Sachwert Magazin ePaper Nr 30

sachwertmagazin

Lesen Sie das ePaper vom Sachwert Magazin kostenlos.

BACKHAUS

VERLAG

Immerschön

sachlichbleiben

JAHRES-ABO

NUR15€ (PRINT)

Dieaktuele

Ausgabe2/15

ANMELDEn

Gratis

e-paper

jedenmonat

www.sachwert-magazin.de

DiePrintausgabeauchim App-Store


Editorial

JulienD.Backhaus,Herausgeber&Chefredakteur

DieCrash-Propheten.

BehaltenSieRecht?

ISMAILGÖKBLICKWINKEL

InteligenteStrategien

fürIhresichereZukunft

Sachwert

schlägt

Geldwert!

Impressum ISSN2197-1587

ChefredakteurJulienD.Backhaus

ExpertenbeiratThomasHennings

AsistenzEva-MariaPlachetka

VerlagGLN4260268980001

BackhausVerlag

BremerStraße24,31608Marklohe

Telefon(05022)891828

Telefax(05022)891374

E-Mailinfo@backhausverlag.de

HerausgeberJulienD.Backhaus

VertriebOnline

Gratis-EsbestehtkeinAnspruchauf

rechtzeitigeodergenereleLieferung

Fon05022891828,

service@sachwert-magazin.de

Printausgabe:

Erhältlichim deutschenHandel

EinzelheftverkaufEUR3,90inkl.7% Mwst.

JahresabonnementInlandz.Z.EUR15,00.

Service abo@sachwert-magazin.de

AleAutorensindfürdieInhalteselbstverantwortlich.SiemüsennichtdieMeinungder

Redaktionwiderspiegeln.AleInhaltesindUrheberechtlichgeschütztunddürfenohne

GenehmigungdesVerlageswederkopiert

nochverbreitetwerden.

InterviewsführtenJulienBackhaus

RedaktioneleBildnachweise:pixabay,depositphotos

Ernst-Abbe-Straße91|28357Bremen

Telefon(0421)36497522

info@sachwertcenter-bremen.de

www.sachwertcenter-bremen.de


Experten

Behalten die

„Crash-Propheten“ Recht?

Die Medien knöpfen sich die sog. Crash-Propheten vor. Sie hätten scheinbar gar nicht recht mit ihren

Verkündungen, die Märkte würden einbrechen. Hier nehmen sie Stellung. Von Julien Backhaus

Arcady depositphotos

Crash-Propheten sehen stets das

Schlimmste kommen, das unterstellen

ihnen zumindest viele Medien

In einem Artikel der WELT mit dem Titel „Das

grandiose Scheitern der Crash-Propheten“,

werden den drei bekannten deutschen

Marktexperten Dirk Müller, Max Otte und Roland

Leuschel ihre Aussagen zum bevorstehenden

Absturz der Märkte und dem

Scheitern der Geldpolitik aufs Brot geschmiert.

Für den Autor lagen die Experten

zu sehr daneben. Wir wollten von diesen Experten

wissen, ob sie nach wie vor zu ihren

Aussagen stehen.

Dirk Müller

Die Börse lebt seit Anbeginn ihrer Existenz

von den Bewegungen nach oben und nach

unten. Gemeinhin „Schwankungen“ genannt.

Offenkundig haben viele Anleger,

aber leider auch zahlreiche Journalisten mit

Börsen-Halbwissen noch immer den Eindruck,

dass steigende Kurse „gute und anständige

Kurse“ und fallende Kurse „böse

und gemein“ sind. Es gibt also einen Hurra-

Journalismus, der Aktienkurse in Gut und

Böse unterscheidet. Wer über steigende

Kurse spricht und diese prognostiziert, ist ein

„guter Börsenexperte“ und wer fallende

Kurse prognostiziert, ist ein „böser Crashprophet“.

Das zeugt von einer kindlich naiven

Vorstellung von der Börse.

Wer über steigende Kurse

spricht, ist ein „guter Börsenexperte“,

wer fallende Kurse

prognostiziert, ist ein „böser

Crashprophet“

In der Tat sind für den Aktienanleger fallende

Kurse mindestens so erfreulich wie steigende

Kurse. Ein alter Spruch am Börsenparkett lautete

stets „Mir egal ob es steigt oder fällt, ein

guter Händler hat immer zwei (Handels-)Seiten“.

Fallende Kurse ist die einzige Möglichkeit

für den Anleger gute Aktien zu einem

günstigen Preis zu erwerben. Wie sollte es

sonst gehen? Würden die Aktien nur steigen,

am besten 20 Prozent pro Jahr wie es der Jubeljournalismus

gerne hätte, hätten wir eine

extreme Überbewertung und die Anleger

hätten keine Chance jemals zu fairen oder

gar günstigen Kursen zu kaufen.

Je tiefer ein Markt korrigiert, umso besser für

den Anleger. Denn hier kann er endlich günstig

gute Qualität erwerben. Jahrzehntelang

rennen die Kunden jubelnd beim Winterschlussverkauf

in die Warenhäuser und prügeln

sich um die günstigen Schnäppchen.

Jeder freut sich hier über die stark gefallenen

Preise und bereits die Ankündigung eines

Schlussverkaufs lockte die Käufer in die Geschäfte

um schon mal zu schauen, was man

denn mitnimmt, wenn der Preis reduziert

wurde. Warum sollte das an den Börsen anderes

sein? Jetzt schon mal im Laden „Börse“

nachschauen, was man denn gebrauchen

kann, wenn der Preis mal deutlich reduziert

wird. Und wenn es soweit ist nichts wie rein

in den Laden und dem Nachbarn das

Schnäppchen weggekauft.

Fallende Börsen sind nichts Schlechtes oder

gar Böses, ganz im Gegenteil. Sie sind mindestens

so wichtig zum Geldverdienen und

Anlegen wie die steigenden Preise um danach

mit den Schnäppchen Geld zu verdienen.

Der Neueinsteiger in die Börse darf sich

sogar NUR über fallende Preise freuen, denn

nur dann kann er günstig kaufen. Der Altaktionär

muss etwas smarter sein und bei

hohen Kursen und teuren Märkten einen Teil

FOTOS: Cashkurs.com, Leuschel, IFVE


Experten

(nie alles - falls es noch teurer wird) seiner Aktien

verkaufen oder – noch besser- gegen

Kursrückgänge absichern. Sozusagen den

Gewinn festhalten um danach bei den niedrigeren

Kursen wieder nachzukaufen. Das ist

Börse. Ein Journalist wie auch ein Händler,

der nur die eine Seite kennt und liebt ist ein

schlechter Journalist und Händler.

Wenn aber ein Journalist, der Bücher mit

dem Titel „Alles Gold der Welt: Die Alternativen

zu unserem maroden Geldsystem“

schreibt und dort den „Zusammenbruch des

Währungssystems“ ankündigt, andere für

deren warnende Worte kritisiert, macht er

sich ein stückweit lächerlich, zumindest aber

unglaubwürdig und lässt den Gedanken aufkommen,

dass er den „Kollegen“ den Erfolg

neidet.

Roland Leuschel

In zunehmendem Maße und rauer werdendem

Ton schießt sich die Presse wieder einmal

auf die wenigen warnenden Stimmen

ein, die es weltweit noch gibt. Nachdem das

„Handelsblatt“ bereits Anfang Juni dieses

Jahres mit dem Aufmacher „Weltuntergang.

Schlechte Zeiten für Schwarzseher“ um die

Aufmerksamkeit seiner Leser buhlte, legte

„Die Welt“ jetzt nach mit dem schönen Titel

„Das grandiose Scheitern der Crash-Propheten“.

Wie immer, wenn die Kurse stark gestiegen

sind, herrschen Euphorie und

Sorglosigkeit. Mahnende Stimmen werden in

diesem Umfeld als Störenfriede wahrgenommen.

Dabei zeigt die Finanzmarktgeschichte,

dass es nicht die Mahner, sondern die Dauerbullen

sind, die den Anlegern großen Schaden

zufügen.

Sobald der Irrsinn an den Märkten Einzug

hält und sinnvolle ökonomische Grundregeln

verdrängt, beginnen wir Mahner unsere Kunden

und Leser vor den unvermeidlichen Folgen

dieser Fehlentwicklungen zu warnen.

Jeder Anleger sollte zumindest wissen, mit

welchen Risiken er es zu tun hat, um selbst

entscheiden zu können, ob er sich diesen Risiken

aussetzen möchte oder lieber eine Zuschauerrolle

einnehmen will.

Solange der Irrsinn regiert und die Kurse trotz

deutlicher Überbewertung weiter steigen,

können Sie sich als Zuschauer immerhin

damit trösten, dass Sie erstens kein Geld verlieren

und zweitens der unausweichliche

Crash nur umso schlimmer ausfallen wird, je

höher die Kurse steigen und je größer die realwirtschaftlichen

Ungleichgewichte werden.

Und wenn der Crash dann kommt und Panik

herrscht, dann haben Sie sowohl die Mittel

als auch den kühlen Kopf, um ganz gelassen

den Wiedereinstieg zu planen. Sie können

dann zu Schnäppchenpreisen und überschaubaren

Risiken investieren, anstatt in Zeiten

der Massenverblendung zu spekulieren.

Auch wir haben in der Vergangenheit immer

wieder zum Kauf von Aktien geraten – allerdings

erst nach dem Crash.

„Hau den Bär“ ist übrigens typisch für die

Endphase von Spekulationsblasen und damit

ein zusätzliches Warnsignal für die extrem

überbewerteten und überhitzten Aktien- und

Rentenmärkte.

Prof. Dr. Max Otte

Ich habe 2006 einen möglichen Crash für

"um 2008" vorausgesagt, aufgrund der Situation

des Finanzsystems. Schon 1989

wurde von Ravi Batra in The Great Depression

of 1990 ein Crash vorausgesagt. Der

kam nicht, die Ungleichgewichte verschlimmerten

sich weiter. 2005 waren die Zeichen

am amerikanischen Häusermarkt dann für

mich unübersehbar.

Die extrem starke Reaktion der Notenbanken

konnte ich nicht voraussehen. Die hat die

Krise hinausgezögert und verändert.

Im März 2009 (!) empfahl ich massiv den Einstieg

in Aktien in Börse Online. Heute sehe

ich das selektiver.

Anders als Herr Leuschel werde ich nicht nur

zum Thema Crash befragt, sondern zu einem

ganzen Themenspektrum. Wenn man so wie

Herr Leuschel, den ich menschlich sehr

schätze, so mit einem Thema identifiziert

wird, ist es schwer, da herauszukommen und

zu etwas anderem gehört zu werden.

Außerdem berate ich auch über 400 Mio. €

Vermögen und muss mich am Kapitalmarkt

beweisen. Die Performance von PI Global

Value Fonds und Max Otte Vermögensbildungsfonds

sind nachvollziehbar. Deswegen

schreibt die Süddeutsche auch, "Man muss

nicht übertreiben, um Max Otte ein gewisses

Gespür für die Märkte zu bescheinigen."

