Franziskusbrief - St. Franziskus Bochum-Riemke

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Franziskusbrief - St. Franziskus Bochum-Riemke

Franziskusbrief

St. Franziskus Bochum-Riemke Ausgabe 2/2010

„Wer im Dunkel lebt,

sieht ein helles Licht;

über denen,

die im Finstern wohnen,

strahlt ein Licht auf.“

(Jesaja 9,1)


Anschriften + Infos Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus

Gemeindebüro und Pastorat · Herner Straße 356

44807 Bochum · Telefon: (02 34) 531721 · Telefax : (02 34) 541010

E-Mail: St. Franziskus.Bochum-Riemke@bistum-essen.de

Internet: http://www.franziskus-bochum-riemke.de

Bürozeiten: Mittwoch 9.00 bis 11.00 Uhr

Gottesdienste:

Donnerstag 15.00 bis 17.00 Uhr

Samstag 18.30 Uhr Vorabendmesse

Sonntag 9.30 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Familien- oder Jugendmesse

Montag, Mittwoch

und Freitag 8.30 Uhr Hl. Messe

Dienstag 8.30 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Donnerstag

Andachten:

18.30 Uhr Abendmesse

Donnerstag 18.00 Uhr Rosenkranzandacht - Fastenzeit: Kreuzweg

im Maimonat: Maiandacht

Beichtgelegenheit:

Samstag 17.45 - 18:15 Uhr und nach Vereinbarung

Kirchenöffnung außerhalb der Gottesdienstzeiten: Samstag 8.00 bis 9.00 Uhr

Kapelle im Seniorenzentrum:

Mittwoch und Sonntag 10.30 Uhr Hl. Messe

In der Fastenzeit, Mai u. Oktober: Montag 15:30 Uhr Andacht

Anschriften:

Pastor: Thomas Quadt, Herner Straße 356 Tel. 53 17 21

E-Mail: thomas.quadt@freenet.de

Pastor i. R. Manfred Pötschick, Tippelsberger Straße 3 Tel. 53 12 25

Diakon: Hartmut Röser, Feldsieper Straße 101 Tel. 9 58 58 16

Gemeinderef.: Barbara Steeger, Beisingstraße 71 Tel. 5 41 46 03

Gemeinderatsvors.: Klaus Pohlschmidt, Zillertalstraße 25 Tel. 53 31 54

Küster – auch für die Gemeinde St. Nikolaus v. Flüe:

Andreas Jaruschowitz, Tippelsberger Str. 3 Tel. 53 15 98

Hausmeisterin – auch für die Propsteipfarrei St. Peter und Paul:

Margarete Jaruschowitz, Tippelsberger Str. 3 Tel. 53 15 98

Kindergarten: Auf der Markscheide 34, Tel. NEU: 95 08 25 89

Walburga Voglauer Tel. ALT: 53 21 90

Franziskusbrief 2 Ausgabe 2/2010


Inhaltsverzeichnis

Anschriften und Informationen . . 2

Inhaltsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . 3

Sieben Lichter für den Winter . . . 4

Sonntagspflicht oder

Feier der heiligen Messe . . . . . . . . 6

Gottesdienste – geht es noch

langweiliger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Herr, lehre uns beten . . . . . . . . . . . 8

Kinder zeigen Stärke . . . . . . . . . . . 9

Firmung: mit Gottes Geist den

eigenen Weg entdecken . . . . . . . . 10

Martinszug. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Termine im November. . . . . . . . . 13

Termine im Dezember. . . . . . . . . 14

Kinderchristmette . . . . . . . . . . . . 15

Weihnachten und Silvester . . . . . 16

Termine im neuen Jahr . . . . . . . . 17

Aus dem Kindergarten . . . . . . . . 18

Impressum:

Adventliches Lichterfest . . . . . . . 20

Windlichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Willkommen in Holland . . . . . . . 22

Familie Gänseklein. . . . . . . . . . . . 23

Chorgemeinschaft . . . . . . . . . . . . 24

Kirchenmusik aktuell. . . . . . . . . . 26

DJK Adler Riemke informiert . . 27

Eucharistische Ehrengarde . . . . . 28

Elisabethverein. . . . . . . . . . . . . . . 31

Handarbeitskreis . . . . . . . . . . . . . 31

Ferienfreizeit der KJG . . . . . . . . 32

Kolpingsfamilie informiert . . . . . 34

Neues vom Weltladen . . . . . . . . . 37

Veranstaltungen im

Seniorenzentrum . . . . . . . . . . . . . 40

Missio bittet um Unterstützung . 42

Taufen · Eheschließungen . . . . . . 43

In die Ewigkeit berufen. . . . . . . . 44

Das Redaktionsteam wünscht allen Leserinnen und

Lesern eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

und alles erdenklich Gute für das Jahr 2011.

Herausgeber: Kath. Kirchengemeinde St. Franziskus Bochum-Riemke

Redaktion: Ausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ des Gemeinderates

Verantwortlich: Pastor Thomas Quadt

Gestaltung: Maria Tille · Klemens Kremner

Layout: Klaus-Georg Rump

Gesamtherstellung: Blömeke, Herne

Ausgabe 2/2010 3 Franziskusbrief


Sieben Lichter für den Winter

Liebe Christinnen und Christen in

Riemke,

in diesem Jahr bekommen Sie unseren

Franziskusbrief früher als

sonst. Statt am ersten Advent schon

zum Fest Allerheiligen. Den nächsten

Franziskusbrief werden Sie

dann wieder mit Beginn der Fastenzeit

erhalten.

Mit diesem Franziskusbrief möchten

wir Ihnen sozusagen Proviant

für den Winter anbieten. Der

nächste Franziskusbrief wird Sie

dann wieder in das Frühjahr begleiten

und auf das neue Jahr in unserer

Gemeinde einstimmen.

Die dunkle Jahreszeit mit ihren immer

kürzer werdenden Tagen wird

von vielen als eine etwas bedrükkende

Zeit empfunden. Weshalb es

gewiss kein Zufall ist, dass sich in

dieser Zeit Anlässe und Feste häufen,

die mit Kerzen und Lichtern zu

tun haben. Oder kennen Sie ein

einziges Fest mit Lichter- und Kerzenbräuchen

im Sommer - von Ihrem

Geburtstag vielleicht einmal

abgesehen? In der Dunkelheit ein

Licht entzünden. Eigentlich ist das

ein ganz normaler Vorgang, eine

spontane Handlung. Kommen Sie

des Abends in Ihre dunkle Wohnung

gilt Ihr erster Griff ja auch

dem Lichtschalter. Ist es da verwunderlich,

wenn Menschen in der

dunklen Jahreszeit Bräuche praktizieren,

bei denen Licht und wärmender

Schein eine bedeutende

Rolle spielen? Um die Dunkelheit

des Winters, die Dunkelheit und

Kälte in den Herzen zu bannen?

Sieben Feste und Anlässe durchziehen

die dunkle Jahreszeit, welche

eine ausgeprägte Lichtsymbolik

kennen. Es sind:

Allerheiligen – St. Martin –

St. Luzia – Advent –

Weihnachten – Neujahr –

Mariä Lichtmess

Sieben Lichter, die die Nacht erhellen.

Sieben Lichter, die in gleicher

Weise, wenn auch in unterschiedlicher

Gestaltung und aus unterschiedlicher

Geschichte stammend

das eine und gleiche Licht zum

Leuchten bringen wollen: Die Liebe

Gottes, die über uns ist und bei

uns, und welche uns durch jede

Dunkelheit dieser Welt hinleiten

wird zum ewigen Licht, der Vollendung

unseres Lebens in Gottes

Herrlichkeit.

❖ Allerheiligen – Das Osterfest des

Herbstes, die Lichter des Allerseelenvorabends

sollen für alle

Verstorbenen die Hoffnung auf

Auferstehung lebendig halten.

St. Martin und St. Luzia – zwei

Heilige, die durch ihre Offenheit

Franziskusbrief 4 Ausgabe 2/2010


für das Schicksal der Armen unsere

kalte Welt gewärmt und bis

heute mit Licht erfüllt haben.

Beiden sind Prozessionen gewidmet,

in welchen Lichter durch

die Straßen getragen werden.

❖ Advent und Weihnachten – nicht

nur „die schönste Zeit des Jahres“

für Geschäftsleute und

Kaufhäuser, sondern vor allem

eine Zeit, dem Unheil in der

Welt sich zu stellen und zu fragen,

in welcher Weise „ich“ heute

Gott zur Welt bringen kann.

Zu nichts anderem wollen die liturgischen

Feiern des Advent

und der Heiligen Nacht uns einladen:

Uns Maria zum Vorbild zu

nehmen und Gott zur Welt zu

bringen durch Freundlichkeit,

Anteilnahme am Leid der Armen

und Bereitschaft zum

Schenken.

❖ Neujahr – Das neue Jahr kommt

Jahr für Jahr mit gewaltigem

Aufwand an Böllern und Raketen.

Gelegentlich werden wir

aufgefordert, statt Geld für Böller

auszugeben lieber Geld für

Brot an die Armen zu spenden.

Der Aufruf ist beachtenswert, ich

möchte aber auch dem Geböller

und Raketenpfeifen etwas abgewinnen.

Ich nehme es als großes

Dankeschön für ein wunderbares

und unverdientes Geschenk:

Ein neues Jahr ist uns vergönnt,

ein neuer, noch unberührter

Zeitabschnitt, den wir nutzen

und gestalten, aus dem wir etwas

machen können und dürfen. Wäre

es nicht wunderbar, es gelänge

uns, unsere Freude und unseren

Dank vom Neujahrstag aus wirklich

über das ganze neue Jahr hin

fruchtbar zu machen?

❖ Mariä Lichtmess – heute liturgisch

korrekt „Darstellung des

Herrn“ geheißen, beendete früher

die Weihnachtszeit. Noch

einmal werden Lichter aufgeboten,

das Besondere zu feiern, das

durch die Bereitschaft Mariens

in die Welt gekommen ist. Und

am Ende der Feier der Segen mit

den gekreuzten Kerzen, dem Hl.

Blasius zur Erinnerung, dessen

Fürsprache uns bewahren möge

in allen lebensbedrohlichen

Krankheiten.

Der Weg durch die dunkle Jahreszeit

wird uns durch vielerlei Lichter

erhellt, durch Persönlichkeiten, die

ausstrahlen und durch Feste und

Anlässe, die uns berühren, erwärmen

und zu einem neuen, liebevolleren

Umgang miteinander anregen

wollen. Möge die kommende

Zeit für Sie eine gute sein. Mögen

Sie in allen Festen und geistlichen

Anlässen, welch die kommende

Zeit für uns zu bieten hat, Gottes

Gnade und Liebe über Ihrem Leben

spüren.

