Neue Szene Augsburg 2015-07

NeueSzeneAugsburg

Das Stadtmagazin für Augsburg und Umgebung. Aktuelle Info und Veranstaltungskalender unter www.neue-szene.de

25. JAHRGANG

07/15

KOSTENLOS


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe

swa

kurzfilmnacht

International prämierte Filme

Donnerstag,

23. Juli 2015,

Familienbad am Plärrer

Einlass 20.00 Uhr | Beginn 21.45 Uhr

Ersatztermin bei wetterbedingter Absage: 30. Juli

Kartenvorverkauf ab 6. Juli im Kundenzentrum Königsplatz

Vorverkauf: Euro 5,50 (mit swa KAROCARD 4,00)

Abendkasse: Euro 7,50 (mit swa KAROCARD 6,00)

Eintrittskarte gilt als Fahrschein

Stadtwerke Augsburg Von hier. Für uns.


30

Die Rebellen aus den

Westlichen Wäldern

AUSGABE

JULI

2015

30 Modular – Rückblick

*

06 Gögginger Brückendeckung

08 Das kleine Weltuntergangsinterview

10 5 Fragen an - Kinan Salameh vom

Street Food Markt

12 Trendscout

TAG & NACHT

14 Was geht im Juli - Meldungen und

Veranstaltungstipps

ZOOM

28 Klartext vom Kulturmann – Interview mit

Peter Bommas

30 Die Rebellen aus den Westlichen Wäldern –

Ortstermin in Dinkelscherben

34 “Der Motor waren die Volunteers“ – Modular-

Rückblick mit Christoph Elwert

36 Gereizt - Die Sucht nach dem nächsten Klick

40 Jamaika auf der Lechleite – Reggae in Wulf zum

ersten Mal dreitägig











































KINO

46 Cinerama - neue Filme

MUSIK

48 Gerilltes - Neue CDs

50 Heimatklänge – Fräulein Brecheisen

AUS UND WEITERBILDUNG

52 Schule aus – was nun?

SOMMERSPECIAL

60 Schön in die schöne Zeit

VERANSTALTUNGSKALENDER

64 Augsburgs größter Terminkalender

KLEINANZEIGEN

72 Liebe, Luftschlösser und Lampenschirme

AUGSBÜRGER

74 Drehorgelspieler Bruno Ardelt





































RÜCKBLICK

04 Was war los im Juni?

KULTUR

42 Kulturhighlights im Juli


4 Rückblick


08.06. Puppenkiste:

Sandro Roy

Der 21jährige Violinist Sandro Roy war 2007 bereits Bundespreisträger

bei “Jugend musiziert”. In der Puppenkiste gastierte er mit

seinem Quartett mit den Gitarristen Paulo Morello und Sascha

Köhler-Reinhardt. In der Pause erzählt mir Kontrabassist Rene

Haderer, er habe Sandro zum ersten Mal beim Django Reinhardt

Memorial gesehen, als er dort “alle in Grund und Boden gespielt

hat”. Damals fand das Festival noch im Abraxas statt – und Sandro

war elf Jahre alt. Rund zehn Jahre später zieht der hochgehandelte

Musiker auch in der Puppenkiste die Zuhörer in seinen Bann,

sein Ton scheint keinerlei Umwege über den Verstand zu nehmen,

die Wurzeln in der improvisierten, intuitiven Musik sind deutlich zu

spüren, angereichert mit technischer Hochklasse. Wenn ihr mal die

Gelegenheit habt, schaut ihn euch an! (flo)

Foto: Walter Gehring

HALBER

EINTRITT BIS

23:30 UHR

(3 statt 6€)

Foto: Charlie Sono

10.06.

Weinzierl bleibt

Zwei Wochen mussten die Augsburger Fußballfans

um Markus Weinzierl zittern, dem

FCA-Trainer lag nach Medienbereichten ein

unterschriftsreifes Angebot des FC Schalke

04 vor. Nach einem Besuch von Manager

Stefan Reuter bei Weinzierl in Straubing

fiel die „emotionale“ Entscheidung gegen

den Revierklub. Das Augsburger Aufatmen

konnte man vermutlich bis nach Gelsenkirchen

hören – oder Paderborn. Nach kurzer

Bedenkzeit gab Schalke die Verpflichtung

von André Breitenreiter vom SC Paderborn bekannt. Noch etwas länger warten müssen die FCA-

Fans auf die Gegner in der Europa League, die Auslosung der Gruppenphase findet am 28.08.

statt. (flo)

10.06. Hoffmannkeller:

„Gift. Eine Ehegeschichte“

Auf den Fußball übertragen wäre das wohl ein CL-Spiel, in

dem der FC Barcelona zunächst eine Sternstunde hinlegt –

und dann Ergebnisverwaltung betreibt. Das Stück der niederländischen

Autorin Lot Vekemans lässt ein Ehepaar nach

zehn Jahren Trennung anlässlich der Umbettung des verstorbenen

Sohnes am Friedhof zusammentreffen. Ein optimales

Szenario für das funkelnde Kammerspiel im Hoffmannkeller,

wo ‘sie’ und ‘er’, Jessica Higgins und Gregor Trakis, um die Erinnerung, das Weiterleben, um Ver-

lassen und Verlassenwerden und den Umgang mit Trauer kämpfen und das Publikum fasziniert an

den Lippen der Schauspieler hängt. Bis nach zwei Dritteln das Stück eine unerklärliche Wende ins

Kindische nimmt. Aber warum soll es Theaterfreunden anders gehen als Fußballfans? Schließlich ist

eine Stunde Lionel Messi in Topform jeden Cent wert - und eine Jessica Higgings sowieso. (flo)

Foto: Nik Schölzel


Rückblick

5


06 Kolumne

GÖGGINGER

BRÜCKEN

DECKUNG

Die Kolumne von und mit

Florian Kapfer

D

Der Zeitpunkt war perfekt gewählt:

Der Offene Brief zur

Theatersanierung landete

punktgenau rund zwei Wochen

vor dem Modular auf dem Schreibtisch des

Oberbürgermeisters. Der darin geforderte Planungsstopp

brachte natürlich die Befürworter

auf die Palme, allen voran den Verein der »Theaterfreunde«,

die u.a. lauthals verkündeten, dass

es durch die Sanierung anderen städtisch geförderten

Veranstaltungen und Gruppen an nichts

fehlen würde. Eine schöne, aber wohl reichlich

naive Vorstellung.

Schon zur Eröffnung des Modulars konnte OB

Kurt Gribl keine feste Zusage geben, ob das Jugendkulturfestival

nächstes Jahr wieder stattfindet

und empfahl allen Ernstes, Stadträte über

das Gelände zu führen, um sie von der Veranstaltung

zu überzeugen. Auch eine schöne Vorstellung:

»Und hier, lieber Herr Kränzle, liebe

Frau Stuber-Schneider und der Herr mit dem

Afro, sehen Sie die Augsburger Jugend. Bitte

nicht an die Scheiben klopfen!«

Der Stadtjugendring hatte aber klugerweise

schon vorgebaut und bot am Samstag eine

ebensolche Führung für Mitglieder des Kulturausschusses

und andere »Interessierte« an. Leider

war der Kulturreferent selbst im Urlaub.

Nur zur Erinnerung: Für die Kosten der Theatersanierung,

die mittlerweile von über 200

Millionen Euro auf etwa 180 »gesenkt« worden

sind, könnte man locker eintausend (!) Jahre

lang jedes Jahr ein Modular hinstellen, dessen

Förderung zurzeit 150.000 Euro beträgt. Das ist

trotz aller berechtigten Einwände über diesen

auf allen Vieren hinkenden Vergleich einfach

eine Zahl, die man nicht ignorieren

kann. Und die Befürworter

der aktuellen Theaterplanung

sollten nicht vergessen,

dass sie nun auch hier

im Wort stehen.

Man kann es gar nicht oft

genug betonen: Beim Modular

arbeiteten dieses Jahr über

200 junge »Volunteers« ehrenamtlich

- und nicht nur Projektleiter Christoph Elwert

schwärmte von deren Einsatzbereitschaft

und Solidarität. Vereine, Gruppen und Initiativen

bringen sich jedes Mal ohne große Bezahlung

intensivst mit ein, 50 Prozent des

Programms lieferten Augsburger Künstler.

Klar, da war auch Haftbefehl. Der umstrittene

Rapper wird von vielen als Kritikpunkt am diesjährigen

Modular genutzt, was sich natürlich

anbietet, aber ehrlich gesagt relativ kindisch ist.

Hat jemand die Songtexte der anderen Bands

und Interpreten überprüft? Trauen wir den Jugendlichen

nicht zu, eine solche Auseinandersetzung

zu führen, auch untereinander? Ist es

in puncto Vorbildfunktion so viel cleverer, sich

jedes Jahr im Mai bei der Fußballmeisterfeier

mit Bier zu überschütten, um dann den Alkoholmissbrauch

der Jugend zu beklagen?

Modular

jedes

Jahr!

Interessant war in diesem Zusammenhang der

Auftritt von Haftbefehl nach seinem Konzert.

Im kleinen Saal wagte sich der Offenbacher

noch mal auf die Bühne, um im Vorprogramm

der Augsburger Künstler des

Jahres etwa zehn Minuten lang

mit seinen »Begleitern« relativ

unbeholfen rumzuhampeln.

Das Publikum

schenkte seinem Machogehabe

allerdings so gut wie

keine Beachtung, schließlich

freute man sich auf Blindspot,

den Augsburger (!) Hauptact der Spätshow.

Im Kampf um öffentliche Gelder ist eine gewisse

Rivalität zwischen Veranstaltern, Künstlern

und Institutionen gar nicht zu vermeiden.

Ein bisschen Wettbewerb und Ansporn ist aber

auch hier erlaubt, wobei der Publikumszuspruch

natürlich nicht das einzige Kriterium

sein darf. Und Erfolg sollte man einfach anerkennen,

zumal er sich beim Modular bei weitem

nicht auf die Ticketverkäufe beschränkt.

Ebenso klar ist, dass die Arbeit des Stadtjugendrings

damit nicht getan ist. Dennoch: Das Modular

aus Kostengründen scheitern zu lassen,

wäre – nicht nur, aber auch angesichts der Theatersanierung

– ein gewaltiger Affront gegenüber

der Augsburger Jugend.


FREILICHTBÜHNE AM ROTEN TOR

PRÄSENTIERT VON: STADTSPARKASSE AUGSBURG

27. JUNI BIS 1. AUGUST 2015

Besucherservice 0821. 324 4900 | www.theater-augsburg.de


8 Tag&Nacht

KURT IDRIZOVIC, GEB. 1952 IN LECHHAUSEN, VOLKSSCHULE,

KAUFMÄNNISCHE LEHRE, ZWEITER BILDUNGSWEG, ABITUR, AB-

GEBROCHENES STUDIUM DER ZEITUNGSWISSENSCHAFT. SEIT

1984 INHABER DER BUCHHANDLUNG AM OBSTMARKT MIT BÜ-

CHERGILDE UND BRECHTSHOP. VERHEIRATET, ZWEI KINDER.































DIESMAL MIT

KURT

IDRIZOVIC


Tag&Nacht

9


10 Tag&Nacht

5FRAGEN

Kinan Salameh

vom Street Food Markt


Unterstützt von

Tag&Nacht

11

Ab DO 16.Juli

täglich bei schönem Wetter im

live aus Cuba!

am Eröffnungsabend 16.7.15

powered by

Alle Infos & Termine: www.kultstrand.de


12

DER SZENE-TRENDSCOUT

DIE NEUESTEN TRENDS IM JULI

von Harald Sianos

1

3

2

1. G-STAR: Mit „RAW for the Oceans“ bringt das kultige Jeanslabel den weltweit ersten Jeansstoff aus recyceltem Plastik aus unseren Weltmeeren auf den Markt.

Pharrell Williams hat nicht nur beim Design die Finger mit drin, er ist auch Mitbegründer von BIONIC YARN. Zur Kollektion gehören u.a. Jeans, Bomber, Sweater, Mützen

und T-Shirts. Die TYPE C-Jeans verfügt als Besonderheit über ein verdecktes Innenmuster, das erst beim Umschlagen der Jeans sichtbar wird. Limitierte Kollektion,

gesehen im G-STAR STORE in der City Galerie, 0821 31 98 69 03 oder facebook.com/pages/G-Star-Augsburg-City-Galerie | 2. OPINEL-MESSER: Die

Picknick-Saison startet. Vin rouge und französische Salami lassen grüßen: Dieses schöne Opinel-Messer bietet ein praktisches Extra. In den Griff aus Buchenholz

ist ein Korkenzieher integriert. Die rostfreie Klinge wird über das berühmte Virobloc-System arretiert. Zum Feststellen der Klinge muss nur der Sicherheitsring gedreht

werden. Erhältlich im Fachhandel und unter www.herbertz-messerclub.de oder Bergsporthütte Augsburg. | 3. ESPRESSO: Der ROK Espressobereiter ist pure

Freude für Kaffeeliebhaber – in Sachen Kaffeearoma, Bedienung und Design. Er wurde mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem Good Design Award,

sowie als innovativstes Produkt auf dem London Coffee Festival 2013 ausgezeichnet. Gesehen bei home24.de

Sie haben den neuesten Trend und glauben, Sie gehören auf diese Seite? Dann schreiben Sie uns an office@designbuero7.com


Mediaberaterin Karina Rothörl














*

Tag&Nacht

13


14

Tag&Nacht

Augsburgs

1000 Meisterwerke

Geistreiche Blicke auf eine verkannte Stadt

von Professor Dr. Spätzle


live

SAMSTAG / 11.07.2015

OPEN AIR & INDOOR / 14 BIS 5 UHR

KESSELHAUS AUGSBURG

vj’s: yino huan / markus puhlmann

online tickets und weitere infos: www.automaticmusic.de

karten-vvk: weisses lamm / café viktor / yeanshalle

eintritt ab 18 jahren


16 Tag&Nacht


Wein van Suid-Afrika




















Der Krater bebt - Festival


Tag&Nacht

17

Alkohol

FREI

Spritzig. Frisch.

Alkoholfrei!

Weizen & Zitrone

JETZT

PROBIEREN!

EXKLUSIV

BEI SOBI!


34 Bands auf 2 Bühnen vom

24.-26.07. in Burglengenfeld













Golden Glimmer Musikpicknick








WIR MITARBEITER

FÜR DIE FUSION

Betriebsrätin

Andrea Bader

BÜRGERENTSCHEID

Du entscheidest am 12. Juli über

die Zukunft der Stadtwerke!


18 Tag&Nacht


Campus Open Air











Fahrraderlebnistag









Playground Open Air 2015











DACHAUER MUSIKSOMMER 2015

03.07.2015, 19.30 Uhr, Eintritt: 25,- zzgl. VVK-Gebühr

JUPITER JONES

+ LUXUSLÄRM

04.07.2015, 19.30 Uhr, Eintritt: 25,- zzgl. VVK-Gebühr

JOSÉ GONZÁLEZ

+ SINKANE

Info und Tickets:

Tourist-Information Dachau, Tel. 08131/75-286, infobuero@dachau.de, www.dachau.de und www.muenchenticket.de


Tag&Nacht

OpenAirTheater

im abraxas auf der Wiese

19

KultStrand 2015


God Is An

Astronaut


























*

Fr.

Sa.

Sa.

Fr.

Sa.

Fr.

Sa.

Sa.

So.

15 Jahre Theater Fritz und Freunde

3. Juli 19:30 DIENER ZWEIER HERREN

4. Juli 15:00 Pippi Langstrumpf

4. Juli 19:30 15 Jahre Theater Fritz und Freunde

Bunter Jubiläumsabend mit Party & Feuershow

10. Juli 19:30 SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (leicht gekürzt)

18. Juli 19:30 Der kleine Prinz

31. Juli 19:30 SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (leicht gekürzt)

1. Aug. 15:00 Premiere: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

8. Aug. 19:30 SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (leicht gekürzt)

9. Aug. 15:00 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Sa. 15. Aug. 15:00 Urmel aus dem Eis

Sa. 15. Aug. 19:30 DIENER ZWEIER HERREN

So. 16. Aug. 15:00 Der Räuber Hotzenplotz

Info und Res.: Tel. 0821 - 240 19 44 / 0821 - 324 63 55

www.theaterfritzundfreunde.de

WIR MITARBEITER

FÜR DIE FUSION

Mitarbeiter

Nihat Anac

BÜRGERENTSCHEID

Du entscheidest am 12. Juli über

die Zukunft der Stadtwerke!


20 Tag&Nacht




Style and Breakfast


















auto.matic.open 2015











Optik König


Tag&Nacht

21


Voicefactory Augsburg

















BMW 118i 5 TÜRER

MIT M SPORTPAKET.

NEUWAGEN · LEASINGANGEBOT FÜR PRIVATKUNDEN

Erhältlich in den Farben Alpinweiß Uni, Saphirschwarz, Mineralgrau und

Valencia Orange, M-Sportpaket, Stoff Hexagon/Alcantara Anthrazit/Schwarz,

Lederlenkrad, Sitzheizung, 18" M Leichtmetallräder Doppelspeiche 461 M,

Regensensor und automatische Fahrlichtsteuerung, LED-Scheinwerfer,

Navigation Business u. v. m.

Fahrzeugpreis € 27.999,- 1

Anzahlung € 829,-

Laufzeit

36 Monate


Nettodarlehensbetrag € 25.852,89

Gesamtbetrag € 10.779,-

Sollzinssatz p. a. 2 4,25 %

Effektiver Jahreszins 4,33 %

ANGEBOT GÜLTIG

BIS 31.07.2015.

Leasingrate

monatlich nur € 272,-


Kraftstoffverbr. außerorts

Kraftstoffverbr.

CO 2 - Emission komb. 126 g/km

CO 2



1

2

Autohaus Augsburg GmbH


www.reisacher.de

Ein gutes Gefühl!

WIR MITARBEITER

FÜR DIE FUSION


Geburtstagsparty am 04.07.









Mitarbeiter

Dieter Kohlenberger

BÜRGERENTSCHEID

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die Zukunft der Stadtwerke!


22 Tag&Nacht





Ustersbacher Bier in

Berlin prämiert

































The Movement









Glückliche Gewinner


Tag&Nacht

23


3x2 Tickets für

Wolfgang

Ambros

zu gewinnen













Sommer, Sonne, Lechflimmern



























WIR MITARBEITER

FÜR DIE FUSION

Mitarbeiter

v.l.n.r Melissa Czech,

Michael Brandmeier,

Sabrina Neu

BÜRGERENTSCHEID

Du entscheidest am 12. Juli über

die Zukunft der Stadtwerke!


24 Tag&Nacht












*


Tag&Nacht

25


Naturfreibad Fischach
























WIR MITARBEITER

FÜR DIE FUSION


Freilichtbühne frei!














Betriebsrat

Peter Gaugenrieder

BÜRGERENTSCHEID

Du entscheidest am 12. Juli über

die Zukunft der Stadtwerke!


26 Tag&Nacht


Sechste swa Kurzfilmnacht: „ausgezeichnet“




















presented by DATO-EVENT.DE

Mainstage:

BETONTOD LION D

OK KID THE LOCOS

MEGALOH GOMAD & MONSTERS

SYMBIZ SOUND LIQUID PASSAFIRE

WILDCAMPING JOE ZILLA THE MAMS

NENNSLINGER BLASKAPELLE more to come

Elektrostage:

LYDIA EISENBLÄTTER

DRUNKEN

MASTERS

ERMAN ERIM SWEDE:ART ADAM KAY

FLOREANO HAPTIC INVADERS M~AX DEL SOL

ROOMFOUR MICHA KLANG FERHAT AYNASTY


VVK: 27,00 € AK 36,00 € + Camping 5,00 € (zzgl. VVK-Gebühr)

weitere Infos + Tickets: www.playground-open-air.de oder

30.07. - 02.08.2015

NENNSLINGEN


Dachauer Musiksommer 2015


Tag&Nacht

27


16 Jahre Titti Twister








16-Jahresfeier an zwei Tagen

















WIR MITARBEITER

FÜR DIE FUSION


Feiert Jubiläum
















Mitarbeiterin

Lisa Klemmer

BÜRGERENTSCHEID

Du entscheidest am 12. Juli über

die Zukunft der Stadtwerke!


28 Zoom

Der Begriff „Urgestein“ ist zwar ausgelutscht, aber für Peter Bommas darf

man ihn ruhig verwenden. So viel hat der Mann in Augsburg schon gemacht:

Mitinitiator und Geschäftsführer des Kulturparks West, Leiter des Jungen Theaters,

Mitbegründer des Festivals Lab30, Lehrbeauftragter an der Uni, DJ und

nicht zuletzt früherer Mitarbeiter der Neuen Szene. Wahrscheinlich ist das nur

die Hälfte seiner Tätigkeiten, mit Sicherheit ist Bommas aber einer der kenntnisreichsten

Kulturakteure der Stadt. Der diesjährige Roy-Ehrenpreisträger

nimmt in der Sache nach wie vor kein Blatt vor den Mund.

PETER BOMMAS

Peter, hast du sich sehr über den Ehren-Roy gefreut?

Bommas: Ach, es war insgesamt eine verhaltene

Freude (lacht). Der Roy als Preis ist ja jetzt nicht einer,

der einen Wahnsinnsstellenwert als etablierter Preis

hätte und den man unbedingt ergattern will. Was mich

aber natürlich freut ist die Anerkennung für das, was

man in den letzten zwanzig, dreißig Jahren gemacht

hat.

Er müsste dich auch misstrauisch machen.

Wieso das?

Wenn man so rundum geehrt und gelobt wird,

könnte das bedeuten, dass man nicht mehr gefährlich

ist.

Na ja, der Hintergrund ist vielleicht der, dass sich

manche dachten: Jetzt kriegt er halt nen Popkulturpreis,

aber dann ist mal Ruhe. Ich will zwar Ende des

Jahres teilweise in Rente gehen, aber ich höre nicht

auf. Wenn das als Motiv mit reingespielt hätte, werden

sich manche noch wundern, denn eine gewisse

Gefährlichkeit meinerseits wird schon erhalten bleiben.

Ja, natürlich, Pop war schon immer eine politische Geschichte

und auch immer eine Waffe im Kampf um die

kulturpolitische Auseinandersetzung, das gilt bis

heute.

Ist das wirklich noch so? Heute ist doch politisch

alles so harmonisch, auch in Augsburg.

Du hast schon Recht, Popkultur ist schon im politischen

Mainstream angekommen, aber es ist ihr immer

wieder gelungen, in den Underground abzutauchen

und mit neuen Dingen wieder aufzutauchen. Das ist

auch ihre Kraft, dass sie sich nicht komplett vereinnahmen

lässt, eine gewisse Subversivität ist da immer

dabei.

Vielleicht ist die Gesellschaft so liberal geworden,

oder aber die Popkultur hat sich verkauft.

Beide Strömungen gibt es. Pop als Konsumware einerseits,

andererseits hat sich wirklich viel verändert.

Vor zwanzig Jahre wäre es undenkbar gewesen, dass

Leute von den Einstürzenden Neubauten Opern inszenieren.

Da hat sich also schon was verändert, gleichzeitig

ist der Vereinnahmungsprozess auch

fortgeschritten, das ist so ein bisschen dialektisch.

Da muss man differenzieren. Ich war immer ein Gegner

von politischen Einrichtungen, die Popkultur verwalten

wollen, weil jede Szene das selber machen

soll. Aber wenn Städte dafür Geld ausgeben wollen,

kann das durchaus positive Effekte haben. Was die

Barbara Friedrichs als Popbeauftragte angefangen

hat, ist jetzt zum ersten Mal an einer Stelle, an der

ich sage: Das ist okay. Man unterstützt die Leute,

hilft, moderiert ein bisschen und versucht, in die

Stadtpolitik hineinzuwirken. Es ist ja nicht so, dass

das in Augsburg überall angekommen wäre. Wenn ich

mir den Stadtrat anschaue: 80 Prozent der Stadträte

sind überhaupt nicht mit Popkultur infiziert.

Wie beurteilst du die Kulturpolitik der Stadt?

Ich vermisse nach wie vor den seit eineinhalb Jahren

angekündigten Kulturentwicklungsplan, der anzeigen

soll, wo es hingeht. Im Moment erschöpft sich die

Augsburger Kulturpolitik in Baustellenplanung. Die

Theatersanierung, die Geschichte mit dem Römischen

Museum, das Gaswerk. Das sind alles Dinge, für die

es kein stringentes Konzept gibt, das läuft alles so nebeneinander

her. Ich kann da keinen kulturpolitischen

Masterplan erkennen.

Hat dir eigentlich Richard Goerlich gratuliert?

Ne, aber ich war bei der Preisverleihung auch nicht

da. Es kamen jede Menge Mails, aber von Rich war

keine dabei.

Vertragt ihr euch wieder? Als Goerlich noch Popbeauftragter

war, habt ihr euch ziemlich gestritten.

