Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE 2019 von CAREER

susanne.vukan

Seit 30 Jahren erscheint Österreichs Karrierebibel im CAREER Verlag – der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE, Österreichs Entscheidungsratgeber für den jungen Arbeitsmarkt.

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Seite 176

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TEAMWORK

Auch die 30. Ausgabe des AKADEMIKERiNNEN-GUIDE von CAREER wurde durch unsere Partner entscheidend unterstützt.

So konnte Österreichs größter Karriereratgeber realisiert werden.

Markus Gruber

Herausgeber

Mag. Andreas Kratschmar, Angela Eichler

Chefredakteur, Redakteurin

Mag. Julia Hauska

Verlagsleiterin

Mag. Agnes Koller

Studienleiterin

Christina Schier

Art Director

Sophie Ehrgott, BA

Projektleiterin

Ernst Böck, Daniela Stockhammer

Lektorat & Korrektorat

DAS PARTNERTEAM

Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE 2019 von CAREER erscheint in enger Partnerschaft

mit der HOFER KG, der Kapsch Group und dem Bundesministerium für Öffentlichen Dienst und Sport.

Erstellt mit Unterstützung der Expertinnen und Experten von: Arbeitsmarktservice Österreich

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung | Bundesministerium für Finanzen | Casinos Austria

Facultas | Gründerservice | JTI Austria GmbH | karriere.at | kika Möbelhandelsges.m.b.H., Rudolf Leiner Ges.m.b.H.

NOVOMATIC-Gruppe | Österreichische Lotterien | Peek & Cloppenburg | UniCredit Bank Austria AG

WIFI Österreich | Wirtschaftskammer Österreich

CAREER Institut & Verlag

Organisation, Produktion, Vertrieb: GPK

Das Werk, der Titel, die Umschlaggestaltung wie auch die verwendeten Symbole und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt.

Alle dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, der Entnahme von Abbildungen, der Wiedergabe

auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen bleiben, auch bei nur auszugsweiser

Verwertung, vorbehalten. Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Recherche ohne Gewähr.

Auf eine geschlechtsneutrale Formulierung wurde geachtet, teilweise musste, um die Lesbarkeit

der Beiträge und Aufstellungen zu gewährleisten, darauf verzichtet werden.

Nähere Informationen hinsichtlich des Umgangs mit persönlichen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter www.gpk.at/dsgvo.

careerverlag.at

best-career.at

facebook.com/careerverlag

bestrecruiters.eu


INHALTSVERZEICHNIS

TRENDS UND PERSPEKTIVEN – ZUKUNFT AM ARBEITSMARKT ........................ 10

Entwicklung am österreichischen Arbeitsmarkt ........................................10

CAREER MOST-WANTED-RANKING – BESTE JOBAUSSICHTEN ......................... 14

CAREER MONITOR – WAS PERSONALISTINNEN WOLLEN ............................ 28

UNTERNEHMENS-CHECK – WELCHER ARBEITGEBER PASST ZU MIR?. .................. 38

Wer suchet, der findet. ...........................................................38

Zuerst wissen, was man will .......................................................38

Fischen Sie im Netz .............................................................39

Benefits für alle. ................................................................42

Der Vergleich macht sicher – Great Place to work. ......................................44

INSIDER-TIPPS – FÜR ERFOLGREICHES BEWERBEN ............................... 46

Die 200 BEST RECRUITERS 2018/19 .................................................52

JOBAUSWAHL – WO IST MEIN JOB? ............................................ 66

Jobangebote finden .............................................................66

Die wichtigsten Online-Stellenbörsen ................................................68

BEST CAREER – Das Karriere-Cockpit ............................................... 69

Die wichtigsten Karrieremessen ....................................................72

Career Center der Hochschulen ....................................................80

Das AMS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88

Personalberater. ............................................................... 91

PRAKTIKA, FERIALJOBS & CO – LEARNING BY DOING ............................... 92

Erfahrungen machen. ............................................................92

Freiwillig vs. Pflicht ..............................................................92

Ferialjobs in Österreich ...........................................................98

Trainee-Programme. .............................................................98

To go abroad. .................................................................102

Als Expatriate ins Ausland .......................................................104

GEHALTSRANKING – GUTES GELD FÜR GUTE ARBEIT .............................. 106

Was ist mein Job wert? ......................................................... 106

Das große AKADEMIKERiNNEN-GUIDE-Gehaltsranking .................................110

6 akademiker/innen-guide 2019


inhaltsverzeichnis

ERFOLGREICH BEWERBEN – WIE SIE WOLLEN .................................. 112

Kleine Geschichte der Bewerbung. .................................................112

Die Klassiker ..................................................................112

Social-Media-Knigge ............................................................114

Von Marktschreiern und Leisetretern ...............................................114

Die etwas andere Bewerbung .....................................................117

ARBEITSRECHT – INFORMATION ENTSCHEIDET .................................. 118

Dienstverhältnisse. .............................................................118

Kündigung. ...................................................................118

Das Dienstzeugnis .............................................................120

AB IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT – MEIN CHEF BIN ICH ............................ 122

Chancen und Risiken ...........................................................122

Gründerservice ................................................................124

Informationsangebot für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) ..............................128

SINNVOLLE WEITERBILDUNG – LEBENSLANGES LERNEN ........................... 130

Jeder ist seines Glückes Schmied. ..................................................130

Masterstudium – Jetzt oder später? ................................................134

Finanzielles ...................................................................148

MBA – DER KARRIERE-BOOST?. .............................................. 152

Unterschied zwischen MBA und Master .............................................152

MBA-Anbieter in Österreich ......................................................156

ÖSTERREICHS TOP-ARBEITGEBER – WO KARRIERE ZU HAUSE IST. ................... 158

Branchenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 158

KARRIERE-INDEX – ALLE INFORMATIONSADRESSEN IM ÜBERBLICK .................. 280

UNTERNEHMENSVERZEICHNIS – ARBEITGEBER-ABC .............................. 296

7


30 JAHRE

ERFOLGREICH

ENTSCHEIDEN


EDITORIAL

MARKUS GRUBER

Herausgeber

CAREER Institut & Verlag

Auch wenn die Wirtschaft wieder ein wenig abkühlt:

Die Chancen am Arbeitsmarkt sind hochattraktiv.

Dafür sorgen nicht nur neue Berufe rund um die

Digitalisierung, sondern auch der Fachkräftemangel.

Wie man seine Chancen am besten nützt, zeigt der

AKADEMIKERiNNEN-GUIDE von CAREER in seiner

bereits 30. Ausgabe:

• Eine Analyse der konkreten Anforderungen von

Personalverantwortlichen an junge Karrieremacher

• Ein exklusives CAREER-Gehaltsranking

• Praktische Tipps für alle entscheidenden

Karrieresituationen

• Job-Angebote von 200 Spitzen-Arbeitgebern

inklusive Top-Kontakten

• Exklusiver Vorab-Zugang zur neuen Online-

Plattform BEST CAREER – best-career.at

Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE von CAREER hilft

Ihnen, Ihre „PS“ am Arbeitsmarkt richtig auf den

Boden zu bringen – und dabei auch noch Geld zu

sparen. Falsche Bildungs- und Berufsentscheidungen

kosten Zeit und Geld. Das sollten Sie sich nicht leisten

– ganz im Gegensatz zu hochwertiger Weiterbildung,

die in der digitalen Wissensgesellschaft

immer wichtiger wird.

Im Sinne der digitalen Vernetzung spielen auch die

richtigen Verbindungen eine immer entscheidendere

Rolle für den erfolgreichen Karrierestart. Zum

30-jährigen Jubiläum haben wir daher die Karriere-

Plattform BEST CAREER ins Leben gerufen.

BEST CAREER zeigt Ihnen nicht nur Ihren realistischen

Wert am Arbeitsmarkt, sondern auch, wie

Sie diesen steigern können. Damit Sie im richtigen

Job das bekommen, was Sie verdienen.

Sie bei Ihrer Karriere-Entscheidung zu unterstützen

und zu begleiten – das ist seit Erscheinen des ersten

Guides vor 30 Jahren unser Ziel und wird fortan

mit BEST CAREER weitergeführt. Damit wir am

Arbeitsmarkt gemeinsam gewinnen: Sie bekommen

den Top-Job, den Sie sich wünschen. Unternehmen

finden die Top-Fachkräfte, die sie dringend brauchen.

Und wir von CAREER bringen Menschen zusammen,

die Österreich bewegen.

Ich lade Sie als LeserIn des AKADEMIKERiNNEN-

GUIDE herzlich ein, sich als einer der Ersten für

Ihren persönlichen Karriere-Boost auf best-career.at

anzumelden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Herzlich Ihr

Markus Gruber, Herausgeber

9


TRENDS & PERSPEKTIVEN

ZUKUNFT AM ARBEITSMARKT

Die heimische Wirtschaft läuft, der Arbeitsmarkt entwickelt sich gut, der

Fachkräftemangel steigt: Die Rahmenbedingungen für den jungen Arbeitsmarkt

haben sich deutlich zum Positiven verändert.

ENTWICKLUNG AM

ÖSTERREICHISCHEN ARBEITSMARKT

Österreichs Wirtschaft wuchs bisher stärker als

erwartet: Waren die Experten der OECD für 2018

zunächst von einem Wachstum von 2,5 Prozent

ausgegangen, dürften es sogar 2,7 Prozent geworden

sein. Für 2019 sagt die OECD einen Anstieg

von 2,0 Prozent voraus. Das strukturelle Wachstum

bleibt somit – trotz Überschreiten des Konjunkturzyklus

robust. Die heimische Wirtschaftstätigkeit

sollte insgesamt dynamisch bleiben. Was die

Wirtschaft laut OECD gefährden könnte, ist die

Eskalation von Handelskonflikten. Auch steigende

Ölpreise und ein rascherer Anstieg der Zinsen

könnten die Entwicklung bremsen.

WENIGER ARBEITSLOSIGKEIT

Die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung bewirkt,

dass die Zahl der Arbeitsuchenden deutlich

rückläufig ist. Österreichs Arbeitslosenquote nach

nationaler Definition liegt bei 7 Prozent und damit

im europäischen Trend. Die Arbeitslosigkeit ging bei

Männern stärker zurück als bei Frauen. Interessante

Entwicklung: Während der Arbeitsmarkt für gering

qualifizierte Personen bisher anzog, gab es bei

jobsuchenden Akademikern nur einen minimalen

Rückgang. Die Experten rechnen mit einer Verflachung

des Rückgangs der Arbeitslosigkeit und mit

einer Stagnation bei der Zahl der Arbeitslosen 2019.

Das bedeutet: Die Aussichten für JobeinsteigerInnen

haben sich zwar aufgehellt, bleiben gerade im akademischen

Bereich fordernd. Gleichzeitig nimmt in

Österreich der Fachkräftemangel zu. Die Ergebnisse

des WKO-Fachkräfteradars zeigen: In ganz Österreich

fehlen den Unternehmen 162.000 Fachkräfte.

87% der Betriebe leiden schon jetzt an einem starken

oder sehr starken Mangel an Fachkräften. Sechs

von zehn der betroffenen Unternehmen geben an,

dass sie wegen des Fachkräftemangels Umsatzeinbußen

haben. Und 49 % können aufgrund fehlender

Mitarbeiter weniger in Innovation investieren. Dies

bedeutet: Wer über die geforderten Qualifikationen

der jeweiligen Unternehmen verfügt, darf sich über

die positiven Seiten des Fachkräftemangels freuen.

Gerade im IT-Bereich oder in technischen Bereichen

warten hochattraktive Berufsaussichten.

DOS:

• Investieren Sie in Ihre Aus- und Weiterbildung,

verbessern Sie Ihre Qualifikationsbasis

und denken Sie auch über die Berufsalternative

Selbstständigkeit nach.

• Je besser die eigene Qualifikationsbasis,

desto größer sind die Jobchancen. Direkt

nach der Schule einzusteigen, ist keine gute

Idee.

• Wer einen attraktiven Job gefunden hat,

sollte sich bemühen, ihn zu behalten.

MEHR DYNAMIK DURCH DIGITALISIERUNG

Ein Top-Thema auch am Arbeitsmarkt ist der digitale

Wandel. Er verändert unsere Wirtschafts- und

Arbeitswelt grundlegend – und ist eine „Frischzel-

10 akademiker/innen-guide 2019


TRENDS & perspektiven

lenkur“ auch für den Arbeitsmarkt. Befürchtungen,

dass die Digitalisierung nur Arbeitsplätze kostet,

sind fehl am Platz. Im Gegenteil: Die Digitalisierung

fördert die positive Dynamik am Arbeitsmarkt.

Technologische Entwicklungsschübe und

struktureller Wandel haben zwar stets bestehende

Tätigkeiten und Arbeitsplätze ersetzt – aber stets

auch neue geschaffen. Eine Accenture-Studie zeigt:

Erhebungen, die eine flächendeckende Arbeitslosigkeit

prognostizieren, überschätzen das Automatisierungspotenzial

von Berufen erheblich, so

die Experten. Es können nur einzelne Tätigkeiten

eines Berufes automatisiert werden. Ein Großteil

der Jobs braucht weiterhin eine Vielzahl menschlicher

Fähigkeiten. Laut Accenture-Studie sinkt der

Anteil jener Arbeitsplätze, die von Automatisierung

betroffen und daher gefährdet sind, bis 2035 auf

3 Prozent (2015: 23 Prozent). Die Experten gehen

davon aus, dass menschliche Arbeit künftig nicht

durch Maschinen ersetzt, sondern vielmehr kollaborativ

zwischen Mensch und Maschine stattfindet.

Genau dadurch werden auch neue Tätigkeiten

geschaffen. Wichtig ist, dass sich die Wirtschaft

aktiv mit den neuen Schlüsseltechnologien auseinandersetzt,

allen voran Künstliche Intelligenz

(KI) sowie Internet of Things (IoT). Im Klartext:

Je innovativer unsere Unternehmen sind, desto

stärker wird aus der Digitalisierung eine Erfolgsgeschichte

für Unternehmen und Arbeitsplätze.

Unternehmen brauchen jedenfalls in Zukunft viele

digitale Expertinnen und Experten. Für 80 Prozent

der Jobs im nächsten Jahrzehnt werden Kenntnisse

und Fachwissen aus den Bereichen Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaft und Technik

erforderlich sein. Die Digitalisierung ist eine große

Chance, wenn sich Unternehmen und Fachkräfte

offensiv damit beschäftigen.

DOS:

• Entwickeln Sie Ihre IT-Fitness laufend weiter,

weil es darauf in allen Berufen ankommt.

• Das Erlernen einer Programmiersprache

kann für das Verständnis digitaler Transformationen

nie schaden.

• Beschäftigen Sie sich mit Geschäftsprozessen,

die durch die Digitalisierung möglich

werden. Uber & Co sind überall möglich.

NEUE CHANCEN DURCH EXPORT

Ein wichtiger Faktor für Beruf und Karriere in

Österreich ist die Exportwirtschaft. Internationalität

ist ein großes Plus für Standort und Karrieremacher.

Österreichs Exporteure schreiben eine

Erfolgsgeschichte nach der anderen. Im Jahr 2017

verzeichnete Österreich ein all-time-high bei Exporten

von fast 142 Milliarden Euro. Dazu kommen

die Dienstleistungsexporte mit rund 59 Milliarden

Euro. Der Hauptanteil der österreichischen Exporte

geht nach wie vor ins EU-Ausland: über 69 Prozent

des Außenhandels werden mit den EU-Partnern

abgewickelt. Nach Asien gehen rund 10 Prozent

unserer Exporte (inkl. Australien und Ozeanien),

über 9 Prozent nach Amerika. Mehr als 160 österreichische

Unternehmen gehören in unterschiedlichen

Branchen zur Weltspitze. Sie punkten international

mit Qualität, Innovationskraft, Know-how

und Verlässlichkeit. Diese sogenannten „Hidden

Champions“ sind der breiten Öffentlichkeit oft

nicht bekannt – es handelt sich meistens um mittelständische

Familienbetriebe. Ihre Erfolgsfaktoren

sind qualifizierte Mitarbeiter, Kundennähe und

fokussierte Strategien mit langfristiger Orientierung.

Nicht nur große internationale Konzerne,

sondern auch Champions aus Österreich schreiben

Erfolgsgeschichten, die für Absolventen attraktive

berufliche Chancen bringen.

DOS:

• Unternehmen im Export sind interessante

und attraktive Arbeitgeber.

• Internationales Know-how zahlt sich aus

(Fremdsprachen, Auslandserfahrung).

• Je früher man Auslands-Know-how

sammelt, desto besser.

11


GASTKOMMENTAR

Arbeitswelt im Umbruch

Trends – Chancen – Orientierung

DR. FRIEDRICH MOSHAMMER

Projektleiter in der Abt. Arbeitsmarktforschung

und Berufsinformation

(ABI) des AMS Österreich

Wirtschaft und Arbeitsmarkt haben sich in den letzten Jahren stark verändert.

Dieser Wandel wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen.

Sich die neuen Rahmenbedingungen und Trends in

der Arbeitswelt vor Augen zu führen, hilft zu verstehen,

warum Aus- und Weiterbildung eine immer größere

Bedeutung bekommt. Vor der Entscheidung für

eine bestimmte Ausbildung bietet es die Möglichkeit,

Chancen und Risiken abzuwägen.

Unter anderem sind folgende Fragen wichtig:

• Welche Arbeitsplätze gehen verloren?

• Wo sind die Wachstumschancen?

• Wo entstehen neue Tätigkeitsfelder?

• Wie sehen die neuen Inhalte der Arbeit aus?

• Welche Qualifikationen und Kompetenzen werden

gebraucht?

Mit einigen Trends sind Arbeitende und

Arbeitsuchende bereits heute konfrontiert:

• Dauerhafte Beschäftigung im selben Beruf, im

selben Betrieb, wird immer unwahrscheinlicher.

Der Wechsel des Arbeitgebers, der Wechsel der

Tätigkeit im Laufe eines Erwerbslebens wird immer

häufiger.

• Qualifikationsbedarf lässt sich nicht leicht vorhersagen.

Mit Sicherheit ist jedoch vorhersehbar, dass

wenig qualifizierte ArbeitnehmerInnen weiterhin

Opfer von Rationalisierungen und Beschäftigungsabbau

sein werden. Aber auch manche qualifiziertere

Bereiche, wie etwa Banken, sind stark von

Rationalisierung betroffen.

• Die Beschäftigtenzahlen im Produktionssektor sind

weiterhin rückläufig. Insbesondere gilt das für die

Bereiche Textil, Bekleidung, Nahrungs- und Genussmittel,

Chemie sowie Grundstoffe und Metall.

• Wachstum ist in diversen Berufsfeldern des

Dienstleistungsbereichs zu erwarten, besonders

für hochqualifizierte Dienstleistungstätigkeiten,

vor allem in den Bereichen wissensintensive

Produktion, Informationstechnik/Medien,

Wirtschaftsdienste und Rechtsberatung. Im Gesundheits-

und Sozialwesen bieten sich verstärkt

Beschäftigungschancen, etwa in der Betreuung

älterer und pflegebedürftiger Menschen. Auch

die Bereiche Sicherheit und Freizeit/Wellness

werden voraussichtlich weiter zunehmen.

Wir befinden uns derzeit in einem Übergang von

der Industrie- zur Informationsgesellschaft, die

auch die Industrie stark verändert. Mit diesen Entwicklungen

steigen die Anforderungen an die

ArbeitnehmerInnen in verschiedener Hinsicht.

Besonders wichtig wird etwa die Fähigkeit, Informationen

zu finden, auszuwählen und zu verarbeiten.

Für immer mehr Tätigkeiten werden neben spezifischen

Fachkenntnissen vor allem auch fachübergreifende

und soziale Kompetenzen, ausreichende

12 akademiker/innen-guide 2019


TRENDS & perspektiven

Anwendungskenntnisse verschiedener Informationsund

Kommunikationstechnologien sowie Fremdsprachen

(mindestens Englisch) vorausgesetzt.

Solche überfachlichen und sozialen Kompetenzen

sind z. B.: Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit,

Konfliktlösungspotenzial, Anpassungsfähigkeit, Mobilität,

die Fähigkeit, die eigene Meinung vertreten zu

können, Präsentationsfähigkeit, Kreativität, Fantasie, Innovationsfähigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Flexibilität,

selbstständiges Arbeiten, Fähigkeit zur Eigenverantwortung

und der Wille zur ständigen Weiterbildung.

Mehrmaliger Berufswechsel und Wechsel zwischen Beschäftigungs-

und Weiterbildungsperioden bestimmen

die Berufslaufbahnen von mehr und mehr Menschen.

Das AMS unterstützt berufliche Mobilität sowohl

finanziell als auch durch Information und Beratung.

Online-Tools des AMS helfen bei der Orientierung

und vermitteln Bewerbungs-Know-how:

• Das AMS-Qualifikationsbarometer als ein Instrument

zur Beobachtung der Entwicklungen von Arbeit

und Qualifikationen gibt Aufschluss über die Trends

in einzelnen Berufsfeldern und bei Berufen. Es zeigt

in grafisch aufbereiteter Form, wo es die meisten offenen

Stellen gibt – und wie sich die Beschäftigung

in den einzelnen Berufsbereichen laut Prognose entwickeln

wird:

www.ams.at/qualifikationsbarometer

• Das AMS-Berufslexikon ist eine Informations-Plattform

zu den Themen Beruf, Ausbildungswege und

Berufsentscheidung. Es enthält umfangreiche Informationen

und zahlreiche Fotos und Videos zu

fast 1.800 Berufen aller Ausbildungsniveaus. Das

Berufslexikon ist mit dem AMS-Portal „Karrierevideos“

verknüpft. Über 350 Kurzvideos zu Berufen,

Betriebsbesuchen und zur Berufsorientierung stehen

hier zur Verfügung und helfen dabei, sich ein Bild der

Arbeitswelt zu machen:

www.ams.at/berufslexikon

www.ams.at/karrierevideos

Der Berufskompass ist ein Online-Test, der die

beruflichen Neigungen und Interessen erfasst. Er ist

frei zugänglich und liefert nützliche Anhaltspunkte

zur beruflichen Orientierung. Als Ergebnis werden

unmittelbar nach dem Ausfüllen des Fragebogens

ein persönliches Profil und eine Liste dazu

passender Berufsvorschläge aus ca. 560 gespeicherten

Berufsbildern präsentiert. Diese können

nach individuellen Gesichtspunkten weiter gefiltert

werden. Die Berufsvorschläge (aber auch ein selbst

gewählter Wunschberuf) lassen sich dann direkt mit

dem eigenen Profil vergleichen. Durch Anklicken

vorgeschlagener Berufe erhält man die dazugehörige

Berufsinformation.

www.berufskompass.at

Der Ausbildungskompass bietet Informationen

über Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich. Diese

können nach Bildungsbereichen und Bildungsebenen

ausgewählt und Suchergebnisse nach

regionalen Kriterien eingegrenzt werden. Ausbildungen

können auch zu einem bestimmten Beruf (z. B.

BiotechnikerIn) abgerufen werden. Das Bildungssystem

wird sowohl textlich erklärt als auch grafisch

veranschaulicht. Mit einem Ausbildungsassistenten

kann man sich verschiedene Ausbildungswege zu

einem Wunschberuf anzeigen lassen.

www.ams.at/ausbildungskompass

• Im Bewerbungsportal finden die NutzerInnen

Informationen rund um den Bewerbungsprozess,

Leitfäden zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen,

Beispiele für Bewerbungsschreiben und Lebensläufe

sowie die Möglichkeit, Bewerbungsunterlagen

online zu erstellen und zu speichern. Es bietet

Übungen und Tipps zu allen Schritten des Bewerbungsprozesses

– beginnend vom ersten Gedanken

an den neuen Job.

www.ams.at/bewerbungsportal

• Die AMS-Weiterbildungsdatenbank bietet einen

allgemeinen Überblick über die Weiterbildungsangebote

zahlreicher Bildungsträger in Österreich – und

über die speziellen Weiterbildungsmöglichkeiten, die

das AMS zur Verfügung stellt. Derzeit umfasst die Datenbank

über 70.000 Weiterbildungsangebote von

mehr als 3.300 Anbietern. Zur Auswahl steht, ob die

Suche in der gesamten Datenbank stattfinden soll

oder nur in jenem Teil der Datenbank, der vom AMS

geförderte Kurse und die zugehörigen Institute

enthält.

www.ams.at/weiterbildungsdatenbank

Entgeltliche Einschaltung

13


CAREER MOST-WANTED-RANKING

BESTE JOBAUSSICHTEN

Wer sucht die meisten MitarbeiterInnen? Wo gibt es die vielversprechendsten

Jobchancen? Das exklusive Most-Wanted-Ranking bringt auf den Punkt, wo die

Karriere-Zukunft daheim ist.

Wo zahlt es sich wirklich aus, sich zu bewerben?

Die Antwort auf diese Frage hängt nicht nur davon

ab, wer ein wirklich attraktiver Arbeitgeber ist.

Sondern auch davon, wo die meisten Jobs zu haben

sind. Das Most-Wanted-Ranking von CAREER

macht die Suche einfach – und präsentiert jene

Bereiche und Unternehmen, wo die größte Nachfrage

nach EinsteigerInnen besteht. Basis des Rankings

ist die Auswertung aller im AKADEMIKERiN-

NEN-GUIDE angebotenen Jobs. Damit sehen Sie

auch gleich auf einen Blick, wo Sie sich bewerben

müssen. Die aktuelle Most-Wanted-Auswertung

zeigt: Nicht nur im Technik- und IT-Bereich, auch

im Consulting und in der Logistik warten viele

Jobchancen. Im Sales-Bereich müssen Sie sich

ebenfalls wenig Sorgen machen.

TIPP

Nutzen Sie die Ergebnisse des

Most-Wanted-Rankings für Ihre Gehaltsverhandlungen.

Je größer die Nachfrage,

desto besser könnte das Gehalt sein.

Assistenz Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

TPA 10 0 0 10 0 218–219

ISS Facility Services GmbH 9 1 1 5 2 204

Red Bull 8 0 0 4 4 182

EY Österreich 5 0 0 5 0 217

HOFER KG 5 0 0 5 0 176–179

PwC Österreich GmbH 5 0 0 5 0 221

WALTER GROUP 5 0 0 5 0 249

DELTA Gruppe 4 0 0 0 4 165

M.O.O.CON GmbH 4 1 1 2 0 220

Österreichisches Verkehrsbüro AG 4 0 0 4 0 209

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 1 1 0 275

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH 2 0 0 2 0 235

eurofunk KAPPACHER GmbH 2 0 0 1 1 172

Eurotours International 2 1 1 0 0 210–211

Pankl Racing Systems AG 2 0 0 2 0 255

14 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

Banking Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

UniCredit Bank Austria AG 60 15 15 15 15 198–199

Sparkasse Oberösterreich 20 10 10 0 0 200

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

BKS Bank AG 2 1 1 0 0 196

PwC Österreich GmbH 2 1 1 0 0 221

Beratung/Consulting Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

EY Österreich 50 30 20 0 0 217

PwC Österreich GmbH 40 25 15 0 0 221

MP Corporate Finance GmbH 10 5 5 0 0 220

Roland Berger GmbH 10 10 0 0 0 222

DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH 7 7 0 0 0 235

eurofunk KAPPACHER GmbH 4 2 2 0 0 172

GTW Management Consulting GmbH 4 2 2 0 0 175

M.O.O.CON GmbH 4 2 2 0 0 220

Novum ccServices GmbH 4 2 2 0 0 174

TPA 2 1 1 0 0 218–219

Buchhaltung/Rechnungswesen Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Österreichisches Verkehrsbüro AG 25 0 0 20 5 209

TPA 15 0 0 15 0 218–219

UniCredit Bank Austria AG 10 5 5 0 0 198–199

PwC Österreich GmbH 8 0 0 8 0 221

EY Österreich 5 0 0 5 0 217

Coca-Cola HBC Austria GmbH 4 2 2 0 0 183

Red Bull 4 0 0 2 2 182

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 1 1 0 275

HOFER KG 2 2 0 0 0 176–179

Plansee/Ceratizit 2 0 1 1 0 278

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Controlling Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

UniCredit Bank Austria AG 10 5 5 0 0 198–199

Red Bull 6 1 1 2 2 182

Coca-Cola HBC Austria GmbH 4 2 2 0 0 183

HOFER KG 4 4 0 0 0 176–179

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

Österreichisches Verkehrsbüro AG 4 2 2 0 0 209

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 2 0 0 275

TPA 3 1 2 0 0 218–219

15


Controlling Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

cargo-partner 2 1 1 0 0 250

EGGER – Mehr aus Holz 2 1 1 0 0 265

Henkel Central Eastern Europe GmbH 2 2 0 0 0 184

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 2 0 2 0 0 270

NOVOMATIC-Gruppe 2 2 0 0 0 258–259

Plansee/Ceratizit 2 0 1 1 0 278

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Takeda Austria GmbH 2 1 1 0 0 245

WALTER GROUP 2 1 1 0 0 249

WEB Windenergie AG 2 1 1 0 0 264

CRM Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

HOFER KG 4 2 0 2 0 176–179

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 2 0 0 275

Coca-Cola HBC Austria GmbH 2 1 1 0 0 183

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Einkauf/Beschaffung Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

HOFER KG 20 5 5 10 0 176–179

Coca-Cola HBC Austria GmbH 6 3 3 0 0 183

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

EGGER – Mehr aus Holz 3 0 1 2 0 265

ISS Facility Services GmbH 3 1 2 0 0 204

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 2 0 1 1 0 275

Eurotours International 2 0 1 1 0 210–211

Knorr-Bremse GmbH 2 1 1 0 0 273

NOVOMATIC-Gruppe 2 0 2 0 0 258–259

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Thöni Industriebetriebe GmbH 2 0 1 1 0 274

WALTER GROUP 2 0 1 1 0 249

WEB Windenergie AG 2 0 0 2 0 264

Engineering Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 30 10 10 10 0 275

DELTA Gruppe 7 2 3 2 0 165

Lenze Austria 7 1 3 3 0 162–163

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 7 3 2 2 0 254

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 6 1 2 3 0 275

eurofunk KAPPACHER GmbH 6 2 2 2 0 172

Pankl Racing Systems AG 6 0 3 3 0 255

Knorr-Bremse GmbH 4 2 2 0 0 273

16 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

Engineering Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Plansee/Ceratizit 4 2 0 0 2 278

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

Kapsch Group 3 1 2 0 0 170–171

Semperit AG Holding 3 1 1 1 0 276

Werner Consult Ziviltechniker GmbH 3 2 1 0 0 165

BIOMIN 2 1 1 0 0 247

IGT 2 1 1 0 0 173

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Takeda Austria GmbH 2 1 1 0 0 245

TEUFELBERGER Holding AG 2 1 1 0 0 279

Forschung, Entwicklung, Wissenschaft Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

BIOMIN 15 5 5 5 0 247

ROMER Labs 11 3 3 5 0 247

D. SWAROVSKI KG 10 5 5 0 0 275

IMS Nanofabrication GmbH 10 10 0 0 0 164

Pankl Racing Systems AG 4 4 0 0 0 255

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 1 1 0 275

JTI Austria GmbH 3 0 0 3 0 186

NOVOMATIC-Gruppe 3 0 0 3 0 258–259

Knorr-Bremse GmbH 2 1 1 0 0 273

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 2 1 1 0 0 254

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

TEUFELBERGER Holding AG 2 1 1 0 0 279

Finance Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

UniCredit Bank Austria AG 16 8 8 0 0 198–199

Mayr-Melnhof Gruppe 14 6 6 0 2 269

Sparkasse Oberösterreich 7 5 2 0 0 200

Coca-Cola HBC Austria GmbH 6 3 3 0 0 183

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 5 2 2 1 0 275

NOVOMATIC-Gruppe 5 5 0 0 0 258–259

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 4 2 2 0 0 201

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

cargo-partner 2 1 1 0 0 250

EGGER – Mehr aus Holz 2 1 0 1 0 265

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

the very best of

17


Grafik/Design Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 10 5 5 0 0 275

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 5 2 2 1 0 275

Österreichisches Verkehrsbüro AG 5 0 0 5 0 209

NOVOMATIC-Gruppe 3 0 3 0 0 258–259

Coca-Cola HBC Austria GmbH 2 1 1 0 0 183

EGGER - Mehr aus Holz 2 0 1 1 0 265

IGT 2 1 1 0 0 173

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Red Bull 2 1 1 0 0 182

IT/Software Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

IMS Nanofabrication GmbH 35 15 15 5 0 164

D. SWAROVSKI KG 30 10 10 10 0 275

HOFER KG 30 15 10 5 0 176–179

eurofunk KAPPACHER GmbH 12 4 4 4 0 172

cargo-partner 11 4 4 3 0 250

WALTER GROUP 10 10 0 0 0 249

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 9 4 4 1 0 275

UniCredit Bank Austria AG 8 4 4 0 0 198–199

karriere.at GmbH 7 0 4 3 0 214–215

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 7 3 3 1 0 270

EGGER – Mehr aus Holz 6 2 3 1 0 265

NOVOMATIC-Gruppe 6 0 3 3 0 258–259

Plansee/Ceratizit 6 3 3 0 0 278

Österreichisches Verkehrsbüro AG 6 3 0 3 0 209

IGT 5 2 2 1 0 173

Kapsch Group 5 2 1 2 0 170–171

Bank Gutmann AG 4 2 2 0 0 194

Casinos Austria/Österreichische Lotterien 4 2 2 0 0 205

Novum ccServices GmbH 4 2 2 0 0 174

Pankl Racing Systems AG 4 2 2 0 0 255

Red Bull 4 2 2 0 0 182

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

TEUFELBERGER Holding AG 4 2 2 0 0 279

Volkskreditbank AG 4 2 2 0 0 195

BKS Bank AG 3 1 2 0 0 196

GTW Management Consulting GmbH 3 1 1 1 0 175

M.O.O.CON GmbH 3 1 1 1 0 220

Sparkasse Oberösterreich 3 3 0 0 0 200

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 3 2 1 0 0 201

BIOMIN 2 1 1 0 0 247

Eurotours International 2 1 1 0 0 210–211

18 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

Mit Leidenschaft für Technik

die Zukunft gestalten

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kapsch Group leisten mit innovativen

Produkten und Lösungen einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Transformation und

einer nachhaltigen Gestaltung der Zukunft des öffentlichen und privaten Verkehrs.

Erfahren Sie mehr über die Arbeitgeberphilosophie des familiengeführten

Technologieunternehmens:

etablierten Konzept der Führungskräfteentwicklung

bietet Kapsch die Möglichkeit einer Expertenkarriere

zur Vertiefung im jeweiligen Fachgebiet.

Kapsch setzt zahlreiche Maßnahmen, um den weltweit

über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein attraktives

Arbeitsumfeld zu bieten, sie zu fördern und

zu fordern. Als Richtlinie dient dabei eine stark ausgeprägte

Unternehmenskultur, in deren Mittelpunkt

die Werte Verantwortung, Respekt, Leistung, Disziplin,

Transparenz, Freiheit, Dynamik und Familie stehen.

Weiterbildung und individuelle Karrierewege

Um weiterhin neue Standards in den strategischen

Geschäftsfeldern setzen zu können, nehmen laufende

Investitionen in die Qualifikation einen zentralen Stellenwert

ein. Das Corporate Learning Center bietet individuelle

Ausbildungsprogramme mit fachspezifischen

und persönlichkeitsorientierten Kursen. Neben dem

Internationalität und kulturelle Vielfalt

Kapsch hat Niederlassungen und Tochterunternehmen

auf allen Kontinenten und lebt vom produktiven Austausch

und der länderübergreifenden Zusammenarbeit.

Die Nutzung von Synergien, der Fluss von Wissen

und Information, die Interaktion unterschiedlicher Kulturen

sowie das einander Kennenlernen über Sprachgrenzen

hinweg werden gezielt unterstützt. Kapsch

erkennt und fördert Diversity als entscheidenden Erfolgsfaktor.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mit flexiblen Arbeitszeiten, der Möglichkeit zu Homeoffice

oder dem „Family Room“ im Headquarter in

Wien wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei

Kapsch täglich gelebt. Chancengleichheit ist dem Unternehmen

ein wichtiges Anliegen. Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter werden unter anderem mit individuellen

Teilzeit- und Karenzmodellen bestmöglich unterstützt,

was Kapsch zu einem besonders attraktiven

Arbeitgeber macht.

Weitere Infos:

https://onestepahead.kapsch.net/

19


IT/Software Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

HEROLD Business Data GmbH 2 1 1 0 0 213

mgm Software Team GmbH 2 0 0 2 0 172

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Takeda Austria GmbH 2 1 1 0 0 245

Thöni Industriebetriebe GmbH 2 1 0 1 0 274

TPA 2 1 0 1 0 218–219

Kostenmanagement Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Coca-Cola HBC Austria GmbH 4 2 2 0 0 183

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Logistik/Supply Chain Management Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

WALTER GROUP 135 45 30 60 0 249

cargo-partner 50 18 18 14 0 250

Coca-Cola HBC Austria GmbH 12 6 6 0 0 183

D. SWAROVSKI KG 10 5 5 0 0 275

HOFER KG 8 5 0 3 0 176–179

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 5 2 1 2 0 254

EGGER - Mehr aus Holz 4 2 2 0 0 265

Red Bull 4 2 2 0 0 182

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

BIOMIN 3 1 1 1 0 247

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 2 0 0 275

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 2 0 1 1 0 270

NOVOMATIC-Gruppe 2 0 0 2 0 258–259

Plansee/Ceratizit 2 0 2 0 0 278

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Marketing Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 25 15 10 0 0 275

Henkel Central Eastern Europe GmbH 13 9 4 0 0 184

HOFER KG 8 4 2 2 0 176–179

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 6 3 3 0 0 275

Coca-Cola HBC Austria GmbH 6 3 3 0 0 183

karriere.at GmbH 4 2 0 2 0 214–215

Red Bull 4 2 2 0 0 182

EGGER – Mehr aus Holz 3 1 2 0 0 265

WALTER GROUP 3 1 1 1 0 249

Österreichisches Verkehrsbüro AG 3 2 1 0 0 209

JTI Austria GmbH 2 1 1 0 0 186

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Volkskreditbank AG 2 2 0 0 0 195

20 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

Personalwesen Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Coca-Cola HBC Austria GmbH 8 4 4 0 0 183

HOFER KG 7 5 0 2 0 176–179

Österreichisches Verkehrsbüro AG 7 0 2 5 0 209

ISS Facility Services GmbH 5 2 2 1 0 204

UniCredit Bank Austria AG 4 2 2 0 0 198–199

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 3 1 1 1 0 275

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 3 1 2 0 0 201

EGGER – Mehr aus Holz 2 1 1 0 0 265

Eurest Restaurationsbetriebsgesellschaft m.b.H 2 1 1 0 0 208

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

NOVOMATIC-Gruppe 2 0 2 0 0 258–259

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

PR/Kommunikation/Journalismus Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 10 5 5 0 0 275

HOFER KG 3 2 0 1 0 176–179

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 2 1 1 0 0 275

EGGER – Mehr aus Holz 2 2 0 0 0 265

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 2 1 1 0 0 201

Österreichisches Verkehrsbüro AG 2 2 0 0 0 209

Produktion/Verarbeitung Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 80 20 20 20 20 275

Coca-Cola HBC Austria GmbH 16 5 5 3 3 183

IMS Nanofabrication GmbH 10 0 0 10 0 164

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 8 2 2 2 2 275

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 6 2 3 1 0 254

Eurotours International 4 0 0 3 1 210–211

Thöni Industriebetriebe GmbH 4 0 0 4 0 274

EGGER – Mehr aus Holz 3 0 0 3 0 265

Plansee/Ceratizit 3 1 1 0 1 278

Lenze Austria 2 0 1 1 0 162–163

Red Bull 2 0 0 1 1 182

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Produktmanagement Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 20 10 10 0 0 275

BIOMIN 7 5 2 0 0 247

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 4 2 2 0 0 275

top performance

21


Produktmanagement Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Eurotours International 4 0 2 2 0 210–211

ROMER Labs 4 2 2 0 0 247

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

Casinos Austria/Österreichische Lotterien 2 1 1 0 0 205

Coca-Cola HBC Austria GmbH 2 1 1 0 0 183

EGGER – Mehr aus Holz 2 1 1 0 0 265

HEROLD Business Data GmbH 2 1 1 0 0 213

HOFER KG 2 2 0 0 0 176–179

IGT 2 1 1 0 0 173

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Sparkasse Oberösterreich 2 1 1 0 0 200

TEUFELBERGER Holding AG 2 1 1 0 0 279

Thöni Industriebetriebe GmbH 2 0 1 1 0 274

Projektmanagement Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 9 3 3 3 0 254

NOVOMATIC-Gruppe 6 0 6 0 0 258–259

WEB Windenergie AG 6 3 3 0 0 264

cargo-partner 5 3 2 0 0 250

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 4 2 2 0 0 275

Red Bull 4 2 2 0 0 182

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

Thöni Industriebetriebe GmbH 3 1 2 0 0 274

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 3 1 2 0 0 201

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

EGGER – Mehr aus Holz 2 1 1 0 0 265

HOFER KG 2 2 0 0 0 176–179

IGT 2 1 1 0 0 173

Kapsch Group 2 1 1 0 0 170–171

Lenze Austria 2 0 1 1 0 162–163

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Plansee / Ceratizit 2 0 1 1 0 278

Rhomberg Gruppe 2 1 1 0 0 166

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Sparkasse Oberösterreich 2 1 1 0 0 200

TEUFELBERGER Holding AG 2 1 1 0 0 279

Österreichisches Verkehrsbüro AG 2 1 1 0 0 209

Qualitätssicherung/-management Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 20 10 10 0 0 275

Coca-Cola HBC Austria GmbH 12 6 6 0 0 183

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 6 3 3 0 0 275

22 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

Qualitätssicherung/-management Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 6 3 0 3 0 254

ROMER Labs 4 2 2 0 0 247

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

BIOMIN 3 1 0 2 0 247

Thöni Industriebetriebe GmbH 3 1 1 1 0 274

eurofunk KAPPACHER GmbH 2 1 1 0 0 172

HOFER KG 2 1 0 1 0 176–179

karriere.at GmbH 2 0 2 0 0 214–215

NOVOMATIC-Gruppe 2 0 2 0 0 258–259

Plansee / Ceratizit 2 2 0 0 0 278

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Rechtswesen Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Land Oberösterreich 10 10 0 0 0 234

UniCredit Bank Austria AG 5 5 0 0 0 198–199

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 2 1 1 0 0 275

Red Bull 2 1 0 0 1 182

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 2 2 0 0 0 201

Risk Management Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

UniCredit Bank Austria AG 14 7 7 0 0 198–199

Sparkasse Oberösterreich 5 3 2 0 0 200

Red Bull 3 1 1 1 0 182

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 2 1 1 0 0 275

Sales/Vertrieb Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Coca-Cola HBC Austria GmbH 44 17 17 5 5 183

Sparkasse Oberösterreich 40 0 0 40 0 200

UniCredit Bank Austria AG 36 10 10 8 8 198–199

Österreichisches Verkehrsbüro AG 33 3 12 18 0 209

Hays Österreich GmbH 30 16 14 0 0 228–229

HOFER KG 30 15 15 0 0 176–179

HORNBACH Baumarkt GmbH 30 0 0 30 0 188

DocLX Travel Events GmbH 20 10 10 0 0 206–207

MERKUR Warenhandels AG 20 10 10 0 0 190–191

WALTER GROUP 17 9 8 0 0 249

BIOMIN 15 10 5 0 0 247

ROMER Labs 12 6 6 0 0 247

D. SWAROVSKI KG 10 5 5 0 0 275

karriere.at GmbH 7 0 0 7 0 214–215

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 6 2 2 2 0 275

HEROLD Business Data GmbH 6 0 2 2 2 213

23


Sales/Vertrieb Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Red Bull 6 3 3 0 0 182

BKS Bank AG 5 2 3 0 0 196

Henkel Central Eastern Europe GmbH 5 3 2 0 0 184

Lenze Austria 5 0 2 3 0 162–163

EGGER – Mehr aus Holz 4 0 2 2 0 265

JTI Austria GmbH 4 2 2 0 0 186

Mayr-Melnhof Gruppe 4 2 2 0 0 269

Plansee/Ceratizit 4 0 2 2 0 278

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

Eurotours International 3 0 1 2 0 210–211

Pankl Racing Systems AG 3 2 0 1 0 255

Semperit AG Holding 3 1 1 1 0 276

cargo-partner 2 1 1 0 0 250

TEUFELBERGER Holding AG 2 1 1 0 0 279

Thöni Industriebetriebe GmbH 2 1 1 0 0 274

WEB Windenergie AG 2 2 0 0 0 264

Steuerberatung Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

EY Österreich 40 25 15 0 0 217

PwC Österreich GmbH 40 25 15 0 0 221

TPA 40 25 15 0 0 218–219

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Technik/Ingenieurwesen Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

D. SWAROVSKI KG 45 20 25 0 0 275

IMS Nanofabrication GmbH 45 15 15 15 0 164

ISS Facility Services GmbH 25 4 9 12 0 204

Mayr-Melnhof Gruppe 18 2 2 6 8 269

SML Maschinengesellschaft mbH 14 2 4 8 0 160

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 9 3 3 3 0 275

eurofunk KAPPACHER GmbH 8 2 2 4 0 172

Kapsch Group 8 2 1 5 0 170–171

Plansee/Ceratizit 8 4 2 2 0 278

Werner Consult Ziviltechniker GmbH 8 5 3 0 0 165

Land Oberösterreich 6 6 0 0 0 234

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 6 2 0 4 0 270

Rhomberg Gruppe 6 3 3 0 0 166

WEB Windenergie AG 6 3 3 0 0 264

Zeppelin Österreich GmbH 6 0 0 6 0 164

EGGER – Mehr aus Holz 4 0 2 2 0 265

Salzburger Aluminium Group 4 1 1 1 1 279

TEUFELBERGER Holding AG 4 2 2 0 0 279

24 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

Technik/Ingenieurwesen Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

NOVOMATIC-Gruppe 3 0 0 3 0 258–259

Semperit AG Holding 3 1 1 1 0 276

Lenze Austria 2 0 1 1 0 162–163

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Red Bull 2 1 1 0 0 182

Takeda Austria GmbH 2 1 1 0 0 245

Thöni Industriebetriebe GmbH 2 1 0 1 0 274

Verwaltung/Administration Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Österreichisches Verkehrsbüro AG 25 0 0 5 20 209

ISS Facility Services GmbH 11 2 2 5 2 204

HORNBACH Baumarkt GmbH 10 0 0 10 0 188

WALTER GROUP 5 0 0 5 0 249

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 4 0 0 2 2 275

Coca-Cola HBC Austria GmbH 4 2 2 0 0 183

HOFER KG 4 2 0 2 0 176–179

cargo-partner 3 1 1 1 0 250

Red Bull 3 0 0 1 2 182

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 3 1 2 0 0 201

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

eurofunk KAPPACHER GmbH 2 0 0 1 1 172

Plansee/Ceratizit 2 0 0 0 2 278

TPA 2 0 0 2 0 218–219

Wirtschaftsprüfung Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

EY Österreich 60 30 30 0 0 217

PwC Österreich GmbH 30 15 15 0 0 221

TPA 8 6 2 0 0 218–219

NOVOMATIC-Gruppe 4 4 0 0 0 258–259

Sonstige Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Bundesministerium für Finanzen (BMF) 200 10 10 90 90 232–233

Österreichisches Verkehrsbüro AG 120 0 0 120 0 209

LBG Österreich GmbH Wirtschaftsprüfung &

Steuerberatung

80 30 10 40 0 216

Red Bull 50 20 20 10 0 182

kika Möbelhandelsges.m.b.H., Rudolf Leiner

Ges.m.b.H.

20 0 0 0 20 187

VERBUND 20 10 10 0 0 263

Mayr-Melnhof Gruppe 10 0 0 6 4 269

HEROLD Business Data GmbH 8 2 2 2 2 213

Zeppelin Österreich GmbH 8 0 0 8 0 164

Land Oberösterreich 5 5 0 0 0 234

25


Sonstige Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Coca-Cola HBC Austria GmbH 4 2 2 0 0 183

TPA 3 0 0 3 0 218–219

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

JTI Austria GmbH 2 0 0 2 0 186

Coaching/Training Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

M.O.O.CON GmbH 2 1 1 0 0 220

Gastronomie/Tourismus Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Eurest Restaurationsbetriebsgesellschaft m.b.H 1 1 0 0 0 208

Kundenbetreuung Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

UniCredit Bank Austria AG 27 6 6 5 10 198–199

Volkskreditbank AG 20 5 5 10 0 195

HORNBACH Baumarkt GmbH 10 0 0 10 0 188

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 4 1 1 1 1 275

Bank Gutmann AG 2 1 1 0 0 194

Semperit AG Holding 2 1 1 0 0 276

Medizin Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Premium Hospital Jobs 100 25 25 25 25 240

Land Oberösterreich 2 2 0 0 0 234

Pflege Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Premium Hospital Jobs 100 25 25 25 25 240

EBG MedAustron GmbH 1 0 1 0 0 241

Soziales Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Land Oberösterreich 12 0 12 0 0 234

Veterinärmedizin Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Land Oberösterreich 1 1 0 0 0 234

Insurance Gesamt UNI FH BHS AHS Seiten

Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 4 2 2 0 0 201

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 2 1 1 0 0 275

PwC Österreich GmbH 2 1 1 0 0 221

top performance

26 akademiker/innen-guide 2019


career most-wanted-ranking

27


CAREER MONITOR

WAS PERSONALISTINNEN WOLLEN

Was wollen künftige Arbeitgeber wirklich? Der CAREER Monitor 2019 zeigt, womit

man bei Bewerbungen punkten kann und was PersonalistInnen wirklich wichtig ist.

Womit kann man Unternehmen und ihre PersonalexpertInnen

Abbildung bei Bewerbungsverfahren 1 gesetzt beeindrucken?

Welche Fähigkeiten sind derzeit besonders

wichtig – und welche nicht? Der CAREER

Monitor dokumentiert jährlich auf Basis einer

umfassenden Erhebung, welche Kompetenzen

stärker nachgefragt werden als andere. Im

Rahmen der Erhebung wurden die rund 4.500 zur

Teilnahme eingeladenen Personalverantwortlichen

im Detail gefragt, womit BewerberInnen sie über-

ABB. 1 KÜNFTIG GEFORDERTE FÄHIGKEITEN (Auswahl von 10 Kriterien)

Unternehmerisches Denken

Entscheidungsfähigkeit

Lösungs-/Zielorientierung

Empathie/Soziale Kompetenz

Vernetztes Denken und Arbeiten

Kommunikationsfähigkeit

Offenheit für Veränderung

Kritikfähigkeit/Selbstreflexion

Hands-on-Mentalität

Führungsvermögen

Konfliktlösungskompetenz

Leistungsbereitschaft/Engagement

Eigenmotivation

Durchsetzungsvermögen

Authentizität

Teamfähigkeit

Ausdauer/Belastbarkeit

Flexibilität

Networking-Fähigkeit (Kontakte knüpfen)

Analytisches Denken

Markt- und Branchenwissen

Kreativität/Innovationskraft

Ehrlichkeit

Interkulturelle Kompetenz

12 %

22 %

20 %

21 %

17 %

17 %

15 %

33 %

33 %

38 %

38 %

39 %

36 %

37 %

35 %

36 %

31 %

28 %

30 %

33 %

28 %

25 %

27 %

25 %

23 %

24 %

25 %

24 %

42 %

44 %

44 %

43 %

49 %

49 %

48 %

51 %

51 %

64 %

62 %

58 %

59 %

58 %

57 %

54 %

57 %

64 %

68 %

69 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

28 akademiker/innen-guide 2019


career monitor

zeugen können. Dabei zeigt der Jahresvergleich

klar auf, welche Trends es gibt.