Ihr Pastor Thomas Quadt

Ausgabe 2/2010 5 Franziskusbrief


Sonntagspflicht oder Feier der heiligen Messe?

In meiner Kindheit wurde in der

Vorbereitung auf die Erstkommunion

streng darauf geachtet, dass wir

jeden Sonntag in die Kirche gingen.

Am schönsten war für uns das Orgelspiel

und die Kollekte. Bei dem

Glockenspiel der Wandlung mussten

wir hinknien. Das tat einigen von

den Jungen (rechte Seite) richtig

weh, denn das waren sie nicht gewöhnt.

Alle 4 Wochen mussten wir

nach der Erstkommunionfeier

„beichten gehen“. Im Beichtspiegel

war zu lesen: „Du sollst am Sonntag

die heilige Messe feiern und die Predigt

mit Andacht hören.“ Wer das

nicht getan hatte, konnte eine schwere

Sünde beichten. Dafür bekam

man eine lange Buße vom Priester.

Mit diesem Zyklus der Sonntagspflicht

sind viele Katholiken alt geworden

und haben als Erwachsene

für einen ständigen Rückgang des

sonntäglichen Messbesuches beigetragen.

(Das Bistum Essen hat 96

Kirchen geschlossen, weil sie nicht

mehr gebraucht werden.) Allmählich

spüren Gemeindemitglieder,

dass die Lücken in der Kirche auch

dem Zusammenleben außerhalb des

Gottesdienstes schadet: „Wenn es so

weitergeht, geht es nicht weiter!“

Vorschlag: Alle, die immer nach

Gründen suchen, nicht zur Kirche zu

gehen – einmal ausschlafen – die

Uhrzeit passt mir nicht – wann soll

ich denn kochen? – Ich treibe

Sport – Kirchgänger sind auch nicht

besser – die Kirche ist zu kalt / zu

warm – die Predigt ist zu lang – andere

Themen – Kinder stören meine

Andacht – beten kann ich auch zu

Hause – kennen Sie auch ein paar

schöne Ausreden?

Gegenvorschlag: Ich gehe in die

Sonntagsmesse, weil ich da auf andere

Gedankengänge gebracht werde

– weil es für das Zusammenleben

gut ist und mein Alleinsein durchbrochen

wird – weil jede Predigt etwas

zum Nachdenken enthält – ich

spende für Menschen in Not – ich erfahre

in den Fürbitten von den Anliegen

meiner Mitchristen – ich danke

Gott, dass ich Glied der Kirche

bin und in dieser Zeit lebe – ich bete

und singe so gut ich kann – Nach der

Messe sehe ich bekannte Gesichter,

treffe auf Freunde...

In der Apostelgeschichte teilt uns

Lukas mit, wie aktiv und erfreulich

und für den Einzelnen hilfreich das

Gemeindeleben in der jungen Kirche

war: 2,42 „Sie hielten an der

Lehre der Apostel fest und an der

Gemeinschaft, am Brechen des Brotes

und an den Gebeten. Alle, die

gläubig geworden waren, bildeten eine

Gemeinschaft und hatten alles

gemeinsam. Tag für Tag verharrten

Franziskusbrief 6 Ausgabe 2/2010


sie einmütig im Tempel, brachen in

ihren Häusern das Brot und hielten

miteinander Mahl in Freude und

Einfalt des Herzens. Sie lobten Gott

Gottesdienst – geht’s noch langweiliger?

Der normale Gottesdienst richtet sich

in der Auswahl der Lieder und Texte

vornehmlich an eine ältere und im

Besuch der Gottesdienste erfahrene

Gemeinde. Diesen Umstand wurde in

den letzten Jahrzehnten durch eine

Vielzahl von „Sondergottesdiensten“

Rechnung getragen – vom Krabbelund

Kindergottesdienst, über Jugendund

Beatmessen bis zu den Thomasmessen.

Alle diese Formen haben ihre

Berechtigung und ihren Platz im

Leben der Gemeinde. Dennoch

möchte ich ein Plädoyer halten für

den „normalen“ Gottesdienst. Gemeinde

– das ist immer die Gemeinschaft

der Gläubigen und das sollte

sich gerade im wichtigsten Vollzug

des Gemeindelebens, im Gottesdienst,

widerspiegeln. Eine Gemeinde,

die sich regelmäßig in verschiedene

Gottesdienstformen aufteilt, ist ein

Widerspruch in sich. Ich möchte auch

einladen, sich auf die oft fremden,

manchmal schwer verständlichen Texte

einzulassen. Sie verbinden uns

nicht nur mit den Christen weltweit,

sondern auch mit den vielen Generationen

der Gläubigen, die vor uns gelebt

haben. Sie atmen den Geist ihrer

Klagen und Bitten, ihrer Freude und

und waren beim ganzen Volk beliebt.

11,26 „In Antiochia nannte

man die Jünger zum erstenmal Christen.“

Manfred Pötschick, Pastor i.R.

ihres Dankes. Sie gehören zum Erfahrungs-

und Glaubensschatz unserer

Kirche.

Dieser Schatz erschließt sich nicht

beim erst- und einmaligen Hören. Es

ist ein bisschen wie mit einem dicken

Buch. Die ersten 80 oder 100 Seiten

können langweilig sein und manchmal

möchte ich das Buch unausgelesen

in die Ecke legen. Doch ich habe

es mir zur Gewohnheit gemacht, jedes

angefangene Buch auch zu Ende

zu lesen und habe dabei schon sehr

schöne Leseerlebnisse erfahren. Auch

der Gottesdienst braucht manchmal

Geduld und Hartnäckigkeit, die dann

auch belohnt werden. Denn Gottesdienst

ist ja nicht nur gemeinsam Feier

der Gemeinde, sondern zuerst Begegnung

mit Gott. Und Gottesdienst

geht auch nicht auf Knopfdruck. Es

ist wie mit einem Menschen, den ich

erst langsam kennenlerne und zu lieben

beginne. Was hätte ich im Leben

nicht alles verpasst, wenn ich nicht

hartnäckig geblieben wäre oder andere

Menschen keine Geduld mit mir

gehabt hätten! Und so ist es auch mit

dem Gottesdienst. Lassen Sie sich das

nicht entgehen!

Michael Tillmann

Ausgabe 2/2010 7 Franziskusbrief


Herr, lehre uns beten

Im Namen des Vaters

und des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

Herr, erhalte mich liebenswert!

Amen.

Ein Senior betet ...

Herr,

du weißt es besser als ich, dass ich

von Tag zu Tag älter und eines Tages

alt sein werde.

Bewahre mich vor der großen Leidenschaft,

die Angelegenheiten anderer

ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich, aber

nicht grüblerisch, hilfreich, aber

nicht diktatorisch zu sein.

Bei meiner ungeheuren Ansammlung

an Weisheit tut es mir Leid, sie

nicht weiterzugeben, aber du verstehst,

Herr, dass ich mir ein paar

Freunde erhalten möchte.

Lehre mich schweigen über meine

Krankheiten und Beschwerden. Sie

nehmen zu – und die Lust, sie zu

beschreiben, wächst von Jahr zu

Jahr. Ich wage nicht, die Gabe zu

erflehen, mir Krankheitsschilderungen

anderer mit Freude anzuhören,

aber lehre mich, sie geduldig

zu ertragen.

Ich wage auch nicht, um ein besseres

Gedächtnis zu bitten – nur um

etwas mehr Bescheidenheit und etwas

weniger Bestimmtheit, wenn

mein Gedächtnis nicht mit dem der

anderen übereinstimmt.

Lehre mich die wunderbare Weisheit,

dass ich mich irren kann. Erhalte

mich so liebenswert wie möglich.

Ich weiß, dass ich nicht unbedingt

ein Heiliger bin, aber ein alter

Griesgram ist das Krönungswerk

des Teufels.

Lehre mich, an anderen Menschen

unerwartete Talente zu entdecken,

und verleihe mir, Herr, die schöne

Gabe, sie auch zu erwähnen.

Franziskusbrief 8 Ausgabe 2/2010


Kinder zeigen Stärke

Aktion Dreikönigssingen 2011

Brasilien, Indien, Palästina, Rumänien,

Sierra Leone: alles Länder,

die weit weg liegen von uns. Gelegentlich

hören wir von diesen Ländern

in den Nachrichten, aber eigentlich

sind sie weit weg von uns.

Was können wir auch tun?

Selbst wenn wir helfen wollten, diese

Länder sind einfach zu groß und

zu weit weg.

Aber wenn wir uns zusammentun?

Als Einzelne können wir nicht viel

tun, aber wenn 500.000 sich zusammentun?

So viele Kinder werden nämlich

wieder unterwegs sein, wenn Anfang

des Jahres wieder die Sternsinger

durch unsere Städte und Gemeinden

ziehen, um die frohe Botschaft

von der Auferstehung zu verkünden

und Geld für Menschen in

Not zu sammeln.

In diesem Jahr wird Kambodscha,

das Land in Südostasien, im Mittelpunkt

der Aktion Dreikönigssingen

stehen.

Besonders soll Kindern mit Behinderungen

geholfen werden.

In unserer St.-Franziskus-Gemeinde

werden die Sternsinger vom

7. – 9. Januar 2011

von Haus zu Haus gehen. Alle Kinder

sind wieder herzlich eingeladen

mitzumachen. Am Freitag, dem

7. Januar, wird es um 15 Uhr nach

einer Aussendungsfeier losgehen

und bis Sonntagnachmittag dauern.

Mittags gibt’s was Leckeres zu essen

und am Sonntag, dem 9. Januar,

sind die Sternsinger in der Familienmesse

um 11.30 Uhr dabei. Anmeldungen

zum Mitmachen und

für einen Besuch der Sternsinger

werden rechtzeitig in der Kirche

ausliegen.

Es wäre schön, wenn wieder ganz

viele mitmachten, sei es als Sternsingerinnen

und -singer, sei es als

Spender und Unterstützerinnen

der Aktion. Da sind so viele, die auf

uns warten!

Ausgabe 2/2010 9 Franziskusbrief


Firmung – Mit Gottes Geist den eigenen Weg entdecken

Firmung

klingt das nicht

ein bisschen

wie Versicherung?

„Auf diese Steine können sie

bauen“?

