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13. Mai 2018

- Neue Stadtmöbel im Test - Wartezeiten für Grazer Gemeindewohnungen so kurz wie noch nie - Schlossberg wird zur Baustelle - Stillstand im Vincke Steinbruch - Grazer Schleifbach: Warten auf Wasser endlich vorbei - Graz bekommt barrierefreie Mistkübel - Bodybuilding soll Rollstuhl-Klasse bekommen - Start für Latin Live am Lendplatz - Muttertag: Promi-Mamas wie Lena Hoschek oder Herti Grossauer verraten ihr Geheimnis

- Neue Stadtmöbel im Test
- Wartezeiten für Grazer Gemeindewohnungen so kurz wie noch nie
- Schlossberg wird zur Baustelle
- Stillstand im Vincke Steinbruch
- Grazer Schleifbach: Warten auf Wasser endlich vorbei
- Graz bekommt barrierefreie Mistkübel
- Bodybuilding soll Rollstuhl-Klasse bekommen
- Start für Latin Live am Lendplatz
- Muttertag: Promi-Mamas wie Lena Hoschek oder Herti Grossauer verraten ihr Geheimnis

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<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong>, AUSGABE 19<br />

DESIGNER OUTLET<br />

Neufeldweg 162, 8041 Graz<br />

-75%<br />

TOP-MODEMARKEN<br />

Donnerstag, 17. <strong>Mai</strong><br />

8:00 bis 18:00 Uhr<br />

Alles sitzt<br />

Seit kurzem stehen in Graz neue Stadtmöbel<br />

zum Entspannen. Wir haben sie intensiv<br />

auf ihre Gemütlichkeit getestet. 4/5<br />

Alles steht<br />

2016 kaufte die Stadt den Vincke-Steinbruch,<br />

um eine Grünoase daraus zu machen<br />

– bis heute ist aber nichts passiert. 8<br />

LAV_Grazer_<strong>2018</strong>.indd 6 27.02.<strong>2018</strong> 11:56:21<br />

Alles Gute, liebe Mama!<br />

Süß. Zum heutigen Muttertag haben wir prominente Grazer Mamas wie Modedesignerin Lena Hoschek (Bild) gefragt, wie sie Job und Familie unter<br />

einen Hut bringen, was sie sich von ihrer eigenen Mutter abgeschaut haben und was sie selber bei ihren Kindern anders machen. SEITE 28<br />

LUPI SPUMA, FASCHINGER, LUEF


Inhalts-Quiz<br />

Wem gehören diese<br />

Augen?<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />

die seite 2 www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

1 Kristin Einige<br />

2 Kathrin Paar<br />

3 Karoline Viel<br />

Lösung Seite 28<br />

Was ist das?<br />

1 Teddybär<br />

2 Schaffell<br />

3 Bademantel<br />

Lösung Seite 36<br />

Was kostet das?<br />

... Elisabeth Freismuth<br />

In ihrem<br />

Büro an der<br />

Kunstuniversität<br />

erzählte<br />

Rektorin Elisabeth<br />

Freismuth<br />

beim Frühstück<br />

von ihren<br />

Urlaubsplänen,<br />

ihrer Studienzeit<br />

und der<br />

Bedeutung von<br />

Kunst in ihrem<br />

Leben. WENZEL<br />

Die Kunstuni-Rektorin ist ein Kind der Sonne: Sie liebt den Süden mit<br />

seinem Lebensgefühl und der Kultur. Kunst ist für sie das Lebenselixier.<br />

1 16.099 Euro<br />

2 55.000 Euro<br />

3 799.098 Euro<br />

Lösung Seite 41<br />

Navigator<br />

Lokales4-17<br />

Szene18-25<br />

Eco26/27<br />

Viva 28-37<br />

Motor39-41<br />

Wohnen 42/43<br />

Sport 44/45<br />

Rätsel46/47<br />

Was darf am Frühstückstisch nicht fehlen?<br />

Unter der Woche bin ich eigentlich keine große<br />

Frühstückerin. Und auch sonntags ist es eher<br />

ein Brunch. Idealerweise draußen im Garten –<br />

ich bin ja so ein Fan von Sonne und Süden und<br />

mag’s, wenn’s richtig warm ist. Mein absoluter<br />

Lieblingsfrühstücksort ist in Venedig. Auf einem<br />

Holzsteg raus auf den Kanal mit Cappuccino und<br />

Brioche und einer Zeitung. Perfekt!<br />

Ist der nächste Urlaub in den Süden schon<br />

geplant?<br />

Noch nicht, aber ein bisschen Zeit ist da noch –<br />

ich bin nämlich eher eine Septemberurlauberin.<br />

Zu 95 Prozent geht es da immer nach Italien. Und<br />

im Winter nach Mexiko. Ich liebe die Lebensfreude,<br />

den Tanz, die Kultur, das Essen! Oft denk ich<br />

mir: „Du warst noch nie in Peru!“ Und dann flieg<br />

ich erst wieder nach Mexiko!<br />

Und zu Hause in Graz? Wie verbringen Sie<br />

Ihre Freizeit?<br />

Mein Beruf unterscheidet sich gar nicht so sehr<br />

von meiner Freizeit. Ich verbringe viel Zeit im<br />

Theater, im Konzertsaal oder im Kino. Oder sonst<br />

draußen im Freien, zum Beispiel beim Rosenschneiden.<br />

Mich kann man leicht glücklich machen:<br />

Es braucht nur Sonne und einen Liegestuhl.<br />

Welchen Platz nimmt die Kunst ein?<br />

Die ist mein Lebenselixier! Ein absoluter Energiespender!<br />

Ich kann Erlebnisse in Aufführungen<br />

auch noch Jahrzehnte später reproduzieren.<br />

Kunst ist einfach wichtig für die Seele der Menschen.<br />

Aber auch als Instrument, um gesellschaftspolitisch<br />

wichtige Fragen zu stellen.<br />

Gibt es auch eine Form von Kunst, mit der<br />

Sie nichts anfangen können?<br />

Nein! Man soll ja für alles offen sein. Ich bin zum<br />

Beispiel oft bei der Biennale. Da wird man mit<br />

vielem konfrontiert, das zunächst vielleicht verstörend<br />

wirkt, aber man kann immer etwas daraus<br />

mitnehmen!<br />

Als Rektorin der Kunstuni haben Sie täglich<br />

mit unzähligen Studenten zu tun. Wie haben<br />

Sie Ihre eigene Studienzeit in Erinnerung?<br />

Meine Studienzeit war im Vergleich eigentlich<br />

easy. Es gab damals nicht so viel Leistungsdruck.<br />

Wir hatten viel Zeit, um gemeinsam in Cafés zu<br />

sitzen und zu diskutieren. Heute sind die Studienpläne<br />

viel stringenter. Man braucht anständig<br />

Durchsetzungsvermögen und auch Glück.<br />

Spielen Sie selbst auch ein Instrument?<br />

Nein. Ich singe sehr gerne, aber absolut nicht als<br />

gelernte Sängerin.<br />

Wäre das ein Talent, das Sie gerne bekommen<br />

hätten?<br />

Ich würde schon gerne Klavier spielen können.<br />

Und richtig gut tanzen! Lateinamerikanische Tänze<br />

haben es mir angetan. Da kommt wieder die<br />

Leidenschaft für das südliche Lebensgefühl durch.<br />

Und worüber können Sie sich richtig ärgern?<br />

Über Ungerechtigkeit, Hinterhältigkeit und Fake<br />

News.<br />

VERENA LEITOLD<br />

Elisabeth Freismuth wurde am 14. Dezember 1955 in<br />

Wien geboren, wo sie Geschichte, Kunstgeschichte<br />

und Rechtswissenschaften studierte. 2014 wurde sie<br />

zur Rektorin der Universität für Musik und darstellende<br />

Kunst in Graz gewählt.


graz<br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Wir haben’s getestet!<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Wir haben einen tollen Trainer, einen sehr guten<br />

Sportdirektor, einen sensiblen Präsidenten – und<br />

einen ziemlich durstigen Landeshauptmann.“<br />

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer nach dem<br />

Triumph von Sturm Graz im Cup-Finale. ERWIN SCHERIAU<br />

Lehnen, liegen und<br />

LH Schützenhöfer (l.) und Vize-LH<br />

Schickhofer suchen kritische Bürger.<br />

Das Land sucht<br />

eine Bürger-Jury<br />

■ Im Projekt „Verständliche<br />

Steiermark“ hat das Land Dokumente,<br />

Infoblätter etc. überarbeitet,<br />

damit sie auch für „Normalsterbliche“<br />

verständlich sind. Um<br />

sicherzugehen, soll am 25. <strong>Mai</strong><br />

von 14 bis 17 Uhr in der Alten Uni<br />

Graz noch eine Bürger-Jury ein<br />

Urteil abgeben. Interessierte können<br />

sich bis 18. <strong>Mai</strong> per E-<strong>Mai</strong>l<br />

(kommunikation@stmk.gv.at)<br />

anmelden. Für Fragen stehen die<br />

Nummern 0 316/877 4037 und<br />

0 676/8666 4241 zur Verfügung. Als<br />

Dankeschön winken Gutscheine,<br />

Opern- und Thermen-Tickets.<br />

LAND STEIERMARK;<br />

GESETZT. Seit kurzem stehen in Graz neue Stadtmöbel. Wir sind probegesessen<br />

und haben geschaut, wie lang es sich darauf aushalten lässt.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Es wird immer wichtiger, dass<br />

die Stadt als Wohn- und Lebensraum<br />

genutzt werden<br />

kann“, so CIS-Geschäftsführer<br />

Eberhard Schrempf. „Die Wohnungen<br />

werden immer kleiner<br />

und teurer. Da wird das Leben<br />

mehr und mehr in den öffentlichen<br />

Raum verlagert.“ Im Rahmen<br />

des Designmonats wurden<br />

in Graz deshalb neue Stadtmöbel<br />

als konsumfreie Zonen aufgestellt.<br />

Hauptbrücke I<br />

Etwa die drei zwölf Meter langen<br />

blauen Seile im Joanneumsviertel<br />

oder Holz-Loungemöbel des Design-Wettbewerbs<br />

von Holzcluster<br />

Steiermark und Creative Industries<br />

Styria. Wir haben die verschiedenen<br />

neuen Gelegenheiten zum Sitzen,<br />

Liegen und Lungern getestet:<br />

Wie lange lässt es sich darauf<br />

aushalten, ohne die Position<br />

zu verändern (Uhren)? Wie<br />

sehr ist die Umgebung zum<br />

Relaxen geeignet und wo<br />

bekommt man in der Nähe<br />

Coffee-to-go oder Snacks?<br />

26<br />

Minuten<br />

Hofgasse<br />

■■<br />

Gerade findet man<br />

schwer eine bequeme Position,<br />

seitlich geht’s viel besser.<br />

Die Spalten zwischen den<br />

Brettern sind nicht so angenehm<br />

im Kreuz. Dafür ist der<br />

Ort gut zum Leute-Schauen<br />

geeignet. Bei Cosimo gibt’s<br />

den Drink dazu.<br />

Kooperation: Martin Schaller (l.)<br />

und Stefan Herker<br />

RIEDLER/RLB<br />

Raiffeisen als Pate<br />

für Ballsporthalle<br />

■■<br />

Derzeit wird noch daran gebaut,<br />

doch im Herbst wird die<br />

neue Ballsporthalle in der Grazer<br />

Hüttenbrennergasse eröffnet.<br />

Nun ist auch klar, wie die Halle<br />

offiziell heißen wird: Als Ergebnis<br />

einer Kooperation zwischen dem<br />

Hallenbetreiber, der Sport union,<br />

und der Raiffeisen-Landesbank<br />

(RLB) erhält die Anlage den Namen<br />

„Raiffeisen Sportpark“. Das<br />

verkündeten jetzt RLB-General<br />

Martin Schaller und Sportunion-Boss<br />

Stefan Herker.<br />

■■<br />

Ein bisschen hart, aber angenehm wie eine Liege geformt.<br />

Leider kein Schatten, dafür super zum Leute-Beobachten.<br />

Aufwachen tut man, wenn die Bim vorbeibraust.<br />

Baristas und Schwalbennest sind in der Nähe.<br />

derGrazer<br />

Was sollte es im öffentlichen Raum noch geben?<br />

„Eine richtig gemütliche<br />

Couch!<br />

Am besten<br />

irgendwo an einem<br />

schattigen<br />

Plätzchen.“<br />

Renate Bucher,<br />

62, Kunsthandwerkerin<br />

„Es sollte noch<br />

mehr Märkte<br />

geben! Toll wäre<br />

es, wenn es<br />

jeden Tag<br />

welche geben<br />

würde.“<br />

Bela Fülöp, 53,<br />

Töpferer<br />

„Einen Fernseher<br />

direkt unten<br />

bei der Mur.<br />

Damit man<br />

dort noch besser<br />

entspannen und<br />

chillen kann.“<br />

Lea Wahl, 16,<br />

Schülerin<br />

11<br />

Minuten<br />

Blitzumfrage<br />

„Ich finde, es<br />

sollte mehr soziale<br />

Einrichtungen<br />

geben, die<br />

auch viel besser<br />

unterstützt werden<br />

müssen.“<br />

Franz Walzer, 71,<br />

Pensionist<br />

?<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Endlich ein<br />

eigenes Kunsthandwerkgeschäft!<br />

Das wäre<br />

doch einmal<br />

was!“<br />

Tanja Marko, 42,<br />

Kunsthandwerkerin


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

GEPA, KK<br />

Stürmischer Sieg<br />

Jawohl! Der SK Sturm Graz ist ÖFB-<br />

Cup-Sieger <strong>2018</strong> – eine ganze Stadt<br />

fieberte und feierte mit.<br />

Rassistische Grabinschrift<br />

Ein Grabstein mit dem Nazi-Begriff<br />

„Untermenschen“ sorgt am St. Peter<br />

Stadtfriedhof (wieder) für Wirbel.<br />

FLOP<br />

➜<br />

lungern in der Innenstadt<br />

21<br />

Minuten<br />

Karmeliterplatz<br />

56<br />

Minuten<br />

Hauptbrücke II<br />

■■<br />

Schön bunt, bepflanzt und mit gepolsterten<br />

Arm- bzw. Rückenteilen: Hier lässt es sich lange<br />

aushalten! Und nur wenige Schritte bis zum Spritzer<br />

vom Condor oder der Pizza vom Continuum.<br />

■■<br />

Die Pressholz-Platten sind<br />

bequemer, als sie ausschauen,<br />

aufpassen muss man aber,<br />

dass man das Gewand nicht<br />

aufzieht. Baristas, Schwalbennest<br />

und „das Gramm“ gleich<br />

gegenüber.<br />

31<br />

Minuten<br />

Annenstraße<br />

■■<br />

Sitzen mit Dacherl<br />

und Tischchen oder<br />

liegen – vielseitiges<br />

Möbelstück. 53 Schritte<br />

bis zum Sorger, nur<br />

36 bis zur Eisdiele.<br />

Vom Brunnen daneben<br />

hört man angenehmes<br />

Plätschern.<br />

Joanneumsviertel I<br />

52<br />

Minuten<br />

■■<br />

Sehr weich! Hat man die richtige<br />

Position einmal gefunden, kann<br />

man hier herrlich einschlafen. Im Joanneumsviertel<br />

ist es nämlich auch sehr ruhig. 103 Schritte<br />

sind’s bis zum Coffee-to-go oder Smoothie vom<br />

Ducks. Das Oho ist gleich daneben.<br />

Joanneumsviertel II<br />

■■<br />

Viel mehr als aufrecht<br />

sitzen war für Redakteurin<br />

Verena Leitold hier nicht<br />

möglich. Die Bretter sind<br />

zum Anlehnen und Chillen<br />

nicht optimal. Eher für<br />

ein Tratscherl oder kurzes<br />

Telefonat passend. Und:<br />

Achtung, Speil-Gefahr – das<br />

Holz ist unbehandelt!<br />

LUEF (7), THINKSTOCK<br />

7<br />

Minuten


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

KOMMENTAR<br />

Die Sportstadt<br />

Graz macht<br />

wieder Sinn<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

D<br />

ie selbsternannte<br />

Sportstadt Graz hat<br />

wahrlich schon<br />

schlechtere Zeiten erlebt. Nicht<br />

nur, dass Sturm den österreichischen<br />

Cup gewinnen<br />

konnte, auch der Davis Cup<br />

wird nach vielen Jahren endlich<br />

wieder bei uns stattfinden und<br />

Weltklassetennis in die<br />

Steiermark bringen. Der Titel<br />

„Sporthauptstadt“ macht<br />

endlich wieder Sinn. Denn<br />

auch in die Infrastruktur wird<br />

so viel investiert wie lange<br />

nicht. Sei es die renovierte<br />

Eishalle, das Fußballstadion in<br />

Liebenau oder auch der<br />

Sportpark in der Hüttenbrennergasse,<br />

in dem künftig<br />

unter anderem die Handballer,<br />

Volleyballer und Basketballer<br />

ihr Zuhause haben werden. Gepaart<br />

mit dem sportlichen<br />

Erfolg (auch die Volleyballerinnen<br />

vom UVC wurden ja<br />

sensationell gerade erst<br />

Meister) sind alle Voraussetzungen<br />

gegeben, um eine<br />

ungeahnte Sporteuphorie in<br />

Graz zu entfachen. Bürgermeister<br />

Nagl wird es mit Wohlwollen<br />

sehen, denn genau diese<br />

Welle wird es brauchen, um<br />

eine erfolgreiche Olympiabewerbung<br />

abzugeben. Und<br />

sollte das auch noch gelingen,<br />

wird Graz innerhalb weniger<br />

Jahre von der selbst ernannten<br />

Sportstadt gar zur anerkannten<br />

Sportwelthauptstadt werden.<br />

Wartezeiten für Gemeindewohnungen<br />

so kurz wie noch nie<br />

Hereinspaziert!<br />

Vizebürgermeister<br />

Mario<br />

Eustacchio<br />

freut sich<br />

über die<br />

Entwicklung<br />

bei den<br />

Gemeindewohnungen.<br />

<br />

LEITNER<br />

ZÜGIG. Die Zahl der berechtigten Antragsteller an Gemeindewohnungen<br />

geht zurück – dadurch reduziert sich die Wartezeit oft auf unter zwei Monate.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Wer in Graz eine Gemeindewohnung<br />

sucht, muss sich nicht<br />

mehr allzu lang gedulden. „Wir<br />

konnten die Wartezeit auf eine<br />

Gemeindewohnung durch verschiedene<br />

Maßnahmen auf ein<br />

Minimum senken“, jubelt der<br />

politisch zuständige Vizebürgermeister<br />

Mario Eustacchio. „Im<br />

Vergleich zu anderen Städten,<br />

wo man teilweise mehrere Jahre<br />

warten muss, kann eine dreiköpfige<br />

Jungfamilie nach maximal<br />

zwei Monaten ihr neues Zuhause<br />

beziehen.“<br />

Auch bei den Ein-Personen-<br />

Haushalten und jenen ab fünf<br />

Personen ist die Stehzeit stark<br />

zurückgegangen. Früher wartete<br />

man auf eine Ein-Personen-<br />

Wohnung neun bis zwölf, auf<br />

eine Wohnung für mehr als fünf<br />

Personen 16 bis 24 Monate. Heute<br />

muss man laut Auskunft aus<br />

dem Büro Eustacchio nur noch<br />

maximal sechs Monate warten.<br />

Möglich wurden die verkürzten<br />

Wartezeiten durch einschneidende<br />

Maßnahmen Eustacchios.<br />

So wurde etwa die<br />

Voraussetzung für den Anspruch<br />

auf eine Gemeindewohnung erschwert.<br />

Statt einem Jahr muss<br />

der Hauptwohnsitz in Graz jetzt<br />

fünf Jahre betragen, Asylwerber<br />

haben keinen Zugang und Asylberechtigte<br />

haben nur einen Anspruch<br />

mit dem Aufenthaltstitel<br />

„Daueraufenthalt – EU“. Weiters<br />

senkte Eustacchio die Einkommensgrenze<br />

(siehe Infokasten).<br />

„Die Maßnahmen führten<br />

zu einem optimalen Verhältnis<br />

zwischen berechtigten Wohnungswerbern<br />

und zur Verfügung<br />

stehenden Wohnungen“,<br />

so Eustacchio. Zurzeit gibt es<br />

850 Antragsteller und 110 freie<br />

Wohnungen. Durch den rasanten<br />

Zuzug zeigt sich aber auch<br />

ein hoher Bedarf an neuen Gemeindewohnungen.<br />

Heuer werden<br />

demnach 141 Wohnbauten<br />

fertiggestellt.<br />

Gemeinde-Wohnungen<br />

■■Anspruch auf eine Gemeindewohnung<br />

hat man bei:<br />

Ein-Personen-Haushalt: 27.000<br />

Euro (früher 34.000 Euro), Zwei-<br />

Personen-Haushalt: 40.000<br />

Euro (früher 51.000 Euro), Mehr-<br />

Personen-Haushalt: für jede<br />

weitere Person 4500 Euro<br />

■■Es gibt in Graz 11.500<br />

Gemeindewohnungen, davon<br />

stehen 110 leer. Das heißt: Mehr<br />

als 99 Prozent sind vermietet.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard<br />

Goldbrich | ASSISTENZ: Silvia Pfeifer (0 664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0 664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0 664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch<br />

(0 664/80 666 66 95), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627,<br />

verkauf@grazer.at | VERKAUF: Reinhard Hochegger (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6491), Robert Heschl (0 664/80 66 66 897), Michael Midzan (0 664/80 666 6891), Selina Gartner (0 664/80 666 68 48), Mag. Eva Semmler (0 664/80 666<br />

6895), Theresina Jürgens, MA (0 664/80 666 6892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice<br />

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<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Schlossberg wird zur Baustelle<br />

GRABUNG. Am Schlossberg werden ab Juni Stromund<br />

Wassernetz erneuert, mit Sperren ist zu rechnen.<br />

Im Schatten des Grazer Uhrturms werden im Sommer und Herbst Arbeiten<br />

an der Strom- und Wasserversorgung durchgeführt.<br />

THINKSTOCK<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Die Baustellen-Flut, die jeden<br />

