Peiner Wirtschaftsspiegel Wirtschaftsspiegel „ Freizeit, Fitness ...

wito.gmbh.de

Peiner Wirtschaftsspiegel Wirtschaftsspiegel „ Freizeit, Fitness ...

Peiner Wirtschaftsspiegel

Aus dem Inhalt

Seite 8

„Jetzt geht´s los“

Karla und Garry

van de Beek eröffnen

hochmoderne Fitnessund

Wellness-Anlage

Seite 28

ZeitOrte

Merian-Reiseführer

zeigt attraktive

Ausflugsziele im

Peiner Land

Seite 30

Wirtschaftsmagazin für den Landkreis Peine

Ausgabe 03 01 ; ; 2004 2011

Interview

Sören Adam sieht in

hiesigen Unternehmen

großes Innovationspotenzial

Wirtschaftsspiegel

Freizeit, Fitness

& Gesundheit“

Titelfoto: Christian Bierwagen


Inhalt Impressum

Impressum

Inhalt Inhalt

Seite 3

Editorial

Seite 4

Aktuelles aus

der Wirtschaft

Seite 5

Gesundheit

Körperlich fit

durch Sport und

ausgewogene

Ernährung

Seite 6

Optimal versorgt

Sport und

richtiges Trinken:

Ohne Flüssigkeit

läuft gar nichts

Seite 10

E-Bikes

Pure Erholung auf

zwei Rädern:

„Stromer“ liegen

voll im Trend

Peiner Wirtschaftsspiegel – Wirtschaftsmagazin für den Landkreis Peine

Seite 12

Betriebliche

Gesundheitsvorsorge

Das PhysioFIT will

Peiner Unternehmen

stärken

Seite 15

Jogging

Sportler sollten genau

auf die Signale des

Körpers achten

Seite 16

Sportverletzungen

Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

garantiert kurzfristigen

Einsatz

Seite 18

Tier- und Ökogarten

Lehrpfad

und

Entdeckerparadies

für Jung und Alt

Seite 22

Nordic Walking

Sportlicher Spaß,

der Jung und Alt

in Bewegung

bringt

Seite 24

Burnout

Wenn der Stress

in Beruf und Familie

plötzlich krank

macht

Seite 25

Veranstaltungsreihe

„Offene Pforte“

zeigt begeisternde

Blüten- und

Pflanzenpracht

Seite 26

Industrie-Verein

Hartmut Meyer

rückt erneut

an die

Vorstandsspitze

Seite 29

Personalien

Sören Adam

ist neuer

Innovationscoach

bei der wito gmbh

Seite 31

„Ökoprofit“

Kosten sparen –

Umwelt entlasten:

EU-Projekt setzt

auf Nachhaltigkeit

Seite 32

Veranstaltungen

Ilseder Gebläsehalle

macht

Abi-Jahrgängen

doppelt Freude

Seite33

Musiktage

Ulrich Tukur &

Die Rhythmus Boys

spielen mal leise,

mal laut

Seite 34

Bankentipp

Netzwerke werden

Werbeplattform und

Kundenbindungs-

instrument zugleich

Seite 36

Freizeittipp

Baden, Angeln,

Burgen bauen:

Paradiessee bietet

Urlaubsflair

Seite 38

Kult(ur)stätte

„Feuerhocker“

bietet finnisches Flair

samt Fjordlachs vom

Tundragrill

Impressum

Herausgeber

Wirtschafts- und

Tourismusfördergesellschaft

Landkreis Peine mbH

in Kooperation mit der

Peiner Allgemeinen Zeitung

GmbH & Co. KG

Redaktion

Melanie Stallmann

text-markt.de, Peine

Dirk Borth (verantwortlich)

Geschäftsführer

Claas Schmedtje

Anzeigenverkaufsleitung

Carsten Winkler

Verantwortlich für Anzeigen

Claas Schmedtje

Herstellung Satz

Peiner Allgemeine Zeitung

Druck

Göttinger Tageblatt

GmbH & Co KG,

Dransfelder Straße 1,

37079 Göttingen

Auflage

5 000 Exemplare

Anschrift

Werderstraße 49, 31224 Peine

Telefon 0 51 71 / 406-120

wirtschaftsspiegel@paz-online.de


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Liebe Leserinnen und Leser,

■ Bewegung tut gut – die Erkenntnis ist

so alt wie sie durch diverse wissenschaftliche

Untersuchungen, aber sicher auch

durch Ihre eigene Erfahrungen belegt,

richtig ist. Nur sie zu beherzigen fällt

vielen schwer. Obwohl – nie waren die

Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen

vielfältiger und ausgefeilter als heute.

Wenn Sie den aktuellen Wirtschaftsspiegel

studieren, finden Sie tolle Beispiele aus

dem Peiner Land, was alles möglich ist.

Sport- und Fitness-Freaks werden erstklassig

bedient, aber ins besondere diejenigen,

die eher den Gesundheitsaspekt

in den Vordergrund rücken, weil der

Körper ihnen deutliche Signale sendet,

dass der bisherige Lebenswandel alles

andere als förderlich ist, kommen auf ihre

Kosten. Ausreden, sich körperlich nicht zu

betätigen, gibt es also keine! Doch Sport

ist natürlich nicht die Lösung für alles –

wie immer sind die Zusammenhänge

komplexer.

Einer ausgewogenen Ernährung, die Rücksicht

auf die tatsächlichen Bedürfnisse des

Körpers nimmt und die individuellen Umstände

beachtet, kommt ebenfalls eine oft

unterschätzte Bedeutung zu. Vorausgesetzt,

man hat den Willen und einen Funken

Durchhaltekraft, die Essgewohnheiten

zumindest ein wenig zu modifizieren,

Gymnasium

Hallenbad

Yachthafen

Bürgerzentrum

stellen sich erstaunlich positive Veränderungen

ein, die das Wohlbefinden steigern.

Auch hier gilt: An den Angeboten scheitert

es nicht, nur aktiv werden muss man

schon selbst.

Die weiteren Themen, die beleuchtet

werden, verdeutlichen, wie umfassend das

Thema Gesundheit zu sehen ist und dass

insbesondere auch in den Unternehmen

die Sensibilität für die Materie wächst.

Schade nur, dass erst die demografische

Entwicklung und die durchschnittlich älter

werdenden Belegschaften sowie der

Mangel an qualifizierten Arbeitskräften

viele Betriebe auf Trab bringen.

Die Wertschätzung des Mitarbeiters über

die Funktion als Arbeitskraft hinaus und

die Mitverantwortung für dessen Gesundheit

sollten eigentlich schon lange Allgemeingut

sein. Denn sonst hätten diejenigen

Recht, die unserem Wirtschaftssystem

attestieren, dass die menschliche

Arbeitskraft reinen Warencharakter besitzt

und der hier und da proklamierte Humanismus

nur eine Attitüde ist …

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der

Lektüre des neuen Wirtschaftsspiegels –

und vielleicht finden Sie dabei ja eine

Anregung für ihr persönliches Gesundheitsmanagement.

Entwurf

Ihr

Gunter Eckhardt

Unser STANDORT ist besonders …

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Editorial

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3


4

Aktuelles

Aktuelles aus der Wirtschaft

Abzocke mit Update-Gebühr fürs Navi

■ Achtung, die Internet-

Abzocker sind wieder in Aktion:

Einmalig 49,98 Euro soll Claudia

F. für eine „Update Gebühr“

ihres Navigationsgerätes an die

Liechtensteinische Landesbank

AG überweisen oder – wie in

anderen Fällen – an die Post-

finance im schweizerischen

Bern. Im Gegenzug gibt es dann

fünf Jahre lang Kartenmaterial

und Software fürs Gerät. Wer

rechtzeitig zahlt, erhält noch

einen Einkaufsgutschein im

Wert von 25 Euro für den

Technik riesen Mediamarkt

obendrauf. Dumm nur, das Frau

F. gar kein Auto hat und somit

auch kein Navigationsgerät

besitzt. Außerdem wohnt sie

unter der genannten Adresse

schon seit Jahren nicht mehr.

Wie ihr, ergeht es derzeit zahlreichen

Verbrauchern. Unter

der Mailadresse info@navi-

control22.com mit dem Betreff

„Europäische Navigations

Update Zentrale“ versendet

die Firma SG WebDesign aus

Hannover derzeit willkürlich

Rechnungen nebst Überweisungsträger.

Die Verbraucher-

zentrale rät dringend davon ab,

den Betrag zu zahlen. Grund:

Es handelt sich um eine

Betrugs mail und eine weitere

Abzockmasche!

„Alles deutet klar auf Abzocke

hin. Die Rechnung sieht auf den

ersten Blick seriös aus, aber es

fehlt beispielsweise das exakte

Zahlungsdatum und unter der

angegebenen Telefonnummer

(05 11) 16 58 04 85 ist niemand

zu erreichen“, heißt es bei

den Rechtsexperten der Verbraucherzentrale.

Auch das

Internet-Portal mache einen

Cholesterin: Wer seine Blutfettwerte nicht kennt, lebt gefährlich

■ Es ist längst hinreichend bekannt:

Zu hohe Blutfettwerte

sind lebensgefährlich. Sie

begünstigen Arteriosklerose

und sind damit ein wesentlicher

Risikofaktor für Herz-Kreislauf-

Erkrankungen. Nach Angaben

der World Health Organisation

(WHO) sterben pro Jahr welt-

■ Insbesondere die niedersächsische

Industrieproduktion

freut sich über einen enormen

Aufwärtstrend, denn laut

Ermittlung des Landesbetriebs

für Statistik und Kommunikations

technologie Niedersachsen

(LSKN) lag die Nachfrage nach

hiesigen Industrieprodukten

im April rund 34 Prozent über

dem Niveau des Vorjahres-

weit mehr als 17 Millionen

Menschen daran.

Wer also gesund bleiben

möchte, tut gut daran, seine

Blutfettwerte im Blick zu haben.

Anders als häufig angenommen,

ist damit allerdings nicht nur der

Gesamtwert des Cholesterins

34 Prozent Auftragsplus in niedersächsischer Industrie

monats. „Deutliche Impulse

kamen – wie bereits in den Vormonaten

– aus dem Auslandsgeschäft,

die Nachfrage ist um

53 Prozent gestiegen“, heißt es

dort. Die Auftragseingänge aus

dem Inland stiegen währenddessen

um 13 Prozent an.

Das gute Ergebnis sei aller-

dings überzeichnet durch

gemeint. Denn um das Krankheitsrisiko

wirklich einschätzen

zu können, sei die Bestimmung

der Untergruppen LDL- und

HDL-Cholesterin ebenso unerlässlich.

Auch die Konzentration

der Triglyzeride im Blut habe

eine besondere Bedeutung für

die Gesundheit. Daher sollten

Großauf träge im sonstigen

Fahrzeugbau. Unter den

weiteren wirtschaftlich bedeutenden

Industriebranchen

konnte die Metallerzeugung

und -bearbeitung mit einem

Auftragsplus von 25 Prozent

im Vergleich zum Vorjahresmonat

den höchsten Zuwachs

erzielen, während die Nachfrage

im Maschinenbau

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

dilettantischen und widersprüchlichen

Eindruck.

So sollen Kunden ein lebenslanges

Update herunterladen

können, obwohl es laut Rechnung

nur fünf Jahre möglich

ist. Darüber hinaus ist das

Impressum unvollständig,

direkte Kontaktdaten wie

Telefonnummer oder Fax

fehlen. Und die gesetzlich vorgeschriebenen

Allgemeinen

Geschäftsbedingungen sowie

eine ordnungs gemäße Widerrufsbelehrung

sind ebenfalls

nicht zu finden.

sich Patienten bei ihrem

Hausarzt informieren, welche

Werte als bedenklich gelten,

wie sich das Risiko für Herzinfarkt

und Schlaganfall beeinflussen

lässt und welche

Wirkungen von modernen

Behandlungsmethoden zu

erwarten sind.

Deutschland: Weltmeister im Fruchtsaftverzehr

■ Deutschland hat sich erneut

einen Weltmeistertitel erworben

– und zwar mit dem

Verzehr von Fruchtsaft und

-getränken.

Immerhin hat jeder Bundesbürger

im vergangenen Jahr

mehr als 36 Liter davon

getrunken, wie der Verband

der deutschen Fruchtsaft-

Industrie (VdF) ermittelte.

Insgesamt produzierten

die rund 400 Betriebe in

Deutschland in 2010 etwa

3,2 Milliarden Liter Frucht-

und Gemüsesäfte sowie Fruchtnektare.

Dabei spielten Zitrus- und

Kernobst-Fruchtsäfte mit knapp

50 Prozent die größte Rolle,

während beim Fruchtnektar

die Sorten Sauerkirsche oder

Johannisbeere mit einem

20-prozentigen Anteil ganz

oben auf der Beliebtheitsskala

landeten.

In der Gruppe der

Erfrischungsgetränke hat vor

allem die Apfelsaftschorle gepunktet:

Mit knapp 900 Millionen

Liter konnte sie 2010 um

3 Prozent zulegen. Als absolute

Renner der Sommersaison 2011

gelten unter anderem Ananassaft

sowie Rhabarber- oder

Stachelbeernektar.

laut Statistik um 18 Prozent

gestiegen ist. Die Hersteller

von chemischen Erzeugnissen

verbuchten eine um 17 Prozent

höhere Nachfrage, während die

Herstellung von Kraftwagen

und Kraftwagenteilen – die

bedeutendste Branche in

Niedersachsen – immerhin

8 Prozent Auftragswachstum

verzeichnete.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Gesunde Kombination: Sport

und ausgewogene Ernährung

■ Hetze, Hektik, Leistungsdruck

– vor allem Berufstätige

stehen häufig unter Dauerstress.

Dabei ist die körperliche

Belastung heute zwar meist

geringer als in früheren Zeiten,

doch der psychische Stress hat

zuge nommen. Das Burnout-

Syndrom droht fast zur Volkskrankheit

zu werden. Daher

gilt insbesondere im Sommer,

die Weichen für eine aktive

Freizeit zu stellen, um dem

Verschleiß im Job entgegen-

zuwirken und einen Ausgleich

für Körper, Geist und Seele zu

finden. Denn Bewegung hält

bekanntlich fit und gesund

und kann offensichtlich sogar

das Risiko senken, eine tödliche

Herzkrankheit zu erleiden,

wie dänische Wissenschaftler

in einer Langzeitstudie ermit-

telten.

Sie hatten mehr als 5000 Probanden

zwischen 40 und

59 Jahren einem Fitness- und

Gesundheitscheck unterzogen

und dabei festgestellt: Unsportliche

Männer in mittleren

J ahren, die mehr als 45 Stunden

pro Woche und unter hoher

Belastung arbeiten, haben ein

doppelt so hohes Risiko an

einem Herzleiden zu sterben

als Gleichaltrige, die weniger

arbeiten. Viele Stunden am

Stück zu arbeiten schade dem

Herzen, indem die Belastung

die Herzfrequenz über einen

längeren Zeitraum steigert und

den Blutdruck nach oben treibt.

Regelmäßige Bewegung könne

dafür allerdings einen Ausgleich

schaffen und den Körper in

Schwung halten.

■ Neben Gurken und

Tomaten waren auch

Erdbeeren tabu

Wenn Behörden vor dem Verzehr

von bestimmten

Lebensmitteln warnen, liegt die

entsprechende Zurück haltung

beim Einkauf in der menschlichen

Natur. Schließlich ist

Essen im Allgemeinen sehr

Grundregeln beachten

Die Palette der möglichen

Aktivitäten ist umfassend und

reicht vom Spaziergang über

Fitnesstraining, Schwimmen,

Radfahren bis hin zu Walking

oder Wandern. „Doch Vorsicht!“,

warnen Experten. Wer

nach längerer Pause sportlich

aktiv werden oder gar völlig

neu einstiegen will, sollte dabei

einige Grundregeln beachten.

So sei jenseits der 50 zum Beispiel

ein umfassender Gesundheits-Check

empfehlenswert.

