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E_1934_Zeitung_Nr.039

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1934 - N° 39 Luftfahrt Die Berechnung des Luftwiderstandes. Einwandfreie Messungen der Lüftkräfte werden an den aerodynamischen Versuchsanstalten, die etwa seit Beginn des Jahrhunderts an verschiedenen Stellen entstanden sind, durchgeführt. Die beistehende Abbildung zeigt im Aufriss eine Freistrahlanlage, wie sie in Göttingen vorhanden ist. Der durch einen Elektromotor angetriebene Ventilator a treibt die Luft im Sinne der Pfeile im geschlossenen Kreislauf durch den Kanal. An den vier Ecken, wo sie rechtwinklig umgelenkt wird, sind Leitschaufelsysteme c und bei b Gleichrichter angebracht, welche die Luftteilchen in parallele Bahnen zwingen. Die Modelle d werden an feinen Drähten aufgehängt, die zu Instrumenten führen, welche die auftretenden Kräfte messen. Die Geschwindigkeit der Luft kann von 1 m/sek, einem kaum fühlbaren Lufthauch bis über 50 m/sek (diese Windgeschwindigkeit herrscht ausnahmsweise im Orkan) genau messbar verändert werden. An der Stelle d; ist die Strömung homogen, d. h. über den ganzen Querschnitt ist Geschwindigkeit und Schema einer Freistrahlanlage zur Vornahme aerodynamischer Messungen. Druck der Luft gleich, die Luftteilchen bewegen sich mit gleicher Geschwindigkeit auf parallelen Geraden. Das Flugzeug findet bei seinem Fluge durch die Luft nur ausnahmsweise so einfache Verhältnisse vor, unter denen man die Modelle und Profile im Windkanal untersucht, nämlich nur dann, wenn es bei Windstille In ganz ruhiger Luft fliegt. Meistens indessen ist die Luftströmung böig, d. h. sie ändert sich fortwährend nach Richtung, Stärke und Geschwindigkeit, es treten Wirbel in ihr auf, so dass die tatsächlich vorhandenen Verhältnisse beim Fluge denen in unserm Luftstrom doch nicht ganz unähnlich sind. Die Messungen im homogenen Luftstrom des Windkanals ergeben, dass der Luftwiderstand (Rücktrieb) W eines Körpers abhängt 1. von der Grosse f seiner Stirnfläche In qm gemessen, 2. von der Luft- bzw. Eigengeschwindigkeit v des Körpers, die man in m pro Sekunde angibt, 3. von der Masse p von 1 cbm Luft, auch Luftdichte genannt; man findet p, indem man das Gewicht von 1 cbm Luft, das in Meereshöhe rund 1,3 kg beträgt, durch die Beschleunigung der Schwere 10 (genauer 9,81 dividiert. 1,3 1 10 8 4 von dem Widerstandsbeiwert c w, einem Zahlenfaktor. p w = ew . f . — .v 8 p •• ew . f . q, wo q = —. v* ist. 2 2 Die Formel liefert die Grosse des Widerstandes in Kilo (kg.) Sie zeigt, dass der Widerstand vorwiegend von der Geschwindigkeit abhängt, er wächst mit ihrem Quadrate; fliegt ein Flugzeug doppelt so schnell, so steigt sein Widerstand auf das Vierfache. Er wächst weiter mit der Luftdichte; in grösserer Höhe ist er geringer, weil die Dichte der Luft kleiner ist, in kalter Luft grösser als in war- mer. Das Produkt — » v * ist die lebendige 2 Kraft (kinetische Energie oder Wucht), die in einem mit der Geschwindigkeit v strömenden Kubikmeter Luft steckt; man bezeichnet sie als Staudruck q. Denkt man sich die Luftteilchen als Geschosse, die gegen den Körper prallen, dann wird es verständlich, dass die Wucht der Luft in der Widerstandsformel erscheint; da aber die Geschosse nicht in der Scheibe stecken bleiben, sondern je nach ihrer Verkleidung um sie herumfliessen und auf der Rückseite unter Umständen zur Wirbelbildung Anlass geben, ist es zu verstehen, dass als Kennzahl der Widerstandsbeiwert °.w hinzukommt, der von der Gestalt des Körpers (Verkleidung) abhängt. °w wird für jedes