was Recht ist – Bußpraxis und Feier des Sonntags - St. Hedwig

sankthedwig

was Recht ist – Bußpraxis und Feier des Sonntags - St. Hedwig

Katholische Kirchengemeinde Stuttgart-Möhringen und -Sonnenberg

Österliche Bußzeit 2005


2

6Alles was Recht ist

Bußpraxis und Feier des

Sonntags

Das theologische Stichwort

9 Gottesdienste

12 Cyrillus und Methodius

Zeugen des Glaubens

14 Nachrichten

und Veranstaltungen

24 Haben Sie Interesse?

Impressum

Gemeindezeitschrift der Katholischen Kirchengemeinde

St. Hedwig in Stuttgart-Möhringen

und -Sonnenberg

Herausgeber: Pfarrer Dr. Heiko Merkelbach

Redaktion: Pfarramt, Lieschingstraße 44,

70567 Stuttgart; Telefon: (0711) 719 8660;

Fax (0711) 7167 06; www.sankthedwig.de;

E-Mail: pfarramt@sankthedwig.de

Konto 1164639, Landesbank BW (BLZ 600 50101)

Redaktionsbeirat: Dr. Gabriele Andrä und Ute Kilian

Redaktionelle Betreuung: KTM, Ludwigsburg

Layout und Produktion: Marcus Spatschek, Reichert

Bilder: Titelseite, Seiten 7, 13, 28 KNA-Bild,

Bonn; Fotos von Gemeindemitgliedern.

Druck: Reichert GmbH, Kornwestheim

58. Jahrgang; Auflage 1.300; „Österliche Bußzeit 2005“

Redaktionsschluss für die Ausgabe

„Osterzeit“ (bis Ende April)

ist der 28. Februar 2005.

Editorial

Gott als Hobby?

Die Fastenzeit hat uns wieder

– oder besser: Wir haben

wieder Fastenzeit.

Eine Zeit, in der uns der

Ruf Jesu zur Umkehr ganz

besonders trifft, deshalb

auch der Name „österliche

Bußzeit“. Das Lateinische

sagt einfach „Quadragesima“ – Vierzig Tage.

Es sind die vierzig Tage, die Gott uns als Einladung

zum Leben schenkt. Vierzig Tage, in

denen wir unser Verhältnis zu IHM, zu unseren

Mitmenschen und zu uns selbst überdenken.

Es sind vierzig Tage, die uns zu geklärten

Beziehungen führen sollen. Deshalb

haben natürlich Gebet, Gottesdienst, Verzicht

auf so manche „Ersatz-Droge“, das Almosengeben

und nicht zuletzt auch die

Beichte in dieser Zeit ihren unverzichtbaren

Platz.

Dreh- und Angelpunkt aber ist unser Verhältnis

zu Gott. Wer ist er für uns? Welche

Rolle spielt er in unserem Leben? Der Innsbrucker

Dogmatiker Jozef Niewiadomski

stellte eine in den letzten Jahren stark um

sich greifende „radikale Privatisierung und

Banalisierung der Religion“ fest. „Religion ist

heute von der wichtigen Privatsache zu einem

Privathobby geworden, das im Supermarkt

der Sinne weit hinter den Sport- und

Freizeit-Artikeln platziert ist“. Die Religionsfrage

ist damit einer regelrechten „kulturpolitischen

Verwahrlosung“ ausgesetzt. „Das

ist ähnlich wie in der Natur: Wenn Gottes

Garten nicht gepflegt wird, verwuchert er

zunehmend mit Unkraut“. Das Ergebnis zeigt

sich heute vielerorts: Unsicherheit in Glaubensdingen,

kein erkennbares Profil, ständiges

Schielen nach dem Zeitgeist. Angesichts

der hohen Austrittszahlen aus der Kirche

in Österreich, die vermeintlich auf Skandale

zurückzuführen sind, meinte der Dekan

der Innsbrucker Fakultät: „Wenn Gott nur

mehr rein als Hobby zwischen Fangopackungen

und Fitnessprogrammen gesehen

wird, so fällt ein Austritt aus der Kirche

dann nicht mehr allzu schwer.“

In unserer Gemeinde sind die Austrittszahlen

im vergangenen Jahr erfreulicher Weise

gesunken (Vgl. Statistik auf S. 16). Ist für

uns damit kein Anlass zum Nachdenken mehr

gegeben? Dazu der Evangelist Johannes:

„Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben,

führen wir uns selbst in die Irre, und

die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere

Sünden bekennen, ist er treu und gerecht;

er vergibt uns die Sünden und reinigt

uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass

wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn

zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns“

(1 Joh 1,18-20).

Vierzig Tage sind uns geschenkt! Machen wir

was draus! Gottes Segen dazu!

Ihr Pfarrer


Im Überblick

Veranstaltungen

Freitag, 4.2.

Samstag, 5.2.

Dienstag, 8.2.

Mittwoch, 9.2.

Donnerstag, 10.2.

Freitag, 11.2.

Sonntag, 13.2.

Montag, 14.2.

Dienstag, 15.2.

Mittwoch, 16.2.

Donnerstag, 17.2.

15.30 Uhr

19.01 Uhr

15.01 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

20.00 Uhr

19.00 Uhr

10.00 Uhr

14.30 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.30 Uhr

15.00 Uhr

19.30 Uhr

19.30 Uhr

20.00 Uhr

10.00 Uhr

13.30 Uhr

15.00 Uhr

19.45 Uhr

15.00 Uhr

und

16.30 Uhr

18.00 Uhr

18.30 Uhr

20.00 Uhr

19.00 Uhr

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

Gemeindefasnet im Hedwigssaal

„Aus 1001 Nacht“

Kinderfasching im Hedwigssaal:

„Auf, auf zum Kinderfasching“

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

Taufvorbereitung im Pfarrhaus

Bibelgruppe im Stüble

E.-K.-Gruppe Sommerkinder 04

Senioren im Hedwigssaal

Handarbeitskreis im Stüble

Eltern-Kind-Gruppe 03/04

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

Familienkreise: Spielenachmittag

im Hedwigssaal oder Rodeln

Literaturkreis im Pfarrhaus

Bibelgruppe im Stüble

Treffen Kleinkindergottesdienstteam

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

Kulturkreis: Die mittelalterlichen

Retabel

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

Bibelgruppe in der Kapelle

Sakristei- und Kirchbesuch

der

Erstkommunionkinder

Kursbeginn: „Weg mit der Kippe“

Einführung in die Fastenwoche in

der Kapelle

Taufvorbereitung im Pfarrhaus

Bibelgruppe im Stüble

Freitag, 18.2.

Samstag, 19.2.

Sonntag, 20.2.

Montag, 21.2.

Dienstag, 22.2.

Mittwoch, 23.2.

Donnerstag, 24.2.

10.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

18.30 Uhr

19.30 Uhr

15.30 Uhr

17.30 Uhr

20.00 Uhr

10.00 Uhr

ab

14.00 Uhr

16.30 Uhr

nachmittags

19.30 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

17.30 Uhr

19.45 Uhr

20.00 Uhr

20.00 Uhr

20.00 Uhr

15.00 Uhr

17.30 Uhr

19.30 Uhr

19.00 Uhr

10.00 Uhr

14.30 Uhr

3

E.-K.-Gruppe Sommerkinder 04

Handarbeitskreis

Eltern-Kind-Gruppe 03/04

Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit

im Stüble

KjG-Leiterrunde in der JuWo

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

Fastengruppe in der Kapelle

Einführung in die Bibeltage im

Gemeindezentrum Martinskirche

4. Treffen der Firmanden

Ökumenische Bibeltage im

Gemeindezentrum Martinskirche

Fastengruppe in der Kapelle

Fastengruppe: Spaziergang

Bibelgruppe im Stüble

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

Fastengruppe in der Kapelle

Bibelgruppe in der Kapelle

Info-Abend Weltgebetstag im

Gemeindezentrum Martinskirche

Taufkatecheten im Pfarrhaus

Zeitweise Weibszeit: „Die künstlerische

Gestaltung der St. Hedwigskirche.“

Eltern-Kind-Gruppe 04

VA im Pfarrhaus

Ökum. Gesamtkirchengemeinderat in

der Bonhoeffer-Gemeinde, Fasanenhof

Bibelgruppe im Stüble

E.-K.-Gruppe Sommerkinder 04

Senioren im Hedwigssaal


4

Freitag, 25.2.

Samstag, 26.2.

Montag, 28.2.

Dienstag, 1.3.

Mittwoch, 2.3.

Donnerstag, 3.3.

Freitag, 4.3.

Freitag, 4.3.

bis

Sonntag, 6.3.

15.00 Uhr

15.00 Uhr

17.30 Uhr

15.30 Uhr

17.30 Uhr

20.00 Uhr

10.00 Uhr

19.00 Uhr

19.30 Uhr

20.00 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

19.45 Uhr

16.30 Uhr

19.00 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

15.20 Uhr

15.00 Uhr

20.00 Uhr

15.30 Uhr

16.30 Uhr

19.30 Uhr

Handarbeitskreis

Eltern-Kind-Gruppe 03/04

Fastengruppe in der Kapelle

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

Probe Erstkommunion

in der Kirche

MannSchaft

5. Treffen der Firmanden

Fastengruppe in der Kapelle

Bibelgruppe im Stüble

Gruppenbegleiter Erstkommunion

im Pfarrhaus

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

Bibelgruppe in der Kapelle

Kerzenverzieren: Erstkommunion-

Kinder im Hedwigssaal

Bibelgruppe im Stüble

E.-K.-Gruppe Sommerkinder 04

Handarbeitskreis

Senioren: Besenwirtschaft

Eltern-Kind-Gruppe 03/04

Treffen Kleinkindergottesdienstteam

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

Kerzenverzieren: Erstkommunion-

Kinder im Hedwigssaal

Weltgebetstag der Frauen in der

Martinskirche

MannSchaft im Kloster Ettal

Montag, 7.3.

Dienstag, 8.3.

Mittwoch, 9.3.

Donnerstag, 10.3.

Freitag, 11.3.

Samstag, 12.3.

Montag, 14.3.

Dienstag, 15.3.

Mittwoch, 16.3.

Donnerstag, 17.3.