Denn dabei lasse sich ermitteln,

in welcher Verfassung sich der

angehende Sportler befindet

und welche Leistung dem Körper

zuzutrauen ist. Oft sei es

sogar ratsam, die Aktivitäten

nicht in Eigenregie zu starten,

sondern unter fachlicher

Anleitung eines qualifizierten

Trainers zu beginnen. Auch

sportliche Einseitigkeit ist nach

Expertenmeinung ungesund:

Während der richtige Wechsel

zwischen Belastung und Pause,

Anstrengung und Erholung den

Gesundheitszustand optimiert,

kann zu viel Sport die Gelenke

überfordern und die Abwehrkräfte

schwächen.

Abwechslungsreiche Kost

Aber auch eine gesunde Ernährung

kann hilfreich sein, um

geistigen und körperlichen Beschwerden

sowie Übergewicht

samt Diabetes, Bluthochdruck,

Gicht und Knochenschmerzen

rechtzeitig den Kampf anzusagen.

„Dabei heißt gesund vor

allem natürliche und abwechs-

emotional behaftet. Daher

haben die Verbraucher in den

vergangenen Wochen und

Monaten auch sehr empfindlich

beim Stichwort „EHEC“

reagiert: Laut den Zahlen der

Agrarmarkt Infor mations-

Gesellschaft (AMI) ist der Verbrauch

von Salat, Tomaten und

Salatgurken historisch eingebrochen,

denn die Anzahl der

lungsreiche Kost – eine Ernährung,

die dem Organismus all

das gibt, was er tatsächlich

braucht“, wie die Stederdorfer

Ernährungs- und Diätberaterin

Isabel Alfeis mit Blick auf die

„goldenen Regeln“ der Ausgewogenheit

betont. Demnach

gehören neben der ausreichenden

Flüssigkeitszufuhr in jedem

Fall frisches Obst und Gemüse

auf den täglichen Speiseplan,

um den Bedarf an Vitaminen,

Mineral- und Ballaststoffen zu

decken. Auch Fisch, fettarmes

Fleisch und Kohlenhydrate

spielen eine bedeutende Rolle

bei einer vollwertigen Ernährung,

denn sie liefern dem

Körper wertvolle Energie.

„Allerdings muss grundsätzlich

zwischen den guten und den

schlechten Kohlenhydraten

unterschieden werden“, sagt

sie. Während die guten aus beispielsweise

Obst und Vollkornprodukten

den Stoffwechsel in

Schwung bringen und dabei fast

vollständig verarbeitet werden,

kann der Organismus mit den

schlechten aus Weißmehlprodukten

beispielsweise weitaus

weniger anfangen oder – bei

übermäßigem Verzehr – gar

nicht mit ihnen arbeiten. Die

Folge: Sie lagern sich direkt in

den Fettzellen ab und lassen

dort dicke Polster entstehen.

Auch das Sättigungsgefühl setze

mit Vollkornprodukten früher

ein und halte außerdem länger

an, sodass lästige Heißhungerattacken

ausbleiben. Dennoch

müssten Weißbrot, Nudeln,

Kartoffeln & Co nicht zwangsläufig

vom Speiseplan verschwinden.

Wie in vielen ande-

Haushalte, die Salatgurken

kauften, ging um mehr als 70

Prozent zurück. Normalerweise

greife in der Erntezeit Mai/Juni

jeder vierte Haushalt zu Gurken,

in diesem Jahr sei es nur

noch jeder fünfzehnte gewesen.

Nach AMI gab es aber auch

eine Kauf zurückhaltung bei

Gemüse arten, vor denen nicht

gewarnt wurde. So verloren

Titelgeschichte

Frisches Obst gehört für Isabel Alfeis auf

den täglichen Speiseplan.

ren Lebensbereichen gelte es

auch bei der Ernährung, immer

das rechte Maß zu finden – und

zwar passend zum jeweiligen

Alter, Energiebedarf und Gesundheitszustand.

Doch das

setze den konsequenten Willen

voraus, sich bewusst mit der eigenen

Ernährung und einer

eventuellen Umstellung auseinanderzusetzen.

„Aber wer neugierig

auf Essen und Kochen ist,

bei dem kommen die positiven

Effekte fast von allein“, weiß

Alfeis. „Denn Spaß und Genuss

sollten auch oder gerade bei einer

bewussten Ernährung stets

im Vordergrund stehen.“

Erdbeeren und Radieschen ein

gutes Drittel an Käufern.

Mittlerweile sei allerdings eine

Erholung des Obst- und

Gemüse marktes zu erkennen,

wobei Ernährungspsychologen

und Kommunikationswissenschaftler

sicher noch einige Zeit

mit der end gültigen Auswertung

der EHEC-Krise beschäftigt sein

würden.

5


6

Titelgeschichte

Sport und richtiges Trinken:

Ohne Flüssigkeit läuft gar nichts

Bei heißen Temperaturen und sportlichem Einsatz braucht der Körper Flüssigkeit. djd

■ Jeder Mensch muss ausreichend

Flüssigkeit zu sich

nehmen, damit er gesund und

leistungsfähig bleibt. „Rund

zwei Liter pro Tag sollten es

schon sein“, so lautet die von

Medizinern empfohlene Faustregel.

An warmen Tagen und

vor allem beim Sport sollte der

Verbrauch allerdings weitaus

höher liegen, da die bei der

Muskelarbeit entstandene

Energie in Wärme umgewandelt

wird und der Körper anfängt,

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zu schwitzen, um nicht zu

überhitzen. Das heißt, dass er –

im Extremfall – bis zu mehreren

Litern Flüssigkeit verliert, die

ihm dringend in Form von

Getränken wieder zugeführt

werden muss. Denn mit dem

Wasserverlust wird auch dem

Blut Flüssigkeit entzogen. Die

Folge: Die Fließgeschwindigkeit

verringert sich, die Versorgung

der Muskelzellen mit Sauerstoff

und Nährstoffen wird eingeschränkt.

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dadurch die Ausdauer vermindert

und die Krampfbereitschaft

erhöht wird, im schlimmsten

Fall kann es sogar zu einem

Kreislaufkollaps kommen.

Süße Limonaden sind tabu

Um einem Abfall der Leistung

vorzubeugen, ist es wichtig,

dem Körper die verlorene Flüssigkeit

schnell und in geeigneter

Form zurückzugeben. Dabei

sind isotone Flüssigkeiten wie

zum Beispiel Apfelschorle

grundsätzlich die besten Durstlöscher.

Isotonie bedeutet

„gleiche Konzentration“ und

entsprechende Getränke haben

die gleiche Konzentration an

sogenannten osmotisch wirksamen

Teilchen – also Zucker

und Salze – wie das Blut. Der

Vorteil: Sie werden im Magen

schnell aufgenommen, bleiben

dem Körper erhalten und

können Flüssigkeiten buchstäblich

festhalten. Stark gesüßte

Drinks wie Limonade, Cola

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

oder auch reine Fruchtsäfte

sind hingegen völlig tabu, da sie

mehr Salze und Zucker als das

Blut enthalten. Das bedeutet:

Sie verzögern die Wasseraufnahme,

weil sie zu lange

im Magen verweilen, dem

Organismus zusätzlich Wasser

entziehen und zu Durchfällen

führen können.

Auch hypotone Getränke wie

Leitungswasser oder ungezuckerter

Tee gelten bei körperlicher

Anstrengung eher als

ungeeignet: Sie werden zwar

schnell im Magen aufgenommen,

doch sie enthalten weniger

osmotisch wirksame Teilchen

als das Blut und daher

„rauschen“ sie förmlich durch

den Körper und werden sofort

wieder ausgeschwitzt. Das

macht deutlich: Egal was man

trinkt, es empfiehlt sich in

jedem Fall ein Blick auf die

Inhaltsstoffe, um alles richtig

zu machen und den Körper

jederzeit optimal mit Nährstoffen

zu versorgen.

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August


8

Titelgeschichte

„Jetzt geht`s los“: Fitness von A bis Z

Karla van de Beek und ihr Trainerteam freuen sich riesig auf die bevorstehende Eröffnung der Vechelder Fitness- und Wellnessanlage.

■ Die letzten Bauarbeiten sind

abgeschlossen, der Gerätepark

steht und die Kursräume und

Kabinen samt Empfangsbereich

sind mit geschmackvollen

Accessoires versehen. Und

nun hat auch das monatelange

Warten ein Ende: Frei nach

dem Motto „Jetzt geht´s los“

öffnet die Fitness- und Wellness-Anlage

namens „VAN DE

BEEK“ im Juli ihre Pforten. –

Aufatmen bei den Betreibern

Karla und Garry van de Beek,

die es sich mit dem Neubau

zum Ziel gesetzt haben, ihren

Gästen erstklassige Dienstleistungen

in einem außergewöhnlichen

Ambiente zu bieten.

Moderne Hightech-Geräte, ein

hoch qualifiziertes Trainerteam

und bis ins kleinste Detail

durchdachte Wohlfühlzonen

sollen bei Sportlern und denen,

die es noch werden wollen,

keinerlei Wünsche offen lassen.

„Bereits seit Jahren wollten wir

die besten Konzepte unter

einem Dach vereinen, doch in

der bisherigen Fitness Scheune

waren die entsprechenden

Möglichkeiten einfach

begrenzt“, erläutert das sportliche

Unternehmer-Ehepaar.

In der neuen Einrichtung sieht

das allerdings ganz anders aus,

denn: Neben den bereits

bekannten, hohen Standards

rund um Fitness, Gesundheit

und Entspannung bietet das

neue Zentrum auf knapp

2000 Quadratmetern Fläche

eine Wohlfühlatmosphäre der

ganz besonderen Art.

100 Kurse wöchentlich

Angefangen bei einem riesigen

Areal für das Gerätetraining gibt

es im „VAN DE BEEK“ unter

anderem drei Kursräume, in

denen die Gäste wöchentlich

rund 100 Kurse von A wie

Aroha bis Z wie Zumba-Fitness

erwarten sowie hochmoderne

Umkleide- und Duschräume.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Hinzu kommen Innen- und

Außensauna sowie ein Bewegungsbecken

zur Entspannung.

Zusätzlich laden sowohl im

Der Empfangs- und Lounge-Bereich bietet Platz zum Plaudern und Verweilen in

behaglicher Atmosphäre.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

im VAN DE BEEK

Empfangs- und Lounge-Bereich

als auch in der Saunalandschaft

weitläufige und gemütliche

Ruhezonen zum Verweilen und

Genießen ein.

Bei der Auswahl der Ausstattung

haben die Bauherren

großen Wert auf Sicherheit

und Funktionalität gelegt: „Wir

wollen Lösungen bieten, die es

den Kunden leicht machen, ihre

Ziele zu erreichen – egal, ob

Figurverbesserung, Leistungssteigerung

oder Ausgleich zum

Alltags- und Berufsstress.“ Mit

Hilfe eines hoch qualifizierten

und erfahrenen Trainerteams

würde jedem Gast nach einem

umfassenden Fitness- und

Gesundheitstest zum Start ein

individuelles Lösungspaket

geschnürt.

Training im Minutentakt

Herzstück der neuen Trainingsangebote

ist der sogenannte

milon-Zirkel, in dem

Sportler in nur wenigen Minuten

pro Einheit ein komplettes

Trainingsprogramm absolvieren.

„Der Zirkel ist ein Beispiel

für modernstes Gerätetraining“,

betont die Unternehmerin,

denn: Sitz- und Hebelposition,

Gewicht, Wiederholungen und

Herzfrequenz werden auf einer

persönlichen Chipkarte gespeichert.

Damit ließen sich die

falsche Einstellung der Geräte,

unkontrollierte Bewegungen,

falsche Wahl der Gewichte und

zu hohe Herzfrequenz automatisch

ausschließen.

Gute Anbindung

Entstanden ist das „VAN DE

BEEK“ auf dem Gelände des

ehemaligen Autohauses an der

Peiner Straße 27 in Vechelde –

in direkter Nachbarschaft zu

Supermärkten und Einzelhandel.

Das heißt: Parkplätze sind

reichlich vorhanden.

In einem zweiten Bauabschnitt

wird schließlich auch die

Physiotherapiepraxis von

Tochter Saskia van de Beek an

die Peiner Straße umziehen.

„So decken wir das gesamte

Spektrum von präventivem

Fitness- und Gesundheitssport

bis zur Nachsorge nach Verlet-

Maßgeschneiderte EDV-Lösungen

jetzt auch in Peine

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zungen und der Behebung von

Beschwerden ab.“ Zumal der

Verein für Rehabilitationssport

Reha-Vitalis-Plus ebenfalls

Kurse in der Anlage anbieten

werde.

Des Weiteren sollen Vorträge,

Seminare und Workshops zu

unterschiedlichen Themenbereichen

das Angebot rund

um Gesundheit, Fitness und

Entspannung komplettieren.

„Wir haben jahrelang an der

Ausarbeitung des Gesamtkonzeptes

gearbeitet, jetzt ist

es endlich Wirklichkeit geworden“,

sagen die van de Beeks

überzeugt. Und auch die Resonanz

bei den ersten Besuchern

macht deutlich: „Das Warten

hat sich in jedem Fall gelohnt.“

Weitere Informationen zum

gesamten Leistungsangebot gibt

es unter der Telefonnummer

(0 53 02) 80 66 84 oder unter

www.vandebeek.de.

Der hochmoderne Gerätepark ermöglicht Trainingseinheiten „nach Maß“.

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Titelgeschichte

9


10

Titelgeschichte

Pure Erholung auf zwei Rädern:

„Anspruchsvolle Strecken werden mit

dem E-Bike zum Kinderspiel“, weiß

Karl-Martin Hotopp.

■ Fahrradfahren macht Spaß

und hält fit – das steht für die

Millionen begeisterte Pedaltreter

in Deutschland wohl

außer Frage. Die Aktiven

genießen die Landschaft, bewegen

sich dabei und wissen am

Ende des Ausflugs auch noch,

dass sie etwas für ihre Gesundheit

getan haben. Doch gerade

bei längeren Touren kommt

irgendwann der Augenblick, an

dem die Beine unglaublich

schwer werden, die Puste

auszugehen scheint und die

Strecken bergauf kein Vergnügen

mehr bereiten. Zumindest

auf dem herkömmlichen Drahtesel.

„Mit dem Elektronik-Bike,

kurz E-Bike, auch Elektrorad

oder Stromer genannt, wird

jede noch so anspruchsvolle

Strecke zum Kinderspiel“,

weiß Karl-Martin Hotopp vom

gleich namigen Zweirad-

Fachhandel in Peine.

Spürbare Entlastung

Denn dort, wo der Radler zu

schnaufen beginnt – an der

Steigung oder bei kräftigem

Gegenwind – erfährt der Fahrer

des E-Bikes automatisch eine

sanfte Beschleunigung, zu-

mindest eine spürbare Entlastung

der Muskeln. Denn das

Pedelec, wie das Elektrorad in

Fachkreisen auch genannt wird,

fährt nicht allein mit der Motor-

kraft, sondern gibt der eigenen

Kraft lediglich ein Plus an Energie

hinzu. Das heißt: Der Fahrer

muss selbst noch in die Pedale

treten, um dann die „Leichtigkeit

des Beins“ zu verspüren.

Schließlich ist die jeweilige

Motorleistung an die menschliche

Muskelkraft gekoppelt, die

per Sensor im Tretlager gemessen

wird. Anhand dieser Daten

und über einen Controller steuert

ein flacher, mit aufladbarem

Akku betriebener Elektromotor

dann vollautomatisch genauso

viel Kraft hinzu, dass der Fahrer

völlig mühelos den Berg hinaufkommt.

„Eine Freiheit, von der

viele Freizeitradler lange geträumt

haben“, sagt Hotopp.

Denn nicht ohne Grund werde

der Kreis der begeisterten

Anhänger immer größer – der

Markt wächst rasant.

Steigende Absatzraten

Immerhin möchte nach einer

aktuellen Studie des Allgemeinen

Fahrrad-Clubs (ADFC)

heute schon fast jeder vierte

Bundesbürger ein Fahrrad mit

integriertem Elektromotor zu-

Energie aus Mehrum

Eine saubere Leistung

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Mit dem E-Bike lassen sich selbst steile Anstiege mi

mindest einmal ausprobieren.

