Montagehinweise

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Montagehinweise

Montagehinweise

SCHRAG Comfort Heizung

mit dem MINI-Luftleitungssystem


Montage zum MINI-Luftleitungssystem

Das MINI-Luftleitungssystem

Das MINI-Luftleitungssystem wird auf

der Trittschall- und Wärmedämmung

montiert. Das obige Bild zeigt den

typischen Verlauf einer Luftleitung

vom Verteiler bis zum Luftaustritt

mit den dazugehörigen, werkseitig

vorgefertigten Bauteilen.

An die in verschiedenen Größen

erhältlichen Verteiler werden die Anschluss-Stutzen

geschraubt; nicht benötigte

Anschlüsse werden miteinem

Blinddeckel verschlossen.

Die MINI-Luftleitungen, mit einer

Breite von 100 mm und einer Höhe

von

50 mm, werden in Längen zu vier

Metern geliefert und auf der Baustelle

bedarfsgerecht zugeschnitten.

Vorgefertigte Bögen gibt es mit Winkeln

von 30°, 45°, 60° und 90°. Sie

werden auf die MINI-Luftleitungen gesteckt.

Zur Verbindung von zwei MINI-

Luftleitungen werden Verbindungsschlösser

geliefert, so dass auch

größere Leitungslängen problemlos

montiert werden können. Die

Verbindungsstellen werden jeweils

genietet. Neben den normalen Zuluftschalldämpfern

sind auch

doppeltlange Zuluftschalldämpfer

im Programm. Eingesetzt werden

diese, wenn die Leitungslänge vom

Verteiler zum Luftaustritt weniger als

vier Meter beträgt oder besondere

Anforderungen gestellt werden.

Am Ende des im Estrich verlegten

Leitungssystems befindet sich der

Luftaustritt mit Kantenschutz, in

welchen nach Fertigstellung des

Fußbodens das Zuluftgitter eingelegt

wird. Die Zuluftgitter sollten einen

Mindestabstand von 50 mm zu den

Gardinen oder Vorhängen haben.

Nachdem die MINI-Luftleitungen

passgerecht zugeschnitten und mit

den Formstücken zusammengesteckt

wurden, werden sie an den Verbindungsstellen

zusammengenietet.

Damit die Luftaustritte und das MINI-

Luftleitungssystem beim Einbringen

des Estrichs nicht verschoben werden,

müssen diese mit Hilfe von

Niederhaltern befestigt werden.

Bei der Vorplanung sollte besonders

auf eine zentrale Anordnung

der Verteiler geachtet werden, damit

sich möglichst gleiche Leitungslängen

ergeben. Eine Leitungslänge

von 8 m sollte nicht überschritten

werden. Außerdem ist auf möglichst

gleichmäßige Leitungsabstände zu

achten, damit eine ausgeglichene

Temperierung des Fußbodens erreicht

wird. Im Bereich der Verteiler

und bei geringem Abstand mehrerer

MINI-Luftleitungen ist eine Baustahlmatte

in den Estrich einzulegen.

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Montageablauf

Verteiler

Fußbodenaustritte

MINI-Luftleitungssystem

Befestigung des MINI-Luftleitungssystems

Isolierung des MINI-Luftleitungssystems

Schutz der Zuluftaustritte vor

Einbringung des Estrichs

1. Anschrauben der Anschluss-

Stutzen und Blinddeckel;

2. Verteiler in den Durchbruch ein-

setzen und ausrichten.

1. Zuluftaustritte an die Zuluftschall-

dämpfer nieten;

2. Fußbodenaustritte ausrichten

und auf die Trittschall-

und Wärme-

dämmung befestigen.

1. Auslegen der Bögen gemäß

Planungszeichnung;

2. MINI-Luftleitungen passgerecht

zuschneiden;

3. MINI-Luftleitungen mit dem

Anschluss-Stutzen am Verteiler,

den Bögen und dem Fußboden-

austritt zusammenstecken;

4. Jede fertigzusammengesteckte

MINI-Luftleitung an den Steck-

verbindungen zweimal nieten.

Alle MINI-Luftleitungen so befestigen,

dass sie fest auf der Wärme- und Trittschalldämmung

aufliegen.

1. Die aus der Filz-Wärmedämmbahn

zugeschnittenen

Teile auf die Zu-

luftschalldämpfer und Verteiler kle-

ben;

2. Die MINI-Luftleitungen und die

Bögen mit den Filz-Wärme-

dämmstreifen bekleben.