Profil im Windkanal ermittelt, indem man den Widerstand W misst, den das Profil von der Stirnfläche f findet, wenn es vom Luftstrom angeblasen wird, dessen Geschwindigkeit v und Dichte p bekannt sind. Aus Formel 1 wird dann c w berechnet. Untenstehende Zahlentafel enthält die Widerstandsbeiwerte verschiedener Körper, und zwar ist unter C das Hundertfache von °w angegeben. C = 100 c w 1. Dünne Kreisplatte senkrecht zur Stromrichtung 120—140 2. Offene Halbkugel, von der konvexen Seite angeblasen 34 luftstrom Gegenstand Querschnitt Luft widers fand 10m/. Hobhyel \§i KOcmt 6,nq Deutschs Versuchsanstalt Luftwiderstände für Körper gleicher Stirnflächen. t133gr f.luftfahrtiBerKn-jIdterjhof 3. Offene Halbkugel, von der hohlen Seite angeblaßen 132 4. Kugel 20—24 5. Tropfenkörper 5,6 6. Flugzeugrumpf 30—50 7. Flugzeugrad, seitlich verschalt 50—60 unverschalt 100—120 8. Runde Röhren und Stiele 100 9. Streben, oval 40 » mit stumpfem, tropfenförmigem Querschnitt 30 » mit schlankem, tropfenförmigem Querschnitt 12 Die Zahlen 1 bis 4 zeigen etwa den gleichen Gang wie die Widerstände, die mittels Briefwaage im Luftstrom des Fön gemessen werden können. Unter 6—9 sind die Widerstandsbeiwerte von Flugzeugteilen angegeben; man sieht auch hier, von welcher Bedeutung die stromlinienförmige Verkleidung aller im Luftstrom liegenden Teile ist. Leider ist namentlich beim Rumpf die reine Tropfenform aus baulichen Gründen vielfach nicht durchführbar. Abb. 2 zeigt den Luftwiderstand verschiedener Körper gleicher Stirnflächen in bildlicher Darstellung. Zur Veranschaulichung der Grosse des Luftwiderstandes diene folgende Angabe: Ein senkrecht nach oben gerichteter Luftstrom von etwa 50 m/sek Geschwindigkeit würde einen erwachsenen Menschen, der horizontal ausgestreckt auf dem Rücken liegt, in der Schwebe halten. Bei den Untersuchungen im Luftkanal verwendet man verkleinerte Modelle und es fragt sich, ob man berechtigt ist, die an ihnen gewonnenen Ergebnisse auf das viel grössere Original zu übertragen. Nach Untersuchungen des Amerikaners Reynolds ist das zulässig, wenn man die Geschwindigkeit in demselben Masse vergrössert, wie man das Modell verkleinert hat; ein auf halbe Grosse verkleinertes Modell muss also mit doppelter Geschwindigkeit angeblasen werden. Je kleiner das Modell, desto höher die Geschwindigkeit. Doch darf rrfan in der Verkleinerung des Modells nicht zu weit gehen, weil dann Luftgeschwindigkeiten erforderlich sind, die nicht mehr klein sind gegen die Schallgeschwindigkeit von 340 m/sek. Bei Geschwindigkeiten, welche dieser nahekommen, darf man die Luft nicht mehr als nicht zusammendrückbare Flüssigkeit ansehen; die Erscheinungen und die Gesetze sind dann andere. Ergebnis: Der Luftwiderstand eines Körpers hängt ab von seiner Stirnfläche, de^ Quadrat seiner Relati'v-Geschwindigkeit £ Luft, seinem Widerstandsbeiwert c w und der Luftdichte p, er ist nach Gleichung 1 berechenbar. Der Tropfenkörper hat den kleinsten Beiwert. URANIA-ACCESSOIRES M. 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NO 39 - 1934 Zuvche* Notizen Die Verteilung der Einnahmen aus dem Motorfahrzeugverkehr, die im kantonalen Verkehrsgesetz neu geordnet werden soll, führte zu einer längeren Diskussion im Kantansrate, der sich zurzeit mit der Vorlage beschäftigt. Bisher hat die Stadt Zürich den fünffachen und Winterthur den dreifachen Betrag des dem Staate auf den Kilometer zufallenden Betreffnisses erhalten. Die Regierung strebt aber eine gleichmässige Verteilung zwischen Staat und den beiden Gemeinden an, wodurch den letzteren ein beträchtlicher