Und eine Trendscope-Marktstudie

belegt: 35 Prozent der

deutschen Radtouristen wollen

künftig auf die Nutzung eines

E-Bikes setzen – Tendenz steigend.

So erwartet die Branche

nach 200 000 verkauften

E-Bikes in 2010 für das Jahr

� Ein attraktiver Standort mit sicheren

Arbeitsplätzen und qualifizierten

Mitarbeitern mit Anschluss an Europa

� Hohe Verfügbarkeit & Effizienzsteigerung

� Aktiver Umweltschutz durch Bau & Einsatz

neuester Technologien

� Interessante Ausbildungsplatzangebote

in verschiedensten Berufsfeldern

� Zuverlässiger Wirtschaftspartner für viele

Dienstleister aus unserer Region

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Peiner Wirtschaftsspiegel ;

E-Bikes liegen voll im Trend

t einem Lächeln im Gesicht erklimmen.

Foto: djd/Pedalo

2011 bereits den Absatz von

mehr als 300 000 Stück.

Neues Mobilitätsgefühl

Der Grund für die Begeisterung

liegt für den Peiner Zweiradexperten,

der in diesem Jahr

30-jähriges Bestehen seines

Unternehmens feiert, klar auf

der Hand: „Wer Touren auf

zwei Rädern macht, sehnt sich

meist nach einem genussvollen,

erholsamen Fahrspaß und

möchte sich nicht zwangsläufig

schweißtreibend abmühen.“

Unterwegs mit dem E-Bike

werden die Anstrengungen des

herkömmlichen Fahrradfahrens

aber durch den zusätzlichen

Antrieb minimiert. Und gerade

dieses völlig neue Mobilitätsgefühl

weckt auch bei denjenigen

wieder die Lust auf sportliche

Betätigung, die in den schönsten

Wochen des Jahres etwas

für ihre Gesundheit tun wollen,

ohne dabei körperliche Höchstleistungen

zu erbringen. „Zumal

die Stromer längst keine

Nischenprodukte mehr allein

für Senioren sind“, betont

Hotopp. Spätestens seitdem

renommierte Markenhersteller

auch City-, Trekking-, Cross-,

MTB- und Urban-Modelle mit

den Minimotoren ausstaffierten,

sei der „Rückenwind aus der

Steck dose“ in nahezu allen

Altersklassen angesagt. Frei

nach dem Motto „Fahren Sie

schon mit Motor oder stram-

FirmenFitness

im PhysioFIT

Ihr Ansprechpartner für

weitere Informationen:

Chris Hendrik Böse

peln Sie noch?“ geht´s munter

über Stock und Stein und auf

Touren, die sonst wahrscheinlich

wohl nur mit dem Auto zu

bewältigen gewesen wären.

Lächeln anstatt Schweißperlen

Apropos: „Insbesondere Berufstätige

hat der Gedanke, morgens

verschwitzt in der Firma

anzukommen, lange Zeit von

dem gesunden Vorsatz abgehalten,

des Öfteren mit dem Fahrrad

zur Arbeit zu fahren“, weiß

Hotopp. Aber auch das sei mit

dem E-Bike vorbei, denn ange-

Telefon 0 51 71-58 03 58

hendrikboese@physio-fit-peine.de

sichts kontinuierlich steigender

Kraftstoffpreise und anhaltender

Umwelt- und Klimadiskussionen

gelte es selbst in diesen

Kreisen als echte Alternative zu

Bus, Bahn und Auto. „Man lässt

den Wagen stehen und tut

etwas für die Gesundheit und

die Umwelt, ohne sich übermäßig

anstrengen zu müssen.“

Stattdessen geht es mit einer

perfekt dosierten Kombination

aus eigener Muskelkraft und

elek trischer Energie kontinuierlich

voran. „Und zwar mit einem

Lächeln im Gesicht, anstatt

Schweißperlen auf der Stirn.“

Kommt bei Jung und Alt gleichermaßen gut an: Der Fahrspaß mit dem Rückenwind

aus der Steckdose.

Mit uns als Partner

stärken Sie ihr wichtigstes

Kapital: Ihre Mitarbeiter!

Titelgeschichte

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11


12

Titelgeschichte

Gesund und fit im Job: Das PhysioFIT

Die jeweiligen Trainingseinheiten werden individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste abgestimmt.

■ Immer mehr Peiner Unternehmen

investieren mittlerweile

in die innerbetriebliche

Gesundheitsvorsorge. Und das

nicht ohne Grund, denn: Die

Kosten, die den Betrieben

durch krankheitsbedingte Ausfallzeiten

entstehen, sind gravierend.

Außerdem hängt der

unternehmerische Erfolg entscheidend

von der Leistungsbereitschaft

und -fähigkeit der

Mitarbeiter ab.

Umfragen machen es deutlich:

Mehr als 35 Milliarden Euro

gehen der deutschen Wirtschaft

jedes Jahr allein durch kranke

Mitarbeiter verloren. Dabei sind

70 Prozent aller Krankheiten

auf Bewegungsmangel, falsche

Ernährung und fehlenden

Stressabbau zurückzuführen.

„Doch durch entsprechende

Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge

könnten die Leiden

effektiv bekämpft werden“, ist

Die Vorteile für die Mitarbeiter

• Steigerung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit

• Kräftigung und Mobilisation der gesamten Muskulatur

• Vorbeugung und Linderung

von Rücken- und Gelenk problemen

• Stärkung von Herz und Kreislauf

• Verbesserung der Immunabwehr

• Vorbeugung von degenerativen Körperschäden

• Aktiver Stressabbau und Förderung

der inneren Ausgeglichenheit

• Steigerung der Zufriedenheit, Motivation,

Leistungsbereitschaft

• Steigerung des Selbstwertgefühls

• Intensivierung der sozialen Kontakte

Hendrik Böse, stellvertretender

Leiter des sportmedizinisch

anerkannten Fitness-Centrums

PhysioFIT überzeugt. Zumal in

zahlreichen Betrieben Kosten

durch Personalabbau eingespart

würden und immer weniger

Mitarbeiter immer mehr Aufgaben

übernehmen müssten.

Die Folge: Krankheitsbedingte

Ausfälle stören zunehmend

komplette Unternehmensabläufe.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Engagement lohnt sich

Das haben auch viele Peiner

Firmenchefs längst erkannt und

in entsprechende innerbetriebliche

Gesundheitsvorsorge

investiert. „Die Unternehmer

bieten ihren Mitarbeitern, die

sich in ihrer Freizeit fit und

gesund halten, finanzielle

Unterstützung“, weiß Böse.

Und das Engagement zahle sich

aus, denn es sei wissenschaftlich

nachgewiesen, dass durch

Gesundheitstraining die Produktivität

der Arbeitskräfte

nachhaltig gesteigert werden

kann.

Denn Mitarbeiter, die aufgrund

von regelmäßigem Bewegungstraining,

richtiger Ernährung

und regelmäßigem Stressabbau

gesund und fit sind, sind leistungsbereiter,

ausge glichener,

motivierter und sorgen außerdem

für ein insgesamt besseres

Team- und Betriebs klima.

Und all das lasse auch den

Krankenstand sinken. „Und

schon ein Krankentag weniger

pro Mitarbeiter und Jahr kann

für ein Unternehmen eine

Kostenersparnis von bis zu 250

Euro bedeuten“, erläutert Böse.

Geringere Ausfallzeiten

Die Idee der betrieblichen

Gesundheitsförderung ist

grundsätzlich nicht neu: Viele

große Unternehmen haben

in der Vergangenheit bereits

Betriebliche Gesundheitsvorsorge: Das Peiner Physiofit macht fit für den Job.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

will Peiner Unternehmen stärken

Die Vorteile für den Unternehmer

• Kostensenkung durch spürbar

reduzierten Krankenstand

• Steigerung von Leistung, Motivation und Produktivität

• Verbesserung der Qualität

• Reduzierung der Fehler­ und Unfallquoten

• Verringerung der Fluktuation

durch stärkere Mitarbeiterbindung

• Stärkung des „Wir­Gefühls“ und

der Identifikation mit der Firma

• Abteilungsübergreifende Kommunikation

während der Fitnessaktivität

• Steigerung von Attraktivität und

Image des Unternehmens

versucht, Gesundheitsprävention

attraktiv zu gestalten, um

auf diesem Weg die Ausfallzeiten

zu verringern.

So boten sie den Mitarbeitern

beispielsweise die Möglichkeit,

kostenlos an Rückentrainingsprogrammen

teilzunehmen.

Die Finanzämter verlangten

dann allerdings, dass derartige

„Wohltaten“ des Arbeitgebers

als geldwerter Vorteil zu versteuern

sind. Doch der Bundes-

BMW

Peiner

Freischiessen

Block am Ring

Freude am Fahren

finanzhof hat zwischenzeitlich

entschieden, dass die Kostenübernahme

des Arbeitgebers

keine Entlohnung für die

Beschäftigung darstellt, sondern

aus überwiegend eigenbetrieblichem

Interesse erfolgt.

Grund: Die Trainingsmaßnahme

könne Fehlzeiten infolge

von Rückenleiden verringern,

sodass sich Kosten und Arbeitsabläufe

optimieren ließen.

Gleiches gilt für Rückenschule

oder Wirbelsäulengymnastik-

PEINER MUSS MAN SEIN.

WirwünschenallenBesuchernundAktivendesPeinerFreischießens

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kurse, die direkt im Unternehmen

durchgeführt werden.

(BFH-Urteil vom 4.7.2007, BFH/

NV 2007 S. 1874; FG Köln vom

27.4.2005, EFG 2007 S. 923).

Steuerlich besteht darüber

hinaus die Möglichkeit, das

Gesundheitstraining als Sachprämie

zu deklarieren.

So kann jeder Unternehmer

seine Mit arbeiter unbürokratisch

mit bis zu 44 Euro

monatlich unter stützen.

All das mache deutlich, dass

Firmenfitness echte Win-win-

Situation entstehen lässt:

Ein gesunder Mitarbeiter auf

der einen Seite sowie ein

zufriedener Unternehmer mit

reduzierten Krankenständen

auf der anderen.

Das PhysioFIT in Peine bietet

kooperierenden Firmen

spezielle Firmen-Fitness-Tarife

bereits ab fünf Mitarbeitern

an.

Weitere Informationen dazu

gibt es bei Hendrik Böse.

Titelgeschichte

Gemeinsam mit seinem Team

hat Hendrik Böse spezielle Firmen-

Fitness-Konzepte entwickelt.

13


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Verletzungsgefahr: Jogger sollten

auf Signale des Körpers achten

■ Wenn die Sonne scheint

und die Temperaturen steigen,

treibt es Millionen Deutsche

wieder raus an die frische Luft –

zum Joggen. Dem Alltagstrott

entfliehen, überschüssige Fettpolster

abbauen, den Kopf frei

bekommen oder einfach die

Natur genießen – die Gründe

für den aktiven Start in die

Saison können vielfältig sein.

Wobei ein ganz entscheidender

Faktor, nämlich die körperliche

Fitness, bei den Aktiven immer

wieder im Vordergrund steht.

Denn es ist unumstritten:

Jog gen stärkt das Herz-Kreislauf-

und das Immunsystem,

fördert den Muskelaufbau,

trainiert die Ausdauer und

sorgt für Stress abbau und

Entspannung.

Hohe Belastung

Trainingsplan für Anfänger

Allerdings steht der Laufsport

als Bewegungsform, die den

Menschen förmlich in die

Wiege gelegt wird, auch im

Verdacht, Gelenkschäden zu

begünstigen. Schließlich lastet

bei jedem Schritt bis zum Dreifachen

des Körpergewichts auf

Knorpeln, Sehnen und Bändern.

Doch nicht der Sport an sich,

sondern auch zu ehrgeiziges

Training, falsches Schuhwerk

oder Fehlstellungen der

Gerade für Jogging-Anfänger ist es äußerst wichtig, einen

Trainingsplan zu erstellen und diesen auch diszipliniert einzuhalten.

Empfehlenswert sind dabei Laufen-Gehen-Intervalle,

da auf diesem Weg eine optimale Mischung aus Regeneration

und langsamen Leistungsaufbau entsteht.

Anbei ein Beispiel:

1. Woche

– zu Beginn 1 Min. Joggen und anschließend 1 Min. schnelles

Gehen

– danach abwechselnd 2 Min. Joggen gefolgt von 2 Min.

schnellem Gehen

Dauer: 20 Minuten – Frequenz: 2-3 mal pro Woche

2. Woche

– zu Beginn 2 Min. Joggen und anschließend 2 Min. schnelles

Gehen

– danach abwechselnd 3 Min. Joggen gefolgt von 3 Min.

schnellem Gehen

Dauer: 20 Minuten – Frequenz: 2-3 mal pro Woche

3. Woche

– zu Beginn 2 Min. Joggen und anschließend 2 Min. schnelles

Gehen

– danach abwechselnd 3 Min. Joggen gefolgt von 3 Min.

schnellem Gehen

Dauer: 20 Minuten – Frequenz: 3 mal pro Woche

4. Woche

Ob die Laufen-Gehen-Intervalle nochmals erhöht werden

sollten, liegt bei den Sportlern selbst! Auf jeden Fall sollte

die Dauer der Trainingseinheit zum ersten Mal gesteigert

werden.

Dauer 30 Minuten – Frequenz: 3 mal pro Woche

Generell gilt: Eine Steigerung der Intensität des Trainings

sollte immer erst wöchentlich, nach 1-2 Wiederhohlungseinheiten,

erfolgen.

Gelenke können langfristig

Beschwerden verursachen.

Daher sollten Freizeitsportler –

vor allem aber Neu- und

Wiedereinsteiger – unbedingt

auf die Signale achten, die

ihnen der Körper während des

sport lichen Einsatzes sendet,

und bei Überforderung rechtzeitig

gegensteuern. Ansonsten

kann der Alltag rasch zu einer

schmerzhaften Herausforderung

werden.

Grundregeln beachten

Damit das Lauftraining ein

ungetrübtes Vergnügen bleibt,

gilt es laut Expertenrat, vor dem

Start einige Grundregeln zu

beachten. So kann zum Beispiel

ein Gesundheits-Check inklusive

Laufstilanalyse Aufschluss

über die körperliche Fitness und

eventuelle Fehlstellungen der

Beine geben, sodass sich der

Läufer entsprechend auf den

körperlichen Einsatz vorbereiten

kann. Besonders wichtig

aber ist grundsätzlich gutes

Schuhwerk, das durch eine

s pezielle Dämpfung den

Aufprall mindert und den Fuß

optimal stützt. Auch sollte der

Körper buchstäblich Schritt

für Schritt an die Belastung

gewöhnt werden und nicht

gleich beim ersten Mal auf

Hochtouren laufen.

Laufen ohne zu schnaufen

Aber auch auf die richtige

Lauftechnik kommt es an: So

sollten Jogger dringend darauf

achten, dass sie ihre Füße flach

aufsetzen, damit das Körpergewicht

federnd abgefangen

werden kann. Beim schnelleren

Laufen wird das Gewicht dann

weiter auf den Fußballen verlagert,

wobei die „federnde

Laufart“ weiterhin beibehalten

wird.

Die Arme sollten – wie beispielsweise

auch beim Walken

– etwa 90 Grad vom Ellenbogen

abgewinkelt sein und

sich schwingend auf Solar

Titelgeschichte

Gerade im Sommer ist für Jogger wieder

Hochsaison.

Foto: djd/doc Ibuprofen Schmerzgel

Plexus-Höhe (etwa in der Mitte

des Rumpfes) hin- und her

bewegen. Die Hände sind

dabei leicht geöffnet und der

Daumen steht locker nach

oben. Für die Atmung gilt:

Laufen ohne zu schnaufen.

