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Ausbildung bei Boehringer Ingelheim

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<strong>Ausbildung</strong> <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

Chancen


Inhalt<br />

<strong>Ausbildung</strong> mit Perspektive 1<br />

Start in den Beruf mit <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> 3<br />

Die Berufsgruppen 4<br />

Richtig bewerben – aber wie? 11<br />

Eure Ansprechpartner 12<br />

Fachliches Know-how ist nicht alles 13<br />

Tarifliche und zusätzliche Leistungen 15<br />

Was nach der <strong>Ausbildung</strong> kommen kann 16<br />

Umschlag:<br />

Die <strong>Ausbildung</strong>sberufe im Detail<br />

Anfahrtsskizzen zu den Standorten<br />

Einblick in unser Produktprogramm


<strong>Ausbildung</strong> mit Perspektive …<br />

Liebe Schüler,<br />

Dr. Artur Nock<br />

Leiter Aus- und Weiterbildung<br />

am Standort Biberach<br />

<strong>Ausbildung</strong> mit Perspektive – genau die gibt es <strong>bei</strong><br />

der <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> Pharma GmbH & Co. KG.<br />

Wenn ihr eure berufliche Zukunft erfolgreich<br />

gestalten wollt, könnt ihr mit einer <strong>Ausbildung</strong> <strong>bei</strong><br />

uns beginnen !<br />

Auf den folgenden Seiten findet ihr allgemeine<br />

Informationen zu unserem <strong>Ausbildung</strong>sangebot.<br />

Außerdem stellt sich <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> mit den<br />

drei deutschen Standorten Biberach, Dortmund<br />

und <strong>Ingelheim</strong> als weltweit ar<strong>bei</strong>tendes Unternehmen<br />

vor.<br />

Was <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> sonst noch bietet,<br />

welche zusätzlichen Leistungen ihr in Anspruch<br />

nehmen könnt und wie es nach der <strong>Ausbildung</strong><br />

für euch beruflich weitergehen kann, findet ihr<br />

ebenfalls in dieser Broschüre.<br />

Stefan Hüppe<br />

Leiter Aus- und Weiterbildung<br />

am Standort <strong>Ingelheim</strong><br />

Die einzelnen Berufe werden jeweils auf einer<br />

Informationskarte dargestellt, diese findet ihr<br />

hinten in der Einstecklasche.<br />

Sollte der von euch angestrebte Beruf, der <strong>bei</strong> uns<br />

angeboten wird, nicht in der Einstecklasche zu<br />

finden sein, könnt ihr die fehlende Informationskarte<br />

gerne anfordern.<br />

Ihr findet diese Informationen auch im Internet<br />

unter www.boehringer-ingelheim.de und<br />

www.boehringer-ingelheim.com<br />

Stefan Hüppe Dr. Artur Nock<br />

1


2 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN<br />

Mikrosystemtechnik


Forschung<br />

Start in den Beruf<br />

mit <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> ist ein Pharmaunternehmen<br />

in Familienbesitz mit einer rund 120-jährigen<br />

Tradition. Es beschäftigt rund um den Globus mehr<br />

als 39.000 Mitar<strong>bei</strong>ter in ca. 145 verbundenen<br />

Unternehmen. In über 20 Ländern wurden Produktionsstätten<br />

errichtet. Standorte in acht Nationen<br />

widmen sich der Forschung.<br />

Die <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> Pharma GmbH & Co.<br />

KG erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet<br />

Arzneimittel. Die meisten Produkte sind<br />

verschreibungspflichtige Arzneimittel, es werden<br />

aber auch Produkte hergestellt, die über Apotheken<br />

frei verkauft werden. Am Standort in Rheinland-<br />

Pfalz sind Produktion und Vertrieb konzentriert,<br />

auch hat das Unternehmen hier den Sitz seiner<br />

Zentrale, die <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> GmbH, die<br />

den Unternehmensverband weltweit steuert und<br />

koordiniert. Am Standort in Baden-Württemberg<br />

liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten sowohl in<br />

der Forschung und Entwicklung als auch in der<br />

biopharmazeutischen Herstellung.<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> microParts GmbH in Dortmund<br />

entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte<br />

der Mikrosystemtechnik. Das Unternehmen gehört<br />

zu den weltweiten Technologieführern im Bereich<br />

Mikrosystemtechnik und ist einer der führenden<br />

Anbieter von Komponenten und Systemen mit<br />

Mikrostrukturen für die Biomedizin.<br />

Die <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> Vetmedica GmbH in<br />

<strong>Ingelheim</strong> entwickelt, produziert und vertreibt<br />

Präparate für Haustiere und landwirtschaftliche<br />

Nutztiere, insbesondere für Pferde.<br />

Tiergesundheit Humanpharmaka<br />

3


Laborberufe<br />

Von unserer Forschung und Entwicklung hängt es entscheidend ab, ob wir in Zukunft die richtigen<br />

Medikamente entwickeln und herstellen können, um mit ihnen bisher nicht heilbare Krankheiten zu<br />

bekämpfen. Mit hochtechnisierten analytischen Verfahren stellen wir im Rahmen unseres Qualitäts-<br />

managements sicher, dass unsere Arzneimittel höchste Qualitätsansprüche erfüllen. Um dieses zu<br />

erreichen, brauchen wir gut ausgebildete naturwissenschaftliche Fachkräfte: Biologielaboranten,<br />

Chemielaboranten und zusätzlich am Standort Dortmund Physiklaboranten.<br />

4 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN


Das Herzstück eines Industriebetriebes ist die Produktion; dies ist <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> nicht<br />

anders. Mit zwei Produktionsberufen, dem Chemikanten und dem Pharmakanten, haben wir die<br />

ausgebildeten Spezialisten, um Pharma-Wirksubstanzen herzustellen und aus ihnen Arzneimittel zu<br />

produzieren.<br />

Produktionsberufe<br />

5


Technische Berufe<br />

In unserem Unternehmen werden mit hochmodernen, computergesteuerten Anlagen Pharma-Wirk-<br />

substanzen hergestellt, die in der pharmazeutischen Produktion <strong>bei</strong>spielsweise mit Tablettenpressen,<br />

Kapselabfüllanlagen oder anderen technischen Einrichtungen zu Arzneimitteln verar<strong>bei</strong>tet werden.<br />

Moderne Technologien kennzeichnen auch die biopharmazeutische Herstellung. Aufgabe unserer<br />

qualifizierten Fachkräfte ist es, die technischen Anlagen auf das jeweilige Produkt einzustellen und<br />

auftretende technische Störungen schnell zu beseitigen. Hinzu kommen Wartungs- und Instandset-<br />

zungsar<strong>bei</strong>ten in unseren Werkstätten, die neben der Produktionstechnik auch für Gebäude- und<br />

Labortechnik zuständig sind.<br />

6 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN


Unser Unternehmen braucht in vielen verschiedenen Abteilungen gut qualifizierte kaufmännische Mit-<br />

ar<strong>bei</strong>ter. Diese sind <strong>bei</strong>spielsweise im Einkauf, Verkauf, im Personalbereich oder im Rechnungswesen<br />

tätig, aber auch in der Produktionsplanung und in Assistenzfunktionen. Kaufmännische Auszubildende<br />

lernen daher viele verschiedene Abteilungen kennen und bekommen somit einen guten Überblick<br />

über das Unternehmen. Da <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> ein international tätiges Unternehmen ist, werden<br />

in vielen Abteilungen gute Englischkenntnisse gebraucht. Diese können ausbildungsbegleitend in<br />

IHK-zertifizierten Kursen erworben werden.<br />

Kaufmännische Berufe<br />

7


Berufe der Dualen Hochschule<br />

Mit dem Studium an der Dualen Hochschule erhaltet ihr eine wissenschaftsbezogene und zugleich<br />

praxisorientierte berufliche <strong>Ausbildung</strong>, die euch vielfältige berufliche Chancen und Einsatzge-<br />

biete eröffnet. Das Studium ist in ein zweijähriges Grund- und ein einjähriges Vertiefungsstudium<br />

gegliedert, wo<strong>bei</strong> sich die Studienhalbjahre in fachwissenschaftliche Studienphasen an der jeweiligen<br />

Dualen Hochschule und in berufspraktische <strong>Ausbildung</strong>sphasen an den Standorten aufteilen.<br />

8 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN


Neben Berufen in kaufmännischen, naturwissenschaftlichen und technischen Gebieten gibt es<br />

auch andere Bereiche, in denen wir qualifizierte Ar<strong>bei</strong>tskräfte benötigen. Hierzu gehören Köche,<br />

Restaurantfachleute, Tierpfleger und Hauswirtschafter.<br />

Weitere Berufe<br />

9


10 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN


Richtig bewerben – aber wie?<br />

Wann und wie bewerbe ich mich?<br />

Der beste Zeitpunkt für eure Bewerbung ist am Anfang der Sommerferien,<br />

ca. ein Jahr vor dem Beginn eurer <strong>Ausbildung</strong>.<br />

Wir erwarten von euch eine Online-Bewerbung.<br />

Was gehört in die Unterlagen?<br />

• Ein Anschreiben mit Angabe des gewünschten <strong>Ausbildung</strong>sberufs<br />

• Jeweils eine Kopie der letzten <strong>bei</strong>den Zeugnisse<br />

• Ein tabellarischer Lebenslauf<br />

Was erwartet euch im Einstellungsverfahren?<br />

• Es werden berufsrelevante Fähigkeiten getestet sowie Gespräche und<br />

praktische Übungen durchgeführt.<br />

• Wir möchten euch nicht nur fachlich, sondern auch persönlich kennen lernen,<br />

deshalb besteht unser Einstellverfahren aus verschiedenen Elementen:<br />

- schriftlicher Intelligenzstrukturtest<br />

- persönliches Gespräch<br />

- praktische Übungen, z.B. Gruppenar<strong>bei</strong>t und Fertigkeitsübungen<br />

Bewerben mit einer Behinderung – habe ich eine Chance?<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> ist ein barrierefreies Unternehmen. Daher sind in<br />

unserer <strong>Ausbildung</strong> behinderte Bewerber willkommen. Wenn unklar ist, ob die<br />

bestehende Beeinträchtigung sich mit dem Berufswunsch verträgt, stehen wir<br />

hierzu gerne beratend zur Verfügung.<br />

Online-Bewerbungen unter: www.boehringer-ingelheim.de<br />

11


Eure Ansprechpartner<br />

Ihr habt euch entschieden, welcher <strong>Ausbildung</strong>sberuf für euch in Frage kommt?<br />

Dann schickt eure Bewerbung online an uns!<br />

www.boehringer-ingelheim.de<br />

12 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN<br />

<strong>Ingelheim</strong> Biberach Dortmund<br />

Bewerbungsanschriften <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

Pharma GmbH & Co. KG<br />

Abteilung Personalmanagement<br />

Recruiting Center<br />

Binger Straße 173<br />

55216 <strong>Ingelheim</strong><br />

Kaufmännische Berufe,<br />

Technische Berufe,<br />

Berufsakademie<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

Pharma GmbH & Co. KG<br />

Abteilung Personalmanagement<br />

Recruiting Center<br />

Birkendorfer Straße 65<br />

88397 Biberach /Riß<br />

Eure Ansprechpartner <strong>bei</strong> Fragen zum <strong>Ausbildung</strong>sangebot<br />

Isabelle Eßer<br />

(0 61 32) 77 86 38<br />

Technische Berufe Isabelle Eßer<br />

(0 61 32) 77 86 38<br />

Labor- und<br />

Produktionsberufe<br />

Heike Aurin<br />

(0 61 32) 77 61 38<br />

Vanessa Scheiner<br />

(0 61 32) 77 9 07 54<br />

Weitere Berufe Heike Aurin<br />

(0 61 32) 77 61 38<br />

Regina Dangelmaier<br />

(0 73 51) 54 42 49<br />

Regina Dangelmaier<br />

(0 73 51) 54 42 49<br />

Sonja Ehrhart<br />

(0 73 51) 54 41 90<br />

Regina Dangelmaier<br />

(0 73 51) 54 42 49<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

microParts GmbH<br />

Personalmanagement<br />

z. Hd. Anja Kraft<br />

Hauert 7<br />

44227 Dortmund<br />

Anja Kraft<br />

(02 31) 97 99 155<br />

Anja Kraft<br />

(02 31) 97 99 155<br />

Anja Kraft<br />

(02 31) 97 99 155<br />

Anja Kraft<br />

(02 31) 97 99 155


Fachliches Know-how ist nicht alles<br />

Durch Erfahrung lernen · Erfolgreich präsentieren · Ideen einbringen<br />

Teamgeist entwickeln · Verantwortung übernehmen · Spielregeln einhalten<br />

Neben dem Fachwissen, das ihr euch im Laufe<br />

eurer <strong>Ausbildung</strong> <strong>bei</strong> uns aneignet, legen wir sehr<br />

viel Wert auf Teamwork und gute Umgangsformen.<br />

In verschiedenen Kursen, Seminaren und Exkursionen<br />

lernt ihr euch selbst, die anderen Auszubildenden<br />

und die Ausbilder besser kennen. Ihr bekommt<br />

zusätzliche Informationen über das Unternehmen<br />

und macht euch mit seinen Leitsätzen und seiner<br />

Kultur vertraut. Ihr erfahrt, wie unser Unternehmen<br />

mit seinen Mitar<strong>bei</strong>tern Werte durch Innovationen<br />

schaffen möchte.<br />

Ihr überlegt euch, wie ihr euch schon in der <strong>Ausbildung</strong><br />

an dieser Wertschöpfung beteiligen könnt.<br />

Das Unternehmensleitbild, die Vision von<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> und die Führungsgrundsätze<br />

wurden im April 2005 um vier Kernfragen ergänzt.<br />

Sie beschreiben unter dem Titel „Lead & Learn“,<br />

wie wir zusammen ar<strong>bei</strong>ten wollen:<br />

• Ergreifen wir die Initiative?<br />

• Haben wir eine gemeinsame Ausrichtung?<br />

• Entwickeln wir uns gemeinsam weiter?<br />

• Erzielen wir Ergebnisse?<br />

Diese Fragen spiegeln wider, worauf es uns<br />

ankommt – auch schon in der <strong>Ausbildung</strong>.<br />

13


14 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN


Tarifliche und zusätzliche Leistungen<br />

<strong>Ausbildung</strong>svergütung<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> bietet tariflich geregelte<br />

Leistungen und zusätzliche Unterstützungen. Die<br />

monatliche <strong>Ausbildung</strong>svergütung richtet sich nach<br />

dem Tarif der Chemischen Industrie.<br />

Urlaubsgeld<br />

Urlaubsgeld für 30 Tage im Jahr, Jahresleistung und<br />

vermögenswirksame Leistungen sind euch ebenso<br />

sicher wie eine Unterstützung <strong>bei</strong> den Fahrtkosten.<br />

Mittagessen<br />

Auch das Mittagessen könnt ihr <strong>bei</strong> freier<br />

Menüwahl günstig genießen.<br />

Wohnheimplatz<br />

Diejenigen, denen die Anfahrt zum Betrieb zu weit<br />

ist, können in <strong>Ingelheim</strong> einen Wohnheimplatz<br />

zu günstigen Unterbringungskosten erhalten. In<br />

Biberach und Dortmund bekommt ihr Unterstützung<br />

<strong>bei</strong> der Zimmersuche.<br />

Sport- und Freizeitprogramm<br />

Natürlich können die Auszubildenden auch am<br />

umfangreichen Sport- und Freizeitprogramm, das<br />

den Mitar<strong>bei</strong>tern angeboten wird, teilnehmen.<br />

Fremdsprachen-Kurs<br />

Die Kurskosten der Zusatzqualifikation „Fremdsprache<br />

im Beruf“ mit IHK-Zertifikat übernimmt<br />

das Unternehmen, Auszubildende investieren nur<br />

ihre Zeit zum Lernen.<br />

Ergänzung zum Berufsschulunterricht<br />

In den betrieblichen Lernzentren an den Standorten<br />

Biberach und <strong>Ingelheim</strong> werden für viele der<br />

angebotenen Berufe wichtige, praxisorientierte<br />

Grundlagen vermittelt. Ihr nehmt an Kursen und<br />

Lehrgängen teil, die den Berufsschulunterricht und<br />

das Lernen an betrieblichen Aufträgen in der Praxis<br />

ergänzen.<br />

Während der <strong>Ausbildung</strong> werdet ihr fachlich und<br />

pädagogisch von einem Team geschulter hauptamtlicher<br />

<strong>Ausbildung</strong>sreferenten betreut.<br />

Exkursionen<br />

Fachliche Exkursionen, die finanziell vom Unternehmen<br />

gefördert werden, ermöglichen den<br />

Blick über den eigenen Tellerrand und runden das<br />

<strong>Ausbildung</strong>sangebot am jeweiligen Standort ab.<br />

15


Und nach der <strong>Ausbildung</strong> ?<br />

Was nach der <strong>Ausbildung</strong> kommen kann, ist<br />

zunächst einmal ein Ar<strong>bei</strong>tsplatz <strong>bei</strong> uns, der<br />

interessante Entwicklungsmöglichkeiten bietet.<br />

Unser Unternehmen hat ein großes Interesse<br />

daran, möglichst viele, die ihre <strong>Ausbildung</strong> positiv<br />

„gemeistert“ und die Abschlussprüfung bestanden<br />

haben, zu übernehmen.<br />

Wer glaubt, mit seinem <strong>Ausbildung</strong>sabschluss<br />

„ausgelernt“ zu haben, liegt falsch. Technologische<br />

und ar<strong>bei</strong>tsorganisatorische Veränderungen<br />

schreiten schnell voran und verlangen eine<br />

ständige Anpassung der erworbenen Qualifikationen.<br />

Dies kann sowohl „on the job“ als auch in<br />

Seminaren und Lehrgängen erfolgen.<br />

16 <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN<br />

Impressum<br />

Herausgeber:<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> Pharma GmbH & Co. KG<br />

Abteilung Personal Kompetenz- und Organisationsentwicklung<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Verantwortlich<br />

Dr. Artur Nock, Stefan Hüppe<br />

Gestaltung<br />

stock design, Wackernheim<br />

Fotos<br />

miczka fotografie, Bad Kreuznach<br />

Archiv <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

Copyright:<br />

© <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> Pharma GmbH & Co. KG,<br />

Januar 2009<br />

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung<br />

(auch auszugsweise) vorbehalten. Die Broschüre darf nicht<br />

ohne schriftliche Genehmigung der <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

Pharma GmbH & Co. KG reproduziert oder unter Verwendung<br />

elektronischer Systeme vervielfältigt werden.<br />

Hinzu kommen zahlreiche Möglichkeiten, sich<br />

beruflich weiter zu entwickeln, zum Beispiel durch<br />

den Besuch einer Techniker- oder Meisterschule,<br />

einem Fortbildungslehrgang der IHK mit Abschlusszertifikat<br />

oder einem berufsintegrierendem<br />

Studium (BIS) an einer Fachhochschule.<br />

Das „BIS-Studium“ stellt eine besondere Herausforderung<br />

für begabte und belastbare Mitar<strong>bei</strong>ter<br />

dar, die auf diesem Wege einen akademischen<br />

Abschluss erwerben und sich damit in ihrem Beruf<br />

besser positionieren wollen.<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> unterstützt seine Mitar<strong>bei</strong>ter<br />

durch ein eigenes umfangreiches Weiterbildungsangebot,<br />

individuelle Beratung und finanzielle<br />

Unterstützung.


