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turidschienke

DB Regio NRW – Ausgabe 03/2019

Kulinarisches

NRW

Foodtrends

Superfood auf der Spur

Restaurant-Sharing

Köchlein wechsel dich

Auf unseren Tellern

Kulinarik aus NRW


Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

der Herbst hält Einzug in NRW. Das bedeutet:

Die Zeit der leichten Sommersalate ist vorbei, es

kommen endlich wieder deftigere Gerichte auf

unsere Esstische.

Einen Blick auf die kulinarische Vielfalt in unserem

Bundesland werfen wir in der Titelstory. Welche

Produkte als regionale Spezialitäten sogar ein

EU-Zertifikat tragen und es auch über die Grenzen

Nordrhein-Westfalens zur Berühmtheit gebracht

haben, erfahren Sie auf den Seiten 4 bis 7. Sie sind

bereits hungrig und mit den Gedanken schon beim

nächsten Mahl? Auf den Seiten 10 und 11 plaudern

wir aus dem Küchenkästchen und geben Ihnen hilfreiche

Tricks an die Hand, mit denen die Arbeit noch

einfacher und schneller von der Hand geht. Falls

bereits ein Gastronom in Ihnen schlummert, sind Sie

auf den Seiten 14 bis 15 genau richtig: Hier verrät

Ihnen Till Riekenbrauk, Geschäftsführer vom ersten

Restaurant-Sharing-Konzept Deutschlands, alles über

die Zutaten eines erfolgreichen Restaurants.

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TITELSTORY

Kulinarik aus NRW

Wie unser Bundesland schmeckt

NACHGEFRAGT

Foodtrends auf der Spur

Ernährungssoziologe Daniel Kofahl

über Genuss und Verzicht

LIFESTYLE

Küche für Könner

Schälen und klopfen

wie ein Gourmet-Koch

INTERVIEW

Außen Exotik, innen Heimat:

Frühlingsrollen rheinische Art

Ein Gespräch mit Köchin Claudia Goebels

KOLUMNE

Anderthalb (Lese-)Minuten Meinung

Gedanken von Keshia Kuhnert zur

Lebensmittelverschwendung

INSIGHT

Restaurantbesitzer auf Probe

Restaurant-Sharing in Köln

VERANSTALTUNGEN

Die schönsten Herbst-Highlights

Unsere Veranstaltungstipps für NRW

Außerdem finden Sie auf den Seiten 16 und 17 wieder

die schönsten Herbst-Highlights. Wie wäre es mit

dem Maislabyrinth und der Kürbisschau in der Eifel?

Oder dem Herbstleuchten im Maximilianpark

Hamm? Ab in die Bahn – auch im Herbst hat unser

Bundesland wieder vieles zu bieten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit der neuen

Ausgabe der Takt und eine gute Reise durch das

kulinarische NRW.

Herzliche Grüße

Ihre Takt NRW-Redaktion

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REISETIPP

Ein perfektes Wochenende

in Bochum

Erleben Sie den Ruhrpott-Charme

BAHNWELT

Was machen eigentlich Fahrgastprüfer

bei der DB Regio?

Ein Blick in den Alltag von Peter Schyrba

GEWINNSPIEL

Unser großes Herbsträtsel

Es gibt tolle Preise zu gewinnen

SERVICE

Lesestoff

Drei Buchtipps zur Küche zwischen

Weser und Rhein

Impressum

HERAUSGEBER

Deutsche Bahn AG, Marketing (GNM)

Karlstraße 6, 60329 Frankfurt am Main

V. i. S. d. P.: Manfred Windau,

DB Regio AG, Region NRW, Fahrgastmarketing

Kontakt: Projektbüro Takt NRW,

c/o fischerAppelt, relations GmbH

Schönhauser Allee 148, 10435 Berlin

takt-nrw@fischerappelt.com

Redaktion und Realisierung:

www.fischerappelt.de und www.ligalux.de

Bildnachweise:

Mashery–Hummus Kitchen/Vera Prinz (Titel), istockphoto/CSA-Printstock

(S. 2–5, 7), marc Arundale/Alamy Stock Foto (S. 6), Löwensenf

(S. 7), Gaffel (S. 7), Brauerei im Füchschen (S. 7), Daniela Haug (S. 3, 8),

Susanne Kurz (S. 12), Laden Ein (S. 2, 14–15), Mashery–Hummus

Kitchen/Vera Prinz (S. 14–15), Krewelshof (S. 16), Andreas Gebert (S. 3,

16), Thorsten Hübner (S. 17), Oliver Schaffer (S. 17), Matthias Baus

(S. 17), ruhrpol GmbH (S. 17), www.bermuda3eck.de (S. 2, 18), Stadt

Bochum/Kommunikationsservice (S. 18–19), Helene Grebe (S. 18),

Bochumer Veranstaltungs-GmbH (S. 19), Alexander Hügel (S. 19), Lea

Albring (S. 20), Fiskars (S. 21), Kantine 51° Nord (S. 21), Butlers

(S. 21), istockphoto/AlexRaths (S. 21), EGLV/Stefan Tuschy (S. 23)

Änderungen vorbehalten.

Einzel angaben ohne Gewähr.

Stand: August 2019.

Anregungen und Meinungen

bitte an das Projektbüro Takt NRW.

Für unverlangt eingesandte Manu s-

kripte und Fotos keine Haftung.

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MEIN NRW

Der Aachener Dom

Takt-Leser zeigen ihr schönstes

Stückchen NRW

Takt NRW als E-Paper

Einfach Code scannen,

herunterladen und

unterwegs papierlos lesen!

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TITELSTORY

KULINARIK

AUS NRW

50

Produkte

aus Deutschland, davon

19 aus NRW:

Das EU-Gütezeichen

„garantiert zertifiziertes

Produkt mit geschützter

geografischer Angabe“ (g.g.a.)

vergibt die EU-Kommission

und weist die Regionalität

eines Produktes aus.

Eifel, Sauerland, Ruhrgebiet: Unser Bundesland hat

nicht nur viele Gesichter, sondern auch viele Speisen.

Im Rheinland kommt der Sauerbraten auf den Tisch und

in Westfalen geht kein Weg am Pumpernickel vorbei.

Die Takt erklärt, wie man beides aufpeppt und stellt ein

NRW-Mahl zusammen, bei dem andere Bundesländer

nur neidisch auf unsere Teller blicken können. Nach

dem Motto: Pimp your Pumpernickel.

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TITELSTORY

TITELSTORY

Vom Rhein- über das Sauerland,

vom Ruhrpott bis nach Westfalen:

Die Gerichte NRWs sind so individuell

wie die Regionen selbst.

Deftige Brotzeit

am Morgen

„Gebürtig“ kommt der Pumpernickel aus Westfalen. Das Vollkornbrot

aus Roggenschrot ist durch seine lange Haltbarkeit

und das dunkle Korn auch über die Landes- und Bundesgrenzen

hinaus bekannt. Während des Krieges eine Notration, ist die

Spezialität, die das EU-Gütesiegel „garantiert zertifiziertes

Produkt mit geschützter geografischer Angabe (g.g.a.)“ trägt,

heute in aller Munde: Neben der klassischen Stulle bietet sich

das Schwarzbrot auch als Zutat für Brotsuppen an. Die

klassische Pumpernickelsuppe wird mit Wasser, Zwiebeln,

verschiedenen Gewürzen und einem Schuss Sahne noch

immer gern an westfälischen Esstischen verspeist. Doch die

Westfalen wissen: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Darf es dazu etwas Nieheimer Käse sein? Der fettarme, eiweißreiche

Sauermilchkäse kommt aus dem ostwestfälischen

Nieheim. „Nieheimer Käse“ ist eine geschützte Bezeichnung

und ausschließlich für Käse zulässig, der in der Gemeinde im

Kreis Höxter hergestellt wurde. Wer tiefer ins Käse-Universum

eintauchen möchte, ist in der „Mennes Nieheimer

Schaukäserei“ richtig: Hier können Besucher den Produktionsprozess

von Milch bis Käse mitverfolgen.