Aber will ich

wirklich schon

ein Haus bauen

sesshaft werden

mich so festlegen?

Wer weiß denn schon

was noch alles kommt?

Firmung...

– Moment mal, ist „Firmware“

nicht eine Art Software,

beim Kauf schon installiert?

Werd ich da

programmiert?

Festgelegt und fremdgesteuert

von einer geheimnisvollen Macht?

Bin ich danach

gar nicht mehr ich?

Firmung ...

Irgendwie hat das Wort

aber auch was.

Es strahlt irgendwie

so eine Zuverlässigkeit aus.

Mein Gott,

worauf kann man sich

denn schon noch wirklich verlassen

in diesen Tagen,

wo sich dauernd so viel so schnell

verändert,

wo so viel von einem

erwartet wird?

So viele Möglichkeiten,

so viele Ideen,

so viele Träume,

so viele Pläne.

Mein ganzes Leben liegt vor mir.

Da ist es gut,

Freunde zu haben

Eltern, Menschen,

die zu mir gehören,

auf die ich mich verlassen kann,

die mich aber auch unterstützen

und ermutigen.

Und vielleicht ist es ja auch gut,

mich Gottes

noch einmal zu versichern,

zu spüren,

dass er für mich ist

und bei mir

und über mir

und hinter mir

und will, dass mir

das gelingt:

mein Leben.

Das ist dann

keine Versicherung

sondern besser: Firmung!

Franziskusbrief 10 Ausgabe 2/2010


Auch in diesem Dezember werden

wieder die Jugendlichen, die im

nächsten Jahr 16 Jahre alt werden,

zur Vorbereitung auf den Empfang

des Firmsakramentes eingeladen

werden.

Seit einigen Jahren schon gibt es in

unserem Bistum Essen die Übereinkunft,

Jugendliche nicht mehr

wie früher mit 11, 12 oder 13 Jahren

zur Firmung zu führen, sondern die

16-Jährigen einzuladen. Auch findet

Firmung nicht mehr wie früher

bloß alle drei Jahre, sondern jährlich

statt. Die Vorbereitungsgruppen

sind folglich kleiner und – zumindest

was das Alter betrifft – homogener.

Aber inhaltlich ist die Vorbereitung

heute viel weiter gespannt als früher.

Es geht nicht nur darum, den

Jugendlichen den theologischen

Gehalt des Firmsakramentes und

die Bedeutung der sakramentalen

Zeichen katechetisch aufzuschließen.

Es geht vielmehr darum, mit

den Jugendlichen über ihren Weg

ins Leben zu sprechen, den Jugendlichen

einen Raum zu eröffnen, in

dem sie über die Frage nachdenken

und arbeiten können: „Was will ich

aus meinem Leben machen?"

Die Talente und Neigungen der Jugendlichen

kommen dabei ins Gespräch,

ihre Interessen und beson-

deren Stärken, die Erfahrungen,

die sie in ihrem Leben schon gemacht

haben – auch mit ihrem

Glauben, die Menschen, die ihnen

wichtig waren und sind, aber auch

ihre Träume, Hoffnungen und

Sehnsüchte.

Das sind die Fragen, auf deren Hintergrund

der Glaube befragt wird,

die Bedeutung der Firmung, die

Frage nach Gott und welche Beziehung

die Jugendlichen zu ihm hatten,

haben und haben wollen. Und

am Ende des Vorbereitungsweges

steht die ganz persönliche Frage

und Antwort: Willst du gefirmt werden?

Nicht immer haben alle ja gesagt,

aber die Zuversicht ist berechtigt,

dass alle auf ihre Weise eine persönliche

und ernsthafte Entscheidung

getroffen haben.

Und eine Kirchenerfahrung mitnehmen,

in der sie sich ernstgenommen

und respektiert in ihren

Gedanken, Einstellungen und Entscheidungen

erleben konnten.

Thomas Quadt

Firmfeier 2011:

am 19. Juni

in der St. Franziskus-Kirche

in Bochum-Riemke

um 9.30 Uhr

Ausgabe 2/2010 11 Franziskusbrief


MARTINSZUG

St. Franziskus, Bochum-Riemke

Samstag, den 13. November 2010 – 17 Uhr

Der Martinszug beginnt mit einem Martinsspiel und dem Singen der

Martinslieder um 17 Uhr in unserer Kirche.

Brezelkarten können zum Preis von 1.10 € vom 2. bis 5 . November

im kath. Kindergarten St. Franziskus, Auf der Markscheide 34,

gekauft werden.

Ab 16.30 Uhr werden die Brezelkarten am 13. November

gegen einen Brezel eingetauscht.

Brezelkarten, die bis 16.50 Uhr nicht eingetauscht werden,

gehen in den freien Verkauf.

Der Martinszug endet auf dem Sportplatz an der Feenstraße beim

Martinsfeuer mit einem Abschlusslied.

Die DJK lädt alle zum gemütlichen Beisammensein ein –

für unser leibliches Wohl wird gesorgt.

Franziskusbrief 12 Ausgabe 2/2010


Besondere Termine & Gottesdienste im November 2010

Allerheiligen Montag, 1. November

9.30 Uhr Hochamt

17.00 Uhr Andacht mit Gräbersegnung auf dem Riemker Friedhof

an der Priestergruft

18.30 Uhr REQUIEM besonders für die Verstorbenen des letzten Jahres

Allerseelen, Donnerstag, 2. November

8.30 Uhr Hl. Messe

Sonntag, 7.11. 11.30 Uhr Jugendmesse mit dem JERICHO-Chor

zum Thema „Hoffnung“

Donnerstag, 11.11. 8.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst beider Grundschulen

in der Trinitatis-Kirche

19.15 Uhr Gemeinderatsitzung

Samstag, 13.11. 17.00 Uhr Beginn: Martinszug mit Martinsspiel in der Kirche

Sonntag, 14.11. Volkstrauertag

11.00 Uhr Feierstunde am Ehrenmal auf dem Riemker Friedhof

Basar und Krippenausstellung im Seniorenzentrum,

12.30 Uhr Grünkohlessen in der Cafeteria des Seniorenzentrums

15.00 Uhr Weltladen: Waffelessen im Franziskussaal

Sonntag, 21.11. Christkönigssonntag

9.30 Uhr Festhochamt

11.30 Uhr Festmesse der Chorgemeinschaft

anlässlich des Cäcilien-Festes

Mittwoch, 24.11. 8.30 Uhr Elisabethmesse des Elisabethvereins und der kfd

Termine und Gottesdienste in der Adventzeit

1. Adventwoche

Sonntag, 28.11. 11.30 Uhr Kindermesse,

mitgestaltet von unserem Kindergarten

Dienstag, 30.11. 19.00 Uhr 1. Spätschi cht für Jung und Alt

Ausgabe 2/2010 13 Franziskusbrief


Besondere Termine & Gottesdienste im Dezember 2010

Wir sind es, die Christus in die Dunkelheit tragen,

wenn wir Licht, Wärme und Nähe miteinander teilen.

Wir laden Sie ein zur Mitfeier der Hl. Messen an Sonntagen und – soweit es Ihnen

möglich ist – auch an Werktagen, zur Teilnahme an den Spätschichten, dem Rosenkranzgebet

sowie zum Empfang des Bußsakramentes...

Die Hl. Messen feiern wir sonntags und werktags zur gewohnten Zeit und sind im

folgenden Terminplan nicht ausdrucklich aufgeführt.

Termine und Gottesdienste in der Adventzeit

Freitag, 03.12. 8.30 Uhr Hl. Messe am Herz-Jesu-Freitag mit dem Besucherkreis,

anschl. Frühstück im Seniorenzentrum

2. Adventwoche

Sonntag, 05.12. 9.30 Uhr Hochamt mit dem Kolpingchor als Gemeinschaftsmesse

der Kolpingmitglieder (Kolpinggedenktag)

11.30 Uhr Kindermesse, vorbereitet v. den Kommunionkindern

Mittwoch, 08.12. 9.30 Uhr Abfahrt vom Seniorenzentrum zum Einkehrtag der

kfd im Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel

19.00 Uhr Adventmeditation für die ganze Gemeinde in der

Kirche – Einladung des Gemeinderates

Donnerstag, 09.12.

3. Adventwoche

8.00 Uhr Ökumen. Schulgottesdienst für die „Wilbergschule“

Sonntag, 12.12. 11.30 Uhr Kindermesse mit Aufnahme der neuen Messdiener

15.00 Uhr Adventsfeier der Euch. Ehrengarde

17.00 Uhr Bußgottesdienst vor Weihnachten

Dienstag, 14.12. 19.00 Uhr 2. Spätschicht für Jung und Alt

Mittwoch, 15.12. 8.30 Uhr Frauengemeinschaftsmesse für alle Frauen, anschl.

weihnachtliches Kaffeetrinken im Franziskussaal

Donnerstag, 16.12.

4. Adventwoche

8.00 Uhr Ökumenischer Schulgottesdienst für die Schule

„Am Tippelsberg“

18.30 Uhr Abendmesse mit der Kolpingsfamilie,

anschl. vorweihnachtliches Singen im Franziskussaal

Sonntag, 19.12. 11.30 Uhr Familienmesse mit dem Kinderchor

Montag, 20.12. 14.30 Uhr Adventmesse für den ges. Caritasverband Bochum

Beichtgelegenheiten vor Weihnachten:

Jeden Samstag von 17.45-18.15 Uhr. Am Heiligabend von 11.00-12.00 Uhr.

Franziskusbrief 14 Ausgabe 2/2010


Kinderchristmette – Alle Jahre wieder...

...besuchen Kinder, Eltern und Großeltern am „Heiligabend“ die Kinderchristmette

um 16:00 Uhr in unserer Kirche. Für die Feier der Kinderchristmette in Ruhe

und besinnlicher Freude, hat sich seit einigen Jahren das folgende Konzept bewährt:

• 30 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes ist Einlass der Gottesdienstbesucher

am Hauptportal.

• Eltern mit ihren Kindern sind die Plätze im Mittelschiff der Kirche vorbehalten.

• Erwachsene ohne Kinder nehmen bitte die Plätze in den Seitenschiffen ein.

• Wir bitten alle Eltern, ihre Kinder zur Ruhe anzuhalten.

• Ordner werden die Gottesdienstbesucher um die Einhaltung dieser Regelungen

bitten.

Wir würden uns freuen, wenn alle Gottesdienstbesucher mit dazu beitragen, der

Kinderchristmette einen würdigen Rahmen zu verleihen.

