Steiermark Mitte Deutschfeistritz kocht - DAS MAGAZIN Steiermark ...

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Steiermark Mitte Deutschfeistritz kocht - DAS MAGAZIN Steiermark ...

Ausgabe 5/11, 6. Jahrgang

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Steiermark Mitte

Österreichische Post AG, Postentgelt bar bezahlt | VNR 06A036599 | Benachrichtigungspostamt: 8130 Frohnleiten Juni / Juli

Deutschfeistritz kocht

Samstag, 25. Juni, ab 14:00 Uhr

am Marktplatz in Deutschfeistritz

Seite 9

Seite 10

Foto: Doris Sporer

Mähroboter

iMow –

nie mehr

selber mähen


Rettet den Sommer? Und uns.

Geschätzte LeserInnen!

„Wann wird´s mal wieder richtig Sommer“,

fragte einst Showlegende Rudi Carell in einem

tiefgründigen Lied. Eine Frage, die mir ein leicht frustrierter Hüttenwirt

vor wenigen Tagen erneut stellte. Der aktuelle TV-Wetterbericht

wird für ihn zum täglichen Grusel-Schocker.

In manchem Freibad wird man zum Eremit. Fesche Mädels im

Bikini sind aufgrund der Kälte in freier Wildbahn fast so selten zu

sehen wie Luchs und Auerhahn. Aber was soll´s, seit Menschen

Gedenken und erst recht seit dem Klimawandel wissen wir, das

Wetter lässt sich nichts dreinreden. Bis jetzt war das nicht viel. Ich

bin aber überzeugt, Besserung folgt. Wenn nicht, muss man sich

jedoch schon fragen, ist dieser Sommer noch zu retten?

Apropos Retter!

2011 ist das „Europäische Jahr der Freiwilligkeit“. Diese Freiwilligen

retten mit ihrem Einsatz unsere gesellschaftlichen Strukturen.

Feuerwehrler & Co. sind oft unsere Retter, wenn´s wo brennt.

Auch in der DMSM-Redaktion hat es dieser Tage gebrannt. Lichterloh!

Ein Serverproblem hat uns tagelang von der Außenwelt

abgeschnitten. Das Erscheinen dieser Ausgabe war massiv bedroht.

Nach einer zweinächtigen Rund-um-die-Uhr-Notaktion wurden

wir 5 Minuten vor 12 gerettet. Dafür wollen wir an dieser Stelle

„Danke“ sagen. Dem smarten Datentechniker und – was unsere

Nerven betrifft – dem Lieferanten eines führenden Brauereikonzerns.

Gott erhalt´s, es werde Sommer!

Das meint Ihr

Christoph Stadlhofer

(Chef vom Dienst)

Das besondere „Summer-Special“ beim Fischerwirt

Kulinarisches Open-Air-Feeling an den Grillabenden

Zuhause ist es doch am schönsten, vor

allem, wenn man das Flair und die Genüsse

des Südens auch hier genießen

kann. Ein Garant für dieses Lebensgefühl

ist der „kulinarische Reisespezialist“

Fischerwirt. Das Hotel-Restaurant

in Gratwein lädt ab sofort wieder zu

den traditionellen Grillabenden in den

gemütlichen Gastgarten.

Jeden Donnerstag und Freitag ab 18:00

Uhr heizt der Fischerwirt bis Ende

August ein. Die Grillabende sind dabei

längst Kult, weil es für die Gaumen der

Gäste jedes Jahr Neues zu entdecken gilt.

Inhaltsverzeichnis

04 Gemeinde Spezial

06 Wo wohnt es sich am teuersten?

17 Wirtschaft

22 Szenario

Damit das so bleibt, hat Küchenchef Willi

Teibinger einen kräftigen „Reset“ auf der

Speisekarte gemacht. „Die Mittelmeerküche

und steirische Klassiker“ bilden heuer

den thematischen Schwerpunkt.

Penne mit Ricotta, Almo-Filetsteak an

Mediterranem Gemüse, King-Prawns-

Garnelen oder Lachswürfel auf sommerlichen

Blattsalaten – was darf es vom Grill

sein? Weitere Fischspezialitäten, italienische

Nudelvariationen und Salatkreationen

runden das verführerische Angebot

ab. „Natürlich haben wir auch für jedes

Gericht den passenden Wein parat“,

30 DMSM macht‘s selbst - Freerunning

36 Sport & Freizeit

Achten Sie auf

unser Gewinnspiel

auf Seite 9.

schmunzelt Fischerwirt Wolfgang Reinprecht,

dessen Weinkeller ja bekanntlich

ein Schatzkästchen ist.

Wer den gastronomischen Anspruch des

Fischerwirt an sich selbst kennt, weiß

auch, dass die Grillabende 2011 wieder

zu einem Erlebnis für alle Sinne werden.

„Gute Kulinarik ist eben ein Gesamtkunstwerk

– vom Gaumen über das Auge

bis hin zum Näschen“.

Hotel-Restaurant Fischerwirt

03124/51276

www.hotel-fischerwirt.com


Gemeinde Spezial

Gemeinde-Vierer will deutschen

Taschenrekord brechen

Das ist der Stoff aus dem die Umweltträume

sind! Baumwolle nämlich – der

Stoff. Die Eisbacherin Sandra Krautwaschl

ist vielen durch ihr Experiment

bekannt, in dem sie versucht hat, mit

ihrer Familie ein Jahr lang ohne Plastik

zu leben. Nun, das Experiment gilt als

geglückt vollendet, die Ideen gehen

der dynamischen Zweifachmutter aber

zum Glück nicht aus.

Inspiriert von einem Weltrekord in Wieselburg,

bei dem 4.300 Stofftragetaschen

gesammelt und danach statt der üblichen

Plastiksackerln zum Einkaufen verwendet

wurden, wollte Krautwaschl dies auch in

ihrer Gemeinde versuchen. Bürgermeister

Dr. Wolfgang Lagger war rasch überredet

und da Eisbach zur Kleinregion JEGG,

bestehend aus Judendorf, Eisbach, Gratwein

und Gratkorn, gehört, waren bald

alle vier Gemeinden im Taschen-Sammelprojekt

involviert. Lagger dazu: „Ich hätte

gerne, dass jeder unserer 1.100 Haushalte

Pernegger Kläre (fast) geklärt

Bürgermeisterin Irmgard Hagenauer spricht Machtwort

Die unendliche Geschichte mit der

Kläranlage in Pernegg neigt sich nun

wohl dem Ende zu. Von der zuständigen

Fachabteilung 19a des Landes

Steiermark erhielt die Gemeinde

jüngst die Förderzusage für die Ableitung

nach Frohnleiten.

4 Das Magazin Juni/Juli 2011

mit zumindest einer Tasche ausgestattet

ist und diese auch verwendet.“ Er selbst

hat übrigens bereits zwei Taschen aus

seinem Fundus bei der Abfallsammelstelle

in Eisbach „gespendet“. Auch Judendorfs

Bürgermeister Harald Mulle ist vom

Projekt überzeugt und rechnet vor: „Wir

haben 8.000 Haushalte. Wenn hier statistisch

betrachtet jeder zwei Mal die Woche

einkaufen geht, dann macht das 16.000

Plastiktüten in der Woche. Das sind

64.000 Tüten im Monat!“ Er selbst hat

übrigens auch bereits zwei Tragtaschen

aus seinem Fundus zur Verfügung gestellt,

die dritte braucht er zum Einkaufen.

Und so funktioniert die

Change-Bag-Aktion

„Getreu dem Motto ‚vom Kunststoff

zum Echtstoff ‘ sammeln wir alle Stofftaschen

die da sind und ergänzen diese um

zugekaufte. Diese werden dann von den

Kindergartenkindern und Volksschülern

kreativ gestaltet. Danach bekommen alle

Auf Basis dieser Information wird SP-

Bürgermeisterin Irmgard Hagenauer

bei der nächsten Gemeinderatssitzung

wohl einen einfachen Mehrheitsbeschluss

herbeiführen müssen. Sie sei traurig und

es stimme sie nachdenklich, dass es nicht

gelungen ist, alle Mitglieder des Gemeinderates

von dieser Variante zu überzeugen,

so Hagenauer in einem Telefoninterview

mit DMSM.

„Wichtig ist, dass jene Variante

gewählt wird, die für die Bürger

die geringste Belastung

bedeutet.“

Irmgard Hagenauer

Perneggs Bürgermeisterin Hagenauer zieht Schlussstrich

unter das „Kanal-Kläre Projekt“

Taschen einen Stempel mit dem Logo der

Aktion. Sie sollen in den Haushalten und

den Handelsbetrieben aufliegen und so

für einen nachhaltigen Kreislauf in der

Region sorgen“, erklärt Initiatorin Krautwaschl

die Idee hinter „Change Bag“, zu

der es übrigens auf Facebook ein cooles

Video gibt.

Initiatorin, Sandra

Krautwaschl

Was ist zu tun:

Geben Sie Ihre sauberen (kann man waschen),

überzähligen Stofftaschen in einer

der vier Gemeinden oder in der Abfallsammelstelle

ab (hier gibt es eine eigene

Anlaufstelle dafür).

Klares Wasser und bald geklärte Situation in Pernegg.

Für Pernegg sei dieses Projekt auch zukunftsweisend,

da die Kosten in Zukunft

sicher weiter steigen werden und im Rahmen

einer Kooperation sind wir besser

dran, so wie andere auch, ist Hagenauer

überzeugt. „Eine weitere Variante müsste

wieder völlig neu berechnet werden.

Außerdem sei dies eine gemeindübergreifendes

Projekt, das à la Regionext genau

in das Schema von Zusammenarbeit hineinfällt“,

so Hagenauer abschließend.


Polizeipostenzusammenlegung

Standort Breitenau oder Pernegg?

Tatsache ist, dass die Posten Breitenau

und Pernegg zusammengelegt werden.

Einzig die Frage wie, wann und

wo, ist noch offen. In den nächsten

Tagen wird es dazu Gespräche mit

Major Mag. Huber vom Landespolizeikommando

in Bruck/Mur geben.

Hier werden wohl stichhaltige Argumente

den Ausschlag geben, eine politische

Entscheidung ist ausgeschlossen.

Siegfried mit der weißen Weste

Breitenau mit ausgeglichenem Budget

Es ist schon eine extra Meldung Wert,

wenn eine Gemeinde, wie in diesem

Falle Breitenau, vermeldet, dass sie

einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen

kann.

Gar nicht leicht haben es die Gemeinden

angesichts sinkender Ausgleichszahlungen

von Bund und Land und rapid

steigender Kosten im Sozialbereich. Dass

es trotzdem möglich ist, sein Budget im

Perneggs Bürgermeisterin Irmgard

Hagenauer argumentiert mit der zentralen

Lage von Pernegg, retrospektive von

Traföß, von wo aus die Einsatzteams rasch

vor Ort sein können.

Siegfried Hofbauer, Bürgermeister von

Breitenau nennt den Schwerverkehr

für die Magnifin sowie den Durchzugsverkehr

in die Oststeiermark und den

touristischen Zielverkehr auf die Teichalm

Griff zu haben, beweist der Breitenauer

SP-Bürgermeister Siegfried Hofbauer.

Einige Maßnahmen waren notwendig,

um den Voranschlag von Euro 2,6 Mio im

ordentlichen und Euro 185.000 im außerordentlichen

Haushalt zu halten. Einsparungen

beim Personal wurden nicht über

Entlassungen, sondern über die Reduktion

bei den Stunden erzielt. Natürlich

waren auch einige Erhöhungen bei den

Gemeinde Spezial

als wichtiges Argument für einen Standort

in seiner Gemeinde. Hofbauer ist auch in

der Lage dem künftigen Polizeiposten ein

Haus, direkt an der L104 gelegen, anzubieten.

Unterm Strich wird es eine Entscheidung

auf Basis von Vernunft geben. In Zeiten

gemeindeübergreifender Kooperationen

findet eine Polarisierung bei diesem Thema

keinen Platz.

Bgm. Siegfried Hofbauer

hat sein Budget im Griff.

Tarifen notwendig. Allein das Hallenbad

in Breitenau verursacht einen jährlichen

Abgang von 120.000 Euro.

Auch selbst ist das Gemeindeoberhaupt

mit gutem Beispiel voran gegangen und

hat heuer von seinem Bürgermeistersalär

um Euro 6.000 brutto weniger in der

Tasche als noch 2010. „Hut ab und Glück

auf in die Breitenau“, kann man da nur

mehr sagen.


Gemeinde Spezial

Gemeindeabgaben II:

Wo wohnt es sich am teuersten?

Wasser-, Kanal- und Müllgebühren im Vergleich

Diesmal nahmen wir die Gemeinden

Gratkorn, Peggau, Tulwitz und St.

Bartholomä unter die Lupe. Manch angefragte

Gemeinde blieb die Angaben

schuldig – aus welchem Motiv auch

immer.

Für hitzige Diskussionen an so manchem

Stammtisch und einige Seitenhieb auf das

ein oder andere Gemeindeoberhaupt, hat

die vergangenen Ausgabe des DMSM mit

dem Vergleich der Wasser-, Kanal- und

Müllgebühren gesorgt. Manche meinten

sogar, von ihrem teuren Domizil in eine

billigere Gegend nun siedeln zu müssen.

Aber nicht zu voreilig: Die vierköpfige

Familie Huber ist noch immer nicht ganz

glücklich und vergleicht die Gemeinden

auf ihre Ansprüche hin noch weiter!

So suchen die Hubers nach wie vor

zusammen mit ihren beiden Kindern –

Hund schaffen sie sich gleich gar keinen

an, muss doch auch für diesen bezahlt

werden und dann wird sogar noch zwischen

Kampf- und Luxushund unterschieden

– eine Wohnfläche von 120 m² und

ein 600 m² großes Grundstück. Im Schnitt

verbrauchen die Hubers 140 m³ Wasser.

Lag vergangenes Mal Pernegg an erster

Stelle (761,10 Euro), so nimmt nun Grat-

6 Das Magazin Juni/Juli 2011

korn mit 763,23 Euro diesen Platz ein. Am

teuersten schlägt hier die Kanalgebühr

mit 260,4 Euro durch. Auf Platz zwei, aber

mit weitem Abstand folgt Peggau (622,41

Euro). Auch hier lässt die Kanalgebühr

die Rechnung in die Höhe schnellen. St.

Bartholomä liegt mit 536,8 Euro in der

Mitte. Auf den „günstigen“ vierten Platz

schaffte es Tulwitz: 435,2 Euro sind hier

an Abgaben zu entrichten. Dennoch, die

Schrems mit ihren niedrigen 424 Euro ist

nicht zu schlagen.

(Anmerkung der Redaktion: Sollte uns im

Gebührendschungel ein Fehler passiert

sein, werden wir gerne korrigieren! Auch

werden wir dort noch lästig weiter fragen,

wo wir noch nix bekommen haben.)

Alle Abgaben anhand einer typischen 4-köpfigen Familie im Vergleich


Grundsteuer *

Als Grundlage dient der Grundsteuermessbescheid

vom Finanzamt

Berechnung: Messbetrag x 500 %

ergibt die Jahressumme

Wasser- und Kanalnutzungsgebühr

Wasserverbrauchsgebühr 140 m³

Kanalbenützungsgebühr nach Wasserverbrauch

Kanalbenützungsgebühr nach verbauter

Fläche

Kanalbenützungsgebühr nach

Personen

Müllgebühren

zettel

möbel

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Gratkorn Tulwitz Peggau St. Bartholomä

1,73 €/m³

140 m³ 1,86 €/m³ oder pauschal 35

m³/Person

0,30 €/m³ Mindestgebühr

vom 36 € 1,24 €/m³

2,20 €/m³

1,08 €/m³

1,12€/m³

120 m² Trennsystem: 0,53€/m²

Mischsystem: 0,68 €/²

4 Personen

107,56 € 280€ (80€/Erw; -50% ab 2. Kind)

Müllentsorgung/Abfuhrgebühr 4 Personen 260,63 €/Jahr (inkl. Bio) 85,20 €/Jahr 67,93€/Jahr 100 €

Biomüllabfuhr 13x** 120l*** 28,47€/Jahr + 15,75€/Jahr

für Säcke

Restmüll

Papiertonne

13x 120l 95,90€/Jahr

GESAMT 763,23 Euro 435,2 Euro 622,41 Euro**** 536,8 Euro

JA , ich will...