Das Rheinland

beweist:

Sauer(-braten)

macht lustig

Das Leben ist

ein Zuckerschlecken

Auch in puncto Desserts weiß NRW, wo der Kochlöffel hängt:

Die Herrencreme hat ihren Ursprung im Münsterland und

besteht aus Vanillepudding mit untergehobener Sahne sowie

Raspeln von Blockschokolade und einem guten Schuss Rum.

Die traditionelle Herstellung ist noch ein wenig aufwendiger:

Statt des Puddings wird mit viel Aufwand Eischnee geschlagen,

der die Grundlage bildet. Warum eigentlich Herren- und

nicht Damencreme? Da die Herrencreme mit bitterer Schokolade

hergestellt wird, war sie vor allem bei Männern beliebt,

besonders süße Desserts standen vor allem bei Frauen in der

Gunst – so das Klischee. Bei heutigen Familienfeiern oder

Hochzeiten im Münsterland langen natürlich alle gerne zu.

200 Kilometer weiter südwestlich ist ein Nasch-Klassiker

entstanden, der als Mitbringsel mittlerweile weltweit Karriere

gemacht hat: Die berühmten Aachener Printen. Die

Spezialität aus der Kaiserstadt ist eine Lebkuchensorte, die

Süßigkeit wird bereits seit 1820 gebacken und ist vor allem

in der Weihnachtszeit beliebt. Auch die Printen sind ein

zertifiziertes Produkt mit geschützter geografischer Angabe

– sie müssen also aus Aachener Backöfen stammen.

Rheinischer Sauerbraten ist nicht nur in NRW bekannt, sondern

ein Sonntags- und Festtagsklassiker in allen deutschen

Küchen. Das säuerlich gebeizte Fleisch schmeckt besonders

gut in Kombi mit rheinischem Apfelkraut. Traditionell mit

Pferdefleisch zubereitet, hat sich über die Jahre Rindfleisch

durchgesetzt. Übrigens: Auch Apfelkraut trägt das genannte

EU-Gütesiegel. Eine der wichtigsten Zutaten für den rheinischen

Gaumenschmaus ist übrigens Zeit: Der Braten liegt am besten

einige Tage in Essig, bis er sich vollgesogen hat – so entsteht

der charakteristische säuerliche Geschmack. Profi-Tipp:

Bevor der Braten anschließend in die Pfanne kommt, komplett

mit Senf einschmieren, das gibt extragute Würze.

Nach Nachtisch und Nascherei kredenzen wir zu guter Letzt

einen Magenaufräumer. Dafür wandert in NRW gerne der

Likör von der Stromberger Pflaume über den Tresen. Die

kleine, aromatische Zwetschgensorte hat seit November

2013 den Status einer geschützten Ursprungsbezeichnung und

wurde um 1790 von Amtsschreiber Ludwig Niedieck aus

Südeuropa mitgebracht. Durch ihren niedrigen Wasser- und

Säureanteil eignet sie sich zum Kochen, Backen und – durch

den hohen Zuckergehalt – hervorragend zum Brennen. Nach

all diesen Speisen fehlt jetzt nur noch eines: ein schönes

Verdauungsschläfchen.

Für unser „Made in NRW Mahl“ kommt natürlich nur der

zertifizierte Düsseldorfer Mostert in Frage. Bereits 1726

eröffnete in der Landeshauptstadt die erste deutsche Senffabrik.

Die bekannteste Marke ist der Düsseldorfer Löwensenf.

In seiner heutigen Form gibt es ihn nun bereits seit

1903. Ein Herstellungskriterium für Original Düsseldorfer

Senf ist nach wie vor die Verwendung von gereinigtem mineralhaltigem

Rheinwasser und regionalem Branntweinessig.

Zwei beliebte Durstlöscher zum deftigen Mahl sind ebenfalls

Klassiker im Rheinland: das süffige Kölsch und das herbe

Alt – zum Sauerbraten schmeckt beides gut.

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NRWler sind Feinschmecker:

Ganze 47 Sterne-Restaurants hausieren

im Bundesland. Das beliebteste

ist und bleibt: die Küche daheim.

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NACHGEFRAGT

Daniel Kofahl ist in Köln

geboren und leitet das

Büro für Agrarpolitik und

Ernährungskultur in Trier.

Zusätzlich ist er Mitglied

und Dozent bei der Deutschen

Gesellschaft für

Ernährung in Bonn.

www.apek-consult.de

FOODTRENDS

auf der Spur

Ob Veganismus,

Intervall-Fasten oder

Super food: Unsere Ernährung

ist zunehmend von

Verzicht und Gesundheit

geprägt. Ernährungssoziologe

Daniel Kofahl

erklärt, warum bestimmte

Foodtrends aktuell so

angesagt sind und wieso

wir mehr über Genuss

und Geschmack sprechen

sollten.

Ein Blick ins Supermarktregal

macht klar: Unsere

Ernährungsgewohnheiten

verändern sich.

Statt Fast-Food und

Schnitzel entscheiden

sich immer mehr Menschen für

fleischlose Alternativen und frisches

Gemüse. „Das Interesse an gesundem

Essen und Kochen steigt. Das

ist eine gute Entwicklung, weil die

Menschen mehr darauf achten, was

ihnen guttut“, erklärt Ernährungssoziologe

Daniel Kofahl. Der 37-Jährige

leitet das Büro für Agrarpolitik

und Ernährungskultur (APEK), ist

Dozent und Mitglied der Deutschen

Gesellschaft für Ernährung (DGE) in

Bonn und beschäftigt sich mit der

Entstehung und Entwicklung von

Ernährungstrends.

TREND 1

Bewusst verzichten

Viele stellen ihre Ernährungsgewohnheiten

aktuell radikal um. Bei

den einen ist Essen nur zwischen

10 Uhr und 18 Uhr erlaubt. Andere

meiden Fleisch oder leben ganz

ohne tierische Produkte. Die Konzepte

haben eine Gemeinsamkeit:

den bewussten Verzicht. Ernährungsexperte

Kofahl gibt Hinweise, woher

dieses Bedürfnis kommt: „Das

könnte ein Resultat des Überangebots

und der Reizüberflutung sein,

denen die Menschen heute täglich

ausgesetzt sind. Einige fangen deswegen

an, bestimmte Lebensmittel

oder Essenszeiten radikal aus ihrem

Leben zu streichen. Neben der Motivation,

dem Körper mit der vermeintlich

besten Ernährungsweise

etwas Gutes zu tun, könnte das

ein Versuch sein, in einer komplexen

Welt Ordnung zu schaffen.“

TREND 2

Gesundheitswahn

Das Thema Gesundheit geht mit

Food-Trends Hand in Hand und erhält

einen immer höheren Stellenwert.

„Wenn man sich vorstellt, wie

unreflektiert unsere Vorfahren

gegessen haben und wie viel früher

geraucht und getrunken wurde,

leben wir aktuell so gesund wie noch

nie“, findet Kofahl. Der Experte

warnt jedoch auch hier vor Maßlosigkeit:

„Die Gesundheitsorientierung

hat ein Ausmaß erreicht, bei

dem man aufpassen muss, es nicht

zu übertreiben. Es ist normal, dass

sich gesündere Ernährungsweisen

verbreiten. Umso wichtiger ist es,

sich mit anderen darüber auszutauschen,

um nicht zu extreme Gewohnheiten

oder zu strikte Essregeln

zu entwickeln. Das kann

ge sellschaftlich isolieren.“

Sein Tipp: Regelmäßig mit anderen

zusammen essen, um eigene Erfahrungen

zu reflektieren und einfach

zu genießen.

TREND 3

Superfood

Stichwort „extrem gesund“: Das

versprechen auch Lebensmittel, die

besonders reich an Vitaminen,

Mineralstoffen und Antioxidantien

sind, wie etwa Avocado, Goia-

Beeren oder Quinoa. „Dieses soge-

Daniel Kofahl

Ernährungssoziologe

nannte Superfood wird von der

Gesellschaft geradezu mystifiziert.