Ausgabe 2/2010 15 Franziskusbrief


HEILIGABEND

WEIHNACHTEN

Freitag, 24.12. 16.00 Uhr Familienchristmette mit Kinderchor und

Kindergarten

18.30 Uhr Christmette mit Kirchenchor

und Eucharistischer Ehrengarde

1. WEIHNACHTSTAG

Samstag, 25.12. 9.30 Uhr Festhochamt mit Eucharistischer Ehrengarde

11.30 Uhr Festmesse

2. WEIHNACHTSTAG

Sonntag, 26.12. Fest der Heiligen Familie

9.30 Uhr Festhochamt

11.30 Uhr Jugendfriedensmesse für die Pfarrei St. Peter

und Paul mit dem JERICHO-Chor

Dienstag, 28.12. Fest der unschuldigen Kinder

15.00 Uhr Andacht für die Eltern mit ihren Kindern

mit Kindersegnung

In der Weihnachtswoche vom 25.12. bis 30.12. ist das Krippencafé

von 15 - 18 Uhr geöffnet.

Silvester

Freitag, 31.12. 18.30 Uhr Jahresschlussmesse mit

Eucharistischer Ehrengarde

Neujahr

Samstag, 1. Januar 2011: die 9:30 Uhr-Messe fällt aus!

Wir feiern nur eine Heilige Messe um 11:30 Uhr.

Sonntag, 02.01 9.30 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Kindermesse

15-18 Uhr Krippencafé

Franziskusbrief 16 Ausgabe 2/2010


Besondere Termine & Gottesdienste Januar bis Aschermittwoch 2011

Die Sternsingerinnen und Sternsinger ziehen am 7. und 8. Januar durch

unsere Gemeinde, bringen den Segen Gottes in die Häuser und bitten für

hungrige Kinder in der Welt. Laden auch Sie die Sternsinger in Ihr Haus

ein. Anmeldekarten werden in der Kirche ausgelegt. Die Aussendungsfeier

ist am Freitag, 7. Januar, 15.00 Uhr, in der Kirche.

Donnerstag, 06.01. „Erscheinung des Herrn” – Heilige Dreikönige

8.30 Uhr Hochamt

Sonntag, 09.01.

11.00 Uhr Empfang der Sternsinger im Rathaus

15-18 Uhr Krippencafé mit Basteln

18.30 Uhr Hl. Messe

11.30 Uhr Sternsingerfestmesse mit allen Sternsingern

Nach allen Hl. Messen singen die Sternsinger ihren Segensgruß und bitten an den

Kirchtüren um ein Opfer.

Montag, 10.01. 19.30 Uhr Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft

im Franziskussaal

Donnerstag, 13.01. 8.00 Uhr Schulgottesdienst für beide Grundschulen

Mittwoch, 19.01. 8.30 Uhr Frauengemeinschaftsmesse und

anschl. Jahreshauptversammlung

Sonntag, 30.01. 9.30 Uhr Hochamt mit der Eucharistischen Ehrengarde

anschl. Frühschoppen für die ganze Gemeinde

Mittwoch, 02.02. „Darstellung des Herrn” – Mariä Lichtmess

8.30 Uhr Hochamt mit Kerzensegnung und Blasiussegen

Samstag, 05.02. 18.30 Uhr Vorabendmesse

Sonntag, 06.02. 9.30 Uhr Hochamt

11.30 Uhr Kindermesse

Der Blasiussegen wird an diesem Wochenende nach allen Hl. Messen erteilt.

Mittwoch, 16.02. 8.30 Uhr Frauengemeinschaftsmesse

Samstag, 19.02. 19.44 Uhr Karneval der Eucharistischen Ehrengarde

Montag, 21.02. 14.00 Uhr Karneval der Frauengemeinschaft

Donnerstag, 24.02. Tag des Ewigen Gebetes

8.30 Uhr Beginn mit der Hl. Messe

Samstag, 26.02.

20.00 Uhr Abschluss mit der Hl. Messe

20.00 Uhr Karneval Kofari der Kolpingsfamilie

Mittwoch, 09.03. Aschermittwoch

8.00 Uhr Schulmesse für beide Grundschulen

10.00 Uhr Wortgottesdienst für den Kindergarten

18.30 Uhr Hl. Mes se

Ausgabe 2/2010 17 Franziskusbrief


Aus dem Gemeindekindergarten

Liebe Gemeindemitglieder,

am 1. August hat das neue Kindergartenjahr

begonnen.

Das heißt für uns Jungen und Mädchen,

die neuen Kinder kommen.

Für die 25 Kinder, die zur Einschulung

entlassen wurden, konnten leider

nur 20 aufgenommen werden.

Da hat uns die Stadt Bochum doch

wahrhaftig fünf Kinder einfach gestrichen

(aus demographischen

Gründen haben sie gesagt).

Die Plätze hätten

schon wieder besetzt

werden können, das

hätte unsere Anmeldeliste

schon hergegeben!

Die neuen Kinder sind

ja ganz schön klein

und tragen teilweise

noch ihre Pampers. Aber mit unserer

Hilfe und mit unseren kleinen

Toiletten klappt das dann bald mit

dem Toilettengang.

Zwei neue Erzieherinnen – Frollis

sollen wir nicht mehr sagen, das

fanden einige doof – haben wir nun.

Frau Miehardt fördert und betreut

die drei behinderten Kinder und

Frau Habekost ist in der Fliegengruppe,

wenn Fr. Voglauer ihre Büroarbeiten

erledigt, obwohl sie viel

lieber bei uns Kindern ist.

Nach den Ferien ist nun alles wieder

angelaufen. Die 22 Kindergartenabgänger,

die im Sommer 2011

eingeschult werden, besuchten im

Rahmen der Vorschule den Tierpark

in Bochum. Während dieser

Zeit wurden die Eltern in die Kita

eingeladen und zwei Erzieherinnen

erzählten dann, was so alles zur

Schulfähigkeit gehört und was wir

so alles in der Vorschule

machen und

wozu das gut ist.

Auch die Sprachförderung

läuft schon

wieder. Frau Fander

ist als Honorarkraft

für die Kinder eingestellt

worden, die

sprachlich noch nicht

so fit sind. Sie kommt zweimal wöchentlich.

Unsere Lesepatin Frau Pöhnert

kommt Dienstagvormittag, denn

Bücher anschauen und Geschichten

hören ist was Tolles.

Wenn alle Kinder da sind, besuchen

71 Jungen und Mädchen unsere

Franziskusbrief 18 Ausgabe 2/2010


Kindertageseinrichtung und 11

Mitarbeiterinnen und eine Reinigungsfrau

(die ist ganz wichtig)

sind für uns da.

Wenn ich bedenke, dass schon seit

54 Jahren Kinder dieses Haus –Auf

der Markscheide 34 in Bochum-

Riemke – besuchen dann sind wir

schon ganz schön alt, aber trotzdem

jung geblieben.

Einer von den Jung Gebliebenen

Falls ihr noch Fragen zu unserer Kita habt, bimmelt mal durch:

Telefon: 53 21 90 und verabredet einen Termin mit uns.

Wir hören euch gerne zu und beantworten eure Fragen

oder schaut vorab ins Internet!

Jetzt, wenn die dunkle Jahreszeit

beginnt, bietet es sich an Spiele mit

Taschenlampen zu machen. Das

Zimmer wird verdunkelt.

– Wir experimentieren und jeder

erkundet mit seiner Taschenlampe

das Zimmer.

– Ein Kind benennt einen Gegenstand

im Raum, die anderen suchen

ihn und leuchten ihn an.

– Die Kinder stehen im Kreis und

auf ein Kommando wird ein

Kind angeleuchtet, welches vorher

benannt wurde. Dann wer-

Euer Paul

den die Taschenlampen wieder

gelöscht. Die Kinder wechseln

ihre Plätze und das Spiel beginnt

von Neuem.

– Ein Kind versteckt sich und die

anderen suchen es mit dem

Lichtstrahl ihrer Taschenlampe.

Viel Spaß mit den Taschenlampenspielen

Ausgabe 2/2010 19 Franziskusbrief


Einladung für Jung & Alt zum gemütlichen Beisammensein

Samstag,

6. November 2010

16.00 bis 18.30 Uhr

Adventliches Lichterfest

Waffeln

Stockbrot

Würstchen

Bastelstube

für Kinder

Dekorationsartikel

Geschenkartikel

für Erwachsene & Kinder

Glühwein

Kinderpunsch

Kath. Kindergarten St. Franziskus

Auf der Markscheide 34, Bochum-Riemke

Franziskusbrief 20 Ausgabe 2/2010


Windlichter

Anleitung

Die filigranen Motive 200

% vergrößern und auf das

Papier übertragen und mit

Schere und Cutter ausschneiden.

An den gepunkteten

Linien knicken,

diese dazu mit Hilfe von

Schere und Lineal leicht

einritzen. Das Windlicht

auf der Rückseite mit

Transparentpapier bekleben

und zusammenkleben.

Viel Spaß beim Basteln

Material:

Fotokarton in Weiß,

DIN A3

und Transparentpapier,

DIN A3

Ausgabe 2/2010 21 Franziskusbrief


Willkommen in Holland

(Eine Geschichte mit Enttäuschungen

klar zu kommen oder zum

Neubeginn.)

Es ist wie folgt: Wenn man etwas

plant und erwartet, von etwas

träumt... ist das, wie wenn man eine

wundervolle Reise nach Italien

plant.

Man deckt sich mit Reiseprospekten

und Büchern über Italien ein

und plant die wundervolle Reise,

Man freut sich auf das Kolosseum,

Michelangelos David, eine Gondelfahrt

in Venedig und man lernt vielleicht

noch ein paar Brocken Italienisch.

Es ist alles so aufregend!

Nach Monaten ungeduldiger Erwartung

kommt endlich der lang

ersehnte Tag. Man packt die Koffer

und los geht es.

Einige Stunden später landet das

Flugzeug und der Steward sagt:

„Willkommen in Holland".

„Holland??? Was meinen sie mit

Holland??? Ich habe eine Reise

nach Italien gebucht! Mein ganzes

Leben habe ich davon geträumt,

nach Italien zu fahren!"

Aber der Flugplan wurde geändert.

Du bist in Holland gelandet und da

musst du nun bleiben. Wichtig ist,

die haben uns nicht in ein schreckliches,

dreckiges, von Hunger und

Seuchen geplagtes Land gebracht.

Es ist nur anders als Italien...