Die Styroporstücke in die Zuluftaustritte

einsetzen.

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Montage Zuluft

Vorrichten der Verteiler

für Luftkanalanschluss

Alle Verteileranschluss-Öffnungen,

an denen gemäß Planungszeichnung

eine MINI-Luftleitung angeschlossen

wird, erhalten einen Anschluss-Stutzen.

Über jeder Anschlussöffnung befinden

sich zwei Halteklauen, unterhalb

jeder Anschlussöffnung zwei

Bohrungen mit Gewinde M 4. Die

obere Abkantung des Anschluss-

Stutzens wird hinter die Halteklauen

geschoben. Mit zwei Schrauben M 4

x10 wird der Anschluss-Stutzen mit

der Unterseite am Verteiler festgeschraubt.

Alle Verteileranschluss-Öffnungen,

an denen keine MINI-Luftleitung

angeschlossen wird, erhalten einen

Blinddeckel. Befestigung des Blinddeckels

wie beim Anschluss-Stutzen

beschrieben.

Wichtig!

Keine anderen Schrauben als M 4

x10 verwenden!

Einsetzen des Verteilers

Den fertig vorgerichteten Verteiler von

oben in den Deckendurchbruch setzen.

Die Unterkante der Anschluss-

Stutzen muss auf der Wärme- und

Trittschalldämmung aufliegen. Der

waagrechte Abstand des Verteilers

zur Rohbetondecke sollte mindestens

20 mm betragen. Dieser Zwischenraum

wird nach Einbringung des

Estrichs mit Isolierschaum gefüllt.

Wichtig!

Bei der Ausrichtung des Verteilers ist

darauf zu achten, dass der Anschluss

an das Hauptkanalsystem, wie in der

Planungszeichnung vorgegeben, erfolgen

kann.

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Vorrichten der Fußbodenaustritte

Der Fußbodenaustritt besteht aus

dem Zuluftschalldämpfer und dem

normalen Zuluftaustritt ohne abgekanteten

Hals.

Der Zuluftaustritt wird auf die breite

Seite des Zuluftschalldämpfers gesteckt

und auf der Ober- und Unterseite

jeweils mit zwei Nieten befestigt.

Der Planungszeichnung ist zu

entnehmen, auf welchem Zuluftschalldämpfer

(1 = normale oder

2 = längere Ausführung) der Zuluftaustritt

befestigt werden soll.

Montage der Fußbodenaustritte

Die Fußbodenaustritte werden gemäß

Planungszeichnung auf der

Wärme- und Trittschalldämmung

angeordnet. Der planungsseitig vorgegebene

Abstand der Zuluftaustritte

zur Wand oder zum Fenster ist unbedingt

einzuhalten. Im Endausbau

muss der Abstand zwischen Zuluftaustritt

und Gardinen mindestens

50 mm betragen. Die Zuluftaustritte

befinden sich vom Raum aus gesehen

vor den Gardinen.

Über die ausgerichteten Fußbodenaustritte

werden im Bereich der

Zuluftschalldämpfer jeweils zwei Niederhalter

gelegt. Diese werden mit

Schlagdübeln oder Facettendübeln

mit Schrauben in der Rohbetondecke

befestigt. Anstelle der Niederhalter

kann auch ein Lochband verwendet

werden.

Wichtig!

Die Fußbodenaustritte dürfen sich

beim Einbringen des Estrichs nicht

verschieben!

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Montage der MINI-Luftleitungen

Die MINI-Luftleitung wird in Längen von

4 m geliefert und muss bedarfsgerecht

zugeschnitten werden. Dies kann mit

einer Metallsäge, einem Winkelschleifer

oder einer speziell von uns entwickelten

Kreissäge erfolgen.

Wichtig!

Die MINI-Luftleitung muss rechtwinklig

abgeschnitten werden. Sowohl innen als

auch außen müssen alle Grate entfernt

werden.

