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E_1935_Zeitung_Nr.070

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1935 _ ivrn LUFTFAH Ein Trugschluss der Gegner der Weltraumfahrt. Der Gedanke der Weltraumfahrt befindet sich gegenwärtig in einem kritischen Uebergangsstadium. Frühere Generationen kannten ihn als Domäne der phantastischen Dichtung, wobei in Bezug auf die technischen Möglichkeiten dem Autor um so mehr freier Spielraum verblieb, als die naturgesetzliche Erkenntnis zu ihrer Kritik noch unzureichend war. In diesem letzteren Punkte hat sich eine entscheidende Wendung vollzogen, nachdem durch die Arbeiten von Oberth, Goddard und anderen der exakte Nachweis erbracht wurde, dass eine physikalische Möglichkeit des Fluges durch die Planetenräume vermittels des Raketenantriebes gegeben ist. Man darf diese Erkenntnis nicht mit der greifbaren Möglichkeit einer Weltraumfahrt verwechseln, denn zu letzterer fehlen uns noch die Maschinen, die vollkommen genug sind, um die grundsätzlich vorhandenen physikalischen Möglichkeiten mit dem erforderlichen Wirkungsgrade auszunutzen. Immerhin ist die neue Erkenntnis von grosser praktischer Bedeutung. Sie gibt nämlich die Richtung für eine ernsthafte, ingenieur-wissenschaftliche Forschung, die sicherlich um so schneller zum Ziele führen wird, als ihr Geldmittel zur Verfügung gestellt werden. Die Bereitwilligkeit, Arbeit und Geld in den Dienst dieser Forschung zu stellen, wird entscheidend davon beeinflusst, ob die Erkenntnis von der naturgesetzlichen Möglichkeit allgemeine Verbreitung findet. Dieser Verbreitung stehen heute noch vielfach Vorurteile und Irrtümer entgegen, die eigentlich als längst widerlegt gelten sollten. Um einen Körper von der Erdoberfläche in den Weltenraum hinaus zu bewegen, ist eine Arbeit zu leisten, welche zum mindesten so gross ist wie dem Hub des Gewichtes bis zu der betreffenden Entfernung entspricht. Unter Vernachlässigung des Luftwiderstandes ergibt sich — unabhängig von Form und Geschwindigkeit der Bahn — aus dem Schwere-Potential der Erde ein bestimmter anrufen für alle Bestandteile italienischer Automobile Alfredo Semprebon Kanzleistrasse 122 - ZÜRICH Einzige Filiale in der Schwelet •tpnfti aif!i.l u_&_ AO V.^1 AB Alt Arbeitswert pro kg des Stoffes, der in der Grössenordnung von sechs Millionen mkg liegt. Die Arbeit kommt fast ganz auf die Ueberwindung der Schwerkraft im nächsten Bereich der Erde. Der Anteil, der auf Entfernungen, welche die Mondweite übertreffen, kommt, ist verschwindend gering, so dass es gleichgültig ist, ob wir Fahrten bis zum Mond, bis zum Mars oder gar noch einem ferneren Ziele betrachten. Nun kennen wir aber keinen Brennstoff oder Explosivstoff, welcher pro kg eine so grosse Arbeitsmenge entwickelt. Die höchste Leistung ergibt die Explosion von Wasserstoff und Sauerstoff, und auch diese beträgt weniger als zwei Millionen mkg pro kg der Stoffe. Hieraus wird die Unmöglichkeit gefolgert, mit den uns bekannten Brennstoffen einen Körper aus dem Anziehungsbereich -der Erde hinauszubefördern. Es ist verständlich, dass selbst berufstnässige Physiker durch diesen Schluss getäuscht werden. Der Irrtum beruht darin, dass es ja nicht darauf, ankommt, den Brennstoff selbst in den Weltenraum zu befördern. Er mag in diesem verbleiben, wenn er nur seine Arbeit auf einen anderen, natürlich leichteren Körper überträgt, der dann sehr wohl in den Weltenraum hinausgelangen kann. Mehr braucht man demjenigen, der sich, mit den Berechnungen der Pioniere des Raketengedankens beschäftigt hat, nicht zu sagen, um den obigen Trugschluss aufzudecken. Tatsächlich fussen diese Berechnungen auf einem Verfahren, bei welchem der weitaus überragende Anteil der anfänglichen Masse im Schwerbereich