Mittlerweile sehe ich große

Gefahren, auch durch die vom

Westen angezettelten Wirtschaftskriege.

Mittlerweile sehe ich große Gefahren, auch

durch die vom Westen angezettelten Wirtschaftskriege.

Die Lage hat sich so zugespitzt

wie in meinen Lebzeiten noch nicht. Und ich

habe die 70er Jahre einigermaßen bewusst

erlebt (Inflation, Wirtschaftskrise) und auch

den NATO-Nachrüstungsbeschluss und den

heißen Herbst 1982. Leider steigt der Gefahr

kriegerischer Auseinandersetzungen auf der

Welt - wir haben ja schon viele.

Dennoch empfehle ich weiter, selektiv in Aktien

investiert zu bleiben und Gold, Grund &

Boden und nur etwas Liquidität zu halten,

denn auch Liqiuidität ist in ihrem Wert bedroht.


Geldwissen

Pseudologie der Finanzpolitik

Das Grundbesitzer-Märchen

Auszug aus dem Buch „Pseudologie der Finanzpolitik - Finanzmärchen, die die

Wahrheit verschleiern“ aus der Edition Geldschule im epk media Verlag.

Von Edmund Pelikan

Die Immobilien sind seit Jahrhunderten

eines der wichtigsten Vermögensbausteine

der Deutschen. Trotzdem liegt die Eigentümerquote

in der Bundesrepublik noch

immer unter 50 Prozent. Dies ist um so erstaunlicher,

weil damit die Deutschen im

europäischen Vergleich weit hinten liegen.

Problemländer wie Spanien, Irland oder

Griechenland überspringen die 70-Prozentmarke

beim Besitz einer eigenen Immobilie

locker. Die Gründe sind

vielschichtig. Ein Grund liegt im zweiten

Weltkrieg und der zum einen flächendeckenden

rechtswidrigen Enteignung der

jüdischen Bevölkerung und zum anderen

an der physischen Zerstörung von nahezu

50 Prozent des Wohnungsbestandes bis

1945. Ein weiteres geschichtliches Problem

ist die kommunistische Volkseigentumsideologie,

die noch heute in Teilen der

neuen Bundesländer unterdurchschnittliche

Eigentumsquoten zeigt. Hinzu kommt,

dass ein starkes Mietrecht die Attraktivität

von „Mieten statt kaufen“ fördert.

Diese geschichtlichen Gründe werden

heute durch eine rigorose Politik gegen

Grundeigentum ausgeweitet. Die eher als

besonnen argumentierende Welt am

Sonntag hat sich deshalb am 9. November

2014 zu der Überschrift „Staatlicher Raubzug“

hinreißen lassen und unterstrich die

These mit der Subline: „Niemanden kann

der Fiskus so gut greifen wie die Grundeigentümer:

Er füllt seine leeren Kassen über

ständig steigende Steuern und Abgaben.

Die Rechnung zahlen alle – auch die Mieter“.

Und hier beschreibt die WamS wieder

einen diese pseudologischen Grundtatbestände

der Finanzpolitik. Einerseits wurde

eine Mietbreisbremse 2014 auf dem Weg

gebracht , die den Mieter in Altbauten vor

einen zu drastischen Mietanstieg schützen

soll. Und andererseits lässt die Politik keine

Steuern und Abgabenerhöhung aus, um

den Hausbesitzer das Investitionsobjekt Immobilien

bei der Erstellung wie auch bei

der Bewirtschaftung zu verteuern. Damit

wird entweder der Immobilieneigentümer

schrittweise enteignet oder er muss – wie

bei allen Investitionen üblich – die Mehrkosten

auf den Verbraucher umlegen. Die

Folge sind steigende Mietpreise.

Allein die Grundsteuer stieg 2014 laut

deutschem Städtetag um rund drei Prozent,

nachdem diese bereits 2013 um 3,3

Prozent angehoben wurde. In dem oben

genannten WamS-Artikel wird ein direkter

Vergleich der Entwicklung von Häusern,

Mieten und Steuern gezogen. Dabei stiegen

im Vergleich der Jahre 2010 bis 2013

die Kaufpreise von Häusern und 10,4 , die

Mieten jedoch nur um vier Prozent. Überproportionaler

Ausreißer waren dagegen

die Wohn-Steuereinnahmen um 25 Prozent.

Kritiker werden nun sagen, da haben

wohl Lobbyisten wieder einmal Zahlen zugunsten

der Grundstückseigentümer so

weit verdreht, dass die Besitzenden gut dastehen.

Leider ist es nicht so. Ein Beispiel macht

dies besonders deutlich: die Grunderwerbsteuer.

Diese betrug bis 1982 im "Regelfall"

sieben Prozent. Wer jetzt sagt, die

Steuer ist zurückgegangen, muss wissen,

dass damals über 80 Prozent der Grundstückstransaktionen

wie zum Beispiel

selbstgenutztes Wohneigentum von der

Steuer befreit waren. Danach betrug die

Grunderwerbsteuer von 1983 bis 1996

bundesweit zwei Prozent. Dies ist ein alter

Trick der Finanzpolitik, dass man zwar den

Satz senkt, aber die Bemessungsgrundlage

verbreitert, so dass sogar das Steueraufkommen

steigt. Dieser Betrug am Steuerzahler

wird von den wenigsten als solcher

wahrgenommen. Von 1997 bis 31. August

2006 wurde der Steuersatz bundesweit

auf 3,5 Prozent der Bemessungsgrundlage

angehoben. Die Willkür der Grunderwerbsteuergier

ist nun seit dem 1. September

2006 erreicht. Seit diesem Zeitpunkt dürfen

die Bundesländer den Steuersatz selbst

festlegen. Die Folge sind Steuersätze von

3,5 Prozent wie in Bayern bis hinzu 6,5

Prozent ab 1. Januar 2015 in Schleswig-

Holstein. Insbesondere der Anstieg ist hier

frappierend, wie das Beispiel Schleswig-

Holstein zeigt. Hatte man hier bis 2014

eine Grunderwerbsteuer von fünf Prozent,

sind es 2015 nun 30 Prozent mehr. Wenn

es nicht der Staat wäre sondern private Investoren

und nicht um Steuererhöhung

ginge sondern um Mieterhöhungen,

würde man wahrscheinlich von Wucher

und Abzocke sprechen.

Ein Fehlentwicklung ist auch beim bereits

erwähnten Gesetz zur Mietpreisbremse zu

erwarten. Ein Gesetz, das angelegt ist,

Mieter vor allem in Altbauten und Ballungszentren

vor extremen Mietpreisstei-


gerungen zu schützen. Gut gedacht, aber

schlecht gemacht. Denn im freien Spiel der

wirtschaftlichen Kräfte heißt dies – und wir

sind derzeit noch nicht im kommunistischen

Staatsverwaltungschaos angekommen

– dass ein Wohnungseigentümer

durch steigende Kosten und sinkende Einnahmen

weniger Rendite erzielt. Dies werden

Besitzer wohl hinnehmen müssen,

aber neue Investitionsprojekte mit Ausnahme

von selbstgenutzten Immobilien

werden dadurch weniger realisiert. Dies

hat bereits Henry Hazlitt in seinem Buch

„Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft“

in den 40er Jahren erkannt und

beschrieben. Für die Politik ist es aber so

verlockend, nicht für die nächsten 20 Jahren

volkswirtschaftlich sinnvoll zu planen,

sondern nur populistisch bis zur nächsten

Bundestagswahl. Die einzige Lösung, diesem

Problem entgegen zu wirken, wäre

eine großangelegte staatliche Bautätigkeit

von mietpreisgebundenen (Sozial-) Wohnungen

in Ballungszentren, wofür dem

Staat aber das Geld fehlt. Und weil ein

freier Investor nicht dazu gezwungen werden

kann, mehr Geld für weniger Rendite

auszugeben, ist der eingeschlagene Weg

einer Mietpreisbremse eine kurze Sackgasse.

Ist dies ein neues Problem? Mitnichten, das

zeigt der folgende Text aus der ZEIT, der

dort am 7.11.1969 erschien:

„Panisch stimmen könnten nämlich eigentlich

nur die Endzahlen der Institutsprognose.

Sie errechnen auf

wissenschaftlich fundierter Basis in den sieben

Jahren von 1968 bis 1975 insgesamt

eine Steigerung der Mietpreise

• für Altbauwohnungen um 43 Prozent,

• für öffentlich geförderte Wohnungen um

52 Prozent,

• für frei finanzierte, steuerbegünstigte

Wohnungen um 40 Prozent.

Einiges von ihrem Schrecken verlieren

diese Zahlen, wenn sie verglichen werden

mit jenen des vorhergehenden Sieben-Jahres-Zeitraums.

Von 1962 bis 1968 stiegen

nämlich die Mieten

• für Altbauwohnungen um 57 Prozent,

• für öffentlich geförderte Wohnungen um

40 Prozent,

• für frei finanzierte, steuerbegünstigte

Wohnungen gleichfalls um 40 Prozent.....“

Der Autor Edmund Pelikan war für diverse

Banken tätig. Seit 2000 ist er resozialisiert

und arbeitet als Wirtschaftspublizist und

Sachverständiger. Schwerpunktthema seiner

Arbeit ist die Evaluierung von Sachwertanlagen

und Investmentvermögen. Er ist Gründer

der Stiftung Finanzbildung.

Pseudologie der Finanzpolitik Der Wirtschaftspublizist

dokumentiert mit der nun

vorliegenden Streitschrift in prägnanten Kapiteln

die Widersprüche und Anlegerfeindlichkeit

finanzpolitischen Handelns.

Pseudologie ist das krankhafte Verlangen

eines Menschen zu lügen. Edmund Pelikan

zeigt anhand von Beispielen auf, dass Märchen

systembedingter Bestandteil des politischen

Handelns sind. Wie in seinem ersten

Buch Monetäre Demenz ist auch hier sein

Ziel, nicht das System naiv zu ändern, sondern

den Lesern eine kritische Grundhaltung

ans Herz zu legen, um die Manipulation der

Politik zu entlarven und ihre eigene Geldentscheidung

zu korrigieren.

Das zeigt, dass in Zeiten des Wirtschaftswunders

weitaus größere Mietsteigerungen

zu sehen waren, als heute. Und das

auch im sogenannten Sozialen Wohnungsbau.

Denn auch der Staat konnte sich entsprechenden

Marktentwicklungen nicht

entziehen. Es ist also ein Trugschluss eines

vermeintlichen „real existierenden Sozialismus

ala DDR“, dass staatlicher Wohnungsbau

zu niedrigen Mieten in einer

demokratischen Marktwirtschaft führt.

