zum Pfarrplan als PDF Dokument - Kirchengemeinde Heilige ...

heiligefamilie.herne.de

zum Pfarrplan als PDF Dokument - Kirchengemeinde Heilige ...

Liebe Schwestern und Brüder in unserer Pfarrei

Einen herzlichen Frühlingsgruß schickt Ihnen wieder unser

Pfarrplan-Team ins Haus und hält Sie auf dem Laufenden, was

so rund um den Kirchturm und natürlich auch innerhalb der Kirchenmauern

geschieht.

In der Kirche haben wir Weihnachten gefeiert, und außerhalb

natürlich auch. In der Kirche haben wir den Aschermittwoch

begangen, aber außerhalb der Kirche nur die tollen Tage davor,

den Karneval. Der Aschermittwoch und die Fastenzeit sind im

Alltagsleben kaum noch prägend. Fasten ist zwar in, aber eher als Frühjahrskur

für die Gesundheit.

Fasten im kirchlichen Sinn ist Leben mit Einschränkungen aus christlichen Motiven.

Dazu kann der einprägsame Slogan "7 Wochen ohne..." von jedem anders ergänzt

werden, je nachdem, worauf er bis Ostern verzichten will. Der Verzicht soll unseren

Blick auf Jesus lenken, der den Kreuzweg gegangen ist.

Jesus sagt: "Wer mein Jünger sein will, verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz

auf sich und folge mir nach" (Mt 15,24). Sich selbst verleugnen, das heißt: Seine

Eigeninteressen nicht so wichtig nehmen. Unsere kleinen Verzichte und Opfer

sollen ein Zeichen der Selbstverleugnung sein.

Und dann ist da noch die Aufforderung, jeder solle "sein Kreuz auf sich nehmen"

und im nachfolgen.

Aus dieser Ausdrucksweise entnehmen wir, dass Jesus es für total normal hält,

dass jedermann ein Kreuz zu tragen hat. Ein Paradies ohne Leiden und Schmerzen,

ohne Sorgen und Enttäuschungen, ohne Einbußen und Verluste ist offenbar

für die diesseitige Welt nicht vorgesehen.

Was bedeutet dieses "Auf-sich-nehmen" Das Kreuz wird uns ja gegen unseren

Willen aufgeladen, und wir kommen gar nicht umhin, es zu tragen.

"Aufsichnehmen" heißt sicherlich: Das Kreuz ohne Groll in Geduld ertragen und

mit Christi Kreuz verbinden.

Es ist nicht zu verstehen, warum Menschen leiden müssen. Es ist auch nicht zu

verstehen, warum Jesus leiden musste. Aber seit den Tagen der Apostel hat die

Kirche verkündigt, dass das Leiden Christi auf geheimnisvolle Weise unsere Befreiung

zum ewigen Leben bewirkt hat.

Sein Leiden hat Wunderbares bewirkt.

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Sollte unser Leiden nicht auch Gutes bewirken können Viele Christen haben das

so gesehen und ihr Leiden aufgeopfert für die Mitmenschen, im selben Sinne

wie ihr fürbittendes Gebet.

Aber das Kreuz hat nicht das letzte Wort!

Am Ende steht die Auferstehung! Ostern ist ein neuer Anfang, ist strahlende

Verheißung für uns alle!

In diesem Sinne Ihnen allen, besonders den Kreuzträgern, frohe Ostern.

Ihr Seelsorger

MISEREOR-Fastenaktion 2012

Welche Zukunft hat Chano von der Müllkippe in Kalkutta

Welche Perpektiven hat Luis aus einem Drogenviertel

in Guatemala-Stadt Was heißt es, wie Rose in

den Slums von Nairobi aufzuwachsen Wie leben Kinder

armer Eltern in der Glitzermetropole Hongkong

MISEREOR lenkt mit der kommenden Fastenaktion

den Blick auf Kinder und Jugendliche in den Elendsvierteln

großer Städte. Sie leiden darunter, kein sicheres Dach über dem Kopf

zu haben. Genügend Essen und sauberes Trinkwasser fehlen. Schwere Arbeit

gehört für die meisten zum Alltag. Diese Lebensumstände machen krank. Aber

die Behandlung durch einen Arzt und Medikamente können sich die wenigsten

leisten. Schule und Ausbildung bleibt vielen verwehrt

Trotz schlechter Startchancen haben diese Kinder eine Chance. MISEREOR-

Projekte beweisen, wie viel Kraft und Kreativität Heranwachsende und Erwachsene

entfalten, um sich selbst Perspektiven zu erarbeiten.

