WARNER BROS. PICTURES präsentiert in Zusammenarbeit mit ...

wwws.warnerbros.de

WARNER BROS. PICTURES präsentiert in Zusammenarbeit mit ...

WARNER BROS. PICTURES präsentiert

in Zusammenarbeit mit LEGENDARY PICTURES

eine SYNCOPY­Produktion

Ein Film von CHRISTOPHER NOLAN

CHRISTIAN BALE

MICHAEL CAINE

HEATH LEDGER

GARY OLDMAN

AARON ECKHART

MAGGIE GYLLENHAAL

und MORGAN FREEMAN

Regie CHRISTOPHER NOLAN

Produzenten CHARLES ROVEN, EMMA THOMAS, CHRISTOPHER NOLAN

Drehbuch JONATHAN NOLAN, CHRISTOPHER NOLAN

Story CHRISTOPHER NOLAN & DAVID S. GOYER

erschienen bei DC COMICS

nach den Batman­Charakteren von BOB KANE

Executive Producers BENJAMIN MELNIKER, MICHAEL E. USLAN,

KEVIN DE LA NOY, THOMAS TULL

Kamera WALLY PFISTER, A.S.C.

Produktionsdesign NATHAN CROWLEY

Schnitt LEE SMITH, A.C.E.

Kostümdesign LINDY HEMMING

Musik HANS ZIMMER, JAMES NEWTON HOWARD


Deutscher Kinostart: 21. August 2008

im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany

a division of Warner Bros. Entertainment GmbH

www.thedarkknight­derfilm.de

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KURZINHALT

In der Fortsetzung des Action­Hits „Batman Begins“ spielt Christian Bale unter

Christopher Nolans Regie wieder die Rolle des Batman/Bruce Wayne, der nach wie vor gegen

das Böse kämpft.

Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent setzt Batman sein

Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das

schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden

Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker bekannt ist: Er stürzt Gotham in ein anarchisches

Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und

Rache.

Oscar­Kandidat Heath Ledger („Brokeback Mountain“) ist als Batmans Erzfeind Joker zu

sehen, und Aaron Eckhart spielt Staatsanwalt Harvey Dent. Maggie Gyllenhaal übernimmt die

Rolle der Rachel Dawes. Dabei sind wie schon in „Batman Begins“ Gary Oldman als

Lieutenant Jim Gordon; Oscar­Preisträger Michael Caine („Gottes Werk und Teufels Beitrag“)

als Alfred und Oscar­Preisträger Morgan Freeman („Million Dollar Baby“) als Lucius Fox.

Warner Bros. Pictures präsentiert in Zusammenarbeit mit Legendary Pictures eine

Syncopy­Produktion, einen Film von Christopher Nolan: „The Dark Knight“. Nolan inszenierte

den Film nach dem Drehbuch von Jonathan Nolan und Christopher Nolan sowie der Story von

Christopher Nolan & David S. Goyer. Produziert wurde „The Dark Knight“ von Charles Roven,

Emma Thomas und Christopher Nolan, als Executive Producers fungierten Benjamin Melniker,

Michael E. Uslan, Kevin De La Noy und Thomas Tull. Der Film verwendet Figuren aus den

Comic­Heften des Verlages DC Comics. Schöpfer des Batman ist Bob Kane.

Zum kreativen Team zählen der zweifache Oscar­Kandidat und Kameramann Wally

Pfister („Prestige“, „Batman Begins“), Oscar­Kandidat und Produktionsdesigner Nathan

Crowley („Prestige“), Oscar­Kandidat und Cutter Lee Smith („Master and Commander – Bis

ans Ende der Welt“) sowie die Oscar­preisgekrönte Kostümbildnerin Lindy Hemming („Topsy­

Turvy – Auf den Kopf gestellt“). Die Musik schrieben der Oscar­Preisträger und mehrfache

Oscar­Kandidat Hans Zimmer („Der König der Löwen“, „Gladiator“) sowie der siebenfache

Oscar­Kandidat James Newton Howard („Michael Clayton“, „Auf der Flucht“), die bereits den

Soundtrack zu „Batman Begins“ komponiert haben.

Sechs Sequencen zu „The Dark Knight“ wurden mit IMAX­Kameras aufgenommen –

darunter auch die ersten sechs Minuten. Damit wurde erstmals ein großer Spielfilm teilweise mit

IMAX­Kameras gefilmt, was eine revolutionäre Kombination beider Filmformate bedeutet. Als

IMAX Experience® wird der Film in IMAX DMR (Letterbox) gezeigt, wobei die Szenen, die

mit IMAX­Kameras auf 15/70mm­Filmmaterial gedreht wurden, das projizierte Bild vertikal

vergrößern, sodass es die gesamte IMAX­Leinwand ausfüllt, die bis zu acht Stockwerke hoch

sein kann, und den Zuschauer völlig in das Geschehen eintauchen lässt.


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Warner Bros. Pictures, a Warner Bros. Entertainment Company, bringt „The Dark

Knight“ weltweit in die Kinos und IMAX­Theater.

ÜBER DIE PRODUKTION

„Manchen Menschen sind logische Motive wie etwa Geld absolut fremd. Man kann sie

weder kaufen, einschüchtern, durch Argumente überzeugen noch mit ihnen verhandeln.

Manche Menschen wollen einfach zusehen, wie die Welt in Flammen aufgeht.“

Mit „Batman Begins“ schrieb der Autor/Regisseur Christopher Nolan ein neues Kapitel

der Batman­Filmserie, indem er den legendären Helden zu seinen Ursprüngen zurückführte: Er

malte sich aus, warum und wie sich der milliardenschwere Industrielle Bruce Wayne in den

rätselhaften Kämpfer für Recht und Ordnung verwandelte, der heute als Batman bekannt ist.

„The Dark Knight“ nimmt die Motive der Batman­Saga wieder auf, wobei die Figur laut

Regisseur Nolan inzwischen „voll ausgereift“ ist.

Nolan weiter: „Wir haben Batmans Welt im ersten Film in einer interessanten Situation

verlassen: Der Schluss deutete an, dass die Story sehr spannend weitergehen könnte.“ Nolan

entwickelte die Story mit David S. Goyer, mit dem er bereits beim Drehbuch zu „Batman

Begins“ zusammengearbeitet hatte. Nolan schrieb dann das Drehbuch zu „The Dark Knight“

zusammen mit seinem Bruder Jonathan.

In „The Dark Knight“ geht es laut Nolan vor allem darum, wie Batmans Existenz Gotham

City verändert… und zumindest zu Anfang ist das nicht in jedem Fall eine positive

Entwicklung. „Am Ende von ,Batman Begins‘ haben wir angedeutet, dass die Situation

eskalieren könnte: Wenn Batman mit seinen Aktionen den Verbrechersyndikaten der Stadt ins

Gehege kommt, könnte das organisierte Verbrechen umso heftiger zurückschlagen. Genau das

geschieht jetzt. Sein Kreuzzug hat für Gotham City einige äußerst negative Konsequenzen.“

Produzent Charles Roven fügt hinzu, dass das Problem weit über die lokalen Gangster

von Gotham hinausgeht: „Einerseits hat Batman angefangen, mit der Kriminalität und

Korruption aufzuräumen, die Gotham lähmt. Doch ironischerweise entsteht dadurch ein

Vakuum, das noch viel mächtigere Kriminelle anzieht, die jetzt ihre Chance sehen, die gesamte

Stadt zu vereinnahmen.“

Produzentin Emma Thomas stellt fest: „In ,Batman Begins‘ haben wir uns vor allem auf

die Ursprünge der Figur konzentriert: wie Batman sich aus Bruce Waynes Kindheitstrauma, aus

seinen Ängsten, seiner Wut entwickelt hat, die dann zu dem Entschluss führen, Kriminalität und

Korruption zu bekämpfen. In ,The Dark Knight‘ ist Batman der Polizei und den Bürgern von

Gotham City bereits sehr vertraut. Doch während ihn die einen als Helden verehren, fragen sich

die anderen, ob die schädlichen Aspekte seiner guten Taten nicht letztlich überwiegen. Diese


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Debatte erreicht ihren Höhepunkt, als ein ganz neuer Typ von Verbrecher auftaucht.

Interessanterweise entspricht das Image des sorglos in den Tag hineinlebenden Milliardärs

Bruce Wayne mit seinen schicken Autos, an jedem Arm eine schöne Frau, so gar nicht seinem

wahren Charakter. Während also Bruce Wayne im Grunde eine Maske trägt, um seine Identität

als Batman zu verbergen, ist es eigentlich Batman, durch den Bruces Identität am besten

definiert wird – seine öffentlichen Auftritte als Bruce Wayne dienen ihm als ,Maske‘, die er

trägt, um in der Welt existieren zu können.“

Das war nicht immer so. Christian Bale, der wieder als Bruce Wayne/Batman zu sehen

ist, behauptet: „Wahrscheinlich hat Bruce geglaubt, dass die Aktion eines Tages abgeschlossen

sein wird, dass Batman der Stadt als Vorbild dienen würde und dass er die von ihm entwickelte

Figur irgendwann nicht mehr benötigen würde. Aber im Lauf der Zeit wird ihm klar, dass er

nicht mehr einfach damit aufhören kann… vielleicht sogar nie mehr. Denn er muss die Stadt vor

neuen Feinden schützen.“

Der gefährlichste Gegner ist Batmans berüchtigtster Erzfeind, der manische, gnadenlose

Schurke, den man Joker nennt. „Der Joker ist der Superbösewicht des Kinos schlechthin“,

bestätigt Nolan. „Auf seine Art stellt er ebenso eine Ikone dar wie der Dunkle Ritter – was wir

als Chance, aber auch als Herausforderung begriffen, denn es gilt natürlich, der verdrehten

Weltsicht dieses Typen auf den Grund zu gehen. Wir wollten also einen Bösewicht gestalten,

der ebenso schillernd und ausgeflippt ist, wie man ihn sich vorstellt, der aber trotzdem einen

realistischen Hintergrund haben soll. Im Einklang mit dem Konzept, das wir für ,Batman

Begins‘ entwickelt haben, sehen wir ihn als recht ernsthaften Typen, obwohl er Joker genannt

wird. Wir gingen also davon aus, dass der Joker die extremste Variante eines Anarchisten ist:

eine chaotische Naturgewalt, ein Krimineller ohne Konzept, der nichts erreichen will und den

man daher auch nicht verstehen kann. Er hat nicht nur ein gewaltiges zerstörerisches Potenzial,

sondern lebt seine mörderische Natur mit Wonne aus: ein richtig furchteinflößendes

Schauspiel.“

„Bei der Entwicklung des Skripts spielten wir durch, welche Auswirkungen ein solcher

Typ auf die gesamte Bevölkerung haben könnte“, fährt Nolan fort. „Er verunsichert die

Menschen, stellt ihre Alltagsregeln, ihre Ethik, ihre Überzeugungen, ihre Menschlichkeit auf

den Kopf. Man könnte sagen, dass es ähnliche Phänomene auch in unserer realen Welt gibt, was

mich zu der Überzeugung bringt, dass Anarchie und Chaos – auch schon die Androhung von

Anarchie und Chaos – das Schrecklichste ist, was einer Gesellschaft passieren kann, und das gilt

heute mehr denn je.“

„Der Joker akzeptiert keinerlei Regeln“, sagt Bale. „Wie soll man jemanden bekämpfen,

der nur zerstören will, selbst wenn die Selbstzerstörung die Konsequenz ist Einen solchen

Gegner sollte man nicht unterschätzen.“ Der Schauspieler sagt weiter, dass der völlig

amoralische Joker damit seine gefährlichste Waffe im Krieg gegen Batman in der Hand hat,


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denn Batman seinerseits vertritt „einen sehr strengen Moralkodex: Bestimmte Dinge tut er,

andere nicht – und das kann der Joker zu seinem Vorteil nutzen. Batman ist immer noch

traumatisiert und weiß sehr wohl, dass er in seiner Wut leicht zu weit gehen könnte, darf also

eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Er muss aufpassen, dass er bei seinem Kampf mit dem

Monster nicht selbst zum Monster mutiert. Dabei wirft Chris Nolan in diesem Film interessante

ethische Fragen auf: Es geht um die komplizierten Unterschiede zwischen Machtausübung und

dem Streben nach Macht.“

Bale, der in „The Dark Knight“ bereits zum dritten Mal mit Nolan arbeitet, fährt fort:

„Chris’ große Begabung besteht darin, das Action­Publikum zu seinem Recht kommen zu

lassen, also reine Unterhaltung zu liefern, ohne dabei auf Momente mit schwerwiegenden

persönlichen Konflikten oder die Widersprüche der Figuren zu verzichten. Er bringt beides

unter einen Hut, ohne Kompromisse einzugehen.“

Während der Joker Chaos und Angst verbreitet, startet der neue Staatsanwalt Harvey

Dent in Gotham City seinen Kreuzzug für Recht und Ordnung. „Harvey ist ein Mann aus dem

Volk. Er ist ein typischer amerikanischer Held, aber ein ganz anderer als Batman“, sagt Nolan.

„Daraus ergibt sich ein Triumvirat aus Batman, Harvey Dent und Lieutenant Gordon – die

Justiz, die Polizei und der Selbstjustizler: Sie bilden eine Allianz, um das Verbrechen

auszumerzen. Mit Batman an ihrer Seite sind sie den Kriminellen gegenüber im Vorteil, aber

diese werden weiterhin von der Polizei verhaftet und dann dem Richter vorgeführt. Dennoch

ergibt sich die Frage, ob man die Regeln freier interpretieren kann, ohne sie zu brechen. Das ist

der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht.“

Die Dynamik der drei Gesetzeshüter verändert sich abrupt, als unvorhergesehene

Entwicklungen die Existenz des unermüdlichen Staatsanwalts vernichten, der dann zum

rachelüsternen Schurken Two­Face mutiert. Dazu Nolan: „Harvey ist der Hoffnungsträger von

Gotham City, doch durch eine Tragödie verwandelt er sich in Two­Face… wirklich eine

außergewöhnliche Story. Der Joker ist der eher extravagante Bösewicht, der sich in den

Vordergrund drängt. Aber in gewisser Hinsicht reißt uns Harvey Dent/Two Face noch mehr mit,

weil er eine so verblüffende Entwicklung durchmacht. Der Joker kann sich per Definition nicht

entwickeln – er ist und bleibt auf Krawall gebürstet. Der Joker und Harvey Dent gehören

jedenfalls zu den faszinierendsten Figuren der ,Batman‘­Bücher. Sie entwickeln fast mythische

Qualitäten – es war also sehr spannend, sie durch das Prisma der von uns geschaffenen Welt zu

betrachten.“

Mit einem innovativen, hier erstmals angewendeten Konzept erweiterte Nolan den

Rahmen dieser Welt: Sechs wichtige Action­Sequenzen drehte er mit IMAX­Kameras – damit

ist er der erste Regisseur, der die Großbild­Kameras beim Dreh eines traditionellen Spielfilms

einsetzt. „Bei der Fortführung von Batmans Geschichte stellten wir uns der Aufgabe, die

Dimensionen zu erweitern und zu verbessern. Wir expandieren die Welt, die wir im ersten Film


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geschaffen haben – nicht nur durch die Story, sondern auch durch ihre Präsentation. Ich bin

regelrecht begeistert von der Qualität der IMAX­Bilder. Das Publikum wird dadurch so

unmittelbar in die Action hineingesogen, wie es kein anderes Filmformat könnte. Ich fühle mich

in meine Kindheit zurückversetzt, als ich auf der Leinwand die großen Bildformate in all ihrer

Pracht genießen durfte, wie nur großes Kino sie bieten kann. Wahrscheinlich versucht sich jeder

Filmemacher auf solche Erfahrungen zu besinnen, und uns schien es nur angemessen, die

Dimension unserer Geschichte mit IMAX zu sprengen.“

Außerdem gibt es in Batmans Welt einige Veränderungen: Bruce Waynes Wohnsitz

Wayne Manor ist am Ende von „Batman Begins“ abgebrannt – inzwischen wohnt Bruce in

einem modernen Penthouse mit Blick über die Stadt. Batman trägt außerdem einen neu

gestylten Anzug, der ihn beweglicher macht und sein Gesichtsfeld erweitert: „Jetzt kann ich den

Kopf drehen“, grinst Bale. Und der agile, pfeilschnelle Bat­Pod gibt in „The Dark Knight“ sein

mit Spannung erwartetes Debüt, wenn Batman in einer atemlosen Verfolgungsjagd durch den

Verkehr von Gotham City prescht. Gedreht wurden diese Szenen in Chicago.

In seinem Bemühen, für Recht und Ordnung zu sorgen, begibt sich Batman auf eine

Odyssee um die halbe Welt bis nach Hongkong – erstmals verlässt damit der maskierte

Kreuzritter auf der Leinwand die Stadtgrenzen von Gotham City.

„Chris entwickelte ein traumhaftes Konzept zu diesem Film – und er hat sich bei der

Umsetzung selbst übertroffen“, sagt Roven. „Er gehört zu den seltenen Regisseuren, bei denen

man sich darauf verlassen kann, dass sie ihre Visionen – egal wie ehrgeizig sie sind – nicht nur

vollständig umsetzen, sondern meist auch noch besser, als man sich das vorgestellt hat.“

„Entweder stirbt man als Held…

oder man lebt lange genug, um Bösewicht zu werden.“

In „The Dark Knight“ kommen etliche Darsteller wieder zusammen, die bereits bei

„Batman Begins“ dabei waren – allen voran Christian Bale in der Titelrolle. Bale freut sich über

die Chance, wieder den einsamen Helden spielen zu dürfen, der zum Wohl der Gemeinschaft

auf einen Großteil seiner Persönlichkeit verzichtet: „Bruce bringt natürlich Opfer, mental und

auch körperlich, denn dass er die Batman­Figur geschaffen hat, bringt Konsequenzen mit sich –

er hat das nicht mehr unter Kontrolle. Damit kreiert er keine neue Identität, sondern eher ein

Symbol, und dieses Symbol kennt keine Grenzen. Er darf niemals Schwäche zeigen. Daraus

ergibt sich der Konflikt: Was nützt Bruce Wayne, und was ist für Batman der richtige Weg

Denn die beiden sind nicht immer kompatibel.“

„Die Arbeit mit Christian bringt richtig Spaß. Er bereichert den Dreh mit seiner

Persönlichkeit“, sagt Nolan. „Er arbeitet sehr intensiv, unglaublich konzentriert, wenn er sich in

die Psychologie seiner jeweiligen Rolle einfühlt. Er erarbeitet sich den Charakter der Figur und


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wendet seine Vorarbeit auf das Spiel an. Das hilft mir als Filmemacher sehr, weil ich weiß, dass

er bestens vorbereitet ist. Er hat ein eigenes Konzept, mit dem er seine Figur in ihrer

Entwicklung gestaltet. Im Grunde ähnelt er darin Bruce Wayne: Beide verwandeln sich von

einem normalen Menschen in einen außergewöhnlichen Gesetzeshüter.“

„Christian repräsentiert mit seiner Darstellung alles, was man sich für diese Rolle nur

wünschen kann: Präsenz, emotionale Tiefgründigkeit, Komplexität“, stellt Roven fest. „Man

staunt immer wieder, wenn man ihn am Set beobachtet. In diesem Film eröffnet er seiner Rolle

eine ganz neue Dimension.“

Nolan fügt hinzu, dass Bale in „The Dark Knight“ zwar dieselbe Rolle spielt wie in

„Batman Begins“, trotzdem aber vor einer ganz neuen Aufgabe stand: „In ,Batman Begins‘

wurde ihm körperlich eine Menge abverlangt: Er musste hart trainieren und jede Menge

Techniken lernen – wie Batman kämpft, wie er sich bewegt. Bei diesem Film würde ich das

eher als inneren Prozess bezeichnen, denn Bruce merkt, welche persönlichen Auswirkungen

sein Doppelleben hat. Er stellt seine eigenen Entscheidungen infrage. Diesen emotionalen

Konflikt drückt Christian absolut überzeugend aus – und oft ganz ohne Worte.“

Dennoch wird ein Batman­Darsteller immer auch körperlich gefordert. Also frischte Bale

seine Fertigkeiten in der Keysi Fighting Method (KFM) auf, jener Kampfkunst, die Batman bei

der Auseinandersetzung mit seinen Gegnern anwendet. Diese relativ junge Technik ist als

Disziplin der Martial Arts eine intuitive Kampfmethode, bei der es vor allem auf mentale

Konzentration ankommt, aber Voraussetzung war gleichzeitig, dass Bale sich eine

Spitzenkondition antrainierte. Jeden Tag übte er zwei bis drei Stunden mit den Keysi­Kampf­

Experten Andy Norman und Justo Dieguez. „Bei KFM lernt man, jeden Körperteil als Waffe

einzusetzen – das ist gar nicht so einfach“, berichtet Norman. „Wir haben Christian extrem

gefordert, und es war fantastisch zu sehen, wie schnell er das in sich aufnimmt. Er hat sich seit

dem ersten Film deutlich weiterentwickelt. Inzwischen versteht er das KFM­Prinzip viel besser,

kann es also viel präziser anwenden und unglaubliche Bewegungen ausführen.“

„Eine faszinierende Kampfmethode“, sagt Bale. „Denn das Adrenalin, das jedermann in

einer bedrohlichen oder gewalttätigen Situation spürt, wird hier zum Vorteil genutzt. Das

kommt ganz aus dem Bauch heraus. Im Gegensatz zu der Zen­Gelassenheit, auf die sich manche

Martial Arts berufen, gründet sich KFM auf tierische Instinkte, und wer diese Instinkte in den

Griff bekommt, verfügt über eine tödliche Waffe – für Batman also genau das Richtige.“

Doch nun muss sich der Dunkle Ritter einem einzigartigen Verbrecher namens Joker

stellen, der sich um Keysi oder sonstige Kampftechniken herzlich wenig kümmert. In einem

fairen Kampf „könnte Batman ihn leicht überwinden“, berichtet Bale. „Aber der Joker kämpft

eben nicht fair. Er hat jede Menge Tricks auf Lager – das Duell ist also eher mental. Doch er

erlebt Batman als ebenbürtigen Gegner, und das macht ihm offensichtlich Spaß.“


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Den Joker spielt Heath Ledger als boshaften Clown, der wohl der bekannteste von

Batmans Erzfeinden ist. Bei der Besetzung ging es Nolan vor allem um die Eigenschaft

„Furchtlosigkeit. Ich brauchte also einen phänomenalen Schauspieler, der aber keinerlei Angst

haben durfte, eine so legendäre Rolle zu übernehmen. Heath hat etwas absolut Originelles

geschaffen. Überwältigend, einfach mitreißend… die Leute werden ihren Augen nicht trauen.“

Der Regisseur erinnert sich, dass er sich bereits mit Ledger zusammensetzte, als das

Drehbuch noch gar nicht existierte. „Wir sprachen darüber, wie er die Rolle sah, und stellten

fest, dass sich unsere Konzepte völlig deckten: Der Joker stellt durch seine anarchische Haltung

eine massive Bedrohung dar, er schwelgt im Chaos, verunsichert uns und macht uns Angst.