Weiter heißt es im ZEIT-Artikel von 1969:

„Dabei ist etwas Wesentliches zu bedenken:

Seit Anfang der sechziger Jahre

wurde der deutsche Wohnungsmarkt –

der schon in den Zeiten der Weimarer Republik

in ein Korsett von Wohnraumbewirtschaftung

und Mietpreisbindung

gezwängt worden war – schrittweise liberalisiert.

Diese Befreiung des Wohnungsmarktes

von seinen sachlich

aufgezwungenen Fesseln – deren Ursache

freilich wegen der allgemeinen Wohnraumknappheit

sozial durchaus berechtigt

war – musste ganz automatisch zu Mietsteigerungen

führen. Dass auch die – nach

wie vor gebundenen – Preise der öffentlich

geförderten „Sozialwohnungen“ stiegen,

lag freilich nicht an der Liberalisierung,

sondern an anderen, für alle neuen Wohnungen

geltenden Faktoren:

• Steigerung der Baukosten,

• Steigerung der Wohnansprüche,

• Verbesserung der Wohnungsqualität,

• Steigerung der Bewirtschaftungs- und

Unterhaltungskosten.“

Die Lösung sieht der Bericht mit ökonomisch

gesunden Menschenverstand:

„Dass dennoch, heute ebenso wie in sieben

Jahren, die Mietbelastung für bestimmte

Haushalte – nämlich vorwiegend

für Rentner, kinderreiche Familien und besonders

einkommensschwache Schichten

– unerträglich hoch ist und sein wird, bestreitet

niemand. Hier bietet sich für Lauritzens

Ministerium ein weites und

dankbares Betätigungsfeld. Es geht darum,

noch mehr als bisher nicht mit der Gießkanne,

sondern mit gezielten Maßnahmen

Härten zu beseitigen.“

So viel ökonomischen Sachverstand und finanzpolitischen

Realismus würde man sich

auch heute wünschen. Dies bleibt jedoch

wohl ein Wunsch. Denn je wohlhabender

eine Nation ist, um so mehr wird die Umverteilungskeule

gezogen, um das Vakuum

zwischen den Ohren so manchen koalitionären

Finanzpolitikers zu vertuschen.

Resümee

Der Haupttreiber bei steigenden Immobilienpreisen

und Mietpreisen ist der Staat

selbst. Durch eine verfehlte, aber strikt abgreifende

Finanzpolitik bei Grundbesitzern

ist der Titel in der Zeitung WELT als „staatlicher

Raubzug“ mehr als berechtigt. Wie

in anderen Finanzbereichen wird auch

beim Betongold durch den Staat suggeriert,

man wolle die Mieter und Hauseigentümer

schützen. Dies ist leider auch im

Immobiliensektor nicht der Fall.


Euro & Geldanlage

Experten: Anleger

brauchen mehr Sachwerte

Experten diskutieren in Frankfurt mit Sachwert Magazin-

Herausgaber Julien Backhaus auf der Bühne

Julien Backhaus, Marc Friedrich, Roland Tichy, Beate Sander, Matthias Weik und Frank Schäffler

Über zwei Tage hinweg haben prominente

Experten auf der Deutschen Anlegermesse

in Frankfurt am

vergangenen Freitag und Samstag

über die Finanzbildung in Deutschland

diskutiert. Auf Einladung des Verlegers

Julien Backhaus (Sachwert Magazin,

Finanzblatt, Wirtschaft TV) diskutierten

u.a. der ehem. ARD-Börsenmoderator

Frank Lehmann, die Crash-Warner

Marc Friedrich und Matthias Weik,

FDP-Politiker Frank Schäffler und Medienmacher

Roland Tichy.

Aktuelle Debatten wie ein möglicher

Grexit und die Inflationstendenzen

Frank Lehmann mit Julien Backhaus

wurden ebenso thematisiert wie die

geringe Finanzbildung in Deutschland.

Börsenexperte Lehmann plauderte aus

dem Nähkästchen, wie er neben anderen

Experten damals Schulkonzepte

für Wirtschafts- und Finanzwissen erarbeiten

sollte – was kurz darauf jedoch

wieder im Keim erstickt wurde.

Erschrocken sei er heute noch, wenn

er in Schulen zu Vorträgen zu Gast ist

und vor völlig ahnungslosen Teilnehmern

spricht. Dahingegen ist FDP-Politker

und Prometheus-Gründer Schäffler

eher froh, dass seine Kinder eben

nicht von Lehrern der 68er-Bewegung

unterrichtet werden. Das würde ihm

Bauchschmerzen bereiten.

Zum Thema Griechenland äußerte

sich Journalist Tichy unmissverständlich:

Man solle Griechenland endlich

erlösen und aus dem Euro entlassen.

Immer mehr neue Schulden und Rettungspakete

würden dem Land auch

nicht mehr helfen. Das sehen die Bestsellerautoren

Marc Friedrich und Matthias

Weik genau so. „Der Patient Euro

ist doch schon lange tot und wird nur

noch künstlich am Leben gehalten.“

Mitdiskutiert haben auch Buchautorin

Beate Sander, Finanzexperte Antonio

Sommese und Finanzmanager

Andreas Feiden. Sommese – der Anlegerversteher

– adressierte das Publikum

mit einer Bitte. Sie wüssten schon

viel mehr als der Durchschnittsanleger.

„Aber schenken Sie Ihrem Schwager

und der Tante auch mal ein Finanzbuch“,

forderte er auf. Das Wissen

über Finanzen und Wirtschaft dürfe

sich noch stark verbessern.

Worin sich alle einig waren: Der Anteil

an Sachwerten sollte im Portfolio

der Deutschen zunehmen.


Containerinvestment Anzeige

Sachwert-Investments

in Container

Mit dem richtigen Absicherungskonzept wird es rund

Von Ronny Giesa

Ohne Containerboxen wäre Welthandel kaum möglich. Daraus ergeben sich Chancen für Investoren

Das ist klar: Container sind für den Bedarf

unseres täglichen Lebens nicht

mehr wegzudenken. Ob es nun Kleidung,

Kaffee, Unterhaltungselektronik

oder Weine sind - ohne diese Transportboxen

wären diese Waren für uns

nicht in der Menge und zu den uns bekannten

Preisen verfügbar. Kein Wunder

also, dass Direktinvestments in

Container seit Jahrzehnten so beliebt

sind.

Im Detail liegt der

Unterschied

Das Konzept des Direktinvestments ist

einfach erklärt: der Kunde kauft einen

Container, vermietet diesen für eine

bestimmte Zeit an den Anbieter, der

wiederum zum Laufzeitende den Container

zu einem Festpreis zurückkauft.

Bei einem Blick auf die Details werden

die Unterschiede deutlich. So setzt das

Hamburger Unternehmen Solvium Capital

auf eine eigene Containerverwaltung

in Hamburg und bei den

Container-Angeboten Protect auf ein

ganz besonderes Absicherungskonzept.

Weil eben nicht nur der Gewinn im

Einkauf liegt, sondern auch in einer erfolgreichen

Verwaltung und dem Verkauf,

baut Solvium auf ein erfahrenes

Verwaltungsteam. Insgesamt sechs

Mitarbeiter mit zusammengenommen

mehr als 60 Jahren Berufserfahrung

beschäftigen sich von Hamburg aus

mit dem Controlling und der Verwaltung

der Assets mit dem Ziel, positive

Mieterträge und vernünftige Verkaufsszenarien

zu gewährleisten.

„Sicher ist sicher“

Als Containerinvestment mit einem

Plus an Absicherung bezeichnet Solvium

seine Angebots-Serie Protect.

Dieses Produkt ist so konzipiert, dass

die erzielten Renditen monatlich aus-


gezahlt und Mietüberschüsse angesammelt

werden. Durch dieses Konzept

erhält der Investor am Ende der

Laufzeit seinen vollen Kaufpreis zurück.

Für die Absicherung dieses Investments

hat Solvium ein

mehrstufiges Konzept zur Reduzierung

von Ausfallrisiken entwickelt.

Breite Streuung: Solvium hat einen

breiten Mieterpool von mehr als 100

bonitätsstarken Mietern aufgebaut.

Dabei wird beachtet, dass es zu keinen

Klumpenrisiken innerhalb dieses Pools

kommt. So machen beispielsweise die

drei größten Mieter einen Gesamtanteil

von weniger als 32 % des Gesamtportfolios

aus. Zusätzlich wird jeder

Mieter durch eine Mietausfallversicherung

geprüft und versichert. Dies bedeutet

aus Kundensicht, dass jeder

Mieter doppelt auf Bonität geprüft

wird. Für das Ende der Vertragslaufzeit

erhält der Investor von Solvium nicht

nur eine Rückkaufoption, sondern ein

festes Rückkaufsversprechen. Den

Rückkauf hat Solvium zudem durch

ein Andienungsrecht und einen Factoringvertrag

abgesichert.

Solvium hat einen breiten

Mieterpool von mehr als

100 bonitätsstarken Mietern

aufgebaut.

Risiken lassen sich nicht grundsätzlich

ausschließen. Solvium Capital gelingt

es mit dem umfangreichen Absicherungskonzept

bei der Protect-Serie im

Interesse der Kunden Risiken zu identifizieren

und womöglich deutlich zu

reduzieren.

Innovativer

Härtefallschutz

Investoren suchen heute gezielt nach

Anlageformen mit kurzen Laufzeiten

von beispielsweise drei oder fünf Jahren.

Hintergrund ist oft der Wunsch liquide

zu sein, wenn einmal etwas

Außerplanmäßiges geschieht. Gleichzeitig

möchten sich Kunden attraktive

Zinsen langfristig sichern. Aus der

Autor Ronny Giesa

Spezialist für Container-

Investments aus Hamburg

Kombination dieser beiden Wünsche

ist der innovative Solvium-Härtefallschutz

entstanden. Dieser bietet Investoren

die Möglichkeit, bei Eintritt eines

persönlichen Härtefalls, wie zum Beispiel

Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit,

seine Container kurzfristig an

Solvium zurückzuverkaufen und

immer eine attraktive Rendite zu erzielen.

Mit dem Solvium-Härtefallschutz

besteht somit für Investoren die Möglichkeit,

sich für längere Laufzeiten

und attraktivere Renditen zu entscheiden

mit der Gewissheit, die Container

zurückgeben zu können, wenn wirklich

mal etwas passiert.


Rohstoffe Anzeige

Super-Compost-Anlagen

»Grüne Investments bieten gleiche, wenn nicht

bessere Renditen als andere Investments«

Astoria Organic Matters kann Probleme von Großstädten wie London

lösen und dabei für Anleger Renditen erwirtschaften

Unter riesigen Membran-Planen wird aus organischen

Abfällen in Rekordzeit Naturdünger

Sie bieten dem Anleger sozusagen die

eierlegende Wollmilchsau. Grünes Investment,

gutes Gewissen, hohe Rendite

und auch noch geringe Laufzeit.

Der eine oder andere Anleger wird da

auch skeptisch oder?

