die kunstgeschichte ostasiens im deutschsprachigen raum

iko.uni.hd.de

die kunstgeschichte ostasiens im deutschsprachigen raum

Uni-Heidelberg-H-12-LEMPERTZ_1 20.07.12 15:46 Seite 1

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die kunstgeschichte ostasiens

im deutschsprachigen raum

Mitteilungsblatt Nr. 40, November 2012

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Zentrum für Ostasienwissenschaften

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens


Impressum

Gedruckt mit Unterstützung von

The mch foundation

Baden-Baden, Dallas, Texas

(Stiftung Hammonds)

Die Kunstgeschichte Ostasiens im

deutschsprachigen Raum:

Mitteilungsblatt Nr. 40, November 2012

ISSN 1439-3093

Herausgeber:

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Zentrum für Ostasienwissenschaften

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens

Redaktion und Layout: Iris Hekeler

Titelblattgestaltung: Susann Henker

Bezugsadresse:

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Spenden bitte an:

Zentrum für Ostasienwissenschaften Universitätskasse Heidelberg

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens Kontonummer: 74 21 50 04 36

Seminarstraße 4 Baden-Württembergische Bank,

69117 Heidelberg, Germany Stuttgart

Tel.: +49 - (0) 6221 - 54 23 52 (Sekretariat) BLZ: 600 501 01

Fax: +49 - (0) 6221 - 54 33 84 Bitte geben Sie unbedingt

E-Mail: sekretariat-iko@zo.uni-heidelberg.de folgende Buchungsvermerke an:

Website: http://iko.uni-hd.de 72 00 079, IKO


Inhalt

Vorwort 6

Lehrveranstaltungen an Universitäten 7

Institutionen und Vereine 44

Institutionelle Forschungsprojekte 61

Persönliche Arbeitsvorhaben 74

Neue Forschungsarbeiten 79

Vorträge 88

Veröffentlichungen 98

Studienaufenthalte 110

Konferenzen 113

Museen 116

Privatsammlungen 177

Kunsthandel und Galerien 179

Restauratoren und Sachverständige 193


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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

VORWORT

40 Jahre Mitteilungsblatt

Die Idee, in einem Mittteilungsblatt über die aktuellen Entwicklungen im

Fach Kunstgeschichte Ostasiens zu informieren, hatte Frau Dr. Gisela

Armbruster, die Assistentin von Professor Seckel. Auf einem ersten Treffen

von Fachleuten aus Museen und Universitäten in Battenberg im Juli

1969 waren alle Anwesenden überrascht, wie viel fachliches Knowhow

es doch in Deutschland gab; andererseits waren wir aber auch betroffen,

wie wenig wir doch gegenseitig von unserer Arbeit wussten. Frau

Armbrusters Initiative wurde daher begeistert aufgenommen, zumal

da sie sich auch gleich bereit erklärte ihre Idee in die Tat umzusetzen.

Zunächst waren es nur hektographierte Blätter; später kam eine gedruckte

Version, dann gefolgt von einer digitalen Version; seit einiger

Zeit gibt es ein graphisch gestaltetes Titelblatt. Kopfschmerzen bereitete

uns immer die Finanzierung, bis vor einigen Jahren die Stiftung Hammonds

(The MCH Foundation, Baden-Baden, Dallas, Texas) uns unter

die Arme gegriffen und die Finanzen auf eine solide Basis gestellt hat.

Viele Generationen von Studenten und Sekretärinnen haben in diesen vier

Jahrzehnten in ununterbrochener Folge regelmäßig neue Hefte zusammengestellt

und herausgebracht. Die Mühe war groß, aber die Bearbeiter

hatten so auch die Chance, unmittelbar zu sehen, was sich gerade im Fach

so tat. Heute ermöglichen unsere gesammelten Hefte einen konkreten und

detaillierten Einblick in die Entwicklung der Disziplin. Beim Durchschauen

ist man erstaunt über die große Zahl und Vielfältigkeit der Ausstellungen

in Museen und Galerien, die Diversität der Themen in Vorlesungen

und Seminaren, die frappante Menge von Magister- und Doktorarbeiten,

und die enorme Zahl von geplanten und fertiggestellten wissenschaftlichen

Arbeiten. So ist unser Mitteilungsblatt auch ein Archiv geworden,

ein Archiv der Geschichte unseres Faches in den letzten vierzig Jahren.

Lothar Ledderose


Lehrveranstaltungen an Universitäten

LEHRVERANSTALTUNGEN ZUR KUNSTGESCHICHTE

OSTASIENS AN UNIVERSITÄTEN

Deutschland

Berlin, Freie Universität

FB Geschichts- und Kulturwissenschaften, Kunsthistorisches Institut, Ostasiatische

Kunstgeschichte

Koserstr. 20, 14195 Berlin

Tel.: 030 - 838 53-868

Fax: 030 - 838 53-810

E-Mail: oakg@zedat.fu-berlin.de

Homepage: www.geschkult.fu-berlin.de/e/khi/abteilung_ostasien/index.html

Personalstand

Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch, Lehrstuhlinhaberin

Prof. Dr. Willibald Veit, Honorarprofessor

PD Dr. Mayke Wagner, Honorarprofessorin

Woothak Chung, Gastprofessor (Februar 2012)

Ming-liang Hsieh, Gastprofessor (Juni/Juli 2012)

Wibke Voß, M.A., wiss. Mitarbeiterin (bis 30.09.2012)

Dr. Juliane Noth, wiss. Mitarbeiterin, Drittmittel

Birgit Hopfener, wiss. Mitarbeiterin, Drittmittel

Annegret Bergmann, wiss. Mitarbeiterin (ab 01.10.2012)

Shao-Lan Hertel, wiss. Mitarbeiterin (ab 01.10.2012)

Gisela Jahn, wiss. Mitarbeiterin (Drittmittel)

Magdalena Kołodziej, wiss. Mitarbeiterin (Drittmittel)

Annegret Bergmann, Lehrbeauftragte

Nora Usanov-Geißler, Lehrbeauftragte

Heike Kubisch, Sekretariat

Studiengänge

Bachelor-Studiengang Ostasiatische Kunstgeschichte (als Kernfach mit 90 LP oder

Nebenfach mit 30 LP)

Master-Studiengang Kunstgeschichte im globalen Kontext mit dem Schwerpunkt Ostasien

(Kernfach)

Hörerstand

B.A./Hauptfach: 62, B.A./Nebenfach: 29, M.A.: 8, Doktoranden: 10

7


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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens SoSe 2012

Grundkurs

Ostasiatische Kunstgeschichte: Einführung II (Papist-Matsuo)

Vorlesung

Keramik Ostasiens (Lee-Kalisch, Hsieh)

Hauptseminare/Seminare

Materielle Kultur der Edo-Zeit (Voß)

Gartenkunst Ostasiens (Lee-Kalisch)

Kolloquium

Praktische und Theoretische Methoden der OAKG (Lee-Kalisch)

E-Learning und Tutorium

Grundzüge der Ostasiatischen Kunstgeschichte (Lee-Kalisch, Biernatziki, Han)

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2012/13

Grundkurs

Ostasiatische Kunstgeschichte: Einführung I (N.N.)

Vorlesung

Ringvorlesung: Berliner Beiträge zur Kunst Ost- und Zentralasiens (Papist-Matsuo und

Gäste)

Hauptseminare/Seminare

Japanische Stellschirme der Momoyama-Zeit (Usanov-Geißler)

utsushi (Papist-Matsuo)

Silk Road Fashion (Wagner)

Kolloquium

Kolloquium zur Durchführung von Abschlussarbeiten (Lee-Kalisch)

E-Learning und Tutorium

Grundzüge der Ostasiatischen Kunstgeschichte (Lee-Kalisch, Biernatziki, Han)

Bibliothek

Ca. 6.500 Bände, ca. 7.000 Dias, Bilddatenbank EasyDB.

Die Bibliothek der Abteilung Ostasien wurde in die Hauptbibliothek integriert. Den Studierenden

der Ostasiatischen Kunstgeschichte an der FU steht außerdem die Bibliothek

des Museums für Asiatische Kunst zur Verfügung.

Publikationen

Negotiating Difference. Chinese Contemporary Art in the Global Context, hrsg. von

Birgit Hopfener, Franziska Koch, Jeong-hee Lee-Kalisch und Juliane Noth, Weimar:

VDG Weimar (im Erscheinen).


Kooperationen

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Gerda Henkel Stiftung

Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

Martin-Gropius-Bau, Berlin

Museum für Asiatische Kunst, Berlin

Situation Kunst (für Max Imdahl), Ruhr-Universität Bochum (Projekt „Ikone und Ikonik“)

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Universität Heidelberg, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens

Forschungsprojekte

Der koreanische Eremitengarten als Gesamtkunstwerk der Literaten im 16. Jahrhundert,

am Beispiel des »Gartens der Erquickung und Reinigung« (Soswaewon) (Monographie).

Ritual and Representation in Buddhist Art; Mitarbeiterin: Antje Papist-Matsuo, M.A. (Publikation

in Vorbereitung).

Master and Disciple (u.a. Innovationsfonds der FU); Mitherausgeber: Prof. Dr. Almut Barbara

Renger in Mitarbeit von Antje Papist-Matsuo, M.A. (Publikation in Vorbereitung).

Ikone und Ikonik. Bestandskatalog der buddhistischen Skulptur in der Situation Kunst

(für Max Imdahl), Ruhr-Universität Bochum, unter Mitarbeit von Studierenden; Mitarbeiterin:

Wibke Voß, M.A. (Publikation in Vorbereitung).

Lebendige Wirklichkeiten. Analysen und Konstruktionen transkultureller Verständigungsverhältnisse

in Bezug auf performative Kunstpraktiken in China (DFG); Wiss. Mitarbeiterin:

Dr. des Birgit Hopfener.

Die Entwicklung der modernen traditionellen Keramik in Japan. Individualität und Tradition

als Herausforderung für die japanischen Keramiker in der Taishō-Zeit (1912-1926)

und frühen Shōwa-Zeit (1926-1989) (DFG); Wiss. Mitarbeiterinnen: Gisela Jahn, M.A.

und Magdalena Kołodziej, M.A. (Vorbereitung zur Publikation).

E-Learning “Grundzüge der Ostasiatischen Kunstgeschichte” (u.a. Cedis und Gerda

Henkel Stiftung); Koordination: Wibke Voß M.A., Dr. Maya Stiller (2006-2008), mit Beiträgen

von u.a. Alice Boenicke, M.A., Magdalena Kołodziej, M.A., Dr. Juliane Noth, Antje

Papist-Matsuo, M.A., Wibke Voß, M.A. und mit Korrektoraten von u.a. Gisela Jahn, M.A.

und Julika Singer, M.A. (2006-2008) (zweite Korrekturphase).

Buddhistische Kunst Tibets: Bestandskatalog einer Privatsammlung; in Kooperation

mit dem Museum für Asiatische Kunst SMPK; Wiss. Mitarbeiter u.a.: Gregor Verhufen,

M.A.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Sonstiges

Travels, Encounters and Exchange in the Arts of East Asia and Europe around 1500,

Gemeinsamer Workshop des Kunsthistorischen Instituts der Freien Universität Berlin

mit der School of Arts der Peking Universität, Berlin, 28.–29. Juni 2012, Museum für

Asiatische Kunst.

1. Forum Ostasiatische Kunstgeschichte, Initiative von Nachwuchskräften aus der Freien

Universität Berlin und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 8.–9. Juni 2012.

Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Institut für Orient- und Asienwissenschaften,

Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte

Adenauerallee 10, 53113 Bonn

Tel.: 0228 - 73 7212

Fax: 0228 - 73 4042

E-Mail: aikinfo@uni-bonn.de

Homepage: www.aik.uni-bonn.de

Personalstand

Prof. Julia A. B. Hegewald, Abteilungsleitung

Regina Höfer, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Julia Fritz, M.A., wiss. Mitarbeiterin

PD N. Asutay-Effenberger, Privatdozentin

PD Martina Müller-Wiener, Privatdozentin

PD U. Toyka-Fuong, Privatdozentin

Dr. des. Anna Flammersfeld, Lehrbeauftragte

Prof. em. T.S. Maxwell

Dipl.-Übers. Nicola Dischert, Sekretariat

Sarah Kansu, Tasnim Bhagdadi, Bibliothek

Henner Malchert, M.A., IT-Beauftragter

Sarah Kansu, Markus Schoenenborn, Tasnim Bhagdadi; Studentische Hilfskräfte

Studiengänge

Bachelorstudiengang „Asienwissenschaften”; Masterstudiengang „Religionen und Kunst

in den Kulturen Asiens”. Für den Magisterstudiengang ist eine Neuanmeldung nicht mehr

möglich.

Hörerstand

B.A.: 43, M.A.: 12, Doktoranden: 7


Lehrveranstaltungen an Universitäten

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2012/13

Seminare

Asiatische und Islamische Kunstgeschichte (Hegewald)

Funktion von Kunst in asiatischen und islamischen Kulturen (Fritz)

Asiatika in deutschen Sammlungen - Zur Geschichte, Rezeption und Repräsentation

asiatischer Kunst (Höfer)

Studienprojekt: Asiatische und orientalische Kunst (Hegewald)

Studium und Praxis: Asiatische und orientalische Kunst (Hegewald)

Bibliothek, Diathek

Monographien und Zeitschriften: Süd-, Südost-, Ost- und Zentralasien, islamische Welt.

Bestand insg. ca. 9.000 Bände, über 120 Zeitschriften. Die Bibliotheksbestände werden

momentan komplett digital erfasst (BOKIS, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn).

Diathek: ca. 40.000 Dias zu den genannten Bereichen.

Publikationen

Siehe: Veröffentlichungen Julia Hegewald, Regina Höfer.

Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Sinologie

Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn

Tel.: 0228 - 73 5731

Fax: 0228 - 73 7255

E-Mail: sinologie@uni-bonn.de

Homepage: www.ioa.uni-bonn.de/abteilungen/sinologie

Personalstand

Prof. Ralph Kauz, Leiter der Abteilung

Prof. em. Wolfgang Kubin

Prof. Roman Malek, S.V.D., Monumenta Serica in St. Augustin

Dr. Christian Schwermann

Susanne Adamski, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Cao Juan, M.A., Redaktion der Minima Sinica und der ORIENTierungen

Dipl.-Übers. Zhong Xian, Bibliothek

Dipl.-Übers. Sinda Kapp-Matsukawa, Geschäftszimmer

Studiengänge

B.A. „Asienwissenschaften“ (Chinesisch)

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

M.A. „Geschichte und Kultur der Region China, Mongolei, Tibet“

Bibliothek

Geschichte und Geistesgeschichte Chinas, 30.000 Bände, teilweise online recherchierbar.

Die Sammelschwerpunkte der Bibliothek liegen in den Bereichen Geschichte, Religion,

Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Philosophie, Geographie sowie Literatur. Datenbank

zu Orakelknochen- und Bronzeinschriften zur Volltext-Recherche (im Aufbau).

Publikationen (Auswahl)

Minima Sinica. Zeitschrift zum chinesischen Geist (zweimal jährlich).

ORIENTierungen. Zeitschrift zur Kultur Asiens.

Geschichte der chinesischen Literatur in zehn Bänden.

Sonstige Informationen

News-Blog http://myasia-bonn.blogspot.com/ von Studenten der Sinologie Bonn mit

Hinweisen auf Veranstaltungen, Berufsangebote etc.

Dortmund, Technische Universität Dortmund

Seminar für Kulturanthropologie des Textilen

Emil-Figge-Str. 50, 44227 Dortmund

Tel.: 0231 - 7552974 (Sekretariat); 0231 - 7552906 (Prof. Mentges)

E-Mail: gabriele.mentges@uni-dortmund.de

Homepage: http://www.fb16.tu-dortmund.de/textil/

Personalstand

Prof. Gabriele Mentges

Prof. Gudrun M. König

Jun. Prof. Michael R. Müller

Dr. Beate Schmuck

Viola Hofmann, wiss. Mitarbeiterin

Studiengänge

B.A./M.A. Lehramt HRGE/Nebenfach Kunst/Kunstgeschichte (Einfachlehrer)

B.A. „Kulturanthropologie des Textilen”

Master „Kulturanalyse und Kulturtransfer”

Hörerstand

Hauptfach: 320, Nebenfach: 220


Lehrveranstaltungen an Universitäten

B.A.: 320, M.A.: 80 (of education), M.A.: 13 (of art), Doktoranden: 10

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens

Kleidungsstrategien auf dem indischen Subkontinent (Mentges)

Chinesische Seide und ihre Kulturgeschichte (Nixdorff)

Rangquadrate chinesischer Beamter, mit Ausstellung

Bibliothek, Diathek

Diathek: ca. 30.000 Dias, zur Zeit im Prozess der Digitalisierung

Zeitschriftenarchiv (Modezeitschriften)

Publikationen

Dortmunder Reihe zu kulturanthropologischen Studien des Textilen

Seit 2001 gibt es die Dortmunder Reihe unter dem Titel „Textil – Körper – Mode”, hrsg.

von Gudrun König, Gabriele Mentges und Heide Nixdorff. Bislang 6 Bände, 1 Sonderband.

Zuletzt erschienen: Medien der Mode, hrsg. von G. König/G. Mentges, Berlin

2010.

Hamburg, Universität Hamburg

Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Sprache und Kultur Chinas, Arbeitsbereich für

Koreanistik

Edmund-Siemers-Allee 1 (Flügel Ost), 20146 Hamburg

Tel.: 040 - 42838 4878

Fax: 040 - 42838 3106

E-Mail: korea@uni-hamburg.de

Homepage: www.aai.uni-hamburg.de/korea/index.html

Personalstand

Prof. em. Werner Sasse

Dr. Heike Lee, wiss. Mitarbeiterin

Kangsun Lee, M.A., Lektorin

Thorsten Traulsen, Lehrbeauftragter

Helene Kang, M.A., Bibliothek

Monika Klaffs, M.A., Geschäftszimmer

Studiengänge

Hauptfach: 15, Nebenfach: 6, B.A.: 40, M.A.: 1

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Bibliothek

Die Bibliothek des Arbeitsbereiches ist Bestandteil der Bibliothek des Asien-Afrika-

Instituts der Universität Hamburg. Ca. 12.000 Monographien, 27 laufende Zeitschriften,

ca. 500 audiovisuelle Medien.

Informationen zu den Katalogen unter: www.aai.uni-hamburg.de/korea/Bibliothek.html.

Publikationen

Oriens Extremus (http://www.oriens-extremus.de/index.html).

Hamburg, Universität Hamburg

Asien-Afrika-Institut, Abteilung für Sprache und Kultur Japans

Edmund-Siemers-Allee 1 (Flügel Ost), 20146 Hamburg

Tel.: 040 - 42838 2670

Fax: 040 - 42838 6200

E-Mail: japanologie@uni-hamburg.de

Homepage: www.aai.uni-hamburg.de/japan/

Personalstand

Prof. Eike Großmann

Prof. Jörg B. Quenzer

Prof. Gabriele Vogt

Prof. em. Manfred Pohl

Dr. Herbert Worm

Sigrid Francke, M.A., wiss. Mitarbeiterin/Bibliothek

Noboru Miyazaki, M.A., Lektor

Dr. Saki Sugihara, Lektorin

Manuela Behrens, Geschäftszimmer

Studiengänge

Internationaler Bachelorstudiengang Ostasien (IBO) mit Schwerpunkt Japan

Internationaler Masterstudiengang Japanologie

Hörerstand

Hauptfach: 2, Nebenfach: 49

B.A.: 168, M.A.: 18, Doktoranden: 12


Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Seminar

“Geheim”: Geheimüberlieferung, Geheimnisse, verborgene Anspielungen und verwandte

Strategien in der japanischen Geistes-, Literatur- und Kulturgeschichte (Quenzer)

Übung

Einführung in Hentaigana mit kalligraphischen Übungen (Yamamori)

Bibliothek

Ein großes Angebot an Monographien, Zeitschriften und neuen Medien (DVD). Sammelschwerpunke

sind Literatur, Kulturgeschichte und Buddhismus, Gesellschaft und

Politik sowie Ōsaka. Alle neueren Titel in westlichen Sprachen sind im Campuskatalog

recherchierbar. Zettelkataloge zu älteren japanischsprachigen Werken können auch

digital eingesehen werden.

Publikationen

Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (NOAG)

Mitteilungen der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (MOAG)

Kagami – Japanischer Zeitschriftenspiegel

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität

Exzellenzcluster “Asia and Europe in a Global Context: Shifting Asymmetries in

Cultural Flows”

Siehe Abschnitt „Institutionelle Forschungsprojekte”.

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität

Zentrum für Ostasienwissenschaften

Direktorin: Prof. Judit Árokay

Stellvertretende Direktorin: Prof. Gotelind Müller-Saini

Homepage: http://www.zo.uni-heidelberg.de/

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität

Zentrum für Ostasienwissenschaften, Institut für Japanologie

Akademiestr. 4-8, 69117 Heidelberg

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Tel.: 06221 - 54 7660

Fax: 06221 - 54 7692

E-Mail: sekretariat-jp@zo.uni-heidelberg.de

Homepage: www.japanologie.uni-hd.de

Personalstand

Prof. Judit Árokay, Institutsleiterin

Prof. Hans Martin Krämer

Prof. em. Wolfgang Schamoni

Prof. em. Wolfgang Seifert

Prof. Yamabe Susumu, gemeinsame Online-Veranstaltung mit Japan

Dr. Shin Yoshida, Research Fellow (Fritz Thyssen Stiftung)

Asa-Bettina Wuthenow, akademische Direktorin

Mie Nakahiro-van den Berg, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Till Knaudt, M.A., wiss. Mitarbeiter

Rebecca Mak, M.A., wiss. Mitarbeiter

Yukie Takahashi, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Yōko Shinohe, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Yumi Kuramoto, M.A., Lehrbeauftragte

Sayaka Kawami, B.A., Lehrbeauftragte

Toshiko Toribuchi-Thüsing, Lehrbeauftragte

Chihiro Kodama-Lambert, B.A., Bibliothek

Imke Veit-Schirmer, Sekretariat

Richard B. Seydewitz, EDV

Studiengänge

B.A. Ostasienwissenschaften/Schwerpunkt Japanologie

M.A. Japanologie (Japanese Studies)

M.A. Konferenzdolmetschen

Für den Magisterstudiengang ist eine Neuanmeldung seit 2006 nicht mehr möglich.

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2012/2013

Hauptseminar/Oberseminar

Creating the Orient - Chinoiserie and Japonisme across Europe and Asia 18th to the

20th centuries (Mittler, Trede, Juneja)

Arbeitsgemeinschaften

Ikebana (Terai-Bierbrauer)

Kalligraphie für Anfänger (Shodô I) (Toribuchi-Thüsing)


Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Zentrum für Ostasienwissenschaften, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens

Seminarstr. 4, 69117 Heidelberg

Tel.: 06221 - 54 2352

Bib.: 06221 - 54 3402

Fax: 06221 - 54 3384

E-Mail: sekretariat-iko@zo.uni-heidelberg.de

Homepage: www.iko.uni-hd.de

Personalstand

Prof. Melanie Trede, Sprecherin des Instituts

Prof. Sarah E. Fraser, Professorin für Kunstgeschichte Chinas seit 01.07.2012

Prof. Lothar Ledderose, Seniorprofessur

Prof. apl. Doris Croissant, außerplanmäßige Professorin

Dr. Martina Köppel-Yang, Vertretungsprofessur Kunstgeschichte Chinas WiSe 11/12 sowie

SoSe 12

Prof. Matthew McKelway, Columbia University, Ishibashi Gastprofessur SoSe 12

Prof. Atsushi Tanaka, National Research Institute for Cultural Properties, Tokyo, Ishibashi

Gastprofessur WiSe 12/13

Prof. Yu-chih Lai, Academia Sinica, Taiwan, Heinz-Götze-Stiftungsprofessur WiSe 12/13

Christof Büttner, M.A., wiss. Assistent China, Bibliothek (bis 28.02.2013)

Dr. des. Catrin Kost, wiss. Assistentin China, Bibliothek (ab 01.09.2012)

Dr. Annette Bügener, Lehrbeauftragte SoSe 12

Dr. Margarete Prüch, Lehrbeauftragte WiSe 12/13

Dr. Petra Rösch, Lehrbeauftragte WiSe 12/13

Annelie Ebling, Dipl.-Übers., Sekretariat

Lucia Banholzer, M.A., Sekretariat

Susann Henker, Digitalisierung

Studiengänge

B.A. Ostasienwissenschaften (Kunstgeschichte Ostasiens als Schwerpunktfach, zweites

Hauptfach und Begleitfach möglich)

M.A. Kunstgeschichte Ostasiens (Hauptfach und Begleitfach)

Für den Magisterstudiengang ist eine Neuanmeldung nicht mehr möglich.

Hörerstand

B.A. Hauptfach: 10, Nebenfach: 72

M.A.: 9

Magister Hauptfach: 31, Nebenfach: 26

Doktoranden Hauptfach: 48, Nebenfach: 1

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Abgenommene Prüfungen

B.A. Nebenfach

Anja Hölper, Juli 11

Fleur Ridinger, Juli 11

Dae Hwan Kim, Sept. 11

Todorka Zheleva Nikolova, Okt. 11

M.A. Hauptfach

Britta Schmitt, Feb. 12

M.A. Begleitfach

Ann-Kathrin Meier, Mai 12

Yu-Chieh Li, Juli 12

Magister Hauptfach

Maria Yakovleva, Nov. 11

Miriam Schumacher, Nov. 11

Berenike Rohwer, Juni 12

Ellen Schuster, Juni 12

Yan Han, Juni 12

Magister Nebenfach

Dominika Kolodziej, Feb. 12

Jonathan Link, Feb. 12

Julia Laukert, Feb. 12

Manuel Sassmann, Feb. 12

Dagmar Wagner, Mai 12

Elvira Spinello, Juni 12

Sylwia Alexsandra Obidowska, Juli 12

Gerelchimeg Davaa, Juli 12

Emily Mae Graf, Juli 12

Dissertation Hauptfach

Yan Geng, März 12

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2012/13

Vorlesungen

„Die Sonne“ und “Jintan”: Eine Gruppe von Selbstportraits des Malers Yorozu Tetsugorô

rund um das Jahr 1912 (Tanaka, Trede)

PS/ V Kulturelle Grundlagen Ostasiens (Büttner, Árokay, Giele)

PS/ V Ostasien in der Weltgeschichte (Trede, Hofmann, Krämer)

Situating Japan in the visual culture of the late imperial China (Lai)

Grundlagenkurs

Propädeutikum I: Ikonographie (Büttner, Kost)


Lehrveranstaltungen an Universitäten

Proseminar

Chinesische und koreanische Gräber/Grabbeigaben und Palastanlagen der Frühzeit -

ein Vergleich? (Prüch)

Proseminar/Oberseminar

Glanz der Kaiser im Mok: Strategien kulturelle Adaption anhand der materiellen Kultur

des Kangxi - bzw. des Qianlong-Kaisers (Rösch)

Takamura Kôtarô’s „Die Grüne Sonne” aus dem Jahr 1910 (Trede, Tanaka)

Text-Bild-Beziehungen im mittelalterlichen Japan (Trede, Komine)

Visual Empire - Images, Knowledge and Globalization in the Qianlong Court (Lai)

Oberseminar

Creating the Orient - Chinoiserie and Japonisme across Europe and Asia 18th to the

20th centuries (Mittler, Trede, Juneja)

Kolloquium

Kolloquium für Examenskandidatinnen in der Kunstgeschichte Ostasiens (Trede)

Exkursionen

Exkursion nach Berlin: Japanische Malereien (Trede, Tanaka)

Bibliothek, Diathek, Bilddatenbank

Die Institutsbibliothek verfügt insgesamt über einen Bestand von ca. 45.000 Bänden

und ca. 150 Zeitschriftentiteln, wovon ca. 100 laufend gehalten werden (darunter chinesische,

japanische, koreanische und westliche Titel). Seit 09/2011 Verwaltungseinheit

Bibliothek Ostasiens (BOA).

Diathek: ca. 132.000 Dias, teilweise digitalisiert (Öffnungszeiten s. Homepage). Die Bilddatenbank

HeidICON mit visuellem Quellenmaterial zur Geschichte, Archäologie, Kultur

und Kunstgeschichte Ostasiens befindet sich im Aufbau und verfügt derzeit über ca.

10.000 Bilddatensätze (Stand 2012).

Über das Heidelberger Katalog- und Informationsportal (HeiKIP) besteht die Möglichkeit,

die Kataloge der Universitätsbibliothek, des Instituts für Sinologie und des Südasien-Instituts

gleichzeitig zu durchsuchen. Zeitschriftenbestände sind alle über die deutschlandweite

Zeitschriftendatenbank (ZDB) zu finden. Ab 1997 angeschaffte Monographien

sind über den Onlinekatalog des Sinologischen Instituts recherchierbar. Vor 1997 angeschaffte

Monographien sind über den Zettelkatalog des Instituts für Kunstgeschichte

Ostasiens recherchierbar und über die Homepage des Instituts abrufbar.

Zwischen 1999 und 2010 erhielt die Bibliothek jährlich eine Schenkung japanischer

Ausstellungskataloge vom JAC (Japan Art Catalog) des NACT (National Art Center

Tōkyō). Die gesamte Schenkung beläuft sich bisher auf über 1.000 Bände aktueller, in

Japan erschienener Kataloge, zum Beispiel der modernen Nihonga- und Yōga-Malerei.

Außerdem wird die Bibliothek durch die MCH Foundation und die Metropolitan Foundation,

Tōkyō, unterstützt.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Präsenzbibliothek, für registrierte Nutzer beträgt die Leihfrist vier Wochen. Bei Alleinbesitz

sind Anfragen über das Fernleihsystem möglich.

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität

Zentrum für Ostasienwissenschaften, Institut für Sinologie

Akademiestr. 4-8, 69117 Heidelberg

Tel.: 06221 - 54-7765, -7487, -7637 (Bib.)

Fax: 06221 - 54-7639

E-Mail: isolde.schroh@zo.uni-heidelberg.de

Homepage: www.sino.uni-heidelberg.de

Personalstand

Prof. Barbara Mittler (Moderne Sinologie)

Prof. Gotelind Müller-Saini

Prof. Enno Giele

Prof. Christian Goebel

Prof. Ylva Monschein, Vertretungsprofessur WiSe 12/13

Sen. Prof. Rudolf G. Wagner (Klassische Sinologie, Cluster „Asia and Europe“)

Prof. Joachim Kurtz (Intellectual History, Cluster „Asia and Europe“)

Prof. Tokihiko Mori, Gastprofessur

Dr. Elisabeth Hsu, Privatdozentin

Dr. Ulrich Lau, Privatdozent

Dr. Barbara Volkmar, Privatdozentin

Dr. Lena Henningsen, Assistentin

Dr. Martin Hofmann, Assistent

Nicolae Statu, M.A., Assistent

Liying Sun, M.A., Assistentin

Ulrike Büchsel, M.A., Assistentin

Emily Mae Graf, M.A., Assistentin

Dr. Paul Nicholas Vogt, Assistent

Dr. Thomas Kampen, wiss. Mitarbeiter

Dr. Wilfried Spaar, Mitarbeiter

Dr. Lothar Wagner, Mitarbeiter

Su-sian Stähle, M.A., Mitarbeiterin

Wen Gu, Mitarbeiter

Chun-p’ing Lin, Mitarbeiterin


Taeyeon Kim, Lehrbeauftragte

Lai-Ngan Stein-Loh, Lehrbeauftragte

Anne Labitzky-Wagner, M.A., Bibliothek Sinologie

Hanno Lecher, Bibliothek Zentrum für Ostasienwissenschaften

Isolde Schroh, Dipl.-Übers., Sekretariat

Jenja Tiede, M.A., Sekretariat

Hanni Truong, Sekretariat

Studiengänge

Eigenständige Hauptfächer Moderne und Klassische Sinologie

B.A. Ostasienwissenschaften (Schwerpunkt Sinologie)

M.A. Sinologie (Chinese Studies)

Bibliothek

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Monographien: 135.000 Bde.; Zeitschriften: ca. 30.000 Bde. (3.108 Titel, davon 524

laufende); Tageszeitungen: ca. 1.000 Bde. (250 Titel, davon 20 laufende); neuere Ausgaben

als Datenbanken, ältere auch als Microformen (Microfilme/-fiches), elektronische

Ressourcen: 130 CD-ROMs (Volltextdatenbanken, Archivmaterialien, Lernprogramme,

etc.). Leihbibliothek, die Leihfrist beträgt vier Wochen.

Sondersammlungen

• Zeitungen und Zeitschriften aus der späten Qing-Zeit und der frühen Republik

(Mikroform und CD-ROM)

• Zeitungen nach 1949

• C.C. LIU Collection of Modern Chinese Music (ca. 300 Bde. Mit Noten und Artikeln

über moderne chinesische E-Musik; ca. 180 MCs)

• Digitales Archiv sinologisch relevanter Webseiten (Datenbanken, „Snapshots of the

Chinese Web“, BBS-Auszüge, etc.)

• Chinesischer Film

• Volltext-Datenbanken mit mehreren tausend Texten

• Online-Abo für Bibliography of Asian Studies (BAS), Far Eastern Economic Review

(FEER), Chinese Academic Journals (CAJ)

Besondere Web-Angebote

DACHS (Digital Archive for Chinese Studies): www.sino.uni-heidelberg.de/dachs/

Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Seminar für Orientalistik

Leibnizstr. 10, 24118 Kiel

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22

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Tel.: 0431 - 880-1727

E-Mail: messner@sino.uni-kiel.de

Homepage: http://www.sino.uni-kiel.de/

Personalstand

PD Dr. Angelika C. Messner, Ass. Prof.

Hörerstand

Hörer im Rahmen der „Profilierungsstudien”

Bibliothek

http://www.uni-kiel.de/sino/opac/

Publikationen

Siehe: Veröffentlichungen Angelika Messner

Köln, Universität zu Köln

Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie

Dürener Str. 56-60, 50931 Köln (Hausadresse)

Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln (Postadresse)

Tel.: 0221 - 470 5442

Tel. (Bibliothek): 0221 - 470 5451, 0221 - 470 5444

Fax: 0221 - 470 5448

E-Mail: japanologie@uni-koeln.de

Homepage: www.japanologie.phil-fak.uni-koeln.de/

Personalstand

Prof. Franziska Ehmcke, Institutsleiterin

Jun. Prof. Monika Unkel (seit 01.07.2012)

Prof. apl. Ingrid Fritsch, außerplanmäßige Professorin

Dr. Atsuko Watabe, Studienrätin im Hochschuldienst

Dr. Chantal Weber, wiss. Mitarbeiterin

U. Meltem Büyükmavi, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Angelika Michels, Sekretariat

Kazuko Fujisaki, M.A., Lecturer (Sprache)

Antje Lemberg, M.A., Lecturer (Sprache)


Lehrveranstaltungen an Universitäten

Dr. Heike Patzschke, Lehrbeauftragte (WiSe 2011/12, SoSe 2012)

Dr. Jörg Kruth, Lehrbeauftragter (WiSe 2011/12)

Jonas Gerlach, M.A., Lehrbeauftragter (WiSe 2011/12)

Bernd Grins, M.A., Lehrbeauftragter (WiSe 2011/12)

Studiengänge

Bachelor-Studiengang „Kulturen und Gesellschaften Asiens“ (Studienrichtung Japan)

Bachelor-Studiengang „Lehramt Japanisch“

Masterstudiengang Japan-Studien/Japanese Studies

Magisterstudiengang Japanologie (auslaufend)

Hörerstand

B.A.: 126, M.A.: 3, Doktoranden: 19

Hauptfach: 51 (Magister)

Lehrveranstaltungen zur Kunst und Kultur Ostasiens SoSe 2012

Vorlesung

Populärkultur und Genderstudien Asiens (Ehmcke/Niklas/Zimmer)

Modernes Asien (Unkel)

Basisseminar

Die Edo-Zeit als Frühmoderne Japans (Ehmcke)

Die Bedeutung des Schwertadels in Politik, Gesellschaft und Kultur (Büyükmavi)

Geschichte Japans (Weber)

Aufbau-/Master-/Hauptseminar

Biographien japanischer Persönlichkeiten (Ehmcke)

Kulturpolitik in Japan und Deutschland (Weber)

Übung

Lektüre vormoderner Texte (Ehmcke)

Textlektüre: Zur Kulturpolitik (Patzschke)

Textlektüre: Zur Literatur (Patzschke)

Interkulturelle Kompetenz (Weber)

Lehrveranstaltungen zur Kunst und Kultur Ostasiens WiSe 2012/13

Vorlesung

Die Geburt des modernen Asiens (N. N./Niklas/ N. N.)

Grundthemen der Japanologie (Fritsch)

Denken und Gestalten in Asien (N. N./Niklas/N. N.)

Basisseminar

Buddhismus in Japan (Lemberg)

Kulturgeschichte Japans (N. N.)

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Aufbau-/Master-/Hauptseminar

Geistesgeschichte Japans (N. N.)

Geschichte und Charakteristika der Globalisierung (Kruth)

Übung

Einführung in das vormoderne Japanisch (N. N.)

Textlektüre: Japanische Literatur der Moderne (Patzschke)

Textlektüre für Mittelstufe 1a / 1 b (Gerlach)

Lehrveranstaltungen zur Kunst und Kultur Ostasiens SoSe 2013 (Planung)

Vorlesung

Populärkultur und Genderstudien Asiens (N. N./Niklas/N. N.)

Das moderne Japan (Unkel)

Bibliothek

Zwei Drittel des Bestandes der Präsenzbibliothek sind im Freihandbereich zugänglich,

der Rest wird in einem Magazin gelagert. Die Bibliothek umfasst zur Zeit etwa 16.500

Medien und 42 regelmäßig gehaltene Zeitschriften. Bevorzugt werden Publikationen der

Geistes- und Kulturgeschichte gesammelt; besonders erwähnenswert sind dabei einige

große Sammelreihen aus den Bereichen Buddhismus und Literatur. Im Zuge der Retrokatalogisierung

sind mittlerweile gut vier Fünftel des Bestandes digital erfasst.

Mit der Einführung des Bachelor-Studienganges „Kulturen und Gesellschaften Asiens”

(KUGA; mit den Schwerpunkten China, Indien und Japan) wurde die Bibliothek um einen

separaten Bereich mit eigener Systematik ergänzt. Hier finden sich Werke mit übergreifender

Thematik sowie theoretisch-methodische Standardwerke. Hierzu gehört ebenfalls

eine Mediathek, die audiovisuelle Medien enthält (u.a. Spielfilmklassiker, Dokumentationen,

Musik und Lernmaterialien).

Im Bibliotheksraum stehen zwei OPAC-Terminals für Recherchen bereit. Ebenfalls kann

im datentechnisch erfassten Bestand der Bibliothek online recherchiert werden (zu erreichen

unter: www.japanologie.phil-fak.uni-koeln.de). Auch ein aktuelles Gesamtverzeichnis

unserer Zeitschriften und Jahrbücher findet sich als PDF-Dokument auf unserer

Homepage. Weiterhin stellen wir in der Bibliothek eine Reihe von Merkblättern zur Verfügung,

wie beispielsweise eine Liste mit Literaturhinweisen zum Studienbeginn oder

eine Anleitung für die Erstellung von schriftlichen Hausarbeiten. Im Hilfskräftezimmer

besteht darüber hinaus die Möglichkeit, unter Anleitung der Hilfs-kräfte Recherchen in

japanischen Online-Katalogen durchzuführen.

Publikationen

Siehe Homepage: http://www.japanologie.phil-fak.uni-koeln.de/publikationen1.html.

Sonstige Informationen

Ringvorlesung

„Japanforschung an der Universität zu Köln“


Lehrveranstaltungen an Universitäten

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten „150 Jahre Deutsch-Japanische Beziehungen“

veranstaltet die Japanologie gemeinsam mit der Fächergruppe Außereuropäische

Sprachen, Kulturen und Gesellschaften sowie dem Akademischen Auslandsamt und

dem Zentrum für inter- und transkulturelle Studien der Universität zu Köln eine Ringveranstaltung,

an der Vertreter aller Fakultäten ihre aktuellen Forschungen im Zusammenhang

mit Japan vorstellen.

Ausstellung: Mishima Yukio – Masken eines Autors 15. - 28. Februar 2011

Dr. J. Kruth, M. Sommet, M.A.

Mishima Yukio (1925-70) war nicht nur einer der stilistisch bedeutenden japanischen

Schriftsteller der Nachkriegszeit, er verkörperte für einen Großteil seines Publikums auch

wie kaum ein anderer die Einheit von Autor und Text, von Kunst und Leben. Spätestens

mit seinem spektakulären öffentlichen Suizid, den er rückblickend betrachtet in zahlreichen

seiner Romane und Kurzgeschichten angekündigt zu haben schien, wurde das

Werk Mishimas fast ausschließlich über die Biographie des Autors rezipiert. Zugleich

bestätigte sein Tod in den Augen vieler, gerade westlicher Beobachter ein überwunden

geglaubtes Japanbild: Mishima ist nicht zuletzt ein bis heute wirkungsmächtiges

Symbol des traditionellen Japan wie auch seiner nationalistischen Überhöhung.

In dieser Ausstellung wird auf der Grundlage von Mishimas Leben und Werk kritisch

nach den Funktionen und Wirkungen von Autor, Text, Gesellschaft und Publikum in Japan

gefragt. Inwiefern ist es zulässig, zum Verständnis eines literarischen Textes Vita

und Persönlichkeit des Autors heranzuziehen? Von welchen Dingen wird seine Selbst-

und Fremdkonstruktion bestimmt? Was schließlich verraten uns unsere Bilder von

diesem Autor über ihn? Und was über uns selbst?

Marburg, Philipps-Universität

Institut für Vergleichende Kulturforschung, Fachgebiet Religionswissenschaft

Landgraf-Philipp-Str. 4, 35039 Marburg

Tel./ Fax: 06421 - 28-22480

E-Mail: relwiss@staff.uni-marburg.de

Homepage: http://www.uni-marburg.de/fb03/ivk/religionswissenschaft

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 Uhr / 14-17 Uhr (Büro)

Sa 10-17 Uhr (Sprachkurse und Filmvorführungen)

Kurzbeschreibung

Die Ziele der aktuellen religionswissenschaftlichen Forschung sind es, Erkenntnisse

über Geschichte und Gegenwart der unterschiedlichen Religionen zu erhalten. Diese

werden dabei in vergleichender Perspektive dargestellt, wobei prinzipiell alle Religionen

als gleichwertig gelten.

Das Studium der Religionswissenschaft ermöglicht den Erwerb grundlegender Kenntnisse

über die Vielfalt des religiösen Lebens der Menschheit und macht Studierende mit

Fragestellungen, Methoden und Forschungsergebnissen des Faches vertraut. Schwer-

25


26

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

punkte der Marburger Religionswissenschaft sind, neben einer fundierten Ausbildung

in Theorie und Methodik des Faches, die Geschichte und Gegenwart der Religionen

Asiens und Europas. Zudem wird durch die enge Zusammenarbeit mit der Religionskundlichen

Sammlung eine Spezialisierung im Bereich musealer Präsentation von Religionen

angeboten.

Personalstand

Prof. Edith Franke

Prof. Dr. h.c. Michael Pye (i.R. seit 2004)

Prof. Sebastian Murken, Honorarprofessor

Prof. apl. Adelheid Herrmann-Pfandt

Dr. Christa Frateantonio, Privatdozentin

Dr. Katja Triplett, wiss. Mitarbeiterin (Akademische Rätin; Kustodin der Religionskundlichen

Sammlung)

Dr. Ulrike Bieker, wiss. Mitarbeiterin (Master-Studienkoordinatorin)

Verena Maske, M.A., wiss. Mitarbeiterin (DFG-Forschungsprojekt)

Leyla Jagiella, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Julia Dippel, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Doreen Christen, M.A., wiss. Mitarbeiterin (Marburg Journal of Religion)

Maike Wachs, Sekretariat

Renate Stegerhoff-Raab, M.A., Leiterin Bibliothek

Ellen Schmidt, Bibliothekarin

Hildegard Ullrich, Bibliothekarin

Prof. Spuler-Stegemann, Lehrbeauftragte

Dr. Katharina Frank, Lehrbeauftragte

Dr. Fritz Huth, Lehrbeauftragter

Carrie Dohe, Lehrbeauftragte

Jens Hürter, M.A., Lehrbeauftragter

Michael Kleiner, Lehrbeauftragter

Konstanze Runge, M.A., Lehrbeauftragte

Dipl.-Pol. Steffen Rink, Lehrbeauftragter

Studiengänge

Das Fach Religionswissenschaft kann in dem, zusammen mit der Kultur- und Sozialanthropologie

und der Europäischen Ethnologie gemeinsam gestalteten, Bachelor of

Arts Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft studiert werden. Dabei ist eine

zunehmende Schwerpunktbildung in einem der drei Fächer während der drei Studienjahre

vorgesehen. Durch diese Schwerpunktbildung wird die Identität des jeweiligen

Faches sichergestellt, so dass ein spezialisiertes Master-Studium im jeweiligen Fach

angeschlossen werden kann.

Das Institut für Vergleichende Kulturforschung – Kultur- und Sozialanthropologie und

Religionswissenschaft – bietet zwei Master-Studiengänge an: Master of Arts Religions-


Lehrveranstaltungen an Universitäten

wissenschaft und Master of Arts Kultur- und Sozialanthropologie. Ein dritter Master-Studiengang,

Master of Arts Europäische Ethnologie, ist im Schwester-Institut, dem Institut

für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, verankert.

Bibliothek

Die Bibliothek Religionswissenschaft umfasst die Bibliotheksbestände der Religionskundlichen

Sammlung, des Fachgebiets Religionswissenschaft (FB 03), des Fachgebiets

Religionsgeschichte (FB 05) sowie den Anteil der einschlägigen Fachliteratur der

Universitätsbibliothek. Grundlage für die Zusammenarbeit dieser Einrichtungen der

Philipps-Universität Marburg ist eine 1998 getroffene Vereinbarung, in der die Integration

der fachlichen Bestände in einem Gebäude geregelt ist. Die Bibliothek Religionswissenschaft

bietet Literatur zu allen religionswissenschaftlichen Themen in benutzerfreundlicher

Freihandaufstellung zur Präsenznutzung an.

Öffnungszeiten: Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

München, Ludwig-Maximilians-Universität

Institut für Sinologie

Kaulbachstr. 51a, 80539 München

Tel.: 089 - 2180 3473

Fax: 089 - 2180 17959

E-Mail: sucrow@lrz.uni-muenchen.de (Geschäftsstelle)

Homepage: www.sinologie.lmu.de/index.html

Personalstand

Prof. Hans van Ess, Lehrstuhl für Sinologie (einschließlich Mongolistik)

Prof. Thomas O. Höllmann, Lehrstuhl für Sinologie (einschließlich Archäologie und

Kunst Chinas) und Ethnologie

Prof. Roderich Ptak, Lehrstuhl für Sinologie

Prof. Hans Kühner, Lehrstuhl für Sinologie

Prof. Ylva Monschein, Lehrstuhl für Sinologie

Prof. Dennis Schilling, Lehrstuhl für Sinologie

Dr. Anna Stecher, wiss. Assistentin

Dr. Armin Selbitschka, wiss. Assistent (beurlaubt)

Dr. Lihua Zhang, wiss. Assistentin

Bocci, Chiara, M.A., wiss. Assistentin

Dr. Shing Müller, wiss. Mitarbeiterin

Dr. Marc Nürnberger, wiss. Mitarbeiter

Sandra Mikli, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Andreas Siegl. M.A., wiss. Mitarbeiter

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28

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Jiehua Cai, M.A., Lektorin für Kantonesisch und Chinesisch

Dr. Ganglin Chen, Lektor für Chinesisch

Dr. Jianfei Kralle, Lektorin für Chinesisch

Xilu Kozuschek, M.A., Lektorin für Chinesisch (Fachsprachenprogramm)

Jin Ye-Gerke, M.A., Lektorin für Chinesisch

Dr. phil. Martina Eglauer, Lehrbeauftragte für chinesische Sozialgeschichte

Dr. phil. Ute Engelhardt, Lehrbeauftragte für Chinesische Medizin

Dr. phil. Dr. rer. med. Dominique Hertzer, Lehrbeauftragte für Chinesische Medizin

Dr. Maria Khayutina, Lehrbeauftragte für Geschichte der Zhou-Zeit

Dr. Barbara Stöcker-Parnian, Lehrbeauftragte für Islam in China

Mai Phuong Dinh, M.A., Lehrbeauftragte für Vietnamesisch

Yun-Suk Kim, M.A., Lehrbeauftragte für Koreanisch

Nyamtseren Solidagva, M.A., Lehrbeauftragte für Mongolisch

Kornshulee Nikitsch, B.A., Lehrbeauftragte für Thai

Eun-kyng Ko, Lehrbeauftragte für Koreanisch

Jee Yu, Lehrbeauftragter für Kalligraphie

Alexandra Pischwanoff, M.A., Sekretariat

Sandra Sucrow, M.A., Geschäftsstelle

Studiengänge

Sinologie (Hauptfach/Nebenfach)

Kunst und Archäologie Chinas (Nebenfach)

Mongolistik (Nebenfach)

Abgenommene Prüfungen

Die Angaben beziehen sich nur auf die Fächer chinesische Kunst und Archäologie, sowie

Ethnologie; WS 2011/2012 und SS 2012. Prüfer: Prof. Dr. T.O. Höllmann.

Thorsten Schäfer (NF), 09.01.2012

Jing Zhang (NF), 17.01.2012

Lin Lyu (NF), 17.01.2012

Wenjun Qi (HF), 25.01.2012

Ida Röpfl, 12.06.2012

Viviane-Ann Henke, 26.06.2012

Hörerstand

Hauptfach: 118, Nebenfach: 130

B.A. Hauptfach: 100, Nebenfach: 10

Doktoranden: 25

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2011/12

Proseminar

WP: Mönche, Händler und Spione – Eine Geschichte der Seidenstraße (Selbitschka)


Lehrveranstaltungen an Universitäten

Hauptseminar

Antike Objekte im Völkerkundemuseum München (Höllmann)

WP: Essen und Trinken in der chinesischen Geschichte (Höllmann)

Übung

Yuhuangmiao: ein Gräberfeld der „Bergbarbaren“ zur Zhanguo-Zeit (Müller)

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens SoSe 2012

Vorlesung

WP 1.1: Archäologische Zeugnisse als Geschichtsquellen (Höllmann)

Proseminar

Entstehung des Kaiserreichs: die Qin- und Han-Dynastie (Selbitschka)

Doktorandenkolloqium

Magistranden- und Doktorandenkolloquium (Höllman)

Übung

Yungang, Longmen und Dunhuang: große buddhistische Höhlentempel Chinas (Müller)

Lektürekurs

Lektüre von Grabungsberichten zur frühen Kaiserzeit (Qin und Han) (Selbitschka)

Der Erste Kaiser von China und seine Terrakottaarmee (Khayutina)

Turfan-Manuskripte aus der Tang-Zeit (Müller)

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2012/2013

Hauptseminar

Die Stadt im alten China (Höllmann)

Übung

Keramik in der chinesischen Gesellschaft, Teil I: Vom Neolithikum bis zur Tang-Zeit -

Einzelansicht (Müller)

Bibliothek, Diathek

Die Bibliothek am Institut für Sinologie hat einen Bestand von ca. 110.000 Bänden.

Daneben umfasst die Kollektion noch eine große Anzahl von wichtigen Collectanea

(congshu), ungefähr 1.000 westliche und chinesische Zeitschriften, sowie 4.000 koreanische

Bücher. Der Schwerpunkt der im Jahre 1939 gegründeten Sammlung liegt auf

dem Gebiet der traditionellen Sinologie, insbesondere Philosophie, Religion, Literatur

und Geschichte. Darüber hinaus haben wir eine Spezialsammlung von Literatur über

Südchina, Hongkong und Macao sowie von chinesischer Archäologie. Dies ist eine

Folge der bisherigen Geschichte unseres Institutes und der hier betriebenen Forschungsaktivitäten.

Mit Ausnahme einiger congshu Einzeltitel und Rara ist unsere Sammlung

vollständig EDV-technisch erfasst und über WWW recherchierbar.

In der Bibliothek gibt es auch Computerterminals, mit denen man direkt im Katalog

suchen kann. Ferner besteht die Möglichkeit, in unserer Bibliothek Recherchen in eini-

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

gen Volltextdatenbanken durchzuführen, insbesondere dem siku quanshu.

Diathek:

Seit Juli 2010 läuft ein Online-Bilddatenbank-Projekt. Ziel des Projekts ist es, eine Online-Bilddatenbank

aufzubauen, die der Verbesserung des Studiums, der Lehre und

Forschung am Institut für Sinologie im Fach „Chinesische Archäologie und Kunst“ und

in den Gebieten Ethnologie und Landeskunde Chinas dienen soll. Die Bilddatenbank

umfasst zur Zeit den vorhandenen Bestand der konventionellen Diathek von 8.000

Datensätzen zur chinesischen Archäologie und Ethnologie. Sie ist in dieser Hinsicht einmalig

im deutschsprachigen Raum. Die webbasierte Datenbank soll ausschließlich von

den Mitgliedern des Instituts und den Studierenden der Sinologie an der LMU genutzt

werden können. Voraussichtlich werden in fünf Jahren die Bilder vollständig verschlagwortet

sein. Das Projekt wird durch Mittel der Ludwig-Maximilians-Universität München

finanziert.

Sonstige Informationen

2010: Workshop “Orthodoxy and Schools of Thought – Changes in the History of Confucian

Canon Studies” (organized jointly by LMU Munich University, Institute of Sinology

and Institute of Chinese Literature and Philosophy Academia Sinica, Taipei)

München, Ludwig-Maximilians-Universität

Japan-Zentrum

Oettingenstr. 67, 80538 München

Tel.: 089 - 2180 9820

Fax: 089 - 2180 9827

E-Mail: Inge.Merk@lrz.uni-muenchen.de

Homepage: www.japan.lmu.de

Personalstand

Prof. Martin Lehnert, Religion und Philosophie Ostasiens

Prof. Peter Pörtner, Japanologie

Prof. Evelyn Schulz, Japanologie

Prof. Klaus Vollmer, Japanologie

Prof. Franz Waldenberger, Professur für Wirtschaft Japans

Dr. Steffen Döll, M.A., wiss. Mitarbeiter

Dr. Simone Heidegger, wiss. Mitarbeiterin

Dr. Holger Wöhlbier, Akademischer Oberrat

Nicole Fujimoto, M.A., wiss. Mitarbeiterin

Mari Ishikawa, Lektorin

Dr. Yoshiharu Kasai, Lektor


Yumiko Murata, Lektorin

Yoshio Takahashi, Lektor

Inge Merk, Sekretariat

Carola Peñas, Sekretariat

Studiengänge

B.A. Japanologie; Magister Japanologie (auslaufend)

Bibliothek

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Die Sammelschwerpunkte umfassen die Bereiche Geschichte, Literatur, Geistesgeschichte,

Kulturgeschichte sowie Religion, Philosophie, Wirtschaft, Gesellschaft und

Politik des modernen Japan. Die westlich-sprachigen Bestände des Japan-Zentrums

sind online über den OPAC der Universitätsbibliothek München recherchierbar. Die japanisch-sprachigen

Bestände – Bücher wie Zeitschriften aus Japan – finden Sie online im

Katalog des National Institute of Informatics. Kleinere Sammlung kunstgeschichtlicher

Bücher.

München, Technische Universität München

Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierung

Oettingenstr. 15, 80538 München

Tel.: 089 - 21124-568 (Sekretariat)

Fax: 089 - 21124-554

E-Mail: k.kuchlmayr@rkk.arch.tu-muenchen.de (Sekretariat)

Homepage: http://www.rkk.ar.tum.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr bzw. nach Absprache

Kurzbeschreibung der Institution

Am Lehrstuhl für Restaurierung werden neben der Ausbildung zum Restaurator Forschungen

zur Kunsttechnologie und Konservierung durchgeführt. Dazu gehören mehrere

internationale Forschungsprojekte, darunter ein vom Bundesministerium für Bildung und

Forschung (BMBF) gefördertes Projekt zur Erhaltung von Kulturgütern in der VR China.

Personalstand

Prof. Erwin Emmerling, Lehrstuhlinhaber und Leiter der Forschungsprojekte

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Mitarbeiter des Forschungsprojektes „China“:

Catharina Blänsdorf, Diplom-Restauratorin

Felix Horn, Diplom-Restauratorin

Linda Zachmann, Diplom-Restauratorin

Dr. Kocher, Mineraloge

Bibliothek

Schwerpunkt der Bibliothek sind Themen zu Materialien, Kunsttechnologie und

Konservierung; Präsenzbibliothek

Tübingen, Eberhard Karls Universität Tübingen

Asien-Orient-Institut, Abteilung Sinologie und Koreanistik

Wilhelmstr. 133, 72074 Tübingen

Tel.: 07071 - 2972711

Fax: 07071 - 295733

E-Mail: sinologie@uni-tuebingen.de

Homepage: www.sino.uni-tuebingen.de

www.korea.uni-tuebingen.de

Personalstand

Prof. Achim Mittag, Direktor

Prof. Gunter Schubert, Stellvertreter

Prof. You Jae Lee

Prof. Achim Mittag

Prof. Maria Rohrer

Prof. Gunter Schubert

Prof. Hans Ulrich Vogel

Peter Michael Kuhfus, M.A., Akademischer Oberrat

Dr. Thomas Hirzel, wiss. Mitarbeiter

Stefan Braig, M.A., wiss. Mitarbeiter

Sun-Ju Choi, M.A., wiss. Mitarbeiter

Robert Kramm-Masaoka, wiss. Mitarbeiter

Tobias Scholl, M.A., wiss. Mitarbeiter

Dr. Matthias Niedenführ, wiss. Angestellter, Managing Director of ECCS in Peking

Dr. Ulrich Theobald, wiss. Angestellter

Dr. Stefan Fleischauer, wiss. Angestellter


Anna Ahlers, M.A., wiss. Angestellte (beurlaubt)

Alexander Jost, M.A., wiss. Angestellter

Thomas Gaiser, M.A., wiss. Angestellter

Elena Meyer-Clement, M.A., wiss. Angestellte

Dr. Moon-Ey Song, Lektorin

Shu-Hsiung Wu, M.A., Lektorin

Yi Zhou, M.A., Lektorin

Hörerstand

Hauptfach: 185, Nebenfach: 78, Doktoranden: 8

Österreich

Wien, Universität Wien

Institut für Ostasienwissenschaften, Japanologie

AAKH Campus, Hof 2, Tür 2.4

Spitalgasse 2, A-1090 Wien

Tel.: +43 - (0)1 - 4277 43801

Fax: +43 - (0)1 - 4277 9438

E-Mail: japanologie.ostasien@univie.ac.at

Homepage: http://kenkyuu.jpn.univie.ac.at

Personalstand

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Prof. Dr. h. c. Sepp Linhart, O. Prof., Vorstand, Fachrichtung: Soziologie Japans,

moderne japanische Sozial- und Kulturgeschichte

Mag. Dr. Ina Hein, Gastprofessorin

Prof. Ingrid Getreuer-Kargl, Fachrichtung: Geschlechterforschung, Geschichte der

Japanologie

Mag. Dr. Wolfram Manzenreiter, Ass. Prof., Studienprogrammleiter, Fachrichtung:

Soziologie und Sozialgeschichte des modernen Japan, Sport- und Populärkulturforschung

Mag. Isabelle Prochaska, Lektorin für „Japanologisches Proseminar I, II“, „Wissenschaftliches

Arbeiten in der Japanologie – Basis“ und „Japanisches Seminar II“

Studiengänge

Bachelorstudium Japanologie

Masterstudium Japanologie

Doktoratsstudium Japanologie

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34

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

EC Japanische Kultur

EC Japanische Sprache und Gesellschaft

Hörerstand SoSe 2011

B.A.: 636, M.A.: 69, Doktoranden: 9

Abgenommene Prüfungen

Keine Arbeiten zur Kunstgeschichte Japans seit 2010, aber eine Dissertation und drei

MA-Arbeiten in Vorbereitung, alle im Zusammenhang mit dem Karikaturenprojekt.

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2011/ 12

Vorlesung/Übung

Einführung in die japanische Malerei I (Brandl)

Seminar

Japanologisches Seminar: Visuelle Repräsentationen Japans im Westen (Linhart)

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens SoSe 2012

Vorlesung/Übung

Einführung in die japanische Malerei II (Brandl)

Seminar

Einführung in das Lesen japanischer Blockdrucke (Linhart)

Bibliothek

Für die auf Anfrage für Forscher online zugängliche Fotothek mit alten Fotografien aus

Japan konnten einige Fotos angekauft werden.

Die Fachbereichsbibliothek Ostasienwissenschaften besteht seit dem 01.01.2000. Sie

vereint die Bestände der Fachbibliotheken für Japanologie und Koreanologie sowie der

Institutsbibliothek für Sinologie; die Bestände werden jedoch innerhalb der Bibliothek

weiterhin nach Fachrichtung getrennt geführt.

Die Sammelschwerpunkte der Bibliothek liegen in den Bereichen Soziologie und Sozialgeschichte,

moderne Geschichte, Gender Studies sowie Kulturgeschichte und Populärkultur.

Der Gesamtbestand betrug 2008 ca. 100.000 Bände (Monographien, Reihenwerke

und Zeitschriftenbände).

Der Grundstock der Bibliothek stammt aus den Jahren des ersten Instituts für Japankunde

(1939-1945) und der folgenden Periode als japankundliche Abteilung im

Völkerkunde-Institut bis 1965. Durch die einschlägige Definition des japanologischen Interesses

sowie die persönlichen Forschungsschwerpunkte der ehemaligen Institutsleiter

Alexander Slawik und Josef Kreiner ist die Bibliothek im ethnologisch-volkskundlichen

Bereich quantitativ gut ausgestattet.


Publikationen

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Noriko Brandl und Sepp Linhart (Hrsg.): Ukiyo-e Caricatures. Wien 2011 (= Beiträge zur

Japanologie 41), 275 S., 9 color plates, 142 black and white figures. Mit Beiträgen von

Takahashi Noriko, Hara Michio, Akama Ryō, Inagaki Shin’ichi, Marianne Simon-Oikawa,

Yuasa Yoshiko, Iwakiri Yuriko, Sepp Linhart, Noriko Brandl, Shimizu Isao, Tomizawa

Tatsuzō, Nagura Tetsuzō, Oikawa Shigeru, Reinhard Zöllner, Hartmut O. Rotermund.

Sonstiges

11.-15.6.2012 Ausstellung: Ukiyoe Karikaturen und Scherzbilder im Japanischen Informations-

und Kulturzentrum in Wien.

Wien, Universität Wien

Institut für Kunstgeschichte

Spitalgasse 2-4, Hof 9, A-1090 Wien

Tel.: +43 - (01) - 4277 41401

Fax: +43 - (01) - 4277 9414

E-Mail: kunstgeschichte@univie.ac.at

Homepage: http://kunstgeschichte.univie.ac.at

Personalstand

Univ.-Prof. Deborah Klimburg-Salter, Leiterin des Lehrbereichs Außereuropäische/Asiatische

Kunstgeschichte

Dr. Verena Widorn, Universitätsassistentin, Leiterin des WHAV

Mag. Linda Lojda, Universitätsassistentin

Dr. Anna Filigenzi, Lektorin am Institut für Kunstgeschichte

Dr. Erika Forte, wiss. Mitarbeiterin im FWF-NFN Projekt “The Cultural History of the

Western Himalaya from the 8th Century“, Lektorin am Institut für Sinologie

Studiengänge

B.A. und M.A. Kunstgeschichte

Doktoratstudium, Erweiterungscurriculum Kunstgeschichte

Schwerpunkt in Außereuropäische/Asiatische Kunstgeschichte möglich

Inskription in das Diplomstudium ist nicht mehr möglich

Schwerpunkt ist die buddhistische Kunst Indiens, Tibets und Zentralasiens. Die Lehrveranstaltungen

zur asiatischen Kunstgeschichte werden als verpflichtender Lehrveranstaltungstyp

im Rahmen des Studiums der Kunstgeschichte angeboten. Sie sind auch für

Studierende des Instituts für Südasien-, Tibet- und Buddhismuskunde anrechenbar.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Hörerstand

M.A.: 10, Doktoranden: 5

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens SoSe 2012

Vorlesung

Die Kunst Tibets und Indian Himalayas vom 7.Jh. bis zur Gegenwart (Klimburg-Salter,

Widorn)

Übung

“Die Kunst Tibets und Indian Himalayas vom 7.Jh. bis zur Gegenwart” (Klimburg-Salter,

Widorn)

Proseminar

PS 2/Fallstudie I: Im Osten nichts Neues? Entwicklung und Innovationen moderner indischer

Kunst (Widorn)

PS 3/4/Fallstudie II/III: Ritualkunst und Performance der tibetischen Bön Tradition (Lojda)

Bibliothek, Diathek, Fotothek

Western Himalaya Archive Vienna (WHAV)

Leitung: Dr. Verena Widorn

Homepage: http://www.univie.ac.at/whav

Über 95.000 Dias, digitale Bilder, sowie Fotos, Negative, Karten, Architekturpläne und

-zeichnungen. Bibliographie- und Bilddatenbank des WHAV.

Bibliothek des Instituts für Kunstgeschichte

Garnisongasse 13, A-1090 Wien

Tel.: +43 - (01) - 4277 16601

Fax: +43 - (01) - 4277 16609

E-Mail: venceslava.orlinski-raidl@univie.ac.at

Monographien: ca. 110.000 Bde. (jährlicher Zuwachs von ca. 1.600 Bdn.), 250

Zeitschriften, separater Bestand zur außereuropäischen Kunst.

Diathek (Dr. Polleross): ca. 250.000 Dias

Fotothek (Dr. Engel): ca. 150.000 Fotos und 20.000 Großdias

Publikationen

D. Klimburg-Salter: “Before Tomorrow - Excavating the Past, Building the Future in Afghanistan”,

in: Orientations, Volume 42, Number 6, September/October 2011.

D. Klimburg-Salter, E. Forte: “Symposium Report: ‘The Art and Cultural History of Central

and Western Tibet, 8th to 15th Century’ and ‘Cultural Heritage Preservation’”, University

of Vienna, 6.-8. April 2011, in: Orientations, June 2011.


Sonstige Informationen

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Workshop

Dr. Florian Schwarz (ÖAW Institut für Iranistik) Challenges of cultural heritage preservation

in Central Asia, Universität Wien am 18.11.2011.

Öffentliche Vorträge

Vincent Tournier (Leiden Universität, NL) „Dynastic ideology and the development of the

Bodhisattva path“, Universität Wien am 19.06.2012.

IK-Gastvortrag: Christine Guth “Object Agency: Theoretical Approaches to Japanese

Mortuary Rites for Inanimate Objects, Universität Wien am 30.05.2012

Dialogue with Partha Mitter (Universität Sussex) „Ritual Transformation of Space: The

Monumentary Artworks Leviathan and Dirty Corner by Anish Kapoor“, Universität Wien

am 15.05.2012

Dir. Philippe Marquis (DAFA) “The Challenges of Archaeology in Afghanistan: Balkh-

Mes Aynak-Lashkari Bazar”, Universität Wien am 10.01.2012

Vortragsserie: Prof. Dr. Dr. William Cartwright (RMIT Melbourne, Australia) “Visualizations,

Representations and Drawings”, Universität Wien, November und Dezember

2011

Schweiz

Zürich, Universität Zürich

Kunsthistorisches Institut, Abteilung Kunstgeschichte Ostasiens

Museum Rietberg, Gablerstrasse 14, 8002 Zürich, Schweiz

Tel.: +41 - 043 344 58 80

Fax: +41 - 043 344 58 84

E-Mail: homsen@khist.uzh.ch, sgriess@khist.uzh.ch, julia.orell@uzh.ch, sabine.

bradel@uzh.ch

Homepage: http://www.khist.uzh.ch/Ostasien.html

Personalstand

Prof. Hans B. Thomsen, Professor für Kunstgeschichte Ostasiens

Sabine Bradel, M.A., Assistentin

Simone Griessmayer, M.A., Assistentin

Julia Orell, PhD, Assistentin

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Nathalie Marseglia, stud.phil., Digitalisierung

Prof. Alfred Messerli, Lehrbeauftragter FS 2012

Prof. Naman P. Ahuja, (JNU New Delhi), Lehrbeauftragter FS 2012

Jeanne Egloff, lic.phil., Lehrbeauftragte FS 2012

Marion Gruber, Mag.Dr., Lehrbeauftragte HS 2012

Christof von Waldkirch, lic.phil., Lehrbeauftragter HS 2012

Alina Martimyanova, studentische Hilfskraft, E-learning, Zaigai hiho Projekt

Stephanie Santschi, studentische Hilfskraft, E-learning

Romy Beer, Tutorin FS 2012

Maude Hürlimann, Tutorin FS 2012

Studiengänge

B.A. Kunstgeschichte Ostasiens (Hauptfach, Grosses Nebenfach, Kleines Nebenfach)

M.A. Kunstgeschichte Ostasiens (Hauptfach, Grosses Nebenfach, Kleines Nebenfach)

Doktorat

Anmeldungen zum Lizentiatsstudium sind seit 2006/07 nicht mehr möglich; Lizentiatsstudierende

müssen ihr Studium bis zum Frühlingssemester 2015 abschliessen.

Hörerstand

Hauptfach: 30, Nebenfach: 78

B.A.: 56, M.A.: 4, Lizentiat: 44, Doktoranden: 5, Gasthörer: 3

Abgenommene Prüfungen

Lizentiatsprüfungen (Prof. Thomsen)

Laura Scholl, HF, Winter 2012

Irina Burgermeister, NF, Frühling 2012

Carrie Bührer, NF, Frühling 2012

Helen Muggli, NF, Frühling 2012

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens Frühlingssemster 2012

Vorlesung

Kunst in Bewegung. Objekte und ihre Wege von Asien in den Westen (zusammen mit

Vortragsreihe im Rahmen des Institutskolloquiums, Thomsen)

Proseminar

Einführung in die Geschichte der koreanischen Kunst (Thomsen)

Pilger, Mönche, Stifter – Kultureller Austausch und Assimilation entlang der Nordchinesischen

Handelsrouten (Griessmayer)

Seminar

Die „imagerie populaire“ Japans und Europas vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.


Institutionen und Vereine

Produktion, Distribution und zum Konsum gedruckte, populäre Bilder im Vergleich (Messerli,

Thomsen)

Grenzen der philosophischen Ästhetik im Spiegel der japanischen Kunstgeschichte

(Müller, Zank, Veranstaltung der Japanologie)

Early Indian Buddhist Art (Ahuja)

Übung

Wie entsteht eine Ausstellung? Das Fallbeispiel einer Japan-Ausstellung im Historischen

und Völkerkundemuseum in St. Gallen (Egloff)

Advanced Studies in Japanese Woodblock Prints: Survey and Exhibition at the Musée

d’art et d’histoire de Genève (Thomsen)

Advanced Studies in Japanese Woodblock Prints: Survey of a private Print Collection.

Part II (Thomsen)

Wort und Bild in der ostasiatischen Malerei (Praktische Übung (Fukami, Thomsen)

Chinese material culture (de Vries, Veranstaltung der Sinologie)

Exkursionen

China Exkursion (Thomsen, Griessmayer)

Exkursion nach Heidelberg zum Symposium „Art, Artists, Artifacts“ (Thomsen)

Kolloquium

Kolloquium für Lizentiandinnen und Lizentianden, Studierende des Master-Studiengangs

und Doktorierende (Thomsen)

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens Herbstsemster 2012

Vorlesung

Japanische Holzschnitte (Bradel)

Einführung in die Kunstgeschichte Chinas (Orell)

Seminar

Kunst und Ritual (Thomsen)

Japans „schöne Kunst“: Begriffsfindung und ein kunsthistorischer Kanon (Müller, Zank,

Veranstaltung der Japanologie)

Übung

Intensivkurs Grundlagenwissen in der Kunstgeschichte Ostasiens (Thomsen)

E-learning: a Series of Virtual Lectures about East Asian Art (Waldkirch)

Erschliessung und Archivierung von Kunst- und Kulturgütern im Zeitalter digitaler Medien

(Gruber)

Forschungsprojekt am Museum für Völkerkunde Burgdorf (Thomsen)

Wort und Bild in der ostasiatischen Malerei (Praktische Übung, Fukami, Thomsen)

Exkursionen

Exkursion nach Köln: Sammlung Museum für Ostasiatische Kunst und Ausstellung

„Glanz der Kaiser von China“ (Orell)

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Kolloquium

Kolloquium für Lizentiandinnen und Lizentianden, Studierende des Master-Studiengangs

und Doktorierende (H.B. Thomsen)

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens Frühlingssemster 2013

Vorlesung

Narration in ostasiatischen Handrollen (Thomsen)

Proseminar

Japanische Kunstgeschichte, Probleme und Themen (Thomsen)

Kunst, Politik, und Propaganda in China (Griessmayer)

Seminar

The Body in East Asian Art (Thomsen)

N.N. (Lehrauftrag)

Übung

Wort und Bild in der ostasiatischen Malerei (Praktische Übung, Fukami, Thomsen)

Kolloquium

Kolloquium für Lizentiandinnen und Lizentianden, Studierende des Master-Studiengangs

und Doktorierende

Bibliothek, Diathek, Fotothek

Bibliothek der Abteilung

In den Räumen der Abteilung Kunstgeschichte befindet sich eine kleine Handbibliothek.

Neben Publikationen zur ostasiatischen Kunst in westlichen Sprachen (v.a. Standardwerke

und Ausstellungskataloge) ist der Schwerpunkt auf japanischen Publikationen in

japanischer Sprache. Das Legat Dietrich Seckel, welches als Schenkung der Abteilung

für Kunstgeschichte zugekam, ist zur Zeit ausgelagert und noch nicht katalogisiert. Neu

hinzu gekommen ist die Schenkung der Bibliothek von María José Román Navarro mit

dem Schwerpunkt auf Keramik, insbesondere japanischer Bizen Keramik. Die älteren

Bestände sind im IDS-Katalog der Universität Zürich erfasst; die japanischen Bücher

sowie die Schenkung Román Navarro sind noch nicht digital erfasst.

Bibliothek des Museum Rietberg (Villa Schönberg)

Neben den Periodika ca. 9.000 Monographien zur ostasiatischen Kunst. Die Schwerpunkte

der Bibliothek sind Bücher zur Kunst Chinas, Japans, Indiens und Afrikas. Es

handelt sich um eine Präsenzbibliothek. Der Bestand ist digital erfasst; neuere Bestände

sind im IDS Katalog der Universität Zürich erfasst.

Diathek

Die Digitalisierung der Dia-Bestände wurde 2011 abgeschlossen und ist Studierenden

der Abteilung in einer Datenbank zugänglich. Die Datenaufnahme der digitalisierten Dias

ist erst teilweise abgeschlossen.


Sonstige Informationen

Lehrveranstaltungen an Universitäten

Öffentliche Vorträge

Vorträge im Rahmen des Institutskolloquiums: Kunst in Bewegung. Objekte und ihre

Wege von Asien in den Westen (Frühlingssemester 2012)

Timon Screech (SOAS, London), Circulating Money – Coins of Edo (29.02.2012)

Hans B. Thomsen (University of Zurich), The Zaigai hiho Project (14.03.2012)

Nixi Cura (Christie’s Education, London), Luo Zhenyu, Qing Loyalism, and Art Values

(29.03.2012)

Klaas Ruitenbeek (Museum für Asiatische Kunst, Berlin), Eine vergessene Persönlichkeit

im internationalen Kunsthandel – George Crofts (1871-1925). Grosshändler für

chinesische Kunst und Antiquitäten (28.04.2012)

Paola von Wyss-Giacosa (Universität Zürich), Materielle Zeugnisse: Asiatische Objekte

im Ethnologischen Museum der Universität Zürich (05.05.2012)

Melanie Trede (Universität Heidelberg), Mäzene, Kolophone, und der internationale

Kunstmarkt: Die sozialen und ästhetischen Lebenswege japanischer Handrollen

(25.05.2012)

Öffentliche Vorträge Frühlingssemster 2012

Dr. Alfreda Murck (Beijing), Words on Images: Titles on Chinese Paintings (23.04.2012)

Professor Naman P. Ahuja (Jawaharlal Nehru University New Delhi), The Making of the

Modern Indian Artist-Craftsman (20.05.2012, gemeinsam mit dem Museum Rietberg)

Workshop im Frühlingssemster 2012

Foods and Art in East Asia: Workshop zur kulinarischen Kunstform, 9.–23.03.2012

Tschechische Republik

Prag, Karls-Universität (Univerzita Karlova)

Filozofická fakulta (Faculty of Arts), Ústav Dálného východu (Institute of East Asian

Studies)

Hausadresse: Celetná 20, 116 42 Praha 1, Česká republika (Czech Republic)

Postadresse: Nám. J. Palacha 2, 116 38, Praha 1, Česká republika (Czech Republic)

Tel.: +420 - 221 619 705

Fax: +420 - 221 619 706

E-mail: fareast@ff.cuni.cz

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Homepage: http://udlv.ff.cuni.cz

Personalstand

Doc. PhDr. Olga Lomová, CSc., Sinologie

Mgr. Dušan Andrš, Ph.D., Sinologie

Mgr. Jakub Maršálek, Ph.D., Sinologie

Mgr. Lukáš Zádrapa, Ph.D., Sinologie

PhDr. Zlata Černá, Sinologie

Dang Chunzhi, Sinologie

Ing. Jan Sýkora, Ph.D., Institutsvorstand, Japanologie

Prof. Zdeňka Švarcová, Japanologie

Mgr. David Labus, Ph.D., Japanologie

Mgr. Martina Tirala, Ph.D., Japanologie

Mgr. Michael Weber, Japanologie

Mgr. Anna Křivánková, Japanologie

Mgr. Tomáš Jurkovič, Japanologie

Mamoru Morita, Japanologie

Doc. PhDr. Miriam Löwensteinová, CSc., Koreanistik

Doc. PhDr. Vladimír Pucek, CSc, Koreanistik

PhDr. Park Mi-young, Ph.D., Koreanistik

Mgr. Tomáš Horák, Ph.D., Koreanistik

Mgr. Vladimír Glomb, Ph.D., Koreanistik

Mgr. Blanka Ferklová, Ph.D., Koreanistik

Lecturers: Mgr. Štěpánka Horáková, Oh Mun-gyeong, Ph.D., Koreanistik

PhDr. Lucie Hlavatá, Ph.D., Ethnologie/Vietnamistik

Ing. Binh Slavická, Ethnologie/Vietnamistik

Mgr. Mária Strašáková, Ethnologie/Vietnamistik

Mgr. Ján Ičo, Ethnologie/Vietnamistik

Studiengänge

Sinologie, Japanologie, Koreanistik, Ethnologie mit Schwerpunkt Vietnamistik

Hörerstand (2010)

Hauptfach: 281

B.A.: 201, M.A.: 50, Doktoranden: 29, Gasthörer: 1

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2011/12

Vorlesung

Iconography of Chinese Art (Černá)


Bibliothek

Institutionen und Vereine

Topics of Collection: Humanities in East Asian studies (literature, history, language, art,

philosophy). Number of library units: ca. 19.000, out of the number 258 titles in East

Asian Art History, gained from the year 1995.

Electronic catalogue: http://ckis.cuni.cz

Olomouc, Palacký University (Universita Palackého)

Katedra dějin umění / Department of the History of Art

Hausadresse: CZ-771 80 Olomouc, Česká republika (Czech Republic)

Tel.: +420 - 585 633 442 (Sekretariat)

E-mail: zuzana.komarkova@upol.cz (Sekretariat)

Personalstand

Prof. Ladislav Daniel, Lehrstuhldirektor

Doz. Lucie Olivová, Hochschuldozentin

Studiengänge

The lecture on Asian art is obligatory for BA students.

Lehrveranstaltungen zur Kunstgeschichte Ostasiens WiSe 2011/12

Vorlesung

Since 2004/5, the Department has run every year The Chapters in Asian Art, a twosemester

lecture series taught by Lucie Olivová. The content is Chinese art, namely a

survey of the Chinese painting, or the ancient arts of China (from neolithic art to the Song

dynasty.) The latter is taught in 2012/13.

Bibliothek

The department library (Richter´s Library) has only a few publications on Chinese art; the

students therefore have to use the library of the Department of Asian Studies.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Deutschland

INSTITUTIONEN UND VEREINE

Berlin, Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V.

(DGOK)

c/o Museum für Asiatische Kunst

Takustr. 40, 14195 Berlin

Tel.: 030 - 8 30 1 3 67

Fax: 030 - 8 30 1 5 01

E-Mail: dgok@dgok.de

Homepage: www.dgok.de

Kurzbeschreibung der Institution

Die Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst, ursprünglich 1926 in Berlin als

„Gesellschaft für Ostasiatische Kunst” gegründet, will Interesse und Verständnis für die

Kunst und Kultur Ostasiens wecken, vertiefen und verbreiten und die Aktivitäten des

Museums für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, fördern. Sie veranstaltet

Ausstellungen in Berlin und anderen Städten sowie Vorträge und Führungen, aber auch

Reisen zu Veranstaltungen innerhalb Deutschlands und Ostasiens. Die Deutsche Gesellschaft

für Ostasiatische Kunst bemüht sich um unmittelbare Stiftungen und Leihgaben

an das Museum für Asiatische Kunst. Sie gibt seit Frühjahr 2001 die Ostasiatische

Zeitschrift heraus, eine Kunstzeitschrift, in der über unterschiedliche Gebiete der Kunst

und Kultur Ostasiens berichtet wird, ergänzt durch Buchbesprechungen und einen Veranstaltungskalender.

Personalstand

Mayen Beckmann, Vorsitzende

Publikationen

Die Ostasiatische Zeitschrift (Neue Serie) ist die zweimal pro Jahr herausgegebene

Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft. Die Ostasiatische Zeitschrift steht in einer Tradition

früherer Zeitschriften. Von 1912 bis 1943 erschien in Berlin die erste Ostasiatische

Zeitschrift und deren Neue Folge. 1992 bis 2000 wurden von der DGOK dann die Mitteilungen

veröffentlicht. Ein Einzelheft kostet 10 Euro, Mitglieder erhalten die Publikation

kostenlos.


Sonstige Informationen

Institutionen und Vereine

Die Gesellschaft veranstaltet (außer im Juli und August) in jedem Monat einen Jour fixe.

Zu diesen Treffen sind nicht nur die Mitglieder der Gesellschaft, sondern alle an ostasiatischer

Kunst interessierten Gäste herzlich willkommen. Der Jour fixe versteht sich als

ein Forum der Information und des Austausches zu allen Fragen, die den Bereich der

ostasiatischen Kunst berühren. Jeweils am ersten Donnerstag des Monats im Museum

für Asiatische Kunst, Eingang Takustraße 40, 14195 Berlin-Dahlem.

Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz,

Ostasienabteilung III F

Potsdamer Str. 33, 10785 Berlin

Tel.: 030 - 266 436001

Fax: 030 - 266 336001

E-Mail: ostasienabt@sbb.spk-berlin.de

Homepage: http://staatsbibliothek-berlin.de/die-staatsbibliothek/abteilungen/ostasien/

http://crossasia.org

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9:00-21:00 Uhr

Sa 9:00-19:00 Uhr.

Allgemeine Öffnungszeiten des Lesesaals der Ostasienabteilung (OLS).

Benutzung von Rara und Sondermaterialien:

Mo-Fr 9-15 Uhr

Kurzbeschreibung der Institution

Die Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin besteht seit 1922 als selbstständige

Abteilung. Sie ist zuständig für die Erwerbung, Erschließung und Nutzbarmachung

von Literatur in den Sprachen Ostasiens: Chinesisch, Japanisch, Koreanisch,

Mongolisch,Tibetisch und anderen Minderheitensprachen Chinas. Darüber hinaus erwirbt

die Ostasienabteilung Literatur in westlichen Sprachen über den ostasiatischen

Raum.

Das Profil der Sammlung ist wesentlich durch den Sammelauftrag des von der Deutschen

Forschungsgemeinschaft (DFG) formulierten Sondersammelgebiets (SSG) geprägt. Die

Ostasienabteilung nimmt in diesem Zusammenhang die Aufgabe der überregionalen

wissenschaftlichen Literaturversorgung wahr. Insbesondere als Leitstelle für den Blauen

Leihverkehr ermöglicht die Ostasienabteilung den direkten Fernleihverkehr für Literatur

in ostasiatischen Sprachen, der zwischen der Ostasienabteilung und den jeweils angeschlossenen

Fachinstituten der Universitäten und anderen Einrichtungen abgewickelt

wird.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Personalstand

Matthias Kaun, Leiter der Ostasienabteilung, Referat China

Dr. Cordula Gumbrecht, Referat China

Dr. Martina Siebert, Referat China

Dr. Gerd Wädow, Referat China

Ursula Flache, Referat Japan

Christian Dunkel, Referat Japan

Dr. Carolin Dunkel [Vertr. Jin-suk Cho], Referat Korea

Dr. Michael Balk, Referat Zentralasien

Christine Grune, Referat Südostasien (Orientabteilung)

Bibliothek

Ein wichtiger Schwerpunkt der heutigen Sammlung liegt auf dem modernen Schriftgut

und Faksimile-Ausgaben traditioneller Werke. Sie umfasst heute ca. 1 Million Bände asiatischer

Literatur mit einem jährlichen Zuwachs von etwa 25.000 Bänden sowie umfassende

Bestände in westlichen Sprachen. Ferner gehören rund 3.600 laufend gehaltene

ostasiatische Zeitschriften zur Sammlung, sowie umfangreiche Rara-Bestände aus China,

Japan und Tibet (Handschriften und Blockdrucke).

Die Sammlung der Printmedien wird ergänzt durch die Virtuelle Fachbibliothek Ost- und

Südostasien, CrossAsia (http://crossasia.org). Über dieses kooperativ organisierte und

modular strukturierte Portal werden derzeit über 70 internationale Datenbanken mit Ostasien-relevanten

Materialien angeboten. Darunter sind z.B. 10.000 traditionelle Titel der

China Ancient Books (CAB), 700.000 e-books (Chinamaxx) und mehr als 30 Millionen

wissenschaftliche Artikel (CAJ). Das Portal wird von der Ostasienabteilung in Kooperation

mit den Projektpartnern aufgebaut und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft

(DFG) (http://dfg.de/) finanziell unterstützt.

Weitere Informationen zu den Beständen auf der Homepage.

Publikationen

Reihe: „Veröffentlichungen der Ostasienabteilung“ - Neu erschienen 2011/2012:

Gimm, Martin: “Hans Conon von der Gabelentz (1807 – 1874)”. Jin Ping Mei. Chinesischer

Roman, erstmalig vollständig ins Deutsche übersetzt. Herausgegeben und bearbeitet

von Martin Gimm. Teil IV: Kapitel 31-40. Mit einem Nachwort von H. Walravens, Band

24, 2011.

Walravens, Hartmut: “Aufzeichnungen über die Meere (Hai-lu)”. Niedergeschrieben von

Yang Bingnan nach dem mündlichen Bericht von Xie Qinggao. Deutsch von Rainer

Schwarz. Mit Nachwort und Register herausgegeben von H. Walravens, Band 25, 2011.

Gimm, Martin: “Hans Conon von der Gabelentz (1807 – 1874)”. Jin Ping Mei. Chinesischer

Roman, erstmalig vollständig ins Deutsche übersetzt. Herausgegeben und bearbeitet von

Martin Gimm. Teil V: Kapitel 41-50. Mit einem Vorwort von H. Walravens, Band 26, 2011.


Institutionen und Vereine

Walravens, Hartmut: Der chinesische Roman “Rou putuan 肉蒲團” in manjurischer Übersetzung

der Berliner Handschrift aus der Zeit vor 1700. Eingeleitet von Lutz Bieg und Martin

Gimm. Mit einem Vorwort herausgegeben von Hartmut Walravens, Band 27, 2011.

Gimm, Martin: “Hans Conon von der Gabelentz (1807 – 1874)”. Jin Ping Mei. Chinesischer

Roman, erstmalig vollständig ins Deutsche übersetzt. Herausgegeben und bearbeitet von

Martin Gimm. Teil VI: Kapitel 51-60. Mit einem Anhang von H. Walravens, Band 28, 2012.

Vollständiges Verzeichnis:

http://staatsbibliothek-berlin.de/ostasien/projekte/veroeffentlichungen-der-ostasienabteilung/

Sonstige Informationen

Die Ostasienabteilung bietet im Rahmen der Wissenswerkstatt 2 mal jährlich eine allgemeine

Einführung in CrossAsia und die Services der Ostasienabteilung an. Auf Anfrage

werden auch Einführung vor Ort und mit gewünschtem Schwerpunkt durchgeführt. Terminvereinbarungen

gerne unter: x-asia@sbb.spk-berlin.de.

Die Konferenz 2012 (23rd Annual Conference) der European Association of Japanese Resource

Specialists (EAJRS) mit dem Titel „Bridging the Gap - Past and Present Japanese

Resources in the Digital Age” wird vom 19.-22. September 2012 an der Staatsbibliothek

zu Berlin stattfinden. Anmeldeschluss ist Ende Mai 2012. Für Informationen siehe: http://

eajrs.net/

Anlässlich der Publikation der „Vollständigen Sammlung der Malerei der Song-Dynastie“

宋画全集 veranstaltet die Zhejiang Universität als Herausgeber dieses ambitionierten Publikationsprojektes

Anfang November hierzu eine Ausstellung im Haus Potsdamer Strasse

der Staatsbibliothek zu Berlin. Die Bedeutung der Songmalerei, der Entstehungsprozess

der Bände sowie die Bände selbst werden im Bereich vor dem Ostasienlesesaal vom 9.

November für zwei Wochen präsentiert. Das ausgestellte Exemplar wird der Staatsbibliothek

zu Berlin als Geschenk überreicht.

Hamburg, Deutsche Gesellschaft für Asienkunde e.V.

Rothenbaumchaussee 32, 20148 Hamburg

Tel.: 040 - 44 58 91

Fax: 040 - 410 79 45

E-Mail: post@asienkunde.de

Homepage: www.dga-ev.de

Öffnungszeiten: Bürozeiten: Mo 10-16 Uhr, Di 10-16 Uhr,

sowie nach Vereinbarung.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Kurzbeschreibung der Institution

Die Deutsche Gesellschaft für Asienkunde e.V. – gegründet im Jahr 1967 – ist eine

gemeinnützige wissenschaftliche Fachgesellschaft, deren Zweck die Förderung und

Vermittlung wissenschaftlich gesicherter Kenntnisse von der Region, die Nachwuchsförderung

sowie die Netzwerkbildung auf nationaler und internationaler Ebene sind.

Zu den Hauptaktivitäten der DGA gehören die wissenschaftlichen Tagungen – auch die

der Arbeitskreise in der DGA. Darüber hinaus beteiligt sich die DGA an der Durchführung

von internationalen Tagungen anderer asienkundlicher Institutionen. Die Termine und

wichtige Informationen zu nationalen sowie internationalen Konferenzen und Tagungen

werden regelmäßig in ASIEN und über den DGA-internen Mailverteiler veröffentlicht.

Personalstand

Dr. Theo Sommer, Ehrenpräsident

MDg a.D. Dr. Christian P. Hauswedell, Vorstandsvorsitzender

Prof. Claudia Derichs, stellvertretende Vorsitzende

Dr. habil. Christian Wagner, stellvertretender Vorsitzender

Dr. Günter Schucher, Geschäftsführender Vorstand

Publikationen

Zeitschrift Asien – The German Journal on Contemporary Asia

(Archiv und Volltext-Ausgaben auf der Homepage)

Heidelberg, Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg

e.V.

Speyerer Straße 6, 69115 Heidelberg

Tel.: 06221 - 54 193 80/81/82

Fax: 06221 - 54 193 99

E-Mail: info@konfuzius-institut-heidelberg.de

Homepage: www.konfuzius-institut-heidelberg.de

Öffnungszeiten: 13:30-17:30 Uhr.

Kurzbeschreibung der Institution

Das Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg ist eine gemeinnützige Bildungsinstitution

zur Förderung und Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur. Es wurde

auf der Basis eines Vertrages zwischen der Universität Heidelberg und dem Office of

Chinese Language Council International (Hanban) gegründet. Das Institut wird von der

chinesischen Regierung und von deutscher Seite unterstützt.


Personalstand

Petra Thiel, M.A., Geschäftsführende Direktorin

LIU Nan, Chinesische Direktorin

Heidi Marweg, M.A., Programmleiterin

Sylvia Schneider, Öffentlichkeitsarbeit

Janina Heker, Mitarbeiterin im Kulturprogramm

LI Ning, Sprachlehrerin

CHEN Peijun, Sprachlehrer

WANG Yang, Sprachlehrerin

SONG Jiongshi, Sprachlehrer

WU Ying, Sprachlehrerin

YANG Wei, Sprachlehrerin

Hofheim am Taunus, Raum 1 Forschungsinstitut

Raum 1, Thilo Götze Regenbogen

Postfach 1288, 65702 Hofheim am Taunus

Institutionen und Vereine

Tel./Fax: 06192 - 43209

E-Mail: tgr@tgregenbogen.de

Homepage: http://www.tgregenbogen.de/seite4.html und http://tgregenbogen.twoday.

net/topics/Forschung/

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung und während Veranstaltungen/Ausstellungen.

Kurzbeschreibung der Institution

Raum 1 ist ein multifunktionaler Ort von Thilo Götze Regenbogen, als Ganzes auch

ein privates Forschungsinstitut neuen Typs, gegründet 1991 in Kriftel bei Frankfurt am

Main und dort 1992 als Werkstatt eröffnet. Seit 2003 ist Raum 1 in Hofheim am Taunus

ansässig. Forschungsschwerpunkt sind die asiatischen Weisheitsüberlieferungen im

Zeitraum der Moderne und in der Gegenwart seit der Epochenschwelle um 1800. Die

Forschungsmethodik ist parallel, verknüpft oder integral wissenschaftlich, künstlerisch

und kontemplativ je nach Arbeitsfeld und Gegenstand.

Personalstand

Thilo Götze Regenbogen und Assistenten

Projektbezogen Gastforscher oder Co-Kuratoren

Lehrveranstaltungen

1995-2010 existierte ein Kursprogramm in Vorträgen, Seminaren, Retreats und Meditationstagen,

in welchem insbesondere die buddhistische Kunst und Kultur Asiens vorgestellt,

erarbeitet und zuweilen auch praktisch verwendet wurde. So durchliefen z.B. die

jahreszeitlichen Retreats die Länderkulturen von Theravada, Tibetischem Buddhismus/

Dzogchen, chinesisch-japanischer Poesie, Malerei, Kampfkunst etc.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Bibliothek

„Neun Yanas Bibliothek“ in Raum 1, Bibliothek „Sichtung 120“ in Kriftel am Taunus,

Diathek, Fotothek und Videothek als Bestandteile der Sammlung Thilo Götze Regenbogen

(siehe diese). Zugang privat und nur nach Vereinbarung.

Publikationen

Raum 1 Magazin (seit 1993)

Schriftenreihe des Raum 1 Forschungsinstituts für Gegenwartskunst im diagonal-Verlag

Marburg (seit 2002)

Editionen im EygenArt Verlag (seit 1991)

Reihen Paralipomena und Fundus im EygenArt Verlag (seit 2009)

Im Mai 2012 erschienen die Hefte: Buddhismus in der DDR; Reimar Lenz und Hans

Ingebrand.

Buchbeiträge in Sammelbänden, Katalogen, zahlreiche Zeitschriftenbeiträge.

Sonstige Informationen

Seit 2003 fünf umfangreiche Archiv-Ausstellungen, die „Raum 1 Akzente“, die jeweils

von Führungen, Vorträgen und Seminaren begleitet waren. Darüber hinaus Vorträge,

Teilnahmen an Podien, Symposien und Konferenzen im In- und Ausland.

Als Dauerausstellung eingerichtet ist der Fünfte Raum 1 Akzent Buddhas im Westen –

westliche Buddhas: Nachahmung, Verfremdung, Ironie.

Karlsruhe, Deutsche China-Gesellschaft (DCG)

c/o Prof. Gregor Paul

Klauprechtstr. 41, 76137 Karlsruhe

Tel.: 0721 - 81 68 02

Fax: 0721 - 981 25 00

E-Mail: deutsche_china_gesellschaft@yahoo.de

Homepage: http://dcgev.wordpress.com/

Kurzbeschreibung der Institution

Ziel der Gesellschaft ist es, Verständnis und Freundschaft zwischen Deutschen und Chinesen

zu fördern. Zu diesem Zweck bemüht sich die DCG um treffende und umfassende

Informationen über chinesische Kultur, Politik und Wirtschaft. Vorurteile, Klischees und

Missverständnisse sollen abgebaut und durch sachgerechte Kenntnisse und Einschätzungen

ersetzt werden. Als Mittel dienen ihr dabei Vorträge, Symposien und Veröffentlichungen,

aber z.B. auch die Vermittlung institutioneller Verbindungen etwa zwischen

Schulen oder Städten und die Förderung persönlicher Kontakte.

Die DCG ist eine staatlich anerkannte gemeinnützige Organisation. Ihre Vorstandsmit-


Institutionen und Vereine

glieder arbeiten ehrenamtlich. Ihre Veranstaltungen (insbesondere Vorträge und Symposien)

und Veröffentlichungen finanziert sie vor allem aus Mitgliedsbeiträgen. Ein- bis

zweimal jährlich gibt die DCG ein Mitteilungsblatt heraus. Es geht den Mitgliedern kostenlos

zu. Außerdem bemüht sich der Vorstand darum, dass die Mitglieder auch die

DCG-Buchveröffentlichungen kostenlos erhalten.

Personalstand

Prof. Gregor Paul, Präsident

Dr. jur. Alexander Bell, Vizepräsident

Prof. Helmholt Vittinghoff, Vorstand

Prof. med. Dr. rer. Nat. Adolf Gruenert, Vorstand

Xidong Wu, M.A., Vorstand

Dr. Martin Woesler, Vorstand

Publikationen

Mitteilungsblatt der DCG, China Journal, Reihe Schriften der Deutschen China Gesellschaft

im Bochumer Universitätsverlag. Die DCG bietet außerdem eine bibliophile Ausgabe

von Leibniz’ Novissima Sinica zum Verkauf an.

Weitere Informationen siehe Homepage.

Sonstige Informationen

Die DCG lädt regelmäßig zu Vorträgen ein. Sie finden seit Oktober 2002 stets an einem

Donnerstag ab 19 Uhr im Museum für Ostasiatische Kunst, Köln, Universitätsstr. 100,

statt. Eintritt für DCG-Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 3,- €, ermäßigt 1,50 €. Im Anschluss

an die darauf folgenden Diskussionen bietet sich Gelegenheit zu informellen

Gesprächen im Café des Foyers. Termine und Themen siehe Homepage.

Köln, Japanisches Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation)

Universitätsstr. 98, 50674 Köln

Tel./Fax: 0221 - 940558 - 0 /- 9

E-Mail: jfco@jki.de

Homepage: www.jki.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 / 14-17 Uhr (Büro)

Sa 10-17 Uhr (Sprachkurse und Filmvorführungen)

Die meisten Veranstaltungen im Saal finden um 19 Uhr statt, der Eintritt ist kostenlos.

Kurzbeschreibung der Institution

Das Japanische Kulturinstitut in Köln ist die Deutschland-Vertretung der Japan Foundation

Tokyo. Seine Hauptaufgaben bestehen in der Vermittlung der japanischen Sprache

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

und der Vorstellung japanischer Kultur und Kunst, um das Wissen über Japan und die

Freundschaft beider Länder zu vertiefen.

Wenn Sie sich für Japanisch interessieren, können Sie ab dem 24. Oktober an einemdreimonatigen

Sprachkursen im Japanischen Kulturinstitut Köln teilnehmen. Wir bieten

auch Einführungskurse, Kulturkurse und vieles mehr an. Weitere Informationen und die

Anmeldungsmodalitäten finden Sie unter www.jki.de.

Außerdem bieten wir ein vielfältiges Kulturprogramm mit Filmen, Ausstellungen, Vorträgen,

Lesungen und Konzerten an. In der Bibliothek können Sie auch Manga und die

neuesten Fashionmagazine kostenlos lesen.

Personalstand

Kazuaki Tezuka, Direktor

Masaru Sakato, Liaison Direktor (Berlin)

Tokiko Kiyota, Stellvertretende Direktorin

Tatsuya Takagi, Geschäftsführer

Hiromitsu Takaha, Stellvertretender Geschäftsführer

Kyoko Dreher; Verwaltungsreferat

Kazuhiro Isomura, Sprachkurse

Hideaki Itō, Sprachkurse

Katharina Dudzus, Sprachkurse

Thomas Golk, Kulturreferat

Heinz-Dieter Reese, Kulturreferat

Angela Ziegenbein, Kulturreferat

Ryūko Hasunuma, Bibliotheksleiterin

Beate Kühlenborg, Chefsekretariat

Stefanie Vincenti, Empfangssekretariat

Jun Ueno, Haustechnik

Bibliothek

Von der Tradition bis zur Gegenwart bietet die JKI-Bibliothek Informationen für alle Japan-

Interessierten an. Die Bibliothek des Japanischen Kulturinstituts Köln wurde gegründet,

um das Verständnis der japanischen Kultur zu fördern und um die Japanisch Lernenden

und Japanologen im deutschsprachigen Raum zu unterstützen.

Zu diesem Zweck verfügt die Bibliothek über eine reichhaltige Auswahl von Büchern (ca.

23.500 Exemplare), 2 japanischen Tageszeitungen, Zeitschriften (ca. 120 Titel), audiovisuellen

Materialien (ca. 6.900) und Musiknoten (ca. 920). Der Bestand (= Publikationen

in Deutsch, Englisch und vor allem Japanisch) deckt alle Bereiche der japanischen

Gesellschaft, Kultur und Sprache ab.

Alle Medien unseres Bestandes können in der bibliographischen Datenbank NACSIS-

Webcat vom National Institute of Informatic recherchiert werden. Unser Siegel lautet

JF-Cologne (JKI).


Institutionen und Vereine

Der gesamte Bestand der Bibliothek wird zur Zeit in die bibliographische Datenbank

CiNii-Books (http://ci.nii.ac.jp/books/?l=en) aufgenommen.

Die Öffnungszeiten der Bibliothek weichen von den allgemeinen Öffnungszeiten des

Instituts ab. Siehe http://www.jki.de/bibliothek.html

Filmbibliothek

Die Filmbibliothek umfasst einen Bestand von insgesamt 197 Spielfilmen (im japanischen

Original mit überwiegend dt. Untertiteln) und 117 Kulturfilmen (überwiegend dt.

synchronisiert). Die meisten Kopien haben das Format 16mm, einige wenige 35mm oder

DVD. Alle Titel können an nicht-kommerzielle Mitveranstalter ausgeliehen werden.

Publikationen

Zu zahlreichen Veranstaltungen (Ausstellungen, Filmreihen, Musikveranstaltungen, Vortragsreihen)

sind begleitende Publikationen erschienen, die online über die Homepage

bestellt werden können.

St. Augustin, China-Zentrum e.V., Geschäftsstelle

Arnold-Janssen-Str. 22, 53757 Sankt Augustin

Tel.: 02241 - 237 432

Fax: 02241 - 205 841

E-Mail: info@china-zentrum.de

Homepage: www.china-zentrum.de

Öffnungszeiten: Bürozeiten: Mo-Fr 9-12:30 Uhr, 14-17 Uhr

und nach Vereinbarung (tel. Anmeldung erbeten)

Kurzbeschreibung der Institution

Das China-Zentrum e.V. besteht seit 1988. Zweck des als gemeinnützig anerkannten

Vereins ist die Förderung von Begegnung und Austausch zwischen den Kulturen und

Religionen im Westen und in China. Insbesondere widmet sich das China-Zentrum e.V.

der Information und Bewusstseinsbildung zu Religionen in China, dem Dialog und der

Zusammenarbeit mit China, Taiwan, Hongkong und Macau und den dortigen Ortskirchen

und anderen Einrichtungen, die sich mit Fragen von Religion und Kultur befassen,

weiterhin der Erforschung des Christentums in China und seiner Geschichte sowie der

anderen Religionen im chinesischen Kulturraum. Mitglieder des China-Zentrums sind

katholische Orden, Hilfswerke und Diözesen in Deutschland, Österreich, der Schweiz

und Italien.

Personalstand

P. Martin Welling SVD, Direktor

Katharina Feith, Dipl.-Übers., Assistentin der Geschäftsstelle sowie Redaktion

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Katharina Wenzel-Teuber, M.A., Chefredakteurin der Zeitschrift China heute

Eveline Warode, Dipl.-Übers., Dipl.-Kffr., Redaktion, Bibliothek

Jan Kwee, Dipl.-Reg.-Wiss. China, Website, Redaktion

Bibliothek

Unser Bestand an Zeitschriften und Büchern zu Religionen in China ist in die Präsenzbibliothek

des Instituts Monumenta Serica integriert. Öffnungszeiten siehe dort.

Publikationen

China heute. Informationen über Religion und Christentum im chinesischen Raum,

englischsprachiges E-Journal Religions & Christianity in Today’s China sowie andere

Publikationen (siehe unsere Webseite).

St. Augustin, Institut Monumenta Serica

Arnold-Janssen-Str. 20, 53757 Sankt Augustin

Tel.: 02241 - 237 431

Fax: 02241 - 237 486

E-Mail: institut@monumenta-serica.de

Homepage: www.monumenta-serica.de

Öffnungszeiten: Di, Do 10-15 Uhr

(telefonische Anmeldung erbeten, Tel.: 02241 - 237 431)

Kurzbeschreibung der Institution

Das Institut wurde 1935 als Redaktion der Zeitschrift Monumenta Serica an der katholischen

Fu Jen Universität in Peking begründet. Es widmet sich insbesondere der

Herausgabe sinologischer Publikationen und der Förderung sinologischer Forschung

durch Veranstaltung von wissenschaftlichen Vorträgen, Konferenzen, Ausstellungen u.a.

Das Institut steht in der Trägerschaft der Steyler Missionare (SVD).

Personalstand

P. Prof. Dr. Roman Malek SVD

P. Dr. Zbigniew Wesołowski SVD, Redaktion

P. Piotr Adamek SVD, kommissarischer Direktor

P. Josef Bistut, technische Mitarbeit

Barbara Hoster, M.A., Redaktion

Dr. des. Dirk Kuhlmann, Redaktion

Alek Stypa, Bibliothek


Bibliothek

Institutionen und Vereine

Präsenzbibliothek mit ca. 88.000 Bänden in chinesischer und japanischer Sprache sowie

westlichen Sprachen. Laufend gehaltene Zeitschriften: ca. 353 Titel.

Digitalisierte Fotos (Glasplatten) der Steyler Missionare in Shandong und Gansu (Ende

19., Anfang 20. Jh.).

Publikationen

Erschienen:

“Monumenta Serica”, Bd. 59 (2011), darin u.a.: Ulrike Middendorf: “Aesthetics of Emotion

and Aesthetic Emotion in Xunzi: Xunzi on Meta-Emotion and Its Intersection with

Arts”; SPECIAL SECTION: Venturing into Magnum Cathay. 17th Century Polish Jesuits

in China: Michał Boym S.J. (1612–1659), Jan Mikołaj Smogulecki S.J. (1610–1656), and

Andrzej Rudomina S.J. (1596–1633). International Workshop, 26 September-1 October

2009.

Miroslav Kollár: “Ein Leben im Konflikt. P. Franz Xaver Biallas SVD (1878–1936). Chinamissionar

und Sinologe im Licht seiner Korrespondenz. Collectanea Serica”, Nettetal:

Steyler Verlag, 2011. 910 S., Abb. ISBN 978-3-8050-0579-1.

John DeFrancis: “Die chinesische Sprache. Fakten und Mythen”. Übersetzt von Stephan

Puhl. (Collectanea Serica) Steyler Verlag, Nettetal 2011. 379 S., Abb. ISBN 978-3-8050-

0582-1.

In Vorbereitung zum Druck:

Toyka-Fuong, Ursula: The Splendours of Paradise. The Buddhist Monastery Fahai Si of

1439–1444: Mural Paintings and Associated Epigraphic Documents. Monumenta Serica

Monograph Series.

Jacques Gernet: “Die Begegnung Chinas mit dem Christentum”. Neue, durchgesehene

Ausgabe mit Nachträgen und Index, herausgegeben von Roman Malek. Monumenta

Serica Monograph Series.

Monumenta Serica, Bd. 60 (2012), darin u.a.: Anna Hagdorn: “Das Tuscheset Yu zhi ming

yuan tu mo (Kaiserliche Tusche mit Darstellungen von Gartenansichten) des Museums

für Angewandte Kunst in Frankfurt”, “„Original“ und „Kopie“ im Kontext des chinesischen

Tusche(kunst)handwerks; Qu Yi, Die Anweisung zur Rezitation des Rosenkranzes. Ein

illustriertes christliches Buch aus China vom Anfang des 17. Jahrhunderts”.

Sonstiges

The Seventh Fu Jen University International Sinological Symposium: The Contribution of

Russian Sinology to the Knowledge of China (Monumenta Serica Sinological Research

Center, Fu Jen University, Taibei, 23.–24.11.2012).

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Vörstetten bei Freiburg, Urasenke Stiftung

Mooswaldstr. 5, 79279 Vörstetten

Tel.: 07666 - 88 46 440

Fax: 07666 - 88 46 442

E-Mail: post@teeseminar.de

Homepage: www.teeseminar.de

Blog: http://teeseminar.blogspot.de/

Öffnungszeiten: Entsprechend den Veranstaltungen, siehe Homepage

Kurzbeschreibung der Institution

Die Urasenke-Stiftung wurde 1986 in Zusammenarbeit mit der Urasenke-Stiftung in

Kyōto, unter der Schirmherrschaft von Dr. Soshitsu Sen XV, als Zentrum für die Schulung

auf dem japanischen Teeweg eingerichtet. Sie arbeitet eng mit dem Japanischen Kulturinstitut

in Köln und den diplomatischen Niederlassungen Japans zusammen, ebenso mit

Japanologie-Lehrstühlen deutscher und amerikanischer Universitäten.

Die Stiftung steht unter der Leitung des in Japan ausgebildeten Teemeisters und Zen-

Priesters Ulrich Haas Sōshiki Seizen, mdi.

Die Stiftung veranstaltet Vorträge, Vorführungen und Unterricht zum Teeweg, zur Zen-

Meditation und damit verknüpften Themen. Die Veranstaltungen können bei uns nach

Vereinbarung gebucht werden. Darüber hinaus findet auch ein regelmäßiger Unterricht

in Form von wöchentlichem Gruppen und monatlichen Seminaren statt.

Personalstand

Hans Specht, leitender Teemeister der Zweiggruppe Tübingen

Dr. Peter Schendl, Leiter der Zweiggruppen in Österreich

Lehrveranstaltungen

Wir führen nicht nur Veranstaltungen auf Anfrage durch, sondern unterhalten auch ein

Unterrichtsprogramm mit Seminaren, die dem Intensivstudium jeweils einzelner Themen

gewidmet sind (schriftliche Anmeldung erforderlich), sowie wöchentliche Unterrichtsstunden

in Vörstetten bei Freiburg. Schüler der Stiftung treffen sich außerdem zweimal

monatlich in Tübingen zum gemeinsamen Praktizieren.

Bibliothek

Bibliothek in Deutsch, Englisch und Japanisch; Schwerpunkt: Tee- und Zenweg.

Publikationen

Interne Publikationen, Blog: http://teeseminar.blogspot.de/


Institutionen und Vereine

Würzburg, Siebold-Gesellschaft e.V. – Deutsch-Japanisches

Forum

Siebold Palais, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg

Tel.: 0931 - 41 35 41

Fax: 0931 - 6 19 22 40

E-Mail: sieboldgesellschaft@web.de

Homepage: www.siebold-museum.de

Öffnungszeiten: Siebold-Museum: Di-So 14:30 - 17:30Uhr

Weitere Besuchszeiten nach persönlicher Vereinbarung

Kurzbeschreibung der Institution

Förderung der Kontakte zwischen Deutschland und Japan, sowie die Pflege und Weiterentwicklung

des Lebenswerkes von Philipp Franz von Siebold im Sinne der Völkerverständigung.

Führung des Siebold-Museums Würzburg.

Personalstand

Udo Beireis, M.A., 1. Vorsitzender

Dr. Andreas Mettenleiter, 2. Vorsitzender

Wolfgang Klein-Langner, Schatzmeister

Tanja Feuerpfeil, Protokoll

Bibliothek

Schwerpunkt Philipp Franz von Siebold, seine Familie, seine Zeit.

Japan: Landeskunde, Kultur, Literatur; nur Präsenzbibliothek (Bestand ca. 20.000 Bücher)

Mediathek im Aufbau.

Publikationen

Kostenloser E-Mail-Newsletter. Flyer zu den jeweiligen Sonderausstellungen.

Österreich

Wien, Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens,

Zentrum Asienwissenschaften und Sozialanthropologie,

Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Apostelgasse 23, A-1030 Wien

Tel.: +43 - (0) 1 - 515 81 6400

Fax: +43 - (0) 1 - 51581 6410

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

E-Mail: office.ias@oeaw.ac.at

Homepage: http://ikga.oeaw.ac.at

Kurzbeschreibung der Institution

Ziel des 1991 gegründeten Institutes ist die längerfristige Erforschung der Kulturen

Asiens. Es bezieht sich auf ein „Asien“, das kulturell und geographisch verstanden Ost-,

Südost-, Süd- und Zentralasien umfasst, und ermöglicht kultur- und ideengeschichtliche

Forschungen in den Wissenschaftsdisziplinen Indologie, Tibetologie, Sinologie, Japanologie,

Buddhismuskunde und Religionswissenschaft.

Die in Schwerpunkten zentrierte Forschung geht von Originalquellen in den jeweiligen

Sprachen aus und verfolgt mit philologisch-historischen Methoden insbesondere

ideen- und kulturgeschichtliche Fragen, die sich in Arbeitsfeldern wie Philosophie- und

Religionsgeschichte, Religionshermeneutik, Begriffs- und Ideenforschung, Mentalitätsgeschichte

und Lexikographie realisieren. Die Forschungsprojekte dienen der Ausarbeitung

von Studien zu kulturwissenschaftlichen Themenkomplexen, der Erschließung und

Edition wichtiger Primärquellen und der Erstellung von Spezialwörterbüchern.

Personalstand

Univ. Doz. Dr. Helmut Krasser, Direktor

Dr. Horst Lasic, Stellv. Direktor

Univ. Prof. Ernst Steinkellner, Gastforscher

Cynthia Peck-Kubaczek, Sekretariat

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Dr. Vincent Eltschinger, Mag. Mathias Fermer, Dr. Susanne Formanek,

Dr. Anne MacDonald, Mag. Patrick McAllister, Dr. Ernst Prets,

Dr. (habil.) Marion Rastelli, Dr. Masamichi Sakai, Dr. Bernhard Scheid,

Dr. Marcus Schmücker, Dr. Toshikazu Watanabe

Publikationen

Reihen:

„Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens” (bisher 72 Bände)

„Materialien zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens” (bisher 5 Bände)

„Sanskrit Texts From the Tibetan Autonomous Region” (bisher 7 Bände)

„Materialien zur Geschichte der Rāmānaja-Schule” (bisher 9 Bände)

Alle erschienen im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Zeitschriften:

Journal of the International Association of Buddhist Studies (bisher 10 Bände)

Wiener Zeitschrift für die Kunde Südasiens (bisher 1 Band)


Sonstige Informationen

Institutionen und Vereine

Indische Philosophie und Religion, Dialektik und Logik, sowie die Rāmānaja-Schule und

ihre Beziehungen zum Advaita-Vedanta und zum Pancaratra,

Tantrismus in Indien,

Gestaltung des Lebenslaufs in Japan (Alter, Kindheit),

Entwicklungsgeschichte des Shintō,

die erkenntnistheoretische Schule des Buddhismus in Indien und Tibet,

Erschließung buddhistischer Sanskrit-Texte auf der Grundlage neuer Quellen.

Das Institut veranstaltet regelmäßig Symposien zu einem seiner Themenbereiche, wie

umgekehrt die einzelnen Mitarbeiter Ergebnisse ihrer Arbeit auf internationalen Tagungen

präsentieren und diskutieren. Kooperationen finden aber auch mit der Universität

Wien statt, an der die meisten Mitarbeiter regelmäßig unterrichten und die Forschungsergebnisse

so an die Studierenden weitergeben.

Polen

Warschau, The Polish Society of Oriental Art

(now transforming into the Polish Institute of World Art Studies)

ul. Warecka 4/6 – 10, 00-040 Warszawa, Poland

E-Mail: biuro@sztukaorientu.pl

Homepage: www.sztukaorientu.pl

Kurzbeschreibung der Institution

The new organisation emerged from the fusion of the Polish Society of Oriental Art (active

since 2006) and Modern Art Society in Toruń. The institute continues and broadens

the profile of both its predecessors, with the interests and activities covering now different

areas of art studies, especially non-European art traditions and intercultural relations.

Personalstand

Prof. Jerzy Malinowski, president

Dr. Joanna Wasilewska, vice-president for cooperation with museums, cultural institutions

and associations

Dr. Weronika Liszewska, vice-president for conservations

Dr. Katarzyna Kulpińska, vice-president for modern and contemporary art

Magdalena Ginter-Frołow, secretary

Dr. Izabela Kopania, treasurer

Publikationen

Including publications of the Polish Society of Oriental Art, Section of Oriental Art of the

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Nicolaus Copernicus University in Toruń and Chair of Byzantine and Post-Byzantine Art

of the Cardinal Stefan Wyszyński’s University in Warsaw can be found on:

http://sztukaorientu.pl/index.php?option=com_content&task=view&id=100&Itemid=12

(full list of publications)

Sonstige Informationen

The new society emerged from the fusion of PSOA and Modern Art Society in Toruń and

will be fully active in 2012.

A few conferences are organized every year.

In 2012:

January 12-13, 2012

Costume – the Mirror of Culture, Warsaw

June 14-15, 2012

7th Meeting of Art Historians and Conservators of Oriental Art Works, Toruń

September 12-14, 2012

Poland – Russia. Art and History, Warsaw

October 26-27, 2012

Korea: Art and Artistic relations with Europe/Poland, Warsaw


Institutionelle Forschungsprojekte

INSTITUTIONELLE FORSCHUNGSPROJEKTE

Deutschland

Berlin, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Bildkulturen

Ziel der interdisziplinären Arbeitsgruppe Bildkulturen ist die Erweiterung der bisher weitgehend

auf die Vielfalt von Bildern bezogenen Fragen der Bildwissenschaft auf die Vielfalt

der Kulturen, die sie verkörpern und die sie prägen. Mit dieser ebenso transkulturell

wie kulturvergleichend ausgerichteten Fragestellung sollen erstmals Bildkulturen auf

ihren partikularen und universalen Anspruch hin sowohl in systematischer wie auch in

historischer Perspektive untersucht werden. Laufzeit September 2008 bis August 2011.

Projektsprecher: Prof. Christoph Markschies (2008 - 2011)

Weitere Informationen: http://www.bbaw.de/bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/Bildkulturen/de/Startseite

Berlin, Freie Universität, Ostasiatisches Seminar, Institut für

Korea-Studien

Circulation of Knowledge and Dynamics of Transformation (AKS)

20 Jahre Deutsche Einheit und Lehre für Korea (Wiedervereinigungsministerium Korea)

Berlin-Brandenburg und Kyeongki-Do (Provinzregierung Kyeongki-Do)

Berlin, Freie Universität, Kunsthistorisches Institut, Ostasiatische

Kunstgeschichte

Landschaft, Kanon und Intermedialität in der chinesischen Malerei der 1930er und

1940er Jahre

Beginn: Mai 2012 bis April 2015.

Leitung des DFG-geförderten Forschungsprojekts: Juliane Noth.

Anhand der chinesischen Landschaftsmalerei (shanshuihua) untersucht das Projekt,

wie sich die technischen Neuerungen, die das frühe 20. Jahrhundert mit sich brachte,

die Begegnung mit europäisch-amerikanischer Kunst und Denken ebenso wie der

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

verstärkte künstlerische und wissenschaftliche Austausch mit Japan auf die traditionalistische

Tuschemalerei auswirkten. Chinesische Künstler mussten sich in der ersten

Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur mit dem „Anderen“ der europäisch-amerikanischen

Kunsttradition, sondern darüber hinaus die zu einer „nationalen Malerei“ (guohua)

gewordene „eigene“ Kunsttradition in ihren formalen Mitteln, ihren theoretischen Grundlagen

und ihrer Geschichte neu bestimmen. Ein zweiter Aspekt der Untersuchung sind

Bilder, die auf oder nach den zahlreichen Reisen vieler Künstler entstanden, die durch

moderne Verkehrsmittel erleichtert wurden. Im Zentrum steht hierbei die Frage, wie das

Skizzieren in der Natur, aber auch die Nutzung der Fotografie die Wahrnehmung und

Wiedergabe von Landschaft beeinflussten. Ziel des Projekts ist es nachzuvollziehen,

wie diese Übersetzungsprozesse und die technischen Innovationen in eine Bildsprache

übertragen wurden, die für die Definition von „chinesischer Malerei“ im 20. Jahrhundert

konstituierend war.

Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz,

Ostasienabteilung III F

SSG 6.25 digital

in diesem DFG-geförderten Projekt werden ausgewählte Teile des Bestands an ostasiatischen

Rara digitalisiert, in ihren zentralen Strukturelementen erschlossen und frei

über die Digitalen Sammlungen der Staatsbibliothek zu Berlin angeboten. Das Projekt

umfasst die tibetischen Texte der Sammlung Waddell, die mandschurische Sammlung,

die alte Japan-Sammlung, die alte China-Sammlung (Libri sinici) und die Sammlung

Hänisch. Als sechster Teil werden ca. 4000 Titel an westlichsprachigen Beständen mit

Ostasienbezug bis zum Publikationsjahr 1912 digitalisiert.

Rekonstruktion der historischen Ostasiensammlung der Staatsbibliothek zu Berlin: das

Projekt wird aus Mitteln des BKM finanziert und soll die durch Kriegsverlust und -verlagerung

heute verstreuten historischen Ostasien-Bestände bis zum Ende des Zweiten

Weltkrieg rekonstruieren und virtuell zusammenführen. Sie sollen über ein einheitliches

Nachweissystem mit den Berliner Beständen gemeinsam recherchiert werden können

und eine Auswahl der verlagerten Bestände soll digitalisiert und auch physisch verfügbar

gemacht werden. (Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2014)

Projektwebseite: http://crossasia.org/digital/sammlungen.html; Laufzeit: 11.2009 – Mitte

2013

Dortmund, Technische Universität Dortmund,

Seminar für Kulturanthropologie des Textilen

Modernität der Tradition. Das usbekische textile Erbe als kulturelle und ökonomische

Ressource.


Institutionelle Forschungsprojekte

2010-2012, Laufzeit 2 Jahre, finanziert von der VW-Stiftung, Leitung: Prof. Dr. Gabriele

Mentges, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Dr. Lola Shamukhitdinova und Svenja

Adelt, M.A.

Modernity of Traditions. Uzbek textile heritage as a cultural and economical resource.

Summer School in Bukhara 2010 – “Teaching via research”

Summmer school in Tashkent 2011 - “Summer School on Teaching Methods: Green

Design”

Das Projekt kooperiert mit verschiedenen usbekischen Universitäten und Forschungsinstituten:

Titli Universität Taschkent, National Institute of Fine Art and Design, Taschkent

/ Andijan Engineering Economical Institute Textile Faculty / Bukhara Technological Institute

of Food and Light (Apparel) Industry / Uzbek Scientific Research Institute of Natural

Fibers, Margilan.

Das Unsichtbare und das Sichtbare. Zur musealen Herstellung von Region.

2012-2015, Leitung: Gudrun M. König, Mitarbeit: Ulrike Langbein, Kooperation: Franziskanermuseum

Villingen-Schwenningen, Förderung: VolkswagenStiftung.

Die projektierte Studie widmet sich der Frage, wie Region historisch im Prozess des

Sammelns und Zeigens hergestellt wird: Am Beispiel der renommierten Spiegelhalder-

Sammlung des Franziskanermuseums Villingen-Schwenningen werden die Praktiken

des Erwerbens und Verkaufens, der Klassifikation und Musealisierung um 1900 rekonstruiert.

Das Selbstbild in der Bilderwelt. Zur Soziologie der Person und ihrer Figuration in

bildmedialen Beobachtungs- und Bewährungsanordnungen.

Leitung: Juniorprofessur Müller, DFG-Projekt (laufend, in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen

Institut Essen/KWI).

Das Forschungsvorhaben untersucht gesellschaftlich neuartige, durch bild- und medientechnische

Entwicklungen geprägte Formen personaler Selbstthematisierung.

Theoretisch-konzeptionell stützt sich das Projekt auf einen philosophisch-anthropologischen

Begriff der sozialen Person, aus dem sich die Möglichkeit einer komparativen

Forschungsheuristik ergibt: Empirisch unterschiedliche Formen der Thematisierung der

je eigenen Person (sprachlich-diskursive Formen ebenso wie körperlich-bildhafte und

technisch mediatisierte) treten als sozio-historische Modifikationen der anthropologi

schen Grundstruktur von Personalität in den Blick. Das empirisch-rekonstruktive Arbeitsprogramm

des Projekts beinhaltet dementsprechend erstens Feldforschungen und

Bilddatenauswertungen zu neuen, zeitgenössischen Formen bildmedialer Selbstthematisierung

sowie zweitens die Durchführung methodisch gezielter Kontrastierungen mit

historischen Vorformen personalen Bildmediengebrauchs seit der Renaissance.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Hamburg, Universität Hamburg, Asien-Afrika-Institut,

Abteilung für Sprache und Kultur Japans

Wege des Wissens: Zur Funktion von Paratexten in buddhistischen Manuskripten

des japanischen Mittelalters

(Teilprojekt in SFB 950, Projektleiter: Prof. Dr. Jörg B. Quenzer, Mitarbeiterin: Meike Zimmermann,

M.A.)

Während des japanischen Mittelalters hatte Wissen, das innerhalb buddhistischer Schulen

oder Gelehrtenkreise entwickelt und verbreitet wurde, tendenziell restriktiven Charakter.

Das Teilprojekt verbindet diesen Befund mit dem zentralen Textmedium dieser Zeit, dem

Manuskript. Durch eine Untersuchung derjenigen Informationen in Manuskripten zumeist

aus der esoterischen Tradition des Buddhismus, die nicht der Haupttext sind, also Paratexten

wie Kolophone, Glossen oder Titel, sollen Kontrolle und Zugang zu Wissen ebenso

herausgearbeitet werden wie deren soziale Organisationsformen.

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität, Exzellenzcluster

“Asia and Europe in a Global Context: Shifting Asymmetries in

Cultural Flows”

The Cluster of Excellence „Asia and Europe in a Global Context: Shifting Asymmetries

in Cultural Flows“ at the University of Heidelberg is part of the Excellence Initiative of the

German Research Foundation (DFG) and the German Science and Research Council

(Wissenschaftsrat). The objective of the Cluster is to examine processes of cultural exchange

with a strong focus on interdisciplinary research. Established in October 2007 in

cooperation with renowned international institutions, the Cluster provides excellent academic

facilities and prospects especially for young scholars. The nongeographical use

of both Asia and Europe and the concept of cultural flows are key elements of innovative

theoretical debates on cultural exchange from the Bronze Age up to the present. The

Cluster intends to develop innovative as well as sustainable concepts of research by the

combination of different skills and approaches.

The Cluster‘s thematical focus is on Asia and Europe in a global context. The aim is to

analyse shifting asymmetries in cultural flows. Transcultural flows are carried both ways

by mediators, namely media, objects, or human beings. The modern „globalisation“ is

only the widening and quickening of a process that has been going on since prehistoric

times by ways of exchange and migration. Given the long history of such flows, the Cluster

provides a framework for a close interaction between scholars working on earlier developments

in Asia and Europe and those dealing with the modern period. To understand

new configurations, a thorough understanding of their historical conditions is essential;

the work of the Cluster thus has an important historical dimension.


Institutionelle Forschungsprojekte

Teilprojekte

B4 Transcultural Visuality Learning Group (Koordination: Sumathi Ramaswamy, Barbara

Mittler, Christiane Brosius)

B8 Rethinking Gender, Sexuality and the Body in a Transcultural Art World (Koordination:

Susanne Enderwitz, Barbara Mittler, Christiane Brosius, Gita Dharampal-Frick,

Inken Prohl, Melanie Trede)

B16 Parcours Exhibition in Heidelberg: “Becoming Intense – Becoming Animal – Becoming

…” (Koordination: Melanie Trede)

D1 Historicizing the Experience of Violence without Frontiers. Influence and Importance

of Shifting Asymmetries. The Example of the Mongolian Invasion in the Thirteenth Century

(Koordination: Susanne Enderwitz, Melanie Trede, Stefan Weinfurter)

D4 Aspects of Authenticity in Architectural Heritage Conservation (Koordination: Niels

Gutschow, Lothar Ledderose)

D13 Multi-Centred Modernisms – Reconfiguring Asian Art of the Twentieth and Twenty

First Centuries (Koordination: Monica Juneja, Franziska Koch)

HRA3 Visual Database Enhancement - Position of a coordinator for the visual database

(Koordination: Christiane Brosius, Thomas Maissen, Barbara Mittler, Raphael Rosenberg,

Melanie Trede)

HRA6 HyperEvaluation - Evaluating an innovative image annotation tool (Koordination:

Melanie Trede, Peter Gietz, Matthias Arnold, Raphael Rosenberg, Christiane Brosius,

Thomas Maissen)

Weitere Informationen: http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/home.html

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität, Zentrum für Ostasienwissenschaften,

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens

Forschungsstelle Buddhistische Steinschriften in China, Heidelberger Akademie

der Wissenschaften

Leitung: Prof. Lothar Ledderose

Mitarbeiter: Dr. Claudia Wenzel, Dr. Sueyling Tsai, Dipl.-Soz. Wolfgang Meier

Die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts n. Chr. stellt für den chinesischen Buddhismus

eine bedeutende Epoche dar. In den Jahren 577/578 litten die Gläubigen unter den Verfolgungen

des säkularen Staates Zhou. Zugleich erzielten Mönche während dieser Pe-

riode große Fortschritte in der Übersetzung der Schriften Buddhas, was zu einem völlig

gewandelten Verständnis seiner Lehre führte. Die ursprünglich aus Indien stammende

Religion wurde nun in vielen Elementen der einheimischen Tradition angepasst. Ihren

Niederschlag fand diese historische Entwicklung in einzigartigen Steininschriften. Teils

wurden die heiligen Texte in mühevoller Arbeit und in bis zu drei Meter hohen Zeichen

in den gewachsenen Fels gemeißelt, teils wurden Inschriften in die architektonische

Gestaltung von Höhlentempeln integriert. Mit diesem “Netz” aus Steininschriften schufen

die chinesischen Buddhisten damals die mithin kulturhistorisch bedeutsamsten Monumente

Nordchinas.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Aufgabe der im Jahr 2005 eingerichteten Forschungsstelle ist eine vollständige und systematische

Dokumentation dieser teilweise erst in den letzten Jahren wieder entdeckten

Steininschriften. Vor allem in den Provinzen Shandong, Henan und Hebei haben sich

die Steininschriften über die Jahrhunderte erhalten. Die wissenschaftliche Auswertung

der geschichtlichen wie auch der biographischen Informationen dieser Texte - nebst

ihrer Kommentare - lässt die Sinisierung des Buddhismus in einem neuen Licht erscheinen.

Von besonderem Interesse ist zudem, dass die Texte in unterschiedliche räumliche

Zusammenhänge eingebettet sind. Sie verleihen der Landschaft sakralen Charakter:

Monumentale Stelen verkünden die heiligen Texte, steile Felswände werden zu Orten

der Meditation, und große Felsbrocken markieren bergansteigende Pilgerpfade.

In der Provinz Sichuan dagegen finden sich die Texte in eigens angelegten Höhlen, in

denen sie ihre Botschaft ähnlich eines ikonographischen Bildprogrammes verkünden.

Zur Untersuchung der bedeutungsvollen räumlichen Bezüge sind in den letzten Jahren

geodätische Wissenschaftler ins Projekt eingebunden worden, zunächst vom Fachbereich

„Geoinformationswesen“ der Hochschule für Technik in Karlsruhe (FH), und später

vom i3mainz (Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik an der Fachhochschule

in Mainz) sowie vom Geographischen Institut der Universität Heidelberg. In

interdisziplinärer Zusammenarbeit werden Karten, Übersichtspläne der Inschriftenorte,

3D-Modelle und Inschriftenscans erstellt, wodurch eine Betrachtung und Lesung der

Monumente am Computer ermöglicht wird.

Das Projekt basiert auf internationaler Zusammenarbeit, vor allem mit chinesischen Wissenschaftlern,

die sich seit einigen Jahren wieder verstärkt religionshistorischen Fragen

zuwenden. Darüber hinaus bestehen enge Verbindungen zu japanischen Gelehrten, die

die hervorragende buddhologische Tradition ihres Landes fortführen.

Teilprojekte

BMBF – Forschungsprojekt Deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Kulturgüterschutz:

Kunsthistorische und religionshistorische Grundlagen der Restaurierung

buddhistischer Kulthöhlen in China

Projektleiter: Prof. Lothar Ledderose, Projektmitarbeiter: Dr. Zhou Zhao, Ming Liu, M.A.

Laufzeit: 01.04.2010 - 31.03.2014

Ziel der „Deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Kulturgüterschutz“ ist die Opti-

mierung der Kooperation von deutschen und chinesischen Denkmalschutz-ExpertInnen

durch die Förderung der Ausbildung, wissenschaftlichen Zusammenarbeit und

Forschung zur Dokumentation und Erhaltung bedeutender Denkmäler in China. Diese

langjährige naturwissenschaftlich-restauratorische Zusammenarbeit wird seit 2007 sehr

erfolgreich durch eine geisteswissenschaftliche Komponente ergänzt. In dem hier dargestellten

Anschlussvorhaben sollen die Restaurierungsarbeiten der TU München in den

Kulthöhlen von Jinchuanwan und Yuanjuedong (Anyue) sowie im Tempel von Shuilu‘an

weiter kunstgeschichtlich begleitet und ergänzt werden sowie kunst- und religionshistorische

Forschungen zum besseren Verständnis der Monumente und ihrer Bedeutung

durchgeführt werden.


Institutionelle Forschungsprojekte

SFB 619 Ritualdynamik: Soziokulturelle Prozesse in historischer und kulturvergleichender

Perspektive

Teilprojekt B6:

„Beichtrituale in chinesischen buddhistischen Kulthöhlen des 6. bis 8. Jahrhunderts“

Projektleiter: Prof. Lothar Ledderose, wiss. Mitarbeiter: Dr. Dinah Jung, Chen Liang,

M.A.

Teil II: Olfaktorische Elemente im chinesischen Totenritual (seit August 2009)

Gegenstand der Forschung ist der Gebrauch von olfaktorischen Substanzen im chinesischen

Totenritual. Die Untersuchung hat zwei separate, jedoch verschränkte Teile, die

sich gegenseitig ergänzen und erhellen.

Kunsthistorisch/archäologischer Teil (Chen Liang, M.A.)

Im kunsthistorisch/archäologischen Teil wird der Übergangsraum (liminal space) zwischen

der Sphäre der Lebenden und der endgültigen, unterirdischen Grablege in den

Blick genommen. Insbesondere an Gräbern der Han-Zeit wird untersucht, an welchen

Stellen und zu welchen Zeitpunkten im Ritual Räucherwerk und ähnliche Substanzen

eingesetzt wurden. Dazu werden schriftliche Quellen sowie archäologische Grabungsberichte

ausgewertet.

Kunstethnologischer Teil (Dr. Dinah Jung)

Der kunstethnologische Teil des Projekts befasst sich mit der Funktion von olfaktorischen

Substanzen im heutigen Totenkult. Untersucht werden Totenrituale in China sowie in der

chinesischen Diaspora im asiatischen Umfeld. Ein wesentliches Forschungsinteresse

richtet sich dabei auf die meist west- und südostasiatische Herkunft des Räucherwerks,

auf seine Vermarktung und auf die konkrete Anwendung im Ritual.

Weitere Information: http://www.ritualdynamik.de/index.php?id=45

SFB 933 Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in nontypographischen

Gesellschaften

Teilprojekt B07:

“Aspects of Mediality and Materiality of illuminated handscrolls in medieval Japan (Aspekte

der Medialität und Materialität illuminierter Querrollen im mittelalterlichen Japan.)

Projektleiterin: Prof. Melanie Trede, wiss. Mitarbeiterin: Sabine Neumann, M.A.

Das Teilprojekt will Grundlagenforschung betreiben mit dem Ziel der Veröffentlichung

eines Katalogs unpublizierter illuminierter Querrollen. Der Katalog wird die Querrollen interaktiv

und digital präsentieren, Objektbiografien und Provenienzen zuordnen und eine

Differenzierung der Bildgattungen vornehmen.

Weitere Informationen: http://www.materiale-textkulturen.de/teilprojekte.php#&panel1-

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Teilprojekt C04:

“Der buddhistische Kanon in Stein. Materialisierung und Präsentifizierung heiliger

Schriften im Wolkenheimkloster (616-1180 n. Chr.)”

Projektleiter: Prof. Lothar Ledderose, wiss. Mitarbeiter: Tingting Chen, M.A., Huiping

Chuang, M.A.

Im Wolkenheimkloster (Yunjusi) bei Beijing wurden von 616 bis ca. 1180 n. Chr. buddhistische

kanonische Texte, die insgeamt ca. 25 Millionen Zeichen umfassen, in Stein

gemeißelt. Ziel des Teilprojekts ist die Analyse der Metaebene dieses größten epigraphischen

Projektes der Weltgeschichte. Dabei sollen ca. 6000 Kolophone, die

auf den Sutrasteinen neben oder unterhalb der kanonischen Texte eingemeißelt sind,

erfasst und ca. 30 narrative Texte, in denen die Akteure des Meißelprojekts über ihre

Arbeit und ihre Motive berichten und ihr eigenes Tun reflektieren, erschlossen werden.

Weitere Informationen: http://www.materiale-textkulturen.de/teilprojekt.php?p=C04

Hofheim am Taunus, Raum 1 Forschungsinstitut

Mai 2011 Start eines umfangreichen Forschungsprojekts zu den Alternativkulturen im

deutschsprachigen Raum (Bundesrepublik Deutschland, DDR, Österreich, Schweiz)

und Publikation der „Berliner Skizze“ dazu. Arbeit an 24 Einzelvorhaben daraus zur Geschichte

der Lotos-Studios (1969-1992), der Umwelt- und Friedensbewegung und zur

Bedeutung asiatischer Einflüsse darin (Petra Kelly, der Dalai Lama, Rudolf Bahro u.a.).

Mainz, Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz und Institut

für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität

München

Zusammenarbeit zwischen dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (vertreten

durch Frau Dr. Susanne Greiff) und dem Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität

München (vertreten durch Professor Dr. Thomas O. Höllmann) in

den Forschungsthemen Schmuck (Sonja Filip, M.A.) und Textilien (Dr. Shing Müller) der

Tang-Zeit in ihrem kulturellen Kontext. Ausgangspunkte für die Zusammenarbeit sind

jeweils die Grabfunde der Tang-Prinzessin Li Chui und die Textilien aus dem Famen-

Tempel.


Institutionelle Forschungsprojekte

Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen

Forschungsstelle „Archäologie und Kultur Ostasiens“

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen

entsteht seit 2006 auf Initiative und durch Förderung der Sinologin,

Archäologin und Ethnologin Dr. Magdalene von Dewall ein «Archäologisches Fachwörterbuch

Chinesisch-Deutsch». Geleitet wird das Stiftungsprojekt von der Archäologin,

Sinologin und Ethnologin Jeanette Werning, M.A. am Curt-Engelhorn-Zentrum für

Kunst- und Kulturgeschichte, Forschungsstelle Archäologie und Kultur Ostasiens.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China

auf dem archäologischen Gebiet ist ein geeignetes Fachwörterbuch ein großes Desiderat

für die fachliche Verständigung und Zusammenarbeit chinesischer und deutschsprachiger

Archäologen geblieben. Das deutsch-chinesische Fachwörterbuch zur Archäologie soll

den wechselseitigen wissenschaftlichen Austausch erleichtern und einen eigenständigen

Umgang mit chinesischsprachigen Fachpublikationen ermöglichen. Hierzu ist die Einbeziehung

des grabungs- und befundorientierten Wortschatzes von großer Bedeutung.

Grabungsberichte müssen als primäre Grundlagenquelle nachvollziehbar erschlossen

werden können. Gleiches gilt für Glossare der modernen Partnerwissenschaften wie der

Archäometrie. Eine solche Ausrichtung greift nicht nur die Erfordernisse und Standards

westlicher archäologischer Wissenschaften auf, sondern spiegelt auch die neueren Entwicklungstrends

und Bedürfnisse der chinesischen Archäologie selbst wieder. Intensive

Berücksichtigung finden auch Termini aus dem Bereich des Ausstellungswesens und

der Restaurierung bzw. Konservierung. In Vorbereitung ist zunächst die Ausgabe mit

Chinesisch als quellsprachigem Eintrag. Zum Zwecke eines ersten Korrekturgangs erfolgte

im April/Mai 2012 ein mehrwöchiger Aufenthalt der lt. Redakteurin J. Werning am

Archäologischen Institut der Chines. Akademie der Sozialwissenschaften in Beijing.

München, Technische Universität München

Lehrstuhl für Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierung

Forschungsprojekt China:

Laufzeit: 2010-2013; Schwerpunkte der Forschung sind Kulturgüter in den Provinzen

Shaanxi und Sichuan:

- Terrakottaarmee des Qin Shihuang, 221-210 v. Chr., Lintong: Erhaltung der Erdfeuchte

und der Erdarchitektur in den Gruben; Klebung zerbrochener Terrakottafiguren.

- Shuilu’an, buddhistischer Tempel mit bemalten Lehmfiguren, 1563-1657, bei Lantian:

Untersuchung der Schadensursachen an Wänden und Figuren, Erforschung von Herstellungs-

und Maltechnik, Konservierung von Musterflächen. Untersuchungen zur Kun-

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

stgeschichte und zum ikonographischen Programm durch das Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens, Heidelberg.

- Guanyu-Tempelhallen des ehemaligen Gildehauses Beiwusheng huiguan, 18. Jh., bei

Ziyang im Süden der Provinz Shaanxi: Untersuchung und Konservierung der Wandmalereien.

- Steinskulpturen der Grottenanlage Yuanjuedong südlich der Stadt Anyue, Song-

Dynastie, Grotten 10 und 37: Dokumentation und 3-D-Vermessung, Erstellung eines

Restaurierungskonzeptes und eines schützenden Vorbaus in Zusammenarbeit mit dem

Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion, der TU München.

Informationen zum Forschungsprojekt unter:

http://www.rkk.arch.tu-muenchen.de > Projekte und Forschung > China-Projekt.

Dort auch Publikationen des Projektes bis einschließlich 2009 zum Herunterladen.

Österreich

Wien, Universität Wien, Institut für Ostasienwissenschaften,

Japanologie

Ukiyo-e Karikaturen 1842-1905

Die Tenpō-Reformen in den 1840er Jahren zu Ende der japanischen Abschließungsperiode

betrafen die Welt der Holzschnitte durch zahlreiche Einschränkungen und Verbote,

sie hatten aber auf die Welt der ukiyo’e vor allem einen nachhaltigen Effekt: Die bisherigen

Hauptthemen der Bilder, Kurtisanen und Schauspieler, verloren an Popula-rität,

Karikaturen aller Art, von politischen Karikaturen (fūshiga) bis zu harmlosen Scherzzeichnungen

(giga) ohne tiefere Bedeutung, setzten sich als neues Genre durch. Bis zum Ende

der Tokugawa-Zeit blieben Karikaturen ein ungeheuer beliebtes Genre, und auch die

Neuerungen der Meiji-Zeit und die autoritären Meiji-Regierung sind ein beliebtes Objekt

von Karikaturen. Dieses Genre ist bisher von der ukiyo-e-Forschung noch wenig erfasst

worden, wozu sicherlich der schwierige Zugang - viele Bilder enthalten viel schwer lesbaren

Text, die Texte und Bilder sind so verklausuliert, dass sie nur schwer verständlich

sind- beiträgt. Dazu kommt, dass die herkömmliche ukiyo-e-Forschung ästhetische Kriterien

bei der Auswahl ihrer Forschungsobjekte angewandt hat, die die Behandlung von

Karikaturen von vorneherein ausschloss. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten sind auch

die Karikaturen auf ein immer größeres Interesse der Forscher gestoßen, wobei einerseits

Subgenres der Karikaturen (Erdbeben-Bilder, Masern-Bilder, Yokohama-Bilder,

ken-Bilder) oder Karikaturen einzelner Künstler (Kuniyoshi, Kyōsai, Kiyochika) zusammenfassend

darzustellen versucht wurden.

Das vom FWF seit 2004 geförderte Forschungsprojekt Ukiyoe-Karikaturen 1842-1905

wurde am 30.6.2012 beendet. In die gleichnamige dreisprachige Datenbank (www.univie.

ac.at/karikaturen) wurden über 1500 Ukiyoe-Karikaturen aufgenommen und ausführ-


Institutionelle Forschungsprojekte

lich beschrieben. Auch in Hinkunft sollen noch kleinere Ergänzungen und Verbesserungen

vorgenommen werden.

Wien, Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte

FWF-NFN S 98

„The Cultural History of the Western Himalaya from the 8th Century“ (CHWH)

Gesamtleitung: Univ.-Prof. Deborah Klimburg-Salter, finanziert aus Mitteln des „Fonds

zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung” (FWF).

Coordination (S 9801): Leitung: Univ.-Prof. Deborah Klimburg-Salter,

Mitarbeiterin: Sarah Teetor

Teilprojekt „Art History“ (S 9802): Leitung: Univ.-Prof. Deborah Klimburg-Salter

MitarbeiterInnen: Mag. Eva Allinger, Dr. Erika Forte, Mag. Susanne Novotny, Mag. Linda

Lojda, Mag. Petra Müller, DI Uwe Niebuhr, Monica Strinu, Dr. Verena Widorn,

Mag. Verena Ziegler.

Homepage: http://www.univie.ac.at/chwh/

Ziel des Teilprojekts „Art History“ ist die Errichtung eines Zentrums für die Erforschung

der Kunstgeschichte Inner- und Südasiens in Zusammenarbeit mit der Interfakultären

Forschungsplattform und Dokumentationsstelle für die Kulturgeschichte Inner- und Südasiens

(IFD/CIRDIS). Die Verteilung der kunstgeschichtlichen Forschungsgebiete folgt

der tibetischen Tradition, welche besagt, dass die früheren Phasen der tibetischen Kunst

stark von den künstlerischen Traditionen Groß-Kaschmirs, Nordost Indiens, Chinas und

Zentralasiens (Khotan) beeinflusst wurden. Die reiche Kultur, welche in diesen Gebieten

in der vorislamischen Zeit entstand, soll aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht

werden, wie es der fachlichen Ausrichtung der jeweiligen Mitglieder des Projekts entspricht.

Dabei werden alle möglichen künstlerischen Formen, wie Skulptur, Malerei Architektur,

etc. berücksichtigt. Da die kulturellen Prozesse ab dem 8. Jahrhundert am

besten durch transdisziplinäre Forschung verstanden werden können, ist die Analyse

von Struktur und Wandel der visuellen Formen und ihrer verschiedenen Funktionen

komplementär zu anderen Teilprojekten.

„Interfakultäre Forschungsplattform und Dokumentationsstelle für die Kulturgeschichte

Inner- und Südasiens“ (IFD/CIRDIS)

Leitung: Univ.-Prof. Deborah Klimburg-Salter

MitarbeiterInnen: Herbert Kamleitner, Mag. Linda Lojda, Dr. Verena Widorn

Homepage: http://www.univie.ac.at/cirdis/

„Das Kabul Museum Programm“

Leitung: Univ.-Prof. Deborah Klimburg-Salter

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Homepage: http://athene.geo.univie.ac.at/project/cirdis/?id=17

Ziel der im Jahre 2005 initiierten Zusammenarbeit zwischen dem FWF-NFN “The Cultural

History of the Western Himalaya“ (CHWH), der “Interfakultären Forschungsplattform und

Dokumentationsstelle für die Kulturgeschichte Inner- und Südasiens” (IFD/CIRDIS) und

dem Nationalmuseum Afghanistans in Kabul ist die Ausbildung von afghanischen KuratorInnen

und der Kompetenzbildung, v.a. Kenntnisse der englischen Sprache und der

Aufbau digitaler Objektdatenbanken. Das Training der KuratorInnen wird von der Gerda

Henkel Stiftung finanziert und die Kompetenzbildung vom Barakat Trust. Museologische

Trainingseinheiten fanden sowohl Herbst 2008 in Kooperation mit der Jawaharlal Nehru

University und dem National Museum of India in Delhi als auch Sommer 2010 an der

Universität Wien, dem Kunsthistorisches Museum Wien und dem Joanneum Graz statt.

Schweiz

Zürich, Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut, Abteilung

Kunstgeschichte Ostasiens

Zaigai Hihô: Hidden Treasures Outside East Asia

Das Zaigai Hihô Forschungsprojekt erfasst und bearbeitet ostasiatische Objekte in

Schweizer Privat- und Museumssammlungen. Ziel ist es, die Objekte eingehend zu

erforschen und zu dokumentieren sowie die Geschichte der Kontakte zwischen der

Schweiz und Ostasien aufzuarbeiten um somit einen Beitrag zum transnationalen Kulturtransfer

zu leisten.

Das Projekt integriert die Zusammenarbeit zwischen Universität, Museen, Privatsammlern

und kombiniert die studentische Ausbildung, Expertise internationaler

Forschender mit Konferenzen, Vorträgen, Ausstellungen, Publikationen und der digitalen

Präsentation der Forschungsergebnisse.

Eine internationale Konferenz ist für den Frühling 2013 geplant, und fünf Ausstellungen

werden 2014 am Musée d’ethnographie de Neuchâtel, am Historischen- und Völkerkundemuseum

St. Gallen, am Cabinet d’arts graphiques, Musée d’art et d’histoire de Genève,

am Völkerkundemuseum Burgdorf, und am Textilmuseum St. Gallen stattfinden.

Tschechische Republik

Prag, Národní galerie v Praze (National Gallery Prague –

Collection of Oriental Art (Sbírka orientálniho umění))


Institutionelle Forschungsprojekte

The Formation of Czechoslovak Collections of Contemporary Chinese Painting in

the Interwar Period and their Significance for the European Art World

Czechoslovakia was among the first European countries where collections of contemporary

Chinese ink painting were formed in the interwar period (ca 1920–1940) and

these were presented to the public through specialized exhibitions and publications. The

project aims at a detailed description of collecting, educational and commercial activities

of collectors such as Vojtěch Chytil (1896–1936), Josef Martínek (1888–1976) and other

figures active in the collecting of contemporary Chinese ink painting in Czechoslovakia

in the interwar period. Further, the project intends to analyze these collections as to their

content and quality, highlighting their primacy in Europe and their distinctive qualities in

comparison with collections that emerged in Germany, France and Great Britain. The

link to the present state of collecting Chinese painting in the Czech Republic will be also

emphasized. The outcome of the project will be an illustrated monograph published both

in Czech and English languages.

The Idol of the Geisha in Czech Art (1880s–1930s)

The project focuses on the perception of the idol of the geisha, which represented a

visual model of Japanese (East Asian) female beauty. In the stream of the major cultural

inspirations, targeting the arts in Central Europe from the late 19th century to the end of

the 1920s, we find a great impact of the perception of Japanese aesthetic beauty represented

by the images of the geisha.

In the context of the Euro-American wave of Japonisme in the fine arts and literature, this

phenomenon became entwined with the period’s penchant for the exotic world of Japan ,

encompassing the entire breadth of the Czech cultural sphere, which comprised a multinational

society under the rule of the Austro-Hungarian Monarchy (which continued to

evolve in the Czechoslovak Republic after 1918). The aura of an exotic beauty embodied

in the perception of a Japanese feminine object

inspired Czech visual and literary artists of the time to create a poetic cult of Japan. In

literature, which reflected the exotic aura of Japan in the first place, the genre of fantasy

romance set in a Japanese environment emerged. Japan-inspired fiction was viewed as

an ‘aesthetic escape’ from reality to exoticism, which can be traced in works of writers,

poets, and visual artists in the Czech lands.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Filip, Sonja

PERSÖNLICHE ARBEITSVORHABEN

Archäologische Aufarbeitung der Funde aus dem Tang-zeitlichen Grab der Prinzessin

Li Chui im Rahmen des vom BMBF geförderten China-Projekts des Römisch Germanischen

Zentralmuseums in Mainz und des Archäologischen Instituts der Provinz Shaanxi

mit dem Ziel einer Dissertation: Der Kopfschmuck der Prinzessin Li Chui (711-736):

Rekonstruktion, Statuszuweisung und Vergleich (Arbeitstitel), München, Ludwig-Maximilians-Universität,

Institut für Sinologie, Prof. Höllmann.

Frick, Patricia

Herbst 2012 Sonderausstellung zur Lackkunst Koreas im Museum für Lackkunst, Münster.

Götze-Regenbogen, Thilo

Monographie zur Kulturfeldtheorie. Forschungsbericht zu den integralen Ansätzen in der

Alternativbewegung. Synopse der Korrespondenzen zwischen Carlfriedrich Claus und

Ernst und Karola Bloch in den Archiven in Chemnitz und Ludwigshafen am Rhein.

Hofmann, Alexander

Das Malatelier des Tempels Kan’eiji im 18. Jahrhundert.

Hopfener, Birgit

Post-Doc Projekt: “Lebendige Wirklichkeiten. Analysen und Konstruktionen transkultureller

Verständigungsverhältnisse in Bezug auf performative Kunst- und Ausstellungspraxis

in China.”

Das Projekt befasst sich aus kunsthistorischer und kunsttheoretischer Perspektive mit

performativen künstlerischen und kuratorischen Praktiken in China, die seit Ende der

1990er Jahre auffallend dominant die körperliche Partizipation an „lebendigen Wirklichkeiten“

thematisieren. Untersucht werden Arbeiten, die den Betrachter durch den Einsatz

lebender Menschen und Tiere und die schockierende Verwendung präparierter Leichen

in direkten Bezug zur „real“ physischen Wirklichkeit setzen, sowie performative Artikulationen,

die den Betrachter als Teilnehmer in situative soziale Wirklichkeiten involvieren.

Vertreten wird die These, dass auf diese Weise ortsspezifische Verständigungsformen

zum Verhältnis von Kunst und Wirklichkeit und damit verbunden Fragen nach ästhetischer

Wirkung und sozialer Funktion von Kunst kritisch reflektiert werden. Vor dem

Hintergrund, dass chinesische Stimmen in westlich dominierten Kunstdiskursen bislang

kaum eine Rolle spielen, und um euro-amerikanische Konzepte und Begriffe transkulturell

zu relativieren, untersucht das Projekt chinesische Diskurse zum Thema körper-


Persönliche Arbeitsvorhaben

liche Wirklichkeitspartizipation in ihren historischen und transkulturellen Verflechtungen.

Mit einem Fokus auf Diskurse zu partizipativen Praktiken und Realismus-Konzepten ist

es das Ziel des Projekts, reziprok transkulturelle Verständigungsverhältnisse zwischen

zeitgenössischen chinesischen und euro-amerikanischen Diskursen herzustellen.

Jungmann, Burglind

Buchprojekt über die koreanische Malerei der Chosŏn-Zeit.

Karlsson, Kim

Kuratorin der Ausstellung “On Stage - Die Kunst der Pekingoper”, Museum der Kulturen

Basel, 7. Sept. 2011-4. März 2012.

Lehrauftrag Winter 2012/2013 “Vom Untergrund zum Megatrend: Gegenwartskunst aus

China”, Volkshochschule des Kantons Zürich.

Kieser, Annette

Gold und Silber in Tang-zeitlichen Gräbern (Römisch-Germanisches Zentralmuseum,

Mainz).

Knödel, Susanne

Neubearbeitung der Koreasammlung des Museums für Völkerkunde Hamburg. Diese

wurde weitestgehend zwischen den 1860ern und 1930 erworben, die wissenschaftliche

Einschätzung der Sammlung befindet sich zum Teil noch auf dem damaligen Stand.

Angestrebt wird vor allem eine Bestimmung der Verwendung und des schichtspezifischen

Hintergrundes der Objekte, sowie eine Feststellung ihrer wissenschaftlichen/historischen

Bedeutung nach heutigem Forschungsstand.

Koch, Franziska

Researching transcultural entanglements of the Asian, US-American and European

Fluxus Movement (Nam June Paik in particular) regarding questions of shared artistic

knowledge production and authorship (working title).

GECCA mapped is a pilot project that visualizes and provides geo-referential metadata

of sixty exhibition entries collected in the GECCA data base. This exhibition sample is

limited to Western group exhibitions and excludes bi-/ triennials. With the support of the

HRA (Heidelberg Research Architecture) GECCA mapped allows the user to trace this

exhibition sample implemented in Google Earth. The GECCA mapped logo indicates the

place where a particular exhibition was staged and is scaled according to the number of

participating artists. A click on the logo opens a pop-up window presenting more information

on the exhibition. The Google Earth timeline enables the user to follow the exhibition

development in any chosen geographical area in the period from 1982 (earliest exhibition

entry) to 2009 (latest exhibition entry). This feature is now available for download

(5mb) and can be viewed with Google Earth.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

For screenshoots, see http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/en/research/heidelberg-research-architecture/hra-portal/detail/m/franziska-koch-projekt-exhibition-map.

html.

Kühn, Christine

“Arhat, Luohan, Nahan, Rakan – Gesten buddhistischer Skulpturen im Vergleich”

“Kulturspezifische Rezeption: Zehn Perspektiven auf japanische Medien”,

Lehrauftrag, Universität Koblenz-Landau, WiSe 2011/12.

Kuwabara, Setsuko

Katalogisieren einer Sammlung von japanischen Kupferstichen aus dem 19. Jahrhundert.

Linhart, Sepp

Gemeinsam mit Susanne Formanek: Genji-e sugoroku.

Ansichtskarten als Quellen der Japanforschung.

Das populäre visualisierte Japan-Image im Westen, insbesondere auf Ansichtskarten

und auf Umschlägen von Schlagernoten.

Mayer, R.

Bearbeitung einer Sammlung nordchinesischer Hinterglasbilder aus dem Zeitraum

1880-1965.

Homepage: www.chinablaetter.info/bolihua/

Mertz, Mechtild

Studie von Tempelanlagen im tibetischen Einzugsbereich, insbesondere in Sikkim auf

der Grundlage von Holzartenbestimmungen.

Mitarbeit an einem französischen Nachschlagewerk zur japanischen Architektur.

Morper, Cornelia

Ostasiatische Schätze im Graf-von-Luxburg-Museum Schloss Aschach. Bestandskatalog.

Verlag J.H.Röll GmbH, Dettelbach; erscheint voraussichtlich 2012/2013.

Müller, Shing

Chapter „Material Culture -- North“ for the Cambridge History of China, vol. II The Six-

Dynasties Period.


Nickel, Lukas

Persönliche Arbeitsvorhaben

Vorbereitung der Konferenz „Archaeology of the Southern Taklamakan“, die vom 8.-10.

November 2012 an der SOAS und in der British Library stattfinden wird.

Olivová, Lucie

“Aesthetics of Chinese folk prints – nianhua”, research based on a collection of zhima

from Beijing and vicinity, acquired in the early 1950s.

Pye, Michael

Japanese Buddhist Pilgrimage (wird demnächst in Druck gegeben).

Tile and Bamboo. On Temple Paths with Beatrice Lane Suzuki (in Vorbereitung für

Equinox Publications, 2012).

Langfristiger Gastforscher an der Ōtani-Universität, Kyōto.

Schweizer, Anton

“From folding screen to comptoir: Migrating pictures and visual sources of Japanese

export lacquers” (Arbeitstitel), Aufsatz (work in progress).

“The Ōsaki Hachiman Shrine in Sendai and the phenomenon of lacquered architecture

in Momoyama Japan”, Überarbeitung der Dissertation zur Publikation.

Selbitschka, Armin

Umfassende Untersuchung der chinesischen Jenseitsvorstellungen in der Zeit zwischen

dem 4. und 1. Jahrhundert v. Chr. auf der Grundlage schriftlicher und archäologischer

Quellen unter besonderer Berücksichtigung der in den Gräbern beigegebenen

Manuskripte.

Stöcker-Parnian, Barbara

Spenden für das Seelenheil – Chinesische Muslime und ihr Spendenverhalten einst und

jetzt .

Toyka-Fuong, Ursula

Künstler und Künstlerinnen zwischen Europa und Asien: Wege und Werke.

Trede, Melanie

Buchpublikation zur Visualisierung der Legende von der Gottheit Hachiman.

Artikel “Kunstausstellungen als ästhetische und politische Inszenierung: Tokyo in Ber

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

lin, Berlin in Tokyo”, in: Die Staatlichen Museen zu Berlin in der NS-Zeit 1933-1945,

Schriftenreihe des Zentralarchivs zur Geschichte der Berliner Museen, vol. 2, hrsg. von

Jörn Grabowski, Wien Köln, Weimar: Böhlau-Verlag, Juni 2013, in Vorbereitung.

Wakita-Elis, Mio

Publikation Dissertationsschrift (Staging Desires: Kusakabe Kimbei’s Meiji Femininity.

Berlin: Reimer).

Publikation des Konferenzbeitrags „ Photographic Reflections: Port City Yokohama and

the Tourist Photography Industry“.

Forschung zum Thema „Realismus, Medialität und die Frau im Porträt: die Transformation

des japanischen Porträts in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts“.

Wappenschmidt, Friederike

Das Bild des chinesischen Alltags. Chinas exportierte Bilderwelt im Europa des 18. und

19. Jahrhunderts (in fortgeschrittener Arbeit).


Neue Forschungsarbeiten

NEUE FORSCHUNGSARBEITEN

Forschungsprojekte

Linhart, Sepp

Projekt Karikaturen auf Ukiyo-e 1842-1905

Das Projekt Karikaturen auf Ukiyo-e wurde bis 30.06.2012 verlängert. Die Datenbank

weist derzeit ca. 1500 Einträge in japanischer Sprache auf. An der Übersetzung aller

Einträge ins Deutsche und Englische wird gearbeitet. Daneben werden laufend einzelne

Karikaturen ergänzt. Für weitere Hinweise auf einschlägige Ukiyo-e, die noch nicht in

der Datenbank enthalten sind, sind wir dankbar.

Bitte besuchen Sie bei Interesse


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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Suchomel, Filip

Chinese Art in Czech Regional Collections – The project of The Czech Science Foundation,

n. 409/10/2186, 2010 - 2012

Toyka-Fuong, Ursula

Darstellungen der Schutzgottheiten Indra und Brahma in der buddhistischen Kunst

Asiens.

Trede, Melanie

„Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz in non-typographischen Gesellschaften”

Sonderforschungsbereich 933, gefördert von der DFG (Juli 2011-Juni 2015), Universität

Heidelberg. http://www.materiale-textkulturen.de/index.php

Projekt B07: „Aspekte der Medialität und Materialität illuminierter Querrollen im mittelalterlichen

Japan.” http://www.materiale-textkulturen.de/teilprojekte.php#&panel1-12

“Asia and Europe in a Global Context: Shifting Asymmetries in Cultural Flows,” Exzellenzcluster

(2007-2012), Universität Heidelberg. http://www.asia-europe.uni-heidelberg.

de/en/home.html

Principal Investigator, Stellvertretende Leiterin der Research Area B “Public Spheres”

seit 2007, Mitglied und Leiterin verschiedener Projekte.

„Bildkulturen”, interdisziplinäre Forschergruppe, Berlin-Brandenburgische Akademie der

Wissenschaften, federführend: Christoph Markschies (2008-2011). http://www.bbaw.de/

bbaw/Forschung/Forschungsprojekte/Bildkulturen/de/Startseite

Tsai, Suey-Ling

Buddhistische Steinschriften in Shandong und Sichuan.

Wakita-Elis, Mio

“Geisha-femininity goes West: images of geisha femininity in mid-Meiji souvenir photographs

and their semantic transformation in the reception by Western women”. Forschungsthema

am Exzellenzcluster der Universität Heidelberg „Asia and Europe in a Global

Context: Shifting Asymmetries in Cultural Flows“.

“The Episteme of Early Japanese Photography: Transforming Concept and Practices of

Photography in Late Nineteenth-Century Japan”. Gefördert durch The Kajima Foundation

for the Arts, Tokyo.


Bachelorarbeiten

Neue Forschungsarbeiten

Hülsebus, Sonja; Köln

“Miyamoto Musashi: Heldinnen und Helden in Roman, Manga und Fernsehen – ein

Vergleich der Gender-Rollen von 1935 bis heute anhand ausgewählter Szenen.” 2012,

Institut für Japanologie, Prof. Dr. F. Ehmcke.

Jürges, Michael; Heidelberg

“Tengu: Darstellungen im Nihon shoki und im Konjaku monogatari shū” 2011, Institut für

Japanologie, Prof. Trede.

Kiowski, Daniel; Heidelberg

“Ein ‘Chinesisch Porcelain Kelchlein’” 2012, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens.

Master-/ Magisterarbeiten – In Arbeit

Brüne, Arvo; Heidelberg

“The Bronze Chariots of Qin Shihuangdi” 2012, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens,

Prof. Fraser.

Deltz, Eberhard; Hamburg

„Die haiga-Folge aus dem Jahr 1774 (An’ei sannen shunkyōchō) von Yosa Buson

(1716–1783): Ein Beitrag zur Analyse ihrer Text-Bild-Beziehungen” 2012, Abteilung für

Sprache und Kultur Japans, Prof. Quenzer.

Hekeler, Iris; Heidelberg

“Die Sōsaku-hanga Bewegung vor 1945” (Arbeitstitel) 2012, Institut für Europäische

Kunstgeschichte, Prof. Juneja.

Nguyen, Thanh Hai; Bonn

„Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne? Perspektiven auf das Werk Shih-t’aos

(1642-1707).” 2012, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Abteilung für Asiatische

und Islamische Kunstgeschichte.

Rohwer, Berenike; Heidelberg

“Gewand und Kragen. Ausgewählte Textilien der Sammlung Wulle, der Textilsammlung

Max Berk, des Kurpfälzischen Museums der Stadt Heidelberg.” 2012, Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens.

Schattschneider, Sandra; Hamburg

„Unterschiedliche Darstellungsweisen der „Nächtlichen Prozession der hundert Dämonen“

(hyakki yagyō) im japanischen Mittelalter: Unter besonderer Berücksichtigung

des Motivs der tsukumogami” 2012, Abteilung für Sprache und Kultur Japans, Prof.

Quenzer.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Master-/ Magisterarbeiten – Abgeschlossen

Bachem, Nadeschda; Köln

“Reading the Work of Yi Yang-ji from a Postcolonial and Cultural Studies Perspective”

2011, Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie,

Prof. Ehmcke.

Böhm, Anna; Köln

“Erfahrene und imaginierte Fremde Japan. Der Exotismus in den schriftlichen Erzeugnissen

von Max Dauthendey” 2012, Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof.

Ehmcke.

Gerlach, Jonas; Köln

“Die Organisation des Tempelbaus im japanischen Altertum und Mittelalter” 2011, Ostasiatisches

Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Glinka, Adriana; Köln

“Mythen und Folklore im Videospiel “Ôkami”” 2011, Ostasiatisches Seminar, Abteilung

Japanologie, Prof. Ehmcke.

Hasenstab, Frank; Köln

“Roboter in Japan – Ein objektgeschichtlicher Ansatz” 2011, Ostasiatisches Seminar,

Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Heidenreich, Kathrin; Köln

“Narratologie des Raumes bei Satô Haruo” 2011, Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie,

Prof. Ehmcke.

Heinrichs-Katayama, Yvonne; Köln

“Mizuki Shigerus Werk Yôkaidô” 2011, Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie,

Prof. Ehmcke.

Knezevic, Sandra; Köln

“Konstruierte Fremde: Japan im Spiegel zeitgenössischer Hollywood- Filme” 2011, Ostasiatisches

Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Mae-Graf, Emily; Heidelberg

“Visiting Experience and Communication in Literature Museums: A Case Study of the

National Museum of Taiwan Literature. 遊客參館經驗與博物館交流之研究: 以國立臺灣

文學館為例” 2012, Institut für Sinologie.

Matchkinis, Alina; Köln

“Die Präsentation des Essens: Erkenntnis und Ästhetik” 2011, Ostasiatisches Seminar,

Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.


Neue Forschungsarbeiten

Meide, Anna; Köln

“Die Welt der japanischen Kosmetik-Werbung und das darin medial konstruierte Frauenbild”

2012, Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Sauer, Sarah; Köln

“Dazai Osamus Joseito – Eine Betrachtung unter gendertheoretischen Aspekten” 2011,

Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Sawatzky, Fabian; Köln

“Shinrans Lehren aus kultursemiotischer Perspektive” 2011, Ostasiatisches Seminar,

Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Vavra, Luca; Köln

““Watashi kirei?” – zur Entstehung und Bedeutung der modernen Sage der Kuchi-sakeonna

in Japan Ende der 1970er Jahre” 2011, Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie,

Prof. Ehmcke.

Diplomarbeiten - Abgeschlossen

Schuhmeister, Lisa; Wien

“Labrang Nyingba. Ein Stadtpalais in Lhasa, im Kontext der profanen Architektur Tibets“ Juni

2012, Univ.-Prof. Dr. Deborah Klimburg-Salter.

Dissertationen – In Arbeit

Borchert, Angelika; Heidelberg

„Die polychromen Lehmplastiken des Shuilu’an bei Lantian in der Provinz Shaanxi“

(Arbeitstitel), Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Büttner, Christof; Heidelberg

„Von Dayi nach Venedig und zurück: Die Metamorphosen der Skulpturengruppe Shouzuyuan/Rentcollection

Courtyard zwischen kulturrevolutionärem Musterkunstwerk und globalisiertem

Künstlermythos”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Büyükmavi, U. Meltem; Köln

„Raumkonstruktion und Raumvorstellungen im Heike monogatari” (Arbeitstitel), Ostasiatisches

Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Carrante, Massimo; Heidelberg

„The Role of calligraphy in Kang Youwei’s Concept of Reform”, Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens.

Chen, Liang; Heidelberg

„Eine Studie zu grabschützenden Jiechu-Texten und zum Jiechu-Ritus ost-hanzeitlicher

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

chinesischer Totenriten in Shaanxi und der Provinz Henan”, Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens, Prof. Ledderose.

Chuang, Hui-Ping; Heidelberg

„Esoterische Wissenskönige: ihre Geschichte und Darstellung in China zwischen der

Tang- und der Ming-Dynastie”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Firsching-Tovar, Oly; Dortmund

„Kimonorenaissance in Japan: Recycling als nationale Identifikation”.

Gerlach, Jonas; Köln

„Traditionen des modernen Tempelbaus. Eine architektur-anthropologische Untersuchung”

(Arbeitstitel), Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Gösch, Bettina; Heidelberg

„Bildliche Biografien des Shotoku Taishi“, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens,

Prof. Ledderose.

Griessmayer, Simone; Heidelberg

„Medialisierung des wahren Buddhakörpers: Die Sakyamuni-Pagode in Qingzhou” (Arbeitstitel),

Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Grins, Bernd; Köln

„Der Anime als Welt der Träume und des Unterbewussten - Eine psychoanalytische

Betrachtung von Charaktertypen auf der Basis kultursemiotischer Aspekte” (Arbeitstitel),

Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Heucher, Daniel; Köln

„Die Selbstfindung der Ainu - Eine ideologiekritische Analyse ethnischer Identitätsartikulationen

bei den Ainu” (Arbeitstitel), Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie,

Prof. Ehmcke.

Höfer, Regina; Bonn

“Imperial Shopping: The South Asian Collection of Franz Ferdinand of Austria-Este between

the Poles of Academia, Art, Representation and Souvenir” (Arbeitstitel), Abteilung

für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte, Prof. Hegewald.

Höller, Beatrice; Heidelberg

“Pictures of Words - Words of Pictures. An Intercultural Approach to Pictorial Encoding:

Japanese and Italian Practices in Higashiyama Culture and the High Renaissance”, Institut

für Kunstgeschichte Ostasiens.

Holzwarth, Gerald; Heidelberg

„Das Shiqu baoji und die Kunstsammlung des Qianlong Kaisers”, Institut für Kunstge-

schichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Hosak, Mark; Heidelberg

„Die Siddham in der japanischen Kunst im Zusammenhang mit Heilung und Ritualen”,


Institut für Kunstgeschichte Ostasiens.

Neue Forschungsarbeiten

Hotwanger, Sonja; Heidelberg

“Karikatur und Satire zur Zeit des Russisch-Japanischen Kriegs 1904/05”, Institut für Japanologie,

Prof. Árokay.

Ilgert, Sakura; Köln

„Androgynie und Ambiguität im Manga - Ästhetik im Schatten der Postmoderne” (Arbeitstitel),

Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Ke, Peng; Heidelberg

„Die Kunstzeitschriften in der VR China”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof.

Ledderose.

Knapp-Hartmann, Sabine; Köln

„Das Tagebuch der Murasaki Shikibu: Übersetzung und textimmanente Analyse anhand

eines wissenschaftlichen Kommentars im Hinblick auf Interpretationsschwerpunkte”

(Arbeitstitel). Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Lemberg, Antje; Köln

„Das Japanbild in deutschsprachigen Reiseberichten des 19. Jahrhunderts” (Arbeitstitel).

Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Peintinger, Franz Xaver; München

„Vom Rotlehmbrocken zum Chrysanthemenkissen – zur Kulturgeschichte früher chinesischer

Kopfstützen (Neolithikum bis Tang-Zeit, 3000 v. Chr. - 907 n.Chr.) mit einem Fund Katalog”.

Peters, Frederike; Köln

„Nihonga in der Postmoderne” (Arbeitstitel). Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie,

Prof. Ehmcke.

Sauer, Sarah; Köln

„Das Motiv der Shinigami. Ursprünge, Entwicklung und heutige Darstellung in der japanischen

modernen Literatur und Pop-Kultur” (Arbeitstitel), Ostasiatisches Seminar,

Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Schulz, Martha; Bonn

“Buddhist Caves in Asia”, Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte, Prof.

Dr. Julia A.B. Hegewald.

Tovar- Firsching, Oly; Dortmund

“Revival des Kimono in Japan”, Institut für Kunst und Materielle Kultur, Prof. Mentges.

Treimer, Cordula; Heidelberg

„Neue Typographie in Japan?”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Trede.

Tsuda, Nicole; Heidelberg

„Der japanische Maler Kobayashi Eitaku (1843-1890)” (Arbeitstitel), Institut für Kunstge

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

schichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Voß, Wibke; Berlin

Ikeda Koson (1801–1866) and the order of images – regarding the art historical formation

of the Rinpa-genealogy in nineteenth-century Japan (Arbeitstitel).

Wang, Lianming; Heidelberg

“Die Halle des Himmelherrn: Zur Kultur- und Kunstgeschichte der „Gesellschaft Jesu“ im

frühneuzeitlichen Kaiserreich China anhand der portugiesischen Kollegkirche (Nantang)

zu Peking 1610-1775”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Lothar Ledderose.

Wanke, Carola; Heidelberg

„Feministische Kunst in Japan seit 1980”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof.

Trede.

Wedekind, Alexandra; Heidelberg

„Spiele in China von der Han-Dynastie bis zur Tang-Dynastie – Objekte, Textquellen und

Darstellungen in der Kunst” (Arbeitstitel), Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof.

Ledderose.

Werning, Jeanette; Frankfurt a.M.

„Zur Neolithisierung in Nordostchina. Letzte Wildbeuter oder erste Bauern?“ (Arbeitstitel),

Goethe-Universität.

Wollbold, Jessica; Köln

„Alter(n) in der neuzeitlichen japanischen Literatur” (Arbeitstitel), Ostasiatisches Seminar,

Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Wu, Wen-Ting; Heidelberg

„Meißner Porzellane mit chinesischen Motiven und Formen oder nach chinesischen Vorlagen

(1720-1732)”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Wu, Ruoming; Heidelberg

“The origin of Kraak porcelain in the late Ming dynasty”, Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens, Prof. Ledderose.

Yao, Ning; Heidelberg

“The painting Memories of Xingfu-Temple of Wu Li (1632-1718)”, Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens, Prof. Ledderose.

Zank, Dinah; Zürich

‘Divine Mothers Across Borders of National Identities – Japanese-Indian Artistic Exchanges

in Early Twentieth-Century Buddhist Paintings and the Reception of the British

Pre-Raphaelite Brotherhood’s Concept of ‘Spirituality’ and ‘Sensitivity’“.

Zhang, Shaohua; Heidelberg

“The authenticity of the restoration of Chinese garden architectures” (Arbeitstitel), Institut

für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.


Dissertationen – Abgeschlossen

Neue Forschungsarbeiten

Geng, Yan; Heidelberg

“The image of Mao Zedong in the beginning of the People’s Republic of China, 1949-

1953”, Institut für Kunstgeschichte Ostasiens, Prof. Ledderose.

Grigull, Tom; München

„Japanische Larven und Masken: Eine Leipziger Sammlung, die Tokugawa und die

Dainenbutsu-Sarugaku in Kyōto”. Ludwig-Maximilians-Universität, Japan-Zentrum, Prof.

Pörtner.

Kost, Catrin

„Studien zur Bildpraxis im nordchinesischen Steppenraum vom 5. Jahrhundert v. Chr.

bis zur Zeitenwende“ aktuell in Vorbereitung zur Publikation in den Bonn Contributions

to Asian Archaeology (BCAA)

Pejčochová, Michaela; Prag

“Tung Čchi-čchangovy texty o malířství a jejich vztah k Mi Fuovým Dějinám malířství”,

(“Dong Qichang’s Texts on Painting and their Relationship to Mi Fu’s History of Painting”),

Karls-Universität, Prof. Lomová.

Xu, Hao; Berlin

„Die Idee der Pfirsichblütenquelle und die Freiraumentwicklung in chinesischen Städten,

dargestellt am Beispiel von Wohnanlagen in Kunming im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert”,

Universität der Künste, Fakultät Gestaltung, Studiengang Architektur, Prof.

Gröning, 2011 (Veröffentlichung 2012).

Habilitationen – In Arbeit

Noth, Juliane; Berlin

„Landschaft, Kanon und Intermedialität in der chinesischen Malerei der 1930er und

1940er Jahre” (Arbeitstitel), Freie Universität Berlin, Prof. Lee-Kalisch.

Oshikiri, Hôko; Köln

„Eine Untersuchung des Kunstwegs (geidō) mit der Theorie der Körperlichkeit - Die Integration

von Körper und Geist beim Schaffen der performativen japanischen Kunst

(Arbeitstitel), Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

Weber, Chantal; Köln

„Eine Kulturgeschichte des Dufts in Japan” (Arbeitstitel). Ostasiatisches Seminar,

Abteilung Japanologie, Prof. F. Ehmcke.

Wittkamp, Robert; Köln

„Landschaftskontruktionen in Japan. Aspekte der waka-Dichtung von den Anfängen bis

zum Mittelalter” (Arbeitstitel). Ostasiatisches Seminar, Abteilung Japanologie, Prof. Ehmcke.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Augustin, Birgitta

VORTRÄGE

16.03.2012 “Earth and Vision in Bian Shoumin’s (1684-1752) Still Lives.” Presented

paper at the Association of Asian Studies Annual Conference, Toronto.

Croissant, Doris

05.10.2011 “Das westliche Meisterwerk im Spiegel der Japanischen Moderne. - Statusübernahme

und -konstruktion in Fernost - Japans Blick auf die Postimpressionisten”,

Workshop „Das Meisterwerk als Autoriät. Zur Wirkmacht kultureller Figuration“, Internationales

Kolleg Morphomata, Universität zu Köln.

02.10.2012 “Riskante Perspektiven - Blicktabu und Schaulust in den Bildmedien Japans

vom Mittelalter bis zur Neuzeit“, Eine Veranstaltung zur Ausstellung „Goldene Impressionen:

Japanische Malerei 1400 – 1900“, Museum für Ostasiatische Kunst, Köln.

Delank, Claudia

20.05.2011 “Die Maler des Jungen Rheinlandes und Japan“, Symposion: Vom Japonismus

zur Japanimation, Heinrich-Heine Universität und Goethe Museum Düsseldorf.

Ebner von Eschenbach, Silvia Freiin

04.11.2011 “L’emblème comme modèle pour illustrer la polyvalence des caractèresimages

chinois”, Kolloqium „Le Monde en Images“, Universíté du Littoral Côte d’Opale,

Frankreich.

Forte, Erika

10-11.10.2011 “Ensuring sovereignty: the Buddhist legitimation of the Kingdom of

Khotan.”, paper presented at SEECHAC International Colloquium 2011: Politics and religions

in the Himalayas and Central Asia (Museo Nazionale d’Arte Orientale Giuseppe

Tucci, Roma, Italy).

05.-06.03.2012 “Traveling objects: a ‘Buddhist’ network between Northwest India and

Khotan”, paper presented at Afghanistan Meeting 2012: Between Sogdiana and Gandhara

in the pre-Islamic Period (Kyoto University, International Research Center, Institute

for Research in Humanities, Kyoto, Japan).

04.04.2012 “Centralità dell’oasi di Khotan nell’intercultural buddhista del I millennio lungo

le vie della seta”, lecture presented at the 1st cycle of Doctoral lectures 2011-2012:

Archeologia delle Vie della Seta: Percorsi, Immagini e Cultura Materiale, Università

degli Studi di Napoli “L’Orientale”, Napoli, Italy).


Fritsch, Lena

Vorträge

11.02.2011 “Ideal Femininity and the Seductive World of Japanese Department Stores:

Two Readings of Yanagi Miwa’s Elevator Girls 3F”. East Asian Art and Archeology Re-

search Seminar, London, SOAS.

07.10.2011 „Tod und Töten im fotografischen Bild: Izima Kaorus Landscapes with a

Corpse (seit 1993) und Yann Tomas Crimes sur Commande (1998-2005)“. Im Rahmen

der Konferenz: “Töten. Darstellbarkeit eines Prozesses?”, Köln, Institut für Kunst und

Kunsttheorie.

03.05.2012 “Coca Cola und die japanische Flagge – Zur Fotografie im Japan der 1960er

Jahre.” Im Rahmen der Vortragsreihe zur Ausstellung „Die Metamorphose Japans nach

dem Krieg. Fotografie 1945–1964”, Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Museum für

Fotografie.

Gröning, Gert

09.12.2011 “Annotations to Mutual Nineteenth- and Twentieth-centuries Influence of

Chinese and European Garden Culture and Open Space Development”, Zentrum für

Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL), Leibniz Universität Hannover.

Höller, Beatrice

18.07.2012『《天稚彦の草子》(1448)と《アモールとプシュケ》(1542-1544)、異文化

研究のアプローチについての考察』,「東アジア美術を考える会」“Tagung zur Reflektion

über Ostasiatische Kunst“ (jährliche Vortragsserie), Kyoto Universität, Kyoto.

12.03.2012 „Untersuchungen zu einem theoretischen Rahmen für interkulturelle Kontrastierungen“,

Konferenz: Orient im Okzident, Okzident im Orient, Gesellschaft für interkulturelle

Germanistik, Ritsumeikan Universität, Kyoto.

15.09.2011 “Intercultural studies require specific considerations: What are appropriate

tools of analysis?”, 1st International Graduate Conference of Art History: Picture and Its

Interpretations in the Context of Multi-cultures, Beijing University.

Hopfener, Birgit

Februar 2012 “Negotiating Indexicality in Chinese Moving-Image Installations”, College

Art Association (CAA) Annual Conference, Los Angeles.

Juli 2011 “A Transcultural Perspective on Negotiating Culturally Different Histories of

Performativity in Chinese Moving-Image Installations”, Annual World History Association

Conference, Peking.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Geng, Yan

15.-18.03.2012 “Place and Representation: Li Keran’s Model Workers and Peasants

at Beihai Park.” The Annual Conference of the Association for Asian Studies (AAS),

Toronto, Canada. (Paper presented in the panel 82 “Place, Memory, and Visuality in

Chinese painting”)

15.-20.07.2012 “Tiananmen: From Imperial Gate to Communist Icon.” The 33rd Congress

of the International Committee of the History of Art (CIHA) – The Challenge of the

Object, Nurnberg, Germany. (Paper presented in the section 15 Charged Site)

Hekeler, Iris

25.04.2012 “Das Bild der Frau im japanischen Holzschnitt”, Staatsgalerie Stuttgart,

Druckgrafische Sammlung.

18.09.2012 “Japanische Farbholzschnitte aus der Graphischen Sammlung. Japanische

Landschaftsdarstellungen und die 53 Stationen der Tôkaidô von Hiroshige”, Staatsgalerie

Stuttgart, Druckgrafische Sammlung.

Karlsson, Kim

September 2011 “Contemporary Chinese Art Market”, Executive Master of Art Market

Studies, Universität Zürich.

Juni 2012 “Von Mao zu Mammon: Zeitgenössische chinesische Kunst”, Zürcher Hochschule

der Künste (ZHdK), Zürich.

September 2012 “Contemporary Chinese Art”, Executive Master of Art Market Studies,

Universität Zürich.

Kieser, Annette

November 2011 „Tradition und Wandel im Grabkult der Han”, DVCS-Jahrestagung, Berlin.

Mai 2012 “Material Culture – South”, Six Dynasties Material Culture, Arts, Literature, and

Ritual. Workshop, Department of Art History, University of Chicago.

September 2012 “Looted tombs – Strategies against tomb raiding in Imperial China”,

Public Notion of Crime and Law in East Asia, Münster.

September 2012 “Gold and silver vessels in Tang dynasty tombs”, EACS conference,

Paris.


Klimburg-Salter, Deborah

Vorträge

03.07.2012 “Mes Aynak and the Cultural History of Kapisa-Kabul”, 21st EASAA Conference,

Paris.

08.06.2012 “Project Presentation”, Workshop “Power of Compassion: Paths of Transmission

of Avalokiteśvara Across Asia”, SOAS University of London.

17.03.2012 “Zones of Transition: Reconsidering Early Islamic Art in Afghanistan”, 222nd

Meeting of the American Oriental Society, Boston.

18.02.2012 “The Art of Kapisa-Kabul: In light of new discoveries”, International Conference

on “Archaeology of Buddhism in Asia”, Archaeological Survey of India, New Delhi.

08.11.2011 “New Archaeological Discoveries: Mes Aynak and the Buddhist Art of the

Kabul River Valley”, Institute for the Study of the Ancient World, New York University.

19.10.2011 “Geographic Termini: What’s in a Name?”, Workshop “Open Questions in the

Interpretation of the History of Afghanistan and Pakistan”, Kunsthistorisches Museum

Vienna.

10.10.2011 “Visual Rhetoric, The Kashmiri Tradition”, Museo Nazionale d’Arte Orientale,

Rome.

Knödel, Susanne

19.01.2012 “Eine Ostasiatische Kulturgeschichte”, Hochschule Bremen/OAV Bremen:

Fengshui.

22.01.2012 “Fengshui und Grabkult in Ostasien”, Friedhofsforum Ohlsdorf.

15.02.2012 “Fengshui- eine Ostasiatische Kulturgeschichte”, Bambusrunde, Hamburg.

06.05.2012 “Schamaninnen in Korea”, Grassi–Museum für Völkerkunde Leipzig.

Vortragsserie: „Ausgepackt: Asien“ – wissenschaftliche Objektbearbeitung im Museum

mit praktischen Beispielen – kontinuierlich seit 2010, ca. 1 x monatlich.

Kost, Catrin

Juni 2011 “Analysing the use of images within the nomadic groups of Northern China

(5th-1st cent. BC).“, East Asia Art & Archaeology Research Seminar, School of Oriental

and African Studies (SOAS), London.

Kuwabara, Setsuko

19.-22.09.2012 “Japanese Copperplate Prints in the 19. C.”, in: Staatsbibliothek zu Berlin,

EAJRS-Conference.

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92

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Landwehr, Uta

25.11.2011 “The conservation of the Austrian National Library’s copy of Matteo Ricci’s Chinese

map of the world: journeys between East and West”, Vienna, at the Austrian National

Library, organized by the University of Vienna et al., Symposium Visual Historiography:

Mapping the World: Cartographic Concepts in light of Matteo Ricci’s Chinese World Map

(1602) in East-West perspective.

Linhart, Sepp

15.07.2011 „Der populäre Blick nach Fernost – Japan auf deutschen Ansichtskarten

vor hundert Jahren“, Referat beim Symposium Fremdbilder – Selbstbilder. Paradigmen

japanisch-deutscher Wahrnehmung (1861-2011) an der Friedrich Alexander Universität

Erlangen-Nürnberg.

26.08.2011: Discussant beim Panel “Visual Satire in Japan: A Genre in Decay?”, mit

Referaten von Yulia Mikhailova, Noriko Brandl und Ron Stewart. 13th Japan Conference

of the European Association for Japanese Studies in Tallinn, Estland.

Lojda, Linda

06.07.2012 “Can there be a Daoist influence in Bamiyan?”, 21st EASAA Conference,

Paris.

Müller, Shing

20.02.2012 “河西關隴對北魏初期墓誌的影響 (The Influences of the Hexi and the Guanlong

regions on the formation of early epitaphs of the Northern Wei)”, on the International

Workshop for the “Shutsudo shiryō kara mita gi shin jidai no kasai 出土資料から見た魏

晋時代の河西(Excavated material as seen from the Hexi region of the Wei-Jin periods)”

at the Ōbirindaigaku 桜美林大学, Yotsuya Campus .

27.05.2012 “Material Culture--North” in Chicago, on the workshop Six Dynasties Material

Culture, Arts, Literature, and Ritual, organized by the Center for the Art of East Asia,

Department of Art History, University of Chicago.

Nickel, Lukas

03.02.2012 “Silverware in Ancient China”, Institute of Chinese Studies, Chinese University

of Hong Kong.

04.02.2012 “The First Emperor of China as Chinese Heritage”, IDEAS conference in Hong

Kong.

09.05.2012 “The King of Nanyue and the Barbarians”, Fitzwilliam Museum Cambridge.

02.06.2012 “Der Erste Kaiser von China und der Hellenistische Orient”, Archäologisches

Museum der Universität Halle.


Vorträge

22.06.2012 “Carving Stone Sculptures in Medieval China”, workshop Art in the Making –

Approaches to the Carving of Stone, King’s College London.

11.11.2012 “Chinese Bronzes – Why Technology Matters”, conference Emergence of

Bronze Age Societies, Baoji, China.

Noth, Juliane

04.11.2011 Discussant, Roundtable discussion, Symposium “Landscape Reborn”, London,

SOAS.

30.11.2011 “Genealogy, locality and literati traditions in the paintings of Huang Binhong

(1865–1955)”, Workshop “Visual Historiography – Global Perspectives”, Universität

Wien, Institut für Kunstgeschichte.

15.-18.03.2012 Leitung des Panels “Place, Memory and Visuality in Chinese Painting”,

Association of Asian Studies Annual Conference 2012, Toronto.

18.03.2012 “Remembering past travels: Place, vision and representation in Huang Binhong’s

paintings around 1953”, Association of Asian Studies Annual Conference 2012,

Toronto.

08.-09.06.2012 Koordination und Organisation des 1. Forums Ostasiatische Kunstgeschichte,

Freie Universität Berlin (mit Anton Schweizer und Wibke Voß).

09.06.2012 „Aufzeichnungen von Reisen: Zum Verhältnis von Ort, Format und Ausführung

bei Huang Binhong“, 1. Forum Ostasiatische Kunstgeschichte, Freie Universität

Berlin.

29.06.2012 „Transkulturelle Übersetzungen in sino-tibetischen buddhistischen Bildwerken

der Yongle-Periode (1403–1424)“, Workshop „Travels, Encounters and Exchange

in the Arts of East Asia and Europe around 1500“, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches

Institut.

Pejčochová, Michaela

11.02.2012 “Meeting of two worlds – Vojtěch Chytil as teacher of Western painting techniques

and collector of Chinese ink painting in Beijing of the 1920s and 1930s”, Kyoto,

conference entitled Chinese Modern Painting and Japan, organized by the Kyoto National

Museum.

26.04.2012 “The Absence of Landscape in Mi Fu’s Oeuvre – Getting to Know Mi Fu

(1051–1107) with the Help of the Contemporary Critical Texts”, Rennes, conference entitled

Les significations du paysage en Extrême-Orient: sur le thème «peinture et poésie

en Chine», organized by L’université de Haute-Bretagne, Rennes II.

25.06.2012 “Collecting Chinese Modern Paintings in the Czech Republic: The Formation

of the Collection of the National Gallery in Prague from the 1920s through the 1960s”,

93


94

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

London, conference entitled Chinese Paintings and Europe, organized by the British

Museum/SOAS/Christies Education.

05.-08.09.2012 “Chinese or Western – The ambiguity of the painting styles of some 20thcentury

Chinese painters, as reflected by works preserved in collections outside

China”, Paris, 19th Conference of the EACS entitled Deconstructing China. New experiences,

new vistas.

16.-18.10.2012 “The internationality of some of the great masters of 20th-century Chinese

ink painting as reflected by European collections”, Hangzhou, conference entitled

中国现代绘画艺术典藏大展暨国际学术研讨会 [International conference on collecting

and appreciation modern Chinese painting], organized by the Gallery of the Zhejiang

Province.

Rahman-Steinert, Uta

25.06.2012 „Collecting, Exhibiting, Interpreting: Chinese Painting in Berlin”, Study Day:

Modern Chinese Painting and Europe, University of London, SOAS.

Schweizer, Anton

02.02.2012 “Bauen als politische Rhetorik: der Ōsaki Hachiman Schrein in Sendai von

1607”. Museum für Asiatische Kunst SMPK Berlin.

08.06.2012 “Bedeutungsräume: Architektur und Topographie als politische Medien im

Japan der Frühmoderne”. 1. Forum Ostasiatische Kunstgeschichte, Freie Universität

Berlin.

20.06.2012 “Nonsensical iconography? Subject selection, medium and audience of a

seventeenth-century export lacquer casket”. Symposium Art, Artist, and Artifact in 17th

and 18th Century Japan, Universität Heidelberg.

Koordination und Organisation des 1. Forums Ostasiatische Kunstgeschichte, 2012.

Stöcker-Parnian, Barbara

Sept. - Dec. 2011 Shanghai Normal University – Shanghai Shifan daxue, 10 lectures

Basics of Islam - history and culture.

15.02.2012 “Islamisches Leben in Shanghai”, Staatliche Bibliothek Passau.

Toyka-Fuong, Ursula

16.04.2011 “In der Ferne gefunden: 150 Jahre deutsch-japanischer Kulturaustausch“,

Ritsumeikan University, Kyōto.

21.05.2011 “Vertraute Fremde - Gemeinsame Wege? 150 Jahre deutsch-japanische


Vorträge

Freundschaft und Perspektiven der Zusammenarbeit“, Humboldt-Universität, Berlin.

19.07.2011 “Kaii Higashiyama: Ein Meistermaler und der akademische Austausch zwischen

Deutschland und Japan im 20. Jahrhundert“, Botschaft Japans, Berlin.

09.09.2011 “Aspects of cooperation in science and research between Germany and

Japan”, Albertus-Magnus-Universität, Köln.

23.-25.03.2012 “Building Scholarly Networks with Germany in East Asia”, 1. Großes

Ostasiatisches Treffen der DAAD-Alumni Ostasiens, Hangkuk University, Seoul.

Trede, Melanie

30.06.2011 “Linearperspektive! – “Die aperspektivische Methode ist ‘wahrer’”: Ostasiatisch-europäische

Blickwechsel (Linear Perspective! – “The a-perspectival method is

‘more true’”: East-Asian - European exchanges)”, Academy lectures “Fluchtpunkte der

Bildkultur” (Vanishing Points in Picture Cultures), Berlin-Brandenburg Academy of Sciences,

Berlin.

09.10.2011 “Who controls the past controls the future: The 1672 project of Hachiman

engi handscrolls”, The Early Modern ‘Medieval’: Reconstructing Japanese Pasts. Conference,

University of Michigan, October 8/9, 2011.

26.01.2012 “Picturing Hachiman: Using the Past to Serve the Present”, Lunch lecture

series, Center for Japanese Studies, University of Michigan, Ann Arbor.

09.02.2012 “Cultural Memory and the Hachiman Legend: Using the Past to Serve the

Present”, Workshop, Storytelling in Japan, Columbia University.

15.02.2012 “Money, Mother, Myth: An Ancient Empress as Popular Icon of Modernity in

Japan”, Art History Department, University of California at Santa Barbara.

26.02.2012 “Dragons, Jewels, and Powerful Women: Taishokan Paintings in Seventeenth

Century Japan”, Sunday at the Met, Metropolitan Museum, New York City.

06.03.2012 “Hachiman engi-e to bunkateki kioku: Kako o genzai no tame ni riyo suru

koto [Hachiman Paintings and Cultural Memory: Using the Past to Serve the Present]”,

Tokyo National Research Institute for Cultural Properties, Tokyo.

30.03.2012 “Money makes the world go around: An Ancient Empress as Popular Icon of

Japanese Modernity”, Department of the History of Art, University of Michigan.

06.04.2012 “Picturing Hachiman: Using the Past to Serve the Present”, Art History Department,

Duke University.

25.05.2012 “Patrons, Colophons, and the International Art Market: The Social and Aesthetic

Lives of Japanese Handscrolls”, Institute of East Asian Art History, Lecture Series,

University of Zurich.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

20.06.2012 “The Creativity of Copying: Sumiyoshi Gukei’s 1672 Hachiman engi Handscrolls”,

Symposium: Art, Artist, and Artifacts in 17th and 18th Century Japan. Institute of

East Asian Art History, Heidelberg University.

13.07.2012 “Paper or Silk? The Materiality of Medieval Illuminated Handscrolls in Japan,

and its Aesthetic, Devotional, and Political exploits”, Workshop: The Matter of Manuscripts:

Reflective and semantic dimensions of writing materials in manuscript cultures,

Hamburg University.

Voß, Wibke

29.08.2012 “Kunstgeschichte, Kunstvermittlung oder (angewandte) Kunst? Funktion

und Rezeption der Bücher von Ikeda Koson”, 15. Deutschsprachiger Japanologentag,

Universität Zürich.

09.06.2012 “Ikeda Koson (1801–1866) und die Ordnung der Bilder – Zur kunstgeschichtlichen

Formierung der Rinpa-Genealogie im 19. Jahrhundert”, 1. Forum für Ostasiatische

Kunstgeschichte, Freie Universität Berlin.

Wakita-Elis, Mio

24.-29.07.2011 „The Locus of Multiple Desires: Women in Yokohama Souvenir Photography“,

Summer School “Cultures of Consumption in Asia and Europe,” Karl Jaspers

Centre for Advanced Transcultural Studies, Heidelberg.

06.-08.07.2012 „Photographic Reflections: Port City Yokohama and the Tourist Photography

Industry“, International Conference “Asia-Pacific Maritime World: Connected

Histories in the Age of Empire” Exzellenzcluster “Asia and Europe in a Global Context”,

Universität Heidelberg.

Wang, Lianming

09.-11.04.2011 “The Architectural Drawings of an Eighteenth Century Jesuit Church

(Nantang) in Beijing: Analysis and Reconstruction”, The 9th International Forum Le Vie

dei Mercanti, Naples / Averse, [Paper presentation].

14.-17.07.2011 “The Jesuits and Their Contribution to Ecclesiastical Art in Early Modern

China and Macao: Concepts and Issues”, the 3rd Heidelberg International Colloquy on

East Asian Art History, Universität Heidelberg.

04.02.2012 “Botschaften, Identitäten und „Module“: Zur Sakralarchitektur der Jesuiten

im Kaiserreich China”, the Annual Meeting of China AG, LMU München.

09.-10.06.2012 “Architektur, Platzwahl und „Sacred Strategy“: Zur Topographie der Jesuitenbauten

im frühneuzeitlichen Rom, Macau und Peking”, 1. Forum Ostasiatische

Kunstgeschichte, FU Berlin.


Vorträge

19.-21.10.2012 “解读耶稣会图像学:符号、语言及逻辑” Reading the Jesuit architectural

Iconography: Symbol, Language and Logic, the 3rd International Graduate Symposium

on History of Art “Logic of Image and its Interpretations”, Peking University.

Wappenschmidt, Friederike

04.-05.05.2012 “Augenreisen ins Reich der Mitte. Die Rezeption original chinesischer

Tapetenpanoramen im europäischen Interieur des späten 17. bis 19. Jahrhunderts, anlässlich

des Internationalen Workshops ‘Tapezierte Interieur-Anordnungen. Narrative

des Wohnsubjekts um 1800’”, Universität Bremen, Mariann Steegmann Institut. Kunst

& Gender.

Wedekind, Alexandra

02.-03.10.2012 Liubo – A game - not only played by humans, Fitzwilliam Museum, Cambridge,

United Kingdom.

Werning, Jeanette

06.09.2012 “The Archaeological Dictionary: Chinese-German project”. EACS conference

(sept. 5–8th 2012) at Paris.

Widorn, Verena

05.07.2012 „Rajput-Style Influence on the Carvings of the Wooden Temples in the Indian

Himalayas“, 21st EASAA Conference, Paris.

Wu, Ruoming

08.06.2012 “The Origin of Kraak Porcelain”, Berlin, Forum Ostasiatische Kunstgeschichte.

Zank, Dinah

28.-30.08.2012 “Japanische Malerei zwischen Tradition und Ideen der Moderne:

Okakura Tenshin und die Maler des Nihon Bijutsuin im frühen 20. Jahrhundert”, 15.

Deutschsprachige Japanologentage, Universität Zürich.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Augustin, Birgitta

VERÖFFENTLICHUNGEN

„Daoism and Art.” In Heilbrunn Timeline of Art History. New York: The Metropolitan Museum

of Art, 2000–. http://www.metmuseum.org/toah/hd/daoi/hd_daoi.htm (December

2011)

„Modern Views on Old Histories: Zhang Yu’s and Huang Gongwang’s Encounter with

Qian Xuan.”, in: Arts Asiatiques, Nr. 67, 2012. (im Druck)

„Shao Mi (1598-1642) – Morning Lesson at the Pine Cottage,” “ Shao Mi (1598-1642) –

Eight Album Pages, Paintings in the Style of Tang to Yuan Masters and Accompanying

Poems,” “Gao Jian (1634- after 1708) – Flowering Plum.”, in: Invitation to Reclusion:

17th Century Chinese Painting (Arbeitstitel), Peter Sturman (Hrsg.). Santa Barbara Museum

of Art. Fall 2012. (im Druck)

Büttner, Christof

„Ich war nie ein Jäger / I was never a Hunter: Gisela Freudenberg”, in: ART AUREA, Nr.

2, 2012, 70-77.

Croissant, Doris

„Artifacts or Art? Envisioning East Asian Culture in Imperial Germany”, in: Doris Croissant

(ed.): Splendid Impressions. Japanese Secular Painting 1400-1900 in the Museum

of East Asian Art, Cologne. Leiden: Hotei Publishing, 2011, 17-31.

„Koga Harues „Endlose Flucht“ –Eine japanische Interpretation des „Wunder-Hirthen“

von August Natterer“, in: Beyme, Ingrid von, Roeske, Thomas, (Hrsg.): Ungesehen und

Unerhört: Künstler reagieren auf die Sammlung Prinzhorn. 2 Bde. Heidelberg: Wunderhorn,

2012, Band 1 (im Druck).

Delank, Claudia

„Die Maler des ‚Blauen Reiter’ und Japan. Zur Ausstellung im Schlossmuseum Murnau“,

in: Ostasiatische Zeitschrift. Herbst 2011, 51-59.

„Die inszenierten Studiobilder in der Yokohama-Photographie“, in: Stefan Koehn (Hrsg.):

Fremdbilder/Selbstbilder – Paradigmen deutsch-japanischer Wahrnehmung (1861–

2011). Reihe Kulturwissenschaftliche Japanstudien, Harrassowitz (in Arbeit).

a) „Japonismus”, S. 11-18; b) „Die Japansammlungen der Maler des „Blauen Reiter“

und ihr Einfluß auf die Malerei”, S. 89-95; c) „Die Maler des Blauen Reiter, die Rheinischen

Expressionisten und Japan”, S. 96-102, in: Brigitte Salmen (Hrsg.): Die Maler des

Blauen Reiter und Japan. Ausst.-Kat. Schlossmuseum Murnau, München 2011.


Veröffentlichungen

„Utagawa Kuniyoshi, als Zeichner. Entwürfe und Vorzeichnungen im Museum Kunstpalast”,

in: Luyken, Gunda u. Beat Wismer (Hrsg.): Samurai Bühnenstars und schöne

Frauen. Japanische Farbholzschnitte von Kunisada und Kuniyoshi. Ausst.-Kat. Museum

Kunstpalast Düsseldorf, Ostfildern 2011, 223-229.

„Kureferudo ni okeru geijutsuka ni yoru kinu orimono, katagami soshite japonismu (Künstlerseiden,

Katagami und Japonismus in Krefeld)”, in: Mabuchi Akiko und Ikeda Yuko

(Hrsg.): Katagami Style. Ausst.-Kat. Mitsubishi Ichigo Museum, Tôkyô, The National Museum

of Art Kyôto 2012, 297 - 301.

„Die Maler des Blauen Reiter und des Jungen Rheinlandes und die Rezeption der japanischen

Kunst”, in: Mae Michiko (Hrsg.): Nipponspiration – Japan als Ideengeber im

deutsprachigen Raum. Düsseldorf (in Arbeit).

„Die Basel Art 2012 und Ostasien”, in: Ostasiatische Zeitschrift. Neue Folge, Herbst

2012 (im Druck).

Ebner von Eschenbach, Silvia Freiin

„L’emblème comme modèle pour illustrer la polyvalence des caractères-images chinois“.,

in: Actes du Colloque « Le Mode en Image » qui s’est tenu à l’ Université du

Littoral-Côte d’Opale. 2012. (im Druck).

Frick, Patricia

„L’Antiquité Exaltée – L’archaïsme dans les ceramiques chinoises“, in: Bulletin de la

Fondation Baur, Musée des Arts d’extrême-orient. 72, juin 2012, 7-37.

„Kunsthandwerkliche Raffinesse und erlesene Schönheit – Die Lackkunst der Goryeo-

Dynastie“, in: Die Lackkunst Koreas – Ästhetik in Vollendung. München: Hirmer, 2012

(im Druck).

Fritsch, Lena

Moriyama Daidō. Tales of Tono, (Übersetzung aus dem Japanischen ins Englische,

Kommentare und Einführung). London: Tate Publishing, 2012.

„Tod und Töten im fotografischen Bild. Izima Kaorus „Landscapes with a Corpse“ und

Yann Tomas „Crimes sur Commande“ ”, in: Ismail, Nadia (Hrsg.): Töten. Darstellbarkeit

eines Prozesses?. Oberhausen: Athena, 2012 (im Druck).

„Fukagawa Masafumi. Is the World Beautiful? Moriyama Daido’s Provocation of the History

of Photography” (Übersetzung aus dem Japanischen ins Englische und Einführung),

in: Art in Translation, 4/2012 (im Druck).

„Kasahara Michiko. Morimura Yasumasa – Portrait (Futago)” (Übersetzung aus dem Japanischen

ins Englische und Einführung)”, in: Art in Translation. 4/2012 (im Druck).

99


100

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

„Nakahira Takuma. The Collapse of the Non-Moving Gaze – An Idea from William Klein’s

‘New York’” (Übersetzung aus dem Japanischen ins Englische), in: Tate Modern (Hrsg.):

William Klein / Daido Moriyama [Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung].

London: Tate Publishing, 2012.

„Shimizu Minoru. Reconsiderung ‘Grainy, Blurry, Out of Focus’ – Moriyama Daido’s reissued

Farewell, Photography” (Übersetzung aus dem Japanischen ins Englische), in:

Tate Modern (Hrsg.): William Klein / Daido Moriyama. London: Tate Publishing, 2012.

„Taki Kōji. The Myth of the City” (Übersetzung aus dem Japanischen ins Englische), in:

Tate Modern (Hrsg.): William Klein / Daido Moriyama. London: Tate Publishing, 2012.

„The Body as a Screen: Japanese Art Photography of the 1990s”, in: Studien zur Kunstgeschichte.

Bd. 192. Hildesheim: Georg Olms, 2011.

Gaffal, Sigrid

„Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies: Arkadien und Mureung dowon 武陵桃源“,

in: Here & There. Institute of East-West Cultural Exchange, Dankook University, 2009,

vol.1 no.1, 91-108.

Geng, Yan

„Performing Authority: Mao Zedong’s Image at the Founding of the People’s Republic

of China.”, in: Shifting Paradigms in East Asian Visual Culture: A Festschrift in honor of

Lothar Ledderose. Ed. by Burglind Jungmann, Adele Schlombs, Melanie Trede. Berlin:

Reimer, 2012, 175-190.

Götze-Regenbogen, Thilo

„Buddhismus in der DDR als Forschungs- und Sammlungsschwerpunkt der Neun Yanas

Bibliothek”, Heft 5 der Folge Fundus im EygenArt Verlag, Hofheim am Taunus: EygenArt,

2012.

„Buddhismus in der DDR: Eine Spurensuche”, in: Zeitschrift des Forschungsverbundes

SED-Staat Nr. 31/2012, Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin

(Hrsg.), Halle/Saale: André Gursky 2012 (im Druck).

„Alternativkulturen und Zivilgesellschaft”, in: Irene Scherer/Welf Schröter (Hrsg.), Hoffnung

Zivilgesellschaft: Vom bürgerlichen Engagement zur globalen Demokratie”, Sammlung

kritisches Wissen Band 60, Mössingen-Talheim: Talheimer, 2012 (im Druck).

Gröning, Gert

Mit Sigrid Thielking: „Wissenschaftsaustausch im CGL und in der Bücherei des deutschen

Gartenbaus in Berlin am 8. und 9. Dezember 2011 Wissenschaftler von der Südost-Universität

Nanjing (SEU), Dōngnán Dàxué, 东南大学 zu Besuch in Hannover und Berlin”,

in: Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur der Leibniz Universität Han-


Veröffentlichungen

nover (CGL) (Hrsg.): Tätigkeitsbericht 2008 - 2011, Hannover 2012, 102-105.

Hofmann, Alexander

Performing Painting in Tokugawa Japan. The Hammonds Monograph Series on Asian

Art, 4. Berlin: Dietrich Reimer, 2011.

„Bildende Kunst”, in: Günther Haasch (Hrsg.): Japan – Land und Leute: Geographie

und Geschichte, Politik und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft. Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag,

2011, 209-240.

„Leiko Ikemura – KOREKARA oder die Heiterkeit des fragilen Seins / or the exhilaration

of fragile being”, in: Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst e.V. (Hrsg.): Leiko

Ikemura – KOREKARA oder die Heiterkeit des fragilen Seins. Berlin: Museum für Asiatische

Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, 2012, 23-25.

„Leuchtende Impermanenz oder der Künstler als VJ / Luminous Impermanence or the

artist as a VJ”, in: Katja Blomberg (Hrsg.): Takehito Koganezawa – Luftlinien. Berlin:

Haus am Waldsee/ Verlag der Buchhandlung Walther König, 2012, 5-7.

Höller, Beatrice

„Kulturübergreifende Ansätze in den Geisteswissenschaften benötigen besondere Überlegungen,

dargelegt an der illuminierten Handrolle Amewakahiko no sōshi (1448) und

einer Glasmalerei der Galerie de Psyche (1542-1544)”, in: Orient im Okzident, Okzident

im Orient. Peter Lang Verlag, Tagungsband (in Arbeit).

„Intercultural studies require specific considerations: What is an appropriate theoretical

framework?”, in: Picture and its Interpretations in the Context of Multi-cultures. Shanxi

Normal University Press, Tagungsband, Oktober 2012 (im Druck).

„Die Muromachi-zeitliche Handrolle „Amewakahiko no sôshi“ des Berliner Museums für

Asiatische Kunst – Beschreibung, Übersetzung und politische Deutung, Teil II“, in: Ostasiatische

Zeitschrift, No 21, Frühlingsausgabe 2011.

Kampen, Thomas

Sinologie im 20. Jahrhundert: Heidelberg - Deutschland - International. Heidelberg:

Mattes Verlag, 2011.

Karlsson, Kim

Lexikonbeiträge, in: Allgemeines Künstlerlexikon. „Die Bildenden Künstler aller Zeiten

und Völker”, München: De Gruyter Saur. Bd. 70-75, 2011-2012, 44 Einträge; Nachtragsband

5 (im Druck), 55 Einträge.

Redaktion und Mitautorin: On Stage - Die Kunst der Pekingoper. Basel: Museum der

Kulturen, 2011.

101


102

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Kieser, Annette

Silbergefäße im Grab der Li Chui. Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.

(Im Druck)

Rezension: „Selbitschka, Armin: Prestigegüter entlang der Seidenstraße? Archäologische

und historische Untersuchungen zu Chinas Beziehungen zu Kulturen des Tarimbeckens

vom zweiten bis frühen fünften Jahrhundert nach Christus”, in: Orientalistische

Literaturzeitung. Wiesbaden, 2010, 107 (2012), 62-64.

„’Laid to rest there among the mountains he loved so well’? In Search of Wang Xizhi’s

Tomb.”, in: Early Medieval China 17. 2011, 74-94.

Knödel, Susanne

„Höfische Oper im Freien: Zwei Türstürze mit Theaterszenen“, in: Anna Schmid / Museum

der Kulturen Basel (Hrsg.): On Stage: Die Kunst der Pekingoper”. 2011, 46–63.

Koch, Franziska

Monografien

Negotiating Difference. Contemporary Chinese Art in the Global Context, (ed. with Birgit

Hopfener, Juliane Noth and Jeong-hee Lee-Kalisch), Weimar: VDG, July 2012).

Multi-Centred Modernisms. Reconfiguring Asian Art of the Twentieth and Twenty-First

Centures, (ed. with Monica Juneja), Theme Issue, E-journal transculturalstudies.org,

2010-11.

Artikel

“(Dis-)Playing Mahjong. Uli Sigg and the Power of Private Collectors in the Global Canonization

of Chinese Contemporary Art”, in: Negotiating Difference. Contemporary Chinese

Art in the Global Context, (ed. with Birgit Hopfener, Juliane Noth and Jeong-hee

Lee-Kalisch), Weimar: VDG, July 2012), pp. 299-316.

“Introduction. Negotiating Difference. Contemporary Chinese Art in the Global Context”

(co-authored with Birgit Hopfener), in: Negotiating Difference. Contemporary Chinese

Art in the Global Context, (ed. with Birgit Hopfener, Juliane Noth and Jeong-hee Lee-

Kalisch), Weimar: VDG, July 2012), pp. 11-31.

“Synthesis in Display? The Making of an Early Travelling Exhibition of Contemporary

Chinese Art – China Avantgarde (Berlin/1993)”, in: Francesca Dal Lago (ed.), China on

Display, Leiden: Brill Publishers, (forthcoming 2012).

“‘China’ on Display for European Audiences? The Making of an Early Travelling Exhibition

of Contemporary Chinese Art: China Avantgarde (Berlin/1993)”, transculturalstudies.org,

no. 2 (2011).


Kost, Catrin

Veröffentlichungen

Studien zur Bildpraxis im nordchinesischen Steppenraum vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis

zur Zeitenwende. (In Vorbereitung zur Publikation in den Bonn Contributions to Asian

Archaeology (BCAA).

„Yours ever so sincerely’: Albert von le Coq seen through his correspondence with

Aurel Stein”, in: H. Wang (ed.): Sir Aurel Stein. Colleagues and Collections. British Museum,

Research Publication 184, 2012, 1-9. Elektronischer download möglich unter:

http://www.britishmuseum.org/pdf/8_Kost.pdf

Kuwabara, Setsuko

„Zôshohyô (Exlibiris) ni egakareta nihon”, in: Nichi-doku buka kôryûshi kenkyû. Nr. 7,

Tôkyô (Nihon dokugaku-shi gakkai) 2012. (im Druck)

„Fritz Rumpf - Nihon-gaku e no kôken”, in: Fritz Rumof to Ise-monogatari. Ôsaka (Kansai

daigau tôzai gakujutsu kenkzyujô) 2012. (im Druck)

Müller, Shing

„Han Tang sichou de waixiao: cong Zhongguo dao Ouzhou 汉唐丝绸的外销——从中国

到欧洲,“, in: Sichou zhi lu shang de kaogu, zongjiao yu lishi丝绸之路上的考古、宗教与

历史 (Hrsg.): Ningxia wenwu kaogu yanjiusuo 宁夏文物考古研究所. Beijing: Wenwu

chubanshe, 2011.

Im Druck

„Guanlong diqu dui Beichao muzhi xingzhi de yingxiag 关陇地区对北朝墓志形制的影响“,

in: der Konferenzband der Gesellschaft für die Geschichte der Nördlichen und Südlichen

Dynastien. (im Druck)

“Yezhong ji“, in: Albert Dien (Hrsg.): Six Dynasties Handbook.

Nickel, Lukas

„Brick Built Heavens – Cosmic Symbolism in Tomb Architecture and Painting of the Han

Period”, in: Shifting Paradigms in East Asian Visual Culture – A Festschrift for Lothar

Ledderose. eds. Burglind Jungmann, Adele Schlombs, Melanie Trede. Berlin: Dietrich

Reimer Verlag, 2012, 43-58.

„The Nanyue Silver Box”, in: Arts of Asia vol. 42, no 3 (2012), 98–107.

„The Prehistory of Religion in China“, in: Tim Insoll (ed.): The Oxford Handbook of the

Archaeology of Ritual and Religion. Oxford University Press 2011, 442-456.

„Bu wanmei de duichen – chongxin kaosi zhongguo gudai qingtong zhuzao jishu” 不完美

的对称―重新思考中国古代青铜铸造技术 , transl. Liu Yu刘煜, in: Chen Jianli 陈健立and

Liu Yu 刘煜 (ed.): Shang Zhou qingtong taofan zhuzao jishu yanjiu 商周青铜器陶范

铸造技术研究. Beijing: Wenwu press, 2011,23–48.

103


104

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

„Yazhou shiye zhong de Qin Bingmayong” 亚洲视野中的兵马俑, transl. Chen Jie, in: Wu

Hung and Zheng Yan (ed.): Studies on Ancient Tomb Art vol. 1 古代墓葬美术研究(一).

Beijing, Wenwu press, 2011, 23–40.

Noth, Juliane

Im Druck

„Landscapes of Exclusion. The No Name Group and the Multiple Modernities in Chinese

Art around 1980”, in: Negotiating Difference. Chinese Contemporary Art in the Global

Context, Hrsg. von Jeong-hee Lee-Kalisch, Birgit Hopfener, Franziska Koch und Juliane

Noth. Weimar: VDG, 2012, 49–62.

Mit Jeong-hee Lee-Kalisch, Birgit Hopfener, Franziska Koch: Negotiating Difference.

Chinese Contemporary Art in the Global Context. Weimar: VDG, 2012.

In Arbeit

„Make the Past Serve the Present’: Reading Cultural Relics Excavated During the Great

Cultural Revolution of 1972”, in: Michael Falser, Monica Juneja (Hrsg.): Rebirthing Angkor

– Heritage between decadence, decay, revival and visions to civilize. (Publikation in

Vorbereitung)

„Translation and Transformation in the Sino-Tibetan Arts of the Yongle Period (1403–

1424)”, in: Jeong-hee Lee-Kalisch, Antje Papist-Matsuo (Hrsg.): Buddhist Ritual and

Representation. Weimar: VDG Weimar. (Publikation in Vorbereitung)

Olivová, Lucie

„Some Observations about Book Collecting in the 18th Century China“, in: Anthropologia

integra vol. 2, 2011, 2, 75-84.

„The Topic of Tobacco Smoking in Folk Woodblock Prints“, in: The NianHua Journal,

Special Issue for Chinese Culture from Overseas. (Feng Jicai Institute of Literature

and art at Tianjin University), 2012. (im Druck)

Pejčochová, Michaela

„The Formation of the Collection of 20th-century Chinese Painting in the National Gallery

in Prague – Friendly Relations with Faraway China in the 1950s and Early 1960s“, in:

Arts Asiatiques. 2012. (im Druck)

„两个世界的相遇 – 上世纪20年代至30年代在北京传授西洋画技法与收藏中国画的齐蒂

尔 [Meeting of two worlds – Vojtech Chytil as teacher of Western painting techniques and

collector of Chinese ink painting in Beijing of the 1920s and 1930s]“, in: 美术学报 [Art

Journal]. 2012. (im Druck)


Quenzer, Jörg B.

Veröffentlichungen

„Traumwelten: Zur Medialität des Traums im japanischen Mittelalter“, in: Iris Höger,

Christine Oldörp und Hanna Wimmer (Hrsg.): Mediale Wechselwirkungen: Adaptionen •

Transformationen • Reinterpretationen. Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems Stiftung,

6, Berlin: Reimers. (im Druck)

Rahman-Steinert, Uta

„Korea im Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin“, in: Entdeckung

Korea. Schätze aus deutschen Museen, Seoul 2011, 46-57.

Schulz, Martha

Rezension von: „Gilles Béguin: Buddhist Art: An Historical and Cultural Journey”. Transl.

by Narisa Chakrabongse. Bangkok: River Books, 2009, in: Sehepunkte 12 (2012), Nr.

7/8 (Juli 2012).

Schweizer, Anton

Mitherausgeber zusammen mit Martin Hirsch und Dietrich O. A. Klose: „Japanische Lackkunst

für Bayerns Fürsten: Die Japanischen Lackmöbel der Staatlichen Münzsammlung

München”. Ausstellungskatalog. München: Staatliche Münzsammlung, 2011.

Darin: „Komposite für den Export: Die Dekore der Münchener Münzkabinette”, 13-29.

„Erzählen in Bildern: Japanische Hänge- und Querrollen/Narrating in images: Japanese

hanging and horizontal picture scrolls“ (Deutsch und English), in: C. M. Schneider

(Hrsg.): Visual stories: Japans Bilder erzählen: Bildrollen, manga, anime. Ausstellungs-

Begleitheft. Neuss: Langen Foundation, 2011, 14-21.

Stöcker-Parnian, Barbara

„Calligraphy in Chinese mosques”, in: Calligraphy in Islamic Architecture: Space, Form,

and Function. Edinburgh University Press, 2013.

Toyka-Fuong, Ursula

„Kunst im Zeichen der Entgrenzung – Zum interkulturellen Dialog“, in: Wolter, Ingrid

(Hrsg.): Was uns bewegt – Co nas porusza. Eine deutsch-polnische Wanderausstellung.

Bonn: GEDOK Verlag, 2011, 18–23.

„Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Japan nach der dreifachen

Katastrophe in Ost-Japan vom März 2011“, in: Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

(Hrsg.): Fünftes Deutsch-japanisch-koreanisches Stipendiatentreffen (Mai 2011).

Veröffentlichungen des JDZB, Bd. 63, Berlin 2012, 198-202.

105


106

Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

„Perspectives of Japanese-German Academic Co-Operation in a Globalizing World“, in:

Deutsch-Japanisches Kulturinstitut Köln & Albertus-Magnus-Universität Köln (Hrsg.):

150 Years of German-Japanese Friendship. 2012. (im Druck).

„Kunst und Kennerschaft zwischen den Welten: Theorie und Praxis der Chinesischen

Malerei in Lehre, Ausstellungswesen und Handel / Art and Connoisseurship between the

Worlds: Theorie and Practice of Chinese Painting in Teaching, Exhibition Curating and

Commerce“, in: Zhongguo Yishu keji yanjiu suo (Forschungsinstitut für Wissenschaft

und Technik der chinesischen Kunst / Research Institute for Science and Technology of

Chinese Art (Hrsg.): Shuhua renzhi yu guanli / Books and Paintings: Cognizance and

Management, Beijing, 2012. (im Druck).

Trede, Melanie

Monografien

Shifting Paradigms in East Asian Visual Culture: A Festschrift in Honour of Lothar Ledderose,

co-editor with Burglind Jungmann and Adele Schlombs. Berlin: Reimer Publishers,

2012.

Artikel

„Konda sôbyô engi emaki’ no denrai ni tsuite no ichikôsatsu 「『誉田宗廟縁起絵巻』の

伝来についての一考察」[Thoughts on the transmission of the Illuminated Handscrolls of

the Karmic Origins of the Konda Imperial Tumulus]”, in: Ajia yûgaku 154, special issue

„Interprétation des représentations relatives à la diffusion du savoir / 『アジア遊学』154

号、特集 「文化創造と知の発信としての図像解釈」, edited by Abe Yasurô and Itô Nobuhiro

阿部泰朗、伊藤信博 (June 2012).

„Pictorial Narratives: Introduction and eight entries on narrative paintings”, in: Splendid

Impressions. Japanese Secular Paintings 1400-1900 in the Museum of East Asian Art,

Cologne, edited by Doris Croissant. Leiden: Brill/Hotei, 2011, 43-117.

„Eikyô gonen Hachiman engi emaki no ‘raifu” to sono ‘afutâraifu”「永享五年八幡縁起

絵巻の「ライフ」とその「アフターライフ」」 „The Life and Afterlives of Hachiman

Paintings dated to 1433 CE” [in Japanese], in: The Potentialities of Works: To the Point

that Japanese Literature Takes Form: 書物としての可能性―日本文学がカタチになるま

で―, Proceedings of the 34th International Conference on Japanese Literature 第34回国

際日本文学研究集会会議録, 人間文化研究機構, 国文学研究資料館. Tokyo: Kokubungaku

kenkyû shiryôkan, 2011, 171-179.

Rezensionen

Alicia Volk: In Pursuit of Universalism: Yorozu Tetsugoro and Japanese Modern Art.

Berkeley: University of California Press / Washington, D.C.: Phillips Collection, 2010.

Art Bulletin (December 2011), 494-497.

Melissa McCormick: Tosa Mitsunobu and the small scroll in medieval Japan, Seattle:

University of Washington Press, 2009, in: Harvard Journal of Asiatic Studies 71:2 (December

2011), 448-461.


Wakita-Elis, Mio

Veröffentlichungen

„In the Guise of Elusive Veracity: Souvenir Photographs of Meiji Femininity in the Age of

Visual Modernity“, in: Adele Schlombs, Burglind Jungmann und Melanie Trede (Hrsg.):

Shifting Paradigms in East Asian Visual Culture. A Festschrift in Honour of Lothar Ledderose.

Berlin: Reimer, 2012, 331-349.

Im Druck

明治期における写真概念と「写真的なもの」:写真の視覚性とメディア性コンセプト

を中心に. Kajima Foundation Annual Report (Winter 2012).

In Arbeit

日下部金兵衛写真における女性像 [仮題]. Kindai gasetsu 近代画説 (Frühjahr 2013).

Staging Desires: Kusakabe Kimbei’s Meiji Femininity. Berlin: Reimer, 2013.

Walravens, Hartmut

„Interpretation of celestial phenomena. On a Manchu manuscript”, in: Travaux de Symposium

international Le Livre. La Roumanie. L’Europe. Troisième édition, 20-24 Septembre

2010. 300 ans après la omtronisation de l’érudit roumain Dimitrie Cantemir en

Moldavie. Vol. 3. Bucureşti: Bibliothèque de Bucarest 2011, 736–747.

„Japanische Deutschlandbilder zur Jahrhundertwende: Iwaya Sueo in Berlin 1900–

1902”, in: Ferne Gefährten. 150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen. Regensburg:

Schnell & Steiner, Mannheim: Curt Engelhorn-Stiftung 2011, 178–181.

Der chinesische Roman Rou putuan 肉蒲團 in manjurischer Übersetzung der Berliner

Handschrift aus der Zeit vor 1700. Eingeleitet von Lutz Bieg und Martin Gimm. Mit

einem Vorwort herausgegeben von Hartmut Walravens. Berlin: Staatsbibliothek 2011.

47 (Neuerwerbungen der Ostasienabteilung. Sonderheft 27).

[Bearb.] V. P. Vasil’ev: “Notiz über die Werke in ostasiatischen Sprachen, die sich in der

Bibliothek der Universität von St. Petersburg befinden”. MS 59. 2011, 99-141.

„Flora sinensis [of Father Michael Boym, S.J.] revisited”. MS 59.2011, 341-352.

Im druck

Nature in Manchu pictorial art and the natural history of Manchuria. PIAC Berlin 2006,

485-494.

Julius Klaproth, Stanislas Julien et les débuts de la sinologie européenne. Chine et Allemagne.

Paris: Actes Sud 2012, 145-155.

Abgeschlossen

Index to personal names to Cordier’s Bibliotheca sinica. 2nd ed., 1925. 230 S., Porträt.

Sazanami Sanjin - Ein Japaner in Berlin. (mit S. Kuwabara).

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Ernst Boerschmann, Albert Grümnwedel: Lagepläne des Wutai shan und Verzeichnisse

seiner Bauanlagen in der Provinz Shanxi.

Curt Glaser: Materialien zu einer Kunstgeschichte des Quattrocento in Italien. Mit Einleitung,

Schriftenverzeichnis und Register bearbeitet und herausgegeben von Hartmut

Walravens. Mit Beiträgen von Setsuko Kuwabara.

Walther Heissig (1913-2005) zum Gedenken.

Wang, Lianming

Mit I. Z. m. Ma Fangji² (= Francesco Maglioccola), „The Architectural Drawings of an

Eighteenth Century Jesuit Church (Nantang) in Beijing: Analysis and Reconstruction”, in:

Le Vie dei Mercanti. S.A.V.E. Heritage: Safeguard of Architectural, Visual, Environmental

Heritage, Hrsg. Carmine Gambardelle. Napoli: La scuola di Pitagora Editrice, 2011 [E-

Publikation, ID 249]; Italienische Ausgabe “I disegni architettonici di una chiesa gesuita

del diciottesimo secolo a Pechino (Nantang – Chiesa del Sud): analisi e ricostruzione”

publiziert auf Art. Doc.

Wappenschmidt, Friederike

„Chinesische Lackarbeiten”, in: Inventarium der gemalten und andern Stückhen, auch

vornemmen sachen, so auf der Cammer Galeria zuefünden seind. Das Inventar der

Kammergalerie Kurfürst Maximilians I. von Bayern aus den Jahren 1627–30, herausgegeben

und eingeleitet von Peter Diemer, in: FONTES 63 (E-Quellen und Dokumente

zur Kunst 1350-1750) [16.11.2011] Zitierfähige URL: http://archiv.ub.uni heidelberg.de/

artdok/volltexte/2011/1631/ URN: urn:nbn:de:bsz:16-artdok-16312, 31-32.

Im druck

„Sandrarts „indianischer“ Maler Higiemond – Eine authentische Künstlerpersönlichkeit

oder ein Synonym für die fremdartige Malerei Asiens?”, in: Aus aller Herren Länder – Die

Künstler der ‘Teutschen Academie“ von Joachim von Sandrart, in: Théorie de l’art (1400-

1800), Hrsg. von Michèle-Caroline Heck. Turnhout: Brepols Publishers, 2012.

„Chinesische Seidentapete aus dem Schloss Monbijou”, in: Susanne Evers, Christa Zitzmann:

Bestandskatalog der friderizianischen Seiden in den preußischen Schlössern,.

Berlin: Akademieverlag, 2012, Kat.-Nr. 2.

In Arbeit

„Augenreisen ins Reich der Mitte. Die Rezeption original chinesischer Tapetenpanoramen

im europäischen Interieur des späten 17. bis 19. Jahrhunderts”, in: Tagungsband

des Internationalen Workshops „Tapezierte Interieur-Anordnungen. Narrative des

Wohnsubjekts um 1800“, hrsg. von Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender, Universität

Bremen, 2013.

„Die Resonanz chinesischer Theaterstücke und chinesischer Bildtapeten in der Chinamode

des 18. und 19. Jahrhunderts”, in: Minima Sinica. Zeitschrift zum chinesischen

Geist. Hrsg. von Wolfgang und Suizi Zhang-Kubin, 1/2013.


Werning, Jeanette

Veröffentlichungen

„Das Archäologische Fachwörterbuch Chinesisch-Deutsch. Ein Stiftungsprojekt an den

Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim”, in: Mannheimer Geschichtsblätter Nr. 24, 2012

(2. Halbband). (im Druck)

In arbeit

„Chinesischer Eisvogelfederschmuck in der Völkerkundlichen Sammlung der Reiss-

Engelhorn-Museen”. [Arbeitstitel] Erscheint voraussichtlich in: Mannheimer Geschichtsblätter

2013.

„Chinesische Importfunde der Qin- und Han-Zeit in Zentralasien zwischen Altai, Südrussland

und hellenistischer Welt. Anmerkungen zu archäologisch feststellbaren Bezügen

zwischen diesen Regionen und China sowie ihrer Bedeutung, Wirkung und Sinngehalt“.

[Arbeitstitel]

Wu, Ruoming

„Der Vergleich von weiblicher Grabfiguren zwischen Hanyangling und Gräber von Chu-

Könige der Westlichen Han-Dynastie”, Peking: Relikte und Museen文博, 06/2012,

Nr.3/2012, 14-22. (im Druck)

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Augustin, Birgitta

STUDIENAUFENTHALTE

Juli 2011 Shelby White and Leon Levy Travel Grant, China (Dunhuang, Bezeklik, Kizil).

Juli 2012 National Museum Korea Fellowship 2012.

Brandt, Klaus J.

27.06.-15.07.2011 Japan-Aufenthalt, Tokyo (Tokyo Nat. Museum); 01.-10.07.2011 Arita

(The Kyushu Ceramic Museum) und Fukuoka-Dazaifu (Kyushu National Museum). Eine

weitere Reise nach Japan voraussichtlich im Frühjahr oder Sommer 2012 im Zusammenhang

mit dem Arbeitsvorhaben.

Gröning, Gert

Wissenschaftlicher Austausch zwischen China und Deutschland auf dem Gebiet der

Gartenkultur und Freiraumentwicklung:

Dezember 2011. Besuch von Wissenschaftlern der Südost-Universität Nanjing, Dōngnán

Dàxué, 东南大学 Provinz Jiangsu, P R China, in der Bücherei des deutschen Gartenbaues.

Dezember 2011- Symposium zur Forschung auf dem Gebiet der Gartenkultur und Freiraumentwicklung

mit Wissenschaftlern der Südostuniversität Nanjing, Dōngnán Dàxué,

东南大学, Provinz Jiangsu, P R China, und Mitgliedern des Zentrums für Gartenkunst

und Landschaftsarchitektur (CGL) an der der Leibniz Universität Hannover.

Hein, Anke

08.2010-06.2011 Studienaufenthalt in Sichuan zur Materialsammlung für Dissertationsvorhaben

zur Prähistorie des Liangshan-Gebietes (Grabungsteilnahme, Survey, Archivarbeit).

Höfer, Regina

07./08.2011 Peking, Shanghai: Recherche zu zeitgenössischer tibetischer Kunst in China.

Höller, Beatrice

Oktober 2012 Guest Research Associate, Kyoto University.


Jürges, Michael

Studienaufenthalte

18.09.2012–29.08.2013: Studienaufenthalt an der Graduate School of Letters, Osaka

University, Japan.

Mertens, Anette

Künstleraustauschreise zu Künstlern in Beijing, Nanjing, Hangzhou und Shanghai,

Kuratierung der Ausstellungen im Tangshan Datang Saal, sowie in Hangzhou.

Beteiligung an der 1st European Woodfire Conference, Bröllin, Germany.

Forschungsreisen zu besonderen Keramikbränden in China (z.B. Holzofenbrände in

Jingdezhen 2011).

Mertz, Mechtild

Teilnahme an einem internationalen Fortbildungskurs in Dendrochronologie in Klosters

Dorf, Schweiz.

Müller, Shing

03.-21.10.2011 in Datong-Taiyuan: Besichtigung archäologischer Fundstätte aus der

Nördlichen Dynastien.

18.03.-01.04.2012 in Xi’an beim Archäologischen Institut der Provinz Shaanxi; Besichtigung

der Famen-Seide.

Noth, Juliane

Oktober 2012: Beijing, Hangzhou, Shanghai.

Pye, Michael

Taiwan 2011, Japan 2011.

Rahman-Steinert, Uta

24.10.-03.11.2011 Workshop for Korean Art Curators, Seoul.

Shinoto, Maria

August-September 2011 DAI (KAAK), Deutschland.

Stöcker-Parnian, Barbara

2011 China: Erforschung der Moscheen von Shanghai, Hangzhou u. Kunming.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Trinh, Khanh

Mai bis Juni 2011 Cité Internationale des Arts, Paris.

Trede, Melanie

August 2011-May 2012 Toyota Gastprofessur an der University of Michigan, Ann Arbor.

Forschungsreisen innerhalb der USA nach Chicago, Cleveland, New York, Washington

D.C.

01.-09.03.2012 Forschungs- und Vortragsreise nach Tokyo, Einladung vom Tokyo National

Research Institute for Cultural Properties.

19.09.-09.10.2012 Forschungsreise nach Japan zu Illuminierten Querrollen der Hachiman-Legende

im Rahmen des Subprojektes B07 am SFB 933.

Tsai, Suey-Ling

Juni 2011: Dharma Drum College und Academia Sinica, Taibei, Taiwan.

September 2011: Anyue, Sichuan, China.

Wakita-Elis, Mio

Januar 2012: Forschungsaufenthalt in Boston und New York.

Werning, Jeanette

24.04.–29.05.2012 am Archäologischen Institut der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften

(Zhongguo Shehui Kexueyuan Kaogu Yanjiusuo): Überprüfungs- und

Korrekturarbeiten sowie Glossarerweiterungen für das Archäologische Wörterbuch

Chinesisch-Deutsch.

28.04.2012 Teilnahme als Alumna an der Jubiläumsveranstaltung zur 60-/90-Jahr-Feier

der Chinesischen Archäologie an der Peking-Universität.


Deutschland

KONFERENZEN

Konferenzen

Berlin, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut,

Ostasiatische Kunstgeschichte

08.-09.06.2012 “1. Forum Ostasiatische Kunstgeschichte”

Das „Forum Ostasiatische Kunstgeschichte“ ist eine Initiative von akademischen Nachwuchskräften

an deutschsprachigen Universitäten. Es soll dem wissenschaftlichen

Austausch all jener dienen, die als DoktorandInnen, PostdoktorandInnen oder Vertreter-

Innen des akademischen Mittelbaus ihren Forschungsschwerpunkt auf der Kunstgeschichte

Ostasiens (China, Taiwan, Korea, Japan) oder einem verwandten Gebiet haben

und im deutschsprachigen Raum tätig sind. Das Forum will damit der Ostasiatischen

Kunstgeschichte, die als akademische Disziplin institutionell zwischen einer europäischamerikanisch

geprägten Kunstgeschichte und den einzelnen Ostasienwissenschaften

angesiedelt ist, eine eigene Plattform geben, um die Vernetzung des wissenschaftlichen

Nachwuchses innerhalb des Faches zu stärken. In der zweitägigen Tagung werden

persönliche Forschungsprojekte in Vorträgen vorgestellt und daran anknüpfend methodische

und institutionelle Perspektiven des Fachs diskutiert.

Das 2. Forum Ostasiatische Kunstgeschichte wird vom 31. Mai bis 1. Juni 2013 in Berlin

stattfinden.

Bonn, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität,

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Asiatische

und Islamische Kunstgeschichte

International Conference: In the Shadow of the Golden Age: Art and Identity in Asia

from Gandhara to the Modern Age

13.-15. October 2011

Gastvortrag: 25.01.2012

Carmen Peréz González: Durch die Linse gesehen: Portraitfotografie persischer

Fotografen des 19. Jahrhunderts

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Dortmund, Technische Universität Dortmund, Seminar für

Kulturanthropologie des Textilen

25.11-26.11.2011 “Mode als Moderne. Konjunkturen wissenschaftlicher Aufmerksamkeit.”

Interdisziplinäre Tagung der Volkskundlichen Kommission für Westfalen in Zusammenarbeit

mit dem Seminar Kulturanthropologie des Textilen, TU Dortmund.

Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität, Institut für Kunstgeschichte

Ostasiens

20.06.2012 “Art, Artist and Artifacts in 17th and 18th Century Japan”

Am 20. Juni 2012 veranstaltete das Institut für Kunstgeschichte Ostasiens das Symposium

“Art, Artist and Artifacts in 17th and 18th Century Japan”. Ishibashi-Gastprofessor

Matthew McKelway, Columbia University, und Prof. Hans Bjarne Thomsen, Universität

Zürich, stellten neben Melanie Trede und Anton Schweizer (beide IKO) ihre neuesten

Forschungen vor.

Weitere Informationen siehe: http://iko.uni-hd.de/events/2012/2012_0620_art-artist-artifacts.html

München, München, Ludwig-Maximilians-Universität, Institut

für Sinologie

15.-18. 07.2012 “Ritual und Kunst. Chinas kulturelle Tradition vom späten Kaiserreich

bis heute.”

Organisiert vom Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und

Institute of Chinese Intangible Cultural Heritage Studies of Sun Yat-sen University.

Österreich

Wien, Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte

05.-07.04.2011 “The Art and Cultural History of Central and Western Tibet, 8th to

15th century”


Konferenzen

Symposium des FWF-NFN S98 und China Tibetology Research Center, Beijing, Universität

Wien.

Polen

Krakau, Polish Society of Oriental Art, Manggha Museum of

Japanese Art and Technology

29.09-01.10.2011 “South-East Asia: Art, Heritage and Artistic Relations with Europe/

Poland”

Conference covering the broad range of topics, including problems of heritage preservation,

museums and collections, art history and anthropology issues, intercultural

exchanges between Europe and South-East Asia, some questions of performing arts.

63 papers were held by the participants from Australia, Cambodia, China, Denmark,

France, Germany,

Great Britain, Indonesia, Italy, Malaysia, Netherlands, Norway, Phi-lippines, Poland,

Portugal, Russia, Singapore, South Korea, Spain, Sweden, Thailand, USA and Vietnam.

The programme on:


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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Deutschland

MUSEEN

Bad Bocklet, Schloss Aschach, Graf-Luxburg-Museum

Schloßstr. 24

97708 Bad Bocklet-Aschach

Tel.: 09708 - 6142 oder 09708 - 358 (Kasse)

Fax: 09708 - 6104

E-Mail: schloss.aschach@bezirk-unterfranken.de

Homepage: www.museen-schloss-aschach.de

Öffnungszeiten: 01.04-30.09.: 14-18 Uhr

01.-31.10.: 14-17 Uhr

Mo geschlossen

Personalstand

Annette Späth, M.A., Museumsleiterin

Dr. Cornelia Morper, Ansprechpartnerin für die Asien-Abteilung

Sammlungsbestand (Asiatika)

Im Graf-Luxburg-Museum sind die Wohnräume der letzten Schlossbesitzer im Stil der

Gründerzeit erhalten. Gemälde, Skulpturen, Augsburger Silber, Porzellan, Möbel sowie

die bedeutende Sammlung ostasiatischer Kunst (chinesische Keramik, japanische Porzellane,

Seladone, tibetische Bronzen, kleine Plastiken) gehören zu den umfangreichen

Sammlungen der Grafenfamilie.

Bibliothek

Die Bestände der ostasiatischen Sammlung des Graf-Luxburg-Museums sind mit der

Inventarisierungssoftware MuseumPlus erfasst.

Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek. Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Publikation

Der Bestandkatalog zur ostasiatischen Sammlung ist in Vorbereitung.


Praktikum

Museen

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum am Museum durchzuführen. Die Bedingungen wären mit der Museumsleitung

zu klären.

Betreuung bei Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit, Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Sonstige Informationen

Themenführung durch die Ostasiatische Sammlung für € 40

(nach Voranmeldung bis 25 Personen).

Berlin, Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preussischer

Kulturbesitz, Museum für Asiatische Kunst, Ostasiatische

Kunstsammlung

Takustr. 40

14195 Berlin (Dahlem)

Tel.: 030 - 8301-382

Fax: 030 - 8301-501

E-mail: oak@smb.spk-berlin.de

Homepage: www.smb.museum/aku

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa und So 11-18 Uhr

Mo geschlossen

Ausstellungen

02.09.2011 – 08.01.2012

Der doppelte Fuji : Udo Kaller / Katsushika Hokusai

10.12.2011 bis 29.04.2012

„Auf Grünwedels Spuren“ – Restaurierungsforschung an zentralasiatischen Wandmalereien

im Rahmen des KUR – Programms

20.01–29.04.2012

Leiko Ikemura

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

04.05.2012 – 05.08.2012

Fasziniert von der Natur – Landschaft, Pflanzen und Tiere in der Tradition

chinesischer und japanischer Maler aus der Sammlung Neumann-Ogando

06.06.2012 – 31.12.2012

Friedrich 300: China und Preußen – Porzellan und Tee

05.10.2012 – 03.01.2013

Chinesische Lackkunst – Eine deutsche Privatsammlung Katalog

08.02.2013 – 12.05.2013

Matthias Beckmann – Dong Xuan Center / Museum für Asiatische Kunst

08.03.2013 – 09.06.2013

Textilien der Sammlung Hammond

06.09. – 01.12.2013

Lack-Objekte von Ikeda Iwao

Personalstand

Prof. Klaas Ruitenbeek, Direktor des Museums für Asiatische Kunst

(seit 01.01.2010)

Dr. Herbert Butz, Leiter der Ostasiatischen Kunstsammlung, stellvertr. Direktor

Dipl. phil. Uta Rahman-Steinert, wiss. Mitarbeiterin

Dr. Alexander Hofmann, wiss. Mitarbeiter

Sammlungsbestand (Asiatika)

Kunst, Archäologie und Kunstgewerbe Chinas, Koreas, Japans und Vietnams, etwa

12.000 Exponate.

Bibliothek

Nur Fachbesuchern zugängliche Präsenzbibliothek, keine Kopiermöglichkeit.

Publikationen

Homepage Museumsshop:

https://smbkatalogshop.besucherdienst.org/Merchandise/Museum/id/17

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum oder Volontariat am Museum durchzuführen. Bedingungen: Praktikum kann

nicht vergütet werden, Volontariat wird für jeweils zwei Jahre ausgeschrieben.


Sonstige Informationen

Museen

Seit Dezember 2006 sind das Museum für Ostasiatische Kunst und das Museum für Indische

Kunst unter dem neuen gemeinsamen Namen Museum für Asiatische Kunst vereinigt.

Die Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasiens beherbergt eine der weltweit

bedeutendsten Sammlungen von Kunstwerken des indo-asiatischen Kulturraums

vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart mit den besonderen Schwerpunkten der

frühindischen Skulptur und der Kunst der Seidenstraße.

Die Ostasiatische Kunstsammlung präsentiert in umfassender Weise das Spektrum der

Kunst Chinas, Japans und Koreas in jeweils eigenen Galerien sowie in einer Studiensammlung.

Zu den Höhepunkten zählt die Sammlung japanischer Malerei und ostasiatischer

Lackkunst des in Berlin geborenen und in Tōkyō ansässigen Kunsthändlers

und Sammlers Klaus Friedrich Naumann sowie die Berliner Sammlung Yuegutang mit

chinesischer Keramik vom Neolithikum bis ins 15. Jahrhundert.

Durch die Vereinigung dieser beiden Sammlungen werden die bestehenden Ressourcen

gebündelt. Dies erfolgt insbesondere vor dem Hintergrund des Vorhabens der Stiftung

Preußischer Kulturbesitz, zukünftig die außereuropäischen Sammlungen in einer noch

zu realisierenden, innovativen Konzeption des Humboldt-Forums auf dem Schlossplatz

zu präsentieren.

Bietigheim-Bissingen, Stadtmuseum Hornmoldhaus

Hauptstr. 57

74321 Bietigheim-Bissingen

Tel.: 07142 - 74 361 (Sekretariat) oder -74 352 (Infotheke)

Fax: 07142 - 74 353

E-Mail: stadtmuseum@bietigheim-bissingen.de

Homepage: www.bietigheim-bissingen.de/stadtmuseum/index_stadtmuseum.htm

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14-18 Uhr, Do 14-20 Uhr,

Sa und So sowie an Feiertagen11-18 Uhr

Mo geschlossen

Personalstand

Museumsleitung: Regina Ille-Kopp

Sekretariat: Andrea Kohler und Jasmin Müller

Sammlungsbestand (Asiatika)

Japanische Kunst aus der Sammlung von Erwin Baelz (1849-1913).

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Publikationen

Germann, Susanne: Ein Leben in Ostasien. Die unveröffentlichten Reisetagebücher des

Arztes, Anthropologen und Ethnologen Erwin Baelz (1849 – 1913).

Schriftenreihe des Archivs der Stadt Bietigheim-Bissingen Band 6, 2006. 19,50 €.

Japan badet - Facetten japanischer Badekultur aus der Sammlung Erwin Baelz

(Ausstellungskatalog), 2008.

Braunschweig, Herzog-Anton-Ulrich-Museum

Museumstr. 1

38100 Braunschweig

Tel.: 0531 - 1225-0 (Sekr.)

Fax: 0531 - 1225-2408

E-Mail: info@museum-braunschweig.de

Homepage: www.haum.niedersachsen.de

Öffnungszeiten:

Bis voraussichtlich 2014 aufgrund der Sanierung des Haupthauses geschlossen.

Während der Schließungszeit werden in einer Sonderausstellung ab 12. Juli 2009 die

Meisterwerke aller Abteilungen und Epochen im Rittersaal der Burg Dankwarderode

ausgestellt.

Personalstand

Prof. Jochen Luckhardt, Direktor

Dr. Regine Marth, Skulpturen, Alte und Außereuropäische Kunst, Mittelaltersammlung,

Bibliothek

Dipl. Rest. FH Ursel Gaßner, Lack- und Möbelrestaurierung

Sammlungsbestand (Asiatika)

Die große Sammlung der Ostasiatika umfasst 1.200 Kunstwerke, darunter hochbedeutende

und in Deutschland einmalige Bestände an frühen japanischen Exportlacken,

Specksteinschnitzereien und rotem Steinzeug aus Yixing. Singuläre Einzelwerke sind

ein Tischautomat aus dem 17. Jahrhundert und ein dreidimensionaler Stellschirm aus

dem 18. Jahrhundert, welcher für den einheimischen chinesischen Markt geschaffen

war. Ergänzt wird die Sammlung durch einige bislang wenig erforschte Lackkabinette

europäischer Provenienz, die à la chinoise von dem bedeutenden Lackmeister Gerard

Dagly oder aus dessen Umkreis stammen. Diese bereits in den Sammlungen von Herzog

Anton Ulrich vorhandenen Kunstwerke spiegeln noch heute den hochbarocken

Charakter einer fürstlichen Sammlung.


Die Ostasiatika sind seit 2002 vollständig bearbeitet und publiziert.

Ansprechpartnerin: Dr. Regine Marth

Bibliothek

Kleine Abteilung zur ostasiatischen Kunst.

Öffnungszeiten nach vorheriger Terminabsprache.

Präsenzbibliothek mit Kopiermöglichkeit.

Praktikum/Volontariat

Museen

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum oder Volontariat am Museum durchzuführen.

Bremen, Kunsthalle Bremen

Am Wall 207,

28195 Bremen

Tel.: 0421 - 329 08 0

Fax: 0421 - 329 08 470

E-Mail: info@kunsthalle-bremen.de

Homepage: www.kunsthalle-bremen.de

Öffnungszeiten: Di 10-21 Uhr, Mi bis So 10-17 Uhr,

Mo geschlossen.

Vorlagemöglichkeit im Kupferstichkabinett nach Vereinbarung.

Personalstand

Dr. Christoph Grunenberg, Direktor

Sammlungsbestand (Asiatika)

Japanische Farbholzschnitte.

Bibliothek

Präsenzbibliothek, Öffnungszeiten nur nach Vereinbarung (nicht öffentlich). Es bestehen

keine Kopiermöglichkeiten.

Publikationen

Szenen aus dem alten Japan. Die ukiyo-e-Sammlung der Kunsthalle

Bremen, Bremen 2008, 248 S., 240 Farbabb. | € 28,-

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Homepage Museumsshop: http://www.kunsthalle-bremen.de/shop/

Bremen, Übersee-Museum Bremen

Bahnhofsplatz 13

28195 Bremen

Tel./Fax: 0421 - 160 38 101

E-Mail: office@uebersee-museum.de

Homepage: www.uebersee-museum.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 9-18 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr,

Mo geschlossen.

In den Bremer Schulferien: Mo geschlossen, Di-So 10-18 Uhr.

Ausstellungen

Dauerausstellung:

Asien – Kontinent der Gegensätze

Sonderausstellung:

06.10.2012-17.02.2013

Abenteurer, Entdecker, Forscher, (als eine von 12 Persönlichkeiten wird der chinesische

Admiral Zheng He und seine Expeditionen thematisiert).

Personalstand

Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Direktorin

Dr. Renate Noda Leiterin der Abteilung Völkerkunde, Sachgebiet Asien

Sammlungsbestand (Asiatika)

Ansprechpartner: Dr. Renate Noda (Schwerpunkt: Japan, China).

Bibliothek

Präsenzbibliothek, Ein Schwerpunkt ist Asien mit über 300 Einzeltiteln zzgl. Zeitschriften.

Es bestehen Kopiermöglichkeiten.

Online-Katalog via www.uebersee-museum.de aufrufbar.

Publikationen

Szenen aus dem alten Japan. Die ukiyo-e-Sammlung der Kunsthalle Bremen, Bremen

2008, 248 S., 240 Farbabb. | € 28,-


Homepage Museumsshop: http://www.kunsthalle-bremen.de/shop/

Praktikum/Volontariat

Museen

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum am Museum durchzuführen.

Betreuung bei Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit, Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen. Bedingungen: Die Arbeit sollte ganz

oder teilweise Objekte unserer Sammlung zur Grundlage haben.

Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden,

Kunstgewerbemuseum

Schloss Pillnitz,

August-Böckstiegel-Straße 2

01326 Dresden

Tel.: 0351 - 2613-201

Fax: 0351 - 2613-222

E-Mail: kunstgewerbemuseum@skd.museum

Homepage: www.skd.museum

Öffnungszeiten: Mai - Okt. tägl. 10-18 Uhr,

Bergpalais Mo geschlossen,

Wasserpalais Di geschlossen

Ausstellungen

April-Oktober 2012

Katagami Style – Japanese Papaer Stencils and Japonisme

Ausstellungsbeteiligung: Mitsubishi Ichigokan Museum Tokyo,

The National Museum of Modern Art, Kyoto und Mie Prefectural Art Museum,

Ab Mai 2012.

Neupräsentation der Abteilung Ostasiatika und Chinoiserie in der Dauerausstellung des

Museums.

Personalstand

Dr. Peter Plaßmeyer, Kommissar, Direktor

Sammlungsbestand (Asiatika)

Diverse Ostasiatika: Textilien, Färberschablonen, Schwertstichblätter, Japanische Lack-

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

arbeiten aus der Sammlung August des Starken und zahlreiche Chinoiserien.

Bibliothek

Präsenzbibliothek mit ca. 12.000 Titeln, davon ca. 150 Bänden über Ostasien,

ist Fachbesuchern nach Anmeldung zugänglich.

Kopiermöglichkeiten bestehen nur beschränkt.

Publikationen

Anette Froesch, “Die Ostasiensammlung des Dr. Emil Riebeck”, in: Vom Sammeln und

Schenken, Ausstellungskatalog Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Dresden/Wolfrathshausen

2001.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum am Museum durchzuführen.

Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden,

Museum für Völkerkunde Dresden, Staatliche Ethnographische

Sammlungen Sachsen

Besucheradresse: Japanisches Palais

Palaisplatz 11

01097 Dresden

Postanschrift: Königsbrücker Landstr. 159

01109 Dresden

Tel.: 0351 - 8926-202

Fax: 0351 - 8926-203

E-Mail: voelkerkunde.dresden@ses.museum

Homepage: www.voelkerkunde-dresden.de

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr

Personalstand

Dr. Bruno Öhrig, Kustos Nord- und Innerasien

Tel./Fax: 0351 - 8926-206/-203, bruno.oehrig@ses.museum)

Sammlungsbestand (Asiatika)

Ethnographie, Kunst des Alltags, Handwerk und Volkskunst aus China, Korea, Japan


19./erste Hälfte 20. Jh.

Bibliothek

Museen

Die Sammelgebiete der Bibliothek umfassen Ethnologie, Anthropologie, Regionalwissenschaften,

Kultur- und Kunstgeschichte, Museologie, Volkskunde und Nachbarwissenschaften.

Etwa 16% beträgt der Anteil des historischen Buchbestandes aus dem 17.

bis 19. Jahrhundert, Schwerpunkte sind hier die historischen Reise- und Expeditionsberichte,

die frühen Veröffentlichungen zu Indonesien und Ozeanien und außerdem die

Sondersammlung von Fachliteratur zur physischen Anthropologie.

Nach der Fusion der Völkerkundemuseen Leipzig, Dresden und Herrnhut zu den Staatlichen

Ethnographischen Sammlungen Sachsen (SES) wurden die Bestände der drei

wissenschaftlichen Bibliotheken zur wissenschaftlichen Bibliothek der SES zusammengefasst.

Sie gehört nun mit über 350.000 Medieneinheiten zu den größten ethnographischen

Spezialbibliotheken Deutschlands. Seit 2011 gehört sie mit zur Kunstbibliothek

der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Die Nutzung der Bibliothek erfolgt ab 2007 vorrangig als interne Präsenzbibliothek für

die Mitarbeiter des Standortes. Einem eng begrenzten Kreis externer Benutzer ist sie

nach Absprache zu bestimmten Terminen zugänglich. Sie bleibt als Bibliothek an den

deutschen Leihverkehr (überwiegend über Kurierdienst der Leitbibliothek SLUB Dresden)

angeschlossen.

Kopiermöglichkeit vorhanden. EDV-Katalog im Aufbau.

Ostasien-Abteilung in Diathek und Bibliothek.

Neuerwerbungen

Eine chinesische Schürze aus Südchina (Erwerbsjahr 2011).

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum oder Volontariat am Museum durchzuführen.

Betreuung bei Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit, Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer

Abschlussarbeit (Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Düsseldorf, Hetjens-Museum, Deutsches Keramikmuseum

Schulstr. 4

40213 Düsseldorf

Tel.: 0211 - 899-4210

Fax: 0211 - 892-9166

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

E-Mail: hetjensmuseum@duesseldorf.de

Homepage: www.duesseldorf.de/hetjens

Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr, Mi 11-21 Uhr

Personalstand

Dr. Sally Schöne, Direktorin

Daniela Antonin, Stellvertretende Leiterin

Dr. Karin Sporkhorst, Museumspädagogik, Öffentlichkeitsarbeit

Edith Kowalski, Wissenschaftliches Volontariat

Karin Reichel, Sekretariat

Ambros Margelisch, Bibliothek

Harald Reinhold, Bibliothek

Bogdan Czarnecki, Magazin

Silke Rehbein, Restaurierungswerkstatt

Sammlungsbestand (Asiatika)

Keramik aus 8.000 Jahren, u.a. Keramik aus Ostasien.

Bibliothek

Die Präsenzbibliothek des Museums steht mittwochs und donnerstags von 10-16 Uhr

nach Voranmeldung für Forschungszwecke zur Verfügung. Den Leiter der Bibliothek,

Herrn Ambros Margelisch, erreichen Sie an diesen Tagen unter der Telefonnummer

0211 - 899-3080. Der Bibliotheksbestand des Hetjens-Museums ist recherchierbar über

den Gesamtkatalog der Düsseldorfer Kulturinstitute (GDK).

Publikationen

Faszination des Fremden: China - Japan - Europa: Jubiläumsausstellung im Hetjens-

Museum, 1. November 2009 bis 24. Januar 2010, bearb. v. Daniela Antonin und Daniel

Suebsman. Mit Beiträgen von Tatsumasa Doke Düsseldorf: Hetjens-Museum, 2009. –

20 Euro.

Pantzer, Peter: Imari-Porzellan am Hofe der Kaiserin Maria Theresia. Düsseldorf: Hetjens

Museum, 2000. – 2 Euro.

Ausführliche Publikationsliste auf der Homepage. Die Kataloge können Sie auf dem

Postwege gegen Rechnung oder bei Frau Eva Quade bestellen:

Tel.: 0211 - 899-4211, Fax: 0211- 892-9166 (Die Versandspesen betragen € 3).

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum oder Volontariat am Museum durchzuführen. Bedingungen: Praktikumszeit


mindestens 4 Wochen.

Sonstige Informationen

Eine China-Ausstellung findet ab 2013 im Hetjens-Museum statt.

Frankfurt am Main, Museum für Angewandte Kunst

Schaumainkai 17

60594 Frankfurt am Main

Tel.: 069 - 212 340 37

Fax: 069 - 212 307 03

E-Mail: info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

Homepage: www.angewandtekunst-frankfurt.de

Öffnungszeiten: Di, Do-So 10-17 Uhr, Mi 10-21 Uhr

Ausstellungen

23.02 - 27.05.2012

Chinesische Dinge

28.06 - 09.09.2012

Doppelausstellung:

• Entdeckung Korea. Schätze aus deutschen Museen

• Korea Power (Korea im 20. und 21. Jahrhundert),

Personalstand

Dr. Sabine Runde, amtierende Direktorin

Dr. Stephan Graf von der Schulenburg, Kurator der Asiatischen Abteilung

Sammlungsbestand (Asiatika)

Museen

Chinesische Keramik, Pekingglas, Lacke (Ryūkyū, China, Japan), japanische Bildkunst

des 17./18. Jh. (nara ehon, spätere yamato-e, frühes ukiyo-e, Sammlung Geyger).

Bibliothek

Allgemein zugängliche Präsenzbibliothek, EDV-Katalog, Kopiermöglichkeit nur nach

Absprache mit der Bibliothekarin oder einem Kurator.

Öffnungszeiten: Di, Mi 10-12, 14-16 Uhr und nach Vereinbarung,

Tel.: 069 - 212-388 28.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Publikationen

Reichmann, Hans-Peter und Schulenburg, Stephan v.d., (Hrsg.): GA-NETCHŪ. Das Manga

Anime Syndrom, 2008, € 24.90

Fischer, Volker und Schneider, Ulrich, (Hrsg.): Kengo Kuma. Breathing Architecture. Das

Teehaus des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt/The Teahouse of the Museum

of Applied Arts Frankfurt. Frankfurt: Museum für Angewandte Kunst, 2008, € 20,-

Müller-Wiener, Martina: Von Istanbul bis Mogulindien: Meisterwerke aus der Sammlung

des Museums für Angewandte Kunst, 2008, € 16,-

Helden der Bühne und Schönheiten der Nacht: Meisterwerke des japanischen Holzschnitts

aus den Sammlungen Otto Riese und Johann Georg Geyger / Heroes of the

Stage and Beauties of the Night. Masterworks of Japanese Woodblock Printing from the

Otto Riese and Johann Georg Geyger Collections. Frankfurt: Museum für Angewandte

Kunst, 2009, € 38,-

Sit in China. Ein Streifzug durch 500 Jahre Kultur des Sitzens / An Excursion through

500 Years of the Culture of Sitting. Frankfurt: Museum für Angewandte Kunst, 2009; ca.

€ 18,-

Zahlreiche weitere Publikationen finden sich an der Museumskasse.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: Hauptstudium Kunstgeschichte Ostasiens bzw. Sinologie/Japanologie/

Koreanistik.

Freiburg, Städtische Museen Freiburg,

Naturmuseum – Ethnologische Sammlung

Adelhauserstraße 33a

79098 Freiburg

Tel.: 0049 - 761 201 2561 (Sekretariat)

E-Mail: Naturmuseum@stadt.freiburg.de

Homepage: www.freiburg.de/museen

Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr


Ausstellungen

Derzeit keine Ausstellungen mit Ostasiatika

bis 11.09.2011:

Menschen in Usbekistan. Fotografien von Max Penson und Gabriele Keller

In Vorbereitung:

30.09.2011 - 08.01.2012

Kaschmir – Ladakh – Baltistan. Fotografien von Otto Honigmann

Museen

24.05.2012 - 27.01.2013

In menschlicher Gestalt. Verborgene Schätze aus der Ethnologischen Sammlung.

Personalstand

Dr. Eva Gerhards, Leitung Naturmuseum und Ethnologische Sammlung

Heike Gerlach, M.A., Edgar Dürrenberger, M.A., Museumstechnik, Sachgebiete

Sammlungsbestand (Asiatika)

Schwerpunkt Ostasiatika Ende 19. Jahrhundert, keine eigentliche Spezialisierung innerhalb

der Ostasiatika-Sammlung,

Ansprechpartnerin: Dr. Eva. Gerhards, keine Fachwissenschaftler für Ostasien vorhanden.

Bibliothek

Präsenzbibliothek. Ethnografika- und Fotosammlung derzeitig verpackt ausgelagert,

zugänglich wieder ab ca. 2013. Objektbestände digital erschlossen, derzeit vor Ort auf

Anfrage recherchierbar. Objektfotos vorhanden und recherchierbar.

Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Publikationen

Seit 1990

Die Kultur der Traumzeit. Tradition und Gegenwart der Aborigines Autraliens

Kunst und Handwerk Javas

Als Freiburg die Welt entdeckte. 100 Jahre Museum für Völkerkunde

Wehende Botschaften. Die Asafo-Fahnen der Fante

Tw. Vergriffen, tw. Antiquarisch und im Museumsshop erhältlich

In Vorbereitung: Tschernobyl. Expeditionen in ein verlorenes Land

Praktikum/Volontariat

Schnupperpraktikum (max. 8 Wochen) keine formalen Bedingungen, selbstständiges

Arbeiten. Voraussetzung: Längeres Praktikum muss in der Prüfungsordnung vorgese-

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

hen sein.

Volontariat: M.A. oder Promotion, meist ausstellungsthematische Fachqualifikationen

erwünscht (Studienschwerpunkte, Sprachkenntnisse)

Betreuung bei Abschlussarbeiten

Das Museum wäre unter Einschränkungen – da zur Zeit keine Ostasiatika-Fachleute am

Museum – bereit, Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe

Steintorplatz

20099 Hamburg

Tel.: 040 - 428 134-880/ -888, Ostasien-Abteilung: 040 - 428 134-550

Fax: 040 - 428 134-999

E-Mail: service@mkg-hamburg.de

Homepage: www.mkg-hamburg.de

Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Ausstellungen

Große Sonderausstellung zum japanischen Holzschnitt,

Eröffnung Ende Februar 2012

Bis 04.03.2012

Dekore auf offenem Grund. Katagami – Japanische Färbeschablonen

(Kabinettausstellung)

Bis 08.01.2012

Die Kraft der Linie. Abstraktion und Bildlichkeit in Japan und dem Westen

Bis 30.11.11

Japanisches Modedesign – Körperhüllen von Kenzo bis Yamamoto

Personalstand

Prof. Sabine Schulze, Direktorin

Dr. Nora von Achenbach, Leiterin der Abteilung Ostasien und Islam

(E-Mail: Nora.vonAchenbach@mkg-hamburg.de)

Michaela Hille, Pressestelle


Sammlungsbestand (Asiatika)

Museen

Die Grundlage für die Ostasiensammlung legte der Gründer Justus Brinckmann. 1883

begann er, beraten von den Pariser Kunsthändlern Hayashi Tadamasa und Siegfried

Bing, mit dem Aufbau einer Japan-Sammlung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts

besaß das Museum bereits einen umfangreichen Bestand an japanischen Objekten:

Ca. 2.000 Schwertzierate (überwiegend tsuba), die heute zu den besten außerhalb Japans

zählen, Keramik, qualitätvolle Lackarbeiten vom 15. bis 19. Jahrhundert: Farbholzschnitte,

darunter berühmte Blätter von Hokusai und Hiroshige aus der Sammlung

Goncourt, 400 illustrierte Holzschnittbücher, Färbeschablonen, eine größere Sammlung

kunstvoller Körbe aus Kyōto, Objekte der Kleinkunst wie Netsuke und Medizinbehälter

(inrō) sowie einige Bildrollen und Nō-Gewänder.

In den zwanziger und dreißiger Jahren verlagerte sich der Ankaufsschwerpunkt auf die

chinesische Kunst. Auch in den fünfziger Jahren lag der Hauptakzent auf China, vor

allem auf dem Erwerb von Bronzen und Porzellan. Die Schenkung der China-Sammlung

von Philipp F. Reemtsma durch seinen Sohn Prof. Jan Philipp Reemtsma im Jahre

1996 stellte einen bedeutenden Zuwachs dar. Sie umfasst 350 chinesische Objekte aus

Bronze, Steinzeug, Porzellan, Jade und Glas aus der Zeit von 1500 v. Chr. bis zum 18.

Jahrhundert.

Seit den 1960er Jahren wurde die Sammlung unter anderem um wichtige Werke der

japanischen Malerei und um buddhistische Skulpturen erweitert. 1977 stiftete die Urasenke

Foundation in Kyōto dem Museum ein Teehaus. Seit dieser Zeit finden monatlich

Vorführungen der Teezeremonie statt. Die Teezeremonie wird von einem Teemeister der

Urasenke abgehalten. Der angrenzende Ausstellungsbereich zeigt Tee-Keramik vom

späten 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Ansprechpartnerin Ostasien: Dr. Nora von Achenbach

(nora.vonachenbach@mkg-hamburg.de).

Bibliothek

Die im Jahre 2000 neu eröffnete „Gerd-Bucerius-Bibliothek“ verfügt heute über 160.000

Medien und etwa 450 laufende Zeitschriften. Kunst und Kunstgeschichte in Theorie und

Praxis, Literatur zum europäischen Kunstgewerbe von der Frühzeit bis zum Design der

Gegenwart, außerdem zu europäischer Plastik, antiker Kunst, Altem Orient.

Die Bestände sind über den Online-Katalog des GBV Göttingen sowie über einen syste-

matischen Zettel-Katalog erschlossen.

Öffungnszeiten Bibliothek : Di-Fr 10-17:30 Uhr, Mi und Do 11-20:30 Uhr

Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Publikationen

Achenbach, Nora von.: Tee und Zen sind Eins. Die japanische Teezeremonie. Objekte

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg. Handelskammer Hamburg und MKG

Hamburg, 2011 (15 €)

Masterpieces of Ukiyo-e Collection from the MKG Hamburg. 150th Anniversary of

Japan-German Treaty. [Ausstellungskatalog, japanisch/englisch], Hrsg. Iwakiri Yuriko

Nikkei Inc., Nikkei Inc. 2010 (34 €)

(im Museumsshop Walther König erhältlich)

Praktikum/Volontariat

Für Studierende der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: Mindestzeit 6 Wochen

Betreuung von Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Bedingungen: Individuell zu vereinbaren.

Hamburg, Museum für Völkerkunde

Rothenbaumchaussee 64

20148 Hamburg

Tel.: 040 - 42 88 79 - 0

Fax: 040 - 42 88 79 - 242

E-Mail: marketing@mvhamburg.de; Abt. Ost- und Südasien: s.knoedel@mvhamburg.

de

Homepage: www.voelkerkundemuseum.com/

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr

Ausstellungen

Z. Zt. keine Dauerausstellung Ost- und Südasien. Zwei Vitrinen zum tibetischen Buddhismus

vorhanden.

Regelmäßige Vorstellung von Einzelobjekten der Asiensammlung in der Reihe „Ausgepackt:

Asien“ (Termine siehe Homepage/ Veranstaltungsprogramm des Museums).

Eine kleine Auswahl der koreanischen Schamanenbilder, sowie der Stellschirm von Heo

Ryon und Kim Chongho´s Landkarte Daedong Yeojido sind noch bis Anfang 2013 in der

Wanderausstellung Entdeckung Korea – Kunstschätze aus Deutschen Museen in


Frankfurt bzw. Stuttgart zu sehen

Museen

Ende 2012

111 Meisterwerke - (Schau aller Abteilungen, auch einige Spitzenstücke der Abteilung

Ost- und Südasien sollen präsentiert werden).

2013

Indische Gärten - Miniaturmalerei der Sammlung Habighorst (Arbeitstitel, Ausstellung

anlässlich der Internationalen Gartenschau)

Vorschau: Ende 2013

Korea (Arbeitstitel).

Die für Ende 2013 angekündigte Ausstellung „Korea“, in der Reihe „Der Innere Reichtum

des Museums“ mit der fast kompletten Koreasammlung des Hauses, rd. 2700

Objekte, wird voraussichtlich auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

2013 voraussichtlich Fortführung der in 2011 unterbrochenen Inventur. In diesem Fall

wird die Abteilung nicht für Anfragen, Projekte oder Praktika zur Verfügung stehen.

Personalstand

Prof. Wulf Köpke, Direktor

Brigitte Rutter, Sekretariat

Christine Ziesmer, Leitung Abt. Marketing (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)

Dr. Susanne Knödel, Kustodin Abt. Ost- u. Südasien (Tel.: 040 - 42 88 79 - 240)

Elisabeth Quenstedt, Jantje Bruns, Leitung Bibliothek

Sammlungsbestand (Asiatika)

Materielle Kultur vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts.

China: ca. 10.000 Objekte: Papier-Götter, Schattenspielfiguren, Malerei und Plastik

(Einzelstücke).

Japan: ca. 4.000 Objekte: historische Rüstungen, Technikgeschichte, Nō-Masken,

Ainu-Sammlungen.

Korea: ca. 2.700 Objekte: Schamanenbilder, Minhwa, Genre-Malereien von Ki-San,

Landkarten, buddhistische Bücher, Volkskunde.

Tibet: Thangka Malerei, Plastik, Alltagsgegenstände.

Mongolei: Plastik, Alltagsgegenstände

Bibliothek

Literatur zu allen genannten Regionen. Schwerpunkt Ethnologie und Bestimmungsbücher,

Ausstellungskataloge. Präsenzbestand: Bücher und Zeitschriften vor 1950.

Katalog zum Teil im Norddeutschen Verbund auf EDV.

Kopiermöglichkeit vorhanden.

Für alle Museumsbesucher zugänglich.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Öffnungszeiten der Bibliothek: Do 13-18 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung

(Ansprechpartner: Elisabeth Quenstedt, Jantje Bruns, 040 - 42 88 79 - 691).

Publikationen

Knödel, Susanne, mit Katharina Kosikowski: “Die Koreasammlung des Museums für

Völkerkunde Hamburg / The Korean Collection of the Museum of Ethnology Hamburg”,

in: Entdeckung Korea! Schätze aus Deutschen Museen/Korea Rediscovered! Treasures

from German Museums. Kim Byung-Kook/The Korea Foundation (Ed.). Seoul 2011,

74 - 99 (Ausstellungskatalog Köln/Frankfurt/Leipzig/Stuttgart).

Knödel, Susanne: „Höfische Oper im Freien: Zwei chinesische Türstürze mit Theaterszenen

aus der Sammlung des Museums für Völkerkunde Hamburg“, in: On Stage: Die

Kunst der Pekingoper. Hrsg. von Anna Schmid. Ausstellungskatalog, Museum der Kulturen

Basel: 2011 (im Druck).

Forschungsprojekte

Kosikowski, Katharina: „Ein koreanischer Wandschirm mit Darstellung buddhistischer

Weiser im Minhwa-Stil” (Arbeitstitel, Publikation geplant 2013 in Mitteilungen des Museums

für Völkerkunde Hamburg).

Praktikum/Volontariat

Für Studierende der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: Praktika: 4. Fachsemester abgeschlossen. Bitte früh anmelden.

Wartezeit im Moment ca. ½ Jahr.

Volontariate: Per Ausschreibung (Die Zeit).

Achtung: Nach gegenwärtigem Stand im Jahr 2013 keine Praktika möglich.

Betreuung von Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit, Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Bedingungen: Die Arbeit sollte ganz oder teilweise Objekte unserer Sammlung zur

Grundlage haben.

Achtung: nach gegenwärtigem Stand im Jahr 2013 nicht möglich.

Hanau-Wilhelmsbad, Hessisches Puppenmuseum e.V.

Arkadenbau

Parkpromenade 4

63454 Hanau-Wilhelmsbad


Tel.: 06181 - 862 12

E-Mail: hesspuppenmuseum@aol.com

Homepage: www.hessisches-puppenmuseum.de

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-12 und 14-17 Uhr,

Sa und So, sowie an Feiertagen 10-17 Uhr

Personalstand

Dr. Maren Raetzer

Sammlungsbestand (Asiatika)

Museen

Im Mittelpunkt der ständigen Ausstellung steht die Entwicklung der europäischen Spielpuppe

von der Antike bis in die Gegenwart.

Ein zweiter Themenschwerpunkt ist Japan. Fast jedes Jahr veranstalten wir eine Ausstellung

mit japanischem Spielzeug oder japanischer Objektkunst.

Bibliothek

Nur Präsenzbibliothek, Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum/Volontariat am Museum durchzuführen.

Betreuung von Abschlussarbeiten

Das Museum ist nicht bereit Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschluss-arbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Sonstige Informationen

Das Museum wurde 1983 von Gertrud Rosemann mit Unterstützung des Landes Hessen

und der Stadt Hanau gegründet. Fasziniert von der Vielfältigkeit des Spielzeugs

sammelte sie seit 1968 unterstützt von ihrem Ehemann Prof. Gerd Rosemann herausragende

und alltägliche Puppen. 1971 entschloss sie sich, die in Fachkreisen geschätzte

Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1976 begannen die Planungen zum

Hessischen Puppenmuseum. Ausgehend von europäischen Puppen erweiterte sie ihren

Blick in die Puppenwelt bis nach Japan.

Partnerschaft mit dem Warabekan Tottori (Japan)

Seit 1995 besteht eine Partnerschaft mit dem Internationalen Spielzeugmuseum WARA-

BEKAN in Tottori und dem Hessischen Puppenmuseum Hanau-Wilhelmsbad. Ausstellungen

und Schriften, Besuche und Referate hüben und drüben belegen die Lebendigkeit

dieser Freundschaft.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Heidelberg, Textilsammlung Max Berk – Kurpfälzisches

Museum

Brahmsstr. 8,

69118 Heidelberg-Ziegelhausen

Tel.: 06221 - 80 03 17

Fax: 06221 - 80 96 57

E-Mail: kmh-textilsammlung-max-berk@heidelberg.de

Homepage: www.heidelberg.de/museum

Öffnungszeiten: Mi, Sa, So 13-18 Uhr

Ausstellungen

18.09.2011 - 15.01.2012:

Quilt Art at 25. Jubiläumsausstellung der Internationalen Gruppe Quilt Art

09.09.2012 - 06.01.2013:

5. Europäische Quilt-Triennale

Personalstand

Dr. Kristine Scherer, Kuratorin

Sammlungsbestand (Asiatika)

Antike und moderne Textilien aus aller Welt, u.a. auch Japan, China und Korea. Der

Schwerpunkt liegt auf europäischen Kostümen und amerikanischen und englischen

Patchworkquilts.

Ansprechpartnerin: Dr. Kristine Scherer

Bibliothek

Präsenzbibliothek, Schwerpunkt Textilien weltweit.

Publikationen

Broschüren

Avantgarde und Tradition – Die philippinischen Naturfasern Abaca und Piña, Heidelberg

2005, vergriffen.

Kunstwerk des Monats (€ 0,50)

Nr. 241, 04/2005: Umschlagtuch (hinggi), Kettikat, Sumba/Indonesien, frühes 20. Jh.

Nr. 267, 06/2007: Hochzeitskimono (uchikake), Japan, 2. Hälfte 20. Jh.


Neuerwerbungen

Haori, handbemalte Seide (Fächermotive, Mon), frühes 20. Jahrhundert.

Praktikum/Volontariat

Museen

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: über längeren Zeitraum, 1-2 Tage pro Woche

Hildesheim, Roemer- und Pelizaeus-Museum

Am Steine 1-2

31134 Hildesheim

Tel.: 05121 - 936 90

Fax: 05121 - 352 83

E-Mail: u.menter@rpmuseum.de

Homepage: www.rpmuseum.de

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr

Ausstellungen

04.06.-09.09.2012

Der Archimedes-Code – Auf den Spuren eines Genies

28.09.2012-07.04.2013

Tabu?! Verborgene Kräfte – Geheimes Wissen (Gemeinschaftsausstellung der Ethnologischen

Sammlungen in Niedersachsen im Landesmuseum Hannover: Roemer- und

Pelizaeus-Museum Hildesheim, Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen,

Städtisches Museum Braunschweig, Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg,

Landesmuseum Hannover).

19.10.2012 – 27.01.2013

Points of View. Orte der Fotografie (Kunstverein Hildesheim in Kooperation mit dem

Roemer- und Pelizaeus-Museum.

20.04.2013 – 08.09.2013

DressCode im Alten Rom. Kleidung und Identität in der Antike (Arbeitstitel; in

Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim).

20.10.2013 – 23.02.2014

Gegenwelten – Weltkulturen (Arbeitstitel; Eine Ausstellung der Ethnologischen Sammlung

des RPM in Kooperation mit der Universität Hildesheim sowie dem Forschungsprojekt

„Gegenwelten“ der Universitäten Innsbruck und Hildesheim).

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Dauerausstellung

In einer Dauerausstellung präsentiert das Roemer- und Pelizaeus-Museum eine Auswahl

seiner Porzellan-Sammlung: gezeigt werden ca. 100 blau-weiße sowie poly- und

monochrome Gefäße und dreidimensionale Figuren aus dem 15. bis 19. Jahrhundert.

Personalstand

Prof. Dr. Regine Schulz, Leitende Direktorin und Geschäftsführerin

Dr. des. Ulrich Menter, Ethnologie

Kristina Freise, Kommunikation und Eventmanagement

Sabine Wehmeyer, Sekretariat

Sammlungsbestand (Asiatika)

Das Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum besitzt eine der bedeutendsten

Sammlungen chinesischen Porzellans in Europa. Sie zeichnet sich gegenüber den

meisten anderen Sammlungen dadurch aus, dass ihre Bestände nicht für den Export

nach Europa hergestellt wurden, sondern vorrangig für den kaiserlichen Hof und die

hohe Beamtenschaft.

Die ethnologischen Sammlungen des Roemer-Museums umfassen Objekte aus Ozeanien,

Afrika, Amerika, Süd- und Ostasien. Den Schwerpunkt der Asien-Sammlung bildet

die Sammlung Ernst Ohlmer (1847-1927) mit chinesischen Porzellanen des 15.-19.

Jahrhunderts, Lackarbeiten sowie Textilien und Malereien. Darüber hinaus besitzt das

Museum Sammlungen aus Japan und Korea.

In seiner Dauerausstellung zeigt das Roemer- und Pelizaeus-Museum eine Auswahl der

Porzellan-Sammlung.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach frühzeitiger Absprache

möglich, ein unentgeltliches Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: Schriftliche Bewerbung, Mindestzeit 4 Wochen.

Sonstige Informationen

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim besitzt eine der wichtigsten Altägypten-

Sammlungen der Welt, bedeutende Ethnologische Sammlungen – darunter eine der

schönsten und ältesten Alt-Peru-Sammlungen Europas – sowie eine wichtige paläontologische

Sammlung. Hinter dem Doppelnamen des Hauses stehen die Familiennamen

der Begründer des Museums: Hermann Roemer (1816-1894) und Wilhelm Pelizaeus

(1851-1930) stifteten ihre Sammlungen der Stadt und schufen so die Grundlage für das

Museum, dessen Anfänge auf das Jahr 1844 zurückgehen.


Köln, Museum für Ostasiatische Kunst

Universitätsstr. 100

50674 Köln

Tel.: 0221/221 - 2 86 08 (Pforte)

Fax: 0221/221 - 2 86 10 (Fax)

E-mail: mok@mok.museenkoeln.de

Homepage: www.museenkoeln.de

Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr

Mo geschlossen

Jeden 1. Donnerstag im Monat KölnTag: 11–22 Uhr.

Wegen Umbau bis 20. Oktober 2012 geschlossen.

Ausstellungen

20.10.2012 – 20.01.2013

Glanz der Kaiser von China. Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt

Museen

Frühling 2013

Von Istanbul bis Yokohama: Eine Weltreise in historischen Fotografien 1842 -

1900

Herbst 2013

Tibet-Ausstellung

Personalstand

Dr. Adele Schlombs (Direktion)

Dr. Petra Rösch (Stellv. Direktion)

Marie-Luise Schnichels (Sekretariat)

Walter Kroll (Verwaltung)

Imke Mees, M.A. (Bibliothek)

Bettina Clever, M.A. (Archiv)

Lukas Kraemer, Dipl. rest. (Restaurator)

Peter Tiefenbach (Hausverwaltung)

Phonephet Philavanh (Depotverwaltung)

Dr. des. Annette Bügener (Museumsdienst)

Frau Jansen (Kasse)

Sammlungsbestand (Asiatika)

Schwerpunkt: Kunst aus China, Japan und Korea

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Bibliothek

nur Präsenzbibliothek

Publikationen

Croissant, Doris (Hrsg.): Splendid Impressions – Japanese Secular Painting 1400–1900

in the Museum of East Asian Art, Cologne. Leiden: Hotei Publishing, 2011. (78 €)

Kuhn, Susanne: Goldene Impressionen – Japanische Malerei 1400–1900. (Ausstellungsführer)

Köln: Peipers – Druckzentrum Köln West, 2011. (16 €)

In Vorbereitung zur Publikation:

Schlombs, Adele / Rösch, Petra / Huo, Jiena: Glanz der Kaiser von China. Kunst und

Leben in der Verbotenen Stadt (Ausstellungskatalog), 2012.

Huo, Jiena: Auswahl-Bestandskatalog der chinesischen Porzellan-Sammlung des Museums

für Ostasiatische Kunst Köln.

Pérez-Gonzalez, Carmen: Photographie des 19. Jahrhunderts, Auswahl-Bestandskatalog

der historischen Fotosammlung (Slg. Fischer) des Museums für Ostasiatische Kunst

Köln

alle Publikationen des Hauses mit Seitenanzahl und Preisangabe siehe: www.museenkoeln.de

> homepage Museum für Ostasiatische Kunst > Publikationen

Forschungsarbeiten

Mitte November 2012

Restaurierungskurse japanischer Lackarbeiten in Köln

Mit Unterstützung des japanischen Außenministeriums und des japanischen Kulturministeriums

hatte das „National Research Institute for Cultural Properties“ in Tokyo von

2006 bis 2010 die Konservierung und Restaurierung japanischer Malerei und Lackarbeiten

in Europa gefördert. Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln wurde als zentraler

europäischer Standort für dieses Programm ausgewählt.

Das Projekt endete 2010, jedoch werden die Workshops in reduziertem Umfang

weitergeführt. Sie sollen europäischen Kuratoren, Restauratoren und Studenten der

Restaurierung über die hohe Kunst der Lackrestaurierung informieren, insbesondere

über die für ostasiatischen Naturlack spezifischen Materialeigenschaften sowie Probleme

und Techniken der Restaurierung.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

unentgeltliches Praktikum am Museum durchzuführen.


Museen

Bedingungen: Interessenten sollten sich mindestens über einen Zeitraum von zwei

Monaten zur Verfügung stellen.

Köln, Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

Cäcilienstraße 29-33

50667 Köln

Tel.: 0221 - 221-31356

Fax: 0221 - 221-313 33

E-Mail: rjm@stadt-koeln.de

Homepage: www.museenkoeln.de/rjm/

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr

Ausstellungen

Daueraustellung:

Themenparcours − Der Mensch in seinen Welten

Wohnen, Glaube, Identität – Themen, die uns Menschen verbinden und bewegen. Auf

3.600 qm Ausstellungsfläche erleben Sie, wie vielfältig die Kulturen der Welt mit diesen

Themen agieren.

Die Neupräsentation verzichtet auf die in vergleichbaren Häusern übliche Darstellung

geographischer Großräume, die nur vorgibt, eine Vielfalt von Kulturen in unterschiedlichen

Lebensräumen, Regionen, Ländern, sogar ganzen Kontinenten zu umfassen –

noch dazu oft über viele Jahrhunderte. Stattdessen folgt die Ausstellung einem thematisch

orientierten Parcours, dessen jeweils in sich abgeschlossene Themenblöcke und

Einzelthemen jeweils für sich oder im Verbund nach individuellen Wünschen rezipiert

werden können.

Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der “Der Mensch in seinen Welten”. Exemplarisch

verfolgt das Konzept Fragen der Lebensgestaltung über Raum und Zeit – es geht um

Themen, die Menschen überall auf der Welt verbinden und bewegen, denen sie aber je

nach regionaler und kultureller Prägung auf jeweils eigene Weise begegnen. Universale

Aspekte der Lebensgestaltung verschiedener Kulturen werden dabei nebeneinander

oder gegenübergestellt.

Sonderausstellung, ab 19. April 2012

Das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt zeigt vom 19. April bis

zum 21. Oktober 2012 die Sonderausstellung Rama und Sita – Indiens schönste Liebesgeschichte,

die vom Museum Rietberg in Zürich erarbeitet wurde. 87 Bilder aus der Zeit

zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert schildern Episoden aus dem Ramayana. Das

berühmte indische Epos erzählt vom Raub der tugendhaften Sita und dem Kampf ihres

Gatten Rama mit dem Dämon Ravana, der Sita in seinem Reich gefangen hält. Unter-

stützt wird Rama vom Affengott Hanuman. Die Malereien sind stimmungsvoll eingebettet

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

in eine begehbare Installation aus beleuchteten Raumkörpern mit vergrößerten Bilddetails.

Personalstand

Prof. Klaus Schneider, Direktor

Dr. Jutta Engelhard, Stellv. Direktorin

N.N., Abteilung Asien

Brigitte Majlis, M.A., Abteilung Textilien

Birgit Brand, Bibliothek

Ursula Metz, Sekretariat

Sammlungsbestand (Asiatika)

Mit etwa 7.000 Objekten repräsentiert die Asien-Sammlung vor allem die indisch

geprägten Kulturen Süd- und Südostasiens in Form von hinduistischen und buddhistischen

Stein- und Bronzeskulpturen aus Indien, Kambodscha, Thailand und Burma aus

prähistorischer Zeit bis ins 18. Jahrhundert.

Schwerpunkte: Kunst der Thai und Khmer; Bronze- und Keramiksammlung der Ban

Chiang-Kultur; 300 Masken aus Sri Lanka für profane Maskenspiele und traditionelle

Heilrituale; tibetische Kunst; reichhaltige Bestände zur Ainu-Kultur; chinesisches Exportporzellan

in der Sammlung Freiherr Max von Oppenheim; eine wichtige Naga-Sammlung;

eine bedeutende Sammlung indischer Exporttextilien nach Indonesien.

Bibliothek

Die Bibliothek des RJM ist eine Präsenzbibliothek.

Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Sonstige Informationen

Das Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum ist eines der bedeutenden Völkerkundemuseen

Deutschlands und das einzige seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Seine Sammlung

umfasst neben rund 65.000 Objekten einen Bestand von 100.000 historischen

ethnografischen Fotografien sowie eine überregional bedeutende Fachbibliothek mit

40.000 Bänden.

Krefeld, Deutsches Textilmuseum

Andreasmarkt 8

47809 Krefeld

Tel.: 02151 - 94 69 45-50 (Sekretariat)

Fax: 02151 - 94 6944-55

E-Mail: textilmuseum@krefeld.de


Homepage: www.krefeld.de/textilmuseum

Öffnungszeiten: Keine ständige Ausstellung der Sammlung.