Instinktiv erfasste Heath, wie er diese Figur von allen bisherigen Darstellungen absetzen

konnte.“

Roven fügt hinzu: „Der Joker ist einer der berühmtesten Schurken der Comic­Welt – ein

rätselhafter Psychopath, clever, diabolisch, charmant, komisch und in jeder Phase ein Fest fürs

Auge. Natürlich war dafür ein ganz außergewöhnlicher Schauspieler nötig – und Heath hat

jeden unserer Ansprüche voll erfüllt. Jede körperliche Nuance, jede sprachliche Phrasierung

trägt zu seiner unvergesslichen Leistung bei.“

In „The Dark Knight“ erscheint der Joker ohne Vorwarnung und nimmt skrupellos seinen

Platz an der Spitze der Unterwelt­Hierarchie von Gotham City ein. „In diesem Film wollten wir

uns zwar nicht über die Herkunft des Jokers auslassen, aber doch zeigen, wie er in der Unterwelt

aufsteigt“, berichtet Nolan. „In gewisser Weise ist der Joker die logische Antwort auf Batman,

der mit dieser Art Extremverhalten in Gotham angefangen hat.“

Dazu Bale: „Der Joker will Batman das Rückgrat brechen: Er will beweisen, dass

jedermann käuflich ist, dass man sogar bei Batman den Hebel ansetzen kann, sodass er seine

Prinzipien verrät. Wahrscheinlich freut es ihn im Grunde, dass Batman nicht nachgibt, denn

dadurch wächst die Bedeutung seines Gegners in dem von ihm angezettelten Spiel. Eine

faszinierende Figur, und Heath zeigt darin eine außergewöhnliche Leistung. Der Film würde

längst nicht so gut funktionieren, wenn wir uns nicht auf einen Darsteller von Heath Ledgers

Kaliber hätten verlassen können: Er legte die Messlatte deutlich höher – genau wie der Joker es

in Gotham tut.“

Nolan bringt es auf einen einfachen Nenner: „Der Joker soll das reine, unverfälschte Böse

verkörpern, das heißt: Es gibt kein logisches Motiv für sein Verhalten. Genau das wollten wir

auf Gotham loslassen: Er ist etwas Absolutes.“

Doch Emma Thomas stellt gleichzeitig fest: „Er ist richtig komisch. Klar, das klingt jetzt

etwas bizarr, denn wie kann ein so schrecklicher Mensch lustig sein Heath spielt ihn überhaupt

nicht kitschig, aber man lacht sich weg – wegen seiner Körperlichkeit, wegen seiner trockenen,

hämischen Art. Der Joker versetzt die Zuschauer in Angst und Schrecken, und gleichzeitig

amüsieren sie sich köstlich über ihn.“


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Auch auf der Seite der Rechtschaffenheit gibt es in Gotham City einen neuen

Prominenten: Harvey Dent, der frisch gewählte Staatsanwalt, startet einen Kreuzzug gegen das

organisierte Verbrechen, das die Stadt zu ersticken droht. Die Rolle des Harvey Dent übernimmt

Aaron Eckhart: „Harvey stellt sich selbst die Aufgabe, in der Unterwelt kräftig aufzuräumen. Er

ist der Hoffnungsträger in Gotham City, der ,Weiße Ritter‘, wie man ihn nennt. Er geht

optimistisch und mit großem Enthusiasmus ans Werk… um bald eine totale Kehrtwendung zu

machen“, meint Eckhart vielsagend. „Das ist eine tolle Rolle, zumal ich Chris Nolan sehr

schätze. Als er mich wegen des Films ansprach, musste ich keine Sekunde überlegen.“

Laut Nolan sieht Eckhart einerseits genauso aus, wie er sich einen attraktiven und

charismatischen Staatsanwalt vorstellt, aber er hatte noch weitere Gründe, um gerade diesen

Schauspieler zu besetzen: „Uns schwebte jemand vor, der den typischen amerikanischen

Charme verkörpert, denn wir müssen ihn am Anfang des Films als sehr gut aussehenden Helden

ernst nehmen. Aber in der Figur steckt noch mehr: Unser Schauspieler musste auch ausdrücken

können, dass Harvey Dent eine unterschwellige Dimension hat, dass düsterer Zorn in ihm

schlummert – nur so kann er uns in seiner späteren Entwicklung überzeugen. Eine solche Figur

kann man nicht als simplen Helden präsentieren, die keine Fehler, keine negativen Seiten hat.

All diese Facetten drückt Aaron äußerst überzeugend aus.“

Als neuer Staatsanwalt von Gotham City muss sich Harvey Dent nicht nur mit der

steigenden Kriminalität auseinandersetzen, sondern auch mit dem maskierten Batman, der das

Gesetz in die eigene Hand nimmt. „Das ergibt eine interessante Dynamik“, stellt Eckhart fest.

„Denn Harvey erlebt, wie Batman gegen Verbrecher vorgeht – er selbst würde gern ähnlich

handeln, darf es aber nicht. Harvey muss sich immer im Rahmen der Gesetze bewegen. Er muss

öffentlich das tun, was Batman heimlich tut. Er bewundert Batman für sein Engagement, auch

wenn er ihn in der Öffentlichkeit nicht unterstützen kann. Was er von Bruce Wayne hält, ist

wiederum eine andere Sache. Bruce erlebt er nur als einen leichtlebigen Playboy – er kann ihn

nicht ernst nehmen.“

„Harvey hält Bruce für einen High­Society­Deppen“, bestätigt Nolan. „Er wäre sehr

überrascht, wenn er wüsste, wer hinter der Maske steckt.“

Doch egal was Dent von Bruce Waynes öffentlichen Auftritten hält – Bruce seinerseits

weiß zu schätzen, wie der Staatsanwalt sich um seine Stadt bemüht. Nolan kommentiert: „Wir

fanden es logisch, dass Bruce Batmans Kreuzzug ursprünglich nur als kurzfristig geplant hat, als

Symbol, um die Aufrechten in Gotham aufzufordern, in ihrer Stadt aufzuräumen. Harvey Dent

ist endlich die Reaktion, auf die er gewartet hat. Harvey ist der Held, den Gotham braucht – ein

Held mit einem Gesicht, ohne Maske.“

Dagegen sagt Thomas: „Da ist aber auch ein gewisser Opportunismus im Spiel, denn

wenn Harvey Dent Erfolg hat, braucht Bruce vielleicht nicht mehr als Batman einzuschreiten.

Vielleicht wird es ihm doch noch vergönnt sein, ein normales Leben zu führen. Denn er


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wünscht sich durchaus, sein Cape an den Nagel zu hängen. Ob Bruce zu diesem Zeitpunkt

glücklich werden würde, wenn er Batmans Cape ablegt, weiß ich nicht. Wahrscheinlich weiß er

es selbst nicht. Aber im Grunde seines Wesens merkt er, dass ihm sein Konzept entgleitet, und

vielleicht ist Harvey Dent der Einzige, der das Dilemma beenden kann.“

Ein normales Leben für Bruce Wayne würde auch eine gemeinsame Zukunft mit seiner

großen Liebe Rachel Dawes einschließen, die inzwischen als stellvertretende Staatsanwältin für

Dent arbeitet. So gesehen ist der Staatsanwalt allerdings keine Hoffnung für Bruce, sondern ein

Stolperstein, denn Rachel arbeitet nicht nur für ihn, sondern ist auch in ihn verliebt. „In Bezug

auf Rachel ist Bruces Haltung Dent gegenüber widersprüchlich. Er respektiert Dent zwar,

möchte ihm andererseits aber am liebsten an die Gurgel gehen“, sagt Bale augenzwinkernd. „In

Bruce streiten sich also seine ideologischen Überlegungen mit seinen sehr menschlichen

Regungen.“

Die Rolle der Rachel übernimmt Maggie Gyllenhaal – sie berichtet: „Rachel hat mit

blutendem Herzen beschlossen, dass sie unmöglich mit Bruce zusammenleben kann, solange er

Batman ist. Dann lernt sie Harvey Dent kennen und verliebt sich in ihn. Wahrscheinlich

bewundert sie an Harvey das, was ihn von Batman unterscheidet – oder das, was Bruce Wayne

als Batman tut: Harvey übt keine Selbstjustiz. Er stellt sich nicht über das Gesetz, wenn er sich

für die Bewohner von Gotham City einsetzt. Vielmehr glaubt Harvey an das System, auch wenn

es nicht mehr funktioniert, und er will die Korruption innerhalb des Systems bekämpfen.

Deswegen liebt ihn Rachel und hält ihn für einen Helden. Gleichzeitig liebt sie Bruce immer

noch, und natürlich weiß sie auch, dass er sie liebt – sie steckt also in der Zwickmühle. Für mich

persönlich ist das allerdings egal, denn entweder bekomme ich Christian Bale oder Aaron

Eckhart, beides echt großartige Typen. Als Schauspielerin will ich also mit dieser Zwickmühle

gerne leben“, lacht Gyllenhaal. „Dass ich unbedingt dabei sein wollte, liegt vor allem an Chris

Nolan und den übrigen Darstellern. Von Anfang an hat sich Chris aufrichtig für meine eigenen

Ideen zur Rolle interessiert. Er will Rachel als clevere und fähige Frau zeigen – sie ist durchaus

nicht das Klischee­Fräulein in Nöten, obwohl sie manchmal durchaus in Nöten ist. Dadurch

ergänzten wir uns wunderbar, denn genauso sehe ich Rachel auch, und wir haben uns

gegenseitig inspiriert, um daraus die Rachel des Films zu gestalten.“

„Maggie ist ganz einfach eine fantastische Schauspielerin“, stellt Nolan fest. „Ich schätzte

ihre Leistungen auch schon in ihren früheren Filmen und habe mir seitdem gewünscht, mit ihr

zu arbeiten. Die Rolle der Rachel schien mir die ideale Gelegenheit. Maggie ist sehr intelligent

und sehr reif, aber auch sehr gefühlsbetont und natürlich eine Augenweide. Man nimmt ihr die

Rolle in jeder Phase ab. Ganz wunderbar stellt sie Rachels Konflikt zwischen den beiden

Männern dar, und wir verstehen sofort, warum sich beide Männer zu ihr hingezogen fühlen. Mit

Bruce hat Rachel viel gemeinsam erlebt, er hat einen festen Platz in ihrem Herzen, aber Harvey

liebt sie ebenfalls – sie kann sich durchaus ein gemeinsames Leben mit ihm vorstellen.“


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Das alles spielt plötzlich keine Rolle mehr, als ein schreckliches Ereignis den einst

unermüdlichen Harvey Dent in den grausig entstellten Two­Face verwandelt, der fortan nur

noch an Rache denken kann. „Aufgrund fürchterlicher Ereignisse wird sein Leben auf den Kopf

gestellt – jetzt ist er nur noch von Wut erfüllt“, sagt Eckhart. „Seine Trauer, sein Leid geben ihm

Kraft, er will die Bösewichte umbringen… oder eben jene, die er für die Bösewichte hält. Er

fordert immer noch sein Recht, nun aber außerhalb der Gesetze, für die er zuvor eingetreten ist.

Ich sehe ihn nicht als eindeutigen Schurken, wie der Joker einer ist. Aber Harvey hat sich jetzt

in Two­Face verwandelt, seine Weltsicht hat sich derart verzerrt, dass er den Joker als

Seelenverwandten wahrnimmt… und der Joker begreift, dass Harvey jetzt genauso reagiert, wie

er es sich gewünscht hat. Das ist eine tolle Szene, und Heath zeigt darin eine wunderbare

Leistung. Als Schauspieler fand ich es sehr spannend, mit ihm zu arbeiten. Durch Heaths

Darstellung wird der Joker eine unvergessliche Kinofigur. Er bietet alles, was man von einem

berüchtigten Erzgegner wie dem Joker erwartet, und trotzdem drückt er ihm seinen ureigenen

Stempel auf.“

Dazu Nolan: „Der Joker verstört uns so sehr, weil seine Haltung offenbar von keinerlei

Logik geleitet wird. Er bricht sich Bahn wie eine Naturgewalt. Bei Two­Face erleben wir die

Verwandlung mit, wir verstehen seinen Zorn, wissen, warum er leidet. Aaron liefert eine

Spitzenleistung als Harvey Dent, der das traurige Schicksal von Two­Face erdulden muss – er

lässt uns diese emotionale Achterbahnfahrt hautnah miterleben.“

Neben der augenfälligen Entwicklung von Harvey Dent/Two­Face gibt es im Film laut

Nolan „eine Reihe weiterer Gegensätzlichkeiten, und auch in den Beziehungen gibt es etliche

Spiegelungen. Die Beziehung zwischen Batman und dem Joker ist in dieser Hinsicht interessant,

aber auch die Beziehung zwischen Harvey Dent/Two­Face und Lieutenant Gordon.“

Lieutenant Jim Gordon wird wie in „Batman Begins“ von Gary Oldman dargestellt.

Gordon leitet bei der Gotham City Police die Major Crime Unit (MCU). „Gary ist ein wirklich

bemerkenswerter Darsteller“, sagt Roven. „Gordon könnte man leicht als ganz geradlinige Rolle

auffassen, vor allem wenn man sie mit all den exzentrischen und bizarren Figuren vergleicht,

die ihn umgeben. Aber durch Gary wird auch er zu einer sehr schillernden Figur.“

Nolan kommentiert: „Im ersten Film trat Gordon sehr zurückhaltend auf. Dafür brauchten

wir einen Schauspieler, der eine bedeutende Rolle ausfüllen kann, aber gleichzeitig sehr subtil

und zurückgenommen agiert. Umso mehr freue ich mich, dass Gary den Gordon auch im neuen

Film spielt, denn die Story fordert Gordon diesmal sehr viel mehr – Gary kann richtig vom

Leder ziehen und zeigen, was er kann.“

In „The Dark Knight“ steht Lieutenant Gordon zunehmend unter Druck von allen Seiten,

weil die Kriminalität beängstigend zunimmt. Als erfahrener Cop weiß er, dass er sich auf seine

Instinkte verlassen kann, und die sagen ihm: Verlass dich auf Batman. Er begreift zwar, dass

Batman zur Gefahr für Gotham wird, glaubt aber, dass nur Batman die Stadt retten kann, vor


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allem, wenn der Joker mitmischt. „Gegen den Joker ist die Polizei machtlos“, sagt Oldman.

„Geld interessiert ihn nicht, auch nicht die Macht im landläufigen Sinn. Der Joker steht für

Chaos und handelt nur nach dem Lustprinzip. Wie soll man als Polizist in solch einem Fall

vorgehen“

Thomas fügt hinzu, dass Gordon nicht nur unter Druck steht, weil Batmans Aktionen

ungeahnte Konsequenzen für die Stadt haben, sondern „auch Harvey Dent ist in Gordons Augen

nicht recht vertrauenswürdig, denn bisher hat es in Gotham City noch nie einen Politiker

gegeben, der nicht mehr oder weniger korrupt war. Gordon weiß, dass etwas geschehen muss,

hält aber Batman für den geeigneten Mann, weil er weiß, wie Batman motiviert ist: Er vertraut

einfach darauf, dass Batman die Sache langfristig in den Griff bekommt.“

Bruce Wayne kann außerdem auf zwei weitere Verbündete zählen: seinen treuen Butler

Alfred Pennyworth, der nach dem Mord an Bruces Eltern zum Ersatzvater des Jungen wurde;

und den genialen Lucius Fox, der inzwischen Wayne Enterprises leitet und weiterhin Batmans

High­Tech­Ausrüstung entwickelt. Die Oscar­Preisträger Michael Caine und Morgan Freeman

sind wie in „Batman Begins“ als Alfred und Lucius zu sehen.

Als Bruce Waynes engste Vertraute kennen Alfred und Lucius Batmans wahre Identität –

aber mit diesem Wissen ist auch Verantwortung verbunden. Beide dienen ihm auf ihre Art als

Mentor, Anwalt und manchmal auch als Bruces Gewissen. „Was sie zusammenhält, ist

überdeutlich, aber man entdeckt durchaus Unterschiede in den Beziehungen“, sagt Nolan.

„Lucius Fox weiß ganz genau, was Bruce als Batman tut, größtenteils ist er damit

einverstanden. Aber im Handlungsverlauf wird Lucius’ Akzeptanz von Bruces/Batmans

Aktionen auf eine harte Probe gestellt.“

Freeman meint: „Ich sehe Lucius als Praktiker – er tut alles, um die Mission dieses

Mannes zu erleichtern. Batman erklärt sich selbst zum Kämpfer für das Recht, und sobald er

sich einen Namen gemacht hat und die Welt auf ihn zählt, muss er diesem Anspruch auch

gerecht werden. Aber Lucius fragt sich auch, ob es Grenzen gibt, ob er sich in bestimmten

Situationen weigern würde, Bruce bei seiner Aufgabe zu unterstützen.“

Dagegen ist Alfred laut Nolan „unbedingt von dem überzeugt, was Bruce tut. Er macht

ihm sogar Mut, einen Schritt weiter zu gehen, wenn es nötig sein sollte. Natürlich macht sich

Alfred um den Menschen Bruce Sorgen – Alfred hat ihn immerhin großgezogen. Aber er lässt

sich nie von seinen eigenen Ängsten leiten, wenn es um Bruces persönliche Sicherheit geht:

Immer ermuntert er ihn, seine Mission weiterzuführen.“

Bruce Wayne behauptet Alfred gegenüber, dass Batman als Symbol keine Grenzen kennt,

doch „Alfred sieht den Menschen in Bruce, und der stößt durchaus an seine Grenzen“, sagt

Caine. „Bruce ist praktisch sein Sohn, und für die Eltern bleiben die Kinder immer die Kleinen,

selbst als Erwachsene noch. Also macht sich Alfred natürlich Sorgen. Ich sehe Alfred als Bruces

Schutzengel, nicht nur physisch, sondern auch psychologisch und moralisch. Es geht um ganz


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handfeste Probleme, über die Alfred und Bruce öfter streiten. Die beiden haben eine sehr

menschliche Beziehung, aber auch eine sehr humorvolle“, grinst Caine.

Laut Nolan ist Alfreds Humor naturgegeben: „Michael ist ein sehr lustiger Mensch – ich

habe noch nie mit einem Schauspieler gearbeitet, der das Comedy­Timing derart spielend

beherrscht. Er weiß genau, wie man aus einer Dialogzeile den größtmöglichen Lacher

herausholt. Bei der Arbeit mit bewährten Stars wie Michael Caine und Morgan Freeman

profitiere ich ungeheuer von ihrer Erfahrung. Sie prägen den Set mit ihrer Gelassenheit, die sich

auf alle Beteiligten positiv auswirkt, und sie spornen alle zu Höchstleistungen an. Es war ein

Privileg für mich, den ersten Film mit ihnen zu machen, und ich fühle mich geehrt, weil sie auch

in ,The Dark Knight‘ wieder mitwirken.“

Zur Besetzung zählen außerdem Eric Roberts als Maroni, einer der Gangsterbosse in

Gotham City; Chin Han als Lau, ein asiatischer Geschäftsmogul, der dem Verbrechersyndikat

von Gotham ein Angebot macht, das es nicht ablehnen kann; Nestor Carbonell als

Bürgermeister von Gotham City; und Anthony Michael Hall als Fernsehreporter. Cillian

Murphy ist in einem Gastauftritt erneut als Scarecrow zu sehen.

Insgesamt freut sich Nolan über sein „hervorragendes Ensemble, darunter einige der

außergewöhnlichsten Begabungen in der heutigen Filmbranche. Deshalb war dies für alle

Beteiligten ein äußerst spannendes Unternehmen, wir genossen die tolle Atmosphäre am Set.

Wie durch einen Zauber erlebten wir, dass die Schauspieler mit ihren sehr unterschiedlichen

Ansätzen zu einer Einheit zusammenwuchsen und auf das gemeinsame Ziel hinarbeiteten.“

„Brauchen Sie den Bat­Pod, Sir“

„Mitten am Tag, Alfred Nicht gerade unauffällig.“

Auf der Leinwand ist Lucius Fox für die Ausrüstung verantwortlich, die Batman mit

technisch ausgeklügelten Innovationen in die Lage versetzen, den Schurken das Handwerk zu

legen: von seinem neuen, verbesserten Anzug über die Waffen bis zu seinen verschiedenen

Fahrzeugen. Tatsächlich aber sind Chris Nolan und sein Design­Team dafür verantwortlich,

allen voran Produktionsdesigner Nathan Crowley und Kostümbildnerin Lindy Hemming, aber

auch der für die Spezialeffekte zuständige Chris Corbould mit seinem Team, das die Entwürfe

praktisch umsetzt.

Dazu Nolan: „In ,Batman Begins‘ konnten wir zeigen, wie das Batmobil und der Batman­

Anzug entwickelt wurden. Aber wir haben die technischen Geräte durchaus nicht in allen

Einzelheiten vorgestellt. In der Fortführung der Geschichte können wir nun also demonstrieren,

wie Batman sich weiter technisch aufrüstet, ohne dass das unglaubwürdig wirkt. Was mir an

ihm besonders gefällt: Er verfügt ja über keinerlei Superkräfte – nur über sehr großen Reichtum.

Von dieser Warte aus betrachtet stellt sich die Frage: Wenn mir unbegrenzte finanzielle Mittel


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zur Verfügung stehen, ich materiell also über eine Menge Macht verfüge, wie kann ich die

einsetzen, um verblüffende technische Vorrichtungen und Techniken für die

Verbrechensbekämpfung zu entwickeln, die aber auf wissenschaftlicher Grundlage immer einer

logischen Überprüfung standhalten müssen“

Nolan und Crowley hatten bereits für „Batman Begins“ das berühmte Batmobil neu

entworfen – es entstand eine Mischung aus Lamborghini und Humvee­Jeep. Das

unübertreffliche Batmobil trägt den Spitznamen Tumbler, es ist eine Kombination aus der

Spurtstärke und Wendigkeit eines Sportwagens und einem Chassis, das eher an einen

Panzerwagen erinnert. Das Batmobil hat sechs mit Monsterreifen bestückte Räder, aber keine

Frontachse, was den Kurvenradius erheblich verringert. Obwohl es 2,5 Tonnen wiegt, kann es

Sätze von zwei Meter Höhe und 20 Meter Länge machen und beim Aufsetzen sofort abdrehen.

Die Beschleunigung von null auf 100 beträgt fünf Sekunden.

In „The Dark Knight“ hat das Batmobil wieder starke Auftritte, aber auch Batmans

neuestes Gefährt kommt zum Einsatz: der Bat­Pod mit Turboantrieb, schwerer Bewaffnung und

doppelrädriger Maschine. „Natürlich verwenden wir das Batmobil wieder“, berichtet Nolan.

„Aber wir wollten Batman auch etwas Neues zur Verfügung stellen, ein aktuelles

Transportmittel, sehr exotisch und sehr dynamisch. Ein Zweirad, das aber eindeutig kein

Motorrad ist. Im Grunde stellt der Bat­Pod im Motorradbereich das dar, was der Tumbler im

Autobereich leistet.“

Mit dem Bat­Pod kann Batman flexibel durch die Straßen von Gotham City manövrieren,

aber auch jedes andere Terrain befahren. Er verfügt über die gleichen Monster­Reifen wie das

Batmobil und kann ohne Ständer von selbst stehen. Für etwaige Angriffe ist er bestens gerüstet

– an beiden Seiten befinden sich Waffen: 40mm­Kanonen, Maschinengewehre Kaliber 50 und

Enterhaken­Werfer.

Ausgedacht haben sich den Bat­Pod Crowley und Nolan. Mehr als eine vage Idee hatten

sie nicht, als sie sich in ihr liebstes Design­Hauptquartier zurückzogen: Nolans Garage. Dort

wurden die Details ausgearbeitet. Crowley erinnert sich: „Wir überlegten: ,Wir bauen das ganz

einfach in Originalgröße.‘ Und genau das haben wir getan. Wir besorgten uns Werkzeug und

schraubten einen originalgroßen Prototyp zusammen – mit allem drum und dran, was wir für

geeignet hielten.“

Natürlich hatten Nolan und Crowley keine Ahnung, ob ihre Erfindung auch funktionieren

würde. Dafür war das Spezialeffekte­Team unter Leitung von Chris Corbould zuständig.

Corbould berichtet: „Ich erinnerte mich, wie Chris Nolan mir sein Konzept für das Batmobil

zeigte. Ich hatte keine Ahnung, wie wir das umsetzen sollten, aber es wurde ein großer Erfolg.