Betrag entgehen würde. Die Staatsrechnungsprüfungskommission hat nun einen Vermittlungsvorschlag mit folgendem Wortlaut gemacht: I. § 9 des Gesetzes über den Verkehr mit Motorfahrzeugen und Fahrrädern vom 18. Februar 1923 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: «Die Gebühren für Motorfahrzeuge und Fahrräder fallen in die Staatskasse. Der Reinertrag der Gebühren von Motorfahrzeugen wird unter den Kanton und die Städte Zürich und Winterthur nach Länge der Strossen I. und II. Klasse so verteilt, dass die Stadt Zürich an den Kilometer den 2^fachen, die Stadt Winterthur den zweifaohen Betrag des dem Staat auf den Kilometer zufallenden Betreffnisses erhalten. Diese Beträge sind für den Bau und die Korrektion der Strassen I. Klasse zu verwenden. Sie sind von den Städten in einen besondern Fonds zu legen. Die Stadträte von Zürich und Winterthur haben über die Verwendung der Fondsmittel dem Regierungsrat jährlich Bericht zu erstatten.» II. Diese Gesetzesänderung tritt sofort in Kraft. Die Diskussion hierüber wurde dann allerdings vertagt, so dass erstmals kein Beschluss gefasst werden konnte. In der letzten Sitzung des Kantonsrates wurde der vermittelnde Staatsrechnungs-Prüjfungskommission mit grossem Mehr angenommen. Opposition dagegen erhob sich nur aus den Reihen der Bauernpartei. dht Der Automobilist ist rechtlos. Letzter Tage hat das Obergericht des Kantons Zug Hörerschaft aus. «Das Drehbuch des hundertprozentigen Amateurfilms stammt von Frau Natur, — immerhin durch Mehrheitsbeschluss — festgestellt, dass die EinwohnergemeindeRegie, Schnitt und Ton von mir». Mit diesen Worten führte Dr. Mende die auf das laufende Band Zug, welche anlässlich des alljährlich stattfindenden Zuchtstiermarktes einen Parkplatz Aufnahmen als Teilnehmer des I. Internationalen eines Siemens-Schmalfilms gebrachte Auslese von unterhält und für das Einstellen der Autos Touristik-Kongresses 1933 ein. Dem dreigeteiltein 1 Fr. verlangt, für Schäden nicht verantwortlich ist, welche durch ungenügende Beauftrachtungen über den leider nicht zu Bilde ge- Film schickte der Zentralpräsident noch einige Besichtigung des Parkwächters verursacht wurden. Das Verhältnis zwischen gemeindlichem Parkhalter, auch wenn er eine Parkgebühr verlange, sei öffentlich rechtlicher Natur. Das öffentliche Recht des Kantons Zug, wie in andern Kantonen (z.B. Luzem und Aargau), kenne keine Schadenersatzpflicht des Staates oder der Gemeinden bei Vornahme hoheitlicher Akte. Weil kein bestimmter Rechtssatz vorhanden sei, könne kein Schadenersatz gesprochen werden... Hei- "lige Justitia, verhülle beide Augen! J. es. SEKTION BERN. Volksinitiative für den Ausbau der schweizerischen Alpenstrassen. Das Sammeln der Unterschriften für dieses lebenswichtige schweizerische Volksbegehren geht dem Ende entgegen. Das Sektionssekretariat bittet daher alle diejenigen Mitglieder, die eich seinerzeit in den Dienst der Sache gestellt haben, die in ihrem Besitze befindlichen Unterschriftenbogen — gleichgültig ob voll oder nur angefangen — unverzüglich durch die Gemeinde-Kontrollbureaux beglaubigen zu lassen und alsdann der Geschäftsstelle der Sektion zuzustellen. Die Sektion Bern hat bis zur Stunde 3539 legalisierte Unterschriften der schweizerischen Strassenverkehrsliga übermitteln können, ein sehr erfreuliches Resultat, wenn man bedenkt, dass sich die Werbung fast ausschließlich auf Bern und die nähere Umgebung beschränkte. Die Initiative hat das erste Hunderttausend weit überschritten; der Kanton Bern ist darin dank der tatkräftigen Mithilfe der Verkehrsverbände und besonders der A. G. S.