der Erde zurückbleibt, nachdem er seine Explosionsenergie zum Antrieb der Restmasse abgegeben hat. Für die Laienwelt hat sich ein Gleichnis nützlich erwiesen. Es wird durch die Abschnellung eines Pfeiles mittels eines hölzernen Bogens veranschaulicht. In der Spannung des Bogens lässt sich eine Arbeit aufspeichern, die aus Elastizität und Festigkeit des Bogenmaterials pro kg desselben berechnet werden kann und an dieser Stelle beispielsweise mit 20 mkg pro kg Bogengewicht angenommen werden soll. Die Arbeit von 20 mkg reicht bekanntlich aus, um auf der Erdoberfläche das Gewicht von 1 kg 20 m hoch zu heben. Es wäre nun aber falsch, daraus zu folgen, dass der Bogen nicht höher als 20 m schiessen kann; denn die Ausnutzung der Arbeit erfolgt ja nicht durch Bewegung des Bogens selbst, aus dem sie entnommen wird. Vielmehr wird die Arbeit an den Pfeil CABRIOLET MINERVA 8 Zyl., Modell 32, 20 PS, 4türig, 4/5 PL, sehr schöner Wagen,, günstig zu verkaufen. 12230 MINERVA 10 PS, 6 Zyl., Mod. 30, Limousine, 4türig, in sehr gutem Zustand, günstig zu verkaufen. Auskunft u. Besichtigung: Franz Häusle, Birmensdorferstr. 71, Zürich-Bahnhof Wiedikon. 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Juli a. c. hat bekanntlich die ständerätliche Zolltarifkommission die Beratung der Vorlage über die Erhöhung der Zölle auf Zucker und Benzin aufgenommen. Schon damals machte sich eine starke Opposition gegen die Finanzpolitik des Bundesrates geltend, so dass zu keiner Beschlussfassung geschritten werden konnte. Die nämliche Kommission hat sich nun am 27. August zur Fortsetzung dieser Beratungen in Bern versammelt und ist dabei zu dem Resultat gekommen, dem Ständerat folgenden Antrag zu unterbreiten: 1. Die Beschlussfassung über die Genehmigung der vom Bundesrat vorgenommenen Zollerhöhungen auf Benzin und Zucker wird verschoben, bis der Bundesrat ein allgemeines Ueberbrückungsprogramm vorlegt, das energische Sparmassnahmen vorsieht. 2. Der Bundesrat wird ersucht, das Ueberbrückungsprogramm, das bis zum 31. Dezember 1937, das heisst bis zum Ablauf des gegenwärtigen Finanzprogrammes, Gültigkeit haben soll, mit den nötigen Ersparnisvorschlägen so zeitig vorzulegen, dass dasselbe in der Dezembersession dieses Jahres verabschiedet werden kann. Endlich beginnt es langsam bei unseren Ratsherren zu dämmern, zeigt doch die Stellungnahme der ständerätlichen Zolltarifkommission, dass die Einsicht in die Notwendigkeit der Ergreifung ganzer Massnahmen zur Herstellung des Budgetgleichgewichts auch in Parlamentskreisen allmählich eingesehen wird. Hoffentlich ist das Finanzdepartement schon in der Septembersession in der Lage, Wir ändern Ihren Ford-Motor 4-Cylinder 17 HP auf 10,4 HP oder 12 HP um. Ferner besorgen wir prompt die Umänderung von V8-Cylinder 18,4 HP auf 13.2 H P. verlangen Sie Preis-Offerte von der ältesten Ford-Vertretung der Schweiz, mit besteingerichteten > Auto-Reparatur-Werkstatten Vergleichsverhandlungen 30jährige Praxis -Besitzer! 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Im Namen einer ganzen Anzahl von Vereinigungen und Unternehmungen des Handels und der Industrie der welschen Kantone hat ein in Vevey gebildetes Aktionskomitee den eidgenössischen Räten eine Petition zukommen lassen, in der energisch vom National- und Ständerat eine Ratifikationsverweigerung der Zollerhöhung auf Benzin und Zucker verlangt wird, bei gleichzeitig sofortiger Aufhebung dieser neuen Steuern. Im weitern verlangt dieses Aktionskomitee von den Räten die Aufstellung eines gerechten Finanzprogrammes, welches das Schweizervolk endlich vor neuen Ueberraschungen schütze, die nur den Eindruck des Unzusammenhängenden, der Willkür und der fiskalischen Ungerechtigkeit erhöhen. Die Petition drückt