Gemeinde Spezial

* Die Grundsteuer wurde in den Rechnungen nicht berücksichtigt ** für den Vergleich wurden für alle Gemeinden 13 Abfuhren angenommen *** für den Vergleich wurden 120l-Tonnen angenommen

...eine neue Küche!!!

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Gratkorn lebt Nachhaltigkeit

Verantwortung für die Zukunft

Ob nun die fürchterliche Atomkatastrophe

im vergangenen April, die

Schreckensmeldungen aus der Lebensmittelbranche

oder Meldungen über

die katastrophalen Arbeitsbedingungen

bei den Nahrungsmittellieferanten

der Entwicklungsländer – das Thema

„nachhaltiges Handeln bzw. Nachhaltigkeit“

rückt in immer mehr Bereichen

unseres Lebens in den Mittelpunkt.

Auch unsere Gemeinden befassen sich

intensiv mit diesen Thema. Doch auf

Worte müssen Taten folgen und hier

beweist die Marktgemeinde Gratkorn

mit zahlreichen Projekten schon seit

langem, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“

nicht nur eine Worthülse bleibt.

Schon seit Jahren bemüht sich die

Gemeinde Gratkorn darum, nachhaltig

produzierten Lebensmitteln den Vorrang

zu geben. So werden die BewohnerInnen

des gemeindeeigenen Alten- und Pflegeheimes,

die örtlichen Kindergärten wie

auch die SchülerInnen der Nachmittagsbetreuung

täglich mit frischen Lebensmitteln

versorgt, welche zum überwiegenden

Teil aus der Region stammen. Augenmerk

wird auch darauf gelegt, dass fast

ausschließlich Produkte aus kontrolliert

8 Das Magazin Juni/Juli 2011

biologischem Anbau zum Einsatz kommen.

Andere Import-Produkte wiederum,

wie Kaffee, Kakao, exotische Früchte

oder Gewürze kommen nur dann auf den

Tisch, wenn sie mit dem FAIRTRADE-

Gütesiegel ausgezeichnet sind. Schließlich

hat sich die Gemeinde Gratkorn mit

der Bewerbung um das FAIRTRADE-

Gütesiegel erst kürzlich dazu bekannt,

entwicklungspolitisch und nachhaltig

aktiv zu sein.

Umwelt & Budget schonen

Auch im Bereich des Umweltschutzes

werden in der Gemeinde immer mehr

Projekte gestartet: Um nicht nur das

Gemeindebudget, sondern auch die

Umwelt zu schonen, ist die Marktgemeinde

Gratkorn gerade dabei, die örtliche

Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt auf

die LED-Technik umzustellen. „Gerade

an diesem Beispiel ist ersichtlich, dass

wir nicht nur im Hinblick auf unsere

natürlichen Ressourcen, sondern auch im

Hinblick auf unsere finanziellen Ressourcen

nachhaltig handeln.

Unsere zukünftigen Generationen sollen

schließlich die gleichen Chancen auf die

Gestaltung ihres Lebens haben, wie wir sie

Bild links: Bgm. Ernest Kupfer mit GR Christina Marics

schaffen Rahmenbedingungen.

Bild rechts: Graktorns Jugend setzt voll auf Nachhaltigkeit.

gehabt haben“, erklärt Gratkorns Bürgermeister

Ernest Kupfer.

Jugend, Vereine und

Institutionen machen mit

Besonders erfreulich ist auch, dass sich

nicht nur die Gemeindpolitik, sondern

auch die Gratkorner Schulen, Vereine und

andere Institutionen an diesem Entwicklungsprozess

rege beteiligen. Die Volksschule

I etwa ließ mit ihrem Projekt „Stoff

statt Plastik – wir wollen keine Plastiksackerl

mehr“ aufhorchen. Ein ähnliches

Projekt wurde nun auch in der Kleinregion

„JEGG“ gestartet.

Daneben beschäftigt sich ebenso die

Pfarre Gratkorn intensiv mit dem Thema

Nachhaltigkeit. Schon seit Jahren werden

nach den Gottesdiensten FAIRTRADE-

Produkte verkauft und auch das jährlich

stattfindende Pfarrfest wird „schöpfungsfreundlich“

gestaltet. Von diesem großen

Engagement seiner BürgerInnen ist

Bürgermeister Kupfer jedenfalls überwältigt:

„Es ist schön, dass so viele Menschen

nach Wegen suchen, um die Lebensqualität

in unserer Gemeinde auf Dauer zu

sichern. Ohne derartiges Engagement

werden unsere Gemeinden zukünftig

nicht mehr auskommen“.


Deutschfeistritz: Ein Markt wird kulinar(r)isch

Deutschfeistritz kocht“ ist

das Motto der Veranstaltung,

die organisiert von

der Marktgemeinde und

dem Tourismusverband,

eine ständige Einrichtung

werden soll. Der Marktplatz

von Deutschfeistritz wird

so jedes Jahr Ende Juni zum

Zentrum der Kulinarik in der

ganzen Region.

Die heimische Gastronomie

und Vereine werden dabei besondere

Schmankerl anbieten.

Nachhaltigkeit, Schaukochen

und Naturnähe sind nur einige

Schlagworte dieser völlig

Ausgezeichnet!

Hohe Auszeichnung für einen

Langzeitbürgermeister aus

Steiermark Mitte. Perneggs

Bgm. a.D. Andreas Graßberger

wurde das Große Ehrenzeichen

des Landes Steiermark

verliehen. Graßberger

war 25 Jahre Bürgermeister,

40 Jahre im Gemeinderat. In

LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Graßberger und LH Franz Voves (vl.).

neuen Art von Veranstaltung

in unserer Region.

Fastfood-Freunde und Plastik-Junkies

sollen an diesem

Tag zu Hause bleiben – oder

vielleicht doch kommen – und

sich eines Besseren belehren

lassen. Fertigprodukte sowie

Plastikteller und Plastikbecher

sind absolutes Tabu an diesem

Tag. Hier regiert Natur pur.

Durch gemeinsames Gustieren

und Probieren werden die

Gäste eingeladen, sich Zeit

zu nehmen. Zeit zum Essen,

Trinken, Musik hören, aber

seiner Regentschaft wurden

Jahrhundert-Bauten wie die

Straße B335 oder der Pernegger

Bahnhof mit Unterführung

realisiert. Bereits

2010 erhielt er die höchste

Auszeichnung der österreichischen

Sozialdemokratie – die

Viktor Adler-Plakette.

vor allem, um sich gemütlich

zu unterhalten. Zur

musikalischen Unterhaltung

wird Berndt Luef und Band

beitragen.

Das verspricht einen Tag der

Extraklasse am wunderschönen

Marktplatz in Deutschfeistritz.

Ein weiterer Höhepunkt: Ex-Miss Austria Kathrin

Krahfuß gibt ihre Zirkusartistik zum Besten.

Information:

Deutschfeistritz kocht

Samstag, 25. Juni 2011

Marktplatz, ab 14 Uhr

Gemeinde Spezial

Machen Lust auf ein kulinarisches Deutschfeistritz: Bgm. Michael

Viertler (Mitte) mit Vertretern von Gemeinde und Tourismus.

Foto: Doris Sporer

Juni/Juli 2011 Das Magazin 9


Gemeinde Spezial

„Kleine Wunder gibt es immer wieder“

Hippocur: Wie Tierliebe dem Menschen hilft!

Seit dem Jahr 2007 führt

Mag. Johanna Kofler ihren

Betrieb „Hippocur“ in Traföß/

Pernegg. Sie bietet dort

Therapeutisches Reiten an.

Mit Erfolg – vor allem für

ihre PatientInnen wie die

kleine Lisa.

Die 10jährige ist seit ihrem

2. Lebensjahr querschnittgelähmt.

„Lisa fing mit vier

Jahren mit Hippotherapie an.

Vor einem Jahr wollte sie diese

nicht mehr machen“, erzählt

Lisas Mutter. Reiten wollte sie

trotzdem. Durch den richtigen

Tipp fand Lisa den Weg zu Johanna

Kofler, die als Therapie

das Heilpädagogische Voltigieren

vermittelt. Ein Glücksfall

für alle Beteiligten.

Kofler: „Durch gegenseitiges

Vertrauen haben wir ge-

Was ist meine Hütte wert?

Peter Lanzner & RE/MAX geben Antwort

Es ist doch für jeden Hausbesitzer

spannend zu wissen, wie

viel sein Eigenheim am Markt

wohl wert ist. Mit der Dienstleistung

von RE/MAX und

dem regionalen Betreuer Peter

Lanzner bedeutet dies nun ein

leichtes Unterfangen.

Es handelt sich zwar dabei

um kein offizielles Schätzgutachten,

jedoch wird ein Wert

festgelegt, der marktkonform

ist. Verpflichtung gehen Sie

dabei freilich keine ein, aber es

ist einfach gut zu wissen, was

Sache ist. Auch wenn Sie in

den kommenden Jahren nicht

daran denken, zu verkaufen.

Hauskauf/verkauf ist

Vertrauenssache

Ein Hauskauf ist halt mehr als

10 Das Magazin Juni/Juli 2011

meinsam ein kleines Wunder

vollbracht“. Nach einem Jahr

Training kann Lisa trotz ihrer

Einschränkung ohne fremde

Hilfe, aufrecht am Pferd

sitzen. Sie hat dabei nicht das

Gefühl, dass sie eine Therapie

macht, sondern dass sie frei

reitet. Auch wenn die Erfolge

von Hippocur nicht wie in der

Wissenschaft durch Zahlen

belegbar sind, liegen sie doch

auf der Hand.

Bestes Beispiel dafür ist die

Entwicklung von Lisa. Die

Fortschritte der kleinen Reiterin

blieben weder ihrer Mutter

noch ihren Lehrern verborgen.

Lisas Selbstbewusstsein stieg

deutlich und ihr Therapiepferd

„Batman“, mit dem sie von

Anfang an ein Herz und eine

Seele war, schaffte es auch in

Semmeln kaufen beim Bäcker

um die Ecke. Ein Geschäftsfall

auf den Profi zugeschnitten.

Sowohl Käufer als auch Verkäufer

sollen sich sicher sein,

nicht über den Tisch gezogen

zu werden. Es geht um anständige

und faire Bedingungen

bei der Kauf- bzw. Verkaufsabwicklung.

Peter Lanzner,

Immobilien-Profi von RE/

MAX berät Sie gerne.

Peter Lanzner ist Ihr

zertifizierter RE/MAX

Immobilienmakler

der Region.

den Schulaufsatz „Der schönste

Tag in meinem Leben“. „Los

Batman, galoppiere los!“

Hippocur kann mehr

Die Heil- und Sonderpädagogin

Kofler ist Spezialistin

für Therapeutisches Reiten,

ihre Schwerpunktarbeit ist das

„heilpädagogische Voltigieren“.

Dieses besteht aus pädagogischen,

psychologischen und

sozio-integrativen Angeboten.

Betreut werden Menschen mit

körperlichen Behinderungen

sowie Verhaltensauffälligkeiten,

wie etwa hyperaktive

Kinder.

Im Mittelpunkt steht immer

das Zusammenspiel Pferd –

Patient – Therapeut. Im Fall

der kleinen Lisa passt dieses

„therapeutische Dreieck“ perfekt

zusammen.

Ein ganz besonders, dynamisches „Duo“: Batmann &

Lisa. Foto: Hippocur

Informationen:

Hippocur – Mag. Johanna Kofler

Traföß 20 / 8132 Pernegg

0664 / 919 46 14

www.hippocur.at


Ein Unternehmen im Wandel -

Installation & Service ganz groß

Schwerpunktsetzung bei elektro HITZIGER

„Wir wollen uns künftig

ganz auf den Stärkebereich

Installation und Service

konzentrieren“, leitet Hitziger-

Geschäftsführerin Uta Palan

das Gespräch ein. „In den

vergangenen Jahren hat sich

gezeigt, dass gerade in diesen

Bereichen entsprechendes

Volumen am Markt vorhanden

ist“, so Palan weiter. „Wir

müssen uns dort bewegen, wo

der Markt noch entsprechende

Margen ermöglicht. Im Sinne

des Gesamtunternehmens ist

es notwendig, eine strategische

Entscheidung zu treffen.

Für uns als elektro Hitziger

heißt dies, den Handel in der

klassischen Form, wie wir

ihn in Gratwein betreiben,

aufzugeben und uns voll auf

die Profit-Bereiche Installation

und Service in der Niederlassung

in Rothleiten/Frohnleiten

zu konzentrieren.

Alle Elektrogeräte

weiter im Verkauf

Selbstverständlich kann jeder

Hitziger Kunde auch künftig

seine Geräte in bewährter

Form kaufen. Das Service-

Büro in Rothleiten ist zu normalen

Geschäftszeiten besetzt

und geschultes Personal berät

von der Waschmaschine über

die HiFi-Anlage bis zum High-

End Flatscreen in bewährter

Hitziger-Qualität. Einzig der

Service war, ist und bleibt eine Stärke von elektro HITZIGER.

Ausstellungs- und Schauraum,

wie er in Gratwein vorhanden

ist, fällt weg.

„Unsere komplette Infrastruktur

sowie die Kompetenz

und das Know-how

unserer Mitarbeiter wird

ganz im Sinne unserer Kunden

optimal eingesetzt“

Uta Palan

Hitziger – Die Service-

Company

Für alle, die bei der Erstinstallation

und der Programmierung

seiner Elektro-Geräte auf

das Know-how des Fachbetriebes

setzen will, wählt auch

künftig die Hitziger Telefonnummer.

Die Kompetenz, die

man sich im Rahmen von vielen

Installationen bei großen,

mittleren und kleinen Bauvorhaben

erarbeitet hat, kommt

jedem Kunden zugute. Hitziger

ist auch dann da, wenn es beim

Häuslbauen elektrotechnisch

einmal zu komplex wird.

Lieber eine saubere Lösung

wählen, als hinten nach pfuschen

zu müssen, lautet dabei

die Devise.

DMSM-TIPP: Schauen Sie in

nächster Zeit öfter auf die Hitziger

Homepage: www.hitziger.

at und finden Sie laufend tolle

Aktionen bis hin zum Räumungsverkauf

ab Mitte Juli.

Uta Plan: Strategische

Neuausrichtung

Gemeinde Spezial

Juni/Juli 2011 Das Magazin 11


Gemeinde Spezial

Schienen und Wege im/ins Übelbachtal

Bunte Vielfalt auf der

Übelbacherbahn

Die seit Anfang März auf der

Übelbacherbahn eingesetzten

nagelneuen Gelenktriebwagen

haben sich als sehr zuverlässig

erwiesen. Auch die Fahrgäste

sind über den neuen Fahrkomfort

sehr angetan. Da die

behördliche Zulassung für das

auf den ÖBB-Strecken erforderliche

Zugsicherungssystem

noch nicht erteilt wurde,

sind die Fahrzeuge vorerst

nur zwischen Peggau und

Übelbach unterwegs. Für die

Direktzüge Übelbach – Peggau

– Graz kommen Triebwagen

verschiedener österreichischer

Eisenbahnunternehmen zum

Einsatz. Dies führt zu einer

bunten Vielfalt auf diesem

S-Bahnast.

12 Das Magazin Juni/Juli 2011

Dieser abwechslungsreiche

Fahrzeugeinsatz hat auch in

den Eisenbahnfachzeitungen

im In- und Ausland seinen

Niederschlag gefunden. So

schaffte die Übelbacherbahn

den Sprung auf die Titelseite

der Zeitschrift „Schienenverkehr

aktuell“ (Februarheft

2011). Auch „Eisenbahn Österreich“

hat mehrere Artikel der

Übelbacherbahn gewidmet.

Bei den Steiermärkischen

Landesbahnen freut man sich

zwar über die Publicity, aber

„Viel lieber wäre uns, wären

alle Genehmigungen vorhanden,

damit wir die neuen,

komfortablen Fahrzeuge auch

bis Graz einsetzen können“,

so Dr. Helmut Wittmann

Geschäftsführer der Steiermärkischen

Landesbahnen. So wie

es derzeit aussieht, sollte es in

Kürze so weit sein.

Die Übelbacherbahn lässt das

Herz der Eisenbahn-Freunde

höher schlagen.

Alle Wege führen ins

Übelbachtal

Die Gemeinden Deutschfeistritz,

Großstübing,

Peggau und Übelbach intensivieren

weiter ihre Zusammenarbeit.

Kürzlich wurde

der Wegerhaltungsverband

Übelbachtal gegründet.