-Sektionen entsprechend seiner Bevölkerungszahl würdig vertreten. h. SEKTION BERN. Frühlinasfahrt der Ortsgruppe Langenthai. Während unsere letztjährigen Fahrten fast als nautische Expeditionen angesprochen werden konnten, bescherte uns der Wettergott zum Ausflug an den Vierwaldstättersee vom 6. Mai trockenes, vorwiegend schönes Wetter. Kein Wunder deshalb, dass unter den Teilnehmern, die sich zur Mittagszeit nach und nach in Gersau einfanden, glänzeude Stimmung herrschte und dass sich das gemeinschaftliche Mittagessen sehr anregend abwickelte. Fast zu früh musste aufgebrochen werden, um 15 Uhr mit dem Fährboot nach Beckenlied überzusetzen. Die zehn Teilnehmerwagen wurden mühelos verstaut und die 25 Minuten Ueberfahrt über den ruhigen, von malerischem Frühlingsgrün umrahmten See bildete eine reizvolle Abwechslung im Fahrprogramm. Auf den unter günstigen Verhältnissen vorgesehenen Abstecher nach Seelisberg wurde verzichtet. So fuhr man denn vom tadellosen Strassenzustand am linken Seeufer angenehm überrascht, gemütlich nach Luzern, zu einem kurzen Aufenthalt im Kursaal. Die Heimreise kam uns, wie schon die Hinfahrt als Fahrt durch blühende Obstgärten vor, und bei Sonnenuntergang traf man sich im Bad Gutenburg zum Nachtessen. Das lange Stillsitzen während der Fahrt schien Gegenreaktionen ausgelöst zu haben, denn plötzlich befand sich die ganze Tafelrunde eifrig im Tanzen begriffen. Sogar ein sonst hoffnungsloser Tanzfeind wurde plötzlich vom Tanzfieber gepackt und produzierte sich, unter stürmischem Beifall der Zuschauer, in einer choreographischen Attraktion. Schliesslich lichteten sich die Reihen ein wenig. Wer aber weiter'ausharrte, wurde mit dem Genuss einer plötzlich hervorgezauberten Maibowle regaliert und fand es schliesslich recht schwer, 6ich der bernischen Verordnung zur Förderung der Nachtruhe anzupassen. Die Frühlingsfahrt 1934 scheint bei den Teilnehmern guten Anklang' gefunden zu haben und ermuntert den Vorstand gelegentlich in ähnlichen Bahnen weiterzuschreiten. SEKTION ZÜRICH. An der letzten Vorstands- -sitzung. hat sich ..der Vorstand pro 1934/35 konstituiert. Da das Sommerprograrnm noch durch zwei Veranstaltungen bereichert worden ist und sich dadurch eine gewisse Ueberlastung des Vorsommerkalenders ergab, musste von der Jurafahrt und vom Besuch des Munotfestes in Schaffhausen nochmals abgesehen werden. Das Programm steht nun für die. nächsten Wochen wie folgt: 13. Mai Burgenfahrt nach Vaduz und in die Bündner Herrschaft, 26. Mai Radio Fuchsjagd, 16. Juni Flugzeugverfolgung, 23. Juni Burgfest in Rapperswil, zweite Hälfte Juni Picknickfahrt und Strandfest." SEKTION ZÜRICH. Ortsgruppe Winterthur. «Eine Aegyptenrelse». Wenn das Winterlicht erlischt und das Frühjahr seinen Einzug hält, also um die Zeit herum, wo der Bögg in Zürich das Zeitliche segnet, steigen die Mitglieder und Angehörigen der Sektion in ihre Wagen und fahren der «Landstadt» Winterthur zu, um hier im Schosse der Ortsgruppe eine gemeinsame Monatsversammlung durchzuführen. Das ist eine schöne Sitte und ein guter Brauch. In diesem Sinne tagte die April- Zusammenkunft im Bahnhofsaale Winterthur, wo sich die Herren Gebrüder Witzig des grossen Andranges wegen tapfer wehren mussten, jede nur mögliche Sitzgelegenheit hervorzukehren. Traktanden lagen keine vor, wenigstens keine geschäftlicher Natur. Ein delikater Abendimbiss sorgte für Wohlbehagen und eine Filmreise nach AegypteH für behagliche Unterhaltung, zwei Stützpunkte, die dem reizvollen Anlass wünschenswerten Auftrieb verliehen. Es war dem ersten Vizepräsidenten M. Gassmann vorbehalten, die ansehnliche' A.C.S.