UNTERNEHMERISCHES DENKEN UND

ENTSCHEIDUNGSFÄHIGKEIT SIND TOP

Die Ansprüche an die künftigen MitarbeiterInnen

zeigen ein eindeutiges Bild (s. Abb. 1): Die

wichtigste geforderte Fähigkeit ist – wie bisher –

unbestritten „Unternehmerisches Denken“ (68 %

der Nennungen). Auf Platz 2 in der Rangliste liegt

„Entscheidungsfähigkeit“ Abbildung 2

(64 %), die im Vergleich gesetzt

zum Vorjahr „Kommunikationsfähigkeit“ (2018: 64

%, 2019: 51 %) abgelöst hat. „Lösungs-/Zielorientierung“

(58 %) sowie „Empathie/Soziale

Kompetenz“ (58 %) liegen gleich auf, gefolgt

von „Vernetztes Denken und Arbeiten“ (54 %).

Damit haben unternehmerische Fähigkeiten von

BewerberInnen für Unternehmen weiterhin klare

Priorität. Mit der digitalen Transformation und

neuen Business-Herausforderungen gewinnt in

vielen Unternehmen „Offenheit für Veränderung“

einen deutlich höheren Stellenwert als bisher. Diese

Fähigkeit steigt um rund 10 % an Bedeutung

von 38 % (2018) auf 49 % (2019).

MitarbeiterInnen, die unternehmerisch denken

können, sind in Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten

deutlich stärker gefragt (82 %) als in Unternehmen

mit mehr als 1.000 MitarbeiterInnen

(55 %) (s. Abb. 2).

ABB. 2 KÜNFTIG GEFORDERTE FÄHIGKEITEN (nach Mitarbeiterzahl)

Unternehmerisches Denken

Entscheidungsfähigkeit

Kommunikationsfähigkeit

Empathie/soziale Kompetenz

Hands-on-Mentalität

Lösungs-/Zielorientierung

Vernetztes Denken und Arbeiten

Eigenmotivation

Offenheit für Veränderung

Durchsetzungsvermögen

Kritikfähigkeit/Selbstreflexion

Networking-Fähigkeit (Kontakte knüpfen)

Authentizität

Leistungsbereitschaft/Engagement

Analytisches Denken

Kundenorientierung

Konfliktlösungskompetenz

Teamfähigkeit

Interkulturelle Kompetenz

Führungsvermögen

Ehrlichkeit

Markt- und Branchenwissen

Kreativität/Innovationskraft

Ausdauer/Belastbarkeit

15 %

15 %

18 %

28 %

27 %

27 %

30 %

27 %

28 %

27 %

24 %

27 %

27 %

24 %

23 %

23 %

21 %

18 %

27 %

30 %

32 %

32 %

40 %

41 %

39 %

41 %

42 %

36 %

36 %

39 %

42 %

45 %

45 %

45 %

50 %

50 %

49 %

55 %

59 %

64 %

55 %

54 %

55 %

54 %

57 %

61 %

61 %

82 %

1– 50 MitarbeiterInnen

mehr als 1.000 MitarbeiterInnen

0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 %

29


WO ARBEITGEBER SUCHEN

Wo man von künftigen Arbeitgebern „gefunden“

wird, spielt eine wichtige Rolle für BewerberInnen.

Bestimmte Plattformen nützen diese nämlich deutlich

intensiver als andere. Der CAREER Monitor 2019

zeigt (s. Abb. 3): „Online-Stellenmärkte“ sind weiter

(93 %) die wichtigste Quelle bei der Suche nach

neuen MitarbeiterInnen. Das „Interne Recruiting“

(83 %) verbessert seinen hohen Stellenwert leicht.

Einen klaren Sprung nach vorne gemacht haben

Abbildung 3

„Initiativbewerbungen“, die von 56 % (2018) auf

67 % (2019) sehr deutlich an Relevanz zugenommen

haben. Die direkte Kontaktaufnahme zahlt sich

gesetzt

aus. „Social Media“ halten ihren Stellenwert stabil

(60 %), „Universitäten/Hochschulen“ sind mit ihren

Career Centers ebenfalls wichtige (58 %) Such-Plattformen

für Betriebe. Eine fixe Konstante bleiben

„PersonalberaterInnen“ (56 %), die spätestens

bei Jobs im mittleren Management für viele Unternehmen

Pflicht sind. Die unterschiedlichen Formen

von „Eigeninitiativen“ von Unternehmen haben

klar an Bedeutung gewonnen, sie stiegen von

30 % (2018) auf 44 % (2019) an – und unterstreichen

den Fachkräftebedarf. Dieser wird auch am

stark gewachsenen Stellenwert des AMS deutlich

(von 27 % auf 42 %).

ABB. 3 WIE WERDEN KÜNFTIG MITARBEITER/INNEN GESUCHT? (Mehrfachauswahl)

Online-Stellenmärkte

93 %

94 %

Internes Recruiting/

Personalentwicklung

81 %

83 %

Initiativbewerbungen/Karriereseite

der Unternehmenswebsite

56 %

67 %

Social Media (XING, LinkedIn ...)

60 %

61 %

Universitäten/Hochschulen

(Career Center, Kooperationen ...)

58 %

62 %

Personalberater/Personaldienstleister/

Headhunter

56 %

56 %

Fremdveranstaltungen (Messen/

Veranstaltungen ...)

48 %

46 %

Eigeninitiativen (Veranstaltungen,

Promotions, Unternehmenswebsite ...)

30 %

44 %

AMS

27 %

42 %

MitarbeiterInnen-

Empfehlungsprogramme

31 %

41 %

Printanzeigen

37 %

40 %

CAREER Monitor 2019

Active Sourcing

25 %

31 %

CAREER Monitor 2018

Mobile Recruiting

24 %

30 %

Talent Relationship Management

23 %

19 %

0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 %

30 akademiker/innen-guide 2019


career monitor

SOCIAL MEDIA AM PRÜFSTAND

Die hohe Bedeutung von Social Media für

Bewerbungen schlägt sich in den Erhebungen

des CAREER Monitors auch bei der Frage nieder,

welche Kanäle für Social Media Recruiting genutzt

werden (s. Abb. 4). Klar in Führung bei der BewerberInnenansprache

im Social Web bleibt „XING“

(73 %), knapp gefolgt von „LinkedIn“. Diese

Plattform konnte von 2018 (59 %) auf 2019

(72 %) überaus stark aufholen. Deutlich verbes-

Abbildung sert 4 haben sich auch „Facebook“ gesetzt (60 %) und

„kununu“ (36 %). „YouTube“ (23 %), „whatchado“

(19 %), „Twitter“ (16 %) und „hokify“ sowie „Instagram“

(je 15 %) spielen eine deutlich geringere

Rolle. Fast alle Recruiting-Kanäle haben im Jahresvergleich

klar an Bedeutung gewonnen, während

nur 9 % der Befragten erklärten, keinerlei Social-

Media-Recruiting-Aktivitäten zu setzen. An Social

Media führt bei individuellen Bewerbungsstrategien

somit kein Weg vorbei.

WO UNTERNEHMEN ANGABEN CHECKEN

Viele Unternehmen nutzen Social Media auch,

um mehr über die BewerberInnen zu erfahren.

Informationen, die in Bewerbungsunterlagen nicht

ABB. 4 GENUTZTE MEDIEN FÜR SOCIAL MEDIA RECRUITING (Mehrfachauswahl)

XING

LinkedIn

59 %

70 %

73 %

72 %

Facebook

53 %

60 %

kununu

27 %

36 %

YouTube

whatchado

15 %

19 %

21 %

23 %

Twitter

hokify

Instagram

Keine

9 %

9 %

9 %

11 %

16 %

15 %

16 %

15 %

Blog

WhatsApp

Stack Overflow

Snapchat

3 %

5 %

3 %

1 %

3 %

5 %

1 %

1 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

31


vorkommen, sind schließlich manchmal aussagekräftiger

als die Bewerbungsunterlagen selbst.

Das gilt besonders für Hobbys und das persönliche

Äußere.

Der CAREER Monitor zeigt: Erste Quelle für die

PersonalistInnen sind „XING“ und „Suchmaschinen“

(Google, Yahoo, Bing) mit 43 %. Während

42 % der Befragten angeben, keinerlei derartige

Quellen zu nutzen, setzen 40 % auf „LinkedIn“

und 9 % auf „Instagram“ (s. Abb. 5). Die

Abbildung 5

gesetzt

Befragung zeigt, dass der Social-Media-Check der

BewerberInnen durch Unternehmen ein wichtiges

Thema ist, wobei die Euphorie über diese Informationsquellen

im Zeitvergleich leicht abgenommen

hat. Dies kann auch damit in Zusammenhang

stehen, dass Betriebe auf der intensiven Suche

nach qualifizierten Fachkräften rascher zur Sache

kommen müssen.

WAS WICHTIG IST

Passen Auftritt und Realität zusammen? Hält die/

der BewerberIn, was die Bewerbungsunterlage

ABB. 5 ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN AUS FOLGENDEN MEDIEN (Mehrfachauswahl)

XING

Suchmaschinen (Google,

Yahoo, Bing ...)

41 %

43 %

43 %

51 %

Keine

33 %

42 %

LinkedIn

40 %

48 %

Instagram

Twitter

YouTube

4 %

4 %

2 %

3 %

1 %

9 %

Stack Overflow

Blogs

2 %

1 %

1

0 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

Facebook

42 %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 %

32 akademiker/innen-guide 2019


career monitor

verspricht? Bei der Analyse der Online-Präsenz von

BewerberInnen (s. Abb. 6) setzen PersonalistInnen

nachvollziehbare Prioritäten: Für 42 % ist es

wichtig zu überprüfen, ob die Profile/Postings mit

den Angaben in der Bewerbung zusammenpassen

– oder ob es Widersprüche und Lücken gibt. Je

32 % wollen wissen, ob Inhalte und Fotos der

BewerberInnen zur Positionierung des Unternehmens

und zum Profil der ausgeschriebenen Stelle

passen. Beides wurde für die Betriebe im Zeitverlauf

deutlich wichtiger. Wie die BewerberInnen

Abbildung 6

mit dem Thema Privatsphäre umgehen – wird

sie gewahrt oder nicht? –, wollen hingegen nur

mehr 18 % (2019) statt 32 % im Vorjahr wissen.

Was Unternehmen auch interessiert, ist, welche

Netzwerk-Kontakte die/der BewerberIn hat und

einbringen kann. Dies überprüft jedes zehnte

Unternehmen. Die Präsenz der BewerberInnen in

der Online-Welt interessiert noch 6 %.

WIR MÜSSEN REDEN ...

gesetzt

Der CAREER Monitor erhob auch 2019 wieder,

was beim persönlichen Vorstellungsgespräch für

ABB. 6 AUF WELCHE BEWERBERINFORMATION WIRD IM INTERNET GEACHTET?

Stimmen die Profile/Postings der

BewerberInnen mit den Angaben

in der Bewerbung überein?

42 %

42 %

Passen die von den BewerberInnen

geposteten Inhalte zur Positionierung

des Unternehmens?

28 %

32 %

Passen die von den BewerberInnen

geposteten Inhalte zum Profil der Stelle?

22 %

32 %

Inwieweit wird die Privatsphäre gewahrt?

18 %

32 %

Persönliche Netzwerk-Kontakte

Ist das Online-Involvement (Frequenz

der geposteten Inhalte) intensiv?

6 %

9 %

10 %

10 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 %

33


PersonalistInnen wichtig ist (s. Abb. 7). Dabei zeigt

sich: Die „Persönlichkeit“ ist weiter das wichtigste

Kriterium, hat aber an Bedeutung eingebüßt (2018:

67 %, 2019: 56 %).

Danach folgen die deutlich gestiegene „fachliche

Kompetenz“ (50 %) und die „Erscheinung“ (45 %).

Wichtig sind auch „Vorbereitung“ (36 %) und die

spürbar gestiegenen „Umgangsformen“ (von 25 %

auf 31 %). Weitere Aspekte sind „Motivation“

(26 %), „Soziale Kompetenz“ (19 %) und „Authentizität“

Abbildung

(14 %).

7

gesetzt

Das Thema „Gehaltsvorstellung“ (3 %) ist für die

Unternehmen beim ersten Treffen praktisch kein

Thema – was man als BewerberIn respektieren und

nicht mit der Tür ins Haus fallen sollte. Die persönliche

„Sympathie“ blenden die PersonalexpertInnen

(8 %) zwar nicht aus, ihr Stellenwert ist aber

vergleichsweise gering. Insgesamt zeigt sich auch in

diesem Bereich: Fachkompetenz gewinnt in Zeiten

des Fachkräftemangels an Relevanz. Eine überzeugende

persönliche Performance bleibt zentral.

WAS PERSONALCHEFS GERNE LESEN

Interessante schriftliche Bewerbungen studieren

PersonalistInnen ausführlich. Was sie dabei besonders

gerne lesen, zeigt der CAREER Monitor 2019

sehr klar (s. Abb. 8): Die „einschlägige Berufser-

ABB. 7 HAUPTAUGENMERK BEIM VORSTELLUNGSGESPRÄCH (Auswahl von 3 Kriterien)

Persönlichkeit (Wie gut passt die/der

BewerberIn ins Unternehmen?)

56 %

67 %

Fachliche Kompetenz

41 %

50 %

Erscheinung (Erster Eindruck, Körperhaltung,

Kleidung ...)

41 %

45 %

Vorbereitung (Wie gut ist der/die BewerberIn

über den Arbeitgeber informiert?)

30 %

36 %

Umgangsformen (Pünktlichkeit, Höflichkeit,

Benehmen, nicht ins Wort fallen ...)

Motivation

25 %

26 %

27 %

31 %

Soziale Kompetenz

19 %

21 %

Authentizität

Verbale Ausdrucksfähigkeit

14 %

13 %

22 %

19 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

Sympathie

Gehaltsvorstellung

4 %

3 %

4 %

8 %

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

34 akademiker/innen-guide 2019


career monitor

fahrung/Praktika“ (75 %) hat um 13 % massiv an

Bedeutung gewonnen und führt klar. Im Gegenzug

hat die „Motivation für die Bewerbung“ spürbar

verloren (60 %). Fachliche Erfahrung ist daher

im CV gut zu dokumentieren. Die Unternehmen

suchen nach MitarbeiterInnen, die wissen, was

Sache ist. An Bedeutung gewonnen hat die

„Häufigkeit des Arbeitgeberwechsels“, die 48 %

interessiert. In Zeiten des Fachkräftemangels will

man nicht Job-Hopper fördern, sondern loyale

MitarbeiterInnen. Abbildung 8Fachwissen wird

gesetzt

von 45 %

gefordert, während 41 % auf Formalia bei den

Bewerbungsunterlagen großen Wert legen.

Das sind um 10 % mehr als im Vorjahr. Wichtiger

geworden ist auch der „lückenlose Lebenslauf“

(31 %). „Aus- und Weiterbildungen“ bleiben ebenso

interessant (31 %) wie „Vollständige Unterlagen“

(25 %). „Arbeitszeugnisse/Empfehlungen“

haben an Bedeutung gewonnen (21 %). Auch

„Erkennbare Werte“ (19 %) sind den Arbeitgebern

wichtig. Mit geringem Niveau gestiegen ist die

Bedeutung von „Auslandsaufenthalten“ (10 %).

WAS ARBEITGEBER ATTRAKTIV MACHT

Attraktive BewerberInnen sind eine Sache, attraktive

Arbeitgeber eine andere. Der CAREER Monitor

erhob daher, was Unternehmen nach ihren eigenen

ABB. 8 HAUPTAUGENMERK BEI SCHRIFTLICHEN BEWERBUNGEN (Auswahl von 5 Kriterien)

Einschlägige Berufserfahrung/Praktika

Motivation für die Bewerbung

Häufigkeit des Arbeitgeberwechsels

Fachwissen

formal korrekte, übersichtliche

Gestaltung der Unterlagen

Lückenloser Lebenslauf

Aus- und Weiterbildungen

Vollständigkeit der Unterlagen

Arbeitszeugnisse/Empfehlung

Zielstrebiger Werdegang

Sprachkenntnisse

Erkennbare Werte

Ansprechendes Foto

Verbale Ausdrucksfähigkeit

Auslandsaufenthalte/

Internationale Erfahrung

Außerberufliches Engagement

(in Vereinen, Organisationen ...)

Alter

Studiendauer

Schulzeugnisse/Studienerfolg

5 %

5 %

5 %

5 %

7 %

4 %

5 %

10 %

8 %

10 %

16 %

16 %

16 %

14 %

16 %

22 %

21 %

20 %

19 %

25 %

23 %

20 %

22 %

19 %

19 %

31 %

31 %

31 %

33 %

48 %

38 %

45 %

42 %

41 %

75 %

62 %

60 %

69 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 %

35


Angaben attraktiv macht (s. Abb. 9). Es ist vor

allem „selbstständiges Arbeiten“ (54 %), gefolgt

von „flexiblen Arbeitszeiten“ (49 %). Der „sichere

Arbeitsplatz“ (37 %) und „individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten“

(34 %) sind nach Wahrnehmung

der Unternehmen ebenfalls starke Argumente

in eigener Sache. Interessantes Detail: Die Bedeutung

„flacher Hierarchien“ hat im Vorjahresvergleich

spürbar an Bedeutung verloren (von 43 % auf

34 %). Die Abbildung gute „Unternehmenskultur“ 9

führen 30 %

ins Treffen, die „Work-Life-Balance“ 26 %. Ebenfalls

26 % betonen die „Internationalität“ im Unterneh-

gesetzt

men, die auf erfolgreiche Exporttätigkeit hinweist.

Dass in einem Unternehmen primär gearbeitet wird,

sollte allen BewerberInnen klar sein: Zusätzliche

Urlaubstage bieten nur 2 % der Unternehmen ihren

BewerberInnen an.

Fazit: Selbstständigkeit und Flexibilität sind Kennzeichen

einer modernen Arbeitswelt, die interessante

Weiterentwicklungsmöglichkeiten bietet.

Der CAREER Monitor 2019 ist auch unter

www.akademikerinnen-guide.at zu finden.

ABB. 9 WAS UNTERNEHMEN/INSTITUTIONEN ATTRAKTIV MACHT (Auswahl von 5 Kriterien)

Selbstständiges Arbeiten

Flexible Arbeitszeiten

Sicherer Arbeitsplatz

Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten

Flache Hierarchien

Unternehmenswerte und -kultur

Work-Life-Balance

Internationalität

MitarbeiterInnenrabatte

Individuelle Karriereplanung

Großer Verantwortungsbereich

Zusätzliche Vergütungen

Teamspirit

Sehr gute Verdienstmöglichkeiten

Kantine bzw. vergünstigte Verpflegung

Bekanntheitsgrad des Arbeitsgebers

Firmenevents (Firmenausflüge ...)

Attraktive Sachleistungen

Sehr gute Verkehrsanbindungen

Parkplätze

Moderne Büroausstattung

Infos zu Unternehmensentwicklung, -ziele

Mentoring-Systeme

Kinderbetreuungsmöglichkeit im Unternehmen

Zusätzliche Urlaubstage

5 %

5 %

5 %

4 %

4 %

4 %

5 %

2 %

4 %

11 %

10 %

10 %

10 %

9 %

7 %

8 %

10 %

12 %

14 %

16 %

14 %

14 %

14 %

12 %

14 %

16 %

21 %

20 %

18 %

23 %

18 %

16 %

19 %

19 %

26 %

26 %

26 %

26 %

30 %

30 %

33 %

34 %

34 %

37 %

38 %

54 %

57 %

49 %

43 %

43 %

CAREER Monitor 2019

CAREER Monitor 2018

0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 %

36 akademiker/innen-guide 2019


career monitor

Haltungsübung Nr. 20

Neugierig

bleiben.

Eine leichte, beinahe kinderleichte Haltungsübung ist gleichzeitig eine

der wichtigsten: neugierig bleiben. Wenn Sie das jeden Tag üben, machen

Sie es irgendwann automatisch. Wir sprechen da aus Erfahrung.

Der Haltung gewidmet.

37


UNTERNEHMENS-CHECK

WELCHER ARBEITGEBER PASST ZU MIR?

Wie findet man den richtigen Arbeitgeber, und was heißt „richtig“ überhaupt?

Was muss man über sich selbst wissen und was übers Unternehmen, damit man

erfolgreich sein kann? Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE sorgt mit dem Unternehmens-

Check dafür, dass der Weg zum besten Arbeitgeber so kurz wie möglich ist.

WER SUCHET, DER FINDET

Den für sich richtigen Arbeitgeber zu finden, ist

beinahe wie bei der Partnerwahl. Man ist stets

auf der Suche nach dem einen, richtigen Unternehmen,

mit dem man durchstarten kann. Immerhin

stellen Sie mit der Entscheidung für den ersten

Job auch die Weichen für Ihre Karriere. Von daher

ist es also umso wichtiger, das passende Unternehmen

zu finden. Ihr zukünftiger Arbeitgeber

soll ja zu Ihnen und Ihren Zielen passen und bestmögliche

Entwicklungschancen bieten. Deshalb

ist der erste Schritt, zu wissen, was Sie eigentlich

wollen, um dann wirklich attraktive Arbeitgeber

zu identifizieren.

ZUERST WISSEN, WAS MAN WILL

TIPP

Bevor Sie sich also um mögliche Arbeitgeber

kümmern, sollten Sie sich ein paar wesentliche

Fragen stellen:

Was ist Ihnen wirklich wichtig? Mögen Sie

ein dynamisches Umfeld? Brauchen Sie viel

Kommunikation und Kooperation?

Hier gibt es unterschiedliche Präferenzen, die

vielen Menschen gar nicht bewusst sind. Einige

bevorzugen den Sprung ins kalte Wasser,

andere eine strukturierte Einarbeitung.

Auf der Internetplattform worklifestyle.net können

Sie kostenlos Ihre Präferenz ermitteln und dann

beispielsweise mit einem „conventional style“

eher nach traditionellen Konzernen suchen, als Fan

von „flexi“ nach einem modernen Unternehmen,

das Ihnen viele Freiheiten lässt. Sobald Sie sich

über Ihre Vorstellungen und Wünsche im Klaren

sind, können Sie das passende Unternehmen

suchen. Diese Kriterien sollten Sie dabei beachten:

Kriterien bei der Unternehmensauswahl

• Ist das Unternehmen in der Branche tätig, die

Sie interessiert?

• Welchen Ruf genießt das Unternehmen in der

Branche?

• Wie ist das Unternehmen dimensioniert: ein

großer Konzern mit einer ausgeprägten Corporate

Identity oder ein kleiner Betrieb, in dem

familiäre Beziehungen den Arbeits alltag prägen?

• Verfügt das Unternehmen über eine Struktur mit

flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen,

oder handelt es sich um ein streng

hierarchisch strukturiertes Unternehmen?

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

• Kann man sich im Unternehmen weiterentwickeln

– wie und in welcher Form ist das

möglich?

• Verdienen Sie genug?

Wie entwickeln sich die Gehälter?

• Können Sie im Unternehmen weiterkommen,

38 akademiker/innen-guide 2019


unternehmens-check

Führungsverantwortung übernehmen und

neue Bereiche erobern – oder ist der Job eine

Sackgasse?

• Ist das Unternehmen in Sachen Weiterbildung

engagiert?

• Wie gut sind die Weiterbildungsmaßnahmen?

• Werden Sie bei privaten Weiterbildun gs -

aktivi täten unterstützt?

• Exportiert das Unternehmen?

Wo hat das Unternehmen Niederlassungen?

Je internationaler ein Unternehmen, desto

mehr Möglichkeiten haben Sie.

• Gibt es für Nachbesetzungen interne oder

externe Lösungen?

Familienfreundlichkeit

Das Thema Familienfreundlichkeit hat bei der Wahl

des Arbeitgebers enorm an Bedeutung gewonnen.

Immer mehr Menschen ziehen eine offene und

familienfreundliche Kultur anderen Leistungen vor.

Ob ein Unternehmen familienfreundlich ist,

lässt sich an vielerlei Faktoren erkennen:

• Ist die Arbeitszeit flexibel gestaltbar und welchen

Einfluss kann ich als MitarbeiterIn darauf

nehmen (flexible Zeitgestaltung ist einer der

Hauptfaktoren für eine gute Vereinbarkeit von

Beruf und Familie)?

• Wie geht man im Unternehmen mit Karenzierungen

(auch bei Männern) und mit WiedereinsteigerInnen

um? Wie viele kehren an ihren

Arbeitsplatz zurück?

• Wie sehr können Führungskräfte ihre Zeit gestalten

und haben Raum für eigenes Familienleben?

• Welche Maßnahmen setzt das Unternehmen, um

MitarbeiterInnen bei der Kinderbetreuung zu

unterstützen (z. B. Betriebskindergarten, Tagesmutter

oder fallweise Mitnahmemöglichkeit)?

• Wie geht man mit individuellen Problemsituationen

im Allgemeinen um?

• Hat das Unternehmen an Wettbewerben oder

Prozessen zur Verbesserung der Vereinbarkeit

von Beruf und Familie teilgenommen (z. B. Audit

berufundfamilie)?

Und wo finden Sie alle relevanten

Informationen über Ihren Wunscharbeitgeber?

INFO

• Im AKADEMIKERiNNEN-GUIDE im Kapitel

Österreichs Top-Arbeitgeber (ab S. 158)

• Ergebnisse der BEST-RECRUITERS-Studie

von CAREER (ab S. 46)

• Auf Homepage und Karriereseite des Unternehmens

(meistens unter den Menüpunkten

„Über uns“ oder „Unternehmen“ oder auch

im Pressebereich)

• Berichterstattung in den Medien

(z. B. Innovationen, allgemeine Entwicklung)

• Freundes- und Bekanntenkreis

(z. B. Arbeitsklima)

• Personalabteilung des Unternehmens

(z. B. Informationen über Auswahlverfahren

und Entwicklungsmöglichkeiten)

• PersonalberaterInnen (z. B. Personalpolitik)

FISCHEN SIE IM NETZ

Potenzielle Arbeitgeber werden Sie immer auch

online durchleuchten. Drehen Sie den Spieß um

und erfahren Sie viel Interessantes auf den Social-

Media- und Online-Plattformen.

Achten Sie darauf, ob regelmäßige, aktuelle

Einträge über Veranstaltungen, Stellenausschreibungen

und bewerbungsrelevante Nachrichten

online sind. Wo ein solcher Auftritt fehlt oder ihm

offenbar keine Beachtung geschenkt wird, ist man

als künftige/r ArbeitnehmerIn nicht immer bestens

aufgehoben.

Sicher ist jedenfalls, je mehr Informationen Sie

sammeln, vergleichen und bewerten, desto

kompletter wird das Bild möglicher Arbeitgeber.

39


Die wichtigsten

Plattformen auf einen Blick:

XING: Hier vernetzen sich Arbeitnehmer-

Innen und ArbeitgeberInnen zum regelmäßigen

Austausch untereinander. ArbeitgeberInnen

veröffentlichen in Unter nehmensprofilen

allgemeine Informationen, Stellenausschreibungen

sowie Fotos und Videos. Hier lässt sich ein Unternehmen

auch recht einfach durchleuchten. Geben

Sie bei der Mitgliedersuche die fragliche Firma

im entsprechenden Feld ein und Sie erhalten alle

XING-Mitglieder, die in diesem Unternehmen tätig

sind oder waren. Wenn Sie jetzt in deren Profil

Beschäftigungsdauer und Karriereentwicklung vergleichen,

können Sie gut erkennen, ob eine Stelle

bei diesem Arbeitgeber vielleicht nur ein Schleudersitz

ist oder Potenzial hat.

LinkedIn: Das amerikanische Pendant zu

XING bietet seinen Mitgliedern Zugang zu

Personen, Stellen, News, Updates und Insider-Informationen

und ist ein wichtiger Umschlagplatz

für unternehmensbezogene Informationen.

Auch hier können Sie, wie bei XING, die jeweilige

Unternehmenszugehörigkeit der Mitglieder checken.

Darüber hinaus wird man mittels Newsletter

über aktuelle Jobangebote informiert.

Facebook: Immer mehr Unternehmen nutzen

Facebook zur interaktiven Präsentation

– und treten unkompliziert mit InteressentInnen

und Be wer berInnen in Kontakt. Je professioneller

die Präsenz, desto wichtiger sind dem

Unternehmen seine künftigen MitarbeiterInnen.

Twitter: Unternehmen informieren hier

schnell und in komprimierter Form ihre

Follower über Veranstaltungen und aktuelle

Stellen angebote – das sollte man sich nicht

entgehen lassen.

YouTube: Immer mehr Arbeitgeber nutzen

diese Plattform zur Präsentation des

Unter nehmens. Und hier zählt mehr als nur

der Inhalt. Denn anhand von Machart und Stil der

Videos erkennen Sie sofort, von welcher Kultur das

Unternehmen geprägt ist.

kununu: Hier kommen die Bewertungen

über die Unternehmen aus

erster Hand und sind entsprechend

individuell verfasst. Aktuelle und ehemalige MitarbeiterInnen

bewerten nämlich ihren Arbeitgeber

im Hinblick auf Betriebsklima, Arbeitsalltag,

Benefits etc.

whatchado: Füllt man den whatchado-

Mat ch ing-Fragebogen aus, werden im

An schluss passende Karriere-Videos vorgeschlagen

– auch eine interessante Möglichkeit, um

Unternehmen kennenzulernen.

Arbeitgeber-Blog: Beliebt sind auch

Arbeit geber-Blogs. Sie bieten nicht nur

Informationen rund um den Arbeitsalltag, sondern

lassen auch MitarbeiterInnen aus unterschiedlichen

Abteilungen zu Wort kommen. Je authentischer

der Blog gestaltet ist, desto aussagekräftiger

sind seine Inhalte.

Instagram: Eine rasant zunehmende

Anzahl an Unternehmen nutzt Instagram,

um potentielle BewerberInnen mit Fotos

hautnah am Unternehmensalltag teilhaben zu

lassen.

let's start

watching

40 akademiker/innen-guide 2019


unternehmens-check

GASTKOMMENTAR

NOVOMATIC: Karrieren für

Developer beginnen hier

Interview mit Dr. Klaus Niedl, Global Human Resources Director, und Mario Farkas,

Leiter des Softwareentwicklungsteams in einem der Game Studios von NOVOMATIC.

In welchen Bereichen Ihres Unternehmens kommen

Developer zum Einsatz?

Klaus Niedl: NOVOMATIC bietet IT-Fachkräften

Einsatzmöglichkeiten in diversen Bereichen. Zentraler

Bestandteil des Konzerns ist die Positionierung

als Trendsetter in der Forschung & Entwicklung

von Hightech-Gaming-Equipment. Wir bieten

Karrieren als Game Developer C/C++ oder Software

EntwicklerIn C/C++, PHP, HTML, SQL für die

Entwicklung auf verschiedenen Betriebssystemen

und die Programmierung von Embedded Controllern

auf diversen Plattformen an. Darüber hinaus

besetzen wir SpezialistInnen in der Corporate IT,

für die Versorgung der angebundenen nationalen

und internationalen Standorte. Im Fokus liegen

das Unternehmensnetzwerk, die IT-Security sowie

die Entwicklung von Business-Applikationen und

Rechenzentren.

Wie gestaltet sich der Spieleentwicklungsprozess

bei NOVOMATIC?

Mario Farkas: Jedes neue Spiel beginnt mit einer

Idee. Jeder aus dem Game Studio kann seine bzw.

ihre eigenen Ideen einbringen. Danach werden Simulationen

und Prototypen gebaut. Wenn das Spielekonzept

von allen Beteiligten akzeptiert wurde,

startet ein Team aus Game Designern und Concept

Artists mit der Grafikentwicklung. Sobald die Grafiken

erstellt sind, beginnen SoftwareentwicklerInnen

und SoftwaretesterInnen mit der Entwicklung des

Spieles.

Was ist die spannendste Herausforderung dabei?

Mario Farkas: Im Arbeitsalltag gibt es unterschiedliche

Herausforderungen, wie beispielsweise die

Implementierung eines Simulators oder eines Prototypen

für ein Spielekonzept sowie die Ermöglichung

der neuesten grafischen Effekte auf der verwendeten

Hardware. Außerdem ist der Job sehr abwechslungsreich,

denn wir entwickeln nicht nur Spiele, sondern

gestalten auch innovative Softwareprojekte, welche

Teil des finalen Produktes sind und nie zuvor in dieser

Form kreiert wurden.

Gibt es in Österreich genug qualifizierte BewerberInnen?

Klaus Niedl: Grundsätzlich suchen wir unsere Talente

nicht nur in Österreich, internationale Bewerber

sind ebenso wertvoll und willkommen. Studien zeigen,

dass ca. 25 % der Developer bereit sind, für einen

spannenden Job den eigenen Lebensmittelpunkt

über Landesgrenzen hinweg zu verlegen. Dennoch

sind wir als Gaming-Technologiekonzern den Schritt

gegangen, selbst qualifizierte Developer auszubilden.

Aus diesem Grund haben wir die Corporate Coding

Academy (CCA) ins Leben gerufen. Die CCA ist ein

hochwertiges, 6-monatiges Ausbildungsprogramm

zum Junior Game Developer. Es setzt sich aus einem

interaktivem Lehrgang (Präsenz- und Online-Module)

sowie Training on the Job zusammen. Nach der

6-monatigen Ausbildung haben die TeilnehmerInnen

die Aussicht auf eine anschließende Fixanstellung in

einem unserer Game Studios.

41


BENEFITS

FÜR ALLE

Früher einmal waren die sogenannten

Zusatzleistungen nur dem höheren Management

vorbehalten, heute gehört es fast schon zum guten

Ton, allen MitarbeiterInnen solche „Zuckerln“ zukommen

zu lassen. Das Angebot in Unternehmen

aller Größenordnungen hat daher in den vergangenen

Jahren deutlich zugenommen. Allerdings

sind diese Leistungen absolut freiwillig und so

auch eine Sache Ihres Verhandlungsgeschicks.

Welche Benefits angeboten werden, richtet sich

meistens nach dem Geschmack der Firmenleitung.

Allerdings nehmen fortschrittliche Unternehmen

zunehmend Rücksicht auf die Bedürfnisse ihrer

MitarbeiterInnen. Zu den klassischen Benefits

gehören z. B. das Firmenhandy, ein Firmenwagen,

Seminare oder auch Essensgutscheine. Allerdings

achten Unternehmen auch vermehrt auf das physische

und psychische Wohl ihrer MitarbeiterInnen.

Denn das schafft eine höhere und damit langfristigere

Bindung zum Betrieb.

Gesunde ArbeitnehmerInnen sind leistungsfähiger,

Zufriedenheit senkt Krankenstandszahlen, beugt

der inneren Kündigung vor und reduziert MitarbeiterInnen-Fluktuation.

So bieten viele Firmen für eine optimale Work-

Life-Balance auch schon „soft“ Benefits wie Gleitzeit

oder Homeoffice, aber auch Sportmöglichkeiten,

günstige Mittagsküche, Gesundheitsvorsorge

oder Kinderbetreuung an.

INFO

Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE von CAREER

hat über 200 Arbeitgeber (s. ab S. 158) zu

den von ihnen angebotenen Benefits befragt.

Erhoben wurden dabei einerseits Sach- und

Geldleistungen, andererseits Maßnahmen zur

Förderung einer gesunden Work-Life-Balance.

Die Liste aller abgefragten Benefits finden Sie

unten.

ÜBERSICHT DER BENEFITS

Altersvorsorge/

Zusatzversicherung

Events/

Betriebsausflüge

Homeoffice-

Möglichkeit

Parkplatz

Barrierefreiheit

Firmenhandy

Hunde geduldet

Provisionsvergütungen/Gewinnbeteiligungen

Betriebsarzt/

Gesundheitsvorsorge

Betriebskindergarten

Dienstauto

Firmenlaptop

Fitness-Angebote

Gleitzeit-

Möglichkeit

Kaffee

Kantine-/

Lebensmittelgutscheine

MitarbeiterInnen-

Rabatte/

Sonderkonditionen

Snacks

Weiterbildung

Karriere- und

Entwicklungsmöglichkeiten

Familienfreundlichkeit

42 akademiker/innen-guide 2019


PLATZ NR. 1

Betriebsarzt bzw.

Gesundheitsvorsorge

Das Wohl und die

Gesundheit der MitarbeiterInnen

stehen bei einem Großteil

der Arbeitgeber an erster

Stelle. PLATZ NR. 2

Gleitzeit-Möglichkeit

Die Möglichkeit, sich die

Arbeitszeit in einem gewissen

Rahmen frei einzuteilen,

ist in vielen Unternehmen

bereits normal.

PLATZ NR. 3

Betriebsausflüge &

MitarbeiterInnen-Events

Viele Arbeitgeber setzen auf

interne Events für einen besseren

Teamzusammenhalt.

Best of Benefits

Der CAREER Verlag präsentiert die Top-10-Benefits der 200 befragten Arbeitgeber:

• Platz Nr. 4 Weiterbildungsförderung: Die

Mehrheit der Unternehmen fördert gezielt die

laufende Weiterbildung der MitarbeiterInnen.

• Platz Nr. 5 MitarbeiterInnen-Rabatte/Sonderkonditionen:

Der monetäre Klassiker wird

in vielen Unternehmen angeboten und von den

MitarbeiterInnen stets geschätzt.

• Platz Nr. 6 Kantine oder Lebensmittelgutscheine:

Wenn der große Hunger kommt, sind

Gutscheine ein gern gesehenes Goodie.

• Platz Nr. 7 Firmenhandy: Im Sinne des Work-

Life-Blending stellen immer mehr Arbeitgeber

Firmenhandys zur Verfügung.

• Platz Nr. 8 Fitness-Angebote: Fit am Arbeitsplatz?

Ein Großteil der Arbeitgeber findet das stark.

• Platz Nr. 9 Firmenlaptop: Mobiles Arbeiten

am Firmenlaptop ist vielerorts bereits an der

Tagesordnung.

• Platz Nr. 10 Homeoffice: Ganz im Sinne der

Work-Life-Balance erfreut sich Homeoffice

steigender Beliebtheit.

Auf den weiteren Plätzen befinden sich:

Kaffee, Parkplatz, Altersvorsorge/Zusatzversicherung,

Barrierefreiheit, Betriebskindergarten, Snacks,

Dienstauto, Provisionsvergütung/Gewinnbeteiligung

43


DER VERGLEICH MACHT SICHER

GREAT PLACE TO WORK

Das Great Place to Work Institute Europe in

Kopenhagen ermittelt in Kooperation mit der

Financial Times und den nationalen Great Place

to Work-Instituten jährlich die besten Arbeitgeber

Europas.

Die Unternehmen melden sich dabei zu einer

unabhängigen Überprüfung durch das Institut an

und werden dann anhand verschiedener Kriterien

bewertet.

Arbeitsplatz- und Personalkultur der Unternehmen

werden bei diesem Wettbewerb auf Grundlage

einheitlicher, ausführlicher, repräsentativer

MitarbeiterInnen-Befragungen überprüft.

Es werden sowohl die Themen Vertrauen, Identifikation

und Teamorientierung (Great Place to

Work-Modell) abgefragt als auch Programme und

Maßnahmen im Personalbereich bewertet.

ATTRAKTIVE ARBEITGEBER SIND

FAMILIENFREUNDLICH

Familienfreundlichkeit ist für die ÖsterreicherInnen

bei der Jobauswahl ein sehr wichtiges Kriterium.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in

diversen Rankings direkt nach einem freundschaftlichen

Arbeitsklima genannt.

Unternehmen setzen daher immer öfter auf Maßnahmen

für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf

und Familie. Erkennen können Sie diese Bemühungen

unter anderem so:

DER VERGLEICH MACHT SICHER

GREAT PLACE TO WORK

DAS AKTUELLE RANKING 2018 DER BESTEN ARBEITGEBER ÖSTERREICHS

KOMMT ZU FOLGENDEN ERGEBNISSEN:

Die Gewinner des landesweiten Wettbewerbs „Österreichs beste Arbeitgeber 2018“ sind:

Top-5-Arbeitgeber

Kategorie SMALL

20–49 MitarbeiterInnen

1. Brichard Immobilien GmbH

2. VBV – Vorsorgekasse AG

3. SAS Institute Software GmbH

4. Smith & Nephew

5. pixelart GmbH

Top-5-Arbeitgeber

Kategorie MEDIUM

50–250 MitarbeiterInnen

1. willhaben internet service

GmbH & Co KG

2. Mercedes-Benz Financial Services

Austria GmbH

3. HP Austria GmbH

4. Biogena-Gruppe

5. team santé apotheken

44 akademiker/innen-guide 2019


unternehmens-check

• Audit berufundfamilie: Dabei handelt es sich

um ein Beratungsinstrument für Unternehmen,

die im Rahmen des Auditprozesses dabei unterstützt

werden, familienfreundliche Maßnahmen zu

planen. Nach positiver Begutachtung wird jenen

Unternehmen vom zuständigen Bundesministerium

ein staatliches Gütezeichen verliehen.

• Teilnahme am Staatspreis: „Unternehmen für

Familien“: Das Bundeskanzleramt zeichnet jährlich

österreichische Unternehmen für familienfreundliche

Arbeitgeber-Maßnahmen aus.

• Teilnahme am Netzwerk: In diesem Netzwerk

können sich Unternehmen vorstellen und sich

somit zu mehr Familienfreundlichkeit bekennen.

www.unternehmen-fuer-familien.at

VIP-Tipp

MAG. a JULIA HAUSKA

Leiterin

CAREER Institut & Verlag

Was ist der wichtigste Rat, den Sie zum Thema

Berufsentscheidung geben möchten?

Geht nicht gibt's nicht! Und warum? Weil jeder seinen

eigenen Weg finden kann. Wichtig ist nur, dass man weiß,

was man will, dass man sich weder durch Autoritäten

noch durch althergebrachte Systeme aufhalten lässt und

dass man selbstkritisch bleibt. Und nicht zu vergessen:

Fragen stellen! Niemand kann alles wissen, aber jeder

kann alles fragen.

Top-4-Arbeitgeber

Kategorie LARGE

251–500 MitarbeiterInnen

1. Worthington Cylinders GmbH

2. Russmedia Österreich

3. VTU Engineering GmbH

4. ERBER Group

Top-5-Arbeitgeber

Kategorie X-LARGE

über 500 MitarbeiterInnen

1. KLIPP Frisör GmbH

2. Lidl Österreich

3. BIPA Parfümerien GmbH

4. DHL Express (Austria) GmbH

5. MERKUR Warenhandels AG

Die Gewinner des Wettbewerbs

„Europas beste Arbeitgeber 2018 –

Multinational“ sind:

1. Salesforce

2. Mars

3. Scandic

4. The Adecco Group

5. Cisco

6. AbbVie

7. SAS Institute

8. Daimler Financial Services

9. Cadence Design Systems

10. Admiral Group

In den Top 25 vertreten sind außerdem

H&M, EY, DHL Express und Hilton.

45


INSIDER-TIPPS

FÜR ERFOLGREICHES BEWERBEN

Die Profis von BEST RECRUITERS plaudern

aus dem Nähkästchen.

Egal, ob man schon ein alter Bewerbungshase ist

oder sich das erste Mal am Rande der Verzweiflung

durch den Job-Dschungel schlägt: Das Adrenalin

schnalzt in der Sekunde, in der man auf den

Absenden-Button im Online-Bewerbungsformular

drückt, einfach hoch. Bei jeder und jedem.

Klar: Man hat viel Zeit und Aufwand in seine

Unterlagen gesteckt und hofft natürlich, dass man

damit auch den erhofften Traumjob landet. Da

dürfen die Hormone schon einmal ein High-Speed-

Rennen veranstalten.

Vor allem, wenn man bedenkt, dass ein Großteil

der Bewerbungen in Absagen mündet: 84 % sind

es laut brandaktueller BEST-RECRUITERS-Studie

2018/19 noch vor der ersten Runde.

Da lohnt es sich schon, sich ein paar Tricks von

den Profis abzuschauen. Wir haben die ExpertInnen

von BEST RECRUITERS um ihre persönlichen

Insider-Tipps gebeten – immerhin drehen sie seit

2010 jährlich den Spieß um und prüfen einmal die

Arbeitgeber beziehungsweise die Recruiting-Verantwortlichen

auf Herz und Nieren.

#1 PERSONALITY-CHECK

Traum-Arbeitgeber + Ich = oder ?

Viele Wege führen zum Traumjob. Aber egal, in

welchem Heuhaufen Sie die perfekte Stellenanzeigen-Stecknadel

auch gefunden haben – ob in

einer Online-Jobbörse, auf Google oder per Social

Media –, bewerben Sie sich nicht gleich Hals über

Kopf. Stellen Sie sich am besten eine Oma vor, die

mit erhobenem Zeigefinger mahnt: Drum prüfe,

wer sich ewig bindet!

Machen Sie sich also zunächst ein detaillierteres

Bild Ihres Wunsch-Arbeitgebers und hinterfragen

Sie auch kritisch, was Ihnen versprochen wird!

STEP 1: DIE KARRIERE-WEBSITE

• Nennt der Arbeitgeber konkrete Entwicklungsmöglichkeiten,

die im Unternehmen auf Sie

warten? Werden beispielsweise Führungskräfte

aus den eigenen Reihen rekrutiert oder gibt es

eine firmeneigene Akademie? Decken sich diese

Angebote mit Ihren Wünschen hinsichtlich Ihrer

Karriere-Entwicklung?

77 % der 500 im Rahmen der BEST-RECRUITERS-

Studie 2018/19 getesteten Arbeitgeber bieten

entsprechende Informationen zu Entwicklungsund

Weiterbildungsmöglichkeiten!

• Lassen Sie bei den Überlegungen rund um Ihre

berufliche Weiterentwicklung auch die vielfältigen

Vorteile eines Mentoring-Programms nicht

außer Acht! Hierbei werden Sie von einer erfahrenen

Kollegin oder einem erfahrenen Kollegen,

meist aus einer anderen Abteilung, langfristig

begleitet und erarbeiten gemeinsam Lösungen

für unterschiedlichste Problemstellungen, über

die man mit der oder dem direkten Vorgesetzten

vielleicht nicht so gerne spricht.

Bei 14 % der 500 Top-Arbeitgeber Österreichs

können Sie auf der Karriere-Website Details zu

Mentoring-Initiativen nachlesen!

46 akademiker/innen-guide 2019


est recruiters

• Überlegen Sie im Vorfeld, welche monetären

und/oder nicht-monetären Benefits Ihnen im

Arbeitsleben besonders wichtig sind: Ist es die

flexible Arbeitszeit-Regelung, der Firmenwagen

oder doch die Betriebskantine? Bei vielen Unternehmen

– beispielsweise bei 57 % der 500 von

BEST RECRUITERS getesteten Top-Arbeitgebern

– können Sie im Anschluss direkt auf der Karriere-

Website überprüfen, ob Ihre Wunsch-Benefits

vom Arbeitgeber auch geboten werden.

Einen ersten Anhaltspunkt, welche Zusatzleistungen

bei Unternehmen besonders gängig sind,

liefert übrigens auch das „Best-of-Benefits“-Ranking

auf Seite 41.

• Vergessen Sie trotz aller Euphorie nicht auf die

drei zentralen Ks in der Arbeitgeberwahl: Kultur,

Kultur, Kultur. Sie verbringen einen Großteil Ihrer

Zeit am Arbeitsplatz, insofern sollte Ihnen dort

nicht nur die Aufgabe Spaß machen, sondern

auch das Umfeld zu Ihnen passen. 48 % der von

BEST RECRUITERS geprüften Arbeitgeber liefern

auf der Karriere-Website Details zu Unternehmenswerten,

21 % zu Führungsgrundsätzen.

Machen Sie den Check – und prüfen Sie auch, ob

sich das Kultur-Versprechen im weiteren Bewerbungsprozess

bewahrheitet!

• Für alle Punkte gilt: Versuchen Sie, auf der Website

zusätzlich zu den allgemeinen Informationen

auch Statements bestehender MitarbeiterInnen

zu finden. Wie erleben diese die Unternehmenskultur?

Welche Benefits gefallen ihnen besonders

und wie gut fühlen sie sich gefördert? Rund die

Hälfte der bei BEST RECRUITERS analysierten Arbeitgeber

(53 %) lässt sich so hinter die Kulissen

schauen – manche bieten sogar die Möglichkeit,

direkt mit den jeweiligen Testimonials in Kontakt

zu treten und eigene Fragen zu stellen!

STEP 2: DIE SOCIAL NETWORKS

Schauen Sie sich an, in welchen sozialen Netzwerken

sich der Arbeitgeber präsentiert – und auch

wie er das tut:

IN DIESEN SOCIAL NETWORKS SIND DIE MEISTEN

TOP-ARBEITGEBER ÖSTERREICHS VERTRETEN:

XING

LinkedIn

58 %

62 %

Facebook

43 %

kununu

YouTube

whatchado

karriere.reporter

Twitter

Instagram

WhatsApp

Snapchat

2 %

2 %

10 %

10 %

16 %

19 %

29 %

34 %

47


• Werden über das klassische Corporate-Profil

auf XING die letzten Unternehmensergebnisse

gepostet oder eher Unternehmenseinblicke mit

Augenzwinkern auf Instagram?

• Wie aktuell sind die jeweiligen Arbeitgeber-Profile?

Werden laufend nützliche Infos gepostet

– und wenn ja, welche? Daraus lässt sich

schließen, worauf der Arbeitgeber offensichtlich

besonderen Wert legt.

Aus der BEST-RECRUITERS-Studie 2018/19 geht

hervor, dass auf Facebook, Twitter und Instagram

am häufigsten Hilfreiches – wie Bewerbungstipps

oder Unternehmenseinblicke – für BewerberInnen

gepostet wird.

• Wie interagiert der Arbeitgeber mit den Fans und

Followern? Geht er auf Fragen oder Anregungen

der BesucherInnen ein beziehungsweise stellt er

selbst Fragen?

• Nimmt er auf kununu zu positiven wie negativen

Bewertungen persönlich Stellung?

Den BEST-RECRUITERS-Studienergebnissen zufolge

tun dies 23 % der 500 getesteten Top-Arbeitgeber.

• Wenn Sie Lust haben, schicken Sie dem Arbeitgeber

doch einmal eine direkte Anfrage via Facebook

Messenger und schauen Sie, was passiert!

Das wissenschaftliche Team von BEST RECRUI-

TERS hat genau das gemacht und sich nach dem

gewünschten Dresscode für Job-Interviews erkundigt.

Nur insgesamt 17 % der Top-Arbeitgeber

reagierten auf die Anfrage – der überwiegende Teil

allerdings sehr rasch innerhalb von 24 Stunden!