Öffnungszeiten während den temporären Ausstellungen

01. April - 31. Oktober: Di-So 10-18 Uhr,

01. November - 31. März: Di-So 11-17 Uhr

Verwaltung: Mo-Mi 7:30-16 Uhr, Do 7:30-17:30 Uhr, Fr. 7:30-12:30 Uhr

Ausstellungen

Derzeit planen wir keine Ausstellung zum Thema Ostasien.

Ab dem 23. September

European Art Quilts VII

März 2012

Der Kinder bunte Kleider

Personalstand

Dr. Isa Fleischmann-Heck, kommissarische Direktorin

Petra Brachwitz, Leiterin Restaurierungswerkstatt

Drei weitere Restauratorinnen, zwei Verwaltungsangestellte

Zwei Beschäftigte in der Textiltechnik, eine Bibliothekarin

Sammlungsbestand (Asiatika)

Museen

Die Sammlung umfasst nahezu ausschließlich Textilien. Der Bestand beinhaltet Objekte,

die bis zu 2.500 Jahre alt sind und aus allen Teilen der Welt stammen. Darunter befinden

sich auch zahlreiche Gewänder und Gewebe aus dem ostasiatischen Raum (China,

Japan).

Am Haus ist kein Wissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Asien beschäftigt.

Bibliothek

Die Bibliothek des DTM ist öffentlich zugänglich und verfügt über einen Präsenzbestand

von ca. 10.000 Bänden zum Thema Textil und Kleidung. Die Bestände sind bislang nicht

online recherchierbar. Für Recherchen empfiehlt es sich, sich im Vorfeld eines Besuches

an Marion Porsch (Bibliothekskraft) zu wenden, sich beraten zu lassen und mit ihr einen

Besuchstermin abzustimmen (Tel.: 02151-9469659, marion.porsch@krefeld.de).

Zugänglich nach Vereinbarung.

Kopiermöglichkeit vorhanden, nur Präsenzbibliothek.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Publikationen

www.krefeld.de/textilmuseum

B.Tietzel: “Aus dem Land der aufgehenden Sonne”, Broschüre zur Japan-Ausstellung,

2004. (1 €)

Stadt Krefeld (Hrsg.): “Land des Lächelns”, Broschüre zur China-Ausstellung, 2007.

(2,50 €)

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum im Bereich der Kunstgeschichte, Inventarisierung und Textilrestaurierung am

Museum durchzuführen.

Bedingungen: Bitte senden Sie Bewerbungen an die Museumsleitung, Deutsches Textilmuseum

Krefeld, Andreasmarkt 8, 47809 Krefeld.

Betreuung von Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen. Allerdings ist am Haus kein Kunsthistoriker

mit dem Schwerpunkt Ostasien beschäftigt. Für eine kunsthistorische Betreuung

müssten weitere Betreuer hinzugezogen werden.

Bedingungen: Die Studierenden müssen über ein besonderes Interesse an Textilien und

über Grundkenntnisse zu textilen Techniken verfügen.

Leipzig, GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig /

Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsen

Johannisplatz 5-11

04103 Leipzig

Tel.: 0341 - 9731-900

Fax: 0341 - 9731-909

E-Mail: mvl-grassimuseum@ses.museum

Homepage: www.mvl-grassimuseum.de

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr

Ausstellungen

Dauerausstellung

Rundgänge in einer Welt


(thematische Ausstellungsabschnitte zu China, Japan, Korea)

Museen

Sonderausstellungen 2012

Vom 17.02. – 27.05.2011 zeigt das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig die

Wanderausstellung: Entdeckung Korea! - Schätze aus deutschen Museen. Diese

Aus-stellung, die zuvor bereits in Köln gezeigt wurde und im Anschluss noch in Frankfurt

und Stuttgart zu sehen sein wird, kam durch eine Initiative und mit maßgeblicher Unterstützung

durch die Korea Foundation zustande. Die Leipziger Präsentation wird durch

zahlreiche Exponate aus dem eigenen Fundus erweitert.

Personalstand

Dr. Claus Deimel, Direktor

Dipl. Ethn. Dietmar Grundmann, Referatsleiter Bildung und Ausstellungen

Dr. Christine Seige, Abteilungsleiterin Ethnographische Sammlungen und Archive

Dipl. Ing., Restauratorin Barbara Fölber, Abteilungsleiterin Restaurierung

Dr. Birgit Scheps-Bretschneider, Leiterin SES-Bibliothek

Kustos Asien: Dipl. Ethn. Dietmar Grundmann

(Tel. 0341 - 9731-906, dietmar.grundmann@ses.museum)

Sammlungsbestand (Asiatika)

Die ostasiatischen Sammlungen umfassen über 20.000 Objekte, aus China (inklusive

Tibet und Taiwan ca. 10.000 Objekte), Japan (ca. 9.000 Objekte) und Korea (ca. 2.000

Objekte). Von herausragender Bedeutung sind: die Ainu-Sammlung (mit über 730 Objekten

die drittgrößte Europas), die Japan-Sammlung des ehemaligen Museums der

Deutschen Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens in Tōkyō, die Japan-

Sammlung der Weltausstellungen in Wien und Paris, die Japan-Sammlung Karl Rathgens

(tsuba, menuki, kozuka, Farbholzschnitte) und die Japan-Sammlung des Medizinraths

Botho Scheube. Unter den China-Sammlungen tritt insbesondere die Sammlung

Hermann Freiherr Speck v. Sternburg (u.a. tibetische Thangka und religiöse Plastik,

sowie chinesische „Drachenroben“), die Sammlung Stenz (Shandong), sowie die Taiwan-Sammlung

mit über 300 Objekten der Ureinwohner Taiwans hervor.

Grundsätzlich sind die ostasiatischen Sammlungen so systematisch aufgebaut worden

(größtenteils schon mit der Sammlung Klemm beginnend), dass alle Bereiche der jeweiligen

Kulturen abgedeckt werden. In China und Japan bilden Porzellan und Keramik

(Imari-Ware aus Arita, japanische Teekeramik), Malerei (Rollbilder, z.T. auch Bildrollen)

und vor allem die religiöse Plastik einen wichtigen Sammlungsschwerpunkt.

In den frühen Jahren der DDR kamen neben blau-weiß Porzellan der Qing-Dynastie

einige herausragende Stücke zeitgenössischen chinesischen Kunsthandwerks in unser

Haus. Ankäufe in den neunziger Jahren konnten einige Sammlungslücken schließen

(Paiwan-Schnitzereien aus der Sammlung A. Bedrich, Textilien südlicher ethnischer Minderheiten

Chinas aus verschiedenen Sammlungen).

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Der Regionalbereich Korea umfasst drei große Sammlungen und zahlreiche Einzelobjekte.

Von herausragender Bedeutung ist die Sammlung des Diplomaten und Sprachforschers

P.G. v. Möllendorff, die dieser während seines Aufenthaltes in Korea 1883/84

für das Museum zusammenstellte. Von besonderem kunsthistorischen Interesse ist aber

auch die mehr als 1000 Objekte umfassende Sammlung des Hamburger Kunsthändlers

Sänger, die das Museum im Jahre 1902 erwarb. Unter diesen Objekten befinden sich allein

ca. 500 Schmuckstücke und zahlreiche Gegenstände aus dem Gebrauch des einstigen

koreanischen Königshofes. Ebenfalls beachtenswert ist eine Sammlung von 184

Gebrauchsgegenständen und kunsthandwerklichen Erzeugnissen, die das Museum im

Jahr 1958 als Geschenk der Regierung der Demokratischen Volksrepublik Korea erhielt.

Bibliothek

Die Bibliothek wurde 1874 eröffnet und entwickelte sich zu einer wissenschaftlichen

Spezialbibliothek, die eine der wichtigsten ihrer Art in Deutschland wurde. Innerhalb des

deutschen Bibliotheksnetzes ist sie als öffentliche Referenzbibliothek verankert. Sie ist

institutionelles Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Spezialbibliotheken e.V., Sektion 5

im Deutschen Bibliotheksverband. Seit 1930 verfügt die Bibliothek über einen eigenen

Lesesaal und ist für die Öffentlichkeit nutzbar.

Der heutige Bestand von über 275.000 Medieneinheiten in vielen Sprachen wird ergänzt

durch Sondersammlungen bedeutender Gelehrtenbibliotheken. Die Hauptsammelgebiete

sind die Ethnographie/Ethnologie und ihre Nachbarwissenschaften, Afrikanistik,

Amerikanistik, Australistik, Ozeanistik, Sinologie, Tibetologie, Mongolistik und Orientalistik.

Neben der breiten Palette an ethnologischer Sachliteratur, Nachschlagewerken und kartographischen

Werken stehen auch Publikationen zu den Fachgebieten der Museologie,

Museumspädagogik, Restaurierung, Konservierung und zu musealen Rechtsfragen zur

Verfügung. Da die Bestände der Bibliothek glücklicherweise kaum Kriegsverluste erlitten

haben, verfügt sie über einen fast lückenlosen Bestand an ethnologischer und kolonialer

Literatur aus der Vorkriegszeit.

Nach der Fusion der Völkerkundemuseen Leipzig, Dresden und Herrnhut zu den Staatlichen

Ethnographischen Sammlungen Sachsen (SES) wurden die Bestände der drei

wissenschaftlichen Bibliotheken zur wissenschaftlichen Bibliothek der SES zusammengefasst.

Sie gehört nun mit über 350.000 Medieneinheiten zu den größten ethnographischen

Spezialbibliotheken Deutschlands. Seit 2011 gehört sie zur Kunstbibliothek

der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Für die Bibliothek wird auch populärwissenschaftliche ethnographische Literatur, neue

Reiseliteratur, ethnographisch relevante Belletristik und ethnographisch relevante

Kinderliteratur erworben. Die entsprechenden Medieneinheiten umfassen neben den

gebundenen Werken z. B. Fachzeitschriften, Reihenveröffentlichungen, Kataloge, CD-

ROM und mit Publikationen verbundene Tonträger, Faltblätter, Expeditionsberichte, Ma-


Museen

terialien von Feldforschungen, Research Reports, Magister-, Diplom- und Dissertationsarbeiten,

Festschriften, Karten, Messtischblätter, Wandkarten, Handschriften, Mikroformen

und Bildmaterialien.

Es werden über 2.000 Zeitschriftentitel, davon 535 im laufenden Bezug, geführt.

Die Bibliothek des Museums ist eine öffentliche Präsenzbibliothek,

Kopiermöglichkeit ist vorhanden.

Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 13-18 Uhr, Di 10-14 Uhr

Publikationen

Die Publikationen des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig sowie der anderen

Einrichtungen der SES können Sie über den Onlineshop der SES beziehen.

(www.ses-sachsen.de).

Homepage Museumsshop: www.grassi-shop.de

Praktikum/Volontariat

Für Studierende der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum oder ein Volontariat am Museum durchzuführen.

Bewerbungen an: giselher.blesse@ses.museum

Sonstige Informationen

Die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen (Völkerkundemuseen Leipzig

u. Dresden) haben der Ainu Foundation im Jahr 2011 zur Präsentation in Sapporo und

Osaka eine Ausstellung von 153 Objekten und 38 historischen Fotos der Ainu Kultur zur

Verfügung gestellt. Der Titel der Ausstellung lautet im Englischen: Chishima, Karafuto,

Hokkaido Life of Ainu – featuring the collections from Germany (Standorte: Historical

Museum Sapporo 05.08. – 25.09.2011, National Museum of Ethnology Osaka

06.10 - 06.12.2011)

Im Jahr 2011 wurde mit dem National Research Institute of Cultural Heritage Korea

ein mehrjähriges Gemeinschaftsprojekt begonnen, das die komplette wissenschaftliche

Dokumentation, Bearbeitung und Publikation der Leipziger Korea-Sammlungen zum Inhalt

hat.

Leipzig, GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Johannisplatz 5-11

04103 Leipzig

Tel.: 0341 - 22 29 100

Fax: 0341 - 22 29 200

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

E-Mail: grassimuseum@leipzig.de

Homepage: www.grassimuseum.de

Öffnungszeiten: Di-So, Feiertage 10-18 Uhr,

Mo sowie am 24.12. und 31.12. geschlossen

Ausstellungen

Ausstellungen ab Sommer 2012

bis 17.10.

Schätze ans Licht geholt

06.11.2012 - 07.04.2013

Zacken und Bögen

22.12.2012 - 03.03.2013

Zwei Leben für die Fotogarfie

Ausblick 2013

28.03. - 29.09.

Starker Aufritt!

Personalstand

Dr. Eva Maria Hoyer, Direktorin

Dr. Olaf Thormann, stellv. Direktor

Angelika Urbanek, Sekretariat

Christin Pohle, Sekretariat

Reglindis Hoffmann, Leiterin Verwaltung

Kerstin Schaft, Verwaltung

Dr. Thomas Rudi, Kurator Historische Sammlungen

Sabine Epple, Kuratorin Moderne

Babette Küster, Kuratorin Textil

Ute Camphausen, Ausstellungskuratorin

Anett Lamprecht, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit

Eberhard Patzig, Leiter Bibliothek

Christian Jürgens, Chefrestaurator

Thomas Andersch, Restaurator

Ilona Faust, Restauratorin

Ute Thieme, Museumspädagogin

Axel Menz, Museumspädagoge

Beata Emödi, Museumspädagogin


Sammlungsbestand (Asiatika)

Museen

Mit seinem erstrangigen Sammlungsbestand reiht sich das Museum weltweit unter

die führenden Museen für Angewandte Kunst ein. Die Sammlungen umfassen heute

weit über 90.000 Bestandseinheiten des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks

von der Antike bis zur Gegenwart.

Ansprechpartner Abteilung Asien: Herr Dr. Thomas Rudi (bis 19. Jh.), Herr Dr. Olaf Thormann

(ab 20./21. Jh.).

Bibliothek

60.000 Bände einschließlich bedeutender historischer und künstlerischer Bestände,

wertvoller Zeitschriftenbestand.

Sammelgebiete:

Die Bibliothek verfügt über eine reiche Auswahl an Fachliteratur und historischem Schrifttum

zu allen Bereichen der angewandten Künste: Kunsthandwerk, Design, Architektur

und Innenarchitektur. Dies umfasst im Einzelnen Möbel und Holzbearbeitung, Porzellan

und Keramik, Glas und Glasmalerei, Email, Steinschneidekunst, Bernstein, Goldschmiedekunst

und Metall, Textilkunst/Textilkunde, Mode und Kostümkunde, Innendekoration

und Gestaltung von Gebrauchsgut. Darüber hinaus bietet die Bibliothek Literatur

zu Kunst- und Kulturgeschichte, epochenübergreifenden Darstellungen und weiteren

kunstwissenschaftlichen Gebieten und Themen wie Ästhetik, Kunsttheorie und

Ikonografie, Heraldik, Numismatik. Literatur zur vor- und frühgeschichtlichen, antiken,

asiatischen und ostasiatischen Kunst wird vorrangig im Zusammenhang eigener Objekte

des Museums gesammelt.

Graphischer Bestand: Ornamentstiche, gebrauchsgraphische Arbeiten, Kostümblätter,

Architekturwerke. Sondersammlungen: Fotografische Sammlung, Bucheinbände, historische

und künstlerische Bücher und Buchprojekte, frühfotografische Objekte, Daguerreotypien,

Ambrotypien u.a.

Nur Präsenzbibliothek. Kopiermöglichkeit vorhanden. Diverse konventionelle Kataloge.

EDV im Aufbau begriffen.

Publikationen

Homepage des Museumsshop www.grassi-shop.de

Neuanschaffungen

Zeitgenössische Studiokeramiken.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Praktikum/Volontariat

Für Studierende der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: Für ein Praktikum ist eine Bewerbung jederzeit möglich. Für ein Volontariat

nach Ausschreibung. Bedingung ist auch eine längere Laufzeit und die Bearbeitung

eines in sich geschlossenen Themas.

Betreuung von Abschlussarbeiten

Eine Arbeit mit der Sammlung ist möglich, jedoch ohne Fachbetreuung.

Mannheim, Reiss-Engelhorn Museen

Postanschrift: Museum Weltkulturen D5

68159 Mannheim

Tel.: 0621 - 293-3150

Fax: 0621 - 293-9539

E-Mail: reiss-engelhorn-museen@mannheim.de

Homepage: www.rem-mannheim.de

ÖFFNUNGSZEITEN: Di-So (auch an Feiertagen außer 24.12. und 31.12.) 11-18 Uhr

Ausstellungen

Ansprechpartner: Dr. Christoph Lind (Kunsthistoriker, Sinologe).

16.09.2012–13.01.2013

Architecture China – The 100 Contemporary Projects

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen

Deutschland und China präsentieren die REM im Rahmen des Chinesischen Kulturjahres

100 einen Überblick über die chinesischen Gegenwartsarchitektur und ihrer verschiedenen

Strömungen (Ökologische Architektur, Poetisierende Architektur, Traditionelle

Lokalarchitektur, Shan Shui-Architektur, Westliche Architektur etc.). So recycelte der

1963 in Xinjiang geborene Pritzker-Preisträger Wang Shu für die Dächer der Kunstakademie

von Hangzhou mehr als zwei Millionen Ziegel aus abgerissenen Häusern. Gezeigt

werden Modelle, Pläne und Fotografien. Zusammengestellt wird die Schau von dem international

tätigen Künstler und Kurator Fang Zhenning, ermöglicht durch das Chinesische

Kulturjahr 2012 und die China Arts and Entertainment Group in Kooperation mit den

Reiss-Engelhorn-Museen. Ort: Museum Zeughaus, C 5, Mannheim.

16.09.2012–13.01.2013

Ma Fudan – Dunhuang-Impressionen


Museen

Die Schau zeigt Werke des aus der chinesischen Provinz Gansu stammenden zeitgenössischen

Malers Ma Fudan, der sich mit den faszinierenden Fresken aus Chinas mittlerem

Westen auseinandersetzt. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die Neuinterpretation

klassischer Motive und Techniken. Ort: Museum Zeughaus, C 5, Mannheim

09.09.2012–06.01.2013

Die Geburtsstunde der Fotografie. Meilensteine der Gernsheim-Collection

Sonderausstellung anlässlich des 100. Geburtstages des Foto-Pioniers Helmut Gernsheim.

Nach einem halben Jahrhundert werden die beiden Teile seiner einzigartigen

Fotosammlung vereint gezeigt, darunter die älteste Außenaufnahme der Welt – eine

Heliographie von Joseph Nicéphore Niépce aus dem Jahr 1826 – und die Foto-Ikone

„Treidler am Jangtsekiang“ von Dmitri Kessel aus dem Jahr 1946. Kuratoren: Dr. Claude

W. Sui, Stephanie Oeben M.A.

Ort: FIP Internationales Forum for Photographie, Museum Zeughaus, C5, Mannheim.

08.11.2011–05.02.2012

Ferne Gefährten. 150 Jahre deutsch-japanische Beziehungen

Präsentiert wurde anhand teilweise noch nie gezeigter Leihgaben aus japanischen und

deutschen Sammlungen sowie Originaldokumenten höchster Bedeutung ein vielschichtiges

Bild der 150-jährigen deutsch-japanischen Beziehungen. 500 Exponate. Gesamtleitung:

Prof. Dr. Alfried Wieczorek; Projektleitung: Dr. Susanne Wichert; Kurator: Prof. em.

Dr. Peter Pantzer; Kooperationspartner: Verband deutsch-japanischer Gesellschaften

e.V., Förderer: Auswärtiges Amt und Kulturstiftung des Bundes.

08.11.2011–03.06.2012

Ins Land der Kirschblüte. Japanische Reisefotografie des 19. Jahrhunderts

Fotohistorische Sonderausstellung des Forums Internationale Photographie (FIP). Über

200 ausgewählte, teils erstmals präsentierte Aufnahmen aus den Sammlungsbeständen

der Reiss-Engelhorn-Museen. Gesamtleitung: Prof. Dr. Alfried Wieczorek; Kuratoren: Dr.

Claude W. Sui, Stephanie Oeben M.A. Förderer: Ernst von Siemens Kunststiftung, Heinrich

Vetter-Stiftung.

Personalstand

Prof. Dr. Alfried Wieczorek, Vorstandsvorsitzender der Curt-Engelhorn-Stiftung u. Generaldirektor

der Reiss-Engelhorn-Museen

PD Dr. Michael Tellenbach, Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen (Archäologie und

Weltkulturen)

Dr. Susanne Wichert, Direktorin der Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst- u. Kulturgeschichte

Dr. Alexander Schubert, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing der Curt-Engelhorn-Stiftung

für die Reiss-Engelhorn-Museen

Dr. Christoph Lind, Leiter Ausstellungswesen

Dr. Wilfried Rosendahl, Stellv. Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen (Archäologie und

Weltkulturen) sowie Abteilungsleiter (Kulturen der Welt und ihre Umwelt)

Jeanette Werning, M.A., Forschungsstelle Archäologie und Kultur Ostasiens, wissenschaftl.

Kuratorin (jeanette.werning@mannheim.de )

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Christian Numrich, M.A., wissenschaftl. Volontär

Sammlungsbestand (Asiatika)

Die Dauerausstellung ist derzeit geschlossen, die Exponate befinden sich im Depot.

Sammlungsbestand zu Zentralasien, Persien (Schmuck, Waffen, Keramik), Nepal +

Tibet (Buddhistische Kunst, Musikinstrumente), Indien (Saiteninstrumente, Steinskulpturen),

Japan (späte Edo-Zeit, z.B. Samuraiausrüstung, Musikinstrumente), China

(Alltagsgegenstände, Bilder, figürliche Kunst, Kleidung, Möbel, Musik- und Ritualinstrumente,

Porzellan, Schmuck, Schreibgerät etc.), Sibirien (Ethnographika), Südostasien.

Objekte der Sammlung „Weltkulturen und Umwelt“ sind einschließlich Bildmaterial in

IMDAS erfasst.

Ansprechpartner: Martin Schultz, M.A., martin.schultz@mannheim.de

Historische Fotografien zu Ostasien, insbesondere ein bedeutender Bestand an Reise-

und ethnografischen Fotografien, befinden sich in der Sammlung des FIP Forum Internationale

Photographie der REM (Leitung: Dr. Claude W. Sui), claude.sui@mannheim.

de

Bibliothek

Kulturen der Welt (Völkerkunde), Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte, Musik- und

Theatergeschichte. Buch-Bestände der Abteilung „Weltkulturen und Umwelt“ umfassend.

Buch-Bestände über BSZ Baden-Württemberg abrufbar. Präsenzbibliothek, Kopiermöglichkeit

vorhanden.

Publikationen

Wieczorek, A. / Wichert, S. / Vondran, R. / Seemann, H. (Hrsg.): Ferne Gefährten. 150

Jahre deutsch-japanische Beziehungen. Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung,

Verlag Schnell + Steiner 2011, 9,90 € (Museumsausgabe)

Wieczorek, A. / Sui, C.W. (Hrsg): Ins Land der Kirschblüte. Japanische Reisefotografie

des 19. Jahrhunderts. Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung mit 100 Farbabbildungen,

Kehrer Verlag 2011. 24,90 € (Museumsausgabe)

Werning, J. (im Druck): Das Archäologische Fachwörterbuch Chinesisch-Deutsch. Ein

Stiftungsprojekt an den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, in: Mannheimer Geschichtsblätter

Nr. 24, 2012 (2. Halbband).

Für eine vollständige Übersicht siehe: http://www.rem-mannheim.de/publikationen.html

Homepage Museumsshop: http://www.rem-mannheim.de/besucherinfo/museumsshops.

html


Praktika

Museen

Für Studierende der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich, ein

Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingung: Schriftliche Bewerbung und Auswahlgespräch.

Sonstige Informationen

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen

entsteht seit 2006 auf Initiative und durch Förderung der Ostasienwissenschaftlerin

Dr. Magdalene von Dewall ein „Archäologisches Fachwörterbuch Chinesisch-Deutsch“.

Geleitet wird das wissenschaftliche Stiftungsprojekt von der Archäologin,

Sinologin und Ethnologin Jeanette Werning, M.A. am Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst-

und Kulturgeschichte, Forschungsstelle Archäologie und Kultur Ostasiens. Weiteres siehe

„Institutionelle Forschungsprojekte“ in diesem Band und: http://www.rem-mannheim.

de/forschungszentren/zentrum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte/ostasien.html

München, Münchner Stadtmuseum

St.-Jakobs-Platz 1

80331 München

Tel.: 089 - 233-223 70

Fax: 089 - 233-250 33

E-Mail: stadtmuseum@muenchen.de

Homepage: www.muenchner-stadtmuseum.de

Öffnungszeiten: Di -So 10-18 Uhr

Personalstand

Dr. Isabella Fehle, Direktorin

Dr. Florian Dering, Stellvertretender Direktor

Sammlungsbestand (Asiatika)

Sammlung Musik: Der Gesamtbestand, etwa zur Hälfte aus dem europäischen und außereuropäischen

Raum, umfasst knapp 6.000 Instrumente, davon sind etwa ein Fünftel auf

1200m² ausgestellt. Komplette Gamelan-Ensembles aus Java und Bali stehen für Workshops

mit Musikern oder Schulklassen zur Verfügung. Unter den etwa 1100 Instrumenten

aus dem asiatischen Raum gibt es außerdem Harfen, Maultrommeln, Flöten, Xylophone,

Gongspiele, Gongs und Glocken, verschiedene Lauteninstrumente aus Indien und Indonesien,

Mondlauten, Mundorgeln und eine 500 Jahre alte Guqin-Zither aus China, aber

auch Nasenflöten und Angklung-Spiel aus Indonesien u.a.m. Im neuen “Soundlab” stehen

Themen-Stationen zum Ausprobieren zur Verfügung, wie eine Bronzetrommel aus Birma/

Myanmar, gestimmte Stampfröhren wie in Indonesien oder eine japanische Schalenglocke.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Ein buntes Veranstaltungsprogramm bietet Konzerte und Vorträge (s. Veranstaltungskalender).

Die Sammlung Puppentheater/Schaustellerei besitzt Schattentheaterfiguren aus China,

Thailand, Indien, Indonesien und Java; Bunraku-Figuren aus Japan; Graphik aus Japan

und China; Textbücher in japanischer Sprache zum Bunraku-Theater und indische

Marionetten.

Bibliothek

Präsenzbibliothek, Kopiermöglichkeit vorhanden.

Münster, Museum für Lackkunst

Windthorststr. 26

48143 Münster

Tel.: 0251 - 418 51-0

Fax: 0251 - 418 51-20

E-Mail: museum.fuer-lackkunst@basf.com

Homepage: www.museum-fuer-lackkunst.de

Öffnungszeiten: Di 12-20 Uhr,

Mi-So und an gesetzlichen Feiertagen 12-18 Uhr

Ausstellungen

28.10.2012 – 27.01.2013

Koreanische Lackkunst

17.03. – 16.07.2013

Die russische Sammlung des Museums für Lackkunst

13.10..2013 - 12.01.2014

Vernis Martin – Französischer Lack im 18. Jahrhundert

Personalstand

Dr. Monika Kopplin, Direktorin

Kristina Hein, Assistentin

Patricia Frick, wissenschaftliche Mitarbeiterin China

Beatrice Kromp, wissenschaftliche Mitarbeiterin Japan

Julia Kroker, Marketing und Kommunikation

Sammlungsbestand (Asiatika)

Lackkunst aus China, Japan, Korea und Südostasien


Bibliothek

Museen

Präsenzbibliothek mit Schwerpunkt Lackkunst. Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Publikationen

Siehe http://www.museum-fuer-lackkunst.de/pdf/kataloge.pdf

Offenbach am Main, DLM – Deutsches Ledermuseum/

Schuhmuseum Offenbach

Frankfurter Str. 86

63067 Offenbach

Tel.: 069 - 829 79 80

Fax: 069 - 810 90 0

E-Mail: info@ledermuseum.de

Homepage: www.ledermuseum.de

Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr

Montags nur für gemeldete Gruppen

Ausstellungen

Ab 07.12.2012

Von der Kultur der Samurai“ – Reflexe aus einer versunkenen Welt

Die Eröffnung der neuen Ausstellung zum Thema China/Tibet wird voraussichtlich im

April 2013 erfolgen.

Personalstand

Dr. Christian Rathke, Direktor

Dr. Rosita Nenno, wiss. Angestellte, als Kuratorin zuständig für die europäischen Sammlungen

Sammlungsbestand (Asiatika)

Ethnologisches Museum:

Das Museum besitzt Sammlungen von Schattentheaterfiguren aus Thailand, Indien, China,

Kambodscha und Indonesien, außerdem aus Ägypten und der Türkei. Außergewöhnlich

ist ein Schattentheaterspielsatz aus China, der dem Kaiser Qianlong (1711-1799)

gehörte, sowie die großen Thai-Schattentheaterscheiben. Nur wenige Museen der Welt

können sich derart qualitätvoller Schattentheaterfiguren rühmen (größte Sammlung ostasiatischer

Schattenspielfiguren weltweit).

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Weitere Asiatika: China: Lederarbeiten 14.-20. Jh. Tibet, Japan: Rüstungen, Sättel,

Waffen 14.-20. Jh., Indonesien: Schattenspielfiguren, Tanzmasken, Waffen.

Weitere Sammlungen:

Angewandte Kunst, Kunst und Design in Europa, von 1300 bis heute.

Vom Handwerk zur Industrie – Lederwaren in Offenbach

Deutsches Schuhmuseum mit Sammlungen von fünf Kontinenten und aus 4.000

Jahren

Bibliothek

Bestände entsprechend den Sammlungsschwerpunkten. Ca. 10.000 Bände.

Präsenzbibliothek. Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Publikationen

www.ledermuseum.de:

Indian Times - Nachrichten aus dem roten Amerika, Geschichte und Lebensweise ausgewählter

indianischer Kulturen Nordamerikas, u.a. Indianische Mokassins, Stiefel und

Sandalen aus Nordamerika, Ausstellungskatalog Offenbach 2002 in Zusammenarbeit

mit dem Museum der Weltkulturen, Frankfurt/Main und dem Deutschen Filmmuseum,

Frankfurt/Main, 124 Seiten, 209 Abb. Preis: 22,00 €

Magie der Südsee - Terres d’ Echanges, Ausstellungskatalog, Bordeaux 1998, Texte

französisch und deutsch, 144 Seiten, 170 Abb. Preis: 14,80 € weitere Informationen

Mythos Cowboy. Ausstellungskatalog, Offenbach 1989, deutsch / englisch, 152 Seiten,

157 Abb. Preis: 15,00 €

Afrika. Bestandskatalog, 1988, 227 Seiten, 193 Abb. Preis: 10,00 €

Das Chinesische Schattentheater. Bestandskatalog, 1986, 167 Seiten, 353 Abb. Preis:

17,00 €

DVD (Katalog auf DVD): Götzfried Sangsri: Das Thailändische Schattentheater, Herausgeber:

Deutsches Ledermuseum Schuhmuseum Offenbach 1991, 87 Seiten,

110 Abb. Preis: 15,00 €

Macht Leder Lust. Katalog zur Ausstellung “Macht Leder Lust”: Der Ausstellungskatalog

(deutsch/englisch) ist ein über die Schau hinausweisendes Handbuch, das die Aspekte

der Codierung der Lederkleidung in ihrer Komplexität beleuchtet. 160Seiten mit 150 Abbildungen,

Preis: 49,90 Euro

Lederlust - Meisterwerke der angewandten Kunst aus dem Deutschen Ledermuseum

Offenbach. Neuerscheinung 2006, Sonderpreis im DLM Ledermuseum 29,90 Euro

Goldleder - Kinkarakawa (Japan). Ausstellungskatalog, Offenbach 1989, 59 Seiten,


43 Abb., Preis: 10,00 Euro

Museen

Europa - Leder, Bucheinband, Lederschnitt, Handvergoldung, Lederwaren, Taschen.

Katalog 1974, 127 Seiten, 85 Abb., Preis: 8,00 Euro

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein unbezahltes Praktikum am Museum durchzuführen.

Bedingungen: Minimum 3 Monate bzw. 1-2 Tage wöchentlich über 6–12 Monate.

Stuttgart, Linden-Museum Stuttgart, Staatliches Museum für

Völkerkunde

Hegelplatz 1

70174 Stuttgart

Tel.: 0711 - 2022-3

Info-Tel.: 0711 - 2022-456

Fax: 0711 - 2022-590

E-Mail: sekretariat@lindenmuseum.de

Homepage: www.lindenmuseum.de

Öffnungszeiten: Di-Sa 10-17 Uhr

Sonn- und Feiertage 10-18 Uhr

Für Sonderausstellungen Mittwochs: 10-20 Uhr

Ausstellungen

13.10.2012 - 13.01.2013.

Entdeckung Korea! Schätze aus deutschen Museen

Ab 2014 wird das Linden-Museum Stuttgart einen Teil seiner Sammlung japanischer

Porzellane dauerhaft im Schloss Ettlingen bei Karlsruhe zeigen.

Personalstand

Vorstand:

Prof. Dr. Inés de Castro, Direktorin

Ulrike Messerschmidt, Kaufmännische Direktorin

Referat Ostasien:

Dr. Uta Werlich, Kuratorin

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Martin Otto-Hörbrandt

Sammlungsbestand (Asiatika)

Der Sammlungsbestand der Ostasien-Abteilung umfasst rund 16.000 Objekte vor allem

aus Japan und China. Besondere Erwähnung verdienen hierbei die rund 3.000 japanischen

Malereien aus der Sammlung Erwin Baelz, der Bestand ostasiatischer Lackarbeiten

(u. a. Slg. Fritz Löw-Beer), die unfangreiche Keramiksammlung des Hauses sowie

die rund 800 Netsuke der Slg. Trumpf. Korea ist mit ca. 450 Objekten vertreten.

Ansprechpartner: Dr. Uta Werlich.

Bibliothek

Die Bibliothek des Linden-Museums Stuttgart ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek

mit Sammelschwerpunkt Ethnologie. Der Bibliotheksbestand zählt rund 50.000

Bände (davon ca. 3.000 Monographien zu Ostasien) sowie 270 laufende Zeitschriften

und Jahrbücher.

Öffnungszeiten: Telefonische Anmeldung erforderlich.

Di und Do 10-12, 13-16 Uhr, Mi 10-12, 13-18 Uhr

Fr 10-12 Uhr

Kontakt: Dipl.-Bibl. Günter Darcis

Tel.: 0711 - 2022-510

Fax: 0711 - 2022-590

E-Mail: bibliothek@lindenmuseum.de

Die Bibliothek des Linden-Museums ist eine reine Präsenzbibliothek. Kopien sind in Absprache

mit der Bibliotheksleitung möglich.

Publikationen

Tribus – Jahrbuch des Linden-Museums Stuttgart - 19,90 €.

Für weitere Publikationen siehe Homepage.

Neuerwerbungen

Als herausragende Neuerwerbung ist für das Jahr 2011 eine Hängerolle – „Kikyô im

Mondlicht“, Mitte 19. Jh. – von Suzuki Kiitsu (1796-1858) zu erwähnen.

Im Frühjahr 2012 erhielt das Museum als großzügiges Geschenk mehr als 300 koreanische

Architekturfotografien des belgischen Fotografen Prof. Mark de Fraeye.

Eine detaillierte Übersicht über alle Schenkungen und Neuerwerbungen der Ostasien-

Abteilung findet man im Jahrbuch des Linden-Museums Tribus.


Praktikum/Volontariat

Museen

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein unbezahltes Praktikum am Museum durchzuführen.

Betreuung von Abschlussarbeiten

Eine Arbeit mit der Sammlung ist möglich.

Weiden, Internationales Keramik-Museum, Zweigmuseum der

Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich

Luitpoldstraße 25

92637 Weiden

Tel.: 0961 - 32020

Fax: 0961 - 3 81 0627

E-Mail: keramikmuseum@die-neue-sammlung.de

Homepage: www.die-neue-sammlung.de

Öffnungszeiten: Di-So 10-12:30 und 14-16:30 Uhr

(und nach Vereinbarung) sowie zum „Kunstgenuss bis Mitternacht“

18-24 Uhr (2012: 26.10., 2013: 25.10.)

Montags und an Feiertagen geschlossen

Zusätzlich geschlossen an folgenden Tagen: Fasching (Samstag bis Dienstag) | Bürgerfest

(letzter Sonntag im Juni - 2013: 30.06.) | Jubilatemarkt (3. Sonntag nach Ostern -

2013: 21.04.) | Kathreinmarkt (Sonntag vor dem 1. Advent – 2012:25.11. – 2013:24.11)

Ausstellungen

Oktober 2012 - Frühjahr 2013 (Neuaufstellung)

Porzellan aus China - Die Sammlung Seltmann

22.07 - 07.10.2012.

Koreanische Keramik. Kap Sun Hwang

Eine Ausstellung der Neuen Sammlung München

Personalstand

Stefanie Dietz, M.A., Örtliche Leitung

Sammlungsbestand (Asiatika)

Porzellan aus China – Die Sammlung Seltmann (Qing - Dynastie); Keramik aus Thailand

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

(Ban Chiang Kultur) – Ein Beitrag des Staatlichen Museums für Völkerkunde München

Bibliothek

Präsenzbibliothek, kleiner Bestand entsprechend den Sammlungsbeiträgen,

Schwerpunkt Europa. Kopiermöglichkeiten sind vorhanden.

Publikationen

Hufnagl, Florian (Hrsg.): Porzellan aus China die Sammlung Seltmann, Heidelberg 1998

(mit Beiträgen von Nora v. Achenbach und Arnulf Stößl), 24,50 €

Hufnagl, Florian (Hrsg..), Straßer, Josef, Roland Summer: Keramik - ceramics; [Ausstellung

20. Juni bis 19. September 2010], München: Die Neue Sammlung, 2010. - 47 S. :

überw. Ill., Text in dt. und ngl., 15,00 €

Hufnagl, Florian (Hrsg.), Koreanische Keramik- Kap- Sun Hwang, Katalog zur Ausstellung

im Internationalen Keramik-Museum Weiden, 2012. (Text: Dr. Josef Straßer), 12,00


Neuerwerbungen

Siehe Haupthaus Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich

Würzburg, Siebold-Museum

Siebold-Palais, Frankfurter Str. 87

97082 Würzburg

Tel.: 0931 - 41 35 41

Fax: 0931 - 619 22 40

E-Mail: sieboldgesellschaft@web.de

Homepage: www.siebold-museum.de

Öffnungszeiten: Di-So 14:30-17:30 Uhr

weitere Besuchszeiten nach persönlicher Vereinbarung

Ausstellungen

10.10.10-20.02.11

1000 Jahre Genji Monogatari. Die Geschichte vom Prinzen Genji.

Japanische Seidenreliefbilder (oshi-e) aus der Werkstatt von Yōko Nakamura, Tōkyō

20.03.11-01.05.11

Siebolds Blumengarten Botanische Zeichnungen der Niederländischen Vereinigung

botanischer Künstler, ergänzt durch einige Arbeiten von Keiga Kawahara und Original


Herbarbögen aus der Siebold-Sammlung im Reichsherbarium Leiden

Museen

04.04.11-11.05.11

Philipp Franz von Siebolds Einfluss bei der Wiederöffnung Japans

Zum Jubiläum „150 Jahre Vertragsabschluss Preußen – Japan“. Dokumente und Druckwerke

zu Siebolds politischer Tätigkeit und zur Eulenburg-Mission

14.05.11-03.07.11

Lenz³ (= Lenz hoch 3)

Japanische Impressionen einer Würzburger Künstlerfamilie – mit Aquarellen, Hinterglasmalerei

und „Fabelhaften Wesen“ von Wolfgang, Hella und Barbara Lenz

10.07.11-18.09.11

manga-do der Weg des manga - Vom japanischen Holzschnitt zu manga und

anime

(Slg. Günter Beck)

25.09.11-27.11.11

Hommage an Hokusai Farbige Arbeiten auf Papier von Ute Litzkow, Berlin

09.12.11-15.01.12

Matsuri – Festivalszenen mit zeitgenössischen japanischen Puppen

von Harumi Oshima, Tokyo

22.01.12-01.04.12

Drachen in Japan und der übrigen Welt Ausstellung einer Privatsammlung zum

„Jahr des Drachen“

Personalstand

Ehrenamtliche Leitung: Udo Beireis, M.A., 1.Vorsitzender der Siebold-Gesellschaft e.V.,

Dr. Andreas Mettenleiter, 2. Vorsitzender

Wolfgang Klein-Langner, Schatzmeister

Tanja Feuerpfeil, Protokoll

Sammlungsbestand (Asiatika)

Förderung des Lebenswerkes von Philipp Franz von Siebold (wissenschaftlicher Entdecker

Japans) und seiner fränkischen Gelehrtenfamilie, u.a. durch entsprechende Sonderausstellungen,

Veranstaltungen und Publikationen.

Bibliothek

Schwerpunkt Philipp Franz von Siebold, seine Famillie - seine Zeit. Japan: Landeskunde,

Kultur. Präsenzbibliothek, ca. 20.000 Bücher.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Publikationen

Liste aller Publikationen auf der Homepage (www.siebold-museum.de).

Kostenloser E-mail-Newsletter.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum / Volontariat am Museum durchzuführen.

Sonstige Informationen

Original japanisches Teehaus im Siebold Palais; Nutzung auch für Teezeremonien

durch Gäste möglich.

Regelmäßige Ikebana-Kurse. Auf Wunsch Origami Workshops.

Österreich

Wien, Museum für Völkerkunde

Neue Burg

A-1010 Wien

Tel.: +43 - (0) 1 - 525 24-5052 oder -5053

Fax: +43 - (0) 1 - 525 24-5199

E-Mail: info@ethno-museum.ac.at

Homepage: www.ethno-museum.ac.at

Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-18 Uhr

Dienstag geschlossen

Ausstellungen

17.02.-21.11.2011

Die Kultur der Kulturrevolution. Personenkult und politisches Design im China

von Mao Zedong

25.5.-19.9.2011

Was wir sehen Bilder, Stimmen, Repräsentation

Zur Kritik einer anthropometrischen Sammlung aus dem südlichen Afrika

07.09.-28.5.2012

Wald/Baum/Mensch


16.11.-19.03.2012

Abenteuer Wissenschaft: Etta Becker-Donner in Afrika und Lateinamerika

01.02.2012-11.06.2012

Naga – Schmuck und Asche

Personalstand

Dr. Bettina Zorn, Leiterin, Sammlung Ostasien

Tel.: +43 - (0) 1 - 525 24-5117, Fax: +43 -(0) 1 - 525 24-5199

E-Mail: bettina.zorn@ethno-museum.ac.at)

Sammlungsbestand (Asiatika)

Ostasien (China, Korea, Japan)

Bibliothek

Mo, Di, Do 10-16 Uhr, Mi 10-18 Uhr, Fr geschlossen

Fotosammlung, schriftliches Archiv: Termin nach Vereinbarung.

Kopiermöglichkeit vorhanden.

Publikationen

Museen

Die Kultur der Kulturrevolution. Personenkult und politisches Design im China von Mao

Zedong. 255 S., zahlr. Abb., brosch., € 36,00

Balinese Art. Balinese Art in transition. Ausstellungskatalog, 104 S., zahlr. Abb., geb.,

deutsch, englisch, € 19,90

Made in Japan. Aus den Sammlungen des Museums für Völkerkunde, 80 S., zahlr. Abb.,

brosch., € 14,90

Götterbilder. Südasien, Südostasien, Himalayaländer. Ausstellungskatalog 2008/09, 96

S., zahlr. Abb., brosch., € 19,90

Naga Identitäten. Zeitenwende einer Lokalkultur im Nordosten Indiens. 463 S., zahlr.

Abb., geb., € 49,90

Naga Identities. Changing Local Cultures in the Northeast of India. 464 S., zahlr. Abb.,

geb., € 49,90

Katalog Kulturen Ostasiens. China - Korea – Japan. 118 S., 118 Abb., geb., € 1,90

Geld aus China. Sonderausstellung 2004, 95 S., zahlr. Abb., brosch., € 14,90

Zeitgenössische christliche Kunst aus China. Ausstellungskatalog 2000, 39 S., zahlr.

Abb., brosch., € 2,90

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Chi Choen. Was ist wichtig. Photographien. Ausstellungskatalog 2002, zahlr. Abb.,

brosch., deutsch/englisch, € 0,50

Forschungsprojekte

Aufarbeitung Sammlungen des 19. Jahrhunderts

Aufarbeitung China 18. Jh

Edo-zeitliche Architekturmodelle

Neuerwerbungen

Legat Sock/Walk (21 Objekte wie Bronzen, Lack, Keramik, gesammelt vor 1933 in

China)

Praktikum/Volontariat

Für Studierende der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum am Museum zu absolvieren.

Bedingungen: Zweiter Studienabschnitt.

Schweiz

Zürich, Museum Rietberg

Gablerstr. 15

CH-8002 Zürich

Tel.: +41 - (0) 1 - 206 31 31

Fax: +41 - (0) 1 - 206 31 32

E-Mail: museum.rietberg@zuerich.ch

Homepage: www.rietberg.ch

Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr,

Mi und Do 10-20 Uhr, Mo geschlossen

Ausstellungen

Bis 14.10.2012

Die Schönheit des Augenblicks – Frauen im japanischen Holzdruck

Bis 11.11.2012

Streetparade der Götter - Bronzekunst aus Indiens Dörfern


23.11.2012–10.3.2013

Chavín – Perus geheimnisvolle Anden-Tempel

bis 2.12.2012

Götterwelten – Hinduistische Mythen

Personalstand

Museen

Dr. Albert Lutz, Direktor

Dr. Katharina Epprecht, Stellv. Direktorin, Kuratorin der Japan-Abteilung

Dr. Johannes Beltz, Leiter Kuratorium, Kurator der Indien- und Südostasien-Abteilung

Lorenz Homberger, Kurator der Afrika-Abteilung und Ozeanien

Axel Langer, lic. phil., Kurator der Abteilung Neuer Orient

Alexandra von Przychowski, M.A., Kuratorin der China-Abteilung

Dr. Jorrit Britschgi, Kurator für indische Malerei

Peter Fux, Assistenz-Kurator für die Kunst Altamerikas

Sammlungsbestand (Asiatika)

Das Museum Rietberg Zürich ist das einzige Kunstmuseum für außereuropäische Kulturen

in der Schweiz und besitzt eine international renommierte Sammlung mit Werken

aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien.

Mit der Präsentation von Kunstwerken will das Museum nicht nur die faszinierende Vielfalt

künstlerischer Ausdrucksformen bewusst machen, sondern auch Verständnis und

Interesse für fremde Kulturen, Weltanschauungen und Religionen wecken.

Die China-Abteilung des Museums Rietberg zählt zu den herausragenden Sammlungen

chinesischer Kunst in Europa. Die Sammlungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der

buddhistischen Plastik, der Grabkunst (Bronzen, Jade, Grabkeramik) sowie der Malerei

der Ming- und Qing-Dynastie (1368-1911).

Buddhistische Plastik, Nō-Masken, Malerei und Farbholzschnitte bilden die Schwer-

punkte der Japan-Sammlung. Das Museum besitzt eine kleine, aber exquisite Auswahl

buddhistischer Holzskulpturen aus der Kamakura-Zeit (1185-1333). Im Zentrum stehen

zwei äußerst fein geschnitzte Bodhisattvas (Jizō und Kokuzō). Ein anderer Bereich japanischer

Bildschnitzerkunst wird durch 34 Nō-Masken (Geschenk Balthasar und Nanni

Reinhart, Winterthur) abgedeckt. Die Malerei-Sammlung besteht aus wenigen, mit

reichen Farben und Gold gemalten buddhistischen Bildern aus der frühen Muromachi-

Zeit (1333-1568). Dazu kommt eine weitaus umfangreichere Sammlung von Literaten-

und Zen-Malerei des 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

Die rund 200 Bronzen und 12 Thangkas umfassende Sammlung Aschmann vermag

einen umfassenden Überblick zu vermitteln über die Entwicklung und Verbreitung buddhistischer

Bronzeplastik von Indien bis Tibet. Weiterhin Kunst aus Ghandara und indische

Malerei.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Bibliothek

Die Schwerpunkte sind Bücher zur Kunst Chinas, Japans, Indiens und Afrikas. Die

Bücherbestände des gesamten asiatischen Bereichs sind erfasst und online abrufbar,

die Bestände der anderen Abteilungen sind noch in Bearbeitung. Präsenzbibliothek.

Publikationen

Gschwend, Annemarie Jordan und Beltz, Johannes: Elfenbeine aus Ceylon: Luxusgüter

für Katharina von Habsburg (1507–1578). Zürich: Verlag Museum Rietberg, 2010, CHF

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Karlsson, Kim, Murck, Alfreda und Matteini, Michele (Hrsg.): Luo Ping (1733-99): Visionen

eines Exzentrikers. Zürich: Verlag Museum Rietberg, 2009, CHF 78,00/€ 56,00

Carpenter, John T. (Hrsg.): Reading Surimono: The Interplay of Text and Image in Japanese

Prints. Hotei Publishing, 2009, CHF 90,00

Museum Rietberg Zürich (Hrsg.): Surimono: Die Kunst der Anspielung in japanischen

Holzdrucken. Verlag Museum Rietberg, 2009, CHF 14,00/€ 10,00

Britschgi, Jorrit: Die Meister der indischen Malerei. Zürich: Verlag Museum Rietberg,

2011, CHF 39, (D) 28 €.

