Bauzeit 2018 Gesamtversion neutral

eurobaustoff

NEUBAU & MODERNISIERUNG

Ihr umfangreicher Ratgeber


BAUZEIT


Inhalt

Inhalt 2018

Zeit für Veränderung

Konstruktion / Modernisierung

Foto: Velux

Dach

Fassade

Foto: Knauf

Fenster, Haustüren, Tore

Innenausbau, Innengestaltung

Innentüren, -treppen

Bad

Foto: in-lite ®

Außenanlage

Sicherheit


BAUZEIT


Zeit für

Veränderung

Die einen gründen eine Familie. Träumen von einem

Domizil mit Platz und Grün drum herum. Nicht zu weit

von der Stadt, aber doch ruhig und naturnah gelegen.

Die anderen werden „Empty Nesters“. Die Kinder verlassen

das Haus, gehen eigene Wege. Womit sich

auch die elterlichen Ansprüche ans Wohnen ändern.

Das Eigenheim sollte modernisiert werden, das Stichwort

Barrierefreiheit taucht auf. Welche Veränderungen

stehen bei Ihnen an, welche Träume haben Sie?

BAUZEIT will Ihnen Perspektiven zeigen, Produkte

vorstellen, Ideen geben, Lust machen, dem eigenen

Leben neuen Raum zu verschaffen. Wann wäre der

Zeitpunkt günstiger als jetzt?

■ Finanzen & Förderungen

• Staatliche Förderprogramme • Eigenleistung

■ Planung & Partner

• Baugenehmigung – ja oder nein?

■ Energie & Ökologie

• EnEV • Dämmstoffe • Photovoltaik

■ Sicherheit & Barrierefreiheit

• Schutz vor Naturgewalten • Einbruchschutz

■ Recht & Versicherungen

• Bauabnahme • Gewährleistungen • Verantwortungen

■ Produkte & Services

• Auswahl • Kompetenz • Services


BAUZEIT

Finanzen & Förderungen

Träume clever finanzieren

Viele helfende Hände greifen Ihnen unter die Arme, wenn Sie ein Haus bauen

oder umbauen, eine Wohnung sanieren oder renovieren wollen. Außerdem offerieren

Finanzierer derzeit attraktive Zinsangebote. Nehmen Sie sich also die

nötige Zeit, um dieses vielleicht wichtigste Vorhaben Ihres Lebens finanziell

sauber zu planen und zu finanzieren.

Bitte nichts schönrechnen

Schätzen Sie Ihre finanziellen Spielräume realistisch ein. Machen Sie

einen Kassensturz, definieren Sie einen Sicherheitspuffer. Nutzen Sie

alle Fördermittel und Steuersparmöglichkeiten. Sie müssen auch nicht

alles in die Hände eines einzigen Baufinanzierers legen, auch wenn das

Ihnen mehr Einfachheit verspricht. Vergleichen Sie lieber und schöpfen

Sie das Beste aus unterschiedlichen Quellen ab – Hausbank, Hypotheken-

und Sparkassen, Bausparkassen...

SCHON GEWUSST?

Kennen Sie Ihre kommunalen Fördertöpfe? Erstaunlich oft fördern

Regionen Austauschmaßnahmen für z.B. Fenster oder einen

behindertengerechten Umbau. Fragen Sie nach entsprechenden

Programmen! Besitzer denkmalgeschützter Gebäude können sich

Sanierungsmaßnahmen steuerlich fördern lassen. Auch die Schaffung

von neuem Wohnraum, zum Beispiel durch Ausbau eines zuvor

ungenutzten Dachgeschosses, kann gefördert werden. Fragen

Sie die Denkmalämter Ihrer Kommune.

Rechnen Sie immer mit mehr

Grundstückskosten, reine Baukosten, Kosten für Außenanlagen, das

summiert sich. Auch die Baunebenkosten, also Kosten für Architekt

und Planung, für Prüfungen und Genehmigungen, für den Grundbucheintrag,

für die Kreditbeschaffung (z.B. Disagio, Bereitstellungskosten)

müssen eingerechnet werden, damit der Anfang stimmt.

Eigenkapital zählt

Sie haben ein Sparbuch? Dann wäre jetzt die Zeit, das Kapital darauf,

das ohnehin kaum verzinst wird, gewinnbringender zu investieren. Denn

mindestens 20 % der Baukosten sollten Sie durch Eigenkapital abdecken,

das verlangt meist auch der Baufinanzierer. Können Sie mehr aufbringen,

desto besser, denn die Bank vergütet dieses Plus an Sicherheit

durch etwas günstigere Zinsen.

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Ein guter Vertrag sichert Ihr Projekt

Stimmen Sie Laufzeiten und andere Kredit-Modalitäten auf Ihre finanziellen

Möglichkeiten und Ihre beruflichen Pläne ab. Mit flexibler Tilgung

bzw. Sondertilgungen können Sie Ihr Eigentum schneller entschulden,

wichtig vor allem, wenn steigende Zinsen in Aussicht stehen. Oder

kommt es Ihnen eher auf geringe monatliche Belastungen an? Machen

Sie sich vorher klar, welcher Vertrag für Sie optimal ist. Doch Vorsicht:

Planen Sie nicht mehr als ein Drittel Ihres Nettoeinkommens für Zinsen

und Tilgung ein. So bleibt Ihnen Luft für Unvorhergesehenes.

KfW – Ihre ergiebige Förderquelle

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert die Modernisierung

selbst genutzter Eigenheime bzw. Wohnungen. Mit dem Programm

können bis zu 100 % der förderfähigen Kosten zinsgünstig finanziert

werden, der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000,- €. Bei einem

altersgerechten Umbau oder Investitionen zur Verbesserung des Eigenheimschutzes

werden bis zu 12,5 % der förderungsfähigen Kosten,

maximal 6.250,- € übernommen. Aber Achtung: Die technischen Mindestanforderungen

der KfW müssen erfüllt und Zuschüsse oder Kredite

vor Baubeginn beantragt werden. Ob Sie zum Kreis der Berechtigten

gehören, erfahren Sie unter www.kfw.de.

Praxis-

Tipp

Mit dem Eigenheimrentengesetz hat die Bundesregierung das

selbst genutzte Wohneigentum in die steuerlich geförderte „Riester-Rente“

integriert. Lassen Sie sich beraten, ob sich diese Form

der Rente vielleicht für Sie lohnt. www.baufoerderer.de

Finanzen & Förderungen

Energiesparen lohnt sich doppelt

Bauen Sie Ihr Haus energiesparend um bzw. aus, statten Sie es mit

einer Dach- und Fassadendämmung aus, bauen Sie neue Energiesparfenster

und wärmedämmende Eingangstüren ein, hilft Ihnen die KfW

ebenfalls mit attraktiven Zuschüssen. Maximal 17,5 % der Darlehenssumme

oder maximal 175,- € pro m 2 Tilgungszuschuss erhalten Sie

pro Wohneinheit, wenn Sie z.B. Ihr Wohnhaus zum KfW-Effizienzhaus

70 umbauen. Zur Erklärung: „70“ besagt, dass ein solches Haus die

Referenz-Vorgaben der EnEV um 30 % übertrifft. Referenz (100) für alle

förderungsfähigen Umbauten ist ein sanierter Altbau, der die Anforderungen

der EnEV an einen Neubau erfüllt.

Geförderter Kredit – Bausparen

Um das benötigte Eigenkapital aufzubauen können Sie auch einen Bausparvertrag

anlegen. Vorteil: Der Staat fördert Bausparer gleich dreifach

durch die Wohnungsbauprämie, die Arbeitnehmer-Sparzulage und im

Rahmen der Eigenheimrente.

Foto: Hörmann

Mit Eigenleistungen rechnen

Vielleicht haben Sie Freunde oder Verwandte, die Geschick, Erfahrung

und Lust mitbringen, sich am Projekt zu beteiligen? Fragen

Sie doch einfach. Eigenleistungen helfen, eine Menge Geld

zu sparen. Aber Achtung: Die in Eigenleistung erbrachten Arbeiten

können die Gewährleistung Ihres Handwerkers aufheben. Ein

guter Grund, nur die Tätigkeiten zu übernehmen, die Sie auch

wirklich beherrschen!

Beliebte Eigenleistungen sind:

■ Innenausbauarbeiten, z.B. Dachgeschoss-Ausbau

■ Malen, Tapezieren, Boden legen

■ Außen-, Gartenbauarbeiten

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BAUZEIT

Planung & Partner

Gemeinsam

zum Projekterfolg

Ihr Konzept vom Traumhaus steht, das Grundstück

oder das Objekt ist gefunden, der finanzielle Rahmen

abgesteckt, erste Finanzierungsgespräche mit den

Banken sind geführt. Nun folgt ein wichtiger weiterer

Schritt: die richtigen Partner für Ihr Vorhaben zu finden.

Dafür sollten Sie auf jeden Fall genügend Zeit

investieren. Ziehen Sie Fachleute hinzu - guter Rat

ist in dieser Phase selten teuer und spart am Ende

bares Geld. Bei Ihrem EUROBAUSTOFF Fachhändler

treffen Sie auf Markterfahrung, Produkt- und

Praxiswissen. Sie werden gewerkeübergreifend und

herstellerneutral beraten.

Baugenehmigung – ja oder nein?

Eine zentrale Frage im Vorfeld Ihres Projekts. Diese sollten Sie in Zusammenarbeit mit einem Profi-Partner klären – einem EUROBAUSTOFF

Fachberater, einem Architekten oder dem Handwerker Ihrer Wahl.

Wofür Sie eine Baugenehmigung brauchen:

■ Fassaden-Renovierung mit starken Farb- und Formänderungen

■ Änderung der Dachneigung

■ Änderungen der Dachflächen (z.B. durch Gauben und Dachterrassen)

■ Dachausbau zu Wohnraum

■ Kellerausbau zu Wohnraum

■ Abfangen tragender Wände

■ Anbauten, wie Wintergärten und Balkone

■ nachträglicher Einbau von Heizräumen

■ nachträglicher Einbau von Heizöl- und Flüssiggas-Lagerstätten

■ Veränderungen an der Abwasseranlage

Nicht genehmigungspflichtig sind u.a.:

■ Instandsetzungen und Verschönerungen

■ Dachdeckungen, wenn Farb- und Materialcharakter erhalten

bleiben

■ Erneuerung von Fenstern und Türen, sofern dies nicht zu

Veränderungen an der Fassade führt

■ Änderung oder Errichtung von nichttragenden und nicht

aussteifenden Innenwänden

■ Ausbau von Keller und Dach zu lediglich vorübergehend

nutzbaren Räumen, z.B. Hobby-, Partyraum, Sauna

■ Änderung der Installationen

■ Anbringung bzw. Änderung von Dachflächenfenstern

Foto: Fermacell

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Planung & Partner

Professionalität ist Pflicht

Mit Profipartnern aus Ihrer Region gelingen auch komplexe Projekte, an

denen mehrere Gewerke beteiligt sind. Mit Gewährleistungsanspruch!

Und die Lohnkosten lassen sich sogar anteilig steuerlich absetzen.

Lohnende Investition:

Architektenhilfe!

Größere Projekte, wie den Ausbau eines Dachgeschosses, sollte man

nicht alleine koordinieren. Ein Architekt kümmert sich um Bauanträge

und Baugenehmigungsverfahren, er plant, schlägt Alternativen vor, koordiniert

Termine, überwacht die Qualität und liefert Ihnen am Ende das

Objekt schlüsselfertig ab. Sicher – ein Architekt will honoriert sein. Doch

was an Leistungen, geschonten Nerven und gespartem Geld dagegen

steht, lohnt die Ausgabe allemal!

Praxis-

Tipp

Für energetisch wirksame Um- und Ausbaumaßnahmen empfiehlt

sich die Hinzunahme eines Energie-Fachberaters. Abgesehen

von der ausführlichen Beratung ermittelt dieser auch die

Höhe der möglichen staatlichen Zuschüsse für Sie. Die Kosten

für seine „geldwerten“ Dienste sind ihrerseits förderfähig. Mehr

dazu unter www.kfw.de, siehe auch Beitrag Seite 3.

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BAUZEIT

Energie & Ökologie

Unser Zuhause ist unsere Natur!

Gesundes Wohnen und Energiesparen sind die stärksten Motive für eine Sanierung bzw. Modernisierung.

Beim Neubau beherrschen sie die Planung, dafür sorgen schon die vielen gesetzlichen

Vorgaben. Es macht aber auch Spaß zu sehen, wie viel man durch vergleichsweise geringe, aber

zusammenwirkende Maßnahmen auch bei der Sanierung bewirken kann. Eine Fassadendämmung

z.B. spart nicht nur wertvolle Energie, sie verbessert auch das Wohnklima im Haus. Wichtige Details

dazu im Folgenden und beim EUROBAUSTOFF Fachhändler, der zugleich auch Ihr Fachmann für

Wohngesundheit und Energiesparen ist!

Müssen Sie kennen: Die Energie Einsparsparverordnung

(EnEV)

Wer einen Neubau, einen Ausbau, eine Altbau-Sanierung oder Renovierung

plant, kommt an der Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) nicht

vorbei. Die EnEV in der gültigen Fassung von 2014 gibt an, welcher

Sanierungsstandard für jedes Bauteil (Wand, Dachhaut, Türen, Fenster

etc.) verbindlich ist. Nach der Sanierung versichert der Handwerker

schriftlich, dass seine Arbeit die Anforderungen der EnEV 2014 erfüllt

– für Hausbesitzer ein wichtiger Beleg, der mindestens fünf Jahre aufbewahrt

werden muss.

„Energielöcher“ beseitigen

Über ungedämmte Dächer, Dachböden, „nackte“ Fassaden, Kellerdecken,

undichte Fenster und alte Türen entweicht wertvolle Wärme. Das

Rezept dagegen ist einfach: dämmen und austauschen! Optimalerweise

alles in einem Zug. Das scheint teuer, aber nur im ersten Moment:

Rechnen Sie alle Energieeinsparungen, Fördergelder und Kreditvorteile

dagegen, haben Sie die Investition(en) meist nach erstaunlich kurzer

Zeit wieder drin.

SCHON GEWUSST?

Die EnEV sieht zwar Bußgelder für den Fall der Nichtbeachtung

ihrer Vorschriften vor aber es gilt auch ein Wirtschaftlichkeitsgebot:

Amortisieren sich die Investitionen nicht in einem angemessenen

Zeitraum, können Sie sich von den Anforderungen der EnEV befreien

lassen. „Nach unten“ gilt eine sogenannte Bagatellgrenze:

Wer weniger als 10 % seiner Außenwand, der Fenster, des Daches

oder der Decken erneuert (also z.B. nur Risse im Fassadenputz

ausbessert oder kaputte Dachziegel austauscht), ist von den

Auflagen der EnEV befreit.

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Energie & Ökologie

Foto: Saint-Gobain Weber

Ganzheitlich denken, ganzheitlich dämmen

Fassade, Dach, Fenster und Türen – diese Komponenten gehören energetisch zusammen.

Beim Neubau sowieso, aber auch beim Modernisieren im Bestand lohnt es

sich, über Einzelschritte hinaus zu denken. Je ganzheitlicher Sie Ihre energetischen

Maßnahmen anlegen, desto günstiger wird es unterm Strich, desto mehr Förderung

kassieren Sie und desto kleiner wird die Energierechnung am Ende. Lassen Sie sich

unbedingt und ganzheitlich beraten!

Foto: HBI

Foto: Kneer-Südfenster

Foto: Knauf Insulation

Wichtige Kenngröße:

Wärmedurchgangskoeffizient

U-Wert / k-Wert

Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler berät Sie ohne Fachchinesisch.

Doch etwas Theorie muss sein: Gemeint sind der U- oder k-Wert. Der

U-Wert gibt den Wärmedurchgangskoeffizienten (Watt/m 2 K) für eine

Gebäudehülle bzw. ein Bauteil an. Gemessen wird dabei, mit welchen

Verlusten die Wärme durch eine Materialschicht wandert (z.B. Ziegel,

Fenster, aber auch mehrschichtige Wärmedämmsysteme), wenn an

beiden Seiten ein Temperaturunterschied von 1 Grad Kelvin (1K, Kelvin

ist das Maß für Temperaturunterschiede) anliegen. Beispiel: Eine moderne,

nach modernen EnEV-Kriterien gedämmte 100 m 2 große Hauswand

mit U = 0,15 W / m 2 K verbraucht im Winter bei einer Temperaturdifferenz

von 20 K (also innen 20 ° C, außen 0 ° C) eine Energiemenge von

0,15 W / m 2 K • 100 m 2 • 20 K = 300 W. Eine ungedämmte Wand würde

ein Vielfaches verbrauchen!

Achtung: hoher U-Wert = niedrige

Dämmleistung

Bitte beachten: Je höher die Zahl (= der Wärmedurchgangskoeffizient),

desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft des Materials. Oder

umgekehrt: Je kleiner die Zahl, desto höher die Wärmedämmung des

Bauteils, desto höher entsprechend die Heizkosten-Ersparnis.

SCHON GEWUSST?

Wer ein 125 m 2 großes Einfamilienhaus aus den 50er Jahren nachträglich

energieoptimiert und professionell dämmt, spart im Jahr

ca. 2.000,- € an Heizkosten (bei einem angenommenen Heizölpreis

von 0,80 €).

Foto: Knauf Insulation

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BAUZEIT

Beispiel Dachdämmung

Die EnEV sagt: Dächer bzw. Decken unter nicht ausgebauten Dachräumen

(Steildach) sind so zu dämmen, dass ein Wärmedurchgangskoeffizient

von 0,24 W/ m 2 K nicht überschritten wird. Bei einem ungedämmten

Dach misst man k-Werte von 1,0 und höher. Wird das Dach professionell

gedämmt, kommen U-Werte von lediglich 0,15 oder weniger heraus!

Foto: Pavatex

SCHON GEWUSST?

Im Unterschied zum U-Wert, der die Leitfähigkeit eines kompletten

Bauteils angibt, erkennen Sie die Dämmleistung eines Baustoffs

an dessen λ-Wert (Lambda-Wert). Der ist in der Regel um ein Vielfaches

niedriger als ein U-Wert.

SCHON GEWUSST?

Geforderte Maximal-U-Werte für Neubauten nach EnEV 2014

Kellerboden Innendämmung U-Wert: 0,50

Kellerwände (Perimeter- / Innendämmung) U-Wert: 0,30

Außenwände

mit Außendämmung, WDVS etc. U-Wert: 0,24

mit Innendämmung U-Wert: 0,35

Flachdach U-Wert: 0,20

Dach und oberste Geschossdecke U-Wert: 0,24

Fenster und Fenstertüren U-Wert: 1,30

Dachflächenfenster U-Wert: 1,40

Außentüren U-Wert: 1,80

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Energie & Ökologie

Foto: Braas

Strom vom Dach

Der Gesetzgeber lässt Ihnen weiterhin die Wahl, wie Sie die Vorgaben

der EnEV erfüllen. Eine Photovoltaikanlage lohnt sich aber auch

jenseits davon, denn Sie können den Solarstrom, den Sie auf Ihrem

Dach erzeugen, auch selbst verbrauchen – ohne ihn ins öffentliche Netz

einzuspeisen. Die Vergütung, die Sie im letzteren Fall erhalten, ist im

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Die Vergütung sinkt

zwar kontinuierlich, doch auch die Produkt- und Anschaffungspreise

sind dramatisch gesunken und sinken weiter. Das macht die Investition

weiterhin aussichtsreich. Finden Sie die beste Lösung für Ihren Bedarf –

mit dem Fachberater Ihres EUROBAUSTOFF Fachhändlers.

Gesünder heizen, angenehmer leben

Fußbodenheizungen liegen im Trend. Die Strahlungswärme, die sie

abgeben, fühlt sich nicht nur angenehmer an als die Wärme, die von

Wandheizkörpern kommt. Sie ist auch gesünder, weil sie – wie die Sonnenstrahlen

– direkt auf den Körper einwirkt (Heizkörper dagegen wärmen

nur die Raumluft und wirbeln dabei Staub, Kleinstlebewesen und

Schadstoffe auf). Moderne Fußboden-Heizsysteme überzeugen durch

eine besonders niedrige eigene Aufbauhöhe – ideal für die wohngesunde,

energiebewusste Modernisierung von Altbauten!

Zurück zur Natur gebaut

Laut einer Studie des Ifak Instituts bevorzugen mehr als 38 Millionen

Menschen schadstoffarme und naturnah hergestellte Produkte. Längst

hat die Industrie reagiert. Gute Nachricht: Auch Standardbaustoffe sind

wohngesund, erst Recht solche, die der EUROBAUSTOFF Fachhändler

mit hoher Kompetenz in seinem Sortiment führt – Putze, Fugenmassen,

Ausbauplatten, Mineraldämmstoffe u.v.m.. Diese Produkte erreichen

Bestnoten, was Schadstoffarmut,

Allergiker-Verträglichkeit

und Wohngesundheit angeht.

Wenn es dennoch mehr sein

soll: Aus Holz, Hanf, Lehm,

Ton und weiteren Materialien

hat sich eine Generation von

Baustoffen entwickelt, die den

Klassikern in puncto Stabilität,

Robustheit und leichter Verarbeitbarkeit

in nichts nachsteht.

Auch hier ist eine Beratung

beim EUROBAUSTOFF Fachhändler

angesagt.

Foto: HOMATHERM

Auch Ruhe

bedeutet Wohngesundheit

Die „Hellhörigkeit“ Ihres Altbaus nervt Sie schon lange, vor allem die

Böden, die buchstäblich jeden Mucks in die Nachbarräume übertragen?

Hier ist eine Trittschalldämmung angesagt, die ganz besonders zur

Wertsteigerung Ihrer Immobilie beiträgt. Denn Lärm stört im Alltag schon

genug – ein gut schallgedämmtes Heim wird deshalb als besonders erholsam

empfunden. Gute Nachricht: Eine Trittschalldämmung lässt sich

auch in älteren Häusern leicht nachrüsten.

Foto: Schlüter-Systems

Foto: Pavatex

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BAUZEIT

Sicherheit & Barrierefreiheit

Mit gutem Gefühl leben

Wer ein Eigenheim kauft bzw. modernisiert, möchte es in der Regel

auch selbst nutzen. Geld wurde in die Hand genommen, viel Mühe und

Zeit investiert. Zu kostbar ist der geschaffene Wert, um ihn ungeschützt

gegen die Gefahren zu lassen, die in unserer heutigen Zeit lauern. Gefahren

durch Naturgewalten und Brände. Aber auch direkte Gefahren,

die von unseren Mitmenschen drohen, wie Einbrüche und Vandalismus.

Eine dritte Gefahr für Ihr Wohneigentum wird häufig unterschätzt: Ein

Schicksalsschlag macht das weitere Leben darin unmöglich, weil es

nicht barrierefrei zu bewohnen ist. Wie also vorsorgen? Antwort: durch

moderne Baustoffe und Technologien.

Geschützt vor Naturgewalten

Der Klimawandel ist bereits eingetreten. Auch bei uns nehmen Stürme,

sogar Tornados zu. Vermehrt drohen auch Starkregen und Überschwemmungen.

Gewalten, denen wir hilflos gegenüberstehen? Keineswegs!

Beispiel Dach: Moderne Unterdachbahnen schützen wirksam

gegen Schlagregen und Flugschnee. Qualitäts-Dachdeckungen im Zusammenwirken

mit innovativen Befestigungssystemen ergeben starke,

dauerhafte Dächer, die auch extremen Stürmen trotzen können. Und

wenn die Bedrohung von unten kommt, in Gestalt von Wasser, das ins

Fundament eindringt oder von außen den Keller zu überschwemmen

droht: Mit innovativen Entwässerungssystemen sind Sie bestens vorbereitet.

Foto: Wienerberger

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Sicherheit & Barrierefreiheit

Rote Karte für Einbrecher

Vermehrte Einbrüche im ganzen Land, auch dies ist ein Phänomen

unserer Zeit. Schließen Sie Sicherheitsmaßnahmen deshalb in Ihr Modernisierungsprojekt

ein. Und zwar von Anfang an, dann profitieren Sie

sogar von staatlichen Förderprogrammen (KfW).

Fenster – von der Schwachstelle

zum Bollwerk

Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss sind regelrechte Einbrecher-Magnete.

Bauen Sie allerdings einbruchhemmende Fenster

und Fenstertüren ein, bereiten Sie den Ganoven eine unangenehme

Überraschung. Stabile Rahmenkonstruktionen, mehrere Maueranker,

Scheiben aus Sicherheitsglas, abschließbare Griffe und außen liegende

Rollläden leisten wirksam Widerstand. Zusätzliche Beleuchtung mit

Bewegungsmeldern verstärkt die abschreckende Wirkung. Die „Profis“

unter den Einbrechern erkennen ohnehin, dass hier wenig zu gewinnen

ist und fangen gar nicht erst an.

Foto: BE Bauelemente

Da können Sie sicher sein!

Im Alter steigt auch das Bedürfnis nach mehr Sicherheit. Barrierefreiheit

und besserer Einbruchsschutz hängen

deshalb zusammen. Mit dem KfW-Programm

„Altersgerecht Umbauen“ werden

entsprechend auch Bewegungsmelder,

Systeme zur Einbruchs- und Überfallmeldung,

sowie die Beleuchtung des Eingangsbereichs

gefördert. Der Zuschuss

in Höhe von 10 % muss vor Beginn der

Arbeiten beantragt werden!

Foto: Smartwares

Foto: Kneer-Südfenster

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BAUZEIT

Recht & Versicherungen

So behalten Sie Ihr Projekt im Griff

Für viele ist ihre Immobilie der wertvollste Besitz. Und nach einer Modernisierung wird diese noch wertvoller.

Profibaustoffe plus Profiarbeit – das ist der erste und beste Weg, dieses Gut zu schützen. Ihr EUROBAUSTOFF

Fachhändler vermittelt Ihnen bewährte Architekten, Handwerker und Fachfirmen aus Ihrer Region. Dennoch

sollten Sie Ihre Rechte und Pflichten am Bau kennen. Nützliche Zusatzversicherungen schützen Sie im Schadens-

bzw. Haftungsfall.

Wichtiger Termin: die Bauabnahme

Die Bauabnahme ist der wichtigste Akt, den Sie am Ende eines Bauprojekts

absolvieren müssen. Denn mit der offiziellen Unterzeichnung

des Bauabnahmeprotokolls gilt der Bau als abgeschlossen und übernommen.

Alle Risiken gehen nun auf Sie als den Bauherrn über, und die

Gewährleistungsfrist beginnt. Wichtig: Ab jetzt müssen Sie als Bauherr

dem Unternehmer alle Mängel nachweisen.

Praxis-

Tipp

Haben Sie keinen Architekten, der für Sie die Bauabnahme wahrnimmt,

sollten Sie einen Profi beauftragen, Sie zu begleiten. Auch

bei „Kleinigkeiten“ gilt: Ist nicht alles zu Ihrer Zufriedenheit, sollten

Sie die Abnahme verweigern, um Ihr Recht auf Übernahme einer

mängelfreien Immobilie nicht zu gefährden.

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5 Jahre Gewährleistung

ist Standard

Für die Leistungen von Architekten gilt generell eine Gewährleistungsfrist

von 5 Jahren. Die Gewährleistungsfrist von Handwerkern ist automatisch,

d.h. auch ohne Vertragsgestaltung nach dem Bürgerlichen

Gesetzbuch (BGB Werkvertragsrecht § 631 ff.) geregelt. Sie können

die Fristen aber auch nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen

(VOB) festlegen, nach der die meisten Bauverträge formuliert werden.

Nach dem BGB beträgt die Gewährleistungsfrist 5 Jahre, nach VOB nur

4 Jahre, mindestens aber 2 Jahre. Davon abweichende Fristen bedürfen

einer vertraglichen Vereinbarung. Ist ein Mangel arglistig, verlängert

sich die Gewährleistung auf 30 Jahre.

Recht & Versicherungen

Feuerversicherung

Vom Start weg muss Ihr Bau ausreichend versichert werden, das fordern

meist schon die Kreditgeber. Eine Feuerversicherung tritt im

Brandfall ein oder bei Zerstörung Ihres Baus durch Naturgewalten. Die

Feuerversicherung wird entweder nur für den Neubau oder gleich als

Wohngebäudeversicherung abgeschlossen und später dem Gesamtwert

des Gebäudes angepasst.

Grundversicherungen am Bau

Eine Bauherrenversicherung mit eingeschlossener Rechtsschutzversicherung

schützt Sie vor den Folgen, die aus den Haftpflichtansprüchen

Dritter resultieren. Eine Bauleistungsversicherung hilft bei unvorhergesehenen

Schadensfällen, z.B. durch Diebstahl, Vandalismus oder Wetterereignisse.

SCHON GEWUSST?

Wer Eigenleistungen mit Freunden, Verwandten oder Arbeitskollegen

erbringt, muss seine Helfer bei der Bauberufsgenossenschaft

versichern, sofern die Gesamtarbeitszeit jeweils mehr als 39 Stunden

beträgt. Die private Haftpflicht befreit Sie nicht von dieser Verpflichtung.

Mehr Infos unter www.bgbau.de.

Restschuld-Versicherung

Man weiß nie was kommt, und es ist gut, auch seine Liebsten auf der sicheren

Seite zu wissen. Hier macht eine Restschuld-Versicherung Sinn.

Sie deckt die jeweils aktuelle Gesamtschuldsumme ab. Diese Versicherung

kann auch als Teil einer Risikolebensversicherung abgeschlossen

werden und greift in der Zeit nach Fertigstellung Ihres Eigenheims.

Sicherheit – in Ihrer Verantwortung

Trotz aller Versicherungen müssen Sie sich bewusst sein, dass Sie

als Bauherrin oder Bauherr für die Sicherheit auf Ihrer Baustelle verantwortlich

sind und haften.Verlassen Sie sich nie allein auf Ihre Firmenpartner.

Schauen Sie genau hin. Entdecken Sie einen offenkundigen

Sicherheitsmangel, bestehen Sie auf Abhilfe. Stoppen Sie notfalls sogar

die Arbeiten!

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BAUZEIT

Produkte & Services

Ihr Erfolg auf unseren Fahnen

Das sympathische blaue Logo steht für Kompetenz am Bau und sagt Ihnen: Wir sind Partner

der EUROBAUSTOFF, der umsatzstärksten Handelskooperation der europäischen

Bauwirtschaft. 500 mittelständische EUROBAUSTOFF Fachhändler an mehr als 1.400

europäischen Standorten erwirtschafteten 2016 einen Außenumsatz von über 14 Mrd. €.

Damit gehört EUROBAUSTOFF zu den umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland.

Anschauen, anfassen, staunen

Größe hat auch etwas mit Quadratmetern zu tun. Nehmen Sie sich etwas

Zeit, um unsere große Fachausstellung in Augenschein zu nehmen.

Materialien, Formen, Funktionen und Farben – die Vielfalt moderner

Baustoffe ist riesig. Ansehen, anfassen, ausprobieren – bei uns ist alles

erlaubt.

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Produkte & Services

In Systemen denken. Und handeln.

Viele moderne Hersteller bieten Systembaukästen aus abgestimmten

Produkten bzw. Technologien, zum Beispiel im Innenausbau oder bei

der Dach- und Fassadendämmung. Diese Systeme ermöglichen eine

Qualität und Sicherheit am Bau, die früher völlig undenkbar war. Aber:

Die Systeme muss man kennen, und genau darin liegt unsere Kompetenz.

Wir wissen, was zusammenpasst, damit Ihr Bauvorhaben ein

voller Erfolg wird. Unsere Spezialisten beraten Sie ausführlich und zeigen

Ihnen und Ihrem Handwerker, was heute möglich ist!

Grafik: URSA

Im Sortiment liegt

unsere Kompetenz

Ob Einzelprodukt oder Systembaukasten:

Orientieren Sie sich an Markenprodukten!

Einige Baustoffmarken, die

wir führen, werden Sie kennen, andere

nicht. Dafür kennt sie Ihr Handwerker.

Die Zusammenstellung unserer Sortimente

bis hin zum unscheinbarsten

Werkzeug spiegelt unser führendes

Wissen und unsere jahrzehntelange

Erfahrung als Praktiker am Bau – hier

trennt sich die Spreu vom Weizen.

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BAUZEIT

Produkte & Services

Auf den Punkt gebracht

Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler steht für hohe

Kompetenz in seinem Sortiment und für kompromisslose

Qualität im Produkt. Doch etwas Entscheidendes

kommt hinzu: die Services. Wir berechnen

exakte Maße und Mengen. Und die liefern

wir dann – punktgenau, schnell und zuverlässig.

Mit präziser Logistik und Spezialfahrzeugen bringen

wir alle benötigten Materialien genau dorthin,

wo sie gebraucht werden: auf die Baustelle, in den

Keller oder in die vierte Etage. Nichts fehlt, nichts

muss unnötig lange herumliegen oder der Witterung

ausgesetzt sein – auch das verstehen wir

unter Fortschritt am Bau.

Dann kann´s ja losgehen:

Erkenne die Trends!

Wie genau Ihr Neubau bzw. Renovierungsprojekt aussehen soll,

steht heute nur in Umrissen fest. Gute, dass Sie diesen Ratgeber in

den Händen halten! Er liefert Ihnen eine Trendübersicht, die Ihnen

hilft, den eigenen Weg in der Gestaltung Ihres Heims zu präzisieren,

vielleicht sogar in eine neue Richtung zu lenken. Sie werden

staunen, was heute alles geht, kaum ein Gewerk, kaum eine Anwendung

ohne attraktive Alternativen. Baustoffe, Technologien und

vor allem: Komplettsysteme zur Lösung ganzer Aufgabenbereiche

– Stichwort: Dämmen und Energiesparen – entwickeln sich schnell.

Und jedes Jahr kommen Innovationen hinzu. Die neueste Ausgabe

Ihrer BAUZEIT zeigt Ihnen, womit Sie und Ihre Handwerker Ihr Projekt

zum Erfolg führen. Ein guter Start – viel Spaß beim Schmökern

und Staunen!

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Verdammt

stark gebaut

Fundament, Mauern, Holzbau, Schornstein

Ideen, Tipps, Produkte

■ Mauerwerk

• Materialien • Eigenschaften

■ Bauen mit Holz

• Materialien • Ökologie • Holzrahmenbau

■ Abdichtung, Dämmung

• Materialien • Systeme

■ Kellerfenster, Entwässerung

• Lichtschächte • Rückstau • Hochwasserschutz

■ Kamine, Schornsteine

• Systemlösungen

■ Kellerdeckendämmung

• Wärmedämm- und Schallschutz


BAUZEIT

Trendübersicht

Wertanlage Keller

Wer ein Haus baut, muss entscheiden: Keller – ja oder nein? Preisgründe sprechen

erstmal für die Fundamentplatte. Die zusätzlichen ca. 30.000 €, die Sie

für Aushub und Rohkeller bereitstellen müssen, sehen auf den ersten Blick teuer

aus. Halten Sie aber die Vorteile dagegen: Ein Keller ist Lagerraum, Rückzugsbereich,

Gäste- und Einliegerwohnung, Party-, Hobby- und Wellnesszone,

Home-Office und „Kindergarten“ – hier liegen jede Menge Optionen für zukünftiges

Leben. Denken Sie auch an den Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie, den

ein Keller deutlich steigert.

SCHON GEWUSST?

Ein Keller verbessert das Wohnklima. Aufgrund seiner Lage wirkt er

wie ein Klimapuffer und mildert die Temperaturschwankungen, denen

oberirdische Räume ausgesetzt sind.

Foto: SWISS KRONO

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Konstruktion / Modernisierung – Trendübersicht

Licht, Luft, Wohngefühle

Breite Lichtschächte, gesicherte Roste, große Kellerfenster

in mindestens 100 x 80 cm machen das Wohnen im „Basement“

zum lichten und luftigen Vergnügen. Apropos: Sollte

es im Zuge einer Kellermodernisierung nicht möglich sein,

größere Lichtschächte einzusetzen, verbessern Kellerlüfter

die Luftversorgung.

Tipp Warum sich ein Keller rechnet

Ca. 40.000 bis 60.000 € kostet ein ca.100 qm großer, voll

ausgebauter Ziegelkeller. Das sind Quadratmeterpreise um

500 €. Zum Vergleich: Die Quadratmeterpreise für ein Erdgeschoss

liegen um 2.000 €. Ergo: Für nur ca. 15 % Mehrkosten

im Gesamtetat Ihres Neubaus erhalten Sie rund 30 % mehr

Gesamtnutzfläche!

Foto: MEA

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BAUZEIT

Wunderwerk Baustein

Beton-Fertigkeller oder gemauerter Keller? Für einen gemauerten

Keller sprechen u.a. die tollen Eigenschaften

moderner Steine. Sie können auch den Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems

(WDVS) auf den Außenwänden

überflüssig machen. Doch welcher Stein passt zu Ihren

Wünschen? Lernen Sie einige Optionen kennen, und fragen

Sie Ihren EUROBAUSTOFF Fachhändler.

Foto: Wienerberger

Konstruktiver Holzbau plus Gipsfaserplatten

Der Einsatz von Holz, nicht nur für den Innenausbau, sondern auch als Konstruktionsmaterial,

legt eine erstaunliche Karriere hin. Sogar mehrgeschossige Bauten aus Holz

sind möglich. Intelligente Materialkompositionen – zum Beispiel Holz in Verbindung mit

Gipsfaserplatten – bringen zusätzliche Stabilität für tragende Module, beschleunigen

den Bauablauf, verringern die Kosten und perfektionieren die Wohneigenschaften der

Gebäude nachhaltig.

Foto: Fermacell

Foto: EUGEN DECKER

Foto: Fermacell

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Konstruktion / Modernisierung – Trendübersicht

Foto: EUGEN DECKER

Foto: Schiedel

Foto: Schiedel

Kamin und Lüftung –

jetzt planen

Nicht nur Emotionen sprechen für einen Kamin, sondern

auch energetische Gründe. Aber Achtung: Die

dichte Hülle moderner Neubauten erfordert Belüftungs-Lösungen,

deren Planung und Ausführung in

die Rohbauphase gehört. Gut zu wissen: Hersteller

bieten clevere Komplettsysteme, die leicht zu integrieren

sind.

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BAUZEIT

Mauerwerk

Mit starken Steinen

Werte schaffen

Bausteine sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. An

die Stelle schwerer Monolithe sind wahre Hightech-Produkte

getreten – leicht, dabei hoch fest und widerstandsfähig. Mit

oder ohne dämmenden Kern. Ob Kalksandstein, Mauerziegel,

Porenbeton oder Leichtbeton – jeder Baustein von heute

hat seine ganz speziellen Stärken.

Foto: PORIT GmbH

Allrounder mit Format(en)

Ob kompletter Neubau, eine Modernisierung oder zum Beispiel eine

Aufstockung: Systemsteinprogramme auf Basis von Porenbeton verbinden

„massive“ Vorteile mit

leichtem Gewicht sowie der Option

zur individuellen Gestaltung.

Selbst Rundungen oder außergewöhnliche

Formen lassen sich

spielend einfach aus verschiedenen

Formaten „zuschneiden“.

Foto: PORIT GmbH

Energiesparstein Porenbeton

Seine homogene Materialstruktur mit einem (dämmaktiven) Luftvolumenanteil

von 80 % macht Porenbeton zum Sparstein für Energiebewusste.

Zusätzliche Dämmmaßnahmen können Sie sich in vielen Fällen

sparen, auch das Risiko von Schäden durch Tauwasserbildung oder

unplanmäßige Wärmebrücken verringert sich drastisch.

„Eingebauter“ Brandschutz

Porenbeton ist als nicht brennbar gemäß Kategorie A1

klassifiziert. Mit Porenbeton lassen sich deshalb tragende,

nichttragende sowie raumabschließende und nichtraumabschließende

Wände erstellen. Abhängig von der jeweiligen

Wanddicke sind Porenbetonwände bis zur Feuerwiderstandsklasse

F180-A klassifiziert.

Foto: PORIT GmbH

Foto: PORIT GmbH

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Konstruktion / Modernisierung – Mauerwerk

Foto: PORIT GmbH

Rollladenkästen zeitig planen

Rollladenkästen haben idealerweise dieselben bauphysikalischen

Eigenschaften wie das Mauerwerk. Werden sie rechtzeitig

geplant, passen sie statisch, energetisch und optisch perfekt

zur Außenwand. Moderne Rollladen- und Raffstorekästen

enthalten den Dämmstoff-Klassiker Styropor ® und zunehmend

auch dessen Weiterentwicklung,

das silbergraue

Neopor ® . Seine Graphit-

Teilchen reflektieren die

Wärmestrahlung, was die

Dämmleistung noch einmal

um 20 % verbessert.

Foto: Beck + Heun

Wärmedämmung in Hülle

Verfüllte Mauerziegel überzeugen durch ihre exzellenten Wärmedämmeigenschaften.

Schon einschaliges Mauerwerk kommt

ohne zusätzliche Wärmedämmung aus und erfüllt trotzdem die

aktuellen Energiestandards.

Mauerziegel von heute –

von Natur aus klimaaktiv

Foto: Wienerberger

Sowohl Mauerziegel als auch ihre Füllungen aus Perlit bzw. Mineralwolle sind

reine Naturprodukte. Innenwände aus diesen Bausteinen sind schadstofffrei,

antiallergisch und wohngesund. Zusätzlich wirken

die Mauern als Klimaanlage: Die feinen

Poren der Mauerziegel gleichen

Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen

aus.

Fotos: Wienerberger

Fotos: Wienerberger

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BAUZEIT

Bims – grüner Zauberer am Bau

Sie wünschen sich eine stabile und ökologische Basis für Ihr

neues Heim? Dann könnte Bims Ihr Baustoff sein. Naturbims

wird im schonenden Tagebau gewonnen, der meist in Nachbarschaft

der Produktionsstätten liegt. Die Produktion braucht

wenig Energie, da sie ohne Brennprozess auskommt. Naturbims

wird mit den Zuschlagstoffen

Zement und teilweise Kalk zu einem

porigen Leichtbeton gemischt, in

Stahlformen gefüllt und verdichtet.

Die Erhärtung findet quasi von alleine

statt. So leicht, so grün, so gut!

Foto: BISOTHERM

Foto: BISOTHERM

Mauern gegen

Energieverschwendung

Sie suchen eine Wärmedämmung in monolithischer Bauweise,

wollen auf eine vorgehängte Fassade bzw. ein WDVS verzichten?

Dann bieten sich Leichtbetonsteine mit mineralischem

bzw. organischem Dämmkern an. Mauern aus diesem Material

erreichen einen U-Wert von nur 0,12 W/m 2 K (bei einer Wanddicke

von 49,0 cm) – und das in nur einem Arbeitsgang. Die

porige Struktur der Blöcke sorgt außerdem für einen sicheren

Putzgrund.

Klimasteine

Foto: BISOTHERM

Leichtbetonsteine mit dem natürlichen Zuschlagstoff Kalk nehmen

überschüssige Feuchtigkeit über den Innenputz aus der

Raumluft auf und leiten sie in das Mauerwerk weiter. Bei zu

trockener Raumluft wird die Feuchtigkeit wieder in den Raum

abgegeben. Die Wandoberflächen bleiben frei von Kondensat,

der hohe pH-Wert des Bindemittels Kalk wirkt zusätzlich der Ansiedlung

von Pilzen und Bakterien entgegen.

Foto: BISOTHERM

Fotos: BISOTHERM

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Konstruktion / Modernisierung – Mauerwerk

WDVS-verdächtige

Dämmleistung

Steine aus Leichtbeton begeistern „solo“ mit einem

Wärmedämmwert von nur 0,09 W/m²K. Bereits

36,5 cm schlankes Mauerwerk mit diesen

Steinen erzielt einen U-Wert von 0,23 W/m²K –

das sind Werte wie bei einer WDVS-gedämmten

Wand.

Stein der Weisen –

für Allergiker

Ein neu entwickelter Baustein mit den natürlichen

Zutaten Naturbims und Kalk kombiniert beste

Wärmedämmwerte mit exzellenten Wohnklimaeigenschaften

– verträglich auch für besonders

sensible Menschen mit Zementallergie. Gefüllt

ist er mit Hanf, einem urgesunden, dämmstarken

und vor allem: nachwachsenden Rohstoff. Ökobilanz:

maßstabsetzend!

Fotos: BISOTHERM

Praxis-

Tipp!

Was tun, wenn der bewährte Mauerverbinder

nicht in die Fuge eingelegt wurde

oder nicht eingelegt werden konnte? Die

Lösung: Bauplattenanker. Sie werden am

Mauerwerk befestigt und anschließend in

die Fuge der stumpf zu stoßenden Wand

eingearbeitet.

Fotos: BEVER

Foto: BISOTHERM

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BAUZEIT

Bauen mit Holz

Von Natur aus gut gebaut

Holz ist Trend. Bauherren und Modernisierer wissen, dass Holz als konstruktiver

Baustoff ebenso robust, stabil und langlebig ist wie Stein, Ziegel oder Beton.

Modernste Bearbeitungs- und Oberflächentechniken schützen Holzbaumodule

sehr zuverlässig vor Brand und Feuchte. Ökologische und wohnhygienische

Vorteile kommen hinzu. Übrigens: Lassen Sie sich von cleveren Alternativen der

Hersteller überraschen und begeistern!

Voll das Holz: das

Einfamilienhaus der Zukunft

Sieht aus wie aus Stein gebaut, doch: Dieses Haus ist

durch und durch ein Holzhaus. Von der Tragkonstruktion

bis zur Wärmedämmung in Dach, Wand und Boden

wurde konsequent auf den natürlichen und nachwachsenden

Rohstoff Holz gesetzt. Das macht auch energetisch

Sinn: Häuser in Holzbauweise haben beste

Dämmwerte und erfüllen leicht die Anforderungen an

ein KfW-Effizienzhaus 55.

Foto: PAVATEX

Foto: PAVATEX

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Konstruktion / Modernisierung – Bauen mit Holz

SCHON GEWUSST?