Wenn Sie also schnell eine Antwort auf Ihre Nachricht

erhalten, haben Sie einen Glücksgriff getan

und dürfen sich vermutlich auf einen raschen und

transparenten Bewerbungsprozess freuen – und

wenn nicht, können Sie eventuell das Social-Media-Team

des Unternehmens verstärken.

STEP 3: DIE STELLENANZEIGE

Nachdem Sie nun ein runderes Bild Ihres Wunscharbeitgebers

gewonnen haben, sehen Sie sich

nochmals die Stellenanzeige an:

• Sind die Inhalte stimmig und entsprechen sie

Ihrer Erwartung?

• Enthält die Ausschreibung eine realistische

Gehaltsspanne, sodass Sie nicht nur einschätzen

können, ob die Position zu Ihrem Einstiegslevel

passt, sondern auch auf Augenhöhe in die

Verhandlungen eintreten?

• Wissen Sie aufgrund der Anzeige, an wen Sie sich

bei Rückfragen wenden können? Laut BEST RECRU-

ITERS enthält rund die Hälfte der Job-Ads bei den

500 Top-Arbeitgebern in Österreich eine Ansprechperson

inklusive Kontaktmöglichkeit per Telefon

oder E-Mail. Nutzen Sie die Chance und räumen

Sie Unklarheiten aus dem Weg, noch bevor Sie den

Aufwand einer Bewerbung auf sich nehmen!

#2 IT’S A MATCH!

Die Passung zwischen Ihnen und Ihrem

Traum-Job lässt sich beeinflussen …

Durch den Personality-Check haben Sie eine Reihe

zentraler Informationen über Ihren Wunsch-Arbeitgeber

gesammelt und somit einen deutlichen

Vorsprung gegenüber Ihren MitbewerberInnen

gewonnen! Bei Blinddates punkten schließlich

auch diejenigen, die sich schon im Voraus über

den potenziellen Love Interest informiert haben

und mit dem Lieblingscocktail überraschen können.

Genau wie beim Dating gilt jedoch auch bei

der Bewerbung: Bitte mit Maß und Ziel! Stimmen

Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf den jeweiligen

Arbeitgeber ab – aber übergeben Sie diese nicht

persönlich. An die oder den Recruiting-Verantwortlichen.

An der Privatadresse.

Viele weitere nützliche Tipps und Tricks zur Gestaltung

Ihres Bewerbungsdossiers finden Sie im

Kapitel „Erfolgreich bewerben“ ab Seite 112.

48 akademiker/innen-guide 2019


est recruiters

#3 DIE NÄCHSTE AUSFAHRT AUF DEM

DATEN-HIGHWAY

Wie viele Klicks liegen eigentlich zwischen

Ihnen und Ihrem Wunsch-Arbeitgeber?

Auch die Art, wie Sie sich bei Ihrem Wunsch-Arbeitgeber

bewerben – also wie Sie Ihre Unterlagen

übermitteln sollen –, sagt einiges über das

Unternehmen aus:

• Haben Sie die Möglichkeit, selbst zu wählen, ob

Sie Ihre Bewerbung beispielsweise lieber per

E-Mail oder per Online-Bewerbungsformular

verschicken wollen? Bei 35 % der BEST-REC-

RUITERS-geprüften Unternehmen stehen zwei

Kanäle zur Wahl, bei 2 % sogar drei.

• Können Sie sich bequem und „one-click“ mit Ihrem

aktuellen XING- oder LinkedIn-Profil bewerben?

23 % der 500 Top-Arbeitgeber Österreichs

bieten bereits eine entsprechende Schnittstelle.

• Erhalten Sie eine Bestätigung, dass Ihre Unterlagen

eingelangt sind und bearbeitet werden?

Bekommen Sie die Kontaktdaten einer Person,

an die Sie sich wenden können, falls zwischenzeitlich

Fragen auftreten?

#4 TICK TACK

Er meldet sich, er meldet sich nicht,

er meldet sich …

Wenn man auf Feedback zu einer wichtigen

Bewerbung wartet, ist eigentlich jede Stunde zu

lange. Die gute Nachricht: Immer mehr Arbeitgeber

sind sich dessen bewusst und achten darauf, sich

zeitnah bei BewerberInnen zu melden. In der aktuellen

BEST-RECRUITERS-Studie wurden sogar 30 %

von 1.296 versendeten Bewerbungen zu ausgeschriebenen

Stellen innerhalb von drei Werktagen

mit einer Absage oder einer Einladung zu einem

Gespräch bedacht. Weitere 32 % waren innerhalb

von 4 bis 10 Werktagen abgeschlossen und 12 %

innerhalb von 11 bis 20 Werktagen.

BEWERBUNGEN AUF OFFENE STELLEN:

5 %

12 %

21 %

32 %

30 % Absage oder Einladung zum Interview

innerhalb von 3 Werktagen

32 % Absage oder Einladung innerhalb von

4 bis 10 Werktagen

12 % Absage oder Einladung innerhalb von

11 bis 20 Werktagen

5 % Empfangsbestätigung, aber keine Absage

oder Einladung innerhalb von 20 Werktagen

21 % keine Rückmeldung bzw. Absage/Einladung

außerhalb der Frist

#5 TEAM

Toll, ein anderer macht’s!

30 %

Für alle, die sich nicht auf einen Arbeitgeber festlegen,

sondern zwischen mehreren unterschiedlichen

Angeboten wählen wollen: Sie können den

Bewerbungsaufwand strategisch outsourcen!

Auch dieses Jahr besteht wieder die Möglichkeit,

sich unter office@bestrecruiters.eu als Avatar

für die Studie zu bewerben. Dann versendet das

wissenschaftliche Team Ihre Unterlagen an die 500

Top-Arbeitgeber in Österreich (wahlweise auch an

jene in Deutschland und/oder der Schweiz) – ohne

dass Sie einen Finger rühren müssen. Alle eingehenden

Rückmeldungen werden analysiert und

fließen in die Studienergebnisse ein. Signalisiert

ein Arbeitgeber Interesse an Ihren Qualifikationen,

bekommen Sie Bescheid und können entscheiden,

ob Sie das Gespräch wahrnehmen wollen oder

nicht. So einfach geht Bewerben!

49


#6 LAST BUT NOT LEAST

Wie kommen eigentlich die

BEST-RECRUITERS-Siegel zustande?

Seit 2010 prüft BEST RECRUITERS jährlich die Recruiting-Qualität

der umsatz- und mitarbeiterstärksten

Arbeitgeber in D-A-CH. Die Studie basiert auf

einem 203 Kriterien umfassenden wissenschaftlichen

Kriterienkatalog, der jährlich an die aktuellsten

Entwicklungen im HR angepasst wird. Die

Analysen umfassen die wichtigsten Kontaktpunkte

zwischen BewerberInnen und Arbeitgebern:

• Karriere-Website

• Mobile Recruiting

• Social Web

• Online-Stellenanzeigen

• Bewerbungsresonanz

• Usability im Bewerbungsprozess

• Interessen-Anfrage per E-Mail

• Interessen-Anfrage per Social Media

• Talent Relationship Management

Für die Erfüllung jedes Einzelkriteriums (z. B. Angabe

von zu erwartenden Benefits oder Informationen

zum bevorstehenden Recruiting-Prozess auf

der Karriere-Website etc.) werden Punkte vergeben,

maximal sind 100 Punkte möglich.

Die Stichprobe der 1.300 Arbeitgeber ist übrigens

unabhängig, das heißt kein Arbeitgeber kann sich

der Analyse entziehen, auch wenn es einzelne

immer wieder versuchen ;-)

Sobald alle Arbeitgeber eines Landes erhoben

sind – also sobald alle 203 Kriterien bei sämtlichen

Unternehmen bewertet wurden –, wird ein Punktedurchschnitt

für die Siegelvergabe errechnet.

SIEGELVERGABE AM BEISPIEL

ÖSTERREICH 2018/19

500 TOP-ARBEITGEBER

Die 500 Top-Arbeitgeber Österreichs erreichen

dieses Jahr durchschnittlich 53 % der maximal

möglichen Punkte. 259 Arbeitgeber erreichen oder

übertreffen diese magische Grenze von 53 % und

dürfen somit generell ein Siegel tragen, sie sind

also „zertifizierungsberechtigt“.

SIEGELVERGABE AM BEISPIEL ÖSTERREICH 2018/19

500 GETESTETE ARBEITGEBER INSGESAMT

65 %

53 %

nicht zertifiziert

50 akademiker/innen-guide 2019


est recruiters

Die 259 zertifizierungsberechtigten Arbeitgeber

werden anschließend als neue Grundgesamtheit

für einen weiteren Durchschnittswert herangezogen.

2018/19 erreichen die zertifizierungsberechtigten

Arbeitgeber Österreichs im Durchschnitt

65 % der möglichen Maximalpunkte.

Daraus folgt:

Wer zwischen 53 und 64,5 % der möglichen Punkte

erreicht, erhält ein Siegel in Bronze.

Wer zwischen 65 und 100 % der möglichen

Punkte erreicht, erhält ein Siegel in Silber – es sei

denn, das Unternehmen erringt den ersten Platz in

der jeweiligen Branche, dann darf es das begehrte

Siegel in Gold tragen.

#7 STAY CONNECTED

Weitere Infos und Ergebnisse zu den jährlichen

BEST-RECRUITERS-Studien finden Sie unter

www.bestrecruiters.eu – hier können Sie beispielsweise

die vollständigen Rankings oder auch

die Ergebnisse einzelner Erhebungskategorien

herunterladen.

Bei Fragen können Sie das BEST-RECRUITERS-Team

auch gerne per E-Mail unter office@bestrecruiters.eu

kontaktieren.

Top 20

im

D-A-CH-Raum

Branchenbzw.

Landesbester

Ausgezeichnete

Recruiting-

Qualität

Überdurchschnittliche

Recruiting-

Qualität

#8 DIE PERFORMANCE DER

BRANCHEN IM ÜBERBLICK

1. Unternehmensberatung/Wirtschaftsprüfung

2. Personalberatung

3. Eisen/Metall

4. Chemie

5. IT/Software/Telekommunikation

6. Gastronomie/Tourismus

7. Lebensmitteleinzelhandel

8. Bau/Holz

9. Transport/Verkehr/Logistik

10. Banken/Finanzdienstleistung

11. Versicherung

12. Automotive/KFZ

13. Elektro-/Elektronikherstellung

14. Großhandel/Vertrieb

15. Dienstleistung

16. Ambulante Pflege/Betreuung

17. Möbeleinzelhandel

18. Rechtsberatung

19. Anlagen-/Maschinenbau

20. Immobilienwirtschaft

21. Arbeitskräfteüberlassung

22. Industrie

23. Pharma/Biotechnologie

24. Krankenhäuser/(Teil-)Stationäre

Einrichtungen

25. Nahrungsmittel-/Konsumgüterherstellung

26. Papierindustrie

27. Energie

28. Öffentlicher Dienst

29. DIY-/Zoofachhandel

30. Bekleidungseinzelhandel

31. Unterhaltungsmedien-/

-elektronikeinzelhandel

32. Facility-/Security-Services

33. Medien/Werbung

34. Drogerie/Accessoires

51


DIE 200 BEST RECRUITERS 2018/19

Nachfolgend aufgelistet sind die 200 bestplatzierten

Arbeitgeber Österreichs, nach Branchen

sortiert. Mit Gold sind jene Unternehmen gekennzeichnet,

die in ihrer Branche durch besondere

BewerberInnen-Orientierung, Transparenz und

Wertschätzung den 1. Platz erreichen konnten und

somit das BEST-RECRUITERS-Siegel in Gold tragen

dürfen. Weitere Details zur BEST-RECRUITERS-Siegelvergabe

finden Sie auf Seite 50.

BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

Medien/Werbung 1 1 HEROLD Business Data GmbH

2 148 Moser Holding AG

3 184 Regionalmedien Austria AG

Anlagen-/Maschinenbau 1 21 SSI Schäfer Automation GmbH

2 37 TGW Logistics Group GmbH

3 79 PÖTTINGER Landtechnik GmbH

4 109 PALFINGER AG

5 124 Meusburger Georg GmbH & Co KG

6 144 KNAPP AG

7 145 Wacker Neuson Linz GmbH

8 166 Haas Food Equipment GmbH

9 172 AVL LIST GmbH

10 176 Doppelmayr Seilbahnen GmbH

Arbeitskräfteüberlassung 1 30 Trenkwalder Personaldienste GmbH

2 64 APS Austria Personalservice GmbH & Co KG

3 126 ManpowerGroup GmbH

4 149 Siemens Personaldienstleistungen GmbH

5 164 teampool personal service gmbh

6 169 TTI Personaldienstleistung GmbH & Co KG

7 200 POWERSERV Austria GmbH

Ambulante Pflege/Betreuung 1 52 Fonds Soziales Wien

2 73 Hilfswerk Niederösterreich Betriebs GmbH

3 143 Österreichisches Rotes Kreuz

52 akademiker/innen-guide 2019


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Mit einem durchdachten Produktportfolio sind wir die erste Adresse, wenn

es um Online-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen in Österreich geht.

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und vieles mehr.

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BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

Automotive/KFZ 1 26 KTM AG

2 32 Polytec Holding AG

3 41 Robert Bosch AG

4 42 Miba AG

5 58 MAHLE Filtersysteme Austria GmbH

6 85 BRP-Rotax GmbH & Co KG

7 97 Rosenbauer International AG

8 125 Magna International Europe AG

9 155 ZKW Group

10 177

11 181 BMW Motoren GmbH

MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH

& MAN Truck & Bus Österreich GesmbH

12 193 WOLFGANG DENZEL AUTO AG

Banken/Finanzdienstleistung 1 7 Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

2 38 Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG

3 57 BAWAG P.S.K.

4 67

5 96 Volksbank Wien AG

Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen

AG

6 133 UniCredit Bank Austria AG

7 159

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien

AG

8 183 Raiffeisen Bank International AG

Versicherung 1 12

Vienna Insurance Group AG

Wiener Versicherung Gruppe

2 49 Allianz Elementar Versicherungs-AG

3 50 Wüstenrot Gruppe

4 86 Helvetia Versicherungen AG

5 187 Generali Versicherung AG

6 194 ERGO Versicherung AG

7 195 Wiener Städtische Versicherung AG

8 198 Zürich Versicherungs-AG

Unterhaltungsmedien-/-

elektronikeinzelhandel

1 102 Thalia Buch & Medien GmbH

2 165 Saturn Austria

54 akademiker/innen-guide 2019


Photo: KISKA

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manufacturer in Europe may just be the perfect opportunity for you.

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BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

Drogerie/Accessoires 1 84 BIPA Parfümerien GesmbH

Bau/Holz 1 6 EGGER Gruppe

2 10 FunderMax GmbH

3 54 Rhomberg Bau GmbH

4 72 Österreichische Bundesforste AG

5 91 STRABAG AG

6 112 Pfeifer Holding GmbH

7 113 Binderholz GmbH

8 137 HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H.

9 142 Kremsmüller Industrieanlagenbau KG

10 151 Doka GmbH

11 173 PORR Group

Dienstleistung 1 8 Österreichische Lotterien GesmbH

2 19 Casinos Austria AG

3 121 Wiener Stadtwerke GmbH

4 146 Wien Holding GmbH

5 154

6 157 KLIPP Frisör GmbH

BEKO Engineering & Informatik GmbH & Co

KG

DIY-/Zoofachhandel 1 98 HORNBACH Baumarkt GmbH

2 127 QUESTER Baustoffhandel GmbH

3 141 bellaflora Gartencenter Gesellschaft mbH

4 171 RWA Raiffeisen Ware Austria AG

5 186 Fressnapf Handels GmbH

top

performance

56 akademiker/innen-guide 2019


Ich hab das

beste team.

Nur wer seinen Job gerne macht, macht ihn auch gut.

Deshalb setzen wir bei BIPA alles daran, ein gutes Arbeitsumfeld

für unsere Mitarbeiter zu schaffen – und das beginnt schon

beim Bewerbungsprozess. BIPA ist stolz darauf den 1. Platz in der

Branche Drogerie/Accessoires in der Best-Recruiters

Studie 2018/2019 erreicht zu haben.


BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

Papierindustrie 1 106 SIG Combibloc GmbH & Co KG

2 170 Sappi Austria Produktions-GmbH & Co KG

Bekleidungseinzelhandel 1 17 Peek & Cloppenburg KG

2 167 Wolford AG

3 191 UNITO – Versand & Dienstleistungen GmbH

Eisen/Metall 1 15 Julius Blum GmbH

2 33 HAI Hammerer Aluminium Industries GmbH

3 47 voestalpine AG

4 93 AMAG Austria Metall AG

5 108 Fronius International GmbH

6 114 Welser Profile GmbH

7 129 Salzburger Aluminium Group

8 130 Mayer & Co Beschläge GmbH

9 150 Plansee Group

Elektro-/Elektronikherstellung 1 55 NOVOMATIC AG

2 75 Infineon Technologies Austria AG

3 77 B&R Industrial Automation GmbH

4 128 Anton Paar GmbH

5 189 Zumtobel Group AG

Gastronomie/Tourismus 1 3 Eurest Restaurationsbetriebs-GmbH

2 11 Österreichisches Verkehrsbüro AG

3 59 Eurotours GmbH

4 103 Gourmet Menü-Service GmbH & Co KG

Großhandel/Vertrieb 1 46 J. u. A. Frischeis GmbH

2 83 Transgourmet Österreich GmbH

3 94 Haberkorn GmbH

4 123 Schachermayer-Großhandels-GmbH

5 199 Metro Cash & Carry Österreich GmbH

Immobilienwirtschaft 1 71 BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

2 120 Immofinanz AG

3 131 CA Immobilien Anlagen AG

4 179 BUWOG AG

58 akademiker/innen-guide 2019


Karrieren beginnen hier – Bewirb Dich auch Du.

ÜBER

UNS

WIR

SUCHEN

WIR

BIETEN

Die NOVOMATIC-Gruppe ist einer der größten Gaming-Technologiekonzerne

der Welt und beschäftigt als Produzent und Betreiber rund

30.000 Mitarbeiter. Wir sind auf stetiges, kontrolliertes und nachhaltiges

Wachstum ausgerichtet und verfolgen diese erfolgreiche Strategie auch

weiterhin konsequent.

Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt, Vertrauen und interkulturelle

Zusammenarbeit die Basis für ein erfolgreiches Miteinander innerhalb des

Konzerns bilden. Unsere Mitarbeiter und ihr Wohlergehen sind uns

wichtig, daher bieten wir vielfältige und individuelle Incentives.

Für das abwechslungsreiche Aufgabengebiet bei NOVOMATIC suchen wir

sowohl engagierte Uni- als auch FH-Absolventen aus wirtschaftlichen und

technischen Studienrichtungen. Der Karrierestart gelingt erfolgreich durch

Traineeprogramme, Praktika und den direkten Einstieg in eine Vollzeitbzw.

Teilzeitposition.

NOVOMATIC besticht durch ihre einzigartige Innovationskraft. Darum

nimmt Forschung und Entwicklung einen besonders hohen Stellenwert

ein. Wir bieten somit die Möglichkeit in einem besonders kreativen,

gesicherten Arbeitsumfeld tätig zu sein, in dem Wissen und Fähigkeiten

in spannenden Aufgabengebieten weiterentwickelt und dadurch die

Zukunft innovativ mitgestaltet werden kann.

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BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

Energie 1 22 VERBUND AG

2 31 Vorarlberger Kraftwerke AG

3 70 EVN AG

4 115 ENERGIEALLIANZ Austria GmbH

5 138 Energie AG Oberösterreich

6 140 Austrian Power Grid AG

7 161 Energie Direct

8 178 OMV AG

Industrie 1 60 Sony DADC

2 76 ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG

3 82 KAINDL FLOORING GmbH

4 92 Tyrolit-Schleifmittelwerke Swarovski KG

5 147 STIHL Tirol GmbH

6 180 Banner GmbH

Krankenhäuser/(Teil-)Stationäre

Einrichtungen

1 62

Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs-

und Management GmbH

2 81 Kardinal Schwarzenberg Klinikum GmbH

3 90

4 117

Oberösterreichische Gesundheitsholding

GmbH

Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft

– KABEG

5 135 Krankenhaus der Elisabethinen Linz

6 156 Klinikum Wels-Grieskirchen GmbH

Möbeleinzelhandel 1 63

2 87 XXXLutz KG

Dänisches Bettenlager Handelsgesellschaft

m.b.H.

3 163 IKEA Möbelvertrieb OHG

4 185 K. Ludwig Ges.mbH

Transport/Verkehr/Logistik 1 9 WALTER GROUP

2 66 ÖBB-Konzern

3 80 Gebrüder Weiss GmbH

4 89 SCHENKER & CO AG

5 174 Wiener Linien GmbH & Co KG

60 akademiker/innen-guide 2019


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Stromunternehmen

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ein anderer in Europa auf die Kraft des Wassers – und auf die Energie und Kompetenz

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Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertrauen wir von Anfang an.

Wir bieten Ihnen ein hohes Maß an Eigenverantwortung in einem

State-of-the-art Arbeitsumfeld mit einem interdisziplinären Kreis von

Top-Expertinnen und -Experten. Denn nur so können wir uns weiterentwickeln

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BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

Facility-/Security-Services 1 27 ISS Facility Services GmbH

2 53 Saubermacher Dienstleistungs AG

3 111 Markas GmbH

Lebensmitteleinzelhandel 1 23 HOFER KG

2 74 Lidl Österreich

3 110 Penny Österreich

4 139 MERKUR Warenhandels AG

5 152 REWE International AG

6 153 BILLA AG

7 160 Sutterlüty Handels GmbH

8 192 MPREIS Warenvertriebs GmbH

Nahrungsmittel-/Konsumgüterherstellung

1 95 Henkel Central Eastern Europe GmbH

2 104 Coca-Cola HBC Austria GmbH

3 134 Nestlé Österreich GmbH

4 136 Stieglbrauerei zu Salzburg GmbH

5 168 RAUCH Fruchtsäfte GmbH & Co OG

6 190 Philip Morris Austria GmbH

Öffentlicher Dienst 1 24 Wirtschaftskammer Österreich

2 35 Bundesrechenzentrum GmbH

3 68 Land Oberösterreich

4 78 Finanzmarktaufsicht

5 116 Bundesministerium für Finanzen

6 196 Stadt Wien

7 197 Wirtschaftskammer Wien

Rechtsberatung 1 16

2 20

WOLF THEISS Rechtsanwälte

GmbH & Co KG

Fellner Wratzfeld & Partner Rechtsanwälte

GmbH

3 34 Schönherr Rechtsanwälte GmbH

4 99

5 101

CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati

Rechtsanwälte GmbH

CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte

GmbH

6 107 Freshfields Bruckhaus Deringer LLP

62 akademiker/innen-guide 2019


est recruiters

MEINE ISS –

MEINE PERSPEKTIVE.

„Auslandserfahrung und

interne Weiterbildung im Bereich

Key Account Management –

das macht ISS für mich.“

Sophie Bachler

ISS Trainee 2017-2019

„ISS zeichnet sich durch Bescheidenheit

und Bodenständigkeit

aus – die menschliche

Komponente ist omnipräsent.“

Xixia Chen

ISS Trainee 2017-2019

„Abwechslung, individuelle

Karriereplanung und

Aufstiegschancen – das ist

ISS für mich!“

Lisa Palme

ISS Trainee 2017-2019

63


BRANCHE

BRANCHEN-

PLATZ

GESAMT-

RANKING

ARBEITGEBER

IT/Software/Telekommunikation 1 25 Kapsch Group

2 40 karriere.at GmbH

3 44 Raiffeisen Software GmbH

4 100 Frequentis AG

5 119 RadarServices Smart IT-Security GmbH

6 122 T-Mobile Austria GmbH

Personalberatung 1 14 Hays Österreich GmbH

2 39 KERN engineering careers GmbH

3 43 mein-personaler Personalservice GmbH

4 48 epunkt GmbH

5 56 Vace Engineering GmbH

6 132 Experis Services GmbH

7 158 HR Consulting Alexander Wozak GmbH

Pharma/Biotechnologie 1 13 ERBER Group

2 29 Greiner Bio-One GmbH

3 69 Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

4 105 Roche in Österreich

Unternehmensberatung/

Wirtschaftsprüfung

1 2 BDO Austria GmbH

2 4 PwC Österreich GmbH

3 5 EY Österreich

4 18 Deloitte Österreich

5 28 zeb

6 45 TPA Austria

7 61 Accenture GmbH

8 65 KPMG Austria GmbH

9 88

LBG Österreich GmbH Wirtschaftsprüfung &

Steuerberatung

10 162 The Boston Consulting Group GmbH

11 175 Roland Berger GmbH

12 182

Grant Thornton Unitreu GmbH – Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungsgesellschaft

13 188 Capgemini Consulting Österreich AG

Chemie 1 36 Treibacher Industrie AG

2 51 TIGER Coatings GmbH & Co. KG

3 118 hollu Systemhygiene GmbH

64 akademiker/innen-guide 2019


est recruiters

Kapsch Group

Der richtige Drive für Ihre Karriere?

Bei uns kommt Ihre Zukunft ins Rollen.

Nach dem Master geht’s los: Am besten bei Kapsch, einem der führenden Technologieunternehmen

Österreichs mit mehr als 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. Gestalten Sie

mit uns die digitale Welt von morgen. Mit Innovationen für Kommunikation,

Verkehr, Infrastruktur. Sprechen Sie mit uns über Ihre persönlichen

Karriere-Perspektiven, internationale Traineeships und

spannende Zukunftsprojekte. Wir freuen uns.

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65


JOBAUSWAHL

WO IST MEIN JOB?

Wer aus der Vielfalt an Quellen für Jobangebote die attraktivsten Jobs herausfiltern

will, braucht viel Know-how. Doch welcher Weg ist der beste, um an den passenden

Job zu gelangen?

JOBANGEBOTE FINDEN

Wie findet man sein Traumunternehmen?

Wie finden Sie die konkrete Stelle, die zu Ihnen

passt?

• Das Jobangebot des AKADEMIKERiNNEN-GUIDE

2019 von CAREER ist mit 200 Spitzen-Arbeitgebern

die analoge Adresse für die Top-Jobs am

„jungen Arbeitsmarkt“. Die digitale Adresse ist:

• Denken Sie bei Online-Stellenmärkten auch

an kleinere, spezialisiertere Jobbörsen und an

Google.

• Das eigene Netzwerk ist ebenfalls eine Ressource,

die man unbedingt nutzen sollte.

• Die meisten Unternehmen schreiben aktuelle

Jobangebote auf ihrer Website aus und bieten

auch gleich die Möglichkeit zu einer Online-Bewerbung

an.

• Die Stellenanzeigen in Tageszeitungen sind nach

wie vor eine interessante Jobquelle. „DER STAN-

DARD“, „Die Presse“ und „Kurier“ sind wichtige

überregionale Medien.

• PersonalberaterInnen spielen als Vermittler eine

wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt AnbieterInnen,

die auf den „jungen Arbeitsmarkt“

oder auf spezielle Branchen spezialisiert sind;

es gibt aber auch Headhunter, die ausschließlich

internationale Top-Jobs präsentieren.

NETZWERKE NUTZEN

Die persönlichen Kontakte und Netzwerke werden

immer wichtiger. Etwa ein Drittel aller Stellen wird

über Netzwerke vergeben. Ein breit gefächertes

und verlässliches Netzwerk ist ein wichtiger Faktor

für beruflichen Erfolg und persönliche Karriere.

Daran sollte man schon früh denken und arbeiten.

Fast jede höher bildende Schule hat eine Art AbsolventInnen-Club,

durch den man mit ehemaligen

LehrerInnen und SchulkollegInnen in Kontakt bleiben

kann. Auch Universitäten bieten Alumni-Clubs,

in denen Sie netzwerken können. Eine grenzübergreifende

Alumni-Organisation finden Sie unter:

www.alumni-clubs.net

TIPP

Denken Sie langfristig. Nur weil Ihnen manche

Kontakte im Moment scheinbar keinen Vorteil

bringen, heißt das nicht, dass sich das in

Zukunft nicht ändern kann.

• Auch in Branchenmagazinen sind interessante

Jobangebote zu finden.

Die wichtigsten Tipps, um ein gutes

Netzwerk aufzubauen:

• „Viel hilft viel” trifft in diesem Fall nicht zu. Es

kommt nicht auf die Größe, sondern auf die

Qualität Ihres Netzwerks an.

66 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

• Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Es gibt

auch die Möglichkeit, in bestehende Netzwerke

einzutreten.

• Wichtig ist die Heterogenität der Gruppe.

TIPP

Wenn Sie sich für ein Unternehmen interessieren,

das momentan keine offenen Stellen

ausgeschrieben hat, zögern Sie nicht, sich

initiativ zu bewerben.

• Stichwort Visitenkarten: Haben Sie immer Ihre

Karte parat und sammeln Sie Visitenkarten

anderer Menschen.

Die Personalabteilung kann Ihnen Auskunft

geben, wie Ihre Bewerbung aussehen soll und

an wen sie zu richten ist.

• Besuchen Sie gezielt Alumni-Veranstaltungen.

• Freiwilligenarbeit verursacht zwar Aufwand,

bringt Ihnen aber zahlreiche Kontakte und

Möglichkeiten.

Ein gut funktionierendes Netzwerk

kann Ihrer Karriere den nötigen

Schwung geben. Achten Sie aber auf gut

ausgewählte Kontakte!

STELLENANZEIGEN

Aus einer Stellenanzeige lassen sich viele nützliche

Informationen ziehen, mit denen man sich ein

gutes Bild der Position an sich und des Unternehmens

machen kann.

Je präziser die Anzeige formuliert ist, desto professioneller

ist das Recruiting und desto mehr Wert

wird auf MitarbeiterInnen gelegt.

Professionelle Anzeigen enthalten folgende

Informationen:

• Art des Unternehmens, Branche

• Ansprechperson für Rückfragen

• Produkte bzw. Leistungen

• Standort

• Position, Aufgabengebiet

• Eintrittstermin

• Anforderungen an den/die BewerberIn (fachlich,

persönlich)

• Leistungen, die das Unternehmen für seine

MitarbeiterInnen erbringt

• Gehalt

Im Zuge der BEST-RECRUITERS-Erhebung 2018/19

wurden an die 500 Top-Arbeitgeber Österreichs

je drei Bewerbungen auf ausgeschriebene Stellen

und eine Initiativbewerbung versendet: 74 % der

Arbeitgeber akzeptierten auch Initiativbewerbungen

(ab S. 46).

JOBS IM ÖFFENTLICHEN DIENST

Für alle Jobs im öffentlichen Dienst gilt – mit wenigen

Ausnahmen – Ausschreibungspflicht. Wenn

eine ressortinterne Anfrage sowie eine Anfrage bei

der im Bundeskanzleramt eingerichteten „Jobbörse“

ergeben hat, dass für einen Arbeitsplatz kein

geeignete/r KandidatIn aus dem Bundesdienst zur

Verfügung steht, wird eine öffentliche Ausschreibung

eingeleitet. Die Stelle wird dann u. a. in der

Jobbörse der Republik ( www.jobboerse.

gv.at) ausgeschrieben.

Die Berufsbilder im öffentlichen Dienst sind auf

Bundesebene sehr vielfältig. Informieren Sie

sich im Detail auf den Homepages der einzelnen

Ressorts.

EU-JOBS

Nicht nur aufgrund der Bezahlung ist ein Job in

einer EU-Institution hochattraktiv. Qualifikation ist

hier das wichtigste Stichwort. Meist reicht nicht

nur die Kenntnis einer der EU-Amtssprachen aus,

man muss auch mindestens eine zweite Gemeinschaftssprache

sprechen. Besonders wichtig sind

naturgemäß englisch und französisch.

67


Wer an Jobs in der EU denkt, denkt zumeist zuerst

an die Verwaltung. Die Europäische Union bietet

aber eine große Brandbreite an Karrieremöglichkeiten

und vor allem spannende Aufgabestellungen

im Bereich der Forschung.

Grundsätzlich gibt es zwei Beschäftigungsmöglichkeiten

bei Institutionen in der EU:

• Beamtenlaufbahn: Die BeamtInnen auf Lebenszeit

werden auf dem Wege allgemeiner Auswahlverfahren

eingestellt.

• Befristete Tätigkeit: Neben BeamtInnen

werden in der EU auch Vertragsbedienstete

mit meist zeitlich befristetem Dienstverhältnis

eingestellt. Um einen solchen Job zu ergattern,

müssen Sie Ihre Fähigkeiten nachweisen und

sich einem Gespräch stellen.

Jobs werden entweder direkt auf der Seite der

jeweiligen Institution oder auf der Jobbörse der

Republik veröffentlicht.

Mitunter werden EU-Stellenausschreibungen auch

in österreichischen Tageszeitungen (z. B. „Die

Presse“, „DER STANDARD“, „Kurier“), meist in der

Wochenendausgabe, inseriert.

WICHTIG!

Informieren Sie sich über laufende und geplante

Auswahlverfahren auf der Webseite des

EPSO (Europäisches Amt für Personalauswahl):

http://epso.europa.eu

DIE WICHTIGSTEN

ONLINE-STELLENBÖRSEN

Im Web können BewerberInnen mittlerweile zwischen

zahlreichen Online-Stellenbörsen wählen,

aber nicht jede Jobbörse ist für jede/n BewerberIn

gleichermaßen passend. Interaktive Jobbörsen von

heute bieten Stellensuchenden viele Möglichkeiten

und Zusatzfeatures, welche die Suche nach der

passenden Anstellung vereinfachen sollen.

KARRIERE.AT

Die richtigen KandidatInnen zum richtigen Unternehmen

bringen – dieses Ziel verfolgt Österreichs

größte, bekannteste und reichweitenstärkste

Online-Stellenbörse.

karriere.at ist Österreichs größtes Karriereportal

und stellt offene Stellen aus den vielfältigsten

Branchen zur Verfügung. Laufend aktuelle

Jobangebote, eine eigene BewerberInnen-Datenbank,

aber auch der Job-Alarm sowie eine eigene

Netzwerkfunktion erhöhen die Chance auf einen

neuen und passenden Job.

Auch dem Trend zur mobilen Nutzung wird mit der

kostenlosen karriere.at-App, die täglich aktuelle

Karriere-Infos und standortbasierte Stellenangebote

bietet, Rechnung getragen. Der Blick hinter die

Kulissen eines Unternehmens erwartet Bewerber-

Innen durch den karriere.reporter. MitarbeiterInnen-Interviews

und ein videogestützter Unternehmensrundgang

gewähren zusätzlich interessante

Einblicke.

DERSTANDARD.AT/KARRIERE

Mit gehobenen und qualifizierten Stellenangeboten

hat sich die Karriereseite von

derStandard.at etabliert und mit diesem Profil

ein Alleinstellungsmerkmal am österreichischen

Markt der Online-Jobbörsen erarbeitet.

Die NutzerInnen sind überdurchschnittlich hoch

gebildet, etwa ein Drittel besitzt Maturaniveau

und knapp ein Viertel der UserInnen sind AkademikerInnen.

Die Online-Stelleninserate stehen BewerberInnen

über die Website zur Verfügung – neben einem

eigenen Karrierepool kann auch über die kostenlose

JobStandard-App zugegriffen werden.

BESTE-STELLEN.AT

Durch die Kooperation der „Oberösterreichischen

Nachrichten“ und der „Salzburger Nachrichten“

68 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

ist eine weitere Plattform am Online-Stellenmarkt

vertreten:

beste-stellen.at liefert „beste Jobs für

beste Bewerber“. Fach- und Führungskräfte sind

gut beraten, diese Jobbörse zu nutzen und so

ansprechende und passende Jobs zu finden. Die

Stellenbörse profitiert von der ausgedehnten

Reichweite.

Auch auf YouTube ist beste-stellen.at zu finden,

zusätzlich erleichtert ein eigener Job-Agent auf

Facebook die Suche. Bei jeder getätigten Abfrage

auf der Karriere-Website kann dieser angelegt

werden, um alle passenden Jobs automatisch und

kostenlos ins eigene Postfach zu übermitteln.

MONSTER

Auf dem international vernetzten Stellenmarkt

Monster stehen Interessierten mehrere

tausend Stellenangebote zur Verfügung.

Bewegtbildeinbindung in Stelleninseraten oder

auch die Verknüpfung zu Social-Media-Kanälen ist

längst Usus bei Monster. Dabei wird nicht nur auf

altbekannten Social Websites getwittert, gebloggt

oder geyoutubed – auch die digitale Pinnwand

von Pinterest kommt zum Einsatz.

Mit einer eigenen App ist Monster über BeKnown

auf Facebook vertreten und bietet InteressentInnen

damit einen einfachen Weg in den Bewerbungsprozess

– und das direkt auf der Plattform.

Ohne das soziale Netzwerk zu verlassen, erhalten

BewerberInnen damit einen direkten Draht zum

Recruiting-Personal und können ihr eigenes berufliches

Netzwerk aufbauen.

MEINJOB.AT

Auf der Karriere-Plattform

meinjob.at erreichen tausende Stellenangebote

interessierte BewerberInnen. Über ein

Karriere-Center finden sich wertvolle Tipps und Informationen

zum Thema Bewerbung und Karriere.

Über die bloße Jobsuche hinaus werden BewerberInnen

begleitet und beraten – ein eigener

Karriere-Blog und die Verknüpfung mit Social

Media stellen dabei nötige Voraussetzungen dar,

um auch die jeweiligen Zielgruppen anzusprechen.

STEPSTONE

Durchaus umfassende Stellenangebote für Fachund

Führungskräfte aus den verschiedensten

Branchen finden sich auch auf

stepstone.at. Mit tausenden topaktuellen

Stellenangeboten und eigens eingerichteten Zielgruppen-Channels

finden sich Inserate rund um

den Bereich Universität und Berufsstart.

Bequem können auch über diese Stellenbörse Jobs

per E-Mail angefordert werden und über Facebook

oder Twitter sind InteressentInnen stets up to date.

BEST CAREER

DAS KARRIERE-COCKPIT

Einen erfrischend anderen Zugang bietet BEST

CAREER: Im Gegensatz zu herkömmlichen

Online-Stellenbörsen ist BEST CAREER ein

innovatives BewerberInnen-Cockpit, das einfach

und spielerisch ein digitales Steuern der eigenen

Karriere ermöglicht.

BEST CAREER zeigt AkademikerInnen nicht nur

ihren realistischen Wert am Arbeitsmarkt, sondern

auch, wie sie diesen steigern können. Damit sie im

richtigen Job das bekommen, was sie verdienen.

Zusätzlich deckt BEST CAREER auf, welches

Potenzial in einem selbst steckt und wie sich der

Lebenslauf perfektionieren lässt.

69


SCHLUSS

MIT ABSAGEN.

STEP

1

Geh auf

best-career.at

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2

CV hochladen.

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Zurücklehnen.


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WEITERE ONLINE-ADRESSEN

ZUR JOBSUCHE:

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www.ams.at

www.best-career.at

www.candidatis.at

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www.careerjet.at

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www.experteer.at

www.glassdoor.at

www.green-jobs.at

www.hogastjob.com

www.hokify.at

www.horizontjobs.at

www.hotelcareer.at

www.job.at

www.jobboerse.gv.at

www.job-consult.com

www.jobisjob.at

www.jobsaustria.at

www.jobs.tt.com

www.jobspot.at

http://karrierenews.diepresse.com

www.kurier.at/karrieren

www.laendlejob.at

www.metajob.at

www.studentjob.at

www.tucareer.com

www.unijobs.at

www.uniport.at

www.willhaben.at/jobs

www.xing.com/jobs

www.zbp.at

DIE WICHTIGSTEN

KARRIEREMESSEN

Im Recruiting von heute gilt: Wer miteinander arbeiten

möchte, der sollte sich auch kennenlernen.

Der Besuch von Karrieremessen ermöglicht einen

persönlichen Austausch zwischen Arbeitgebern

und potenziellen MitarbeiterInnen. In Österreich

finden quer durch alle Bundesländer regelmäßig

Messen statt. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung

sprechen Karrieremessen nicht nur SchülerInnen

und Auszubildende an – auch für Studierende

und AkademikerInnen werden zielgerichtete

Messen veranstaltet.

Getreu dem Motto „Dabei sein ist alles“ betreiben

bereits zahlreiche Arbeitgeber zielgerichtetes Recruiting

über Jobmessen – ein geeigneter Rahmen

somit, um Laufbahnplanung, Fortbildung und

Networking miteinander zu verbinden. Karrieremessen

bieten vor allem den Vorteil, innerhalb von

begrenzter Zeit eine große Anzahl an Unternehmen

kennenzulernen – und das persönlich. Bei

guter Vorbereitung auf die Messe kann fast nichts

schiefgehen, um dem potenziellen Arbeitgeber ein

gutes Bild von sich zu vermitteln.

Neben gut ausgewählter Kleidung und professionellem

Verhalten ist auch das nötige Wissen über

das Unternehmen der Wahl mitzubringen. Für die

Messe gelten schließlich dieselben Kriterien wie

für ein Bewerbungsgespräch, und hierbei zählt vor

allem der erste Eindruck, den BewerberInnen beim

Unternehmen hinterlassen.

TIPP

Suchen Sie sich im Vorfeld die fünf für Sie

interessantesten Unternehmen aus und

informieren Sie sich ausführlich über die

Tätigkeitsbereiche und vor allem die Unternehmensphilosophie.

Doch Vorbereitung ist nicht alles.

MesseteilnehmerInnen werden mit einem lauten

und oft hektischen Umfeld konfrontiert. Sie haben

dann mehrere Möglichkeiten, darauf zu reagieren:

• TeilnehmerInnen, die sich durch nichts aus der

Ruhe bringen lassen, können mit einem souveränen

Auftritt auf der Messe punkten.

72 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

ZBP.AT

JOBS

während

und nach

— derWU!

73


• Sind die Umstände zu turbulent, ist es am

sinnvollsten, einen Gesprächstermin abseits der

Messe zu vereinbaren.

WICHTIG!

Vermitteln Sie dem Arbeitgeber, dass verstärktes

Interesse am Unternehmen besteht. Immer

wieder gibt es auf Jobmessen auch konkrete

Jobangebote.

Die größte und wohl bekannteste Karrieremesse

für Studierende und AbsolventInnen in Wien stellt

die Recruiting-Messe der WU Wien in Kooperation

mit dem Alumnidachverband der BOKU dar:

Die Career Calling lockt regelmäßig tausende

BesucherInnen an und bringt Unternehmen und

Interessierte in direkten Kontakt. Hauptaugenmerk

wird dabei auf den wirtschaftswissenschaftlichen,

technischen sowie naturwissenschaftlichen

Bereich gelegt.

Auf einer der größten Karrieremessen Oberösterreichs,

dem JKU Karrieretag der Kepler Society,

können ebenfalls gute Kontakte geknüpft werden.

Ebenso auch auf der TECONOMY in Linz. Diese

Messen bieten neben Fachbereichen auch für

Berufe des Rechtswesens Kontaktmöglichkeiten.

Interessierte können die Gelegenheit nutzen,

einen Tag lang marktführende Unternehmen

kennenzulernen, nehmen an Gewinnspielen und

KARRIEREMESSEN WEB

ABSOLVENT

BeSt3

Career Calling

CAREER & COMPETENCE

connect

Contacta

Karrieretage – Messe für Gesundheitsberufe

EXCELLENCE

Fair&creative

fair.versity Austria

FH Kufstein Meet & Match

FH Kärnten Meet & Match

FH Oberösterreich Karrieremesse Wels, Steyr

JKU Karrieretag Linz

Jobmesse FH Vorarlberg

FH Oberösterreich Karrieremesse Wels, Steyr

JKU Karrieretag Linz

Jobmesse FH Vorarlberg

JUS SUCCESS

www.absolvent.at/

bestinfo.at

www.careercalling.at

www.career-competence.at

www.aau.at/alumni-karriere/connect/

www.fhs-contacta.at/

www.karrieretage.at/

excellence-messe.uni-graz.at/

https://faircreative.at/

www.fairversity.at/

www.fh-kufstein.ac.at

www.fh-kaernten.at

www. fh-ooe.at

www.karrieretag.at

www.fhv.at

www.fh-ooe.at

www.karrieretag.at

www.fhv.at

www.jussuccess.at/home/

74 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

Workshops teil und können ihren Lebenslauf

einem CV-Check unterziehen. Österreichs größte

interdisziplinäre Messe für JungakademikerInnen

aller Studienrichtungen ist die Uni Success. Sie

bietet Informationen zu den Themen internationale

Karriere, konkrete Berufsfelder, Unternehmenspräsentationen,

wichtige Arbeitsmarktinfos, Angebote

zur Weiterbildung sowie zu Soft Skills.

Der gut besuchte TUday ist die Jobmesse der

Technischen Universität Wien, Österreichs größter

Forschungs- und Bildungseinrichtung für Technik

und Naturwissenschaft. Neu im Programm sind

Branchentalks zu tagesaktuellen Themen. Auf

diesem Landeplatz für engagierte TechnikerInnen

und Top-Arbeitgeber können immer wieder Studierende

und AbsolventInnen in Richtung zukünftige

Karriere abheben.

Für spezifischere Zielgruppen gibt es weitere

Jobmessen: Für Studierende und AbsolventInnen

der Rechtswissenschaften präsentieren sich unter

anderem Unternehmen verschiedenster Branchen

auch jährlich auf der JUS SUCCESS am Juridicum

Wien. CAREER & Competence hat den Anspruch,

Absol ventInnen auch an lokale Unternehmen zu

vermitteln.

TIPP

Viele Wege führen zum Ziel!

Um Ihren Traumjob zu finden, müssen Sie sich

verschiedener Kanäle bedienen. Studieren Sie

Stellenanzeigen, bauen Sie Netzwerke auf

und knüpfen Sie auf Karrieremessen direkten

Kontakt zu Ihrem Wunscharbeitgeber.

KARRIEREMESSEN WEB

Karriereforum

life-science-success

MASTER AND MORE Messen

Recruiting Forum

mission:SUCCESS

Teconomy

TUday

UNI SUCCESS

WU Praktikumstag

TECONOMY Graz

TECONOMY Leoben

TECONOMY Linz

TECONOMY Salzburg

TECONOMY Wien

TUday

Uni Success

WU Praktikumstag

www.karriereforum.eu/

www.life-science.eu/life-science-success/

www.master-and-more.at/master-andmore-das-master-portal-oesterreichs.html

www.mci4me.at/de/services/career-center/

recruiting-forum

www.fhwn.ac.at/Jobmesse

www.iaeste.at/fuer-studierende/karrieremessen/

http://tuday.tucareer.com/

https://www.uniport.at/uniport-fuer-studierende/

www.zbp.at

www.iaeste.at/de/career_fairs

www.iaeste.at/de/career_fairs

www.iaeste.at/de/career_fairs

www.iaeste.at/de/career_fairs

www.iaeste.at/de/career_fairs

http://tuday.tucareer.com

www.uni-success.at

www.zbp.at

75


Österreichs Öffentlicher Dienst –

Chancen für alle

Vielfalt und Möglichkeiten im Bundesdienst

In Österreich wird die öffentliche Verwaltung vom

Bund, den neun Ländern sowie mehr als 2.000

Gemeinden wahrgenommen. Zusätzlich zu den

Gebietskörperschaften lassen sich auch Sozialversicherungsträger,

gesetzliche Interessenvertretungen

(Kammern) und weitere an der Erstellung öffentlicher

Leistungen beteiligte Rechtsträger dem

„Öffentlichen Dienst“ im weiteren Sinn zurechnen.

Neben den sozusagen „klassischen“ Aufgabenbereichen,

wie Schul- und Sozialwesen, Recht und

Sicherheit oder Steuer- und Abgabenverwaltung sowie

Finanzwesen, in denen ein großer Teil der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Bundes beschäftigt

ist, sind öffentlich Bedienstete noch in zahlreichen

anderen Tätigkeitsbereichen engagiert. Zu nennen

wären hier beispielsweise Aufrechterhaltung und

© Bundespressedienst/BKA

Verbesserung der Infrastruktur, Lebens- und Arzneimittelsicherheit,

Umwelt- und Naturschutz, Gesundheitswesen

etc.

Vor allem im eigentlichen Verwaltungsbereich der

Bundesministerien, der auf neue Herausforderungen

am raschesten reagieren und organisatorisch

gesehen eine Schlüsselfunktion einnehmen muss,

findet sich eine Fülle an Aufgabenbereichen. Das

Qualifikationsspektrum umfasst Juristinnen und Juristen,

Technikerinnen und Techniker, betriebs- und

volkswirtschaftliche Berufe, die Absolventinnen und

Absolventen von geisteswissenschaftlichen Studien,

Psychologinnen und Psychologen sowie Fachexpertinnen

und Fachexperten zahlreicher anderer Wissensgebiete

und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im Bereich Organisation und Administration.

Arbeitsplatzqualität, Image und Realität

Interne Befragungen der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zeigen, dass bei Bundesbediensteten

hinsichtlich Tätigkeiten und Anforderungen grundsätzlich

eine hohe Zufriedenheit besteht. Zusätzlich

erweisen sich die Vereinbarkeit von Beruf und

Familie und die Sicherheit des Arbeitsplatzes als

wichtige Faktoren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

wissen, welche Leistungen man von ihnen

erwartet, können sich mit ihren Aufgaben in hohem

Maß identifizieren und schätzen die Freiräume für

eigenständiges Arbeiten.

Das Image des Öffentlichen Dienstes mag zwar gelegentlich

von der einen oder anderen Pauschalie-

76 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

rung geprägt sein, die sich ungeachtet der massiven

Veränderungen der letzten Jahrzehnte hartnäckig

hält. Es zeigt sich jedoch, dass derartige Verallgemeinerungen

über den öffentlichen Dienst weichen,

je umfassender die Kenntnis über Aufgaben und Tätigkeitsfelder

der Bereiche des öffentlichen Dienstes

ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten

verantwortungsvoll, professionell und möglichst

unmittelbar für ein sehr vielfältig ausdifferenziertes

Gemeinwohl.

Arbeitgeber mit Verantwortung

Die Stärken des Arbeitgebers Bund mit seinen über

130.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen

auf der Hand:

• Hier bieten sich herausfordernde Aufgabenfelder,

geht es doch um nichts Geringeres als das Wohl,

die Gestaltung und Weiterentwicklung des Landes.

Der öffentliche Dienst nimmt seine soziale Verantwortung

ernst: Frauenförderquote, Einhaltung der

Behinderteneinstellungspflicht, Ausbildung junger

Menschen und faire Entlohnung sind nur einige

der zum Einsatz gelangenden Instrumentarien.

• Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die

Sicherheit des Arbeitsplatzes werden gewährleistet.

Vielfältige Tätigkeitsbereiche und Mobilitätsangebote

ermöglichen den Wechsel der Berufslaufbahnen

innerhalb des Bundesdienstes und Arbeiten im

europäischen und internationalen Zusammenhang.

© Bundespressedienst/BKA

Professionelles Personalmanagement

Ein modernes Recruitingsystem und zeitgemäße Verfahren

(bis hin zu computerbasierten, barrierefreien

Eignungsprüfungen) sind für die Personalauswahl

selbstverständlich. Daran schließt als zentrales Instrument

der Personalentwicklung die Aus- und Weiterbildung

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der

gesetzlich verankerten Grundausbildung wird die individuelle

Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aktiv unterstützt. In wissensbasierten

Tätigkeitsbereichen, wie sie die öffentliche Verwaltung

zu gewährleisten hat, stellt die Qualifikation der

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein besonderes Gut

dar. Lebenslanges Lernen bleibt im Bundesdienst kein

Schlagwort: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können

laufend ihre Kompetenzen bei Bildungseinrichtungen

wie der Bundesfinanz-, Sicherheits- und Landesverteidigungsakademie

erweitern und vertiefen. Eine

gesamtstrategische Bedeutung kommt der ressortübergreifenden

Verwaltungsakademie des Bundes zu.

Verwaltungsakademie des Bundes

Die Verwaltungsakademie des Bundes schafft mit

dem breit gefächerten Bildungsprogramm die

Grundlage für eine innovative Verwaltung.

Dabei verfolgt sie die nachfolgenden Ziele:

1. Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zur Sicherstellung fachlicher und formaler

Kompetenzen sowie Optimierung der Arbeitsprozesse

2. Berücksichtigung von Anforderungen des Bundesdienstes

und Unterstützung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bei Karriereentwicklung und

Berufslaufbahnoptimierung (durch fachliche und

persönliche Bildungsangebote)

3. Unterstützung der Organisationsentwicklung

durch Wissensvermittlung und Kompetenzerweiterung

in relevanten Themenbereichen der öffentlichen

Verwaltung – etwa der wirkungsorientierten

Verwaltungssteuerung.

77


Insgesamt bietet die Verwaltungsakademie des

Bundes in derzeit 20 Themenfeldern ein reichhaltiges

Bildungsprogramm mit über 500 Seminaren und

Trainings. Seminare und Trainings werden den tatsächlichen

Bedürfnissen angepasst und individuelle

Coachings runden die Angebotspalette ab.

Mentoring

„Cross Mentoring“, ein spezielles Frauenförderungsprogramm

des Bundes, bietet den Teilnehmenden

die Möglichkeit, ihren Standort zu bestimmen

und sich hinsichtlich eines zu entwickelnden Zieles

zu orientieren. Bei diesem Prozess unterstützen

Führungskräfte (Mentorinnen und Mentoren) die

Kolleginnen (Mentees) eines anderen Ministeriums,

sie vermitteln Wissen aus ihrer eigenen Erfahrung,

geben Tipps zur Karriereplanung und erleichtern den

Einstieg in berufliche Netzwerke. Ein entsprechendes

Rahmenprogramm (etwa Workshops und Vernetzungstreffen)

und laufende Evaluierungen der

Maßnahmen sind selbstverständlicher Bestandteil

des Maßnahmenpakets.

Im ressortübergreifenden „Innovationsmentoring“

arbeiten engagierte Mentees

in Gruppen über ein

Jahr zusammen, um innovative

Konzepte zu den Bereichen

Bürgerorientierung,

Verwaltungsinnovation,

Entbürokratisierung und

Corporate Social Responsibility

zu entwickeln. Unterstützt

von Führungskräften

der öffentlichen Verwaltung,

erhalten sie die Möglichkeit,

ihre Managementqualitäten

zu vertiefen und

neue, eigene Kompetenzen

auszubilden.

Wissensmanagement und Wandel

Die demografische Entwicklung der Gesellschaft

wirkt sich auch auf den Bundesdienst aus und macht

es notwendig, sich intensiv mit dem Thema Wissensmanagement

auseinanderzusetzen. In den nächsten

13 Jahren wird beinahe die Hälfte des derzeitigen

Personals in Pension gehen. Die unterschiedlichen

Ansätze und Definitionen notwendiger Maßnahmen

wurden 2012 in die „Bundesstrategie Wissensmanagement“

zusammengeführt. Hier wird der sich

abzeichnende Wandel der Organisationskultur als

Chance begriffen.

INFO

Mehr zu den Arbeitsmöglichkeiten im Bundesdienst

erfahren Sie auf den Seiten 230/231.

Werden auch Sie Teil des Bundesdienstes –

Finden Sie Ihre Lieblingsstelle!

www.jobboerse.gv.at

Treffen Sie uns auf Karrieremessen zu einem

persönlichen Beratungsgespräch!

© Regina Aigner/BKA

78 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG DES BMÖDS

bmoeds.gv.at

Finden Sie Ihre

Lieblingsstelle!

www.jobboerse.gv.at

Foto: © GettyImages/Caiaimage/Martin Barraud

Die Jobbörse informiert Sie über aktuelle Stellenausschreibungen

und Lehrstellen des öffentlichen

Dienstes in Österreich.

79


CAREER CENTER

DER HOCHSCHULEN

Die Uni- und FH-eigenen Career Center helfen

dabei, sich auf dem Arbeitsmarkt zurechtzufinden

und einen guten Einstieg in die Berufswelt zu

ermöglichen. Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE von

CAREER präsentiert Ihnen die ersten Adressen, die

Sie beim erfolgreichen Weg auf den Arbeitsmarkt

beraten – und im Idealfall sogar vermitteln.

Institution:

Ansprechperson:

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Standort: Nautilusweg 12

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Mag.ª Roswitha Jost

Mag. a Johanna Ortner

Telefon: +43 463/2700-9317 oder -9313

E-Mail:

Internet:

Alpen-Adria-Universität

Klagenfurt

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 8.00–16.00 Uhr

WER WIR SIND

karriere@aau.at

www.aau.at/karriere

www.facebook.com/alumni.uniklagenfurt

www.facebook.com/connect.kaernten

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

• Jobbörse

• Karriereberatung

• Bewerbungsinformation

• Career Workshops

• Jobletter

• Podiumsdiskussion Karrierewege

• connect – die Job- & Karrieremesse in Kärnten

• Praktikumsevent NEXT

• Karriereprogramm interactive

• Mentoringprogramm Job Shadowing

WARUM EIGENTLICH WIR?

Das Karriere-Service berät und informiert Studierende

und AbsolventInnen bei Fragen rund um die Berufswelt

und Karrierethemen.

Career Center der

Karl-Franzens-Universität Graz

WER WIR SIND

Institution: Karl-Franzens-Universität Graz

Standort: Geidorfgürtel 21/1. Stock, 8010 Graz

Ansprechperson: Sigrid Maxl-Studler

Telefon:

E-Mail:

+43 316/380-1048

careercenter@uni-graz.at

Internet: careercenter.uni-graz.at

Öffnungszeiten:

Mo–Fr nach Vereinbarung

bzw. Mo 9.00–12.00 Uhr ohne Anmeldung

www.facebook.com/career.center.uni.graz

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

Die Karl-Franzens-Universität Graz versteht sich als

Lebenspartnerin, die sich ihren Studierenden auch nach

Studienabschluss verpflichtet fühlt. Bei Fragen zu den

Themen Berufsein-, Um- und Aufstieg erhalten daher

Studierende und AbsolventInnen im Career Center der

Universität individuellen und kostenfreien Rat aus erster

Hand. Neben Trainings und Veranstaltungen geben Beratungsgespräche

neue Impulse, um Aktivitäten erfolgreich

zu gestalten, Strategien zu entwickeln und richtige

Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Nicht zuletzt bietet die Website des Career Centers umfassende

Informationen zu Job- und Praktika-Angeboten,

Bewerbungsunterlagen, Berufsbildern und vielem mehr.

WARUM EIGENTLICH WIR?

Langjährige Erfahrung sowie umfassende Expertise

im akademischen Bereich fließen in Beratungs- und

Veranstaltungsinhalte ein und machen uns zu einem

willkommenen Ansprechpartner.

80 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

KEPLER SOCIETY Alumniclub

und Karrierecenter der Johannes

Kepler Universität Linz

Institution:

Standort:

Ansprechperson:

WER WIR SIND

Johannes Kepler Universität Linz

Altenberger Straße 69, 4040 Linz

Mag. Johannes Pracher

Telefon: +43 732/2468-5133

E-Mail:

kepler-society@jku.at

Internet: www.ks.jku.at

Öffnungszeiten:

Mo–Do 9.00–16.00 Uhr, Fr 9.00–12.00 Uhr

https://goo.gl/xfjqUy

https://goo.gl/UCJaC5

https://goo.gl/jCcvBh

https://www.instagram.com/kepler.society

WAS WIR BIETEN

Platz für Beratung und Karriere

Frisch, stark und inspirierend: Unser Ziel ist, dich bestmöglich

durch vielfältige Angebote bei deinem Bewerbungsprozess

zu fördern. Wir bringen dich weiter und

eröffnen dir all deine beruflichen Möglichkeiten. Unsere

Mission ist, dir ein Maximum an Wissen zu Strategien zur

Jobsuche, zur Gestaltung deiner Bewerbungsunterlagen

und zu professionellem Auftreten bei Vorstellungsgesprächen

zu bieten. Unser Service:

• Bewerbungsunterlagen-Checks

• Individuelle Karriereberatungen

• JKU Jobbörse

• Karrierebibliothek

• Jobmagazin Karriere News

• Mentoring zum Berufseinstieg

• JKU Karrieretag

WARUM EIGENTLICH WIR?

Wir sind der offizielle Alumniclub und das Karrierecenter

der Johannes Kepler Universität Linz. Und gemeinsam

sind wir das leidenschaftliche Herz der JKU. Unsere

gebündelte Power schafft Chancen und Vorsprung – und

zwar für jeden Studierenden und jede/n Absolvent(en)In.

Bei uns gibt’s das volle Paket an spannenden Weiterbildungsmöglichkeiten,

Karriereberatungen und exklusiven

Veranstaltungen – und on top noch ein professionelles

und inspirierendes Netzwerk an StudentInnen, AbsolventInnen

und ExpertInnen aller Studienrichtungen.

Institution:

Standort:

Ansprechperson:

FH Campus Wien

Favoritenstraße 226, 1100 Wien

Agnes Obereder

Telefon: +43 1/6066877-6400

E-Mail:

Internet:

FH Campus Wien

FH Campus Wien

fhcampuswien1100

+43 676 3482531

fhcampuswien1100

fhcampuswien

fhcampuswien

WER WIR SIND

info@fh-campuswien.ac.at

www.fh-campuswien.ac.at

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

Mit mehr als 6.000 Studierenden ist die FH Campus

Wien die größte Fachhochschule Österreichs. In den

Departments Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten,

Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft, Public

Sector, Soziales und Technik steht ein Angebot von

60 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Masterlehrgängen

zur Auswahl.

Neben dem regulären Studienangebot profitieren Studierende

der FH Campus Wien von zahlreichen Zusatzangeboten

wie:

• Offene Lehrveranstaltungen

• Campusnetzwerk

• Campus Lectures

• Buddy-Netzwerk

• Start-up Service

• Start Your Career

• Mobilitätsprogramme

• Fachveranstaltungen und Konferenzen

• Club FH Campus Wien

WARUM EIGENTLICH WIR?

Die FH Campus Wien forscht an intelligenten Technologien

und innovativen Lösungen. Die gewonnenen Erkenntnisse

fließen unmittelbar in die Lehre ein und sichern so

den aktuellsten Wissensstand.

81


Institution:

Ansprechperson:

Universität für Bodenkultur

Standort: Gregor-Mendel-Straße 33

1180 Wien

Dipl.-Ing. Gudrun Schindler

Kerstin Fuhrmann

Telefon: +43 1/47654-10440

E-Mail:

Internet:

BOKU Alumniverband

WER WIR SIND

alumni@boku.ac.at

alumni.boku.ac.at

Öffnungszeiten:

Mo–Do 9.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr

https://goo.gl/UvdDHR

https://goo.gl/z7201G

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

• Jobbörse mit über 1.300 offenen Stellen/Jahr

• Beratung zur Karriereplanung

• Jobkompass – Leitfaden für die erfolgreiche Bewerbung

• Breites Seminar- und Veranstaltungsangebot

• Firmenpräsentationen und Berufsfeldervorstellungen

• Alumni-Magazin mit Porträts über BOKU-Karrieren

• Laufender Kontakt zur Universität durch Mitgliedschaft

• Kontakt zu Alumni-Mitgliedern im Ausland

• Jobwoche bzw. Soft Skills Woche an der BOKU

Kostenloser CV-Check: Jeden Montag 9.00–12.00 Uhr

und 13.00–16.00 Uhr im Alumni-Büro.

Ohne Anmeldung! Bitte nehmen Sie Ihre Unterlagen

ausgedruckt mit!

WARUM EIGENTLICH WIR?

Der Alumniverband fördert die Vernetzung von Studierenden

und AbsolventInnen mit Unternehmen und

unterstützt beim Einstieg ins Berufsleben. Wir sind auf

die Beratung von StudentInnen und AbsolventInnen im

naturwissenschaftlich-technischen Bereich spezialisiert.

Die Alumni-Agenden wie Networking und langfristiger

Kontakt zur Universität werden mit den Karriereservices

optimal verbunden.

E-Mail:

Internet:

FH Kärnten gemeinnützige

Privatstiftung

WER WIR SIND

Institution:

Karriere Service der FH Kärnten

Mag. a Birgit Wilpernig

Villacher Straße 1

9800 Spittal an der Drau

+43 5/90500-7303

karriere@fh-kaernten.at

www.fh-kaernten.at/jobbooster

Öffnungszeiten:

Di–Fr 8.00–17.00 Uhr

Beratung, CV-Checks & Foto-Shooting auf Terminanfrage

Tel: +43 5/90500-9703

www.facebook.com/fhkaerntenCuas

www.youtube.com/fhkaernten

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

Der Job Booster konzentriert sich auf folgende

Schwerpunkte:

Karriere & Beratung

• Karriere-Veranstaltungen (kompetenzorientierte

Weiterqualifizierungsmaßnahmen, Soft Skills,

Potenzialanalysen uvm.)

• CV-Checks

• Kostenlose Bewerbungsfotos

• Karriereberatung & Einzelcoachings

• Start-up-Initiative

Jobs & Praktika

• Jobportal

• Job Newsletter

• Firmenvorträge (In-House) und Firmenexkursionen

• Praktikumsmessen

• Meet & Match Job- und Karrieremesse am 4. April 2019

(9.00–15.00 Uhr) am Campus Villach, FH Kärnten

WARUM EIGENTLICH WIR?

Der Job Booster der FH Kärnten ist ein Service für Studierende,

AbsolventInnen und Unternehmen für alle Fragen

rund um Karriere und Job.

82 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

Institution:

FH Kufstein Tirol

Standort: Andreas-Hofer-Straße 7

6330 Kufstein

Telefon: +43 5372/71819-306

Internet:

Öffnungszeiten:

FH Kufstein Tirol

WER WIR SIND

www.fh-kufstein.ac.at

nach Vereinbarung

• Karriereplattform mit täglich bis zu 10 neuen

Stellenausschreibungen regionaler und internationaler

Unternehmen

• Jährliche Karrieremesse Meet & Match

• Unternehmenskooperationen und Praxisprojekte

• Career Trainings & Workshops

• Bewerbungsunterlagencheck

• Gründungsberatung & Ideenwettbewerbe

• Alumni Karrierewege als Orientierungshilfe

und Ideengeber

• Post Graduate Programme

WAS WIR BIETEN

WARUM EIGENTLICH WIR?

Alumni Service:

Mittlerweile betreuen wir über 4.000 Alumni auf fünf

Kontinenten mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und

Serviceleistungen. So hat sich das jährlich im Juni stattfindende

HomeComing für alle Alumni als Highlight etabliert.

Einladungen zu studiengangsspezifischen Fachvorträgen,

Tagungen und Seminaren runden diesen Service ab.

Career Service:

Unsere Services finden Sie in detaillierter Beschreibung

online unter www.fh-kufstein.ac.at/alumnicareer.

Gestalten und nutzen Sie unsere neue Karriereplattform

mit uns. Die Zugangsdaten für Studierende, Alumni und

Unternehmen können Sie unter dem oben genannten

Link einsehen.

Institution:

E-Mail:

Career Center der

IMC Fachhochschule Krems

Standort: Hoher Markt 11

3500 Krems an der Donau

Telefon: +43 2732/802 368

Internet:

Career Center der IMC

Fachhochschule Krems

Öffnungszeiten:

WER WIR SIND

career@fh-krems.ac.at

www.careerlinks.at

nach Vereinbarung

WAS WIR BIETEN

Unsere Studierenden bekommen eine sehr praxisnahe

Hochschulausbildung. Damit aber nicht genug: Wir

begleiten sie auch im nächsten Schritt – auf dem Weg

zum Praktikum, Job oder in die Selbstständigkeit.

Das IMC Career Center ist die Drehscheibe zwischen

unseren Studierenden und Unternehmen. Gleichzeitig

verstehen wir uns als Hub, in dem man Ideen und

Geschäftsmodelle entwickeln kann – um als Start-up

durchzustarten oder innovative Ideen in bestehende

Unternehmen einzubringen.

Was kann das IMC Career Center

für Studierende tun?

• Betreuung vor, während und nach dem Pflichtpraktikum

• Beratung zu allen Fragen rund um Bewerbung und

Karriere

• Kontakt zu Arbeitgebern durch Onlineplattform „IMC

Career & Alumni Services“ und Karrieremesse „Career

Links“

• Founders Lab: Beratung und Programme rund ums

Gründen

• Co-Working Space in der Kremser Landstraße

Was kann das IMC Career Center

für Unternehmen tun?

Der Kampf um die besten Köpfe ist längst Realität. Wir

unterstützen Unternehmen dabei, die besten MitarbeiterInnen

zu finden. Der Pool unserer Studierenden

und Alumni ist groß. Das heißt für Unternehmen: viele

Chancen, um top ausgebildete und motivierte Leute zu

finden. Sei es im Rahmen unserer Karrieremesse „Career

Links“ oder mittels der Onlineplattform „IMC Career &

Alumni Services“.

83


Alumni-Netzwerk der FHWien

der WKW

Institution:

FHWien der WKW

Standort: Währinger Gürtel 97

1180 Wien

Ansprechperson: Mag. a Sabine Lackner

Telefon: +43 1/47677-5739

E-Mail:

alumni@fh-wien.ac.at

Internet:

Öffnungszeiten:

WER WIR SIND

www.fh-wien.ac.at/alumnico

Mo–Fr 9.00–16.00 Uhr

www.facebook.com/alumnico

www.xing.com/net/alumnico

www.instagram.com/alumniundco

http://twitter.com/AlumniCo

WAS WIR BIETEN

Für AbsolventInnen und Studierende der FHWien der

WKW bieten wir folgende Serviceleistungen:

• Karriere im Fokus: in Workshops und Vorträgen

erweitern die TeilnehmerInnen ihre fachlichen und

sozialen Kompetenzen.

• Jobplattform der FHWien der WKW: exklusives Tool zur

Vernetzung unserer AbsolventInnen und Studierenden

mit dem Arbeitsmarkt.

WARUM EIGENTLICH WIR?

Besser vernetzt. Besser informiert. Besser dabei.

Wir sind das lebendige Netzwerk der FHWien der

WKW außerhalb des Lehrsaales. Für AbsolventInnen,

Studierende und Lehrende bieten wir eine breite Palette

an attraktiven Veranstaltungen, Vergünstigungen und

gesellschaftlichen Ereignissen. In ungezwungener Atmosphäre

werden anregende Gespräche über Fach und

Karriere geführt, man hält Kontakt zu FreundInnen und

ehemaligen StudienkollegInnen und trifft faszinierende

Persönlichkeiten aus der Wirtschaft.

Hochschülerinnen und Hochschülerschaft

an der Universität Innsbruck (ÖH)

Institution:

Ansprechperson:

Hochschülerinnen und

Hochschülerschaft an der

Universität Innsbruck (ÖH)

Standort: Josef-Hirn-Straße 7

6020 Innsbruck

Johanna Beer

Telefon: +43 512/507-35505

E-Mail:

Internet:

Öffnungszeiten:

Mo: 9.00–14.00 Uhr

Di: 9.00–16.00 Uhr

Mi: 9.00–16.00 Uhr

Do: 9.00–14.00 Uhr

Fr: 9.00–12.00 Uhr

WER WIR SIND

info@oeh.cc

www.oeh.cc

www.facebook.com/oeh.innsbruck

www.instagram.com/oeh_innsbruck

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

Als deine Servicestelle bieten wir einige Angebote

rund um das Thema Karriere für alle Studierenden an:

• dein Zuverdienst zum Studium auf der ÖH-Jobbörse

unter www.oehweb.at/jobs

• deine Unit-Zusatzqualifikationen rund um das

Studium bei vielen Seminaren im Semester unter

www.unit-innsbruck.cc

UNIEine Initiative deiner

84 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

FH Wiener Neustadt

Institution: Fachhochschule Wiener Neustadt

GmbH

Standort: Johannes-Gutenberg-Straße 3

2700 Wiener Neustadt

Ansprechperson: Mag. Fritz Katzettl

Telefon: +43 2622/89084-105

E-Mail:

Internet:

Öffnungszeiten:

WER WIR SIND

https://goo.gl/dPGZ0o

fritz.katzettl@fhwn.ac.at

www.fhwn.ac.at

nach Vereinbarung

WAS WIR BIETEN

Unser Serviceangebot:

Wir verstehen uns als Serviceeinrichtung für unsere AbsolventInnen

mit den Zielen, die Erweiterung der eigenen

Perspektiven, die Schärfung persönlicher und fachlicher

Qualifikationen sowie den Aufbau einer erfolgreichen

Community zu ermöglichen. Dazu dienen Vorträge,

Workshops, Schulungen, Messen u. v. m. Regelmäßiges

Networking wie z. B. bei Alumni-Stammtischen, Kamingesprächen

oder im Rahmen der Alumni-Lounge runden

unser vielfältiges Angebot ab. Darüber hinaus sorgen wir

mit unserem Career Center schon während des Studiums

dafür, dass unsere AbsolventInnen und attraktive ArbeitgeberInnen

zueinander finden können.

Erfolgreich entscheiden:

Ausgezeichnete Recruiting-Qualität.

MIT BEST RECRUITERS

ZUM NEUEN JOB

WARUM EIGENTLICH WIR?

Wir etablieren und pflegen ein für alle Beteiligten nützliches

und für eine erfolgreiche Karriere sinnvolles Netzwerk.

Unsere Studierenden werden durch ihre praxisnahe

Ausbildung und Schärfung ihrer persönlichen Kompetenzen

optimal auf das zukünftige Berufsleben vorbereitet.

Mit der Präsentation unserer UnternehmenspartnerInnen

– schon während der Ausbildung – bekommen sie

darüber hinaus die Chance, ihre eigene Karriereentwicklung

bereits frühzeitig zu gestalten. Ergänzt wird unser

Portfolio durch unterschiedliche Veranstaltungen wie

Open Lectures, die Jobmesse oder den Tag der offenen

Tür. So bieten wir eine erfolgreiche Plattform für Job und

Karriere, auf der wertvolle Kontakte geknüpft werden

können, das persönliche Netzwerk erweitert und der

persönliche Karriere-Kickstart erfolgen kann.

Wir bewerben uns für Sie bei über

1.300 Top-Arbeitgebern aus dem D-A-CH-Raum!

Mehr dazu ab Seite 46

Schicken Sie Ihren Lebenslauf und ein kurzes

Anschreiben an office@bestrecruiters.eu

85


alumni FH Burgenland

Institution:

Standort:

Ansprechperson:

WER WIR SIND

FH Burgenland

Campus 1, 7000 Eisenstadt

Mag. a Dr. in Barbara Kramer-Meltsch

Telefon: +43 5/7705-3532

E-Mail:

alumni@fh-burgenland.at

Internet: www.fh-burgenland.at/alumni

Öffnungszeiten:

Mo, Do 8.00–12.00 Uhr und Di, Mi 8.00–14.00 Uhr

https://goo.gl/Xr0MvK

https://goo.gl/pzftJo

WAS WIR BIETEN

• Diverse Karriereformate (Jobbörse, Gratis CV-Check,

Career Dating …)

• Mentoringprogramm (als Mentee oder als Mentor)

• Fachspezifische Veranstaltungen sowie Aus- und

Weiterbildungen

• Vergünstigungen bei diversen Kooperationspartnern

• Social Events (FH Ball, After Work Cocktail)

• 5-jährige, 10-jährige … Jubiläumstreffen

• Newsletter

• Social-Media-Gruppen:

• Facebook: www.facebook.com

Gruppe: AbsolventInnen der FH Burgenland

• Xing: www.xing.com

Gruppe: AbsolventInnen der FH Burgenland

WARUM EIGENTLICH WIR?

alumni FH Burgenland

• ist das Netzwerk der AbsolventInnen und Studierenden

aller Studiengänge und Weiterbildungslehrgänge der

FH Burgenland

• schafft eine (Ver-)Bindung zwischen der FH Burgenland,

den Lehr-, Forschungs- und ManagementmitarbeiterInnen

sowie den AbsolventInnen und Studierenden

• bietet Service-, Beratungs- und Informationsleistungen

• ist Netzwerkpartner für AbsolventInnen, Studierende,

Wissenschaft, Wirtschaft, Sport, Politik

• ist Kommunikationsplattform

• bietet Wissenstransfers zur Verbesserung der Studiengangsentwicklung

Institution:

Standort:

Ansprechperson:

WU

Welthandelsplatz 1, Gebäude LC

1020 Wien

Mag. Ursula Axmann,

Mag. Heike Schreiner

Telefon: +43 1/31336-4968

E-Mail:

Internet:

WU ZBP CAREER CENTER

WER WIR SIND

office@zbp.at

www.zbp.at

www.careercalling.at

www.langenachtderunternehmen.at

Öffnungszeiten:

Mo–Do 9.00–17.00 Uhr, Fr 9.00–14.00 Uhr

www.facebook.com/wu.zbp.career.center

www.youtube.com/user/WUZBPCareerCenter

WAS WIR BIETEN

Finden: Praktika, Teilzeit- und Vollzeitjobs für Wirtschaft

und Wirtschaftsrecht

Gefunden werden: Mit meinem Profil auf zbp.at

Treffen: Arbeitgeber – aus allen Branchen, vom Konzern

zum Start-up

Üben: vom Job-Interview bis zum Assessment Center

Informieren: auf zbp.at oder persönlich im Career Center

WARUM EIGENTLICH WIR?

Das Career Center der WU, established in 1983, bildet die

Schnittstelle zwischen Uni und Arbeitsmarkt – während

des Studiums und nach dem Abschluss. Wir begleiten Sie

bei Ihrem Weg zum Job: von der Gestaltung der Unterlagen

bis zum persönlichen Kennenlernen der richtigen

Arbeitgeber.

86 akademiker/innen-guide 2019


jobauswahl

GASTKOMMENTAR

© Jürgen Pletterbauer

MAG. URSULA AXMANN

Geschäftsführerin WU ZBP

Career Center

Berufsaussichten mit einem WU-Studium

Der Arbeitsmarkt für WU-Studierende und WU-Absolvent/innen brummt! Noch nie zuvor

haben wir im WU ZBP Career Center so viele Jobs auf unserer Jobbörse veröffentlicht wie

in den letzten beiden Jahren. 2018 wird dieser Rekord sogar noch weiter getoppt. Aktuell

warten täglich rund 250 Praktika und Vollzeitjobs auf Bewerber/innen mit WU-Background.

Haben WU-Absolvent/innen also gute Chancen am Arbeitsmarkt?

Ein klares und deutliches „JA“ aus dem

Career Center. Ein Blick in die Zukunft verspricht weitere

rosige Zeiten: Aktuelle Prognosen vom AMS zeigen

einen Trend zur beruflichen Tertiärisierung und zu

hoch qualifizierten Tätigkeiten. Man spricht von einer

Steigerung der akademischen Berufe, Wirtschaftsberufe

und Management-Positionen. Alles Jobs, für die die

WU hervorragend vorbereitet!

Nach dem Studium: wenige Bewerbungen bis zum

ersten Job!

Wie gefragt WU-Absolvent/innen am Jobmarkt sind,

zeigt sich auch in der kurzen Bewerbungsdauer: Bachelorabsolvent/innen

finden durchschnittlich zwei

Monate nach Studienabschluss einen Job, nachdem

sie im Schnitt sieben Bewerbungen versendet haben.

Masterstudierende brauchen sogar nur 1,8 Monate

und fünf Bewerbungen bis zum ersten Job.

Während des Studiums: erste Praxiserfahrung

sammeln!

WUler/innen haben es bei der Jobsuche also so richtig

gut. Eine vorausschauende Planung des Studiums auf

die spätere berufliche Laufbahn ist aber dennoch in jedem

Fall empfehlenswert.

Wie das gelingen kann? Ein kleiner „Fahrplan des

WU-Studiums“ aus dem Career Center:

• Frisch an der WU heißt es zuerst einmal: ankommen

und die ersten zwei bis drei Semester voll und ganz

dem Lernen widmen. So kann man die ersten großen

Prüfungen mit exklusiver Konzentration absolvieren.

• Ab dem dritten Semester kann der Fokus langsam

aber sicher in Richtung Jobsuche wandern: den

Bewerbungsunterlagen den letzten Schliff geben,

Arbeitgeber bei Karriere-Events persönlich kennenlernen,

vielleicht den einen oder anderen Tipp vom

Career Center holen.

• Jetzt ist Zeit für die erste Joberfahrung – ein Praktikum,

ein Nebenjob, eine Teilzeittätigkeit? Untersuchungen

der WU zeigen, dass ein studienbegleitender

Job mit bis zu 15 Wochenstunden einen zügigen

Studienfortschritt nicht gefährdet.

• Bei allem Engagement: Unbedingt immer ein Auge

auf die eigene Work-Study-Life-Balance halten.

Viel Freude im Studium und im Job!

Vom ersten Tag des Studiums bis zum ersten Tag im

neuen Job – wir im WU ZBP Career Center sind für alle

Anliegen rund um Bewerbung und Jobsuche da. Die

Türen stehen offen: einfach hereinspaziert!

87


DAS AMS

MIT DEM STUDIUM FERTIG! WAS NUN?

DAS AMS HILFT WEITER.

Das AMS unterstützt Akademikerinnen und Akademiker

beim erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Der Einstieg in die Berufswelt wirft viele Fragen auf:

Hat der Traumberuf auch Zukunft und was erwartet

einen dort? Worauf ist bei der Bewerbung zu

achten? Wir – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

vom AMS – unterstützen junge Erwachsene bei der

Jobsuche und helfen, die wichtigsten Schritte für die

Zukunft zu planen.

Job mit Zukunft wählen!

Welche Berufe sind auch in Zukunft chancenreich?

Eine Frage, deren Antwort beim Einstieg in das

Berufsleben besonders wichtig ist. Wir sind Expertinnen

und Experten, wenn es um Trends am Arbeitsmarkt

geht. Einen schnellen Überblick, welche

Berufe gefragt sind und welche weniger, verschafft

der AMS-Karrierekompass unter:

www.ams.at/karrierekompass

VIP-Tipp

MAG. a SABINE PUTZ

Abteilungsleiterin Arbeitsmarktforschung

und Berufsinformation,

AMS Österreich

War die Berufswahl sehr schwierig für Sie?

Wie für die meisten war auch für mich die Berufswahl

ein langer Prozess. Als Kind wollte ich die Berufe

meiner Eltern ergreifen, dann die meiner Freundinnen.

Als ich mein Wunschstudium nicht belegen konnte,

entschied ich mich für Soziologie. Über diese Wahl bin

ich heute sehr glücklich, denn mich fasziniert besonders

die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen

Strukturen.

© Patra Spiola

88 akademiker/innen-guide 2019

Klarheit gewinnen!

Wer besser Bescheid weiß, hat mehr Chancen am

Arbeitsmarkt. Informationen über die unterschiedlichen

beruflichen Möglichkeiten sowie Orientierungs-

und Entscheidungshilfe bei der Berufswahl

bieten wir in ganz Österreich.

In rund 70 BerufsInfoZentren (BIZ) freuen wir uns

auf ein persönliches Gespräch:

www.ams.at/biz

Überblick verschaffen!

Welche Tätigkeiten bringt der Beruf mit sich?

Wie hoch ist das Gehalt? Will man alles rund um

einen bestimmten Beruf erfahren, hilft ein Blick

in die AMS-Datenbank unter www.ams.at/

berufslexikon oder in den AMS-Gehaltskompass

unter www.ams.at/gehaltskompass. Schnell

und einfach findet man dort Informationen zu Aufstiegsmöglichkeiten,

Einkommen und vieles mehr.

Über Jobchancen nach dem Studium erhalten Sie

ausführliche Informationen in einer eigenen Broschürenreihe

unter www.ams.at/jcs.

Schritte setzen!

Vor dem Job kommt die Bewerbung. Das

AMS-Bewerbungsportal www.ams.at/

bewerbungsportal bietet Informationen rund um

den Bewerbungsprozess, Leitfäden zur Erstellung

von Bewerbungsunterlagen sowie anschauliche

Beispiele. Damit unterstützen wir beim ersten Schritt

in die Arbeitswelt oder beim Jobwechsel.

DER ARBEITSMARKT FÜR AKADEMIKERINNEN

UND AKADEMIKER

Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist für Akademikerinnen

und Akademiker vergleichsweise gering.

Dennoch stehen die Absolventinnen und Absolventen

am Arbeitsmarkt vor großen Herausforderungen.

Wussten Sie, dass 1 …

• Akademikerinnen nach ihrem Abschluss bis zur

Erstbeschäftigung im Durchschnitt 1,3 Monate

(Master Fachhochschule) und 2,4 Monate (Master

Universität) einen Job suchen, während männliche

1

Quellen: Fink, Marian / Horvath, Thomas / Huber, Peter / Huemer, Ulrike / Kirchner, Matthias / Mahringer, Helmut / Piribauer, Philipp (2017): Mittelfristige Beschäftigungsprognose

für Österreich und die Bundesländer. Berufliche und sektorale Veränderungen 2016 bis 2023. STATISTIK AUSTRIA, bildungsbezogenes Erwerbskarrierenmonitoring (bibEr) im Auftrag

von BMASK und AMS: Abschlussjahrgang 2013/14. Rechnungshof Österreich (2017): Bericht des Rechnungshofes. Durchschnittliche Einkommen und zusätzliche Leistungen

für Pensionen der öffentlichen Wirtschaft des Bundes 2015 und 2016. Reihe EINKOMMEN 2017/1.


jobauswahl

Absloventen zwischen 0,3 Monaten (Master Fachhochschule)

und 2,3 Monaten (Master Universität)

auf eine Anstellung warten.

• der Anteil von Frauen mit Hochschulabschluss

in den vergangenen Jahren leicht über dem der

Männer lag und trotzdem weniger Frauen in Führungspositionen

sind. Unter den unselbstständig

Erwerbstätigen mit Hochschulabschluss üben

21,2 Prozent der Männer und 7,9 Prozent der

Frauen eine führende Tätigkeit aus.

• 18,7 Prozent aller Akademikerinnen und 5,3 Prozent

aller Akademiker einer Teilzeitbeschäftigung

nachgehen.

• Frauen, über alle Berufsgruppen hinweg betrachtet,

rund 38 Prozent weniger verdienen als Männer.

• rund 65 Prozent der Absolventinnen und Absolventen

eines Bachelorstudiums an der Fachhochschule

und Universität (69 Prozent der Männer

und 62 Prozent der Frauen) mit einer weiterführenden

Ausbildung beginnen. Und nach Abschluss

eines Masterstudiums sich noch 23 Prozent für

eine weitere Ausbildung entscheiden.

• besonders Absolventinnen und Absolventen aus

den Studienrichtungen Informatik, Elektrotechnik

und Maschinenbau, aber auch Fachkräfte im

Gesundheits- und Sozialwesen gefragt sind.

• sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher

Trend zur Höherqualifizierung zeigt und die Nachfrage

nach Akademikerinnen und Akademikern bis

2023 weiter steigen soll.

WER IST DAS AMS?

Wir – die derzeit 6.284 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter vom AMS – verbinden Mensch und

Arbeit. Das ist unsere Aufgabe und Mission, der wir

uns verschrieben haben. Für unsere Kundinnen und

Kunden – die Arbeitsuchenden und Unternehmen in

ganz Österreich – bemühen wir uns um bestmögliche

Vermittlung von freien Stellen und verfügbaren

Arbeitskräften.

WAS MACHT DAS AMS?

Wir verbinden unsere vielseitigen Services mit

unseren Visionen für gute Arbeit. Dazu orientieren

wir uns an fünf Kernpunkten:

1. Wir sorgen für die Existenzsicherung während der

Arbeitssuche und unterstützen so Menschen in

ihrer schwierigen Lage.

2. Wir beraten und fördern gezielt, damit Arbeitslosigkeit

nicht länger dauert, als es der Markt erzwingt.

3. Wir vermitteln Jobsuchende und Arbeitsplätze

bzw. Lehrstellen bestmöglich.

4. Wir informieren umfassend. Denn Wissen sorgt

für Transparenz am Arbeitsmarkt – für Jobsuchende

wie für Unternehmen – und es hilft bei der

Berufswahl.

5. Wir setzen uns dafür ein, allen Menschen die

gleichen Chancen zu bieten – unabhängig von

Alter, Geschlecht und Herkunft!

WARUM MIT DEM AMS?

1. Gesucht? Gefunden! Wir sind der größte Personalvermittler

Österreichs und suchen für jeden

den passenden Arbeitsplatz.

2. Gut beraten sein. Wir kennen den österreichischen

Arbeitsmarkt und verfügen über den

nötigen Überblick.

3. Zeit und Geld sparen. Wir liefern alles aus einer

Hand und auf die Interessen der Menschen abgestimmt

– an mehr als 100 Standorten in ganz

Österreich, im persönlichen Gespräch und online.

4. Flexibel bleiben. Wir bieten persönliche Beratung

zur finanziellen Unterstützung, zu passenden Ausund

Weiterbildungsmöglichkeiten und vieles mehr.

Für Fragen und Anliegen stehen

wir persönlich, telefonisch und per E-Mail

zur Verfügung.

Mehr Infos unter:

www.ams.at

INFOS

89


Qualifikations-Barometer

die AMS-Webseite zu Arbeitsmarkttrends

Sie wollen wissen, was am Arbeitsmarkt gefragt ist?

Das AMS-Qualifikationsbarometer informiert Sie über

Qualifikationstrends und Entwicklungen am Arbeitsmarkt.

Entgeltliche Einschaltung

DESIGN: WWW.WERBEKUNST.AT | FOTO: FOTOLIA.DE

BERUFS-INFOS ONLINE

www.ams.at/qualifikationsbarometer


jobauswahl

PERSONALBERATER

Eine Personalberatung berät Unternehmen bei deren

Suche und Auswahl von MitarbeiterInnen. Die

Beratung umfasst dabei nicht nur den Findungsprozess

an sich, sondern auch die Durchführung

von Bewerbungsgesprächen, die Personalentwicklung

und das Personalmarketing.

Vorteile der Personalberatung & Fakten:

• Genaue Kenntnisse der Arbeitsmarktlage

• Fachspezifische Aus- und Weiterbildung

• Ganz dem Zeitgeist entsprechend, spielen

Neutralität und Diskretion eine wichtige Rolle.

Das steigert auch das Image des Unternehmens.

• Durch präzises Vorgehen werden erforderliche

Einstellungsgespräche reduziert und damit der

Zeitaufwand verringert.

• Am 28. Mai 2018 wurde auf DSGVO-konforme

Datenspeicherung umgestellt, um bestmöglichst

mit vertraulichen Informationen umzugehen.

• Kann ohne Nachweis einer Befähigung angemeldet

werden, unterliegt jedoch den allgemeinen

Voraussetzungen für die Ausübung von Gewerben

(diese Voraussetzungen sind Grundbedingung

für die Gewerbeausübung)

VIP-Tipp

ING. ALEXANDER WOZAK

Managing Director

HR Consulting Alexander

Wozak GmbH – Personalund

Managementberatung

Wie baue ich mir mein Netzwerk auf? Welche

ersten Anlaufstellen gibt es? Wie funktioniert der

erste persönliche Kontakt? Was sind Dos & Don’ts?

Wie halte ich mein Netzwerk aufrecht?

Grundlegend einmal bedeutet optimales Networking,

dass beide Seiten von einem Kontakt profitieren.

Sowohl auf privater als auch auf beruflicher Ebene

kann gezieltes Networking das Leben erleichtern. Zum

Networking gehören beispielsweise KollegInnen, Nachbarn,

Familie, also alltägliche Kontakte mit gleichen

Interessen und Themen. Hieraus können private oder

berufliche Kontakte werden.

Wie baue ich nun mein Netzwerk auf? Netzwerken

geht immer von einer Person aus und verzweigt sich

über direkte Kontakte. Kontakte zweiten oder dritten

Grades nicht vernachlässigen, denn die können ebenfalls

sehr hilfreich sein.

Welche ersten Anlaufstellen gibt es? Z. B. Onlineplattformen

wie XING, LinkedIn, Facebook eignen sich,

wobei erstere beide für den Businessbereich vorrangig

sind, da sie einen guten Überblick bieten. Vorteil: rasch

wachsend, Nachteil: mit steigender Größe unübersichtlicher,

dadurch gehen Kontakte verloren. Mindestens

so wichtig sind private Kontakte, Karrieremessen,

Absolventenverband und Alumni-Club.

Wie funktioniert der erste persönliche Kontakt?

Direkt auf seinen Kontakt zugehen und über die soziale

Ebene eine Verbindung herstellen. Achtung: Nicht mit

der Türe ins Haus fallen!

Was sind Dos & Don’ts? Dos: Passend zur eigenen

Qualifikation keine Massenkontakte, sondern qualitativ

hochwertige Kontakte ansprechen und aufbauen.

Wertschätzender Umgang und auf Kleinigkeiten wie

Geburtstag, Jahrestage, persönliche Veränderungen

sowie zwischendurch auf positive Kurzmeldungen

achten.

Don’ts: Nicht nur nehmen, sondern auch geben! Nicht

betrunken oder halb nackt auf peinlichen Partyfotos

und -videos im Social Media präsentieren. Bei

persönlichen Treffen nicht aus der Rolle fallen und den

„Mr. Wichtig“ spielen bzw. heraushängen lassen. Das

kommt gar nicht gut!

Wie halte ich mein Netzwerk aufrecht? Indem ich

meine Kontakte intensiv pflege. Networking ist keine

Einbahnstraße und funktioniert auf Dauer nur, wenn

sich für beide Seiten Vorteile ergeben können. Beim

Networking gilt: Eine Hand wäscht die andere.

91


PRAKTIKA, FERIALJOBS & CO

LEARNING BY DOING

Eine konkrete Berufsplanung funktioniert nicht ohne Praxiserfahrung. Nicht nur

um herauszufinden, was man will oder eben nicht will. In fast jedem Job werden

inzwischen erste berufliche Erfahrungen vorausgesetzt. Der AKADEMIKERiNNEN-

GUIDE zeigt, wie Sie an Praktikum & Co kommen und was dabei alles wichtig ist.

ERFAHRUNGEN MACHEN

Egal, ob Sie einfach nur Geld verdienen wollen

oder müssen oder ob Sie ein Pflichtpraktikum zu

absolvieren haben: Die Erfahrungen, die Sie im

realen Berufsleben machen, werden immer wertvoll

sein. Besonders bei langen Studienzeiten sind

fachspezifische Erfahrungen essenziell und helfen

später bei der Jobsuche.

Allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen

einem Pflichtpraktikum und einem freiwilligen

Praktikum. Auch Ferialjob, Volontariat und Trainee-

Programm unterscheiden sich.

PRAKTIKUM ALS REALITÄTS-CHECK

Wenn Sie sich dafür entscheiden, Praxiserfahrung

zu machen, muss Ihnen klar sein, dass Sie damit

die geschützte Welt der Universität oder Hochschule

verlassen und dass in der Wirtschaftswelt

ein etwas rauerer Wind weht. Auch wenn Sie als

PraktikantIn sicher immer noch eine Sonderstellung

in einem Betrieb einnehmen, werden Sie im

besten Fall durchaus genauso gefordert wie Ihre

KollegInnen.

Suchen Sie sich daher einen Praktikumsplatz in der

Branche bzw. in einem Unternehmen, in dem Sie

wirklich arbeiten wollen. Nur so können Sie Ihre

Vorstellungen von Ihrem zukünftigen Beruf mit

der Realität vergleichen. Sollte sich Ihr Traumberuf

dann doch als nicht ganz so traumhaft herausstellen,

müssen Sie klären, ob es der Beruf oder der

Praktikumsplatz ist, der nicht der richtige für Sie

ist. Sollte tatsächlich das Berufsbild nicht zu Ihnen

passen, ist es höchste Zeit, Ihren Bildungsweg zu

korrigieren.

Es empfiehlt sich daher, so früh wie möglich ein

erstes Praktikum zu machen, bevor Sie Zeit, Geld

und Nerven in ein Studium gesteckt haben, das

vielleicht gar nicht Ihre Erwartungen erfüllt. Im

besten Fall decken sich aber Wunsch und Wirklichkeit.

Dann sollten Sie Ihr Praktikum tatsächlich

dazu nützen, erste Netzwerke zu knüpfen und sich

von den KollegInnen so viele Tipps wie möglich für

Ihre Ausbildung holen. Denn die wissen bereits,

worauf es in der Praxis ankommt und welche

Zusatzausbildungen wirklich wertvoll sind.

FREIWILLIG VS. PFLICHT

Laut Arbeitsrecht gibt es DAS „Praktikum“ ja

gar nicht. Es wird zwischen dem sogenannten

Pflichtpraktikum und dem Volontariat unterschieden.

Ein Ferienjob, ein Ferialpraktikum oder auch

ein freiwillig absolviertes Praktikum neben oder

nach der Ausbildung sind ganz normale befristete

Dienstverhältnisse. Welches Vertragsverhältnis

jeweils vorliegt, richtet sich dabei nicht nach der

Bezeichnung, sondern nach den tatsächlichen Aufgaben.

Auch Rechte und Pflichten unterscheiden

sich dabei stark.

Welche das sind und was mit dem jeweiligen

Vertragsverhältnis verbunden ist, finden Sie in der

Tabelle rechts.

92 akademiker/innen-guide 2019


praktika, ferialjobs & co

Was ist das?

Fixe Arbeitszeiten

und Tätigkeiten

werden vorgegeben

Es steht

Ihnen ein

Gehalt zu

Sie sind

pflichtversichert

Es gilt der

branchenübliche

Kollektivvertrag

Es besteht

Urlaubsanspruch

Es besteht ein

Anspruch auf

Urlaubsgeld

Gehalt wird auch

im Krankheitsfall

bezahlt

Es gibt eine

Kündigungsfrist

Ein Praktikumszeugnis

muss ausgestellt

werden

Es gibt einen

Dienstzettel

Es wird ein Lohnzettel

ausgestellt

PFLICHTPRAKTIKUM

Kombination von Ausbildung

und Arbeit, wobei

der Schwerpunkt auf der

Ausbildung liegen sollte

Ja, aber die Ausbildung

sollte im Vordergrund

stehen

Ja, wenn es sich eher um

ein Arbeits- als ein Ausbildungsverhältnis

handelt

Ja, wenn der Verdienst über

der Geringfügigkeitsgrenze

liegt, sind Sie kranken-,

pensions- und arbeitslosenversichert

Nur, wenn Praktika nicht

ausdrücklich davon

ausgenommen sind

Nein, außer Sie regeln

das ausdrücklich anders

(schriftlich festhalten!)

Nur, wenn es sich um ein

Arbeits- und kein Ausbildungsverhältnis

handelt

bzw. Sie eine gesonderte

Vereinbarung getroffen

haben

Nur, wenn es sich um ein

Arbeits- und kein Ausbildungsverhältnis

handelt.

Dies sollten Sie im Vorfeld

klären

Nein

Nein, aber Sie müssen eine

Bestätigung über die Absolvierung

des Praktikums

erhalten

Nein

FERIALJOB,

FERIALPRAKTIKUM,

FREIWILLIGES PRAKTIKUM

Befristetes

Dienstverhältnis

Ja, es gelten die selben

Regeln wie für die

KollegInnen

Ja

Ja,

wie beim Pflichtpraktikum

Ja, es gelten die selben

Regeln wie für die

KollegInnen

Ja, es besteht ein anteiliger

Urlaubsanspruch

Ja, Urlaubsgeld wird

anteilsmäßig für die Zeit

des Dienstverhältnisses

ausgezahlt

Ja

Sie können nicht gekündigt

werden, außer es gibt eine

diesbezügliche Regelung im

Vertrag

Ja, aber Sie müssen aktiv

danach verlangen

Ja, aber nur, wenn das

Arbeitsverhältnis länger als

einen Monat bestanden hat

VOLONTARIAT

Ausbildung

zur Orientierung

Nein, man entscheidet

selbst, in welchem Umfang

man in der Firma ist

Nein, obwohl manchmal

eine Art Taschengeld

vereinbart wird

Es wird nur eine betriebliche

Unfallversicherung

abgeschlossen

Nein, Sie erhalten ja

auch kein Gehalt

Nein

Nein

Nein

Nein, weil es kein fixes

Dienstverhältnis ist

Nein

Nein

Nein Ja Nein

93


PRAKTIKUMSPLÄTZE FINDEN

Uni

FH

Entdecken Sie auf den folgenden Seiten, welche

CAREER-Arbeitgeber im Jahr 2019 welche Praktikumsplätze

zu welchen Konditionen zu vergeben

haben.

UNTERNEHMEN ANZAHL DER PRAKTIKA UNI Bruttogehalt / Monat

UniCredit Bank Austria AG 300 1.450 €

OMV Aktiengesellschaft 100 1.300 €

Plansee/Ceratizit 45

PwC Österreich GmbH 45

Henkel Central Eastern Europe GmbH 32 1.200 €

BAWAG P.S.K. 20

EGGER – Mehr aus Holz 20 1.500 €

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG 20 1.937 €

DLA Piper Weiss-Tessbach Rechtsanwälte GmbH 15 1.500 €

WALTER GROUP 15 1.800 €

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 10 1.345 €

Roland Berger GmbH 10 2.200 €

HOFER KG 6 2.400 €

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 5

Thöni Industriebetriebe GmbH 5 1.400 €

Kapsch Group 3 930 €

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 3

Salzburger Aluminium Group 3

Eurotours International 2

Pankl Racing Systems AG 2

karriere.at GmbH 1

UNTERNEHMEN ANZAHL DER PRAKTIKA FH Bruttogehalt / Monat

UniCredit Bank Austria AG 300 1.450 €

OMV Aktiengesellschaft 100 1.300 €

PwC Österreich GmbH 45

EGGER – Mehr aus Holz 35 1.500 €

Plansee/Ceratizit 35

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG 20 1.937 €

Henkel Central Eastern Europe GmbH 18 1.200 €

WALTER GROUP 15 1.800 €

Eurotours International 10

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 10 1.345 €

HOFER KG 6 2.400 €

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 5

Thöni Industriebetriebe GmbH 5 1.400 €

Österreichisches Verkehrsbüro AG 5

Pankl Racing Systems AG 4

Kapsch Group 3 1.197 €

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 3

Salzburger Aluminium Group 3

94 akademiker/innen-guide 2019


praktika, ferialjobs & co

GASTKOMMENTAR

DI FH LORAND DANCSO

Executive Vice President

Corporate Technology,

Kapsch TrafficCom AG

Nach dem Master zu Kapsch:

Karrierestart als Technischer Trainee

Motivierte AbsolventInnen technischer Studienrichtungen durchlaufen in einem

zweijährigen Programm vier sechsmonatige Stationen – zwei davon in internationalen

Niederlassungen.

Das von Mag. Georg Kapsch, CEO Kapsch Group,

initiierte Traineeprogramm existiert seit über 25

Jahren. Was waren die Beweggründe, ein eigenes

Programm für TechnikerInnen ins Leben zu rufen?

Bisher haben rund 100 Trainees ihre berufliche Karriere

bei Kapsch gestartet – wir sprechen also von

einem absoluten Erfolgsmodell! Hinter dem adaptierten

Programm stehen zwei zentrale Überlegungen:

Erstens lernen die Trainees unsere Geschäftsfelder

und Themen kennen, sie bauen gezielt wertvolles

technisches Know-how und Domain-Wissen auf. Und

zweitens fungieren die Trainees während ihrer Auslandsaufenthalte

als Bindeglied zwischen unserem

Wiener Headquarter und den 14 Entwicklungsstandorten.

Damit unterstützen sie uns dabei, das Knowhow

der verschiedenen Solution Center zu verknüpfen

sowie Synergien zu erzeugen und zu fördern.

Welche fachlichen Interessen und Qualifikationen

sind besonders gefragt?

Analytisches Denken und profunde Kenntnisse in Programmiersprachen

sind schon einmal eine sehr gute

Basis – letztere sind jedoch keine Grundvoraussetzung.

Erfahrungen mit diversen Entwicklungsumgebungen,

von Embedded Applikationen bis zu verteilten

Websystemen, sowie im Bereich Big Data Processing

Frameworks sind überaus hilfreich. Und Interesse für

Machine Learning und Artificial Intelligence Algorithmen

wie TensorFlow sollte ebenfalls bestehen.

Welche Aufgaben übernehmen die Trainees, in

welchen Bereichen werden sie eingesetzt?

Die Trainees durchlaufen in zwei Jahren vier auf ihre

persönlichen Interessen abgestimmte Stationen und

führen dabei Projekte eigenverantwortlich durch.

Zwei dieser Stationen können sie in unseren Niederlassungen

im Ausland absolvieren – z. B. im schwedischen

Jönköping (Connected Vehicles), in Barcelona

(Smart Urban Mobility), Buenos Aires (Back Office

Solutions) oder in Nordamerika (Tolling Solutions).

Darüber hinaus profitieren die Trainees von maßgeschneiderten

Weiterbildungen und der Begleitung

durch einen persönlichen Mentor aus dem Top-Management.

Die letzte Frage: Welche persönlichen und charakterlichen

Eigenschaften sollten KandidatInnen

mitbringen?

Am wichtigsten: Leidenschaft für Technik und Freude

daran zu haben, kontinuierlich an Innovationen und

optimierten Lösungen zu arbeiten. Wir legen großen

Wert auf fachliche Neugierde und Engagement zur

Weiterbildung, Teamfähigkeit sowie auch Weltoffenheit

– denn gerade kulturelle Vielfalt und Internationalität

zeichnen uns bei Kapsch aus.

Weitere Informationen:

http://onestepahead.kapsch.net

95


PRAKTIKUM ALS INTEGRATION ENGINEER (M/W)

Ansprechpartner: Daniela Giovannozzi, Head of Recruiting Austria Kapsch Group

ERWARTUNG

• Sei Teil eines internationalen Entwicklungsteams, das die Integration

von intelligenten Verkehrssystemen vorantreibt

• Arbeite eng mit unseren Kunden und Lieferanten zusammen

• Wir bieten Dir Platz für Ideen und Innovation

TECHNOLOGIE

ANGEBOT

• Lerne unsere Produkte und Systeme für die Mobilität der Zukunft kennen

• Arbeite dabei eigenverantwortlich mit Teams und Kollegen

aus der ganzen Welt

• Erlebe Deine täglichen Herausforderungen in einem agilen Team

• Soziale Benefits und gute urbane Infrastruktur

• Gehalt € 1.200 p.m. brutto

• Python

• SQL

• Docker

• Gitlab

• Agile Softwareentwicklung

• Moderne Architekturen

• Embedded Systems

SCHWERPUNKTE

TALENT

• Student in SW Engineering, Elektrotechnik oder ähnliche Studiengänge

• Interesse an moderner Software-Entwicklung (CI/CD, …) und agilen Methoden

• Hohes Maß an Eigenverantwortung und Freude an der Arbeit im Team

PRAKTIKUM ALS TESTAUTOMATISIERER (M/W)

Ansprechpartner: Gabriele Vollnhofer, WALTER GROUP

• Eigenverantwortliche Umsetzung von automatisierten Testfällen

• Auswertung und Analyse der Testergebnisse

• Automatische Generierung von Testdaten

• Umsetzung von Last-/ Performancetests

ERWARTUNG

TECHNOLOGIE

ANGEBOT

• Spannende/ komplexe SW-Entwicklungsprojekte

• Praktische Anwendung Ihrer erworbenen Kenntnisse

• Persönliche und fachliche Weiterentwicklung auf Enterprise Niveau

• Leistungsorientierte Entlohnung

• Selenium

• Cucumber

• Java

• SQL

• Agile Softwareentwicklung

• Self-Contained-Components

• Data Science

SCHWERPUNKTE

TALENT

• Studium mit Bezug zur Softwareentwicklung

• Analytisches Denkvermögen

• Hohes Qualitätsbewusstsein

• Ausgeprägte Teamorientierung und Proaktivität

96 akademiker/innen-guide 2019


praktika, ferialjobs & co

PRAKTIKUM ALS PROZESSTECHNIKER FÜR METALLISCHEN 3D DRUCK

Ansprechpartner: Sabine Auer, Salzburger Aluminium Group

ERWARTUNG

• Auswahl und Konzeption eines metallischen 3D-Druck Bauteils

• Konstruktion und Simulation

• Realisierung in Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Lieferanten

• Aufbau von Prototypen und deren Erprobung

• Dokumentation

• CATIA V5

• Hyperworks

TECHNOLOGIE

ANGEBOT

• Abaqus

• Optistruct

• Interessantes Arbeitsumfeld in einem dynamischen Unternehmen

• Interdisziplinäre Aufgabe an der Schnittstelle Produkt- und Prozessentwicklung

• Umgang mit modernster Produkt- und Prozessentwicklungssoftware

• Einblick in die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie

• Einsparung der CO2 Emissionen im Individualverkehr

und Transportsektor durch wirtschaftlichen Leichtbau

• Entwicklung von innovativen Energiespeichern

für nachhaltige Antriebssysteme

• Digitalisierung von Produkten und Prozessen

SCHWERPUNKTE

TALENT

• Technische Ausbildung (z.B. Maschinenbau, Mechatronik, Werkstofftechnik oä.)

• Eigenmotivation, Kreativität, Freude am Lösen von technischen Aufgaben

• Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bewerben uns für Sie

bei über 1.300 Top-Arbeitgebern

aus dem D-A-CH-Raum!

Mehr dazu ab Seite 46

Erfolgreich entscheiden:

Ausgezeichnete Recruiting-Qualität.

97


FERIALJOBS IN ÖSTERREICH

Gerade die Sommerferien eignen sich besonders

gut für StudentInnen, um erste Berufserfahrungen

zu sammeln. In dieser Zeit suchen viele Betriebe

nach Unterstützung, um die Belegschaft in der

Urlaubszeit zu entlasten. Finden kann man solche

Jobs direkt bei den Unternehmen oder auch über:

www.ams.at – Wichtig ist nur, dass Sie sich

wirklich rechtzeitig um einen Ferialjob bemühen,

denn die sind heiß begehrt.

TIPP

FERIALJOBS SIND KEINE PRAKTIKA

Mit Praktika haben Ferialjobs nicht viel

gemeinsam – außer vielleicht, dass Sie hier

wie da nützliche Kontakte und Netzwerke für

spätere Praktika oder Einstiegsjobs knüpfen

können. Es sollte Ihnen aber klar sein,

dass ein Ferienjob nicht unbedingt etwas

mit Ihrer Ausbildung zu tun haben muss. Es

handelt sich dabei nämlich um ein befristetes

Dienstverhältnis und unterliegt damit allen

arbeitsrechtlichen und kollektivvertraglichen

Vorschriften.

Als FerialarbeitnehmerIn sind Sie somit auch in

der Pensions-, Kranken-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung

pflichtversichert. Im Gegenzug

unterliegen Sie – anders als beim Praktikum –

einer Arbeitspflicht, sind an die Arbeitszeiten des

Betriebs gebunden und unterliegen den Anweisungen

durch Vorgesetzte. Sie werden also für

einen befristeten Zeitraum in die Organisation des

Betriebs eingebunden und ersetzen teilweise oder

ganz eine Arbeitskraft.

ES GIBT GELD

Das Mindestgehalt richtet sich

nach dem jeweiligen Kollektivvertrag,

manche Unternehmen

bieten FerialpraktikantInnen ein Gehalt über dem

jeweiligen Vertrag. Doch auch bei Jobs, die von

keiner kollektivvertraglichen Regelung erfasst

sind, kann man sich an anderen Kollektivverträgen

orientieren und 800 bis 1.000 Euro Mindestgehalt

annehmen. Zusätzlich besteht Anspruch auf

aliquotes Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Urlaub

(oder Urlaubsersatzleistung) sowie auf Entgeltfortzahlung

im Falle einer Krankheit.

AUF DER SUCHE NACH FERIALJOBS

Um Ihnen Ihre Suche zu erleichtern, finden Sie

auf der nächsten Seite eine Vorauswahl der

CAREER-Unternehmen, welche die meisten Ferialjobs

anbieten. Die vollständige Übersicht aller

CAREER-Unternehmen finden Sie exklusiv auf

best-career.at

TRAINEE-PROGRAMME

Im Gegensatz zu Ferialjob und Praktikum bietet

ein Trainee-Programm HochschulabsolventInnen

eine spezielle Ausbildung direkt im Unternehmen.

Typischerweise beinhaltet ein Trainee-Programm

sowohl Phasen „On the Job“, in denen im Unternehmen

gearbeitet wird, als auch „Off the Job“ –

hier werden Seminare oder Schulungen außerhalb

des Unternehmens besucht.

Die Phasen im Unternehmen selbst sind bei Trainee-

Programmen als Job-Rotation vorgesehen – es

werden mehrere verschiedene Unternehmensabteilungen

durchlaufen. Trainee-Programme haben

eine Dauer von einem bis maximal zwei Jahren

und können eine ausgezeichnete Grundlage für

Ihre Karriere bilden. BewerberInnen müssen sich

allerdings bewusst sein, dass das Trainee-Gehalt

unter dem Gehalt normal angestellter Akademiker

Innen liegt. Im Gegenzug erhalten die Trainees

eine kostenlose Zusatzausbildung im und außerhalb

des Unternehmens und bekommen die Chance,

sich als top-vernetzte Nachwuchsführungskräfte

zu profilieren.

98 akademiker/innen-guide 2019


praktika, ferialjobs & co

Uni

UNTERNEHMEN ANZAHL DER FERIALJOBS UNI Bruttogehalt / Monat

Plansee/Ceratizit 140

BAWAG P.S.K. 30

EGGER – Mehr aus Holz 30

WALTER GROUP 15 1.500 €

HOFER KG 15 1.700 €

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG 10 800 €

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 10 1.345 €

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 10

Pankl Racing Systems AG 10

Werner Consult Ziviltechniker GmbH 7

Thöni Industriebetriebe GmbH 5 1.850 €

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 5

Kapsch Group 3 930 €

Salzburger Aluminium Group 3

Österreichisches Verkehrsbüro AG 2

FH

UNTERNEHMEN ANZAHL DER FERIALJOBS FH Bruttogehalt / Monat

Plansee/Ceratizit 40

BAWAG P.S.K. 30

EGGER – Mehr aus Holz 30

HOFER KG 15 1.700 €

MAHLE Filtersysteme Austria GmbH 15

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 10 1.345 €

Pankl Racing Systems AG 10

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG 10 800 €

WALTER GROUP 10 1.500 €

Werner Consult Ziviltechniker GmbH 7

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 5

Thöni Industriebetriebe GmbH 5 1.850 €

Kapsch Group 3 930 €

Salzburger Aluminium Group 3

99


Bei der Auswahl eines Trainee-Programms ist zu

prüfen, ob der durch das Programm gebotene

Mehrwert das geringere Gehalt auch tatsächlich

rechtfertigt.

TYPEN VON TRAINEE-PROGRAMMEN

Im Wesentlichen gibt es drei Arten

von Trainee-Programmen:

• Management-Trainee (Vorbereitung auf eine

Führungskarriere): Das Programm beinhaltet

Rotationen durch verschiedene Abteilungen, um

das Denken und Planen in größeren Zusammenhängen

zu fördern. In Seminaren werden

Führungskompetenz, Rhetorik, Präsentationstechniken

und Ähnliches geschult.

• Fach-Trainee (Vorbereitung auf eine Fachkarriere):

für Trainees, bei denen bereits sicher ist,

in welchem Unternehmensbereich sie später arbeiten

werden – beispielsweise Technik-Trainees.

Ziel ist die Vorbereitung auf eine Fach-, nicht

eine Führungskarriere. Daher sind Fortbildungen

und Praxiseinsätze spezieller angelegt als bei

Management-Trainees.

• Projekt-Trainee (projektbezogene Trainee-Programme):

Rotationen hängen hierbei von Beginn

und Abschluss eines Projekts ab, in das der

Trainee eingebunden wird.

WAS MACHT EIN GUTES

TRAINEE-PROGRAMM AUS?

1. Anzahl der Trainees: Es sollte immer mehrere

Trainees geben, damit Sie mögliche zukünftige

KollegInnen kennenlernen können. Ideal ist

es, wenn zu Beginn des Programms mehrere

Trainees aus verschiedenen Fachbereichen die

„Off the Job“-Phasen gemeinsam absolvieren

und sich dadurch kennenlernen. Somit haben

sie während der Unternehmensphasen bereits

bekannte AnsprechpartnerInnen in verschiedenen

Abteilungen.

2. Qualität der Ausbildung: Wie ist der Ausbildungsplan

gestaltet, wie viele externe und

interne Schulungstage mit welchen Inhalten und

TrainerInnen sind darin enthalten?

Im Auswahlverfahren sollten Sie auf diesen

Punkt besonders eingehen und Ihr Engagement

demonstrieren.

3. Jobaussichten nach dem Programm: Echte

Trainee-Programme bereiten Sie auf Schlüsselpositionen

im Unternehmen vor. Das Unternehmen

sollte groß genug sein, um Ihnen im

Anschluss eine passende Stelle anbieten zu

können. Besonders interessant ist, welche

konkreten Positionen derzeit von ehemaligen

Trainees besetzt sind.

4. MentorInnen: Gute Trainee-Programme

beinhalten ein Mentorensystem, bei dem die

Trainees von erfahrenen MitarbeiterInnen unterstützt

werden. Die MentorInnen unterstützen

Sie bei Ihren Aufgaben und beurteilen regelmäßig

Ihre Fortschritte. Nutzen Sie die Möglichkeit

zu Feedback und Verbesserungsvorschlägen.

5. Keine Rückzahlungsvereinbarungen:

Trainee-Programme mit einer anschließenden

Arbeits- und Rückzahlungsverpflichtung bei

Kündigung sprechen nicht für die Qualität des

Programms.

6. Weiterbildungsmöglichkeiten: Zusätzlich zum

Ausbildungsprogramm sollten fachliche Kompetenz

und der Ausbau von Soft Skills gefördert

werden.

Führungskompetenz, Teamfähigkeit, Rhetorik

und Präsentation, interkulturelles Know-how

und Fremdsprachen sind wichtig für zukünftige

Führungsaufgaben.

7. Einblick in das gesamte Unternehmen: Idealerweise

lernen die Trainees auch Abteilungen

kennen, in welchen sie nicht arbeiten, mit denen

sie jedoch später eventuell zusammenarbeiten

werden.

100 akademiker/innen-guide 2019


praktika, ferialjobs & co

8. Auslandserfahrung: Wenn das Unternehmen

international tätig ist, sollte das Trainee-Programm

auch eine Station im Ausland vorsehen.

9. Netzwerk-Chancen: Essenziell für ein gutes

Trainee-Programm ist der Grad der Vernetzung,

der mit Führungskräften und anderen Trainees

erreicht wird.

Als Trainee kann man sich entweder bei einem nationalen

oder internationalen Unternehmen oder

aber in Institutionen wie der Wirtschaftskammer

Österreich (WKÖ) und der Industriellenvereinigung

(IV) bewerben.

Das Trainee-Programm der Industriellenvereinigung

bietet die Möglichkeit, viele verschiedene

Stationen in Institutionen oder Mitgliedsunternehmen

im nationalen und internationalen Bereich zu

durchlaufen. Pro Jahr werden durchschnittlich fünf

neue Trainees aufgenommen.

Im Rahmen des WKÖ-Trainee-Programms erhalten

HochschulabsolventInnen mit einem Master- oder

Diplomstudium der Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften

die Möglichkeit, in drei Jahren in drei

unterschiedlichen Institutionen an der Interessenvertretung

mitzuarbeiten.

Der Schwerpunkt des einjährigen EU-Trainee-

Programms der WKÖ liegt auf der Bedeutung

der Europäischen Union für die österreichische

Wirtschaft, Ziel ist die Netzwerkbildung mit europäischen

Institutionen.

INFO

Alle AKADEMIKERiNNEN-GUIDE-Unternehmen,

die Trainee-Programme anbieten,

sehen Sie im folgenden Trainee-Programme-Ranking.

Diese und noch viel mehr Unternehmen

sehen Sie auf best-career.at

ARBEITGEBER

TRAINEES -

UNI

BRUTTOGEHALT/

MONAT

TRAINEES -

FH

BRUTTOGEHALT/

MONAT

WALTER GROUP 40 2.650 € 40 2.650 €

HOFER KG 25 4.800 € 25 4.800 €

UniCredit Bank Austria AG 15 2.924 € 15 2.924 €

BAWAG P.S.K. 10

Mayr-Melnhof Gruppe 6 7

Raiffeisenlandesbank

Niederösterreich-Wien AG

6 6

EGGER – Mehr aus Holz 5 5

Donau Chemie Gruppe 3 0

Kapsch Group 3 2.600 € 3 2.600 €

BWT Aktiengesellschaft (Konzern) 2 2

Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 2 2.785 € 2 2.785 €

Semperit AG Holding 2 2

SML Maschinengesellschaft mbH 2 2

WEB Windenergie AG 2 3.000 € 2 3.000 €

GTW Management Consulting GmbH 1 2.571 € 1 2.571 €

Henkel Central Eastern Europe GmbH 2.800 € 2.800 €

OMV Aktiengesellschaft 3.390 € 3.390 €

101


TO GO ABROAD

Gehen Sie ins Ausland, nützen Sie Ihr Praktikum,

um internationale Erfahrungen zu sammeln.

Warum? Eine Stichprobensuche auf österreichischen

Karriereportalen zeigt, dass bei jeder dritten

offenen Stelle gute Englischkenntnisse verlangt

werden. Bei 15 % dieser Stellen wird zusätzlich

noch eine zweite Fremdsprache verlangt. Jede

dritte offene Stelle hat eine internationale Ausrichtung

oder wird von einem international tätigen

Unternehmen angeboten.

BerufseinsteigerInnen, die Praktika oder Ferialjobs

im EU-Ausland vorweisen können, haben daher

einen deutlichen Startvorteil: Sie haben Erfahrungen

gesammelt, ihre Sprachkenntnisse gezielt im

Berufsleben verbessert, sie haben interkulturelle

Skills aufgebaut.

Branchen, in denen sich dieser Vorteil

besonders auswirkt, sind:

• Transportwesen

• Pharma

• Touristik

• Bankwesen

• Internettechnologie

Berufszweige in internationalen Unternehmen,

die Auslandserfahrung honorieren, sind

• Controlling

• Sales & Vertrieb

• Software-Entwicklung

• Produktmanagement

Die internationalen Studentenorganisationen helfen

dabei, ein Auslandspraktikum zu finden. Einen Job

finden Sie natürlich auch in Online-Jobbörsen oder

in den Stellenanzeigen internationaler Tagesmedien.

WICHTIGE INFORMATIONS- UND VERMITTLUNGSSTELLEN AUF EINEN BLICK

AIESEC – vermittelt internationale Trainee-

Programme und Volontariate an Studierende

aller Studienrichtungen.

AIFS – American Institute for Foreign Study –

Gesellschaft für internationale Jugendkontakte (High

School, Au-Pair, Work & Travel, Sprachreisen, Praktika)

AMSA – Austrian Medical Students’

Association

vermittelt Praktikantenplätze bzw. Famulaturen an

Studierende der Medizin.

CRCC Asia – kostenpflichtige Vermittlungsagentur

für Praktika in China

http://erasmusintern.org – Website zur Suche nach

Praktikumsstellen weltweit

IAESTE – International Association for the

Exchange of Students for Technical Experience

Vermittlung von Praktika an Studierende technischer

Studienrichtungen

Internationaler Au-Pair Verband – Informationen

zu internationalen Au-Pair-Abkommen

EF Praktika und Sprachreisen – Sprachreisen

und Austauschprogramme für SchülerInnen, Student-

Innen

ELSA – European Law Students Association

vermittelt Praktika an Studierende der Rechtswissenschaft

http://globalplacement.com – Praktikavermittlung

weltweit für Studierende

Grenzenlos – Freiwilligendienste, Praktika,

Sprachreisen

KOPRA International Internship Platform –

kostenlose Praktikumsplattform mit Fokus Ostasien

OLE Praktikumsbörse – Praktikavermittlung

für Studierende und Uni-AbsolventInnen

PRAXISNET – Institutionen und Organisationen,

die Praktika organisieren

http://studentjob.at – Portal für Nebenjobs,

Ferialjobs und auch Praktika im In- und Ausland

102 akademiker/innen-guide 2019


praktika, ferialjobs & co

WIE WÄRE ES MIT EINEM PRAKTIKUM

IN EINER EU-INSTITUTION?

Die EU ist ein beliebter Arbeitgeber, und damit

sind dort auch die Praktika sehr begehrt. Es gibt

viele Angebote, allerdings sollten Sie auch einiges

beachten, wenn Sie in Brüssel Karriere machen

wollen:

• Das Europäische Parlament bietet jungen AkademikerInnen

mit abgeschlossenem Hochschulstudium

Praktika (Übersetzungspraktika, Ver -

walt ungspraktika).

• Wenn Sie sich später für eine Festanstellung

in der EU in einem bestimmten Fachbereich

bewerben wollen, informieren Sie sich bitte

beim Personalamt der EU. Hier erwartet Sie ein

dreiteiliges Auswahlverfahren. Sind Sie erfolgreich,

dann werden Sie für Nachbesetzungen in

Evidenz genommen.

Zusatztipps zum Auslandsaufenthalt

• Informieren Sie sich über Ihren Versicherungsschutz

vor Ort. Hier gilt es, bereits frühzeitig Preise zu

vergleichen und rechtzeitig abzuschließen.

• Für Übersetzungspraktika – Voraussetzung ist

der Abschluss eines Studiums mit einer Regelstudienzeit

von mindestens acht Semestern –

werden AbsolventInnen eines Sprachenstudiums

bevorzugt.

Der Rat der Europäischen Union offeriert Pra k-

tika für HochschulabsolventInnen bzw. auch

für StudentInnen, die bereits mindestens acht

Semester studiert haben.

• Damit der Auslandsaufenthalt nicht zum finanziellen

Fiasko wird, ist es ratsam, sich über Förderungen

und Stipendien für Auslandspraktika

zu informieren. Unter www.stipendium.at

finden Sie die dafür nötigen Informationen.

ACHTUNG!

Beantragen Sie unbedingt eine Studiengebührenbefreiung

für die Dauer Ihres Auslandsaufenthalts!

• Die Europäische Kommission bietet in allen

Generaldirektionen Verwaltungspraktika, für die

man ein mindestens vierjähriges Hochschulstudium

absolviert haben muss und nicht älter als 30

Jahre sein darf.

• Informationen bezüglich eines Praktikums in der

EU-Kommission finden Sie auf

http://epso.europa.eu

• Checken Sie Ihre Unterkunft zeitgerecht und

gründlich via diversen Online-Plattformen.

• Besorgen Sie sich international anerkannte

Ausweise. Bitte beachten Sie auch hierbei die

Dauer, die nötig ist, bis Ihnen das Dokument

ausgehändigt wird. Mehrere Wochen Wartezeit

sind keine Seltenheit.

Der Europäische Gerichtshof bietet Praktika für

studierte JuristInnen oder Politikwissenschafter-

Innen. Auch der Europäische Rechnungshof, der

Wirtschafts- und Sozialausschuss, der Ausschuss

der Regionen, die Europäische Zentralbank, die

Europäische Investitionsbank, der Europäische

Investitionsfonds oder das Europäische Polizeiamt

stellen PraktikantInnen ein. Informationen

auf dem Weg zu Ihrem Praktikum erhalten Sie

bei der ständigen Vertretung der EU-Kommission

in Österreich http://ec.europa.eu/austria

• Informieren Sie sich rechtzeitig über nötige Impfungen

in Ihrem Reiseland. Auf der Homepage

der jeweiligen Botschaft wird darüber Auskunft

gegeben.

TIPP

Wichtige Links

www.bundeskanzleramt.at

http://ec.europa.eu

http://epso.europa.eu

www.help.gv.at (für internationale Ausweise)

103


ALS EXPATRIATE INS AUSLAND

DIE GANZE WELT LOCKT

Auch in Österreich werden MitarbeiterInnen gerne

ins Ausland geschickt. Die Motivation ist klar,

Know-how und Unternehmenskultur sollen in die

Tochterunternehmen ebenso übertragen werden

wie die Kommunikation zwischen Stammhaus

und Töchtern optimiert werden soll. Die geografische

Lage Österreichs bietet eine ideale Basis

für Entsendungen. Diesen Trend belegt auch die

Studie „Personalauswahl bei der Entsendung

von Mitarbeitern ins Ausland“ des Instituts für

Unternehmensführung der FHWien der WKW, die

85 österreichische Unternehmen befragte:

Die Hälfte der befragten Unternehmen haben

bereits MitarbeiterInnen an ausländischen Standorten,

weitere 35 % planen Niederlassungen im

Ausland. Wünschenswert wäre freilich, dass die

Unternehmen Auslandseinsätze mit einer längeren

Vorlaufzeit planen: 54 % der Unternehmen planen

Auslandseinsätze innerhalb von drei Monaten. Ein

Zeitraum, der kaum ausreicht, um die geeignete

Person zu finden und umfassend auf die neue Herausforderung

vorzubereiten, sagen ExpertInnen.

Wichtige Punkte, auf die Sie als angehender

Expatriate achten müssen:

1. Ist eine Entsendung das Richtige für Sie?

Expats müssen flexibel, belastbar und offen für

Neues sein.

2. Informieren Sie sich über die Kultur des Gastlandes

und lernen Sie die Landessprache.

3. Stellen Sie sicher, dass Ihre Auslandskrankenund

-unfallversicherung beliebig verlängerbar

sind und auch hohe Summen sowie Rücktransporte

nach Österreich abdecken.

4. Informieren Sie sich über Ihre Steuerpflicht.

Nicht mit allen Ländern gibt es Doppelbesteuerungsabkommen.

5. Vereinbaren Sie mit Ihrem Arbeitgeber genaue

Ziele für den Auslandseinsatz.

6. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber auch über

Ihre Wiedereingliederung im Stammunternehmen.

7. Falls Sie mit PartnerIn oder Familie ins Ausland

möchten, benötigen auch diese eine ausreichende

Vorbereitung und müssen sich im Ausland

wohlfühlen, damit Ihr Einsatz ein Erfolg wird.

REPATRIATION:

ZURÜCK IN ÖSTERREICH

Oft ist die Rückkehr, und damit der Weg ins

Stammunternehmen, schwieriger als der Ausland s -

einsatz selbst. Das bestätigen 62 % der Befragten

bei einer Erhebung von Berlitz International. 65 %

wären gerne im Gastland geblieben oder hätten

einen Job in einem neuen Land vorgezogen.

Für Expats, die im Ausland oft mit bedeutenden

Projekten betraut sind, ist es zusätzlich schwierig,

nach der Rückkehr eine ausreichend anspruchsvolle

Tätigkeit zu finden. Außerdem nutzen viele

Unternehmen die Erfahrungen der Expats nur

unzureichend als Wissens- und Inspirationsquelle.

Besprechen Sie deshalb mit Ihrem Arbeitgeber,

welche Möglichkeiten sich Ihnen nach Ihrer Rückkehr

bieten.

WEITERE INFORMATIONEN

Unter www.expat-blog.com können Sie in

Erfahrungsberichten von Expats nachlesen und

sich so einen Insider-Einblick in das Expatriate-

Leben verschaffen.

Die Seite www.expatfocus.com bietet

zusätzlich Informationen und Foren zur internationalen

Entsendung und gibt umfassende Informationen

zu Themen wie Umzug sowie „Country

Guides“ für viele verschiedene Länder. Die international

tätige Unternehmensberatung BDO gibt

regelmäßig einen Expatriate-Newsletter mit den

neuesten Entwicklungen heraus: www.bdo.at

104 akademiker/innen-guide 2019


Gutes Inserat:

kostenlos.

Guter WG-Partner:

unbezahlbar.

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Schneller und einfacher zum neuen WG-Partner.

Der Haltung gewidmet.


GEHALTSRANKING

GUTES GELD FÜR GUTE ARBEIT

Der Job soll neben Spaß, Freude und Selbstverwirklichung auch finanzielle

Unabhängigkeit bringen. Daher ist es bei Gehaltsverhandlungen wichtig,

zu wissen, wie viel man verlangen kann und soll. Das Gehaltsranking des

AKADEMIKERiNNEN-GUIDE bietet einen ersten Überblick.

WAS IST MEIN JOB WERT?

Egal, ob Sie einfach nur wissen wollen, ob Sie in

Ihrer Position genug verdienen, oder ob Sie sich

für eine neue Stelle interessieren und Ihre Gehaltsvorstellung

bekannt geben sollen: Es ist wichtig,

dass Sie Ihren Wert am Arbeitsmarkt kennen.

Young Professionals sind allerdings oft noch

unsicher, wie viel Gehalt ihnen zusteht. Finden

Sie mit den Tipps zu Gehaltsverhandlungen und

dem AKADEMIKERiNNEN-GUIDE-Gehaltsranking

heraus, was Sie verlangen können:

DER AMS-

GEHALTSKOMPASS

Der AMS-Gehaltskompass bietet

mit einer einfachen Suchmaske

eine Fülle an Informationen zum

Thema Gehalt.

Auf www.ams.at/gehaltskompass suchen

und finden Sie die durchschnittlichen Bruttoeinstiegsgehälter

zu 1.800 Berufen. Sie können nach

Berufsgruppen, Berufsbezeichnungen oder nach

Ausbildungsniveau selektieren.

DER GEHALTSRECHNER

Eine weitere wichtige Informationsquelle ist der

Gehaltsrechner, den Sie unter

www.gehaltsrechner.gv.at abrufen können.

Unter Angabe von Dienstverhältnis, Tätigkeit,

Branche, Ausbildung und Berufserfahrung ermittelt

der Gehaltsrechner einen guten Richtwert, an dem

Sie sich orientieren können.

GEHALTSVERHANDLUNGEN FÜHREN

Wie für jede Verhandlung gilt auch hier: Eine gute

Vorbereitung ist unerlässlich. Je besser Sie sich informiert

haben und auf mögliche Gegenargumente

vorbereitet sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit,

dass Sie Ihre Forderungen durchsetzen

können.

• Was verdienen Sie aktuell? Bevor Sie in die

Verhandlungen gehen, sollten Sie genau in

Erfahrung bringen, aus welchen Beträgen sich

Ihr Gehalt zusammensetzt. Denken Sie auch an

sogenannte Benefits, die Sie möglicherweise

erhalten (s. S. 40).

• Was verdienen Ihre KollegInnen? Finden Sie

auf best-career.at heraus, was in Ihrer

Branche noch möglich ist und mit welchen

Zusatzausbildungen Sie es schaffen mehr zu

verdienen.

• Was wollen Sie verdienen? Wer zu hoch

pokert, verliert. Besonders in schwierigen Zeiten

oder überlaufenen Branchen, in denen die

Nachfrage um Ihren Job vielleicht schon größer

ist, als Sie denken, sollten Sie genau recherchieren,

welches Gehalt branchenüblich und vor dem

106 akademiker/innen-guide 2019


mf.gv.at

Sie suchen einen

sicheren Job mit

Perspektive?

Dann nutzen Sie Ihre Chance, in einem der vielfältigen Bereiche der österreichischen Finanzverwaltung

zu arbeiten!

Zur Verstärkung unserer Teams suchen wir für unsere Dienststellen (Finanzämter/Zollämter/

Finanzpolizei/Steuerfahndung) österreichweit:

• Maturantinnen und Maturanten

• Absolventinnen und Absolventen von berufsbildenden mittleren Schulen (HASCH) oder von

Pflichtschulen sowie Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener kaufmännischer Lehre

Wir erwarten Freude am Lösen von anspruchsvollen Aufgaben, am Umgang mit Menschen sowie Interesse

am Einsatz von IT am Arbeitsplatz.

Informieren Sie sich über die Aufgaben des Finanzressorts

und die aktuell ausgeschriebenen Arbeitsplätze bei den

Dienststellen der Finanzverwaltung auf www.bmf.gv.at >

Jobs & Karriere.

Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung!


Hintergrund Ihrer Leistungen

vertretbar ist. Wer mehr Geld

will, der muss dem Unternehmen

auch deutlich machen können,

wodurch dies gerechtfertigt wäre.

• Mit wem werden Sie verhandeln? Gehaltsverhandlungen

führt man meist mit der/m direkten

Vorgesetzten. Das muss aber nicht immer der

Fall sein. Finden Sie heraus, wer im konkreten

Fall Ihr/e VerhandlungspartnerIn ist. Wenn es

sich um eine Person in einer höheren Funktion

als Ihr/e unmittelbare/r Vorgesetzte/r handelt,

dann sollten Sie sich seiner/ihrer Unterstützung

versichern. Informieren Sie daher ihn oder sie

und überzeugen Sie mit Ihren Argumenten und

Leistungsnachweisen.

professionelle

& zielführende

Gehaltsverhandlung

DOS

• Terminvereinbarung: Machen Sie einen eigenen

Termin für Ihre Gehaltsverhandlungen – bei

Gesprächen zwischen Tür und Angel werden Sie

keinen Erfolg haben.

• Präsentation: Stellen Sie Ihre Vorzüge und

Qualifikationen ruhig, sachlich, informativ und

überzeugend vor.

• Werden Sie nicht emotional.

• Daten und Fakten: Untermauern Sie Ihre Argumente

mit konkreten Erfolgen, Beispielen und

Zahlen (z. B. mit bisherigen Erfolgen, Auslandserfahrung,

Zusatzqualifikationen). Arbeiten

Sie auch mit Vergleichszahlen. Starten Sie mit

dem zweitstärksten Argument, gefolgt vom

schwächsten und schließen Sie mit Ihrem Hauptargument

ab. So bleibt dieses im Gedächtnis.

• Konkrete Forderungen: Geben Sie bei der Frage

nach Ihrem Gehaltswunsch einen konkreten

Betrag an und keine „von-bis-Zahlen“.

• Protokoll verfassen: Wenn das Gespräch

positiv verlaufen ist, halten Sie das Ergebnis in

einem kurzen Protokoll fest und schicken Sie es

gleich Ihrem/r GesprächspartnerIn. So kann er/

sie die Vereinbarung nicht „vergessen“ und die

notwendigen Schritte setzen.

DON’TS

• Nicht drohen: Drohen Sie nie damit, zur

Konkurrenz zu gehen. Sollten Sie tatsächlich

ein besseres Angebot haben, weisen Sie neutral

darauf hin. Das sollten Sie dann allerdings auch

belegen können.

• Vier-Augen-Prinzip: Führen Sie Gehaltsverhandlungen

nie zusammen mit KollegInnen, sondern

nur alleine. Gemeinsame Auftritte in dieser

Angelegenheit führen sicher nicht zum Erfolg.

• Rein beruflich: Begründen Sie Ihren Gehaltswunsch

nicht mit privaten Ausgaben – hier geht

es ausschließlich um Ihre berufliche Leistung.

• Bewahren Sie Contenance: Seien Sie nicht zu

enttäuscht, wenn das Gespräch nicht in Ihrem

Sinne verlaufen ist. Vereinbaren Sie mit Ihrem/r

Vorgesetzten sachlich und selbstbewusst, dass

Sie in einem halben Jahr nochmals verhandeln

wollen.

Analysieren Sie im Anschluss Ihr Verhalten und

das Ihrer Verhandlungspartnerin/Ihres Verhandlungspartners

– und ziehen Sie daraus die

richtigen Schlüsse für den nächsten Termin.

108 akademiker/innen-guide 2019


gehaltsranking

Auf welche Einwände gegen eine Gehaltserhöhung

muss man vorbereitet sein?

• Selbstsicherheit: „Meinen Sie wirklich, dass

Ihre Leistungen eine so hohe Gehaltserhöhung

rechtfertigen?“ – Mit dieser Frage will man Sie

verunsichern. Bleiben Sie selbstbewusst.

• Individualität: „Wenn Sie eine Gehaltserhöhung

bekommen, dann sorgt das für Unruhe im Unternehmen.“

– Das Argument des „Betriebsfriedens“

zählt nicht. Es gibt eben unterschiedliche

MitarbeiterInnen, die auch unterschiedlich viel

leisten – und das rechtfertigt eine unterschiedliche

Bezahlung. Bringen Sie dabei aber Ihre

KollegInnen nicht in Misskredit.

• Zeitpunkt: „Reden wir in einem Jahr wieder

weiter.“ – Diese Strategie der Verzögerung wird

häufig angewandt. Halten Sie entgegen, dass Sie

eigentlich schon im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung

verdient hätten, und begründen

Sie dies mit entsprechenden Erfolgen. Zeigen Sie,

dass Sie sich nicht so einfach abwimmeln lassen.

WICHTIG!

Bleiben Sie gelassen, hören Sie sich mögliche

Einwände an, aber geben Sie nicht sofort

klein bei. Stellen Sie den Nutzen dar, den

Ihres/r Vorgesetzte/r hat, wenn er/sie Ihnen

mehr zahlt. Das nennt sich Win-win und ist

die Grundlage erfolgreicher Verhandlungen.

Der Nutzen Ihres Vorgesetzten könnte

etwa darin liegen, dass Sie demnächst mehr

Verantwortung übernehmen und er/sie somit

weniger Arbeit hat.

KLINGEN WIE EIN/E SIEGER/IN

Nicht nur, was Sie sagen, auch wie Sie es sagen,

kann über den Ausgang Ihrer Gehaltsverhandlungen

entscheiden. BiologInnen an der amerikanischen

Duke University haben im Rahmen der

Studie „Sounds like a winner“ herausgefunden,

dass Menschen mit tieferen Stimmen generell

besser ankommen – und in der Regel mehr verdienen:

Männer mit einem sonoren Organ werden als

anziehend, stark und sozial dominant empfunden.

Bei Frauen wird eine höhere Tonlage zwar als

attraktiv, aber auch als sozial deutlich weniger

dominant wahrgenommen. Dazu kommt, dass

ZuhörerInnen unbewusst bereits nach 111 Millisekunden

entscheiden, ob sie jemanden mögen und

– was viel wichtiger ist – ob sie ihn bzw. sie als

kompetent erachten!

Wenn Sie also wichtige Verhandlungen, wie beispielsweise

ein Gehaltsgespräch, vor sich haben,

machen Sie sich nicht nur über die inhaltliche Vorbereitung

Gedanken, sondern achten Sie ebenso

auf Ihre Stimme und Ihre Körpersprache:

• Wärmen Sie Ihre Stimmbänder auf – am besten,

indem Sie einen möglichst tiefen M-Ton summen.

• Trainieren Sie insbesondere als Frau schon im

Vorfeld, angemessen tief, ruhig und sachlich zu

sprechen und nicht nervositätsbedingt zu „piepsen“.

Ihr/e GesprächspartnerIn wird es Ihnen

danken, denn für viele klingt eine tiefere Stimme

automatisch angenehmer.

• Machen Sie sich bewusst, wie Sie für Ihr

Gegenüber klingen, und nehmen Sie sich selbst

beim Sprechen auf. Es ist übrigens ein Irrglaube,

dass man auf Tonband immer höher klingt als in

natura – eher das Gegenteil ist der Fall.

• Trainieren Sie eine selbstbewusste Körperhaltung

vor dem Spiegel: Wer klingt wie ein Löwe und

sich verhält wie ein Kätzchen, wird wohl wenig

authentisch wirken.

Weiterführende Infos rund um die

Kunst und die Macht der Stimme:

www.sprach-training.at/

www.sprechen.com

109


DAS GROSSE AKADEMIKERiNNEN-

GUIDE-GEHALTSRANKING

Verkaufe ich mich zu billig? Sind meine Gehaltsvorstellungen

vollkommen unrealistisch – und

viel zu hoch? Bei Gehaltsverhandlungen kann

man vieles falsch machen. Vor allem dann, wenn

Uni-AbsolventInnen

man keine Ahnung hat, wie‘s am Markt wirklich

aussieht. Trotz aller engen rechtlichen Rahmenbedingungen

ist der Arbeitsmarkt ein Markt, auf

dem Angebot und Nachfrage regieren. Wichtig ist

natürlich auch, was netto vom Brutto übrigbleibt.

Das Gehaltsranking des AKADEMIKERiNNEN-GUI-

DE bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über

TOP-GEHÄLTER

UNTERNEHMEN JAHRESBRUTTOGEHALT

von bis Seite

1 HOFER KG 67.200 € 110.000 € 176–177

2 NORMA GmbH & Co. KG Österreich 66.500 € 189

3 Roland Berger GmbH 60.000 € 222

4 Plansee/Ceratizit 45.000 € 278

5 Semperit AG Holding 44.300 € 276

6 Engineering Center Steyr GmbH & CoKG 42.980 € 51.380 € 253

7 OMV Aktiengesellschaft 41.160 € 51.240 € 262

8 Hays Österreich GmbH 47.000 € 228–229

9 UniCredit Bank Austria AG 40.929 € 45.580 € 198–199

10 BAWAG P.S.K. 45.000 € 200

11 WALTER GROUP 40.500 € 45.000 € 249

12 Henkel Central Eastern Europe GmbH 39.200 € 39.200 € 184

13 Oesterreichische Nationalbank 38.000 € 197

14 Thöni Industriebetriebe GmbH 38.000 € 45.000 € 274

15 Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 37.860 € 43.400 € 270

16

Hauptverband der österreichischen

Sozialversicherungsträger

37.800 € 42.000 € 238

17 IGT 37.500 € 173

18 Republik Österreich – Bundesdienst 36.930 € 230–231

19 IMS Nanofabrication GmbH 35.000 € 49.000 € 164

20 EGGER – Mehr aus Holz 35.000 € 45.000 € 265

21 GTW Management Consulting GmbH 35.000 € 40.000 € 175

22 Mayr-Melnhof Gruppe 35.000 € 39.000 € 269

23 NOVOMATIC-Gruppe 35.000 € 38.000 € 258–259

24 DB Schenker Österreich 37.800 € 251

25 Bundesministerium für Finanzen (BMF) 36.930 € 232–233

26 Casinos Austria/Österreichische Lotterien 35.000 € 37.100 € 205

27 Kapsch Group 33.600 € 42.000 € 170–171

28 PwC Österreich GmbH 33.600 € 221

29 Sparkasse Oberösterreich 33.000 € 38.000 € 200

30 Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG 32.298 € 201

31 Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 30.000 € 40.000 € 201

32 Quehenberger Logistics 28.750 € 248

110 akademiker/innen-guide 2019


gehaltsranking

Einstiegsgehälter am Arbeitsmarkt. Das ist die beste

Grundlage für Ihre Verhandlungsstrategie und

ein realistisches Bild Ihrer Gehaltsperspektiven.

Verwenden Sie die Zahlen des Gehaltsrankings

des AKADEMIKERiNNEN-GUIDE aber nicht nur zur

Vorbereitung, sondern auch in den Gesprächen

mit Personalverantwortlichen selbst. Wer mit

FH-AbsolventInnen

dem AKADEMIKERiNNEN-GUIDE argumentiert,

ist besser aufgestellt. Nutzen Sie die Daten der

CAREER-Erhebung auch bei einem Unternehmensoder

Branchenwechsel.

Ein Jobwechsel aus eigenem Antrieb

sollte Ihnen ein Gehaltsplus von 10 bis

15 % bringen.

TOP-GEHÄLTER

UNTERNEHMEN JAHRESBRUTTOGEHALT

von bis Seite

1 HOFER KG 67.200 € 110.000 € 176–177

2 NORMA GmbH & Co. KG Österreich 66.500 € 189

3 UniCredit Bank Austria AG 45.580 € 45.580 € 198–199

4 Semperit AG Holding 44.300 € 276

5 Plansee/Ceratizit 43.500 € 278

6 Engineering Center Steyr GmbH & CoKG 41.300 € 48.200 € 253

7 OMV Aktiengesellschaft 41.160 € 51.240 € 262

8 Hays Österreich GmbH 47.000 € 228–229

9 WALTER GROUP 40.500 € 45.000 € 249

10 Henkel Central Eastern Europe GmbH 39.200 € 39.200 € 184

11 Thöni Industriebetriebe GmbH 38.000 € 45.000 € 274

12 Oesterreichische Nationalbank 38.000 € 197

13 Liebherr Werk Bischofshofen GmbH 37.860 € 43.400 € 270

14

Hauptverband der österreichischen

Sozialversicherungsträger

37.800 € 42.000 € 238

15 IGT 37.500 € 173

16 Republik Österreich - Bundesdienst 36.930 € 230–231

17 EGGER – Mehr aus Holz 35.000 € 45.000 € 265

18 BAWAG P.S.K. 45.000 € 200

19 GTW Management Consulting GmbH 35.000 € 40.000 € 175

20 Mayr-Melnhof Gruppe 35.000 € 39.000 € 269

21 DB Schenker Österreich 37.800 € 251

22 Bundesministerium für Finanzen (BMF) 36.930 € 232–233

23 NOVOMATIC-Gruppe 34.500 € 36.500 € 258–259

24 Casinos Austria/Österreichische Lotterien 34.300 € 36.400 € 205

25 Kapsch Group 33.600 € 40.000 € 170–171

26 PwC Österreich GmbH 33.600 € 221

27 Sparkasse Oberösterreich 33.000 € 38.000 € 200

28 Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG 32.298 € 201

29 Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft 30.000 € 40.000 € 201

30 Quehenberger Logistics 28.750 € 248

111


ERFOLGREICH BEWERBEN

WIE SIE WOLLEN

Wie das Wort schon sagt, ist eine Be-Werbung Marketing in eigener Sache. Nur

steht in diesem Fall kein Produkt im Rampenlicht, sondern Sie. Die gute Nachricht

ist, Sie sind ein/e echte/r SpezialistIn für sich selbst und können sich daher perfekt

in Szene setzen. Neben der Einhaltung einiger Grundregeln sind Ihrer Kreativität

dabei – fast – keine Grenzen gesetzt.

KLEINE GESCHICHTE DER

BEWERBUNG

In grauer Vorzeit, also vor etwa 40 Jahren, sind

Bewerbungen und Lebenslauf noch als Fließtext

und mit der Hand zu schreiben. Hat man sich

dennoch für eine maschinengeschriebene Variante

entschieden, tut man gut daran, eine Probe der

Handschrift beizulegen. Detaillierte Informationen

über die Berufe der Eltern und sogar der Mädchenname

der Mutter sind ebenso anzugeben wie jeder

einzelne Schritt im Werdegang. Wer sich nicht an

diese Normen hält, hat so gut wie keine Chance,

dass seine Bewerbung überhaupt gelesen wird.

In den 1980er-Jahren setzt sich nach und nach

der tabellarische Lebenslauf in getippter Form

durch, und in den 1990ern werden Deckblätter

und immer größere Fotos modern. Es werden keine

Informationen über die Eltern gewünscht, dafür

will man in den Personalabteilungen mehr über

den persönlichen Background, die Eignung und die

Motivation der BewerberInnen wissen.

Durch die technologische Entwicklung von Internet

und E-Mail eröffnen sich ab der Jahrtausendwende

ganz neue Wege beim Thema Bewerbung.

Unternehmen forcieren zunehmend die Online-

Bewerbung, und Bewerbungen via E-Mail lösen

den postalischen Brief fast zur Gänze ab. Damit

lockern sich auch merklich die formalen Kriterien,

den individuellen und kreativen Gestaltungen wird

mehr Raum gegeben.

DIE KLASSIKER

Auch wenn man heute über handgeschriebene

Lebensläufe lächelt, gibt es noch immer genug

Dos und Don’ts, an die man sich zu halten hat, um

nicht gleich zu scheitern.

Bevor Sie der eigenen Kreativität freien Lauf

lassen, sollten Sie also daran denken, gewisse

Grundlagen einzuhalten. Fettflecken oder Ränder

von Kaffeetassen sind in Zeiten von E-Mails zwar

keine Gefahr mehr, es lauern aber andere Fallen.

• Fehlerfreie Rechtschreibung

REGELN!

• Korrektes Anführen von Unternehmen,

AnsprechpartnerIn und ausgeschriebener

Position (falls vorhanden inklusive Referenzcode)

• Klare und übersichtliche Struktur des

Bewerbungsdossiers

• Korrektes Benennen der einzelnen Unterlagen

(Lebenslauf_Name, Zeugnis_Name

statt scan235)

• Keine exotischen Dateiformate, mit dem

PDF-Format liegen Sie sicher richtig

• Keine unkommentierten Lücken im

Lebenslauf

• Professionelle Absenderadresse (Vorname.

Nachname statt Mauerblümchen0815)

112 akademiker/innen-guide 2019


Bewerbungsportal

Die AMS-Webseite für alles rund um die Bewerbung

Anleitungen, Übungen und Tipps zu allen Schritten

des Bewerbungsprozesses.

Als praktische Hilfsmittel stehen Checklisten und

viele Beispiele für Anschreiben und Lebensläufe aus

verschiedenen Berufsbereichen zur Verfügung.

Wer kommt als zukünftiger Arbeitgeber in Frage, wie

bereite ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vor, was

könnte gefragt werden – zu all diesen Fragen finden

Sie hilfreich Tipps.

DESIGN: WWW.WERBEKUNST.AT | FOTO: FOTOLIA.DE

BERUFS-INFOS ONLINE

Entgeltliche Einschaltung

www.ams.at/bewerbungsportal


KOMMUNIKATION IST ALLES

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Bewerbung

überhaupt Sinn macht – beispielsweise weil

Sie nicht alle Anforderungen des Qualifikationsprofils

erfüllen –, besprechen Sie Ihr Anliegen

telefonisch mit der/dem zuständigen Personalverantwortlichen.

So haben Sie den Grundstein

einer persönlichen Beziehung gelegt und können

gegebenenfalls in Ihrem Anschreiben direkt auf

das Gespräch Bezug nehmen.

• Notieren Sie sich vor dem Telefonat die wichtigsten

Punkte, damit Sie nichts vergessen.

• Sorgen Sie für ruhige Gesprächsatmosphäre.

• Sprechen Sie Ihr Visavis mit Namen an.

• Wenn Ihr/e GesprächspartnerIn kurz angebunden

wirkt: Nutzen Sie die Chance und versuchen Sie,

einen Telefontermin zu vereinbaren.

• Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie RecruiterInnen

aufgrund von Bewerbungsgesprächen,

Meetings etc. eventuell nicht beim ersten Mal

erreichen.

• Speichern Sie die Telefonnummer der Personalabteilung

ein, damit Sie bei einem Rückruf gleich

professionell reagieren können.

SOCIAL-MEDIA-KNIGGE

Schon seit etwa zehn Jahren nützen PersonalistInnen

auch verstärkt diverse Social-Media-Plattformen

wie Facebook, XING, Pinterest & Co bei

der Suche nach den perfekten MitarbeiterInnen.

Allerdings nicht nur, um Jobangebote zu lancieren,

sondern auch, um den virtuellen Auftritt der

BewerberInnen zu durchleuchten. Das oft zitierte

gute Benehmen in der virtuellen Welt hat also

nach wie vor Gültigkeit. Wie so viele „Wow, war

ich gestern wieder betrunken“-Posts beweisen, ist

diese Information allerdings bis heute noch nicht

bei allen BewerberInnen angekommen.

Kein Arbeitgeber wird einen Praktikumsplatz

oder eine Arbeitsstelle an jemanden vergeben,

der auf Facebook & Co pöbelt oder ausschließlich

Partyfotos veröffentlicht. Das heißt nicht, dass Sie

keine Party machen sollen, Sie sollten sich nur gut

überlegen, welche Fotos Ihr zukünftiger Arbeitgeber

von Ihnen sehen soll. Auch wenn Sie bei Ihrer

Bewerbung Ihr soziales Engagement im Tierheim

oder Ihre sportlichen Aktivitäten hervorheben,

wäre es gut, wenn sich dafür auch Beweise im

World Wide Web finden lassen. Vergessen Sie

nicht, noch nie war es so einfach, Ihre Behauptungen

zu überprüfen, wie heute. Dasselbe gilt auch

für Angaben über Ihre Ausbildung und Praktika.

TIPP

Worauf Sie bei Facebook, Twitter & Co

achten sollten

• Konsistenz bei den Angaben über Ausbildung

und Praktika

• Persönliches Engagement soll glaubwürdig

sein, z. B. durch Fotos, Tweets

• Partyfotos in betrunkenem Zustand am besten

gar nicht posten oder nur für Freunde

sichtbar machen

• Regelmäßig die Seiten von Freunden auf

kompromittierende Fotos durchsuchen und

unbedingt löschen lassen

• Die Einstellungen für Privatsphäre und

damit, wer was sehen kann, immer wieder

überprüfen

VON MARKTSCHREIERN UND

LEISETRETERN

Nun aber zu den unzähligen Möglichkeiten, der

eigenen Bewerbung etwas Pepp zu verleihen. Wie

schon erwähnt, geht es bei der Jobsuche darum,

sich selbst möglichst attraktiv zu vermarkten. Keine

Angst, Sie müssen nicht Marketing studieren,

um das zu können. Waren Sie schon mal auf einem

Markt? Na, sicher! Was das mit Ihrer Bewerbung

zu tun hat? Ganz einfach, auf einem Markt geht

es zu wie im Bewerbungsalltag. Da bieten viele

114 akademiker/innen-guide 2019


erfolgreich bewerben

Menschen viele ähnliche oder gleiche Produkte/

Leistungen an. Meistens sehen die Stände, an

denen diese Produkte angeboten werden, auch

noch sehr ähnlich aus. Mit Sicherheit sind Äpfel,

Birnen, Trauben und was sonst noch so angeboten

wird, schön drapiert. Aber manche Angebote sehen

irgendwie frischer und appetitlicher aus. Woran

das liegt? An ein paar Tropfen Wasser, mit denen

das Obst eingesprüht wird und das es im Sonnenlicht

glitzern lässt. Das kostet gar nichts, hat

aber enorme Wirkung. An einem anderen Stand

kommen Sie gar nicht vorbei, weil hier das Obst

in unglaublicher Lautstärke angepriesen wird. Ihre

Aufmerksamkeit ist – ob Sie es wollen oder nicht

– geweckt. Auch das kostet nichts, außer vielleicht

irgendwann die Stimme des Marktschreiers.

Hiermit möchte ich mich um die ausgeschriebene

Position als ..... bewerben.

Gerne übermittle ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen

für Ihre .... -Abteilung.

Bei einem derartigen Anschreiben werden Sie RecruiterInnen

weder überraschen noch werden Sie

sie überzeugen, sich mit Ihrem Dossier intensiver

auseinanderzusetzen. Der erste Satz ist eben auch

der erste Eindruck, den Sie hinterlassen. Und er

entscheidet darüber, ob Sie Aufmerksamkeit erregen

oder in der Masse untergehen. Investieren Sie

daher Zeit und Hirnschmalz für den Einstieg, der

Rest findet sich meistens leicht und schreibt sich

dann wie „von selbst“.

Und genau so funktioniert Guerilla-Marketing: mit

geringen Mitteln große Aufmerksamkeit erzeugen.

Man unterscheidet dabei drei grundlegende Strategien:

Trittbrettfahrer-Marketing, Empfehlungsmarketing,

Lebensumfeld-Marketing. Damit Sie

sich ein Bild machen können, stellen wir Ihnen im

Folgenden einige Beispiele aus der Praxis vor.

INFO

Guerilla-Marketing

• Entwickelt Mitte der 1980er von Jay C.

Levinson

• Geht zurück auf taktische Kriegsführung

• Große Wirkung bei Einsatz von geringen

Mitteln

• Erfolg durch Überraschungseffekte

In sieben Schritten zum besten

ersten Eindruck

1. Definieren Sie zuerst für sich selbst, was Sie

besonders macht und warum genau Sie der oder

die Richtige für den Job sind. Stellen Sie sich

dazu folgende Fragen:

Worin bin ich besonders erfolgreich? Was kann

ich besser als andere? Worin bitten mich andere

um Hilfe? Was macht mir besonderen Spaß?

Wofür bekomme ich positives Feedback? Was

möchte und kann nur ich in dem neuen Job tun/

verändern/verbessern?

2. Formulieren Sie nun Ihre Argumente möglichst

in einem, maximal zwei Sätzen und machen Sie

damit neugierig auf mehr, zum Beispiel so:

KEINE ZWEITE CHANCE FÜR DEN ERSTEN

EINDRUCK

Ja, ja, diesen Satz kennen Sie schon und sind entsprechend

gelangweilt? Na bitte, dann überlegen

Sie mal, wie oft ein/e Personalverantwortliche/r

einen der folgenden Sätze lesen muss:

Ihre Stellenausschreibung im Hintertupfinger

Tagblatt hat mein Interesse geweckt.

Ein Umsatzplus von 12,5 % durch die

Optimierung des Online-Shops! Dieses Ziel

habe ich für die Firma XY erreicht, und

noch viel mehr möchte ich in der ausgeschriebenen

Position als Online-Manager

für Ihr Unternehmen bewegen. ...

3. Tragen Sie aber keinesfalls „zu dick“ auf. AngeberInnen

mag niemand, und außerdem müssen

Sie auch „liefern“, was Sie versprechen.

115


4. Passen Sie den Stil Ihres Schreibens an Ihren

möglichen Arbeitgeber an. Ein gewisses Augenzwinkern

gefällt immer, aber in einer Rechtsanwaltskanzlei

herrscht nun mal ein anderer Ton

als in einer Kreativagentur.

5. Vermeiden Sie, Ihren Lebenslauf im Anschreiben

zu wiederholen. Sonst benötigen Sie gleich gar

keinen Lebenslauf.

FALSCH:

Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können,

war ich zunächst bei der XY AG als ... tätig. Danach

wechselte ich zur ZA GmbH, wo ich hauptsächlich

mit administrativen Aufgaben betraut war.

6. Liefern Sie schlagende Argumente, die für Sie

sprechen. Stellen Sie sich einfach vor, Ihr Motivationsschreiben

sei ein Elevator Pitch:

• Überzeugen Sie mit Ihren bisherigen Erfolgen.

• Quantifizieren Sie diese Erfolge mit Zahlen,

Summen oder Prozenten.

• Leiten Sie auch von Ihren persönlichen Engagements

positive Aspekte ab.

RICHTIG:

Seit sechs Jahren trainiere ich ehrenamtlich die

lokale Feldhockey-Jugendmannschaft (Meistertitel

2012, 2014 und 2015). Dabei bin ich nicht nur

an sportlichen, sondern auch an gruppendynamischen,

strategischen und organisatorischen

Herausforderungen gewachsen.

7. Überraschen Sie mit Stil und Form Ihrer Bewerbung.

Wer sagt, dass A4 immer hoch sein muss?

Platzieren Sie Ihre Bewerbung doch einfach auf

A4 quer. Oder verwenden Sie ein Sonderformat

(es reicht schon, wenn Ihre Mappe 5 cm kürzer

oder länger ist als die der anderen BewerberInnen).

Nützen Sie auch aktuelle oder all-timehigh

Themen (Wahlkämpfe, Filme, Serien oder

Spiele), die Aufsehen erregen, übernehmen Sie

Diktion oder Titel daraus und spielen Sie damit

(Yes, we can! Work together).

Bewerbung

Jeanne Hwang Lang, Absolventin der Harvard Business School,

bewarb sich mit einem eigenen Pinterest-Board bei ihrem Traumarbeitgeber Pinterest.

116 akademiker/innen-guide 2019


erfolgreich bewerben

DIE ETWAS ANDERE BEWERBUNG

Es geht aber natürlich auch ganz anders. Stefan

Raab soll in einem Interview erzählt haben, wie

er Personalverantwortlichen ein Glas Honig und

einen Pinsel geschickt und sie aufgefordert hat,

sich den Honig doch bitte selbst ums Maul zu

schmieren.

Daniel Z. hat im Rahmen seiner Bachelorarbeit per

Post einen Link zu seinem Bewerbungsprofil auf

Facebook versendet und darauf erstaunlich gutes

Feedback von Unternehmen erhalten.

Samuel Profeta, Absolvent des Centro Universitario

Belas Artes de Sao Paolo, ließ einen Milchkarton

mit seinem Lebenslauf bedrucken.

http://shortlinks.de/6n44

Sie könnten aber auch, wie Jeanne Hwang Lang,

das Online-Layout Ihres Lieblingsarbeitgebers für

Ihre Bewerbung übernehmen.

Die engagierte Absolventin der Harvard Business

School bewarb sich mit einem eigens gestalteten

Pinterest-Board bei ihrem Traumarbeitgeber

Pinterest.

www.pinterest.com/JeanneHwang/

jeanne-for-pinterest/

Der französische Online-Produktmanager Philippe

Dubost stellte seinen Lebenslauf als originalgetreu

nachgebaute Amazon-Produktseite dar.

http://phildub.com

Anregungen für eine außergewöhnliche

Bewerbung

• Stellen Sie Proben Ihrer Arbeit zur Verfügung,

um ein besseres Bild von sich zu vermitteln

(„Buzz-Marketing“).

• Teasern Sie einen konkreten Verbesserungsvorschlag

für ein Produkt oder eine Dienstleistung

Ihres Wunscharbeitgebers an.

• Entwickeln Sie bei einer Bewerbung für die

Grafikabteilung ein auf den Arbeitgeber abgestimmtes

Design für Ihren CV.

• Programmieren Sie ein interaktives Spiel, um

sich im Bereich IT zu bewerben.

• Lancieren Sie ein Google-Adwords-Inserat,

wenn Sie als SEO-Manager tätig werden wollen.

ORIGINELL IST GUT, ORIGINELLER NICHT

Bevor Ihre Kreativität jetzt Purzelbäume schlägt,

sollten Sie bedenken, dass es auch zu viel sein

kann. Die Idee muss zu Ihnen und zum Arbeitgeber

passen. Ein Koch bewarb sich mit einer Bratpfanne

und wurde zum Gespräch eingeladen. Das passt.

Dass es aber auch ganz anders sein kann, berichtet

die Werbeagentur Jung von Matt. Deren

Personalchefin musste mit einem Schlachtermesser

in einem Schuhkarton mit Gelatine nach dem einlaminierten

Anschreiben wühlen – große Sauerei.

Die KollegInnen von der Agentur Zum Goldenen

Hirschen konnten all die Geweihe, die die BewerberInnen

mitschickten, bald nicht mehr sehen.

Und die Idee, eine Bewerbung als Puzzle oder auf

Toilettenpapier zu verschicken, ist weder neu noch

originell.

Im Zweifel also lieber ein bisschen weniger witzig

sein und dafür mit guten Argumenten punkten.

ACHTUNG!

Egal, welche Idee Sie umsetzen, es darf

niemals nur des Witzes wegen sein. Zitat,

Layout oder Wortwitz müssen immer zu Ihnen

passen. Denn wenn Ihre schriftliche Bewerbung

erfolgreich war, müssen Sie in einem

direkten Gespräch überzeugen und glaubwürdig

sein. Packen Sie also immer nur so

viel Außergewöhnliches in Ihren schriftlichen

Auftritt, wie Sie auch in der Realität vertreten

können. Und vergessen Sie nie: Am Ende

kommt es immer auf Sie an. Egal, wie Sie Ihre

Bewerbung verpacken, die HR-Profis schauen

immer ganz genau auf den Inhalt.

117


ARBEITSRECHT

INFORMATION ENTSCHEIDET

Gerade beim ersten Job ist es wichtig, in den grundlegenden arbeitsrechtlichen

Fragen sattelfest zu sein. Hier finden Sie alle wichtigen Infos auf einen Blick.

DIENSTVERHÄLTNISSE

BEFRISTETE DIENSTVERHÄLTNISSE

Befristete Dienstverhältnisse sind auf eine bestimmte

Zeit abgeschlossen und enden mit Ablauf

der Vertragsdauer. Der Endzeitpunkt muss

als bestimmtes Kalenderdatum feststehen. Eine

Ausnahme ist beispielsweise die Befristung für die

Dauer der Mutterschaftskarenz.

Bei einem befristeten Dienstverhältnis

ist die Kündigung vor Zeitablauf

grundsätzlich ausgeschlossen. Damit

diese Möglichkeit besteht, muss sie gesondert

zwischen Arbeitgeber und ArbeitnehmerIn

vereinbart werden.

UNBEFRISTETES DIENSTVERHÄLTNIS

Unbefristet sind Dienstverhältnisse, die ohne

zeitlichen Ablauf abgeschlossen werden. Sollte

die Auflösung des Arbeitsverhältnisses gewünscht

werden, muss dies durch Kündigung geschehen.

FREIES DIENSTVERHÄLTNIS

Es gibt keine gesetzliche Definition eines freien

Dienstverhältnisses. Nach der Rechtsprechung

liegt ein solches Dienstverhältnis vor, wenn

• sich jemand gegen Entgelt verpflichtet,

• einem Auftraggeber für bestimmte oder unbestimmte

Zeit seine Arbeitskraft zur Verfügung zu

stellen,

• ohne sich dabei in persönliche Abhängigkeit zu

begeben.

Beispiel:

Ein Mitarbeiter einer Wochenzeitung liefert wöchentlich

Beiträge zu einem bestimmten Thema in

einem bestimmten Umfang und erhält, abhängig

von der Zeichenanzahl, dafür ein Honorar. Dabei

ist es unwichtig, wann und wo gearbeitet wird

und ob die Beträge selbst oder von einem Dritten

verfasst werden. Es gibt keine Urlaubsregelung

und kein 13. und 14. Gehalt.

FIXES DIENSTVERHÄLTNIS

Nach Definition des Steuerrechts liegt ein fixes

Dienstverhältnis vor, wenn der Arbeitnehmer dem

Arbeitgeber seine Arbeitskraft schuldet. Merkmale:

• Leitung der geschäftlichen Belange durch den

Arbeitgeber.

• ArbeitnehmerIn ist verpflichtet, den Weisungen

des Arbeitgebers zu folgen.

• Betätigung wird gegen Entgeld ausgeübt.

Beispiel:

Ein Journalist einer Tageszeitung, der täglich in

der Redaktion anwesend sein muss, auf Weisung

seines Vorgesetzten bestimmte Reportagen vorzunehmen

hat, an den Redaktionssitzungen

teilnimmt und dafür ein bestimmtes monatliches

Entgelt erhält, steht in einem Dienstverhältnis.

KÜNDIGUNG

ARBEITNEHMERKÜNDIGUNG

Wenn Sie selbst Ihren Job aufgeben wollen, handelt

es sich um eine Arbeitnehmerkündigung.

118 akademiker/innen-guide 2019


arbeitsrecht

Sie lösen damit Ihr unbefristetes Dienstverhältnis

auf. Gesetzlich ist keine besondere Kündigungsform

vorgesehen. Sie können sowohl schriftlich

wie auch mündlich kündigen. Stellen Sie aber

sicher, dass in Ihrem Kollektiv- oder Dienstvertrag

keine bestimmte Kündigungsform vorgesehen ist.

TIPP

Kündigen Sie schriftlich – aus Beweisgründen!

Falls Sie das Kündigungsschreiben

persönlich überbringen, lassen Sie sich die

Übergabe auf einer Kopie mit Datum und

Unterschrift bestätigen.

die Kündigung nur mündlich ausgesprochen, sollten

Sie in jedem Fall notieren, von wem und wann

genau diese erfolgte. Die Kündigung ist wirksam,

sobald Sie Ihnen zugeht. Eine rückwirkende Kündigung

ist nicht möglich.

INFO

Kündigungsfrist nicht eingehalten

Hält der Arbeitgeber die Kündigungsfrist nicht

ein, so wird das Arbeitsverhältnis trotzdem

zu dem genannten (rechtswidrigen) Termin

gelöst. Es wird allerdings so abgerechnet, als

ob der Arbeitgeber ordnungsgemäß gekündigt

hätte.

Die Kündigungsfrist beginnt zu laufen, sobald

dem Arbeitgeber die Kündigung zugestellt wurde.

Beachten Sie die Dauer des Postwegs!

Kündigungsfrist nicht eingehalten

Grundsätzlich beendet auch eine nicht fristgerechte

Kündigung Ihr Dienstverhältnis, hat aber negative

Folgen. Zum Beispiel den Verlust der Urlaubsersatzleistung

im laufenden Urlaubsjahr, Verlust von

Sonderzahlungen und Schadenersatzpflicht.

ACHTUNG!

Bei einer Arbeitnehmerkündigung beginnt

der Anspruch auf Arbeitslosengeld frühestens

nach einer Sperrfrist von vier Wochen.

ARBEITGEBERKÜNDIGUNG

Löst der Arbeitgeber das Dienstverhältnis auf, so

spricht man von einer Arbeitgeberkündigung. Auch

hier gilt, dass befristete Dienstverhältnisse durch

Zeitablauf enden. Eine Kündigungsmöglichkeit

muss gesondert vereinbart werden.

Es gibt keine besondere Kündigungform. Sie kann

also schriftlich und mündlich erfolgen. Wird Ihnen

Werden Sie vom Arbeitgeber gekündigt,

haben Sie Anspruch auf sogenannte

Postensuchtage. Also freie Tage, an denen

Sie sich eine neuen Job suchen können.

Das Ausmaß beträgt 1/5 der wöchentlichen

Arbeitszeit (bei 38,5 Wochenstunden sind das

7,7 Stunden).

Besonderer Kündigungsschutz gilt für

Menschen mit besonderen Bedürfnissen und

soll vor sozial ungerechtfertigten Kündigungen

bewahren. Kündigungen können nur mit Zustimmung

des Gerichts oder des Sozialministeriums

ausgesprochen werden.

Kündigungs- und Entlassungschutz in der

Schwangerschaft: Wenn Sie schwanger sind und

in einem unbefristeten Dienstverhältnis stehen,

genießen Sie Kündigungsschutz, der mit Eintritt

der Schwangerschaft zu wirken beginnt. Der

Arbeitgeber muss bis zur 12. Schwangerschaftswoche

informiert werden.

ENTLASSUNG

Eine Entlassung ist die fristlose Beendigung des

Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber.

119


Liegt ein Entlassungsgrund vor, ist die Entlassung

berechtigt erfolgt. Liegt ein solcher nicht vor, ist

sie unberechtigt.

Eine Entlassung muss vom Arbeitgeber – abgesehen

von einer kurzen Übergangsfrist – unverzüglich

nach dem Bekanntwerden des Entlassungsgrundes

ausgesprochen werden. Passiert dies zu

spät, ist eine Entlassung – trotz Vorliegen eines

Entlassungsgrundes – unberechtigt.

Grundsätzlich beendet jede Entlassung – auch

eine unberechtigte – das Dienstverhältnis sofort.

Die Konsequenzen sind aber je nachdem, ob die

Entlassung berechtigt oder unberechtigt war, sehr

unterschiedlich.

Entlassungsgründe sind gesetzlich geregelt.

Ein/e Angestellte/r liefert u. a. einen Entlassungsgrund,

wenn er/sie

• ohne rechtmäßigen Hinderungsgrund für „längere“

Zeit die Arbeit unterlässt oder diese beharrlich

verweigert. Rechtmäßige Gründe sind z. B. ein

vereinbarter Urlaub oder ein Kranken stand.

• ohne Einwilligung des Arbeitgebers ein selbstständiges

kaufmännisches Unternehmen betreibt

oder im Geschäftszweig des Arbeitgebers auf

eigene oder fremde Rechnung Handelsgeschäfte

abschließt.

Lassen Sie bei einer Entlassung prüfen, ob diese

berechtigt erfolgt ist. Die Arbeitsrechtsabteilung

Ihrer Arbeiterkammer hilft Ihnen weiter

( www.arbeiterkammer.at).

Bei einer berechtigten Entlassung müssen Sie

leider erhebliche finanzielle Nachteile hinnehmen

(z. B. aufgrund von Schadenersatzansprüchen).

Bei einer unberechtigten Entlassung haben

Sie zwei Möglichkeiten:

• Sie akzeptieren zwar die Entlassung, fordern

aber Ihre finanziellen Ansprüche aufgrund der

unberechtigten Entlassung ein. Dabei handelt es

sich um eine sogenannte „Kündigungsentschädigung“.

Das heißt, der Arbeitgeber muss alles

zahlen, was Sie während der fiktiven Kündigungsfrist

verdient hätten.

• Sie fechten die Entlassung mit dem Ziel an, das

Arbeitsverhältnis aufrechtzuerhalten (Klage bei

Gericht). Auch hier hilft Ihnen die Arbeitsrechtsabteilung

Ihrer Arbeiterkammer weiter.

Um die Klage bei Gericht einzubringen,

sind meist nur zwei Wochen (in manchen

Fällen sogar nur eine Woche) ab Erhalt der

Entlassung (mündliche Mitteilung reicht!) Zeit.

DAS DIENSTZEUGNIS

Potenzielle Arbeitgeber verlangen oft ein Dienstzeugnis

vorangegangener Beschäftigungen.

Achten Sie also darauf, dass Ihr Zeugnis folgende,

gesetzlich vorgesehene Informationen enthält:

• Allgemeine Angaben zu Ihrer Person

• Genaue Bezeichnung des Arbeitgebers

• Dauer des Arbeitsverhältnisses

• Art Ihrer Tätigkeit

• Unterschrift des Arbeitgebers

Gesetzlich nicht erforderlich, aber für Sie

trotzdem wichtig, ist Folgendes:

• Beurteilung der Leistung und des Erfolges

• Beurteilung des Sozialverhaltens

• Kündigungsformel

• Beendigungsformel

• Dankes- und Bedauernsformel

• Empfehlung

• Zukunfts- und Erfolgswünsche

Ein gutes Dienstzeugnis betont nicht das Bemühen

eines/r Arbeitnehmers/in, sondern konkrete

Ergebnisse seines/ihres Handelns. Am Beginn des

Zeugnisses sollten die wichtigsten und anspruchsvollsten

Tätigkeiten und Kompetenzen stehen –

Routineaufgaben am Beginn des Zeugnisses werfen

kein gutes Licht auf den/die ArbeitnehmerIn.

120 akademiker/innen-guide 2019


arbeitsrecht

TIPP

Der Anspruch auf Ausstellung eines Dienstzeugnisses

verjährt erst nach 30 Jahren. Sie

können Ihr Dienstzeugnis also 30 Jahre rückwirkend

einfordern. Achten Sie aber auf etwaige

Klauseln in Ihrem Kollektiv-/Arbeitsvertrag,

die eine bestimmte Frist festlegen.

DIE SCHLUSSFORMEL

Vorsicht ist bei der Schlussformel des Arbeitszeugnisses

geboten. Die Formulierung „Er/Sie verlässt

uns in gegenseitigem Einvernehmen“ bedeutet,

dass die betreffende Person gekündigt wurde. Auch

wenn „Erfolg in einem anderen Unterneh men“

gewünscht wird, ist das eine negative Beurteilung

für die/den ArbeitnehmerIn.

SCHLÜSSELBEGRIFFE UND ERFOLGE

Das beste Zeugnis ist ein stark individualisiertes

Zeugnis. Neben Formulierungen wie „stets“,

„vollste“ und „allerbeste“ legen PersonalistInnen

auch Wert auf Schlüsselbegriffe, die die Fähigkeiten

des Arbeitnehmers konkretisieren.

Eine nachweisliche Kostensenkung, Umsatzsteigerung,

die Fähigkeit zur konstruktiven Gesprächsführung

oder erfolgreich umgesetzte Projekte

sollten im Dienstzeugnis unbedingt entsprechende

Beachtung finden.

Positiv für ArbeitnehmerInnen ist dagegen die

Formulierung „Er/Sie verlässt uns auf eigenen

Wunsch. Wir bedauern ihr/sein Ausscheiden außerordentlich

und wünschen ihr/ihm alles Gute für die

Zukunft“.

GEHEIMCODES UND IHRE ÜBERSETZUNG

Ein Dienstzeugnis darf nichts erhalten, das Ihnen

das Erlangen einer neuen Stelle erschwert. Allerdings

sind, im gesetzlichen Rahmen, Aufbau und

Formulierungen Sache des Arbeitgebers. Folgende

Tabelle bringt Aufschluss über geheime Codes der

PersonalistInnen und ihre Übersetzungen:

NOTE

Sehr gut

Gut

Befriedigend

Genügend

Mangelhaft

Nicht genügend

FORMULIERUNG

stets zu unserer vollsten Zufriedenheit

in jeder Hinsicht und allerbester Weise

mit den Leistungen jederzeit außerordentlich zufrieden

stets zu unserer vollen Zufriedenheit

in jeder Hinsicht und bester Weise

mit den Leistungen jederzeit voll und ganz zufrieden

zu unserer vollen Zufriedenheit

erfüllte die Erwartungen in jeder Hinsicht

mit den Leistungen voll und ganz zufrieden

zu unserer Zufriedenheit

hat unseren Erwartungen entsprochen

mit den Leistungen zufrieden

weitestgehend zu unserer Zufriedenheit

allgemein mit Sorgfalt und Genauigkeit

hat sich bemüht ... zu unserer Zufriedenheit zu erledigen

hat unseren Erwartungen entsprochen

121


AB IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

MEIN CHEF BIN ICH

Immer mehr ÖsterreicherInnen machen sich selbstständig. Pro Jahr gibt es etwa

30.000 Unternehmensneugründungen. Sein eigener Chef zu sein, ist eine spannende

Sache und bietet attraktive Karriereaussichten. Allerdings ist auch die

Gefahr des Scheiterns allgegenwärtig, vor allem in der Anfangsphase.

CHANCEN UND RISIKEN

Der Wille der ÖsterreicherInnen, sich selbstständig

zu machen, ist ungebrochen. Trotz wirtschaftlich

fordernder Zeiten lassen sich Österreichs GründerInnen

nicht unterkriegen. Die meisten gründen

zwischen dem 30. und 40 Lebensjahr. Dicht gefolgt

von jenen zwischen 40 und 50 Jahren und jenen

zwischen 20 und 30 Jahren. Auf letztere Gruppe

entfallen etwa 7.000 der 30.000 Neugründungen

pro Jahr.

Sie haben also genug Zeit, sich Gedanken zu machen,

in welche Branche Sie einsteigen möchten,

Chancen und Risiken abzuwägen und ein gewisses

Startkapital anzusparen.

Die Unternehmensgründungen

von heute sind das österreichische

Jobwunder von morgen.

WAS MACHT DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT

SO ATTRAKTIV?

Zwei der wichtigsten Gründungsmotive sind u. a.

flexible Zeit- und Lebensgestaltung und der

„eigene Chef“ sein.

Diese Suche nach einer Work-Life-Balance trifft

den Puls der Zeit. Österreichs GründerInnen gründen,

weil sie es wollen. Nicht, weil sie es müssen,

da es anderswo keine Jobs für sie gibt.

WAS ZEICHNET EINE UNTERNEHMER-

PERSÖNLICHKEIT AUS?

Für eine erfolgreiche Karriere als UnternehmerIn

sind bestimmte Persönlichkeitsmerkmale wichtig,

die man haben oder entwickeln sollte:

• In die Zukunft investieren: Weiter- und Fortbildungskurse

sind zwar zum Teil zeitaufwändig und

kostenintensiv, aber eine lohnende Investition.

• Wer rastet, der rostet. Erfolg ist kein einmaliges

Ereignis, sondern muss kontinuierlich verfolgt

werden. Wer seine Produkte und Services nicht

ständig optimiert, bleibt nicht nur auf dem

gleichen Niveau stehen, sondern fällt im Wettbewerb

zurück.

• Nur, was man gerne macht, macht man gut.

Wählen Sie Ihr Metier sorgfältig. Wer Spaß bei

der Arbeit hat, ist kreativ und innovativ und

hat dadurch den vielleicht entscheidenden

Vorspr ung am Markt.

• Geteiltes Risiko ist halbes Risiko. Die Arbeitswelt

von heute lebt von Netzwerken. Durch gute

Netzwerke können sich nicht nur neue Jobs,

sondern auch GeschäftspartnerInnen ergeben.

• Das Wichtigste ist aber die Kunden- und Verkaufsorientierung.

Wer am Kunden vorbeidenkt

und -handelt, ist als UnternehmerIn fehl am

Platz. Die Kundin/der Kunde ist nicht das Problem,

sondern die Lösung.

122 akademiker/innen-guide 2019


selbstständigkeit

• Wirtschaftliches Denken ist die Grundlage für

erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Mit dem

Unternehmertest des Gründerservice können Sie

Ihre unternehmerischen Qualitäten detailliert

überprüfen www.gruenderservice.at

• Ermitteln Sie jene Organisationen, Vereine und

Veranstaltungen, die für Sie als Netzwerkplattformen

interessant sind, z. B. Managementclub,

Junge Wirtschaft, Frau in der Wirtschaft (Adressen

im Karriere-Index).

TIPP

NETZWERKEN FÜR SELBSTSTÄNDIGE

DAS A UND O: EIN STARKES NETZWERK

Ob selbstständig oder unselbstständig beschäftigt:

Ein starkes, verlässliches Netzwerk

ist heute das Um und Auf für den beruflichen

Erfolg und für eine tolle Karriere. Daran sollte

man schon so früh wie möglich arbeiten. Ein

Drittel aller Stellen wird durch die Vermittlung

von Bekannten, durch Netzwerke, besetzt.

Auch „Netzwerken“ will gelernt sein:

Der Wert eines Netzwerks steigt nicht mit der

Zahl der „TeilnehmerInnen“, sondern mit deren

beruflichem Status und Potenzial. Frei nach dem

Motto „klein, aber fein“.

• Wer in ein bestehendes Netzwerk eintreten will,

muss den anderen Mitgliedern etwas bieten

können – nur nehmen zu wollen, ist zu wenig.

• Netzwerke brauchen Verlässlichkeit: Gerade die

„lockere“ und scheinbar unverbindliche Zusammenarbeit

erfordert von allen PartnerInnen ein

hohes Maß an Zuverlässigkeit – man muss sich

aufeinander verlassen können.

• Aktives Networking heißt, Menschen mit komplementären

Interessen und Anliegen zusammenzubringen

– Gleichgesinnte trifft man besser

im Hobbyverein.

• Sammeln Sie immer und überall Visitenkarten

und notieren Sie sich Stichworte zu den jeweiligen

Personen.

• Besuchen Sie gezielt Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen,

um Vortragende und ReferentInnen

anzusprechen.

• Nützen Sie die Mitgliedschaft in Verbindungen,

Klubs, Non-Profit- und anderen Organisationen

oder besuchen Sie zumindest deren Veranstaltungen.

Funktionen in Vereinen und anderen

Freiwilligenorganisationen verursachen zwar

Arbeit, bringen aber zahlreiche Kontakte und

Chancen.

WIE GUT IST IHRE GESCHÄFTSIDEE?

Geschäftsideen gibt es viele – nicht jede ist erfolgversprechend.

Stellen Sie Ihre Geschäftsidee daher

gründlich auf den Prüfstand.

Die nachfolgende Checkliste hilft Ihnen dabei:

• Was an Ihrer Geschäftsidee ist innovativ, überzeugend,

erfolgversprechend?

• Wie steht es um die Marktchancen? Wo sind Ihre

Märkte? Wer sind Ihre Zielgruppen?

• Wie und wo soll das Produkt erzeugt werden?

Wer sind Ihre LieferantInnen und PartnerInnen?

• Sind Entwicklungsarbeiten notwendig? Wie

lange dauern sie, wer führt sie durch, wie viel

wird das alles kosten?

• Nur die passenden, gut ausgewählten und aktiv

mitgeknüpften Netzwerke können wie ein Karriere-Trampolin

wirken.

• Was braucht es an Vorbereitung, um die Dienstleistung

anbieten zu können (Infrastruktur, Logistik

etc.)? Wann können Sie starten?

123


• Wie sieht es mit Absatzmöglichkeiten in der Region/im

Land/im Ausland aus? Wird Ihr Produkt/

Ihre Dienstleistung außerhalb der Region/des

Landes gebraucht? Wer unterstützt Sie dabei?

• Wie ist es um die Konkurrenz bestellt? Wer sind

Ihre MitbewerberInnen und warum sind sie

erfolgreich bzw. erfolglos? Was kostet die Finanzierung

des Betriebsgebäudes/der Büroräumlichkeiten

(inkl. Ablösen, Maklergebühren)? Wie

verändern sich diese Belastungen? Können Sie

Räume und Infrastruktur mit anderen teilen?

• Wie hoch sind die Beratungskosten (Anwalt/Anwältin,

SteuerberaterIn etc.)? Welche zusätzlichen

ExpertInnen brauchen Sie?

• Was kostet die Infrastruktur Ihres Büros (Telefon,

Mobiliar, Miete, Betriebskosten)?

• Welche Ausgaben kommen im Zusammenhang

mit Löhnen, Sozialversicherungsabgaben, Umsatzsteuer

(monatlich), Einkommensteuer (ab

dem ersten Jahr) oder Mindest-Körperschaftsteuer

auf Sie zu?

• Wie viel Geld brauchen Sie für Marketing und

Werbung (Beratung, Werbeagentur etc.)?

WELCHES GEWERBE IST MÖGLICH?

Am besten zuerst die WKO kontaktieren: Steht

sie mit Rat und Tat zur Seite, so vermeidet man

böse Überraschungen. Außerdem kann die WKO

meist die Gewerbeanmeldung für Sie elektronisch

durchführen.

Grundsätzlich gibt es reglementierte und freie

Gewerbe. Für erstere benötigt man einen Befähigungsnachweis,

bspw. ein Meisterprüfungszeugnis,

Unternehmerprüfungszeugnis oder einen

entsprechenden Studienabschluss. Letztere kann

man ohne besondere Ausbildungen anmelden.

Die Reform der Gewerbeordnung brachte weitere

Erleichterungen und vor allem weniger Bürokratie.

GRÜNDERSERVICE

Das Gründerservice der Wirtschaftskammern

bietet rund um Gründungen, Betriebsnachfolgen

und Franchising professionelle Unterstützung und

vor allem rechtliche und betriebswirtschaftliche

Beratung (Gewerberecht, Rechtsform, Sozialversicherung,

Steuern, Finanzierung, Förderungen,

Standort, Betriebsanlagengenehmigungen),

Konzepterstellung und Konzept-Check sowie

Neufög-Beratung.

• Können Sie privat die Startphase finanziell

überstehen? Wie hoch sind Ihre Ansprüche an

Lebensstandard und Einkommen?

Die Online- Mindestumsatzberechnung ist eine

praktische Einstiegshilfe in die Planung der

Unternehmensfinanzen. www.gruenderservice.at/mindestumsatzberechnung

ACHTUNG!

Einer der wichtigsten Planungsschritte bei

der Gründung eines Unternehmens ist die

Erstellung eines Businessplans. Dabei hilft die

Software „Plan4You Easy“.

Das Gründer-Portal www.gruenderservice.at

liefert alle Informationen, die für eine Unternehmensgründung

nötig sind (z. B. Gründungsideen,

persönliche und rechtliche Voraussetzungen,

Marktentwicklungen, Businessplan, Finanzierung

und Förderung, Amtswege). Trotzdem ist eine

persönliche Beratung in einer der Gründerservice-

Stellen sehr zu empfehlen.

WAS MUSS MAN ALS SELBSTSTÄNDIGE/R

BEI HONORARVERHANDLUNGEN BEACHTEN?

Natürlich gibt es für Selbstständige gute Gründe,

warum die eigenen Produkte oder Dienstleistungen

teurer werden. Die muss man aber den

KundInnen richtig vermitteln können.

124 akademiker/innen-guide 2019


selbstständigkeit

GASTKOMMENTAR

MAG. a ELISABETH

ZEHETNER-PIEWALD

Bundesgeschäftsführerin

Gründerservice

Einfach selbstständig!

Der Trend in Richtung Selbstständigkeit ist in Österreich ungebrochen. Die Gründungsperformance

ist die beste der letzten 10 Jahre, ca 30.000 Gründer wagten den Schritt

ins Unternehmerleben. Besonders erfreulich: der Frauenanteil ist so hoch wie nie.

Wichtig ist es freilich, sich auf die Unternehmerlaufbahn

so gut wie möglich vorzubereiten. Je höher der

Informationsgrad und je mehr in die Vorbereitung investiert

wird, desto besser ist die Aussicht auf einen

optimalen Start in die Selbstständigkeit – und damit

auch die Aussicht, erfolgreich am Markt bestehen zu

können.

Mit seinem breitgefächerten Angebot ist das Gründerservice

der Wirtschaftskammern DER zentrale Ansprechpartner

für Neugründer und Start-ups – von

der professionellen Beratung bis zur elektronischen

Gewerbeanmeldung.

Unsere ExpertInnen stehen Ihnen in ganz Österreich

in über 90 Standorten zu den Themen Gründung, Betriebsnachfolge

und Franchising zur Verfügung.

Mit über 253.000 Kontakten und 45.100 fundierten

Gründungsberatungen pro Jahr ist das Gründerservice

Kompetenzzentrum in Sachen Selbstständigkeit.

Das Leistungsangebot beinhaltet professionelle Unterstützung

in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen

Belangen, wie Gewerberecht, Rechtsform, Sozialversicherung,

Steuern, Finanzierung, Förderungen,

Standort und vieles mehr.

Überlegen Sie aber auch die Alternative der Betriebsnachfolge.

Pro Jahr gibt es in Österreich etwa 6.000

Übernahmen. Der Erfolg einer Betriebsübergabe ist

allerdings nicht vorprogrammiert. Er erfordert gute

Planung und Vorbereitung – beim Gründerservice

machen Sie sich fit dafür.

Bei Ihrem Gründerservice können Sie sich auch darüber

informieren lassen, wie Sie sich mit einem bereits

bewährten Geschäftskonzept als Franchisenehmer

selbstständig machen. Auch das ist eine Form der

Selbstständigkeit, die interessante neue Chancen

verspricht.

In diesem Sinn: Nehmen Sie Ihre Zukunft selbst

und selbstständig in die Hand!

Es zahlt sich aus!

www.gruenderservice.at

125


Die wichtigsten Tipps:

• Eine klare Antwort auf die Frage nach dem USP

(Unique Selling Proposition) bieten. Kann ich

den KundInnen mehr oder etwas anderes bieten

als meine MitbewerberInnen?

• Viele sprechen noch immer mit Unbehagen

über ihre Preise oder ihr Honorar. Doch Geld

sollte kein heikles Thema sein, und es ist nicht

peinlich, wenn jemand für seine Arbeit ein

Honorar verlangt. Die Bezahlung gehört genauso

zum Geschäft wie die Leistung. Wer einen Preis

nennt, sollte das selbstbewusst tun.

• Anfragen von KundInnen nach Vergünstigungen

sind mit Bedacht zu behandeln. Grundsätzlich

zeigt der Wunsch das Interesse am eigenen Produkt

– und das ist gut so. Rabatte sind jedoch

der falsche Weg: Wer 10 % Rabatt gewährt, hat

schlussendlich ein Minus in der Kasse. Bieten Sie

dem Kunden/der Kundin daher z. B. an, dass er/

sie beim Kauf von zehn Stück eines gratis erhält.

• Im Falle von Preiserhöhungen ist es wichtig,

diese gut zu begründen. Möglicherweise hat sich

durch neue Technologien die Qualität verbessert

oder der Umfang der Dienstleistung erhöht.

VERBESSERUNGEN FÜR SELBSTSTÄNDIGE

Die sozialen Leistungen für UnternehmerInnen

wurden deutlich weiterentwickelt.

So gibt es für Selbstständige z. B.:

• die Halbierung der Mindestbeitragsgrundlage in

der Krankenversicherung,

• die Senkung des Krankenversicherungsbeitragssatzes

auf das Niveau der ArbeitnehmerInnen,

• günstigere Zusatzkrankenversicherung durch

deutliche Beitragsreduzierung,

• keine Beiträge während des Bezugs von

Wochengeld,

TIPPS

• Ausnahme von der Pflichtversicherung bei

geringfügiger Erwerbstätigkeit neben Kinderbetreuungsgeldbezug

und für die Dauer der

Kindererziehung bis zu vier Jahren.

WAHL DER RECHTSFORM

Mit der Rechtsform der Unternehmung hängt

vieles zusammen. Die wichtigsten Kriterien bei

der Wahl der geeigneten Rechtsform beinhalten

Überlegungen zur unterschiedlichen Haftung,

zum nötigen Mindestkapital sowie steuerliche

Unterschiede. Während bei Personengesellschaften

wie der Offenen Gesellschaft (OG) die EigentümerInnen

im Konkursfall auch mit ihrem Privateigentum

haften, haften diese als Beteiligte einer

Kapitalgesellschaft nur mit ihrer Einlage.

Dafür ist in der Regel eine relativ hohe

Summe an Gründungskapital notwendig.

Um Neugründungen zu fördern, wurde

das Mindest-Stammkapital der GmbH

erheblich gesenkt.

BETRIEBSNACHFOLGE

Ist eine Betriebsnachfolge sinnvoller als eine Neugründung?

Je nach Branche und Geschäftsidee

kann die Übernahme eines bestehenden Betriebs

sinnvoller sein als eine Neugründung.

Darauf müssen Sie bei einer Übernahme achten:

• Grund der Übergabe

• Konkurrenzsituation/Branchensituation

• Betriebswirtschaftliche Situation (Jahresabschlüsse,

innerbetriebliche Kalkulationsunterlagen,

Verkaufsstatistiken, Alter des Anlagevermögens,

Lebenszyklus der Produkte, „Alter“ des

Kundenstocks)

• Finanzielle Situation (Bankschulden, Lieferantenverbindlichkeiten,

Steuerrückstände, offene

Sozialversicherungsbeiträge)

• Grundbuchauszug (Hypotheken)

• Mitarbeiterstand (Altersstruktur der Belegschaft,

Betriebsvereinbarungen etc.)

• Ruf/Image

126 akademiker/innen-guide 2019


organisiert

inspiriert

vernetzt

kommunikativ

begeistert

Machen Sie sich fit

fürs Unternehmertum!

TOP-Beratung für Gründer. 90 Mal in Österreich.

Österreichs größte Plattform für Unternehmensgründer

mit umfassenden Informationen und Services für eine

erfolgreiche Betriebsgründung.

www.gruenderservice.at


• Dauerschuldverhältnisse bzw. vorhandene

Lieferverträge und Bezugsverträge (Leasing-,

Softwareverträge etc.)

• Vorhandene Miet- und Pachtverträge (zukünftige

Höhe der Miete?)

• Aufrechte Betriebsanlagengenehmigung (zukünftige

Entwicklungsmöglichkeit am Standort?)

• Unternehmensbewertung (durch UnternehmensberaterIn,

SteuerberaterIn)

Wichtig für eine erfolgreiche

Betriebsübernahme:

• Ein Betrieb kann auf verschiedene Arten

übernommen werden. Die gebräuchlichste Form

ist der Kauf. Das Unternehmen wird zu einem

vertraglich definierten Zeitpunkt und zu einem

bestimmten Kaufpreis übergeben – mit allen

Rechten und Pflichten. Die Übergabe kann auch

gegen die Ausbezahlung einer Rente erfolgen.

Man muss den Kauf bzw. Verkauf zwar nicht

schriftlich regeln, es ist aber unbedingt ratsam,

einen Vertrag aufzusetzen.

Der Vorteil einer Pacht gegenüber dem Kauf: Es

muss nicht zu Beginn eine hohe Summe aufgebracht

werden. Allerdings gehört das Unternehmen

nach wie vor dem/der VerpächterIn. Der/die

PächterIn hat kein Weitergaberecht.

• Eine entscheidende Frage beim Unternehmenserwerb

ist die Kaufpreisfindung. Es gibt zwar eine

Reihe von Verfahren zum Ermitteln eines möglichst

objektiven Unternehmenswertes, jedoch keine

fixen Regeln, aufgrund derer ein Unternehmen

bewertet werden muss. Als Verhandlungsgrundlage

empfiehlt sich das Erstellen eines Gutachtens

über den Wert des gesamten Unternehmens mit

Hilfe von ExpertInnen der Wirtschaftskammer.

Die Erstellung eines Bewertungsgutachtens wird

in einigen Bundesländern von der WK durch den

„Nachfolgecheck“ gefördert.

• Für eine erfolgreiche Betriebsnachfolge müssen

sich beide Seiten gut vorbereiten. Für den/die

UnternehmerIn, der/die einen Betrieb übergeben

möchte, ist es empfehlenswert, rechtzeitig – das

sind drei bis fünf Jahre – vor der Übergabe mit

den Vorbereitungen dafür zu beginnen.

TIPP

Unternehmen, die zur Übergabe anstehen,

kann man anonym in der Nachfolgebörse des

Gründerservice finden.

www.nachfolgeboerse.at

INFORMATIONSANGEBOTE FÜR

EIN-PERSONEN-UNTERNEHMEN (EPU)

Rund 60 % aller Unternehmen in Österreich sind

EPUs. Manche bleiben klein, andere wachsen.

Das EPU-Portal

http://epu.wko.at bietet neben Informationen

über alle EPU-relevanten Leistungen der

Wirtschaftskammer – von der Betriebshilfe über

WIFI-Kurse bis zur Akademie für KleinstunternehmerInnen

– wichtige Serviceleistungen:

• Die „EPU-Tipps“ stellen eine Art EPU-Wikipedia

dar. Hier haben Ein-Personen-Unternehmen die

Möglichkeit, Tipps von KollegInnen zu erhalten

und selbst EPU-relevante Ratschläge zu geben.

• Auf dem Marktplatz der Website haben EPU die

Möglichkeit, sich und ihre Leistungen, Angebote

und Dienstleistungen zu präsentieren. Damit

wird eine attraktive Plattform zur Präsentation

zur Verfügung gestellt – und potenziellen KundInnen

fällt die Suche nach dem/der richtigen

EPU-PartnerIn leicht.

• EPU haben die Möglichkeit, direkt vom Knowhow

der Wirtschaftskammer-ExpertInnen zu

profitieren. Ob Steuer, Recht oder Finanzen: Mit

einem Online-Formular kann man seine Anfrage

direkt an die zuständige Stelle richten.

Weitere Infos:

http://epu.wko.at

128 akademiker/innen-guide 2019


Besser höher- und weiterkommen

mit dem WIFI

Berufsbegleitendes Studieren beschleunigt die Karriere

selbstständigkeit

MANAGEMENT PLUS PRAXIS

Das WIFI bietet Ihnen – in Kooperation mit

namhaften Universitäten und Fachhochschulen

– bereits über 20 berufsbegleitende, akademische

Master-Lehrgänge aus Marketing &

Vertrieb, Medien, BWL, IT, Technik und Persönlichkeit.

Das Besondere an diesen Lehrgängen

ist, dass sie hochschulisches Managementwissen

mit intensiver fachpraktischer

Anwendung verknüpfen: So erarbeiten Sie

sich gefragte Führungskompetenzen, die Sie

sofort im Beruf anwenden können.

IN DER WIRTSCHAFT GEFRAGT

Die wissenschaftliche Qualität ist durch die

Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen

gesichert, die Ihnen auch Ihren

international anerkannten Titel verleihen. Je

nach Bedarf der Wirtschaft entwickeln wir

laufend weitere akademische Lehrgänge für

Ihren Karrierevorsprung.

Unsere Kooperationspartner:

Donau-Universität Krems

FH St. Pölten

FH OÖ – Campus Steyr

FHWien der WKW

M/O/T ® Management School der

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

New Design University

Technische Universität Wien

Studienakademie Bautzen

BERUFSERFAHRUNG ZÄHLT

Die Matura ist für ein Studium am WIFI

nicht immer nötig: Qualifizierte Berufspraxis

ist uns wichtiger als die formale Hochschulreife.

Daher sind Sie auch mit einer

abgeschlossenen Berufsausbildung sowie

mehrjähriger Erfahrung herzlich

willkommen.

Bestellen Sie sich jetzt das WIFI-Studienprogramm

bzw. informieren Sie sich unter wifi.

at/akademisch oder wenden Sie sich an das

WIFI in Ihrer Nähe!

wifi.at/akademisch

WIFI Österreich

129


SINNVOLLE WEITERBILDUNG

LEBENSLANGES LERNEN

Wer sich nicht weiterbildet, bleibt nicht nur einfach stehen, sondern macht sogar

Rückschritte. Heutzutage ist stete Weiterbildung daher ein Muss.

JEDER IST SEINES GLÜCKES

SCHMIED

Anno dazumal wurden Weiterbildungen vor allem

in Form von Kursen und Seminaren abgehalten.

Gelernt wurde vorwiegend in den Abendstunden.

Der Anstoß zur Weiterbildung kam meist vom

Chef/der Chefin. Dieses Konzept ist heute nicht

mehr zeitgemäß. Weiterbildungen werden zu einem

integralen Bestandteil des Arbeitslebens und

sind fast immer IT-gestützt, was ein zeitund

raumunabhängiges Lernen erlaubt.

Ausgezeichnete E-Learning-Angebote

findet man unter: www.wifi.at

DIE RICHTIGE AUSWAHL TREFFEN

Auf folgende Fragen sollten Sie (positive) Antworten

finden:

• Welche konkreten Themen werden behandelt?

• Was sind die konkreten Lehrziele?

• Welche Vorkenntnisse sind notwendig?

• Welche Qualifikationen und Referenzen haben

SeminarleiterInnen und ReferentInnen?

• Was kostet das Weiterbildungsangebot? Gibt es

Nebenkosten? Welche?

• Gibt es schriftliche bzw. elektronische Unterlagen?

• Kennen Sie jemanden, der diese Veranstaltung

bereits absolviert hat?

• Welches Abschlussdokument erhalten die TeilnehmerInnen

(Zertifikat, Bestätigung)?

GIBT ES DEN RICHTIGEN ZEITPUNKT?

Wenn Sie das Gefühl haben, beruflich nicht mehr

ausgelastet zu sein, sich weiterentwickeln zu wollen

und schon ein paar Jahre in Ihrem Beruf verbracht

haben, ist ein guter Zeitpunkt gekommen,

sich über Weiterbildung Gedanken zu machen.

Meist stehen Arbeitergeber solchen Überlegungen

positiv gegenüber.

IST ES SINNVOLL, MEHRERE WEITERBILDUNGS-

ANGEBOTE ZU BELEGEN?

Meist sind solche Seminare recht kostspielig

und zeitintensiv. Es ist also sinnvoll, sich für eine

gründlich ausgewählte Weiterbildung zu entscheiden.

Dabei sollten nicht nur persönliche Interessen

berücksichtigt werden, sondern vor allem

Zukunftsperspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten

im Blick behalten werden.

DIE FINANZIERUNG

In Österreich gibt es viele Möglichkeiten, Weiterbildungen

zu finanzieren:

• Finanzierung durch den Arbeitgeber: Nicht nur

finanziell, sondern z. B. durch Freistellung

• Steuerbegünstigung: Kosten für eine Weiterbildung

können als Werbekosten steuerlich

abgesetzt werden. Infos finden Sie unter:

www.help.gv.at

• Staatliche Förderung bzw. Förderung durch das

AMS: Infos dazu finden Sie unter:

www.ams.at

FAZIT

In die eigene Weiterbildung zu investieren,

lohnt sich in jedem Fall. Wählen Sie sorgfältig

aus dem großen Angebot und stellen Sie die

Finanzierung im Vorfeld sicher!

130 akademiker/innen-guide 2019


sinnvolle weiterbildung

GASTKOMMENTAR

PROF. DR. HARALD STEINDL

Senior Research Fellow

Economica

Institut für Wirtschaftsforschung

Die Stille Revolution

The Making of Executive MBA Krems

Politische Umbrüche, wie 1917 ff., sind häufig von

Gewalt und Terror begleitet. Throne stürzen, die Bevölkerung

hungert, die Wirtschaft bricht zusammen.

In der Wissenschaft geschehen Paradigmenwechsel

meist sanft und leise, mitunter unbemerkt hinter dem

Rücken der Zeitgenossen. Der Krieg ist – entgegen

Heraklit – nicht der Vater aller Dinge! Die Oberflächen

der Kontinente sind radikaler durch bahnbrechende

Erfindungen verwandelt worden, wie Kompass, Buchdruck,

Papiergeld, Dampfmaschine, Schiffsschraube,

Ottomotor bzw. die Verarbeitung von Baumwolle,

Kautschuk oder Zuckerrüben. Waschpulver und elektrischer

Strom veränderten um 1900 unsere Lebensweisen,

heute bestimmen Internet und Smartphones

den Alltag. Stehen wir im Übergang von der Industrie-

zur Wissensgesellschaft vor einer „Permanenten

Revolution“ (Trotzki)?

Welches Klima Innovationen treibt, darüber kursieren

Märchen und Mythen. Josef Schumpeter, Peter

Drucker und Alfred Chandler („The Visible Hand: The

Managerial Revolution of American Business, 1980)

wiesen auf die zentrale Rolle visionärer Manager

und -innen hin. Deutschland war einst die Heimat

der Tüftler und Denker, die Apotheke der Welt. Wie

kommt das Neue in die Welt? Lassen sich erfolgreiche

Biotope auf andere Regionen oder politische

Systeme übertragen? Versuche, ein „Silicon-Valley“

in Europa oder Asien zu schaffen, sind bisher kläglich

gescheitert. Kreativität bleibt einzigartig.

Seit 1970 fasziniert die Idee, „entrepreneurial Spirit“

zu unterrichten und so Dynamik ins Gründungsgeschehen

zu bringen. Die Zahlen für Österreich sind

ernüchternd. Liegt es an der DNA des akademischen

Nachwuchses, an Defiziten in Beratung und Unterstützung

oder am Bildungssystem? Ist eine spezielle

BWL für Klein- und mittlere Unternehmen der richtige

Ansatz oder bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes,

der alle Ausbildungsschritte prägt?

1991 startete das Executive Program von MBA Krems.

Im Curriculum, in enger Kooperation mit führenden

US-Business Schools konzipiert, finden wir erstmals

Lehreinheiten und Fallstudien zu Globalisierung,

Nachhaltigkeit, Multicultural, European, Ost-Westund

New Public Management sowie zu Systemtransformation,

Change-Management und Leadership

(mit Fokus auf Sport, Kultur und Politik). Reuters

stellte seine Online-Dienste ebenso zur Verfügung

wie IBM und DEC ihre Netzwerke. Die Absolventen

sollten sich nach 150 Tagen „in-class“ und der Erstellung

einer „Master-Thesis“ aus dem persönlichen

Umfeld zu „Generalisten“ entwickeln, befähigt sein,

ihre Unternehmen in stürmischen Zeiten aus einer

Hubschrauberperspektive zu steuern, zu „Intrapreneurs“

werden. Die „Krems-Methode“ wurde zum

Exportschlager (SIBE Berlin).

Als der erste Jahrgang am 12.11.1993 – exakt 75

Jahre nach Gründung der 1. Republik – sein Studium

abschloss und Landeshauptmann Ludwig die Diplome

überreichte, war die Freude groß, die Frage der

Führung des „MBA-Titels“ noch offen. Zwei Jahre

später wurde die Verleihung sogar verboten. Das

Land NÖ förderte trotz Gegenwindes mit 59 Mill.

ÖS den Aufbau der Kaderschmiede und setzte 1997

die staatliche Anerkennung durch. Die Pioniere von

Krems haben Geschichte geschrieben – ihre Weiterbildungsrevolution

läuft und läuft und läuft.

131


GASTKOMMENTAR

© Kurt Keinrath

MAG. MARKUS RAML

Kurator WIFI Österreich

Durch Weiterbildung in der

Arbeitswelt 4.0 schneller vorankommen!

Studium ist gut, Studium und Weiterbildung ist besser. Warum Studierende und JungakademikerInnen

im Zeitalter der Digitalisierung auf Weiterbildung setzen müssen und

worauf es dabei ankommt.

Studieren und sich nebenbei noch weiterbilden –

ist das nicht ein bisschen viel verlangt?

Ganz und gar nicht. Wer nach seinem Abschluss bei

der Jobsuche die besseren Karten gegenüber seinen

MitbewerberInnen haben möchte, muss bereits während

des Studiums entsprechend vorsorgen. Kompetenzen,

die außerhalb des regulären Studiums zusätzlich

erworben werden, sind bei den Unternehmen

sehr gefragt, und diese „Fleißaufgabe“ ist letztendlich

auch ein Beweis von besonderem Engagement des

Bewerbers bzw. der Bewerberin und spricht für hohe

Selbstverantwortung.

Neben Praktika und Auslandsstudienaufenthalten ist

Weiterbildung ein probates Mittel für den Erwerb zusätzlicher

Kompetenzen.

Was heißt das konkret?

Welche Weiterbildungsmaßnahme empfehlen

Sie Studierenden?

Die Frage, welche Weiterbildung die geeignete ist, lässt

sich am besten individuell anhand der jeweiligen Studienrichtung

bzw. des Studienplans beantworten. Ein

Weiterbildungsbereich, der aber so gut wie in jedem

Berufsfeld gefragt und wichtig ist, ist das Persönlichkeitsmanagement,

das auch persönliche Arbeits- und

Kommunikationstechniken umfasst. Wer gut kommuniziert

und sozial interagiert, hat mehr Erfolg. Man

muss die Dinge gut auf den Punkt bringen können und

die anderen überzeugen. Professionelles Auftreten ist

in der Berufswelt obligatorisch. Egal, ob Social Skills,

Netzwerkverhalten oder interkulturelle Kommunikation

– all das kann man durch teils sehr kurze, aber sehr

effiziente Trainingseinheiten am WIFI erlernen.

Die Bedingungen in der Arbeitswelt verändern

sich rasant. Auf welche Ansprüche der Arbeitswelt

4.0 müssen sich speziell AkademikerInnen

einstellen?

Das Arbeiten mit digitalen Technologien ist bereits

zum festen Bestandteil des akademischen Kompetenzprofils

geworden. Diverse Umfragen unter Unternehmen

zeigen, dass AkademikerInnen für die berufliche

Praxis mehr und tiefergehende digitale Fähigkeiten

benötigen. Der Umgang mit Big Data stellt für die Unternehmen

eine große Herausforderung dar. War die

Analyse von Daten einst der Forschung vorbehalten,

müssen heute Unternehmen bzw. deren entsprechend

ausgebildete MitarbeiterInnen diese Datenmengen

selbst verarbeiten und analysieren, um Geschäftsprozesse

zu optimieren. Durch die rasche Veränderung

von Berufsbildern wird kontinuierliche Weiterentwicklung

zum festen Bestandteil des Berufsalltags.

132 akademiker/innen-guide 2019


sinnvolle weiterbildung

Hat sich auch das Lernen selbst einem Wandel

unterzogen?

In der Tat! Ausgehend von der Tatsache, dass Unternehmen

MitarbeiterInnen brauchen, die eigenverantwortlich

denken und handeln, hat das WIFI vor rund 10

Jahren ein innovatives Lernmodell entwickelt. Entsprechend

dem LENA-Lernmodell (= LEbendiges und NAchhaltiges

Lernen) begleiten geschulte TrainerInnen die

Lernenden mit einem Mix an aktivierenden Lernmethoden

dabei, sich Know-how eigenverantwortlich zu erarbeiten.

Diese sogenannte Selbstlernkompetenz fördert

nicht zuletzt „Intrapreneurship“ von MitarbeiterInnen.

„Intrapreneure“ verfügen über Freude am selbstständigen

Tun und Handeln und sind motiviert, Dinge voranzutreiben.

Wir wissen aus der Lern- und Hirnforschung,

dass Lernen dann besonders erfolgreich ist – wir uns

also mehr merken und es besser anwenden können –,

wenn wir mit S.P.A.S.S. gelernt haben. Für uns am WIFI

bedeutet das, Aufgaben und Problemstellungen Selbstgesteuert,

Produktiv, Aktivierend, Situativ und Sozial zu

lösen. WIFI-TrainerInnen entwickeln und erweitern ihre

Lernmethoden im Rahmen des LENA-Lernmodells anhand

dieser S.P.A.S.S.-Kriterien.

Was macht für Sie einen guten Weiterbildungsanbieter

aus?

Ein guter Weiterbildungsanbieter ist mit seinem Kursangebot

immer am Puls der Zeit. Am WIFI entwickeln

wir daher jedes Jahr rund 20 % aller Kurse und Seminare

neu. Die Teilnehmenden können sich darauf verlassen,

dass das erarbeitete Wissen relevant und immer

am aktuellen Stand ist. Die Lehrmethoden müssen

entsprechend modern und effizient sein. Nicht zuletzt

kennzeichnen hohe Prüfungsstandards und anerkannte

Zertifikate einen guten Weiterbildungsanbieter.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht das WIFI als Weiterbildungspartner

der Wirtschaft besonders aus?

Die hohe Praxisorientierung aller WIFI-Angebote ist

sicher ein großer Vorteil. Das heißt, dass theoretisches

Wissen schon im Lernprozess praktisch angewendet

wird. Ein weiteres Asset des WIFI ist seine Regionalität,

für die neun Landes-WIFIs und 80 Außenstellen garantieren.

Besonders hervorzuheben ist unser Team WIFI

International, das österreichische Unternehmen mit

Qualifizierungs-Know-how ins Ausland begleitet. Exportierende

Firmen benötigen auch im Ausland qualifiziertes

Fachpersonal. Durch die Nähe zur Wirtschaft und

den Unternehmen wissen wir am WIFI immer genau,

welcher Qualifizierungsbedarf besteht, und entwickeln

entsprechende Angebote.

Was war Ihre letzte Weiterbildungsmaßnahme?

Auch ich lebe nach dem Motto des lebenslangen Lernens.

So war die letzte Weiterbildung, die ich erst kürzlich

besucht habe, ein Seminar über die Neuerungen in

der Grunderwerbsteuer. In meinem Beruf als Steuerberater

und Unternehmensberater gibt es eine jährliche

Weiterbildungsverpflichtung von mindestens 40 Stunden

pro Jahr, die aber – um wirklich am Laufenden zu

bleiben – nicht ausreicht.

- 370.000 KundInnen pro Kursjahr

- über 34.000 Kurse, Seminare und Lehrgänge

pro Kursjahr

- rund 6.000 Personenzertifikate pro Kursjahr

- 12.000 TrainerInnen aus der Wirtschaft im Einsatz

WIFI-Weiterbildungsangebote:

- Management/Unternehmensführung

- Betriebswirtschaft

- Sprachen/Persönlichkeit

- Technik/EDV und Informatik

- Branchenspezifische Angebote

- Privatschulen/Berufsreifeprüfung

- Akademische Lehrgänge

Tipps:

wifi.at/bildungspfade

wifi.at/blog

facebook.com/wifioesterreich

youtube.com/wifioesterreich

WIFI-FACTS

133


MASTERSTUDIUM

JETZT ODER SPÄTER?

DATEN UND FAKTEN:

Der Master ist ein akademischer Grad, wurde im

Zuge des Bologna-Prozesses eingeführt und dauert

meist zwischen zwei und vier Semestern. Je nach

Hochschule können Zulassungsvoraussetzungen,

Aufbau und Dauer variieren.

TIPP

Auf der MASTER AND MORE Messe in Wien

können Sie sich mit BachelorstudentInnen,

AbsolventInnen und Young Professionals über

das vielfältige nationale und internationale

Masterangebot und über die Chancen, mit

einem Bachelorabschluss einen erfolgreichen

Karrierestart zu haben, unterhalten.

www.master-and-more.at

JETZT ODER SPÄTER?

Die Sorge vieler AbsolventInnen, mit einem Bachelor

in der Wirtschaft nicht für voll genommen

zu werden, besteht immer noch und ist auch nicht

ganz unberechtigt. Daher entschließen sich in

Europa viele, das Masterstudium direkt nach dem

Bachelor zu machen. Fast 90 % der Studierenden

an der Technischen Universität Wien schließen ihr

Studium mit einem Master ab. In den USA oder

Großbritannien ist es üblich, nach dem Bachelorstudium

Berufserfahrung zu sammeln, um sein

Wissen dann im passenden Masterstudium zu

vertiefen. Mit einem Bachelor in das Berufsleben

einzusteigen, lohnt sich besonders, wenn Sie Ihre

Bachelorarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen

geschrieben haben und Ihnen dort eine

Einstiegsmöglichkeit geboten wird.

Viele Master-Studiengänge können

berufsbegleitend besucht werden.

HABE ICH MIT EINEM BACHELORABSCHLUSS

CHANCEN AM ARBEITSMARKT?

Sie haben einen akademischen Abschluss erreicht

und gelten daher als qualifizierte Arbeitskraft.

Auch die Privatwirtschaft erkennt das an. Wenn

Sie zusätzlich Interesse an Fort- und Weiterbildung

zeigen, steht einem erfolgreichen Berufseinstieg

nichts im Wege. Viele Unternehmen unterstützen

Sie nach einiger Zeit bei einem berufsbegleitenden

Master.

MASTER IST NICHT GLEICH MASTER

Je nachdem, wie der Master aufgebaut ist und

welche Inhalte gelehrt werden, unterscheidet man

sieben verschiedene Abschlussbezeichnungen.

• Master of Art (M.A.)

• Master of Education (M.Ed.)

• Master of Engineering (M.Eng.)

• Master of Fine Arts (M.F.A.)

• Master of Laws (LL.M.)

• Master of Music (M.Mus.)

• Master of Science (M.Sc.)

M.A. und M.Sc. sind die häufigsten Abschlüsse.

MASTER IM AUSLAND

Vergessen Sie nicht auf die Möglichkeit, Ihr

Masterstudium im Ausland zu absolvieren. Ein

Auslandsstudium kann für Ihre Karriere und Sie

persönlich vorteilhaft sein, bringt aber auch einige

Herausforderungen und Risiken mit sich.

DER AUSLANDSAUFENTHALT:

Die Vorteile:

• Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse

• Karrierevorsprung nach dem Studium

• Erfahrungen sammeln

• Neue Leute, neue Länder und neue Kulturen

kennenlernen

• Kontakte knüpfen und Netzwerke bilden

• Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und

Flexibilität

134 akademiker/innen-guide 2019


masterstudium

ACHTUNG!

Die Nachteile:

• Doppelbelastung Studium und

Fremdsprache

• Heimweh

• Hohe Kosten

• Belastung sozialer Kontakte

• Hoher Planungsaufwand

• Schwierigkeiten bei der Anrechnung und

Übertragung von erbrachten Leistungen

• Kulturelle Unterschiede

Oft heben Universitäten im Ausland Studiengebühren

ein. Informieren Sie sich also im

Vorfeld nicht nur, welcher Masterlehrgang

inhaltlich für Sie in Frage kommt, sondern

auch, in welchem Land die Studiengebühren

für Sie erschwinglich sind.

Wichtige Informationen finden Sie unter:

www.educonnect.at

UNI ODER FH?

Ob ein Masterstudium an der Universität oder

Fachhochschule sinnvoller ist, hängt ganz von den

eigenen Erwartungen ab. Damit Sie sich selbst ein

Bild machen können, bieten wir einen Überblick

der einzelnen Anbieter in Österreich:

UNIS

Wien

Akademie der bildenden Künste Wien

Medizinische Universität Wien

MODUL University Vienna

Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien

Sigmund Freud Privatuniversität

Technische Universität Wien

Universität für angewandte Kunst Wien

Universität für Bodenkultur Wien

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Universität Wien

Veterinärmedizinische Universität Wien

Webster Private University

Wirtschaftsuniversität Wien

WEB

www.akbild.ac.at

www.meduniwien.ac.at

www.modul.ac.at

www.muk.ac.at

www.sfu.ac.at

www.tuwien.ac.at

www.dieangewandte.at

www.boku.ac.at

www.mdw.ac.at

www.univie.ac.at

www.vetmeduni.ac.at

www.webster.ac.at

www.wu.ac.at

Kärnten

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

www.aau.at

135


UNIS

WEB

Oberösterreich

Anton Bruckner Privatuniversität

Johannes Kepler Universität Linz

Katholische Privatuniversität Linz

Kunstuniversität Linz

www.bruckneruni.at

www.jku.at

www.ku-linz.at

www.ufg.ac.at

Steiermark

Karl-Franzens-Universität Graz

Medizinische Universität Graz

Montanuniversität Leoben

Technische Universität Graz

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

www.uni-graz.at

www.medunigraz.at

www.unileoben.ac.at

www.tugraz.at

www.kug.ac.at

Salzburg

Paracelsus Medizinische Privatuniversität

Privatuniversität Schloss Seeburg

Universität Mozarteum Salzburg

Universität Salzburg

www.pmu.ac.at

www.uni-seeburg.at

www.moz.ac.at

www.uni-salzburg.at

Tirol

Universität Innsbruck

Medizinische Universität Innsbruck

Private Universität für Gesundheitswissenschaften,

Medizinische Informatik und Technik

www.uibk.ac.at

www.i-med.ac.at

www.umit.at

Niederösterreich

Karl Landsteiner Privatuniversität für

Gesundheitswissenschaften

New Design University

(Privatuniversität St. Pölten)

www.kl.ac.at

www.ndu.ac.at

136 akademiker/innen-guide 2019


universitäten

Haltungsübung Nr. 16

Blickwinkel

ändern.

Haltungsübung für Fortgeschrittene: Legen Sie jeden Tag ein paar Mal

den Kopf zur Seite und betrachten Sie die Welt aus einem anderen Blickwinkel.

Das ist gut für den Nacken. Und noch besser für Ihren Kopf.

Der Haltung gewidmet.


FHs

WEB

Wien

Fachhochschule des bfi Wien

Fachhochschule Campus Wien

Fachhochschule Technikum Wien

FFH Gesellschaft zur Erhaltung und Durchführung von

Fachhochschul-Studiengängen

FHWien – Studiengänge der WKW

Theresianische Militärakademie

www.fh-vie.ac.at

www.fh-campuswien.ac.at

www.technikum-wien.at

www.fernfh.ac.at

www.fh-wien.ac.at

www.miles.ac.at

Kärnten

Fachhochschule Kärnten

www.fh-kaernten.at

Oberösterreich

FH für Gesundheitsberufe OÖ

FH Oberösterreich

www.fh-gesundheitsberufe.at

www.fh-ooe.at

Steiermark

CAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft

Fachhochschule Joanneum

www.campus02.at

www.fh-joanneum.at

Salzburg

Fachhochschule Salzburg

www.fh-salzburg.ac.at

Tirol/Vorarlberg

Fachhochschule Kufstein

Fachhochschule Vorarlberg

FHG – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol

Lauder Business School

MCI Management Center Innsbruck –

Internationale Hochschule

www.fh-kufstein.ac.at

www.fhv.at

www.fhg-tirol.ac.at

www.lbs.ac.at

www.mci.edu

138 akademiker/innen-guide 2019


fachhochschulen

FHs

WEB

Niederösterreich

Fachhochschule St. Pölten

www.fhstp.ac.at

Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik www.fhwn.ac.at

IMC Fachhochschule Krems

www.fh-krems.ac.at

Burgenland

Fachhochschule Burgenland

www.fh-burgenland.at

GEGEN DIE GÄHNENDE LEERE IM KOPF

Egal, ob Sie sich gerade für eines der hunderten

möglichen Uni- oder FH-Masterstudien

entscheiden müssen, ob Sie sich einen verzweifelten

Blinzel-Wettbewerb mit dem leeren Blatt

liefern, das einmal Ihre intelligent-tiefgründige-und-doch-sprühend-witzige

Masterbewerbung

werden soll, oder ob Sie seit Wochen über dem

selben Kapitel Ihrer Bachelorarbeit brüten, ohne

die Sie sich über einen Master erst gar keine Gedanken

machen müssen – manchmal herrscht im

Kopf einfach gähnende Leere. Wie in einer Geisterstadt.

Inmitten der Wüste. Im Sommer. Ohne

Wasserversorgung. Mit rollenden Dornbüschen.

TIPP

Was fehlt, ist ein kleiner

Funke, der Ihre Kreativität wieder zum Sprühen

bringt. Natürlich gibt es viele Tipps, wie

Sie Ihre Blockade in der Situation überwinden

können, z. B.:

• Putzen Sie Ihre Zähne mit der nicht-dominanten

Hand.

• Sehen Sie einen Film in einer Fremdsprache an.

• Lesen Sie einen Artikel zu einem Thema, mit dem

Sie sich noch nie beschäftigt haben.

• Unterhalten Sie sich mit einer Kommilitonin bzw.

einem Kommilitonen, mit der/dem Sie noch nie

gesprochen haben.

• Gehen Sie laufen – rückwärts.

44 Fragen – jeden Tag

Nachhaltiger ist allerdings, Ihre sogenannte

Ideen-Fitness täglich zu trainieren. Ihre Kreativität

funktioniert nämlich ähnlich wie ein Muskel, der

laufend beansprucht werden will, um zu wachsen.

Wie genau das in der Praxis funktioniert? Der

Kreativitätsprofi und selbsternannte Ideen-Rocker

Martin Gaedt verrät dazu einen Insider-Tipp:

Stellen Sie 44 Fragen. Jeden Tag. Zu unterschiedlichsten

Themen. Was Ihnen gerade so in den Sinn

kommt. Im Bus. An der roten Ampel. Nach dem

Aufwachen. Beim Kaffeetrinken. Wo auch immer

und wann auch immer.

Am Anfang fühlt sich das vielleicht – oder ziemlich

sicher – seltsam an. Aber es wird leichter. Und

irgendwann müssen Sie sich nicht einmal mehr

anstrengen; die Ideen fließen einfach nur so dahin:

• Wie schützt man Siedlungen in Afrika am besten

vor durchtrampelnden Elefantenherden?

• Was würden Sie tun, um die Welt zu verändern?

• Was müsste in der Zukunft abgeschafft werden,

damit Sie sich mehr darauf freuen?

• Was ist Erfolg?

• Wenn Sie kein Geld verdienen müssten, würden

Sie trotzdem arbeiten?

... und welche 44 Fragen stellen Sie?

http://martingaedt.de/rock-your-idea/

das-buch

139


Public Management – Ihre Ausbildung mit Zukunft im öffentlichen Sektor

Sie kennen die Prozessabläufe zwischen Verwaltungseinheiten,

Verwaltungsebenen und politischen Entscheidungsträgern

und können diese strategisch und

operativ mitgestalten. Sie besitzen hohe Kommunikationsfähigkeit,

die Sie in Ihrem Berufsfeld einsetzen.

IHRE KARRIERECHANCEN

Das Studium bereitet Sie vor, aktuelle Entwicklungen

im öffentlichen Dienst strategisch mitzugestalten.

Es stehen Ihnen Berufswege in den Gebietskörperschaften

von Bund, Ländern und Gemeinden, öffentlichen

Einrichtungen und Unternehmen sowie kommunalen

Versorgungseinrichtungen offen.

DAS BESONDERE AN IHREM STUDIUM

Sie beschäftigen sich mit aktuellen Trends und Forschungsfragen

des Public Managements. Das Studium

vermittelt Ihnen wichtige Schwerpunkte in den Bereichen

Public Finance, Recht, Organisation und strategisches

Management. Sie lernen, notwendige Veränderungen

zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Ihr

ganzheitliches Verständnis für den öffentlichen Sektor

eröffnet Ihnen vielseitige Karrierewege.

IHRE ZIELE IN DER AUSBILDUNG

© APA-Fotoservice/Sched

IHR STUDIUM IM ÜBERBLICK

Bachelorstudium Public Management:

Organisationsform: berufsbegleitend

Studiendauer: 6 Semester

Studienart: Bachelor

Studienplätze/Studienjahr: 50

ECTS: 180

Studienbeitrag: € 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag

Studienabschluss: Bachelor of Arts in Business (BA)

Infos: www.fh-campuswien.ac.at/puma_b

Masterstudium Public Management:

Organisationsform: berufsbegleitend

Studiendauer: 4 Semester

Studienart: Master

Studienplätze/Studienjahr: 40

ECTS: 120

Studienbeitrag: € 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag

Studienabschluss: Master of Arts in Business (MA)

Infos: www.fh-campuswien.ac.at/puma_m

Kontakt

FH Campus Wien

Public Management

Schloss Laudon – Oktogon

Mauerbachstraße 43

1140 Wien

Tel.: + 43 1 606 68 77-3800

Fax: + 43 1 606 68 77-3809

publicmanagement@fh-campuswien.ac.at

140 akademiker/innen-guide 2019


fachhochschulen

Tax Management – Ihre betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Ausbildung im

Kontext von Wirtschaftsberatung und öffentlicher Verwaltung

IHRE KARRIERECHANCEN

Absolventinnen und Absolventen finden hervorragende

Berufsaussichten in allen Feldern des Finanz-,

Steuer- und Rechnungswesens sowie der Wirtschaftsberatung.

Fachliche Führungsfunktionen in der Finanzverwaltung,

in Wirtschaftstreuhandkanzleien und

Rechnungswesenabteilungen großer Unternehmungen

sind mögliche Tätigkeitsfelder.

DAS BESONDERE AN IHREM STUDIUM

Sie sind bereits im betriebswirtschaftlichen Umfeld

tätig oder wollen dies demnächst sein? Im Rahmen

des Studiums verbinden Sie theoretische Inhalte und

praktisches Wissen aus dem Berufsalltag und erarbeiten

vielseitige Fallstudien durch wissenschaftsbasierte

Theorien und Erkenntnisse.

IHRE ZIELE IN DER AUSBILDUNG

Rund um die Kernkompetenzen Steuern und Recht

erweitert sich Ihr Wissen um ganzheitliches betriebswirtschaftliches

Verständnis und fachliche Führungsexpertise.

Internationale und interkulturelle Aspekte

treten in den Vordergrund.

IHR STUDIUM IM ÜBERBLICK

Bachelorstudium Tax Management:

Organisationsform: berufsbegleitend

Studiendauer: 6 Semester

Studienart: Bachelor

Studienplätze/Studienjahr: 40

ECTS: 180

Studienbeitrag: € 363,36 + ÖH-Beitrag

+ Beitrag für zusätzliche Aufwendungen, die den

Studierenden den Studienalltag erleichtern

Studienabschluss: Bachelor of Arts in Business (BA)

Masterstudium Tax Management:

Organisationsform: berufsbegleitend

Studiendauer: 4 Semester

Studienart: Master

Studienplätze/Studienjahr: 20

ECTS: 120

Studienbeitrag: € 363,36 + ÖH-Beitrag

+ Beitrag für zusätzliche Aufwendungen, die den

Studierenden den Studienalltag erleichtern

Studienabschluss: Master of Arts in Business (MA)

© APA-Fotoservice/Sched

Kontakt

FH Campus Wien

Tax Management

Favoritenstraße 226

1100 Wien

Tel.: + 43 1 606 68 77-3700

Fax: + 43 1 606 68 77-3709

taxmanagement@fh-campuswien.ac.at

141


Adresse:

WER WIR SIND

WARUM EIGENTLICH WIR?

Top-Ausbildung auf internationalem Niveau.

Aktuelles Know-how, enge Kooperationen mit Unternehmen

und Partnerhochschulen sowie Erfahrungen durch

Praktika und Auslandssemester ebnen den Weg in ein

erfolgreiches Berufsleben. Die FH Salzburg verfügt an

den beiden Standorten Campus Urstein und Campus

Kuchl über ein umfangreiches Lehrangebot – ob Vollzeit

oder berufsbegleitend – hier kannst du individuell deine

Talente entfalten.

142 akademiker/innen-guide 2019

Fachhochschule Salzburg GmbH

Urstein Süd 1

5412 Puch bei Salzburg

Telefon: +43 50 2211-0

E-Mail: studienberatung@fh-salzburg.ac.at

Internet: www.fh-salzburg.ac.at

www.facebook.com/fachhochschule.salzburg

www.instagram.com/fhsalzburg

www.twitter.com/fhsalzburg

www.youtube.com/fhsalzburg

KURZINFORMATION

Neugierig? Überzeuge Dich selbst. Vereinbare ein persönliches

Beratungsgespräch oder besuche eine unserer

Info-Veranstaltungen. Alle Termine findest Du unter

http://www.fh-salzburg.ac.at/studienberatung

OPEN HOUSE:

15. März 2019, Campus Urstein & Campus Kuchl

Aufnahmeverfahren & Bewerbungsfristen:

Unterschiedlich je nach Studiengang.

Alle Infos unter www.fh-salzburg.ac.at/.

Go international!

Das Team des International Office unterstützt die

Studierenden in der Planung und Durchführung ihrer

Auslandsaufenthalte. Über 120 Partnerhochschulen

weltweit stehen zur Auswahl!

WAS WIR ANBIETEN

Die FH Salzburg bietet mit gesamt 18 Bachelor- und

12 Masterstudiengängen ihren 2.700 Studierenden in

den Disziplinen Ingenieurwissenschaften, Sozial- und

Wirtschaftswissenschaften, Design, Medien & Kunst sowie

Gesundheitswissenschaften eine zukunftsorientierte

Ausbildung auf internationalem Niveau, insbesondere in

den Themen Technik, Gesundheit und Medien.

Ingenieurwissenschaften

• Holztechnologie & Holzbau (BA), VZ

• Holztechnologie & Holzwirtschaft (MA), VZ

• Informationstechnik & System-Management

(BA, MA), VZ/BB

• Wirtschaftsinformatik & Digitale Transformation (BA), VZ

• Smart Building (BA), BB

• Smart Buildings in Smart Cities (MA), BB

• Applied Image and Signal Processing (MA englisch), VZ

(Joint Master mit der Universität Salzburg)

Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

• Betriebswirtschaft (BA, MA), VZ/BB

• KMU-Management & Entrepreneurship (BA), BB

• Innovation & Management im Tourismus (BA), BB

• Innovation & Management in Tourism (BA Englisch,

MA Englisch), BB

• Soziale Arbeit (BA), BB

• Soziale Innovation (MA), BB

Design, Medien und Kunst

• Design & Produktmanagement (BA, MA), VZ

• MultiMediaArt (BA, MA), VZ

• MultiMediaTechnology (BA, MA), VZ

• Human-Computer Interaction * (MA Englisch), VZ

Gesundheitswissenschaften

• Biomedizinische Analytik (BA), VZ

• Ergotherapie (BA), VZ, nächster Beginn 2019/20

• Gesundheits- & Krankenpflege (BA), VZ

• Hebammen (BA), VZ, nächster Beginn 2021/22

• Orthoptik (BA), VZ, nächster Beginn 2021/22

• Physiotherapie (BA), VZ

• Radiologietechnologie (BA), VZ

• Medical Biology * (MA, Englisch), VZ

Postgradualer Masterlehrgang

• Salutophysiologie für Hebammen (MA), BB,

alle 2 Jahre

*

Joint Master mit der Universität Salzburg, in Planung für 2019/20

BA = Bachelor / MA = Master

VZ = Vollzeit / BB = berufsbegleitend


fachhochschulen

MCI Management Center Innsbruck

WER WIR SIND

Adresse: Universitätsstraße 15

6020 Innsbruck

Telefon: +43 512 2070 0

E-Mail: office@mci.edu

Internet: www.mci.edu

www.facebook.com/ManagementCenter

Innsbruck

www.linkedin.com/edu/managementcenter-innsbruck-10190

www.xing.com/companies/mcimanagement

centerinnsbruck

WARUM EIGENTLICH WIR?

Inhaltliche Schwerpunkte:

Internationale Ausrichtung, praxisbezogenes Arbeiten

in Kleingruppen, enge Verflechtung mit der Wirtschaft,

Praktika in führenden Unternehmen, internationale Vortragende

und renommierte Partneruniversitäten weltweit

zeichnen das MCI aus und garantieren beste Berufsaussichten.

Laufende Spitzenplätze in Umfragen & Rankings

bestätigen die hohe Qualität & Akzeptanz des MCI.

Auslandssemester/internationale Aspekte:

Optionales Auslandssemester an hochkarätigen Partnerhochschulen

aus aller Welt, Verankerung internationaler

Lehrinhalte in den Studienplänen.

WAS WIR ANBIETEN

Wirtschaft & Gesellschaft – Master

• Corporate Governance & Finance

• Entrepreneurship & Tourismus

• European Health Economics & Management

• International Business & Law

• International Business & Management

• International Health & Social Management

• Management, Communication & IT

• Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management

Technologie & Life Sciences – Master

• Biotechnologie

• Lebensmitteltechnologie & Ernährung

• Mechatronik & Smart Technologies

• Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik

• Wirtschaftsingenieurwesen

Weiterbildung:

Berufstätige Entscheidungsträger finden mit postgradualen

Masterstudiengängen und kompakten Zertifikats-Lehrgängen

flexible Möglichkeiten zur Karriereentwicklung.

Punktgenaue Seminare, maßgeschneiderte Firmentrainings

und spezielle Programme für Hochschulen runden

das Angebot ab.

www.mci.edu/executive-education

WAS WIR ANBIETEN

Wirtschaft & Gesellschaft – Bachelor

• Betriebswirtschaft

• Business & Management

• Management, Communication & IT

• Management & Recht

• Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement

• Soziale Arbeit

• Tourismus- & Freizeitwirtschaft

• Wirtschaft & Management

Technologie & Life Sciences – Bachelor

• Bio- & Lebensmitteltechnologie

• Digital Business & Software Engineering

• Mechatronik

• Umwelt-, Verfahrens- & Energietechnik

• Wirtschaftsingenieurwesen

Aufnahmeverfahren:

Bewerbungsdossier/Werdegang, schriftliche Prüfung,

kommissionelles Bewerbungsgespräch

www.mci.edu/bewerbung

Bewerbungsfristen:

www.mci.edu/deadlines

KURZINFORMATION

Infos und Studienberatung:

beratung@mci.edu

Open House:

26.01.2019, 9:00 bis 14:00 Uhr

www.mci.edu/openhouse

143


IMC Fachhochschule Krems

WER WIR SIND

Adresse: Piaristengasse 1

3500 Krems

Kontakt:

Studienberatung

+43 2732/802-222

Telefon: +43 2732/802

E-Mail:

Internet:

Studienplätze/Jahr:

information@fh-krems.ac.at

www.fh-krems.ac.at

über 1.000

Organisationsform:

Vollzeit bzw. Teilzeit berufsbegleitend

Bewerbungsfrist:

Je nach Studiengang unter www.fh-krems.ac.at

WARUM EIGENTLICH WIR?

Inhaltliche Schwerpunkte:

Derzeit werden sowohl Vollzeit- als auch berufsbegleitend

29 innovative Bachelor- und Masterstudiengänge

in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Technik

und Digitalisierung, Gesundheitswissenschaften und

Life Sciences angeboten.

Neben einer praxisorientierten Ausbildung auf akademischem

Niveau zeichnet sich die Ausbildung an der IMC

FH Krems durch die Vermittlung von Führungsqualitäten

und Soft Skills, ein umfassendes Fremdsprachenangebot

sowie ein projektbezogenes Arbeiten in überschaubaren

Gruppen, meist in direktem Kontakt mit den Lehrenden,

aus. Ein engagiertes internationales Professoren- und

Professorinnen-Team motiviert Studierende zu Bestleistungen

und bereitet sie für eine nationale und

internationale Karriere vor. Durch interaktives Lernen,

direkten und persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen

Studierenden und Lehrenden, internationale Partnerprogramme

mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und

Unternehmen, sowie ein umfassendes Freizeitangebot in

einer der idyllischsten Gegenden Österreichs nennen es

die Studierenden einfach „Kremsgenial studieren“.

WARUM EIGENTLICH WIR?

Die IMC FH Krems zählt über die letzten Jahr zu den am

besten bewerteten Hochschulen des Landes – sei es von

ihren Studierenden und Alumni oder den Arbeitgebern.

Zwei wichtige Kennzahlen sind die Weiterempfehlungsund

die Beschäftigungsquote nach dem Studium: beide

liegen über 95 Prozent.

Zukunftsperspektiven für AbsolventInnen:

Es gehört zur Philosophie der Kremser Hochschule, Lehre,

Forschung und Strategie eng miteinander zu verschränken.

Damit trägt die IMC FH Krems maßgeblich dazu bei, dass

die Studierenden fit für den Arbeitsmarkt sind:

90 Prozent aller Vollzeit-Studierenden haben bereits innerhalb

von drei Monaten nach ihrer Graduierung einen

fixen Job in der Tasche. Berufsbegleitende Studierende

machen oft schon während des Studiums einen Sprung

nach oben auf der Karriereleiter.

Auslandssemester/internationale Aspekte:

An der IMC FH Krems wird Internationalität täglich

gelebt: das zeigt sich an den über 140 Partneruniversitäten,

ebenso vielen aktiven Partnerprogrammen sowie

den Studierenden selbst, die aus 50 unterschiedlichen

Nationen kommen. Interkultureller Erfahrungsaustausch,

Berufspraktika im Ausland, Teilnahme an internationalen

Forschungsprojekten und Vorlesungen internationaler

Lektoren und Gastprofessoren gehören einfach dazu.

Darüber hinaus ist die Vorlesungssprache bei rund der

Hälfte aller Studiengänge Englisch, was wiederum für

ausländische Studierende besonders attraktiv ist.

Apropos: Für ihre ausgewiesene Internationalität sowie

für die hohe Mobilität ihrer Studierenden wurde der IMC

FH Krems bereits zum wiederholten Mal das Qualitätssiegel

der Sokrates Nationalagentur für Innovation,

Engagement und Qualität verliehen.

144 akademiker/innen-guide 2019


fachhochschulen

FH Kärnten gemeinnützige Privatstiftung

WER WIR SIND

Adresse: Villacher Straße 1

9800 Spittal an der Drau

Telefon: +43 5 90 500-0

E-Mail:

sic@fh-kaernten.at

Internet: www.fh-kaernten.at

www.facebook.com/fhkaerntenCuas

https://goo.gl/Ji5K98

www.instagram.com/fhkaernten

www.youtube.com/user/fhkaernten

http://plus.google.com/fhkaernten

http://twitter.com/fhkaernten

WARUM EIGENTLICH WIR?

FH Kärnten – am Puls der Zeit!

Die FH Kärnten hat sich seit ihrem Bestehen zu einer

einzigartigen Bildungsinstitution in Kärnten entwickelt.

Durch beständige Weiterentwicklung der Studiengänge

der FH Kärnten und intensive Zusammenarbeit mit

Wirtschaft und Wissenschaft ist FH-Studierenden eine

zukunftsorientierte Ausbildung am Puls der Zeit sicher.

Studienangebot:

WAS WIR ANBIETEN

WIRTSCHAFT & MANAGEMENT

BACHELOR

• Business Management (BA), VZ, BB

• Digital Business Management (BA), VZ,BB*

• Hotel Management (BA), VZ

• Intercultural Management (BA), VZ, englisch

• Public Management (BA), VZ, BB

MASTER

• Business Development & Management (MA), VZ

• International Business Management (MA), BF

• Public Management (MA), BF

• Digital Transformation Management (MA), BF *

ENGINEERING & IT

BACHELOR

• Geoinformation und Umwelttechnologien (BSc), VZ

• Maschinenbau (BSc), VZ, BB

• Medizintechnik (BSc), VZ, BB

• Multimediatechnik (BSc), VZ *

• Netzwerk- und Kommunikationstechnik (BSc), VZ, BB

• Systems Engineering (BSc), VZ, BB

• Wirtschaftsingenieurwesen (BSc), BB

MASTER

• Communication Engineering (MSc), VZ, BB

• Electrical Energy and Mobility Systems (MSc), BF

• Health Care IT (MSc), VZ, BF

• Industrial Engineering & Management (MSc), BB

• Integrated Systems and Circuits Design (MSc), VZ, BF

• Maschinenbau/Leichtbau (MSc), BF

• Spatial Information Management (MSc), BF

• Systems Design (MSc), BF

GESUNDHEIT & SOZIALES

WAS WIR ANBIETEN

BACHELOR

• Biomedizinische Analytik (BSc), VZ

• Disability & Diversity Studies (BA), BB

• Ergotherapie (BSc), VZ

• Gesundheits- und Krankenpflege (BSc), VZ

• Gesundheits- und Pflegemanagement (BA), VZ, BB

• Hebammen (BSc), VZ

• Logopädie (BSc), VZ

• Physiotherapie (BSc), VZ

• Radiologietechnologie (BSc), VZ

• Soziale Arbeit (BA), VZ, BB

MASTER

• Gesundheitsmanagement (MA), BB

• Soziale Arbeit: Entwickeln und Gestalten (MA), VZ, BB

BAUINGENIEURWESEN & ARCHITEKTUR, BIONIK

BACHELOR

• Architektur (BSc), VZ

• Bauingenieurwesen (BSc), VZ

• Nachhaltiges Baumanagement (BSc), BB

MASTER

• Architektur (Dipl.-Ing.), VZ

• Bauingenieurwesen (Dipl.-Ing.), VZ

* vorbehaltlich der Genehmigung der zuständigen Gremien

145


FH JOANNEUM – UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES

Adresse:

Telefon:

E-Mail:

Internet:

WER WIR SIND

8020 Graz, 8605 Kapfenberg,

8344 Bad Gleichenberg

+43 316/5453 8800

info@fh-joanneum.at

www.fh-joanneum.at

WARUM EIGENTLICH WIR?

Wir profitieren überdies von der individuellen Betreuung

durch unsere praxiserfahrenen Lehrenden. Neben interkultureller

Kompetenz vermittelt uns das Studium auch

Soft Skills und erweiterte Fremdsprachenkenntnisse, was

uns gemeinsam mit unserem Fachwissen ausgezeichnete

Jobchancen auf nationaler und internationaler Ebene

eröffnet.

Neugierig. Aktuell. Anwendungsnah.

Study your dream.

WARUM EIGENTLICH WIR?

Die FH JOANNEUM zählt zu den führenden Hochschulen

Österreichs. Aktuell studieren über 4.500 Studierende an

den drei Standorten Graz, Kapfenberg und Bad Gleichenberg.

Rund 14.000 Absolventinnen und Absolventen sind

bereits in der Berufswelt erfolgreich.

Angeboten werden derzeit 49 Bachelor- und Masterstudiengänge

an den sechs Departments Angewandte

Informatik, Engineering, Bauen, Energie & Gesellschaft,

Gesundheitsstudien, Management und Medien & Design.

Menschen und Systeme vernetzen, sich für die Gesundheit

engagieren, Lebensräume gestalten, innovative

Mobilität und Produktion erforschen, in Wirtschaftserfolge

investieren, Medien und Design gestalten – das sind

unsere Schwerpunkte.

Praxisnah. Innovativ. Kreativ.

An der FH JOANNEUM studieren wir praxisbezogen,

projektorientiert und interdisziplinär. Oder anders

gesagt: Wir setzen das Gelernte in Zusammenarbeit

mit der Wirtschaft und Industrie sofort in die Praxis um,

entwickeln in Projekten neuartige Lösungen für aktuelle

Fragestellungen und nützen Schnittstellen zu verwandten

Fachgebieten.

Vernetzt. Individuell. Erfolgreich.

Das Netzwerk unserer Hochschule ermöglicht Praktika

bei namhaften Unternehmen im In- und Ausland sowie

Auslandssemester an einer unserer 260 Partnerhochschulen.

Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften sind wir

in der Forschung ein starker Impulsgeber für Innovationen

zum Nutzen der Gesellschaft. Unter dem Titel

„Von der Idee zur Umsetzung“ haben Studierende die

Möglichkeit, in zukunftsweisenden Projekten die Theorie

in die Praxis umzusetzen.

WAS WIR ANBIETEN

Weiterdenken. Weiterbilden. Weitergehen.

An der FH JOANNEUM gibt es zehn berufsbegleitende

Masterlehrgänge zu den Themen Bauen, Engineering,

Gesundheit, Medien und Management:

• Angewandte Ernährungsmedizin (MSc)

• European Project and Public Management (MSc)

• General Management (MBA)

• Health Care and Hospitality Management (MBA)

• Integrale Planung (MSc)

• Luftverkehrsmanagement (MSc)

• International Supply Management (MSc)

• Public Communication (MA)

• Technische Dokumentation (MSc)

• Visuelle Kommunikation und Bildmanagement (MA)

Die Lehrgänge ermöglichen den Teilnehmerinnen und

Teilnehmern, Beruf und Weiterbildung zu verbinden,

und schließen mit dem akademischen Grad „Master of

Science“, „Master of Arts“ oder „Master of Business

Administration“ab. Als Expertinnen und Experten auf

ihrem Gebiet stehen den Absolventinnen und Absolventen

zahlreiche Berufs- und Karrierewege offen.

Alle Lehrgänge sind kostenpflichtig.

146 akademiker/innen-guide 2019


fachhochschulen

FH JOANNEUM – UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES

WAS WIR ANBIETEN

(Master-Studiengänge in fett)

DEPARTMENT ANGEWANDTE INFORMATIK

• Data and Information Analyst (MSc), BE

• eHealth (MSc), VZ

• Gesundheitsinformatik/eHealth (BSc), VZ

• Informationsmanagement (DI), BE

• Informationsmanagement (BSc), VZ

• Internettechnik (BSc), VZ

• IT & Mobile Security (MSc), BB

• IT-Recht & Management (MA), BB

• Mobile Software Development (MSc), VZ/dual

• Software Design (BSc), BB

DEPARTMENT ENGINEERING

• Advanced Electronic Engineering (MSc), BE

• Elektronik und Computer Engineering (BSc), VZ

• Engineering and Production Management (MSc),

dual

• Fahrzeugtechnik/Automotive Engineering (BSc), VZ

• Fahrzeugtechnik/Automotive Engineering (DI), VZ

• Luftfahrt/Aviation (BSc + MSc), VZ

• Nachhaltiges Lebensmittelmanagement (BSc), VZ

• Produktionstechnik und Organisation (BSc), VZ/dual

DEPARTMENT GESUNDHEITSSTUDIEN

• Biomedizinische Analytik (BSc), VZ

• Diätologie (BSc), VZ

• Ergotherapie (BSc), VZ

• Hebammen (BSc), VZ

• Gesundheits- und Krankenpflege (BSc), VZ

• Logopädie (BSc), VZ

• Massenspektrometrie und molekulare

Analytik (MSc), BB

• Physiotherapie (BSc), VZ

• Radiologietechnologie (BSc), VZ

WAS WIR ANBIETEN

DEPARTMENT BAUEN, ENERGIE & GESELLSCHAFT

• Architektur (DI), VZ

• Baumanagement und Ingenieurbau (DI), VZ

• Bauplanung und Bauwirtschaft (BSc), VZ

• Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement (BSc), VZ

• Energy and Transport Management (MSc), BE

• Soziale Arbeit (BA), VZ

• Soziale Arbeit (MA), BB

DEPARTMENT MEDIEN & DESIGN

• Ausstellungsdesign (MA), VZ

• Communication Design (MA), BE

• Content-Strategie/Content Strategy (MA), BB

• Industrial Design (BA + MA), VZ

• Informationsdesign (BA), VZ

• Interaction Design (MA), BE

• Journalismus und Public Relations (PR) (BA), VZ

• Media Design (MA), BE

• Sound Design (MA), BE

DEPARTMENT MANAGEMENT

• Bank- und Versicherungsmanagement (MA), BB

• Bank- und Versicherungswirtschaft (BA), BB

• Business in Emerging Markets (MA), BE

• Gesundheitsmanagement im Tourismus (BA), VZ

• Gesundheitsmanagement im Tourismus (MA), BE

• Industriewirtschaft/Industrial Management

(BSc), VZ + BB

• International Industrial Management

(DI), VZ + BB

• Management internationaler Geschäftsprozesse

(BA), VZ

KURZINFORMATION

Open-House-Days 2019:

Campus Graz: 16. März

Campus Kapfenberg: 22. März

Campus Bad Gleichenberg: 23. März

VZ = Vollzeit | BB = berufsbegleitend | BE = berufsermöglichend

147


Finanzielle Unterstützung!

Ein Studium bedeutet immer auch finanzielle Herausforderungen.

Wenn Eltern finanzielle Unterstützung

bei der Finanzierung des Studiums ihrer Kinder benötigen,

leistet die österreichische Studienförderung

wirksame Hilfe.

indem bereits ab 24 Jahren (bisher 27) eine höhere

Beihilfe zusteht. Geändert wurde auch die Berechnung

der Bemessungsgrundlage der Eltern, wovon

vor allem Studierende mit getrennt lebenden Eltern

profitieren.

Bezahlte Anzeige des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung

KLARE VORAUSSETZUNGEN

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine

Studienbeihilfe sind:

Soziale Förderungswürdigkeit

Sie hängt von Einkommen, Familienstand und Familiengröße

ab. Von diesen Faktoren ist auch die Höhe

der Studienbeihilfe abhängig.