Und das heißt: Die Laufleistung

sollte so auf die körperliche

Fitness abgestimmt sein, dass

sich die Atemfrequenz zwar

erhöht, die Sportler während

des Joggens aber nicht völlig

aus der Puste geraten. Als

Faustregel gilt, dass „Könner“

auf vier Schritte jeweils ein-

beziehungsweise ausatmen,

während Anfänger dasselbe auf

drei Schritte tun. „Kann diese

Bewegungs- und Atemfrequenz

längere Zeit eingehalten

werden, hat der Sportler die

optimale Auslastungsfrequenz

erreicht“, heißt es bei den Laufexperten.

15


16

Titelgeschichte

Zurück zum Sport: Unfallchirurgie

Dr. Ingo Wietoska will Sportlern schnell wieder „auf die Sprünge“ helfen.

■ Joggen, Fußball, Radfahren,

Inlineskaten – die sportliche

Open-Air-Saison 2011 ist bereits

seit Wochen eröffnet. Leider

steigt in dieser Zeit auch das

Unfall- und Verletzungsrisiko

oder alte, bereits in den vergangenen

Jahren zugezogene

Verletzungen treten erneut in

Erscheinung und präsentieren

sich als störender Schmerz,

der den körperlichen Einsatz

massiv zu verhindern scheint.

Dabei finden Aktive in der

Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

des

Klinikums Peine ein kompetentes

und engagiertes Team, das

sich der Behandlung von Sportverletzungen

und -schäden

mit besonderer Hingabe

verschrieben hat.

Als Grund nennt Chefarzt Dr.

Ingo Wietoska vor allem die

eigene erfolgreiche sportliche

Laufbahn, denn als ehemaliger

Landesmeister im Sprint und

Weitsprung wisse er ziemlich

genau, wo und wann den

Aktiven „der Schuh drückt“

und wie sich die speziellen

Probleme effektiv behandeln

lassen. – Ebenso wie sein

Kollege, Oberarzt Dr. Werner

Weber, der auf eine Karriere als

Europameister im Kugelstoßen

zurückblickt. Insgesamt umfasst

das Team neben dem Chefarzt

vier Ober- und neun Assistenzärzte.

Mit dabei ist auch ein

Facharzt für Handchirurgie, der

die Mediziner bei der Behandlung

von mehr als 2000 Patienten

pro Jahr unterstützt.

Beschwerdefrei

per Operation

„Bei uns ist es nicht mit der

Empfehlung getan, den Sport

aufzugeben oder das persönliche

Leistungsziel aus den

Augen zu verlieren“, erklärt

Wietoska. Vielmehr würden

insbesondere Verletzungen

und Schäden im Schulter-,

Arm- sowie Beinbereich

entsprechend behandelt, so -

dass der sportlichen Laufbahn

nicht zwangsläufig ein Ende

gesetzt werden muss. „Dabei

bieten wir zwar keine exotischen

Therapieformen, doch

bewährte klassische Maßnahmen

werden bei uns mit

Liebe durchgeführt“, verdeutlicht

der Chefarzt. Das betreffe

sowohl die konservativen

Therapiemethoden als auch

arthroskopische und offen

operative Verfahren.

Gerade bei Läufern mit Problemen

im Achillessehnenbereich

beispielsweise gilt Wietoska als

Befürworter von Operationen,

denn nicht jeder Patient sei

geeignet für eine konservative

Behandlung per Gips oder

Orthese. „Bei der OP können

wir absolut sicherstellen, dass

die Sehnenenden exakt voreinander

liegen und sich in der

Heilungsphase wieder miteinander

verflechten, sodass

das alte Sportniveau wieder

erreicht werden kann“, erläutert

er.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Terminplanung „nach Maß“

Dafür würden den behandlungsbedürftigen

Sportlern

bevorzugte und vor allem kurzfristige

Termine angeboten, um

den besonderen Ambitionen

und Trainingsplänen der Patienten

gerecht zu werden. Darüber

hinaus bestehe ein enger persönlicher

und vertrauensvoller

Kontakt zu einem führenden

Arzt des Deutschen Leichtathletikverbandes

in Hannover, der

unter anderem die deutschen

Leichtathleten bei den Olympischen

Spielen in Peking begleitet

hat.

Des Weiteren investierte das

Klinikum Peine in den kontinuierlichen

Ausbau des Bereiches

der Physiotherapie, der

mit modernen Trainingsgeräten

und Kraftmaschinen ausgestattet

ist, um den Therapieverlauf

unter fachlicher zu optimieren

und zu beschleunigen.

„Schließlich ist es unser Ziel,

den Sportlern wirkungsvoll und

schnell wieder auf die Beine zu

helfen“, betont Wietoska. Denn

Bewegung sei bekanntlich gut

für Körper, Geist und Seele und

damit auch ein optimales Mittel

gegen Berufs- und Alltagsstress.

Der hauseigene Therapieraum ist mit modernen Geräten und Kraftmaschinen ausgestattet.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

garantiert kurzfristigen Einsatz

Frakturen an Extremitäten:

Sprunggelenksverrenkungsbrüche

(Osteosynthesen mit

Platten, Schrauben, Drähten),

Unter- und Oberschenkelbrüche(Verriegelungsnagelungen),

Beckenbrüche, Fußknochenbrüche(Minimalosteosynthesen

mit Spickungen,

Schrauben oder Platten),

Ober- und Unterarmbrüche

(Nagelungen, Verplattungen),

Handgelenksfrakturen, Mittelhand-

und Fingerfrakturen

(Drähte, Schrauben, Platten).

Weichteilverletzungen

an Extremitäten:

Schulterverrenkungen und

deren Folgen, Sehnenverletzungen

(zum Beispiel Bizeps-

oder Achillessehnenrisse),

Kapsel-/Bandverletzungen

(Außenknöchel, Knie- und

Ellengelenk), große Wunden.

Handchirurgie:

Versorgung aller akuten und

chronischen Sportverletzun-

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gen (zum Beispiel Brüche des

Kahnbeins, der Mittelhand

und der Finger sowie Verrenkungen

und Verstauchungen

von Gelenken der Hand).

Überlastungsreaktionen und

Veränderungen der Sehnen

(z.B. Sehnenscheidenentzündungen),

der Gelenke und der

Nerven (z.B. Carpaltunnelsyndrom)

werden in Abhängig-

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keit von Beschwerdedauer

und Schwere konservativ,

wenn erforderlich auch

operativ versorgt und nach-

behandelt.

Schulterchirurgie:

Neben der akuten Frakturversorgung

werden chronische

Verschleißzustände des Schultergelenks,

Instabilitäten

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Unternehmen als zentrale Anlaufstelle

im Rathaus der Gemeinde zur Verfügung.

Die lokale Wirtschaft und ansiedlungsinteressierte

Unternehmen finden hier

ihren Ansprechpartner.

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Wirtschaftsförderer

Titelgeschichte

Behandlungen von Sportverletzungen in der Unfallklinik

(Verrenkungsneigungen) und

Verletzungen der Rotatorenmanschette

behandelt.

Fußchirurgie:

Hier gilt ein ähnliches Angebotsspektrum

wie in der

Handchirurgie, erwähnenswert

sind allerdings zum

Beispiel Brüche bei chronischen

Überlastungszuständen

(zum Beispiel Marschfrakturen).

Physiotherapie:

Krankengymnastik, Bewegungsschulung,Lymphdrainagebehandlungen

nach

Verletzungen, Elektrotherapie,

Wärmeanwendungen (Fango),

Wassertreten (Kneippsche

Gehstrecke), Ultraschalltherapie

usw. Dafür stehen

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18

Titelgeschichte

Tier- und Ökogarten: Lehrpfad und

Dr. Pia Braune zeigt den vor zwei Jahren

errichteten Feldbackofen.

■ Ob Ringelblume, Stachelbeere

oder Kopfsalat, Schlange

und Kaninchen oder auch

Vogelspinne, wandelndes Blatt

oder die Bartargame – es gibt

wohl kaum eine natürliche Art,

die im Vöhrumer Tier- und

Ökogarten der Integrierten

Gesamtschule nicht zu finden

ist. Kein Wunder also, dass er

sich längst zum Besuchermagneten

und attraktiven Lehrpfad

für Jung und Alt gemausert hat.

Weit mehr als 100 verschiedene

Tierformen von Insekten- bis

Schafgröße erwarten die Gäste

auf dem rund 5000 Quadratmeter

großen Gelände. Hinzu

kommen ungezählte Blumen,

Büsche, Bäume und Kräuter, die

im Zusammenspiel mit einer

ebenso breiten Vielfalt an Obst-

und Gemüsesorten eine grüne

Pracht ergeben, die längst weit

über die Kreisgrenzen hinaus

bekannt ist. Neben den Kindergartenkindern,

Schülern der

Vöhrumer Gesamtschule und

auch anderer Schulen kommen

Besuchergruppen aus dem

gesamten Bundesgebiet hierher,

um sich vor Ort über das Leben

der Mäuse, Fische und Schmetterlinge

zu informieren, exotische

Pflanzen zu bestaunen

oder auch eigene Erkenntnisse

zum Thema „Erneuerbare

Energien“ sammeln wollen.

Denn Leiterin Betina Gube, die

das Projekt vor rund sechs Jahren

gemeinsam mit dem damaligen

Schulleiter Herwart Prudlo

angestoßen hat, ist nicht nur mit

umfassendem Know-how, sondern

vor allem mit voller Leidenschaft

dabei, wenn es um

die Neu- und Umgestaltung des

Außengeländes, die Erweiterung

der Tier- und Pflanzenwelt

oder die Errichtung neuer Lebensräume

und Forscherstatio-

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„brenzligen“ Abfall!!!

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SIE

managen

WIR

Ihr Geschäft –

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nen geht. Dort sollen Jung und

Alt ihrem ganz persönlichen

Entdeckerdrang nachgehen

können und spielerisch wichtige

Erkenntnisse rund um die

Naturwissenschaften sammeln.

Natur live erleben

Ein Hamsterbau hier, tapsende

Hunde und Katze da, „schlängelnde“

Schlangen in den Terrarien

und nicht zu vergessen das

Surren der fleißigen Bienen, die

Neben Schafen, Hunden und Katzen sind in Vöhrum auch echte Exoten wie die

Bartagame zu sehen.

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ihren Abfall.

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Entdeckerparadies für Jung und Alt

unter freiem Himmel den Weg

zu ihren kunterbunt gestalteten

Unterkünften suchen. „Unser

Erfolgsgeheimnis ist das direkte

Erleben inmitten der Natur samt

Tier- und Pflanzenwelt“, sagt

Gube, die außerdem Lehrerin

und Fachbereichsleiterin Naturwissenschaften

an der IGS ist.

So können Kinder und Jugendliche

– egal, welcher Altersgruppen

– die Tiere streicheln,

anfassen, ihr Verhalten be-

obachten, Ängste und Begeisterung

sehen und auf diesem

Weg eine echte Beziehung

zu den Lebewesen aufbauen.

„Das ist wesentlich intensiver

und lehrreicher als die rein

theoretische Ausbildung per

Lehrbuch im Klassenzimmer“,

weiß auch Honorarkraft Dr. Pia

Braune. Denn nicht ohne

Grund seien viele Besucher

derartig fasziniert, dass sie

regelmäßig wiederkommen

und dabei immer mehr erfahren

Blumen, Kräuter und Gemüse, so weit das Auge reicht: Die Anlage an der Pelikanstraße

lockt jährlich Tausende Besucher an.

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und Neues entdecken wollen.

„Und zwar in der Natur, die

Wissen schafft“, sagt Gube.

Außerschulischer Charakter

Dabei hatte sie selbst wohl

kaum an einen derartigen Erfolg

gedacht, als sie das „Schulprojekt

mit außerschulischem

Charakter“, wie sie es nennt,

nach dem Vorbild des Schulbiologiezentrums

Hannover

konzeptionierte. „Ziel war und

ist es, dass sowohl Kinder als

auch Erwachsene naturwissenschaftlichen

Unterricht hautnahe

erleben können, um voller

Achtung und Respekt mit ihrer

Umwelt umzugehen.“

Mit einer Vielzahl an Führungen,

Veranstaltungen, Aktionen,

Unterrichtseinheiten und Naturschutzprojekten

ist dieses

Vorhaben längst geglückt.

Zumal der Tier- und Ökogarten

mittlerweile ein enges Netzwerk

mit verschiedenen Vereinen,

Forschungsinstituten

und Experten geschaffen hat

und dadurch breit gefächertes

Wissen erfolgreich unter einem

Voller Leidenschaft widmet sich Betina

Gube dem Ausbau „ihres“ Ökogartens.

Dach vereint und weitergeben

kann.

Der Tier- und Ökogarten der

IGS Peine ist an der Pelikanstraße

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finden. Besuchertag ist dort an

jedem ersten Sonntag im Monat

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Titelgeschichte

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22

Titelgeschichte

Nordic Walking: Sportlicher Spaß

„ Auf die einwandfreie Haltung kommt es an“, sagt Corinna Lippe-Giebson.




■ Noch vor wenigen Jahren

von vielen als klassischer

Senioren- oder „Stöckersport“

belächelt, hat sich Nordic

Walking heute längst zum

beliebten Breitensport entwickelt,

der Jung und Alt –

auch im Peiner Land – gleichermaßen

in Bewegung hält.

Egal, ob Frau oder Mann,

sportlich oder eher bequem,

rank und schlank oder auch

füllig – in nahezu allen Alters-

und Berufsgruppen findet

Nordic Walking begeisterte

Anhänger, die auf Fuß- oder

Feldwegen, im Wald oder auch

mitten in der Stadt schwungvoll

„auf Tour“ gehen, um gesund

und vor allem fit zu bleiben.

Zumal medizinische Untersuchungen

längst bewiesen

haben: Der Sport hat nicht nur

positive Wirkung auf Herz und

Kreislauf, sondern auch auf

Muskulatur und Gelenke.

„Gleichzeitig macht er selbst

einstigen Sportmuffeln einen

Riesenspaß“, weiß Physiotherapeutin

Corinna Lippe-Giebson,

die in Edemissen seit mehr

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sogar von den Krankenkassen

anerkannt werden. Und das

gelingt nur ganz wenigen Sportarten.

Gesundes Ganzkörpertraining

„Im Gegensatz zu den reinen

Laufsportarten wird beim

Nordic Walking der gesamte

Körper trainiert und gestärkt“,

betont sie. Zum einen sorgt die

vermehrte Sauerstoffaufnahme

beim „rasanten Marsch“ für

eine bessere Kondition und ein

stärkeres Herz-Kreislauf-System,

und zum anderen wird durch

den Einsatz der Stöcke die Arm-

und Oberkörpermuskulatur

genauso gefordert wie die

Beinmuskulatur.

„Insbesondere bei Rückenschmerzen,

die durch einseitige

Tätigkeiten sowie langes Sitzen

am Schreibtisch entstehen,

wirkt Nordic Walking durchblutungsfördernd,

muskellockernd

und -aufbauend und damit

auch schmerzlindernd.“ Gleichzeitig

ist die Verletzungsgefahr

bei dem Sport sehr gering.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

mit Gesundheits-Garantie

„Die richtige Technik vorausgesetzt“,

warnt die Edemissener

Expertin.

Perfekte Abstimmung

Daher empfiehlt sie Einsteigern

in jedem Fall den Besuch eines

Kurses, in dem die Probanden

neben der richtigen Körperhaltung

den korrekten Schrittablauf

sowie den perfekten

Einsatz der Stöcke erlernen.

„Denn nur, wenn alle Bewegungs

abläufe optimal aufeinander

abgestimmt und buchstäblich

in Fleisch und Blut übergegangen

sind, können die

angehenden Freizeit- und

Hobbysportler auch wirklich

alle Positiveffekte genießen.“

Egal, ob sie ihre Grundkondition

erhöhen, das Muskulatur

und Knochengerüst stärken,

den Körper formen oder Fett

verbrennen wollen. „Denn

auch das zählt zu den tollen

Effekten des Nordic Walkings,

während eine falsche Technik

durchaus auch zu Über-

oder Fehlbelastungen führen

kann“, hebt Lippe-Giebson

hervor.