Die DIN 68800 sichert das Bauen mit Holz. Sie bestimmt z.B.,

dass Holz nur mit einer Restfeuchte von maximal 20 % verarbeitet

werden darf. Wird das Holz entsprechend seiner vorgeschriebenen

Gefährdungsklasse verarbeitet und verbaut, ist der in der

Norm vorgesehene konstruktive Holzschutz absolut ausreichend.

Die Konstruktion von Wohngebäuden muss ohnehin frei bleiben

von chemischen Holzschutzmaßnahmen.

Foto: EUGEN DECKER

Foto: EUGEN DECKER

Foto: EUGEN DECKER

Natürliche Klimaanlage

Auch im Inneren spielt Holz seine Stärken aus. Das hohe Flächengewicht

und die poröse Struktur der Massivholzwände schützen die Bewohner vor

Kälte, Hitze und Lärm. Die Holzfaserplatten speichern die Wärme und geben

sie erst mit einer großen Verzögerung wieder nach außen ab. So bleiben die

Innenräume im Sommer auch bei großer Hitze angenehm kühl.

Foto: PAVATEX

Foto: PAVATEX

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BAUZEIT

Technik trifft Handwerk:

Brettsperrholz

Brettsperrholz zeigt, was moderne Verarbeitungstechnik heute

kann. Die hochstabilen Massivholzplatten bestehen aus mindestens

drei und maximal neun Schichten kreuzweise gelegter

und flächig miteinander verklebter Bretter. Die großformatigen,

bis 3 m x 15 m messenden Module sind präzise vorgefertigt und

bewähren sich als Wand-, Decken- oder Dachelemente überall

im modernen Holzbau. Sie sind schnell montiert und anpassbar

an individuelle Anforderungen an den Brand-, Schall- und Wärmeschutz.

Dass auch Schulen und Kindergärten aus Brettsperrholz

errichtet werden, beweist – neben seinen wohngesunden

Eigenschaften – die Qualität und Sicherheit des Baustoffs.

Foto: EUGEN DECKER

Foto: EUGEN DECKER

SCHON GEWUSST?

Moderne Holzhäuser sind so brandsicher wie Häuser aus Stein. Sogar

Feuerwiderstandsklassen bis F 90 (feuerbeständig) sind möglich,

das heißt: Ein Massivholz-Bauteil kann bis zu 90 Minuten dem

Feuer standhalten. Wer auf überdurchschnittliche Sicherheit seiner

Holzbekleidungen Wert legt, kann etwa auf OSB-Platten mit speziellen

feuerbeständigen Beschichtungen zurückgreifen.

Foto: EUGEN DECKER

Foto: EUGEN DECKER

Foto: EUGEN DECKER

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Konstruktion / Modernisierung – Bauen mit Holz

Foto: Agepan® System

Platzsparer Holzfaserwerkstoff

Konstruktionssysteme auf Holzfaserbasis überzeugen durch

sehr gute Dämmwerte schon bei geringer Wandstärke – dadurch

gewinnen Sie Platz in den Innenräumen. Die gedämmten

Außenbauteile des Systems verhindern Wärmebrücken

und die Entstehung von Kondensat an den Innenwänden.

Vorteile auch beim Wohnklima: Die Module nehmen tagsüber

die Wärme auf, speichern sie und geben sie erst in der Nacht,

wenn es am kühlsten ist, wieder ab. Besonders die Räume

unter dem Dach werden so perfekt klimatisiert.

Foto: Agepan® System

Tipp Anbauen – mit Holz einfach gemacht

Sie planen einen Anbau? Dann empfiehlt sich die trockene Bauweise

eines Holzrahmenbaus ganz besonders. Die Lärm- und Schmutzbelastung

bleibt im Vergleich gering, so dass Sie auch enge Lücken

schnell und stressfrei für Nachbarn bebauen können. Die schnelle

Umsetzung eines Anbaus in Holzbauweise senkt außerdem Kosten.

Foto: Agepan® System

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BAUZEIT

Holz plus Gipsfaser – starke Module!

Materialmixe setzen sich auch im Holzbau durch. Beispiel: Holzbaumodule in

tragender Funktion, die mit Gipsfaserbeplankungen an Stabilität gewinnen.

Auch die im Holzbau ohnehin erstaunlich guten Brand- und Feuchteschutzwerte

werden verbessert. Ob in tragender oder mittragender Funktion: Gipsfaser

ist ein toller und naturnaher Partner des Baustoffs Holz!

Foto: Fermacell

Foto: Fermacell

OSB – gefragt auch in „tragender Funktion“

OSB-Platten ergeben sehr leichte, aber extrem tragfähige Konstruktionen und Aussteifungen. Das Kürzel OSB (Oriented

Strand Boards) leitet sich vom Herstellungsverfahren der Platten ab, bei dem lange Späne (Strands) in exakt definierten

Lagen (oriented) zu besonders leistungsfähigen Holzwerkstoffplatten (Boards) verleimt werden. Die Platten sind dreilagig

aufgebaut: Die Furnierstreifen in der oberen und der unteren Deckschicht sind in Produktionsrichtung

längs ausgerichtet, die „Strands“ in der Mittelschicht dagegen quer. Resultat: ausgezeichnete

Formstabilität und hohe Festigkeitswerte.

Foto: Kronospan

Foto: Kronospan

Foto: Kronospan

Foto: Kronospan

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Konstruktion / Modernisierung – Bauen mit Holz

Foto: SWISS KRONO

Vorfertigung der Wandelemente

Holzrahmenbau –

schnell, ökologisch, wohngesund

OSB-Platten, die zu „maßgeschneiderten“ Wandelementen vorgefertigt

werden, beschleunigen den Neu- und Ausbau auf bisher nicht

gekannte Weise. Und das bei Top-Qualität in Stabilität, Ökologie

und Wohngesundheit. Ihre hervorragenden technischen Werte und

der Einsatz von 100 % formaldehydfreien Bindemitteln machen die

Module zum modernen, wohngesunden Allrounder.

Foto: SWISS KRONO

Anlieferung Deckenelement

Montage der vorgefertigten Wandelemente

Foto: SWISS KRONO

Foto: SWISS KRONO

Passgenau vorgefertigte Wandelemente

Foto: SWISS KRONO

Foto: SWISS KRONO

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BAUZEIT

Abdichtung, Dämmung

Lassen Sie Ihr Heim

nicht in der Nässe stehen

Ob Bodenplatte, Beton-Fertigkeller, gemauerter Keller oder Bestandskeller:

Dauerhafte Durchfeuchtung geht an die Substanz Ihres Gebäudes. Eine professionelle

Abdichtung und Dämmung sichert den Wohnraum Keller über Generationen

und beschert ihm energetische Werte wie in den Obergeschossen.

Baustoff-Qualität und handwerkliche Perfektion sind hier oberstes Gebot, denn

schon geringe Feuchtigkeitsgrade haben einen großen Einfluss auf das Raumund

Wohnklima im Untergeschoss.

SCHON GEWUSST?

16 % aller Bauschäden haben mit dem Keller

zu tun. Häufigste Ursache: Bauherren schätzen

die tatsächliche Wasserbeanspruchung

von Kellerwänden und Kellerböden falsch ein

und treffen nicht die richtigen Schutzmaßnahmen.

Lassen Sie sich unbedingt von einem

Profi vor Ort beraten.

Die halten dicht

Mit Polystyrol gefüllte, hochflexible Bitumen-

Dickbeschichtungen sind für die erdberührte

Außenabdichtung von Kelleraußenwänden,

Bodenplatten und Fundamenten gemacht. Sie

dichten sicher ab, überbrücken dabei auch Risse

und sind schon nach ca. 3 Stunden regenfest.

Foto: Saint-Gobain Weber

Foto: Saint-Gobain Weber

Problemlöser gesucht

Ihr Haus liegt an einem Hang? Dann benötigen Sie eventuell

ein System aus Grundierungen und Abdichtungen, das auf den

Belastungsfall „Stauwasser“ zugeschnitten ist. Die bitumen- und

lösemittelfreien Massen überzeugen durch Wirtschaftlichkeit

und einfache Verarbeitung, sie lassen sich rollen, streichen und

spachteln.

Foto: PCI

Foto: PCI

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Konstruktion / Modernisierung – Abdichtung, Dämmung

Foto: GLAPOR

Bau dein Haus auf Glas

Schon mal an eine Fundamentdämmung aus

Schaumglas gedacht? Dieser diffusionsdichte,

hochfeste und unbrennbare Leichtbaustoff

wird aus 100 % Recyclingglas gefertigt und

kombiniert die bauphysikalischen Eigenschaften

von Glas mit den Dämmeigenschaften

einer geschlossenen Zellstruktur. Mit einem

System aus Randdämmschalung

und

Schaumglasschotter

konstruieren Sie eine

lastabtragende Wärmedämmung

unter

der Bodenplatte –

mit Premium-Eigenschaften!

Foto: GLAPOR

Gut eingepackt in Hartschaum

Neubauten werden größer und schwerer. Darauf muss die Bodenplatte

ausgelegt sein. Bewährt: extrudierter Polystyrol-Hartschaum, abgekürzt

XPS ® . Dieser extrem leistungsstarke, lastabtragende Allrounder bewährt

sich überall am Bau. Er widersteht hohem Druck, extremer Kälte und

dauerhafter Feuchtigkeit. Als Wärmedämmung bewährt sich XPS ® dort,

wo der Kontakt zum kalten Untergrund am intensivsten ist: im Fundament

und Keller. Dämmen Sie dazu die Kelleraußenwände mit XPS ® ,

liegt das ganze Untergeschoss hinter einer schützenden Dämmhülle und

wird ganzjährig bewohnbar.

SCHON GEWUSST?

Foto: GLAPOR

Perimeterdämmung nennt man die Wärmedämmung erdberührter

Bauteile an ihrer Außenseite – entweder unterhalb der Bodenplatte

oder an der Außenseite einer im Erdreich stehenden

Kellerwand.

Foto: Austrotherm

Foto: Austrotherm

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BAUZEIT

Umweltgerecht

abdichten –

ohne Bitumen

Innovative Abdichtungssysteme für Fundament

und Keller sind Bitumen- und PVCfrei,

selbst jedoch Bitumen- und PVCbeständig,

können somit an alle gängigen

Mauersperren herangeführt werden. Sie

sind 4-schichtig aufgebaut, dadurch extrem

robust und zugleich sehr flexibel und

leicht verarbeitbar. Für eine ganzheitliche

Abdichtung von Estrich, Bodenplatte und

angrenzendem Mauerwerk wurde eine

baugleiche Mauersperrbahn entwickelt.

Montagekleber und vollflächig klebende

Anschlussstreifen machen das System

perfekt.

Anwendungsbeispiele für ALUJET

Floorjet SPEED

Fotos: ALUJET

Foto: ALUJET

Mit der Kraft der 8.900 Noppen

Eine Noppenbahn mit integriertem Dränagevlies schützt die Perimeterdämmung

und die Abdichtung der Kellerwand vor Beschädigung, Oberflächen-

und Sickerwasser. Die Bahn hat über 8.900 Noppen pro m 2 ,

Ergebnis: eine viermal größere Auflagefläche als bei normalen Noppenbahnen

und damit eine viermal bessere Druckverteilung auf die Abdichtung.

Ein aufkaschiertes Geotextil leitet eindringendes Wasser schnell

und dauerhaft ab – der optimale Schutz von senkrechten Kellerwänden.

Foto: Dörken

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Konstruktion / Modernisierung – Abdichtung, Dämmung

Sauber und schnell:

Verbundabdichtung

Man kann das Problem auch durch eine innovative Hightech-Abdichtung

lösen – in Form eines Komplettsystems

zur Abdichtung von Bodenplatte, Kellerwand und Sockel.

Es besteht aus Matten, Folien und Streifen, die im Verbund

den kapillaren Wassertransport unterbrechen und das Eindringen

von Feuchtigkeit in die Bodenplatte verhindern.

Foto: Gefinex

Foto: Gefinex

Foto: Gefinex

Gut auch gegen Spritzwasser

Dieses Komplettsystem bewährt sich als Bauwerksabdichtung

gegen aufsteigende Bodenfeuchte und nicht

stauendes Sickerwasser sowie als Abdichtung des Sockelbereichs

gegen Spritzwasser. Es schützt vor stoßartigen

Belastungen und überzeugt außerdem durch besondere

Dehnfähigkeit und hohe Haftzugfestigkeit im trockenen wie

nassen Zustand.

Foto: Gefinex

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BAUZEIT

Kellerfenster, Entwässerung

Tschüss, Wasser!

Eine Perimeterdämmung sichert Ihren Keller vor Wassereinwirkung,

doch das alleine reicht nicht. Professionelle

Abdichtungs- und Befestigungssysteme an

Lichtschächten, Kellerfenstern und Wanddurchbrüchen

schützen vor latent hohem Grundwasserdruck

oder einer Überflutung im Starkregenfall. Dabei kommt

es auf viele Details und professionelles Handwerk an.

Schon mit geringem finanziellen Aufwand lassen sich

Schäden abwenden, die – z.B. im Hochwasserfall – an

die Substanz Ihres Eigentums gehen können.

Foto: MEA

Licht ja, Wasser nein

Die Lichtschächte rund um das Kellerfenster

sollen nicht nur die Licht- und

Luftausbeute für die dahinterliegenden

Räume vergrößern. Sie sollen zugleich

Erdreich, Laub, Staub und Wasser fernhalten.

Wirtschaftliche Lösung: vorgefertigte

Betonlichtschächte mit speziellen

Dichtbändern und Dämmelementen. Sie

halten wasserdicht, helfen beim Energiesparen

und vermeiden Wärmebrücken.

Fotos: MEA

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Konstruktion / Modernisierung – Kellerfenster, Entwässerung

Praxis-

Tipp!

Rohrdurchführungssysteme mit abgestimmten Boden- und Wandelementen

machen den Wasserschutz am Haus perfekt. Ihr Dichtprofil sorgt

für einen wasserdichten Anschluss zwischen Wand und

Kanalgrundrohr. Ein zusätzlicher Einsatz dichtet das

Kanalgrundrohr gegen die durchführenden Gas-,

Wasser- oder Abwasserrohre sowie Kabel ab.

Damit hat Wasser keine Chance, ins Haus einzudringen.

Foto: MEA

Rückstausicherung

für alle Fälle

Lichtschächte mit Entwässerungsöffnung

und zusätzlicher Rückstausicherung

verhindern, dass aus dem

Kanal zurückdrückendes Wasser

die Öffnung in einen Springbrunnen

verwandelt. Das Bauteil besteht

aus einem Grundkörper, einem

Schraubflansch, einem Schmutzsieb

und einem Rückflussverhinderer

mit Geruchssperre.

Alles abgedeckt!

Grafik: MEA

Auch Regenwasser, das von der Fassade bzw.

Schlagregenwasser, das direkt in den Lichtschacht

läuft, verursacht Schäden an Keller

und Fundament. Clevere Abdeckungen sind

lichtdurchlässig, verhindern aber, dass Kleintiere,

Schmutz und Regen in den Lichtschacht

gelangen. Die Abdeckungen werden auf den

vorhandenen Gitterrost montiert. Eine klappbare

Glasabdeckung wird geneigt montiert und bietet

zusätzlichen Schutz.

Foto: MEA

Foto: MEA

Foto: MEA

Hochwasser? Wo ist das Problem?

Es muss nicht gleich die ganz große Flut sein. Viele Gemeinden

Deutschlands sind von kleineren, dafür öfter vorkommenden Überflutungen

betroffen. Mit ärgerlichen und wiederkehrenden Konsequenzen

für Hauseigentümer. Lösung: vorgefertigte hochwasserbeständige

Zargenfenster, die auch stärkerem Wasserdruck standhalten.

Das Geheimnis: spezielle Dichtsysteme an Zarge, Blendrahmen und

Flügel, eine Zwei- oder Dreifachverglasung sowie ein zusätzlicher

umlaufender Dichtflansch außen an der Zarge (Option).

Foto: MEA

Foto: MEA

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BAUZEIT

Kamine, Schornsteine

Energiesparen kann ja

so romantisch sein

Wenn die ersten Flammen lebendig flackern, die Scheite gemütlich knacken

und knistern und sich gesunde Strahlungswärme im ganzen Raum

ausbreitet – spätestens dann wird Ihnen klar: Das mit dem Kamin war

eine goldrichtige Entscheidung! Und dank einer Systemlösung kostete

er weit weniger als gedacht. Gratis dazu kommt das gute Gefühl, sich

ein Stück weit unabhängig vom Energiemarkt gemacht zu haben. Und

das gab´s auch noch nie: Vorfreude auf den kommenden Winter!

Moderne Technik

macht helle Freude

Nicht nur für Passivhäuser empfiehlt

sich ein System mit eigener Zuluftversorgung.

Und das funktioniert so: Die

für die Verbrennung nötige Verbrennungsluft

strömt durch dichte Leitungen

aus dem Freien nach. Auch die Abgasanlage

wird genau auf die Anforderung

der Feuerstätte und des jeweiligen

Brennstoffs abgestimmt. Abgasanlagen

können je nach Bauart mit einer oder

mehreren Feuerstätten belegt werden.

Vom Schornstein zum

Multifunktionsschacht

Moderne Schornsteine leiten die Abgase unterschiedlichster

Wärmeerzeuger ab. Sie übernehmen

außerdem auch die Versorgung mit Verbrennungsluft.

Doch damit nicht genug. Als Multifunktionsschächte

bilden Schornsteine eine durchgehende

Verbindung vom Keller bis ins Dach, nehmen zusätzlich

die Verrohrung einer Solaranlage sowie

Strom- und Satellitenkabel auf. Die Schächte bewähren

sich auch als Option für zukünftige Umbauten

und Änderungen an den Versorgungsanlagen.

Grafik: BISOTHERM

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Konstruktion / Modernisierung – Kamine, Schornsteine

Technik-

Tipp!

Kamine und Kaminöfen in Passivhäusern brauchen eine

eigene Zuluftversorgung, denn Passivhäuser sind luftdicht

gebaut. Schornsteinsysteme mit Passivhaus-Zertifikat

sind mit eigenem Zuluftkanal ausgestattet, der die

Feuerstätte mit Frischluft versorgt.

Foto: Schiedel

Kaminöfen und

Schornsteine im System

Spezielle Energiespar-Schornsteine in Elementbauweise

bilden eine perfekt abgestimmte

Kombination aus Kaminofen und Abgasanlage

mit integrierter Verbrennungsluftzufuhr in einem

kompakten Komplettbauteil. Sie werden in einen

platzsparenden Leichtbetonschacht eingebaut

und enthalten einen DIN-geprüften Heizeinsatz

mit Sichtfenster. Direkt auf dem Schacht sitzt der

Energiespar-Schornstein mit Thermo-Luftzug.

Grafik: Schiedel

SCHON GEWUSST?

Das Heizen mit Scheitholz, Pellets und Hackschnitzeln kann

Energieträger wie Gas oder Öl komplett ersetzen. Außerdem

gilt: Holz aus heimischen Vorkommen ist auf kurzen Wegen zu

haben und verbrennt immer CO2-neutral.

Auch die Heizung profitiert

Clever: Durch einen separat zuschaltbaren Wasserwärmetauscher

kann die Energie des Kaminfeuers auch in den angeschlossenen

Heizkreislauf übertragen werden – ein feines

Zusatz-Feature für die CO2-neutrale Wärmeversorgung des

ganzen Hauses.

Foto: Schiedel

Foto: Schiedel

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BAUZEIT

Konstruktion / Modernisierung – Kellerdeckendämmung

Kellerdeckendämmung

Kellerdecke dämmen:

am besten noch heute!

Würde Ihnen ein guter Freund einen narrensicheren Weg vorschlagen, der Ihnen

morgen schon kräftig Geld bringt – Sie würden zusagen, stimmt´s? Ein

solcher Weg: die Dämmung der Kellerdecke Ihres Hauses. Keine Energiesparmaßnahme

ist schneller umgesetzt, keine bringt schneller Ertrag in Form gesparter

Energiekosten. Und sie zählt auch noch zu den günstigsten Energiesparmaßnahmen,

die man sich vorstellen kann. Was also hält Sie ab?

Geringer Aufwand –

große Wirkung

Die Dämmung der Kellerdecke ist kinderleicht und bringt eine sofortige

Einsparung der Heizkosten von bis zu 15 %. Dämmen Sie

die Kellerdecke von unten, ohne aufwendige Planung und ohne

Umbauten im Vorfeld. Basis der Lösung: beidseitig beschichtete,

nicht brennbare Mineralwolle-Kellerdeckendämmplatten – sie

bieten exzellente Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften.

Eine Haftbeschichtung an der Oberfläche garantiert optimale

Klebehaftung; soll es schicker aussehen, empfiehlt sich eine

nachträgliche Farbbeschichtung im Airless Spritzverfahren.

Praxis-

Kellerfenster, Entwässerung

Tipp!

Foto: Knauf Insulation

Energiesparen kann ja

so romantisch sein

Lassen Sie den wohnklimatischen Zusatzeffekt einer Kellerdeckendämmung

nicht außer Acht. Die Heizwärme bleibt nun im Erdgeschoss

und wird nicht an die kalten Kellerräume abgeben. Sie werden

über den Effekt staunen.

Foto: Knauf Insulation

Foto: Knauf Insulation

Starke Marken für Fundament, Keller, Mauerwerk, Schornstein

Alpenrestaurant Schmiedhof Alm, Zell am See | Österreich

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24


Mein

Dach-Paradies

Deckung, Dämmung, Ausbau, Zubehör

Ideen, Tipps, Produkte

Foto: Velux

■ Dacheindeckungen, Photovoltaik

• Dachsteine • Dachziegel • Photovoltaik-System

■ Zubehör

• Sturmsicherung • Schneefang • Lüftung • Laubfanggitter

■ Dämmung von außen

• Materialien • Systeme

■ Dämmung von innen

• Materialien • Systeme

■ Dachbodendämmung

• Materialien • Systeme

■ Trockenbau

• Materialien • Profile • Brand- und Schallschutz

■ Dachfenster

• Licht • Luft • Schall- und Einbruchschutz

■ Badezimmer

• Bauelemente • Barrierefreiheit


BAUZEIT

Trendübersicht

Himmlisch(er) Wohnen

Hohe Decken, luftige Räume, lichtdurchflutete Lofts – davon träumen

viele. Den meisten schwebt dabei ein ausgebautes Dachgeschoss

vor. Wer so ein „Haus auf dem Haus“ errichten oder ein vorhandenes

Dachgeschoss ausbauen kann, gehört zu den Glückspilzen und genießt

himmlische Ausblicke, Austritte ins Freie, dazu Aussichten auf

geringe Energiekosten. Zu kompliziert? Zu teuer? Keinesfalls. Der

EUROBAUSTOFF Fachhändler berät Sie detailliert und seriös.

Foto: Velux

Deckung und Dämmung –

am besten in einem Zug

Mit Ihrem Dach gehen Sie das komplexeste und wertvollste Bauteil

Ihres Hauses an. Es schützt vor der Witterung, hält im Winter warm

und im Sommer kühl. Deshalb ist es – auch aus wirtschaftlichen Aspekten

– sinnvoll, eine Dachsanierung vollumfänglich durchzuführen.

Vom Gebälk zur Eindeckung, von der Dämmung zur Unterdeckbahn

– jedes Bauteil erfüllt eine wichtige Funktion und sichert dauerhaft

bestes Klima unterm Dach.

Das muss ein Dach aushalten

■ 28.000 Liter Regen pro m 2 Dachfläche

■ 2.100 Tage Hitze bis +80° C

■ 1.190 Tage Frost bis -20° C

■ 140 Tage Stürme Windstärke 8 und darüber

*Belastungen innerhalb von 30 bis 40 Jahren

Foto: Braas

Modernes Dach im Aufbau

Kombination Zwischen- und Aufsparrendämmung Aufsparrendämmung (die Sparren bleiben raumseitig sichtbar)

5

1. Fertige Innenbekleidung

(z.B. Gipskarton verputzt

oder tapeziert)

2. Zwischensparrendämmung

3. Robuste, variable Klimamembran

als Luftdichtebene

4. Aufsparrendämmung mit

Unterdeckbahn (hier: Integra

AP PIR alu)

5. obere Lüftungszone: gewährleistet

die Hinterlüftung von

Lattung und Ziegelunterseite

5

4

2

3 4

2

1

Grafik: SG ISOVER

Seite

2


Dach – Trendübersicht

Baugenehmigung - ja oder nein?

Bleibt die äußere Gestalt des Hauses unverändert, braucht man keine

Baugenehmigung. Sie wird erst nötig, wenn sich Statik und Dachgestalt

verändern oder wenn neuer Wohnraum unterm Dach entsteht – dann werden

Statik, Brandschutz, Wärme- und Schallschutz geprüft.

SCHON GEWUSST?

Der Gesetzgeber fordert, ungenutzte Dachböden bzw.

Steildächer über Dachgeschossen so zu dämmen, dass ein

Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 W/m 2 K nicht überschritten

wird. Zum Vergleich: Bei einem ungedämmten

Dach misst man Werte von 1,0 und höher.

SCHON GEWUSST?

Ein gar nicht oder schlecht gedämmtes Dach verursacht bis

zu 35 % aller Wärmeverluste im Haus. Das können durchaus

3.000 kWh pro Jahr sein.

Praxis-

Tipp!

Farbe bekennen

Foto: Dörken

Kompliziertes Altbaudach = undämmbar? Keineswegs. Eine Aufsparren-

oder Aufdachdämmung hilft. Hier wird das Dach durch Folienund

Dämmplattenschichten winddicht eingepackt – von außen und

am besten im Zuge einer Neueindeckung. Aufdachdämmungen sparen

Raum im Inneren, sogar das Balkenwerk kann sichtbar bleiben.

Ein Dach setzt Zeichen. Es steht für den Geschmack des Bauherren – und

das weithin sichtbar. Deshalb genau überlegen: Welches Material soll aufs

Dach? Dachziegel im klassischen Deckungsbild und in warmem Rot? Oder

Beton-Dachsteine in zeitlosem Anthrazit, vielleicht sogar beschichtet? Moderner

Faserzement in einem klassischen Deckungsbild? Oder darf´s ein

Meisterwerk in edlem Schiefer sein? Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler gibt

wertvolle erste Tipps und empfiehlt Ihnen die passenden Dachdecker aus der

Region.

Foto: Bauder

Foto: CREATON

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3


BAUZEIT

Kleines Dach-ABC

Dachsteine

Dachsteine werden aus Zement, quarzhaltigem

Sand und Wasser hergestellt. Sie

überzeugen durch Härte.

Dachziegel

Dachziegel werden aus Ton gefertigt. Sie

haben kapillare Poren, nehmen Feuchtigkeit

auf und geben sie schnell wieder ab.

Dennoch sind Tondachziegel regendicht.

Sie sind erhältlich in verschiedensten Oberflächen

und Formen.

Dampfbremse

Sie verhindert, dass warme Raumluft und

damit Energie durch die Dachkonstruktion

nach außen strömt und verloren geht. Zugleich

schützt sie Ihr Dach vor Feuchteeintrag

durch Raumluft, die in der Dämmung

kondensiert.

First

Oberer Abschluss eines Steildachs, an dem

die geneigten Dachflächen in einer Linie zusammentreffen.

Gauben

Eine Empfehlung vor allem für kleinere

Dachräume mit niedrigem Kniestock. Mit

Dachgauben gewinnen Sie Platz. Neue

Dachgauben sind genehmigungspflichtig.

Ortgang

So nennt man den Dachabschluss an der

Giebelseite. Spezielle Ortgangziegel schließen

das Dach über die Kanten ab und

schützen die Dachkonstruktion.

4

Sparren

So bezeichnet man die Träger (i.d.R. Holzbalken)

des Dachstuhls. Die Sparren tragen

die Dachhaut samt den Dacheindeckungsmaterialien.

Traufe

Bezeichnung für die Tropfkante am Dach

eines Gebäudes. Von der Traufe wird das

Wasser in die Dachrinne geleitet.

Unterspann-/Unterdachbahn

Ein geneigtes Dach ist nicht vollständig

wasserdicht. Feuchtigkeit, z.B. Flugschnee,

der unter die Ziegel gelangt, wird von der

Unterdeckbahn aufgefangen und in die

Dachrinne geleitet. Ihr Dach bleibt trocken.

9

8

1. Hauptdachfläche

2. Walmdachfläche

3. Krüppelwalm

4. First

5. Traufe

6. Grat

7. Kehle

8. Verfallgrat

9. Anfallspunkt

10. Ortgang

(Giebelkante)

11. Giebelwand

12. Dachfenster

13. Solartechnik

14. Schornstein

15. Dachlüfter

16. Gaube

6

16

9

15

13

12

14

1

7

6

3

10 11

5 2

5

Klimatechnisch angebracht:

Dachdämmung von innen

Eine Dämmung von innen, zwischen den Sparren, empfiehlt

sich bei einfachen und frei zugänglichen Konstruktionen. Optionale

Dämmplatten, die zusätzlich unter den Sparren angebracht

werden, verbessern die Energieeffizienz weiter.

Energiespar-

Tipp!

Foto: Knauf Insulation

Um einen Altbau gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV)

auf den geforderten U-Wert von 0,24 W/m 2 k zu bringen, muss

Dämmstoff der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) 032 je nach

Sparrenabstand mindestens 160 mm dick zwischen den Sparren

verlegt werden. Mit einer sogenannten Aufdopplung können

Sie die Sparrenhöhe vergrößern, sodass dickere Dämmstoffschichten

Platz finden.

Wer dämmt,

muss auch dichten

Warme Raumluft neigt dazu, durch

die Dachkonstruktion nach außen zu

strömen, d.h.: Sie verlieren wertvolle

Wärme. Sogenannte Dampfbremsen

verhindern diesen Luftaustausch und

schützen die Dämmung vor Feuchtigkeit

aus dem Wohnraum. Ihre Verlegung

erfordert extreme Sorgfalt, denn

schon kleinste Undichtigkeiten genügen,

um die Dämmung zu durchnässen.

Spezielle Klebebänder helfen und

sichern besonders schwierige Stellen

an Durchbrüchen und Anschlüssen.

Zwischensparren-Klemmfilz

Foto: Climowool

Sparren

Sparrenaufdopplung

Grafik: SG ISOVER

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4


Gestaltungs-

Tipp!

Bäder unterm Dach haben

ganz besonderes Flair. Erst

Recht, wenn Sie die Optionen

moderner Baustofftechnik

nutzen. Mit leichten

Trockenbaukonstruktionen

können Sie Badewannen

platzsparend unter großen

Dachfenstern oder auch

mitten im Raum platzieren.

Unbedingt empfehlenswert

– besonders für kleine Bäder

mit deutlichen Schrägen:

eine Fußbodenheizung!

Dach – Trendübersicht

Foto: Wedi

Sternstunden genießen

Haben Sie schon mal eine Sommernacht im Bett unter einem großen

Dachfenster verbracht? Wenn nicht, haben Sie etwas verpasst. Große

Dachfenster schenken eben nicht nur Licht und Luft, sondern auch ungeahnte

Ausblicke. Tipp: Je höher die Dachfenster angebracht werden,

desto besser die Lichtausbeute. Je flacher also das Dach, desto länger

sollten die Dachfenster sein.

Foto: Roto

So tankt man heute

Sonnenkraft

Die Kraft der Sonne nutzen, ohne groß aufzufallen:

Die neuesten Indach-Solarsysteme harmonieren

wunderbar mit der Dacheindeckung und bieten dazu

kaum noch Angriffsfläche für Wind und Wetter. Alles

aus einer Hand, Problem clever gelöst!

Foto: Braas

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BAUZEIT

Dacheindeckungen, Photovoltaik

Wir bringen Ihre

Wünsche zur Deckung!

Dachziegel und Dachsteine – dieses klassische Duo dominiert auf

deutschen Dächern. Zu Recht, denn beide Baustoffe ähneln sich in

ihren hervorragenden Eigenschaften. Doch es gibt auch Alternativen

– Schiefer, Faserzement, sogar Metall! Ihr Dachdecker wird Sie kompetent

beraten, aber gut ist es allemal, sich vorher ein wenig „dachkundig“

zu machen, um gezielte Fragen zu stellen. Wie gut, dass es Ihren

EUROBAUSTOFF Fachhändler gibt!

Foto: Braas

Funktionalität unter Dach und Fach

Frühere Generationen bauten Dächer, um ihr Heim so gut wie möglich

vor Wind und Wetter zu schützen. Heute will man komfortabel wohnen

unter einem großzügig ausgebauten Dach – ein Lebenstraum vieler.

Das verändert auch die Anforderungen an die Deckung. Komplette

Dachsysteme bringen die verschiedenen Anforderungen perfekt zur

Deckung – von der Photovoltaikanlage über die Dacheindeckung bis hin

zum Schneefanggitter.

Fotos: Braas

Schutz mit Schick: Dachsteine

Foto: Braas

Dachsteine sind eigentlich gar keine „Steine“, sondern echte Hightech-

Bauelemente. Doch sind sie hart wie Stein und quasi unverwüstlich. Noch

ein Vorteil, gerade in stürmischen Zeiten: Dachsteine liegen fest und sicher

auf dem Dach, und selbst extremer Hagel kann ihnen nichts anhaben.

Die Elemente sind bruchfest, frostbeständig und härten im Laufe der

Jahre sogar immer weiter aus.

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6


Dach – Dacheindeckungen, Photovoltaik

Energetisch gut bedacht

Ein speziell für bestimmte Dachsteinmodelle entwickeltes Photovoltaik-Indach-System

erspart Ihnen klobige Aufbauten und verleiht

Ihrem Haus Klarheit und Struktur. Die Module sind anstelle

der Dacheindeckung schnell und einfach in das Dach integriert

und fügen sich nahtlos in die Dachoptik ein. Die direkte Integration

steigert auch die Sicherheit der Anlage. Sie sind extrem flach und

widerstehen auch stärksten Stürmen.

Foto: Braas

!

Vorteile von Dachsteinen:

■ extreme Härte und Wetterfestigkeit

■ wasserdicht, frostbeständig, unbrennbar

■ exzellenter Schallschutz

■ einfach und kostengünstig zu verlegen

■ moderne, schlichte Deckungsbilder

Foto: Braas

Foto: Braas

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7


BAUZEIT

Kreativ mit Ziegeln

Eine Ziegeldeckung prägt jedes Haus. Im Unterschied zu früheren Zeiten, in denen regionale

Traditionen Material, Farbe und Design der Dächer dominierte, lassen wir uns heute von unseren

individuellen Wünschen leiten. Entsprechend gibt es moderne Dachziegel in vielen Größen, zahlreichen

Formen und dutzenden Farben. Auch besondere Oberflächen sind erhältlich, wie zum

Beispiel Naturrot, Engobe, Edelengobe oder Glasur.

Foto: Wienerberger

Gestaltungs-

Tipp!

Foto: Wienerberger

Ein Ziegeldach in „Edelschwarz“? Oder – fast

schon exotisch - „Edelkastanie“? Dank seiner

Farb- und Formatvielfalt eignen sich Dachziegel

für jede Dachfläche, -form und -größe, ob

kleines Dach oder Dachlandschaft, ob Sattel-,

Kreuz- oder Pultdach.

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

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Dach – Dacheindeckungen, Photovoltaik

Modernste Ziegel für komplizierte Dächer

Ein Dach kann nüchtern und uniform wirken, oder strukturiert und emotional

ansprechend. Ein Kreuzdach zum Beispiel erfordert echte Dachdeckerkunst, da

viele Ziegel passend zugeschnitten werden müssen – ein Fall für modernste

durchgefärbte (hier: manganbraune) Ziegelkörper, deren Schnittkanten nicht

nachbearbeitet werden müssen. Für die letzte Ziegelreihe werden passende

Firstanschluss-Lüfterziegel verlegt.

Gestaltungs-

Tipp!

Ziegel mit einer Hochwert-

Glasur im Farbton Kristallschiefer

veredeln jedes Dach.

Der dunkle Farbton entspricht

dem dominanten Farbbild im

Norden und harmoniert mit den

hellgrauen Klinkersteinen der

Fassade. Die Glasur schützt

das Dach auch vor Umwelteinflüssen,

vor

Flechten und

Moosen, wie

sie in Waldnähe

leicht auftreten

können.

Foto: CREATON

Foto: CREATON

!

Foto: CREATON

Vorteile von Dachziegeln:

Foto: CREATON

■ Deckung der Wahl für historische Gebäude

■ natürliche Rohstoffe

■ UV-, frostbeständig

■ unbrennbar

■ atmungsaktiv (führt Feuchtigkeit nach außen ab)

■ große Farbvielfalt

■ innovative Beschichtungen

■ warme, natürliche Ausstrahlung

■ schöne, harmonische Deckungsbilder

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BAUZEIT

Zubehör

Stürme gehören

ausgeklammert

Extreme Wetterereignisse nehmen zu, sogar

Tornados kommen vermehrt in Deutschland vor.

Beunruhigende Aussichten! Wie Sie der Wettervorhersage

gelassener zusehen können, ist ganz

einfach: Sichern Sie Ihr neues Dach durch Sturmklammern.

Jede Menge praktisches Zubehör, mit

dem Sie Ihr neues Dach perfekt machen, finden

Sie bei Ihrem EUROBAUSTOFF Fachhändler.

Dachziegel – bitte liegenbleiben!

Eine wertige, ideal auf Ihre Ziegel abgestimmte und leicht demontierbare

Sturmsicherung ist bis zu dreimal widerstandsfähiger

als gängige Einhängeklammern. Auch spätere Einbauten

(z.B. Dachfenster, Solaranlage) sind problemlos möglich.

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Keine Chance für Dachlawinen

Denken Sie auch an ein Schneefangsystem! Das verlangt schon der

Gesetzgeber. Durch Schneefanggitter werden Personen vor Verletzungen

sowie Objekte und parkende Autos vor Sachschäden durch

Schneelawinen geschützt. Professionelle Schneesicherungen fügen

sich in die Dachlandschaft ein, wenn Sie deren Pulverbeschichtung

passend zum jeweiligen Dachziegelmodell

wählen. Dasselbe gilt für Solarträger- und

Dachbegehungszubehör – Ihr Dachdecker

stimmt alles sorgsam aufeinander ab.

Foto: Wienerberger

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Dach – Zubehör

Damit man Ihnen gerne aufs

Dach steigt

Denken Sie daran, dass auch Handwerker gelegentlich

auf Ihr Dach müssen. Leichte Ausgänge aus dem

Dachboden und gute Auftritte auf dem Dach erhöhen

Sicherheit und Arbeitskomfort für Dachdecker, Schornsteinfeger

und Co.. Nicht vergessen: Ein gut begehbares

Dach kann auch eine lebensrettende Einrichtung für

den Brandfall sein.

Foto: Wienerberger

SCHON GEWUSST?

Dunstrohre dienen der Entlüftung von Küchen (Dunstabzugshaube)

bzw. der Entlüftung von Abwasserleitungen und verhindern

damit einen Anstau von Klärgasen (Explosionsgefahr).

Dachdurchgänge

im profilierten Metalldach

Universelle Lüftungs- und Durchführungslösungen

passen sogar

auf Metalldachprofile. Lüftungshauben,

Durchführungen für Abgas-

und Lüftungsanlagen sowie

für Solarleitungen sichern Ihr Dach

vor Regen und Energieverlusten.

Foto: Klöber

Foto: Klöber

Lüfter-Set für Dachpfannen

Lüftungssets gibt es in Form und

Farbe passgenau zu über 400

Pfannenmodellen – eine harmonische

Gesamtlösung ist schnell

gefunden!

Foto: Klöber

Wenn Laub Sie auf die Palme bringt ...

...dann installieren Sie ein Laubstopp-Programm! Es besteht aus Laubfanggitter,

Streifen und Raupe. Ergebnis: Die Rinne reinigt sich selbst – die abtrocknenden

Blätter werden vom Herbstwind einfach weggeweht.

Fotos: Protektor

Foto: Protektor

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BAUZEIT

Dämmung von außen

Kleiner Aufwand

für ein Top-Wohnklima!

Eine Dachdämmung von außen geht vergleichsweise schnell, ist

preiswert, energiesparend und spart überdies wertvollen Platz

im Innenraum, den Sie sonst einer Dämmung zwischen den

Sparren opfern müssten. Sogar das Balkenwerk kann sichtbar

bleiben. Die Dämmplatten (Aufdachdämmung) werden von außen

auf den Dachbalken verlegt. Die Platten bestehen zumeist

aus Holzweichfaser oder geschäumten Kunststoffen.

Foto: Bauder

Ihr Dach sicher umhüllt

Aufsparrendämmungen heißen so, weil sie vollflächig

oberhalb der hölzernen Tragkonstruktion

(Dachsparren) und unterhalb der Dacheindeckung

eingebaut werden. Sie umschließen

das Dach wie eine Dämmhaube – lückenlos

und vollständig.

Grafik: Bauder

Foto: Bauder

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Immer gut drauf

Eine Aufsparrendämmplatte für Wärme-, Schall- und

Feuchteschutz zugleich? Die Aufsparrendämmplatte aus

Mineralwolle reduziert nicht nur die Wärmeverluste deutlich,

sondern bietet gleichzeitig einen ausgezeichneten

Schallschutz. Die diffusionsoffene

Aufsparrendämmplattte ermöglicht

einen sicheren Feuchtetransport

von innen

nach außen.

Dach – Dämmung von außen

Foto: URSA

Schlankes Energiespar-Duo

Auf- und Zwischensparrendämmung am Steildach lassen

sich energiesparend kombinieren. Dabei wird die

Aufsparrendämmung von außen auf der Sparrenlage angebracht.

Um den vorhandenen Sparrenzwischenraum

nicht ungenutzt zu lassen und die Dämmwerte zu optimieren,

empfiehlt sich auch der Einbau einer Zwischensparrendämmung.

Die notwendige Dampfbremse wird,

je nach Anforderung, schlaufenförmig über die Sparren

oder flächig zwischen den Dämmschichten verlegt. Vorteil:

starke Dämmleistung schon mit geringen Konstruktionshöhen.

Grafik: URSA

Foto: Dörken

Foto: Dörken

Energiesparen als Programm

Integrierte Aufsparrendämmsysteme eignen sich für den

Neubau ebenso wie für eine Altbau-Sanierung. Den Kern

bilden Hochleistungsplatten z.B. aus Polyurethan-Hartschaum

(PUR/PIR). Schon aus geringen Dämmstoffdicken

holen sie extrem gute Wärmedämmwerte heraus.

Ob mit Mineralvlies- oder Aluminium-Deckschicht – die

Platten garantieren optimale U-Werte, unabhängig von

Sparrenhöhe und Sparrenabstand.

Gegen Wind

und Wetter

Im Zuge einer Aufsparrendämmung

empfiehlt es sich, das Dach auch

vor Witterungseinflüssen – z.B. Flugschnee

und Schlagregen – zu schützen.

Zum Beispiel mit einer Unterdeckbahn,

die speziell für Walmdächer

entwickelt wurde.

Foto: Dörken

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13


BAUZEIT

Praxis-

Tipp!

Um Wärmeverluste durch Zugluft zu vermeiden und

Feuchteschäden zu verhindern, sollte auch eine Dampfbremse

verlegt werden. Sie verhindert, dass eine kritische

Feuchtemenge aus den Wohnbereichen unter

dem Dach ungehindert auf kalte Bauteilschichten trifft.

Variable Klimamembranen garantieren, dass Feuchte,

die sich bereits in der Konstruktion befindet, wieder zum

Innenraum hin austrocknen kann.

Grafik: SG ISOVER

Foto: SG ISOVER

SCHON GEWUSST?

Eine „winddichte“, d.h. nicht durchströmte Gebäudehülle entscheidet

über die Qualität einer Wärmedämmung. Zeitgemäße Mineralwolle-

Dämmstoffe verhindern eine Parallelströmung innerhalb des Dämmstoffs.

Eine Unterdeckbahn hingegen dient als Behelfsdeckung während

der Bauphase und später als zweite wasserführende Ebene, falls

einmal wetterbedingte Schäden an der Eindeckung entstehen sollten.

Dachsanierung von außen

Dacheindeckung auf Lattung

Unterdeckbahn

Aufsparren-Sanierungsplatte

Sparren mit Aufdoppelung

Zwischensparren-Sanierungsfilz

Klimamembran

Grafik: SG ISOVER

SCHON GEWUSST?

Das Fachinformationszentrum Karlsruhe hat berechnet, dass

in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus aus den 1990er

Jahren 15 bis 20 % der Wärmeverluste, bei älteren Gebäuden

sogar bis zu 35 % durch ein nicht oder schlecht gedämmtes

Dach entstehen. Das entspricht etwa 500 - 1.500 Litern Heizöl

im Jahr!

Foto: Bauder

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Dach – Dämmung von außen

Starke Leistung aus Holzfasern

Formstabile und kantenfeste Platten, die per Nut und Feder montiert werden, sichern gegen

Wind- und Regen, überzeugen aber auch durch Hitze- und Schallschutzvorteile. Das Besondere:

Die Platten werden aus Holzfasern hergestellt. Sie sind hydrophobiert, dampfdiffusionsoffen

und erfüllen für bis zu 6 Wochen die Anforderungen an eine Behelfsabdeckung. Die Platten

eignen sich ideal als winddichte, wasserableitende zweite Schicht unter verschiedenen Dachdeckungen.

Foto: HOMATHERM

System in Holz – clever

Ein komplett abgestimmtes Aufsparrendämmsystem

erleichtert Dachdämmprojekte von Naturbaustoff-Freunden.

Direkt auf der Schalung

über den Sparren wird eine Dachschalungsbahn

angebracht. Sie übernimmt die Funktion

einer Luftdichtigkeitsschicht. Darüber werden

Holzfaserdämmplatten verlegt. Spezielle Unterdeckplatten

schließen die Konstruktion ab.