So ... was du nun brauchst sind neue

Bücher und Reiseprospekte, und

du musst eine neue Sprache lernen,

und du triffst andere Menschen,

welche du in Italien nicht getroffen

hättest. Es ist nur ein anderer Ort,

langsamer als Italien.

Aber nach einer gewissen Zeit an

diesem Ort, und wenn du dich vom

Schrecken erholt hast, schaust du

dich um und siehst, dass Holland

Windmühlen hat... Holland hat

Franziskusbrief 22 Ausgabe 2/2010


auch Tulpen ... hat sogar

Rembrandts...

Aber vieles die du

kennst, sind sehr damit

beschäftigt, von Italien

zu kommen oder nach

Italien zu fahren. Und

für den Rest deines Lebens

sagst du dir: „Ja,

Italien, dorthin hätte ich

auch reisen wollen.

Dorthin hatte ich meine Reise geplant.“

Familie Gänseklein unterwegs

Anfang Juni fuhr ich nachmittags

auf der Grummer Straße, die unten

an den Teichen auf die Bergstraße

trifft und musste plötzlich auf die

Bremse treten.

Die Schwarzhalsgänse

wechselten

von den Hofsteder

zu den Grummer

Teichen über die

Bergstraße. Einige

grasten schon auf

der Grummer Seite.

Der Anblick,

der sich mir bot,

war staunenswert:

Vorne eine alte Gans und hinten eine

alte Gans und dazwischen, über

Aber wenn du dein

Leben damit verbringst,

dem verlorenen

Traum der

Reise nach Italien

nachzutrauern, wirst

du nie frei sein, die

speziellen und wundervollen

Dinge

Hollands genießen

zu können.

(Emily Pearl Kingsley)

die ganze Straßenbreite, so 30 bis

35 kleine Gössel, die über die Straße

geleitet wurden.

Solch eine Ordnung,

ohne Hektik,

und so ca. 20 Autofahrer,

die ohne

hupen geduldig

warteten, bis dieser

Kindergarten

sicher auf der anderen

Seite war.

Das war wunderbar,

und ich hatte

das Glück und saß in der ersten

Reihe.

Edith

Ausgabe 2/2010 23 Franziskusbrief


Chorgemeinschaft St. Franziskus Bochum-Riemke

Im Franziskusbrief 1/2010 hatten

wir uns gebührend von Herrn Köster

verabschiedet und die Höhepunkte

seines über 25-jährigen Wirkens

in unserer Gemeinde noch

einmal Revue passieren lassen.

Nun ist seit seiner Verabschiedung

schon fast ein Dreivierteljahr vergangen

und wir haben festgestellt,

es gibt auch ein (Chor-)Leben nach

August Köster.

Natürlich standen am Beginn der

Probenarbeit – wie bei jedem Personalwechsel

– vorsichtiges Abtasten,

Vergleiche mit dem Vorgänger,

verhaltene Kritik aber auch deutliche

positive Rückmeldungen. Inzwischen

haben wir uns gegenseitig

aneinander gewöhnt, kommen gut

miteinander zurecht, haben schon

verschiedene Bewährungsproben

gemeinsam bestanden und blicken

zuversichtlich in die Zukunft.

Ein ruhiger Gewöhnungsprozess

war es für die Chorgemeinschaft allerdings

nicht, weil sogleich nach

dem Wechsel unter erheblichem

Zeitdruck die Proben für einen der

Höhepunkte des Kulturhauptstadtjahres

Ruhr 2010, den „Sing – Day

of Song“ mit dem großen Abschlusskonzert

in der Veltins-Arena

auf Schalke begannen. Stücke wie

„Glück auf“, „Zigeunerchor“ aus

„Der Troubadour“ und

der „Gefangenenchor“

aus „Nabucco“ von Verdi, „Habanera“

aus „Carmen“ von Bizet,

„Let it be“ von Lennon/Mc

Cartney, „Ave Maria“ von Bach,

„Halleluja“ von Händel, der 4. Satz

aus Beethovens 9. Symphonie mit

der „Ode an die Freude“ und

„Kein schöner Land“ und „Der

Lindenbaum“ oder auch „Komm

zur Ruhr“ von Herbert Grönemeyer,

die ein wirklich breites musikalisches

Spektrum abbilden, waren

einzuüben und immer und immer

wieder zu wiederholen. Aber

schließlich hatten wir uns als

„Spielfeldchor“ angemeldet und

mussten so ein deutlich umfangreicheres

und schwierigeres Repertoire

proben als die Sängerinnen

und Sänger, die auf den Rängen saßen.

Schon die Hauptprobe mit allen

233 Spielfeldchören am Freitag,

dem 4. Juni, und die Generalprobe

am Samstagnachmittag, bei der alle

Programmpunkte durchgesungen

wurden, also auch die „Profis“, wie

die Wise Guys, Scala, Bobby Mc

Ferrin und Vesselina Kasarova auftraten,

waren ein Erlebnis, auch

wenn organisatorisch nicht alles

reibungslos ablief. Beeindruckender

und überwältigender war aber

Franziskusbrief 24 Ausgabe 2/2010


das Abschlusskonzert am Samstagabend:

Wenn knapp 60000 Sängerinnen

und Sänger, die Solisten und

die Bochumer Symphoniker dem

Taktstock eines Einzelnen folgen –

auch wenn es kein Geringerer als

der GMD Steven Sloane ist – und

wenn dann die ganze Arena klingt,

kann dies schon eine Gänsehaut

hervorrufen. Ich glaube, dass jeder,

der beim Abschlusskonzert dabei

war, für die Mühen der Probenarbeit

in reichem Maße belohnt worden

ist.

Nachdem die Chorgemeinschaft

schon bei der Fronleichnamsprozession

an den Segensaltären die

Haller’schen Hymnen gesungen

und ansonsten auf dem Weg und

auf dem Sportplatz den Gemeindegesang

kräftig unterstützt hatte,

nahmen zahlreiche Sängerinnen

und Sänger – trotz der späten

Rückkehr von Schalke – am 6. Juni

auch an der Stadtprozession teil

und verstärkten den Gesang des

Kirchenchores der Propsteigemeinde

St. Peter und Paul, der ebenfalls

von Herrn Braun geleitet wird.

Ein weiteres Projekt im Rahmen

der Kooperation der beiden Chöre

war die Mitgestaltung des ökumenischen

Gottesdienstes am Sonntag,

dem 5. September, im Rahmen

des Bochumer Musiksommers auf

dem Bongard-Boulevard. Bei sehr

guter Beteiligung beider Chöre

konnten wir stimmgewaltig dem

Gottesdienst einen würdigen und

feierlichen Rahmen geben.

Am Sonntag, dem 21. November,

wird die Chorgemeinschaft ihre

diesjährige Cäcilienfeier begehen.

Wir werden in der Messe um 11:30

Uhr singen und laden die Gemeindemitglieder

hierzu ganz herzlich

ein.

Hingewiesen sei auch auf das traditionelle

Offene Weihnachtssingen,

das am Sonntag, dem 2. Januar

2011, um 16.00 Uhr in der Propsteikirche

stattfindet.

Zum Schluss möchte ich allen Sängerinnen

und Sängern der Chorgemeinschaft

und allen Sängern der

Choralschola für ihre engagierte

Mitarbeit im Jahr 2010 auf diesem

Weg ganz besonders herzlich danken.

Im Übrigen freuen wir uns über jede

neue Sängerin/jeden neuen Sänger,

die/der unsere Reihen verstärken

möchte. Die Choralschola

probt montags ab 19:15 Uhr und

die Chorgemeinschaft ab 20:00

Uhr, jeweils im Franziskussaal.

Kommen Sie doch einfach dazu

und singen Sie mit!

Reinhold Kohne

Ausgabe 2/2010 25 Franziskusbrief


KIRCHENMUSIK aktuell · KIRCHENMUSIK aktuell

Liebe Gemeindemitglieder,

mit einem Gruß aus Wattenscheid möchte ich mich

auf diesem Wege ganz herzlich bei all den

lieben Menschen bedanken, die meinen

beruflichen Abschied von St. Franziskus

mit Geschenken und besten Wünschen begleitet haben.

Nun ist es an mir, der Franziskus-Gemeinde

insbesondere in kirchenmusikalischen Belangen

alles Gute und Gottes reichen Segen

zu wünschen.

August H. Köster,

Propsteikantor

Franziskusbrief 26 Ausgabe 2/2010


Die DJK Adler Riemke gibt folgende Termine bekannt:

Samstag, 13. November 2010

Sankt-Martinszug mit dem Martinsspiel

ab 17 Uhr. Treffpunkt in

der Kirche, danach Zug durch die

Schrebergartenanlage zum Sportplatz

Feenstraße. Dort: Martinsgeschichte

und Martinsfeuer.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Besuch des Weihnachtsmarktes in

Düsseldorf

Samstag, 4. Dezember 2010

Große Tombola bei der Firma

Trinkgut, Oberscheidstraße, zugunsten

der DJK Adler Riemke.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Ab 16 Uhr Tannenbaumverkauf

auf der Sportanlage Feenstraße mit

Weihnachtsmarkt, Glühwein und

weiteren Aktivitäten

Januar bis März 2011

Besuch von betrieblichen, kulturellen

und kirchlichen Einrichtungen.

Fahrt nach Andalusien vom 2. bis 7. Mai 2011

U. a. Eisenbahnmuseum

in Bochum-Dahlhausen,Schleusenpark

in Waltrop,

Siedlung Margaretenhöhe

in Essen,

Landschaftspark Duisburg, Gasometer

Oberhausen, Firma Mannesmann

in Duisburg und Folkwang

Museum in Essen.

Den aktuellen Spielplan unserer

Junioren- und Senioren-

Mannschaften entnehmen Sie

bitte unserer Internetseite.

Mit sportlichen Grüßen

Paul Theus, 1. Vorsitzender

DJK Adler Riemke

Tel. 0234/533214,

E-Mail:

ptheus@arcor.de

http://www.djk-adler-riemke.de

Das Ziel unserer nächsten Fahrt ist Andalusien. Die Landschaften – eine

Schatzkammer der Natur. Wir fliegen mit der Air Berlin von Düsseldorf

nach Malaga, fünf Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen in Buffetform

in Torremolinos. Leistungen: halbtägiger Ausflug nach Malaga,

ganztägiger Ausflug nach Ronda – eine fast 100 Meter hohe Brücke überspannt

die Schlucht über den Fluss Tajo und verbindet Alt- und Neustadt

miteinander. Besuch der Kirche Santa Maria, Puente Nuevo und Stierkampfarena,

ganztägiger Ausflug nach Granada. Begleitet werden wir bei

allen Ausflügen von einer deutschsprachigen Reiseleiterin.