Lassen sie uns diese Initiativen unterstützen, lassen sie uns großzügig sein. Dazu

haben sie auch eine Gelegenheit. Am 25. März laden wir sie zu einem Fastenessen

in unser Pfarrheim ein. Wir wollen durch eine Spende die Ärmsten der

Armen unterstützen, um ihnen zu zeigen, dass wir an ihrem Schicksal teilnehmen.

Als Essen sollen Suppen gereicht werden. Vielleicht sind ja auch sie bereit

eine Suppe zu kochen und mitzubringen. Beginnen wollen wir unser Fastenessen

nach der 11.00 Uhr Messe.

Texte von MISEREOR www.misereor.de

WAN

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Pater Ibba - 25 Jahre unser Pfarrer

Es kommt nicht oft in der katholischen Kirche vor, dass ein Priester sein 25

jähriges Pfarrjubiläum feiern kann. Einen dieser seltenen Augenblicke durfte

unsere Pfarrei im Februar erleben. In diesen Jahren hat Pater Ibba die Gemeinde

mit geprägt. Sein silbernes Pfarrjubiläum wurde dementsprechend

würdig gefeiert. 320 Gläubige fanden den Weg zur Kirche, um gemeinsam mit

ihrem Pfarrer die Messe zu feiern. In seiner Predigt hielt Diakon Wolfgang

Andratschke, der Pater Ibba seit vielen Jahren kennt, einen Rückblick auf

den Werdegang des Pfarrers. Aus Anlass dieses Jubiläums kam auch der Ordensobere

Pater Knoche extra aus Mainz, um mit seinem Mitbruder Pater

Ibba in der Messe zu konzelebrieren. Aus diesem Anlass führte die Pfarrbriefredaktion

ein Interview mit Pater Ibba:

25 Jahre Pfarrer der Pfarrei Heilige Familie, herzlichen Glückwunsch

nachträglich vom Redaktionsteam, und fast 42 Jahre Priester. Wann

spürten Sie in sich die Berufung zum Priester

P. Ibba: Meine Berufung kann ich nicht an einen besonderen Ort oder an

einem bestimmten Ereignis festmachen und auch bestimmt nicht an einen

Tag. Es ist eine Glaubens- und Lebensgeschichte, die mich geprägt hat. Erstens

durch mein Elternhaus und zweitens durch die vielen Menschen, die

mich in meinem Leben begleitet haben. Als junger Mann habe ich nie daran

gedacht Priester zu werden, aber die Umstände meines Lebensumfeldes haben

mich zu diesem Schritt bewegt.

Zur damaligen Zeit habe ich in Düren gewohnt, und dort befand sich damals

das Provinzialat der Westdeutschen Provinz der Missionare der Heiligen Familie.

In der Berufsschule gab ein Missionar aus dem Orden Religionsunterricht,

durch ihn bin ich mit den Missionaren

der Heiligen Familie in Kontakt gekommen.

Welche Stationen in ihrem Leben haben

sie geprägt

P. Ibba: Geprägt haben mich vor allen

Dingen mein christliches Elternhaus und

die magere Zeit nach dem Krieg. Weiterhin

waren für mich einschneidende Erleb-

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nisse die Flucht nach dem 17. Juni 1953 von Ostberlin

nach Westberlin.

Was mich sonst noch geprägt hat, war die Spiritualität

im Noviziat in Mühlbach und die Zeit im Priesterseminar

in Ravengiersburg.