Foto: Pavatex

Foto: Pavatex

Foto: Pavatex

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BAUZEIT

Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL

Härte und Leistung: Steinwolle

Mit einem Aufsparrendämmsystem auf Basis hochverdichteter

Steinwolle erzielen Sie Top-Wärmeschutz bei besonders geringen

Aufbauhöhen. Zusätzlich wirkt das System stark schalldämmend

(bis 58 dB) und trägt exzellent zum vorbeugenden

baulichen Brandschutz bei (Schmelzpunkt > 1000 °C). Das diffusionsoffene,

wasserabweisend ausgelegte System aus abgestimmten

Komponenten ist schnell und einfach zu verlegen.

Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL

Verlegt sich fast von selbst

Das Herzstück des Systems bildet eine Steinwolle-Dämmplatte

(Dämmleistung 0,033 W/m²K) mit aufkaschierter, diffusionsoffener

Unterdeckbahn. Selbstklebestreifen erleichtern die

Verlegung der trittfesten und widerstandsfähigen Platten und

ihre Verbindung zu einer dichten Folienlage. Dampfbremse,

Unterdeckbahn und Spezialschrauben ergeben zusammen

eine perfekte Lösung.

Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL

Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL

Steinwolle-Dämmplatten gibt es auch in besonders druckbelastbarer Ausführung.

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Dach – Dämmung von außen

Praxis-

Tipp!

Innen wohnen, außen sanieren: Ein Aufdachdämmung ist ideal, um

bereits ausgebaute Dachgeschosse energetisch fit zu machen –

ohne den bestehenden Wohnraum in eine Baustelle zu verwandeln.

Liegen die Sparrenfelder im Zuge einer Neueindeckung offen, kann

es losgehen!

Foto: Bauder

Foto: SG ISOVER

Natur auf dem Dach

Alternative Holzfaser: Hochleistungsdämmplatten aus diesem Material

eignen sich für viele Einsätze am und im Haus – zum Beispiel als Aufdachdämmung

auf Schalung oder ohne Schalung (bei Verwendung von

Doppelgewindeschrauben und großformatigen Platten).

Foto: HOMATHERM

Foto: HOMATHERM

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BAUZEIT

Dämmung von innen

Sparren-Partner

Keine andere Dämmmaßnahme am bzw. im

Haus bringt so viel Ertrag pro investiertem Euro:

die Dachstuhl-Dämmung von innen. Dabei werden

in der Regel Dämmfilze zwischen die Sparren

geklemmt. Bei Bedarf können diese durch

eine Untersparrendämmung zum Innenraum hin,

ergänzt werden. Die Maßnahme ist energetisch

hoch wirksam, reguliert das Raumklima (besonders

spürbar in heißen Sommern) und ist auch

von geschickten Laien zu bewerkstelligen. Mit

einer Zwischen- und Untersparrendämmung erzielen

Sie Top-Werte für das Bauteil Dach – die

Vorgaben der KfW an „KfW-Effizienzhäuser“ werden

problemlos erfüllt und durch eine Förderung

honoriert.

Foto: Climowool

Foto: Climowool

Performance leicht zur Hand:

Glaswolle

Sie planen, das Dach Ihres Hauses in Eigenleistung zu

dämmen? Dann bieten sich leichte und flexible Dämmstoffe

an – z.B. Glaswolle. Vorteile: sehr gute Wärme- und Schalldämmeigenschaften,

Leichtigkeit und Flexibilität für fugendichte

Abschlüsse an den Balken.

Gesundheit plus

„eingebauter“ Brandschutz

Glaswolle ist ein nicht brennbarer Baustoff – ein

wirksamer Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz.

Auch seine wohngesunden Eigenschaften überzeugen:

Eine neue Bindemittel-Rezeptur macht Glaswolle

jetzt noch umweltfreundlicher, verträglicher und

nachhaltiger.

Foto: Climowool

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Dach – Dämmung von innen

Glaswolle mit Abdichtung im Duo

Glaswolle-Dämmmatten als Komponenten in einem kompletten Luftdicht-

Dämmsystem gewährleisten die Funktionstüchtigkeit Ihrer Dämmung über

viele Jahrzehnte. Denn Luftdichtheit sichert die Trockenheit der Konstruktion

– eine nasse Dämmschicht ist wirkungslos und gefährdet die Substanz

des Dachstuhls.

Foto: Knauf Insulation

Praxis-

Tipp!

Zwischen- und Untersparrendämmung

selbst verlegen

1. Messen Sie die lichte Breite zwischen den Sparren. Schneiden Sie mit einer Zugabe

von ca. 10-15 mm das benötigte Dämmstoffstück von der Rolle ab.

1.

2. Dämmen Sie mit der Zwischensparren-Dämmrolle alle Sparrenfelder, die Kehlbalkenlage

sowie Hohlräume in der Dachkonstruktion vollständig. Vermeiden Sie

Lücken im Anschlussbereich zu flankierenden Bauteilen.

3. Nach der Montage der Dämmrollen wird die Dampfbremsbahn angebracht.

4. Verkleben Sie sämtliche Überlappungen der Dampfbremsbahn. In Ecken und an

Kanten werden die Überlappungen mit Haftklebeband verklebt.

1.

5. Zur Anbringung der Untersparrendämmung zunächst in festen Abständen eine

Konterlattung montieren und Dämmrollen in die Zwischenräume klemmen.

2.

5.

5.

3./4.

Fotos: Knauf Insulation

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BAUZEIT

Foto: SG ISOVER

Mineralwolle und Holz: Traumpartner am Bau

Auch der Dämmstoff Mineralwolle bietet eine attraktive Kombination aus Wärmeleitfähigkeit,

Brandschutz, leichter Verarbeitung und Wohngesundheit. Mineralwolle bewährt sich auch im

mehrgeschossigen Holzbau sowie bei Aufstockungen. Sie ist mit einem Schmelzpunkt von

> 1.000 °C ebenso feuer- und temperaturbeständig wie Steinwolle, was den

Dämmstoff ebenfalls zum idealen Material für den Holzbau macht.

Foto: SG ISOVER

Gut für Spitzenwerte

Hochleistungs-Mineralwolle erlaubt besonders schlanke, platzsparende Konstruktionen.

Die Klemmfilze aus diesem Stoff sind dank der dichten Vernetzung

und der starken Rückstellkräfte der Fasern hochkomprimierbar und dennoch

sehr stabil. Performance auch beim Brandschutz: Hochleistungs-Mineralwolle

ist nach europäischer Norm DIN EN 13501 als nichtbrennbar, Euroklasse A1

eingestuft. Das heißt: Die Wolle brennt nicht, glimmt nicht, fällt oder tropft nicht

brennend ab und entwickelt keinen sichtbehindernden Rauch.

Foto: SG ISOVER

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Dach – Dämmung von innen

Höchsten Ansprüchen gewachsen:

Holz

Dämmmatten aus Holzfasern bieten eine überzeugende Kombination

aus Wärme-, Hitze-, Schall- und Feuchteschutz. Sie lassen sich sehr gut

verarbeiten und passen sich

den Sparren optimal an. Die

natürlichen Allrounder eignen

sich für den Einsatz im Zwischensparrenbereich,

im Bereich

der Holzständerwände,

in Vorsatzschalen oder Installationsebenen.

Foto: HOMATHERM

Foto: HOMATHERM

Locker, flockig, ökologisch

Viele Altbau-Dachböden sind verwinkelt und per Matte

und Platte nur schwer dämmbar. Überraschende Alternative:

Eine Dämmung durch Einblasung von Zellulosedämmstoff.

Damit füllen Sie Dach- und Wandgefache bis

in den letzten Winkel!

Starkes Finale:

Untersparrendämmung

Spezialfall Untersparrendämmung: Diese Maßnahme empfiehlt sich,

wenn zwischen den Sparren nur eine geringe Aufbauhöhe zur Verfügung

steht. Holzfaser-Dämmplatten mit umlaufender Nut und Feder verstärken

die energetische Leistung der Zwischensparrendämmung. Weitere

Vorteile: Die dampfdiffusionsoffenen,

durchgehend hydrophobierten,

sehr druckfesten

Platten sind verputzbar und

lassen sich glätten, streichen

und tapezieren – ideale Träger

für ein starkes Finish unterm

Dach.

Foto: HOMATHERM

Foto: HOMATHERM

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21


BAUZEIT

Dachbodendämmung

Dachböden gehören gedämmt

Niedrige Aufbauhöhen verhindern den Ausbau eines Bestands-Dachbodens zum Wohnraum.

Schade. Doch das ist kein Grund, alles beim Alten zu lassen. „Nackte“ oberste Geschossdecken

sind ein Wärmeleck, durch das jede Menge kostbare Energie verlorengeht. Lösung:

vorgefertigte Bodenplatten bzw. -matten, mit denen Sie schnell und günstig eine hoch effiziente

Dämmung verlegen. Der Boden soll aber als Speicher genutzt werden? Kein Problem:

begehbare, druckfeste Varianten halten diesem Anspruch stand.

Bodendämmung

auf höchstem Niveau

Neuartige Bodenplatten verbessern die Wärmedämmung

von Fußböden – im Modernisierungsfall wie beim Neubau.

Eingebaute Infrarotabsorber und -reflektoren hemmen den

durch Strahlung verursachten

Wärmeabfluss. Ergebnis:

hohe Dämmleistungen

bei geringen Dämmstoffdicken.

Dämmen mit System Mineralwolle

Glaswolle-Dämmstoffe mit passenden Systemkomponenten sorgen auch für Luftdichtheit.

Denn nur Luftdichtheit gewährleistet die Funktionstüchtigkeit Ihrer Dämmung

über viele Jahrzehnte!

Foto: SG ISOVER

Standfest, energiesparend

und leise – Ihr Speicherboden

Soll der Dachboden begehbar bleiben, sind Dauerdruckfestigkeit

und exakte Maßhaltigkeit gefragt – ein Fall für

speziell vorgefertigte Dämmplattenmodule aus EPS-Hartschaum.

Sie sind echte

Energiesparkünstler,

helfen aber auch dabei,

Trittgeräusche zu reduzieren.

Fotos: Knauf Insulation

Foto: SG ISOVER

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Dach – Dachbodendämmung

Selbermacher-

Tipp!

Modernisierer mit etwas handwerklichem Geschick können ihre

Dachbodendämmung ohne große Probleme selbst ausführen. Ihr

EUROBAUSTOFF Fachhändler gibt die nötigen Verarbeitungstipps.

Foto: Knauf Insulation

Allrounder in Bioqualität

Hochleistungsdämmplatten auf Holzfaserbasis überzeugen durch hervorragende

Dämmeigenschaften und leichte Verarbeitung. Sie eignen sich für nahezu alle

Dämmeinsätze am und im Haus, u.a. auch als Dämmplatte für die oberste Geschossdecke.

Die Platten sind für geringe und hohe Druckbelastungen erhältlich.

Foto: HOMATHERM

Foto: HOMATHERM

Foto: HOMATHERM

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BAUZEIT

Trockenbau

Fest, aber nicht festgelegt:

Trockenausbau unterm Dach

Ein Dachgeschoss soll aus- bzw. umgebaut werden. Oft muss der Statiker ran, denn die

obersten Geschossdecken von Altbauten sind häufig nicht so tragfähig angelegt wie diejenigen

darunter. Ein Fall für den Trockenbau. Seine leichten Metall-Ständerwerke sind viel

leichter und schneller errichtet als eine gemauerte Wand – ohne Baufeuchte unters Dach

zu tragen. Und das Beste: Wollen Sie eines Tages einen anderen Grundriss, lassen sich

die Trockenbauwände auch leicht wieder entfernen.

Innenausbau mit Profil

Bauen Sie Ihr Dachgeschoss mit einem

Trockenbausystem aus, gewinnen Sie auch

jede Menge kreativen Spielraum – an Decken

wie an Wänden. Technische Installationen

und Einbauten, Licht- und Klimatechnik

werden unsichtbar mitgeführt. Das spart

wichtigen Platz unterm Dach.

Manche Platten sind

immer ein Hit

Eine Trockenbaukonstruktion ist nur so gut wie die Qualität

der Beplankung. Wer unterm Dach konsequent auf beste

Wohneigenschaften setzt, wählt Gipskarton, Gipsfaseroder

Zementbauplatten (Nassräume) in Markenqualität.

Sie überzeugen durch:

■ Imprägnierungen (für den Einsatz im Bad)

■ extreme Oberflächenhärte

■ extreme Belastbarkeit durch Regale etc.

■ besonders glatte Oberflächen

(als ideale Grundlage für alle Oberflächenbeschichtungen)

■ erhöhten Brandschutz

■ Top-Schallschutzqualität

Sicherheits-

Tipp!

Eine spezielle Brandschutz-Platte mit einem

modifizierten Spezialgipskern wirkt

wie ein thermischer Schutzschild für

die Unterkonstruktion. Bei der Dachgeschoss-Renovierung

empfiehlt sich diese

Lösung vor allem, um bestehende, statisch

wirksame Bauteile zu ummanteln.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Foto: Knauf

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Praxis-

Tipp!

Sie haben einen einzigen großen Dachraum und möchten nun doch

etwas mehr Privatsphäre einbauen? Wie wäre es mit einem cleveren

Schiebetürsystem, das beim Öffnen im Wandhohlraum der Trockenbauwand

läuft? Ob großer oder kleiner Durchgang – ohne Raumverlust

lassen sich Räume perfekt teilen, noch dazu barrierefrei und

wirksam schalldämmend.

SCHON GEWUSST?

Dach – Trockenbau

An den stabilen Trockenbau-Wandkonstruktionen lassen

sich kleinere Gegenstände schon mit einer einzigen (passenden)

Schraube sicher befestigen. Hohlraumdübel für schwere

Lasten tragen bis zu (maximal) 60 kg pro Dübel.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Wohnraum gewinnen,

Lärm aussperren

Foto: Protektor

Vor allem unter Dachschrägen schlummert ungenutztes

Wohnpotential. Hinter Vorsatzschalen und ihren Spezialprofilen

können Sie Installationen, Leitungen und andere

Haustechnik unterbringen und dadurch wertvollen

Wohnraum gewinnen. Eine zusätzliche Dämmung in

Vorsatzschalen, Kniestock und Raumtrennung schützt

gegen Lärm. Gute Nachricht

für Designbewusste:

Das System erlaubt sogar

Rundwand-Konstruktionen.

Foto: Protektor

Foto: Protektor

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25


BAUZEIT

Dachfenster

Fenster zu neuen

Lebensformen

Unser Leben ist im Umbruch. Neue Perspektiven

tun sich auf, und wir nehmen uns die Freiheit, sie zu

nutzen. Moderne Wohnungen spiegeln unsere Bereitschaft

zur Veränderung wider, am auffälligsten unterm

Dach – dem Wunsch(t)raum junger Menschen.

Ein helles Homeoffice, ein luftiger Fitness- und Hobbybereich,

ein sonniges „Abenteuerloft“ für die Kinder

– diese Lebensräume unterm Dach brauchen

Fenster, die Licht und Luft hereinlassen, aber auch

Sicherheit und Energieeffizienz gewährleisten. Wir

zeigen Ihnen die neuesten „Lichtblicke“ für kreative

Dachbewohner.

Foto: Velux

Praxis-

Tipp!

Foto: Velux

Platzieren Sie Ihren Schreibtisch am Dachfenster, fördert die hohe Lichtausbeute

erwiesenermaßen Ihre Konzentration. Der „ausschweifende“ Blick in die

Umgebung regt zusätzlich die Kreativität an. Aber: Zuviel Tageslicht darf die

Arbeit an Laptop oder PC nicht stören – denken Sie deshalb an Sonnenschutz-

Lösungen wie Jalousetten, Plissees oder Sichtschutz-Rollos. Die Hersteller

bieten verschiedene Optionen an. Ein „Sonnenlauf-Check“ quer durch Tagesund

Jahreszeiten hilft beim Finden und Bestellen der richtigen Produkte.

Foto: Velux

Aus diesem Traumreich

wächst man selten heraus

Ein Dachraum mit Schrägen wirkt wie ein Zelt, birgt gemütliche

Spielecken und magische Anziehungspunkte

für die Kids. Eine Extraportion Tageslicht und frische

Luft, gespendet durch große Dachfenster, verstärkt die

Wohlgefühle der Kleinen und hilft ihnen, sich bei den

Hausaufgaben zu konzentrieren. Werden die Kinder älter,

genießen sie die Privatsphäre ihrer eigenen Etage

im Elternhaus gleich doppelt.

Foto: Velux

Foto: Velux

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26


Dach – Dachfenster

Heller wohnen

Wer den Einbau großer Dachfenster scheut oder den Platz darunter als

Wohn- oder Abstellfläche benötigt (z.B. bei einer großen Familien-Wohnküche

oder einem Schlafzimmer) erreicht dieselbe hohe Lichtausbeute

durch den Einbau mehrerer kleinerer Fenster. Je nach Funktion der Räume

werden die passenden Sonnenschutzlösungen gleich mitgeliefert – bis

hin zur Komplettverdunklung im Schlafbereich.

Foto: Roto

Panorama ohne Ende

Bei Dachfenster-Kombinationen kann man nur gewinnen: an Wohnraum,

Tageslicht und Ausblick. Beispiel: Diese Lösung ist erhältlich als

4er- oder 6er-Kombination im Komplett-Paket mit Schwingfenstern im

oberen und Klapp-Schwing-Fenstern im unteren Bereich.

Mit Sonnen- und Hitzeschutz

Die Dachfenster können sowohl mit außenliegenden Hitzeschutz-Markisen

als auch mit innenliegenden Sonnenschutz-Produkten ausgerüstet

werden. Diese Lösung, bestehend aus 2 Klapp-Schwing-Fenstern, bietet

mehr Kopffreiheit und Ausblick.

Fotos: Velux

Fotos: Velux

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27


BAUZEIT

Offen gestanden:

einfach himmlisch!

Die Sonne genießen, an die Brüstung gelehnt

die Blicke schweifen lassen und sich im

Sommer kühlenden Wind um die Nase wehen

lassen: Das bietet Ihnen nur ein Dachbalkon.

Doch wenn das Dach die baulichen Voraussetzungen

nicht erfüllt? Dann hilft ein Austritt

ins Freie – als Kombination von Dachfenstern

mit senkrechten Fensterelementen. Der Austritt

schafft sogar zusätzliche Wohnfläche dort,

wo der niedrige Raum unter dem Dach ohnehin

nicht genutzt werden kann.

Ein Cabrio zum Wohnen

Wer es lieber eine Nummer kleiner mag, wählt

eine zweiteilige Lichtlösung, die sich mit nur

wenigen Handgriffen zum balkonähnlichen

Dachaustritt – inklusive Seitengeländer – ausklappen

lässt. Positiver Nebeneffekt: Die Lösung

wird von vielen örtlichen Feuerwehren als

zweiter Rettungsweg anerkannt.

Foto: Velux

Foto: Velux

Mit zwei Handgriffen zum Minibalkon.

Foto: Velux

Foto: Velux

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Dach – Dachfenster

Premiumqualität

in Kunststoff

Ein Dachfenster wird stark

bewittert – Grund genug,

Kunststoff als Material in

Betracht zu ziehen.

Dachfenster aus

Kunststoff überzeugen

durch

exzellente Energieeffizienz

und sehr

Foto: Roto gute Schallschutzwerte.

Praxis-

Tipp!

Eine Dachwohnung in der Großstadt, bei

einer Autobahn oder in der Einflugschneise

eines Airports? Kein Problem – Kunststoff-Dachfenster

ohne Rahmenlüfter

mindern den Schall erstaunlich effektiv.

Wie das? PVC-Hohlkammerprofile mit

Dämmblock außen und im Falzbereich

sowie zwei umlaufende Dichtungen wirken

mit einer hochwertigen Dreifachverglasung

zusammen – hoch wirksam und

geprüft gegen Knall & Schall.

Foto: Roto

Foto: Roto

Effizienz-

Tipp!

Schon in der Standardverglasung bieten Dachfenster

aus Kunststoff U-Werte von 1,1 W/m²K. Mit Spezialverglasung

kommt ein solches Fenster sogar auf 0,8

W/m²K.

Dachbesuche zwecklos!

Fotos: Roto

Über sichtgeschützte und leicht erreichbare Dachfenster

können Langfinger-Profis leicht in Dachwohnungen einbrechen.

Da hilft nur eines: moderne Sicherheitstechnik

– mit abschließbarem Griff, Alarmglas, vierfach-Zentralverriegelung

und Öffnungsüberwachung.

Foto: Roto

Foto: Roto

Foto: Roto

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BAUZEIT

Badezimmer

Baden in heller Freude

Ein modernes Bad im Dachgeschoss – ein Traum! Aber auch eine

Herausforderung. Erst Recht, wenn das Bad im Altbau-Dachgeschoss

liegt und barrierefrei werden soll. Komplettsysteme erleichtern die

Aufgabe. Sie kommen mit niedrigen Aufbauhöhen aus, wie sie in der

Sanierung oft anzutreffen sind, meistern viele Einbausituationen und

helfen Ihnen, den oft knappen Platz unterm Dach optimal auszunutzen.

Weiterer Vorteil: Die Systeme bieten dauerhaften Feuchteschutz.

Foto: Wedi

Smarte Elemente

mit eingebauter Sicherheit

Ablaufleistung, Sperrwasserhöhe, Gefälle, Abdichtung – beim Einbau

bodengleicher Duschen muss vieles beachtet werden. Erst

recht unterm Dach. Da kommt es auf jeden Millimeter an. Lösung:

Dusch-Komplettsysteme mit nur 90 mm Einbauhöhe. Trotz des flachen

Gefälles schafft ihr Ablauf starke 0,8 l pro Sekunde. Noch ein

Plus: Das System ist montagefertig abgedichtet und im Handumdrehen

eingebaut.

Foto: Wedi

Foto: Wedi

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Dach – Badezimmer

Foto: Wedi

Alles drin für einen Traum von Dusche

Das Komplettelement aus wasserdichtem XPS-Schaum ist fertig abgedichtet,

enthält Ablauftechnik und Gefälle sowie einen exklusiven Design-Rost

mit besonders flachem Rahmen für die Punktentwässerung.

Fertig für Ihr Wunsch-Design

Die verfliesbaren Bodenelemente sind in 8 verschiedenen Formaten erhältlich

und können aufgrund ihres sehr flachen Rahmens auch mit besonders

dünner Keramik oder Glasmosaik verfliest werden. Zusätzliche

Design-Abdeckroste vollenden das Programm.

Fotos: Wedi

Foto: Wedi

Foto: Wedi

Foto: Wedi

Foto: Wedi

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BAUZEIT

Dach – Badezimmer

Mehr als nur ein Bad

Es braucht nicht viel, um ein Bad unterm Dach zum gemütlichen Wohnraum

umzugestalten, in dem man sich gerne auch länger aufhält. Sitzbänke

aus wasserfesten Bauelementen laden zum Entspannen ein, mit

Wandnischen-Modulen vervielfachen Sie die Flächen für Nützliches und

Schönes.

Effizienz-

Tipp!

Mit Trockenbau-Podesten und

-Regalen nutzen Sie den Platz

in kleinen, verwinkelten Bädern

perfekt aus. Aus einer

Problemzone wird ein Raum,

der Individualität und Charme

ausstrahlt.

Foto: Wedi

Foto: Wedi

Klassiker Trockenbau

Metallständerwerke (mit und ohne Dämmung) erschließen

bisher ungenutzte Wohnflächen unter Schrägen –

im Idealfall natürlich für eine geräumige Badewanne.

Vorsatzschalen fügen auch Dachfenster in die Gestaltung

des Badezimmers ein und verstecken zugleich die

notwendigen Wasser- und Elektroinstallationen.

Foto: Protektor

Foto: Protektor

Starke Marken für Ihr Dach

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Ein Bild

von einem Haus

Fassaden- und Dämmsysteme

Ideen, Tipps, Produkte

■ Abdichtung, Dämmung

• Materialien • Verarbeitung • Oberflächen-Finish

■ Holzfassade

• Systeme • Profile • Schutz • Farben

■ Vorgehängte Fassade

• Materialien • Systeme • Dämmung

■ Verblendklinker, Klinkerriemchen

• Verblender • Klinkerriemchen • Luftschichtanker

■ Putze, Farben

• Materialien • Techniken


BAUZEIT

Trendübersicht

Schöne Ansichten

Alles „nur“ Fassade? Keineswegs. Das Wort „Fassade“

kommt vom italienischen „facciata“ bzw. „faccia“,

was soviel wie „Gesicht“ bedeutet. Ein schönes „Gesicht“

soll Ihr Haus bekommen, soviel ist klar. Doch

welches? Fröhlich? Natürlich? In Farbe und aus Holz?

Oder eher modern-sachlich in Putz und stylischem

Grau? Mit markanten Glasanteilen? Fassaden sind

die Visitenkarten eines Hauses und Ausdruck des

Stilempfindens ihrer Bewohner. Hier ein kleiner Leitfaden

durch die vielfältige Welt der Technologien und

Produkte.

Foto: MOCOPINUS

Fassade als Energiesparer

Bevor es an die Optik geht, lohnt sich ein Energiecheck. Über 70 %

der Energie im Haus kann über eine schlecht gedämmte Gebäudehülle

verloren gehen. Eine Wärmedämmung hilft. Die Anforderungen hierfür

stehen in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie schreibt die Installation

einer Fassadendämmung für den Fall vor, dass Sie mehr als

10 % der Fassadenfläche Ihres ungedämmten Hauses sanieren

wollen. Ausnahmen bilden denkmalgeschützte Bauten.

Erfüllbare Richtwerte

Das Bauteil Außenwand darf laut EnEV 2014 einen U-Wert von 0,24 W/

m 2 K nicht überschreiten. Bei einer Kerndämmung von mehrschaligem

Mauerwerk muss der bestehende Hohlraum zwischen den Schalen vollständig

mit Dämmstoff der Wärmeleitfähigkeit von 0,045 W/m²K ausgefüllt

werden. Beide Vorgaben sind mit Baustoffen bzw. Dämmsystemen

von heute leicht erreichbar.

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Fassade – Trendübersicht

Außenmauern und Fenster –

energetisch eine Einheit

Die Fenster Ihres Hauses sind älter als 15 Jahre? Dann

sollten Sie überlegen, die Fassadendämmung mit einem

Fenstertausch zu kombinieren. Denn mit der Leistung

moderner Dämmsysteme können ältere Fenster nicht mithalten.

Die Raumwärme entweicht über die energetisch

schwachen Fenster und Fensterrahmen. An diesen Wärmebrücken

kondensiert Tauwasser und Schimmel kann

sich bilden.

Foto: Baumit

SCHON GEWUSST?

Übertreffen Ihre Dämmmaßnahmen die Vorgabewerte der

EnEV, winken Fördergelder der KfW. Als Richtwert gilt ein U-

Wert für das Bauteil Außenwand von maximal 0,18 W/m²K bzw.

0,33 W/m²K bei Baudenkmälern. Der Antrag auf Förderung

muss vor Beginn der Maßnahme eingereicht werden.

Immer noch on Top: Wärmedämmverbundsysteme

(WDVS)

Unschlagbar ist und bleibt die Dämmleistung von WDVS. Die Systeme

bestehen aus perfekt abgestimmten Komponenten, die auf das

Mauerwerk aufgebracht werden, um eine optimale Wärmedämmung

zu erreichen. Das entscheidende Kernstück, von dem die Dämmeigenschaften

des Systems abhängen, ist der Dämmstoff. Unterschiedliche

Beschichtungen und Putze schließen das System nach

außen ab und schützen es vor Witterungseinflüssen.

SCHON GEWUSST?

Wärmedämmverbundsysteme funktionieren auch „umgekehrt“,

d.h. sie verhindern das Aufheizen der Gebäudehülle im Sommer.

Ohne WDVS können durchaus über 30 °C im Innenraum

entstehen. Mit WDVS werden es an sehr heißen Tagen nur ca.

25 °C – fürs Wohlempfinden entscheidende 5 °C. Das spart u.U.

sogar eine Klimaanlage!

Praxis-

Tipp

Wer in einer verkehrsbelasteten Umgebung lebt, kann über eine

Kombination aus WDVS und Schallschutzfenstern einen Schalldämmungseffekt

von nahezu 100 % erreichen. Faserdämmstoffe

aus Mineralwolle beispielsweise wirken aufgrund ihrer offenen

und weichen Struktur besonders schalldämmend. Alternativ

käme eine vorgehängte Fassade mit Innendämmung in Frage.

Ihr EUROBAUSTOFF Fachberater empfiehlt Ihnen die optimale

Lösung, zugeschnitten auf den Standort Ihres Heims.

Foto: Baumit

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BAUZEIT

Fassaden-Klassiker Backstein

Foto: Wienerberger

Wer einen Neubau plant, steht sofort vor der Frage nach der besten Oberfläche. Moderne

Handformziegel verbinden Tradition mit zeitgemäßem, schlichtem Style und angesagten

Farben. Fassaden aus diesen Bausteinen sehen elegant und dennoch natürlich aus – sie

kommen mit minimalsten Fugen aus. Ergebnis: die Fassade wirkt homogener, und doch

bleibt der ganze Charme des Backsteins erhalten. Auch die Kosten halten sich im Rahmen,

denn der sonst übliche Schritt des Verfugens entfällt.

Fotos: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Haus mit feiner Holznote

Foto: MOCOPINUS

Holzprofile bekleiden und schützen Fassaden auf natürliche, nachhaltige

Weise – sie liegen bei Bauherren und Renovierern entsprechend im

Trend. Kräftige Farben oder natürliche Holztöne wecken Emotionen. Die

Auswahl ist enorm und wächst ständig.

Luft für mehr

Vorgehängte, hinterlüftete Fassaden mit Steinriemchen, Schiefer-,

Faserzement- oder Zementspanplatten als Finish sehen gut aus

und schützen optimal vor Witterungseinflüssen. Vorteil: Witterungsschutz

und Wärmedämmung sind bei diesen Systemen durch einen

belüfteten Zwischenraum getrennt – eine bauphysikalisch clevere

Anordnung mit vielen Vorteilen:

■ keine Bearbeitung des Untergrundes notwendig

■ einfacher Ausgleich von Bauwerkstoleranzen

■ Wandflächen von klein bis groß

■ wirksamer Wetterschutz

■ Schutz der Bauteile vor starken Temperaturschwankungen

■ effektiver Wärmeschutz durch Dämmstoffe

■ wirksamer Feuchteschutz (bei diffusionsoffener Konstruktion)

Foto: häussermann ®

Foto: WERZALIT

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Fassade – Trendübersicht

Foto: HASIT

Stabiles Finish

Jede Fassadenlösung – auch die mit WDVS – braucht ein stabiles,

schlagfestes Finish. Meist wird dafür ein Putz verwendet. Die aus

Sand, Marmorkies oder Kunststoffpartikel bestehende Endbeschichtung

dient der Verschönerung sowie dem Schutz der Fassadenoberfläche

vor Witterungseinflüssen und mechanischen Belastungen. Die

gleichen Funktionen erfüllen Klinker – Ziegel aus gebranntem Ton,

einem uralten Baustoff, der extrem hart, haltbar, wetterbeständig und

farbecht ist. Als Vormauerziegel eignen sich Klinker ideal, um Wärmedämmelemente

aufzunehmen und zugleich elegant zu verbergen.

Auch die Farbvielfalt begeistert: Die Palette reicht von hellen Tönen

über klassische Rot- und Braun-Nuancen bis hin zu avantgardistischem

Blau und edlem Schwarz.

Foto: Saint-Gobain Weber

Foto: Feldhaus Klinker

Praxis-

Tipp!

Haftmörtel bilden die sicheren Untergründe jeder Fassadenbeschichtung.

Sie haften wie Kleber auf unterschiedlichsten

Untergründen und eignen sich als Renovier- und Fassadendünnschichtputz

ebenso wie für die Putzüberarbeitung, für Gewebespachtelungen,

zur Dämmplatten- und Steinverklebung

sowie als Haftbrücke auf Beton im Neubau.

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BAUZEIT

Vorher

Foto: Baumit

Abdichtung, Dämmung

Energieriegel gefällig?

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt einen maximalen

U-Wert von 0,24 W/m²K für das Bauteil Außenwand vor. Ein

Wärmedämmverbundsystem (WDVS) erreicht die Anforderungen

spielend und preisgünstig. Es besteht aus mehreren aufeinander

abgestimmten Schichten. Die Kosten für ein WDVS starten bei ca.

80,- € / m 2 inklusive Montage – Ihr EUROBAUSTOFF Fachberater

führt Ihnen die Optionen vor und beantwortet Ihre Fragen rund um

Kennwerte, Kosten und Brandsicherheit.

Foto: Baumit

Technik-

Tipp

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Fassaden-Wärmedämmung. Das WDVS gehört zu den effektivsten. Doch auch hier gibt es Unterschiede.

Sie werden vom jeweiligen Dämmmaterial bestimmt.

EPS (Polystyrol), die Vorteile:

▪ keine Wärmebrücken oder

Dübelabzeichnungen

▪ leistungsstarke, wasserdampfdurchlässige

Dämmplatten

XPS-Fassade, die Vorteile:

▪ extrem dämmstark

▪ Dämmung auf

Passivhaus-Niveau

▪ Platzgewinn durch geringere Aufbaudicken

Foto: Baumit

Foto: Baumit

Mineralwolle-Fassade, die Vorteile:

▪ nicht brennbar

▪ verbesserte Schalldämmung

Holzfaser-Fassade, die Vorteile:

▪ ökologisch

▪ stabil

▪ schwer entflammbar

▪ leicht zu verarbeiten

Foto: Baumit

Foto: Pavatex

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Fassade – Abdichtung, Dämmung

Foto: SG ISOVER

Mineralwolle: Effizienz mit Leichtigkeit

Mineralwolle als Dämmstoff an der Fassade hat ähnliche Eigenschaften

wie Steinwolle und ist zudem sehr leicht. Das Material punktet mit zertifizierter

Wohngesundheit. Auch die Brand- und Schallschutzeigenschaften

stehen denen von Steinwolle in nichts nach. Der Schmelzpunkt des Materials

liegt über 1.000 °C – damit qualifiziert es sich für den mehrgeschossigen

Holzbau und für Aufstockungen.

Dämmstark und schlank

Hochleistungs-Mineralwolle garantiert hervorragende Wärme- und

Schalldämmung auch bei schlanken Konstruktionen. Damit gewinnen

Sie Wohnraum und Nutzfläche. Mit einem integrierten WDVS oder einer

vorgehängten Fassade mit Mineralwolle-Dämmung erreichen Sie

die energetischen Vorgaben der EnEV auf unkomplizierte Weise. Sogar

Passivhausstandard ist möglich, d.h. ein Dämmstandard, der eine

klassische Gebäudeheizung überflüssig macht.

SCHON GEWUSST?

Mineralwolle ist ein äußerst leicht zu verarbeitender, sehr flexibler

Baustoff. Aufgrund seiner optimalen Fugenverfilzung schützt

er effektiv vor Schall- und Wärmebrücken.

Foto: SG ISOVER

Foto: SG ISOVER

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BAUZEIT

Unschlagbar:

die Highend-Dämmfassade

Leistungsstarke, vielfach bewährte WDVS sind eine Investition in

die Zukunft, die sofortigen Ertrag bringen: enorme Einsparungen

im Winter und merklichen Gewinn an Lebensqualität in heißen

Sommern. Diese Systeme bieten das perfekte Zusammenspiel

von optimaler Befestigungstechnologie, diffusionsoffener und leistungsstarker

Dämmung und einer innovativen Endbeschichtung

mit Nanotechnologie – für langanhaltend makellose Oberflächen.

Die Vorteile in Kürze:

■ keine Wärmebrücken

■ keine hässlichen Dübelspuren

■ Diffusionsoffenheit

■ dauerhaft schöne Fassade

Grafik: Baumit

Dämmmeister Resol-Hartschaum

Dieser Baustoff überzeugt mit einem rekordverdächtigen Wärmeleitwert

von nur 0,021 W/m 2 K. Das bedeutet: Der Aufbau kann extrem

schmal bleiben. Dämmschichtdicken ab 80 mm sind möglich.

Foto: Saint-Gobain Weber

Foto: Saint-Gobain Weber

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Fassade – Abdichtung, Dämmung

Foto: Saint-Gobain Weber

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Und Ihr Haus wahrt sein Gesicht

Das schlanke Dämmsystem bewährt sich auch im Bestand. Umbaukosten für die

Anpassung von Dachüberständen und Detailanschlüssen minimieren sich oder entfallen

komplett. Schon 80 bis 100 mm genügen. Das ist besonders attraktiv, weil die

aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) für die Sanierung keine starren Vorgaben

mehr macht – Sie können eine dünnere Außenschicht durch andere Energiesparmaßnahmen

kompensieren. Noch ein Vorteil: Die Charakteristik Ihres Gebäudes

bleibt gewahrt, gedämmte Fensterlaibungen bleiben schön schmal, genügend

Licht kann durch die Fenster dringen.

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Mauerwerk (z.B. Leichtbeton, Porenbeton, Mischmauerwerk)

Klebe- und Armierungsmörtel

Resolhartschaum Dämmplatte

Klebe- und Armierungsmörtel

Armierungsgewebe grob

Verdübelung durch das Gewebe

Klebemörtel

Klinker-Riemchen

Fugmörtel

Grafik: Saint-Gobain Weber

SCHON GEWUSST?

Für das Oberflächenfinish Ihres WDVS gibt es eine

große Bandbreite attraktiver Gestaltungsmöglichkeiten.

Neben vielfältigen Putzstrukturen wie Edelkratzputz,

Besenstrich- oder Filzputz, kann das System auch mit

Klinker-Riemchen bekleidet werden. Es lohnt sich, die

Optionen genau zu prüfen.

Foto: Saint-Gobain Weber

Fotos: Saint-Gobain Weber

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9


BAUZEIT

Foto: Pavatex

Kein Holzweg:

Dämmung auf Naturbasis

Kann man ein modernes und energieeffizientes Haus ausschließlich

aus ökologischen Materialien bauen? Man kann – einschließlich einer

zeitgemäßen Wärmedämmung an der Fassade. Sie besteht z.B. aus

dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Solche Konstruktionen erfüllen

die Anforderungen der KfW und erreichen leicht den förderungswürdigen

Standard KfW-Effizienzhaus 55 (ein solches Haus braucht nur rund

halb soviel Energie wie das Referenzhaus 100, dessen Verbrauchsvorgaben

sich an der aktuellen EnEV orientieren).

Natürlicher Putzträger im Holzbau

Holzfaser eignet sich auch für den Einsatz als hoch stabile Putzträgerplatten

im Holzbau. Die Dämmplatten werden mit Dämmstoffdübeln auf

dem Massivholz-Untergrund befestigt und anschliessend mit einem mineralischen

Putzsystem verputzt.

Praxis-

Tipp

Holzfaser-Putzträgerplatten, die in Format, Festigkeit und Wasserfestigkeit

speziell für den Holzrahmenbau ausgelegt sind,

können direkt auf dem Ständerwerk montiert werden und bilden

so einen perfekten, stabilen Untergrund zum Verputzen.

Foto: Pavatex

SCHON GEWUSST?

Holzfaserdämmplatten werden oft aus Resthölzern hergestellt, die

in Sägereien als Nebenprodukt anfallen. Und am Ende Ihrer Lebensdauer

können die Platten

sogar kompostiert oder

thermisch verwertet werden.

SCHON GEWUSST?

Foto: HOMATHERM

Foto: Pavatex

Putzträgerplatten aus Holzfasern sind mit optimiertem Brandschutz

der Euroklasse C „schwer entflammbar“ nach DIN EN

13501-1 ausgestattet.

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Fassade – Abdichtung, Dämmung

WDVS im Sandstein-Design

Eine Endbeschichtung lässt die Funktionsebene des WDVS verschwinden. Besonders

elegant gelingt Ihnen das mit neuartigen Wandplatten im Sandstein-

Design. Das Material wird umweltfreundlich im Tagebau durch ein spezielles

Verfahren in Schichten von nur 2 - 3 mm abgetragen. Die so entstehenden

Platten behalten ihre seit Jahrtausenden von der Natur gebildeten Sedimentstrukturen

– einfach schön.

Gestaltungs-

Tipp

Wandplatten im Sandstein-Design können mit

oder ohne sichtbare Fugen, großflächig und

in jedem gewünschten Plattenformat auf dem

WDVS verlegt werden. Auch große Fassadenflächen,

Rundungen und Eckbereiche sind mühelos

realisierbar. Eine optionale Versiegelung

schützt die Platten vor Witterungseinflüssen,

Verschmutzungen und Druckeinwirkungen von

außen.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Fotos: Knauf

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BAUZEIT

Holzfassade

Designtrend

Holz vor der Hütte

Naturfassaden aus massivem Holz sind längst keine

Exoten mehr. Sie stehen für junges, ökologisches und

naturnahes Wohnen und bereichern die Architektur neuerdings

mit überraschenden Design-Spielarten. Auch

Materialkombination sind im Kommen: Holz mit Naturstein-

und Betonmauerwerk, mit Edelstahl, Aluminium

und Glas – das macht moderne Fassaden zu Blickpunkten,

die man nicht so schnell vergisst.

Foto: MOCOPINUS

Kraftvolle Linien, tiefe Eindrücke

Flächen, die man nicht vergisst, Häuser, über die man spricht: 3D-

Fassaden aus Holz lassen Gebäude wie Kunstobjekte wirken und

passen sich doch perfekt an natürliche Umgebungen an. Mit einem

einzigen abgestimmten System ziehen Sie alle Register Ihrer

Kreativität, in der Montage bleibt trotzdem alles ganz einfach. Nur

3 Vollholzprofile unterschiedlicher

Stärke

und Ausprägung bilden

die Basis.

Fotos: MOCOPINUS

Foto: MOCOPINUS

Foto: MOCOPINUS

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Natur vom Feinsten: Patina

Holzfassaden altern je nach Intensität von UV-Strahlung und Regen schon

nach wenigen Monaten. Eine werksseitige Vorvergrauung garantiert, dass

aus einer neuen Holzkonstruktion ein gleichmäßiges, wunderschönes

Fassadenbild entsteht. Ein spezieller Veredelungsprozess, in dem Farben

mit Aluminiumpartikel eingesetzt werden, schenkt den Fassadenmodulen

bereits in der Produktion einen naturgrauen, seidigen Schimmer.

Fassade – Holzfassade

Faszinierend einfach und schön

Komplette Fassadensysteme auf Vollholzbasis sind noch einfacher

zu montieren. Spezielle Fassadenverbinder und passende Profile

bilden ein innovatives, weil unsichtbares Befestigungssystem – für

eine dauerhaft geschützte Außenfassade. Jedes Profil kann problemlos

in die gewünschte Position geschoben und anschließend

durch einfaches Schrauben an der Unterkonstruktion fixiert werden.

Mit den Jahren immer schöner

Ist die Fassade montiert, gefällt Ihnen die vergraute Front schon ab dem

ersten Tag. Wittert im Laufe der Zeit die Oberfläche ab, übernimmt das

natürliche Grau die Bildregie – ohne ungewollte Farbunterschiede, ohne

unterschiedliche Bewitterungsstellen. Auch eine Nachbehandlung ist nicht

erforderlich.

Gestaltungs-

Tipp

Sibirische Lärche macht schöne, dauerhafte Fassaden. Grund:

Nordische Hölzer wachsen langsam und sind entsprechend widerstandsfähig

und formstabil. Vollholzprofile aus Lärche brauchen keine

zusätzliche Oberflächenbeschichtung und können unbehandelt

(für eine natürliche Vergrauung) oder endbehandelt mit Vergrauungslasur

eingesetzt werden.

Gestaltungs-

Tipp!

Foto: häussermann ®

Achten Sie auf das Zusammenspiel von Licht und Schatten

an der Fassade. Rhombusförmig gestaltete Fassadenprofile

und offene Fugen erzeugen eine Optik von unnachahmlicher

Tiefenwirkung.

Foto: häussermann ®

Foto: häussermann ®

Foto: MOCOPINUS

Foto: MOCOPINUS

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BAUZEIT

Klare Linien,

bleibende Faszination

Rautenleisten schenken Ihrer Hausfassade

ein besonders klares, modernes, strukturiertes

Flair. Verdeckte Befestigungen

verstärken diesen Eindruck. Eine solide,

rostgeschützte und schwarz beschichtete

Metallklammer wird von hinten an das Holzprofil

geschraubt – unsichtbar von außen.

Da auch die Unterkonstruktion der Rautenleisten

schwarz eingefärbt ist, verschwindet

die Metallklammer ganz im Untergrund.

Gestaltungs-

Tipp

Foto: Osmo

Es lohnt sich, verschiedene Holzarten und Farbtöne gegeneinander abzuwägen. Vielleicht

kommen Sie dabei ja auf ganz neue Ideen? Über 186 RAL- und rund 2.000

NCS-Farben stehen zur Wahl, die passenden Rautenleisten werden fix und fertig endbehandelt.

Fotos: Osmo

Foto: Osmo

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Fassade – Holzfassade

Mehr als einen Blick wert: Holz in Farbe

In Europas Norden wirken sie anziehend, fröhlich, einladend: Holzhäuser in bunten

Farben. Warum nicht auch bei uns? Unser Winter ist schließlich lang und grau genug,

und etwas Farbe am Haus hellt die Stimmung immer auf. Veredelte Markenholzprofile

sind die Module der Wahl für Farbenfrohe. Gut zu wissen außerdem: moderne

Holzfarben sind umweltfreundlich – und das bei umfassendstem Holzschutz.

Für eine Zweifach-Premium-Behandlung in Color werden die Profile feingesägt

und mehrfach gebürstet. So können sie besonders viel Farbe aufnehmen, was den

Schutz vor Witterungseinflüssen

zusätzlich steigert.

Es lohnt sich, verschiedene

Holzarten und

Farbtöne gegeneinander

abzuwägen. Vielleicht

kommen Sie dabei ja auf

ganz neue Ideen?