Weitere Informationen bzw. Anmeldungen bei Paul Theus.

Ausgabe 2/2010 27 Franziskusbrief


Eucharistische Ehrengarde St. Franziskus

Bochum-Riemke · 1957 – 2010

www.eucharistische-ehrengarde-franziskus.de

Unser neues Krippencafé

in unserer Kirche ist geöffnet:

vom 25. Dezember bis 30. Dezember 2010,

am 2. Januar und am 6. Januar 2011

jeweils von 15 bis 18 Uhr

Jeden Tag im Krippencafé:

frischer Kaffee und Tee, Gebäck und Kuchen

Programm im Krippencafé:

27. Dezember 2010: Lesung von Weihnachtsgeschichten

28. Dezember 2010: Kindersegnung am „Fest der unschuldigen Kinder“

29. Dezember 2010: Gesang von und mit unserem Kinderchor

6. Januar 2011: Basteln für Kinder am Dreikönigstag

Herzlich willkommen zum Gebet

und zur Begegnung in St. Franziskus

Mit Gott + Für Gott

„ … Heut ist Gottes Sohn geboren,

heut ward er den Menschen gleich.

Lasst uns vor ihm niederfallen,

ihm soll Preis und Dank erschallen:

Ehre sei Gott, Ehre sei Gott,

Ehre sei Gott in der Höhe! …“

(Gotteslob 821:

„Menschen, die ihr wart verloren“)

Franziskusbrief 28 Ausgabe 2/2010


Hallo, werte Leser

des Franziskusbriefes,

ich würde euch gerne mal einen

Einblick in den Jahresablauf der

Ehrengarde geben. Wir, die Ehrengarde,

sind kein normaler Verein,

sondern Frauen und Männer, die

ein bestimmtes Ziel vor Augen haben,

nämlich als Gemeinschaft zu

fungieren. Getreu dem Motto „Mit

Gott – für Gott“ versuchen wir dabei

Gott in unseren Mittelpunkt zu

stellen. Jeder weiß, dass das nicht so

einfach ist, aber wenn man bei sich

selber anfängt, ist der erste Schritt

getan. Als reiner „Männerklub“

fingen wir 1957 an in unserer Gemeinde,

mittlerweile verstehen wir

uns als eine große Familie, in der

Mitglieder jeden Alters vertreten

sind. Nach außen hin wirken zwar

mehr unsere Auftritte in Uniform

zu bestimmten kirchlichen Festen,

wie Ostern, Weihnachten, Pfingsten,

Fronleichnam, Patronatsfest,

Ewige Anbetung, Stadtprozession

usw.

Aber das ist nur ein Teil unseres

Jahresprogrammes, ebenso dazu

gehört zum Beispiel unsere Karnevalsfeier,

wo wir auch mal so richtig

feiern können, denn das ist auch

katholisch. Da wir aber nicht nur

unter uns bleiben wollen, hatten

wir schon letztes Jahr den Entschluss

gefasst, noch mehr mit der

Gemeinde zusammen etwas zu verwirklichen.

Herausgekommen ist

dabei der Gemeindetag vor den

„großen Ferien“.

Nach dem großen Erfolg im letzten

Jahr im Franziskussaal, sollte diesmal

die Gemeindewiese der Ort

des Geschehens werden. Eingeleitet

wurde der Tag mit der Gemeindemesse

um 11.30 Uhr, die von der

Ehrengarde mit vorbereitet wurde.

Thema der Predigt von Pastor

Quadt war diesmal: Der Degen des

Ehrengardisten. Wofür ist so ein

Degen überhaupt da? Warum wird

er in die Kirche mitgenommen, da

Jesus doch Gewaltfreiheit gepredigt

hat?

Pastor Quadt erläuterte der Gemeinde,

das der Degen nur symbolisch

zu verstehen ist, denn er ist

keine richtige Waffe, da er stumpf

ist. Er wird nur getragen um Gott

die Ehre zu erweisen und nicht um

einen Streit auszufechten, deshalb

wird er bei der Wandlung in der

Messe gesenkt als Zeichen der

höchsten Ehre. Nach außen soll es

so wirken, dass die Gardisten, die

ihn tragen, zeigen, dass sie zu Gott

gehören und für ihn einstehen.

Nach der Messe ging es munter lustig

zu bei warmem Wetter auf der

Wiese. Viele Leute waren gekommen

um dabei zu sein, wenn die Ge-

Ausgabe 2/2010 29 Franziskusbrief


meinde sich in die Ferien verabschiedet.

Für das leibliche Wohl war

gesorgt, es gab Gegrilltes, Salate

und natürlich gekühlte Getränke.

Nach der Stärkung ging es

nahtlos über in den Spielereigen,

hier konnten die

Gruppen ihr Geschick

und ihr Wissen abrufen.

Anschließend gab

es noch eine Siegerehrung

mit einem kleinen Präsent,

so klang der Tag dann bei

nettem Zusammensein aus.

Zusätzlich fand für die Mitglieder

der Ehrengarde am 5. September

2010 ein Ausflug zum Altenberger

Dom statt. Wir starteten mit 66 Personen

bei strahlendem Sonnenschein

Richtung „Bergischem

Dom“. Nach ausgiebigem Mahl mit

Kaffee und Kuchen, erkundeten

wir erst die ehemalige Klosteranlage

mit Altenberger Domladen, bevor

wir den imposanten Kirchenbau

betraten.

Hier bekamen wir eine geschichtliche

Einführung in die lange Geschichte

dieser simultan (evangelisch-katholisch)

genutzten Kirche.

Das schönste jedoch war das gemeinschaftliche

Singen des Altenberger

Wallfahrtliedes, hier wurde

Gemeinschaft mit Gott deutlich.

Zum Abschluss führte unser Aus-

flug zur Bevertalsperre bei Hückeswagen,

wo wir direkt am Ufer der

Talsperre unser Abendessen einnehmen

konnten. Anschließend

ging es frohgelaunt zurück nach

Riemke.

Wer sich gerne unserer

Gemeinschaft anschließen

möchte,

kann mit uns Kontakt

aufnehmen. Wir freuen

uns über jedes neue Mitglied

unserer Gemeinschaft von mittlerweile

39 Frauen und 34 Männern

sowie zwei geistlichen Ehrenobersten.

Kontaktpersonen sind:

Michael Burghoff, 1. Vorsitzender

Andreas Gödeke,

2. Vorsitzender und Schriftführer

Cornelia Gödeke,

Schriftführerin

Paul Burghoff,

Ehrenoberst und Kassierer

Vorstand:

Hermann Wickenburg,

Christa Sagner,

Christian Sagner

Bis zum nächsten Mal

Andreas Gödeke

Franziskusbrief 30 Ausgabe 2/2010


Elisabethverein

Die heilige Elisabeth ist Vorbild für

den caritativen Dienst in der Konferenz

der Gemeinde!

In diesem Bemühen, das Liebesgebot

Christi zu erfüllen, knüpfen wir

an bei der Hilfsbereitschaft unserer

Mitglieder. Zur Zeit sind es leider

nur noch 83 Frauen. Neue Mitglieder

sind herzlich willkommen.

Der Jahresbeitrag beträgt 6.50

Euro. Wir sind neun Frauen, die

versuchen die Anforderungen zu

erfüllen.

Hauptaktivitäten unserer Konferenz

sind:

– Krankenbesuche

– Hilfe in Notfällen

– Geburtstagsbesuche bei den Mitgliedern

ab 70 Jahren

– Mithilfe bei Aktionen der Stadtcaritas

z. B. Schulmaterialausgabe

und Altkleiderverkauf

– Sammeln der Mitgliederbeiträge

Handarbeitskreis

Liebe Frauen!

Der Handarbeitskreis möchte sich

hiermit auch mal wieder in Erinnerung

bringen. Jeden Dienstagnachmittag

von 15 bis 17 Uhr treffen wir

uns im Franziskussaal. Wir sind

zwar alles „olle Lü“, aber wir singen

und lachen auch noch gern. Gehandarbeitet

wird auch noch im

– Unterstützung der Caritas „Erziehungsberatung“

– Hilfe beim Alten- und Krankentag

– Hilfe bei festlichen Veranstaltungen

Die Elisabethfeier findet in diesem

Jahr am 24. November statt. Im

Gottesdienst um 8:30 Uhr bitten

wir wieder um eine Spende für die

Caritas „Erziehungsberatung“, die

das Geld für eine therapeutische

Maßnahme benötigt.

Alle Frauen sind herzlich eingeladen.

Elisabeth Schilf

kleinen Rahmen, es

ist kein Muss. Wir

machen Socken,

Mützen, Schals,

sticken Decken –

auch nach Wunsch.

Das alles kann erworben werden.

Bei Interesse, schaut doch mal rein.

Die Handarbeitsschwestern

Ausgabe 2/2010 31 Franziskusbrief


„Aus zwei mach drei“

Wer von euch hat schon mal morgens

um 8 Uhr Fischstäbchen mit

Kartoffelbrei und Mayonnaise gegessen?

Und wer ist schon mal um

15 Uhr an einem sonnigen Nachmittag

mit Taschenlampe in den

Wald gegangen, um eine gruselige

Nachtwanderung zu machen? Oder

um 16 Uhr schlafen gegangen, damit

man um 21 Uhr ausgeschlafen

in den nächsten Tag starten kann?

Wir haben es getan: Auf der Kinderfreizeit

unserer KjG St. Franziskus

Bochum-

Riemke. Und wir

sind stolz drauf!

Wer „wir“ überhaupt

sind? 50

Kinder und Jugendliche

im Alter

von 9-15 Jahren, die mit 14 Leitern

13 Tage auf Kinderfreizeit im

schönen Ebermanntadt (Fränkische

Schweiz) verbracht haben. Naja,

eigentlich waren es 14 Tage und

das führt mich auch wieder zu den

am Anfang gestellten Fragen zurück.

Da uns 13 Tage Kinderfreizeit einfach

nicht genug erschienen, haben

wir kurzerhand einen Extra-Tag

eingeschoben. Wie das funktioniert?

Für alle Nichtmathematiker

unter uns: Man macht drei Tage in

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Ebermannstadt 2010

Das Motto der diesjährigen Kinderfreizeit

zwei. Für die mathematisch Interessierten:

Jeder Tag ist nur 2/3 so lang

wie ein „normaler“ Erdentag, d.h.