weiterhin eine vom ganzen Volk zu unterstützende Auffassung aus, wonach das kommende Finanzprogramm wohl von allen Volksklassen und allen Industrie-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsgruppen ein Opfer verlangen darf, allein unter der Voraussetzung aber, dass auch der Staat endlich unbarmherzig seine Ausgaben hinuntersetze, -my- Unsere Gesellschaftsfahrt zur Weltausstellung in Brüssel. Als dritte Fahrt, die Mitte September ihren Anfang nehmen soll, steht eine Reise zur Weltausstellung in Brüssel auf unserem Programm. Auf der Hinfahrt werden die Schlachtfelder um Verdun besucht, auf der Rückreise die Ardennen gestreift und dem im Herbstglanz stehenden Rhein entlang gefahren. Sofern unter den Teilnehmern Uebereinstimmung besteht, wird ausserdem ein 2—3tägiger Abstecher nach Holland unternommen. Beginn der Fahrt Mitte September; Dauer zirka 1ß Tage. Wir bitten Abonnenten, welche an diesei Fahrt teilzunehmen gedenken, sich unverzüglich mit unserem Touristikbüro in Verbindung zu setzen, damit ihnen die Reiseleitung noch rechtzeitig nähere Angaben über die Fahrt machen kann. Unsere beiden ersten Reisen sind zur grössten Zufriedenheit der Teilnehmer ausgefallen. Der Umstand, dass jede Fahrt von einem ortskundigen Führer, der den Teilnehmern alle Unannehmlichkeiten einer Auslandsfahrt abnimmt und auch imstande ist, technische Schwierigkeiten zu beheben, gewährleistet zum vornherein eine flotte Abwicklung der bevorstehenden Brüssel-Fahrt. Der englische Bremsbelag der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R U T I- Zürich TELEPHON 54 BRAKE LINING Motor-Kipper Kleinstes Eigengewicht Einfachste Konstruktion Einfachste Bedienung Absolute Betriebssicherheit BLASER & BURKHARDT - BURGDORF Karosserie-, Kipper- nnd Anhangerbau Grosste Auswahl in Klein-Occasions-Wagen zu gunstigen Konditionen. 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N° 70 — 1935 AUTOMOBIL-REVUE 11 Spovf am Ausland Die neue Rennmaschine von Graf Trossi. Wir haben noch in der vorletzten Nummer der A. R. vom ersten Erscheinen der «Trossi- Maschine» auf der Monzabahn berichtet, wobei die vorgenommenen Versuche sehr zur Zufriedenheit der Konstrukteure ausgefallen sind. Der Aufbau dieses neuesten italienischen Rennboliden ist so originell, ja revolutionär, dass noch eine eingehendere Besprechung durchaus gerechtfertigt ist. Was bei dieser Maschine absolut neu ist, ist die Verwendung eines Sternmotors, der vorn, ähnlich wie bei Flugzeugen, aufgesetzt ist. Die Tourenzahl des Motors soll 6000 pro Minute erreichen, kommt also ungefähr dreimal so hoch, wie die eines Flugzeugmotors, so dass nicht einfach ein solcher übernommen werden konnte. Laut Angaben der italienischen Presse soll die Maschine über acht Doppelzylinder verfügen, wobei man aber aus veröffentlichten Bildern pro Doppelzylinder nur eine einzige Kerze erkennen kann, die in der Mitte des Zylinderkopfes sitzt. Hier entsteht ein erster Widerspruch, der nur schwer zu erklären ist. Denn sollten die Doppelzylinder in Wirklichkeit nur einfache Zylinder sein, so käme man ja bei dieser Anordnung mit der Zahl acht in Konflikt mit der Zündzeitfolge. Durch das geringere Gewicht eines Sternmotors gegenüber einem Reihen- oder V-förmigen Motor wurde den Konstrukteuren die Möglichkeit gegeben, die Maschine entsprechend grösser zu dimensionieren, was voraussichtlich auch geschehen sein wird. Wie aus den Abbildungen zu entnehmen ist, handelt es sich um einen seitlich gesteuerten Motor, oder, wie man beinahe aus den tief angesetzten Auspuffstutzen vermuten könnte, um einen Zweitaktmotor, der dann übrigens auch die Zylinderzahl acht erklären würde. Was am Wagen von Trossi nicht als neu bezeichnet werden kann, das ist der Vorderradantrieb. Allerdings