19.30 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

19.45 Uhr

20.00 Uhr

20.00 Uhr

20.00 Uhr

19.00 Uhr

10.00 Uhr

14.30 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.30 Uhr

10.00 Uhr

19.00 Uhr

19.30 Uhr

10.00 Uhr

14.45 Uhr

15.00 Uhr

18.00 Uhr

19.45 Uhr

15.00 Uhr

16.00 Uhr

20.00 Uhr

18.00 bis

18.00 Uhr

19.00 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

Bibelgruppe im Stüble

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

Bibelgruppe in der Kapelle

Zeitweise Weibszeit: „Frauen im

Christentum.“

Elternabend Erstkommunion

in der Kapelle

Taufvorbereitung im Pfarrhaus

Bibelgruppe im Stüble

E.-K.-Gruppe Sommerkinder 04

Senioren im Hedwigssaal

Handarbeitskreis

Eltern-Kind-Gruppe 03/04

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

6. Treffen der Firmanden

Kino in der Firmvorbereitung

Bibelgruppe im Stüble

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

Kulturkreis: Werkstattbesuch R. Förch

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

OrgAusschuss im Stüble

Bibelgruppe in der Kapelle

Familienkreise: Theater am Faden

Eltern-Kind-Gruppe 04

Erstbeichte Kommunionkinder

Taufvorbereitung im Pfarrhaus

Palmbuschenbinden

im Hedwigssaal

Bibelgruppe im Stüble

E.-K.-Gruppe Sommerkinder 04

Eltern-Kind-Gruppe 03/04


Freitag, 18.3.

Samstag, 19.3.

Sonntag, 20.3.

Dienstag, 22.3.

Mittwoch, 23.3.

18.00 Uhr

19.30 Uhr

15.30 Uhr

10.00 Uhr

14.30 Uhr

15.00 Uhr

10.00 Uhr

15.00 Uhr

19.45 Uhr

19.00 Uhr

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

VA im Pfarrhaus

KGR im Pfarrhaus

E.-K.-Spielgruppe franz. Sprache

7. Treffen der Firmanden

Palmbuschenbinden für Kinder

Familienkreis: Ostereier färben

im Hedwigssaal

Eltern-Kind-Gruppe 02/03

E.-K.-Gruppe Frühlingskinder 04

Bibelgruppe in der Kapelle

Pessahmahl in der Kapelle

im Hedwigssaal

Geöffnet jeden Sonntag und Feiertag

nach der 10.00 Uhr-Messe

Espresso – Cappuccino – Prosecco – Cioccolata

"Kommt und seht" (Joh 1,39). Türknauf - gesehen in Bamberg.

5


6

Das theologische Stichwort

Alles was Recht ist – Bußpraxis und Feier

des Sonntags

Was gilt denn eigentlich

noch? Diese Frage bekommt

ein Pfarrer nicht selten

gestellt, gerade von älteren Gemeindemitgliedern.

In ihrer Kindheit

haben sie gelernt, welche

Rechte und Pflichten ein guter

katholischer Christ hat. In der

Aufbruchstimmung nach dem

Zweiten Vatikanischen Konzil

bekam alles Rechtliche ein „Geschmäckle“.

Die innere Einstellung

und Haltung wurde betont.

Nicht selten allerdings ging mit

dem Verlust des Äußeren auch

eine Preisgabe des Inneren einher.

Entgegen der bequemen

landläufigen Meinung wurden

allgemein verbindliche Regeln

keineswegs abgeschafft. Eine

Gemeinschaft, gleich welcher

Art, die an einer Zukunft interessiert

ist, wird das Verhalten des

Einzelnen nie ausschließlich ins

private Ermessen legen. Verbindliche

Regeln gibt es auch

heute noch. Was gilt denn nun?

Aschermittwoch und

Karfreitag

Der Aschermittwoch und der

Karfreitag sind Fast- und Abstinenztage.

Der katholische Christ

beschränkt sich an diesen Tagen

auf eine einmalige Sättigung

(Fasten) und verzichtet auf

Fleischspeisen (Abstinenz).

Die Verpflichtung zum Fasten

betrifft Erwachsene vom vollendeten

18. Lebensjahr bis zum

Beginn des 60. Lebensjahres.

Das Abstinenzgebot verpflichtet

jeden Katholiken vom vollendeten

14. Lebensjahr bis zum Lebensende.

Entschuldigt ist, wer

durch Krankheit, auf Reisen, an

fremdem Tisch oder durch

schwere körperliche Arbeit am

Fasten oder an der Abstinenz gehindert

ist. Neben der einmaligen

Sättigung ist am Fasttag zu

den beiden anderen Tischzeiten

eine kleine Stärkung erlaubt.

Fastenopfer

Jeder Christ soll je nach seiner

wirtschaftlichen Lage jährlich,

womöglich am Ende der

österlichen Bußzeit, ein für ihn

spürbares Geldopfer für die Hungernden

und Notleidenden geben.

Die Freitage

des Jahres

Alle Freitage des Jahres sind

im Gedenken an das Leiden und

Sterben des Herrn kirchliche

Bußtage, an denen der Christ zu

einem Freitagsopfer verpflichtet

ist; ausgenommen sind die Freitage,

auf die ein Hochfest fällt

(Zum Beispiel: Erscheinung des

Herrn, Aufnahme Mariens in den

Himmel). Zum Freitagsopfer ist

jeder Katholik vom vollendeten

14. Lebensjahr bis zum Lebensende

verpflichtet. Das Freitagsopfer

kann verschiedene Formen

haben: Verzicht auf Fleischspeisen,

der nach wie vor sinnvoll

und angemessen ist; spürbare

Einschränkung im Konsum,

besonders bei Genussmitteln;

Dienste und Hilfeleistungen für

den Nächsten. Das durch das

Freitagsopfer Ersparte sollte mit

Menschen in Not brüderlich geteilt

werden. Auch eine andere

spürbare Einschränkung im

Konsumverhalten ist denkbar.

Das Zeugnis eines gemeinsamen

Freitagsopfers hat zudem seinen

besonderen Wert. Kirchliche

Häuser, Ordensgemeinschaften

und geistliche Vereinigungen

können hier ein Beispiel geben.

Dem Sinn des Freitagsopfers entsprechen

auch: Gebet und andere

Frömmigkeitsübungen, eine

wirkliche Einschränkung und

der Dienst am Nächsten.

Bußsakrament

Das Bußsakrament ist das

vom Herrn gestiftete Sakrament

der Versöhnung. Bei allen

schweren Sünden ist sein Empfang

unerlässlich. Unter schwerer

Sünde versteht die Kirche,

dass sich der Christ in wichtiger

Sache bewusst und frei gegen

Gottes Willen und Ordnung entscheidet,

wie sie in der Kirche

verkündet werden; denn durch

solches Tun wendet er sich von

Gott und der Gemeinschaft der

Kirche ab.

Wer sich in schwerer Sünde

von Gott abgewandt hat, muss

umkehren und sich durch den

Empfang des Bußsakramentes

versöhnen lassen, ehe er zum

Tisch des Herrn hinzutritt. Auch

denen, die sich keiner schweren

Sünde bewusst sind, empfiehlt

die Kirche, in Zeitabständen, in

denen das eigene Leben noch


überschaubar ist, das Bußsakrament

zu empfangen.

Bußgottesdienst

Bußgottesdienste sollen im

Leben jeder Gemeinde einen

festen Platz haben. Im Advent

und in der österlichen Bußzeit

sollen sie der entfernteren Vorbereitung

auf die kommenden

Hochfeste dienen. Bußgottesdienste

haben so einen eigenständigen

Charakter. Sie sind

aber kein Ersatz für das Bußsakrament.

Feier des Sonntags

Ein katholischer Christ ist

verpflichtet, an jedem Sonntag

und gebotenen Feiertag die Hl.

Messe mitzufeiern. An Sonn- und

Feiertagen ohne schwerwiegenden

Grund die Eucharistiefeier

zu versäumen, ist eine ernsthafte

Verfehlung vor Gott und der

Kirche.

Wo wegen des Fehlens eines

geistlichen Amtsträgers oder aus

einem anderen schwerwiegenden

Grund die Teilnahme an einer

Eucharistiefeier unmöglich

ist, wird empfohlen, dass die

Gläubigen an einem priester-

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

losen Wortgottesdienst teilnehmen,

wenn ein solcher in der

Pfarrgemeinde gemäß den diözesanen

Vorschriften gefeiert

wird (vgl. Katechismus der Katholischen

Kirche, Nrn. 2181 und

2183).

Osterkommunion

An Ostern feiert die Kirche in

der Freude des neuen Lebens gemeinsam

das große Fest der Erlösung:

Tod und Auferstehung

des Herrn. Darum soll jeder

7

Christ wenigstens ein Mal im

Jahr, und zwar in der österlichen

Zeit (Aschermittwoch bis

Pfingstsonntag) in voller Weise

an der Eucharistiefeier teilnehmen,

indem er auch zum Tisch

des Herrn geht.

Bild: In der Kirche ist die Beichte in die Krise (vollkommen zu Unrecht) geraten und die Industrie entdeckt

sie in der Werbung. „Test it“ meint die Tabakindustrie. „Test it“ meinen auch wir. Allerdings nicht

die Zigaretten (dafür sei auf den Kurs „Weg mit der Kippe“ S. 25 verwiesen), sondern das Sakrament

der Versöhnung, das eine Einladung zu einem sinnvollen und vertieften Leben sein kann.


8

Unseren Jubilaren

Glückwunsch

Unseren Jubilaren Gottes Segen und unseren herzlichen Glückwunsch!

Österliche Bußzeit 2005

Elfriede Mooser

70 Jahre Settimio Biggio

70 Jahre Adelinde Menz 70 Jahre

Rolf Beicher

71 Jahre Maria Wolf

72 Jahre Anna Klose

91 Jahre

Ivan Grbavac

74 Jahre Josefine Grieb

88 Jahre Dr. Werner Bley 71 Jahre

Anna Gösling

83 Jahre Karel Urban

81 Jahre Elfriede Kahl

76 Jahre

Gertrud Kokott

81 Jahre Stephanie Bisewski 78 Jahre Kurt Kaffenberger 75 Jahre

Tomislav Fedrov 72 Jahre Margaretha Göritz 86 Jahre Elisabetha Wohlfahrt 86 Jahre

Marianne Ocker

74 Jahre Karl Hessel

90 Jahre Theresia Schelling 77 Jahre

Alojz Sente

70 Jahre Martha Herterich 87 Jahre Pia Fellmer

85 Jahre

Alfred Eberle

82 Jahre Jacqueline Martin 81 Jahre Adolf Müller

84 Jahre

Hinko Vrecko

85 Jahre Paul Ziora

80 Jahre Anna Reuther

75 Jahre

Rolf Feichtenbeiner 72 Jahre Georg Engelhardt 78 Jahre Hildegard Däuber 71 Jahre

Gebhard Greiner 70 Jahre Heinz Dietz

78 Jahre Oskar Frey

91 Jahre

Anton Reeb

84 Jahre Karl Lenggrießer 71 Jahre Gerhard Weidenfeld 81 Jahre

Theresia Hubert 83 Jahre Friedhilde Lünig 79 Jahre Amalie Althammer 92 Jahre

Rudolf Wischert 78 Jahre Ottmar Miller

78 Jahre Otto Bosch

70 Jahre

Katharina Streicher 85 Jahre Josef Remmele

76 Jahre Maria Massau

80 Jahre

Elisabeth Bürkel 82 Jahre Anton Fleischmann 70 Jahre Irene Link

77 Jahre

Philippine Schacht 83 Jahre Germana Müller

81 Jahre Mathilde Köder 94 Jahre

Paul Fronia

90 Jahre Frieda Weik

74 Jahre Doris Hesse

72 Jahre

Benedikt Merk

75 Jahre Josef Schreiner

73 Jahre Hermann Feil

78 Jahre

Barbu-Mihail Comsa 82 Jahre Ferdinand Wawer 72 Jahre Dr. Gregor Kasperkowitz 72 Jahre