Selbst die Kleinsten kommen beim Nordic Walking schon ganz groß raus.

Wichtig sei außerdem, das

richtige Tempo zu finden.

Denn bei aller körperlichen

Herausforderung soll Nordic

Walking vor allem eines,

nämlich Spaß und Freude

machen – und zwar ohne,

dass den Aktiven dabei die

Titelgeschichte

Luft wegbleibt. „Nur dann tut

der sportlichte Einsatz Körper

und Seele auch lang anhaltend

gut.“

23


24

Titelgeschichte

Burnout: Wenn der Stress in Beruf

und Familie krank macht

„Burnout wird leider oft zu spät bemerkt“, weiß Stefanie Scharf.

■ Hektik, Leistungsdruck und

ständige Erreichbarkeit –

früher oder später brechen

viele Menschen entkräftet

darunter zusammen. Wer

sich ständig müde, leer und

erschöpft fühlt und das Leben

mehr als Last denn als Lust

empfindet, ist möglicher-

weise am Burnout-Syndrom

erkrankt. Das Gefährliche am

„Ausgebranntsein“ ist, dass

es sich schleichend, oft über

Monate oder sogar Jahre entwickelt,

bis Körper und Seele

ihre Dienste schlimmstenfalls

komplett versagen.

Das Burnout-Syndrom ist –

anders als oft angenommen –

längst keine reine Managerkrankheit

mehr. Vielmehr

avanciert sie zunehmend zur

Volkskrankheit, die eben auch

Angestellte, Arbeiter oder

Hausfrauen trifft. Die Zahl der

psychisch bedingten Krankschreibungen

mit entsprechender

Diagnose steigt kontinuierlich

an und auch die Fälle von

Berufsunfähigkeit infolge des

Burnouts nehmen zu.

„Leider dauert es oft sehr lange,

bis sich die Betroffenen ihren

Leidensdruck eingestehen und

um professionelle Hilfe und

Unterstützung bitten“, weiß die

Peiner Heilpraktikerin Stefanie

Scharf. Die Schamgrenze sei

unnötigerweise sehr hoch und

die Leidenszeit dadurch oft sehr

lang, denn: „Burnout ist ein

schleichender Prozess und

die Folge von Dauerstress und

einer missglückten Work-Life-

Balance.“

Vielschichtige Symptomatik

Die Symptomatik beim Burnout-

Syndrom ist breit gefächert:

Antriebsschwäche, Stimmungsschwankungen,

Nervo sität,

Schlafstörungen, das Gefühl

von permanenter Überforderung,

der Verlust von Lebensfreude

sowie das Gefühl von

Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit

gehören ganz zum

Krankheitsbild.

„Das typischste Warnsignal ist

eine wirklich tiefe körperliche

und vor allem emotionale

Erschöpfung und nachlassende

Leistungsfähigkeit“, betont

Scharf. Aber auch körperliche

Beschwerden prägten das

Krankheitsbild im fortschreitendem

Verlauf: Rückenschmerzen

und Muskelverspannungen,

Bluthochdruck, Herz-

Rhythmus-Störungen, Magen-

Darm-Probleme – oder auch

Atemprobleme, Ohrgeräusche

und Zähneknirschen können

den Betroffenen zu schaffen

machen. Die Liste wäre wahrscheinlich

unendlich verlängerbar.

„Schlimmstenfalls kann

die Erkrankung eine schwere

Depression, Arbeitsunfähigkeit

oder einen Suizid als letzten

traurigen Ausweg nach sich

ziehen“, erläutert Scharf.

Es kann jeden treffen

Besonders häufig betroffen

sind vor allem Menschen in

Führungspositionen, aber auch

Zugehörige der sogenannten

„Helfer-Berufe“, also Berufstätige

im sozialen Bereich, aber

auch Hausfrauen. – Die typische

„Familien-Managerin“, die

sich für das Wohlergehen der

Familie einsetzt, Haus, Hund

und Garten versorgt, nebenbei

noch etwas zum Familieneinkommen

beiträgt und manchmal

auch noch ältere Familienmitglieder

mitversorgt, sei stark

gefährdet. Denn Burnout treffe

die Fleißigen, Motivierten und

Engagierten, also Menschen,

die sich für ihre vermeintlichen

Aufgaben besonders aufreiben.

Die Ursachen sind oftmals

eigene oder gesellschaftliche

Leistungsansprüche und Perfektionsanforderungen,

das

Bemühen um gesellschaftliche

Anerkennung, Überforderung

und bestehende, ungelöste

Lebenskonflikte – gepaart mit

einer schlechten Selbstfürsorge.

Aber es gibt Möglichkeiten,

einer solchen Entwicklung

rechtzeitig vorzubeugen. „Eine

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

gute Selbstfürsorge ist das A

und O“, sagt Scharf. „Das fängt

bei einer ausgewogenen Ernährung

an und bei allem Arbeitsaufkommen

sollte das Leben

auch entsprechende Ruhe- und

Entspannungsphasen beinhalten.“

Einfach mal „Nein“ sagen,

die Beine hochlegen, Zeit für

sich selbst einplanen und die

Lieblingsmusik hören. Schon

das allein könne helfen, bei

allem Stress Körper, Geist und

Seele wieder in Einklang zu

bringen.

3-Säulen-Therapie

Sind die Grenzen allerdings

längst überschritten und entsprechende

Symptome schon

deutlich spürbar, setzt Scharf

auf ein 3-Säulen-Modell,

bestehend aus Psychotherapie,

einer Veränderung des eigenen

Lebensstils und schädigender

Verhaltensmuster und möglicherweise

auch der vorübergehende

Einsatz eines geeigneten

Medikaments, was allerdings

von Fall zu Fall neu von

einem Facharzt überprüft und

entschieden werden sollte.

Und auch die Integration von

geeigneten Entspannungsverfahren

in den täglichen Alltag

sei dringend empfehlenswert.

„Im psychotherapeutischen

Bereich ist es zunächst wichtig,

die bestehenden Konflikt- und

Stresspotenziale zu ermitteln,

um dann nach geeigneten

Lösungswegen zu suchen,

damit im Anschluss notwendige

Lebensveränderungen durchgeführt

werden können“, erläutert

die Peiner Expertin. „Denn die

sind unabdingbar, wenn der

Betroffene dem Hamsterrad,

das ihn offensichtlich gefangen

hält, wirklich entkommen will.“

Bis zur Einsicht, dass es auch

die eigenen Verhaltensmuster

sind, die in die Krise geführt

haben, sei es oft ein hartes

Stück Arbeit. Letztendlich ebne

dieser Prozess aber den Weg zu

neuem Lebensmut, Wohlbefinden

und innerer Zufriedenheit.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Titelgeschichte

„Offene Pforte“ zeigt begeisternde

Blüten- und Pflanzenpracht

■ Bezaubernde Gärten und

Anlagen, eine begeisternde

Blüten- und Pflanzenpracht

und natürliche Schönheit,

so weit das Auge reicht: Die

Veranstaltungsreihe „Offene

Pforte“ hat seit ihrer Eröffnung

im Jahr 2001 bereits ungezählte

Besucher in die unterschiedlichen

Gärten im Peiner

Land gelockt.

Die einzelnen Stationen bei der

jährlichen Veranstaltungsreihe

gelten als echter Besuchermagnet,

denn es gibt für

Hobby gärtner und Genießer

immer wieder Neues zu entdecken

und zu erleben. Noch

bis November werden zahlreiche

Haus-, Hof- und Gartenbesitzer

die Pforten zu ihrem

ganz persönlichen, privaten

Paradies unter freiem Himmel

öffnen. Einige sind in 2011 zum

ersten Mal mit dabei, während

sich die liebevoll gestalteten

Anlagen anderer Teilnehmer

im Laufe der vergangenen

Jahre bereits zu beliebten

„Kultstätten“ entwickelt

haben.

Töpferei und Landhausgarten

Die nächste „Besuchszeit“ steht

am 2. Juli (14 bis 18 Uhr) bei

Birgit und Werner Enders an

der Stahlstraße 2a in Ilsede-

Ölsburg auf dem Plan: Auf dem

rund 860 Quadratmeter großen

Grundstück zeigt das Paar

einen zum Teil neu gestalteten

Garten, in dem neben Buchsbaumbeeten

und Strauchrosen,

eine bepflanzte Terrasse sowie

eine großzügig berankte Pergola

mit Freisitz zu sehen sind.

Darüber hinaus bietet ein

Insektenhotel etlichen Hautflüglern

Quartier und die

Kräuterspirale liefert Würze

für die Küche.

Am 10. Juli laden Erika und

Helmut Lauter von 14 bis

17 Uhr nach Hohenhameln-

Equord (Schmiedestraße 25)

in ihre an japanische Formen

angelehnte Gartenanlage samt

Blüten, Gräser und Bäume, soweit das Auge reicht: Die „offene Pforte“ zeigt Gartenanlagen, die verzaubern.

Pavillon, Sprudelsteinen, Bachlauf

und Teich ein. Dort gibt es

besondere Bodendecker,

Schlitzahorne und Azaleen

zu sehen und Sitzplätze im

Schatten eines Walnussbaums

laden zum Verweilen ein.

Am 17. Juli geht es dann nach

Uetze-Dollbergen. Dort geben

Gisela und Karl-Heinz Henke

(An der Masch 11) von 11 bis

17 Uhr Einblick in ihren naturnahen

Lebens- und Arbeitsraum

mit Obst- und Gemüsegarten,

während Besucher bei Sabine

und Rainer Lange (Denstorfer

Straße 3 in Wedtlenstedt) in

der Zeit von 12 bis 17 Uhr ein

Spaziergang durch den 2000

Quadratmeter großen Hausgarten

und die mehr als 5000

Quadratmeter umfassende

parkähnliche Gartenanlage

samt Teich, Staudenrabatten

und Gehölzen erwartet.

Weiter geht’s am 24. Juli, wenn

Bärbel und Eckhard Kühn

(Waldweg 40 in Bülten) von

11 bis 18 Uhr pflanzliche Vielfalt

von A wie Affenschwanzbaum

bis Z wie Zucchini

präsentieren und dabei zur

Plauderei bei Kaffee und

Kuchen mit kleiner Pflanzenbörse

einladen. Da rüber hinaus

gibt es neben Gartenkeramiken,

gedrehte Glasperlen, handgesiedete

Naturseife, Saft und

Marmelade.

Teich, Rosen und

Kübelpflanzen

Gleich drei Besichtigungsorte

erwarten Interessenten am

14. August: Willi Blöhs

(Dahlien weg 4, Woltorf)

präsentiert von 14 bis 18 Uhr

erstmals sein mit interessanten

Nadelbäumen bestücktes

Gartenidyll mit Wintergarten

und Hangterrasse, während

Elke Kentner (Ellmerweg 7b,

Woltorf) zeitgleich durch ihren

kleinen, überschaubaren

Garten mit Teich, Rosen und

Kübelpflanzen führt. Außerdem

ist von 13 bis 18 Uhr

(14 Uhr Gottesdienst) die Wendeburger

Weidenkirche an der

Schulstraße 9 zu besichtigen,

wobei die Besucher Kaffee,

Kuchen und Bratwurst vom

Grill genießen können.

Vorweihnachtliches Idyll

Am 3. und 4. September geht

es von 12 bis 18 Uhr zum

Herbstfest zu Irmgard und

Karl-Heinz Hantelmann

(Wikbildstraße 6 in Münstedt),

die auf ihrem Resthof mit

Töpferei und Landhausgarten

tolle Anregungen zur Gartengestaltung

geben. Außerdem

laden sie in den ehe maligen

Pferdestall zu Kaffee und

Kuchen ein, während Kunsthandwerker

Deko ratives für

drinnen und draußen

präsentieren.

In den „ganz normalen Garten“

mit Teichen, Fischen, Fröschen

und Nutzflächen von Christa

Meinecke und Reinhard

Metschulat (Am Wende-

kamp 9, Bortfeld) führt es die

Besucher am 3. Oktober zum

Sonnenuntergang von 18.30

bis 21 Uhr, bevor die Familie

Hantelmann die diesjährige

Veranstaltungsreihe „Offene

Pforte“ erneut mit ihrem

Weihnachtsmarkt im

illuminierten Garten vom

4. bis 6. November beendet.

25


26

Industrie-Verein

Hartmut Meyer rückt

erneut an die Vorstandsspitze

Ex-DBE-Chef Hartmut Meyer (li.) rückt erneut an die Spitze des Industrie-Vereins,

während Vorgänger Bernhard Michels dem Vorstand als Stellvertreter erhalten

bleibt.

Mit Hartmut Meyer rückt ein

alter Bekannter an die Spitze

des Vereins. Er war vor Michels

schon einmal vier Jahre lang

der Chef, hatte in dieser Zeit

die Veranstaltungsreihe „Peiner

Firmen stellen sich vor“ mit

neuem Leben gefüllt – und

übernahm den verantwor-

tungsvollen Posten jetzt erneut.

„Ich danke Ihnen, dass Sie es

noch einmal zwei Jahre mit mir

versuchen wollen“, sagte er

nach der Abstimmung augenzwinkernd.

Vorgänger Michels

bleibt dem Vorstand währenddessen

als stellvertretender

Vorsitzender erhalten und zog

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während der Versammlung

eine positive Bilanz seiner

Amtszeit: „Mir hat es sehr viel

Spaß gemacht, unseren Verein

in der Region bekannter zu

machen und neue Mitglieder

zu werben – das sollte auch

künftig eine unserer Hauptaufgaben

bleiben“, betonte der

Kraftwerkschef mit Blick auf

den Vorstand.

Positive Zahlen

Dem gehört neben Meyer und

Michels jetzt mit Gildemeisterin

Ingeborg Wennerscheid

als Beisitzerin erstmals in der

Historie des Industrie-Vereins

auch eine Frau an. Für Thomas

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

■ Der Peiner Industrie-Verein für Peine hat einen neuen

Vorsitzenden. Der Ex-DBE-Geschäftsführer Hartmut Meyer

hat das Amt bei der jüngsten Mitgliederversammlung im

Hotel Schönau in Stederdorf für zwei Jahre übernommen.

Er folgt auf Bernhard Michels, der den Vorsitz satzungsgemäß

nach vier Jahren abgegeben hat.

Bock, der aus dem Vorstand

ausschied, rückte Hellmuth

Funke von der Peiner Umformtechnik

(PUT) als Beisitzer ins

Vorstands-Team. Weiterer

Beisitzer ist Thomas Kreisel,

der zuvor als stellvertretender

Vorsitzender des Industrie-

Vereins tätig war. Schatz-

meister bleibt Matthias Härke

der gleichnamigen Privat-

brauerei, der den Mitgliedern

während der Versammlung die

weiterhin positive, finanzielle

Entwicklung des Unternehmer-

Netzwerkes verdeutlicht hatte.

„Das lässt auch weiterhin

unterschiedliche Sponsoring-

Aktivitäten zu“, kündigte

Michels an.

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Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Klassifizierung: Privatvermieter

greifen erneut nach den Sternen

■ „Ja, wir machen mit und

greifen nach den Sternen!“ –

so lautete der Wunsch von

17 Privatvermietern aus dem

Peiner Land, die damit der

Empfehlung der wito gmbh

folgten und in diesem Jahr erneut

an der bereits bekannten

Klassifizierungs-Kampagne

teilnahmen. Ziel: Die Sterne

sollen den Gästen den Weg

zum Übernachtungsangebot

im Peiner Land weisen.

Sterne sind das mit Abstand

bekannteste Qualitätszeichen

im Tourismus.

Wie für Hotels gilt auch für

Privatunterkünfte ein fünfstufiges

Klassifizierungssystem,

an dem sich Gäste – im Peiner

Land sind dies ins besondere

Dienstreisende und Messebesucher

– orientieren

können.

„Das Engagement der Privatvermieter

war wieder hervorragend“,

heißt es bei der wito

gmbh.

Schwächen erkennen

Die Klassifizierung erfolgt in

Zusammenarbeit mit dem

Deutschen Tourismusverband

(DTV). „Eine realistische

Einschätzung unterstützt eine

erfolgreiche Positionierung am

Markt“, sagt Ute Rintelmann,

vom DTV lizenzierte Prüferin.