1 Tag hat 16 Stunden, 1 Stunde hat

nur 40 Minuten, 1 Minute nur 40

Sekunden.

Was kompliziert klingt, ist es in

Wahrheit nicht, jedenfalls nicht in

mathematischer

Hinsicht, da die

Leiter alle vorher

mit Zetteln

ausgestattet wur-

den, auf denen

die Echtzeit der

Spielzeit gegenübergestellt wurde.

Da die Kinder einen solchen Zettel

jedoch nicht besaßen, fiel zum Beispiel

den kleinen Mädchen erst gar

nicht auf, dass 5 Uhr eigentlich

nicht die normale Weckzeit ist.

Auch das Einschlafen in der darauffolgenden

„Nacht“ um 16 Uhr

fiel dem ein oder anderen doch

sehr schwer.

Aber der Ausgeschlafene war am

nächsten „Tag“ klar im Vorteil,

denn das bei Scheinwerferlicht von

22.30 bis 1.00 Uhr ausgetragene

Franziskusbrief 32 Ausgabe 2/2010


Fußballtunier erforderte höchste

Konzentration und Einsatz. Wegen

der besonderen Atmosphäre war es

aber auch eines der Highlights der

Kinderfreizeit. Etwas weniger Einsatz

zeigte die Gruppe dann jedoch

gegen „Abend“ um 3 Uhr, als es

darum ging Abendbrot zu essen (es

war die 6. Mahlzeit innerhalb von

24 Stunden!).

Auch der Gesang am Lagerfeuer

wollte nicht richtig in Schwung

kommen und so war dies der wohl

einzige Abend, an dem nach dem

Abschlussgebet alle sofort und ohne

Widerspruch ins Bett gingen.

Dafür durften am nächsten Morgen

alle bis 13 Uhr schlafen – ein selte-

nes Ereignis auf Kinderfreizeit!

Der nun beginnende dritte Tag war

mit Workshops, Wasserschlacht,

Disco und Nachtruhe um 24 Uhr

schon wieder fast normal, sodass

auch diejenigen, denen die ersten

beiden Tage etwas zugesetzt hatten,

wieder zu Kräften kamen.

Unser Fazit: 3 anstrengende Tage,

viel Spaß und eine ganz neue Erfahrung,

altbekannte Spiele mal zu

einer anderen Tageszeit zu machen!

Ein Muss für alle, die nie genug

Freizeit haben können!

Für die Kinderfreizeit 2010

Eva Strippel

Ausgabe 2/2010 33 Franziskusbrief


Kolpingsfamilie Bochum-Riemke informiert:

Es ist schon HERBST, kaum zu

glauben. Die große Sommerpause

der Vereine ist vorbei, so auch bei

der Kolpingsfamilie. Die Blätter an

den Bäumen färben sich bunt und

es ist nicht mehr lange bis zum Advent

und den Weihnachtstagen.

In den vergangenen Monaten hat

die Kolpingsfamilie Freud und Leid

erfahren; es gab Goldhochzeiten

von Mitgliedern zu feiern, leider

verloren wir auch verdiente Mitglieder

durch den Tod.

Auch gab es wieder viele Angebote

von der Kolpingsfamilie: besonders

zu erwähnen war die Fastenbesinnung

der Kolpingfrauen mit dem

Ehrenpräses Pastor H. Schulte und

Frau Steeger. Es nahmen ca. 60

Frauen aus der Gemeinde teil, die

sich anschließend zum Fastenessen

im Franziskussaal trafen.

Verschiedene Referate wurden angeboten,

so u.a. von Herrn H. Röser,

Herrn Franz Peine, Frau Heike

Braukhoff und Herrn N. Preuß.

Die Kolpingfrauen besuchten am

24. Juni die Moschee in Duisburg-

Marxloh und am 14. Juli den Flughafen

Dortmund. Bei beiden Veranstaltungen

wurden die Örtlichkeiten

erklärt. Wir hatten jeweils ei-

nen Reisebus angemietet

und einige

Männer sind

mitgefahren.

Flughafen Dortmund

Die Wallfahrt im Mai und der Tagesausflug

nach Münster wurden von

der KfD organisiert und den Kolpingfrauen

wurde die Mitfahrt ermöglicht.

Gemütliche Beisammensein

mit Grillen gab es traditionell an

Christi Himmelfahrt an der Rennbahn

der Familie Atzert sowie im Juni

auf dem Bauernhof der Familie

Tappe-Tiemann. Den Gastgebern sagen

wir nochmals herzlichen Dank.

Traditionell wurden von der Kolpingsfamilie

auch wieder mehrtägige

Fahrten angeboten:

❍ vom 18. bis 23. März war die

Reisegruppe im Südschwarzwald

und hat u.a. auch den Bodensee

besucht,

❍ vom 20. bis 22. August fuhren einige

Mitglieder nach Bad Hersfeld

zu den Festspielen und ha-

Franziskusbrief 34 Ausgabe 2/2010


Bad Hersfeld · Zauberflöte

ben sich die „Zauberflöte“ angesehen

/ angehört.

❍ vom 17. bis 26. September waren

die „Reisefreunde der Kolpingsfamilie

Bo.-Riemke“ unterwegs

in Schottland. Bei dieser beeindruckenden

Fahrt erlebten die

Mitreisenden folgende Highlights:

Edinburgh und Umgebung,

Glasgow und Umgebung,

durch die Highlands and Lowlands

weiter nach Aviemore/Inverness,

Besuch der tropischen

Inverewe Gardens, Bootsfahrt

auf dem Loch Ness, Ausflug

nach Mull-Iona, Fort William /

Oban, Newcastle. Von dort mit

der Nachtfähre zurück nach

Amsterdam und mit dem Bus

nach Riemke.

Reisegruppe in Schottland

Natürlich wurden auf dieser

Reise viele Schlösser/Burgen

(Castle) und Museen besichtigt,

ebenso stand die Besichtigung

der Blair Athol Distillery mit einer

Whisky-Probe auf dem Programm.

Vorschau:

❍ 24. Oktober: Stiftungsfest im

Franziskussaal, Beginn mit der

Hl. Messe um 9.30 Uhr

❍ 25. Oktober: blauer Montag, die

Kolpingsfamilie besichtigt das

Luftschiff in Mülheim

❍ 11. November: Vortrag im Vereinslokal

„Das Blomenberg

Haus“, Referentin Ulrike Langer

❍ 5. Dezember: Kolpinggedenktag

im Franziskussaal, Beginn mit

der Hl. Messe um 9.30 Uhr

❍ 15. Dezember: Vorweihnachtliches

Singen als Jahresabschluss

im Franziskussaal, Beginn 19.00

Uhr, in diesem Jahr an einem

Mittwoch, ohne Hl. Messe vorher

Wir machen Weihnachts-/Winterpause.

Aktivitäten im neuen

Jahr 2011 beginnen wir am

❍ 27. Januar mit einem Vortrag im

Vereinslokal, Referent ist Herr

Pastor Pötschick, es folgt am

❍ 26. Februar die Karnevalsfeier

der KOFARI

Ausgabe 2/2010 35 Franziskusbrief


❍ 13. März: Jahresversammlung im

Franziskussaal, Beginn mit der

Hl. Messe um 9.30 Uhr

❍ 17. März: Vortrag im Vereinslokal

über das „Projekt Kerala“,

Ref. Kolping Bez.-Präses Pastor

U. Kosch

❍ 30. März: Fastenbesinnung der

Kolpingsfrauen mit dem Präses

Pastor Thomas Quadt, zu der alle

Frauen der Gemeinde eingeladen

sind. Im Anschluss ist ein

Fastenessen im Franziskussaal.

❍ 9. bis 16. April: Kolpingsfamilie

fährt in den Harz – danach machen

wir Osterferien.

Die Kolpingsfrauen können sich

bereits jetzt Termine vormerken:

❍ Mittwoch, 11. Mai 2011: Halbtagesausflug

in den Bochumer Süden

mit öffentlichen Verkehrsmitteln,

dort Fahrt mit der

Schwalbe auf der Ruhr

❍ Mittwoch, 28. September 2011:

Halbtagesausflug mit öffentl.

Verkehrsmitteln, das Ziel ist

noch offen.

Liebe Gemeindemitglieder, liebe

Leser vom Franziskusbrief, zu allen

Versammlungen / Vorträgen / Bildungsveranstaltungen

sind Sie

herzlich eingeladen. In der Regel

finden diese Veranstaltungen im

Vereinslokal „Wilhelm Busch“ statt

und sind kostenlos. Auch über Ihre

Neu-Mitgliedschaft würden wir uns

Moscheebesuch in Duisburg-Marxloh

freuen. Informationen erhalten Sie

regelmäßig in unserem Schaukasten

sowie im Internet unter

www.kolpingriemke.de. Dort haben

Sie auch die Möglichkeit, im Gästebuch

Ihre Meinung zur Kolpingsfamilie

Bochum-Riemke zu äußern.

Nun möchten wir Ihnen noch schöne,

sonnige Herbsttage wünschen

und im Anschluss daran eine besinnliche

und stressfreie Adventszeit,

gnadenreiche Weihnacht sowie

den Start in ein gesundes und friedvolles

Jahr 2011.

Für die Kolpingsfamilie Bochum-

Riemke

„Treu Kolping“

Monika Prigge-Lücke

Franziskusbrief 36 Ausgabe 2/2010


Weltladen St. Franziskus Bochum-Riemke

Die Welt versinkt in braunen

Bohnen

Dies möchte man angesichts des

Kaffeekonsums auf unserem Planeten

denken. Wer möchte dem bitteschön

widersprechen im Angesicht

von, wie Pilzkolonien aus den Boden

schießenden, amerikanischen

Fast-Coffee-Läden?

Kaffee ist zwar nicht, wie häufig behauptet,

das „weltweit zweitwichtigste

[legale] Handelsprodukt

nach Erdöl“, aber es ist „das zweitwertvollste

Handelsprodukt, das

von Entwicklungsländern exportiert

wird“ (Mark Pendergrast: “Is

coffee really the second largest

commodity?” in: Tea & Coffee Trade

Journal, April 2009).

Angesichts der Entwicklung von

Kaffee zu einem Livestyle-Produkt

ist dies keine Verwunderung. Doch

warum wird Kaffee immer teurer?

Mal wieder ist die Finanzkrise aus

dem Jahre 2008 schuld. Der Einbruch

an den Aktienmärkten sowie

die Immobilienkrise in den USA

haben die ohnehin bereits große

globale Nachfrage nach Rohstoffen

weiter deutlich verstärkt. Neben

Erdöl und Gold hat die Investitionsnachfrage

auch Kaffee erfasst.