Sommer über Graz hereinbricht,<br />

macht heuer auch<br />

vor der – laut Steiermark Tourismus<br />

– beliebtesten steirischen Sehenswürdigkeit<br />

nicht Halt. Am Schlossberg<br />

wird mehrere Monate lang gegraben<br />

und gearbeitet. Der Grund:<br />

Energie Graz und Holding Graz erneuern<br />

die Strom- und Wasserversorgung.<br />

Los geht es mit der ersten<br />

Phase in einem Monat, wie Energie-Graz-Sprecher<br />

Hannes Linder<br />

erklärt: „Am 11. Juni ist Baubeginn.<br />

Zirka fünf Wochen wird gearbeitet.“<br />

Vom Karmeliterplatz, am Uhrturm<br />

vorbei bis hinauf zu den Kasematten<br />

wird sich die Baustelle erstrecken.<br />

Dass Schlossbergbesucher in dieser<br />

Zeit mit Behinderungen rechnen<br />

müssen, „bleibt natürlich nicht aus“,<br />

wirbt Linder um Verständnis.<br />

Von Ende Juli bis Mitte September<br />

legen die Arbeiten eine Pause ein.<br />

Dann tritt die Holding auf den Plan,<br />

um die Wasserversorgung zwischen<br />

Sporgasse und Schlossberg stollen<br />

zu erneuern, die Energie Graz<br />

schließt sich mit weiteren Arbeiten<br />

am Stromnetz an. Dafür wird der<br />

Schlossbergzugang vom Karmeliterplatz<br />

gesperrt, Zulieferer für die<br />

Lokale am Schlossberg müssen auf<br />

die Zufahrt von der Wickenburggasse<br />

ausweichen. Bis November sollen<br />

die Arbeiten abgeschlossen sein.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Stillstand im Steinbruch<br />

Der riesige Vincke-Steinbruch ist noch immer gesperrt. Scheibtruhen rosten hier vor sich hin, alte Gebäude verfallen. MICHAEL FASCHINGER (4)<br />

BITTE WARTEN. 2016 kaufte die Stadt den Vincke-Steinbruch in Wetzelsdorf, bis 2017 sollte das Areal eine<br />

Grünoase für die Bürger werden. Doch bisher ist auf dem 26.000-Quadratmeter-Gelände nichts passiert.<br />

Von Daniel Windisch<br />

daniel.windisch@grazer.at<br />

Vor zwei Jahren hat die Stadt<br />

Graz um rund 300.000 Euro<br />

den sogenannten Vincke-<br />

Steinbruch in Wetzelsdorf gekauft.<br />

VP-Bürgermeister Siegfried<br />

Nagl verkündete damals, dass das<br />

26.000 Quadratmeter große, seit<br />

vielen Jahren brachliegende Areal<br />

zu einer grünen Naherholungsoase<br />

für die Grazer werden soll – wobei<br />

die Bürger bei der Gestaltung<br />

mitreden dürften. Bereits 2017, so<br />

der Plan, hätte das neue Grüngebiet<br />

für die Öffentlichkeit zugäng-<br />

lich sein sollen. Allerdings: Bis<br />

heute ist der Zugang durch ein Tor<br />

versperrt, im einstigen Steinbruch<br />

herrscht Stillstand.<br />

Michael Faschinger, grüner<br />

Bezirksgruppensprecher in Wetzelsdorf,<br />

versucht schon seit Monaten,<br />

bei den zuständigen Stellen<br />

der Stadt Informationen zur<br />

Zukunft des Steinbruchs zu erhalten.<br />

Fazit: „Man hat mich von Amt<br />

zu Amt weitervermittelt. Aber es<br />

ist nichts weitergegangen, es hat<br />

sich niemand auf meine Fragen<br />

gemeldet.“ Faschinger findet das<br />

schade, denn: „Der Steinbruch ist<br />

nicht viel kleiner als der Volksgar-<br />

ten in Graz. Das ist wirklich eine<br />

Oase in der Stadt.“ Grün-Gemeinderätin<br />

Andrea Pavlovec-Meixner<br />

will nun „das Thema in den<br />

Gemeinderat bringen, damit endlich<br />

etwas weitergeht. Der städtische<br />

Grünraum – auch im Westen<br />

von Graz – schwindet mit den<br />

zahlreichen Bauvorhaben, neue,<br />

leicht erreichbare Naherholungsgebiete<br />

sind angesichts dessen<br />

und der rasant wachsenden Bevölkerung<br />

dringend umzusetzen.“<br />

„Kein Disneyland“<br />

Im Bürgermeisteramt räumt man<br />

ein, dass bisher nichts passiert ist.<br />

Aber der Ankauf und damit die Sicherung<br />

von Grünraum habe Priorität<br />

gegenüber der Gestaltung,<br />

erklärt Nagl-Mitarbeiter Christian<br />

Köberl die Verzögerung. Außerdem<br />

verhandle die Stadt mit der<br />

Familie Vincke gerade über den<br />

Ankauf eines weiteren Steinbruchs<br />

am Plabutsch. Köberl versichert<br />

aber, dass weiterhin geplant ist,<br />

den Steinbruch in Wetzelsdorf in<br />

Grünraum umzuwandeln und<br />

nicht zuzubetonieren: „Das wird<br />

sehr naturnah werden, wir werden<br />

da jetzt sicher kein Disneyland<br />

hinbauen. Und auch die Bürgerbeteiligung<br />

wird kommen.“<br />

Spatenstich für neues Sportzentrum<br />

■■<br />

Am Dienstag fand der Spatenstich<br />

für das neue Zentrum für die<br />

angloamerikanischen Sportarten<br />

Baseball und Cricket in Weinzödl<br />

statt. Das Zentrum entsteht auf einem<br />

32.000 Quadratmeter großen<br />

Areal, auf dem sich auch der Klettersteig<br />

befindet, dessen Besucher<br />

künftig die Sanitäreinrichtungen<br />

und Umkleiden des Sportzentrums<br />

mitbenutzen können. Insgesamt<br />

investiert die Stadt 600.000<br />

Euro, 2019 soll alles fertig sein.<br />

Finanzstadtrat G. Riegler (l.) und<br />

Sportstadtrat K. Hohensinner beim<br />

Spatenstich in Weinzödl STADT GRAZ<br />

Handy-App für sportliches Sightseeing<br />

■■<br />

Die neue Smartphone-App<br />

„SightRun“, entwickelt in der<br />

„Start-up-Brutstätte“ Next-Incubator<br />

der Energie Steiermark,<br />

zeigt Laufstrecken durch die Stadt<br />

an und dient gleichzeitig als digitaler<br />

Fremdenführer zu diversen<br />

Sehenswürdigkeiten. „Sight Run“<br />

umfasst Graz sowie die Städte Zagreb,<br />

Rovinj, München und Opatija.<br />

Die „SightRun“-App gibt’s gratis<br />

zum Herunterladen im Apple<br />

Store und im Google Play Store.<br />

App-Partner (v. l.): C. Purrer (Energie<br />

Steiermark), S. Bortek (SightRun) und<br />

S. Höller (Graz Tourismus) ENERGIE STEIERMARK


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Grazer Schleifbach<br />

Das Warten auf<br />

Ärger mit digitaler Vignette bei Übertragung auf neues Kennzeichen. ASFINAG<br />

Digitale Vignette: Bei<br />

Todesfall kein Tausch<br />

KURIOS. Wer z. B. bei Todesfall eine Übertragung<br />

der digitalen Vignette möchte, wird abgewiesen.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Aufgrund des Ablebens<br />

ihres Vaters musste eine<br />

Grazerin die Fahrzeug-<br />

Ummeldung durchführen. Vater<br />

und Tochter hatten Wunschkennzeichen,<br />

die Tochter sollte<br />

jetzt das Kennzeichen des Vaters<br />

übernehmen. Als sie von der Asfinag<br />

verlangte, dass die von ihr<br />

bezahlte digitale Vignette für das<br />

Jahr <strong>2018</strong> auf das Kennzeichen<br />

des Vaters übertragen wird, bekam<br />

sie eine Ablehnung.<br />

Von der Asfinag heißt es, dass<br />

bei einem Fahrzeugwechsel die<br />

digitale Vignette nicht auf das<br />

neue Kennzeichen umgeändert<br />

werden kann. Die digitale Vignette<br />

ist an das Kennzeichen<br />

gebunden und nicht an das<br />

Fahrzeug. Nur, im konkreten Fall<br />

ging es auch um Wunschkennzeichen,<br />

die nicht weitergegeben<br />

werden können. Daher war die<br />

Verwendung eines neuen Kenn-<br />

zeichens zwingend notwendig.<br />

Doch auch bei dem Ersuchen<br />

um eine Kulanzlösung blieb die<br />

Asfinag hart. In einem E-<strong>Mai</strong>l an<br />

die Grazer Autobesitzerin erklärte<br />

das Asfinag-Kundenmanagement,<br />

dass während des Gültigkeitszeitraumes<br />

der digitalen<br />

Jahresvignette eine Umregistrierung<br />

nur in folgenden Fällen zulässig<br />

ist: Diebstahl des Fahrzeuges,<br />

Diebstahl des Kennzeichens,<br />

Totalschaden, Wohnsitzwechsel.<br />

Eine Übertragung in anderen<br />

Ausnahmesituationen ist nicht<br />

möglich, heißt es vonseiten der<br />

Asfinag.<br />

Kurios ist, dass, wenn ein<br />

Wunschkennzeichen mit digitaler<br />

Vignette zurückgegeben wird und<br />

jemand anderer dieses Wunschkennzeichen<br />

haben will, für den<br />

neuen Besitzer die digitale Vignette<br />

automatisch dabei ist.<br />

Für die Grazerin bleibt ein bitterer<br />

Beigeschmack, sie hat das Gefühl,<br />

immer wieder aufs Neue zur<br />

Kasse gebeten zu werden.<br />

ENDLICH. Seit zwei Jahren hat der Grazer Schleifbach<br />

kein Wasser gesehen, jetzt soll es wieder fließen.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Wo ist das Wasser? Immer<br />

wieder haben uns Leser<br />

gefragt, was mit dem<br />

Schleifbach los ist. Seit rund zwei<br />

Jahren fließt durch diesen Bach,<br />

der vom E-Werk Gösting bis zum<br />

Lendkai führt und dort in die<br />

Mur mündet, kein Tropfen Wasser.<br />

Erst hieß es, schuld daran sei<br />

der Bau eines Kleinkraftwerkes.<br />

Nach Abschluss der Bauarbeiten<br />

sollte die wasserführende Verrohrung<br />

im Bachbett verlegt sein.<br />

Nichts dergleichen passierte.<br />

Lend-Bezirksvorsteher Wolfgang<br />

Krainer: „Auch zu mir<br />

kommen immer wieder Leute<br />

aus dem Bezirk Lend und fragen,<br />

was da eigentlich los ist und warum<br />

der Bach kein Wasser hat.“<br />

Der Bach ist in Privatbesitz von<br />

STADT GRAZ/FISCHER<br />

Heimo Ecker-Eckhofen, einem<br />

Privatunternehmer. Ecker-Eckhofen:<br />

„Ich kann nur versprechen,<br />

dass in rund zwei Wochen<br />

das Wasser wieder fließt, und<br />

zwar 1,25 Liter pro Sekunde. Das<br />

Bachbett wird also gefüllt sein.<br />

Ich weiß, die Fertigstellung der<br />

Arbeiten hat sich verzögert. Wir<br />

haben technische Differenzen<br />

mit dem Rohrhersteller gehabt<br />

und können nach langem Hin<br />

und Her den Bach so abdecken,<br />

wie wir uns das vorstellen.“ Dazu<br />

kamen noch Vandalenakte. Baumaschinen<br />

wurden kaputt gemacht.<br />

All das führte zu weiteren<br />

Verzögerungen.<br />

„Obwohl der Bach Privateigentum<br />

ist, alle Arbeiten von<br />

mir finanziert werden müssen,<br />

fühle ich mich doch der Öffentlichkeit<br />

verpflichtet und bin daher<br />

bemüht, das Projekt schnell<br />

R. Huber (ABUS), W. Miedl („Gemeinsam sicher in Graz“), Bürgermeister S. Nagl,<br />

Stadtpolizeikommandant K. Kemeter und Vizebürgermeister M. Eustacchio (v. l.)<br />

Sicherheit für Radfahrer<br />

■ ■ „Gemeinsam.sicher auf (Rad-)<br />

Fahrt“: So heißt die neue Offensive<br />

des Vereins „Gemeinsam sicher in<br />

Graz“, die von Stadt Graz, Polizei,<br />

WK, AK, ÖAMTC und ARBÖ, ÖGB,<br />

ABUS-Sicherheitstechnik, Kuratorium<br />

für Verkehrssicherheit und<br />

fase24.eu unterstützt wird. Ziel ist es,<br />

die Zahl der Radunfälle mit Schwerverletzten<br />

und die enorme Menge<br />

an Raddiebstählen in der Murstadt<br />

zu verringern. Experten raten, beim<br />

Radfahren einen Helm zu tragen,<br />

das Rad mit einem hochwertigen<br />

Schloss zu sichern und zudem sein<br />

Fahrrad in einer Datenbank registrieren<br />

zu lassen. Bis Ende Juni bieten<br />

26 Grazer Fachgeschäfte 20 Prozent<br />

Rabatt auf hochwertige Radschlösser<br />

und -helme an. Gutscheine dafür<br />

gibt es im Sicherheitsinformationszentrum<br />

Graz in der Keplerstraße.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

Wasser ist vorbei<br />

Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer: „Es wird Zeit, dass Wasser fließt.“<br />

abzuschließen, damit der Bach<br />

wieder ordentlich, mit einer<br />

Mur anbindung versehen, in die<br />

Mur fließen kann.“<br />

Ecker-Eckhofen hat bereits<br />

drei Kleinkraftwerke im Bereich<br />

der Mur. Insgesamt gibt es zehn<br />

Kleinkraftwerke in Graz, die alle<br />

im Besitz von privaten Eigentümern<br />

sind.<br />

KK<br />

Patenschaft<br />

gewinnen<br />

■■<br />

Ab nächsten Donnerstag,<br />

den 17. <strong>Mai</strong>, öffnet das Graz-<br />

Museum seine Pforten zu der<br />

neuesten Ausstellung „Schau<br />

Graz – 426 Standpunkte zur Situation<br />

der Stadt“ (wir berichteten<br />

letzte Woche darüber). Auch<br />

der Stadtrat Günter Riegler hat<br />

die Bilder schon einmal im Vorhinein<br />

betrachtet. Sibylle Dienesch,<br />

Vizedirektorin des Museums,<br />

freut sich schon sehr auf<br />

den Start und die 426 verschiedenen<br />

Fotos aus allen Bezirken.<br />

„der Grazer“ begleitet die Ausstellung,<br />

die man bis zum 10<br />

September bestaunen kann. In<br />

Zuge dessen startet heute auf unserer<br />

Facebook-Seite ein Rate-<br />

Gewinnspiel, bei dem man eine<br />

einjährige Objektpatenschaft im<br />

Wert von 300 Euro im GrazMuseum<br />

gewinnen kann. Mehr Infos<br />

dazu und was man bei diesem<br />

Ratespiel genau machen muss,<br />

findet man auf unserer Homepage<br />

unter www.grazer.at.<br />

S. Dienesch (Vizedirektorin GrazMuseum)<br />

und G. Riegler (Stadtrat) LUEF


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Grazer fordert:<br />

Bodybuilding soll<br />

Mülltonnen<br />

sind für<br />

Rollstuhlfahrer<br />

oft<br />

viel zu hoch<br />

– in Graz<br />

werden<br />

jetzt auf<br />

Initiative<br />

von Michael<br />

Ehmann (kl.<br />

Bild) barrierefreie<br />

Tonnen<br />

getestet.<br />

THINKSTOCK, SPÖ GRAZ<br />

Toll: Graz bekommt<br />

barrierefreie Mistkübel<br />

VORBILDLICH. Als erste Stadt Österreichs bekommt<br />

Graz Mülltonnen für Rollstuhlfahrer.<br />

Seit fünf Jahren trainiert Markus Binder regelmäßig – im Oktober möchte er sich<br />

im Rollstuhl-Bodybuilding matchen. Dazu muss er noch Gegner finden. KK (3)<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Graz übernimmt in einem<br />

weiteren Schritt die heimische<br />

Vorreiterrolle in<br />

Sachen Barrierefreiheit! Schon<br />

bald werden barrierefreie Müllkübel<br />

nach deutschem Vorbild<br />

in einem Pilotprojekt aufgestellt.<br />

Menschen im Rollstuhl, Kinder<br />

oder ältere Personen können die<br />

gängigen Mistkübel nur schwer<br />

oder gar nicht erreichen, da diese<br />

zu hoch sind. „Es freut mich<br />

ungemein, dass unser Vorstoß<br />

Wirkung zeigt“, erklärt der Grazer<br />

SP-Chef Michael Ehmann,<br />

der im Dezember des Vorjahres<br />

eine diesbezügliche Anfrage im<br />

Gemeinderat einbrachte. „Gerade<br />

für Kinder, für Rollstuhlfahrer,<br />

für ältere Menschen stellen die<br />

gängigen Müllkübel wegen ihrer<br />

Einwurfhöhe und des Deckelgriffs<br />

oft eine ziemliche Hürde<br />

dar. Die schräg gestellten barrierefreien<br />

Müllkübel sind da eine<br />

tolle Alternative!“<br />

Die Holding hat bereits Kontakt<br />

mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben<br />

aufgenommen,<br />

welche das barrierefreie Sys-<br />

tem „arc 32“ entwickelt haben.<br />

Der barrierefreie Mistkübel ist<br />

schräg in einem Gestell verankert<br />

und in einem Winkel von<br />

32 Grad geneigt. Durch diese<br />

Neigung wird Rollstuhlfahrern<br />

oder Menschen mit Rollatoren<br />

ein Unterfahren ermöglicht,<br />

um einfach an die Öffnung zu<br />

gelangen. Die Einwurfshöhe ist<br />

85 Zentimeter. Der Deckel kann<br />

ohne viel Kraftaufwand nach<br />

hinten geschoben werden. Die<br />

farbig gekennzeichneten Mistkübel<br />

haben wie herkömmliche<br />

Mistkübel ein Fassungsvermögen<br />

von 240 Litern. Die neuen<br />

Behälter für Restmüll, Bio und<br />

Altpapier in der Haushaltssammlung<br />

werden – wie alle seit<br />

2017 neu angeschafften Behälter<br />

– mit Brailleschrift am Deckel<br />

ausgestattet sein.<br />

Gespräche mit dem Behindertenbeauftragten<br />

der Stadt,<br />

Wolfgang Palle, wurden aufgenommen,<br />

eine geeignete<br />

Liegenschaft zum Aufstellen<br />

der Behälter bereits ins Auge<br />

gefasst. Auch die Finanzierung<br />

steht: Die Anschaffungskosten<br />

für die Gestelle wird die Abfallwirtschaft<br />

übernehmen.<br />

Herbert Soltys präsentiert Bilder eines Jahres im Grazer Café Kaiserfeld. KK (2)<br />

Bilder helfen Kindern<br />

TOLL. Eine Benefizausstellung mit Werken von Herbert<br />

Soltys hilft Kindern psychisch belasteter Eltern.<br />

■■<br />

Das sollte man sich anschauen:<br />

Im Grazer Café Kaiserfeld ist<br />

von 14. <strong>Mai</strong> bis 9. Juni eine Benefizausstellung<br />

mit sämtlichen<br />

Werken, die der Künstler Herbert<br />

Soltys im Zuge des Kunstjahres<br />

2017 geschaffen hat, zu sehen.<br />

Die Bilder waren im Vorjahr monatlich<br />

in der Kulturauslage der<br />

Grazer Parfümerie Dr. Ebner in<br />

der Kaiserfeldgasse ausgestellt.<br />

Die Bilder der Ausstellung können<br />

käuflich erworben werden,<br />

und wer ein Bild kauft, der hilft<br />

auch Kindern. Der Reinerlös der<br />

Benefizausstellung kommt dem<br />

Patenfamilienprojekt „Miteinander<br />

leben“ und damit Kindern von<br />

psychisch belasteten Eltern zugute.<br />

In Graz sind 3000 Kinder von<br />

einer psychischen Erkrankung der<br />

Mutter betroffen. Hilfe tut not.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 13<br />

Rollstuhl-Klasse bekommen<br />

STARK. Seit fünf Jahren<br />

betreibt der Grazer<br />

Markus Binder Bodybuilding<br />

vom Rollstuhl<br />

aus. Jetzt kämpft er<br />

für eine professionelle<br />

Wettbewerbskategorie.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

nannten Handicap will ich mich<br />

nicht einschränken lassen. Im<br />

Gegenteil: Es spornt mich zusätzlich<br />

noch an. Es ist immer wichtig,<br />

einen gesunden und fitten Körper<br />

zu haben, aber im Rollstuhl ganz<br />

besonders. Das erleichtert dir den<br />

Alltag extrem!“<br />

Wettbewerb<br />

Mittlerweile reicht die positive Wirkung<br />

auf den Alltag und das gute<br />

Gefühl vorm Spiegel aber nicht<br />

mehr aus – Binder möchte<br />

sich mit anderen<br />

matchen und daraus<br />

zusätzliche Motivation<br />

ziehen. Da es in<br />

Österreich derzeit<br />

aber keine Möglichkeit<br />

dazu gibt, arbeitet<br />

er gerade eifrig<br />

daran, eine Rollstuhl-<br />

Bodybuilding-Kategorie<br />

aufzustellen. „In Amerika ist<br />

,Wheelchair Bodybuilding‘ schon<br />

ziemlich bekannt und groß. Und in<br />

Österreich gibt es sonst auch schon<br />

Markus Binder<br />

Schon als Teenager war ich<br />

begeistert von Muskeln und<br />

Kraft!“, gesteht der Grazer<br />

Markus Binder. „Fast jeder Mann<br />

will schließlich große Oberarme,<br />

breite Schultern und einen Sixpack.“<br />

Seit fünf Jahren geht der<br />

26-Jährige dafür ins Fitnessstudio,<br />

seit einem Jahr trainiert er sehr intensiv<br />

und konsequent. Dass er die<br />

Gewichte als Spastiker von einem<br />

Rollstuhl aus stemmt, ist dabei nur<br />

Nebensache. „Von einem sogeziemlich<br />

alle Sportarten für Menschen<br />

mit Handicap“, argumentiert<br />

er. „Ich möchte außerdem andere<br />

Rollstuhlfahrer motivieren, ins<br />

Fitnessstudio zu gehen, mit ihnen<br />

gemeinsam trainieren und ihnen<br />

Tipps geben.“ Und es würde „normale“<br />

Bodybuilder auch extrem<br />

anspornen.“<br />

Angetan von der Idee ist auch<br />

Marcus Schlager, Präsident vom<br />

Österreichischen Bodybuildingund<br />

Fitnessverband „WFF Austria“:<br />

„Ich habe im Jahr 2000<br />

eine Rollstuhl-Klasse<br />

eingeführt, aber meistens<br />

gibt es da keine<br />

Teilnehmer“, erklärt<br />

er. „Wenn Markus<br />

mehr Leute begeistern<br />

könnte, wäre das<br />

für den Verband von<br />

großem Interesse.“ Im<br />

Juni wird der Bewerb<br />

ausgeschrieben; kommen mindestens<br />

drei Leute zusammen,<br />

könnten diese Ende Oktober gegeneinander<br />

antreten.<br />

Photovoltaik im<br />

Energiegespräch<br />

■■<br />

Das Grazer Umweltamt und<br />

seine Partner laden am 15.<br />

<strong>Mai</strong> um 16.30 Uhr zu den 16.<br />

Grazer Energiegesprächen in<br />

den Wartingersaal am Karmeliterplatz<br />

3. Das Thema lautet<br />

diesmal „Photovoltaik-Gemeinschaftsanlagen<br />

im Mehrgeschoß-Wohnbau“.<br />

Interessierte<br />

Bürger können sich auf<br />

www.grazer-ea.at anmelden.