115 km Gemeindestraßen

werden damit gemeinsam

erhalten und verwaltet. Damit

ist die Region Übelbachtal

einmal mehr Vorreiter

hinsichtlich Kooperation.

Der Verband nach dem Gemeindeverbandsorganisationsgesetz,

in seiner Zusammensetzung

mit nur 4 Mitgliedern

in der Verbandsversammlung

schlank, soll beweisen, dass

man gemeinsam die Straßenerhaltung

wirtschaftlicher und

professioneller machen kann.

Die Bürgermeister unisono:

„Bis sich die Abläufe automatisieren

braucht es Zeit,

die nehmen wir uns – alleine

die mit dem Land vereinbarte

25%ige Unterstützung

für die Instandhaltung soll

helfen, die Straßen länger und

besser in Schuss zu halten.“

Heuer sollen neben einfachen

gemeinsamen Erhaltungsmaßnahmen

wie Gräben putzen,

Bankett abheben, Böschung

mähen, Asphaltrisse schließen

vor allem die Straßenzustände

erfasst und eine mittelfristige

Erhaltungsplanung gemacht

werden. Der Obmann Bgm.

Ing. Markus Windisch (Übelbach):

„Inhaltlich der richtige

Schritt in die Zukunft, die

gesetzlichen Rahmenbedingungen

sind noch ein bisschen

dürftig und der Zeitaufwand

für einfache Entscheidungen

wird am Anfang groß sein. Die

notwendige Vertrauensbasis

für die gemeinsame Sache ist

da!“ Da alle Verbandsfunktionen

ehrenamtlich sind, ist

gewährleistet, dass kein zusätzlicher

finanzieller Verwaltungsaufwand

entsteht.

Schwierige Budgets und bröckelnde Straßen

zwingen Gemeinden zur Zusammenarbeit.


Frohnleiten: Kinderkrippe bitte warten

Aufruf brachte zu geringes Ergebnis

Das Bemühen war da und wir haben

uns ordentlich ins Zeug gelegt, um das

Thema rund um die fehlende Einrichtung

zur Betreuung von Kindern unter

drei Jahren in Frohnleiten anzuziehen

(Siehe DMSM-Ausgabe Mai/Juni 2011).

Insgesamt haben sich 14 Mütter und

eine Tagesmutter bei uns gemeldet

und ihre Statements abgegeben.

Sogar aus Graz haben wir Nachricht

bekommen:

E-Mail an die Redaktion

Liebes Magazin Steiermark-Team!

Da wir im Juni von Graz nach

Frohnleiten übersiedeln und ich so

bald als möglich wieder ins Berufsleben

einsteigen möchte, hätten

wir durchaus große Freude an

einer Frohnleitner Kinderkrippe

bzw. einem Krippenplatz für

unseren knapp 2-jährigen Sohn.

Sein Geburtsdatum ist der 11. Juni

2009.

Wir hoffen, dass euer Magazin etwas

in diese Richtung bewegt und finden

es auf jeden Fall super, dass ihr

euch diesbezüglich engagiert!

Mit lieben Grüßen!

N.N.

Frohnleitens Bürgermeister

Johann Ussar prüft

Natürlich haben wir alle Informationen

und Anmeldungen, die wir bekommen

haben an die Gemeinde Frohnleiten

weitergeleitet, die diese mit ihrem Stand

ergänzt hat. Auch den Gemeinde-Chef

haben wir mit dieser Angelegenheit

konfrontiert.

In einem Gespräch mit Bgm. Johann

Ussar erklärte dieser, dass trotz Bemühen

nur 4 Kinder derzeit gleichzeitig einen

Platz benötigen. Weitere Anmeldungen

werden erst für Plätze in ein bis zwei

Jahren schlagend. Man werde aber die

Situation genau beobachten und entsprechend

reagieren, so Ussar weiter.

Gemeinde Spezial

vielleicht eine Kinderkrippe durch frei

werdende Kapazitäten leichter einrichten.

Die Mütter und deren Kinder würde es

freuen.

Im Frohnleitner Pfarrkindergarten

werden 3jährige Kinder bis Oktober

aufgenommen. Später hat es aus sozialpädagogischer

Sicht weniger Sinn.

Nachdem jetzt bald die geburtenschwachen

Jahrgänge dran kommen, lässt sich Noch ist die Tür für eine Kinderkrippe in Frohnleiten zu.

Juni/Juli 2011 Das Magazin 13


Gemeinde Spezial

Zweifache Weltpremiere in Übelbach

Firma Gaulhofer öffnete kunstvoll Türen

Der schwedische Starautor Henning

Mankell verfasste für einen Theaterworkshop

in Übelbach Wochen ein

neues Stück, das auf unkonventionelle

Weise die Welt der Türen beleuchtet.

Anfang Juni brachten zwei schwarzafrikanische

Schauspieler aus Maputo

(Mosambik) gemeinsam mit Gaulhofer

Mitarbeitern das Werk „Doors“ in der

Produktionshalle des Werks zur Uraufführung.

Gleich eine zweifache Weltpremiere fand

in der Produktionshalle 10 des steirischen

Familienbetriebs statt: Die Uraufführung

des Stücktextes von Henning Mankell und

die Kooperation afrikanischer Schauspieler

mit europäischen Industriearbeitern.

„Doors“, so der Titel des jüngsten Stücks

von Henning Mankell, wurde eigens für

den dreiwöchigen Theaterworkshop ver-

14 Das Magazin Juni/Juli 2011

fasst, den das berühmte Teatro Avenida

auf Einladung des Fenster- und Türenherstellers

mit Mitarbeitern erarbeitete.

Mankells Auftragswerk lag eine Frage

zugrunde, die der Themenwelt Fenster

und Türen begegnet: Was passiert hinter

einer Tür, die gleich geöffnet werden soll?

Was erwartet den Wartenden? Die Bandbreite

der dramatisch gefassten Emotionen

reicht dabei von großer Freude bis zu

tiefer Angst.

Regisseur der Produktion war Dominique

Schnizer, dessen Stammhaus das

Schauspielhaus Hamburg ist. Der junge,

aus Graz stammende, Regisseur hat schon

mehrmals Theaterstücke von und mit

Henning Mankell inszeniert. „Wir sind

seit acht Jahren befreundet. Diesmal rief

er relativ kurzfristig an, und so kam es,

dass der Workshop gerade einmal drei

Wochen dauerte“, erzählt Schnizer. Dafür

war die Probenzeit umso intensiver: „Von

Montag bis Freitag von 16.30 bis 20 Uhr,

einmal sogar am Samstag.“ Über „seine

Laien“ ist er begeistert: „Die waren so

selbstverständlich. Jeder hat etwas eingebracht.

Es durfte improvisiert werden“, so

der Regisseur und fügt an: „Henning wird

aber sein Stück noch wiedererkennen.“

„Es schaut leichter aus, als es ist“, schmunzelt

Andrea Farago, neben „Profi“

Lucrecia Paco, die einzige weibliche

Darstellerin. Sie würde aber auf jeden

Fall noch einmal mitmachen, sollte sich

eine Chance bieten. Und über Henning

Mankell weiß die Angestellte im Verkaufsinnendienst

nur das Beste zu sagen: „Er

war ein paar Mal anwesend und immer

freundlich und sehr offen.“ Auf die Frage,

ob sich der Betriebsrat nun für eine


Gaulhofer-Theatergruppe stark machen

wird, meinte Franz Endthaller: „Mal

schauen, es nimmt schon sehr viel Zeit in

Anspruch.“

Schnell gefragt

DMSM: Herr Gaulhofer, Teatro Avenida-

Direktorin sprach von „The great idea

from Mr. Gaulhofer“. Wie wurde sie

geboren?

Manfred Gaulhofer: Die Ausgangsidee

war, Schauspielern des Teatro Avenida

und Direktorin Manuela Soeiro aus dem

armen Mosambik für einige Wochen nach

Übelbach einzuladen. Hier sollten sie bei

Gaulhofer – einem Industriebetrieb im

reichen Österreich – leben, beobachten,

mit Mitarbeitern sprechen und am Ende

ihre Eindrücke zu einer künstlerischen

Perfomance verarbeiten. Und, wenn Interesse

daran bestehen sollte, Mitarbeiter von

Gaulhofer „mitperformen“ lassen.

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Da spielt die Musik.

Die Geschäftsleitung, die das Projekt

eingefädelt hatte, zeigte sich jedenfalls beeindruckt:

„Es ist ganz nach dem Motto:

Was vorstellbar, ist machbar.“

Wie sind Sie auf das Teatro Avenida

aufmerksam geworden?

2002 war ich selbst in Maputo. Von der

Form wie sie Theater machen, war ich

sehr beeindruckt. Dort wird das Alltagsleben

der Leute und Vorkommnisse wie

eine Unwetterkatastrophe auf der Bühne

mit einfachsten Mittel ausdrucksstark

kommentiert. Alle Zuschauer sind bis zur

letzten Minute gespannt und äußern sich

zum Geschehen auf der Bühne lautstark.

Die Idee war, diese einfachen, aber ungemein

wirkungsvollen Ausdrucksmittel für

unsere Performance zu nutzen.

DMSM: Welchen Stellenwert hat Kunst

für Sie und für Ihr Unternehmen?

Kunst hat für die Gaulhofer-Geschäftsfüh-

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Gemeinde Spezial

Bild link: Öffneten gemeinsam Türen: Die Geschäftsführer Manfred

Gaulhofer (li.) und Hans Heiling. Foto:DMSM

Bild rechts: Bei der Theaterarbeit (vl.): Dominique, Henning,

Lucrecia & Jorge. Foto: Gaulhofer/Johannes Gellner

rer persönlich einen hohen

Stellenwert und wohl auch

für so manchen Mitarbeiter.

Daher laden wir diese

immer wieder dazu ein,

selbst an Kunstprojekten

bei uns mitzuwirken. Für

Gaulhofer hat die Kunst

einen darüber hinausgehen-

Im Interview:

Manfred Gaulhofer

den Stellenwert. Unternehmen sind neben

ihrer rein wirtschaftlichen Funktion auch

Teil der Zivilgesellschaft.

Wir sehen es als eine unserer Aufgaben,

in Zeiten sinkender öffentlicher Kulturbudgets

mit unserem unternehmerischen

Einsatz den Stellenwert der Kunst für die

Gesellschaft und ihre Weiterentwicklung

zu stärken.

EDELSBRUNNER

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Juni/Juli 2011 Das Magazin 15


GRATWEIN: NATUR NAH

BAD WEIHERMÜHLE

Die neue Weihermühle präsentiert sich

ihren Gästen als Naturbad mit allen Raffi -

nessen, das Vergleiche mit anderen Badeanlagen

keineswegs zu scheuen braucht – ganz

im Gegenteil! Nachdem das Bad im Vorjahr

neu eröff net wurde – die wunderbar gelungene

Neugestaltung kostete rund 1,5 Millionen

Euro – blicken die neuen Pächter sehr

zuversichtlich in die Badesaison 2011.

Die im Vorjahr noch da und dort aufgetretenen

„Kinderkrankheiten“ sind allesamt behoben

und wir können Ihnen das Naturbad nur

wärmstens empfehlen. Auch die Preisgestaltung

ist sehr moderat ausgefallen, so kann zB

eine Familie mit 2 Kindern einen ganzen Tag

um 9,80 Euro mit Freizeitspaß pur verbringen

– Achtung: Familienpass nicht vergessen und

Saisonkarten für Erwachsene gibt es bereits ab

46,- Euro. Geöffnet hat die Freizeitoase übrigens

täglich von 9 bis 20 Uhr.

Wir wünschen einen schönen Sommer und

freuen uns auf ein Wiedersehen im NATUR

NAH BAD WEIHERMÜHLE.

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Kinder,

Jugendliche,

Eltern,

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Natur Nah Bad Weihermühle

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Tel. 03124 / 51 888

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täglich von 9 bis 20 Uhr

bei Schlechtwetter

leider geschlossen!


Tolles Mondfest in Übelbach

Die stimmungsvolle Modenschau „Tracht bei

Nacht” – performed by HIDEN – begeisterte die

Besucher des Übelbacher Mondfestes.

hiden-insdmjun2011 16.06.2011 9:37 Uhr Seite 1

Fotos: Hiden

Der Mai-Vollmond verzauberte

ganz Übelbach. Die

Kaufleute und Gewerbetreibenden

des Alten Marktes

hatten gemeinsam zu diesem

Abend geladen und über tausend

Besucher waren begeistert

von der tollen Stimmung.

Höhepunkte waren Auftritte

der Jazz Gitti und der Heimatländer

sowie eine mondnächtliche

Trachtenmodenschau.

Dabei präsentierte das Modehaus

HIDEN erstmals auch

die neueste Attraktion für alle

Radfahrer, nämlich ein atmungsaktives

Funktionstrikot

mit Trachten-Optik. Erhältlich

Auch der bekannte Triathlet Christoph Leitner

fährt voll auf die neuen Trachten-Radler-Dressen

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Wirtschaft

Juni/Juli 2011 Das Magazin 17


Wirtschaft

Unsere Exekutive und

Einsatzorganisationen sind

rund um die Uhr im Einsatz.

Das zeigen die nachstehenden

Meldungen aus den

Monaten Mai und Juni.

Frohnleiten: Blödes Navi

Ein ungarischer Lkw-Lenker

hatte am 9. Juni seinem Navigationsgerät

vertraut und landete

mit seinem Schwerfahrzeug

schlussendlich in einer

Wiese. Der Kraftfahrer wollte

zur Fa. Hamburger fahren, das

Navi lotste den Ungarn an der

Betriebseinfahrt vorbei und so

bemerkte der Lenker erst im

Ortsteil Peugen seinen Irrtum.

Er versuchte daraufhin mit

seinem Sattelzug auf einer angrenzenden

Wiese zu wenden

und blieb dabei stecken.

Tulwitz: Sieben Verletzte

Bei einer Kollision zwischen

zwei Pkw am 2. Juni wurden

sechs Personen leicht, eine

schwer verletzt. Ein Fladnitzer

(36) dürfte aufgrund eines

Reifenplatzers auf die Gegenfahrbahn

gekommen sein

und prallte frontal in den voll

besetzten Wagen eines 51-jährigen

Judendorfers.

Deutschfeistritz: Babystorch

Neuerlich wurde die Livekamera

des Fernsehsenders Kanal

3 zum Lebensretter eines

Jungstorches. Eine besorgte

Zuseherin bemerkte am 1.

Juni, dass ein erst vor wenigen

Tagen geschlüpfter Babystorch

fast regungslos im Nest lag

und rief die Feuerwehr um

Hilfe. Diese nahm Kontakt mit

dem „Storchenvater“, Helmut

Rosenthaler, vom steirischen

Storchenverein aus Tillmitsch

auf. Dieser machte sich

umgehend auf den Weg nach

Deutschfeistritz.

Mit zwei Florianijünger begab

sich Rosenthaler schließlich

auf 14 Meter Höhe zum

Storchennest des Fuchsbichlerhauses.

Dabei wurden sie auch

einige Male vom Muttertier

attackiert, weshalb größte Vorsicht

geboten war. Rosenthaler

erkannte, dass das Baby als

letztes von vier Jungvögeln

geschlüpft war, während seine

Geschwister bereits einige Tag

alt waren. Somit wäre er in den

nächsten Tagen qualvoll verhungert,

weil er als Kleinster

keinen Zugang zum Futter hätte

erlangen können. Deshalb

wurde der Storch aus seinem

Nest geholt und mit Futter

versorgt. Danach wurde das

Storchenbaby in die steirische

Storchenfarm gebracht.

Pernegg: Wohnungsbrand

Eine 84-Jährige ist am 29. Mai

bei einem Wohnungsbrand in

Pernegg ums Leben gekommen.

Die Frau dürfte vermutlich

mit einer Zigarette in der

Hand eingeschlafen sein. Sie

versuchte noch, vor dem Brand

zu fliehen, schaffte es aber nur

mehr ins Vorhaus. Sie dürfte

einer Rauchgasvergiftung

erlegen sein.

Pernegg: Felssturz

Unwahrscheinliches Glück

hatten am 28. Mai drei

Wanderer, als sie Richtung

Bärenschützklamm unterwegs

waren: Vom Stoanareithkogel

löste sich plötzlich in 150 m

Höhe über dem markierten

Weg ein rund 1 m³ großer

Felsbrocken und donnerte

herab.

Dabei wurde eine Weizerin

(70) von einem abgesplitterten

Stück Stein an der linken Hand

getroffen und leicht verletzt.