Foto: MOCOPINUS

Foto: MOCOPINUS

Anstrich genügt

Spezielle Vergrauungs-Lasuren schützen Holzfassaden

und Gartenhölzer auf natürliche Weise vor ungleichmäßiger

und fleckiger Vergrauung. Farbpigmente mit hoher

UV-Beständigkeit sorgen für dauerhafte Schönheit

und einen fließenden Übergang zur natürlichen Holzvergrauung.

Die Naturöle der Lasuren dringen tief in

das Holz ein, schützen es von innen, halten es elastisch

und widerstandsfähig. Ein Anstrich genügt, den

Rest übernimmt Mutter Natur.

Foto: SAICOS

Starke Stücke für Kreative

High-Definition-Fassaden bieten neue Ausdrucksmöglichkeiten

in der Architektur. 4 verschiedene Kollektionen

bieten über 100 neue Dekore – für grenzenlose

Gestaltungsfreiheit für Bauherren und Architekten.

Gewagt, gelungen!

Die Technik dahinter basiert auf einem innovativen

Druckverfahren: Damit kann man hochauflösende Entwürfe

von bis zu 15 m 2 sowie maßgeschneiderte Dekore

in High-Definition und in einer Breite von 2.040 mm

erstellen. Gedruckt wird direkt auf die Trägerplatte – mit

einer Auflösung von mehr als 1 Mio. Farben! Holzmaserungen

erhalten unglaubliche Tiefe und Genauigkeit,

Farben erscheinen lebendiger, natürliche Materialien

werden täuschend realistisch angelegt.

Foto: Kronospan

Fotos: Kronospan

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BAUZEIT

Vorgehängte Fassade

Verkleidungskünstler

Alternativ zum WDVS leisten vorgehängte bzw. vorgemauerte Fassaden gute Dienste bei Wetterschutz,

Wärme- und Schalldämmung. Ein Hinterlüftungs-Zwischenraum gibt der sogenannten

vorgehängten, hinterlüfteten Fassade ihren Namen. Dieser

Zwischenraum erlaubt eine kontinuierliche Luftzirkulation. Vorteil:

Bau- und Nutzungsfeuchte wird nach außen abgeführt, Außenwand

und Dämmschicht bleiben dauerhaft trocken und geschützt.

Apropos Dämmschicht: Diese besteht aus Mineralwolle,

Holzfasern oder anderen Materialien und macht das Schalenwerk

energetisch

Grafik: WERZALIT

wirksam.

Foto: WERZALIT

Trockenbau an der Fassade

Zementgebundene Trockenbauplatten bewähren sich

nicht nur im Inneren des Hauses, sondern auch außen

als Deckbekleidung einer vorgehängten, hinterlüfteten

Fassade. Vorteil für Bauherren: Ab sofort nur noch eine

Platte für den Innen- und Außenbereich! Anschlussdetails

wie z.B. Fensteranschlüsse, Sockel- oder Attika-Ausbildungen

sind so problemlos machbar wie alles im modernen

Trockenbau. Passende Balkon-Unterdecken machen

das Fassadenbild perfekt.

Foto: Fermacell

Foto: Fermacell

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Fassade – Vorgehängte Fassade

Schneller verlegt

Neue, besonders robuste und langlebige Holzwerkstoffe

revolutionieren die Arbeit an der vorgehängten, hinterlüfteten

Klimafassade. Profile aus diesen Materialien

lassen sich vertikal, horizontal, diagonal oder – durch

Einsatz einer speziellen Klammerbefestigung – auch

mit dem klassischen Stülpschalungseffekt verlegen.

Foto: WERZALIT

Farbe bekennen!

Immer nur grau, immer nur weiß? Warum nicht mehr Farbe ins Straßenbild

bringen? Holzprofile in 8 natürlichen Holzdekoren und über 30 attraktiven

Farben bieten tolle Optionen und öffnen kreative Spielräume. Robuste Acrylatoberflächen

mit feinporiger Holzstruktur garantieren Langlebigkeit, Witterungsbeständigkeit

und geringen Wartungsaufwand.

Holz performt an der Fassade

Nicht nur das Dämm-, sondern auch das Deckmaterial entscheidet

über die Dämm-Performance einer vorgehängten

Fassade. Beispiel: formstabile und kantenfeste Holzfaserdämmplatten.

Sie dienen nicht nur zur Wind- und Regensicherung.

Mit ihrer niedrigen Wärmeleitfähigkeit und Dicken bis zu

160 mm sparen sie Energie und punkten zugleich beim Hitze-

und Schallschutz. Die Platten werden zur Außendämmung

hinter Fassaden im Holzrahmenbau (direkt auf Ständerwerk),

auf Massivholzwänden sowie in hinterlüfteten Fassaden im

Massivbau eingesetzt – echte Universalisten also.

Foto: WERZALIT

Foto: HOMATHERM

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17


BAUZEIT

Verblendklinker, Klinkerriemchen

Qualität schön

auf Reihe gebracht

Auch ein zweischaliges Mauerwerk kann die Funktion einer Verbund-Wärmedämmung übernehmen.

Zum Beispiel in Gestalt einer Sichtschale aus Kalksandsteinverblendern, hinter der

eine energiesparende Kerndämmung aus Mineralwolle steckt. Vorteil dieser Technik: Top-Stabilität

sowie exzellente Schall- und Brandschutzeigenschaften. Die Sichtschale schützt außerdem

die Kerndämmung sehr wirkungsvoll und dauerhaft vor Witterungseinflüssen.

Foto: Cirkel

Foto: Cirkel

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18


Fassade – Verblendklinker, Klinkerriemchen

Foto: Feldhaus Klinker

Über Klinker freut sich jeder

Klinkerriemchen machen Fassaden schön – im Neubau, beim Umbau und

bei der Sanierung. Und damit nicht genug. Klinkerriemchen sind einfach

zu verarbeiten, pflegeleicht und durch und durch natürlich. Ausgesuchte

Tonsorten werden bei Temperaturen von bis zu 1.200 °C gebrannt, was

unübertroffene Langlebigkeit garantiert.

Gestaltungs-

Tipp!

Neben dem Schutz der Gebäudehülle übernehmen Klinkerriemchen

auch eine gestaltende Aufgabe. Ihre Optionen für

eine persönliche Note Ihrer Fassade: Klinker in vielen Farben,

Formaten und Oberflächen. Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler

zeigt Ihnen mehr.

SCHON GEWUSST?

Als Alternative zum Putz punkten Klinkerriemchen durch enorme

Härte, geringe Wasseraufnahme und unvergängliche Farben.

Sie wirken wie ein keramisches Schutzschild gegen Wind

und Wetter. Als Finish einer vorgehängten Fassade kombinieren

sie Dämmleistung und Ästhetik auf charaktervolle Weise.

Praxis-

Tipp!

Foto: Feldhaus Klinker

Abstand halten, aber bitte maßgenau: Praktische Luftschichtanker

aus Edelstahl stabilisieren und fixieren die Wärmedämmung

sicher im zweischaligen hinterlüfteten Mauerwerk. Sie eignen

sich auch für die Dünnbettfuge im Vormauerwerk.

Foto: Feldhaus Klinker

Foto und Grafik: BEVER

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19


BAUZEIT

Putze, Farben

Schau mal an!

Sie haben sich für einen Putz auf der Fassade entschieden? Eine

gute Wahl, erst Recht im Zeitalter moderner Fassadensysteme, die

schichtenweise angelegt sind. Ein Unterputz egalisiert und schützt

das Mauerwerk. Ein hochwertiger Oberputz veredelt die Fassade.

Doch welche Farbe wählen? Hier spielen viele Gründe zusammen.

Geschmackliche, architektonische und solche der regionalen Bautraditionen.

Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler berät Sie individuell.

Foto: Baumit

Farbe und Ambiente

Wer seine Fassade farbig gestaltet, darf kreativ

sein. Dennoch sollte man auf die Architektur

und das architektonische bzw. natürliche Umfeld

achten. Auch die Farbgebung von Dachziegeln,

Fenstern oder Geländern spielen eine

Rolle. Besonders wichtig ist der Sockel. Spezielle

Sockelfarben mit Allwetterschutz bieten

die passenden Optionen.

SCHON GEWUSST?

Zu einfarbigen Anstrichen passen hellere Pastell-

Töne wie ein Hellgelb, Hellgrau, Hellblau oder ein

sanftes Apricot. Wer es dunkler mag, wählt mitteltonige

Nuancen wie Terracotta, Ziegelrot, Mittelbau

oder Grau. Der Sockel sollte dunkler als die Fassade

gestrichen werden, das „erdet“ ihn optisch.

Foto: OPUS1

Fotos: OPUS1

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20


Fassade – Putze, Farben

Foto: Baumit

Bunt ist die neue Trendfarbe

Mit Farben setzen Sie einen Blickpunkt in der Nachbarschaft.

Dazu steht Ihnen jetzt eine nie dagewesene Vielfalt zur Verfügung.

Pastöse Fassadenputze liefern Stoff für Kreative – für

gerillte, verwischte, feinporige, grobkörnige oder glatte Oberflächen

in allen Farben dieser Welt.

Foto: Baumit

Gestaltungs-

Tipp!

Viele Putze sind frei modellierbar: Mit groben Kellen,

Besen oder Walzen kreieren Sie bzw. Ihre Fachhandwerker

unverwechselbar individuelle Strukturen. Streifen,

Sprenkel, Spritzer, Linien, Muster oder Punkte –

eine Fassade mit diesen Stilelementen wirkt niemals

langweilig.

Foto: Baumit

Foto: Baumit

Fotos: Baumit

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21


BAUZEIT

Gekonnt strukturiert

Neuartige Edelputze überzeugen als Multitalente

an der Fassade: Sie sind äußerst ergiebig, spielend

leicht zu verarbeiten und eignen sich als hochwertige

mineralische Strukturoberputze an Fassaden und Innenflächen

gleichermaßen.

Foto: HASIT

Foto: HASIT

Comeback der Struktur

Strukturierte Oberflächen begleiten (oder kontrapunktieren) den Trend

zur individuellen, farbigen Fassade. Und das hat einen Grund: Neuartige

mineralische Edelputze begeistern als Multitalente in Sachen Fassaden-

Finish. Sie sind äußerst ergiebig und spielend leicht zu verarbeiten. Vorschlag:

der Besenstrich, eine Gestaltungstechnik, bei der waagerechte

Rillen, gewollt unregelmäßig, die gesamte Fassade überziehen.

Foto: Knauf

Gestaltungs-

Tipp!

So geht Besenstrich: Der noch feuchte Oberputz

wird mit einem speziell präparierten Besen horizontal

regelrecht abgekehrt, d.h. aufgeraut und

durchgekämmt, bis das typische Strukturbild

eines Besenputzes entsteht. Die Rillen wirken

unregelmäßig, nicht wie mit dem Lineal gezogen,

sondern mal tief und schmal, dann breit

und flach. Ein wunderbar

lebendiges,

organisch wirkendes

Fassadenbild

entsteht.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

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22


Fassade – Putze, Farben

Schönheit, die hält

Mineralische Putzsysteme wirken ökologisch (d.h. ohne Biozide) gegen

Algen- und Pilze. Eine spezielle Hybrid-Bindemitteltechnik auf Basis mineralischer

Komponenten reguliert die Feuchte. Die Fassadenoberflächen

trocknen schnell ab und wirken allein dadurch bereits gegen Algenbewuchs

und Pilzbefall. Ein in der Fassadenfarbe des Systems enthaltener

Infrarot-Absorber unterstützt diesen Effekt zusätzlich.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Praxis-

Tipp!

Wenn der mineralische Untergrund

einer Fassade sehr stark oder ungleichmäßig

saugt oder leicht kreidet,

muss er grundiert werden. Die

Grundbeschichtung wird großzügig

mit einer Malerbürste auf den trockenen

Untergrund aufgebracht.

Der Fassadengrund dringt tief ein,

verfestigt und egalisiert die unterschiedliche

Saugfähigkeit.

Foto: Knauf

Fotos: OPUS1

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BAUZEIT

Fassade – Putze, Farben

Fokus Fassadenschutz

Starke Alternativen: Silikonharz- und Silikat-Fassadenfarben.

Erstere wirken nach äußerlichem Auftrag,

letztere verkieseln zu einer harten Fassadenoberfläche

mit mineralischem Charakter, in die keine Feuchtigkeit

eindringt und an der keine organischen Schmutzpartikel

anhaften können. Sonstige Schmutzpartikel, die sich

kurzfristig an der Fassade

festsetzen können, wäscht

spätestens der nächste Regen

ab, die Fassade bleibt

langfristig geschützt und

schön.

Foto: KRAUTOL

SCHON GEWUSST?

Der Klimawandel begünstigt das Wachstum von

Algen, Pilzen und anderen Mikroorganismen. Diagnostiziert

der Fachmann eine höhere Befallsgefahr

an einem Gebäude,

wird er eine biozid ausgerüstete

Fassadenbeschichtung

empfehlen.

Foto: Tex-Color

Hybride Saubermänner

Mineral-Silikon-Fassadenfarben und/oder Mineral-Silikon-Fassadenputze

kombinieren die Silikonharz- und

Silikat-Technik mit neuester Keramik-Technologie. Vorteil:

Die Beschichtungen erzeugen ein „Mineralnetz“ an

der Oberfläche, das für eine homogene Verteilung und

einen schnellen Ablauf des Regenwassers sorgt und

die Fassade schneller abtrocknen lässt – gut gegen Algen-

und Pilzbefall.

Dunkle Farben bleiben cool

Foto: Tex-Color

Nicht jeder mag eine helle Farbe an der Fassade. Dunkle Töne sind expressiv und

wirken edel. Nachteil: Bei intensivem Sonnenschein erhitzen sich dunkle Fassadenoberflächen

auf Temperaturen von über 70 0 C, was bei

Wärmedämmverbundsystemen zu Verformungen

und Rissbildungen führen kann. Lösung: spezielle

Pigmente mit hohem Reflexionsvermögen. Sie

garantieren „coole“ und dauerhaft schöne Fassaden

in allen Farben dieser Welt.

Foto: Tex-Color

Praxis-

Tipp!

Selbstreinigende silikonverstärkte

Fassadenfarben wirken extrem

wasserabweisend. Regentropfen

perlen ab und nehmen lose anhaftende

Schmutzpartikel gleich

mit. Das Ergebnis: bis zu 15 Jahre

Wetterschutz!

Fotos: OPUS1

Foto: Tex-Color

Starke Marken für Ihre Fassade

aurant Schmiedhof Alm, Zell am See | Österreich

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Vertrauenssache(n)

Fenster, Türen, Tore

Ideen, Tipps, Produkte

■ Fenster

• Energieeffizienz • Sicherheit • Materialauswahl

■ Fenstertüren

• Terrassentüren • Systeme • Barrierefreiheit

■ Rollläden

• Beschattung • Raffstoresysteme • Sicherheit

■ Haustüren

• Energieeffizienz • Sicherheit • Materialauswahl

■ Nebeneingangstüren

• Materialien • Sicherheit

■ Garagentore & Co.

• Technik • Systeme • Sicherheit


BAUZEIT

Trendübersicht

(Bau)-Elemente Ihres Vertrauens

Mit der Wahl Ihrer Fenster und Haustüren entscheiden Sie über einen sehr wertvollen Teil Ihrer Immobilie.

Diese Bauelemente müssen einiges leisten: Wind und Wetter abwehren, Sicherheit bieten

und dabei auch noch – passend zum Stil Ihrer Fassade – eine gute Figur machen. Außerdem gilt:

Fenster, Eingangstüren und Garagentore hängen energetisch zusammen. Seien Sie deshalb hier

besonders wählerisch. Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler berät Sie – er ist Ihr Bauelemente-Profi!

Foto: Hörmann

Fenster & Co. dem Profi überlassen!

Fenster, Rollos, Rollläden, Rollladenkästen, Fensterbänke außen und

innen: Auch sie bilden eine Einheit – bautechnisch, gestalterisch und

energetisch. Deshalb sollten diese Bauteile möglichst zusammen geplant,

ausgesucht und eingebaut werden. Unabdingbar: professionelle

Montage der Fenster und der angrenzenden Elemente.

SCHON GEWUSST?

Passivhaustaugliche Energiesparleistungen unter 0,80 W/m²K

erzielen Sie schon mit 3-fach verglasten Fenstern. Der Vorteil ist

auch spürbar: Selbst in strengen Wintern fühlt es sich in Scheibennähe

noch angenehm warm an, kalte Zugluft von den Fenstern

gibt es praktisch nicht.

Foto: HBI

Foto: BE Bauelemente

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Fenster, Türen, Tore – Trendübersicht

Energetisch alles gut?

Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert für das Bauelement

Fenster einen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) von

höchstens 1,3 W/m²K. Moderne Fenster unterschreiten diese Vorgabe

leicht: U-Werte von 0,80 W/m²K und darunter sind möglich. Erneuern

Sie die Außentüren, dürfen Sie nur Modelle einbauen, deren

Türfläche einen U-Wert von 1,8 W/m²K nicht überschreitet. Achten

Sie darauf, welchen U-Wert der Hersteller angibt.

Material und Design

Holz, Kunststoff, Alu oder ein designstarker Materialmix? Regionale

Baustile und Ihre persönlichen Vorlieben entscheiden. Denken Sie

auch daran, dass Fenster und Eingangsbereich zusammen wie eine

Visitenkarte Ihres Hauses wirken. Details, z.B. schöne, durch Sprossen

feingegliederte Fensterflächen, verändern das Fassadenbild und

machen heimelige Wohngefühle im Inneren.

Tür und Tor zum Wohnvergnügen

Heimkommen und eine massive Haustür hinter sich ins Schloss gleiten

lassen – gutes Gefühl! Ein neu gestalteter Eingangsbereich mit

moderner Elektronik sichert Ihr Heim, spart wertvolle

Energie und erfreut Sie täglich – und das über Jahrzehnte.

Liegen Haustüren und Garagentore im selben

Trakt, sollten sie zusammen geplant werden, denn sie

hängen wärme- und sicherheitstechnisch zusammen.

Unterschätzen Sie auch die optische Wirkung einer

fein abgestimmten Designlösung nicht!

Foto: Hörmann

Foto: HBI

Sicherheits-

Tipp

Foto: Rekord

Ihre Garage hat eine direkte Verbindung zum Wohntrakt? Dann

sichern Sie diese „Schnittstelle“ am besten mit einer feuer- und

einbruchhemmend ausgeführten Multifunktionstür aus Stahl, die

zusätzlich auch rauchdicht und schalldämmend ausgestattet werden

kann.

Foto: Teckentrup

Foto: Hörmann

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BAUZEIT

Fenster

Charakterdarsteller

Ob ein Haus offen und „weltgewandt“ wirkt oder eher diskret

und auf Geborgenheit ausgerichtet ist, hängt entscheidend

von der Größe und dem Zuschnitt seiner Fenster ab. Oft

lohnt es sich, den Charakter des Hauses bewusst zu ändern.

Viele Häuser aus den 50er bis 70er Jahren haben z.B.

recht kleine Fensteröffnungen. Hier bietet sich Gelegenheit,

größere Fenster oder sogar Fenstertüren einzubauen. Das

flutet Ihr Heim mit Licht, und alles wirkt offen und einladend.

Und die Energiebilanz? Keine Sorge: Der Wärmedurchgangswert

neuer dreifach verglaster Fenster liegt meist

deutlich unter 1,3 W/m²K und ist damit besser, als es die

aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert.

Energiesparmeister, Wertfaktoren

Foto: Rekord

Moderne Fenster sind Hightech-Bauelemente, die u.a. auf konsequentes Energiesparen

ausgerichtet werden. Verglichen mit Fenstern von vor 30 Jahren lassen

heutige Modelle weniger als die Hälfte der

Energie nach außen entweichen. Ergebnis:

Die bewusste Wahl eines Premium-

Produkts aus Holz, Holz/Aluminium oder

Kunststoff kann den Energiebedarf Ihrer

Immobilie um bis zu 35 % senken. Auch ihr

Wert steigt spürbar – bis zu 3,5 % Zuwachs

ist drin. Für eine Investition spricht auch die

Tatsache, dass moderne Produktionsverfahren

die Kosten pro Fenster um ca. ein

Viertel gegenüber früher gesenkt haben.

Grafik: BE Bauelemente

Foto: Rekord

Foto: HBI

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4


Fenster, Türen, Tore – Fenster

SCHON GEWUSST?

Tatsächlich werden 95 % aller in Deutschland produzierten Fenster

individuell nach Kundenwunsch und passend zur jeweiligen

Raumsituation gefertigt. Das hat eine Fensterindustrie hervorgebracht,

die hoch flexibel und trotzdem wirtschaftlich jedes gewünschte

Modell in Spitzenqualität produzieren kann – fast wie

im Automobilbau.

SCHON GEWUSST?

Ein Standardfenster besteht mit Blendrahmen, Flügel, Verglasung,

Glasleisten, Beschlägen, Schrauben und weiteren Zubehörteilen

aus rund 60 Einzelteilen, die alle miteinander perfekt

harmonieren müssen.

Foto: HBI

Foto: Rekord

Wichtiger Faktor: Sicherheit

Spezielle einbruchhemmende Fenster machen es Einbrechern schwer,

in Ihr Haus oder in Ihre Wohnung vorzudringen. Die Elemente bestehen

aus einem hochstabilen Rahmen, Schließzapfen, Schließteilen,

Griffen und entsprechen den hohen Sicherheitsstandards der RAL

Richtlinien. Sie werden entsprechend geprüft und vom RAL Güteverband

zertifiziert.

Fotos: BE Bauelemente

Foto: HBI

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5


BAUZEIT

Natur, Technik, Handwerk –

starke Partner am Holzfenster

Holzfenster begeistern durch ihre natürliche Ausstrahlung

und ihre warme, angenehme Oberfläche. Noch ein Vorteil

spricht für das Material Holz: Es eignet sich ideal für feinste

handwerkliche Verarbeitung und lässt sich entsprechend

vielfältig gestalten. Moderne Dreifach-Verglasungen erfüllen

strengste Energiesparnormen. Umweltschonende

Farben und Lasuren machen viele tolle Designvarianten

möglich.

Gestaltungs-

Tipp

Foto: Rekord

Holzfenster vertragen auch gestalterische sowie technische Finessen

– z.B. formschöne Designfenstergriffe, verdeckt liegende

Fensterbeschläge und verschiedene Falzarten. Insgesamt

erlaubt Holz die Produktion besonders schlanker und filigraner

Modelle – ideal z.B. für die komplexen Anforderungen im Altbaubereich

(Denkmalschutzvorschriften beachten!).

Foto: HBI

Foto: Rekord

Foto: Kneer-Südfenster

Foto: Rekord

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6


Fenster, Türen, Tore – Fenster

Kunststofffenster – Alleskönner

Sicherer und sparsamer leben – das wollen alle. Mit hochwertigen

Kunststofffenstern erfüllen Sie sich beide Wünsche. Mit

einem U-Wert von bis zu 0,74 W/m²K unterbieten Kunststofffenster

sogar die Vorgaben eines Passivhauses (d.h. eines

Hauses, das vollkommen ohne Standardheizung auskommt).

Spezielle Verriegelungsausstattungen erhöhen darüber hinaus

die Sicherheit.

Alu macht Front, Holz macht Laune

Foto: HBI

Foto: Kneer-Südfenster

Das robuste, nahezu unverwüstliche Material Aluminium

– wäre das nicht ideal, um Wind und Wetter außen am

Fenster Paroli zu bieten? Während innen das warme Naturmaterial

Holz die Bewohner verwöhnt? Gedacht, getan:

Aluminium-Holz-Fenster überzeugen durch eine robuste,

pulverbeschichtete Aluminiumschale außen und

schönen, seidenglatten Holzoberflächen innen. Und

überhaupt: Materialmixe am Bau sind Trend. Alu und

Holz passen ideal in die Zeit und erlauben jeweils die

vielfältigsten Farb- und Formvarianten.

Foto: Rekord

Premium ohne Kompromisse

Top-Kunststofffenster bestehen im Profilkern aus einem Hightech-Faserverbundstoff

mit speziellen Glasfasern. Vorteil: extreme Stabilität und

Verwindungssteifheit. Luft in der Mehrkammer-Profilkonstruktion dient als

perfekter Isolator, Wärmebrücken sind ausgeschlossen.

Foto: Kneer-Südfenster

Foto: HBI

Foto: HBI

Foto: BE Bauelemente

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BAUZEIT

Fenstertüren

Hallo, Licht!

Wohnen unter freiem Himmel – ein Traum, den wir nicht nur im

Frühling und Sommer träumen. Gerade im Winter wünschen wir

uns mehr Licht und eine – zumindest optische – Verbindung nach

draußen ins Freie. Lösung: moderne Terrassentüren. Mit ihnen

heben wir den Unterschied zwischen Wohnraum und Terrasse auf,

bringen Helligkeit und Naturgefühle ins Haus. Die Wohnräume

weiten und öffnen sich, wirken größer – wunderbar. Nähert sich

die warme Jahreszeit, wächst auch die Vorfreude. Nur noch wenige

Wochen, dann genügen ein paar Handgriffe, und das Haus

wird mit Licht, Luft und Feriengefühlen geflutet!

Praxis-

Tipp

Grenzenloser Übergang vom Wohnraum in die Natur: Hebe-

Schiebe-Türen – hier als Ecklösung – bieten eine stufenlose und

trotzdem optimal wärmegedämmte Verbindung nach draußen.

Foto: HBI

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Fenster, Türen, Tore – Fenstertüren

Foto: Rekord

Terrassentüren –

neue Werte im Bestand

Größere Glasflächen liegen im Trend, auch bei Sanierern bzw. Renovierern.

Mit individuellen Terrassenlösungen werten Sie die Wohnbereiche

auf, gestalten sie freundlicher und attraktiver. Schiebetüren sind dabei

besonders angesagt. Sie lassen sich einfach und platzsparend öffnen,

ohne dass ein störender Türflügel in den Raum ragt. Sogenannte Parallelschiebetüren

sparen noch mehr Platz, sie eignen sich gut für große

Flächen. Die Türflügel werden parallel abgestellt und kinderleicht zur

Seite geschoben.

SCHON GEWUSST?

Lüften, ohne dass die Terrassentür von außen sichtbar offen

steht? Verdeckte Spaltlüftungsfunktionen machen es möglich.

Die Schiebetüren bleiben dabei vollständig geschlossen. Die

Bedienung ist kinderleicht: Mit der Drehung des Türgriffs um

180 Grad öffnet sich die obere Dichtung der Schiebetür und

lässt Frischluft in den Raum - dabei ist alles so geschützt, dass

weder Regen noch Insekten oder Schmutz eindringen können.

Foto: HBI

Foto: HBI

Foto: Rekord

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9


BAUZEIT

Gestaltungs-

Tipp

Wohnen in Design: Eine Terrassentür soll nicht nur funktional

überzeugen, sondern sich auch optisch attraktiv in die Fassade

einfügen.

SCHON GEWUSST?

Fachgerecht geplant, werden weitläufige Glasflächen mit modernen

3-fach Verglasungen zu passiven Sonnenkollektoren – eine

tolle Energiespar-Option für den Winter.

Foto: HBI

Foto: Rekord

Öffnen, schließen leicht gemacht

Große Schiebetüren müssen im geschlossenen Zustand zuverlässig

dichthalten und dürfen weder Schlagregen noch kalte Luft ins Haus

lassen. Deshalb senken sie sich in den meisten Fällen beim Verriegeln

ab. Zum Öffnen wird das

Türelement über einen Hebelmechanismus

angehoben.

Ein Kraftakt? Keineswegs. Ein

neu entwickelter Öffnungs- und

Schließmechanismus sorgt dafür,

dass nicht mehr der gesamte

Flügel, sondern nur noch die

Dichtungen am unteren und

oberen Flügelrand angehoben

werden müssen.

Foto: Rekord

Barrierefrei ins Freie.

Und wieder zurück.

Moderne Leichtlauf-Schiebetüren haben

eine extra flache und dennoch dicht schließende

Bodenschwelle – das garantiert

stolperfreie Übergänge bei zugleich besten

Energiesparwerten.

Foto: Rekord

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Fenster, Türen, Tore – Fenstertüren

Schiebeanlagen

aus Aluminium

Hebe-Schiebeanlagen aus

Aluminiumprofilen lassen sich

leicht zu einer Seite oder aus

der Mitte öffnen, was große

Öffnungsweiten ermöglicht.

Diese Anlagen eignen sich

gut für großflächige Glaskonstruktionen,

z.B. Wintergärten.

Im geschlossenen Zustand

bieten sie besten Wärme- und

Schallschutz.

Foto: BE Bauelemente

Das Beste aus zwei Welten

Aluminium-Holz-Schiebetüren haben nach außen

eine robuste, pulverbeschichtete Aluminiumschale –

das macht sie unempfindlich gegen Wind, Wetter und

mechanische Einwirkungen. Innen begeistern diese

Modelle dagegen durch wunderschöne, Holzoberflächen.

Beide „Gesichter“ einer solchen Konstruktion

sind in vielen individuellen Varianten bestellbar, passend

zu allen Fassaden und Interieurs.

Foto: Kneer-Südfenster

Foto: Kneer-Südfenster

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BAUZEIT

Rollläden

Lichtblicke

Rollläden gehören zur Basisausstattung

von Haus und Wohnung.

Moderne Rollladen- und Raffstoresysteme

aus Aluminium können

noch viel mehr. Sie schützen nicht

nur vor direkter Sonneneinstrahlung

und unerwünschten Einblicken,

sondern auch vor Wärmeverlusten

und Einbrechern.

Foto: Beck + Heun

SCHON GEWUSST?

Geschlossene Rollläden reduzieren Wärmeverluste um bis zu 40 %

(Altbau). Bei Fenstern neuerer Bauart verbessert der Rollladen die

Wärmedämmung immerhin noch um bis zu 25 %. Ein Vorteil, der

sich vor allem bei großen Fensterflächen auszahlt.

Energiesparer Rollladenkasten

Hochwertige Rollladen- und Raffstorekästen bestehen aus dem

Dämmstoff-Klassiker Styropor ® und dessen Weiterentwicklung, dem

silbergrauen Neopor ® . Auch die Bauart der Beschattungssysteme

zielt aufs Energiesparen. Ihr raumseitig geschlossener, fugenloser

Aufbau, thermische Trennungen und kleinstmögliche Rollräume reduzieren

Wärmeverluste auf ein Minimum.

Foto: Beck + Heun

Foto: Beck + Heun

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Fenster, Türen, Tore – Rollläden

Wächter Ihres Heims

Rollläden mit Hochschiebesicherung leisten Einbruchsversuchen

sehr erfolgreich Widerstand.

Motorbetriebene Rollläden wirken zusätzlich,

weil ihr Motor über eine Bremse verfügt und

der Panzer mit starren Verbindern an der Welle

befestigt ist. Außerdem können Rollläden an

Bewegungsmelder gekoppelt werden. In diesem

Fall fahren die Behänge automatisch herunter,

sobald sich jemand nähert.

Foto: Beck + Heun

Foto: Beck + Heun

Foto: Beck + Heun

Praxis-

Tipp

Sie leben an einer befahrenen Straße oder in Flughafennähe?

Dann sollten Sie auf eine schalldämmende Bauart Ihrer Rollladenkästen

achten. Raumseitig geschlossene Systeme kommen

ohne Verschlussdeckel aus und sind zudem fugenlos aufgebaut,

wodurch Schallbrücken vermieden werden.

Gestaltungs-

Tipp

Moderne Beschattungsanlagen sehen stylisch aus und bereichern

die Fassadengestaltung. Verschiedene Profilgrößen,

-materialien und -geometrien bieten Raum für Kreativität. Profile

und die dazugehörigen Führungsschienen lassen sich außerdem

in vielen Farben beschichten.

Foto: Beck + Heun

Manager von Licht und Schatten

Den Licht- und Sichtschutz elektronisch steuern? Wer einmal in den

Genuss dieses Komforts gekommen ist, will ihn nicht mehr missen. Die

Einstiegsklasse bilden kabelgesteuerte Motoren, gefolgt von Motoren mit

automatisierter Endlagen- sowie Hinderniserkennung. Die Königsklasse

der Motoren lässt sich komplett in die Hausautomation integrieren. Diese

steuert die Beschattung gemäß voreingestellter Szenarien oder individueller

Wünsche – Tag für Tag und vollautomatisch.

Foto: Beck + Heun

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BAUZEIT

Haustüren

Herzlich Willkommen!

Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte eines Hauses. Doch

nicht nur sein optischer Eindruck zählt, sondern auch seine

Technik. Bauherren steht ein riesiges Angebot offen. Aber auch

Sanierer sollten die Chance auf eine wertsteigernde Investition

nutzen. Muss nur die alte Haustür ersetzt werden? Oder ist eine

Modernisierung des gesamten Bereichs angesagt? Inklusive einer

elektronischen Überwachung nach neuester Komfort- und

Sicherheitstechnik – mit Zugangskontrolle per Fingerabdruck

und Schließsystem mit Elektromotor? Lassen Sie sich von den

Optionen überraschen und begeistern!

Wichtig: gute Planung

Was soll Ihre Haustüre leisten, sicherheits-, wärme- und schallschutztechnisch?

Welche Komfortwünsche haben Sie? Welche baulichen

Gegebenheiten sind zu beachten – eine Frage, die die Ausführung

des Eingangsportals, des Türsockels, die Anordnung von Treppen, die

Stromanschlüsse usw. betrifft. Dazu kommen Ihre Anforderungen an

das Material und das Design. Eine kleine Checkliste kann bei der Entscheidungsfindung

helfen.

Praxis-

Tipp

Wer die richtigen Fragen stellt, kommt schneller zur perfekten

Haustür:

■ Aus welchem Material soll die Haustür sein?

- Holz

- Aluminium

- Kunststoff

- ein Materialmix

Foto: Rekord

■ Ist der Bereich einsehbar / nicht einsehbar (Sicherheit!)

■ Welche Wärmedämm-Anforderungen habe ich?

■ Soll der Bereich schalldämmend ausgestattet sein?

■ Wieviel Ein- bzw. Ausblick soll der Bereich gestatten?

■ Wie ist die Lichtsituation?

■ Welche Witterungseinflüsse wird es geben?

■ Sind Glaselemente, Seitenteile, Oberlichter gewünscht?

■ Ist eine Briefkastenanlage sinnvoll?

■ Sind Stromanschlüsse vorhanden?

■ Wie sieht es mit Barrierefreiheit aus?

Fotos: BE Bauelemente

■ Welche Komfort- und Sicherheits-Features wünsche ich mir?

- besondere Rahmen, Schlösser, Beschläge, Griffe

- Tresorverriegelung

- Klingelmodul

- Türspion

- elektronische Türüberwachung

- Fingerprint-Sensor

- elektrische Schließanlage

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Fenster, Türen, Tore – Haustüren

Geborgen hinter starken Türen

Kaum ein Einbrecher wird es ernsthaft mit einer modernen Sicherheitshaustür

aufnehmen. Der ungebetene Gast müsste erstmal die

Bestandteile des Sicherheitsbeschlages überwinden. Bei der Mehrfachverriegelung

greifen Schwenkriegel aus gehärtetem Stahl oben

und unten in eine massive, durchgehende Schließleiste, so dass sich

Türflügel und Blendrahmen praktisch nicht mehr auseinanderdrücken

lassen. Das Hauptschloss mit Kurbelfalle verriegelt sicher und optimiert

auch den Dichtschluss. Zwei Aushebelsicherungen verhindern

das Eindringen über die Bandseite des Türflügels.

Fotos: HBI

Holzhaustüren – moderne Klassiker

Holz und moderne Technik – das geht auch an der Haustür bestens zusammen.

Mit ihrer natürlichen Optik, zeitgemäßen Dämmwerten und einer

umfassenden Sicherheitsausstattung bringen Holzhaustüren Tradition

und Moderne unter ein Dach. Sehr schön dazu passen Edelstahlgriffe,

Designgläser und verschiedene wählbare Strukturoberflächen. Auch die

Energiesparleistung beeindruckt: Wärmedurchgangskoeffizienten von bis

zu 0,85 W/m²K erfüllen die Anforderungen an eine KfW-Förderung.

Zusammenspiel in Holz und Glas

Der Einbau dickerer Gläser mit besseren Wärmedämmwerten optimiert

die Energieeffizienz einer Holzhaustür. Dreifachverglasungen

mit Wärmedämmbeschichtungen, mit Edelgas gefüllten Scheibenzwischenräumen

und warmem Glasrandverbund reduzieren die Wärmedurchlässigkeit

deutlich und helfen bei der Heizkostenreduktion. Zwei

Dichtebenen eliminieren Zugluft und verbessern den Schallschutz.

Foto: Rekord

Foto: HBI

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BAUZEIT

Foto: HBI

Kunststoffhaustüren:

stabil und effizient wie nie

Clou der neuen Türengeneration aus Kunststoff: ein Profilkern aus Hightech-Faserverbundstoff.

Das aus speziellen Glasfasern bestehende Material

garantiert, dass die Haustüren höchsten Anforderungen an Stabilität

und Verwindungssteifheit standhalten – ohne wärmeleitende Stahlarmierungen.

Sechskammer-Profile mit drei Dichtebenen inklusive Mitteldichtung

und einer entsprechenden Bautiefe senken den Energiebedarf nachhaltig.

Zur Sicherheit Kunststoff

Neben der extremen Stabilität einer Kunststoffhaustür überzeugt auch

deren Sicherheitstechnik. Ein selbstverriegelndes Schloss gewährt

eine hohe Grundsicherheit schon im unverriegelten Zustand. Bandseitige

Aushebelsicherungen bieten höchsten Einbruchschutz.

Foto: HBI

Foto: HBI

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Fenster, Türen, Tore – Haustüren

Robuste Schönheiten in Aluminium

Stark gegen Wind und Wetter, effektiv gegen Wärmeverluste, abschreckend

für Einbrecher: Haustüren aus Aluminium profilieren sich durch

sprichwörtliche Unverwüstlichkeit. Sie punkten z.B. mit rekordverdächtigen

Wärmedämmwerten bis zu 0,47 W/m 2 K (Türflügel mit PU-Hartschaumfüllung

und innenliegendem Flügelprofil). Auch bei der Sicherheit

gehören sie zu den Klassenbesten – entsprechende Ausstattungen vorausgesetzt.

Alu-Haustüren sind in vielen Farben, Oberflächen, mit und

ohne Glaseinsätze sowie mit unterschiedlichsten Applikationen und Griffen

erhältlich.

Fotos: Hörmann

Foto: Hörmann

...und der Schmutz bleibt vor der Tür

Früh dran denken: Integrierte Schuhabstreifer-Systeme sind praktischer, leichter

zu reinigen und sehen besser aus als jede gekaufte Matte vor der Haustüre!

Rutschsichere und bodengleiche Schuhabstreifer gibt es für den Außen- und

Innenbereich und in verschiedenen Materialien und Designs. Die Eingangsmatte

kann sogar mit einem persönlichen Gruß oder Schriftzug versehen werden

– kleiner Gag mit großer Wirkung auf Ihre Besucher.

Foto: ACO

Foto: ACO

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17


BAUZEIT

Nebeneingangstüren

Solide Wächter

Ihres Heims

Kellertüren und andere Nebeneingänge liegen

oft versteckt hinterm Haus oder sogar

am Ende eines Kellerabgangs. Das zieht Einbrecher

geradezu magisch an. Schieben Sie

deren „Bemühungen“ einen massiven Riegel

vor. Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler weiß,

womit Sie ungebetene Besucher wirksam abschrecken

können.

Fotos: Novoferm

Holz – massive Stärken auch am

Nebeneingang

Das Baumaterial Holz bewährt sich nicht nur am Haupteingang. Dank ihrer

modernen Produkttechnik mit vierfach lamellierten Massivholzprofilen

machen Holztüren auch Sinn, um Keller-, Küchen- und andere Nebeneingänge

zu sichern. Zwei Dichtebenen sorgen für dauerhafte Dichtigkeit und

verbesserten Schallschutz. Robuste Mehrfachverriegelungen im Zusammenspiel

mit massiven Schließleisten und bandseitigen Aushebelsicherungen

setzen sich Einbruchsversuchen sehr wirksam entgegen. Nicht zuletzt

spricht die Ästhetik mit: Eine große Auswahl an Modellen und Farben

bietet Raum für Kreativität.

Sicherheit und Wärmeschutz in

Stahl

Schon das Material lässt viele Einbrecher verzagen. Geraten sie an

eine einbruchhemmende Stahltür mit Mehrfachverriegelung, brechen

sie ihre Versuche schnell ab. Noch ein Vorteil dieser Modelle: Türblatt

und Zarge sind thermisch getrennt. Das qualifiziert sie zum energiesparenden

Eingang zu beheizten Kellern und Nebengebäuden. Optionale

Isolierverglasungen bringen Tageslicht in die dahinterliegenden

Räume.

Foto: HBI

Foto: HBI

Foto: Hörmann

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18


Fenster, Türen, Tore – Nebeneingangstüren

Zu früh gefreut!

Manchmal muss es eben das Optimum sein! Zum Beispiel, wenn

Ihre Kellertür besonders versteckt liegt, oder die Hausbewohner

oft auf Reisen sind. Lösung: 40 mm und mehr an massivem

Stahl, extrastarke Scharniere, die Tür und Zarge bombenfest

verbinden, sowie zusätzliche Sicherungszapfen, die die Tür in

der Zarge auf der Seite der Scharniere sicher verankern. Gemeinsam

mit dem Schloss sind solche Türen auf beiden Seiten

gesichert und verhindern so einseitiges Aufhebeln. Aufbohr- und

Ausziehschutz sorgen dafür, dass es sich auch mit Dietrich,

Schraubendreher oder Zange nicht knacken lässt.

Sicherheitsschloss

Bänder mit gesicherten Bolzen

Mehrfach-Verriegelung

Sicherungszapfen

4-seitig umlaufender Stahlrahmen

Feuer- und Rauchschutz

Fotos: Teckentrup

SCHON GEWUSST?

Auch Mehrzwecktüren mit einbruchhemmender Zusatzausstattung

sind bereits sehr widerstandsfähig gegen

Einbrüche. Mit ihrer Mehrfachverrieglung können sie als

Kellerausgangs-, Garagenverbindungs-, Heizungsraumund

Aussentür gleichermaßen eingesetzt werden.

Fotos: Novoferm

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19


BAUZEIT

Garagentore & Co.

Endlich daheim!

Der Arbeitstag war lang und anstrengend, die

Freude aufs Zuhause wächst. Wie schön, so

eine moderne Garage zu haben! Sie bereitet

Ihnen ein warmes Willkommen, selbst bei Wind

und Wetter oder im Winter, wenn allein der Gedanke

ans Aussteigen frösteln lässt. Es macht

Spaß, der Witterung eins auszuwischen: Bequem

per Fernbedienung öffnet sich das Tor auf

ganzer Breite, der Feierabend kann beginnen!

Foto: Novoferm

Ein System

aus lauter Vorteilen

Sectionaltore heißen so, weil sie in

gleichmäßige Lamellen („Sectionen“)

aufgeteilt sind, die sich platzsparend unter

die Decke fahren lassen. In automatisierter

Form verbinden sie exzellenten

Bedienungs-Komfort mit überzeugender

Sicherheit im Alltag. Und schön sehen

sie auch noch aus, vor allem, wenn die

Lamellen ohne sichtbare Übergänge

aufgeteilt sind.

Foto: Teckentrup

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20


Fenster, Türen, Tore – Garagentore & Co.

Praxis-

Tipp

Die Vorteile moderner Sectionaltore kommen Ihnen tagtäglich

zugute:

■ Wärmedämmung

■ schnelle Zufahrt

■ schneller Zugang

■ Sicherheit

■ elegante harmonische Gesamtoptik

■ sichere, leicht verständliche

Funkfernbedienung

Foto: Hörmann

Fotos: Hörmann

SCHON GEWUSST?

Automatisierte und funkgesteuerte Sectionaltore eignen sich

bestens auch für die Nachrüstung. Praktisch sind spezielle

Renovierungslösungen, mit denen heutige Garagentore auch

in Garagen eingesetzt werden können, die nicht den aktuellen

Standardmaßen entsprechen. Farbe, Material, Oberfläche und

Design sind frei wählbar, eine LED-Lichtleiste setzt den optischen

Clou und hält Unbefugte fern.

Foto: Novoferm

Fotos: Novoferm

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21


BAUZEIT

Ein Tor für die Multizweck-Garage

Garagen von heute dienen oft mehreren Zwecken. Sie werden zu

Nebengebäuden aufgewertet und leisten gute Dienste als Aufbewahrungs-,

Heimwerker- oder Hobbyräume. Das macht neue Designs

am Garagentor erforderlich. Komfortable zweiflügelige, auf Wunsch

wärmegedämmte Drehflügeltore lassen sich einzeln öffnen und bilden

komfortable Nebeneingänge. Mal kurz mit dem Fahrrad zum Bäcker

und zurück? Kein Problem – das Aus- und Einfahren in die Garage

geht blitzschnell.

Gestaltungs-

Tipp

Edle Kombinationen: Wer sein Garagentor perfekt auf die Optik

des Eingangsbereichs abstimmt, macht den besten Eindruck

und wertet sein Anwesen sichtbar auf.

Foto: Novoferm

Foto: Novoferm

Foto: Novoferm

Foto: Novoferm

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22


Fenster, Türen, Tore – Garagentore & Co.

Foto: Teckentrup

So erzielt man schöne Tore

Farbtöne, Oberflächenvarianten, Verglasungen – moderne

Markenprodukte reizen die volle Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten

aus. Hinzu kommen abgestimmte

Wand- und Sturz-Anschlüsse für die Renovierung.

Damit die Garage nicht zum Eiskeller wird

Moderne Sectionaltore sind optional mit einem wirksamen Dämmkern ausgestattet.