St. Franziskus Bochum-Riemke

Ladenlokal: Auf der Markscheide 34

Postanschrift: Herner Str. 356

44807 Bochum

Öffnungszeiten:

Sonntags nach den hl. Messen

10:30 bis 11:30 Uhr und

12:30 bis 13:00 Uhr

Der Preis für Rohkaffee kletterte,

gemessen nach dem Internationalen

Preisindex, innerhalb eines Jahres

um 33 Prozent (in den letzten

sechs Jahren hat sich der Preis für

Robusta-Bohnen sogar versechsfacht).

Für die Lebensmittelwirtschaft, die

sich an den Börsenkursen orientiert,

sind die zunehmenden Finanzinvestments

an den Rohstoffbörsen

belastend. Der Lebensmittelunternehmer

büßt aufgrund vermehrter

Finanzinvestments an der

Börse Planungssicherheit ein und

muss mit steigenden Kosten im

Einkauf rechnen.

Aufgrund der Nachfrage wird Kaffee

also teurer, doch der Konkurrenzkampf

lässt die Preise im Dis-

Ausgabe 2/2010 37 Franziskusbrief


counter stabil bleiben. Warum aber

kann der Discounter die Preise bei

Fair-Trade-Produkten niedrig halten?

Nun, Discounter kaufen in

großen Mengen und machen dann

wahrscheinlich nicht mehr mit dem

Kaffee Gewinn. Doch

um Textilien (z.B. Jeans

für 5,99 €) spottbillig anbieten

zu können, müssen

diese noch günstiger

produziert werden. Hier findet z.B.

von dem Lidl-Konzern eine regelrechte

Ausbeutung von Arbeitern

in Bangladesch statt. Dann werden

Fair-Trade-Produkte zum bloßen

Marketing-Schwindel.

Das schwächt auch das Profil des

Fair-Trade-Siegels, das für Ganzheitlichkeit

steht und wer kann

schon dafür garantieren, dass die

Discounter die Produkte nicht einfach

wieder aus den Regalen nehmen?

Dann wird aus einer langfristig

gedachten Partnerschaft schnell

eine kurzfristig geförderte Existenz

mit einer hungernden Familie.

„Geiz ist geil“ und Fair-Trade-Produkte

passen einfach nicht in ein

Regal.

Was ist aber ein fairer Preis für

meinen Kaffee? Ziel des fairen

Handels ist eine nachhaltige Ökonomie.

Konkret heißt das, dass den

Kaffeeproduzenten eine langfristige

Lebenshaltung ermöglicht wer-

den soll, ohne ausbeuterischen

Zwischenhandel.

Die Produzenten erhalten von Fair

Tradern einen Mindestpreis, der

über dem Weltmarktpreis liegt zuzüglich

von Prämien für

den Aufbau des Bildungs-

und Gesundheitswesens.

Fairen Kaffee zu kaufen bedeutet

Existenzen zu sichern. Vielleicht

machen sie sich jetzt einfach mal einen

Kaffee und genießen sein herrliches

Aroma und wenn dieser noch

nicht fair gehandelt ist, dann machen

wir Ihnen den Vorschlag es

einfach mal auszuprobieren. Sie haben

über höhere Weltmarktpreise

gelesen und dies bedeutet leider

auch eine Preissteigerung beim

Endprodukt.

Der empfohlene Verkaufspreis für

„Pott-Kaffee“ also auch für „Bochum-Kaffee“

liegt seit Mitte September

bei 3,99 € pro 250 g. Der

Weltladen St. Franziskus wird Ihnen

diesen Kaffee ab Oktober 2010

für 3,80 € anbieten und erst im

neuen Jahr den vollen Betrag von

3,99 € an unsere Kunden weitergeben.

Bitte haben Sie Verständnis

und sichern Sie auch weiterhin

das Leben der Kaffeebauern.

Franziskusbrief 38 Ausgabe 2/2010


Und nun noch ein Ausblick auf die nächste Aktion:

Am

14. November 2010

ab 14.30 Uhr

im Franziskussaal

Waffelessen

Das Waffelessen ist bereits längjähriger

Bestandteil aktiven Gemeindelebens.

Wir hoffen Sie auch in diesem Jahr

wieder zahlreich begrüßen zu können.

Der Erlös des Waffelessens kommt einem Projekt zu Gute, das AIDSinfizierte

Menschen in Südafrika unterstützt. Mehr Informationen unter

www.h-o-p-e.net oder im WELTLADEN

Ihr Weltladenteam

Ausgabe 2/2010 39 Franziskusbrief


Veranstaltungen im St.-Franziskus-Seniorenzentrum

Wie in den letzten

Jahren bieten

wir unseren Bewohnern,

deren

Angehörigen und

Freunden des

Hauses im Dezember

wieder

traditionelle Veranstaltungen an.

So warten wir beispielsweise am

6. Dezember 2010 auf den Nikolaus

und hoffen, dass er unsere Bewohner,

wie in der Vergangenheit auch,

wieder besuchen wird.

Herr Behr hat uns zugesagt, mit

Damen aus der ev. Gemeinde wieder

zu einem Adventssingen in unser

Haus zu kommen. Zu dieser

Veranstaltung in unserer Cafeteria

laden wir Bewohner des Hauses

und ihre Angehörigen herzlich ein:

Adventssingen mit dem Frauenchor

der ev. Gemeinde unter der

Leitung von Herrn Behr am Montag,

dem 29. November 2010, um

15.30 Uhr.

Unseren ehrenamtlichen Helfern

wollen wir mit einer adventlichen

Feier gemeinsam mit unseren Mitarbeitern

„Danke“ sagen für ihr

Engagement für unsere Bewohner.

Wir laden Sie ganz herzlich ein:

Adventfeier für die

ehrenamtlichen

Helfer am Mittwoch,

dem 1. Dezember

2010, um

18.00 Uhr

(Eine pers

ö n l i c h e

Einladung

folgt).

Dank zwei dieser ehrenamtlichen

Helfer können wir unseren Bewohnern

wieder einen Nachmittag zur

Meditation bei Kerzenlicht und

klassischer Musik anbieten:

Meditation bei Kerzenlicht und

klassischer Musik mit Frau und

Herrn Hofstra am Sonntag, dem

19. Dezember 2010, um 15.30 Uhr.

Zur Einstimmung auf Weihnachten

dürfen unsere Bewohner und ihre

Angehörigen sich auf das Akkordeonorchester

der Musikschule Bochum

freuen:

Am Freitag, dem 24. Dezember

2010, um 11.00 Uhr.

Am Nachmittag des Heiligen

Abends kommen die Bewohner

und ihre Angehörigen mit uns zu

einer gemeinsamen vorweihnachtlichen

Feierstunde mit einem gemüt-

Franziskusbrief 40 Ausgabe 2/2010


lichen Kaffeetrinken und einer Bescherung

zusammen:

Am Freitag, dem 24. Dezember

2010, um 15.00 Uhr.

Am 1. Weihnachtsfeiertag, dem 25.

Dezember 2010, feiern wir um

10.30 Uhr in unserer Hauskapelle

eine Heilige Messe.

Am 2. Weihnachtsfeiertag, dem 26.

Dezember 2010, feiern wir um

10.30 Uhr in unserer Hauskapelle

eine Heilige Messe. Die musikali-

Für das Mitarbeiterteam

sche Gestaltung übernimmt der

Lehrerchor unter der Leitung von

Herrn Quinkert.

Mit einem Silvesterkaffeeklatsch

mit unseren Bewohnern werden

wir am Freitag, dem 31.Dezember

2010, das Jahr ausklingen lassen.

Wir wünschen allen, die sich uns

verbunden fühlen und allen, die uns

in diesem Jahr unterstützt haben,

ein frohes und gesundes Weihnachtsfest

sowie Gesundheit im

neuen Jahr.

Franz-Albert Bömkes Gudrun Leitold Sandra Kümpers

Hausleitung Sozialer Dienst Sozialer Dienst

Die Bilder zeigen Impressionen

vom Caritas-Tag im September

in der Bochumer Innenstadt

Ausgabe 2/2010 41 Franziskusbrief


Missio bittet um Unterstützung zum Afrikatag

Franziskusbrief 42 Ausgabe 2/2010


Taufen · Eheschließungen

Durch das Sakrament der Taufe wurden in die Gemeinschaft

der Kirche aufgenommen:

Hendrik Böker

Janik Tom Hanelik

Lina Marie Mertes

Miriam Felicia Hoffmann

Sarah Michaela Hoffmann

Luis Benedict Hilla

Jonas Schmidt

Charlotte Zarth

Alexander Tyler Müller

Aurelia Bizyte

Linus Alexander Eberz

Enrico Günther

Josephine Marie Martens

Xenia Sofie Jung

Philip Smieja

Jana-Germania Schmidt

Miriam Jestel

Jule Westerweck

Nora Westerweck

Sofia Göpke

Isabel Paar

Das Sakrament der Ehe spendeten sich:

Sarah Stephanie Alex und Patrick Farny

Anja Hermes und Michael Stiens

Kathrin Schulz und Christoph Szymkowiak

Barbara Kassemeier und Dominik Jestel


In die Ewigkeit wurden von Gott heimgerufen:

Robert Wilhelm Kiseier

Matthias Bohrer

Lieselotte Hannemann

Stanislaus Jankowski

Christa Groll

Maria Stengel

Elisabeth Anna Kampmann

Robert Schulz

Klara Heldt

Elisabeth Pötschick

Anna Schürmann

Anna Pöppelbaum

Franziska Agnes Klingenberg

Hildegard Kiseier

Anna Czech

Günter Georg Pietruschka

Hilde Westerhaus

Karl Gräfingholt

Roman Orth

Heinrich Brormann

Heinrich Peter Adams

Josef Franz Cornelius

Josefa Schwidlinski

Manfred Karl Heinrich

Wüstenfeld

Anneliese Loges

Franjo Buza

Erna Karolina Görres

Pfarrer i. R.

Wolfgang Röhmann

Karl Scholz

Johanna Freitag

Joachim Fischer

Marinette Webert

Elisabeth Anna Regner

Ilona Buza

Franz Galinski

Anna-Elisabeth Lehmkuhle

Heinz Kiesler

Gerda Schütrumpf

Elisabeth Leufkes

Gerhard Diederich

Herr, schenke ihnen und allen Verstorbenen den ewigen

Frieden im Reiche deiner Herrlichkeit. Amen

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