kommt er in Europa in der Rennwagenkonstruktion nur vereinzelt vor und dann nur bei kleinern Rennmaschinen. Doch ist in Amerika der Vorderradantrieb schon ziemlich weit entwickelt und findet auch bei grossen Fahrzeugen Anwendung. Seine zwei bedeutendsten Vorteile sind: Erstens kann der Hinterteil des Rennwagens beliebig tief gelegt werden und zweitens wird das Fahrzeug nicht gestossen, sondern gezogen, was sich besonders bei • Kurven ^vorteilhaft bemerkbar macht. Doch bedingt die Kraftübertragung auf die Vorderräder je 2 Kardangelenke, wodurch das ganze Antriebsaggregat ziemlich empfindlich wird. Sollte es aber den Konstrukteuren tatsächlich gelungen sein, einen Vorderantrieb zu schaffen, der auch 300 bis 400 PS einwandfrei und zuverlässig zu übertragen vermag, so müsste dies als ein bedeutender technischer Fortschritt gewertet werden, der sich dann auch auf die Tourenwagenfäbrikation könnte. abwälzen Jedenfalls darf man auf die weitern Versuchsfahrten dieses «Trossi - Wagens» gespannt sein, wenn auch mit einer eventuellen Beteiligung am Grossen Preis von Italien, vom 8. September kaum zu rechnen ist;-immerhin ist diese Maschine für jene Veranstaltung offiziell angemeldet worden. Versuchsfahrten eines neuen Alfa Romeo. ten Vorsprung gewann. Nach diesem Erfolg Bekanntlich hatte man seinerzeit für denblieb ich natürlich um so fester mit der Renn- Grossen Preis von Frankreich den bestehenden 3,2-Liter-Monoposto auf 3,8 Liter aufgeböhrt und mit diesem Wagen zu Beginn des Rennens hervorragende Leistungen erzielt. Doch erwies sich dann das Chassis bald als zu schwach und die betreffenden Fahrzeuge schieden durch Bruch in den Uebertragungsorganen aus. Nun ist aber inzwischen für diesen 3,8-Liter-Typ ein neues Chassis geschaffen worden und bereits konnten vergangene Woche auf der Monzabahn die ersten Versuchsfahrten damit vorgenommen werden, die sehr zufriedenstellende Ergebnisse gezeitigt haben sollen. Die Leistung des Motors soll ca. 400 PS erreichen; die Vorderräder sind unabhängig gefedert und die Federung selbst sorgfältig verschalt. Vorläufig hat man diese Neukonstruktion noch nicht auf Höchstgeschwindigkeiten geprüft, sondern legte zuerst besonderen Wert auf Strassenhaltung und die Wirksamkeit der Bremsen. Die Scuderia Ferrari will mit diesen Maschinen den Grossen Preis von Italien bestreiten und hofft auch damit für ihr Land einen Sieg erringen zu können. Vergangenen Dienstag sind inzwischen die Probefahrten mit diesem Gefährt unter der Führung von Nuvolari fortgesetzt worden. Die Maschine erreichte vor der Tribüne ca. 230 km/St., wobei sie allerdings noch nicht vollständig ausgefahren wurde. Wegen eines Kühlerdefektes musste die Fahrt nach vierzehn Runden abgebrochen werden. Am Mittwochvörmittag erschien jedoch Nuvolari erneut mit seinem Gefährt auf der Monzabahn. Mein Weg zur Auto-Union. Von Bernd Rosemeyer. Seit Beginn dieses Jahres gehört B. Bosemeyer als jüngster Fahrer der offiziellen Bennmannschaft der Auto-Union an. Schon seine ersten Bennen bewiesen, dass er alles Talent für einen Spitzenfahrer und eine vielversprechende Laufbahn vor sich hat. Es freut uns, heute unsere Leser mit dem jungen Piloten durch seinen eigenen Bericht über die « Lehr- und Wanderjahre » bekanntmachen zu können. Die Bed. Mein Vater hatte in meiner kleinen westdeutschen Heimatstadt an der Ems eine Automobilvertretung mit Reparaturwerkstatt, deren grosser Hof, soweit ich in meine Kindheit zurückdenken kann, mein liebster Spielplatz war. Ich hängte mich, kaum dass ich laufen konnte, an die verölten Hosen unserer Autoschlosser und guckte interessiert zu, wenn Motoren auseinandergenommen, repariert und wieder zusammengesetzt wurden. So war es auch kein Wunder, dass mein