Beschreibungen der Berufe


Die Berufe auf einen Blick<br />

<strong>Ausbildung</strong>splatzangebote <strong>Ingelheim</strong> Biberach Dortmund<br />

LABORBeRufe<br />

Biologielaborant/-in •<br />

Chemielaborant/-in • • •<br />

Physiklaborant/-in<br />

PRODuKTIONSBeRufe<br />

•<br />

Chemikant/-in •<br />

Pharmakant/-in<br />

TechNISche BeRufe<br />

• •<br />

Industriemechaniker/-in • • •<br />

Kfz-Mechatroniker/-in •<br />

Konstruktionsmechaniker/-in • •<br />

Mechatroniker/-in • •<br />

Mikrotechnologe/-in •<br />

Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik • •<br />

Werkzeugmechaniker/-in •<br />

Verfahrensmechaniker/-in für Kunststoff- und Kautschuktechnik •<br />

Zerspanungsmechaniker/-in •<br />

Berufskraftfahrer/-in<br />

KAufmäNNISche BeRufe<br />

•<br />

Kauffrau/mann für Bürokommunikation • • •<br />

Industriekauffrau /-mann •<br />

Fachkraft für Lagerlogistik • • •<br />

Fachlagerist/-in •<br />

Fachkraft für Schutz und Sicherheit • •<br />

Fachangestellte/-r für Medien- und Informations dienste<br />

DuALe STuDIeNgäNge<br />

•<br />

Bachelor of Arts/Betriebswirtschaftslehre (FH*) •<br />

Bachelor of Arts/Fachrichtung Industrie (DH**) •<br />

Bachelor of Science/Wirtschaftsinformatik (DH**) • •<br />

Bachelor of Engineering/Elektrotechnik (DH**) •<br />

Bachelor of Engineering/Informationstechnik (DH**) • •<br />

Bachelor of Engineering/Informationstechnik (DH**)<br />

Fachrichtung Medizinisches Informationsmanagement<br />

WeITeRe BeRufe<br />

•<br />

Bauzeichner/-in •<br />

Gärtner/-in •<br />

Koch/Köchin • •<br />

Restaurantfachfrau/-mann •<br />

Tierpfleger/-in •<br />

Hauswirtschafter/-in •<br />

*Fachhochschule / **Duale Hochschule Baden-Württemberg<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN www.boehringer-ingelheim.de Stand: Januar 2009<br />

30075/01/09


Biologielaborant/-in<br />

„Bei einer Betriebsbesichtigung mit meiner<br />

ehemaligen Schulklasse <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> wurden uns ganz unterschiedliche<br />

Berufsfelder vorgestellt, kaufmännische, technische<br />

und naturwissenschaftliche. Ich interessierte<br />

mich von Anfang an für den Beruf der<br />

Biologielaborantin, obwohl ich mich schon<br />

fragte: ‚Was machen denn Biologielaboranten<br />

genau?‘ Heute, nach sechs Monaten <strong>Ausbildung</strong>,<br />

weiß ich, wer glaubt, ein Biologielaborant<br />

sitzt den ganzen Tag vor dem Mikroskop,<br />

der täuscht sich gewaltig !<br />

Inzwischen kenne ich schon einige Facetten<br />

des Berufs: Nach einer labortechnischen<br />

Grundausbildung lernten wir mit Versuchstieren<br />

umzugehen. Wir ar<strong>bei</strong>teten mit Bakterien<br />

und Zellen, experimentierten mit isolierten<br />

Organen und befassten uns mit Aminosäuren,<br />

„Wer glaubt, ein<br />

Biologielaborant sitzt<br />

den ganzen Tag vor dem<br />

Mikroskop, der täuscht<br />

sich gewaltig!“<br />

Claudia Eisele<br />

Enzymen und Proteinen. Jetzt bin ich auf<br />

die kommenden Kurse ‚Pharmakologie‘ und<br />

‚Molekularbiologie‘ gespannt, denn da geht es<br />

intensiver um die Wirkung von Arzneistoffen<br />

im tierischen Organismus bzw. um die Grundlagen<br />

der Gentechnik.<br />

Nach den ersten Tagen bemerkte ich, dass<br />

Teamar<strong>bei</strong>t <strong>bei</strong> uns in der Firma groß geschrieben<br />

wird. Schon ziemlich am Anfang hatten<br />

wir Gelegenheit, uns und unsere Ausbilder in<br />

einem ‚Berufseinführungskurs‘ genauer kennen<br />

zu lernen; mittlerweile sind wir ein super<br />

Team !<br />

Fazit: Ich habe mir einen sehr abwechslungsreichen<br />

und anspruchsvollen Beruf ausgesucht<br />

– für mich genau das Richtige !“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Biologielaborant/-in<br />

Berufsbeschreibung<br />

Histologische Präparate herstellen<br />

und begutachten<br />

Hämatologische Tests durchführen<br />

Molekularbiologische, mikrobiologische<br />

und biotechnische Verfahren anwenden<br />

Wirksubstanzen pharmakologisch<br />

und biochemisch untersuchen<br />

Messdaten erfassen und auswerten<br />

Im Team mit anderen Kollegen ar<strong>bei</strong>ten<br />

Als Biologielaboranten ar<strong>bei</strong>tet ihr vor allem<br />

in den Labors der Forschung, Entwicklung und<br />

der Biopharmazie. Ihr seid an der Entwicklung<br />

neuer Wirkstoffe beteiligt, mit deren Hilfe<br />

Krankheiten künftig besser oder überhaupt<br />

erst bekämpft werden können.<br />

So befasst ihr euch in der Molekular- und Zellbiologie<br />

mit Untersuchungen des Erbgutes,<br />

mit dessen gezielter Veränderung und mit der<br />

Haltung von Zellkulturen. Des Weiteren taucht<br />

ihr in die Welt der Mikroorganismen ein und<br />

lernt, sie aufzuspüren, mit ihnen zu ar<strong>bei</strong>ten<br />

oder sie unschädlich zu machen. Aufbau,<br />

Struktur und Vorkommen von Enzymen,<br />

Proteinen und Aminosäuren beschäftigen<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Biologiestudium in verschiedenen Fachrichtungen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Biberach<br />

euch im Rahmen der Biochemie. Im Hämatologie-Praktikum<br />

bear<strong>bei</strong>tet ihr Themen wie<br />

„Blutgruppenbestimmung“, „Beurteilung von<br />

Blutbestandteilen“ oder die „Bestimmung des<br />

Rhesusfaktors“. Im Pharmakologielabor testet<br />

ihr Substanzen auf ihre Wirkung an Tieren und<br />

an isolierten Organen. In der Histologie lernt<br />

ihr, Organschnitte anzufertigen und zu färben,<br />

um den Aufbau des Organgewebes unter dem<br />

Mikroskop beobachten zu können. Von euren<br />

Versuchen erstellt ihr Protokolle und wertet<br />

die Ergebnisse am Pc aus, auch dies ist ein<br />

wichtiger Teil eurer Ar<strong>bei</strong>t. Da viele Versuche<br />

nur in Kooperation mit anderen Kollegen<br />

erfolgreich und effizient laufen können, ist<br />

ein entsprechender Teamgeist sehr wichtig in<br />

diesem Beruf.<br />

236957/07/08


chemielaborant/-in<br />

„Als Kind soll ich meine Eltern oft mit der<br />

Frage‚ ‚warum ist das so?‘ genervt haben.<br />

Heute habe ich mir einen <strong>Ausbildung</strong>sberuf<br />

gewählt, der sich viel mit dieser Frage<br />

beschäftigt. Ich gehe gerne den Dingen auf<br />

den Grund, will herausbekommen, woraus<br />

ein Produkt oder ein bestimmter Stoff besteht<br />

und wie er in Verbindung mit anderen Stoffen<br />

reagiert. Anfangs hatte ich noch die Vorstellung,<br />

dass ein chemielaborant hauptsächlich<br />

spannende Versuche im chemielabor durchführt,<br />

um neue, interessante Ausgangsstoffe<br />

für die Fertigung neuer Produkte zu finden.<br />

Heute weiß ich, dass dies nur ein Aufgabengebiet<br />

von vielen sein kann.<br />

Genauso spannend kann es sein, einen Stoff<br />

mit unbekannter Zusammensetzung zu ana-<br />

„Ich wollte Chemie-<br />

laborant lernen, weil ich<br />

schon immer den Dingen<br />

auf den Grund gegangen<br />

bin und nach Erklärun-<br />

gen gesucht habe.“<br />

Kai Sommer<br />

lysieren, oder zu prüfen, ob ein Arzneimittel<br />

auch das <strong>bei</strong>nhaltet, was auf der Packung<br />

steht. chemielaboranten ar<strong>bei</strong>ten sehr viel mit<br />

dem Pc. Bei vielen Projekten recherchiere ich<br />

zunächst nach Informationen, die online zur<br />

Verfügung stehen. Die Dokumentationen und<br />

Auswertungen von Versuchen und Analysen<br />

laufen über spezielle Programme, und ich<br />

lerne, diese in Verbindung mit Hightech-<br />

Geräten anzuwenden.<br />

Über meine berufliche Zukunft brauche ich<br />

mir keine ernsthaften Sorgen zu machen,<br />

denn fast alles um uns herum hat mit chemie<br />

zu tun. Damit wir diese sicher und gefahrlos<br />

nutzen können, werden wir gebraucht. Aber<br />

auch, um Produkte zu verbessern oder ganz<br />

neue Produkte zu erfinden.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


chemielaborant/-in<br />

Versuche durchführen und Ergebnisse bewerten<br />

Analysengeräte für Messwertaufnahme<br />

und – auswertung einsetzen<br />

Verfahren vom Labormaßstab<br />

in den betrieblichen Maßstab übertragen<br />

Arzneimittel nach Wirkstoffgehalt,<br />

Festigkeit und Löslichkeit analysieren<br />

Pharmazeutische Wirkstoffe synthetisieren<br />

Ar<strong>bei</strong>tspläne entwickeln<br />

Im Team ar<strong>bei</strong>ten<br />

Selbstständig, sorgfältig und<br />

umweltbewusst handeln<br />

Berufsbeschreibung<br />

Während eurer <strong>Ausbildung</strong> als chemielaborant/-in<br />

erlernt ihr die erforderlichen Grundund<br />

Fachkenntnisse der präparativen und<br />

analytischen chemie, um unterschiedliche<br />

Aufgabenstellungen im chemielabor weitgehend<br />

selbstständig durchführen zu können.<br />

In einem Forschungslabor helft ihr <strong>bei</strong>spielsweise<br />

mit, einen neuen Wirkstoff für ein Arzneimittel<br />

zu synthetisieren. In einem Entwicklungslabor<br />

beschäftigt ihr euch damit, wie der<br />

neue Wirkstoff in großem Maßstab produziert<br />

oder wie er zu einem fertigen Arzneimittel<br />

weiterentwickelt werden kann.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Berufsintegrierendes Studium Prozesstechnik,<br />

Bachelor of Science (FH), chemietechniker/-in,<br />

Dipl. Ing. (FH) chemie<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, Dortmund, <strong>Ingelheim</strong><br />

In einem Analyselabor testet ihr die Qualität<br />

des produzierten Wirkstoffs oder des fertigen<br />

Arzneimittels.<br />

Da<strong>bei</strong> werden drei Lernorte, Berufsschule,<br />

<strong>Ausbildung</strong>slabor und die praktische Mitar<strong>bei</strong>t<br />

in verschiedenen Laboratorien unseres<br />

Betriebs eng miteinander verbunden. Bei den<br />

Laboreinsätzen in der Praxis seid ihr in die<br />

tägliche Ar<strong>bei</strong>t eingebunden. Da<strong>bei</strong> lernt ihr,<br />

betriebliche Aufgabenstellungen selbstständig<br />

zu planen, euch die notwendigen Informationen<br />

zu beschaffen, den Versuch oder die<br />

Analyse praktisch durchzuführen und systematisch<br />

auszuwerten.<br />

235358/08/06


Physiklaborant/-in<br />

„Mein Opa meinte, ich werde mal bestimmt<br />

ein Ingenieur, weil ich ihn als Kind so ungewöhnliche<br />

Sachen gefragt haben soll wie:<br />

‚Warum werde ich <strong>bei</strong>m Karussellfahren so<br />

stark nach außen gezogen‘, oder ‚Warum<br />

trägt das Wasser einen Ozeandampfer?‘ Gut,<br />

ein Ingenieurstudium wollte ich nach der<br />

Schule nicht beginnen, weil ich erst mal eine<br />

<strong>Ausbildung</strong> machen wollte. Ich wollte einen<br />

Beruf, in dem ich mich mit technischen Fragen<br />

und Problemen auseinandersetzen kann. Bei<br />

einem Eignungstest kam dann unter anderem<br />

auch der Physiklaborant heraus. Nachdem ich<br />

mich näher mit diesem Berufsbild beschäftigt<br />

hatte, war mir klar: Genau diesen Beruf wollte<br />

ich gern ergreifen.<br />

„Die Auseinandersetzung<br />

mit technischen Fragen<br />

hat mich schon immer<br />

herausgefordert.“<br />

Jens Krug<br />

Nun bin ich bereits im 2. <strong>Ausbildung</strong>sjahr <strong>bei</strong><br />

der <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> microParts GmbH in<br />

Dortmund und die <strong>Ausbildung</strong> gefällt mir gut.<br />

Denn <strong>bei</strong> der Entwicklung und Herstellung von<br />

Produkten der Mikrosystemtechnik fallen viele<br />

Aufgaben und Fragestellungen an, mit denen<br />

wir uns in unseren Labors beschäftigen. Eine<br />

dieser Aufgaben ist z. B. zu überprüfen, ob die<br />

Partikel aus einem Medikamentenzerstäuber<br />

eingeatmet werden können. Um festzustellen,<br />

ob die Partikel klein genug hierfür sind,<br />

werden sie durch Laserlicht geschickt. Das<br />

Laserlicht wird durch die Partikel entsprechend<br />

ihrer Größe abgelenkt und aus dieser<br />

Ablenkung kann ein Messgerät die Größenverteilung<br />

der oft nur wenige Mikrometer großen<br />

Teilchen ermitteln.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Physiklaborant/-in<br />

Berufsbeschreibung<br />

Physikalische Versuche durchführen<br />

Analysengeräte für Messwertaufnahme<br />

und –auswertung einsetzen<br />

Verfahren vom Labormaßstab in den<br />

betrieblichen Maßstab überführen<br />

Physikalische Prozesse analysieren<br />

Im Team ar<strong>bei</strong>ten<br />

Selbstständig und<br />

verantwortungsvoll handeln<br />

Während eurer <strong>Ausbildung</strong> als Physiklaborant/-in<br />

erlernt ihr die erforderlichen<br />

Grund- und Fachkenntnisse der Physik, wie<br />

<strong>bei</strong>spielsweise die Mechanik, die Wärmelehre,<br />

die Elektrotechnik, die Optik und die Akustik.<br />

Aber auch ein Basiswissen der chemie, z. B.<br />

die Stoffkunde und chemische Verbindungen<br />

und Reaktionen, gehört dazu. Mit diesem<br />

Wissen ar<strong>bei</strong>tet ihr an unterschiedlichen Aufgabenstellungen<br />

im Physiklabor weitgehend<br />

selbstständig. In einem Entwicklungslabor<br />

beschäftigt ihr euch zum Beispiel mit der<br />

Erprobung und Optimierung mechanisch oder<br />

elektronisch gesteuerten Mechanismen. In<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Techniker, berufsintegrierendes Studium<br />

Maschinenbau, Ingenieurstudium<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Dortmund<br />

einem Analyselabor testet ihr die Qualität der<br />

produzierten Geräte, ihrer Funktionsweisen<br />

oder ihrer Bauteile.<br />

Bei den Laboreinsätzen in der Praxis seid ihr<br />

in die tägliche Ar<strong>bei</strong>t eingebunden. Da<strong>bei</strong><br />

lernt ihr, betriebliche Aufgabenstellungen<br />

selbstständig zu planen, euch die notwendigen<br />

Informationen zu beschaffen, Versuche<br />

oder Analysen praktisch durchzuführen und<br />

systematisch auszuwerten. Ergänzt wird die<br />

<strong>Ausbildung</strong> durch den Unterricht der Berufsschule,<br />

die euch auch auf die theoretische<br />

Abschlussprüfung vorbereitet.<br />

235371/08/06


chemikant/-in<br />

„Ich hatte ziemlich lange wenig Vorstellung<br />

von dem, was ich mal beruflich machen<br />

würde. Bis mich mein Vater zum Tag der<br />

offenen Tür von <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> in den<br />

neuen Pharma-Wirkstoffbetrieb mitnahm und<br />

ich mir dort anschauen konnte, wie die Wirksubstanz<br />

eines Arzneimittels hergestellt wird.<br />

Ich fand die computergesteuerten Anlagen<br />

sehr beeindruckend. Nach der Führung durch<br />

den Betrieb wusste ich, dass chemikanten in<br />

ihrer <strong>Ausbildung</strong> lernen, wie aus bestimmten<br />

Rohstoffen ein Wirkstoff „gekocht“ wird und<br />

dass sie da<strong>bei</strong> modernste Anlagentechnik<br />

einsetzen, die über einen computer gesteuert<br />

wird.<br />

Für bestimmte Ar<strong>bei</strong>ten tragen die chemikanten<br />

eine besondere Schutzausrüstung, wenn<br />

„Mit modernster Anlagen-<br />

technik stellen Chemi-<br />

kanten aus bestimmten<br />

Rohstoffen die Wirkstoffe<br />

für Arzneimittel her.<br />

Das finde ich sehr beein-<br />

druckend !“<br />

Andreas Langen<br />

sie Säuren und Lösungsmittel einsetzen.<br />

Da die Produktion vom ersten Ansatz bis zum<br />

fertigen Wirkstoff oft über mehrere Tage laufen<br />

kann, ar<strong>bei</strong>ten chemikanten im Schichtbetrieb.<br />

Aber diese besonderen Ar<strong>bei</strong>tsbedingungen<br />

machen mir persönlich nichts aus,<br />

denn als Ausgleich gibt es entsprechende<br />

Zulagen zum Entgelt.<br />

Heute bin ich fast fertig mit der <strong>Ausbildung</strong>.<br />

In der Schule musste ich zwar ganz schön<br />

büffeln, um die komplizierte Technologie auch<br />

theoretisch zu verstehen, aber die Praxis im<br />

Betrieb gefällt mir sehr gut. Aus meiner Sicht<br />

leisten wir chemikanten einen sehr wichtigen<br />

Beitrag, denn ohne uns gäbe es keine ausreichenden<br />

Wirkstoffmengen, um lebenswichtige<br />

Arzneimittel herstellen zu können.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


chemikant/-in<br />

Starten und steuern verfahrenstechnischer<br />

Grundoperationen, z. B.:<br />

Befüllen von Apparaten, Dosieren, Steuern<br />

verschiedener Parameter (z. B. Temperatur)<br />

Stoffe trennen und reinigen durch<br />

Destillieren, Kristallisieren, Zentrifugieren<br />

Inprozesskontrollen durchführen<br />

Den technischen Ablauf überwachen<br />

Bei auftretenden Störungen eingreifen<br />

Die einzelnen Verfahrensschritte dokumentieren<br />

Nach technischen Vorschriften sorgfältig<br />

und im Team ar<strong>bei</strong>ten<br />

Selbstständig, kosten- und umweltbewusst handeln<br />

Berufsbeschreibung<br />

chemikanten produzieren in unserem Betrieb<br />

Pharma-Wirkstoffe, die von ihren Kollegen,<br />

den en, zu Arzneimitteln weiterverar<strong>bei</strong>tet<br />

werden. Ihr lernt, verfahrenstechnische<br />

Grundoperationen an einer chemieanlage<br />

sicher und selbstständig durchzuführen. Dazu<br />

gehört <strong>bei</strong>spielsweise, einen Rührwerksapparat<br />

zu befüllen, die Temperatur zu steuern,<br />

die Rührgeschwindigkeit einzustellen, Ventile<br />

anzusteuern und alle für den Prozess wichtigen<br />

Einstellungen zu kontrollieren und zu<br />

dokumentieren.<br />

Bei diesen Aufgaben ar<strong>bei</strong>tet ihr sowohl mit<br />

einem computerprogramm, mit dessen Hilfe<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Qualifizierter Hauptschulabschluss,<br />

Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

chemiemeister, berufsintegrierendes Studium<br />

Prozesstechnik, Bachelor of Science (FH)<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong><br />

die Anlage gefahren wird, als auch an der<br />

Anlage selbst, um den Ablauf zu überwachen<br />

und <strong>bei</strong> eventuell auftretenden Störungen<br />

regulierend eingreifen zu können. Ihr seid<br />

verantwortlich für die Sicherheit des Herstellprozesses<br />

und überprüft die Qualität<br />

durch Proben, die ihr dem laufenden Prozess<br />

entnehmt und ins Betriebslabor bringt.<br />

Bestimmte Analysen könnt ihr da<strong>bei</strong> auch<br />

selbstständig durchführen.<br />

Am Ende reinigt ihr die Anlage, denn es dürfen<br />

keine Produktionsrückstände in der Anlage<br />

verbleiben. Das ist für den nachfolgenden<br />

Herstellvorgang sehr wichtig.<br />

235372/08/06


Pharmakant/-in<br />

„Ich kannte den Beruf des Pharmakanten<br />

nicht, bis ich den Tag der offenen Tür <strong>bei</strong><br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> besuchte. Dort im<br />

Pharma-Lerntechnikum sah ich zum ersten<br />

Mal, wie eine Tablette entsteht, oder wie eine<br />

Kapsel befüllt wird. Ein Azubi erzählte mir, was<br />

er im Beruf des Pharmakanten alles lernt und<br />

dass es auch auf die Schulnoten in Mathe,<br />

Physik und chemie ankommt. Da stellte ich<br />

fest, dass das ein Beruf für mich sein könnte,<br />

denn ich interessiere mich für technische<br />

Aufgaben und naturwissenschaftliche Fragen.<br />

Heute bin ich im dritten <strong>Ausbildung</strong>sjahr und<br />

weiß eine Menge über die Herstellung der verschiedenen<br />

Arzneimittelformen. Eine computergesteuerte<br />

Tablettenpresse schafft immerhin<br />

rund eine Million Tabletten in der Stunde.<br />

„Ich weiß eine Menge<br />

über die Herstellung<br />

der verschiedenen<br />

Arzneimittelformen.“<br />

Ufuk Akkaynak<br />

Zu meinen Aufgaben gehört es, Maschinen für<br />

eine Produktion vorzubereiten, über ein Display<br />

zu kontrollieren und einzugreifen, wenn<br />

Fehler auftauchen. Ich habe inzwischen auch<br />

erfahren, welche Sorgfalt in der biopharmazeutischen<br />

Produktion notwendig ist, um Zellkulturen<br />

im Großmaßstab kultivieren zu können.<br />

Es wird überall höchster Wert auf absolut<br />

sauberes Ar<strong>bei</strong>ten gelegt. Deshalb trage ich<br />

auch weiße Ar<strong>bei</strong>ts- und Schutzkleidung.<br />

Pharmakanten lernen alle Stationen der Herstellung<br />

und Verpackung der Produkte von<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> kennen. So komme<br />

ich durch verschiedene Betriebe, je nach Art<br />

und Form des Arzneimittels. Die Laborar<strong>bei</strong>t<br />

gehört auch zu meiner <strong>Ausbildung</strong>. Dort lerne<br />

ich Methoden zur Qualitätsprüfung.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Pharmakant/-in<br />

Arzneimittelkunde betreiben<br />

Wirkstoffe mit unterschiedlichen<br />

Verfahren zu Arzneimitteln verar<strong>bei</strong>ten<br />

computergesteuerte Produktionsanlagen<br />

überwachen<br />

Pharmazeutische Technologien zur Herstellung<br />

verschiedener Darreichungsformen anwenden<br />

An der Verfahrensentwicklung mitar<strong>bei</strong>ten<br />

In-Prozess-Kontrollen durchführen<br />

Im Team kooperieren<br />

Berufsbeschreibung<br />

Ihr seid im Produktionsbereich z. B. <strong>bei</strong> der<br />

Herstellung von Kapseln, Tabletten, Lösungen,<br />

Salben, Lyophilisaten, Inhalativa und anderen<br />

Darreichungsformen als Fachkräfte<br />

unentbehrlich. In pharmazeutischen und<br />

biotechnischen Herstellungsbereichen wird<br />

mit computergesteuerten Produktionsanlagen<br />

gear<strong>bei</strong>tet. Bei den Inhalationspräparaten<br />

ar<strong>bei</strong>tet ihr an innovativen Herstellungsmethoden<br />

von Arzneimitteln mit. In der Biotechnologie<br />

werden mit Hilfe von Zellkulturen<br />

oder Bakterien pharmazeutische Wirkstoffe<br />

gewonnen und aufgear<strong>bei</strong>tet. In den Labors<br />

der pharmazeutischen Entwicklung und der<br />

Verfahrensentwicklung helft ihr mit, Dar-<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Bevorzugt: Mittlerer Bildungsabschluss<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Pharmameister/-in, berufsintegrierendes Studium<br />

zum Bachelor of Science (Fachhochschule Bingen),<br />

Studium der Pharmazie<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

reichungsformen für neue Medikamente zu<br />

entwickeln und Herstellungsprozesse zu optimieren.<br />

Dieses breite Aufgabengebiet erfordert praktisches<br />

Geschick und die Bereitschaft, sich gute<br />

Basiskenntnisse in Fächern wie chemie, Biologie<br />

oder Zellkulturtechnik, Pharmazeutische<br />

Technologie, Mathematik u.a. anzueignen.<br />

Hier<strong>bei</strong> unterstützen euch die Berufsschule,<br />

die Unterrichte und Praktika, die im <strong>Ausbildung</strong>slabor<br />

und Technikum stattfinden. Durch<br />

die Mitar<strong>bei</strong>t in den Herstellungsbetrieben<br />

erwerbt ihr die erforderlichen praktischen<br />

Fertigkeiten für diesen Beruf.<br />

235359/08/06


Industriemechaniker/-in<br />

„Mein Vater hat mal mit mir in seiner Hobbywerkstatt<br />

eine Seifenkiste gebaut, mit der ich<br />

dann später auch Seifenkistenrennen gefahren<br />

bin. Das Fahrgestell haben wir damals aus<br />

Metall konstruiert und angefertigt. Mir liegt<br />

es einfach, mit Werkzeugen zu ar<strong>bei</strong>ten und<br />

technische Probleme zu lösen.<br />

Da ich meine <strong>Ausbildung</strong> in <strong>Ingelheim</strong> mache,<br />

war ich im ersten <strong>Ausbildung</strong>sjahr anfangs<br />

einige Monate in der Industrielehrwerkstatt<br />

in Mainz. Dort kommen die Auszubildenden<br />

der verschiedenen Betriebe unserer Region<br />

zusammen, um anhand verschiedener Lernaufgaben<br />

die Grundlagen der Metallbear<strong>bei</strong>tung<br />

und des Einsatzes von Bohr-, Dreh- und<br />

Fräsmaschinen einzuüben. Bei dem, was ich<br />

„Ich habe für mich ent-<br />

deckt, dass ich mit Werk-<br />

zeugen und Maschinen<br />

gut umgehen kann und<br />

dass mir das Austüfteln<br />

technisch optimaler<br />

Lösungen viel Spaß<br />

macht.“<br />

Tanja Schweikhard<br />

bereits <strong>bei</strong> meinem Vater gelernt hatte, war<br />

das für mich ziemlich leicht.<br />

Aktuell bin ich unserer Projektwerkstatt im<br />

Lernzentrum zugeordnet. Dort bear<strong>bei</strong>te ich<br />

Wartungs- und Reparaturaufträge. Letzte<br />

Woche habe ich <strong>bei</strong>spielsweise eine Tablettenpresse<br />

aus unserem Pharma-Lerntechnikum<br />

auseinandergebaut und Wartungsar<strong>bei</strong>ten<br />

durchgeführt. Die Technik ist so vielfältig, da<br />

ist jeden Tag etwas anderes los und genau das<br />

macht meinen Beruf so spannend.<br />

Was ich echt gut finde, ist, dass ich in der Projektwerkstatt<br />

sehr eigenständig ar<strong>bei</strong>ten und<br />

viel Verantwortung übernehmen kann. Das ist<br />

eine klasse Sache.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Industriemechaniker/-in<br />

Berufsbeschreibung<br />

Technische Teile für Maschinen,<br />

Anlagen oder Produkte fertigen<br />

Wartungen, Inspektionen und<br />

Instandhaltungsar<strong>bei</strong>ten durchführen<br />

Programmierbare Werkzeugmaschinen<br />

bedienen<br />

Schaltpläne und technische<br />

Zeichnungen lesen<br />

Muster anfertigen<br />

Mechanische Einrichtungen oder<br />

Produkte an Kunden übergeben<br />

Vorgefertigte Teile zu Maschinen und<br />

Systemen montieren<br />

„Übung macht den Meister“, dieser alte<br />

Spruch hat besonders in technischen Berufen<br />

seine Gültigkeit behalten, in denen es auf<br />

Fingerspitzengefühl, exaktes und genaues<br />

Ar<strong>bei</strong>ten, zum Teil bis auf hundertstel Millimeter<br />

– <strong>bei</strong> unserer Firma microParts<br />

GmbH in Dortmund sogar auf Mikrometer,<br />

also tausendstel Millimeter – eine ruhige<br />

Hand, Geduld und technisches Verständnis<br />

ankommt.<br />

Da<strong>bei</strong> wird das manuelle Ar<strong>bei</strong>ten heute durch<br />

modernste, computergesteuerte Werkzeugmaschinen<br />

unterstützt. Trotzdem bildet eine<br />

fundierte Grundausbildung in den verschiedenen<br />

Bear<strong>bei</strong>tungstechniken unterschiedlicher<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Techniker/-in, Industriemeister/-in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, Dortmund, <strong>Ingelheim</strong><br />

Werkstoffe eine wichtige Basis. Während in<br />

<strong>Ingelheim</strong> und Biberach der Schwerpunkt in<br />

der Wartung und Instandhaltung technischer<br />

Anlagen und Einrichtungen liegt, wartet in<br />

Dortmund auf euch die Fertigung von mikrotechnologischen<br />

Produkten oder Produktteilen.<br />

Gegen Ende der <strong>Ausbildung</strong> könnt ihr euch<br />

in einem bestimmten Einsatzgebiet spezialisieren,<br />

wo<strong>bei</strong> sich dies nach den betrieblichen<br />

Erfordernissen richtet. Ob in Biberach,<br />

Dortmund oder <strong>Ingelheim</strong>, an jedem Standort<br />

warten auf euch spannende und abwechslungsreiche<br />

Tätigkeiten, <strong>bei</strong> denen ihr nicht<br />

nur das erworbene Fachwissen, sondern auch<br />

eure Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein<br />

und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen<br />

könnt.<br />

235374/08/06


Kfz-Mechatroniker/-in<br />

„Durch meinen Vater kam ich auf das Hobby,<br />

Modellautos zu bauen. Besonders stolz<br />

war ich auf ein Modell, das einen richtigen<br />

Benzinmotor bekam. In der Hobbywerkstatt<br />

meines Vaters lernte ich später, auch an<br />

echten Fahrzeugen erste Wartungs- und<br />

Reparaturaufgaben vorzunehmen.<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN<br />

„Zuerst war es nur ein<br />

Hobby, das ich mit<br />

meinem Vater zusammen<br />

ausübte.<br />

Heute bringe ich anstelle<br />

von Modellautos echte<br />

Fahrzeuge zum Laufen.“<br />

Julia Schneider<br />

Jetzt bin ich im zweiten Lehrjahr und kann<br />

schon selbstständig die Fehlerdiagnose an<br />

Fahrzeugen mit dem computer durchführen.<br />

Für mich ist es immer wieder ein tolles Gefühl,<br />

ein defektes Auto wieder zum Laufen zu bringen.<br />

Da<strong>bei</strong> schreitet die Technik immer weiter<br />

voran, sodass ich ständig Neues dazulernen<br />

kann.“<br />

Stand: Juli 2008


Kfz-Mechatroniker/-in<br />

Diagnostizieren von Fehlern und Störungen<br />

Warten von Kraftfahrzeugen<br />

und Systemen<br />

Montieren von Bauteilen<br />

Ausrüsten von Kraftfahrzeugen<br />

mit Zubehör<br />

Planen und Kontrollieren<br />

von Ar<strong>bei</strong>tsabläufen<br />

Anwenden qualitätssichernder<br />

Maßnahmen<br />

Bedienen verschiedener<br />

Systeme und Software<br />

Berufsbeschreibung<br />

Der Beruf des KfZ-Mechatronikers erfordert<br />

hohes Verantwortungsbewusstsein. So ist es<br />

hier z. B. eure Aufgabe, Fehler und Störungen<br />

in der Elektronik der Fahrzeuge festzustellen<br />

und zu beheben. Das rasche Erfassen von<br />

technischen Zusammenhängen ist eine wichtige<br />

Voraussetzung, die ihr für diesen Beruf<br />

mitbringen müsst.<br />

Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses<br />

<strong>Ausbildung</strong>sberufes ist die Instandhaltung<br />

der Fahrzeuge. Es ist wichtig, die theoretisch<br />

erlernten Aspekte der Mechanik und Elektronik<br />

in die Praxis umzusetzen.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Fortbildung zum geprüften KfZ-Servicetechniker,<br />

Meisterausbildung<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong><br />

Fast alle Funktionen der verbundenen<br />

Komponenten kontrolliert ihr elektronisch<br />

und lest eventuelle Fehler mit computern<br />

über Diagnoseschnittstellen aus.<br />

Genaues Ar<strong>bei</strong>ten und das Einhalten von<br />

Sicherheitsvorkehrungen sind das oberste<br />

Gebot, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer<br />

zu gewährleisten.<br />

235375/03/07


Konstruktionsmechaniker/-in<br />

„Basteln und Werken mit verschiedenen<br />

Materialien und geometrischen Formen, das<br />

hat mir schon immer gut gelegen. Zuhause<br />

helfe ich meinem Vater gern <strong>bei</strong> allem, was es<br />

so in Haus und Garten zu tun gibt. Da<strong>bei</strong> hab<br />

ich für mich entdeckt, dass ich mit Werkzeugen<br />

und Maschinen gut umgehen kann und<br />

dass mir das Austüfteln technischer Lösungen<br />

viel Spaß macht.<br />

Meine <strong>Ausbildung</strong> mache ich in <strong>Ingelheim</strong>,<br />

daher gehe ich im ersten <strong>Ausbildung</strong>sjahr<br />

einige Monate in die Industrielehrwerkstatt<br />

in Mainz. Dort durchlaufe ich eine Grundausbildung,<br />

in der ich lerne, verschiedene Metalle<br />

mit Werkzeugen und Werkzeugmaschinen zu<br />

bear<strong>bei</strong>ten.<br />

„Das Ar<strong>bei</strong>ten mit<br />

verschiedenen Materia-<br />

lien und geometrischen<br />

Formen hat mir schon<br />

immer gelegen.“<br />

Florian König<br />

Jetzt bin ich einer unserer betrieblichen Werkstätten<br />

zugeordnet und unterstütze meine<br />

Kollegen <strong>bei</strong> der Konstruktion und Anfertigung<br />

von verschiedenen Verkleidungen aus Blech<br />

oder Bühnen aus Edelstahl. Da wir unsere<br />

Konstruktionen auch selbst in den verschiedenen<br />

Abteilungen einbauen, komme ich viel im<br />

Werk herum und lerne neue Azubis aus anderen<br />

Berufen und deren Kollegen kennen.<br />

Ich bin am Anfang zusammen mit einem<br />

erfahrenen Kollegen aus der Werkstatt unterwegs,<br />

der mit mir zusammen die Aufträge<br />

aufnimmt und bis zur Übergabe bear<strong>bei</strong>tet.<br />

Später werde ich auch eigenverantwortlich<br />

Aufträge ausführen dürfen, und darauf freu’<br />

ich mich schon.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Konstruktionsmechaniker/-in<br />

Konstruktionen aus Edelstahlblech fertigen<br />

Konstruktionszeichnungen lesen und erstellen<br />

Wartung- und Instandhaltungsar<strong>bei</strong>ten durchführen<br />

Programmierbare Werkzeugmaschinen bedienen<br />

Mechanische Einrichtungen und<br />

Produkte an Kunden übergeben<br />

Schweißar<strong>bei</strong>ten <strong>bei</strong> Neuanfertigungen<br />

oder Reparaturen durchführen<br />

Bauteile und Baugruppen<br />

funktionsgerecht montieren<br />

Berufsbeschreibung<br />

Beim Konstruktionsmechaniker kommt es,<br />

wie in den meisten technischen Berufen, auf<br />

Fingerspitzengefühl, exaktes und genaues<br />

Ar<strong>bei</strong>ten, eine ruhige Hand, Geduld und technisches<br />

Verständnis an. Ihr braucht ein gutes<br />

räumliches Vorstellungsvermögen <strong>bei</strong>m Konstruieren<br />

von komplexen Verkleidungen oder<br />

Abzugshauben. Gefragt ist auch eine ruhige<br />

Hand <strong>bei</strong>m Schweißen, sonst kriegt ihr keine<br />

akzeptable Schweißnaht hin.<br />

Manuelles Ar<strong>bei</strong>ten wird heute teilweise<br />

durch computergesteuerte Werkzeugmaschinen<br />

ersetzt (z. B. cNc- Tafelscheren oder<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Industriemeister/-in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

Stanzmaschine), trotzdem braucht ihr eine<br />

fundierte Grundausbildung in den verschiedenen<br />

Bear<strong>bei</strong>tungstechniken unterschiedlicher<br />

Werkstoffe.<br />

Gegen Ende der <strong>Ausbildung</strong> könnt ihr euch in<br />

einem bestimmten Einsatzgebiet spezialisieren,<br />

wo<strong>bei</strong> sich dies nach den betrieblichen Erfor-<br />

dernissen richtet.<br />

Ob in Biberach oder <strong>Ingelheim</strong>, an <strong>bei</strong>den<br />

Standorten warten auf euch abwechslungsreiche<br />

Tätigkeiten. Diese fordern neben guten<br />

fachlichen Kenntnissen und Fertigkeiten auch<br />

eine hohe Zuverlässigkeit. Schließlich müssen<br />

sich die Kollegen auf eure Konstruktionen verlassen<br />

können.<br />

235376/08/06


Mechatroniker /-in<br />

„Ich wusste schon ziemlich früh, dass ich<br />

mal einen technischen Beruf erlernen würde,<br />

denn alles was mit Technik zu tun hat, interessiert<br />

mich. Das fing <strong>bei</strong> mir damit an, dass<br />

ich immer wissen wollte, wie das Innenleben<br />

technischer Geräte und Maschinen aussieht –<br />

also wie das jeweilige Gerät funktioniert. Egal,<br />

ob der Toaster in der Küche nicht mehr funktionierte<br />

oder ob die Bohrmaschine meines<br />

Vaters seinen Geist aufgegeben hatte, ich hab<br />

die Dinge erst mal auseinandergeschraubt.<br />

Nur mit der Reparatur hat es am Anfang nicht<br />

so gut geklappt, aber dafür lerne ich ja jetzt<br />

auch in einem technischen Beruf die dafür<br />

notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten.<br />

„Ich wollte schon immer<br />

wissen, wie Geräte funk-<br />

tionieren. Die Mischung<br />

zwischen Elektronik und<br />

Mechanik machen den<br />

besonderen Reiz in<br />

meinem Beruf aus.“<br />

Pascal Schulz<br />

Den Mechatroniker fand ich für mich besonders<br />

interessant, weil er <strong>bei</strong>de Seiten – die<br />

Mechanik und die Elektronik – <strong>bei</strong>nhaltet,<br />

wo<strong>bei</strong> der Schwerpunkt in der <strong>Ausbildung</strong> auf<br />

der elektronischen Seite liegt. Ich lerne zum<br />

Beispiel an einer Verpackungstraße in der<br />

pharmazeutischen Fertigung, welche mechanischen<br />

und elektronischen Baugruppen dort<br />

zu einer Anlage verbunden wurden, wie <strong>bei</strong><br />

auftretenden Störungen systematisch nach<br />

der Fehlerquelle gesucht wird und wie dann<br />

der gefundene Fehler behoben werden kann.<br />

Dies geschieht meist, in dem die defekte Komponente<br />

gegen ein Ersatzteil ausgetauscht<br />

wird, damit die Anlage möglichst schnell wieder<br />

produzieren kann.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Mechatroniker/-in<br />