Mukul Mohanty: Grüne Investments bieten

gleiche, wenn nicht bessere Renditen als

andere Investments. Der zusätzliche Vorteil

ist, dass sie gut für die Umwelt und unser

Gewissen sind. Unsere Investition ist ein

kommerziell unabhängiges Vorhaben. Wir

sind nicht auf staatliche Unterstützung

oder Subventionen angewiesen und unsere

Pläne basieren auf den gegenwärtigen

Marktpreisen und unternehmerischen Gegebenheiten.

Im Gegensatz zu Kunststoff-

, Glas-oder Metallabfällen, die gelagert

werden können, müssen Speisereste sofort

entsorgt werden. Durch die Umwandlung

in Kompost lassen sich Speisereste ökologisch

recyceln.

Die von uns eingesetzte Super-Compost

Technologie besteht seit über 20 Jahren

und ist mittlerweile in über 80 Anlagen

weltweit im Einsatz und wurde für die

Kompostierung von Speiseresten in fast 20

Ländern zugelassen. Wir bieten eine etablierte

Lösung für ein aktuelles Problem der

Menschheit: die ökologische Müllentsorgung.

Welche Rahmenbedingungen sollen

das Investment des Kunden absichern?

Mukul Mohanty: Astoria Organic Matters

Anleger nutzen die Vorteile eines strategischen

Ansatzes mit einem etablierten Produkt

in einem getesteten Markt mit dem

Fokus die Einnahmen zu maximieren und

Risiken zu minimieren. Die wichtigsten Elemente

unseres Umsatzes sind die Stoffströme

und die Preisgestaltung. Es geht

also nicht primär nicht um den Preis des

Komposts, sondern vielmehr um den Entsorgungspreis

der für den organischen

Müll bezahlt wird.

In Großbritannien haben wir festgestellt,

dass London ein organisches Müllproblem

hat. Dies bietet eine ausgezeichnete Geschäftsgelegenheit.

Unsere Lösung kann

der Stadt dabei helfen den organischen

Müllanteil, der in den Deponien landet, zu

reduzieren. Dadurch sichern wir uns auch

Managing Director Mukul Mohanty im Londoner

Büro von Astoria

entsprechende organische Müllmengen

zum Kompostieren. Somit haben wir unsere

Pläne auf den Großraum London konzentriert.

Obwohl der britischen

Gesetzgeber mit der Deponiesteuer ein

hohes Preisniveau vorgegeben hat, welcher

es uns ermöglicht in unserem Geschäftsplan

gewisse Reserven zu

kalkulieren. Die Entsorgungskosten in GB

sind somit unter den höchsten in Europa.

Investoren mögen Projekte mit geringem

Risiko oder solche, bei denen die Risiken

minimiert werden. Die größten Risiken bei

der Projektentwicklung sind der Erhalt der

Genehmigung und der Wettbewerb. Diese

Risiken minimieren wir, indem wir die

Grundstückssuche schon nach der Wahrscheinlichkeit

einer erfolgreichen Genehmigung

beurteilen. Des Weiteren werden

Wettbewerbsanalysen gemacht und wir

konzentrieren uns auf die Schaffung zusätzlicher

Kapazitäten statt den Wettbewerb

zu Verdrängen. Astoria bietet den

Anlegern einen ausgewogenen,

ausgereiften und strategischen

Ansatz zur Investition.

Sie überschreiten bei Ihren

Fonds immer schnell die Realisierungsschwelle.

Sind das

große Investoren, die gute Erfahrungen

mit Ihnen gemacht

haben?

Nein, wir sprechen bisher vor

allem den privaten und semi-professionellen

Anleger an, der seine

Gelder nach ökologischen und

ethischen Grundsätzen anlegt.

Aber Family Offices zeigen auch großes Interesse

an unserer Geschäftsstrategie.

In Deutschland ist Jens Behre, Head of

Sales, für den Vertrieb zuständig.

Mehr auf www.astoria-invest.de


Geldanlage Anzeige

Der persönliche Goldstandard:

Wie Anleger Sicherheit und Rendite

vereinen

Gold ist seit je her ein beliebtes Wertaufbewahrungsmittel. Doch auch den

Renditewunsch kann Gold mitunter stillen - wenn es klug gemacht wird.

"Heute befindet sich die Welt auf dem

Weg zurück zum Gold. Nicht weil die Regierungen

es so wollen, sondern weil sie

es müssen, um den totalen Ruin zu verhindern.

Zentralbanken haben seit 2009 Gold

angesammelt, manche mehr, manche weniger.

Sie wissen sehr genau, dass Gold gegenüber

Papiergeld seinen Wert über die

Zeit bewahrt. Die Zentralbanken dieser

Erde halten ca. 33 % allen bekannten Goldes.

Der richtige Ansatz. Wenn Zentralbanken

ihre Währung in Gold tauschen, dann

misstrauen sie ihrem eigenen Produkt und

gehen auf Sicherheit. Man sollte den Zentralbanken

nicht nachstehen und beginnen,

seine eigenen Goldreserven

aufzubauen." Das sagt der Präsident des

Gold Standard Institut Europa, Thomas

Bachheimer.

Der persönliche Goldstandard

So sieht es auch ein Unternehmen aus Niedersachsen,

das sich "den persönlichen

Goldstandard" zum Motto gemacht hat.

René Schellinger, Gründer und Geschäftsführer

der RSC GOLD GmbH, sagt: "Da die

Geschichte uns gelehrt hat, dass Papierwährungen

nicht überdauern können, zeigen

wir unseren Kunden, wie sie mit einer

sicheren und hochwertigen Strategie in

Edelmetalle investieren und dabei Gewinne

erzielen."

Gewinne mit Edelmetallen zu erzielen

wird noch immer als Mythos gehandelt.

Die einen sagen, Metalle werden keine Zinsen

ab. Die anderen meinen, Gold eigne

sich zwar als Wertspeicher, nicht jedoch als

Renditebringer. RSC sieht das anders und

beweist bereits in der Prasix, dass es sehr

wohl auch anders geht.

Abgesichert und eingelagert

Das Unternehmen bietet unterschiedliche

Produkte bzw. Depots an. Grundsätzlich

wird die physische Ware in einer Züricher

Hochsicherheitsanlage in der unabhängigen

Schweiz gelagert (Zürich-Kloten, bekannt

durch seinen Flughafen). Bei allen

Produkten stellt RSC die tatsächliche Verfügbarkeit

des Eigentums sicher. Diese

Rechtssicherheit wird durch den sogenannten

"Security-Orderschein" gewährleistet,

der die Herausgabe verbrieft. "Dass

die Schweiz sich kürzlich vom Euro unabhängig

erklärt hat, hat bei Anlegern in

Deutschland noch einmal das Vertrauen

gestärkt. Solch ein Land, das das Recht

und die Unabhängigkeit wahrhaftig als

höchstes Gut versteht, ist bestens geeignet,

um Vermögensgegenstände aufzubewahren",

sagt Geschäftsführer Schellinger.

René Schellinger

von RSC Gold

Die unterschiedlichen Depotangebote

wie das Vermögensrettungs-Depot, das

Gold-Silber-Depot oder das Vermögensaufbau-Depot

haben eines gemeinsam: Sie

schützen den Anleger vor Verlusten. Durch

den Abschluss eines Optionsgeschäftes,

eines sog. „full protected hedge“, sichert

sich der Anleger über einen Dritten vor

einem Verlustrisiko. Der Rückkauf des

Edelmetalls ist garantiert. Diese Garantie

ist somit Bestandteil des Geschäftes: Verluste

ausgeschlossen.

Laut RSC eignet sich Gold sehr als Renditebringer.

In den letzten fünf Jahren -

was auch dem Anlagehorizont der Produkte

entspricht - stieg der Goldpreis pro

Feinunze um +42,18% (in Euro, 20.1.2010

- 20.1.2015). Über einen Zeitraum von

zehn Jahren waren es sogar +244,57% (in

Euro, 20.1.2005 - 20.1.2015). Aus dem

letztgenanten ergibt sich eine jährliche

durchschnittliche Wertsteigerung von über

24%. Somit kann Gold auch für renditeorientierte

Kunden eine interessante Anlagechance

sein. Und für die jenigen, die ihr

Vermögen "in Sicherheit bringen wollen",

ist es schon seit Jahr und Tag die erste

Wahl.

Die Vorteile bei Gold von RSC:

Das LBMA zertifizierte Gold lagert in einem

Hoch-Sicherheitstrakt in der Schweiz

Das Gold ist Eigentum des Käufers und

bietet höchstmöglichen Schutz vor Enteignung.

Das Gold ist jederzeit und nahezu weltweit

durch den einzigartigen „Security-Orderschein“

verfügbar.

Garantierter Rückkauf des Goldes aus dem

Vermögens-Rettungsdepots zum Vertragsablauf

Von Experten und dem Goldstandard Institut

empfohlen

Maximale Sicherheit für den Anleger

Zahlungsabwicklung mit Kontrolle der Mittelverwendung

durch Treuhänder

Für weitere Informationen

besuchen Sie

www.rsc-gold.de

JohanSwanepoel depositphotos


Immobilien Verbände

Merkblatt zur

Mietpreisbremse

Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten

und zur Stärkung des Bestellerprinzips bei der Wohnungsvermittlung

Dieser Artikel wurde verfasst von Herrn Helge Norbert Ziegler, Dipl. Wirtschaftsjurist (FH) und Vorstand des BVFI - Bundesverband für die Immobilienwirtschaft,

Hanauer Landstr. 204, 60314 Frankfurt, Telefon: (069) 24 74 84 80, Telefax: (069) 24 74 84 899, eMail: ziegler@bvfi.de,

Internet: www.bvfi.de

1. Vorbemerkungen:

Das Gesetz ist neu und wird noch viele

Kommentatoren, Rechtsanwälte und

Gerichte beschäfti-gen. Daher gibt es

noch keine Rechtsprechung und keine

weiteren Erfahrungen. Die hier getroffenen

Aussagen haben den Stand vom

26.03.2015. Aus den genannten Gründen

werden vom An-wender immer wieder

Neuerungen zu berücksichtigen sein.

2. Neue gesetzliche Regelungen

Da den meisten Lesern dieses Merkblattes

noch keine aktualisierte Ausgabe

eines BGB vorliegen wird, werden die

neuen Paragraphen hier wiedergegeben:

§ 556d BGB - Zulässige Miethöhe bei

Mietbeginn; Verordnungsermächtigung

(1) Wird ein Mietvertrag über

Wohnraum abgeschlossen, der in einem

durch Rechtsverordnung nach Abs. 2

bestimmten Gebiet mit einem angespannten

Wohnungsmarkt liegt, so darf

die Miete zu Beginn des Mietverhältnisses

die ortsübliche Vergleichsmiete (§

558 Abs. 2 BGB) höchstens um zehn

Prozent übersteigen.

