Claudia Kapp YOUYOU

diabolomox

Claudia Kapp YOUYOU

WOCHENZEITUNG, KW 50/11

DIABOLO

Unabhängig und überparteilich

Die Ausstellung Claudia Kapp. YOUYOU bietet im EDITH-RUSS-HAUS für Medienkunst einen Einblick in

aktuelle Arbeiten der Preisträgerin des New York-Stipendiums 2010 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Projekte aus dem Aufenthalt

in New York, aber auch ältere und jüngere Werke gruppieren sich zu einer Thematisierung des „Pursuit

of Happiness“, des amerikanischen Strebens nach individuellem Glück.

Sonderseiten

Alexanderstraße

seite 8

Sonderseiten

Tierheim Oldenburg seite 11

§

Sonderseite

Intelligentes Haus seite 12-13

Sonderseite

Ihr Recht

seite 16

Claudia Kapp

YOUYOU

Einzelausstellung

25. November 2011

bis 29. Januar 2012

Kalender

Kinoprogramm der Woche seite 10

Kleinanzeigen

seite 15

11. Jahrgang

Do., 15.12. – Mi., 21.12.2011

WALLSTRASSE 11

26122 OLDENBURG

REDAKTION: 0441 - 218 350

www.diabolo-mox.de

Ehrung für eine

Furchtlose

Carl-v.-Ossietzky-Preis für

Ágnes Heller

MAGAZIN | S.2

Akuter Personalnotstand

beschäftigt den Schulausschuss

MAGAZIN | S.3

Musik

Bigband der Musikschule - OL,

Hamburg Blues Band + Arthur Brown

- OL, Tuesbrassers - OL, Jane - OL

MUSIK | S.6

Wir sind für Sie da:

24. Dez. bis 14:00 Uhr

Silvester bis 16:00 Uhr

REWE Styleguide Janzen OHG

Donnerschweer Str. 210

Handzettel

26123 Oldenburg

Jeden Tag ein bisschen besser.

Kino

„Mein Freund, der Delfin“ - „Mission:

Impossible - Phantom Protokoll“ -

„Rubbeldiekatz“ - „Wyssozki - Danke,

für mein Leben“

KINO | S.9

Weihnachtsmarkt

im Domicil-Park

für jung und alt.

Sa. 17. Dezember

von 15:00 - 18:00 Uhr

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Drögen-Hasen-Weg 1

26129 Oldenburg

Tel. 0441- 96 99 1-0


2 MAGAZIN DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11

Ehrung für eine Furchtlose

Ágnes Heller erhält den Carl-von-Ossietzky-Preis

Ágnes Heller erhielt u.a. auch den Hannah-Arendt-Preis der Stadt Bremen

TEXT | BRITTA LÜBBERS

Ágnes Heller gilt als wichtigste Philosophin

der Gegenwart. Die Ungarin hat den

Nationalsozialismus ebenso überlebt wie

den Kommunismus und sich nie gescheut,

Stellung zu beziehen. Jetzt wurde ihr der

Carl-von-Ossietzky-Preis 2012 zuerkannt,

der ihr am 4. Mai in Oldenburg verliehen

wird.

Die Jury schreibt in ihrer Begründung:

„Die 1929 in Budapest geborene Philosophin

Ágnes Heller erhält den Preis aufgrund

ihrer Furchtlosigkeit, mit der sie

zeitlebens unter wechselnden Regimen

ihrer eigenen Überzeugung gefolgt ist.

Als europäische und kosmopolitisch denkende

Intellektuelle gibt sie einem verängstigten

Europa ein eindrucksvolles

Beispiel.“

Die nur 1,50 Meter große Frau, die gerne

energisch auftritt, wohnt heute in

Budapest und New York. Sie wuchs in

der ungarischen Hauptstadt auf, inmitten

europäischer Geistes- und Kulturgeschichte,

und lebte doch 50 Jahre lang

unter totalitären Regimen. So wundert

REI/ Die Gruppe möchte, dass der Stadtrat

die „Verurteilung des neonazistischen Terrors

und der Schändung des jüdischen

Friedhofs in Oldenburg“ vornimmt.

In der von der Gruppe formulierten Resolution

wird auch Bezug genommen auf

es nicht, dass sie Europa, das sich gerne

seiner demokratischen Traditionen rühmt,

in den kritischen Fokus nimmt: Wenn

über große europäische Werte gesprochen

wird, dann werde gerne vergessen, dass

Europa den Totalitarismus erfunden habe,

dass Hitlers Deutschland und Stalins

Russland europäische Länder sind. „Der

Totalitarismus ist nicht in Iran oder Irak

entstanden, sondern in Europa“, sagte

Ágnes Heller im Deutschlandradio. Offen

stellt sie sich gegen das ungarische

Mediengesetz von Ministerpräsident Viktor

Orbán, das seit Beginn des Jahres in

Kraft ist. Dafür wird sie in ihrer Heimat

diffamiert und erhält Hassbriefe. Mit dem

Gesetz wolle Orbán „die Räume der

Opposition immer enger machen“, warnt

Heller. Am neuen Verfassungsentwurf der

Regierung kritisiert die 82-Jährige, die

zweimal in der Woche schwimmen geht

und einmal wöchentlich bergsteigt, dass

es ausschließlich christliche Normen

berücksichtigt. Demokratische Traditionen

würden nicht erwähnt, die Verantwortung

für die Deportation von Juden

während des Nationalsozialismus werde

eine schon einmal vor einigen Jahren vom

Rat verabschiedete Resolution. Diese richtete

sich 2007 gegen einen geplanten Parteitag

der NPD in Oldenburg. Damals

hatte es in Oldenburg unmissverständlich

Protest von Bürgern gegen rechtsex-

geleugnet.

Doch auch gegenüber den gegenwärtigen

Umstürzen in der arabischen Welt

zeigt sich die Philosophin skeptisch. Nicht

alle Aufstände seien Revolutionen, und

nicht alle Revolutionen seien progressiv,

weiß die Weltbürgerin, die zu den wenigen

Überlebenden der Judenverfolgung

in Ungarn gehört. Während ihr Vater in

Auschwitz ermordet wurde, gelang es

Ágnes Heller mit ihrer Mutter zunächst,

den Razzien zu entgehen. Schließlich wurde

sie doch gefangen und in einem langen

Zug zum Bahnhof getrieben. Neben

ihr marschierte der 14-jährige Imre Kertés,

der Auschwitz und Buchenwald überstand

und Jahrzehnte später für seine

Shoa-Romane den Literaturnobelpreis

erhalten sollte.

Ágnes Heller entkam der Deportation

nur knapp und machte 1947 ihr Abitur

am Jüdischen Gymnasium in Budapest,

studierte zunächst Physik, später wechselte

sie zur Philosophie, promovierte und

arbeitete für den marxistischen Denker

Georg Lukács. Ágnes und ihr Mann

Ferenc Fehér verkehrten mit Künstlern

und Intellektuellen und überstanden die

schweren Nachkriegsjahre („ich war arm

und immer hungrig“, erinnert sich die

Philosophin an diese Zeit) auch deshalb,

weil sie Gleichgesinnte um sich hatten,

mit denen sie leidenschaftlich diskutierten.

Alle hatten sie Angehörige im KZ

verloren, Fehér musste als Zehnjähriger

mit einem Holzkarren Leichen aus dem

Ghetto fahren.

Ágnes Heller publizierte viel und kam

bald mit der Kommunistischen Partei in

Konflikt, die ihr mangelnde Linientreue

vorwarf. Sie erhielt Berufsverbot, das nur

kurz gelockert wurde. 1968 wurde sie

wegen ihrer Proteste gegen die Besetzung

der Tschechoslowakei erneut mit Publikationsverbot

bestraft und durfte nicht

mehr reisen. 1977 emigrierte sie mit

ihrem Mann und ihrem Sohn nach

Australien – ein Schritt, der ihr sehr

schwer fiel: „Ich bin eine ungarische Jüdin

und ich liebe die ungarische Sprache“,

schreibt sie in ihrer Biografie. 1984 erhielt

sie die Hannah-Arendt-Professur an der

New School University in New York.

Für ihr Werk wurde Ágnes Heller mit

zahlreichen Preisen ausgezeichnet, dar-

Resolution gegen rechtsradikalen Terror

Die Gruppe Die Linke/Piratenpartei bringt zur nächsten Ratssitzung eine Resolution ein

tremistische Aktivitäten gegeben. Die

neue Resolution geht über die von 2007

hinaus, denn sie stellt auch klare Forderungen

u.a. nach politischer Aufklärungsarbeit

über Neonazismus, Antisemitismus

und Rassismus. Auch ein neues NPD-

LIEBE LESERIN,

LIEBER LESER!

Ein Bundespräsident, ein Ministerpräsident,

ein Bürgermeister, eine

Ministerin etc., etc. ist nicht nur ein

Amt. Dahinter steht auch immer ein

Mensch mit all den Macken, Eitelkeiten

und Marketingallüren, wie sie

auch bei ‘normalen’ Menschen sichtbar

werden. Und bei allen gibt es das

Bedürfnis nach Freundschaft und

Bekanntschaften. Häufig überkreuzt

sich das Berufliche und Private.

Solange dabei nicht Vorteilsnahme

im Amt herauskommt, ist alles in

bester Ordnung. Wenn aber mit juristischen

Kniffen vielleicht etwas verschleiert

werden soll, dann bekommt

es ein Geschmäckle. Wenn sich also

die Frau des jetzigen Bundespräsidenten

privat 500.000 Euro von der

Frau eines befreundeten Wirtschaftsbosses

leiht, sieht es leider nach

einem juristischen Kniff aus. Dieser

Kredit ging wohl über die Bühne, als

der heutige Bundespräsident noch

Ministerpräsident von Niedersachsen

war. Schon mehrfach waren in

der Vergangenheit die privaten Einladungen

von reichen Wirtschaftsbossen

unangenehm aufgefallen. Die

Grünen im Niedersächsischen Landtag

wollen sich nicht mit juristischen

Kniffen abspeisen lassen. Sie wollen

jetzt prüfen, welche parlamentarischen

Mittel zur Aufklärung bestehen.

Wenn ein Freund einem Freund

in einem Engpass aus der Patsche

hilft, so ist das sicher zu begrüßen.

Wenn aber ein Ministerpräsident in

eigenen Angelegenheiten nicht für

Transparenz sorgt, dann bekommt

dieses Verhalten eben ein Geschmäkkle.

Die Redaktion

unter der Lessing-Preis der Stadt Hamburg

und der Hannah-Arendt-Preis der

Stadt Bremen. Auf die Frage, ob sie nie

verzagt sei, antwortete sie unlängst in

einem Interview: „Niemals. Es liegt einfach

nicht in meinem Charakter, Angst

zu haben.“

Verbotsverfahren zu initiieren und den

Oldenburger Anschlag vollständig aufzuklären.

Die Gruppe ist überzeugt, dass

dem Kampf gegen Neonazismus, Antisemitismus

und Rassismus ein höheres

Gewicht als bisher gegeben werden muss.


DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11 POLITIK 3

Akuter Personalnotstand

Rat will auf das Problem des Lehrermangels an der

IGS Kreyenbrück reagieren

TEXT | MARTIN ALBERTS

Erstmals nach den Kommunalwahlen im

September kam am Montag der neu formierte

Schulausschuss der Stadt Oldenburg

zusammen. Landtagsabgeordneter

Jürgen Krogmann (SPD) nahm hierbei als

Ausschussvorsitzender eine „neue Rolle“

ein, wie er selbst zu Beginn der Sitzung

betonte. Im Zentrum der Debatte stand

die Entwicklung des Ganztagsangebots an

Oldenburgs Schulen.

Einem Antrag der Fraktion „Die Linke“

folgend, setzte der Ausschuss die Unterversorgung

mit Lehrstunden an der IGS

Kreyenbrück auf die Tagesordnung.

Schulleiter Jens Kazmirek schilderte hierzu

die gegenwärtige Situation: „Als offene

Ganztagsschule bieten wir unseren

Schülern an den Nachmittagen derzeit

nur freiwilligen Unterricht an. Die Eltern

wollen jedoch überwiegend eine gebundene

Ganztagsschule mit einer vollen

Nachmittagsbetreuung.“ Um auch an den

Nachmittagen verpflichtenden Unterricht

zu veranstalten, fehlt es der IGS Kreyenbrück

an Personal. Zusätzliche Lehrer

oder auch Sozialpädagogen könne die

Schule nicht einstellen, da dies den gesetzlichen

Vorgaben widerspreche. Demnach

dürfe einzelnen Schulen laut Kazmirek

kein Vorteil gewährt werden: „Wir würden

gerne mehr machen, es geht aber einfach

nicht.“

Christine Arndt, Vorsitzende der Fraktion

„Die Linke“, appellierte an die Stadt,

im Fall der IGS Kreyenbrück eine Lösung

zu finden, die dem Personalnotstand an

der Schule entgegenwirke: „Auch wenn

wir uns in der Bildungspolitik auf Landesebene

bewegen, wäre es gut, wenn es

eine Möglichkeit gebe, dass die Stadt in

diesem Fall einspringt.“ Ähnlich sieht dies

Oldenburgs zweiter Bürgermeister Bernhard

Ellberg (SPD). Er lobte Kazmirek

als „sehr engagierten Schulleiter“. Gleichzeitig

stellte er für die Zukunft eine durch

die Ratsmehrheit von SPD und Bündnis

90/Die Grünen gestützte Resolution in

Aussicht, die zur Verbesserung der Situation

an der IGS Kreyenbrück beitragen

solle.

Bereits im September wandte sich der

Eltern- und Förderverein der IGS Kreyenbrück

mit einer Petition an den niedersächsischen

Landtag. Ulfert Kaufmann,

der Vorsitzende des Vereins, forderte darin

eine deutliche Aufstockung der Lehrstunden,

damit eine volle Nachmittagsbetreuung

gewährleistet werden könne.

Inzwischen sei aber auch eine Umwandlung

der IGS zur teilgebundenen Ganztagsschule

als zumindest vorläufiges Ziel

denkbar, teilte Kaufmann abseits der

Debatte mit.

Anderenorts steht der Wandel zur

Gesamtschule noch bevor: Nachdem der

Rat im Juli das Rahmenkonzept „Kooperative

Ganztagsbildung in Grundschu-

Interesse? Beratung und Informationen bei:

ARBEIT UND LEBEN Nds. Nord gGmbH

Klävemannstraße 1 · 26122 Oldenburg

Fon: 0441 92490-0 · Fax: 0441 92490-32

E-Mail: oldenburg@arbeitundleben-nds.de

Noch bis Donnerstag, den 22.12. gibt der Lambertimarkt seine Schätze preis

Neue Berufsperspektiven durch

ein Studium - auch ohne Abitur

Abendkurs (mit online-gestütztem Lernen)

ab 04.02.2012

len“ beschloss, arbeiten die Grundschulen

Nadorst und Donnerschwee daran,

nicht nur Lern-, sondern zukünftig auch

Lebensraum für die Kinder zu sein. „Das

ist ein Prozess, der mehrere Jahre dauern

wird“, berichtete Dr. Frank Lammerding,

Leiter des Jugendamtes der Stadt Oldenburg.

Laut Plan soll der Ganztagsunterricht zum

Schuljahr 2012/2013 aufgenommen werden.

Für die bis dahin notwendigen Baumaßnahmen

veranschlagt die Stadtverwaltung

ein Budget von 300.000 Euro je

Schule. Sabine Stehno, Rektorin der

Grundschule Nadorst, sieht sich und ihre

Kollegen für die kommenden Aufgaben

gerüstet: „Unser Ziel ist es, dass alle Kinder

auch am Nachmittag bei uns bleiben

können. Wir wollen eine Schule für alle,

und gleichzeitig eine Schule für den Stadtteil

sein. Auf diesem Weg fühlen wir uns

von der Verwaltung der Stadt Oldenburg

gut unterstützt.“

Sie suchen neue berufliche Perspektiven?

Sie möchten studieren, haben

aber kein Abitur? Dann sollten Sie sich

über die Studienzugangsmöglichkeit

Z-Kurs informieren. ARBEIT UND LE-

BEN bietet 2012 wieder einen Vorbereitungskurs

an, der auf die Zulassungsprüfung

an niedersächsischen Universitäten

und Fachhochschulen vorbereitet (Ausnahmeregelungen

für Bremer/-innen möglich).

Diese Zulassungsprüfung ermöglicht

auch Personen ohne Abitur ein Studium

an der Hochschule. Ab 4. Februar 2012

startet ein Abendkurs mit online-gestütz-

KURZ & KNACKIG

Paten und Spender gesucht

„Klasse 2000“ steht für ein Präventionsprogramm,

das Kinder von der ersten

bis zur vierten Klasse begleiten soll. Mit

spannenden Spielen und Materialien

widmen sich die Kinder dem gesunden

essen und trinken, der Bewegung und

Entspannung, der gewaltfreien Lösung

von Problemen und Konflikten und

dem kritischen Denken. Bisher konnten

an Oldenburger Schulen bereits 140

Klassen daran teilnehmen. Damit noch

weitere Klassen an weiteren Schulen an

diesem Programm teilnehmen können,

ruft der Oldenburger Präventionsrat

zur Unterstützung auf. Für weitere

Informationen steht Melanie Blinzler

zur Verfügung.

Spenden: : Förderverein Präventionsrat

Oldenburg, LzO, BLZ 28050100,

Kto.-Nr. 014-156 624. Verwendungszweck:

Klasse2000.

Infos: 0441-2353611

Gutscheine sind alle

Wer bisher keine Gutscheine für das

Frauenmobil erstehen konnte, muss leider

in die Röhre gucken. Die Gutscheine

sind ausverkauft. Das Frauenbüro

der Stadt teilte mit, dass das Kontingent

nichts mehr hergibt. Von Oktober

bis März können Oldenburgerinnen

innerhalb von Oldenburg in der Zeit

zwischen 19 und 5 Uhr das sog. Frauennachttaxi

zum ermäßigten Preis nutzen.

Model gesucht

Auch Maskenbildner müssen eine Prüfung

absolvieren. Da diese demnächst

Ende Januar ansteht, sucht die Landesbühne

Niedersachsen Nord ein männliches

Modell ab 18 Jahren. Kurzhaarträger

haben allerdings keine Chance,

gewählt zu werden, denn das Deckhaar

muss mindestens 7 cm lang sein. Außerdem

sollte Zeit für zwei Übungstermine

pro Woche bis zur Prüfung sein.

Interesse? Service-Center der Landesbühne

oder direkt in der Maske unter

04421.9401-33.

Studieren ohne Abitur - 2012 neuer Kurs bei ARBEIT UND LEBEN in Oldenburg

Vorbereitungskurs auf die Z-Prüfung. Ab 4. Februar 2012 startet ein Abendkurs mit online-gestütztem Lernen. Verlagssonderseite

tem Lernen. Dieses Angebot eröffnet die

Chance, sich weiterzubilden und einen

langgehegten Studienwunsch zu erfüllen.

Unser Kurs ist offen für alle, die die Zugangvoraussetzungen

erfüllen.

Anmeldung zum ausführlichen

Beratungsgespräch unter

Tel. 0441 92490-31

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ARBEIT UND LEBEN,

Tel. 0441 92490-0,

E-Mail:

oldenburg@arbeitundleben-nds.de


4 AUSSTELLUNG DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11

Stadt mit reicher politisch-kultureller Geschichte

Die Ausstellung „Praha – Prag 1900-1945“ wird in der Landesbibliothek gezeigt

TEXT UND FOTO | ETTA BENGEN

In der Zeit von 1900 bis 1945 ist Prag nicht

nur die tschechische Hauptstadt, die Stadt

ist auch Kronlandmetropole der k.u.k. Monarchie

und Protektoratsstadt des Dritten

Reiches. Hier werden bis 1939 – und unter

veränderten Vorzeichen bis 1945 – zwei

Muttersprachen gesprochen; die Stadt an

der Moldau ist Wirkungsfeld tschechischer,

jüdischer und deutscher Autoren.

Zu den bekanntesten gehört zweifelsohne

Franz Kafka (1883-1924), der seine

Erzählungen und Romane auf Deutsch

schreibt, auch wenn er beide Landessprachen

beherrscht. In den Anfängen des 20.

Jahrhunderts besitzt Prag eine ausgeprägte

Infrastruktur. Es gibt tschechische und

deutsche Theater, Tageszeitungen, Zeitschriften,

Gymnasien, Bibliotheken und

Buchhandlungen. Prag ist eine Stadt von

Deutschen und Tschechen. Obwohl sie

ihre eigenen sozialen Netzwerke haben,

treffen sie sich bei kulturellen Veranstaltungen

oder auch zum gemütlichen

Plausch im Café.

Vor der Ausleihe in der Landesbibliothek

ist eine Inszenierung aufgebaut, das Café

und Restaurant Continental in der Grabenstr.

17 in Prag. Bei unterhaltender

Musik kann der Besucher, die Besucherin

hier in ausgewählten Schriften blättern

und sich in das Thema hineinbegeben.

In der oberen Etage der Landesbibliothek

findet man vor dem Lesesaal eine

weitere Inszenierung, eine Hörstation.

Aus den Beständen des tschechischen

Rundfunks sind Max Brod, mit Erinne-

TEXT UND FOTOS | LISA WENZEL

Zeit für einen „Perspektivwechsel” können

sich zurzeit die Besucher des Internationalen

Jugendprojektehauses in der

Kranbergstraße 55 in Donnerschwee nehmen.

Die gleichnamige Ausstellung des

Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wurde

am 09. Dezember eröffnet und zeigt

eindrucksvoll durch verschiedene Medien

in Szene gesetzt die Diskriminierungserfahrungen

junger Menschen mit Migrationsgeschichte

im Alter zwischen 10 und

24 Jahren. Bei der Auftaktveranstaltung

zur Eröffnung machten Oldenburgs Kulturamtsleiterin

Christiane Cordes und Prof.

Dr. Rudolf Leiprecht vom IBKM (Interdisziplinäres

Zentrum für Bildung und Kommunikation

in Migrationsprozessen) die

Wichtigkeit der Thematik in ihren Ansprachen

deutlich.

„Menschen haben mehr Vorurteile als

Ahnung!” – eine Aussage, die persönliche

Erfahrungen und Emotionen aus-

rungen an Franz Kafka, Jarmila Haasová-Nečasová

über Egon Erwin Kisch und

Paul / Pavel Eisner 1935 über „Zwei Völker

in einem Land“ zu hören. Die gelungene

Gestaltung der Ausstellung, jenseits

von Vitrinen, ermuntert und fordert regelrecht

auf, sich mit dieser historischen

Dokumentation zu beschäftigen.

Die Ausstellung ist vom Adalbert Stifter

Verein in München in Kooperation mit

dem Museum Tschechischer Literatur in

Prag erstellt worden. Erstmalig wurde die

Ausstellung 2010 in München gezeigt.

Als Wanderausstellung konzipiert, wandert

sie durch verschiedene Orte in

Deutschland, Österreich, der Schweiz und

Tschechien. Der letzte Ort der Ausstellung

soll in Prag sein.

Acht deutsche und tschechische Persönlichkeiten

aus dem Prager Kulturleben

werden mit jeweils einer Informations-

Tafel zu ihrem Leben und zu ihrem

zumeist schriftstellerischen Werk vorgestellt:

die tschechische Journalistin Milena

Jesenská (1896-1944), bekannt auch

durch ihre Beziehung zu Franz Kafka und

der Übersetzer von Kafkas „Das Schloss“,

Paul oder Pavel Eisner (1889-1958).

Ebenfalls wird der Schriftsteller, Feuilletonredakteur

und Theaterkritiker Otto

Pick (1887-1940) gewürdigt, der nur 53

Jahre alt wurde. Auf eine lange Schaffenszeit

kann bei der Übersetzerin des

Gesamtwerkes von Egon Erwin Kisch ins

Tschechische, Jarmila Haasová-Nečasová

(1896-1990), geblickt werden. Die

Übersetzerin wurde nicht ganz so

berühmt, wie der deutschsprachige Autor,

drückt. „Warum werde ich nicht akzeptiert?”

– eine Frage, die auf Ungleichheit

und ein Außenseiterdasein hinweist. In

schwarzer, roter und goldener Schrift stehen

diese Sätze neben vielen anderen auf

der Nachbildung einer Mauer. Die Mauer

scheint den Weg zu versperren und

auch den Blick für das, was dahinter liegt.

Die Mauer lässt einen mit der eigenen

eingeschränkten Sicht allein.

Im Mittelpunkt der Ausstellung „Perspektivwechsel”

stehen die Perspektiven der

von Rassismus und Diskriminierung

betroffenen jungen Menschen – die Perspektiven,

die sonst meist nicht wahrgenommen

werden. In Deutschland erleben

junge Menschen mit Migrationshintergrund

jeden Tag verschiedene Formen

von Diskriminierung, Benachteilung und

Vorurteilen. Dies zeigt sich beispielsweise

bei den Zugangsmöglichkeiten zu Bildung

und Beruf, aber auch im alltäglichen

Umgang mit den Mitmenschen. Diskri-

der auch als der ‘rasende Reporter’

bekannt wurde und als einer der bedeutendsten

Reporter im Journalismus geradezu

Berühmtheit erlangte. Das sind nur

einige Beispiele der vorgestellten Persönlichkeiten.

Das Hauptaugenmerk der Ausstellungsmacher

liegt auf dem Aspekt des

Vermittelns, beziehungsweise des Übersetzens.

Aber auch die besonderen Verdienste

von Milena Jesenská als Fluchthelferin

und durch ihre Reportagen aus

dem nord-böhmischen Grenzgebiet

bekannt, als Mittlerin zwischen Deutschen

und Tschechen werden in der Ausstellung

gewürdigt. „Wir freuen uns, die

Ausstellung in Oldenburg zeigen zu können“,

freut sich Michaela Klinkow, die

zuständige Mitarbeiterin für Öffentlich-

MUT zum Perspektivwechsel

Verschiedene Kunstformen im Jugendprojektehaus in Donnerschwee

minierung aufgrund von natürlichen Differenzen

vermittelt den Betroffenen ein

Gefühl von Ausgestoßensein, Hilflosigkeit

und auch Minderwertigkeit. Integration

und soziale Teilhabe werden durch

Alltagsrassismus verhindert. In öffentlichen

Diskussionen und Debatten wer-

keitsarbeit. „Für das Begleitprogramm

konnten wir Dr. Tobias Weger vom

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte

der Deutschen im östlichen Europa,

das hier in Oldenburg angesiedelt ist,

gewinnen.“ Das Buch „Kleine Geschichte

Prags“ ist von Dr. Weger zusammengestellt

worden und stellt Prag historisch

und kulturell als eine der reizvollsten Städte

Europas in knapper Form vor. Die über

1000-jährige Geschichte und Vielfalt ist

nicht wissenschaftlich, sondern als Reiseführer,

gut lesbar mit auf die Reise nach

Prag zu nehmen.

AUSSTELLUNG „PRAHA – PRAG 1900-

1945“

Bis 28.1.12, Landesbibliothek, OL

den junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

häufig mit angeblichen Defiziten

bei schulischen und beruflichen Leistungen,

vermehrter Straffälligkeit oder

Feindseeligkeit gegenüber Deutschland

in Verbindung gebracht. Erfolgsgeschichten

oder individuelle Stärken und Fähig-


DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11 MAGAZIN 5

keiten werden dagegen kaum erwähnt.

Doch wie sieht es wirklich aus? Ist es nicht

wichtig sämtliche Perspektiven zu berükksichtigen,

wenn man ein Urteil fällt? Ein

Thema, 2 Sichtweisen und die Notwendigkeit

zum Nachdenken und Umdenken.

Junge Menschen mit Migrationsgeschichte

haben durch die Ausstellung die Gelegenheit

die eigenen Potentiale zu präsentieren

und gleichzeitig ihre positiven und

negativen Erfahrungen in Deutschland

durch Kunst auszudrücken. Die jungen

Künstler und Künstlerinnen hoffen darauf

durch die Ausstellung und den Wechsel

der Perspektive andere Menschen zum

Nachdenken anzuregen und für die

Zukunft offenere Begegnungen zu ermöglichen.

Insgesamt haben sich etwa 80

Jugendliche und Heranwachsende mit

aber auch einige ohne Migrationshintergrund

an der Ausstellung „Perspektivwechsel”

beteiligt. Auf diese Weise sind

20 ganz unterschiedliche Werke zum Thema

entstanden. Bilder, Filme und Objekte

in verschiedenster Art, machen es dem

Besucher der Ausstellung möglich Einblicke

in die Emotionen, Wünsche und

Gedanken junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

zu bekommen und die

Thematik mal mit anderen Augen zu

betrachten. Die künstlerisch gelungenen

Exponate sind eine Wanderausstellung

und werden zu unterschiedlichen Zeiten

an 15 Orten in Niedersachsen zu sehen

sein. Oldenburg ist einer dieser ausgewählten

Orte.

Die Ausstellung „Perspektivwechsel” bildet

einen Teil der Veranstaltungsreihe

„Differenzen”. Parallel zur Ausstellungseröffnung

wurde auch die Konzeption

und die Arbeit des theaterpädagogischen

Projektes „Migration und Theater”

(MUT) vorgestellt. MUT wird als

Modellprojekt in den kommenden 3 Jahren

stadtteilbezogen in Oldenburg durchgeführt.

Unterstützung kommt dabei vom

Verein Jugendkulturarbeit. Es richtet sich

an Kinder und Jugendliche aus allen

gesellschaftlichen Schichten und widmet

sich darüber hinaus gezielt jungen Menschen

mit Migrationshintergrund. MUT

bietet die Möglichkeit zum interkulturellen

Lernen und zur sozialen Integration

in einem kreativen Umfeld. Die Kinderund

Jugendtheatergruppen werden sich

verstärkt mit dem Thema Migration auseinandersetzen

und Produktionen dazu

erarbeiten. Eine erste Produktion des

Jugendclubs der Kulturetage Oldenburg

wurde bereits fertig gestellt und im Juni

diesen Jahres bei den Jugendtheatertagen

zum ersten Mal aufgeführt. Das Theaterstück

„Weg” handelt von Menschen, die

ihre Heimat verlassen und ein neues

Zuhause suchen, von den Träumen, Ängsten

und Hoffnungen, die damit verbunden

sind. „Weg” wird nun erneut im Rahmen

der Veranstaltungsreihe „Differenzen”

zu sehen sein.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Wie in jedem Jahr zu Weihnachten werden wieder unzählige Kleintiere gedankenlos

gekauft. Sie werden dann nett unter dem Weihnachtsbaum drapiert. Die

Kinder spielen dann ein paar Tage fröhlich damit und haben schon nach kurzer

Zeit keine Lust mehr. Also landen die Lebewesen (ja Tiere sind Lebewesen) dann

im Tierheim, aber nur wenn sie Glück haben. Oftmals werden sie einfach ausgesetzt.

Wer also ein Herz für Tiere hat, verschenkt sie nicht einfach. Mit einer

Spende ans Tierheim oder etwa einer Patenschaft für ein Tier helfen Sie den Tieren

viel mehr Infos zum �ema "Werden Sie Pate" erhalten Sie auf der Homepage des

Tierheimes Oldenburg (www.tierheim-ol.de).

Auch das Theaterstück „Weg“ wird neben anderen Kunstformen gezeigt

Die gesamte Veranstaltungsreihe und

besonders das Theaterstück „Weg” und

die Ausstellung „Perspektivwechsel”

möchten dazu beitragen, dass durch das

Verlassen des gewohnten Blickwinkels

und der bewussten Auseinandersetzung

mit anderen Sichtweisen ein weiterer

Schritt Richtung Integration gemacht

wird.

Andere Angebote der Veranstaltungsreihe

„Differenzen” sind Workshops für

Schulklassen und Gruppen sowie eine

Besucherbefragung zu den Themen

Migration, Integration und Ausgrenzung.

Ausstellung „Perspektivwechsel”:

10., 11.12., 12.00-17.00 Uhr

12.-16.12., 9.00-17.00 Uhr

17., 18.12., 12.00-17.00 Uhr

19., 20.12., 9.00-17.00 Uhr

Aufführungstermine für das Theaterstück „Weg”:

19., 20.12., 11.00 Uhr

20.12., 19.30 Uhr

Unser Tierheimkalender 2012

Ein wunderbares und tolles Geschenk für liebe Mitmenschen

oder auch einfach für sich selbst! Unser Tierheim-

Kalender für das Jahr 2012 gibt einen Einblick in zwölf

Tier-Geschichten, die im letzten Jahr bei uns passiert

sind. Es sind kleine Geschichten, die das Leben schreibt

- mal nur schön, mal auch etwas weniger schön - ABER

immer mit einem guten Ende!! Nur Samson, der wartet

noch auf ein schönes Zuhause. Vielleicht �ndet er ja bald

eins bei einem der Beschenkten?! :) Das perfekte Weihnachtsgeschenk

und ein schöner Blickfang in ihrer

Wohnung! Der 1. Tierheimkalender ist da und zeigt auf 12 Seiten unsere Fellnasen.

Den großen Din A3 Kalender (mit Eintragungsmöglichkeit) gibt es ab sofort für 7

Euro im Tierheim; Eine kleine Vorschau bekommen Sie auf unserer Homepage

www.tierheim-ol.de. Holen Sie sich schnell einen der Tierheim-Kalender und

tun Sie damit gleichzeitig noch etwas Gutes für die Tiere.


6 MUSIK DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11

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Spielfreude pur

Bigbandjazz à la Bob Mintzer

TEXT | HORST E. WEGENER

Vorbei sind jene schaurigen Zeiten, in

denen sich Musikschulbigbands zu bevorstehenden

Festivitäten wie Weihnachten

stocksteif vorm Publikum aufbauten, um

Traditionsliedgut orchestral zum Besten

zu geben. Gottlob, werden die meisten an

Musik Interessierten sagen, erscheint

einem das Angebot heutzutage breiter

aufgefächert. Mehr noch: Selbst junge

Hobbymusiker sind mit einer Leidenschaft

bei der Sache, dass es Spaß macht, ihren

sorgfältig einstudierten Programmen zuzuhören.

In puncto Bigband der Musikschule

Oldenburg war das schon festzustellen

unter dem früheren Leiter Jörn Anders.

Und es gilt erst recht, seitdem Philipp

Pumplün vor etwas mehr als einem Jahr

die Funktion des Bandleaders übernahm.

Eine hervorragende Gelegenheit, um sich

von der Spielfreude seiner M-Band zu

überzeugen, steht uns im Rahmen des

alljährlichen Christmas Special im Kulturzentrum

PFL bevor. Dort erwarten

einen an zwei Tagen Werke des US-Jaz-

zers Bob Mintzer. Im Gespräch mit der

der örtlichen Tageszeitung umriss Bigbandleader

Pumplün kürzlich die Bandbreite

des abendlichen Angebots: „Wir

werden sehr stimmungsvolle Musik

hören. Funk und Soul wird dabei sein,

heiße Rhythmen, aber auch ruhige,

besinnliche Stücke.“

Der 1953 in New York geborene Bob

Mintzer zählt zweifelsohne zu den vielseitigsten

Musikern unserer Zeit. Immerhin

ist er seit gut 20 Jahren Mitglied der

Grammy-prämierten Band Yellowjacket,

steht er zudem seiner eigenen Bigband

vor, die ebenfalls mit einem Grammy ausgezeichnet

wurde. Als Instrumentalist hat

Mintzer Saxofon und Klarinette seit Mitte

der 1970er Jahre unter Koryphäen wie

Eumir Deodato, Tito Puente, Buddy Rich

oder Art Blakey gespielt, ist er zusammen

mit Jaco Pastorius, Randy Brecker oder

dem New York Philharmonic Orchestra

aktiv gewesen. Die Musikwelt schätzt seine

Arbeit als Komponist, Arrangeur und

Theoretiker gleichermaßen. In letzterem

Bereich gibt der Jazzpädagoge sein Knowhow

an Studierende in aller Welt weiter,

Der God of Hellfire tourt mit Freunden

Hamburg Blues Band und Arthur Brown im Charly’s

TEXT | HORST E. WEGENER

Es gibt Rockmusiker, denen man das jahrzehntelang

praktizierte Touren kaum

anmerkt. Sie wirken bemerkenswert fit,

toben auch noch im Rentneralter mit einer

Ausdauer über die Konzertbühne, dass wir

unseren Augen kaum trauen mögen.

Arthur Brown gehört zweifelsohne in diese

Kategorie – und war in den 1960er Jahren

für seine legendären, exzentrischen

Liveperformances mit brennenden Helmen

bekannt.

Der Brite hatte seinerzeit einen wesentlichen

Einfluss auf spätere Schockrocker

wie Alice Cooper und Marilyn Manson.

Selbst jenen jüngeren Musikfans, denen

der Name des „God of Hellfire“ zunächst

nichts sagt, ist Browns Megahit „Fire“ ein

Begriff: Ein Song, der sich ´68 über 18

Wochen lang in den Charts ganz oben

hielt. Der wilde Mann aus der einstigen

Undergroundszene, dessen gellendes

„Fire“-Geschrei zu den Weltklassikern des

Rock avancierte, zählt mittlerweile so um

die 70 Lenze. Doch auf sein nach wie vor

bemerkenswertes Stimmspektrum wirkt

sich das Alter genauso wenig aus wie auf

die Fitness. Wie ein Irrer tänzelte Brown

Mitte Oktober im Berliner Jazz- und

Bluesclub Quasimodo über die Bühne.

Fans des Sängers durften sich wie bei einer

Messe fühlen, die der Psychedelic-Rocker

voller Inbrunst fürs hauptstädtische

Publikum zelebrierte. Das Konzert am

16. Dezember in Oldenburgs Kultknei-

pe Charly´s wird unter Garantie ähnlich

ablaufen. Der „God of Hellfire“ tritt

auch hier als Gaststar der Hamburg Blues

Band auf, die 1982 vom Sänger und

Rhythmusgitarristen Gert Lange gegründet

wurde. Die Hanseaten schwelgen in

Blues und Rockstandards, die live am

besten rüberkommen. Zudem haben die

Fünfe ein bemerkenswert sicheres Gespür

dafür, mit welchen Rockveteranen man

sich zusammentun sollte. Nach Chris Farlowe,

Mike Harrison, Maggie Bell ist jetzt

Arthur Brown an der Reihe, mit dem die

Hamburg Blues Band die guten alten Zeiten

heraufbeschwört. Die erste Hälfte des

Abends wird ganz ohne Browns legendäres

Organ bestritten, legt sich Frontmann

Gert Lange ins Zeug. Dessen Reibeisenstimme

kennen wir unter anderem von

Inga Rumpfs oder Jack Bruces Rocktruppen

her; für den Titelsong „Burning Life“

sahnte er gar den Deutschen Filmpreis

ab. Bei der Hamburg Blues Band steht

Rockröhre Lange mit Seelenverwandten

auf der Konzertbühne, deren musikalische

Vita sich ähnlich beeindruckend liest.

Clem Clempsons hochgeschätzte Gitarrenkünste

hat dieser nicht nur bei Kultbands

wie Colosseum, Humble Pie und

der Jack Bruce Band unter Beweis gestellt.

Als Studiomusiker verdingte sich der

Wahlhamburger bei Koryphäen wie B.B.

King, Bob Dylan, Roger Daltrey, um nur

einige Namen zu erwähnen. Der Keyboarder

Adrian Askew mischte bei Combos

hat er unter anderem einen Lehrstuhl für

Jazz an der University of Southern California

in Los Angeles inne. Über 20 praxisnahe

Standardwerke zur hohen Kunst

des Jazzmusizierens hat der Autor Mintzer

im Laufe der Zeit veröffentlicht. Und

Pumplüns M-Band kann aus mehr als

200 Kompositionen für Orchester und

Bigband auswählen, die der weltenbummelnde

Workoholic bislang zu Papier

brachte. Deutschlands Norden ist dem

mittlerweile in Los Angeles lebenden Jazzer

sowohl aus Meisterkursen an Bremens

Hochschule für Künste als auch

von Jamsessions im Oldenburger Wilhelm

13 bekannt. Die Vorfreude auf das

diesjährige „Christmas special“ im PFL

ist bei allen Beteiligten riesig; da spricht

das Motto der Konzertabende, „Original

People“, Bände.

DIE BIGBAND DER MUSIKSCHULE

OLDENBURG

ist am Di 20. und Mi 21.12., 20 Uhr im

PFL und spielt Werke des US-Jazzers

Bob Mintzer.

Arthur Brown; Photo by Ed - Harmonie Bonn

wie Joe Cocker oder Atlantis mit, Drummer

Hans Wallbaum trommelte schon

für Chuck Berry oder Marius Müller-

Westernhagen, Michael Becker zupfte

den E-Bass bei Lake. Die über Jahre hinweg

gesammelte Erfahrung der fünf

Hamburger Musiker fließt in Bluesrokkklassiker

wie „Rockin´Chair“, „Make

my Day“ oder „Rattlesnake Shake“ ein,

beschert uns ein Wiederhören mit

Schmankerln, die wie eh und je im Radio

gespielt werden. Wenn da keine gute Laune

aufkommt…

THE HAMBURG BLUES BAND UND

ARTHUR BROWN

spielen am Frei 16.12. ab 20 Uhr im

Charly´s Rock- und Bluesklassiker.


DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11 MUSIK 7

Funkjazz forever

Tuesbrassers spielen im Cadillac auf

TEXT | HORST E. WEGENER

Musik verbindet. Lässt Gleichgesinnte früher

oder später aufeinandertreffen – zumal

in der überschaubaren Szene, wie sie

Oldenburg bietet.

Anno 1999 begegneten sich die Jazz-,

Rock- und Soulfans Paul, Michael und

Josef im Rahmen eines Workshop-Semesters

der Musikschule in der Huntestadt

unter der Leitung von Paulo Pereira. Da

die Studierwilligen miteinander bestens

klarkamen, tüftelte man alsbald jedermanns

Lieblingsnummern aus, probte sie

exzessiv. Im Nu stießen weitere Seelenverwandte

zur funky jammenden Formation

namens Tuesbrassers dazu – Musikbesessene

kamen und gingen, der Bandname

blieb bestehen. Und er überstand

sogar jene kreative Pause, die sich der harte

Kern der Oldenburger Truppe anno

2005 gönnen mochte. Im Jahr darauf

waren die Tuesbrassers erneut so weit, um

nunmehr in Oktettstärke Maceo Parker

und all den anderen großen Vorbildern

mit Feuereifer ihren Tribut zu zollen. Seit

Ende 2008 teilten sich elf Leute die Bühne,

hatten die Tuesbrassers jenen Zustand

erreicht, um über sich endgültig sagen zu

können, dass man dort angekommen ist,

„wo wir immer schon sein wollten“. Dies

Statement des Tuesbrassers-Mitbegrün-

ders Josef – nachzulesen auf der Homepage

der Oldenburger Bigband – bedeutete

keineswegs, dass sich die Jazz- und

Funkformation fortan die Scheuklappen

überstülpen würde. Man zeigte sich

weiterhin neugierig für neue musikalische

Strömungen, war offen für weitere

Mitmusiker, brütete so beherzt wie engagiert

neue Projekte aus. Gastsängerinnen

brachten sich mit Gewinn auch fürs

Publikum ein – man denke nur an Lena,

die ihren Fans im Rahmen des Oldenburger

Stadtfestes 2010 die Tuesbrassers

Rock made in Germany

Werner Nadolnys „Jane“ in Ofenerdiek

TEXT | HORST E. WEGENER

Gut möglich, dass sich manche Rockmusikfans

dieser Tage stirnrunzelnd daran

erinnern, wie im Cadillac am 4. November

2011 die deutsche Hardrockformation

Jane zu Gast waren. Und nun geben sie

sich also Mitte Dezember erneut die Ehre,

spielen sie diesmal in Ofenerdiek?

Mitnichten! Da haben wir es mit zwei

ganz unterschiedlichen Bands fast gleichen

Namens zu tun, die zwar von ein

und derselben Urformation abstammen,

sich allerdings aus unterschiedlichen Mitgliedern

zusammensetzen. Ins Kulturzentrum

Ofenerdiek kommen demnächst

Werner Nadolnys Jane, der seit 2008 die

anno 1970 in Hannover gegründete Truppe

im Sinne des 2007 verstorbenen Bandmitbegründers

Peter Panka weiterführt.

Da etliche Ur-Jane-Musiker sich bereits

1994 vor Gericht um das ausschließliche

Recht, den Bandnamen verwenden zu

dürfen, mächtig in die Haare gekriegt

hatten, bleibt dem Krautrockfan seither

die Qual der Wahl, ob ihm der Sinn nun

nach Peter Panka´s Jane, Lady Jane, Klaus

Hess´ Jane, Mother Jane oder Werner

Nadolnys Jane stand.

Fakt ist, dass im Hannover der 1970er

Jahre, also zu Gründungszeiten von Jane

die Rockszene so sehr boomte, dass der

Standardmusikführer jener Jahre, „Eurorock“

die Niedersächsische Metropole

anno 1978 zu „Deutschlands heimlicher

Rockcity“ adelte. Alt-Muckern vom

Schlage der Scorpions, Eloy oder Jane

standen damals junge frische Fetzer wie

Klischee, Bärchen und die Milchbubis

oder Kosmonautentraum gegenüber. Im

Gegensatz zu den Newcomern der späten

1970er hat Jane die Zeit überdauert,

existiert man bis heute.

Bezeichnend für eine deutsche Hardrokkformation

wie Jane war seinerzeit der

Wille, allerhöchsten Wert auf die perfekte

Kopierung und Nachempfindung

angelsächsischer Beat-, Rock- und

Rock´n´Roll-Hits zu legen. Während

Kritiker vom ersten Jane-Album an zuviel

Nähe zu Pink Floyd und Co. konstatierten,

sich „Together“ (´72) trotz alledem

recht ordentlich verkaufte, tourte die

Hannoveraner Profirockband national

und international erfolgreich. Über 25

LP-Produktionen wurden im Laufe der

Jahre unter dem Namen Jane ans Publikum

weitergereicht, was sich auf über 2

Millionen verkaufte Tonträger summierte.

Nach Peter Pankas Tod macht Wer-

ans Herz wachsen ließ. Zu Zwölft engagiert

sich die Funkjazztruppe überdies für

Hilfsprojekte in Burkina Faso wie Boumdoudoum

– oder man lädt zur vorweihnachtlichen

After-Christmas-Shopping-

Party im Cadillac. Die Devise: Möge der

Stress im Handumdrehen von den Zuhörern

abfallen; gute Laune garantiert!

Tuesbrassers

Sa 17.12., 20:00 Uhr, Cadillac, OL

ner Nadolny mit Rock à la Jane weiter.

Das neueste Album Eternity ist seit April

2011 im Handel, führt die Band nunmehr

nach Oldenburg. Die Gelegenheit

für Fans, Jane und Jane mal live miteinander

zu vergleichen!

Werner Nadolnys Jane

will am 16. Dezember ab 20 Uhr Ofenerdiek

rocken.

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Unsere

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in der nächsten Ausgaben

KW 51-11

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DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11 KINO 9

FOTO:UNIVERSAL-PICTURES-INTERNATIONAL

Komödie

Rubbeldiekatz

TEXT | MARTIN SCHWICKERT

Nachdem sich Detlev Buck in seinen letzten

beiden Filmen „Knallhart“ und „Same

Same But Different“ ernsten gesellschaftlichen

Themen gewidmet hat und bevor

er mit der Verfilmung von Daniel Kehlmanns

„Die Vermessung der Welt“ in die

Gefilde einer historischen Literaturadaption

abtaucht, geht er es mit der Komödie

„Rubbeldiekatz“ noch einmal etwas

leichter an.

Das Skript hat er gemeinsam mit Anika

Decker („Keinohrhasen“/„Zweiohrküken“)

verfasst und die Geschichte kommt

als deutsche „Tootsie“-Variation daher.

Der allgegenwärtige Matthias Schweighöfer

spielt den erfolglosen Schauspieler

Alex Honk, der in einer heruntergekommenen

Männer-WG haust. Aber dann

zieht sein Manager-Bruder Jürgen (Detlev

Buck) ein Casting für eine echte Hollywood-Produktion

an Land. In den

Babelsberger Filmstudios dreht ein amerikanischer

Kultregisseur einen Nazi-Film

und Alex wird irrtümlich für die Rolle

einer blond-blauäugigen BDM-Führerin

angefragt. Mit viel Puder, Lippenstift und

Silikoneinlagen wird er von seinen Brüdern

in eine Frau verwandelt und von der

Produktion sofort unter Vertrag genommen.

Dumm nur, dass er sich die Nacht

zuvor bei einem One-Night-Stand in

Sarah (Alexandra Maria Lara) verliebt hat,

die ihm nun als Hauptdarstellerin des

Films am Set gegenüber steht. Auf recht

überschaubare Weise lotet Buck die

komödiantischen Möglichkeiten aus, die

so ein Geschlechter-Tausch-Plot bietet.

In manchen Dialogen findet man Spuren

des lakonischen Humors, die Bucks

frühere Filme auszeichneten, aber ansonsten

regiert hier eher die lärmende Komik

des Offensichtlichen. Matthias Schweighöfer

macht zwar optisch im BDM-

Kostüm eine gute Figur, arbeitet aber auch

hier wieder im stets etwas übersteuerten

Schweighöfer’schen Lustspiel-Modus. Das

Ganze ist gerade einmal halb so komisch,

wie es gern wäre, aber dennoch ein kleines

bisschen niveauvoller als Schweighöfers

eigene (und an den Kinokassen höchst

erfolgreiche) flachhumorige Komödie

„What a Man“. Zweifellos wird auch dieser

Film in den deutschen Kinos sein

Publikum finden, aber für einen Buck ist

die Angelegenheit dann doch ein wenig

enttäuschend.

Rubbeldiekatz

D `11: R: Detlev Buck mit Matthias

Schweighöfer, Alexandra Maria Lara,

Detlev Buck.

Wertung: ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱

Casablanca, CinemaxX: ab Do. 15.12.

Jugendfilm

Mein Freund, der

Delfin

TEXT | HORST E. WEGENER

Auf seinem Weg zur Schule entdeckt der

elfjährige Sawyer (Nathan Gamble) einen

verletzten Delfin. Das Tier hat sich in

einem Krabbennetz verfangen.

Kurz entschlossen befreit der hilfsbereite

Junge das Delfinweibchen, harrt er bei

ihm aus, bis die Profis vom nahegelegenen

Clearance Marine Hospital anrücken.

Und Sawyer besucht den Meeressäuger,

den man Winter getauft hat, auch

weiterhin im Hospital. Der Elfjährige

freundet sich zudem mit Hazel (Cozi

Zuehlsdorff) an, der Tochter des behandelnden

Tierarztes. Da Winters Verletzungen

so stark sind, dass ihr Schwanz

von Hazels Dad amputiert werden muss,

steht es um die Überlebenschancen des

Tieres äußerst schlecht. Hoffnung gibt es

erst, als Sawyer den Prothesenspezialist

Dr. McCarthy (Morgan Freeman) kennenlernt

– und er ihn zu überreden vermag,

Winter einen künstlichen Schwanz

anzupassen.

Die jugendgerecht inszenierte Mensch-

Tierfreundschaftsmär beruht auf einem

wahren Vorfall aus dem Jahr 2005. Regieroutinier

Charles Martin Smith stellt

Sawyers Freundschaft zu dem Delfin in

den Vordergrund. Er lässt den introvertierten

Elfjährigen über sich selbst hinauswachsen,

wann immer es um Winter

geht. So findet der Junge zu einem

gestärkten Selbstbewusstsein, wird er

erwachsen – ein klassisches Jugendkinothema.

Die Regie unterstützt diesen Reifungsprozess,

indem die Besetzung der

Nebenrollen namhaft ausfällt, die Delfinszenen

im Wasser mithilfe der 3-D-

Technologie mitreißend gelingen. „Mein

Freund, der Delfin“ spart kitschige

Gefühlsduselei weitestgehend aus, vermittelt

wohlige Feel-Good-Atmosphäre.

Mein Freund, der Delfin

USA ´11: R: Charles Martin Smith mit

Nathan Gamble, Morgan Freeman,

Ashley Judd, Austin Stowell, Cozi

Zuehlsdorff.

Wertung: ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱

CinemaxX: ab Do. 15.12.

SciFi-Actioner

Mission: Impossible

- Phantom Protokoll

TEXT | MARTIN SCHWICKERT

Mit fast fünfzig will es Tom Cruise noch

einmal wissen. Seine Mitgliedschaft in

„Scientology“, peinliche Liebesschwüre in

TV-Shows und eine zunehmend aus der

Bahn laufende, mediale Selbstüberschätzung

hatten vor einigen Jahren zu einem

rasanten Image-Einbruch des Hollywoodstars

geführt.

Seit „Mission: Impossible III“ konnte

Cruise im Kino keinen großen Hit mehr

landen und so schlüpft er nun noch einmal

in die Rolle des Geheimagenten

Ethan Hunt. Der Plot von „Mission:

Impossible - Phantom Protokoll“ erinnert

an die Geheimdienstthriller aus der Zeit

des guten, alten Kalten Krieges. Der finstere

Bösewicht Kurt Hendricks (Michael

Nyqvist) versucht einen Atomkrieg zwischen

Russland und den USA anzuzetteln.

Grund genug, den Meisteragenten

Hunt zu reaktivieren und die Befreiungsaktion

aus einem russischen Gefängnis

wird als Mischung zwischen Hi-Tech-

Spielerei und Massenschlägerei zu einem

gelungenen Auftakt. Wenig später fliegt

dann auch schon der Kreml in die Luft

und die Russen glauben, dass Hunt dahinter

steckt. Ihm zur Seite stehen im Kampf

gegen den Nuklearterroristen der Techniker

Benji Dunn (Simon Pegg), die junge

Agentin Jane Carter (Paula Patton)

sowie der im direkten Einsatz unerfahrene

Analyst Brandt (Jeremy Renner). Klarer

Höhepunkt des Actionspektakels ist

die Szene, in der Hunt in Dubai an der

Glasfassade des Burj-Khalifa-Gebäudes,

dem derzeit höchsten Haus der Welt,

emporklettert – ein Stunt, den Cruise

selbst ausgeführt haben soll. Die Szene

ist ein Fest der Höhenangst und der abgebrühte

Filmkritiker muss gestehen, hier

mindestens zweimal im Kino laut aufgeschrieen

zu haben. Regisseur Brad Bird,

der bisher mit „Die Unglaublichen“ und

„Ratatouille“ ausschließlich Trickfilme

gedreht hat, inszeniert auch die haarsträubendsten

Actioneinlagen mit der Leichtigkeit

und dem Witz des Animationskünstlers.

Was „Phantom Protokoll“ allerdings

fehlt, ist ein funktionierender dramaturgischer

Bogen. Auffallend auch,

dass diese vierte Mission deutlich mehr

auf Teamarbeit setzt und Tom Cruise als

Alleinunterhalter sichtbar entlastet wird.

„Phantom Protokoll“ ist ein solides Stück

Actionkino, aber die goldenen Zeiten dieses

Franchise-Unternehmens, das mit den

ersten beiden Folgen von Brian De Palma

und John Woo einst neue Genremaßstäbe

setzte, sind wohl vorbei.

Mission: Impossible – Phantom

Protkoll

USA ´11: R: Brad Bird mit Tom Cruise,

Jeremy Renner, Simon Pegg, Paula

Patton

Wertung: ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱

Cinemaxx: ab Do. 16.12.

Revoluzzerbiografie

Wyssozki – Danke

für mein Leben

TEXT | HORST E. WEGENER

Auch wenn Wladimir Wyssozki hierzulan-

de kaum jemandem ein Begriff sein dürfte,

in Russland verehren sie den 1980 Verstorbenen

als größten Liedermacher des

20. Jahrhunderts. Der Revoluzzer sprach

zeitlebens Themen an, die es in der

Sowjetunion nach offizieller Sichtweise

mitnichten geben konnte: Prostitution, Kriminalität,

Antisemitismus.

Obwohl Wyssozki nur 42 Jahre alt wurde,

schrieb er über 500 Lieder. War Alkoholiker,

nahm Drogen, heiratete eine

Französin – und gehört zu den ersten, die

mit einem Mercedes durch Moskauer

Straßen raste. Von seinen zumeist illegalen

Konzerten kursierten im Nu Kassettenmitschnitte,

die sowohl in Diplomatenkaderschmieden

als auch beim Normalbürger

ankamen.

Wyssozkis Sohn Nikita hat frei nach dem

Leben seines Vaters das Drehbuch zu dem

Film „Wyssozzki – Danke für mein

Leben“ verfasst, das der Regisseur Piotr

Buslow mit einem selbst in Russland

unbekannten Hauptdarsteller verfilmt.

Als Ausgangspunkt greift man jene Ereignisse

im Sommer 1979 auf: Dem KGB

wird Wyssozki zu mächtig, weshalb

geplant ist, den Liedermacher im

Anschluss an eines seiner illegalen Konzerte

zu verhaften. Irritierend, dass der

Film seinen Hauptdarsteller zusehends

mehr zum Heilsbringer überhöht, ihn

letztlich gar mit Jesus auf ein und dieselbe

Stufe stellt. Indem Buslow zeigt, wie

der Liedermacher in einem Hotel in Usbekistan

zusammenbricht, nach einem klinischen

Tod von acht Minuten wieder ins

Leben zurückkehrt, nimmt das Schicksal

seinen Lauf: Jener KGB-Offizier, der zur

permanenten Überwachung des Künstlers

abkommandiert wurde, weigert sich

zuguterletzt, weiter gegen den Bespitzelten

vorzugehen, Wyssozkis Heiligsprechung

kann beginnen. Mit seiner Inszenierungsmethode,

reichlich Action in die

Biografie aufzunehmen und eine opulente

Filmmusik beizusteuern (wo dem wahren

Wyssozki die Stimme und eine Gitarre

gereicht hätten), liebäugelt Filmer

Buslow sichtlich mit einer Regiekarriere

in Hollywood. Mal seh´n, ob´s klappt.

Wyssozki – Danke für mein Leben

Russland `11: R: Piotr Buslow mit Sergey

Bezrukov, Oksana Akinshina,

Andrey Smolynkov, Ivan Urgant

Wertung: ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱

CinemaxX: ab Do. 15.12.


10 KALENDER DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11

� DONNERSTAG,

15.12.2011

Regnerisch | ca. 6° | 75% Regen

� FREITAG,

KINOPROGRAMM

vom 15.12. bis 21.12.2011

OLDENBURG

DIABOLO TAGESTIPP

16.12.2011

Regnerisch | ca. 4° | 70% Regen

CASABLANCA

KINO 1

Als d. Weihnachtsmann v. Himmel fiel

15.15 Uhr

Der Gott des Gemetzels

17.30 + 20.00 Uhr (So. nur

20.00 Uhr)

Michel Petrucciani - Leben gegen die

Zeit

Do. - Sa. 21.45 Uhr

The Ides Of March – Tage des Verrats

Vorpremiere So. 17.15 Uhr

KINO 2

Krieg der Knöpfe

Vorpremiere So. 15.00 Uhr

RubbeldieKatz

17.15 + 20.00 Uhr/ Do. - Sa.

auch 22.15 Uhr/ Do. – Sa. + Mo.

– Mi. auch 15.00 Uhr /So. auch

14.45 Uhr

BLACK BOX

Die rote Zora

Do. & Fr. 14.45 Uhr

Tom Sawyer

Sa. & Mo. - Mi. 14.45 Uhr

Jane Eyre

16.45 Uhr

Habemus Papam

19.00 Uhr

The Help

21.00 Uhr

CINE K

Dem Himmel ganz nah

Do, Sa+Mo-Mi 17.30 Uhr

Im Weltraum gibt es keine Gefühle

Do, Sa+Mo-Mi 20.15 Uhr

CINEMAXX

KINO 1

Happy Feet 2 3D

Sa+So 12.30 Uhr

Der gestiefelte Kater

14.45 Uhr

Mission: Impossible - Phantom Protokoll

17.00, 20.30 Uhr

KINO 2

Der gestiefelte Kater

Sa+So 13.00 Uhr

Mission: Impossible

15.20, Do-Sa auch 22.20 Uhr

Wyssozki - Danke für mein Leben!

Fr-Mi 19.00 Uhr

Kein Sex ist auch keine Lösung

Do 19.00 Uhr

KINO 3

Arthur Weihnachtsmann 3D

Sa+So 12.30 Uhr

Mein Freund, der Delfin

2D: 14.40 Uhr

3D: 17.15 Uhr

Der gestiefelte Kater 3D

19.50, Do-Sa auch 22.30 Uhr

KINO 4

Die Abenteuer von Tim & Struppi

Sa+So 12.45 Uhr

Happy Feet 2

14.55 Uhr

Der gestiefelte Kater

17.15 Uhr

Happy New Year

19.30, Do-Sa auch 22.45 Uhr

KINO 5

Der gestiefelte Kater 3D

15.10, 17.45,

Sa+So auch 12.45 Uhr

Rubbeldiekatz

20.15 Uhr

Krieg der Götter 3D

Do-Fr 23.00 Uhr

Kein Sex ist auch keine Lösung

Sa 23.00 Uhr

KINO 6

Breaking Dawn

14.30, 17.15, 20.00 Uhr

Rubbeldiekatz

Do-Sa 22.50 Uhr

KINO 7

Der König der Löwen 3D

Sa+So 12.30 Uhr

Rubbeldiekatz

14.30, 17.10 Uhr

In Time

19.45, Do-Sa auch 22.30 Uhr

KINO 8

Tom Sawyer

Sa+So 12.40 Uhr

Als d. Weihnachtsmann v. Himmel fiel

14.55 Uhr

In Time

17.20 Uhr

Zwei an einem Tag

20.00 Uhr

Breaking Dawn

Do-Sa 22.45 Uhr

OLDENBURG

MUSIK

15:00 Sybille Gimon: Bekannte Volkslieder

zum Mitsingen; Am alten Hafenkran

19:00 Bilderbuch & Niila; Polyester

20:00 Jazzsession des Jazzclub Alluvium und

der JMO; Wilhelm13, Musik- und Literaturhaus

BÜHNE

19:30 Wutbürger oder Der Punk der späteren

Jahre; Theater Hof/19

19:30 Anna Karenina; Staatstheater, Gr.

Haus

20:00 Der Froschkönig; Theater Laboratorium

20:00 Biedermann und die Brandstifter;

Staatstheater, Kl. Haus

20:00 Der Messias; Kulturetage, Theater k

20:00 Theater Spezial: Ein Abend bei Shakespeares;

Theater wrede +

LESUNG

19:30 Regine Kölpin: Muschelgrab; Stadtteilbibliothek

Ofenerdiek

KINDER

10:00 Ein Schaf für’s Leben 6+; Spielraum

10:30 Der kleine Vampir 6+; Staatstheater,

Kl. Haus

11:00 Die unendliche Geschichte 8+; Staatstheater,

Gr. Haus

15:00 Für einen Tag Prinzessin - Das Weihnachts-Spezial;

Schloss

VORTRAG

17:00 Macrocyclische und supramolekulare

Koordinationschemie mit poly-NHC Liganden;

Universität, Campus Wechloy

19:00 Andrea Röpke: Neonazis in Nadelstreifen;

Kulturzentrum PFL

FILM

17:30 Dem Himmel ganz nah; Kulturetage,

Cine k

20:15 Im Weltraum gibt es keine Gefühle;

Kulturetage, Halle

POLITIK

17:00 Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb;

Altes Rathaus

TV-STUFF

Der Name der Rose Der dritte Mann Casino

16. Dezember 20.15 Uhr arte

„Unter Verdacht – Persönliche Sicherheiten“

D 2011

In ihrem neuen Fall bekommt Dr.

Eva-Maria Prohacek (Senta Berger)

über den Informanten "Whistleblower"

geheime Informationen

von obskuren Treuhandkonten,

Geldwäsche und Steuerhinterziehung

zugespielt. Das Ausmaß der

kriminellen Machenschaften ist unglaublich.

Als sie bei ihren Ermittlungen

zusammen mit ihrem Kollegen

André Langner (Rudolf Krause)

Verbindungen zwischen hochrangigen

bayerischen Beamten und

zwielichtigen Wirtschaftsbossen

aufdeckt, wir Ihr das Ausmaß der

kriminellen Machenschaften klar.

Mit ihren Nachforschungen stößt

Eva nicht nur bei ihrem Vorgesetzten

Dr. Reiter und der Karriereorientierten

Oberstaatsanwältin Grieshaber

auf Widerstand. Der ehemalige

bayerische Politiker Dr. Schöler

(Michael Bradner), mittlerweile Vor-

„Vocals on STAGE“

KONZERT: Fr., 16.12., 19.30 Uhr, Kulturzentrum

PFL, Oldenburg

Von Musical über Jazz bis Pop und Rock präsentieren

die Schülerinnen und Schüler, begleitet

von der Stage Akademie Band, in

dieser musikalischen

Reihe die Ergebnisse

ihrer Arbeit.

Foto: Sven Schelling

PARTY

20:00 Kicker Dir einen...; Maarley’s

SONSTIGES

14:30 Bücher-Tausch-Börse; Stadtteiltreff

Dietrichsfeld

18:00 Adventskonzert der Chöre und Orchester

der Cäcilienschule; Lamberti-Kirche

19:30 DinnerKrimi; Bei Verlobung: Mord!;

Hotel Etzhorner Krug

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

SHOW

18:00 Marianne & Michael präsentieren:

„Die Alpenländische Weihnacht“;

WEH

BREMEN

MUSIK

20:00 Ramblin’ Blues Band; Meisenfrei

BÜHNE

10:30 Geheim - Theo Fransz; Moks

17:00 Russisches Nationalballett: Nussknakker;

Musicaltheater

19:30 Slammer Filet; Tower

19:30 Herzrasen - Henrietta

Horn; Neues Schauspielhaus

19:30 Hamlet; Concordia

19:30 Der Gott des Gemetzels - Yasmina Reza;

Theater am Goetheplatz

sitzender des Öl-Pipeline Konsortiums

Marmara Flow, scheint in die

Affäre verstrickt und versucht, auf

die Ermittlungen einzuwirken.

18. Dezember 20.15 Uhr arte

„Der Name der Rose“ BRD/I/F

1986

1327, Italien: William von Baskerville

(Sean Connery) aus England

und sein Novize, der junge Adson

von Melk (der 17-jährige Christian

Slater in seinem dritten Kinofilm)

treffen nach einem mühsamen,

langen Weg in einer einsam in den

Bergen gelegenen Abtei ein. Diese

Abtei ist der Ort, an dem der Disput

zwischen den Kaiserlichen und

dem Papst über die Macht stattfinden

soll und an dem Franziskaner

und Benediktiner um den "richtigen"

Glauben und die "richtige"

Kirche streiten. Doch dann kommt

es zu einer Mordserie, der reihen-

20:00 Heiße Zeiten; Theaterschiff Bremen

(Gr. Saal)

20:00 Martin Rütter - Hund-Deutsch /

Deutsch-Hund; Messe

20:00 Die Wahrheit; Theaterschiff Bremen

(Kl. Saal)

20:00 Russisches Nationalballett: Schwanensee;

Musicaltheater

20:00 Fliegen im Klassenzimmer; Schlachthof

20:30 Kleist! „Kein Ort. Nirgends“ - Christa

Wolf; Brauhauskeller

GRONINGEN

MUSIK

20:30 Beth Hart & Stefan Schill; De Oosterpoort

HAMBURG

MUSIK

18:00 Ina Müller; O2 World

19:00 Martin Schmitt; Fabrik

20:00 Tim Neuhaus & The Cabinet; Knust

20:00 Peter Pan Speedrock + Rotz & Wasser;

Logo

HANNOVER

MUSIK

20:00 Thomas Godoj; Musikzentrum

RADIO

20:50 NDR Info: Standpunkte;

20:05 NDR Kultur: Opernkonzert: Don Giovanni;

19:05 Nordwestradio: Literaturforum: Sachbuchkritikerrunde;

TV

00:40 ARD: „Der Schakal“ GB/F’73 Thriller

20:15 ZDF: „Der Kommissar und das Meer:

Laila“ D’11 Krimi

20:15 arte: „Whiskey mit Wodka“ D’09 Tragikomödie

22:25 3sat: „My Summer of Love“ GB’04

Drama

20:15 Vierte: „Die jungen Löwen“ USA’58

Kriegsdrama

22:30 VOX: „Terminator“ USA’84 Science-

Fiction-Action

weise Mönche zum Opfer fallen.

Regisseur Jean-Jacques Annaud

ließ die philosophischen und theologischen

Exkurse aus Umberto

Ecos Roman weg, trieb dafür die

Handlung voran und setzte auf

Zeitkolorit. Mit dem Nachbau der

Abtei entstand das größte Außenset

seit dem Monumentalfilm Cleopatra

1962.

20. Dezember 20.15 Uhr 3sat

„Der dritte Mann“ GB 1949

Wien, 1948: Der amerikanische

Schriftsteller Holly Martins (Joseph

Cotten) reist ins Nachkriegswien um

in der besetzten Stadt seinen alten

Freund Harry Lime (Orsen Welles)

zu besuchen. Aber am Tag seiner

Ankunft wird Lime beerdigt. Von einem

britischen Offizier erfährt Martins,

daß Lime ein skrupelloser

Schwarzhändler gewesen sei. Martins

glaubt es nicht und stellt eige-

OLDENBURG

MUSIK

18:00 Diana Grguric; Carl von Ossietzky Universität

19:30 Stage Akademie: Vocals on Stage; Kulturzentrum

PFL

19:30 Jane; Kulturzentrum Ofenerdiek

20:00 Atze Datzes Powerage; Cadillac

20:00 Hamburg Blues Band & Arthur Brown;

Charly’s Musikkneipe

BÜHNE

19:30 Ewgeny Petrosjan + Elena Stepanenko;

WEH

19:30 Der Kirschgarten; Staatstheater, Offizierscasino,

Fliegerhorst

19:30 Wutbürger oder Der Punk der späteren

Jahre; Theater Hof/19

19:30 Johannes Mitternacht: Bücherwurm,

Kabarett; Am alten Hafenkran

19:30 Mirage, Tanzstück; Staatstheater, Gr.

Haus

20:00 Fräulein Julie, Oper; Staatstheater, Kl.

Haus

20:00 Monsieur Ibrahim und die Blumen des

Koran; Theater Laboratorium

20:00 Der Messias; Kulturetage, Theater k

20:00 Ein Weihnachtslied - nach Charles Dikkens;

Unikum, Campus Uhlhornsweg

20:00 Theater Spezial: Ein Abend bei Shakespeares;

Theater wrede +

20:00 Goot gegen Noordwind; Exerzierhalle

KINDER

11:00 Ein Schaf für’s Leben 6+; Spielraum

11:30 Die unendliche Geschichte 8+; Staatstheater,

Gr. Haus

15:30 Kinder-Kino auf dem Abenteuerspielplatz:

Rapunzel - Neu verföhnt; Abenteuerspielplatz

16:00 Musikalischer Märchen-Nachmittag

„Hänsel und Gretel“ 5+; ev. Bücherei

Ohmstede

PARTY

20:00 Maarleys Party Night; Maarley’s

21:00 Opening Weekend!; Furys

23:00 Like A Riot; Amadeus

23:00 Clash Club; Loft

23:00 Sex On The Beats; Passion Club Lounge

ne Nachforschungen an. Limes Geliebte

Anna, die aus dem russischen

Sektor geflohen ist, hilft ihm dabei.

Seine Suche nach der Wahrheit

zieht Martins immer tiefer in einen

gefährlichen Teufelskreis aus Betrug,

Korruption und Mord. Schließlich

führt ihn die Jagd nach dem

“dritten Mann” in das unterirdische

Kanalisationsnetz der Stadt.

Hier stimmt einfach alles: Von den

düsteren Wien-Aufnahmen bis zum

Zither-Soundtrack von Anton Karas.

21. Dezember 23.40 Uhr ZDF

„Casino“ USA/F 1995

Las Vegas hat zwei Gesichter: das

eine ist glamourös, das andere ist

grausam. Sam "Ace" Rothstein

(Robert De Niro) und Nicky Santoro

(Joe Pesci) leben 1973 in dieser

paradoxen Welt. Ace wickelt die Geschäfte

für das Tangiers-Casino ab

und muss den ständigen Geldfluss

für seine Mafiabosse gewährleisten,

Nicky ist sein Mann fürs Grobe, der

Saalhändler ausraubt und erpresst.

Doch sie beide haben Makel. Ace

verliebt sich in die Edel-Prostituierte

Ginger McKenna (Sharon Stone)

und verliert deswegen nach und

nach jede Kontrolle über sein Leben,

Nicky versackt in einer Spirale aus

Drogen und Gewalt.


DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11 KALENDER 11

DISCO

21:00 Poly-Z; Polyester

22:00 DINGdong; Alhambra

22:00 Nightfever; Byblos

22:00 Electric Suicide; UmBauBar

22:00 Pustekuchen; Bagazzo

22:00 DANGER! DANGER!; Metro

22:00 All You Can Dance; Cubes

22:00 Mixery Music, Mixery Cocktails; Cesár

TANZ

20:00 Tanzabend Standard und Latein;

Tanzschule Wienholt, Bremer

Heerstr. 152

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

SHOW

18:00 Christmas-Varieté für Ihre Weihnachtsfeier!;

Kulturetage, Halle

BREMEN

MUSIK

20:00 The Ten Tenors; Musicaltheater

20:00 William Fitzsimmons; Schlachthof

20:00 Jamey Rottencorpse and the Rising

Dead/ Angelstrife; Römer

20:00 Die deutsche Kammerphilharmonie

Bremen; Glocke

21:00 Hannes Bauer; Meisenfrei

BÜHNE

18:00 Genial! Szenisch-musikalische Einführung

zu „Dramen im Dunkel“;

Moks

18:00 U20 Poetry Slam Junge Poeten; Bürgerhaus

Weserterrassen

18:00 Die Zauberflöte - Wolfgang

Amadeus Mozart; Theater am Goetheplatz

19:30 Der Kaufmann von Venedig; Concordia

19:30 War jetz’ des gestern oder im 3.

Stock? Karl Valentin und Liesl Karlstadt

entdecken Bremen; Schwankhalle

20:00 Hauptsache Arbeit! - Sibylle Berg;

Neues Schauspielhaus

20:00 Heiße Zeiten; Theaterschiff Bremen

(Gr. Saal)

20:00 Geschichten im Turm: Wieder daheim;

Schlachthof

20:00 Die Wahrheit; Theaterschiff Bremen

(Kl. Saal)

20:00 Die Bremer Stadtmusikanten;

Mensch, Puppe! im Theaterkontor

20:00 NippleJesus von Nick Hornby;

Schnürschuh Theaterhaus

GRONINGEN

MUSIK

20:00 Heideroosjes & New Pokerface; Vera

20:30 The Felice Brothers; De Oosterpoort

HAMBURG

18:00 Ina Müller; O2 World

19:30 Nazar; Große Freiheit 36

19:30 Torfrock; Alsterdorfer Sporthalle

20:00 Smoke Blow & Findus; Fabrik

20:00 Spring Leads You Home Tonight &

Waves Of Joy; Knust

20:00 Bon Scott (ac/dc tribute); Logo

1. BUNDESLIGA

20:30 Bayern München - 1. FC Köln;

RADIO

22:05 NDR Info: Jazz Special - Hall of Fame;

20:05 NDR Kultur: Das Alte Werk;

19:05 Nordwestradio: ARD Radio Tatort:

Unter Verdacht;

Führerscheinprobleme?

Negatives Gutachten?

MPU-Beratung Matthias Brandt

Zertifizierter Fach- und Psychologischer

Berater für Kraftfahreignung

Kostenloses Infogespräch unter

0441 - 9 35 84 24

www.ol-mpu.de

Kreyenstr. 101 · 26127 Oldenburg

TV

21:45 ARD: „Schimanski: Schicht im

Schacht“ D’08 Krimi

Ihnen frohe

Weihnachten –

der Verkäuferin

einen

guten Lohn!

Samstag, 17.12. um 11 Uhr

Julius-Mosen-Platz

DIABOLO TAGESTIPP

„Volker Rosin“

KONZERT: Sa., 17.12., 11.00 Uhr, Cäcilienschule,

Oldenburg

In seinem Mitmach-Konzert lädt der bekannteKinderliedermacher

Volker Rosin mit

stimmungsvollen,

aber dennoch fröhlichen

Liedern zum

Singen, Spielen und

Tanzen durch die

Weihnachtszeit ein.

22:30 ZDF: „heute-show“ Satire

22:00 NDR: „NDR Talk Show“

20:15 arte: „Unter Verdacht – Persönliche

Sicherheiten“ D’11 s:TV-Stuff

22:25 3sat: „Cleaner – Sein Geschäft ist

der Tod“ USA’07 Thriller

20:15 Pro 7: „Collateral“ USA’04 Thriller

20:15 RTL 2: „Die Maske“ USA’94 Fantasykomödie

� SAMSTAG,

17.12.2011

Regnerisch | ca. 3° | 65% Regen

OLDENBURG

MUSIK

15:00 Maxim Kowalew Don Kosaken; Martin-Luther-Kirche

20:00 Ilja Weigel spielt Jazz; Am alten Hafenkran

20:00 Tuesbrassers; Cadillac

20:00 T.H.E.; Wilhelm13, Musik- und Literaturhaus

21:00 Buntentor Jamgang; Litfaß

BÜHNE

19:30 Die Zauberflöte, Oper; Staatstheater,

Gr. Haus

20:00 Monsieur Ibrahim und die Blumen

des Koran; Theater Laboratorium

20:00 Besser gut gehängt als schlecht verheiratet;

Berliner Zimmer

20:00 Faust; Staatstheater, Kl. Haus

20:00 Der Messias; Kulturetage, Theater k

20:00 Peer Gynt; Exerzierhalle

KINDER

11:00 Volker Rosin: Der Nikolaus will tanzen

- Tanzalarm am Tannenbaum;

Cäciliensaal

15:00 Handpuppentheater: Welturaufführung;

Am alten Hafenkran

15:00 Adventsbasteln für Kinder ab 6 J.;

Stadtmuseum

16:00 Kinder spielen für Kinder; Kulturzentrum

PFL

FILM

17:30 Dem Himmel ganz nah; Kulturetage,

Cine k

20:15 Im Weltraum gibt es keine Gefühle;

Kulturetage, Halle

SPORT

18:00 EWE Baskets - Artland Dragons; EWE

Arena

POLITIK

10:00 Infostand der GRÜNEN zum Thema

Umweltverschmutzung; Innenstadt

11:00 DIE LINKE: Mindestlohn-Tour durch

Niedersachen; Julius-Mosen-Platz

PARTY

20:00 German Vibes Night; Maarley’s

21:00 Opening Weekend!; Furys

22:00 X- Mas Party mit DJ Gary; Between

the Sheets

22:00 Männerfabrik; Alhambra

22:00 DUBTALES VOL. V: mit Tippo Tunes,

Syrup, meecrob und Djayne Roxy;

Metro

23:00 House Event mit Jose Maria Ramon;

Kulturlounge Seelig

DISCO

21:00 Entertainium; Polyester

22:00 Advent Night Fever; Bagazzo

Am 17.12. ab 11 Uhr �ndet auf dem

Julius-Mosen-Platz eine Aktion zum

�ema Mindestlöhne statt, die von der

Landtagsfraktion durchgeführt wird.

Dazu wird u. a. ein großes Transparent

an einem Kranwagen aufgespannt und

ein Infostand aufgebaut. Anwesend

VORVERKAUF

im DIABOLO Ticket Shop auf

www.diabolo-mox.de

Silvester in d. City

31.12., 21h Innenstadt, OL, 44,10

Ludwig Güttler

10.01., 20h Ohmsteder Kirche, OL, 34,00

Jan Plewka

14.01., 20h Kulturetage, OL, 24,40

Sebastian Schnoy

20.01., 20h Tafelfreuden, OL, 21,10

Magic of the Dance

26.01., 20h W-E-H, OL, 38,80

Sarah Kuttner

02.02., 20h Kulturetage, OL, 14,00

Fard

10.02., 20h Amadeus, OL, 17,70

Aktion zu Mindestlöhnen

am 17.12.2011 in Oldenburg

sein werden Hans-Henning Adler,

Evelyn Schuckardt und Tina Flauger.

Weitere Infos zum �ema Mindestlöhne

erhalten Sie auch unter

www.die-linke-oldenburg.de


12 KALENDER DIABOLO WOCHENZEITUNG

22:00 Pearls Club Mix; Byblos

22:00 Von House bis Charts, von Pop bis

Groove; Cesár

22:00 March Party; UmBauBar

23:00 Saturday Night Stories; Passion Club

Lounge

23:00 Á la carte; Loft

23:00 Rock meets Pop; Amadeus

MARKT/MESSE

08:00 Flohmaxx; WEH, Freigelände

SONSTIGES

18:00 Krippenspiel der Kinderkantorei St.

Lamberti, Ltg.: Tobias Götting, Pastor

Dr. Ralph Hennings; Lamberti-Kirche

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

SHOW

18:00 Christmas-Varieté für Ihre Weihnachtsfeier!;

Kulturetage, Halle

20:00 Cindy aus Marzahn „Nicht jeder Prinz

kommt uff’m Pferd“, Comedy ZU-

SATZSHOW; WEH

BREMEN

MUSIK

20:00 Widsom in Chains, Devil in me & Spinkick;

Römer

20:00 Torfrock: 22. Bagaluten Wiehnacht;

Pier 2

20:00 Gilla Cremer - An allen Fronten: Lili

Marleen & Lale Andersen; Schwankhalle

20:00 Peter & The Test Tube Babies + Armstrong;

Tower

20:00 Die deutsche Kammerphilharmonie

Bremen; Glocke

21:00 Abi Wallenstein & Blues Culture; Meisenfrei

BÜHNE

16:00 Geheim - Theo Fransz; Moks

17:00 Der tanzende kleine Prinz; Schlachthof

19:00 Vor.Zeig.Bar. „Die junge offene Bühne“

- Junge Akteure; Theaterkontor

19:30 Das Land des Lächelns - Franz Lehár;

Theater am Goetheplatz

19:30 War jetz’ des gestern oder im 3. Stock?

Karl Valentin und Liesl Karlstadt entdecken

Bremen; Schwankhalle

19:30 Ende gut, alles gut; Concordia

20:00 Leonce und Lena - Georg Büchner;

Neues Schauspielhaus

20:00 Heiße Zeiten; Theaterschiff Bremen

(Gr. Saal)

20:00 Der kleine Prinz; Mensch, Puppe! im

Theaterkontor

20:00 Die Wahrheit; Theaterschiff Bremen

(Kl. Saal)

20:00 Gut gegen Nordwind; Schnürschuh

Theaterhaus

20:00 Der Alchimist; Theatrium

20:00 Herr Holm - Stille Nacht, Kabarett;

Bürgerhaus Vegesack

20:30 Die Bürgschaft - Lothar Kittstein;

Brauhauskeller

HAMBURG

MUSIK

19:00 Say OK & Harthof; Knust

20:00 Broken Wrist Xmas Grounds; Markthalle

20:00 Bon Scott (ac/dc tribute); Logo

1. BUNDESLIGA

15:30 Hamburger SV - FC Augsburg;

15:30 SC Freiburg - Borussia Dortmund;

15:30 1899 Hoffenheim - Hertha BSC Berlin;

15:30 VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart;

15:30 Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg;

18:30 Schalke 04 - Werder Bremen;

RADIO

21:05 NDR Info: Das Kriminalhörspiel: Unter

Verdacht;

20:05 NDR Kultur: Prisma Musik: Kleine

Schule des musikalischen Hörens;

19:05 Nordwestradio: Redefreiheit;

TV

20:15 ARD: „Wolfsfährte“ D’10 Krimi

00:20 ZDF: „Falling Down – Ein ganz normaler

Tag“ USA’93 Psychodrama

22:00 NDR: „Tatort: Tod auf Neuwerk“ D’96

Krimi

22:00 arte: „Polizeiruf 110: Der scharlachrote

Engel“ D’05 Krimi

20:15 VOX: „Mrs: Miracle – Ein zauberhaftes

Kindermädchen“ USA’09 Weihnachtskomödie

22:05 RTL 2: „Das Relikt“ USA’97 Horror

� SONNTAG,

18.12.2011

Regnerisch | ca. 2° | 60% Regen

OLDENBURG

MUSIK

11:00 Boogie Woogie and Blues at its best;

Burg Uhlenhorst

11:30 Iveta Karageorgieva & Dietmar Renner:

Weihnachtsliches Gesangskonzert;

Kulturzentrum PFL

15:00 Tanztee m. Daylightblue; Am alten Hafenkran

KLASSIK

17:00 Weltklassik am Klavier- Virtuose Tastentänze;

Kulturzentrum PFL

BÜHNE

17:00 Der Messias; Kulturetage, Theater k

18:00 Monsieur Ibrahim und die Blumen des

Koran; Theater Laboratorium

20:00 Peer Gynt; Exerzierhalle

LESUNG

20:00 Schöne Bescherung; Theater Hof/19

KINDER

10:30 Der kleine Vampir 6+; Staatstheater,

Kl. Haus

11:30 + 15:00 Die unendliche Geschichte 8+;

Staatstheater, Gr. Haus

15:00 Weihnachtsfeier m. Zauberer Mazzo

und Zauberkobold Bubel; Ev. Gemeindehaus

St. Johannes

15:00 Der Luftballonverkäufer ab 3 J.; Theater

wrede +

16:00 Ein Schaf für’s Leben 6+; Spielraum

FILM

20:00 Olga Benario; Alhambra

TREFFEN

19:30 Tatort Polyester; Polyester

SONSTIGES

14:00 Beratung und Ausstellung in der Werkschule;

Werkschule, Hochheider Weg

169

18:00 Adventskonzert des Oldenburger Jugendchors,

Ltg.: Svetlana Gelbard;

Lamberti-Kirche

FÜHRUNG

11:00 + 16:00 Öffentliche Führung; Schloss

11:00 + 16:00 Öffentliche Führung; Prinzenpalais

11:00 + 15:00 Öffentliche Führung; Edith-

Ruß-Haus

11:15 „Schaurig ist’s, über’s Moor...“; Landesmuseum

Natur u. Mensch

16:00 Öffentliche Führung; Horst-Janssen-

Museum

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

BREMEN

MUSIK

11:00 4. Philharmonisches Konzert: Weihnachtswunder;

Glocke

15:30 Bremer Kaffeehaus-Orchester: Weihnachtskonzert;

Glocke

18:30 Schieflage; Mensch, Puppe! im Theaterkontor

KLASSIK

10:45 So schön und (Mo)zart; Glocke

BÜHNE

11:00 + 16.00 Die Bremer Stadtmusikanten;

Theater am Goetheplatz

16:00 Geheim - Theo Fransz; Moks

16:00 „Weihnachtsgeschichten aus Russland“

S. W. Maschek; Brauhauskeller

18:00 Heiße Zeiten; Theaterschiff Bremen

(Gr. Saal)

18:00 Die Wahrheit; Theaterschiff Bremen

(Kl. Saal)

18:30 Mein Freund Harvey - Mary Chase;

Neues Schauspielhaus

19:00 Alle Sieben Wellen; Schnürschuh Theaterhaus

19:00 Die Kabarettbundesliga: Michael

Feindler vs. Klaus Kohler; Schlachthof

19:30 War jetz’ des gestern oder im 3. Stock?

Karl Valentin und Liesl Karlstadt entdecken

Bremen; Schwankhalle

20:00 Shakespeare, Mörder, Pulp & Fiktion;

Lagerhaus Kioto

20:00 Anständig Essen; Schwankhalle

GRONINGEN

MUSIK

20:15 Noordpool Orkest, Radiohead, A Jazz

Symphony & verplaatst; De Oosterpoort

Sicherheit, Komfort und

Umweltschutz durch

intelligentes Wohnen

Unser Leben ist stark beeinflusst von

elektronischen Systemen, die unser

Leben einfacher, komfortabler und sicherer

machen.

Kein modernes Auto bewegt sich ohne Elektronik

noch von der Stelle und auch alltäglich

benutzte Haushaltsgeräte wie z.B.

Waschmaschinen erfüllen Ihre Aufgabe

nicht mehr ohne die Verwendung von Microcontrollern

und Software. Nur vor dem

Einsatz in unseren Häusern hat diese Entwicklung

noch weitestgehend Halt gemacht.

Warum ist das so? Viele Bauherren

stellen sich bei der Planung Ihres Hauses die

Frage wozu sie ein intelligentes Haus benötigen.

Bei der Entscheidungsfindung spielen

häufig Vorurteile eine

große Rolle. Die Ängste

vor hohen Kosten,

Bevormundung durch

künstliche Intelligenz,

komplizierte Bedienung

und mangelnde

Ausfallsicherheit sind

nur einige davon.

Doch diese Ängste

sind unbegründet.

Intelligente Häuser

und Wohnungen

unterstützen die

Bewohner in vielen

Dingen ohne sie in

Ihrer Entscheidungsfreiheitein-

zuschränken. Durch die Vernetzung der Gewerke

Elektro, Heizung, Sicherheit und Medientechnik

werden erhebliche Vorteile geschaffen.

Das Wohnen wird komfortabler,

sicherer, gesünder, flexibler, spart Energie und

schont dadurch die Umwelt. Man öffnet die

Haustür mit Hilfe seines Fingers, die Lieblingsmusik

ertönt automatisch und die Beleuchtung

sorgt für eine an die Situation angepasste

Lichtstimmung. Die Heizung hat

die Räume rechtzeitig auf eine angenehme

Temperatur eingeregelt, schaltet beim Öffnen

eines Fensters den darunter liegenden

Heizkörper ab und im Sommer haben die

bei Abwesenheit automatisch fahrenden Jalousien

dafür gesorgt, dass die Räume sich

nicht zu stark aufheizen. Beim Zubettgehen

werden automatisch alle


nicht benötigten Verbraucher im Haus abgeschaltet und

dadurch schädlicher Elektrosmog reduziert. Das Wecken

wird durch leise Musik und hochdimmende Beleuchtung

begleitet, während gleichzeitig die Kaffeemaschine

den Frühstückskaffee brüht. Wird das Haus verlassen

werden potentiell gefährliche Geräte wie z.B. Bügeleisen

automatisch ausgeschaltet, die Fenster werden

kontrolliert ob sie verschlossen sind und eine

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Anwesenheitssimulation schreckt Einbrecher ab. Sollte

es zu einer Störung oder Meldung kommen wird der

Bewohner benachrichtigt und kann auch per Smartphone

oder Internet sein Haus kontrollieren. Durch die Kontrolle

aller Verbrauchswerte im Haus ist es möglich Optimierungspotential

voll auszuschöpfen und den Bewohner

über seine Energiekosten immer auf dem Laufenden

zu halten.

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14 KALENDER DIABOLO WOCHENZEITUNG | Ausgabe 50/11

HAMBURG

MUSIK

19:00 Julia Neigel & Band; Fabrik

19:00 Adept + More Than A Thousand + Walking

With Strangers; Hafenklang

19:00 Doro; Docks

20:00 Alexander Marcus; Große Freiheit 36

1. BUNDESLIGA

15:30 1. FC Kaiserslautern - Hannover 96;

17:30 Bor. Mönchengladbach - FSV Mainz 05;

RADIO

21:05 NDR Info: Das Hörspiel: Gnosis oder die

Moabiter;

20:05 NDR Kultur: Autoren lesen: Jeffrey Eugenides

„Liebeshandlung“;

20:05 Nordwestradio: Globale Dorfmusik live:

Marketa Irglova;

TV

20:15 ARD: „Tatort: Der Weg ins Paradies“ D’11

Krimi

20:15 arte: „Der Name der Rose“ BRD/I/F’86

s:TV-Stuff

20:15 RTL: „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“

USA/NZ’01 Fantasyepos

20:15 Pro 7: „Die Entführung der U-Bahn Pelham

123“ USA’09 Thriller

20:15 Vierte: „Oskar“ F’67 Komödie

� MONTAG,

19.12.2011

Regnerisch | ca. 0° | 50% Regen

OLDENBURG

MUSIK

18:00 Adventliche Musik mit der Kantorei

Osternburg, Ltg. Insa Meyer, Pastorin

Anne Jaborg; Lamberti-Kirche

20:00 AIDA Night of the Proms; WEH

BÜHNE

19:30 Song Of My Life; Staatstheater, Gr. Haus

LESUNG

20:00 Schöne Bescherung; Theater Hof/19

KINDER

10:00 Der Luftballonverkäufer ab 3 J.; Theater

wrede +

10:00 + 12:30 Die unendliche Geschichte 8+;

Staatstheater, Gr. Haus

10:30 Der kleine Vampir 6+; Staatstheater, Kl.

Haus

FILM

17:30 Dem Himmel ganz nah; Kulturetage, Cine

k

20:15 Im Weltraum gibt es keine Gefühle; Kulturetage,

Halle

DIABOLO

2 x 2

Apassionata

POLITIK

17:00 Verwaltungsausschuss; Kulturzentrum

PFL

18:00 Ratssitzung; Kulturzentrum PFL

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

SHOW

20:00 Sweet Sugar Swing - Christmas Show;

Staatstheater, Kl. Haus

BREMEN

26.12., ÖVB-Arena

MUSIK

20:00 4. Philharmonisches Konzert: Weihnachtswunder;

Glocke

20:30 Flo Mega & The Ruffcats; Café Weserhaus

BÜHNE

10:30 Geheim - Theo Fransz; Moks

20:00 Der Messias - Patrick Barlow; Moks

GRONINGEN

MUSIK

20:30 BLOF; De Oosterpoort

HAMBURG

MUSIK

19:00 Peter & The Test Tube Babies; Markthalle

20:00 El Vez, The Memphis Mariachis & The

Lovely Elvettes; Fabrik

RADIO

21:05 NDR Info: Intensiv-Station;

20:05 NDR Kultur: Sinfonieorchester;

20:05 Nordwestradio: Musikwelt: Eine Nachtigall

für Bremen;

TV

20:15 ARD: „Die Päpstin“ D/I/SPA’09 Historiendrama

22:16 ZDF: „16 Blocks“ USA’06 Thriller

20:15 arte: „Laurel & Hardy“ Slapstickserie

20:15 Vierte: „Die weiße Feder“ USA’55 western

20:15 SAT 1: „Zwei Weihnachtsmänner (1)“

D’08 Komödie

� DIENSTAG,

20.12.2011

Das aktuelle Wetter auf www.diabolo-mox.de

OLDENBURG

MUSIK

20:00 The Music of Bob Mintzer; Kulturzentrum

PFL

BÜHNE

15:00 Milchbar; Theater Laboratorium

19:30 Song Of My Life; Staatstheater, Gr. Haus

DIABOLO TAGESTIPP

„Die Rotkäppchen-Variationen“

BÜHNE: Di., 20.12., 20:00 Uhr, Theater Laboratorium,

Oldenburg

Macht und Willkür treffen auf Poesie und

Kühnheit. All dies ist in unseren „Rotkäppchen-Variationen“

zu sehen: komisch und

traurigschön,

wie alle unsereMärchenadaptionen.

20:00 Die Rotkäppchen-Variation; Theater Laboratorium

KINDER

10:00 + 12:30 Die unendliche Geschichte 8+;

Staatstheater, Gr. Haus

10:00 Der Luftballonverkäufer ab 3 J.; Theater

wrede +

10:30 Der kleine Vampir 6+; Staatstheater, Kl.

Haus

VORTRAG

20:30 Tzvetan Todorov: Die Angst vor den Barbaren,

Buchvorstellung; Alhambra

FILM

17:30 D. Himmel ganz nah; Kulturetage, Cine k

20:15 Im Weltraum gibt es keine Gefühle; Kulturetage,

Halle

POLITIK

17:00 Kulturausschuss; Kulturzentrum PFL

MARKT/MESSE

16:00 Bücher-Tausch-Börse; Kulturzentrum PFL

SONSTIGES

17:00 Daddeln im Speckmantel; Computermuseum

18:00 Das Jagdhornbläsercorps „Hubertus Oldenburg“

, Ltg.: H. Rieger, Pastor Dr. R.

Hennings; Lamberti-Kirche

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

SHOW

20:00 Sweet Sugar Swing - Christmas Show;

Staatstheater, Kl. Haus

BREMEN

MUSIK

12:30 Songs & Whispers: Howlin Lord & Ralegh

Long; Theatersaal Uni Bremen

20:00 Songs & Whispers: Howlin Lord & Ralegh

Long; Hafencasino

DIE AKTUELLEN VERLOSUNGEN

5 x 1

Flo Mega

08.03., Kulturetage

10 x 1

Barometer 2012

bis 13.01.

5 x 1

Jan Plewka

14.01., Kulturetage

5 x 1

Power! Percussion

23.02., Kulturetage

Teilnahme auf diabolo-mox.de

BÜHNE

10:30 Geheim - Theo Fransz; Moks

17:00 Kups; Theater 62

19:00 Nuncrackers - Alle Nonnen wieder...; Waldau

Theater

19:30 War jetz’ des gestern oder im 3. Stock?

Karl Valentin und Liesl Karlstadt entdekken

Bremen; Schwankhalle

20:00 Sch…Weihnachten!// GASTSPIEL; Neues

Schauspielhaus

20:00 Anständig Essen; Schwankhalle

GRONINGEN

MUSIK

20:30 BLOF; De Oosterpoort

RADIO

20:30 NDR Info: Das Forum: Als wär´s ein

Stück von ihm;

20:05 NDR Kultur: Kulturforum: Ich vergebe

nicht, ich vergesse nicht;

19:05 Nordwestradio: Glauben und Wissen:

Wer soll das bezahlen?;

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TV

21:45 ARD: „Krauses fest“ D’07 Komödie

20:15 ZDF: „DFB-Pokal: Fortuna Düsseldorf –

Borussia Dortmund“

22:30 NDR: „Tatort: Sag nichts“ D’03 Krimi

20:15 arte: „Shine a Light“ USA/GB’08 Konzertfilm

20:15 3sat: „Der dritte Mann“ GB’49 s:TV-Stuff

20:15 SAT 1: „Zwei Weihnachtsmänner (2)“

D’08 Komödie

5 x 1

LaLeLu

01.03., Kulturetage

5 x 1

Viktoria Tolstoy

03.02., Kulturetage

20:15 VOX: „Mr: Magoriums Wunderladen“

USA’07 Fantasykomödie

� MITTWOCH,

21.12.2011

Das aktuelle Wetter auf www.diabolo-mox.de

OLDENBURG

MUSIK

20:00 The Music of Bob Mintzer; Kulturzentrum

PFL

BÜHNE

15:00 Milchbar; Theater Laboratorium

19:30 AIDA, Oper; Staatstheater, Gr. Haus

20:00 Die Rotkäppchen-Variation; Theater Laboratorium

20:00 Peer Gynt; Exerzierhalle

KINDER

10:00 Der Luftballonverkäufer ab 3 J.; Theater

wrede +

10:00 Die unendliche Geschichte 8+; Staatstheater,

Gr. Haus

16:00 Kinderweihnachtsfeier; Klinikum Oldenburg

FILM

17:30 D. Himmel ganz nah; Kulturetage, Cine k

20:00 Der Fall Gleiwitz; Universität, Campus

Haarentor

20:15 Im Weltraum gibt es keine Gefühle; Kulturetage,

Halle

POLITIK

17:00 Jugendhilfeausschuss; Altes Rathaus

PARTY

20:00 STUDI NIGHTS+Lose ziehen; Maarley’s

22:00 WiRe Fachschaftsparty; Cubes

DISCO

20:00 Poly-Ping-Pong; Polyester

22:00 Love Cocktails; Byblos

22:00 Rollercoaster Revolution; UmBauBar

23:00 Uni-Nacht; Amadeus

23:00 Nice to meet you; Loft

TANZ

19:30 Tanzmusikabend für Singles m. Ilja Weigel;

Am alten Hafenkran

TREFFEN

20:00 Infoabend für werdende Eltern; Klinikum

Oldenburg

WEIHNACHTSMARKT

11:00 Lambertimarkt; Rathausmarkt

BREMEN

MUSIK

21:00 Bobbies; Meisenfrei

BÜHNE

18:00 Der Gott des Gemetzels - Yasmina Reza;

Theater am Goetheplatz

19:30 War jetz’ des gestern oder im 3. Stock?

Karl Valentin und Liesl Karlstadt entdekken

Bremen; Schwankhalle

20:00 Herzrasen - Henrietta Horn; Neues

Schauspielhaus

20:00 Anständig Essen; Schwankhalle

20:00 Heiße Zeiten; Theaterschiff Bremen (Gr.

Saal)

20:00 Suche impotenten Mann fürs Leben;

Theaterschiff Bremen (Kl. Saal)

GRONINGEN

MUSIK

20:30 Peter Hook; De Oosterpoort

HANNOVER

MUSIK

20:00 MayBeBop; Theater am Aegi

21:00 Songs & Whispers: Howlin Lord & Ralegh

Long; GIG-Linden

RADIO

20:15 NDR Info: Zeitzeichen: Die Entdeckung

des Chloroforms;

20:05 NDR Kultur: Hörspiel: Zenos Gewissen

20:05 Nordwestradio: Musikwelt: Kinderszenen;

TV

20:15 ARD: „DFB-Pokal: Borussia Mönchengladbach

– FC Schalke 04“

23:40 ZDF: „Casino“ USA/F’95 s:TV-Stuff

20:15 Tele 5: „Before Sunset“ USA’04 Romanze

22:05 Kabel 1: „Postman“ USA’97 Endzeitepos

23:35 RTl 2: „Wild Christmas“ USA’00 Actionthriller


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Wochenzeitung DIABOLO

Wallstraße 11, 26122 Oldenburg

Postfach 4269, 26032 Oldenburg

Tel: 0441/218 35-0

Fax: 0441/218 35-20

Internet: www.diabolo-mox.de

e-mail: diabolo@diabolo-mox.de

Bürozeiten: Mo-Fr 10.00-13.00, 14.00-18.00

Verlag: DIABOLO Verlags-GmbH

Redaktionsleitung: Rosy Reichert

(V.i.S.d.P.)

Anzeigenleitung: Rüdiger Schön

Redaktionsschluß: Donnerstags, 18.00 Uhr

Anzeigenannahmeschluß: Montags 18.00 Uhr

Anzeigen: anzeigen@diabolo-mox.de

Kleinanzeigen: 0441/218 35-55,

kleinanzeigen@diabolo-mox.de

Veranstaltungen: termine@diabolo-mox.de

Druck: Druckhaus Sasse

Vertrieb: DIABOLO

Nachdruck: Nach Absprache mit der Redaktion, mit

Quellenangabe und zwei Belegexemplaren. Urheberrecht

für Fotos, Texte, Zeichnungen, Veranstaltungskalender

und Anzeigenentwürfe sowie die gesamte Gestaltung

liegen bei der DIABOLO Verlags-GmbH. Namentlich

gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte

Beiträge kann keine Haftung übernommen werden.


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Neues zum Abmahngeschäft

„Sehr geehrte Damen und Herren,

Unsere Mandantschaft ist Inhaberin der Nutzungsund

Verwertungsrechte an dem Musiktitel xyz. Aufgrund

einer Datenabfrage hat die von unserer Mandantschaft

beauftragte Ermittlungsfirma folgende

Daten festgestellt und beweiserheblich gesichert:...“

I. So oder so ähnlich lauten in der Regel die ersten

Zeilen der Schreiben von sog. „Abmahnanwälten“.

Hierin werden insbesondere angebliche Verstöße gegen

Film- und Musiktitel behauptet. Solche Schreiben sind

zumeist sehr ärgerlich, da derjenige, der nicht darauf

reagiert, Gefahr läuft, mit einer einstweiligen Verfügung

belegt zu werden. Und solche kommen in aller

Regel teuer.

Unter bestimmten Umständen kann durch eine Unterlassungserklärung

diese Gefahr abgewendet werden.

Aber Vorsicht! Nicht jede Unterlassungserklärung ist

hierfür ausreichend. Die Rechtsprechung entwickelt

fortlaufend die hieran zu stellenden Anforderungen.

Derzeit herrscht die Auffassung vor, dass nur eine strafbewehrte

Unterlassungserklärung dem Interesse des

Abmahnenden genügt. Bei der Formulierung einer

solchen strafbewehrten Unterlassungserklärung ist

allerdings wiederum Vorsicht geboten. Aus ihr kann

nämlich bis zu 30 Jahre vollstreckt werden.

Aber auch aus anderen Gründen empfiehlt es sich sofort

zu reagieren. Oft lassen sich die scheinbar zwin-

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Jugendkampagne der Deutschen Rentenversicherung

zur Altersvorsorge

Wenn man zur Schule geht

oder gerade erst mit der

Ausbildung beginnt, ist die

Rente ja noch ganz schön

weit weg. Trotzdem kann

das Thema gesetzliche Rentenversicherung

auch für

Jüngere wichtig sein – zum

Beispiel bei einem schweren

Unfall oder dem Tod eines

Elternteils. Dann kann

man sich auf ihren Schutz

verlassen – auch

schon in jungen

Jahren.

Der „Rentenblicker“ informiert

unabhängig und neutral über die

gesetzliche Ren-tenversicherung und

Fragen der zusätzlichen Altersvorsorge.

Er zeigt vor allem, was die gesetzliche

Rentenversicherung

Jugendlichen heute schon

bieten kann- wie etwa

Erwerbsminderungsrenten,

Waisenrenten

und Rehabilitation.

Auch Fragen der zusätz-

genden Darstellungen entkräften. In der Regel wird

von den Abmahnanwälten ein gerichtliches Hauptsacheverfahren

dann nicht angestrengt.

II. Seit einigen Jahren haben Abmahnungen von sog.

„Abmahnanwälten“ stetig zugenommen. Ob dies auch

mit einem Anstieg von Urheberrechtsversetzungen korrespondiert,

ist durchaus anzuzweifeln. Oftmals zeigt

sich, dass es gerade nicht mehr um die legitime Beseitigung

einer Urheberrechtsverletzung geht.

Vielmehr kann man sich nicht des Eindruckes erwehren,

dass es um die Erstattung der Rechtsverfolgungskosten

geht.

Welche sind dies? Zum einen die Kosten der beauftragten

Rechtsanwälte. Zum anderen die Lizenzgebühren

der Urheber. Beide sind zum Teil derart überhöht,

dass das Bundesjustizministerium Anfang November

2011 einen entsprechenden Gesetzesentwurf

angekündigt hat, der u.a. die Kosten der Abmahnanwälte

im Visier hat.

Ob der Gesetzesentwurf auch die zum Teil am Markt

gar nicht realisierbaren Lizenzgebühren begrenzt, darf

mit Spannung abgewartet werden. Im Übrigen wird

gefordert, dass zu Unrecht Abgemahnte künftig einen

eigens normierten Schadensersatzanspruch zur Seite

gestellt bekommen. Für die alltägliche Praxis relevant

dürfte auch die Beschränkung der Auskunftsansprüche

gegenüber den Internetprovidern sein.

Bis dahin gilt: Auf Abmahnungsschreiben sollte nach

fachkundiger Beratung umgehend reagiert werden.

Rechtsanwalt Hammer, Oldenburg

lichen Altersvorsorge

werden behandelt, um

junge Menschen bei

einer eigenverantwortlichen

Lebensplanung

zu unterstützen. Kern

der Initiative ist das Internetportal

mit Informationen, die

sich an Lebenssituationen der Jugendlichen

wie Schule, Ausbildung

oder Wehrdienst orientieren. Der

„Rentenblicker“ kommt auch in

die Schulen. Lehrerinnen und

Lehrer können Unterrichtsmaterial

kostenlos über das Internet

bestellen. Außerdem

stehen für den Unterricht Fachleute der

Deutschen Rentenversicherung zur

Verfügung.

Informationen und Unterrichtsmaterial

gibt es unter

www.rentenblicker.de.

Fachleute für den Unterricht vermittelt

die Pressestelle der DRV Oldenburg-Bremen

unter

Tel. 0441-9272643 bzw.

presse@drv-oldenburg-bremen.de.

Sabine Keidel

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Familienrecht · Mediation

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