Schaltpläne und technische Zeichnungen<br />

erstellen und lesen<br />

Wartungen, Inspektionen und<br />

Instandhaltungsar<strong>bei</strong>ten durchführen<br />

Technische Störungen beheben<br />

Technische Teile an Maschinen<br />

und Anlagen austauschen<br />

Maschinen und Anlagen<br />

montieren und programmieren<br />

Montierte und programmierte Anlagen<br />

an Kunden übergeben<br />

Berufsbeschreibung<br />

Viele Ar<strong>bei</strong>ten im technischen Bereich<br />

erfordern nicht das tiefer gehende Know-how<br />

eines Industriemechanikers oder eines<br />

Elektronikers, jedoch benötigt man zur Aufgabenbewältigung<br />

von <strong>bei</strong>den Berufen gewisse<br />

Kenntnisse und Fertigkeiten. Vor diesem<br />

Hintergrund ist der Beruf des Mechatronikers<br />

entstanden, eine „Mixtur“ aus Mechaniker<br />

und Elektroniker. Dieser Beruf <strong>bei</strong>nhaltet<br />

daher nur die Grundlagen der Werkstoffbear<strong>bei</strong>tung<br />

(Sägen, Bohren, Fräsen etc.) mit<br />

Werkzeugen und Maschinen. Als anerkannte<br />

Elektrofachkraft dürfen Mechatroniker Anlagen<br />

und Antriebe von Energiequellen abklemmen<br />

und anschließen. Ihr eignet euch daher<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Techniker/-in, Industriemeister/-in,<br />

Berufsbegleitendes Studium Fachrichtung<br />

Elektrotechnik<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

<strong>Ingelheim</strong>, Dortmund<br />

in der <strong>Ausbildung</strong> neben den wesentlichen<br />

mechanischen Grundlagen vor allem elektrotechnisches<br />

Fachwissen an. Elektrische,<br />

pneumatische und hydraulische Steuerungstechniken<br />

sind deshalb wichtige <strong>Ausbildung</strong>sinhalte.<br />

Gegen Ende der <strong>Ausbildung</strong> könnt<br />

ihr euch in einem bestimmten Einsatzgebiet<br />

spezialisieren, dies kann in unserem Betrieb<br />

zum Beispiel die Gebäudetechnik, aber auch<br />

die Produktions- und Fertigungstechnik sein.<br />

Da die Technik sich ständig weiter entwickelt,<br />

werdet ihr auch ständig euer Wissen auf den<br />

neuesten Stand bringen. Routine hält sich in<br />

eurem Beruf in Grenzen, denn es treten immer<br />

wieder neue Störungen mit unbekannter<br />

Ursache auf, denen ihr mit technischem Sachverstand<br />

auf den Grund gehen müsst.<br />

235377/08/06


Mikrotechnologe/-in<br />

„Ich habe eine <strong>Ausbildung</strong> in einem Beruf<br />

angefangen, von dem ich vorher in der Schule<br />

noch nie etwas gehört hatte. Beim Besuch der<br />

Hannovermesse, auf die mich mein Vater mal<br />

mitgenommen hat, bin ich auf den Mikrotechnologen<br />

gestoßen. Drei Dinge waren damals<br />

für meine Entscheidung ausschlaggebend:<br />

Kein ‚nullachtfünfzehn-Beruf‘, zukunftssicher<br />

und technisch. Ich hab mich dann über das<br />

Internet näher mit dem Beruf auseinander<br />

gesetzt und kam zu der Meinung, dass der<br />

Mikrotechnologe ein sehr interessanter und<br />

spannender Beruf für mich ist.<br />

In der <strong>Ausbildung</strong> lerne ich, wie ich Anlagen<br />

bediene, mit denen mikrotechnische Systeme<br />

hergestellt werden. Mit meiner Berufskleidung<br />

„Kein ‚nullachtfünfzehn-<br />

Beruf‘, zukunftssicher<br />

und technisch. An meine<br />

Berufsbekleidung, in<br />

der ich aussehe wie ein<br />

Astronaut, habe ich mich<br />

schnell gewöhnt.“<br />

Sebastian Emmrich<br />

sehe ich eigentlich eher aus wie ein Astronaut.<br />

Aber daran habe ich mich längst gewöhnt. Wer<br />

mit mikroskopisch kleinen Dingen ar<strong>bei</strong>tet,<br />

muss sehr darauf achten, dass sie nicht verunreinigt<br />

werden, zum Beispiel durch Hautpartikel.<br />

Daher ar<strong>bei</strong>ten wir in Reinräumen<br />

und unsere Kleidung schützt das Produkt vor<br />

Verunreinigungen.<br />

Später kann ich mal selbst computergesteuerte<br />

Produktionsanlagen eigenverantwortlich<br />

fahren oder ich unterstütze unsere Produktentwickler<br />

<strong>bei</strong> ihrer spannenden Aufgabe,<br />

neue Produkte der Mikrosystemtechnologie zu<br />

planen und technisch zu realisieren.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Mikrotechnologe/-in<br />

Fototechnische Verfahren anwenden<br />

computergesteuerte Produktionsanlagen bedienen<br />

Qualitätskontrollen durchführen<br />

Prozessschritte dokumentieren<br />

Fehlermeldungen bear<strong>bei</strong>ten<br />

Anlagenstörungen erkennen und analysieren<br />

Technische Anlagen warten<br />

Unter Reinraumbedingungen ar<strong>bei</strong>ten<br />

Im Team zusammenar<strong>bei</strong>ten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Bei Mikrotechnologen kommt es auf den<br />

Mikrometer (µm) an, also auf ein Tausendstel<br />

Millimeter. Ihr beschäftigt euch mit der Entwicklung<br />

und Herstellung von Produkten der<br />

Mikrosystemtechnik. Mit dieser Technologie<br />

wurde <strong>bei</strong>spielsweise <strong>bei</strong> microParts die Düse<br />

für den Respimat® entwickelt, ein kleines<br />

Gerät, mit dem sich ein Arzneimittel in flüssiger<br />

Form (Aerosol) so fein „vernebeln“ lässt,<br />

dass es <strong>bei</strong>m Einatmen nicht im Mundraum<br />

hängen bleibt, sondern bis zur Lunge gelangt,<br />

also dorthin, wo es wirken soll, zum Beispiel<br />

gegen Asthmaerkrankungen. Die Produktion<br />

erfolgt überwiegend in Reinräumen und setzt<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss oder Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Studium der Mikrosystemtechnik oder<br />

Mikroelektronik<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Dortmund<br />

umfassende Kenntnisse über die eingesetzten<br />

Ar<strong>bei</strong>tsstoffe, Maschinen und Geräte sowie<br />

ihrer Handhabung voraus. Zu euren Aufgaben<br />

gehört es auch, die Produktionsanlagen einzurichten,<br />

zu steuern und zu überwachen. Um<br />

eine gleich bleibende Qualität sicherzustellen,<br />

führt ihr Qualitätsprüfungen und Endkontrollen<br />

durch.<br />

Aufgrund der schnellen Weiterentwicklung<br />

in der Mikrotechnologie, müsst ihr euch ständig<br />

weiterbilden, z. B. über technologische<br />

Entwicklungstrends, insbesondere <strong>bei</strong> Materialien,<br />

Funktionen und Einsatzgebieten von<br />

Mikrosystemen.<br />

235378/08/06


Elektroniker/-in<br />

für Automatisierungstechnik<br />

„Technik fasziniert mich, besonders, wenn sie<br />

uns viele Ar<strong>bei</strong>ten des Alltags abnimmt, die<br />

dann automatisiert ablaufen. Wenn meine<br />

Eltern mich an das chaos in meinem Zimmer<br />

erinnern und zum Aufräumen ermahnen,<br />

träume ich von einem kleinen Roboter, der<br />

mir diese Ar<strong>bei</strong>ten abnimmt. Aber das wird<br />

wohl noch ein wenig dauern, bis die elektronische<br />

Putz- und Aufräumhilfe ähnlich wie ein<br />

Staubsauger zu kaufen ist.<br />

Kleine Roboter konnte ich ja schon selbst mit<br />

der Legotechnik bauen und programmieren<br />

und das hat meine Neugier geweckt. Auf der<br />

Suche nach einem passenden Beruf stieß ich<br />

auf den Elektroniker für Automatisierungs-<br />

„Kleine Roboter konnte<br />

ich schon mit der Legotechnik<br />

bauen und<br />

programmieren. Diese<br />

Fähigkeiten erlerne ich<br />

jetzt für große Anlagen.“<br />

Tobias Brill<br />

technik, der mir von seiner Beschreibung her<br />

sehr gut gefiel. Bei <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong>,<br />

meinem <strong>Ausbildung</strong>sbetrieb, konzentriert sich<br />

die Automatisierung auf Produktionsanlagen<br />

wie Tablettenpressen, Kapselabfüllmaschinen<br />

und Verpackungsstraßen, in denen die Arzneimittel<br />

in Faltschachteln verpackt werden. Aber<br />

auch in der Wirkstoffproduktion gibt es riesige<br />

Anlagen, die über ein computerprogramm<br />

gesteuert werden. Wenn da mal ein Fehler in<br />

der Steuerungstechnik auftaucht, ar<strong>bei</strong>ten wir<br />

unter Hochdruck, um den Fehler möglichst<br />

schnell zu beseitigen. Das ist zwar ganz schön<br />

stressig, aber auch wieder gut, denn ohne uns<br />

läuft eben nichts, zumindest nicht automatisiert.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Elektroniker/-in<br />

für Automatisierungstechnik<br />

Schaltschränke installieren,<br />

Schaltungen aufbauen, Anlagen verkabeln<br />

Schaltpläne und technische Zeichnungen<br />

erstellen und lesen<br />

Anlagen an elektrische Energiequellen<br />

anschließen und abklemmen<br />

Messfühler, Regler, Sensoren, Aktoren<br />

ein- und ausbauen, Funktionen prüfen<br />

Mess-, Regel- und Steuerungseinrichtungen<br />

warten und instand halten<br />

Steuerungselemente einer Anlage programmieren<br />

Regelkreise optimieren<br />

Installierte Automatisierungstechnik<br />

an Auftraggeber übergeben<br />

Berufsbeschreibung<br />

Der Rührkessel einer chemieanlage heizt<br />

nicht mehr hoch, obwohl die Temperatur richtig<br />

eingestellt wurde. An anderer Stelle schließt<br />

ein Ventil nicht zum richtigen Zeitpunkt – was<br />

ist mit der automatisierten Steuerung der<br />

Anlage los? Mit diesen Fragen beschäftigt ihr<br />

euch im Beruf des Elektronikers für Automatisierungstechnik.<br />

Da<strong>bei</strong> lernt ihr systematisch,<br />

welche Mess-, Regel- und Steuerungselemente<br />

eingesetzt werden, wie man sie mit<br />

einer speicherprogrammierbaren Steuerung<br />

ansprechen und ihre Funktion überprüfen<br />

kann.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Allgemeine Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Techniker/-in, Industriemeister/-in,<br />

Berufsbegleitendes Studium Elektrotechnik und<br />

Informationstechnik FH Koblenz<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

Mit Testprogrammen und Diagnosesystemen<br />

betreibt ihr Fehleranalysen, damit der<br />

automatisierte Ar<strong>bei</strong>tsprozess störungsfrei<br />

ablaufen kann. Die Komplexität der unterschiedlichen<br />

Anlagen ist groß, sie reicht von<br />

Anlagen der Gebäudeautomation über Produktions-<br />

und Verpackungsanlagen bis hin<br />

zu Energieversorgungsanlagen. Daher könnt<br />

ihr euch gegen Ende der <strong>Ausbildung</strong> in einem<br />

bestimmten Einsatzgebiet spezialisieren.<br />

Als Elektroniker für Automatisierungstechnik<br />

warten auf euch vielfältige Tätigkeiten, die von<br />

euch neben den Fachkenntnissen auch Teamfähigkeit,<br />

Verantwortungsbewusstsein und<br />

Zuverlässigkeit verlangen.<br />

235380/08/06


Werkzeugmechaniker/-in<br />

„Mit einem Märklin-Baukasten zu meinem 10.<br />

Geburtstag fing alles an. Doch bald reparierte<br />

ich zusammen mit meinem Vater defekte<br />

Haushaltsgeräte. Da ich mich schon früh für<br />

Technik und Mechanik begeisterte, stand für<br />

mich fest, einen interessanten, praktischen<br />

und zugleich zukunftssicheren Beruf zu finden.<br />

Informationen über in Frage kommende<br />

Berufe und <strong>Ausbildung</strong>sbetriebe erhielt ich<br />

im Berufsinformationszentrum (BIZ) meiner<br />

Stadt – und wurde auf die Firma microParts<br />

aufmerksam. Dort bewarb ich mich auf einen<br />

<strong>Ausbildung</strong>splatz zum Werkzeugmechaniker<br />

angeboten wird.<br />

Im 1. <strong>Ausbildung</strong>sjahr werden Grundkenntnisse<br />

wie z. B. Feilen, Sägen, Bohren und auch<br />

kleinere Ar<strong>bei</strong>ten an der Dreh- und Fräsma-<br />

„Bald werde ich in der<br />

Lage sein, mit moderns-<br />

ter CNC-Technik<br />

Präzisionsbauteile für<br />

die Serienfertigung<br />

herzustellen.“<br />

André Föbus<br />

schine vermittelt. In den folgenden Jahren<br />

kommt die <strong>Ausbildung</strong> in der modernen<br />

cNc-Technik hinzu (cNc-Bear<strong>bei</strong>tung, Lesen<br />

technischer Zeichnungen und Programmoptimierung).<br />

Weiterhin werden Kenntnisse in der<br />

pneumatischen und elektropneumatischen<br />

Steuerungstechnik vermittelt.<br />

Ein sehr wichtiger Gesichtspunkt in diesem<br />

Job ist das selbständige und verantwortungsbewusste<br />

Ar<strong>bei</strong>ten. Gerade <strong>bei</strong> microParts,<br />

werden höchste Anforderungen an hochempfindliche<br />

und teure Bauteile für die Serienfertigung<br />

gestellt.<br />

Mit dieser <strong>Ausbildung</strong> qualifiziere ich mich für<br />

einen zukunftsicheren Beruf.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Werkzeugmechaniker/-in<br />

Technische Zeichnungen lesen und umsetzen<br />

Metall- und Kunststoffteile anfertigen<br />

Einzelteile montieren<br />

Reparieren von Werkzeugteilen<br />

Berufsbeschreibung<br />

Werkzeugmechaniker/innen fertigen Stanz-<br />

werkzeuge, Biegevorrichtungen oder Gießund<br />

Spritzgussformen für die industrielle<br />

Serienproduktion an. Sie stellen außerdem<br />

Metall- oder Kunststoffteile her sowie chirurgische<br />

Instrumente. Metalle bear<strong>bei</strong>ten sie<br />

z. B. durch Bohren, Fräsen, Drehen, Schleifen<br />

und Feilen und halten da<strong>bei</strong> die durch technische<br />

Zeichnungen vorgegebenen Maße<br />

exakt ein. Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren<br />

sie die Maßhaltigkeit von Werkstücken<br />

bis in den Bereich von wenigen tausendstel<br />

Millimetern. Neben traditionellen manuellen<br />

Bear<strong>bei</strong>tungsmethoden setzen sie cNcgesteuerte<br />

Werkzeugmaschinen ein, die sie<br />

ggf. selbst programmieren. Einzelteile mon-<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Techniker/-in, Meister/-in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Dortmund<br />

tieren sie zu fertigen Werkzeugen und prüfen<br />

diese auf ihre korrekte Funktion. Über die Prüfergebnisse<br />

erstellen sie Berichte und Abnahmeprotokolle.<br />

Sie warten und reparieren<br />

beschädigte oder verschlissene Werkzeugteile,<br />

Formen und Instrumente und weisen Kunden<br />

in die Bedienung von Geräten ein.<br />

Gegen Ende der <strong>Ausbildung</strong> könnt ihr euch in<br />

einem bestimmten Einsatzgebiet spezialisieren,<br />

wo<strong>bei</strong> sich dies nach den betrieblichen<br />

Erfordernissen richtet. Auf euch warten spannende,<br />

abwechslungsreiche Tätigkeiten, <strong>bei</strong><br />

denen ihr nicht nur das erworbene Fachwissen,<br />

sondern auch eure Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein<br />

und Zuverlässigkeit<br />

unter Beweis stellen könnt.<br />

235364/08/06


Verfahrensmechaniker/-in<br />

für Kunststoff- und Kautschuktechnik<br />

„Aufmerksam auf den Beruf des Verfahrensmechanikers<br />

für Kunststoff und Kautschuktechnik<br />

wurde ich durch meinen Onkel, der<br />

noch unter der früheren Berufsbezeichnung<br />

Kunststoffformgeber gelernt hatte. Er hat mir<br />

immer wieder gesagt, wie viele unterschiedliche<br />

Produkte hergestellt werden können.<br />

Das Berufsinformationszentrum des Ar<strong>bei</strong>tsamtes<br />

brachte mich auf <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

microParts. Die Produktion im Reinraum<br />

faszinierte mich sofort. Die Mitar<strong>bei</strong>ter müssen<br />

Schutzkleidung tragen. Nicht, damit man<br />

sich selbst, sondern das Produkt vor dem<br />

Menschen schützt. Wichtig für diesen Beruf<br />

ist das technische Verständnis aber auch das<br />

Erkennen des Materialverhaltens. Weiterhin<br />

benötigt man ein gutes Auge sowie den Spaß<br />

„Kunststoffe sind<br />

überall – und ich kann<br />

dieser Vielfalt eine Form<br />

geben.“<br />

Tatjana Fel<br />

an einer verantwortungsvollen und umfangreichen<br />

Aufgabe. Man muss über Grundkenntnisse<br />

des Maschinenbaus verfügen und die<br />

Funktionsweisen mechanischer, elektrischer,<br />

pneumatischer und hydraulischer Anlagen<br />

kennen, sowie die Vielzahl der Kunststoffe mit<br />

ihren unterschiedlichen Eigenschaften und<br />

Herstellungsverfahren verstehen.<br />

Die ersten <strong>bei</strong>den <strong>Ausbildung</strong>sjahre befassen<br />

sich mit einer fachlichen Grundausbildung,<br />

in der die notwendigen Kenntnisse vermittelt<br />

werden. Im dritten Lehrjahr erfolgt die Spezialisierung<br />

auf den Bereich Formteile <strong>bei</strong><br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> microParts.<br />