Wunsch, auch einmal selbst am Steuer eines Autos zu sitzen, von Tag zu Tag grösser wurde und ich längst ungeduldig war, immer nur tatenlos neben dem gestrengen Papa zu sitzen und zuzugucken, wie der fuhr. Ich quälte solange, bis mein Vater versprach, mir das Autofahren beizubringen. Im Kopf konnte ich es ja schon, aber als es nun in die Praxis ging, da stellte sich heraus, dass meine Kinderbeine viel zu kurz waren, um vom Sitz auf die Brems-, Kupplungs- und Gaspedale herunterzureichen. Guter Rat war teuer, bis ein Monteur von uns auf die glänzende Idee kam, Holzklötze auf die Pedale aufzuschrauben. Das ging, und schon wenige Tage später, ich war eben neun Jahre alt geworden, konnte ich nun meinen Vater spazieren fahren. Aber das ging wegen der gestrengen Obrigkeit natürlich nur weit draussen auf verlassener Strasse, wo uns niemand sah. Von, nun an stieg meine Begeisterung für die Fahrerei und mein Interesse an allem, was mit Motoren zu tun hatte, ins Grenzenlose, und um mir auch das letzte Wissen anzueignen, half ich in der Werkstatt jeden Nachmittag, wenn die Schularbeiten erledigt waren, bei kleineren Reparaturen. Das gab neben einem umfangreichen Wissen auch ein kleines Taschengeld, das ich eifrig zurücklegte und mir schon mit 16 Jahren mit ein paar Kameraden zusammen eine 200-ccm-D. K. W. kaufen konnte, auf der ich dann meine ersten Fahrversuche machte. Aber die kleine Maschine genügte, trotzdem sie mit ihren wenigen PS Hervorragendes leistete, bald nicht mehr meinen Geschwindigkeitsansprüchen, so dass ich nach Ueberwindung allerlei Schwierigkeiten doch bald schon eine grössere Maschine mein Eigen nannte. Ich war damals neunzehn Jahre alt. Langsam aber sicher wurde jetzt der Wunsch, Rennfahrer zu werden, immer grösser. Selbstverständlich war an grosse Rennen noch nicht zu denken, aber ich war auch schon stolz wie ein Spanier, als ich 1931 zum erstenmal an einem Grasbahnrennen teilnehmen durfte. Zuverlässigkeitsfahrten und Fuchsjagden hatte ich schon hinter mir, aber ein Rennen war doch etwas ganz anderes, als diese « Herumkriecherei » auf den Landstrassen. Zehn erste Preise holte ich mir gleich im ersten Jahr und hatte damit alle Grasbahnrennen, an denen ich teilgenommen hatte, gewonnen. Mit diesem Erfolg ging ich an den Start meines ersten Strassenrennens, des Hohensyburg-Rennens, das ich mit 4 Minu- fahrerei verbunden und fuhr bis 1934 als Privatfahrer auf den verschiedensten Maschinen Rennen auf Rennen. Anfang 1934 holte mich die Auto-Union in ihren Motorradrennstall, um mir die 500er D. K. W.-Rennmaschine anzuvertrauen. Ich habe mit diesem prächtigen Fahrzeug manchen schönen Erfolg erzielt. Da ich aber nun in so grosser Nähe der berühmten Auto-Union-Rennwagen war, zog es mich mit aller Macht dorthin. Im Herbst des vergangenen Jahres durfte Ich zum erstenmal die Nachwuchsprüfungsfahrten am Nürburgring mitmachen und wurde daraufhin in den Autorennstall der Auto-Union aufgenommen. Ich war mir der Verantwortung voll bewusst, die ich als jüngster deutscher Rennfahrer auf einem deutschen' Rennwagen trug, und bei den drei Rennen auf der Avus, dem Nürburgring und in Montlhery gab ich mein Bestes. Und wenn mir das Glück auch nicht überaus hold war, so.habe ich erst recht den gleichen Mut und die alte Begeisterung für meinen Beruf und bin überzeugt, dass auch für mich und mein Auto-Union-Rennwagen einmal der Augenblick eines stolzen Sieges für unsere Farben kommt. Eyston auf dem Wege nach Amerika. Vergangene Woche hat sich /der englische Bennfahrer Eyston mit seinem «ßpeed of der Wind» nach Amerika eingeschifft, wo er im Bett eines ausgetrockneten Salzsees im Staate Utah die Bekorde über ein bis 24 Stunden anzugreifen gedenkt. Der Stundenrekord wird bekanntlich