Ach, man respektiert sich gegenseitig. Ansonsten ist

der Rich einfach auf einer anderen Baustelle tätig und

wir haben nicht so viele Dinge, in denen es Übereinstimmung

gibt. Aber wir schätzen uns gegenseitig als

Fachleute auf bestimmten Gebieten.

Franz Dobler hat in seiner Laudatio gesagt: „Wer

nicht bei den bloßen Spaßaspekten stehengeblieben

ist, muss Pop mit Problemzonen, wie z.B.

einer kriminellen Asylpolitik oder der offensichtlich

immer noch nicht möglichen Gleichstellung

von Homo- und Heterosexuellen, jederzeit in Verbindung

setzen.“ Gilt das immer noch?

Die Frage ist auch, wogegen man heute rebellieren

soll.

(lacht) Ich glaube, die Gefahr besteht in einer kapitalistisch

verfassten, bürgerlichen Gesellschaft nicht,

denn es passieren dauernd Dinge, bei denen man

seine Gegnerschaft anmelden muss. Ob das Homophobie

ist, oder Rassismus, oder Vermarktungssachen,

oder dagegen, dass zwei, drei große Konzerne

im Internet bestimmen. Es gibt genug Reibungsflächen,

man kann als Wadlbeißer durchaus weiter funktionieren.

Muss Popkultur antikapitalistisch sein?

Muss sie natürlich nicht, sie ist von Anfang an Bestandteil

kapitalistischer Entwicklung. Ohne den modernen

Kapitalismus wäre Popkultur nicht das

geworden, was sie ist. Aber das Reizvolle ist ja, dass

sie trotzdem antikapitalistisch wirken kann.

Ist die Arbeit der Popbeauftragten eher subversiv

oder eher Mainstream?

Dann gibt es ihn nicht, oder die Stadt behält ihn

für sich.

Ich vermute, dass es nicht wirklich einen gibt. Es gibt

ein paar Bruchstücke, an denen man rumbastelt und

im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes taucht

natürlich auch Kultur auf, aber es ist schon symptomatisch,

dass eine epochale Geschichte wie die Theatersanierung

darin gar nicht vorkommt. Dabei werden

davon die nächsten 50 Jahre geprägt und daran

müsste der Plan aufgehängt sein, denn das Stadttheater

hat Auswirkungen auf alles andere in der Stadt.

Es gibt in der Stadt dazu keinen wirklichen Diskurs.

Die Politik hechelt nur von einer Baustelle zur nächsten

und verliert das große Ganze aus den Augen.

Wie siehst du die Zukunft des Theaters?

Entweder ist das Stadttheater der Mittelpunkt der Kultur

in Augsburg und alles geht dorthin und von dort

aus, oder man muss überlegen, wie sich das Theater

der Zukunft mit neuen Formen der Kultur verbinden

kann, ob es also ein Stadttheater wie in den letzten


Zoom

2904

„IM MOMENT ERSCHÖPFT SICH DIE KULTURPOLITIK

IN BAUSTELLENPLANUNG“

100 Jahren geben kann oder ob es neue Lösungen

braucht. Augsburg könnte ein Pilotprojekt starten,

dazu wäre jetzt die Gelegenheit.

Bist du vom Kulturreferenten Thomas Weitzel enttäuscht?

Enttäuscht kann man nicht sagen, er kommt halt aus

einem bestimmten kulturellen Background, in dem er

sich bewegen kann, in dem er schon vor seiner Amtszeit

aktiv war und das ist halt eher die hochkulturelle

Ecke. Ich glaube, er braucht einfach noch Zeit, um in

die Szene und die Popkultur einzutauchen. Ich erwarte,

dass er sich da mehr engagiert und schlau

macht. Da bin ich guter Hoffnung, dass nach sechs

Jahren Stillstand unter Peter Grab was passiert.

Was würdest du als Kulturreferent konkret anders

machen?

Ich würde einen Kulturentwicklungsplan in Zusammenarbeit

mit der Kulturszene auflegen und aus dem

Kulturbeirat eine Art Expertengremium schaffen. Und

ich würde einen Zehnjahresplan aufstellen, der zeigt,

was geht und was nicht. Da müsste man dann ehrlich

sein und auch an alte Privilegien, Förderstrukturen

und Überholtes ran und die Politik dazu bringen, Entscheidungen

zu treffen.

Was ist überholt?

Die allermeisten Mittel werden zur Bewahrung von

Kultur ausgegeben, also museale Sachen, und es wird

ganz wenig für innovative neue Geschichten verwendet.

Das ist ein völliges Ungleichgewicht, die Förderstruktur

der Stadt ist noch aus den 80er Jahren und

berücksichtigt nicht, dass kulturelle Initiativen heute

nicht mehr unbedingt als Verein auftreten, sondern

auch kurzfristige Gebilde sind, die Projektförderung

brauchen, auch wenn sie nur ein paar Jahre bestehen.

Das muss man angehen, nur so kann man sich für die

Zukunft aufstellen.

Bist du mit Peter Grab eigentlich per du?

Ja, aber das ergibt sich einfach. Augsburg ist kulturpolitisch

so klein, dass man mit allen Menschen irgendwann

eng ist, auch wenn man ihre Ansichten

nicht teilt, da kommt man nicht drum rum.

Diese Überschaubarkeit und Verbandelung der

Szene kann auch ein Nachteil für die Diskussionskultur

sein, weil man sich kennt und mag und keinem

wehtun will.

Ja, einfach ist das nicht, in einer Stadt wie Augsburg

richtet man sich schon in einer gewissen Gemütlichkeit

ein. Man muss sich dann selber immer mal wieder

am Ohr ziehen und sich sagen, dass es nicht zu gemütlich

werden darf. Man muss bereit sein, etwas

auszuhalten, wenn man nicht mitmacht, obwohl vermutet

wurde, dass man überall mitmacht.

Schlimmstenfalls gilt man als Querulant?

Das ist zwar ein bisschen blöd, aber man muss

schauen, dieses Image wieder loszuwerden, indem

man klar macht, dass es darum geht, die Stadt voranzubringen.

Niemand wird in der Kultur reich, da ist

viel Selbstausbeutung dabei und letztlich geht es

wirklich darum, bestimmte

Sachen zu erreichen, um

hier besser leben zu können.

Dafür nimmt man auch

in Kauf, als Querulant,

Loser, oder Lobbyist in eigener

Sache denunziert zu

werden.

Wie läuft es eigentlich mit dem Gaswerk? Klappt

der Umzug des Kulturparks West?

Im Moment ist bisschen Sendepause. Es gibt eine Planungswerkstatt,

aber konkret wissen wir nichts. Das

steht also ein wenig in den Sternen, angesichts der

finanziellen Situation der Stadt ist es nicht vorstellbar,

dass die Gaswerklösung schnell kommt. Die eigentlichen

Betroffenen im Kulturpark sind jedenfalls seit

Längerem nicht mehr in den Prozess eingebunden,

wir können also immer nur warten, dass etwas nach

außen dringt.

Du bräuchtest einen Lobbyisten in der Stadtregierung.

Den gibt’s aber nicht.

Dann bleibt der Kulturpark einfach, wo er ist.

Man sollte zumindest einen Teilverbleib prüfen, bestimmte

Kreativgeschichten könnten neben dem Abraxas

einen guten Platz haben. Entweder gelingt ein

kompletter Umzug, oder man muss über den Verbleib

reden, eine weitere Alternative gibt es nicht.


30 Zoom

Auf der Suche nach der

Quelle der Kreativität in

Dinkelscherben

Die Rebellen aus

den westlichen

Wäldern

Mit rund 6500 Einwohnern, im Ortskern nur etwa die Hälfte, ist

der Markt Dinkelscherben, 25 Kilometer westlich von Augsburg,

nicht gerade eine Metropole. Und doch kommen von dort mit

regelmäßiger Sicherheit Künstler, die nicht nur in Augsburg für

Aufmerksamkeit sorgen - ein Ortstermin mit Florian Kapfer (Text)

und Christian Menkel (Fotos)

In meiner Jugend, so ab Ende der 80er, war es vor allem die Band Roastbeef

um Sänger und Bassist Martin Schmid, die jeden Schulball mitnahm und dann

in größeren Locations und sogar im Ausland spielte. Im Jahr 2009 veröffentlichte

der Dinkelscherbener Autor Willibald Spatz seinen ersten Krimi „Alpendöner“,

dem bis jetzt vier weitere folgten. Ungefähr zu selben Zeit präsentierte

der Filmemacher Michael Kalb aus dem Ortsteil Häder im Alter von 20 Jahren den

Streifen „Der letzte Streich“, während sein zwei Jahre älterer Bruder Andreas mit

der Punk-Comedy-Truppe Die Geggen Gaggas nicht nur die Besucher von „Band

des Jahres“ vor Rätsel stellte. 2013 schafften es die Gaggas sogar ins Finale und

reisten mit zwei Bussen voller „Eingeborener“ an - dass zur Abholung nur noch

ein Bus kam, wird vom Ostwerk-Team immer noch gerne erzählt. Andi wiederholte

den Schachzug 2015 mit der Formation Tequila Sunrise, diesmal mit Krimischreiber

Spatz am Bass. „Der Bürgermeister kommt auch“, kündigte er vor dem Finale an,

da wussten wir noch nicht, dass sein Vater Edgar Kalb mit einer unabhängigen

Wählergruppe den Chefsessel im Dinkelscherbener Rathaus erobert hatte. Parallel

dazu hatte im Januar die Krimikomödie „Leberkäs und Leichenstarre“ des Filmemachers

Michael Richter dreimal die Reischenauhalle in Dinkelscherben ausverkauft.

Im Mai lief der Streifen im Augsburger „Cinemaxx“ und tourt seitdem durch

den Freistaat.

Auftakt mit Storch und Kalbs

Bei soviel kreativem Potential war ein Ortstermin fällig! Bestens instruiert von Bürgermeistersohn

Andreas Kalb wagen Fotograf Christian Menkel und ich an einem


heißen Junifreitag die Fahrt nach Dinkelscherben, wo wir von einem Storch auf

dem Kirchdach empfangen werden. Pünktlich zum Mittagsläuten stehen wir in Edgar

Kalbs Amtszimmer und konfrontieren ihn mit der Frage nach der Kreativität in Dinkelscherben.

„Damit habe ich mich noch nie beschäftigt, aber es fällt schon auf“, meint der

54jährige Quereinsteiger und erzählt in aller Bescheidenheit vom 2007 gegründeten

Verein „Jukudi – Junge Kultur Dinkelscherben“, dem Rock-Open-Air im Mai, dem

Dinkelfestival im Sommer und dem alle drei Jahre stattfindenden mehrwöchigen

Kunsthappening „Markstoi“. „Diese Events bringen regelmäßig das ganze Dorf zusammen.“

Der Bürgermeister

selbst spielt Gitarre. „Das Musikmachen

wird von Generation zu

Generation weitergegeben, das

hat man erst letztes Jahr wieder

gesehen beim 200jährigen Jubiläum

der Blasmusik in Dinkelscherben.

Und irgendwie

schaffen wir es, diese Kreativität

Die beiden Michis:

zu erhalten.“

Richter (li.) und Kalb (re.)

Unser Gespräch ist kaum beendet,

als auch schon der jüngere Sohnemann ans Fenster klopft. Michael Kalb, Filmstudent

in München, ist erst vor ein paar Stunden von einem Auslandsemester in

San Diego zurückgekehrt, mit einer beeindruckenden Sonnenbräune, die den ganzen

Tag über für mehr Spott sorgt als es eine Geschlechtskrankheit jemals vermocht

hätte.

Im idyllischen Ratshausgarten gibt uns Michi eine Einführung in die Problematiken

des Dorflebens, die uns sehr bekannt vorkommen. Wir stehen vor einer gut drei

Meter hohen Stahlskulptur, die seit Kurzem mit einem Bauzaun verunstaltet ist,

die sie nahezu jeder Wirkung beraubt. „Es könnten ja Kinder draufklettern und sich

verletzen“, erklärt Michi achselzuckend. Etwa zehn Meter weiter bröckelt die Rathausmauer

vor sich hin, völlig ungeschützt und mehr als einladend für Besteigungen

jeglicher Art.

Hinter der Mauer parkt kurz darauf ein VW-Bus, dem ein gutgelaunter Michael

Richter entsteigt. Die beiden Filmemacher haben 2001 gemeinsam begonnen, erste

Clips zu drehen, angeregt von der Fernsehserie „Jackass“. Der Richter-Michi hat

mittlerweile eine Produktionsfirma in Neusäß und macht hauptsächlich Werbung.

An seinem Überraschungserfolg „Leberkäs und Leichenstarre“ hat er vier Jahre

lang gedreht, mit Unterstützung des ganzen Dorfes. „Kluger Schachzug“, erklärt

er mit einem Augenzwinkern, „wenn viele mitspielen, kommen natürlich auch viele

zur Vorführung.“ Aktuell arbeitet er an einer Romanfassung des Films. Die Erfahrung,

in seinem Heimatdorf einerseits

immer Mitstreiter zu

finden und andererseits stets

ein Publikum, hat ihn, wie viele

meiner heutigen Gesprächspartner,

mit einem gesunden

Selbstvertrauen ausgestattet

und, nicht zu vergessen, Fleiß.

Nichtangriffspakt mit Leiche

Wir schlendern die Dorfstraße

entlang und reden über das

Leben auf dem Land, die Vor- und Nachteile, die soziale Kontrolle. Später wird mir

der Autor Willibald Spatz das Ganze als einen „Nichtangriffspakt“ schildern: „Natürlich

weiß es jeder am nächsten Tag, wenn du mal über die Stränge geschlagen

hast, aber es gibt kaum jemanden, der keine Leichen im Keller hat. Also sagt keiner

was.“

Willi kennt sich aus mit Leichen, die Inspirationen zu seinen bisweilen recht derben

Lokalkrimis findet er direkt vor der Haustür: „Früher habe ich mir mehr Mühe gegeben,

die Namen, Orte und Sprüche zu verschleiern, aber das ist gar nicht nötig.“

Teilweise bekomme er Glückwünsche von seinen „Opfern“, die nicht erkennen würden,

dass das Zitat, das sie gerade noch so witzig fanden, einst ihrem eigenen

Mund entschlüpfte. Schauplatz seines jüngsten Romans „Alpenwürstchen“ ist der

Ort Ödertshofen, „25 Kilometer vor den Toren der nächsten großen Kreisstadt inmitten

eines Naturparks“, wie es im Buch heißt. Das Credo der 36jährigen Hauptfigur

Birne lautet: „Angst und Geld haben wir nie gehabt.“

„Angst und Geld haben wir nie gehabt“

Ein klarer Unterschied zur Stadt: Verstecken, in einer Szene oder auch nur einem

Club, ist hier nicht. Im Freibad, in der Kneipe, auf dem Dorffest kommen sie alle

zusammen. Oder in der Traditionswirtschaft „Deutsches Haus“. Diese denkbar urige

Lokalität nennt keiner so, für die Jüngeren ist es „bei der Anni“, die Älteren sagen

Bandprobe im Wirtshaus:

Vitus, Willi, Andi (v.l.)

„bei der Res“, davor war es „beim Theo“. Hier trifft sich heute ohne Vorankündigung

die dreiköpfige Band Tequila Sunrise zur Bandprobe – mitten im Gastraum.

Vorteil: Es ist nicht viel los. Am Nebentisch sitzen zwei Handwerker, die anerkennend

klatschen, den Andi Kalb kennen alle. Auch Wirtin Anni hat nichts dagegen,

unerschrocken serviert sie durch den ansteigenden Lärmpegel Bier, Wurstsalat und

Pommes.

In den Pausen zwischen den Songs versuche ich den Hintergrund unserer Recherche

nicht aus den Augen zu verlieren: „Woher kommt die Kreativität in Dinkelscherben?“

Und in dieser Runde taucht zum ersten Mal die etwas mysteriöse

Antwort auf: „Es liegt am Wasser!“

Da wird man als Augsburger natürlich hellhörig. Das Wasser in Dinkelscherben sei

ungleich besser als in Augsburg, das sei wissenschaftlich erwiesen, bekommen wir

zu hören. Das Blöde wäre nur, dass der Brunnen eigentlich nicht mehr genutzt

werden dürfte... Für einen kurzen Moment wird die Kneipe zur Räuberhöhle, die

Rebellen aus den westlichen Wäldern erklären dem verweichlichten Stadtwerkeknecht,

wo der Reischenauer sein Wasser holt. Und der Oberräuber stimmt ein

Lied an.

Sein Sohn Andreas wäre schon immer etwas außer der Reihe geschlagen, hat uns

Edgar Kalb zu Beginn erklärt. Statt die Matchboxautos rumzuschieben, hätte der

„kreative Kopf“ daraus Türme gebaut. Außerdem habe er tagelang Papas Platten

abgespielt und einmal im Sommer sämtliche Singles im Garten verteilt. „Irgendwie

ist er mit den Sachen immer anders umgegangen als die anderen Kinder.“

Andis Songs sind, wenn man so will, die etwas „schiache“ Schwester der Ballkönigin

– deren Qualitäten man erst bei der Aftershowparty zu schätzen lernt, dann

aber richtig. Da wäre zum Beispiel seine Abrechnung mit dem Germanistikstudium,

ein mit Fachbegriffen gespickter Sermon Dylanscher Prägung. Oder der Hit „Ich

geh im Fasching als Faschist“. Wenn Deutschlehrer Andi singt, wirkt er wie eine


32 Zoom

Mischung aus Karl Valentin und Bert Brecht.

Was hält eigentlich die Schulleitung von seinen musikalischen Rundumschlägen?

„Das ist akzeptiert, weil ich den Schülern zeige, dass die Welt nicht hinterm Schulhof

aufhört“, erklärt er selbstbewusst. Ob man die Songs in Dinkelscherben versteht,

frage ich Percussionist Vitus Aumann. „Sicher nicht alle immer alles, manche

wollen gar nicht. Mir hat mal einer gesagt, er müsse in der Arbeit so viel nachdenken,

da will er nicht auch noch abends über Liedtexte sinnieren – der Mann ist

Kranfahrer in einer Fabrik.“ Mit einer seligen Gelassenheit nehmen die Jungs ihre

Mitmenschen hoch und sind dabei selbst wandelnde Zielscheiben, wenn auch vollkommen

integrierte. Die Ballkönigin in Dinkelscherben hat viele Schwestern.

Vom Deutschen Haus zum Old Man

Vor dem Lokal „Dink’s“, in dem Tequila Sunrise am folgenden Tag ihr Abschiedskonzert

geben, sitzt Tom Steppich, seinerzeit Roastbeef-Schlagzeuger. Andi holt

per Anruf noch den 19jährigen Matthias Gleich aus dem Nebenhaus dazu, der mit

Tom Steppich, 3. v.l.

der zwölfköpfigen Blechbläserformation Stainless Brass seit zwei Jahren erfolgreich

in der Region unterwegs ist. Die Erklärungen der beiden Musiker klingen bekannt:

Man findet in Dinkelscherben immer Leute, die mitmachen, und immer ein Publikum.

Außerdem sei das Wasser hervorragend, ergänzt Willi lachend - und bestellt

sein drittes Bier.

Wir kommen auf das „Old Man“ zu sprechen. In der Blütezeit der Landdiskotheken

war der Club am Bahnhof eines der drei Zentren des Nachtlebens in der Region.

Laut Bürgermeister Kalb sind hier „mehr Ehen zustande gekommen als sonst irgendwo

im Landkreis“. Der Clou an der Geschichte: Auf Betreiben des Bürgermeisters

steht die Gemeinde kurz davor, den Komplex zu übernehmen, um ein

Kulturzentrum einzurichten. Kalb tangiert die Kosten auf rund zwei Millionen Euro,

angesichts der auch in Dinkelscherben angespannten Haushaltslage ein ambitioniertes

Vorhaben.

Die Anfänge?

Derweil hat sich Christoph Lang dazugesellt. Der 39jährige, den hier alle Longus

nennen, ist vor ein paar Jahren der Liebe wegen in Dinkelscherben gelandet und

seit Kurzem Vorsitzender des Heimatvereins. Das bedeutet: Er hat den Schlüssel

Museumsleiter Christoph Lang (3.v.l.)

Ein Bild von einem Lebenskünstler:

„Der Gärtner“

zum Heimatmuseum. Endlich bekommt unsere Theorie historische Unterfütterung!

„Natürlich haben wir auch klassisches Inventar“, erklärt Christoph auf dem Weg

zum ehemaligen Zehentstadel, „den Dreschflegel und das Spinnrad wollen die

Leute einfach sehen.“ Doch das Hauptaugenmerk des sehenswerten Heimatmuseums

liegt auf der Künstlerfamilie Scherer aus dem Dinkelscherbener Ortsteil Ettelried,

die im 19. Jahrhundert mehrere Maler hervorbrachte. Der bedeutendste

unter ihnen, Joseph Scherer (1814-1891), betrieb eine Glasmalerwerkstatt in München

und reiste mit dem bayerischen König Otto nach Griechenland, wo er nicht

nur seinen Brötchengeber vor der Akropolis zeichnete, sondern auch beeindruckende

Porträts der „einfachen Leute“ anfertigte. Da haben wir sie also, die Wurzeln

der Kreativität! Und nicht nur das, Christoph weiß auch von einem

Zeitgenossen Mozarts zu berichten, der aus Dinkelscherben kam, doch dann muss

er auch schon weg – zur Chorprobe.

Last Exit Freibad

Wir ziehen weiter, vorbei am „Zen-

Tempel Bodaisan Shoboji“, der leider

keine Spontanbesucher

empfängt, zu unserer letzten Station.

Das Freibad. Direkt am Waldrand

gelegen und bei 30 Grad im

Schatten der logische Treffpunkt

fürs ganze Dorf. Und damit ist

wirklich das ganze Dorf gemeint.

Letztes Jahr fand hier das “Fest

der Nationen“ statt, um mit den

knapp 150 Flüchtlingen zu feiern,

die im Kreisjugendheim und in drei

Häusern im Ort untergebracht

sind. Denn auch das ist Dinkelscherben:

die Gemeinde mit den

meisten Asylbewerbern im Landkreis.

Vor dem Eingang trifft Andi ein

Mitglied der Tanzband Rising Sun.

Sie besprechen Details zum anstehenden

Festival „Dinkel 15“: „Sag

mir, welche Musik du willst und ich

mach’s mit den Jungs klar.“ Die

Wege und Worte sind kurz hier.

Die Kassendame lässt uns nach

Andis kurzer Erklärung passieren,

auf der Wiese treffen wir Michi

Kalb und Percussionist Vitus wieder.

Neben ihnen sitzt eine Freundin

aus Zusmarshausen. Die

Nachbargemeinde bildet mit Dinkelscherben

ein „Doppelunterzentrum“,

wie es so unnachahmlich

heißt in der bayerischen Kommunalhierarchie. Die junge Frau bestätigt uns aus erster

Hand, dass in Dinkelscherben der Anteil an kreativen Menschen tatsächlich signifikant

höher ist als in ihrem Heimatdorf. Warum, das wisse sie allerdings auch

nicht. „Ob’s vielleicht am Wasser liegt?“, meint sie mit einem nachdenklichen Blick

aufs Schwimmbecken. Wir folgen ihren Augen und nicken. Ja, wahrscheinlich. Andi

und die Jungs sind schon vorgegangen zum Kiosk, irgendjemand hat Pommes geholt

– und Bier. Wasser trinkt hier kein Mensch. (flo)

INFOS zu Willi Spatz unter willibald-spatz.de. Die Geggen Gaggas kann man

live erleben am 04.07. in der Ballonfabrik mit Supernichts aus Köln.

Das Festival „Dinkel 15“ steigt von 23. bis 26.07. und präsentiert bei freiem

Eintritt neben vielen anderen die Bands Isarrider, Maidenhead und

Wunderwelt.


Rock

nonstop

Radio an

rockantenne.de


34 Zoom

Grandhotel Cosmopolis

Blindspot

Benni Benson

Errdeka

Fräulein Brecheisen

„Wir haben das Auto gebaut –

der Motor waren die Volunteers“

INTERVIEW MIT MODULAR-PROJEKTLEITER CHRISTOPH ELWERT

Wenige Tage nach dem Modular kommt Christoph

Elwert zum Interview aus

dem Schwarzen Schaf,

wo der Stadtjugendring

gerade eine Dankesparty

für das Team und

die Freiwilligen

schmeißt. Der Projektleiter

über das Modular

2015, das sich einen der vorderen

Plätze in der Augsburger Festivalgeschichte

ergattert hat.

Dein persönliches Fazit des Modulars 2015?

Gut kalkuliert, aber wir haben auch Glück gehabt.

Das ist fast zu bescheiden, es hat doch alles wunderbar

funktioniert?

Man hat dieses Auto gebaut, aber der Motor waren

die freiwilligen Helfer. Als ich am Freitagmittag über

das Festivalgelände gelaufen bin, hab ich bereits gesehen,

wie jeder in seinem Job aufgeht. Bestes Beispiel

waren die Bierspringer, die sich irgendwann im

Baumarkt Klingeln besorgt haben, um mit den Sackkarren

besser durch die Menschenmenge zu kommen.