Das zahlt sich vor allem bei Garagen aus, die direkt an das Haus anschließen (seitlich

oder im Untergeschoss). Die Garage wird so zum Wärmepuffer für die beheizten

Räume. Wird in der Garage gewerkelt und geschraubt, ist Wärmeschutz erst recht ein

Thema. Positiver Nebeneffekt: Der Aufbau mit Dämmkern steigert die Stabilität des

Tores, macht es einbruchssicherer und steigert die Lebensdauer.

Foto: Hörmann

Foto: Novoferm

Foto: Teckentrup

Foto: Novoferm

Foto: Teckentrup

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23


BAUZEIT

Fenster, Türen, Tore – Garagentore & Co.

Rundum sicher

Automatik, wohin man blickt: Fingerklemmschutz, elektronische Antriebe

mit optionaler Lichtschranke und Einbruchhemmung sind heute

fast schon Standard bei Garagentoren. Automatisierte Stahltore

widerstehen auch hartnäckigen Einbruchsversuchen und sind damit

viel sicherer als ihre mechanischen Vorgänger. Modelle, die vom TÜV

auf „Einbruchhemmung für Garagentore“ geprüft sind, erleichtern die

Auswahl. Die Technik steckt meist in der Antriebsschiene, die mit einer

speziellen Verriegelung ausgestattet ist. Dennoch sollten Sie nicht

vergessen, eine massive Übergangstür zum Wohnbereich einzubauen

– das macht auch brandschutztechnisch Sinn.

Foto: Teckentrup

Foto: Novoferm

Foto: Teckentrup

Foto: Teckentrup

Foto: Teckentrup

Starke Marken für Fenster, Türen und Tore

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Wohngefühle

vom Feinsten

Innenausbau, Innengestaltung

Ideen, Tipps, Produkte

Foto: Knauf

■ Innendämmung

• Materialien • Schallschutz • Brandschutz

■ Trockenbau

• Materialien • Systeme • Schiebetüren

• Licht-Lösungen • Revisionsklappen

■ Boden- und Wandvorbereitung

• Abdichten und reparieren • Flächenheizungen

■ Boden-Finish

• Kork • Holz • Verklebung

■ Wand-Finish

• Putze • Farben • Tapeten • Paneele


BAUZEIT

Trendübersicht

Offen für jeden Lebenstraum

Singlefreiheit, Pärchenzeit, Familienphase, die entspannten Jahre jenseits der 50 –

modernes Leben zeigt sich so facettenreich wie nie zuvor. Und jede Phase sucht nach

ihrem individuellen Ausdruck, am sichtbarsten in Gestalt des eigenen Zuhauses. Mit

dem Innenausbau und der anschließenden Innengestaltung Ihres Heims nähern Sie sich

Schritt für Schritt Ihrem Traum-Ambiente. Täglich die neue Wohnwelt wachsen zu sehen,

macht einfach Freude. Moderne Ausbautechnik schenkt Ihnen sogar die Freiheit zu

spontanen Änderungen, ohne dass es gleich die Welt kostet. Wann hätte es das früher

je gegeben?

Foto: Knauf

Raumkonzepte aus dem Trockenbaukasten

Kinder werden erwachsen und verlassen das Nest. Gute Idee, die beiden

Kinderzimmer in einen großen Wohnraum zu verwandeln. Auch

ein Homeoffice wäre schön, denn als „Empty Nester“ haben Sie Lust

auf berufliche Veränderung. Ein kleines eigenes Fitnessstudio passt

auch nicht schlecht zur neuen Lebensphase. Doch wie diese Wünsche

verwirklichen, ohne das Zuhause in eine Baustelle zu verwandeln?

Ganz einfach: mit den Methoden des Trockenbaus!

Wie halten Sie´s mit Energie?

Bewusster mit Energie umgehen? Im Altbau? Aber natürlich – mit einer

energetischen Sanierung von innen. Trockenbauständerwerke, die

mit (mineralischen oder biologischen) Dämmstoffen gefüllt werden,

verbessern nicht nur die Energiebilanz, sondern auch den Wärme-,

Schall- und Brandschutz im Haus.

Foto: Alpina

Foto: Knauf

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Innenausbau, Innengestaltung – Trendübersicht

Foto: HASIT

Vier Wände zum Genießen

Hier kommt Farbe ins Spiel: Wandgestaltung! Vieles können Sie selber

machen. Spachteln, verputzen, streichen, tapezieren – das gelingt heute

erstaunlich einfach und schnell. Kleiner Tipp: Mineralputze. Sie bieten

nicht nur tolle Möglichkeiten zur Oberflächengestaltung. Sie regulieren

auch die Luftfeuchtigkeit des Raumes und sorgen für ein gesundes,

ausgewogenes Raumklima.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Mehr als nur

Funktionsträger:

Fußböden

Fußböden sind Designobjekte und

Wertanlagen, die täglich Freude bereiten.

Es lohnt sich also, wählerisch

zu sein. Mit Trockenboden- und/oder

Fußbodenheizungssystemen nivellieren

Sie unebene Untergründe und

schaffen eine Basis, um wunderbare

Beläge aus Stein, Fliesen, Kork oder

edlem Holz aufzunehmen. Professionelle

Bodenarbeit nutzt außerdem

dem Brandschutz im Haus sowie der

heute so wichtigen Schall- und Trittschalldämmung.

Foto: Schlüter-Systems

Seite 3


BAUZEIT

Innendämmung

Alternative für Ästheten

Mehr Wärme und weniger Lärm im Haus – darum geht es bei der Innendämmung.

Sie kommt dann in Frage, wenn eine Dämmung von außen

aus Denkmalschutz- oder anderen Gründen nicht angesagt ist. Innendämmungen

bewähren sich besonders in der Sanierung, aber auch im

kreativen Holzbau. Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler zeigt Ihnen die

Optionen.

Foto: Knauf

Gut Holz: Innendämmplatten

Das Naturmaterial Holz ist der perfekte, weil wohngesunde Baustoff, um

ein Haus von innen gegen Wärmeverluste und Lärm zu dämmen. Holz

wirkt kapillaraktiv und feuchteausgleichend. Innendämmplatten auf dieser

Basis werden sowohl im Mauerwerks-

als auch im Holzbau eingesetzt.

Gut zu wissen: Die Oberfläche

ist verputzbar – keine Grenze also

für kreative Oberflächen-Finishs!

Prima Wohnklima

Foto: HOMATHERM

Holzfaser-Dämmplatten im Innenbereich eignen sich bestens dazu, z.B.

den Aufbau eines massiven Dielenbodens zu unterfüttern. Dazu eignen

sich z.B. Holzfaser-Module in Stärken um 60 mm. Zwei Lagen eines solchen

Moduls verbessern die Wärme- und Trittschalldämmung erheblich.

In aller Ruhe wohnen

Gut gegen Lärm, egal ob er von außen kommt oder innen im Haus

entsteht: Spezielle Holz-Innendämmplatten sind auf Schallschutz zugeschnitten.

Im Bodeneinsatz

bieten sie die nötige Festigkeit

und zugleich verbesserten Trittschallschutz.

Die Platte bewährt

sich als „Flüsterdecke“ unter

Dielung, Parkett, Teppich oder

Fußbodenheizung.

Foto: HOMATHERM

Sicher in Wolle gepackt

Hochleistungs-Mineralwolle vereint besten Brandschutz mit zertifizierter

Wohngesundheit und bietet sich sogar für den mehrgeschossigen

Holzbau und bei Aufstockungen an. Die komprimierte Wolle punktet

mit exzellenten Wärme- und Schalldämmwerten auch bei schlanken

Konstruktionen. Das heißt, Sie gewinnen

Wohn- bzw. Nutzraum – ein klares Plus für

die Sanierung und Renovierung. Ecken, Nischen

und Fugen im Altbau werden gut verfilzt,

was die sonst typischen Wärme- und

Schallbrücken vermeiden hilft.

Foto: Pavatex

Foto: SG ISOVER

SCHON GEWUSST?

Foto: Pavatex

Brandschutz durch Mineralwolle: Der Baustoff brennt nicht, glimmt

nicht, fällt oder tropft nicht brennend ab. Auch entwickelt sich kein

sichtbehindernder Rauch. Mineralwolle eignet sich somit auch für

hoch feuerhemmende Konstruktionen, wie sie z.B. im mehrgeschossigen

Holzbau gefordert werden.

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4


Energieeffizienz

trifft Wohngesundheit

Die wohngesunden Eigenschaften von offenporigen, raumluftaktiven

Putzen auf Mineralbasis sind bekannt. Ein komplett mineralisches Innendämm-System

verbindet sie mit überzeugenden Energiespareigenschaften

– interessant nicht zuletzt im Denkmalschutzbereich.

Natur und Technik

wirken zusammen

Basis des kapillaraktiven, diffusionsoffenen Systems bilden eine leistungsstarke

Dämmplatte (Wärmeleitfähigkeit λ = 0,045 W/m 2 K) in variablen

Dicken von 50, 60, 80, 100 mm) sowie eine 25 mm dicke Laibungsplatte.

Diese ist speziell zur Vermeidung von Wärmebrücken im

Bereich Fenster, Türen und als flankierende Dämmung einsetzbar. Beide

Dämmplatten bestehen aus vulkanischem, veredeltem Perlitgestein,

sind 100 % Natur, nicht brennbar und frei von Schadstoffen.

Innenausbau, Innengestaltung – Innendämmung

Dämmaktive Ausgleichsschüttungen bringen schräge bzw. unebene

Böden schnell in die Waage. Auf dem Boden verlaufende

Rohre verschwinden einfach in der Schüttung. Im eingebauten

Zustand verkleben und verkrallen sich die Granulate – so entsteht

eine Schicht, die die Anforderungen an eine Ausgleichsschicht in

„gebundener Form“ nach DIN 18560-2 erfüllt. Eine Spezialvariante

eignet sich als tragfähige Schüttung unter Nass- und Asphaltestrichen.

Praxis-

Tipp

Foto: Knauf

Auch Holzfasern werden zu flexiblen, dämmstarken und diffusionsoffenen

Matten verarbeitet. Die poröse Faserstruktur des

Baustoffs macht ihn zum echten „Schallschlucker“. Noch ein

Plus: Das Holz zu diesen Modulen stammt aus nachhaltiger Holzbewirtschaftung.

Dämmung einfach schütten

Foto: Knauf

Die Fußböden unserer Häuser und Wohnungen sollen einiges leisten:

die Raumtemperatur halten, den Schall reduzieren und natürlich stabil

sein. Überraschend einfache Lösung für alle diese Anforderungen: eine

Dämmstoffschüttung als Basis. Sie besteht aus einer veredelten Form

des leichten, umweltgerechten Perlits. Der Baustoff ist vulkanischen Ursprungs,

also ganz natürlich, mineralisch, chemisch

neutral und somit baubiologisch absolut einwandfrei.

Foto: SWISS KRONO

Praxis-

Tipp

Fotos: Knauf Aquapanel

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5


BAUZEIT

Trockenbau

Nimm Dir die Freiheit!

Eine schöne Altbauwohnung muss renoviert werden. Tolle Lage, große

Räume, hohe Decken – was macht man aus so einem Schmuckstück?

Unser Tipp: Legen Sie einen neuen Maßstab an Ihr Projekt:

Nämlich einzig Ihre Phantasie, sonst nichts. Sie werden staunen, was

heute alles geht, der moderne Trockenbau macht es möglich. Er verbindet

äußerste Gestaltungsfreiheit mit der Erfüllung aller funktionellen

Ansprüche, die an einen modernen Wohnungsumbau gestellt werden:

Brandschutz, Schallschutz, Wärme- und Feuchteschutz. Noch ein Riesenvorteil:

Trockenbaumaßnahmen gehen – Profipartner vorausgesetzt

– leicht und schnell

von der Hand, ohne

zusätzliche Feuchte ins

Bauwerk einzutragen.

Foto: Knauf

Flexibilität –

ein System für unsere Zeit

Wissen Sie heute schon, wie Sie morgen wohnen wollen?

Mit einem Trockenbausystem halten Sie sich alle Optionen

offen. Ob im Neubau oder bei der Altbau-Sanierung –

die im Vergleich zu massiven Bauweisen extrem leichten

Systeme sind schnell errichtet, belasten den Untergrund

kaum und ermöglichen Grundriss- und Raumgestaltung in

einer früher nicht gekannten Flexibilität.

Praxis-

Tipp

Schallschutz – ein Riesenthema für Bauherren und Renovierer

gleichermaßen. Trockenbausysteme liefern die

überzeugenden Schallschutzkonstruktionen. Je nach Plattenstärke,

Befestigung und Ausführung werden alle von

der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA) definierten

Schallschutzklassen erfüllt. Die Konstruktionen liegen

damit deutlich oberhalb der gesetzlichen Empfehlungen.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Foto: Knauf

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6


Innenausbau, Innengestaltung – Trockenbau

Technik elegant

verschwinden lassen

Leitungen, Rohre und Armaturen muss man

nicht ständig vor Augen haben. Andererseits:

Sie unter Putz zu legen, kann im Altbau teuer

werden. Lösung: Trockenbausysteme. Sie verbergen

bzw. führen technische Installationen

und Einbauten, Licht- und Klimatechnik einfach

mit – wenn Sie wollen mitten in den Raum! Und

wenn mal was ist, kommt man schnell dran.

Hart im Nehmen

High-End-Trockenbauplatten, professionell montiert auf einem Metall-Ständerwerk,

bieten vielfältige Vorteile:

▪ extreme Oberflächenhärte

▪ Tragkraft für hohe Lasten (Regale, Schränke etc.)

▪ besonders glatte Oberfläche als ideale Grundlage für alle

Oberflächenbeschichtungen

▪ erhöhter Brandschutz

▪ hohe Schallschutz-Qualität

▪ einfache Verarbeitung

▪ imprägnierte Variante für Einsatz in häuslichen Feuchträumen

Praxis-

Tipp

Foto: Knauf

Eine Trockenbauwand hält nicht viel aus? Von wegen! An professionell

ausgeführten Wandkonstruktionen lassen sich kleinere

Gegenstände bereits allein mit der passenden Schraube sicher

befestigen. Und für wirklich schwere Fälle gibt es spezielle Systemdübel.

Jeder davon kann bis zu 60 kg schwere Lasten tragen.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

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7


BAUZEIT

Bauen Sie doch,

wie Sie wollen!

Neue System-Trockenbauprofile erlauben eine bisher unbekannte

Flexibilität in der Herstellung von Montagewänden, Vorsatzschalen,

Schacht- und Abseitenwänden – für eine praktische Küche, das neue

Kinderzimmer, das zusätzliche Bad für Gäste, den gemütlichen Wohnbereich

oder einen individuell zugeschnittenen Hobbyraum. Dank einer

neuartigen Falttechnik bietet das System reichlich Platz für Installationen

und ermöglicht die versteckte Unterbringung von Wasser und

Elektro. Die Profile lassen sich außerdem schnell – ohne zu schneiden

– installieren.

SCHON GEWUSST?

Mit speziell beschichteten, besonders korrosionsgeschützten

Trockenbauprofilen errichten Sie flexible, aber hoch stabile und

langlebige Konstruktionen überall da, wo Feuchte eine Rolle

spielt – in Küchen, Bädern oder Schwimmbädern. Auch der Bau

einer Heimsauna geht mit solchen Profilen überraschend leicht

und schnell von der Hand.

Foto: Protektor

Fotos: König

Wohngesunde Holzfaserplatten

Als mittragende und aussteifende Beplankung von Ständerprofilen

sowie als verputzbare Installationsebene eignen sich

auch Holzfaserplatten. Die Platten sind diffusionsoffen, wirken

feuchteregulierend und überzeugen durch ihre „von Natur aus“

schall- und wärmedämmenden Eigenschaften.

Foto: Agepan® System

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8


Innenausbau, Innengestaltung – Trockenbau

Trockenbau kreativ

Trockenbausysteme bieten weit mehr als bloße Funktionalität.

Ein Schiebetürsystem zeigt die enormen gestalterischen Möglichkeiten,

die im Trockenbau liegen. Das elegant im Wandhohlraum

laufende System ist nicht nur ein echtes Design-Highlight,

sondern bietet zugleich optionale Schallschutzqualitäten – in

Form einer Schallschutzholztür.

Nachträglicher Einbau –

eine tolle Option

Grafik: Knauf

Wer also einen großen Raum in zwei akustisch gut getrennte

Funktionsbereiche teilen will, ohne die schöne Optik aufzugeben,

wird begeistert sein. Ob großer oder kleiner Durchgang:

Die Raumtrennung gelingt ohne den Raumverlust, wie er durch

den Schwenkbereich einer klassischen Tür entstünde. Die Fläche

davor ist uneingeschränkt nutzbar, um z.B. Schränke aufzustellen

oder Bilder aufzuhängen. Das System kann vom Fachhandwerker

ohne aufwändige bauliche Maßnahmen jederzeit

eingebaut werden.

Foto: Knauf

Foto: Protektor

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9


BAUZEIT

Trockenbau in OSB

Man kennt den Werkstoff OSB eher aus dem gewerblichen Bereich.

Doch die vielen guten Eigenschaften, die in aus OSB gefertigten Elementen

stecken, bewähren sich auch im Hausbau. OSB eignet sich

als tragende oder aussteifende Beplankung im Holzrahmenbau, aber

auch als Trag- und Trittschicht von Böden sowie als Endverkleidung von

Wänden und Decken.

SCHON GEWUSST?

Das Kürzel OSB (Oriented Strand Boards) leitet sich vom Herstellungsverfahren

der Platten ab, bei dem lange Späne (Strands) in

exakt definierten Lagen (oriented) zu besonders formstabilen Holzwerkstoffplatten

(Boards) verleimt werden.

Foto: SWISS KRONO

Foto: SWISS KRONO

Ökologisches Multitalent

In OSB-Platten wirken die guten Eigenschaften eines ökologischen Multitalents

zusammen: Schadstofffreiheit und Diffusionsoffenheit für gutes

Raumklima. Eine professionell gedämmte Konstruktion aus diesem

Werkstoff erreicht hervorragende Wärme- und Schalldämmleistungen

sowie Brandschutzwerte, die man dem Werkstoff OSB auf den ersten

Blick gar nicht zutraut.

Praxis-

Tipp

Es gibt sogar spezielle Brandschutzplatten

in OSB, ausgestattet

mit einer patentierten

brandschutzbeständigen Oberflächenbehandlung

auf einer

bzw. auf beiden Seiten.

Foto: SWISS KRONO

Foto: SWISS KRONO

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10


Innenausbau, Innengestaltung – Trockenbau

Foto: Fermacell

Auf gutem Grund und Estrich

Trockenbau-Lösungen bewähren sich auch am Boden. Die Anforderungen

sind hoch, gerade in der Sanierung bzw. Modernisierung. Trockenestriche

bieten die geforderte Stabilität und Druckfestigkeit und kombinieren

sie mit guten Wärmedämm- und Trittschalleigenschaften.

Leicht verlegt, schnell bereit

Auch die schnellen Arbeitsfortschritte, wie sie für den Trockenbau

typisch sind, überzeugen beim Trockenestrich.

Keine zusätzliche Feuchtigkeit, keine langen Trocknungszeiten:

Dank ihres breiten Fugenversatzes sind die Elemente

leicht verlegt und schon nach 24 Stunden bereit für

den endgültigen Fußbodenbelag.

Foto: Fermacell

Foto: Fermacell

Auch ein Bodenthema: Brandschutz

Trockenestriche bewähren sich in über 70 Aufbauvarianten für unterschiedliche

Deckentypen, darunter Holzbalkendecken (Altbau-Sanierung!)

und Massivdecken. Bereits mit einer Dicke von nur 30 mm bieten

Trockenestriche 90 Minuten Widerstand bei Feuer.

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11


BAUZEIT

Da geht Ihnen ein LED auf

Trockenbau kreativ – Licht gehört unbedingt dazu.

Nutzen Sie hier besonders die phantastischen

Möglichkeiten der sparsamen LED-Technik.

LED-Einfassprofile für Decke und Wand

schenken Ihnen vielfältige Optionen

– von der effektvollen Dekorbeleuchtung

bis hin zu dezenten

Funktionslösungen

aller Art.

Foto: RICHTER SYSTEM ®

Foto: Schlüter-Systems

Foto: Schlüter-Systems

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Innenausbau, Innengestaltung – Trockenbau

Genial einfach,

überraschend effektvoll

Das Prinzip: Einteilige Metallprofile nehmen LED-Bänder

auf, die Ihr Trockenbauer zu regelrechten Szenarien aus

indirektem Licht verarbeitet. Das riesige Profilsortiment

erlaubt außerdem schnelle, unkomplizierte und preisgünstige

Grund-, Nacht- und Sicherheitsbeleuchtungen

in jeder Größenordnung.

Praxis-

Tipp

Wie verspachtelt man Trockenbaukonstruktionen mit ihren

typischen sehr glatten Untergründen? Einfache Antwort:

durch kompromisslose Qualität. Kunstharzverstärkte Gipsspachtelmassen

bieten optimale Haftungseigenschaften

auf solchen Oberflächen. Sie eignen sich zum vollflächigen

Glätten ebenso wie zum Verfugen spannungsfrei montierter

Gipskarton-, Gipsfaser- und Zementfaserplatten mit und

ohne Bewehrungsstreifen.

Foto: RICHTER SYSTEM ®

Schneller Zugriff

auf die Haustechnik

Trockenbausysteme überzeugen auch, indem sie unschöne Funktionselemente

elegant verschwinden lassen. Aber wenn mal was an den Armaturen

ist? Der Handwerker oder Ableser ran muss? Kein Problem:

Foto: RICHTER SYSTEM ®

Spezielle Revisionsklappen für Gipskartondecken und -wände erlauben

den schnellen Zugriff, ohne sich selbst groß ins Bild zu drängen. Eine

imprägnierte Gipskartoneinlage ist mechanisch im Deckel befestigt

(nicht nur geklebt) und sichert dauerhafte Stabilität. Der Deckel kann

direkt nach dem Grundieren gestrichen werden.

Fotos: Decotric

Fotos: RUG SEMIN

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13


BAUZEIT

Boden- und Wandvorbereitung

Aus Liebe zur Perfektion

Die Bearbeitung alter Wände und Böden gehört zu den Aufgaben, die auch

von geübten Laien erledigt werden können. Doch Vorsicht bei der Wahl

der Mittel und Baustoffe: Hier sollten Sie sich vom Profi beraten lassen.

Grundierungen, Abdichtungen, Estriche, Spachtelmassen – für jede Aufgabe

gibt es die passenden Produkte und Systeme. Und jedes Jahr kommen

Innovationen hinzu, die alles noch ein bisschen besser machen.

SCHON GEWUSST?

Der moderne Mensch verbringt 80 bis 90 % seiner Zeit in Gebäuden.

Deshalb sind gesunde Baustoffe für den Innenausbau – Farben,

Lacke, Putze, Kleb-, Kunst- und Holzwerkstoffe – so wichtig.

Markenprodukte tragen Umweltzeichen und Siegel, die größtmögliche

Transparenz bieten und klarmachen, welche Produkte

emissionsarm sind. Orientieren Sie sich an Umweltzeichen wie

GEV-EMICODE, dem Blauen Engel oder der Umwelt-Produktdeklaration

EPD.

Foto: PCI

Schnelle „Lösung“ für alte Beläge

Die Renovierung von Innenwänden startet nicht selten mit einem unerwarteten

Problem: Die alten, vergilbten Rauhfasertapeten lassen sich

nur mit großer Mühe lösen! Wie gut, dass es Spezialkonzentrate gibt.

Sie sind lösemittelfrei und enthalten biologisch abbaubare Tenside. Damit

durchweichen und lösen Sie alle Arten von Tapeten und Rauhfaser

schnell und mühelos – ein Glück für alle Selbermacher.

Loslegen und gut

Kunstharz-Leichtspachtelmassen überzeugen

durch ausgezeichnete Verarbeitung

und optimale Haftung auf mineralischen

und dispersionsgebundenen

Untergründen. Sie eignen sich perfekt

zum Überspachteln von Strukturputzflächen

und Glasfasergewebe, zum

Glätten und Beschichten sowie zur Verspachtelung

von Gipskartonplatten und

Stößen von Innendämmsystemen.

Grundlagenarbeit wie vom Profi

Fotos: Decotric

Auch poröse, sandende und kreidende Untergründe brauchen eine Extrabehandlung.

Grundierungen helfen. Sie eignen sich zur Behandlung

z.B. von Putz, Beton oder Gipskartonplatten und regulieren deren Saugfähigkeit.

Am Ende entstehen tragfähige und gleichmäßig saugende

Untergründe, die beste Vorbereitung für die nachfolgende Wand- und

Deckenbearbeitung.

Praxis-

Tipp

Foto: Decotric

Schnelle Reparatur im Innenbereich? Kommt öfter vor, als man

denkt. Gebrauchsfertige weiße Dispersionsspachtelmassen glätten

unebene Untergründe, füllen Risse und Löcher in Wand- und

Deckenflächen. Die Massen sind sehr gut schleifbar und liefern

superglatte Ergebnisse.

Fotos: Decotric

Fotos: Decotric

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14


Das muss glattgehen!

Kabelschlitze, alte Fliesenspiegel, tiefe Löcher – das „Vorher-Bild“ einer

Wandsanierung sieht oft entmutigend aus. Umso erfreulicher das Endergebnis.

Hier waren moderne Renovierungsspachtel am Werk – echte

Allrounder zum Glätten, Spachteln und Füllen, deren Rezepturen ständig

überarbeitet und optimiert werden. Die Massen werden an Wandund

Deckenflächen im Innenbereich eingesetzt, um sie zur Aufnahme

von Tapeten, Anstrichen, Dispersionsputzen und anderen Wandbelägen

vorzubereiten.

Innenausbau, Innengestaltung – Boden- und Wandvorbereitung

Praxis-

Tipp

Perfekt glatte Oberflächen herstellen – da ist das ganze Können

des Handwerkers gefragt, besonders bei der Sanierung unebener

Altbauwände. Spezialspachtelmassen vereinfachen die Sache erheblich,

sodass sich auch geübte Heimwerker an das Glätten und

anschließende Schleifen einer Wand machen können. Die Spachtelmassen

können von Hand per Kelle, Rakel oder Rolle sowie im

Sprühverfahren aufgetragen werden. Vorteil Rollspachtel: Er lässt

sich ansatzlos auf Null ausziehen.

Rakeln

Rollen

Fotos: ARDEX

SCHON GEWUSST?

Leistungsfähige Renovierungsspachtel haften auf fast allen gängigen

Untergründen ohne Vorbehandlung. Das spart Zeit. Selbst bei

sehr tiefen Unebenheiten trocknen die Spachtel garantiert ab und

schon am nächsten Tag können sie überarbeitet werden.

Spachteln

Sprühverfahren

Fotos: ARDEX

Praxis-

Tipp

Dispersionsspachtelmassen einer neuen Generation: gebrauchsfertig

im Eimer und wahre Alleskönner an Decken und Wänden.

Sie werden dünn- oder dickschichtig aufgetragen und überzeugen

durch leichte Verarbeitung sowie „Nullauszug“. Das bedeutet, die

Spachtelmassen lassen sich in dünnsten Schichten zu den Rändern

hin verarbeiten, ohne an Haftkraft zu verlieren. Noch ein Vorteil:

Die hoch flexiblen Massen können ohne Grundierung auf fast

allen Untergründen eingesetzt werden und sind sehr gut schleifbar.

Abdichten unter Fliesenböden –

leicht gemacht

Fliesen im Wohnbereich sind heute fast schon Standard. Im Bad ist

eine abdichtende Untergrundbehandlung Pflicht. Aber auch in Küchen

empfiehlt sie sich, vor allem im Altbau mit seinen feuchteempfindlichen

Unterkonstruktionen. Eine neuartige, einkomponentige, selbstverlaufende

Abdichtung erleichtert die Arbeiten. Die Abdichtung kann bis zu

einer Schichtstärke von 5 mm

eingesetzt werden und gleicht

leichte Unebenheiten direkt mit

aus. Vorteil für Renovierer: Die

Masse eignet sich ideal, um verwinkelte

Flächen einfach und

schnell dicht zu bekommen.

Foto: ARDEX

Große Formate sicher in Position

Nach Großformat kommt mega! Manche Hersteller bieten Kollektionen

mit Kantenlängen bis zu 3 m an – eine Herausforderung für die Mörtelmassen.

Bei den oft nur wenige mm dünnen Fliesen muss der Untergrund

sehr eben und der Fliesenkleber entsprechend elastisch sein,

um die Wärmeausdehnung der Großformate auffangen zu können. Das

alles gelingt dem Fliesenleger-Profi mit erstaunlich geringen Aufbauhöhen

– wenn der Kleber stimmt.

Fotos: ARDEX

Foto: Sakret

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15


BAUZEIT

Systeme für die

Wandbearbeitung

Ein einheitlicher, ebenflächiger und tragfähiger Untergrund

ist Voraussetzung für die nachfolgende Verlegung von

keramischen Fliesen und Platten. Nicht tragfähige Bereiche,

z.B. weiche Spachtelschichten über Installationsschächten

sowie Hohlräume oder Übergangsbereiche unterschiedlicher

Baustoffe, werden durch Putzträger überbrückt.

Diese werden am tragfähigen Untergrund fixiert und anschließend

mit Putz-/Spachtelmörtel überarbeitet. Für den

flächigen Auftrag von Putz- und Spachtelmörteln empfiehlt

sich das Setzen von Putzschienen (Lehren), auf denen der

Mörtel mittels Latte abgezogen wird, um so einen gleichmäßigen,

ebenflächigen Auftrag sicherzustellen.

Fotos: Sopro

Foto: Sopro

Helden des Untergrunds

Auch die Bodenvorbereitung setzt sich aus vielen Einzelschritten zusammen,

z.B. Aussparungen im Estrich auffüllen, Gefällespachtelungen oder

Lastverteilungsschichten herstellen oder eine Elektrofußbodenheizung

einbetten. Selbstnivellierende Fließestriche und leistungsfähige Spachtelmassen

leisten ganze Arbeit am Boden. Sie bewähren sich auch bei der

Sanierung, wo oft nur geringe Aufbauhöhen gegeben sind. Mit speziellen

Epoxi-Mörteln erzielen Sie besonders dünnschichtige Spachtelungen und

Lastverteilungsschichten – ideal zur Herstellung bodengleicher Duschen

im Altbau.

Fotos: Sopro

Foto: Sopro

Foto: Sopro

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Ihre Wand als Wärmequelle

Schon mal an eine Wandheizung gedacht? Dann wäre jetzt der richtige

Moment. Wände mit einer Wandheizung auszustatten, dafür sprechen

nicht nur energetische, sondern auch wohngesundheitliche Gründe.

Anders als die klassische Heizung wärmt die Wandheizung nicht die

Raumluft, sondern wirkt – als Strahlungswärme – direkt auf die Körper

und Gegenstände im Raum. Staub und Pollen werden nicht durch

den Raum gewirbelt, was nicht nur Allergikern und Asthmatikern gut tut.

Außerdem: Sie sparen wertvollen Platz an der Wand, und der Raum

gewinnt an Designqualität.

Innenausbau, Innengestaltung – Boden- und Wandvorbereitung

SCHON GEWUSST?

Wandheizungen sparen viel

Energie, weil sie große Wandflächen

schon mit relativ geringer

Temperatur erwärmen.

Foto: Bisotherm

Foto: Bisotherm

Foto: Bisotherm

Foto: Schlüter-Systems

Klimaanlage unter Putz

Wandheizungen sind schnell und einfach montiert. Ihre vorgefertigten

Klimaregister werden direkt an das Mauerwerk angebracht und einfach

in die Putzschicht eingebettet. Dort können Wandheizungen auch als

energieeffiziente Raumkühlung arbeiten. In diesem Fall pumpt eine

Wärmepumpe mit Kühlfunktion kaltes Wasser durch den Kreislauf.

Schon eine Absenkung der Raumtemperatur um ca. 5 °C reicht für einen

erfrischenden, absolut zugfreien Raumgenuss.

Foto: Bisotherm

Foto: Knauf

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17


BAUZEIT

Für Bodenheizungen wie geschaffen

Was für Wände gilt, trifft bekanntermaßen auch auf die viel verbreitete

Fußbodenheizung zu: Ihre große, sich erwärmende Oberfläche reduziert

die benötigten Vorlauftemperaturen. Schon 30 bis 40 °C, wie sie

Wärmepumpen liefern, reichen in gut gedämmten Räumen völlig aus.

Ein spezieller Wärmepumpenestrich mit deutlich reduzierter Trocknungszeit

erleichtert den Einbau von Fußbodenheizungen im Niedertemperaturbereich.

Der Estrich ist nach ca. 12 Stunden begehbar, und

bereits 48 Stunden nach dem Einbau kann das Trockenheizen des Estrichs

starten.

Foto: Proline

Foto: Knauf

Warme Steine zu Ihren Füßen

Im eigenen Heim barfuß auf warmen Natursteinen zu wandeln – das

fühlt sich immer wie ein kleiner Urlaub an! Doch Natursteinarten, wie

Estremoz, Bianco Perlino oder Travertin, sind empfindlich, wenn sie im

Verbund mit einer klassischen Fußbodenheizung verlegt werden. Eine

Aufgabe für erfahrene Profis und geprüfte Systeme: Fußbodenheizungen

im Trockenbausystem. Sie punkten zugleich durch geringere Aufbauhöhe

sowie kürzere Einbau- und Aufheizzeiten.

Foto: Knauf

Foto: Proline

Foto: Proline

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18


Innenausbau, Innengestaltung – Boden- und Wandvorbereitung

Elektrische

Flächenheizungen –

jetzt nachrüsten

Warum sich nur im Bad an einer Wandund

Bodenheizung erfreuen? Die milde

Strahlungswärme, die energiesparend

geringen Vorlauftemperaturen, die Behaglichkeit

warmer Keramikoberflächen

– das können Sie im ganzen Haus, in

der gesamten Wohnung genießen. Elektrische

Wand- und Bodenheizungen eignen

sich ideal auch zur Renovierung.

Einzige Voraussetzungen: Der Untergrund

ist trocken, eben sowie tragfähig.

Foto: Schlüter-Systems

Hightech trifft Jugendstil

Elektrische Heizsysteme benötigen keine großen Baumaßnahmen und

passen unter fast alle Bodenbeläge, was sie besonders für Altbaurenovierungen

attraktiv macht. Rechnen Sie die tollen Möglichkeiten moderner

Elektronik hinzu. Punktgenaue Wärme, wenn sie gebraucht wird:

Stellen Sie Ihre Temperaturwünsche über einen programmierbaren

Thermostaten ein. Ein übersichtliches Display vereinfacht die Bedienung

zusätzlich und hilft, Heizkosten einzusparen.

Foto: Warmup

Seite

19


BAUZEIT

Boden-Finish

Neue Trends zu Ihren Füßen

Worauf Sie täglich gehen und stehen, sollte Ihnen mehr als eine Überlegung wert sein.

Homogene Bodengestaltung oder ein Materialmix? Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler

zeigt Ihnen die ganze Welt moderner Fußböden – von Stein und Keramik über Laminat

bis hin zu Kork, dem Avantgardisten aus der Natur.

Foto: AMORIM

Naturwunder Kork...

Kork ist der ökologische Baustoff par excellence, denn die geerntete

Rinde von Korkeichen wächst wieder nach. Auch (bau-)physikalisch

grenzt Kork an ein „Naturwunder“: Viele Millionen mit Luft gefüllte Zellen

pro Kubikzentimeter machen Kork extrem feuchteresistent und bilden

zugleich einen effektiven Hitze-, Kälte- und sogar Feuerschutz (Kork

ist nahezu unbrennbar und schützt die Eichen sehr wirkungsvoll gegen

Waldbrände). Und das alles bei einem sensationell niedrigen Materialgewicht.

...für traumhafte Fußböden

Die weiche, warme Oberfläche verarbeiteter Korkplatten schwingt leicht,

weckt angenehme Barfuß-Gefühle und dämpft zudem sehr wirksam den

Trittschall. Die kapillarähnliche Materialstruktur der Platten wirkt wärmedämmend,

feuchtigkeitsregulierend und daher höchst angenehm aufs

Wohnklima. Fehlen nur noch optische Vorzüge – und auch hier bietet

Kork weit mehr als gedacht.

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20


Innenausbau, Innengestaltung – Boden-Finish

Designer lieben Kork

Foto: AMORIM

Eine neue Korkboden-Kollektion zeigt sich in 21 erstaunlichen Designvarianten,

die von authentischen Stein- bis hin zu täuschend echten

Holzoptiken reichen. Mit Farben und Strukturen setzen Sie zusätzliche

reizvolle Akzente. Auch wer den natürlichen Look von echtem Kork

schätzt, wird durch attraktive Designs überrascht.

Fotos: AMORIM

Klassiker Parkett –

attraktiver denn je

Neue Wege beim kreativen Boden-Finish in Holz: Hightech macht den

Klassiker Parkett attraktiver denn je. Wird Parkett nämlich vollflächig

verklebt, entstehen unzählige neue Flächenbild-Optionen – z.B. Fischgrat,

Schiffsboden, Kassetten und Rauten. Friese, Intarsien oder die

Verwendung unterschiedlicher Holzarten werten das Bodenbild zusätzlich

auf. Das Geheimnis hinter der Methode:

Neue Spezialklebstoffe mit genialen Eigenschaften.

Sie können auf den meisten Untergründen

ohne Primer eingesetzt werden,

härten elastisch durch, sind silikon- und

lösemittelfrei, sehr emissionsarm, geruchsneutral

sowie leicht zu verarbeiten.

Praxis-

Tipp

Foto: Bostik

Foto: Bostik

Auftritte auf Holz werden gehört, wenn auch nicht immer gerne.

Doch wird das Holz an einem anderen, schwereren Körper fixiert,

können die Schwingungen nicht mehr weitergeleitet werden. Auch

das spricht für die vollflächige Verklebung des Holzes.

Foto: AMORIM

Foto: Bostik

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21


BAUZEIT

Wand-Finish

Farben, Formen, Emotionen

Die eigenen vier Wände gestalten – nun sind Sie an einem Wendepunkt Ihres Innenausbaus:

Das optische Finish steht kurz bevor. Verputzen, Malen, Tapezieren –

einiges können Sie auch selber machen. Mit Farben und Strukturen an Wänden und

Decken setzen Sie kreative Akzente. Oder Sie entscheiden sich für eine Tapete. Hier

steht Ihnen das Vergnügen bevor, aus dem riesigen Angebot das Passende auszuwählen.

Gut zu wissen: Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler hilft Ihnen mit kostenloser

Beratung, mit Musterbüchern, Ausstellungsbeispielen und mit Empfehlungen bewährter

Handwerksfirmen aus Ihrer Umgebung.

Foto: BHK

Verzauberung in 3D

Wertanlage Innenwände? Gar kein so abwegiger Gedanke. Denn noch

nie gab es feinste Wandverkleidungen in so vielen interessanten Dekoren

und Formaten: Paneele sind die aktuellen Design-Stars an Wänden

und Decken. Es gibt sie passend zu den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen

– von Klassik bis Avantgarde, für Küche, Kinder- und Arbeitszimmer,

für Schlaf- und Wohnraum. Es lohnt sich, mehr als eine

„Schauwand“ dafür vorzusehen. Paneele verwöhnen Sie mit Rundum-

Wohlgefühlen und sichtlichem Wertzuwachs für Ihre Immobilie.

Foto: BHK

Urbanes Wohnen in Design

Foto: BHK

Urbane Gestaltungslinien verführen mit edlen Strukturen und

modernen Farbtönen. Angesagte Töne in Weiß, Schlamm und

Grau und seidig-matte Oberflächen zaubern städtisches Lebensgefühl

in Ihre neuen vier Wände. 9 attraktive Dekore bieten

Spielraum für moderne, offene Varianten in der Wand- und Deckengestaltung.

Seite

22


Gestaltungs-

Tipp

Wenn Wände ein Fass aufmachen: Über diese Paneele spricht

man garantiert. Sie bestehen aus hochwertiger Fichte und sind

bedruckt mit Schriftzügen alter Whiskeyfässer und Weinkisten –

ein toller Kontrapunkt in modernen Küchen und ein Gemütlichkeitsfaktor

in liebevoll eingerichteten Wohnräumen.

Innenausbau, Innengestaltung – Wand-Finish

Foto: MOCOPINUS

Foto: MOCOPINUS

Holz in überraschenden Facetten

Mit einem neuen Farbton-System, in dem immer zwei unterschiedliche

Farbtöne gemixt werden, zaubern Sie einzigartige Akzente in Ihre Räume.

Das Spiel der Farben betont die natürliche Struktur des Holzes, ob

harmonisch-ergänzend oder lebendig-kontrastreich liegt ganz bei Ihnen.

Origineller kann man das Naturmaterial Holz nicht an die Wand bringen.

Foto: MOCOPINUS

Der edle Charme des Nordens

Foto: MOCOPINUS

Das Prinzip der gehackten Bearbeitung wendeten Zimmerer schon vor

Jahrtausenden an, um Balken zu behauen. Moderne Paneele übertragen

diesen Look in dezente, naturnahe und warme Oberflächen, deren

trendige Grau- und Brauntöne begeistern. Verdeckte Befestigungen erzeugen

den Eindruck einer absolut hochwertigen handwerklichen Arbeit.

Natur, Handwerk, Technik –

in schönster Harmonie

Thermisch behandelte Vollholzprofile aus nordischer Fichte halten mehr

als ein Leben lang. Die Thermobehandlung schenkt dem Holz zudem

einen dunkleren Farbton, was den Charme der Naturbelassenheit sogar

noch unterstreicht. Dieses Holz strahlt Alter und Behaglichkeit aus und

das überträgt sich auf die Wohnbereiche.

Gestaltungs-

Tipp

Foto: MOCOPINUS

Karbonisiertes Holz ist Ergebnis einer alten japanischen Technik

der Holzveredelung, bei der die Oberfläche kontrolliert verbrannt

wird, um einzigartige Strukturbilder zu erzeugen. Heutige Technik

versiegelt die Design-Oberfläche mit einem Speziallack, um

Abfärbungen zu vermeiden. Am Ende entstehen faszinierende

Hingucker für Designbewusste.

Foto: MOCOPINUS

Foto: MOCOPINUS

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23


BAUZEIT

Fein rausgeputzt!

Innenputze veredeln Wände. Je nach Putz, Körnung und Werkzeug lassen

sich damit individuelle Wandstrukturen herstellen. Schnell zu verarbeitende

Feinputze werden einfach aufgerollt und dann nach Wunsch

mit Bürste oder Spachtel gestaltet.

Da sind Sie glatt begeistert

Fotos: KRAUTOL

Spezielle Systemprodukte erleichtern die Herstellung trendiger glatter

Wände. Vorteil: Die Produkte sind perfekt aufeinander abgestimmt und

in Bausteinen je nach Anforderungen einsetzbar – von der Untergrundvorbereitung

über spezielle Vliese bis hin zur hochdeckenden, streiflichtunempfindlichen

Siliconharzfarbe.

Foto: Knauf

Fotos: KRAUTOL

Wände ökologisch herausputzen

Auch bei den klassischen Wandputzen hat sich viel getan. Sie bilden

die Basis zu wohngesunden Innenraum-Konzepten. Mit einem ökologischen

Putzsystem zum Beispiel erreichen Sie einen durch und durch

mineralischen Wandaufbau. Das im Vergleich zu Zementputzen um

bis zu 30 % erhöhte Porenvolumen dieser Putzvariante reguliert den

Feuchtigkeitshaushalt der Innenräume besser und verringert zugleich

die Ausbreitung gesundheitsschädlicher Organismen.

Praxis-

Tipp

Biologisch besonders wertvoll: Lehm-Feinputze als ein- oder

mehrlagige Maschinen- oder Handputze bzw. als Deckputze auf

einem mineralischen Universalputz.

Kalkputze

für Kinderzimmer

Kinder reagieren besonders empfindlich auf organische

und chemische Umwelteinflüsse. Putze

und Farben auf Kalk-Basis sind für die Kleinsten

daher besonders geeignet. Aufgrund ihrer starken

Alkalität wirken reine Kalkputze der Bildung von

Bakterien, Schimmelpilzen sowie Schadstoffen

entgegen.

Foto: HASIT

Foto: Bisotherm

Foto: HASIT

Seite

24


Innenausbau, Innengestaltung – Wand-Finish

SCHON GEWUSST?

„Wände atmen“, lautet eine landläufige Redewendung. Gemeint

ist eigentlich „Diffusionsoffenheit“. Der bauphysikalische Begriff bezeichnet

die Fähigkeit porenreicher mineralischer Wand- und Deckenbeschichtungen,

Feuchte aus der Raumluft schnell aufzunehmen

und kontrolliert wieder abzugeben – wichtige Voraussetzung

für wohngesundes Innenraumklima.

Foto: Knauf

Neu gestalten mit Gipsputzen

Auch moderne Gipsputze wirken feuchtigkeitsregulierend und positiv

auf das Wohnklima. Diese Wirkung bleibt dauerhaft erhalten, solange

man die Flächen nicht mit Dispersionsfarben streicht oder sie mit Tapeten

beklebt, die die Feuchteaufnahme und -abgabe behindern. Neue

Gipsputzlinien erweitern die Gestaltungspalette und erhalten zugleich

die wertvolle Eigenschaft der Offenporigkeit.