von Jenkins mit '244,8 km/St, gehalten, während die Bestleistung über 24 Stunden im Besitze von Cobb ist, der über diese Zeit eine mittlere Stundengeschwindigkeit von 217,027 km/St, erreichte. Die « Delphine » hat über 80 000 km hinter sich. Die « Delphine », ein Peugeot ; 301 der Firma Yacco, setzt ihre Fahrt immer noch fort und zirkuliert augenblicklich auf der Boute Paris-Limoges-Bourges, wobei sie bereits über 80 000 km zurückgelegt hat. R£ea*ra Notizen Gegen die Benzinzoll-Erhöhung wendet sich die kantonal-bernische Strassenverkehrsliga in einer ausführlichen Eingabe an den Regierungsrat des Kantons Bern. Die Liga, der die wichtigsten am Strassenverkehr beteiligten Verbände des Kantons angeschlossen sind, weist darauf „ hin, dass die Preiserhöhung für den Triebstoff rückläufige Auswirkungen auf den Finanzhaushalt nach sich ziehen wird. Einmal nimmt mit Bestimmtheit die Zahl der im Betriebe befindlchen Motorfahrzeuge ab und zum anderen wird die Abwanderung von den grossmotorigen Fahrzeugen zu den eigentlichen Kleinautos einen fühlbaren Rückgang des Benzinkonsums verursachen. Die Tatsache, dass bereits ein Viertel der im Kanton stationierten Motorfahrzeuge stilliegt, und dass auf Ende der Fahrsaison zahlreiche weitere Motorfahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden, lässt stärke Mindereinnahmen bei den kantonalen Steuern voraussehen. Die Strassenverkehrsliga macht ferner darauf aufmerksam, dass die Zollerhöhung ausserdem eine unvermeidliche Steigerung der Warenpreise für unsere wichtigsten Lebensmittel und Gebrauchsartikel nach sich ziehen muss, auf welche die erhöhten Betriebsunkosten abgewälzt werden. Diese Preiserhöhungen vermindern erneut die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Auslande, mit Rückwirkung auf den Fremdenverkehr und die Lage auf dem Arbeitsmarkte. Schlussendlich weist die Strassenverkehrsliga darauf hin, dass die zu erwartenden Mehreinnahmen aus dem Benzinzoll in keinem Verhältnisse zu den Verlusten stehen, welche die Allgemeinheit treffen. Sie ersucht daher die kantonal-bernische Regierung, die wohlbegründete Eingabe einer gründlichen Prüfung zu unterziehen und beim Bundesrate vorstellig zu werden zwecks Wiedererwägung des' Beschlusses vom 25. Juni über die Erhöhung des Zolles auf Benzin und Dieselöl. T. C. S. Autosektion St. Gallen-Appcnzell ORTSGRUPPE ST. GALLEN-STADT. Auf letzten Donnerstag, den 22. August, hatten wir unsere Mitglieder zu einer Abendausfahrt nach dem «Weissen-Bössel» in Staad eingeladen. Erfreulicherweise sind die T.C.S.ler unserm Bufe sehr zahlreich gefolgt und der Park mit ca. 50 Wagen machte einen recht ansehnlichen Eindruck. Von 8 Uhr an spielte eine flotte Ländlermusik zum Tanze auf, gelegentlich unterstützt durch moderne Tanzmusik der Grammophonanlage. Die wunderbare Abendstimmung am See, der reich illuminierte Garten und die verschiedenen Gesellschaftsspiele wussten eine recht gemütliche Stimmung unter den Mitgliedern hervorzurufen. -!.. NB. Wir möchten Sie nochmals ganz besonders auf die Ballonfuchsjagd vom 8. event, 24 September aufmerksam machen und Sie recht freundlich Bitten, Ihre Anmeldekarte in den' nächsten : Tagert dem,Sport-Präsidenten zu übermitteln. Kn. A. C. S. SEKTION BERN. Segelflieger-Lager auf Jungfraujoch. Die Sektion Bern des AGS ist vom Organisations-Komitee des Segelflieger-Lagers Jungfraujoch zur Mitarbeit eingeladen worden. Die automobilistische Betätigung liegt im Schleppen der Vögel von Thun nach Lauterbrunnen und Bücktransport der Traggefährte n»oh Bern zu Beginn des Segelflieger-Lagers am 4. September sowie das Abschleppen gelandeter Segelflugzeuge in der Zeit vom 5. bis 18. September. Während die Organisation des letzteren Bereitschaftsdienstes durch