Bei 30 Grad im Schatten hat alles reibungslos geklappt

und die Solidarität untereinander war fantastisch.

Wie dramatisch war die Situation am Samstagabend,

als wegen eines Unwetters das Festival abgebrochen

werden musste?

Also, so was möchte ich nicht mehr haben. Wir haben

uns ab Frühnachmittag stündlich mit der Feuerwehr

und den Sicherheitsleuten zusammengesetzt und die

Wetterlage analysiert. Lange war alles cool, bis sich

während des Konzerts von Wanda diese schwarze

Wolkenwand aufgebaut hat. Dann kam um acht Uhr


Wanda

die Unwetterwarnung vom Deutschen Wetterdienst.

Die geben so was sehr spät raus, denn dann muss

man eigentlich abbrechen.

Ihr habt trotzdem weitergemacht.

Einen Abbruch hätte zu diesem Zeitpunkt kein Gast

verstanden, es ging bis dahin ja nur etwas Wind. Bei

Annenmaykantereit war es ein Kampf um jedes Lied.

Unser Problem war, den richtigen Zeitpunkt abzupassen.

Die Leute müssen den Abbruch nachvollziehen

können und wir brauchen eine Viertelstunde für die

Evakuierung. Nach fünf, sechs Songs blieb uns keine

Wahl mehr, nicht zuletzt nach den Ereignissen bei

Rock im Park am Vortag, als 30 Besucher bei einem

Blitzschlag verletzt wurden. Leider mussten wir die

Modulargäste heimschicken, das war auch eine Auflage,

8400 Leute auf einen Schlag an den Kongresstüren

wären zuviel gewesen.

Bereits zum Festivalauftakt am Donnerstag hat

der Augsburger Singersongwriter Benni Benson

während der Roy-Verleihung ein Zeichen gesetzt

mit seinem Appell „Modular jedes Jahr“ inklusive

T-Shirt. Das waren fast schon Vorschusslorbeeren...

...und ein schönes Zeichen für den Modularvibe, der

in der Zentrale bereits entstanden ist. Wir wollten ein

Netzwerk knüpfen, das auch außerhalb der drei Festivaltage

hält, dazu haben wir Clubs, Künstler, Bands,

Vereine etc. angeschrieben und es haben sehr viele

mitgemacht. Benni Benson hat dann gleich ein Signal

gesetzt, das zum Synonym für diesen Spirit geworden

ist.

Ein Signal, das bereits Wirkung zeigt?

Ich will mich nicht aus dem Fenster lehnen, aber es

sieht gut aus. Wir wollen keine Bevorzugung, aber

wenn der Wunsch da ist seitens der Politik und der

Bevölkerung - wir haben das Zeug dazu, es gibt Modelle

zur Finanzierung und ich würde mich total

freuen. Das Feedback der Musiker und Booker war

überragend. Laut denen ist es eines der schönsten

Festivals in Deutschland.

Kommen wir zu den nackten Zahlen.

Wir hatten 20.000 Besucher an drei Tagen, über 200

Volunteers haben mitgemacht – und das, obwohl wir

bis kurz vor Beginn erst bei etwa 70 standen! Es wird

höchstwahrscheinlich kein Defizit geben, wobei man

sagen muss, dass so ein großer Event bei diesem Budget

nur mit den freiwilligen Helfern zu stemmen ist.

Der Zuschuss der Stadt beträgt 150.000 Euro, dazu

kommen die Erlöse aus Ticket- und Getränkeverkauf

sowie das Sponsoring.

Es ist ganz wichtig, dass wir mittlerweile den Getränkeverkauf

selbst machen. Generell wollen wir das Festival

auf sichere Füße stellen, während der Zuschuss

der Stadt dafür verwendet wird, den sehr niedrigen

Ticketpreis von 25 Euro für zwei Tage zu halten. Mit

dieser Vorgabe kann man auch gegenüber anderen

Festivals auftreten, die vielleicht Vorbehalte haben angesichts

eines jährlichen Modulars.

Wie viel Geld geht an Beteiligte wie „Razed e.V.“

oder „Bring Your Own Elephant“?

Das Modular ist keine Cashcow, aber jeder Programmmacher

bekommt Geld und natürlich die fantastische

Plattform, die das Modular ja auch ist.

Wie lang haben Auf- und Abbau eigentlich gedauert?

Wir haben am Montag vor dem Festival angefangen

und dann vier starke Tage hingelegt. Der Abbau dauerte

genauso lang, hat sich aber weitaus schlimmer

angefühlt.

Der Park hat sich schon ganz gut erholt...

Wir haben diese zehn goldenen Modular-Regeln, darunter

der pflegliche Umgang mit dem Gelände. Jetzt,

fünf Tage nach dem Festival, sind nur noch ein paar

gelbe Flecken im Gras und die ein oder andere Reifenspur

zu sehen, man würde nicht denken, dass da

20.000 Leute gefeiert haben. Das Grünamt vertraut

uns und wir wollen den Anspruch auch erfüllen. Der

Modulargast ist ein sehr friedlicher, es gab wenig Besoffene

- wir schenken z.B. auch keinen harten Alkohol

aus -, keine

einzige Schlägerei,

keine Aggressivität,

keine

Randalierer.

Haftbefehl

Was sich viele fragen, die dich vor und während

des Festivals erlebt haben: Wie schafft es der Elwert,

immer so verdammt ruhig zu bleiben?

Es bringt einfach nichts, hektisch zu werden. Das ist

mein Credo. Ich habe großes Vertrauen ins Team und

die Volunteers. Die komplette Mannschaft mit den

Stabstellen Gastro, Produktion, Programm- und

Crewkoordination hat einen sauguten Job gemacht.

Wie viele Leute arbeiten an einem Abend gleichzeitig

auf dem Modular?

Mit allen sind’s knapp fünfhundert. Das ist eine kleine

Stadt.

Gab’s Anwohnerbeschwerden?

Ein paar. Eine ältere Frau kam irgendwann an den Eingang

und meinte so: „Sie, arbeiten Sie hier? Können

Sie mal den Bass leiser drehen?“ Teilweise wollten

Nachbarn „als Ausgleich“ Freikarten. Wir haben viel

präventiv gearbeitet, informiert und Zettel verteilt.

Man muss aber auch sagen: Es war wirklich nicht wild,

Freitag war um dreiviertel elf Schluss draußen, Samstag

witterungsbedingt noch früher. Da gab es sehr,

sehr wenig Beschwerden.

Ihr schmiedet bestimmt schon Pläne für die

nächste Ausgabe, oder?

Fürs Team ist das nächste Ziel, das Festival jährlich zu

machen, da sind sich alle einig, die gerade da unten

im Schwarzen Schaf feiern. In puncto Wachstum kann

man über die Zuschauerzahl nachdenken oder auch

die Dauer. Der Aufwand für die zwei Tage ist immens

hoch und kann leicht vom Wetter beeinträchtigt werden,

was sich dann auch finanziell niederschlägt.

Wenn die Maschine läuft, läuft sie, es wäre zum Beispiel

kein Problem, noch einen Donnerstag dranzuhängen.

(flo)


36

Zoom

>GEREIZT!

DIE

SUCHT

NACH DEM

NÄCHSTEN

KLICK

Vorsicht, in diesem Artikel geht es um

Sucht. Wahrscheinlich sind viele Leser selbst davon betroffen.

Eine Betrachtung über Gier, Kicks, Langeweile und das echte Leben

von Marcus Ertle

Ich bin süchtig. Wie jeder Süchtige stelle ich mir

immer mal wieder ein paar sehr zentrale Fragen, die

naturgemäß alle um meine Sucht kreisen. Eine dieser

Fragen ist: Bin ich eine Ausnahme, oder gibt es noch

viele andere Junkies, die meine Sucht teilen? Die Antwort

auf diese Frage beruhigt mich, zumindest in dem

Sinn, dass ich mich in guter und großer Gesellschaft

wähnen kann. Ich bin süchtig nach Reizen. Ich meine

nicht die Reize, die wir mit einem Augenzwinkern

goutieren. Ich spreche nicht vom reflexhaft-gierigen

Blick, der schönen Frauen auf der Straße folgt, oder

dem Drang, Gemälde oder Sonnenuntergänge anzuschauen.

Ich meine digitale Reize, körperlos, geruchlos,

unantastbar, flüchtig und schnell.

Ich brauche meine erste Dosis morgens. Der automatische

Griff zum Handy, das natürlich neben dem Bett

liegt. Irgendwas ist über Nacht passiert, weil immer

was passiert und weil ich nicht weiß, was passiert ist,

muss ich es jetzt gleich wissen. Meine seriösen Dealer

- Spiegel, SZ, Welt - schicken mir per App meinen Informationsstoff.

Und ich sauge ihn ein, als wüsste ich

in der reflektierten Ecke meines Hirns nicht, dass die

neuesten Meldungen über den IS, über Griechenland,

über Affären von Politikern, dass all das Zeug erstens

warten kann und zweitens mein Leben nur sehr indirekt

betrifft.

Ich bin kein verantwortungsbewusster Staatsbürger,

der sich auf dem Laufenden hält, ich vergieße keine

Träne im späten Morgenlicht, wenn wieder ein Flüchtlingsboot

untergeht (Shitstorm bitte per Twitter, ein

paar Follower mehr kann ich gut gebrauchen). Ich bin

einfach nur ein Süchtiger. Aber die Reizsucht geht ja

weit über das Aufsaugen neuester Schlagzeilen hinaus,

das könnte ich als berufsbedingt abtun. Aber

ich weiß, dass es weit mehr ist.

Das Smartphone, das Notebook, der Rechner, sind

weniger Wiedergabegeräte, sie sind vielmehr Tore in

eine parallele Welt, in die ich flüchte, mit ihnen beantworte

ich eine weitere Frage der Süchtigen: Wie

komme ich an meine Droge?

Es gibt zwei Götter, den Gott des echten Lebens

und den Gott des unechten Lebens

Ich schätze, dass ich damit bei den unter 35jährigen

halbwegs technikaffinen Leuten zu einer Mehrheit gehöre.

Ein wohliges Gefühl. Nichts freut den Sünder

mehr, als die Existenz der anderen Sünder. Aber

warum denn eigentlich Sünde? Was ist daran schlimm,

wenn man sich als Suchtmittel virtuelle Reize ausgesucht

hat? (Oder die Reize suchen uns aus, aber das

ist ein anderes Thema). Ein paar Indizien in Sachen:

Du machst was falsch, nenne es von mir aus Sünde.

Das schlechte Gewissen der Realität gegenüber. Ich

behandle die reale Welt irgendwie stiefmütterlich. Ich

sitze am Esstisch, vor mir der Teller, von mir aus ein

Schnitzel drauf und es schmeckt ja auch sehr gut,

aber neben dem Teller liegt mein Handy und ich

schaffe es einfach nicht das Schnitzel ohne Unterbrechung

zu essen, ich muss zwischendurch schauen,

was sich tut. Es gibt zwei Götter, den Gott des echten

Lebens und den Gott des unechten Lebens, und beiden

kann man nicht gleichzeitig huldigen. Deswegen

wohl das schlechte Gewissen. Wenn man einen Partner

hat, der, sagen wir, eine ausgesprochen gesunde

Distanz zu Smartphones, Apps, News etc. hat, dann

verstärkt sich das schlechte Gewissen enorm. Aber

das schlechte Gewissen allein befreit keinen von der

Sucht.

Denn ich kann mir ja immer einreden, dass mein Konsum

zwar zu hoch ist, aber das, was ich konsumiere,

an sich nicht schlecht ist. Anders als bei Kokain etc.

Die Wetter-App ist nützlich. Der Spiegel-Ticker ist

nützlich. Wäre ich solo, wäre Tinder sicher auch sehr

nützlich. Die neuen unglaublich interessanten Posts

meiner Facebookfreunde – sehr nützlich. Die Fotos

auf Instagram – nützlich. Keiner der Reize, nach

denen ich süchtig bin, ist völlig unnütz. Den egal, welchen

Inhalt er hat, er schafft es ja immerhin, seinen

Zweck zu erfüllen. Seinen Zweck. Welchen Zweck? Zu

informieren? Ach was, die Information ist nur der

Stoff, aus dem der Zweck ist. Der Zweck ist schlicht

Unterhaltung, und Unterhaltung wiederum ist dazu

da, uns vor der Langeweile zu bewahren, die in uns

allen wohnt und die sichtbar wird, wenn nichts Neues

am Horizont auftaucht.

Wie komme ich von dem Zeug los?

Vor 300 Jahren war das natürlich anders, ich weiß, da

führten die Menschen ein hartes, reduziertes, aber

immerhin naturnahes Leben, das sehr arm an (angenehmen)

Reizen war. Aber dieses wohlfeile Wissen

bringt mir heute gar nichts. Ich stelle mir manchmal

vor, wie es wäre, wenn ich, wie Jürgen Domian, mal

zwei Wochen ohne jede Technik in eine Blockhütte in

den tiefen finnischen Wald gehen würde. Ganz auf

mich zurückgeworfen. Keine Ablenkung. Lange einsame

Spaziergänge, Lesen vielleicht, vielleicht auch

schreiben. Ich glaube, ich würde entweder wahnsinnig

werden, die Erleuchtung erlangen, ein Meisterwerk

schreiben oder einfach nur zwei Wochen

beschissene Laune haben und Eichhörnchen beobachten.

Die Vorstellung kennst du, lieber Leser und

Mitsüchtiger, natürlich selbst. Schön, oder? Ja, das ist

die dritte Frage der Süchtigen: Wie komme ich von

dem Zeug los?

Das mit der Flucht in die Wälder ist ja kaum praktikabel.

(Zum Glück.) Ich habe mir überlegt, wie ich meine

Reizsucht im Alltag loswerden kann, oder zumindest

reduziere, sie zähme, wie ein hartnäckiges, raffiniertes,

unglaublich liebeswertes kleines lästiges Äffchen.

Totalverzicht kann man vergessen. Ich brauche mein

Handy beruflich und es könnte ja auch sein, dass ich

einen sehr wichtigen Anruf bekomme, der in fünf Minuten

beantwortet werden muss, sonst bereue ich es

mein Leben lang. Solche Anrufe bekommen die meisten

von uns zwar nie im Leben und wenn dann merken

wir es oft gar nicht, was ja auch wieder gnädig

ist. Also davon abgesehen: Ich kann nicht ganz ohne

Handy. Deswegen dachte ich mir: Du machst es einfach

so, dass du immer nur zur vollen Stunde auf dein

Display schaust, ob denn da eine neue Mail, SMS,

Whatsapp-Nachricht, Tickermeldung etc. angekommen

ist. Gute Idee, aber verdammt schwer durchzuziehen.

Ich ziehe das Handy ja schon automatisch aus

der Hosentasche, wenn ich an der Ampel stehe. Hm,

das wäre doch mal eine sinnvolle App. Man stellt ein,

dass man nur jede Stunde aufs Handy schauen will

und wenn man es vorher versucht, bekommt man

einen starken Stromschlag. Aber vermutlich würden

Facebook, Twitter und Google sofort das Patent kaufen

und die App für immer verschwinden lassen. Das

wäre wirtschaftlich vernünftig, immerhin würde auch

kein guter Drogendealer Antisuchtmissionare in seinem

Gebiet dulden.

In 59 von 60 Minuten passiert gar nichts

Ich könnte mir auch jedes Mal wenn ich aufs Handy,

Notebook oder den Rechner schauen will sagen: Halt,


schau doch aus dem Fenster, da pfeifen die Spatzen,

Sonne scheint oder Wind weht, willst du nicht lieber

rausgehen? Ich glaube, das würde aber erst in einem

Stadium funktionieren, in dem ich meiner Reizsucht

tendenziell schon überdrüssig bin. Wie kann denn

bitte ein Spatz auf dem Baum beispielsweise mit Facebook

konkurrieren? Er kann es erst, wenn Facebook

öde ist, wenn ich erkannt und verinnerlicht habe, dass

auf Facebook während

meiner Abgesehenheit in

59 von 60 Minuten so gut

wie gar nichts passiert,

was mich interessieren

könnte.

Und der Spatz könnte


auch dann konkurrenzfähig werden, wenn das, was

ich Reizrunde nennen, ihren Reiz verloren hat. Reizrunde:

Wenn auf Facebook nichts los ist, schau ich

auf Twitter, wenn da nichts geht, auf Spiegel-Online,

wenn da nicht, checke ich Mails, wenn es keine Mails

gibt, Whatsapp, auch nix los; dann zu Bild, da ist

immer irgendeine niedrigschwellige Scheiße und dann

geht’s auch schon zurück zu Facebook oder von mir

Das schlechte Gewissen

befreit keinen von der

Sucht


aus Instagram. Oder Flickr. Wenn also diese Reizrunde

als öde Zeitverschwendung erkannt wird, dann kann

die Stunde der Spatzen, der Natur, der reizenden

Menschen in Fleisch und Blut schlagen. Erst dann.

PS: Natürlich wird das, was ich auf Facebook, Twitter,

der Szene-Website, Instagram und so poste immer lesenswert

und ergo keine Zeitverschwendung sein. So

gut wie nie zumindest.

Aber der Artikel hier erscheint

ja ohnehin in Print

und das ist ein relativ guter

Drogenersatzstoff für Reizsüchtige,

das nur ganz am

Rande.


38

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Jahr das zehnte music world Sommerfest. Und

genauso spektakulär, wie der Tag beginnt,

endet er auch. Nach der Augsburger Epic

Rock Band Aeneas, die kurz vor der großen

Verlosung spielen, sorgen Weissglut, eine der

angesagtesten Rammstein Tribute Bands, dafür,

dass die Bühne bebt. Dann heißt es wirklich

„Feuer frei!“. Die Neue Deutsche Härte

wartet auf Euch. Brachiale Sounds, verrückte

Texte, garniert mit eingängigen Melodien und

natürlich jeder Menge Show-Effekten. So wie

sich das eben für eine perfekte Rammstein

Tribute Show gehört. Aber unter uns, es wird

natürlich noch nicht alles verraten. Ein paar

Überraschungen muss es an einem Jubiläum ja

schließlich noch geben.

Alle Infos unter

www.music-world.de


40 Zoom

Jamaika

auf der Lechleite

Das Open Air „Reggae in Wulf“

dauert dieses Jahr

zum ersten Mal drei Tage


Es dürfte nicht allzu viele Fußballvereine geben,

die ihre Jahresfeier als Reggae-Open-Air gestalten.

Ein Klub in Friedberg macht seit 15 Jahren -

mit kurzer Unterbrechung - genau das.

Im Jahr 2000 sollte das 30. Vereinsjubiläum des SV

Wulfertshausen würdig begangen werden, doch statt

Bierzelt und Kastelruther Spatzen wünschten sich die

jungen Mitglieder einen Reggaeabend – und setzten

sich durch. Mit zwei lokalen Bands und einem Soundsystem

wurde die Veranstaltung trotz Dauerregens ein

Riesenerfolg und die Geschichte von „Reggae in Wulf“

nahm ihren Lauf. 2004 setzten die Veranstalter mit

dem Gastspiel der jamaikanischen Kultband Culture

ein erstes großes Highlight und beschlossen, das Fest

auf zwei Tage auszuweiten. Dieses Jahr wagt sich der

Verein zum ersten Mal an ein dreitägiges Open Air.

Nur eine Sache bleibt gleich: Der Gewinn fließt wie

bei der ersten Ausgabe in die Jugendarbeit des Vereins.

„Wulfertshausen ist immer noch eine Reggaehochburg“,

sagt Markus Friedrich, bei „Reggae in Wulf“

verantwortlich für die Bandauswahl und von Anfang

an dabei. Der 42jährige Speditionskaufmann organisierte

bereits in den Neunzigern Reggaepartys im

Sportheim, teilweise mit dem jetzigen Mitbetreiber

der Mahagoni Bar, Claus Wiedemann. „Zwar sind in

der Organisation zum größten Teil noch wir ‚Alten’

aktiv, aber der Nachwuchs mischt bereits kräftig mit.“

Und nicht nur das, die Mannschaft rekrutiert sich nach

wie vor komplett aus dem Vereinsregister und allen

Alterschichten.

Lechhausen calling

Die Historie hat aber nicht nur Sonnenseiten, irgendwann

wurde dem Open Air sogar der Spitzname

„Regen in Wulf“ angehängt, weil man regelmäßig mit

Wetterunbilden konfrontiert war, denen die Fans aber

Jahr für Jahr tapfer trotzten, sonst würde es das Festival

wohl längst nicht mehr geben.

2009 stand man allerdings tatsächlich kurz davor, die

Sache zu begraben. „Dass wir Polizei auf dem Gelände

haben, ist für uns kein Problem“, erzählt Markus.

„Vor sechs Jahren wurden die Kontrollen aber

doch etwas übertrieben aus unserer Sicht, mit einem

relativ harmlosen Ergebnis, das hat die ganze Festivalgemeinde

verunsichert.“ Den „schlechten Touch“

musste man erst mal abschütteln, bevor’s im Jahr 2012

weiterging.

Mittlerweile haben sich die Kontakte zu den Ordnungsbehörden

und der Stadt Friedberg so weit verbessert,

dass das Festival in einem gewissen Rahmen

unterstützt wird und sich auch Bürgermeister Roland

Eichmann als Fan geoutet hat. Warum der erfolgreiche

Event noch nicht vom Stadtmarketing entdeckt wurde,

ist sowieso ein Rätsel. Da mussten wohl beide Seiten

umdenken, die Anbindung ans „Dorf“ (Wulfertshausen

liegt etwa zwei Kilometer von Friedberg entfernt

und wurde 1978 eingegliedert) wird seit jüngstem mit

reduzierten Eintrittspreisen forciert. Probleme macht

aber auch der „große Nachbar“: Im nahezu baumlosen

Moos zwischen den Steilhängen der Lechleite und

den Stadtgrenzen Augsburgs liegt nur die Friedberger

Ach, je nach Windlage dringen die Klänge direkt in die

Fuggerstadt . „Die meisten Beschwerden kommen aus

Lechhausen“, erzählt Markus.

Barfuß tanzen

„Reggae in Wulf“ ist ein Festival, das auch nach 15

Jahren noch durch den Einsatz von rund 80 Ehrenamtlichen

getragen wird und seine Besonderheit aus dem

Vereinshintergrund schöpft. Die bis zu 750 Campinggäste

nutzen die sanitären Einrichtungen im Sportheim,

der Samstagnachmittag für Familien ist seit

Jahren fester Bestandteil. Um dem Festivalgelände auf

dem Vereinsparkplatz ein karibisches Flair zu verpassen,

werden jedes Jahr mehrere Lkw-Ladungen Sand

herangekarrt. Und auch hier haben die Wulfertshauser

dazugelernt. „Wir benutzen zwei Sorten, die

etwas feinere Form für den Bereich um die Bühne und

einen etwas schwereren Sand um die Stände, damit’s

nicht so auf die Schnitzelsemmel staubt“, sagt Markus

und lacht.

Angesichts der nun anstehenden, dreitägigen Ausgabe

sind seine Mitstreiter und er wieder hochmotiviert:

„Die letzten Jahre waren schon fast Routine,

heuer ist alles ein bisschen anders.“ Der Sonntag ist

ein Experiment, wenn auch mit einigermaßen sicherem

Ausgang. Mit Hans Söllner und seinem Bayaman

Sissdem haben die Jungs ein absolutes Zugpferd geholt,

der Vorverkauf stimmt bereits mehr als hoffungsfroh.

„Wir empfehlen, sich Karten im Vorfeld zu

besorgen“, so Markus, „sonst könnte es sein, dass

man vor verschlossenen Türen steht.“ Gut 1500 Zuschauern

haben pro Tag auf dem Festivalgelände

Platz, auf dem mit der „Rockers Corner“ 2014 zum

ersten Mal eine zweite Area geschaffen wurde, mit

DJs, Soundsystems und Lagerfeuer.

„Bei uns spielt keine Band, die uns nicht gefällt“

An einer Besonderheit wollen die Wulfertshauser aber

nicht schrauben: Drei bis vier Bands pro Abend sind

im Vergleich zu anderen Festivals eher wenig. „Das

stimmt, aber nachmittags ist der Publikumszuspruch

erfahrungsgemäß eher gering, dafür spielen die

Bands bei uns 75 bis 90 Minuten statt einer halben

oder Dreiviertelstunde“, erklärt Markus. Das erhöht

im Umkehrschluss die Verantwortung des Bookers.

„Bei uns spielt keine Band, die uns nicht gefällt“, sagt

Markus selbstbewusst. „Wir drücken damit unseren

Von 31. Juli bis 02. August wird das Vereinsgelände

im Friedberger Stadtteil Wulfertshausen

wieder zum familienfreundlichen Paradies für

Rastafaris – zum Finale am Sonntag kommt

Hans Söllner.

Geschmack aus, versuchen aber auch, möglichst viele

Facetten des Genres anzuspielen.“ Umso größere Probleme

bekommt man freilich bei der kurzfristigen Absage

eines Künstlers, was zum Glück noch nicht oft

vorgekommen ist. „2007 konnte Yellowman nicht anreisen,

weil in London der Flughafen gesperrt war. Wir

haben in kürzester Zeit Ersatz aus Frankfurt geholt

und die Augsburger One Drop Band war sowieso auf

dem Festival.“

Bei „Reggae in Wulf“ sind die Bands also wirklich

handverlesen und dass dieses Händchen oftmals ein

glückliches ist, beweist nicht zuletzt der Aachener

Sänger Sebastian Sturm, der 2007 als Newcomer in

Wulfertshausen gastierte und 2015 als Co-Headliner

zurückkehrt. Den Finalsonntag hat man ausgehend

von Stargast Hans Söllner zum bayerischen Tag gemacht

mit den Mundart-Künstlern Mista Wicked aus

Rosenheim und den Kemptnern Losamol.

Um den Erfolg nicht zu gefährden, sprechen sich die

Veranstalter auch mit anderen Events in der Region

ab: „Wir sind in Kontakt mit dem ‚Sunrise’ in Burtenbach,

dem ‚Riding Higher’ in Odelzhausen, dem ‚Keep

It Real Jam’ in Pfullendorf und dem ‚Afrika Karibik Fest’

in Wassertrüdingen“, erzählt Markus. Man schöpft aus

derselben Publikumsquelle und wirft klugerweise

keine Steine rein. Und regelmäßig begrüßen die Wulfertshauser

sogar Gäste aus Städten wie Frankfurt

oder Bremen, „das sind aber Ausreißer, die meisten

kommen schon aus einem Umkreis von vielleicht 200

Kilometern.“

Und nun zum Wetter

Einem gelungenen „Reggae in Wulf“ steht also auch

in seiner 14. Ausgabe 2015 nichts im Weg. Oder? Ach

ja, da war ja noch was: das Wetter. Der hundertjährige

Kalender sagt für das letzte Juliwochenende ganz

prosaisch: „Es ist schön warm, zeitweise sogar heiß.“

Noch Fragen? (flo)

DAS LINE-UP 2015

Freitag, 31.07., ab 17.30 Uhr:

Rootz Radicals

Sebastian Sturm & Exile Airline

Anthony B & Bornfire Band

Samstag, 01.08., ab 16.15 Uhr:

Unlimited Culture

The Steadytones

Jah Sun & House of Riddim

Mr Vegas & 330 Madness Band

Sonntag, 02.08., ab 14.00 Uhr:

Losamol Mundart

Mista Wicked & Band

Hans Söllner & Bayaman Sissdem

Tickets & Info unter: www.reggae-in-wulf.de


42

Kultur

BALLONMUSEUM

GERSTHOFEN

AUSGERECHNET KABUL«

*

KULTUR

HIGHLIGHTS

7.15

Foto: Niklas Schenck

SKM Augsburg

I

Im Rahmen der Sommerlesereihe kommt am 22.07. Ronja von

Wurmb-Seibel ins Ballonmuseum Gersthofen mit ihrem Buch »Ausgerechnet

Kabul«.

Die 1986 geborene Journalistin (Die Zeit, SZ) hat sich als 27jährige entschlossen,

Afghanistan nach Geschichten zu durchstöbern, die mehr erzählen

als Burka, Taliban und Bundeswehr. Sie zieht als einzige deutsche

Journalistin dauerhaft in das Land am Hindukusch, findet Geschichten zum

Staunen, erlebt Momente zum Verzweifeln, schreibt eine Hommage an den

Lebensmut der Afghanen und eine ungewöhnliche Bilanz von 13 Jahren Afghanistaneinsatz.

Im März 2015 erschien ihr Buch »Ausgerechnet Kabul – 13

Geschichten vom Leben im Krieg«. Beginn: 19.30 Uhr.

CARTMAN LIEST CLAUDIUS

BENEFIZLESUNG MIT JÖRG STUTTMANN

Zu einer Benefizlesung für die Wärmestube an der Blauen Kappe lädt der

Augsburger Schauspieler, Künstler und Synchronsprecher Jörg Stuttmann,

der u.a. in »South Park« Eric Cartman spricht und in »Der Hobbit« einem

Troll seine Stimme lieh. Im Flohmarktladen Collage (Heilig-Kreuz-Str. 19)

liest er Gedichte und Prosa des Volksdichters und Journalisten Matthias

Claudius (1740-1815), angereichert mit biographischen Anekdoten. »Die Lesung

bietet Auszüge aus Leben und Werk eines Mannes, der mit Lessing,

Klopstock und Herder bekannt war und dessen Schriften Züge von satirisch

über heiter bis hin zu tief religiös umfassen«, so die Ankündigung.

Am 09.07. um 19.30 Uhr, bei sommerlichem Wetter im Innenhof.

ABRAXAS

15 JAHRE THEATER FRITZ

UND FREUNDE

Das Theater Fritz und Freunde feiert 15jähriges Bestehen mit seinen Klassikern

und einer Neuinszenierung auf der Wiese hinter dem Abraxas. Die

Jubiläumsparty mit Feuershow steigt am 04.07. um 19.30 Uhr, ansonsten

gibt es »Der Diener zweier Herren« (03.07., 19.30 Uhr), »Pippi Langstrumpf«

(04.07., 15.00 Uhr), »Shakespeares sämtliche Werke“ (10., 31.07.,

19.30 Uhr) und »Der kleine Prinz« (18.07., 19.30 Uhr). Bei Regen finden die

Vorstellungen im Abraxas-Theater statt.

Die Freiluftsause mit »offener Theaterlandschaft« geht auch im August

weiter, dann mit der diesjährigen Premiere, »Der Teufel mit den drei goldenen

Haaren«, als interaktive Inszenierung. Wir verlosen Tickets für

»Der kleine Prinz« am 18.07. – siehe Verlosungen.


»LIEBE MACHT TOD«

ROMEO UND JULIA IM WASSERTURM

Mit den Worten »Das wird kein Theaterbesuch. Das wird ein Fest!« lädt das

Augsburger Künstlerensemble Bluespots Productions zu seiner neuesten Inszenierung

»Liebe Macht Tod« in die Wassertürme am Roten Tor.

Das Stück ist eine Bearbeitung von Shakespeares »Romeo und Julia« des

2001 verstorbenen Autoren Thomas Brasch, der 1976 die DDR verließ. »Doch

es wird nicht nur ein Theaterstück, die Zuschauer sind eingeladen, durch die

Türme zu wandern und die einzelnen Räume, Gänge und Geheimtüren zu

entdecken: Julia am Balkon, das fließende Wasser von Verona und die Kapelle,

in der die Blitzheirat vollzogen wird«, so die Bluespots.

Die Vorstellungen finden am 03., 04., 05., 10., 11. und 12.07. jeweils ab 21.00

Uhr statt (Einlass bis 23.15 Uhr). Während dieser Zeit kann man im idyllischen

Garten dem Maskenball frönen und wird dann in Kleingruppen weggeführt

zum multimedialen Theaterparcours des kompletten Ensembles, verstärkt

um Musik bzw. Live-Einlagen der Augsburger Formationen Misuk und Wunderwelt

(Band des Jahres 2015).

Tickets in der Buchhandlung am Obstmarkt und in der Tourist-Information

am Rathausplatz sowie an der Abendkasse. Die Inszenierung im Rahmen

der Bewerbung zum Welterbe wird gefördert durch die Stadt Augsburg

sowie die Regio Augsburg.

Kultur

43 04

SENSEMBLE THEATER

»GATTE GEGRILLT« UND SOMMERFEST

Das Sensemble Theater ist im Juli fleißig draußen zugange und

bereitet am Jakoberwallturm genüsslich den Ehemann zu. Die

britische Komödie »Gatte gegrillt« ist zu sehen am 03., 04., 10., 11.,

17., 18., 24., 25. und 31.07. sowie am 01., 07. und 08.08.

Zum Sommerfest im Stammhaus am 30.07. hat man sich ein weiteres

Mal die Band Maik Mondial um den Augsburger Kunstförderpreisträger

Nathan Ott am Schlagzeug eingeladen. Die Feier

in der Kulturfabrik, im Theater und im Hof beginnt um 17.00 Uhr

mit Kuchen, Gegrilltem, Salaten, Getränken sowie einem bunten

Programm.


44

Kultur

ANI, NO A MORD!

LITERATUR IM BIERGARTEN MIT STARGAST

Dass man in Augsburg auch den August wunderbar verbringen kann, liegt

nicht zuletzt an Veranstaltungsreihen wie dieser: »Literatur im Biergarten«

lockt jedes Jahr ab Ende Juli zahlreiche Bier-, Lese- und Bayernfans unter die

Kastanien der Gaststätte Drei Königinnen bei der Fuggerei. Dieses Jahr mit

einem ganz besonderen Stargast, dem Münchner Autor Friedrich Ani.

Vorher muss aber noch Grundsätzliches geklärt werden mit der »Baierischen

Wortkunde« von Gerald Huber (Lesung) und Maria Reiter (Akkordeon) am

26.07. Und am 02.08. ist es dann soweit: Friedrich Ani, 1959 in Kochel am See

geboren, ist einer der renommiertesten und sicher auch ungewöhnlichsten

deutschen Autoren, Erfinder von Tabor Süden, Verfasser unzähliger Krimis,

Romane, Gedichte, Hörspiele und Drehbücher. In Augsburg liest er aus seinem

2014 erschienenen Kurzgeschichtenband »Unterhaltung«. Vorverkauf

könnte sich lohnen: Buchhandlung am Obstmarkt, Tel 0821-518804,

post@buchhandlung-am-obstmarkt.de.

Am 09.08. widmen sich Bernhard Butz (Text) und Michaela Dietl (Musik)

dem bayerischen Quartett Thoma-Ganghofer-Christ-Graf. Und zum Abschluss

entführt der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dirk Heißerer

sein Publikum in die Münchner Kammerspiele 1922, wo Bert Brecht und

Karl Valentin Teil der denkwürdigen Kabarettrevue »Die rote Zibebe« waren,

u.a. neben den Dichtern Joachim Ringelnatz und Klabund. (29.08.)

Friedrich Ani (Foto: Volker Albers)

KULTUR

HIGHLIGHTS

7.15

Grenzzaun Melilla (Foto: Jose_Palazon)

FRIEDENS

FEST

15

Frontex Security

(Foto: David Baltzer)


NIEMAND HAT DIE ABSICHT...

MAUERN, GRENZEN, FLAGGEN -

DAS FRIEDENSFESTPROGRAMM 2015

DDas Rahmenprogramm zum Friedensfest

hat erneut zahlreiche interessante

Angebote im Taubenschlag, allen voran

ein Wiedersehen mit einem unserer

Lieblingsprojekte aus dem vergangenen Jahr:

»Heimatlieder aus Deutschland feat. Augsburg«

eröffnete 2014 den Veranstaltungsreigen im Theater

und verzauberte selbst hartgesottenste Weltmusikskeptiker

mit Gruppen aus Berlin und

Augsburg sowie Liedern aus Europa, Afrika und

der Karibik - weit entfernt von Folklorekitsch.

Die Städtekooperation fand ihre nächste Station

im Frühjahr 2015 in einem Studio in der Augsburger

Altstadt. Im ehemaligen »Traumraum« im Hunoldsgraben,

den sich jetzt u.a. Kilian Bühler und

Girisha Fernando teilen, entstand mit den hiesigen

Künstlern Heide, Njamy Sitson, Mesk, Ensemble

Orfei sowie den Gruppen Trio Fado, Caravane

du Maghreb, Klapa Berlin und Ricardo Y Rafael aus

der Bundeshauptstadt das Album zum Konzert.

Die Veröffentlichung der von Initiator Jochen Kühling

(Run United Music, Berlin) und Girisha Fernando

produzierten CD wird am 25.07. gefeiert –

und zwar mit einem Biergartenkonzert plus DJ-

Abend beim Parkhäusl im Siebentischpark!

Die Heimatlieder Allstars geben Kostproben der

aufgenommenen Titel und bekommen prominente

Unterstützung: Die Berliner Künstlerin Gudrun

Gut (u.a. Gründungsmitglied Einstürzende

Neubauten) schraubt zurzeit an einem Remixalbum

der in Augsburg aufgenommenen Songs und

wird im Anschluss an das Konzert erste Kostproben

präsentieren. Sollte es Katzen und Hunde regnen,

findet die Veranstaltung im City Club statt.

Home on the driving range

Das dreiwöchige Friedenfestprogramm steht

unter dem Motto »Grenzen« und richtet dabei mit

Anspielung auf den berühmten Satz von Walter

Ulbricht den Fokus auch auf die europäische

Flüchtlings(abwehr)politik. Das Theater Augsburg

zeigt als diesjährigen Auftakt Hans-Werner Kroesingers

Dokumentartheater »Frontex Security«

(16./17.07.). Am 31.07. stellt sich Klaus Rösler, Operationsleiter

der umstrittenen Grenzschutzbehörde,

den Fragen des SZ-Journalisten Tanjev

Schultz im Zeughaus.

Butter bei die Fische versucht wie so oft das

Grandhotel Cosmopolis zu geben mit der »Peace

Conference«, die nicht nur im Domviertel, sondern

zu einem großen Teil auf einer Wiese im Textilviertel

zwischen Provino Club und Textilmuseum

stattfindet. Das Camp wird eröffnet am 26.07. und

soll bis 08.08. »Lernort, Platz für Begegnung, Performancebuḧne,

Werkstatt und Spielwiese« sein -

das Ganze übrigens ohne Drogen, also auch ohne

Alkohol. Teilnehmer sind u.a. die Berliner »Open

Space Performunion« mit »Every Flag Is A Border«.

Am Augsburger Todesstreifen

FRIEDENS

FEST

15

Bluespots Productions führen mit ihrem »Literaturparcours«

an Augsburgs berühmteste Mauer:

Die Stadtmauer bröckelt zwar mittlerweile mehr

als dass sie abwehrt, aber auch hier haben schon

einige Europäer ihr Leben gelassen. Teilnehmer

des Lesespaziergangs sind u.a. die kroatische Autorin

Jagoda Marinic (»Restaurant Dalmatia«) und

Kultur

der Chamisso-Preisträger Martin Kordic (»Wie ich

mir das Glück vorstelle«). Treffpunkt ist am 19.07.

der Biergarten Luginsland.

Das Theater Interkultur zeigt im Hoffmannkeller

»Verbrennungen« von Wajda Mouawad (17., 19.,

21.07.). Das Junge Theater bringt das Stück »Gaza

Monologe« auf die Bühne (24.07.), im Sensemble

widmet man sich der unfreiwillig weltbekannten

»Isola di Lampedusa« (02.08.).

Musikfreunde freuen sich auf das Festival der Kulturen

im Annahof (31.07.-01.08.) mit u.a. Dakha-

Brakha aus Kiew und die »Sounds Of God« im

Parktheater (07.08.). Ebenfalls aus der Ukraine

kommt die Kunstplattform »Izolyatsia«, die in der

Stadtbücherei eine multimediale Ausstellung präsentiert.

Das Friedensfestprogramm gehört mit seinen

über 50 Angeboten definitiv zu den interessantesten

städtischen Veranstaltungen und ist dieses

Jahr übrigens auch der Einstieg für die neue Leiterin

des Friedensbüros, Christiane Lembert, die

Ehefrau des Augsburger Autors Franz Dobler. Um

sie mit Karl Valentin zu begrüßen: »Frieden ist

schön, macht aber viel Arbeit!« (flo)

4504

Every flag is a border

(Foto: Luz Scherwinski)

Dakha-Brakha

(Foto: Olga Zakrevska)

Peace Conference (Foto: Wolfgang Reiserer)


46 Cinerama

KAFKAS DER BAU

Regie: Jochen Alexander Freydank

Mit: Axel Prahl, Kristina Klebe, Josef

Hader, Robert Stadlober u.a.

Da hat sich einer was vorgenommen:

Die unvollendete Erzählung

„Der Bau“ gehört zu Kafkas beklemmendsten

und intensivsten

Werken und ist wie so vieles bei

dem berühmten Autor eigentlich

unverfilmbar, schließlich geschieht

das Entscheidende im Kopf des

Protagonisten. Da muss ein bisschen

getrickst werden und dank der

Darstellerriege mit Axel Prahl, Josef

Hader und Robert Stadlober gelingt

das auch. Der als Tatort-Kommissar

bekannte Prahl spielt den zwanghaften

Typen, der in all seinem Kontrollwahn

genau diese Kontrolle verliert,

Regisseur Freydank (Oscar für den

Kurzfilm „Spielzeugland“) baut „den

Bau“ auch optisch faszinierend –

und der Zuschauer kommt nicht

umhin, gefesselt und abgestoßen

gleichermaßen zu sein. Sicher einer

der sehenswertesten deutschen

Filme des Jahres. Am 11.07. ist Jochen

Alexander Freydank im Thalia zu

Gast. (flo) (Kinostart: 09.07.)


MOLLATH – UND

PLÖTZLICH BIST DU

VERRÜCKT

Regie: Annika Blendl, Leonie Stade

Doku

Der Fall Mollath hat die Menschen

in ganz Deutschland zutiefst bewegt

und verängstigt. Die grausame Vorstellung

einer Justiz, die aufs Unerquicklichste

mit der Politik verbandelt

ist und unliebsame Mitbürger einfach

wegsperren kann, weckt schlimmste

Erinnerungen, zumal solche Skandale

im Süden der Republik eine jahrzehntelange

„Tradition“ zu haben

scheinen. Die Regisseurinnen Annika

Blendl und Leonie Stade haben Gustl

Mollath seit seiner Entlassung nach

sieben Jahren (!) in der Psychiatrie

begleitet, von den ersten Schritte in

die harterkämpfte Freiheit bis zum

Beginn des Wiederaufnahmeverfahrens.

Zwischen Medienrummel

und Heldenstilisierung lassen sie

Anhänger, Gegner und Anwälte zu

Wort kommen und natürlich bleiben

viele Fragen offen. Aber lieber offene

Fragen als versperrte Kliniktüren und

in Verruf geratene Gerichtssäle. (flo)

(Kinostart: 09.07.)


DIE LÜGEN DER SIEGER

Regie: Christoph Hochhäusler

Mit. Florian David Fitz, Lilith Stangenberg

u.a.

Pure Unterhaltung ist Mangelware

den Monat, auch dieser Film beleuchtet

ein brisantes Thema. Regisseur

Christoph Hochhäusler hat sich die

Auseinandersetzung mit Macht,

Lobbyismus und der Manipulation

von Medien vorgenommen. „Das,

was wir öffentliche Meinung nennen,

fällt nicht vom Himmel“, so

Hochhäusler. Keine allzu neue Erkenntnis.

Dasselbe gilt für die Story

des Starjournalisten, der zwischen

Bundeswehr- und Giftmüllskandal

an seinen Informationen und Quellen

zu zweifeln beginnt. Und dann ist

da ja noch die Praktikantin... Trotz

aller Fallen und Vereinfachungen

gelingt es Hochhäuser jedoch, in dem

Genre „Politthriller“ zu glänzen, wie

man es in Deutschland selten sieht.

Könnte auch daran liegen, dass er

das Drehbuch wieder zusammen mit

dem Autoren, Psychologen und Philosophen

Ulrich Peltzer geschrieben

hat. Ganz ungelogen also ein klare

Empfehlung. (flo)


TEMPO GIRL

Regie: Dominik Locher

mit: Florentine Krafft, José Barros,

Anatole Taubman, Lisa Brühlmann,

Gilles Tschudi u.a.

Achtung: Hier kommt Dominique,

eine 23jährige Berliner Möchtegern-

Schriftstellerin, die sich selber auf die

Spur kommen will. Dominique. Fällt

Ihnen was auf? Dominik, so heißt der

Regisseur, erzählt in seinem Spielfilmdebüt

in erster Linie von seinem

eigenen Erfolgsdruck. Er ist das Tempo

Girl, er betreibt hier das Kreativjogging,

teilt Schläge aus, für Dominiques Lover

Deniz, den Döner-Deniz, und steckt

auch ein. Dem Schweizer Tarantino wird

kontrovers begegnet. Diejenigen, die

auf gutgemachte Geschichten stehen,

suchen im Walliser Gebirgspanorama

eher das Weite. Andere, die einen Film

auch als vitalen Kraftakt begreifen und

Bilder und Sequenzen als Bilder und

Sequenzen stehen und wirken lassen

können, kommen mit Tempo, Spiel und

Inszenierung ganz gut zurecht. Ein

kleiner Film, der groß wirken möchte,

und gerade in den kleinen Dingen und

Szenen auch wahnsinnig groß ist.

(fs) (Kinostart: 02.07.)


FILM DES MONATS

TAXI TEHERAN

Regie: Jafar Panahi

Mit: Jafar Panahi, Hana Saeidi, Nasrin Sotudeh u.a.

Beinahe hätte sich die Leinwand für Jafar Panahi für immer verdunkelt.

Panahi, der Mann, der weltweit beachtet und zu Hause beobachtet wird

– dem iranischen Regisseur wurde ein zwanzig Jahre währendes Berufsverbot

auferlegt. Seitdem wacht die Sicherheitspolizei über all seine

Schritte. Also vorbei mit den scharfen Schnitten? Von wegen, Panahis

Filme rollen munter weiter! Und das ist eigentlich auch schon alles, worum

es hier geht: Seinen eigenen Dreh finden. Die Spielregeln kennen,

aber nicht anerkennen. Ohne sich zum Märtyrer zu machen. Lieber mal

hier, mal dort eine Taxitür öffnen. Panahi steuert den Film am Lenkrad

sitzend. Allein das ist schon eine poetische Maßnahme, finden Sie nicht?

Und auch er lässt seine Mitfahrer überwachen, von versteckten Kameras.

„Night On Earth“ war Arthaus pur dagegen, ohne das jetzt schmälern zu

wollen, aber hier behauptet sich ein Systemspieler aus einer simplen

Notwendigkeit heraus – ebenfalls ohne die Kunst zu schmälern. Denn

natürlich sind seine Mitspieler im Bilde, Panahi ist ein Profi und dieser

Coup ist ihm gelungen. (fs) (Kinostart: 23.07.)


3D


Cinerama

47

ICH SEH ICH SEH

Regie: Veronika Franz, Severin Fiala

mit: Susanne Wuest, Elias Schwarz,

Lukas Schwarz, Elfriede Schatz u.a.

„Ich Seh Ich Seh“ – ISIS. Verwunschene

Zauberformel oder doch

ein Code mit Aktualitätsbezug zum

Angstterror, der draußen irgendwo

lauert? Hm, Moment, Stopp, viel zu

weit gedacht, viel zu viel Ferngesehen,

spielt sich dieser Angstfilm nicht

innerhalb von vier Wänden oder zumindest

innerhalb eines Landhauses

ab? Zwei Zehnjährige, die ihre nach

einem Unfall heimgekehrte Mutter

nicht wiedererkennen? Ja, genau,

und genau da fängt auch die Metaebene

an zu denken - was ist, wenn

die uns am allernächsten geglaubte

Bezugsperson sich wandelt und auf

einmal anderen Gesetzen gehorcht?

So in etwa. Oder vollzieht sich der

Wandel nur im eigenen Kopf? „The

Shining“ neu gedacht. Gut gemacht.

Und wie gesagt: Das vermeintlich

vorhersehbare Genre „Horrorfilm“

hat‘s immer wieder in sich, auf

der Metaebene, in der Doppelung,

Genreselbstreflexion, und tiefenpsychologisch

geht da einiges, und hier

besonders. Na ja, schaut‘s halt mal...

(fs) (Kinostart: 02.07.)


SEÑOR KAPLAN

Regie: Álvaro Brechner

mit: Héctor Noguera, Néstor Guzzini,

Rolf Becker, Nidia Telles, Nuria Fló

u.a.

Alt und noch nichts geleistet. Warten

auf den späten Auftrag. Der lautet:

Dein Nachbar, der Restaurantbetreiber

ist ein alter Nazi. Ihn entführen

und nach Israel deportieren! Und

wenn dieser Auftrag doch nur einem

unterkomplexen Geltungsbedarf

gehorchte, einer inneren Eingebung,

die leider realitätsfern war? Oh, oh,

dann wird das Ganze am Ende eine

„Feelgood-Komödie“? Soweit die

Schwäche von diesem Kaplan. Die

Stärke ist: Bilderpracht, existenzialistischer

Humor und poetischer

Humanismus, ein bisschen wie ein Roman

von Juan Carlos Onetti oder das

traurige Heldenepos von Don Quijote.

Ach ja, wir befinden uns in Uruguay,

inmitten der polnisch jüdischen Community.

Hommage Hommage. Nicht

zuletzt und auch bildästhetisch an

Paolo Sorrentinos Schuld-und-Sühne-

Farce „This Must Be The Place“. Der

Regisseur Álvaro Brechner hat noch

seine ganze Karriere vor sich. (fs)

(Kinostart: 16.07.)


DER PAPST IST KEIN

JEANSBOY

Doku von Sobo Swobodnik

mit: Hermes Phettberg, Josef Hader

u.a.

„Verdinge mich als Sklave oder Talkmaster.

Das Eine nur privat und das andere

nur öffentlich.“ Josef Fenz alias Hermes

Phettberg – ein Mann der Extreme mit

einem unstillbaren Verlangen nach SM-

Sex und öffentlicher Wahrnehmung.

Letzteres Verlangen hat er, der in den

90ern mit der Talkshow „Phettbergs

Nette Leit Show“ seinen Platz in der

Öffentlichkeit gefunden hatte, sich

zumindest bewahren können: Als Sobo

Swobodnik anfragte, ob er das von

Schlaganfällen gezeichnete Enfant

Terrible in seiner Wiener Wohnung

dokumentieren könne, kam Phettbergs

E-Mail-Antwort als einer seiner typischen

Schlagsätze: „Was denken Sie,

was ich Narziss wohl gerne hätte?“. Der

voltenschlagende Fabuliergeist blickt

noch aus seinen Augen, ansonsten ist

er wortkarg und zerrüttet, alles kostet

Mühe. Ein mühevoller, anstrengender,

aber richtiger Film. Phettberg will das

so. So sieht das aus, wenn Alter und

Krankheit zupacken und beißen, nicht

wie bei Schweigers „Honig im Kopf“.

(fs) (Kinostart: 02.07.)


ESCOBAR – PARADISE

LOST

Regie: Andrea Di Stefano

Mit: Benicio del Toro, Josh Hutcherson,

Claudia Traisac, Brady Corbet u.a.

Der Name Pablo Escobar hat es

längst in die Annalen der Kriminalgeschichte

geschafft, das kolumbianische

Drogenkartell erinnert fast

an Al Capones Schnapsimperium

aus den 20ern. Hier erwartet uns

allerdings nicht die epische Aufarbeitung

des südamerikanischen Paten,

die Saga von Medellin, sondern

ein Genremix aus Surfer-Liebes-

Kriminalfilm-Biopic, der vorwiegend

von seinem Hauptdarsteller lebt.

Und der entschwebt so langsam in

Brando-Sphären, wie es scheint.

Das Regiedebüt von Schauspieler

Andrea Di Stefano („Life Of Pi“)

wandelt zwischen den Romanen

von Don Winslow und den üblichen

del-Torro-Geschichten und lässt die

Fans sicher zufrieden zurück. So far

so good. In diesem Zusammenhang

sei an das titelgebende Gedicht von

John Milton erinnert: „Better to

reign in Hell, than to serve in Heaven.”

(flo) (Kinostart: 09.07.)


48 Gerilltes

CRO

MTV UNPLUGGED

(Chimperator Productions/

Groove Attack)

Nur dreieinhalb Jahre nach seinem

Easy-Mixtape hat der junge Mann von

der Alb schon ein ganzes Orchester

hinter sich und präsentiert ganz ohne

Strom einen Hit nach dem anderen.

Aufgenommen im alten und tollen

Lichtspielhaus Scala in Ludwigburg,

mehr oder weniger in der Heimat also,

geht es vor rund 300 Leuten richtig

zur Sache. Vielleicht hat sich Cro das

Ganze ja vom Augsburger „Puppet

On A String“ abgeschaut. Jedenfalls

kommt das Teil mit dem großen Orchester

und allem drum und dran echt

klasse rüber. Als Gäste hat er sich Max

Herre, Haftbefehl, Teesy (natürlich),

Die Orsons, Dajuan und, ich konnte es

nicht glauben, Die Prinzen eingeladen.

Die Songs kommen zwar etwas softer

rüber, trotzdem groovt das Ganze und

ist leider geil! (cs)


THE MACCABEES

MARKS TO PROVE IT

(Fiction/Caroline)

Jawoll! Das ist wieder mal eine Platte,

bei der man schon nach den ersten

Takten spürt, „dass es funkt“!

The Maccabees aus London legen

auf ihrem bereits vierten Album

dermaßen los, dass der Puls rasant

an Fahrt gewinnt. Nach den ersten

vier Nummern gönnen sich die

Briten ein Päuschen und beweisen,

dass sie auch sehr gut kuscheln können.

Nur scheinen sie sich in ihrem

Kuschelzoo so wohlzufühlen, dass

sie vor lauter Streicheleinheiten

den Ausgang gar nicht mehr finden.

Trotz allem hat „Marks To Prove It“

Power, Noise und Dynamik unter der

Haube, aber auch eine dicke Prise

Melodramatik und es schwingen

auch noch kräftig die frühen 80er

Jahre mit. This is definitely my cup

of tea! (ws)


THE CHURCH

FURTHER/DEEPER

(Unorthodox/Rough Trade)

Diese Herren begleiten mich inzwischen

seit 35 Jahren! Nach sechs Jahren

veröffentlichen die Australier sehr zu

meiner Freude ein neues Album. Schade

nur, dass Marty Willson-Piper nach so

langer Zeit den Dienst quittiert hat und

durch einen gewissen Ian Haug ersetzt

wurde. Musikalisch gehen Steve Kilby

& Co. ihren Weg konsequent weiter,

60s-inspirierter Psychedelic-Pop, fein

gewobene Songs, die sich immer wieder

in der Unendlichkeit des Universums

verlieren. Was mir an The Church aber

immer besonders gefiel, war das Zusammenspiel

ihrer zwölfsaitigen Gitarren,

einem Sound, der stark durch die

Sixties-Legende The Byrds geprägt war.

„Further/Deeper“ ist ein überraschend

gutes Album geworden, das für meinen

Geschmack aber eine Spur zu sphärisch

und meditativ ausgefallen ist. (ws)


SUN KIL MOON

UNIVERSAL THEMES

(Rough Trade)

Und noch so ne verschrobene Indie-Perle:

Mark Kozelek lässt, diesmal

an der Seite von Schlagzeuger

Steve Shelley (Sonic Youth), gleich

jegliche Konvention hinter sich, die

oft zehnminütigen Tracks enden

selten so, wie sie angefangen haben,

mäandern durch ein Geflecht

aus Erzählungen, Gesängen, instrumentalen

Irritationen und machen

den Wunsch nach einem Textbuch

sehr dringend. Mit der Platte könnte

man vermutlich den ganzen

Sommer auf dem Dachboden verbringen,

für den aufgeschlossenen

Schaukelpferdcowboy mit Modest-

Mouse-Adoleszenzerfahrungen ein

durchaus lohnenswerter Ausritt.

(flo)


ALBUM DES MONATS

TIPP

DER

REDAKTION

Der junge Australier legt ein wirklich

beeindruckendes Debütalbum hin. Ganz

im Stil eines klassischen Singer-Songwriters

hat er zehn Tracks eingespielt, die er ganz locker

aus dem Ärmel schüttelt, gerade so, als ob er nie etwas

anderes gemacht hätte. Und wie es sich für einen guten

Songsmith gehört, sind seine Lieder wirklich klasse,

denn sie schaffen Gefühle und bleiben im Ohr hängen.

Man hört den Songs auch an, dass sie Frasers ureigenstes

Ding sind, obwohl natürlich Vergleiche mit Beck und

dem großen Bob Dylan, dem er verdammt ähnlich sieht,

auftauchen. Doch Frazer hat diese Vergleiche nicht nötig,

er kann sie nur als Kompliment verstehen. „Slow Gum“ ist

bereits heute einer meiner Favoriten für dieses Jahr und

läuft bei mir gerade nonstop. (cs)


LIEBLINGE

FRASER A. GORMAN

SLOW GUM

(House Anxiety/Marathon Artists/Kobald Labelservices)

EZRA FURMAN – Perpetual Motion People (flo)

THE MACCABEES – Marks To Prove It (ws)

FRASER A. GORMAN – Slow Gum (cs)


Gerilltes

49

LAST DAYS

OF APRIL

SEA OF CLOUDS

(Tapete Records/Indigo)

Jesus, seit zwanzig Jahren

schippert diese Indie-Pop-

Fregatte nun schon durch die

Weltmeere. Das ist eine mehr

als reife Leistung. Inzwischen

sind die Stockholmer bei

ihrem neunten Album angelangt.

Und auf ihren Reisen

durch die Weltgeschichte

durchlebten die Schweden

regelrecht eine musikalische

Metamorphose. Statt feinstem

Süßwasser-Indie präsentieren

sie auf „Sea of Clouds“

jetzt salzige Klänge mit einer

dicken Portion Slide-Guitar.

Americana lautet der neue

Kurs, wohlig-warme Klänge

ziehen an einem vorüber, die

so zwischen Neil Young und

Tom Petty eine Heimat gefunden

haben. Und alles schön

laid back, „Sea of Clouds“ ist

eine echte Wellnessreise für

Körper und Geist. (ws)


EZRA FURMAN

PERPETUAL MOTION PEOPLE

(Bella Union/PIAS)

Was wäre die Welt ohne

solche Typen? Der knapp

30jährige Ezra Furman aus

Chicago ist ein besonders

bunter Paradiesvogel unter

Kollegen wie Sufjan Stevens

etc., bisweilen erinnert er

sogar an die legendären

Hefner. Irgendwie scheinen

diese Typen immer mehr

Ideen zu haben als die

Festplatte im Studio Bits,

selbstmörderisch selbstsicher

wandeln sie auf der

Messerschneide zwischen

Ernsthaftigkeit und Blödelei

und produzieren dabei

Ohrwürmer als würden die

in Cornflakes-Packungen

mitgeliefert. Melancholie,

Ironie, Melodie – die Welt

sagt danke! (flo)


JOCO

HORIZON

(Columbia/SonyMusic)

Zwei Kieler Schwestern, die

ihr Album in zwei Tagen in

den Abbey Road Studios

eingespielt haben und mittlerweile

in Hamburg leben.

Wenn man den Bandnamen

googelt, landet man bei

einem Heizungshersteller

in Baden. Aber vermutlich

nicht mehr lange. Joco gehen

steil zurzeit, das Hamburger

Abendblatt titelte pietätvoll:

„Der Soundtrack zur Schwesternliebe“.

Ähäm. Die 24

bzw. 28 Jahre alten Josepha

und Cosima liefern klasse

zweistimmigen Gesang auf

eine schöne Produktion, sehr

luftig, sehr glatt. Da springen

einige Ohrschmeichler raus,

mit Klavier und viel Huuuuhs,

für einen Überseetörn muss

der Wind aber noch bisschen

auffrischen. (flo)


WE DESTROY DISCO

LANDSCAPES IN

WATERCOLOR

(Eigenvertrieb)

Die Augsburger legen ziemlich

zackig ne neue EP nach,

die diesmal in Köln bei den

Kumpels von Locas In Love

eingespielt und zum Mastern

in die USA geschickt wurde

und nur digital erscheint. Geschrieben

wurden die Tracks

im Keller des Provino Clubs

im Textilviertel. So geht Globalisierung.

Die Songtitel

sind Programm: „Willow“,

„Forest“, „Mountain“, „Night“

und der Hit „Lake”. Und über

allem Tobis markante Stimme.

Sehr atmosphärisch das Ganze,

ausgereift sowieso und

diesmal eher zurückhaltend.

Wie gut das live funktioniert,

konnte man auf der großen

Bühne beim Modular sehen.

Und im August auf dem Obstwiesenfestival.

Wenn das

nicht passt! (flo)


EXCLUSIVE

NEUER MENSCH

(Columbia/Sony Music)

Gerade noch haben sie auf

dem Modular ihr neues Album

vorgestellt, zumindest

vier Songs, bis das Gewitter

losbrach. Exclusive gehen

aber nicht nur live, sondern

auch zu Hause ab. Der noch

ziemlich junge Fünferpack

aus München scheint seinen

Sound gefunden zu haben,

der irgendwie ziemlich hymnisch

rüberkommt. Indie ist

das schon lange nicht mehr,

der Synthi-Power-Pop klingt

schon nach großer Halle

oder Stadion und das ist gar

nicht schlimm, sondern konsequent.

(cs)


THE NOTWIST WANDA KOFELGSCHROA DICHT&ERGREIFEND THE SEN-

SATIONAL SKYDRUNK HEARTBEAT ORCHESTRA COSBY KURT SCHWARZBAUER

IMPALA RAY BENNI BENSON TONAIR IBRAHIM LÄSSING BALLOON PRO-

FESSOR GRABOWSKI SAN ANTONIO KID PAINCAKE PIPINSRIEDER BLASMUSIK


50 Heimatklänge

„Wer nicht

tanzt, wird

erschossen!“

Interview mit

Fräulein Brecheisen

Fräulein Brecheisen ist ein Projekt des Musikers Harald

Brecheisen, das ausdrücklich nicht als Band bezeichnet

werden soll. Sollte das Fräulein mal wieder unter heftigen

Stimmungsschwankungen leiden, kann es schon

passieren, dass nicht nur die Musiker sondern auch die

Musikrichtung wechseln. Fix dabei sind nur David Jahnke

aka Dr. Drexler und Harald Brecheisen alias das Fräulein.

Neue-Szene-Redakteurin Ramona Pietsch unterhielt sich

mit den beiden über Konzepte, Frauenkleidung und die

Weltherrschaft.


Anfang Juni habt ihr auf dem Modular-Festival gespielt.

Beim Eröffnungsabend wurde für das Konzert

„Puppet On A String“ euer Song „Tausend Takte Tanzmusik“

neu arrangiert. Wie war es, zur Abwechslung

mal von einem Orchester begleitet zu werden?

Harald: Fantastisch! Großes Lob an Tilman Herpichböhm

für das Arrangement. Es ist natürlich immer wunderbar,

vor einer ausverkauften Kongresshalle mit einem super

Orchester zu spielen.

David: Es war wirklich ganz grandios und hat total viel

Spaß gemacht.

Welche Schwierigkeiten oder

Besonderheiten ergeben sich dabei?

Harald: Schwierigkeiten überhaupt gar keine. Besonderheiten…

Riesenpublikum, super Orchester, super Arrangement.

Am Samstag habt ihr dann auf der Seebühne im

Park gespielt. Wie war das Publikum? Anders als bei

“Puppet On A String”?

Harald: Jünger, unglaublich motiviert und tanzwütig.

Das ursprüngliche Biennalekonzept der Stadt Augsburg

sieht vor, das Modular nur alle zwei Jahre stattfinden

zu lassen. Wie steht ihr dazu?

David: Das Biennalekonzept halte ich persönlich - als

Fräulein - für total schwachsinnig. Denn auch für die Veranstalter

ist es einfach so, dass man aus dem Booking-

Raster für Festivals rausfällt, wenn das Modular nur alle

zwei Jahre stattfindet, und es ein bisschen schwieriger

ist, bekanntere Bands zu bekommen. Ich finde, dass die

Stadt Augsburg für die Jugend viel mehr machen müsste.

Deswegen sollte das Modular jedes Jahr stattfinden.

Also, dieses Konzept, dass ja noch auf die Kappe von

Peter Grab geht, halte ich für ziemlich schwachsinnig.

Und wenn die Stadt zu wenig Kohle hat, dann frage ich

mich, warum andere Festivals jedes Jahr stattfinden und

man genügend Geld hat für diverse andere Projekte.

Zurück zu Fräulein Brecheisen: Wenn man sich eure

Songs anhört oder euch live auf der Bühne sieht,

wird schnell klar, dass das Fräulein eher speziell ist.

Was für ein Mensch ist das Fräulein Brecheisen?

Harald: Extrem schizophren und hochgradig depressiv.

Es leidet unter Stimmungsschwankungen.

David: Auf jeden Fall total krank im Hirn.

Bei euren Konzerten droht das Fräulein auch mal

damit, alle im Raum zu erschießen, wenn sie nicht

sofort tanzen. Ist das ernst gemeint? Muss man

Angst haben?

David: Das Fräulein ist das netteste Wesen, das überhaupt

rumspringt. Man muss vor dem Fräulein überhaupt

gar keine Angst haben. Das Fräulein würde nie

jemanden erschießen.

Aber warum droht es dann damit?

Harald: Doch, doch. Man muss enormst Angst haben

vor dem Fräulein Brecheisen. Wer nicht tanzt, wird erschossen.

Ihr seid euch über das Konzept

noch nicht ganz einig, oder?

David: Es gibt kein Konzept. Wir haben uns keine Gedanken

gemacht, wie man das ausschmückt. Ich bin auf der

Bühne, wie ich da eben bin. Ich hab das teilweise auch

nicht unter Kontrolle. Das muss aus mir raus. Ich hab

dann gerade Bock drauf und dann passiert es halt.

Was ich noch nicht ganz verstanden habe: Harald,

eigentlich bist du das Fräulein. Warum steht trotzdem

David bzw. Dr. Drexler in Frauenklamotten, mit

Nachthemd, Strumpfhose und Lippenstift, auf der

Bühne und nicht du selbst?

David: Das hat sich so ergeben. Als ich den Namen Fräulein

Brecheisen gehört habe, war für mich sofort klar,

dass ich Frauenkleider tragen muss.

Harald: Mein Glitzerfummel ist aber auch nicht schlecht.

Allerdings stehen Dr. Drexler die Frauenklamotten viel

besser.

Wo habt ihr die ausgefallenen Kleidungsstücke her?

David: Von der Augsburger Dult – das Paradies für Omaklamotten.

Wie kann man den Kleidungsstil des Fräuleins beschreiben?

Harald: Super-Oma-Hipster-Beachies-Queen-Style.

David: Asozial extravagant.

Ist es dir nicht unangenehm, in Frauenklamotten

auf der Bühne zu stehen? Oder dich während des

Konzerts auszuziehen? Das gehört bei euch ja

schon zum Programm.

David: Nein, es ist mir nicht unangenehm. Weil mir das

egal ist. Ich steh drauf, ich bin halt eine Rampensau.

Fräulein Brecheisen sind nicht gerade wenige.

Für manche Konzerte holt ihr euch

sogar noch zusätzlich Musiker und Sänger

mit auf die Bühne. Wie oft probt ihr und

wie schafft ihr es, alle unter einen Hut zu

kriegen?

Harald: Der Hut ist klein und es gibt nur eine

Probe pro Konzert.

!

Für mich hört sich eure Musik – wenn man mal vom

Text absieht – nach 80er Jahre Discopop an. Wie

würdet ihr den Sound beschreiben?

Harald: Fuckadelic Dancemusic.

Welche Musiker oder Stilrichtungen

beeinflussen euch am meisten?

Harald: Alles…und keiner.

Auffallend ist auch, dass ihr keine stinknormalen

Liebeskummersongs spielt. Was wollt ihr mit euren

Liedern erreichen?

David: Wir wollen die Leute zum Nachdenken anregen.

Wenn das noch mit tanzbarer Musik zusammen funktioniert,

ist das super. Ich kann die Liebeskummerschmalzen

langsam nicht mehr hören. Die ganzen Befindlichkeiten,

wo die Texte nur um sich selbst kreisen. Ich kann

das nicht mehr ertragen. Davon gab es in den letzten

Jahren zu viel.

Harald: Im Endeffekt geht es darum: Wenn du willst,

denk nach.

Ist Augsburg bzw. Deutschland bereit dafür?

Harald: Augsburg interessiert uns eigentlich nicht.

David: Augsburg interessiert uns natürlich schon. Hier

funktioniert es ganz gut und die Weltherrschaft ist dann

das Nächste. Man muss ja irgendwo anfangen.

Das Fräulein strebt also

schon nach Weltherrschaft?

Harald: Natürlich. Weltherrschaft, wir kommen!

Zurzeit arbeiten Fräulein Brecheisen zusammen mit

Michael Kamm an ihrem Debütalbum, das höchstwahrscheinlich

„Super Grattler“ heißen soll und beim Augsburger

Label „In Gute Hände“ erscheint. Sicher ist das

aber noch nicht – hängt wohl ganz von den Stimmungsschwankungen

des Fräuleins ab.


Schule aus – Was nun?

53

Wir eröffnen Perspektiven

Bewerbung: Der erste Eindruck zählt

Die Bewerbung vermittelt dem potenziellen Arbeitgeber einen

ersten Eindruck von dir. Deshalb sollte er positiv ausfallen.

Sauberkeit ist Pflicht, Originalität die Kür. Und: Bewerben

heißt, für sich werben!

Attraktive Ausbildungsplätze sind begehrt – entsprechend

groß ist die Konkurrenz. Wer sich aus der Masse der Bewerbungen

positiv abhebt, ist im Vorteil. Wer sich frühzeitig

bewirbt, sammelt ebenfalls Pluspunkte. Frühzeitig bedeutet

bei Banken und Sparkassen in der Regel mehr als ein Jahr

vor Ausbildungsbeginn, in der Industrie etwa ein Jahr bis

zehn Monate vorher, im Handel und in anderen Berufen etwa

fünf bis neun Monate vorher. Manche Betriebe entscheiden

dagegen sehr kurzfristig. Eine schriftliche Bewerbung besteht

aus dem persönlichen Anschreiben, Foto, Lebenslauf

und Zeugnissen. Die Bewerbung per E-Mail empfiehlt sich

vor allem, wenn sie Firmen explizit anbieten.

Berufe mit Zukunft im Gesundheitswesen:

Sichern Sie sich jetzt Ihren Ausbildungsplatz!

Ausbildungen

Ausbildung zum staatl. anerkannten Ergotherapeuten

Berufsfachschule für Ergotherapie:

www.ergotherapieschule-augsburg.bfz.de

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Ausbildungsbegleitendes Bachelorstudium

Ergotherapeut: Bachelor of Science

Physiotherapeut: Bachelor of Science

Fachakademie für Sozialpädagogik Augsburg

Ausbildung zum staatl. geprüften Kinderpfleger

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Wir laden Sie herzlich ein, unsere Einrichtungen zu besuchen.

Bitte melden Sie sich einfach bei uns.

Berufsfachschulen des Gesundheitswesens des bfz Augsburg

Ulmer Straße 160, 86156 Augsburg

Telefon Physio- und Ergotherapie 0821 40802-345 oder -344

Telefon Fachakademie 0821 40802-450

Berufliche Fortbildungszentren der

Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH


www.schulen.bfz.de

www.a.bfz.de


Außerdem ist bei

Bewerbungen zu beachten:








Nie Originale, sondern saubere Kopien verschicken!

Bewerbungsfoto vom Fotografen, nicht vom Automaten

machen lassen! Es sollte etwas größer als ein Passbild

sein und eine sympathische Ausstrahlung vermitteln.

Das Foto auf das Deckblatt kleben oder drucken (nur bei

guter digitaler Foto- u. Druckqualität!). Zur Sicherheit

den eigenen Namen auch auf die Rückseite des Fotos

schreiben.

Möglichst keine Klarsichthefter benutzen, auch nicht

für die Zeugnisse (Praktikumsbescheinigung, Schulzeugnis

etc.).

Bewerbungsmappen im Schreibwarenladen besorgen.

08/15-Schnellhefter eignen sich hierfür nicht.

Die Bewerbung sollte fehlerfrei und ohne Korrekturen

sein.

Klares Schriftbild wählen, am besten am Computer

schreiben.

Keine Standardschreiben aus Bewerbungsratgebern

verwenden!

Lern gutes Handwerk in einer modernen Biobäckerei






















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Wir freuen uns auf dich


54 Schule aus – Was nun?

Online bewerben - gar nicht so einfach

Heutzutage gehört die Online-Bewerbung

in vielen

Betrieben schon fast schon

zum guten Ton. Gut: Ihr

könnt sie problemlos von eurem

PC aus fertigstellen und

euch die Kosten für teure

Bewerbungsmappen sparen.

Schlecht: Viele unterschätzen

den Aufwand. Hier zehn

Regeln für eine gelungene

Online-Bewerbung:

1.

2.

3.

4.

5.

Die allgemeinen Regeln für Bewerbungen: Sauberkeit

ist Pflicht, Originalität die Kür.

Die flotte (Umgangs-)Sprache, wie sie im alltäglichen

E-Mail-Verkehr gepflegt wird, ist bei Bewerbungen tabu.

Emoticons wie z.B. Smilies haben dort nichts verloren.

Unbedingt eine seriös klingende E-Mail-Adresse zulegen.

Mausi@provider.com oder KnightRider89@provider.de

eignen sich nicht für eine Bewerbungsadresse. Idealer

weise besteht eure Mail-Adresse aus Vor- und Zuname,

z.B. Max.Mustermann@provider.de. Apropos Adresse:

Zum Anschreiben gehört die komplette postalische Anschrift.

Die Bewerbung an eine spezielle E-Mail-Adresse (personalisierte)

richten und den Empfänger direkt ansprechen.

Aussagekräftige Angabe in der Betreffzeile nicht

vergessen! Zum Beispiel „Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten“.

In der Kürze liegt die Würze. Das Anschreiben muss

6. komplett auf den Bildschirm passen, ohne dass der User

scrollen muss.

7. Den Lebenslauf gleich ans Anschreiben anhängen. Damit

erspart sich der Empfänger einen Klick auf den Anhang.

8. Anhänge möglichst klein halten

9. Am besten die ganze Bewerbung als eine pdf-Datei erstellen

und verschicken.

10. Ein Online-Bewerbungsformular, das viele Firmen

anbieten, erleichtert die Arbeit. Hier gilt es, trotz der

starren Vorgaben der Bewerbung eine individuelle Note

zu verleihen, z.B. durch ein besonders gelungenes Anschreiben.

Der Lebenslauf muss, auch wenn er online

als pdf verschickt wird, unterschrieben sein.

11. Druckt alle Anhänge aus, bevor ihr eure E-Mail verschickt.

So könnt ihr prüfen, ob alle Formatierungen

erhalten geblieben sind. Achtet auch auf unmissverständliche

Dateinamen, die möglichst auf eure Person

verweisen.

Twitter, Facebook & Co. können zur Falle

werden



In sozialen Internet-Netzwerken kann man prima Informationen

sammeln, verbreiten und sich mit anderen

austauschen. Auch zur Berufswahl und anderen Ausbildungsthemen

finden sich im Web 2.0 interessante

Seiten. Wer z.B. auf dem Facebook-Channel fitforJOB

Augsburger Berufsinfo-Messe „gefällt mir“ klickt, bekommt

u.a. Tipps zur Berufsorientierung.

Allerdings wird es problematisch, wenn über Twitter

oder Facebook der Ärger über Klassenkameraden, Kollegen

oder den Chef mit entsprechenden Kommentaren

verbreitet wird. Sicherer und verantwortlicher Umgang

mit den neuen Medien ist nicht immer selbstverständlich.

Wer sich auf Internet-Plattformen präsentiert und austauscht

muss wissen: Die Inhalte sind öffentlich und das

Netz vergisst nichts! Daher sind einige Spielregeln wichtig,

damit Meldungen, Fotos usw. nicht zur Falle werden:

Unsere Teams in den Bereichen

Verkauf, Bäckerei und Konditorei

haben interessante

Ausbildungsplätze frei!

Du bist freundlich und flink, kollegial

und motiviert. Wir sind dein zuverlässiger

Ausbildungsbetrieb.

Du hast einen Realschul- oder Hauptschulabschluss.

Wir bieten eine solide, fachliche

Ausbildung mit guten Aufstiegschancen.

Auf deine schriftlichen Bewerbungsunterlagen

freuen sich: Ulrike Wolf (Verkauf) und

Alexander Wolf (Bäckerei / Konditorei).

Bäckerei Konditorei Wolf GmbH,

Stuttgarter Str. 17, 86154 Augsburg

Oder gleich online bewerben:

www.baeckerei-wolf.de

Wir bilden aus!

Hörakustiker (m/w)

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Weitere Informationen unter




iffland hören GmbH & Co. KG

z. Hd. Herr Michael Schmitz

Karlstraße 10

86150 Augsburg

augsburg@iffland-hoeren.de

raumkontakt.de


Schule aus – Was nun?

55







die Privatsphäre schützen und nicht alle Daten, z.B.

Mailadresse, Telefonnummer, Geburtsdatum, uneingeschränkt

für jedermann sichtbar werden lassen (Einstellungen

anpassen!)

nur posten, was auch wirklich öffentlich werden darf

Fotos und Informationen über andere nur mit deren ausdrücklichen

Einverständnis einstellen

Kritik äußert man am besten in einem persönlichen Gespräch.

Auf keinen Fall gehören solche Inhalte ins Netz!

Einladungen z.B. zu Partys nur dem gewünschten Personenkreis

zeigen, lieber noch mal prüfen

ständige Statusmeldungen können nerven, außerdem ergibt

sich daraus ein ganz persönliches Verhaltensprofil,

das dann für Werbezwecke genutzt wird

Fundgrube für die Berufswahl

Auf diesen Internetseiten findet ihr wichtige Infos rund ums

Thema Berufswahl sowie detaillierte Angaben zu speziellen

Ausbildungsberufen:

www.schwaben.ihk.de

www.planet-beruf.de

www.ihk-lehrstellenboerse.de

www.beroobi.de

www.arbeitsagentur.de

www.good-practice.de

www.bibb.de

www.sjr-a.de/tip-jugendinformation/portal

www.berufswahl-tipps.de

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einschalten!

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Täglich auf der 93.4 und unter fantasy.de

59

Photo: Richard Mayer


60

Beauty

MACH

DICH

SCHÖN!

S IST SOMMER

E

ES IST SOMMER

„Beauty-Wunder für

HAUT UND HAAR “

Mit den richtigen Wirkstoffen kann der Teint strahlend schön werden!

Bei Hautreizungen hilft (Bio-)Mehl

M

Mehl enthält viele B-Vitamine, diese

regen die Schutzfunktion der Haut an. Bei

Reizungen und Irritationen wirkt Mehl

entzündungshemmend und beruhigend. Auch regt es

den Haut-Stoffwechsel an, was wiederum die Bildung

von Kollagen unterstützt. Die Gesichtskonturen werden

gefestigt und die Haut bleibt lange straff.

1 Eiweiß steif schlagen, dann erst 3 EL Honig und 3 EL

Mehl unterheben. Mit einem Pinsel auf das Gesicht

auftragen und nach 30 Minuten abspülen.

Äpfel straffen

Sie stärken das Immunsystem und helfen bei Entzündungen,

wenn man sie isst. Aber man kann sie auch

äußerlich anwenden, denn die Fruchtsäure entfernt

abgestorbene Hautschüppchen und wirkt gleichzeitig

straffend und auspolsternd. Auch für fettige Haut ist

die Apfel-Maske ideal, sie beruhigt und stabilisiert.

1 säuerlichen Apfel mit der Schale fein reiben und mit

1 EL Maisstärke mischen. Dann auf Gesicht und Hals

verteilen, nach 20 Minuten warm abwischen.

Grüner Tee hilft jung zu bleiben

Bei den Teesorten gilt er als Jungbrunnen, denn er

schützt unsere Zellen vorm Altern. Man sollte täglich

mehrere Tassen davon trinken, aber er wirkt nicht nur

von innen, auch als Maske ist er ein Anti-Aging-Wunder,

das die Haut strafft.

4 TL warmen grünen Tee mit 2 EL Honig, 2 EL Weizenkleie

und 1 TL pürierten Avocado mischen, ca. 20 Minuten

einwirken lassen und abwaschen.

Feuchtigkeit durch Schokolade

Gerade im Winter verursachen Kälte und Heizungsluft

ein unangenehmes Spannungsgefühl auf der Haut.

Wenn die Haut spannt, ist es ein Zeichen von Feuchtigkeitsmangel,

den Sie aber schnell beheben können.

20 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen

und mit 1 TL Mandel- oder Sonnenblumenöl vermischen.

Lauwarm mit dem Pinsel aufs Gesicht geben

und nach ca. 10 Minuten abspülen.

Eigelb für schönes Haar

Oft ist das Haar brüchig und strapaziert, dann braucht

es extra Pflege. Das Lezithin im Eidotter ist ein wunderbarer

Schönmacher und wirkt effektiv. Die wichtigen

Begleitstoffe von Ölen und Fetten pflegen

angegriffenes Haar und es wird weich und glänzend.

Einmal pro Woche sollte man die Haare deshalb mit

einer Maske aus Ei und Honig verwöhnen.

1 Eigelb mit 4 EL Honig und einem Spritzer Zitronensaft

verrühren und in die frisch gewaschenen Haare

geben. Dann nach ca. 15 Minuten sorgfältig ausspülen.


Beauty

61

04

Jeder bekommt (s)eine Auszeit

FÜR SIE UND IHN

B

Bei Steffi Remschnigg bekommt jeder (s)eine Auszeit – aber sicher nicht

von der Stange. Denn in der „auszeit“ Kosmetik & Wellness in Pfersee

arbeitet man durchdacht, persönlich und mit dem entscheidenden Blick

für das, was jemand gerade wirklich braucht. Ein Konzept, das die 33jährige Kosmetikerin

und Massagetherapeutin für pränatale Massage konsequent umsetzt.

Und so trifft in der „auszeit“ Spa-Atmosphäre auf wohlige Gemütlichkeit und modernste

Wellnesstechnik auf natürliche Produkte, die ganz individuell eingesetzt

werden. Wer also möchte, bekommt seine Gesichtsbehandlung in einer Bio-Variante

und Männer genießen ihre Auszeit mit Produkten auf Bierbasis. In Augsburg einzigartig

ist auch das von Steffi entwickelte Behandlungskonzept „Viva la Mama“:

Es bietet werdenden Mamas Anwendungen, die genau dem zeitlichen Verlauf der

Schwangerschaft angepasst sind.

Ihre Behandlungen führt Steffi Dienstag bis Samstag von 10-20 Uhr (nach vorheriger

Vereinbarung) durch.

Für Verkauf und Beratung ist die „auszeit“ Dienstag bis Samstag von 10-13 Uhr

geöffnet.

»zuckersüße.

auszeit«

Sugaring – Haarentfernung

mit Zuckerpaste.

100% natürlich!

Sugaring –

Der neue Trend in Sachen

Haarentfernung!

Alle Auszeiten finden Sie auf

www.auszeit-pfersee.de

auszeit wellness & kosmetik // Stadtberger Straße 78 / 86157 Augsburg/Pfersee / 3 //

Fon 0821 65027898 / info@auszeit-pfersee.de / www.auszeit-pfersee.de // Öffnungszeiten:

Di – Sa jeweils 10 bis 13 Uhr // Behandlungszeiten: Di – Sa nach Vereinbarung //

Patricia Tomé Berne, Inhaberin von

Ipanema Waxx and Beauty Salon

Brasilian Waxing

MEHR ALS EIN TREND

B

Brazilian Waxing ist längst mehr als ein Trend. Aus einer Mode wurde

ein neues Körpergefühl! Hygienisch, glatt und sinnlich. In Brasilien und

den USA längst Standard-Körperpflege - Brazilian Waxing wird jetzt auch

in Augsburg die bevorzugte Methode, lästige Körperhaare loszuwerden. Möchten

Sie sich von einer in Brasilien ausgebildeten und erfahrenen brasilianischen Fachkraft,

einer diplomierten Depiladora, sachkundig behandeln und beraten lassen?

Dann sind Sie bei IPANEMA WAXX and BEAUTY SALON richtig! Hier wird wirklich

Wert auf eine individuelle Behandlung gelegt. Viele zufriedene Kundinnen und Kunden

schätzen es, wenn die Inhaberin, Patricia Tomé Berne, mit langjähriger Erfahrung,

die richtigen Spezialwachs-Sorten persönlich auswählt, um eine möglichst

schmerzfreie Behandlung mit dem gewünschten Ergebnis zu erreichen.

Seit kurzem ist Ipanema Waxx and Beauty Salon auch das einzige autorisierte BIO-

MARIS Kosmetikstudio in Augsburg. Hier werden von speziell geschultem Personal

kosmetische Behandlungen durchgeführt und Produkte der 75-jährigen Meereskosmetik-Traditionsmarke

aus Bremen verkauft.


62

Beauty

T

Badehaut

SCHÖNE HAUT IN DER BADESAISON

Trockene Haut muss geschützt und gepflegt

werden

Schönheit kommt von innen und von

außen. In der Sommerzeit benötigt der Körper viel

Feuchtigkeit und die richtige Pflege. Das Schönheitsvitamin

B5 steckt in Nüssen, Eiern, Olivenöl und in

Soja- und Vollkornprodukten, deshalb diese Nahrungsmittel

bevorzugt essen. Das Vitamin B5 bindet Feuchtigkeit

in den Zellen und trockene Haut wird

elastischer. Äußerlich angewendet sind rückfettende

Duschgels und Bodylotions mit Urea oder Hyaluronsäure

von Vorteil. Auch viel trinken ist wichtig, mindestens

2 Liter Wasser über den Tag verteilt.

Pigmentflecken kann man vorbeugen

Dunkle Stellen auf der Haut sieht man in der Sonne

besonders und sie bilden sich auch im Sommer durch

die UV-Strahlen. Insbesondere ungeschützte blasse

Haut ist anfällig für Pigmentflecke. Gegen die Flecken

hilft nur ein zuverlässiger Schutz vor der Sonne, deshalb

nicht lange direkter Sonnenausstrahlung aussetzen

und an bewölkten Tagen eine Sonnencreme mit

hohem Lichtschutzfaktor auftragen.

Cellulite mildern

Garanten für feste Haut an Oberschenkel, Oberarmen,

Po und Bauch sind viel Bewegung, fettarme Ernährung

und Massagen. Besonders wirksam ist eine Übung, die

den Stoffwechsel anregt. Ballen Sie die Hände zur lockeren

Faust und streichen Sie damit fest von unten

nach oben über die betroffenen Hautstellen und das

etwa 20mal. Auch Schwimmen, Fahrradfahren und

Walken hilft, wenn es regelmäßig gemacht wird.

Dehnungstreifen reduzieren

Kräftigen Sie schwaches Gewebe, je fester die Haut

ist, umso widerstandsfähiger ist sie. Alles, was die

Durchblutung fördert, strafft die Haut und mildert dadurch

Dehnungsstreifen. Auch tägliche Bürstenmassagen

auf trockener oder feuchter Haut und spezielle

Öle wirken gegen die Dehnungsstreifen.

Verwöhnen Sie Ihre Halspartie

Die Haut am Hals ist dünn und empfindlich und wird

deshalb schneller faltig. Reinigen Sie den empfindlichen

Halsbereich mit Gesichtswasser, tragen Sie eine

Nachtcreme auch am Hals immer großzügig auf, und

MACH

DICH

SCHÖN!

S IST SOMMER

dies am besten morgens und abends. Legen Sie einmal

pro Woche eine Spezialmaske auf oder Mandelöl.

Wellness für die Füße

Unsere Füße werden im Sommer besonders beansprucht,

aber keiner kümmert sich um sie. Die lästige

Hornhaut bildet sich schnell, besonders wenn man viel

barfuß läuft. Am besten, Sie lassen es gar nicht so

weit kommen und rubbeln nach jeder Dusche Ihre Fußsohlen

mit einem Luffahandschuh ab. Am Strand können

Sie sich aus Meerwasser und Sand ein Fußpeeling

machen und die Stellen damit massieren.

Sanfte Entfernung von Pickeln

Ein schöner Rücken kann entzücken, gegen Pickelchen

auf dem Rücken hilft Heilerde. Vorzugsweise drei Wochen

lang jeden dritten Tag anwenden und schon ist

die Haut wieder rein. Auch regelmäßige Abreibungen

mit einem härteren Waschlappen oder einem Sisalhandschuh

helfen.

E

ES IST SOMMER

Wir kümmern uns um Ihre Zähne!

PROFESSIONELL – DAUERHAFT – KOMPETENT

G

Gesunde Zähne sind heute ein wichtiges Thema. Warum? Ein strahlendes Lachen ist nicht nur gesellschaftlich

wichtig, auch im Job brauchen wir ein natürliches Äußeres. In unserer hektischen Zeit bleibt oft nicht die

Zeit, sich ordentlich um die Zähne zu kümmern. Über die richtige Putztechnik, bis zum verschwitzten Termin

für die professionelle Reinigung und Vorsorge ganz zu schweigen, wird hier oft zu wenig für die wichtige "Einheit"

Zahngesundheit getan. Eine teure Versorgung, schmerzhafte Sanierungen und langwierige Behandlungen sind dann

oft die Folge.

In unserer Praxis werden Sie erfahren, dass das auch ganz anders sein kann. Wir erinnern Sie automatisch an Termine.

Wir sorgen vor, wenn es um Ihre Zahngesundheit geht. Wir wissen um die Sorgen und Ängste unserer Patienten und

gehen auf diese im Detail ein. Wir beraten Sie ausfuḧrlich rund um das Thema Zahngesundheit. Nur vorbeikommen

müssen Sie noch, den Rest machen wir für Sie!

Probieren Sie uns aus. Sie werden sehen, es ist fast wie Wellness, vor, während und nach der Behandlung.

Dafür stehen wir als Vater und Tochter: Dr. Wolfgang Hennig und Saskia Mairock


„Normale Friseure“

gibt es

viele in der

Schwabenmetropole,

doch mit der Eröffnung

der HaarLounge ist Augsburg

um einen innovativen

Lifestyle-Treffpunkt

reicher. Wer auf zeitgemäße Haarkunst und anspruchsvolle Schnitte, Farb und

feinste Strähnen-Techniken im spaßigen, musikalisch unterhaltenen und doch vertrauten

Ambiente Wert legt, der ist bei der HaarLounge Augsburg genau richtig.

Die Haarkünstler der HaarLounge, anspruchsvolle Coiffeure und obendrein ein richtiges

Kreativteam , haben mitten in Augsburg einen

Salon geschaffen, der so auch in New York oder

Tokio zu finden sein könnte.

Entspannt wird auf einem Couch-Waschbecken und

kreativ wird es vor den wahrscheinlich größten Spiegeln

Augsburgs. Lassen Sie sich überraschen 0815

gibts hier nicht.Ein junges motiviertes Team, geleitet

von der Inhaberin Stephie Graf-Frieters, berät

und verwöhnt die Kunden bei tollem Sound, erfrischenden

Getränken und einer rundum faszinierenden

Atmosphäre.

Viel Raum fur Kreativität, Beauty und Entspannung

Eine großzügige Raumkulisse mit multifunktionaler

Designereinrichtung, modischen Interieurfarben

und einem großstädtischen Ambiente lässt den Friseurbesuch

zu einem einzigartigen Erlebnis werden.

HaarLounge mein Friseur in Augsburg :

„Der Lifestyle Friseur“

DAUERWELLE GIBT’S HIER NICHT

N

Beauty

Musik, coole Drinks und einzigartige Farb- und Schnitt-Techniken machen die Haar-

Lounge in Augsburg, Grottenau, einzigartig.

Profis mit Kreativität, Motivation und Gespür fur Trends

Die Style-Profis der HaarLounge teilen nur zu gerne ihre Liebe zur Mode und zu

aktuellen Trends mit ihren Kunden und kreieren im Rahmen individiueller Stilberatungen

typgerechte Looks. Die exclusive Individualität in Kombination mit modernster

Raumarchitektur lässt das Motto „Lifestyle“ in Augsburgs City lebendig werden.

Qualität für einen exzellenten Auftritt

Auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, verfolgt HaarLounge das Ziel eines hohen Qualitätsstandards.

Ausschließlich Partner und Produkte, die ebenso hohe Ziele verfolgen

und eine für den Kunden spürbare Exzellenz ermöglichen, finden sich bei Haar-

Lounge. Dieser Exzellenz-Gedanke zieht sich als roter Faden durch alle Angebote,

von den Produkten bis hin zu den persönlichen

Dienstleistungen. Die flexiblen Öffnungszeiten bis

22.00 Uhr, das individuelle Preiskonzept, und

natürlich die hohe Qualität der Arbeit lassen den Innovationscharakter

der HaarLounge sichtbar werden.

Lifestyle

Lifestyle ist die Art und Weise, das Leben lebenswert

zu gestalten. Und genau das möchten wir unseren

Kunden vermitteln. Zufriedenheit, Wohlbefinden,

Selbstbewusstsein. Frisuren, die zum jeweiligen Typ

passen...mit denen man glücklich ist...

Modern, extravagant, natürlich, klassisch und einzigartig.

Jedes Haar hat, so wie auch jeder Mensch, seine Eigenarten...

das zu erkennen gilt es und daraus das

Schönste zu machen ist unsere Aufgabe. Wir freuen

uns auf jeden, der uns sein Vertrauen schenkt!

63

04

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– mit unserer Color Balancing-Technik.

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64

Termine

16.07. Kultstrand Open Air

04.07. Kesselhaus

06.07. Der Rabe

07.07. Mahagoni Bar

24.-26.07. La Strada

31.07. Ballonfabrik

31.07. Kantine

j u l i

Augsburgs

bester

Termin

kalender

Clubland

City Club: Hängin

Dome. Techno, 23:30

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: In the

Dark - Schwärzer als

die Nacht. Dark Wave,

Gothic, Electro, 80s,

21:00, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Brechtbühne: „Destillationen

IV“. Junge

Choreografen, 19:30,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Die

Tribute von Panem -

Mockingjay Teil 1 //

Magic in the Moonlight,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

space 2b : Biodanza.

Schnupperabend: Bewegung

– Selbstentfaltung

– Lebensfreude,

20:15

Vortrag

Planetarium: Licht vergangener

Welten . Vortrag

mit Dr. Hammerl

(Uni Augsburg), 19:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Konzert

Four Corners Music

Hall: Live: The Bellamy

Brothers (USA). Country

aus den USA, 20:30

Literatur

Stadtbücherei

Schwabmünchen: Lesung

mit Micha Wolf

und Albert Schmid.

Aus den Werken von

Wislawa Szymborska,

19:30, www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

City Club: Open Stage.

20:00

Mahagoni Bar/Kaiserkeller:

Neu: Uni//Royal

im Kaiserkeller. Hip-

Hop, Rock, Reggae,

Electro, Mash-up &

Partymucke mit Doubble

A & Chris Dvorak,

22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

Bürgerhof: Konzert im

Bürgerhof. Open Air

mit „Rauchen verboten“,

Discolated Theory,

Ship & Anchor, The

Kickstarters, 19:00,

www*

Café Samocca: Aileen.

Piano-Gitarre-Duo aus

Köln, 19:30, www*

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Gift. Eine Ehegeschichte“.

Kammerspiel

von Lot Vekemans,

20:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Traumfrauen, 20:00,

www*

Literatur

Extrawurst: „Stark wie

der Tod“. Katharina

Maier liest, 19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

Abraxas: Vernissage:

Verena Kandler - „Bestialis“.

Buntstift, Aquarell,

Digital, 19:00,

www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Zeitreise -

Vom Urknall zum Menschen.

Astronomie und

Wissen, 15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!.

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

City Club: Michi´s

Birthday Bash. DJs:

Adam und Masa, 23:30

Fuggerkeller: Flawless.

Hip Hop & Premium-R&B

mit DJ Pit,

22:00

Kantine: 4 Jahre

Klanglabor feat. Victor

Ruiz & Egbert (live).

Techno, Minimal, Deep

auf mehreren Areas +

23 (!) DJs aus Augsburg!,

22:00, www*

Mahagoni Bar: Rewind

It!. Dancehall,

Bass Music, HipHop,

Rare Grooves, Reggae,

Rock & Electro in the

mix mit DJ Superior +

special guest DJ Ringo

(1210/Stuttgart), 22:00,

www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric Maha

präs.: Utopia Clubtour.

Deep House, Tech

House & Slow Rave mit

Julian Wassermann

(München), Future

Proof (München) und

Glaskin, 23:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday! Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Bürgerhof: Konzert im

Bürgerhof. Open Air

mit Africans, Pick Up

Ramblers, No Rules,

Sunday in Jail, 18:30,

www*

Bühne

Abraxas: Theater Fritz

und Freunde: „Der Diener

zweier Herren“ .

Openair-Lustspiel

nach Carlo Goldoni (ab

12), 19:30, www*

Augsburger Puppenkiste:

Der Räuber Hotzenplotz.

16:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Café Samocca: De

Schah Wüh. Improvisationstheater,

19:30

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30,

www*

Hoffmann-Keller:

„Playboy“. Von Marijana

Verhoef , 20:30,

www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Wassertürme am Roten

Tor: Bluespots Productions:

„Liebe Macht

Tod“. Multimedialer

Theaterparcours mit

Maskenfest (Premiere),

21:00, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Verstehen

Sie die Béliers? /

/ Shaun das Schaf,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Zauberhafte

Märchen aus Irland.

Mit Stockbrot

und Harfenmusik ,

21:00, www*

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

21:00

Uni Augsburg: Augsburger

Süd-Nord-Dialog

2015. Vorträge, Projekte,

Diskussion (Pro

Education Africa - Active

Community Germany

e.V.), 09:30, www*

Auswärts

Festival

Rathausplatz Dachau:

Dachauer Musiksommer.

mit Jupiter Jones

und Luxuslärm, 19:30,

www*

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Konzert

Schloss Blumenthal:

Greg Is Back - Acappella

XXL. Open-Air-

Benefizkonzert für

Wildwasser Augsburg

, 20:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 65

Circus: Rock’s finest.

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

City Club: Dominik &

David Gold. Techno,

23:30

Cube: ONE Sommerfest

Part II. Hip Hop &

Black Music, 23:00

Fuggerkeller: Club 36

- White Party. Clubtunes

- Dresscode: all

white! 22:00

Kantine: Depeche

Mode & 80ies Clubbing.

Finest, 80ies,

New Wave, Indie

Classix & Electropop

mit den DJs Thono &

special guest DJ Mr.

DM, 22:00, www*

Kantine (Schwimmbad):

Hirnschraube.

Augsburgs älteste

Technoparty mit Adrian

Vines & Nash, 23:00

Kesselhaus Augsburg:

90er Party mit Culture

Beat & Dr. Alban and

more. Mit Culture beat,

Dr. Alban, DJ C. Graves

(ab 15:00 Uhr) + DJ

K-Louis und Johannes

Gleich (ab 22:00 Uhr),

15:00

Mahagoni Bar: Ping

Pong Pussy Party. Hio

Hop, Dancehall & Electronica

mit DJ Roughmix

+ Spintly, 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Rock im

Raum. Independent &

Alternative Rock mit

der RIR-Crew, 22:30

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Party, 22:00

Ostwerk: Sommerspiele.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

22:00, www*

Rockfabrik: Open

Beats Festival - Preparty!