14 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Gastro<br />

Börse<br />

www.grazer.at<br />

Banks, Efti und Abbett (v. l.) garantieren<br />

anregende Stunden. KEY VISUAL<br />

Fifteen Seconds<br />

neu im Orpheum<br />

■■<br />

Es gibt ein neues Community<br />

Event im Orpheum Graz<br />

für Inspiration, Wissenstransfer<br />

und Networking nach dem<br />

Büro: Zur Premiere von „Fifteen<br />

Seconds Unlimited“ am<br />

16. <strong>Mai</strong> spüren Matthew Banks<br />

(Vizepräsident, Oracle), Steli<br />

Efti (CEO, Close.io) und Jeremy<br />

Abbett (Creative Evangelist,<br />

Google) unter dem Titel<br />

„Career Hacks“ der Frage nach,<br />

wie sie zu den Führungspersönlichkeiten<br />

wurden, die sie<br />

heute sind. Es gibt Karrieretipps<br />

und Netzwerk-Gespräche.<br />

Der Eismann ist da!<br />

Eiskönig Charly Temmel (3. v. l.) und Eismann Günter Tuscher (grüne Weste) überraschten das „Grazer“-Team mit Eis. LUEF<br />

LECKER. Charly Temmel<br />

und Günter Tuscher<br />

haben mit einem Eiswagen<br />

wie früher gestartet.<br />

Und das „Yisu“<br />

sucht einen Nachfolger.<br />

Zusammengetan haben<br />

sich jetzt Eiskönig Charly<br />

Temmel und „Eismann“<br />

Günter Tuscher. Die beiden<br />

haben sozusagen ein Joint Venture,<br />

wie es in Los Angels, der<br />

zweiten Heimat des Eiskönigs,<br />

heißt, gegründet: konkret einen<br />

Eiswagen wie früher. Seit letzter<br />

Woche ist Tuscher mit dem kleinen<br />

Bus zu Events und Firmen<br />

unterwegs. Temmel stellt nicht<br />

nur Eis, sondern auch Name und<br />

Werbematerial. „Man kann uns<br />

zum Beispiel für Veranstaltungen<br />

mieten. Aber auch der Chef<br />

einer Firma kann anrufen, wenn<br />

er seinen Mitarbeitern ein Eis<br />

spendieren möchte“, schmunzelt<br />

Temmel. Das Team vom „Grazer“<br />

haben die beiden mit ihrem „Eis<br />

on Wheels“ schon überrascht.<br />

Schluss mit Qualm<br />

Eine neue Chefin hat vor kurzem<br />

das Zepter im Baristas in<br />

Eggenberg übernommen: Bianca<br />

Edlacher führt dort jetzt die<br />

Geschäfte. Neu im Programm<br />

ist dort jetzt übrigens die Bio-<br />

Ingwer-Limonade und der Cider<br />

von Obstguru Christian Lind.<br />

Neuigkeiten gibt es auch in<br />

„Mikes Bar“ am Lendplatz zu<br />

vermelden: Die ehemalige Raucherbastion<br />

ist seit Anfang<br />

des Monats rauchfrei.<br />

Apropos Lendplatz: Das „Locals“,<br />

das sich bis vor kurzem in<br />

der Markthalle befand, ist umgezogen!<br />

Man siedelte in die Dreihackengasse<br />

1. Neues Motto von<br />

Hausherr Konstantin Kupfer<br />

und Co: „Bigger, better, stronger!“<br />

Vor wenigen Tagen wurde mit Begrüßungsdrinks<br />

und Häppchen<br />

die Eröffnung gefeiert.<br />

Kein Sushi mehr<br />

Erst im Sommer 2017 wurde aus<br />

der Running-Sushi-Bar „Midori“<br />

in der Sackstraße das „Yisu“, ein<br />

vegan-vegetarisches Asia-Lokal.<br />

Auch die Zustellung der Speisen<br />

wurde zwischenzeitlich angeboten.<br />

Allerdings dürften die Tage<br />

des „Yisu“ an diesem Standort<br />

gezählt sein: Nach nicht einmal<br />

einem Jahr wird ein neuer Pächter<br />

für das Lokal gesucht.<br />

<br />

VENA, PHIL, DAW<br />

Pula: Besuchen Sie<br />

„Stadt Graz Park“<br />

■■<br />

Die Freundschaft zwischen Graz<br />

und Pula, 1972 per Urkunde vereinbart,<br />

ist immer mehr gewachsen. Am<br />

„Tag der Stadt Pula“ nahm Stadtradt<br />

Günter Riegler an den Feierlichkeiten<br />

teil. Bürgermeister Boris Miletic<br />

bot der Grazer Delegation ein dichtes<br />

Kulturprogramm, lud zum Fischessen<br />

ein und verwies auf den „Stadt<br />

Graz Park“ am Hafen. Wer in Pula auf<br />

Urlaub ist, sollte den städtefreundschaftlichen<br />

Park besuchen.<br />

Günter Riegler (l.) und Bürgermeister<br />

Boris Miletic im Hafen von Pula KK<br />

Spielmobile sind<br />

wieder unterwegs<br />

■ Der Startschuss für die neue<br />

Spielmobile-Saison ist am letzten<br />

Wochenende beim Spielefest am<br />

Hauptplatz gefallen. Jugendstadtrat<br />

Kurt Hohensinner schickt wieder<br />

sechs Spielmobile durch Graz, um<br />

bei Kindern Spiellust, Kreativität und<br />

körperliche Koordination zu fördern.<br />

Rund 180 Stationen umfasst der aktuelle<br />

Spielplan (siehe auch www.<br />

graz.at), letzter Termin ist der 29. September<br />

beim Bezirksamt St. Peter.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 15<br />

Der „Grazer“-Baukoffer<br />

STARK. Alle Informationen und Tipps zum Häuslbauen<br />

findet man im kostenlosen „Grazer“-Baukoffer.<br />

■■<br />

Der „Grazer“-Baukoffer soll<br />

Häuslbauern Abhilfe schaffen!<br />

Neben einer übersichtlichen<br />

Auskunft und zahlreichen Informationen,<br />

Kontaktdaten der<br />

zuständigen öffentlichen Stellen<br />

und Formularen sowie Interviews<br />

und Tipps zu vielen Bauabschnitten<br />

kann man mit dem<br />

„Grazer“-Hausbau-Aktionspass<br />

noch dazu viel Geld sparen! Bis<br />

Ende April 2019 kann man in<br />

ausgewählten Bereichen – Finanzierung,<br />

Schotter und Aushub,<br />

Baumaterial, Fenster, Heizung,<br />

Boden, Einrichtung, Fliesen, Küche<br />

und Pflastersteine – tolle Vergünstigungen<br />

bekommen.<br />

Der Baukoffer liegt am Bauamt<br />

direkt in der Servicestelle, in den<br />

GU-Gemeindeämtern und beim<br />

„Grazer“ zur Abholung bereit.<br />

Auch Bürgermeister Siegfried Nagl ist vom Baukoffer überzeugt.<br />

SCHERIAU<br />

Fit am Green werden, um 49 Euro – der „Grazer“ macht’s möglich!GCKLOCKERHOF<br />

Günstig zur Platzreife<br />

ABSCHLAG. Ein Top-Angebot für alle jene, die die Golf-<br />

Platzreife anstreben, gibt’s jetzt mit dem „Grazer“.<br />

■■<br />

Die Golf-Platzreife um nur<br />

49 Euro machen! Dieses Angebot<br />

gibt’s jetzt dank dem „Grazer“<br />

in Zusammenarbeit mit<br />

dem Golfclub Klockerhof und<br />

Gut Freiberg. Und zeichnet sich<br />

durch einige Vorteile aus: Unterrichtet<br />

wird man zwölf Stunden<br />

von einem Profi-Trainer, dazu<br />

gibt es gleich 20 Prozent Rabatt<br />

beim Kauf eines Einsteiger- oder<br />

Schlägersets. Leihschläger und<br />

Rangebälle, ausführliche Kursunterlagen<br />

und schließlich eine<br />

Urkunde mit dem Platzreifezertifikat<br />

machen das Angebot<br />

(Golfball-)rund. Und: Ein Willkommenspaket<br />

ist ebenso enthalten.<br />

Informationen und alles<br />

zur Anmeldung gibt’s unter www.<br />

platzreife4you.at, Tel. 0 316/49 26<br />

29 oder info@gcklockerhof.at.<br />

Fünfmal frühstücken um 27 Euro<br />

KÖSTLICH. „der Grazer“ Frühstücks-Pass ist endlich wieder da: Jetzt heißt es fünfmal in den besten<br />

Lokalen frühstücken um nur 27 Euro! Aber man muss schnell sein – nur solange der Vorrat reicht.<br />

stück im Raabarista und für ein<br />

„Parks Klassik“ im Parks. Gültig ist<br />

„der Grazer“-Frühstücks-Pass bis<br />

31. August <strong>2018</strong>.<br />

Mehr Infos zum Pass und den<br />

teilnehmenden Lokalen gibt es<br />

auf unserer Homepage unter<br />

www.grazer.at.<br />

Frühstücks-Pass<br />

■■5-mal frühstücken um nur<br />

27 Euro.<br />

■■Im Wert von 57,90 Euro.<br />

■■Gültig für: siehe Text<br />

■■Erhältlich in allen teilnehmenden<br />

Lokalen, im s’Fachl, allen Ö-Ticket-<br />

Verkaufsstellen und bei „der Grazer“<br />

am Gadollaplatz 1.<br />

<br />

Lecker frühstücken in ausgewählten Lokalen in Graz und Umgebung für<br />

nur 27 Euro. Das Café Rosenhain bietet beispielsweise einen schönen<br />

Gastgarten mit Blick über Graz.<br />

<br />

STAJAN<br />

Für nur 27 Euro kann man jetzt<br />

mit unserem „der Grazer“-<br />

Frühstücks-Pass fünfmal in<br />

beliebten Cafés in Graz und Umgebung<br />

frühstücken gehen! Und das<br />

bei einem Gesamtwert von 57,90<br />

Euro! Das Prinzip ist ganz einfach:<br />

Mit dem Pass, den man um 27 Euro<br />

in allen teilnehmenden Lokalen,<br />

im s’Fachl, bei allen Ö-Ticket-Verkaufsstellen<br />

und bei „der Grazer“<br />

am Gadollaplatz 1 bekommt, kann<br />

man köstlich frühstücken. Aber nur<br />

solange der Vorrat reicht.<br />

Die Gutscheine gelten für einen<br />

Cafè-Rosenhain-Brunch im Café<br />

Rosenhain, für ein reichhaltiges<br />

Frühstücksbuffet im Hotel Novapark<br />

Graz, ein Frühstück im Café<br />

Promenade, ein Raabarista-Frühwww.grazer.at<br />

präsentiert


16 graz<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Behörde schaut zu<br />

Offener Brief zu unseren Berichten<br />

über das Schloss Reintal: Seit Februar<br />

wird rund um das Schloss<br />

Reintal in Hart bei Graz geschlägert,<br />

gerodet sowie riesige Erdmassen<br />

werden verschoben. Nun<br />

wurde auch noch der geschützte<br />

Landschaftsteil zerstört. Im Moment<br />

fährt ein Bagger durch das<br />

Bachbett (!) des Reintalgerinnes<br />

und des Reintalbaches – öffentliches<br />

Wassergut? – und entfernt<br />

Bäume und Pflanzen.<br />

Es ist der wiederkehrende rücksichtslose<br />

Umgang mit diesem<br />

wichtigen, teilweise geschützten<br />

Naturgebiet, der Naturschutzorganisationen,<br />

PolitikerInnen<br />

und AnrainerInnen nun aufschreien<br />

lässt. Und die Behörde<br />

schaut zu. Trotz mehrfacher<br />

Anzeigen und nachweislicher<br />

Straftaten hat die Behörde bis<br />

heute keinerlei Maßnahmen gesetzt,<br />

die illegalen Tätigkeiten zu<br />

ahnden oder zu unterbinden.<br />

Jakob Frey, Bürgermeister<br />

der Gemeinde Hart bei Graz<br />

* * *<br />

Gesund kochen geht anders<br />

Zum Bericht und Kommentar<br />

„Gesunde Ernährung muss in<br />

den Schulen unterrichtet werden“:<br />

Als Vater von zwei Kindern bin<br />

ich regelmäßig mit dem Thema<br />

„gesunde Ernährung“ konfrontiert,<br />

es wird jetzt schon viel dahingehend<br />

in Kindergarten und<br />

Schule unternommen. Leider<br />

kann bei beiden Institutionen<br />

die Zentralküche den hohen<br />

Anforderungen nicht gerecht<br />

werden – zerkochtes Gemüse<br />

war zwar gesundes Gemüse, hat<br />

aber, bis es auf den Teller kommt,<br />

all das Gesunde verloren.<br />

Wenn die Kinder fünfmal in der<br />

Woche von der Zentralküche<br />

solch ein Essen bekommen, ist<br />

es zwar toll, dass gesunde Ernährung<br />

unterrichtet wird, an<br />

übergewichtigen Kindern wird<br />

das nicht viel ändern.<br />

Dieter Seitinger, Graz<br />

Essen in der Schule<br />

Zu denselben Berichten: Richtige<br />

gesunde Ernährung in den<br />

Schulen, Kindergärten oder in<br />

den Schülerhorten wäre nur<br />

dann wirklich möglich, wenn<br />

überall in diesen Einrichtungen<br />

Köche oder Köchinnen am Werke<br />

wären, die das Essen frisch<br />

zubereiten und dann sofort servieren.<br />

Nur dann kann garantiert<br />

werden, dass in dem gut<br />

gemeinten Essen mit möglichst<br />

viel Gemüse die wichtigen Vitamine<br />

enthalten und nicht völlig<br />

zerkocht sind. Man muss der<br />

Zentralküche, die extrem viele<br />

Portionen täglich rausbringen<br />

muss, zugutehalten, dass die<br />

Auswahl für die Schulen und<br />

Horte zwischen Fleisch- und vegetarischen<br />

Menüs gut gemeint<br />

ist, aber nicht umgesetzt werden<br />

kann. Gekocht wird schon<br />

in den frühen Morgenstunden,<br />

bis die Transporter die Essensbehälter<br />

zu den jeweiligen Empfängern<br />

bringen, ist das Gemüse<br />

weder knackig-frisch noch ein<br />

Vitaminspender. Aber es ist sicher<br />

besser als gar nichts. Eine<br />

andere Lösung für die Anforderung<br />

von zigtausend Portionen<br />

gibt es nicht. Ich war Hortkind.<br />

Ich muss sagen, damals war<br />

die Zentralküche ein Ort des<br />

Schreckens und das Essen dementsprechend<br />

gefürchtet. Das<br />

ist lange her und heute ist die<br />

Zentralküche Graz eine Muster-<br />

Massenküche. Aber eben Masse,<br />

da geht keine Klasse.<br />

Josef Kovac, Graz<br />

* * *<br />

Graz, die Fußball-City<br />

Das freute jeden Fußballfreund,<br />

vor allem freut das auch alle<br />

Grazer: Sturm ist derzeit bestens<br />

unterwegs, der Grazer Verein<br />

liegt ganz vorne in der Meisterschaft<br />

und hat jetzt, gegen den<br />

zwar eher enttäuschend spielenden<br />

Fußballmeister Red Bull<br />

Salzburg, den Cup-Sieg geholt.<br />

Das ist wahrlich ein Ding. Damit<br />

hat der neue Trainer Vogel<br />

den Vogel abgescbossen. Und,<br />

das werden die eingefleischten<br />

Sturm-Fans anders sehen, auch<br />

der GAK macht Graz wieder<br />

Freude. Er zieht in der Landesliga<br />

Richtung Meistertitel. Diese<br />

beiden Vereine machen jedenfalls<br />

Graz zu einer Fußball-City.<br />

Manfred Hubmann, Graz<br />

Wartehäuschen<br />

KRITIK. Diese Woche hatten unsere Leser vor allem<br />

Kritik auf den Lippen. Es geht um kaputte Wartehäuschen<br />

und um schmutzige Zebrastreifen.<br />

Zebrastreifen fehlt<br />

–<br />

Geradezu Gefahr im Verzug<br />

sieht die „Grazer“-<br />

Leserin Waltraude Hollerer<br />

in der Grazer Wetzelsdorfer<br />

Straße. Hollerer: „Bei den Haltestellen<br />

der Buslinie 33, auf<br />

der einen Seite Richtung Eggenberg,<br />

auf der anderen<br />

Richtung Jakominiplatz, Höhe<br />

Wetzelsdorfer Straße/Steinäckerstraße,<br />

gibt es einen Zebrastreifen.<br />

Der ist allerdings<br />

nicht nur schmutzig, sondern<br />

bereits vergilbt. Keiner sieht<br />

ihn. Die Autos rasen mit mehr<br />

als 60 km/h dahin, ältere Menschen<br />

haben Angst und trauen<br />

sich nicht drüber. Es wird<br />

nicht kontrolliert. Die Lage ist<br />

brandgefährlich. Nicht warten,<br />

bis was passiert!“<br />

Sauber ist anders<br />

–<br />

Absolut keine Freude<br />

mit dem Zustand der<br />

verschiedenen Abfallkübel in<br />

der Kindermanngasse 12 im<br />

Bezirk Gries hat die „Grazer“-<br />

Leserin Brigitte Jug. Sie<br />

schickte ein Foto und meinte,<br />

sauberes Graz sehe anders<br />

aus. Zu Recht, wie man auf<br />

dem Foto erkennen kann.<br />

Volle Tonnen sind unansehnlich.<br />

SCHERIAU, KK


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

graz 17<br />

muss auf Hilfe warten<br />

Seit Jahren passiert da gar nichts!<br />

–<br />

Keine Freude mit dem<br />

Wartehäuschen an der<br />

Bushalteendstation der Linie<br />

41 am Dürrgrabenweg in<br />

Oberandritz hat die „Grazer“-<br />

Leserin Heidelinde Sorger.<br />

Sorger: „Seit mehr als zwei Jahren<br />

ist das Wartehäuschen kaputt.<br />

Es fehlen die Scheiben, der<br />

ganze Platz ist meist zugemüllt.<br />

Es geschieht nichts. Weder Graz-<br />

Linien noch die Verbund-Linien<br />

reagieren. Beide fühlen sich da<br />

nicht zuständig. Das kann doch<br />

nicht sein.“ Die Leserin hofft,<br />

dass auf diesem Weg irgendjemand<br />

Zuständigkeit spürt und<br />

die Reparatur einleitet.<br />

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18<br />

szene<br />

Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Tolle Schnitte!“<br />

Meinte er die Miss Styria oder die Neapolitanerschnitten?<br />

Mr. Ferrari Heribert<br />

Kasper war bei der Manner-Eröffnung am<br />

Hauptplatz um keinen Schmäh verlegen. LUEF<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Es geht los: Lendplatz wird<br />

JUHU. Ab nächster Woche gibt’s wieder jeden Mittwoch Latino-Live-Musik am Lendplatz. Zur Vorbereitung<br />

ist Musiker Silvio Gabriel mit uns Tanzschritte, Mojito-Rezepte und Spanischkenntnisse durchgegangen.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Nächsten Mittwoch ab 19<br />