Die anderen Wanderer blieben

unverletzt.

Gratkorn: Küchenbrand

Heißes Fett verursachte am

27. Mai einen Küchenbrand

in Gratkorn, wodurch ein Gesamtschaden

von rund 3.000

Euro entstand.

Fotos: FF Gratkorn

Deutschfeistritz:

Arbeitsunfall

Am 26. Mai war ein Landwirt

aus Deutschfeistritz auf seinem

Grundstück mit Heuwendearbeiten

beschäftigt. Als er den

Heuwender manuell drehen

Notruf 112

Unsere Einsatzkräfte in Aktion

18 Das Magazin Juni/Juli 2011

Fotos: FF Deutschfeistritz

wollte, geriet dieser auf eine

abschüssige Böschung. Dabei

blieb der Landwirt mit einem

Kleidungsstück am Fahrzeug

hängen und auf eine Zufahrtsstraße

geschleudert.

Frohnleiten: Blech-

containerbrand

In Ungersdorf kam es am 26.

Mai aus bisher noch ungeklärter

Ursache zu einem

Lagercontainerbrand am

Betriebsgelände einer Autowerkstätte.

Das Feuer konnte

aber von den Einsatzkräften

rasch eingedämmt werden, die

am Betriebsgelände befindliche

Tankstelle war zu keiner

Zeit vom Brandgeschehen

betroffen.

Passail: Notlandung

Ein 53-Jähriger aus Lieboch

musste am 22. Mai mit seinem

Paragleiter im Schöcklgebiet

(Plenzengreith) aufgrund eines

sogenannten Leinenüberwurfes

in einer Höhe von rund

1.100 m in einem Wald notlanden,

wobei sich der Schirm in

den Bäumen verfing. Er konnte

von der Feuerwehr unverletzt

geborgen werden.


Flughelfer übten mit Black Hawk

Pro Jahr verzeichnet der

Feuerwehrflugdienst durchschnittlich

15 Hubschraubereinsätze

im Rahmen von

Waldbränden, wobei die

steirischen Feuerwehren im

Rahmen ihrer Einsatztätigkeit

jährlich rund 200 Mal

generell mit Hubschraubereinsätzen

zu tun haben. Ein

guter Grund, eine Übung

durchzuführen: Erstmals in

Österreich war bei dieser

Fortbildung des Landesfeuerwehrverbandes

auch

ein HS S70 „Black Hawk“ im

Einsatz.

Eingesetzt waren bei der

Übung im Raum Passail 18

Flughelfer und zehn Flugeinweiser

aus zehn steirischen

Bezirken, weiters auch

Kameraden der Feuerwehren

Passail, Plenzengreith und

Tulwitz. Sie wurden am 26.

Mai zur „Waldbrandbekämpfung“

mit Hubschraubern des

Bundesministeriums und des

Bundesheeres im schroffen

Gelände abgesetzt. Die Brand-

bekämpfung erfolgte mittels

Löschwasserrucksäcken durch

die Flughelfer bzw. durch den

Abwurf von Löschwasser aus

der Luft. Übungsschauplatz

waren die „Gössertürme“ in

der Raabklamm in Arzberg

(Bezirk Weiz).

Feuerwehr-Flughelfer sind

speziell geschulte Fachkräfte

im Feuerwehrdienst und

wirken im Einsatzfall als

Bindeglied zwischen Pilot,

Flugrettern sowie der Feuerwehreinsatzleitung.

„Die Steiermark verfügt über

65 aktive Flughelfer in den

freiwilligen Feuerwehren, welche

im Einsatzfall im gesamten

Steirerland zur Verfügung

stehen“, erklärte Brandrat Dieter

Pilat. „Obwohl eine Übung

unter diesen Voraussetzungen

noch nie statt gefunden hat,

konnten alle Beteiligten das an

sie gerichtete Anforderungsprofil

bestens erfüllen und

die Schlagkraft dieser Einheit

demonstrieren.“


Wirtschaft

Nostalgie in Übelbach

Wer sich noch an Chuck Berry

und Peter Kraus erinnert, von

Eierlikör und alten Vespas

schwärmt und noch weiß, wie

die ersten damals verruchten

Bikinis aufgekommen

sind, der darf das heurige

Übelbacher Marktfest keinesfalls

versäumen. Denn „Die

wilden 50er-Jahre” sorgen am

30. Juli für Nostalgie pur im

idyllischen Alten Markt von

Übelbach. Man darf wirklich

schon gespannt sein, was

sich die Marktgemeinde als

Veranstalter gemeinsam mit

den Gastwirten und Vereinen

alles einfallen lassen hat, um

mit den Gästen im Flair der

Fünfzigerjahre zu feiern.

„Die heißen Boogie-Rhythmen

SIE SIND BESITZER EINER

DIGITALEN SPIEGELREFLEX-

KAMERA UND WOLLEN MEHR

ALS NUR DEN AUSLÖSER

DRÜCKEN?

von damals werden auch heute

noch Jung und Alt begeistern”,

freut sich jedenfalls Bürgermeister

Ing. Markus Windisch

schon jetzt auf das Fest. Natürlich

ist auch ein Glückshafen

mit tollen Preisen wie etwa

einem – modernen(!) – Flachbildfernseher

mit dabei, und

auch Taxidienste stehen parat.

Also: Termin vormerken, alte

Klamotten aus Großmutters

Kleiderkiste suchen und dann

auf nach Übelbach – zur nostalgischen

„Reise ins Glück”.

FOTOGRAFIE WORKSHOP

Kursort: Studio Sporer & Lunghammer

in 8121 Deutschfeistritz, Grazerstraße 93

Erfahren Sie mehr über das Handwerk des Fotografen, lernen Sie selbst „fotografisch zu gestalten“

und überlassen Sie es vor allem nicht Ihrem Automatikmodus, IHR Bild zu machen!

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Hier wird Ihnen das Basiswissen über Ihre Kamera und den gestalterischen Möglichkeiten, die sie bietet, in zwei

praxisbezogenen Arbeitseinheiten (8 Einheiten zu je 50 min.) vermittelt! 4 bis max. 6 Teilnehmer.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Infos & Anmeldung: tel: 0699 126 35 363 oder mail: foto@grafie.at

Termine:

20 Das Magazin Juni/Juli 2011

Informationen:

Am 30. Juli, ab 14.30 Uhr

www.uebelbach.gv.at

Workshop Juli:

Sa. 16.07.2011 von 9:30 - 13:30

So. 17.07.2011 von 16:00 - 20:00

Workshop August:

Sa. 06.08.2011 von 9:30 -13:30

So. 07.08.2011 von 16:00 -20:00

inserat DM juni 16.06.2011 10:31 Uhr Seite 1

Die wilden wilden

50er-Jahre 50er-Jahre

Samstag,

30. Juli

ab 14.30 Uhr

Eine Reise ins Glück

Nostalgie pur beim Übelbacher Marktfest 2011

www.GRAFIE.at

Workshop September:

Sa. 03.09.2011 von 9:30 -13:30

So. 04.09.2011 von 15:30 -19:30

Preis: € 170,- *

* ÖAMTC-Mitglieder: € 150,-

TOURISMUS-

VEREIN

ÜBELBACH

Raiffeisenbank

Gratkorn

MARKT-

GEMEINDE

ÜBELBACH


Bergrettung Übelbach im Feier-Einsatz auf Gleinalm

„Damit man weiter retten kann, lässt man es krachen“

Am 16. Und 17. Juli veranstaltet

der Österreichische

Bergrettungsdienst-Ortsstelle

Übelbach das Almfest

auf der Gleinalm. Mit dem

Erlös aus der Veranstaltung

finanziert die Rettungsorganisation

die eigene, unentgeltliche

Arbeit.

Alle 3 Jahre geht das Fest beim

Almschutzhaus über die Bühne.

„Es ist ein ganz wichtiger

finanzieller Eckpfeiler für uns“,

so Wolfgang Handl, der seit

15 Jahren als Ortsstellenleiter

in Übelbach die Verantwortung

trägt. Trotz öffentlicher

Gelder muss die Bergrettung

nämlich rund 80% des Jahresbudgets

selbst erwirtschaften.

Neue Methode: Schlanker ohne OP

Zur Traumfigur – ohne Schmerzen und Sport

Um schlank zu werden,

braucht sich heutzutage niemand

mehr unter das Messer

zu legen. Wie das geht?

Fettabsaugung mit Ultraschall!

Dabei werden Orangenhaut,

Fettpölster und

Körperumfang reduziert und

verschwinden auf natürliche

Weise. Diese Ultraschall-

Technologie unterscheidet

sich grundsätzlich von allen

anderen Methoden auf dem

Markt und ist eine echte

Alternative zur operativen

Fettabsaugung.

Sofort sichtbare Erfolge!

Abhängig von der Leistungsfähig-

keit des Stoffwechsels

wurden be- reits nach der

ersten Behandlung bis zu 5 cm

Umfangs-Reduktion gemessen.

Die „Haupteinsatz- gebiete“

sind: Bauch, Po, Hüfte, Schenkel

und Arme.

23 aktive Bergretter versehen

in der Ortsgruppe Übelbach

ihren ehrenamtlichen Dienst.

Sie haben mehr als nur ein

Auge auf das Gebiet Pfaffenkogel/Frohnleiten-Friesach-

Gleinalm, die Klettereldorados

Badlwand und Kugelstein sind

inbegriffen. Jeder Retter ist

pro Jahr bei 50 Terminen mit

dabei, hochgerechnet sind das

250 Mannstunden und knapp

6.000 für die Ortsgruppe

insgesamt. Geld gibt es für den

riskanten Job keines, es geht

um Gottes Lohn.

Frisches Blut

Umso erstaunlicher ist es,

dass in Übelbach vier neue

Bergretter ihre Ausbildung

Angenehmer Nebeneffekt:

Die Haut fühlt sich glatter und

fester an, ist besser durchblutet.

Lassen Sie sich einfach verwöh-

nen – schonend und sehr

effektiv – im g-Fit-Studio von

Katrin Gas- ser in Judendorf-

Straßengel

Top-Aktion:

Die Behandlung dauert 60 Mi-

nuten und damit Sie kosten-

günstig – noch vor dem Urlaub

– zu Ihrer Bikini-Traumfigur

kommen, hat das Studio den

Preis für diese 60-Minuten-

Behandlung (vom Normalpreis

150,–) auf sensationelle

99,– Euro gesenkt. So bleibt

– auch mit Bikini-Figur – das

Urlaubs- budget vollkommen

intakt. Beim 10er-Block gibt es

die Aktion 9 + 1 gratis! – günstiger

geht es nicht mehr.

Auch für Männer geeignet!

begonnen haben. Berufsfeuerwehrmann

Daniel Ehrenhöfer

und Notfall-Sanitäter Markus

Fragner passen perfekt ins Anforderungsprofil.

Mit Matthias

Schwarzkogler und Florian

Handl (Sohn des Ortsstellenleiters)

sind zudem zwei Retter

in zweiter Generation in den

Dienst eingetreten.

Sie durchlaufen die steiermarkweit

einheitliche, mehrjährige

Ausbildung, in der Berge-,

Kletter- und Sanitätstechnik

geschult werden. Wichtiges

Anliegen für Handl, Verwalter

im Forstamt Prinz Liechtenstein,

ist die perfekte Ausrüstung

seiner Teammitglieder

– und das kostet. Über 2.000

Euro alleine für ein entspre-

Wirtschaft

chendes Sommerequipment.

Daher ist es umso wichtiger,

dass es beim Almfest 2011 nur

einen Geldregen und keinen

vom Himmel gibt.

Juni/Juli 2011 Das Magazin 21


Szenario

22 Das Magazin Juni/Juli 2011

Das wird heuer wieder ein Theater(-Sommer)

Wir blicken hinter die Vorhänge der Theaterbühnen in Steiermark Mitte. Wo wird heuer was

gespielt. Und welche Mimen unterhalten uns in (hoffentlich) so manch lauer Sommernacht. Hier

finden Sie die Highlights der Saison – in 3 Akten mit 2 Zugaben!

1.Akt: Frohnleiten – Nach der Tante kommt die „Nervensäge“

Das renommierte Theater Frohnleiten startet

in seine 26. Sommerspielsaison am Hauptplatz

Frohnleiten. Nach dem Riesen-Erfolg von „Charleys

Tante“ 2010 ist man dem Genre der Boulevardkomödie

treu geblieben und bietet mit „Die

Nervensäge“ ein zeitgenössisches Stück, gespickt

mit Wortwitz und Situationskomik. Inhaltlich

treffen ein Berufskiller und ein verzweifelter

2. Akt: Possenhaftes in Deutschfeistritz

Mit „Der böse Geist Lumpazivagabundus“, bekannt

auch als „Das liederliche Kleeblatt“ kommt

heuer eine von Johann Nestroy verfasste Zauberposse

des Alt-Wiener Volkstheaters im Sensenwerk

Deutschfeistritz zur Aufführung. Das Schauspiel

mit Musik

wurde am 1833 in Wien uraufgeführt und 1835

gedruckt. Es werden hier auch mehrere Anspielungen

auf Shakespeares Sommernachtstraum gebo-

3.Akt: Erdiges im Brandluckner Huab’n Theater

Nach dem „Verschwender“ im Vorjahr atmen

die Darsteller des Brandluckner Huabn-Theaters

diesmal „Landluft“. Dieses Stück basiert auf „Erdsegen“,

aus der Feder des steirischen Dichterfürsten

Peter Rosegger. Regisseur Sigmut Wratschgo hat

es adaptiert.

Es handelt von einem Wiener Journalisten, der

in seiner Zeitung regelmäßig vom Landleben

berichtet. Er steigt leichtsinnig in eine Wette mit

seinen Redaktionskollegen ein. Er soll ein Jahr lang

als Knecht am Land arbeiten. Die anfänglich leicht

scheinende Aufgabe erweist sich als schwerwiegende

Herausforderung, an der er fast zu zerbrechen

droht.

Selbstmörder aufeinander. Der Lebensmüde wird

zu einer Plage für den Killer, weil er pausenlos damit

beschäftigt ist, diesen von der Verzweiflungstat

abzuhalten.

Francis Vebers Komödie wurde 1970 in Paris

uraufgeführt und ein Welterfolg, 1981 entstand

die Hollywood-Version „Buddy Buddy“ unter der

Regie von Billy Wilder. Unter der Schirmherrschaft

von Theater Frohnleiten-Obmann Werner Schleich

und Regisseurin Klaudia Reichenbacher ist es gelungen,

das Bühnenstück perfekt an die malerische

Kulisse des historischen Hauptplatzes anzupassen.

Werner Schleich, Anton Bodlos, Annemarie Schweiger, Hermann Tödtling und Peter

Schweiger (vl.) strapazieren heuer wieder die Lachmuskeln.

Aufführungen:

Die Aufführungen: 8./.9./10./14./15./16./17./20./21./

22.& 23 Juli (jeweils 20:30, außer So 19:00 Uhr)

ten. Natürlich führt „Theaterikone“ Erika Haring

wieder Regie. Gemeinsam mit Kollegin Ulli Frank

sorgt sie wieder für erfrischende Unterhaltung.

Aufführungen:

3./8./10./15./16.17./21./22./23.24./28./29./29./

30. & 31. Juli (Do & So jeweils 18:00, Fr und Sa

jeweils 20:00 Uhr)

Im elften Jahr des Bestehens werden die Schauspieler

des Brandluckner Huabn-Theaters ihre Besucher

wieder zu begeistern wissen. Die traumhafte

Kulisse inmitten der malerischen Almlandschaft

gibt es gratis dazu.

Bild rechts: Das Huabn-Theater lockt mit einer unvergleichlichen

Atmosphäre in luftiger Höh´.

Aufführungen:

13./15./17./20./22./27./29. & 31. Juli

03./05./10./12./14./17./19./21. & 24. August

(jeweils 20:00 Uhr)


Zugabe 1: Rein zeigt Goethe in grün-weiß

Diesmal wird den Helfern geholfen: Zugunsten der

Freiwilligen Feuerwehr Eisbach-Rein spielt das „Theater

im Hof “ ein Stück von Goethe – beinahe: „Der

Steirische Faust“ geht zwar von dem altbekannten

Theaterwerk aus, nimmt es aber mit dessen Inhalt

nicht immer so genau: So wird der Schöckl schon

mal zum Blocksberg. Auch wird das Stück in einen

„mundgerechteren“ Dialekt übertragen. Der Reinerlös

der drei Vorstellungen am 16., 17. sowie 23. Juli,

jeweils 20:00 Uhr, kommt zur Gänze der Feuerwehr

zugute. Gespielt wird in der Johann Papst-Halle.