Lectronic Music -

Hardstyle – Hardcore –

EDM. Mainfloor: Evil

Activities, Psyko

Punkz, Simon Says,

DJ-Iceman, Scale, The

Hypervibez. EDM

Floor: BeBo Music,

Chris Simian,

Gigo’n’Migo, 22:00,

www*

Soho Stage: Kanal C

wird 18! Die Party. Live:

AWA (HipHop) und

We Guess (Indie, Alternative,

Pop)+ DJ

Rookiewookie und DJ

Guggi, 22:00, www*

Spectrum: Die ultimative

Ü30 Party. Mit den

DJs H2O-Lee und

Heiko, 21:00

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Supernichts.

Punkhaudegen

aus Köln; Support: Die

Geggen Gaggas &

Club Déjà-Vu, 21:00,

www*

Bürgerhof: Konzert im

Bürgerhof. Open Air

mit Cash Union, Maggie

in the Box, Steve

Alaboh, 19:00, www*

Parkhäusl: Sommernachtskonzert

mit den

Soulmates. Soul- &

Funk-Klassiker (geht

bis 23 Uhr), 18:00

Thorbräu Bierlager:

Live: Peter Lisboa.

Acoustic-Rock, 18:30,

www*

Bühne

Abraxas: 15 Jahre Theater

Fritz und Freunde.

Bunter Abend mit Feuershow,

19:30, www*

Augsburger Puppenkiste:

Der Räuber Hotzenplotz.

15:00

Augsburger Puppenkiste:

Kabarett 2015.

19:30

Botanischer Garten:

Kammeroper Augsburg:

„Die Zauberflöte“.

Oper im Glashaus,

20:00, www*

Brechtbühne: Junges-

TheaterTeam: „Ich weiß

nicht, ob ich jemals eine

Wolke essen will“. mit

Tanz und Schule e.V. &

Förderzentrum für

Hörgeschädigte, 19:30,

www*

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Gust“. von Herbert

Achternbusch, 20:30,

www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Wassertürme am Roten

Tor: Bluespots Productions:

„Liebe Macht

Tod“. Multimedialer

Theaterparcours mit

Maskenfest (Einlass

bis 23.15 Uhr), 21:00,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Wir

sind die Neuen // Die

Entdeckung der Unendlichkeit,

20:00,

www*

Klassik

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit

. Mit Anette Wende

(Orgel), 11:30

Literatur

Ballonmuseum Gersthofen:

Helga Hengge:

„Abenteuer Seven

Summits“. Lesung mit

Fotos, 19:30, www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Pippi

Langstrumpf“. Openair-Theater,

15:00,

www*

Buntes

Königsplatz: Earth

Peace Day. Musik, Bühnenprogramm,

Kochshows,

Tombola etc.

(bis 20 Uhr), 10:00,

www*

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Chronik

des Kosmos. Astronomie

und Wissen, 21:00

Rathausplatz: Fahrraderlebnistag.

Diverse

Aktionen, DJ, Livebands:

Nonti, Balloon,

Wo Is Kai, 11:00, www*

Konzert

THE BELLAMY BROTHERS: US-Country. Landeten in den

70er Jahren mit „Let Your Love Flow“ einen Megahit. Mi.

01.07., Four Corners/Untermeitingen, 20:30 Uhr

Konzert

KONZERTE IM BÜRGERHOF: Zwei Tage Open Air mit

Ship & Anchor (Foto), Sunday in Jail, Cash Union, Steve

Alaboh u.v.a. 03.+04.07., Bürgerhof, ab 18:30 Uhr

Auswärts Umland

Festival

Rathausplatz Dachau:

Dachauer Musiksommer.

mit Jose Gonzales

und Sinkane, 19:30,

www*

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Konzert

Four Corners Music

Hall: Live: Daniel T.

Coates. Country, 20:20

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Konzert

Drei Königinnen: Alex

Schmidt And Friends.

Jazzfühstück im Biergarten,

10:00, www*

Parkhäusl: Live: The 58

Cayon Rollers. Sound

aus den 50ern und

60ern, 12:00

Bühne

Augsburger Puppenkiste:

Der Räuber Hotzenplotz.

+ Zusatzvorstellung

um 16:00 Uhr,

14:00

Brechtbühne: Ballett:

„Medea“. Choreografie

von Angel Rodriguez,

19:00, www*

Wassertürme am Roten

Tor: Bluespots Productions:

„Liebe Macht

Tod“. Multimedialer

Theaterparcours mit

Maskenfest (Einlass

bis 23.15 Uhr), 21:00,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. The

Imitation Game // Die

Gärtnerin von Versailles,

20:00, www*

Klassik

Parktheater Göggingen:

Bayerische Kammerphilharmonie:

„uner-hört:

Italienische Serenade“.

Verdi, Puccini,

Hugo Wolff & Nino

Rota, 18:00, www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Kinder

Märchenzelt: Pfannkuchenmärchen.

ab 4,

16:00, www*

Buntes

Metro-Parkplatz (Kobelweg):

Flohmarkt.

Einer der größten in

Augsburg, 08:00,

www*

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Leben -

eine kosmische Geschichte.

Astronomie

und Wissen, 19:30

Umland

Konzert

Four Corners Music

Hall: Brunch mit Daniel

T. Coates. 10:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Buntes

Schloss Blumenthal:

Klassiker meets Klassik.

Oldtimer & Streichquintett

(16.00 Uhr),

13:30, www*

Clubland

Circus: Montags-

Spectaculum. Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für

Ritter, Burgfräuleins,

Burschen, Dirnen und

euch!, 21:00, www*


66

Termine

Konzert

Freilichtbühne am Roten

Tor: The Mojo Six .

Im Höfle, Spitalgasse,

Eingang Wasserturm,

20:30, www*

Soho Stage: Live: Philip

Bradatsch + James

Hunnicutt (USA). Underground-Folk/Roots

gemeinsam auf Tour /

Kantine goes Soho,

20:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Who Am I // Paulette,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

Buntes

Theater Augsburg:

Führung zur Sanierung.

Treffpunkt gegenüber

Brechtbühne,

max. 50 Personen, Karten

beim Besucherservice,

19:00, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Der Rabe: Cash Union.

The Mike in Black,

19:30, www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Kein Ort ohne dich //

Das ewige Leben, 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Die

Macht der Sterne. Astronomie

und Wissen,

15:00

Clubland

City Club: Adamizer.

Techno, 23:30

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club. Electro,

HipHop, Party Classics,

22:00

Rockfabrik: In the

Dark - Schwärzer als

die Nacht. Dark Wave,

Gothic, Electro, 80s,

21:00, www*

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Always

Wanted War + Ghost

Cat + Sedna & Makemake.

Hardcore/Screamo

& Postindie, 21:00

Bühne

Brechtbühne: Ballett:

„Medea“. Choreografie

von Angel Rodriguez,

19:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. A

World Beyond // Der

Hundertjährige, der

aus dem Fenster stieg

und verschwand, 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Neue Stadtbücherei:

„Know your rights“.

Kostenlose & anonyme

Rechtssprechstunde

für Jugendliche, 15:00,

www*

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

Mahagoni Bar/Kaiserkeller:

Neu: Uni//Royal

im Kaiserkeller. Hip-

Hop, Rock, Reggae,

Electro, Mash-up &

Partymucke mit Doubble

A & Chris Dvorak,

22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

Jakobus: Swing de Paris.

Jazz Manouche,

Hot Club Swing à la

Django Reinhardt,

20:30, www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Best Exotic Marigold

Hotel 2 // Honig im

Kopf, 20:00, www*

Clubland

4 JAHRE KLANGLABOR: Techno, Minimal, Deep & Tribal

mit Victor Ruiz (Foto), Egbert (Live), Florens (Klanglabor) +

weitere 23 DJs (!). Fr. 03.07., Kantine, 22:00 Uhr

Clubland Konzert

SUPERNICHTS: Treibender Punkrock mit sarkastischen Texten

aus Köln. Special Guests: Die Geggen Gaggas. Sa. 04.07.,

Ballonfabrik, 21:00 Uhr

Literatur

Collage - Flohmarktladen:

Jörg Stuttmann

liest Matthias Claudius.

Benefiz zugunsten der

Wärmestube, 19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Cafe am Milchberg:

Ritmo Electronica. Elektronische

Schmankerl

mit DJ Miguel Gloria

u.a., 19:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

City Club: Freiraum

zum Tanzen. Techno,

23:30

Fuggerkeller: Latin

Flavour. Salsa mit DJ

Delfin (um 21:45 gratis

Tanzstunde!), 22:00

Kantine: All Black Everything

vs. Glory. Hip

Hop + RnBN = Black

Music mit DJ Grizzly &

der All Black Everything

Crew. Weltbar: GLORY

mit DJ Oggman und

Pakone, 21:00, www*

Mahagoni Bar: 16 Jahres

Mahagoni Bar - Part

One. Mash Up Sound,

Deep- & Techhouse &

Techno mit DJ Mr. Nice

Guy (Düsseldorf), Martin

Haas & Matthias

Schmid auf zwei Areas,

22:00, www*

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Tanzbar: LIFE Revival

Party. Mit DJ Ramazottl,

21:00

Konzert

JUZE K15: Chaotalion +

Emerge. Experimental,

Drone, Soundscapes

aus Lüneburg & Augsburg,

21:00, www*

Kantine: Live: God is

an Astronaut + Heretoir.

Postrock aus Irland,

19:30, www*

Bühne

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Shakespeares

sämtliche Werke“

. Openair-Theater,

19:30, www*

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Gabriele

Busse. Veganes Kabarett

und neurotische

Comedy, 20:00, www*

Freilichtbühne am

Roten Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Wassertürme am Roten

Tor: Bluespots Productions:

„Liebe Macht

Tod“. Multimedialer

Theaterparcours mit

Maskenfest (Einlass

bis 23.15 Uhr), 21:00,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Fast & Furious 7 //

Monsieur Claude und

seine Töchter, 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

Planetarium: Pink Floyd

- The Wall, 21:00

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Konzert

Fifty-Fifty: Live: The

Why Not Band. Country,

19:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest.

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

Cube: Hot Pants Party.

(auch für Jungs!), 23:00

Fuggerkeller: Club 36.

Clubtunes, 22:00

Kantine: Boombastic

90s. Der Sound der 90er

mit DJ Dath Wedam,

23:00, www*

Kantine (Schwimmbad):

Darker Moods.

Treibender und düsterer

Techno mit Sophie /

(Mannheim) und

M.I.N.I. (Bass Nation),

23:00

Kesselhaus Augsburg:

auto.matic.open 2015.

Finest Electronic mit

David August, Flu, Red

Shape, Terranova, La

Fleur, Rampue, Sieber

& Schmid, Monstaub,

14:00

Mahagoni Bar: 16 Jahres

Mahagoni Bar - Part

Two. Club Sound, Hip

Hop, Electro, Deep

House, Pop, Dirty

Dutch & Moombathon

mit DJ Adi Gashi aka

Team Rocket u.a. auf

zwei Areas, 22:00,

www*

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Sommerspiele.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

22:00, www*

Rockfabrik: Bulldozer.

Die Metalparty in

Augsburg mit DJ Phil,

22:00, www*

Schwarzes Schaf:

LOVEPOP - das queere

Partyvergnügen.

Wildstyle Pop feat. DJ

FAB XL, 23:00

Spectrum: Depeche

Mode & 80ies Clubbing.

Mit DJ Heiner,

21:00

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Cafe am Milchberg:

Grigoli. Gitarrenduo

mit deutschen Texten,

19:30, www*

JUZk15: Impression +

Zoxx. Indie-Doppelpack

(verlegt von

30.05.), 20:00, www*

Bühne

Abraxas: Tanzschule

Kalilia: Orientalische

Show der Kinder- und

Teeniegruppen. 18:00,

www*

Botanischer Garten:

Kammeroper Augsburg:

„Frau Luna“.

Operette im Glashaus,

20:00, www*

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

„Abendland, Morgenland,

wer sind wir?“.

Migrationsprojekt der

Klasse 8a der Eichenwaldschule,

19:30,

www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Wassertürme am Roten

Tor: Bluespots Productions:

„Liebe Macht

Tod“. Multimedialer

Theaterparcours mit

Maskenfest (Einlass

bis 23.15 Uhr), 21:00,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Honig

im Kopf // Birdman

oder die unverhoffte

Macht der Ahnungslosigkeit,

20:00, www*

Klassik

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

Mit Klaus Geitner

(Orgel), 11:30

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Planetarium: Zeitreise -

Vom Urknall zum Menschen.

Astronomie und

Wissen, 19:30

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Konzert

Fifty-Fifty: Live: The

Why Not Band. Country,

14:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Konzert

Kulperhütte: Pegulan

& Harry Alt. RocknRoll-

Jazz, 16:00

Bühne

Hoffmann-Keller:

„Tschick“. Nach Wolfgang

Herrndorf , 20:30,

www*

Theater Augsburg:

„Tanzwelten“. Jubiläumsgala

- 20 Jahre

DanceCenter No.1,

15:00, www*

Wassertürme am Roten

Tor: Bluespots Productions:

„Liebe Macht

Tod“. Multimedialer

Theaterparcours mit

Maskenfest (Einlass

bis 23.15 Uhr), 21:00,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Frau Müller muss weg

// Night on Earth, 20:00,

www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Astronomie und

Wissen, 15:00

Planetarium: Sprung

ins All. Astronomie und

Wissen, 19:30

Stadtgebiet Augsburg:

Bürgerentscheid

zur Stadtwerke-Fusion.

bis 18.00 Uhr, 08:00,

www*

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Montags-Spectaculum.

Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für Ritter,

Burgfräuleins, Burschen,

Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Blues Brothers // Die

Frau in Gold, 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

Clubland

Mahagoni Bar/Katakomben:

Hotters Kiste.

Techhouse, Deephouse

& Slow Rave mit Marian

Herzog & Gilbert Martini,

22:00, www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 67

Konzert

CASH UNION: Wunderbar interpretierte Songs von Johnny

Cash. Sind diesen Monat gleich zweimal am Start: 04.07.

Bürgerhof und am 11.07. Der Rabe

Konzert

DACHAUER MUSIKSOMMER: Spitzenprogramm am

Rathausplatz in Dachau! Fr. 03.07.: Luxuslärm + Jupiter

Jones. Sa. 04.07.: Sinkane + José Gonzales (Foto), 19:00 Uhr

Clubland

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Doctor

Krapula. Latin-Ska-

Punk aus Kolumbien,

21:00, www*

Botanischer Garten:

Jazzsommer: Charles

Lloyd Quartet. US-

Jazzlegende, 20:00,

www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Interstellar

// Madame

Mallory und der Duft

von Curry, 20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00

space 2b : Biodanza.

Schnupperabend: Bewegung

– Selbstentfaltung

– Lebensfreude,

20:15

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

CULTURE BEAT VS DR. ALBAN: Die 90er-Jahre-Open-

Air-Party mit den Stars der 90er Jahre + DJ K-Louis. Sa.

04.07., Kesselhaus, ab 15:00 Uhr (ab 22:00 im Club)

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00,

www*

Konzert

Der Rabe: Big Band

Hof HaCarmel . 26 Musiker

aus Israel (bei Regen

im Abraxas-Theater),

19:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Selma,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00,

www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Wasser:

Stoff von den Sternen.

Astronomie und Wissen,

15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

City Club: Hängen.

Techno mit Florens

(Klanglabor), 23:30

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: In the

Dark - Schwärzer als

die Nacht. Dark Wave,

Gothic, Electro, 80s,

21:00, www*

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

City Club: Freitag

ständig Ärger mit den

Residents. Techno, 23:30

Mahagoni Bar/Kaiserkeller:

Neu: Uni//Royal

im Kaiserkeller. Hip-

Hop, Rock, Reggae,

Electro, Mash-up & Partymucke

mit Doubble A

& Chris Dvorak, 22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Tanzbar: Italo Fox-

Night. Live: Salvatore,

20:00

Konzert

Kultstrand Open Air

(Schlachthofquartier):

Live: Soneros de Verdad

(Son, Salsa und Rumba

aus Kuba), 20:00

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Kresslesmühle: Fast

Food: „Best Of Impro“.

Improtheater, 20:00,


68

Termine

Theater Augsburg:

„FrontEx Security“. Dokumentartheater

von

H.-W. Kroesinger zur

Eröffnung des Friedensfestes,

19:30,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Spy -

Susan Cooper Undercover

// Señor Kaplan,

20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Ferne

Welten, fremdes Leben?.

Astronomie und

Wissen, 15:00

Auswärts

Festival

Festivalgelände Herzogenaurach:

Open

Beatz Festival. Mit

W&W, Dannic, R3hab,

Aka Aka feat. Thalstroem,

Klangtherapeuten,

Extrawelt u.v.a. (bis

19.07.), 17:00, www*

Umland

Bühne

Pfarrkirche St. Michael:

David. Kindermusical

von Andreas Hantke,

19:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

Fuggerkeller: Ü 30-

Party. 22:00

Kantine: Summer Electronics

feat. Frankyeffe

& Forum. Electronic

Beats auf drei Areas.

Weltbar: Klanglabor

mit Rummelsbucht,

23:00, www*

Mahagoni Bar: Panda

Party. Real Mash-Ups,

Trap, Dancehall, Funk,

Reggae, Remixe und 4

on the floor mit Freez

(Roc im Park/Southside),

Sweezy (Pandaparty)

und Ike Aligbe

(Pandaparty), 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House & Slow

Rave mit Lee (aka Lover

Lee/Istanbul), Marian

Herzog, Gilbert Martini,

23:00

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday! Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Soho Stage: Goa. Goa

meets Psychedelic,

Trance und jede Menge

experimentelle Musik,

22:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: The Movement.

Modrock aus

Dänemark; Support:

Hatchet (Punkrock),

21:00, www*

Kultstrand Open Air

(Schlachthofquartier):

Live: Rainmakers, Golden

Means, Wo is´

Kai?, 18:00-22:00

Jugendzentrum k15:

All Machine + Am.Eise

feat. Emerge. Experimental-Ambient

aus

Ungarn & Augsburg,

21:00, www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

Theater Interkultur:

„Verbrennungen“. Von

Wajdi Mouawad, 19:30,

www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Theater Augsburg:

„FrontEx Security“. Dokumentartheater

von

H.-W. Kroesinger zur

Eröffnung des Friedensfestes,

19:30,

www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Mad

Max: Fury Road //

Shaun das Schaf, 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Was die

Alten im Osten erzählen.

Mit Stockbrot und

Handpan, 21:00, www*

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Nachrichten

aus dem All.

Astronomie und Wissen,

21:00

Auswärts

Festival

Festivalgelände Herzogenaurach:

Open

Beatz Festival. Mit

W&W, Dannic, R3hab,

Aka Aka feat. Thalstroem,

Klangtherapeuten,

Extrawelt u.v.a. (bis

19.07.), 10:00, www*

Wassertrüdingen,

Festplatz: Afrika & Karibik

Fest. Rainer von

Vielen, Mono & Nikitaman,

Passafire u.a.,

16:15, www*

Umland

Festival

Alkberg Wörleschwang:

Alkberg -

Spring-in-den-Sommer

3.0. 20:00

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Konzert

Four Corners Music

Hall: Ray Scott (Nashville)

+ Jason Lee

McKinney Band. Country

aus Nashville

(USA), 20:30

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest.

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

City Club: Max Grabka

& Lega (237FM/

Arma17/Antenna

Ìîñêâà). Techno, 23:30

Cube: Like - Exclusive

Russian Party. 23:00

Fuggerkeller: Club 36.

Clubsounds, 22:00

Kantine: 11 Jahre Lovepop.

Das schwu-les-bische

Partyvergnügen

feiert Geburtstag mit

DJ NT, 23:00, www*

Kantine (Schwimmbad):

Fast Food. We remember

the good old

Indie-Days mit DJ Fab

XL, 23:00, www*

Kesselhaus Augsburg:

Black Open Festival. 15

Stunden nonstop Black

Music mit 25 DJs + 4

MCs feat. 4 Live Entertainment,

Flawless,

Grizzly Events, 15:00

Mahagoni Bar: Double

Trouble on Tour.

Deutsch-Rap, HipHop,

Electro, Funk, Indie &

Oldschool Classics mit

Kollmann & Frost

Soundsystem (München),

22:00, www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House & Slow

Rave mit Drops [El

Data] aka Thomas Ott

& David Onufszak,

23:00

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Sommerspiele.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

22:00, www*

Parkhäusl: Golden

Glimmer Musikpicknick.

Electronic auf der

Picknickdecke mit verschiedenen

DJs, 15:00,

www*

Rockfabrik: 80ies Party.

Wave - Rock - Pop -

NDW. Club 2: Im Club

2 (Jam): Oldschool Metal

mit DJ Klaus, 22:00

Soho Stage: Waxlab

feat. K-the-l??? (USA)

+ OptimisGfn (USA).

Hip Hop & Rap, 23:00

Spectrum: Spectrum

Club Night. Feiern bis

zum Abwinken mit vielen

Party-Klassikern,

21:00

Clubland

DARKER MOODS VOL. 4: Treibender Techno mit Sophie T.

(Foto), M.I.N.I. & Transistor. Sa. 11.07. Kantine (Schwimmbad),

23:00 Uhr

Konzert

KULTSTRAND OPEN AIR: Salsa, Rumba + Son live mit den

„Soneros de Verdad“ aus Kuba. Do. 16.07., Kultstrand im

Schlachthofquartier, 19:00 Uhr

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Moral

Hazard + Different Me.

Epic Metal & Alternative

Hardrock aus Augsburg,

21:00

Brauhaus 1516: Rock

nach Zehn mit Mission

Rock & Roll (live). Rock-

Covers satt! Eintritt

frei!, 22:00, www*

Drei Königinnen: Alex

Schmidt And Friends.

Jazzfühstück im Biergarten,

10:00, www*

Thorbräu Bierlager:

Live: 15 Rays. Rock,

Rhythm & Blues, Soul

und Funk, 18:30,

www*

Bühne

Botanischer Garten:

Kammeroper Augsburg:

„Die Fledermaus“.

Operette im

Glashaus, 20:00, www*

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30,

www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Junges Theater Augsburg:

„Die Gaza-Protokolle“

. ab 13, 19:00

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern. Jurassic

World // Birdman

oder die unverhoffte

Macht der Ahnungslosigkeit

, 20:00,

www*

Klassik

Elias-Holl-Platz:

Open-Air-Konzert der

Augsburger Philharmoniker

. Zum 150-Jahre-Jubiläum

, 20:00

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

mit Hans-Martin

Kemmether (Orgel),

11:30

Literatur

Brechtbühne: Grand

Poetry Slam. Mit Horst

Thieme, 20:30, www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Kinder

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Der kleine

Prinz“. Open-Air-Theater

(ab 6), 19:30, www*

Märchenzelt: Der Zauberer

von Oz . ab 6,

16:00, www*

Buntes

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- „Dark Side of The

Moon“. 19:30

space 2b : Om Healing

und Meditation. 18:00,

www*

Auswärts

Festival

Festivalgelände Herzogenaurach:

Open

Beatz Festival. Mit

W&W, Dannic, R3hab,

Aka Aka feat. Thalstroem,

Klangtherapeuten,

Extrawelt u.v.a. (bis

19.07.), 10:00, www*

Wassertrüdingen,

Festplatz: Afrika & Karibik

Fest. mit Meta &

the Cornerstones, Jahcoustix

Duo, Four

Seasons of Roots u.a.,

10:00, www*

Auswärts

Lueg (Jetzendorf):

Puch Open Air. Mit Die

Goldenen Zitronen,

Aloa Input, Schlachthof

Bronx, Trümmer

u.a. , 16:00, www*

Umland

Festival

Alkberg Wörleschwang:

Alkberg -

Spring-in-den-Sommer

3.0. 20:00

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Bühne

Pfarrkirche St. Michael:

David. Kindermusical

von Andreas Hantke,

18:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Konzert

Hubertushof: Live:

The Why Not Band.

Country, 10:30

Kultstrand Open Air

(Schlachthofquartier):

Live: Max Olbrich

(Stand Up Comedy),

Sandro Roy (Gypsy

Swing, Jazz), 18:00-

22:00

Zeughaus Augsburg:

Jazzsommer: Amper

Stompers. Swing & Dixie

aus Dachau, 11:00

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

Theater Interkultur:

„Verbrennungen“. Von

Wajdi Mouawad, 19:00,

www*

Junges Theater Augsburg:

„Die Gaza-Protokolle“

. ab 13, 19:00

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Frau Müller muss weg

// Die Wolken von Sils

Maria, 20:00, www*

Literatur

Lug ins Land: Literaturparcours:

„Geheime

wOrte2“. mit Jagoda

Marinic, Martin Kordic

u.a. (Treffpunkt: Biergarten

Lug ins Land),

20:00, www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Lars - der

kleine Eisbär. Kinderund

Familienprogramm

(ab 5), 15:00

Planetarium: Infinity

Express. Astronomie

und Wissen, 19:30

Auswärts

Festival

Festivalgelände Herzogenaurach:

Open

Beatz Festival. Mit

W&W, Dannic, R3hab,

Aka Aka feat. Thalstroem,

Klangtherapeuten,

Extrawelt u.v.a. (bis

19.07.), 10:00, www*

Wassertrüdingen,

Festplatz: Afrika & Karibik

Fest. mit Raggabund

& Band, Ami

Warning, Poetry Slam

u.a., 10:00, www*

Umland

Bühne

Pfarrkirche St. Michael:

David. Kindermusical

von Andreas Hantke,

18:00, www*

Schloss Blumenthal:

Theater Fritz & Freunde.