Für mich habe ich den idealen und abwechslungsreichen<br />

Beruf gefunden.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Verfahrensmechaniker/-in<br />

für Kunststoff- und Kautschuktechnik<br />

Maschinen und Anlagen überwachen<br />

Verschiedene Herstellverfahren anwenden<br />

Qualitätsprüfungen der produzierten<br />

Erzeugnisse vornehmen<br />

Im Team ar<strong>bei</strong>ten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Kunststoff ist aus unserer Welt nicht mehr<br />

wegzudenken. Ohne Kunststoff würden wir<br />

nicht in den Urlaub fliegen können, gäbe es<br />

keine modernen, spritsparenden und auch<br />

schnellen Autos, keine Handys und auch<br />

keine ärztliche Versorgung in dem Maße, wie<br />

wir es kennen.<br />

Als Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoff-<br />

und Kautschuktechnik steuert und<br />

überwacht ihr weitgehend automatisierte<br />

Maschinen und Anlagen, um z. B. Folien für<br />

Tablettenverpackungen, Herzklappen, Handys<br />

oder auch MP3-Player herzustellen. Bei<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> microParts in Dortmund<br />

stellt ihr u. a. Zerstäuber für Asthmatiker her.<br />

Den größten Teil eurer Ar<strong>bei</strong>tszeit verbringt ihr<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Qualifizierter Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Industriemeister/in für Kunststoff und Kautschuk,<br />

Kunststofftechniker/in, Maschinentechnikerin für<br />

Kunststoff-/Kautschuktechnik<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Dortmund<br />

in Produktionshallen unter Reinraumbedingungen.<br />

In Wartungsräumen werden Formgebungswerkzeuge<br />

geprüft und für den nächsten<br />

Einsatz sachgerecht vorbereitet. Die Qualität<br />

der produzierten Erzeugnisse, z. B. deren<br />

Maßhaltigkeit, prüft ihr im Messlabor. Gegen<br />

Ende der <strong>Ausbildung</strong> könnt ihr euch in einem<br />

erlernten Einsatzgebiet spezialisieren, der sich<br />

nach den betrieblichen Erfordernissen richtet.<br />

In Dortmund bilden Kunststoffformteile den<br />

überwiegenden Schwerpunkt.<br />

Auf euch warten spannende, abwechslungsreiche<br />

Tätigkeiten, <strong>bei</strong> denen ihr nicht nur das<br />

erworbene Fachwissen, sondern auch eure<br />

Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein<br />

und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen<br />

könnt.<br />

235365/08/06


Zerspanungsmechaniker/-in<br />

„Schon als Kind hatte ich besonders viel Spaß<br />

an kleineren technischen Herausforderungen<br />

wie Modellbau oder Lego Technik. Nach einem<br />

Informationsgespräch <strong>bei</strong> der Agentur für<br />

Ar<strong>bei</strong>t, erfuhr ich viel über die unterschiedlichen<br />

<strong>Ausbildung</strong>sinhalte der Elektro- und<br />

Metallberufe. Sehr schnell verstärkte sich<br />

mein Interesse für den Zerspanungsmechaniker.<br />

In einem zweiwöchigen Praktikum erlebte<br />

ich den Tagesablauf in einer größeren Werkstatt,<br />

die mit computergesteuerten Dreh- und<br />

Fräsmaschinen ausgestattet war. Dort erfuhr<br />

ich auch, dass die ursprüngliche Berufsbezeichnung<br />

„Dreher“ war. An den relativ hohen<br />

Geräuschpegel und das Tragen der Schutzkleidung<br />

hatte ich mich schnell gewöhnt, und ich<br />

„Das Ar<strong>bei</strong>ten mit<br />

computergesteuerten<br />

Dreh- und Fräsmaschi-<br />

nen fasziniert mich.<br />

Interesse für diese<br />

Technik hatte ich schon<br />

immer.“<br />

Marc Stefan Thudt<br />

erkannte, dass mich die Ar<strong>bei</strong>t mit Dreh- und<br />

Fräsmaschinen fasziniert. Heute bin ich schon<br />

im zweiten <strong>Ausbildung</strong>sjahr in der Mechanikerwerkstatt<br />

in die Auftragsbear<strong>bei</strong>tung<br />

voll integriert. Spannend wird sicher auch<br />

meine Versetzung in die Projektwerkstatt der<br />

<strong>Ausbildung</strong>, die sich eigenverantwortlich um<br />

die komplette Wartung und Instandhaltung<br />

der maschinellen Anlagen des Lernzentrums<br />

kümmert.<br />

In der Berufsschule sind Mathe und Physik<br />

besonders wichtig. Es ist zwar nicht immer<br />

einfach, die Theorie zu verstehen, aber mit<br />

der Verbindung zu praktischen Ar<strong>bei</strong>ten wird<br />

das Verständnis gut gefördert. Hierzu laufen<br />

entsprechende Lernprojekte zwischen Schule<br />

und Betrieb.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Zerspanungsmechaniker/-in<br />

Berufsbeschreibung<br />

Technische Zeichnungen lesen<br />

Werkstücke drehen und fräsen<br />

Maschinen in Betrieb nehmen<br />

Fertigungsprozesse überwachen<br />

Qualitätskontrollen durchführen<br />

Maschinen programmieren<br />

Habt ihr Spaß an technischen Aufgaben, der<br />

Verar<strong>bei</strong>tung unterschiedlicher Metalle unter<br />

Einhaltung sorgfältiger Ar<strong>bei</strong>tsweisen? - Dann<br />

ist Zerspanungsmechaniker/in genau der richtige<br />

<strong>Ausbildung</strong>sberuf für euch!<br />

In den Werkstätten bereitet ihr Werkstücke<br />

(z. B. aus Stahl) durch Drehen, Fräsen oder<br />

Gießen vor und spannt sie in die eingerichtete<br />

Maschine ein. Außerdem überprüft und optimiert<br />

ihr die produzierten Teile auf höchste<br />

Form- und Maßgenauigkeit. Die von euch<br />

angefertigten Bauteile können so unterschiedlich<br />

sein, dass sie einen Durchmesser von nur<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Industriemeister/-in, Ingenieur/in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong><br />

wenigen Millimetern haben oder aber mehrere<br />

Tonnen wiegen. Um diese metallenen Teile<br />

mit äußerster Präzision anzufertigen, macht<br />

ihr euch zuvor mit allen Einzelheiten der technischen<br />

Zeichnungen eines Werkstückes vertraut.<br />

Noch fehlende Maßangaben berechnet<br />

ihr anhand der vorhandenen Daten.<br />

In den Werkstätten richtet ihr unterschiedliche<br />

Drehautomaten oder computergesteuerte<br />

Werkzeugmaschinen ein und überwacht sie.<br />

Damit ein Ar<strong>bei</strong>tsvorgang optimal abläuft,<br />

tauscht ihr gegebenenfalls abgenutzte Materialien<br />

aus, um die erforderlichen Fertigungsaufträge<br />

in der gewünschten Qualität durchzuführen.<br />

235342/08/06


Berufskraftfahrer/-in<br />

„In den Ferien habe ich mal in einer Spedition<br />

mitgear<strong>bei</strong>tet und da<strong>bei</strong> nicht nur erfahren,<br />

wie man Transporte zusammenstellt und<br />

Fahrzeuge belädt. Ich durfte auch noch den<br />

Ar<strong>bei</strong>tsalltag eines Brummi-Fahrers kennen<br />

lernen und stellte fest, das könnte auch ein<br />

Beruf für mich sein. Die neuen Lkw-cockpits<br />

sind voller High Tech.<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN<br />

„Ein modernes Lkw-<br />

Cockpit fasziniert mich.<br />

Ich freue mich darauf,<br />

irgenwann meine erste<br />

selbstständige Tour in so<br />

einem High Tech-Gerät<br />

fahren zu können.“<br />

Felix Simon<br />

Dazu kommt, dass der Fahrer auch jede<br />

Menge Fahrzeugtechnik kennen lernt, um<br />

kleinere Wartungs- und Instandhaltungs-<br />

ar<strong>bei</strong>ten selbst vornehmen zu können.<br />

Im zweiten Lehrjahr habe ich mit dem Lkw-<br />

Führerschein angefangen und ich freue mich<br />

schon darauf, bald selbstständig erste Touren<br />

übernehmen zu können.“<br />

Stand: Juli 2008


Berufskraftfahrer/-in<br />

Betriebsabläufe organisieren<br />

Fahrzeuge pflegen und warten<br />

Funktionsprüfungen durchführen<br />

Ladung sichern und Verpackung prüfen<br />

Tourenplanungen vornehmen<br />

Technische Unterlagen auswerten<br />

Beförderungs- und Begleitpapiere erstellen<br />

Berufsbeschreibung<br />

Im ersten Jahr der <strong>Ausbildung</strong> lernt ihr hauptsächlich<br />

das richtige Einladen und Sichern<br />

verschiedener Waren. Da in der Pharmaindustrie<br />

häufiger Gefahrenstoffe, z. B. chemikalien,<br />

verladen und transportiert werden, ist<br />

der fachgerechte Umgang mit diesen Stoffen<br />

sowie das Einhalten von Sicherheitsvorschriften<br />

ein wesentlicher Lerninhalt.<br />

Der Beruf fordert hohe Konzentrationsfähigkeit.<br />

Dies werdet ihr spätestens ab dem<br />

zweiten <strong>Ausbildung</strong>sjahr feststellen, wenn ihr<br />

euren Lkw-Führerschein macht und später die<br />

ersten Touren fahrt.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mindestalter 16 Jahre<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Disponent/-in, Kraftfahrzeugtechniker/-in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong><br />

Bevor dies jedoch geschieht, lernt ihr die<br />

jeweilige Fahrstrecke selbst festzulegen und<br />

die zur Ladung gehörenden Papiere zu kontrollieren.<br />

Die Inspektion des Fahrzeuges<br />

sowie das Reparieren kleinerer Schäden<br />

nehmt ihr zum Teil selbst vor. Regelmäßige<br />

Fahrzeugkontrollen sind notwendig, um<br />

Störungen und Mängel frühzeitig zu erkennen<br />

und um eure Sicherheit und die der anderen<br />

Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.<br />

235903/03/07


Kauffrau/-mann<br />

für Bürokommunikation<br />

„Als ich das erste Mal die Berufsbezeichnung<br />

Kaufmann für Bürokommunikation gehört<br />

habe, dachte ich, das wäre vielleicht zu einfach<br />

oder zu eintönig für mich. Im Praktikum<br />

habe ich dann gemerkt, wie vielseitig dieser<br />

Beruf sein kann, besonders in einem so großen<br />

Unternehmen wie <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong>.<br />

Ich konnte gleich mein Schulenglisch am<br />

Telefon erproben, als ein amerikanischer Mitar<strong>bei</strong>ter<br />

in meinem Büro anrief und mich nach<br />

bestimmten Unterlagen fragte. Den Pc nutze<br />

ich als tägliches Ar<strong>bei</strong>tsmittel, stimme elektronisch<br />

Termine ab, verschicke Informationen<br />

per E-Mail oder hole telefonisch wichtige<br />

Informationen ein. Dann gilt es mal, einen<br />

„Das gehört zu meinem<br />

Job: Viele Kontakte, viel<br />

Kommunikation, viel<br />

Organisationsar<strong>bei</strong>t<br />

und immer wieder neue<br />

Leute, mit denen ich zu<br />

tun habe. Genau das<br />

macht mir richtig Spaß.“<br />

Patrick Häfner<br />

Brief oder Bericht in Word zu schreiben, die<br />

Umsatzzahlen sortiert nach Ländern und Produkten<br />

in einer Tabelle zusammen zu fassen<br />

und daraus eine schöne Grafik zu machen, die<br />

mein chef zum nächsten Meeting mitnimmt.<br />

Am besten finde ich, dass ich mich in den<br />

Abteilungen einbringen, an interessanten<br />

Projekten mitar<strong>bei</strong>ten und Verantwortung<br />

übernehmen kann. Abends bin ich manchmal<br />

ganz schön platt, aber das ist nun mal der<br />

Job: Viele Kontakte, viel Kommunikation, viel<br />

Organisationsar<strong>bei</strong>t und immer wieder neue<br />

Leute, mit denen ich zu tun habe – und genau<br />

das macht mir richtig Spaß.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Kauffrau/-mann<br />

für Bürokommunikation<br />

In Deutsch und Englisch korrespondieren<br />

Meetings planen<br />

Büromanagement<br />

Zahlungen veranlassen<br />

Reisen organisieren<br />

Präsentationen erstellen<br />

Entgeltabrechnungen fertig stellen<br />

Telefongespräche entgegennehmen<br />

Umfragen auswerten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Ihr habt Spaß am Umgang mit modernen<br />

Kommunikationsmedien wie z. B. computer,<br />

Internet und Telefon? Dann entscheidet<br />

euch doch für den Beruf Kauffrau/-mann<br />

für Bürokommunikation. Eure in der Praxis<br />

erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten<br />

ergänzt ihr mit Schulungen, Projekttagen und<br />

Seminaren. Eure Aufgaben umfassen Assistenztätigkeiten<br />

wie Briefgestaltung in Deutsch<br />

und Englisch, Planung und Organisation von<br />

Reisen und Meetings, Besucherbetreuung von<br />

in- und ausländischen Gästen, Ar<strong>bei</strong>ten mit<br />

computerprogrammen zur Auswertung von<br />

Statistiken und zur Gestaltung von Präsen-<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Fachhochschulreife,<br />

Allgemeine Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

IHK Fremdsprachenzertifikat in Englisch,<br />

berufsintegrierendes Studium,<br />

Lehrgänge der IHK zur /zum Fachkauffrau /-mann,<br />

Managementassistent /-in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong>, Dormund<br />

tationsgrafiken und vieles mehr. Schon nach<br />

kurzer Zeit könnt ihr eure organisatorischen<br />

Fähigkeiten unter Beweis stellen.<br />

Einkauf, Vertrieb und Personal sind typische<br />

Sachbear<strong>bei</strong>tungsgebiete, aber ihr könnt<br />

auch ganz andere Abteilungen kennen lernen,<br />

zum Beispiel das internationale Geschäft von<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> oder ein Sekretariat im<br />

Forschungs- und Entwicklungsbereich. Theoretische<br />

Unterstützung zu den Themenschwerpunkten<br />

der einzelnen Abteilungen erhaltet<br />

ihr in der Berufsschule. Dort werdet ihr in<br />

verschiedenen Lernfeldern an die typischen<br />

Ar<strong>bei</strong>tsprozesse im Büro herangeführt.<br />

235356/08/06


Industriekaufmann/-frau<br />

• mit Zusatzqualifikation Fremdsprache<br />

• mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement<br />

„Durch regelmäßiges Aushelfen im Büro<br />

eines Druckereibetriebes habe ich bereits das<br />

Ar<strong>bei</strong>ten am Schreibtisch mit Pc und Telefon<br />

kennen gelernt. Es machte mir Spaß, auch mit<br />

Zahlen umzugehen, was ich mir vorher nicht<br />

so zugetraut hatte. Nach einigen Gesprächen<br />

mit Leuten aus dem Betrieb, die auch eine<br />

kaufmännische <strong>Ausbildung</strong> haben, war mir<br />

schnell klar, dass ich unbedingt Industriekauffrau<br />

werden wollte.<br />

In meiner jetzigen <strong>Ausbildung</strong>sabteilung<br />

macht mir am meisten der Umgang mit den<br />

Kunden Spaß, ich ar<strong>bei</strong>te viel mit anderen<br />

„Am meisten macht mir<br />

der Umgang mit den<br />

Kunden Spaß. Aber auch<br />

der Umgang mit Zahlen<br />

gefällt mir – was ich<br />

vorher gar nicht gedacht<br />

hätte.“<br />

Claudia Stenzhorn<br />

Menschen zusammen. Im Laufe meiner<br />

<strong>Ausbildung</strong> durchlaufe ich alle wesentlichen<br />

kaufmännischen Ar<strong>bei</strong>tsbereiche wie Einkauf,<br />

Lager, Produktion, Rechnungswesen, Vertrieb<br />

und Personal. Später möchte ich in einem<br />

dieser Bereiche beschäftigt werden. Vielleicht<br />

mache ich auch noch mit einem berufsbegleitenden<br />

Studium an der Fachhochschule<br />

weiter.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Industriekaufmann/-frau<br />

• mit Zusatzqualifikation Fremdsprache<br />

• mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement<br />

Berufsbeschreibung<br />

Im Team ar<strong>bei</strong>ten<br />

Mit Kunden verhandeln<br />

Englisch sprechen und schreiben<br />

Kosten kalkulieren<br />

Materialien einkaufen<br />

Kundenaufträge bear<strong>bei</strong>ten<br />

Statistiken erstellen<br />

Korrespondenz führen<br />

Entgeltabrechnungen durchführen<br />

Belege kontrollieren<br />

Während eurer <strong>Ausbildung</strong> als Industriekauffrau/-mann<br />

lernt ihr alle wichtigen kaufmännischen<br />

Prozesse und Abläufe eines<br />

Industrieunternehmens kennen. Ihr werdet<br />

nach einer kurzen Orientierungsphase direkt<br />

in den Fachabteilungen eingesetzt. Dort ar<strong>bei</strong>tet<br />

ihr mit Kollegen im Team an verschiedenen<br />

Projekten und übernehmt Aufgaben aus dem<br />

laufenden Tagesgeschäft.<br />

In der <strong>Ausbildung</strong> durchlauft ihr die Bereiche<br />

Einkauf, Logistik, Produktionssteuerung,<br />

Marketing, controlling und Personal.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

2 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Fachhochschulreife, Abitur;<br />

Für die Zusatzqualifikation Internationales<br />

Wirtschaftsmanagement sind 3 Jahre Französisch<br />

erforderlich<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

IHK Fremdsprachenzertifikat in Englisch,<br />

Berufsintegrierendes Studium, Lehrgänge der IHK<br />

zur/zum Fachkauffrau/-mann<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Biberach<br />

In unserer kleinen Juniorfirma oder im<br />

Azubi-Einkaufsteam können einige Azubis<br />

selbstständig anspruchsvolle Projekte bear<strong>bei</strong>ten.<br />

Ihr seid dafür verantwortlich, dass<br />

der „Laden“ läuft. Hierfür ist kaufmännisches<br />

Geschick erforderlich, es muss kalkuliert,<br />

organisiert und präsentiert werden.<br />

Die kommunikativen Fähigkeiten, die ihr im<br />

Job braucht, erlernt ihr in unseren Seminaren.<br />

Da<strong>bei</strong> lernt ihr auch die Azubis der anderen<br />

Berufe kennen. Mit ihnen zusammen trainiert<br />

ihr eure Teamfähigkeit und andere wichtige<br />

personale und methodische Kompetenzen.<br />

235361/08/06


Fachkraft für Lagerlogistik<br />

„Gibt es das, einen kaufmännischen Beruf,<br />

in dem man nicht nur viel bewegt sondern<br />

auch selbst in Bewegung bleibt? Ich konnte<br />

mir nie so richtig vorstellen, den ganzen Tag<br />

in einem Büro zu sitzen und Schreibtischar<strong>bei</strong>ten<br />

zu erledigen. Andererseits machen mir<br />

Aufgaben Spaß, <strong>bei</strong> denen ich etwas planen<br />

und organisieren kann, und ich nutze auch<br />

gern den computer als Ar<strong>bei</strong>tsmittel. Aber<br />

zwischendurch brauche ich immer mal selbst<br />

etwas Bewegung und genau diese Kombination<br />

fand ich in dem Beruf der Fachkraft für<br />

Lagerlogistik. Schon <strong>bei</strong> der Warenannahme<br />

gehe ich zum LKW raus, nehme die angelieferte<br />

Ware in Augenschein und kontrolliere sie<br />

zunächst mal auf äußerliche Beschädigungen.<br />

„Ein kaufmännischer<br />

Beruf, in dem man nicht<br />

nur am Schreibtisch sitzt.<br />

Zudem planen und<br />

organisieren – ideal für<br />

mich.“<br />

Simon Haug<br />

In bestimmten Fällen packe ich die Ware aus<br />

und transportiere sie an ihren Bestimmungsort.<br />

Da<strong>bei</strong> nutze ich natürlich entsprechende<br />

Hilfsmittel wie die „Ameise“ – also einen<br />

Gabelhubwagen oder einen Gabelstapler.<br />

Den Führerschein hierzu hab ich bereits im<br />

2. <strong>Ausbildung</strong>sjahr machen können.<br />

Mit dem computer behalte ich die Übersicht,<br />

lese die Bestände ab, informiere mich über<br />

den Lagerort, erfasse neu eingehende Ware<br />

oder buche die Rohstoffe und Materialen aus,<br />

die in die Produktion gehen. Ich habe festgestellt,<br />

dass es genau der richtige Beruf für mich<br />

ist, weil er die richtige Mischung zwischen<br />

praktischen Ar<strong>bei</strong>ten und Schreibtischaufgaben<br />

enthält.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Fachkraft für Lagerlogistik<br />

