Stadtmagazin CLP Ausgabe 29

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6. Jahrgang Ausgabe 29 | Februar 2019 | kostenlos

für CLOPPENBURG & umzu

Buchbinderei

wanderlicht

Ghana II.

Hochzeit

Über Miesmuscheln und Austern

und viele andere Geschichten mehr...


Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt 3

wanderlicht 5

Dr. Aloys Klaus 7

Hallo Frühling 8

Worte und Grüße von

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese 9

Buchbinderei 10

Von der Schönheit einer Hochzeit 16

„Unsere Kompetenzen sind die unserer Kunden“ 22

Grußworte von Msgr. Dr. Költgen 24

News vom Orga-Team der Senioren Kultourfahrten 25

Auster vs Miesmuschel 28

Cloppenburg putz(t) munter 32

Endstation Brexit/Buchbesprechung 32

Momente in Ghana 36

Karneval 44

Blutacker/Buchbesprechung 45

Rungholt 46

Warum Schlaf so wichtig ist 48

Glutenfrei leben 50

Dialoggarer 51

Kennen Sie eigentlich... Mintewede? 52

Das Leben entrümpeln 56

Kunsthandwerkermarkt/TrostReich 60

Sicher bremsen 62

ViMa-Tech 64

Kriseninterventionsteam 66

Liebe Kinder,

liebe Jugendliche

aus Cloppenburg

& umzu,

wann sehen wir Euch endlich vor Euren Schulen und

auf der Straße im Protest gegen die herrschende

Umweltpolitik?

Wann endlich schließt Ihr Euch der „Fridays for Future“-Bewegung

an, die mit den so genannten „Schülerstreiks“

jeden Freitag Druck für eine strikte Klimapolitik

machen? Oder ruft für Demonstrationen

nach eigenen Vorstellungen zusammen?

Um uns herum beziehen Kinder und Jugendliche in

Eurem Alter bereits eindeutig Position dazu – traut

Euch, es so wie sie zu machen. Ihr habt mit Greta

Thunberg oder Luisa Neubauer und den vielen, vielen

„Followern“ Vormacher ohne Ende.

Zeigt bitte auch Ihr endlich Eure Verantwortung für

die Erde, für das Klima, für die Zukunft allen Lebens.

Es wurde und wird auch hier so viel falsch gemacht

– wehrt Euch endlich gegen die Zerstörung Eurer

Welt! Es gibt sie nur ein Mal und Ihr müsst damit zurechtkommen,

denn Ihr seid die Zukunft.

Blog von Pia & Henry 68

Glamping 70

Wir „Alten“ vom Stadtmagazin sind auf Eurer Seite.

Veranstaltungskalender 72

Impressum & Wichtige Telefonnummern 74

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Editorial

3


eportage

Ein eingespieltes Team v.l.: Der ehrenamtliche Geschäftsführer Dr. Aloys Klaus, die

hauptamtliche Geschäftsführerin Heike Büssing und Pflegedienstleiter Dieter Rolfes.

Es ist aber auch ein Ort, an dem gelacht wird und an dem

man fröhlich ist. Hier lebt man jeden Augenblick – den schöwanderlicht

– Geborgenheit für den letzten Lebensweg

Noch ist das zukünftige Hospiz wanderlicht eine Baustelle, doch bald schon

wird hier ein Hort des Friedens und der Ruhe entstanden sein.

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, es herrscht trotz

Minustemperaturen emsiges Treiben auf der Baustelle

und die Handwerker der unterschiedlichsten

Gewerke geben sich die Klinke in die Hand. Auf dem 6.000

Quadratmeter großen, zentral gelegenen Grundstück an der

Resthauser Straße steht das Hospiz wanderlicht kurz vor der

Fertigstellung. Aber es gibt noch viel zu tun, bis zur feierlichen

Eröffnung am 20. März. Am 23. und 24. März soll zudem

die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit erhalten, das

Gebäude und die Arbeit des Hospizes kennen zu lernen.

wanderlicht ist das erste stationäre Hospiz im Landkreis

Cloppenburg und schließt damit eine wichtige Versorgungslücke.

Der Name verdeutlicht bereits die Philosophie des

Hauses, bei dem der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt

stehen. „wander“ steht dabei für die Wanderschaft

des Menschen durch die verschiedenen Lebensphasen und

besonders für die Phase des Abschiednehmens und Sterbens.

„licht“ gibt dabei Orientierung und symbolisiert Wärme,

Nähe und Geborgenheit.

Der Bau und das Konzept des Hospizes sind von Anfang an

auf große Resonanz und eine Welle der Unterstützung gestoßen

und auch jetzt, kurz vor der Eröffnung, ist das Interesse

der Öffentlichkeit riesig und die Spendenbereitschaft ist ungebrochen.

„Das Hospiz konnte nur durch die Unterstützung

vieler Gruppen, Vereine, Verbände und auch das große Engagement

zahlreicher Ehrenamtlicher entstehen. Dafür sind

wir unendlich dankbar“ betont Dr. Aloys Klaus, ehrenamtlicher

Geschäftsführer und Initiator des Hospizes. Träger des

Hospizes ist eine gemeinnützige GmbH mit der Kleebaum

Stiftung und der Hospizstiftung für den Landkreis Cloppenburg

als Gesellschaftern.

Durch das stationäre Hospiz soll sich die Situation sterbender

und schwerstkranker Menschen in der Region nachhaltig

verbessern. Ein Team von speziell im Bereich Palliativ Care

geschulten hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern

werden die Gäste und ihre Angehörigen rund um die

Uhr betreuen und mit ihnen gemeinsam die letzten Tage,

Wochen oder Monate mit Leben füllen. Das Hospiz wird für

die Bewohner und Angehörigen ein Ort der Geborgenheit,

wo Schwerstkranke in familiärer Atmosphäre ihre verbleibende

Lebenszeit in Würde und Selbstbestimmtheit verbringen

können.

4 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


nen und auch den traurigen. Dabei stehen der Gast, seine

Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt. Es gibt keinen

streng durchgeplanten Tagesablauf. Jeder Gast bestimmt

selbst, wann er geweckt wird, ob er die Speisen allein oder

in Gemeinschaft einnimmt, welche medizinischen Therapiemaßnahmen

durchgeführt werden und wie lange sein Besuch

bei ihm bleibt.

Beim Gang durch das Haus wird deutlich, mit wie viel

Liebe zum Detail, Verantwortungsgefühl und Hochachtung

für den Menschen dieses Haus geplant und gebaut wurde.

Das stationäre Hospiz umfasst zehn Gästezimmern und zwei

Angehörigenzimmern, davon ein Familienzimmer; die notwendigen

Versorgungseinrichtungen sowie einen zentralen

Versammlungsraum, einen Seminarraum und auch Räumlichkeiten

für den ambulanten Hospizdienst, der hier ebenfalls

untergebracht ist.

Der Grundriss ähnelt zwei ineinander verschränkten Bumerangs,

in deren Mitte ein zentraler Aufenthaltsraum mit

großen Fensterfronten, einem schönen Kamin und viel Platz

für Begegnung geschaffen wurde. Hier sind zudem die Küche

und der Gemeinschaftsraum, in dem auch gemeinsam

gegessen werden kann, untergebracht. Durch die ungewöhnliche

Gebäudeform entstehen unterschiedliche Gebäudeflügel.

In den Bumerang-Flügeln, die der Straßenseite und damit

der Öffentlichkeit zugewandt sind, werden Verwaltung,

der stationäre Hospizdienst und der öffentliche Seminarraum

Platz finden. In den beiden Bumerang-Flügeln, die in

den Gartenbereich hineinragen, sind die lichtdurchfluteten

Gästezimmer zu finden. Gerade bei der Ausstattung dieser

Zimmer wird die ganze Philosophie des Hauses besonders

deutlich: Die Menschen sollen sich hier wohl fühlen.

Der Eingangsbereich mit seinen lichten, hohen Wänden

ist durch Glasbänder, die sich durch die Decke ziehen, hell

und einladend gestaltet. Auf diese Weise fällt viel Tageslicht

in das Haus und die Lichteinstrahlung ändert sich ganz natürlich

mit dem Tagesverlauf. Die Planer haben auf vielfältige

Weise ein Stück Natur ins Haus geholt. Die beiden Flure

zu den Gästezimmern mit viel Holz, geräuschschluckenden

Akustikpanelen und indirekter Beleuchtung erinnern an

Waldwege.

Die Räume selbst strahlen ebenfalls mit viel Holz und hellen

Naturtönen einen wohligen Charme aus. Jedes Zimmer

ist aufgrund eines individuellen Farbkonzeptes und einer

großformatigen Fotografie einer bestimmten Jahreszeit

zugeordnet. Hier wurde bewusst auf jedes technische Zubehör

und medizinische Anschlüsse an den Wänden, die

an ein Krankenzimmer erinnern, verzichtet. Sollten beim

jeweiligen Gast der Einsatz von einem Beatmungsgerät

oder Monitor notwendig sein, werden mobile Anschlüsse

verwendet, die nach der Behandlung auch wieder aus dem

Zimmer entfernt werden. Ein liebevolles Detail ist auch die

„wanderlicht-Lampe“. In jedem Zimmer hängt eine Lampe

in einer individuellen Farbe, deren „Zwilling“ als Zeichen der

Zusammengehörigkeit und der inneren Verbundenheit auch

im Gemeinschaftsraum zu finden ist. So ist jeder Teil der Gemeinschaft.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

5


eportage

Bald schon wird hier ein Hort des Friedens und der Ruhe entstanden sein.

Der Familienbereich mit Übernachtungsmöglichkeiten für

Angehörige und einem eigenen Wohn- und Essbereich am

äußeren Ende des Bumerangs bietet vor allem Familien mit

Kindern, bei denen ein Elternteil schwer erkrankt ist, einen

besonders geschützten Rückzugsbereich.

Jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster, die den

freien Blick auf den Garten ermöglichen. Die Betten können

problemlos auf ihre jeweilige Terrasse geschoben werden,

so dass die Gäste die Sonne und den aufwändig gestalteten

Garten genießen können. Durch einen Wall und eine dichte

Bepflanzung ist der Gartenbereich von der Umgebung abgetrennt.

Ein mäandrierender Wasserlauf durchzieht den gesamten

Grünbereich.

Brücken ermöglichen den Gästen, auch mit den Pflegebetten,

den Wasserlauf zu überqueren und den Garten zu

erkunden. „Die Nähe zum Garten und zur Natur ist für unsere

Gäste sehr wichtig. Hier können sie gemeinsam mit ihren Angehörigen

die Umwelt mit allen Sinnen genießen und Ruhe

und Entspannung finden“, freut sich Dr. Aloys Klaus auf die

endgültige Fertigstellung des Sinnesgartens, der von den

Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis Cloppenburg und

vom NDR im Rahmen der Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“

großzügig unterstützt wurde.

Geleitet wird das Hospiz hauptamtlich von der Geschäftsführerin

Heike Büssing, die seit Januar 2018 mit viel Engagement

und persönlichem Einsatz die gesamten Planungen

und anfallenden Arbeiten koordiniert und das Konzept des

Hauses gemeinsam mit den ehrenamtlichen Geschäftsführer

Dr. Aloys Klaus und dem Vorstandsmitglied der Kleebaum

Stiftung Franz-Josef Schewe entwickelt hat.

„wanderlicht ist für mich eine Herzensangelegenheit, denn

im Cloppenburger Land fehlte bisher ein stationäres Hospiz

für eine wohnortnahe Betreuung von Schwerstkranken und

sterbenden Menschen“, betont Heike Büssing. Unterstützt

wird sie seit August vergangenen Jahres vom zukünftigen

Pflegedienstleiter Dieter Rolfes. Der examinierte Krankenpfleger

war lange Zeit im St. Josefs-Hospital als Pflegedienstleiter

der Onkologie mit Palliativstation und Koordinator des

Palliativstützpunktes tätig und engagiert sich bereits seit vielen

Jahren im Bereich Palliativmedizin.

Der Aufenthalt im Hospiz ist für die Bewohner und ihre Angehörigen

kostenfrei. Die Kranken- und Pflegekassen zahlen

einen Zuschuss pro Gast. Besondere therapeutische Maßnahmen,

Trauerarbeit, Veranstaltungen, der Familienbereich

sowie der Seminarraum werden hingegen finanziell nicht

unterstützt. Um die Menschen medizinisch und therapeutisch

optimal zu versorgen und um ihnen einen lebenswerten

Aufenthalt zu ermöglichen, ist das Hospiz auf Spenden

von mindestens 100.000 Euro jährlich angewiesen.

Die Trägerschaft haben die Hospizstiftung und die Kleebaum

Stiftung übernommen. Die Kosten für Grundstück,

Gebäude, Außenanlage und Inneneinrichtung belaufen sich

auf circa 5 Millionen Euro. Die Finanzierung setzt sich aus Eigenmitteln

der Kleebaum Stiftung, Zustiftungen des Landkreises

und der Stadt Cloppenburg sowie einem Darlehen

der Hospizstiftung zusammen. Zur vollständigen Deckung

der Finanzierung sind weitere Fördermittel, Spenden und

Bankkredite notwendig.

Sigrid Lünnemann

6

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


Porträt

Dr. Aloys Klaus

„Jeder Mensch hat das Recht, seinen Lebensweg selbstbestimmt

und in Würde zu Ende zu gehen. Und jeder Mensch

soll darauf vertrauen können, in dieser Zeit bestmöglich

versorgt und mit seinen individuellen Wünschen und Werten

respektiert zu werden. Dabei will wanderlicht helfen“,

betont Dr. Aloys Klaus, ehrenamtlicher Geschäftsführer der

wanderlicht gGmbH und Vorsitzender der Kleebaum Stiftung,

der vor ca. fünf Jahren

den Stein zur Gründung eines

stationären Hospizes mit ins

Rollen brachte.

Bereits in seinem Berufsleben

als Chefarzt der Inneren

Medizin des St. Josefs-Hospitals

Cloppenburg hat er sich

intensiv für die Palliativmedizin

eingesetzt. Mit der Einrichtung

der Palliativstation und

der Gründung des Palliativstützpunktes machte er diesen

Bereich in der Region zu einer festen Größe.

Der heute 66-jährige Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie,

Intensivmedizin und Palliativmedizin machte dabei

auch persönlich eine Entwicklung durch, welche die Medizin

insgesamt durchlaufen hat. „Bei aller Faszination für die

technischen Möglichkeiten der modernen Medizin müssen

wir Ärzte immer auch die Grenzen des Machbaren sehen

und anerkennen. Wenn irgendwann Heilung nicht mehr

möglich ist, wird die palliative Behandlung und Begleitung

der Betroffen zur wichtigsten ärztlichen Aufgabe“, erläutert

Dr. Klaus. Ein Satz aus dem Buch „ Eine Reise mit Paula“ von I.

D. Yalom wurde für ihn prägend: „Warum können Ärzte nicht

erkennen, dass der Augenblick in dem sie sonst nichts mehr

zu bieten haben, der Augenblick ist, in dem man sie am Nötigsten

braucht.“

Mit seinem Eintritt in den Ruhestand im März 2014 verstärkte

Dr. Aloys Klaus sein ohnehin schon großes ehrenamtliches

Engagement. Er wurde ein engagierter Fürsprecher

eines stationären Hospizes und warb ebenso wie seine

Mitstreiter bei unzähligen Vorträgen für diese Idee.

2015 gründeten Karola und Aloys Kläne aus Cloppenburg

zusammen mit weiteren Unterstützern die gemeinnützige

Kleebaum Stiftung. Vorrangiges Ziel der Stiftung war es,

ein stationären Hospizes für den

Landkreis Cloppenburg zu bauen.

„Aus enger Verbundenheit mit

unserer Heimatregion Cloppenburg

war es uns ein wichtiges Anliegen,

uns für die Menschen und

die Region einzusetzen und ihnen

etwas zurück zu geben“, erklärt

Dr. Aloys Klaus seine Beweggründe,

sich in der Kleebaum Stiftung

zu engagieren.

Der Name Kleebaum ist ein Kunstwort und kein Personenname,

wie man vermuten könnte. Dabei steht Klee für Glück

und Zufriedenheit. Der Baum symbolisiert die feste Verbundenheit

mit der Region sowie mit den hier lebenden Menschen

und der Natur. Die Vertreter der Kleebaum Stiftung

möchten ihre Mitmenschen dazu bewegen, gemeinsam

soziale und kulturelle Projekte im Cloppenburger Land anzustoßen

und sich für einen verantwortungsvollen Umgang

mit der Natur einzusetzen.

„Wir möchten das bürgerschaftliche Engagement in unserer

Region fördern und sinnvolle Projekte unterstützen. Wir

treten dafür ein, dass Menschen sich umeinander kümmern

und solidarisch zusammen halten“, erläutert Dr. Klaus.

Aus diesem Grund hat die Kleebaum Stiftung gemeinsam

mit der Hospizstiftung für den Landkreis Cloppenburg die

Trägerschaft für das stationäre Hospiz wanderlicht übernommen.

Sigrid Lünnemann

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt

7


Foto: djd-mk/Elasten Forschung/ZoomTeam-stock.adobe.com

reportage

Beautypflege von Innen

Wenn die Natur erblüht, sollte man auch

den Teint zum Stahlen bringen, denn

nach dem Winter ist die Haut o fahl und

blass. Da ist gute Pflege von innen und

außen gefragt. Die Kollagen-Pepde in

Elasten-Trinkampullen können schon nach

vier Wochen die Haueuchgkeit und

-elaszität deutlich erhöhen sowie Falten

reduzieren. Unter www.elasten.de gibt es

weitere Informaonen.

Hintergrundfoto: Gey Images

Fot

Foto: djd-mk/Media Markt/Gey Images/Claudia Tor

ages/Claudia To

To

T r

Eine rutschfeste und nicht zu dünne Yogamae sowie

atmungsakve Kleidung: Mehr benögen Einsteiger für

die Übungsstunde nicht. Vor und nach dem Yoga-Kurs

trinkt man am besten Tee oder Wasser. Mit einer eigenen

wiederbefüllbaren Trinkflasche wie „Emil die Flasche“

haben Yoga-Fans ihr Getränk immer griereit.

Leichter Genuß

Foto: djd-mk/Emil/A. 8 Das Barouski/stock.adobe.com

Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

Leicht und dennoch samachend soll die

Frühjahrsküche sein und dabei das

Wohlbefinden unterstützen. „Eine ausgewogene

Ernährung mit Gemüse, Obst und

Ballaststoffen hil dabei, fit und akv ins

Frühjahr zu starten“, erklärt Ralf Jakumeit,

Cheoch der MediaMarkt Koch-Show. Unter

www.koch-mit.de präsenert er viele leckere

und leichte Rezepdeen.

Rezepdeen.

Hallo Frühling!

Wir freuen uns auf die ersten Sonnenstrahlen

Yoga für Anfänger

Basenpower

Im Frühjahr wollen viele

Frauen abspecken. Doch

wer abnehmen will,

muss sich wohlfühlen.

Dazu ist es enorm

wichg, den Säure-Basen-Haushalt

nicht zu

belasten. „Denn genau

dies geschieht, wenn

beim Abbau von Fe

sogenannte Ketosäuren

entstehen“, erklärt Dr.

Tanja Werner, Ernährungswissenschalerin

aus München.

Unter www.basica.de gibt

eine Diätbroschüre weitere Infos.

Foto: djd-mk/Jentschura Internaonal

Neue Energie

Selbst wenn es noch so verlockend ist, bei

den ersten Sonnenstrahlen gleich die lange

Laufrunde anzutreten - Freizeitsportler

sollten es langsam angehen lassen. Basische

Lebensmiel wie frisches Obst und

Kräutertee bringen die nöge Energie fürs

Workout: www.p-jentschura.com

Foto: djd-mk/Basica/PantherMedia/ryanking999


GruSSworte

Foto: Alina Dubhorn

die ersten Monate des Jahres liegen

bereits hinter uns und ich hoffe sehr,

dass Sie alle einen guten Start in das

vor uns liegende Jahr hatten. Die erste

Ausgabe des Stadtmagazins möchte

ich gerne nutzen, um Ihnen einen kurzen

Überblick über die aktuellen Entwicklungen

in unserer Stadt zu geben.

Cloppenburg gehört noch immer

zu den jüngsten Städten der Republik

und die Geburtenrate von 2,01 Kindern

pro gebärfähige Frau in Cloppenburg

ist wie bisher deutschlandweiter Rekord.

Doch unsere Stadt ist nicht nur

jung und geburtenstark, sondern wird

auch immer vielfältiger und multikultureller.

5434 von 36.209 Bürgerinnen und

Bürger besitzen derzeit einen ausländischen

Pass. Damit ist der Anteil an

ausländischen Mitbürgerinnen und

Bürgern auf 14,9 Prozent angestiegen.

Das wird auch im Stadtbild sichtbar,

denn mittlerweile leben 102 unterschiedliche

Nationalitäten in unserer

Soestestadt. Cloppenburg wächst und

wird bunter.

Sie sehen, dass Themenfeld Integration

wird uns auch in Zukunft weiter

beschäftigten. Aber das können wir.

Bereits in der Vergangenheit ist es uns

gelungen viele Mitbürgerinnen und

Mitbürger mit Migrationshintergrund

aufzunehmen und größtenteils zu

integrieren. Das hat uns viele Arbeitskräfte,

die wir dringend brauchten und

immer noch brauchen, und vor allem

auch viele Kinder, beschert.

Was mich besonders freut: Anfang

November wurden wir reauditiert und

haben erneut das Zertifikat „Familiengerechte

Kommune“ für die nächsten

3 Jahre erhalten. Seinerzeit waren wir

die erste Kommune in Niedersachsen.

Die Umsetzung der Vereinbarung hat

bereits begonnen.

Familie ist ein gutes Stichwort: Im

Bereich Kinderbetreuung befinden

wir uns in der stetigen Weiterentwicklung.

Im August 2018 wurde die neue

Kindertagesstätte Schatzkiste an der

Dechant-Brust-Straße eröffnet, in der

Krippe Abenteuerland und in der Kita

Abenteuerland wurden zum gleichen

Zeitpunkt jeweils eine weitere Krippengruppe

geschaffen. Neu in Cloppenburg:

In der Kita Abenteuerland wurde

erstmalig eine Randzeitenbetreuung

eingerichtet. Doch damit sind die Maßnahmen

im Bereich Kinderbetreuung

noch lange nicht abgeschlossen.

Der Umbau der Einrichtung „Du und

ich“ mit einem Investitionsvolumen

von rund 2,3 Millionen Euro wird in

2019 abgeschlossen. Dazu laufen Planungen

bezüglich einer Kinderbetreuung

in der Wallschule, in der Eisenhutstraße

soll eine neue Kita gebaut

werden und in Bethen sowie Kellerhöhe

der Bau von Kitas gefördert werden.

Kinder, die in Kindertagesstätten betreut

werden, wechseln auch irgendwann

in die Schulen unserer Stadt. Daher

steigt auch im Bereich Bildung der

Bedarf an Räumlichkeiten und Versorgung.

Aktuell wird die Johann-Comenius-Oberschule

für ein Kostenvolumen

von rund einer Millionen Euro um vier

weitere Klassenräume erweitert. An der

Paul-Gerhart-Grundschule wird zurzeit

die erste Mensa bereits umgebaut und

auch die Grundschule St. Augustinus

erhält in diesem Jahr eine Mensa.

Sie sehen: In Cloppenburg ist echt.

was los. Und das sind nur die geplanten

Maßnahmen im Bereich Kinderbetreuung

und Bildung. Cloppenburg ist

eine wachsende Stadt. Es ist daher von

enormer Bedeutung auch in die Stadtentwicklung

zu investieren. Über die

geplanten Projekte diesbezüglich werde

ich Sie in der kommenden Ausgabe

informieren.

Herzliche Grüße,

Dr. Wolfgang Wiese

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Grußworte

9


eportage

– traditionelles Handwerk macht aus dem Buch ein Kunstwerk

Ein wenig aus der Zeit gefallen,

erscheint die kleine

Werkstatt, die sich Buchbinderin

Theresa Wedemeyer

auf dem elterlichen Grundstück in der

Antoniusstraße 8 in Emstek eingerichtet

hat. In diesem gemütlichen, mit

viel Liebe zum Detail eingerichteten

Atelier entstehen kleine Kunstwerke

aus Papier, Druckerschwärze und Leder.

Eine alte Schneidemaschine und

Buchpressen, die schon ein paar Jahre

auf dem Buckel haben, sowie Farben,

Papiere und unterschiedlichste Spatel

gehören zum Inventar der einzigen

Buchbinderei in der Region. Kaum ein

Gerät arbeitet mit Strom, sondern hier

ist alles noch Handarbeit, im wahrsten

Sinnen des Wortes. Der ganze Stolz

von Theresa Wedemeyer ist ihre alte

Druckerpresse ein waschechter Boston-Tiegel

– natürlich handbetrieben

und mit viel historischem Flair.

„Ich liebe Bücher und es ist großartig

ein altes, zerfleddertes Buch, an

dem für den Besitzer viele Erinnerungen

und Emotionen hängen, wieder

zu reparieren“, so Theresa Wedemeyer

Druck „Mondnacht“

und nimmt ein altes Märchenbuch zur

Hand, das sie im Kundenauftrag restauriert.

Das schon ziemlich zerlesene

Exemplar zerfiel bereits in seine Einzelteile,

bevor es den Weg zu der jungen

Emsteker Buchbinderin fand. Mit großer

Handwerkskunst und Liebe zum

Detail wurde das Buch neu gebunden,

der defekte Buchrücken erneuert, lose

Seiten wieder eingefügt und der Einband

repariert.

Nach der Restaurierung hat das

Buch nichts von seinem alten Charme

eingebüßt, kann nun aber auch den

nächsten Generationen beim Lesen

und Vorlesen viel Freude bringen. „Viele

Kund*innen bringen Bücher zu mir,

die für sie einen großen emotionalen

Wert haben. Zum Beispiel Lieblingsbücher,

mit denen Erinnerungen an bestimmte

Personen oder Ereignisse verbunden

sind oder alte Kinderbücher,

aus denen schon ihre Oma vorgelesen

hat“, erzählt Theresa Wedemeyer.

Die ausgebildete Buchbinderin repariert

aber nicht nur alte Bücher. In

ihrer Werkstatt bringt sie auf künstlerische

Art und Weise das traditionelle

Handwerk in Einklang mit modernem

10 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt


eportage

Hohe Handwerkskunst: „The Island“

Design. Mit viel Kreativität und einem

Gespür für Farbe, Material und

Gestaltung fertigt sie Bücher nach

eigenen Entwürfen für Wettbewerbe,

Ausstellungen und natürlich im

Kundenauftrag. Dabei bedruckt sie je

nach Entwurf handgeschöpftes Büttenpapier

mit ihren eigenen Designs

oder verarbeitet hochwertiges Oasenziegenleder

zu einem Bucheinband.

Gestaltung, Format und verwendeten

Materialien werden im persönlichen

Gespräch mit ihren Kund*innen festgelegt.

So entstehen kreative Kunstwerke,

besondere Einbände für Lieblingsbücher,

für Bildbände oder Gästebücher

für Hochzeiten, Jubiläen und vieles

andere. Auch individuelle Schachteln

oder kreative Sammelmappen werden

von der Expertin in enger Absprache

mit den Auftraggebern gestaltet. Zurzeit

entsteht ein wunderschönes, kleines

Buch in verschiedenen Blautönen,

das das Gedicht „Mondnacht“ von

Joseph von Eichendorff enthält und

schon beim in die Hand nehmen Neugier

weckt. Für die Gestaltung des Einbandes

hat Theresa Wedemeyer ein

Foto der Mondoberfläche verfremdet

und farbig passend gestaltet. So entsteht

ein kleines aber feines bibliophiles

Kunstwerk.

Mit diesen Arbeiten nimmt Theresa

Wedemeyer auch an Ausstellungen

und Wettbewerben teil. So war ein

Teil ihrer Arbeiten vor kurzem in der

Hamburger Messe „BuchDruckKunst“

zu sehen, in der Buchbinder, Papiermacher,

Setzer und Drucker Kunstvolles

rund um die Themen Bücher und

Papier präsentierten. Auch bei der

Ausstellung zum Niedersächsischen

Staatspreis für das gestaltende Handwerk

im Februar war die junge Buchbinderin

in Hannover dabei.

Noch in diesem Monat wird ihr

eine ganz besondere Ehre zu teil: Bei

der angesehenen „Elizabeth Soutar

Bookbinding Competition“ der schottischen

Nationalbibliothek, an der

Buchbinder aus aller Welt teilnehmen,

stellte Theresa Wedemeyer mit ihrer

eingereichten Arbeit ihre Individualität

und Originalität unter Beweis.