Verbindung zweier MINI-Luftleitungen

Sollen zwei MINI-Luftleitungen mit-einander

verbunden werden, so wird hierzu

ein Schloss verwendet. Das Schlossunterteil

wird mittig unter die beiden Enden

der MINI-Luftleitungen gelegt. Der

Schlossdeckel wird so über die beiden

Luftleitungsenden gelegt, dass die vier

Blechnasen des Schlossunterteils durch

die Ausstanzungen im Schlossdeckel

ragen. Die Blechnasen werden umgekantet,

so dass das Schlossoberteil

und der Deckel miteinander verbunden

sind. Beide MINI-Luftleitungen werden

am Schlossdeckel mit jeweils zwei Nieten

befestigt.

Wichtig!

Die beiden MINI-Luftleitungen müssen

im Schloss genau aufeinanderstoßen.

Verbindung der MINI-Luftleitungen

mit den Flachbögen

Die Flachbögen werden auf die MINI-

Luftleitungen gesteckt und von oben mit

zwei Nieten befestigt. Das Zusammenstecken

von zwei Flachbögen ist nicht

möglich. Ebenso kann ein Flachbogen

nicht direkt auf den Verteiler-Anschluss-

Stutzen gesteckt werden. In diesen Fällen

muss immer ein Stück MINI-Luftleitung

dazwischengesteckt werden.

Wichtig!

Der auf den Flachbögen aufgeprägte

Pfeil gibt die Strömungsrichtung an und

muss in Richtung Zuluftaustritt weisen.

Die Bögen müssen gerade auf die MINI-

Luftleitungen gesteckt werden. Beim

Zusammennieten ist darauf zu achten,

dass die Bögen nicht verkanten oder

von der MINI-Luftleitung rutschen.

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Befestigung des MINI-Luftleitungssystems

Zur Befestigung der MINI-Luftleitungen

werden Niederhalter oder

Lochband verwendet. Die MINI-

Luftleitungen müssen fest auf der

Wärme- und Trittschalldämmung

aufliegen, um ein Verschieben und

Aufschwimmen beim Einbringen des

Estrichs zu verhindern. Die Niederhalter

werden mit Schlagdübeln oder

Facettendübeln mit Schrauben in der

Rohbetondecke befestigt.

Wichtig!

Die Niederhalter nur im Bereich der

MINI-Luftleitungen anbringen. Eine

Halterung der Bögen ist nach Möglichkeit

zu vermeiden.

Isolierung des MINI-Luftleitungssystems

Nach der Befestigung wird die

gesamte Oberseite des MINI-Luftleitungssystems

mit Filz abgeklebt.

Für die MINI-Luftleitungen und die

Flachbögen werden 10 cm breite

Filz-Wärmedämmstreifen verwendet.

Die Zuluftschalldämpfer und Verteiler

werden, mit aus der 1 m breiten

Wärmedämmbahn zugeschnittenen

Teilen, abgeklebt. Zum Abkleben wird

ein spezieller flüssiger Kleber aus unserem

Lieferprogramm verwendet.

Schutz der Zuluftaustritte bei Einbringung

des Estrichs

Um eine Verschmutzung des MINI-

Luftleitungssystems während der Einbringung

des Estrichs zu verhindern,

wird in jeden Luftauslass ein Styroporblock

eingesetzt. Gleichzeitig

wird die erforderliche Aussparung

im Estrich für das Ein- oder Auflegegitter

geschaffen. Durch Aufstecken

von Styropor-Distanzstücken erfolgt

die Anpassung an die vorgesehene

Estrichhöhe. Die Styropor-Distanzstücke

werden zusätzlich mit Drahtstiften

am Styrorporblock befestigt

oder festgeklebt.

Wichtig!

Der Planungszeichnung ist zu entnehmen,

ob Ein- oder Auflegegitter

eingesetzt werden. Beim Einlegegitter

muss als oberstes Distanzstück das

von den Abmessungen größere Styroporstück

P 525 eingesetzt werden.

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Kantenschutz oder Einbaurahmen

Einbaurahmen

Auflegegitter

Einlegegitter

Einsetzen der Einbaurahmen für

die Fußbodengitter

Das Einsetzen der Einbaurahmen

erfolgt nach dem Abbinden des

Estrichs.

Auflegegitter als Einzelgitter

Bei den Auflegegittern wird der

Kantenschutz eingebaut. Nach dem

Entfernen des Styroporblocks aus

dem Zuluftaustritt wird der Kantenschutz

mit Zementmörtel eingesetzt.

Das Gitter wird in den Kantenschutz

gelegt.