(2) Die Landesregierungen werden

ermächtigt, die Gebiete mit angespannten

Wohnungsmärk-ten durch Rechtsverordnung

für die Dauer von höchstens

fünf Jahren zu bestimmen. Gebiete mit

angespannten Wohnungsmärkten liegen

vor, wenn die ausreichende Versorgung

der Be-völkerung mit

Mietwohnungen in einer Gemeinde

oder einem Teil der Gemeinde zu angemessenen

Bedingungen besonders gefährdet

ist. Dies kann insbesondere dann

der Fall sein, wenn

1. die Mieten deutlich stärker steigen

als im bundesweiten Durchschnitt,

2. die überdurchschnittliche Mietbelastung

der Haushalte den bundesweiten

Durchschnitt deutlich übersteigt,

3. die Wohnbevölkerung wächst,

ohne dass durch Neubautätigkeit insoweit

erforderlicher Wohnraum geschaffen

wird, oder

4. geringer Leerstand bei großer

Nachfrage besteht.

Hinweis:

Eine Rechtsverordnung nach Satz 1

muss spätestens am 31.12.2020 in Kraft

treten. Sie muss be-gründet werden.

Aus der Begründung muss sich ergeben,

aufgrund welcher Tatsachen ein Ge-biet

mit einem angespannten Wohnungsmarkt

im Einzelfall vorliegt. Ferner muss

sich aus der Begründung ergeben, welche

Maßnahmen die Landesregierung in

dem nach Satz 1 durch Rechtsverordnung

jeweils bestimmten Gebiet und

Zeitraum ergreifen wird, um Abhilfe zu

schaf-fen.

§ 556e BGB - Berücksichtigung der Vormiete

oder einer durchgeführten Modernisierung

(1) Ist die Miete, die der vorherige

Mieter zuletzt schuldete (Vormiete),

höher als die nach § 556d Abs. 1 BGB

zulässige Miete, so darf eine Miete bis

zur Höhe der Vormiete vereinbart werden.

Bei der Ermittlung der Vormiete unberücksichtigt

bleiben

Mietminderungen, sowie solche Mieterhöhungen,

die mit dem vorherigen Mieter

innerhalb des letzten Jahres vor

Be-endigung des Mietverhältnisses vereinbart

worden sind.

(2) Hat der Mieter in den letzten

drei Jahren vor Beginn des Mietverhältnisses

Modernisie-rungsmaßnahmen im

Sinne des §555b BGB durchgeführt, so

darf die nach § 556d Abs. 1 BGB zulässige

Miete um den Betrag überschritten

werden, der sich bei einer Mieterhöhung

nach § 559 Abs. 1 und 3 und § 559a

Abs. 1 bis 4 BGB ergäbe. Bei der Berechnung

nach Satz 1 ist von der ortsüblichen

Vergleichsmiete (§ 558 Abs. 2

BGB) auszugehen, die bei Beginn des

Mietverhältnisses ohne Berücksichtigung

der Modernisierung anzusetzen wäre.

Hinweis:

Mit einem ausziehenden Mieter noch

eine höhere Miete zu vereinbaren, um

gegenüber dem neuen Mieter eine höhere

Vormiete belegen zu können, geht

ins Leere, denn die Karenzzeit be-trägt

ein Jahr. Vermutlich sind damit die zurückliegenden

zwölf Monate gemeint.

§ 556f BGB - Ausnahmen

§ 556d BGB ist nicht anzuwenden auf

eine Wohnung, die nach dem

01.10.2014 erstmals genutzt und vermietet

wird. Die §§ 556d und 556e BGB

sind nicht anzuwenden auf die erste

Miete nach umfas-sender Modernisierung.

§ 556g BGB - Rechtsfolgen; Auskunft

über die Miete

(1) Eine zum Nachteil des Mieters

von den Vorschriften dieses Unterkapitels

abweichende Ver-einbarung ist unwirksam.

Für Vereinbarungen über die

Miethöhe bei Mietbeginn gilt dies nur,

soweit die zulässige Miete überschritten

wird. Der Vermieter hat dem Mieter zu

viel ge-zahlte Miete nach den Vorschriften

über die Herausgabe einer ungerechtfertigten

Bereiche-rung

herauszugeben. Die §§ 814 und 817

Satz 2 BGB sind nicht anzuwenden.

(2) Der Mieter kann von dem Vermieter

eine nach den §§ 556d und 556e

BGB nicht geschuldete Miete nur zu-


Immobilien Verbände

rückverlangen, wenn er einen Verstoß

gegen die Vorschriften dieses Unterkapitel

gerügt hat und die zurückverlangte

Miete nach Zugang der Rüge fällig geworden

ist. Die Rüge muss die Tatsachen

enthalten, auf denen die Beanstandung

der vereinbarten Miete be-ruht.

(3) Der Vermieter ist auf Verlangen

des Mieters verpflichtet, Auskunft über

diejenigen Tatsachen zu erteilen, die für

die Zulässigkeit der vereinbarten Miete

nach den Vorschriften dieses Un-terkapitels

maßgeblich sind, soweit diese Tatsachen

nicht allgemein zugänglich sind

und der Vermieter hierüber unschwer

Auskunft geben kann. Für die Auskunft

über Modernisie-rungsmaßnahmen (§

556e Abs. 2 BGB) gilt § 559b Abs. 1 und

2 und 3 BGB entsprechend.

(4) Sämtliche Erklärungen nach

den Abs. 2 und 3 bedürfen der Schriftform.

Hinweis:

• Hat der Vermieter eine höhere

Miete als die zulässige empfangen, so

hat er diese an den Mieter zurückzuerstatten.

Allerdings erstmalig für den Zeitraum,

für den ihn der Mieter zu Recht

wegen der zu hohen Miete gerügt hat,

also nicht rückwirkend.

• Auf Verlangen des Mieters ist

der Vermieter verpflichtet, dem Mieter

nachzuweisen, auf-grund welcher Tatsachen

er die Miethöhe festgelegt hat.

Liegt kein Mietspiegel vor, so ist dem

Vermieter nur der Weg über ein Gutachten

oder vergleichbare Mieten eröffnet.

Die möglicherweise erforderliche Einschaltung

eines Gutachters kann sehr

teuer werden, wes-halb sich eine Einigung

mit dem Mieter in den meisten Fällen

lohnen wird.

• Für die Erklärungen des Mieters

reichte die Textform. Damit ist sie auch

per Fax oder E-Mail zulässig.

3. Geltungsbereich

• Die hier wiedergegebenen gesetzlichen

Bestimmungen sind nicht zutreffend

bei Mietverhält-nissen, die auf

einen häufigen Mieterwechsel angelegt

sind, wie zum Beispiel Studenten-wohnheime,

Jugendwohnheime, möblierter

Wohnraum innerhalb der Vermieterwohnung,

Ferienwohnungen, Mietverhältnisse

mit einer juristischen Person

des öffentlichen Rechts zur Vermietung

an Personen mit dringendem Wohnbedarf

(§ 549 Abs. 2 BGB).

• Ferner sind diese gesetzlichen

Bestimmungen nicht auf bestehende

Mietverhältnisse ohne Neuvermietung

anzuwenden.

• Diese gesetzlichen Beschränkungen

gelten nur für Wohnraummietverhältnisse.

Schwierig könnte die Abgrenzung

bei Mischmietverhältnissen

sein. Hier gilt entweder Wohnraummietrecht

oder Gewerberaummietrecht.

4. Voraussetzungen für die Anwendung

des Gesetzes

• Voraussetzung hierfür ist eine

Neuvermietung. Das Hinzukommen

eines weiteren Mieters stellt keinen Neuabschluss

dar, ebenso nicht die Stellung

eines Ersatzmieters (Achtung: nicht

Nachmieter). In beiden Fällen greift die

neue gesetzliche Regelung nicht.

• Ebenso ist es erforderlich, dass

die Wohnung im anerkannten Geltungsbereich

eines ange-spannten Wohnungsmarktes

liegt.

5. Angespannter Wohnungsmarkt

Es ist den Bundesländern überlassen,

welche Städte oder Stadtteile sie dieser

Voraussetzung zu-ordnen. Gemeinden

können beantragen, dass sie ganz oder

teilweise dem zugeordnet werden. Dieser

Antrag muss bis zum 31.12.2020 mit

Nennung der Aufnahmekriterien gestellt

sein. Die Ausnahmeregelung kann nur

für maximal fünf Jahre gelten.

6. Ausnahmen von dieser neuen

gesetzlichen Regelung

• alte Mietverhältnisse

• Neubau

• umfassende Renovierung (die

Renovierungskosten betragen mehr als

ein Drittel der Neubaukosten)

• geschuldete Vormiete

7. Staffel- und Indexmieten – Änderungen

der §§ 557a und 557b BGB

Diese beiden gesetzlichen Bestimmungen

werden aktualisiert. Bei der Staffelmiete

bleiben Alt-verträge außen vor.

Problematisch wird es jedoch, wenn mit

der Staffel die zulässige Miete überschritten

werden würde. Dies wäre nicht

gültig. Für die Indexierung der Miete

werden keine Än-derungen eintreten.

8. Missachtung der gesetzlichen

Bestimmungen

• Der Mieter kann ab dem Zeitpunkt

der Rüge die nicht gerechtfertigt

Miete zurückverlan-gen.

• Eine gesetzliche Strafe für den

Vermieter ist nicht vorgesehen.

Wirtschaftsjurist Helge Norbert Ziegler,

26.03.2015

Rechtlicher Hinweis

Dieser Fachartikel wurde nach bestem

Wissen erstellt. Er ersetzt aber keine Beratung

im Einzelfall. Eine Haftung kann

daher nicht übernommen werden.


Kommentar

Auch Geschlossene Immobilienfonds

gingen pleite

lagereek depositphotos

Die Rückgewinnung von fehlgeschlagenen

Kapitalanlagen

Banken haben mit Abstand am meisten geschlossene Fonds verkauft.

Gestrandete Anlagen lassen sich jedoch häufig schnell „retten“

Die Pressemeldungen überschlagen sich

derzeit mit negativen Meldungen über

fehlgeschlagene Kapitalanlagen, insolventen

Fonds und unseriösen Finanzinstitutionen.

Leidtragende sind in aller Regel

private Anleger und Sparer, die ihr hart

verdientes und versteuertes Vermögen gewinnbringender

anlegen wollten und dieses

auch taten. Jedes Jahr verlieren alleine

nur in Deutschland Anleger und Sparer auf

diese Art und Weise Unsummen in Milliardenhöhe,

teilweise stehen private Existenzen

und die gesamte Altersvorsorge von

Menschen und Familien auf dem Spiel.

