

Milchzucker auch noch Stärke enthält. Achten

Sie deshalb darauf, dass Sie einen Sauger mit

größerer Lochung verwenden und dass Sie

sich exakt nach der Dosierungsanleitung auf

der Packung richten, um eine Überfütterung

zu vermeiden. Wenn Sie zur Milchnahrung der

Stufe 1 gewechselt sind, sollten Sie auf jeden

Fall regelmäßig das Gewicht Ihres Babys

kontrollieren und auch bestenfalls erst ab

dem sechsten Monat damit beginnen. Diese

Fläschchennahrung ist kein Muttermilchersatz

mehr, sondern dient als Ergänzung und ist

individuell auf die Bedürfnisse Ihres Babys

abgestimmt.

Nahrung der Stufe 2 und 3

Folgemilch der Stufe 2 und 3 unterscheiden

sich deutlich von der Muttermilch, sie sind

reichhaltiger an Inhaltsstoffen, wie beispielsweise

Eiweiße, Mineralien und Stärkezusätze

und können vom kindlichen Organismus erst

adäquat verarbeitet werden, wenn das Baby

bereits seine erste Beikost erhält. Babymilch

der Stufe 3 sollte sogar erst ab dem achten

bis zehnten Monat zugefüttert werden, wenn

das Baby aktiver geworden ist und dementsprechend

einen höheren Kalorienbedarf hat.

ELTERNWEGWEISER.DE

Die richtige Trinktemperatur

Junge Mütter sind oftmals unsicher,

was die richtige Trinktemperatur angeht.

Nur nicht zu heiß lautet die Devise.

So haben Sie schnell die Temperatur

im Griff.

Was ist Pro- und Präbiotik?

Immer häufiger liest man auf Nahrungsmitteln

die Begriffe ‚Probiotika‘ und Präbiotika‘.

Ersteres beschreibt eine Zubereitung, die

schützende, probiotische Bakterien (meistens

Milchsäurekulturen) enthalten. Diese sollen

dafür sorgen, dass sich in Dünn- und

Dickdarm keine falschen Darmkeime

ansiedeln. Präbiotika sind wichtige Ballaststoffe,

die das Wachstum bestimmter positiver

Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen.

Was ist gesund fürs Baby?

Wird ein Säugling geboren, so ist er die

ersten Wochen perfekt geschützt, denn er hat

die Abwehrkräfte seiner Mutter mitbekommen

– eine wunderbare Einrichtung der Natur.

Zudem enthält die Muttermilch auf natürliche

Weise die beschriebenen Pro- und Präbiotika,

optimal auf die Bedürfnisse des Babys

abgestimmt. Doch dieser Schutz hält lediglich

ein paar Wochen an, danach müssen viele

unterschiedliche Faktoren dazu beitragen, das

körpereigene Immunsystem aufzubauen und

zu stützen. Dazu zählt natürlich auch eine

ausgewogene Ernährung.

Solange gestillt wird, ist alles Notwendige in

der Muttermilch enthalten – perfekt auf die

Bedürfnisse des kleinen Erdenbürgers

abgestimmt. Sobald Beikost gegeben wird

oder Babynahrung mit der Flasche, müssen

diese Produkte ebenfalls so abgestimmt sein,

dass die Darmflora in ihrem Aufbau

unterstützt und das Baby auch gegen

Allergien gestärkt wird. Günstig sind

hier sicherlich Produkte mit natürlichen

Milchsäurebakterien, die einen

positiven Effekt auf die Verdauung des

Kleinen haben. Auch Ballaststoffe sind

wichtig, denn sie helfen die gesunden

Milchsäurebakterien zu vermehren

und tragen dazu bei, dass sich

krankmachende Keime möglichst

nicht an der Darmwand anheften.

All diese positiven Eigenschaften sind

in der Muttermilch von Natur aus

enthalten. Hersteller von Babynahrung

orientieren sich an diesem

perfekten Naturprodukt und bieten

Folgemilchnahrung mit einer

Kombination aus Ballaststoffen und

natürlichen Milchsäurekulturen in der

Milch an – für ein rundum gesundes

Baby!

Fotos: Fotolia

Muttermilch: Präbiotik,

Probiotik und Synbiotik

Muttermilch sorgt für eine gesunde

Darmflora, die den Darm des Babys

vor schädlichen Bakterien schützt.

Muttermilch enthält daher neben Lactose

probiotische Milchsäurekulturen und

präbiotische Ballaststoffe (synbiotisches

Lebensmittel)

Die in der Muttermilch befindlichen

probiotischen Milchsäurekulturen

(Lactobazillen und Bifiduskulturen) werden

von der Mutter mit der Muttermilch ans

Baby weitergegeben.

Präbiotischen Ballaststoffe in der Muttermilch

dienen als „Futter“ für die probiotischen

Kulturen, damit diese sich im

Darm des Babys besser vermehren und

ansiedeln können.

Das Zusammenspiel der probiotischen

Kulturen und präbiotischen Ballaststoffe,

die sich gegenseitig fördern, bezeichnet

man als synbiotisch. Diese synbiotische

Eigenschaft von Muttermilch ist Vorbild für

die Entwicklung moderner Säuglingsmilchnahrungen.

Kaiserschnitt-Kinder

Besonders wichtig ist dieser Schutzeffekt

für Kaiserschnitt-Geborene, da neueste

Untersuchungen zeigen, dass Kaiserschnitt-Kinder

deutlich weniger gesundhaltende

Darmbakterien haben als normal

(vaginal) geborene Kinder.

o Die Zahl der Kaiserschnittgeburten

nimmt zudem stark zu. Während

1991 nur 15% der Babys per Kaiserschnitt

auf die Welt kamen, waren es

2011 schon 1/3 aller Babys in

Deutschland 3

3)

Statistisches Bundesamt (Destatis),

Krankenhausstatistik, 2012

Das ist insofern etwas bedenklich, als

Kaiserschnittkinder ein höheres Risiko für

Allergien, Durchfälle und Atemwegserkrankungen

oder auch Darmerkrankungen

wie Zöliakie aufweisen.

Die Ursache dafür wird in der schlechteren

Darmflora der Babys gesehen, weshalb

die Förderung der gesunden Darmflora

durch Muttermilch bei diesen Babys besonders

wichtig ist.

Wenn nicht gestillt werden kann, sollten

Eltern besonders darauf achten, dass sie

über eine Milchnahrung mit präbiotischen

Ballaststoffen (GOS) und natürlichen

Milchsäurekulturen den natürlichen Schutz

des Babys verbessern.

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