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Sachbericht DGB Jugend Niedersachsen Mitte zum Next Netz Projekt

Sachbericht DGB Jugend Niedersachsen Mitte zum Next Netz Projekt

• Prinzip

• Prinzip Methodenvielfalt: Es sollen kreativen Methoden selbstständig entwickelt oder modifiziert werden. • Prinzip Zielgruppenorientierung: Alle Methoden sollen Zielgruppengerecht sein, das heißt sie sollen durch eigenes Ausprobieren und in der vielfältigen Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen angewendet (und ggf. verbessert) werden. • Prinzip Materialien für die Zukunft: Alle angewendeten Materialien und Methoden sollen für weitere Einsätze in schriftlicher bzw. in Materieller Form vorliegen. Es soll ein Handbuch/Ordner entwickelt werden der den ehrenamtlichen GremienmitarbeiterInnen und BildungsmitarbeiterInnen an die Hand gegeben werden kann, um weitere Qualifikationen durchführen zu können und als Multiplikatoren in diesem Kontext wirken zu können. • Prinzip optimale Ressourcennutzung: Die Schulung wird durch ein großes Team durchgeführt. In diesem Team sollen möglichst viele Ressourcen der einzelnen genutzt werden, um das gesamte Team fortzubilden. Zur besonderen Auseinandersetzung mit der Zielgruppe bildungsferner und benachteiligter Jugendlicher wurde durch umfangreiche Materialsichtung, eine Adressatenanalyse vorgenommen. Hier wurden unterschiedliche Evaluationen und Studien als Hilfe genutzt. Weiterhin wurde ein umfangreicher Fortbildungsplan für die ehrenamtlichen Jugendlichen und BildungsmitarbeiterInnen erstellt. Da bereits alle am Projekt Mitarbeitenden eine Grundausbildung als Bildungsmitarbeiterinnen der DGB Jugend durchlaufen hatten, wurde sich auf folgende Inhalte für das Fortbildungskonzept geeinigt: Psycho-soziale Situation der Zielgruppe (bildungsferne und benachteiligte Jugendliche) Pädagogische Situation der Zielgruppe Politische Bildung der Zielgruppe Methodisches Vorgehen für die Zielgruppe- Theaterpädagogik In der 2. Phase gab es 25 Abendtermine mit dem gesamten Team. Das Team teilte sich in Paare auf, die zu den oben genannten Themen Ausbildungsmodule entwickelte. Dazwischen fanden Kleinteamtreffen statt, bei denen sowohl das Material als auch die Konzeptarbeit für den eigenen Einsatz vorbereitet wurde. Weiterhin gab es extra Treffen für die Evaluation. Es wurden Evaluationskriterien erarbeitet und festgelegt.

In der dritten Phase wurde die erste Teamschulung auf Borkum durchgeführt. In 8 Tagen wurde einer MultiplikatorInnengruppe o.g. Inhalte und das Konzept des Projekttages „Next Gener@ion- wir können auch anders“ vermittelt. Der Seminarablauf wurde im Zwischenbericht ausführlich beschrieben. In der vierten Phase hatten sowohl das Team, das die Schulung durchführte, als auch die neuen Teamer die Möglichkeit viele Projekttage in der Praxis durchzuführen. Hierbei wurde das Konzept des Projekttages (Next Gener@ionwir können auch anders) auf den Prüfstand gestellt und ebenso Ideen für eine Verbesserung des Schulungskonzeptes (Travel and found Next Gener@ion) gesammelt. In der fünften Phase bereitete das bisherige Schulungsteam ein Überarbeitungswochenende für Schulungs- und Projekttageskonzept vor. An diesem nahmen in Phase 6 alle Teamerinnen und Teamer des TAK Next Netz teil. Erste Ergebnisse aus der Evalutation der TN wurden betrachtet und Schlüsse für die Umstrukturierung des Projekttagskonzepts gezogen. Das Schulungsprojekt wurde großteilig in Inhalt und Ablauf bestätigt. In der siebten Phase arbeiteten die Teamerinnen und Teamer die einzelnen Module in Pläne (ZIM Papiere und Anlagen) um, wobei die Modifikationen des Projekttagskonzeptes eingearbeitet wurden. So wurde das Schulungskonzept gleichzeitig vorbereitet für die nächste Teamerqualifikation in Dänemark, die in Phase 8 durchgeführt wurde. Auch hier zeigte sich, dass die Arbeit im großen Team von Vorteil ist. 2. Methoden und Materialien: 2.1. Prinzip der optimalen Ressourcennutzung Die Möglichkeit im großen Team zu arbeiten und die Fähigkeiten des einzelnen für die Gesamtgruppe nutzbar zu machen, wurde bei dem Schulungskonzept zum ersten mal so konsequent umgesetzt. Es zeigte sich das besondere Qualifikationen im bestehenden Teamerarbeitskreis existieren, die bisher noch nicht für alle nutzbar gemacht wurden. Diese Qualifikationen (Theaterpädagogik, marxistische Theorie, Psychologische Hintergründe der Zielgruppe, Grundlagen des Systemischen Ansatzes, Planspiel als Lerngegenstand) wurden potenziert über die offene Haltung der Teilnehmerinnen. So konnten alle Teilnehmenden neue Einblicke gewinnen und aktiven Anteil nehmen beim strukturieren und organisieren von Konzeptionen, wodurch die Hauptamtliche Kräfte entlastet werden. Der Arbeitsprozess verlief geradezu hierarchiefrei, weil alle Teamenden zugleich Teilnehmende waren und die Teilnehmenden von den Teamenden zu Eigeninitiative und Mitgestaltung angeleitet wurden. Dies hatte zur Folge, dass die Stärken aller in den Arbeits- und Lernprozess eingehen konnten und Schwächen konstruktiv gewandelt werden konnten. Insbesondere die Teambildung des Gesamtteams profitierte davon sehr. Wir haben einen Teamendenordner erstellt, der für jeden/jeder der bei uns die Schulung gemacht hat kostenlos zu bekommen ist.

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