Uhr geht es wieder los<br />

mit karibischem Feeling<br />

am Lendplatz: Bereits das achte<br />

Jahr in Folge verwandeln der gebürtige<br />

Kubaner Silvio Gabriel<br />

und seine Band Cuba Libre den<br />

Platz jede Woche aufs Neue in<br />

„Klein-Havanna“, wo zwischen<br />

den Standln ausgelassen getanzt,<br />

Mojito geschlürft, Zigarren geraucht<br />

und lateinamerikanische<br />

Hits gesungen werden. Damit die<br />

Tanzschritte bis nächste Woche<br />

auch sicher sitzen und man die<br />

spanischen Refrains<br />

lautstark mitsingen<br />

kann, anstatt eine<br />

Fantasiesprache<br />

zu nuscheln, hat<br />

uns der Vollblutmusiker<br />

schon mal<br />

seine Kuba-Insidertipps<br />

verraten.<br />

Salsa tanzen<br />

„Das Wichtigste ist, dass man<br />

keine Angst vorm Tanzen hat“, so<br />

Gabriel. „Gerade am Lendplatz<br />

ergibt sich das eigentlich immer<br />

von selbst. Die Stimmung ist so<br />

toll, dass irgendwann niemand<br />

mehr stillstehen kann. Und es gibt<br />

auch immer genug Frauen und<br />

Männer, die keinen fixen Tanzpartner<br />

haben und gerne tanzen<br />

möchten.<br />

Und bei der lockeren Atmosphäre<br />

ist es auch kein Problem, wenn<br />

man alleine tanzt.“<br />

Für alle, die doch auf Nummer<br />

sicher gehen und eine gute<br />

Figur beim Tanzen machen<br />

möchten, gibt es heuer erstmals<br />

Salsa-Workshops im Talianu<br />

(ehemaliges Café Paul). Der Kolumbianer<br />

Carlitos gibt dort jeden<br />

Donnerstag von 19 bis 20 Uhr<br />

Tanzstunden für Anfänger (fünf<br />

Euro Eintritt inkl. Getränkebon).<br />

Danach gibt’s wöchentlich eine<br />

Salsa-Party mit DJ zum Üben.<br />

Der Salsa-Grundschritt ist<br />

leicht erklärt (siehe Grafik rechts).<br />

Die Damen starten mit<br />

dem rechten Fuß<br />

nach hinten, verlagern<br />

ihr Gewicht<br />

dann auf den linken<br />

Fuß und stellen den<br />

rechten schließlich wieder<br />

zurück. Dann heißt es<br />

linker Fuß vor, Gewicht verlagern<br />

und zurück. Die Herren<br />

machen es genau umgekehrt: Sie<br />

starten mit dem linken Fuß nach<br />

vorne und danach mit dem rechten<br />

nach hinten. Wichtig: Dabei<br />

darf der Hüftschwung (auch bei<br />

den Herren!) nicht fehlen!<br />

➙<br />

DAME<br />

➙<br />

➙<br />

HERR<br />


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

szene 19<br />

LUEF, SCHERIAU<br />

Thomas Böck<br />

WIE VIEL EIS ESSEN SIE?<br />

Charly Temmel<br />

Dreimal pro Woche gibt’s beim Kastner-Vorstand<br />

Eis. Das macht er auch gerne selbst aus<br />

Der Eiskönig isst nach wie vor jeden Tag<br />

3 : 7 ein Eis. Am liebsten die Sorte „Monika<br />

gefrorenen Beeren, Milch und Ahornsirup.<br />

Martin“ (Joghurt, Heidelbeere, Schoko)<br />

jetzt wieder Klein-Havanna<br />

Mojito trinken<br />

„In Kuba trinken wir gerne<br />

Mojito, Cuba Libre, Rum oder<br />

Bier“, verrät Gabriel. Für einen<br />

typischen Mojito braucht man<br />

unbedingt frische Minze, Zitronensaft,<br />

Limetten, einen Löffel<br />

braunen Zucker und nicht irgendeinen<br />

Rum, sondern „drei<br />

Jahre alten Havana Club“. „Ein<br />

Mojito ist ein bisschen gemein.<br />

Beim Trinken schmeckt er total<br />

erfrischend, die Wirkung<br />

kommt aber erst später!“, weiß<br />

der Kubaner. „Am besten trinkt<br />

man nicht mehr als einen<br />

oder zwei und testet einmal,<br />

ob man’s<br />

verträgt. Auf<br />

keinen Fall<br />

aber darf<br />

man Rum<br />

mit Bier<br />

mischen.<br />

Das Positive<br />

am nächsten<br />

Tag: Von<br />

Mojito alleine<br />

bekommt<br />

man kein<br />

Kopfweh!“<br />

Zigarren rauchen<br />

Wer sich zur kubanischen Stimmung<br />

auch eine kubanische Zigarre<br />

gönnen möchte, greift laut<br />

Insider am besten zu einer Montecristo,<br />

Robusto, Esplendido<br />

oder Partagás. „Der Rauch muss<br />

aber auf alle Fälle im Mund bleiben“,<br />

rät Gabriel. „Zigarren darf<br />

man nicht inhalieren! Das ist ungesund<br />

und schmeckt auch gar<br />

nicht gut!“<br />

Spanisch singen<br />

Seit acht Jahren spielt die Band<br />

„Cuba Libre“ wöchentlich am<br />

Lendplatz, da haben sie heuer<br />

das Repertoire ein bisschen angepasst.<br />

„Wir spielen klassische<br />

kubanische Nummern wie ,Guantanamera‘,<br />

aber auch moderne<br />

Hits wie ‚Despacito‘ oder Kracher<br />

wie ‚Bamboleo‘, damit die Leute<br />

etwas zum Mitsingen haben“, so<br />

der Bandleader. Damit man tatsächlich<br />

mitsingt und keine Fantasiesprache<br />

nuschelt, haben wir<br />

die Refrains von drei Songs herausgesucht,<br />

die mittwochs sicher<br />

gespielt werden (siehe rechts).<br />

Guantanamera, guajira Guantanamera<br />

Guantanamera, guajira Guantanamera<br />

Guantanamera ist die weibliche Form des Adjektivs zu Guantánamo<br />

und bedeutet „aus Guantánamo stammend“.<br />

Guajira steht in Kuba einerseits für einen Musikstil bzw. einen Tanz,<br />

andererseits aber auch für eine Frau vom Lande bzw. Bäuerin. Guajira<br />

Guantanamera bedeutet also sowohl „Guajira-Lied aus Guantánamo“<br />

als auch „Bäuerin aus Guantánamo“.<br />

Despacito<br />

Quiero respirar tu cuello despacito<br />

Deja que te diga cosas al oído<br />

Para que te acuerdes si no estás conmigo<br />

Despacito<br />

Quiero desnudarte a besos despacito<br />

Firmar las paredes de tu laberinto<br />

Y hacer de tu cuerpo todo un manuscrito<br />

Das Lied handelt von einer romantischen sexuellen Begegnung, die<br />

Sänger Luis Fonsi durch Allegorien ausdrückt. „Despacito” bedeutet<br />

„ganz gemächlich“.<br />

Bamboleo bambolea<br />

Porque mi vida yo la prefiero vivir así<br />

Bamboleo bambolea<br />

Porque mi vida yo la prefiero vivir así<br />

„Ich ziehe es vor, mein Leben so zu leben!“, heißt es<br />

im Refrain des Hits von den Gipsy Kings.<br />

LUEF (6), THINKSTOCK (3)


20 szene<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

E V E N T S<br />

In bester<br />

Gesellschaft<br />

Von Verena Leitold<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Mitarbeit: Vojo Radkovic und<br />

Philipp Braunegger<br />

Pizza & Pasta aus dem Paradies<br />

■ ■ „Wir haben alle Rezepturen auf den Kopf gestellt<br />

und 300 neue Gerichte ausprobiert. Dabei<br />

haben wir viel an Erfahrung dazugewonnen – und<br />

ich etwa fünf Kilo“, scherzte Kastner-Vorstand Thomas<br />

Böck bei der Eröffnung des neuen „Paradiso“.<br />

Zusammen mit Vorstandskollege Martin Wäg und<br />

Paradiso-Chef Christian Wolf lud er im neuen<br />

Restaurant im Paradeishof zu Pizza und Pasta. Da<br />

kamen etwa Formel-1-Legende und Hotelier Helmut<br />

Marko, WKO-Vize Jürgen Roth, Gemeinderat<br />

Klaus Frölich, Puntigam-Bezirksvorsteher Helmuth<br />

Scheuch, Gastronom Albert Kriwetz und<br />

Moderatorin Ulli Glettler.<br />

Paradiso-Chef Christian Wolf (l.) und Kastner-Vorstand<br />

Thomas Böck im neu eröffneten „Paradiso“.<br />

LUEF<br />

Veranstalter Hannes Schalk (l.) und<br />

DJ Reebone beim Auflegen FOTOKUCHL<br />

Feiern über 30<br />

■ ■ „Mit unserer Musik wollen<br />

wir sogar die Coolsten und<br />

Faulsten auf die Tanzfläche bekommen“<br />

– so das Motto des<br />

„Club Thirty“, der jetzt wieder im<br />

Dom im Berg stattfand.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Eiskönig Charly Temmel<br />

(l.) und BM Siegfried Nagl<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Barbara Eibinger-Miedl und<br />

Eberhard Schrempf SCHERIAU (2)<br />

Fein! Alle feierten das Design<br />

■■<br />

Der erste von insgesamt 121 Programmpunkten:<br />

Die Jubiläumsausgabe des Designmonats (es<br />

ist heuer der zehnte) wurde im Joanneumsviertel<br />

von Creative-Industries-Geschäftsführer Eberhard<br />

Schrempf, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl<br />

und Bürgermeister Siegfried Nagl eröffnet. Unter<br />

den Gästen waren da etwa auch WK-Direktor Karl-<br />

Heinz Dernoscheg, Eiskönig Charly Temmel,<br />

Joanneum-Geschäftsführer Wolfgang Muchitsch<br />

und Kunsthaus-Chefin Barbara Steiner. Im Anschluss<br />

wurde der Geburtstag der Veranstaltungsreihe<br />

bei der Designer’s Night mit DJ DSL in der<br />

Helmut-List-Halle anständig gefeiert.<br />

Michelle Manu besuchte Zmuggs<br />

Grazer Kampfkunstschule.<br />

KK<br />

Hoher Besuch<br />

bei Perry Zmugg<br />

■■<br />

Die hawaiianische Kampfkunstexpertin<br />

und Schauspielerin<br />

Michelle Manu besuchte<br />

erstmals und exklusiv die<br />

Kampfsportschule von Weltmeister<br />

Perry Zmugg. Manu<br />

ist Spezialistin in vielen Bereichen,<br />

für Wirtschaft und Regierung<br />

tätig. Hauptaugenmerk<br />

ist es aber, die hawaiianische<br />

Kultur- und Kampfkunst zu<br />

verbreiten. Michelle Manu will<br />

wieder nach Graz kommen.<br />

Literaturhaus feiert Jubiläum<br />

■■<br />

Seit 15 Jahren gibt es das Literaturhaus Graz jetzt -<br />

das musste natürlich auch gefeiert werden. Leiter Klaus<br />

Kastberger lud zum Jubiläumsfest mit den Autoren<br />

Josef Winkler, Franz Schuh und Julya Rabinowich.<br />

Da kamen etwa Landtagspräsidentin Bettina Vollath,<br />

Stadtrat Günter Riegler, Vizedekanin Ineke Mennen<br />

und der langjährige Literaturhaus-Leiter Gerhard Melzer.<br />

Zum Geburtstag schenkte sich das Haus übrigens –<br />

wie könnte es anders sein – ein Buch, eine Publikation.<br />

In „Graz. Mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern an<br />

besondere Orte der Stadt“ verraten etwa Nobelpreisträgerin<br />

Elfriede Jelinek, Clemens Setz, Valerie Fritsch<br />

oder Barbara Frischmuth ihre Geheimplätze.<br />

Präsentation bei der AK: Christian Marczik (l.) und Emil Gruber<br />

weckten mit den Wachtürmen gemischte Gefühle.PACHERNEGG<br />

Feierten Jubiläum im Literaturhaus: Vollath, Winkler, Kastberger,<br />

Rabinowich, Mennen, Schuh und Riegler (v. l.) LUEF<br />

Wachtürme wecken Gefühle<br />

■■<br />

Grenzüberschreitendes im Foyer der Grazer Arbeiterkammer:<br />

Christian Marczik und Emil Gruber präsentierten<br />

gemeinsam mit der AK ein Projekt der Intro-Graz-Spection.<br />

Es ging um Wachtürme, die, schon<br />

totgeglaubt, jetzt an den Grenzen wieder aufgestellt<br />

werden. Britta Lang machte aus dem Projekt „Wachräume“<br />

einen Film, und es gibt ein Buch dazu, welches<br />

ebenfalls das zwei Jahre laufende Projekt dokumentiert.<br />

Bei der Präsentation waren u. a. der Doyen der Grazer<br />

Architekturszene Eugen Gross, Verlegerin Anita<br />

Keiper, die Künstler Markus Wilfling, Lothar Lässer,<br />

Werner Schimpl und Ed Gfrerer. Auch Haubenkoch<br />

Rene Schmeer labte sich am südsteirischen Buffet. Eröffnet<br />

hat AK-Marketing-Chef Marcel Pollauf.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at szene<br />

21<br />

Schmucke Versuchung<br />

■■<br />

Für die Präsentation seiner<br />

neuen Schmuckkollektion lässt<br />

sich Juwelier Hans Schullin<br />

immer etwas Besonderes einfallen:<br />

Nach dem Tesla-Hochspannungslabor,<br />

dem damals<br />

noch nicht eröffneten Science<br />

Tower oder dem Skulpturenpark<br />

in den Vorjahren wurden<br />

die Stücke dieses Mal im<br />

Mausoleum vorgeführt. Unter<br />

dem Titel „Temptation – Versuchung“<br />

führte die Inszenierung<br />

vom Sündenfall von Adam und<br />

Eva über die Erzengel bis zu<br />

leidenschaftlich vorgetragenem<br />

Tango. Nach dem Auftritt<br />

brachten zwei Mönche in braunen<br />

Kutten die Klostersuppe<br />

für die Gäste. Darunter waren<br />

etwa Opernsängerin Natalia<br />

Ushakova oder die Unternehmer<br />

Rudi Roth und Manfred<br />

Herzl.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Versuchung: Juwelier Hans Schullin und Gattin Annemarie (vorne Mitte)<br />

mit ihren Erzengeln bei der Schmuckpräsentation im Mausoleum. GEOPHO<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Ernest Schwindsackl, Alfred Schrott und Bernhard Holter (v. l.) übernahmen die<br />

Eröffnung. Justine Bullner und Willi Gabalier schnitten die Torte an. LUEF, MANNER/NOLL<br />

Manner mag Graz eben<br />

■ ■ „Graz mag man eben“ stand<br />

auf der großen Torte zur Eröffnung<br />

des Manner-Stores am Grazer<br />

Hauptplatz, die von der frischgebackenen<br />

Miss Styria Justine<br />

Bullner und Dancing Star Willi<br />

Gabalier angeschnitten wurde.<br />

Für alle Abergläubischen: Er hatte<br />

die Hand oben. Dafür durfte<br />

sie aber zusammen mit Manner-<br />

Vorstand Alfred Schrott das Band<br />

vorm Geschäft offiziell durchschneiden.<br />

Zur Sicherheit holte<br />

man sich außerdem den Segen<br />

von ganz oben durch Pater Bernhard<br />

Holter. Bei dem schnittigen<br />

Event ließen sich auch viele Promis<br />

blicken: Mr. Ferrari Heribert<br />

Kasper, Mr. Austria 2013 Philipp<br />

Knefz, Sängerin Betty O., Spar-<br />

Chef Christoph Holzer, Gemeinderat<br />

Ernest Schwindsackl, die<br />

Juweliere Klaus Weikhard und<br />

Hans Schullin, Unternehmer<br />

Rudi Roth sowie Beauty-Expertin<br />

Kerstin Zacharias.<br />

Der Abschied vom<br />

Opern-Ballettdirektor<br />

■ ■ „Ein Sommernachtstraum“ war die letzte<br />

große Produktion von Ballettdirektor Jörg<br />

Weinöhl in Graz, der seinen Vertrag nicht verlängert<br />

hatte und mit der neuen Spielzeit von Choreografin<br />

und Tänzerin Beate Vollack abgelöst<br />

wird. Das ließen sich Intendantin Nora Schmid,<br />

Ex-Stadtrat Gerhard Rüsch, die Konsuln Edith<br />

und Johannes Hornig, Redoute-Macher Bernd<br />

Pürcher, Kunsthaus-Chefin Barbara Steiner,<br />

Chirurg Peter Panzenböck und Tänzerin Irena<br />

Panzenböck nicht entgehen.<br />

Die Konsuln Edith und Johannes Hornig<br />

mit Intendantin Nora Schmid (r.)<br />

Ex-Stadtrat Gerhard Rüsch<br />

und Gattin Beate SCHERIAU (3)<br />

Peter u. Irena Panzenböck ließen die<br />

Premiere auch diesmal nicht aus.<br />

KP-Größen Klimt-Weithaler (l.), Krotzer (2. v. r.) und Kahr (r.)<br />

kochten mit den „Cooks of Grind“ u. Marieta Garcia Jordan. KK<br />

Torte & Bolognese als Kapital<br />

■■<br />

Dass „die Menschen vor allen Dingen zuerst essen<br />

müssen, ehe sie Politik treiben können“, meinte<br />

Friedrich Engels einst am Grab von Karl Marx.<br />

Sah man auch bei der Veranstaltung zu Marx’<br />

200. Geburtstag im Volkshaus so, wo die „Cooks<br />

of Grind“ u. a. Marx-Leberkas servierten. Marx’<br />

Werk „Das Kapital“ wurde auch besprochen. Was<br />

ist denn das Kulinarik-Kapital von KP-Klubobfrau<br />

Claudia Klimt-Weithaler? „Bei Festen auf jeden<br />

Fall meine Topfentorte!“ Pikantes Küchen-Kapital<br />

tischt Stadtrat Robert Krotzer auf: „Nix geht über<br />

meine Spaghetti Bolognese!“ Und pssst: In Politkreisen<br />

sind Krotzers „Pasta-Partys“ ein Fixpunkt<br />

im Kalenderjahr.


22 szene<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

DORIANS BLOG<br />

mit Barbara Wussow<br />

Wöchentlich präsentiert TV-Moderator<br />

und Schauspieler Dorian Steidl<br />

im „Grazer“ prominente Österreicher,<br />

die uns ihre ganz persönlichen<br />

Graz-Geschichten verraten.<br />

KK<br />

A<br />

ls Hoteldirektorin<br />

Hanna Liebhold bereist<br />

sie in der TV-Reihe<br />

„Traumschiff“ seit Ostern<br />

dieses Jahres die Weltmeere.<br />

„Ich pendle derzeit zwischen<br />

Japan, Dubai und Hawaii hin<br />

und her!“, erzählt Barbara<br />

Wussow und verzieht dabei<br />

ein wenig die Mundwinkel.<br />

Klar, so eine Rolle ist ein<br />

wahrer Segen für eine Schauspielerin,<br />

aber oft ist sie auch<br />

mehrere Wochen am Stück<br />

weg von zu Hause und ihrem<br />

Mann Albert Fortell. Über die<br />

einsame Zeit auf hoher See<br />

tröstet sich die gebürtige<br />

Münchnerin aber gerne mit<br />

Süßem aus der Steiermark<br />

hinweg. In den 1980er Jahren<br />

trat sie gemeinsam mit ihren<br />

Eltern Ida Krottendorf und<br />

Klausjürgen Wussow in der<br />

Landeshauptstadt auf und<br />

kam dabei erstmals mit den<br />

Grazer Schlossbergkugeln in<br />

Berührung. „Seither bin ich<br />

geradezu süchtig und lasse mir<br />

immer von Freunden eine<br />

Packung mitbringen! Für die<br />

Dreharbeiten am Schiff<br />

genieße ich allerdings nur die<br />

nichtalkoholische Schokovariante!<br />

Bei hohem Seegang<br />

könnte das nämlich üble<br />

Folgen haben!“<br />

Günther Pertoll, Reinhold Holler und Dieter Blankenhorn<br />

(v. l.) präsentierten ihren „Netzwerkwein XVII“. LUEF<br />

So wird Vernissage Party<br />

■■<br />

Die Deutsch-Sisters Carola und Sabrina wissen,<br />

wie man Events gestaltet, und so wurde auch die erste<br />

Solo-Vernissage von Carola Deutsch in der neuen<br />

Bakerhouse Gallery in der Innenstadt schnell zu einer<br />

Party. Rund 250 Gäste waren gekommen, um die Ausstellung<br />

„Come fly with me“ zu sehen. Bilder, die von<br />

Soul und Jazz geprägt sind. Barkeeper Patrick Marchi<br />

servierte u.a. den trendigen Rick Gin. Musik machten<br />

Big-Band-Saxofonist Stefan Kaufmann und Ausnahmetalent<br />

Gunther Schuller am Piano. Zu all der<br />

ausgelassenen Partystimmung trug dann auch noch<br />

der Galerist Klaus Billinger bei, der verkündete, dass<br />

mehr als die Hälfte der Bilder neue Besitzer haben.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Die Immo-Größen Wolfgang Nusshold (l.) und Oswald Held<br />

feierten bei Discolinsky ausnahmsweise hinter der Bar.WE SHOOT IT<br />

Aus der Not wurde Tradition<br />

■■<br />

Mit dem Frost 2016, der den Großteil der Weinernte<br />

frühzeitig vernichtete, hat die Geschichte des<br />

„Netzwerkweins“, bei dem sich drei Weinbauschulen<br />

aus drei Ländern zusammengetan haben, begonnen.<br />

Jetzt wurde sie weitergeschrieben. Das Landesweingut<br />

Silberberg in Gamlitz, das Staatsweingut Weinsberg<br />

im deutschen Baden-Württemberg und Laimburg<br />

in Südtirol haben auch heuer einen Netzwerkwein<br />

produziert. Das Ergebnis – ein Cuvée aus Sauvignon,<br />

Riesling und Gewürztraminer – wurde jetzt von den<br />

Leitern der drei Weinbauschulen in der Grazer Weinbar<br />

„Klapotetz“ präsentiert: Anton Gumpl, Reinhold<br />

Holler, Günther Pertoll und Dieter Blankenhorn.<br />

Klaus Billinger, Tom Lohner, Carola und Sabrina Deutsch<br />

(von links) ausgelassen bei der Vernissage BENEDIKT HAUSHOFER<br />

Immo-Größen hinter der Bar<br />

■ ■ „der Grazer“ und das Kottulinsky luden am Mittwoch<br />

wieder zur 70er und 80er Sause „Discolinsky“.<br />

Hausherr Wolfgang Nusshold nutzte die Gelegenheit,<br />

um seinen Geburtstag zu feiern, und schmiss<br />

sich ausnahmsweise zusammen mit Pluto-Immobilien-Geschäftsführer-Kollege<br />

Oswald Held hinter die<br />

Bar. „Wodka, Gin, Champagner, Wodka und Wodka<br />

werden uns dabei motivieren – es wird die HÖLLE!“,<br />

wussten die beiden schon im Vorhinein. Motiviert<br />

haben aber auch die Hits von Earth, Wind and Fire,<br />

Boney M., den Village People, den Jackson Five,<br />

Sister Sledge und KC and the Sunshine Band. Geliefert<br />

wurden diese von DJ Funky Chicken.<br />

Schauspielerin Barbara Wussow<br />

erzählte Dorian Steidl von<br />

ihrer Leidenschaft für Grazer<br />

Schlossbergkugeln. Die kommen<br />

sogar zum „Traumschiff“-<br />

Dreh nach Hawaii mit.<br />

KK


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at szene<br />

Hermann Schützenhöfer, Juliane Bogner-Strauß, Gerhard<br />

Draxler, Bettina Vollath und Michael Schickhofer (v. l.)SCHÖTTL<br />

Schöne Charity-Aktion<br />

■■<br />

Unter dem Motto „Helfen macht schön“ lud Coiffeur<br />

Christoph Skoff, auch bekannt als Dragqueen<br />

Gloria Hole, zur Charity-Aktion für das Odilien-Institut<br />

in seine „Haarmanufaktur“ am Glockenspielplatz.<br />

Dabei konnten aufgerundet stolze 1000 Euro<br />

gesammelt werden, um eines der Leitprojekte der<br />

Sehbehinderten-Einrichtung, die Erneuerung des Keramikbrennofens<br />

in der Kreativwerkstatt, zu realisieren.<br />

Jetzt übergab Skoff, der sich auch als Testimonial<br />

für die Institutskampagne 2017 zur Verfügung gestellt<br />

hatte, den Scheck an Geschäftsführer Rudolf Zangl.<br />

Promi-Aufmarsch zum TV-30er<br />

■■<br />

Mit einer riesigen Torte, Live-Auftritt von Opus und<br />

unzähligen Promis feierte „Steiermark heute“ seinen<br />

30. Geburtstag. ORF-Steiermark-Landesdirektor Gerhard<br />

Draxler begrüßte da etwa Landeshauptmann<br />

Hermann Schützenhöfer, Vize Michael Schickhofer,<br />

Ministerin Juliane Bogner-Strauß, die Landtagspräsidentinnen<br />

Bettina Vollath und Manuela Khom,<br />

Altbürgermeister Alfred Stingl, Landesrat Johann Seitinger,<br />

Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler, die Stadträtinnen<br />

Elke Kahr und Tina Wirnsberger, Teamchef<br />

Franco Foda, die Holding-Vorstände Wolfgang Malik<br />

und Barbara Muhr sowie Messe-Chef Armin Egger.<br />

Dragqueen und Odilien-Testimonial Gloria Hole übergab<br />

den Scheck an Institutsgeschäftsführer Rudolf Zangl. KK<br />

Topstar trägt<br />

Grazer Brille<br />

23<br />

Schauspielikone Cate Blanchett<br />

mit Grazer Brille in CannesGETTY IMAGES<br />

■■<br />

Nanu! Was hat Schauspielstar<br />

und Zweifach-Oscarpreisträgerin<br />

Cate Blanchett denn<br />

da auf der Nase? Bei den Filmfestspielen<br />

in Cannes, wo sie<br />

in der Jury sitzt, trug sie diese<br />

Woche eine Sonnenbrille der<br />

Grazer Designerin Katharina<br />

Schlager (Andy Wolf).<br />

Mehr Infos auf<br />

www.grazer.at<br />

Judith Schwarz hat zusammen mit Gatten Gerald das „Miss<br />

Cho“ aufgesperrt, wo jetzt Daniel Marg (r.) kocht. KK (2)<br />

„Miss Cho“ hat aufgesperrt<br />

■ ■ „Wenn wir unterwegs sind, gehen wir fast immer asiatisch<br />

essen“, verrät Gastronomin Judith Schwarz. „Wir<br />

lieben die Zuma-Gruppe, die es auf der ganzen Welt<br />

gibt, und waren schon in London, Istanbul, Hongkong,<br />

Dubai, Miami und Las Vegas dort essen.“ Ein eigenes<br />

Sushi-Lokal zu eröffnen, war deshalb schon immer ein<br />

Traum. Diesen hat sie sich jetzt zusammen mit ihrem<br />

Mann Gerald Schwarz im Keller ihres Landhauskellers<br />

erfüllt. Im „Miss Cho“ haben sich die beiden mit dem<br />

Hamburger Daniel Marg, der viele Jahre mit Starkoch<br />

Tim Raue gearbeitet hat, zusammengetan.


24 szene<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

M U S I K<br />

Live on Stage<br />

14. bis 20. <strong>Mai</strong><br />

DO<br />

17<br />

FR<br />

18<br />

SA<br />

19<br />

PETERNELL, KK<br />

Chris Watzik feat.<br />

Ismael Barrios<br />

mit der Show „My<br />

fa vourite english<br />

songs“ am Lendplatz<br />

im Pierre’s. Watzik,<br />

ein Viertel von Solo<br />

zu Viert und der<br />

Ausnahme-Percussionist<br />

Ismael Barrios<br />

führen das Publikum<br />

auf neue Wege. Wer<br />

sich eine Mischung<br />

aus Austropop und<br />

Salsa erwartet, ist am<br />

falschen Dampfer. Es<br />

geht um englischsprachige<br />

Covers, auf<br />

eigene Art und Weise<br />

interpretiert.<br />

Banki Moon. Die<br />

Grazer Band präsentiert<br />

ihre neue EP in<br />

einem Live-Release<br />

im Grazer p.p.c. Die<br />

EP „Sonne“ entstand<br />

gemeinsam mit Christofer<br />

Frank, der u.a.<br />

auch Farewell Dear<br />

Ghost produziert hat.<br />

Thomas Schumacher<br />

und Mischkonsum,<br />

Blockoland<br />

und Feta Chris in der<br />

Postgarage.<br />

Deep Purple: 50 ist<br />

Das Album „Graz 1975“ ist 2014 weltweit erschienen. Das damalige Konzert in der<br />

Liebenauer Eishalle wurde mit dem Rolling Stones Mobile Studio aufgenommen.<br />

Soundtrack für Planetarium<br />

TOP. Der Grazer Musiker<br />

Richard Hasiba alias<br />

„Stan Dart“ hat einen<br />

Soundtrack für Münchner<br />

Planetarium komponiert.<br />

■■<br />

Stan Dart (Richard Hasiba)<br />

verbindet eine langjährige Zusammenarbeit<br />

mit dem European Southern<br />

Observatory (ESO). 2017 im<br />

Oktober konnte Hasiba das noch<br />

im Bau befindliche Planetarium<br />

„Supernova“ in München besichtigen.<br />

Beeindruckt von der Architektur<br />

begann der Grazer einen<br />

Soundtrack für das Planetarium,<br />

das am 28. April <strong>2018</strong> eröffnet wurde,<br />

zu komponieren. Am 25. <strong>Mai</strong><br />

<strong>2018</strong> wird Hasiba alias Stan Dart ein<br />

Live-Konzert im bereits ausverkauften<br />

Planetarium spielen. Der erfolgreiche<br />

Grazer Musiker, Komponist<br />

und Produzent wurde im Februar<br />

<strong>2018</strong> von der ESO zum Musical Ambassador<br />

ernannt. Das Album ist im<br />

Elektronik-Musik-Magazin „BEAT“<br />

das Album des Monats. Ein schöner<br />

Erfolg für den Grazer.<br />

1804-089<br />

Richard Hasiba<br />

alias Stan Dart<br />

in seinem eigenen<br />

Studio KK<br />

Frische und<br />

bunte DESSOUS<br />

und TOY-IDEEN<br />

jetzt bei ORION!<br />

Z. B. CATSUIT<br />

nur 12,95<br />

URKNALL. Vor 50<br />

Jahren im April 1968<br />

wurden Deep Purple<br />

gegründet. Die Geburt<br />

war der Urknall für das<br />

Genre Hard Rock.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Es war Anfang der Siebziger,<br />

als ich in den legendären<br />

Münchner Schuppen „Blow<br />

Up“ geriet. Normalerweise war<br />

dort die Hölle los und spielten die<br />

angesagtesten Bands. Ich war an<br />

einem Montag dort, da war nix<br />

los, kein Live-Konzert, nur Musik<br />

vom Band. Das aber in wuchtiger<br />

Lautstärke aus riesigen Boxen.<br />

Auf einmal kam das kultige Intro<br />

von Deep Purples „Child in<br />

Time“. Das war für mich Wahnsinn,<br />

ein neuer Sound, die in Mark<br />

Juhu...!<br />

ENDLICH WIEDER SEXY FRÜHLING!<br />

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Katalog gratis – www.orion.at


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at szene<br />

25<br />

das neue 30<br />

und Bein gehende Hammond-<br />

Orgel von Jon Lord und die bis<br />

ins „Hohe C“ hinaufreichende<br />

Stimme von Ian Gillan. Für mich<br />

war das eine Sound-Explosion<br />

und bei meiner Rückkehr in Graz<br />

holte ich sofort das bislang beste<br />

Hard-Rock-Album „Deep Purple<br />

in Rock“. Bisher unerreicht.<br />

Ganz am Anfang, als die Band<br />

noch Singles wie „Hush“ herausbrachte,<br />

war es noch nicht<br />

die Hard-Rock-Marke, die Deep<br />

Purple dann geworden ist.<br />

Deep Purple waren öfter in<br />

Graz. Das legendärste Konzert<br />

gab es 1975 in der Liebenauer<br />

Eishalle. Damals war David Coverdale<br />

der Sänger, und Ritchie<br />

Blackmore spielte eines seiner<br />

letzten Konzerte mit Deep Purple.<br />

Das Zerwürfnis zwischen Jon<br />

Lord und Blackmore war nicht<br />

mehr zu kitten. Bei einem gemeinsamen<br />

Abendessen in<br />

einem Grazer Restaurant<br />

gab es, um nur<br />

ein Beispiel zu nennen, einen<br />

Blackmore-Tisch und einen Lord-<br />

Tisch.<br />

Deep Purple war immer eine<br />

angenehme Band. Schön war das<br />

gemeinsame Open-Air mit Status<br />

Quo in Piberstein. Damals spielte<br />

der leider früh verstorbene Andy<br />

Thalhammer mit seiner Gruppe<br />

Vollgas als Vorband. Spannend<br />

war auch das Gespann Deep<br />

Purple und Teenie-Band Echt am<br />

Schwarzlsee.<br />

Deep Purple sind jetzt 50, und<br />

50 ist das neue 30: Zumindest<br />

wenn man den Tourplan <strong>2018</strong> von<br />

Purple ansieht. Konzerte rund um<br />

die Welt. Eine große Tour mit Judas<br />

Priest führt die Band kreuz<br />

und quer durch die USA und Kanada.<br />

Im Juli spielt die Band auf<br />

dem Montreux Jazz Festival, im<br />

Oktober gibt es eine Japan-Tour.<br />

Die Band spielt auch in St. Petersburg,<br />

in Moskau und in<br />

Riga. Graz steht leider<br />

nicht auf dem Plan.<br />

Raphael Wressnig live mit Band in<br />

der Grazer Scherbe<br />

MIRJAM KOCH<br />

Wressnig: Best of<br />

in Doppelshow<br />

■■<br />

Raphael Wressnig & The<br />

Soul Gift Band geben ein<br />

Doppelkonzert in der Grazer<br />

„Scherbe“, und zwar am 16.<br />

und 17. <strong>Mai</strong>. Die Doppelshow<br />

startet mit einem „Best of“ der<br />

Soul Gift Band. Die charismatische<br />

Sängerin Sabine Stieger<br />

wird die heißesten Nummern<br />

der letzten drei Wressnig-<br />

Alben bringen. Am zweiten<br />

Abend gibt es einen Vorgeschmack<br />

auf das neue Album<br />

von „Let’s get funky“. Der Grazer<br />

war dafür in L.A.<br />

Drei skurrile<br />

Tanten erobern<br />

ab 17. <strong>Mai</strong> die<br />

Bühne des Grazer<br />

Next Liberty.<br />

<br />

LUPI SPUMA<br />

Ein Tohuwabohu: Die<br />

Tanten im Next Liberty<br />

KASSENSCHLAGER. Mit „Die Tanten“ hat ein Kassenschlager<br />

aus den Niederlanden am 17. <strong>Mai</strong> im Next Liberty Premiere.<br />

Auf die letzte<br />

Premiere dieser<br />

Spielzeit<br />

kann man sich gar<br />

nicht genug vorfreuen,<br />

denn da erwartet<br />

alle Freunde<br />

der gelungenen<br />

Komödie mit<br />

„Die Tanten“ ein<br />

wild-witziges<br />

Familientreffen<br />

mit skurrilen<br />

Charakteren<br />

und pointiertem<br />

Schlagabtausch.<br />

Ein internationaler Kassenschlager<br />

aus den<br />

Niederlanden, bei dem<br />

garantiert kein Auge trocken<br />

bleibt.<br />

Ab dem 17. <strong>Mai</strong> erobern<br />

drei skurrile Tanten<br />

die Bühne des Next<br />

Liberty bzw. die bis dahin<br />

eher triste Welt ihres<br />

skeptischen Neffen<br />

Joris und sorgen dabei<br />

mit herrlich-absurder<br />

Komik, knallenden Türen<br />

sowie gelungenen<br />

Verkleidungen und Verwechslungen<br />

für ein gehöriges<br />

Verwandtschafts-<br />

Tohuwabohu, das zeigt:<br />

Auch wenn eine Familie<br />

vielleicht noch so schräg<br />

ist, kann man doch froh<br />

sein, so etwas wie eine<br />

Familie zu haben.<br />

„Keine Sorge, deine<br />

Tante Cunera wird<br />

den Laden wieder in<br />

Schwung bringen. Ich<br />

bin nämlich aus ganz<br />

anderem Holz geschnitzt<br />

– aus dauerhaftem,<br />

steinhartem Eisenholz“,<br />

verspricht etwa Tante<br />

Cunera.<br />

Die Tanten, aus dem<br />

Niederländischen von<br />

Sarit Streicher und<br />

Matthias Grön, Premiere<br />

am 17. <strong>Mai</strong>, Next Liberty,<br />

Beginn ist um 18<br />

Uhr.


eco<br />

Daniel Windisch<br />

26<br />

daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Alle Menschen in der Steiermark sollen<br />

ein gutes Leben führen können, dort,<br />

wo sie wohnen und leben möchten.“<br />

Vize-LH Michael Schickhofer will alle steirischen<br />

Regionen fit für die Zukunft machen. MANG<br />

Autoritäre Chefs<br />

sind out, flexibles<br />

Arbeiten ist in<br />

Viele Betriebe können sich schon wegen des Fachkräftemangels einen autoritären Führungsstil nicht mehr leisten. THINKSTOCK<br />

S E R V I C E<br />

Kurz<br />

und bündig<br />

Brezina im Murpark<br />

Am vergangenen Freitag<br />

machte Kinderbuch-Erfolgsautor<br />

Thomas Brezina im<br />

Rahmen des „Long Fridays“ im<br />

Grazer Murpark Station. Zahlreiche<br />

Fans kamen, um Brezinas<br />

Lesung aus seinem aktuellen<br />

Bestseller „Knickerbocker4Immer<br />

– Alte Geister ruhen unsanft“<br />

zu verfolgen und sich ein<br />

Autogramm zu holen.<br />

Viele junge Fans strömten zu Thomas<br />

Brezina in den Murpark. MURPARK<br />

Sportlich: Am 6. Juni findet in Graz<br />

der Start-up-Run statt.<br />

THINKSTOCK<br />

Laufen für Start-ups<br />

Ein Sport-Event speziell für<br />

Start-ups geht am 6. Juni in<br />

Graz in Szene: der Start-up-Run<br />

der Jungen Wirtschaft Steiermark.<br />

Jungunternehmen und<br />

deren Mitarbeiter, aber auch<br />

Partner, Freunde und Familien<br />

können bei der Laufveranstaltung<br />

über 4,5 Kilometer mitmachen.<br />

Gelaufen wird in Dreier-<br />

Teams, Start ist um 19 Uhr in der<br />

Herbersteingasse 4 in Eggenberg.<br />

Im Vordergrund sollen laut<br />

Veranstaltern Spaß und Teamwork<br />

sowie die Freude an der<br />

Bewegung stehen.<br />

Abnehmferien<br />

Die „wissenschaftlich begleiteten<br />

Abnehmferien“, kurz „wibaf“,<br />

wo 9- bis 16-Jährige ihre Fitness<br />

verbessern und gesundes Essen<br />

„lernen“ können, finden heuer von<br />

8. bis 27. Juli und von 29. Juli bis 17.<br />

August in Bad Gleichenberg statt.<br />

Veranstalter ist die Jugendorganisation<br />

ÖJAB, das wissenschaftliche<br />

Know-how kommt von der FH Joanneum.<br />

Die Teilnahme kostet für<br />

drei Wochen 1396 Euro, Zuschüsse<br />

von Krankenkassen und Land<br />

Steiermark sind möglich. Infos gibt<br />

es auf www.abnehmferien.at oder<br />

telefonisch unter 03159/417 00 51.<br />

Sport und Spaß für Jugendliche<br />

bieten die Abnehmferien.<br />

ÖJAB<br />

Die Kunst der Kommunikation steht<br />

im Zentrum des Kollegs. THINKSTOCK<br />

Neues Uni-Kolleg<br />

Seit mehr als 40 Jahren gibt es an<br />

der Grazer Karl-Franzens-Uni<br />

den Medienkundlichen Lehrgang.<br />

Ab Herbst ist alles neu: Mit dem<br />

berufsbegleitenden Kommunikationskolleg<br />

wollen die Leiter<br />

Helmut Jungwirth und Elisabeth<br />

Holzer vor allem Soziale Medien<br />

und moderne Kommunikationsformen<br />

stärker berücksichtigen.<br />

Mit dabei sind prominente Vortragende<br />

wie ORF-Mann Oliver<br />

Zeisberger. Start des Kommunikationskollegs<br />

ist am 28. September,<br />

Anmeldungen sind bis 7. September<br />

möglich.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

eco 27<br />

➜<br />

TEURER<br />

THINKSTOCK (2)<br />

Bier +3,1 %<br />

Passionierte Biertrinker mussten im<br />

Laufe des letzten Jahres einen Preisanstieg<br />

beim Gerstensaft schlucken.<br />

Teppiche –0,6 %<br />

Auch wenn das Minus hauchdünn<br />

ausfällt: Teppiche und andere Bodenbeläge<br />

wurden zuletzt günstiger.<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

UMFRAGE. Fachkräftemangel und selbstbewusstere Mitarbeiter führen in<br />

vielen Betrieben zu einem Wandel bei Arbeitszeit und Führungskultur.<br />

Den radikalen Wandel der<br />

Arbeitswelt spüren zunehmend<br />

auch kleine und<br />

mittlere Betriebe. Wie stark diese<br />

Veränderung schon eingesetzt hat,<br />

zeigt jetzt eine Befragung von 213<br />

Führungskräften mittelständischer<br />

Unternehmen, durchgeführt vom<br />

internationalen Coachingunternehmen<br />

Beitraining, das auch in<br />

Graz eine Niederlassung hat.<br />

Der viel zitierte Fachkräftemangel<br />

ist derzeit für die KMU-Chefs<br />

das größte Problem, 67 Prozent der<br />

Befragten sind davon betroffen.<br />

Jeweils mehr als 40 Prozent berichten,<br />

dass ihre Mitarbeiter flexiblere<br />

Arbeitszeitmodelle, bessere Unternehmensleistungen<br />

und weniger<br />

autoritären Führungsstil verlangen.<br />

Den Mitarbeitern kommt dabei zugute,<br />

dass sich durch den Fachkräf-<br />

Den Design Guide gibt’s im Apple<br />

Store und im Google Play Store.<br />

App lotst durch<br />

Designmonat<br />

■■<br />

Zum noch bis 3. Juni laufenden<br />

10. Designmonat Graz gibt<br />

es diesmal auch den passenden<br />

„Design Guide Graz“. In Kooperation<br />

mit Creative Industries<br />

Styria vom Grazer Unternehmen<br />

Aionav Systems entwickelt, liefert<br />

die Smartphone-App Navigation<br />

und Infos zu 28 Grazer Shops<br />

und Hotspots in den Bereichen<br />

Fashion & Accessoires, Food &<br />

Lifestyle, Hotels & Bars sowie Urban<br />

Living. Das Programm „Design<br />

in the City“ präsentiert im<br />

Designmonat zudem 34 Shops<br />

und einen Veranstaltungsguide.<br />

DESIGN GUIDE GRAZ/AIONAV SYSTEMS AG<br />

temangel der Arbeitsmarkt in vielen<br />

Berufen zugunsten der Arbeitnehmer<br />

verschoben hat. Folglich müssen<br />

Unternehmen qualifiziertem<br />

Personal mehr bieten als früher.<br />

Die Mitarbeiter sind anspruchsvoller<br />

und wollen Beruf, Familie<br />

und Freizeit besser unter einen Hut<br />

bringen. Viele der befragten Unternehmer<br />

und Führungskräfte haben<br />

darauf bereits reagiert: 52 Prozent<br />

bieten vermehrt Weiterbildungsmaßnahmen<br />

an, jeweils 48 Prozent<br />

setzen auf flexiblere Arbeitszeiten<br />

und eine neue Führungskultur.<br />

38 Prozent haben Strukturen und<br />

Hier archien umgebaut, 37 Prozent<br />

Möglichkeiten für dezentrales Arbeiten<br />

(z. B. Arbeiten von zuhause<br />

aus) geschaffen.<br />

Dass starre Hierarchien von<br />

Projektführung abgelöst werden,<br />

erwarten 87 Prozent der Chefs. 70<br />

Prozent glauben, dass das Arbeiten<br />

in dezentralen Teams bald eine<br />

Selbstverständlichkeit sein wird. 84<br />

Prozent der Befragten sind überzeugt,<br />

dass Führungskräfte einen<br />

Teil ihrer „Macht“ abgeben werden.<br />

70 Prozent wollen daher das eigene<br />

Führungsverhalten überdenken.<br />

„Arbeitnehmer werden sich zunehmend<br />

an Unternehmern und<br />

Führungskräften orientieren, die<br />

den Wandel als Chance begreifen<br />

und ihre Führungskultur den neuen<br />

Strukturen anpassen“, sagt Andreas<br />

C. Fürsattel, Geschäftsführer<br />

von Beitraining International. „Führungskräfte<br />

brauchen daher Ansätze<br />

und Methoden, um unter den<br />

geänderten Rahmenbedingungen<br />

erfolgreich Mitarbeiter führen und<br />

motivieren zu können.“ DAW<br />

Ehrung für Wirtinnen<br />

■■<br />

Alle zwei Jahre vergibt die<br />

Sparte Tourismus der steirischen<br />

Wirtschaftskammer die „Goldene<br />

Wirtinnenrose“. Mit dieser<br />

Auszeichnung werden Gastronominnen<br />

geehrt, die sich besondere<br />

Verdienste um die steirische<br />

Gastlichkeit erworben haben.<br />

Voraussetzung: Die betreffenden<br />

Wirtinnen müssen mindestens<br />

30 Jahre in der Gastronomie tätig<br />

gewesen sein. Mehr als 40<br />

Wirtinnen aus dem gesamten<br />

Steirerland wurden heuer ausgezeichnet,<br />

darunter mit Adelheid<br />

Haas, Gertrude Paul und Marianne<br />

Just auch drei Grazerinnen.<br />

Wirtschaftslandesrätin Barbara<br />

Eibinger-Miedl, Gas tronomie-<br />

Fachgruppen-Obmann Klaus<br />

Friedl, Tourismus-Fachgruppen-Vizeobmann<br />

Johann<br />

Spreitzhofer, Wirtschaftskammer-Graz-Regionalstellenleiter<br />

Viktor Larissegger und Wolfgang<br />

Krainer, Bezirksvorsteher<br />

von Lend, gratulierten den Preisträgerinnen.<br />

Viktor Larissegger, Wolfgang Krainer, Adelheid Haas, Gertrude und Alois Paul,<br />