Waren annehmen und kontrollieren<br />

Güter ein- und auslagern<br />

Bestellungen kommissionieren und verpacken<br />

Gütertransporte organisieren<br />

Bestände überwachen<br />

Zu- und Abgänge buchen und<br />

Inventur durchführen<br />

Informations- und Kommunikationssysteme<br />

einsetzen<br />

Warenbegleitpapiere erstellen,<br />

bear<strong>bei</strong>ten, kontrollieren<br />

Berufsbeschreibung<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik sind Mitar<strong>bei</strong>ter,<br />

die viel bewegen – im wahrsten Sinne des<br />

Wortes. Denn ständig muss der Nachschub<br />

rollen. Ihr lernt in diesem <strong>Ausbildung</strong>sberuf<br />

die verschiedenen Lagerarten und ihre Organisations-<br />

und Ordnungsprinzipien kennen<br />

und könnt die vorhandene Lagertechnik, Hubund<br />

Förderfahrzeuge und Transportbänder<br />

fachgerecht einsetzen. Ihr wisst, wie ein Lager<br />

unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu<br />

führen ist und könnt auch einfache Kennzahlen<br />

aufstellen und berechnen, die dies dokumentieren.<br />

Euren Job erledigt ihr zuverlässig<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschuss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Meisterlehrgang Lagerwirtschaft,<br />

Fachkaufmann/-frau Einkauf und Logistik,<br />

Studium BWL im Verkehrs-, Lagerei- und<br />

Transportwesen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, Dortmund, <strong>Ingelheim</strong><br />

und genau, denn von eurer rechtzeitigen<br />

Beschickung der Produktion mit Roh- und<br />

Hilfsstoffen hängt viel ab. Um eure Aufgaben<br />

erledigen zu können, kommuniziert ihr viel<br />

mit dem Einkauf und den Kunden, die auf ihr<br />

bestelltes Material warten. Die erforderlichen<br />

Informationen über Bestellvorgänge, Lagerbestände<br />

und Einlagerungsorte entnehmt ihr<br />

dem computerprogramm, mit dessen Hilfe<br />

ihr auch die eingehende und ausgehende<br />

Ware dokumentiert. Zwar kann es auch mal<br />

vorkommen, dass es relativ ruhig zugeht, aber<br />

meistens habt ihr alle Hände voll zu tun, die<br />

anstehenden Aufträge zur Zufriedenheit der<br />

Kunden zu erledigen.<br />

235381/08/06


Fachlagerist /-in<br />

„Seit wir in der 8. Klasse <strong>bei</strong> einer Betriebsbesichtigung<br />

ein großes Logistikzentrum besucht<br />

haben, ließ mich dieser vielseitige Beruf nicht<br />

mehr los.<br />

Ich brauche Abwechslung. Büroar<strong>bei</strong>t macht<br />

mir Spaß, aber ich muss auch anpacken können.<br />

Es fasziniert mich immer wieder, wie<br />

schnell große LKW be- und entladen sind und<br />

alle Sendungen dank modernster Informations-<br />

und Kommunikationssysteme in kürzester<br />

Zeit den richtigen Empfänger erreichen.<br />

Wir setzen verschiedene Stapler und moderne<br />

Lagertechnik ein, damit alles „just in time“<br />

ausgeliefert werden kann.<br />

„Ich brauche Abwechs-<br />

lung. Büroar<strong>bei</strong>t macht<br />

mir Spaß, aber ich muss<br />

auch anpacken können.<br />

Es fasziniert mich immer<br />

wieder, wie schnell große<br />

LKW be- und entladen<br />

sind.“<br />

Alexander Wolf<br />

Qualität steht <strong>bei</strong> uns an erster Stelle. Weil es<br />

ständig neue Vorschriften und gesetzliche Vorgaben<br />

für das Kennzeichnen, Beschriften und<br />

Sichern der Waren gibt, wird es einem Fachlageristen<br />

nie langweilig. Fast jede Sendung<br />

ist anders. Da gibt es Waren, die permanent<br />

gekühlt werden müssen oder Eilsendungen,<br />

<strong>bei</strong> denen der Empfänger sofort benachrichtigt<br />

werden muss und, und, und …<br />

Der Logistikbereich ist ein weltweit wachsender<br />

Markt, daher habe ich auch nach der <strong>Ausbildung</strong><br />

beste chancen am Ar<strong>bei</strong>tsmarkt.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Fachlagerist/-in<br />

Waren entgegennehmen<br />

Lieferungen anhand der Begleitpapiere prüfen<br />

Auspacken, sortieren und fachgerecht lagern<br />

Artikel am computer erfassen<br />

Bestände kontrollieren<br />

Waren für den Versand zusammenstellen<br />

Transport und Lagerverwaltungssysteme bedienen<br />

Berufsbeschreibung<br />

Als Fachlageristen nehmt ihr im Wareneingang<br />

Waren entgegen und prüft anhand der<br />

Begleitpapiere die Richtigkeit, Menge und<br />

Beschaffenheit der Lieferung. Bei Beanstandungen<br />

bereitet ihr die Rückgabe der Waren<br />

vor. Die ordnungsgemäß gelieferte Ware packt<br />

ihr aus, sortiert sie und lagert sie fachgerecht<br />

ein. In Listen und am computer werden die<br />

Artikel erfasst, um jederzeit Auskunft über<br />

den Bestand und Lagerort geben zu können.<br />

In regelmäßigen Abständen kontrolliert ihr die<br />

Bestände.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

2 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Fachkraft für Lagerlogistik<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

Für den Warenausgang stellt ihr die Lieferung<br />

zusammen, verpackt die Gegenstände und<br />

erstellt die entsprechenden Begleitpapiere.<br />

Da<strong>bei</strong> bedient ihr moderne Transportgeräte<br />

und Lagerverwaltungssysteme.<br />

236958/07/08


Fachkraft für<br />

Schutz und Sicherheit<br />

„Eigentlich wollte ich ja zur Polizei, weil ich<br />

etwas werden wollte, wo ich anderen helfen<br />

kann, wo ich viel mit Menschen zusammen<br />

komme und wo ich dazu <strong>bei</strong>tragen kann, dass<br />

unsere Welt sicherer wird. Als Alternative<br />

nannte mir damals die Berufsberatung auch<br />

den Beruf der Fachkraft für Schutz und Sicherheit.<br />

Ich hatte dann das Glück <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> im Werkschutz mein Berufserkundungspraktikum<br />

machen zu können und war<br />

danach voll begeistert. Täglich kamen neue<br />

Leute, die zu bestimmten Personen im Werk<br />

wollten und denen ich weiterhelfen konnte.<br />

Auch die Fahrzeugkontrolle war interessant.<br />

„Ich wollte etwas werden,<br />

wo ich anderen helfen<br />

kann, wo ich viel mit<br />

Menschen zusammen<br />

komme und wo ich<br />

etwas zur Sicherheit<br />

<strong>bei</strong>tragen kann.“<br />

Marco Schömel<br />

Die sorgt dafür, dass kein LKW das Werk ver-<br />

lassen darf, der einen offenkundigen Sicher-<br />

heitsmangel aufweist. Täglich kommen viele<br />

Fremdfirmen ins Werk, den „Neuen“ durfte<br />

ich erklären, wie sie sich im Werk zu verhalten<br />

haben und worauf sie achten müssen.<br />

Heute, in meinem zweiten <strong>Ausbildung</strong>sjahr,<br />

darf ich schon ein Werkstor zeitweise eigenverantwortlich<br />

betreuen, und genau das macht<br />

mir am meisten Spaß.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Fachkraft für Schutz und Sicherheit<br />

Berufsbeschreibung<br />

Besucher empfangen und weiterleiten,<br />

Ausweise erstellen<br />

Fremdpersonal unterweisen<br />

Auskünfte erteilen<br />

Kontrollgänge und -fahrten durchführen<br />

Elektronische Überwachungseinrichtungen<br />

bedienen<br />

Für Ordnung und Sicherheit sorgen<br />

Präventive Gefahrenabwehr durchführen<br />

Gefährdungspotenzial beurteilen<br />

Schadensereignisse aufklären<br />

Im Notfall Rettungsdienste unterstützen<br />

Freundlich und hilfsbereit, aber bestimmt –<br />

das charakterisiert das Auftreten von Fachkräften<br />

für Schutz und Sicherheit. Ihr begegnet<br />

tagtäglich vielen Mitar<strong>bei</strong>tern, Besuchern<br />

und Fremdhandwerkern. Viele erwarten eure<br />

Unterstützung – und das nicht selten gleichzeitig.<br />

Ihr bleibt da<strong>bei</strong> ruhig, freundlich und<br />

sachlich, erteilt präzise Auskünfte, achtet darauf,<br />

dass alle Sicherheitsregeln eingehalten<br />

werden und macht da<strong>bei</strong> keine Ausnahme.<br />

Dafür, dass Sicherheit und Ordnung im<br />

Werksgelände herrscht, tragt ihr eine hohe<br />

Verantwortung. Ihr kennt eure Rechte und<br />

Befugnisse, denn diese lernt ihr in der Berufsschule.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Fachspezifisch im Bereich der<br />

Sicherheitstechnik, Fremdsprachen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

Schichtar<strong>bei</strong>t ist für euch kein Thema, schließlich<br />

will das Werksgelände rund um die Uhr<br />

geschützt sein und die Mitar<strong>bei</strong>ter, die im<br />

Schichtbetrieb ar<strong>bei</strong>ten, wollen ihren Ar<strong>bei</strong>tsplatz<br />

erreichen. Ihr geht gerne mit sicherheitstechnischen<br />

Einrichtungen um und eignet<br />

euch die erforderlichen Kenntnisse an, um die<br />

Kommunikations- und Informationssysteme<br />

fachgerecht nutzen zu können. Im Notfall seid<br />

ihr darauf vorbereitet, einen kühlen Kopf zu<br />

bewahren, nach vorgegebenem Alarmplan zu<br />

handeln und den Einsatz von Rettungsdiensten<br />

wirkungsvoll zu unterstützen.<br />

235383/06/08


Fachangestellte /-r für Medien-<br />

und Informationsdienste<br />

„Eigentlich dachte ich, in einer Bibliothek zu<br />

ar<strong>bei</strong>ten wäre ziemlich uncool, noch dazu in<br />

einer wissenschaftlichen Bibliothek. Ein verstaubter<br />

Ort, an dem ältere Damen aufpassen,<br />

dass keiner zu laut redet. Aber dann habe ich<br />

erfahren, dass es weltweit über 25.000 Zeitschriften<br />

gibt, in denen Wissenschaftler ihre<br />

Entdeckungen veröffentlichen. Und jährlich<br />

werden über sechs Millionen neue Beiträge<br />

in diesen Zeitschriften publiziert, fast alle<br />

elektronisch. Dieses gesamte Wissen und<br />

noch viel mehr stellt die Wissenschaftliche<br />

Bibliothek den Mitar<strong>bei</strong>tern von <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> zur Verfügung.<br />

„Man ist mittendrin<br />

in der digitalen Wis-<br />

senswelt. Von wegen<br />

verstaubt – ohne Daten-<br />

banken lässt sich die<br />

Informationsflut nicht<br />

mehr bewältigen…!“<br />

Jasmina Paulus<br />

In den meisten Fällen braucht es nur einen<br />

Mausklick und man hat den gewünschten Text<br />

vor sich am Bildschirm. Als Fachangestellte/-r<br />

für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung<br />

Information und Dokumentation –<br />

ist man hier mittendrin in der digitalen Wissenswelt.<br />

Ein sicherer Umgang mit der Maus<br />

ist da gefragt und Interesse an der modernen<br />

Informationswelt. Gedruckte Bücher und Zeitschriften<br />

gibt es zwar auch noch, aber ohne<br />

Datenbanken lässt sich diese Informationsmenge<br />

gar nicht mehr bewältigen.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Fachangestellte /-r für Medien-<br />

und Informationsdienste<br />

Print- und Digitalmedien<br />

beschaffen und katalogisieren<br />

Zeitschriftenumläufe und -ausleihe organisieren<br />

Fernleihbestellungen <strong>bei</strong> anderen<br />

Bibliotheken durchführen<br />

Datenbankrecherchen durchführen<br />

Datenbanken pflegen<br />

Internationale Korrespondenz abwickeln<br />

Abrechnungen durchführen<br />

Berufsbeschreibung<br />

Die Fachangestellten für Medien- und Infor-<br />

mationsdienste – Fachrichtung Information<br />

und Dokumentation – sind Dienstleister rund<br />

um die wissenschaftliche Information. Zwar<br />

spielen gedruckte Medien wie Bücher und<br />

Zeitschriften immer noch eine Rolle, elektronische<br />

Informationsquellen überwiegen<br />

aber. In der Wissenschaftlichen Bibliothek<br />

sind das weniger cDs und DVDs (die werdet<br />

ihr nur sehr selten sehen), sondern Zugänge<br />

zu Datenbanken und elektronischen Archiven<br />

und Bibliotheken in der ganzen Welt. Gute<br />

Englischkenntnisse sind deshalb Vorausset-<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Fachhochschulreife,<br />

Allgemeine Hochschulreife,<br />

gute Englischkenntnisse<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Bibliothekar/-in, Studium der<br />

Informationswissenschaften<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

zung. Nicht alle Informationen können direkt<br />

online verfügbar gehalten werden, deshalb<br />

ist es eure Aufgabe, diese zu beschaffen.<br />

Auftraggeber sind nicht nur Forschung und<br />

Entwicklung, es kann auch die Kläranlage<br />

sein, die dringend eine DIN-Norm benötigt.<br />

Bei der heutigen Informationsflut kann eine<br />

Suche sehr zeitaufwändig sein, ein genaues<br />

und systematisches Vorgehen ist erforderlich.<br />

Eine gute Allgemeinbildung ist wichtig, um die<br />

Kunden gut beraten zu können. Natürlich wollen<br />

sich die Mitar<strong>bei</strong>ter <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong><br />

auch auf dem Laufenden halten, deshalb<br />

gehört zu eurem Aufgabenbereich auch die<br />

Organisation von Zeitschriftenumläufen.<br />

235360/08/06


Bachelor of Arts (FH)<br />

in Betriebswirtschaftslehre<br />

„Durch den Besuch des Wirtschaftsgymnasiums<br />

habe ich mich schon sehr früh dazu entschieden<br />

später einmal im kaufmännischen<br />

Bereich tätig zu sein. So kam für mich die<br />

Frage auf, ob ich eine <strong>Ausbildung</strong> oder lieber<br />

ein Studium machen sollte. Als ich erfuhr,<br />

dass ich innerhalb von 4½ Jahren <strong>bei</strong>des<br />

miteinander verbinden kann, fiel mir die<br />

Entscheidung nicht schwer. Im ersten Lehrjahr<br />

lernte ich die <strong>bei</strong>den Bereiche Einkauf<br />

und Logistik kennen. Mit Beginn des zweiten<br />

<strong>Ausbildung</strong>sjahres begannen parallel zur praktischen<br />

<strong>Ausbildung</strong> die Vorlesungen an der<br />

Fachhochschule in Mainz.<br />

„Für mich ist die<br />

Verbindung zwischen<br />

<strong>Ausbildung</strong> und Studium<br />

optimal. Das in der<br />

Theorie erlernte lässt<br />

sich in der Praxis<br />

umsetzen.“<br />

Sebastian Aurin<br />

Dieses findet wöchentlich dienstags nachmittags<br />

und samstags statt. Besonders viel Spaß<br />

bereiten mir hier die Studienfächer controlling,<br />

Statistik und Wirtschaftsmathematik.<br />

Jetzt habe ich das 2. <strong>Ausbildung</strong>sjahr schon<br />

fast beendet und kann in einem halben Jahr<br />

eine erste Prüfung zum Industriekaufmann <strong>bei</strong><br />

der IHK ablegen.<br />

Ich bin sehr froh diese <strong>Ausbildung</strong>svariante<br />

gewählt zu haben, da sich so die Praxis im<br />

Betrieb sehr gut mit der Theorie an der Fachhochschule<br />

und der Berufsschule verbinden<br />

lässt.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Bachelor of Arts (FH)<br />

in Betriebswirtschaftslehre<br />

Im Team ar<strong>bei</strong>ten<br />

Mit internen und externen Partnern<br />

kommunizieren<br />

Englisch sprechen und schreiben<br />

Kosten kalkulieren<br />

Materialien einkaufen<br />

Kundenaufträge bear<strong>bei</strong>ten<br />

Statistiken erstellen<br />

Präsentationen vorbereiten und durchführen<br />

An Projekten mitar<strong>bei</strong>ten<br />

Kennzahlen ermitteln<br />

Berufsbeschreibung<br />

Während eurer <strong>Ausbildung</strong> zum Bachelor of<br />

Arts lernt ihr die kaufmännischen Prozesse<br />

und Abläufe eines Industrieunternehmens<br />

kennen. Ihr werdet nach einer kurzen Orientierungsphase<br />

direkt in den Fachabteilungen<br />

eingesetzt. Dort ar<strong>bei</strong>tet ihr mit Kollegen im<br />

Team an verschiedenen Projekten und übernehmt<br />

Aufgaben aus dem laufenden Tagesgeschäft.<br />

In der 4½-jährigen <strong>Ausbildung</strong>szeit<br />

durchlauft ihr die Bereiche Einkauf, Logistik,<br />

Produktionssteuerung, Marketing, controlling<br />

und Personal.<br />

Im 1. Jahr konzentriert ihr euch auf die <strong>Ausbildung</strong>sinhalte<br />

von Industriekaufleuten und<br />

besucht den Blockunterricht der Berufsschule.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

4 ½ Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Fachhochschulreife, Abitur (Notendurchschnitt 2,0<br />

oder besser)<br />

3 ABScHLUSS:<br />

Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Masterstudiengang<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong> / Fachhochschule Mainz<br />

Im 2. Jahr beginnen parallel zur <strong>Ausbildung</strong><br />

die Vorlesungen an der Fachhochschule<br />

Mainz in Betriebswirtschaft jeweils dienstags<br />

nachmittags und samstags. Eine 1. Prüfung<br />

könnt ihr bereits nach 2½ Jahren <strong>bei</strong> der IHK<br />

als Industriekaufmann/-frau ablegen. Danach<br />

reduziert sich die betriebliche Praxis auf 30<br />

Stunden pro Woche.<br />

Als zusätzliche Qualifikation absolviert ihr<br />

ausbildungsintegriert einen zweijährigen<br />

Sprachkurs in Englisch, der ebenfalls mit einer<br />

IHK-Prüfung abschließt. Der duale Studiengang<br />

kann ein mehrwöchiges Auslandspraktikum<br />

<strong>bei</strong>nhalten. Die <strong>Ausbildung</strong> schließt mit<br />

der Bachelor-Ar<strong>bei</strong>t im letzten Halbjahr ab.<br />

235355/08/06


Bachelor of Arts (BA)<br />

Fachrichtung Industrie<br />

„In der Klasse 11 bekamen wir, das heißt<br />

unser Sozialkunde-Leistungskurs, die Gelegenheit,<br />

an einem Planspiel von <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> teilzunehmen. Nachdem uns der<br />