Wie sind Sie nach Wanne-Eickel gekommen

P. Ibba: Nach mehreren Jahren Verwaltungsarbeit im

Kloster St. Kilian in Lebenhan hegte ich den Wunsch, in

der Seelsorge arbeiten zu dürfen. Ich hoffte auf eine

Pfarrstelle in der bayerischen Rhön, die mir über viele Jahre ans Herz gewachsen

war. Aber meine Oberen suchten einen Nachfolger für Pater Hermann Löser

hier in der Pfarrei Heilige Familie. So kam ich, in Gehorsam meinen Oberen gegenüber,

am 4. Oktober 1985 nach Wanne-Eickel und wurde am 1. Februar 1987

der Nachfolger meines Mitbruders P. Hermann Löser.

Welche Erfahrungen haben Sie als Pfarrer in unserer Gemeinde Heilige Familie

gemacht

P. Ibba: Man kann vieles bewegen und bewerkstelligen, was den inneren und

äußeren Aufbau der Gemeinde betrifft. Die Menschen sind offen und bereitwillig

mitzuarbeiten, wenn man mit gutem Beispiel vorangeht. Als ich meinen Dienst

in dieser Gemeinde antrat, hätte ich nie gedacht, dass ich das 25jährige Pfarrjubiläum

erleben werde. Heute bin ich aber dankbar dafür und freue mich, dass

ich als Seelsorger so lange in dieser Gemeinde sein durfte, und ich denke auch,

dass ich die Geschicke der Gemeinde mit geprägt habe.

Was hat Sie in diesen 25 Jahren am meisten beeindruckt

Beeindruckt hat mich vor allen Dingen das familiäre Miteinander in unserer Gemeinde;

dies macht natürlich dem Namen unserer Pfarrei alle Ehre. Die Offenheit

und die Herzlichkeit der Menschen im Ruhrgebiet, die ganz anders ist, als

man es sich von dieser Region erzählt. Der kameradschaftliche Umgang der

Menschen untereinander hat mich stark beeindruckt, dies hatte ich so bei Antritt

meines Dienstes nicht erwartet. Ich bin dankbar, unter so vielen hilfsbereiten

und freundlichen Menschen arbeiten zu dürfen.

Danke für das Interview. Das Redaktionsteam des Pfarrplans wünscht ihnen

Gottes Segen für ihr weiteres Wirken.

WAN

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Wussten Sie schon...

dass in den 50-iger Jahren sonntags ca. 900 Menschen die sonntäglichen

Gottesdienste in unserer Pfarrei besuchten, derzeit nur noch ca. 230

Es kann kein Zweifel darüber bestehen, dass sich die kirchliche Landkarte zwischenzeitlich

verändert hat, sie sich weiter verändern wird und dass sich die

Gläubigen auf einen weiteren Strukturwandel einstellen müssen. Vor Ort werden

Pastoralverbände in der jetzigen Form nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Über die Hintergründe soll hier nicht eingegangen werden, weil sich diese im

innerkirchlichen aber auch im weltlichen Bereich zu vielschichtig darstellen.

Aber lassen wir doch einfach Zahlen sprechen, die von der Deutschen Bischofskonferenz

für die 27 deutschen Diözesen herausgegeben wurden:

Pfarreien und sonstige Seelsorgstellen:

1992: 13.331, 2000: 13.241, 2010: 11.524

Gottesdienstteilnehmer in Prozenten:

1990: 21,9, 2000: 16,5 , 2010: 12,6

Priester im aktiven Dienst:

1990: 14.166, 2000: 12.571, 2010: 9.857

Neupriester in den Diözesen:

1990: 259, 2000: 154, 2010: 80

Zahlen, die zu denken geben!

Sind wir hier als Christen in Bedrängnis Sicherlich nicht im Sinne einer Diskriminierung

oder gar Unterdrückung, wie dies in anderen Teilen der Welt augenscheinlich

ist. Aber es gehört schon vielfach Mut dazu, sich zum christlichen

Glauben zu bekennen.

Da ist es besonders wichtig, sich in einer Gemeinschaft zu befinden, in der

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Glaube gemeinsam gelebt werden kann und in der man sich auch trauen kann zu

glauben.

Die bevorstehenden Feste Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten sollten

uns Hoffnung und Glauben geben, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist und

der Geist Gottes bei uns ist, der nach biblischer Überlieferung die Jünger und

Apostel angstfrei werden ließ und sie so den christlichen Glauben verkünden

konnten.