Marianne Just, Barbara Eibinger-Miedl, Johann Spreitzhofer und Klaus Friedl (v. l.)<br />

HANNES LOSKE/ARTIGE BILDER<br />

So sieht der geplante Drohnen-<br />

Rucksack von Northland aus.NORTHLAND<br />

Neuer Rucksack<br />

■■<br />

Der Grazer Outdoor-Hersteller<br />

Northland beschreitet neue<br />

Finanzierungswege: Via Crowdfunding-Plattform<br />

Kickstarter<br />

will man bis November Geld für<br />

einen neuen Drohnen-Rucksack<br />

zusammenbekommen.<br />

Der multifunktionelle Rucksack<br />

soll vor allem Kunden ansprechen,<br />

die mittels Drohnen Luftaufnahmen<br />

machen wollen<br />

Knapp-Manager H. Robosch (l.) und<br />

Victorinox-Chef C. Elsener KNAPP AG<br />

Knapp angelt sich<br />

Großauftrag<br />

■■<br />

Das Logistikunternehmen<br />

Knapp mit Sitz in Hart bei Graz<br />

hat vom Schweizer Taschenmesser-Hersteller<br />

Victorinox<br />

den Zuschlag für eine schlüsselfertige<br />

Automatisierungslösung<br />

für das neue Europa-<br />

Verteilzentrum in der Nähe der<br />

Victorinox-Zentrale in Ibach-<br />

Schwyz bekommen. Knapp<br />

wird das Zentrum unter anderem<br />

mit Shuttle-Technologie<br />

ausstatten, das System KiSoft<br />

von Knapp soll für optimale<br />

und effiziente Abläufe im neuen<br />

Logistikzentrum sorgen.


viva<br />

redaktion@grazer.at & 0 316 / 23 21 10<br />

28<br />

Ich bin stolz, dass mich<br />

meine Kinder als ihre Mama<br />

ausgewählt haben.“<br />

Für Kepka-Hutmacherin Karin Krahl-Wichmann<br />

war ihr Familienglück Schicksal. K&Ö<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

So schaffen’s die Promimamas<br />

LIEB. Zum Muttertag haben wir Grazer Promimamas gefragt, wie sie Job und Familie unter einen Hut<br />

bringen, was sie sich von ihrer Mutter abgeschaut haben und was sie jetzt ganz anders machen. VENA<br />

Gastrounternehmerin Kathrin Paar<br />

Meine Tochter ist die Beste, weil sie mich jeden<br />

Tag mit ihrer Liebe überhäuft, ihr Lachen und<br />

ihr Glück machen mich zu einem glücklichen und<br />

zufriedenen Menschen! Es ist perfekt für uns, dass<br />

wir mit meinen Eltern in einem Haus leben und sich<br />

dort auch unsere Firma befindet. So bin ich immer<br />

für Emilia da und kann auch meine Arbeit erledigen.<br />

Von meiner Mutter habe ich mir die Fürsorge und<br />

den Familiensinn abgeschaut. Bis jetzt mach ich<br />

nicht viel anders als sie – aber schauen wir mal, wie<br />

ich mich verhalte, wenn meine Emilia in die Pubertät<br />

kommt!“<br />

Tochter Emilia ist 5 Jahre alt.<br />

Gastronomin Herti Grossauer<br />

Ich sehe Familie und Beruf als großes Ganzes,<br />

grenze nichts aus, sondern verbinde beides<br />

miteinander. Von meiner Mutter hab ich mir<br />

abgeschaut, das Leben auch zu genießen und die<br />

Familie an erste Stelle zu rücken.“<br />

Sissi ist 6, Franz 5 und Heinz 1 Jahr alt. Und im<br />

August kommt das vierte Baby!<br />

Campus-02-Rektorin Kristina Edlinger-Ploder<br />

Wir sind als Patchwork-Familie organisiert,<br />

und alle bemühen sich, da zu sein, wenn<br />

es notwendig ist. Es freut mich sehr, dass wir es<br />

bis dato geschafft haben, jeden Konflikt ohne<br />

Verwundung auszutragen und uns gegenseitig<br />

zu unterstützen. Das Gefühl zu vermitteln, egal,<br />

was passiert, man steht an der Seite und ist da,<br />

wenn die Kinder es brauchen – das habe ich mir<br />

von meiner Mutter abgeschaut.“<br />

Sohn Konstantin ist 17, Tochter Johanna 16 Jahre alt.<br />

Hutmacherin Karin Krahl-Wichmann<br />

Als selbstständig berufstätige Mutter funktioniert<br />

es nur mit einem Zusammenspiel von Familie,<br />

Freunden und einem perfekten Zeitmanagement,<br />

um alles unter einen Hut zu bekommen. Ausdauer<br />

und Durchhaltevermögen hab ich von meiner eigenen<br />

Mutter. Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit<br />

schenken in Form von bedingungsloser Liebe – das<br />

mach ich jetzt anders als sie.“<br />

Magdalena ist 8, Victoria Elisabeth 14 Jahre alt.<br />

Designerin Lena Hoschek<br />

Ich gehe total in der Rolle als Mama auf! Manchmal ist es gar nicht so einfach,<br />

alles unter einen Hut zu bringen. Wenn man selbst flexibel ist und sich die Zeit<br />

nimmt für das, was wichtig ist, geht es aber irgendwie. Ich liebe meinen Job<br />

und ich liebe natürlich auch meine Familie! Mein Mann ist mir eine sehr<br />

große Unterstützung und Johann ist oft auch einfach dabei. Und er inspiriert<br />

mich. Im Herbst eröffne ich einen Store mit Babysachen in Wien,<br />

da es so schwierig ist, schöne Babysachen oder Babybettwäsche<br />

zu bekommen. Und ich möchte auf alle Fälle noch mehr Kinder –<br />

Johann braucht unbedingt Geschwister!“<br />

Sohn Johann ist 9 Monate alt.<br />

LUPI SPUMA, KK (4)


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

viva 29<br />

➜<br />

IN<br />

THINKSTOCK (2)<br />

Der Mama Zeit schenken<br />

Blumen, Schokolade und Co sind das eine.<br />

Am Muttertag geht es aber vor allem<br />

darum, gemeinsam Zeit zu verbringen.<br />

Anonyme Mütter, die ihre Kinder zur Adoption gaben, outen sich nicht. Sie<br />

tragen eine schwere Last, verbunden mit Einsamkeit und Ängsten. THINKSTOCK<br />

Nachricht schreiben<br />

Heute reicht ein SMS für die Mama nicht<br />

aus! Tratschen, spazieren gehen, gemeinsam<br />

essen sollte am Programm stehen.<br />

OUT<br />

➜<br />

Mama ohne Kind<br />

SCHATTENMÜTTER. Für diese Mütter ist der Muttertag<br />

eher traurig. Sie haben ihre Kinder abgegeben.<br />

■■<br />

Für diese Mütter ist der heutige<br />

Muttertag ein schwieriger Tag.<br />

Sie sind sogenannte „Herkunftsmütter“.<br />

Mütter, die ihre Babys<br />

anonym zum Beispiel in einer<br />

Babyklappe abgegeben und fremden<br />

Eltern überantwortet haben.<br />

Diese vergessenen Mütter haben<br />

auch einen Ehrentag. Er nennt sich<br />

„Birthmother’s Day, Tag der Herkunftsmutter“,<br />

und der wird seit<br />

1990 immer am Samstag vor dem<br />

Muttertag begangen. Gegründet<br />

wurde dieser Tag von einer Gruppe<br />

abgebender Mütter in Seattle (Washington).<br />

An diesem Tag tauschen<br />

sich diese Mütter aus und versuchen<br />

sich gegenseitig zu stärken.<br />

Christa Pletz, Kontaktstelle Anonyme<br />

Geburt – Babyklappe, Caritas<br />

Graz: „Aus unseren Erfahrungen<br />

mit anonymen Müttern heraus<br />

glauben wir, dass es wichtig wäre,<br />

diesen Tag auch bei uns einzuführen,<br />

um Herkunftsmütter und ihre<br />

Situation sichtbar zu machen.“<br />

Seit 2001 besteht in Österreich<br />

für schwangere Frauen in Notsituationen<br />

die Möglichkeit einer anonymen<br />

Geburt oder die Abgabe an<br />

der Babyklappe. Seit damals gab es<br />

134 anonyme Geburten in der Steiermark.<br />

Im Vorjahr gab es in Graz<br />

sechs, heuer bislang drei anonyme<br />

Geburten. Die Mütter, die sich<br />

nicht outen, sind im Durchschnitt<br />

25 Jahre alt. Dabei wollten diese<br />

Mütter ihren Kindern ein besseres<br />

Leben ermöglichen. Sie haben mit<br />

der Babyabgabe die wohl schwerste<br />

Entscheidung ihres Lebens getroffen.<br />

VOJO RADKOVIC


30 viva<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Leichtigkeit des<br />

Duftes von Rosen<br />

GEFÜHLVOLL. Wie sich Leichtigkeit einer besonderen<br />

Rose in Verbindung mit Parfüm zu einem Fotokunstwerk<br />

fügen, ist als Auslagenkunst in Graz zu sehen.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Alles neu macht der <strong>Mai</strong>.<br />

Das gilt auch für die<br />

Jahres-Auslagen-Kunstgestaltung<br />

in der Grazer Parfümerie<br />

Dr. Ebner in der Kaiserfeldgasse.<br />

Neu im <strong>Mai</strong> ist die<br />

Kulturauslage mit einem Werk<br />

der Grazerin Antonia Petrova,<br />

die unter dem Namen „Petrova<br />

Pictorials“ ihre Fotoarbeiten<br />

macht. Die Geschäftsführer der<br />

Parfümerie Ilona und Michael<br />

Eitel haben für den Wonnemonat<br />

<strong>Mai</strong> das Thema Duft und<br />

Emotion ausgerufen.<br />

Besondere Rose<br />

Und Antonia Petrova, die 2014<br />

das Playboy-Playmate für den<br />

Monat Dezember war, hat die<br />

Aufgabe mit viel Gefühl erfüllt.<br />

Petrova: „Ich war von dem<br />

Parfüm, in dessen Mittelpunkt<br />

eine ganz besondere Rose steht,<br />

inspiriert und habe versucht,<br />

das Bild in die Gesamtansicht<br />

der Auslage harmonisch einzubetten.<br />

Dem Parfüm Sisley Izia<br />

entsprechend, habe ich die ballonartige<br />

Flakon-Form gewählt.“<br />

Die besondere Rose, von der<br />

hier die Rede ist, ist eine Kreation<br />

der Familie Sisley in Frankreich.<br />

Petrova: „Der blumige Rosenduft<br />

dieses Parfüms hat eine angenehme<br />

Leichtigkeit an sich, es<br />

ist, wie wenn man an einer guten<br />

Rose riecht und dabei die Augen<br />

schließen muss. Auch bei der<br />

ersten Begegnung mit dem leicht<br />

süßlichen Parfümduft schließt<br />

man angetan die Augen.“<br />

Petrova arbeitet als Grafikerin.<br />

Unter dem Namen „Petrova Pictorials“<br />

designt sie ihre Fotos. Die<br />

aufregende Zeit als Playboy-Playmate<br />

hat sie hinter sich gelassen.<br />

Petrova: „Es war ein Kennenlernen<br />

der Beauty-Welt und eine<br />

Erfahrung, die ich gemacht habe.“<br />

Vorschau auf den Monat Juni:<br />

Da heißt das Thema ganz einfach<br />

nur Männer. Bildlich dazu etwas<br />

einfallen lassen wird sich der Fotograf<br />

Michael Schnabl.<br />

Ilona Eitel (l.) und<br />

Antonia Petrova<br />

vor der Auslage<br />

<br />

FOTO


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at viva<br />

31<br />

Reha mit Roboter-Technik<br />

THERAPIE. Mit „Home-<br />

4Motion“ hat in Graz ein<br />

neuartiges Reha-<br />

Zentrum eröffnet.<br />

Das erste Trainingszentrum<br />

für robotikgestützte Therapie<br />

Österreichs wurde jetzt<br />

in Graz eröffnet. „Home4Motion“<br />

in der Steinfeldgasse 63 setzt dort<br />

an, wo die stationäre Rehabilitation<br />

aufhört – hier können Patienten ihre<br />

mühsam wieder erlernten Fähigkeiten<br />

weiter trainieren, um sie nicht<br />

rasch wieder zu verlieren.<br />

Gegründet wurde „Home4Motion“<br />

von Florian Zupan, Martin<br />

Weißensteiner, Andreas Perstling<br />

und Pascale Schneider – das Quartett<br />

vereint praktische Therapeutenerfahrung<br />

mit technischem Knowhow.<br />

So ist Zupan für den Grazer<br />

Medizintechnik-Hersteller Tyromotion<br />

tätig, im Trainingszentrum<br />

kommen daher auch neueste Geräte<br />

zum Einsatz. 300.000 Euro wurden<br />

investiert, künftig will man das<br />

Modell in ganz Österreich anbieten.<br />

„Home4Motion“ schließt laut<br />

Weißensteiner die „Lücke zwischen<br />

spezialisierten Reha-Kliniken, die<br />

aufgrund ihrer Kostenstruktur ein<br />

Intensivtraining mit modernen Geräten<br />

nur über einen sehr kurzen<br />

Zeitraum anbieten können, und<br />

selbstständigen Physiotherapeuten,<br />

die jedoch nicht über die effektiven<br />

robotik- und computergestützten<br />

High-Tech-Geräte verfügen“.<br />

Nutzen können das Trainingszen-<br />

A. Perstling,<br />

F.<br />

Zupan, M.<br />

Weißensteiner<br />

und P.<br />

Schneider<br />

(v. l.)<br />

im neuen<br />

Trainingszentrum<br />

HOME4MOTION<br />

trum Menschen jeden Alters, Kinder<br />

wie Senioren, Interessierte können<br />

ein unverbindliches Beratungsgespräch<br />

vereinbaren. Therapiert werden<br />

verschiedenste Bewegungseinschränkungen,<br />

etwa bei Multipler<br />

Sklerose, Parkinson, Querschnittslähmung,<br />

Muskelschwäche oder<br />

nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-<br />

Trauma und Bandscheiben-OP. Gerade<br />

für solche Patienten sei ein auf<br />

die stationäre Reha folgendes Training<br />

wichtig, bestätigt die Grazer<br />

Neurologin Petra Pühringer. DAW


32 viva<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Juhu! Wir fahren ins<br />

Feriencamp<br />

Ferienspaß im Feriencamp.<br />

Action ist angesagt, fad gibt’s<br />

nicht.<br />

SHUTTERSTOCK.COM/KZENON, THINKSTOCK


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at viva<br />

33<br />

ERLEBE DEN SOMMER<br />

DEINES LEBENS. Allen<br />

Unkenrufen zum Trotz:<br />

Feriencamps liegen<br />

nach wie vor im Trend<br />

und wir sagen, warum.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Ferien sind grundsätzlich<br />

super, sie können aber auch<br />

schnell fad werden. Da<br />

empfiehlt sich dann, eines der<br />

vielen Ferienlager auszuwählen,<br />

um dort sicher den Sommer des<br />

Lebens zu erleben.<br />

In Feriencamps ist Langeweile<br />

kein Thema. Spaß und Abenteuer<br />

sind angesagt. Die Angebote der<br />

verschiedenen Organisationen<br />

sind vielfältig. Man hat die Auswahl<br />

zwischen Ferien an einem<br />

See, etwa in Kärnten am Wörthersee<br />

im Ferienparadies Sekirn<br />

der Kinderfreunde oder mit Kinderland<br />

am Turner See. Es gibt<br />

Ferien am Meer in Italien, wie<br />

das Kinderfreundecamp in Ma­<br />

rina Julia. Mit der Evangelischen<br />

Jugend kann man unter anderem<br />

in Kroatien klettern, in Graz<br />

Stadtabenteuer erleben. Oder<br />

aber man probiert wissenschaftlich<br />

begleitete Abnehmferien des<br />

ÖJAB.<br />

Die Auswahl ist groß. Das Prinzip<br />

ist überall das gleiche: Es<br />

geht um Gemeinschaftserlebnis,<br />

um Abwechslung, um Sport und<br />

Action. Man lernt neue Freunde<br />

kennen. Ein romantisch knisterndes<br />

und loderndes Lagerfeuer<br />

am See ist oft aufregender als<br />

jedes Computerspiel.<br />

Abseits von Handy und Tablets<br />

wird in Feriencamps viel<br />

geboten. Highlights sind auch<br />

die diversen Abendshows. Da<br />

stehen heiße Discoabende oder<br />

kreative Mottopartys genauso<br />

am Programm wie unterhaltsame<br />

Shows oder ein spannender<br />

Kinoabend. Weder Facebook<br />

noch Snapchat können eine coole,<br />

nicht zu anstrengende Nachtwanderung<br />

bieten, an die das<br />

bereits erwähnte Lagerfeuer anschließen<br />

könnte.<br />

Sobald die Sonne aufgeht, startet<br />

jeden Tag der Sommer deines<br />

Lebens, und sobald die Sonne<br />

wieder untergeht, geht auch die<br />

Party los. Sommer, Sonne, Kinderlachen,<br />

auf geht’s ...<br />

6-15<br />

für Kinder im Alter von<br />

SOMMERHITS<br />

FÜR COOLE KIDS<br />

Jahren<br />

Komm mit ins FerienlaND!<br />

Spiel<br />

Spass<br />

Action<br />

Abenteuer<br />

Vollpension in unserem Feriendorf<br />

am Turnersee in Kärnten<br />

Teilnahme an allen Programmen<br />

Betreuung durch ein qualifiziertes Team<br />

Hin- und Rückreise mit Bussen<br />

(verschiedene Einstiegsmöglichkeiten)<br />

zusätzliche Angebote:<br />

Reit- oder Actionwoche<br />

FÖRDERUNG möglich!<br />

Feriendorf Turnersee<br />

8. Juli bis 11. August <strong>2018</strong><br />

Auskunft und Anmeldung:<br />

0316/82 90 70 • office@kinderland-steiermark.at<br />

www.kinderland-steiermark.at


34 anzeige<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Die schönsten Gastgärten in Graz<br />

Ab ins Freie. Nun sind sie da, die Sonnenstrahlen. Gastgärten gibt es in Graz ja viele, aber<br />

in manchen lässt es sich besonders schön genießen und sie laden uns zum Verweilen ein!<br />

Es ist die Zeit, nach der<br />

wir uns das ganze Jahr<br />

sehnen: warme Temperaturen,<br />

leichte Kleidung,<br />

sonniges Gemüt, das Gefühl<br />

der Leichtigkeit und Abende<br />

mit Freunden im Freien – die<br />

Gastgarten-Saison!<br />

Für viele Grazer sind Gastgärten<br />

das zweite Wohnzimmer,<br />

sie sind Oasen der Ruhe<br />

und Erholung, in die man sich<br />

gerne zurückzieht – alleine,<br />

um sich nach getaner Arbeit<br />

bei einem guten Glaserl oder<br />

einem kulinarischen Leckerbissen<br />

in den Feierabend<br />

zurückzuziehen. Oder mit<br />

Freunden: ein gemeinsamer<br />

lauer Sommerabend in einem<br />

schönen Gastgarten – eine<br />

neue Bekanntschaft treffen<br />

und Frühlingsgefühle aufkommen<br />

lassen. Oder einfach<br />

dem altbewährten Mädelsquatsch<br />

seinen Lauf lassen.<br />

Die Grazer sind übrigens in<br />

einer ganz besonderen Lage<br />

dreizehn by Gauster<br />

– die Gastgartendichte in<br />

der Innenstadt ist hoch wie<br />

in kaum einer anderen österreichischen<br />

Stadt. Ideal<br />

auch zum Sehen und Gesehen-Werden<br />

– klar, man stellt<br />

sich ja gelegentlich auch gern<br />

einmal in die Auslage. Nichts<br />

eignet sich da besser als einer<br />

unserer schönen Gastgärten.<br />

Oder: Man beobachtet<br />

von einem Gastgarten aus<br />

die Szene – die Flanierer. Die<br />

Grazer Gastgartenszene ist<br />

einer der Hauptgründe dafür,<br />

warum viele Heimische<br />

und Besucher Graz als die<br />

Stadt mit dem südlichen Flair<br />

schätzen.<br />

Auch außerhalb der Stadt findet<br />

man viele schöne, ruhige<br />

Fleckerln – edel desig nte<br />

Grünoasen oder ganz rustikal<br />

ausgerichtete Gastgärten,<br />

quasi im Schanigarten-Stil,<br />

alle aber nach dem Motto:<br />

Beim Wirt und doch irgendwie<br />

daheim!<br />

MM<br />

MM – mit dem sonnenreichsten Gastgarten der Stadt, wo der<br />

Lifestyle zu Hause ist! Ein kulinarischer Treffpunkt für jedermann,<br />

der zu jeder Jahres- und Tageszeit zum Verweilen und Genießen<br />

einlädt. Öffnungszeiten: Mo bis Do: 9–0 Uhr, Fr und Sa: 9–1 Uhr,<br />

sonn- und feiertags: 11 bis 19 Uhr. Am Eisernen Tor 1, 8010 Graz,<br />

Tel. 0 316/82 23 10.<br />

Flann O’Brien<br />

SCHERIAU (2), LUEF, FRIESINGER, KK (2)<br />

Im neuen dreizehn by Gauster am Franziskanerplatz wird von<br />

Montag bis Samstag ab 11.30 Uhr moderne Küche angeboten. Unter<br />

der Woche gibt es die MIttagsaktion dreizehn-Lunch: Vorspeise,<br />

Hauptspeise, kleines Dessert und einen Espresso um nur 13 Euro.<br />

Franziskanerplatz 13, 8010 Graz. Tel. 0 316/83 85 67.<br />

www.dreizehnbygauster.at<br />

LUEF, SCHERIAU, KK<br />

Flann O’Brien – mitten in Graz im traumhaften Paradeishof bietet unser<br />

Gastgarten von Mo bis Sa, 11–23 Uhr, und So, 14–23 Uhr, ein tolles Ambiente<br />

für jeden Anlass. Kulinarisch setzen wir uns mit Tagesmenüs samt typisch<br />

irischen Gerichten mit österreichischem Touch, Burgern, Salaten, Steaks und<br />