Studienerfolg

Für die ersten beiden Studiensemester muss man die

Aufnahme als ordentliche Studierende bzw. ordentlicher

Studierender nachweisen. Nach dem ersten Jahr

muss ein Studienerfolg nachgewiesen werden – sonst

muss die im ersten Jahr bezogene Studienbeihilfe zurückgezahlt

werden. Auch im weiteren Studienverlauf

sind (abhängig von der Art des Studiums) Erfolgsnachweise

zu erbringen.

Die niedrigste Beihilfe liegt übrigens bei 5 Euro pro

Monat, die höchste bei 715 Euro pro Monat.

KONKRETE VERBESSERUNGEN

Mit der Novelle des Studienförderungsgesetzes 2017

wurden die Beihilfensätze und die Einkommensgrenzen

deutlich angehoben.

Damit bekommen bis zu 30 Prozent mehr Studierende

um durchschnittlich 18 Prozent mehr Studienbeihilfe

als bisher. Die höchste Beihilfe beträgt künftig

715 Euro monatlich. Die höheren Lebenshaltungskosten

älterer Studierender werden berücksichtigt,

BEIHILFE AUCH FÜR AUSLANDSAUFENTHALTE

Die Studienbeihilfe kann man übrigens nicht nur für

ein Studium im Inland beziehen. Wer im Rahmen des

geförderten Studiums ein oder auch mehrere Auslandssemester

absolviert, kann zusätzlich zur Inlandsbeihilfe

auch eine „Beihilfe für ein Auslandsstudium“

erhalten.

Dabei gilt:

• Das Auslandsstudium muss mindestens ein Monat

dauern.

Der Bezug von Beihilfe zum Auslandsstudium ist frühestens

ab dem dritten Semester möglich.

EINFACH ZUR BEIHILFE

Die Antragstellung ist einfach und unbürokratisch:

Durch den sogenannten Systemantrag ist es nur mehr

zu Studienbeginn notwendig, einen Antrag auf Studienbeihilfe

zu stellen. Die Überprüfung der Anspruchsvoraussetzungen

für den Weiterbezug erfolgt dann

jedes Jahr automatisch durch die Stipendienstelle via

Datenabfragen.

Man kann den Antrag bequem von zu Hause

und unabhängig von Öffnungszeiten erledigen.

Dank Handy-Signatur ist es möglich, einen digital

signierten Online-Antrag über das Internet zu

stellen.

www.stipendium.at

148 akademiker/innen-guide 2019


finanzielles

Alle Stipendienchancen nützen

Zusätzlich zur Studienbeihilfe stehen Studierenden

zahlreiche weitere Unterstützungsmöglichkeiten zur

Verfügung. Wichtig ist, dass man sich rechtzeitig erkundigt,

um keine Fristen zu versäumen.

Wichtige Stipendienangebote auf einen Blick:

Leistungsstipendien

Für hervorragende Studienleistungen können Leistungsstipendien

gewährt werden. Die Voraussetzungen

für eine Studienbeihilfe müssen vorliegen, allerdings

ist die soziale Bedürftigkeit nicht maßgeblich.

Die Höhe dieser Stipendien beträgt bis zu 1.500 Euro im

Jahr. Die Stipendien werden direkt an Universitäten, Privatuniversitäten

und Fachhochschulen ausgeschrieben.

Förderungsstipendien

Studierenden mit überdurchschnittlichem Studienerfolg

kann von ihrer Universität, Privatuniversität

oder Fachhochschule für aufwendige wissenschaftliche

oder künstlerische Arbeiten (z. B.

Diplomarbeiten, Dissertationen, Projektarbeiten)

ein Förderungsstipendium gewährt werden.

Die Höhe des Förderungsstipendiums beträgt bis zu

3.600 Euro pro Jahr. Auch hier ist die soziale Bedürftigkeit

nicht maßgeblich.

Studienunterstützung

Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung

und Wirtschaft kann zum Ausgleich sozialer Härten

oder besonders schwieriger Studienbedingungen

sowie zur Förderung von Auslandsstudien oder

für besondere Studienleistungen Studienunterstützungen

zuerkennen. Begründete Ansuchen

können jederzeit beim Bundesministerium (Abt. IV/12,

Minoritenplatz 5, A-1010 Wien) eingebracht werden.

Mobilitätsstipendium

Wer das gesamte Studium im Ausland (EWR +

Schweiz) absolvieren möchte, kann dafür ein

„Mobilitätsstipendium“ erhalten.

Studienabschluss-Stipendium

Wer bisher neben dem Studium berufstätig war

und vorübergehend seine Berufstätigkeit aufgeben

möchte, um sich gänzlich dem Studienabschluss zu

widmen, kann ein Studienabschluss-Stipendium

beantragen.

STUDIENBEIHILFENBEHÖRDEN

Studienbeihilfenbehörde

Gudrunstraße 179, 1100 Wien,

T: +43 1/601 73-0, www.stipendium.at

INFO

Stipendienstelle Wien

Gudrunstraße 179a, 1100 Wien,

T: +43 1/601 73-0, E: stip.wien@stbh.gv.at

Stipendienstelle Graz

Metahofgasse 30, 8020 Graz,

T: +43 316/81 33 88-0,

E: stip.graz@stbh.gv.at

Stipendienstelle Innsbruck

Andreas-Hofer-Straße 46, 6020 Innsbruck,

T: +43 512/57 33 70, E: stip.ibk@stbh.gv.at

Stipendienstelle Salzburg

Franz-Josef-Straße 22, 5020 Salzburg,

T: +43 662/84 24 39, E: stip.sbg@stbh.gv.at

Stipendienstelle Linz

Ferihumerstraße 15/2. Stock, 4040 Linz,

T: +43 732/66 40 31, E: stip.linz@stbh.gv.at

Stipendienstelle Klagenfurt

Nautilusweg 11, 9020 Klagenfurt,

T: +43 463/51 46 97, E: stip.klf@stbh.gv.at

149


Business Circle Management FortbildungsGmbH

STAMMDATEN

Adresse: Ölzeltgasse 3

1030 Wien

Ansprechperson:

E-Mail:

Internet:

Karin Neubauer

Telefon: +43 1/5225820-27

neubauer@businesscircle.at

www.businesscircle.at

Zielpublikum:

Entscheidungsträger und Spezialisten aus allen

Bereichen der Wirtschaft

Teiln./Jahr:

Anzahl der Kurse:

9.000

600

www.facebook.com/businesscircle

www.xing.com/companies/businesscircle

TRAINER & ANGEBOT

Trainer:

Hochkarätige Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und

Beratung – viele davon exklusiv für Business Circle.

TRAINER & ANGEBOT

Angebot:

Trotz oder gerade wegen der zunehmenden Informations-

und Datenflut wächst das Bedürfnis nach persönlichem

Wissens- und Erfahrungsaustausch: kritisch,

branchenübergreifend und interdisziplinär. Business

Circle bietet mit zahlreichen zukunftsweisenden Jahresforen,

Seminaren und Lehrgängen die optimalen Plattformen

dafür. Profitieren Sie von 25 Jahren Erfahrung

und einem Netzwerk, das Ihnen die besten Kontakte in

die heimische Wirtschaft garantiert.

Besonderheiten:

Jahresforen sind anerkannte, jährlich stattfindende Branchentreffpunkte

für Führungskräfte und Entscheidungsträger.

Sie sind sorgfältig recherchiert und konzentrieren

sich auf die wichtigsten und neuesten Entwicklungen

des Themenbereichs bzw. der Branche. Darüber hinaus

bieten Sie umfangreiche Netzwerkgelegenheiten. Die

Fachseminare vermitteln sofort anwendbares Fachwissen

durch ausgewählte Experten aus der Praxis. Ein kleinerer

Teilnehmerkreis garantiert einen intensiven Dialog mit den

Referenten und Kollegen. Die zertifizierten Kompakt-Lehrgänge

bieten in mehreren Modulen umfassendes und praxisrelevantes

Fachwissen: relevante Theorie und maximaler

Praxisbezug sowie eine begrenzte Teilnehmerzahl.

Banken & Versicherungen

Finanzen, Bau & Immobilien

Datenschutz, Digitalisierung

Controlling & Rechnungswesen

Führung & Kommunikation

Gesundheit & Pflege

Human Resources

Marketing, PR & Vertrieb

Office Management & Assistenz

Prozesse & Organisation

Recht & Steuern

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150 akademiker/innen-guide 2019

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MBA

DER KARRIERE-BOOST?

MBAs werden auch in Europa immer beliebter – und das aus gutem Grund. Wer

seine Karriere vorantreiben will, für den ist ein MBA eine lohnenswerte Überlegung.

UNTERSCHIED ZWISCHEN

MBA UND MASTER

Das Kürzel MBA steht für „Master of Business

Administration“. Früher war diese Ausbildung vor

allem in den USA vertreten, inzwischen interessieren

sich auch immer mehr EuropäerInnen, die eine

Karriere bis ins höchste Management verfolgen,

für diese Ausbildung. Obwohl beide Ausbildungen

das Wort „Master“ tragen, gibt es doch deutliche

Unterschiede. Ein MBA ist eine weiterführende

Spezialisierung für Menschen, die schon einige

Jahre im Berufsleben stehen und häufig bereits

einen Mastertitel führen.

Ein Master hingegen ist das Aufbaustudium zum

Bachelor, bei dem noch keine Praxiserfahrung

nötig ist.

WAS GENAU IST EIN MBA?

Der MBA gilt als absoluter Karriere-Boost. Junge

Talente, die eine Karriere bis ins höchste Management

anstreben, erste Schritte in diese Richtung

bereits gesetzt haben und die Strapazen einer

Ausbildung nicht scheuen, sollten einen MBA in

Betracht ziehen. TeilnehmerInnen wird fachübergreifendes

und praxisorientiertes betriebswirtschaftliches

Denken und Handeln vermittelt.

Wer sich überlegt, einen MBA zu absolvieren,

der sollte sich genau ansehen, bei welchem

Institut er diesen machen möchte. Nachdem die

Lehrinhalte verschieden sind und potenziellen

Arbeitgebern aller Wahrscheinlichkeit nach unbekannt,

kommt es vor allem auf die Reputation

der Institution an.

RANKING OF EXECUTIVE MBA PROGRAMMES, 2018:

• Yale School of Management (United States)

• UCLA/NUS Business School (United States/

Singapore)

• Northwestern (Kellogg)/WHU (Beisheim)

(United States/Germany)

• University of California at Berkeley – Haas

School of Business (United States)

• IMD – International Institute for Management

Development (Switzerland)

• University of Chicago – Booth School of Business

(United States)

• University of Oxford – Saïd Business School

(Britain)

• Northwestern (Kellogg)/York (Schulich)

(United States/Canada)

• Northwestern University – Kellogg School of

Management (United States)

• University of Warwick – Warwick Business

School (Britain)

Quelle: economist, 2018

Hat man einen MBA vorzuweisen, können PersonalistInnen

und GeschäftspartnerInnen einen gut

einschätzen, wissen, durch welche Einrichtung und

Vortragende man geprägt ist, von wem man lernen

und mit wem man diskutieren durfte und auf welches

persönliche Netzwerk man zurückgreifen kann.

DAS BESONDERE AN EINEM MBA

Nicht nur der Aufbau und die Voraussetzungen

eines MBA unterscheiden sich deutlich von

landläufigen betriebs-, volkswirtschaftlichen und

wirtschaftsrechtlichen Studien. Vor allem die Art

152 akademiker/innen-guide 2019


mba

des Lernens ist eine völlig andere. Im Vordergrund

steht die Vermittlung von Führungskompetenzen,

der Fähigkeit, richtige Entscheidungen zu treffen

und diese rasch umzusetzen. Gearbeitet wird dazu

mit Fallbeispielen. Oft werden Studiengänge nicht

nur berufsbegleitend angeboten, sondern sogar in

Abstimmung mit dem Arbeitgeber organisiert. Je

realistischer der Lernalltag gestaltet wird und je

näher die Aufgaben einer Umsetzung sind, desto

mehr können TeilnehmerInnen mitnehmen und

desto eher sehen Unternehmen Vorteile.

WICHTIG

Wichtig sind vor allem der realistische Lernalltag,

die Heterogenität der Klassen und der

starke Praxisbezug!

Besonders geachtet wird auf eine starke Durchmischung

der Klassen. Die Qualität erarbeiteter

Lösungsvorschläge hängt vom breiten Spektrum der

Ausbildungswege und unterschiedlicher Fachexpertise

der TeilnehmerInnen ab. In Kleingruppen

profitiert jeder von jedem. Durch die starke Heterogenität

lernen TechnikerInnen von JuristInnen, MedizinerInnen,

PhilosophInnen, ChemikerInnen u. s. w.

WORAN SIND TOP-AUSBILDUNGEN

ZU ERKENNEN?

• Jede/r TeilnehmerIn wird von allen Vortragenden

gestützt und gefördert und kann dadurch das

individuell optimale Bildungsergebnis mitgestalten.

• Gearbeitet wird im Team. Das Lernen von- und

miteinander, zum Teil in online vernetzten Gruppen,

bestimmt den Alltag.

• Jede/r TeilnehmerIn wird von einem Mentor/

einer Mentorin gecoacht.

• Die Zahl der verfügbaren Wahlfächer und die

interdisziplinären Kombinationsmöglichkeiten

sind fast unendlich.

• Wissenschaftliche AnsprechpartnerInnen sind

internationale Koryphäen und VertreterInnen

führender Einrichtungen.

• Gearbeitet wird mit „Case-Studies“. Das schafft

den nötigen Praxisbezug!

DER KARRIERE-BOOST

Hat man die hohen Einstiegshürden – z. B. einen

überdurchschnittlichen Score bei GMAT und

TOEFL, die Bewertung der beruflichen Erfahrung

bei Aufnahmegesprächen, ein Assessment-Center

und, nicht zu vergessen, die Finanzierung – bewältigt

und die Aufnahme an einer der renommiertesten,

vorwiegend US-amerikanischen Universitäten

geschafft, steht einem nicht nur eine spannende

und lehrreiche Zeit mit den besten Vortragenden,

perfekten Arbeitsbedingungen und hoch motivierten

KommilitonInnen bevor, sondern man erhält

nach Abschluss, und nicht selten auch schon davor,

spannende und finanziell höchst attraktive Angebote

verschiedener Unternehmen.

DER MBA IN ÖSTERREICH

In Österreich war man sich lange unsicher, ob heimische

MBA-Studien eingerichtet werden sollen

oder nicht. Noch in den Neunzigern haben ExpertInnen

im Auftrag des BMBWF den Bedarf solcher

Studien in Österreich verneint und InteressentInnen

dazu geraten, ins Ausland beziehungsweise

nach Übersee zu gehen.

Erst 1997 wurden MBA-Studien in Österreich

eingerichtet. Zugangsvoraussetzung war der Abschluss

eines akademischen Studiums oder einer

gleichwertigen Ausbildung. Seit 1998 wurden vom

BMBWF über 40 MBA-Programme anerkannt.

Die Stärken der heimischen Angebote liegen vor

allem in der berufsbegleitenden Auslegung und

der Orientierung am Kunden. Das macht sie besonders

für junge NachwuchsmanagerInnen interessant,

die keine Möglichkeit haben, ihren Arbeitsplatz

für ein Jahr oder länger zu verlassen.

Besonders für junge Talente, die keine

Möglichkeit haben, das Land für ein

Jahr oder länger zu verlassen, sind

heimische Angebote besonders attraktiv.

153


Technische Universität Wien

Institution:

WER WIR SIND

Standort: Operngasse 11/017

1040 Wien

Ansprechperson:

Aktuelles Portfolio

MBA-Programme

• General Management MBA

• Professional MBA Automotive Industry

• Professional MBA Entrepreneurship & Innovation

• Professional MBA Facility Management

MSc-Programme

• MSc Engineering Management

• MSc Environmental Technology & International Affairs

• MSc Immobilienmanagement & Bewertung

• MSc Renewable Energy Systems

MEng-Programme

• MEng Nachhaltiges Bauen

Mag. Petra Aigner, M.Sc.

Telefon: +43 1/58801-41701

E-Mail:

office@cec.tuwien.ac.at

Internet: cec.tuwien.ac.at

https://bit.ly/2AXY1oo

https://bit.ly/2L16ZWr

https://bit.ly/2SxNg38

Technische Universität Wien

www.facebook.com/CECTUWien/

@TUviennaCEC

WAS WIR ANBIETEN

Universitätslehrgänge

• Immobilienwirtschaft & Liegenschaftsmanagement

• Industrial Engineering

• Nachhaltiges Bauen

• Spezialseminare

Voraussetzungen:

Die postgradualen Masterprogramme dauern zwischen

3 und 4 Semester, werden in deutscher und/oder englischer

Sprache gehalten, setzen einen ersten Studienabschluss

plus Berufserfahrung voraus und werden

berufsbegleitend bzw. im Vollzeitstudium angeboten.

Akkreditierungen:

• ASIIN

• CEPI

• FIBAA

• Queste-Si

• RICS

WAS WIR ANBIETEN

WARUM EIGENTLICH WIR?

Die TU Wien zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den

profiliertesten Weiterbildungsanbietern in Österreich.

Das international ausgerichtete Continuing Education

Center (CEC) der TU Wien bildet mit seinem vielseitigen

Programmangebot die Nahtstelle zwischen Technik und

Wirtschaft.

Unter dem Dach des CEC werden MBA- und MSc-Programme

als auch Universitätslehrgänge und Spezialseminare

in den Bereichen Immobilien, Bauen & Wohnen,

Umwelt & Energie sowie Management angeboten.

Durch die gezielte Vernetzung der einzelnen Fakultäten

werden das einzigartige Know-how der TU Wien gebündelt,

Synergieeffekte genutzt und Innovation gefördert.

Dadurch erschließt das international ausgerichtete CEC

seinen AbsolventInnen nach einschlägiger Praxis neue

Berufsfelder im Wirtschaftsleben.

Das berufsbegleitende Lehrangebot ist optimal auf die

Bedürfnisse der Unternehmen sowie postgradualer

Studierender ausgerichtet und zeichnet sich durch eine

modulare, praxisorientierte Struktur aus.

Mit mehr als zehn Masterprogrammen, Studierenden aus

über 90 Ländern, einer Top Faculty und internationalen

Akkreditierungen stellt sich das CEC täglich dem Abenteuer

Innovation und Weiterbildung am Puls der Zeit.

154 akademiker/innen-guide 2019


mba

MCI Management Center Innsbruck

WER WIR SIND

Institution:

MCI Management Center Innsbruck

Standort: Universitätsstraße 15

6020 Innsbruck

WARUM EIGENTLICH WIR?

Berufstätigen Entscheidungsträgern bietet das MCI flexible Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Karriereentwicklung.

Begrenzte Studienplätze, Kleingruppen, starker Praxisbezug, hochkarätige Lehrende und die intensive Betreuung

garantieren für höchste Qualität und erstklassige Netzwerke. Die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge des MCI

sind zudem AACSB-akkreditiert.

WAS WIR BIETEN

General Management Executive MBA

Der berufsbegleitende Master erstreckt sich über vier

Semester. Das modulare Konzept sieht vier inhaltlich aufeinander

abgestimmte Stufen vor und erlaubt die flexible

Verknüpfung von Zertifikats-Lehrgängen des MCI. Ein

Intensivmodul, das an Partnerhochschulen im Ausland

absolviert wird, rüstet mit internationalen Führungswissen

und interkulturellen Kompetenzen.

Dauer: 24 Monate, berufsbegleitend

Abschluss: Master of Business Administration (MBA)

Sprache: Deutsch und Englisch

Kosten: 27.250 Euro

Voraussetzungen: Akademischer Grad,

mind. 5 Jahre Berufserfahrung, MBA-Test oder GMAT,

TOEFL oder Äquivalent, Aufnahmegespräch

Internet: www.mci.edu/mba

International Business MBA online

Das innovative Blended-Learning-Konzept kombiniert

klassische Präsenzphasen und interaktive Online-Module

und bietet erstklassige Online-Betreuung. Der berufsbegleitende

Master-Studiengang vermittelt State-ofthe-art

Management-Know-how, Leadership-Skills und

bietet eine hervorragende Plattform für internationales

Networking.

Dauer: 24 Monate, berufsbegleitend

Abschluss: Master of Business Administration (MBA)

Sprache: Englisch

Kosten: 18.900 Euro

Voraussetzungen: Akademischer Grad,

mind. 3 Jahre Berufserfahrung, TOEFL

oder Äquivalent, Aufnahmegespräch

Internet: www.mci.edu/mba-online

Digital Business MBA Online

Der Executive-Master-Studiengang beleuchtet typische

Geschäftsmodelle der New Economy und deren Erfolgsvoraussetzungen.

Durch die Vermittlung von State-ofthe-art-Wissen

verbunden mit einem starken Praxisbezug

werden die Teilnehmer befähigt, im eigenen Unternehmen

zur treibenden Kraft der digitalen Transformation

zu werden und eine von Corporate Entrepreneurship

geprägte Leitkultur zu etablieren.

Dauer: 24 Monate, berufsbegleitend

Abschluss: Master of Business Administration (MBA)

Sprache: Deutsch und Englisch

Kosten: 18.900 Euro

Voraussetzungen: Akademischer Grad,

mind. 2 Jahre Berufserfahrung,

TOEFL oder Äquivalent

Internet: www.mci.edu/digital-business-mba

155


MBA-ANBIETER IN ÖSTERREICH

AIM AUSTRIAN INSTITUTE OF MANAGEMENT

Thomas-A.-Edison-Straße 2, 7000 Eisenstadt

T +43 5/7705-5100, www.aim.ac.at

ALPEN-ADRIA-UNIVERSITÄT KLAGENFURT

Universitätsstraße 65-67, 9020 Klagenfurt

T +43 463/2700 3770, www.mot.ac.at

CONTINUING EDUCATION CENTER TU WIEN

Operngasse 11/017, 1040 Wien

T +43 1/58801-41701, http://cec.tuwien.ac.at

DONAU-UNIVERSITÄT KREMS

Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems

T +43 2732/893 6000, www.donau-uni.ac.at

FHWIEN DER WKW

Währinger Gürtel 97, 1180 Wien

T +43 1/476 77-5811, www.fh-wien.ac.at

IFM – INSTITUT FÜR MANAGEMENT

Birkenstraße 2, 5300 Hallwang bei Salzburg

T +43 662/66 86 280, www.ifm.ac.at

INTERNATIONAL BUSINESS SCHOOL AUSTRIA

Kärntner Straße 311, 8054 Graz

T +43 316/28 55 50-427, www.ibsa.co.at

JOHANNES KEPLER UNIVERSITÄT LINZ

Altenbergerstraße 69, 4040 Linz

T +43 732/24 68-0, www.jku.at

KMU AKADEMIE & MANAGEMENT AG

Hauptstraße 54, 4040 Linz

T +43 732/890 888, www.kmuakademie.ac.at

LIMAK AUSTRIAN BUSINESS SCHOOL

Bergschlösslgasse 1, 4020 Linz

T +43 732/66 99-440, www.limak.at

MCI – MANAGEMENT CENTER INNSBRUCK

Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck

T +43 512/20 70-0, www.mci.edu

MEDIZINISCHE UNIVERSITÄT WIEN

Spitalgasse 23, 1090 Wien

T +43 1/401 60-0, www.meduniwien.ac.at

MODUL UNIVERSITY VIENNA

Am Kahlenberg 1, 1190 Wien

T +43 1/320 35 55-0, www.modul.ac.at

MONTANUNIVERSITÄT LEOBEN

Franz-Josef-Straße 18, 8700 Leoben

T +43 3842/402-0, www.unileoben.ac.at

PRIVATUNIVERSITÄT SCHLOSS SEEBURG

Seeburgstraße 8, 5201 Seekirchen am Wallersee

T +43 6212/2626-0, www.uni-seeburg.at

SCHLOSS HOFEN – WISSENSCHAFT UND

WEITERBILDUNG

Hoferstraße 26, 6911 Lochau

T +43 5574/49 30, www.schlosshofen.at

SMA – SALES MANAGER AKADEMIE

Geweygasse 4a, 1190 Wien

T +43 1/370 88-77, www.sales-manager.at

SMBS – UNIVERSITY OF SALZBURG

BUSINESS SCHOOL

Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg

T +43 662/22 22-0, www.smbs.at

UNI for LIFE

Beethovenstraße 9, 8010 Graz

T +43 316/380 10 13, www.uniforlife.at

WEBSTER PRIVATE UNIVERSITY

Palais Wenkheim, Praterstraße 23, 1020 Wien

T +43 1/269 92 93-0, www.webster.ac.at

WU EXECUTIVE ACADEMY

Welthandelsplatz 1, Gebäude EA, 1020 Wien

T +43 1/313 36-4816, www.executiveacademy.at

WWEDU WORLD WIDE EDUCATION

Dragonerstraße 38, 4600 Wels

T +43 7242/558 64-0, www.wwedu.com

156 akademiker/innen-guide 2019


mba

EntGEltlichE EinschaltunG

Grenzen überschreiten

bedeutet auch nationale

Grenzen zu überwinden

Gute Wissenschaft lebt vom weltweiten Austausch. Das Bundesministerium

für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstützt Studierende und

Forschende und stellt entsprechende Mittel bereit. Jedes Jahr nutzen

mehr als 10.000 heimische Studierende diese Chancen für ein Stipendium

oder eine Forschungsförderung. Alle Informationen u.a. zu den Mobilitätsprogrammen

Erasmus, CEEPUS und den Fördermöglichkeiten unter

www.stipendium.at, www.grants.at, www.bmbwf.gv.at

157


ÖSTERREICHS TOP-ARBEITGEBER

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Wer sind Österreichs beste Arbeitgeber? Der AKADEMIKERiNNEN-GUIDE von

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Bau ........................................................165

IT/Software/Telekommunikation ..................................170

Lebensmittel-/Drogerieeinzelhandel ...............................176

Nahrungsmittel-/Konsumgüterherstellung. ..........................182

Großhandel/Vertrieb ...........................................187

Einzelhandel .................................................188

Banken/Finanzdienstleistung. ....................................194

Versicherung .................................................201

Facility-Services ...............................................204

Dienstleistung ................................................205

Gastronomie/Tourismus. ........................................208

Medien/Werbung/Kommunikation. ................................212

Unternehmensberatung/Consulting. ...............................216

Personalberatung/-dienstleistung .................................223

Öffentlicher Dienst ............................................230

Rechtsberatung ...............................................235

Bildungseinrichtung ...........................................236

Gesundheits-/Sozialwesen. ......................................238

Chemie/Biotechnologie/Pharma ..................................241

Transport/ Verkehr/Logistik ......................................248

Automotive/KFZ-Produktion .....................................253

Elektro-/Elektronikherstellung ....................................256

Energie .....................................................260

Holz/Holz verarbeitende Industrien ................................265

Industrie ....................................................269

Eisen/Metall .................................................277

158 akademiker/innen-guide 2019


auf einen Blick

branchenverzeichnis

Ansprechperson:

Jene Person im

Unternehmen, an die

Sie Ihre Bewerbung

richten sollten.

Social Media:

Hier finden Sie das

Unternehmen in den

sozialen Netzwerken.

Aufnahmen:

Nicht jedes Unternehmen

kann sagen,

wie viele MitarbeiterInnen

2019 aufgenommen

werden,

daher handelt es sich

oft um vorsichtige

Schätzungen.

Hauptsitz: Am Europlatz 2

1120 Wien

Standorte:

Branche:

WER WIR SIND

Ansprechperson:

Daniela Giovannozzi

Head of Recruiting Austria

Kapsch Group

+43 50 811 1905

daniela.giovannozzi@kapsch.net

www.kapsch.net

onestepahead.kapsch.net

Niederlassungen und Repräsentanzen

weltweit auf allen Kontinenten

Intelligente Verkehrssysteme (IVS),

Informations- und Kommunikationstechnologie

(IKT)

MitarbeiterInnen: 2.063 in Österreich

7.236 weltweit

www.facebook.com/kapschnet

www.linkedin.com/company/kapsch-ag

www.youtube.com/kapschnet

www.xing.com/companies/kapsch

WEN WIR SUCHEN

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 9 FH-AbsolventInnen: 9

Aufnahmen in Bereichen:

Controlling, Engineering, IT/Software, Projektmanagement,

Sales/Vertrieb, Technik/Ingenieurwesen

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• (Internationale) BWL

• Elektrotechnik

• Informatik

• Informationstechnik

WORAUF WIR SCHAUEN

Hauptaugenmerk bei schriftlichen Bewerbungen:

• Auslandsaufenthalte/internat. Erfahrung

• Motivation für die Bewerbung

• Fachwissen

• Sprachkenntnisse

Kapsch Group

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Trainee, Werkstudent, Praktika, Ferialpraxis,

Projektarbeit, Betreuung Abschlussarbeiten

Einstiegsgehalt (brutto/Jahr in Euro):

Uni-AbsolventInnen:

FH-AbsolventInnen:

WAS WIR BIETEN

von 33.600 bis 42.000

von 33.600 bis 40.000

Aus- und Weiterbildungsangebote:

Weiterbildungsseminare/Schulungen, unternehmenseigene

Akademie, Trainee-Programme, Management-/

Führungsprogramme, Job-Rotation

Benefits:

WARUM EIGENTLICH WIR?

Als eines der führenden Technologieunternehmen Österreichs

greift die Kapsch Group auf 125 Jahre Erfahrung

mit der Zukunft zurück. Das Arbeitsumfeld erstreckt

sich über alle Kontinente mit ihren Tätigkeitsbereichen

öffentlicher Verkehr (Kapsch CarrierCom & Kapsch Public

TransportCom), intelligente Verkehrssteuerung (Kapsch

TrafficCom) und Digitalisierung (Kapsch BusinessCom),

und eröffnet die Gelegenheit, sich ein internationales

Netzwerk aufzubauen.Jene jungen Absolventinnen und

Absolventen, die bereits genau wissen, was sie wollen

und einen klaren Karriereplan vor Augen haben, steigen

direkt in das Berufsfeld ihrer Wahl ein. Bei der Kapsch

Group ist beides möglich. Die wichtigsten Voraussetzungen

sind in jedem Fall: Mut, Flexibilität und Offenheit.

Kapsch bietet in einem familiären Arbeitsumfeld die

Chance, Teil eines Teams zu sein, das aktiv die Welt der

Mobilität und Vernetzung von Morgen mitgestaltet.

Ein guter Mix aus Arbeitszeit und Lebenszeit ist dabei

genauso wichtig, wie die Möglichkeit sich individuell

weiterzuentwickeln. Bei Kapsch wird die Vereinbarkeit

von Beruf und Familie täglich gelebt.

Einstiegsgehalt:

Durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt

pro Jahr.

Weiterbildung:

Schulungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten

innerhalb

des Unternehmens.

Benefits-Überblick:

Mit diesen Benefits

können Sie in dem Unternehmen

rechnen. Eine

Erklärung der Symbole

finden Sie auf Seite 42.

Worauf wir schauen:

Punkte, die bei diesem Unternehmen

besondere Beachtung finden.

WICHTIGE ABKÜRZUNGEN

a.A. auf Anfrage

k.A. keine Angabe

n.B. nach Bedarf

n.e. nicht erfasst, derzeit nicht erhebbar

n.V. nach Vereinbarung

p.a. per annum (Jahresgehalt)

EUR Euro

USD US-Dollar

E Englisch (andere Länderabkürzungen entsprechen den üblichen Abkürzungen)

159


SML Maschinengesellschaft mbH

Ansprechperson:

E-Mail:

Standorte:

Mag. Renate Kroismayr

Telefon: +43 7673/90999

Internet:

Hauptsitz:

Branche:

MitarbeiterInnen: 280

285

WER WIR SIND

personal@sml.at

www.sml.at

Bundesstraße 1a

4860 Lenzing

neuer Standort (2. Halbjahr 2019):

Gewerbepark Ost 32

4846 Redlham

Kuala Lumpur

Peking

Moskau

Gloucester, USA

Kunststoffmaschinenbau

in Österreich

weltweit

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Trainee, Praktika, Ferialpraxis,

Projektarbeit, Betreuung Abschlussarbeiten (bezahlt)

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 2 FH-AbsolventInnen: 4

Aufnahmen in Bereichen:

Technik/Ingenieurwesen

WEN WIR SUCHEN

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• Technik/Ingenieurwiss.

WARUM EIGENTLICH WIR?

Unsere Vision ist es, gemeinsam mit unseren Kunden

immer wieder produktivere und bessere Lösungen zu

entwickeln, die uns alle weiter bringen. Das gilt auch

für unsere MitarbeiterInnen. Sie sind der Schlüssel zu

unserem Erfolg. Darum ist es uns wichtig, gemeinsam

mit ihnen jene Bedingungen zu schaffen, die es erlauben,

alle in der Arbeitswelt vorhandenen Fähigkeiten und

Talente des Einzelnen voll zu entfalten und auszuschöpfen.

Denn nur so entsteht jener Fortschritt, der uns als

Unternehmen weiterbringt – und Sie als zukünftiger

MitarbeiterIn.

The world

is yours!

Werden Sie Teil unseres weltweiten

Erfolgs als Technologieführer in der

Herstellung von Extrusionsanlagen

für die Verpackungsindustrie.

Infos unter: www.sml.at/jobs

Entwickeln Sie Ihre

persönlichen Möglichkeiten!

www.sml.at/jobs, personal@sml.at

Extrusion lines –

engineered 160 akademiker/innen-guide to perform

2019

www.sml.at


anlagen- / maschinenbau

PALFINGER AG

Hauptsitz:

Standorte:

WER WIR SIND

Ansprechperson:

Hannes Gruber

Head of HR Global Headquarters

+43 662/22810

jobs@palfinger.com

www.palfinger.ag

Lamprechtshausener

Bundesstraße 8

5101 Bergheim

38 Produktionsstandorte in

20 Ländern

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Praktika, Ferialpraxis, Projektarbeit,

Betreuung Abschlussarbeiten

Aus- und Weiterbildungsangebote:

Weiterbildungsseminare/Schulungen, unternehmenseigene

Akademie, Management-/Führungsprogramme,

E-Learning

Benefits:

Branche:

Maschinenbau – PALFINGER

erzeugt weltweit die innovativsten

Hebe-Lösungen für Nutzung auf

Land und Wasser.

MitarbeiterInnen: 2.200 in Österreich

10.300 weltweit

www.facebook.com/palfingerdach

www.linkedin.com/company/palfinger

www.youtube.com/user/PALFINGERAG

www.xing.com//companies/palfingergruppe

WARUM EIGENTLICH WIR?

Mit Unternehmertum, Respekt und Lernen setzen unsere

MitarbeiterInnen den Maßstab in Technologie, Digitalisierung,

Qualität, Sicherheit und Service. Nachhaltigkeit

und hohe Flexibilität lenken uns, einen verantwortungsbewussten

und effektiven Ressourceneinsatz sicherzustellen.

All das ermöglicht es, unser Kundenversprechen LIFE-

TIME EXCELLENCE zu halten.

WEN WIR SUCHEN

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• (Internationale) BWL • Maschinenbau

• Informatik

• Wirtschaftsinformatik

161


Lenze Austria

Standorte:

Ansprechperson:

Mag. Katharina Mitterberger

+43 7224/210-301

katharina.mitterberger@lenze.com

www.lenze.at

Hauptsitz: Ipf-Landesstraße 1

4481 Asten

Branche:

WER WIR SIND

Headquarter in Deutschland

60 Niederlassungen weltweit

Automatisierungs- und Antriebstechnik,

Antriebselemente,

Maschinenbau

MitarbeiterInnen: 250 in Österreich

3.700 weltweit

www.linkedin.com/company/Lenze-Austria

www.youtube.com/user/lenzecc

www.xing.com/companies/lenzegroup

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 1 FH-AbsolventInnen: 8

Aufnahmen in Bereichen:

Engineering, Produktion/Verarbeitung, Projektmanagement,

Sales/Vertrieb, Technik/Ingenieurwesen

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• Elektrotechnik

Benefits:

WEN WIR SUCHEN

• Mechatronik

WAS WIR BIETEN

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Trainee, Werkstudent, Praktika,

Ferialpraxis, Projektarbeit, Betreuung Abschlussarbeiten

Aus- und Weiterbildungsangebote:

Trainee-Programme, Job-Rotation, Internat. Austauschprogramme,

Duales Studium, Weiterbildungsseminare/

Schulungen

WARUM EIGENTLICH WIR?

Der Name Lenze steht für einen weltweit agierenden

Spezialisten für Automations- und Antriebstechnik. Mit

mehr als 70 Jahren Erfahrung im Markt verfügt Lenze

über umfassendes Motion-Know-how, das in innovative

Maschinenkonzepte einfließt. Als ganzheitlicher

Lösungspartner für die Automatisierung von Maschinen

unterstützt Lenze seine Kunden in allen Phasen des

Entwicklungsprozesses einer Maschine – von der ersten

Idee bis zum Aftersales, von der Steuerung bis zur

Antriebwelle.

Lenze Österreich, die zweitgrößte Tochter des Unternehmens,

zu der auch Teile Osteuropas gehören, bekleidet

zahlreiche internationale Agenden und ist mit seinem

Logistikzentrum eine wichtige Drehscheibe in Europa.

Das macht uns als Arbeitgeber attraktiv

Lenze setzt auf ein starkes Team an hochmotivierten

und bestens ausgebildeten MitarbeiterInnen. Soziale

Verantwortung und ein fairer und vertrauensvoller Umgang

sind nicht nur die Basis der Unternehmensleitlinien,

sondern auch gelebte Unternehmenskultur.

Bei Lenze erwarten Sie nicht nur abwechslungsreiche

Aufgaben und herausfordernde Projekte, sondern auch

zahlreiche Benefits. „Lenzianern“ stehen beispielsweise

neben umfangreichen Weiterbildungsangeboten und

internen Schulungen auch internationale Entwicklungsmöglichkeiten

offen. Wir sind stetig auf der Suche nach

technikbegeisterten Menschen mit Drive und Ideen, die

Freiräume suchen und ein Unternehmen prägen und

voranbringen wollen.

162 akademiker/innen-guide 2019

Lenz


anlagen- / maschinenbau

Industrie

bewegt die Gemüter.

Wir bewegen Industrie 4.0.

Seien Sie dabei!

Wir suchen Sie.

Mit unseren Automatisierungsund

Antriebsslösungen

schon seit der dritten

industriellen Revolution.

Lenze Austria Holding GmbH | Ipf-Landesstraße 1,

4481 Asten | Tel. 07224/210-0 | E-Mail: info@lenze.at

So einfach ist das.

163

e_AT_Inserat_Karriere_Guide_195x235.indd 2 03.09.18


IMS Nanofabrication GmbH

Zeppelin Österreich GmbH

WER WIR SIND

Ansprechperson: Mag. Stefanie Szing

HR Manager

Telefon: +43 1/2144894456

E-Mail:

imsjobs@ims.co.at

Internet: www.ims.co.at

Hauptsitz: Schreygasse 3, 1020 Wien

Standorte: 2. Standort: Wolfholzgasse 20–22

A-2345 Brunn am Gebirge

Branche: Wir sind als österreichisches

Unternehmen Weltmarktführer für

Multistrahl-Maskenschreiber. Wir

entwickeln Elektronenstrahlgeräte

für die Produktion künftiger Chip-

Generationen.

MitarbeiterInnen: 250 in Österreich

WEN WIR SUCHEN

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 40 FH-AbsolventInnen: 30

Aufnahmen in Bereichen:

Forschung, Entwicklung, Wissenschaft, IT/Software, Produktion/Verarbeitung,

Technik/Ingenieurwesen

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• Elektrotechnik

• Informatik

• Mechatronik

• Technische Physik

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Werkstudent

Einstiegsgehalt (brutto/Monat in Euro):

Uni-AbsolventInnen: von 2.500 bis 3.500

WARUM EIGENTLICH WIR?

Als Hidden Champion entwickeln wir Technologien an

der Grenze des physikalisch Machbaren. Nutzen Sie

die Chance und bewerben Sie sich! Wir bieten abwechslungsreiche

und verantwortungsvolle Jobs in einem

dynamischen Umfeld in den Disziplinen Elektronik,

Maschinenbau, Mechatronik, Software, Chemie,

Physik, Informationstechnologie und Informatik.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Ansprechperson:

Standorte:

Gundi Juricek

Leitung Personal

Telefon: +43 2232/790

E-Mail:

Bitte bewerben Sie sich

über unsere Homepage

Internet: www.zeppelin-cat.at

Hauptsitz: Zeppelinstraße 2

2401 Fischamend

Branche:

MitarbeiterInnen: 250

8.700

shorturl.at/itER2

WER WIR SIND

weltweit über 190 Standorte

Vertrieb von Baumaschinen, Motoren

und Aggregaten sowie Service- und

Reparaturarbeiten und Handel mit

Ersatzteilen

in Österreich

weltweit

WEN WIR SUCHEN

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: n.B. FH-AbsolventInnen: n.B.

Aufnahmen in Bereichen:

Engineering, Sales/Vertrieb, Technik /Ingenieurwesen,

Sonstige

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Praktika, Ferialpraxis, Projektarbeit

WARUM EIGENTLICH WIR?

Zeppelin ist ein werteverbundenes Unternehmen,

welches seinen MitarbeiterInnen viel zutraut, wenn

erwünscht unterstützt und mit Eigenverantwortung

arbeitet. Wir möchten, dass unsere MitarbeiterInnen

„mit Zeppelin wachsen“ und dabei flexibel und

lösungsorientiert agieren.

Wir bewegen uns in einem dynamischen Umfeld.

ZEPPELIN – We create Solutions

164 akademiker/innen-guide 2019


anlagen- / maschinenbau / bau

Ansprechperson: MMag. Olga Winkler, MA

Telefon: +43 664/080756065

E-Mail:

bewerbung@delta.at

Internet: www.delta.at

Hauptsitz: Zaunergasse 4, 1030 Wien

Kalkofenstraße 21, 4600 Wels

Standorte: Tschechien, Slowakei, Ukraine

Branche: Architektur, Generalplanung, Baumanagement,

Nachhaltiges Bauen,

Recht und Konfliktmanagement,

EDV&IT

MitarbeiterInnen: 138

180

shorturl.at/nAGNT

shorturl.at/hjwy5

shorturl.at/fghY5

shorturl.at/mFJVX

DELTA Gruppe

WER WIR SIND

WEN WIR SUCHEN

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 2 FH-AbsolventInnen: 3

Aufnahmen in Bereichen:

Assistenz, Engineering, Sonstige

in Österreich

weltweit

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• Architektur/Bauwesen • Elektrotechnik

• Projektmanagement

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Trainee, Praktika, Ferialpraxis,

Projektarbeit, Betreuung Abschlussarbeiten

WARUM EIGENTLICH WIR?

DELTA fördert durch eine offene und respektvolle

Feedbackkultur die persönliche Weiterentwicklung jeder

Mitarbeiterin/jedes Mitarbeiters. Mit herausragender

Kundenservicierung, Professionalität und wertebewusstem

Handeln können Sie am weiteren gemeinsamen

Erfolgsweg aktiv mitwirken. Unsere MitarbeiterInnen

liegen uns am Herzen!

Werner Consult Ziviltechniker

GmbH

WER WIR SIND

Ansprechperson: Angelika Brugger, BA MA

HR Managerin

Telefon: +43 1/31360120

E-Mail:

job@wernerconsult.at

Internet: www.wernerconsult.at

Hauptsitz: Leithastraße, 1200 Wien

Standorte: Wien, Graz, Salzburg,

Bratislava, München

Branche: Ziviltechniker. Schwerpunkte:

Eisenbahnplanung, Straßenplanung,

Flughafenplanung, Konstruktiver

Ingenieurbau, Wasserbau,

Baumanagement Tiefbau,

Baumanagement Hochbau

MitarbeiterInnen: 180 in Österreich

200 weltweit

shorturl.at/bmVW0

www.youtube.com/watch?v=MvW3OBPpN2g

WEN WIR SUCHEN

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 8 FH-AbsolventInnen: 4

Aufnahmen in Bereichen:

Assistenz, Engineering, Kostenmanagement, Technik/

Ingenieurwesen, Verwaltung/Administration

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• Architektur/Bauwesen • Bauingenieurwesen

• Bodenkultur

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Ferialpraxis

WAS WIR BIETEN

WARUM EIGENTLICH WIR?

• Werner Consult zählt zu den größten und bedeutendsten

Ziviltechnikergesellschaften Österreichs

• Beständigkeit: erfolgreich seit 70 Jahren

• Vielseitigkeit: durch ein breites Leistungsspektrum

• Kollegiales Betriebsklima: wir setzen auf Erfolg

durch Teamwork

165


13 14 13 14 13 14

Rhomberg Gruppe

Ansprechperson:

Standorte:

Manuela Fetz, BA

Personalreferentin

Telefon: +43 5574/403-2213

E-Mail:

job@rhomberg.com

Internet:

www.rhomberg.com

Hauptsitz: Mariahilfstraße 29

6900 Bregenz

Branche:

MitarbeiterInnen: 2.600

WER WIR SIND

AUT, CH, GER, AUS, CAN, GBR

Bau & Ressourcen und Bahn

weltweit

www.facebook.com/rhombergbau/

www.linkedin.com/company/rhomberg-gruppe/

www.youtube.com/user/Rhomberg09

www.xing.com/companies/rhombergbaugruppe

WAS WIR BIETEN

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Praktika, Ferialpraxis, Projektarbeit,

Betreuung Abschlussarbeiten (bezahlt)

WEN WIR SUCHEN

Geplante Aufnahmen 2019:

Uni-AbsolventInnen: 4 FH-AbsolventInnen: 4

Aufnahmen in Bereichen:

Projektmanagement, Technik/Ingenieurwesen

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• (Internationale) BWL • Elektrotechnik

• Architektur/Bauwesen • Immobilienmanagement

WARUM EIGENTLICH WIR?

Die Rhomberg Gruppe ist in den Bereichen Bau, Bahntechnik

und Ressourcen tätig. Und das bereits seit 4 Generationen.

Diese drei Unternehmenssäulen machen sich

gemeinsame Kompetenzen und Synergien zu Nutzen. Alle

Leistungen kommen aus einer Hand, höchste Qualität

und Sicherheit werden garantiert. Nicht zuletzt, weil wir

als Familienbetrieb mit unserem Namen einstehen.

Darauf bauen wir.

Ideen, die bestehen.

„Ideenverwirklicher“

„Visionenrealisierer“

„Weitblickfokussierer“

„Leidenschaftsentscheider“

166 akademiker/innen-guide 2019


au

STRABAG SE

Standorte:

Ansprechperson:

Karoline Rauter, MA

+43 4762/620-252

karriere@strabag.com

karriere.strabag.com

Hauptsitz: Ortenburgerstraße 27

9800 Spittal/Drau

Branche:

WER WIR SIND

weltweit über 700 Standorte

Bautechnologie, Informationstechnik,

Immobilienentwicklung,

Infrastrukturlösungen für

Verkehrs- und Tunneltechnik sowie

Elektro-Anlagenbau, Bahnbau

MitarbeiterInnen: 10.000 in Österreich

73.000 weltweit

www.facebook.com/strabaggroup/

www.linkedin.com/company/16035/

www.instagram.com/strabag_official/?hl=de

www.xing.com/companies/strabagag

WEN WIR SUCHEN

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• (Internationale) BWL • Elektrotechnik

• Architektur/Bauwesen • Informatik

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Trainee, Praktika, Ferialpraxis,

Projektarbeit, Betreuung Abschlussarbeiten

Einstiegsgehalt (brutto/Jahr in Euro):

Uni-Absolventinnen:

FH-Absolventinnen:

WAS WIR BIETEN

von

von

k.A.

k.A.

bis

bis

k.A.

k.A.

Aus- und Weiterbildungsangebote:

Weiterbildungsseminare/Schulungen, unternehmenseigene

Akademie, Trainee-Programme, Management-/

Führungsprogramme, E-Learning

WARUM EIGENTLICH WIR?

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben uns mit

ihrem Engagement und ihrem hohem fachlichen Können

zu dem gemacht, was wir heute sind: ein weltweit

agierender Bautechnologiekonzern mit knapp 73.000

Beschäftigten an mehr als 700 Standorten.

Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres

Teams!

WAS WIR BIETEN

Benefits:

167


IMMOFINANZ AG

WER WIR SIND

Ansprechperson:

Gerald Pühringer, BA.

Talent Acquisition Specialist

+43 1/88090

career@immofinanz.com

www.immofinanz.com

Hauptsitz: Wienerbergstrasse 11

1100 Wien

Job-Möglichkeiten:

Vollzeit, Teilzeit, Trainee, Werkstudent, Praktika,

Ferialpraxis

Aus- und Weiterbildungsangebote:

Weiterbildungsseminare/Schulungen, unternehmenseigene

Akademie, Trainee-Programme, Job-Rotation,

E-Learning

Benefits:

WAS WIR BIETEN

Standorte:

in 8 Ländern

Branche:

Die IMMOFINANZ – ein gewerblicher

Immobilienkonzern mit Fokus

auf Europa.

Unser Kerngeschäft umfasst die

Bewirtschaftung und Entwicklung

von Einzelhandels- und Büroimmobilien.

MitarbeiterInnen: 180 in Österreich

350 weltweit

www.linkedin.com/company/immofinanz-group/

www.youtube.com/user/IFAGMarketing

www.xing.com/companies/immofinanzag

WEN WIR SUCHEN

Top bevorzugte Studienrichtungen:

• (Internationale) BWL

• Rechtswissenschaften

• Technik/Ingenieurwiss.

• Wirtschaft

WARUM EIGENTLICH WIR?

Die IMMOFINANZ ist ein internationaler, dynamischer

Immobilienkonzern. Wir bieten Ihnen an zahlreichen

Standorten in acht Ländern eine Vielzahl an Möglichkeiten,

Ihren Traumjob zu finden. Unsere Stellenangebote

werden ständig aktualisiert, um Sie am Laufenden zu

halten.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre berufliche Entwicklung

und Ihre Karriere in der IMMOFINANZ selbst zu gestalten.

Wir ermöglichen Ihnen eine individuelle Planung – je

nach Ihren Fähigkeiten und Qualifikationen.

Mit einer überdurchschnittlichen Leistung öffnen Sie sich

die Türen für eine spannende Karriereentwicklung – je

nach Ihren Talenten im Fach- oder Führungsbereich.

Wir bieten Ihnen in Ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld

vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, ein topmodernes

Büro und die Zusammenarbeit mit einem Team, das Spaß

am Job hat.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen!

168 akademiker/innen-guide 2019


au

BEREIT FÜR NEUE BERUFLICHE

HERAUSFORDERUNGEN?

DU SUCHST:

… ein internationales Umfeld

… in dem du Verantwortung

übernehmen kannst

… und praxisorientiert arbeitest.

Dann werde Teil unseres

erfolgreichen Teams!

IMMOFINANZ sucht für das Young

Professional Programm junge Talente,

die motiviert sind und innerhalb von 12

Monaten die Basis für eine erfolgreiche

Karriere schaffen wollen.

YOUNG PROFESSIONAL PROGRAMM

Unser Trainee Programm startet im September

2019 und dauert ein Jahr. Innerhalb des Programms

kann man sich entweder auf das operative

Tagesgeschäft oder den Finanzbereich

spezialisieren und im Rahmen einer Job Rotation

drei ausgewählte Abteilungen zu je 4 Monat