Palette der Kreativen

Das Geheimnis liegt im System: Von der Grundierung über den Scheiben-

und Spritzputz bis hin zur Farbe sind alle Produkte aufeinander

abgestimmt. Scheibenputz und Spritzputz – beides mineralische Oberputze

auf Kalkbasis – bieten zudem ganz neue Freiheiten für kreatives

Strukturieren. Gestrichen werden die Flächen mit einer hochwertigen

emissions- und lösemittelfreien Systemfarbe.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Foto: Knauf

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25


BAUZEIT

Für Selbermacher wie

geschaffen

Kreative Wandbeschichtungen können

auch von Laien schnell und einfach umgesetzt

werden. Voraussetzung: ein leicht

zu verarbeitendes und dennoch absolut

hochwertiges Putz- und Farbsystem. Der

Putz sorgt für eine schnell Strukturierung

der Oberfläche. Schon nach einfachem

Aufrollen entsteht eine Grundlage für neues

Wand-Design. Sie können die Oberfläche

(fein oder extra fein gekörnt) mit Kelle

oder Bürste selbst strukturieren – puristisch

in Weiß oder farbig abgetönt, einfach aufgerollt

oder kreativ strukturiert, vollflächig

gestrichen oder in Gestalt einer attraktiven

Akzentwand.

Fotos: OPUS1

Foto: OPUS1

Vor jedem Neuanstrich immer den Untergrund prüfen und vorbehandeln.

Streichen Sie die Decke zuerst, dann die Wände. Arbeiten

Sie von einer Ecke zur anderen Ecke und immer „nass“

in „nass“, so vermeiden Sie streifige und fleckige Oberflächenergebnisse.

Gestaltungs-

Tipp

Weiß gestrichene Zimmer wirken größer. Zu Weiß lassen sich außerdem

fast alle Farben kombinieren.

Spaß am richtigen

Werkzeug

Malern macht Freude: Sofern Sie passende

und hochwertige Werkzeuge verwenden.

Hier an Qualität zu sparen heißt

schlechtere Endergebnisse in Kauf zu

nehmen und nachbessern zu müssen,

was nervig ist. Roller aus einem Nylonoder

Polyamidbezug oder gar hochwertigem

Lammfell nehmen viel Farbe auf, um

sie schön gleichmäßig wieder abzugeben.

Heizkörper-Pinsel empfehlen sich für unzugängliche

Stellen und Ecken. Sprühgeräte

beschleunigen die Arbeit auf großen

Flächen. Nicht vergessen: Abstreifgitter

und Teleskopstangen.

Foto: Noelle Group

Foto: Alpina

Praxis-

Tipp

Foto: Noelle Group

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26


Farben wie noch nie

Farbe ist nicht gleich Farbe. Fein gemahlene Porzellanerde

oder Champagnerkreide verleihen Wandfarben eine außergewöhnliche

Ausstrahlung. Die Pigmente erzeugen nie gesehene

Farbtiefen und edelmatte Oberflächen mit faszinierender

Ausdruckskraft. Außerdem sind diese Farben sehr strapazierfähig

– Premium eben!

Innenausbau, Innengestaltung – Wand-Finish

Farben machen Laune

Weiß, die hellste der unbunten

Farben, verbinden wir mit

Klarheit und Reinheit. Sie

verkörpert Weite und gibt dem

Raum Neutralität.

Gelb verströmt Wärme,

Leichtigkeit und gute Laune. Es

fördert die Hirnaktivität und gilt

als kommunikative Farbe. Ideal

für Arbeitsbereiche.

Farben formen Räume

Foto: Baumit

Sie wohnen „gefühlt“ in einer zu kleinen Wohnung? Dann

könnte ein neuer Anstrich Erstaunliches bewirken. Vom richtigen

Anstrich hängt nämlich ab, ob Räume groß oder klein wirken,

ob eher lang oder eher gedrungen. Satte, kräftige Töne

rücken die Wände optisch näher an den Betrachter heran,

wirken also verkleinernd. Helle, sanfte Pastelltöne dagegen

lassen Räume optisch größer erscheinen. Mit der richtigen

Beleuchtung erweitern Sie zusätzlich Ihr Ambiente um viele

„gefühlte“ Quadratmeter.

Orange assoziiert Freude, fördert

die Kreativität und sorgt für warme

Behaglichkeit. Es wirkt aufmunternd

und stimmt uns positiv.

Rot verbinden wir mit Sinnlichkeit

und Vitalität. Diese Farbe kann

den Blutdruck erhöhen, energetisierend

und anregend wirken.

Praxis-

Tipp

Bei einem Weiß mit maximaler Deckkraft reicht oft

schon ein einmaliger Anstrich für ein hervorragendes

Ergebnis. Neben einem brillanten Weißgrad überzeugt

ein Premium-Weiß auch durch hohe Beständigkeit

– ideal für stark strapazierte Wohnbereiche, wie

z.B. Treppenhäuser, Flure oder auch Kinderzimmer

und Büros.

Mit Blau assoziieren wir Weite

und Klarheit, Himmel und Wasser,

ebenso Beständigkeit. Es

schafft Ruhe und sorgt für klare

Gedanken.

Grün hat eine besonders

ausgleichende Wirkung, weil

es sowohl anregend als auch

besänftigend wirkt. Es fördert

die Konzentration.

Foto: KRAUTOL

Erdige Töne sind weder langweilig

noch altmodisch. Sie bieten sich

an, um in Kombination mit „bunten“

Farben zu harmonisieren.

Grau als unbunte Farbe wirkt kühl

und seriös – die ideale Basis zur

Kombination mit anderen, auch

lebhaften Farben.

Fotos: Baumit

Seite

27


BAUZEIT

Foto: Alpina

Farben für Freunde guter Küche(n)

Die Küche ist der kommunikative Pol eines zeitgemäßen Zuhauses

– Familienzentrum, „Restaurant“, Rückzugsort und Wohlfühlzone für

Paare, Singles, Hobbyköche. Entsprechend Liebe verdient die farbliche

Ausgestaltung der Küche. Landhausküchen z.B. lieben helle Pastellund

natürliche Farbtöne wie Creme-, Gelb-, Grün- und warmtonige Beigenuancen.

Freunde urbaner Stilrichtungen dagegen wählen Grautöne

mit blauen Untertönen, Stahlblau oder Schiefer.

Der Charme des hohen Nordens

Foto: Alpina

Skandinavischer Lebensstil bedeutet: entspannte Natürlichkeit. Ein Stil,

der sich in hellem Holz und klaren Linien ausdrückt. Die passenden

Wandfarben dazu schimmern in vornehm kühlem Blaugrau, das ein wenig

an die mystische Farbstimmung an einer nördlichen Küste erinnert.

Gleichzeitig erscheint die Farbe anmutig und hell – eine perfekte Gegenspielerin

zu natürlichen Braun-Tönen und warmen Materialien wie

Holz, Fell, Filz und Wolle.

Naturfarben beleben die Sinne

Sie sind atmungsaktiv, enthalten biogene Bindemittel und ausschließlich

mineralische Rohstoffe für die Pigmente: innovative Naturfarben.

Ein neues Abtönsystem für Wandfarben mit konsequent ökologischen

Pasten bildet die Grundlage für viele Gestaltungsrichtungen. Neue mineralische

Pigmentvarianten erweitern das Farbspektrum. Ein ebenfalls

neues, auf Pflanzenstärke basierendes Bindemittel garantiert Bio-Qualität

vom Feinsten.

Fotos: AURO

Seite

28


Praxis-

Tipp

Innenausbau, Innengestaltung – Wand-Finish

Abdeckfolie

1. Räume mit Farbe gestalten

Bevor Sie mit dem Anstrich beginnen, räumen Sie das Zimmer möglichst komplett

leer bzw. stellen das Mobiliar in die Mitte des Raumes, damit die Wände frei zugänglich

sind.

Eckenpinsel

2. Den Boden sowie das Mobiliar schützen Sie mittels Abdeckfolie/-vlies oder

Malerplane. Auch Fenster- und Türrahmen sowie Fußbodenleisten sollten

abgeklebt werden. Der ideale Helfer für diese Zwecke ist eine Abdeckfolie mit

selbstklebendem Flachkreppband - klebt und deckt in einem Arbeitsgang.

3. Der Untergrund muss sauber, trocken, staubfrei und tragfähig sein.

4. Je nach Beschaffenheit des Untergrunds verwenden Sie kurzflorige Farbroller für

glatte und leicht strukturierte Flächen bzw. langflorige Farbroller für grobe und

strukturierte Flächen.

Eckenroller

5. Für Ecken und Kanten empfehlen wir Eckenpinsel oder -roller – deren kegelförmige

Walze ist geradezu ideal für 90-Grad-Winkel. Zum Ziehen feiner Linien

nehmen Sie Schräg-Strichzieher, Linien-Roller dagegen für exakte und randgenaue

Farbabgrenzungen (ohne abzukleben!).

6. Für einen gleichmäßigen Farbauftrag streifen Sie die farbgetränkte Farbwalze

über das Abstreifgitter. Das Streichen von hohen Decken und Wänden erleichtert

die rückenschonende Teleskopstange.

Linienroller

Fotos: Noelle Group

Flächenstreicher Abstreifgitter Teleskopstange

Seite

29


BAUZEIT

Foto: Erfurt

Rauhfaser – einfach

unkompliziert

Rauhfaser ist einfach nicht unterzukriegen.

Vor allem junge Menschen

und Familien schwören auf diese wirtschaftliche

und strapazierfähige Grundlage

schöner Wandgestaltungen. Ob

klassische Rauhfaser oder moderne

Vlies-Rauhfaser, die bequem in Wandklebtechnik

zu verarbeiten ist – beide

Qualitäten laden Sie zum Experimentieren

ein. Was nicht gefällt, wird einfach

überstrichen!

Newcomer Glattvlies

Warum eine Tapete, wenn doch die Wand schon glatt ist? Ganz einfach:

Zum Schutz! Glattvlies ist ideal für Sanierungs- und Renovierungsarbeiten,

denn es überbrückt hässliche Risse und bewahrt die Wand vor

Beschädigung und Gebrauchsspuren.

Vliesfasertapeten bringen Leben an

die Wand

Vliesfasertapeten überzeugen durch ihre Vielfalt an natürlichen Strukturen.

Ihr unverwechselbares Spiel von Licht und Schatten erzeugt eine

angenehme Atmosphäre im Raum, mit unterschiedlichen Farben und

Kreativtechniken zaubern Sie Wände ganz nach Ihren persönlichen

Vorlieben.

Foto: Erfurt

Foto: Erfurt

Foto: Erfurt

Foto: Erfurt

Foto: Erfurt

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30


Innenausbau, Innengestaltung – Wand-Finish

Farbenfreude in einem Zug

Vliestapeten erleichtern die Arbeiten an der Wand deutlich und bringen

Ergebnisse, von denen frühere Heimwerkergenerationen nur träumen

konnten. Grund: eine bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Premiumqualität.

Die Tapeten bieten höchste Formstabilität, sehr gutes Nahtverhalten,

dazu ein riesiges Farbangebot in Form bereits kolorierter Unis. Ein

einziger Tapeziervorgang ohne zusätzliches Überstreichen genügt – die

dezent-feine Oberflächenstruktur schenkt Ihren Wänden den ebenmäßigen

„Glatte-Wand-Effekt“.

Foto: A.S.Creation

Foto: A.S.Creation

Foto: A.S.Creation

Foto: A.S.Creation

Foto: A.S.Creation

Foto: A.S.Creation

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31


ASSINATURA PRINCIPAL COM TAGLINE :: POSITIVO

BAUZEIT

Innenausbau, Innengestaltung – Wand-Finish

Verblendsteine verzaubern

Keiner kann dem Zauber echter Natursteine widerstehen. Darin zu wohnen

wäre der Traum. Warum drauf verzichten, wenn es Verblendsysteme

gibt, die von den Originalen kaum zu unterscheiden, dafür aber

viel preisgünstiger sind und unendlich einfacher in der Verarbeitung?

Geniale Natursteinoptik, geschaffen aus durch und durch natürlichem

Bims-Leichtbeton: edle Dekore wollen Sie verführen, Ihre Wände in faszinierender

3D-Steinoptik zu gestalten – ob als Akzent im Wohnbereich

oder als Hingucker in Küche, Bad, Sauna oder Schwimmhalle.

Praxis-

Tipp

Foto: Bisotherm

Verblendsteine werden als Einzelsteine oder als fugenlose Elemente

geliefert. Die Montage ist so einfach wie bei Fliesen oder

keramischen Platten. Grundierungen, Klebemörtel, Fugenmassen

und Imprägnierungen sind abgestimmt und auch für erfahrene

Heimwerker geeignet. Zu jedem Design gibt es die passenden

Ecksteine.

Foto: Bisotherm

Foto: Bisotherm

Starke Marken für den Innenausbau und die Innengestaltung

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32


Offen für

Wohnkultur

Innentüren und -treppen

Ideen, Tipps, Produkte

■ Innentüren

• Holz • Glas • Schiebetüren

■ Zubehör

• Türdrücker • Bänder

■ Sondertüren

• Wohnungseingangstüren • Stahltüren • Sicherheitstüren

■ Treppen

• Raumspartreppen • Wendeltreppen • Bodentreppen


BAUZEIT

Trendübersicht

Nimm´ Dir die Freiheit!

Bauherren kommen früher oder später drauf, aber auch Renovierer

entdecken den Charme, der in der Frage steckt: Welche Türen passen

eigentlich zu meiner Idee vom Wohnen? Gerade wenn im Zuge einer

Renovierung die vorhandenen Räume vergrößert, zusammengelegt

oder gar völlig neu geschnitten werden (der Trockenbau bietet dazu

erstaunliche Freiheiten), kommen Türlösungen ins Spiel, die an großbürgerliche

Zeiten erinnern. Gemeint sind elegante Schiebetüren und

ihre modernen Interpretationen aus klarem, mattiertem oder bedrucktem

Glas.

Foto: HUGA

Weiß ist Gold

Flächenbündige Türelemente in Weißlack – Premium-Technik trifft

Premium-Design. Weiße Türen sind so trendy wie nie, denn zu den

aktuellen dunklen Möbeln und Böden bilden sie spannungsvolle, edel

wirkende Kontraste. Die aufwändige Lackierung der Modelle erzeugt

eine wunderbar ruhige seidenmatte Oberfläche, die noch dazu so robust

ist, dass sie sich auch im rauen Familienalltag bewährt.

Gestaltungs-

Tipp

Flächenbündige Weißlacktüren erzielen Premium-Optiken, die

auf alle angrenzenden Räume ausstrahlen

1 puristisches Design

2 stumpfes Türblatt (ohne Türblatt-Falz)

3 minimalistisches Edelstahl-Schließblech

4 verdeckte Bänder

1. 2.

Foto: Herholz

Selbst Klassiker entwickeln sich

Längst wird auch die klassische „Funktionstür“ als sorgsam gestalteter

Teil der Innenraumgestaltung wahrgenommen. Flächenbündige

Türelemente gelten als besonders attraktiv, denn sie lassen die reine

Funktion elegant verschwinden. Zarge und Türblatt schließen flächenbündig

ab und bilden einen harmonischen Übergang zur Wand, die

Beschläge sind auf ein Minimum reduziert. Gute Nachricht: Was früher

in kostspieliger Einzelanfertigung hergestellt wurde, ist heute als bezahlbare

Systemlösung zu haben.

3.

4.

Fotos: Herholz

Seite 2


Innentüren, -treppen – Trendübersicht

Sondertüren schenken Sicherheit(en)

Türen an bestimmten „Schnittstellen“ im Haus müssen besonderes leisten: die Wärme drin,

Gerüche und Lärm draußen halten und vor Bränden schützen. Beispiel: Türen zwischen

Flur und Keller, zwischen Heizungsraum und restlichem Keller oder an sensiblen Positionen

wie zum Beispiel zwischen Wohnbereich und einem geschäftlich genutzten Trakt des

Hauses. Klar, dass hier die Funktion im Vordergrund steht. Systembaukästen lösen die unterschiedlichen

Aufgaben zu vergleichsweise günstigen Kosten. Brand-, Rauch-, Einbruch-,

Schallschutz- sowie Klima-Features können je nach Bedarf zusammengestellt werden.

Foto: Hörmann

Nebentreppen – Hauptdarsteller!

Offene, mit Galerien ausgestattete Wohnlandschaften brauchen Innentreppen.

Und die sollten einerseits Blickfang sein, andererseits

aber mit möglichst wenig Grundfläche auskommen. Ein Widerspruch?

Nicht für elegante Spindeltreppen. Sie werden komplett mit Mittelkern

aus Stahl oder Alu, Geländer, Metall-Geländerpfosten, Handlauf und

schönen, bedarfsweise raumsparend ausgeführten Holzstufen geliefert.

Die meisten Modelle sind links- und rechtsgewendelt verfügbar

und passen sich dadurch an jede Situation an.

Schön und raumsparend integriert

Wird der Raum besonders knapp, kommen Raumspartreppen zum

Einsatz. Klingt etwas puristisch, zeigt sich im Alltag aber durchaus

attraktiv. Die Optionen reichen von einfachen, aber geradlinigen Standardtreppen

bis hin zu anspruchsvollen Designlösungen mit Raumsparstufe

oder gewendelter bzw. gerade laufender vollen Stufe.

Foto: Dolle

Foto: Dolle

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BAUZEIT

Innentüren

Ein Flair von Großzügigkeit

Wir bewundern die bürgerlichen Jugendstilwohnungen mit ihren großzügigen

Raumkonzepten, den hohen Decken, den eleganten Schiebetüren zwischen

„Salons“ und Esszimmern. Vergangenheit? Moderne Wohnkonzepte greifen

das Thema wieder auf, auch wenn die Räume meist nicht ganz so groß sind.

Wir gestalten mit Licht und Transparenz, verbinden Räume eher, anstatt sie

voneinander abzuschotten. Und wenn eine Tür einfach nur eine Tür sein soll,

geben wir ihr den Stil mit, den wir mögen. Als Designobjekt, das wir schätzen,

wie ein besonderes Möbelstück. Bereit für eine Welt voller Ideen?

Foto: HUGA

Landhaus-Charme in Weißlack

Weiß macht Räume weit, deshalb bleibt Weißlack der Star

unter den Türen. Beispiel: eine Cottage-Serie, die mit dem

schönen Auftrag daherkommt, ein wenig ländliches Ambiente

in die Stadt zu bringen. Die markante Zierfuge gibt dem Raum

die besondere Note. Neue Techniken erlauben die Fertigung

feinster Details, die man am Funktionselement Innentür gar

nicht erwartet. Designprädikat: besonders wertvoll!

Fotos: Dextüra

Foto: Dextüra

Seite

4


Innentüren, Treppen – Innentüren

Weißlack bleibt Trendsetter

Vorteil von Weißlack: Er passt zu allen Wohnstilen. Weißlack begleitet

den Purismus der Moderne ebenso unaufgeregt wie die

Designs klassischer Inneneinrichtungen. Der Trend im Trend:

3D-Füllungs-Übergänge von der tiefen Fräsung bis zum völlig

glatten Türblatt. Hinzu kommen gläserne Spielarten, die schöne

Raumdurchsichten öffnen. Rechnen Sie mit mehr Licht und täglichen

Aha-Effekten bei der Planung Ihrer Innenräume!

Foto: Herholz

Foto: Westag & Getalit

Foto: HUGA

Tür zeigt Kante

Eckige Akzente und hochwertiger Weißlack in überraschender Harmonie:

Die eckige Fräsung der Kassetten über die Türblattkante bis hin zur

Zarge unterstreicht die hochwertige Ausführung der Türen. Flächenbündige

Glasleisten vollenden das Erscheinungsbild – Türblatt und Lichtausschnitt

wirken als perfekte Einheit.

SCHON GEWUSST?

Was macht eine Tür besonders robust? Antwort: CPL (Continuous

Pressure Laminate) oder das noch widerstandsfähigere HPL-

(High Pressure Laminate). Die mehrschichtigen Laminate sind

wahre Werkstoffwunder – lichtecht, hitze- und wasserdampfbeständig,

fleckenunempfindlich, kratz-, stoß- und abriebfest sowie

resistent gegen Reinigungsmittel. Aus CPL / HPL werden langlebige,

farbbeständige Türoberflächen gefertigt, darunter täuschend

echte Holzreproduktionen. Auch die Dauertrend-Oberfläche Weißlack

findet in CPL / HPL ein glänzendes Abbild.

Fotos: PRÜM

Fotos: HUGA

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5


BAUZEIT

Elegant den Alltag meistern

Türen müssen was aushalten, jeden Tag. Aber deshalb auf hochwertige

Echtholz-Designs verzichten? Nicht mit CPL. Seine Echtholz-Varianten

werden per Digitaldruck erzeugt und bieten nicht nur brillante, täuschend

ähnliche Oberflächen-Optiken unterschiedlichster Hölzer – sie

fassen sich auch so angenehm an wie echte Holzoberflächen.

Foto: HUGA

Highlights in Holz

Fotos: Herholz

Trendige Oberflächendesigns im vertikalen und horizontalen Look lassen

keinen Stilwunsch offen. Wobei nicht nur das Türblatt im Fokus

steht. Abgestimmte Dekore vollenden die Farb- und Strukturharmonie

von Türblatt und Zarge. Die Türblätter selbst begeistern mit besonders

feinen, sanft gerundeten Kanten – ganz ohne scharfe Ränder oder Rissfugen.

Filigran und doch robust

Weißlack – für den Familienalltag zu empfindlich? Nicht mit entsprechenden

Spezialoberflächen. Die Serie verbindet filigranes Design mit

ausgesprochener Widerstandsfähigkeit. Ein weiterer Vorteil: Die Kanten

sind stoß- sowie kratzunempfindlich und bilden einen optisch überzeugenden

Abschluss an der Tür.

Foto: HUGA

Foto: HUGA

Schwebend leichtes Tür-Design

Moderne Falzvarianten erzeugen einen schönen Effekt: Die Tür scheint

geradezu vor der Wand zu schweben. Dadurch erscheint sie wie ein

eigenständiges Designobjekt. Ob Holz- oder Stahlzarge – das puristische

Design wirkt wie aus einem Guss: Ideal abgestimmte Beschläge

verstärken den Effekt noch zusätzlich.

Foto: Herholz

G(l)anz in Weiß

CPL in Weißlack-Design bringt robuste Universaltalente hervor. Wählen

Sie zwischen besonders pflegeleichten (bei den ultramatten Modellen)

und extrem glatten Oberflächen (bei den hochglänzend ausgeführten

Modellen). Die strukturierten Oberflächen der Kollektion erzeugen ständig

sich wandelnde Licht- und Schattenwürfe. Alle Oberflächen sind extrem

pflegeleicht, hochwertig und robust.

Foto: Jeld-Wen

Foto: Jeld-Wen

Fotos: HUGA

Foto: Jeld-Wen

Foto: Jeld-Wen

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6


Innentüren, Treppen – Innentüren

Foto: Herholz

Aus Liebe zum Echten:

zurück zur Natur

Edles Holz hält Hof im Heim: in Gestalt hochwertiger

Furniertüren. Jeder Auftritt ist unverwechselbar,

denn kein Furnier gleicht dem anderen – das

macht die Magie aus. Individuelle Maserungen,

Farben und fühlbare Strukturen verwandeln jede

Tür mit Furnieroberfläche in ein Designelement,

das zu leben scheint.

Gestaltungs-

Tipp

Buche oder Eiche? Das ist nicht die einzige Frage

bei Furniertüren. Die Vielfalt der Varianten

begeistert, denn zu jedem Wohnstil gibt es heute

die passend verarbeiteten Hölzer. Im Trend

liegen raue, unbehandelt erscheinende Oberflächen.

Dazu passen Neoklassiker wie „Eiche natur

Roheffekt“ oder „Amerikanischer Nussbaum

Roheffekt“. Die ausgesuchten Furniere werden

mit einem speziell entwickelten UV-Lack veredelt,

der nicht nur schützt, sondern auch die

Eigenheiten des Holzes hervorhebt.

Foto: Herholz

Fotos: PRÜM

Foto: Herholz

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7


BAUZEIT

Transparenz ist unser Stil

Selten haben die Menschen mehr voneinander gewusst als heute. Die

Welt ist transparenter geworden, die Lebensstile nähern sich einander

an. Licht, Luft und Durchblick gewähren auch die Häuser der Moderne.

Kein Wunder, dass Glastüren immer beliebter werden. Sie weiten

den Raum und erfüllen ihn mit Licht. Wieviel Einblick Sie von Raum

zu Raum gewähren wollen, können Sie ganz individuell festlegen. Moderne

Glasbearbeitung, ergänzt durch innovative Drucktechnik, erlaubt

früher undenkbare Varianten. Sogar individuelle Motivdrucke auf Glas

sind möglich.

Foto: Herholz

Gestaltungs-

Tipp

Foto: HUGA

Foto: HUGA

Dreh-, Schiebe- oder Pendeltüren – welche Glastüren schweben

Ihnen vor? Oder wie wäre es mit Ganzglastüren in interessanten

Kombinationen mit Massivtüren? Systemhersteller

bieten abgestimmte Programme für den kreativen Materialmix.

Gravur macht Kontur –

Finest Arts in Glas

Feinste Gravuren in Glastüren ab 8 mm Materialstärke – das kann nicht

jeder. Die Technik dahinter: Mittels Laser werden zwei- oder dreidimensionale

Motive im Innern des Glases erzeugt. Die Glasoberfläche selbst

bleibt vollkommen unberührt und entsprechend einfach zu reinigen.

Wählen Sie aus einer Palette schöner Standardmotive, oder bringen Sie

Ihre eigenen Motive ein. Sie erscheinen auf Dreh- und Schiebetüren,

Ganzglasanlagen, Trennwandsystemen, Brüstungsverglasungen und

Treppen – ganz nach Wunsch.

Foto: HUGA

Foto: Sprinz

Foto: Sprinz

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8


Raumwunder Schiebetüren

Schiebetüren erweitern den Wohnraum und schenken Bewegungsfreiheit

– ideal, um kleine Räume zu vergrößern, Nischen zu entschärfen

und schmale Durchgänge besser nutzbar zu machen. Die sanft an der

Wand entlang gleitenden Türen sparen Platz, den Sie sonst für den

Schwenkbereich von Standardtüren opfern müssten – eine tolle Option

auch für die Wohnungsrenovierung.

Innentüren, Treppen – Innentüren

Foto: Westag & Getalit

Foto: Westag & Getalit

Schönheiten in Schwebe

Eine Schiebetür kann ein praktisches Funktionselement

sein oder repräsentativer Raumteiler. Warum nicht beides?

Moderne Technik verbindet das Nützliche mit dem

Schönen in bisher nicht gesehener technischer Brillanz.

Ob vor der Wand oder in der Wand laufend, ob ein- oder

mehrflügelig ausgeführt, ob als Holz- oder als Ganzglaselement,

ob tür- oder deckenhoch, ob als glatte Tür oder

Designmodell – die Modell-Palette ist riesig.

Foto: Herholz

Foto: Herholz

Foto: Herholz

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9


BAUZEIT

Glas-Schiebetüren mit

Sicherheitsplus

Großzügige Glasschiebetüren gehören zum Schönsten, was einem

Raum passieren kann. Doch sie bringen auch einiges auf die Waage,

manche Glaselemente wiegen bis zu 100 kg. Wie passt das mit einem

belebten Wohnalltag zusammen? Bestens! Denn spezielle Aluminium-

Laufschienen sorgen für kinderleichte, sichere Bedienung und bringen

mehr Laufruhe. Ein Softstopper zieht die Schiebetür sanft und sicher

in ihre Parkposition ein. Auch das Design überzeugt: Laufwagen und

Stopper sind in einer schlichten Schiene integriert. Verschiedene Griffvarianten

lassen Raum für persönliche Designwünsche.

Praxis-

Tipp

Verstecken Sie die Schiebetür doch einfach in einer Trockenbauwand!

Die Fläche davor wird nun frei, um Schränke aufzustellen

oder Bilder aufzuhängen. Ein Fachhandwerker kann die Lösungen

ohne große Baumaßnahmen von heute auf morgen umsetzen,

natürlich auch nachträglich.

Foto: Sprinz

Foto: Westag & Getalit

Foto: Sprinz

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10


Innentüren, Treppen – Innentüren / Zubehör

Zubehör

Design im Griff:

Beschläge, Drücker und Co.

Türdrücker erscheinen vielen als Detail, das man so nebenher aussucht. Das ist schade.

Denn wie stylish die gesamte Tür daherkommt, wird entscheidend vom Design

der Beschläge und Türdrücker bestimmt. Der Effekt ist am sichtbarsten, wenn sich

die Türoberfläche im Design der Drücker widerspiegelt. Es lohnt sich, ein wenig Mühe

zu investieren, um aus dem riesigen Angebot der Hersteller die passende Variante zu

finden. Schließlich sollen Ihnen die Beschläge Ihrer Glas-, Holz- oder Weißlacktüren

viele Jahre gut zur Hand gehen.

Feine Linien am Drücker

Wählen Sie Ihren Beschlag aus einem Systemsortiment,

können Sie den Look perfekt auf das

Erscheinungsbild Ihrer Türen abstimmen. Das

funktioniert nicht nur gut mit Holzoberflächen (sogar

wahlweise mit aufrecht- und querlaufendem

Inlaydekor), sondern auch in Weißlack und CPL.

Foto: PRÜM

Fotos: PRÜM

Hightech an der Tür:

Pendeltürbänder

Große Glastüren brauchen leistungsfähige Beschläge.

Zum Beispiel selbstschließende Pendeltürbänder.

Ihr Clou: Sie können die Schließgeschwindigkeit

mit Hilfe einer Hydraulikfunktion selbst einstellen.

So gelingt die Feinjustierung besonders exakt und

soft. Der filigrane Beschlag stemmt Einscheiben-

Sicherheitsglas mit einem

maximalen Türgewicht von

bis zu 70 kg.

Foto: Sprinz

Foto: Sprinz

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11


BAUZEIT

Sondertüren

Spezialisten für

Sicherheit und Komfort

Sie kennen das ungute Gefühl, die Wohnung für zwei Urlaubswochen

sich selbst zu überlassen? Zu wissen, dass ein unsichtbarer

Wächter Ihr Heim beschützt, wäre sehr beruhigend. Diesen

Wächter gibt es: eine Wohnungseingangstür mit Sonderausstattung.

Finden Sie diese und andere Spezialisten für Sonderaufgaben im

Innenbereich – Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler berät Sie.

Foto: Hörmann

Sichere Wohnungseingänge

Alle zwei Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen, Tendenz

steigend. Oft wiegt der psychische Schock mehr als der materielle Schaden:

„Bin ich nicht mehr sicher in meinem eigenen Heim?“ Die Antwort

auf die bange Frage hängt auch von der Wohnungstür ab. Kommt der

Einbrecher nach zwei bis fünf Minuten nicht ans Ziel, bricht er die Tat in

der Regel ab. Eine Funktionstür leistet diesen Widerstand, wenn es sein

muss, sogar noch mehr. Und das Gute dabei ist, dass diese Modelle sich

optisch kaum von einer normalen Wohnungseingangstür unterscheiden.

SCHON GEWUSST?

Sie leben in einer einbruchsgefährdeten Zone? Oder wollen einfach

mehr tun für Ihre Sicherheit? Dann wählen Sie zusätzliche

Sicherheitsoptionen, wie zum Beispiel eine Dreifachverriegelung

oder Bandseitensicherung bzw. Bodendichtung, die das Aushebeln

der Tür verhindert.

Foto: Westag & Getalit

Fotos: Westag & Getalit

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12


Praxis-

Tipp

Wohnungseingangstüren überzeugen durch eine

Sicherheitstechnik, die man auf den ersten Blick gar

nicht sieht:

1. Sicherheitsschutzbeschlag

2. Sicherheitsschutzbeschlag (Flurseite)

3. stabile Sicherheitsbänder

4. Dichtung im Aufdeck

5. absenkbare Bodendichtung

6. Türspaltsicherung mit Sperrbügel

7. Spion

8. Mehrfachsicherheitsschloss mit Schwenkriegel

1.

3.

5.

2.

4.

6.

Innentüren, Treppen – Sondertüren

7.

8.

Fotos: Herholz

Gut investieren in Barrierefreiheit

Vorausschauend geplant, bieten barrierefreie, automatisierte Türen an

Schlüsselpositionen Ihres Heims einen enormen Komfortgewinn. Und

sollte der Fall der Fälle eintreten, ist man heilfroh, dass sie da sind:

weit öffnende Drehflügeltüren nach DIN – in lichten Öffnungsbreiten von

mindestens 900 mm und Durchgangshöhen von mindestens 2.050 mm.

Die Bedienung der Türen muss auch für Rollstuhlfahrer erreichbar sein,

Fingerklemmschutz oder pneumatische Türbremse verringern die Verletzungsgefahr.

Manchmal muss es eben Stahl sein

In Ihrem Homeoffice lagern wertvolle Unterlagen? Dann müssen Sie

diesen Bereich unbedingt besser schützen. Wenn Sie dabei zugleich

mehr Arbeitsruhe erzielen können, desto besser. Mit einer Qualitätstür

aus Stahl schlagen Sie beide Fliegen mit einer Klappe. Auch Heizräume

oder Kellerabgangstüren im Haus verdienen eine stärkere Innentür, um

Brandgefahren abzuwehren und die Schall- bzw. Wärmedämmung zu

verbessern. Standard- und Sonderanfertigungen decken jeden Funktionswunsch

punktgenau nach DIN ab, viele Farben stehen zur Wahl.

Funkfernbedienung

Drücker barrierefrei

Fingerklemmschutz

Drehflügelantrieb

Fotos: PRÜM

Elektr. Schiebetürbeschlag

Foto: Hörmann

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13


BAUZEIT

Innentreppen

Aufstiegschancen

Offene, hohe Räume und Galerien prägen unser Bild vom schönen Wohnen.

Treppen gehören dazu – als verbindende Elemente, aber auch als

Highlights, die den Charakter des Raums bestimmen. Je nachdem, wie

markant das Design einer Innentreppe gestaltet ist, wirkt sie als schlichter

Funktionsträger oder eigenes Objekt und Meisterstück von hohem handwerklichen

Wert.

Filigrane Kunstwerke:

Spindeltreppen

Beispiel: Spindeltreppen im minimalistischen

nordischen Design. Sie nehmen dem Raum

nichts von seiner Weitläufigkeit, sie drängen

sich nicht ins Bild und bezaubern doch durch

ihren filigranen, fast organischen Look.

Foto: Dolle

Foto: Dolle

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14


Innentüren, Treppen – Innentreppen

Auf Knopfdruck: Bodentreppe

Wenn schon auf den Dachboden klettern, dann gerne mit

Komfort: Die hochwertige, 150 kg tragende Scherentreppe

aus Stahl arbeitet elektrisch. Ein Druck auf die Fernbedienung,

und die Treppe fährt aus bzw. ein, und das ausgesprochen

leise. Leiternteil und Lukenkasten bestehen aus weiß

pulverbeschichtetem Stahl. Eine umlaufende Hohlkammerdichtung

ist im Deckel integriert – für beste Wärmedämmeigenschaften:

Der bauteilgeprüfte U-Wert beträgt überzeugende

1,20 W/m²K.

Foto: Dolle

GutHolz

Dreiteilige Bodentreppen mit 9 cm tiefen Stufen bewähren sich in Neubauten

wie in der Nachrüstung. Ideal für Deckenöffnungen von 100 x 50

bis 160 x 100 cm, Deckenstärken von 17 bis 90 cm und lichte Raumhöhen

von 197 bis 360 cm. Das Modell wird mit optionaler Wärmeschutzzusatzausstattung

sowie Handlauf und Schutzgeländer geliefert. Für

besondere Ansprüche eignet sich eine Stahlversion, deren Sicherheitsstufen

11 cm tief tief sind – für Deckenöffnungen 105 x 60 bis 160 x 100

cm und lichte Raumhöhen von 237 bis 314 cm. Die Scherentreppe aus

Aluminium eignet sich für besonders kleine Deckenöffnungen.

Foto: Wellhöfer

Foto: Wellhöfer

Wohngesund? Klimastabil?

Eine Bodentreppe befindet sich oft zwischen Schlaf- und Kinderzimmer.

Hier ist gesunde Luft besonders wichtig – fragen Sie deshalb nach

schadstoffarmen Bodentreppen. Außerdem gilt: Zwischen feuchtwarmer

Wohnraumluft unten und kalter Luft im Dachboden herrscht ein schwieriges

Differenzklima. Verzieht sich da die Bodentreppe, ist sie nicht mehr

dicht. Bodentreppen mit geprüfter Klimaklasse geben Sicherheit.

Foto: Wellhöfer

Foto: Wellhöfer

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15


BAUZEIT

Praxis-

Tipp

Bestellen Sie Ihre Bodentreppe immer in allen vier Maßen.

Deckenöffnung Länge x Breite, Deckenstärke, lichte

Raumhöhe. Dann erhalten Sie immer die passende Bodentreppe

mit DIN-gerechtem Stufenabstand. So sparen

Sie Anpassungen und Absägen und vermeiden gefährliche

Stolperfallen.

Innentüren, Treppen – Innentreppen

Fotos: Wellhöfer

Einbau leicht gemacht

Ohne Schäumen und Kleben eine Bodentreppe einbauen? Auch

das ist heute möglich. Die Technik stammt aus dem Fensterbau.

Durch Einschieben der Bodentreppe in die Deckenöffnung stellt

der Handwerker den luftdichten Bauwerkanschluss her, setzt die

Montageschrauben in die vorgebohrten Löcher, schraubt sie mit

dem Akkuschrauber fest – fertig.

Foto: Columbus

Bodentreppe ist nicht

gleich Bodentreppe

TRIO-MONTAGE-SYSTEM

noch nie war der Einbau so einfach

Trio-Montage-System ohne Schäumen und

Kleben. Durch Einschieben der Bodentreppe in

die Deckenöffnung macht der WDL den luftdichten

Bauwerkanschluss, Montageschrauben

in die vorgebohrten Löcher setzten, mit

dem Akkuschrauber festschrauben – fertig.

wir machen

den

Unterschied

KLIMA-DICHT-SYSTEM

so dicht wie ein Fenster

Klima-Dicht-System bedeutet Verschlusstechnik

aus dem Fensterbau. Die Bodentreppen

Designo und Quadro schließen sicher dicht mit

Starke

Deventer

Marken

Fensterdichtungen

für Innentüren

und

und

Roto

Treppen

Fensterbeschlägen

– 100 % geprüft.

Foto: Columbus

Columbus Treppen GmbH

Gutenbergstraße 21 / 86356 Neusäß

Telefon +49 821 46051-0

info@columbus-treppen.de

www.columbus-treppen.de

Seite

16


Raum für mich

Alles rund ums Badezimmer

Ideen, Tipps, Produkte

■ Trockenbau

• Trockenbausysteme • bodengleiche Duschen

■ Wand- und Fußbodenheizung

• Systeme • Steuerung

■ Wand- und Bodenbearbeitung

• Abdichtung • Feuchtigkeitsschutz • Fliesenverlegung

■ Profile, Möbel, Armaturen

• Rinnen • Wannen • Armaturen • Revisionsklappen

■ Licht und Beleuchtung

• Spots • Leuchten • LED-Bänder

■ Zubehör

• Bad-Sicherheit


BAUZEIT

Trendübersicht

Ein neues Bad?

Wann, wenn nicht jetzt?

Glücklich, wer eine Wellnesszone aus Bad und Sauna sein Eigen nennen

kann! Mit einem ausbaubarem Keller oder Dachgeschoss rückt dieser

Traum in greifbare Nähe – und ist preiswerter machbar als gedacht. Aber

auch „normale“ Bäder haben Wellness-

Potential. Für Altbauten gilt: Barrierefreiheit

kein Problem. Extrem flache Trockenbausysteme

erlauben sogar den

Einbau moderner Fußbodenheizungen.

Kein Zweifel: Die Zeit fürs neue Bad ist

reif – mit billigem Baugeld und feinster

Foto: Warmup

Technik von heute!

Foto: KÖNIG

Design für alle Generationen

Ein zukunftsorientiertes Bad erkennt man daran, dass es ohne

störende Schwellen und Hindernisse auskommt. Barrierefreiheit

ist übrigens keine Altersfrage. Jeder schätzt den Komfort einer

großen, frei zugänglichen Dusche. Außerdem wirken Räume

ohne Barrieren größer, luftiger und eleganter. Eine barrierefreie

Dusche mit schicken Fliesen oder Paneelen, edlen Armaturen,

ganz aus Glas – wirkt sie nicht wie ein Designobjekt?!

Ein Bad setzt

sich in Szene

Attraktive Akzentbeleuchtungen

unterstützen die Eleganz

einer Badlösung. Heben Sie

Wannensockel oder Duschnischen

mit farbigem oder weißem

Licht hervor. Kombinieren

Sie Lichtleisten mit einem

beleuchteten Spiegelrahmen

– für entspannte Stimmung bei

jedem Gang ins Bad!

Foto: Schlüter-Systems

Foto: Schlüter-Systems

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Bad – Trendübersicht

SCHON GEWUSST?

Neuartige Paneelen senken die Umbaubelastungen

und Kosten einer Bad-Renovierung. Altfliesen

oder Rohwände werden einfach abgedeckt.

Die Technik: Eine Kernstruktur aus Polyethylen,

umschlossen von zwei nur ca. 0,3 mm starken

Aluminiumschichten. Das flexible, dabei extrem

robuste Verbundmaterial widersteht Feuchtigkeitseinflüssen

und Alterungsprozessen und ist

spielend leicht verarbeitbar. Die Dekors begeistern:

Es gibt täuschend echt wirkende Feinsteinzeug-Oberflächen,

edle Holzdekore, feinste Mosaiken,

Sandstone, Schiefer und mehr!

Foto: Knauf

Foto: GEO

Sauna zuhause

Keine Angst vor Feuchtbelastungen einer Heimsauna. Mit modernen Zementbauplatten

wird Ihr Traum zum täglichen Wellness-Erlebnis. Handwerkliche

Präzision garantiert, dass die

Aus- oder Umbauten den Anforderungen

entsprechen. Unerlässlich

ist auch der Einsatz

speziell beschichteter und damit

korrosionsgeschützter Trockenbauprofile.

Am besten mit Prüf-

Zertifikat.

Foto: KÖNIG

Foto: GEO

Zwischenlösung gefragt?

Sicher, ein Komplettumbau zum barrierefreien Bad ist nicht immer einfach. Besonders

wenn der „Fall der Fälle“ – d.h. eine Beeinträchtigung Ihrer Beweglichkeit – plötzlich

eintritt. Gut zu wissen: Es gibt viele erprobte und preiswerte Lösungen, die Ihnen erstmal

Luft verschaffen.

Foto: GEO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Foto: GEO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Seite 3


BAUZEIT

Trockenbau

Hereinspaziert!

Sie möchten ein Altbaubad renovieren? Und

dabei eine bodengleiche Dusche mit großem,

einladenden Zugang einbauen? Dann sollten

Sie an eine Trockenbaulösung denken. Sie

meistert das Problem, das sich in Bestandsbädern

oft stellt: die niedrige verfügbare Aufbauhöhe.

Lösung: Komplettsysteme aus Trockenbauelementen

und Zubehör. Sie erlauben

oft sogar den zusätzlichen Einbau einer Fußbodenheizung

(mehr dazu auf den folgenden

Seiten).

Trocken rechnen –

mit System

Trockenbau-Systeme schützen Wände und Decken

vor Feuchteeinwirkungen und bewahren

die Bausubstanz. Die sogenannten grünen Gipsplatten

schützen wenig beanspruchte Bereiche,

z.B. Küchen, Gäste-WCs und Badezimmer.

Feuchte-, nässe- sowie schimmelresistente

Spezialgipsplatten oder Zementplatten dienen

als robuste Wand- und Decken-Beplankung von

Trockenbau-Systemen in Feucht- und Nassräumen.

Diese Platten sind zugleich ein idealer

Untergrund für Abdichtungen und Fliesen sowie

Beschichtungen. Profile, Schrauben und Spachtelmassen

ergänzen das System.

Lastenträger, Brandschützer,

Schallschlucker

Extrastarke, imprägnierte Platten setzen noch

eins drauf in Sachen Robustheit. Neben extremer

Oberflächenhärte (geeignet auch um schwere

Schränke und Regale zu tragen) überzeugen

Beplankungen mit diesen Platten durch erhöhten

Brand- und Schallschutz sowie besonders einfache

Verarbeitung.

Foto: Knauf

Foto: Knauf

Seite

4


Foto: Knauf

Bad – Trockenbau

Gestaltungs-

Tipp!

Sicherheit plus Kreativität: Biegbare Zementbauplatten

lassen sich einfach verarbeiten und ganz

leicht in die gewünschte Form bringen. Die Platten

sind zu 100 % wasserbeständig und resistent gegen

Schimmelpilzbefall.

Foto: Knauf

SCHON GEWUSST?

Mit einer zweilagigen

Beplankung aus Spezialplatten

können Sie

Lasten bis zu 60 kg

pro Schraube befestigen.

Schwere Spiegel

und Spiegelschränke?

Kein Problem!

Foto: SG-Rigips

Foto: SG-Rigips

Foto: Knauf

Bodengleiche Duschen im Komplettpaket

Duschelemente mit Gefälle-Set erleichtern den Neubau und die Renovierung

barrierefreier Bäder. Ihre integrierten Linienabläufe sehen außerdem sehr schick

aus. Auch hier ist eine Fußbodenheizung möglich.

Foto: Fermacell

Foto: Fermacell

Foto: Fermacell

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5


BAUZEIT

Foto: wedi

Jeder Millimeter zählt

Ablaufleistung, Sperrwasserhöhe, Gefälle, Abdichtung

– alles ist berücksichtigt, einschließlich

geringster Aufbauhöhen. Die dünnsten Duschelemente

inklusive integriertem Ablauf sind gerade

einmal 90 mm flach. Mit 0,8 Litern Ablaufleistung

pro Sekunde, 50 mm Sperrwasserhöhe, mindestens

1,5 %-igem, ebenmäßig vorgeformtem Gefälle

und zu 100 % wasserdichtem Material erfüllen

sie alle relevanten Normen und Richtlinien.

Gestaltungs-

Tipp!