-Ge- und ihre Gäste mit Willkommgruss zu Vorschlag dermeinde beehren. Stadtrat Büchi dankte in launiger Sprache und fand für die schätzenswerte Mitarbeit des A. C, S. an der Lösung aktueller Strassenprobleme gleichfalls anerkennende Worte. Als Reiseführer des Abends trat kein Geringerer als der Zentralpräsident, Dr. E. Mende, auf den Plan. Er ist bekannt als ausgezeichneter Referent; seine Vorträge haben guten Klang und ehrenden Ruf. Aus dem reichen Füllhorn einer dreiwöchigen Aegyptenreise schüttete der Vortragende wohl die schönsten Eindrücke über die mit gespanntem Interesse folgende brachten Empfang -heinr' italienischen- 'Staatsctref" voraus. Der erste Klmahschnitt vermittelte amü" sante Bilder vom Leben an Bord der «Esperia», die die Reisegesellschaft von r Neapel nach Alexandria führte. Des weitern illustrierte der Bildstreifen das muntere Treiben bei der Landunff und von besonderer Güte den Einzug des italienischen Königspaares in Kairo. Prächtige_ Stillehen lieferten die Segelschiffe auf dem Nil und die bizarren Pyramiden von Gisa. Eine Wüstenfahrt gab dem zweiten Teil interessanten Inhalt, indem die Autofahrt ins Unbekannte mit allerlei köstlichen Ueberraschungen gespickt war. Recht imposant nahmen sich die Aufnahmen des zwei Kilometer langen südlichen Staudammes mit seinen 180 Schleusentoren aus, ebenso eines ungestellten «Fechtertanzes» und der nubischen Dörfer, der Totenstadt von Theben und des Tempels von Luxor. Nicht weniger Aufmerksamkeit erheischten die Bildausschnitte von den Ramsesgräbern und ihrer Statuen, unter denen sich das Grab Tutenchamuns befindet. Den dritten Filmabschnitt beherrschten vor allem die eindrucksvollen Grab- und Kultbauten der alten Aegypter, die eine Kunstrichtung zur Geltung brachten, die sich durch eine fast fanatische-N'aturwahrheit: Oder dann wieder durch ein in der Plastik erdrücktes Stilgefühl auszeichnete. Ein filmisches Intermezzo brachte der Schlangenbeschwörer Mussah mitten in die volkskundlich wertvollen Aufnahmen von den seltsamen Ufern der Nilgegend. Die Heimfahrt führte wiederum auf der «Esperia» nach Syrakus und am verschneiten Aetna vorbei. — Das Gremium der Automobilclübler wusste Dr. Mende für seinen lebendigen Filmvortrag herzlichen Dank. T. C. S. Strassenhflfsdienst. Der bereits auf einigen Strecken aufgenommene- 'Strassenhilfsdienst beweist auch dieses Jahr wiederum seine Nützlichkeit, halfen doch die eingesetzten 18 Strassenagenten vom 15.—30. April nicht weniger als 162 Automobilisten, 73 Motorradfahrern und 25 Radfahrern bei der Behebung von Störungen. 18 weitern Personen Hessen sie ihre Hilfe angedeihen und verbrachten 5 Verletzte in ärztliche Behandlung. Bürosfunden. Der T. C. S. macht die Automobilisten darauf aufmerksam, dass das Bureau des Generalsekretariats, Rue Pierre Fatio 9, Genf, Telephon 43.344, Pfingstsonntag und -Montag, wie auch an allen Sonntagen während der Autosaison geöffnet bleibt. (Bureaustunden 7—12 und 14—17 Uhr.) Autosektion Aargau AUTOMOBIL-REVUE 11 UNTERSEKTION WIGGERTAL. Die Frühlingsausfahrt der Untersektion darf als wohlgelungen bezeichnet werden. Insgesamt 17 Wagen beteiligten sich an der Fahrt, doch hätte das Wetter ein wenig besser sein dürfen, was jedoch der Stimmung keinen Abbruch tat, namentlich als unser Hofphotograph in Funktion trat, welcher sich bei dieser Gelegenheit als waschechter Berner legitimierte. In gemütlichem Tempo gings von der Lueg nach Wasen. Der Präsident begrüsste daselbst in launiger Weise die zahlreiche T. C. S.