Theresia Stoll

82 Jahre Gertrud Karwath 72 Jahre Anna Gottstein 93 Jahre

Johann Wagner

80 Jahre Antonio Pugliese 71 Jahre Brigitte Schmidt 76 Jahre

Sofie Hartmann

79 Jahre Melita Kummer

70 Jahre Richard Hanikel 73 Jahre

Annemarie Scholz 77 Jahre Renate Benner

70 Jahre Josef Regensburger 72 Jahre

Katharina Stirm 73 Jahre Rudolf Pfeilmaier 80 Jahre Leo Kastner

76 Jahre

Dorothea Ehrlich 71 Jahre Hildegarda Ptok

74 Jahre Helga Hänle

74 Jahre

Gisela Eckstein

70 Jahre Rolf Pfander

71 Jahre Adelheid Heßlinger 84 Jahre

Maria Fitz

86 Jahre Siegmund Hoffmann 73 Jahre Erich Hezel

70 Jahre

Fausto Cardellino 71 Jahre Marta Junge

89 Jahre Friedrich Witschel 83 Jahre

Rocco Civiello

76 Jahre Christine Waldbaur 80 Jahre Wolfgang Frey 76 Jahre

Barbara Richter

71 Jahre Hugo Trost

79 Jahre Josef Kreiss

75 Jahre

Datenschutz: Wir möchten Ihnen mit unseren Glückwünschen Freude machen. Bitte melden Sie sich, wenn wir Ihren Geburtstag

nicht veröffentlichen sollen!


Einladung

Gottesdienste

5. Sonntag im Jahreskreis

Lesungen: Jes 58,7-10; 1 Kor 2,1- 5; Mt 5,13 -16

Kollekte: Hedwigsbote

Sonntag, 6. Februar 10.00 Uhr

Dienstag, 8.Februar keine Abendmesse

Mittwoch, 9.Februar 19.00 Uhr Heilige Messe

mit Verabschiedung

des Hallelujas und

Aschenbestreuung

Donnerstag, 10. Februar

Scholastika, Jungfrau

Freitag, 11. Februar

Gedenktag unserer Lieben

Frau in Lourdes

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

11.45 Uhr

19.00 Uhr

20.00 Uhr

15.30 Uhr Messe im Altenheim

Salzäcker

18.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

Fasnetsmesse –

Groß und Klein darf

kostümiert in die

Kirche kommen

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Eucharistiefeier

Taizé-Gebet in

der Kapelle

Aschermittwoch - Fast- und Abstinenztag

Lesungen: Joel 2,12-18; 2 Kor 5,20 - 6,2; Mt 6,1- 6.16 -18

Kollekte: Erstkommunion- und Firmvorbereitung

Beichtgelegenheit

(Prälat Krautter)

Rosenkranz

Abendmesse – zugleich:Frauenbundgottesdienst

1. Sonntag der 40 Tage

Lesungen: Gen 2,7- 9;3,1- 7; Röm 5,12-19; Mt 4,1-11

Kollekte: Monatsopfer der Gemeinde

Sonntag, 13. Februar 10.00 Uhr

11.45 Uhr

19.00 Uhr

Dienstag, 15. Februar 18.30 Uhr

19.00 Uhr

Freitag, 18. Februar 18.30 Uhr

19.00 Uhr

2. Sonntag der 40 Tage

Lesungen: Gen 12,1- 4a; 2 Tim 1,8b -10; Mt 17,1- 9

Kollekte: Caritas Fastenopfer

Sonntag, 20. Februar 10.00 Uhr

11.45 Uhr

19.00 Uhr

9

Eucharistiefeier mit

Überreichung des

Glaubensbekenntnisses

an die Erstkommunikanten

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Eucharistiefeier

Rosenkranz

Abendmesse

Rosenkranz

Abendmesse

Samstag, 19. Februar 18.30 Uhr Ökumenischer Abschlussgottesdienst

des Bibeltages in der

Martinskirche

Eucharistiefeier

Kleinkindergottesdienst

Kindergottesdienst

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Eucharistiefeier


10

Dienstag, 22. Februar

Kathedra Petri; Fest

Donnerstag, 24. Februar

Apostel Matthias, Fest

Freitag, 25. Februar

Walburga, Äbtissin von

Heidenheim in Franken

18.30 Uhr

19.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

3. Sonntag der 40 Tage

Lesungen: Ex 17, 3-7; Röm 5,1-2.5 - 8; Joh 4,5 - 42

Kollekte: Renovierung des Hedwigssaales

Sonntag, 27. Februar 10.00 Uhr

11.45 Uhr

14.00 Uhr

19.00 Uhr

Dienstag, 1. März 18.30 Uhr

19.00 Uhr

Rosenkranz

Abendmesse

15.30 Uhr Messe mit Krankensalbung

im Altenheim

Bethanien

Rosenkranz

Abendmesse

Eucharistiefeier mit

Tauferinnerung der

Erstkommunikanten

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Taufe von Leon

Wilhelm, Jule Marie

Klemm und

Lilli-Marie Baur

Eucharistiefeier

Rosenkranz

Abendmesse

Donnerstag, 3. März 15.30 Uhr Messe im Altenheim

Sonnenberg

Freitag, 4. März

Kasimir, Königssohn, Patron

Polens und Litauens

18.30 Uhr

19.00 Uhr

19.30 Uhr

Rosenkranz

Abendmesse

Weltgebetstag der

Frauen in der Martinskirche

4. Sonntag der 40 Tage (Laetare)

Lesungen: 1 Sam 16,1b.6 -7.10 -13b; Eph 5,8 -14; Joh 9,1- 41

Kollekte: Hedwigsbote

Sonntag, 6. März 10.00 Uhr

Dienstag, 8. März

Johannes von Gott,

Ordensgründer

11.45 Uhr

19.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

Eucharistiefeier

Kleinkindergottesdienst

Kindergottesdienst

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Eucharistiefeier

Rosenkranz

Abendmesse

Donnerstag, 10. März 15.30 Uhr Messe im Altenheim

Salzäcker

Freitag, 11. März 18.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

Beichtgelegenheit

(Pfarrer Merkelbach)

Rosenkranz

Abendmesse –

zugleich Frauenbundgottesdienst

5. Sonntag der 40 Tage – Passionssonntag

Lesungen: Ez 37,12b -14;Röm 8,8 -11; Joh 11,1- 45

Kollekte: Misereor


Sonntag, 13. März 10.00 Uhr

Dienstag, 15. März

Klemens Maria Hofbauer,

Ordenspriester

Mittwoch, 16. März 16.00 Uhr Erstbeichte

Freitag, 18. März

Cyrill von Jerusalem, Bischof,

Kirchenlehrer

Samstag, 19. März

Josef, Bräutigam der

Gottesmutter Maria

Ecce Homo

Weniger als die Hoffnung auf ihn

das ist der Mensch

einarmig

immer

Nur der gekreuzigte

beide Arme

weit offen

der Hier-Bin-Ich

Hilde Domin

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

11.45 Uhr

19.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

18.30 Uhr

19.00 Uhr

20.00 Uhr

Eucharistiefeier in

deutscher und

lateinischer Sprache

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Eucharistiefeier

Rosenkranz

Abendmesse

Rosenkranz

Abendmesse

Ökumenischer

Kreuzweg der Jugend:

Beginn in St. Hedwig

19.00 Uhr Gemeinschaftliche

Feier der Versöhnung

mit Bekenntnis und

Lossprechung der

Einzelnen

Gekreuzigter. Gemälde im 1536

erbauten Schloss Villandry,

dem letzten großen Renaissance-

Schloß an der Loire, das durch

seine Gärten so bekannt ist.

11


12

Palmsonntag

Lesungen: Jes 50,4 -7; Phil 2,6 -11; Mt 26,14 - 27,66

Kollekte: Kollekte für das Heilige Land

Sonntag, 20. März 9.45 Uhr

11.45 Uhr

19.00 Uhr

Festgottesdienst mit

Prozession - wir beginnen

am

Möhringer Bahnhof!

Kleinkindergottesdienst

Kindergottesdienst

Eucharistiefeier in

kroatischer Sprache

Eucharistiefeier

Kardienstag, 22. März 18.30 Uhr Dekanatsmesse

mit Austeilung der

Hl. Öle in St. Ulrich

Lied des Monats Februar:

GL 807: Aus Herzengrund ruf ich zu dir

Lied des Monats März:

EH 202: Im Dunkel unsrer Ängste

Zeugen des Glaubens

Cyrillus und Methodius,

Patrone Europas

Um das bewegte Leben der Brüder Konstantin und Michael

den „Aposteln der Slawen“ im Spannungsfeld zwischen Rom

und Byzanz richtig bewerten zu können, müssen wir einen

kleinen Exkurs in die Geschichte machen.

Die kulturelle Grenze in Osteuropa

zwischen römischkatholischen

und griechisch-orthodoxen

Christen lässt sich bis

in die Antike zurückverfolgen.

Diese kulturelle Grenze verlief

etwa wie die heutige Grenze zwischen

Serbien-Montenegro und

Bosnien-Herzegowina. Nach

dem Tode Theodosius des

Großen, der das Christentum zur

alleinigen Staatsreligion gemacht

hatte, wurde das Römische

Reich 395 entlang dieser

kulturellen Grenze in Westrom

und Ostrom geteilt. Diese Teilung

verstärkte die Auseinanderentwicklung

des westlichen

vom östlichen Christentum, wobei

sich vor allem die Gottesdienstformen

unterschieden im

lateinischen und byzantinischen

Ritus. Die ersten eigenständigen

slawischen Reiche waren das

Bulgarische Reich zwischen

Schwarzem Meer und der Adria

und das Großmährische Reich

im heutigen Mähren und der Slowakei.

An der Christianisierung

dieser slawischen Reiche waren

Cyrillus (827 - 869) und Methodius

(820 - 885) wesentlich

beteiligt.

Die Brüder Konstantin und

Michael wurden in Thessaloniki

geboren als Söhne eines kaiserlichen

Beamten am Hof von Byzanz.