Schließlich können die

Ver mieter mit den Sternen

DRUCKHAUS A. SCHLAEGER

GMBH & CO. KG

IN PEINE • INDUSTRIEGEBIET OST

nicht nur werben, sondern

auch Stärken und Schwächen

ihres Angebots erkennen,

um sich Stück für Stück zu

verbessern.

Teilnahme lohnt sich

Frische Farbe, neuer Teppich,

größeres Frühstück – für Gastgeber

im Peiner Land ist die

Klassifizierung ein guter Grund,

sich herauszuputzen und hier

Titelgeschichte

und da das Quartier zu verschönern.

Davon konnte sich

Birgit Anskat vom Touristik-

Team der wito gmbh bei der

jüngsten Aktion ein Bild

machen. Gemeinsam mit der

Prüferin vom DTV ist sie unterwegs

gewesen, um das hiesige

Unterkunftsangebot zu begutachten

und zu bewerten. Ob

es zwei Sterne werden, drei

oder vier – „Gäste fragen jede

Sterne-Kategorie nach“, sagt

Anskat.

Schon 2008 hatten sich

14 Privatvermieter klassifizieren

lassen. Fast alle waren auch

jetzt wieder mit dabei, um sich

erneut für die jeweilige Kategorie

zu qualifizieren. Anskats

Fazit: „Die Ferienwohnungen

und Gästezimmer sind mittlerweile

ansprechender, moderner

und gemütlicher eingerichtet.“

Das mache deutlich, dass sich

die Qualitätsoffensive auf jeden

Fall lohne. „Auch und vor allem

für die Gäste.“

27


28

Titelgeschichte

Merian-Reiseführer zeigt attraktive

Ausflugsziele im Peiner Land

■ Attraktive Ausflugsziele in

der Region gesucht? – Der

jüngst erschienene Reise- und

Freizeitführer „Merian live!

ZeitOrte im Braunschweiger

Land, Heide und Harz“ gibt

Tipps und Anregungen für

Trips und Erlebnisse in der

Region. 84 Ziele sind dokumentiert

und beschrieben,

sieben allein aus dem Peiner

Land.

Ob Tier- und Ökogarten in

Vöhrum, das Rausch-Schokoland

in Stederdorf, das Peiner

Kreismuseum, die Ilseder Hütte

samt Gebläsehalle und

Industrie pfad, die Ausstellung

im Lengeder Rathaus, die Zeit-

Räume in Bodenstedt oder die

St.-Jakobi-Kirche in Peine – es

ist längst hinreichend bekannt,

dass das Peiner Land einiges

zu bieten hat.

Doch auch über die Orts- und

Kreisgrenzen hinaus gibt es viel

zu sehen und zu erleben, wie

der Blick in den Reiseführer

deutlich macht: Auf 128 Seiten

führt er durch sechs Epochen

von der Urzeit, über die Steinzeit,

Mittelalter & Renaissance,

Barock & Aufklärung, Industrialisierung

& Moderne bis hin

zu Gegenwart & Zukunft.

Der Leser geht so übersichtlich

und reich bebildert schon beim

Lesen auf „Expeditionen ins

Zeitreiseland“.

84 ZeitOrte im Überblick

Die insgesamt 84 ZeitOrte

werden dargestellt mit all ihren

Besonderheiten und auch mit

Hinweisen zu Öffnungszeiten,

Eintrittspreisen und Führungen.

Ergänzt wird das Buch, das

praktisch in jede Handtasche

passt, mit Gastronomie-Tipps

rund um die ZeitOrte und

„Aktiv Spezial“-Seiten, die Lust

machen auf Freizeitaktivitäten

wie Radwandern, Disc-Golf,

Kanutouren oder einen Gyrokopterflug.

Als kleines Highlight aber gilt

die herausnehmbare Karte, auf

der alle ZeitOrte verzeichnet

sind und die Besucher stets auf

die richtigen Wege führt.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

„Der Reiseführer bündelt alle

touristischen Angebote der

Region und ist der optimale

Begleiter für Sonntagsausflüge

und Kurztrips“, betont Björn

Reckewell, Vorsitzender des

Vereins TourismusRegion

BraunschweigerLAND. Zumal

sowohl Gäste als auch Touristen

und Bewohner der Region mit

der Lektüre sicherlich noch viel

Neues entdecken könnten.

Bedeutender Meilenstein

Ein halbes Jahr lang haben der

Autor Christian Haas und die

MERIAN live!-Redakteurin

Birgit Chlupacek in enger

Zusammenarbeit mit der

Geschäftsstelle des Vereins

TourismusRegion BraunschweigerLAND

und in Kooperation

mit den ZeitOrten und Partnern

an dem Reiseführer gearbeitet.

Auf diesem Weg sei ein weiterer

bedeutender Meilenstein

im Entwicklungsprozess des

Projektes ZeitOrte geschaffen

worden. Denn mit einer Auflage

von 10 000 Exemplaren würden

Informationen aus der Region

sicherlich weit verbreitet und

auch das Peiner Land noch

bekannter gemacht.

Erhältlich ist der Reiseführer

bei der wito gmbh, Ilseder

Hütte 10, in Ilsede und an der

Touristinformation im Verlagshaus

der Peiner Allgemeinen

Zeitung an der Werderstraße 49

in Peine.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Sören Adam führt Peiner

Unternehmen auf die Erfolgsspur

■ Die wito gmbh hat einen

neuen Mitarbeiter in ihren

Geschäftsräumen im Ilseder

Starterhof: Sören Adam trat als

Innovationscoach im April die

Nachfolge Stefan Langes an

und will kleine und mittelständische

Unternehmen im

Landkreis Peine bei der erfolgreichen

Weiterentwicklung

unterstützen.

Der Diplom-Ingenieur ist nach

eigener Aussage mit einem

besonderen Interesse für kleine

und mittelständische Unternehmen

ausgestattet und arbeitet

derzeit bereits mit Betrieben,

die ihre Produktionsprozesse

verbessern wollen. Vor knapp

drei Monaten übernahm er die

Aufgaben Langes und zeichnet

seitdem beispielsweise für die

Fördermittelberatung, die

Patent- und Schutzrechtsberatung

sowie das Innovationsmanagement

verantwortlich.

Zusätzlich umfasst sein fachliches

Spektrum die Fachbe-

reiche Produktionsplanung und

-steuerung, Produktionsmanagement,

Fabrikplanung

und Qualitätsmanagement.

Erweitertes Angebot

Da Unternehmen schnell auf

das erweiterte Angebot der wito

Consulting GmbH aufmerksam

wurden, ist Adam derzeit bereits

in drei Unternehmen aktiv.

Dort analysiert er in einem

ersten Schritt zunächst die internen

Prozesse, wobei er den

Schwerpunkt auf die Bereiche

Produktion und Organisation

legt.

„Seine Methoden und Ansätze

sind neu, modern und innovativ

– basierend auf seine praktischen

Erfahrungen bei der

Porsche AG in Stuttgart-Zuffenhausen“,

heißt es bei der wito

gmbh.

Zuvor hatte Adam Wirtschaftsingenieurwesen

mit Schwer-

punkt Maschinenbau an der

Technischen Universität Braunschweig

studiert und seine

Diplom-Arbeit schließlich im

Porsche-Werk geschrieben.

Während seiner einjährigen

Anstellung habe er beispielsweise

das Fabriklayout für die

Ersatzteilfertigung sowie die

Qualität von Serien- und Ersatzteilen

optimiert und die Durchlaufzeiten

von Serienbauteilen

verkürzt.

Zurück in der Region

Klar sei ihm allerdings immer

gewesen, dass er nach dem

Studium in die Region zurückkehren

würde, wie er im Rückblick

betont. Der gebürtige

Detmolder wohnt mit seiner

Frau, die in Vöhrum als Ergotherapeutin

arbeitet, in Braunschweig

Lehndorf. Als Jugendlicher

spielte er höherklassig

Basketball und hätte fast die

Profikarriere eingeschlagen.

Diese Zielsicherheit komme

b a l a n c e

ERGO-BALANCE:

RÜCKENAKTIV SITZEN

Das Bürostuhlkonzept mit noch mehr Dynamik

Muskelspannung und Entspannung: Diese Balance

ist der Schlüssel zum gesunden Sitzen

wito gmbh

Sören Adam trat als Innovationscoach

die Nachfolge Stefan Langes an.

ihm bei seiner Tätigkeit als

Innovationscoach zugute, denn:

„Ich möchte Peiner Unternehmen

genau die Unterstützung

bieten, die sie sich wünschen,

und sie bis zum erfolgreichen

Ende ihres Projekts begleiten“,

sagt er.

Sören Adam ist im Ilseder Starterhof

auf dem Hüttengelände

unter der Rufnummer (0 51 72)

94 92 624 erreichbar.

www.dp-peine.de

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30

Interview

„In hiesigen Unternehmen steckt

ein großes Innovationspotenzial“

Sören Adam will Unternehmen bei der

Ideenfindung unterstützen.

■ Knapp drei Monate ist es

her, dass der Diplom-Ingenieur

Sören Adam als Innovationscoach

bei der wito gmbh

startete. Im Interview mit

dem Wirtschaftsspiegel Peine

erläutert er, wie er Unternehmen

bei der Ideenfindung

unterstützen und bis zur

praktischen Umsetzung der

Innovation begleiten will.

Welche Qualifizierung bringen

Sie als Innovationscoach mit?

Als studierter Diplom-Wirtschaftsingenieur

habe ich im

Rahmen meines Studiums sowohl

die betriebswirtschaftliche

als auch die technische Seite

kennengelernt. In meinem Jahr

bei der Porsche AG in Stuttgart-

Zuffenhausen habe ich viel im

Bereich der Innovation gearbeitet.

Neben der Entwicklung

innovativer Produkte inklusive

einer Patentanmeldung lag

mein Schwerpunkt im Bereich

innovativer Produktionsstrukturen

und Prozesse, wobei die

Wirtschaftlichkeit immer die

Zielgröße war.

Was hat Sie an der Aufgabe bei

der wito gmbh gereizt?

Insbesondere bei klein- und

mittelständischen Unternehmen

gibt es ein großes Innovationspotenzial,

das häufig einfach

nicht genutzt wird. Während

große Unternehmen meist

Fachbereiche haben, die sich

ausschließlich mit dieser

Thematik auseinandersetzen,

kommt das Thema bei den

KMU oft zu kurz. Bei Porsche

habe ich gesehen, was alles

durch Innovationen bewirkt

werden kann und welche Möglichkeiten

sich daraus für die

Weiterentwicklung eines Unternehmens

ergeben können. Da

ich selbst aus einer ländlichen

Region stamme und ich auch

familiär mit der Region verbunden

bin, ist es mein Ziel, hiesige

Unternehmen bei der Realisierung

dieser Möglichkeiten zu

unterstützen.

Welche Chancen sehen Sie

in Ihrem derzeitigen Einsatzgebiet?

Die hiesigen Wirtschaftsstandorte

sind – wie viele – geprägt

durch wenig große und sehr

viele klein- und mittelständische

Unternehmen und daher

nicht mehr oder weniger innovativ

als andere Standorte.

Die große Besonderheit ist

allerdings die Affinität zur

Metallerzeugung, -veredelung,

und -verarbeitung sowie zur

Automobilindustrie. Probleme

entstehen meist dann, wenn

Unternehmen dieser und

anderer Branchen ihr eigenes

Innovationspotenzial nicht

kennen beziehungsweise erkennen

und somit häufig nicht

optimal agieren können.

Wie werden Sie als „neuer“

Innovationscoach aktiv?

Das tagtägliche Geschäft können

die Unternehmen bestens

alleine bewältigen. Dort bin ich

als Innovationscoach fehl am

Platz. Mir ist es wichtig, Unternehmen

in den Bereichen zu

unterstützen, die sie nicht zu

ihren Kernkompetenzen und

den alltäglichen Aufgaben

zählen. Das ist häufig der Kontakt

mit anderen Unternehmen

und Hochschulen, der Umgang

mit Fördermitteln oder Patenten,

aber auch der Bereich der

Produktion und Prozesse, bei

deren Optimierung eine Sicht

von außen meist hilfreich ist.

Dabei ist es wichtig, das Unternehmen

detailliert kennen -

zu lernen, um potenzielle

Ansatzpunkte identifizieren

zu können.

Welchen Mehrwert bieten Sie

den Unternehmen?

Der Mehrwert für die Unternehmen

kann sich in vielerlei

Hinsicht ausdrücken. Einerseits

können sich durch Fördergelder

gegebenenfalls Projekte realisieren

lassen, die ansonsten erst

einmal aufgrund hoher Kosten

in der Schublade gelandet

wären. Des Weiteren kann

durch eine Patentberatung

Know-how im Unternehmen

gesichert und somit zukunftsfähige

Produkte auf den Weg

gebracht werden. Auch durch

die Einbindung der Unternehmen

in Netzwerke besteht die

Chance, Kooperationen einzugehen,

um sich beispielsweise

besser am Markt platzieren

zu können oder neue Technologien

zu erforschen. Letztlich

können im Rahmen der Produktions-

und Prozessoptimierung

Flexibilität, Flächennutzung

und Qualität gesteigert werden.

Und das kann zu einer durchaus

wirtschaftlicheren Fertigung

führen.

Haben Sie bereits konkrete

Projekte geplant?

Die Anzahl der Projekte wird in

den kommenden Monaten

deutlich ansteigen. Insbesondere

in der Produktions- und

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Prozessoptimierung zeichnen

sich bereits einige Projekte ab.

Diese scheinen sehr vielfältig

zu sein. Von der Optimierung

des Materialflusses und des

Lagers bis hin zur Qualitätsorganisation.

Aktuell unterstütze ich ein

Unternehmen bei der Erstellung

einer Projektskizze, auf deren

Basis die Fördermittelgeber eine

Vorprüfung des innovativen

Unternehmensprojekts durchführen.

Bei der Formulierung

dieser Skizze gibt es einige

Punkte, die es zu beachten gilt,

um letztlich mit dem Fördermittelantrag

auch erfolgreich

zu sein. Für Unternehmen ohne

Erfahrungen in diesem Bereich

ist der Umgang mit solchen

Dingen keine einfache Aufgabe.

Des Weiteren berate ich einen

Existenzgründer im Bereich der

Schutzrecht- beziehungsweise

Patentanmeldung und stehe

ihm während des gesamten

Prozesses beratend zur Seite.

Was wünschen Sie sich von den

Unternehmen?

Ich wünsche mir, dass Unternehmen

verstärkt auf mich

zukommen, wenn Sie gewillt

sind, Innovationen in Ihrem

Unternehmen zu verwirklichen.

Sei es bei der Produktentwicklung,

der Produktion oder den

Prozess im Unternehmen.

Als Innovationscoach bin ich

für Sie der richtige Ansprechpartner,

wenn es um nicht

alltägliche Probleme in Ihrem

Unternehmen geht. Auch subjektive

Innovationen und Ideen

können großes Potenzial beinhalten,

das es zu fördern gilt.

Und das gilt für alle Unternehmen

und Branchen. Unabhängig

in welcher Branche die

Unternehmen angesiedelt sind,

sollten sie nicht zögern, mich zu

kontaktieren, um den Rat eines

externen Beraters für sich zu

nutzen. Potenziale sind immer

da, sie müssen nur gefunden

werden, davon bin ich überzeugt.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Kosten sparen – Umwelt entlasten:

Nachhaltigkeit ist angesagt

■ „Umweltschutz aus Eigennutz“ so lautet

der Untertitel des europaweiten Projektes

ÖKOPROFIT, dessen Ziel es ist, das Prinzip

der Nachhaltigkeit in Wirtschaftsbetrieben

praxis orientiert umzusetzen. Das erstmals

Umfassendes Einsatzgebiet

Unter der Leitung der Münchener

Arqum GmbH werden in

einer Mischung aus Workshops

und Vor-Ort-Terminen

Maß nahmen erarbeitet und

um gesetzt, mit denen die

teilnehmenden Unternehmen

die Kosten in ihrem Betrieb

wirkungsvoll senken und die

Umwelt entlasten können.