- Familie und wies kurz auf die kommenden sportlichen Anlässe hin, worauf selbstredend auch nachher die Gemütlichkeit nicht zu kurz kam, während jung und alt dem Tanze huldigte. Auf der Heim.- fahrt .verirrten, .sich einige in Huttwil, unserrn schneidigen Tourenleiter gelang es aber, die verirrten Schäflein wieder einzufangen, eo dass zum Schlusshock in Bebikon fast die ganze Familie wieder zusammen sass, der Humor kam dadurch erst recht in Form und man> schied mit dem Bewusstsein, einen schönen, gemütlichen Nachmittag verbracht zu haben. Wenn die Mitglieder eich je länger, desto mehr kennen lernen, kann es noch gemütlicher werden. Autosektion St. Gallen-Appenzell - ORTSGRUPPE TOGGENBURG. Hauptversammlung, Sonntag, den 13. Mai 1934, nachmittags 3 Uhr, im «Löwen», Bütschwil. Traktanden: Die statutarischen und Bestimmung des Jahresprogramms. Wir erwarten vollzähligen Aufmarsch unserer Mitglieder. Neue Mitglieder ffeundl. willkommen. Die Kommission. 2U» mM*s— Clubs Auslands-Automobil-Clubs in der Schweiz. Der Automobil-Club Dauphinois hat für die Tage vom 19. bis 22. Mai folgende Reise vorgesehen: Grenoble; Genf, Lausanne, Bern, Luzern, Brünig, Interlaken, Zweisimmen, Col des Mosses, Aigle, französische Grenze. Von Luzern aus.ist eine Rundtour auf dem Vierwaldstättersee und von Interlaken aus eine Bahnfahrt auf die Schynige Platte vorgesehen. Ebenfalls über die Pfingsttage macht sich der AutomobiJ-Club d'Auvergne für acht Tage auf den Weg. Seine Fahrtroute ist wie folgt .gesteckt: GTenoble, Briancon, Turin, Mailand, Como, Lugano, Stresa, Domodossola, Brig, Sion, Lausanne, Genf, Grenoble. Man wird von diesen ausländischen Clubbesuchen gerne Vormerk nehmen und wieder einmal mehr konstatieren müssen dass die Internationälität des Automobilverkehrs jedem Land gute Früchte trägt. ••. V Liste der Strassensperrungen und Verkehrserschwerungen Bulletin Nr. 19 vom 11. bis 17. Mai. Nachdruck verboten. Offizielle Zusammenstellung durch das Sekretariat der Baudirektorenkonferenz. Aargau: Sperrungen- Die hölzerne Brücke zwischen Lauffohx'und Vogelsang ist für allen Fahrverkehr gesperrt. Ortsverbiridungsstrasse Nieder- S wil-Nesselnbach. Umleitung über die Landstrasse Meilingen - Bremgarten. Strasse Ennetbaden - Fxeienwil auf, dem Teilstück Ennetbaden-Hertenstein. Umleitung von Ennetbaden über Oberehrendingen und von Freienwil über Hertenetein-Obersiggenthal oder Oberehrendingen. Baselland: Sperrung: Strasse Allschwil-Neuweiler von - Allschwil bis Landesgrenze. Bern, Kreis I: Sperrungen: Grimselstrasse ab Guttannen. Vorübergehend gesperrt: Aarebrücke in Innertkirchen an d. Meiringen-Grimsel-Strasse bis 21. Juni 1934; Tragfähigkeit der Notbrücke ,( ; 3,5 Tonnen. Kreis III: Sperrung: Strasse zwischen Ins _yund Löwenberg bis 19. Mai 1934. Umleitung über Müntschemier. Kerzers-Galmiz. ^ Kreis IV: Sperrung; Strasse Ützensdorf-Wi- •»»•kärs Umleitung- über.,Zibleb.ach« '' m. Kreis V: Sperrung: Strasse Chevenez-Tahy _s bei Chevenez. Freffoirg:'' Sperrung: Kerzers-Fräschels 1 : Motier- Vallamand v. Motier bis Kantonsgrenze; Albeuve- Bulle bei -Neirivue. Romont-Rossens (Vd.), von' r; Romont bis Kantonsgrenze,. Graubünden: Sperrung: Albula (Preda-Ponte), Bernina (Pöntfesina-Poschiavo), Flüela (Süs-Da- /!; vqs'),.'Lukmanier (Pqrdatsch-Grenze), Oberalp -MTschamutt-Obe.raipp'ass-Öberäjp'), Splügen (Splügen-Grenze), St. Bernhardin (Hinterrhein - Pian *:San Giacomo); Umbrail-(Sta. Maria-Grenze): Sa- ' fie'n (Safiental); Avers (Innerferrera-Cresta); Solis-Obervaz; Küblis-Gonters; Pany-St. Antönien; 'Strasse nach Furna, Strasse nach