den AGS noch geprüft wird, 'ist die Sektion Bern um ihre Mitarbeit für den Antransport der Flugzeuge am 4. September ersucht worden. Es ist das erstemal, dass der junge schweizerische Segelflugsport mit 1 einer Veranstaltung: internationalen Formats an die Oeffentlichkeit tritt. In der Durchführung des kommenden Anlasses ist er auf die Mitwirkung weiterer Kreise angewiesen und verdient, dass ihm die Automobilisten helfend zur Seite stehen. Mitglieder, welche bereit sind, beim Transport der Vögel von Thun nach Lauter- -brunnen am 4. September oder später als Abschlepper gelandeter Flugzeuge mitzuwirken, sind gebeten, sich, unverzüglich mit dem Sektionssekretariat in Bern in Verbindung zu setzen. Für jede Mitarbeit, sei sie ätich nur tageweise,'" zum voraus herzlichen Dank. h. Veranstaltungen. Die Gymkhana wird bei gutem Wetter Sonntag den 1. September im Schachen in Aarau ausgetragen werden. Das Fahren beginnt von morgens 9 Uhr an. Samstag den 31. August wird also nicht gefahren. Mitgliedern der Sektion Aargau ist noch Gelegenheit geboten, sich Sonntags im Schachen zur Konkurrenz- anzumelden. Aptomobilisten,! Am „ Geschicklichkeitsfahren sind 14 Aufgaben, die hauptsächlich der Fahrpraxis entnommen sind, zu lösen. Wer seinen Wagen in den Händen hat, wird die Hindernisse mit Leichtigkeit bewältigen können. Ein prächtiger und reicher Gabentisch wartet auf die Konkurrenjen. Die Autosektion Aargau hofft darum, dass recht viele Automobilisten als Konkurrenten oder als Zuschauer am Start erscheinen werden. Jeder Automobilist bedenke, dass er durch seine Teilnahme am guten Gelingen der Veranstaltung beiträgt! Bergprüfungsfahrt für Automobile Sarnen- Stalden, 8. September 1935.. Hallo, hallo! Hier Rennleitung. Alle Vorbereitungen sind getroffen, um diesem sportlichen Anlass der Sektion Ludern des Automobil-Glubs der- Schweiz zu einem vollen Erfolg zu verhelfen. Die Prüfungsstrecke ist gut im Stande, absolut gefahrenfrei, 3,250 km lang und steigt maximal nicht über 14 Prozent (mittlere Steigung 9,9 Prozent). Samstag, den 7. September, kann auf der Rennstrecke nachmittags von 1—8 Uhr trainiert werden, damit sich jeder Fahrer mit der Strasse vertraut machen kann. Am Sonntag, den 8. September, erfolgt vormittags 10 Uhr 30 Min. der Start bei der Aabrücke am Hauptplatz von Samen. In erfreulicher Weise leiht der- Verkehrsverein Samen seine tätige Mithilfe. Wertvolle Preise winken den Siegern jeder Kategorie. Sie werden beim Bankett, das nach dem Rennen Behörden und Bevölkerung des Obwaldnerlandes mit den Automobilisten im Hotel «Metzgern » froh vereint, feierlich überreicht. Als Anmeldetermin gilt das Ende dieser Woche, der .31. August. Man bittet sehr, ihn einzuhalten zur Erleichterung der Organisation. Meldestelle: Sekretariat des A. C. S., Sektion Luzern. A. Auto-Studienreise. Auf Veranlassung der Schweizerischen Verkehrszentrale in Zürih gelangte erstmalig eine automobilistische Studienreise zur Durchführung, wozu die Vorsteher der touristischen Abteilungen der grösseren ausländischen Automobilverbände eingeladen worden sind. Daneben beteiligen sich auch einige Auskunftsbeamte für Autotourismus der schweizerischen Beisebureaus im Ausland. Die am 25. August begonnene Fahrt führte von Zürich über den Kerenzerberg-Julier nach St. Moritz, von dort über die Albula nach Tiefencastel, über den San Bernardino nach Lugano, weiter die Leventino hinauf über Gotthard, Furka nach Brig, mit Abstecher auf den Simplon, alsdann das Wallis hinunter nach Lausanne, über Bulle-Gstaad nach Interlaken, von dort auf Grimsel-Hospiz und zurück über den Brünig nach Luzern, dann dem Vierwaldstättersee entlang nach Altdorf, um über Zug nach Zürich zu gelangen. Daselbst fand am 29. August ein Empfang der