In diesem Zusammenhang sei auf das BONIFATIUSBLATT hingewiesen, das

vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, Paderborn, herausgegeben wird,

dreimal im Jahr erscheint, und das sich regelmäßig mit Fragen des Glaubens insbesondere

in der Diaspora beschäftigt. Schauen Sie doch einfach mal in den

Schriftenstand. Dort werden Sie garantiert fündig.

Norbert Henning

Was hat eine Orgelrenovierung mit dem Pütt zu tun

Schwarz „wie einer außem Pütt" verließ ein junger Mann am Mittwoch, den

15.02.2012, unsere Kirche, um eine zu qualmen.

Auf Nachfrage, was los sei und ob man helfen könne, stellte er sich als Mitarbeiter

der Orgelbaufirma Kampherm aus dem ostwestfälischen Verl vor, der

mit zwei weiteren Kollegen gerade begonnen hatte, unsere Orgel zu Renovierungszwecken

auseinander zu nehmen.

Ja, unser lieber Kohlenpott hat auch an der nunmehr 54jährigen Orgel nachhaltig

Spuren hinterlassen, die sich deutlich in den Gesichtern der Arbeiter widerspiegelten.

Nach langem Anlauf - die Diözese hatte ein Wort mitzureden - sei der Orgelbaufirma

gewünscht, das Werk gut zu vollenden. Derweil freuen wir uns auf eine

neu glänzende und gut gestimmte Orgel „ad multos annos"*, wie man in kirchlichen

Kreisen zu sagen pflegt.

Ob das zu Ostern wohl klappt Ein Tipp: Die „Baustelle" zu besichtigen, lohnt

sich!

*auf viele Jahre

Norbert Henning

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„5 Brote und 2 Fische – und alle werden satt!“

Auch in diesem Jahr bereiten sich Kinder auf die Erste Heilige Kommunion vor.

4 Mädchen und 5 Jungen treffen sich jeden Montagnachmittag mit ihren 3 Katechetinnen

im Pfarrheim, um von Jesus zu hören, zu singen und zu beten.

Im ersten Abschnitt der Vorbereitung, von September bis Dezember, bereiteten

sich die Kinder auf das Bußsakrament vor. Aufgeregt und ein wenig ängstlich

warteten im Dezember dann 9 Kinder vor dem Beichtzimmer, um bei Pater Ibba

ihre erste heilige Beichte abzulegen. Hinterher waren alle froh und im wahrsten

Sinne des Wortes „erleichtert“.

Seit Jahresbeginn beschäftigen die Kinder sich nun mit dem Ablauf der Heiligen

Messe, hören Geschichten aus dem Leben Jesu und überdenken das Verhalten

der Menschen anhand von kleinen Geschichten – kurz: Sie lernen Jesus noch

besser kennen.

Im Januar durften die Kommunionkinder

mit ihren Katechetinnen

im Pfarrheim

übernachten und konnten

unsere Kirche bei einer Kirchenrallye

aus ganz ungewöhnlichen

Perspektiven

kennenlernen.

Besonders spannend ist es

für die Kinder immer, unseren

Kirchturm zu besteigen

– wobei sie immer aufpassen,

dass dann nicht gerade

die Glocken läuten. Richtig erstaunt waren die Kinder, als sie feststellen mussten,

dass man die Orgelpfeifen gar nicht zählen kann, so viele sind es.

Das Ergebnis unserer Bastelarbeiten können Sie in unserer Kirche bewundern.

Gemeinsam haben Kinder und Katechetinnen das Gemeinschaftssymbol der diesjährigen

Vorbereitung erstellt (5 Brote und 2 Fische). Dass die Kinder in diesem

Jahr sehr kreativ sind, konnte man auch beim Basteln der Kommunionkerze erkennen.

Nun ist es nicht mehr lange hin und der große Tag der ersten Heiligen Kommunion

ist da. Alle Kinder warten schon gespannt darauf.