Karteninfo unter 0664/3021490.

Zugabe 2: Englischer Einakter

Die Frohnleitner Hauptschule brilliert mit einem

„English Theatre“ am Dienstag, 5. Juli, 19:30

Uhr, im Volkshaus Frohnleiten. Gemeinsam mit

Schülern des Pädagogischen Lern- und Beratungszentrum

(PLBZ) zeigt die Theatergruppe der

Hauptschule „O Fortuna“. Das Stück zeigt einen

humorvollen Blick auf die Auswirkungen des

Geldes in der heutigen Zeit. Zusammen mit Sigrid

Stranner führte die Native Speakerin der Hauptschule

Regie. Das Bühnenbild wurde von Schülern

unter der Leitung von Peter Angerer erstellt.

Faust einmal anders in Eisbach-Rein.

Die ambitionierte Theatergruppe der HS Frohnleiten bei der Probe.

Die Premieren der „großen” Theater

Theater Frohnleiten: Donnerstag , 7. Juli, 20:30 Uhr

www.theater-frohnleiten.at

Tickethotline & Info: 03127/2374 oder 0699/12336319

Theater im Sensenwerk Deutschfeistritz:

Samstag, 2. Juli, 20:00 Uhr

www.sensenwerk.at

Tickethotline & Info: 03127/41 366

„Brandluckner Huab´n-Theater“: 13. Juli, 20:00 Uhr

www.huabn-theater.at

Tickethotline & Info: 0664/5241616

Szenario

Juni/Juli 2011 Das Magazin 23


Szenario

Potpourri

Kusch, bei Kosch am See! „Die Ritter der

Erneuerbaren Energie“

Bereits heute Abend, 24. Juni,

20:00 Uhr, geht im Tieber

Freizeitzentrum in Röthelstein

das legendäre „Kabarett am

See“ über die Bühne. Wenn

Martin Kosch, alias „Der

Koschkönig“ auf die Bühne

tritt, muss das Publikum wohl

kuschen – bis zu den ersten

Lachern. Der Kabarettist, der

24 Das Magazin Juni/Juli 2011

zur ersten Garde seiner Zunft

in Österreich gehört, nimmt

in seinem Programm an einer

Castingshow teil: Austria´s

next Topkönig! Ein Muss

nicht nur für Märchenfreunde.

Restkarten gibt´s noch an

der Abendkasse. Infos unter

0664/1604386.

Foto: Ullrich, Frohnleiten

Das Technische Büro Ing.

Bernhard Hammer GmbH

und die Odörfer Haustechnik

GmbH veranstalteten einen gemeinsamen

„energytalk“ unter

dem Motto „Wasser: Energiequelle

des Lebens“. Experten

sprechen dabei zu den Themen

Abfall- und Stoffflusswirtschaft

oder Erneuerbare Energien.

Zu Gast sind sie mit diesem

Event auf Burg Rabenstein,

Adriach/Frohnleiten. Das

passt! Das historische Gebäude

wird seit dem Umbau durch

Besitzer DI Werner Hochegger

mit modernster Gebäudetechnik

betrieben und nutzt

die Erneuerbare Energiequelle

der Wärmepumpe.


Die Löwen sind da

Charter Abend für Frohnleitner Lions Club

Nicht wie im Dezember

vermutet nach Mautern ausgewandert,

sind die sozialen

Katzen des Frohnleitner Lions

Clubs. Am 6. Mai gab es die offizielle

Übergabe des Chartervertrages

an Komptech-Chef

Ing. Josef Heissenberger, den

1. Präsident der Frohnleitner

Löwen.

Die Mitglieder der Lions

haben es sich zur Pflicht

gemacht, Menschlichkeit zu

üben und in der Gemeinschaft

des Clubs durch Aktivitäten

Gelder aufzubringen, um bedürftige

Menschen vorwiegend

in der Region zu unterstützen.

Mit einer Charity Aktion in

Frohnleiten in der Vorweihnachtszeit

und jüngst in Kapfenberg,

hat das neue Rudel

in der steirischen Lions-Szene

bereits zugeschlagen. Weitere

„Angriffe“ werden folgen.

Lions Club Präsident Heissenberger bei der

Präsentation der „Löwen-Torte“ (Foto: Ullrich)

Flohmarkt in Stübing

2. Juli im Gewerbepark Süd

Seit einigen Jahren gibt es in

Deutschfeistritz am Gelände

des Wirtschaftshofes vier Mal

jährlich einen Flohmarkt.

Neuerdings findet dieser

Flohmarkt nun in Stübing im

Gewerbepark Süd am Parkplatz

des Musikhauses Amadeus

statt. (Nähe Heizölblitz).

Gestartet wurde heuer bereits

im März, verkaufen kann jeder

noch an den fixierten Samstagen

bis zum 5. November.

Gehandelt wird neben Antikem,

Oldtimern, Oldtimerbestandteilen,

Hausrat, Büchern,

Kleidung, Spielwaren, Elektrogeräten,

Rädern, Skiern,

Szenario

alles was das „Flohmarktgeherherz“

begehrt. Mitmachen

kann jeder, der seine Waren

gerne feilbieten möchte und

sich rechtzeitig anmeldet! Der

Markt etabliert sich immer

mehr als samstäglicher Treffpunkt

der Besucher von nah

und fern. Also nichts wie hin,

geöffnet ist von 07:00 bis 13:00

Uhr – weiteres findet man

nachfolgende Termine auch

auf Facebook unter Flohmarkt

Stübing. Anmeldung unter

0676/84915615 oder in der

Gemeinde Deutschfeistritz.

Flohmarkt ist nicht nur Ramsch: Immer

wieder sind tolle Schnäppchen zu finden

Juni/Juli 2011 Das Magazin 25


Szenario

Persönliche Begleitung in schweren Stunden

Seit über elf Jahren begleitet PAX Bestattung

Menschen in jenen schweren

Stunden, in denen sie von einem geliebten

Menschen für immer Abschied

nehmen müssen.

Der Tod eines nahen Angehörigen aber

auch der eines engen Freundes, einer

lieben Freundin ist ein schwieriges und

unter Umständen auch traumatisches

Ereignis im Leben eines jeden Menschen.

Die notwendigen Maßnahmen, die aufeinander

abgestimmt sein müssen, drohen

Betroffene in ihrem Schmerz mitunter

schier zu überfordern.

In diesen Momenten sind die Mitarbeiter

und Mitarbeiterinnen der PAX Bestattung

für Sie da. Einfühlsam und mit gebührender

Anteilnahme beraten die Damen und

Herren in unseren Servicestellen Angehörige

und Hinterbliebene vom Zeitpunkt

des ersten Telefonates an bis manchmal

lange über die Trauerzeremonie hinaus.

Auf Wunsch übernimmt PAX Bestattung

die gesamte Organisation einer Trauer-

PAX

begleitet

Persönliche Begleitung, rund um die Uhr!

Auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause.

Mit großem Einfühlungsvermögen und viel Verständnis steht Ihnen Romy Gspurning

mit ihrem Team am Standort Gratkorn zur Verfügung um dem Verstorbenen einen

würdevollen Abschied zu bereiten.

Filiale Gratkorn, Grazerstraße 10, Tel: (03124) 290 33

26 Das Magazin Juni/Juli 2011

feier, erledigt für Sie sämtliche Amtswege

und erfüllt dabei auch gerne Ihre individuellen

Wünsche rund um die Bestattung.

Unsere MitarbeiterInnen kommen

aber auch zu Ihnen nach Hause, um

gemeinsam mit den Hinterbliebenen, in

deren vertrauter Umgebung, die Vorbereitungen

für würdevolle Bestattung zu

treffen.

Ihre persönlich gestaltete Traufeierlichkeit

kann traditionell, oder auch außergewöhnlich

arrangiert sein. Individuelle

Dekoration der Aufbahrung, die Projektion

von Fotos des Verstorbenen sowie das

Abspielen seiner Lieblingsmelodien sind

nur ein kleiner Teil der Möglichkeiten,

sich von einem geliebten Menschen zu

verabschieden.

Alternative Formen wie Seebestattungen

oder die Anfertigung eines Erinnerungsdiamanten

aus der Asche des Verstorbenen

sind auf Wunsch jederzeit möglich.

Selbstverständlich ist auch die Bestattungsvorsorge

ein besonderes Anliegen

www.pax.at

der PAX Bestattung, denn im Rahmen

eines Bestattungsvorsorgevertrages, kann

mit der dafür angesparten Versicherungssumme

nicht nur für die Begräbniskosten

vorgesorgt werden, sondern auch für die

Trauerbekleidung, Kränze und Blumenschmuck,

Essen usw.

Stets um Ihr Vertrauen bemüht ist PAX

Bestattung mit 7 Servicestellen in der

Steiermark und 4 Servicestellen in Kärnten

rund um die Uhr für Sie erreichbar.

BESTATTUNG


Freiwilligenjahr - ein erster Erfahrungsbericht aus der Region

Es sind die Jugendlichen selbst, die mit

den Vorurteilen von wegen faul, egoistisch,

verwöhnt und wenig hilfsbereit

aufräumen. Die Semriacherin Debbiah

Nunner leistet ihren Freiwilligeneinsatz

in der Lebenshilfe Gratkorn und hat

DMSM von ihrer Arbeit mit Menschen

mit Behinderung berichtet:

„Nach einer gründlichen Analyse meiner

bisherigen schulischen Entwicklung

und meiner weiteren beruflichen Ziele

stellte sich meine Stärke für die Arbeit

im Sozialbereich heraus. Daher habe ich

mich für das FSJ (Freiwillige Soziales

Jahr) entschieden, um erste Erfahrungen

zu sammeln. Meine Einsatzstelle ist die

Tageswerkstätte der Lebenshilfe Gratkorn.

Was mir hier sehr gut gefällt, ist der besondere

Umgang mit den Menschen, ihre

Gelassenheit und die tolle und verlässliche

Zusammenarbeit mit den Kollegen. Bevor

hier jedoch der Verdacht aufkommt, mein

Jahr ist ein ‚Honigschlecken‘ – das ist es

ganz und gar nicht! Denn es benötigt

eine Menge Kraft sowohl psychisch als

auch physisch sowie Durchsetzungsver-

Lebens- und Sozialberatung - ein spannendes Berufsfeld

Die Aus- und Weiterbildung zum/zur

Lebens- und SozialberaterIn erfreut

sich steigender Nachfrage. Nun hat

eine Evaluierung aus 15 Jahren Tätigkeit

in diesem Berufsfeld erstaunliches

zutage gebracht.

Dr. Bitzer-Gavornik, Branchenbeauftragter

in der Steiermark dazu: „Wir haben

durchwegs positive Rückmeldungen

bekommen. An die Hälfte der Absolventen

arbeiten branchenintern, aber auch

Menschen, die nicht (mehr) direkt in diesem

Beruf sind, profitieren davon. Ob im

privaten oder im beruflichen Umfeld, die

erlernten Strategien lassen sich beinahe

überall anwenden und integrieren.“

Lebens- und Sozialberatung ist Beratung,

Coaching und Betreuung von Personen

und Institutionen insbesondere auf

Gebieten der Persönlichkeitsentwicklung,

mögen und Geduld im Sozialbereich. Ich

kann nur sagen, dass diese Leute jeden

Tag wundervolle Arbeit leisten. Aber die

herzliche und ehrliche Dankbarkeit, die

man zurück bekommt, entschädigt für

vieles. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich

sehe, dass meine Arbeit einen Sinn hat

und ich Menschen glücklich machen kann

und darf. Ich kann jedem Jugendlichen

nur zu einem FS-Jahr raten. Es dient zur

Bereicherung des eigenen Lebens und zur

persönlichen Weiterentwicklung. Und

man lernt wirklich einiges dazu!“

Debbiah Nunner, rechts, mit ihren Schützlingen. Foto: KK

Informationen

Shortfacts: Du willst dich zehn Monate

lang, innerhalb von Österreich sozial

engagieren, deine Eignung für Sozialberufe

testen oder ein Wartejahr überbrücken und

mit behinderten oder alten Menschen,

Kindern bzw. Jugendlichen arbeiten? Du

bekommst dafür ein monatliches Taschengeld,

gesetzlichen Versicherungsschutz,

Selbstfindung, Problemlösung, Verbesserung

der Beziehungsfähigkeit sowie der

psychologischen, sportwissenschaftlichen

und Ernährungsberatung.

„Zu uns kommen Menschen aus allen

beruflichen Sparten. Von der Psychologin

bis zum Banker treffen wir auf Persönlichkeiten,

die einen Beruf für und mit

Menschen ausüben möchten“, freut Bitzer-

Gavornik die Bandbreite an Interessenten.

Diese müssen jedoch vor der dreijährigen,

berufsbegleitenden Ausbildung ein

Aufnahmeverfahren durchlaufen, das

sich mit ihrer Persönlichkeit und den

Fähigkeiten zu Einfühlungs-, Kontakt und

Kritikvermögen auseinandersetzt. Dann

steht einem Einsatz in den sogenannten

„helfenden Berufen“, sowie in psychosozialen

Einrichtungen, nichts mehr im Weg.

Förderungen zur Ausbildungsfinanzierung

sind möglich, müssen jedoch auf-

freie Unterkunft, Fahrtkostenzuschuss und

viele weitere soziale Vergünstigungen.

Anmeldung und Infos:

Verein zur Förderung freiwilliger sozialer

Dienste, Regionalstelle Graz, Mag. Elfriede

Elsensohn, Bischofplatz 4, 8010 Graz,

Tel: 0680 – 12 41 411,

office.graz@fsj.at, www.fsj.at

grund der zig verschiedenen Richtlinien in

Eigenregie erfragt werden. Gemeinsam mit

den Ernährungs- und sportwissenschaftlichen

BeraterInnen tritt man nun übrigens

unter dem neuen Logo „ImpulsPro“ aus.

Informationen dazu gibt es unter

www.wko.at/stmk/dienstleister

Dr. Bitzer-Gavornik:

„Die erlernten Strategien

lassen sich beinahe

überall anwenden und

integrieren.”

Szenario

Juni/Juli 2011 Das Magazin 27


Szenario

Semriach wird zu Mallorca von Österreich

Auf zur größten Ballamann Party Österreichs!

DEIN Ticket für das Sommer-

Spezial-Abo bei Impuls-Fitness

Kaum etwas hat die Gemüter in letzter

Zeit so sehr erhitzt wie der „Nacktscanner“.

Wir haben uns diesem Thema

angenommen und haben extra für Dich

ein Ticket für das Sommer-Spezial-Abo

beigelegt. Bei uns sind alle herzlich

willkommen, die schon lange mal ihre

Figur verbessern w(s)ollten. Interessiert?

– Dann komm doch einfach mit dem

beiliegenden Ticket bei uns vorbei.

So kann auch der nächsten Flugreise ent-

28 Das Magazin Juni/Juli 2011

Es ist schon gigantisch, wenn man

den Erfolgslauf der Ballamann Party

in Semriach beobachtet. Was 2004 mit

einer Party für Freunde und Bekannte

begonnen hat, wird 2011 bereits zur

größten Ballamann Party Österreichs!

Nach dem riesen Erfolg im Vorjahr wird

die Veranstaltung auch heuer wieder an

zwei Tagen stattfinden.

Am Freitag, 5. August wird der König

des Popschlagers „Michael Wendler“

all seine Hits wie „Sie liebt den DJ“,

„Nina“, „Freitag Nacht“ und viele andere

zum Besten geben. Aber nicht

nur seine Hits, sondern auch seine

eigene Doku Soap „Der Wendler

Clan“ steigerten den Bekanntheitsgrad

des König des Popschlagers.

Tags darauf wird die Ballamann

Party erstmals unter dem Motto

„Back to the 90´s“ stehen. Mit

den besten Hits der 90er Jahre

von

Dj Bobo bis Scooter sowie

dem Live Act Captain Jack

wird diese Nacht sicher

unvergesslich. Die Künstler-

spannt entgegen gesehen werden. ;-)

Aber ACHTUNG: Dieses einmalige Angebot

ist nur gültig bis 31.08.2011!

Nähere Informationen und Terminvereinbarungen

unter Tel. 03124/22600.

gruppe - einer der bekanntesten Pop- &

Danceacts weltweit - wurde in den 90’ern

von dem Wiesbadener Musikproduzenten

Udo Niebergall ins Leben gerufen.