Dazu trägt auch seine Herkunft

bei, da diese Lebensmittel häufig

aus Ländern in Asien oder Südamerika

stammen“, erklärt Kofahl.

Fakt ist jedoch: Die gesundheitsfördernde

Wirkung wird lediglich

an einzelnen Nährstoffen festgemacht,

die man auch in regionalen

Produkten findet. Der Experte

empfiehlt: „Leinsamen sind ein guter

Ersatz für Chiasamen, Heidelbeeren

für Aronia-Beeren und Hirse

für Quinoa.“

Eine neue Genusskultur

Kofahl sieht den Einfluss von Ernährungstrends

und das neue Gesundheitsbewusstsein

insgesamt

positiv: „Wir entwickeln eine neue

Form der Ess- und Genusskultur,

bei der wir Vielfalt akzeptieren und

offen für Neues sind.“ Was er sich

wünscht: „In unserer Gesellschaft

ist es zu wenig etabliert, sich

über das Geschmackserlebnis

auszutauschen. Musik kann

man sehr passgenau beschreiben,

beim Schmecken geht die Diskussion

aber oft nicht über gut,

schlecht, süß oder salzig hinaus.

Wir können daran arbeiten,

indem wir bewusster genießen

und uns intensiver über Genuss

und Geschmack austauschen“,

erklärt er.

Was für den Ernährungssoziologen

privat zählt? „Mit anderen zusammen

in schöner Atmosphäre das Essen

genießen und eine tolle Zeit haben.“

In diesem Sinne, guten Appetit!

„In unserer Gesellschaft

ist es zu wenig etabliert,

sich über das Geschmacks-

erlebnis auszutauschen.“

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LIFESTYLE

Küche für

Könner

1.

Tipp

Die Kartoffel mit

dem goldenen Schnitt

2.

Tipp

Verjüngungskur

für Karotten

Gemüse wieder knackig

machen oder am Geräusch

erkennen, ob ein Kürbis reif

ist: Was Gourmet-Köchen

leicht gelingt, können Sie auch.

Mit diesen fünf Küchentricks

beeindrucken Sie

Freunde und Familie.

Mit ein bisschen Vorarbeit lassen sich Kartoffeln

fast wie von selbst schälen. Dafür

schneiden Sie die Kartoffeln etwa einen halben

Zentimeter tief quer mit einem Messer

an, bevor Sie diese in den Kochtopf geben.

Nach dem Kochen mit kaltem Wasser

abschrecken. Anschließend können Sie

die Schale an der Schnittstelle zu

beiden Seiten abziehen.

3.

Tipp

Granatapfelkerne

herausklopfen

Möhren, die wochenlang im Kühlschrank

lagern, werden in wenigen Schritten wieder

frisch wie vom Markt. Dazu stellen Sie

das Gemüse für etwa fünf Minuten in ein

Glas kaltes Wasser. Anschließend kommt

der Härtetest: Ob durchbrechen oder

reinbeißen, die Karotten sind wieder so

frisch und knackig wie am ersten Tag.

Eine sanfte Art, die Kerne eines Granatapfels zu

entnehmen, ist die Klopf-Methode. Halbieren Sie die

Frucht dafür mit einem Messer. Halten Sie die Hälfte

mit dem Kerngehäuse nach unten über eine Schüssel und

klopfen Sie mit einem Holzkochlöffel mehrfach auf die

Schale des Granatapfels. Dabei fallen die Kerne einfach

heraus.

Ob ein Kürbis reif ist, erkennen Sie, indem

Sie mit dem Fingerknöchel auf seine Schale

klopfen. Er sollte sich innen hohl anhören.

Am besten überprüfen Sie das, indem Sie

auf verschiedene Kürbisse klopfen und die

Geräusche miteinander vergleichen. Ein

weiteres Indiz für einen reifen Kürbis ist

ein fester, gut verholzter Stiel.

Damit beim Schälen nicht zu viel von der

Wunderwurzel verloren geht, sollten Sie

das Messer besser durch einen Teelöffel

ersetzen. Dafür die Ingwerwurzel einmal

in der Mitte durchbrechen, an der Bruchstelle

den Löffel ansetzen und einmal um

die Wurzel herum die Schale abkratzen –

fertig!

Der Reifetest

für Kürbisse

4.

Tipp

Ingwer schälen

ohne Verluste

5.

Tipp

Schälen, schneiden, klopfen:

Die Kunst des Kochens fängt bei

der richtigen Vorbereitung an.

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INTERVIEW

KOLUMNE

Außen

Exotik,

innen

Heimat

Anderthalb

(Lese-)Minuten

Meinung

Frühlingsrollen

rheinischer Art

Die Köchin Claudia

Goebels erklärt, wie

sie die heimische Küche

neu interpretiert.

Frau Goebels, Sie sind oft im Ausland

auf der Suche nach neuen

Geschmäckern und Gerichten. Wie

gehen Sie vor, um andere Esskulturen

kennenzulernen?

Meistens recherchiere ich vorab,

welche Restaurants ich an meinem

Reiseziel ausprobieren will. Vor

Ort spreche ich mit Köchen und

werfe einen Blick in die Küche.

Zuletzt war ich in Tel Aviv im Restaurant

DOK. Wenn es sich ergibt,

nehme ich auch an Kochkursen teil

oder besuche einen einheimischen

Markt. Solche Erfahrungen sind

besonders authentisch und man

nimmt die eine oder andere Kochinspiration

mit nach Hause – die

manchmal zu einem echten Trend

wird.

Dann können Sie uns sicher

verraten, welche internationalen

Trends die Kochwelt aktuell

beherrschen?

Gerade ist Essen aus Israel sehr

gefragt, zum Beispiel gerösteter

Blumenkohl, Hummus oder Falafel.

In Deutschland sind diese Ein flüsse

deutlich spürbar, weil Restaurants

israelische Zutaten und Gewürze

stärker in ihre Gerichte inte grieren.

Gleichzeitig ist Heimatküche wieder

total hip. Man merkt, dass sich

Traditionelles zunehmend mit Internationalem

vermischt.

Was verstehen Sie unter

Heimatküche?

Ich bin Düsseldorferin wie auch

meine Vorfahren. Wenn ich an

Kindheitsgerichte denke, ist das für

mich Heimat. Stichwort Sonntagsbraten,

Grünkohl oder Reibekuchen

mit Lachs und Schwarzbrot. Heimatküche

hat für mich immer einen

Wohlfühl-Faktor und kann ein echter

Seelentröster sein, die Gerichte

erinnern mich an meine Eltern und

Großeltern.

Wie setzen Sie Ihre Auslandserfahrungen

in Ihren Kochkursen

um?

Einerseits kulinarisch, indem ich

Gerichte aus dem Ausland mit der

regionalen Küche kombiniere, aber

auch sprachlich, indem ich die

Kurse auf Englisch oder Italienisch

gebe. Eine Spezialität sind Frühlingsrollen

rheinischer Art: Ich fülle

die Teigtaschen dazu mit Blutwurst,

Äpfeln und Zwiebeln. Auch

Wurst vom benachbarten Metzger

wird mit einer asiatischen Soße aus

Mango, Chili, Koriander und Minze

zu einer exotischen Köstlichkeit.

Das ist die perfekte Mischung aus

Heimat und Ferne!

Claudia Goebels

(53) hat Philologie

und Kunstgeschichte

studiert und war

zunächst Fernsehredakteurin.

2009

hat sich die Hobby-

Köchin selbstständig

gemacht und gibt

seitdem Kochseminare

für Privat- und

Geschäftskunden,

etwa in Frank Petzchens

Kochschule

in Düsseldorf.

Das macht Magengrummeln:

Vier Millionen

Tonnen genießbare

Lebensmittel schmeißen

Supermärkte in NRW

laut der Verbraucherschutzzentrale

jedes Jahr in den Müll. Dazu kommen

die Lebensmittelabfälle aus

Privathaushalten, im Schnitt 80

Kilogramm pro Jahr und Haushalt.