Ganz aktuell stehen Dutzende wenn ich

bereits hunderte von Schiffsfonds auf dem

Prüfstand, Insolvenzen dieser Fondsgattung

sind leider schon an der Tagesordnung,

sowie andere zumeist geschlossene

Beteiligungsmodelle wie Immobilien-, Medienfonds

und diverse andere Investitionsmöglichkeiten

im geschlossenen Fonds

Bereich. Die Schuldfrage wird hier täglich

gestellt, sowie hat man selber als Anleger

sorgfältig im Vorfeld geprüft, was hätte

man prüfen können und sollen und wurde

auch vom Finanzberater eine lückenlose

echte Beratung im Vorfeld der Investition

verständlich durchgeführt? Sind damals

alle relevanten Eckdaten, sowie Chancen

und Risiken korrekt und verständlich erklärt

worden? Hat man den Anlegern damals

auch alle tatsächliche Kosten durch

den Abschluss, laufende Kosten und ggf.

Exitkosten transparent dargestellt? Wer

verdient an dieser Investition direkt und indirekt

mit? Welche Kosten trage ich überhaupt?

Und wie waren zum Zeitpunkt der

Kundenunterschriften die Emissionsprospekte

konzipiert? Sind diese Informationsund

Verkaufsprospekte überhaupt korrekt

gestaltet gewesen? Gibt es hier als Anleger

überhaupt noch einen Hauch der Möglichkeit

sein hart verdientes Geld zurückzuerhalten?

Habe ich Stand heute unterhalb

von 10 Jahren diese Fondsbeteiligung gezeichnet

(Verjährungsfrist)?

Eine Heerschar von Rechtsanwaltskanzleien

hat seit Jahren einen echten

Neuen Markt für sich entdeckt, die geschädigten

privaten Anleger von Kapitalanlagen.

Hier gilt es besonders darauf zu

achten welchen Stellenwert ich als Mandant

in der Kanzlei spiele und wie ist die

konkrete Strategie und welche nachweisbaren

Erfolge haben diese Rechtsanwaltskanzleien

in diesem Segment. Hier sind

enorme Unterschiede am Markt zu erkennen,

nur wenige sind wirklich kundenfreundlich

aufgestellt und wollen auch die

damals investierten Gelder für die Anleger

zurückgewinnen. Denn die Rechtsanwaltsgebühren

erfolgen immer im Vorfeld ohne

garantierte Erfolgsaussichten. In den Vorgehensweisen

unterscheiden sich die Juristen

ebenfalls. Es gibt diejenigen, die

pauschal gegen alle Vermittler (Banken, Finanzmakler

und Investmentberater) vorgehen,

Briefe gegen Gebühr versenden und

dann mal schauen, was „so passiert“ und

zusätzlich die freien Vermittler verklagen.

Alternativ sind aber auch wenige Juristen

am Markt aktiv, die genau wissen wo eigentlich

noch etwas „herauszuholen“ ist,

denn der normale Finanzvermittler oder

auch die Emissionshäuser haben i.d.R.

nicht die Liquidität, um die ursprünglichen

Anlagegelder zurückzuzahlen. Banken

haben hingegen in den Boomzeiten dieser

geschlossenen Fondsbeteiligungen Milliardenumsätze

und daraus extrem hohe Gewinne

abgeschöpft. Den Banken war

damals aber schon klar gewesen, dass die

falschen Beratungen, nicht publizierten

„Kickbackregelungen“ und Vermittlungen

durch die eigenen Mitarbeiter einen „Boomerang“

auslösen könnten bzw. werden.

Somit haben die Banken wohlwissentlich

ihrer Falschberatungen enorme Rückstellungen

für mögliche Schadensersatzansprüche

gebildet. Nur wenige Anleger

trauen sich mit Hinblick auf mögliche hohe

Rechtsanwaltskosten nochmals gutes Geld

dem schlechten Geld hinterher zu werfen.

Professionelle Berater

Fazit: Banken haben in Deutschland mit

Abstand am meisten geschlossene Fonds

verkauft und besitzen den „dicksten finanziellen

Speck“ auf den Rippen bzw. auf

den Konten und Bilanzen. Die Initiatoren

der fehlgeschlagenen und gestrandeten

Beteiligungsmodelle sind i.d.R. finanziell

schon am Ende, freie Finanzvermittler verfügen

ebenso selten über ausreichend Vermögen,

um den entstandenen

Kundenschaden zu ersetzen. Es existieren

am Markt professionelle Berater gegen Erfolgshonorar,

die fehlgeschlagene Kapitalanlagen

von Banken zurückgewinnen

können und sofort nach Durchsicht der

Unterlagen eine realistische Aussicht auf

Erfolg mitteilen können. In Zusammenarbeit

mit erfahren Juristen genau in diesen

Bank- und Kapitalmarktrechtsbereichen

steigen die Chancen, das verloren geglaubte

Geld wieder zurückzugewinnen.

Der Autor Thomas Hennings ist Makroökonom

und Sachwertexperte


Immobilien

Deutsche Wohnimmobilien 2015:

Die Erbschaftswelle kommt

ins Rollen

Wohneigentum im geschätzten Wert von 2.700 Mrd. Euro wird in Deutschland bis

2060 vererbt. Der Modernisierungsbedarf ist erheblich, denn moderne, barrierefreie

Wohnungen für Senioren sind die Ausnahme – so eine Studie.

Der deutsche Immobilienmarkt steht vor

einer Erbschaftswelle: Bis zum Jahr 2020

werden jährlich Immobilien im Wert von

rund 100 Mrd. Euro vererbt, davon entfallen

etwa 60 Prozent auf Wohnimmobilien.

Konservativ gerechnet könnten bis 2060

Wohnimmobilien im Wert von rund 2.700

Mrd. Euro an die nächste Generation weitergegeben

werden. Dies geht aus der Studie

„Wohnimmobilien 2015“ des Instituts

für Immobilienwirtschaft der Universität

Regensburg (IREBS) im Auftrag der Deutschen

Bank hervor. Der hohe Anteil nicht

barrierefreier Seniorenwohnungen sollte

nach Einschätzung der Experten in den

kommenden Jahren zu einem hohen Sanierungsbedarf

führen.

750.000 barrierearme

Wohnungen fehlen

Moderne, barrierearme Wohnungen für

Senioren sind in Deutschland weiterhin selten,

so die Autoren der Studie. Von den

gut 8 Mio. reinen Seniorenhaushalten in

Deutschland wohnt mehr als die Hälfte in

Wohnungen, die vor mindestens vier Jahrzehnten

gebaut wurden – und nur 5 Prozent

der Wohnungen sind barrierefrei. Mit

fortschreitender Alterung der Gesellschaft

werde die Beseitigung von Barrieren wichtiger,

so Prof. Dr. Tobias Just von der Universität

Regensburg: „Eine frühzeitige,

altersgerechte Sanierung ist notwendig,

damit Senioren möglichst lange in ihren eigenen

vier Wänden wohnen bleiben können.“

Der akute Bedarf an barrierearmen

Wohnungen dürfte in den kommenden

Jahren Investitionen in der Größenordnung

von rund 40 Mrd. Euro erfordern. Allein

für die aktuell pflegebedürftigen Menschen

werden mindestens 750.000 barrierearme

Wohnungen zusätzlich benötigt,

so die Schätzung der Studie.

Sanierung als Generationenprojekt

Die Autoren der Studie erwarten, dass

neue Nutzungsformen und Finanzierungsmodelle

in einer alternden Gesellschaft an

Bedeutung gewinnen – und damit auch

die Baufinanzierer vor neue Aufgaben stellen.

Dies betrifft zum Beispiel Senioren, die

ihr Haus oder ihre Wohnung schon zu Lebzeiten

an die Kinder weitergeben, jedoch

weiter in der Immobilie wohnen bleiben

wollen: Bei einer solchen Schenkung mit

verbundenem Nießbrauch könnten sich die

Kinder dazu verpflichten, das Wohnobjekt

altersgerecht sanieren zu lassen. Alternativ

könnten die Eltern bereit sein, die Immobilie

vorzeitig zu verlassen, wenn die Beschenkten

im Gegenzug die Kosten für

einen Altersruhesitz an anderer Stelle übernehmen.

Herausforderung für

Finanzdienstleister

Wenn es darum geht, Umbauten und Modernisierungen

zu finanzieren, könnten die

künftigen Erben im Sinne einer generationenübergreifenden

Finanzierung frühzeitig

beteiligt werden. So könnten die Senioren

nach einer altersgerechten Sanierung länger

in den eigenen vier Wänden bleiben,

während zugleich die Nachkommen von

einem gesteigerten Immobilienwert profitieren.

Die Finanzdienstleister stehen angesichts

der Erbschaftswelle vor neuen

Herausforderungen: Sie müssen in der

Lage sein, die Finanzierung von Umbauten

zu bewerten sowie regionale und Objektrisiken

richtig einzuschätzen, um Probleme

im Erbfall zu vermeiden.

Über die Studie Die Studie „Wohnimmobilien

2015: Marktausblick und Implikationen

der demografischen Entwicklungen

für Immobilienerbschaften“ wurde unter

Leitung von Prof. Dr. Tobias Just (International

Real Estate Business School der Universität

Regensburg, IREBS) im Auftrag der

Deutschen Bank erstellt.


Hightechmetalle

Flüssiggas boomt: Lohnt Investition in

Sondermetall Rhenium?

Von Andreas Kroll,

Noble Elements

Der Ölkonzern BP veröffentlichte am

4.3.2015 seine neue Welt-Energieprognose

mit überraschenden Zahlen und Tendenzen.

Im Jahr 2035 soll demnach Gas

für die globale Energieversorgung ebenso

wichtig sein wie Erdöl oder Kohle. Erdgas

ist preiswert und im Überfluss vorhanden

und die USA haben ein vitales Interesse

daran, ihre gewaltigen Produktionsmengen

aus dem Shalegasvorkommen weltweit

zu vermarkten. In Europa setzt sich

die Erkenntnis durch, dass es wohl besser

wäre, weniger abhängig von russischen

Gasimporten zu sein, eine Pipeline ist immerhin

schnell mal zu blockieren.

Eine relativ junge Technik (die industrielle

Gasverflüssigung) sorgt dafür, dass sich

nun alle Interessen verbinden lassen: „Der

größte Teil des globalen Erdgas-Handels

werde im Jahr 2035 mit Hilfe von Flüssiggas-Tankern

abgewickelt“ und weiter

heißt es in genannter BP Studie, „bei der

Produktion von verflüssigtem Erdgas, sogenanntem

LNG, werden wir bis zum Jahr

2020 ein dramatisches Wachstum erleben,

mit Raten von bis zu acht Prozent p.a.“

Der hier erwartete Boom von Flüssiggas

hat signifikante Auswirkungen auf den zukünftigen

Rheniumbedarf. Rhenium findet

gleich an zwei Stellen Einsatz bei dieser

Technik: Einerseits als Katalysator, um Verunreinigungen

zu entfernen und andererseits

in den Turbinenschaufeln, die zur

eigentlichen Gasverflüssigung dienen. Dieser

zusätzliche Bedarf an Rhenium lässt

sich noch nicht genau in Tonnen beziffern

und ist bisher in keine Studie eingeflossen.