Teilnehmer statt. Fach- und Kochkunstausstellung für das Schweiz. Gastwirtschaftsgewerbe in Zug. In der Zeit vom 17. August bis 5. September dieses Jahres gelangt in Zug die 5. Fach- und Kochkunstausstellung für das Schweiz. Gastwirtschaftsgewerbe zur Durchführung. Diese Veranstaltung will einem mehrfachen Zwecke dienen: Die Ausstellung gibt einmal dem weitschichtigen Produzentenkreis auf dem Gebiet des Gastwirtschaftswesens und der Kochkunst Gelegenheit, seine Erzeugnisse dem Publikum vor Augen zu führen. Die Ausstellung möchte aber auch unserer Bevölkerung /eigen, wie mit preiswerten und vor allem einheimischen Lebensmitteln auf Grund neuzeitlicher Erfahrungen eine gesunde und schmackhafte Nahrung bereitet werden kann. Und schliesslich soll die Ausstellung eine Manifestation der auf dem Gebiet der Hotellerie und der Gastronomie in den letzten Jahren erreichten Fortschritte darstellen. Die Ausstellung gelangt auf Initiative des Wirtevereins des Kantons Zug zur Durchführung. Sie ist rechtlich in das Gewand einer Genossenschaft gekleidet, an der sich der zugerische Wirtestand und der Schweiz. Kochverband finanziell beteiligt haben. Die Platzfrage darf als günstig gelöst bezeichnet werden, die Fach- und Kochkunstausstellung befindet sich auf dem inmitten der Stadt Zug gelegenen Kasernenplatz, die eigentliche Ausstellung bedeckt einen Flächenraum von 5500 Quadratmeter, inkl. der Ausstellungswirtschaft. Die Gruppeneinteilung ist folgende: Halle I: Wirtschafts-v Küchen-, Bäckerei-, und Metzgereieinrichtungen. Alte Arten von Maschinen nebst Zubehör, Kegelbahn, im Betrieb. Halle II (Kochkunstpavillon)- Fertige Platten, Tisch- und Tafeldekorationen. Halle III: Lebensmittel, Milchwirtschaft und Käseunion. HallR IV- Getränke: Weine. Spirituosen, Mineralwasser, Champagner, alkoholfreier Most. Kaserne: Mobiliar, Möbel, Zimmer-, Bureau- und Geschäftseinrichtungen, Silber- und Glaswaren. Kunst-Tafelgeräte. Eingangspromenade: Landwirtschaftliche Produkte, Gartenbau etc. Freilichtspiele Oberhasli. Das Wetter war den Fieilichtspielen Oberhasli an den zwei letzten Spieltagen so ungünstig, dass zahlreiche angemeldete Besucher von auswärts Vom Besuche abgehalten wurden. Diesen Wünschen entgegenkommend, wurden die letzten Vorführungen festgesetzt auf die Samstage vom 31. August und 7. September abends und auf Sonntag, den 8. September nachmittags. Als Abschluss wird mit der Aufführung vom 8. September eine Schülervorstellung für die Schüler des engern Oberlandes kombiniert. K. R^klaaneti:^ Bessere Chassis-Schmierung. Für Ihr Auto ist es mit der Motorenschmierung allein nicht getan; apch das Chassis benötigt richtige Pflege. Verlangen Sie für sorgfältigen Unterhalt Ihres Wagens ! den Spezialschmierdienst M o b i 1 o i 1. Er erhöht seine Lebensdauer. Dieser Schmierdienst wird in folgenden Garagen von geschultem Personal ausgeführt : E. Epper, Garage, Bireggstrasse 18a, Luzertt. G. Schwerzmann, Garage, Kaufmannweg 22-24, Luzern. Friedrich Riesen, Garage Stadtbach, Stadtbachstrasse 8a, Bern. Agence Americaine S.A., General Motors Station, Viaduktstrasse 45, Basel. Auto-Service Aeschenplatz A.G., Basel. Gross-Garage Central, F.W. Knapp, Aarau. Binelli & Ehrsam A.G., Stampfenbachstrasse 48-56, Zürich. Grand Garage Günthardt, Müllerstrasse 16 Zürich. E. Maag, Garage Falkenschloss, Falkenstr. 4, Zürich. Schlagenhauf, Auto-Reparatur- & Konstruktionswerkstätte, Winterthurerstrasse 297, Zürich-Oerlikon. E. Hübscher, Rheingarage, Schaffhausen. Ch. Beyer, Kreuzgarage A.G., Mühlenstrasse, Schaffhausen. Gh. Beyer, Garage-Central, Schaffhausen. Hugo Erb, Garage, Obere Schöntalstrasse 31, Winterthur. Ritzi & Wagner, Centralgarage, St. Gallen. Ritzi & Wagner, Garage, Unterer Graben 41, St. Gallen.