<strong>Ausbildung</strong>sleiter in den Stand der Unternehmer<br />

eingeführt und uns über unsere vielseitigen<br />

Managementaufgaben aufgeklärt hatte,<br />

konnten wir an drei Tagen eine Firma aus der<br />

computerbranche aufbauen und im Markt<br />

gegen konkurrierende Unternehmen kämpfen.<br />

Mir hat das damals den Kick in Richtung<br />

Berufswahl gegeben, denn ich fand, dass die<br />

betriebswirtschaftlichen Funktionen und ihre<br />

Zusammenhänge eine spannende Materie<br />

„Den dualen Studiengang<br />

an der Dualen Hochschule<br />

habe ich gewählt,<br />

weil ich dort gleich das<br />

theoretisch erworbene<br />

Wissen in die Praxis<br />

umsetzen kann.“<br />

Kristin Eßer<br />

sind, mit der ich mich gerne im Rahmen eines<br />

Studiums auseinandersetzen wollte.<br />

Den dualen Studiengang an der Berufsakademie<br />

habe ich gewählt, weil ich dort gleich<br />

das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis<br />

umsetzen kann und es vor allem sehr straff<br />

und gut organisiert ist. Jetzt stehe ich kurz vor<br />

meiner Bachelorar<strong>bei</strong>t und muss nicht lange<br />

nach einem Thema suchen. Die Abteilung, in<br />

der ich bin, hat mir eine praxisbezogene Problemstellung<br />

geliefert, mit der ich mich gern<br />

im Rahmen meiner Bachelorar<strong>bei</strong>t auseinandersetzen<br />

werde.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Bachelor of Arts (BA)<br />

Fachrichtung Industrie<br />

In Projekten selbstständig<br />

lernen und ar<strong>bei</strong>ten<br />

Betriebswirtschaftliche Sachverhalte<br />

zahlenmäßig abbilden und interpretieren<br />

Ar<strong>bei</strong>tsergebnisse zielgruppenbezogen präsentieren<br />

Problemstellungen im Team bear<strong>bei</strong>ten<br />

Problemlösungstechniken anwenden<br />

Kunden- und geschäftsorientiert<br />

denken und handeln<br />

Konstruktiv diskutieren und<br />

überzeugend argumentieren<br />

Konzeptionell ar<strong>bei</strong>ten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Wenn ihr im Abitur überdurchschnittlich gut<br />

abgeschnitten habt, ihr gute organisatorische<br />

Fähigkeiten und ein sicheres Auftreten besitzt,<br />

könnte ein duales Studium an der Dualen<br />

Hochschule für euch einen interessanten Einstieg<br />

in betriebswirtschaftliche Projekt- und<br />

Managementaufgaben bilden. Ihr erwerbt<br />

ein breit angelegtes betriebswirtschaftliches<br />

Grundwissen in ständigem ca. dreimonatigem<br />

Wechsel zwischen dem Studium an der<br />

Dualen Hochschule und dem Praxiseinsatz<br />

im Betrieb. Im Hauptstudium wählt ihr ein bis<br />

zwei Einsatzgebiete, in denen ihr euch spezialisieren<br />

wollt, zum Beispiel das controlling,<br />

den Personal- oder Marketingbereich oder<br />

einen logistischen Funktionsbereich.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Firmeninterne Entwicklungsprogramme,<br />

Zusatzqualifikationen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Biberach<br />

3 DUALE HOcHScHULE BADEN-WÜRTTEMBERG:<br />

BA Ravensburg<br />

Im Studium baut ihr eure Fremdsprachenkenntnisse<br />

in Englisch weiter aus und geht<br />

– gute Leistungen vorausgesetzt – auch mal<br />

für ein Praxissemester in ein Schwesterunternehmen<br />

ins Ausland. Der ständige Wechsel<br />

zwischen den Lern- bzw. Standorten macht<br />

euch wenig aus, weil ihr euch räumlich ungebunden<br />

fühlt und euch auch später vorstellen<br />

könnt, an einem anderen Standort im<br />

Unternehmensverband eine erste Anstellung<br />

anzunehmen. Neben spannenden Projektaufgaben<br />

seid ihr auch bereit, Routineaufgaben<br />

im Bereich der Auftragsabwicklung zu übernehmen.<br />

235368/08/06


Bachelor of Science (B. Sc.)<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

„Seit der computer-AG in der 9. Klasse war mir<br />

klar, später etwas mit Informatik machen zu<br />

wollen. Andererseits gefielen mir in meinem<br />

Betriebspraktikum auch die kaufmännischen<br />

Tätigkeiten. Betriebswirtschaft oder Informatik?<br />

Der von mir gewählte Studiengang Wirtschaftsinformatik<br />

integriert <strong>bei</strong>de Disziplinen. Neben<br />

den betriebswirtschaftlichen Themen wird<br />

umfassendes Wissen der Datenverar<strong>bei</strong>tung<br />

und Informatik vermittelt. In meinem ersten<br />

Projekt habe ich <strong>bei</strong> der Anpassung eines<br />

SAP-Bewerbermoduls für die Berufsausbildung<br />

mitgear<strong>bei</strong>tet. Zunächst wurde der Prozess<br />

in seine einzelnen Schritte gegliedert und<br />

mit dem Kunden genau besprochen. Bei der<br />

Umsetzung lernte ich dann die Programmie-<br />

„Betriebswirtschaft oder<br />

Informatik? In meinem<br />

Beruf sind <strong>bei</strong>de Disziplinen<br />

miteinander verknüpft.<br />

Außerdem kann<br />

ich schon während des<br />

Studiums die Praxis<br />

kennenlernen“.<br />

Janina Baltes<br />

rung in SAP kennen, eine sehr komplexe und<br />

interessante Materie.<br />

Aktuell ar<strong>bei</strong>te ich an einer speziellen IV-<br />

Lösung für den Einkauf, der ein neues Reporting-System<br />

aufstellen und hierzu bestimmte<br />

Kennzahlen systemisch erstellen möchte. Aus<br />

diesem Projekt werde ich wahrscheinlich auch<br />

ein Thema für meine Bachelorar<strong>bei</strong>t ableiten<br />

können, die ich im nächsten Praxissemester<br />

erstellen werde.<br />

Mit dem dualen Studiengang an der Dualen<br />

Hochschule blieb mir auch die Entscheidung<br />

zwischen praktischer <strong>Ausbildung</strong> und Studium<br />

erspart, denn auf diesem Wege bekomme ich<br />

<strong>bei</strong>des gleichzeitig und kann schon nach drei<br />

Jahren in einen interessanten Job einsteigen.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Bachelor of Science (B. Sc.)<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

Betriebswirtschaftliche Prozesse analysieren<br />

Anwendungsprogramme betriebsspezifisch anpassen<br />

Pc-Anwender schulen und beraten<br />

Datenbanken planen und programmieren<br />

IT-Systeme konzipieren und betreuen<br />

Neuentwicklungen am Markt verfolgen<br />

In Projekten ar<strong>bei</strong>ten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Neben einem überdurchschnittlich guten<br />

Abitur, insbesondere in Mathematik, Deutsch<br />

und Englisch, bringt ihr Interesse für die Programmierung<br />

von Softwarelösungen und<br />

möglichst Basiskenntnisse in einer Programmiersprache<br />

mit. Kommunikative Fähigkeiten<br />

für den direkten Umgang mit Kunden sind<br />

für euch wichtig, ebenso gute Kenntnisse in<br />

Englisch für internationale Softwareprojekte.<br />

Organisatorische Fähigkeiten, ein sicheres Auftreten,<br />

Teamfähigkeit und Kreativität sowie die<br />

Fähigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge zu<br />

erkennen, sind für diesen Beruf weitere wichtige<br />

Faktoren. Berufspraktische und fachwissenschaftliche<br />

<strong>Ausbildung</strong>sphasen wechseln<br />

sich im 3-Monats-Rhythmus ab. Ihr seid da<strong>bei</strong><br />

an der Dualen Hochschule und <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre (6 Semester)<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Firmeninterne Entwicklungsprogramme,<br />

Zusatzqualifikationen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

3 DUALE HOcHScHULE BADEN-WÜRTTEMBERG:<br />

BA Ravensburg<br />

<strong>Ingelheim</strong> eingesetzt, wo<strong>bei</strong> auch Einsätze<br />

an verschiedenen Firmenstandorten erfolgen<br />

können. Flexibilität und Mobilität bringt ihr<br />

daher mit.<br />

Die Studieninhalte an der DH umfassen Themen<br />

der Wirtschaftswissenschaften (Betriebs- und<br />

Volkswirtschaftslehre, Mathematik, Statistik,<br />

Recht) und der Wirtschaftsinformatik (Rechnersysteme,<br />

Systementwicklung, Informationssysteme,<br />

Programmierung, Projektmanagement),<br />

ergänzt durch Fremdsprachen, Fallstudien<br />

und Planspiele. Diese Themen werden in den<br />

Praxiseinsätzen vertieft und ergänzt. Im letzten<br />

Jahr des Studiums könnt ihr zwischen den<br />

Schwerpunkten BWL oder Informationsverar<strong>bei</strong>tung<br />

wählen. Dort werdet ihr dann auch die<br />

abschließende Bachelorar<strong>bei</strong>t erstellen.<br />

235369/08/06


Bachelor of Engineering (B. Eng.)<br />

Elektrotechnik<br />

„Auf das DH-Studium Elektrotechnik bin ich<br />

über mein Hobby gestoßen. Ich habe mich<br />

immer schon viel mit Elektronikbaukästen<br />

und defekten Elektrogeräten beschäftigt, elektronische<br />

Bauteile und Platinen ausgebaut,<br />

geprüft, gelötet und wieder getestet.<br />

Am Technischen Gymnasium habe ich mich<br />

dann für den Wahlbereich Technik entschieden.<br />

Mein Lehrer konnte uns damals in faszinierender<br />

Weise für Elektronik und Digitaltechnik<br />

begeistern. Da ich auch gerne Bezug<br />

zur Praxis habe, war für mich das Studium an<br />

der DH die richtige Wahl.<br />

Bei meinem DH-Studium fühle ich mich echt<br />

gefordert. Die Komplexität der Systeme in<br />

unserem Unternehmen ist beeindruckend.<br />

„Bei meinem DH-Studium<br />

fühle ich mich echt gefordert.<br />

Durch die fortschreitende<br />

Miniaturisierung<br />

und höchste Qualitätsanforderungen<br />

kommt<br />

der Elektrotechnik eine<br />

zentrale Bedeutung zu.“<br />

Fabian Lebherz<br />

Durch immer schnellere Laborgeräte, fortschreitende<br />

Miniaturisierung und höchste<br />

Qualitätsanforderungen kommt der Elektrotechnik<br />

eine zentrale Bedeutung zu. Neue<br />

und innovative Entwicklungen im Bereich<br />

der Automation erfordern oft eine anwenderspezifische<br />

Lösung, wir entwickeln also<br />

sozusagen Prototypen. Dank der breiten<br />

theoretischen <strong>Ausbildung</strong> an der DH können<br />

wir schon als Studenten in vielen Projekten<br />

maßgeblich eingesetzt werden. Außerdem<br />

macht mir der Wechsel zwischen Betrieb und<br />

DH richtig Spaß.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Bachelor of Engineering (B. Eng.)<br />

Elektrotechnik<br />

Elektronische Schaltungen planen<br />

Digitaltechnik einsetzen und mit<br />

modernster Messtechnik ar<strong>bei</strong>ten<br />

Mikrocomputertechnik in Laboranlagen integrieren<br />

Roboter für spezielle Ar<strong>bei</strong>tsabläufe<br />

im Labor konditionieren<br />

Prototypen anwenderspezifischer<br />

Automation entwickeln<br />

Berufsbeschreibung<br />

In den technischen und naturwissenschaftlichen<br />

Bereichen <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> ist<br />

heute ein Ar<strong>bei</strong>ten ohne Unterstützung durch<br />

Elektronik und Elektrotechnik nicht mehr vorstellbar.<br />

Wenn ihr Lust habt Lösungen für die<br />

Steuerung von z. B. Laborrobotern, Produktionsanlagen<br />

oder medizintechnischen Geräten<br />

zu entwickeln, dann ist das DH-Studium die<br />

richtige Herausforderung für euch. Durch den<br />

hohen Grad der Spezialisierung müsst ihr<br />

häufig in enger Abstimmung mit den Auftraggebern<br />

eine individuelle Lösung erar<strong>bei</strong>ten.<br />

Hier<strong>bei</strong> sind stets Kreativität, Teamgeist und<br />

Kundenorientierung gefordert.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre (6 Semester)<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Allgemeine oder fachgebundene<br />

Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Firmeninterne Entwicklungsprogramme,<br />

Zusatzqualifikationen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Biberach<br />

3 DUALE HOcHScHULE BADEN-WÜRTTEMBERG:<br />

BA Ravensburg,<br />

Außenstelle Friedrichshafen<br />

Während des Studiums seid ihr im Wechsel an<br />

der Dualen Hochschule Ravensburg / Außenstelle<br />

Friedrichshafen und <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> eingesetzt. Nach dem Grundstudium<br />

Elektrotechnik in den ersten <strong>bei</strong>den<br />

Jahren erfolgt im dritten Jahr eine Vertiefung in<br />

einem Spezialgebiet, in dem auch die abschließende<br />

Bachelorar<strong>bei</strong>t erstellt wird.<br />

235367/08/06


Bachelor of Engineering (B. Eng.)<br />

Informationstechnik<br />

„Ich hätte nie gedacht, wie komplex und<br />

umfangreich die IT-Landschaft in einem<br />

großen Pharmaunternehmen ist. Als Schüler<br />

habe ich oft meinen Pc zerlegt und neue<br />

Komponenten installiert. Die computerwelt<br />

hat es mir seither angetan und es war schnell<br />

klar, dass für mich <strong>bei</strong> der Berufswahl nur ein<br />

IT-Beruf in Betracht kam.<br />

Doch die betriebliche Praxis sieht völlig anders<br />

aus. Hier stehen vielmehr die konzeptionelle<br />

Entwicklung neuer DV-Lösungen, Programmieren<br />

in unterschiedlichen Programmier-<br />

„Ich hätte nie gedacht,<br />

wie komplex und<br />

umfangreich die<br />

IT-Landschaft in einem<br />

großen Pharmaunternehmen<br />

ist.“<br />

Christian Kneer<br />

sprachen und die Betreuung und Beratung von<br />

internen Kunden im Vordergrund.<br />

Super finde ich die Abwechslung von Theoriephasen<br />

an der Dualen Hochschule und<br />

den Praxiseinsätzen im Betrieb, wo ich das<br />

Gelernte vertiefen kann.<br />

Da in der modernen Ar<strong>bei</strong>tswelt immer mehr<br />

von professionellen IT-Lösungen abhängig<br />

ist, mache ich mir auch um meine berufliche<br />

Zukunft keine Sorgen.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Bachelor of Engineering (B. Eng.)<br />

Informationstechnik<br />

Anwenderspezifische DV-Lösungen entwickeln<br />

Nutzer und interne Kunden beraten<br />

Neuentwicklungen am Markt verfolgen<br />

Realisierbarkeit prüfen<br />

Systeme testen<br />

In Projekten mit Kollegen kooperieren<br />

Neue Konzepte entwickeln<br />

Berufsbeschreibung<br />

Wenn ihr neben der Bereitschaft zum Lernen<br />

einen ausgeprägten Hang zur IT-Welt habt<br />

und gerne auch die tägliche Ar<strong>bei</strong>t in einem<br />

Betrieb kennen lernen wollt, dann stellt<br />

dieses praxisorientierte Studium eine echte<br />

Alternative zum Hochschulstudium dar.<br />

Berufspraktische und fachwissenschaftliche<br />

<strong>Ausbildung</strong>sphasen wechseln sich alle drei<br />

bis sechs Monate ab. Ihr seid da<strong>bei</strong> an der<br />

Dualen Hochschule und <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> eingesetzt, wo<strong>bei</strong> auch Einsätze<br />

an verschiedenen Firmenstandorten denkbar<br />

sind. Flexibilität und Mobilität müsst ihr daher<br />

mitbringen.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre (6 Semester)<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Allgemeine oder fachgebundene<br />

Hochschulreife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Firmeninterne Entwicklungsprogramme,<br />

Zusatzqualifikationen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

3 DUALE HOcHScHULE BADEN-WÜRTTEMBERG:<br />

BA Ravensburg, Außenstelle Friedrichshafen<br />

An der DH wird euch die Theorie in den<br />

Fächern wie Mathematik, technische Physik,<br />

Elektronik oder Digitaltechnik vermittelt, aber<br />

auch die Grundlagen der Informationstechnik<br />

mit Fächern wie Rechnerarchitektur, Informatik,<br />

Programmier-Techniken und -Sprachen,<br />

Software-Engineering, Datenbanken und<br />

Betriebssysteme. Bei den Praxisphasen im<br />

Betrieb steht zunächst das Erlernen und<br />

Anwenden von mechanischen und elektrotechnischen<br />

Grundfertigkeiten im Vordergrund.<br />

In den weiteren Semestern erfolgt<br />

eure ingenieurmäßige <strong>Ausbildung</strong> in den<br />

entsprechenden Fachbereichen der Abteilung<br />

Informationsverar<strong>bei</strong>tung.<br />

235370/08/06


Bauzeichner/-in<br />

„Als ich mal als kleiner Junge mit meinen<br />

Eltern in Paris vor dem Eiffelturm stand, soll<br />

ich gefragt haben, wie man so einen Turm<br />

bauen kann. Heute weiß ich, dass vor dem<br />

Bauen die Konstruktion liegt und die beginnt<br />

am Zeichenbrett bzw. heute am computer.<br />

Technische Pläne und Zeichnungen haben<br />

mich schon früh begeistert. Bei der Agentur<br />

für Ar<strong>bei</strong>t erfuhr ich, dass es <strong>bei</strong>m Bauzeichner<br />

nicht nur auf das Fach Zeichnen ankommt,<br />

sondern auch Verständnis für Geometrie und<br />

das Fach Physik eine große Rolle spielen.<br />

Die Umsetzung von Entwurfsskizzen in cAD-<br />

Programme stellt <strong>bei</strong> jedem neuen Bauprojekt<br />

eine neue Herausforderung dar.<br />

„Es ist spannend, in ein<br />

Projekt von Anfang an<br />

eingebunden zu sein.<br />

Die Umsetzung von<br />

Entwurfsskizzen in CAD-<br />

Programmen stellt eine<br />

große Herausforderung<br />

dar.“<br />

Johannes Häfflinger (links)<br />

und Julian Stüber<br />

In Zusammenar<strong>bei</strong>t mit meinen Kollegen habe<br />

ich hier schon sehr viel gelernt und führe zum<br />

Teil eigenständig Berechnungen durch. Dazu<br />

ist es notwendig, dass ich mich mit den einzelnen<br />

Bauzeichnungen vertraut mache und<br />

diese mit Maßen und Hinweisen versehe.<br />

Ich fand es schon immer spannend Projekte<br />

zu bear<strong>bei</strong>ten, <strong>bei</strong> denen man das Endergebnis<br />

betrachten kann. Wenn z. B. ein neues<br />

chemiegebäude entstanden ist, bin ich stolz<br />

darauf, dass ich einen wesentlichen Teil dazu<br />

<strong>bei</strong>getragen habe.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Bauzeichner/-in<br />