Monika Kursch

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oben von links:

Mechthild Friedrich, Lucy Schackmar, Finn Kordus, Monika Kursch, Justin

Kretschmer, Sylvia Trippeldorf

unten von links:

Mia Rösler, Nina Kubis, Jordan Denzinger, Leah Gertz, Dario Kretschmer

WICHTIG WICHTIG WICHTIG WICHTIG

Bitte vormerken:

PFARRFEST Heilige Familie

Wann: 23. und 24. Juni

Wo: wie immer am Pfarrheim

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Besondere Gottesdienste

Von Palmsonntag bis Weißen Sonntag

31. März 2012 Samstag der 5. Fastenwoche

17.00 Uhr Vorabendmesse zu Palmsonntag

01. April 2012 Palmsonntag

11.00 Uhr Familiengottesdienst mit Segnung der Palmzweige

18.00 Uhr Bußgottesdienst

05. April 2012 Gründonnerstag

20.00 Uhr Abendmahlsfeier der Gemeinde

mit Fußwaschung und Kommunion unter beiden Gestalten

Anbetung bis Mitternacht:

21.15 – 22.15 Uhr Frauen

22.15 – 23.00 Uhr Jugend

23.00 – 24.00 Uhr Männer

06. April 2012 Karfreitag

10.00 Uhr Kinderkreuzweg

15.00 Uhr Karfreitagsliturgie

07. April 2012 Karsamstag

20.00 Uhr Feier der Osternacht in St.Franziskus

08. April 2012 Ostersonntag-Hochfest der Auferstehung des Herrn

11.00 Uhr Festhochamt

09. April 2012 Ostermontag

11.00 Uhr Festhochamt unter Mitwirkung des Kirchenchores

14. April 2012 Samstag in der Osteroktav

17.00 Uhr Vorabendmesse

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15. April 2012 Weißer Sonntag

09.45 Uhr Segnung der Kommunionkinder im Pfarrheim

10.00 Uhr Erstkommunionfeier der Gemeinde

18.00 Uhr Dankandacht mit Segnung der Andachtsgegenstände

16. April 2012 Montag

10.00 Uhr Dankamt der Kommunionkinder mit Opfergang für Kinder in

der Diaspora

Bußgottesdienst:

Palmsonntag: 18.00 Uhr

Sie brauchen jemanden, der Ihnen zuhört, wenn Sie sich einfach mal alles von

der Seele reden wollen

Gott selbst hat zwar keine Ohren, doch er hat die Ohren des Priesters, der für

Sie da ist.

Beichtgelegenheiten vor Ostern:

Karfreitag: 16.30 - 18.00 Uhr (nach der Karfreitagsliturgie)

Karsamstag: 16.00 - 17.00 Uhr

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Sternsingeraktion 2012

„Klopft an Türen – pocht auf Rechte“ Unter diesem Motto sind unsere Sternsinger

am 06. und 07. Januar 2012 durch unsere Gemeinde gezogen, um sich für

die gute Sache einzusetzen. Wie in jedem Jahr schellten oder klopften sie an

allen Haustüren an, nicht nur bei den Gemeindemitgliedern, sondern auch bei

unseren evangelischen Mitchristen, den Angehörigen anderer Konfessionen und

den Glaubensfernen. Selbst wiederholte Regenschauer konnten ihr Engagement

und die gute Stimmung der 18 kleinen Königinnen und Könige nicht trüben.

Viele Menschen hatten sich auf ihren Besuch gefreut. Einige haben sich sogar

geradezu vorbereitet und heißen Kakao gekocht oder Waffeln gebacken. Natürlich

gab es auch einzelne unfreundliche Reaktionen. Doch die wenigen abrupt

zugeknallten Türen waren schnell vergessen. Denn schon bald wartete der

nächste freundliche Bewohner auf die Sternsinger. Trotz widriger Bedingungen

ist es uns in diesem Jahr gelungen, einen neuen Spendenrekord aufzustellen.

Rund 4.500,00 € konnten für eine Ernährungsstation in Uganda gesammelt werden,

in der Kinder mit Mangelerscheinungen versorgt werden. Ein toller Erfolg!

Nach zwei erlebnisreichen Tagen konnten die Sternsinger mit dem Gefühl, etwas

Gutes geleistet, aber auch viel Spaß gehabt zu haben, nach Hause gehen.

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Jeder konnte auch eine große Tüte mit Süßigkeiten und Obst mitnehmen, die

viele Menschen den Sternsingern mit auf den Weg gegeben haben.