Jetzt rief er wieder an und bat mich vorbeizukommen und seinen sogenannten Bat­Pod

anzuschauen. Da dachte ich: ,Au weia, was hat er sich jetzt wieder ausgedacht“


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Corbould flog nach L.A., betrat Nolans Garage und warf einen ersten Blick auf Nolans

und Crowleys Prototypen des Bat­Pod. „Ich bin fast in Tränen ausgebrochen“, lacht Crowley.

„Er war total entsetzt von der Vorstellung, das Ding irgendwie zum Laufen zu bringen. Wir

schenkten ihm ständig Tee nach, aber er starrte nur auf das Gefährt und machte ein Gesicht, als

ob er dachte: ,O mein Gott, wann geht mein Rückflug‘ Es war die übliche Kollision von

Design und Ingenieurtechnik.“

Tatsächlich hat Crowley Corboulds geistige Verfassung recht gut eingeschätzt. „Ich war

wie vor den Kopf gestoßen“, gibt Corbould zu. „Ich sagte gar nichts und tat so, als ob ich

darüber nachdachte, aber mir ging nur durch den Kopf, dass die beiden total durchgedreht

waren. Wo sollte ich die Kraftübertragung unterbringen Und wie sollte sich das Ding bei so

gewaltigen Reifen lenken lassen Es gab jede Menge Probleme.“

Trotz seiner Bedenken kehrte Corbould nach London zurück, um mit seinem Team Ideen

zusammenzutragen, wie man den Bat­Pod zum Fahren bringen könnte. Nach etlichen

erfolglosen Versuchen entwickelten sie tatsächlich einen funktionierenden Bat­Pod, der dem

von Nolan und Crowley ursprünglich gebauten Modell überraschend ähnlich sieht. Nolan gibt

zu: „Im Grunde kann er gar nicht funktionieren, aber irgendwie haben Chris und sein Team es

trotzdem geschafft.“

Corbould weiter: „Witzigerweise haben weder Chris noch Nathan jemals auf einem

Motorrad gesessen. Sie waren also völlig blauäugig, was die Mechanik für den Antrieb angeht.

Letztlich war das sogar ein Vorteil, denn dadurch ließen sie sich nicht mal unbewusst vom

Konzept orthodoxer Motorräder leiten. Weil sie von der Mechanik keine Ahnung haben, gelang

es ihnen viel leichter, dieses total abgedrehte, wunderbare Gefährt zu entwerfen.“

Eine ganz andere Sache war es dann, den Bat­Pod tatsächlich zu fahren. Nolan bestätigt:

„Was Chris und sein Team letztendlich konstruiert haben, war ein sehr beeindruckendes, äußerst

effektives Gefährt, was sehr gut funktioniert, sich aber unglaublich schwer fahren und lenken

lässt.“

Um den Bat­Pod zu manövrieren, muss sich der Fahrer fast horizontal nach vorn lehnen

und eher mit seinen Ellbogen als mit seinen Händen lenken. Tatsächlich gelang es nur einer

Person, den Bat­Pod unter Kontrolle zu bringen: dem professionellen Stuntfahrer Jean­Pierre

Goy. Dazu Corbould: „Ich habe mit Jean­Pierre schon mehrfach gearbeitet – er ist einer der

besten Fahrer der Welt, wenn nicht gar der beste. Er hat sich sofort voll darauf konzentriert, sich

die Maschine anzueignen. Er sagte: ,Ich steige auf kein anderes Motorrad, bevor ich diese

Sequenz im Kasten habe.‘ Denn er musste sich ganz auf die ungewöhnliche Handhabung des

Bat­Pod einstellen. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ihm das leicht gefallen

wäre. Aber er tat es und lieferte spektakuläre Bilder – es hat sich also gelohnt.“


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„Ich brauche einen neuen Anzug. Dabei geht es nicht um Mode, Mr. Fox, sondern um

Funktionalität.“

„Sie wollen den Kopf drehen können…“

Batmans Silhouette ist zur Ikone geworden, die selbst dem flüchtigen Betrachter sofort

ins Auge fällt. Chris Nolan und Kostümbildnerin Lindy Hemming wollten also dieses Image

unbedingt bewahren, als sie ihre Entwürfe für Batmans neuen Anzug in „The Dark Knight“

diskutierten.

Hemming und ihr Team konzentrierten sich vor allem auf größere Flexibilität und

höheren Tragekomfort. Sie recherchierten, welche Schutzanzüge Motocross­Fahrer tragen und

welche Panzeranzüge fürs Militär entwickelt wurden. „Der neue Batsuit sollte geschmeidiger,

praktischer sein und Batman mehr Raum zum Atmen geben, also kein Gummianzug, sondern

eine moderne Rüstung“, sagt Hemming, wobei sie auf das Neopren­Material anspielt, das für

den Anzug in „Batman Begins“ verwendet wurde.

Der neue Anzug besteht aus 110 Einzelteilen. Die Basis bildet ein Polyestergewebe, das

beim Militär und bei High­Tech­Sportherstellern zum Einsatz kommt, weil es Feuchtigkeit

aufsaugen kann. Darauf brachte man einzeln gegossene Teile aus biegsamem Urethan an, die

zusammen die Rüstung ergeben. Als zusätzlicher Schutz wurden Kohlefaserplatten, die leicht,

aber unglaublich widerstandsfähig sind, in bestimmte Urethan­Elemente an den Beinen, auf

Brust und Bauch integriert.

Um die Veränderungen des Anzugs zwischen „Batman Begins“ und „The Dark Knight“

zu beschreiben, sagt der für die Kostümeffekte zuständige Graham Churchyard: „In ,Batman

Begins‘ bestand der Anzug aus drei Hauptteilen – im neuen Film sind es über 100: Es war also

ein sehr komplizierter Anzug. Jedes Einzelstück musste geformt werden, um daraus eine

Gussform zu erstellen, in der das endgültige Teilstück entstand. Jedes Teil stand dutzendfach

zur Verfügung, weil für die Produktion etlich Batsuits erforderlich waren. Wir haben richtig hart

gearbeitet.“

Sowohl Nolan als auch Bale baten Hemming, sich vor allem um eine flexiblere Halspartie

zu kümmern, die das Drehen des Kopfes erlaubt. „Früher musste Batman immer seine Schultern

drehen, wenn er zur Seite blicken wollte – diese Neuerung war uns also sehr wichtig“, bestätigt

Bale. Eine naheliegende Lösung war, die Kappe vom Anzug zu trennen, doch der Übergang

musste nahtlos sein, um die beeindruckende Silhouette des Dunklen Ritters nicht zu verändern.

Christian Bale war mit dem völlig überarbeiteten Design rundum zufrieden: „Der Anzug

ist viel bequemer, man bekommt keine klaustrophobischen Gefühle wie im ersten Anzug. Er ist

auch viel flexibler und erlaubt größere Bewegungsfreiheit, was besonders für die Action­ und

Kampfsequenzen wichtig ist. Doch ich fühle mich nach wie vor unbesiegbar“, bestätigt er.


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„Man kommt sich absolut sicher und sehr mächtig vor, wenn man den Batsuit trägt. Er

funktioniert!“

Was Kampfeinsatz und Schutz angeht, bot der neue, verbesserte Anzug nicht nur

zusätzliche Flexibilität. Er wurde auch mit etlichen technischen Finessen ausgestattet, die

Batman bei seinen Einsätzen helfen. Dazu gehören rasiermesserscharfe Flossen, die ausgefahren

und von den Stulpen seiner Handschuhe abgefeuert werden können; Linsen mit

dreidimensionalen Radarbildern, die innerhalb der Batman­Maske heruntergeklappt werden,

wobei seine Augen von glänzend weißen Schilden verdeckt werden.

Nur ein Design­Element des Anzugs aus „Batman Begins“ wurde für „The Dark Knight“

unverändert übernommen: Das Cape. Hemming sagt: „Wir haben uns viel Zeit genommen, um

das Cape für den ersten Film richtig hinzubekommen – das sollte so bleiben. Eine zusätzliche

Eigenschaft hat das Cape aber doch: Es lässt sich zu einer Art Rucksack zusammenschnüren

und auf Kommando entfalten, was mit digitalen Effekten bewerkstelligt wird.“

Bruce Waynes Image hat nicht den Ikonencharakter seines Alter Ego, aber er pflegt

ebenfalls seinen persönlichen, maßgeschneiderten Stil, mit dem er seinen Wohlstand und

sozialen Status ausdrückt. Um den Mann hinter der Maske einzukleiden, arbeitete Hemming mit

dem legedären Couturier Giorgio Armani zusammen. „Chris Nolan und ich stellten uns Bruce

Wayne in eleganten Maßanzügen vor“, berichtet Hemming. „Giorgio Armani ist das Sinnbild

für den klassisch­modernen Look, der uns vorschwebte. Wir suchten die Stoffe aus und

arbeiteten dann direkt mit Mr. Armani und seinen Leuten zusammen, die Christian mit einer

kompletten, ganz auf die Rolle zugeschnittenen Garderobe ausstaffierten.“ Als Bruce Wayne

trägt Bale Armanis neueste Kollektion: Giorgio Armani Hand Made­to­Measure. In jedem

Anzug findet sich Armanis traditionelles, extra für den Besitzer angefertigtes Label – in diesem

Fall also Giorgio Armani for Bruce Wayne.

Harvey Dent hat natürlich nicht die Mittel eines Bruce Wayne, doch Hemming sagt, dass

er mit seiner Kleidung trotzdem Autorität und Zuversicht ausdrücken muss. „Wir kleiden ihn

einfach, aber tadellos in Anzüge von (Ermenegildo) Zegna.“

Bei den Outfits für den Joker konnte die Kostümdesignerin dagegen aus dem Vollen

schöpfen – sie veränderte den bekannten Look der Figur und passte ihn Heath Ledgers

Generation an. Dazu Hemming: „Als feststand, dass Heath die Rolle spielen würde, beschloss

ich, dem Kostüm einen jüngeren, trendgerechten Look zu verpassen. Meine Recherchen

umfassten Vivienne Westwood, Johnny Rotten, Iggy Pop, Pete Doherty und Alexander

McQueen. Ich habe regelrecht Images gesammelt.“

Der endgültige Entwurf ist laut Hemming ein Ensemble, das „das Geckenhafte des Jokers

betont, und ein Touch Grunge ist auch dabei“. Das Outfit betont die traditionelle Farbpalette des

Jokers: Er trägt einen violetten Mantel über einer grünen Weste. Doch dann wechselt er den

Look und trägt ein leichteres Jackett, das sich am Carnaby­Street­Mod­Look orientiert. Das


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Hemdmuster wurde einem Hemd nachempfunden, das Hemming auf einem Flohmarkt

aufstöberte.

Der Joker trägt Schuhe aus Mailand, die die Kostümbildnerin auswählte, weil die Spitzen

nach oben gebogen sind – dadurch fühlte sie sich an Clown­Schuhe erinnert. Seine Krawatte

wurde aus einem Stoff geschneidert, der nach Hemmings genauen Anweisungen bei Turnbull &

Asser extra gewebt wurde: Bei diesem Londoner Ausstatter kleidet sich auch das britische

Königshaus ein. „Heath wollte sie schmal halten, es ist also ein Schlips im Stil der 60er­Jahre,

aber aus dem Stoff von Turnbull & Asser. Ich darf wohl mit Recht annehmen, dass Turnbull &

Asser noch nie einen so verrückten Schlips angefertigt haben“, lacht Hemming. „Als Heath

hereinkam und wir ihm all die Einzelheiten des Kostüms präsentierten, fand er sie äußerst

originell und hat sie sofort akzeptiert.“

Auch das Makeup des Jokers weicht von den bisherigen Darstellungen ab. Zwar wird das

weiß getünchte Gesicht und die spöttische Grimasse beibehalten, aber das Makeup in „The Dark

Knight“ lässt ihn fanatischer aussehen, um die Schockwirkung zu unterstreichen. Das Gesicht

des Jokers ist unter einer dicken Schicht Schminke verborgen, die teilweise Risse zeigt und

zerläuft. Die Augen sind dick schwarz umrahmt, das rote Grinsen ist schlampig aufgemalt und

zieht sich von den Mundwinkeln über die Wangen, verbirgt aber nicht ganz die darunter

liegenden schrecklichen Narben. Seine Haare sind eher unauffällig, aber deutlich grün gefärbt.

Der für das Makeup und die Frisuren verantwortliche Peter Robb­King stellt fest:

„Natürlich haben die Zuschauer bereits eine gewisse Erwartungshaltung, was das Aussehen des

Jokers angeht. Aber wir wollten sozusagen unter seine Haut, um seiner Funktion in der Story

näherzukommen. Er hat als Persönlichkeit Schaden genommen – in jeder Bedeutung des

Wortes. Es lag uns also viel daran, ihm einen Look zu verpassen, der eben ganz und gar nicht

zum Lachen ist.“

Heath Ledgers Maskenbildner John Caglione, Jr., bezeichnet das Makeup des

Schauspielers als „einen Tanz“. Dazu sagt er: „Heath verzog sein Gesicht zu bestimmen

Grimassen, runzelte die Stirn, kniff die Augen zusammen, und ich pinselte die Schminke über

dieses verzerrte Gesicht. Durch diese Technik entstand eine Struktur, ein Ausdruck, wie man

ihn durch das einfache Bemalen des Gesichts mit normalem Weiß nicht hätte erreichen können.

Dann verwendete ich schwarzes Makeup für Heaths Augen, wobei er sie fest zukniff – auch

dadurch ergaben sich entsprechende, dazu passende Strukturen. Nach dem Auftragen der

schwarzen Farbe sprühte ich Wasser über seine Augen, und er kniff die Augen zusammen und

schüttelte den Kopf, sodass das Schwarz zerlief und verschmierte.“

Das Makeup des Jokers umfasst auch eine revolutionäre Weiterentwicklung bei der

Verwendung von Maskenteilen, die der für die Masken verantwortliche Conor O’Sullivan und

der Masken­Makeup­Experte Robert Trenton entwarfen und anbrachten. „Sie benutzten ein

ganz neues Verfahren auf Silikonbasis, mit dem man Maskenteile nahtlos auf der Haut


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anbringen kann“, berichtet Robb­King. „Das wirkt absolut verblüffend, weil man mit der

Kamera ganz nah ans Gesicht fahren kann – sogar mit der IMAX­Kamera. Es gibt keinerlei

Probleme.“

O’Sullivan verrät: „Wir haben für die Entwicklung dieser Technik etwa zwei Jahre

gebraucht, doch nach ein paar Pannen haben wir es geschafft. Damit können wir Silikon­Teile

herstellen, die direkt auf die Haut aufgetragen werden. Sie fügen sich perfekt in die

Gesichtshaut ein – wenn man von ihrer Existenz nichts wüsste, könnte man sie überhaupt nicht

erkennen.“

Außerdem verkürzte das neue Verfahren das Auftragen der Maske auf ein Bruchteil der

üblichen Zeit. O’Sullivan bestätigt: „Die Maske des Jokers hätte früher mindestens drei bis vier

Stunden erfordert. Jetzt brauchten sie nur noch 25 Minuten, und es sah sogar viel besser aus –

einfach toll.“

Die Clown­Masken der Joker­Bande wurden individuell gestaltet, geformt und dann per

Hand bemalt. Interessanterweise erfuhren die Filmemacher, dass jedes Clownsgesicht registriert

ist – die Person, die es erstmals verwendet hat, besitzt das Copyright. Entsprechend mussten die

Clownsmasken des Films zunächst abgenommen werden – keine durfte bereits existierenden

Clownsgesichtern entsprechen.

Die drastischeren Makeup­Effekte für Two­Face bestanden aus einer Mischung von

Maskenteilen und visuellen Effekten. Robb­King und sein Team arbeiteten dabei eng mit dem

für die visuellen Effekte verantwortlichen Nick Davis zusammen, um festzulegen, in welcher

Form Harvey Dents Gesicht entstellt wird – die Schäden sind derart massiv, dass sie sich allein

durch eine Maske nicht darstellen ließen. Eckhart erinnert sich: „Für mich war das in Bezug auf

die Technik interessant, denn ich musste nicht täglich stundenlang im Schminkstuhl verbringen.

Das ganze Verfahren verlief völlig problemlos… wenigstens für mich“, grinst er.

„Weil wir für einige Action­Sequenzen die IMAX­Technik verwenden, dehnen wir

beim Erzählen der Story unseren Aktionsradius buchstäblich bis zum Anschlag aus. So

entsteht ein unglaubliches Filmerlebnis, das uns mitten ins Bild eintauchen lässt.“

­ Christopher Nolan

Die Produktion von „The Dark Knight“ begann im Grunde schon einige Wochen vor dem

offiziellen Drehstart. Darsteller und Team reisten nach Chicago, um die Eröffnungssequenz des

Films zu drehen: einen dramatischen Banküberfall, der den kriminellen Amoklauf des Jokers in

Gang setzt. Diese vorab gedrehten Szenen waren ein Meilenstein der Filmgeschichte, weil

Christopher Nolan als erster Regisseur IMAX­Kameras für Szenen eines traditionellen

Spielfilms einsetzte. „Mich interessierte seit jeher, mit IMAX­Kameras zu filmen“, berichtet

Nolan. „Ich habe IMAX­Präsentationen in Museen miterlebt und finde das Format absolut


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überwältigend. Die Klarheit und Schärfe der Bilder ist beispiellos, und ich war überzeugt: Wenn

man einen dramatischen Film mit IMAX­Kameras drehen könnte (statt das 35mm­Format zu

vergrößern und dann auf die IMAX­Leinwand zu projizieren), dann könnte man die Zuschauer

wirklich in die Action mit einbeziehen.“

Emma Thomas stellt fest: „An welche IMAX­Filme erinnern wir uns Sie haben die

Kameras den Mount Everest hinaufgeschleppt, haben im Meer gefilmt, die Astronauten haben

sie ins All mitgenommen… wenn das möglich ist, dann können wir doch auch in den Straßen

von Chicago mit der IMAX­Kamera drehen.“

Wie es bei solchen Pioniertaten üblich ist – das wussten auch Nolan und sein langjähriger

Kameramann Wally Pfister –, waren auch die Dreharbeiten in den Straßen von Chicago

kompliziert, weil die IMAX­Kameras sehr groß sind. „Die Kameras sind riesig und viel

schwerer als 35mm­Kameras“, bestätigt Pfister. „Wir mussten also völlig umdenken. Aber man

darf sich von solchen Herausforderungen nicht einschüchtern lassen. Man arbeitet die Probleme

Stück für Stück ab, bis es irgendwann klappt.“

Das erste „Stück“ für Nolan und sein Team war die Eröffnungssequenz des Films. Pfister

erinnert sich: „Die Woche, die wir für den Bankeinbruch brauchten, war unsere IMAX­

Ausbildung.“ Den Kurs haben sie mit Auszeichnung abgeschlossen: Die Arbeit mit den IMAX­

Kameras übertraf alle Erwartungen, sodass die Filmemacher beschlossen, noch etliche weitere

Szenen mit IMAX­Kameras aufzunehmen, vor allem einen Großteil der wichtigsten Action­

Sequenzen.

Pfisters Team musste den Umgang mit den sperrigen Kameras lernen, die die Action

nicht nur aufnehmen, sondern sich hautnah auf sie einstellen sollten. Deshalb baten sie das

Team der Firma Ultimate Arm um Hilfe: Es hat mit der Entwicklung von kardanisch

stabilisierten, ferngesteuerten Kamerakränen Preise gewonnen. Den Technikern von Ultimate

Arm gelang es, die Spitze des Krans so zu verstärken, dass man die schwere IMAX­Kamera

darauf montieren konnte. Pfister verrät: „Die meisten Bat­Pod­Sequenzen haben wir mit

Ultimate Arm gedreht – so konnten wir die Kamera nach oben oder nach unten schwenken und

den Bat­Pod umkreisen: Dadurch haben wir umwerfende Bilder bekommen.“

Kamerabühnenmann Mike Lewis baute außerdem robuste Gestelle, mit denen man die

schweren IMAX­Kameras auf der Kühlerhaube eines Wagens, außen an einem Lkw oder je

nach Bedarf überall anbringen konnte. Begeistert reagierten Nolan und Pfister auch auf die

Arbeit des Steadicam­Kameramanns Bob Gorelick, der laut Pfister „außergewöhnliche

Leistungen zeigte, weil es ihm gelang, die riesige Kamera immer korrekt auszurichten.“

Pfister ging davon aus, dass das große Gewicht der IMAX­Kamera jeden Versuch, aus

der Hand zu filmen, unmöglich machen würde. Aber Nolan dachte bereits weiter. Pfister

erinnert sich: „Schon zu Anfang der Vorbereitungsphase sagte Chris: ,Irgendwann musst du die

IMAX­Kamera auch mal in die Hand nehmen – nur um sagen zu können, dass du das gemacht


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hast.‘ Darauf sagte ich: ,Kommt gar nicht in Frage! Das Ding lade ich mir nicht auf die

Schulter.‘ Aber er fing immer wieder damit an, ich sollte es doch versuchen, und schließlich gab

ich nach. Tatsächlich habe ich eine Einstellung mit der Hand gedreht: Ich laufe vor dem

Einsatzteam ins Gebäude. Die Einstellung selbst war wohl gar nicht entscheidend, aber Chris

war schon deswegen stolz auf sich, weil er mich dazu gebracht hatte, die Aufnahme zu

machen“, gibt er zu.

„Wir konnten die IMAX­Kameras genau wie die üblichen Kameras einsetzen, ohne dass

dadurch die Dreharbeiten eingeschränkt wurden. Auch zeitlich gab es keinerlei Probleme – es

war äußerst spannend, mitzuerleben, wie alles zusammenpasste“, sagt Nolan.

Doch nicht nur mit der Größe und dem Gewicht der Kameras musste die Crew umgehen

lernen – es gab bei dem größeren Filmformat auch andere Faktoren zu bedenken. „Der

Bildaufbau solcher Einstellungen ist völlig anders, weil das Bild viel riesiger ist. Man muss die

Handlung also mehr ins Zentrum rücken. Und die Schärfe spielt eine größere Rolle, weil das

Bild flacher wirkt“, erklärt Pfister und fügt hinzu, dass das größere Bild auch Auswirkungen auf

die Beleuchtung hat. „Eines der größten Probleme beim Filmen mit IMAX besteht darin, dass

man die Scheinwerfer verstecken muss. Mit dem größeren Bildausschnitt sieht man viel mehr

auf beiden Seiten, auch unten und oben. Man kann die Scheinwerfer also nicht hinstellen, wo sie

normalerweise stehen würden. Man muss sie hinter Gegenständen oder sonstwo verstecken.“

Weil das IMAX­Material ein derart riesiges und klares Bild liefert, waren auch andere

Filmabteilungen betroffen. Dazu Nathan Crowley: „Für den Produktionsdesigner bringt IMAX

den Vorteil, dass der Zuschauer Dinge erkennen kann, die er normalerweise nicht sieht. Die

Perspektive ist gewaltig. Das heißt, wir haben die Decken niedrig gehalten und die Fußböden

gewienert, weil sie ins Bild kommen. Alles musste blitzsauber sein, denn man sieht auf dem

Boden jedes Staubkorn“, lacht er.

Alle waren sich am Ende einig: Der Aufwand der Lektion hatte sich mehr als gelohnt.