Die folgende Grafik, angefertigt vom Analysehaus

Roskill, belegt aber, dass schon

jetzt die Lagerbestände an diesem kostbaren

Metall nahezu aufgebraucht sein dürften

und das bei stabilen Produktionszahlen

erhöhte Nachfrage sofort zu einem Angebotsdefizit

führen müsste.

Die höchste jemals gemessene Produktionsmenge

lag im Jahr 2006 ohnehin nur

bei 56 Tonnen. Mehr freie Ressourcen bei

den Produktionsmöglichkeiten wurden nie

nachgewiesen, zumal diese auch signifikant

mit dem Kupfer- und Molybdänerzabbau

zusammenhängen. Die neuesten

Zahlen für 2013 weisen eine Primärproduktion

von nur 48 Tonnen aus.

Unser Fazit: Mit einem Rhenium-Investment

sind Sie hervorragend auf die Zukunft

vorbereitet, wenn auch niemand die

Zukunft vorauszusagen vermag.

Bild: Murielle Leclerc


Kommentar

Goldpreis: Signale für

Einstieg

Kommentar von Claus Vogt, Vermögensverwalter, Buchautor und

Herausgeber von “Krisensicher investieren”

Alle Augen sind jetzt auf unseren

Gold-Preisbänder-Indikator gerichtet

Die kommenden Wochen werden zeigen,

wie wichtig diese Trendwende des Goldpreises

im größeren Bild gewesen ist. Hat

sie lediglich eine weitere Rally innerhalb

der großen Bodenbildung der vergangenen

beiden Jahre eingeleitet? Oder beginnt

jetzt auch bei Gold in $ eine neue

Hausse?

scanrail depositphotos

Entgegen der zahlreichen bearishen Prognosen

ist der Goldpreis in $ im Lauf der

jüngsten Abwärtswelle nicht auf 1.000 $

gefallen. Zwar hat er fast alle Gewinne seit

dem Zwischenhoch bei 1.307 $ pro Unze

wieder abgegeben. Aber das November

2014-Tief von 1.130 $ wurde nicht mehr

ganz erreicht. Das Tief am 17. März lag mit

1.141 $ leicht darüber. Das ist ein gutes

Zeichen und bestätigt meine Analyse.

Somit können Sie die Preiskorrektur der

vergangenen Wochen aus charttechnischer

Sicht als erfolgreich verlaufenen Test

des November-Tiefs interpretieren. Die Tatsache,

dass sich die Kurse in dieser Region

nicht länger aufgehalten haben, sondern

gleich wieder gestiegen sind, stützt diese

Interpretation. Damit zeigt der Chart jetzt

einen verheißungsvollen Doppelboden.

Gleichzeitig hat der Goldpreis in Euro lediglich

eine harmlose und völlig normale

erste Korrektur in einem sehr dynamischen

neuen Aufwärtstrend durchlaufen. Da der

Goldpreis in Euro – und früher in der D-

Mark – gewöhnlich eine Vorlauffunktion

gegenüber dem Goldpreis in $ hat, ist

diese Kombination ein starkes bullishes

Zeichen.

Gleich mehrere Kaufsignale signalisieren

den nächsten Goldpreisanstieg

Dass es sich tatsächlich um einen Doppelboden

handelt, wird von mehreren wichtigen

Indikatoren bestätigt. Einer davon ist

der Preis-Momentum-Oszillator (PMO), der

die Stärke einer Kursbewegung misst, und

den Sie im unteren Teil des folgenden

Goldcharts sehen. Er hat gerade im überverkauften

Bereich bei minus 2 Punkten

nach oben gedreht und ein Kaufsignal gegeben.

Damit signalisiert er schon wieder

den Beginn einer neuen Aufwärtswelle.

In unserer Anfang dieser

Woche erschienenen

April-Ausgabe von

Krisensicher Investieren

besprechen wir

noch einen anderen und sehr wichtigen

Gold-Indikator. Sein Verhalten während

der vergangenen Wochen spricht eindeutig

dafür, dass wir es mit einer bedeutenden

Trendwende nach oben zu tun haben

und die neue Goldhausse in $ jetzt beginnt.

Die Extremwerte der Sentimentindikatoren

stützen dieses Szenario ebenso wie die

fundamentalen Rahmenbedingungen der

völlig unseriösen Geld- und Staatsschuldenpolitik

sowie die zunehmende Kriegstreiberei.

Mit Letzterer befassen wir uns

übrigens in unserer gerade erschienenen

Themenschwerpunkt-Ausgabe „Rohstoffzyklus

und Kriege“. Dort nehmen wir auch

eine Bestandsaufnahme der aktuellen Aktienblase

vor, die inzwischen in mancher

Hinsicht die alten Rekorde aus dem Jahr

2000 gebrochen hat. Höchst interessant

und sehr, sehr spannend.

Ich gehe davon aus, dass der Markt uns

diese Fragen in den kommenden Wochen

beantworten wird. Denn was uns jetzt

noch fehlt, um wirklich ohne Wenn und

Aber den Beginn einer neuen Hausse auszurufen,

ist lediglich ein Kaufsignal unseres

mehrstufigen Preisbänder-Indikators.

Dieser hat uns nicht nur während des ersten

Teils der langfristigen Goldhausse hervorragende

Dienste geleistet, also von

2001 bis 2011. Auch während der zyklischen

Baisse ab 2011 war er sehr hilfreich,

indem er seither kein einziges Kaufsignal

mehr gegeben hat. Sein Verhalten in den

kommenden Tagen und Wochen wird uns

zeigen, woran wir im großen Bild jetzt

sind.

Vier neue Kaufempfehlungen, die Sie sich

jetzt nicht entgehen lassen sollten

Unter taktischen Gesichtspunkten spielt es

im Moment allerdings keine Rolle, ob der

Goldpreis in $ nur am Beginn einer weiteren

Aufwärtswelle steht, die die üblichen

zwei bis drei Monate dauern wird, oder ob

hier eine neue Goldhausse beginnt. In beiden

Fällen sollten Sie jetzt Kaufentscheidungen

treffen und zwar die richtigen.

Unseren Krisensicher Investieren-Lesern

haben wir bereits vor einigen Tagen vier

neue Kaufempfehlungen aus dem Edelmetallbereich

gegeben. In Krisensicher Investieren

erfahren Sie, um welche Werte es

sich handelt. Jetzt 30 Tage lang kostenlos

testen. Lassen Sie sich nicht allzu viel Zeit.

Denn weitere Empfehlungen werden in

den kommenden Wochen ebenso folgen

wie Updates über das Verhalten unseres

Gold-Preisbänder-Indikators.


Wissen Anzeige

Bild tankist276 depositphotos

Expertenkompakt vermittelt

Erfolgsstrategien zum nachhaltigen

Vermögensaufbau

Erfolgreiche Strategische Finanzkonzepte bestehen meistens aus mehreren Puzzleteilen,

die richtig zusammen gesetzt ein harmonischen Gesamtbild ergeben.

Expertenkompakt ist ein dreiköpfiges

Team aus Finanzexperten und Beratern,

die interessierten Anlegern, Steuerberatern,

Unternehmern, Managern

und Führungskräften einen kompakten

Einblick zu den elementaren Fragen

verschiedener Finanzstrategien

bietet.

Essentiell dabei ist die Sichtweise des

Anwenders, d.h. die Strategien haben

einen grundsätzlich anderen Ansatz,

sie sind allesamt ausgerichtet auf

Machbarkeit und Umsetzungspraxis!

Hohe Transparenz komplexer Zusammenhänge

und klare, praxistaugliche

Tools geben den Teilnehmern erste Lösungsansätze.

Machbarkeitsstrategien

generell für das Berufs- und Privatleben

durch solide, wesentlich optimierte

Immobilien-, Steuer- und

Stiftungsstrategien. Dies stellt zugleich

die Kernthemen der Roadshow

dar.

Machbarkeitsstrategien

- Lebensinvestor werden -

Dr. Hans-Jürgen Uth


»Essentiell dabei ist die Sichtweise des Anwenders, d.h. die Strategien

haben einen grundsätzlich anderen Ansatz, sie sind allesamt

ausgerichtet auf Machbarkeit und Umsetzungspraxis«

Wer bereits über Fachwissen verfügt,

um die eigene Vermögens- und Lebensstrategie

wirksamer zu gestalten,

der findet sich mit neuen Ansätzen zu

Lebens- und Machbarkeitsstrategien

konfrontiert.

Strategien hinsichtlich Machbarkeit

und Wirksamkeit zu überprüfen, ermöglicht

den Teilnehmern neue Horizonte

des Möglichen. Dr. Hans-Jürgen

Uth zeigt in seinem Vortrag lukrative

Optimierungspotenziale, ergebnisstark

durch ganzheitliche Gesamtkonzepte

und untermauert neueste Techniken

in den Bereichen visionäres Denken,

Controllingdenken, Lösungssteuerung

und Entscheidungsfindung sowie mit

konkreten Praxisbeispielen auf – ein

Must-have für jeden unternehmerisch

denkenden Leader!

Immobilien

- Kontrolle behalten und starke

Renditen sichern -

Jörg Winterlich

Denk- und Verhaltensweisen auf, die

erfolgreiche Investitionsplänen eher

hinderlich im Weg standen und zeigt

Lösungen auf, aus diesen Fehlern zu

lernen. In seinen Vorträgen stehen

wertvolle Handlungsalternativen und

unbekannte Gestaltungsmöglichkeiten

zu Steuern und Firmenkonstruktionen

sowie Entwicklungspotentiale zur

Ertragssteigerung im Mittelpunkt. Mit

dem Blick von oben werden die richtigen

Zusammenhänge und Einflüsse

auf Immobilieninvestments klar und

deutlich herausgearbeitet und erläutert.

Immobilien- Investments sind die Basis

für passives Einkommen. Wichtig ist

dabei, stets die Kontrolle über die Investments

zu behalten und dabei

echte Steuervorteile zu erzielen.

Steuern sparen

- Die richtige Strategie entscheidet -

Johann C. Köber

Steuern, Abgaben und sonstige Gebühren

weg, d.h. ca. 30 % bleiben

real übrig.

Viele Menschen werden

vom deutschen

Steuersystem bestraft,

bzw. sie lassen sich bestrafen.

Viele Menschen werden vom deutschen

Steuersystem bestraft, bzw. sie

lassen sich bestrafen. Der Steuerexperte

Johann C. Köber zeigt Möglichkeiten

und Chancen auf, dieses Blatt

zu wenden und zu einem eigenen

Vorteil zu gestalten.

Der Ansatz folgt der Maxime 15-20%

Steuersatz in der Zukunft statt 40-

45% bisher.

Wie keine andere Rechtsform eignet

sich die Stiftung dazu, Erträge steueroptimiert

zu erwirtschaften, Vermögen

unantastbar zu schützen, die

eigene Familie zu versorgen und

Werte langfristig zu sicher. Auch hier

werden Chancen aufgezeigt, die in

der Gründung einer Stiftung liegen.