Über das, was in der Gastronomie

in die Tonne wandert, gibt es noch

keine genauen Zahlen. Aus dem

Magengrummeln wird ein schmerzhaftes

Ziehen, wenn wir diesen

Überfluss mit dem Mangel in Verbindung

bringen: Laut Weltgesundheitshilfe

haben über 821 Millionen

Menschen weltweit nicht genügend

Essen. In Deutschland sind 15,5

Millionen Menschen von Einkommensarmut

betroffen, hier in NRW

sind es knapp zwei Millionen. Lebensmittelverschwendung

ist mittlerweile

zu einem gesellschaftspolitischen

Thema geworden, das

große Aufmerksamkeit erfährt.

Medien und Öffentlichkeit empörten

sich, als zwei Studentinnen

in Passau Anfang des Jahres wegen

schweren Diebstahls zu einer

zweijährigen Bewährungs- sowie

einer Geldstrafe und acht Stunden

gemeinnütziger Arbeit verurteilt

wurden. Ihr Vergehen: Sie entwendeten

weggeworfene Lebensmittel

aus Mülltonnen eines Supermarktes.

In Deutschland ist das so

genannte Containern illegal. In

Frankreich ist die Rechtslage anders:

Großen Supermärkten ist es

seit 2016 verboten, Lebensmittel

wegzuwerfen. Sie müssen gemeinnützigen

Organisa tionen gespendet

werden. Das Resultat: Die

Unsere Kolumnistin

Keshia Kuhnert ist

Chefredakteurin der

Takt und schreibt

über Themen, die uns

bewegen. Heute denkt

Sie über Lebensmittelverschwendung

nach.

Kuhnert geht

lieber weniger

und dafür öfter

einkaufen.

Tafeln in Frankreich verzeichnen

einen gehörigen Zugang von Lebensmitteln.

Ein Blick auf ein Strategiepapier

zum Thema Lebensmittelverschwendung

vom Bundesernährungsministerium

lindert mein

ungutes Gefühl im Bauch leider

nicht. Unternehmen sind hierin

etwa an gehalten, ihre Warenmenge

besser zu kalkulieren und Lebensmittel

effizienter in ihren Filialen

zu verteilen. Verpflichtend ist die

„Nationale Strategie zur Reduzierung

der Lebensmittelverschwendung“

allerdings nicht. Umso wichtiger ist

es, dass wir als Endverbraucher

sorg samer mit Lebensmitteln umgehen.

Neben den 169 Tafeln in

NRW, die dankend Spenden von

Supermärkten und Privatpersonen

annehmen, gibt es weitere

Lösungen für Endverbraucher:

Die Plattform foodsharing.de

bietet die Möglichkeit, ungenutztes

Essen anzubieten und

ab zuholen. Die Karte auf der

Web site zeigt auch öffentlich

zugäng liche Regale und Kühlschränke,

die „Fair Teiler“. Um

Lebensmittel vom Feld zu retten,

verschickt etepetete.de Obst und

Gemüse, das aus ästhetischen

Gründen schon beim Bauern aussortiert

wurde. Auch für die Gastronomie

finden sich Wege: Mit den

Apps Too good to go oder ResQ

Club können Verbraucher übrig

gebliebene Speisen für einen

Bruchteil des normalen Preises

erwerben. Viele Initiativen finden

also Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung.

Es wird Zeit,

auch die Rechtslage aus dem

Verdauungsschlaf zu wecken.

Eine Neuinterpretation der heimischen Küche:

Frühlingsrollen rheinischer Art.

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INSIGHT

Mhhh...Hummus: Im

Pop-up-Restaurant gingen

schon Speisen aus aller

Welt über den Tresen.

Restaurantbesitzer

auf Probe

Sie wollen ein Lokal betreiben, aber erst mal

trainieren? In Köln ist das für zwei Wochen

möglich. Hier gibt es das erste Restaurant-

Sharing-Konzept in Deutschland. Der Erfinder

und ein ehemaliger Mieter erzählen, wie das

funktioniert – und warum es für viele Gastronomen

eine Generalprobe ist.

Mexikanische Tostadas mit Kaktusstreifensalat,

gegrilltes Hähnchenfilet in Zwiebel-Senf-Sauce

aus dem Senegal, deutsches Dinkelvollkornbrot

mit Coleslaw oder würzige Maisküchlein aus

Indonesien – das alles ging in dem Kölner Restaurant‚

,Laden Ein‘ schon über den Tresen. Verantwortlich dafür

sind viele Köche. Ausnahmsweise verderben sie hier nicht den

Brei, sondern erproben und verfeinern ihre Kochfertigkeiten –

und das der Reihe nach. Denn das Restaurant ‚Laden Ein‘ im

Kölner Agnesviertel wechselt alle zwei Wochen seine Betreiber.

Gekocht haben in dem Ladenlokal schon Street-Food-Händler,

gelernte Gastronomen, aber auch ambitionierte Hobbyköche.

Viele von ihnen haben den Traum vom eigenen Restaurant. Hier

können sie proben, ob die Vorstellung davon möglicherweise

süßer ist als die Zuckerkruste ihrer Nachspeise.

Erfunden haben das stationäre Pop-up-Restaurant Till Riekenbrauk

und sein Geschäftspartner Vincent Schmidt. Das Konzept:

„Wir stellen vollausgestattete Räumlichkeiten, Küchengeräte,

Lieferantennetzwerk und machen Werbung. Unsere

Mieter können sich so hauptsächlich aufs Kochen konzentrieren

und testen, wie ihre Kreationen ankommen“, fasst Riekenbrauk

zusammen. Das Ladenlokal, eine ehemalige Metzgerei,

hat 40 Sitzplätze, eine große Bestelltheke sowie eine Showund

eine Vorbereitungsküche, voll ausgestattet. Das Interieur

ist zurückhaltend gestaltet, sodass sich die temporären Gastgeber

auch optisch, etwa durch Bilder und Tischdeko, austoben

können. Das Konzept ist deutschlandweit einmalig. Die

Erfinder sind auch deshalb so erfolgreich, weil die Organisation

und Durchführung von Street-Food-Festivals ihr zweites

Auch Rhaya Ayoub, Vera Prinz und Julian

Wirtler (links) erprobten sich im ‚Laden Ein‘.

Mittlerweile haben sie ihr eigenes

Restaurant, das 'Mashery - Hummus

Kitchen', eröffnet (unten).

Im ‚Laden Ein‘ ist die Einrichtung zurückhaltend.

Gründer Till Riekenbrauk (unten)

präsentiert Täfelchen der Gastgeber,

die hier bereits gekocht haben.

Standbein ist: Nachahmer, die nicht so gut in der Food-Szene

vernetzt sind, scheiterten.

Im Oktober 2015 eröffnete das ‚Laden Ein‘, in dem mittlerweile

über 90 Gastgeber gekocht haben. Riekenbrauk und

sein Geschäftspartner sind umsatzbeteiligt. „Wer bei uns

kochen will, muss uns mit einem guten Konzept überzeugen“,

so der Besitzer. Convenience-Produkte haben keine Chance.

Neben diesen Bewerbungskriterien gibt es noch einen weiteren

Faktor, der für die Qualitätssicherung sorgt: der restauranteigene

Koch Max Trompetter. Er steht den Gastgebern

zur Seite und hilft, wenn’s (an-)brennt. Dabei geht es

meistens weniger um die Rezepte als um die Organisation in

der Küche.

„Max hat uns super auf die Notwendigkeiten eines Laden Ein

täglichen Restaurantbetriebs vorbereitet“, sagt Blumenthalstraße 66

Julian Wirtler. Der ehemalige Mieter im ‚Laden Ein‘ 50668 Köln

betreibt mit zwei Mitgründerinnen mittlerweile

das Restaurant ‚Mashery – Hummus Kitchen‘ im Mo. bis Sa. 12–22 Uhr.

