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E_1933_Zeitung_Nr.001

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1933 - N° 1 Soeben erschienen: die zweckmässige Zusammenfassung aller technisch-wirtschaftlicher Faktoren für rationellen Äutomobilbetrieb. Das Kummernsüiild ist es, nach dem Sie in diesem Buch die Namen, aber auch den Beruf und die neueste Adresse jedes Wageneigentütners feststellen können. In Kombination mit einem ergänzten und revidierten Verzeichnis der 70,000 Personenwagenbesitzer der Schweiz nach den Wagennummern. Die alten Automobilnummern werden noch lange Zeit kursieren, ihr völliges Verschwinden ist erst auf 1. Januar 1934 vorgeschrieben. Für den Fall, dass neben den im Jahre 1933 neu in Verkehr kommenden Wagen in mehreren Kantonen die bestehenden Schilder vor Jahresmitte umgetauscht werden, wird den Interessenten ein Nachtrag zur Verfügung gestellt. Mit der Ausgabe 1933 des Schweiz. Äutomobiikalenders findet eine monatelange Arbeit unserer administrativen und technischen Mitarbeiter und der kantonalen Äutomobilbureaux ihren Äbschluss. Durch die Arbeitsüberlastung einzelner Amtsstellen ist in den Revisionsarbeiten eine kleine Verzögerung eingetreten, sodass die technische Vollendung des Werkes in den saisonmässigen Spitzenbetrieb unserer Druckerei fiel. Immerhin können wir es den Interessenten auf Jahresbeginn zur Verfügung stellen. Die Bezüger des Jahrgangs 1932 erhalten den neuen Band bisheriger Uebung gemäss zur Fortsetzung ihrer gewohnten Spesenkontrolie und Benützung der technischen Tabellen und Informationen ohne weiteres zugestellt. Wir verweisen sie speziell auf die zeitgemäss ergänzte Technika mit ihren wertvollen Winken, dem interessanten sportlichen, technischen, wirtschaftlichen und statistischen Rückblick, sowie auf das neue Äutomobilgesetz mit Vollziehungs- u. Signalordnung. Bucherzettel Senden Sie sofort nach Erscheinen per Nachnahme Ex. Automobil-Kalender 1933 mit Besitzerverzeichnis Neue Interessenten wollen uns ihre Bestellung sofort einreichen, sie können das Werk aber auch bei den Buchhändlern, Clubsekretariaten oder Garagen beziehen. VerSagspreis Fr. 7.50 -Revue, Bern

II. Blatt BERN, 3. Januar 1933 BERN, 3. Januar 1933 Tech dsch Kupplung greift wieder ein. Das erwähnte Vervollkommnung der automatischen Kupplung. Die automatische Bendix-Kupplurag den, dass es sich beim Gasgeben schliesst Ventil ist mit dem Gaspedal derart verbun- weist in ihrer neuesten Ausführungsform, und beim Loslassen des Gaspedals öffnet. wie sie beim Plymouth-Modei 1933 zur Anwendung kommt, eine interessante Vervolllung beim Gasgeben eingreifen sollte, wurde Die Geschwindigkeit, mit der die Kuppkommnung auf, die Stösse auch dann aus bisher ein für allemal durch ein Nadelventil dem Antrieb ausschliesst. wenn die Umdrehungszahl des primären Kupplungsteils beim Seite des Servokolbens einen mehr oder we- bestimmt, das der Luft auf der äusseren Eingreifen der Kupplung sehr verschieden niger raschen Abzug aus dem Servozylinder von derjenigen des sekundären Kupplungsteils sind. nung eingestellt, so entwich die Luft rasch, ermöglichte. Wurde eine grosse Ventilöff- Zum leichteren Verständnis sei vorerst die und der Servokolben und das Kupplungspedal konnten entsprechend rasch ebenfalls grundsätzliche Wirkungsweise der automatischen Bendix-Kupplung kurz repetiert. Das wieder in ihre Ausgangslage zurückkehren, Kupplungspedal dieser Kupplung steht hier die Kupplung griff eher scharf ein. Umgekehrt hatte die Einstellung einer kleinen bekanntlich mit dem Kolben eines Servosylinders in Verbindung, der über ein Ventil Ventilöffnung zur Folge, dass die Luft nur an die Saugleitung des Motors angeschlossen langsam entwich und dass die Kupplung entsprechend sanft, aber unter Umständen auch ist Bei geöffnetem Ventil überträgt sich der im Saugrohr herrschende Unterdruck auf unangenehm langsam eingriff. den Servozylinder, wodurch der Servokolben das Pedal hinunterzieht und die Kuppnismus ist nun ein Pendelorgan vorgesehen, In der neuen Ausführungsform des Mechalung ausrückt Wird das Ventil geschlossen, das die Luftabzugöffnung des Servozylinders so verschwindet der Unterdruck im Servo- je nach der Arbeitsweise der Kupplung ver- zylinder, der Kolben bewegt sich wieder in ändert. Zeigt die Kupplung die Neigung zu seine ursprüngliche Lage zurück und diescharfem Eingreifen, so schwingt das Pendelorgan aus seiner Ruhelage heraus, wirkt auf ein Ventil ein und schliesst damit die Luftabflussöffnung des Servozylinders sofort ab. Der Kupplungsmechanismus wird dadurch in der Lage, die er eingenommen hat, festgehalten und die Kupplung schleift nun so lange, bis zwischen der Tourenzahl des primären Schema der neuen automatischen Unterdruck- Kupplung: 1 = Betätigungsknopf der Unterdruckkupplung und des Freilaufs; 2 = Vergaser; 3 = Hauptventil der Servokupplung; 4 = Mit dem Gaspedal verbundenes Ventil der Servokupplung; 5 = Luftabzugsleitung dea Servozylinders; 6 = Kupplungshebel oder Kupplungspedal; 7 =* Luftabzugsventil; 8 = Servozylinder; 9 = Pendelmasse; 10 = Freilauf-Sperihebel. und des sekundären Kupplungsteils ein Ausgleich stattgefunden hat. Das vollständige Eingreifen der Kupplung erfolgt erst dann, wenn die Neigung zu einer stossweisen Beschleunigung verschwunden und damit das Pendel wieder in seine Mittellage zurückgefallen ist. Da das Pendel nach beiden Seiten ausschwingen kann und in beiden Fällen auf das Luftabzugventil einwirkt, werden sowohl die Stösse, die auf einen zu raschen Lauf des Motors wie auch solche, die auftreten könnten, wenn der Motor im Moment des Einkuppeins relativ zu langsam läuft, abgedämpft. Der verhältnismässisr einfache Apparat vollführt damit Funktionen, wie sie se'bst ein routinierter Fahrer nicht vollkommener ausüben kann. In unserer Skizze ist die automatische Kupplung noch mit einem im Getriebe eingebauten Freilauf kombiniert. Durch einen Knopf auf dem Instrumentenbrett lassen sich aber sowohl der Freilauf, wie die automatische Kupplung auf Wunsch ausser Betrieb setzen. Der Knopf betätigt dann zugleich den Sperrhebel des Freilaufes und das Hauptabsperrventil der automatischen Kupplung, -s. Was eine Autobatterie vermag. Mancher Automobilist mag sich schon gefragt haben, was geschieht, wenn die Dynamo einmal unversehens ihre Stromabgabe einstellt und die Batterie für die Versorgung der Stromverbraucher selbst aufzukommen hat. Wir geben deshalb im folgenden eine kurze Uebersicht der Durchschnittsleistungen, die man von einer in gutem Zustand befindlichen Batterie von 75 Amperestunden Kapazität erwarten kann. Dass die Batterie die Parkte'- beleuchtung 30 Stunden lang zu betreiben vermag, verwundert nicht weiter, denn man weiss, dass die Glühlampen dieser Beleuchtung von vornherein für kleinen Verbrauch bemessen sind. Erstaunlicher ist schon, dass II Blatt sie 15 Stunden lang die eingeschaltete Hupe erschallen lassen kann. Hat also ein Autler seine Autogarage neben seinem Schlafraum und es stellt sich nachts im Hupenstromkreis ein Kurzschluss ein, so besteht wenig Aussicht, dass er mit der Hoffnung, die Hupe werde nach einiger Zeit von selbst ersterben, vor dem Morgengrauen einschlafen kann. Der versehentlich eingeschaltet gelassene Scheibenwischer arbeitet allerdings mit der gleichen Batterieladung fast 30 Stunden lang. Der elektrische Zigarrenanzünder bringt sogar 500 Zigaretten zum Glimmen, bevor die Batterie Anzeichen von Entladung von sich gibt, und Uhren mit elektrischem Aufzug werden sogar 800mal von neuem aufgezogen. Gibt ein Anlasser schon nach drei- bis viermaligem erfolglosen Betätigen des Druckknopfes den Geist auf, so war die Batterie entschieden nicht richtig aufgeladen. Eine richtig aufgeladene Batterie soll ein wenigsten 25maliges aufeinanderfolgendes Anlassen gestatten oder den Motor sogar 50—60mal anzudrehen ermöglichen, wenn zwischen den einzelnen Versuchen kleine Erholungspausen eingeschaltet werden. Das Erstaunlichste jedoch ist, dass man mit einer Batterieladung über beträchtliche Strecken den ganzen Wagen betreiben kann. Schaltet man bei abgestellter Zündung den ersten Gang ein und setzt den Anlasser dauernd unter Strom, so läuft der Wagen mindestens 40—50 m weit, bei herausgeschraubten Zündkerzen und dadurch verminderter Kompression vielleicht noch doppelt so weit. Dabei wiegt der Wagen vielleicht zwei Tonnen, die Batterie aber nur 30 kg! at. Zündkerzentemperatur und Gemlschzusammensetz«ns:. Im Laboratorium der A.C.-Zündkerzenfabrik in Amerika wurde festgestellt, dass die Zündkerzentemperatur immer proportional der mittleren Verbrennungstemperatur ist und in starkem Masse von der Zusammensetzung des Gasgemisches abhängt. Die höchsten Zündkerzentemperaturen treten dabei annähernd bei dem Mischungsverhältnis des Gasgemisches auf, bei welchem der Motor seine höchste Leistung abgibt. Wird dem Gemisch mehr Luft oder mehr Brennstoff beigefügt, so sinkt die Zündkerzentemperatur. Das Verhältnis der Lage i Re Garagen aney paraturwerksl'ä in der Zenhralschweiz KILOMETERZÄHLER aller Systeme repariert als Spezialität Fischermätteliweg 18. E. O. BÄR, BERN Werkstatt« für feinmech. Apparate. Tel. 35.533 Altssattlerei 21.856 Jbangentlial Garage Geiser Moderne Auto-Service. ADLER-Vertretung CITROEN-Ersatzteillager. Telephon 300 Ostermundigen Vernickeln und Verchromen mit Garantie STADELMA NIM & MANTEL. Tel. 41.128 Zukaufen, gesucht als Occasion CABRIOLET oder LIMOUSINE 4/5-, ev. 6/7-Plätzar, nicht unter Modell 1930, gegen bar. Nur wirklich, günst. Angebot kommt in Frage. Offerten erbeten unter Chiffre 571961 an die Automobil-Revue, Bern. 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