Foto: wedi

Kleine Räume sollte man ausnutzen – bis in den letzten Winkel. Mit modularen Trockenbausystemen

stellen Sie Sitz-, Ablage- und Stellflächen her. Kleinere Gästebäder werden dadurch viel

praktischer. Sogar freitragende Sitzbänke im Bad sind möglich. Clever: Die Sitzflächen sind mit

einem Gefälle versehen, damit Wasser leicht abläuft.

Design aus dem Baukasten

Neuartige verfliesbare, wasserundurchlässige Bodenelemente

erlauben vielfältige Gestaltungen. Acht

verschiedene Formate sind erhältlich und – dank

eines sehr flachen Rahmens – auch mit besonders

dünner Keramik bzw. Glasmosaik verfliesbar. Design-

Abdeckroste aus demselben Baukasten bringen

Schick in die Lösung.

Foto: wedi

Foto: wedi

Foto: wedi

Foto: wedi

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6


Bad – Trockenbau / Wand- und Fußbodenheizung

Wand- und Fußbodenheizung

Wellness

zu Ihren Füßen

Gut, dass sie vorbei ist, die Zeit der kolossalen

Stahlheizkörper im Bad. Intelligente und

vor allem unsichtbar verlegte Systeme erwärmen

heute Badböden und -wände. Sie nutzen

die natürliche Leitfähigkeit von Fliesen

und Steinplatten aus, um wohlige, gleichmäßige

Strahlungswärme zu erzeugen , statt nur

die Luft aufzuheizen und Staub aufzuwirbeln,

wie die alten Heizungen. Und das Beste: Die

Systeme sind erstaunlich preiswert und sparen

dabei jede Menge Energie!

Wohlige Wärme

aufs Grad genau

Eine moderne Fußbodenheizung

erlaubt Ihnen, die gewünschte

Gradzahl innerhalb kurzer Zeit

genau zu erreichen – und das

auf umweltfreundliche und gesunde

Weise. Der Aufbau eines

solchen Systems ist niedrig,

es reagiert deshalb besonders

schnell, um den Oberbelag aufzuwärmen.

Vorlauftemperaturen

um 30 0 C reichen oft bereits aus.

Modernisierungs-

Tipp!

Ideal für die Nachrüstung: elektrische Boden- und Wandheizungen.

Sie werden flächig, aber auch gezielt auf individuell ausgewählten

Flächen eingesetzt. Die Heizkabel werden sicher in einer Entkopplungsmatte

verlegt, die auch als Verbundabdichtung

fungiert. Die zeitgenaue

Steuerung per Timer, Thermostat

bzw. Smartphone garantiert den sparsamen

und effizienten Betrieb ganz

nach Bedarf.

Foto: Schlüter-Systems

Foto: Warmup

Foto: Warmup

Wenn Fliesen sich für Sie erwärmen

Keramische Beläge sind nicht nur schön, sondern auch die idealen

„Partner“ einer Fußbodenheizung. Sie nutzt die hohe Wärmeleitfähigkeit

der Fliesen, um den Barfußbereich im Bad schnell und wohlig zu

erwärmen. Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler empfiehlt eine geprüfte

Fußbodenheizung im Trockenbausystem.

Foto: Proline

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7


BAUZEIT

Wand- und Bodenbearbeitung

Damit alles glattgeht

Gestalten Sie Ihr neues Bad zu einem Schmuckstück, an dem

Sie täglich Freude haben. Voraussetzung: Moderne Spachtelmassen,

Grundierungen und Abdichtungen, mit denen die Wände

sorgfältig geglättet und für die Verlegung von Keramik- oder

Steinplatten vorbereitet werden. Wie wichtig gute Arbeit an Wänden

und Böden ist, zeigen die folgenden Seiten. Besonders große

Fliesenformate erfordern beste Baustoffqualität, sowohl beim

exakten Verkleben als auch beim Finish – der Kunst des Fugens!

Foto: PCI

Foto: PCI

Foto: PCI

Foto: PCI

1

Feuchtigkeitsschutz mit System

Der Untergrund keramischer Beläge muss sorgfältig abgedichtet werden.

Größtmögliche Sicherheit bieten Produktsysteme, bei denen alle Produkte

von der Grundierung über die

Abdichtung bis hin zum Verlege-

und Fugenmörtel aufeinander

abgestimmt sind.

3

4

5

6

Foto: PCI

7

1

Grundierung

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2

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1

4

6

2

3

4

5

Bodenspachtelung

Wandspachtelung

Abdichtung/Abdichtbänder

und Formteile

Fliesenkleber

6

Fugenmörtel

Grafik: PCI

7

Dichtstoff

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8


Bad – Wand- und Bodenbearbeitung

Renovierungsspachtel

Kabelschlitze, alte Fliesenspiegel, tiefe Löcher – nach der

ersten Oberflächenbearbeitung ist Glätten, Spachteln und

Füllen angesagt. Gut eignen sich Allround-Renovierungsspachtelmassen,

die leicht zu verarbeiten sind und schnell

trocknen. So bereiten Sie Wand- und Deckenflächen im

Innenbereich zur Aufnahme von Anstrichen, Dispersionsputzen

und anderen Wandbelägen vor. Im besten Fall

kommen Sie auch auf kritischen Untergründen ohne weitere

Grundierung aus.

Da geht nichts drunter:

Verbundabdichtungen

Verbundabdichtungssysteme unter Fliesen und

Bodenbelägen werden nicht nur in privaten Bädern

und Duschen eingesetzt, sondern auch in

Großküchen oder Laboren. Das beweist ihre

hohe Zuverlässigkeit. Die Technik: eine hoch

wasserdichte Polyethylen-Membran, die beidseitig

mit einem Polypropylen-Vlies kaschiert ist.

Foto: Gefinex

Foto: ARDEX

Foto: ARDEX

Das geht glatt:

selbstverlaufende Abdichtung

Wie bekomme ich einen sowohl dichten als auch planebenen

Badezimmer-Boden hin? Eine Frage, die sich gerade

bei Altbau-Renovierungen oft stellt. Antwort: mit einer

selbstverlaufenden Abdichtung. Damit können auch Gefälleflächen

bis zu 3 % problemlos abgedichtet werden.

Die Masse eignet sich auch für große Flächen, für innen

und außen, und kann bequem im Stehen verarbeitet werden.

Die Masse dringt auch in kleine Ecken verwinkelter

Altbau-Bäder, verläuft lange und gleicht kleine Unebenheiten

direkt mit aus.

SCHON GEWUSST?

Foto: Gefinex

Auch wenn man es nicht sehen kann, dehnen sich Fliesen bei Erwärmung

minimal aus und ziehen sich bei Abkühlung wieder zusammen. Das ist meist kein

Problem, wenn der Untergrund ähnliche Eigenschaften hat. Doch bei großen und

dünnen Fliesen geschieht dieser Prozess oft intensiver oder zeitversetzt zum

darunterliegenden Estrich. Spezielle Fliesenkleber, sogenannte Flexkleber, gleichen

daraus entstehende Spannungsspitzen aus und vermeiden Risse.

Foto: ARDEX

Allrounder

für Wand und Boden

Mit flexiblen Dichtschlämmen können Wände und Böden

im Innen- und Außenbereich, aber auch Schwimmbäder

abgedichtet werden. Die Masse ist faserverstärkt und

dadurch rissüberbrückend. Sie kann gestrichen oder gespachtelt

werden und lässt sich besonders gut glätten.

Foto: ARDEX

Foto: ARDEX

Foto: Sakret

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9


BAUZEIT

Schöne und dauerhafte Fugen

Hoch belastbare und beständige Epoxifugen bewahren die

Schönheit Ihres Flächenbildes im Bad. Sie bilden eine sehr feine

und glatte Oberfläche, passend zu keramischen Fliesen und

Platten ebenso wie zu Mosaik. Sogar feine, besonders dezente

Fugen zwischen Großformaten sind machbar.

Foto: Ardex

Tipp Neue Fugenfarben für Holzoptiken

Zu trendigen Fliesen in Holz- und

Natusteinoptik passen Fugen in

warmen Erdtönen. Eine neue Fugenserie

in Sandgrau und Graubraun

erfüllt die Ansprüche von

Designbewussten – für wunderbar

homogene Flächenbilder.

Foto: Ardex

Foto: Sopro

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10


Bad – Wand- und Bodenbearbeitung

SCHON GEWUSST?

Schimmel ist der natürliche Feind jeder

Fuge. Die reinigungsfreundliche und

wasserabweisende Oberfläche einer

Epoxifuge gibt Mikroorganismen kaum

eine Chance auf Wachstum.

Foto: Mapei

Foto: Sopro

Farbenfroh

Epoxidharzfugenmörtel stehen auch für langfristige Farbbrillanz.

Neue Entwicklungen mit besonders cremiger Konsistenz

haben viele Vorteile: schnellere Verarbeitung, weniger Materialverlust,

besseres Abwaschverhalten der Oberfläche und tolle

Ergebnisse im Oberflächen-Gesamtbild. Die Massen werden

auf Basis von koloriertem, vollständig durchgefärbtem Quarzsand

hergestellt – das erhält die vielen modernen Farben des

Programms dauerhaft schön.

Foto: Mapei

Foto: Sopro Foto: Sopro Foto: Sopro

Baden in Glamour

Das farbliche Zusammenspiel von Fliesen

und Fugen entscheidet über die Wirkung der

Flächenbilder im neuen Bad. Die Hersteller

wissen das und reagieren mit immer neuen

Farbspektren ihrer Fugenmassen. Die Töne

reichen von trendigen Grautönen bis hin zu

kräftigem Rot und Blau. Ein echtes Highlight:

eingemischte Glitter in Gold oder Silber – für

faszinierende, funkelnde Fugenbilder.

Foto: Mapei

Fotos: Sopro

Foto: Sopro

Foto: Sopro

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11


BAUZEIT

Profile, Möbel, Armaturen

Träume müssen

auch praktisch sein

Schönheit und Funktion sollten sich auch im Bad nicht widersprechen.

Gerade kleine Bäder müssen Handtücher, Pflegeaccessoires

und schöne Kleinigkeiten unterbringen, ohne

deshalb vollgestellt zu wirken. Hier kommt es auf Details an,

wie richtige Armaturen und passende Badmöbel. Einige Tipps

und Beispiele dazu? Das Angebot der Hersteller ist schier unendlich.

Ein tolles, professionell ausgewähltes Sortiment finden

Sie bei Ihrem EUROBAUSTOFF Fachhändler.

Foto: Blanke

Entwässern mit Stil

Entwässern kann man so oder so. Besonders edel wirken Entwässerungsrinnen

aus Edelstahl mit integriertem Abdichtungsflansch

und doppelter Abdichtung. Ihre Aufbauhöhe liegt gerade

mal bei knapp 54 mm. Individuelle Rostausführungen bieten

attraktive Gestaltungsoptionen.

Foto: Sanitop

Fotos: Blanke

Wannen (ein)mal anders

Wannen, die mitten im Raum stehen? Eine tolle Lösung, wenn der

Badraum groß genug und Sie ein echter Wannen-Freak sind. Clevere Alternative:

eine Wanne, die über Eck geht, interessant aussieht und dabei

Platz spart. Welcher Wannentyp sind Sie? Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler

zeigt Ihnen die optimale Lösung für Ihr Bad.

Praxis-

Tipp!

Revisionsklappen müssen sein, sollten

aber nicht groß auffallen. Fliesenrahmen

bieten die Möglichkeit, nahezu

unsichtbare Revisionsöffnungen

zu bauen. Die Kunststoffrahmen

haben höhenverstellbare Magnete,

Grafik: RUG SEMIN

die individuell auf die Fliesendicke

eingestellt werden können. Die Fliesen werden direkt auf die im Set

enthaltene Trägerplatte geklebt. Der Deckel muss nur noch in den

Rahmen gesetzt werden – fertig.

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12


Gestaltungs-

Tipp!

Oft genügt ein kleines Detail, um

ein Bad gleich moderner wirken

zu lassen. Vergleichen Sie mal die

beiden abgebildeten Armaturen.

Die rechte wirkt extrem flach, fast

futuristisch – ein kleiner, clever

platzierter Staun-Effekt, der Sie

täglich aufs Neue erfreut.

Brausen

zu neuen

Wohlgefühlen

Die neuen Wellness-

Duschsysteme machen das

Duschen zu einem sinnlichen

Erlebnis. Vom entspannenden

Wohlfühlregen

bis hin zu vitalisierenden

Massagestrahlen – das alles

ist heute in einer einzigen

Armatur zu haben.

Bad – Profile, Möbel, Armaturen

Fotos: Sanitop

Foto: Sanitop

Wir bitten

zu Waschtisch

Es muss nicht immer Keramik

sein. Mit einer Tischplattenlösung

nutzen Sie die Möglichkeiten

Ihres Raums perfekt aus

– zum Beispiel für eine Wandzu-Wand-Lösung

mit viel Stellfläche

für Schönes und Nützliches.

Tischplatten überbrücken

auch schräge Winkel und

Einschnitte. Wählen Sie dazu

dezente, passende Porzellanwaschtische.

Farblich abgestimmte

Unterschränke bieten

wertvollen Stauraum in einem

stilvollen Hingucker.

Monolithisch, praktisch, edel

Einfach ist Trend. Grifflose Fronten und exklusive Materialien lassen

Ihr ganzes Badezimmer edel und einzigartig wirken. Unser

Tipp: Wählen Sie dazu einen Porzellanwaschtisch mit großem

Becken und viel Abstellfläche. Das unterstreicht die minimalistischen

Schranklösungen, die kontrastierend in Schwarz gehalten

sind. So ein Set sieht nicht nur toll aus – es bietet auch jede

Menge Platz für Handtücher und Utensilien.

Foto: DANSANI

Modernisierungs-

Tipp!

Toilette, Waschbecken, und

schon ist kein Platz im Gäste-

WC? Wer sagt das? Clevere

Komplettlösungen machen

mehr aus kleinen Badezimmern

bzw. Gäste-WC´s. Willkommenen

Stauraum für Kleinigkeiten

schafft ein Spiegelschrank, dessen

Spiegeltüren einen kleinen

Raum viel großzügiger erscheinen

lassen.

Foto: DANSANI

Foto: DANSANI

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13


BAUZEIT

Licht und Beleuchtung

Stars and Stripes

Wen sehen wir morgens zuerst und abends zuletzt?

Uns selbst – im Badezimmerspiegel, meistens jedenfalls.

Dass Licht im Bad eine große Rolle spielt, versteht

sich schon deshalb fast von selbst. Licht macht

Laune, schafft Atmosphäre – entsprechend erfindungsreich

sind die Hersteller mit ihren schnell wechselnden

Kollektionen. Diese spielen die Möglichkeiten moderner

LED-Technik voll aus. Genießen Sie lichtvolle Momente

im neuen Bad – von effektvollen Spots, schicken

LED-Sets über helle Flächenstrahler bis zu eleganten

ultraschmalen Lichtstreifen.

Foto: Briloner

SCHON GEWUSST?

Achten Sie drauf: Einbaustrahler mit IP65-

Schutz sind speziell gegen das Eindringen

von Strahlwasser geschützt. LED-Panels mit

IP44-Schutz widerstehen dem Eindringen von

Spritzwasser in die Leuchte. Letztere eignen

sich auch als Fensterersatz in innenliegenden

Bädern – wie ein Dachfenster erleuchten

sie das Badezimmer gleichmäßig, blendfrei und

hell. Mit ihrer geringen Einbautiefe passen diese

Panels in fast jede abgehängte Zwischendecke.

Foto: Paulmann

Helle Freude in Chrom und Weiß

Eine Spiegel- und Badleuchte aus chromfarbenem Stahl und

weißem Kunststoff verbindet klare Form mit tageslichtähnlicher

Helligkeit. Ein Designobjekt, das auch in ausgeschaltetem Zustand

eine tolle Figur macht.

Klassiker leuchten voran

Einfache Formen überzeugen in einem Bad durchschnittlicher Größe, weil

sie sich dem Blick nicht aufdrängen und gleichzeitig zu jedem Fliesen- und

Einrichtungsstil passen. Beispiel: runde Bauformen mit Metallring und Kunststoffkuppel

– ideal als dezente Lichtgeber an Wänden und Decken.

Fotos: Paulmann

Fotos: EGLO

Seite

14


Bad – Licht und Beleuchtung

Foto: Schlüter-Systems

Foto: Schlüter-Systems

Tolle Streifen,

starke Eindrücke

Akzente setzen mit Licht: LED-

Streifen, die in hochwertige Designprofile

aus Aluminium eingebettet

sind, erzeugen ein besonders

homogenes Lichtbild. Beleuchtete

Stufen, Spiegelumrahmungen oder

z.B. hinterleuchtete Wandscheiben

machen aus Ihrem Bad einen magischen

Raum. Praktische Komplett-

Sets enthalten die benötigten

Komponenten – Profile in entsprechender

Länge, LED-Module, Streuscheiben,

Kabel und Netzteil.

Gestaltungs-

Tipp!

Foto: Leysser

Stimmung auf Knopfdruck: Per Bluetooth-

Receiver und App lassen sich farbige LED-

Streifen sogar per Smartphone oder Tablet

steuern. Nicht weniger als 16,7 Mio. Farbnuancen

sind möglich!

Foto: Schlüter-Systems

Foto: Schlüter-Systems

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15


BAUZEIT

Bad – Zubehör

Zubehör

So einfach geht Bad-Sicherheit

Ausrutschen kann jeder! Man muss nicht eingeschränkt beweglich sein, um sein Bad sicherer

und komfortabler zu machen. Praktisches Zubehör ist schnell beschafft und montiert, Saugnäpfe

erleichtern zum Beispiel das Anbringen von stabilen, dabei flexiblen Gleichgewichtsstützen.

Abnehmbare Seifenablagen ersparen Ihnen gefährliche „Manöver“ auf rutschigem Untergrund.

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Nutzwert für „alte“ Wannen

Sie können oder wollen sich den Komplettausbau Ihres alten

Wannenbades zum modernen barrierefreien Duschbad nicht

leisten? Dann kommen Sie mit praktischen Badmöbeln und

Einstiegshilfen schon einen großen

Schritt weiter. So machen Sie Ihre

„alte“ Badewanne zu einem sicheren

Platz für die Körperpflege – für

jetzt und in der Zukunft.

WC im Handumdrehen

erhöhen

Wer eingeschränkt beweglich ist,

fürchtet den Gang aufs klassisch

niedrige WC. Dabei ist Abhilfe

so einfach und man muss nicht

gleich die ganze Konstruktion erneuern.

Ein erhöhter WC-Sitz erleichtert

Ihnen das Hinsetzen und

Aufstehen. Seitliche Stützgriffe

geben zusätzlichen Halt.

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Foto: WENKO

Starke Marken für Ihr Bad

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16


Schöner heimkommen

Rund um Haus, Hof, Garten und Terrasse

Ideen, Tipps, Produkte

Foto: in-lite ®

■ Balkon, Terrasse

• Keramik-, Betonplatten • WPC • Holz

■ Flächengestaltung

• Pflaster • Platten • Kiesstabilisierung • Abgrenzungen

■ Zäune, Gabionen

• Zaun- und Sichtschutzsysteme

■ Entwässerung

• Ablaufsysteme für Terrasse, Balkon, Hof und Auffahrt

■ Carport, Pavillon & Co.

• Ausführungen für jeden Bedarf

■ Licht und Beleuchtung

• Lichttechniken für Ambiente und Sicherheit

■ Regenwassernutzung

• Wassertanks • Pumpen • Zubehör

■ Zubehör

• Zierpalisaden • Brunnen • Lasuren • Farben

■ Schwimmteiche

• Schwimmteiche • Wasserspiele • Technik


BAUZEIT

Trendübersicht

Zeig´ mir, wie Du lebst!

Kein Haus steht für sich alleine. Mit seinen Außenbereichen – Hauseingang,

Vorgarten, Einfahrt, Hof, Garten und Terrasse – repräsentieren

wir unsere Art zu leben. Deshalb sollten wir den Stil unseres

Hauses und den seiner Außenanlagen gut aufeinander abstimmen.

Was bewusst gesetzte Kontraste natürlich nicht ausschließt. Dabei

kommt es auf das Zusammenwirken vieler Details an: Accessoires,

Pflanzen, Leuchten, aber auch Farben und Formen sollten ein stimmiges

Gesamtbild ergeben. Lassen Sie sich von den folgenden Seiten

inspirieren!

Foto: in-lite ®

Feste Beziehung: Stein und Garten

Terrassenplatten und Pflaster sind die großen Formgeber im Garten. Doch Stein im Garten

kann noch mehr. Aus den kleinsten Formaten – Kies und Splitt – zaubern Sie wunderbare Flächenbilder.

Während Großformate wie Solitäre, Findlinge und Brunnensteine markante Blickpunkte

setzen, Grundstücksecken „entschärfen“ und Ihrem Anwesen eine geheimnisvolle Note

schenken. Effektvolle Beleuchtung verstärkt die Magie.

Foto: Geukes

Foto: Wienerberger

Foto: in-lite ®

Seite 2


Außenanlage – Trendübersicht

Gegen Wind und Neugier

Moderne Wohnstile gefallen durch ihre Offenheit. Wer will schon in einem

von hohen Zäunen umgebenen Wohnviertel leben? Andererseits

brauchen wir Privatsphäre, um uns geborgen zu fühlen. Sie werden

überrascht sein, wieviele Optionen es jenseits der guten alten Grundstücksmauer

gibt. Glas, Aluminium, Edelstahl, Holz, Kunststoff, Draht

und Stein – finden Sie die Lösung, die perfekt zu Ihnen passt.

Foto: Brügmann-TraumGarten

Foto: Brügmann-TraumGarten

Wasser zu Ihren Diensten

Wasser ist wertvoll, kommt aber in unseren Breitengraden manchmal

auch ungebeten – und heftig! Stehendes Wasser in Höfen, Einfahrten

und auf Terrassen muss abgeleitet werden, sonst drohen Schäden an

der Bausubstanz. Andererseits ist Regenwasser ein Segen für den

Garten. Gute Idee es aufzufangen, zu speichern und abzurufen, wenn

es im Sommer knapper ist. Mit neuester Technik bekommen Sie beide

Seiten der Herausforderung „Wasser“ zielsicher in den Griff – und das

zu tragbaren Kosten!

Foto: Brügmann-TraumGarten

Foto: Gardena

Foto: Osmo

Seite 3


BAUZEIT

Balkon, Terrasse

Im Freien daheim

Täglich eine kleine (oder große) „Auszeit“, direkt vorm

eigenen Wohnzimmer – dafür sind Balkone und Terrassen

gemacht. Wie wohl Sie sich darauf fühlen, ist auch

eine „Grundlagenfrage“. Makellose Terrassenböden

sehen nicht nur einladend, sondern auch repräsentativ

aus und steigern den Wert Ihres Heims. Die Optionen

sind vielfältig – welcher Terrassentyp sind Sie?

Praxis-

Tipp

Eine barrierefreie Terrasse steigert den Komfort und ergibt harmonische

Flächeneindrücke, am besten mit einem Belag, der auf

den Boden der dahinterliegenden Wohnbereiche abgestimmt ist.

Voraussetzung: Die Türschwelle zwischen In- und Outdoor-Bereich

verschwindet. Das erfordert (immer noch) individuelle Maßnahmen.

Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler hilft.

Foto: PCI

Garten-Stars Keramikplatten

Digitale Druckverfahren und neue Methoden des Glasurauftrags haben

einen Siegeszug der Keramik im Gartenbereich in Gang gesetzt. Die bis

zu 4 cm dicken, extrem stabilen Platten können auf unterschiedliche Art

und Weise verlegt werden:

■ auf Stelzlager (für genauste Höhenjustierung und leichte Reparatur)

■ lose auf Splittbett (einfach und preisgünstig)

■ im Verbund auf Drainmörtel

und Kies-Schotter-Schicht

(leichte Verarbeitung, guter

Höhenausgleich)

■ im Verbund mit Drainmörtel

oder „solo“ jeweils auf Ortbetonplatte

(hohe Stabilität

und Witterungsfestigkeit)

Foto: PCI

Gut verfugt liegt sich´s länger

Zur Verfugung von Outdoorkeramik wird zum Teil Splittsand eingesetzt;

die Materialien der Wahl bleiben jedoch Fugenmörtel – entweder als

zementäre, wasserdurch- oder wasserundurchlässige Variante. Aufbau

und Verlegetechnik bestimmen, welcher Fugenmörtel eingesetzt wird.

Alle Wetter,

ein Kleber!

Brennende Sonne, Regen und Kälte

machen die Plattenverlegung im Außenbereich

oft zur Zitterpartie. Entspannung

bringt ein neuer zementärer

Flexkleber. Er bietet Verlegern jetzt

mehr Sicherheit, auch bei schwierigem

Wetter. Der Kleber begeistert durch

hohe Anfangshaftung, was ihn für niedrige

Temperaturen ebenso qualifiziert

wie für sommerliches Klima. Noch ein

Plus: Schon nach 2 Stunden ist der Kleber

beständig gegen Schlagregen.

Foto: ARDEX

Foto: PCI

Foto: ARDEX

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4


Außenanlage – Balkon, Terrasse

Wohlfühlfaktor Keramik

Keramische Fliesen und Platten werten Balkone und Terrassen auf und

öffnen die vielfältigsten Gestaltungsoptionen ganz nach dem persönlichen

Geschmack – vom Landhausstil über mediterrane Optiken bis hin

zu modernen, „loftigen“ Flächendesigns. Keramik hat außerdem starke

Vorteile im Alltag: Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und Reinigungsfreundlichkeit.

Schmutz, Unkraut und Algen können sich auf Keramik

nicht festsetzen.

Praxis-

Tipp

Bedenken Sie, dass Keramik auf Balkonen und Terrassen durch

Regen, Schnee, Sonneneinstrahlung und Frost belastet wird.

Achten Sie auf den richtigen Aufbau und vor allem: die Outdoor-

Eignung Ihrer Wunschkeramik. Die sollte frostbeständig (DIN

EN 14411), rutschhemmend und schmutzabweisend sein.

Terrassen bitte nur vom Fachmann

Entscheidend für die Haltbarkeit einer Outdoor-Keramik-Fläche: ihr

fachgerechter Aufbau und eine Ausführung in Bestqualität. Wasserableitung

und Gefällesituation, Aufbauhöhe und die Wahl des geeigneten

Abdichtsystems – diese Parameter kann nur der Fachmann richtig einschätzen.

Die Optionen:

▪ Dichtschlämmen-Systeme für Fliesen mit Kantenlängen bis 60 cm

▪ Großformatsysteme für Kantenlängen bis 120 cm

▪ wasserdurchlässige Drainage-Systeme, mit Teilentwässerung über

das Mörtelbett

Gestaltungs-

Tipp

Foto: Sopro

Wenn Sie einen Balkon mit Keramik belegen lassen wollen,

sollten Sie auch die Sockel, Treppen, Kanten usw. im Vorfeld

bestimmen. Viele Keramikhersteller bieten die optisch und

technisch passenden Formteile

1.

2.

Foto: Sopro

Um Setzungen zu vermeiden, das

Schotterbett mittels Rüttelplatte

ausreichend verdichten.

Den Drainagemörtel im Verbund direkt

auf den Untergrund aufbringen und

verteilen.

3. 4. 5. 6.

Mittels Latte glatt abziehen, dabei die

notwendige Höhe sowie das Gefälle

(mindestens 1,5 – 2,0 %) regelmäßig

kontrollieren.

Fotos: Sopro

Zunächst eine

Kontaktschicht auf die

Plattenrückseite auftragen.

Anschließend eine Zahnung

aufziehen.

Die Platte einlegen und

einklopfen.

Den Fugenmörtel mit der Fugscheibe

einbringen. Nach ausreichender

Standzeit des Fugenmörtels, diesen

diagonal zum Fugenverlauf vorwaschen.

In einem zweiten Arbeitsschritt

die Fläche sauber waschen.

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5


BAUZEIT

Echte Charakterdarsteller:

Betonsteinplatten

Kolumbianische Eiche, edle deutsche Walnuss, feinster brasilianischer

Schiefer, charaktervoller türkischer Marmor – wirklich? Auf meiner neuen

Terrasse? Das (und mehr) geht. Und ist preiswerter, als Sie denken.

Neuartige großformatige Betonsteinplatten im Format 60 x 60 cm

erzielen genau diese wunderbaren Optiken, und zwar täuschend echt.

Ein Hightech-Druckverfahren macht es möglich. Raffiniert: Um zu offensichtliche

Wiederholungen zu vermeiden, setzt sich jedes Design aus

mindestens 6 verschiedenen Einzelmotiven zusammen.

Foto: EHL

Schönheiten,

die was mitmachen

Eine besonders widerstandsfähige Versiegelung

schützt die Platten vor Kratzern, Kalkausblühungen,

Moosanhaftung und Frost. Vorteile: Die Platten sind

kostengünstig zu verlegen, verursachen wenig Laufgeräusche

und sind rutschsicher.

Foto: EHL

Foto: EHL

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6


Außenanlage – Balkon, Terrasse

Schönheit auf ganzer Linie: WPC

Der Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff WPC (Wood Plastic Composite)

eignet sich ideal für stabile, leichte, dabei hoch widerstandsfähige Balkon-

und Terrassenoberflächen. Neue Multicoloroberflächen in angesagten

Farben bleiben garantiert lichtecht vom ersten Tag an und sind

langlebig ohne hohen Pflegeaufwand.

Gestaltungs-

Praxis-

Tipp

WPC-Terrassenkonstruktionen lassen

sich auch in Eigenarbeit verlegen.

Gummipads als Unterlage für die Unterkonstruktion

sichern den Wasserablauf,

Cliplösungen fixieren die erste

und letzte Diele der Terrasse.

Foto: fiberon

Foto: fiberon

Foto: fiberon

Tipp

Flächen wie natürlich gewachsen: Echtes Holz auf der Terrasse ist eine tolle

Alternative, verplankt ohne wahrnehmbare Verschraubung.

Foto: Osmo

Foto: Osmo

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7


BAUZEIT

Flächengestaltung

„Wegbegleiter“ fürs Leben

Rasen, Kies, Stein, Keramik – die Materialfrage stellt sich auch, wenn es an die Gestaltung

von Einfahrten, Höfen und Wegen geht. Die Optionen sind vielfältig, doch

ein paar wahrhaft „grundlegende“ Dinge sind vorab zu klären. Ein professionell

gepflasterter Hof sieht handwerklich hochwertig und kostbar aus und erfreut unser

Auge jeden Tag. Kies und Rasenbeläge bieten gewisse ökologische Vorteile und

sind sicher auch wirtschaftlicher umsetzbar. Nicht einfach, die Argumente abzuwägen

und Alternativen durchzurechnen. Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler hilft!

Foto: Wienerberger

Grundstein(e) für natürlich schöne Böden

Pflasterklinker bewähren sich seit Jahrhunderten als schöner und dabei äußerst robuster Bodenbelag

für die Gestaltung von Hof, Garten und Terrasse. Die extra hart gebrannten Klinker gibt es

in erstaunlich vielen Gestaltungsvarianten und in leuchtenden Farben, die ein Leben lang halten.

Besonderer Clou: Pflasterungen mit eingebauten LED-Lichtstreifen!

Foto: Wienerberger

Vielfalt ist ihre Natur

Wählen Sie aus einem Angebot von über 50

Sorten. Vom individuellen Handstrichpflaster

über gerumpelte Klinker im Retro-Stil bis hin

zu robusten Strangpressprodukten – viele faszinierende

Flächenbilder sind möglich. Und

erst die Farben: Klassische rote und rotbunte

Ziegeltöne, dunkle Trendfarben rund ums

Anthrazit oder warme, natürlich-erdige Colorierungen

drücken Charakter und Stilgefühl in

Form faszinierender Flächenbilder aus!

Foto: Wienerberger

Seite

8


Außenanlage – Flächengestaltung

Guter Ton auf der Terrasse

Großformatige Terrassenplatten aus Ton? Auch das gibt

es jetzt, und zwar in trendigem Schiefergrau-strukturiert

und Teakbraun-gerillt. 3 Abmessungen 400 x 400 mm,

400 x 600 mm und 400 x 800 mm sind erhältlich.

SCHON GEWUSST?

Pigmente im Ton machen ein nachträgliches Ausbleichen oder

Auswaschen der Klinkerfarben unmöglich. Zudem überzeugt der

gebrannte Ton durch seine extreme Beständigkeit gegen Schmutz

und Chemikalien.

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Pflaster brauchen Profi-Fugen

Was oft unterschätzt wird: Nässe, Frost und mechanische Belastungen

setzen Steinbelägen im Freien enorm zu – und das quer durch die Jahre.

Hier ist beste Bodenarbeit gefragt, die nur Profis bzw. sehr erfahrene

Selbermacher ausführen sollten. Qualitätsfugen sind dabei entscheidend,

am besten sogar solche, die das Regenwasser schnell versickern lassen.

Foto: PCI

Foto: PCI

Foto: PCI

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9


BAUZEIT

Starke Auftritte mit Kies

Kies erzeugt besonders feine Flächenbilder und wirkt

dadurch hochwertig und edel. Kiesbeläge bieten sich

außerdem als Alternative zu gepflasterten Gartenwegen

und Zufahrten an. Regenwasser kann versickern,

ein Anschluss an die Kanalisation entfällt. Voraussetzung:

ein Stabilisierungssystem für Kies- und Splittbeläge,

die dann auch von Rollstühlen, Fahrrädern

und Autos befahren werden können. Zusatzeffekt:

Spurrillen und Pfützenbildungen werden verhindert,

auch die Zerstreuung der Körnchen wird unterbunden

– Stichwort Pflegeleichtigkeit!

Fotos: ACO

Praxis-

Tipp

Foto: ACO

Ergänzend zu einer Kiesstabilisierung empfehlen

sich Randeinfassungen für Gartenflächen

und Pflasterbeläge. Sie verhindern das

Ausbrechen oder Setzen der Randbereiche.

Die Profile lassen sich zu individuellen Formen

biegen, ohne zu brechen oder abzuknicken.

Fotos: ACO

Rasenwabe für die Ökologie

Immer mehr Grünflächen werden versiegelt,

und die Kommunen reagieren. Manche Gemeinden

schreiben die Entsiegelung von Flächen

bereits vor, andere erheben Gebühren. Mit

Rasenwaben treffen Sie eine ebenso ästhetische wie

ökologische Vor-Entscheidung: Regenwasser kann großflächig

versickern, doch die Wabe selbst bleibt bei Begrünung unauffällig.

Die großen Zellen lassen jede Menge Grün wachsen, was den

Boden lockert und die Versickerungsfähigkeit hoch hält. Natürlich können

die Waben auch mit Kies oder Splitt gefüllt werden.

Fotos: ACO

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10


Außenanlage – Flächengestaltung

Für Gärten mit Profil

Begrenzungssysteme strukturieren nicht nur ihren Garten, sondern

erleichtern auch seine Pflege. Witterungsbeständige Metallprofile

trennen einzelne Bereiche wie Rasenflächen, Wege und Beete optisch

voneinander und verhindern zugleich ausuferndes Wachstum

von Wurzeln und Unkraut.

Gestaltungs-

Tipp

Foto: terra-S

Sie wollen einen Garten neu anlegen? Dann setzen Sie das Profil

zuerst und fixieren es mit Schnureisen in der gewünschten Form.

Anschließend beidseitig anschütten und verdichten. Biegbare Profile

in Standardlängen von 240 cm erlauben Radien größer als 50

cm. Für romantisch geschwungene Wege, Blumeninseln oder interessant

den Rasen kontrastierende Kreise aus Kies oder Splitt.

Foto: terra-S

Foto: terra-S

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11


BAUZEIT

Zäune, Gabionen

Mit Zäunen

Raum gestalten

„Das hier ist meins!“ Wer will diesen Eindruck

heute von seinem Grundstück vermitteln? Wer

sich so schroff abgrenzt, schließt sich am Ende

selber ein. Dennoch: Privatsphäre ist lebenswichtig,

und allzu freier Einblick ins eigene Heim

kann ungute Gefühle machen. Konsequenz: Offenheit

und Privatheit müssen ganz individuell

ausbalanciert werden, und darauf haben sich

die Hersteller moderner Sichtschutz- und Zaunanlagen

eingestellt. Lassen Sie sich von den

vielen Optionen überraschen, auch die raumgestalterischen

Möglichkeiten faszinieren!

Foto: Brügmann-TraumGarten

Zusammenstecken und gut!

Der Verbundwerkstoff WPC ist schön wie Holz und lässt sich ebenso

leicht verarbeiten. Sichtschutzsysteme aus diesem Material sind modular

aufgebaut und nach Höhen und Breiten frei wählbar. 12 Nut-Feder-

Profile reichen für die Standardhöhe von 180 cm. Individuelle Breiten

lassen sich durch einfache Bearbeitung herstellen.

Lichtblicke inklusive

Dekoreinsätze bzw. Lichtleisten aus

Edelstahl oder Glas machen Sichtschutzelemente

zu echten Hinguckern.

Alle dazugehörigen Teile, z.B. WPC-

Profile, Dekorprofile, Licht- und Adapterleisten

können individuell bestellt

und geplant werden.

Einblicke und Durchblicke

auf den Punkt

Foto: Brügmann-TraumGarten

Glas auf der Terrasse wirkt licht und elegant. Ein Systemprogramm aus

diesem Werkstoff besteht aus Elementen mit 8 mm starkem Einscheiben-Sicherheitsglas

sowie Klemmpfosten, in die die Glaselemente eingespannt

und verschraubt werden. Wieviel Ausblick wollen Sie? Wieviel

Einblick gestatten Sie? Finden und gestalten Sie Ihr persönliches Maß

aus blickdichtem Sichtschutz und transparenter Trennwand.

Foto: Brügmann-TraumGarten

SCHON GEWUSST?

WPC-Zäune verbinden Tradition, Eleganz und Technologie auf

höchstem Niveau. Das Grundmaterial ist eine Mischung aus Naturfasern

und Kunststoff. Der Werkstoff wird zu witterungsbeständigen

Zaunelementen verarbeitet, die nicht gestrichen werden

müssen.

Foto: Brügmann-TraumGarten

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Außenanlage – Zäune, Gabionen

Mehr Style am Zaun

Foto: Brügmann-TraumGarten

ACP ist ein robuster Aluminium-Verbundwerkstoff. Daraus lassen sich

tolle minimalistische, absolut blickdichte Sichtschutzzäune zaubern. Die

Elemente sind schön leicht und doch extrem stabil, die Oberflächen widerstandsfähig

und leicht zu reinigen. Kombinationen mit Glas wirken

besonders modern und stylisch.

Immer auf Draht –

Zaunanlagen vom Feinsten

Foto: Draht-Mayr

Zäune aus Draht sind leicht im Aufbau, extrem haltbar und grenzen wirksam

ab, ohne selbst groß aufzufallen. Es sei denn, man konstruiert sie

als Gabione, d.h. als Drahtkorb, der sich auf die unterschiedlichste Art

und Weise befüllen lässt. Dann wird aus dem Zaun ein fantasievolles

und massiv wirkendes Designobjekt. Passende Tore und sogar Schiebetore,

ergänzen die Zaunanlagen zu einem harmonisch-überzeugenden

Ensemble.

Foto: Brügmann-TraumGarten

Effekte in 3D – aus Zaun wird Kunst

3D-Design-Elemente begeistern durch eine neuartige, fast futuristische

Optik aus zwei unterschiedlichen Seiten – eine Seite ist konvex, die andere

konkav gewölbt. 2 Ausführungen sind erhältlich: als Rechteck mit

geschlossener und als Gitter mit gelochter Oberfläche.

Kleine Einsichten erlaubt

Foto: Brügmann-TraumGarten

Farblich pulverbeschichtete, zusätzlich ausgeschäumte Profile halten

viel aus und können sich im Vergleich zu Holzprofilen kaum verziehen.

Das gestattet leichte Durchsicht und bietet dennoch genügend Sichtschutz.

Die Elemente sind in Höhe und Breite variabel. Die Höhe variieren

Sie durch die Anzahl der Profile, die Breite durch bauseitiges

Ablängen.

Variationen in Metall

Doppelstabmattenzäune – die stabilen Klassiker für Einzäunungen aller

Art. Ihre Gestaltungsoptionen lassen Ihnen jede Menge Freiheit zu individuellem

Raumdesign. Unser Tipp:

Kombinieren Sie Doppelstabmatten

mit Designblechen oder Sichtschutzstreifen

– für dekorative Akzente und

ein abwechslungsreiches Gesamtbild.

Foto: HADRA

Gestaltungs-

Tipp

Foto: Draht-Mayr

Designbleche sind beides in einem: effektiver Sichtschutz und

optisches Highlight. Wählen Sie zwischen Lochblech-Dekor-Ornamenten

und geschlossenen Glattblechen, oder kombinieren

Sie beides. Auch die erhältlichen Farbvarianten gestatten kreative

Vielfalt am Zaun!

Foto: Brügmann-TraumGarten

Foto: HADRA

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13


BAUZEIT

Entwässerung

Lassen Sie dem

Regenwasser seinen Lauf

Ob Klimawandel oder nicht: Starkregenereignisse nehmen zu, daran besteht

kein Zweifel. Zwar bleiben Flutkatastrophen selten, aber lokale Überschwemmungen

richten immer mehr Schäden an. Desto wichtiger werden leistungsstarke

Ablaufsysteme, die das unerwünschte Nass zügig von allen versiegelten

und gepflasterten Flächen schaffen. Dass Sicherheit und Funktionalität dabei

durchaus mit Design und Stil vereinbar sind, zeigen wir Ihnen hier.

Foto: ACO

Terrasse regensicher machen

Auch der Einfluss von Starkregen auf die Terrasse sollte nicht unterschätzt

werden. Moderne, barrierefreie Übergänge von drinnen nach

draußen sehen zwar schick aus, doch Staunässe droht von außen in die

Räume einzudringen. Lösung: Fassadenrinnen. Sie verhindern, dass

Wasser, das vom Wind angestaut wird, an Fassade oder Terrassentüren

hochdrückt und in die Zimmer läuft.

Für dauerhaft

schöne Beläge

Balkone und Terrassen haben kein

starkes Gefälle, was ebenfalls zu Entwässerungsproblemen

führen kann.

Entsprechende Abläufe helfen. Sie verhindern

auch, dass Feuchtigkeit über

Fliesen und Fliesenfugen in den Untergrund

einsickert und den Bodenbelag

auffrieren lässt.

Grafik: Kessel

SCHON GEWUSST?

Praxis-

Tipp

Fotos: ACO

Machen Sie nicht den Fehler, bei Ihrer neuen Holzterrasse auf

eine Rinne zu verzichten. Verringern Sie die Anschlusshöhe der

Abdichtung im Schwellenbereich, müssen Sie Entwässerungsrinnen

im unmittelbaren Türbereich anordnen. Spezielle Holzterrassenrinnen

erfüllen die Anforderungen und ermöglichen barrierefreie

Übergänge.

Balkonabläufe sollten mit einem Flansch ausgestattet sein, mit

dem sie an eine Abdichtungsbahn angebunden werden können.

Das schützt Mauerwerk und Balkonkonstruktion vor Korrosion und

Feuchtigkeitsschäden.

Foto: ACO

Grafik: Kessel

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14


Ihr privates Anti-Flut-Programm

Fehlende oder schlecht ausgeführte Ablaufstellen in Höfen und Einfahrten

sind echte Gefahrenquellen – bei Starkregen können enorme

Wassermengen über Türschwellen oder Lichtschächte in die Wohn- und

Kellerräume strömen. Mit leistungsstarken Hofabläufen sorgen Sie bestens

vor. Die Abläufe sind korrosionsfrei und bieten damit auch noch

nach Jahren eine tadellose Optik.

Außenanlage – Entwässerung

Module für Designbewusste

Foto: ACO

Entwässerungen im Baukastensystem bieten aufeinander abgestimmte

Produktsysteme für unterschiedliche Situationen und Aufgaben. Zum

Angebot gehören Linienentwässerungen für den Freiflächenbereich mit

unterschiedlichen Flach- und Fassadenrinnen. 4 Rinnenkörper und 12

kombinierbare Rostdesigns lassen Raum für Ihre Gestaltungswünsche.

Grafik: Kessel

Profis für Entwässerung

Linienentwässerungsrinnen schützen Auf- und Garageneinfahrten,

Punkteinlaufsysteme entwässern Höfe, flache Kastenrinnen können

direkt an der Fassade verlegt werden. Die Systeme überzeugen durch

geringes Gewicht und lassen sich unkompliziert, ohne maschinelle Unterstützung

einbauen.

Begleiter schöner Pflaster:

Schachtabdeckungen

Fotos: ACO

Sie haben viel Liebe in Ihr neues Pflaster gesteckt. Schachtabdeckungen

aus Beton oder rostige Stellen können den optischen Genuss der

neuen Fläche stören – und das jeden Tag! Schachtabdeckungen mit

Deckel und Rahmen aus hochwertigem Kunststoff sehen massiv aus,

wiegen aber nur ca. 9 kg. In Kombination mit einem neu entwickelten

Kunststoff-Beton-Rahmen kommt die Gesamtkonstruktion auf ein Gesamtgewicht

von nur 53 kg – eine schicke Alternative zu Guss und Beton.

Fotos: MEA

Praxis-

Tipp

Fließt das Regenwasser vom Fallrohr

über eine Grundleitung direkt in den

Kanal, nimmt es Laub und Moos vom

Dach mit. Verstopfungen sind die

Folge, aufgestautes Wasser durchnässt

und schädigt das angrenzende

Mauerwerk. Abläufe mit einem Laubfang,

der ganz einfach entnommen

und gereinigt werden kann, beugen

vor. Spezielle Regenabläufe mit Geruchsverschluss

schützen zusätzlich

gegen üble Lüftchen aus dem Kanal.

Foto: Kessel

Wie aus einem Guss

Zur Schachtabdeckung passt ein Entwässerungs-Kunststoffrost

in gleichbleibend

schwarzer Gussoptik. Die Oberfläche

mit Microgrip bietet auch bei Nässe hohe

Rutschsicherheit.