Die einzigartige Mischung aus Party-

Stimmung und „Military-Dance-Sound“

bringt jede Tanzfläche zum Beben. Die

Uniform und die rote Mütze sind das

unverwechselbare Markenzeichen von

Captain Jack. Seine unzähligen Hits wie

„Captain Jack“, „Drill Instructor“, „Iko

Iko“, „Holiday“ und viele andere werden

sicher für eine sensationelle Stimmung in

Semriach sorgen.

Also, auf zur größten Ballamann Party

Österreichs, wo Semriach zwei Tage lang

zum Mallorca von Österreich wird!

Informationen

www.ballamann-tour.com

Kontakt zur Ballamann-Tour:

Bernd Deutschmann, 0676 / 67 02 007,

office@deutschmann-event.at

Norbert Lambauer, 0676 / 48 93 122,

norbert.lambauer@adlmannpromotion.at

Fit für den

Nackscanner


Schlager-Mania 2011

Superstar Semino Rossi zu Gast in Semriach

Die im Schöcklland idyllisch

gelegene Gemeinde Semriach

wird am 10. September

ihre Stille für einen Tag

verlieren – denn da wird in

der kleinen steirischen Gemeinde

die Nacht zum Tag

gemacht.

Neben den Topstars der Schlagerszene

wie Udo Wenders,

Simone, Oliver Haidt, Franky

Leitner und Hannah, wird

Semirach durch den Superstar

der Schlagerbranche Semino

Rossi zum Mekka der Schlagerlandschaft

geadelt.

Keine Frage, dass bei dieser

Party der Superlative kein

Stein auf dem anderen bleiben

wird, denn noch nie zuvor hat

es so ein Staraufgebot in dieser

Region gegeben. Semino Rossi

wird 2011 insgesamt nur drei

Konzerte in der Steiermark

geben und eines davon in

Semriach – damit steigt diese

kleine Ortschaft für einen Tag

in den Schlagerolymp

auf.

Udo Wenders, der Dancing

Star, Simone, die

Schlagerdiva, Franky

Leitner, Oliver Haidt

und die sympathische

Tirolerin Hannah werden

alle Besucher dieses

Mega Spektakels in

wahre Begeisterungsstürme

versetzen!

Der 10. September

2011, ein Tag, der

nicht nur in die Geschichte

von Semriach

eingehen wird,

sondern auch für die Fans des

Schlagers ewig in Erinnerung

bleiben wird

Wenn Sie live dabei sein

wollen: alle Infos dazu finden

Sie auf:

www.schlager-mania.at

Nur eine der Top-Acts bei

der Schlager-Mania 2011 in

Semriach: Simone.

Informationen

VVK: € 23,00

Szenario

• In allen Filialen der

RAIFFEISEN BANK

• Ö-Ticket

• sowie in den regionalen

Verkaufsstellen (Frisiersalon

Fuchs, Gasthof Papstwirt)

Juni/Juli 2011 Das Magazin 29


Szenario

Faszination Freerunning

– wenn der Körper dem Geist vollends gehorcht

Nur wer eine Sache selbst ausprobiert

hat, kann wissen, wie sie funktioniert.

Diesen Grundsatz nimmt sich DMSM zu

Herzen. In den kommenden Ausgaben

stellen wir mehr oder wenige bekannte

Sportarten vor, in dem unsere Redakteure

im Selbstversuch in diese bewegten

Welten eintauchen. So erhalten Sie

einen realistischen Eindruck über die

jeweilige Sportdisziplin. Den Anfang

macht Christoph Stadlhofer mit dem

etwas exotischen aber beeindruckenden

„Freerunning“!

„Cool, cooler am coolsten“ – so kann

man die neue Trendsportart Freerunning

umschreiben. Es ist aus dem verwand-

ten, noch etwas bekannteren „Parkour“

hervorgegangen. Der Unterschied ist wohl

wie Pflicht und Kür im Eislaufsport. Beim

Parkour muss man pflichtbewusst unter

Überwindung sämtlicher Hindernisse den

schnellsten Weg von A nach B nehmen.

Freerunning ist eine eigene Disziplin,

bei der man sich zwanglos und kreativ in

jeder beliebigen Umgebung bewegt. Der

Grundsatz von Parkour, die Effizienz,

steht nicht im Vordergrund, sondern die

Kreativität. Eben die Kür. „Es sollte immer

der ganze Körper in Bewegung sein“,

weiß der 18jährige Gregor Liebisch aus

Frohnleiten.

2007 stieß der Schüler im Internet auf die-

DMSM

macht‘s

selbst

sen Sport, seither lässt er ihn nicht mehr

los. Gemeinsam mit Freund Gert Prügger

hat er vor vier Jahren das Team „Saltarin

Acrobatic Movement“ gegründet. Zehn

Mitglieder hat die Gruppe mittlerweile

und tritt bei diversen Freerunning-Events

auf. Was macht die Faszination aus? Für

Liebisch sind es die absolute Körperbeherrschung

und das man ständig Neues

ausprobieren kann.

Learning by doing

Was er drauf hat – und ich nicht – zeigte

mir Liebisch bei unserer Trainingssession

im Volkshauspark Frohnleiten. Salto

vorwärts, rückwärts, Flic Flac, mehrfach

verpackt in Kombinationen – sogenann-


Liebisch bekennt

Flagge.

te Combos. Mir wird schon

beim Zusehen schwindlig.

Von Nachmachen kann gar

keine Rede sein. Schon jetzt

merke ich, dass ich als Freerunner

eine Fehlbesetzung bin,

wie wohl Harald Serafin als

jugendlicher Liebhaber.

Indessen schwingt sich Liebisch

immer weiter hoch zu

neuen Höchstleistungen, bei

der „Flag“ ragt der gestreckte

Die DMSM-Bewertung nach 7 Faktoren

(1 Stern schlecht / 5 Stern spitze):

1 Style (Image) = das fetzt echt

2 Fun (Spaß) = nur für den, der´s kann

3 Körperkult (Fitness) = Sixpack ist fast Pflicht

4 Investment (Geldeinsatz) = kost´ fast nix

5 Realo (Infrastruktur) = geht nicht, gibt´s nicht

6 Hype (Massentauglich) = zu heftig für den Mob

7 Risk (Gefahr) = Krawuzi, kabuzi

Gesamt: 22 von 35 DMSM-Sport-Kult-Sterne

Stadlhofer steht Kopf,

wenn Liebisch springt

Körper des Akrobaten 90 Grad

von einer Laterne hinweg. Das

Repertoire der Bewegungen

im Freerunning unterliegt

eben keiner Struktur, keinen

Grenzen, es wird ständig durch

die Kreativität der Aktiven

erweitert. Aus diesem Grund

verbreitet sich der Sport sehr

schnell.

Auch in der Werbe- und Musikwelt

ist FR bereits punktgelandet.

Und auch auf der

Kinoleinwand war der Sport

schon präsent – siehe im James

Bond-Streifen Casino Royale.

Und Red Bull pushte mit dem

Event „Art of Motion“.

Das DMSM-Fazit von Christoph Stadlhofer

Sie kennen doch den legendären Privatdetektiv Matula aus der

Serie „Ein Fall für zwei“. Der war mit seinen Action-Szenen wohl so

etwas wie der erste Free-Runner im TV. Ich habe mich nach meinem

Selbstversuch so gefühlt wie es ihm, also dem Matula, bei seinen

Actionszenen oft ergangen ist. Entweder war jemand schneller als

der Schnüffler und lief ihm auf und davon. Oder jemand schlug härter

zu als er und er hatte ordentlich Nasenbluten. Halt wie Free Running:

es bringt mächtig aus der Puste und tut von Zeit zu Zeit höllisch weh.

Absolut nix für Gelegenheitsbeweger und „Turnpfuscher“ wie mich.

Echt unpackbar!

Szenario

Der DMSM-Redakteur ist nicht einmal Zauberlehrling, nur Statist.

Juni/Juli 2011 Das Magazin 31


Foto: Armin Pressler

Szenario

Die Spezialistin Eva Dietrich - The girls best friend

Seit knapp zehn Jahren pflegen Mädels

und Damen in und um Frohnleiten eine

Liebe der besonderen Art. Nämlich

die zu Metallgestalterin Eva Dietrich.

Keine Sorge Männer, es ist eine Liebe

rein platonischer Natur – eine Liebe

zu zauberhaften, schrägen, klaren,

klassischen und zeitlosen Pretiosen,

die zuerst die Auslage am Hauptplatz

27 und in weiterer Folge dann uns

schmücken.

Schuld an allem war – wie so oft – ein

Lehrer. Genau gesagt, der Zeichenlehrer,

welcher der jungen Dietrich Talent

bescheinigte. Im Zeichnen und im

Kreativ sein übrigens. Das allein ist bei

dem Namen und den Beinen natürlich

zu wenig und so modelte Eva neben

ihrer Ausbildung an der Fachschule für

Metallgestaltung am Ortweinplatz, ein

wenig. Was damals in den 90ern und

lange vor GNTM (für Laien: Germanys

next Topmodel) zwar ein aufregendes

aber wenig einträgliches Geschäft war.

Also ging‘s von der Modelschmiede dann

doch wieder lieber zur Goldschmiede.

Und gleich nach absolvierter Fachschule

32 Das Magazin Juni/Juli 2011

Foto: ulli-foto

mit drangehängter Gesellenprüfung in

die Arbeitswelt. Zwei Jahre Weikhard und

acht Jahre Kreuzig später war der Weg in

die Selbstständigkeit wohl eine logische

Konsequenz.

Kreativ und individuell

Zu kreativ setzte sich der eigene Charakter

durch, zu eigenständig war und ist die

Handschrift. „Ich fertige nun schon seit

zehn Jahren individuell designte Einzelstücke

an und habe nach wie vor Ideen“,

zeigt sich die Künstlerin im Interview

selbst von der Rasanz ihres Schaffens

beeindruckt. Ein Vorteil: Genauso wenig

wie die Ideen, gehen der Dietrich die

Materialien aus. Verschiedenste Metalle,

heimische, geschliffene Steine, Holz, altes

wie neues wird zu Schmuckstücken verarbeitet,

die so weit weg von Massenware

sind wie Berlusconi von einem soliden

Lebenswandel.

Der/die ultimative LieblingskundIn

„Oh ja, die gibt es“, gerät Eva Dietrich ins

Schwärmen. „Kunden mit besonderen

Wünschen sind immer eine anspruchsvolle

Herausforderung, die ich mit

meinen fachlichen und künstlerischen

Kenntnissen umsetze. Beim weiblichen

Geschlecht sind es Frauen, die ganz genau

wissen, was sie wollen. Sie haben Ideen,

ein Gefühl, eine Richtung oder Muster

aus Zeitschriften, die sie mit ihren eigenen

Vorstellungen kombinieren. Trotzdem

bleibt für mich als Kreative und Handwerkerin

noch genug Spielraum um mich

selbst einzubringen.“ Und die Herren der

Schöpfung? Es folgt ein Schmunzeln und

die Erkenntnis, dass es in dieser mitunter

rauen Region doch tatsächlich Traumprinzen

gibt: „Es gibt Männer, die schon

mit einem gut durchdachten Konzept zu

mir kommen, oder solche, die nur einen

preislichen Spielraum vereinbaren, der

übrigens meistens sogar wesentlich höher

liegt, als das was ihre Frauen erwarten.

Dann gibt es statt einem Geschenk,

beispielsweise zum Hochzeitstag, nur das

Versprechen „du darfst dir etwas bei Eva

aussuchen”. Das werden oft besonders

lustige Nachmittage, denn da führe ich die

Damen durch die Welt der Edelsteine mit

Ideen und Entwürfen für das gewünschte

Schmuckstück...“ Für geschlossene Nachmittage

bittet sie jedoch um Verständnis:

„Um gewisse handwerklichen Tätigkeiten

meisterlich zu arbeiten, braucht man viel

Konzentration, da auch mit schweren Maschinen

hantiert wird, Geduld und Zeit.

Es ist immer spannend ein Schmuckstück

von der Idee bis zum fertigen Unikat entstehen

zu lassen, eine Arbeit die mir sehr

viel Freude macht und es ist schön wenn

ich diese Freude an die Trägerin und ihre

Betrachter weitergeben kann.“

Informationen

Eva Dietrich

Gold- u. Silberschmied Meisterin

Pers. Beratung, Entwurf und Anfertigung

Hauptplatz 27, 8130 Frohnleiten

Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi 8.30-12.00

Do geschlossen, Fr 8.30-12.00 / 14.30-18.00,

od. tel. Vereinbarung 0664/780 99 01


„Narrnkastl“ schauen

mitten am Frohnleitner Hauptplatz

Seit Mitte Mai ist nun das

„Narrnkastl“, der kleine, aber

feine „Ausstellungraum“ am

Frohnleitner Hauptpatz 24

für junge, (noch nicht) etablierte

zeitgenössische Kunst

geöffnet.

Die gebürtige Frohnleitnerin

Ulli Gollesch will junger

Kunst Stimme und Raum

geben – ohne „großartige

Unkosten und als Vermittlern

zwischen Betrachter bzw. potentiellen

Käufer und Künstler“,

so die 27-Jährige.

Die Bedeutung des „Narrenkastl“

bezieht sich laut

Gollesch „nicht rein auf den

fixierenden Blick in ein Nichts

oder ein gedankenloses Starren

in eine Richtung, sondern auf

das verträumte Schauen“. Der

Kunstinteressierte vertieft sich

in das Kunstwerk, interpretiert

es für sich, taucht ein in eine

andere Welt, lässt die Kunst

an sich heran, schildert die

Absolventin der Salzburger

Universität Mozarteum.

Den Anfang machte Stefan

Kreiger, gefolgt von Annelies

Ulli Gollesch lebt für die Kunst.

brauhaus-DMjuni2011 16.06.2011 10:43 Uhr Seite 1

SommerGenussWochen

im Brauhaus Großauer

2. – 24. Juli

Mit saftigen Steaks

und knackigen

Kulinarikhits.

Brauhaus Großauer

Übelbach, Alter Markt 71, Tel. 03125/2205, gasthof@brauhaus-grossauer.at

Senfter. Jedes Monat bietet das

„Narrnkastl“ neue Einblicke.

Die umtriebige Kuratorin, die

selbst im September unter

dem Titel „Mixed Media“

ihre Werke präsentieren wird,

empfiehlt: „ Einmal täglich ins

Narrenkastl schauen – eine

erfolgreiche Therapie.“ Also

einfach hinsetzen und Narrnkastl

schauen.

Informationen

Besser sehen heißt mehr Freude am Leben

Alle Sinnesleistungen verschlechtern

sich im Alter. In

besonderer Weise ist hiervon

das Sehen betroffen, laufen

doch 80 % aller Wahrnehmungen

über das Auge. Von der

Alterssichtigkeit, die das Sehen

in der Nähe ohne optische

Korrektionsmittel unmöglich

macht, ist jeder Mensch spätestens

ab dem 50. Lebensjahr

betroffen.

Die Verschlechterung des Sehens

im Alter kann durch physiologische

Alterungsprozesse

des Auges und des Gehirns,

aber auch durch degenerative

Erkrankungen des Auges z. B.

altersbedingte Makuladegeneration

hervorgerufen werden.

Szenario

Das „Narrnkastl“ ladet am Hauptplatz 24 zum verträumten Schauen ein.

Juli – Fiona Crestani (Installation), August – Doris Luger (Druckgraphik),

September – Ulli Gollesch (Mixed Media), Oktober – Judith

Reßler (Malerei), November – Martina Stock (Installation)

Dezember – Maria Morschitzky (Mixed Media)

Diese Funktionseinbußen

wirken sich extrem nachteilig

auf die Lebensqualität und die

Bewältigung von Alltagssituationen

aus.

In den meisten Fällen bieten

vergrößernde Sehhilfen einen

Lösungsansatz und geben ein

Stück Lebensqualität zurück.

Das Lesen oder das Erkennen

von Details wird erleichtert,

wenn diese vergrößert dargestellt

werden oder spezielle

Filtergläser und Beleuchtungen

den Kontrast verbessern.

Die Mitarbeiter von Optik

Reiss beraten Sie gerne und

wählen gemeinsam mit Ihnen

Ihr optimales Hilfsmittel aus.