Zentrum von Köln. Zuvor war er zweimal Gastgeber

im ‚Laden Ein‘. „Diese Erfahrung hat uns ge-

und Speisekarten unter

Aktuelle Gastgeber

zeigt, wie wir uns auf Stoßzeiten einstellen können:

Gewürzmischungen sind leicht vorzubereiten, Dort können sich auch

www.laden-ein.com

anderes muss frisch aus dem Topf kommen.“ Im interessierte Gastgeber

bewerben.

Januar 2016 erprobten die Mashery-Gründer

erstmals ihre Fusion-Küche aus Nahost – Hummus-

Kreationen von traditionell bis experimentell –

im Ladenlokal von Till Riekenbrauk. Eigentlich Mashery –

kein günstiger Zeitpunkt: In der Gastro gilt der Hummus Kitchen

Januar als schlechter Monat. Viele haben Diät-Vorsätze

mit ins neue Jahr genommen, auch das Geld 50674 Köln

Roonstraße 36

sitzt nach Weihnachten nicht so locker. „Bei uns

lief es aber direkt super, die Gäste waren begeistert“,

so Hummus-Macher Wirtler. Das bekräftigte www.mashery-

Mo. bis Sa. 12–22 Uhr.

ihn und seine Mitstreiterinnen, ein gutes Jahr später

ein eigenes Restaurant aufzumachen. Vor der

hummus.de

Eröffnung ging es im Februar 2017 aber ein zweites Mal ins

Pop-up-Restaurant: „Es war eine tolle Generalprobe, so

konnten sich alle Teammitglieder schon während des laufenden

Betriebs kennenlernen.“ Zuvor hatten die Hummus-Spezialisten

ihre Kreationen in einem Pavillon auf Streetfood-Märkten

verkauft. „Das sind schon recht unterschiedliche Dinge:

Auf Märkten ist man viel mit der Logistik beschäftigt, verliert

Zeit durch Anreise und Aufbau. Im ‚Laden Ein‘ konnten wir

direkt loslegen“, so Wirtler.

Nicht nur Vermieter und temporäre Gastgeber profitieren vom

Restaurant-Sharing: „Rund 50 Prozent unserer Kunden sind

Stammgäste“, sagt Riekenbrauk. Gerade zur Mittagszeit freuen

sich die Mitarbeiter der ansässigen Unternehmen über ständig

wechselnde Angebote.

Seit vier Jahren heißt es jetzt schon ‚Tischlein deck dich‘ im

‚Laden Ein‘. Das Konzept zeigt: Märchenhaft sind hier nur die

Speisen – wer sich als Gastronom bewähren will, muss in der

Realität eines Restaurantalltags bestehen.

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VERANSTALTUNGEN

Stimmungsvolle Herbst-

Highlights in NRW

Ob draußen oder drinnen – im Herbst sorgt NRW mit

spannenden Veranstaltungen für Abwechslung. Wir haben

fünf köstliche Tipps für Sie.

Minden

Playmobilausstellung

und Herbstleuchten

Im Maximilianpark Hamm gibt es im Herbst Veranstaltungen

für die ganze Familie: Kinder begeistert der Maxipark mit der

größten Playmobilausstellung der Welt. Der Besitzer Oliver

Schaffer präsentiert Spielzeug rund um das Thema Zirkus. Das

nächste Highlight: Beim Herbstleuchten strahlen verschiedenfarbige

Lichtprojektionen an Gebäuden und Ruinen, die Wege

schimmern in warmen Tönen, und Bäume und Büsche heben sich

eindrucksvoll von der Dunkelheit ab. www.maximilianpark.de

3

1

Krefeld

Mönchengladbach

Rhein

Moers

2

Dorsten

Wuppertal

Düsseldorf

Solingen

Ems

Recklinghausen

Lünen

Oberhausen Dortmund

Gladbeck

Unna

Bochum

Essen

Duisburg

5

Hattingen

Mettmann

Rheine

Münster

Hagen

Warendorf

Hamm

3

Attendorn

Soest

Ruhr

Gütersloh

Lippe

Lippstadt

Bielefeld

Winterberg

Herford

Paderborn

Warburg

PLAYMOBILAUSSTELLUNG

16. MÄRZ BIS 3. NOVEMBER,

HERBSTLEUCHTEN

11. BIS 27. OKTOBER, HAMM

ANREISE: Ab dem Bahnhof Hamm (Westfalen) fahren Sie

mit den Buslinien 1, 3, 6, 28 und 33 Richtung Werries,

Haltestelle Maximilianpark. Die Busse fahren werktags

im Viertelstundentakt, am Wochenende alle halbe

Stunde.

PhilharmonieLunch

4

2x 2

Tickets für das

Herbstleuchten zu

gewinnen!

Einsendeschluss:

11.10.2019, Stichwort:

„Herbstleuchten“

Maislabyrinth und Kürbisschau

Falsch abbiegen ist hier einkalkuliert: Bis Halloween

können Kinder auf dem Krewelshof in Mechernich-Obergartzem

durch das über zwei Hektar große Maisfeld

irren und dabei knifflige Rallye-Fragen lösen. Doch auch

Erwachsene kommen auf ihre Kosten: Vom 1. September

bis zum 10. November findet auf dem Krewelshof die

größte Kürbisausstellung NRWs statt. Der Eintritt für

das Maislabyrinth ist bis zum 1. September frei, danach

kostet die Karte für Labyrinth und Kürbisschau fünf

Euro pro Person. www.krewelshof.de

Geilenkirchen

Aachen

1

4

Bonn

Mechernich-

Obergartzem

Köln

Rhein

Gummersbach

GEWINNSPIEL

Schreiben Sie an:

nrw.gewinnspiel@

deutschebahn.com.

Hungrige Ohren? 30 Minuten kostenlosen Musikgenuss gibt es

bei den Proben des WDR Sinfonieorchesters oder des Gürzenich-

Orchesters in der Kölner Philharmonie. Der Lunch für die Ohren

startet um 12 Uhr, an den meisten Donnerstagen im Jahr. Die perfekte

Gelegenheit, um vom Alltag abzuschalten oder den Stadtbummel

zu unterbrechen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

www.koelner-philharmonie.de

DONNERSTAGS UM 12 UHR, KÖLN

ANREISE: Zwei Gehminuten ab Köln Hauptbahnhof.

16

15. JULI BIS 31. OKTOBER

1. SEPTEMBER BIS 10. NOVEMBER,

MECHERNICH-OBERGARTZEM

ANREISE: Den Bahnhof Euskirchen erreichen Sie mit dem

RE 22, der RB 24 und der S 23. Von dort geht es innerhalb

von 15 Minuten im Stundentakt mit der Buslinie 808

Richtung Mechernich-Bahnhof. Ab der Haltestelle

Mechernich-Obergartzem RWZ sind es nur zehn Geh-

minuten zum Krewelshof.

VeggieWorld

Vielfältig, natürlich, vegan – so präsentiert

sich die VeggieWorld in Düsseldorf. Rund 100

Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet

locken mit neusten Trends aus dem vegan-

vegetarischen Bereich in die Alte Schmiede-

halle auf dem Areal Böhler. Köstlich! Der

Eintritt beträgt elf Euro pro Person.

www.veggieworld.

26. UND 27. OKTOBER, DÜSSELDORF

UND KREIS METTMANN

ANREISE: Nehmen Sie ab Düsseldorf Hauptbahnhof

die U74 in Richtung Lörick oder die

U76 in Richtung Rheinstraße. Nach 20 Minuten

an der Haltestelle Lörick aussteigen. Danach

sind es noch vier Gehminuten.

2x 2

Tickets für „Veggie-

World“ am 26. und 27.

Oktober in Düsseldorf

Einsendeschluss:

11.10.2019, Stichwort:

„VeggieWorld“

2

TICKET-TIPP!

SCHÖNERTAGTICKET NRW.

5 PERSONEN. 1 TAG. 46 EURO.

– Für Gruppen bis zu fünf Personen oder

Familien mit beliebig vielen eigenen

(Enkel-)Kindern

– Gilt an Wochenenden und Feiertagen

ganztägig, während der Woche von

9 bis 3 Uhr des Folgetages

– Erhältlich an allen DB Automaten,

in DB Reisezentren sowie im Internet

als Online-Ticket zum Selbstaus

drucken, zum Beispiel unter

www.bahn.de/nrw

Unser Tipp: Nutzen Sie in den Regionen

Rhein-Ruhr und Rhein-Sieg die günstigen

Verbundtickets von VRR und VRS.

Food Lovers –

Street Markt Essen

Vom klassischen Burger über frittiertes

Eis, Insekten oder koreanische

Bibimbap – der Vielfalt auf dem Food

Lovers Street Markt in Essen bei der

Zeche Zollverein sind keine Grenzen

gesetzt. Hier geht es aber nicht nur

ums Essen: So erwartet die Besucher

auf dem Gleisboulevard von Schacht

XII neben leckeren Gerichten aus der

ganzen Welt ein breites Rahmenprogramm

mit Music-Acts und vielem

mehr. Der Eintritt ist frei.

www.foodlovers-markt.de

18. BIS 20. OKTOBER, ESSEN

ANREISE: Ab Essen Hauptbahnhof die Straßenbahnlinie

107 nehmen und nach 15 Minuten an der

Haltestelle Zollverein aussteigen. Alternativ den

Bus 183 Richtung Katernberger Markt bis Kohlenwäsche

nehmen.

5

17


EIN PERFEKTES WOCHENENDE IN …

Bochum

BOCHUM

IN ZAHLEN

145

Quadratkilometer

Stadtfläche

365.000

Einwohner

davon

56.000

Studierende

44

Jahre beträgt

das Durchschnittsalter

Deutsche Bergbaumuseum. Der

markante Förderturm weist schon

von Weitem den Weg. Mit rund

365.000 Besuchern im Jahr ist es

eines der beliebtesten Museen

Deutschlands. Auf 12.000 Quadratmetern

können Besucher in die

historische Bergbauära abtauchen

und schwere Maschinen bestaunen.

Unter Tage, in 20 Metern Tiefe, unterhält

das Museum ein Streckennetz

von 2,5 Kilometern Länge, das

einem realen Bergwerk nachgebildet

ist. Besuchern zugänglich sind

davon 1,2 Kilometer, welche fußläufig

zu erkunden sind.

Die Stadt in der Metropolregion Rhein-Ruhr gehört zu den 20 größten

Deutschlands und hat einiges zu bieten: Auf der Tour machen Besucher Halt

im Deutschen Bergbaumuseum, wandeln im Westpark auf den Spuren der

Industriekultur und lassen sich kulinarisch verwöhnen.

Samstag, 11 Uhr: Nach der Ankunft

am Hauptbahnhof mit dem RE 1

oder RE 6 geht es in wenigen Gehminuten

zur Viktoriastraße 73.

Obwohl der Schriftsteller Kurt

Tucholsky keine direkte Verbin -

dung zu Bochum hatte, empfängt

hier das Art Hotel Tucholsky seit

1995 seine Gäste in künstlerischem

Ambiente – immerhin die unverblümte

Art teilen sich der Schriftsteller

und das Ruhrgebiet. Das

Wochenende läuten wir mit einem

Bummel durch die Innenstadt ein,

diese liegt direkt gegenüber vom

Hauptbahnhof. Highlight auf der

Bongardstraße 23 in der Altstadt:

die Gaststätte Fieges Stammhaus –

seit 1818 am Platz. Sie ist Geburtsstätte

des berühmten Bochumer

Fiege Pils. Gleich sieben Biersorten,

darunter das Moritz Fiege Zwickel,

gibt es frisch aus dem Zapfhahn.

Nur wenige Gehminuten entfernt

liegt das 1925 erbaute Bochumer

Rathaus. Das Gebäude ist bekannt

für seine außergewöhnlichen Bronzeund

Steinmetzarbeiten im Inneren

und an der Fassade.

14 Uhr: Nach einem fünfminütigen

Spaziergang erreicht man das

Buntes Treiben im

Bermuda3Eck.

Die Bochumer wissen:

Ein Drink geht immer.

Kleine Bilder auf der linken Seite,

oben: Als eines der wenigen Verwaltungsgebäude

hat das Rathaus

noch einen historischen Paternosteraufzug.

unten: In bis zu 20 Metern Tiefe

können die Besucher echte Bergbauluft

schnuppern.

Bild rechts unten: Das

Restaurant Rotunde nimmt

unter 0234 32590112

gerne Reservierungen an.

19 Uhr: Mit vielen kulturhistorischen

Eindrücken im Gepäck geht es zurück

in die City. Ein Abendessen im

neu eröffneten Restaurant Rotunde

(Konrad-Adenauer-Platz 3) lässt den

ersten Tag in Bochum ausklingen.

Auf der wöchentlich wechselnden

Karte ist für Fisch- und Fleischliebhaber

sowie für Vegetarier etwas

dabei. Zum Tagesabschluss geht es

ins Bermuda3Eck, der Ausgehmeile

schlechthin im Ruhrgebiet: Decken

und Heizstrahlern sei Dank kann

man hier auch bei kühlen Temperaturen

auf einer der vielen Gastroterrassen

den Bochumern beim

Flanieren zusehen. Danach steht

nur noch eines an: Ab ins Bett und

Kraft tanken für den nächsten Tag.

Sonntag, 10 Uhr: Der Sonntag startet

mit einem ausgiebigen Frühstück

im Café Konkret im Bermuda3Eck.

Es warten leckerer Kaffee und eine

abwechslungsreiche Frühstückskarte

auf die Gäste. Nach der Stärkung

gilt es, Industriekultur zu

entdecken. Der Bochumer Westpark

und die Jahrhunderthalle im Zentrum

des Parks sind Publikumsmagneten.

Hier ist die Industrievergan-

Das Museum ist von Dienstag

bis Freitag von 8.30 Uhr bis

17 Uhr geöffnet. Am Wochenende

und an Feiertagen empfängt es

seine Besucher zwischen 10 Uhr

und 17 Uhr.

Die Jahrhunderthalle im Westpark

ist ein beliebter Veranstaltungsort.

genheit an jeder Ecke gegenwärtig:

Das Grundgerüst des Parks

sind die Hinterlassenschaften der

industriellen Nutzung, die auf die

Ansiedlung einer Gussstahlfabrik

aus dem Jahr 1842 zurückgeht.

Ein Tipp für die, die etwas länger

Zeit haben: Es lohnt sich, bis zur

Dämmerung zu bleiben. Ehemalige

Kühltürme sind beeindruckend

blau illuminiert, weitere Akzente

bilden die Innen beleuchtung abgetrennter

Rohrleitungen und die

Ausleuchtung der Brücken und

Rohrleitungstraßen. Falls das

Wetter nicht mitspielen sollte,

bietet sich ein Besuch im Bochumer

Planetarium an. Das seit 2005

denkmalgeschützte Gebäude liegt

gut sichtbar auf dem Hügel südlich

des Stadtgartens (Castroper Straße

67) und informiert die Be sucher

bereits seit den 1960er Jahren über

das Sternenfirmament, die Wirkungsweise

von schwarzen Löchern

oder Kometenhagel. Das Zeiss

Planetarium empfängt eine Viertelmillion

Besucher pro Jahr und ist

sogar das modernste seiner Art

weltweit.

15 Uhr: Bevor wir uns auf die

Heimreise machen und es „Tschüss,

Bochum“ heißt, geht es noch einmal

in die City. Den kulinarischen

Abschluss des Wochenendes bildet

ein Besuch der Kult-Currywurstbude

Dönninghaus, die schon

Herbert Grönemeyer besang. Ab

Bochum Hauptbahnhof geht es

mit schönen Eindrücken des Ruhrpott-Flairs

nach Hause.

18

19


BAHNWELT

HEUTE FRAGT: FLORIAN K.