„Der Unterschied ist deutlich sichtbar“, bestätigt Pfister. „Das Bild ist schärfer, hat eine höhere

Auflösung, mehr Kontrast und sattere Farben. Das Bild wird auf ganzer Linie verbessert, ob

man es nun auf einer IMAX­ oder einer normalen Leinwand sieht. Und in jedem Kino springt

uns die Action direkt ins Gesicht.“

„Bei der Fortführung der Batman­Story geht es uns darum, die vertraute Umgebung

zu verlassen und Gotham als eine Weltstadt zu zeigen.“

­ Christopher Nolan

Mit „The Dark Knight“ will Christopher Nolan Batmans Welt buchstäblich erweitern: Er

befreit die Handlung aus dem Rahmen der Studiohallen und siedelt sie an ausgedehnten

Originalschauplätzen an. „Wir wollten das Panorama des Films expandieren – mir lag viel


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daran, die Außendrehs noch viel intensiver einzusetzen als bei ,Batman Begins‘“, sagt der

Regisseur. „Denn die richtige Welt hat einen Maßstab, den man im Studio unmöglich

nachbauen kann.“

Wie in „Batman Begins“ dient Chicago wieder als Gotham City. „Ich habe als Kind

einige Jahre in Chicago gewohnt“, berichtet Nolan. „Ich kenne und liebe die Stadt. Die

Architektur ist berühmt, und als Filmemacher wird man sehr zuvorkommend empfangen. Schon

für ,Batman Begins‘ haben wir wochenlang dort gedreht, aber diesmal haben wir Monate dort

verbracht – mit außergewöhnlicher Unterstützung der Stadt.“

Chuck Roven bestätigt: „Ich muss Bürgermeister Daley, das Filmbüro Chicago und vor

allem die Bürger der Stadt ausdrücklich loben, denn sie haben uns wirklich begeistert und

gastfreundlich aufgenommen. Sie haben äußerst intensiv mit uns zusammengearbeitet und uns

wirklich unglaubliche Straßendrehs ermöglicht. Das wissen wir zu schätzen – in jeder Phase

haben wir versucht, diesem Privileg auch gerecht zu werden.“

Die unglaublichste Szene war zweifellos ein Stunt, wie ihn die Stadt bisher noch nie

genehmigt hat: Ein zwölf Meter langer Lastzug überschlug sich im Herzen der Stadt, im

Bankenviertel, mitten auf der LaSalle Street. Als Chris Corbould die Szene mit dem Truck im

Skript las, „versuchte ich Chris davon zu überzeugen, dass hier wohl Kompromisse angebracht

wären – vielleicht überschlägt sich nicht der ganze Truck, oder wir nehmen einen kleineren

Truck – aber er ließ sich nicht davon abbringen.“

Dazu Nolan: „Eines Tages sagte ich zu ihm: ,Chris, wir brauchen wirklich einen Lastzug

mit neun Achsen. Und ich weiß, dass du das hinbekommst, denn das ist dein Fachgebiet, das ist

dein Job.‘“

Zunächst musste festgestellt werden, ob sich solch ein Stunt überhaupt realisieren lässt.

„Sechs Wochen lang haben wir kalkuliert, erst dann haben wir einen realen Test gemacht“,

erinnert sich Corbould. „Auf einem freien Gelände brachten wir den Truck auf Tempo, drückten

auf den Knopf, und er überschlug sich. Ich musste Chris Nolan gestehen, dass es perfekt

funktioniert.“

Trotzdem war den Filmemachern klar, dass der Überschlag auf freiem Gelände eine ganz

andere Sache ist, als wenn man das mitten in der Stadt probiert. Bevor der Stunt ausgeführt

werden konnte, wurden die bei der Stadt angestellten Ingenieure befragt, um sicherzustellen,

dass der viele Tonnen schwere Truck beim Überschlag nicht die Infrastruktur der LaSalle Street

beschädigen würde, denn unter dem Straßenpflaster laufen etliche Versorgungsleitungen. Als

ein sicherer Sektor abgesteckt war, bekam die Produktion grünes Licht.

In der Nacht des Stunts überschlug sich der Truck mit der Präzision eines Uhrwerks und

bekam Applaus von den versammelten Darstellern und Crew­Mitgliedern. „Es war

beeindruckend, den Truck durch die Luft fliegen zu sehen – er landete genau so, wie Chris es

vorausgesagt hatte“, berichtet Nolan. „Auf dem Höhepunkt der Flugbahn sah er fast wie ein in


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den Himmel ragender Wolkenkratzer aus, und dann neigte er sich anmutig zu Boden. So etwas

habe ich noch nie gesehen.“

Die explosivste Szene des Films zeigt, wie ein ganzes Gebäude zusammenstürzt – diese

Sequenz entstand in der nicht mehr benutzten Brach­Süßwarenfabrik. Corbould und seine Crew

arbeiteten bei der Explosion mit der Firma Controlled Demolition, Inc. unter Leitung von Doug

Loizeaux zusammen. Corbould berichtet: „Chris lehnte einen konventionellen Kollaps ab, bei

dem das Gebäude wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Ich entwickelte mit Doug ein System, das

das Haus eher in Wellen, in einer Sequenz kollabieren lässt. Außerdem bauten wir noch ein paar

Spezialeffekte ein, um das Ganze spektakulärer zu gestalten.“

Für die Filmemacher war die Sicherheit oberste Priorität. Man musste vor allem den

Verkehr auf den angrenzenden Straßen berücksichtigen, und auch eine Bahnlinie führt an dem

Gebäude vorbei. In Absprache mit der Eisenbahngesellschaft wurden die Fahrpläne

berücksichtigt, um sicherzustellen, dass im Moment der Explosion kein Zug passierte. Auch die

umliegenden Straßen wurden gesperrt, um Schaulustige und Passanten von der Explosion

fernzuhalten. Laut Drehbuch befindet sich ein Bus ganz in der Nähe der Explosion. Deshalb

wurden die Scheiben mit Folie beklebt, um zu verhindern, dass eventuell Glassplitter durch den

Bus flogen, in dem sich die Schauspieler befanden.

Bei den Dreharbeiten in Chicago nutzten die Filmemacher auch einige Wahrzeichen der

Stadt, darunter weltberühmte Gebäude und Straßen auf mehreren Ebenen. Geschickt setzte

Nolan die übereinander angebrachten Fahrspuren für eine entscheidende Autojagd ein, die sich

der Joker, die Polizei und Batman liefern. Bei der halsbrecherischen Verfolgung rasten

zahlreiche Autos, Panzerwagen und der unter einem schlechten Stern stehende Neunachser über

den Upper und Lower Wacker Drive, Lower Lower Randolph, Lower Lower Columbus und

LaSalle Street. Bei der Verfolgung nimmt der Bat­Pod eine Abkürzung und rast durch den

gerade neu gestalteten Bahnhof unter dem Millennium Park.

„The Dark Knight“ ist bereits der vierte Film, den Nathan Crowley in der Stadt am

Michigan­See dreht. Dazu der Produktionsdesigner: „Chicago hat eine phänomenale

Architektur; alle großen Architekten des vergangenen Jahrhunderts haben dort gebaut. Für

Filmemacher ist das ein Fest.“

Crowley wählte zwei Gebäude aus, die der berühmte Architekt Mies van der Rohe

entworfen hat, und nutzte sie für etliche Sets. Das IBM Building stellte den Konferenzraum von

Wayne Enterprises, Harvey Dents Büro, das Büro des Bürgermeisters und das Büro des

Polizeichefs. Der Eingangsbereich des Gebäudes mit der Adresse One Illinois Plaza diente als

Wohnzimmer in Bruce Waynes neuem Penthouse. Da sich dieses „Penthouse“ im Erdgeschoss

befindet, mussten visuelle Effekte dafür sorgen, den Dachgeschoss­Blick über die Stadt aus den

vom Fußboden bis zur Decke reichenden Fenstern zu gewährleisten. Bruces Schlafzimmer

wurde getrennt davon im 39. Stock des Hotel 71 am East Wacker Drive eingerichtet.


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Bruce und Alfred ziehen in das Penthouse, weil Wayne Manor nach dem verheerenden

Brand noch nicht ganz wieder aufgebaut ist. Dazu Nolan: „Am Ende von ,Batman Begins‘ sagt

Bruce, er werde Wayne Manor Stein für Stein wieder aufbauen. Das dauert natürlich seine Zeit

– es wäre also recht unwahrscheinlich, dass er bereits wieder dort wohnen könnte. Und es gibt

in den Comics tatsächlich eine Periode, in der Bruce Wayne in einem Penthouse mitten in der

Stadt wohnte – das haben wir als Aufhänger benutzt. Wir wollten ihn mitten in der Stadt

ansiedeln, weil es in dieser Story um die Stadt selbst geht – uns war es daher wichtig, dass

Bruce mitten im Geschehen ist.“

Das Penthouse wirkt erheblich moderner als Wayne Manor. Crowley erklärt: „Wir

durften in den wunderbar modernistischen Stockwerken drehen und hatten das deutliche Gefühl,

dass diese Architektur traumhaft zu dem passt, was wir emotional ausdrücken wollen: Sie wirkt

kalt und leer; dieses Ambiente strahlt keinerlei Wärme aus.“

Nolan fügt hinzu: „Bruce führt eigentlich ein sehr einsames Leben – das karge Penthouse­

Design ist also eine Spiegelung seiner inneren Verfassung.“

Zu den Schauplätzen in Chicago zählen auch die Kongresshalle am McCormick Place

West, in der das riesige Lagerhaus der Abteilung für angewandte Wissenschaft von Wayne

Enterprises eingerichtet wurde; der Marine­Kai, auf dem es zu einer dramatischen Szene mit

völlig panischen Bürgern in Gotham City kommt; und das alte Postamt von Chicago, das

mehrfach zum Einsatz kam, darunter auch bei dem Banküberfall in der Eingangssequenz. Und

außen am Trump Tower von Chicago, der sich zu diesem Zeitpunkt in einem frühen

Baustadium befand, kam es zu einer entscheidenden Konfrontation zwischen Batman und dem

Joker. Die Innenansicht dieses Rohbaus wurde im englischen Cardington sorgfältig nachgebaut

in einem ehemaligen Zeppelin­Hangar, den man zu einer Studiohalle umgerüstet hatte. Dort

enstanden die eigentlichen Kampfszenen.

Der aus dem Stadtbild von Chicago ragende Sears Tower war der Schauplatz einer

luftigen Außenaufnahme, und Christian Bale ließ es sich nicht nehmen, auf dem höchsten

Gebäude der Vereinigten Staaten zu stehen. Der Schauspieler berichtet: „Ich hörte, wie mein

Stunt­Double Buster Reeves sagte, dass er auf dem Weg zum Sears Tower war, um die Szene zu

drehen, und sagte ihm: ,Sorry, Kumpel, aber so läuft das nicht. Das muss ich wirklich selbst

machen.‘ Denn wie oft bekommt man schon die Gelegenheit, vom 110. Stockwerk auf Chicago

hinabzuschauen Merkwürdig und wohl auch richtig gefährlich war es, dass ich mich da oben

sehr schnell wie zu Hause fühlte, bald auch auf der Dachkante herumging und in den Abgrund

blickte“, lacht er.

Nolan machte sich allerdings keinerlei Sorgen und unterstützte seinen Hauptdarsteller,

der die einmalige Gelegenheit unbedingt nutzten sollte. „Christian stellt sich solchen

Herausforderungen gern, und mir war natürlich klar, dass er keiner greifbaren Gefahr ausgesetzt

sein würde. Das war alles sehr sicher; aber es gehört durchaus Mut dazu, sich dort hinzustellen.


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Ich persönlich verzichte gern darauf, aber ihm machte es offensichtlich Spaß, und wir bekamen

eine wunderbare Einstellung. Nach dieser Erfahrung war der Blick von der Dachkante eines

Gebäudes in Hongkong sicher ein Kinderspiel.“

In „The Dark Knight“ reist Batman in den Fernen Osten, um einen internationalen

Finanz­Magnaten dingfest zu machen, der die mächtigsten Verbrechersyndikate von Gotham

City manipuliert. Diese Szenen entstanden vor Ort in Hongkong, vor allem auf dem

prachtvollen IFC2 Building, dem höchsten Gebäude der Stadt. „Mir gefiel die Idee, Batman in

eine exotische Umgebung zu schicken“, sagt Nolan. „Mit Bruce Wayne hatten wir das schon im

ersten Film gemacht, bevor er Batman wurde, aber ich wollte jetzt auch Batman selbst

außerhalb von Gotham City zeigen. Ich habe vor vielen Jahren ein Filmfestival in Hongkong

besucht und erinnerte mich, wie wunderbar die Stadt für einen Film geeignet ist. Sie hat eine

unglaubliche Optik – fürs Kino ist sie einfach ideal.“

Für einige Innenaufnahmen kehrte das Filmteam nach Cardington zurück, wo ein

wesentlicher Set gebaut wurde: Der Bat­Bunker, der als Ersatz für die Bat­Höhle dient, während

Bruce und Alfred im Penthouse wohnen. Weil die gesamte Decke aus Leuchtstoffröhren

besteht, wirkt der Bat­Bunker „wie ein gigantischer Leuchttisch“, berichtet Wally Pfister, „was

mir die Ausleuchtung natürlich wesentlich erleichtert hat.“

Crowley berichtet, dass Batman ein neues Hauptquartier benötigt, während er in der Stadt

wohnt: „Er kann nicht bis zur Bat­Höhle fahren. Deswegen dachten wir uns den Bunker aus, der

das architektonische Motiv des Penthouses aufnimmt: Er ist riesig, aber ganz einfach gestaltet.

Im Grunde handelt es sich um einen Betonkasten, in dem alles in den Wänden untergebracht ist

und dort auch wieder verschwindet. Dennoch soll er optisch reizvoll wirken. Es geht um

Proportionen und Perspektiven, was großen Spaß macht.“

Christopher Nolan überlegt: „Jede Phase eines so gewaltigen Filmprojekts bringt ihre

eigenen Probleme mit sich, ist aber auch sehr erfüllend. Es ist echt spannend, um die Welt zu

reisen, in Helikoptern herumzusausen und mit dem Batmobil durch die Straßen von Chicago zu

rasen. Manchmal muss ich mir bewusst machen, wie außerordentlich privilegiert ich bin, an

einem derartigen Projekt mitwirken zu dürfen.“

Ein weiteres wesentliches Design­Element in „The Dark Knight“ sieht man nicht – man

hört es. „Das Sound­Design des Films war extrem kompliziert“, berichtet Nolan. „Bei der

Mischung kamen enorme Mengen von Elementen zusammen, und manchmal war kaum

auseinanderzuhalten, ob es sich um Geräusche oder Musik handelte. Lange Segmente des Films

enthalten kaum oder gar keine Musik. Dadurch werden unser Sounddesigner Richard King und

sein Team besonders gefordert, denn sie müssen eine Bandbreite von Geräuschen liefern, die

den Zuschauern unter die Haut gehen – genauso, wie es üblicherweise die Musik tun würde. Am

Ende des Films kommt eine Menge Musik zum Einsatz – das hängt direkt von der Entwicklung

der Handlung ab.“


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Die Komponisten Hans Zimmer und James Newton Howard haben bereits gemeinsam an

„Batman Begins“ gearbeitet und liefern jetzt auch die Musik zu „The Dark Knight“. Dazu

Nolan: „Mir gefällt Filmmusik, die eine Entwicklung parallel zum Filmschnitt aufzeigt. Hans

und James verstehen es hervorragend, diese Idee umzusetzen. Ohne überhaupt den Endschnitt

zu sehen, liefern sie mir Musiksequenzen, die mein Cutter und ich im Schneideraum verwenden

können. Das ist ein sehr organisches Verfahren, das den Komponisten sehr viel mehr Einsatz als

üblich abverlangt, aber sie haben das fantastisch gemeistert.“

Wie bei „Batman Begins“ teilten sich Zimmer und Howard die Arbeit an „The Dark

Knight“: Zimmer schrieb das Joker­Thema, und Howard übernahm die Gestaltung der

gespaltenen Persönlichkeit von Harvey Dent/Two­Face. Auch die allgemeine Filmmusik fällt

anders aus – heldenhafte Fanfaren sind kaum zu hören. Dazu Zimmer: „Ich sehe Batman nicht

als typischen Superhelden, also vermeide ich auch alles, was in der Musik nach ,super‘ klingt.

Ständig hatte ich das Fledermaus­Symbol vor Augen. Es ist die Ikone, die Batman repräsentiert,

aber gleichzeitig wirkt sie düster und schlicht.“

„Batman ist eine sehr komplexe Figur“, fügt Howard hinzu. „Wir kennen ihn immer noch

nicht richtig – wenn man also versuchen würde, ihm ein Musikthema zuzuordnen, das ihn näher

definiert, wäre das der falsche Weg.“

Abschließend sagt Nolan: „Für mich übt Batman eine nachhaltige Faszination aus, weil

wir uns in seine Lage versetzen können. Man bezeichnet ihn zwar als Superhelden, aber

eigentlich ist er ein selbsterfundener Superheld. Und die Vorstellung von einem Mann, der

durch schiere Willenskraft und Selbstdisziplin über sich hinauswächst und in eine Heldengestalt

verwandelt… das ist wirklich ein unwiderstehlicher Mythos.“

DARSTELLER

CHRISTIAN BALE

Bruce Wayne/Batman

Der gebürtige Waliser wuchs in England und den USA auf. Sein Debüt gab er in Steven

Spielbergs Weltkriegs­Drama „Empire of the Sun“ (Das Reich der Sonne).

Zu Bales Filmen zählen „Henry V“ (Heinrich V.), „The Portrait of a Lady“ (Portrait of a

Lady; auch: Das Porträt einer Lady), „The Secret Agent“ (Der Geheimagent), „Metroland“

(Metroland), „Velvet Goldmine“ (Velvet Goldmine), „All the Little Animals“, „American

Psycho“ (American Psycho), „Shaft“ (Shaft – Noch Fragen), „Captain Corelli’s Mandolin

(Corellis Mandoline), „Reign of Fire“ (Die Herrschaft des Feuers), „Laurel Canyon“ (Laurel

Canyon), „El maquinista“ (The Machinist), „Batman Begins“ (Batman Begins), „The New

World“ (The New World), „The Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie), „Harsh Times“


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(Harsh Times – Leben am Limit), „Rescue Dawn“ (Rescue Dawn) und „3:10 to Yuma“

(Todeszug nach Yuma).

Inzwischen hat Bale Michael Manns „Public Enemies“ (Public Enemies) abgedreht.

Derzeit arbeitet er an „Terminator Salvation“ (Terminator Salvation: The Future Begins) unter

der Regie von McG.

MICHAEL CAINE

Alfred

Caine zählt zu den angesehensten Darstellern der Filmbranche – seine Karriere umfasst

über ein halbes Jahrhundert, mehr als hundert Filme und unzählige Filmpreise. Zweimal gewann

er den Oscar: als Bester Nebendarsteller mit „Hannah and Her Sisters“ (Hannah und ihre

Schwestern), der ihm auch Nominierungen für den Golden Globe und den British Academy

Award (BAFTA) einbrachte. Den zweiten Oscar erhielt er als Bester Nebendarsteller für „The

Cider House Rules“ (Gottes Werk und Teufels Beitrag), mit dem er auch den Preis der Screen

Actors Guild (US­Gewerkschaft der Film­ und TV­Schauspieler; SAG) gewann und für den

Golden Globe und den BAFTA nominiert wurde.

In der Kategorie Bester Darsteller wurde Caine viermal für den Oscar nominiert, erstmals

1966 für seine Titelrolle in „Alfie“ (Der Verführer lässt schön grüßen), mit der er auch für den

Golden Globe und den Preis der New Yorker Filmkritiker nominiert wurde.

Die zweite Oscar­Nominierung folgte zusammen mit einer Golden­Globe­Nominierung

und dem Preis der Tageszeitung Evening Standard für seine Darstellung des Milo Tindle in

„Sleuth“ (Mord mit kleinen Fehlern; 1972). „Educating Rita“ (Rita will es endlich wissen)

brachte ihm die dritte Oscar­Nominierung sowie den Golden Globe und den BAFTA ein. –

Nominierungen für den Oscar, den Golden­Globe und den BAFTA erhielt er zuletzt für „The

Quiet American“ (Der stille Amerikaner; 2002), für den er auch von den Londoner

Filmkritikern ausgezeichnet wurde. Zuvor bekam er den Golden Globe und den Preis der

Londoner Filmkritiker sowie eine BAFTA­Nomierung als Nebendarsteller in „Little Voice“

(Little Voice; auch: Die Stimme ihres Lebens).

Aktuell gewann Caine abermals den Preis der Londoner Filmkritiker – diesmal für seine

Leistung in „The Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie; 2006), bei dem er nach dem

Blockbuster „Batman Begins“ (Batman Begins; 2005) ein zweites Mal mit Regisseur

Christopher Nolan zusammenarbeitete. Zu Caines neuesten Filmen zählen Gore Verbinskis

„The Weather Man“ (The Weather Man), Alfonso Cuaróns „Children of Men“ (Children of

Men) und das Remake von „Sleuth“ (1 Mord für 2; 2007), in dem er die Seiten wechselt und

statt wie 1972 den Milo diesmal seinen Widersacher Andrew spielt.

Caine wurde 1933 als Maurice Micklewhite in South London geboren. Sein Vater war

Packer auf dem Fischmarkt und seine Mutter Putzfrau. Schon früh begann er sich für die


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Schauspielerei zu interessieren. Mit 16 verließ er die Schule, nahm Gelegenheitsjobs bei

örtlichen Filmproduktionen an und hoffte, entdeckt zu werden. Mit 18 wurde er zum

Wehrdienst zum Queen’s Royal Regiment und den Royal Fusiliers eingezogen. 1953 wurde er

entlassen und begann seine Schauspielkarriere, wobei er sich seinen Künstlernamen vom Titel

„The Caine Mutiny“ (Die Caine war ihr Schicksal) auslieh. Als Bühnendarsteller ging er mit

etlichen Stücken auf Tournee und bekam bald auch zunehmend interessantere Rollen bei Film

und Fernsehen.

1964 ergatterte Caine seine erste bedeutende Filmrolle als Lieutenant Gonville Bromhead

in „Zulu“ (Zulu). Ein Jahr später spielte er die Hauptrolle in dem erfolgreichen Thriller „The

Ipcress File“ (Ipcress – Streng geheim), die ihm für seine Darstellung des Geheimagenten Harry

Palmer eine erste BAFTA­Nominierung einbrachte. Doch zum internationalen Star stieg er mit

einem Schlüsselfilm der 60er­Jahre auf: „Der Verführer lässt schön grüßen“. Ende der 1960er­

Jahre trat er in elf Filmen auf, darunter in den „Ipcress“­Sequels „Funeral in Berlin“ (Finale in

Berlin) und „Billion Dollar Brain“ (Das Milliarden­Dollar­Gehirn); in „Gambit“ (Das Mädchen

aus der Cherry­Bar), der ihm eine Golden­Globe­Nominierung einbrachte; „Hurry Sundown“

(Morgen ist ein neuer Tag); „Woman Times Seven“ (Siebenmal lockt das Weib); „Deadfall“

(Todesfalle); „The Magus“ (Teuflische Spiele); „The Italian Job“ (Charlie staubt Millionen ab)

und „Battle of Britain“ (Luftschlacht um England).

In den folgenden beiden Jahrzehnten spielte Caine Hauptrollen in über 40 Filmen, zum

Beispiel in Robert Aldrichs „Too Late the Hero“ (Himmelfahrtskommando Okinawa); „X, Y

and Zee“ (X, Y & Zee) neben Elizabeth Taylor; „Mord mit kleinen Fehlern“ mit Laurence

Olivier; John Hustons „The Man Who Would Be King“ (Der Mann, der König sein wollte);

„Harry and Walter Go to New York“ (Und morgen wird ein Ding gedreht); Richard

Attenboroughs „A Bridge Too Far“ (Die Brücke von Arnheim); in Neil Simons Komödie

„California Suite“ (Das verrückte California­Hotel); Woody Allens „Hannah und ihre

Schwestern“, mit dem er seinen ersten Oscar gewann; Brian De Palmas „Dressed to Kill“

(Dressed to Kill); John Hustons „Victory“ (Flucht oder Sieg); Sidney Lumets „Deathtrap“ (Das

Mörderspiel); „Rita will es endlich wissen“; Stanley Donens „Blame It on Rio“ (Schuld daran

ist Rio); John Frankenheimers „The Holcroft Covenant“ (Der 4 1/2­Billionen­Dollar­Vertrag);

Neil Jordans „Mona Lisa“ (Mona Lisa) und „Dirty Rotten Scoundrels“ (Zwei hinreißend

verdorbene Schurken), mit dem er für den Golden Globe nominiert wurde.

In den anschließenden 15 Jahren war Caine in folgenden Filmen zu sehen: in der

Komödie „Noises Off…“ (Noises Off – Der nackte Wahnsinn); in „Blood & Wine“ (Blood &

Wine – Ein tödlicher Cocktail); „Little Voice“; „Quills“ (Quills – Macht der Besessenheit);

„Miss Congeniality“ (Miss Undercover); „Austin Powers: Goldmember“ (Austin Powers in

Goldständer); „Der stille Amerikaner“; und in den Lasse­Hallström­Filmen „Secondhand


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Lions“ (Löwen aus zweiter Hand) und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, mit dem er seinen

zweiten Oscar verbuchte.

Auf dem Bildschirm verdiente sich Caine Emmy­ und Golden­Globe­Nominierungen für

die doppelte Titelrolle in dem TV­Film „Jekyll & Hyde“ (Jekyll und Hyde) und für seine

Darstellung des südafrikanischen Präsidenten F.W. de Klerk in dem Historienfilm „Mandela

and de Klerk“ (Mandela und de Klerk – Zeitenwende). Für den Golden Globe wurde er

außerdem mit dem TV­Film „Jack the Ripper“ (Jack the Ripper – Das Ungeheuer von London)

nominiert, und eine Emmy­Nominierung folgte mit dem dokumentarischen Film „World War II:

When Lions Roared“.

Als Autor veröffentlichte Caine seine Autobiografie unter dem Titel „What’s It All

About“ sowie das Buch „Acting on Film“, das sich auf eine Reihe von Vorlesungen beruft, die

er für BBC Television aufnahm.

1992 wurde Caine während der Feierlichkeiten zum Geburtstag der Queen mit dem

Orden „Commander of the British Empire“ ausgezeichnet. 2000 schlug die Queen ihn zum

Ritter.

HEATH LEDGER

Joker

Ledger wurde mit seiner Leistung in Ang Lees „Brokeback Mountain“ (Brokeback

Mountain) für den Oscar nominiert. Seine Darstellung des Ennis Del Mar brachte Ledger

außerdem Nominierungen für den Golden Globe, den Independent Spirit Award, den British

Academy Award (BAFTA) und den Preis der Screen Actors Guild (US­Gewerkschaft der Filmund

TV­Schauspieler) ein. Außerdem gewann er damit etliche Preise der Kritikerverbände.

2007 sah man Ledger in Todd Haynes’ „I’m Not There“ (I’m Not There), der ihm

zusammen mit dem Ensemble den Robert Altman Award bei der Verleihung der Independent

Spirit Awards 2008 einbrachte.

Zu seinen Filmen zählen außerdem „Candy“ (Candy – Reise der Engel), „Casanova“

(Casanova), „The Brothers Grimm“ (Brothers Grimm), „Lords of Dogtown“ (Dogtown Boys),

„The Order“ (Sin Eater – Die Seele des Bösen), „Ned Kelly“ (Gesetzlos – Die Geschichte des

Ned Kelly), „The Four Feathers“ (Die vier Federn), „Monster’s Ball“ (Monster’s Ball – Zwei

Welten – Eine Liebe), „A Knight’s Tale“ (Ritter aus Leidenschaft), „The Patriot“ (Der Patriot)

und „10 Things I Hate About You“ (Zehn Dinge, die ich an dir hasse), mit dem sich der aus

Australien stammende Schauspieler dem amerikanischen Publikum vorstellte.


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GARY OLDMAN

James Gordon

Oldman spielte Gotham Police Lieutenant James Gordon bereits in „Batman Begins“

(Batman Begins). Außerdem verkörperte er den Sirius Black in „Harry Potter and the Prisoner

of Azkaban“ (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) und spielte diese Rolle auch in

„Harry Potter and the Goblet of Fire“ (Harry Potter und der Feuerkelch) und „Harry Potter and

the Order of the Phoenix“ (Harry Potter und der Orden des Phönix).

Oldman begann seine Karriere 1979 mit zahlreichen Auftritten auf Londoner Bühnen.

Zwischen 1985 und 1989 trat er ausschließlich am Royal Court Theatre auf. 1985 wurde er mit

seiner Darstellung in „The Pope’s Wedding“ vom Londoner Magazin Time Out mit dem Preis

für den Besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Im selben Jahr teilte er sich den

Darstellerpreis der Londoner Theaterkritiker mit Sir Anthony Hopkins.

1986 spielte Oldman seine erste bedeutende Filmrolle in „Sid and Nancy“ (Sid & Nancy):

Die Darstellung der Punk­Rock­Legende Sid Vicious brachte ihm den Nachwuchsdarstellerpreis

der Tageszeitung Evening Standard ein. Ein Jahr später übernahm er die Hauptrolle in Stephen

Frears’ „Prick Up Your Ears“ (Prick Up Your Ears) und wurde für seine Leistung als

todgeweihter britischer Theaterautor Joe Orton von den Londoner Filmkritikern als Bester

Darsteller ausgezeichnet. Damit etablierte er sich als einer der renommiertesten Schauspieler der

Branche und trat sowohl in Mainstream­Hits als auch in gefeierten Independent­Filmen auf. Zu

Oldmans frühen Filmen zählen Nicolas Roegs „Track 29“ (Track 29 – Ein gefährliches Spiel);

„Criminal Law“ (Der Frauenmörder); „Chattahoochee“ (Chattahoochee); Tom Stoppards

„Rosencrantz & Guildenstern Are Dead“ (Rosenkranz & Güldenstern), der ihm in der Kategorie

Bester Darsteller eine Nominierung für den Independent Spirit Award einbrachte; „State of

Grace“ (Im Vorhof der Hölle); „Henry & June“ (Henry & June); Oliver Stones „JFK“ (John F.

Kennedy – Tatort Dallas), als Lee Harvey Oswald; und die Titelrolle in Francis Ford Coppolas

„Dracula“ (Bram Stoker’s Dracula).

Es folgten wichtige Rollen in Tony Scotts „True Romance“ (True Romance); „Romeo Is

Bleeding“ (Romeo Is Bleeding); in Luc Bessons Filmen „Léon“ (Léon – Der Profi) und „The

Fifth Element“ (Das fünfte Element); in „Immortal Beloved“ (Ludwig van B. – Meine

unsterbliche Geliebte); „Murder in the First“ (Murder in the First); Roland Joffes „The Scarlet

Letter“ (Der scharlachrote Buchstabe); Julian Schnabels „Basquiat“ (Basquiat); Wolfgang

Petersens „Air Force One“ (Air Force One); in der Kinoversion von „Lost in Space“ (Lost in

Space) und in Ridley Scotts „Hannibal“ (Hannibal).

1995 gründete Oldman mit seinem Manager/Produktionspartner Douglas Urbanski die

Produktionsfirma The SE8 Group, die Oldmans Regiedebüt „Nil by Mouth“ produzierte

(Oldman schrieb außerdem das Drehbuch). Der Film lief als Eröffnungsfilm im Wettbewerb der

50. Filmfestspiele in Cannes, Kathy Burke wurde mit ihrer Rolle als Beste Darstellerin


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ausgezeichnet. Außerdem gewann der Film zwei BAFTAs – für den Besten britischen Film und

das Beste Drehbuch sowie den Channel­4­Regiepreis auf dem Edinburgh International Film

Festival 1997; und den Empire Award für den Besten Debütfilm. Für die SE8 Group produzierte

Oldman außerdem „The Contender“ (Rufmord – Jenseits der Moral), in dem er auch eine

Hauptrolle übernahm. Der Film erhielt zwei Oscar­Nominierungen und brachte Oldman als

Nebendarsteller eine Nominierung der Screen Actors Guild (US­Gewerkschaft der Film­ und

TV­Schauspieler) ein.

Auf dem Bildschirm verdiente sich Oldman eine Emmy­Nominierung mit seiner

Gastrolle als alkoholkranker Schauspieler in der erfolgreichen Komödienserie „Friends“

(Friends). Zu seinen früheren TV­Auftritten zählen Mike Leighs „Meantime“ (Meantime) und

Alan Clarkes „The Firm“.

AARON ECKHART

Harvey Dent

Mit seiner Darstellung eines selbstbewussten Tabak­Lobbyisten in „Thank You for

Smoking“ (Thank You for Smoking; 2005), mit dem Jason Reitman sein Regiedebüt gab, wurde

Eckhart für den Golden Globe und den Independent Spirit Award nominiert. Seitdem übernahm

er Hauptrollen in Brian De Palmas authentischer Mordfall­Verfilmung „The Black Dahlia“ (The

Black Dahlia); in der romantischen Komödie „No Reservations“ (Rezept zum Verlieben) mit

Catherine Zeta­Jones; und in dem Independent­Film „Meet Bill“. Demnächst ist er in Alan Balls

„Towelhead“ zu sehen, der im Herbst 2008 mit begrenzter Kopienzahl in den Kinos startet, und

außerdem in „Traveling“ mit Jennifer Aniston.

Eckhart studierte Theaterwissenschaften und Film an der Brigham Young University in

Provo/Utah. Dort lernte er Autor/Regisseur Neil LaBute kennen und trat in mehreren von

LaButes Theaterstücken auf. 1997 machte Eckhart die Filmkritiker auf sich aufmerksam, als er

die Hauptrolle in LaButes erstem Spielfilm „In the Company of Men“ (In the Company of Men)

übernahm. Der viel diskutierte Film wurde von der Kritik gefeiert und gewann etliche Preise,

darunter den Independent Spirit Award für Eckhart als Nachwuchsdarsteller.

In den folgenden fünf Jahren trat er in drei weiteren LaBute­Filmen auf: „Your Friends

and Neighbors“ (Männer, Frauen und die Wahrheit über Sex) mit Ben Stiller und Catherine

Keener; „Nurse Betty“ (Nurse Betty) mit Renée Zellweger; sowie „Possession“ (Besessen) mit

Gwyneth Paltrow. Gleichzeitig begeisterte Eckhart die Kritiker mit seinem unvergesslichen

Auftritt als Freund der Titelheldin in Steven Soderberghs berühmter Filmbiografie „Erin

Brockovich“ (Erin Brockovich; 2000) mit Julia Roberts.

Weitere Filme: „Conversations With Other Women“ neben Helena Bonham Carter; John

Woos Action­Film „Paycheck“ (Paycheck) mit Ben Affleck und Uma Thurman; Ron Howards

„The Missing“ (The Missing) mit Tommy Lee Jones und Cate Blanchett; Jon Amiels „The


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Core“ (The Core – Der innere Kern) neben Hilary Swank; Sean Penns „The Pledge“ (Das

Versprechen) mit hochkarätigen Kollegen wie Jack Nicholson und Vanessa Redgrave; Oliver

Stones „Any Given Sunday“ (Jeden verdammten Sonntag); und John Duigans „Molly“ (Molly)

neben Elisabeth Shue.

Zu Eckharts Bühnenauftritten zählt Michael Cristofers „Amazing Grace“ mit Marsha

Mason.

MAGGIE GYLLENHAAL

Rachel Dawes

In nur wenigen Jahren hat sich Maggie Gyllenhaal als eine der meistgefragten

Hauptdarstellerinnen der Filmbranche etabliert. Ihre Aufritte in großen Studiofilmen wie in

unabhängigen Produktionen werden gleichermaßen hoch gelobt. 2002 trat sie neben James

Spader in dem provokanten „Secretary“ (Secretary – Womit kann ich dienen) auf, der bei der

Premiere auf dem Sundance Film Festival begeisterte Kritiken bekam. Als Hauptdarstellerin

wurde Gyllenhaal mehrfach ausgezeichnet, sie erhielt Nominierungen für den Golden Globe

und den Independent Spirit Award und gewann den Preis der Bostoner Filmkritiker sowie den

Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der

Filmkunst). Außerdem zeichneten sie die Filmkritiker von Chicago als Nachwuchsdarstellerin

aus – dieser Preis bezog sich auch auf ihre weiteren Leistungen des Jahres 2002: Spike Jonzes

„Adaptation“ (Adaption – Der Orchideen­Dieb) und George Clooneys „Confessions of a

Dangerous Mind“ (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind).

Ihre zweite Golden­Globe­Nominierung bekam Gyllenhaal neben etlichen weiteren

internationalen Filmfestivalpreisen für ihre Hauptrolle in dem unabhängig produzierten

„SherryBaby“ (2006). Im selben Jahr übernahm sie Hauptrollen in Marc Forsters berühmter

Komödie „Stranger Than Fiction“ (Schräger als Fiktion) mit Will Ferrell, Emma Thompson,

Queen Latifah und Dustin Hoffman; in Oliver Stones Doku­Drama „World Trade Center“

(World Trade Center); und in einem Segment des Episodenfilms „Paris, je t’aime“ (Paris, je

t’aime). Als Sprecherin wirkte Gyllenhaal im Animationsfilm „Monster House“ (Monster

House) mit, der Oscar­Nominierungen verbuchte.

Weitere aktuelle Rollen spielte sie in Bart Freundlichs „Trust the Man“ (Liebe ist

Nervensache) mit David Duchovny und Julianne Moore; Don Roos’ „Happy Endings“ mit Lisa

Kudrow; John Sayles’ „Casa de los babys“ (Casa de los babys); und „Mona Lisa Smile“ (Mona

Lisa Lächeln), in dem sie neben Julia Roberts, Kirsten Dunst und Julia Stiles unter der Regie

von Mike Newell zu sehen war.

Als renommierte Bühnendarstellerin trat Gyllenhaal in Tony Kushners Stück

„Homebody/Kabul“ (Homebody/Kabul) auf, das in Los Angeles und an der Brooklyn Academy

of Music gezeigt wurde. Zuvor spielte sie die Alice in Patrick Marbers preisgekröntem Stück


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„Closer“ (Hautnah), zunächst am Berkeley Repertory Theatre und dann am Mark Taper Forum

in Los Angeles. Zu ihren Theaterauftritten gehört außerdem „Antony and Cleopatra“ (Antonius

und Cleopatra) am Vanborough Theatre in London.

Bereits als Teenager gab Gyllenhaal ihr Spielfilmdebüt in „Waterland“ (Das Geheimnis

der Liebe) neben Jeremy Irons und Ethan Hawke. Es folgte John Waters’ schrullige Hollywood­

Satire „Cecil B. Demented“ (Cecil B.), die ihr eine Hauptrolle in dem Fantasy­Thriller „Donnie

Darko“ (Donnie Darko) einbrachte.

1999 machte Gyllenhaal neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ihren College­Abschluss in

Literatur an der Columbia University.

MORGAN FREEMAN

Lucius Fox

Morgan Freeman gewann den Oscar als Bester Nebendarsteller für seine Rolle in Clint

Eastwoods „Million Dollar Baby“ (Million Dollar Baby), mit der er außerdem von der Screen

Actors Guild (US­Gewerkschaft der Film­ und TV­Schauspieler; SAG) ausgezeichnet und für

den Golden Globe nominiert wurde. Drei weitere Male wurde er für den Oscar nominiert: 1987

für seine eiskalte Darstellung eines mörderischen Zuhälters in „Street Smart“ (Glitzernder

Asphalt), für die er auch von den US­Filmkritikern sowie den Kritikern in Los Angeles und

New York geehrt wurde. Außerdem erhielt er den Independent Spirit Award als Bester

Nebendarsteller und seine erste Golden­Globe­Nominierung. 1989 wurde er mit der

Kinofassung seiner ursprünglichen Bühnenrolle in „Driving Miss Daisy“ (Miss Daisy und ihr

Chauffeur) wieder für den Oscar nominiert und gewann den Golden Globe sowie den Preis des

National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst). Ein

drittes Mal wurde er 1994 mit Frank Darabonts „The Shawshank Redemption“ (Die

Verurteilten) nominiert, der Freeman auch Nominierungen für den Golden Globe und den Preis

der SAG einbrachte.

Neben „The Dark Knight“ ist Freeman im Sommer 2008 auch in dem Action­Thriller

„Wanted“ (Wanted) zu sehen. Etliche weitere Filme befinden sich in Vorbereitung: „The

Code“; „The Lonely Maiden“, den er auch produziert; und „The Human Factor“, an dem er als

Co­Produzent und Hauptdarsteller beteiligt ist: Neben Matt Damon tritt er als Nelson Mandela

auf.

Zu Freemans Filmen der letzten Jahre zählen Rob Reiners „The Bucket List“ (Das Beste

kommt zum Schluss) mit Jack Nicholson; Robert Bentons „Feast of Love“ (Fest der Liebe); Ben

Afflecks „Gone Baby Gone“ (Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel); „Lucky Number Slevin

(Lucky # Slevin); Lasse Hallströms „An Unfinished Life“ (Ein ungezähmtes Leben) mit Robert

Redford und Jennifer Lopez; Christopher Nolans „Batman Begins“ (Batman Begins); der von

Luc Besson geschriebene Action­Film „Unleashed/Danny the Dog“ (Unleashed – Entfesselt)


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mit Jet Li; sowie die Komödie „Bruce Almighty“ (Bruce Allmächtig) und das Sequel „Evan

Almighty“ (Evan Allmächtig). Daneben war seine unverkennbare Stimme in Steven Spielbergs

„War of the Worlds“ (Krieg der Welten) und in der Oscar­preisgekrönten Dokumentation

„March of the Penguins“ (französischer Originaltitel: La marche l’empereur; Die Reise der

Pinguine) zu hören.

Zuvor drehte er „The Sum of All Fears“ (Der Anschlag), „High Crimes“ (High Crimes –

Im Netz der Lügen), „Along Came a Spider“ (Im Netz der Spinne), „Nurse Betty“ (Nurse

Betty), „Deep Impact“ (Deep Impact), „Hard Rain“ (Hard Rain), Steven Spielbergs „Amistad“

(Amistad), „Kiss the Girls“ (…denn zum Küssen sind sie da), „Se7en“ (Sieben), Clint

Eastwoods „Unforgiven“ (Erbarmungslos), „Glory“ (Glory), „Lean on Me“ (Der knallharte

Prinzipal), „Clean and Sober“ (Süchtig), „Marie“ (Marie – Eine wahre Geschichte; auch: Marie

– Die Unbestechliche; auch: Marie – Eine Mutter in Angst), „Teachers“ (Die Aufsässigen),

„Harry & Son“ (Harry & Sohn) und „Brubaker“ (Brubaker).

Sein Regiedebüt gab Morgan Freeman 1993 mit „Bopha!“ (Bopha!). Bald darauf

gründete er seine eigene Produktionsfirma Revelations Entertainment. Zuletzt produzierte die

Firma Brad Silberlings Komödie „10 Items or Less“ (10 Items or Less – Du bist wen du triffst),

in der Freeman neben Paz Vega zu sehen war.

Freeman stammt aus Memphis/Tennessee. Seine Laufbahn begann er Anfang der 1960er­

Jahre auf New Yorker Bühnen, nachdem er seinen Militärdienst als Mechaniker bei der Air

Force geleistet hatte. Zehn Jahre später machte er sich landesweit durch seine TV­Auftritte als

Easy Reader in der beliebten Kindersendung „The Electric Company“ einen Namen.

In den 1970er­Jahren spielte er weiterhin regelmäßig Theater. 1978 gewann er den Drama

Desk Award und den Clarence Derwent Award für seine herausragende Leistung in „The

Mighty Gents“, die ihm auch eine Tony­Nominierung einbrachte. Den Obie Award gewann er

1980 als Shakespeares Anti­Held „Coriolanus“ (Coriolan) auf dem New York Shakespeare

Festival sowie für seine Rolle in „Mother Courage and Her Children“ (Mutter Courage und ihre

Kinder). Einen weiteren Obie erhielt Freeman 1984 für die Rolle des Boten in Lee Breuers

berühmter Inszenierung von „The Gospel at Colonus“ an der Brooklyn Academy (für die er

1985 auch den Dramalogue Award erhielt). 1987 spielte Freeman die Rolle des Hoke Coleburn

in Alfred Uhrys mit dem Pulitzer­Preis ausgezeichneten Stück „Driving Miss Daisy“, das ihm

seinen vierten Obie einbrachte. 1990 war Freeman als Petruchio in „The Taming of the Shrew“

(Der Widerspenstigen Zähmung) im Rahmen des New York Shakespeare Festivals neben

Tracey Ullman zu sehen.

Vor kurzem ist Freeman auf die Bühne zurückgekehrt und tritt am Broadway neben

Frances McDormand und Peter Gallagher in Clifford Odets Drama „The Country Girl“ (Come

back) unter der Regie von Mike Nichols auf.


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HINTER DER KAMERA

CHRISTOPHER NOLAN

Regie/Drehbuch/Produzent

Der preisgekrönte Filmemacher hat sich als Regisseur und Drehbuchautor profiliert.

Als Siebenjähriger nahm er erstmals die Super­8­Kamera seines Vaters in die Hand –

seitdem macht er Filme. Während er Englische Literatur am Londoner University College

studierte, drehte er 16mm­Filme im Filmclub der Uni, dann wandte er diese

Produktionserfahrungen beim Verfilmen seines ersten Spielfilmdrehbuchs „Following“

(Following) an. Der mit winzigem Budget gedrehte Film noir lief mit großem Erfolg auf

zahlreichen internationalen Filmfestivals (u.a. Toronto, Rotterdam, Slam Dance und Hongkong)

und später im regulären Verleih in den USA, Großbritannien, Frankreich und etlichen anderen

Ländern.

Für seine zweite Regiearbeit „Memento“ (Memento) schrieb Nolan das Drehbuch nach

einer Kurzgeschichte seines Bruders Jonathan. In dem unabhängig produzierten Low­Budget­

Film spielen Guy Pearce, Carrie­Ann Moss und Joe Pantoliano die Hauptrollen. Nolan erhielt

etliche Auszeichnungen, darunter zwei Independent Spirit Awards als Bester Regisseur und für

das Beste Drehbuch sowie eine Nominierung für den Preis der Directors Guild of America

(Gewerkschaft der Regisseure). Als Autor wurde Nolan für den Oscar und den Golden Globe

nominiert, gewann die Drehbuchpreise der Rundfunk­Filmkritiker und der Filmkritiker von Los

Angeles, London und Chicago, das American Film Institute kürte ihn zum Drehbuchautor des

Jahres, und auf dem Sundance Film Festival 2001 wurde er mit dem Waldo Salt Award für das

Beste Drehbuch ausgezeichnet.

Dann inszenierte Nolan den von der Kritik gefeierten Psycho­Thriller „Insomnia“

(Insomnia – Schlaflos) mit den Oscar­Preisträgern Al Pacino, Robin Williams und Hilary

Swank in den Hauptrollen. Mit diesem Film zeichneten die Londoner Filmkritiker Nolan als

Besten Regisseur des Jahres aus.

2005 war Nolan als Co­Autor und Regisseur an „Batman Begins“ (Batman Begins) mit

Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Gary Oldman und Morgan Freeman beteiligt. Der

Blockbuster stellte eine neue Variante der „Batman“­Filmserie vor, begeisterte die Kritiker und

Fans gleichermaßen und ebnete den Weg für „The Dark Knight“.

Zuletzt verantwortete Nolan als Regisseur, Co­Autor und Produzent den Mystery­Thriller

„The Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie) mit Hugh Jackman, Christian Bale, Scarlett

Johansson und Michael Caine. Das Fachblatt Empire kürte Nolan dafür zum Besten Regisseur

des Jahres. Der Film wurde außerdem mit seiner außergewöhnlichen Ausstattung und der

Kameraarbeit für den Oscar nominiert.


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Nolan lebt heute mit seiner Frau Emma Thomas und ihren Kindern in Los Angeles.

CHARLES ROVEN

Produzent

Roven hat sich als renommierter Produzent mit Independent­Filmen und

Studioproduktionen profiliert – seine Karriere umfasst mittlerweile über zwei Jahrzehnte. Er

gehört zu den Gründern der Firma Atlas Entertainment, die seit zehn Jahren zur von ihm

mitbegründeten Mosaic Media Group gehört. Dort sind die Medien Film und Fernsehen mit

einer Management­Firma unter einem Dach vereinigt.

Bei „The Dark Knight“ arbeitete Rover erneut mit dem Team des gefeierten Blockbusters

„Batman Begins“ (Batman Begins) zusammen. Christopher Nolan inszenierte diesen Film mit

Christian Bale, Michael Caine, Liam Neeson, Morgan Freeman und Gary Oldman in den

Hauptrollen. „Batman Begins“ hielt sich zwei Wochen hintereinander auf Platz 1 der Kinocharts

und hat weltweit über 370 Millionen Dollar eingespielt.

Neben „The Dark Knight“ produzierte Roven aktuell auch Peter Segals Action­Komödie

„Get Smart“ (Get Smart) mit Steve Carell und Anne Hathaway als Maxwell Smart und Agentin

99. Der Film schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der Kinocharts. Daneben produziert Roven auch

Tom Tykwers Thriller „The International“ mit Clive Owen und Naomi Watts, der Anfang 2009

anlaufen soll.

Anfang 2008 betreute Roven Roger Donaldsons gefeierten „The Bank Job“ (Bank Job)

mit Jason Statham und Saffron Burrows – der Film landete in Großbritannien gleich in der

ersten Woche auf Platz 1 der Kinocharts. Außerdem produzierte er Bryan Barbers Musical

„Idlewild“ (Idlewild) mit dem Outkast­Duo Andre Benjamin (Andre 3000) und Antwan Patton

(Big Boi); sowie Terry Gilliams „The Brothers Grimm“ (Brothers Grimm) mit Matt Damon und

Heath Ledger.

Zuvor produzierte Roven eine große Bandbreite von Spielfilmen, darunter den weltweiten

Kassenknüller „Scooby­Doo“ (Scooby­Doo; international über 275 Millionen Dollar Einspiel)

sowie die Fortsetzung „Scooby Doo 2: Monsters Unleashed“ (Scooby­Doo 2 – Die Monster

sind los), die gefeierte Golfkriegs­Story „Three Kings“ (Three Kings), den hoch gelobten

romantischen Fantasy­Hit „City of Angels“ (Stadt der Engel; weltweites Einspiel 200 Millionen

Dollar) und Terry Gilliams „12 Monkeys“ (12 Monkeys) mit Bruce Willis und Brad Pitt, der

mit dieser Leistung für den Oscar nominiert wurde und den Golden Globe gewann.

Roven begann seine Karriere zunächst als Künstlermanager, der seine Erfahrungen im

Umgang mit den Künstlern später dann im Produktionsbereich anwenden konnte.

2008 wurde er auf dem Kinobetreiber­Kongress ShoWest für sein umfangreiches Wirken

in der Filmbranche zum Produzenten des Jahres gekürt.


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EMMA THOMAS

Produzentin

Thomas’ Markenzeichen sind provokante Filme – sie prägte intelligente Independent­

Produktionen wie „Following“ (Following) und „Memento“ (Memento), hat sich aber auch mit

etlichen großen Produktionen wie dem Blockbuster „Batman Begins“ (Batman Begins) als

erfolgreiche Produzentin im Studiobereich etabliert.

Aktuell produzierte Thomas Christopher Nolans von der Kritik gefeierten „The Prestige“

(Prestige – Die Meister der Magie). Hugh Jackman, Christian Bale, Scarlett Johansson und

Michael Caine spielten die Hauptrollen in der Geschichte, die von der heftigen Rivalität zweier

Zauberkünstler erzählt – sie sind davon besessen, einander zu übertreffen, und schrecken auch

vor Selbstzerstörung und Mord nicht zurück. Der Film wurde in den Kategorien Ausstattung

und Kamera für den Oscar nominiert.

Thomas und Autor/Regisseur Christopher Nolan entwickeln derzeit „The Prisoner“ nach

der BBC­Fernsehserie aus den 1960er­Jahren (dt. Titel: Nummer 6), und „The Exec“. Beide

Filme entstehen in ihrer Firma Syncopy.

Nach ihrem Studium am renommierten University College in London arbeitete Thomas

zunächst fünf Jahre lang in der Produktionsabteilung von Working Title Films in London. So

lernte sie das Filmhandwerk von der Pike auf kennen – eine Erfahrung, die die Grundlage für

ihre späteren Erfolge als Produzentin legte.

Der Independent­Film „Following“ erwies sich als entscheidend für ihre Karriere. Der

Film ist ein Paradebeispiel für den Untergrund­Film – er entstand im Lauf eines Jahres, gedreht

wurde an Wochenenden und mit winzigem Budget. Doch dann lief er auf Festivals in aller Welt

und kam international in die Kinos.

Als Associate Producer betreute sie den international gefeierten Hit „Memento“. Er

gewann etliche Preise, unter anderem den Independent Spirit Award, den British Independent

Film Award und Auszeichnungen als Bester Film durch mehrere Kritikerverbände. Diesem Ruf

wurde Thomas auch mit ihrem nächsten Film gerecht, den sie als Co­Produzentin betreute: dem

Hit­Thriller „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) mit Al Pacino, Robin Williams und Hilary

Swank.

2005 produzierte Thomas Christopher Nolans „Batman Begins“ mit Christian Bale,

Michael Caine, Liam Neeson, Gary Oldman und Morgan Freeman. Kritiker und Zuschauer

feierten den Film als kühne Variante der „Batman“­Filmserie, die „The Dark Knight“ (The Dark

Knight) den Weg ebnete.


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JONATHAN NOLAN

Drehbuch

Nolan arbeitet derzeit an dem Science­Fiction­Weltraumabenteuer „Interstellar“, das

Steven Spielberg inszenieren wird.

Nolan stammt aus London und wuchs in der Nähe von Chicago auf. Seine Filmkarriere

begann mit der faszinierenden Kurzgeschichte „Memento Mori“, aus der der gefeierte Film noir

„Memento“ (Memento) mit Guy Pearce in der Hauptrolle entstand. Regie führte sein Bruder

Christopher Nolan, der auch die Drehbuchfassung schrieb. Mit „Memento“ wurde Jonathan

Nolan zusammen mit seinem Bruder als Autor für den Oscar nominiert, und die beiden

gewannen auf dem Sundance Film Festival 2001 den Waldo Salt Screenwriting Award.

Seitdem verfasste Nolan als Co­Autor das Drehbuch zum Mystery­Thriller „The

Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie) über zwei Zauberkünstler, deren erbitterte Rivalität

tragische Konsequenzen hat. Hugh Jackman, Christian Bale und Scarlett Johansson übernahmen

unter Christopher Nolans Regie die Hauptrollen.

DAVID S. GOYER

Story

Goyer hat mit Christopher Nolan bereits das Drehbuch zu „Batman Begins“ (Batman

Begins) geschrieben, das den Saturn Award der Academy of Science Fiction, Fantasy and

Horror gewann. Goyer machte sich einen Namen mit Kinofassungen der Abenteuer von

Superhelden und fantastischen Ereignissen, die er immer aus den Figuren heraus entwickelte.

Derzeit arbeitet er an einem Thriller mit übernatürlichen Elementen: „The Unborn“ mit Gary

Oldman und Odette Yustman. Goyer inszeniert sein eigenes Drehbuch.

Seinen Durchbruch schaffte Goyer 1998 mit „Blade“ (Blade), der Verfilmung des

Marvel­Comics über einen legendären Vampirjäger, der selbst ein halber Vampir ist. Die

Hauptrollen übernahmen Wesley Snipes und Kris Kristofferson. Auch zu „Blade II“ (Blade II)

schrieb Goyer das Drehbuch, und er übernahm die Verantwortung als Executive Producer. Er

inszenierte, schrieb und produzierte den letzten Teil der Trilogie, „Blade: Trinity“ (Blade:

Trinity). Als Executive Producer betreute Goyer auch „Blade: The Series“ (Blade – Die Jagd

geht weiter), die erste speziell für das Network Spike TV geschriebene Serie.

Sein Regiedebüt gab Goyer 2002 in einem völlig anderen Sujet: der Thriller­Komödie

„ZigZag“ (ZigZag) mit Wesley Snipes, John Leguizamo, Oliver Platt, Natasha Lyonne und Sam

Jones III. Nach „ZigZag“ und „Blade: Trinity“ inszenierte Goyer 2007 auch den Supernatural­

Thriller „The Invisible“ (Unsichtbar – Zwischen den Welten) mit Justin Chatwin und Margarita

Levieva in den Hauptrollen.

Schon als Junge in seiner Heimat Ann Arbor/Michigan wollte Goyer selbst Comics

verfassen – heute bringt er sie auf die Leinwand. Goyer war 22 und studierte noch an der


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University of Southern California, als er sein erstes Action­Drehbuch verkaufen konnte – daraus

entstand der Thriller „Death Warrant“ (Mit stählernder Faust – Death Warrant) mit Jean­Claude

Van Damme. Zu seinen frühen Arbeiten gehört auch das Drehbuch zu dem hoch gelobten Film

„Dark City“ (Dark City).

Aufgrund seiner Begeisterung für Comic­Hefte schrieb Goyer tatsächlich vier Jahre lang

eine Serie für DC Comics. Als Co­Autor war er für „The Justice Society“ verantwortlich, die zu

den größten DC­Erfolgen zählt.

BENJAMIN MELNIKER

Executive Producer

Durch seine langjährigen Verbindungen zu DC Comics waren Melniker und sein

Produzentenpartner Michael E. Uslan an allen „Batman“­Spielfilmen im Film­ und DVD­

Bereich beteiligt, zuletzt als Executive Producer von Christopher Nolans „Batman Begins“

(Batman Begins). In derselben Funktion betreute er Joel Schumachers „Batman & Robin

(Batman & Robin) mit Arnold Schwarzenegger, Uma Thurman, Alicia Silverstone, Chris

O’Donnell und George Clooney, Joel Schumachers „Batman Forever“ (Batman Forever) mit

Jim Carrey, Tommy Lee Jones und Val Kilmer, Tim Burtons „Batman Returns“ (Batmans

Rückkehr) mit Michelle Pfeiffer, Danny DeVito und Michael Keaton und Tim Burtons mit dem

People’s Choice Award ausgezeichneten „Batman“ (Batman) mit Jack Nicholson und Michael

Keaton. Hinzu kommen die Zeichentrick­Videopremiere „Batman Beyond: Return of the Joker“

(Batman of the Future – Der Joker kommt zurück), die den Annie Award als Hervorragendes

Zeichentrick­Video gewann, „Batman & Mr. Freeze: Subzero“ (Batman & Mr. Freeze: Eiszeit)

und „Batman: Mask of the Phantasm“ (Batman und das Phantom).

Außerdem produzierte Melniker Francis Lawrences Thriller „Constantine“ (Constantine)

nach den „Hellblazer“­Comic­Romanen von DC Comics/Vertigo mit Keanu Reeves in der

Hauptrolle. Als Executive Producer betreute Melniker „Catwoman“ (Catwoman) und als

Associate Producer war er an Disneys „National Treasure“ (Das Vermächtnis der Tempelritter)

beteiligt.

Derzeit fungiert Melniker als Executive Producer des Action­Thrillers „The Spirit“ (The

Spirit) nach dem Comic­Roman von Will Eisner. Regie führt Frank Miller, die Hauptrollen

spielen Samuel L. Jackson, Scarlett Johansson und Eva Mendes. Der Film kommt Weihnachten

2008 in die amerikanischen und deutschen Kinos.

30 Jahre lang arbeitete Benjamin Melniker für MGM, zuletzt als Executive Vice

President, Mitglied des Aufsichtsrats, des Executive Committee und Vorsitzender des

Filmauswahlkomitees. Er war an Dutzenden von legendären Projekten von „Ben Hur“ (Ben

Hur) mit Charlton Heston und Vincente Minnellis „Gigi“ (Gigi) über David Leans „Dr.


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Zhivago“ (Doktor Schiwago) bis Stanley Kubricks „2001“ (2001 – Odyssee im Weltraum)

beteiligt.

1975 betreute er seinen ersten Film als Executive Producer: das Action­Drama „Mitchell“

(Mitchell – Eine Bulle dreht durch) mit Linda Evans. Dann folgte der Thriller „Shoot“ (Krieg

im Frieden) mit Cliff Robertson und Ernest Borgnine.

Auch im Fernsehbereich verbuchte Melniker Erfolge, darunter die Kinderserie „Where in

the World Is Carmen Sandiego“ (Wo ist Carmen Sandiego), die den Emmy für die Beste

Zeichentrickserie gewann. In derselben Funktion betreute er die Serie „Fish Police“ (Fish

Police) sowie die Fernsehfilme „Harmful Intent“ (Mord im O.P.) nach dem Buch von Robin

Cook; „Swamp Thing“ (Das Ding aus dem Sumpf) und „Dinosaucers“ (Die Astro­Dinos);

sowie die gefeierte PBS­Miniserie „Three Sovereigns for Sarah“, nach der wahren Geschichte

der Hexenprozesse in Salem/Massachusetts.

MICHAEL E. USLAN

Executive Producer

Uslan arbeitet schon seit vielen Jahre mit DC Comics zusammen. Mit seinem

längjährigen Produktionspartner Benjamin Melniker war er an allen Filmen der „Batman“­

Filmserie sowie an weiteren Film­ und Videoprojekten beteiligt, die nach Vorlagen der DC

Comics entstanden.

Als Executive Producer betreute er vor kurzem Christopher Nolans Hit „Batman Begins“

(Batman Begins), und er produzierte Francis Lawrences Thriller „Constantine“ (Constantine)

mit Keanu Reeves in der Hauptrolle. Als Executive Producer fungierte er zuvor bei Tim Burtons

„Batman“ (Batman) und „Batman Returns“ (Batmans Rückkehr) mit Michael Keaton, gefolgt

von „Batman Forever“ (Batman Forever) und „Batman & Robin“ (Batman & Robin), beide

unter der Regie von Joel Schumacher. Als Executive Producer fungierte er bei „Catwoman“

(Catwoman) und den Animationsfilmen „Gotham Knight“, „Batman: SubZero“ (Batman & Mr.

Freeze: Eiszeit), „Batman: Mystery of The Batwoman“, „Batman vs. Dracula“, „Batman: Mask

of The Phantasm“ (Batman und das Phantom) sowie „Batman Beyond: Return of The Joker“

(Batman of the Future – Der Joker kommt zurück), für den er den Annie Award gewann. Als

Associate Producer war er an dem Blockbuster „National Treasure“ (Das Vermächtnis der

Tempelritter) beteiligt. Regie führt Frank Miller, die Hauptrollen spielen Samuel L. Jackson,

Scarlett Johansson und Eva Mendes. Der Film kommt Weihnachten 2008 in die amerikanischen

und deutschen Kinos.

Als erfolgreicher Fernsehproduzent gewann Uslan den Emmy mit der beliebten

Kinderserie „Where in the World Is Carmen Sandiego“ (Wo ist Carmen Sandiego), bei der er

als Executive Producer fungierte. In derselben Funktion betreute er „Harmful Intent“ (Mord im


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O.P.) nach dem Roman von Robin Cooks und die berühmte PBS­Miniserie „Three Sovereigns

for Sarah“ nach der wahren Geschichte der Hexenprozesse in Salem/Massachusetts.

Michael Uslan gilt als Kapazität für die Geschichte der gezeichneten Comics – mit ihnen

hat er als Kind buchstäblich das Lesen gelernt. Als erster bot er 1971 an der Indiana University

ein offizielles Universitätsseminar zum Thema Comics an und schrieb die dazugehörige

Abhandlung über Comics, „The Comic Book in America“. Bald bekam er ein Angebot von DC

Comics und konnte seinen Traum verwirklichen: Er lieferte Storys zu den „Batman“­Heften.

Seitdem hat Uslan nicht nur eine Reihe von Comic­Titeln verfasst, sondern auch

Dutzende von Büchern über die Geschichte der Comics veröffentlicht, darunter „America At

War – A History of War Comics“, „Mysteries in Space – A History of Science Fiction Comics“,

und „The Pow! Zap! Wham! Comic Book Trivia Quiz Book“. Er verfasste den international

erscheinenden Comic­Strip „Terry and the Pirates“; zusammen mit dem legendären Comic­

Guru Stan Lee das historische Comic­Buchprojekt „Just Imagine“; den Hardcover­Comic­

Roman „Batman“; „Detective #27“; Will Eisners „The Spirit“; und „Dick Clark’s The First 25

Years of Rock and Roll“.

KEVIN DE LA NOY

Executive Producer

Kevin De La Noy betreute als Executive Producer zuletzt Edward Zwicks „Blood

Diamond“ (Blood Diamond) mit Leonardo DiCaprio, Jennifer Connelly und Djimon Hounsou.

Mit Zwick hatte er zuvor schon als Produktionsleiter an „The Last Samurai“ (Last Samurai)

zusammengearbeitet.

Er co­produzierte Richard Donners Science­Fiction­Thriller „Timeline“ (Timeline), und

als Associate Producer fungierte er bei Steven Spielbergs preisgekröntem Kriegsfilm „Saving

Private Ryan“ (Der Soldat James Ryan).

Als Produktionsleiter betreute er darüber hinaus Hits wie „Ali“ (Ali), „Titanic“ (Titanic),

„Braveheart“ (Braveheart), „Mission: Impossible“ (Mission: Impossible), „Mission: Impossible

2“ (Mission: Impossible 2) und „The Power of One“ (Im Glanz der Sonne) sowie als

Aufnahmeleiter Filme wie „The Ghost and the Darkness“ (Der Geist und die Dunkelheit),

„Black Beauty“ (Black Beauty), „The Secret Garden“ (Der geheime Garten) und „1492:

Conquest of Paradise“ (1492 – Die Eroberung des Paradieses). Als Regieassistent war er zudem

an vielen weiteren Filmen beteiligt

THOMAS TULL

Executive Producer

Tull ist Gründer, Vorsitzender und Chief Executive Officer der Firma Legendary

Pictures, einer durch Privatkapital finanzierten Filmproduktionsfirma, die über 1,5 Millarden


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Dollar aufgebracht hat. Legendary Pictures hat aktuell den mit Warner Bros. Pictures

abgeschlossenen Fünf­Jahres­Vertrag verlängert, in dessen Rahmen Filme co­produziert und cofinanziert

werden. Der erste Kinostart von Legendary war der erfolgreiche „Batman Begins“

(Batman Begins), es folgten Bryan Singers Hit „Superman Returns“ (Superman Returns) und

der Blockbuster „300“ (300). In Vorbereitung befindet sich Zack Snyders „Watchmen“

(Watchmen – Die Wächter).

Tull verantwortet die ungewöhnliche, von Privatkapital unterstützte Struktur von

Legendary Pictures und erhielt 2005 vom IDD Magazine den renommierten Preis „Deal of the

Year“.

Tull ist außerdem Mitbegründer und Vizechef der neu entstanden Videogame­Firma

Brash Entertainment, deren Finanzierung er durch das Arrangement einer Investition von 400

Millionen Dollar sicherte. Inzwischen hat sich die Firma Auswertungsrechte von fünf großen

Studios gesichert und verfügt aktuell über eine Sammlung von über 40 Lizenzen, darunter

etlichen Originalrechten.

Zuvor war Tull President und einer der Direktoren der The Convex Group, einer Media

und Entertainment Holding Company mit Hauptsitz in Atlanta. Daneben gehört er dem

Vorstand der Firma How Stuff Works an, die während seiner Amtszeit von der Convex Group

übernommen wurde, um dann an Discovery Networks verkauft zu werden. Vor Convex war

Tull Manager bei Southeast Interactive Technology Funds.

Tull gehört zum Treuhänderaussschuss des American Film Institute (AFI). Daneben sitzt

er im Vorstand des Zoos von San Diego und im Stiftungsvorstand der Zoological Society of San

Diego. Seinen Studienabschluss machte er 1992 am Hamilton College.

WALLY PFISTER, A.S.C.

Kamera

Seit langem arbeitet Pfister mit Regisseur Christopher Nolan zusammen, dessen Filme

ihm in zwei aufeinander folgenden Jahren Oscar­Nominierungen einbrachten: 2005 für „Batman

Begins“ (Batman Begins), der auch von seinen Kollegen in der American Society of

Cinematographers (Verband der US­Kameraleute) nominiert wurde, und im Jahr darauf für

seine Leistung in „The Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie). Viel Lob bekam er für

seine Bilder zu Nolans „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) und „Memento“ (Memento). Diese

erste Zusammenarbeit mit Nolan brachte ihm eine Nominierung für den Independent Spirit

Award ein.

Weitere Filme: F. Gary Grays „The Italian Job“ (The Italian Job – Jagd auf Millionen)

sowie die Independent­Filme „Slow Burn“, „Laurel Canyon“ (Laurel Canyon), „Scotland, Pa.“

und „The Hi­Line“, für den er auf dem Filmfestival in Santa Monica als Bester Kameramann

mit dem Moxie Award ausgezeichnet wurde.


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Für das Fernsehen drehte er „Sanctuary“ (Heimkehr in den Tod), „Sharing the Secret“

(Verborgene Wahrheit), „Breakfast With Einstein“ (Frühstück mit Einstein), „Rhapsody in

Bloom“ (Familienchaos) und „Sketch Artist“ (Colors of Crime; auch: Farben des Todes).

NATHAN CROWLEY

Produktionsdesign

Crowley hat für seine Filme mit Regisseur Christopher Nolan mehrere Preise gewonnen:

Eine Oscar­Nominierung erhielt er für das historische Ambiente in „The Prestige“ (Prestige –

Die Meister der Magie), und zuvor wurde er mit „Batman Begins“ (Batman Begins) für den

British Academy Award (BAFTA) nominiert. Zusätzlich verbuchte Crowley für beide Filme

Nominierungen der Art Directors Guild (Gewerkschaft der Ausstatter). Seine erste

Zusammenarbeit mit Nolan war der Thriller „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos) mit Al Pacino,

Robin Williams und Hilary Swank.

Zu Crowleys Arbeiten zählen auch der Liebesfilm „The Lake House“ (Das Haus am See);

Joel Schumachers Filmbiografie „Veronica Guerin“ (Die Journalistin); der Kriegsfilm „Behind

Enemy Lines“ (Im Fadenkreuz – Allein gegen alle); und Barry Levinsons in Irland spielender

„An Everlasting Piece“ (Mit oder ohne – Was Männer haben sollten).

Zuvor arbeitete Crowley als Ausstatter für erfolgreiche Produktionen wie John Woos

„Mission: Impossible 2“ (Mission: Impossible 2), Alan J. Pakulas „The Devil’s Own“

(Vertrauter Feind; die Dublin­Sequenz) und „Braveheart“ (Braveheart). Weitere Filme: Richard

Donners „Assassins“ (Assassins – Die Killer) und „Maverick“ (Maverick), Francis Ford

Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ (Bram Stoker’s Dracula) und Abel Ferraras „Dangerous

Game“ (Snake Eyes).

Neben seiner Filmarbeit übernahm Crowley im Fernsehbereich das Produktionsdesign der

BBC­Serie „The Ambassador“.

LEE SMITH, A.C.E.

Schnitt

Vor Christopher Nolans „The Dark Knight“ (The Dark Knight) betreute Smith auch

schon dessen „Batman Begins“ (Batman Begins) und „The Prestige“ (Prestige – Die Meister der

Magie). Seit vielen Jahren arbeitet Smith außerdem mit Regisseur Peter Weir zusammen – für

Weirs „Master and Commander: The Far Side of the World“ (Master & Commander – Bis ans

Ende der Welt) bekam er eine Oscar­Nominierung sowie eine Nominierung für den Eddie

Award, den Preis des Cutter­Verbands American Cinema Editors. Als Cutter und

Sounddesigner war er an Weirs „The Truman Show“ (Die Truman Show), „Fearless“ (Fearless

– Jenseits der Angst) und „Green Card“ (Green Card – Schein­Ehe mit Hindernissen) beteiligt.

Als zusätzlicher Cutter betreute er „Dead Poets Society“ (Der Club der toten Dichter), als


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zusätzlicher Cutter und Sounddesigner „The Year of Living Dangerously“ (Ein Jahr in der

Hölle).

Smith stammt aus Australien und gewann den Preis des Australian Film Institute (AFI)

für den Besten Schnitt mit Gregor Jordans „Two Hands“ (Two Hands), den er auch als

Sounddesigner betreute. Als Sounddesigner gewann er den AFI­Preis mit Jane Campions „The

Piano“ (Das Piano), der ihm außerdem eine Nominierung für den British Academy Award

(BAFTA) einbrachte. Einen weiteren AFI­Preis erhielt er für Phillip Noyces „Dead Calm“

(Todesstille).

Zu den von Smith geschnittenen Filmen gehören außerdem „The Rage in Placid Lake“,

„Black and White“, „Buffalo Soldiers“ (Army Go Home), „Risk“, „Joey“ (Joey; auch:

Kangaroo Dundee), „RoboCop 2“ (RoboCop 2), „Communion“ (Die Besucher) und „Howling

III“ (Wolfmen). Daneben betreute er Gillian Armstrongs „Little Women“ (Betty und ihre

Schwestern) als Sounddesigner.

LINDY HEMMING

Kostümdesign

Lindy Hemmings Kostüme aus der Epoche von Gilbert & Sullivan für Mike Leighs

„Topsy Turvy“ (Topsy Turvy – Auf den Kopf gestellt) wurden mit dem Oscar gewürdigt. Auf

ihre Fähigkeiten zählte Leigh auch bei seinen Filmen „Naked“ (Nackt), „Life Is Sweet“ (Life Is

Sweet; auch: Das Leben ist süß) und „High Hopes“ (Hohe Erwartungen).

Mit Regisseur Christopher Nolan arbeitete Hemming bereits bei „Batman Begins“

(Batman Begins) zusammen. Hemming entwarf die Kostüme zu den aktuellsten James­Bond­

Filmen, angefangen mit Martin Campbells „GoldenEye“ (GoldenEye). Es folgten Roger

Spottiswoodes „Tomorrow Never Dies“ (Der MORGEN stirbt nie), Michael Apteds „The

World Is Not Enough“ (Die Welt ist nicht genug), Lee Tamahoris „Die Another Day“ (Stirb an

einem anderen Tag) und Campbells „Casino Royale“ (Casino Royale). Derzeit arbeitet sie mit

Campbell an dem Spielfilm „Edge of Darkness“ mit Mel Gibson.

In Hemmings umfangreicher Filmografie finden sich auch „Lara Croft: Tomb Raider“

(Lara Croft: Tomb Raider) und das Sequel „Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life“ (Lara

Croft Tomb Raider – Die Wiege des Lebens); Chris Columbus’ „Harry Potter and the Chamber

of Secrets“ (Harry Potter und die Kammer des Schreckens); Sally Potters „The Man Who

Cried“ (In stürmischen Zeiten); „The Trench“ (Der Schützengraben) mit Daniel Craig; Mark

Hermans „Little Voice“ (Little Voice; auch: Die Stimme ihres Lebens) und „Blame It on the

Bellboy“ (Irren ist mörderisch); „The Brave“ (The Brave) von und mit Johnny Depp; Bob

Rafelsons „Blood and Wine“ (Blut & Wein – Ein tödlicher Cocktail); Peter Chelsoms „Funny

Bones“ (Funny Bones) und „Hear My Song“ (Hear My Song – Ein Traum wird wahr); Mike

Newells „Four Weddings and a Funeral“ (Vier Hochzeiten und ein Todesfall), der ihr eine


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Nominierung der British Film Academy (BAFTA) einbrachte; Stephen Gyllenhaals

„Waterland“ (Waterland); Peter Medaks „The Krays“ (Die Krays); John Amiels „Queen of

Hearts“ (Liebe, Rache, Cappuccino); Stephen Frears’ „My Beautiful Laundrette“ (Mein

wunderbarer Waschsalon); David Hares „Wetherby“ (Wetherby); Richard Eyres

„Laughterhouse“ (Gänsemarsch); und Bill Forsyths „Comfort and Joy“ (Comfort and Joy; auch:

Das Ice­Cream­Syndikat).

Eine Nominierung für den TV­Preis der BAFTA verbuchte Hemming mit dem

Fernsehfilm „Porterhouse Blue“. Daneben arbeitete sie an den TV­Filmen „Running Late“,

„Dancing Queen“ und „All Things Bright and Beautiful“.

Vor ihrer Filmtätigkeit entwarf Hemming Kostüme für die Bühne. Sie arbeitete für die

Royal Shakespeare Company, das britische National Theatre und an vielen Inszenierungen im

Londoner West End.

HANS ZIMMER

Musik

Zimmer gehört zu den angesehensten Komponisten der Branche, er hat die Musiken zu

mittlerweile über 100 Filmen geschrieben.

1994 gewann er den Oscar und den Golden Globe für seine Originalmusik zu Disneys

Zeichentrick­Blockbuster „The Lion King“ (Der König der Löwen), aus dem eines der

erfolgreichsten Filmscore­Alben hervorging. Diese Musik begeistert das Publikum nach wie vor

in der preisgekrönten Bühnenfassung des Musicals, das 1998 als Bestes Musical den Tony und

als Bestes Album mit Originalbesetzung den Grammy gewann. Inzwischen läuft das Musical

über zehn Jahre am Broadway und wird auch in vielen anderen Ländern aufgeführt.

Weitere sechs Oscar­Nominierungen verbuchte Zimmer mit seinen Musiken zu

„Gladiator“ (Gladiator), „The Thin Red Line“ (Der schmale Grat), „The Prince of Egypt“ (Der

Prinz von Ägypten), „As Good as It Gets“ (Besser geht’s nicht), „The Preacher’s Wife“

(Rendezvous mit einem Engel) und „Rain Man“ (Rain Man). Den Golden Globe und eine

Grammy­Nominierung erhielt er für „Gladiator“, weitere Golden­Globe­Nominierungen erhielt

er für die Soundtracks zu „The Da Vinci Code“ (The Da Vinci Code – Sakrileg), „Spanglish“

(Spanglish), „The Last Samurai“ (Last Samurai), „Spirit: Stallion of the Cimarron“ (Spirit – Der

wilde Mustang), „Pearl Harbor“ (Pearl Harbor) und „Der Prinz von Ägypten“.

Aktuell komponierte Zimmer die Musik zum Animationsfilm „Kung Fu Panda“ (Kung Fu

Panda), und derzeit arbeitet er an Ron Howards dokumentarischem Film „Frost/Nixon“

(Frost/Nixon) sowie an dem Animationsfilm „Madagascar: Escape 2 Africa“ (Madagascar 2).

Zu Zimmers langer Filmografie gehören „The Simpsons Movie“ (Die Simpsons – Der Film),

„The Holiday“ (Liebe braucht keine Ferien), „Pirates of the Caribbean: At World’s End“

(Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt), „Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest“


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(Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2), „Batman Begins“ (Batman Begins),

„Madagascar (Madagascar), „Matchstick Men“ (Tricks), „Shark Tale“ (Große Haie – kleine

Fische), „Black Hawk Down“ (Black Hawk Down), „The Ring“ (The Ring), „Hannibal“

(Hannibal), „Crimson Tide“ (Crimson Tide – In tiefster Gefahr), „Thelma & Louise“ (Thelma

& Louise), „Driving Miss Daisy“ (Miss Daisy und ihr Chauffeur), „Mission: Impossible 2“

(Mission: Impossible 2), „A League of Their Own“ (Eine Klasse für sich), „Black Rain“ (Black

Rain), „Backdraft“ (Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen), „True Romance“ (True

Romance) und „My Beautiful Laundrette“ (Mein wunderbarer Waschsalon).

Neben seinen zahlreichen Kompositionen ist Zimmer auch als Musikproduzent und

Berater für zahlreiche Produktionen tätig – dazu zählt aktuell der Blockbuster „Iron Man“ (Iron

Man), in dem er als Executive Music Producer genannt wird.

JAMES NEWTON HOWARD

Musik

Als einer der renommiertesten Komponisten der Branche hat Newton Howard über 100

Film­ und TV­Musiken geschrieben. Siebenmal wurde er für den Oscar nominiert: zuletzt für

den gefeierten „Michael Clayton“ (Michael Clayton) mit George Clooney. Hinzu kommen M.

Night Shyamalan’s „The Village“ (The Village – Das Dorf), P. J. Hogans „My Best Friend’s

Wedding“ (Die Hochzeit meines besten Freundes), Andrew Davis’ „The Fugitive“ (Auf der

Flucht) und Barbra Streisands „The Prince of Tides“ (Herr der Gezeiten). Zwei weitere Oscarsowie

Golden­Globe­Nominierungen erhielt er in der Kategorie Bester Originalsong „Look

What Love Has Done“ aus dem Film „Junior“ (Junior) und „For the First Time“ aus „One Fine

Day“ (Tage wie dieser…). Seine dritte Golden­Globe­Nominierung bekam er für den Score zu

Peter Jacksons Hit­Remake „King Kong“ (King Kong).

Howard komponierte die Musik zu allen Filmen von M. Night Shyamalan, angefangen

mit dessen Hit­Debüt „The Sixth Sense“ (The Sixth Sense – Der sechste Sinn), dann

„Unbreakable“ (Unbreakable – Unzerbrechlich), „Signs“ (Signs – Zeichen) „Lady in the Water“

(Das Mädchen aus dem Wasser) und zuletzt „The Happening“ (The Happening).

Derzeit komponiert er für mehrere neue Filme, darunter Edward Zwicks „Defiance“ und

P.J. Hogans „Confessions of a Shopaholic“ (Confessions of a Shopaholic). Howards große

Bandbreite umfasst außerdem Denzel Washingtons „The Great Debaters“; Mike Nichols’

„Charlie Wilson’s War“ (Der Krieg des Charlie Wilson); Edward Zwicks „Blood Diamond“

(Blood Diamond); Christopher Nolans „Batman Begins“ (Batman Begins); Sydney Pollacks

„The Interpreter“ (Die Dolmetscherin); Michael Manns „Collateral“ (Collateral); Joe Johnstons

„Hidalgo“ (Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm); P. J. Hogans „Peter Pan“ (Peter Pan); Joe Roths

„America’s Sweethearts“ (America’s Sweethearts); Garry Marshalls „Runaway Bride“ (Die

Braut, die sich nicht traut) und „Pretty Woman“ (Pretty Woman); Gregory Hoblits „Primal


48

Fear“ (Zwielicht); Wolfgang Petersens „Outbreak“ (Outbreak – Lautlose Killer); Lawrence

Kasdans „Wyatt Earp“ (Wyatt Earp – Das Leben einer Legende) und „Grand Canyon“ (Grand

Canyon – Im Herzen der Stadt); Ivan Reitmans „Dave“ (Dave); Joel Schumachers „Falling

Down“ (Falling Down – Ein ganz normaler Tag) und David S. Wards „Major League“ (Die

Indianer von Cleveland), um nur einige zu nennen.

Auch für seine Fernsehmusiken wurde Newton Howard ausgezeichnet: Den Emmy

gewann er in der Kategorie Hervorragendes Titelthema mit der Serie „Gideon’s Crossing“. In

derselben Kategorie wurde er für „E.R.“ (Emergency Room – Die Notaufnahme) nominiert.

DIE BESETZUNG

Bruce Wayne........................................................................ CHRISTIAN BALE

Joker .......................................................................................HEATH LEDGER

Harvey Dent........................................................................ AARON ECKHART

Alfred ....................................................................................MICHAEL CAINE

Rachel........................................................................MAGGIE GYLLENHAAL

Gordon.................................................................................... GARY OLDMAN

Lucius Fox .......................................................................MORGAN FREEMAN

Ramirez.........................................................MONIQUE GABRIELA CURNEN

Wuertz ............................................................................................. RON DEAN

Scarecrow ........................................................................... CILLIAN MURPHY

Lau.................................................................................................... CHIN HAN

Mayor ...........................................................................NESTOR CARBONELL

Maroni ......................................................................................ERIC ROBERTS

Chechen ................................................................................RITCHIE COSTER

Engel................................................................... ANTHONY MICHAEL HALL

Stephens......................................................................... KEITH SZARABAJKA

Loeb................................................................................. COLIN McFARLANE

Reese ...................................................................................... JOSHUA HARTO

Barbara Gordon................................................................ MELINDA McGRAW

James Gordon..................................................................... NATHAN GAMBLE

Rossi..................................................................................... MICHAEL VIEAU

Dopey .......................................................................... MICHAEL STOYANOV

Happy .................................................................................WILLIAM SMILLIE

Grumpy............................................................................. DANNY GOLDRING

Gambol ...........................................................................MICHAEL JAI WHITE

Chuckles .......................................................................... MATTHEW O’NEILL

Bank Manager.................................................................WILLIAM FICHTNER

Drug Dealer ......................................................................OLUMIJI OLAWUMI

Drug Buyer ................................................................................... GREG BEAM

Junkie ..................................................................................... ERIK HELLMAN

Natascha ............................................................................. BEATRICE ROSEN

Crime Boss......................................................................... VINCENZO NICOLI

LSI VP....................................................................................... EDISON CHEN

Judge Surrillo .............................................NYDIA RODRIGUEZ TERRACINA

Brian.........................................................................................ANDY LUTHER

Man No. 1 ........................................................................ JAMES FARRUGGIO

Man No. 2 ................................................................................ TOM McELROY

Assistant DA................................................................................ WILL ZAHRN

Thug at Party.............................................................................JAMES FIERRO


Gentleman at Party................................................................ PATRICK LEAHY

Male Guest................................................................................SAM DERENCE

Female Guest .........................................................................JENNIFER KNOX

Judge Freel.............................................................................PATRICK CLEAR

Maroni’s Mistress...........................................................SARAH JAYNE DUNN

Gambol’s Bodyguards..............................................................CHUCKY VENN

WINSTON ELLIS

Joker’s Thug ............................................................DAVID DASTMALCHIAN

Reporter ....................................................................SOPHIA HINSHELWOOD

Heckler ................................................................................KEITH KUPFERER

Cop Heckler ..........................................................JOSEPH LUIS CABALLERO

Acting Commissioner........................................................ RICHARD DILLANE

Officer at Intersection........................................................... DARYL SATCHER

Convoy Leader...................................................................CHRIS PETSCHLER

Fat Thug..................................................................................... AIDAN FEORE

Murphy ................................................................................ PHILIP BULCOCK

Cop with Fat Thug ................................................................ PAUL BIRCHARD

Medic...................................................................................... WALTER LEWIS

Cop at 250 52nd St...............................................................VINCENT RIOTTA

Nurse ....................................................................................... NANCY CRANE

Polk .................................................................................. K. TODD FREEMAN

Berg ........................................................................ MATT SHALLENBERGER

Cop at Hospital ...............................................MICHAEL ANDREW GORMAN

Bartender .....................................................................................LANNY LUTZ

Civilian ................................................................................... PETER DeFARIA

First Mate......................................................................................MATT RIPPY

Prison Ferry Pilot ............................................................ANDREW BICKNELL

Guard Commander ............................................................... ARIYON BAKARE

Businessman ..........................................................................DOUG BALLARD

Mother ..................................................................................HELENE WILSON

Passengers........................................................................TOMMY CAMPBELL

CRAIG HEANEY, LORNA GAYLE

LISA McALLISTER, PETER BROOKE

SWAT Sniper.......................................................................JOSHUA ROLLINS

SWAT Leader ............................................................................ DALE RIVERA

Prisoner on Ferry................................................................MATTHEW LEITCH

Tattooed Prisoner ..........................................................TOMMY TINY LISTER

Reporter #3 ........................................................................ THOMAS GAITSCH

Evans .........................................................................WILLIAM ARMSTRONG

Honor Guard Man ............................................................ ADAM KALESPERIS

Uniform Cop .............................................................................. TRISTAN TAIT

Bounty Hunters ..................................................................... BRONSON WEBB

DAVID AJALA

Fox’s Secretary ..................................................................GERTRUDE KYLES

Passenger Ferry Pilot...................................................... JONATHAN RYLAND

Guardsman............................................................................... JAMES SCALES

Warden .......................................................................... NIGEL CARRINGTON

Corrections Officer............................................................................. IAN PIRIE

Prisoners .................................... LATEEF LOVEJOY, GRAHAME EDWARDS

ROGER MONK, RONAN SUMMERS

Hong Kong Detective...................................................................... WAI WONG

Honor Guard Leader.............................................. MICHAEL COREY FOSTER

Gordon’s Daughter.................................................................. HANNAH GUNN

Armored Car SWAT ...................................................... BRANDON LAMBDIN

Stunt Coordinators ................................................................. PAUL JENNINGS

RICK LeFEVOUR

49


50

TOM STRUTHERS

Assistant Stunt Coordinator ....................................................... SY HOLLANDS

Stunts.................................................................WADE ALLEN, RICK AVERY

DEAN BAILEY, FRANK CALZAVARA

MARK CHADWICK, BRIAN CHRISTENSEN

GEORGE COTTLE, TOBIASZ DASKIEWICZ

MARIE FINK, JEAN­PIERRE GOY

MARK HARPER, ADAM HART

TERRY JACKSON, LUKE KEARNEY

MATT LeFEVOUR, TOM LOWELL

TONY LUCKEN, DANIEL MALDONADO

JON MALDONADO, JAMES MAMMOSER

TOM McCOMAS, TIM McHENRY

NATALIE M. MEYER, RICK MILLER

MARK MOTTRAM, CHRIS NOLTE

CARL PAOLI, LINDA PERLIN

BRIAN PETERS, SCOTT PHILYAW

BUSTER REEVES, KEN REMER

RICHARD RYAN, JEFF SHANNON

KEVIN SORENSEN, JODI STARNES

TODD ROGERS TERRY

JIM WILKEY, RICH WILKIE

Stunt Riggers........................................ JAMES HEISNER, KEVIN MATHEWS

Fight Consultants .....................................ANDY NORMAN, JUSTO DIEGUEZ

DER STAB

Directed by.................................................................. CHRISTOPHER NOLAN

Screenplay by.................... JONATHAN NOLAN and CHRISTOPHER NOLAN

Story by ...................................CHRISTOPHER NOLAN & DAVID S. GOYER

Produced by ............................................................................EMMA THOMAS

Produced by ......................................................................... CHARLES ROVEN

Produced by ................................................................ CHRISTOPHER NOLAN

Based upon characters

appearing in comic books published by............................................DC COMICS

BATMAN created by ....................................................................... BOB KANE

Executive Producers.....................................................BENJAMIN MELNIKER

and MICHAEL E. USLAN

Executive Producers........................................................... KEVIN DE LA NOY

THOMAS TULL

Director of Photography .............................................WALLY PFISTER, A.S.C.

Production Designer.........................................................NATHAN CROWLEY

Editor.................................................................................. LEE SMITH, A.C.E.

Music by ...................................................................................HANS ZIMMER

and JAMES NEWTON HOWARD

Visual Effects Supervisor ...............................................................NICK DAVIS

Special Effects Supervisor .................................................. CHRIS CORBOULD

Costume Designer ................................................................ LINDY HEMMING

Casting by................................................................JOHN PAPSIDERA, C.S.A.

In memory of our friends

HEATH LEDGER

&


51

CONWAY WICKLIFFE

Unit Production Managers .................................................. KEVIN DE LA NOY

SUSAN TOWNER

JAN FOSTER

First Assistant Director..................................................................NILO OTERO

Second Assistant Director............................................... BRANDON LAMBDIN

Associate Producer..........................................................JORDAN GOLDBERG

Visual Effects Producer ...................................................................JOYCE COX

Supervising Art Directors ............................................... KEVIN KAVANAUGH

SIMON LAMONT

Set Decorator .............................................................................PETER LANDO

1st Assistant Editor.............................................................................JOHN LEE

Post Production Supervisor.......................................................DAVID E. HALL

Sound Designer/Supervising Sound Editor ...............................RICHARD KING

Re­Recording Mixers ....................................................... LORA HIRSCHBERG

GARY RIZZO

Production Sound Mixer..................................................................ED NOVICK

Script Supervisor.............................................................. STEVEN R. GEHRKE

Production Supervisors............................................................. GEOFF DIBBEN

TOM HAYSLIP

Financial Controller........................................................DOROTHY PRECIOUS

Supervising Location Managers................................................... ROBIN HIGGS

JAMES McALLISTER

Chief Lighting Technicians ........................................................PERRY EVANS

CORY GERYAK

Key Grips...................................................................................... MIKE LEWIS

RYAN MONRO

IMAX Consultant................................................................ DAVID KEIGHLEY

Art Directors ............................................................. MARK BARTHOLOMEW

JAMES HAMBIDGE, CRAIG JACKSON

STEVEN LAWRENCE, NAAMAN MARSHALL

Assistant Art Directors .............................................................TOBY BRITTON

PETER DORME, PHILLIS LEHMER

Standby Art Directors.............................. NEAL CALLOW, ASHLEY WINTER

Art Department Coordinators ........................JENNE LEE, SARAH ROBINSON

Assistant Set Decorator .................................................................. UTE BERGK

Leadman .................................................................................... TROY BORISY

On Set Dresser .......................................................................JON NICHOLSON

Production Buyers ...................................................LISA CHUGG, MIKE KING

Concept Artists..................................................JAMIE RAMA, DAN WALKER

Storyboard Artist..........................................................................JIM CORNISH

Graphic Artist.......................................................................... JOANNA PRATT

Prop Masters ............................. KRISTOPHER E. PECK, JAMIE WILKINSON

Assistant Prop Masters .......................................... MICHAEL D. GIANNESCHI

BRAD GOOD, BEN WILKINSON

Props Supervisor ............................................................................... JOHN FOX

Chargehand Stand By Props ..............................................SIMON WILKINSON

Stand By Props...................................................................................... PIP FOX

Armourers.................................................................................... JOHN BAKER

HARRY LU, DAMIAN MITCHELL

A Camera Operator/Steadicam Operator.................................. BOB GORELICK


A Camera First Assistant...................................................................BOB HALL

A Camera Second Assistant.............................................. DANIEL McFADDEN

B Camera Focus Puller..............................................................BRAD LARNER

B Camera First Assistant .............................................................STEVE WONG

B Camera Second Assistant.......................................................DAN SCHROER

A Camera Clapper Loader ...............................................................BEN PERRY

B Camera Clapper Loader .......................................................... STEVE EVANS

Camera First Assistant ­ IMAX ....................................STUART MacFARLANE

Camera Technician ­ IMAX .....................................................WAYNE BAKER

Ultimate Arm Camera Operators ................................................. BILL COOPER

MIKE FITZMAURICE

Ultimate Arm Technician ...................................................LEV YEVSTRATOV

Still Photographer............................................................STEPHEN VAUGHAN

Aerial Director of Photography...................................................HANS BJERNO

Aerial Coordinator/Pilot .........................................................CRAIG HOSKING

Aerial Ground Coordinators ............................................... ROBERT HOSKING

RYAN HOSKING, KEII JOHNSTON

Helicopter Pilots.........................................BRUCE BENSON, RICK SHUSTER

Boom Operators ......................................KURT PETERSON, DAVID SUTTON

Video Assist Operator ..........................................MARTIN “SHARKY” WARD

Video Assist Assistant........................................................ GUY McCORMACK

Key Video Assist/Computer Coordinator...................................... KEVIN BOYD

Additional Video Assist/Computer Operator.................................ANDY SMITH

Computer and Video Supervisor..............................................CHRIS McBRIDE

Computer Effects Technician ................................................ANDREW BOOTH

Production Associate............................................................ KARL McMILLAN

Production Coordinators................................................. STEPHANIE DOLKER

CANDICE CAMPOS

Production Accountants.........................RAJESHREE PATEL, KYLE O’BRIEN

MICHAEL I. BILOG, JONIE CHAN

Location Accountant ...............................................................CAROL ROTHEL

1st Assistant Accountants ..................... MICHAEL BEAUDIN, TONY CYPRES

Assistant Accountants ...........................EMMA SHORT, RENEE KITTERMAN

JEREMY ROBERTS, ANDREW PYKE

Assistant Production Coordinators.................................... CLAIRE CONNELLY

HALLAM RICE EDWARDS

MATTHEW JENKINS, MARK SWENSON

Production Secretaries.......................................... TALIA LEONE, JON ROPER

DAN ZARENKIEWICZ

Second Assistant Directors ........................................ RICHARD GRAYSMARK

SARAH MacFARLANE

Third Assistant Directors............................CLARE GLASS, ANDY MANNION

Additional 2nd Assistant Director.......................................... JESSICA FRANKS

2nd 2nd Assistant Director ........................................................ GREG PAWLIK

Key Set Production Assistants ...................................MIKEY EBERLE, JAE OH

Set Production Assistants ......................... SARAH BRAND, CHRISTY BUSBY

MATTHEW EBERLE

AARON C. FITZGERALD

FIONA GERRANS, HOLLI HOPKINS

ALEX KROCHMAN, ALEX LEE

FRANKIE LINDQUIST

TOM MULBERGE, SEAN O’REILLY

LUCY PIPER, JAMES RAINER

REBECCA ROVEN

DANIELLE SOMMERFIELD

ANDY SPELLMAN, CRAIG TOPHAM

52


MICHAEL ZAK

Production Office Assistants......................... KAY DI REZZE, HELEN DWYER

PJ FISHWICK, CARRIE GOOCH

RYAN NEEDHAM, DARREN PRICE

JON STOW, PAUL STRAW

Assistant to Mr. Nolan........................................................ ISABELLA HYAMS

Assistants to Ms. Thomas ..........................BEN MOREHEAD, DEREK THORN

Assistants to Mr. Roven.......................... ANDY HORWITZ, JOSEPH PALMER

Assistant to Mr. Ledger .......................................................NATHAN HOLMES

Assistant to Ms. Gyllenhaal .............................................SHELLY O’MAHONY

Assistant to Mr. Oldman............................................................NATHAN BELL

Assistant to Mr. Eckhart .......................................................... PAUL RUFFOLO

Assistant to Mr. Freeman...................................................... QUENTIN PIERRE

Make Up & Hair Designer..................................................PETER ROBB­KING

Key Make Up Artist ..........................................................SUSAN ROBB­KING

Make Up Artist to Mr. Ledger ........................................ JOHN CAGLIONE, JR.

Make Up Artist to Mr. Freeman......................NANCY WORTHEN­HANCOCK

Make Up Artists.......................................... DEBORAH DEE, JENNY SHARPE

Hair Department Head.......................................................... JAN ALEXANDER

Hair Stylist to Mr. Freeman ........................................................DEENA ADAIR

Hair Stylists .............................................LARRY PARKER, LINDA RIZZUTO

KIMBERLEY SPITERI, ANNIE TOWNSEND

Prosthetic Supervisor...................................................... CONOR O’SULLIVAN

Prosthetic Make Up Artist ..................................................ROBERT TRENTON

Costume Supervisors................................DANIEL GRACE, JENNIFER JOBST

1st Assistant Costume Designer..............................................ANDREA CRIPPS

Assistant Costume Designers................................EMILY­ROSE DA SILVEIRA

GUY SPERANZA

Christian Bale’s Bruce Wayne

Tailored Wardrobe Handmade by........................................ GIORGIO ARMANI

Aaron Eckhart’s Wardrobe Supplied by...................... ERMENEGILDO ZEGNA

Costume Set Supervisor.................................................... HELEN O’DONNELL

Wardrobe Mistress – Crowd ..................................................JENNY HAWKINS

Key Costumer ...................................................................STELLA C. COTTINI

Costumer ­ Batman/Wayne................................NICHOLAS ROCHE­GORDON

Costumer ­ Michael Caine ...........................................................JIMMY SMITH

Costumer ­ Morgan Freeman .......................................... CATHIE VALDOVINO

Set Costumers ............................................ PATRICK CAULFIELD, LEE FINN

BRENDAN HANDSCOMBE

GINA PANNO

ESTHER ST. JOHN GRAY

Costumers ...........................................JOHN DARMOUR, KARAN DOHERTY

NADIA SALAMEH, MARYANN SCINTO

ANDREW STEIN, NANCY TAKEHARA

Costume Coordinator ........................................................ SHEENA WICHARY

Key Breakdown/Dyer...................................................TIMOTHY SHANAHAN

Assistant Breakdown/Dyer ............................................................. STEVE KILL

Costume Maker..................................................................JENNIFER ALFORD

Costume Concept Artist.................................................................... ROB BLISS

Costume FX Supervisor...........................................GRAHAM CHURCHYARD

Bat Suit Shop

PIERRE BOHANNA

TRACEY CURTIS

CHRIS ELDRIDGE

BRIGITTA FREDLUND

ADRIAN GETLEY

53


PATRICK GRIFFIN

HARRIET LYONS

WHITAKER MALEM

DAY MURCH

JULIAN MURRAY

JOHN WELLER

DANIEL WOODLEY

Unit Publicists.........................… CLAUDIA KALINDJIAN, MIRA HUSSEINI

Production Manager ­ Cardington......................................MICHAEL MURRAY

Location Managers............................................ NICK FULTON, STEVE HART

PATRICK MULDOON, APRIL TAYLOR

Assistant Location Managers..............................................LINZI BALTRUNAS

JO BECKETT, MARTHA LaFAGE

FINLAY PILE, MONO WILBORN

Unit Manager ...................................................................EDDIE FOLCARELLI

Unit Manager ­ Cardington.......................................................JOHN WITHERS

Assistant Chief Lighting Technician.............................................TONY LULLO

Best Boy/Rigging Gaffer ............................................................... OSSA MILLS

Rigging Gaffer ...................................................................LARRY SUSHINSKI

Chargehand Electrician..................................................... RICKY PATTENDEN

HOD Electrical Rigger .....................................................................IAIN LOWE

Supervising Electrical Rigger ................................................. PAUL HARFORD

Best Boy Rigging Electrician........................................................ BILL WAUER

Standby Electrical Rigger .........................................................MARK LOOKER

Chargehand Rigging Electrician ..................................................MARK EVANS

Best Boy Grip .............................................................. ROBERT KRZEMINSKI

Dolly Grip.......................................................................... JASON STORANDT

Special Effects Coordinators..............................................LYNNE CORBOULD

DON PARSONS

Floor Supervisor.......................................................................PETER NOTLEY

Prep Supervisor.................................................................................IAN LOWE

Workshop Supervisors.................................................................. KEVIN HERD

PAUL KNOWLES, ROY QUINN

Wire SFX Supervisor ......................................................STEPHEN CRAWLEY

Animatronic Designers....................................................RICHARD GREGORY

CHRISTOPHER HOWES

JASON REED, ANDY SIMM

Special Effects Foremen...........................................................BILL KENNEDY

F.R. KRENMULLER

Senior Special Effects Technicians ............................................PAUL CLANCY

GEORGE DISALVO, DAVID ELTHAM

NICK FINLAYSON, JOE GILMARTIN

DARRELL GUYON, EDWIN HAST

STEVEN LEWIS, JIM MACHIN

TOM MURTAGH, JOHN RIGDEN

DAN SOKOLOWSKI

BRUCE STRONG, RICHARD TODD

JOHN VAN DER POOL, LEE WINTER

Special Effects Technicians ....................... ANDREW AITKEN, JOHN ARNITT

STEVE BENELISHA, GORDON CAVE

MICHAEL FOX, DANIEL HOMEWOOD

ALEX MacBRIDE, BRUCE MAYHEW

IAN MITCHELL, ANDREW SMITH

ANDY WARNER, BARRY WHITE

CONWAY WICKLIFFE

Special Effects Engineer.....................................................VINCENT GILBERT

54


SFX Storeman..............................................................................DAVID COOK

SFX Wireman ....................................................................... DAVE WILLIAMS

Modellers .............................................................................NICK BONATHON

VIOLA COLDITZ, STUART LEACH

Post Production Coordinator........................................................ SUSAN MAAS

Assistant Editors ...................................................................LAURA RINDNER

JANE WINKLES, SCOTT WESLEY ROSS

DONALD LIKOVICH, JAMES WINNIFRITH

IVAN MARTIN DEL CAMPO, MARK CULLIS

Additional Re­Recording Mixer .............................................. D.M. HEMPHILL

1st Assistant Sound Editors .......................ANDREW BOCK, LINDA YEANEY

Dialogue Editors ....................................... HUGO WENG, MICHAEL MAGILL

ADR Supervisor............................................................................LINDA FOLK

Sound Effects Recording Mixers ..............JOHN PAUL FASAL, ERIC POTTER

Sound Effects Editors ............................................... MICHAEL W. MITCHELL

MICHAEL BABCOCK

Additional Sound Design..............................................HAMILTON STERLING

Foley Supervisor ........................................................... CHRISTOPHER FLICK

Foley Artists...................................... JOHN ROESCH, ALYSON DEE MOORE

Foley Mixer ............................................................................. MARYJO LANG

ADR Mixer ............................................................... THOMAS J. O’CONNELL

Music Editors.............................................. ALEX GIBSON, DANIEL PINDER

Assistant Music Editor ................................................................. RYAN RUBIN

Additional Music by...................................................................LORNE BALFE

Ambient Music Design................................................................MEL WESSON

Technical Score Engineers.................CHRIS BACON, THOMAS BRODERICK

JACOB SHEA, PETER OSO SNELL

STUART MICHAEL THOMAS

Digital Instrument Design........................................................MARK WHERRY

Synth Programming...................................................................HANS ZIMMER

HENRY JACKMAN, HOWARD SCARR

Orchestrators............................................BRUCE FOWLER, JEFF ATMAJIAN

BRAD DECHTER, ELIZABETH FINCH

KEVIN KASKA, RANDY KERBER

SUZETTE MORIARTY, WALTER FOWLER

Orchestra Conducted by ........................................................ MATT DUNKLEY

BRUCE FOWLER, GAVIN GREENAWAY

Supervising Score Coordinator ..............................................STEVEN KOFSKY

Score Coordinator ............................................................... BECKY BENTHAM

Score Recorded by ................................................................... GEOFF FOSTER

Score Mixed by................................................................... ALAN MEYERSON

Construction Manager ............................................................. LEIGH GILBERT

Assistant Construction Manager .................................................... MIKE SMITH

Construction Coordinators.....................................................GAYNOR MAHER

JOE ONDREJKO, JOHN SLOVE

HOD Carpenter ............................................................................ WAYNE DAY

Supervising Carpenter ........................................................... TOM McCARTHY

Stand­By Carpenter .................................................................. GARRY FISHER

HOD Painter .............................................................................. ALAN GOOCH

Paint Supervisor ........................................................................LARRY CLARK

Stand­By Painter ................................................................ KEVIN McCARTHY

HOD Plasterer............................................................................ DOUG ALLAM

Stand­By Plasterer......................................................................MARK RIDING

HOD Rigger....................................................................... STEPHEN SANSOM

Stand­By Rigger......................................................... WOLFGANG WALTHER

HOD Stagehand ..............................................................MICHAEL DRISCOLL

55


56

Stand­By Stagehand .......................................................................NIGEL ROSS

Location Foreman ..............................................................JOHN FORWALTER

Transportation Coordinators .......................... BILL HOGAN, GERRY TURNER

Transportation Captains..............................................................WALLY FRICK

DAN MAXWELL, JOE VANIS

Picture Vehicles Coordinators ............................................. TYLER GAISFORD

GARY WEEKES

Marine Coordinator ...................................................................... BRUCE ROSS

Casting Associate...................................................................JENNIFER CRAM

US Casting Assistant ....................................................................DYLAN JURY

UK Casting .............................................................. LUCINDA SYSON, C.D.G.

UK Casting Associate........................................................ ELAINE GRAINGER

UK Casting Assistant ............................................................ NICHOLAS GALL

Unit Nurse.....................................................................................RUTH NICOL

Medic....................................................................................KATHY MADDEN

Birds and Animals...............................TOM GUNDERSON, PHIL HOELCHER

ALLAN CASTILLO, GWEN GRIFFITHS

MARY JOHNSON, DENNIS POSEY

TONY SUFFREDINI, JULIE TOTTMAN

Dialect Coach.....................................................................GERRY GRENNELL

Catering ...................................................................... HAT TRICK CATERING

FIRST UNIT CATERERS

Craft Service ...................................................................KENNETH CABRERA

Production Services in

Hong Kong Provided by................................ OCTOBER PICTURES, LIMITED

Line Producer (Hong Kong) .............................................................PHILIP LEE

Production Manager (Hong Kong)..............................................CHU CHEN ON

Senior Visual Effects Editor ......................................................TOM BARRETT

Visual Effects Editor .................................................................STEVE MILLER

Visual Effects Assistant Editor ........................................................ERIC LEWY

Visual Effects Production Supervisor.........................................LAYA ARMIAN

Visual Effects Coordinators........................................SHELLY LLOYD­JAMES

GINA DEUTERS, TOBY WHITE

Visual Effects Digital Coordinators ..................................... ANA MARIE CRUZ

KERRY JOSEPH, JR., KINGSLEY COOK

Visual Effects Matchmover .................................................. HOLLY GOSNELL

Visual Effects Director of Photography, US Plate Unit MARK WEINGARTNER

Visual Effects First Assistant Camera, US Plate Unit......... ANDREW BORHAM

Visual Effects Locations Supervisor ............................... RAUL R. ESPARZA III

Visual Effects Additional 2 nd Assistant Director......................... STEFAN RAND

Visual Effects Key Grip, US Plate Unit ........................................ JIM ROORDA

Visual Effects by DOUBLE NEGATIVE LTD

Visual Effects Supervisor

PAUL FRANKLIN

Visual Effects Producers

MATTHEW PLUMMER

MATTHEW HOLBEN

CG Supervisors

PETER BEBB DAVID VICKERY PHILIPPE LEPRINCE

Compositing Supervisor

ANDREW LOCKLEY

Visual Effects Associate Producers

CLAUDIA DEHMEL

TRACEY LEADBETTER


57

VFX Coordinator

WILLIAM SKELLORN

CG Sequence Supervisors

JORDAN KIRK STUART FARLEY ALEXANDER PEJIC

DAN NEAL

TRINA ROY

Lead CG Lighting Artists

BRUNO BARON

ANTOINE MOULINEAU DAVID BASALLA

MAXX LEONG

PIETRO PONTI

CG Lighting Artists

PAUL DUCKER ZOE CRANLEY PETER OCAMPO

KRISTIN STOLPE LUKE BAILEY ABRAHAM KAMBANOPOULOS

ANDY WARREN JAMES GUY JAMES TOMLINSON

JENNI EYNON JEREMY HARDIN LUCY SALTER

TOM RICHARDSON TOM STEADMAN JAMIE STEWART

JUAN LUIS SANCHEZ DONNA LANASA ANDRE BRAITHWAITE

Lead CG Effects Artists

MIKE NIXON JOHN KILSHAW NICOLA HOYLE

CG Effects Artists

KARI BROWN DAN WOOD SCOTT COOPER

CHRIS UNG GIA SADHWANI VIKTOR RIETVELD

Animators

ROB HEMMINGS NICOLA BRODIE STEWART ASH

DORIAN KNAPP DARREN RODRIGUEZ CRAIG CRANE

BRENDAN BODY INA HURST HUW EVANS

Character Riggers

TOM BRACHT DANIUS KVEDARAS ROBERT HELMS

Matchmove Artists

ANDREW TULLOCH OLEG TROY EUGENE LIPKIN

CHRISTOPHER ANCIAUME CHRISTOPHER SWEET EFFANDI BIN MOHAMED

ERIK TVEDT JOEL PRAGER KEN FANNING

MARCELLO DA SILVA SAM CARTER TERENCE LAM

TOM BURTON AZZARD GORDON PEREGRINE McCAFFERTY

Compositing Sequence Supervisors

BRIDGET TAYLOR BRONWYN EDWARDS CIARAN CROWLEY

GEORGE ZWIER GRUFF OWEN ROBIN BEARD

Compositors

ADAM PASCHKE CHARLOTTE MERRILL DANIEL SNAPE

DAVI STEIN

GRAHAM PAGE JAMES ETHERINGTON

JO BELEN LUKE LETKEY MIKE FOYLE

NIK BROWNLEE PHILIPP DANNER SANGITA MISTRY

SANJU TRAVIS SERGIO AYROSA SIMON TINGELL

TILMAN PAULIN ANA MESTRE ED WILKIE

YASMINE EL GHAMRAWY SHAHIN TOOSI NAVEEN MEDARAM

CHARLIE NOBLE SERENA LAM JAN MAROSKE

RICHARD REED SUSANNE BECKER MARTIN MUELLER

SIMON HASLETT

MARKUS SCHNEIDER HENRY JEFFERSON

LIONEL HEATH

Rotoscope Artists

ADAM HAMMOND ANDI DORFAN GEMMA COOPER

JONATHAN GALLAGHER

Matte Painters

GUREL MEHMET

DICCON ALEXANDER DIMITRI DELACOVIAS

LIZZIE BENTLEY

Software Development

JEFF CLIFFORD JONATHAN STROUD OLIVER JAMES

TED WAINE DAN KRIPAC JENNIFER WOOD


58

MATTHIAS SCHARFENBERG PAUL HOGBIN AL CRATE

MICHAEL JONES SAM HARE ROY STELZER

Visual Effects Editors

STUART NELHAMS

LEANNE YOUNG

Technical Support

PETER HANSON

MILES DRAKE

Visual Effects by FRAMESTORE

Visual Effects Supervisor .............................................................TIM WEBBER

Visual Effects Producer ......................................................LORNA PATERSON

CG Supervisor.................................................................................BEN WHITE

Compositing Supervisor .............................................. JONATHAN FAWKNER

Digital Artists

JAN ADAMCZYK JASON GALEON TALLI PELED

ROB ALLMAN DANNY GEURTSEN STUART PENN

JASON BAKER JULIEN GOLDSBROUGH IAN PLUMB

HARRY BARDAK EMMET GRIFFIN MARINE POIRSON

JARNAIL BHACHU AMELIE GUYOT MELVYN POLAYAH

ALESSANDRO BONORA DAREN HORLEY SEBASTIEN POTET

MICHAEL BORHI CARL JACKSON SIRIO QUINTAVALLE

STEPHEN BORNEMAN CHRISTIAN KAESTNER ROB RICHARDSON

DANIEL BUHIGAS VOLODYMYR KAZANTSEV JAMES ROBERTS

ROSS BURGESS GERARD KEATING DARREN RODRIGUEZ

MATHIEU BURRI CHRIS KING JUSTIN ROTOLO

ANDREW BUTLER JAMES LIU AMIR SHACHAR

SIMON CARLILE PATRICIA LLAGUNO MAX SOLOMON

JEREN CHEN DANIEL LLOYD­WOOD SANDY SUTHERLAND

STEVE CHO REBECCA MANNING GUILLAUME TERRIEN

ALEX CUMMING DAN McRAE CHRIS THOMAS

GORDON CURTIS ADRIAN METZELAAR MICHAEL THOMPSON

SEAN DANISCHEVSKY IVAN MORAN MARK TUDOR­WILLIAMS

ROBERT DEAS TOMAS MORTIMER GIULIANO VIGANO

ADAM DEWHIRST DIDIER MUANZA NEIL WEATHERLEY

JEROME DEWHURST EPHRAIM MWAKANDU TOBY WINDER

LUKE DRUMMOND CONOR O'MARA KATE WINDIBANK

KATHERINE DURANT SAM OSBORNE TIM YOUNG

DAVID FEUILLATRE JOHN PECK CHRIS ZEH

Visual Effects Editors

TABITHA DEAN RICHARD 'IPANEMA' POETKUMAR RAMALINGAM

Visual Effects Coordinators

JENNIFER LOUGHNAN DANIELLE MORLEY PAULINE PIPER

Visual Effects by BUF COMPAGNIE

Visual Effects Supervisors PIERRE BUFFIN DOMINIQUE VIDAL

Visual Effects Producers FRANCOIS­XAVIER AUBAGUEALAIN LALANNE

Visual Effects Coordinator

JULIE VERWEIJ

Lead CG Effects Artists JULIEN BUISSERET DJELLOUL BEKRI

NICOLAS CHEVALLIER CEDRIC LEDRU

Digital Artists

THIBAULT BUNOUST MARC­ANTOINE BRESSANDNICOLAS CANDIDO

DAMIEN DELRUE ANAIS LACOSTE AUDREY LIMET

THIERRY NOGUERA MATHIEU MALARDANNE­SOPHIE PALERMO

Visual Effects by CINESITE (EUROPE) LIMITED


59

Miniature Effects and Photography by NEW DEAL STUDIOS, INC.

Visual Effects Supervisor ............................................................. IAN HUNTER

VFX Producer ......................................................................... DAVID SANGER

VFX Production Coordinator.........................................................E.M. BOWEN

Miniature Effects Supervisor .............................................FOREST P. FISCHER

Mechanical Effects Supervisors SCOTT BEVERLY ROBERT SPURLOCK

Model Makers ENRICO ALTMANN ADAM GELBART

LEIGH­ALEXANDRA JACOB JON WARREN

ARTHUR D. LINDFIELD BRANDEN W. SEIFERT

BRIAN KELLY HAHN RAYMOND MOORE

Director of Photography ................................................TIMOTHY E. ANGULO

Camera Operator .............................................................................TIM DRNEC

Photography Crew JAMES THIBO VICTOR ABBENE

DON McCALL

BRIAN MARIS

Previsualization by NVIZAGE

NIC HATCH MARTIN CHAMNEY MICHELLE BLOK

FARAZ HAMEED ISABEL CODY HASRAF DULULL

Titles and Opticals by................................................................ PACIFIC TITLE

Negative Cutter ............................................................................... MO HENRY

Color Timer ................................................................................... DAVID ORR

DIE MUSIK

Soundtrack Album On Warner Sunset Records/Warner Bros. Records, Inc.

“Balmoral”

Performed by The Pipes and Drums of The Chicago Police Department

“Scatterin’ Monkey”

“4 A Moment Of Silence”

Written by Masayuki Nakano and Michiyuki Kawashima

Performed by Boom Boom Satellites

Courtesy of Epic Records & Sony Music Entertainment (Japan) Inc.

By arrangement with SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT

The Producers Would Like To Thank:

Mayor Richard M. Daley and the Citizens of Chicago

The Government and Citizens of Hong Kong

Filmed on location in Chicago, London, Hong Kong, Cardington and

Pinewood Studios, England

Camera & Lenses by PANAVISION ® and IMAX ®

Camera Cranes by CHAPMAN/LEONARD STUDIO EQUIPMENT, INC.


60

Avids by DIGITAL VORTECHS

Corbis

Mr. Bruce Wayne’s Car Provided by Automobili Lamborghini S.P.A.

International Finance Buildings, Hong Kong

The Peninsula, Hong Kong

The Image and Likeness of Elvis Presley appear courtesy of Elvis Presley

Enterprises, Inc.

Getty Images

Color and Prints by TECHNICOLOR ®

American Humane Association monitored the animal action.

No animal was harmed in the making of this film. AHA01797

KODAK Motion Picture Products

DOLBY Digital DTS Digital SDDS

Approved #44427

Motion Picture Association of America

This motion picture

ã 2008 Warner Bros. Entertainment Inc.

Story and Screenplay

ã 2008 Warner Bros. Entertainment Inc.

Original Score

ã 2008 Warner­Olive Music, LLC

THE DARK KNIGHT

Syncopy

Warner Bros. Distribution

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