Juni/Juli 2011 Das Magazin 33


Szenario

Das große Duell: Wer „ziacht“ schneller

High-Noon mit den Königen der Knöpfe

Die Steiermark Mitte ist Weltmarktführer

wenn es um das Kräftemessen

auf der „diatonischen“ Harmonika

geht. Bei der WM siegte „Steirerboy“

Rene Kogler. Der Deutschfeistritzer

war am Siegertreppchen aber in guter

Gesellschaft. Andi Tatzl aus Pernegg

„erknöpfelte“ Platz drei. DMSM bat die

Zwei zum nicht ganz ernst gemeinten

Sprach- und Spiel-Duell.

Fand die Harmonika-WM, organisiert

vom Harmonikaverband Österreich,

noch auf neutralem, deutschen Boden im

bayrischen Inzell statt, so hatte diesmal

der „Bronzene Andi“ Heimvorteil. Rene

Kogler schaute im Gastbetrieb von Tatzl

– Ritchis Laube – in Pernegg vorbei.

Sehr schnell wurde aber klar, dass die

Beiden keineswegs als verfeindet sind.

Man spricht die gleiche Sprache – die der

Musik.

Beim dritten Anlauf hat es für Kogler zum

Titel gereicht. Nach Platz 8 (2007) und

dem „Vize“ (2009) war es diesmal der erhoffte

WM-Titel, für den er unendlich viel

investiert hat. Drei bis zehn Stunden hat

er täglich – unter eigener Anleitung – trainiert.

„Gottseidank hat sich der Aufwand

ausgezahlt“, so ein erleichterter Kogler.

Bei Tatzl sieht die Sache etwas anders aus.

Er arbeitet tagsüber im eigenen Betrieb

34 Das Magazin Juni/Juli 2011

Die Duellanten

WM-Showdown in Ritschis Laube – exklusiv für DMSM.

Kogler vs. Tatzl (re.).

und hat abends sehr intensiv mit Meister

Gottfried Hubmann auf die WM hintrainiert.

Beim zweiten Antritt sprang für den

Harmonika-Staatsmeister der dritte Rang

heraus. Der 26jährige: „Ich bin hochzufrieden,

aber es ist noch Luft nach oben“.

Und dann legten sie los, ihre Waffen im

Anschlag, beim DMSM-Duell. Verlierer

Rene Kogler (links)–

alias „Der autodidakte Quetscher“

23 Jahre

Wohnort: Deutschfeistritz

Beruf: Student (in Graz, angehender

Musikschullehrer)

Harmonika: Strasser 4-reihig

Lehrer: autodidakt

Formation: Ingrid & die Steirerboys

Andreas Tatzl (rechts) –

alias „Der gefühlvolle Knöpfler“

26 Jahre

Wohnort: Pernegg/Mur

Beruf: Gastwirt (Ritschis Laube Pernegg/Mur)

Harmonika: Strasser 4-reihig

Lehrer: Gottfried Hubmann

Formation: Hausmusik (mit Vater & Co.)

gab es keinen bei dieser Exhibition der besonderen

Art. Aber Staunen beim Redakteur,

was die Beiden aus ihren Instrumenten

herausquetschen. Auf youtube.com

findet man übrigens von beiden Künstlern

einige Kostproben.


Schnapsten sich aus, der das

nächste Stückl anreißen muss.

Einbauschrank

Schnell gefragt

DMSM: Andi, warum hat Rene den Titel

geholt und was zeichnet ihn aus?

A.T.: Er hat einen perfekten Auftritt hingelegt

und war dabei Grenzgänger. Damit

meine ich die Auswahl seiner Stücke. Er

hat die Jury richtiggehend provoziert und

angestichelt mit seinen Eigenkompositionen.

Der Erfolg gibt ihm absolut Recht.

Da war ich wohl zu brav.

DMSM: Rene, wie hat es für Andi zum

3. Platz gereicht?

R.K.: Er ist kein herkömmlicher

Knöpferlakrobat der neuen Schule, sondern

einer der letzten wirklichen Gefühlsspieler.

Und der musikalische Ausdruck,

ist eine seiner ganz großen Stärken.

Eure Bravourstücke bei der WM?

A.T.: Bei mir sicher die „Harmonika-

Rallye“ und „Paris bei Nacht“.

R.K.: „Verrückt nach den Sternen“ und

„Lichtjahre voraus“.

Dachschräge

seitlich

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hinten

mm-genau in jeder

Breite, Höhe & Tiefe!

Gibt es eine Titelverteidigung 2013

bzw. einen Angriff auf den Titel?

R.K.: Für mich ist es das wohl fürs Erste

gewesen, der Aufwand ist einfach riesig.

Aber mal sehen.

A.T.: Naja, ganz oben zu stehen, ist sicher

ein Ziel, aber ich weiß auch noch nicht.

Vielleicht wenn mir der Rene ein „Stückerl“

schreibt (lacht).

Was ist die Vorraussetzung für einen

guten Harmonikaspieler?

R.K. & A.T.: Flinke Finger sind eine

Grundvoraussetzung. Talent gehört

ebenso dazu wie das tägliche Üben und

die Lernbereitschaft. Die Harmonika

entwickelt sich rasend schnell – hin zum

Konzertinstrument. Da muss man erst

einmal mithalten. Früher hat man ein

4-Finger-System gespielt, heute sind 10

Finger im Einsatz.

Wo wollt Ihr mit Eurer Harmonika

musikalisch noch hin?

R.K.: Ich will sie konzertfähig und für

für`s Leben!

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Orchester arrangierbar machen, dabei mit

anderen Künstlern zusammenarbeiten.

Das hat sich die Harmonika verdient.

Trotzdem will ich den Bezug zur Volksmusik

nicht verlieren.

A.T.: Mir geht es eigentlich darum, meine

Gäste in der Laube gut zu unterhalten und

bei Gastauftritten zu zeigen, wie schön die

Harmonika klingt.

Wo sieht man Euch als nächstes?

R.K.: Am 1. Juli bei „Musikanten spielt´s

auf “ in Kleinstübing beim Gasthaus „Zum

Goldenen Hirsch“, das ich selbst organisiere.

A.T.: …und mi natürli im Gosthaus,

wenn I net grod a Lebaknödlsuppn

servier´n muaß.

Informationen

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Juni/Juli 2011 Das Magazin 35


Freizeit & Sport

Damen-Golf-EM der Amateure am Golfclub Murhof

Österreichs Equipe geht mit dem Dirndl zum Abschlag

Von 3. bis 9. Juli steigt auf

einer der schönsten Golfanlagen

Mitteleuropas – dem

GC Murhof in Adriach/Frohnleiten

die Damen-Amateur-

Team-EM. Starterinnen aus

20 Nationen werden bei diesem

sportlichen Großevent

ihr Können auf den Greens &

Raffs zeigen.

Das starke rot-weiß-rote Team

will dabei den Heimvorteil

nutzen, hat man doch in den

vergangenen Wochen intensiv

auf der Anlage trainiert. So soll

die Allzeit-Bestplatzierung (8.

Rang 2008) verbessert werden.

Wichtig ist eine gute Zählwett-

Mit dem Kia Picanto unterwegs

Ein Fahrbericht von DMSM-Herausgeber Robert Rabensteiner

Ein ordentlich sportlicher Flitzer

steht da, war mein erster

Eindruck, den mir der Koreaner

vermittelt hat. Optisch

ist nur die ovale Heckscheibe

ein wenig gewöhnungsbedürftig,

aber nur für jene, die von

draußen rein schauen. Beim

Einsteigen präsentiert sich der

Innenraum sehr kompakt und

macht einen hochwertigen

Eindruck.

36 Das Magazin Juni/Juli 2011

spiel-Qualifikation. Danach ist

viel möglich.

Kampf um die Plätze

8 Damen rittern um die sechs

Plätze im ÖGV-Aufgebot.

Außergewöhnlich wird der

Auftritt des Austro-Teams in

jedem Fall sein. Star-Designerin

Lena Hoschek hat die

Dirndl-Dress für die offiziellen

Termine der Österreicherinnen

gestaltet.

Es läuft alles planmäßig

Ideal sind die Bedingungen

im und rund um den Austragungsort.

ÖGV-Präsident

Franz Wittmann streut dem

Der Sitzkomfort mit meinen

1,75 m ist ordentlich, ebenso

die Übersicht im Cockpit.

Überrascht hat mich das

Raumangebot im Fond des

Fahrzeuges für weitere Mitfahrer.

Dies geht jedoch zu Lasten

des Kofferraums, der mit 157

Litern eher bescheiden ausfällt.

Das Fahrverhalten ist ein

ausgewogenes, die Federung

für einen Asiaten absolut

Murhof-Team vorab Rosen:

„Danke fürs große Engagement

und die perfekte Vorbereitung.”

Das Organisationskomitee

rund um Gerald Stangl liegt

also voll im Plan, hat aber

noch jede Menge zu tun: „Die

Rekordzahl von 20 teilnehmenden

Nationen stellt eine

Herausforderung dar.” Ein

Tross von rund 200 Personen

kommt in die Steiermark.

Diese 1.500 zusätzliche Nächtigungen

bedeuten auch einen

starken touristischen Impuls

für die Region um Graz.

Der OK-Chef: „Die EM ist

ein Großevent mit einem

entsprechend Budget in Höhe

von 200.000 Euro. Ohne

starke Partner und Sponsoren

wäre die Durchführung nicht

möglich.

Informationen:

www.elatc2011-styria.at

www.insidesports.at

www.golf.at

Die Spitzengolferinnen Fanny Wolte und Sarah

Schober – im Dirndl – wollen bei der EM für

Österreich überzeugen. Foto: GEPA-pictures

in Ordnung. Ein rasanteres

Kurvenfahren stellt auch kein

Problem dar. Bei Manövern

im Grenzbereich lässt er

sich wieder leicht einfangen

und reagiert nur bei starkem

Bremsen im Kurvenbereich

etwas mürrisch. Ja und das

Fahren auf der Autobahn stellt

ein Vergnügen dar und man

kommt sich gar nicht mikrig

vor mit dem Picanto.

Stocksport der

Extraklasse

Bei der 28. Bundesliga-Meisterschaft

im Herren Mannschaftsspiel

duellieren sich am

2. und 3. Juli in der Eishalle

Frohnleiten Top-Teams aus

ganz Österreich. Der Wettbewerb

wird vom Bund Österreichischer

Eis- und Stocksportler

veranstaltet und wurde

diesmal an den steirischen

Landesverband vergeben. 29

Teams treten gegeneinander

an. Mit dem ESV Union Passail

sind auch Lokalmatadoren

mit von der Partie.

Stolze Hausherren

Für den Stocksport Bezirksverband

Graz-Nord ist die

Austragung in Frohnleiten

ebenfalls eine große Auszeichnung.

Freude im Bezirksvorstand

bei Karl Glaser, Harald

Racz, Franz Jantscher, Josef

Oswald, Hannes Zechner und

Obmann Josef Fuchs.

Begrüßt Österreichs

Stocksportelite in

Frohnleiten: BV-

Obmann Josef Fuchs.

Foto: KK

Unterm Schlussstrich macht

das Fahren eine Freude, egal

ob Stadt oder Land, ob Asphalt

oder Sand. Ich steige wieder

ein…

Ein cooles Cockpit und Übersicht für den Fahrer

bietet der Picanto.


Sportakrobaten weiter im Höhenflug

Frohnleitens Flugartisten im Einsatz

Schon manchem sind sprichwörtlich die

Augen heraus gefallen, wenn er die jungen

Damen und Herren der Frohnleitner

Sportakrobatik des Turnvereins gesehen

hat. Als Höhepunkt in der bisherigen

Vereinsgeschichte durfte man heuer die

Offenen Steirischen Landesmeisterschaften

in der Sporthalle Frohnleiten ausrichten.

Mit Landesmeistertiteln durch Elena

Holler und Julian Rabensteiner und den

2. Platz in der Neulingsklasse durch Anna

Sophie Franz und Vanessa Liebmann

sowie weiteren guten Platzierungen im

Trio fällt auch die sportliche Seite sehr

zufrieden stellend aus.

Bei den Offenen Wiener Meisterschaften

gab es gleich den 1., 2. und 3. Platz in der

Neulingsklasse.

Beachtlich auch die Platzierungen bei

den Bundesmeisterschaften im Mai in

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Spittal/Drau. In der Kategorie Schüler-

Trio kamen Romana Lührmann, Julia

Grießmaier und Hannah Maierhofer

auf den tollen 6. Platz. Auf den 14. Platz

kamen Laura Pfaffeneder, Iris Grießmaier

und Katharina Gaich. In der Offenen

B-Klasse erreichten Katharina Tiscenko

und Herwig Janz den 3. Platz.

Die Trainerinnen Barbara Gaich und

Karin Maierhofer sind mit den Leistungen

ihrer Schützlinge sehr zufrieden und

hoffen auf eine weitere Etablierung bei

den künftigen Österreichischen Meisterschaften.

Auch gern gesehen sind die Akrobatinnen

und Akrobaten des TV Frohnleiten

bei öffentlichen Aufführungen wie jüngst

beim Tag des Sports am Frohnleitner

Hauptplatz.

Die erfolgreiche Sportakrobatik Mannschaft

des Turnverein Frohnleiten.

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Freizeit & Sport

Romana, Hannah und Julia (vl) turnen sich zum 6. Platz

bei den Österreichischen Meisterschaften.

Juni/Juli 2011 Das Magazin 37


Freizeit & Sport

Die große Sternfahrt der Radfahrer

Finale vor der Bärenschützklamm

Das Ziel der heurigen Radsternfahrt

am Samstag, 9. Juli liegt diesmal in

Mixnitz/Pernegg. Und das ist gut so.

Schließlich steigt in diesem Ortsteil

das Dorffest unter dem Motto „Jo, wir

san mit‘n Radl do“. Pernegg ist eine

beliebte Radfahrgemeinde, liegt man

doch direkt am Murradweg R2. Zudem

beherbergt man mit der Bärenschützklamm

eines der attraktivsten Ausflugsziele

der Steiermark.

26 Bürgermeister aus ganz Steiermark

(Mitte) bringen ihre Radl und Radler mit!

Beim Dorffest werden die Teilnehmer an

26 Standln kulinarisch verwöhnt, während

vier Musikgruppen für gute Stimmung

sorgen. Infos über die Startzeiten

in den einzelnen Gemeinden gibt es bei

den Gemeindeämtern und unter www.

bikeCULTure.at.

38 Das Magazin Juni/Juli 2011

Genussradler und Biker

– Alle sind willkommen!

Die Region Graz bietet ein umfassendes

Angebot an Radwegen, Trekkingstrecken

und Mountainbikerouten. Bei der Sternfahrt

11 kann jeder Teilnehmer seine ganz

persönliche Route aus diesem Wegenetz

wählen. Die „allwissende“ Rad-Trekking-

Informationen

Region Graz

0316/8075-0

info@regiongraz.at

Mountainbike-Karte der Region Graz

kann dafür gratis angefordert werden.

Ob alt oder jung, gemütlich oder kernig, alle Radler können bei der

Sternfahrt nach Mixnitz mitmachen. Foto: TV Pernegg


Foto:grubernd

Biker duellieren sich vor den Toren von Steiermark Mitte

Europameisterschaft der Jugend, Marathon Masters und Marathon UCI C1

Bikesport der Extraklasse

und von europäischer Dimension

gibt es von 16. bis

21. August 2011 zu sehen.

Im Rahmen des Grazer Bike-

Marathon Stattegg geht

die UEC Jugend EM, UEC

Marathon Masters EM und

Marathon UCI C1 über die

Bühne. Ein Event höchster

sportlicher Güte.

Die Veranstaltung auf dem

EM- und WM-bewährten

Boden in der bikeCULTure

Region Graz explodiert 2011

auf dreifache Größe! Zusätzlich

zu den zwei Bewerbstagen

des Marathons werden mit den

viertägigen UEC European

Youth Mountainbike Championships

erstmalig in der

Geschichte des MTB-Sports

auch offizielle Titelkämpfe für

die Klassen U15 und U17 in

den Disziplinen Cross Country

und Trial ausgetragen. Startberechtigt

sind Club-, Regional-

und Nationalteams aus ganz

Europa.

Bei der UEC MTB Marathon

Masters EM treffen sich Biker

über 30, egal ob Hobby- oder

Eliterider, auf den WM-Trails

von 2009 und ermitteln in 10

Altersklassen ihre offiziellen

„Europa-Master“. EM-Trikot

und Landeshymne inklusive!

Zudem gehen das Finale des

internationalen Austria Marathon

Cups als UCI C1 Rennen

und die Hobbybewerbe der

TREK Mountainbike Challenge

über die Bühne.