GEWINNSPIEL

Unser großes Herbsträtsel

Was machen eigentlich

FAHRGAST-

PRÜFER

bei der DB Regio?

Wenn das mal kein buntes Farbspiel ist! Ordnen Sie die Buchstaben

den Gewürzen zu und gewinnen Sie mit den elf richtigen Kombinationen*

tolle Preise. Viel Erfolg!

Kennen Sie die Gewürze auf den Löffeln?

A

C

G

I

E

K

B

Peter Schyrba: ein Fahrgastprüfer

mit Fingerspitzengefühl

Pro Tag kontrolliert ein

Mitarbeiter im Prüfdienst

in NRW etwa 300 Fahrgäste.

Klingt nach Routine?

Nicht für Peter Schyrba.

Der 38-jährige Teamleiter-

Vertreter im Prüfdienst

von DB Regio weiß:

Fahrgastprüfer sind

auch Menschenkenner,

Beratungsprofis und

Dol metscher. Takt NRW

wirft einen Blick in

seinen Alltag.

Der typische

Morgen eines

Fahrgast prüfers

beginnt mit einem

Kurz-Briefing in

der Einsatzstelle.

DB Regio NRW hat

solche Niederlassungen in Köln,

Dortmund, Essen, Düsseldorf und

Au (Sieg). Hier arbeiten über

hundert Mit arbeiter, die täglich

in Fünferteams unterwegs sind.

„Die Leitung unserer Organisationseinheit

und unser Schichtensystem

legen fest, welches Team in

Unternehmens bekleidung oder

in Zivil unter wegs ist und welche

Strecken und Züge wir prüfen“,

erklärt Schyrba.

Dann geht es weiter zum Bahnsteig.

Vor Betreten der Bahn entscheidet

der Gruppenleiter, welches Prüfkonzept

zum Einsatz kommt. „Wir

betreten die Züge immer in einer

unterschiedlichen Reihenfolge und

variieren, in welcher Reihenfolge

wir die Fahrscheine der Gäste prüfen.

Das Wichtigste ist, dass wir

uns dabei immer gegenseitig im

Blick haben“, sagt Schyrba. Pro

Schicht fährt ein Team einen Prüfabschnitt

etwa zehnmal mit dem

Regional-Express beziehungsweise

rund 18-mal mit der S-Bahn.

Aufklären statt bestrafen

Nur ein sehr geringer Prozentsatz

der Fahrgäste hat kein gültiges

Ticket dabei. „Wir haben bei einigen

Reisenden den Ruf, dass wir

Schwarzfahrer bestrafen wollen.

Immerhin kostet das 60 Euro.

Das gibt aber lediglich die Beförderungsbedingung

in NRW vor“,

erklärt Schyrba und stellt klar:

„Durch unsere Präsenz in den

Zügen tragen wir vielmehr dazu

bei, dass jeder Reisende einen

gültigen Fahrschein bei sich führt.

Ist dies mal nicht der Fall, führen

wir zum Teil auch Beratungsgespräche,

um dem Fahrgast zu erklären,

welches Ticket er beim

nächsten Mal kaufen sollte.“

Menschenkenner, Dolmetscher

und Sportler

Neben Beratungskompetenz ist

bei Fahrkartenkontrollen vor allem

der erste Eindruck entscheidend.

Deswegen passt Schyrba seine

Stimme immer an die Tageszeit

und die jeweilige Situation in der

Bahn an. Dabei ist echtes Fingerspitzengefühl

gefragt: „Wenn ich

einen Fahrgast morgens zu laut

anspreche, kommt das gar nicht

gut an. Um diese Uhrzeit ist es

besser, sanft und leise auf ihn zuzugehen.

Frei tagsabends kann es

dann auch mal lauter und fröhlicher

sein.“

Auch wichtig für Schyrbas Alltag

im Prüfdienst: internationalen

Fahrgästen in Fremdsprachen Auskunft

geben – freundliches Lächeln

in klusive. Seine Lieblingsdisziplin:

„Ich war vor meinem Beruf

bei der Bahn Fußballprofi. Bei den

zehn Kilometern, die ich täglich

durch die Züge laufe, kann ich bei

dem Job sogar Sportler bleiben.“

1. Chiliflocken

2. Senfkörner

* Ein Beispiel: K5

6. Nelken 7. schwarzer 8. Wacholder 9. Kurkuma 10. Kardamom 11. Curry

Pfeffer

So funktioniert’s: Senden Sie uns die Lösung und Ihre Kontaktdaten bis zum 25. November 2019

per E-Mail an nrw.gewinnspiel@deutschebahn.com oder auf einer frankierten Postkarte an

DB Regio AG, Region NRW, Fahrgastkommunikation, Postfach 101911, 40010 Düsseldorf.

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über 350 Euro Hobbyköche haben mit dem Hard

Face-Set von Fiskars eine Profiausstattung an

der Hand: Es enthält eine Steel Kasserole (3,5 Liter

Fassungsvermögen) sowie zwei Bratpfannen

(20 cm und 26 cm Durchmesser) mit extradickem

Boden. Dazu gibt es ein ultraleichtes und langlebiges

Titanum Koch- sowie ein Titanum Gemüsemesser.

www.fiskars.com

D

F

2. roter

Pfeffer

1x Produktpaket von Kantine 51° Nord im

Wert von 66 Euro Allrounder für unterwegs: Mit

der Trinkflasche Outdoor 500 ml und der

Lunchbox Classic Pro von Kantine 51° Nord

sind Sie perfekt ausgestattet für Schule, Büro

und Ausflug. Beide Produkte sind aus hochwertigem

Edelstahl gefertigt und garantiert

plastikfrei. www.kantine51grad.de

4. Bärlauch 5. Pestomischung

LÖSUNG

Heft 02/2019:

13 10 10

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von 25 Euro Entdecken Sie eine Welt

voller Ideen für Küche, Wohnzimmer

und Garten. Egal ob in der Filiale oder

im Online-Shop: Stöbern Sie im Sortiment

und suchen Sie sich etwas aus.

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Wohlfühloase. www.butlers.com

Teilnahmebedingungen: Teilnehmen darf jeder außer Mitarbeiter und Angehörige der Deutschen Bahn AG und deren Tochterfirmen sowie Gewinnspielorganisationen. Einsendeschluss ist

der 25.11.2019. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern ausgelost. Nicht ausreichend frankierte Postkarten nehmen nicht an der Verlosung teil. Es ist nur eine Einsendung pro Person

möglich. Barauszahlung oder Übertragung des Gewinns sind nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre personenbezogenen Daten werden von der DB Regio AG, Regio NRW,

nur zur Abwicklung des Gewinnspiels erhoben, verarbeitet und genutzt.

H

J

20

21


SERVICE

SERVICE

3x 1

„Heimathäppchen“

zu

gewinnen.*

3x 1

„Original

Ruhrpott“ zu

gewinnen.*

Lesestoff

Drei Buchtipps zur Küche

zwischen Weser und Rhein

Rheinland, Ruhrgebiet, Westfalen: So vielfältig wie unser

Bundesland sind auch seine Gerichte. Wer Hunger auf NRW hat,

sollte zu diesen drei Kochbüchern greifen.

„Heimathäppchen – So kocht NRW“ von Anja Tanas

Kennen Sie Plaaten in de Pann, Lippische Rosen und Hahn mit

letzter Ölung? Noch nicht? Das wird sich mit diesem Buch

ändern. All diese Spezialitäten gehören zu den „Heimathäppchen“,

den besten und beliebtesten Rezepten aus Nordrhein-

Westfalen. Gestartet sind die Häppchen mit 60-Sekunden-Kochvideos

in Internetauftritten des WDR. Nach dem Debüt im

Fernsehen veröffentlichte Anja Tanas auch das begleitende

Kochbuch. Und: Mit „So backt NRW“ arbeitet die Journalistin

bereits an einem Nachfolger, der schon diesen Herbst erscheint.