Dabei werden alle relevanten

Aspekte des nachhaltigen

Wirtschaftens behandelt:

von Abfall über Energie, rechtliche

Aspekt und Umweltmanagement

bis hin zum

Wasser.

Intensiver

Erfahrungsaustausch

Zum Abschluss erhalten alle

Teilnehmer ein Zertifikat und

haben die Möglichkeit, die

erworbenen Kenntnisse in

einem „ÖKOPROFIT-Klub“

zu vertiefen und die eigenen

1998 in Deutschland gestartete Projekt wird

auf Initiative der wito gmbh in Kooperation

mit dem Landkreis Hildes heim und der Stadt

Salzgitter jetzt auch im Landkreis Peine angeboten.

Erfahrungen mit anderen

aus zutauschen.

Bisher haben allein im Landkreis

Hildesheim bereits mehr

als 30 produzierende Unternehmen,

Dienstleister und

öffentliche Institutionen an

dem Projekt mitgewirkt.

Matthias Adamski ist Ansprechpartner

für das europaweite Projekt „Ökoprofit“.

Die Teil nahmekosten variieren

je nach Größe des Betriebs.

Weitere Informationen darüber

gibt es bei Matthias Adamski

von der wito gmbh

unter der Rufnummer

(0 51 72) 94 92 623.

Vechelde

Recycling GmbH

● Containerdienst

● Entsorgung Asbest,Glaswolle,

● belastete Böden,Teerpappe

● Holz gemischte Bau- und Abbruchabfälle,

● Sperrmüll,Grünabfälle,Bauschutt

● Schrott ● Metalle

● Autoverwertung

● Wertstofferfassung

EU-Projekt

Hildesheimer Straße 46

� (0 53 02)10 19 Brackestraße 9 www.hanusa-entsorgung.de

31


32

Veranstaltungen

Die Ilseder Gebläsehalle macht

Abi-Jahrgängen doppelt Freude

Die Ilseder Gebläsehalle bietet ein tolles Ambiente für Firmenveranstaltungen oder Abschlussbälle.

■ Mit der Abi-Zeit hat für

Schülerinnen und Schüler

im Peiner Land in den ver-

gan genen Monaten nicht nur

die Jagd nach guten Noten

begonnen, sondern auch die

Suche nach dem besten Veranstaltungsgebäude.

Denn

das gilt als „Bühne“ für den

traditionellen Abiball, der

das Ende der Schulzeit dann

feierlich besiegelt.

Die Gebläsehalle auf dem

Ilseder Hüttengelände stand

dabei hoch im Kurs.

„Als größte Location zwischen

Hannover und Braunschweig

haben wir für das Gebäude

vielmehr Anfragen bekommen,

als wir Termine frei hatten“,

sagt wito-Mitarbeiter Mohan

Janssen, der die Halle gemeinsam

mit seinem Kollegen

Krishna Freytag vermarktet.

Anfragen aus der

gesamten Region

Von Gifhorn bis nach Hildesheim:

Ein Dutzend Abitur-Jahrgänge

aus der Region wollte

die Halle in diesem Jahr

unbedingt buchen. Aber nur

vier von i hnen kamen aufgrund

der Terminknappheit zum Zug

und werden gemeinsam mit

Familie, Freunden und Lehrern

in die Nacht hineintanzen und

feiern.

Neben Gymnasien aus dem

Peiner Land sind auch Schulen

aus anderen Landkreisen dabei,

die das alte Industriegebäude

zum Schauplatz ihres Abschluss

balls machen. „Längere

Anfahrtswege nehmen sie dafür

Hochwertige Veranstaltungen zu fairen Preisen

Vom Sommerfest übers

Firmenjubiläum bis hin

zur Kundenveranstaltung:

Auch im kommenden Jahr

können Schulen und Peiner

Unternehmen wieder

davon pro fitieren, dass die

Gebläse halle zwischen

Mitte Juni und Ende Juli

durch gehend mit Veranstaltungstechnik

und

-equipment ausgestattet

ist.

Derzeit gibt es noch eine

Auswahl an Terminen, an

denen das Gebäude für

hochwertige Veranstaltungen

zu fairen Preisen

gebucht werden kann.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

gern in Kauf, da sich ihnen vor

Ort alle Möglichkeiten bieten,

die sie sich wünschen“, betont

Freytag.

Tolles Ambiente,

aber niedrige Kosten

Neben der erfolgreichen

Buchung gibt es für die Schülerinnen

und Schüler jedoch

noch einen weiteren Grund zur

Freude: „Schüler sind grundsätzlich

sehr preissensibel“,

erläutert Janssen. „Deswegen

haben wir ein Konzept entwickelt,

mit dem sich ein tolles

Ambiente schaffen lässt, die

entsprechenden Kosten aber

trotzdem relativ niedrig

bleiben.“

Gäste profitieren

von Preisvorteilen

Grundlage bildet für alle drei

Jahrgänge ein „geschnürtes

Gesamtpaket“, das vom Büfett

über das Licht und die Technik

bis hin zum Rundum-Service

des Vermarktungsteams dieselben

Leistungen enthält.

„Wir arbeiten in allen Fällen

mit denselben Dienstleistern

zusammen, sodass Preisvor-

teile entstehen, die wir an die

Abi-Jahrgänge weitergeben

können“, erläutert Freytag.

Insgesamt werden an den

drei Terminen bis Juli rund

2500 Gäste davon profitieren.

„Und auch in der kommenden

Abi-Saison werden es wohl

nicht weniger sein“, sagt er.

Denn die ersten Anfragen

liegen dem Organisatoren-

Team derzeit bereits vor.

Wer sich für die Termine und

die Konditionen inte ressiert –

Mohan Janssen und Krishna

Freytag geben telefonisch

unter (0 51 72) 94 92 -616

beziehungsweise -617

Auskunft.


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys

spielen mal leise, mal laut

■ Sein Ruf eilt ihm durchaus

zu Recht voraus, denn: Ulrich

Tukur ist nicht nur einer der

bekanntesten und beliebtesten

Theater- und Filmschauspieler

Deutschlands, er gilt vor allem

als Draufgänger und Charmeur.

Und es charakterisiert ihn wohl

nichts besser als die lässige

Eleganz, mit der er sich immer

wieder in jene Epoche begibt,

die es ihm wohl wie keine

zweite angetan hat: Den

Zwanziger- und Dreißigerjahren

widmet er sich dabei vor allem

mit der von ihm gegründeten

Tanzkapelle, den „Rhythmus

Boys“. Gemeinsam zeigen die

Mitglieder bereits seit 1995 ein

musikalisches Händchen für

lockere Sitten, freche Chanson-

Texte und den draufgängerischen

„Tanz auf dem Vulkan“

und haben sich damit längst

eine eingeschworene Fangemeinde

geschaffen. Denn

sobald sich der Bühnenvorhang

hebt, spielen die Musiker ihr

ganzes Talent aus und baden in

Ihr starker Partner

am Immobilienmarkt

Immobilienabteilung

Geschäftsstelle Bortfeld

Polterdamm 5 | Tel. 05302-911017

Ihr Ansprechpartner: Christian Fricke | mobil 0160-96876916

www.vbvw.de

vollendeter Ironie und einem

Faible für nostalgische Unterhaltungsmusik

der Goldenen

Zwanziger und Vorkriegsjahre

in gut gelaunten Melodien.

Stets vorneweg Ulrich Tukur,

der sich im Rampenlicht als

wahres Zirkuspferd präsentiert.

Tanzpalast-Atmosphäre

„Ich liebe die Eleganz, die

Leichtigkeit, die Gekonntheit

der Musik und den Witz der

Texte von Liedern aus dieser

Zeit“, sagt er selbst. Daher

reicht das Repertoire vom

Mambo bis zum Foxtrott, umfasst

eigene Stücke, unbekannte

ältere Titel oder auch schmissige

Gassenhauer. Kurzum:

Ulrich Tukur & Die Rhythmus

Boys spielen schwungvolle

Musik mit frischen Tönen.

Dabei sind Songs wie „Am

Steinhuder Meer“, „Musik hat

mich verliebt gemacht“ oder

„La Paloma“ mal leise, mal laut

– aber immer betörend, denn

die vier galanten Gentlemen

servieren ihre bezaubernden

Titel voller Gefühl und Seele.

Sie zelebrieren Leichtigkeit

bis hin zur Überflüssigkeit und

Melancholie mit Schmiss und

Pep und sorgen für die perfekte

Tanzpalast-Atmosphäre. Am

12. September darf auch die

Peiner Fangemeinde das ganz

spezielle Flair genießen, wenn

die glamourösen Bühnenexperten

im Rahmen der

Musiktage ab 20 Uhr in der

Ilseder Gebläsehalle auf dem

Hüttengelände aufspielen.

Frei nach dem Motto: „Tukurs

Geheimnis der Zeit“.

Karten für die Veranstaltung der

Niedersächsischen Sparkassenstiftung

und der Kreissparkasse

Peine in Kooperation mit der

wito gmbh und dem Kulturring

Peine sind zum Preis von 20

Euro (15 Euro erm.) im Kartenbüro

des Kulturrings, Winkel 30,

in Peine erhältlich. Telefon

(0 51 71) 15 666.

Titelgeschichte

Mit frechen Chansons und Melodien

wollen Ulrich Tukur und seine Rhythmus

Boys in der Gebläsehalle für Stimmung

sorgen.

33


34

Bankentipp

Netzwerke als Werbeplattform und

Matthias Herdin ist Ansprechpartner für das Giro X-tra-Netzwerk.

Intelligente Gebäudetechnik

zum Anfassen

Wolfgang

RAKE

Elektromeister & Fachgeschäft

Marktstraße 1

31249 Hohenhameln

info@elektro-rake.de

www.elektro-rake.de

■ Die Bildung von strategischen

Netzwerken ist in

deutschen Unternehmen ein

Trend, der zunehmend an

Bedeutung gewinnt. Selbst die

Handelsriesen gehen mittlerweile

untereinander Allianzen

– zum Beispiel im Rahmen von

Bonusprogrammen – ein, um

Kernkompetenzen zu bündeln

und auf diesem Weg weiteres

Potenzial zu generieren, das

ihnen Wettbewerbsvorteile

verschafft.

Es ist unumstritten: Der globale

Wettbewerb wird – nicht zuletzt

durch den Onlinehandel –

immer härter. In dieser Situation

sind gerade lokale und regionale

Anbieter – insbesondere

stationäre – gefordert, mit

effektiven und flexiblen Konzepten

entgegenzuwirken,

um sich ihren Absatz langfristig

zu sichern.

„Der gemeinsame Auftritt in

wirkungsvollen Netzwerken

kann auch für Handel, Handwerk

und Gewerbe im Landkreis

Peine und Umgebung

gute Perspektiven bieten“, ist

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Matthias Herdin von der Kreissparkasse

Peine (KSK) überzeugt.

Denn: „Kooperationen –

gerade von vor Ort ansässigen

Unternehmen – sind ein effektives

Mittel für eine positive

Außendarstellung und außerdem

ein bedeutendes Kundenbindungsinstrument“,

erläutert

der Ansprechpartner für das

von dem Finanzinstitut organisierte

Giro X-tra-Netzwerk.

Wichtig dabei sei, dass alle

Partner die eigene Win-win-

Situation erkennen und jeden

einzelnen ihrer Kunden für das

eigene Angebot begeistern

wollen. „Natürlich können sie

ihren Kunden auch die handfesten

Vorteile des gesamten

Netzwerks näherbringen“,

sagt er.

Zielgruppenspezifische

Girokonten

Dem von der Kreissparkasse

Peine 2006 ins Leben gerufenen

Giro X-tra-Netzwerk, das

gleichzeitig vier zielgruppenspezifische

Girokonten für

Privatkunden beinhaltet, haben

sich mittlerweile mehr als

Dipl.-Kfm.

Jan-Eckhard von Horn

Steuerberater

Thomas-Mann-Straße 8 Tel.: 0 51 71 ■ 99 17-0

31224 Peine Fax: 0 51 71 ■ 99 17 66

www.stb-vonhorn.de Kanzlei@stb-vonhorn.de


Peiner Wirtschaftsspiegel ;

Kundenbindungsinstrument zugleich

100 lokale und regionale

Kooperationspartner unterschiedlichster

Branchen angeschlossen:

Ob Beauty,

Fitness & Gesundheit, Auto

& Mobiles, Büro- und Schulbedarf,

Computer, Druck &

Kopie, Essen, Trinken & Partyservice,

Floristik & Gartenbau,

Freizeit & Kultur, Haus &

Wohnung, Multimedia, Reisen,

Schmuck & Uhren sowie Sport

– die Giro X-tra-Kontoinhaber

profitieren von einem breit

gefächerten Angebot: Neben

umfassenden und teilweise

innovativen Bank leistungen

erwarten sie beim Produkteinkauf

oder der Inanspruchnahme

von Dienstleistungen

auch noch zahlreiche Spar-

möglichkeiten. Denn prinzipiell

kann laut Aussage Herdins

zwar jedes Unternehmen

Koopera tionspartner im

Giro X-tra-Netzwerk werden,

Voraussetzung für die vertraglich

ver einbarte Aufnahme

aber sei, dass den Kontoinhabern

ein echter Vorteil

geboten werde. „Scheinvor-

teile müssen wir ablehnen“,

betont er.

AusDrucksstark!

www.giese-seif.de

Die Inanspruchnahme entsprechender

Sonderkonditionen

oder Angebote gestaltet sich

sowohl für die Netzwerkpartner

als auch die Privatkunden ganz

einfach: Jeder Giro X-tra-Kunde

besitzt seine eigene Kundenkarte

als Legitimationsnachweis,

mit dem er sich bei den Kooperationspartnern

ausweist und so

in den Genuss der vereinbarten

Vergünstigung kommt.

Print- und

Online-Werbeplattform

Den Betrieben bietet die Kreissparkasse

durch die Aufnahme

als Vorteilspartner eine Werbeplattform

sowohl im Print- als

auch im Online-Bereich – zum

Beispiel über die regelmäßig

erscheinenden KSK-Kundenmagazine,

die monatlichen Giro

X-tra-Newsletter sowie das Giro

X-tra-Online-Portal unter www.

giroXtra-peine.de.

Zusätzlich informiert das Peiner

Finanzinstitut im Rahmen von

Kundenveranstaltungen und

anderen Events im Landkreis

Peine Interessenten über die

Giese & Seif – Ihre Druck- und Mailingpartner

Lehmkuhlenweg 58 · 31224 Peine · Telefon 05171. 599111

Kooperationspartner und deren

Leistungsangebote. In den

Unternehmen selbst weisen

spezielle Giro X-tra-Aufkleber

mit dem rot-weißen Schmetterling

auf die Mitgliedschaft hin.

Keine technischen

Zusatzgeräte

„Die Teilnahme an dem Netzwerk

ist grundsätzlich einfach

und unkompliziert“, betont Herdin,

denn technische Zusatzgeräte

oder spezielle Lizenzen

würden nicht benötigt. Auch

Ihre Ansprechpartner für:

• Pkw (neu und gebraucht)

Herr Manuel Eichmann

• Pkw (neu und gebraucht)

• Nutzfahrzeuge

Herr Dirk Behre

Wilhelm-Rausch-Str. 11, Tel. (0 51 71) 76 490

www.sellmann-gmbh.de

Bankentipp

Gebühren oder Verwaltungsaufwand

fielen für die Kooperationspartner

nicht an. „Der einzige

Aufwand, der den Betrieben

entsteht, ist, dass bei Inanspruchnahme

der angebotenen

Vergünstigungen eine reibungslose

Abwicklung der Vorteile

gewährleistet ist“, verdeutlicht

der Experte.

Weitere Informationen erhalten

Interessenten unter der Telefonnummer

(0 51 71) 42-42 81

oder per E-Mail an:

giroX-tra@ksk-peine.de.