Theatermatinee

„Pettersson und Findus“

(ab 4), 11:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Buntes

Schloss Blumenthal:

Schlossfest . Musik,

Kinderprogramm, Flohmarkt,

Kunst, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Montags-

Spectaculum. Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für

Ritter, Burgfräuleins,

Burschen, Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

Lechflimmern.

Blues Brothers // Das

Salz der Erde, 20:00,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Der Rabe: arTrio & Friends.

Worldmusic,

Jazz, Latin, 19:30,

www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

Theater Interkultur:

„Verbrennungen“. Von

Wajdi Mouawad, 19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Leben -

eine kosmische Geschichte.

Astronomie

und Wissen, 15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 69

Clubland

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00, www*

ELECTRIC MAHA: Deep House, Tech House & Slow Rave

mit Lee (aka Mr. Lover Lee/Istanbul), Marian Herzog und

Gilbert Martini. Fr. 17.07. Mahagoni Bar/Katakomben

Konzert

15 RAYS: Bieten ein breites musikalisches Spektrum: Folk,

Rock, Rhythm&Blues und Soul&Funk. Sa. 18.07., Thorbräu

Bierlager, 18:30 Uhr

Konzert

ARTRIO & FRIENDS: Eigenkompositionen aus dem Bereich

Worldmusic, Jazz und Latin. Di. 21.07., Der Rabe, 19:30

Uhr (bei gutem Wetter im Biergarten).

Clubland

City Club: Hängen.

Schweineshow &

Chronobios (Treibsand),

23:30

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: In the

Dark - Schwärzer als

die Nacht. Dark Wave,

Gothic, Electro, 80s,

21:00, www*

Konzert

Botanischer Garten:

Jazzsommer: Eliane

Elias Quartet. Brasilianischer

Vocal-Jazz, 20:00,

www*

Soho Stage: Live: Red

City Radio (USA) + Crema

di Stinko (Augsburg).

US-Alternative-

Punk, 20:30

Klassik

St. Anna Kirche: O

Clap Your Hands.

Chormusik von Talls,

Britten u.a. mit dem St.

Giles´ Cathedral Choir

(Edinburgh), 20:00

Literatur

Ballonmuseum

Gersthofen: Ronja von

Wurmb-Seibel: „Ausgerechnet

Kabul“. Geschichten

aus Afghanistan,

19:30,

www*

Ausstellung

Abraxas: Verena

Kandler: „Bestialis“.

Buntstift, Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00,

www*

Buntes

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Clublad

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

Mahagoni Bar/Kaiserkeller:

Neu: Uni//Royal

im Kaiserkeller. HipHop,

Rock, Reggae, Electro,

Mash-up & Partymucke

mit Doubble A & Chris

Dvorak, 22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers &

Cocktails. Mit dem Pure

Sound System, 20:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

Jakobus: Swing de Paris.

Jazz Manouche, Hot

Club Swing à la Django

Reinhardt, 20:30, www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission from

god, 20:30, www*

Kino

Familienbad am Plärrer:

6. swa Kurzfilmnacht

- ausgezeichnet.

Mit dekorierten und prämierten

– in jedem Fall

ausgezeichneten Kurzfilmen

aus diversen

Genres, 21:45, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital, 08:30,

www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Umland

Konzert

Dinkel-Festival: Isarrider,

Max Olbrich, Pinewood

Soul u.v.a. Vier

Bühnen, Gastro, Markt,

Kinderland etc. , 18:00,

www*

Schloss Scherneck:

Live: Martina Schwarzmann

- „Gescheid

Gfreid“ (Ausverkauft!).

Kult(ur) Sommer Schloß

Scherneck, 20:00,

www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*


70

Termine

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!.

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

City Club: Munkeln.

Techno, 23:30

Cube: Morning Star

Revival Party - Beach

Party. Mit original DJ

Heiner, 21:00

Kantine: I´m in Miami

B*tch!-Party. Clubsounds

& Partyclassics

mit DJ Domenic Klein

& Grizzly. Weltbar:

GLORY mit DJ Oggman

und Pakone, 21:00,

www*

Mahagoni Bar: Boogie

Down. Mash Ups, Golden

Era HipHop, Oldschool

& Big Beat mit

DJ Soulforce und Superior,

22:00, www*

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric

Maha. Deep House,

Tech House & Slow

Rave mit Worakls

(Hungry Music/Paris),

Phlipp Straub (Wien),

Alex Grobe (Sunset Recordings),

Benedikt

Schulze Erdel und

Elektroopa, 23:00,

www*

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Purist: Spring Sessions.

Elektronischer Afterwork

mit Rerun &

Pure Soundsystem,

17:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Botanischer Garten:

Jazzsommer: Big Musik

Werkstatt Ensemble

+ Pablo Held

Trio. Jazz in großer und

kleiner Besetzung,

00:00, www*

Kultstrand Open Air

(Schlachthofquartier):

Live: John Garner

(Acoustic-Pop & Rock)

+ Acoustic Groove

gang, 18:00-22:00

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Hoffmann-Keller:

Quick & Dirty. Late-

Night-Programm mit

Tanz, Schauspiel, Musik,

22:30, www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00,

www*

Kinder

Märchenzelt: Indianermärchen

. Mit Trommeln

& Grillen (ab 6),

18:00, www*

Märchenzelt: Der kleine

Sambo. ab 3, 16:00,

www*

Buntes

Märchenzelt: Was die

Alten im Osten erzählen.

Mit Stockbrot und

Handpan, 21:00, www*

Planetarium: Die Zeitblasenreise.

Kinderund

Familienprogramm

(ab 8), 15:00

Planetarium: Himmelslichter.

Astronomie

und Wissen, 19:30

Rathausplatz: La Strada.

Straßenkünstlerwettbewerb,

17:30,

www*

Auswärts

Festival

Megesheim (Festivalgelände):

„Der Krater

bebt“ Festival. mit Ohrenfeindt,

Babylon Circus,

Ohrbooten, Jamaram

u.a., 18:00, www*

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Ü 30-Party. 70s, 80s, 90s,

Disco, Fox, 21:00

Konzert

Dinkel-Festival: Wunderwelt,

Kickstarters

u.v.a. . Vier Bühnen,

Gastro, Markt, Kinderland

etc. , 18:00, www*

Bühne

Schloss Scherneck:

Maxi Schafroth & friends

„Faszination Bayern“.

Kult(ur) Sommer

Schloß Scherneck,

20:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Beim Weissen Lamm:

An der Diskotheke.

Electro, House & Indie

mit wechselnden DJs,

22:00

Circus: Rock’s finest.

mit DJ Kulm. Lady’s

Night: freier Eintritt für

Frauen , 21:00, www*

City Club: Masa´s

Kurzurlaub. Techno,

23:30

Cube: Geburtstagsfeierei.

23:00

Fuggerkeller: Club 36.

Clubsounds mit DJ

Carlo Hill, 22:00

Kantine: 16 Jahre Titti

Twister feat. Rocket in a

Pocket (live). Die coole

Retro-Party mit Fab XL

und Annie from Outer

Space feiert Geburtstag,

22:00, www*

Kesselhaus Augsburg:

Party Hoch 3. House -

EDM - Hip Hop auf

zwei Floors, 23:00

Mahagoni Bar: X HIP-

HOP RNB. 100% oldschool

HipHop & Rnb

mit DJ Heavy Belly &

friends (all Areas!),

22:00

Mo Club: Die Party

bist du! Best of Black,

House & Partysound,

22:00

Ostwerk: Sommerspiele.

Mixed Partysound

mit vielen Specials,

22:00, www*

Rockfabrik: Alles!

Schwarz. Wave - EBM

- Gothic - FuturePop -

Electro - Industrial.

Club 2: DJ Dupolas ,

22:00, www*

Spectrum: Die legendäre

NDW- und deutsche

Schlagernacht.

21:00

Tanzbar: Let´s Dance!.

Disco-Fox und mehr,

20:00

Konzert

Abraxas: Sommer-Galakonzert

„Die lustigen

Noten“. Kinder- und

Jugendclub Glühwürmchen,

16:00,

www*

Bombig Bar & Garage:

Live:10toEleven.

Good-Times-Sommerparty

mit Funk, Soul,

Partygroove (Eintritt

frei), 20:30

Parkhäusl: Heimatlieder

Allstars & Gudrun

Gut. Weltmusik aus

Berlin & Augsburg +

DJ-Set, 20:00, www*

Bühne

Botanischer Garten:

Kammeroper Augsburg:

„Die Zauberflöte“.

Oper im Glashaus,

20:00, www*

Freilichtbühne am

Roten Tor: „Blues

Brothers“. On a mission

from god, 20:30,

www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Klassik

St. Anna Kirche: Orgelmusik

zur Marktzeit.

Mit KMD Friedrich

Fröschle (Orgel),

11:30

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Cafe am Milchberg:

Kicker- und Dartabend.

19:00, www*

Planetarium: Peterchens

Mondfahrt. Kinder-

und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: In der

Tiefe des Kosmos. Astronomie

und Wissen,

19:30

Rathausplatz: La Strada.

Straßenkünstlerwettbewerb,

17:30,

www*

Stadtjägerviertel: 1.

Hofflohmärkte im

Stadtjägerviertel.

Hauseinwohner verkaufen

im eigen Hof

oder Garten, ab 10:00,

www*

Theater Augsburg:

Führung zur Sanierung.

Treffpunkt: Pforte

Großes Haus (gegenüber

Brechtbühne),

max. 50 Personen,

Karten beim Besucherservice,

15:00, www*

Voicefactory Augsburg:

Tag der offenen

Tür. 14:00,

www*

Clubland

BOOGIE DOWN: Mash Ups, Golden Era HipHop, Oldschool

& Big Beat mit DJ Soulforce (München) + DJ Superior. Fr.

24.07., Mahagoni Bar/Katakomben, 22:00 Uhr

Buntes

LA STRADA: In diesem Sommer verwandelt sich Augsburg

bereits zum 15. Mal in einen Schauplatz internationaler

Straßenkunst. 24.-26.07., Innenstadt

Auswärts

Festival

Megesheim (Festivalgelände):

„Der Krater

bebt“ Festival. Mit Turbostaat,

Montreal,

Umse, Normahl, NH3,

Götz Widmann, 12:00,

www*

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Tanztempel Amadeus:

Saturday Night Fever.

Disko Klassiker, 21:00

Tropi Club: DJ Paolo’s

Black-Saturday . Black

Music, 22:00, www*

Konzert

Dinkel-Festival: Maidenhead,

John Garner,

Wo is Kai u.v.a. . Vier

Bühnen, Gastro, Markt,

Kinderland etc. , 18:00,

www*

Schloss Scherneck:

Wolfgang Ambros -

„Ambros Pur! - Vol. 4“.

Kult(ur) Sommer Schloß

Scherneck, 20:00,

www*

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

20 Jahre DanceCenter

No1 . Ballettgala, 17:00,

www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Dark Circus.

Dark Wave, EBM, Industrial,

Future Pop; DJ

A.f.B. & DJ Klondike,

21:00, www*

Konzert

Kulperhütte: Trio Cortina.

Gitarre, Bass, Akkordeon

ohne Strom,

16:00

Zeughaus Augsburg:

Jazzsommer: Stützles

Halbe Stompers. New-

Orleans-Hot-Jazz aus

Süddeutschland, 11:00,

www*

Bühne

Abraxas:

„Bodytalks@oz“. Daniel

Zaboj Company (auch

um 17 Uhr), 14:00,

www*

Literatur

Drei Königinnen: Literatur

im Biergarten:

„Bairische Wortkunde“.

Mit Gerald Huber

(Erzähler) & Maria Reiter

(Akkordeon), 19:00,

www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Rettung

der Sternenfee Mira.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 4), 15:00

Planetarium: Chronik

des Kosmos. Astronomie

und Wissen, 19:30

Rathausplatz: La Strada.

Straßenkünstlerwettbewerb,

15:00,

www*

Auswärts

Festival

Megesheim (Festivalgelände):

„Der Krater

bebt“ Festival. 11:00,

www*

Umland

Konzert

Dinkel-Festival: Königlich

Privilegierte

Waschhausvereinigung

u.v.a. . Vier Bühnen,

Gastro, Markt,

Kinderland etc. , 11:00,

www*

Schloss Blumenthal:

Hot & Crispy. Rockende

Biergartenmatinee ,

10:00

Bühne

Stadthalle Gersthofen:

20 Jahre Dance-

Center No1 . Ballettgala,

15:00, www*

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

Circus: Montags-

Spectaculum. Der Musikus

spielt die mittelalterlichen

Klänge für

Ritter, Burgfräuleins,

Burschen, Dirnen und

euch!, 21:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

Clubland

Mo Club: Students Power

Tuesday. 22:00

Konzert

Der Rabe: Swingin Guitars

. Achtköpfiges

Jazzorchester mit drei

Gitarren, 19:30, www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Bob’s Punk Rock Pizzeria

& Beer Pub:

Punk-Rock-Bingo. (jeden

Dienstag), 19:00

Planetarium: Milliarden

Sonnen - Reise

durch die Galaxis. Astronomie

und Wissen,

15:00

Umland

Ausstellung

Schwäbisches Volkskundemuseum

Oberschönenfeld:

„Höchste

Eisenbahn! – Mobilität

für alle?“. 175 Jahre

Bahn in Bayern und

Schwaben, 10:00,

www*

Clubland

City Club: Hängen.

Techno mit Adamizer,

23:30

Mo Club: Der Mittwoch

im Mo Club.

Electro, HipHop, Party

Classics, 22:00

Rockfabrik: In the

Dark - Schwärzer als

die Nacht. Dark Wave,

Gothic, Electro, 80s,

21:00, www*

Konzert

Botanischer Garten:

Jazzsommer: Bennie

Maupin & Christian

Stock Trio. US-Saxophonlegende

(„Bitches

Brew“), 20:00, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Zauberriff.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 5),

15:00

space 2b : Biodanza.

Schnupperabend: Bewegung

– Selbstentfaltung

– Lebensfreude,

20:15

Umland

Clubland

Rockmusik Hamlar:

Classic-Rock. 21:00

Clubland

Circus: Rock Classics.

Das Beste von damals

bis heute mit DJ Tom,

21:00, www*

Mahagoni Bar/Kaiserkeller:

Neu: Uni//Royal

im Kaiserkeller. Hip-

Hop, Rock, Reggae,

Electro, Mash-up &

Partymucke mit Doubble

A & Chris Dvorak,

22:00

Mo Club: Ladies Club.

22:00

Purist: Beats, Burgers

& Cocktails. Mit dem

Pure Sound System,

20:00

Tanzbar: Tanz, Tanz,

Tanz. „Wir tanzen wie

die Jungen“, 20:00

Konzert

Sensemble Theater:

Maik Mondial. Big

Beats, Polka, Balkan,

Swing, 21:00, www*

Bühne

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Ausstellung

Abraxas: Verena Kandler:

„Bestialis“. Buntstift,

Aquarell, Digital,

08:30, www*

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Planetarium: Ursprung

des Lebens.

Astronomie und Wissen,

15:00

Sensemble Theater:

Sommerfest. Grillage &

buntes Programm,

17:00, www*

www* = weitere Informationen auf www.neue-szene.de


Termine 71

Bühne

GABRIELE BUSSE: Die Kabarettistin begeistert ihr Publikum

mit Offenheit, Selbstironie und bösartig-liebevollem

Humor. Fr. 31.07., Ballonfabrik, 21:00 Uhr

Konzert

KULTSTRAND OPEN AIR: Live mit Conjunto Más Que Salsa,

The Kickstarters (Foto) und Black Cat Blues. Fr. 31.07.,

Schlachthofquartier, 18:00-22:00 Uhr

Clubland

HYPERCAT: Die Kultparty aus Stuttgart mit Electro-House

und Progressive-Techno mit DJ Moestwanted & Arya Reddy.

Fr. 31.07., Kantine, 23:00 Uhr

Mo Club: Big Mo. Best

of House, Black & Party,

22:00

Rockfabrik: Thank

God It’s Friday!. Club 2:

Metallic Attack - Augsburgs

härtester Partysound,

21:00

Spectrum: Rockhouse.

Der offizielle Rocktag

mit wechselnden DJs,

21:00

Konzert

Annahof: Festival der

Kulturen. Weltmusik &

locale Acts von Balkanjazz

bis Klezmerreggae,

18:00, www*

Ballonfabrik - Fabrique

Unique: Skatepunk

Or Die! Mit The

Decline (Perth), Noopinion

(Garmisch) & Brotest

(Wertingen), 21:00,

www*

Kultstrand Open Air

(Schlachthofquartier):

Live: Conjunto más que

Salsa, The Kickstarters

+ Black Cat Blues,

18:00-22:00

Cafe am Milchberg:

Lopaka. Haiwaifeeling,

19:00

Bühne

Abraxas: Theater Fritz

& Freunde: „Shakespeares

sämtliche Werke“ .

Openair-Theater, 19:30,

www*

Freilichtbühne am Roten

Tor: „Blues Brothers“.

On a mission

from god, 20:30, www*

Jakoberwallturm:

„Gatte gegrillt“.

Schwarze UK-Komödie,

20:30, www*

Ausstellung

tim - Textilmuseum:

Kunst|Stoff. Sonderschau,

09:00, www*

Buntes

Märchenzelt: Schamanenmärchen

. Mit

Trommeln, 21:00,

www*

Planetarium: Geheimnis

der Papierrakete.

Kinder- und Familienprogramm

(ab 6), 15:00

Planetarium: Pink Floyd

- The Wall. 19:30

Zeughaus Augsburg:

„Frieden und Frontex?“.

Gespräch mit

Klaus Rösler (Operationsleiter

Frontex),

15:00, www*

Umland

Festival

Wulfertshausen

Sportgelände: Reggae

in Wulf 2015. mit Anthony

B & Bornfire

Band, Sebastian Sturm

& Exile Airline und

Rootz Radicals, , 17:30,

www*

Redaktions- &

Anzeigenschluss

für August:

20.07.2015

Clubland

Beim Weissen Lamm:

Friday on the decks!

Electro, House, Indie

mit wechselnden DJs,

22:00, www*

Circus: Rock X-Over.

mit DJ Max, 21:00

Fuggerkeller: #Flashback.

22:00

Hochschule Augsburg:

Campus Open

Air. Partymusik, Rock,

HipHop, Indie, 90ies

bis Elektro, 19:00,

www*

Kantine: Hypercat. Die

Kultparty aus Stuttgart

mit Electro-House und

Progressive-Techno mit

DJ Moestwanted &

Ayra Reddy, 23:00

Kantine (Schwimmbad):

Residents Club.

Techno & Co. mit den

Residents Daniel Albrecht

und Arno F., 23:00

Mahagoni Bar: Bling

Bling Boah. Mash Ups,

Golden Era HipHop,

Oldschool & Big Beat

mit Doubble A , 22:00

Mahagoni Bar/Katakomben:

Electric Maha

presents Ballonfahrten.

Techno mit Hy Karma

und Claus von Ballon,

23:00


72 Kleinanzeigen

Treff.Punkt

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Die Broschüre des „tip“ steht kostenlos auf

www.jugendinformation-augsburg.de unter

der Rubrik Downloads bereit.


Kleinanzeigen

73

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bis zu 2 Zeilen à 30 Zeichen sind kostenlos.

Jede Zeile darüber hinaus kostet

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Text in Rot zusätzlich

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Bildanzeigen (Text mit Foto, 34x40 mm)

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GEWERBLICHE KLEINANZEIGEN zzgl. MwSt.

(z.B. kommerzielle haupt/nebenberufliche Tätigkeiten)

kosten pro Zeile

3,40

Mit Rahmen zusätzlich

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Bei reprofertigen Anzeigen gilt der mm-Preis von 1,36

CHIFFRE-ANZEIGEN

Chiffre-Nummern werden vom Verlag vergeben.

Die Weiterleitung erfolgt alle 10 Tage.

4,00

Die Kleinanzeigen erscheinen auch auf unserer Hopmpage

www.neue-szene.de und können dort auch eingegeben werden.

Beträge bitte überweisen an:

Neue Szene Augsburg, Kleinanzeigen,

Am Katzenstadel 28, 86152 Augsburg

VR-Bank Lech-Zusam eG,

BLZ: 720 621 52, KtNr.: 653 20 20

Name

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Strasse

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Ort

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Tel.

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Rubrik: Privat Gewerblich









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Text mit Rahmen Text gelb hinterlegt Text in rot Text im Rahmen mit Bild Chiffre

a n z e i g e n - c o u p o n


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Reisen


















Sonstiges

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Gruss &

Kuss


74

In der Serie »Augsbürger« stellt der Fotograf Fabian Schreyer Menschen

aus unserer Stadt vor, die viele vom Sehen kennen, deren Namen aber meistens

ebenso unbekannt bleiben wie ihre Geschichte.

Augsbürger

Drehorgelspieler

Bruno Ardelt

Jeden Dienstag und Freitag fährt Bruno Ardelt mit dem Kleintransporter

von Krumbach nach Augsburg. Am Park+Ride-Platz Augsburg

West entlädt er sein 100 Kilogramm schweres Instrument, fährt mit

der Straßenbahn in die Innenstadt, sucht sich einen Platz und beginnt

zu spielen. Seit 1994.

Der 78-Jährige ist einer von etwa eintausend registrierten Drehorgelbesitzern

in Deutschland. Das gestreifte Matrosenhemd verrät die

norddeutsche Provenienz des Seemannssohnes aus Wilhelmshaven,

der bereits seit einem halben Jahrhundert in Süddeutschland lebt.

Am schwäbischen Einschlag hapert es bis heute, wie er unverblümt

bekennt: »Einen bayerischen Trachtenanzug kann ich nur tragen,

wenn ich’s Maul halte.« Der gelernte Dreher heiratet früh, arbeitet

zunächst in der Kunststoffindustrie und zieht neben drei Buben auch

ein Mädchen groß. 1964 lockt ihn der Fachkräftemangel beruflich

nach Bayern. Er wird ehrenamtlicher Arbeitsrichter sowie Betriebsratsmitglied

und sitzt in der Tarifkommission der IG Metall, »weil er

Unrecht nicht leiden kann und auf der Seite der Schwächeren stehen

will.« Als der Abschied in der Firma kurz bevorsteht, verkündet er

seiner Frau: »Ich kauf‘ mir ne Drehorgel und geh‘ auf die Straße!«

Sie erklärt ihn für verrückt, aber er erfüllt sich den Kindheitstraum.

Das Instrument ist schnell erlernt: Erst wird das gewünschte Lied ausgewählt,

dann mit dem Schwungrad ein Balg betätigt, der Wind erzeugt.

Der Rest ist heute elektronisch gesteuert. Früher hingegen

wurde durchs Kurbeln auch die Walze bewegt - ein kräftezehrender

Vorgang, dem der Leierkasten seinen Namen verdankt. Gutes Gespür

für den Gemütszustand des Publikums brauchte es damals wie heute.

Das Titelrepertoire ist zwar umfangreich, aber dennoch beschränkt

auf jene Kompositionen, die beim Arrangeur in Auftrag gegeben und

auf den Speicher programmiert wurden: Mozart, Verdi, Bach, viele

Klassik-, Opern- und Operettenmelodien, aber auch Popsongs von

Abba oder den Beatles und 50er-Jahre-Schlager. Nicht alles kommt

bei jedem gleich gut an. Aber Ardelt, der regelmäßig auf Hochzeiten,

Geburtstagen, Beerdigungen und auch für Obdachlose spielt, reagiert

gelassen und mit Humor auf sporadische Kunstkritik: »Blöde Musik!«,

beschwerte sich einer schon mal unter dem Höreindruck der »Zauberflöte«

und bekam als Antwort zu hören: »Dann beschweren Sie

sich doch bitte bei Mozart!«

Anders als viele Straßenmusikerkollegen kann Bruno Ardelt von seiner

Rente leben. Er wird von der Leidenschaft angetrieben und von

der Wertschätzung der Passanten, die er besonders heute, nach

überwundener Pflichtpause wegen eines Armbruchs, zu spüren bekommt:

»Schön, dass sie wieder da sind«, schwärmt eine alte Dame

und kramt eine Münze aus ihrer Tasche. Auch hier lässt der Konter

nicht lange auf sich warten: »Wissen Sie, Unkraut vergeht nicht!«


„Während mein Auto Ökostrom lädt,

gehe ich mit gutem Gewissen einkaufen.“

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