Snacks in Szene, täglich 11–23 Uhr, So 15–22 Uhr Küche. 0 316/82 96 20,<br />

office@flannobrien.at, Paradeisgasse 1, 8010 Graz. www.flannobrien.at


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at viva<br />

35<br />

Schönheit<br />

aus der Natur<br />

NATÜRLICH. Naturkosmetik und Co verleihen<br />

der Haut Kraft und lassen einen jünger wirken.<br />

Seifen, Duschbäder und Co aus natürlichen Stoffen liegen im Trend.<br />

THINKSTOCK<br />

Die Nachfrage von Naturprodukten<br />

in der<br />

Kosmetikbranche steigt<br />

ständig. Egal ob natürliche<br />

Seifen, vegane Schminkprodukte<br />

oder Bio-Haarfarbe – der<br />

Markt hat einiges zu bieten. Bei<br />

Naturkosmetik, veganer Kosmetik,<br />

Bio-Kosmetik und Co<br />

handelt es sich um Produkte,<br />

die auf synthetisch hergestellte<br />

Wirkstoffe meist verzichten<br />

und zum Großteil aus natürlichen<br />

Mitteln bestehen. So reagieren<br />

weniger Menschen auf<br />

die Produkte allergisch und<br />

können mit gutem Gewissen<br />

sich beispielsweise die Haare<br />

färben.<br />

Dank der Naturstoffe, die in<br />

den Produkten enthalten sind,<br />

wird die Haut gestrafft und man<br />

wirkt wesentlich jünger. Durch<br />

die Feuchtigkeit und die enthaltenen<br />

Vitamine und Stoffe<br />

glättet die Haut sich quasi wie<br />

von selbst.<br />

Auch im Badezimmer finden<br />

Bio-Produkte immer größere<br />

Beliebtheit. Mit der Kraft der<br />

Natur sozusagen. Wenn man<br />

wissen will, was wirklich in seinen<br />

alltäglichen Kosmetikartikeln<br />

steckt, ist man bei natürlichen<br />

Produkten bestimmt auf<br />

der sicheren Seite.


36 viva<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Die Zirben bringen den<br />

ENTSPANNEND.<br />

Zirbenholz gilt laut<br />

Studien als ein wahres<br />

Wundermittel für die<br />

eigene Gesundheit und<br />

fürs Wohlbefinden.<br />

Möbel aus Zirbenholz werden immer gängiger. Vor allem im Schlafzimmer gewinnen sie an immer größer werdender<br />

Beliebtheit, da das Material sehr hochwertig ist und gut duftet. Man fühlt sich außerdem erholter. <br />

KK<br />

Seit Jahrzehnten wird der<br />

Zirbe schon nachgesagt,<br />

dass sie gut für die menschliche<br />

Gesundheit ist. Studien<br />

zufolge wirkt Zirbenholz beruhigend<br />

und harmonisierend auf<br />

unseren Körper.<br />

Seit wissenschaftliche Forschungen<br />

bewiesen haben, dass<br />

Zirbenholz eine entspannende<br />

Wirkung auf den menschlichen<br />

Organismus hat, boomt<br />

der Handel mit der Königin der<br />

Alpen immer mehr. Die Auswirkungen<br />

des Wundermittels auf<br />

den Körper sind verblüffend: sta-


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at viva<br />

37<br />

Wald in jedes Haus<br />

bilerer Kreislauf, besserer Schlaf<br />

und ein besseres Allgemeinbefinden.<br />

Man fühlt sich einfach<br />

erholter und ausgeruhter. Bei<br />

Erkältungen und Nebenhöhlenentzündungen<br />

wird immer wieder<br />

auf das ätherische Zirbenöl<br />

zurückgegriffen: Inhaliert man<br />

dieses, wirkt es schleimlösend<br />

und befreiend. Es gilt als Heilund<br />

Aromastoff und wird vielfältig<br />

angewendet. Bei Konzentrationsschwäche,<br />

Schlaflosigkeit<br />

oder Erschöpfung wird dem<br />

Wundermittel positive Wirkung<br />

zugesprochen. Es wirkt entzündungshemmend,<br />

blutreinigend<br />

und durchblutungsfördernd.<br />

Mobiliar<br />

Das traditionelle Zirbenholz<br />

bringt die natürliche Schönheit<br />

der Alpen in das eigene<br />

Wohnzimmer. Da das Holz im<br />

heimischen Alpenraum sehr<br />

stark vertreten ist, fehlt es uns<br />

nicht an Bestand. Das Material<br />

ist sehr hochwertig und riecht<br />

noch dazu köstlich. Möbel aus<br />

dem sehr leichten und edlen<br />

Holz werden immer gängiger,<br />

vor allem im Schlafzimmer wird<br />

vom Kopfkissen über den Lattenrost<br />

bis hin zum gesamten<br />

Schlafzimmermobiliar auf die<br />

beliebte Zirbe gesetzt. Traditionelles<br />

Zirbenholz spielt in Zeiten<br />

des Klimawandels eine große<br />

Rolle in Bezug auf das Thema<br />

Nachhaltigkeit. Bis zu –43 °C<br />

kann die Zirbe unbeschadet<br />

überstehen und gilt damit als einer<br />

der frosthärtesten Bäume in<br />

den Alpen. Die Vielfalt und der<br />

besondere Zustand des Zirbenholzes<br />

werden in der Möbelbranche<br />

sehr gerne gesehen. Da<br />

das Holz noch dazu seine positive<br />

Wirkung auf die Gesundheit<br />

hat und den tollen Waldgeruch<br />

im ganzen Raum verbreitet,<br />

steigt die Nachfrage nach Mobiliar<br />

täglich. Betten sind seit den<br />

Studien des besseren Schlafs<br />

Zirbenholz überzeugt mit seiner Nachhaltigkeit und der Überlebensdauer.KK<br />

besonders gefragt. Umarmt von<br />

der Königin der Alpen schläft es<br />

sich doch gleich viel besser. Das<br />

Zirbenholz ist sehr weich und<br />

dadurch leicht zu bearbeiten,<br />

was der Möbelindustrie sehr<br />

recht kommt, in der es seit Jahrhunderten<br />

Tradition hat. Wer<br />

also ein Stück Holzkultur in seinen<br />

vier Wänden haben möchte,<br />

sollte auf Zirbenholzmöbel<br />

zurückgreifen. Die Königin der<br />

Alpen macht ihrem Namen auf<br />

jeden Fall alle Ehre.<br />

<br />

Zirben-Fakten<br />

■■Zirben können 200 bis 400<br />

Jahre alt werden. Extremfälle<br />

sogar bis zu 1000 Jahre alt.<br />

■■Sie wachsen in Höhen zwischen<br />

1400 und 2500 Metern.<br />

■■Es duftet noch nach vielen Jahren<br />

aromatisch und wohltuend.<br />

■■Duftspezialisten und<br />

Parfümeure beschäftigen sich<br />

intensiv mit dem Zirbenduft.<br />

Wohlfühlen im Zirbenbett<br />

Zirbenmöbel | Massivholzmöbel | Schlafsysteme | Bio-Bettwaren<br />

Besuchen Sie uns im Grazer Schauraum, Feldkirchner Straße 11-15, 8054 Seiersberg-Pirka<br />

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<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

motor 39<br />

Urlauber: Harte Strafen!<br />

AUFPASSEN. Die Reisesaison<br />

<strong>2018</strong> ist eröffnet<br />

und viele fahren in<br />

benachbarte Urlaubsländer.<br />

Dort gibt es für<br />

Verkehrsvergehen neue,<br />

teils harte Strafen.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Die Zeiten werden nicht<br />

besser. Machte man sich<br />

früher über Verkehrsstrafen<br />

in Italien oder im damaligen<br />

Jugoslawien kaum Gedanken,<br />

empfiehlt es sich inzwischen,<br />

sich vor Antritt der Reise genau<br />

über die jeweiligen Verkehrsregelungen<br />

zu informieren, sonst<br />

gibt es Überraschungen.<br />

„Die Strafen für Verstöße<br />

im Ausland weichen oftmals<br />

von den heimischen ab“, warnt<br />

ÖAMTC-Touristik-Expertin<br />

Kristina Tauer.<br />

Die Strafen selbst sind teils<br />

weitaus höher als bei uns und es<br />

drohen auch Gefängnisstrafen,<br />

was in Österreich bei Verkehrsvergehen<br />

nicht üblich ist. „Wird<br />

man in der Slowakei alkoholisiert<br />

von der Polizei angehalten,<br />

kann man festgenommen<br />

werden. Auch wenn man keinen<br />

Unfall verursacht hat“, so Tauer.<br />

Auto enteignen<br />

Bei Alkohol kennen die meisten<br />

unserer Nachbarländer keinen<br />

Spaß. Wird man im Urlaubsland<br />

Italien mit mehr als 0,5 Promille<br />

hinter dem Steuer erwischt,<br />

starten die Strafen bei 530 Euro.<br />

Bei einer Blutalkoholkonzentration<br />

ab 1,5 Promille kann das<br />

Auto in Italien kurzerhand enteignet<br />

werden.<br />

Wer mit dem Auto etwa in<br />

Malta unterwegs ist und mehr<br />

als 0,8 Promille hat, kann gleich<br />

mal mit 1200 Euro rechnen.<br />

Natürlich ist in allen Nachbarländern<br />

der näheren und weiteren<br />

Umgebung mit hohen Strafen<br />

für Telefonieren am Steuer<br />

zu rechnen. In Italien muss<br />

man da gleich 160 Euro hinblät-<br />

Wird man in Italien von der Polizei angehalten, kann es für den Fahrer ziemlich teuer werden.<br />

tern. Dann noch überhöhte Geschwindigkeit:<br />

Fährt man um 20<br />

km/h zu schnell, werden in Italien<br />

170 Euro fällig.<br />

Billig ist auch das Falschparken<br />

in den meisten Ländern<br />

nicht. In Spanien zahlen<br />

Parksünder bis zu 200 Euro, in<br />

Ungarn bis zu 325 Euro, so die<br />

ÖAMTC-Expertin.<br />

Strafnachlässe<br />

Wer sofort zahlt, zahlt weniger.<br />

In einigen Ländern gibt bei Sofortzahlung<br />

Nachlässe. In Italien<br />

ist ein Nachlass von 30 Prozent<br />

bei Zahlung innerhalb von fünf<br />

Tagen vorgesehen.<br />

Die Strafzettel, so der ÖAMTC,<br />

sollte man aber keinesfalls ignorieren<br />

und wegwerfen. Offene<br />

Verkehrsstrafen aus dem EU-<br />

Ausland können auch in Österreich<br />

zwangsweise eingetrieben<br />

werden. Auch bei einer Wiedereinreise<br />

in das Urlaubsland kann<br />

die Strafe eingehoben werden.<br />

<br />

Strafenkatalog in den Urlaubsländern<br />

THINKSTOCK<br />

■■Italien: Promillegrenze 0,5 Promille, Strafen ab 530 Euro. 20 km/h<br />

zu schnell ab 170 Euro, 50 km/h zu schnell ab 530 Euro. Rotlichtverstoß<br />

ab 170 Euro, Parkdelikt ab 20 Euro, Handy ab 40 Euro. Nichtanlegen<br />

des Sicherheitsgurts ab 80 Euro<br />

■■Slowenien: Promille 0,5, Strafen ab 300 €. Zu schnell unterwegs<br />

20 km/h ab 80 €, über 50 km/h ab 500 €. Bei Rot über Kreuzung<br />

300 €, Parkdelikt ab 40 €, Handy 120 €, kein Gurt 120 €<br />

■■Kroatien: 0,5 Promille, Strafe ab 95 €. Zu schnell 20 km/h ab 65 €,<br />

50 km/h ab 400 €, Rotlicht ab 270 €, Parken ab 40 €, Handy am<br />

Steuer ab 65 Euro. Kein Sicherheitsgurt ab 65 €<br />

■■Ungarn: 0,0 Promille, Strafen bis 970 €. Zu schnell: 20 km/h bis<br />

95 €, 50 km/h bis 195 €, Rotlicht bis 325 €, Parkdelikt bis 325 €, Handy<br />

am Steuer ab 50 €. Kein Gurt bis 130 €<br />

■■Griechenland: 0,5 Promille, Strafen ab 200 €. Zu schnell 20 km/h<br />

ab 100 €, 50 km/h 350 €, Rotlichtverstoß 700 € (!), Parkdelikt ab<br />

80 €, Handy am Steuer 100 €. Kein Sicherheitsgurt bis 570 € (!)<br />

■■Deutschland: 0,5 Promille, Strafen ab 500 €. Zu schnell 20 km/h<br />

35 €, 50 km/h ab 240 €, Rotlicht bis 800 €, Parkdelikt bis 70 €, Handy<br />

am Steuer ab 100 €. Kein Gurt 30 €<br />

(Quelle: ÖAMTC-Strafenkatalog Europa, www.oeamtc.at)


motor<br />

40 www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Mademoiselle<br />

zum Tanz ...<br />

LADY IN BLUE. Autofahren kann Spaß machen, soll Spaß machen. Die Renault Alpine, die nach 20<br />

Jahren zurückkehrt, ist so ein Sportwagen, der Bubenträume erfüllt. Eine Legende ist wieder da.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Die Begegnung mit einer<br />

Mademoiselle wie dieser<br />

macht man nicht alle Tage,<br />

und dementsprechend emotional<br />

stehe ich der legendären neuen<br />

Renault Alpine A110 gegenüber.<br />

Okay, das Einsteigen und Aussteigen<br />

muss man etwas üben, damit<br />

es nicht wie Seniorenturnen<br />

aussieht. Man hat den Dreh aber<br />

schnell heraus und springt fast ins<br />

Auto und wieder heraus. Ehrlich!<br />

So einem Auto muss man<br />

mit Respekt begegnen, und das<br />

machte ich auch. Meine Alpine,<br />

die ich aus dem Alpine-Center im<br />

Autohaus Vogl+Co holte, stand<br />

lässig da, ganz in Blau, mich als<br />

Fahrer abschätzend taxierend.<br />

Die neue A110 ist ein klassischer<br />

Zweisitzer, vorne im Cockpit<br />

gibt es ausreichend Platz. Ein<br />

Hinten gibt es nicht. Das Cockpit<br />

wird dem Sportwagen-Image der<br />

Mademoiselle gerecht. Es sind<br />

viele Dateninformationen, die das<br />

Bord-Infotainment für den Fahrer<br />

ausschüttet. Da werden Parameter<br />

in Echtzeit angezeigt, sportliche<br />

Fahrer können, wenn sie<br />

auf einer Rennstrecke unterwegs<br />

sind, ihre Rundenzeiten messen.<br />

Die Mittelkonsole scheint fast zu<br />

schweben.<br />

Man könnte noch lange über<br />

die coole Lady staunen, schon<br />

das Gesamtdesign, angelehnt an<br />

die Legende, ist ein Traum.<br />

Jetzt wird gefahren, und Mademoiselle<br />

Alpine bittet zum<br />

Tanz: Startknopf gedrückt, und<br />

das 7-Gang-Doppelkupplungs-<br />

Automatikgetriebe lässt gleich<br />

beim ersten stärkeren Druck aufs<br />

Gas spüren, was die 252 PS unter<br />

der Motorhaube alles anstellen<br />

könnten. Man hat drei Fahrprogramme<br />

zur Wahl. Und richtig<br />

spannend wird es, wenn man auf<br />

Fahrmodus „Sport!“ wechselt und<br />

der Auspuff mit entsprechendem<br />

Rennsport-Sound antwortet. Dass<br />

der Sprint von 0 auf 100 Stundenkilometer<br />

in weniger als fünf<br />

Sekunden absolviert ist, überrascht<br />

nicht wirklich. An Höchstgeschwindigkeit<br />

lässt die Alpine<br />

„nur“ 250 km/h zu, könnte aber<br />

locker auf 300 km/h kommen.<br />

Die Alpine ist allein schon optisch<br />

eine Klasse-Frau. Das Fahren<br />

mit dem Auto war für mich<br />

sogar etwas emotionaler als Testfahrten<br />

mit Porsche-Modellen.<br />

Cool auch die jeweiligen Tasten<br />

Minimalistisches, aber wirksames Design im Inneren mit viel Komfort für<br />

den Fahrer und einer Menge an technischen Feinheiten. SCHERIAU (3)


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

motor 41<br />

bittet<br />

Sie sieht klasse aus: die neue<br />

Renault Alpine A110.<br />

(siehe kleines Bild oben), mit denen<br />

die einzelnen Fahrweisen geordert<br />

werden.<br />

Okay, mit großem Gepäck kann<br />

man mit der Alpine nicht verreisen.<br />

Dafür ist sie auch nicht gedacht.<br />

Es gibt einen Kofferraum<br />

mit 96 Liter Fassungsvermögen<br />

und ein 100-Liter-Gepäcksabteil<br />

hinter dem Motor.<br />

Bleibt noch zu erwähnen, dass<br />

die Mademoiselle wenig auf die<br />

Waage bringt (1103 Kilo), dass die<br />

Premieren-Edition mit 1955 (Geburtsjahr<br />

der Alpine) Stück im Jahr<br />

2016 nach nur fünf Tagen ausverkauft<br />

war und dass man jetzt, wenn<br />

man eine Alpine haben will, neun<br />

bis zwölf Monate warten muss.<br />

<br />

Renault Alpine A110<br />

■■Motor: 4 Zylinder, Turbo-<br />

Benziner, Hubraum 1798 ccm,<br />

Leistung 252 PS (185 kW),<br />

Beschleunigung 0–100 km/h<br />

in 4,5 Sekunden, Spitze 250<br />

km/h, 7-Gang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe<br />

■■Verbrauch: durchschnittlich<br />

6,1 Liter/100 Kilometer, Tankvolumen<br />

45 Liter, C0 2<br />

-Emissionen<br />

138 g/km, Abgasnorm Euro 6<br />

■■Abmessungen: Länge 4,18<br />

Meter, Breite 1,79 Meter, Höhe<br />

1,25 Meter, Gewicht 1103 kg,<br />

Kofferraumvolumen 96 und<br />

100 Liter<br />

■■Preis: Steht erst Ende <strong>Mai</strong><br />

fest, Grundpreis für die Premieren-Edition<br />

war 55.000 Euro<br />

■■Autohaus: Alpine-Center,<br />

Vogl+Co, Graz, Schießstattgasse<br />

65, Tel. 0 316/8080,<br />

www.vogl-auto.at<br />

Auch Selina Gartner („Grazer“-Team) steuerte abwechselnd mit Goldbrich<br />

den Ford EcoSport 1,0 EcoBoost und landete auf Platz 3.<br />

KK<br />

Mit einem Tank nach<br />

Paris und zurück<br />

SPRITSPARER. Der Sieger der Economy-Rallye könnte<br />

Graz–Paris und zurück mit nur einem Tank fahren.<br />

Es ist immer wieder erstaunlich,<br />

welche Spritspar-Leistungen<br />

bei der<br />

traditionellen Economy-Rallye<br />

des Grazer Autohauses Jagersberger<br />

geboten werden.<br />

Auch bei der mittlerweile 33.<br />

(!) Ausgabe des kommunikativen<br />

Spritsparens – wir berichteten<br />

bereits – demonstrierten die<br />

Teilnehmer, darunter auch das<br />

„Grazer“-Team Selina Gartner<br />

und Gerhard Goldbrich, dass<br />

man die Normverbrauchswerte<br />

der Autohersteller nicht nur erreichen,<br />

sondern auch deutlich<br />

unterbieten kann.<br />

Die knapp 300 Kilometer lange<br />

Teststrecke führte von Graz<br />

quer durch Slowenien bis zur<br />

kroatischen Grenze. Die Fahrzeit<br />

betrug, so Jagersberger,<br />

knapp über vier Stunden, was<br />

eine Durchschnittsgeschwindigkeit<br />

von rund 71 km/h ergibt.<br />

Unser Team erreichte auf einem<br />

Ford EcoSport 1,0 EcoBoost<br />

(125 PS) eine Unterschreitung<br />

des Normwertes um rund 33<br />

Prozent. Dafür gab es Platz drei.<br />

Mario Lugger (Steirische Wirtschaft)<br />

schaffte eine Einsparung<br />

von 41 Prozent gegenüber dem<br />

Sollwert und sicherte sich mit<br />

2,77 Litern pro 100 Kilometer<br />

für seinen Ford Kuga 2,0 TDCI<br />

Allrad 150 PS den zweiten Platz.<br />

Unglaubliche 1,71 Liter auf 100<br />

Kilometern brauchte Marcus<br />

Stoimaier (Weekend) mit seinem<br />

Ford Fiesta 1,0 EcoBoost<br />

und holte damit klar den Sieg.<br />

Bei der Siegerehrung rechnete<br />

das Jagersberger-Geschäftsführertrio<br />

Peter Jagersberger,<br />

Erwin Schager und Gerhard<br />

Messner vor, dass der Sieger mit<br />

nur einem Tank von Graz nach<br />

Paris und wieder zurück fahren<br />

könnte.<br />

VOJO<br />

Sieger-Auto:<br />

Ford Fiesta.<br />

Bei 1,71 Litern<br />

Verbrauch auf<br />

100 km reicht<br />

der 42-Liter-<br />

Tank des<br />

Fiesta für bis<br />

zu 2450 km.JKK


42 wohnen<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Der Großteil der Österreicher genießt es, alleine zu leben! Es bringt auch einige Vorteile mit sich, wie beispielsweise<br />

keine Streitereien um das TV-Programm und die individuelle Gestaltung der Wohnung. <br />