Sie wurden ihrer Herkunft

und Begabung gemäß ausgebildet.

Konstantin, der jüngere der

Brüder, wurde nach dem Tod des

Vaters in Konstantinopel mit

dem jungen Kaiser Michael zusammen

erzogen, wo er auch

studierte und später Philosophie

lehrte. Michael, dem älteren Bruder,

wurde vom byzantinischen

Kaiser aufgrund seiner juristischen

Kenntnisse ein Fürstentum

zur Verwaltung übergeben.

Doch die Verwaltungsarbeit füllte

ihn nicht aus, er verzichtete

auf das Fürstentum und zog sich

in ein Kloster in den Bergen

zurück. Hier nahm er auch den

Namen Methodius an. Da beide

Brüder auch der slawischen

Sprache mächtig waren, schick-


te sie der byzantinische Kaiser

860 als Missionare ans Schwarze

Meer. Sie glaubten, dass sie das

Volk am einfachsten für den neuen

Glauben gewinnen könnten,

wenn sie nicht bloß in der einheimischen

Sprache predigten,

sondern auch den Gottesdienst

in slawisch feiern könnten. Um

die Bibel und die liturgischen

Texte übersetzen zu können,

nahm Konstantin die griechische

Schrift als Grundlage und erfand

für die slawischen Laute eigene

Schriftzeichen. Aus dieser neuen

Schrift Glagoliza entwickelte

sich das nach ihm benannte kyrillische

Alphabet. Konstantin

war ein großer Gelehrter. Seine

Übersetzungen der Evangelien

sind Kunstwerke und gelten als

Grundlage der christlich-slawischen

Kultur.

Weil Rastislaw, der Fürst des

Großmährischen Reichs, in Rom

keine Unterstützung seines

Wunsches nach Trennung der

großmährischen Kirche vom

ostfränkischen Bistum Regensburg

fand, bat er den byzantinischen

Kaiser um slawisch sprechende

Missionare. So wurden

die beiden Brüder 862 nach

Mähren gesandt. Ein wesentli-

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

cher Grund für ihren Missionserfolg

war auch hier die slawische

Übersetzung der Heiligen

Schrift und der Liturgietexte.

Diese Erfolge ärgerten die westlichen

Erzbischöfe, die sich beim

Papst über die „Neuerung“ beschwerten,

denn sie waren der

Meinung, dass nur eine der heiligen

Sprachen Latein, Griechisch

oder Hebräisch im Gottesdienst

benützt werden dürfte.

Etwa 868 reisten die Brüder daher

nach Rom, um die Anerkennung

des Slawischen als Liturgiesprache

zu erreichen. Sie

brachten Papst Hadrian II. die

Gebeine des heiligen Papstes

Clemens I., der als Märtyrer in

Chersones am Schwarzen Meer

etwa um das Jahr 100 gestorben

war. Von Papst Hadrian II. erhielten

sie die Zusage, dass die

slawische Sprache anerkannt

werde. Während dieses Aufenthalts

erkrankte Konstantin

schwer. Er trat deshalb in ein

Kloster ein und nahm den Namen

Cyrillus an. Am 14. Februar

869 starb er und wurde in der

Kirche San Clemente in Rom beigesetzt,

wo auch die Gebeine des

hl. Clemens ruhen. Methodius

wurde von Papst Hadrian II. zum

In der Ostkirche hochverehrt sind die „Slawenapostel“ Cyrillus und Methodius

13


14

Priester geweiht und zum Bischof

von Pannonien (Ostösterreich

und Westungarn) und

Mähren ernannt.

Da der Erzbischof von Salzburg

dies als sein Missionsgebiet

betrachtete, ließ er Methodius

870 in Ellwangen inhaftieren.

Nur auf energische Intervention

des Papstes hin kam Methodius

873 frei und konnte seine Arbeit

fortsetzen. Er starb am 6.April

885. Er musste nicht mehr erleben,

dass 896 das Slawische wieder

verboten wurde und dass seine

Schüler und Anhänger aus

Mähren vertrieben wurden. Diese

verbreiteten indes die slawische

Liturgie nach Serbien,

Rumänien und Russland und begründeten

eine christlich-slawische

Kultur.

Die heiligen Cyrill und Methodius

wurden schon immer in

Böhmen, Mähren und Bulgarien

verehrt. Papst Leo XIII. dehnte

ihren Kult 1880 auf die ganze katholische

Kirche aus und Johannes

Paul II. ernannte sie 1980 zu

Patronen Europas.

Ute Kilian

Die Gebetsmeinung

des Papstes

für Februar und März

Dass die Kranken, besonders

die armen, menschenwürdige

Achtung und ärztliche Hilfe

erfahren.

Dass unter den

Missionarinnen und

Missionaren die Erfahrung

wachse, dass sie das

Evangelium nur aus der

Leidenschaft für Christus

wirksam und gewinnend

weitergeben können.

Dass die Regierungen

in ihren politischen

Programmen und

Entscheidungen stets auf die

Armen, Ausgegrenzten und

Unterdrückten achten.

Dass die Teilkirchen immer

besser verstehen, dass

tiefgreifende

Neuevangelisierung ohne

heiligmäßige Christinnen

und Christen nicht gelingt.

Nachrichten

Aus der Gemeinde

Die Kollekten erbrachten.

Vergelt’s Gott!

8.12. Blumenschmuck

h 39,70

12.12. Monatsopfer der

Gemeinde h 331,05

19.12. Kirchenheizung

h 298,37

24.12. Krippenopfer der

Kinder h 381,34

24.12./25.12. Adveniat

h 4.557,91

26.12. Diaspora- und Schulkollekte

h 547,05

1.1.05 Afrikatag

h 232,93

1. + 2.1. Hilfe für Flutopfer

h 1.399,51

2.1. Hedwigsbote

h 413,62

1.1.-6.1. Sternsingeraktion

h 8.300,00

9.1. Senioren- und Jugendarbeit

h 406,10

16.1. Kirchenheizung

h 360,77

Eucharistie am Fasnetssonntag,

6. Februar

Am Fasnetssonntag dürfen

alle Narren – groß und klein –

kostümiert in die Kirche kommen.

Wer weiß, vielleicht besuchen

uns wieder die Kirchenmäuschen.

Öffnungszeiten

des Pfarrbüros

Montag 9-12 Uhr

Dienstag 14-18 Uhr

Mittwoch 9-12 Uhr

Donnerstag 14-18 Uhr

Freitag 9-12 Uhr

Achtung! Vom 7. bis 11. März

Montag 9-12 Uhr

Mittwoch 9-12 Uhr

Freitag 9-12 Uhr

Dr. Heiko Merkelbach, Pfarrer

Telefon 719 86-60

merkelbach@sankthedwig.de

Elisabeth Dörrer-Bernhardt

Pastoralreferentin

Telefon 719 86-68; doerrerbernhardt@sankthedwig.de

Ursula Hoffmann

Pfarramtssekretärin

Telefon 719 86-60, -61

hoffmann@sankthedwig.de

Doris Waibel

Pfarramtssekretärin

Telefon 719 86-60, -62

waibel@sankthedwig.de

Ewald Szenasi

Hausmeister und Mesner

Telefon 719 86-66

Christian Brause, ZDL

Zivildienstleistender

Telefon 719 86-60, -62,

zivi@sankthedwig.de


Spendenbarometer

Zweckgebundene Geldspenden haben bei Kirchenbauten und Restaurierungen

eine seit Jahrhunderten gepflegte Ehrentradition. – Auch wir

sind auf Ihre Hilfe angewiesen und bitten Sie für anstehende Restaurierungen

und Anschaffungen um Geldspenden. Vielen Dank.

Projekt

Eingegangene Spenden Verbl. Bedarf

Orgelrestaurierung keine

h 1.496,20

Messgewänder

Außenrenovierung

h 75,00

h 100,00

unserer Kirche h 200,00

h 21.566,01

Hedwigsbote h 413,62; h 50,00; h 25,00

h20,00; h15,00; 2 x h12,00

Freiwilliges Kirchgeld h 150,00; h 20,00

Renovierung

des Hedwigssaals

keine

h 20.633,76

Pfarramtskonto: Nr.1164 639 LBBW (BLZ 600 50101)

Solaranlage keine

Spendenkonto Solaranlage: Nr. 10125 30 LBBW (BLZ 600 50101)

Stiftung Pro St. Hedwig: Nr.649 2460 Liga-Bank (BLZ 750 903 00)

29. Möhringer

Christkindlesmarkt

erbrachte € 1.187,00

Die Gemeinde St. Hedwig

konnte beim 29. Möhringer

Christkindlesmarkt wieder einen

erfreulichen Erlös von

h 1.187,00 erzielen. Diesen Betrag

haben wir je zur Hälfte der

Schwäbischen Tafel und unse-

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

h 10.234,51

rem Altenheimprojekt in Mexiko

zukommen lassen.

Herzlichen Dank allen Helfern:

Dem Handarbeitskreis, der

Frauenguppe „Zeitweise Weibszeit“,

unseren Jugendlichen

(KjG), allen, die Plätzchen gebacken

haben, Waffelteig nach

bewährtem Rezept gemixt und

Marmelade gekocht haben, den

Helfern beim Organisieren sowie

beim Auf- und Abbau und

allen, die Ihre Fahrzeuge zur Verfügung

gestellt haben. Nicht zuletzt

bedanken wir uns bei allen,

die uns durch ihre Käufe den ansehnlichen

Erlös ermöglicht haben.

Noch eine Information zur

Schwäbischen Tafel, einer Einrichtung

der Caritas am Filderbahnplatz

23 in Möhringen: Ein-

15

kaufsberechtigt sind Personen

mit einer Einkaufskarte der

Schwäbischen Tafel sowie mit

der Bonuskarte der Stadt Stuttgart.

Geöffnet ist der Laden:

Montag von 14 bis 16 Uhr und

Dienstag von 11 bis 12.30 Uhr

und 13 bis 16 Uhr. Für weitere

Fragen steht die Leiterin Fr. Panek

(Telefon 719 6611) gerne

zur Verfügung.

Frau Müller vom Handarbeitskreis beim Besuch der Schwäbischen

Tafel (2.v.links) mit der Leiterin des Möhringer Ladens Frau Panek

(rechts) und weiteren Mitarbeitern.


16

Statistik 2004

Statistiken können sicher das Leben der Gemeinde nicht zureichend

erfassen. Zahlen sagen nichts über Beweggründe und erfassen

nur eine eingeschränkte Sicht der Wirklichkeit. Uninteressant

sind sie jedoch nicht. Deswegen an dieser Stelle ein paar Zahlen zum

Jahr 2004 (Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf das Jahr 2003).

Gemeindemitglieder 4984 (4952)

Taufen 24 (27)

Erstkommunionkinder 34 (30)

Firmanden 18 (39)

Und nun die entscheidende Frage: Was sagt die Statistik zum Glück?

Zum Glück nichts.

*

Eheschließungen 7 (7)

Sterbefälle 44 (51)

Kirchenaustritte 35 (58)

Wiederaufnahmen in die Kirche 2 (5)

Gottesdienstbesucher (Durchschnitt der beiden Zählsonntage)

*zwei Jahrgänge 789 = 15,8 % (768 = 15,5 %)

Sternsingeraktion

2005

Wer vom 1. bis 6. Januar des

Abends an der Jugendwohnung

vorbeilief oder reinkam, konnte

ein fröhliches Stimmengewirr

von müden aber glücklichen

Kindern, den Betreuern und den

Eltern, die abwechselnd für ein

leckeres Abendessen gesorgt haben,

hören. Doch warum waren

diese Kinder so fröhlich? Etwa

wegen der prallgefüllten Süßigkeitentüten,

mit denen sie etwas

später nach Hause liefen? Sicher

einer der Gründe. Doch fragte

man die Kinder, so bekam man

zum Beispiel folgende Antwort:

„Ist doch klar, wir laufen als

Sternsinger durch die Straßen,

singen bei den Leuten und sammeln

Geld für die Kinder in Thailand!“

Auch in diesem Jahr waren

Kinder ab sechs Jahren als Sternsinger

unterwegs, um den Leuten

durch ihren Gesang eine

Freude zu machen und Geld zu

sammeln für Kinder, die nicht so

gut leben wie sie selbst. Wir bedanken

uns ganz herzlich bei allen

fleißigen Sternsingern für

ihren unermüdlichen Einsatz

und bei allen, die so großzügig

gespendet haben, um zu dem tollen

Ergebnis von h 8.300 (incl.

Kollekten) beizutragen! Ein

Dank auch an die Eltern, welche

die hungrigen Sternsinger jeden

Abend mit einem leckeren Essen

versorgt haben! Vielen Dank

auch an die Gruppenleiter und

besonders an Sandra Kärcher,

ohne deren organisatorischen

Einsatz die Sternsingeraktion so

nicht möglich wäre.

Für das Sternsingerteam: Miriam Wilhelmi


Die nächste Taufe ist in

der Osternacht, am

26. März, 21.00 Uhr

Wenn Sie Ihr Kind an diesem

altehrwürdigen Termin taufen

lassen möchten, bitten wir Sie

um Ihre Anmeldung bis Montag,

28. Februar im Pfarrbüro. Vorbereitungsabende

sind am Mittwoch,

9. und 16. März. Der folgende

Tauftermin ist am 1. Mai,

14.00 Uhr.

Dankschreiben

aus Polen

Frau Nowak hat ein Dankschreiben

von Pfarrer Czeslaw

Wala aus Kalkow, Polen erhalten,

in dem er sich herzlichst für

die Spende aus dem Weihbüschelverkauf

am 15. August bedankt.

Einige Auszüge daraus:

„Der Betrag von h 336 geht

direkt an behinderte und arme

Kinder. Wir werden Lebensmittel

und Kleidung kaufen... Wir

helfen vor allem armen Familien,

die mehrere Kinder haben...

Wir unterstützen auch zwei Kinderheime

mit 100 Kindern... Daneben

betreuen wir 85 Behin-

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

derte, die bei uns in Werkstätten

arbeiten und ein Altersheim mit

88 Bewohnern.“

Familiennachrichten

Vater, in deine Hände

legen wir:

Eva Röhrl, 92 Jahre

Kurt Bäumler, 81 Jahre

Maria Roth, 85 Jahre

Ilse Schuber, 70 Jahre

Maria Kostenbader, 95 Jahre

Gemeinschaftliche

Feier der Versöhnung

am Abend vor dem

Palmsonntag.

Mit Bekenntnis und Lossprechung

der Einzelnen.

Zur inneren Vorbereitung feiern

wir am Vorabend des Palmsonntages

die Versöhnung mit

Gott. In einem Bußgottesdienst

prüfen wir uns und überdenken

unser Leben. Gegen Ende dieses

Gottesdienstes besteht dann die

Möglichkeit, bei drei Beichtvätern

(Prälat Krautter, Pater George

und Pfarrer Merkelbach)

seine Sünden persönlich zu bekennen

und die sakramentale

Absolution zu empfangen. Ein

gemeinsamer Dank an Gott für

die geschenkte Vergebung und

die Möglichkeit zum Neuanfang

beschließt den Gottesdienst.

Wer lediglich an einem Bußgottesdienst

teilnehmen möchte,

kann vor den Beichtgesprächen

gehen.

Vorschau auf das

Kirchweihfest

am 23./24. April

23. April:

Tag der Ewigen Anbetung

9.30 Uhr Eucharistiefeier.

Anbetung bis 18.30 Uhr.

18.30 Uhr Vesper

24. April: Kirchweih

10.00 Uhr Hochamt, Frühschoppen,

Mittagessen, Kaffee

17.00 Uhr Benefizkonzert

19.00 Uhr Abendmesse

Eines Tages sagte die Liebe

zur Freundschaft:

Wozu existierst du

überhaupt,

wo es doch mich gibt?

Und die Freundschaft sprach:

Weil ich fähig bin,

dort ein Lächeln

zu zaubern,

wo du Tränen hinterlässt!

Aus Spanien

17

Der Graphiker

des Hedwigsboten

ist gestorben

,,Bedrückt uns auch das Los des

sicheren Todes, so tröstet uns

doch die Verheißung der künftigen

Unsterblichkeit. Denn

deinen Gläubigen, o Herr, wird

das Leben gewandelt, nicht genommen.“

(Aus der Präfation

für Verstorbene).

Nach kurzer, schwerer Krankheit

ist am 21. Januar Peter Heidinger

gestorben. Er hat vor fast drei

Jahren das Layout des Hedwigsbotens

entworfen und seitdem

unsere Gemeindezeitschrift gestaltet.

Der Schriftzug „St. Hedwig“,

den er nach der Schrift der

Trajanssäule in Rom entworfen

hat, ist inzwischen zum Logo unserer

Gemeinde geworden, das

sogar unsere Kirche schmückt.

Das Redaktionsteam des Hedwigsboten,

aber auch die ganze

Gemeinde ist Herrn Heidinger

für sein großes Engagement zu

Dank verpflichtet. Unser Gebet

gilt ihm, aber auch seiner Familie,

die um ihn trauert.


18

Termine und Veranstaltungen

Jugendliche

und junge Erwachsene

Firmung 2005

26 Jugendliche aus unserer

Gemeinde haben

sich auf den Weg gemacht,

die Spuren des Geistes in

ihrem Leben zu entdecken und

sich auf die Firmung vorzubereiten.

Begleitet werden die Jugendlichen

von Michael Bayer,

Maria Holzmüller, Pfarrer Heiko

Merkelbach und Barbara Schorr.

Unsere nächsten Vorbereitungstreffen

sind: 19. und 26. Februar,

12. und 19. März, jeweils

von 10.00 bis 12.30 Uhr.

Am 12. März treffen wir uns

abends zum Kino. Am 18. März

ist der Jugendkreuz-weg (siehe

unten), am 23. März könnt ihr

am Pessahmahl teilnehmen und

von Gründonnerstag auf

Karfreitag erleben wir zusammen

eine liturgische Nacht.

Die Firmanden bitten die

ganze Gemeinde um ihr Gebet!

Gruppenstunden

in der Jugendwohnung

3. Klasse (neue

Kommunionkinder):

mittwochs, 14.30 bis

16.00 Uhr bei Hanna und Eva

4.+5. Klasse: freitags, 14.30

bis 16.00 Uhr bei Miriam,

Steffen und Chrissy

5.+6. Klasse: freitags, 16.00

bis 17.30 Uhr bei Stephanie,

Simone und Stefan

7. +8.Klasse: freitags, 17.30

bis 19.00 Uhr bei Jenny und

Betty

Dringend gesucht!

Kühlschrank für die Jugendwohnung.

Im Juli-Hedwigsboten

des vergangenen Jah-

res haben wir schon einmal einen

nicht neuen, aber funktionstüchtigen

Kühlschrank und

Gefrierschrank für die Jugendwohnung

gesucht. Mittlerweile

haben wir einen „neuen“ Gefrierschrank

bekommen. –

DANKE. Allerdings suchen wir

noch einen Kühlschrank. Da unsere

Küche nun fertig renoviert

ist und auch alles wieder eingeräumt

ist, tritt nun von neuem

das „Kühlschrankproblem“ auf.

Noch funktioniert er zwar, aber

wer weiss wie lange noch...

Wir würden uns sehr über eine

kostenfreie Bereitstellung freu-

en. Melden sie sich bitte bei Miriam

Wilhelmi. Vielen Dank!

Telefon 718 94 54

E-Mail: miri_ich@web.de

Ökumenischer Kreuzweg

der Jugend 2005

Dieser Kreuzweg beginnt am

Freitagabend, 18. März, 20.00

Uhr, in der Hedwigskirche.

Was auf euch wartet?

Eine ungewöhnliche

Erfahrung für Jugendliche ab 14


Jahren: Gottesdienst nicht in der

Kirche, sondern abschnittweise

an verschiedenen Stellen unserer

alltäglichen Umgebung. Mit

Bildern. Mit Fackeln. Und mit einem

echten Holzkreuz. Diese ungewöhnliche

Erfahrung steht

dieses Jahr unter dem Motto

„Vor Augen: Das Kreuz“.

Kommt und lasst euch überraschen!

Die evangelische und katholische

Jugendarbeit gestalten

diesen Kreuzweg gemeinsam.

Viel kann misslingen,

was wir säten

auf ird’schem Rund,

was stets gelingt,

das ist ein Beten

aus Herzensgrund.

Denn möcht’ auch Gott

nicht so es lenken,

wie dir’s gefiel:

Er wird dafür dir

andres schenken

und Schönres viel.

Friedrich de la Motte-Fouqué

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

Termine und Veranstaltungen

Frauen und Männer

Frauenbund

Freitag, 11. Februar,

19.00 Uhr: Frauenbundgottesdienst

in der

Kapelle.

Dienstag, 22. Febr. , 20.00 Uhr:

Informationsabend zum Weltgebetstag.

Freitag, 4. März, 19.30 Uhr:

Ökumenischer Weltgebetstag in

der Martinskirche.

Mittwoch, 23. März, 17.00 Uhr:

Wir halten mit den Frauen

unserer Gemeinde eine Kreuzwegandacht.

Wir laden Sie herzlich

zu allen Gottesdiensten und

Veranstaltungen ein.

Ihr Frauenbundteam: Doris Mauthe,

Mathilde Pfister und Monika Schmidt

Weltgebetstag 2005:

„Lasst uns Licht sein“

Am 4. März, 19.30 Uhr in

der Martinskirche Möhringen.

Der Weltgebetstag 2005 kommt

uns dieses Jahr ganz nah, er

kommt aus unserem Nachbarland

Polen, das ja seit jeher stark

von christlicher Tradition geprägt

ist. Über 90 Prozent der

Menschen dort sind katholisch,

auch gibt es Orthodoxe, Protestanten

und Mitglieder anderer

christlicher Kirchen und so hat

sich seit Jahren eine tragfähige

Ökumene entwickelt, der auch

die diesjährige Liturgie entstammt.

Wir feiern den WGT an zwei

Abenden, zu denen wir Sie herzlich

einladen:

Informationsabend mit Wissenswertem

über Land und Leute am

Dienstag, 22. Februar , 20 Uhr

im Gemeindezentrum der Martinskirche

und Gottesdienst zum

WGT am Freitag, 4. März, 19.30

Uhr in der Martinskirche.

Zeitweise Weibszeit

Frauengruppe

für Frauen in der

Familienphase.

Wir treffen uns vierzehntägig. Jeden

geraden Monat am ersten

Termin vormittags und jeden

ungeraden Monat zweimal

abends. Jeweils an einem Dienstag,

von 9.30 bis11.30 Uhr beziehungsweise

von 20.00 bis

22.00 Uhr, im „Stüble“ im Gemeindezentrum.

Kontaktperson

ist Frau Gehweiler- Bleicher , Telefon:

728 98 89.

19

Im Februar/ März treffen wir

uns:

Am Dienstag, 22.Februar, abends

in der Kirche. Thema: „Die

künstlerische Gestaltung der

St. Hedwigskirche“. Einführung

von Elisabeth Dörrer-Bernhardt,

gemeinsamer Austausch.

Am Dienstag 8. März, abends

im Stüble. Thema: “Frauen im

Christentum“ Referentin: Frau

Neyer-Stohmaier. Die Treffen

sind offen für alle Interessentinnen.

Herzlich willkommen!

Auf den Spuren von

Sieger Köder – Frauenwochenende

von 17. bis

19. Juni bei Ellwangen

Die Frauengruppe Zeitweise

Weibszeit organisiert ein Wochenende

für Frauen in der Nähe

von Ellwangen. Untergebracht

sind wir in zwei Ferienwohnungen.

Wir werden einen Abschnitt

des Jakobsweges gehen und uns

Kirchen anschauen, die vom

„Malerpfarrer“ Sieger Köder gestaltet

wurden, der dieses Jahr

seinen 80. Geburtstag feiert. Seine

Bilder sollen uns Anregung

sein, über zeitgemäße Spiritualität

ins Gespräch zu kommen.

Kosten: ca. h 40 bis 50.


20

Termine und Veranstaltungen

Kinder

und junge Familien

Begleitet wird dieses Wochenende

von Elisabeth Dörrer-

Bernhardt. Wir haben noch einige

wenige Plätze frei. Bei Interesse

melden Sie sich bitte bis

Ende Februar bei Frau Dörrer-

Bernhardt (Pastoralreferentin),

Telefon: 719 86 68.

MannSchaft

Kinderfasching in St.

Hedwig am 5. Februar

Auch dieses Jahr heißt es wieder:

„Auf, auf zum Kinderfasching“.

Am 5. Februar, ab 15.01 Uhr

gibt es wieder jede Menge Spiel,

Spaß und Schokolade beim diesjährigen

Kinderfasching im

Hedwigssaal. Eingeladen sind

Wir sind offen für Eltern, die

auch eine solche Austauschrunde

suchen. Bei Interesse melden

Sie sich bitte bei Familie Gösling,

Telefon 728 94 61.

Kindergottesdienste

in St. Hedwig

Am 20. Februar, 6. und 20.

März finden wieder unsere

chen und zu zweit im Detail

vorbereitet. Ein bis zwei Mal

im Halbjahr führt man dann

durch den Gottesdienst. Wir

freuen uns über Verstärkung.

Bitte melden Sie sich bei Interesse

bei Frau Dörrer-Bernhardt,

Telefon 719 86 68.

Eltern- Kind- Gruppen

Die MannSchaft blickt auf ein

erlebnisreiches Jahr zurück. Erster

Abschnitt des Jakobsweges,

Männerkochen, Meditationswochenwende,

Spielabende, Gespräche

über unseren Glauben,

... ein wenig von allem was

Man(n) braucht. Und auch im

neuen Jahr lassen wir nicht nach.

So starten wir vom 4. bis 6.

März ins Benediktinerkloster

Ettal, um dort am Klosterleben

teilzuhaben. Auch wenn wir inzwischen

ganz gut zusammengewachsen

sind, freuen wir uns

über Zuwachs. In der Regel treffen

wir uns am letzten Freitag

des Monats, also das nächste Mal

am 25. Februar, 20.00 Uhr. Für

weitere Termine und Themen –

na klar: In den Hedwigsboten

schauen.

alle Kinder ab der 1. Klasse. Das

Vorbereitungsteam freut sich

wieder auf viele kreative Kostüme,

die am Ende prämiert werden

und natürlich auf DICH. Der

Kinderfasching endet so gegen

18.00 Uhr.

Familiengruppe

In der Familiengruppe treffen

sich Eltern, bewusst beide Elternteile,

um sich über verschiedenste

Themen auszutauschen.

Wir treffen uns einmal im

Monat an einem Abend und zwar

immer bei einer Familie zu Hause.

Unsere Themen sind vielfältig,

Familienthemen, religiöse

und biblische Themen aber auch

gesellschaftliche Fragen werden

diskutiert. Wichtig ist uns der Austausch

und ein gemeinsames Gebet

zum Abschluss. Im Februar

steht das Treffen noch nicht fest.

Kleinkindergottesdienste (Beginn

mit dem 10-Uhr-Gottesdienst

in der Kirche) und Kindergottesdienste

für Schulkinder

(Beginn in der Kapelle) statt.

Am 20. Februar zum Thema:

Mose; am 6. März liegt das Thema

noch nicht fest und am 20.

März feiern wir Palmsonntag.

Wir beenden die Gottesdienste

nach Möglichkeit mit der Gemeinde

in der Kirche. Herzliche

Einladung an Groß und Klein!

Teamverstärkung

gesucht!

Für beide Gottesdienst-

Teams suchen wir immer wieder

Eltern, die Interesse daran

haben, Gottesdienste mitzugestalten.

Die Gottesdienste werden

in der Gruppe vorbespro-

Alle Gruppen sind offen für

Mütter, Väter und deren Kinder!

Dienstags, 10.00 bis 11.30

Uhr. Jahrgang 02/03, Kontakt:

Frau Finkbeiner-Narden, Telefon

782 76 06

Dienstags, 15.00 bis 16.30

Uhr. Frühlingskinder 04. Kontakt:

Frau Dziobek, Telefon

71 76 51. Wir nehmen gerne noch

Interessierte bei uns auf.

Mittwochs, 15.00 bis 16.30

Uhr (alle drei Wochen). Jahrgang

04. Kontakt Frau Darscheid,

Telefon 300 44 64.

Nächste Treffen: 2. und 23. Februar,

16. März.

Donnerstags, 15.00 bis

16.30 Uhr. Jahrgang 03/04,

Kontakt: Frau Ulrich, Telefon

231 28 68.


Neu! Donnerstags, 10.00

bis 11.30 Uhr. Sommerkinder

04. Kontakt Frau Schönstett.

Telefon 674 70 15

Neu! Freitags, 15.30 bis

17.00 Uhr. Eine Spielgruppe in

französischer Sprache. Kleinkindalter.

Kontakt Frau Kullmann.

Telefon 327 51 57.

Familienkreise

Die Treffen der zwei Kreise

im Februar/März:

Sonntag, 13. Februar: Spielenachmittag

und/ oder Rodeln.

Samstag, 19. Februar: Teilnahme

an der ökumenischen Bibelwoche

mit Kinderprogramm.

Familie Bernhardt, Telefon

74 70 93.

Sonntag, 13. März: Theater

am Faden. Näheres für beide

Treffen bei Familie Beck:

Telefon 71 73 69.

Sonntag, 20. März: Ostereier

für die Gemeinde gestalten

und Spiele draußen. Familie

Bleicher: Telefon 728 98 89.

Die Familienkreise sind offene

Gruppen. Sind Sie neu in der

Gemeinde? Wollen Sie gerne andere

Familien kennen lernen?

Sie sind herzlich willkommen in

unseren Kreisen.

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

Erstkommunion 2005

Unsere Kommunionkinder bekommen

am Sonntag, 13. Februar,

im 10-Uhr-Gottesdienst

das Glaubensbekenntnis überreicht.

Der Sakristei- und Kirchbesuch

der Kinder ist am 16. Februar

in zwei Gruppen. Die erste

Gruppe beginnt um 15.00

Uhr in der Kirche, die zweite um

16.30 Uhr.

Am Sonntag, 27. Februar

feiern wir einen Tauferinnerungsgottesdienst

mit den Kommunionkindern,

bei dem die

Kinder ihr Gewand überreicht

bekommen. Bis dahin sollte jedes

Kind im Pfarrbüro ein passendes

Gewand ausgesucht haben.

Am Freitag, 25.Februar,

17.30 Uhr findet in der Kirche

die Probe für den Gottesdienst

statt. In dieser Woche findet

dann keine Gruppenstunde für

ihr Kind statt.

Am 2. und 4. März werden

wieder zwei Nachmittage zum

Kerzenverzieren angeboten. Beginn

jeweils 16.30 Uhr mit einem

Gebet in der Kirche. Sie können

an diesem Nachmittag mit

Ihrem Kind eine Kerze für die

21


22

Erstkommunion gestalten. Frau

Müller, Frau Pieper und Frau

Ströbele aus der Gemeinde haben

sich wieder bereit erklärt,

Sie an diesen Nachmittagen im

Kerzenverzieren anzuleiten. Sie

können eine Kerze zu h 5,00 erwerben

und Verzierwachs zu

h1,00. Bitte bringen Sie das passende

Geld in einem Umschlag

mit. Schicken Sie Ihr Kind nicht

alleine, es braucht Ihre Unterstützung.

Bitte bringen Sie ein

Brettchen, eine Straminnadel,

ein Lineal und ein kleines

Küchenmesser mit.

Am 9. März, 20 Uhr findet

ein Elternabend zum Thema Versöhnung/

Beichte statt. Wir werden

auch nochmals Informationen

zur Vorbereitung auf das Fest

der Erstkommunion weitergeben.

Am 16. März finden dann

von 16 bis 18 Uhr Beichtgespräche

für die Erstkommunionkinder

statt. Bitte bereiten auch

Sie Ihr Kind mit Hilfe des Familienbuches

Nr. 10 und der

Seiten 182-185 vor.

Zum Palmsonntag gibt es

den Brauch Palmbuschen zu

binden. Das wollen wir auch dieses

Jahr für die Kommunionkin-

der anbieten. Am Samstag vor

Palmsonntag, 19. März, 14.30

Uhr sind die Kinder, begleitet

von einem Erwachsenen, zum

Palmbuschenbinden in den

Hedwigssaal eingeladen. Frau

Müller und Frau Pieper werden

uns helfen, einen Palmbuschen

zu binden. Bitte bringen Sie ausgeblasene

Eier, einen Holzstab

(ca. 50-60 cm), bunte Bänder,

Grünzeug (z.B. Buchs), Draht

und Drahtzange mit.

Am 20. März beginnen wir

mit der Gemeinde den Kleinkindergottesdienst

und Schulkindergottesdienst

um 9.45

Uhr am Möhringer Bahnhof.

Die Kinder dürfen die Prozession

mit ihren selbst gebastelten

Palmbuschen begleiten und in

die Kirche einziehen. Vor der

Lesung gehen wir dann in die

Kapelle, beziehungsweise den

Hedwigssaal und feiern dort

weiter.

Die GruppenbegleiterInnen

treffen sich am Montag 28.

Februar, 20 Uhr zur Besprechung

im Konferenzzimmer des

Pfarrhauses. Kindergottesdienste:

20. Februar und 6. März (10

Uhr in der Kapelle)und 20. März

(9.45 am Möhringer Bahnhof).

Im Familienbuch bitte die Nummer

11,10,4 besprechen.

Kindergarten

St. Hedwig

Unser Kindergarten ist geöffnet

montags bis freitags von 8.00

bis 14.00 Uhr. Leiterin Frau Caroline

Höltzel, Telefon 71 43 26.

Termine

Senioren

40 Jahre

Seniorenclub 66

in St. Hedwig

Es war im Jahre 1965, in verschiedenen

Gemeinden hatte

man schon ein regelmäßiges

Treffen für die älteren Gemeindemitglieder

geschaffen, da kam

unser Monsignore Alfons M. Härtel

mit Dorothea Prahl zu dem

Entschluss, auch bei uns muss in

diese Richtung etwas geschehen.

So gründete Frau Prahl im

Januar 1965 den „Club 66 für betagte

Menschen“ in unserer Gemeinde,

wie ihn Monsignore

Härtel nannte. Seine Zitate lauteten

damals: „Niemand soll sich

in unserer Gemeinde einsam

fühlen“. Und eine weitere Anweisung

an Frau Prahl: „Hängen

sie die Themen nicht zu niedrig,

das Niveau muss erhalten bleiben,

denn mit der Zeit sinkt es

von selbst.“ Frau Prahl tat dazu

ihr Möglichstes.

Man traf sich monatlich zwei

bis drei Mal im Hedwigssaal bei

Kaffee, Kuchen, Brezeln und

Wein, wobei Frau Prahl immer


ein Referat von Welt und Kirche

mit einbrachte. Man feierte die

Feste im Jahreskreis, besonders

den Fasching. Zwischendurch

standen auch Ausflüge auf dem

Programm. Zum Jahresabschluss

freute man sich auf eine besinnliche

und schöne Adventsfeier,

die immer gut besucht war. Es

wurde alles mit der Zeit zur Tradition,

davon viele schöne Erinnerungen

geblieben sind.

Im Januar 1990 feierte der Seniorenclub

66 nun sein 25-jähriges

Bestehen. Danach gab Frau

Prahl ihren Führungsstab an

Anne-Monika Lung weiter, die

bis heute den Seniorenclub 66

leitet. Unsere dynamische Frau

Prahl hat sich damit aber noch

nicht zur Ruhe gesetzt. Nach wie

vor organisierte sie bis heute 128

Ausflüge für den Seniorenclub

66 mit Bravour.

Zum 40-jährigen Jubiläum

durfte da natürlich nicht an Lob

und Dank gespart werden. Pfarrer

Merkelbach beglückwünschte

unsere beiden Leiterinnen mit

einem schönen Blumengebinde

und gab uns einen sinnvollen irischen

Segenswunsch mit auf den

Lebensweg. Frau Prahl bedank-

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

te sich herzlich mit einem Geschenk

bei ihren ehemaligen

und heutigen Mitarbeiterinnen

für ihren langjährigen Fleiß.

An dieser Stelle möchten wir

Frau Prahl, die all dies ins Leben

gerufen hat, ein „Herzliches Vergelt’s

Gott“ sagen für ihre Mühen

und Arbeit in den vergangenen

40 Jahren zum Wohle des Seniorenclubs

66.

Auch der jetzigen Leiterin

Frau Lung, dem Clubrat und dem

Helferinnenkreis ein „Herzliches

Vergelt’s Gott“ für ihren langjährigen

Fleiß zum Wohle für unsere

betagten Menschen in unserer

Hedwigsgemeinde. Gott

segne ihre Arbeit und Mühen,

womit unseren alt gewordenen

Menschen in unserer Gemeinde

St. Hedwig stets Verbundenheit

und Heimat gegeben werden

kann.

Dies wünscht der Seniorenclub

66 in großer Dankbarkeit

und Freude. Gerlinde Jelen

Donnerstag, 3. Februar:

Treffpunkt Möhringer Bahnhof

um 13.30 Uhr, Abfahrt 13.35 Uhr

mit der U6 nach Gerlingen zum

Stadtmuseum zur Ausstellung

„Aus Alt mach Neu“. Der Eintritt

ist frei, eine Spende wird erbeten.

Nach der Besichtigung der

Ausstellung geht es ins Café Gärtner.

(Gruppennetzkarte für 5

Personen zu h 13,00 ist empfehlenswert)

Donnerstag, 10. Februar:

Treffen um 14.30 Uhr im Hedwigssaal

wie üblich. Nach dem

Kaffeetrinken wird Herr Dr. Ulrich

Börngen, der Leiter der

Stuttgarter Gruppe, über „WCRP

– World Conferene for Religion

und Peace“ sprechen. Viele kennen

diese Vereinigung schon von

Herrn Pfarrer Benz, aber das ist

eine Weile her und der Seniorenclub

hat heute andere Teilnehmer.

Wir sind gespannt auf

die Ausführungen.

Donnerstag, 24. Februar:

Treffen um 14.30 Uhr im Hedwigssaal

wie üblich. Herr Müller,

den wir schon lange kennen,

zeigt uns eine Tonbildschau:

„2004 – 300 Jahre Ludwigsburg“.

Im Juni wollen wir uns

das Schloss in Ludwigsburg ansehen,

so dürfte diese Tonbildschau

von Interesse sein. Ganz

besonders sind diejenigen eingeladen,

die im Februar Ge-

23

burtstag haben.

Donnerstag, 3. März: Besenwirtschaft

statt wandern!

Treffpunkt 15.20 Uhr am

Möhringer Bahnhof, Abfahrt mit

der U6 bis Degerloch. Von dort

kurzer Weg zur Besenwirtschaft.

Keine Anmeldung nötig.

Donnerstag, 10. März:

Treffen um 14.30 Uhr im Hedwigssaal

wie üblich. „Wer kennt

Stuttgart?“. Frau Prahl zeigt Lichtbilder

und lässt raten, wo das

Gezeigte steht.

Wir laden besonders diejenigen

ein, die im März Geburtstag

haben.

Wir wünschen Ihnen gute

Tage und grüßen sie herzlich

Anne-Monika Lung und

Dorothea Prahl

Winziger Glaube

Der Glaube,

senfkorngroß,

versetzt den Berg

ins Meer.

Denkt,

was er könnte tun,

wenn er ein Kürbis wär` !

Angelus Silesius


24

Das besondere Angebot

Haben Sie Interesse?

Mit der Bibel die

Fastenzeit gestalten

Viele haben schon erfahren,

wie wohltuend und geistlichen

Gewinn bringend eine Gruppe

ist, in der man sich über den

Glauben und die Texte des

Sonntagsevangeliums austauscht.

Deshalb geht unsere Gemeinde

auch in diesem Jahr bewusst mit

der Bibel ihren Weg durch die

40 Tage. Neben der täglichen Lebensbetrachtung

anhand eines

kurzen Bibeltextes und der

sonntäglichen Eucharistiefeier

mit der Predigt, ist das wöchentliche

Schriftgespräch fester Bestandteil

dieses Weges, der in

diesem Jahr unter dem Motto

steht: „Die Nacht wird dir zum

Tage.“ In den Bibelgruppen werden

Lesungen der folgenden

Sonntage bedacht.

Bei Redaktionsschluss standen

drei Bibelgruppen fest.

Montags, (ab dem 14. Februar),

19.30 Uhr im Stüble,

Dienstags, (ab dem 15. Februar),

19.45 Uhr in der

Kapelle,

Donnerstags, (ab dem 10.

Februar), 9.00 Uhr im Stüble.

Da alle Bibelgruppen den

gleichen Text bedenken, können

Sie zwischen den Gruppen

auch wechseln. Wie es in Ihren

Terminkalender passt.

Eventuell entstehen noch

weitere Gruppen. Bitte achten

Sie auf die Vermeldungen oder

erkundigen Sie sich im Pfarrbüro.

Ab dem Fasnetssonntag

liegen die Impulse zur täglichen

Lebensbetrachtung in der Kirche

auf. „Wenn es dir gut tut, dann

komm“ (Franz von Assisi).

Fastenwoche „Meinem

Leben Richtung geben“,

19. bis 26. Februar

In der Fastenzeit bieten wir

wieder eine Fastenwoche für Gesunde

an. Am 16. Februar treffen

wir uns zur Information und

Einführung von 18.30 bis

20.00 Uhr. Das Fasten selbst ist

dann vom 19. bis 26. Februar.

Dabei werden wir uns einige

Male zu Austausch, Meditation

und Gymnastik treffen. Vorgesehen

sind folgende Termine:

Freitag, 18., 17.30 bis 19.00 Uhr;

Samstag, 19., 16.30 bis 18.00

Uhr; Sonntag, 20., nachmittäglicher

Spaziergang; Dienstag,

22., 17.30 bis 19.00 Uhr; Donnerstag,

24., 17.30 bis 19.00 Uhr;

Samstag, 26., 19.00 Uhr, Abschlussfeier.

Regelmäßige Teilnahme an

den Treffen wird erwartet. Notwendig

ist der Fastenführer von

Hellmut Lützner: „Wie neugeboren

durch Fasten“, Verlag

Gräfe und Unzer.