Auflegegitter als Gitterband

Bei den Auflegegittern werden

Einbaurahmen eingesetzt. Nach

dem Entfernen der Styroporblöcke

aus den Zuluftaustritten wird der

Einbaurahmen mit Zementmörtel

eingesetzt. Gleichzeitig werden die

durch die Styroporstücke

zwischen den Zuluftaustritten

entstehenden Aussparungen mit Zementmörtel

aufgefüllt. Das Gitterband

wird in den Einbaurahmen gelegt.

Einlegegitter als Einzelgitter

Der Einbaurahmen des Einlegegitters

wird zusammen mit dem Gitter geliefert.

Er sollte bei der Verlegung der

Fliesen vom Fliesenleger eingesetzt

werden. Das Gitter wird in den Einbaurahmen

gelegt.

Einlegegitter als Gitterband

Wie beim Einzelgitter wird der Einbaurahmen

des Gitterbandes zusammen

mit dem Gitter geliefert. Er sollte bei

der Verlegung der Fliesen vom

Fliesenleger mit eingesetzt werden.

Dabei werden die, durch die Styroporstücke

zwischen den Zuluftaustritten

entstandenen Aussparungen mit

Zementmörtel ausgefüllt. Das Gitter

wird in den Einbaurahmen gelegt.

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Distanzrahmen

Leergehäuse

Zuluftschalldämpfer

Hochbogen 90°

Vorrichten der Fensterbankaustritte

Der Fensterbankaustritt besteht aus

dem Zuluftschalldämpfer und dem geraden

Zuluftaustritt. Der Zuluftaus-tritt

wird auf die breite Seite des Zuluftschalldämpfers

gesteckt und auf der

Vorder- und Rückseite jeweils mit drei

Nieten befestigt.

Montage der Fensterbankaustritte

Der Fensterbankaustritt wird senkrecht

in die Wandaussparung eingesetzt und

die Abkantung des Zuluftaustritts muss

bündig mit der Unterkante der Fensterbank

abschließen. Über ein Stück MINI-

Luftleitung wird der Zuluftschalldämpfer

mit dem Hochbogen 90° verbunden. Um

ein Verschieben zu vermeiden, wird der

Fensterbankaustritt im Bereich des

Zuluftschalldämpfers zweimal auf der

Vorderseite gehaltert. Dies erfolgt mit

Loch- oder Abhängeband, welches mit

Dübeln und Schrauben im Mauerwerk

befestigt wird.

Wichtig! Auf der Rückseite des Fensterbankaustritts

muss die Wandaussparung

gegen Wärmeverluste isoliert

werden.

Vorrichten der Wandaustritte

Auf die breite Seite des Zuluftschalldämpfers

wird der breite Hochbogen 90°

gesteckt und auf der Ober- und Unterseite

jeweils mit drei Nieten befestigt. Der

größere Teil des Distanzrahmens wird

mit vier Nieten auf der Abkantung des

Zuluftaustritts mit abgekantetem Hals

befestigt. Um den Wandaustritt auf die

in der Planungszeichnung angegebene

Höhe zu bringen, wird das Leergehäuse

P 5227 seitlich in den Hochbogen und

in den Zuluftaustritt gesteckt und auf

der Vorder- und Rückseite mit jeweils 4

Nieten an den Formstücken befestigt.

Montage der Wandaustritte

Der Wandaustritt wird so weit in die

Wand gesetzt, dass die Abkantung

des kleineren Teils des Distanzrahmens

später putzbündig eingesetzt werden

kann. Dabei ist zu beachten, dass beide

Teile des Distanzrahmens ineinanderfassen.Über

den Zuluftschalldämpfer

des ausgerichteten Wandaustritts

werden zwei Niederhalter gelegt.

Diese werden mit Schlagdübeln oder

Facettendübeln mit Schrauben in der

Rohbetondecke befestigt. Während des

Endausbaus wird das Gitter mit Klemmfedern

im Distanzrahmen befestigt.

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Montage Umluft

Wandschalldämpfer mit

Führungsrahmen für abgehängte

Decken

Der Führungsrahmen wird mit Zementmörtel

in der Wand befestigt. Die

Abkantung des Führungsrahmens

muss putzbündig mit der, der abgehängten

Decke gegenüberliegenden,

Wandseite abschließen.

Während des Endausbaus wird der

Wandschalldämpfer in den Führungsrahmen

geschoben. Das Gitter wird

mit Klemmfedern im Wandschalldämpfer

befestigt.

Wichtig!

Beim Einsetzen des Führungsrahmens

ist zu beachten, dass das

Gitter später problemlos einzusetzen

ist (umlaufender Rahmen). Es ist

ein Mindestabstand von 30 mm

von Oberkante bis zur Fertigdecke

einzuhalten.

Wandschalldämpfer

Der Wandschalldämpfer besteht

aus der Kulisseneinheit und einem

Schieberahmen zur Anpassung an

das Wandmaß. Beide Teile werden

mit Zementmörtel in der Wand

befestigt. Die Abkantung beider

Teile muss putzbündig mit beiden

Wandseiten abschließen. Die Gitter

werden während des Endausbaus mit

Klemmfedern im Wandschalldämpfer

befestigt.

Wichtig!

Beim Einsetzen des Wandschalldämpfers

ist zu beachten, dass die

Gitter später problemlos einzusetzen

sind (umlaufender Rahmen). Es ist

ein Mindestabstand von 30 mm von

Oberkante Schieberahmen und

Kulisseneinheit bis zur Fertigdecke

einzuhalten.

Schieberahmen

Wandschalldämpfer

Kulissenrahmen

Führungsrahmen

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Deckenschalldämpfer

Der Deckenschalldämpfer wird

zwischen die Holzbalken gelegt und

mit zwei abgekanteten Flacheisen

(bauseits zu erstellen) an den Balken

befestigt. Die Abkantung beider

Stutzen muss bündig mit der Fertigdecke

abschließen.

Die Gitter werden während des

Endausbaus mit Klemmfedern in

den beiden Stutzen befestigt.

Wichtig!

Beim Einsetzen des Deckenschalldämpfers

ist zu beachten, dass die

Gitter später problemlos einzusetzen

sind (umlaufender Rahmen). Es ist

ein Mindestabstand von 30 mm von

den Stutzen zu den Wänden einzuhalten.

Einsetzen der Gitter für Umluftschalldämpfer

Die Klemmfedern werden mit der

offenen Seite auf den inneren Gitterrahmen

gesteckt. Gitter mit einer

Länge von 386 mm sind mit mindestens

4 Klemmfedern zu befestigen.

Gitter mit einer Länge von 752 mm

sind mit mindestens 6 Klemmfedern

zu befestigen.

Wichtig!

Die Gitter müssen fest in die Umluftschalldämpfer

eingesetzt werden.

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Montage Einzelraumregelung

Einbau der Luftklappen

Vom Verteilerinneren aus wird die

Luftklappe bis zur Umkantung in

den Anschluss-Stutzen gesteckt. Die

durchgeschraubten Befestigungsschrauben

der Anschluss-Stutzen

werden dabei durch die beiden

Bohrungen der Luftklappen geführt.

Auf die Befestigungsschrauben wird

die geteilte Drosselblende gesteckt

und mit Flügelmuttern befestigt. Der

planungsseitig vorgegebene Abstand

der Oberkante der Drosselblende

bis zur Oberkante des Anschluss-

Stutzens wird dabei gleichzeitig

eingestellt.

Wichtig!

Die Luftklappen dürfen erst kurz vor

Inbetriebnahme der Anlage eingebaut

werden, auf keinen Fall schon

während der Montage des MINI-Luftleitungssystems

und der Hauptkanäle.

Einbau des

Elektro-Nachheizregisters

Das Elektro-Nachheizregister wird

kurz vor Inbetriebnahme der Anlage

in das dafür vorgesehene Einbauteil

gelegt und befestigt. Das Anschlusskabel

wird zu einer Abzweigdose geführt

und dort mit dem Steuerkabel

des Thermostaten verdrahtet.

Elektro-Kabelverlegung

für Elektro-Nachheizregister

230 V mit Raumthermostat RT 1 B:

Das Elektro-Nachheizregister ist im

Wandaustritt installiert und das Anschlusskabel

zu einer Abzweigdose

geführt.

Die 230 V-Zuleitung zum Thermostat

kann auch vom Geräteschaltschrank

aus erfolgen.

Anschlusskabel

im Leerrohr

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Netz

230 V / 50 Hz

max. 10 A gL


Elektro-Kabelverlegung

zur Steuerung der Luftklappen

24 V mit Raumthermostat RT 21 M:

Der Transformator 230 V / 24 V ist

im Geräteschrank installiert. Die

Verteil-dose wird in unmittelbarer

Nähe des Anschlussbogens oder

Übergangsstückes zum Verteiler

des MINI-Luftkanalsystems installiert.

Von der Verteilerdose werden

die Steuerkabel der Luftklappen

über eine Kabeldurchführung in das

Verteilerinnere geführt.

Wichtig!

An einem Transformator dürfen maximal

10 Luftklappen angeschlossen

werden. Der Thermostat kann max. 5

Luftklappen schalten. Diese können

in Reihe angeschlossen werden.

Elektro-Kabelverlegung

zur Folgesteuerung der Luftklappen

24 V und des Elektro-Nachheizregisters

230 V mit Raumthermostat

RT 6 EE:

Die Installation erfolgt wie unter

"Elektro-Kabelverlegung zur Steuerung

der Luftklappen 24 V" und

"Elektro-Kabelverlegung zur Steuerung

des Elektro-Nachheizregisters"

beschrieben.

Anschlusskabel

im Leerrohr

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4

24 V AC

Netz

230 V / 50 Hz

max. 10 A gL

Netz

230 V / 50 Hz

max. 10 A gL

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Montage Hauptkanäle

Verteileranschluss an das Hauptkanalsystem

Die Verteilereinheit wird über den

Schiebestutzen mit dem Hauptkanal-system

verbunden.

Es ist darauf zu achten, dass die

Unterkante der Verteilereinheit nicht

auf dem Flanschrahmen aufliegt.

Der Abstand sollte mindestens 20

mm betragen.

Nach der Montage des Hauptkanalsystems

und nach der Einbringung

des Estrichs wird der Spalt zwischen

Verteilereinheit und Schiebestutzen

mit dauerelastischer Dichtungsmasse

ausgefüllt.

Verteilerzugang durch Revi-sionsrahmen

Der Revisionsrahmen wird in den

Estrich eingesetzt. In den Rahmen

sollte eine ca. 3 mm starke Blechplatte

gelegt werden, auf die der

Estrich aufgebracht wird.

Diese Estrichplatte innerhalb des Revisionsrahmens

muß herausnehmbar

sein, um den Verteilerzugang zu gewährleisten.

Durch Abschrauben des Verteilerdeckbleches

ist es dann möglich,

bei der Inbetriebnahme der Anlage

die Luftklappen und Drosselblenden

in den Verteiler einzusetzen.

Revisionsöffnung

dauerelastische

Dichtungsmasse

Mindestabstand 20 mm

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Montage Geräte

Geräteanschluss - Luftkanäle

Die Hauptkanäle dürfen nicht direkt

an das Gerät angeschlossen werden.

Damit keine Schwingungen übertragen

werden, muss der Anschluss

über Segeltuchstutzen erfolgen.

Auf den Flansch des Segeltuchstutzens

wird ein Luftkanaldichtband

geklebt. Dann wird der Flansch

durchbohrt und mit Blechschrauben

auf dem Gerätedeckblech befestigt.

Der Schraubenabstand sollte nicht

mehr als 100 mm betragen. Nach der

Montage wird der umlaufende Spalt

zwischen Flansch und Gerätedeckblech

mit dauerelastischer

Dichtungsmasse ausgefüllt.

Erfolgt der Ausschnitt in das Gerä-tedeckblech

auf der Baustelle, so muss

der Ausschnitt umlaufend mit einer

U-Profilschiene versehen werden.

Dadurch wird verhindert, dass sich

die Geräteauskleidung (abriebfeste

Mineralwolle) dort löst.

Geräteanschluss - Schaltschrank

Die Steckdose für den Anschluss

des Schaltschrankes an das Gerät

ist im Gerätedeckblech vor dem

Zuluftaustrittsstutzen eingebaut.

Das Kabel vom Schaltschrank zum

Gerät ist 3 m lang und bereits mit

dem Gerätestecker versehen. Der

Schaltschrank muss deshalb in der

Nähe des Gerätes an einer Wand

montiert werden.

Wichtig!

Der Schaltschrank darf nicht am

Gerät oder den Luftkanälen befestigt

werden.

Bei den neueren Geräten SKL-C5

NT und SKL-D5 ist die Regelung

bereits im Gerät integriert, so dass

lediglich noch das Netzkabel an die

Stromversorgung angeschlossen

werden muss.

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