Seyller, John with introductions and interpretations by Konrad Seitz: Mughal and Deccani

Paintings: Eva and Konrad Seitz Collection of Indian Miniatures. Artibus Asiae Publishers.

CHF 56.00

Przychowski, Alexandra von: Bhutan: Heilige Kunst aus dem Himalaya. Zürich: Verlag

Museum Rietberg, 2010, CHF 16.00

Beach, Milo C., Goswamy, BN und Fischer, Eberhard (Hrsg.): Masters of Indian Painting

1100–1650, Masters of Indian Painting 1650–1900. Artibus Asiae, Supplementband

48.1/2, 2 Bde., CHF 180, (D) 130 €

Fischer, Eberhard and Pathy, Dinanath: Amorous Delight. The Amarushataka Palm Leaf

Manuscript, Illustrated by the Master of Sharanakula (Orissa, India). Artibus Asiae Publishers,

CHF 88.00, 63.50 €, USD 69.00 (plus p&p)

Ausgezeichnet als eines der 100 schönsten Schweizer Bücher des Jahres 2006

Forschungsprojekte

Aufarbeitung des Nachlasses der Schweizer Künstlerin und Indologin Alice Boner

(1889–1981)

Im Jahr 2009 erhielt das Museum Rietberg den letzten Teil des Nachlasses von Alice

Boner. Seitdem wird dieser systematisch aufgearbeitet. Abgeschlossen ist die Erfassung

der fast 2000 Zeichnungen, Skulpturen und Malereien. Zurzeit werden die über 22.000

Fotografien aufgenommen und identifiziert.


Museen

Provenienzforschung

Seit 2008 gibt es am Museum Rietberg eine Teilzeitstelle für Provenienzforschung. In

einer ersten Stufe wird die Herkunft der Objekte aus der Sammlung von Eduard von

der Heydt, dem Gründungsdonator der Museums, systematisch aufgearbeitet. Geplant

ist, dass 2012 eine Publikation zu Eduard von der Heydts Sammeltätigkeit erscheinen

wird.

Neuerwerbungen

Japan:

Kannon Bosatsu, Edo-Periode, um 1800, Holz, lackiert und vergoldet, H. 104 cm,

Geschenk Rietberg-Kreis

China:

23 Bronzeobjekte der Shang- bis Han-Dynastie, Legat Charlotte Holliger-Hasler.

Praktikum/Volontariat

Es werden bevorzugt fortgeschrittene Studierende oder Studierende nach Abschluss für

ein projektbezogenes Praktikum eingesetzt (Ausstellungsassistenz, Aufarbeitung von

bestimmten Teilen der Sammlung).

Betreuung von Abschlussarbeiten

Studierende sind willkommen, sich mit Objekten unserer Sammlung zu beschäftigen.

Das Museum wird versuchen, mit Informationen zu helfen und die Kunstwerke zugänglich

zu machen. Eine strukturelle Betreuung einer Arbeit durch Mitarbeitende des Museums

ist allerdings nicht möglich.

Sonstige Informationen

Seit Februar 2007 besitzt das Museum zwei neue, unterirdische Hallen von je 1.300

m² für Sonderausstellungen und einen Teil der Sammlung. Die Sammlung ist nun in

neuer Präsentation im oberen Stockwerk des Neubaus (Afrika, China, Japan), den reno-

vierten Räumen der Villa Wesendonck (Indien, Tibet, Ozeanien, Altamerika, Indonesien,

Schweizer Masken) und in der Parkvilla Rieter (Indische Malerei, Vorderer Orient) zu

sehen. Durch die Erweiterung wurde es möglich, ganze Bereiche neu dauerhaft auszustellen,

andere Bereiche können nun umfassender und großzügiger gezeigt werden.

In der China-Abteilung wurde die Dauerausstellung ergänzt durch Dauerleihgaben

chinesischer Cloisonnés und Gold- und Silberobjekte der Sammlung Alice und Pierre

Uldry und Keramiken der Meiyintang Collection. Außerdem ist im Schaudepot die gesamte

Sammlung des Museums der Öffentlichkeit zugänglich (außer Malerei).

Artibus Asiae Office

Museum Rietberg, Gablerstr. 15, Ch-8002 Zürich

Tel.: +41 (01) 2 02 - 4564, Fax: +41 (01) 2 02 - 5201

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Artibus Asiae was founded in Dresden in 1925 as a publishing house specialising on art

and archaeology of Asia. It is directed by the Museum Rietberg in cooperation with the

Arthur M. Sackler Gallery, Smithsonian Institution, Washington DC.

Artibus Asiae Journal

Twice a year, Artibus Asiae publishes a journal with approximately 200 pages which

comprises important scholarly contributions written by renowned specialists all over the

world.

Artibus Asiae Monographs

A series of supplement volumes complements the journal and presents a broad range of

lavishly illustrated studies.

Niederlande

Amsterdam, Rijksmuseum

Postbus 74888

1070 DN Amsterdam

Tel.:/Fax: +31 - (0)20 - 674 7000

E-Mail: info@rijksmuseum.nl

Homepage: www.rijksmuseum.nl

Öffnungszeiten: Mo-So 9-18

Personalstand

Dr. Anna Slaczka, Kuratorin India

Drs. Menno Fitski, Kurator China, Japan, Korea

Dr. William Southworth, Kurator Southeast Asia

Dr. Jan van Campen, Kurator Asian Export Art

Sammlungsbestand (Asiatika)

Indonesische Skulptur der klassischen Periode; japanische Malerei und Keramik; chinesisches

Export-Porzellan. Sammlung der Asian Art Society in the Netherlands (gegründet

1918).

Bibliothek

Frans van Mierisstraat 92, Amsterdam

Kopiermöglichkeiten vorhanden.


Sonstige Informationen

Museen

Due to reconstruction works only a small part of the museum will be open. The museum,

including a new pavilion for Asian art will be open in 2013.

Leeuwarden, Keramiekmuseum Princessehof

Grote Kerkstraat 11

8911 DZ Leeuwarden

Tel.:/Fax: + 31 (0) 58 - 2 948 958

E-Mail: info@princessehof.nl

Homepage: www.princessehof.nl

Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr

Personalstand

Dr. Eva Stroeber, Curator Oriental ceramics

Polen

Warschau, Muzeum Azji Pacyfiku / The Asia and Pacific

Museum

ul. Solec 24.

00-403 Warsaw

Asia Gallery

ul. Freta 5, Warsaw, Poland

Tel.: +48 - (0) 22 - 629 67 24

Fax: +48 - (0) 22 621 87 19

E-Mail: plawmaip@muzeumazji.pl

Homepage: www.muzeumazji.pl

Öffnungszeiten: Asian Gallery: Mo, Fr-So 12-18 Uhr, Di-Do 10-18 Uhr

Ausstellungen

2012

February-June

Souvenir from the East

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

June-November

Jewelry of the Nomads of Afghanistan

November

The Sun Bird. Ornament in the Art of Indonesia (Arbeitstitel)

2013

Folk Arts of India (Arbeitstitel)

Man and Woman: Roles in the Islamic culture (Arbeitstitel)

Image of Buddha (Arbeitstitel)

Personalstand

Andrzej Wawrzyniak, director, curator-in-chief

Dr. Joanna Wasilewska, deputy director, head of curatorial department

Monika Strzechowska, head of collection department

Irena Karabasz-Szymanska, head of restoration atelier

Sammlungsbestand (Asiatika)

The Indonesian collection takes up the main part with about 5.000 objects including over 400

kerises and other side arms, about 450 textiles: batiks, ikats, golden thread fabrics etc., stone

sculptures dated 10-12th c., paintings by outstanding 20th c. artists. Numerous theatre puppets

and masks, gamelan sets, ornaments, metalware and basketry also deserve the mention.

Vietnam is represented by temple sculptures made of lacquered wood, furniture, woodblock

prints, ceramics, water pipes. Paintings by modern artists constitute a strong part

of the collection. A set of textiles from different regions and ethnic groups originates from

Laos. In 2007-2008 the South-East Asian collection was enriched by a precious group

of over 400 objects from Burma (Myanmar): Buddhist sculptures, architectural elements,

lacquer ware, masks, puppets.

A collection covering the countries of Vajrayana Buddhism, mainly Mongolia, Tibet and

a part of Nepal, comprises thang-ka paintings and miniatures, sculptures, ritual objects,

dance masks and costume, books, as well as several Mongolian yurts, silver jewelry and

ethnographical objects.

An Indian collection presents mainly the folk arts: polychromed sculptures and shrines,

traditional paintings and prints, textiles, metal wares. Also a part of Nepalese collection

is inspired by Hindu religion and traditions. A set of masks from Sri Lanka belongs to the

Indian cultural circle, too.

Our Chinese collection consists mainly of applied and folk arts: furniture, silverware, costumes,

jewelry, puppets, glass paintings, prints, papercuts. The eldest object is a sand-


Museen

stone Guanyin head, dated for Sui or early Tang dynasty. Chinese ceramics, dated 13th

to 19th centuries, exported to the islands of today’s Indonesia, is of special interest.

Central Asia collection’s strong point are textiles and costumes: men’s and women’s

coats and headdresses of ikat, brocade, embroidered velvet or felt, from Uzbekistan, Kazakhstan,

Turkmenistan and different peoples of Afghanistan; also jewelry, metal ware,

ceramics.

Papua New Guinea and Vanuatu are represented by masks, sculptures, ornaments,

weapons, musical instruments and other objects.

Smaller collections originate from Japan, Northern Korea, Philippines, ancient Palestine,

Iran, Australia, Yemen and other Arabic countries, Caucasus, Turkey, Bhutan, Pakistan,

Bangladesh and different Pacific islands.

The distinctive profile of the Museum is collecting the works of Polish artists inspired by

Asian cultures.

Bibliothek

Over 12.000 volumes of publications on Asia and the Pacific region – mainly fine art

and culture. Small collection of microfilms, CD and other records. Photo archive under

construction, mainly documentation photos of the 2nd half of 20th c.

Publikationen

Catalogues of the exhibitions, all bilingual since 2008.

Neuerwerbungen

Because of limited finances, very few acquisitions since 2010, mainly donations, especially

from Turkmenistan and Afghanistan (costumes, jewelry). For the same reason, no

strict acquisition plan for 2013.

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum / Volontariat am Museum durchzuführen.

Bedingungen: recommendation of the university, agreement when necessary; in case of

foreign student, English spoken.

Betreuung von Abschlussarbeiten

Das Museum wäre bereit Studenten der Kunstgeschichte Ostasiens bei ihrer Abschlussarbeit

(Bachelor, Master, Magister) zu betreuen.

Bedingungen: in limited range: possible access to the collection, after university’s recommendation,

and consultations.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Sonstige Informationen

The Asia and Pacific Museum in Warsaw was founded in 1973 on the basis of a private collection

of Asian art gathered and later donated to the Polish State by Andrzej Wawrzyniak,

its director and curator-in-chief for lifetime.

The museum organizes temporary exhibitions, presenting different parts of collection, also

in other Polish museums, as well as photo exhibitions, public lectures, concerts, performances,

educational activities etc. It is also a co-organizer of many conferences, generally

on annual basis; in 2011: “South-East Asia: Art, Heritage and Artistic Relations with

Europe/Poland”, held in Cracow 29.09-01.10.2011.

The new Museum building is under construction and the opening of permanent exhibition

is scheduled for 2012/2013.

Warschau, Muzeum Narodowe w Warszawie (Nationalmuseum

in Warschau), Abteilung für Orientalische Kunst

Aleje Jerozolimskie 3

00-495 Warszawa, Polen

Tel.: 0048 - 22 - 6211031, Inruf 218 oder 360

Fax 0048 - 22 - 6228559

E-mail :tmajda@mnw.art.pl

Homepage: http://www.mnw.art.pl

Öffnungszeiten: Di,Mi,Fr,Sa,So, 10-18 Uhr

Do 10-21 Uhr

Mo geschlossen

Personalstand

Prof. Tadeusz Majda, Direktor u. Leiter d. Orientalischen Abteilung; Islamische Kunst

Joanna Markiewicz, M.A., Kustodin f. chinesische Kunst

Joanna Popkowska, M.A., Kustodin f. chinesische Kunst

Katarzyna Maleszko, M.A., Kustodin f. japanische Kunst

Magdalena Szpindler, M.A., Kustodin für buddhistische u. hinduistische Kunst

Małgorzata Polakowska, Bibliothek

Sammlungsbestand (Asiatika)

Chinesische Kunst: ca. 5000 Objekte,

Schwerpunkt 18.-19. Jh.; Holzschnitte, Cloisonné Email, Porzellan, Bronzen, Malerei,


Graphik, Holzskulptur, Lack-, Elfenbein- und Steinarbeiten, Glas, Textilien, Möbel

Museen

Japanische Kunst: ca. 2500 Objekte

Schwerpunkt 19. Jh., Holzschnitte, Porzellan, Lackarbeiten, Netsuke, Tsuba, Cloisonné

Email, Holzskulptur

Lamaistische Kunst: ca. 300 Objekte

Schwerpunkte: 19. Jh. Buddhistische Skulptur, Ritualgegenstände, Thankas, Manuskripte

Bibliothek

Präsenzbibliothek mit umfangreichen Beständen zur chinesischen, japanischen, indischen

und islamischen Kunst für Studenten und Fachbesucher.

Kopiermöglichkeit vorhanden.

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-15 Uhr

Praktikum/Volontariat

Für Studenten der Ostasiatischen Kunstgeschichte ist es nach Absprache möglich,

ein Praktikum oder Volontariat am Museum durchzuführen.

Tschechische Republik

Prag, Národní galerie v Praze (National Gallery Prague –

Collection of Oriental Art (Sbírka orientálniho umění))

Kinsky Palace

Staroměstské náměstí 12

10 15 Praha 1

Tel.: +420 - (0) 222 - 32 14 45

Fax: +420 - (0) 222 - 32 57 60

E-Mail: honcoopova@ngprague.cz (Sammlungsdirektorin)

Homepage: www.ngprague.cz

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr

Ausstellungen

Sept.-Dec. 2012

The Art Treasures from Vietnam

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

June 2012

Sho – Masters of Contemporary Japanese Calligraphy

June-Sept. 2013

Asian Carpets from Czech and Moravian Collections (with international symposium)

Short-term exhibitions in the exhibition hall Kinsky Palace Stables:

June 1st- 5th, 2011

Bonsai 2011

The annual review of Japanese art of bonsai, suiseki, ikebana and kimono design prepared

by the Czech-Japanese Society members (Václav Wiesner)

June 16-July 10, 2011

Sho – Masters of Contemporary Japanese Calligraphy

October 27, 2011 - January 29, 2012

KUNISADA –Master of the Late Japanese Woodcut

May – August 2012

The Art Treasures from Vietnam

Vietnamese art from Czech Coll.

Autumn 2012

Cham Charms and Rituals

Loan from China, exhibition of Mongolian Cham masks, costumes, thangka, ritual implements

and statues, Wallenstein Riding School.

November 2012 - January 2013

Osaka Leaves

19th century Japanese Osaka woodcuts from Czech collections, in cooperation with the

Art Research Centre, Kyoto.

Personalstand

Ing. Vladimír Rösel, Generaldirektor

Markéta Hánová, Ph.D., Sammlungsdirektorin Orientalische Kunst, Kuratorin für japanische

Kunst (E-Mail: hanova@ngprague.cz)

Michaela Pejčochová, Ph.D., Kuratorin für chinesische Kunst (E-Mail: pejcochova@ngprague.cz)

PhDr. Zdenka Klimtová, Kuratorin für indische, islamische und südostasiatische Kunst

(E-Mail: klimtova@ngprague.cz)

PhDr. Petra Polláková, M.A., Kuratorin für chinesische Kunst (E-Mail: pollakova@ngprague.cz)

Lenka Gyaltso, M.A., Kuratorin für tibetische Kunst (E-Mail: gyaltso@ngprague.cz)


Museen

Michaela Fišerová, Assistentin Bibliothek, Sammlungsdokumentation (E-Mail: fiserova@

ngprague.cz)

Sammlungsbestand (Asiatika)

Over 12.000 art objects from Japan, China, Tibet, India, South-East Asia, Islamic lands.

Bibliothek

Library with over 4000 volumes on Asian art, study room accessible upon request.

Library catalogue: http://art.jib.cz/metalib

Collection catalogue: http://ng.bach.cz/ces/

Fotothek: consultation available upon request, stecker@ngprague.cz (director for the

photo documentation), fotooddeleni@ngprague.cz (assistant of the photo documentation)

Copy facilities in the Collection´s office.

Publikationen

Catalogues on the Art of Asia available at the e-mail address:

obchodni@ngprague.cz

(CZ: Catalogues in Czech with many color illustrations and English summaries; EN:

Catalogues with separate English version)

CZ/EN: Suchomel, Filip, Suchomelova, Marcela: The Surface Created for Decoration,

Japanese Lacquerware from Czech

Collections. National Gallery in Prague, 2002.

CZ: Honcoopová, Helena: The Golden Age of Ukiyoe from the Pilsen County

Museum Collection. National Gallery in Prague, 2004.

CZ: Honcoopová, Helena: Kunisada- Master of the Late Japanese Woodcut.

National Gallery in Prague, 2005.

CZ/EN: Pejčochová, Michaela (ed.): Guide to the Collection of Oriental Art of the

National Gallery in Prague. 2006.

CZ: Honcoopová, Helena.: Black on White – Modern Japanese Calligraphy.

Art Gallery in Cheb and the National Gallery in Prague, 2006.

CZ/EN: Honcoopová, Helena (ed.): The Art of Korea. National Gallery in Prague,

National Museum of Korea, 2007.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

CZ: Hájek, Lubor: The Figural Painting of East Asia. National Gallery in Prague,

2008.

CZ/EN: Pejčochová, Michaela: Masters of the 20th-Century Chinese Ink Painting from

the Collections of the National Gallery in Prague. Prague: National Gallery in

Prague, 2008.

CZ/EN: Hánová, Markéta: Japanese Visions of Landscape (Japonské vize krajin).

Prague: National Gallery in Prague, 2009. € 16,00

CZ: Honcoopová, Helena, Zeman, Jakub: Japanese Horrors- Ghosts, Demons and

Monsters in Japanese art. National Gallery in Prague and Arcimboldo Gallery,

2009.

CZ/EN: Hánová, Markéta: Japanism in Czech Art. Prague: National Gallery in

Prague, 2010.

Praktikum/Volontariat

NG Collection of Oriental Art would like to welcome any student volunteering in our

library organisation and supervision work – we offer the possibility of staying in NG guest

room in the centre of Prague free of charge, but we cannot offer any per diem or salary.

A longer period of time is welcome – i.e. 1-2 months.

Sonstige Informationen

June 2013

Conference on Asian Carpets from Czech and Moravian Collections.

Spring 2014

Conference on Japonisme in Czech Art.

For further information on the symposiums, please contact the director of the Collection

hanova@ngprague.cz.


PRIVATSAMMLUNGEN

Privatsammlungen

Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Liste von Privatsammlungen, deren Besitzer

sich dankenswerterweise bereit erklärt haben, ihre Sammlungen einem interessierten

Fachpublikum zu zeigen. Soweit keine Adressen angegeben sind, werden die Interessenten

darum gebeten, Anfragen an die Redaktion des Mitteilungsblattes zu richten.

Diese werden dann weitergeleitet. Für den Kontakt der Sammler untereinander und zur

Erschließung der oft noch unbekannten Bestände ostasiatischer Kunst für die Wissenschaft

und für Interessenten und Kunstliebhaber wäre es zu begrüßen, wenn noch mehr

Privatsammler sich bereit erklären würden, ihre Sammlungen an dieser Stelle zu publizieren.

Informationen nimmt die Redaktion gerne entgegen.

(Für Chinesisch wurde einheitlich Pinyin-Umschrift gewählt.)

001

Chinese Ceramics from the Gulexuan Collection

Besichtigung nach Anmeldung möglich

Chiffre: 001

002

Netsuke, Sagemono

Besichtigung nach Anmeldung möglich

Chiffre: 002 (Sachsen)

003

Kunstwerke, Fotografien, Dokumente, Schriften und Korrespondenzen buddhistischer

oder vom Buddhismus beeinflusster Künstlerinnen und Künstler, Schriftsteller und Praktizierender.

Siehe Sammlungsprofil und Nutzungbedingungen auf den genannten Internetseiten.

Besichtigung nur nach Terminvereinbarung.

Adresse: Sammlung Thilo Götze Regenbogen (STGR)

Postfach 1288, 65719 Hofheim am Taunus

Rossertstraße 3, 65830 Kriftel am Taunus

Tel.: 0049 - 6192 - 43209 AB

E-Mail: tgr@tgregenbogen.de

HP: http://www.tgregenbogen.twoday.net/topics/Sammlungen/

004

Bestand: Sammlung von etwa 4000 traditionellen Scherenschnitten der ländlichen Bevölkerung,

insbesondere aus den Provinzen Shaanxi, Shanxi, Shandong und Innere

Mongolei; ca. 120 Bauernmalereien aus Hebei; Neujahrsdrucke.

Besichtigung nach Anmeldung möglich.

Adresse: Ingrid Jansen

Lazarettstr. 17, 80636 München

Tel.: 089 - 1293813

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

E-Mail: htjansen@web.de

Sonstige Informationen:

Ausstellungen seit 2009:

Ausstellung im Konfuzius-Institut der FU Berlin, 20.05.-11.06.2009,

Ausstellung in der Sparkasse Krefeld, 24.02.-15.03.2010,

Ausstellung im Geranienhaus des Nymphenburger Schlossparks München,

21.-26.05.2010,

Ausstellung im Klingenmuseum Solingen 24.07.-15.08.2010

005

Sammlung chinesischer Frühkeramik (Streitende Reiche bis Yuan Dynastie), entstanden

ab 1983 durch Kontakte mit Händlern in Deutschland, London, Hongkong und Japan

sowie durch Käufe auf Auktionen. Einzelne Werke waren im Linden-Museum Stuttgart

und anderen Museen ausgestellt. Langfristig ist eine Abgabe an ein deutsches Museum

vorgesehen.

Besichtigung derzeit nicht möglich.

Chiffre: 005


Kunsthandel und Galerien

KUNSTHANDEL UND GALERIEN

Für die vorliegende Ausgabe des Mitteilungsblattes wurde den uns bekannten Auktionshäusern

und Galerien, die sich auf Kunst aus Ostasien spezialisiert haben, ein Fragebogen

zugesandt. Die Antworten darauf bilden die Grundlage für die folgende Liste. Es

konnten nur die Einrichtungen berücksichtigt werden, von denen wir Informationen über

Aktivitäten erhalten haben. Die Aufführung eines Hauses in dieser Liste beinhaltet daher

keine Werbung.

Bitte beachten Sie auch die Anzeigen am Anfang und Ende des Heftes.

Deutschland

Augsburg, Galerie & Edition Khyun

Hans Weihreter

Schertlinstrasse 11-1/26

86159 Augsburg

Tel.: 0821 - 57 20 45

Fax: 0821 - 58 67 43

E-Mail: hans_weihreter@nexgo.de

Öffnungszeiten: Nur nach telefonischer Vereinbarung.

Schwerpunkt, Spezialisierung

Alter und antiker Schmuck aus Indien und Tibet. Besondere Schwerpunkte: Fürstliche

Geschmeide der Mogul-Periode und aus rajputischen Fürstenhäusern. Bedeutender

Goldschmuck der indischen Völker Rabari Maru Raika und Ahir, sowie antiken thokchas

aus Tibet und dem Himalaya.

Ausstellungen

13. bis 21. Oktober 2012 Ausstellung von antikem Schmuck aus Indien und Tibet zusammen

mit Galerie ECCO ARTE, Graz, im van Swieten-Saal der Nationalbibliothek in

Wien.

Im Oktober 2013 Ausstellung von antiken Geschmeiden aus Indien und Tibet zusammen

mit Galerie ECCO ARTE im van Swieten-Saal der Nationalbibliothek in Wien. Die

genauen Daten stehen noch nicht fest. Informationen werden baldmöglichst gegeben

unter http://www.ecco-arte.at/

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Vom 09. März bis 01. September 2013 veranstalten wir zusammen mit der städtischen

Kunstsammlungen in Augsburg im Schaezlerpalais in Augsburg die Ausstellung: “Mogule,

Maharajas und Thakure, Schmuckschätze indischer Fürsten und ihrer Vasallen”

(vorläufiger Arbeitstitel).

Publikationen

Ladakh - Vergessene Feste - Botschaften im Fels, erschienen bei der ADEVA in Graz.

Preis € 34,90

Blumen des Paradieses - Der Fürstenschmuck Nordindiens, erschienen bei der ADEVA

in Graz. Sonderpreis € 40,-

Schützende Pracht - Indischer Schmuck aus drei Jahrhunderten, erschienen bei Edition

Khyun. Preis € 34,90

Schätze der Menschen und Götter - Alter Goldschmuck aus Indien, erschienen bei Edition

Khyun. Preis € 20,-

Die Juwelen der Maharajas, Publikation als pdf-Dokument auf CD-ROM, erschienen bei

Edition Khyun in Deutsch, Englisch und Französisch. Preis € 35,-

Kavachha - Amulette der Hindus Indiens, 3. erweiterte Auflage, Publikation als pdf-

Dokument auf CD-ROM, erschienen bei Edition Khyun. Preis € 25,-

“Mogule, Maharajas und Thakure, Schmuckschätze indischer Fürsten und ihrer Vasallen”

(vorläufiger Arbeitstitel), Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Schaezlerpalais

in Augsburg, zur Zeit in Vorbereitung, Preis noch nicht bekannt. Informationen über den

Katalog und die geleichnamige Ausstellung zu gegebener Zeit unter http://www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/index.php?id=20164

Aystetten, Galerie Margot Lörcher

Dr. Heide Bücklein

Gartenstr. 13

86482 Aystetten

Tel.: 0821 - 48 90 28

Fax: 0821 - 48 57 41

E-Mail: Loercher@aol.com

Homepage: www.japanese-prints.com

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung.


Schwerpunkte

Kunsthandel und Galerien

Japanische Farbholzschnitte (Schwerpunkte: 18./1.Hälfte 19.Jh., Surimono, Hiroshige)

und illustrierte Holzschnittbücher. Kleines Sortiment an japanischen Tuschzeichnungen

und Rollbildern.

Ausstellungen, Begutachtungstermine (Asiatika)

25.-27.01.2013 Antiquariatsmesse Stuttgart

Publikationen

Kataloge gratis, erscheinen Ende September und im Frühjahr.

Berlin, Alexander Ochs Galleries Berlin | Beijing

Alexander Ochs

Besselstraße 14

10969 Berlin

Tel.: 030 - 2400 866-80

Fax: 030 - 2400 866-90

E-Mail: info@alexanderochs-galleries.de

Homepage: www.alexanderochs-galleries.com

Öffnungszeiten: Di-Sa 11-18 Uhr

Schwerpunkt, Spezialisierung

Alexander Ochs gründete 1997 seine Berliner Galerie für chinesische und später andere

ostasiatische Künstler im Zentrum des Programms. Er präsentierte hier erstmals

in Europa Künstlerinnen und Künstler wie Xu Bing, Yang Shaobin, Yin Xiuzhen, Chiharu

Shiota, Tsuyoshi Ozawa und Ik-Joong Kang, daneben auch Künstler wie Ai Weiwei, Chi

Peng, Fang Lijun und Heri Dono.

2004 folgte die Eröffnung der ersten Galerie in Beijing, China. Bis 2008 als ‚White Space‘,

seit 2009 führt Alexander Ochs den chinesischen Branch unter eigenem Namen. Hier

entstanden die ersten Dialogreihen mit Künstlern wie Jörg Immendorff, A.R. Penck, Franz

Gertsch und Hermann Nitsch, aus dem sich später das artist-in-residence-program‚ ‘The

Grey House‘ für Künstlerinnen und Künstler aus Europa und China entwickelte.

Die Galerie arbeitet mit zahlreichen Biennalen, Kunsthallen, Museen, institutionellen

und privaten Sammlungen zusammen und realisiert auch hier kulturell-kommunikative

Beziehungen zwischen China und Europa.

Alexander Ochs veröffentlichte zahlreiche Publikationen u.a. zu Micha Ullman, Yang

Shaobin und Miao Xiaochun; Vortragstätigkeit u.a. GUGGENHEIM BERLIN, FU Freie

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Universität Berlin, CAFA Central Academy for Fine Arts Beijing, Today Art Museum Beijing,

diverse Konfuzius Institute.

Die Galerie nimmt seit 1999 an Kunstmessen teil: u.a. abc art berlin contemporary, art

forum berlin, Art Cologne, ARCOmadrid, SH Contemporary Shanghai, Art Hongkong.

Ausstellungen

Berlin

04.02-17.03.2012

Wang Shugang I Ohne Titel

09.12.2011-29.01.2012

Miriam Vlaming | The Unknown Land

Ce Jian | The Maker (Salon)

05.11.–03.12.2011

Chen Guangwu | Young – Jae Lee

Ink, Earth & Fire

John Young | Das Bonhoeffer - Konzept (Salon)

Beijing

19.11.2011–22.01.2012

Lu Song | Dawn Villa

Publikationen

Uta Grosenick, Alexander Ochs (Hrsg.): Yang Shaobin,

Köln: DuMont Verlag, 2009. Preis 29,95 EUR.

Uta Grosenick, Alexander Ochs (Hrsg.): MIAO XIAOCHUN: 2009-1999,

Köln: DuMont Verlag, 2010. Preis 34,90 EUR.

Wang Shugang | The Bronzes 2010, ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING,

Timezone 8 Limited, Hong Kong. Preis 20,- EUR.

AI WEIWEI | NEW YORK 1983 – 1993,

Berlin: Distanz Verlag, 2011. Preis 39,90 EUR.

John Young | Bonhoeffer in Harlem,

Berlin: Edition St. Matthäus Berlin, 2009. Preis 24,90 EUR.

Berlin, Ladengalerie Tansu

Jörg Reinhard

Dunckerstr. 7

10437 Berlin


Tel.: 030 - 22 19 68 04

E-Mail: info@kinoka.de

Homepage: www.kinoka.de

Kunsthandel und Galerien

Öffnungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa 11-18 Uhr und nach Vereinbarung.

Schwerpunkt

Antike japanische Möbel der späten Meiji-Periode, speziell japanische Kleiderkommoden

tansu, Direktimport, Restauration, Verkauf.

Sonstige Informationen

Seit Mai 2007 gibt es in Berlin die Laden-Galerie Tansu mit einem ausgesuchten Angebot

an antiken tansu aus der späten Meiji-Periode. Die klassischen Kleiderkommoden

werden von dem Kunsttischler und Möbelrestaurator Jörg Reinhard direkt aus Japan importiert

und in der eigenen Berliner Werkstatt unter Anwendung traditioneller japanischer

Handwerkstechniken sorgsam restauriert.

Berlin, Ostasiatische Kunst

Ruth Schmidt

Keithstraße 19

10787 Berlin

Tel.: 030 - 213 60 49

Öffnungszeiten: Di-Fr 13:30-17:30 Uhr

Schwerpunkt

Kunst und Antiquitäten aus Ostasien.

Berlin, Galerie Claudia Delank

Dr. Claudia Delank

Bleibtreustr. 15/16

10623 Berlin

Tel.: +49 - 30 - 88727653

Fax: +49 - 30 - 88713053

E-Mail: info@delank.com

Homepage: www.delank.com

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung.

Schwerpunkt

Zeitgenössische Ostasiatische Kunst, Malerei, Zeichnung, Fotografie, Video und

Installation.

Ausstellungen

Kunst im Kontext Arbeiten von japanischen und deutschen Künstlern, Leiko Ikemura,

Hiroshi Sugimoto, Yuji Takeoka u.a.

Köln, Kunsthandel GmbH

Trudel Klefisch

Ubierring 35

50678 Köln

Tel.: 0221 - 931230-0

Fax: 0221 - 931213-20

E-Mail: auctions@klefisch.com

Homepage: www.klefisch.com

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Besuche nur nach Terminabsprache.

Schwerpunkt

Auktionshaus und Galerie. Seit der Gründung 1972 haben wir in über 90 Auktionen

hochwertige ostasiatische und in 4 Sonder-Auktionen indonesische Kunst angeboten.

Wir haben ständig eine große Auswahl an Netsuke, Tsuba, japanischen Holzschnitten

und chinesischen Snuffbottles auf Lager.

Ausstellungen

13.10.2012

98. Auktion

27.04.2013

99. Auktion

Sonstige Informationen

Wir sind an der Übernahme von Sammlungen ostasiatischer Kunst und hochwertigen

Einzelstücken interessiert. Im Jahr veranstalten wir 2 Auktionen, zu denen sorgfältig

bearbeitete, teils zweisprachige (deutsch/englisch), reich bebilderte Kataloge erscheinen.

Zusätzlich bieten wir regelmäßig Onlineauktionen an und veranstalten thematische

Ausstellungen.


Köln, Kunsthaus Lempertz

Henrik Hanstein

Neumarkt 3

50667 Köln

Tel.: 0221 - 925729-0

Fax: 0221 - 925729-6

E-Mail: info@lempertz.com

Homepage: www.lempertz.com

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-13 und 14-17.30 Uhr, Sa 10-13 Uhr.

Schwerpunkt

Kunsthandel und Galerien

Spezialisierung, Ansprechpartner (Asiatika): Angelika Borchert, M.A. (Tel. 0221 - 925729-

36, E-Mail: borchert@lempertz.com).

Ausstellungen

Expertentage

2/2012: Hamburg (11.09.), Berlin (12./13.09.), Düsseldorf (21.09.), Frankfurt (05.09.),

München 20./21.09., Brüssel (05.09.), Schweiz (20./21.09.), Wien (21./22.09.), New

York n.V., Los Angeles (18.09.), San Francisco (06.-09.09.)

Auktionen / Besichtigungstage (Asiatika)

Nächste Auktionen Asiatische Kunst am 07. und 08. Dezember 2012, Anfang Juni 2013

und Anfang Dezember 2013.

Köln, Hans-Martin Schmitz - Alte Kunst aus Japan und China

Hans-Martin Schmitz

Luxemburger Str. 124

50939 Köln

Tel.: 0221 - 44 85 35

Fax: 0221 - 424 89 41

E-Mail: schmitz@asianartschmitz.de

Homepage: www.asianartschmitz.de

Öffnungszeiten: Besuche nach Terminabsprache

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Schwerpunkt

Japanische Kunst (Holzschnitte, netsuke, Malerei), chinesische Kunst

Ausstellungen

02.-04.11.2012

Liber Berlin:

21.-25.11.2012

Cologne Fine Arts & Antiques

25.-17.01.2013

Stuttgarter Antiquariatsmesse

Meerbusch, Degener Japanese Fine Prints

Rolf M. Degener

Postfach 1207

40637 Meerbusch

Tel.: 02132 - 13 04 10

E-Mail: info@degener.com

Homepage: www.degener.com

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung.

Schwerpunkt

Japanische Farbholzschnitte, illustrierte Holzschnittbücher, Zeichnungen.

München, Asiatica - Georg L. Hartl

Georg Luitpold Hartl

Ludwigstr. 11,

80539 München

Tel.: 089 - 283854

Fax: 09905 - 8262

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-13 Uhr und 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr


Schwerpunkt

Alte Kunst des indisch-chinesischen Kulturkreises.

München, Galerie am Haus der Kunst – Japankunst

Monika Schmidt

Franz-Josef-Strauß-Ring 4 (Eingang Prinzregentenstr.)

80539 München

Tel.: 0 89 - 22 23 15

Fax: 0 89 - 21 56 81 52

E-Mail: info@japankunst.de

Homepage: http://www.japankunst.de

Kunsthandel und Galerien

Öffnungszeiten: Di-Fr 10:30-18 Uhr, Sa 10:30-14 Uhr, sowie nach Vereinbarung.

Schwerpunkte

Farbholzschnitte des 18.-20.Jhs. (Ukiyo-e, Meiji, Shin Hanga, Sōsaku Hanga),

Erotika (Shunga), illustrierte Blockbücher (Ehon) und Manuskripte. Malerei: Rollbilder,

Stellschirme, Alben

Antiquitäten: Möbel: Tansu-Kommoden. Textilien, v.a. Obi. Fächer: Uchiwa und Ôgi. Alte

japanische Puppen (verschiedene Ningyō, Kokeshi). Porzellan (Imari, Satsuma u.a.)

und Tee-Keramik. Bronzen, Lack-Objekte, Ikebana-Körbe, Fachbücher über Japan und

japanische Kunst u.a.

Ausstellungen

Ausstellung mit Katalog: Ausgewählte Farbholzschnitte und illustrierte Blockbücher des

18. und 19. Jhs., moderne illustrierte Künstlerbücher, Reisebücher, sowie Manuskripte

(Ehon und Orihon) (in Vorbereitung). Voranzeigen zu weiteren aktuellen Ausstellungen

können jeweils der regelmäßig aktualisierten Website entnommen werden.

Publikationen

Kuniyoshi. Taiheiki Eiyuden: Heldengeschichten/Heroic Stories. dt./engl. € 29,-

Yoshitoshi Taiso: Fünfzig Helden des Suikoden. dt./engl. € 35,-

Japanische Landschaft. Ukiyo-e – Shin Hanga.

Ukiyo-e – Shin Hanga – Sosaku Hanga.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Landschaften und Frauenbildnisse: Farbholzschnitte von 1840-1957.

Der Berg Fuji: Japanische Landschaften und weitere Farbholzschnitte 1800-1979.

Japanische Landschaften: Damen, Helden und galante Szenen – Fauna und Flora.

Ningyō: Japanische Puppen.

(Kataloge jeweils € 9,00. Verlags- und Jahresangaben liegen nicht vor)

Sonstige Informationen

Unter der o.g. E-Mail-Adresse kann unser Newsletter angefordert werden, mit dem wir

Sie jeweils über unsere Neuerwerbungen informieren.

München, Galerie Soin

Margarete Soin

Leopoldstr. 116

80802 München

Tel.: 089 - 334040

Fax: 089 - 346000

E-Mail: info@galerie-soin.de

Homepage: http://galerie-soin.de/

Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-19 Uhr und 15-18 Uhr, Sa 12-18 Uhr

Schwerpunkt

Alte Kunst aus Indien.

Sigmaringen, Japanische Farbholzschnitte

Hannspeter Kunz

An der Brunnenstube 8

72488 Sigmaringen

Tel.: 07571 - 4774

Fax: 07571 - 68 13 64

E-Mail: hannspeter.kunz@t-online.de

Homepage: www.ukiyo-e-gallery.de


Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung

Schwerpunkte

Ukiyo-e, Shin hanga, Sosaku hanga.

Weitere Informationen

Teilnahme Antiquariat 24.-26.01.2012, Musikhalle Ludwigsburg.

Kunsthandel und Galerien

Teilnahme an der Antik & Kunst 11.-13.01.2013, Int. Messe für Antiquitäten und

zeitgenössische Kunst Sindelfingen.

Stuttgart, Nagel Auktionen GmbH & Co. KG

Uwe Jourdan, Geschäftsführer

Neckarstr. 189-191

70190 Stuttgart

Tel.: 0711 - 649 69-0

Fax: 0711 - 649 69-696

E-Mail: contact@auction.de

Homepage: http://www.auction.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr

Schwerpunkt

Nagel Auktionen veranstaltet jährlich drei große Kunst- und Antiquitätenauktionen und

jeweils zwei Spezialauktionen Moderne Kunst, Asiatische Kunst und Sammlerteppiche.

Darüber hinaus finden Sonder- und Schlossauktionen statt.

Asiatika: Japan, China, Himalayas. Leitung: Michael Trautmann

(trautmann@auction.de, Tel. 0711 - 649 69-310)

Auktionen

Mai und November 2012

Publikationen

Auktionskataloge € 35 (Versand Inland) bzw. € 50 (Versand Ausland).

Weitere Informationen: Kostenlose Auktionskataloge online verfügbar, www.auction.de.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Österreich

Graz, ECCO ARTE® Josef Pojer

Josef Pojer, Gerichtssachverständiger,

Fachgebiet: antiker u. alter kulturgeschichtlicher Schmuck, Süd- und Südostasien

Sackstr. 24,

A-8010 Graz

Tel.: +43 - (0) 316 - 84 87 83

mobil: +43 - (0) 650 - 220 25 11

E-Mail: office@ecco-arte.at

Homepage: www.ecco-arte.at

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-13 Uhr und 15-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr

Schwerpunkt, Spezialisierung

Alter und antiker ethnologischer Schmuck aus Süd- und Südostasien.

Ausstellungen

Laufende Schwerpunktausstellungen in der Grazer Galerie.

Präsentation Alte Juwelen aus Indien

Österreichische Nationalbibliothek, Van Swieten Saal, Josefsplatz 1, 1010 Wien

13.–21.10.2012 (genaue Terminangabe für 2013 bitte aus der Homepage entnehmen).

Publikationen

Als PDF-Dokumente auf CD-ROM:

Thog-lcags: Geheimnisvolle Amulette Tibets, € 15,-

Jade (Deutsch, Französisch, Italienisch), € 20,-

Kavachha: Amulette der Hindus Indiens, erw. 3. Auflage, € 35,-

Die Juwelen der Maharajas (Deutsch, Französisch, Englisch), € 35,-

Schützende Pracht: Indischer Schmuck aus drei Jahrhunderten, € 35,-

LADAKH – Vergessene Feste, Botschaften im Fels. Erforschung antiker Petroglyphen in

Ladakh, sowie deren Verbindung zu Festen und schamanistischen Kulturen.

Publikation ADEVA Graz, 2010, € 34,90 (Jeweils zuzüglich Versandspesen.)


Schweiz

Basel, BachmannEckenstein JapaneseArt

Thomas Bachmann & Gabriel Eckenstein

Hardstr. 45

CH-4020 Basel

Tel.: +41 - (0) 61 - 373 06-24

Fax: +41 - (0) 61 - 373 06-26

E-Mail: email@BachmannEckenstein.com

Homepage: www.BachmannEckenstein.com

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung.

Schwerpunkt

Kunsthandel und Galerien

Japanische Keramik (v.a. Teekeramik) und Malerei (v.a. Zenga und Nanga).

Ausstellungen

Den aktuellen Ausstellungskalender finden Sie auf unserer Webseite.

Japan

Tōkyō, Galerie Elmar Weinmayr

Elmar Weinmayr

151-0063 Tokyo

Shibuya-ku Tomigaya 1-43-12

Tel.: 03 - 3468 - 9270

E-Mail: mail@eweinmayr.com

Homepage: www.eweinmayr.com

Öffnungszeiten: Täglich (außer Mittwoch) von 11-19 Uhr

Schwerpunkt

Japanische Handwerkskunst.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

China

Shanghai, Beijing, OTHER GALLERY

Mitarbeiter Ronald Kiwitt

Beijing Space - 798 Art District

Shanghai Space - M50 Art District

Tel.: +86 - 21 - 33836177-15

E-Mail: info@othergallery.com.cn

Homepage: www.othergallery.com.cn

Öffnungszeiten: Tue - Sun 11-18h

Schwerpunkt

The chinese run gallery with spaces in China’s most important art centers focuses on

contemporary artists from the local (chinese) and international circle. Besides presenting

renown artists the gallery also aims to provide a platform for young emerging artists and

introduce non-chinese artists to the chinese market.

Ausstellungen

Xie Caomin - Circle of the Ruins (21.07.- 16.08); Gao Shan - Naked Truth (28.07 - 02.09);

Zhang Huan (05.09-14.11); Liu Wentao (10.11.-25.12); Fresh Glimpse - New Chinese Oil

Paintings (29.12.-24.02) further artists: Zhang Yu, Lu Lei, AAAjiao, Zhou Wendou, Sun

Yao, Jin Yangping, Gordon Cheung, Xue Song.

foreign represented artists:

Martin Klimas, Shahram Entekhabi, Andreas Gronsky, Oreet Ashery, Carlos Motta, Kid

Acne, Chris Jordan.

Publikationen

An exhibition catalog is published for each exhibition.


Restauratoren und Sachverständige

RESTAURATOREN UND SACHVERSTÄNDIGE

Hua-Ströfer, Hai-Yen

Karl-Kuntz Weg 9

68163 Mannheim

Tel.: 0621 - 41 36 31

Fax: 0621 - 41 36 32

E-Mail: hua@art-restoration.org

Homepage: http://www.art-restoration.org

Schwerpunkt/Spezialisierung

Restaurierung und Konservierung von Kunst auf Papier und Textilien, Zeichnungen,

Aquarelle, Globen, Asiatische Rollbilder, Paravents.

Sonstige Informationen

Vereidigte Sachverständige, Fortbildungskurse für Restauratoren und Künstler

Veröffentlichung: Buddhas Kleister, Buddhas Pinsel - Wiedergeburt eines Taima-Mandala

- Restaurierung und Ursprung. Mannheim 2010, 363 Abb., 220 Seiten, in deutscher

und englischer Sprache.

Reinhard Jörg

Firma Kinoka/Restauration und Kunsttischlerarbeiten im Bereich japanisches

Kunsthandwerk

Ladengalerie Tansu

Dunckerstr. 7

10437 Berlin

Tel./Fax: 030 - 22 19 68 04

E-mail: info@kinoka.de

Homepage:www.kinoka.de

Schwerpunkt/Spezialisierung

Antike japanische Möbel der späten Meiji-Periode, Restauration und Kunsttischlerarbeiten

im Bereich japanisches Kunsthandwerk.

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Die Kunstgeschichte Ostasiens im deutschsprachigen Raum Nr. 40

Quarzsprung Restaurierung

Rainer Geschke

Leinstr. 47

12049 Berlin

Tel./Fax: 030 - 34713258

E-mail: restaurierung@quarzsprung.com

Homepage: www.quarzsprung.com

Schwerpunkt/Spezialisierung

Restaurierung von Keramik, Glas, Stein und verwandten Materialien.

Kurzinformation

Diplomierter Restaurator und Keramiker erstellt Restaurierungen nach höchsten technischen

und ethischen Standards mittels neuester Methoden und Materialien. Sowohl

museumstypische Konservierung, als auch unsichtbare Restaurierung.

Sonstige Informationen

Studium mit Auszeichnung am West Dean College in West Sussex/England, Arbeit in

kommerzieller Restaurierungswerkstatt in London, 5 Jahre Festanstellung am British

Museum London als Konservator und Senior Konservator, seit 2007 in Deutschland

selbständig.


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Shifting Paradigms in East Asian Visual Culture

A Festschrift in Honour of Lothar Ledderose

Hrsg.: Burglind Jungmann, Adele Schlombs und Melanie Trede

Kaum ein anderer hat die Kunstgeschichte Ostasiens mit seinen vielfältigen,

umfassenden und innovativen Forschungen so maßgeblich beeinflusst wie Lothar

Ledderose. Das geographische, zeitliche und thematische Spektrum, das im Band

repräsentiert wird, reflektiert die Entwicklungen, Methoden und Erkenntnisse,

die diese Disziplin in den letzten Jahren erfahren hat. Ehemalige Schüler Lothar

Ledderoses erörtern in 18 Aufsätzen Themen wie Grabarchitektur, Buddhistische

Höhlentempel und Steinschriften, Vormoderne und Moderne Malerei sowie

Ausstellungs- und Kunstpolitik. Aber auch Kalligraphie, Fotografie, Textilien,

Grafik und Keramik aus China, Japan und Korea sind Gegenstand der Untersuchungen.

Des Weiteren wirft der Band einen Blick auf transkulturelle Tendenzen

zwischen Ostasien und Europa wie auch innerhalb Ostasiens.

Mit Beiträgen von:

Yan Geng (Heidelberg) | Simone Grießmayer (Zürich) | Ahn Hehn-Chu (Heidelberg,

Gießen) | Burglind Jungmann (Los Angeles) | Martina Köppel-Yang (Paris)

Uta Lauer (Stockholm) | Joohyun Lee (Seoul) | Lukas Nickel (London) | Yao Ning

(Heidelberg, Frankfurt) | Petra Rösch (Köln) | Maria Roman (Madrid) | Adele

Schlombs (Köln) | Clarissa von Spee (London) | Melanie Trede (Heidelberg)

Sueyling Tsai (Heidelberg) | Christian Unverzagt (Heidelberg) | Mio Wakita

(Heidelberg) | Claudia Wenzel (Heidelberg)

Erschienen im Reimer Verlag, Berlin 2012.

436 S. m. 138 Farb- u. 40 sw-Abb., 17 × 24 cm | ISBN 978-3-496-01440-9

59,00 € [D] | 78,90 SFR [CH]

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