Immobilien sind in Deutschland nach

wie vor ein beliebtes Investment. Die

Entwicklung in diesem Bereich verstärkt

diesen Eindruck bereits seit

mehreren Jahren.

50% aller Vermögenswerte der Deutschen

bestehen aus Immobilien aber

lediglich 20 % machen auch Gewinn!

Der Immobilienexperte Jörg Winterlich

zeigt Hintergrundwissen über typische

Es gilt das Vermögen zu mehren und

zu schützen. Nur wer völlig legal

wenig Steuern zahlt, ist in der Lage,

ein größeres Vermögen aufzubauen.

Die meisten Menschen arbeiten heute

überwiegend für das Finanzamt, mehr

als 50% allein direkte Steuerbelastung

ist normal.

Bei einem einzigen Geldkreislauf

gehen heute insgesamt ca. 70% an

Experten auf Tour.

Auf der Deutschland-Tour von Expertenkompakt

erhalten Sie Insiderwissen

dieser Finanzprofis und Investoren

Berlin 13. April 2015

Hamburg 14. April 2015

Köln 15. April 2015

München 16. April 2015

Mehr auf

www.expertenkompakt.de


Geldanlage Anzeige

KFM Deutsche Mittelstand AG nominiert

für begehrtesten Preis

Der „Große Preis des Mittelstandes“ gilt als wichtigster Wirtschaftspreis. Bei

der KFM Deutsche Mittelstand AG ist die Freude über die Nominierung groß.

KFM-Vorstand

Hans-Jürgen Friedrich

Der „Große Preis des Mittelstandes“ ist

eine begehrte Wirtschaftsauszeichnung in

Deutschland. Wie war die Reaktion auf

die Nominierung in Ihrem Hause?

Über die Nominierung haben wir uns natürlich

sehr gefreut, da sie bereits eine Auszeichnung

erster Güte ist. Uns allen bei der KFM Deutsche

Mittelstand AG ist sehr bewusst, das wir

die Nominierung den solide geführten mittelständischen

Unternehmen und den Vertrauen

von vielen Anlegern in den Deutschen Mittelstandsanleihen

Fonds zu verdanken haben.

Die zahlreichen attraktiven Unternehmensanleihen

der mittelständischen Unternehmen

und der Zuspruch von vielen Anlegern in den

Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS hat

die erfolgreiche Umsetzung unserer Unternehmensstrategie

erst möglich gemacht.

Was hat die Jury wohl überzeugt?

Ausschlaggebend für die Nominierung ist,

dass die KFM Deutsche Mittelstand AG mit der

Initiierung des Deutschen Mittelstandsanleihen

Fonds sowohl privaten als auch institutionellen

Anlegern den Zugang zu Mittelstandsanleihen

ermöglicht. Als Alleinstellungsmerkmale des

Fonds werden das eigens für den Fonds entwickelte

Auswahlverfahren KFM-Scoring und

die außergewöhnliche Transparenz genannt.

Der Fonds verbindet das Anlageangebot mittelständischer

Unternehmen mit Anlegern, die

auf der Suche nach Anlagen in festverzinslichen

Wertpapieren sind. Bei der Auswahl und

Überwachung der Anleihen wird das eigens

entwickelte KFM – Scoring genutzt. Der Fonds

bereichert das Angebot für private Anleger,

die sich bei der Auswahl einzelner Anleihen

unsicher sind und stellt die Verbindung zu den

Mittelstandsanleihen mit einem attraktiven

Chancen-/Soliditätsprofil her. Der Deutsche

Mittelstandsanleihen FONDS veröffentlicht alle

seine Investments täglich auf seiner Internetseite

deutscher-mittelstands- anleihenfonds.de

und meldet jede Änderung in seinem

Portfolio. Darüber hinaus erhalten Anleger

und Interessierte auf Wunsch 14-tägig per E-

Mail den Newsletter KFM-Telegramm mit allen

Neuigkeiten zum Mittelstandsanleihenmarkt

und zum Deutschen Mittelstandsanleihen

FONDS. Diese außergewöhnliche Transparenz

hilft sowohl den Emittenten, die richtigen Investoren

zu finden als auch Anlegern, die für

sie richtigen Investments auszuwählen.

Wie sieht Ihr aktuelles Fonds-Portfolio

aus, gibt es neue Investments?

Mit der Entwicklung seit Fondsauflage sind wir

sehr zufrieden. Der Fonds hat am 24.02.2015

pro Anteil 2,10 Euro ausgeschüttet. Das entspricht

einer Rendite von 4,2% p.a. bezogen

auf den Ausgabepreis von 50 Euro je Anteilsschein.

Ein Vergleich mit den bekannten Mittelstandsanleihen

Indizes belegt die

hervorragende Entwicklung des Deutschen

Mittelstandsanleihen Fonds. In den ersten Monaten

dieses Jahres konnte der Fonds weitere

Unternehmensanleihen erwerben. Das KFM-

Scoring ergab eindeutige Kaufsignale für die

VTG, der neuen Anleihe der NZWL und der

Thyssen Krupp. Der Fonds ist derzeit in 37 verschiedene

festverzinsliche Wertpapiere investiert.

Die Durchschnittsverzinsung in Höhe von

6,62% ist ein solides Fundament, um die erfolgreiche

Entwicklung der Performance und

der Ausschüttung fortzusetzen.

4,20% p.a.*

Für Investoren, die in einem Niedrigzinsumfeld vom Erfolg familien-


ist der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds die richtige Lösung.

Deutscher Mittelstandsanleihen Fonds

(WKN: A1W5T2, ISIN: LU0974225590)

Überzeugende Performance auch

in Zeiten von Niedrigzinsen

*Der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds schüttete

am 24.02.2015 je Anteil 2,10 € aus. Bezogen auf den

Ausgabepreis von 50 € je Anteilsschein errechnet

sich eine Rendite von 4,2% p.a. für den Anleger.

Mehr dazu unter www.dma-fonds.de


Geldanlage

»Unser Ziel sind eine anständige Rendite

und der Schutz des Vermögens«

Mietrenditen mal anders. Durch ein börsengehandeltes ETI profitieren

Anleger von deutschen Mieten - ohne gleich ein Haus kaufen zu müssen.

In der Ausgabe 01/2015 nahm das Sachwert

Magazin das German Real Estate ETI

unter die Lupe, das Mietrenditen grundschuldbesichert

verbrieft. Investmentberater

ist die Sachwert Capital Invest AG aus

Bayreuth, die den strategischen Aufbau

und die professionelle Bewirtschaftung

eines cashflow-basierten Wohnimmobilien-Portfolios

betreibt und ihre Strategie

in einem regulierten Spezialfonds abbildet.

Sachwert Magazin sprach mit Matthias

Schmidt, dem Vorstand und Mitbegründer

des Family Office.

Wie erklären Sie in wenigen Sätzen

Ihre Investmentphilosophie?

Unsere Anlagestrategie beruht auf dem

menschlichen Grundbedürfnis, ein Dach

über dem Kopf zu haben. Der Wertzuwachs

ergibt sich aus Mietrenditen werthaltiger

Wohnimmobilien in Deutschland.

Ordentlich geführt, bieten vermietete

Wohneinheiten mit marktgängiger Größenordnung

stabile und zuverlässige Einnahmequellen

in guten wie in schlechten

Zeiten.

Ihre Firma sitzt in Oberfranken, wo die

Menschen als sehr bodenständig gelten.

Spiegelt sich das in Ihrer Strategie

wieder?

Ja! Anleger wünschen Kontinuität, Sicherheit

und Inflationsschutz. Genau für diese

Werte stehen wir, weil wir selbst investiert

sind. Das sind aus Anlegersicht beste Voraussetzungen,

eben weil sie wissen, dass

ihr Geld sehr verantwortungsvoll verwaltet

wird.

Was bedeutet das konkret für einen

Anleger?

Eine kontinuierliche positive Wertentwicklung

unabhängig von den Kapitalmärkten.

In 2014 erzielte unser Spezialfonds

+4,25%. In 2015 erwarten wir eine Rendite

von 5,00%. Alle Investitionen sind in

voller Höhe grundbuchrechtlich abgesichert,

so wie man es von den Pfandbriefen

German Real Estate ETI

WKN

Handel

A13 FRL

Börse Frankfurt

täglich von 08:30 bis

20:00 Uhr

Kaufkurs je Anteil 1.053 €

(Stand: 28.02.2015),

bitte auf die aktuelle

Kursstellung achten

Weitere Infos

www.zertifikate.

boerse-frankfurt.de

her kennt. Sollte der Anleger über sein

Geld ganz oder teilweise verfügen wollen,

dann ist das jederzeit kurzfristig möglich.

Wie investieren Ihre Anleger?

Ab 2.500 € Einmalanlage oder ratierlich ab

50 € monatlich über eine liechtensteinische

Fondspolice. Genauso ist ein Investment

über ein Zertifikat möglich, dass an

der Börse Frankfurt täglich gehandelt werden

kann. Das Zertifikat ist ein besichertes,

depotfähiges und richtlinienkonformes

Wertpapier. Vom Anlegerschutz ist das

Zertifikat mit einem Fonds vergleichbar.

Also verschiedene Optionen. Auch

nachhaltig?

Wir sind ein zu 100% unabhängiges Unternehmen

in privater Hand. Und das wird

auch so bleiben. Die einzigen Ziele, die wir

im Auge haben, sind eine anständige Rendite

und der Schutz des Vermögens. Eben

weil wir selbst investiert sind.

Sie versprühen keinen übertrieben Optimismus.

Ungewöhnlich in Ihrer Branche.

Ich bin ein Vertriebenenkind. Von meinen

Eltern und Großeltern habe ich erfahren,

was Enteignung, Inflation und Währungsreform

bedeutet. Auch habe ich gelernt,

wie Staaten sowie Wirtschafts- und Währungssysteme

funktionieren und wie

schnell sich Rahmenbedingungen ändern

können. Von Thomas Jefferson stammt

das berühmte Zitat: „Der Preis der Freiheit

ist stetige Wachsamkeit." Wir beobachten

Entwicklungen differenziert und bilden uns

eine eigene Meinung.

Als Family Office sind Sie sicherlich in

verschiedenen Anlagenklassen investiert.

Welchen Rat geben Sie Anlegern

mit auf den Weg?

Eine sinnvolle Diversifikation erfordert auch

die Einbindung von Renditequellen, die unabhängig

von dem Geschehen an den Kapitalmärkten

arbeiten. Dafür bieten wir mit

dem Zertifikat und der Fondspolice ein zuverlässiges

und qualitativ hochwertiges Investment

an, denn: gewohnt wird immer!


DIEWIRTSCHAFT

IMMERIM BLICK

MIT

wirtschafttv

www.wirtschaft-tv.com

Chefredakteur

ManuelKoch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine