Chronik def.indd - FCGW

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Chronik def.indd - FCGW

«Wort Gottes unser Fundament, Geist Gottesunsere Dynamik, Anbetung unser Ausdruck»Freie Christengemeinde Wetzikon // SPM


4 5Sonntagsschüler, Oberdorf Bäretswil1960Die Versammlung inBäretswilAn der Bahnhofstrasse in Bäretswil istein Saal freigeworden, in dem die EclesiaVersammlungen hatte. Der PredigerJakob Verren konnte den Dienst an dieserGemeinde nicht mehr tun, da der Weg ausOrvin (bei Biel) zu weit war. So können wiruns dort einmieten. Da wir noch keineneigenen Pastor haben, werden wir weitervon den Brüdern der Aach bedient. Zudemdienen uns auch noch Bruder Pfister ausder Urchristengemeinde Winterthur, sowiedie Aeltesten Ruedi Kleeli, Richard Müllerund Martin Uttinger der Freien Christengemeindein Winterthur.Im Jahr 1962 kommt Werner Peemöllernach Wetzikon. Er ist der erste Pastor, derdie verschiedenen Gruppen in Wetzikonund Bäretswil zur Freien ChristengemeindeWetzikon zusammenführt. Es werdenaber noch lange Zeit in beiden Dörferngetrennte Versammlungen gehalten.Werner Peemöller beginnt in Wetzikon miteiner Jugendgruppe, der vor allem jungeErwachsene angehören. Am Samstagabendtrifft man sich zu Bibelbetrachtungund Chorussingen, von seiner Frau Lianeauf dem Harmonium begleitet.Die Versammlung bei Johanna Haller1962 wird in Bäretswil der Saal bei derEclesia gekündigt, da der Sohn von FrauHofstetter das Haus verkaufen oder anderweitignutzen will. So stellt uns SchwesterJohanna Haller die Stube in ihrer Wohnungzur Verfügung, die immer gerammelt vollist, wenn die Kinder auch noch dabei sind.Später stellt uns Johanna dann die andereStube in der zweiten Wohnung zur Verfügung.Auch hier ist der Platz immer gutausgefüllt, aber trotz Platzmangel erlebenwir schöne Stunden mit dem Herrn Jesusund untereinander. In der Stube vonJohanna findet dann die Sonntagschulestatt, die Galli Scherrer und Daniel Rutzleiten. Später wird die Sonntagschulenach Wetzikon verlegt, zuerst in dennahegelegenen Kindergarten bei derKapelle Ettenhauserstrasse, dann gibt esdie Möglichkeit, im alten Sekschulhaus inOberwetzikon Räumlichkeiten zu nutzen.1964Die neue Kapelle inWetzikonIn Wetzikon verkauft Familie Wisler dasHaus Bethesda Herrn Guggenbühl ausZürich unter der Bedingung, wieder einVersammlungslokal für die Pfingstmissionund die Freie Christengemeinde zuerrichten, da auch die Pfingstmission ihrealte Kapelle verloren hat. So entsteht dieneue Kapelle in der markanten dreieckigenForm, wo die Freie ChristengemeindeUntermieterin der Pfingstmission wird.Bis die Kapelle gebaut ist, finden die Versammlungenin der Gemeindestube derref. Kirche statt.1967Die Zeit mit Hugo Epper1967 wird unser PastorWerner Peemöller nach Winterthurversetzt. Als Nachfolger tritt Hugo Epperaus Winterthur bei uns seine erste Stelleals vollzeitlicher Prediger an. Neben derGemeindearbeit richtet er für vier alteGeschwister in Unterwetzikon eine grosse5-Zimmerwohnung ein. Martha Gassmannleitet und betreut die Wohngemeinschaft,währenddem Vreni Epper als gelernte1962Werner Peemöller, dererste Pastor in WetzikonAuch in Wetzikon versammelt sich einekleine Gruppe, die aus der Eclesia entstandenist, zu Bibelstunden im HauseBethesda bei Familie Wisler an der Ettenhauserstrasse.links: Hochzeit von Elsi und Hans Knechtmitte: Zeltevangelisation, Usterrechts: unterwegs mit Werner Peemöller


6 7Jugendlager mit Hugo EpperKrankenschwester in der Pflege beisteht.Schon nach kurzer Zeit werden Eppersnach Chur umgeteilt. Die Alterswohngemeinschaftbleibt noch zwei Jahre weiterbestehen,bis sie sich durch Sterbefälleund Umzüge erübrigt. Nach Eppers Wegzugmüssen wir für eine gewisse Zeit ohneeigenen Prediger auskommen. AuswärtigeBrüder dienen der Gemeinde, vor allemAlfred Stäheli, der 1959 von der Aach nachUster gezogen ist.In unserer Gemeinde wird in der Folgekeine Jugendgruppe mehr geführt, sodass ein paar Jugendliche Anschluss beider Pfingstmission Rüti suchen.1969Der GemeindeverbandFCGS entstehtIm Jahre 1969 wird die Freie ChristengemeindeEbnat-Kappel in den Gemeindeverband«Freie Christengemeinden derSchweiz» umgewandelt. Wirsind aber als Ortsgemeinde nochkein eigenständiger Verein. DieBrüderversammlung der FCGSist das oberste Organ. Unsereeigene Brüderversammlungkann sich nur mit gemeindeinternen Angelegenheitenbefassen, ohne dass dabeifinanzielle Kompetenzen bestehen.1972Die verwaisteGemeinde bekommtwieder einen PastorIm Frühjahr 1972 bekommen wir den jungenPastor Emil Knöpfel, der in der ersten Zeithalbamtlich angestellt ist. In dieser Zeitwerden die Versammlungen in Bäretswilaufgehoben und nach Wetzikon verlegt,da Johanna Haller gestorben ist und ElsaSägesser, ihre Mitbewohnerin, ins Altersheimnach Wattwil gezogen ist.1976Älteste werdeneingesetztAm 25. April 1976 werden Hans Knechtund Werner Steffen als Älteste eingesetzt.Die EvangelisationenIn diesen Jahren werden auch verschiedeneZeltevangelisationen durchgeführt. DreiVeranstaltungen finden auf dem Lettenplatzin Bäretswil mit Jost Müller-Bohn undF. Fries statt. (Aug. 76, Mai 77, Aug. 78).In Wetzikon werden die Evangelisationenauf dem Hirschenplatz (Aug. 73) und ananderen Plätzen u.a. mit Werner Ablassabgehalten. Auch in Pfäffikon schlagen wirdas Evangeliumszelt zweimal mit HansruediLüthi und Gottfried Scheuermeier auf.1967 wird in der Krone Wetzikon eineEvangelisation mit Br. Vietheer, sowie imLöwen mit Reinhold Ulonska abgehalten.Saalevangelisationen mit Jost Müller-Bohn(Aug. 75), August Kast und Adolf Rutz findenim Ochsen Bäretswil statt. In der Kapellehaben wir Evangelisationen und Bibelwochenmit Reinhold Ulonska, WaldemarNickel u.a. Zusammen mit der Pfingstmissionführen wir im Eisstadion eineGrossevangelisation mit Günther Teschdurch. Im Singsaal des LettenschulhausesWetzikon haben wir einen Abend mit CorryTen-Boom sowie eine Bibelwoche mit JostMüller-Bohn.1979Es rumort im UntergrundJean Ochsner wird vomPrediger Emil Knöpfel gerügt, weil er hinterdem Rücken der Gemeinde mit einzelnenGemeindegliedern zusammengekommen ist.Der Gebetsabend am 1. Samstag im Monatwird wegen spärlichem Besuches eingestellt.Dafür wird 2 mal pro Monat am Donnerstagein Gebetsabend eingeführt.von oben: in der Kapelle Martha Steffen,Jugendgruppe, Weihnachtsfestli,Emil Knöpfel und seine Familie


8 9Christian Fuhrer, der 1978 als Diakon eingesetztwurde, wird zum Ältesten ernannt.Eine Anfrage von Bruno Meier (PfingstmissionWetzikon) über eine Beteiligung in derAllianz Wetzikon wird von uns abgelehnt.1980Peter Falk löstEmil Knöpfel abAm 23. März 1980 wird Emil Knöpfel nachBiel versetzt, dafür kommt der jungePrediger Peter Falk aus Bischofszell nachWetzikon.Erste Versuche mit einer jungscharähnlichenUnterweisung werden gestartet. DieErfahrungen sind aber nicht sehr ermutigend,da eine gute Anleitung zum neuenArbeitszweig fehlt.Die Gottesdienst-Einleitungen der Brüdergeben immer wieder zu DiskussionenAnlass. Peter Falk erteilt genauere Richtlinien,damit ein einheitlicher Ablaufgewährleistet ist.Im September 1980 wird in Pfäffikon eineZeltevangelisation mit Hansruedi Lüthidurchgeführt. In den Jahren 1981/82 hältJean Ochsner in der Kapelle an der Ettenhauserstrasseeinmal im Monat Altersnachmittag.1981Der junge Prediger PeterFalk segnet das Kindvon Ruth und Ueli SteffenFrauenstunde wirddiskutiertIm Februar führen wir eine Evangelisationin der Kapelle Wetzikon mit GottfriedScheuermeier durch.In diesem Jahr wird auf Beschluss derBrüderversammlung erstmals ein Protokollder Gemeindeversammlung geführt,so dass das Gemeindeleben besserdokumentiert ist. Es wird diskutiert, obeine Frauenstunde eingeführt werden soll.Trotz mehrheitlich positiven Meinungenwartet man noch «etwas zu».links: Ältester Werner Steffen war20 Jahre lang Kassierrechts: Peter Falk auf einerWanderung mit der Jugendgruppe1982Unser eigenes HausIm Jahr 1981 machen wiruns Gedanken über einen neuen Gemeindesaal.Der Vorsteher Adolf Rutz erklärt aneiner Brüderversammlung, nicht zu sehr zudrängen, da eine Fusion mit SPM und GfUbevorstehe und die Raumfrage dann ohnehinneu geregelt werden müsse. Wir suchentrotzdem weiter und sind auch erfolgreich.Auf den 1. September 1982 können wir dannvon der Freien evangelischen Gemeinde dasVereinshaus mit Saal und Nebenräumensowie zwei Wohnungen an der Hinwilerstrasse36 in Kempten für CHF 800’000.–kaufen. Nun haben wir endlich einengrossen Saal mit Nebenräumen, was unsso lange fehlte. Dem Herrn sei Lob und Dank.1983Kassier 20 Jahre im AmtDer Kassier WernerSteffen legt nach über 20 Jahren sein Amtnieder. An seiner Stelle wird sein SohnUeli an der GV vom 10.2.83 gewählt.Gleichzeitig amtet er als Aktuar, was ErnstGlanzmann zu der Frage veranlasst, obdas zulässig sei. Es ist!Die finanzielle Eigenständigkeit ist mit dergrossen Belastung durch das neue Hausnicht mehr gewährleistet. Der fehlende«Bazen» wird durch die Freien Christengemeindender Schweiz getragen.1984Royal Rangers –JugendarbeitIm Februar können wir eineneue Jungschararbeit beginnen.Wir starten mit derRoyal Rangers-Arbeit mit 7Kindern im Starteralter. Später kommennoch mehr ältere Kinder dazu. Die Leiter werdenfür diese wichtige Arbeit im nationalenTrainingscamp der Royal Rangers Schweizausgebildet. Damit beginnt nun endlich dielangersehnte, gut fundierte Jugendarbeit.Nachdem schon 1980 jemand gesuchtwurde, der die Inserate aufgibt, ist dasTraktandum leider immer noch pendent.An der Brüderversammlung macht man


10 11sich Gedanken, wie der Prediger entlastetwerden könnte, da er immer mehr Aufgabenübernehmen musste. Unser Verhältniszur Allianz wird geprüft, arbeiten wirdoch schon seit etwa 1980 ohne eigentlicheMitgliedschaft mit.Der Gemeindesaal wird durch die Gemeindegliedereiner «malerischen» Verschönerungskurunterzogen. Erna Rutschmannregt an, einen Kassettendienst einzurichten.Über die Anregung wird nachgedacht.Die Gemeinde zählt 56 Mitglieder.1985Die GemeindediakoneDer erste «Sonntagschul-Onkel» Walter Schulthess tritt versuchsweiseden Dienst an.In diesem Jahr werden Walter Schulthessund Ueli Steffen mit einem festlichenGottesdienst als Diakone in der Gemeindeeingesetzt. Im März führt uns Emil Knöpfelaus Biel während einer Bibelwoche durchdas Leben Abrahams.Die Mitgliederzahl «steigt» auf 57.1986Prediger Falk istüberlastetDer Prediger Peter Falk wird zum Leiter derRoyal Rangers in den Freien Christengemeindender Schweiz ernannt, obwohl er,wie wir schon 1984 feststellten, zeitlichstark überlastet ist.Von der Gemeinde Winterthur erhalten wireine Verstärkeranlage, die unsere alte,schlecht funktionierende Anlage ersetzt.Beim Chorussingen sind wir ins «Folienzeitalter»vorgedrungen. Die Chorussekönnen nun mit dem Hellraumprojektor andie Wand projiziert werden.In den Wohnungen unseres Gemeindehauseswerden die undichten Fenster ersetzt.Die Gemeinde erreicht mit 60 Personendie höchste Mitgliederzahl.1987Unser langjährigerGemeindebus hat seinenGeist aufgegeben. Thomas Bühler stelltuns seine Fahrzeuge der Bäckerei fürGemeindezwecke zur Verfügung.Unser Haus an der HinwilerstrasseIn Effretikon und Zürich nehmen wir an regionalenEvangelisationen mit Rednern AdolfRutz, Godi Scheuermeier und anderen teil.1988Der lange Weg derKassettenDa verschiedene Gemeindeglieder gestorbensind, sinkt die Mitgliederzahl auf 56.Dafür sind bei den Royal Rangers nun 36Kinder dabei. Die Nachfrage nach Predigtkassettenist immer noch vorhanden,mangels Ausrüstung dauert es aber nochca. 3 Jahre bis zur Verwirklichung.Im Oktober halten wir eine Bibelwoche mitKurt Härri aus Bern.Unser Pastor Peter Falk ist immer mehrmit der nationalen Rangerarbeit belastet,so dass für die Gemeinde nicht mehr vielZeit zur Verfügung steht. Dafür ist unsereRangerarbeit für andere Gemeinden mustergültig.1989Das FilmfestivalIm März führen wir eineinwöchiges Filmfestival in unseremGemeindesaal durch, das von vielenMenschen besucht wird. Die Kosten sindgewaltig für unsere Verhältnisse, doch dieAuswirkungen sind eher spärlich.Ab diesem Jahr werden die örtlichen Brüderversammlungendurch die Teamsitzungabgelöst. Das Team wird durch die Ältestenund die Diakone gebildet.Die Eröffnung des GemeindezentrumsKapplerhof wird auf den November 89 angekündigt.Es besteht die Möglichkeit, dortGemeindeferien zu buchen, was aber wegender stolzen Preise nicht zustande kommt.Die Anschaffung eines Kassettengeräteswird nun ins Auge gefasst. Erstmalslinkes Bild: hinten v. l. Liesbeth und Adolf Fuhrer,Heidi Berchtold, Schatzmanns, Walter Schulthess,Olga Steinbrüchel,vorne v. l. Ida Rutschmann, Liesbeth Hauser,Anna Brunner, Hansruedi Lüthirechtes Bild: Lina und Arnold Brunners Kindwird gesegnet.


12 13werden im Winter einzelne Sonntagabend-Gottesdienste abgehalten.Die Mitgliederzahl bleibt mit 56 konstant.(Durchschnittsalter 60.5)1990Pastor Zwahlen beginntseinen DienstUnser Prediger Peter Falk gibt seinenDienst wegen Differenzen mit dem FCGS-Leiter auf und zieht nach St. Gallen. An derGemeindeversammlung im Januar erläuterteine hohe Delegation vom VorstandFCGS (Adolf Rutz, Godi Scheuermeier) dieSituation und malt uns ein schönes Bilddes neuen Pastorenehepaares Marianneund Friedhelm Zwahlen, die gerade dieBibelschule absolviert haben. Friedhelmwird uns als «Chrampfer» vorgestellt, wassich dann auch bewahrheitet, arbeitet erdoch manchmal die ganze Nacht durch.Am 6. Mai beginnt er seinen Dienst inWetzikon.Im März halten wir eine Bibelwoche mitErich Hug aus Rorschach.Nachdem Familie Falk ausgezogen ist,werden die beiden Wohnungen einergründlichen Renovation unterzogen. Esmuss zB. die gesamte Elektroinstallationerneuert werden. Familie Steffen, die im2. Stock wohnt, haust während ca. 2 Monatenim Keller. Im Gemeindesaal sollendie Bänke durch eine Bestuhlung ersetztwerden. Wir beginnen mit Sparen. Es wirddafür extra ein Baufonds gegründet.Das Kassettengerät sollte nach den Sommerferienin Betrieb genommen werden.An der Gemeindeversammlung im Novemberwird der Beschluss gefasst, das Kassettengerätfür CHF 500.– anzuschaffen.Wir richten ein eigenes Bankkonto ein, aufdas man den Zehnten einzahlen kann.Dadurch soll die Kostendeckung der Gemeindekasseverbessert werden.In diesem Jahr beschäftigen wir uns mitStrukturveränderungen. Es zeigt sichnämlich, dass die zentrale Verwaltung derGemeinden von vielen als Behinderungangesehen wird. Es wird der Ruf nach mehrSelbständigkeit laut. Eine Kommission(FCGS) hat sich mit dieser schwierigenAngelegenheit befasst. Es können abernoch keine konkreten Schritte unternommenwerden.Die Mitgliederzahl sinkt auf 51.1991Vereinsgründung undHauskaufAm 17. Januar gründen wir als Freie ChristengemeindeWetzikon (fcgw) einen eigenständigenVerein. Verschiedene Gründehaben dazu geführt.Die Freien Christengemeinden der Schweizhaben sich durch den Bau des GemeindezentrumsKapplerhof in Ebnat-Kappelstark verschuldet. Die Prediger- und Ältestensitzungder FCGS wählt einen neuenlinkes Bild: Peter und Ruth Falkwerden herzlich verabschiedetmitte: Marianne und Friedel Zwahlenrechts: Hans Knechtoben: Pastoreneinsetzungs-GottesdienstVorstand, in dem der langjährige VorsteherAdolf Rutz nicht mehr vertreten ist. Derneue Vorstand versucht, das angeschlageneGemeindeschiff wieder in Schwung zubringen, was aber trotz enormer Bemühungennicht gelingt.Da wir einen Konkurs des Vereins befürchten,wollen wir unser Gemeindehaus alsOrtsgemeinde kaufen, damit es nicht in dieKonkursmasse gerät und wir zudem dieinvestierten eigenen Gelder retten können.Dazu ist es nötig gewesen, einenneuen Verein zu gründen.An der konstituierenden Versammlunghaben sich 23 Personen als Mitgliedereingeschrieben. In den Vorstand gewähltwerden die Ältesten Hans Knecht, WernerSteffen, Christian Fuhrer sowie als PräsidentDaniel Rubli, als Aktuar und GemeindeleiterFriedhelm Zwahlen, als Beisitzer ThomasBühler und als Kassier Ueli Steffen. An der


14 15links: Sonntagschüler singen am Ordinationsgottesdienst, rechts: Pastor Friedel ZwahlenMitgliederversammlung vom 4. Februarwerden weitere 9 Personen in den Vereinaufgenommen. Total 32 fcgw-Mitglieder.11 FCGS-Mitglieder bleiben im Dachverband.Die eigenen Statuten ermöglichen es, dieGemeindestrukturen neu zu regeln. Sowird die Verantwortung für die geistlicheArbeit vom Ältestenrat getragen. Die administrativenBelange werden dem Vorstandübertragen. Die Mitgliederversammlungist das oberste Organ des Vereins. DieKasse und das Personalwesen werdenjedoch vorläufig weiterhin zentral in Ebnatgeregelt. Wir sind aber mit der mangelhaftenTransparenz der Rechnung nichteinverstanden und wagen diesbezüglicheinen Vorstoss.Erstmals eigene RechnungAm 6. März 1991 können wir per 1. Januar1991 die Liegenschaft an der Hinwilerstrasse36 in Kempten von den Freien Christengemeindender Schweiz für CHF 1’250’000.–übernehmen. Dank grosszügigen Darlehenvon CHF 206’300.– und Spenden vonCHF 19’700.– können wir das Gemeindehauszu diesem hohen Kaufpreis erstehen.Die Spenden für den ersten Hauskauf imJahre 1982 in der Höhe von CHF 122’000.–können am Kaufpreis angerechnet werden.In diesem Jahr werden die gesamtenGemeindefinanzen erstmals in eigenerRegie geregelt. Dazu hat der Kassier UeliSteffen extra einen Computer angeschafft,damit die Arbeit mit der nötigen Qualitätabgeschlossen werden kann. Die Jahresrechnungist darum gegenüber früherauch viel detaillierter und umfangreicherausgefallen.1992Das neue Gemeinde-LeitbildFür eine effiziente Gemeindearbeit wirdvom Vorstand und vom Ältestenrat eineumfangreiche Entscheidungsmatrixausgearbeitet, die (fast) alle Kompetenzfragenregelt. Die Statuten werdendahingehend geändert, dass die Ältestennicht mehr im Vorstand vertreten seinmüssen. Sie erhalten dafür das Vetorechtin allen Arbeitsbereichen der Gemeinde.Das Team erarbeitet ein neues Gemeinde-Selbstverständnis und Zielsetzungen.Gemäss der neuen Gemeinde-Philosophiewollen wir eine progressive, charismatischeLobpreis- und Anbetungsgemeindemit Zielrichtung siegreiches Leben undgeistlicher Kampfführung sein.Unser Präsident Daniel Rubli hat auspersönlichen Gründen die Gemeinde per3. Januar 1992 verlassen. Thomas Bühlerwird an der Mitgliederversammlung vom12. März 92 als Präsident gewählt. Dasfehlende 7. Vorstandsmitglied wird durchWalter Schulthess ersetzt.Ab Januar treffen sich verschiedene Fraueneinmal wöchentlich in 2 Gebetszellen.Zudem wird einmal monatlich ein Frauengesprächskreisgeführt.Unser Gemeindesaal wird mit einem Teppichund mit einer Bestuhlung verschönert,so dass am 14. Juni unser Pastor in einemangemessenen Rahmen ordiniert werdenkann. Später wird dank verschiedenenSpenden eine neue Verstärkeranlage mitmodernstem 16-Kanal-Mischpult angeschafft.Thomas Bühler wird 1992als Präsident gewähltWie in den Jahren vor 1972 entstehtzwischen unserer Gemeinde und der SPMRüti eine fruchtbare Zusammenarbeit inder Jugendarbeit. So werden alle 14 Tagegemeinsame Jugendtreffs durchgeführt.Im September arbeiten wir erstmals in derArbeitsgemeinschaft für Evangelisation ander Grossevangelisation in Robenhausenmit Wilhelm Pahls mit. Viele Gemeindegliedersetzen sich in den verschiedenstenArbeitszweigen ein (Gebetszelt, Chor,Kaffeezelt, Werbung etc).Die Gemeinde zählt nun 39 Mitglieder(8 FCGS Mitgl.).1993Das Ende des GemeindeverbandesFCGSDieses Jahr bringt viele Turbulenzen undUnsicherheiten in unsere Gemeinde. DieFreien Christengemeinden der Schweizmüssen am 27. Februar die Insolvenzerklärungabgeben. Die Kapplerhofaffäre unddie Entwicklung der FCGS löst in unserenGemeindeversammlungen immer wiederheftige und endlose Diskussionen aus.


16 17Gemeindeausflug nach Elmund Gemeindewochenendein BraunwaldDer ehemalige Präsident der FCGS,Dieter Siegenthaler und der Präsident derSchweizerischen Pfingstmission (SPM),Jakob Zopfi arbeiten zusammen mit weiterenBrüdern einen Kooperationsvertragzwischen der SPM und den Freien Christengemeindenaus, der in die Vernehmlassunggeschickt wird. Die Kooperation soll denPastoren der Freien ChristengemeindenWeiterbildung und Austausch mit den SPM-Pastoren ermöglichen, sowie den Pastorenstatusgegenüber dem Staat garantieren.Im Juni verbringt ein Teil der Gemeindeein Wochenende im Kirchgemeindehausin Braunwald. Das Gemeindewochenendewird zur guten Tradition, es ist immerhinschon die 2. Auflage!Die Mitgliederzahl ist auf 42 gestiegen.(4 FCGS-Mitgl.)1994Der geistliche AufbruchPer 1. Januar 1994 trittdie Kooperation zwischen SPM und denPastoren der Freien Christengemeinden inKraft. Die erste Zusammenkunft der Predigerhinterlässt bei unserem Pastor FriedelZwahlen einen positiven Eindruck.Das Team macht sich Gedanken, ob Hauskreiseeingeführt werden sollen.Das Ehepaar Eelco und Elsbeth de Boer,die Leiter der Osteuropamission sind,werden an der MV vom 3. März in unsereGemeinde aufgenommen.Im Januar haben wir Besuch vom indischenMissionar John George, der in seinemHeimatland eine Bibelschule, sowie einKinderheim leitet. Es wird ihm die höchste,je an einen auswärtigen Missionarausbezahlte Kollekte von CHF 6’000.–überwiesen.Der Bibellehrer Werner Honsalek ausDallas, Texas, unterweist uns mit seinenfundierten Bibelkenntnissen an einemBibelabend im Februar und in einem Gottesdienstim September.Am 23. und 24. Juni führen wir 2 Bibelabendemit dem argentinischen ErweckungspastorJosé Luis Vena durch. Viele erlebendie Kraft und Wirkung des heiligen Geistesauf ungewohnte Art und Weise. So falleneinige Gläubige zu Boden und andere lachenoder weinen; es ist ein unbeschreiblichesDurcheinander. Die Jugendgruppebesucht an ihrem Jugi-Wochenende dieBasileia-Gemeinde in Bern, wo die Manifestationdes Geistes ebenfalls auf vielfältigeArt erlebt wird. Von diesem Zeitpunktan macht sich das Wirken des Geistes inunserer Gemeinde stärker bemerkbar.Erstmals treffen sich die Ältesten unsererGemeinde mit den Ältesten des SPM DistriktsZürcher Oberland zum Austausch.Die Zusammenarbeit im SPM-Distrikt wirdstark erweitert: Wir nehmen an verschiedenenLobpreisabenden und an Distriktsgottesdienstenin Uster teil, das Unterrichtslagerwird gemeinsam durchgeführt.Für ein neues Erscheinungsbildunserer Gemeindehaben wir ein neuesSignet entwerfen lassen.Tief bewegt hat uns derHeimgang von Arnold Brunner, der durcheinen tragischen Unfall auf seinem Bauernhofvon uns gegangen ist.Inzwischen sind alle ehemaligen «nur»-FCGS-Mitglieder gestorben. Die Gemeindezählt 46 Mitglieder.1995Der Anschlussan die schweizerischePfingstmissionIn den zweieinhalb Jahren ohne Dachverbandhaben sich die Ältesten unddas Team intensiv mit der Frage einesAnschlusses an eine der verschiedenenDachorganisationen beschäftigt. Nachder verstärkten Zusammenarbeit mit denSPM-Gemeinden der Region konnte mansich für einen Anschluss an die SPM erwärmen,vor allem da Pastor Friedel Zwahlenermutigende Erfahrungen in der Zeit derKooperation gemacht hat. Die Mitarbeitersitzungvom 24. August stellt den Antrag,die Abstimmung über einen Beitritt an dernächsten Mitgliederversammlung durchzuführen.An der Mitgliederversammlungvom 16.11.95 wird der Antrag mit 24 Jaund4 Neinstimmen gutgeheissen.Auch dieses Jahr werden wieder verschie-


18 19Esli Knecht mit Hüetikinderndene Bibeltage durchgeführt: Im Maiein Vortrag mit Richard Wiskin über dieHerkunft des Menschen, im Oktober mehrereTage mit John Anderson USA, und imNovember 2 Bibelabende mit dem BibellehrerWerner Honsalek USA.Die Royal Ranger laden im August die Elternzu einem Wochenend-Camp ein. DieserAnlass wird mit einem Waldgottesdienstfür die ganze Gemeinde verbunden. ImSeptember führt die Jugendgruppe die2. Lebenswoche durch, in der die Jugendlichenfür eine Woche zusammen wohnen.Im nächsten Jahr plant die Arbeitsgemeinschaftverschiedener Freikirchen eine Gross-evangelisation mit Friedhold Vogel, darumbeten wir schon intensiv für diesen Anlass.Im September beteiligen wir uns an derAktion von Reinhard Bonnke, der dasBüchlein vom Minus zum Plus an alleHaushaltungen verteilt.Im April verschönern verschiedene Gemeindegliederden Hauseingang und imOktober wird die dringend notwendigeSanierung des Daches unserer Liegenschaftdurchgeführt. Anschliessend befasst sichder Vorstand mit ersten Studien für eineneue WC-Anlage im Erdgeschoss als Ersatzfür die feuchten Anlagen im Keller.Die Gemeinde zählt 48 Mitglieder.(Durchschnittsalter 46 Jahre)1996 GrossevangelisationIm Juni reisen wir mitvielen anderen Gemeinden im Extrazug anden Chrisustag nach Lausanne und freuenuns an der guten Organisation und demgeistlichen Tiefgang des Anlasses.Unser Pastor Friedel Zwahlen leistet alsGastlehrer in der Bibelschule Guntenverschieden Einsätze.Im Mai nehmen wir mit anderen Freikirchenaus dem Zürcher Oberland an der Evangelisationmit Friedhold Vogel teil. Wir freuenuns am gut besuchten Jugendabend undden etwa 100 Neuhinwendungen.Die Royal Rangers nehmen am regionalenPfila in Hinwil teil, welches von vielenBegegnungen mit dem Hl. Geist gekennzeichnetist. Im Sommer führen die Rangersein Trekkinglager mit 15 Teilnehmern vonLuzern nach Thun durch.Erste Gespräche über die Zellengemeinde/ Hauszellen finden statt.Die alte (schöne) Kanzel wird vesuchsweiseverbannt. Bis eine neue angeschafft wirddauert es allerdings noch bis 1998.Der Vorstand hat ein Baugesuch für denWC-Anbau eingereicht. Ein entsprechenderProjektierungskredit wird von der MVgenehmigt.1997 WC-AnbauDie FCG Aarau ist anunserem Pastor interessiert, dieser findetaber, er hätte noch eine Aufgabe in unsererGemeinde.Das Team beschäftigt sich intensiv mit demThema Zellengemeinde, verschiedeneZellen der SPM Zürich werden besucht,Erfahrungen ausgetauscht und zukünftigeLeiter werden geschult.Ein überkonfessioneller Kreuzmarschmacht im Aug ust in Wetzikon Halt undwird von unserer Gemeinde betreut.Die Familie David und Judith Schwitterbewirbt sich bei der MissionsgesellschaftMRM (Missionsmannschaft rotes Meer) füreinen Einsatz in Mali.Die Royal Rangers nehmen am nationalenPfila in St. Urban teil und holen im Wettkampfden bemerkenswerten 3. Rang.Im März fällt der Startschuss zum neuenWC-Anbau mit viel Fronarbeit. Schonvor Fertigstellung beschäftigt sich derDer WC-Anbau: links Roger Cadonauganz rechts: Beni Schulthessund Heinrich Walder


20 21links: Royal RangersStammtreffrechts: der Stammpostentagwird von Komiteemitgliedernorganisiert.Vorstand mit weiteren Bauvorhaben wieVelounterstand, neue Garage usw.Ein neues Bücherregal wird geplant undvom Vorstand in Auftrag gegeben. AndreaSteffen (Schreinerlehrling) fertigt es an.Das Gemeindebüro schafft den Sprung indie Neuzeit mit einer ISDN-Telefonanlagesowie einem Computer.1998Gott wirkt langfristigIm März kommt MarkusGassmann zu uns, er war erstmals vorneun Jahren (März 1989) am Filmfestivalin unserer Gemeinde. Manchmal sind dieAuswirkungen erst spät sichtbar!Es wird eng im GemeindehausChristian Fuhrer gibt nach 8 Jahren dieHauptleitung der Royal Rangers am 5. Juli 98an Ueli Steffen weiter. Er selber arbeitetnoch ein paar Jahre im Rangers-Komitee mit.Nach intensiver Schulung von Zellenleiternstarten wir eine Hauszellenarbeit mit5 Gruppen, die am Anfang von 34 Personenbesucht werden.Die Mitgliederzahl 50 wieder überschrittenDer Ältestenrat strebt eine Neuordnungder Leitungsstruktur der Gemeinde biszum Jahr 2000 an, mit dem Ziel, die Leitungin jüngere Hände zu übergeben. Das Teamwird beauftragt, sich diesbezüglicheÜberlegungen zu machen. Die anfänglicheIdee, das Leitungsteam mit Ressort- undZellenleitern zu erweitern, wurde fallengelassen.Man entscheidet sich, das Teammit Personen zu erweitern, die als geistlicheLeiter gesehen werden können.In der Stadt Wetzikon wird von denverschiedenen Gemeinden (Heilsarmee,EMK, Vereinshaus, Adventisten, fcgw)und Kirchen ein Fest 2000 geplant. Nachetlichen Unstimmigkeiten im Vorbereitungsteamziehen wir uns als Gemeindevom Anlass zurück.David und Judith Schwitterwerden als Werkmissionarenach Mali gesendetDavid und Judith Schwitter werden am23.08.98 als Werkmissionare nach Maliausgesandt (unter MRM).Der WC-Anbau wird mit viel Fronarbeitfertig gestellt, der Kellerraum unter demWC wird als Werkstatt für die Royal Rangerseingerichtet. Die Abrechnung zeigtden Schlussbetrag von CHF 59’054.45.Wegen Platzmangel sind verschiedeneBauprojekte vorgesehen: So sollte imJahr 2002 der Keller ausgebaut werden.Es wird ein Raumbedarf von 30 bis 35 m2für verschiedene Arbeitszweige ausgewiesen.Es werden verschiedene Studienangefertigt – es steht sogar die Nutzungder Pastorenwohnung zur Diskussion. Vonder Nachbarin Stauch könnte ein kleinerLandspickel von 80 m 2 gekauft werden,oder gar die ganze Liegenschaft für CHF800’000.–, was uns aber zu teuer war.Daneben werden noch weitere Bauprojekteangegangen, so sollen die Bäder inden beiden Wohnungen renoviert werden,für den neuen Velounterstand reicht derVorstand ein Baugesuch ein. Die Ideeeiner neuen Doppelgarage wird aber ausKostengründen fallen gelassen.Am Muttertag wird die neue Kanzel, dieSchreiner Heinz Kirchmeier aus Weinfeldenangefertigt hat, eingeweiht.Der Ältestenrat bewilligteinen Sommerpraktikantenfür 3 Monate.Unser bisheriges Gemeindelogoscheint uns zuwenig dynamisch. GrafikerStucki aus Heimenschwandgestaltet eineneue Version.


22 23Ein Videoprojektor ist im Gespräch, wirdaber wegen der hohen Kosten vertagt. Sobleiben wir noch eine Weile beim Hellraumprojektor.1999Die Leiterschaft wirderweitertDie Leiterschaft der fcgw (das Team) wirdgemäss dem neuen Konzept um 7 Personenfür ein Probejahr erweitert. Das Ziel diesesProbejahres ist die konkrete Festlegungder Leiterschaft, so dass die Ältesten HansKnecht, Werner Steffen und Christian Fuhrerihr Amt abgeben können. Das Gemeindeleitungsteamsoll offizielles Leitungsorganwerden, man beabsichtigt auch, in naherZukunft neue Älteste berufen zu können.Das Team trifft sich mit der Leiterschaftvon Uster und Rüti in Emmetten zum Gebet.Eine Gemeindeanalyse wird erstellt, umdas vor etlichen Jahren erstellte Gemeindeprofilprüfen zu können.Vera und Markus Zehnder werden alsSommerpraktikanten von Juli bis MitteSeptember angestellt. Als Langzeitpraktikantensind Markus und Daniela Hofmannim Gespräch.Am 22. August feierten wir ein Erntedankfestbei Familie Brunner auf dem Allenberg.Es werden etliche Bauprojekte umgesetzt:Im Saal wird ein Korpus montiert, einOccasions-Beamer wird angeschafft, imKeller werden neue Schränke eingebautund ein neuer grösserer Veloständer wirdangeschafft.Die Badrenovation wird zum finanziellenFiasko, wir müssen eine massive Kostenüberschreitungfeststellen. Die Abrechnungüber CHF 37‘791.75 anstelle derbewilligten CHF 25‘000.– wird jedoch vonder Mitgliederversammlung ohne Beanstandungabgenommen.2000Neue Leitungsstrukturenwerden geschaffenDie Ältesten Werner Steffen, Hans Knechtund Christian Fuhrer geben die Leitungab. Nach dem Probejahr verbleiben imunsere Praktikanten Markus und Daniela Hofmann, rechts: die KiGo-Räume im Nachbarshauserweiterten Leitungsteam Eelco de Boer,Michael Seelig, Christina Walder, RuthHausammann und Thomas Bühler.Am 1. Oktober wird Markus Hofmann zu70% für 2 Jahre als Praktikant angestellt.Daniel und Julia Bünzli absolvieren einSommerpraktikum.Das Team erarbeitet neue Leitungsstrukturen.Die Gemeindeleitung, bestehendaus Ältesten, Diakonen und weiterenLeitungspersonen, ersetzt den bestehendenÄltestenrat. Dazu werden die Statutenangepasst und ein Gemeindeleitungsreglementmit Entscheidungsmatrix erstellt.Diese Änderungen werden von der Mitgliederversammlungvom 23.11.2000 einstimmigangenommen.Der Vorstand beschäftigt sich mit einerneuen Beleuchtung für den Saal und installiertim Garten ein Spielgerät für die Kinder.Die Gemeinde zählt nun 68 Mitglieder.drei Älteste geben ihr Amt aufv.l. Christian Fuhrer, Hans Knecht, Werner Steffen2001Ein Umzug wird inErwägung gezogenDiakon Walter Schulthess reicht nach 15Jahren Leitungsverantwortung den Rücktrittein, Thomas Bühler verlässt ebenfallsdie Gemeindeleitung.Praktikant Markus Hofmann wird zu 100%angestellt.Unser Pastor Friedel Zwahlen zieht inErwägung, zur Gemeinde Burgdorf zuwechseln. Das kommt dann aber nach längerenDiskussionen vor allem auf Seitender Burgdorfer nicht zustande, was wirgar nicht bedauern.Urs Scherrer organisiert am 7. Juli eineGebets-Initiative «Land für Jesus» imZürcher Oberland, an der an den Koordinatenschnittpunktenwährend einer Stundefür unser Land gebetet wurde.In der Region werden geniale Jugendgottesdiensteunter dem Namen Freetig angeboten,unsere Jugendlichen nehmen auch teil.Vom 8. bis 14. Oktober geniessen wirGemeindeferien in Ramsau (A).


24 25Wir sind nun auch auf dem Internet miteiner eigenen Homepage präsent:www.fcgw.ch.Für den Kindergottesdienst können in derleerstehenden Nachbarliegenschaft beiDietliker Räume gemietet werden, so dasswir etwas Entlastung in der Platznot finden.Die Kinderarbeit legt zu an Quantität undQualität.Der Vorstand macht sich intensiv auf dieSuche nach neuen Räumlichkeiten oderLiegenschaften für die Gemeinde. VerschiedeneObjekte im Umkreis werdenangeschaut (Manor, Rollba, Schöneich,Belimo Unterwetzikon, Gubelmann Unterwetzikonu.a.)Kleines aber stetiges Wachstum, dieGemeinde zählt nun 73 Mitglieder.2002Verkauf der Liegenschaftkommt nicht zu StandeAn drei Taufanlässen durften wir 7 Personentaufen.Roger und Ruth Cadonau machen verschiedeneAusbildungen bei JmeM undkönnen ihre Dienste für Ehe- und Familienarbeitin der Gemeinde anbieten.Der Freiluftgottesdienst zusammen mitder FCG Effretikon hat schon fast Tradition– wir treffen uns in Russikon am 7. Juli.Die Senioren treffen sich in der SPM Rütizu Seniorennachmittagen.oben: unsere Patengemeinde in Tioltiur undLivada in Rumänien wird von einer Delegationder Gemeinde besuchtunten: Markus Hofmann wird alsPastoralassistent eingesetztwir ziehen um in die Lagerhallen der Belimo in UnterwetzikonAn Karfreitag und Ostern dient uns derfeurige Argentinier Michael Lim zumwiederholten Mal.Eine Delegation von 13 Personen der Gemeindebesucht im April unsere Patengemeindenin Tioltiur und Livada, Rumänien.Es wird versucht, die Liegenschaft Hinwilerstrassezu verkaufen, die Suche nachneuen Räumen beschäftigt den Vorstandweiterhin. Es wird ein Raumbedarf vonetwa 700 m 2 ausgewiesen – Im Mai wirddie Bewerbung bei Bosshard-Bühler abgegeben.Architekt Huber ermutigt uns, dieganze Halle Süd mit 1500 m2 zu mietenoder zu kaufen. Wir werden wohl nocheinen Teil untervermieten müssen. Am11. Juni stellt sich die Gemeinde in einerKonsultativabstimmung äusserst positivzum Verkauf der Liegenschaft und einemAuszug in neue Räumlichkeiten. An derausserordentlichen Mitgliederversammlungvom 31.10 beschliesst die Gemeindemit grosser Mehrheit, die Räume in derBosshard-Bühler Liegenschaft zu mieten,sowie die Liegenschaft Hinwilerstrasse zuverkaufen oder zu vermieten.Der Verkauf der Liegenschaft Hinwilerstrassescheitert. Es wird eine Vermietungangestrebt, falls keine weiteren Käuferaufgetrieben werden können.2003Umzug nachUnterwetzikonUnsere Missionare Schwitter sind imHeimaturlaub und reisen im Juli wiederzurück in ihr Einsatzgebiet in Mali.Markus Hofmann wechselt am 9. Märzvom Praktikant zum Pastoralassistentenund wird vom Regionalleiter Heinz Bossiins neue Amt eingesetzt.Buurezmorge auf dem Hasenstrick.


26 27Die Royal Rangers machen mit an regionalerBibelentdecker-Tour zusammen mitanderen Jugendgruppen aus der Region.Die Gemeinde zählt 30 Arbeitszweige!Die Wohnung 2. OG an der Hinwilerstrassewird bis März 2003 an Familie Kunzevermietet.Mitte April ziehen wir in die Belimo-Lagerhallean der Guyer-Zeller-Strasse 2 inUnterwetzikon um. Am 27. April findetder erste Gottesdienst in den neuenRäumlichkeiten statt und am 29. Juniweihen wir die Halle mit einem Festgottesdienstein.Die Räume wurden unter der Leitungvon Markus Hofmann mit viel Fronarbeitverschönert und renoviert – eine Unterteilungder riesigen Halle und ein Fluchtkorridormit diversen Brandschutzabschlüssenwurden vom Vermieter erstellt.Schon vor dem Umzug und auch nachhertreffen sich etliche Leute in den neuendas Einweihungsfestam 29. Juniin unserenneuen RäumenRäumen am Morgen in aller Frühe um 6 Uhrzum Fürbittegebet. Diese Zeit wird «Morgenherrlichkeit»genannt.In der Übergangsfrist bis zur Bereitstellungder neuen Räume findet der KiGo in derCEVI-Scheune Unterschlupf.Die Liegenschaft Hinwilerstrasse kannan die Wohngemeinschaft Morgentauvermietet werden, die begleitetes Wohnenanbietet.Rainer Hoff hilft Ueli Steffen bei der Bewältigungder Buchhaltungsaufgabe.Die Gemeinde zählt 72 Mitglieder.Claudia Meinenwird zu 50%als Sekretärinangestellt2004Die Gemeinde wächstMarkus und Daniela Hofmannhaben sich nach einer Anfrage vonder SPM Herisau entschlossen, den Dienstdort anzunehmen. Sie verlassen unsereGemeinde per 30. Juni.Wegen der grossen Arbeitslast des Pastorswird es unumgänglich, in der Administrationeine Hilfe zu haben. Claudia Meinenmeldet sich auf die neu ausgeschriebeneStelle im Sekretariat und wird ab 1. Septemberzu 50% angestellt.Im November wird vom Institut Koinoniaeine erneute Gemeindeanalyse erstellt.Aus den Erkenntnissen geht hervor, dasswir verstärkt in Evangelisation investierenmöchten.Die Gemeindeleitung macht sich erneutGedanken über die fehlenden Ältesten.Langfristig werden 2 bis 3 Personen mitÄltestenbegabung- und Berufung gesucht.Die Gemeindeleitung trifft sich in 10 Sitzungen,die zum Teil bis zu 5 Stunden dauern.Die Royal Rangers Wetzikon feiern am RR-Gottesdienst vom 28. März ihr 20-jährigesJubiläum.Auch dieses Jahr dienen wieder verschiedeneGastreferenten, so hält zum BeispielRichard Krüger Bibeltage zum ThemaOffenbarung / Endzeit und Bill WillsonUSA berichtet über sein Werk mit Kindern.Auch Missionar Chris Franz von Cita Ministriesberichtet über seine evangelistischeArbeit in Afrika.20-jähriges Jubiläum der Royal Rangers WetzikonDie Hauszellenarbeit wächst, es gibt schon10 verschiedene Zellen.Im September beherbergte die Gemeindedie SPM-Leiterkonferenz.Am 3. April organisierte unsere Gemeindeeine Regionale Volleyball- und Unihockey-Nacht mit etwa 200 Teilnehmern.Das Hotel Seeblick in Emmetten wurdein eine Aktiengesellschaft verwandelt,unsere Gemeinde beteiligt sich mit Aktienim Wert von CHF 1‘700.–.Endlich konnte der Umbau unserer Gemeinderäumeabgerechnet werden. Diegesamten Aufwendungen betragenCHF 83‘432.45.Die Besucher- und Mitgliederzahl steigt,die Gemeinde zählt nun 79 Mitglieder.2005In Personen investierenDie Gemeinde nahm sichder Flutopfer eines riesigen Tsunamis inIndonesien mit finanzieller Nothilfe an


28 29und überwies der SPM CHF 27‘647.–.Die Teenagerarbeit zone2, welche vor kurzemins Leben gerufen wurde, entwickeltsich prächtig. Es bleibt Gebet und Anliegen,dass Kinder und Jugendliche heissfür Jesus werden.Wir investieren weiter in Personen undstellen Roger Cadonau zu 20% für denFamiliendienst und weitere Mitarbeiterfür das fcgw-Büro ein. Die Gemeindeleitungdenkt weiter über Stärkung unsererStrukturen nach und plant eine Wiedereinführungeiner Ältestenschaft.Ein Projekt für die Umnutzung der Nebenräumewird gestartet. Es sollen 2–3 Bürosmit Sitzungsraum und ein Lagerraumeingrichtet werden.In Engelberg verbringt die Gemeinde einewunderbare Herbstferienwoche.Ilona Schulthess entwirft ein neues Grafik-Konzept für die Gemeinde. Teil davon istdas neue fcgw-Logo mit einer Flamme alsSymbol.Mit Erna Rutschmann stirbt ein langjährigesfcgw-Mitglied. Die Gemeinde zähltnun 84 Mitglieder.2006v.l. Roger Cadonau wird fürden Familiendienst angestellt,Michael Seelig wird alsÄltester ernanntWieder viel NeuesDas Jahres-Bibelwortstammte aus Offenbarung 21, 5: Siehe ichmache alles neu.Das Jahr begann mit einem unerwartetenGastreferenten. Ed Traut ein anerkannterProphet diente uns mit Predigt und prophetischemWort. Sein Wirken beschäftigtuns thematisch noch lange.In verschiedensten Bereichen gab es Neuerungen.Ruth Hausammann und Eelcode Boer traten aus der Gemeindeleitungzurück, Christoph Schulthess kam. Auchwurde die Berufung von Michael Seeligzum Ältesten von der Gemeinde bestätigt.Zusammen mit Friedel Zwahlen treffensich neu die Ältesten jetzt alternierend zurGemeindeleitungs-Sitzung.Neu wurde auch die Kantine-Küche:Thomas Bühler finanzierte deren Umbau.Aus dem Bedürfnis einer wachsendenGemeinde heraus wird der Ausbau derNebenräume gestartet. Nach dem vorgängigeUntermieter auszogen müssen Neuegesucht werden. Unter den Interessentenbefindet sich tatsächlich jemand, der inden von uns verwalteten Räumen Elefantenunterbringen möchte. Wir lehnen dankendab. Im hinteren Teil schmücken zwei neueblaue Sofas den Saal und laden stillendeMütter während der Predigt zum gemütlichenSitzen ein. Familien sind uns wichtig.Der bekannte Musiker und LiedermacherMartin Pepper besucht uns und dient derGemeinde mit Predigt und Worship.Dieses Jahr führen wir erneut eine Gemeindeanalysedurch, um unsere Stärken,vorallem aber auch unsere Schwachstellenauszumachen.Das Jahr, in dem vieles neu wurde, brachteauch viele neue Gesichter und geht miteinem Zuwachs von 15 Neumitgliedernals sehr wachstumsreiches Jahr in dieGeschichte ein. Stand: 95 Mitglieder.2007Jahr der BegegnungenEines der wichtigstenEreignisse in diesem Jahr war sicher, dasswir unsere ehemalige Liegenschaft an derHinwilerstrasse 36 am 28.02.2007 an dieMieterin, die Wohngruppe Morgentau,verkaufen konnten. An der Guyer-Zeller-Strasse konnten wir neue Untermieter finden:Ein Thai-Box-Club trainiert nebenanjetzt fleissig. Der Umbau der Nebenräumekonnte abgeschlossen werden – mit Nebengeräuschenim wahrsten Sinne, dennnach dem jedes Geräusch der Untermieterwegen nicht fachgerechter Erstellung derWände zu hören war, musste noch nachgebessertwerden.Es zeigt sich, dass die umfangreichenRäumlichkeiten der fcgw nicht mehr imEhrenamt sauber gehalten werden kön-Die Küche links vor dem Umbau,rechts nach dem Umbau


30 31nen. Deshalb entschliessen wir uns, fürdie Reinigung Sybille Kocher anzustellen.Die grossen Räume sorgen auch immerwieder für Nachholbedarf bei der LichtundTontechnik, was doch etliche finanzielleHerausforderungen bedeutet.Als Jahr der Begegnungen geht das Jahr2007 in die Chronik ein, weil wir alsGemeinde uns untereinander aber ebenauch anderen Gemeinden und Kirchenin besonderer Weise begegneten. Sofand die jährliche Allianz-Gebetswocheihren Abschluss zum ersten mal imSonntag-Morgen-Gottesdienst in derfcgw. Ausserdem führten wir einen fcgw-Kennenlern-Abend durch für Interessierteund Neumitgleider. Ein Mitarbeiter-Dankesessenfand im Dreilinden statt. Die zone2organisierte ein geniales Konzert mit derBand «Boundless» welches viele Jugendlicheaus Wetzikon und der Region anzog.Gleiches kann man sagen über die Volleyball-und Unihockey-Nacht welche in denHallen der Kanti Wetzikon von der fcgwdurchgeführt wurde.links: Pfingstkonferenzmit den JZO-Gemeindenin der Badminton-Halle WetzikonSybilleKocher unsereReinigungs-Angestellterechts: die RoyalRangers am WetzikerWeihnachtsmarktEine Begegnung mit Wind und Wetter wareine mutige Wassertaufe im Pfäffikerseeim Frühjahr.Die Begegnung mit dem Thema «Worshipmit der ganzen Familie» durften wir angeleitetdurch Thomas Klein aus Deutschlandmachen. In einem Mitarbeiterseminarund einem Gottesdienst prägte er unsereGemeinde nachhaltig. Seine coolen Lieder,denen es nie an Tiefgang fehlt, findenEinzug in unsere Anbetung.Begegnung mit Israel erleben ein paarfcgw-ler auf einer Reise, welche sie mitChristen aus Heiden unternahmen. DieBegegnung mit Nicht-Glaubenden versuchtenwir zu stärken, indem wir zwei EE-Kurse(Evangelisaton Explosiv) mit Dominic Prétatdurchführten. Einander in der Beziehungbegegnen war das Ziel der Ehe-Kurse, welcheRuth und Roger Cadonau im Hirschenin Hinwil durchführten.Und schliesslich eine Begegnung der Kulturenwar die Hochzeit von Kantine-KochPatrick Hotz aus der Afrikaner-Gemeinde,welche unsere Räume regelmässig nutzt.Dieser Fest-Gottesdienst ist ganz anders –aber wunderschön.2008 Hundert!Mit Brot, Öl und feinemEssig konnten wir anlässlich der Mitgliederversammlungin diesem Jahr dieÜberschreitung der Hunderter-Zahl bei denfcgw-Mitgliedern feiern. Der Glaubensschritt,den wir als Gemeinde unternommenhaben, in dem wir grössere Räumebezogen haben, hat sich gelohnt. Bildlichvor Augen gestellt wird uns dies auch mitder Tatsache, dass wir als Gemeinde inder Lage sind, Redner wie Bill Wilson einzuladen.Am Abend an dem er aus seinemLeben und Dienst berichtet, ist die fcgw-Halle bis auf den letzten Platz gefüllt. Dieströstet darüber hinweg, dass es mit einernachträglichen Kaminsanierung an derHinwilerstrasse Altlasten zu bewältigengibt. Einen weiteren Schlag müssen wirhinnehmen, mit der Tatsache, dass derlangjährig von der Firma Brotchorb AG zurVerfügung gestellte VW LT einen Totalschadenerleidet. Wir haben kein Transportmittelmehr, was vor allem die RoyalRangers zu spüren bekommen.An Pfingsten erleben wir zusammen mitden anderen JZO-Gemeinden (Jesus für’sZüri Oberland) eine schöne Konferenz inder Badminton-Halle in Wetzikon. WalterHeidenreich ist es, der uns mit seinerpackenden Botschaft, seinen vielen Erlebnisberichtenaber auch mit seinen praktischenAnleitungen für ein engagiertesChrist-Sein aufrüttelt.


32 33Michael und Gabriela Seelig mit ihren KindernDie fcgw-Mitgliederversammlung bestätigtdie Wahl des GemeindeleitungsmitgliedesChristoph Schulthess zum Ältesten.In diesem Jahr führen wir insgesamt dreiTaufgottesdienste durch. Im Sommer pflegenwir den Kontakt zu anderen Gemeindenin Wetzikon, indem wir die Fussball-EMgemeinsam live übertragen und ein Volksfestfür Sportbegeisterte feiern.Die Royal Rangers haben zum zweiten Maleinen Stand am Wetziker Weihnachtsmarktund zeigen sich auf gelungene Artund Weise der breiten Öffentlichkeit.Für Spenden an gemeinnützigen Organisationen(Mission) konnte mit tatkräftigerHilfe des Juristen aus unseren Reihen,Harald Huber, die Steuerbefreiung erlangtwerden.Die Gemeinde zählt 107 Mitglieder.2009Missionarisch aktivDieses Jahr tut sichwieder einiges in der Leiterschaft der fcgw.Gabriela und Michael Seelig folgen demRuf des Heiligen Geistes in die Missionnach Brasilien. Somit verlässt uns nachkurzer Ältestenschaft Michael und hinterlässteine Lücke. Neu beruft die GLMichael Pfister und Ilona Schulthess in dieLeiterschaft. Thomas Bühler war 18 Jahreim Vorstand, 16 Jahre davon war er unserVereinspräsident. Ueli Steffen amtete26 Jahre lang als Kassier. Beide treten indiesem Jahr zurück. Ueli steht den Finanzverantwortlichender fcgw aber auch nochin den folgenden Jahren treu als Beraterzur Seite. Interims-Präsident wird FriedelZwahlen. Neben dieser Änderungen zeigtsich die Investition in Angestellte als sehrsegensreich. Roger Cadonau macht einenv.l. Christoph Schulthess,Heinrich Waldersehr wertvollen Dienst in unserer Kinder-,Jugend- und Familienarbeit.Claudia Meinen wird in ihrer Position alsfcgw-Sekretärin auch liebevoll als fcgw-Büroseele bezeichnet.Die früher von verschiedenen Köchen inEigenregie geführte fcgw-Kantine (genannt«La Kantine») wird nun vom iranischenAsylbewerber Morteza Daneshniaübernommen. Da dieser in seinem Statuskeine selbständige Arbeit führen darf,haben wir ihn als Gemeinde angestellt.Friedel muss dazu extra das Wirtepatenterwerben – wir führen also nun als Gemeindeeine richtige «Beiz».Mit Heinrich Walder stellt die fcgw ein«Kind der Gemeinde» als SPM-Praktikant(in Ausbildung zum Pastoralassistenten)zu 50% an.Neben der Familie Seelig, welche wirnach Brasilien verabschieden, senden wirauch die junge Familie Roller aus, um inFränzi und Bernd RollerRumänien einen missionarischen Dienstaufzubauen. Somit hat unsere Gemeindesehr nahen Bezug zu verschiedenen Missionsfeldern.Vor Ort setzt sich die Royal Rangers in Zusammenarbeitmit dem Fast-Food-ExpertenBurger King für die Kinder in Wetzikonein. Bald zeigt sich, dass durch die imRestaurant aufgestellten Spendenkässeliund die durchgeführten Familientage vordem Restaurant viel Freude entsteht.Grosse Freude haben wir auch an den