ZS Verlag, ISBN: 978-3-8988-3833-7

Preis: 16,99 Euro

* Schicken Sie uns einfach bis zum 08.11.2019 eine E-Mail an

nrw.gewinnspiel@deutschebahn.com. Das Stichwort lautet „Heimathäppchen“.

„Original Ruhrpott“ von Barbara Boudon

und Stephanie Streit-Boudon

Das Essen im Ruhrgebiet ist wie seine Menschen: direkt aus einem

Topf mit unterschiedlichen Zutaten. Zuwanderer aus dem ehemaligen

Schlesien und Ostpreußen, aus Italien, der Türkei und Jugoslawien

brachten ihre eigenen Zutaten mit und erweiterten die Ruhrgebietsküche.

Mit dem Schließen der letzten Zechen steigt das Interesse

an den Traditionen – auch den kulinarischen. Biersuppe, Stielmus,

Potthast und Currywurst finden sich in diesem Buch – übrigens auf

Deutsch und auf Englisch.

Hädecke, ISBN: 978-3-7750-0784-9

Preis: 9,95 Euro

* Schicken Sie uns einfach bis zum 08.11.2019 eine E-Mail an

nrw.gewinnspiel@deutschebahn.com. Das Stichwort lautet „Ruhrpott“.

„Westfalen – Gerichte

unserer Kindheit“ von

Christa Weniger

Von Winterberg bis Ibbenbüren,

von Paderborn bis Münster –

Autorin Christa Weniger hat auf

128 Seiten die Gerichte aus

den Kindertagen vieler Westfalen

gesammelt. Lebhaft berichtet

die Autorin dazu über die Geschichten,

die die Interviewten

mit jener Zeit verbinden. Biersuppe,

Rindergulasch, Sauerbraten,

Blinder Fisch und Knockepott

– in dem Kochbuch

* Schicken Sie uns einfach bis zum

08.11.2019 eine E-Mail an

nrw.gewinnspiel@deutschebahn.com.

Das Stichwort lautet „Westfalen“.

3x 1

„Westfalen

– Gerichte

unserer

Kindheit“ zu

gewinnen.*

rund ums westfälische Essen wirft

Christa Weniger einen Blick

hinter die Küchentüren der Region.

Wartberg Verlag

ISBN: 978-3-8313-2983-0

Preis: 16,90 Euro

Zu viele Köche versalzen manchmal die Suppe. Das kann auch in der Takt-Redaktion

passieren. Deswegen drucken wir hier nun die korrekte Version eines Artikels ab, bei

dem sich in der vergangenen Ausgabe der Fehlerteufel eingeschlichen hat.

DIE EMSCHER – VOM ABWASSERKANAL ZUM ERHOLUNGSGEBIET

Der Emscher-Umbau bewegt

das Ruhrgebiet schon seit über

25 Jahren. Nun ist ein Ende des

Generationenprojekts in Sicht:

Die Zeiten des offenen Abwasserkanals,

der von Dortmund bis

nach Dinslaken fließt, sind

bald vorbei.

Unsere Leistungen auf einen Blick:

KOSTENLOSE ANGEBOTE

Die Bahn im Netz

Das Reiseportal im Internet unter

www.bahn.de, Infos zu Abweichungen im

Fahrplan direkt unter www.bahn.de/

reiseauskunft. Handy-Nutzer werden

automatisch auf eine Smartphone-optimierte

Seite weitergeleitet.

Streckenagent NRW

Informationen zu Störungen im

Bahnverkehr auf www.bahn.de/aktuell

oder in Echtzeit per WhatsApp,

DB Streckenagent App unter

www.bahn.de/streckenagent-nrw

Sie finden uns auch auf Twitter unter

www.twitter.com/Regio_NRW

Bauarbeiten

Baubedingte Fahrplanänderungen

erhalten Sie (auch per App) auf

bauinfos.deutschebahn.com

Das BahnBau-Telefon informiert Tag

und Nacht. Telefon: 0800 5 996655

Nach der

Renaturierung:

Die Emscher

kann sich wieder

natürlich

ausbreiten.

Die Geschichte der Emscher beschreibt

die Verwandlung von einer

„Köttelbecke“ – wie der Ruhrgebietler

zum offenen Abwasserkanal

sagt – zu einem Naherholungsgebiet.

„Wir haben das Projekt 1992 gestartet

und werden es voraussichtlich

2021 weitestgehend fertigstellen.

Mit einem Investitionsvolumen

von rund 5,38 Milliarden Euro ist

es eins der größten Infrastrukturprojekte

Deutschlands“, so Prof. Uli

Paetzel (47), Vorstandsvorsitzender

der Emschergenossenschaft. Konkret

ist der Emscher-Umbau mit dem

Ziel verbunden, das Abwasser nicht

mehr oberirdisch, sondern in Kanälen

ablaufen zu lassen.

Wie man so ein Riesenprojekt plant,

weiß Reinhard Ketteler (60), Gebietsmanager

für den Emscher Hauptlauf:

„Der Abwasserkanal Emscher

wird Schritt für Schritt gebaut und

in Betrieb genommen. Dafür mussten

wir an 200 Standorten den Bau-

Hotline Automatenstörung

Auch bei Entwerterstörung.

Telefon: 0800 2 886644

Hotline der Bundespolizei

Haben Sie Vandalismus beobachtet?

Telefon: 0800 6 888000

KOSTENPFLICHTIGE ANGEBOTE

Die Servicenummer der Bahn

Ihr direkter Draht zur DB.

Telefon: 0180 6 996633

(20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz,

Mobilfunk maximal 60 Cent pro Anruf)

Fundservice

Sie haben etwas im Zug verloren?

Hotline: 0900 1 990599

(59 Cent pro Minute aus dem Festnetz,

Mobilfunk gegebenenfalls abweichend)

fundbuero.dbag@bahn.de

grund überprüfen, um festzustellen,

ob wir in bis zu 40 Metern Tiefe

überhaupt so ein großes Kanalsystem

bauen können.“

Ende 2021 wird voraussichtlich die

letzte Teilstrecke des Abwasserkanals

am Hauptlauf der insgesamt

83 Kilometer langen Emscher in Betrieb

genommen. Dann sind der

Fluss und seine Nebenflüsse unterirdisch

komplett kanalisiert. Auch

an der Oberfläche wird die Verwandlung

sichtbar.

Für die sich anschließende Renaturierung

werden die Emscher und

ihre Nebenflüsse unter anderem von

den Betonauskleidungen befreit,

die ehemals zur Begradigung errichtet

wurden. Der Fluss wird dann

nur noch Quell-, Grund- und Regenwasser

transportieren. So kann

nach und nach wieder ein natürlicher

Lebensraum für Fische und Insekten

entstehen.

Kundendialog der DB Regio NRW

Sie haben Lob, Anregungen oder Kritik?

Telefon: 0180 6 464006

(20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk

maximal 60 Cent pro Anruf)

kundendialog.nrw@deutschebahn.com

DB Abo-Center NRW

Sie möchten sich über Abos in NRW

auch Verbundabos – informieren und

gegebenenfalls eines bestellen?

Telefon: 0180 6 033099

(20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz,

Mobilfunk maximal 60 Cent pro Anruf)

meinabo@bahn.de

Mobilitätsservice-Zentrale

Sie sind mobilitätseingeschränkt

und benötigen unterwegs Hilfe?

Telefon: 0180 6 512512;

täglich von 6 bis 22 Uhr erreichbar

(20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz,

Mobilfunk maximal 60 Cent pro Anruf)

22

23


MEIN NRW

Schicken

Sie uns

Ihr Bild!

„Die Gewölbe

des Aachener Doms

sehen beeindruckend

schön aus.“

Von: Luisa C.

Wie sieht Ihr NRW aus? Zeigen

Sie uns Ihren Lieblingsort und

gewinnen Sie ein SchönerTag Ticket

NRW für 5 Personen! Einfach ein

Foto schießen, erzählen, was diesen

Ort so besonders macht, und auf

bahn.de/takt-nrw hoch laden oder

mit dem Stichwort „Mein NRW

an takt-nrw@fischerappelt.de

senden.

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