Juni bis August 2013 - Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde

trinitatis.linz.de

Juni bis August 2013 - Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde

20. Jahrgang

79. Ausgabe

Juni - August 2013

Beziehungsweise

Das Gemeindemagazin der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde

Linz/Bad Hönningen - Unkel/Rheinbreitbach

Sommer 2013

Solange die Erde steht...

bzw. 1


Inhaltsverzeichnis

„Dialoge eröffnen - Religionen begegnen sich“, Ausstellung

im Jahr Reformation und Toleranz in der Ev. Kirche

Linz und im Katharinenhof, präsentiert von Dr. Jürgen

und Edita Schäfer.

Impressum

Herausgeber:

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde

Linz/Bad Hönningen-Unkel/Rheinbreitbach

Redaktion:

Anna-Carina Blessmann, Michael Busch, Leni Cress, Katharina

Hahn, Hans-Ulrich Reh, Ursula Richarz, Dr. Udo Scheuer,

Christoph C. Schwaegermann, Volker Silter, Christiane Tolle

Gestaltung: Udo Scheuer, Verena Scheuer

Angedacht

„Solange die Erde steht...“..............................3

Das Presbyterium berichtet:

Steuern mit Zielen..........................................4

Aus der Gemeinde

Kirchenjubiläum in Rheinbrohl......................5

Was ist für uns Toleranz Rückblick

auf die Themenwoche.....................................6

Rückblick Pfarrbezirk Linz/Bad Hönningen...8

Dreißig Jahre Posaunenchor...........................9

Rückblick Pfarrbezirk Unkel/Rheinbreitbach 10

Umjubelte Musicalpremiere.........................11

Rückblicke: Aus der Gesamtgemeinde........12

Neue Katechumenenkurse............................13

Stabwechsel im Rheinwaldheim..................14

Einladung zur Familienfreizeit....................16

Gelbe Seiten:

Ansprechpartner, Termine, Gruppen

und Kreise, Kirchliche Nachrichten

Die wollen nur spielen: 10 Jahre 17Inches...17

Neues aus Langengrassau.............................18

Bücher Bücher Bücher

Aktuelles aus der Bücherei ..........................20

Angelesen: John Green................................22

Veranstaltungen in der Gemeinde.............23

Jugendseiten

Termine und kommende Highlights..............28

Frauenhilfen und Ökumene.......................30

Förderer des Gemeindemagazins…..........31

Druck: Krahe, Unkel

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. Juli

2013. Bitte alle Textbeiträge per E-Mail an Herrn Hans-Ulrich

Reh unter ha.reh@web.de senden. Fotos (Auflösung 300 dpi)

bitte an bzw-redaktion@online.de.

Unter bzw-redaktion@online.de sind Meinungsäußerungen

herzlich willkommen. Oder sprechen Sie einfach ein Mitglied

des Redaktionsteams an.

Ohne finanzielle Unterstützung wäre die Herstellung dieses

Gemeindemagazins nicht möglich. Dafür danken wir herzlich

den Förderern, die auf Seite 31 genannt sind. Weitere Beiträge

sind natürlich herzlich willkommen!

Bankverbindung:

Konto 60 004, BLZ 574 501 20,

Sparkasse Neuwied.

Bitte immer Verwendungszweck angeben!

Aktuelle Informationen rund um die Gemeinde:

www.trinitatis-linz.de

www.trinitatis-unkel.de

Zum Titel

Als diese neue Ausgabe des Gemeindemagazins vorbereitet wurde,

war zunächst noch der nicht enden wollende Winter spürbar. Erst

zögerlich zeigte der Frühling seine ersten Lebenszeichen. Unser

Titelbild steht für die Vorfreude auf den Sommer, die in diesem Jahr

vielleicht noch etwas ausgeprägter ist als in anderen Jahren.

Bevor aber mit Schulferien und Urlaub die „schönsten Wochen des

Jahres“ kommen, haben wir noch einen vielfältigen Mix von Themen

und Veranstaltungen für Sie bereit. Mit dabei ist der Abschied

von Hilde Wittich und die Begrüßung ihres Nachfolger Norbert

Krumm. Zwei musikalische Gruppen und eine Kirche unserer

Gemeinde feiern Jubiläen. Das „Toleranzjahr“ bleibt durch eine

Nachlese zu unseren bisherigen und einen Ausblick auf eine Reihe

weiterer Veranstaltungen als Kernthema unserer Gemeinde präsent.

bzw. 2


Solange die Erde steht...

Nach einem langen, dunklen Winter tut die erwachende Natur des Frühlings Seele und

Körper des Menschen gut. Jesus Christus hat in und mit der Natur gelebt und ihre Zeichen

als lebendige Hinweise Gottes gedeutet.

Angedacht

Es war deutlich zu spüren nach dem langen,

kalten Winter in diesem Jahr und in den letzten

Wochen dieses wunderbaren Frühlings:

Mit den Bäumen und Blumen, den Wiesen

und Feldern sind auch viele Menschen innerlich

neu erblüht. Das frische Grün, die herrlichen

Farben der neu erwachten Natur tun

unserer Seele einfach gut. Die Osterbotschaft

von der Auferstehung und dem neuen Leben

wird so von Gott dem Schöpfer mit milder

Hand auch in die Landschaft gemalt. Ein Wort

des Kirchenvaters Augustin fällt mir dazu ein:

„Die Seele nährt sich von dem, woran sie sich

freut.“

Auch unser Glaube kann ohne Freude nicht

bestehen, nicht lebendig sein. Wer ihn nur als

Pflichterfüllung gegenüber Gott, als stetes

Dienen gegenüber seinem Nächsten begreift,

der wird irgendwann innerlich verkümmern.

Dringend brauchen wir alle Momente der

Ruhe, Tage und Stunden der Erholung, oder

wie man früher so schön sagte: der Muße,

also der freien Zeit, in der wir ganz pflichtvergessen

Freude tanken und Dinge auf uns

wirken lassen, die unserer Seele gut tun.

Voraussetzung dazu ist allerdings auch die

Überzeugung, dass wahrhaft nicht alles an uns

liegt und an uns hängt. Voraussetzung ist eine

Art Grundvertrauen in Gott, den Schöpfer und

Erhalter allen Lebens.

Wie die Natur zeigt, ist auf IHN Verlass.

„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören

Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer

und Winter, Tag und Nacht“ - so hat ER einst

versprochen (l. Mose 8,22), und so dürfen

wir es immer und immer wieder erleben. Was

Jahr für Jahr in der Natur geschieht, wird uns

so zum fortwährenden Zeichen seiner Güte.

Jesus von Nazareth hat aus dem Glauben an

diesen gütigen Gott heraus gelebt. Unzählige

Bemerkungen in den Evangelien zeigen

uns, wie sehr er in und mit der Natur gelebt

und ihre Zeichen als lebendige Hinweise

Gottes gedeutet hat. Immer wieder bezieht er

Elemente der Schöpfung in seine Worte und

Gleichnisse ein, um uns Menschen bildhaft

zu zeigen, wie Gott für uns sorgt: „Schaut

die Lilien auf dem Felde an, wie sie wachsen:

sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich

sage euch, dass auch Salomo in aller seiner

Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie

eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf

dem Feld so kleidet, das doch heute steht und

morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er

das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen“

(Matth.6,28-30)

Wenn ich ihn recht verstehe, ist Kleinglaube

also die falsche Vorstellung, dass man

mit ständigem Sorgen sein Leben, auch sein

Glaubensleben, selbst in den Griff bekommen

könne. Für Jesus aber ist Leben ein Geschenk,

das von Gott kommt und um das sich Gott

deshalb auch kümmern wird.

Ein solcher Glaube kann sehr entlastend und

befreiend wirken. Ja, so sehr, dass er verantwortliches

Leben dann erst recht fördert.

Aber eben nicht mehr aus Zwang, sondern

aus Freude darüber, dass ich sein darf und mit

meinen Gaben kreativ wirken kann zur Ehre

Gottes und zum Wohle dieser Welt. Keiner

Leichtsinnigkeit redet Jesus damit das Wort,

aber doch einer gewissen Leichtigkeit des

Seins, die sich gründet in dem Vertrauen auf

den einen Gott, der es gut mit mir meint.

Es grüßt Sie herzlich mit den besten

Segenswünschen

Ihr Pfarrer

Pfarrer Christoph

Schwaegermann

„Die Seele nährt

sich von dem,

woran sie sich

freut.“

Augustinus

bzw. 3


Das Presbyterium berichtet

Kirchmeisterin

Leni Cress

Steuern mit Zielen

Das „Neue Kirchliche Finanzwesen“ als

Steuerungsinstrument sowie Baufragen

beschäftigen weiter das Presbyterium.

Daneben soll das geistliche Arbeiten nicht

vergessen werden.

Nach der Verabschiedung des Haushalts für

2013 ist das Thema für das Presbyterium noch

nicht erledigt. NKF, das „Neue Kirchliche Finanzwesen“,

beschäftigt uns auch weiterhin.

Es ist nicht nur ein neues Buchungssystem. Es

soll in Zukunft für das Presbyterium ein Steuerungsinstrument

werden. Durch die Vorgabe

„Planen und Steuern mit Zielen“ bedeutet es

auch eine veränderte Form der Gemeindeleitung

durch das Presbyterium. Dieser Umstellungsprozess

funktioniert nicht von jetzt auf

gleich, wir tasten uns Schritt für Schritt im

neuen Terrain voran.

Vor der Zuordnung der finanziellen Mittel

werden zunächst die Ziele für die Handlungsfelder

der gemeindlichen Arbeit festgelegt, z.

B. für den Bereich Gottesdienst und Kirchenmusik,

Erziehung und Bildung, Gemeindearbeit,

Seelsorge, Diakonie, Ökumene, usw.

Wir machen uns gemeinsam Gedanken, wohin

das Schiff, das sich „Gemeinde“ nennt, in

Zukunft gesteuert werden soll, denn nur wenn

man das Ziel kennt, ist man auf dem richtigen

Weg: Das ist die Philosophie von NKF! Das

ist leicht aufgeschrieben, die konkrete Umsetzung

aber ist recht mühsam. Wir sind jetzt auf

dem Weg!

Doch wir wandern nicht allein durch den

NKF-Dschungel, wir haben an unserer Seite

die kompetenten Mitarbeiter des Rentamtes

Neuwied und die Spezialisten des NKF-

Teams der Landeskirche in Düsseldorf. Das

Thema NKF stand auch im Mittelpunkt der

letzten Kirchmeistertagung, zu der sich Kirchmeister

aus der Evangelischen Kirche im

Rheinland regelmäßig in der Evangelischen

Akademie in Bonn treffen. Da jetzt schon in

vielen Kirchenkreisen und Kirchengemeinden

auf NKF umgestellt ist und die Presbyterien

und Verwaltungsstellen sich konkret mit der

neuen Systematik beschäftigen, werden die

Fragen und Problemstellungen spezieller.

Systeme aus dem Bereich der Wirtschaft

sind nicht „eins zu eins“ in den kirchlichen

Bereich zu übertragen. Ein Beispiel dafür ist

der Bereich der „Abschreibungen (Afa)“, der

aus Sicht der Kirchengemeinden noch nicht

zufrieden stellend gehandhabt wird. Darüber

wird noch kräftig diskutiert.

Bei der letzten Kirchmeistertagung haben wir

uns ermahnt, vor lauter Diskussion über NKF

und die Finanzen nicht das „geistliche NKF“

zu vernachlässigen. Wir wollen Gott loben,

singen und beten, und Gott um Stärkung und

um seinen Segen für unsere Arbeit bitten.