Valzeina; Strasse nach Igis; Maienfeld-Malans. Neuenburg: Sperrungen: 'Strasse Neuenburg- Peseux I.O. und A.O.; Strasse Teyers zwischen La Coudre und Hauterive. St, Gallen: Sperriin g,en : Wil-Wattwil, zwischen Rickenbach und Bazenheid gesperrt; Umleitung über Kirchberg; "Strasse Ragaz - Lahdquart zwischen Ragaz und der Tardisbrücke; Umleitung über Maienfeld. Die Rheinbrücke darf nur von Wagen mit einem Gesamtgewicht bis 8 Tonnen befahren werden"; ' '< Solothurn: Sperrung: Gempen-Nuglar. : Thurgau: Sperrungen: Untere Seestrasse Güt- ;v tingen - Münsterlingen; Umleitung über Altnau- Scherzingen; Müllheim-Sonterswil, Umleitung über Märstetten. Uri: Sperrungen:' Furkasträsse ab Realp; Gptthardstrasse ab Hospental; Oberalpstrasee ab * Andermatt. Waadt: Sperrungen: Strasse Lignerolle-Station Onnens zwischen Vuiteboeuf und La Mothe bis Ende Juni; Gbessel - La Porte du Scex; Umleitung über Vöuvry - Colombey - St. Triphon - Aigle und umgekehrt; Gol du Marchairuz-. Wallis: Sperrungen: Furkapass ab Oberwald; Sinipjönpass-ab BeriSal; Grosser St. Bernhard ab Bourg-St. Pierre; Grimsel. Zug: Sperrung: Zug-St. Adrian für Lastwagen und Autocars gesperrt. ,,, Zürich: Sperr n'n gen- Küsnaeht: Seestrasse zwischen DorJba'chbrücke und der Fabrik Terlinden in Goldbach, Richtung nach Zürich gesperrt; Geroldswil i rechtsufrige Limmattalstrasse zwi- . sehen Oetwil a. L. und Geroldswil bis zirka Ende Juli 1934 für den Fahrverkehr gesperrt, -•Der rechtsufrige Verkehr mit Baden wird von Weiningen an über Dietikon; Richtung Zürich von Würenlis an über Hüttikon-Regensdorf umgeleitet. Wallisellen-Dübendorf: I. Kl. Strasse von Neugut bis zur Ueberlandstrasse Ziirieh-Dübendorf gesperrt bis Ende Mai. Kilchberg: Seestrasse (H.-V-'Str- I. Kl. Kilchberg-Zürich)'vom «Löwen» Bendlikon - Grenze Rüschlikon bis Ende Mai gesperrt. Einbahnverkehr seeahwärts. Umleitung seeaufwäTts über Hornhaldenstrasse - Weinbergstrasse-Doifstrasse - Böndlerstrasse/Kilchbers alte Landstrasse Rüschlikon - Thalwil. Hornhaldenstrasse II.. Kl. in. Kilchberg-Zürich, Teilstrecke Weinbergstrasse-alte Landstrasse bis 31. Mai gesperrt. Thalwil: Alte Landstrasse. Einlenker bei der Kirche bis 15. Mai gesperrt;,Umlejtune über Kirchbodenstrasse. Wädenswil: Die Strecke Käpf-; nach-Wädenswil ist vom 7 "Mai bis 2. Juni ge-j sperrt. Wetzikon: ,Die Strasse I. Kl. Ober-Wetzi- • kon-Floos ist .gesperrt. UsterTLangholz: Talacker ... (TJster). bis Riedikon und Kies bis Esslingen ge- ; sperrt. Ossingen; Ossingen-Klein-Andelfingen: Die •. H.-V-Sfc AndeUin£en-Stammheim von Bad Kl.- Andelfingen - Unterführung in Ossingen bis zirka Ende Ma5 gesperrt. Dübendorf: Strasse I. Kl. Dübendorf-Wallisellen gesperrt (Wegen Platzmangel mussten die «Strassenarbeiten » weggelassen werden.) Vevkeh* Zur Alpenstrasseninitiative: letzter Termin! Die Schweizerische Strassenverkehrsliga ersucht um die Veröffentlichung nachstehender Notiz- ; An die mit der Sammlung von Unterschriften für die Alpenstrassen-Initiative betrauten Verbände und Einzelpersonen ergeht hiertait der Appell, die ausgefüllten' Bogen unverzüglich bei den Gemeindekanzleien legalisieren zu lassen. Beglaubigungen können nur bis zum 12. Mai vorgenommen werden; Unterschriftenbogen, die später legalisiert werden, sind wertlos. Klausen geöffnet! Wie wir soeben aus Altdorf erfahren ist der Klausenoass durchgehend für den Automabilverkehr geöffnet. Der PHlonpass geöffnet. Wie wir soeben aus Gsteig erfahren, ist der PiUonpass in seiner ganzen Länge für Automobile gut fahrbar. Autobusbetrieb der Stadt Zürich. Im ersten Quartal des laufenden Jahres