Der rot-weiße Schmetterling gilt als Erkennungszeichen für die lokale Kooperation.

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36

Freizeittipp

Baden, Angeln, Burgen bauen:

Paradiessee bietet Urlaubsflair

Inmitten freier Natur lädt der Paradiessee zum Baden, Angeln und Tretbootfahren

ein.

■ Blaues Wasser, feiner Sand

und sattes Grün so weit das

Auge reicht – bei strahlendem

Sonnenschein lässt der Paradiessee

zwischen Meerdorf

und Woltorf „Urlaubs feeling

pur“ aufkommen. Kein Wunder

also, dass ins besondere in

den Frühjahrs- und Sommermonaten

sowohl an den Badestränden

rund um den See als

auch vor den Zelten, Wohnwagen

und Mobilheimen

Hochbetrieb herrscht.

Kinder, die ihre Sandburgen

bauen und munter in die Fluten

tauchen, Eltern, die währenddessen

am Ufer ein Sonnenbad

nehmen und in den Abendstunden

mit der Familie den

Sonnenuntergang genießen,

oder auch Kurzzeittouristen,

die sich fernab von Berufs- und

Alltagsstress einfach mal eine

kurze Auszeit in freier Natur

gönnen wollen – das Campinggelände

hat sich in den vergangenen

25 Jahren zu einem

hochfrequentierten Besucherparadies

entwickelt.

Neue Herausforderung

Dabei hatten die ehemaligen

Berliner Besitzer wohl kaum an

einen derartigen Erfolg gedacht,

als sie sich 1986 dazu entschlossen,

das einstige Kies-

abbaugelände einer neuen

Bestimmung zu übergeben.

„Doch die mit der Rekultivierung

geschaffene Idylle hatte

sich blitzschnell herumgesprochen

– und zwar weit über

die Kreisgrenzen hinaus“,

wissen Manuela Ziebeil und

Hartwig Lühmann, die den

See samt Campinggelände vor

zwei Jahren übernahmen.

„Nach 27-jähriger Berufstätig-

keit im Garten- und Landschaftsbau

haben wir nach

einer neuen Herausforderung

in der Freizeitbranche gesucht“,

sagt Lühmann. Denn dort

l ießen sich der gelernte und

weiterhin ausgeführte Beruf

optimal mit neuen Aufgaben

vereinen.

Zusätzliche Stellplätze

Und so krempelte das Unternehmer-Ehepaar

nach dem

Kauf zunächst kräftig die Ärmel

hoch, schaffte Platz für einen

kleinen Imbissbetrieb samt

Biergarten, legte einen neuen

Zeltplatz an, baut derzeit ein

zweites, rund 160 Quadratmeter

großes Wasch- und Duschhaus

und hat zusätzlich die

Flächenerweiterung für 40

Wohnwagen und Blockhäuser

beantragt. „Und auch weiterhin

gibt es viel zu tun“, wissen die

beiden. Denn das Gelände

biete derartig viel Potenzial

zum Planen, Bauen und Verschönern,

dass der Familie

selbst für Freizeit und Entspannung,

wie sie die Gäste genießen,

derzeit kaum Freiraum

bleibt. Trotzdem haben die

Besitzer die Kaufentscheidung

noch kein einziges Mal bereut.

Im Gegenteil: „Wir haben uns

damit einen kleinen Traum

erfüllt, denn die Begeisterung

In dem kleinen Imbissbetrieb samt Biergarten können die Badegäste Snacks und

Getränke genießen.

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

unserer Besucher zeigt uns

jeden Tag aufs Neue, dass wir

alles richtig gemacht haben“,

betont Lühmann. Zumal die

Nachfrage nach Dauerstellplätzen

für Wohnwagen oder auch

Blockhäuser kontinuierlich

steige.

Großflächige Parzellen

Derzeit gibt es auf dem insgesamt

235 000 Quadratmeter

großen Gelände mit 135 000

Quadratmetern Wasserfläche

125 Camping-Stellplätze, die

alle mit Strom, Wasser, Abwassser

und teilweise mit Gas

versorgt sind. Dabei sind die

einzelnen Parzellen mit einer

Größe von 160 bis 200 Quadratmetern

großzügig angelegt,

sodass sich dort jeder Besucher

sein eigenes kleines Paradies

vor der eigenen „Haustür“

schaffen kann. Aber auch diejenigen,

die voller Taten- und

Bewegungsdrang stecken,

kommen in Meerdorf voll auf

ihre Kosten: Ob Schwimmen,

Tretbootfahren, Segeln, Angeln

vom Ufer aus oder mitten auf

dem See im eigenen Ruderboot

– auch das Wandern und Radfahren

im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet

„Woltorfer

Holz“ verspricht Spaß und Entspannung

gleichermaßen – vor

allem aber Urlaubsfeeling pur

mitten im Landkreis Peine.

Weitere Informationen über das

Campinggelände gibt es unter

www.camping-paradiessee.de

oder unter der Rufnummer

(0 51 71) 55 883.

Die Stellplätze für Wohnwagen, Zelte und Blockhäuser bieten Urlaubsstimmung von

Anfang an.


Klinikum Peine gGmbH

Neues Konzept für die Betreuung

der Patientinnen in der Klinik

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Frauenklinik im Klinikum Peine bietet ein umfassendes Spektrum an Möglichkeiten für die Behandlung

gynäkologischer Erkrankungen einschließlich der Blase und des Harnwegssystems, Erkrankungen der Brust,

für die umfassende Behandlung von gutartigen und bösartigen Tumoren sowie die gesamte Geburtshilfe.

Die Sicherheit der Patientinnen und die Nutzung der aktuellsten medizinischen Standards sind die Voraussetzungen,

um den größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen. Die ständige Fortbildung der Mitarbeiter, eine

akribische Diagnostik und modernste Technik sind die Garanten für ein hohes medizinisches Leistungsniveau.

Fachliches Können und persönliche Betreuung, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der

Patientinnen sind die Grundpfeiler der Behandlung in der Frauenklinik Peine. Up to date bleiben ist die

wichtigste Voraussetzung, um diagnostische und therapeutische Verfahren immer weiter zu entwickeln

Chefarzt Dr. med. Axel Hulsch

1331 Patientinnen (in 2008)

573 geburtshilfliche Patientinnen

758 gynäkologische Patientinnen

542 Operationen

5865 Pflegetage

4,3 Tage durchschnittlicher Klinikaufenthalt

Anmeldung zur Chefarztsprechstunde

Tel.: (05171) 93-16 41

Anmeldung zur Kreißsaalsprechstunde

Tel.: (05171) 93-16 41

(Überweisung erforderlich)

Anmeldung zur Entbindung

Tel.: (05171) 93-16 48

Geburtsvorbereitungskurse

Tel.: (05171) 93-16 48

Elternschule

Tel.: (05171) 93-18 11

Geschwisterschule

Tel.: (05171) 93-16 41

Babymassage

Tel.: (05171) 5 77 45

Informationsabend für Schwangere mit Klinikbesichtigung

jeden 3. Montag im Monat um 19.00 Uhr

Gynäkologie und Brustchirurgie

Modernste Diagnostik sowie operative und medikamentöse Therapie

aller Unterleibs- und Brusterkrankungen.

Bei bösartigen Erkrankungen Durchführung sämtlicher Operationen,

bei Bedarf stationäre Chemotherapie.

Brustoperationen bei gutartigen und bösartigen Erkrankungen.

Bauchspiegelungen bei einer Vielzahl von Erkrankungen (z.B. bei Myomen

Verwachsungen, Zysten, Entfernung der Eierstöcke und Sterilisation).

Gebärmutterentfernung meistens vaginal. Bei Besonderheiten

Kombination der Bauchspiegelung mit der vaginalen Operation

oder Bauchschnitt.

Bei Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden Nutzung aller modernen

und risikoarmen Operationen wie z.B. TVT, TOT oder Seratom.

Alle Voruntersuchungen können ambulant durchgeführt werden,

die stationäre Aufnahme ist erst am OP - Tag erforderlich.

Frühzeitige Entlassung und kurze Liegezeiten sind gewährleistet.

Chefarztbehandlung ambulant und stationär möglich.

Stillzimmer

Ambulante Operationen

Gebärmutterspiegelung

Ausschabung der Gebärmutter

bei Fehlgeburt, Polypen,

Blutungsstörungen und

Veränderungen

Entbindungswanne

Hüftultraschall

Ein Schlafsack

als Geschenk an

jeden Säugling, der

im Klinikum

geboren wird.

Neue Schwerpunkte in der Geburtshilfe

Ganzheitliche interdisziplinäre Betreuung der

Schwangeren von der Aufnahme in die Klinik über die

Geburt bis zur Entlassung.

spezialisierte Fotografen fertigen professionelle Fotos

und Wandbilder der Kinder an.

Chefarztbehandlung ambulant und stationär möglich.

Stillberatung nach einheitlich festgelegten und neu

erstellten Stillrichtlinien, die den modernsten Erkennt-

nissen entsprechen.

Familienzimmer - Die Mitaufnahme einer Begleit-

person ist jederzeit möglich.

Familiäre Geburtshilfe.

Individuelle Betreuung der werdenden Mütter mit

Einbeziehung der Männer.

Ambulante Vorstellung und Planung vor der Geburt

in der Kreißsaalsprech- stunde auf Überweisung

des betreuenden Frauenarztes.

Info-Abend und Kreißsaalführung jeden 3. Montag

im Monat um 19.00 Uhr.

Wassergeburten / Entbindungsbadewanne.

Medikamentöse Geburtseinleitung auf Wunsch

möglich .

Ambulante Entbindungen.

Sanfter Kaiserschnitt nach Misgav - Ladach.

Aufnahme am OP -Tag und Entlassung fünf Tage

nach OP (oder eher) möglich.

Anwesenheit der Väter beim Kaiserschnitt im

OP - Saal möglich.

Peridural - / Spinalanästhesie zur normalen Geburt

und zum Kaiserschnitt.

Auf Wunsch Fotos der Kinder kostenlos in den

Zeitungen und im Internet.

Tägliche Untersuchung der Kinder durch die

Kinderärzte.

Hörtest (OAE) und Ultraschall der Säuglingshüften

bei allen Kindern.

Elternschule und Geschwisterschule.

Entnahme von Gewebeproben

Diagnostische Bauchspiegelung

Sterilisation per Bauchspiegelung

Andere kleine Operationen

Chefarzt Dr. med.

A. Hulsch

Frühstücksbüfett

Klinikum Peine gGmbH Virchowstraße 8h 31226 Peine Tel.: (0 51 71) 93-0 www.klinikum-peine.de www.born-in-peine.de


38

Kult(ur)stätte

„Feuerhocker“: Finnisches Flair

samt Fjordlachs vom Tundragrill

Gemütliche Runde am offenen Tundragrill: Finnisches Flair mitten in Eickenrode.

■ Flackerndes Feuer, fangfrischer

Fjordlachs mit Meersalz

gespickt und eine gelaugte

Holzkiste voller Köstlichkeiten,

die nicht nur dem Gaumen

echte Freude bereiten – Erlebnisgastronomie

pur mitten im

Eickenroder Wohngebiet.

Schon der Eintritt in den „Feuerhocker“,

wie Christian Stille

seine finnische Grillhütte – auch

Kota genannt – taufte, vermittelt

urige Gemütlichkeit. Schließlich

folgt dem Blick auf die offene

Feuerstelle inmitten des hölzernen

Runds ganz automatisch

das Gefühl, sich trotz sommerlicher

Außentemperaturen in

die dicken Lammfelle und

Kissen auf den Holzbänken

kuscheln zu wollen und die

Seele einfach baumeln zu

lassen. Leise Hintergrundmusik,

sanftes Knistern des Buchenholzes

und durch das einzige

kleine Fenster in dem fast

Am Buchenholz-Feuer gegrillt wird der Fjordlachs zur kulinarischen Köstlichkeit.

bodentief heruntergezogenen

Dach, das von innen mit

Postern, Fotos und humorvollen

Lebensweisheiten versehen ist,

fallen die letzten Sonnenstrahlen.

Finnisches Lebensgefühl

macht sich breit. „Und genau

das hat mich bei der Geburtstagsfeier

eines Freundes so

derartig fasziniert, dass ich es

auch bei mir zu Hause genießen

wollte“, sagt Stille.

Behagliche Gemütlichkeit

Kurzerhand setzte der 44-Jährige

den Wunsch schließlich in

seinem Heimatort in die Tat um.

Denn im Umgang mit Holz

kannte sich der gelernte Werkzeugmacher,

der später zusätzlich

eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann

absolvierte,

längst hinreichend aus. Ein

Bekannter hatte ihm Jahre zuvor

beigebracht, wie man aus Holz

Häuser baut und darin Wohnträume

wahr werden lässt. Seitdem

hatte Stille in Eickenrode

bereits mehrere Holzhäuser errichtet

und auch das eigene aus

dicken, geschälten Stämmen

gebaut. „Natürlich habe ich von

Nachbarn, Freunden und auch

der Familie zunächst ein müdes

Lächeln samt Kopfschütteln geerntet,

als dann vor zehn Jahren

auch noch die Kota für 16 Personen

kam“, sagt er. Doch

spätestens nach dem ersten

gemütlichen Beisammensein

am offenen Feuer im Tundragrill

hatte die gemütliche Behaglichkeit

auch den letzten Zweifler

begeistert.

Erlebnisgastronomie

Kein Wunder also, dass nach

zahlreichen Folgetreffen in

kleiner und großer Runde die

Idee reifte, daraus einen Gastronomiebetrieb

der ganz besonderen

Art entstehen zu lassen.

Gesagt, getan: Im Februar 2008

errichtete der Versicherungsmakler

mit der Liebe zum Holz

eine zweite, wesentlich größere

Hütte, in der rund 30 Gäste

Platz zum Klönen und Feiern

Peiner Wirtschaftsspiegel ;

finden, bevor im September

2010 schließlich die dritte Kota

für knapp 15 Gäste folgte.

Schließlich sei die Nachfrage

nach einem gemütlichen Abend

bei Bier, Wein und leckeren

Speisen am offenen Feuer blitzschnell

derartig groß gewesen,

dass der Zusatzbau für die

„kleinere Gesellschaft“ nahezu

unabdingbar war. Mittlerweile

kam auf dem Hof – selbstverständlich

aus Baumstämmen

gebaut – noch ein Biergarten

hinzu und auch die Veranstaltungen

werden immer mehr:

Weinfest, spanischer Abend,

Schlemmerabende oder auch

Grillen zum Vatertag – 5000

Gäste suchten den Hof allein im

vergangenen Jahr auf, um das

außergewöhnliche Ambiente im

finnischen Stil zu genießen. Zeit

für Urlaub oder den Familienausflug?

„Die ist mittlerweile

Gastronom aus Leidenschaft: Christian

Stille verwirklichte mit der Kota seinen

ganz persönlichen Traum.

verdammt knapp“, sagt der

Gastronom aus Leidenschaft

lachend. „Aber egal, schließlich

habe ich meine Familie hier

ständig an meiner Seite und

lerne durch die Veranstaltungen

täglich neue und interessante

Menschen kennen und bin immer

mittendrin dabei – was

kann es Schöneres geben?“


Networking ist meine Passion –

Darum bin ich auch im Giro X-tra-Netzwerk

Für Ole Siegel sind Netzwerke von großer Bedeutung. Denn die Partner können

sich auf vielfältige Weise unterstützen. Deshalb ist er auch Kooperationspartner

im Giro X-tra-Netzwerk der Kreissparkasse Peine. „Das ist ein gutes Beispiel

für eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Ich als Händler habe die Werbeplattform

und mehr Kundenzuspruch, die Kaufkraft wird in Peine gehalten, und die

Giro X-tra-Kontoinhaber spüren den Vorteil sofort“, zeigt er sich überzeugt.

Ole Siegel in seinem Sportfachgeschäft in der Marktstraße mit Matthias Herdin, dem Ansprechpartner für Giro X-tra im Fachbereich Marketing/PR der Kreissparkasse Peine.

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