Foto: ACO

Foto: ACO

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BAUZEIT

Carport, Pavillon & Co.

Abstellen. Ablegen. Abhängen.

Früher hieß es „Schuppen“, heute sind es kleine Meisterwerke in Sachen Konstruktion, Design

und Alltagstauglichkeit. Moderne Garten-Pavillons und Carports sollen schließlich zum Stil

des Anwesens passen und auch ein bisschen repräsentieren. Lust auf einen Streifzug durch

die Optionen – von der Party-Zone über chillige Lounges zum gepflegten Abhängen bis zum

praktischen Gerätehäuschen mit einladender Zusatz-Veranda?

Foto: Karibu

Treffpunkt Pavillon

Alles andere als eine Verlegenheitslösung: Der bildschöne Pavillon besitzt

haltbare Massivholzpfosten und Pfostenanker aus feuerverzinktem

Stahl. Bitumendachschindeln schützen die Konstruktion vor Wind und

Wetter.

Clever aufheben

Der Geräteschrank mit Feuerholzoption wird im einfachen Steck-

Schraubsystem aufgebaut. Das Pultdach besteht aus Dachplatten inkl.

Bitumendachbelag zur Ersteindeckung. Die Einflügeltür ist mit einer Sicherheitsüberfalle

ausgestattet.

Foto: Karibu

Foto: Karibu

Foto: Karibu

Platz da!

Ein Gartenhaus mit großzügiger Doppelflügeltür

und reichlich Raum für Gartenmöbel,

Rasenmäher und vieles mehr. Das Systemgerätehaus

in Elementbauweise besteht

aus nordischem Fichtenholz. Vormontierte

Wandelemente garantieren einfachen und

schnellen Aufbau, der Fußboden besteht

aus Fichte-Massivholz mit Nut und Feder.

Mit imprägnierten Bodenbalken als Unterkonstruktion.

Foto: Karibu

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Außenanlage – Carport, Pavillon & Co.

Bau‘ Dir Deinen Carport!

Sie sind handwerklich geschickt und auch ein bisschen erfahren? Dann haben Sie wahrscheinlich das

Zeug dazu, einen kostengünstigen Carport-Bausatz auszuführen. Der Flachdach-Carport besteht aus

imprägniertem Fichtenholz, 11,5 x 11,5 cm starken Pfosten inkl. H-Pfostenankern zum Einbetonieren.

Aluminium-Dachplatten mit Trapezprofil und eine Blende aus Holzprofil-Schalung mit Aluminium-

Abschlusskante sichern Konstruktion und Fahrzeug(e) gegen Regen und Hagel. Das Gefälle verläuft

nach hinten. Der Bausatz wird komplett mit Montagematerial und Aufbauanleitung geliefert.

Foto: SKAN HOLZ

Foto: SKAN HOLZ

Foto: SKAN HOLZ

Foto: SKAN HOLZ

Allrounder gesucht – gefunden!

Ein Systemgartenhaus aus nordischem Fichtenholz, das als Steck- und

Schraubsystem zur einfachen Selbstmontage geliefert wird. Mit Dachplatten

inkl. Bitumendachbelag zur Ersteindeckung, Doppelflügeltür mit

Holzfüllung und bruchsicheren Kunstglasausschnitten.

Lass-die-Sonne-rein Gartenhaus

Leben im Garten kann noch schöner sein! Das lichtdurchflutete Gartenhaus

begeistert durch modernes Design und einfache Selbstmontage.

Große Ganzglas-Doppelflügeltüren mit Lichtausschnitten aus Milch-Kunstglas

und umlaufendem Oberlicht aus Kunstglas lassen viel, viel Sonne

rein.

Foto: Karibu

Foto: Karibu

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17


BAUZEIT

Licht und Beleuchtung

Sommernachts(t)räume!

Kein Garten hat verdient, ihn in in der Dunkelheit verschwinden zu lassen.

Denken Sie an laue Sommernächte, wenn Sie mit Ihren Gästen noch lange

draußen sitzen wollen – wäre das nicht eine raffinierte Beleuchtung wert?

Moderne Außenbeleuchtungssysteme sind erstaunlich kostengünstig. Und

sie sparen Energie, wenn sie auf Niedervolt (12 Volt) ausgelegt werden. In

diesem Fall ist sogar eine Selbstmontage möglich.

Lichtzauberkasten für Gärten und Terrassen

Transformator

Er steuert die Beleuchtung mit Hilfe eines

Lichtsensors und eventuell eines Timers.

Der Stecker des Transformators wird an

das Stromnetz angeschlossen.

Kabel

Ein 12-Volt-Kabel wird vom Transformator

aus ausgerollt und entlang der Leuchten

geführt. Das Kabel kann an beliebiger

Stelle enden und muss kein geschlossenes

System bilden. Das Ende des Kabels

ist durch Abdeckkappen zu schützen.

Easy-Lock

Ein Easy-Lock verbindet die Leuchten mit

dem 12-Volt-Kabel.

Leuchte

An jeder Leuchte ist ein Kabel mit einem

Miniverbinder befestigt, den Sie mit dem

Easy-Lock verbinden können.

Verlängerungskabel

und Kabelbinder

Sie überbrücken Entfernungen und stellen

Verbindungen her.

Praxis-

Tipp

Foto: in-lite ®

Es lohnt sich, einen Beleuchtungsplan in die

Gartengestaltung zu integrieren. Zeichnen

Sie Ihren Garten maßstabsgerecht, markieren

Sie die verschiedenen Funktionsbereiche, wie

Terrasse, Rasenflächen, Blumenbeete, Gartenteich,

Bäume, Essplatz usw. Was wollen

Sie sichtbar herausheben? Sollen Wege beleuchtet

werden? Spots auf Pflanzen werfen

zauberhafte Schatten an Zäune oder Wände.

Sicherheitsaspekte spielen eine Rolle. Denken

Sie auch an lange Winterabende: Welche

Gartenzonen könnten – schön beleuchtet –

den Ausblick aus dem Wohnzimmerfenster

verschönern?

Grafik: in-lite ®

Foto: in-lite ®

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18


Außenanlage – Licht und Beleuchtung

SCHON GEWUSST?

Beleuchtungen, die Varianten

Direkte Beleuchtung

Die Lichtquelle scheint direkt

auf die zu beleuchtende Fläche,

wie Zaun, Zufahrt oder Fassade.

Leuchten mit direkter Beleuchtung

machen Details sichtbar

und sorgen für klar abgegrenzte

Schatten.

Indirekte Beleuchtung

Das Licht fällt gegen eine Oberfläche

wie eine Wand. Leuchten

mit indirekter Beleuchtung vergrößern

optisch den Raum und

sorgen für Gemütlichkeit.

Diffuse Beleuchtung

Eine gestreute, atmosphärische

Beleuchtung. Leuchten mit diffuser

Beleuchtung geben ein

gleichmäßiges Licht mit weichen

Schatten ab.

Akzentbeleuchtung

Gebündeltes Licht mit einer starken

Intensität. Leuchten mit Akzentbeleuchtung

sind geeignet,

Bäume und Objekte anzustrahlen.

Foto: in-lite ®

Versteckte Energie

Benutzen Sie 230V-Gartenlicht und -Elektrogeräte, brauchen Sie eine vernünftige

Energieversorgung. Die schönste, weil dezenteste Art, Energie

im Garten sinnvoll zu verteilen, ist ein Mehrfach-Verteiler, der geschickt

in Stein- oder Baumstumpfoptik verpackt

ist. Das kommt auch der Sicherheit zugute,

denn Dosenmuffen für Kabelverbindungen

sichern die Stromführung vor allem gegen

Nässe und Regen – nicht isolierte 230V-

Leitungen können lebensgefährlich sein!

Foto: Heitronic

Leuchten machen Gärten

Außenleuchten sind mehr als Funktionsträger. Vintage-Design, schlichte

Optik oder Extravaganz? Das ist die Frage. Tolle Option für den flexiblen

Einsatz: Erdspieße aus robustem Kunststoff! Sie setzen Gartenwege,

Einfahrten oder Blumenbeete ins richtige Licht.

Foto: Heitronic

Hellauf begeistert von LED

Foto: Heitronic

Nutzen Sie die vielen Möglichkeiten dieser genialen Lichttechnik, um

Ihren Garten effektvoll und sparsam zu illuminieren. Bodenstrahler funkeln

schön im Pflasterbelag und tragen

viel zur Sicherheit auf Wegen und

Flächen bei, während Langfinger von

derart ausgeleuchteten Zonen eher

abgeschreckt werden.

Automatisch, praktisch, gut

Fotos: Eglo Leuchten

Smartes Licht im Garten, das durch Bewegungen aktiviert wird, schreckt

ungebetene Gäste ab, schützt vor Stolperfallen und hält Ihnen die Hände

frei, wenn Sie zu tragen haben.

Fotos: Heitronic

Grafik: Heitronic

Fotos: Eglo Leuchten

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19


BAUZEIT

Regenwassernutzung

Kein Regen? Kein Problem!

Sauberes Trinkwasser ist kostbar. Verhältnismäßig einfache Methoden bieten sich

an, um diese kostbare Ressource zu schonen. Zum Beispiel Regenwasser auffangen

und speichern, ein Thema für jeden Gartenfreund. Kombiniert er ein System zur

Regenwassernutzung mit neuester wassersparender Sanitärtechnik, darf er sich

sogar über kommunale Förderung freuen. Auch kommunale Gebühren für Dach-

Niederschlagswasser oder andere versiegelte Flächen lassen sich einsparen.

Grafik: ACO

Wassersparen im Verbund

Das Kernprogramm dient dazu, gespeichertes Regenwasser je nach

Bedarf zur Bewässerung des Gartens und zur Brauchwasserversorgung

des Hauses zu benutzen. Regenwassernutzungssysteme enthalten alle

dazu nötigen Komponenten.

SCHON GEWUSST?

Regenwasser on demand!

Ein gutes Regenwassernutzungssystem besteht in der Regel aus Regenwassertank,

Aufsatzstücken sowie Pumpenanlage. Ein belastbarer

bzw. befahrbarer Flachtank bildet die Basis, unterirdisch eingebaut – flexibel

je nach Gartengröße und gewünschter Nutzung waagerecht oder

senkrecht. Wer größeren Bedarf hat, kombiniert mehrere der ca. 2.000 l

fassenden Tanks miteinander und verknüpft sie mit einem Rohrsystem.

Regenwasser liefert eine konstant gute Wasserqualität mit einem

neutralen PH-Wert und geringer Wasserhärte – das macht es wertvoll

für Pflanzen, aber auch für Alltagsprozeduren wie Wäschewaschen

(bei geringerem Waschmittelbedarf und ohne Verkalkungen)

oder Toilettenspülungen.

Grafik: ACO

Wassernutzung

mit Köpfchen

Der Clou: Je nach Bedarf lässt sich der

Regenwassertank mit einem Wassermanagement-System

ausstatten. Dessen

Pumpen sind speziell auf die Gartenbewässerung

und (optional) für die Nutzung

im Haushalt ausgelegt.

Grafik: ACO

Seite

20


Außenanlage – Regenwassernutzung

Foto: Gardena

Ein Jet gegen Pflanzendurst

Gießkannen sehen schön aus, zweifellos. Aber für den täglichen Gebrauch

im Garten? Eine zeitgesteuerte Gartenpumpe mit individuellen

Bewässerungszeiten bringt eine völlig neue Performance ins Thema

Gartenbewässerung. Die 1.300 W starke Jetpumpe fördert bis zu

5.000 l Wasser pro Stunde –

schnell und erstaunlich leise. Auch

für kleine Wassermengen ist sie

sich nicht zu schade. Ein Klappgriff

erleichtert Transport und Aufbewahrung.

Smarter gießen!

Foto: Gardena

Ein optionaler Sensor liefert zugleich wichtige Informationen über die

Bedingungen Ihrer Pflanzen – Messdaten wie Bodenfeuchte, Lichtintensität

und Temperatur werden erfasst. Das Gerät unterstützt Sie bei der

punktgenauen, wassersparenden Bewässerung – per komfortabler App,

über die die Pumpe gesteuert werden kann. Die Technik funktioniert kabellos,

sodass Sie den Sensor überall im Boden platzieren können.

Foto: Gardena

Foto: Gardena

Seite

21


BAUZEIT

Zubehör

Verschönern, pflegen, erhalten

Ein Garten ist nie „fertig“, und das ist gut so. Gärten sind Quellen der Aktivität und Entspannung.

Sie wollen verschönert, gepflegt und erhalten sein. Sollte es doch mal zuviel werden,

springen Helfer ein, an die man vor Jahrzehnten kaum zu denken gewagt hätte. Mähroboter

zum Beispiel. Eine kleine Auswahl von Schönem und Nützlichen sehen Sie hier. Das ganze

inspirierende Zubehörprogramm des Garten- und Landschaftsbaus entdecken Sie live beim

EUROBAUSTOFF Fachhändler.

Akzente setzen

Sind die Funktionsbereiche Ihres neuen Gartens

angelegt, sollten Sie sich unbedingt noch

ein, zwei Hingucker gönnen, um Ihr Anwesen

noch schöner in Szene zu setzen. Oft sind es

nur kleine Details, die Ihnen (und auch Ihren

Nachbarn) jahrelange Freude bringen. Schieferpalisaden

zum Beispiel. Sie wirken wie edle

Kunstwerke, eignen sich aber auch als Gartenabtrennung

oder Sichtschutzelemente.

Gestaltungs-

Tipp

Foto: Geukes

Wasser als Gestaltungselement im Garten – einmal anders: An

einer geriffelten Natursteinplatte aus Granit rinnt Wasser herunter,

der ganze Stein scheint dadurch zu leben. Ein Design-

Statement, das auch im Hauseingangsbereich seine Wirkung tut.

Foto: Geukes

Quellen der

Gartenfreude

Foto: Geukes

Neu sind Edelstahl-Kugelbrunnen

in Rot, komplett mit

LED-Beleuchtung, Pumpe,

Becken und Abdeckung.

Oder wie wär´s mit einem

handgearbeiteten Basaltwaschbecken

inklusive

Wasserhahn in Antik-Optik –

ein schöner Blickfänger und

sehr nützlich obendrein!

Foto:

Geukes

Foto: Geukes

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22


Außenanlage – Zubehör

Das haben Sie sich verdient

Rasenmähen kann entspannend sein. Wenn man Lust drauf hat. Wenn

nicht, hilft eine der tollsten Erfindungen, seit es Gärten gibt: der Mähroboter.

Seine Technik ist smart und verwöhnt mit höchstem Komfort:

Das Gerät mäht ganz von alleine, findet selbstständig an die Ladestation

zurück und lädt automatisch wieder auf. Sein Schneidwerk mit 3 rasiermesserscharfen

Messern kürzt die Halme ständig, aber schonend.

Der Rasenschnitt bleibt auf dem Rasen als natürlicher Dünger (Mulchfunktion).

SCHON GEWUSST?

Mähroboter sind clevere und dezente Dienstleister. Per Tastenfeld,

Display oder Smartphone (App) werden die Mähzeiten

programmiert, per Drehknopf die Schnitthöhen eingestellt. Die

Maschinen laufen leise und mit leistungsstarken,

pflegeleichten Accus

– und das natürlich auch bei Regen.

Kollisions-, Hebe- und Neigesensoren

sichern vor Havarien.

PIN-Code und Alarmfunktion

schützen vor Langfingern.

Praxis-

Tipp

Foto: Gardena

Mähroboter mit hoher Flächenleistung eignen sich speziell für

komplexere Grundstücke, die mehrere Nebenflächen haben.

Ein Sensorsystem verhindert Streifenbildung und dank einer

speziellen Funktion können die Automaten

auch enge Bereiche des

Rasens durchfahren. Steigungen

bis 35 % nehmen die fleißigen

Helfer locker.

Foto: Gardena

Foto: Gardena

Holz effektiv schützen!

Holz im Garten braucht besondere Pflege. Spezielle Holzanstriche machen

es Ihnen besonders einfach. Sie bieten Schutz plus Pflege aus

einer Dose – für Innen- wie für Außenbereiche. Mit hochwertigen Holzlasuren

schützen Sie Ihre Gartenmöbel vor Nässe und Fäulnis.

Gartenhäuschen pflegen

Sonne, Regen und Schnee

nagen an der Substanz Ihres

Holzgartenhauses und lassen

es buchstäblich alt, nämlich

vergraut aussehen. Auch hier

kommt´s auf die richtige Pflege

an: Tief eindringende Lasuren

und deckende Wetterschutzfarben

erhalten die Schönheit.

Foto: OPUS1

Für alles Bunte

Knallig-bunte Gartenelemente liegen im Trend. Aber auch sie wollen

gut gepflegt sein. Holz-Spezialanstriche vereinen die Vorteile eines atmungsaktiven,

ölbasierten Anstrichs mit den guten Eigenschaften eines

schmutzunempfindlichen, wasserverdünnbaren Anstrichs. Farbpigmente

mit hoher UV-Beständigkeit sorgen für dauerhafte Schönheit.

Verjüngungskur für Ihre Terrasse

Foto: OPUS1

Wind und Wetter belasten auch die widerstandsfähigsten Hölzer, die

unter dem Einfluss von UV-Strahlen überdies unschön vergrauen. Leistungsfähige

Holzpflegeöle helfen. Besonders Terrassenböden nehmen

den Anstrich dankbar auf und erstrahlen sofort in neuer Lebendigkeit.

Fotos: OPUS1

Foto: OPUS1

Fotos: SAICOS

Seite

23


BAUZEIT

Außenanlage – Schwimmteiche

Schwimmteiche

Smartes Pool-Vergnügen

Ein Bad im eigenen Schwimmteich ist der Gipfel der Genüsse. Das weiche, natürlich gereinigte

Wasser umschmeichelt den Körper, und blickt man auf die Uferzonen, träumt man sich in

eine Ferienlandschaft hinein. Und das Erstaunlichste: Der Bau und der Betrieb einer solchen

Anlage ist einfacher, als gedacht. Alle technischen Einrichtungen sind vernetzt und bequem

vom Liegestuhl aus steuerbar!

Foto: Oase

Foto: Oase

Wasserspiele

aus der smarten Steckdose

Eine spezielle Elektronik erlaubt die zentrale Kontrolle

aller wichtigen Funktionen im und am Teich und

weitergehend auch im Garten. „Herzstück“ ist eine

revolutionäre Gartensteckdose, die über einen Router

ins Heimnetzwerk eingebunden wird. Das erlaubt

die Bedienung und Steuerung

der angeschlossenen Geräte

bequem per App am Smartphone

oder Tablet. Es macht

einfach Spaß, Teich- und Fontänenpumpen,

Filter, Beleuchtungskomponenten

und viele

andere Funktionen im Garten

zentral im Blick zu haben und

zu steuern. Optional lassen

sich die Geräte auch über die

OASE Cloud weltweit kontrollieren

und regeln.

Foto: Oase

Grafik: Oase

Foto: Oase

Starke Marken rund ums Haus

Führend in Entwässerung

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24


Entspannter wohnen

Sicher zu Hause

Ideen, Tipps, Produkte

■ Schutz vor Naturgewalten

• Sturmfestigkeit • Abdichtung • Drainage

■ Brandschutz

• Rauch- und Gasmelder • Feuerlöscher

■ Einbruchschutz

• Türen • Rollläden • Garagentore • Dachfenster • Licht

• Überwachungssysteme • Vernetzte Haustechnik


BAUZEIT

Trendübersicht

Wer sein Heim schützt,

den schützt es zurück!

Modernes Wohnen ist wie unser Leben – offen, der Welt zugewandt und

freundlich, und wenn doch einmal ein Rückzug in die eigenen vier Wände

stattfindet, dann zum Entspannen und Kraft tanken. Entsprechend die

Architektur: mit offenen Grundrissen, viel Glas, einladenden Freiflächen.

Dennoch bleibt eine Sehnsucht nach Sicherheit und Geborgenheit, die

unser Heim erfüllen soll. Was es nur kann, wenn es seinerseits gut gesichert

ist gegen die Gefahren unseres Alltags, z.B. gegen Naturgewalten

oder mutwilliges Eindringen von Außen, genauso wie Brand- oder

Rauchentwicklung von Innen. Welche clevere und zugleich unauffällige

Technik Ihnen hierbei helfen kann, lesen Sie auf den kommenden Seiten.

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Sicherheit – Trendübersicht

Fotos: Steinel

Trocken planen,

rechtzeitig vorbeugen

Vollgelaufene Keller oder von Einbrechern verwüstete Wohnräume

passen nicht zu unserem Bild vom glücklichen Heim. Und

doch nehmen diese Ereignisse an Häufigkeit zu. Brände oder

Gasunfälle kommen im Vergleich dazu zwar seltener vor, sind in

ihren Folgen aber oft gravierender. Um das Zuhause bestmöglich

zu schützen und nicht eines Tages vor den Trümmern der eigenen

Existenz zu stehen, raten die EUROBAUSTOFF Fachhändler zur

durchdachten baulichen Planung, die Präventionsmaßnahmen

inklusive aktuellster Technik so früh wie möglich einbezieht.

Riesenthema Einbruchschutz

Über 150.000 Einbrüche wurden 2016 in Deutschland registriert. Die

Täter suchen stets die schwächste Stelle eines Gebäudes, um sich

Zugang zu verschaffen: Terrassentüren, Erdgeschossfenster oder

Garagentore. Dagegen ist kein Kraut, wohl aber moderne Technik gewachsen:

geniale Möglichkeiten der Fernüberwachung und -steuerung

stehen den mechanischen Sperreinrichtungen moderner Bauelemente

wirksam wie nie zur Seite. Besonders effizient sind multifunktionale Systemlösungen

für Haus und Garage, die Außenlicht mit Bewegungsmelder,

Kameras mit Mikrofon und Gegensprechanlage verbinden, bequem

steuerbar per App. Beweis: die schiere Zahl der Versuche mag hoch

bleiben, doch die Zahl der „erfolgreichen“ Einbrüche sinkt.

Seite 3


BAUZEIT

Schutz vor Naturgewalten

Vorbauen gegen Wind und Wetter

Kein Zweifel: Der Klimawandel ist in vollem Gange. Stürme und Starkregen nehmen auch in unseren Breiten

zu, sogar über Tornados wird vermehrt berichtet. Auch wenn nicht jedes Jahr ein Katastrophen-Hochwasser

eintritt, so kommt es doch auf lokaler Ebene immer öfter zu plötzlichen Überschwemmungen. Etwa,

wenn ein Bach, der seit Generationen friedlich hinterm Haus entlang gluckert, nach einem Starkregen zum

reißenden Wildwasser wird. Wenn dann Keller oder sogar Erdgeschosse überflutet werden, ist der Schaden

groß. Was tun? Einbordungen um Fenster, Schächte und Schwellen bieten sich als Präventionsmaßnahme

an. Doch die Vorbereitungen sollten „tiefer gehen“!

Foto: Wienerberger

Was muss ich beim Thema Versicherung und Hochwasser beachten?

■ Dokumentieren Sie Ihr Eigentum regelmäßig mit Fotos und bewahren

Sie Kaufbelege auf. Nur wenn eine detaillierte Übersicht des durch

Wasser beschädigten Inventars vorliegt leistet die Hausratsversicherung

Schadensersatz.

■ Auch wenn Sie nicht versichert sind, hilft ein Schadensprotokoll mit

Fotos oder Video-Aufnahmen beispielsweise beim Beantragen von öffentlichen

Hilfsmitteln oder bei der Steuererklärung.

■ Übrigens: Wird ein Auto durch Hochwasser beschädigt oder – noch

schlimmer – kommt es zum Totalschaden, springt die Teilkaskoversicherung

ein. Der Halter trägt nur die vereinbarte Selbstbeteiligung und

wird nicht zurückgestuft.

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Sicherheit – Schutz vor Naturgewalten

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Foto: Wienerberger

Dachklammern und Regenrinnen

Wie Sie dem nächsten Sturm getrost ins Auge blicken können? Mit kleinen,

aber cleveren Einrichtungen, die Ihr Dach viel wetterfester machen.

Beispiel: spezielle auf die Ziegel abgestimmte Sturmklammern, die Ihre

Deckung nahezu felsenfest fixieren. Zusätzlich hilft ein Laubstoppgitter in

der Regenrinne, abgerissene Blätter fernzuhalten

– eine preiswerte, aber wirkungsvolle Vorsorge gegen

Schäden durch verstopfte und überflutete Dachentwässerungen.

Keller abdichten und dämmen

Achten Sie beim Bau der Aussenhülle Ihres Kellergeschosses darauf,

drückendes Wasser und stehende Feuchtigkeit vom Mauerwerk fernzuhalten.

Handwerkliche Präzision ist hier oberstes Gebot und hilft teure

Reparaturarbeiten im Nachgang zu vermeiden. Spezielle Abdichtungsund

Befestigungssysteme sichern darüber hinaus Lichtschächte, Kellerfenster

und Wanddurchbrüche vor Starkregen.

Foto: Protektor

SCHON GEWUSST?

Wenn gar nichts mehr hilft, tritt eine Elementarschadenversicherung

ein. Sie schützt vor den finanziellen Folgen durch Hochwasser,

Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen. Sie wird

optional als Zusatzbaustein zur Hausrat- und Wohngebäudeversicherung

angeboten oder ist bereits inklusive.

Grafik: Gefinex

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5


BAUZEIT

Foto: ACO

Dränage ist Pflicht

Eine (auch nachrüstbare) Dränanlage rund um den Keller verhindert,

dass sich Schicht-, Hang- und Sickerwasser stauen. Entsprechende

Komplettsysteme enthalten im Idealfall auch Spül-, Kontroll- und Sammelschächte.

Gefährliche Rückstaus durch eine überlastete Kanalisation

vermeiden Sie mit Rückstauventilen oder einer Rückstauhebeanlage,

die allerdings regelmäßig gewartet werden sollte. Dringt dennoch

einmal Wasser ein, hilft eine elektrische Pumpe, die Schäden im Rahmen

zu halten. Die EUROBAUSTOFF Fachhändler beraten in allen Fragen

rund um den Hochwasserschutz.

Foto: MEA

Foto: KESSEL

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Sicherheit – Schutz vor Naturgewalten

Grafik: ACO

Lichtschächte und Kellerfenster

halten dicht

Lichtschächte sind das Bollwerk rund um die Kellerfenster. Sie sollen

Erdreich und Wasser fernhalten und zugleich für Licht und Luft im Keller

sorgen. Spezielle wasserdichte Lichtschacht-Versionen haben an der

Montageseite ein Dichtband. Ein Dämm-Element hält sie zusätzlich auf

Distanz zur Wand und sorgt zugleich für einen nahtlosen Anschluss

an die Dämmschicht. Dringt Wasser ein, kann es durch eine rückstaugesicherte

Entwässerungsöffnung abfließen. Sollte ein Lichtschacht

doch einmal vollgelaufen sein, halten spezielle Kellerfenster dicht –

auch bei höherem Wasserdruck.

Grafik: MEA

SCHON GEWUSST?

Auch Rohrdurchführungen müssen

dicht sein. Damit hat das

Wasser keine Chance ins Haus

einzudringen.

Foto: MEA

Fotos: MEA

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7


BAUZEIT

Brandschutz

Gute Helfer gegen

Feuer, Gas und Rauch

Das Zuhause in Flammen – ein Szenario, das nicht nur materielle,

sondern auch schwere körperliche und psychische Schäden zur

Folge haben kann. Vorbeugende Schutzmaßnahmen sind nicht

nur ratsam, sondern in vielen Bundesländern sogar vorgeschrieben.

Die Nachrüstung ist einfach, wenn man weiß was und wie. Die

EUROBAUSTOFF Fachhändler helfen bei der baulichen Planung,

empfehlen Ihnen geeignete Präventionsmaßnahmen und zeigen

Ihnen die passende Elektronik und die passende Technik.

Sicherheits-

Tipp

Oft hört man, dass sich ein Feuer über ein ganzes Haus rasend

schnell und ungehindert hat ausbreiten können. Desto wichtiger

ist es, schon bei der Planung oder dem Kauf eines Hauses an

den Brandschutz zu denken. Beim Bau kommt es zum Beispiel

auf die Verwendung der richtigen Materialien an. Brandverhalten

und Feuerwiderstandsklassen sind wichtige Kenngrößen. Auch

die Elektrik sollte von einem Fachmann regelmäßig überprüft

werden.

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8


Praxis-

Tipp

Was Sie beim Brandschutz beachten sollten:

Sicherheit – Brandschutz

■ Treppenhäuser, die als Abstellplatz für allerlei Krimskrams dienen,

sind potentielle Brandherde und verstellen Fluchtwege.

■ Rauchgase führen häufiger

zum Tod als die Flammen eines

Brandes. Rauchgas- und CO 2-

Melder geben lauten Alarm,

bevor Brandgase Ihnen gefährlich

werden.

■ Ein funktionierender Feuerlöscher

gehört in jede Wohnung. Die Funktionsfähigkeit

sollte alle zwei Jahre

von einem Fachmann überprüft

werden.

■ Dachboden, Keller, einzelne

Wohnungen oder Etagen sowie

Heizungsräume sollten durch

brand- und rauchhemmende Türen

getrennt werden.

Fotos: Smartwares

■ Mülltonnen sollten nicht zu nah am Haus und auch nicht unter

einem Carport platziert werden.

Lebensretter Rauch- und Gasmelder

Die Rauchmelderpflicht ist mittlerweile in fast allen Landesbauordnungen

verankert. In allen bisher angepassten Bauordnungen ist einheitlich

festgelegt, dass Schlafräume, Kinderzimmer sowie Flure jeweils

mindestens einen Rauchwarnmelder haben müssen. Wird im Haus mit

Gas gekocht bzw. geheizt, empfiehlt sich ein Gasmelder, der bei austretendem

Gas anschlägt. Achten Sie darauf, dass die Alarmgeber das

CE-Zeichen inklusive Prüfnummer und der Angabe EN 14604 tragen.

Auch das Qualitätszeichen „Q“ kennzeichnet den qualitativ hochwertigen

Rauchmelder für den Langzeiteinsatz in privaten Wohnungen.

Gasmelder

Rauchmelder

Fotos: Smartwares

Foto: Novoferm

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9


BAUZEIT

Einbruchschutz

Einbrecher, zieht Euch warm an!

Alle drei Minuten wird irgendwo in Deutschland eingebrochen – Tendenz steigend. In den vergangenen

fünf Jahren nahm die Zahl der Einbrüche um rund 35 % zu, mehr als zwei Drittel aller Fälle

betrifft Mehrfamilienhäuser. Am beliebtesten sind Wohnungs- und Balkontüren der unteren Etagen.

Bei Einfamilienhäusern versuchen sich die Ganoven auch an Fenstern, Terrassentüren und Kellerfenstern.

Hier beginnen die Basismaßnahmen am sicheren Zuhause. Für Fortgeschrittene empfiehlt

sich eine Hauselektronik, die verschiedene Elemente wie z.B. automatische Erkennungs- und

Zugangssysteme, Rollladen-, Beleuchtungs- und Alarmsysteme mit oder ohne Videounterstützung

zusammenfasst und / oder per App kontrollier- und steuerbar macht – sogar von unterwegs aus!

Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler hilft Ihnen herauszufinden, welche Maßnahme für Sie sinnvoll

und umsetzbar ist.

SCHON GEWUSST?

Fast 60 % aller Einbrüche werden am helllichten Tag zwischen

10 und 18 Uhr verübt. Es hilft also wenig, in der Abwesenheit nur

das Licht brennen zu lassen. Ein Mix aus individuell angepassten

Maßnahmen ist besser, beginnend bei einbruchhemmenden Haus-,

Wohnungs- und Nebeneingangstüren. Denn gut zu wissen: Die

meisten Täter geben auf, wenn das betreffende Bauteil ihnen mindestens

drei Minuten Widerstand leistet. Die Profis unter den Langfingern

sehen meist auf Anhieb, was ihnen bevorsteht und fangen

oft gar nicht erst an!

Foto: Rekord

Widerstand hat Klasse

Die DIN EN 1627 teilt die Qualität einbruchhemmender Bauelemente in

Widerstandsklassen ein. Auf diese sollten Sie achten. Nach dem englischen

Begriff der Resistance Class geben die Hersteller RC 1 bis RC 6

an. Bauteile der Klasse RC 1 bieten nur einen begrenzten Grundschutz

gegen Aufbruchsversuche mit körperlicher Gewalt oder einfachen

Werkzeugen. RC 2 N hält bereits Einbruchsversuchen mit einfachen

Werkzeugen stand, während Bauteile der Klasse RC 3 das Aufbrechen

mit Zusatzwerkzeugen erschweren und wenigstens 5 Minuten Widerstand

leisten. Fenster, Türen und Tore der Klasse RC 4 widerstehen

auch erfahrenen Einbrechern, die mit echten Profiwerkzeugen „arbeiten“.

Die beiden folgenden Sicherheitsklassen RC 5 und 6 steigern diesen

Schutz, erfordern aber einen Aufwand, der sich im Privatbereich

selten lohnt.

Foto: Hörmann

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10


Sicherheit – Einbruchschutz

SCHON GEWUSST?

Der Staat fördert den Einbau von Sicherheitsmaßnahmen

wie Alarmanlagen, sicheren Türen und

Fenstern sowie Gittern zum Schutz gegen Einbruch.

Mehr Infos zur Förderung unter: www.kfw.de/Einbruchschutz

Foto: Hörmann

Bringt schon viel: ein Fenstertausch

Bei Neu- und Umbauten empfiehlt die Polizei den Einbau geprüfter, einbruchhemmender

Fenster und ebenerdiger Terrassentüren mindestens

der Widerstandsklasse RC 2. Bewährt sind Pilzzapfenverriegelungen,

die im Fensterrahmen einrasten, so dass das Fenster nicht aufgehebelt

werden kann. Abschließbare Fenstergriffe, Getriebeaufbohrschutz und

Verbundsicherheitsglas erhöhen diese Basissicherheit. Fenster nach

RC 2 bieten zusätzlich u.a. eine Rundumverriegelung in jedem Flügel

sowie eine durchwurfhemmende Sicherheitsverglasung. Die Glasleisten

sind dabei verschraubt oder verklebt, damit die Scheibe nicht nach

innen gedrückt werden kann.

Foto: Roto

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11


BAUZEIT

Du kommst hier nicht rein:

Alu-Haustüren

Egal ob aus Holz, Kunststoff, Alu oder einem Materialmix: Jede neue

Haustür bietet serienmäßige Sicherheit gegen Einbrüche. Alutüren

allerdings setzen aufgrund ihrer Materialeigenschaften noch eins drauf:

serienmäßig in RC 3, mit optionaler Sicherheitsausstattung sogar RC 4.

Sonderfall

Wohnungseingangstüren

Foto: PRÜM

In anonymen Nachbarschaftsverhältnissen ist Vorsicht geboten.

Gute Nachricht: Nach einer Studie der nordrhein-westfälischen

Polizei scheitert fast die Hälfte der Einbruchsversuche an Sicherungseinrichtungen.

Mit verantwortlich dafür sind sicher die neuen

Qualitäts-Wohnungseingangstüren, die ab Werk bereits durch Dreifachverriegelung

und Bandseitensicherung gesichert sind. Gute

Dienste leistet übrigens auch der gute alte Spion – von der abschreckenden

Wirkung ganz abgesehen.

Foto: Hörmann

Intelligente Zutrittskontrolle

Haustüren mit elektrischem Schloss haben

einen klaren Vorteil: Wenn optisch kein

Schloss wahrnehmbar ist, signalisiert das

dem Einbrecher: Versuch zwecklos! Eine

Türsprechanlage mit Videokamera bietet

zusätzliche Sicherheit. Ein Zutrittssystem

autorisiert nur Berechtigte, entweder per

Code, per Transponder oder – besonders

angesagt – per Fingerabdruck-Scan.

Foto: Hörmann

Foto: HUGA

Foto: BE Bauelemente

Foto: Westag & Getalit

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Sicherheit – Einbruchschutz

Beruhigend: Keller-

Sicherheitstüren ab RC 2

Diebe und Einbrecher bevorzugen Kellereingänge,

erst Recht, wenn diese hinterm Haus oder am Ende

eines Abgangs liegen. Robuste Mehrzwecktüren

aus Stahl bieten besonderen Schutz in Form von

Mehrfachverriegelungen, massiven Scharnieren,

zusätzlichen Sicherungszapfen sowie speziellem

Aufbohr- und Ausziehschutz.

1. Gesicherte Schlosstechnik

Leichtmetall-Sicherheitsbeschlag, Sicherheits-Profilzylinder

mit Aufbohr- und Ausziehschutz

2. Massive Scharniere

Stabile Stahlbänder mit Bandbolzen-Sicherung

1.

4.

3. 3-faches Verriegelungssystem

Drei starke Stahlriegel greifen in die Zarge ein und

verhindern zuverlässig das Trennen von Türrahmen und

Türblatt

2.

4. Zusätzliche Sicherheit

Ein stählerner Sicherungszapfen greift zusätzlich in die

Zarge ein und verhindert das Aufhebeln der Tür

3.

Fotos: Teckentrup

SCHON GEWUSST?

Geschlossene Rollläden bedeuten: niemand zuhause! Deshalb

ziehen sie Langfinger an. Konsequenz: Rollläden müssen gegen

Hochheben gesichert sein. Eine Hochschiebesicherung bietet einen

ersten Schutz. Motorbetriebene Rollläden haben zusätzlich

eine wirksame Bremse und können per Elektronik an weitere Systeme

wie Bewegungsmelder gekoppelt werden. Nähern sich ungebetene

Gäste, fahren die Rollläden herunter und halten zuverlässig

dicht.

Foto: Teckentrup

Garagentore nicht vergessen

Alte Garagentore lassen sich nur schwer mit Sicherheitstechnik nachrüsten.

Ihr EUROBAUSTOFF Fachhändler rät zum Austausch gegen

einbruchhemmende Exemplare. Da es derzeit noch keine entsprechende

DIN-Norm gibt, empfiehlt sich eine fachkundige Beratung. Mögliche

Lösung: TÜV-geprüfte Sectionaltore aus Stahl. Sie sind mit optionalen

Sicherheits-Paketen erhältlich, darunter Fernbedienungen, die mit neuesten

Verschlüsselungstechniken gegen „Hacker“ gesichert sind.

Foto: Beck + Heun

Foto: Teckentrup

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BAUZEIT

Dachfenster gegen Langfinger

Über sichtgeschützte, leicht erreichbare Dachfenster heimlich

in eine Dachwohnung einzusteigen, ist für Geübte kein

Problem. Moderne Sicherheitstechnik hilft auch hier – abschließbare

Griffe, Alarmglas, 4-fach Zentralverriegelung

sowie Öffnungsüberwachung. Auch Dachfenster können mit

Alarmanlagen bzw. der Hauselektronik kombiniert werden.

Check von unterwegs aus? Kein Problem!

abschließbarer Griff

Foto: Roto

Alarmglas

Foto: Roto

Foto: Roto

4-fach Zentralverriegelung

Foto: Roto

Öffnungsüberwachung

Foto: Roto

Foto: Steinel

Licht an, Einbrecher weg

Licht und Elektronik – eine gute Kombination gegen Ganoven.

Bereits einfache Bewegungsmelder wirken. Eine Alarmanlage,

kombiniert mit Bewegungsmelder und Beleuchtung, bietet

eine verlässliche Rundumsicherung. Wichtig ist, die Komponenten

ohne Erfassungslücke zu montieren. Denn viele Objekte

werden zuvor beobachtet, und jede Schwachstelle bietet

eine potentielle Einstiegsgelegenheit.

Foto: Steinel

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Sicherheit – Einbruchschutz

Fotos: ECO-LIGHT

Sicherheit, die Spaß macht

Von unterwegs das eigene Haus überwachen und steuern? Per App und

komfortabel vom Smartphone aus? Das wäre die perfekte Ergänzung zu

den mechanischen Sicherungen am eigenen Heim. Eine DIN-geprüfte

Überfall- und Einbruchmeldeanlage könnte die Basis sein. Sie überwacht

Fenster und Türen und sichert Räume per Bewegungsmelder,

Infrarot- oder Lichtschranken. Im Ernstfall senden Sensoren ein Signal

an die Alarmanlage, die ein internes Signal auslösen kann und/oder eine

Alarm-Leitstelle benachrichtigt. Eine zusätzliche Videoüberwachung

dient nicht nur der Abschreckung, sondern vor allem der Aufklärung von

Straftaten.

Praxis-

Tipp

Eine schwenkbare Indoor- und / oder Outdoor-

Kamera mit allen zentralen Funktionen inklusive

Mikrofon und Drahtlos-Verbindung könnte

Ihr erster Einstieg in die Welt der mobilen Hausüberwachung

sein. Die Kamera erkennt Bewegungen

und unterstützt online bis zu 9 Nutzer

gleichzeitig. Sie brilliert sogar mit einer Nachtsichtfunktion,

die outdoor bis in eine Entfernung von

20 m wirkt!

Fotos: Smartwares

SCHON GEWUSST?

Die Überwachung Ihres Grundstücks muss an der Grundstücksgrenze

enden, um Persönlichkeitsrechte von Nachbarn und Passanten

nicht zu verletzen. Auch gemeinsame Grundstückszugänge,

angrenzende Verkehrswege, Bürgersteig und Straße sind tabu.

Foto: ECO-LIGHT

Foto: ECO-LIGHT

Foto: ECO-LIGHT

Anwesenheit simulieren

Haussteuerungssysteme mit integrierter Alarmanlage simulieren auch

die Anwesenheit der Bewohner. Jalousien können programmiert werden,

um zu jeder gewünschten Tageszeit hoch- oder herunterzufahren,

die Beleuchtung zu aktivieren oder das Radio an- und auszuschalten.

Diese Systeme lassen sich leicht nachrüsten, denn ihre Funktionen werden

nicht über Kabelverbindungen vernetzt, sondern per Funk.

Alles im Blick

Innovative, leicht zu installierende Kamera-Leuchten vereinen Sicherheit

und Licht. Leuchten, Kamera, Bewegungsmelder, Mikrofon und Gegensprechanlage

sind komplett steuerbar per App. Werden ungewöhnliche

Bewegungen registriert, schalten Sie sich direkt zu Ihrer Haustür.

Noch ein Plus: Das System macht Screenshots oder Videoaufnahmen

ausgelöst durch eine Bewegungserkennungsfunktion.

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BAUZEIT

Sicherheit – Einbruchschutz

Vernetzte Hauselektronik –

einfach smart!

Ein System, eine App – verschiedene Hersteller führen

ihre Produkte und Anwendungen in ein gemeinsames

Netzwerk zur smarten Haussteuerung zusammen, tolle

Idee! Zentrale Schnittstelle des Konzepts ist eine smarte

Box, die per Netzwerkkabel in ein bestehendes lokales

Netzwerk integriert wird. Der Zugriff erfolgt mittels App

oder Browser. Die Box selbst sendet das Signal dann

an die angeschlossenen Produkte und löst die zuvor gewünschten

bzw. eingestellten Aktionen aus. Beleuchtung,

Rollläden, Türe, Tore, Heizung, Radio, Kameras und mehr

liegen jetzt in Ihrer Hand: in Gestalt Ihres Smartphones,

das mit einer Applikation zum Haus- und Wohnungsmanager

wird – weit über Sicherheitsfunktionen hinausgehend!

Fotos: Steinel

Foto: Steinel

Starke Marken für Ihre Sicherheit (Auszug aus einem umfassenden Angebot)

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Impressum

Impressum

(Stand Oktober 2017)

Herausgeber:

EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG

Auf dem Hohenstein 2 + 7 • 61231 Bad Nauheim

Tel.: +49 6032 805-0 • Fax: +49 6032 805-265

www.eurobaustoff.de

Projektleitung:

EUROBAUSTOFF

Fachbereich Klassisches Marketing

Konzeption / Gestaltung:

die werbefreunde gmbh

Vichystraße 8

76646 Bruchsal

www.die-werbefreunde.de

Druck:

PVA

Industriestraße 15, 76829 Landau/Pfalz

Garantie- und Haftungsausschlussklausel:

Die in diesem Ratgeber gezeigten Anwendungsbeispiele und Tipps sind Richtlinien, die auf üblichen

Handwerkstechniken beruhen. Alle Angaben, auch produktbezogene Informationen, basieren

auf Vorgaben der Hersteller. Der Ratgeberverfasser und seine an diesem Projekt beteiligten

Subunternehmer schließen jegliche Gewährleistung für die im Ratgeber gemachten Angaben

aus. Für die Verwendbarkeit von Produkten zu bestimmten Zwecken sowie für das Entstehen

von Schäden oder das Auftreten von Mängeln durch die hier gemachten Angaben und Tipps wird

ebenfalls keine Gewährleistung übernommen. Irrtümer, Druckfehler und technische Änderungen

– soweit sie dem Fortschritt dienen – vorbehalten. Fotos und Abbildungen sind nicht farbverbindlich.

Für Druck- und Bildfehler keine Haftung. Nachahmung und Nachdruck, auch auszugsweise,

sind nicht gestattet. EUROBAUSTOFF bedankt sich bei allen Firmen, die zum Gelingen dieses

Ratgebers, insbesondere durch Verfügungstellung von Text- und Bildmaterial, unterstützend beigetragen

haben.

Alle Angebote ohne Dekoration und Accessoires. Die auf den Seiten abgebildeten Zubehörteile

sind Dekorationsgegenstände der verschiedenen Lieferanten. Der Ratgeber zeigt lediglich eine

Auswahl an Produkten. Trotz unseres umfangreichen Sortiments können wir Ihnen diese Ware

aufgrund teilweise regional verschiedener Lieferanten nicht immer beschaffen. Wir bitten um Ihr

Verständnis.

Erfüllungsort und Gerichtsstand: Friedberg/Hessen


Dann kann´s ja losgehen!

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