Wer mehr über die spirituelle

Dimension des Fastens erfahren

will, dem empfehlen wir: Anselm

Grün, „Fasten. Beten mit

Leib und Seele,“ Münsterschwarzacher

Kleinschriften

Bd. 23. Beide Bücher können

Sie über das Pfarrbüro in

Sammelbestellung beziehen.

Anmeldung baldmöglichst

im Pfarrbüro. Benutzen Sie dazu

bitte die Anmeldung, die hinten

in der Kirche aufliegt.

Der Kulturkreis

Die mittelalterlichen

Retabel –

Entstehung und Bedeutung.

Dienstag, 15. Februar.

Das Württembergische Landesmuseum

zeigt im Alten

Schloss einige bedeutende Reta-

bel aus dem 14./15. Jahrhundert.

Sie sind der künstlerische Ausdruck

der mittelalterlichen Glaubensvorstellungen

und der Hoffnung

der reichen Stifter auf Milderung

der Sündenstrafen beim

Jüngsten Gericht.

An zwei oder drei Beispielen

wird die Kunsthistorikerin Frau

Dr. Breit Entstehung und Bedeutung

dieser Altarbilder erläutern.

Treffpunkt: 13.30 Uhr, Haltestelle

Riedsee. Führung: Frau

Dr. Breit. Eintritt und Führung:

h 6,00 Telefonische Anmeldung:

Pfarrbüro 719 86 60.

Werkstattbesuch bei dem

Künstler und Grafiker Robert

Förch, Dienstag, 15. März .

Wir besuchen den Künstler

und Grafiker Robert Förch in seinem

Atelier in Degerloch-Hoffeld.

Mit vielen Preisen ausgezeichnet,

u. a. dem der Villa

Massimo in Rom, unterrichtete

Förch als Professor an der grafischen

Fachschule in Stuttgart.

Sein Werk umfasst außer Gouachen,

Zeichnungen und Aquarellen

großflächige wandfähige


Farblinolschnitte mit Bildcharakter.

Hier faszinieren Förch

Landschaften, deren Charakteristika

und Stimmungen er mit wenigen

Strichen und Flächen zum

Ausdruck bringt und altes

Gemäuer von Städten und Dörfern,

die er als Ästhetik des Morbiden

und des Zerfalls meisterlich

zur Darstellung bringt.

Treffpunkt: 14.45 Uhr,Kirchplatz.

Telefonische Anmeldung:

Pfarrbüro 719 86 60

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

Weg mit der Kippe

Das Haus der Caritas im

Bahnhof Möhringen, Filderbahnplatz

23, 70567 Stuttgart

bietet Rauchern einen Kurs zur

Entwöhnung an.

Der 10-wöchige Kurs beginnt

am 16. Februar von 18.00 bis

19.30 Uhr und kostet h 160,00.

Einige Krankenkassen erstatten

einen Teilbetrag zurück.

Interessierte sind am 2. Feb-

ruar um 18.00 Uhr zu einer

Informationsveranstaltung herzlich

eingeladen. Telefon 0711-

718 632 31; Email: l.schaich@

caritas-stuttgart.de

Weltgebetstag 2005

„Lasst uns Licht sein“.

Am 4. März, 19.30 Uhr in

der Martinskirche Möhringen.

Der Weltgebetstag 2005 kommt

uns dieses Jahr ganz nah, er

kommt aus unserem Nachbar-

25

land Polen, das ja seit jeher stark

von christlicher Tradition geprägt

ist. Über 90 Prozent der

Menschen dort sind katholisch,

auch gibt es Orthodoxe, Protestanten

und Mitglieder anderer

christlicher Kirchen und so hat

sich seit Jahren eine tragfähige

Ökumene entwickelt, der auch

die diesjährige Liturgie entstammt.

Wir feiern den WGT an zwei

Abenden, zu denen wir Sie herzlich

einladen:

Informationsabend mit Wissenswertem

über Land und Leute

am Dienstag, 22. Februar,

20 Uhr im Gemeindezentrum

der Martinskirche und Gottesdienst

zum WGT am Freitag,

den 4. März, 19.30 Uhr in der

Martinskirche.

Der Literaturkreis

Der Literaturkreis trifft sich

am Montag, 14. Februar, 19.30

Uhr im Pfarrhaus. Wir besprechen

mit Hansbert Bertsch „ Die

göttliche Komödie“ (Fegefeuer)

von Dante Aligheri.

Retabel von Veit Stoß aus

der Nürnberger Karmeliterkirche,

1523, (Bamberg, Dom)


26

Ökumenische Bibeltage

mit Lukas:

18. und 19. Februar

Lukas nahm es genau. Er sammelte,

was er von Jesus hörte

oder las. Er prüfte, was glaubwürdig

war. Er sortierte und ordnete

Geschichten. Schließlich

gab er ein Buch heraus, das den

Jesus der Christen beschrieb. Er

stellte damit an seine Leser die

Frage, was wirklich wichtig ist

im Leben.

Aus dem so entstandenen Lukasevangelium

werden bei den

ökumenischen Bibeltagen zwei

Texte besprochen, diskutiert,

hinterfragt, erläutert. Darin provoziert

Jesus, stößt seine Zuhörer

vor den Kopf. Muss das sein?

Muss Reichtum in einen so

schroffen Gegensatz zur Armut

gesetzt werden?

Freitag, „Macht euch Freunde mit dem Mammon“

18. Februar, Wie Lukas Armsein und Reichsein versteht

20 Uhr (Einführung ins Gesamtthema)

Samstag, „Der Prophet Jesaja beschreibt die Aufgaben des

19. Februar, kommenden Messias. – Was bedeutet diese

14 Uhr Verheißung für einen gläubigen Juden heute?“ –

Ein authentischer Beitrag zum jüdischenchristlichen

Dialog von Mainhard Tennè.

Samstag, Parallele Angebote: Die Für Kinder: Jesus,

19. Februar, Jesu Botschaft: Kurzpredigt Deborah und die

16.30 Uhr Eine Zumutung Jesu führt Synagoge – eine

für Menschen damals (fast) zur Geschichte mit Eglifür

uns heute? Katastrophe Figuren, basteln,

singen und tanzen

Überlegen, diskutieren, fragen

Sie mit uns! Sie sind herzlich

eingeladen.

Am Freitagabend steht ab

19.30 Uhr ein Imbiss für Sie bereit.

Am Samstag werden Sie um

16 Uhr mit Kaffee und um 18 Uhr

mit einem Imbiss versorgt.

Die Veranstaltungen finden

im Gemeindezentrum der Martinskirche

(Oberdorfplatz 14)

statt. Der Gottesdienst um 18.30

Samstag, Gottesdienst: Textgrundlage:

19. Februar, Will Jesus die Umkehrung der Lebensverhältnisse? Lukas 6,20-26

18.30 Uhr

Textgrundlage: Lukas 4,16-30

Uhr ist in der Martinskirche.

Zu diesen ökumenischen Bibeltagen

laden Sie ganz herzlich

die katholische, evangelischen

und evangelisch-methodistische

Gemeinden in Möhringen ein.

Katholische Fernsehgottesdienste

Ältere und kranke Gemeindemitglieder

feiern gerne die

Sonntagsmesse im Fernsehen

mit, wenn sie nicht mehr aus

dem Haus können. Das ZDF überträgt

alle zwei Wochen von 9.30

bis 10.15 Uhr aus verschiedenen

Pfarreien die Gemeindemesse.

So müssen sie nicht ganz auf ihre

geistliche Nahrung verzichten.

Die nächsten Termine der Messfeiern

im Fernsehen sind:

6. Februar

Aus St. Paulus, Worms

20. Februar

Aus St. Paul, Salzburg

6. März

St. Jacobus, Guldental/Nahe

20. März, (9.15 Uhr )

Aus dem Dom in Eichstätt

Unter der Adresse www.fernsehgottesdienst.de

finden Sie

weitere Informationen. Einmal


im Monat bringt der Pfarrer,

wenn Sie dies wünschen, die

Kommunion ins Haus. Melden

Sie sich einfach im Pfarrbüro.

Gemeindereise Sinai

und Jordanien

31.10. – 7.11.2005

Die nächste Gemeindereise

führt uns „Auf den Spuren von

Mose ins gelobte Land“. Anknüpfend

an unsere Ägyptenfahrt

starten wir vom Sinai aus

und folgen dem Volk Israel auf

seinem Zug durch die Wüste bis

zum Berg Nebo.

Auf dem Programm stehen

unter anderem Sinai mit Katharinenkloster

und Aufstieg auf

den Mosesberg, die Felsenstadt

Petra, die Kreuzfahrerfestung

Kerak, die Festung Machärus, wo

Johannes der Täufer enthauptet

wurde, Dscherasch, das Pompeji

des Nahen Ostens, der Berg

Nebo und die Taufstelle Jesu.

Der Preis beträgt ab 20 Teilnehmern

h 1349, ab 15 Teilnehmern

h 1389. EZ-Zuschlag

h175. Im Preis inbegriffen sind

wie üblich: Alle Flüge, Bustransfer

nach Frankfurt, Über-

St. Hedwig Bote Österliche Bußzeit 2005

nachtung und HP in vier/fünf-

Sterne-Hotels, alle Eintritte,

Führung, Trinkgelder, Gebühren

und Reiserücktrittskostenversicherung.

Termin: 31. Oktober bis 7. November

2005. Anmeldungen

nimmt das Pfarrbüro entgegen.

Jetzt schon ein Blick nach vorne.

Im Herbst 2006 (wahr-

27

scheinlich vom 22. Oktober bis

5. November) setzen wir unsere

Reisen auf den Spuren der Bibel

fort und fahren ins Gelobte Land,

nach Israel.

Die kleine Kirche auf der Spitze des Mosesberges. Gebaut aus roten Granitblöcken, die wahrscheinlich

von einer viel älteren Kirche stammen, die einst an diesem heiligen Ort stand.


Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen,

gib mir den Mut zum ersten Schritt.

Laß’ mich auf deine Brücken trauen,

und wenn ich gehe, geh’ du mit.

Ich möchte gerne Brücken bauen,

wo alle tiefe Gräben sehn.

Ich möchte hinter Zäune schauen

und über hohe Mauern gehn.

Ich möchte gern dort Hände reichen,

wo jemand harte Fäuste ballt.

Ich suche unablässig Zeichen

des Friedens zwischen Jung und Alt.

Ich möchte nicht zum Mond gelangen,

jedoch zu meines Feindes Tür.

Ich möchte keinen Streit anfangen;

ob Friede wird, liegt auch an mir.

Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen,

gib mir den Mut zum ersten Schritt.

Laß’ mich auf deine Brücken trauen,

und wenn ich gehe, geh’ du mit.

Karl Rommel

Istanbul. Die Hochbrücke

über den Bosporus verbindet

Europa mit Asien

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