Sie begeisterte die Jury und wurde

mit dem Preis „Best Creative Binding“

ausgezeichnet. „Ich hätte nie damit

gerechnet, dass ich den ersten Platz

belege und habe mich über diese Auszeichnung

wahnsinnig gefreut. Ich bin

aber schon etwas aufgeregt, wenn ich

an die Preisverleihung und die Dankesrede

in Edinburgh vor großem Publikum

denke“, gesteht die 28-Jährige

mit einem Schmunzeln.

Die alte Druckerpresse Boston-Tiegel

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt

11


eportage

Foto: whkt

Ausgezeichnet „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke

Eingereicht hatte sie ein kleines,

auf den ersten Blick unspektakuläres

Büchlein mit dem Titel „The Island“.

Beim näheren Betrachten aber wird

die hohe Handwerkskunst und vor

allem die Kreativität sichtbar, die in

diesem Werk steckt. So hat Theresa

Wedemeyer für die Gestaltung des

Bucheinbandes die Farbelemente aus

der Buchillustration übernommen,

verfremdet und neu gestaltet. Dieser

Entwurf wurde von ihr auf eine geätzte

Linoleumplatte übertragen und auf

hochwertiges Papier gedruckt. So ist

das Buch zu einem Gesamtkunstwerk

geworden, in dem Inhalt, Illustration

und Einband zu einer harmonischen

Einheit verschmolzen sind.

Diese Auszeichnung aber ist längst

nicht ihre erste. Im September 2018

wurde Theresa Wedemeyer im Rahmen

einer feierlichen Preisverleihung

von der Handwerkskammer NRW und

dem Nordrhein-Westfälschen Wirtschaftsministerium

beim Wettbewerb

»DesignTalente“ für ihr gestalterisches

Können, ihren Ideenreichtum und ihre

Kreativität ausgezeichnet. Damals

hatte sie das Buch „Der Panther“ von

Rainer Maria Rilke gestaltet und mit

drei originalen Drucken gebunden.

Gedruckt auf echtem Büttenpapier

und gebunden in dunklem Oasenziegenleder

mit einer außergewöhnlichen

Strichätzung überzeugte das

Werk die Jury.

Beim Gespräch mit Theresa Wedemeyer

wird eins deutlich: Sie ist mit

Leib und Seele Buchbinderin und hat

ihre große Leidenschaft zum Beruf gemacht.

Sie sprudelt über vor kreativen

Ideen und freut sich, dass sie diese Ideen

in der eigenen Werkstatt umsetzen

kann. Dabei hat bei der Berufswahl

auch der Zufall etwas mitgeholfen,

denn eigentlich stand Buchbinderin

nicht auf der Liste der Traumberufe.

Nach dem Besuch der Fachoberschule

Gestaltung und der Fachhochschulreife

plante Theresa Wedemeyer

ein Studium zur Restauratorin für Buch

und Papier. Voraussetzung war jedoch

der Nachweis von Praxiserfahrung

und so entschied sie sich zur Buchbinder-Lehre.

Bei der Lehrstellensuche

wurde sie schließlich in Marburg fündig.

Drei Jahre dauerte die Ausbildung

an der Universitätsbibliothek und

schon während dieser Zeit wurde ihr

klar: Die Buchbinderei ist genau das

Richtige für mich.

Doch Theresa Wedemeyer wollte

noch mehr. Sie wollte über den Tellerrand

ihrer Ausbildung und ihres

Berufsstandes hinausblicken und so

entschied sie sich, ganz traditionell

auf die Walz zu gehen. Dreieinhalb

Jahre wanderte die junge Emstekerin

in Handwerkskluft durch ganz Europa

von Irland über Spanien bis in die

Türkei – ohne Geld, ohne Smartphone

und ganz auf sich allein gestellt. Überall

traf sie auf offene Arme und wurde

zumeist spontan in den jeweiligen

Werkstätten und auch in den Familien

willkommen geheißen.

Eine Zeit, die Theresa Wedemeyer

nicht missen möchte, denn neben

handwerklichem Know-how, großer

Gastfreundschaft sowie zahlreichen

Impressionen von Land und Leuten

hat sie auch das Zusammengehörigkeitsgefühl

der Handwerksgesellen

untereinander kennen und schätzen

gelernt. „Gesellen sind gesellige Leute“,

betont Theresa Wedemeyer, die

auch heute noch engen Kontakt zu

den Gesellen pflegt, die sie auf der

Walz kennen gelernt hat und die sie

ein Stück ihres Weges zu ihrem Traumberuf

begleitet haben.

Sigrid Lünnemann

Buchbinder-Atelier

Theresa Wedemeyer

Antoniusstraße 8, 49685 Emstek

Tel. 04473-929651

post@buch-objekt.de

www.buch-objekt.de

12 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Porträt


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Unbehagen in uns auslösen. Hingegen fühlen wir uns

in hellen, lichten Räumen mit warmen Farben auf Anhieb

wohl. Und doch erhalten psychologische Erwägungen in der

Raumplanung häufig nicht genügend Beachtung. Zweck,

Nutzen und Ästhetik sind vielen Planern und Bauherren

wichtiger. Was sie dabei übersehen: Die Wahrnehmung von

Architektur ist ein Zusammenspiel von Fühlen, Riechen, Hören

und Sehen. Der Klang der Schritte auf dem Boden, Düfte,

der Lichteinfall, die Farben der Wände, die Aufstellung und

Haptik der Möbel – sie gemeinsam beeinflussen unsere Stimmung.

Folglich kann ein Raum auch anregend oder beruhigend

und gar schlaffördernd wirken. Er kann Ehrfurcht erzeugen

oder Geborgenheit spenden, inspirieren, motivieren

und die Konzentration erhöhen. – Michaela Höne hat sich

zum Ziel gesetzt, Mensch und Raum in Einklang zu bringen.

Damit der Raum den Menschen bei seinen täglichen Aufgaben

und Bedürfnissen bestmöglich unterstützt.

Die Gebäude- und Raumgestalterin kennt das Bauwesen

aus dem Effeff: Als ausgebildete Bauzeichnerin arbeitete

sie mehrere Jahre in einem Architekturbüro und absolvierte

daraufhin das Studium der Bautechnik mit Schwerpunkt

Hochbau an der Technikerschule. Mit einem sensiblen Auge

für Architektonik und Ästhetik sammelte sie jahrelang Erfahrung

in der Planungsabteilung und Bauabwicklung verschiedener

Bauunternehmen und Architekturbüros. Doch etwas

vermisste sie im täglichen Planungsprozess: Für sie war ein

Raum immer schon mehr als ‚nur‘ die dreidimensionale Darstellung

von Boden, Wände und Decke.

„Die meisten Wohnhäuser, die heute gebaut werden, sind

zwar modern, energieeffizient, funktional und technisch auf

neuestem Stand, aber erfüllen sie auch unsere Bedürfnisse?“,

fragte sie sich. Also beschäftigte sich Michaela Höne mit den

psychologischen Faktoren von Architektur – und entdeckte

die chinesische Raum- und Baulehre, die ganz selbstverständlich

die sinnliche Wahrnehmung und Wirkung in der

Bauplanung verband: Feng-Shui. Sie absolvierte eine einjährige

Weiterbildung und legte die Prüfung vor dem ‚Berufsverband

für Feng-Shui und Geomantie‘ ab, in dem sie heute

selbst Mitglied ist. Es folgten zudem ein mehrmonatiges Aufbaustudium

sowie weitere Seminare zum Thema Feng-Shui,

Licht- und Farbgestaltung. Und auch aktuell entwickelt sie

sich weiter – sie absolviert ein Online-Studium im Bereich Innenarchitektur.

Der Grund: „Ich möchte den Raum ganzheitlich

betrachten, in all seinem Facettenreichtum und seiner

Vielschichtigkeit“, sagt sie.

14

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Aber was bedeutet Feng-Shui überhaupt?

Feng-Shui ist Chinesisch und bedeutet: „Wind und Wasser“.

Der Name bezeichnet eine Bau- und Raumlehre, die

eng mit der Naturphilosophie im alten China, dem Daoismus,

verwoben ist. Laut Daoismus fließt überall in der Natur

das Qi, eine Art Lebensenergie, die vom Wind zerstreut und

an den Grenzen des Wassers aufgehalten wird. Die Kunst der

Baulehre besteht darin, das Strömen der Energie in Städten,

Räumen und auf öffentlichen Plätzen zu gewährleisten. In

China war früher deshalb auch jeder Architekt Feng-Shui-Berater.

Noch heute werden in Hongkong oder auf Taiwan

Feng-Shui-Meister um Rat gefragt, um ultramoderne Hochhäuser

auszurichten. Auch hierzulande steigt das Interesse

am fernöstlichen Wissen. Zumal nun auch westliche Architekturpsychologen

wie Prof. Dr. Tanja C. Vollmer vermehrt

auf die gesundheitliche Wirkung von Architektur hinweisen.

Michaela Höne arbeitet mit den unterschiedlichsten Menschengruppen

zusammen, mit Bauherren, Handwerkern,

Statikern und Energieberatern. Entsprechend undogmatisch

geht die Raumexpertin mit dem fernöstlichen Wissen

um. Letztlich entscheidet der Kunde, was ihm zusagt. In

Reinform lässt sich Feng-Shui selten verwirklichen. Darauf

kommt es Michaela Höne auch nicht an. Wichtig ist ihr allein,

dass Bauherren und Raumnutzer sich rundum wohlfühlen.

„Die chinesische Raum- und Baulehre ist für mich ein weiterer

Baustein, um Gebäude und Räume besser verstehen,

planen und gestalten zu können. Durch die Ausbildung

konnte ich meine Wahrnehmung nochmals schärfen und

mein Gefühl für die Natur, Umgebung, Gebäude und Räume

verbessern“, erklärt sie.

Jeder Auftrag beginnt mit einem ausführlichen Gespräch,

in dem alle individuellen Wünsche erörtert werden. Bauvorhaben

starten mit der genauen Betrachtung des Umfelds.

Wie fügt sich das Gebäude in die Umgebung? Wie sind die

Gegebenheiten vor Ort? Wie kann man das Vorhandene nutzen

und mit dem Neuen in Einklang bringen? Mitten in der

Stadt herrschen andere Bedingungen als im Grünen oder

auf dem Land.

„Ich versuche, respektvoll mit der Umgebung umzugehen

und das Gebäude möglichst harmonisch zu integrieren“,

betont Höne. Die Bedarfsanalyse klärt dann: Welche Räume

sind erforderlich? Wo soll der Treffpunkt der Nutzer sein?

Wie sind die gewohnten Abläufe im Alltag? Aus Prinzip entstehen

alle Vorentwürfe aus Handskizzen und inspirierenden

Bildbeispielen, die jedem Projekt von Anfang an eine

persönliche Note verleihen. Denn viel Fingerspitzengefühl

ist erforderlich: Der Hausbau ist ein hoch emotionales Anliegen

und birgt oftmals Konfliktpotenzial. Michaela Höne

sieht sich als Begleiterin in allen Leistungsphasen des Projekts,

von der Auswahl des Grundstücks und dem ersten

Entwurf über den Bauantrag, der Farb- und Materialauswahl

und Angebotseinholung, der Baubetreuung bis hin zur Fertigstellung.

„Wenn ich Gebäude gestalte, fühle ich mich in sie ein. Ich

stelle mir das Leben in den Räumen vor – ich durchlebe sie

förmlich“, sagt die Expertin. Sie weiß, Architektur erzielt bei

Bautechnikerin und Feng-Shui-Beraterin Höne lässt sich von

den neuesten Wohn- und Designtrends inspirieren.

jedem Menschen andere Eindrücke, deshalb muss auch die

Persönlichkeit, Gewohnheiten und kulturelle Prägung der

Bewohner zum Tragen kommen. Aber der Aufwand lohne

sich: Am Ende steht eine Architektur, die dem Leben größtmöglichen

Raum gibt – ganz individuell.

Seien Sie gespannt: In den kommenden Ausgaben wollen

wir einen näheren Blick auf die Arbeit der Gebäude- und

Raumgestalterin werfen.

Feinrot Kreativgesellschaft mbH, Wenzel Herzig

Michaela Höne kümmert sich um die ganzheitliche

Planung, Betreuung und Abwicklung von

Bauprojekten. Sie ist staatlich geprüfte Bautechnikerin

(Schwerpunkt Hochbau) mit jahrelanger

Erfahrung in der Planungsabteilung

verschiedener Bauunternehmen und Architekturbüros.

2016 absolvierte sie eine Weiterbildung

zur Feng-Shui-Beraterin.

FACEBOOK & INSTAGRAM

www.facebook.com/Architektur.fengshui.michaela.hoene/

www.instagram.com/architektur_fengshui/

www.michaelahoene.de

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eportage

Die Sitte ist uralt, doch zurecht ist sie bis ins Heute

up-to-date: Niemand darf am Hochzeitstag auffälliger,

also schöner sein als die Braut. Ausnahmen

gibt es keine, Verstöße dagegen werden als Faux-pas in die

Geschichte der Hochzeitsfeier eingehen. Nun setzt die dieser

Anspruch jedoch eine Menge Initiativen voraus, denn Frau

kann von Natur aus noch so schön sein – zur Hochzeit muss

die an sich schon perfekte Erscheinung noch getoppt, beziehungsweise

hervorgehoben werden.

Dazu wurden die Brautkleider erfunden und ihr Wert in der

exklusiven Welt der Mode zeigt sich bei jeder Modenschau

– wenn das Brautkleid generell zum Schluss des Defilees vorgeführt

wird. Als Highlight, als Schlusspunkt, denn Schöneres

kann nicht nachkommen. Wobei diese Outfits natürlich

einen Trend darstellen, die eigentliche Klasse eines Brautkleides

jedoch bestimmt die Braut selbst. Denn sie wird wissen,

wie sie ihren Stil verkörpern möchte. In hauchzarter Spitze

von Kopf bis Fuß oder in einem seidenen Empire-Look; mit

auffallenden Ärmel-designs (Statement-Ärmel), mit einem

Halsausschnitt im Carmen-look oder mit Neckholder oder

ganz schulterfrei.

Das ist klassisch-elegant und unterstrichen

von einer schlichten Silhouette in zwanglos

fallenden Stoffen. Nicht weniger elegant

kann hier auch Romantik sein. Mit transparenten

Details aus Spitze, super-feminin, ein

bisschen sexy, gleichzeitig edel und dennoch

cool. Stickereien erfüllen übrigens denselben

Zweck. Sehr gut zu sehen auch in Brautkleidern

im Retro-Look. Langärmelige Modelle

erinnern an die Sixties, Slip Dresses und

Etuikleider an die Ninetees, während

der Hippie-Style Trend schlichtweg zeitlos

ist. Und das ist so schön, denn kaum

eine andere Mode ließ Frau fraulicher und

gleichzeitig emanzipiert wirken. Mit allen

persönlichen Eigenarten, die jede Einzelne

zur individuell Schönsten kreieren.

Doch wer sagt, dass eine Braut grundsätzlich

ein Kleid tragen muss, der kennt die

neuen Hochzeits-Jumpsuits noch nicht. Puristisch

bis ins Detail lassen sie sich mit

16 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit


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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit

17


Hochzeit

einem breitrandigen Hut, auffälligem Schmuck und Hingucker-Schuhen

zu einem Look kombinieren, den man so

schnell nicht noch einmal sieht. Wobei natürlich jede Frau am

Hochzeitstag einzigartig aussieht, da auch die sehr persönliche

Auswahl der Accessoires diese Tatsache unterstreicht.

Nun war bisher noch nicht von dem Mann an ihrer Seite die

Rede. Dabei ist es die Erscheinung des Bräutigams, die das

Bild des Hochzeitspaares in diesen Zeiten zu einem Gesamtwerk

gestaltet. Gab es früher für den zukünftigen Ehemann

zum Hochzeitstag allenfalls die Auswahl zwischen einem

schlichten Anzug oder Smoking, vielleicht auch Frack – alles

in schwarz mit weißem Hemd und gedeckter Krawatte,

so sind die Sortimente an modischen Herren-Outfits für den

vorerst schönsten Tag des Lebens als Ehemann heute umso

größer. Sei es, was die Schnitte der Anzüge angeht, ihre Muster,

Farben und Kombinationsmöglichkeiten und überhaupt

muss der Dress ja auch gar kein herkömmlicher Anzug sein...

Die Möglichkeiten sind überwältigend, wie auch für die zukünftige

Braut.

Damit diese Vielfalt sich dennoch sortieren lässt und nicht

zur sprichwörtlichen Bürde wird, ist der Weg ins Fachgeschäft

der beste Schritt in die richtige Richtung.

• Hier, wo die Auswahl an allem, was man sich zum

Hochzeits-Outfit nur vorstellen kann, groß ist und

anprobiert werden kann,

• hier, wo man als ganz besondere Kunden ebenso

herzlich wie aufmerksam behandelt wird,

• hier, wo man endlos Zeit für alle betreffenden

Einzelheiten aufbringt,

• hier, wo die geschulten Fachkräfte den Überblick

über sämtliche Angebote haben und diese genau

zuordnen können,

• hier gestaltet man den Hauptpersonen des

anstehenden Fests den Erwerb ihrer Outfits und

Accessoires zu einem sehr persönlichen Event.

So wie es sein soll angesichts des bedeutenden Anlasses.

Einfach einen Termin ausmachen und Zeit mitbringen. Die

Spannung dazu und die Freude daran stellt sich, umgeben

von all den wunderschönen Dingen, beim Aussuchen und

Anprobieren von selbst ein.

18

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ir sind Ihr Begleiter am

schönsten Tag Ihres Lebens!

Ihr Modehaus Schwarte ist der erstklassige

Modeberater für den Bräutigam und alle Gäste.

Außerdem fahren wir Sie auch gerne ins Glück -

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Ohne aber jetzt miesepetrig werden zu wollen, ist es dennoch

richtig, auf die Kosten einer Hochzeit hinzuweisen.

Zwar hat man mit dem Kauf der Bekleidung die wichtigste

Ausgabe bezahlt, doch will man das Fest schließlich ausgiebig

feiern. Mit allem, was dazu gehört summieren „Kleinigkeiten“

sich schnell in unübersehbare Ausgaben. Die gute

Nachricht aber ist, dass man viele Dinge selbst in die Hand

nehmen und den Tischschmuck, so wie auch die „Hochzeitskutsche“

selbst gestalten kann. Einfach das eigene Auto zur

Limousine machen, mit selbstgepflücktem oder selbst gebundenem

Blumenschmuck, mit Bändern oder Fähnchen

– da fällt einem ganz viel zu ein und gibt dem Ganzen eine

herrlich individuelle Note.

Mit der gleichen Kreativität lässt sich auch der Tischschmuck

gestalten. Familie und die besten Freunde helfen vermutlich

gerne dabei. Ohnehin sind sie von Anfang an involviert, „zusammen

getrommelt“ über eine eigene, selbst gestaltete

Hochzeitswebsite. Mit allem, was es mitzuteilen gibt und immer

neuen uploads zum jeweils aktuellen Entwicklungsstand.

Hierüber, mit der Weiterleitung des Links, können natürlich

auch die Einladungen ausgesprochen werden. Auch die Wünsche,

was die Geschenke angeht? Selbstverständlich, zumal

es die Kommunikation der Gruppe fördert, denn wer sich entschieden

hat, das oder jenes zu schenken, der muss das ja den

anderen mitteilen – damit am Hochzeitstag nicht etwa sieben

Kaffeeautomaten sich auf dem Gabentisch breit machen.

Unabhängig von all dem sollte man überlegen die Gästezahl

möglichst komprimiert zu gestalten. Man muss nicht

Hinz und Kunz, nicht entfernte Verwandte und auch keine

„nur Bekannten“ zu einem solch exklusiven Fest einladen.

Das tut der Stimmung gut und schont das Budget gewaltig.

Apropos Budget: Einer der größten Posten ist die Bewirtung

der Gäste. Darum empfiehlt es sich, auf der Menükarte Bier

und Wein zur Auswahl anzubieten. Was bedeutet, dass alle

Getränke, die dort nicht aufgeführt sind, auf Kosten derer

gehen, die sie bestellen. Das ist fair und schmälert die Stimmung

überhaupt nicht.

„Ich fertige individuellen, handgefertigten Schmuck auch

nach Kundenwunsch, arbeite alte Stücke um und

repariere Ihre geliebten Schätze.“

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220

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Solche Punkte bietet die Liste der herkömmlichen „Do´s and Dont`s“ in schier

endloser Kolonne. Doch wissen Sie wie Sie dieser möglichen Zwangsjacke noch

ein Stück weiter als mit den obigen Tipps entgehen können? Indem Sie im Sommer

heiraten und zu Hause feiern. Im Garten, an langen Tischen, die mit einfachen Gerichten

aus frischen regionalen und saisonalen Produkten gedeckt sind, zwei Sorten

Wein dazu, Bier vom Fass und für die spätere Stunde ... na ja, dann kann man ja

die private Bar plündern.

Übrigens ist es möglich sich auch in dieser Umgebung trauen lassen. Das ist besonders

intim und außergewöhnlich. Hinzu kommt, dass keiner mehr fahren muss

und man nach dem Ringwechsel sofort ins Schwofen übergehen kann. Á la Hollywood

werden tolle Hochzeiten nur so gefeiert und bei Sommern wie diesen in

2018 kann man das locker nachmachen. Und ein Zelt für den Fall der Regenfälle

kostet deutlich weniger als die Miete eines Saales.

Ach ja und noch etwas: Wenn das Gesparte dennoch allzu sehr strapaziert würde,

streichen Sie doch einfach die Gästeliste von der Website und schreiben, dass Sie

sich über Geldgeschenke am meisten freuen würden. Das wird jeder verstehen,

der zu diesem Fest bei Ihnen sein möchte und deshalb seinen Beitrag dazu leisten.

Denn eins steht schließlich fest – an den Outfits des Brautpaars sollte nicht wirklich

gespart werden. Das ist so!

Ulla Schmitz

von der Save-the-date-karte

bis zur Danksagung

alles in einem Design

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Hochzeit

21

04441 8579214

daniewilke@web.de


eportage

„Unsere Kompetenzen sind die unserer Kunden!“

(Ingo Malinowski von „QUADRO – praktisch eine Werbeagentur“)

Über die Werbeagentur QUADRO in Vechta-Langförden

zu berichten, bedeutet grundsätzlich, alles zu

vergessen, was „Werbemacher“ im landläufigen Sinn

und ihre üblichen Marketingmethoden vermitteln wollen.

Einfach, weil es diese Einstellungen bei QUADRO nicht gibt.

Stattdessen nehmen die Kunden diesen Raum ein, als Menschen,

denn bei QUADRO geht es um sie und um ihre Individualität,

ihr Können.

Wie die Tischlerin zum Beispiel, die eine ebenso praktische

wie schicke Möbelkollektion entworfen hat oder etwa

der Geflügelzüchter, der eine Fütterungsanlage erfindet,

die neben ihrem Nutzen im Stall auch eine Erleichterung

darstellt. Beide versprechen sich Aussicht auf eine profitable

Vermarktung und dies ist keine Illusion, wenn sie sich

mit diesem Teil des Geschäfts auf QUADRO verlassen. Denn

egal, ob die Branche ein sehr ähnliches Teil schon kennt, bei

Ingo Malinowski und Cordula Richter, den beiden Geschäftsführern

von QUADRO und ihrem mittlerweile 23 Mitarbeiter

starken Team steht die Individualität des Objekts im Vordergrund.

Um daran die eigenen Kompetenzen festzumachen.

„Jedes Produkt hat seinen eigenen Touch“, sagt Ingo Malinowski,

und genau den machen die von QUADRO sichtbar.

Nicht zuletzt auch bei sich selbst.

„Jedes Produkt hat

seinen eigenen Touch.“

Es ist ein kalter, verregneter Wintermorgen. Freitag und

eigentlich würde nichts mehr Spaß machen, als jetzt schon

das Wochenende zu beginnen. Bei QUADRO aber scheint

dieser Blues nicht anzukommen. Stattdessen strahlt aus

jedem Fenster Licht und durch die geöffnete Eingangstür

klingt fröhliches Stimmengewirr von oben. Doch was sich

wie Party anhört, ist das große Aufräumen im Showroom,

weil „hier wars einfach zu voll, darum schaffen wir jetzt

Platz!“ Da wird sortiert, gepackt, umgestellt, geputzt, wieder

eingeräumt und – ausgiebig geschnackt und viel gelacht.

Mit dabei eine jetzt ehemalige Mitarbeiterin, die der

Liebe wegen wegzieht, sich an diesem Morgen noch einmal

verabschieden wollte, aber natürlich jetzt mitmacht, mitten

im Geschehen, wie all die Jahre zuvor. Und, wie Richter und

Malinowski ihr versichern, selbstverständlich später wieder,

sollte sich ihr Weg zurück...

In genau dieser Szene spiegelt sich eine dominierende

Kompetenz von QUADRO wider – die Zufriedenheit jedes

Einzelnen im Team. Dies ist kein Zufall, sondern der Verantwortlichkeit

der beiden Chefs zu verdanken, die sich nicht

als solche darstellen (Ingo Malinowski und Cordula Richter

waren in dem Aufräumgewusel nur nach Zuruf auszumachen),

die jedoch wissen, dass Mitarbeiter die Wurzeln des

Erfolges sind. Und der sich daraus ergebenen Freiheit für die

Entfaltung aller Beteiligten.

Kompetenz ist die Achtung vor Zwischenmenschlichkeit

– und Zwischenmenschlichkeit ist gesellschaftliche Kompetenz.

So einfach ist das? Ja, wenn man das Gegenüber sein

lässt, die Eigenarten respektiert, sie fördert und sie als Prägung

nutzt. Einbezogen in das Bild dessen, was man darstellen

will. Sei es als Unternehmen und/oder für das Produkt.

Um diese Individualitäten zum Ausdruck zu bringen, hat

QUADRO eines der beeindruckendsten Portfolios der Werbebranche

entworfen. An der Spitze steht das Employer

Branding, das von den Mitarbeitern durch Identifikation,

Einsatzfreude, Verlässlichkeit und Professionalität geprägte

Markenzeichen des Unternehmens. Auf einer solchen Basis

lässt sich alles aufbauen, die Firma, das Image und die

Reputation – man muss nur dafür sorgen, dass diese Erstklassigkeit

der Umwelt nicht verborgen bleibt. Diesen Part

übernehmen die QUADROs. Jede und jeder in ihrem/seinem

Kompetenzbereich, doch QUADRO-like immer im Team.

Das Ganze kann im QUADRO-Showroom beginnen, wo

man Werbemittel sehen, anfassen und riechen kann oder am

Tisch zusammen sitzt, um die eigenen Ideen zum Ausdruck

zu bringen – wohl wissend, dass sie vom QUADRO-Team

nach der Individualität des zu entwickelnden Marketingprojekts

beurteilt werden. Denn: Bei QUADRO gibt es kein feststehendes

Muster für eine Marketingstrategie. Deshalb sind

ihre Kampagnen durchweg erfolgreich. Und weil die Kunden

sich darauf einlassen, auch, wenn dazu hier und da ein

wenig Überzeugungskraft gehört. Die aber haben Cordula

Richter und Ingo Malinowski (oder nur Sie?) parat, denn bei

QUADRO wird nicht gelabert, hier bietet man sich dem Kunden

als Partner an. Idealer und damit perfekter kann eine

solche Verbindung nicht sein, da sie in der nächsten Instanz

innerhalb des Teams in Kreativität umgesetzt wird.

Dabei stehen das Erkennen des Unternehmens und seine

Erzeugnisse im Vordergrund. Denn nichts ist wichtiger auf

dem Weg heraus aus der grauen unscheinbaren Masse, als

sich bekannt zu machen UND diesen Bekanntheitsgrad zu

erhalten. Darum wird man als QUADRO-Kunde, dieser „anderen

Werbeagentur“ in Vechta-Langförden, nie mit einer

22

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


visuellen Nullachtfünfzehn-Darstellung abgespeist werden.

„Der erste Eindruck zählt!“, diese Weisheit ist unumstößlich,

also tut man gut daran, sie von QUADRO für sich nutzbar machen

zu lassen.

Beginnend mit der Visualisierung des werbenden Unternehmens,

im kreativen Sinn. Mit der Gestaltung eines

aussagekräftigen Logos, der passenden Visitenkarte und

dem dazugehörigen Flyer. Weiter geht´s mit einer ebenso

ansprechenden wie aussagekräftigen Website oder/und

einem gleichwertigen Katalog und Broschüren. Wobei die

Kreativität des QUADRO-Teams und ihre professionelle Umsetzung

damit noch längst nicht erschöpft sind. Denn mit

dem Zusammenbringen von aussagekräftigen Fotos und

Darstellungen und den dazu passenden Texten – die selbstverständlich

alle von QUADRO fotografiert und verfasst werden

können – nimmt die Imagekampagne erneut Fahrt auf.

bunt, verschiedenartig und leger geworden. Endlich auch

im Sinne von Corporate Fashion, der Mode im Design des

Unternehmens. Mit ihr bewegt sich das Image der Firma

im wahrsten Sinne des Wortes vorwärts. In den typischen

Farben und passenden Stoffen, in geschickt platzierten,

gestickten oder gedruckten Logos und Motiven – auch auf

Schuhen! Das ist hip, gibt Vertrauen in das berufliche Tun,

stärkt das Selbstbewusstsein und schont zudem die eigene

Kleidung vor Abnutzung im Berufsalltag.

„Der erste

Eindruck zählt.“

Mit Aufklebern, die so gestaltet sind, dass sie gesehen

und ihre Informationen wahrgenommen werden, mit Give-aways,

die zum Renommee des Kunden passen und

XXL-Bannern überall da, wo die Adressaten der Werbung

definitiv erreicht werden. Denn auch das weiß man bei QUA-

DRO, weil man sich mit dem Produkt ebenso identifiziert wie

mit der Umgebung, in die es hinein passt. In Form von Bannern,

Digital Signage, Leuchttürmen und Lichtwerbung, von

Fassaden- und Türschildern, von Roll-Ups und Fahrzeugfolierungen

– denn QUADRO sorgt für Sichtbarkeit. Werbung

heißt sich zeigen, mit dem Anspruch verstanden zu werden.

Das setzt Vertrauen voraus, bei QUADRO beweist sich wie

man verantwortungsvoll damit umgeht.

Und das gleich im mehrfachen Sinn, denn wenn von

Gesehenwerden die Rede ist, geht es gleichzeitig um das

Ansehen, erkennen und zuordnen. Heißt, dass es mehr als

ungeschickt wäre, als Repräsentant eines edlen Autohauses

auf dem Fahrrad daherzukommen. Möglichst in kurzer Hose,

T-Shirt und Flip-Flops. Sie schütteln den Kopf und denken,

dass so ja wohl keiner in den Fettnapf tritt. Irrtum, denn symbolisch

betrachtet, werden Faux-pas dieser Art mehrfach am

Tag begangen.

Mit ausschließlich negativen Folgen für das Unternehmen,

denn wer sich so wenig mit seinem Auftraggeber identifiziert,

ist nicht in der Lage, dessen Botschaften vermitteln

zu können. So schlicht, aber klar transportieren derartige

Fehltritte die Einstellungen zueinander. Was ebenso für die

Chefetage gilt, denn wer seine „Repräsentanten“ ihren Job

so tun lässt, der hat die Ignoranz des Marktes verdient. Kunden

begegnet man mit Wertschätzung, wozu auch ein einfaches

Erkennen des Gegenübers gehört.

Was natürlich nicht bedeutet, dass man sich in eine Art

Kostüm zwingen (lassen) muss, dazu ist unsere Welt viel zu

Gleiches gilt natürlich für die so genannte „Work Wear“,

die Kleidung am Arbeitsplatz. Praktisch muss sie sein, strapazierfähig,

sich anpassen und selbstverständlich gut aussehen.

Dabei stehen modische Trends nicht unbedingt im

Vordergrund, doch altvordere Bekleidungsvorschriften

muss sich auch keiner mehr bieten lassen. Und wenn die Belegschaft

es satt hat in blauen Blaumännern im Stall oder am

Band zu hantieren – ja um Himmels Willen, warum lässt man

sie nicht entscheiden, worin sie sich wohler fühlen würden!

Spätestens an dieser Stelle der Imagekampagne wären

die meisten Chefs, wenn nicht kreativ so doch vom Zeitaufwand

eines solchen Projektes weitgehend überfordert.

Allerdings nur jene, die bisher noch nichts von QUADRO

gehört haben. Alle anderen konnten sich bereits lässig den

weiteren Wichtigkeiten in ihrem Unternehmen widmen, da

die „andere Werbeagentur“ aus Vechta-Langförden sich um

all das kümmert, was mit dem Ansehen – dem Aussehen! –

ihrer Firma zu tun hat. Bis hin zur individuellen Anprobe der

zukünftigen Arbeitskleidung, nachdem die Tests im eigens

eingerichteten Demo-Shop von jedem Mitarbeiter bis zur

konkreten Zusage ALLER zu EINEM Design abgeschlossen

ist.

Das, meine Damen und Herren klingt nicht nur nach Stress,

es kann wie der Blick in die Vorhölle sein. Jedoch nicht für

die QUADROs, die sich damit auskennen und Auseinandersetzungen

als kreative Bereicherungen des Alltags kennen.

Nichts anderes nämlich praktizieren sie im QUADRO-Alltag,

gestaltet von ihrer Individualität, ihrem Vertrauen zueinander

und der sich daraus ergebenen Freiheit, die eigenen

Kompetenzen zu leben. So einfach kann erfolgreiches „Zusammen

sein“.

Ulla Schmitz

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

23


GruSSworte

Nun sind wir schon im Februar

angekommen, das neue Jahr hat Raum

gegriffen. Ereignisse, auf die wir hin

leben, rücken näher. Sicher haben Sie

auch ein Datum, das für Sie eine besondere

Bedeutung hat. Für mich ist es

dieses Jahr die besondere Festwoche

vom 8. bis zum 15. September, wenn

wir am Marienwallfahrtsort Bethen das

350-jährige Bestehen der Gnadenkapelle

feiern. 1669 hatte der Münsteraner

Fürstbischof Christoph Bernhard

von Galen die nach dem 30-jährigen

Krieg neu errichtete Kapelle eingeweiht

und die bis heute bestehende

Mariä-Geburts-Prozession begründet.

Jedes besondere Datum weist unseren

Blick auf die Geschichte verbunden

mit der Frage, was wir aus ihr gelernt

haben. Was aber haben wir gelernt

aus dem Beginn des 30-jährigen Krieges

vor 400 Jahren, aus dem Ende des

Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren oder

aus dem Prager Frühling vor 50 Jahren?

Es unterscheidet den Menschen vom

Tier, dass er nicht nur von den Eltern

lernt, und dass er Wissen und Erfahrung

nicht nur an die Kinder weitergibt. Als

Kulturwesen reicht der Mensch durch

das geschriebene Wort und die bildende

Kunst seinen Geistesertrag durch

die Jahrhunderte weiter. Wer nicht aus

der Geschichte lernt, muss alle schlechten

Erfahrungen und Fehler selber machen.

Aus der Geschichte lernen kann

aber nur lernen, wer lernen will.

Das setzt die Erkenntnis voraus, dass

nicht irrelevant oder „überholt“ ist,

was Menschen vor uns dachten und

erfuhren. Gefordert ist der Wille zum

Zuhören, Verstehen und Nachdenken

und die Bereitschaft, die Moden und

Tabus von heute zu hinterfragen. Das

setzt wiederum eine antirelativistische

Option voraus: das Interesse an dem

bleibend Gültigen, an Ideen und Idealen,

die nicht bloß zeitbedingt sind. Ich

denke, hier können wir wie die Pilgerinnen

und Pilger zur Gnadenkapelle in

den vergangenen 350 Jahren uns von

Maria, der Mutter Jesu drei Haltungen

als Auswertung der Geschichte abschauen,

die uns im täglichen Leben

weiterhelfen können: Ausdauer, Bekennermut,

Zuverlässigkeit!

Ausdauer – Maria ist über 33 Jahre

den oft unverständlichen Weg Jesu

mitgegangen. – Es ist die Ausdauer,

die uns Niederlagen im Leben wegstecken

läßt. Ausdauer, die Mütter und

Väter brauchen, wenn sie ihre Kinder

gut ins Leben hinein begleiten wollen.

Ausdauer auch in den kleinen Dingen,

die dann in der Summe große Taten ergeben,

zu großen Entdeckungen oder

Erfindungen führen.

Bekennermut – Maria hat sich zu

ihrem Sohn bekannt. Sie stand unter

seinem Kreuz, als die anderen weggelaufen

waren. – in unserer Zeit ist viel

Foto: Friederike Bockhorst

vom Wertewandel die Rede. Aber Werte

können sich nicht wandeln. Was sich

gewandelt hat, ist nur das Bekenntnis

zu den Werten. Man traut sich nicht

mehr zu sagen, was falsch und richtig

ist. Die „politische Korrektheit“ verbietet

da vieles. Deshalb sind Personal

und Programme mancher Parteien

auch austauschbar. Es gehört heute z.B.

schon Mut dazu, sich zu den 10 Geboten

zu bekennen.

Zuverlässigkeit – Maria hat ihr Jawort

zu Gottes Plan durchgehalten

in der Gewißheit auf ein großes Ziel

hinzuleben. Heute wird hauptsächlich

nach der großen Leistung im Beruf gefragt

und nach Zusatzqualifikationen.

Aber um glücklich zu sein, kommt es

auf die Qualität der Beziehungen an,

die man lebt. Wir brauchen Frauen

und Männer, die zu ihrem Wort stehen,

auch wenn es mal Gegenwind gibt.

350 Jahre haben die Gläubigen nun

im Vertrauen auf Maria auf verschiedenste

Weise den Weg zur Gnadenkapelle

genommen und immer ihre Hilfe

und ihren Trost erfahren dürfen. Herzlich

laden meine Mitarbeiter und ich

Sie heute zur Gottesmutter ein, dass

Sie selbst auch tragende Gemeinschaft

im Glauben, Trost, Ermutigung,

Freude im Glauben und Zuversicht für

den vor Ihnen liegenden Lebensweg

empfangen!

Ihr Msgr. Dr. Költgen,

Wallfahrtsrektor

24 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Grußworte


KulTour

Neue Leiterin für das Organisationsteam –

Ursula Röhrs übernimmt 2020 die Leitung der Senioren Kulturfahrten.

Elfriede Lange, die jetzige Leiterin

des Organisationsteams der Senioren

Kulturfahrten, erhält für 2019

Unterstützung von Ursula Röhrs.

Im kommenden Jahr dann (2020)

wird Frau Röhrs die Nachfolge von

Frau Lange antreten, die nach 17 Jahren

ehrenamtlicher Tätigkeit in diesem

Bereich von ihrem Posten zurücktritt.

Beide sehen der Zukunft der Senioren

Kulturfahrten positiv entgegen und

freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit

in diesem Jahr.

Organisationsteam der Senioren Kultourfahrten: v. l. Edith Thieken, Renate Ostermann,

Elke Denis, Ursula Röhrs, Günter Klopottek, Elfriede Lange, Ilse Weier, Ingrid Hanenkamp

Es fehlt Lidia Dering-Pustlauk.

Kultour Fahrten der Senioren 2019

Mehrtagesfahrten

05. Mai – Do. 09. Mai 2019

Unbekanntes Thüringen.

Hotel in Sondershausen, Nordhausen,

Barbarossahöhle, Kyffhäuserdenkmal,

Rosarium, Burg Querfurt,

Panoramamuseum Sangershausen.

05. Mai – Do. 09. Mai 2019

Polen – Danzig.

Marienburg, Oliva, Sopot.

Tagesfahrten

14. April 2019*

Oper„Fidelio“, in der

Staatsoper Hamburg.

Nachmittags Besichtigung

der Elbphilharmonie (Plaza).

Abfahrt: 11:30 Uhr

29. April 2019*

Brunch – Schifffahrt auf Hunte

und Weser von Oldenburg bis

Bremen. Nachmittagsbesuch

mit Führung im Geschichtenhaus.

Abfahrt: 09:30 Uhr

Rückkehr: ca. 19:00 Uhr

Kosten: ca. 63,00 €

inkl. Brunch auf dem Schiff.

16. Juni 2019*

Auf uns im Theater in Weyhe mit

Spargelessen im „Kirchweyher Hof“.

Kosten: 39,00 €

10. Oktober 2019

Dee Dee Bridge-Water

im Großen Saal der

Hamburger Elbphilharmonie.

Termin: 10. Oktober 2019

Kosten: 129,00 €

Information und Anmeldung:

Mehrtagesfahrten und die Fahrt zur Elbphilharmonie, Kohorst: 04443 4871

Alle anderen Termine, Ilse Weier: 017721 96899 oder Elfriede Lange: 04471 931000

08. November 2019

Lichtbildervortrag

mit Eckhard Albrecht.

Rückschau Bad Pyrmont (Juli 2014)

Um: 15:00 Uhr

Wo: Pfarrheim St. Augustinus

Im November ist eine Fahrt zum

Theater vorgesehen. Die Theaterprogramme

kommen erst nach

den Sommerferien. Information

bei Ilse Weier oder Elfriede Lange.

14. Dezember 2019

Adventsfahrt Weihnachtsmarkt

Gut Erpenbeck in Lengerich.

Anschließend Adventsessen

bei Stratmann in Lohne.

Anmeldung noch nicht möglich.

Kosten, Abfahrtszeit usw.

stehen noch nicht fest.

*Nur noch Warteliste möglich

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Einen neuen Blickwinkel schaffen ...

... eine andere Betrachtungsweise kann helfen eine

Situation besser zu verstehen.

Vielleicht kennen auch Sie das Gefühl das irgendetwas,

sei es beruflich oder privat, nicht richtig läuft. Man

steckt fest und weiß nicht so recht, woran das liegt.

Gabriele Lingemann, Leiterin der Beratungspraxis Blickwinkel,

kann helfen die festgefahrenen Verhaltensmuster zu analysieren

und dauerhaft zu ändern.

2007 gründete Frau Lingemann die Beratungspraxis Blickwinkel.

Ihr Angebot erstreckt sich auf alle Lebensbereiche, in

Familie und Beruf. Mit systemischer Aufstellung betrachtet

sie zusammen mit ihren Klienten die aktuelle Situation und

schafft so den nötigen Abstand für eine nachhaltige Problemlösung.

Als Mutter von vier Kindern weiß sie um viele der Schwierigkeiten,

die bei der Erziehung auftreten können. Einerseits

bedingt durch unterschiedliche Entwicklungsphasen oder

aber aufgrund neuer Lebenssituationen wie beispielsweise

die einer Trennung der Eltern. Gerade in diesen Fällen können

schnell scheinbar unlösbare Konflikte auftreten, doch

sollten diese auf keinen Fall als „gegeben“ hingenommen

werden.

Was kann man tun? Vor dieser Frage stehen viele Erwachsene,

da man sich mit diesen Siuationen völlig überfordert

sieht. „Jeder hat ein Recht auf Erziehungshilfe“, stellt Gabriele

Lingemann fest, weiß aber gleichzeitig, wie schwierig es sein

kann, Hilfe anzunehmen. Wobei es partout kein Armutszeugnis

ist, professionelle Unterstützung zu nutzen, die zudem

vom Jugendamt gefördert wird. Gemeinsam mit der Familie

und dem Jugendamt ist die Diplom-Sozialpädagogin Lingemann

in der Lage wegweisende Impulse zu geben und im

Analyse am Flipchart

Einzelgespräch und Kurzberatung

Systemische Aufstellungen und kollegiale Beratung

Die Beratungspraxis Blickwinkel bietet Gruppenseminare für systemische Aufstellung. Bei den kollegialen Beratungsterminen

können am Flipchart mithilfe der systemischen Aufstellung Lösungswege erarbeitet werden. Die bestehenden

Gruppen setzten sich zusammen aus Pädagogen, Rechtsanwälten, Sozial- und Sonderpädagogen. Die Gründung einer

neuen Gruppe ist möglich. Die Treffen finden alle sechs Wochen in den Räumen der Beratungspraxis statt.

Termine für systemische Gruppenseminar 2019: 16.03 / 04.05 / 15.06 / 20.07 / 17.08 / 28.09 / 09.11. 2019

Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an: 04471 18059554

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eportage

Erstellung eines Baums der Fähigkeiten

Rollenspiel zur Problemlösung

Erziehungshilfe und Verfahrensbeistand

2004 war Gabriele Lingemann beim Kinderschutzbund tätig. Hier knüpfte sie Kontakt mit dem Jugendamt, wo Fachkräfte

im mobilen ambulanten Familiendienst gesucht wurden. Seit dieser Zeit arbeitet die Diplom-Sozialpädagogin mit dem

Jugendamt zusammen, hilft bei der Kontaktaufnahme und gerne bei nötiger Antragstellung. Durch Fortbildung zum Verfahrensbeistand

ist es ihr zudem möglich, Kinder bei Gerichtsverhandlungen zu beraten, zu unterstützen und ihre Anliegen

zu vertreten.

Team mit den Betroffenen individuelle und neue Erziehungsstile

zu erarbeiten.

Das Motto, „Jeder hat die Möglichkeit sich selber zu helfen!“

steht bei ihrer Beratung im Vordergrund. Mit einer

ganzheitlichen Lebensberatung und lösungsorientierter

Kurzberatung hilft sie, Wünsche und Ziele punktuell

und den Möglichkeiten angepasst anzustreben und dauerhaft

umzusetzen. Dabei zeigt Gabriele Lingemann die

Richtung für eine positive Lösung auf, gehen aber muss

man diesen Weg selber und das aus freien Stücken – auch

daraus macht die Diplom-Sozialpädagogin keinen Hehl.

Natürlich ist Gabriele Lingemann auch für junge Erwachsene,

die nicht wissen, wie sie sich ihre Zukunft gestalten

könnten, eine wichtige Ansprechpartnerin. Einfühlsam und

verständnisvoll vermag sie ihnen Lebensperspektiven aufzuzeigen

und verleiht auf diese Weise Selbstvertrauen und

Sicherheit.

„Es ist das Grundbedürfnis eines jeden Menschen, sich in

die Gesellschaft zu integrieren und eine Tätigkeit umzusetzen,

die als sinnvoll und befriedigend erlebt wird!“ Mit dem

Bekenntnis zu diesem Leitbild des Humanistischen Landesverbandes

hat Gabriele Lingemann für sich eine zutiefst

befriedigende Tätigkeit gefunden und hilft auf diese Weise

anderen Menschen den richtigen Blickwinkel für ihre ganz

individuelle Lebenssituation zu entdecken.

karin niemöller

Bether Strasse 62 – 64 a

49661 Cloppenburg

Tel: 04471 18059554

info@blickwinkel-spfh.de

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Wir vermieten unseren hellen Seminaraum mit Dachterasse

Bei Interrese rufen Sie uns gerne an.

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27


eportage

Von einer Invasion, die durchaus ihren Reiz hat.

Die Attacke begann Anfang der

1990er und sie fand zunächst

völlig unbeachtet statt. Dachte

doch keiner der Wattwanderer an was

Böses, als plötzlich Austern im Schlick

herumlagen. Bis es derer immer mehr

wurden und man beim genaueren

Hingucken auch das Warum verstand.

Die vom Stamm der Pazifischen Auster

hatten sich nämlich auf den Miesmuschelbänken

angesiedelt – aufgrund

ihres herausragenden Wuchses und der

schartigen, unebenen Oberflächen ideal

für die Fremdlinge auf der Suche nach

einem tatsächlichen Halt im Leben.

Der nämlich war auf den Austernbänken

vor Sylt nicht mehr gegeben,

aufgrund von Überfüllung, also hatten

sich die der Klasse „Sylter Royal“

auf Wanderschaft begeben. Bis sie die

„Muschelbänke von der Mies“ als ihre

neuen Domizile erkoren, sich dazu auf

den Muscheln festkrallten und nun als

dicke, feste Kokons darüber liegen, den

Muscheln aber die Luft und das Wasser

wegnehmen.

Zum Entsetzen der Naturschützer, die

den Miesmuschelbestand im Wattenmeer

konkret bedroht sehen. Ein (Aus-)

sterben derer aber würde das gesamte

Ökosystem Wattenmeer kippen lassen.

Um das zu verstehen, muss man lediglich

wissen, dass eine Miesmuscheln

pro Stunde vier Liter Wasser filtert und

wie schnell die Nordsee ohne dieses

Regulativ verschmutzen würde, kann

man sich vorstellen.

Pazifische Auster? Austernbänke vor

Sylt? Austern auf der Walz und im Watt

killen sie die Miesmuscheln? Was ist

denn da bloß los? Wird die Nordsee

wieder zur Mordsee? Vielleicht würde

man das Ganze – unabhängig von dem

tatsächlich irreparablen Schaden an

der letzten großen Wildnis Europas –

nicht so prägnant sehen, wären nicht

des Schickimickies liebste Schlürfobjekte

Auslöser für das Sterben der Delikatesse

mit dem Bart (Moos = Mies)!

Von denen der „kleine Mann“ entlang

der Küste sich seit Jahrtausenden

schon ernährt! Und jetzt? Richten die

Großkopferten auch noch dies zugrunde!

Oh Jammer, die Welt ist schlecht!

Ist sie, ja, aber nicht aufgrund der Sylter

Royalen Virilität. Denn dass die fröhliche

Urständ´ feiert ist der allgemeinen

Anpassung der Pazifischen Auster

an die natürlichen Gegebenheiten der

Nordsee geschuldet. Ein Prozess, der so

Vor der Zubereitung müssen die Miesmuscheln noch leben, in ihrem geschlossenen

Gehäuse. Sollte die „Tür“ ein wenig offen sein, klopft man einfach mit dem Fingernagel

drauf. Dann muss sich die Angelegenheit wieder schließen, ansonsten ist

der Bewohner nicht mehr fit und die Muschel sollte nicht gegessen werden. Ebenso

wie jene, die nach dem Kochen geschlossen sind. Wobei diese Regel angezweifelt

wird, wir jedoch als konservative Miesmuschelgenießer darauf beharren. Wie auch

auf darauf, dass man die Muscheln nur in Monaten mit R zu sich nimmt. Warum?

Der dann noch oder schon wieder kalten Außentemperaturen wegen. Außerdem

sind Muscheln ein Winteressen, punkt! Im Frühjahr gibt´s ja wieder Spargel.

28 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kulinarisch


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alt ist wie Welt und Evolution bedeutet.

Soll heißen, dass auch die Sylter Royal

nichts für ihr Verhalten kann!

Zumal die Austernzucht in der Nordsee

schon eine lange Tradition hat: Bereits

im 11. Jahrhundert ließ Knut der

Große 47 Austernbänke vor der Küste

Nordfrieslands ansiedeln. 200 Jahre

später fischte man die begehrten Schalentiere

schon vom Grund der Nordsee

vor Ostfriesland, also waren die von

und zu Auster damals schon unterwegs

gewesen. Bei der Bodenfischerei

allerdings wurden deren Nachwuchspfründe

zerstört, so dass es dem

von Kaiser Friedrich II. im Jahre 1587

beschlossenen Austernerlass bedurfte,

um bis 1900 noch Austern vor Ort pflücken

zu können.

Doch raffgierige Händler machten

dem Meeresschatz den Garaus, Eiswinter

und heftige Stürme verhinderten

neue Kulturen. Bis man die

widerstandsfähige Pazifische Auster

heimisch machte, so gründlich, dass

sie sich neue Kolonien sucht und dabei

auf unseren Miesmuscheln gelandet

ist – und wir wieder am Anfang

unseres kleinen Exkurses zwischen

Miesmuschel- und Austernbänken.

Obwohl die Miesmuschelweibchen

jedes Frühjahr oder Sommer bis zu

10 Millionen Eier ablegen, reicht der

Ertrag der hiesigen, noch intakten

Bänke nicht dazu aus, den Bedarf des

Handels zu befriedigen. Zumal der

größte Teil der überlebenden Brut von

Fischen, Heringsmöwen, Austernfischern

und Enten vertilgt wird. Also

stammen die Miesmuscheln auf unseren

Tellern größtenteils aus Galicien,

Holland oder Italien. Überall dort

wussten auch schon die Kelten um

die Zucht von Mytilus gallaprovincialis

– wünschen wir den Züchtern dort,

dass nie ein Schwarm Sylter Royal ihre

Holzpflöcke besetzen möge!

Vielleicht sogar mit einer steifen Lippe,

denn Austern schlürfen ist ja man so

gar nicht jedermanns Sache!

Doch gemach! Austern schmecken

wirklich lecker, wie Miesmuscheln nach

Meer und Algen, doch auch ein wenig

salzig und irgendwie fein gewürzt. Erst

recht im überbackenen Zustand, fein

mit Pecorino oben drüber. Nach etwa

8 Minuten im vorgeheizten Backofen

bei 220° sind sie dann auch nicht mehr

glibbrig. Smakelk Eten!


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Mehr Zeit für Gespräche und für die individuelle Betreuung der Bewohner

C-Smart Assistant:

Flexible Lösungen für die Pflege

Steigende Anforderungen führen zu einer steigenden

Belastung der Pflegekräfte in der Pflege. Viele Pflegekräfte

wünschen sich mehr Zeit für Gespräche und für

die individuelle Betreuung der Bewohner. Damit dies möglich

wird, brauchen sie mehr Zeit für die persönliche Betreuung

und weniger Aufwand für bürokratische Abläufe.

Hier bietet der neu entwickelte „C-Smart Assistant“ der

Systembetreuung Cura Vitalis IT Projekt GmbH die passenden

Lösungsstrategien für die Pflege. Das junge und innovative

Unternehmen wurde im Frühjahr 2016 gegründet mit

dem Ziel, kleine und mittelständische Pflegeeinrichtungen

und auch Privatpersonen bei ihrer täglichen Pflegearbeit zu

entlasten und ihnen intelligente Lösungsstrategien an die

Hand zu geben. Getreu dem Motto: Zeit und Qualität zurück

in die Pflege.

RATIO FÜR DIE PFLEGE 4.0

Cura Vitalis IT bietet außerdem Pflegedokumentation –

und Abrechnungssysteme – aus der Praxis für die Praxis. Die

Pflegedokumentation ist ein unverzichtbares Instrument zur

Qualitätssicherung in der Altenhilfe. Sie bindet aber auch

viel Arbeitszeit, die der Betreuung des Patienten oft verloren

geht. Das spezielle Software-Programm „Ratio“ wurde eigens

für die Pflegedokumentation und -abrechnung entwickelt.

Die Software wird individuell erstellt und berücksichtigt dabei

die Geschäftsprozesse (Wertstrom).

C-SMART ASSISTANT FÜR EIN PLUS AN SICHERHEIT

Mit ihrer intelligenten Software-Lösung C-Smart Assistant

wendet sich das Unternehmen sowohl an Privatpersonen,

die Unterstützung in der Pflege von Angehörigen erhalten

sowie an Pflegeeinrichtungen, die ihre Arbeitsabläufe optimieren

möchten. Das innovative und flexibel einsetzbare

System wurde von Ingo Janssen (CIO/CTO) sowie Lothar

Martens (Sales & Research & Development) speziell für Pflegeeinrichtungen

und Privatpersonen entwickelt, um den

Menschen, die tagtäglich große Verantwortung in der Pflege

tragen, mehr Unterstützung und mehr Sicherheit zu gewährleisten.

Viele alltägliche Handgriffe und Arbeitsabläufe benötigen

viel Zeitaufwand:

• Wie oft hat der Patient die Toilette besucht?

• Wurde das Bügeleisen oder der Herd ausgeschaltet?

• Ist der Medizinschrank wieder

ordnungsgemäß verschlossen?

• Sind sämtliche Pflegeprodukte beziehungsweise

Medikamente und Hilfsmittel vor Ort?

• Sind die Dispenser ausreichend gefüllt?

Eine tägliche Kontrolle und Dokumentation dieser wichtigen

Fragen stellen oft eine große zusätzliche zeitliche Belastung

für das Pflegepersonal dar. Zeit, die in der Pflege und

für das persönliche Gespräch fehlt. Für all diese Fragen hat

Cura Vitalis IT eine flexible und einfach einzusetzende Lö-

30

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sung: C-Smart Assistant. Die leistungsstarke, nach den persönlichen

Wünschen und Bedürfnissen des Kunden erstellte

Software bietet viele Vorteile. Neben den individuellen Lösungsstrategien

beeindruckt sie durch einfache Bedienbarkeit,

ihre Flexibilität, schnelle Montage und ihre modulare

Erweiterbarkeit ganz nach Kundenwunsch.

Beispiel 1: Die Kontrolle der Dispenser für die Hand-Desinfektion

müssen in Pflegeeinrichtungen regelmäßig kontrolliert

werden. Dazu muss eine Pflegekraft regelmäßig jeden

einzelnen Dispenser kontrollieren und dies auch protokollieren.

Ein einfaches Modul, das per Funk die Füll-Menge jedes

einzelnen Dispensers kontrolliert, ersetzt diese langwierige

Laufarbeit. Sollte ein Dispenser leer sein, leuchtet das zuständige

Lämpchen am Kontrollboard auf und kann ersetzt werden

– schnell und effektiv. Auch aus der Ferne!

Beispiel 2: Ihre pflegebedürftigen Angehörigen leben

noch in ihrer eigenen Wohnung, sind aber zur Bewältigung

des Alltags auf Unterstützung angewiesen. Als Angehöriger

machen Sie sich Sorgen, ob zum Beispiel abends die Haustür

verschlossen wurde oder ob das Bügeleisen oder der Herd

ausgeschaltet wurden. Ob der Angehörige morgens das Bett

verlassen hat oder vielleicht nachts ins Bad gegangen ist und

auch nach längerer Zeit nicht zurückgekehrt ist. All diese Fragen

können auf Wunsch über einfache, eingebaute Module

und per Funk kontrolliert werden. Kleine Sensoren, die ohne

großen Aufwand angebracht werden, können die Daten direkt

auf das Smartphone oder auch an ein Kontrollboard der

jeweiligen Pflegeeinrichtung übertragen werden. So können

Sie im Notfall schnell eingreifen!

Funk-Sensoren flexibel und zuverlässig

Diese Funksensoren können vielfältig an Garagentoren,

Eingangstüren, Fenstern und so weiter eingesetzt werden.

Dank der Funk-Statusanzeige haben Familienangehörige

oder Pflegedienstleiter alle Sensoren auf einen Blick verfügbar.

Das Display kann je nach Einsatzbereich bis zu vier

Zustände anzeigen, die in unterschiedlichen Farben auf dem

Kontrollboard aufleuchten. Einfach und übersichtlich! Diese

Anzeigen können auch direkt auf ein Smartphone weitergeleitet

werden, so dass Familienangehörige jederzeit informiert

sind. Alle überwachten Prozesse können zudem über

die Pflegesoftware RATIO eingesehen und ausgewertet werden.

Die Software ist geräteunabhängig. Ein großer Vorteil:

Die Zeit, die nicht mehr mit Kontrollen und Dokumentationen

verbracht werden muss, kommt direkt den Pflegebedürftigen

zugute.

Ingo Janssen (CIO/CTO) und Lothar Martens (Sales & Research

& Development) übernehmen persönlich und mit hoher

Fachkompetenz die Installation und individuelle Konfiguration

der ausgewählten Module. Das System ist jederzeit um

weitere Module erweiterbar – schnell und flexibel.

Während der Installation und Wartung wird der betriebliche

Ablauf nicht gestört, das Anbringen der Module und

Funksysteme sind mit keinerlei Umbaumaßnahmen oder

ähnlichem verbunden. Außerdem sind keine komplexen

Schulungen für das Pflegepersonal notwendig. Eine kurze

Einweisung genügt, alles Weitere übernehmen die Fachleute

von „IT Projekt“.

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BEI UNS IN GUTEN HÄNDEN

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LASSEN SIE SICH INFORMIEREN–

DIREKT BEI IHNEN VOR ORT

Ingo Janssen (CIO/CTO)

Lothar Martens (Sales & Research & Development)

IT Projekt GmbH

Alter Emsteker Weg 38

49661 Cloppenburg

Gewerbeallee 5

19357 Karstädt

Tel: 038797 73 10 00 • E-Mail: info@curavitalis-it.de

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eportage

„Cloppenburg putz(t) munter“

Bereits zum vierten Mal findet im März die Aufräumaktion „Cloppenburg put(z)t munter“ statt. Am Freitag, 29. März und

Samstag, 30. März 2019 wird pünktlich zum Frühling die Stadt aus dem Winterschlaf erweckt. Dabei steht der Freitag

ganz im Zeichen der Schulen und Kindertagesstätten. Bislang haben sich bereits neun Schulen aus dem Stadtgebiet zur

Aufräumaktion angemeldet. Am Samstag können dann alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen von 10 bis

13 Uhr in den verschiedenen Ortschaften mit anpacken. Als Dankeschön gibt es am Samstag ab 13 Uhr ein Abschlussfest in

der Stadtmitte mit kostenloser Verpflegung für alle Helferinnen und Helfer. Wer Lust bekommen hat mitzumachen, kann sich

bei Stadtmarketingmanagerin Sandra Brinkmann (Telefon: 04471-185131; E-Mail: s.brinkmann@cloppenburg.de) oder online

unter www.putztag.cloppenburg.de anmelden.

Endstation Brexit

Seit 2000 Jahren hauen sich Briten und Europäer gegenseitig

die Schädel ein, nur um sich sofort wieder in

die Arme zu fallen. Da soll sich der Brexit mal nicht so

aufspielen.“

Wer ein solches, eigenes Zitat in den Klappentext seines Buches

schreibt, der kann nur ein wacher Beobachter von Freud

und Leid zwischen Europa und den Engländern sein. Aber

mehr noch: Ralf Grabuschnig, der Autor von „Endstation Brexit“

betrachtet diese Verhältnisse mit einer solch

lakonischen Spitzfindigkeit und einem solch speziellen

Humor, dass man schon auf den ersten Seiten

sicher ist, ein ungewöhnlich aufschlussreiches

und hinreißend komisches Buch vor Augen zu

haben. Und das über fast 200 Seiten lang, angefüllt

mit Wahrheiten, die man aufgrund der historischen

Betrachtungen von Ralf Grabuschnig erst

als solche erkennt.

Wieso eigentlich„erst“? Gottseidank muss heißen,

denn das Tohuwahobu, das seit dem 24. Juni

2016 unter dem Begriff „Brexit“ über uns kam, dieses Durcheinander

ist nun endlich verständlich. Obwohl es in Great Britain

schon immer drunter und drüber ging.

Und genau diese zeitläufigen Grotesken pickt der Autor heraus,

gerne auch ein bisschen gehässig. Was der britischen

Prägung von Humor exakt entspricht, denn die gemeinsame

Geschichte Englands und Europas ist zum Wegschmeißen

komisch – wie das Buch immer und immer wieder darstellt.

„Endstation Brexit“ ist ein Geschichtsbuch ja, doch nicht annähernd

in den Reigen der so bekannten Werke einzureihen.

Vielmehr sieht Ralf Grabuschnig die britische und die europäische

Welt auf eine solch verblüffend schnörkellose Weise, dass

ein Gutteil des Brimbamboriums außen vor bleibt. Und das in

einer Sprache, die so jung, lebendig und unverblümt ist, dass

jeder und wirklich jeder sie verstehen kann.

Endlich, denn die Geschichte Englands ist

so spannend, so dicht und auch so faszinierend,

dass man nicht aufhören will, noch mehr

darüber zu erfahren. Und bitte immer im Kontext

zu Europa. Was seit Urzeiten eine Logik ist,

und – wenn man Grabuschnigs Schlussfolgerungen

folgt, auch so bleiben wird. Eben nur mal

wieder anders.

Grabuschnigs Betrachtungen dieser Historie

sind Erzählungen, denn der junge Historiker, der so jung ist,

dass er erst 2015 seinen Abschluss gemacht hat, ist ein Geschichtenerzähler.

Einer, der das seltene Talent hat Geschichte

wie Geschichten zu erzählen.

usch

Ralf Grabuschnig: Endstation Brexit. Tectum Verlag.

ISBN 978-3-8288-4131-4. EUR 18,95

32 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Buchtipp


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DAS TEAM

Stefan Backhaus Sandra Backhaus-Pientka Brigitte Kramer Andrea Nehe

Pascal Lübken Jennifer Pientka Catharina Stratmann

Yvonne Schnittker Andreas Raker Ulrike Rühländer Jennifer Führbringer

In Balance Aktiv & Gesund

Aktiv & Gesund für mehr Gesundheit und Lebensfreude

Mit einem freundlichen Lächeln

werden die Mitglieder

beim Betreten des Gesundheitszentrums

In Balance Aktiv &

Gesund, Pegasusstraße 2a in Lastrup,

begrüßt. In nahezu familiärer Atmosphäre

trainieren hier Mitglieder jeden

Alters und jeder Konfektionsgröße mit

Konzentration, aber auch mit Spaß am

Sport und an der Bewegung. „Ich wollte

eigentlich nie in ein Fitness-Studio

gehen, denn ich dachte, dort werde

ich aufgrund meiner Gewichtsprobleme

nur angestarrt. Aber hier bei

In Balance Aktiv & Gesund habe ich

mich von Anfang an wohl gefühlt und

komme mit Spaß und Freude zum

Training“, betont ein Mitglied, das seit

einigen Monaten hierher kommt und

sein ganz persönliches Fitnessziel erreichen

möchte: Mit den Kindern ins

Schwimmbad gehen – ohne sich unwohl

zu fühlen.

„Wir wollen dem Menschen Lebensqualität

zurückgeben und ihn dabei

dort abholen, wo er steht und mit ihm

gemeinsam dort hingehen, wo er hin

möchte“, erkärt Stefan Backhaus, Inhaber

und ausgebildeter Sporttherapeut,

die Philosophie seines Gesundheitszentrums.

Hier steht der Mensch im Vordergrund

und seine ganz persönlichen

Wünsche, Ziele und Probleme. „Die

Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen

und sehr persönlichen

Beweggründen zu uns, die sie belasten

und ihnen ein wichtiges Stück Lebensqualität

rauben. Sie wollen sich

endlich wieder schmerzfrei bewegen.

Sie wollen die Treppen wieder steigen

können, ohne völlig außer Atem zu

geraten. Sie wollen mit ihren Kindern

oder Enkeln toben können und sie

wollen wieder in ihre Jeans passen“,

sagt Stefan Backhaus, der bereits mit

22 Jahren in die Fitness- und Gesundheitsbranche

einstieg und sich in den

vergangenen Jahrzehnten zu einem

Experten in den Bereichen Gesundheit

und Ernährung weiterbildete und spezialisierte.

Der heute 45-jährige und

seine Frau Sandra bilden zusammen

mit ihren Mitarbeitern das qualifizierte

und hoch motivierte, elf-köpfige Team

von In Balance Aktiv & Gesund.

Mit jedem Neukunden wird zunächst

ein persönliches Informationsgespräch

geführt, bei dem die angestrebten

Ziele und Wünsche besprochen

werden und ein individueller Plan für

ein nachhaltiges Gesundheitstraining

erarbeitet wird.

Voraussetzung zum Erreichen dieser

Ziele ist ein gründlicher Check-up mit

einem hochmodernen InBody 770

Analysegerät. Das Gerät liefert eine exakte

Körperanalyse, auch über den Anteil

der viszeralen Fette. Dieses Bauchfett

dient dem Körper als schneller

Energielieferant in Zeiten von Hunger

oder großer Kälte. In unserer modernen

Überflussgesellschaft aber leidet

hierzulande kaum jemand unter Hun-

34

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In Balance Aktiv & Gesund • Pegasusstraße 2a • 49688 Lastrup • Tel: 04472 947978 • www.in-balance-aktiv.de

ger oder Kälte und so hat sich dieser

eigentlich überlebenswichtige Trick

der Natur zu einem gesundheitlichen

Risiko entwickelt. Diese Fettzellen

belasten den gesamten Stoffwechsel

und steigern auf Dauer das Risiko für

gefährliche Stoffwechselerkrankungen

wie Diabetes und Gefäßablagerungen,

bis hin zum Herzinfarkt und

Schlaganfall.

Die Gesundheitstrainer von In

Balance Aktiv & Gesund erarbeiten

auf der Grundlage des persönlichen

Gesprächs und der Messergebnisse ein

individuelles Gesundheitsprogramm

mit Bewegungsübungen und Tipps für

eine ausgewogene Ernährung. „Der Erfolg

unserer Mitglieder steht bei uns an

erster Stelle. Es ist unglaublich schön

und auch motivierend für uns, wenn

wir sehen, wie sehr sich die Lebensqualität

unserer Mitglieder verbessert

und wie sie ihre ganz persönlichen Ziele

erreichen. Dafür machen wir unsere

Arbeit – das ist unsere Motivation!“,

betont Stefan Backhaus. Dabei legen

er und sein gesamtes Team großen

Wert auf eine enge und persönliche

Betreuung, denn die Menschen sollen

sich hier wohl fühlen und sich und ihre

Gesundheit in guten Händen wissen.

Das Training erfolgt an modernsten,

elektronisch gesteuerten Geräten, die

sich per Chipkarte automatisch auf

den Trainings- und Fitnessstatus des

jeweiligen Mitglieds einstellen. Individuelle

Trainingseinheiten in speziell

konzipierten Gesundheitszirkeln sorgen

für die nachhaltige Stärkung der

allgemeinen Körperkraft sowie für eine

Verbesserung der Ausdauer und der

Körperhaltung.

In speziellen „Myline“-Kursen ist das

Abnehmen leichter und ohne Jojo-Effekt

auch langfristig effektiv. Sandra

Backhaus vermittelt den Teilnehmern

unkompliziert und nachvollziehbar,

auf welche Weise sie ohne zu hungern

und mit gesunder, ausgewogener Ernährung

dauerhaft abnehmen können.

Mit wertvollem Wissen zu den

Themen Lebensmittel, Einkaufen und

das richtige Training werden die Teilnehmer

persönlich auf ihrem Weg zur

Wunschfigur begleitet.

Ein weiterer wichtiger Partner für

ein Mehr an Gesundheit sind die Produkte

der Marke P. Jentschura. Die

hochwertigen Lebensmittel des traditionsreichen

deutschen Familienunternehmens

sorgen für einen gesunden

Säure-Basen-Haushalt.

Mit LaVita, einem natürlichen Saftkonzentrat

aus hochwertigen Obstund

Gemüsesorten, Kräutern und

wertvollen Ölen können die Mitglieder

zusätzlich die tägliche Ernährung ergänzen

– für eine optimale und gesunde

Versorgung des Körpers mit wichtigen

Vitaminen und Spurenelementen.

Alles andere erreicht man mit

In Balance Aktiv & Gesund – für endlich

wieder mehr Lebensqualität.

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35


Weit über den Tellerand Hinaus – Serie

Von Zuhause in die Fremde – die Fremde als Zuhause

St Peter Claver Day Patronatsfest der katholischen Gemeinde.

Von Lea Weigel

4,984 Kilometer entfernt von Zuhause,

12 Monate in einem fremden Land

– so lauteten die Aussichten auf meinen

Freiwilligendienst in Ghana, die

offen gestanden sowohl mit großer

Vorfreude als auch mit einigen Sorgen

der Ungewissheit verbunden waren.

Inzwischen sind die erste vier Monate

vergangen und die Zwischenbilanz

sieht geschätzt wie folgt aus: 5 neue

ghanaische Kleider und Röcke, 46 Mückenstiche

und 136 kontrollierte Hausaufgaben.

Doch was wirklich zählt,

lässt sich nicht in Zahlen festhalten:

lauter neue Freunde, viele lachende

Kinder und Jugendliche, etliche Gespräche

und unzählbar viele freundliche

Begrüßungen.

Deshalb steht für mich fest: Ich bin

nicht weit weg von Zuhause in einem

fremden Land, sondern aus einem

fremden Land ist mein Zuhause geworden.

Die vier Monate sind wie im Flug vergangen

und wir sind in einem Alltag

angekommen, der niemals eintönig

wird. Von den bisherigen Erlebnissen,

Erfahrungen und Begegnungen ließen

sich bereits Romane schreiben, doch

ich möchten den Scheinwerfer einmal

über meine Erinnerungen der letzten

Monate wandern lassen und einige

Momente erleuchten.

UNTERM WASSERFALL

Das kühle Nass stürzt sich den Wasserfall

hinab, prasselt auf meinen Körper

und sorgt für die lang ersehnte,

wohlige Erfrischung. Hinter uns liegen

zwei Stunden über Stock und Stein

durch den Kyabobo Nationalpark nahe

Nkwanta im Osten Ghanas. Dank zwei

junger Guides haben wir nicht nur viel

über Flora und Fauna erfahren, sondern

auch sicher immer wieder die rutschigen

Steine des Flusses überquert

und uns durch die Äste eines umgefallenen

Baumes geschlagen. So hat

die Machete ihren Zweck erfüllt, während

das mitgenommene Gewehr zum

Glück nicht zum Einsatz kam. Nicht nur

abenteuerlich, sondern auch traumhaft

schön erfüllt die Wanderung durchs

dichte Grün den Kindheitstraum von

mir, einmal durch den Regenwald zu

spazieren. Was sich im Nationalpark im

Kleinen andeutet, lässt sich auf ganz

Ghana übertragen. Die abwechslungsreiche

Natur wird dem Land durch

die verschiedenen Vegetationszonen

beschert: die Savannenlandschaft im

Norden, Regenwaldgebiete und die

Küstenebene im Süden.

Kyabobo Nationalpark mit Wasserfall

36

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerand hinaus – Serie


BECOMING AFRICAN LADIES

“You become African Ladies!” Diesen

Satz hören wir immer wieder. Das

erste Mal als wir von einem Besuch bei

der Schneiderin unseres Vertrauens

zurückkehren und unsere übliche Kleidung

gegen Kleider aus ghanaischem

Stoff eingetauscht haben. Dann ein

weiteres Mal als wir nach sehr vielen

Stunden einen Friseursalon mit frisch

geflochtenen Braids verlassen haben,

die uns nicht nur ungewohnt, sondern

vor allem sehr schwer vorkamen. Neben

den äußerlichen Veränderungen

haben wir aber auch schon einige

ghanaische Gewohnheiten oder Verhaltensweisen

übernommen. Beim

Begrüßen achten wir darauf, die Hände

von rechts nach links zu schütteln

und beim Fegen greifen wir lieber

zum Reisig- als zum Plastikbesen. Zum

Essen, Geben und Gestikulieren wird

üblicherweise nur die rechte Hand verwendet

und egal wo man hinkommt,

Stühle werden herangeschafft und

man nimmt Platz bevor Angelegenheiten

besprochen werden. So sind wir

zwar noch lange keine Ghanaer, aber

können das ein oder andere Fettnäpfchen

umgehen.

Ghanaische Kleider und

geflochtene Braids

IN DER SCHULE

Es ist 7:30 und ein Schüler greift zur

Klingel. „Lesson, please!“ Alle Hühner

werden aus dem Klassenraum

vertrieben. Einer unser vier Schüler

greift nicht zum Schwamm, sondern

schnappt sich eine Stück Kokosnussschale

und putzt die Tafel. Nun können

wir loslegen! Unsere Schüler besuchen

eigentlich die Form 1 der Junior High

School, werden wegen ihrer Schwierigkeiten

in Mathe und Englisch aber

von uns unterstützt. Zum besseren

Verständnis aber zunächst eine kurze

Erklärung zum ghanaischem Schulsystem:

Nach der Nursery, vergleichbar

mit dem Kindergarten, steht im Alter

von sechs Jahren, der Besuch der Primary

School an. Nach sechs Jahren

wird die Schulbildung an der drei Jahrgänge

umfassenden JHS fortgesetzt.

Im Anschluss daran haben die Schüler

die Möglichkeit, eine Ausbildung zu

beginnen oder auf eine weiterführende

Schule zu gehen, die zum Besuch

einer Universität, einer technischen

Bildungseinrichtung oder dem Trainee

College für angehende Lehrer berechtigt.

Wer weiß, wo es unsere Schüler

mal hin verschlägt. Zurzeit dreht sich

alles zunächst ums Lernen von Lesen,

Schreiben und grundlegender

Mathematik.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerand hinaus – Serie

37


Weit über den Tellerand Hinaus – Serie

IN DER KIRCHE

Wir sitzen auf der Ladefläche des Pickups,

der Fahrtwind braust durch unsere

Haare und die Bäume rasen an uns

vorbei. Wir sind auf dem Rückweg vom

St. Peter Claver Day, dem Patronatsfest

der katholischen Gemeinde. In unseren

Köpfen hallt der Gesang und die

Musik der Trommeln und der Blaskapelle

nach, mit der die große Festmesse

bereichert wurde. Bei solch einem

besonderen Gottesdienst konnten wir

erleben, dass dieser sich über viele

Stunden erstrecken kann und dass anschließend

viele Nahrungsmittel und

manchmal sogar eine Ziege, die nun

mit uns die Ladefläche teilt, versteigert

werden. Aber nicht nur sonntags

und bei großen Festen, sondern auch

im alltäglichen Leben ist der Glaube

in Ghana sehr präsent – egal welcher

Religion, die Menschen angehören.

Schnell ist uns klargeworden, dass

die Kirchenlandschaft sehr vielfältig

und kaum zu überblicken ist. Neben

den christlichen Kirchen, zahlreichen

Abspaltungen und Freikirchen, trifft

man ebenso auf den islamischen und

traditionellen Glauben – nur Atheisten

findet man keine.

DORFBEGEGNUNG

Schwungvoll knallt einer der Männer

in der Runde seine letzten zwei

Karten auf den Tisch, lacht laut auf und

erhöht mit einem Stück Kreide seine

Punktzahl vor ihm um fünf. Die anderen

Männer grummeln scherzhaft vor

sich hin und setzen ihr Glück auf die

nächste Runde. Unter einem Dach aus

getrockneten Palmenblättern sitzen

sie an der Straße zusammen, verbringen

einen geselligen Nachmittag und

unterwegs auf einem kleinen Spaziergang

durchs Dorf haben wir uns zu

ihnen gesellt. Die Regeln, der Spielablauf

und die Werte der Karten – all das

erscheint uns als stumme Beobachter

mehr als undurchsichtig, doch es ist

die Spiellust und die gute Laune, die

uns in ihren Bann zieht und uns kurz

verweilen lässt. Mit dem Versprechen,

beim nächsten Mal die Regeln zu lernen

und mitzuspielen, ziehen wir

schließlich weiter…

TROTROS UND KINDER

Es ist ohnehin schon heiß, die Mittagssonne

tut ihr Übriges und die

Luft im Trotro ist zum Schneiden. Eingequetscht

zwischen Autotür und einer

fülligen, älteren Frau sehe ich die

hügelige Savannenlandschaft, unterbrochen

von einigen Ansammlungen

einfacher Lehmhäuser, an mir vorbeiziehen.

Die Augen fallen mir zu und

mein Kopf sinkt auf die Schulter neben

mir, bis ich beim nächsten Schlagloch

wieder aufschrecke. Am Zwischenstopp

angekommen steigen weitere

Personen in das Trotro, das ich bis dahin

bereits für voll gehalten hatte. Taschen,

Gepäck und Proviant werden

über die Köpfe durchgereicht. Begleitet

von lautem Rufen und aufgebrachten

Diskussionen finden auf wundersame

Weise alle einen Sitzplatz. Ein

kleines Mädchen wird mir plötzlich auf

den Schoß gesetzt und schaut mich

mit staunenden Augen an, während

ihre Mutter neben mir in Ruhe ihr Gepäck

verstaut. Obwohl wir uns abgesehen

von Gesten kaum verständigen

können, hat sie mir ohne Zweifel ihr

Kind anvertraut. Was dem besorgten

und überfürsorglichen Beschützerinstinkt

so mancher europäischen Mutter

widerspricht, passiert hier ganz selbstverständlich.

Denn neben den Eltern

spielen die gesamte Großfamilie sowie

Freunde und Bekannte – und manchmal

eben auch Fremde - eine wichtige

Rolle in Hinblick auf Versorgung und

Erziehung der Kinder. Zumindest solange

das Kind nicht im Tragetuch auf

dem Rücken der Mutter sitzt und selig

vor sich hin schläft, während diese

kocht, wäscht oder reist.

SCHRITT FÜR SCHRITT MIT KOJO

Einige alte, mehr oder weniger kaputte

Autos, eine kleine Bretterbude

und mehrere Männer mit Latzhose

und verschmierten Händen. Was führt

uns an diesen Ort? Wir begleiten Kojo,

einen 15-jährigen Jungen, der auf Krücken

angewiesen ist. Zusammen mit

seiner Mutter und dem Sozialarbeiter

v.l. Lea, Leonie,Sarah und Eva in neuer

ghanischer Kleidung

Marktstand und Einblick in eine Kakaofarm

38

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Weit über den Tellerand hinaus – Serie


unseres Projekts sind wir hierhergekommen,

um diese zu verlängern. Und

der Ort scheint tatsächlich der richtige

zu sein. Es wird gesägt, gehämmert

und der Gasbrenner angeworfen. Was

wir bei Ankunft nicht für möglich gehalten

hätten, tritt ein. Kojo setzt langsam

einen Fuß vor den anderen und

geht seit langer Zeit endlich wieder

mit aufrechtem Rücken. Er ist einer

von mehreren Kindern und Jugendlichen

mit körperlichen Beeinträchtigungen

oder familiären und finanziellen

Schwierigkeiten, die vom Projekt

mithilfe von Spendengeldern in Form

von Stipendien, Schulgebühren oder

medizinischer Versorgung unterstützt

werden.

AUF DEM MARKT

Vor lauter bunter und wunderschöner

Muster können wir uns nicht sattsehen

an den Stoffen, die in Hülle und

Fülle an den Marktständen hängen.

Während wir uns der Optik nach entscheiden,

lernen wir, dass jeder Stoff

einen Namen und eine Bedeutung

trägt. Wir spazieren weiter durch die

engen Gassen des Markts. Tomaten,

Orangen und Fisch zu meiner Linken;

Papaya, Zwiebeln und Bananen zu

meiner Rechten. Ein Marktbesuch ist

immer mit tausenden von Eindrücken

und einigem Gewusel verbunden.“

Schau mal, was es hier gibt!“ „Was das

wohl ist?“ Schlendert man länger über

den Markt, findet man nicht nur alles,

was das Herz begehrt, sondern kommt

auch mit der ein oder anderen gut gelaunten

Marktfrau ins Gespräch. Vor

ihnen stapeln sich Unmengen an Cassava,

Yam, Mais, Kochbananen oder

Bohnen. Letzteres sind die Hauptzutaten

für unser Lieblingsessen Redred

(Bohnen in gut gewürzter Soße mit

süßen frittierten Kochbananen). Und

woher kommen die ganzen Nahrungsmittel?

Auf dem Kopf in großen Schüsseln

herangetragen stammt vieles von

den Farmen, die sich hinter jedem

Pfad, der von der Straße abzweigt,

verbergen. Gut 80% der Bevölkerung

– in unserer ländlichen Gegend bestimmt

noch mehr – arbeiten in der

Landwirtschaft, der Großteil von ihnen

in Form der Subsistenzwirtschaft. Auf

einer Farm, die unserem Projekt angegliedert

ist, hatten wir die Möglichkeit,

selbst Kochbananen- und Kakaobäume

anzupflanzen. Während sich hier

die Früchte erst langfristig zeigen werden,

wurden wir zumindest für den

anstrengenden Weg den steilen Berg

hinauf, mit einer bezaubernden Aussicht

über endlos weite hügelige Ebene

voller Bäume und grünem Dickicht

belohnt.

ZEIT- UND LEBENSGEFÜHL

Wann der letzte Sitzplatz besetzt

wird und das Trotro wohl endlich losfährt?

Wann der Gottesdienst wohl

anfängt? Wann der erwartete Besuch

wohl eintritt? ”Any moment from

now…“ Diese Antwort hören wir immer

wieder und sie beschreibt sehr

treffend die Einstellung vieler Ghanaer

zur Zeit. Steht auf einer Einladung

10:00 Uhr als Beginn, verabreden wir

mit unserem Mentor, nicht vor 10:30

Uhr loszufahren. Unsere deutsche

Pünktlichkeit trifft auf ghanaische Gelassenheit,

denn wie es so schön heißt:

Die Europäer haben die Uhren, die Afrikaner

die Zeit. Und so ist das, was wir

hier sehr schnell lernen konnten und

mussten: Warten. Es ist kein Warten

mit dem ständigen Blick auf die Uhr,

sondern ein Warten, das weit weg von

Stress und Hektik Entschleunigung

und Gelassenheit mit sich bringt – ein

ganz neues Lebensgefühl.

Die letzten Monate waren prall gefüllt

voller wunderbarer Erlebnisse

und Begegnungen, von denen ich kein

einziges missen möchte. Gerade weil

es manchmal nicht der große Wochenendausflug

in den nächsten Nationalpark,

sondern die zufällige Begegnung

mit einer lachenden, alten Frau im Dorf

ist, die den Tag zu einem besonderen

macht. So füllt sich der ausgepackte

Koffer rasch mit neugewonnenen

Erfahrungen, die - zum Glück noch

nicht allzu bald - als wunderbare Erinnerungen

mit uns den Rückflug nach

Deutschland antreten werden.

Weiterführende Links

Du möchtest auch deine

Koffer für einen Freiwilligendienst

im Ausland

packen? Mehr über meine

Trägerorganisation, das

Bistum Münster, erfährst du

hier: www.ms-freiwillig.de

Noch nicht genug gehört aus

Ghana? Dann verweise ich

gerne auf unseren Blog mit

ausführlicheren Berichten zu

unserem Projekt, der Arbeit

und unseren Erlebnissen:

www.nachrichten-ausnsuta.blogspot.com

Auf dem Kopf in großen Schüsseln werden die Lebensmittel zum Markt getragen.

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E-motion bringt die e-Bike-Welt nach Cloppenburg

E-Motion ist der renommierte Spezialist

für e-Bikes, Pedelecs und Dreiräder.

Als freier Fachhändler bietet

e-Motion eine riesige Auswahl an e-Bikes

und Pedelecs, passendes Zubehör

sowie Dreiräder für Erwachsene, Senioren

und Menschen mit körperlichen

Einschränkungen mit und ohne Elektroantrieb

von verschiedensten Herstellern.

Inhaber Jonas Afken

Inhaber und Fahrradfachmann Jonas

Afken eröffnete vor drei Jahren

die „e-motion e-Bike-Welt“ in Bad Zwischenahn,

Eva-Lessing-Straße 8, und

baute das Unternehmen zu einem renommierten

Fachgeschäft aus. Da viele

Kunden auch aus dem Oldenburger

Münsterland anreisten, entschloss sich

der Fahrradspezialist in Cloppenburg,

Soestenstraße 75, ein weiteres Fachgeschäft

zu eröffnen. Auf dem Außengelände

sind nicht nur zahlreiche kostenlose

Parkplätze vorhanden, sondern

es steht eine ausreichende Fläche für

Probefahrten zur Verfügung. In zentraler

Lage und mit guter Verkehrsanbindung

an das überregionale Straßennetz

gibt es seit November 2018

nun auch in der Kreisstadt die gesamte

Angebotspalette von e-Motion vom

bequemen City-e-Bike über sportliche

Trekking-e-Bikes und praktische

Lasten-e-Bikes bis zu den modernsten

e-Bike Rennrädern.

Zu Beginn der Fahrradsaison fand

Mitte Februar die große Neueröffnung

statt, die auf reges Besucherinteresse

stieß. Viele Gäste ließen sich über die

Neuerungen der aktuellen Saison informieren

oder probierten bei einer

Testfahrt auf dem Firmengelände die

verschiedenen e-Bike-Modelle unterschiedlicher

Hersteller aus. Vor allem

die hochwertige Verarbeitung und die

Leistungsfähigkeit der Fahrräder stieß

auf Begeisterung.

Moderne e-Bikes haben nichts mehr

mit den klobigen und schweren Elektrofahrrädern

der ersten Generation zu

tun. Sie sind heute schnelle, schlanke

Fortbewegungsmittel, stylische Trendsetter

und unverzichtbare Wegbegleiter

durch Alltag und Freizeit, die Fahrspaß

und Komfort perfekt verbinden.

„Wir von e-motion haben uns schon

vor Jahren bewusst auf e-Bikes spezialisiert

und bieten den Kunden nicht

nur eine riesige Auswahl, sondern

auch einen herausragenden Service

und eine kompetente Fachberatung.

Dies ist sehr wichtig, damit jeder Kunde

das e-Bike findet, das zu ihm und

seinen Bedürfnissen passt“, betont Inhaber

Jonas Afken.

Bei der großen Auswahl an Fahrrad-Typen,

Modellen, Herstellern und

Größen ist eins unerlässlich: qualifizierte

Beratung. Guter Service, qualifizierte

Beratung und Kundenzufriedenheit

werden bei e-motion ganz

großgeschrieben. Die Fachberater

nehmen sich viel Zeit für ihre Kunden.

40

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Zunächst geht es um die ganz persönlichen

Wünsche und Erwartungen.

Manche Kunden wünschen sich ein

stylisches Rad für die tägliche Fahrt zur

Arbeit, andere möchte eher die sportliche

Variante für lange Touren bzw.

für Crossfahrten durch das Gelände.

Der Elektromotor bietet dabei eine

Unterstützung, sodass der e-Bike-Fahrer

auch den Weg zur Arbeit zurücklegen

kann, ohne völlig verschwitzt im

Büro anzukommen. Selbst Steigungen

oder längere Strecken werden zurückgelegt,

ohne außer Atem zu kommen.

Für Touren in die Berge sind hingegen

e-Mountainbikes die idealen Begleiter,

sie sorgen mit ihrer Unterstützung für

vollen Fahrspaß.

Um das passende e-Bike zu finden,

ist daher eine kompetente Fachberatung

notwendig. Hier gibt es kein

„08/15-Fahrrad von der Stange“, sondern

das perfekte Rad für jeden, individuell

abgestimmt auf die Wünsche

und Bedürfnisse des Kunden. Denn

nur mit einem passenden Modell hat

der Kunde auch lange Freude an seinem

e-Bike.

E-Bikes sind voll im Trend. Sie werden

immer leichter und immer leistungsfähiger.

Für das Modelljahr 2019

haben die e-Bike-Hersteller herausragende

Technik in ihre Räder eingebaut,

die das Fahren zu einem wahren

Vergnügen machen. Die Motoren werden

immer kleiner, aber zugleich auch

leistungsfähiger. Dies ermöglicht die

Entwicklung und den Bau von modernen

e-Bikes mit schmalem Rahmen, in

denen die Hochleitungs-Akkus nahezu

unsichtbar verschwinden.

Eine große Auswahl an Zubehör ist

ebenfalls zu finden

Beide e-Motion-Standorte verfügen

über modern ausgestattete Werkstätten,

in denen Reparatur, Wartung oder

Inspektion und Software-Updates von

spezialisierten Fachkräften durchgeführt

werden. In Bad Zwischenahn

wird zudem auch der eigene Fachkräfte-Nachwuchs

zum Zweirad-Mechaniker

ausgebildet.

Wer auf der Suche nach einem passenden

e-Bike, Pedelec oder Dreirad

sowie eine qualifizierte Fachberatung

ist, der ist beim großen e-Bike-Spezialisten

„e-Motion“ in Cloppenburg und

in Bad Zwischenahn bestens aufgehoben.

Für gewerbliche Kunden gibt es

außerdem attraktive Leasing-Angebote.

Schauen Sie vorbei und lassen Sie

sich unverbindlich informieren! Neben

Fachberatung und riesiger Auswahl

bietet das Fachgeschäft auch die Möglichkeit

der Finanzierung. Sprechen sie

mit Jonas Afken über eine mögliche

0%-Finanzierung, so bietet e-Motion

Kompetenz und Service aus einer

Hand!

e-motion e-Bike Welt Cloppenburg

Soestenstraße 75

49661 Cloppenburg

04471 - 70 23 86 0

cloppenburg@

emotion-technologies.de

www. emotion-technologies.de

sil

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41


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Wenn unser Haustier stirbt

Der Verlust eines geliebten Haustieres

schmerzt, denn die vierbeinigen

Gefährten, die vielen

als tierische Freunde gelten, sind meist

auch vollwertige Familienmitglieder,

deren Verlust schwer zu verarbeiten ist.

Das Leben mit dem Haustier ist geprägt

von vielen positiven Gefühlen,

doch stirbt dieser Gefährte müssen

wir Abschied auch von diesen positiven

Erlebnissen nehmen. Wie gut, dass

am Ende des gemeinsamen Weges das

Kleintierkrematorium ROSENGARTEN

die Möglichkeit bietet, sich mit Respekt

und Würde zu verabschieden. Der

pietätvoller Umgang, aus Liebe zum

Tier, ist dabei selbstverständlich.

Einzigartig wie die Trauer sind auch

die individuell auf den Kunden abgestimmten

Zeremonien. Eine letzte

Berührung, oder ein Gedicht zum Abschied,

die Mitarbeiter vom ROSEN-

GARTEN stellen die Wünsche der Tierhalter

in den Vordergrund und sorgen

somit für eine einfühlsame Bestattung.

Gegründet wurde das Unternehmen

2003 von Wolfgang Nietfeld. Anlass

hierfür war der Verlust der geliebten

Hündin „Senta“, die nach schwerer

Krankheit eingeschläfert werden

musste. Nach einer kleinen Trauerfeier

mit anschließender Bestattung im heimischen

Garten, überlegte Wolfgang

Nietfeld, wie es wohl einem Tierhalter

ohne Garten möglich wäre, seinen

vierbeinigen Freund zur Ruhe zu betten.

Die Idee für ein Kleintierkrematorium

war entstanden und wird mittlerweile

in der zweiten Generation von

Sohn Arndt weitergeführt. Seit 2012

vervollständigt Geschäftsführer Oliver

Röker das Leitungsteam.

Hier kümmert man sich um alles, was

man für den traurigen Tag X finanziell

und organisatorisch vorbereitet haben

sollte. Darum hat das Unternehmen

eine neue Form der Vorsorge entwickelt,

denn erfahrungsgemäß machen

sich Tierhalter zu spät Gedanken über

den letzten Weg ihres Haustieres. Vielen

fehlt dann in dieser Situation die

Devern 13

49635 Badbergen

Tel: 05433 - 9137 - 0

info@rosengarten-kleintierkrematorium.de

www.kleintierkrematorium.de

Von links: Arndt Nietfeld, Gisela Nietfeld und Wolfgang Nietfeld ,

mit Lexa(l.) und Pira(r.)

42

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Kraft, wichtige Entscheidungen über

den Verbleib des langjährigen Begleiters

zu treffen und Fragen wie diese

objektiv beantworten zu können:

Möchte ich eineKremierung

für mein Tier?

Kann ich mir diese

Kremierung leisten?

Habe ich Wünsche, die man

preislich beachten und

entsprechend einplanen muss?

Wie kann man als Tierhalter sichergehen,

dass alles wunschgerecht geregelt

wird, wenn man selbst nicht dafür

Sorge tragen kann?

Mit der ROSENGARTEN-Haustiervorsorge

können Haustierbesitzer über all

diese Entscheidungen in Ruhe und mit

Bedacht nachdenken. Zudem besteht

die Möglichkeit, einen Teil oder bereits

alle Kosten derKremierung anzusparen.

Das Wohl der Tiere und die Zufriedenheit

der Kunden stehen im ROSEN-

GARTEN im Mittelpunkt des Handelns.

Die angebotenen Dienstleistungen

unterliegen einem strengen Qualitätsmanagement,

das von der DEKRA zertifiziert

wurde. Dies gibt bei allen Abläufen

eine zusätzliche und verbriefte

Sicherheit. In den mittlerweile vierzig

Niederlassungen in Deutschland bietet

das Unternehmen unterschiedliche

persönliche Form des Abschiednehmens

an, einschließlich der Begleitung

des geliebtes Tier auf seiner letzten

Reise durch das ROSENGARTEN-Team.

Wenn es an der Zeit ist, Abschied

vom geliebten Haustierzu nehmen,

hilft eine individuell gestaltete und dadurch

einzigartige und wunderschöne

Bestattungszeremonie des Kleintierkrematoriums

ROSENGARTEN den

geliebten tierischen Partner weit über

dessen Tod hinaus in guter Erinnerung

zu behalten.

kanie

Inspiriert von der Beziehung zwischen Mensch

und Tier unterstützt die Rosengartenstiftung

den Erhalt des Lebensraum von Mensch und

Tier. Allen voran Tierärzte ohne Grenzen, das

Kinderhospiz Löwenherz und die gemeinnützige

Organisation Tierheimhelden. Mit der Rosengarten

Stiftung werden Menschen unterstützt,

die auf Tiere angewiesen sind.

ROSENGARTEN-Haustiervorsorge

www.rosengarten-haustiervorsorge.de

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Karneval

Derzeit nähert der Karneval sich wieder, doch beginnt

die närrische Zeit ja bereits im November, um genau

zu sein am 11.11. um 11.11 Uhr. Ende Februar, Anfang

März jedoch ist der Höhepunkt mit dem Rosenmontag

erreicht. Im Grunde eine extrem ungünstige Zeit um sich

mit knappen Röckchen oder im Badeanzug á la Borat in den

Karnevalsumzug zu stürzen. Und feiern wäre außerdem am

Wochenende viel praktischer.

Doch wie so vieles im Leben hat auch die Terminierung des

Karnevals einen tieferen Hintergrund: Karneval oder Fastnacht

ist die letzte Nacht vor der 40-tägigen Fastenzeit hin

zu Ostern. Also wird vor den Wochen des Verzichts nochmal

richtig gefeiert. Dazu passt ja auch die Schnapszahl 11.11.

als Startschuss für das närrische Treiben.

Hinzu kommen verschiedene Brauchtümer zum

Vertreiben des Winters. Wobei die Leute früher

schon in diversen Kostümen und wildesten

Masken durch die Straßen zogen, um die bösen

Das Team Bauhaus sucht eine

qualifizierte Friseurin in Teilzeit,

gerne mit Berufserfahrung.

Du bist motiviert und hast Interesse an einem kreativen Job in einem tollen

Team? Dann freuen wir uns auf Deine schriftliche Bewerbung.

Petra Bauhaus und Team • Eschstraße 46 • 49661 Cloppenburg

Die Öffnungszeiten:

Dienstag bis Donnerstag:

Freitag:

Samstag:

Montag ist Ruhetag

09.00 – 18.00 Uhr

09.00 – 19.00 Uhr

07.00 – 13.00 Uhr

Der Salon von Petra Bauhaus arbeitet nach Terminabsprache

und das Team freut sich auf Ihren Anruf. Tel. 04471 88 27 229

Geister des Winters zu vertreiben.

Diese Sitten haben

sich weiter entwickelt und

wurden bald schon auch

gerne genutzt um die Obrigkeit

auf die Schippe zu

nehmen. Siehe die Uniformen

der Karnevalsgarde, denn sie

sind eine Parodie auf die Uniformen

der Soldaten des

preußischen Heeres.

Heute sind den Kostümierungen

keine Grenzen

mehr gesetzt. Jeder kann sich darstellen wie er will. Während

wir vor 30 Jahren unsere Kostüme vorwiegend selber gestaltet

haben, gibt es heute große Läden, die ausschließlich und

ganzjährig Kostüme anbieten. Im Internet ist das Angebot

zudem unerschöpflich. So kommt es, dass die Straßen nicht

mehr nur von Punkern, Vampiren oder Drachen zu Karneval

bevölkert werden, sondern auch von Eisprinzessinnen,

Clowns, Dominas, Astronauten oder krachledernen Naturburschen.

Und die Umzüge sind so bunt und vielfältig wie

die Menschen die sie gestalten.

Doch eins ist immer noch genauso: Die Obrigkeit wird bei

den Umzügen auch heute noch durch den Kakao gezogen.

Am Aschermittwoch dann ist alles vorbei. Schade eigentlich,

denn die Sache mit diversen Obrigkeiten im sprichwörtlichen

Kakao würde man gerne narrenfreiheitlich auf das ganze

Jahr ausdehnen können.

MICHAELA MENSE

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Buchtipp

Blutacker

Ein Paketbote wird ermordet – ein Raubmord? Das einzige

Paket, das er noch ausliefern musste und das seit der

Tat spurlos verschwunden ist, war an Rechtsanwalt Nicholas

Meller adressiert – ein Zufall? Und was hat die Versteigerung

eines unbedeutenden Ackers zu einem Sensationspreis und

das Verschwinden eines Künstlers mit dem Verbrechen zu

tun?

Viele Fragen, die sich dem jungen, smarten Anwalt Nicholas

Meller stellen. Beflügelt durch seine entscheidende

Rolle bei der Auflösung des Kriminalfalls rund um einen psychopathischen

Mörder („Angstmörder“, das Erstlingswerk

des Autors Nicholas Stassen) ist aus dem einst mittellosen

Anwalt mit einer kleinen, erfolglosen Kanzlei ein gefragter

Strafverteidiger geworden. Mitsamt einer Sekretärin, die im

Notfall Überblick und Bodenhaftung behält, und seiner Lebensgefährten

Nina Vonhoegen, die bei den Ermittlungen

um den Angstmörder ebenfalls ins Visier des Killers geriet.

Und nun steht Kommissar Rongen, mit dem Meller bei

seinem ersten Fall kräftig aneinander geraten war, erneut

vor der Tür, um ihn dieses Mal mit dem Mord an dem Paketboten

zu konfrontieren. Rongen verdächtigt den Anwalt,

wichtige Informationen über das Paket zurückzuhalten. Zur

gleichen Zeit aber erhält Meller einen lukrativen Auftrag von

dem wohlhabenden Baron von Westendorff sowie dessen

Geschäftspartner Dr. Reinicken. Meller soll einen befreundeten

Künstler, der in Russland im Gefängnis sitzt, möglichst

schnell und ohne großes Aufsehen wieder nach Deutschland

holen.

Meller stammt aus Russland und wurde bereits in seinem

ersten Fall in einige dubiose Geschäfte seiner ehemaligen

Landsleute verstrickt. Also fordert er jetzt ein paar Gefallen

ein und kann somit ohne größere Probleme den Wunsch des

Barons erfüllen. Dann aber überschlagen sich die Ereignisse,

denn der Künstler verschwindet spurlos und wird des Mordes

verdächtigt.

Meller beginnt mit eigenen Recherchen und gerät immer

tiefer hinein in einen Sumpf aus Lügen, Korruption und Erpressung.

Auch seine Freundin Nina wird wieder in den Fall

involviert, obwohl sie versucht, sich von den Ermittlungen

dieses Mal fernzuhalten. Nach und nach wird klar, dass die

Ermordung des Paketboten, das verschwundene Paket, die

Versteigerung einer scheinbar wertlosen Ackerfläche und

der verschwundene Künstler zusammenhängen und tief hineinführen

in ein eng geflochtenes Netz aus Macht, Intrigen

und Korruption.

Der erfahrene Krimi-Drehbuchautor Lorenz Stassen versteht

es, die verschiedenen Handlungsstränge auf spannende

und intelligente Art und Weise zusammenzuführen und

überrascht die Leser mit einem furiosen Ende. Der Thriller ist

flott geschrieben und die Spannung wird – bis auf ein paar

kleine Längen – gekonnt bis zum Ende, dem großen Showdown,

aufrechterhalten.

Gute Krimiunterhaltung!

Lorenz Stassen: Blutacker

Heyne Verlag

ISBN: 978-3-453-43944-3

12,99 Euro

Lorenz Stassen: Angstmörder

Heyne Verlag

ISBN: 978-3-453-43879-8

12,99 Euro

sil

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45


eportage

Rungholt

eine Legende

der Nordsee

öffnet sich

Schreie gellen über das Meer, Menschen klammern

sich verzweifelt an jedes Stück Holz, das sie erreichen

können, doch vergeblich – die Sturmflut entreißt

ihnen jeden Halt und verschlingt alles. Das Grauen

währt mehrere Tage, doch nachdem dem der Orkan

wieder abgeflaut ist, sind nicht nur unzählige Menschen

ertrunken, sondern ganze Dörfer und Küstengebiete

verschwunden.

Die gewaltige Sturmflut ging als „Grote Mandränke“

(großes Menschenertrinken) in die Legenden der

Nordsee („Mordsee“!), denn die Gewalt und die Folgen

der Naturkatastrophe waren so gewaltig, dass sie noch

heute in das kollektive Gedächtnis der Menschen eingebrannt

sind und seit Jahrhunderten Stoff für Legenden

bieten – wie die von Rungholt. So heißt es in der Ballade

„Trutz, Blanke Hans“ von Detlev von Liliencron aus dem

Jahr 1882:

„Heut bin ich über Rungholt gefahren,

Die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.

Noch schlagen die Wellen da wild und empört,

wie damals, als sie die Marschen zerstört.“,

Weiter schreibt er:

„Rungholt ist reich und wird immer reicher,

Kein Korn mehr faßt der größeste Speicher.

Wie zur Blütezeit im alten Rom,

Staut hier täglich der Menschenstrom.

Die Sänften tragen Syrer und Mohren,

Mit Goldblech und Flitter in Nasen und Ohren.

Trutz, Blanke Hans.“

Der Stoff, aus dem diese Sage gewoben wurde, ähnelt

der Geschichte vom untergegangenen Atlantis und daher

wird Rungholt auch als das „Atlantis der Nordsee“

bezeichnet. Der Überlieferung nach waren die Hafenstadt

Rungholt und seine Bewohner sagenhaft reich.

Mit dem Reichtum aber kam auch die Überheblichkeit

der Menschen. So sollen zwei Bauern ein Schwein betrunken

gemacht und in ein Bett gelegt haben. Dann

riefen sie den Pfarrer der Insel, damit dieser dem Tier die

letzte Ölung geben sollte. Als er das heilige Sakrament

empört verweigerte, schütteten die Bauern Bier über

seine Hostien und beleidigten Gott. Daraufhin eilte der

Geistliche in die Kirche und betete darum, die Bewohner

Rungholts für ihr gotteslästerliches Verhalten zu bestrafen.

Daraufhin verließ er die Insel, während sich hinter

ihm eine gewaltige Sturmflut erhob, die alle Rungholter

und das gesamte Dorf bis zum Tag des Jüngsten Gerichts

in den Fluten der eiskalten Nordsee versinken ließ.

Noch heute – so die Legende weiter – taucht Rungholt

manchmal wieder aus den Fluten auf. Und wenn das

Meer ganz still ist, kann man leise noch die Glocke der

Kirche läuten hören.

Rungholt aber ist mehr als nur eine Geschichte, die

über Generationen abends am Herdfeuer erzählt wurde,

um den Menschen Angst vor den Naturgewalten und

der Macht Gottes einzuflößen. Das, was mit Rungholt

geschah ist eine wahre Begebenheit und sie warnt unmissverständlich

vor dem gedankenlosen Raubbau an

der Natur. Denn dass die Flut sich derart verheerend

auswirken konnte, lag nicht zuletzt daran, dass die Be-


wohner damals massiv in die Landschaft eingriffen hatten

und sich hinter ihren – wie sich später zeigen sollte

– zu niedrigen Deichen sicher fühlten.

Rungholt lag im nordfriesischen Wattenmeer vor der

Westküste Schleswig-Holsteins und südöstlich der „Grünen

Hallig“ Pellworm. Von der einstigen zusammenhängenden

Landschaft blieben nach der „Marcellusflut“ im

Jahr 1362 und der zweiten „Groten Mandränke“ im Jahr

1634 nur noch die Inseln Nordstrand, sowie die Halligen

bestehen.

Zu den Menschen, die immer an die Existenz der versunkenen

Stadt glaubten und im Watt nach Überresten

suchten, gehörte der Bauer Andreas Busch aus Nordstrand.

Seit seiner Kindheit war er von der Rungholt-Legende

fasziniert, aber erst 1921 fand der Hobbyforscher

erste Beweise für die Existenz der versunkenen Stadt. Im

Watt stieß er im Laufe der Jahre auf Überreste von Warften,

Brunnen und Bohlenwänden, sowie Keramikscherben

und Artefakte.

Ähnliche Aktivitäten, auch heute noch von weiteren

Funden gekrönt, haben den Pellwormer Helmut Bahnsen

zu dem heute bekanntesten und kenntnisreichsten

„Rungholter“ werden lassen. Denn wer ernsthaft etwas

über dieses Ereignis und seine Folgen erfahren möchte,

sollte versuchen Kontakt zu Bahnsen aufzunehmen.

Die Rungholt-Funde der beiden Männer und andere

bekannte Auffindungen dieser Art sind im Nissen Haus,

dem Pellwormer Inselmuseum zusammen- und ausgestellt.

Angesichts dieser Beweise der einstigen Kultur

bestätigen die aktuellen Forschungen die Existenz des

legendären Rungholt und auch die große Sturmflut vom

15. auf den 16. Januar 1362 ist wissenschaftlich belegt.

Jüngere Forschungen legen nahe, dass der Untergang

Rungholts die Folge eines globalen Klimawandels

und eines daraus folgernden, meteorologischen Großereignisses

war. Denn der Orkan riss nicht nur Rungholt,

sondern die gesamte Region mit etwa 30 kleineren

Ortschaften ins Verderben und so fanden Schätzungen

nach vermutlich 10.000 Menschen den Tod. Was in der

damals nur sehr dünn besiedelten Landschaft der fast

kompletten Ausrottung des dortigen Lebensraumes

gleichkam. Zumal der Orkan bereits am Tag zuvor an der

englischen Ostküste gewütet und dort die Küstenstadt

Dunwich in die Tiefe gerissen hatte.

Die Flutwellen waren so gewaltig, dass sich die gesamte

Küstenlandschaft veränderte und zudem zahllose

Kulturgüter vernichtete. Die Geschichten vom Reichtum

der Stadt jedoch sind teilweise verbrieft. Es existieren

Urkunden aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die den ausgedehnten

Handel zwischen der Hafenstadt Rungholt

und wirtschaftlich florierenden Regionen wie Flandern,

Bremen und Hamburg dokumentieren, während die

Funde von maurischen Keramikscherben aus dem heutigen

Spanien von regen Handelsbeziehungen zeugen.

Dieses reiche Rungholt war schon während seiner Existenz

eine Legende!

Doch was machte die Stadt und die an sich doch eher

karge Region an der Nordseeküste so wohlhabend?

Nun, auch diese Antwort steckt tief verborgen im heutigen

Watt und lautet Salztorf. Salz war ein kostbares

Gut, denn man benötigte es unbedingt zur Konservierung

von Lebensmitteln und entsprechend wertvoll war

dieser Rohstoff. Die Rungholter gewannen das begehrte

Salz aus dem natürlich vorkommenden Salztorf, der vor

ihrer Haustür quasi über Generationen hinweg schon in

großem Umfang abgebaut wurde.

Mit ihm trieben sie regen Handel, griffen aber mit der

Gewinnung der Vorkommnisse massiv in die nordfriesische

Landschaft ein. Bauten so das in Jahrhunderten

zuvor gewonnene Marschland wieder ab und vertieften

es dabei. So kam es, dass, als die Orkanfluten die Deiche

zerstörten, diese Flächen in kürzester Zeit restlos überflutet

waren. Und nachdem die Flut sich zurückgezogen

hatte, war von der einst blühenden Stadt nichts mehr zu

finden. Das Meer hatte sich zurückgeholt, was ihm der

Mensch in Jahrhunderte langem zähen Ringen abgetrotzt

hatte.

Ein weiterer ebenso wichtiger Grund für die verheerenden

Folgen der Flut liegt tief unter dem Meeresboden

versteckt. Die Rungholter nämlich hatten ihre Existenz

buchstäblich auf Sand gebaut. Unbewusst, doch

war nach der letzten Eiszeit vor der nordfriesischen

Küste eine zerklüftete Moränenlandschaft zurückgeblieben,

deren Spalten und Schluchten sich im Laufe der

Zeit mit Sand und abgelagerten Sedimenten gefüllt

hatten. Oberflächlich betrachtet eine ebene, stabile

Bodenstruktur, im Untergrund aber treibsandig und

damit schrecklich instabil. Darauf war Rungholt erbaut

worden, so dass, als die Macht der Sturmflut diese Ablagerungen

zum Teil wieder fortspülte, sie das sagenhafte

Rungholt und die dort lebenden Menschen mit ins Verderben

zog.

Heute sind die Halligen Horte der Ruhe und des Friedens.

Geschützt vor den Gewalten der Nordsee, auch

wenn die Fluten bis an die Dächer der wenigen Häuser

steigen. Die Menschen hier sind das gewöhnt und ihre

Einsicht mit dem Meer stellt eine bewundernswerte

Symbiose dar. Eine, die man für eine kleine Weile teilen

kann, bei einem Urlaub dort, bei Spaziergängen entlang

der Peripherie zwischen Land und Nordsee. Mit der Erinnerung

an Rungholt – an eine Legende, an eine wahre

Geschichte.

Lünnemann/Schmitz

Photo by Jakob Owens on Unsplash


Gesunder Schlaf

Foto: djd/Sedacur/Colourbox

Sorgenvolle Gedanken und die Angst nicht leistungsfähig zu sein, können den Schlaf vertreiben.

Warum Schlaf so wichtig ist

Immer mehr Menschen leiden unter durchwachten Nächten

So wie ein Akku, der neu aufgeladen werden muss, um zu

funktionieren, braucht der Mensch erholsamen Schlaf.

Kaum zu glauben, aber während wir Nacht für Nacht in

den Kissen liegen und selig schlummern, herrscht im Körper

Hochbetrieb. Regenerations- und Zellerneuerungsprozesse

finden statt, das Immunsystem wird gestärkt und auch

die Wundheilung ist dann besonders aktiv. Der Organismus

entgiftet und im Oberstübchen herrscht Kopfkino. Dort

werden tagsüber gewonnene Eindrücke verarbeitet und gespeichert.

Schlafforscher warnen: Bei Schlafmangel kommt

es nicht nur zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen.

Auch lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung,

Herzschlag, Blutdruck und die Hormonproduktion geraten

durcheinander. Auf Dauer erhöht fehlender Schlaf das Risiko

für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen, fördert

Übergewicht und Diabetes.

Schlafprobleme nehmen immer mehr zu

In einer Welt voller Stress und Reizüberflutung ist die

nächtliche Erholung umso wertvoller. Doch leider nimmt die

Zahl der Menschen mit Schlafproblemen immer mehr zu.

Laut DAK-Gesundheitsreport 2017 schlafen etwa 80 Prozent

der Erwerbstätigen schlecht. Viele Arbeitnehmer kümmern

sich auch nach Feierabend um berufliche Angelegenheiten,

nehmen ihre Sorgen und Probleme quasi mit ins Bett. Die

Konsequenz: Jeder zweite von Schlafstörungen Geplagte

greift zu Schlafmitteln. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten.

Viele synthetische Schlafmittel können einen Gewöhnungseffekt

bewirken und auch am nächsten Tag noch nachwirken,

das Ergebnis ist der sogenannte Hangover. Deshalb gibt

es viele Schlafmittel nur auf Rezept. Eine sinnvolle Alternative

können pflanzliche Arzneimittel wie Sedacur forte aus der

Apotheke sein. Sie können mit einem Mix aus Baldrian, Hopfen

und Melisse den Schlaf fördern und auf natürliche Weise

beruhigend wirken. Mit diesen pflanzlichen Arzneien gibt es

keine Gewöhnungs- oder Hangover-Effekte.

Eine durchwachte Nacht ist noch keine

Schlafstörung

Von chronischen Schlafstörungen sprechen Mediziner erst

dann, wenn der Patient pro Woche etwa drei Nächte nicht

richtig schlafen kann und dieser Zustand länger als einen

48

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Gesunder Schlaf


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Foto: djd/Sedacur/Colourbox

Monat anhält. Auf der Suche nach der Ursache

für ihr Wachliegen überwachen manche Betroffene

ihren Schlaf mit Fitness-Trackern und

Schlaf-Apps. Die meisten Geräte können bisher

ausschließlich Bewegung oder Schnarch-Geräusche

und den Puls erfassen. Daher bieten

sie nur Anhaltspunkte. Für eine professionelle

Schlafanalyse verweist der Arzt deshalb auf ein

Schlaflabor. Entspannungstechniken und Maßnahmen

zur Verbesserung der Schlafhygiene

unterstützen den erholsamen Schlaf zusätzlich.

(djd)

Immer mehr Menschen leiden unter durchwachten Nächten

10 Jahre Betten Schlömer–

Herzliche Einladung zum Jubiläum!

Das Bettenfachgeschäft aus

Lastrup feiert in diesem Jahr

10-jähriges Jubiläum und steht

für hervorragende Qualität, persönliche

fachkompetente Beratung und guten

Service. „Wir freuen uns sehr über

die Zufriedenheit unserer Kunden und

die zahlreichen Weiterempfehlungen“,

berichtet Familie Schlömer.

Das Bettenfachgeschäft wurde vom

Ehepaar Gunda und Jürgen Schlömer

im Jahr 2009 gegründet. Hochwertige

Schlafsysteme (Matratzen und Lattenroste),

Oberbetten und Nackenkissen

zählten von Anfang an zum Sortiment.

Aufgrund der hohen Kundenfrequenz

haben wir im Jahr 2014 unsere Ausstellungsfläche

verdoppelt und unser Sor-

timent um eine exklusive Boxspringbetten-Kollektion

erweitert.

Seit 2015 verstärkt Sandra Schlömer

den Familienbetrieb. Nach ihrem erfolgreichen

BWL Studium arbeitete sie

zunächst in verschiedenen Unternehmen

im Bereich Marketing/Vertrieb

und absolvierte in den vergangenen

Jahren mehrere fachspezifische Weiterbildungen

zur „Zertifizierten Fachberaterin“

für Schlafsysteme. Außerdem

wurde Betten Schlömer breits mehrmals

als „sehr gut“ bewertetes Fachgeschäft

vom Rückenzentrum Schlafen

ausgezeichnet. Während unserer

Jubiläumstage warten viele tolle Angebote

auf Sie. Wir freuen uns auf Ihren

Besuch und beraten Sie gerne!

Nach dem Aufwachen kribbeln oft Ihre Hände,

die Schmerzen in den Schultern sind

noch da und die Verspannungen im

Nacken sind auch nicht besser geworden?

Im Rahmen einer fachlich kompetenten

Beratung könnten wir Ihnen wertvolle

Hinweise zur Verbesserung Ihres

Schlafsystems geben und schenken Ihnen

einen Zuhause Beratungs-Gutschein.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns!

Vlämische Straße 34 • 49688 Lastrup

Tel: 04472 / 688833

info@betten-schloemer.de • www.betten-schloemer.de

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glutenfrei leben

Glutenfrei leben–

keine Modeerscheinung, sondern für viele Menschen lebenswichtig.

Sicherlich ist ihnen auch schon einmal das Regal im Supermarkt

aufgefallen, wo die Produkte in den gelben

Packungen alle glutenfrei sind. Was aber heißt das: Glutenfrei?

Ist das besonders gesund? Ist Gluten was Schlimmes?

Gluten ist das Klebereiweiß im Getreidemehl. Es sorgt dafür,

dass der Brotteig klebrig ist. Im Prinzip also etwas ganz Normales

und für gesunde Menschen völlig ungefährlich. Wer jedoch

an der Krankheit Zöliakie leidet, für den ist Gluten stark

gesundheitsgefährdend. Davon sind in Deutschland etwa

0,5% der Bevölkerung betroffen. Diese Menschen bekommen,

wenn sie nur Spuren von Gluten zu sich nehmen, eine

Entzündung im Darm. Daraus entstehen dann verschiedene

Symptome. Bauchschmerzen, Durchfall, Gewichtsverlust, unkonzentriert

sein, Lustlosigkeit und vieles mehr. Die Liste der

Symptome ist lang und meist unspezifisch. So kann es lange

dauern bis eine Diagnose gestellt wird.

Das ist wie ein Detektivspiel, bei dem Beweise gesucht werden

müssen. Darum wird der Patient, bei dem Verdacht auf

Zöliakie, mit einer Magenspiegelung untersucht. Durch die

Untersuchung einer Darmgewebeprobe, wird die Diagnose

dann bestätigt. Allerdings bedeutet das nicht, dass der Patient,

wenn er sich fortan glutenfrei ernährt, gleich wieder gesund

ist. Denn der Darm muss sich erst wieder erholen – und

das dauert. Dabei darf man sich keine „Ausrutscher“ in Sachen

Glutenaufnahme erlauben, denn der Darm toleriert diese Angriffe

nicht.

Allerdings reicht es nicht nur, sich glutenfreie Lebensmittel

zu besorgen. Man muss sie auch strikt von den anderen Lebensmitteln

trennen. Beim Frühstück die glutenfreien Brötchen

in den Brotkorb zusammen mit den anderen Brötchen

zu legen – das darf nicht sein! Es gilt, alles in „normal“ und

glutenfrei zu trennen und aufzubewahren. Eigener Brotaufstrich,

eigene Butter, eigenes Besteck und separates Geschirr.

Darüber hinaus müssen die Arbeitsflächen, Besteck und Geschirr

immer gut gereinigt werden. Desinfizieren hilft dabei

gar nichts. Gluten kann nur durch Wasser und schrubben beseitigt

werden.

Man wundert sich auch, worin Gluten alles enthalten ist, wie

zum Beispiel in gekörnter Brühe und Kartoffelchips, in vielen

Würzmischungen und nicht zu vergessen im Bier. Für die Kinder

noch wichtiger: in Knete.

In Kindergruppen wird die Knete oft selbst hergestellt. Dies

geht ganz einfach mit Wasser, Salz, Öl, Zitronensäure und vor

allem mit Mehl. Und auch in handelsüblicher Knete ist Gluten

enthalten. Allerdings dürfen Kinder mit Zöliakie diese Knete

nicht verwenden, da sie bekanntlich ihre Finger oder Gegenstände,

die mit Knete in Verbindung gekommen sind, in den

Mund nehmen. Die gute Nachricht ist, dass auch diese Kids

nicht auf das Kneten verzichten müssen. Sehen Sie selbst

oder „macht Euch Eure Knete selber, glutenfrei. Denn Zöliakie

bedeutet nicht alleine höllische Bauchschmerzen. Zöliakie ist

eine Krankheit, lebenslang. Doch man kann gut mit ihr leben.

Klingt alles sehr kompliziert, ist es anfangs auch. Das Essen

wird allgemein bewusster wahrgenommen. „Mal eben“ in die

Dönerbude oder ein Fertiggericht in die Mikrowelle schieben

geht nun nicht mehr. Die Zutatenliste aller gekauften Lebensmittel

muss genau studiert werden. Zum Glück gibt es

mittlerweile viele glutenfreie Alternativen im Supermarkt zu

finden.

Aus essen gehen ist auch oft mit Schwierigkeiten verbunden.

Nun gibt es zum Glück die Vorschrift, dass die Zusatzstoffe

und Allergene in den Gerichten gekennzeichnet beziehungsweise,

dass es dafür eine gesonderte Karte geben

muss. Doch die Erfahrung zeigt, dass dies noch nicht überall

angekommen ist. Dafür ist diese Nahrungsmittelunverträglichkeit

noch nicht häufig genug, als dass die Angestellten in

jedem Restaurant sich damit auskennen würden. Da müssen

sich die Betroffenen schon noch oft durch gezieltes Nachfragen

absichern.

Viel hilft auch die Kommunikation in einer Selbsthilfegruppe.

Dort kann man sich über Restaurants mit glutenfreien

Gerichten, über Rezepte, Alternativprodukte und ähnliches

austauschen. Auch in Cloppenburg weiß man dazu Rat.

Fragen Sie nach bei www.selbsthilfe-cloppenburg.de

REZEPT KNETE

Zutaten:

500 g Maisstärke (Mondamin)

200 g Salz

3 EL Zitronensäure

1 TL Xanthan*

500 ml Wasser

3 EL Öl

Zubereitung:

Alles gut verkneten und mit glutenfreier

Lebensmittelfarbe einfärben

(z.B. Dr. Oetker 4 Back & Speisefarben).

*Xanthan ist ein natürlich vorkommendes

Verdickungs- und Geliermittel.

MICHAELA MENSE

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Dialoggarer

Daniel Feldhaus, Geschäftsführer von „Küchen Design & Technik“ in Emstek, ist absolut begeistert von der Qualität und den neuen

kulinarischen Möglichkeiten, die Mieles neue Technikinnovation bietet – der Dialoggarer. Für Kochvergnügen von Beginn an, liefert

Miele ein hochwertiges Kochbuch mit über 100 speziell entwickelten Rezepten dazu.

Dialoggarer – Miele revolutioniert das Kochen

Zunächst Verblüffung und dann Begeisterung löste der neue

Dialoggarer bei den Hobbyköchen aus, die sich die Weltneuheit

aus dem Hause Miele im Emsteker Küchenstudio „Feldhaus

Küchen Design & Technik“ präsentieren ließen.

Einen Fisch im Eisblock garen – kein Problem. Nach wenigen

Minuten im Dialoggarer ist der Fisch zart gegart, während

der ihn umgebende Eisblock noch immer gefroren ist.

„Der Dialoggarer ist einzigartig und eine absolute Weltneuheit.

Er wird das Kochen revolutionieren, denn ich kann nun

punktgenau und gezielt garen. Auch mehrere Speisen mit

völlig unterschiedlichen Garzeiten können gemeinsam gegart

werden – auf den Punkt“, zeigt sich Küchenexperte Daniel

Feldhaus überzeugt von der neuen Miele-Technikinnovation.

Optisch ähnelt der Dialoggarer einem traditionellen Backofen,

doch steckt in ihm die neu entwickelte „M Chef“

Technologie von Miele. Das Besondere: Ähnlich wie eine

herkömmliche Mikrowelle arbeitet der Dialoggarer mit elektromagnetischen

Wellen – allerdings in einem anderen Frequenzbereich.

Diese elektromagnetischen Wellen können

direkt in die verschiedenen Lebensmittel eindringen und

sie von innen garen. Über Hochleistungssensoren berechnet

der Garer automatisch, wie viel Energie jedem einzelnen

Lebensmittel noch zugeführt werden muss, um es punktgenau

zu garen. Auf diese Weise können sowohl Fleisch als

auch das Gemüse gemeinsam auf einem Teller gegart werden.

Und beim Herausholen ist das Fleisch zart rosa vom

Rand bis in den Kern, während das Gemüse noch Biss hat.

Der Dialoggarer eignet sich auch hervorragend zum Backen.

Der Teig geht deutlich besser und gleichmäßiger auf

und der Bräunungsgrad kann exakt vorher festgelegt werden.

Auf Wunsch können Backwaren auch ganz ohne Bräunung

hergestellt werden: Brote ohne Kruste und farbige Kuchenkreationen...

Noch einfacher und abwechslungsreicher wird das Kochen

durch die Vernetzung des Dialoggarers. Mittels der Miele@

mobile App stehen dem Nutzer zahlreiche Automatikprogramme,

Zubereitungsvideos und Einkaufslisten zur Verfügung

– speziell für den Dialoggarer entwickelt. Und in der

Rezeptfunktion der Miele@mobile App sind viele exklusive

Dialoggarer-Rezepte zu finden. Die zur Zubereitung notwendigen

Einstellungen können mit einem Klick direkt aus

der App übertragen werden.

Das neu gegründete Start-Up MChef bringt zusätzlich anspruchsvolle

Drei-Gänge Menüs direkt nach Hause. Auf eleganten

Porzellantellern angerichtet und in speziellen Boxen

geliefert, gelingen die Speisen auf Spitzenniveau im Dialoggarer

garantiert.

sil

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Dialoggarer

51


„kennen sie eigentlich ...“

Kennen sie eigentlich…

... unter diesem Titel stellen wir in unregelmäßigen Abständen Ortsteile oder Bauernschaften vor, deren Namen aus

überlieferten plattdeutschen Begriffen abgeleitet oder übernommen wurden. Etliche dieser Bezeichnungen sind vielen

Leser*innen fremd und man hat keine Ahnung (mehr), woher sie stammen. Auch wissen viele nicht, wo diese und jene

Ansiedlung sich befindet und wie sie sich entwickelt hat. Darum hat Heiner Ortmann sich auf die Suche nach den Hintergründen

gemacht.

Der Name zergeht einem beim bewussten Aussprechen

auf der Zunge. Noch weicher klingt es, wenn man ihn

auf Plattdeutsch, ohne „t“ und „w“ ausspricht: „Minnewähe.“

Doch woher dieser Name kommt, die Bauernschaft

liegt zwischen Cappeln und Schwichteler, sind sich auch

alteingesessene Bewohner von Mintewede nicht ganz einig.

Verschiedene Auslegungen, die alle zutreffend sein können,

wurden uns bei verschiedenen Gesprächen unterbreitet.

Einig war man sich jedoch, was die Endung „Wede“ bedeutet.

Aus dem altfriesischen Wortschatz übernommen,

bedeutet es Wald. Kritisch wurde es jedoch bei der ersten Silbe,

„Minte“, Nach Meinung einiger Bewohner von dieser Bauernschaft,

hat dieses Wort seinen Ursprung in der in früheren

Zeiten hier in großen Mengen wachsende „wilde Minze“. Eine

andere Version ist die, dass es auch von „Mitte“ hergeleitet

sein könne. Aus der Übersetzung früherer Schriften ist jedoch

auch eine andere Möglichkeit nicht unwahrscheinlich.

Dort taucht das Wort „Münte“ auf was soviel bedeutet, wie

„Schutz“.

Alle diese Varianten aber würden im Zusammenhang immer

auf die Tatsache hinweisen, dass es sich hier um ein

großes, zusammenhängendes Waldgebiet gehandelt haben

muss. Ob es nun der „Minzwald“ oder die Ansiedlung „Mitten

im Wald“ gehandelt hat, oder ob der Wald die „Münte“

war, der vor eventuellen kriegerischen Einflüssen von Außen

schützen sollte – so besagen alte Ansiedlungen, dass hier

schon in sehr frühen Jahren Menschen in einer Gemeinschaft

gelebt haben.

Zwar liegt die Bauernschaft „Mintewede“ mit ihren rund

80 Einwohnern etwas abseits der Hauptverkehrswege, doch

in der Frühzeit wurde Mintewede von einem bedeutenden

Handelsweg, dem heute noch existierenden „Herzog Erich

Weg“ berührt. An der Markierung „Siehenflede/Mintewede“

zeugen beim Hof Lampe noch heute langgestreckte Stallungen

davon, dass die Durchreisenden früher hier ihre Pferde

ausspannten und wechselten. Und der „Desumstein“, eine

urgeschichtliche Richtstätte bei Emstek, gibt Zeugnis davon,

dass das Gebiet im Einzugsgebiet von Mintewede schon in

der Frühzeit eine nicht unwesentliche Bedeutung hatte.

Bis 1919 gehörte Mintewede sowohl politisch wie auch

kirchlich zu Cappeln. Die politische Anbindung ist geblieben,

kirchlich aber orientierte man sich auf Grund interner

Querelen inzwischen nach Schwichteler als Rektoratsgemeinde.

Diese kirchliche Umorientierung hat naturgemäß

auch die gesellschaftlichen Interessen und Zusammenhalte

verlagert. So sind viele Minteweder Mitglieder bei der freiwilligen

Feuerwehr Schwichteler und singen im Kirchenchor

St. Marien. Auch sportlich orientiert man sich nach Schwichteler

zum dortigen Sportverein. Als eine große Nachbarschaft

fühlt man sich hier.

Früher bestimmten die beiden großen „Meyerhöfe“ den

Rhythmus des hiesigen Lebensstils. Heute sind neben den

beiden Meyerhöfen (Ahrens und Stenkhoff) eigene Hofstetten

etabliert, die auf guten Lössboden ertragreich Landwirtschaft

betreiben.

Sucht man Mintewede auf einer Landkarte, so sucht man

vergeblich. Doch findet man Mintewede an der Straße in der

Mitte zwischen Cappeln, Emstek, Bühren und Schwichteler.

Es lohnt sich, einen Abstecher nach Mintewede zu machen.

Unter teilweise altem Baumbestand liegen die sehr schön

restaurierten Hofanlagen mit ihrem alten Fachwerkgiebeln

und sogar alte Gulfhäuser findet man hier und da. Vieles

zeugt hier von Tradition und dem Wert von Erinnerungen.

Den man selbst erlebt, wenn man ihm mit offenen Augen

begegnet.

Heiner Ortmann

Hof Lampe Siehenfelde/Mintewede

Restaurierte Stallungen Hof Lampe

52

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Kennen Sie eigentlich


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Neue Hörsystemfamilie Oticon Geno:

Klangqualität leicht gemacht

Hamburg, Januar 2019 – Nach

Oticon Opn für das Premiumsegment

und Oticon Siya für

die Mittelklasse erweitert der dänische

Hörsystemhersteller Oticon mit Geno

sein Portfolio um ein Modell in der

Einstiegsklasse. Oticon Geno verfügt

über innovative Komponenten, die es

Menschen mit Hörminderung ermöglichen,

die bewährten Oticon-Hörtechnologien

zu nutzen – und dies zu

einem wettbewerbsfähigen Preis.

AUTOMATISCH BESSERES VERSTEHEN

Satte 8 kHz Bandbreite und 15 Frequenzkanäle

– dank des fortschrittlichen

Quad-Core-Signalverarbeitungschips

von Oticon überzeugt Oticon

Geno mit großartiger Klangqualität.

Mit der Funktion „Free Focus“ schaltet

das Hörsystem je nach Hörsituation

automatisch zwischen verschiedenen

Richtungsmodi um. Zudem überzeugt

das neue Modell mit der umfassenden

Reduzierung von Störgeräuschen. Insgesamt

wird das Verstehen so leichter

und besser.

INDIVIDUELL HÖREN

Insgesamt offeriert Oticon Geno sieben

Personalisierungsschritte und drei

vordefinierte Hörprofile, die über die

Anpass-Software schnell und einfach

auf die Hörverarbeitung und den Hörgeschmack

des Nutzers abgestimmt

werden können. Darüber hinaus bietet

das Hörsystem vier optional vorkonfigurierte

Spezialprogramme, die zusätzliche

Unterstützung in schwierigen

Hörsituationen leisten. Zum Beispiel

können Benutzer auf Wunsch den

Hörfokus für Gespräche in größeren

Gruppen anpassen oder sie werden

bei lauten Umgebungsgeräuschen

unterstützt. Mithilfe des ConnectLine

All-in-One-Streamers lässt sich Oticon

Geno in ein kabelloses Headset für

Telefongespräche verwandeln oder

der Nutzer kann den TV-Ton direkt in

die Hörsysteme übertragen. Darüber

hinaus lassen sich per kostenloser

ConnectLine App – verfügbar für iOSund

Android-Smartphones – weitere

Einstellungen vornehmen.

OTICON FÜR ALLE

„Wir bei Oticon möchten allen Betroffenen

eine passende Lösung bieten –

ganz unabhängig von dem individuellen

Budget. Mit der Einführung von

Oticcon Geno ist es uns nun noch mehr

möglich, in allen Preisklassen einzigartige

Klangqualität und wegweisende

Technologie zu gewährleisten“, erklärt

Torben Lindø, Geschäftsführer Oticon

Deutschland.

Weitere Produktinformationen finden Sie unter www.oticon.de

Die Oticon Geno-Hörsystemfamilie

ist leistungsstark, stylisch und in

verschiedenen Farben erhältlich. Der

Anpassbereich reicht bis zu leistungsstarken

105 dB HL. Verfügbar ist Oticon

Geno z.B. als kleines CIC, Ex-Hörer Mini

oder als Power-Hörsystem.* Oticon-

Hörsysteme sind ausschließlich über

Hörakustiker erhältlich.

ÜBER OTICON

Oticon designt und entwickelt seit

114 Jahren Hörsysteme für Erwachsene

und Kinder, deren Gehör geschädigt

ist. Als einziger Hörgerätehersteller der

Welt verfügt Oticon in Eriksholm bei

Kopenhagen, Dänemark, über ein eigenes

Forschungszentrum. Im Dialog mit

Nutzern, Wissenschaftlern, Entwicklern

und Hörakustikern werden die Oticon

Hörsysteme kontinuierlich weiterentwickelt,

um passende Lösungen für

ihre Kunden zu finden. Nach der Unternehmensphilosophie

„People First“

setzen die Mitarbeiter alles daran, das

Hörerlebnis der Nutzer zu verbessern.

Oticon ist einer der größten Hörgerätehersteller

der Welt und Teil der William

Demant Gruppe, in der weltweit 13.000

Mitarbeiter arbeiten.

* IdO-Systeme sind voraussichtlich ab April 2019 verfügbar.

Gutschein

Für Sie kostenlos und unverbindlich:

• Eine individuelle Hörberatung

• Ein professioneller Hörtest

• Hörgeräte der Firma Oticon

unverbindlich zum Probetragen

in Ihrem persönlichen Umfeld

Bitte kommen Sie mit diesem Gutschein

zu uns, oder vereinbaren Sie einen Termin.

Der Gutschein ist übertragbar.

49661 Cloppenburg • Bahnhofstr. 4

Tel. 04471 3788 • www.brillen-reher.de

Unsere Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 09:00−18:00 Uhr

Samstag: 10:00−14:00 Uhr

Sie benötigen einen Termin

außerhalb der Öffnungszeiten?

Gerne, rufen Sie uns einfach an.

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Aller Guten Dinge sind drei.

Unsere Sitzmöbel Manufaktur ist unser Leben.

Dafür stehen wir als Familie Gehlenborg.

Wir setzen uns mit Herzblut ein und stehen hinter

dem, was wir tun. Das Handwerk haben wir

von der Pike auf gelernt und können nicht nur

mit Kopf, Stift und Laptop gut umgehen. Persönliche

Präsenz vor Ort im Unternehmen ist

uns wichtig. Nicht nur für unsere Mitarbeiter,

sondern ganz besonders auch für unsere Kunden.

Gehlenborg | Die Sitzmöbel Manufaktur

In einer ruhig gelegenen Seitenstraße in dem kleinen Örtchen

Lindern ist das Möbelfachgeschäft mit eigener Möbelmanufaktur

„Gehlenborg | DIE Sitzmöbel Manufaktur“

ansässig. Gemeinsam wird das Fachgeschäft und die

Produktionsstätte in der Fehnstraße 3 von Ute und Raphael

Gehlenborg sowie ihrem Sohn Niclas geführt. Schon

beim Betreten der modern eingerichteten Verkaufsräume

fühlen sich die Kunden wohl. Es herrscht eine freundliche

und familiäre Atmosphäre, denn die Inhaber legen großen

Wert auf eine individuelle Beratung und stehen ihren Kunden

als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Besondere an der Firma Gehlenborg | DIE Sitzmöbel

Manufaktur ist die perfekte Verbindung von modernem

Design und traditioneller Handwerkskunst. Hier

werden keine Großserien am Fließband produziert, sondern

individuelle Sitzmöbel auf Maß in traditioneller

Handarbeit gefertigt. So entstehen Möbel, die sich durch

handwerkliche Qualität und Langlebigkeit auszeichnen.

Dabei hat sich die Firma Gehlenborg | DIE Sitzmöbel

Manufaktur vor allem auf die Verarbeitung von hochwertigem

Leder spezialisiert und gehört damit zu den

wenigen Unternehmen in Deutschland, die dickes Naturleder

verarbeiten können. Während in der Möbelindustrie

zumeist nur Leder mit einer Stärke von 1,8 Millimeter

verarbeitet werden, verwendet die Linderner Möbelmanufaktur

Leder mit der maximalen Stärke von 5 Millimeter.

Diese einmalige Qualität spürt und sieht man

nicht nur, sie sorgt auch dafür, dass sich die Möbel durch

Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit auszeichnen.

Wir verkaufen Ihnen nicht irgendwas, sondern

genau das Richtige.

Bei uns gibt es keine Großserie und nicht X Varianten.

In unserer Sitzmöbel Manufaktur fertigen

wir maßgeschneiderte Produkte, die genau

so sind, wie Sie es wünschen.

Ihr Sofa, Sessel, Bank oder Stuhl ist auf Ihre Bedürfnisse

und Ihr Zuhause zugeschnitten.

54

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Wir haben nichts zu verbergen.

Ganz im Gegenteil!

Unsere Offenheit endet nicht im Showroom

oder am Verkaufstresen.

Wenn Sie möchten, können Sie live dabei sein,

wenn Ihre Sitzmöbel entstehen und noch während

der Produktion Einfluss auf Details und

Ausführung nehmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Eine umfassende Beratung und der enge Dialog mit den

Kunden ist der Familie Gehlenborg sehr wichtig. An erster

Stelle stehen die Wünsche der Kunden. Ob ein neues gemütliches

Sofa, ein bequemer und doch stylischer Sessel, eine

maßgeschneiderte Bank oder ein schöner Stuhl – hier werden

hochwertige Möbel gefertigt, die genau auf die Bedürfnisse

der Kunden zugeschnitten sind. Die Möbel werden auf

Wunsch individuell den Proportionen des Besitzers angepasst

– denn jeder Körper ist anders und sitzt anders.

Der Handwerksbetrieb restauriert aber auch alte Möbel. So

werden alte, liebgewonnen Schätzchen wieder neu aufgepolstert

und ein neuer Stoff- oder Lederbezug verleiht dem

Möbelstück neuen Glanz.

Bei der Produktion der Möbel wird in der Manufaktur vor

allem auf Qualität und Nachhaltigkeit geachtet. Es werden

ausschließlich hochwertige Möbelstoffe und vor allem

langlebiges Leder, das höchsten Ansprüchen genügt,

verarbeitet. „Wir wissen woher wir unsere Rohstoffe beziehen.

Und vor allem wissen wir, wie wir sie richtig verarbeiten,

um daraus hochwertige Sitzmöbel zu kreieren“, betont

die Unternehmer-Familie. So zeichnen sich sämtliche Gehlenborg-Sitzwerke

in vielfältiger Art und Weise durch ihre

Langlebigkeit aus und können auch nach Jahren noch erweitern

oder ausgebaut werden.

Einen großen Stellenwert hat auch der Umweltschutz und

die Schonung von natürlichen Ressourcen. So werden hier

ausschließlich Hölzer aus nachhaltigem deutschen Anbau

verwendet und auch das verarbeitete Leder wird von zwei

Gerbereibetrieben bezogen, die mit dem Umweltsiegel

„Blauer Engel“ ausgezeichnet wurden.

Außerdem werden in der Produktion für Industriekunden

nicht die üblichen großen Wegwerf-Plastiktüten, sondern

selbst hergestellte und wiederverwendbare Schutzhüllen

aus Stoff verwendet. Und auch für die Kunden gibt es beim

Einkauf nur noch selbstgenähte Stofftüten – der Umwelt zu

Liebe.

Sofas ab 1399 Euro

Sitzbreite

Sitzhöhe

Sitztiefe

Sitzneigung

Rückenhöhe

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55


Frühjahrsputz

Fotos: djd/Kärcher

Ordnung erleichtert die Hausarbeit: Freie Flächen auf dem Boden sind im Nu gesaugt oder gewischt.

Das Leben entrümpeln

„Swedish Death Cleaning“: Vier Tipps, wie man sich von unnötigem Ballast befreit

Für viele Deutsche ist der große

Frühjahrsputz zu einer lieben Gewohnheit

geworden. Dabei wird

die Wohnung nicht nur von Staub

befreit. Die Reinigungsaktion sollte

zum Entfernen von Unnützem und

Ungenutztem wahrgenommen werden.

Das aber ist leichter gesagt als

getan. Ein noch recht junger Ansatz,

Altlasten effektiv zu entsorgen, nennt

sich „Swedish Death Cleaning“. Als Urheberin

des Trends gilt Margareta Magnusson,

Autorin des Aufräum-Buchs

„Frau Magnussons Kunst, die letzten

Dinge des Lebens zu ordnen“. Die

Schwedin will vor ihrem Tod entrümpeln

und aussortieren, um ihren

Nachkommen diese lästige Arbeit zu

ersparen. Daher der etwas makabre

Name für das Konzept. Tatsächlich

aber eignet sich die Idee für alle, die

sich von angehäuftem Kram endgültig

befreien möchten. Hier vier Tipps,

um Ordnung im eigenen Zuhause zu

schaffen:

Mit dem Aufräumen sollte man in einem

Raum beginnen, bei dem das Aussortieren

leicht fällt - etwa dem Badezimmer.

Danach gelingt dort auch das Saubermachen

schneller.

1. Klein beginnen und Stück

für Stück vorarbeiten

Man sollte zunächst mit einem Raum

beginnen, bei dem das Aussortieren

leicht fällt – etwa dem Badezimmer.

Leere Shampooflaschen sowie

angebrochene Cremes und Parfüms,

die seit Jahren nicht benutzt wurden,

wandern direkt in den Müll. Was übrig

bleibt, wird sinnvoll sortiert.

2. Ein Jahr nicht getragen?

Weg damit!

Was ein Jahr ungetragen blieb, wird

nicht mehr angezogen. Die Kleiderspende

freut sich darüber. Um Platz

für die Lieblingsstücke zu schaffen,

empfiehlt sie einen saisonalen Ansatz:

Wer Kleidung für die Wintermonate

in der warmen Jahreszeit im Keller

oder auf dem Speicher verstaut,

schafft Ordnung und Raum im Kleiderschrank

und bewahrt den Überblick.

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Frühjahrsputz


eportage

So könnte ein Wohnbereich aussehen, in dem eine Grundordnung herrscht – ohne den

unnötigen Kram, der nur belastet.

3. Dinge aufräumen, statt sie

von einem Ort zum anderen

zu tragen

Trägt man Dinge nur von A nach B,

wechseln sie zwar den Ort. Aufgeräumt

sind sie dadurch aber nicht. Bei

großen Gegenständen gelingt das

Aufräumen leichter. Für kleinere Dinge

gibt es Kisten und Boxen. Alltagsgegenstände

wie Stifte, Scheren und

Papiere sind in Schachteln mit Deckeln

blickdicht verstaut und doch jederzeit

schnell zur Hand.

Wo weniger herumsteht, fällt auch das

Reinemachen leichter.

4. Freie Fläche,

leichteres Putzen

Bei vorhandener Grundordnung fällt

auch das anschließende Reinemachen

leichter. Freie Flächen auf dem

Boden und in den Regalen sind im Nu

gewischt und abgestaubt. Eine aufgeräumte

Küchenfläche ist nach dem

Kochen schnell wieder in den Ursprungszustand

versetzt. Wer sich die

Hausarbeit erleichtern möchte, sollte

auch darauf achten, nicht jeden Quadratzentimeter

mit Deko-Artikeln vollzustellen.

(djd)

Frau Magnussons Kunst, die

letzten Dinge des Lebens zu

ordnen

Wenn man darüber nachdenkt, was einmal

bleiben soll, kommt das Leben jetzt in Ordnung.

Frau Magnusson zeigt wie!

In Schweden gibt es eine Tradition, die sich

Döstädning nennt – die Kunst die Dinge

des Lebens zu ordnen. Es geht darum, Wesentliches

von Unwesentlichem zu trennen,

darüber nachzudenken, was man bewahren

und weitergeben möchte. Keiner

weiß darüber mehr als die über achtzigjährige

Margareta Magnusson. Sie hat für sich

bewusst entschieden, was sie weitergeben

will und was dem Vergessen anheimfallen

soll und dies in ihrem Buch »Frau Magnussons

Kunst, die letzten Dinge des Lebens

zu ordnen« festgehalten. Ob es sich um

Erbstücke, Familiengeheimnisse oder den

Facebook-Account handelt, sie weiß, wie

man damit umgehen muss. Egal in welchem

Alter man sich befindet, Frau Magnusson

hilft uns lebensklug und charmant.

Sie weiß, wie wir uns das Leben einfacher

machen können. Denn wenn man an das

denkt, was über den Tod hinaus bleiben

soll, kommt überraschenderweise das Leben

in Ordnung.

Nach einem prüfenden Blick in den Kleiderschrank werden nach dem Aussortieren nur

die Teile behalten, die man wirklich gerne und regelmäßig trägt.

Fischer Verlag

ISBN 978-3-10-397323-5

18,00 Euro

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Frühjahrsputz

57


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Lina Miller

Büroleitung – Kundenservice

Liebe Leserinnen und Leser,

Tatjana Raizenstein

Kundenbetreuung von Gewerbe- und Privatkunden

der Energieverband Nordwest, seit 2005 ansässig in Cloppenburg, kümmert

sich um Strom- und Gasangelegenheiten für Gewerbe- sowie Privatkunden.

Die Philosophie des Energieverbandes

ist es, Strom- und Gasanbieter

zu finden, die langfristig

günstige Preise und problemlose Abwicklung

(Anmeldung/Abmeldung/

Abrechnungen etc.) gewährleisten.

Entscheidend ist unter anderem eine

gute Kommunikation beziehungsweise

die direkte Anbindung zum Anbieter.

Dies ermöglicht dem Energieverband

das schnelle Erledigen der Anliegen

seiner Kunden wie die Klärung der Abrechnungen,

Änderung der Abschläge

oder Ähnliches.

Kontinuierlich kümmert sich der Energieverband

um Neu- aber auch um

Bestandskunden. Dies beinhaltet unter

anderem den Wechsel zu einem neuen

Anbieter beim Auslauf des Vertrages.

Gewechselt wird immer nur dann,

sobald sich ein Preisvorteil für den

Kunden ergibt, aber auch bestimmte

Kriterien des Energieverbandes erfüllt

werden.

Diese so genannten Kriterien sind:

günstiger Preis, unkomplizierte Erstellung

der Jahresabrechnung, Erreichbarkeit

des Lieferanten, Auszahlung der

versprochenen Bonuszahlungen und

gegebenenfalls zuviel gezahlter Abschläge,

sowie das Bestehen am Markt

von mehr als fünf Jahren und andere

Aspekte.

Trotz der langjährigen Erfahrung des

Energieverbandes, kommt gelegentlich

der Einwand der Kunden, sie „hätten da

was Günstigeres gesehen…“ Natürlich

ist der Energieverband Nordwest auch

an die verschiedenen Vergleichsportale

wie Check24 oder Verivox angeschlossen.

Gewiss sieht auch er die so genannten

„tollen Angebote“.

Das verantwortungsbewusste Umgehen

mit den Kunden erlaubt es dem

Energieverband jedoch nicht, diese

„Lockangebote“ zu empfehlen. Das Erkennen

dieser unrealistischen Preisvorschläge

jener Anbieter aber ist für den

„Laien“ nicht so einfach. Grundsätzlich

sollte man dazu wissen, wie sich ein

Arbeitspreis pro KWh (Kilowattstunde)

zusammensetzt.

Hier die Erklärung: Die einzelnen Bestandteile

des Strom-, Gaspreises set-

Senken Sie jetzt Ihre Energiekosten dauerhaft!

M.R. Nordwest GmbH

Sevelter Str. 1

49661 Cloppenburg

info@energieverband-nordwest.de

Wir stehen Ihnen gerne persönlich oder

telefonisch Aktueller zur Verfügung Strompreis

und erstellen gerne

für Sie ein Vergleichsangebot.

Arbeitspreis

19,75 Ct./KWh Netto

Grundgebühr

11,75 €/mtl. Netto

Preisgarantie/Laufzeit 31.12.2020

Öffnungszeiten

Mo.−Do.: 08:30−16:30 Uhr

Fr.: 08.30−14:00 Uhr

58

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Vanessa Weiner

Kundenbetreuung von Gewerbe- und Privatkunden

zen sich aus vielen, einzelnen Posten

zusammen. Hierzu gehören die Netzkosten,

sämtliche gesetzlichen Umlagen

und Steuern und nicht zuletzt der

reine Einkaufspreis an der Börse. Wenn

man diese Beträge summiert, erhält

man einen Betrag X, den die Anbieter

als reinen Kostenpunkt haben. Zu diesem

„Anschaffungspreis“ wird dann die

Courtage der einzelnen Lieferanten

hinzugerechnet. Diese können natürlich

von Anbieter zu Anbieter variieren.

Wenn einige dieser Anbieter jedoch

einen günstigeren Preis als den der Beschaffungskosten

offerieren, ist es ein

Leichtes darauf zu kommen, dass diese

Unternehmen sich den „Verlust“ früher

oder später zurückholen müssen, womit

die Kunden schlicht und ergreifend

eingekauft werden.

Dass diese Strategie auf lange Sicht

nicht funktionieren kann, ist unschwer

zu erraten. Dies hat zur Folge, dass solche

Anbieter verschiedenartige Methoden

anwenden müssen, wie beispielsweise

eine versteckte Preisanpassung.

Solche werden dann möglicherweise

in E-Mails mitgeteilt, die direkt in die

Spam-Ordner wandern oder als unwichtige

Infopost dem Verbraucher zugestellt

werden und dort ohne weitere

Beachtung in der Mülltonne landen.

Durch den täglichen Kundenkontakt

bekommt man immer weitere Taktiken

der „Newcomer“ der Energiebranche

mit. Die neueste Masche ist es, dass

bestimmte Strompreisbestandteile, wie

beispielsweise die Stromsteuer von 2,05

Cent, die bei jedem seriösen Anbieter

im Preis beinhaltet sein sollte, nicht mit

aufgeführt ist. Stattdessen wird diese

dann in den AGB der Anbieter (die sich

kaum einer komplett durchliest) beziffert

und muss entsprechend zu dem

angezeigten Arbeitspreis addiert werden.

Dies dient allein der Irreführung

des Kunden. Das Erwachen kommt

dann zumeist, wenn es bereits zu spät

ist – nämlich mit der Abrechnung.

Es ist oftmals in den Medien durch diverse

TV Sendungen, sowie durch die

Verbraucherzentrale über die Maschen

der Anbieter informiert worden, jedoch

lassen sich diese bestimmten Lieferanten

stets etwas Neues einfallen.

Auch der Energieverband hat sich zu

Beginn seiner Tätigkeit von teilweise

sehr guten Vertragskonditionen locken

lassen. Später jedoch sehr viel Aufwand

betreiben müssen, um die Guthaben

der Kunden zurück zu bekommen. Dies

hat den Energieverband dahingehend

sensibilisiert, dass es eben nicht nur auf

den vermeintlich guten Preis ankommt.

Vordergründig steht die langfristige Zufriedenheit

des Kunden.

Für die Kunden werden nicht nur die

Wechsel vorgenommen, sondern Kundenbetreuung

von A-Z gewährleistet.

Etwaige Fragen, Korrekturen von Daten,

Meldung der Zählerstände, et cetera

übernimmt der Energieverband im

Rahmen seiner Dienstleistung. Somit

ist das Vorhandensein von direkten

Ansprechpersonen bei den vorgeschlagenen

Anbietern unentbehrlich. Eine

gesicherte Preisstabilität ist ebenfalls

entscheidend.

Gelegentlich werden auch Anbieter

empfohlen, zu denen kein direkter

Draht besteht. Diese Lieferanten werden

jedoch genauestens vom Energieverband

geprüft. Die Prüfung erstreckt

sich über die Preisstabilität, Erstellung

der Abrechnungen, Kundenfreundlichkeit,

Einhalten der AGB und so weiter

aus. Zudem hat der Anbieter mindestens

fünf Jahre auf dem Markt zu sein

und darf in dieser Zeit nicht negativ aufgefallen

sein. Sehr wichtig ist auch, dass

versprochene Bonuszahlungen oder

zu viel gezahlte Abschläge pünktlich

zurückgezahlt werden. Zudem dürfen

Bonuszahlungen nicht vom Mehr- oder

Wenigerverbrauch abhängen.

Die Kunden des Energieverbandes

werden grundsätzlich über die Wechsel

und die damit verbundenen neuen

Konditionen informiert, sodass immer

eine Transparenz für die Kunden besteht.

Das verantwortungsbewusste Umgehen

mit dem stetig wachsenden Kundenstamm

(zurzeit um 7.800 Zähler)

liegt dem Energieverband am Herzen.

So ist das Team für die Kunden stets

persönlich in den Büroräumlichkeiten

in der Sevelter Str. 1 in Cloppenburg erreichbar

und steht für sämtliche Fragen

und Anliegen mit Rat und Tat zur Seite.

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59


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Kunsthandwerkermarkt am

31.März in Cloppenburg

Große Frühjahrsausstellung in der

Münsterlandhalle mit über 100 Ausstellern

Die Veranstalter versprechen, dass auch dieses Mal die Besucher wieder

voll auf ihre Kosten kommen werden. Die Angebotspalette der über

100 Aussteller reicht über einen Glasbläser bis hin zur Tiffanyglaskunst

und der Malerei. Auch ein Sandkünstler ist mit von der Partie. In wunderschöner

Handarbeit hergestellte Gestecke und Dekorationsartikel

sowie farbenfrohe kunsthandwerkliche Textilgestaltung machen Lust

auf den kommenden Frühling. Natürlich darf auch die Schmuck- und

die Holzverarbeitung nicht fehlen. Das breit gestreute Angebot bietet

für jeden etwas. Die Aussteller sind gerne bereit auch Tipps für die

„häusliche Bastelstunde“ zu geben.

Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 2,50 EUR pro Person! Kinder

und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr haben freien Eintritt.

Die Kunsthandwerker freuen sich darauf, in der Zeit von 11.00 Uhr bis

18.00 Uhr, ihr Kunstgewerbe den Besuchern näher zu bringen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.veranstaltungsbuero-grawe.de,

auf der facebook-Seite „GO-Veranstaltungen“ oder

unter der Telefonnummer 05481/6358.

„Reich an Trost“ –

TrostReich.

Trost zu finden, wenn durch den Tod eines

nächsten, geliebten Menschen die ganze Welt

zu zerbrechen scheint – das ist gerade für Kinder

eine nur schwer zu tragende Last.

Der ausschließlich ehrenamtlich betriebene

Verein TrostReich – Oldenburger Trauerbegleitung

für Kinder und Jugendliche e.V. in Oldenburg

bietet solchen Kindern auf vielfältige Weise

Halt.

Dazu ist nun ein Ritual hinzugekommen, das

die Kinder nach Bewältigung des Trauerprozesses

hinaus in den Alltag entlässt: Die Übergabe

eines kuscheligen Bären - zum Daranfesthalten,

zum Erinnern, zum Knuddeln.

Fünfzig dieser Teddybären hat Egon Pollmann,

Inhaber des Weinkontors Pollmann in der

Hundsmühler Straße, dem Verein Mitte Februar

übergeben. Damit möchte er den betroffenen

Kindern ein wenig Freude in ihr Leben zurück

geben – ein Ansinnen, das nachhaltig gelingen

wird. Denn manchmal ist es ganz einfach zu sagen:

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Ich denke an Dich!

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MUSTER

Egon Pollmann rechts, mit Hille Ballin, Mitglied

des Vorstandes von TrostReich (Mitte) und Thomas

Kossendey (l), Botschafter von TrostReich

- Oldenburger Trauerbegleitung für Kinder und

Jugendliche e.V.

MUSTER

60

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Von Ärzten und Kunden empfohlen:

BARMER ist erneut „Top Krankenkasse“

Die BARMER bietet ausgezeichnete

Leistungen und einen hervorragenden

Service. Darüber hinaus sichert sie sich

die Prädikate „Von Kunden empfohlen“

und „Von Ärzten empfohlen“. Das ist

das Ergebnis des aktuellen Kassentests

des Wirtschaftsmagazins „Focus-Money“

(Ausgabe 7/2019). „Der Kassentest

bescheinigt unseren Leistungen

und unseren Services Spitzenwerte.

Die Auszeichnungen spornen uns an,

unsere Angebote konsequent weiter

auszubauen. Klar ist, die BARMER

wird immer für ein ausgezeichnetes

Preis-Leistungsverhältnis stehen“,

sagt Achim Goldenstein, Regionalgeschäftsführer

der BARMER in Cloppenburg.

Kunden und Mediziner empfehlen

die BARMER In der Kategorie „Service“

kann die BARMER zum Beispiel mit

ihrem Angebot einer strukturierten

ärztlichen Zweitmeinung sowie der

Vermittlung von Arztterminen punkten.

Außerdem überzeugt sie mit ihren

rund um die Uhr besetzten Hotlines für

Achim Goldenstein, Regionalgeschäftsführer

der BARMER, Cloppenburg

Service und medizinische Fragen ebenso

wie mit dem persönlichen Service in

einer der rund 400 Geschäftsstellen vor

Ort. Im Gesamtergebnis verdient sich

die BARMER damit die Auszeichnung

„Top Krankenkasse“. Zudem ist sie gleichermaßen

bei ihren Kunden und den

Ärzten beliebt. Grundlage hierfür sind

Umfrageergebnisse zur Gesamtzufriedenheit

sowie zur Weiterempfehlungsrate

der Kassenkunden sowie eine Online-Umfrage

unter rund 14.200 Ärzten

und Zahnärzten. Demnach gehört die

BARMER zu den Kassen, die die Mediziner

aufgrund ihrer Erfahrung bei der

Zusammenarbeit und ihres Leistungsumfangs

empfehlen. „Insbesondere

im Bereich der Auszubildenden und

Studenten punktet die BARMER mit

exklusiven Wahltarifen für Gesundheitsbewusste

und einer vollständigen

Kostenübernahme bei Reiseschutzimpfungen“,

so Goldenstein.

Umfangreiche Datenanalyse geöffneter

Krankenkassen Für den Kassentest

von „Focus-Money“ hat das Deutsche

Finanz-Service Institut Daten von

insgesamt 65 für die Allgemeinheit geöffneten

Krankenkassen ausgewertet,

die das Portal gesetzlichekrankenkassen.de

fortlaufend erhebt.

Mehr Informationen unter:

www.barmer.de/a000162.

Ich pflege – auch mich

Ein Ausgleich zum Pflegealltag

Wer eine nahestehende Person pflegt, meistert jeden Tag neue Herausforderungen.

Wir bieten Ihnen zur Unterstützung 4 Tage lang Austausch,

Workshops, Informationen und Entspannung für Ihren Umgang mit den

pflegerischen Anforderungen.*

Wann und wo?

28. – 31.03.2019 &

10. – 13.10.2019

Bad Sassendorf, NRW

20. – 23.05.2019 &

19. – 22.08.2019

Rangsdorf bei Berlin, BB

Anmeldung

Telefon 0800 333004 99­2991**

E­Mail pause@barmer.de

Mehr Infos unter

www.barmer.de/s050126

* Eine Teilnahme ist unabhängig von der Kassenzugehörigkeit möglich.

** Anrufe aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei.

– Pflegekasse –

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61


Automobil

Foto: djd/Bosch

Schrecksekunde am Steuer: Bei einem abrupten Bremsen können Räder blockieren, das Auto wird unbeherrschbar. Antiblockiersysteme

verhindern dies wirksam.

Sicher bremsen

Antiblockiersystem sorgt seit 40 Jahren für

mehr Sicherheit auf der Straße

Ein plötzliches Bremsmanöver des

vorausfahrenden Autos. Ein Fußgänger,

der die Straße betritt und

erst im letzten Augenblick für den

Autofahrer zu sehen ist. Wohl jeder

hat derartige Schrecksekunden

schon einmal hinterm Steuer erlebt.

Eine Notbremsung ist meist die

einzige Möglichkeit, um einen Unfall

zu verhindern. Allerdings kann

starkes Bremsen, erst recht bei nassen

oder winterlichen Straßen, dazu

führen, dass Räder blockieren – das

Fahrzeug wird instabil und unkontrollierbar.

Antiblockiersysteme

(ABS) verhindern dies: In Millisekunden

reguliert die Elektronik den

Bremsdruck an jedem einzelnen

Rad, das Fahrzeug bleibt auch bei

unterschiedlichen Fahrbahnverhältnissen

lenkbar, der Bremsweg wird

in der Regel verkürzt. Das aktive Sicherheitssystem

macht das Autofahren

somit sicherer – und das seit

genau 40 Jahren.

Foto: djd/Bosch

Sicher bremsen auch bei unterschiedlichen

Fahrbahnuntergründen: Mit

ABS behält der Autofahrer jederzeit

die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Vom Sicherheitsextra zur

Standardausstattung

Heutzutage ist ABS für die meisten

Autofahrer eine Selbstverständlichkeit

geworden, die man nicht

mehr missen möchte. 94 Prozent aller

weltweit neu produzierten Pkws

62

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Automobil


Foto: djd/Bosch

Dank ABS bleibt das Fahrzeug auch bei einer Vollbremsung lenkbar und kann Hindernissen ausweichen.

haben laut Bosch ein Bremsregelsystem

mit dieser Funktionalität an Bord.

Die Vorteile für die Verkehrssicherheit

sind so eindeutig, dass sich die Automobilhersteller

in Europa vor einigen

Jahren sogar selbst verpflichteten,

alle Pkws serienmäßig mit ABS auszustatten.

Anders noch die Situation

zum Marktstart vor 40 Jahren: Seinerzeit

war ABS als Extraausstattung zunächst

nur teuren Oberklasselimousinen

vorbehalten. "Die Einführung im

Jahr 1978 war ein Meilenstein in der

Entwicklung aktiver Sicherheitssysteme.

Der technische Ansatz wurde

zum Ausgangspunkt aller modernen

Bremsregelsysteme wie der Antriebsschlupfregelung

ASR und dem Anti-Schleuder-Programm

ESP – bis hin

zu den heutigen Fahrerassistenzsystemen",

unterstreicht Gerhard Steiger,

Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs

Chassis Systems Control. Neben

der Erhöhung der Verkehrssicherheit

und dem Vermeiden von Unfällen

bietet ABS praktische Vorteile: Das

Bremssystem schont die Reifen, weil

diese beim Bremsen nicht blockieren

und dadurch ein punktueller Abrieb

verhindert wird.

Neben Autos und Nutzfahrzeugen

macht ABS auch Bremsmanöver auf

zwei Rädern beherrschbarer und sicherer.

Notbremsungen ohne den

elektronischen Helfer können bei Motorrädern

zu einem Blockieren des Vorderrades

und damit fast immer unweigerlich

zum Sturz des Fahrers führen.

Seit Jahresbeginn 2017 besteht für alle

neu zugelassenen Motorräder über

125 Kubikmeter eine Ausrüstungspflicht,

und selbst für die immer weiter

verbreiteten E-Bikes gibt es heute entsprechend

angepasste Systeme. Auch

nach 40 Jahren setzt sich die ABS-Erfolgsgeschichte

also fort. (djd)

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Automobil

63


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Viktor Maurer wagte im Juni 2016 den

Schritt in die Selbstständigkeit

ViMa-Tech ist an der Emsteker Straße 67 in Cloppenburg zu finden

ViMa-Tech – Wartung, Service und

Technischer Handel aus einer Hand

Die Cloppenburger Firma Vi-

Ma-Tech ist ausgewiesener Spezialist

für Service und Wartung

rund um technische Anlagen, sowie für

den Handel mit technischen Produkten

von der kleinsten Schraube über

Schutzkleidung und Fördertechnik bis

zu Spezialwerkzeugen.

Seit Januar 2019 ist das Unternehmen

nun am neuen Standort an der

Emsteker Straße 67 zu finden. Wer auf

der Suche nach einer guten fachlichen

Beratung und einer großen Auswahl

an hochwertigen Produkten im Bereich

Technik und Produktion ist, der ist

bei ViMa-Tech an der richtigen Adresse.

Für Gewerbetreibende und Privatkunden

bietet das junge Unternehmen

über 54.000 Markenartikel für den Sofortbedarf.

Im Jahr 2016 mietete Viktor Maurer

nach langjähriger kaufmännischer Berufserfahrung

im Cloppenburger Gründerhof

ein eigenes Büro und gründete

die Firma ViMa-Tech. Nachdem der

Groß- und Außenhandelskaufmann

das Unternehmen zunächst als Nebengewerbe

betrieb, wagte er im Juni

2016 den Schritt in die Selbstständigkeit.

Seit Ende 2016 ist auch sein Bruder,

Metallbau-Meister Andreas Maurer,

hier tätig.

Die Angebotsvielfalt sowie das technische

Know-how der beiden Brüder

sprachen sich schnell herum und so

florierte das Geschäft von Beginn an.

Nach der Anmietung der ersten Werkstatt

und Lagerhalle im Jahr 2017 kam

ein Jahr später bereits die zweite Halle

dazu. Schnell wuchs der Kundenstamm

und auch die Angebotspalette wurde

stetig erweitert, um den Bedürfnissen

der Kunden angepasst zu sein. Schnell

wurde deutlich, dass die Räumlichkeiten

für das wachsende Unternehmen

nicht mehr ausreichen würden.

Bei der Suche nach einem geeigneten

Standort wurden Viktor und

Andreas Maurer an der neuen Adresse

bald fündig. Nach Umbau und Sanierung

der Räumlichkeiten bietet das

Geschäft nun auf 360 Quadratmetern

Fläche genügend Platz für eine angemessene

Präsentation der großen

Produktpalette, für Büro- und Sozialräume

sowie für die eigene, technisch

gut ausgestattete Werkstatt. Zusätzlich

stehen zahlreiche kostenlose Parkplätze

direkt vor der Tür zur Verfügung.

Das Sortiment von ViMA-Tech richtet

sich an Handwerk, Industrie und Privatpersonen.

Die Kunden schätzen vor

allem die qualifizierte Beratung, die

schnelle Beschaffung von Ersatzteilen

sowie das große persönliche Engagement

und die fachliche Kompetenz

von Viktor und Andreas Maurer.

Das Sortiment reicht von der einzelnen

Schraube über komplexe Verbin-

64 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Anzeige


Reportage

ViMa-Tech liefert Qualität vom Profi für den Profi!

Seit Ende 2016 ist auch Metallbau-Meister

Andreas Maurer hier tätig

Damit es erst gar nicht zu einem

technischen Schaden kommt, überdungselemente

bis hin zu hochwertigen

Werkzeugen. Armaturen, Pumpen,

sowie antriebs- und fördertechnische

Lösungen wie Zahn- und Keilriemen,

Rollenketten oder Kettenbänder sind

hier ebenso zu finden wie Dicht- und

Klebstoffe, Korrosionsschutz oder

Schmiermittel.

Einen wichtigen Bestandteil des Sortiments

stellt auch der Arbeitsschutz

dar mit einer großen Auswahl an

Schutzkleidung für verschiedene Branchen

über Gehör- und Atemschutz bis

zu hochwertigen Arbeitsschuhen - unter

anderem der Marke Puma.

Auf dem Außengelände lagern in einem

gesicherten Bereich verschiedene

technische Gase. Neben Helium (Ballongas)

Propan, Sauerstoff und Stickstoff

sind hier beim Westfalen-Vertragspartner

auch Treibgas (Staplergas),

Argon 4.6 (WIG), das Schutzgas Sagox

18 sowie Acytelen auf Lager.

In der eigenen kleinen, jedoch technisch

gut ausgestatteten Werkstatt

werden entsprechend der individuellen

Kundenwünsche technische Werkstücke

angefertigt und anschließend

fristgerecht geliefert.

Aber auch die fachkundige Reparatur

von Maschinenteilen wird hier

schnell, kompetent und zuverlässig

durchgeführt. Ein gebrochenes Zahnrad

oder ein defektes Förderband kann

die gesamte Produktion einer Firma

zum Stillstand bringen und für enorme

Kosten sorgen. Auch in diesem Fall

ist ViMa-Tech der richtige Ansprechpartner.

Durch Kompetenz, Flexibilität

und technisches Fachwissen sorgt das

Cloppenburger Unternehmen im Notfall

durch schnelle Ersatzteillieferung

oder Reparatur dafür, dass die Produktion

nicht lange stillsteht.

nimmt das Team von ViMa-Tech auch

Wartungsarbeiten. Im vorgegebenen

Zeitrahmen und in enger Absprache

mit den Kunden werden Verschleißteile

ausgetauscht, Maschinen gereinigt,

geschmiert und auf ihren reibungslosen

Betrieb getestet.

sil

ViMa-Tech liefert Qualität

vom Profi für den Profi!

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65


eportage

Kriseninterventionsteam

Der Rettungsdienst für die Seele trägt die Farbe Lila

v.l. Renate Wingbermühle Rißmann, Heinz

Dierker, DRK-Beauftragter und Rita Breuer

Die ehrenamtlichen Helfer, zu erkennen an ihren lila-farbenen

Jacken, sind die „Erste Hilfe“ für Seelen

in Krisensituationen. Wenn sie eintreffen (müssen),

wird danach nichts mehr sein, wie es einmal war: Für jene

Menschen, die nach einem Unglücksfall akute Hilfe benötigen.

Nicht als direkt Betroffene.

Es müssen auch nicht zwangsläufig

deren Angehörigen sein, denn

auch Ersthelfer und Einsatzkräfte

vor Ort kommen durch das was sie

sehen und erleben müssen oft an

ihre psychischen Grenzen. Die Gewalt

dieser Eindrücke beansprucht

auch sie in einer Weise, dass sie die

kompetente Hilfe des Krisenteams

gerne annehmen.

Für Notärzte und Rettungskräfte gilt es in erster Linie

Leben zu retten und Verletzte zu stabilisieren. Mit dem sicheren

Transport in ein nahe gelegenes Krankenhaus ist ihr

Einsatz abgeschlossen. Doch was geschieht mit denen die

dabei sind oder jene, die vergeblich zu Hause auf die Rückkehr

der Angehörigen warten? Wer betreut die verzweifelte

Mutter die soeben ihr Kind verloren hat oder den Ehemann

dessen Frau nicht reanimiert werden konnte? Die Notärzte

und Rettungskräfte können sich nicht zur Verfügungen

stellen, auch wenn sie es möglicherweise gerne wollten. Sie

müssen zu ihrem nächsten Einsatz fahren. Doch für die, die

zurück bleiben, für sie gab es lange Zeit keine sofortige Hilfe.

Erst im Jahre 1998, nach

dem schweren ICE Unglück in

Eschede fand ein Umdenken

statt. Die grausamen Bilder,

denen sowohl Ersthelfer als

auch Angehörige ausgesetzt

waren, hinterließen nicht nur

bei den Beteiligten blankes

Entsetzen. Vor diesem Hintergrund

wurde den Verantwortlichen

die Notwendigkeit einer Akutbetreuung direkt

am Ort des Geschehens klar. Eine Initiative entwickelte das

Rahmenkonzept zur Gewährleistung einer flächendeckend

psychischen Versorgung durch ausgebildete Notfallversorgungskräften

- vor Ort und jederzeit. Und auch die kirchliche

Seelsorge wurde einbezogen, so dass aus dieser Zusammenarbeit

die Psychosoziale Notfallvorsorge (PSNV) entstand.

Diese setzt sich zusammen aus der Notfallseelsorge (NFS),

Anmerkend muss erwähnt werden,

dass diese Ausbildungen und Schulungen

für das DRK ganz Niedersachsens

vor Ort in Cloppenburg

stattfinden.

66 Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage


dem Kriseninterventionsteam (KIT) und dem Deutschen Roten

Kreuz (DRK).

Die Menschen hinter diesen Bezeichnungen sind Ehrenamtliche.

Ausgebildet und geschult von einem Ausbildungsteam

unter der Leitung von Heinz Dierker, DRK-Beauftragter

für das Kriseninterventionsteam (KIT). Zur Verarbeitung

erlebter Situationen werden regelmäßig Supervisionen für

die Mitarbeiter angeboten. Die Supervision wird von einem

externen Supervisor durchgeführt.

Ein schwerer Unfall und/oder der plötzliche Verlust eines

geliebten Menschen hinterlässt einen schmerzhaften, tiefen

und unheilbaren Einschnitt in das bisherige Leben. Wenn

dies plötzlich geschieht, ist die Reaktion des Hinterbliebenen

ein Schock. Auf diesen Zustand aber reagiert jeder

Mensch unterschiedlich. Da reicht das Spektrum der Gefühlsachterbahn

von tiefem Schweigen bis hin zu blindem

Aktionismus. Das Geschehene erscheint unwirklich und die

Wahrnehmung ist stark getrübt. Viele Menschen sind aufgrund

der unerträglichen Belastung wie gelähmt und wahrscheinlich

nicht in der Lage wichtige Entscheidungen zu

treffen. Obwohl die gerade in solchen Situationen zwingend

erforderlich wären.

Beamten auch Todesnachrichten und bleiben, wenn die betroffenen

Angehörigen das wünschen, noch eine Weile bei

ihnen.

Selbst wer nie ein solches Drama durchleben musste,

kann sich vorstellen, dass nicht jeder zum Kriseninterventionshelfer

berufen ist. Schließlich sind auch sie Menschen

und gegen die Eindrücklichkeiten solcher Szenen nicht gefeit.

Also gilt (auch) für sie, sich davon nicht übernehmen zu

lassen. Noch in der Lage sein, abschalten zu können, schließlich

muss man in sein eigenes Leben zurückkehren können.

Möglichst ohne von dem Erlebten Wunden auf der Seele

zurückzubehalten. Eine Weile helfen die Gespräche untereinander

und die Supervisionen darüber hinweg. Dennoch,

eine gewisse Belastung bleibt zurück und nicht vielen Menschen

gelingt es, sie auf Dauer zu ertragen. Was bedeutet,

dass eben sie nach einigen Jahren ihren ehrenamtlichen

Dienst als Kriseninterventionshelfer quittieren. Quittieren

muss, weil das Verbleiben im KIT ihre eigene Psyche bis zur

Unerträglichkeit belasten würde.

Das Cloppenburger Kriseninterventionsteam ist immer

auf der Suche nach Menschen, die helfen möchten. Sich

gleichzeitig aber auch stark genug fühlen, das Leid anderer

nicht nur zu ertragen, sondern ein paar Schritte des

schmerzlichen Weges begleitend mitzugehen.

Der Tod tritt oft unvorbereitet ins Leben. Ein schweres

Unglück aber ist nie voraus zu sehen und niemand ist davor

gefeit. Da mögen die Mitarbeiter*innen des KIT für manch

Betroffenen wie ein Fels in der tosenden Brandung erscheinen.

Die sorgsam geschulten Ehrenamtlichen erscheinen

im Geschehen, wenn Entsetzen und bodenlose Trauer die

Macht übernehmen. Und wenn man will, bleiben sie. Halten

die Hand oder schweigen mit einem. Können helfen, die

Bilder des Grauens einzuordnen und beginnen, den Verlust

gemeinsam zu verarbeiten.

Man kann den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des KIT

nicht genügend Respekt entgegen bringen, obwohl man

natürlich hofft, ihnen nie "im Dienst" begegnen zu müssen.

Doch nicht nur deshalb ist eine direkte psychologische

Betreuung immens wichtig für das Annehmen des Unglücks,

die Erfassung dessen und der Anfang einer Verarbeitung.

Findet eine solche, fachlich basierte Unterstützung nicht

statt, können bleibende psychische Schäden entstehen. Um

diesen Beistand bemühen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter

des KIT. Sie halten zudem den Einsatzkräften vor Ort den

Rücken frei, da verstörte Angehörige die Rettung der Verletzten

behindern können. Auch hier greifen die Helfer aus

dem Kriseninterventionsteam ein und nehmen die Betroffenen

so aus der Situation heraus, dass die Rettungskräfte

ihren Dienst verrichten können.

Das Kriseninterventionsteam wird von den Einsatzkräften

an den Ort des Unglücks gerufen. Wenn von der Polizei

eingeschätzt, überbringen sie in Zusammenarbeit mit den

In der nächsten Ausgabe werden Sie Renate Wingbermühle-Rißmann

und Rita Breuer dennoch begegnen: Im

Portrait und ganz privat.

Karin Niemöller/Ulla Schmitz

Wenn auch Sie helfen wollen, erhalten Sie

alle notwendigen Informationen beim

Deutsches Rotes Kreuz

Psychosoziale Notfallversorgung

Mühlenstr. 51

49661 Cloppenburg

Telefon: +49 4471 850 9550

E-Mail: psnv@drk-cloppenburg.de

Website: www.psnv-cloppenburg.de

Ansprechpartner: Heinz Dierker

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Reportage

67


Blog

Hallo liebe Leserinnen

und Leser,

Wir hoffen, Ihr habt Weihnachten gut überstanden

und seid gut ins neue Jahr gekommen!

Wir haben über Weihnachten und Neujahr kein Turnier

gehabt und die Pferde hatte etwas frei über die Feiertage.

Diese Zeit nutzen wir gerne dafür, dass die Pferde geimpft

werden - danach darf nämlich nicht so viel mit ihnen gearbeitet

werden. Und somit hatten wir dann auch mal Zeit für

anderes, für Familie, die Freunde...

Im neuen Jahr aber ging es wieder los. Das erste Januarwochenende

waren wir in Vreden auf einem Turnier und

das auch erfolgreich. Henry platzierte eines seiner gerade 8

Jahre alt gewordenen Pferde in einem 1,40 m Springen und

"I know it" sprang zwei Tage lang hintereinander fehlerfrei

in einem 1,40 m und 1,45 m Springen und platzierte sich

noch an guter Stelle.

Pia hatte auch das erste Mal seit längerem wieder einen

Turnierstart und platzierte sich mit ihrem "Ciquest" in einem

1,30 m Springen an 5. Stelle. In einem 1,35 m Springen blieben

die beiden ebenso fehlerfrei, waren damit aber leider

nicht mehr in der Platzierung.

Danach waren wir in Verden auf einem Turnier, allerdings

lief das nicht so gut. Die Pferde machten Fehler und waren

somit natürlich nicht platziert. Aber genau das ist es, was

den Sport ausmacht; die eine Woche bist gut und die andere

Woche schon wieder schlecht. Man sitzt ja nun mal

auf Lebewesen und nicht auf Maschinen und kann es somit

auch nicht bestimmen, ob die Pferde einen schlechten oder

guten Tag haben. Wie bei uns Menschen eben auch.

Nun haben wir schon wieder Februar und das Wetter ist

seit ein paar Tagen so gut, dass wir wieder draußen reiten

können. Was für die Pferde natürlich viel schöner ist, wenn

sie an der frischen Luft sind und nicht mehr nur noch in der

Halle. Zudem können sie auch wieder auf die Weide und ihr

Leben als Pferd genießen und nicht nur als Sportpferd, was

geritten und trainiert werden muss. Stattdessen können sie

sich einfach auch mal in den Dreck schmeißen und die Sonne

genießen.

Wir hoffen, dass das Wetter so angenehm bleibt und wir

nicht mehr allzu kalte Tage bekommen. Weil Sonne und

Wärme für uns alle viel schöner und es auf den Turnieren so

auch besser auszuhalten ist.

Wir werden sehen, bis dahin alles Gute und liebe Grüße von

Pia & Henry

68

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Gelungener Start in die Teichsaison

Das richtige Timing für die Pflege ist entscheidend!

ZOO & Co.

Mühle Wessling

Osterstraße 86

49661 Cloppenburg

Telefon: 0 44 71/22 35

www.muehle-wessling.de

gottfried.wessling@ewetel.net

Teichschautage

24. & 25. April

Folgende Regeln sollten Sie beachten, bevor für Sie und Ihre Teichfische die

neue Gartenteichsaison losgeht:

1. Wasserqualität

Testen Sie selbst oder lassen Sie rechtzeitig die Qualität Ihres Teichwassers

testen. Durch Regen und Schnee ist in der Regel der Härtegrad des Wassers

so niedrig, dass ein stabiler pH-Wert nicht mehr gewährleistet ist. Durch

langsames Anheben der Karbonat- und Gesamthärte stabilisieren Sie den

pH-Wert und schaffen für alle Teichbewohner und auch für die Filterbakterien

im Teichfilter ein gesundes Umfeld. Um unerwünschtem Algenwachstum

vorzubeugen, testen Sie auch unbedingt den Phosphatgehalt und verwenden

gegebenenfalls Phosphatabsorber.

2. Füttern der Fische im Frühjahr

Wenn Ihre Teichfische aus der Winterruhe langsam den Stoffwechsel wieder

hochfahren, brauchen sie ein leichtverdauliches Futter um nach der mehrmonatigen

Fastenkur wieder zu Kräften zu kommen. Füttern Sie das Frühjahrs-

und Herbstfutter in kleinen Mengen ab circa 8° C Wassertemperatur.

„Normales“ Sommerfutter schadet Ihren Fischen um die jetzige Jahreszeit!

Für ein gesundes Immunsystem geben Sie jetzt zwei- bis dreimal in der Woche

Vitamine zu.

3. Teichfilter

Je nach Witterung und Wassertemperatur nehmen Sie Ihren Teichfilter ab

Mitte bis Ende März in Betrieb. Zum Start verwenden sie am besten flüssige

Starterbakterien, da diese sofort die Oberfläche im Filtermaterial besiedeln

und den Platz für sich beanspruchen. Damit ist Ihr Teichfilter sofort biologisch

aktiv. Wichtig: um eine ausreichende Besiedlung des Filters zu gewährleisten,

sollten Sie einen vorhandenen UVC Wasserklärer erst nach circa zwei

Wochen in Betrieb nehmen!

4. Sonstiges

Kontrollieren Sie Ihre Teichfische auf ihren Gesundheitszustand. Gerade

im Frühjahr sind die Fische gestresst und dadurch anfällig für Krankheiten.

Rote, blutunterlaufene Stellen oder weiße Beläge auf der Fischhaut sind

ebenso ein Anzeichen dafür wie ständiges Scheuern an Steinen oder anderen

Gegenständen. Mit einem passenden Medikament können Sie Ihren Fischen

helfen, wieder gesund zu werden. Vorbeugend beachten sie bitte die

Punkte eins und zwei.

Wenn Sie diese Regeln beachten steht einer erfolgreichen Gartenteichsaison

so gut wie nichts mehr im Wege.

Viel Erfolg!

WIR HELFEN IHNEN

Wir übernehmen für Sie die

technische Umsetzung, die

Wartung und Pflege Ihres

Fischteiches.

– Gute Beratung

– Kompetente Wasseranalysen

– Die richtigen Pflegemittel

– Perfekte Technik

– Bestes Futter für Ihre Kois

und Goldfische

Alles was Sie für einen

erfolgreichen Start in die

neue Gartenteichsaison

brauchen, finden Sie bei uns.

Und noch vieles mehr.

Wir freuen uns auf

Ihren Besuch !

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69


Glamping

Foto: djd/Tourismus GmbH Gemeinde Dornum/Martin Stoever

Romantisch: „Glamping“ an der Nordsee

Camping mit ganz viel Charme verspricht eine entspannte Auszeit zu zweit

Spontan den Koffer packen und ab an die See – auftanken,

Natur genießen und es sich so richtig gemütlich

machen. Zugegeben, da ist Camping vielleicht nicht

der erste Gedanke. Aber wie wäre es mit „Glamping“?

Dazu lädt zum Beispiel das ostfriesische Dornumersiel

ein. Mit charmanten Mietunterkünften, nachgebaut im

Stil nostalgischer Zirkuswagen und Nordseekarren –

Meerblick inklusive.

Auf Kuschelkurs

Morgens auf die eigene Veranda treten und die Nordsee

direkt vor Augen haben – schöner kann ein Urlaubstag

kaum beginnen. Mittlerweile stehen deshalb schon sieben

Pipowagen für Besucher auf dem „Campingplatz am Nordseestrand“

bereit und bieten allesamt freie Sicht bis zum

Horizont. Innen sind sie gemütlich ausgestattet mit Doppelbett

und Küchenzeile, Sitzecke und separatem WC. „Die

überdachte Terrasse ist groß genug, um dort zu zweit gemütlich

zu sitzen und den Blick in den endlosen Himmel zu

genießen“, erzählt Marlene Heyken, Tourismusexpertin aus

Dornum. Die Nachbauten historischer Nordseekarren sind

etwas kleiner und noch uriger. Buchbar sind beide bequem

online unter www.dornum.de/unterkuenfte-camping.

Gut zu wissen: Der Eintritt ins Meerwasserschwimmbad,

das nur ein paar Schritte entfernt liegt, ist für Gäste inklusive.

Foto: djd/Tourismus GmbH Gemeinde Dornum

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Glamping


Foto: djd/Tourismus GmbH Gemeinde Dornum/Martin Stoever

Foto: djd/Tourismus GmbH Gemeinde Dornum

Charmant: Zu zweit kann man es ich im Pipowagen so richtig gemütlich machen

und findet alles, was man im Kurzurlaub braucht.

Perfekt: im Strandkorb kuscheln und den Blick

aufs Meer genießen.

Natur, soweit das Auge reicht

Auch wenn es schwerfällt – es lohnt sich, die gemütlichen Unterkünfte auch

einmal zu verlassen, denn es wartet nicht nur der Nationalpark Wattenmeer direkt

vor Augen, sondern ebenso eine weite, bäuerliche Kulturlandschaft im Hinterland,

die sich per Fahrrad entspannt entdecken lässt. Kaum eine Steigung liegt

auf dem Weg, stattdessen ziehen sich Wiesen, Felder, stattliche Bauernhöfe und

kleine Dörfer bis zum Horizont. Apropos entspannt: Wellness wird in Dornumersiel

ebenfalls großgeschrieben. Im Therapie- und Wohlfühlzentrum kann man sich

nach Strich und Faden verwöhnen lassen. Außerdem ist der Ort geprüftes Nordseebad

und bietet ein umfangreiches Programm rund um die Gesundheit aus

dem Meer. Natürlich gehört auch ein kleiner Hafenbummel zum Kurzurlaub an

der See. Tipp: Nach dem Kutter gucken, weiter in Richtung Ortskern spazieren und

dem wellenförmigen Weg bis zum modernen Kurpark, dem SeeparkWest folgen.

Er führt vorbei an fantasievoll gestalteten Gärten, die sich um die Themen Wasser,

Natur und deren Einklang mit dem Menschen drehen – die perfekte Ergänzung

zum naturnahen „Glamping“ an der Nordsee. (djd)

Foto: djd/Tourismus GmbH Gemeinde Dornum

Dornumersiel

Die Küstenorte Dornumersiel und Neßmersiel

liegen direkt an Ostfrieslands

Küste, vis-a-vis zu den Inseln Norderney

und Baltrum. Beliebt ist die Ferienregion

vor allem bei Gästen, die es naturnah

und beschaulich mögen. Und natürlich

bei Wassersportlern - Dornumersiel bietet

einen der größten Kite-Spots des

Nordens mit Top-Bedingungen. Neben

den Badeorten gehört auch die "Herrlichkeit

Dornum" zu dem Urlaubgebiet

mit ihrem mittelalterlichen Wasserschloss.

Einst hatten hier die friesischen

Häuptlinge ihren Sitz.

Mehr Infos dazu bietet

www.dornum.de.

Gekrönt wird die romantische Auszeit an Ostfrieslands Küste durch einen Strandspaziergang

in den Sonnenuntergang.

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Glamping

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Veranstaltungen

März

02. März 2019

Das Nagelkreuz von Coventry –

Brücke zu Frieden u. Versöhnung

in der Welt. Tagesseminar mit

Heinrich Meyer, Oldenburg

09:30–17:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

44. Galasitzung des CCV

19:30 Uhr

Stadthalle

03. März 2019

Der Bilderschatz vom Dachboden.

Cloppenburger Porträtfotografie

um 1908. Bildvortrag

von Klaus Steinkamp

14:30 Uhr

Museumsdorf

Kinderkostümfest des CCV mit

großer Tombola

15:11 Uhr

Stadthalle

04. März 2019

Cloppenburger Kneipengespräche.

Mit Landrat Johann Wimberg

19:00 Uhr

Gaststätte Bernay´s

05. März 2019

Eine Stadtführung der besonderen

Art – Auf den Spuren des

Malers Kramer-Hinte. Mit

Helene Bokern-Schiplage

15:00 Uhr

Haus der Senioren

06. März 2019

Politischer Aschermittwoch.

Arbeit, Arbeit, nichts als Arbeit:

zum steten Wandel eines lebensbestimmenden

Faktors.

Prof. Dr. Felix Osterheider

17:00–20:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

„Spiel-Zeit“ Konzert der Gitarrenklasse

von Günter Krause

18:00 Uhr

Kreismusikschule Cloppenburg

07. März 2019

Peter Orloff & die

Schwarzmeer Kosaken

20:00 Uhr

Stadthalle

09. März 2019

Kurzgeschichten schreiben.

Ein Short-Story zum Leben

erwecken. Anke Fischer

11:00–17:00 Uhr

VHS Cloppenburg

10. März 2019

Wie ein Museum funktioniert –

Ein Blick hinter die Kulissen.

Dr.Julia Schulte to Bühne

14:30 Uhr

Museumsdorf

11. März 2019

Bürgersprechstunde (auch auf

Russisch) der Polizeiinspektion

Cloppenburg /Vechta mit

Johannes Kalvelage, Wadim

Sartison und Andreas Schlegel

25. März und 08. April 2019

16:00–18:30 Uhr

Polizeiinspektion Cloppenburg

Ärger war gestern. Vortrag für

Eltern, die sich (noch) über ihre

Kinder ärgern. Philipp Karch

19:00 Uhr

VHS Cloppenburg

12. März 2019

Konzert mit der russischen

Sängerin „Slava“

19:30 Uhr

Stadthalle

Use Pingel Anton – Eine Reise

auf den Spuren der Kleinbahn

in Cloppenburg. Vortrag

von Klaus Steinkamp

19:00 Uhr

VHS Cloppenburg

14. März 2019

Wie geht das? Tolino, lies- e &

Co. – Einführung in die Welt der

ebook-reader und der Onleihe

der Bibliothek.

19:30 Uhr

Haus Edith Stein

15. März 2019

Plattdeutscher Kaminabend

19:30 Uhr

Dorfkrug Museumsdorf

16. März 2019

Kindersachenflohmarkt

14:00–16:00 Uhr

Pfarrheim Emstek

Interkulturelles Kompetenzund

Konflikttraining: Manchmal

geht etwas schief, und keiner

weiß warum. Mit Rieke

Stieglitz und Sabine Eickhof.

09:00–16:00 Uhr

VHS Cloppenburg

90er Jahre Party

21:00 Uhr

Stadthalle

17. März 2019

„Spiel-Zeit“ Konzert der

Klarinetten- u. Saxofonklasse

von Petra Wesenick

17:00 Uhr

Kreismusikschule Cloppenburg

19. März 2019

Frühstückstreff. Wechselwirkungen

bei Arzneimitteln. Vortrag

von Dr. Joachim Rüve

09:15–11:45 Uhr

Haus der Senioren

Lesezeit für Lesezwerge, für Mütter

u. Väter mit Kleinkindern ab 1 Jahr.*

Die kleine Maus und der

große Bauernhof

07. und 08. März 2019

Auweiowei, wo ist mein Ei?

04. und 05. April 2019

Vorlesezeit für Kinder ab 4 Jahren

Der große Zahnputztag im Zoo

15. März 2019

Ein Löwe in der Bibliothek

12. April 2019

Bilderbuchkino für

Kindergartenkinder

Dr. Brumm und der Megasaurus

20. März 2019

Aktionsnachmittag Ein Fall für

Kwiatkowski –Sherlocks Pfeife

27. März 2019

Mit Lego-Figuren zum eigenen

Film: Stop-Motion-Film für

Grundschulkinder*

10. April 2019

Beginn immer um 16:00 Uhr

*Wir bitten um telefonische Anmeldung

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Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen


Veranstaltungen

20. März 2019

Das neue Elterngeld Plus mit

Partnerschaftsbonus.

Thomas Walter

19:00 Uhr

VHS Cloppenburg

20. März 2019

Der alternative Stammtisch.

Forum zum Miteinander diskutieren

– ohne Populismus. Mit Dr.

Franziska Zumbrägel, Alexander

Rolfes und Dr. Martin Feltes.

19:30–22:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

22. März 2019

„Musik im St. Pius-Stift“

Vorspiel mit Schülern der

Kreismusikschule.

16:00 Uhr

St. Pius Stift

23. März 2019

A tribute to ABBA –

The Original Show

20:00 Uhr

Stadthalle

24. März 2019

Antikmarkt

10:00–17:00 Uhr

Stadthalle

An der Talsperre. Spaziergang

durch die erwachende Natur

an der Thülsfelder Talsperre

(Dauer: 2 Stunden)

10:30 Uhr

Hotel Einhaus, Garrel-Petersfeld,

B 72, Abfahrt TT-Süd

27. März 2019

De Grup (Die Grenze) – eine erzählende

Musikperformance

im Rahmen des „PLATTart –

Festivals 2019“. Otto Grote

und Bernd Haders skizzieren

ihre Familiengeschichten

19:30–21:00 Uhr

Akademie Stapelfeld

28. März 2019

Bethen und umzu.

Geführte Ortserkundung mit

geschichtlichen und kirchlichen

Informationen, gemeinsame

Kaffeetafel (Dauer: 3 Stunden)

14:30 Uhr

Basilika St. Marien

29. März 2019

„Spiel-Zeit“ Konzert der Querflötenklasse

von Petra Heuer

17:00 Uhr

Kreismusikschule Cloppenburg

30. März 2019

Nouruz – Fest zum Frühlingsbeginn.

Interkulturelles Programm

„Atlas der Welten“ mit Tanzperformances,

Konzert & Kulinarisches

aus aller Welt

14:00 Uhr

Stadthalle

31. März 2019

Kunsthandwerkermarkt mit über

100 Ausstellern, Glasbläserei,

Tiffanyglaskunst, Malerei,

ein Sandkünstler uvm.

11:00–18:00 Uhr

Münsterlandhalle

April

01. April 2019

Abenteuer Dschungel. Fotovortrag

über Artenschutzprojekte

im tropischen Regenwald in Kooperation

mit dem Nepada Wildlife

e.V. – Mit Hannah Emde.

19:30–21:30 Uhr

Akademie Stapelfeld

02. April 2019

Frühstückstreff. „Service des

DRK Cloppenburg“. Referent:

Walter Rempe

09:15–11:45 Uhr

Haus der Senioren

04. April 2019

Bastian Bielendorf – Neues

Programm 2019

20:00 Uhr

Stadthalle

06. April 2019

Musical Dinner

19:00 Uhr

Dorfkrug Museumsdorf

07. April 2019

„Klangfeuer“ Konzert der

Feuerwehrkapelle

17:00 Uhr

Stadthalle

„Formel C“ Verkaufsoffener

Sonntag

13:00–18:00 Uhr

Cloppenburger Innenstadt

12. April 2019

Unser Moorlehrpfad. Geführte

Familienilienwanderung. Fünfzehn

Stationen mit Mitmachelementen

und Informationen rund

ums Moor (Dauer: 2,5 Stunden)

15:00 Uhr

Wanderparkplatz Moorlehrpfad

zwischen Molbergen und Peheim

km 10,8, Falkenfelder Straße

KunstHalle im Kulturbahnhof

Sun – Rae Kim, Vivarium –Objekte

und Installationen

03. März 2019

24. März 2019 (letzter Tag)

15:00 –18:00 Uhr

Klang und Farben. Konzert des

Chores „Voices“ in der KunstHalle

17. März 2019

15:30 Uhr

Theatersaal

Fest zum Internationalen

Frauentag 2019 mit der

Kabarettistin Inka Meyer

„KILL ME KATE!

„Die gezähmte Widerspenstige“,

03. März 2019

17:00 Uhr

Funktomas & Four Finky

Fresh Friends, Konzert

09. März 2019

21:00 Uhr

Jubiläumskonzert RocKids

Band. Leitung Jens Scholz

16. März 2019

19:30 Uhr

Timm Beckmann & Markus

Gries - Was soll die Terz...?

19. März 2019

20:15 Uhr

Chor „Amazing“– Benefizkonzert

31. März 2019

15:00 Uhr

Wir übernehmen keine Verantwortung für die Korrektheit der angegebenen

Termine. Diese stammen aus folgenden Quellen: www.

cloppenburg.de • www.kulturbahnhof-cloppenburg.de • www.

bernays.de • VHS • www.museumsdorf.de • www.buecherei-cloppenburg.de

• www.thuelsfelder-talsperre.de Akademie Stapelfeld •

Stadthalle Cloppenburg

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu | Veranstaltungen

73


IMPRESSUM

Herausgeber:

SEC GmbH – Hasan Mutlu, Geschäftsführer

Mühlenstraße 10

49661 Cloppenburg

Redaktion/Gestaltung/Realisierung:

Das Stadtmagazin für Cloppenburg & umzu

Redaktion: Ulla Schmitz (V.i.S.P.)

E-Mail: redaktion@das-stadtmagazin.com

Anzeigen:

Jürgen Heins

Tel. 04471 / 900 51 60

Fax 04471 /900 61 39

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Grafik:

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Druck:

Druckerei Silber Druck oHG, Am Waldstrauch 1, 34266 Niestetal

Fotonachweise, wenn nicht anders ausgezeichnet:

Fotonachweis (wenn nicht anders ausgezeichnet): Karin Niemöller,

Sigrid Lünnemann, Archiv Dr. Klaus/Heike Büssung, Archiv Stadtverwaltung

Cloppenburg, Feinroth Kreativgesellschaft mbH, Archiv

Quadro, Archiv Msgr. Dr. Költgen, Lea Weigel, Archiv Pia & Henry,

Ulla Schmitz, Adobe Stock: Kitty: 48160301/Kzenon: 101646509/

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dar.

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