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Sternsingern, ihren Betreuerinnen und

Betreuern sowie den Erwachsenen, die sich für die Organisation, die Küche oder

als Fahrer zur Verfügung gestellt haben! In diesem Jahr hat sich auch unser

Dekanat Emschertal entschlossen, sich bei allen Sternsingern zu bedanken. Gemeinsam

mit rund 350 Sternsingern aus allen Gemeinden unseres Dekanats nahmen

unsere Königinnen und Könige an einem Abschlussgottesdienst in St. Bonifatius,

einem anschließenden Imbiss und einem gemeinsamen Kinobesuch teil.

Dr. Friedrich Grote

Unsere Orgel - ein Puzzle aus 5000 Teilen

Nach längerer Vorlaufzeit ist

nun seit einigen Wochen die Renovierung

unserer Orgel in vollem

Gang. Die Orgel wurde fast vollständig

in ihre Bestandteile zerlegt:

Sämtliche Pfeifen, Membranenleisten,

Pfeifenbretter,

Windbälge sowie unzählige weitere

Einzelteile wurden entfernt

und zur Reinigung und Reparatur

in die Orgelbauwerkstatt gebracht.

Auch der Spieltisch wurde

auseinandergebaut. Nach Entfernung

der Tastaturen zeigt

sich erst das ganze Ausmaß der Verschmutzung. Rußgeschwärzte Kontaktleisten

treten zu Tage. Überhaupt sind alle Orgelteile extrem verschmutzt, so dass die

Mitarbeiter der Orgelbaufirma beim Ausbau der Pfeifen aussahen wie Kumpel

unter Tage. Der Dreck von 50 Jahren hinterlässt eben seine Spuren und man

fragt sich, wie überhaupt noch ein „sauberer“ Ton aus dieser Orgel herauskommen

konnte.

Die Orgelbühne bietet derweil ein wüstes Bild. Überall liegen Stapel mit Holzpfeifen,

dazwischen Pfeifenbretter und Windkanäle, und unweigerlich stellt sich

dem Betrachter die Frage, ob das Chaos wohl System hat.

Auch erste bisher nicht eingeplante Zusatzarbeiten werden notwendig. Nach

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Entfernung der rückwärtigen

großen Holzpfeifen wird

deutlich, dass auch die Rückwand

der Kirche einen neuen

Anstrich braucht. Hier wurde

teilweise noch nie gestrichen.

Darüberhinaus weisen auch

die Rosettenfenster Schäden

auf, die bei der Gelegenheit

mit beseitigt werden müssen.

Hierbei ist Eile geboten, da

der Verlauf der Orgelreparatur

nicht beeinträchtigt werden darf. Schließlich soll an Ostern die Orgel wieder

erklingen. Andererseits kommt eine so günstige Gelegenheit so schnell nicht

wieder. Sind die Pfeifen erst einmal wieder eingebaut, ist ein Herankommen an

diese Stellen praktisch nicht mehr möglich bzw. wäre der Aufwand um ein Vielfaches

höher, so dass sich die Verantwortlichen entschlossen haben, die Arbeiten

kurzfristig ausführen zu lassen.

Neben der Reinigung und Reparatur defekter Teile

wird in den nächsten Wochen die Neuintonation der

Pfeifen einen großen Teil der Zeit in Anspruch nehmen.

Da diese Arbeiten in der Werkstatt durchgeführt

werden, wird man eine ganze Weile keinen echten

Fortschritt sehen, bis dann vor Ostern die ersten

Pfeifenregister wieder in die Orgel zurückkehren. Ob

bereits an Ostern die Renovierung vollständig abgeschlossen

sein wird, darf allerdings bezweifelt werden.

Aber zumindest

soll bis dahin die Orgel teilweise (z.B.

auf einem Manual) wieder spielbar sein. Bis

dahin müssen wir während der Fastenzeit mit

einem kleinen Orgelpositiv mit 3 Registern

vorlieb nehmen.