Ar<strong>bei</strong>tsabläufe auftragsbezogen<br />

planen und koordinieren<br />

Bauzeichnungen für Bauplanung<br />

und -ausführung erstellen<br />

Zeichnungen und Pläne mit<br />

Maßen und Hinweisen beschriften<br />

Fachspezifische Berechnungen durchführen<br />

Dokumentationen und Zeichnungen<br />

für Präsentationen anfertigen<br />

Bestandslisten erstellen<br />

Vermessungsar<strong>bei</strong>ten durchführen<br />

Bauanträge ausar<strong>bei</strong>ten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Als Bauzeichner/in erstellt ihr mit Hilfe von<br />

cAD-Programmen Bau- und Ausführungszeichnungen.<br />

Hierzu gehören Grundrisse,<br />

Bauansichten, Detailzeichnungen und Animationen,<br />

die ihr nach Entwurfsskizzen oder<br />

Anweisungen von Architekten anfertigt. Ihr<br />

verwaltet, bear<strong>bei</strong>tet und plottet Zeichnungen<br />

sowie andere Bauunterlagen und übertragt<br />

bautechnische Vorgaben.<br />

Neben den zeichnerischen Tätigkeiten führt<br />

ihr fachspezifische Berechnungen durch (z. B.<br />

den Bedarf an Baustoffen) und erstellt Stücklisten.<br />

Diese nutzt ihr, um für die jeweiligen<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Mittlere Reife, Fachhochschulreife, Abitur<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Technische/r Betriebswirt/in, Bautechniker/in,<br />

Bauingenieur/in, Architekt/in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong><br />

Bauabschnitte die erforderlichen Unterlagen<br />

zusammenstellen zu können. Darüber hinaus<br />

erstellt ihr eine rechnergestützte Dokumentation<br />

in einer Datenbank, auf die ihr <strong>bei</strong> späteren<br />

Umbauvorhaben zurückgreifen könnt.<br />

Da Sicherheit in den entworfenen Gebäuden<br />

höchste Priorität hat und auch andere Baugewerbe<br />

mit den von euch erstellen Zeichnungen<br />

ar<strong>bei</strong>ten, strebt ihr stets eine hohe<br />

Qualität eurer Ar<strong>bei</strong>ten an. Deshalb spielt<br />

Teamar<strong>bei</strong>t und Gewissenhaftigkeit in diesem<br />

Beruf eine besonders große Rolle.<br />

236956/07/08


Koch/Köchin<br />

„Kochen ist <strong>bei</strong> uns zu Hause ein zentrales<br />

Thema. Meine Eltern unterhalten einen Familienbetrieb,<br />

ein kleines Restaurant im Rheintal.<br />

Ich bin quasi in der Küche groß geworden<br />

und habe ziemlich früh entdeckt, dass mir<br />

das Kochen genauso viel Spaß macht wie<br />

meinem Vater. Bevor mein Vater das Restaurant<br />

seines Vaters übernahm, war er einige<br />

Jahre im Süden Frankreichs in einem großen<br />

Hotel als chefkoch angestellt. Daher bin ich<br />

auch in Montpellier geboren und kam erst zur<br />

Einschulung nach Deutschland. Meine Mutter<br />

ist Französin, daher bin ich zweisprachig aufgewachsen<br />

und habe keine Probleme mit den<br />

vielen französischen Fachausdrücken.<br />

„Koch zu werden<br />

bedeutet für mich,<br />

kreativ sein zu dürfen,<br />

neue Rezepte auszu-<br />

probieren und andere<br />

Menschen mit Köstlich-<br />

keiten zu verwöhnen.“<br />

Jerome Opoku<br />

Koch zu werden bedeutet für mich, kreativ<br />

sein zu dürfen, neue Rezepte auszuprobieren<br />

und andere Menschen mit Köstlichkeiten zu<br />

verwöhnen. Da ein guter Koch unterschiedliche<br />

Küchen kennen lernen sollte, möchte<br />

ich nach der <strong>Ausbildung</strong> auch erst mal ins<br />

Ausland gehen. Genau das sind die Gründe,<br />

warum ich gerne ein exquisiter Koch werden<br />

möchte.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Koch/Köchin<br />

Qualität von Lebensmitteln prüfen<br />

Speisen fachgerecht zubereiten<br />

Speisen garnieren<br />

À la carte kochen<br />

Menüs zusammenstellen<br />

Technische Hilfsmittel fachgerecht einsetzen<br />

Hygienevorschriften beachten<br />

Mit Gästen kommunizieren<br />

Im Team zusammenar<strong>bei</strong>ten<br />

Berufsbeschreibung<br />

Der Spruch „Liebe geht durch den Magen“<br />

sagt schon sehr viel über den Beruf des<br />

Koches aus. Wenn ihr ein guter Koch werden<br />

wollt, benötigt ihr neben dem Fachwissen<br />

eine persönliche Begabung für den Beruf.<br />

Es muss euch Freude machen, andere Menschen<br />

mit Köstlichkeiten zu verwöhnen.<br />

In der Darbietung der Speisen und der Zusammenstellung<br />

von Menüs könnt ihr Kreativität<br />

entfalten. Hygiene ist für euch oberstes Gebot<br />

in der Küche, daher achtet ihr auch auf eure<br />

eigene Körperhygiene.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Küchenmeister/in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORTE:<br />

Biberach, <strong>Ingelheim</strong><br />

In unserer heutigen Zeit spielen <strong>bei</strong> der<br />

Ernährung Gesundheitsfragen eine zunehmende<br />

Rolle. Daher kennt ihr euch auch in der<br />

Ernährungslehre gut aus. Ihr seid bereit, zu<br />

Zeiten zu ar<strong>bei</strong>ten, in denen sich andere Menschen<br />

erholen und entspannen möchten.<br />

Wenn es in der Küche stressig wird, z. B. weil<br />

eine größere Gesellschaft eingetroffen ist,<br />

gilt es Ruhe und Übersicht zu wahren und im<br />

Team gut zusammen zu ar<strong>bei</strong>ten. Im Laufe<br />

der <strong>Ausbildung</strong> entwickelt ihr auch das erforderliche<br />

Selbstbewusstsein, auf den Gast<br />

zuzugehen, ihn im Hinblick auf das aktuelle<br />

Tagesangebot zu beraten und festzustellen, ob<br />

er mit euren Leistungen zufrieden ist.<br />

235388/08/06


Restaurantfachfrau/mann<br />

„Meine Tante betreibt ein kleines Hotel mit<br />

Restaurant auf der Ostseeinsel Rügen. Dort<br />

habe ich oft meine Ferien verbracht und<br />

gelegentlich geholfen, zu unterschiedlichen<br />

Anlässen den Raum zu dekorieren und die<br />

Tafel festlich zu gestalten. Das Restaurant hat<br />

einen sehr guten Ruf, weil nicht nur das Essen<br />

toll schmeckt, sondern auch der dekorative<br />

Rahmen einfach stimmt. Das Auge isst eben<br />

mit. Ich habe da<strong>bei</strong> mein kreatives Talent<br />

entdeckt.<br />

Da ich auch gerne mit Menschen umgehe,<br />

brachte mich das auf die Idee, im Restaurantfach<br />

eine <strong>Ausbildung</strong> zu machen.<br />

„Es kommen Gäste aus<br />

aller Welt zu uns. Es ist<br />

spannend, einen Einblick<br />

in die Gepflogenheiten<br />

anderer Kulturen zu<br />

bekommen.“<br />

Eva Julius<br />

Ich bin nun im 2. Lehrjahr und kam im Gästekasino<br />

von <strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> schon mit<br />

den wichtigsten Leuten zusammen, natürlich<br />

nicht geschäftlich, sondern um ihnen den<br />

Aufenthalt <strong>bei</strong> Geschäftsessen so angenehm<br />

wie möglich zu gestalten. Es kommen auch<br />

Gäste aus aller Welt zu uns. Da ist es schon<br />

spannend, einen Einblick in die Gepflogenund<br />

Essgewohnheiten anderer Kulturen zu<br />

bekommen, sowie deren Begrüßungs- und<br />

Umgangsformen kennen zu lernen.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Restaurantfachfrau/mann<br />

Berufsbeschreibung<br />

Festliche Tafeln dekorativ gestalten<br />

In- und ausländische Gäste<br />

freundlich empfangen<br />

Speisen und Getränke präsentieren<br />

Gäste <strong>bei</strong> der Auswahl eines<br />

passenden Weines beraten<br />

Französische Fachbegriffe<br />

beherrschen<br />

Der Restaurantfachmann bzw. -frau sorgt<br />

nicht nur für eine perfekte und freundliche<br />

Bedienung <strong>bei</strong> Geschäftsessen mit unseren<br />

in- und ausländischen Besuchern – er oder sie<br />

versteht es auch, eine Tafel entsprechend des<br />

jeweiligen Anlasses festlich und dekorativ zu<br />

gestalten. Gute kommunikative Fähigkeiten,<br />

ein gepflegtes Erscheinen sowie ein selbstbewusstes<br />

Auftreten sind wichtige berufliche<br />

Anforderungen. Hinzu kommen grundlegende<br />

Fremdsprachenkenntnisse, um ausländische<br />

Besucher begrüßen und Speisen und Getränke<br />

vorstellen zu können.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Restaurantmeister/-in, staatlich geprüfter<br />

Gastronom/-in, staatlich geprüfter Betriebswirt/-in<br />

im Hotel- und Gaststättengewerbe<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

<strong>Ingelheim</strong><br />

Im Bereich „mis en place“, wo alles für<br />

das Restaurant vorgerichtet wird, prüft der<br />

Restaurantfachmann bzw. -frau, ob die Teller<br />

ins Rechaud eingeräumt sind, die Menagerie<br />

aufgefüllt ist und die Guéridons sauber sind.<br />

Diese und ähnliche Fachbegriffe, die aus dem<br />

Französischen kommen, werden ebenfalls<br />

in der <strong>Ausbildung</strong> vermittelt. Als Rechaud<br />

bezeichnet man elektrische Tellerwärmer,<br />

Menagerie ist der Gewürzständer und<br />

Guéridons heißt übersetzt Beistelltische.<br />

235389/08/06


Tierpfleger/-in<br />

„Ich mag Tiere und habe selbst mehrere<br />

Haustiere, um die ich mich gerne kümmere.<br />

Für mich kam nur ein Beruf in Frage, <strong>bei</strong><br />

dem ich auch während der Ar<strong>bei</strong>t mit Tieren<br />

zusammen sein kann.<br />

Die Aufgaben eines Tierpflegers lernte ich<br />

durch ein Schnupperpraktikum <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> kennen. Die anderen Tierpfleger<br />

erklärten mir, wie abwechslungsreich die<br />

Ar<strong>bei</strong>t ist. So war ich nach dem Praktikum<br />

fest entschlossen, mich als Tierpflegerin zu<br />

bewerben.<br />

Wir betreuen die Tiere direkt und ar<strong>bei</strong>ten<br />

auch an tierexperimentellen Projekten in<br />

Forschung und Entwicklung mit. Da<strong>bei</strong> lernen<br />

„Wir lernen viel über<br />

Verhalten und Anatomie<br />

der Tiere, wie sie leben<br />

und welche Haltungs-<br />

bedingungen ideal für<br />

sie sind.“<br />

Carolin Hasenmaile<br />

wir viel über Verhalten und Anatomie der<br />

Tiere, wie sie leben und welche Haltungsbedingungen<br />

ideal für sie sind. In der <strong>Ausbildung</strong><br />

werden wir stets von einem erfahrenen<br />

Tierpfleger angeleitet. Da das Einhalten der<br />

Tierschutzbestimmungen <strong>bei</strong> uns oberste<br />

Priorität hat, müssen wir uns darin bestens<br />

auskennen und absolut zuverlässig sein.<br />

Die <strong>Ausbildung</strong> zum Tierpfleger finde ich<br />

gut, weil sie mir jeden Tag viel Abwechslung<br />

bietet, ich über die verschiedenen Tierarten<br />

viele interessante Dinge erfahre und auch die<br />

Verantwortung für die Tiere trage.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Tierpfleger /-in<br />

Berufsbeschreibung<br />

Tierunterkünfte herrichten<br />

Tiere züchten und aufziehen<br />

Tiere füttern und pflegen<br />

Tierschutz beachten<br />

Auf die Gesundheit der Tiere achten<br />

Wenn ihr am liebsten den ganzen Tag mit<br />

Tieren zusammen sein wollt, ist der Beruf des<br />

Tierpflegers der richtige. Während der <strong>Ausbildung</strong><br />

werdet ihr <strong>bei</strong> verschiedensten Tierarten<br />

eingesetzt und lernt da<strong>bei</strong> viel über deren<br />

Aufzucht und Haltungsbedingungen kennen.<br />

Die strikte Einhaltung des Tierschutzgesetzes<br />

oder besondere interne Hygienevorschriften<br />

erfordern gute Fachkenntnisse und ein hohes<br />

Maß an Verantwortungsbereitschaft.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Tierpflegermeister, Zusatzqualifikationen<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Biberach<br />

Ihr solltet aber auch Spaß an körperlicher<br />

Ar<strong>bei</strong>t haben, denn <strong>bei</strong>m Herrichten und<br />

Warten von Tierunterkünften, Zubereiten von<br />

Futter oder der Beschäftigung mit den Tieren<br />

seid ihr auch körperlich gefordert.<br />

Da die Tiere rund um die Uhr versorgt sein<br />

müssen, ar<strong>bei</strong>ten Tierpfleger auch regelmäßig<br />

an Wochenenden und Feiertagen. Dies setzt<br />

Flexibilität voraus. Neben dem Züchten und<br />

Versorgen der Tiere helft ihr auch <strong>bei</strong> tierärztlichen<br />

Untersuchungen, Behandlungen und<br />

Eingriffen.<br />

235390/08/06


Hauswirtschafter/-in<br />

„Meine Hobbys sind Kochen, Backen und<br />

Ar<strong>bei</strong>ten im Haushalt. Ich kann auch ziemlich<br />

gut organisieren. Während der 8. Klasse in der<br />

Hauptschule habe ich mir überlegt, <strong>bei</strong> welcher<br />

<strong>Ausbildung</strong> ich meine Hobbys und Dinge,<br />

die ich gerne mache, unter einen Hut bringen<br />

kann.<br />

Durch das Schnupperpraktikum <strong>bei</strong> <strong>Boehringer</strong><br />

<strong>Ingelheim</strong> bekam ich die Gelegenheit,<br />

den <strong>Ausbildung</strong>sberuf der Hauswirtschafterin<br />

näher kennen zu lernen. Das Praktikum hat<br />

mich überzeugt, dass dieser Beruf der richtige<br />

für mich ist.<br />

„Durch die Ar<strong>bei</strong>t im<br />

firmeneigenen Gäste-<br />

haus und im Betriebs-<br />

restaurant habe ich<br />

das Gefühl, gleichzeitig<br />

in einem Hotel und in<br />

einem Restaurant zu<br />

ar<strong>bei</strong>ten.“<br />

Steffi Bohner<br />

Schon zu Beginn der <strong>Ausbildung</strong> war ich<br />

überrascht, wie vielfältig die Tätigkeiten sind.<br />

Durch die Ar<strong>bei</strong>t im firmeneigenen Gästehaus<br />

und im Betriebsrestaurant, in dem alle Mahlzeiten<br />

frisch zubereitet werden, habe ich das<br />

Gefühl, gleichzeitig in einem Hotel und in<br />

einem Restaurant zu ar<strong>bei</strong>ten. Ich bin mit<br />

vielen Menschen in Kontakt, kann täglich viele<br />

praktische Dinge ausprobieren und auch noch<br />

meiner Mutter Tipps für den Haushalt geben.“<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> CHANCEN Stand: Juli 2008


Hauswirtschafter /-in<br />

Hauswirtschaftliche Versorgung organisieren<br />

Ordnung schaffen<br />

Für Hygiene sorgen<br />

Wäsche und Kleidung reinigen und pflegen<br />

Vorräte anlegen und überwachen<br />

Kochen<br />

Verantwortung übernehmen<br />

Berufsbeschreibung<br />

Bei diesem Beruf solltet ihr ein ausgesprochenes<br />

Interesse an hauswirtschaftlichen<br />

Dingen mitbringen, da sich fast alles um die<br />

tägliche Versorgung von Menschen handelt.<br />

Kochen, Wäschepflege, Freude am Umgang<br />

mit Menschen, usw. sollte euch Spaß machen.<br />

Die Bereitschaft zur Einhaltung von Hygienevorschriften<br />

ist Voraussetzung für diesen<br />

Beruf. Idealerweise kommt ihr bereits von<br />

einer Schule mit hauswirtschaftlichen Schwerpunkten.<br />

3 AUSBILDUNGSDAUER:<br />

3 Jahre<br />

3 EINGANGSVORAUSSETZUNGEN:<br />

Hauptschulabschluss, Mittlere Reife<br />

3 WEITERBILDUNGSMöGLIcHKEITEN:<br />

Hauswirtschaftsmeister /-in<br />

3 AUSBILDUNGSSTANDORT:<br />

Biberach<br />

Die Aufgaben in der <strong>Ausbildung</strong> sind vielfältig<br />

und ihr werdet in verschiedenen Bereichen<br />

wie dem firmeneigenen Gästehaus, dem<br />

Betriebsrestaurant oder dem Gästecasino<br />

ar<strong>bei</strong>ten. Da<strong>bei</strong> spielen Einsatzbereitschaft,<br />

Organisationstalent und eine aufgeschlossene<br />

und freundliche Art eine ganz entscheidende<br />

Rolle.<br />

Da Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen<br />

in allen Bereichen des Haushalts<br />

eingesetzt sind, ist die Ar<strong>bei</strong>t sehr vielseitig<br />

und <strong>bei</strong>nhaltet auch jede Menge Büroar<strong>bei</strong>t.<br />

Ihr müsst daher recht flexibel sein und gerne<br />

organisieren.<br />

235391/08/06


Einblick in unser Produktprogramm<br />

Humanpharmaka – Verschreibungspflichtige Präparate<br />

Produktname Wirkstoff Indikation<br />

FLOmAx®/ALNA® Tamsulosin Behandlung von funktionellen<br />

Symptomen der benignen<br />

Prostatahyperplasie<br />

mOBEC®/mOBIC® meloxicam Zur symptomatischen Behandlung<br />

rheumatischer Erkrankungen<br />

mICARDIS®<br />

mICARDIS PLUS®<br />

Telmisartan<br />

Telmisartan/<br />

Hydrochlorothiazid<br />

Behandlung der essenziellen<br />

Hypertonie<br />

SPIRIVA® Tiotropiumbromid Bronchodilatator zur Dauerbehandlung<br />

der chronisch-obstruktiven<br />

Atemwegserkrankung<br />

Humanpharmaka – Selbstmedikations-Präparate<br />

DULCOLAx® Bisacodyl Laxativum <strong>bei</strong> Verstopfung<br />

PHARmATON®<br />

Vital Kapseln N<br />

Ginsengextrakt G115®,<br />

Vitamine, mineralien,<br />

Spurenelemente<br />

Zur Verbesserung der körperlichen<br />

und geistigen Leistung<br />

BISOLVON® Bromhexin Sekrolytikum <strong>bei</strong> akuten und<br />

chronischen bronchopulmonaren<br />

Erkrankungen, die mit einer<br />

Störung von Schleimbildung und<br />

-transport einhergehen


Die Wege zu uns<br />

Standort <strong>Ingelheim</strong><br />

Standort Biberach<br />

Standort Dortmund


<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> Pharma GmbH & Co. KG<br />

Abteilung Personal Kompetenz- und Organisationsentwicklung<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Binger Straße 173<br />

55216 <strong>Ingelheim</strong> am Rhein<br />

Birkendorfer Straße 65<br />

88397 Biberach/Riss<br />

www.boehringer-ingelheim.de<br />

www.boehringer-ingelheim.com<br />

<strong>Boehringer</strong> <strong>Ingelheim</strong> microParts GmbH<br />

Hauert 7<br />

44227 Dortmund<br />

www.boehringer-ingelheim.de/microparts<br />

30073/01/09

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