So viel wollte ich eigentlich gar nicht über

NKF schreiben, es ist mir so in die Tasten

gekommen. Wir haben uns im Presbyterium

natürlich auch mit anderen Themen beschäftigt:

Wir hatten vor einiger Zeit berichtet, dass

wir uns entschlossen haben, in den Wohnungen

des Hauses Am Sändchen in Linz

eine energetische Sanierung vorzunehmen.

Das Haus wurde 1899 gebaut und war lange

Jahre Dienstwohnsitz des Pfarrers. Die

Planungsphase ist beendet, die Aufträge an

die Handwerksunternehmen sind vergeben,

und jetzt hat die Umsetzungsphase begonnen.

Wir wünschen uns, dass alles gut gelingt

und keine größeren Probleme auftreten. Eine

Mietpartei wird aus beruflichen Gründen das

Haus verlassen, so dass wir nach der Renovierung

die Wohnung zum Ende dieses Jahres

neu vermieten werden.

Es grüßt Sie herzlich

Leni Cress

bzw. 4


Kirchenjubiläum in Rheinbrohl

Vor 125 Jahre wurde unsere Evangelische

Kirche in Rheinbrohl eingeweiht. Eva

Hofmann und Leni Cress stellen das Bauwerk

vor.

Am 20. September 1888 weihte der Generalsuperintendent

der Rheinprovinz, Oberhofprediger

Dr. Wilhelm Baur, den Neubau einer

evangelischen Kirche in Rheinbrohl ein. Zur

Zeit des Kirchenbaus gehörte Rheinbrohl zur

evangelischen Kirchengemeinde Linz, die seit

1856 den rechtsrheinischen Teil der früheren

Kirchengemeinde Remagen umfasste sowie

das Gebiet der Bürgermeistereien von Unkel,

Linz bis Hammerstein. Der Wiesbadener

Architekt Friedrich Lang zeichnete verantwortlich

für die im neugotischen Stil errichtete

Kirche. Das dreijochige Kirchenschiff ist

knapp elf Meter lang und sieben Meter breit.

Aus der Gemeinde

Anlässlich des 125jährigen Bestehens der Rheinbrohler Kirche

feiern wir am Samstag, 7. September 2013, 18 Uhr, einen

Gottesdienst in der Rheinbrohler Kirche.

Am Dienstag, 17. September, 19 Uhr, haben wir Dr. Andreas

Metzing vom Landeskirchlichen Zentralarchiv Boppard zu Gast.

Er wird uns über die 125jährige Geschichte der Kirche und unserer

Gemeinde insbesondere im Rheinbrohler Bereich berichten.

Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt

und konnte lange Zeit nicht genutzt

werden. Von ihrer alten Inneneinrichtung

wurden später nur die Kirchenbänke weiter

verwendet. Seit 1959 besitzt die Kirche drei

Glocken, nachdem sie im 1. und auch im 2.

Weltkrieg ihre beiden Glocken zur Kriegswaffenproduktion

abgeben musste. Umfangreich

wurde die Kirche in den 1960er Jahren

renoviert, es wurden ebenfalls neue Fenster

eingesetzt. Bei einer erneuten Renovierung

1980/81 wurde die Kirche mit einem Hängekreuz

und einem Radleuchter ausgestattet.

Die Orgel wurde 1983 angeschafft.

(aus H.J. Löhr, „Ein Stück Himmel aus Stein“. Bd. 2)

Wer vorab schon mehr über die Hintergründe

und Motivation der Entstehung der evangelischen

Kirche Rheinbrohl wissen möchte, dem

sei das Büchlein von Hansfried Schäfer empfohlen,

welches er zum 100jährigen Bestehen

der Rheinbrohler Kirche verfasst hat. Es kann

in der Evangelischen Gemeindebücherei Bad

Hönningen ausgeliehen werden.

bzw. 5


Aus der Gemeinde

Was ist für uns Toleranz

Eine Nachlese

Die Lutherdekade stellt sich 2013 einem

sensiblen Thema. In „dialogischer Toleranz“

soll ein Beitrag zu einem gerechten

Zusammenleben mit anderen Kulturen

und Religionen geleistet werden. Achim

Willems, Annegret Tullius und Hans-Ulrich

Reh werfen einen Blick zurück auf drei

Veranstaltungen unserer Gemeinde.

Unsere Gemeinde hat sich im Rahmen der

Lutherdekade mit einer Reihe von Veranstaltungen

am Themenjahr 2013 „Reformation

und Toleranz“ beteiligt. Begleitet von einer

Ausstellung christlicher, jüdischer, islamischer

und buddhistischer Kunst unter dem

Titel „“Dialoge eröffnen – Religionen begegnen

sich” ging es in einer Podiumsdiskussion

darum, ob der Islam zu Deutschland gehört;

gab es in der Bücherei eine Kinderbuchlesung

in Deutsch und Türkisch; besuchten wir auf

Einladung des Vorstandsvorsitzenden der Jüdischen

Gemeinde Neuwied Mittelrhein, Dr.

Jürgen Ries, die Synagoge in Saffig.

Ich vermisse oft den Ruf des Muezzin -

Podiumsdiskussion

Von Anfang an war - unter der souveränen

Moderation von Volker Götsche - klar: Die

Teilnehmer wollten eine Sachdiskussion,

Peter Langguth: Mit Weisheit wird ein Haus gebaut.

keine Polemik. Man ging aufeinander zu:

Wenn Rafael Nikodemus, der seine ersten 15

Lebensjahre in Istanbul verbrachte, heute oft

den Ruf des Muezzin vermisst, und Erol Pürli

erwiderte, dann lebe er selbst ja schon länger

in Deutschland, so waren das auflockernde

Freundlichkeiten. „Friede, Freude, Eierkuchen“,

wie aus dem Zuhörerkreis moniert

wurde, war das nicht. Denn Probleme wurden

nicht schön geredet.

Selbstverständlich, da waren sich alle einig –

Bürgermeister Fischer würde sogar den Bau

einer Moschee unterstützen: Religionsfreiheit

nach unserer Verfassung lässt Aufrechnung

nicht zu. Aber es schmerze, so Nikodemus,

die nicht hinnehmbare Unterdrückung von

Christen in islamischen Ländern. Das bleibe

Thema im interreligiösen Dialog. Und Maike

Nack hat zuletzt häufiger mit religiös/familiär

bedingter Gewalt gegen Muslimas zu tun.

To

le

ra

nz

Erfreulich: Nach der Diskussion haben Nack

und Pürli nach Lösungen gesucht. Dass Integration

ohne Kenntnis der deutschen Sprache

nicht funktioniere, machte Dr. Jürgen Ries

deutlich, der gerne mehr von dem verstehen

würde, was in und vor der Moschee in seiner

Nachbarschaft gesprochen werde.

Teilnehmer von links: Verbandsbürgermeister Hans-Günter Fischer, Imam Erol

Pürlü, Volker Göttsche (Chefredakteur chrismon), Projektleiterin „Utamara“

Maike Nack, Dr. Jürgen Ries (Jüdische Gemeinde Neuwied Mittelrhein )und

EKiR-Referent für Ökumene Rafael Nikodemus.

bzw. 6

Sein Fazit:

Der Islam sei auf einem guten Weg, doch

richtig angekommen sei er im christlich-jüdischen

Abendland noch nicht.


To

le

ra

„Arthur und Anton“ -

Deutsch-türkische Kinderbuchlesung

Aus der Gemeinde

Das war ein voller Erfolg: Auf Einladung unserer

Bücherei stellte die Münchner Kinderbuchautorin

und Illustratorin Sibylle Hammer

ihr Bilderbuch „Arthur und Anton“ in zwei

Sprachen vor. Sie selbst las in Deutsch, Son

Gül Illay Amargan, Türkischlehrerin an der

Marienschule, in Türkisch. Es ist die hübsche

Geschichte von einem Raben, der von Ratteneltern

aufgezogen wird und mit Rattenboss

Anton schließlich Kater Kahn in die Flucht

schlägt. Und so waren alle hell begeistert:

die Ganztagsschulkinder der Marienschule

mit Christine Schmith-Höhler und Son Gül

Illay Amargans Türkischklasse, Kinder des

Kindergartens von St. Peter und Paul mit

ihren Müttern unter Leitung der Integrativen

Fachkraft Ramona Hluscu und weitere Mütter

mit zweisprachig aufwachsenden Kindern. Es

gab viel spontanen Applaus.

Toraschrein und Lesepult.

Jürgen Ries führt durch die Synagoge.

nz

Im Nachgespräch mit Kindern, Autorin und

Büchereileiterin Annegret Tullius bewerteten

die Kinder die Zweisprachigkeit als besonders

positiv. Das Bilderbuch thematisiert Toleranz

gegenüber dem Anderssein – ohne erhobenen

Zeigefinger, mit viel Humor. Das Erlebnis

dieser außergewöhnlichen Veranstaltung ließ

ein schönes Gemeinschaftsgefühl entstehen.

Gebannte Aufmerksamkeit: Das junge Publikum der interkulturellen Lesung.

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen -

Synagogenbesuch

Die Woche klang aus mit einem Besuch der

Synagoge in Saffig, zu dem uns Dr. Jürgen

Ries eingeladen hatte. Er schilderte, wie nach

der Verwüstung des Bethauses im Novemberpogrom

1938 und der Auslöschung der

Gemeinde in der Schoah mit der Gründung

der Jüdischen Gemeinde Neuwied Mittelrhein

2006 wieder jüdisch-religiöses Leben nach

Saffig zurückkehrte.

Männer und Frauen bilden eine gleichberechtigte

Betergemeinschaft. Ihren Namen

„Netiwot Haschalom“ - Pfade des Friedens

- hat sie, wie Jürgen Ries erklärte, nach der

ersten Toraübersetzung ins Deutsche (1783)

gewählt. Folgerichtig finden die Gottesdienste

zweisprachig statt. In ihren Ablauf entlang der

jüdischen Feste führte er uns in einem spannenden

Vortrag ein. Ergreifender Höhepunkt

und Abschluss: Jürgen Ries betete den Psalm

121 („Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen

...“) in Hebräisch und Deutsch.

bzw. 7


Rückblicke Linz/Bad Hönningen

bzw. 8


30 Jahre Posaunenchor in Linz

30 Jahre, das ist eine lange Zeit, in der geprobt,

ausprobiert, neu einstudiert, Bewährtes

strapaziert und Neues hinzugefügt wurde.

Eine Zeit voll Veränderung in der Mitgliederzahl

und der Mitbläser, in der immer wieder

neu ausgebildet wurde und Abschiede bewährter

Bläser verkraftet werden mussten.

Gut 130 Bläserinnen und Bläser durchliefen

die Ausbildungszeit, die sicher anstrengend

und fordernd ist, in der aber leider nicht alle

bis zum Ziel, im Posaunenchor mitblasen zu

können, durchhielten.

Ist dann endlich diese Hürde genommen,

heißt es bei zusätzlichen Terminen dabei zu

sein, weiterhin üben um die Vorspiele, Choräle

und Bläserstücke auch mitblasen zu können.

Gerade zu diesem Zeitpunkt entscheidet

sich, macht mir das Spaß Und wieder bleibt

die eine oder andere Hoffnungskraft weg,

in die viel Zeit, Mühe und Geduld gesteckt

wurde.

Durch Umzug, Schul- oder Arbeitsplatzwechsel,

Studienbeginn müssen oft gerade

erfahrene, starke Bläserinnen u. Bläser ersetzt

werden, die somit natürlich den Chor vor

eine neue Herausforderung stellen. Aber es

bleiben, wie wunderbar, auch Bläser und

Bläserinnen; die hat die Posaunenchormusik

gepackt, die spielen mit, die bleiben treu, auf

die ist Verlass, und auf die zählt der Chorleiter,

die Chorleiterin bis auf alle Zeiten.

Aus der Gemeinde

Wir blicken zurück auf 30 wandelvolle Jahre. Bei vielen Gottesdiensten

haben wir mitgewirkt, Posaunenchorfeste wurden gefeiert, zu

Kirchen- und Posaunentagen sind wir gefahren und begeistert zurückgekehrt

und haben Grillfeste, Wochenend-Chortage und Wanderungen

miteinander unternommen. Wir hatten bläserische Kontakte zu befreundeten

Chören und haben bei Workshops mitgemacht. Zudem haben

wir uns auf Klänge unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen

eingestellt, von alter bis zu neuer Musik, von Klassik bis zum Swing,

und oft war es gut und manches ist uns gelungen.

Über all die Jahre haben wir Unterstützung von unserem Presbyterium

und unseren Pfarrern erfahren, herzlichen Dank dafür und Sie, liebe

Gemeinde, haben uns beflügelt und mitgetragen. Wir haben uns immer

darüber gefreut.

Möge eine gute und bläserisch erfolgreiche Zeit vor uns liegen, in der

wir uns in Gottes Hand geborgen fühlen dürfen.

Ursula Höfer

Das 30jährige Jubiläum feiert der Posaunenchor

im Gottesdienst am Sonntag,

9. Juni 2013, 10 Uhr, in Bad Hönningen

Himmelfahrt 2013

auf der Erpeler Ley.

Aus den Anfangsjahren.

Links: Jahresfest

1. Juni

1986 in Linz.

Rechts: 1. Mai

1985 auf Gut

Frühscheid.

bzw. 9


Rückblicke Unkel/Rheinbreitbach

Der Frühgottesdienst

an Ostern - immer ein

bewegendes Ereignis.

Dieses Jahr wurde er

musikalisch gestaltet

von einem Projektchorensemble.

Auf der Bühne und

hinter den Kulissen

- für eine Musicalaufführung

müssen viele

anpacken. Hier als Strippenzieher

und Regler

Andreas Bauch, Martin

Schmitz und (links) Jürgen

Zimmermann.

Vorstellungsgottesdienst 2013 in Rheinbreitbach

bzw. 10


Umjubelte Premiere

Wie fühlt es sich an, wenn niemand zum

eigenen Fest kommt Es ist eine alte

Geschichte, die in der neuesten Musicalproduktion

unserer Gemeinde musikalisch

erzählt wurde. In neue Worte und Töne

gefasst hat sie der Erpeler Theologe und

Jazzmusiker Friedemann Scheffler.

Eine Absage nach der anderen flattert via

Facebook ins Haus und aus 25 Kinderkehlen

schallt es: „Ich bin so sauer.“ Gretas 18.

Geburtstag scheint ruiniert und die kleinen

Schauspieler und Sänger vom Trinitatisund

Jugendchor machen ihrem Ärger erst

mal Luft. „Das klappte sehr gut“, findet die

Chorleiterin Svetlana Winnekes. Nach dem

Musicalerfolg „Arche Noah“ vor drei Jahren

waren die Vier- bis 18-Jährigen laut Winnekes

für den nächsten Schritt bereit: „Wir wollten

wieder etwas Eigenes machen.“

Greta mit ihren drei Freundinnen

Die Geschichte dazu stammt aus der Feder

von Friedemann Scheffler und hat das Gleichnis

vom Großen Festmahl aus dem Lukasevangelium

zum Vorbild. „Es soll jungen

Menschen den christlichen Glauben näherbringen,

indem biblische Erzählungen in moderne

Stücke umgewandelt werden“, erläutert

der Lehrer an der Alice-Salomon-Schule seine

Idee. Social Media, Smartphones und Jugendsprache

ersetzen dabei die ursprünglichen

Bestandteile der Geschichte. Im Kern gehe es

aber nach wie vor um Freundschaft und Hilfsbereitschaft,

so Scheffler. Mit Charlotte Bauch

als Geburtstagskind Greta und deren drei

besten Freundinnen, die von Sandra Zimmermann,

Merle Johannsen und Bianca Bauch

gespielt und gesungen wurden, hatte Scheffler

schon mal ein starkes Kernteam. Dazu Sophie

Laschefski, Lili Pesau, Melissa Schumacher,

Katharina Mann, Max Neusinger, Melanie

Bauch und Sarah Simon in weiteren tragenden

Rollen. Und nicht zuletzt die Chöre sowie

die Rockband „17 Inches“ zur musikalischen

Unterstützung. Die Musik spielt schließlich

eine wichtige Rolle. Unschwer erkennt man,

dass Scheffler in Jazz und Blues zuhause ist.

Trotz mancher vertrackter Rhythmen haben

viele Songs wieder Ohrwurm-Qualität - vom

eingangs zitierten „Ich bin so sauer“ bis „Ach

das tut mir aber leid“.

Und was bleibt von der biblischen Geschichte

Die Schauspielerinnen sind angetan:

„Genau so hätte es jedem von uns passieren

können“, findet Merle Johannsen, und Bianca

Bauch stimmt zu: „Es erneuert die Geschichte

und zeigt, dass Bibel nicht langweilig sein

muss.“ Ein halbes Jahr Vorbereitungszeit

liegt hinter allen Mitwirkenden, und von den

Sängern bis zum Beleuchter und Tontechniker

sind viele Hände gefordert, als im März

die Uraufführung ansteht. Zwei Mal volles

Haus in der Unkeler Kirche und eine umjubelte

Aufführung - da hat sich die Mühe

gelohnt, sagt Scheffler: „Es war toll zu sehen,

wie Stück für Stück zusammenwuchs. Wie

die Schauspielerinnen sich die Geschichte

erarbeitet haben, wie die Musik runder wurde.

Es ist immer spannend,

wenn etwas aufgeführt

wird, was ich selber

geschrieben habe. Wie

jetzt das ganze Stück

entstand, war großartig!“

Wer nicht dabei

war, bekommt vielleicht

zum Gemeindefest

2014 noch einmal

eine Chance.

Aus der Gemeinde

Konzentriert bei der

Probe:

Svetlana Winnekes

Konzentriert bei der

Uraufführung:

Friedemann Scheffler

... und beide entspannt

nach der erfolgreichen

Premiere am 2. März

bzw. 11


Rückblicke

Konfirmation - ein Höhepunkt auch im

Jahreskalender 2013 der Trinitatis-Kirchengemeinde.

Rechts die Gruppe der am Sonntag,

21. April in der Katholischen Kirche St. Peter

und Paul in Bad Hönningen Konfirmierten.

Unten rechts die am 21. April in Unkel Konfirmierten.

Eine Woche früher, am 14. April,

wurde die Gruppe unten in Rheinbreitbach

konfirmiert.

Daumen

drücken hat

geholfen: Der

Himmelfahrt-

Gottesdienst

fand 2013

trotz dunkler

Wolken im

Trockenen auf

der Erpeler

Ley statt.

bzw. 12


Neuer Katechumenen-/ Konfirmandenkurs

beginnt

Für alle Kinder, die zwischen dem 01.08.2000

und dem 31.07.2001 geboren sind, bzw. nach

den Sommerferien die 7. Klasse besuchen und

sich auf die Konfirmation vorbereiten wollen,

beginnt nach den Sommerferien der Katechumenenunterricht.

Alle Jugendlichen, von

denen wir wissen, werden auch noch persönlich

angeschrieben. Auch Kinder, die noch

nicht getauft sind, können selbstverständlich

am Unterricht teilnehmen.

Pfarrbezirk Linz/Bad Hönningen:

Anmeldung in Linz am Pfingstsonntag, 19.

Mai, im Anschluss an den Gottesdienst, der

um 10 Uhr beginnt. Schön ist es, wenn die

Kinder mit ihren Eltern am Pfingstsonntag in

den Gottesdienst kommen, um sich anzumelden.

Die Anmeldung sollte persönlich von

Eltern und Kindern gemeinsam geschehen.

Dazu bitte das Familienstammbuch bzw. den

Anmeldebogen ausgefüllt mitbringen.

Der Unterricht findet 14-täglich jeweils am

1. und 3. Dienstag im Monat mit jeweils zwei

Stunden im Katharinenhof/Ev.Gemeindehaus

Linz statt. Wir beginnen am Dienstag,

20. August, um 16 Uhr.

Pfarrbezirk Unkel/Rheinbreitbach:

Anmeldung am Pfingstsonntag, den

19.05.2013 im Anschluss an den Familiengottesdienst,

der um 11 Uhr in Rheinbreitbach

beginnt. Es wäre schön, wenn wir diesen

Gottesdienst gemeinsam feiern und uns dann

schon mal ein bisschen kennen lernen können.

Alle Fragen zum Konfi-Unterricht können wir

dann auch klären.

Euer Unterricht findet 14-täglich jeweils am

1. und 3. Dienstag des Monats in Unkel statt

und dauert von 16 bis 18 Uhr. Wir treffen uns

zum erstenmal zum Unterricht am Dienstag,

3. September, um 16 Uhr

Katechumenentag

2013 und Willkommensgottesdienste

So richtig los geht

es dann mit einem

abwechslungsreichen

Katechumenentag

beider Pfarrbezirke

am Samstag, 7. September

2013 ab 10

Uhr an der Grillhütte

in Rheinbrohl (Turnerhütte).

Die Willkommensgottesdienste

für die

neuen Katechumenen

feiern wir dann am

8. September - in

Linz für die Katechumenen

des

Pfarrbezirks Linz/

Bad Hönningen und

in Rheinbreitbach für

die Katechumenen

des Pfarrbezirks Unkel/Rheinbreitbach.

Bitte auch diese Termine

schon einmal

vormerken!

Neue Katechumenenkurse

Konfirmation: Die meisten Jugendlichen

sagen Ja zu ihrer Taufe

Dieses Jahr rund 23.500

Konfirmationen in der

rheinischen Kirche

Geschätzte 23.500 junge Menschen im Alter

um die 14 Jahre werden in diesem Jahr in den

739 Gemeinden der Evangelischen Kirche

im Rheinland konfirmiert. Die Statistiken

zeigen: Wer als Kind getauft wird, geht mit

hoher Wahrscheinlichkeit später auch zur

Konfirmation – mehr als 90 Prozent aller

evangelisch getauften Kinder nämlich tun

dies. Die jüngsten gesicherten statistischen

Werte stammen aus dem Jahr 2011. Damals

wurden 25.704 Jugendliche konfirmiert, das

sind 93 Prozent der 14 Jahre zuvor getauften

Kinder. Dazu kommen noch 535, die sich im

Konfirmationsgottesdienst taufen ließen, also

insgesamt 26.239.

Der Übergang von der Kindheit zur Jugend,

der Schritt ins Erwachsenenleben wird in der

Evangelischen Kirche mit der Konfirmation

begangen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden

bestätigen in einem Gottesdienst

ihre Taufe – das lateinische Verb „confirmare“

bedeutet „befestigen“. Die Gemeinde bekräftigt

die Annahme des Menschen durch Gott,

die bei der Taufe zugesprochen wird.

In der Konfirmandenarbeit, die meist zwei

Jahre vor der Konfirmation beginnt, haben

die Jugendlichen zuvor Wissen über Kirche

und Gemeinde mit auf ihren Weg bekommen,

Gemeinschaft erlebt und erfahren, wo der

Glauben in ihrem Leben einen Platz hat.

(Pressemitteilung EkiR vom 3.4.2013)

bzw. 13


Aus der Gemeinde

Hilde Wittich geht in Ruhestand

Nach 35 Jahren geht die Leiterin des

Rheinwaldheims in den Ruhestand.

Christiane Tolle über die lange und erfolgreiche

Amtszeit von Hilde Wittich.

war ihr immer ein Anliegen. Die Frauenhilfe

und der Singkreis der evangelischen Gemeinde

bringen sich im Hause für die Senioren ein,

die örtlichen Musikvereine sind willkommene

Gäste, selbst das evangelische Gemeindefest

fand schon dort statt. Die jährlichen ökumenischen

Friedenswanderungen enden oft mit

einer Andacht in der Kapelle des Hauses und

einer zünftigen Verpflegung danach.

Den Aktivitäten des „Freundeskreises der

Altenhilfe Rheinwaldheim e.V.“ gegenüber

zeigte sich die Heimleiterin stets aufgeschlossen,

sei es bei Ausflügen, sei es bei anderen

Veranstaltungen und Unternehmungen, die

der Verein für die Senioren anbietet. Dabei ist

auch die Mithilfe des Heimpersonals wichtig,

was nie Probleme gemacht hat. Das jährliche

Sommerfest, das mit viel Aufwand verbunden

ist, bietet immer Gelegenheit, den Kontakt

unter den Gruppen, die sich im Hause einbringen,

mit den Angehörigen der Heimbewohner

und den Senioren selbst zu pflegen.

Am 1. April 1978 übernahm Hilde Wittich,

damals noch Fräulein Fröhlich, die Leitung

des Altenheims Rheinwaldheim in Rheinbrohl-Arienheller.

Im gleichen Monat wurde

sie 28 Jahre alt, ein erstaunlich junges Alter

also für diesen verantwortlungsvollen Posten.

Erfahrungen brachte sie von ihrer Tätigkeit

als Pflegedienstleiterin in Bad Soden im Taunus

mit.

Wichtig waren ihr immer ein gutes Betriebsklima,

wovon die Heimbewohner sicher profitierten..

Dass sie ein gutes Gespür für Personalentscheidungen

hatte, wirkte sich in den 35

Jahren ihrer Tätigkeit deutlich positiv auf die

effektive Arbeit und die gute Atmosphäre im

Hause aus. Der Kontakt zu anderen Gruppen

Hilde Wittich kommt aus einer der Freien

Evangelischen Gemeinde nahestehenden Familie.

Sie heiratete 1986 Edmund Wittich, die

beiden Söhne studieren. Frau Wittich leitete

und begleitete viele Fortbildungsmaßnahmen.

Zwanzig Jahre lang war sie Vorsitzende der

Rheinischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer

AltenpflegerInnen im Diakonischen

Werk Rheinland.

Zum 1. Juli heißt es Abschied nehmen von

der so erfolgreichen, Gelassenheit ausstrahlenden,

menschlichen Problemen immer

aufgeschlossenen Heimleiterin. Sie fragte für

sich nie nach Arbeitszeit-Ende. So sind sie

und ihr Mann stets sonntags zur Stelle, wenn

es darum geht, die Heimbewohner in die

Kapelle zu bringen und mit ihnen den evangelischen

Gottesdienst zu feiern. Und dies

wollen sie auch in der Zeit ihres Ruhestandes

fortsetzen, ein kleiner Trost für die Bewohner

des Hauses, die ihre Heimleiterin sicher

vermissen werden.

bzw. 14


Norbert Krumm neuer Leiter

des Rheinwaldheims

Ab Juli liegt die Führung des Rheinwaldheims

in neuen Händen. Hiermit stellt sich

Norbert Krumm vor

Aus der Gemeinde

Liebe Gemeindeglieder,

Wie müsste eine Gesellschaft beschaffen sein,

damit ein Mensch auch im Alter ein Mensch

bleiben kann Die Antwort ist einfach.

Er muss immer schon als Mensch behandelt

worden sein.

Simone de Beauvoir, französische

Schriftstellerin, Philosophin

Ab dem 1. Juli 2013 trete ich als Geschäftsführer/Einrichtungsleiter

die Nachfolge von

Frau Hilde Wittich im Rheinwaldheim Ev.

Altenhilfe gGmbH an. Zu meiner Person:

Ich heiße Norbert Krumm, bin 52 Jahre jung,

verheiratet, und wir haben einen 15-jährigen

Sohn Daniel. Wir wohnen in Rengsdorf (Westerwald).

Aufgrund meiner bisherigen Tätigkeit

als Geschäftsführer/Einrichtungsleiter

beim Altenheim der Evangelischen Brüdergemeine

(Herrnhuter) Neuwied kann ich auf

17 Jahre Tätigkeit im Bereich der Altenhilfe

zurückblicken.

Wegen der immer wieder steigenden Anforderungen

sowie der Veränderungen der gesetzlichen

Rahmenbedingungen muss uns aber Zeit

für das Wesentliche bleiben: „Der Mensch“.

Qualität heißt nicht nur „Pflege“ und „Betreuung“,

sondern auch „Zuwendung“ und

„Nähe“. Der freundliche Blick, ein offenes

Ohr, ein Lächeln, das Gespräch im richtigen

Moment.

Durch die gesetzlichen Änderungen seit 1.

Januar 2013 ergeben sich für die stationären

Einrichtungsträger die Notwendigkeit und

auch die Chance, sich stärker mit den Möglichkeiten

und Entwicklungen neuer Versorgungs-

und Wohnformen auseinander zu

setzen. Schwerpunkt soll nach Vorstellung des

Gesetzgebers eine Verbesserung der Demenzversorgung

und eine Stärkung ambulanter

Versorgungsformen sein.

Ich freue mich auf diese neue Aufgabe, viele

neue Menschen kennen zu lernen und für das

Haus „Rheinwaldheim“ mit seinen Bewohnern

und Mitarbeitern meine Ideen und

Erfahrungen mit einzubringen.

Es grüßt Sie herzlichst

Norbert Krumm

bzw. 15


Aus der Gemeinde

Brücken bauen

Einladung zur Familienfreizeit 2013

Brücken verbinden Getrenntes. Aus Stein,

Stahl, Seilen und Holz gebaut, überwinden sie

reißende Flüsse, tiefe Abgründe, gefährliche

Straßen und das Meer. Sie helfen uns neue

Ufer zu entdecken. Sie können massiv, stark,

sicher und sehr komfortabel sein, aber auch

grazil, schwankend, schwingend und angsterregend.

Dann gibt es da noch die Brücken,

die wir nicht unbedingt sehen und die doch da

sind: Brücken, die zwischen Menschen gebaut

werden und hier ebenso Trennendes überwinden.

Und auch wenn in der Bibel nicht eine

einzige Brücke erwähnt wird, so gibt es sie

doch - die Brücken, die Gott uns baut.

Ein ganzes Wochenende wollen wir uns mit Brücken der verschiedensten

Arten beschäftigen, sie selber bauen und entdecken; Brücken

erfahrbar machen, die uns als Einzelne, groß oder klein, jung oder alt,

verschieden wie es nur geht, verbinden und zur Gemeinschaft machen.

Aber es wird auch genug Zeit bleiben, die herrliche Umgebung auf

Spaziergängen zu erkunden, den Fuß- und Basketballplatz zu nutzen,

Tischtennis oder Volleyball zu spielen, einfach nur mal die Seele baumeln

zu lassen oder im eigenen Schwimmbad baden zu gehen. Und

dann ist da noch der Bach… Darum, wie immer, gute Laune, Gummistiefel

und ausreichend Wechselwäsche einpacken.

Wo: Haus Niedermühlen in Niedermühlen bei Asbach

Wann: Freitag, 13. bis Sonntag, 15.September

Anreise am Freitag bis 17 Uhr, Abreise am Sonntag ca. 14 Uhr

Teilnehmergebühren:

Erwachsene und Jugendliche 66,- €

Kinder von 4 bis 11 Jahren 56,- €

Kinder unter 3 Jahren frei

Bei Bedürftigkeit können Zuschüsse gewährt werden.

Anmeldung bitte bis 13. August.

bzw. 16


Aus der Gemeinde

Seit zehn Jahren gibt es in unserer Trinitatis-Kirchengemeinde

ein Familien-

Band-Projekt. Viele kennen 17Inches aus

Gottesdiensten, vor allem zur Konfirmation.

Aber auch im weltlichen Kontext trifft

man die Truppe häufig an.

Begonnen hat es in Unkel vor zehn Jahren

im Konfirmandenunterricht der Trinitatis-

Kirchengemeinde mit der Idee, Kirchenmusik

einmal etwas anders anzugehen. Mit dem

Titel des Liedes „17 Inches“, das die Konfirmation

2006 prägte, war schließlich auch ein

Bandname gefunden. Nach wie vor spielen

wir gottesdiensttaugliche Pop- und Rockmusik

zur Konfirmation und anderen Gottesdiensten.

In diesem Jahr haben wir uns bei

der Konfirmation wieder mit der Unkeler

Kantorei zusammengetan. Außerdem haben

wir das Bibel-Musical „Das Fest“ begleitet.

In den letzten Jahren haben wir uns verstärkt

bei öffentlichen Auftritten als Coverband

dem direkten Vergleich mit den alten Rock-

Heroen der 60’er und 70’er gestellt. Zum

Repertoire gehören aber ebenso aktuelle

Pop-Songs. Melodiöse Rockmusik mit

manchmal überraschenden instrumentellen

Besetzungen – das ist unser Markenzeichen,

getreu dem Motto: „Wenn wir jemanden

covern, hat er es geschafft“.

17Inches - rechts im

vertrauten Umfeld

der Unkeler Kirche,

unten auf der Bühne

beim Festival

„Rock am Pool“.

Die nächste Gelegenheit, 17Inches mit rockigen Klängen zu hören,

gibt es am Freitag, 23. August, ab 19 Uhr, wenn es heißt:

„Die wollen nur spielen“ - Live in Unkel

Die Band verspricht „zum Abschluss der Welttournee das einzige

Konzert in Deutschland“: ein stimmungsvolles Liveerlebnis. Dazu

die beliebte After-Show-Party - zum Abtanzen bei guter Musik aus

den letzten vier Jahrzehnten. Wo Natürlich dort, wo alles anfing:

in der Evangelischen Kirche in Unkel

Seit 2004 gibt es einen festen Stamm

erwachsener Mitspieler. Dazu kommen

immer wieder Nachwuchskräfte, die für

eine gewisse Zeit mit ihren Instrumenten

oder als Sänger(in) dabei sind. Die aktuelle

Besetzung: Andreas Bauch (Gitarre), Martin

Bindmann (Gesang, Gitarre, Geige), Michael

Busch (Schlagzeug, Gesang), Friedemann

Scheffler (Bass, Posaune, Gesang),

Udo Scheuer (Gitarre), Svetlana Winnekes

(Keyboard, Gesang). Jüngst dazugekommen

ist Peter Pesau (Keyboard).

bzw. 17


Aus der Gemeinde

Nachrichten aus Langengrassau

Partnerpfarrer

Frank Gehrmann

Evangelische Kirche

Langengrassau

bzw. 18

Langengrassau im Landkreis Dahme-

Spreewald (Brandenburg) ist seit vielen

Jahren unsere Partnergemeinde in den

neuen Bundesländern. Viele Gemeindeglieder

haben in der letzten Zeit Gelegenheit

gehabt, unsere dortigen Mitchristen zu besuchen

oder sie hier als Gäste zu empfangen.

Dabei haben viele von uns aus erster

Hand erfahren, vor welchen Herausforderungen

die evangelische Gemeinde steht.

Mehr dazu von Pfarrer Frank Gehrmann

in seinem aktuellen Beitrag.

Liebe Schwestern und Brüder,

regelmäßig erhalten wir im Pfarrsprengel

Langengrassau Ihr Gemeindemagazin „Beziehungsweise“.

Es wird von Hand zu Hand weitergegeben,

so dass wir recht gut informiert

sind über die Vielfalt der Veranstaltungen, die

für mich beeindruckende Größe der Konfirmandengruppen

und die Themen, die Sie in

der Lutherdekade miteinander diskutieren.

Obendrein geben mir die Bilder einen Eindruck

von der Lebendigkeit Ihres Gemeindelebens.

Es ist schön, auch über Entfernungen

hinweg geschwisterlich verbunden zu sein.

Was gibt es Neues aus Langengrassau und

den anderen elf Kirchdörfern zu berichten

Wir haben sehr stark mit der demographischen

Entwicklung zu kämpfen. Die Jugend

zieht weg - zum Studium oder der Arbeit

nach - und die Alten tragen wir unter Gottes

Wort zu Grabe. Unsere Gemeindegliederzahlen

sinken, so wie auch die Einwohnerzahl in

unseren Dörfern. Die Gottesdienste in den

zwölf denkmalgeschützten Kirchen finden in

kleiner und ganz kleiner Runde statt.

Die alten evangelischen Friedhöfe in jedem

der Dörfer lassen sich kaum noch ehrenamtlich

bewirtschaften. Sie sollen Schritt für

Schritt an die Kommunen abgegeben werden.

Doch auch die winken ab, denn sie sind damit

ebenfalls überfordert.

Den Konfirmandenunterricht mussten wir in

Luckau zusammenlegen, um geeignete Gruppengrößen

zu erreichen. In diesem Jahr gab es

in meinem ganzen Amtsbereich vier KonfirmandInnen.

Doch die Zentralisation der

Konfirmandenarbeit bringt nicht nur Vorteile,

denn wir erreichen längst nicht mehr alle am

Rande stehenden Jugendlichen.

Trotz alledem lassen wir die Hoffnung nicht

fahren. Wir machen auf uns aufmerksam

durch unser Kirchenkino und die vielfältigen

Kirchenmusiken. Wir laden ein zum Steppkekreis

und Seniorennachmittag, zu Motorradund

Regionalgottesdiensten und überhaupt

zu den vielen Gottesdiensten, die wenigstens

einmal im Monat auch durch LektorInnen in

jeder Kirche stattfinden.

Wir wollen unsere Kirchen erhalten und

sie beleben, denn Gott soll in unserer Mitte

wohnen. Der Förderkreis Alte Kirchen der

Luckauer Niederlausitz (www. kirchenluckauer-niederlausitz.de),

dessen Vorsitzende

meine Frau ist, unterstützt uns dabei. Sie

organisiert geführte Kirchentouren mit dem

Fahrrad oder dem Auto, um neues Interesse

für unsere Kirchen zu wecken. Mit unseren

gemeinsamen Fundraising-Aktionen sprechen

wir immer alle Dorfbewohner an und bitten

um ihre Spende zur Erhaltung der Kirche.

Eine Spende kann ein erster Anknüpfungspunkt

sein, Menschen wieder für ihr Gotteshaus

und vielleicht auch für den Glauben zu

gewinnen.

Im letzten Jahr konnten wir mit Hilfe unseres

Förderkreises den zweiten Bauabschnitt zur

Sanierung der Kirche in Walddrehna durchführen.

In diesem Jahr soll ein dritter und


letzter Bauabschnitt

folgen. Außerdem haben

wir im vergangenen

Jahr weite Teile

unseres Pfarrhauses

saniert: Treppen,

Wände, Fußböden,

Elektrik … Deshalb

wohnten wir in

diesen fünf Monaten

provisorisch in der

Pfarrscheune.

Bleiben Sie behütet

und seien Sie herzlich

aus Langengrassau

gegrüßt

Ihr Partnerpfarrer

Frank Gehrmann

EINLADUNG

zum

“KREATIVKREIS NÄHEN”

Wir treffen uns ab dem

4. April 2013

jeden Donnerstagabend

von 19.30 - 22.00 Uhr

im Gemeindesaal der evangelischen Kirche

— Fritz-Henkel-Str. 3 - 53572 Unkel —

zum gemeinsamen Nähen und Austauschen.

Alle Nähbegeisterten sind herzlich eingeladen

mitzumachen und ihre Erfahrung einzubringen.

Bitte Nähmaschine, Material, Verlängerundkabel

und Mehrfachsteckdose mitbringen!

Es handelt sich nicht um einen Nähkurs, es gibt

daher keine professionelle Anleitung!

Weitere Informationen und Anmeldung bei

Jasmin Parketny, Telefon: 02224 / 7796268

Herzliche Einladung zu

einem Kinderchor-

Schnuppermonat

Wann Ab dem 3. Juni, jeden

Montag von 16 bis 17 Uhr (nicht

in den Ferien)

Wo Im Katharinenhof/Ev. Gemeindehaus

Linz

Mit allen Kindern, die sich dann

verbindlich zum Chor anmelden möchten, starten wir nach den Sommerferien

mit einer Kinderchorparty.

Zu meiner Person: Mein Name ist Irene Wiebe. Ich bin 37 Jahre alt,

verheiratet und habe Zwillingstöchter. Musik ist für mich Berufung.

Im letzten Jahr habe ich den Master of Music, Singen mit Kindern, an

der Folkwang Universität der Künste in Essen erfolgreich abgeschlossen.

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedeutet mir viel, und

es erscheint mir wichtig, musikalische Begeisterung zu wecken. Daher

freue ich mich sehr auf die Zeit des gemeinsamen Singens mit Kindern

in Ihrer Gemeinde, denn wer regelmäßig singt, lernt leichter, ist

glücklicher und gesünder. Ihre Irene Wiebe

Infos unter Tel. 02631 53731 oder E-Mail iwiebe@freenet.de

Sing-Spaß-Spiel Wochenende

(mit Übernachtung)

Für Kinder ab 6 Jahre

Aus der Gemeinde

Was machen wir

-> Singen, musizieren, basteln, kochen,

spielen und haben ganz viel Spaß.

Wann Samstag 13. Juli, 10 Uhr bis Sonntag

14. Juli, 16 Uhr

Wo: Katharinenhof / Ev. Gemeindehaus

Linz

Anmeldungen und nähere Informationen

gibt es beim Gemeindefest, im Gemeindehaus

(Anmeldungen werden ausgelegt),

oder bei Irene Wiebe, Tel. 02631-53731,

E-Mail iwiebe@freenet.de

bzw. 19


Bücherei

Vorlesen, das A und O !

Vorlesen begeistert die Kinder, es ist kommunikativ, lehrreich und

sprachfördernd. Deshalb gehen wir als Bücherei-Team auch immer

wieder hinaus, um viele Kinder mit unseren Vorleseprojekten zu erreichen.

Anfragen von Kooperationspartnern, wie Schulen, Kindergärten

und anderen kulturellen Einrichtungen, sind uns willkommene Anlässe,

ein möglichst breites Publikum zu erreichen.

Während der Grundschulprojektwoche in der Marienschule haben wir

Vorlesestunden angeboten, u.a. auch mit einem Lesehund, der sich

liebend gern von uns und von den Kindern Geschichten vorlesen ließ,

während er genüsslich auf dem Rücken lag und die Ohren spitzte.

Unsere Märchenveranstaltung im Hohen Haus

in Bad Hönningen präsentierte im Gewölbekeller

sechzig Kindern das Bilderbuchkino

„Der gestiefelte Kater“, das von Monika

Jäckel, Rita Weckauf und Ute Blessmann mit

verteilten Rollen virtuos vorgelesen wurde

und sehr große Begeisterung fand. Anschließend

konnten die Kinder verschiedene Märchen

anhand der Requisiten im Hohen Haus

erraten, auf einem Riesenpuzzle Märchenfiguren

suchen, Bilder malen, Rätsel lösen und

weitere Märchen von den drei Vorleserinnen

hören.

Märchenveranstaltung im Hönninger

Gewölbekeller, hier mit den Vorleserinnen

Ute Blessmann (o.) und Rita Weckauf (u.)

Fantasy-Literatur kann schon die Grundschulkinder besonders begeistern.

Das war auf der Lesung mit Stefan Gemmel deutlich spürbar. Es

knisterte vor Spannung in der Bücherei, als der bekannte Kinderbuchautor

(unten) aus seiner Trilogie „Schattengreifer“ las. Er steht mit

der größten Vorleseveranstaltung aller Zeiten im Guiness-Buch der

Rekorde. Alle drei Bände sind in der Bücherei verfügbar.

Evangelische Öffentliche Bücherei

der Trinitatis-Kirchengemeinde

Linz/Bad Hönningen - Unkel/Rheinbreitbach

Hauptstraße 52

53557 Bad Hönningen

Tel. 02635 920140

Öffnungszeiten:

Montags und Mittwochs jew. 16 – 18 Uhr

bzw. 20


2 x Neu und

besonders zu

empfehlen:

„Linna singt“ von

Bettina Belitz

Verlag script 5, 2012,

509 Seiten, 18,95 €

ISBN: 978-3-8390-

0139-4

Moon (Duncan

Jones, 2009)

Beide Empfehlungen

stammen von Anna-

Carina Blessmann

„Linna singt“ [Buch]

Die 24-jährige Linna hat ihre vier Freunde

und Mitglieder ihrer Band seit fünf Jahren

nicht mehr gesehen, seit sie die Band Hals

über Kopf aufgelöst und mit dem Singen

aufgehört hat. Doch jetzt treffen sich alle

wieder, um in einer abgelegenen Berghütte

für einen neuen Auftritt zu proben. Was mit

einem mehr oder minder freudigen Wiedersehen

beginnt, verdichtet sich jedoch schnell

zu einem beängstigenden Psychospiel, als die

Hütte eingeschneit wird und jemand anonyme

Botschaften an die Wände schmiert. Denn alle

haben Geheimnisse, die sie auf keinen Fall

preisgeben wollen und plötzlich steht Linna

als Lügnerin da und kann ihrem eigenen Verstand

nicht mehr trauen …

Klingt wie der Plot aus einem Horrorfilm,

wird aber schnell zu einem hochspannenden

Drama um Schuld, Verdrängung und andere

Probleme junger Menschen. Zwar stört es,

dass einige der Figuren nicht vielschichtiger

angelegt sind, als es ihre Stereotypen erlauben

– es gibt die hysterische Zicke, den Coolen,

den Überkorrekten.

Dennoch werden sich junge Leser gut in die

Gefühlswelt der Protagonisten versetzen

können, da „Linna singt“ durch einen ungewöhnlichen

Erzählstil gefällt (Linna ist die

Ich-Erzählerin, die im Präsens spricht). Das

Buch bleibt bis zum Schluss sehr spannend

und wechselt dabei gekonnt zwischen Krimi,

Psychothriller, Drama und Liebesgeschichte

hin und her.

„Moon“ [DVD]

Bücherei

In unbestimmter Zukunft ist Astronaut Sam

Bell (großartig: Sam Rockwell) auf der

Rückseite des Mondes stationiert, um den

Abbau von Rohstoffen zu überwachen. Mit

einem sprechenden Roboter und einigen

Zimmerpflanzen als einzigen Gefährten

gehen die Dinge auf der Station ihren geregelten

Lauf. Doch dann häufen sich seltsame

Vorkommnisse und Sam kommt hinter ein

Geheimnis, das er lieber nicht ergründet

hätte,

Es ist schwierig zu beschreiben, wie meisterhaft

dieser Film ist, ohne die überraschende

Idee in der Handlung zu verraten. Regisseur

Duncan Jones beweist hier, dass Science-

Fiction nicht immer voller Action, Krieg

und Explosionen sein muss! Im Gegenteil:

„Moon“ ist ein einfühlsames und melancholisches

Drama über menschliche Identitäten

und wie in Zukunft damit umgegangen wird.

Jones kann seine Einflüsse nicht leugnen:

Dazu gehören offenbar nicht nur sein Vater

David Bowie. der mit Major Tom und Ziggy

Stardust auch schon Kunstfiguren schuf, die

mit dem All verbunden sind, sondern auch

Stanley Kubrick, der wohl mit der Optik seines

Science-Fiction-Streifens „2001 - Odyssee

im Weltraum“ Pate stand. Doch Jones

findet seinen eigenen Stil, was schon mit einer

äußerst originellen Idee beginnt und sich

dann im Laufe des Films durch seine ganze

lakonische Erzählweise weiter bestätigt.

Zwar bleibt der Zuschauer am Ende des

Films mit dem Gefühl zurück, dass Duncan

Jones und Drehbuchautor Nathan Parker

viel mehr zu erzählen gehabt hätten, als in

anderthalb Stunden hinein passen. Dennoch

ist „Moon“ ein kleines, aber feines Meisterwerk,

das selbst den einen oder anderen

erklärten Science-Fiction-Hasser umstimmen

könnte.

bzw. 21


Angelesen

Das Schicksal ist ein

mieser Verräter

„Krebsbücher sind doof“, sagt die Hauptfigur

in John Greens Buch „Das Schicksal

ist ein mieser Verräter“. Und weiß doch,

dass sie an der Krankheit sterben wird. Ein

tiefgründiges, emotionales und zugleich

freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe

und Tod. Auch für Erwachsene!

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige

Hazel, die an Schilddrüsenkrebs mit Metastasen

in der Lunge leidet. Um zwei Jahre hat

sie ihr prognostiziertes Sterbedatum bereits

überlebt. Dass sie nicht alt wird, weiß sie.

Medikamente und Therapie sind nur noch

lebensverlängernde Maßnahmen. Die Sauerstoffflasche

auf Rädern ist daher ihr ständiger

Begleiter. In der Selbsthilfegruppe für

krebskranke Jugendliche trifft sie schließlich

auf Augustus. Beide sind sofort voneinander

fasziniert, fangen an, sich regelmäßig zu

treffen, Tag und Nacht Gedanken auszutauschen,

über Bücher und Filme zu diskutieren

und verlieben sich langsam ineinander. Trotz

ihrer schweren Krankheit beschließen sie,

Hazels größten Wunsch, ihren Lieblingsautor

in Amsterdam zu treffen, zu erfüllen.

„Und wenn es die Unausweichlichkeit des

menschlichen Vergessens ist, die dir Angst

macht, dann rate ich dir eins: ignorier sie

einfach. Das ist weiß Gott, was alle anderen

machen.“

Wer jetzt denkt, in John Greens Jugendroman

– der für Erwachsene genauso interessant

ist – ginge es ausschließlich um Krankheit,

Schmerz und Tod, der irrt. Vielmehr erzählt

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von

inniger Freundschaft, einer aufregenden Reise

und der ersten großen Liebe, die trotz widrigster

Umstände erfüllend und hoffnungsvoll

sein kann.

Die tiefgründigen und authentischen Charaktere

ziehen den Leser dabei schnell in den

Bann und lassen ihn die Höhen und Tiefen

von Hazels und Gus’ kurzer gemeinsamer

Zeit intensiv miterleben. Ihre Unvollkommenheit

und kleinen Macken machen die Beiden

sympathisch und liebenswert. So hält der

Roman die Balance zwischen dem tragischen

Schicksal der Protagonisten und seinen Folgen

für sie und ihre Familien einerseits und

dem Mut, der Stärke und der ungebrochenen

Lebenslust der Jugendlichen andererseits.

Vielen tieftraurigen Momenten wird auf diese

Weise etwas von der bedrückenden Schwere

genommen.

„Ich habe so ein Glück, Hazel zu lieben. Man

kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt

wird auf dieser Welt, aber man kann ein bisschen

mitbestimmen, von wem. Ich bin glücklich

mit meiner Wahl. Ich hoffe, sie auch.“

Frei von Klischees und Pathos gelingt dem

Autor so ein ehrliches Buch über Krankheit,

Liebe und Tod, bei dem trotz humorvoller

Passagen kein Auge trocken bleibt. Das liegt

nicht zuletzt auch an der tollen Übersetzung

von Sophie Zeitz, die „The Fault In Our

Stars“ – so der Titel der Originalausgabe –

anrührend und stimmig interpretiert hat. Ein

wunderbarer Roman, der den Leser bis zur

letzten Zeile zu fesseln vermag und noch

lange nachwirkt.

Verena Scheuer aus

Unkel hat dieses Buch

für Sie gelesen

John Green, Das

Schicksal ist ein

mieser Verräter,

Carl Hanser Verlag

2012, 288 Seiten,

ISBN-13: 978-

3446240094

Dieses Buch ist

auch in unserer

Bücherei in Bad

Hönningen

verfügbar.

bzw. 22


Veranstaltungen

TONFOLGEN

Töne öffnen Türen

Das Festival der musikalischen Reisen zu

sonst verschlossenen Orten der Begegnung

im südlichen Rheinland und dem Bergischen

Land. Vom 4. bis - 7. Juli 2013 präsentieren

Mitglieder des Ensembles Sarband & Gäste

zwölf Konzerte zum Thema „Alte Welt -

Neue Welt“.

Töne öffnen Türen; denn «Tonfolgen» lädt

dazu ein, in der vermeintlich vertrauten

Umgebung überraschende Erlebnisse zu

machen, Begegnungen mit dem Unvertrauten,

Fremden, manchmal Befremdlichen. Das gilt

bereits für die ungewöhnlichen Veranstaltungsorte,

aber auf den verschiedenen Stationen

der musikalischen Reisen kann man auch

unbekannte Musikwelten erleben und sich mit

ihnen vertraut machen.

Paradise Lost

- Das verlorene Paradies (Weltpremiere)

Lieder der Migration aus dem

Mittelmeerraum nach Amerika

Ensemble Sarband

Musikalische Leitung: Vladimir Ivanoff

Gülay Hacer Toruk (Türkei/Frankreich), Gesang

Mustafa Doğan Dikmen (Türkei), Gesang und Ney

Sokratis Sinopoulos (Griechenland), Politiki Lira

Salah Eddin Maraqa (Palestina/Jordanien/Deutschland), Qanun

Uğur Işık (Türkei), Ajaklı Keman

Vladimir Ivanoff (Deutschland/Bulgarien), Perkussion

Freitag, 5. Juli, 20 Uhr

Ev. Kirche Linz

Eintritt: 10,- Euro

Nach biblischer Vorstellung ist mit Adam und Eva, spätestens aber

seit Kain und Abel, das Paradies als ewige glückselige Heimat,

die nicht hinterfragt werden muss, verloren. Seitdem ist es unser

tägliches menschliches Los, immer wieder neu zu definieren, was

Heimat, was Fremde ist.

In der jüngeren Weltgeschichte ist das prägnanteste Beispiel dafür

die Migration von der Alten in die Neue Welt, in das neue „Verheißene

Land“ Amerika. Die Kultur der Neuen Welt wurde durch die

Einwanderer erst definiert; die Migration, die Bewegung von Ort

zu Ort hat in ihr eine geradezu spirituelle Qualität: „On the road

again“. An der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert bestand ein erheblicher

Anteil der Migranten in die USA aus Menschen, die den

Kulturen des Mittelmeers entstammten.

Ihre Lieder verkünden die Hoffnung auf die Neue Welt und klagen

über den Verlust der Alten. Sie erzählen von der Begeisterung an

der Veränderung und dem Schmerz der Wandlung im menschlichen

Leben. Sie sind auch ein Maßstab für die menschliche Fähigkeit,

aber auch für das Unvermögen, alte, vielleicht überkommene Werte

hinter sich zu lassen, die Gelegenheit, neue Wege und Begegnungen

im Leben anzunehmen, für menschliche Toleranz.

bzw. 23


Veranstaltungen

Samstag, 1. Juni, 8.15 Uhr

Bahnhof Bad Hönningen

Gemeinde on Tour 2013

Tagesausflug nach Aachen

Die geplante Reise vom 16. bis 21. Juni nach Ratzeburg muss leider

ausfallen. Als Ersatz bieten wir eine Tagestour nach Aachen an. Die

Ankunft in Aachen ist um 10.44 Uhr geplant. Mit einem Stadtführer

beginnen wir einen 1,5 stündigen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten

(Rathaus, Dom, usw.). Anschließend Erkundung der historischen

Altstadt mit Einkehr. Um 16.51 Uhr ist die Rückfahrt vorgesehen.

Abfahrt mit dem Zug in

Bad Hönningen: 8.19 Uhr / Rückkunft: 19.08 Uhr

Linz/Rhein: 8.24 Uhr /19.02 Uhr

Unkel 8.29 Uhr / 18.54 Uhr

Die Kosten betragen für die Fahrt und Führung ca. 12 €. Für Kinder ist die

Fahrt frei. Anmeldungen nehmen wir gern entgegen. (Familie Weinhold

02635 925699 und das Gemeindebüro 02644 1860). Der Anmeldeschluss ist

der 30. Mai 2013.

Sonntag, 9. Juni, 11 Uhr

Ev. Kirche Unkel

Einladung zum

Laudategottesdienst

Seit 2004 gibt es ihn unserer Gemeinde: den

„Laudategottesdienst“ . Dieser Gottesdienst

soll, wie der Name sagt, das „laudare“ , also

das Loben, im Vordergrund haben. Es sind

fröhliche Gottesdienste, die in etwas anderer,

als der gewohnten Form, verlaufen. Immer

sind viele Lieder – begleitet von der Gitarre

- dabei und auch ein Thema, welches sich

durch den ganzen Gottesdienst zieht. Gestaltet

wird er im 13. Jahr vom ökumenischen Bibelhauskreis

Unkel. Dieses Mal steht er unter

dem Thema „Worte“, weil Worte für unserer

Leben so wichtig sind.

Mittwoch, 12. Juni, 20 Uhr

Katharinenhof/Ev. Gemeindehaus Linz

Miniaturen

im Toleranzjahr

Von Rosen und Nachtigallen

Gedichte des persischen Dichters Hafis

und ihre Rezeption durch Goethe

Sprecher:

Flügel:

Christoph C. Schwaegermann

Irmengard Zemke

Bardo Becker

Freitag, 14. Juni, 20 Uhr

Katharinenhof/Ev. Gemeindehaus Linz

„Heilige Plätze, Jerusalem - Tor

zum Himmel“

Dokumentarfilm (D

2007, Buch und Regie:

Anne Worst, FSK

12, 51 Min.) „Jerusalem ist das geistige Zentrum

der drei großen monotheistischen Weltreligionen,

ein heiliger Platz für Juden, Christen

und Muslime. Der Film begibt sich an die

neuralgischen Punkte der Stadt und stellt

drei Menschen vor, für die Jerusalem heute

Heimat ist: eine junge armenische Christin,

die im armenischen Viertel der Stadt aufgewachsen

ist und dort lebt, einen orthodoxen

Juden, der gemeinsam mit seiner Verlobten

aus den USA ins gelobte Land übersiedelte,

und einen Muezzin der al-Aqsa-Moschee, der

sich nach dem ‚Dienst‘ in seine Klause auf

dem Tempelberg zurückzieht.“ (Katholisches

Filmwerk)

bzw. 24


Dienstag, 11. Juni, 18.15 Uhr

Abfahrt Katharinenhof

49. Kulturausflug der

Trinitatis-Kirchengemeinde

Das Gebet

2008 hat sich auf Anregung des damaligen Präsidenten der Europäischen

Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen

eine Gruppe von zunächst 12 Künstlern zusammengefunden und das

Thema „Das Gebet“ jeweils in einem großformatigen Werk bearbeitet.

Diese Gruppe hat sich mehrfach zu Gesprächen getroffen und

ihre Erfahrungen in zahlreichen Diskursen ausgetauscht. Es entstand

eine europäische Wanderausstellung. Es brachte sie an verschiedene

spirituelle Orte, die immer auch Orte der Kontemplation waren und

sein sollten. Inzwischen beteiligen sich an der Ausstellung Künstler

aus acht Nationen: Christen, Muslime, Buddhisten und Atheisten aus

Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Malaysia, Peru

und Russland.

In einer Führung werden wir die Ausstellung im Rahmen des Kultursommers

Rheinland-Pfalz 2013 unter dem Motto EUROV|SlONen im

Rheinischen Eisenkunstguss-Museum in Bendorf kennenlernen.

Abfahrt Katharinenhof/

Ev. Gemeindehaus Linz:

18.15 Uhr. Die Führung

beginnt um 19 Uhr

(Dauer ca. 2 Stunden mit

Aufenthalt in der ev. und

in der kath. Kirche sowie

im Türk.-Islam. Kulturverein)

Kosten für die Führung:

3,- Euro pro Person.

Anschließend besteht die

Möglichkeit in einem

netten Bendorfer Lokal

einzukehren.

Vorherige Anmeldung

dringend erforderlich:

02644 1860 oder 02635

2375

Sonntag, 16. Juni, 19 Uhr

Ev. Kirche Unkel

Konzert mit Chormusik

der Romantik

Ausführende:

Veranstaltungen

Carl-Loewe-Musiktage 2013

in Unkel

Der Geschichtsverein Unkel e.V. veranstaltet

zum 19. Male in Unkel die Carl-Loewe-Musiktage.

Marc Unkel, musikalischer Leiter der

Festspiele und u.a. auch Leiter der Unkeler

Kantorei und des Kantatenchora Linz-Unkel,

sagt zu C. Loewe: „Er hat zur Entwicklung

der Ballade als musikalische Ausdrucksform

durch seinen durchaus revolutionären Kompositionsstil

erheblich beigetragen. In seinen

Balladen kommt die wahre Größe des Komponisten

zum Ausdruck “.

Die Trinitatis-Gemeinde ist musikalisch bei

zwei Veranstaltungen der Musiktage vertreten.

Samstag, 22. Juni, 16 Uhr

Ev. Gemeindezentrum Rheinbreitbach

4. Carl-Loewe-Kinderkonzert

Junge Solisten stellen sich vor

Musikalische Darbietungen und Aktionen

Gesamtleitung: Marc Unkel

- Eintritt frei, Spenden erbeten -

• Unkeler Kantorei (Marc Unkel, Ltg.)

• Ev. Singkreis Linz

(Svetlana Winnekes, Ltg.)

Trinitatis Kantatenchor

Gesamtleitung: Marc Unkel

- Eintritt frei, Spenden erbeten -

bzw. 25


Veranstaltungen

Mittwoch, 19. Juni, 19.30 - 21.30 Uhr

Ev. Kirche Bad Hönningen

Konfessionsverbindende Ehe –

Modell einer Kirche der Zukunft

In Deutschland gehen etwa 30 Prozent aller

Eheschließenden eine interkonfessionelle Ehe

ein. Wurde früher die Verschiedenheit betont,

so spricht man heute von der „konfessionsverbindenden“

Ehe. Mit dem positiver besetzten

Begriff sind dennoch nicht alle Probleme aus

der Welt, mit denen Paare und Familien sich

konfrontiert sehen. Bei der Taufe der eigenen

Kinder gilt es, sich zu einigen. Wieviel

katholisches Brauchtum, wieviel evangelische

Nüchternheit verträgt eine konfessionsgemischte

Familie Wieviel Einigkeit ist in

geistlichen Dingen notwendig – oder sind der

Glaube und die Praxis des Glaubens letztlich

eine ganz persönliche Sache, die man mit

niemand teilen kann

Vor allem aber beim Gottesdienst und besonders

beim Abendmahl empfinden viele

Eheleute immer noch große Verunsicherung:

während die Evangelische Kirche offen zum

Abendmahl einlädt, fehlt es seitens der römischen

Amtskirche nach wie vor an klaren,

eindeutigen Aussagen zur gemeinsamen

Teilnahme an der Eucharistie. Die Veranstaltung,

die vom Ökumenischen Arbeitskreises

Bad Hönningen/ Rheinbrohl/ Hammerstein

angeregt wurde, gibt Einblicke in den Stand

der aktuellen Diskussion in den beiden großen

christlichen Kirchen. Vor allem aber sollen

die Betroffenen selbst zu Wort kommen und

ihre Fragen und Erfahrungen ins Gespräch

bringen.

Leitung: Margit Büttner, Ev. Erwachsenenbildungswerk

Südrhein

Freitag, 21. Juni, 19 Uhr

Sankt Martin Linz

II. Vatikanum und Ökumene

Was bedeutet, 50 Jahre danach, das II. Vatikanische

Konzil für die Ökumene Sind damals

Türen zu mehr Gemeinsamkeit der christlichen

Kirchen geöffnet, seitdem neue Wege

beschritten worden Wie sieht die ökumenische

Bilanz aus

Diese Fragestellung ist Leitmotiv unseres

Ökumenischen Gottesdienstes und Thema des

anschließenden Nachgesprächs im katholischen

Pfarrheim. Dazu möchte der Ökumene-

Ausschuss Linz Sie herzlich einladen.

Sonntag, 23. Juni, 11 Uhr

Evangelische Kirche Bad Hönningen

Wer nicht hört, muss sehen

Was wissen wir davon, wie unsere gehörlosen Schwestern und

Brüder unter Hörenden ihr Leben bewältigen, was Gebärdensprache

heißt, wie ein Gebärdenchor sie teilhaben lässt an der Welt der

Musik Im Jahre 2002 wurde die gemeinsame Gehörlosenseelsorge

für die Kirchenkreise Altenkirchen, Koblenz und Wied eingerichtet.

Seitdem ist Pfarrer Detlef Kogge für diese Aufgabe verantwortlich.

Nach dem Gottesdienst, den er am 4. Sonntag nach Trinitatis in Bad

Hönningen hält, haben wir Gelegenheit, im Rahmen des

51. Gemeinde-Frühschoppens

mit Pfarrer Kogge über seine Arbeit zu sprechen und Fragen zu stellen.

Wir wollen mehr erfahren, wie die Gemeinschaft, die Kirche,

wir alle unverkrampft, ohne Larmoyanz, aber tatkräftig dazu beitragen

können, dass gehörlose Mitmenschen sich in unserer Gesellschaft

zu Hause fühlen.

In der Erwartung einer großen Beteiligung lädt Sie alle herzlich ein

Ihr Frühschoppen-Team

bzw. 26


Veranstaltungen

Mittwoch, 26. Juni, 19.30 Uhr

Katharinenhof/Ev. Gemeindehaus Linz

Die Bedeutung der Toleranz im

interreligiösen Dialog und in der

interreligiösen Begegnung

2013 hat die Evangelische Kirche in Deutschland

auf dem Weg zum Reformationsjubiläum

im Jahr 2017 zum Jahr von Reformation und

Toleranz erklärt. In Deutschland leben Menschen

aller Weltreligionen zusammen. Warum

fällt es Religionsangehörigen oft so schwer,

andere Glaubensweisen zu achten Warum

kommt es zwischen den Religionen immer

wieder zu Missverständnissen, Konflikten,

Ausgrenzungen und sogar zu Kriegen

Was können wir dazu beitragen, dass wir einander

besser verstehen und achten lernen

Was bedeutet religiöse Toleranz

Sind wir zu Begegnungen und zum Dialog

auf Augenhöhe bereit

Sind gemeinsame Friedensgebete möglich

Wie verhält es sich mit Mission bei religiöser

Toleranz

Leitung:

Manfred Rompf; Pfr.i.R., Meditations-und

Kontemplationslehrer

Mittwoch, 10. Juli, 16 Uhr

Rheinwaldheim

„Allerlei Tierisches -

nicht nur Katzenmusik“

Sonntag, 30. Juni, 10 Uhr

Am Rennenberger Bach

Waldgottesdienst

Pfarrbezirk Linz/Bad Hönningen feiert

Gottesdienst

am Rennenberger Bach

Kurz vor den Sommerferien feiern wir am 30.

Juni, zusammen mit unserenPosaunenbläsern,

wieder einen besonderen Gottesdienst. Im

Grünen hinter Schloss Rennenberg stimmt der

Gottesdienst auf seine Weise auf die bevorstehenden

großen Ferien ein.

Am Ortsausgang Linz Richtung Kretzhaus/

Autobahn befindet sich vor dem LKW-Center

ein Parkplatz. Von dort geht man zu Fuß

ca. 15 Minuten einen schönen Waldweg an

Schloss Rennenberg vorbei, kommt zum

sogenannten Forsthaus mit einem kleinen

Weiler. Unmittelbar dahinter führt ein Weg

bis zu einer schön gelegenen Wiese an einem

kleinen Bächlein. Dort hört und sieht man

dann schon unseren Posaunenchor, der diesen

Gottesdienst mit seiner Musik festlich und

fröhlich begleitet.

Im Anschluss an den Gottesdienst steht die

Wildkammer Schloss Arenfels mit Würstchen

und Steaks für unser leibliches Wohl bereit.

Für gehbehinderte Menschen fährt unser Gemeindebus

bis zur Gottesdienststätte. Abfahrt 9.15 Uhr

Ev. Kirche Bad Hönningen, 9.30 Uhr Katharinenhof/Ev.

Gemeindehaus Linz.

Chor- und Solistenkonzert im Speisesaal des

Seniorenheims Rheinwaldheim

in Rheinbrohl-Arienheller

Ausführende:

Laura Winnekes, Sopran

Singkreis Laudate

Svetlana Winnekes, Klavier

Christiane Tolle, Alt und Leitung

bzw. 27


Jugendseite

„Mit allen Sinnen“

Ein Angebot für Kinder ab 7 Jahre in Rheinbreitbach

- kreatives Spielen und Gestalten

wechseln sich ab:

donnerstags 16.30 - 18 Uhr im Gemeindehaus,

Infos und Anmeldung über Volker Silter

Vortreffen zur Sommerfreizeit nach

Korsika

Das Vortreffen für die Sommerfreizeit vom

2. bis 15. August nach Korsika findet am 18.

Juni um 18.30 Uhr im Gemeindehaus (Katharinenhof)

in Linz statt. Für alle Teilnehmer

gibt es an diesem Abend wichtige Informationen

und die Möglichkeit Fragen zu stellen.

„Städtehopping“ vom 8. bis 17. Juli

Für Jugendliche

ab 14 Jahre.sind noch

einige Plätze zu haben!

Ob Kultur, das Pulsieren

der Großstadt oder

das Meer und einfach

nur chillen oder sportliche

Aktivitäten und

das Miteinander in der

Gruppe - bei dieser

Fahrt gibt es von allem

etwas! Weitere Informationen

kannst du

dem ausliegenden Flyer entnehmen.

Dieses Angebot wird in Kooperation mit dem

Ev. Behindertenreferat angeboten. Anmeldungen

über Volker Silter.

Jugendcafé Linz

Für Jugendliche

geöffnet jeden

Dienstag 12 bis 18

Uhr und Mittwoch

12 bis 16 Uhr

(außer in den Ferien

oder bei Überschneidungen

mit anderen

Projekten der Jugendarbeit)

Freitagstreff

Für Jugendliche in

Bad Hönningen

freitags von 17.30 bis

19 Uhr

Kids-Club

Für Kinder in Bad

Hönningen freitags

von 16 bis 17.30 Uhr

Kinderkirche

findet sowohl in Bad

Hönningen, Linz

und Unkel bzw.

Rheinbreitbach zu

wechselnden Terminen

statt. Bitte die

Aushänge beachten.

Kinder– und Jugendtheatergruppe

Mittwochs von 17 - 19 Uhr im Gemeindezentrum

Rheinbreitbach, Interessenten ab 11

Jahre melden sich bitte über Volker Silter,

Spiel- und Theaterpädagoge (bka/BUT).

Eine vorherige Anmeldung ist nötig!

bzw. 28

Neueinstieg ist jetzt

wieder möglich!

Informationen und Anmeldungen über:

Volker Silter, Kinder- und Jugendreferent

Jugendcafé Linz: 02644 981015

Handy: 0178 6519510

Email: volker.silter@arcor.de

Grabentor 1, 53545 Linz am Rhein


„In 3 Tagen um die Welt“

Kidscamp vom 14. bis 16. Juni 2013 für

Kinder zwischen 7und 11 Jahren

Jugendseite

Auch in diesem Jahr laden wir dich zu unserem

Kids-Camp nach Dreifelden ein. Diesmal

geht die Reise „In 3 Tagen um die Welt“.

Auf dich warten spannende Abenteuer, Lieder,

Spiele, Tänze, Bastelleien und Geschichten

aus vielen Ländern - lass dich überraschen.

„MEHR ERLEBEN V.2“ vom 30. Mai bis 2. Juni

Ein spannendes und garantiert sehr erlebnisreiches verlängertes Wochenende

erwartet interessierte Jugendliche bei dieser Aktion.

Viele knifflige Aufgaben gilt es zu knacken, bei denen Geschicklichkeit,

Strategie und Kraft genauso gefragt sind, wie Mut und Vertrauen

zur Gruppe.

Wie leben Kinder in Asien, Afrika oder Amerika

Fremde Kulturen zu entdecken ist spannend

und von allem picken wir uns diesmal

das Beste für unser Wochenende heraus.

Gemeinsam mit vielen anderen Kindern

kannst du dabei sein - bei unserem Kids-

Camp 2013.

Anmeldungen bitte über Volker Silter (volker.silter@arcor.de).

Flyer zum Ausdrucken gibt es über

www.trinitatis-linz.de unter Aktuelles.

Wir werden uns an dem Wochenende viel draußen aufhalten. Neben

einer Flugaktion (Segel- oder Drachenfliegen), einer Tauchaktion in

Europas größtem Indoor-Tauchzentrum und einer „Bauaktion“ erwartet

dich unter anderem auch noch eine spannende Nachtaktion.

Alles in allem ziemlich viel für ein Wochenende. Lange Weile wird

wohl kaum aufkommen.

Gemeinschaft wird an diesem Wochenende ganz groß geschrieben!

Das bedeutet auch, dass wir gemeinsam kochen werden. Übernachten

werden wir im Gemeindehaus Linz. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wer einen der begehrten Plätze abbekommen möchte, sollte nicht zu

lange zögern.

Dieses erlebnispädagogische Projekt bieten wir in Kooperation mit

dem Ev. Behindertenreferat an.

Anmeldungen bitte über Volker Silter (volker.silter@arcor.de).

Flyer zum Ausdrucken über www.trinitatis-linz.de unter Aktuelles.

bzw. 29


Frauenhilfen und Ökumene

Terminänderungen

vorbehalten.

Alle Frauenhilfen

sowie die Ökumenische

Seniorenrunde

in Bad

Hönningen beginnen

jeweils um 15

Uhr, soweit nicht

anders angegeben.

Frauenhilfe Rheinbreitbach/Unkel

06.06.13 Gemeinsamer Jahresausflug der

Frauenhilfen zum Altenberger

Dom, Abfahrt ca. 12.30 Uhr

03.07.13 „Gelb vor Neid, Rot vor Scham“

Referentin Frau Beate Commer

01.08.13 Gemeinsames Grillen aller

Frauenhilfen in Linz

(Ev. Gemeindezentrum Rheinbreitbach)

Frauenhilfe Linz

06.06.13 Gemeinsamer Jahresausflug der

Frauenhilfen zum Altenberger

Dom, Abfahrt ca. 12.30 Uhr

01.08.13 Gemeinsames Grillen aller

Frauenhilfen in Linz

(Katharinenhof /Evangelisches

Gemeindehaus)

Frauenhilfe Bad Hönningen/

Rheinbrohl

06.06.13 Vom Sinn des Lebens

04.07.13 Ausflug

01.08.13 Gemeinsames Grillen aller

Frauenhilfen in Linz

(Gemeindesaal der Evangelischen Kirche)

Abendtreff für Frauen

20.06.13 Berichte vom Kirchentag in

Hamburg

Juli Ferien, keine Veranstaltung

15.08.13 Wanderung

(Beginn jeweils 20 Uhr im Katharinenhof/

Ev. Gemeindehaus Linz, soweit nicht anders

angegeben.)

Ökumenische Seniorenrunde

Bad Hönningen

13.06.13 Wir starten in den Sommer

11.07.13 Grillfest im Lampenthal

08.08.13 Ausflug

(Gemeindezentrum St. Peter und Paul)

Gesprächskreis für Frauen

Bad Hönningen/Rheinbrohl

13.06.13 So viel Du brauchst

11.07.13 Sommerzeit schöne Zeit

08.08.13 Sommerfest

(Gemeindesaal Ev. Kirche Bad Hönningen)

Ökumenisches Frauenfrühstück

Jeden 3. Donnerstag im Monat im Wechsel

ausgerichtet von der Kath. Frauengemeinschaft

und der Ev. Frauenhilfe. Termine:

27. Juni und 18. Juli, jeweils 9 Uhr

(Katholisches Pfarrheim Rheinbrohl)

Geburtstagsfeiern im Seniorenheim

25. Juli, 15 Uhr

(Rheinwaldheim in Rheinbrohl-Arienheller)

Frühstückstreffs des

Bluhm-Fonds/Cara-Med

Jeden letzten Mittwoch im Monat um 10 Uhr.

(Ev. Gemeindezentrum Rheinbreitbach)

Ökumenisches Frühstück Linz

Jeden 1. Samstag im Monat, 9 Uhr

(Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde,

Schulplatz 3)

bzw. 30


Förderer des Gemeindemagazins

Drs. Pia u. Dirk Bleiel

Zahnärzte

Im Sand 1

53619 Rheinbreitbach

Tel. 02224 72838

Dr. Christopher Magawly

Zahnarzt

Siebengebirgsstraße 1

53572 Unkel

Tel. 02224 3921

Helmut Bockshecker

Schreinerei-Bestattungen

Am Schröterkreuz 5

53572 Unkel

Tel. 02224 4894

Jürgen Berg

Fleischerei-Partyservice

Rheinstraße 14

53545 Linz

Tel. 02644 96270

Volks- u. Raiffeisenbank

Neuwied-Linz eG

• Geschäftsstelle Linz

Markt 2

53545 Linz

Tel. 02644 9460

• Geschäftsstelle Unkel

Frankfurter Straße 47

53572 Unkel

Tel. 02224 9386-0

Koenigs + Schumacher

Architekturbüro

Richard-Wagner-Str. 20

53115 Bonn

Tel. 0228 657071

Toni Rücker

Ingenieurbüro

Sanitär- Heizung- Klima

Am Halborn 7

53545 Linz

Tel. 02644 2344

M. Schulte Söhne

Eisenwaren - Sanitär

Heizungsfachhandel

Asbacher Str. 42 - 46

53545 Linz

Tel. 02644 96020

Paul & Haltenhof

Rechtsanwälte

Schulplatz 3

53545 Linz

Tel. 02644 2657 u. 4051

Kur Apotheke

Thomas Wierig

Frankfurter Straße 28

53572 Unkel

Tel. 02224 3313

Mühlhöfer Hans Joachim

Schreinerei-Bestattungen

Scheurener Strasse 10

53572 Unkel

Tel. 02224 4106 u. 5242

M. Stich u. Partner

Rechtsanwälte

Vor dem Leetor 3

53545 Linz

Tel. 02644 2504 u. 2540

Georg Frings GmbH

Heizung- Sanitär

Westerwaldstraße 9

53619 Rheinbreitbach

Tel. 02224 960320

Krupp GmbH

Heizöl-Transporte

Maarweg 61

53619 Rheinbreitbach

Tel. 02224 71284

Krupp GmbH

Malerbetrieb

Handwerkerzentrum 3

53579 Erpel

Tel. 02644 3740

Heribert Siebertz

Elektroinstallationen

Handwerkerzentrum 2

53579 Erpel

Tel. 02644 95210

P2 Architektur mit

Energie

Dipl.-Ing. Architektin

Silke Pesau

Backesweg 21

53572 Unkel

Tel. 02224 9897868

Rosen Apotheke

Eberhard Vogt

Hauptstr. 52

53619 Rheinbreitbach

Tel. 02224 71354

Jörg Schüttemeyer

Rechtsanwalt

Vor dem Leetor 12

53545 Linz

Tel. 02644 7077

Sparkasse Neuwied

• Geschäftsstelle Linz

Mittelstraße 22

53545 Linz

Tel. 02644 56030

• Geschäftsstelle Unkel

Anton-Limbach-Str. 1a

53572 Unkel

Tel. 02224 902180

• Geschäftsstelle

Rheinbreitbach

Hauptstr. 14

53619 Rheinbreitbach

Tel. 02224 902380

• Geschäftsstelle

Bad Hönningen

Auf dem Plänzer 1

53557 Bad Hönningen

Tel. 02635 924390

• Geschäftsstelle

Rheinbrohl

Schulstr. 10

56598 Rheinbrohl

Tel. 02635 922210

Christian Dung

Schreinerei-Bestattungen

Handwerkerzentrum 7

53579 Erpel

Tel. 02644 3385

Dr. Volker Kurths

Dr. Hans-Henning Kurths

Dr. Ulrike Kurths

Zahnärzte

Hauptstrasse 65a

53619 Rheinbreitbach

Tel. 02224 3343

Andreas Kamp

Malerbetrieb

Saarlandstraße 65

53545 Linz

Tel. 02644 2998

Dr. Ulrike Blöß

Dr. Manfred Flerus

Zahnärzte, Oralchirurgie

Mittelstraße 1

53545 Linz

Tel. 02644 7443

Tapeten-Farben Adams

Bodenbelag-Hobby-Glas

Klosterstrasse 1

53545 Linz

Tel. 02644 2328

Anneliese Becker-Hömig

Bad Hönninger Fruchtsäfte

und Weine GmbH

Hauptstr. 159

53557 Bad Hönningen

Tel. 02635 9500-0

Eberhard Graf Stolberg-

Wernigerode

56598 Rheinbrohl

reetor-

Wirtschaftsberatung

Wolfgang Reeder

Honnefer Str. 71

53572 Unkel

email@reetor.de

Scherer-Passage

Wolfgang Scherer

Am Sändchen 30-34

53545 Linz

Tel. 02644-96260

Dr. Pamela Zingg

Zahnärztin

Im Denklich 2

53572 Unkel

Tel. 02224 900009

Familie Johannes und

Ingeborg Hundrieser

Am Gestade 4

53545 Linz

Plan.ed GmbH

Kreative Holz- und Metallbearbeitung

H. Wolf / F.D. Konzen

Hauptstr. 61

53619 Rheinbreitbach

AK Baumdienste

Alexander Kriwett

Zum weisen Stein 8

56587 Oberhonnefeld-

Gierend

Tel. 02634 923721

Landschaftsbau

Klaus J. Blum

Erd-, Pflaster-, Kanalbau

Maurerarbeiten

Meerpfad 14

56566 Neuwied

Tel. 02631 27963

Heizung-Sanitär-Klima-

Service

Matthias Both und Sohn

GmbH

Hauptstr. 192

53557 Bad Hönningen

Tel. 02635 953310

bzw. 31


"Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen

möge der Wind dir den Rücken stärken.

Möge die Sonne dein Gesicht erhellen

und der Regen um dich her die Felder tränken.

Und bis wir beide, du und ich, uns wieder sehen

möge Gott dich schützend halten in seiner Hand."

(Irischer Reisesegen)

bzw. 32

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