Genussbiker-Marathon

Für all jene die dem Wettkampfradeln

nichts abgewinnen

können und lieber den

landschaftlichen und kulinarischen

Genüssen der Region

frönen, ist der Genussbiker-

Marathon genau das Richtige.

Entlang einer gemäßigten

Streckenführung trifft der

Biker auf Genusspunkte, die

verschiedenste Spezialitäten

für Ihn bereithalten.

Das EM-Programm auf einen Blick!

Freizeit & Sport

Artistisches Spektakel

auf einem Rad

Nach dem Erfolg im Vorjahr

werden die Einrad-Bewerbe

heuer ausgeweitet. Als Highlight

steht am 21. August ein

Einrad-Downhill-Marathon

vom Schöckl bis nach Stattegg

am Programm. Die auf Teilabschnitten

des WM-Kurses

geführte Strecke wird den

Akrobaten alles abverlangen.

Blues Festival

Der Samstagabend des

Marathon-Wochenendes hat

auch heuer wieder den Blues!

Musik und Kulinarik vom

Feinsten. Open Air oder bei

Schlechtwetter unter Dach im

im Stattegger Lässerhof.

UEC European Youth Mountainbike Championships

Graz/Stattegg 2011

16. August: Cross Country Team Race, Eröffnungsfeier

17. August: Mountainbike Kombination

18. August: Cross Country X-Large, Trial Qualifikation

19. August: Cross Country Olympic, Trial Finale, Schlußfeier

Grazer BikeMarathon Stattegg, 20. - 21. August 2011

20. August: Junior MTB Challenge U5 - U17, Genussbiker Marathon,

Einrad-Downhill

21. August: UEC Masters EM, TREK MTB Challenge, Einrad-Downhill

Marathon

Infos: Bikeclub GIANT Stattegg, 0316 / 577 124, www.bike09.at

Juni/Juli 2011 Das Magazin 39


Freizeit & Sport

Die Ball ruht, doch der Jubel ist mancherorts grenzenlos!

Fußball-Bilanz 2011: Zwei Meister kommen aus Steiermark Mitte

Die Messen sind gesungen

im Fußball-Ober- wie auch

-Unterhaus. Nach einer harten

Frühjahrssaison haben

die Kicker nun Sommer-

Siesta, bevor es Mitte August

in den meisten Ligen wieder

losgeht. Zwei Vereine müssen

sich „Gottseidank“ an ein

neues Umfeld gewöhnen –

Semriach und Rein.

2 Meisterurkunden vergab

der Steirische Fußballverband

diesmal in Steiermark Mitte.

Schon einige Runden vor

Saisonschluss feierte man in

der 1. Klasse Mitte A und Gebietsliag

Mitte. Der FC Union

Semriach bzw. die TuS Rein

sicherten sich hier die Titel.

Semriach wies den SV MM

Frohnleiten II in die Schranken.

Der Grundstein für den

Aufstieg wurde dabei sicher

40 Das Magazin Juni/Juli 2011

im Herbst gelegt, im Frühjahr

hat man es dann noch einmal

spannend gemacht. Die eine

oder andere Niederlage schlich

sich ein. „Wir waren uns einfach

zu sicher“, so die Spieler

unisono.

Obmann Gerald Vögl jubelt:

„Mit Kameradschaft und

Zusammenhalt haben wir es

geschafft. Und auch im Kopf

hat es bei unseren Kickern

heuer voll gepasst“. Denn das

Team ist beinahe unverändert

gegenüber der Saison 2009/10.

Natürlich vergisst Vögl nicht,

sich bei Glücksgöttin Fortuna

zu bedanken: „Ein Maschn

haben wir auch manchmal

gehabt, aber man muss auch

schlechte Spiele gewinnen“.

In der Gebietsliga Mitte wird

Semriach mit dem beinahe

gleichen Kader antreten. Vögl:

„3 Abgänge gibt es zwar, die

wir aber kompensieren werden“.

Damit man mit dem Abstieg

nichts zu tun hat, dafür

soll Routinier Peter Grundner

sorgen. Ab sofort nicht mehr

nur als Spieler, sondern auch

als Trainer – in Personalunion.

Nichts geht mehr im steirischen Fußball. 20 Mannschaften aus Steiermark

Mitte kämpften in 11 Ligen bis zuletzt um Punkte. Unsere DMSM-Tabelle

aller Teams mit Noten von 1 bis 5 (Stand 17.6.2011).

1 = Volltreffer

Sportunion Raiffeisenbank Semriach (1. KlMA): Meister

Styria Print Shop Tus Raiffeisen Rein (GLM): Meister

SV MM-Karton Frohnleiten (1. Klasse MA): 2. Platz

SV MM-Karton Frohnleiten (LL): 2. Platz

2 = Steilvorlage

Mag. Kager Steuerberatung Rein II (1. KlMA): 4. Platz

SV RB Lahü Pierer Bau Fladnitz/Teichalm (1. KlOB): 2.

FC Gratkorn U19 (GLM): 3.

Union FC Passail (GLO): 4.

SV Baumit Peggau (ULM): 4.

SC Raiffeisen 1960 Pernegg I (ULNA): 4.

3 = Mittelfeldgeplänkel

Styria Printshop GSV RB Judendorf (1. KlMA): 6.

GSV Bad Weihermühle Gratwein (1. KlMA): 7.

USV RB Disco Granitzer St.Kathrein/Offenegg (1. KlOB): 6.

SC Raiffeisen 1960 Pernegg II (1. KlMMB): 5.

SV Europlay Deutschfeistritz (GLM): 8.

SV Breitenau (GLMÜ): 10.

FC Gratkorn Amateure (LL): 10.

4 = glücklicher Punkt

SV ZUSER Übelbach II (1. KlMA): 9.

USV Raika ALGE Stiwoll (GLM): 13.

SV ZUSER Übelbach I (ULM): 10.

5 = Platzverweis;

FC PAX Gratkorn (Erste Liga): 10. (Abstieg)

Erklärung:

LL = Landesliga; ULM = Unterliga Mitte; ULNA = Unterliga Nord A; GLM = Gebietsliga Mitte; GLO = Gebietsliga Ost; GLMÜ =

Gebietsliga Mürztal; 1. KlMA = 1. Klasse Mitte A; 1. KlOB = 1. Klasse Ost B; 1. KlMMB = 1. Klasse Mur-Mürz B

Foto:Ullrich


Reiner mit weißer Weste – seit unzähligen Spielen

Endlich geschafft hat den Aufstieg die TuS

Styria Print Shop Raiffeisen Rein (GLM).

Schon in der vergangenen Saison scheiterte

man knapp am großen Ziel und Kontrahent

Kainbach. Wenn man die Saison

betrachtet muss man festhalten, dass Rein

für die Konkurrenz einfach zu stark war.

Angesichts dieser Stärke wird man wohl

auch in der Unterliga Mitte 2011/2012

nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Sektionsleiter Josef Rückschloss lobt den

Teamspirit seiner Truppe und des gesamten

Vereins: „Bei uns herrscht eine ganz

eigene, familiäre Atmosphäre“. 9 von 10

Kickern kommen aus Rein, der Kader ist

Frohnleiten spielt sogar ÖFB-Cup

Mit einem 1:1 gegen Kindberg beschloss

Frohnleiten die Landesliga-Saison. Mit

51 Punkten und einem Torverhältnis von

plus 16 sicherte die Ratschnig-Elf Platz 2

in der höchsten, innersteirischen Fußballklasse.

Nach einem guten Herbst, legte

man gerade im Frühjahr noch stärker zu.

Ein Erfolgslauf, mit dem niemand rechnen

konnte, und der schlussendlich auch

die Qualifikation für den Österreichischen

Fußball-Cup bedeutet.

Beim letzten Heimspiel gegen Pöllau

wurde entsprechend gefeiert, Obmann

und „Saubermacher“ Michael Überbacher

war der Zeremonienmeister. Wir

führten ein Interview mit ihm. Neben

Freuden- wurden auch Abschiedstränen

vergossen. Goalie Hannes Schwarz gab

nach Jahrzehnten zwischen den Pfosten

den Abschied als Aktiver bekannt.

Herr Überbacher, wenn Sie 3 Wörter

zur Verfügung hätten, um die abgelaufene

Saison zu beschreiben, welche

wären es?

Leidenschaft garantiert Erfolg.

Warum hat es so gut geklappt?

Wir sind ein kleines, fleißiges Team ohne

persönliche Eitelkeiten. Der Verein steht

im Vordergrund. Wir setzen Schwerpunkte:

Die Kampfmannschaft in der Landesliga

macht den SV MM interessant. Das

Nachwuchsangebot kann so erweitert

werden. Heuer noch mit 6, gehen wir

ausgeglichen und groß. Rund 25 Spieler

kamen in der Kampfmannschaft I zum

Einsatz. „Es hat niemand einen Startplatz,

aber jeder gehört dazu“, so der Funktionär.

So auch die Goalgetter Roman

Schnitzer und Martin Eibisberger, die

zusammen über 50 Mal trafen.

Mit dem Spiel gegen Tobelbad sind sie

wohl seit nunmehr 50 Meisterschaftsrunden

ungeschlagen, den rot-weißroten

Rekord hat man damit bereits weit

übertroffen. „Die Serie fortzusetzen wird

immer schwieriger, irgendwann ist es vorbei,

die Gegner in der Unterliga werden ja

immer stärker“, weiß Rückschloss. Leicht

2011/12 mit 8 Teams an den Start. Hier

ein Dank an Winny Dulzky für seine

Aufbauarbeit, Klaus Friess folgt ihm

nach. Mit der 2. Kampfmannschaft – in

Kooperation mit Deutschfeistritz – wollen

wir in die Gebietsliga aufsteigen.

Man macht das eigentlich nicht, aber

wenn sie einen Spieler herausnehmen

müssten, welcher Mann ist Frohnleitens

„MVP“ der Saison 2010/2011?

Das geht auch nicht. Wir haben eine

tolle Mischung aus erfahrenen Spielern

gemischt mit hungrigen jungen Frohnleitnern.

Das Kollektiv ist unsere Stärke. Wir

haben am wenigsten Gegentore erhalten.

Mit Trainer Ratschnig hat man verlängert,

mit welchen Spielern ist man

ebenfalls schon klar?

Wir sind konditionell die beste Mannschaft,

die klare Handschrift von Ewald.

Deshalb haben wir zwei Jahre mit ihm

verlängert. Die Mannschaft steht auch, es

gibt kaum Veränderungen. werden. Einzig

ein Ersatz für Stürmer Harry Feichter

fehlt noch.

Wer schließt die große Lücke im Tor?

Ein Klassetorhüter konnte verpflichtet

werden. Wer sagen wir noch nicht.

Die abgelaufene Saison war nicht

günstig. Wie sieht es mit dem Budget

für die nächste Saison aus?

Das Budget ist gedeckt, ein Danke an die

vielen Sponsoren und an die Stadtgemeinde

für ihre Unterstützung sowie die treuen

Fans. Was nicht ausschließt, dass wir ger-

Freizeit & Sport

will man es aber den Gegnern keinesfalls

machen. Das Team bleibt zusammen, so

wird ein Mittelfeldplatz angepeilt.

Reine(r) Jubeltraube nach dem erreichten Titelgewinn in Gösting.

Mit dem Kuss seiner Frau Claudia gehen 25 Jahre einer erfolgreichen

Karriere für Hannes Schwarz zu Ende. Foto: Ullrich

Verabschiedeten den langjährigen Jugendleiter Winny Tulzky (mi.):

Obmann-Stv. Andreas Heuberger (li.) und Michael Überbacher. Foto: Ullrich

ne neue Partner begrüßen würden. Ein

großer Kostenpunkt ist leider die Miete

des Grundstücks und in die Erhaltung

des Stadions – sie wird ausschließlich

vom Verein getragen.

Sie starten auch im ÖFB-Cup, gibt es

ein Traumlos für Sie?

Im Cup gilt es die Vorrunde zu überstehen.

Kommen wir in die 1. Hauptrunde

würde ich auf Rapid, Sturm, Salzburg

oder Kapfenberg hoffen.

Juni/Juli 2011 Das Magazin 41


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Hitziger GmbH & Co KG, Rothleiten 81, 8130 Frohnleiten,

Tel: 03124/51370 Fax DW 83, uta.palan@hitziger.at

PROVISIONSFREI FÜR DEN KÄUFER

Peggau: 2 Zimmer Wohnung im Dachgeschoss, ca.

50 m² Wfl., 8m² große Loggia, guter Zustand, Carport,

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Tel.: 0316/815 915-0, Fax DW-5

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Peter Lanzner

0699/15 915 127

Das nächste „Das Magazin“

erscheint am 26.08.2011

Anzeigenschluss ist am

15.08.2011

Mixnitz: Schönes Zinshaus, 8 WE,

Gastrolokal, 567m² Nfl, 1.137m² Grund,

Guter Zustand! KP: € 298.000,--

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Mädel

des Monats

Iris Zechner (39)

Zur Person: Sternzeichen Widder / verheiratet seit 2007 / Beruf:

Zoologie-Diplom, tätig in der Pharma-Industrie (Arzneimittelsicherheit),

Hobbies: Abenteuer und Sport

Du hast Dich im Punk-Rock-Style

ablichten lassen. Ist das Kostüm oder

auch Lebensgefühl für Dich?

Mit diesem Outfit habe ich mich nicht

„verkleidet“ gefühlt. Sind ja fast alles

meine Sachen. Ist schon ein Teil von mir

und so kennt man mich – wenn auch

nicht ganz so stark geschminkt – privat

auf Rock-Festivals oder im Lokal Q. In

der Arbeitswelt muss ich mich schon eher

verkleiden.

Rock und Metal und noch dazu Widder!

Klingt nach einer harten Frau, die stets

ihren Willen durchsetzt?

Durch meinen Aszendenten Waage wird

der Widder in mir ein bisschen gemildert.

Geht aber etwas gegen meine persönlichen

Prinzipien, so kann man schon

meine Hörner zu spüren bekommen. Bin

aber der Typ „Harte Schale, weicher Kern“

und sehr harmoniebedürftig!

MEHR FOTOS UND VIDEOS AUF WWW.GRAFIE.AT

Du liebst Rock, aber was rockt Iris

Zechner?

Im Zelt liegen und ein paar Kilometer

entfernt die Löwen brüllen hören – ein

Riesen-Waran, der gerade vorbeischlendert

… …Sonnenuntergänge alleine,

zu zweit mit meinem Göttergatten und

dem obligatorischen Bier in unberührter

Wildnis.

Obwohl im Punk-Outfit bist Du nicht

Hausbesetzerin, sondern Hausbesitzerin.

Is your home your castle?

Mein Motto ist eher: „mi casa es su casa“

(Mein Zuhause ist auch Euer Zuhause).

Du warst schon in Australien, Namibia

und Nepal, welches Abenteuer reizt

Dich noch?

Es gibt noch viele Ecken unseres wunderschönen

Planeten, die ich bereisen möchte

(Tropischer Regenwald, Cook-Inseln).

Einer meiner größten Träume ist es, mit

Mantas zu schnorcheln.

Du arbeitest in der Pharma-Industrie.

Tipp für unsere Leser, was hilft gegen

Liebeskummer?

Doris Sporer Meisterfotografin • Rothleiten 45 • 8130 Frohnleiten • 0699 126 35363

Dagegen haben leider auch wir noch keine

Pille erfunden . Die allerbeste Medizin

ist und bleibt – die beste Freundin, die

Dich in dieser schweren Zeit ablenkt und

unter Leute zerrt.

Du hast die Wahl, was nimmst Du – den

„Weltfrieden“ oder „mächtig Kohle“?

Eindeutig den „Weltfrieden“! Denn die

Gier nach der „mächtigen Kohle“ ist der

Grund für viele Abscheulichkeiten.

Du bist kein Teenager mehr, siehst aber

knackig aus. Was hält Dich so jung?

So sieht eine fast 40-Jährige aus, die

raucht und einem guten Gläschen nicht

abgeneigt ist. In erster Linie lassen mich

sicher meine kurzen Haare ein bisschen

jünger wirken.

Vervollständige: Ich denke, also…

…spinn ich – ab und zu gerne ein bisschen

(in den Augen der anderen).

Bewerbung:

Mädels, meldet euch zum Shooting unter:

office@magazin-steiermark.at

foto@grafie.at

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8101 Gratkorn

Tel.: +43 3124 / 22 320

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