wurden 118.211 (146.550) Personen befördert, woraus Einnahmen in der Höhe von Fr. 32.546 (40.024) resultierten. Wegen Reduktion der Wagenkilometer auf der 16,99 km langen Betriebsstrecke von 107.099 auf 76.769 konnten dennoch die Einnahmen pro Wagenkxn von 37,37 Rp. auf 42,39 Rp. erhöht werden. Autobusbetrieb der Stadt Schaffhausen. Im Monat April verzeichnet die Zahl der beförderten Personen, gegenüber der vorjährigen Parallelperiode, einen Rückschlag von 51,743 auf 48,041. Für die ersten vier Monate des laufenden Jahres ergibt sich somit eine Gesamtfrequenz von 192,159 (194,374) Personen. Die daraus resultierenden Einnahmen ergaben den Betrag von 42,672 (42,548) Franken, denen Ausgaben in der Höhe von 50,509 (53,449) Fr. gegenüberstehen, woraus ein Ausgabenüberschuss von 8233 (10,901) Fr. resultiert. Autoverkehr Steffisburg - Heimenschwand - Oberdiessbaeh. Dieses Unternehmen schliesst das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Reingewinn von 18.779 Fr. ab. Für Abschreibungen wurden 7650 Fr. verwendet. In der 'gleichen Periode wurden insgesamt 27.783 Personen befördert. An Gesamteinnahmen werden 67.685 Fr. ausgewiesen, was gegenüber dem Jahre 1932 nur einem Rückschlag von etwa 300 Fr. entspricht. Im Interesse einer weitern Frequenzerhöhung wird zur Zeit die Frage der Taxenreduktion geprüft. Amtliche Mitteilungen Automobilist brennt durch nach schwerem Unfall. Sonntag, 6. Mai, um 16.45 Uhr, wurde in Ranflüh (Emmenthal) die 17 Jahre alte Tochter Ramseyer Frieda, die per Velo von Ranflüh Richtung Lützelflüh fuhr, von einem in gleicher Richtung fahrenden Auto von hinten angefahren und neben die Strasse hinaus geschleudert. Die Velofiihrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sie befindet sich im Krankenhaus Langnau. Da das Fahrrad erheblich beschädigt ist, darf auch mit Beschädigungen am Auto gerechnet werden: am ehesten am Kühler oder an einem Kotflügel der Vorderräder oder an einem Trittbrett. Signalement des Autos: Vermutlich Vierplätzer, geschlossene, graue oder blaue Limousine,, wahrscheinlich von 4—5 Personen besetzt. Dieses Auto hat unmittelbar nach dem Unfall auf gerader Strecke nach Ranflüh ein anderes Auto (wahrscheinlich Sechsplätzer-Limousine mit dunkler Farbe) überholt. Die Insassen dieses letzteren Autos dürften eventuell in der Lage sein, Angaben über den ihnen vorfahrenden Wagen zu machen, die zur Ermittlung des durchgebrannten Führers beitragen könnten. Das Publikum wird gebeten, allfällige Wahrnehmungen an den nächsten Polizeiposten, oder an das Untersuchungsrichteramt in Langnau (Tel. Nr. 10) zu melden. Untersuchungsrichteramt Langnau. Automobilwfvtscliaft Personelles: Friedrich Schempp, Autospenglerei, Zürich. Inhaber dieser Firma ist F Schempp, deutscher Staatsangehöriger. Autospenglerei und Karosserie. Domizil: Hufgasse. Otto Steiner, Automobilhandel, Rorschach. Inhaber der Firma ist Otto Steiner in Rorschach. Reparaturen und Handel in Autos. Domizil: Reitbahnstrasse. Firmenlöschung: Pneu A.-G., Bern. Diese Aktien-Gesellschaft wird infolge Konkurseröffnung von Amtes wegen gestrichen. Konkurseröffnung- Ernst Fankhauser, Autogarage. Bern. Konkurseröffnung vom 19. April. Summarisches Verfahren, Eingabefrist bis 27. Mai. Firmenänderung: Georges Cialente, Garage de la Source, Renens. Diese Einzelfirma übernimmt Aktiven und Passiven der früheren Kollektiv-Gesellschaft. Piccot & Cialente, welche aufgelöst wurde und erloschen ist. Zweck der Unternehmung ist der Betrieb einer Garage sowie der Handel mit Automobilen und Zubehör. Domizil: Rue de la Source. Burfa