Was bleibt, ist die bange Frage, ob es gelingt,

das Puzzle aus ´zig Tausend Teilen wieder so

zusammenzusetzen, dass am Ende wieder unsere

„alte“ Orgel dabei herauskommt.

te

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Neujahrsempfang im Pastoralverbund

Ein schönes Problem hatten

die Veranstalter des Neujahrsempfanges,

als sie Plätze

schaffen mussten für den

Andrang im Großen Saal. Ehrenamtliche

aller drei Gemeinden

unseres Pastoralverbundes

trafen sich zu einem

harmonischen Treffen. Das

inhaltliche Arbeitsprogramm

des Pastoralverbundsrates

(PVR) wurde vorgestellt: Konzeptentwicklung

für die Pastoral

in unserem Verbund von

v.L. Pfr. E. Richter, G. Kerski (PGR St. Marien),

K. Enk-Hassenewert (PGR Hl. Familie), Pfr. R. Ibba

drei Pfarreien. Der PVR ist nun in der Analysephase. Hier wird geschaut nach

den Gemeinden und ihrem Umfeld im Pastoralverbund. Daraus werden Zielvorstellungen

formuliert, Wege der Seelsorge bedacht und die Möglichkeiten der

Gemeinden betrachtet. Ein fertiges Konzept hat keiner im Kopf und doch ist es

spannend, der Frage nachzugehen, wie sich die Seelsorge im Zusammenspiel der

drei Pfarreien in den nächsten

Jahren entwickeln wird.

Ein Fernziel ist, dass alle Gemeinden

2017 mit offenem Herzen

sagen können: „Wir sind

drei Gemeinden in einer Einheit,

in einer Pfarrei.“ 2017 wird ja

der große pastorale Raum Wanne-Eickel

geschaffen. Das Pastoralkonzept

wird dann in die

pastorale Vereinbarung einfließen,

die dann die jetzigen Pfarreien des zukünftigen großen pastoralen Raumes

Wanne–Eickel 2017 schließen werden.

Allen PVR-Mitgliedern einen herzlichen Dank für die Organisation und Gestaltung

des Empfanges!

Pfarrer Erik Richter

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„Steht auf für Gerechtigkeit!“

rufen uns die Frauen

aus Malaysia in diesem

Jahr zu; und Gerechtigkeit

ist auch das

wichtigste Wort in

ihrem Gottesdienst.

Diese Gerechtigkeit

hat aber auch Schwestern:

Sie ist mit Weisheit,

Erbarmen, Frieden

und Harmonie verbunden;

einer Harmonie,

die echt ist, weil

sie die Unterschiede

ernst nimmt; einer

Harmonie die auch bereit ist sich aktiv einzusetzen.

Die Gerechtigkeit für die malaysischen Frauen eintreten, ist die Gerechtigkeit,

die sie von Gott zugesprochen bekommen – ist Gottes Gerechtigkeit. Diese Gottesgabe

lassen sie sich nicht wegnehmen und als streitbare Gottestöchter sagen

sie ganz klar:

„Die Unterdrückung von Frauen ist Sünde. Diese strukturelle Sünde ist verwurzelt

in geschaffenen und verfestigten …Strukturen.“

Die Mehrheit der Frauen in Asien erfährt Diskriminierung, unmenschliche Behandlung,

Belästigungen, Missbrauch und Gewalt – vor ihrer Geburt, nach ihrer

Geburt und ihr Leben lang.

So sind auch wir aufgerufen zu schauen, wo wir für Gerechtigkeit aufstehen

können und müssen. Denn es ist unser aller Aufgabe, dafür zu sorgen und auch

zu streiten, damit Gottes Gerechtigkeit auf unserer Welt wachsen und sich

ausbreiten kann.

Stehen wir auf und beten gemeinsam mit allen Frauen dieser Welt!

(Eva Schnith, Gemeindereferentin)

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Termine

März

13. 6:00 Uhr Frühschicht als Eucharistiefeier

19. Patronatsfest des SJM 14.00 Uhr Messe

23. 18:00 Uhr Kreuzweg gestaltet von der Jugend

25. Fastenessen im Pfarrheim zu Gunsten von MISEREOR

nach der 11:00 Uhr Messe

27. 6:00 Uhr Frühschicht als Eucharistiefeier

April

09. 11.00 Uhr Messe mit Chor

22. KAB Frühstück 9.30 Uhr

30. 20.00 Uhr Maiansingen (KAB)

Mai

12. Ausflug Kirchenchor

12. Diözesanwallfahrt nach Werl

31. 18:00 Uhr Maiandacht unter Mitwirkung des Kirchenchores

Juni

02. 10:00 Uhr „Day of Song“ im ASB Seniorenheim

02. Jahresausflug der KAB

09. Jahresausflug des SJM

23.+24. Pfarrfest Hl. Familie

Juli

07. Radtour mit der KAB

14. Radtour mit der KAB

21. Radtour mit der KAB

28 Radtour mit der KAB

August

11. Radtour mit der KAB

18. Radtour mit der KAB

25. Grillabend im Klostergarten (SJM)

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Feststehende

Gottesdienste

Samstag 17.00 Uhr Vorabendmesse zum Sonntag

17.00 Uhr Familiengottesdienst in St. Marien

18.15 Uhr Eucharistiefeier in St. Franziskus

Sonntag 11.00 Uhr Heilige Messe

10.45 Uhr Eucharistiefeier in St. Marien

09.30 Uhr Eucharistiefeier in St. Franziskus

Montag 14.00 Uhr Seniorenmesse

Dienstag 09.00 Uhr Heilige Messe (in St. Franziskus)

Mittwoch 19.00 Uhr Abendmesse

Donnerstag 08.00 Uhr Messe (Schulmesse zweiter Do im Monat)

Priester-Do. 09.00 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen für

Priesterberufe mit anschließendem Frühstück

Freitag 08.00 Uhr Frühmesse

Herz-Jesu Fr.19.00 Uhr Abendmesse

Rosenkranzgebet 18.00 Uhr Donnerstag

Kreuzweg 18.00 Uhr Freitag

Im Mai 18.00 Uhr Di, Do und Fr Maiandacht

Im Oktober 18.00 Uhr Di, Do und Fr Rosenkranzandacht

Beichtgelegenheit jeden 1. Samstag im Monat 16.00 – 16.30 Uhr

Tauffeiern nach Absprache.

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Kontaktpersonen der Kirchengemeinde

Pfarrbüro

Eine Welt Laden

Mechthild Hassenewert 910140 Kathrin Enk-Hassenewert 786539

Pfarrer

Pfarrbücherei

Pater Rudolf Ibba 910140 Ursula Daft 797032

KV, 2. Vorsitzender

Kindergarten

Heinz Kordus 43712 Beatrix Stehmann 47978

Pfarrgemeinderat Pfarrheim 583369

Kathrin Enk-Hassenewert 786539

Messdiener

Terminabsprachen im Pfarrbüro

Teestube für Behinderte

Pater Rudolf Ibba 910140 Margret Derksen 42406

Caritas

St. Josef Männerverein

Gabriele Lakomy 466434 Karl-Heinz Herbst 5959609

KJG Jugendtreff

kfd

Matthias Amedick 41633 Edelgard Kuchnicak 790062

Senioren

Junge Frauen

Christa Scholle 794676 Petra Lotte 48265

Kirchenchor

KAB

Michael Enk 41915 Michael Musbach 74888

KAB Gymnastikgruppe

Bärbel Unger 49553

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Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Pfarrsekretärin Frau Hassenewert

Montags – Freitags

9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Rottbruchstr. 9

44625 Herne

Telefon: 02325 / 91 01 40

eMail: info@heiligefamilie-herne.de

Heilige Familie im Internet unter:

www.heiligefamilie-herne.de

Gemeindetreff im Pfarrheim

Die Gemeinde trifft sich mittwochs nach der Abendmesse ab 20.00 Uhr

im Pfarrheim.

Hier hat man Zeit für heiße Neuigkeiten oder kühle Getränke.

Das Internetc@fe in der Pfarrbücherei steht zur Nutzung bereit.

Herausgeber:

Pfarrplan-Gruppe“ der kath. Pfarrgemeinde Hl. Familie, Wanne-Eickel

Wolfgang Andratschke WAN, Dr. Thomas Enk te, Carola Quickels cqu,

Wolfgang Quickels qu (Fotos), Michael Zimmermann zim,

Tanja Zimmermann taz

eMail: pfarrplan@heiligefamilie-herne.de

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