34 35Pfingstkonferenz in den Räumen der fcgw9 Täuflingen, die wir an einem Gottesdienstin der fcgw im Wasser taufendürfen. Viele von diesen Täuflingen sindJugendliche, welche Teil von unserer genialenTeenager-Arbeit zone2 sind.Etwas ganz besonderes ist dieses Jahrdie Weihnachtsfeier mit den Kindern. Einrichtiger Esel erlebt die Weihnachtsgeschichtemit uns hautnah.2010Das Jahr der Stille – oderJahr der Stühle?Wie sieht ein Jahr aus, welches «Jahr derStille» heisst, wenn dieses bewegte Jahraber alles andere als still war? Wir dürfenwirklich einige grossartige Dinge erleben.Gleich zu Beginn des Jahres werden wirgesegnet duch DÄN Zeltner, welcher amWort und, verstärkt durch eine fcgw-Band,am Lobpreis dient. Seine zugleich geistreichenund modernen Worship-Songsfinden grossen Anklang und klingen fortwährendin unserem fcgw-Lobpreis nach.Die Gemeinde nimmt eine Neumöblierungin Angriff und kauft in einem Schritt desGlaubens 500 neue Stühle und 40 Tische.Diese neuen Stühle können wir aber schonbald sehr gut brauchen. An Pfingsten feiernwir zusammen mit den Geschwistern ausder JZO eine schöne Konferenz in unserenRäumlichkeiten. Samuel Peterschmitt ausdem Elsass bringt uns zum Lachen wegenseiner Sprache und zum Weinen wegenwunderbarer Überführung durch den HeiligenGeist. Unser freudiges Pfingstfest ziehtsogar den Sektenexperten Otto Schmid an,wir überleben seinen Besuch …Im Sommer führt die zone2 ein Evangelisations-Campdurch. Wandernd durchstreifensie das Land und suchen dieBegegnung mit den Menschen. Um unserLand geht es auch beim Christus-Tag inBern. Für die Fussballmannschaft unseresLandes fiebern wir zusammen mit der FEGund am 1. August haben wir den höchstenZürcher, Kantonsratspräsident GerhardFischer als Referenten bei uns in der Halle.Das Wohl unserer Stadt suchen wir zusammenmit sieben anderen christlichenKirchen und Gemeinschaften in Wetzikonindem wir ein Fest zum Bettag begehen.Dieses Familienfest mit viel Freude undSpass wird abgerundet durch einen feierlichenHauptanlass in der ReformiertenKirche mit Chor, Festansprache durch denStadtpräsidenten und einer aufrüttelndenBotschaft mit Aufruf zum Dienst an derGesellschaft von Hanspeter Lang.Im November geht an zwei Abenden einBenefiz-Schülerkonzert mit vielen fcgw-Mitwirkenden über die Bühne. Unter derLeitung von Monica Flückiger findet diesesKonzert zu Gunsten des Strassenkinder-Projektes der Familie Seelig in Brasilienstatt. Unser Saal ist wieder fast bis zumletzten Stuhl gefüllt und dem Projektkönnen CHF 10‘400.– zugeführt werden!oben: Benefizkonzert fürStrassenkinder in Brasilienunten: Helfer am Bettagsfest in Wetzikon


36 37Roger Cadonau, unser Verantwortlicherfür Familien-, Kinder- und Jugendarbeitwird in die Gemeindeleitung berufen undvon der Mitgliederversammlung mit einerWahl bestätigt. Unser Pastor FriedelmZwahlen begeht dieses Jahr am 1. Mai2010 sein 20. Dienstjubiläum.Unter seinem treuen Dienst konnte dieGemeinde dieses Jahr auf 117 Mitgliederanwachsen. In 12 Hauszellen treffen sichca. 100 Leute auch unter der Wocheregelmässig.Ausflug mit derSeilbahn amGemeindeweekendin Bregenzoben: Chilepark-Openairunten: Erntedankgottesdienstbei Familie Sutter2011Start BibelschuleWir dürfen in unserenGottesdiensten regelmässig etwa 150Besucher begrüssen. Gäste können zumTeil leider nicht mehr einzeln wahrgenommenwerden. Auf über 30 Arbeitszweigeverteilen sich etwa 140 aktive Mitarbeiter,viele davon sind Jugendliche.In der Mitgliederversammlung beschliessenwir eine Statutenänderung zugunsten derHerabsetzung des Stimmrechtsaltersauf 16 Jahre.Daniel Anghern wirdVorstandspräsident,Doris Müller übernimmtdas KassieramtDie Konkurrenz des naheliegenden Bistrosmacht unserer Kantine schwer zu schaffen.Mit unserer Untermieterin, der LifetimeHealth, haben wir ein wirklich gutes Miteinander.Nachdem Bernhard Warthmann für kurzeZeit unser Finanzchef war, kündigt er seinenDienst aus beruflichen Gründen. DorisMüller übernimmt die gesamte finanzielleVerantwortung.Am fcgw-Putztag bringen junge und ältereHände unsere Räume wieder zum glänzenund erleben dabei viel Freude.Im Sommer besucht uns die Familie Seelig.Es ist ihr erster Heimaturlaub nach einersehr intensiven Zeit des Aufbruchs, desUmzuges und der Neuorientierung.Unsere Jugendliche treffen sich mit anderenJugendgruppen zum ersten Chilepark-Openairund haben viel Spass.Nach den Sommerferien startet die fcgwmit 40 Studenten die Video-BibelschuleISDD. Neben vielen fcgw-lern steigen auchAuswärtige in diese hochspannende Wissens-und Herzensunterweisung ein. Wirfolgen als fcgw damit dem Impuls unseresPastors, nach Investitionen in Personennun in das Verständnis von biblischenWahrheiten zu investieren.Ein unvergessliches Erlebnis wird dasGemeinde-Weekend in Bregenz. Wirgenossen die Gegend, hatten Spass anden tollen Hotelzimmern, einzig das Essenliess etwas zu Wünschen übrig.In der Scheune von Daniel und NicolettaSutter durften wir einen schönen Erntedank-Gottesdienstfeiern und bei sonnigemHerbstwetter draussen Z’Mittag essen.Die Gemeinde zählt 118 Mitglieder.


38 3950-Jahre Jubiläum2012 JubeljahrRösli Bühler und UeliSteffen feiern anlässlich einer Gemeindeleitungssitzungihr 20-Jähriges Jubiläumals Mitglieder der Gemeindeleitung.Im Frühjahr wählt die MV einen neuenVorstandspräsidenten, Daniel Anghern.Ebenfalls wird Doris Müller als Finanzverantwortlichein den Vorstand gewählt.Unserer Teenager-Arbeit zone2 entwachsenimmer mehr junge Erwachsene. Wurdenbisher aus solchen einfach zone2-Leitergemacht müssen wir nun reagieren undrufen eine Arbeit für junge Erwachsene insLeben.Im Juni begehen wir als Gemeinde unser50. Jubiläum. Wir feiern, dass seit 50Jahren unsere Gemeinde von einem Pastorgeleitet und betreut wird. Wir besinnenuns auch auf die Bedeutung des Jubeljahresim alttestamentlichen Sinne als Jahrder Befreiung.Fussball-EM in der fcgwGemeindeleitung: von oben linksFriedel Zwahlen, Christoph Schulthess,Ueli Steffen, Rösli Bühler, Roger Cadonau,Michael Pfister, Ilona SchulthessQuellen:Hans Knecht, Girenbad, Ältester der Freien Christengemeinde WetzikonProtokolle Brüderversammlungen FCGW ab 1979Protokolle Mitgliederversammlungen und Vorstandsitzungen ab 1991Informationsblatt der FCGS, Geschichtlicher ÜberblickArtikel in «der feste Grund» über Hans Wyssen von O. EschenmoserRecherchen in den Rechnungsbelegen FCGW ab 1973Protokolle Gemeindeleitung (Team) ab 1991

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