THINKSTOCKW<br />

Singles leben gerne allein<br />

SOLO. Jeder dritte<br />

Haushalt in Österreich<br />

ist ein Single-Haushalt.<br />

Überraschend: Der Großteil<br />

lebt lieber alleine.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Rätsel-Lösung des Rätsels der letzten vom Ausgabe 6. 5. <strong>2018</strong> Sudoku-Lösung vom <strong>13.</strong> 5. <strong>2018</strong><br />

F P O U W<br />

V I L L A F E R R Y A L L<br />

S I N L E A R A I<br />

S C H L O S S B E R G M A N<br />

H A A R P E N D E L K<br />

G E L A B U D H A U S<br />

R O E M E R M U S E U M<br />

V G A S G R E I F E N<br />

F O T O G E N O L M E E<br />

N A N A L I N U T<br />

W E I S S S A E G E M T<br />

K R O I S B A C H<br />

L L E A K E<br />

K A L B M H B<br />

C I E A A R E<br />

T H E E K L A T<br />

D O L O M I T<br />

Lösungswort: GLOCKENSPIEL<br />

Lösung:<br />

GLOCKEN-<br />

SPIEL<br />

Selbst ist die Frau oder der<br />

Mann! Rund 1,4 Millionen<br />

Österreicher leben aktuell<br />

alleine, und der Großteil von<br />

ihnen hat schon lange gar kein<br />

Problem mehr damit. Laut einer<br />

Studie der Immo-Plattform „Immobilienscout<br />

24“, bei der 815<br />

Österreicher befragt wurden,<br />

lebt mehr als jeder zweite Österreicher<br />

gerne alleine in seinen<br />

eigenen vier Wänden. Partner?<br />

Nein danke! Als Single-Haushalt<br />

muss man meist weniger zurückstecken<br />

und kann so leben,<br />

wie man es eben selbst möchte.<br />

Gerade wegen der Sauberkeit<br />

und der Hygiene leben beispielsweise<br />

86 Prozent der Frauen liebend<br />

gerne alleine. Zum einen<br />

muss man keine Abstriche machen,<br />

zum anderen liegen keine<br />

schmutzigen Socken in der Gegend<br />

herum. Ein Klischee, wie es<br />

im Buche steht.<br />

Fernsehen, was man(n) will<br />

75 Prozent der Männer in Österreich<br />

leben gerade deswegen<br />

ohne Partner, weil sie so Macht<br />

über das abendliche Fernseh-<br />

8 7 2 3 6 4 9 1 5<br />

1 6 9 2 5 8 7 4 3<br />

3 5 4 9 1 7 2 6 8<br />

2 1 5 8 3 6 4 7 9<br />

4 8 6 7 9 1 3 5 2<br />

9 3 7 5 4 2 6 8 1<br />

6 4 3 1 2 5 8 9 7<br />

7 2 1 6 8 9 5 3 4<br />

5 9 8 4 7 3 1 2 6<br />

2 3 7 1 9 4 5 6 8<br />

6 4 1 2 5 8 7 9 3<br />

9 5 8 3 6 7 1 4 2<br />

7 2 5 6 8 9 4 3 1<br />

8 1 9 4 7 3 2 5 6<br />

4 6 3 5 1 2 9 8 7<br />

3 9 6 7 4 1 8 2 5<br />

5 7 4 8 2 6 3 1 9<br />

1 8 2 9 3 5 6 7 4<br />

programm haben. Keine Kompromisse<br />

und Diskussionen, ob<br />

Fußball oder Liebesfilm.<br />

Auch in puncto Raumgestaltung<br />

und Dekoration freuen<br />

sich die österreichischen Frauen<br />

darüber, alleine zu wohnen. So<br />

können 81 Prozent ihrer Kreativität<br />

freien Lauf lassen und ihre<br />

gesamte Wohnung mit Deko-Artikeln<br />

ausstatten.<br />

Alleine aufwachen<br />

Dass man in der Früh nicht immer<br />

neben derselben Person aufwacht,<br />

finden die meisten hingegen<br />

nicht mehr so überzeugend.<br />

Nur mehr jeder Vierte sieht es als<br />

wirklichen Vorteil des Alleinwohnens.<br />

Der Rest kann sich schnell<br />

einmal einsam in seiner eigenen<br />

Wohnung fühlen. Aber vor allem<br />

Jüngere, im Alter zwischen 18<br />

und 35 Jahren, fühlen sich wohler,<br />

wenn sie in den eigenen vier<br />

Wänden ganz alleine leben.<br />

Groß soll es sein<br />

Die klassische Einzimmerwohnung<br />

hat bei Singles ausgedient.<br />

Der Trend beim Single-Haushalt<br />

geht in Richtung große Wohnungen.<br />

50 Quadratmeter soll das<br />

Eigenheim mindestens haben.<br />

Nur mehr 16 Prozent würden<br />

sich mit einer Wohnung unter 50<br />

Quadratmetern überhaupt noch<br />

zufrieden geben.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at wohnen<br />

43


sport<br />

44<br />

redaktion@grazer.at<br />

Für mich wäre es nicht langweilig,<br />

50:0 zu gewinnen.“<br />

„Giants“-Coach Martin Kocian mag<br />

keine engen Partien, wo um die Punkte gezittert<br />

werden muss. GEPA (6)<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

Oli und Jessie: Panamas erste<br />

O. Marach ist der einzige Tennisprofi in Panama. Seiner Jessie hilft er beim Liga-Aufbau.<br />

VORREITER. Mit seiner<br />

Frau gründet Oliver<br />

Marach erste Tennis-Liga<br />

in Panama. Im Herbst<br />

wartet mit dem Davis Cup<br />

sein Heim-Highlight.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

philipp.braunegger@grazer.at<br />

In Panama existiert Tennis<br />

praktisch nicht. Amerikanische<br />

Sportarten oder Boxen<br />

sind viel populärer“, berichtet<br />

Wahl-Panamese Oliver Marach.<br />

Um das zu ändern, nehmen jetzt<br />

seine Gattin Jessie und er das<br />

Heft, oder besser: den Schläger,<br />

in die Hand! „Meine Frau baut<br />

jetzt die ‚Panama Tennis League‘<br />

auf. Das wird ein Mega-Projekt:<br />

Spieler jeden Alters können sich<br />

anmelden, es wird unterschiedliche<br />

Klassements zu den entsprechenden<br />

Spieler-Levels geben<br />

– und das im ganzen Land“, so<br />

Marach, der unterstützend seine<br />

Expertise einbringen wird und<br />

als bester Doppel-Spieler der<br />

Welt auch das ideale Testimonial<br />

abgibt, um Tennis in Panama so<br />

populär wie möglich zu machen.<br />

Bis jetzt sind schon 150 Spieler<br />

registriert, es wird landesweit<br />

Turnierserien über das gesamte<br />

Jahr geben. Großsponsoren haben<br />

Jessie Marach und weitere<br />

Unterstützer bereits an der Angel.<br />

Marach selbst hat auch schon<br />

Pläne für die Zeit nach der Karrie-<br />

Golf einmal anders<br />

SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere<br />

Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Golf!<br />

Gemma,<br />

Grazer<br />

www.grazer.at<br />

Von Martin Machinger<br />

redaktion@grazer.at<br />

Beim Golfclub Klockerhof in<br />

Hart bei Graz kommt jeder<br />

Golfenthusiast auf seine<br />

Kosten, denn dort wird einem alles<br />

geboten, was das Golferherz begehrt:<br />

Die Par-28-Anlage im Westen<br />

von Graz sorgt nämlich mit<br />

Kunstrasen bei allen Abschlägen<br />

und Grüns für wetterunabhängiges<br />

Spielen – sogar weit über die<br />

Saison hinaus.<br />

Selbst kürzere Tage und dunkle<br />

Stunden sind dort kein Problem,<br />

denn mit der Flutlichtanlage bietet<br />

man den Mitgliedern auch<br />

noch genügend Licht, wenn sich<br />

die Sonne einmal nicht blicken<br />

lässt.<br />

Für Aufsehen sorgt der 2013 gegründete<br />

Verein zudem durch die<br />

neu etablierte Sportart Footgolf,<br />

bei der Schläger und Golfball kurzerhand<br />

durch Fuß und Fußball<br />

ersetzt werden – siehe Bild.<br />

Das findet nicht nur bei den 300<br />

Mitgliedern Anklang, auch die<br />

Jugend ist voll integriert: Kinder<br />

können ab fünf Jahren starten und<br />

trainieren bis zum 15. Lebensjahr<br />

gratis.<br />

Infos zu den steirischen Vereinen<br />

findet man online unter<br />

www.golf.at.<br />

Der Golfclub Klockerhof begeistert mit dem neuen Trendsport Footgolf aus<br />

England und kommt auch bei der Jugend ab fünf Jahren gut an. MODERN GOLF


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 45<br />

HERO➜<br />

Lena Plesiutschnig, Beachvolleyballerin<br />

Die Grazerin holte sich mit Kollegin<br />

Kathi Schützenhöfer in Mersin den<br />

ersten Turniersieg auf der World Tour.<br />

Daniel Woger, Eishockey-Spieler<br />

Der Ex-99ers-Crack bezog bei der WM<br />

mit dem Nationalteam Pleiten gegen<br />

Russland, Slowakei und Schweden.<br />

ZERO<br />

➜<br />

Tennis-Pioniere<br />

re: „Es wird ein Marach-Country-<br />

Club errichtet werden, wo mehr<br />

als nur Tennis gespielt werden<br />

kann. In zwei bis drei Jahren soll<br />

dieses Zentrum stehen. Bis dahin<br />

spiele ich ja aber noch.“<br />

Davis Cup „Dahoam“<br />

Und das will der Grazer auch im<br />

September in seiner Heimatstadt<br />

tun – diese Woche bekam Graz ja<br />

den Zuschlag für die Austragung<br />

des Davis-Cup-Duells gegen<br />

Australien! „Das ist für mich ein<br />

Wahnsinn! Ich werde alles geben,<br />

um im Team dabei zu sein.<br />

Vor ‚meinen‘ Grazern zu spielen<br />

– sensationell! Noch besser wäre<br />

nur, nach dem Duell einen Sieg<br />

daheim zu feiern!“<br />

14 Jahre liegen<br />

zwischen<br />

den Bildern<br />

aus Säumels<br />

Karriere-Start<br />

bei Sturm<br />

(r.) und<br />

der letzten<br />

Station 2017,<br />

Innsbruck.<br />

GEPA (2)<br />

Jüngster Käpt’n tritt ab<br />

Thomas Schweda (ÖTV), Herwig Straka (emotion), Stadtrat Kurt Hohensinner, Vize-Bgm.<br />

Mario Eustacchio, Werner Klausner (ÖTV), Bgm. Siegfried Nagl, Barbara Muhr (STTV) u.<br />

Stefan Koubek (Davis-Cup-Kapitän, v. l. n. r.) setzen mit dem Davis Cup ein Highlight.<br />

■■<br />

Nach 189 Spielen für Sturm,<br />

83 für Innsbruck und 20 fürs<br />

Nationalteam beendete Jürgen<br />

Säumel diese Woche seine Profikarriere.<br />

„Man kann nie alle<br />

Entscheidungen richtig treffen,<br />

ich hatte aber im Großen<br />

und Ganzen eine super Zeit<br />

bei Sturm und zuletzt auch in<br />

Innsbruck.“ Die Jahre nach dem<br />

Konkurs mit Sturm, so Säumel,<br />

„waren die schönsten, wir haben<br />

mit einer jungen Mannschaft<br />

viel bewegen können“. Weiteres<br />

Karrierehighlight: „Die Heim-<br />

Euro 2008.“ Nach bereits absolvierter<br />

B-Lizenz macht Sturms<br />

jüngster Kapitän aller Zeiten den<br />

A-Trainer-Schein. „Aktuell bin<br />

ich Individualtrainer beim LAZ<br />

Judenburg mit Murtaler Talenten.“<br />

Foda, der „halbe“ Pokalsieger<br />

CUP-TRIUMPH. Sturms Ex-Trainer trug in der Herbstsaison seinen Teil zum Cup-Sieg bei und tat sich<br />

als neutraler Teamchef emotional nicht leicht beim Siegtor. Dass Hierländer traf, freut ihn besonders.<br />

Von Philipp Braunegger<br />

philipp.braunegger@grazer.at<br />

Fast kitschig: Da schlägt<br />

Sturm vor 25.000 mitgereisten<br />

Fans Meister Salzburg<br />

(was man sich vor Augen halten<br />

muss: knapp im Europa-League-<br />

Semifinale gescheitert!) drei Tage<br />

nach einer 1:4-Pleite und holt<br />

den Pokal. Große Gefühle waren<br />

vorprogrammiert. Am und neben<br />

dem Feld. Auf der Tribüne tat sich<br />

Teamchef Franco Foda emotional<br />

alles andere als leicht im<br />

Moment des Siegtors: „Gefühlsmäßig<br />

ganz schwer einzuordnen:<br />

Als Teamchef bin ich ja neutral –<br />

aber in so einem Moment spürst<br />

du schon die Vergangenheit als<br />

Sturm-Trainer“, so Foda, der sich<br />

für Nachfolger Heiko Vogel freute.<br />

Zu diesem Erfolg trug er selbst<br />

bekanntlich auch einen Teil bei<br />

– fuhr Sturm die ersten drei Sie-<br />

ge dieser Cup-Saison (Hard, Altach,<br />

Anif) ja noch unter Foda<br />

ein. Erstmals seit langem wurde<br />

der Kader in der Winterpause sogar<br />

aufgestockt: Jakob Jantscher<br />

und Bright Edomwonyi wurden<br />

als Verstärkung für den „Winterkönig“<br />

in Blickrichtung Meisterschaft<br />

geholt.<br />

„Tor gibt Hierli Kraft“<br />

Für Goldschütze Stefan Hierländer<br />

freute sich Foda ganz besonders,<br />

immerhin hatte er den<br />

Kärntner heuer ja erstmals ins<br />

Nationalteam geholt. „Das Tor<br />

wird ihm viel Kraft geben. Ich<br />

hoffe, dass er seine Form beibehält<br />

und sich für die Tests gegen<br />

Deutschland und Brasilien aufdrängt.<br />

Seine vielfältige Einsetzbarkeit,<br />

egal ob auf den Seiten<br />

oder vorn, ist wohl seine größte<br />

Stärke. Wichtig war sicher seine<br />

Vertragsverlängerung in Graz.“<br />

Franco Foda (kleines Foto) erlebte den Pokalsieg seiner schwarzweißen Ex-<br />

Schützlinge auf der Tribüne mit. Ein Teil dieses Titels gehört auch ihm. GEPA (2),


46 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong><br />

WETTER<br />

23<br />

12<br />

Es können sich in der zunehmend<br />

labilen Luftmasse im<br />

Tagesverlauf einige Schauer und<br />

Gewitter entwickeln.<br />

WOHIN<br />

AM SONNTAG<br />

Schicksalsjahr 1938 – Wer läutet<br />

draußen vor der Türe?<br />

Im Museum für Geschichte geht<br />

es in der neuen Ausstellung um<br />

das Jahr 1938 und den Verlust des<br />

Geistigen durch Faschismus und<br />

Nationalsozialismus. Ab 11 Uhr<br />

Museum für Geschichte.<br />

Interkaktus Graz<br />

Die bekannte Kakteen- und Sukkulentenbörse<br />

Interkaktus <strong>2018</strong><br />

findet dieses Jahr bereits zum<br />

fünften Mal an der HTBLVA Graz<br />

Ortweinschule statt. Von 9 bis 16<br />

Uhr.<br />

Yoga für alle im Freien<br />

Um 18 Uhr wird Hatha Vinyasa<br />

Yoga im schönen Grazer Stadtpark<br />

gemacht. Für Groß und Klein!<br />

Basierend auf freiwilliger Spende.<br />

Die kleine Raupe Pumperlgsund<br />

Lustig bunt geht es beim neuesten<br />

Stück „Die kleine Raupe Pumperlgsund“<br />

zu. Sehr frei erzählt nach<br />

dem bekannten Kinderbuch „Die<br />

kleine Raupe Nimmersatt“ von<br />

Eric Carle. Um 16 Uhr im Kindermuseum<br />

Frida und Fred.<br />

Offene Probe – Vivaldi pur<br />

Probenarbeit zum Konzert Vivaldi<br />

pur um 11.30 und 14.30 Uhr im styriarte.STUDIO<br />

im Palais Attems/1.<br />

Stock zum Zuhören und Lauschen.<br />

Noch mehr Termine finden Sie auf<br />

www.grazer.at<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

"himmlische<br />

Helferin" in<br />

der Grazer<br />

Kreuzgasse<br />

Schloss in<br />

Mariatrost<br />

(alias<br />

Kroisbach)<br />

Benediktion<br />

Sumpfland<br />

großherzig<br />

Domäne<br />

für Haiti<br />

Burgruine<br />

bei Naintsch<br />

Abk. für<br />

"Südsüdost"<br />

zeugungsunwilliger<br />

Sohn<br />

Judas<br />

ehemalige<br />

Gemeinde<br />

im Bezirk<br />

Murtal<br />

5<br />

Grazer<br />

Palaishotel<br />

wohltönende<br />

Grazer<br />

Institution<br />

seit 1815<br />

Veranstaltungsraum<br />

nach<br />

Art von<br />

zwanglos,<br />

relaxt<br />

frz. für<br />

"wo"<br />

Geliebte<br />

des Zeus<br />

österr.<br />

Aktienindex<br />

phänomenal<br />

german.<br />

Gottheit<br />

3<br />

vor<br />

langer<br />

Zeit<br />

gehoben<br />

für<br />

"scheu"<br />

Hüpfer,<br />

Satz<br />

französ.<br />

für "in"<br />

verdorrt,<br />

verblüht<br />

Technoparty<br />

Überbleibsel<br />

Laut,<br />

Mucks<br />

nichtig,<br />

leer<br />

Abk. für<br />

"Nummer"<br />

Autor, †<br />

1974 in Graz<br />

medizin. für<br />

"Knochen"<br />

französ.<br />

für<br />

"ohne"<br />

Vorsilbe<br />

für<br />

"drei"<br />

antikes Volk<br />

Nordafrikas<br />

unrund<br />

rotieren<br />

6<br />

nö.<br />

Stadt<br />

an der<br />

Thaya<br />

1 2 3 4 5 6 7<br />

ohnedies<br />

kurzer<br />

Videofilm<br />

Straßenbahn<br />

helles<br />

englisches<br />

Bier<br />

Ausruf des<br />

Jammers<br />

Ausflüge,<br />

Reisen<br />

Kimonogürtel<br />

Hafenstadt<br />

in Istrien<br />

Entwurfszeichnung<br />

Meeresbucht<br />

kalkulieren<br />

zu welchem<br />

Zweck<br />

österr.<br />

Feldherr †<br />

Baustein<br />

der Materie<br />

steirisches<br />

Universalmuseum<br />

Geographieprofessor<br />

in<br />

Graz (Otto)<br />

† 1957<br />

1<br />

2<br />

frz. für<br />

"Weihnachten"<br />

Titel des<br />

japan.<br />

Kronfeldherren<br />

4<br />

jmd., der<br />

von etwas<br />

begeistert<br />

ist<br />

röm.<br />

Zahlzeichen<br />

für "elf"<br />

7<br />

US-<br />

Soldat<br />

sportlicher<br />

VW Golf<br />

Abk. für<br />

"Ingenieur"<br />

weiblicher<br />

Vorname<br />

Abk. "Oberinspektor"<br />

Abk. für<br />

"im Umbau"<br />

chem.<br />

Zeichen<br />

für Germanium<br />

Grazer<br />

Hip-Hop-<br />

Reggae-<br />

Formation<br />

Lösung der Vorwoche: Glockenspiel Gewonnen hat: Tamara Baumgartner Rätsellösungen: S. 42<br />

Aktuelles Lösungswort:<br />

G E W I N N S P I E L<br />

Gutscheine<br />

im Wert von 60 Euro für den<br />

Einkauf bei Spar zu gewinnen!<br />

Wie lautet die Lösung?<br />

E-<strong>Mai</strong>l mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht<br />

übertragbar. Einsendeschluss: 16. 5. <strong>2018</strong>. Gewinner<br />

werden telefonisch verständigt und sind<br />

mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />

WITZ<br />

Eine Mutter wünscht sich sehnlichst:<br />

„Zum Muttertag wünsche<br />

ich mir, dass ihr beide mal<br />

zuhause bleibt und mir helft,<br />

die Wohnung richtig sauber zu<br />

machen!“<br />

Ihre Tochter Carla und ihr Sohn<br />

Paul darauf nur: „Zu spät. Wir<br />

haben dir schon längst etwas anderes<br />

gekauft.“<br />

INS NETZ GEGANGEN<br />

Muttertagsgedichte<br />

Heute ist Muttertag!<br />

Und wer seiner Mama<br />

zum heutigen Tage ein<br />

schönes Gedicht aufsagen<br />

möchte, findet auf<br />

www.deingedicht.de<br />

berührende Strophen,<br />

die sie bestimmt zum Weinen bringen. Denn wie<br />

drückt man seine Liebe besser aus als mit Worten?<br />

IMMER FÜR SIE DA.<br />

DAMALS WIE HEUTE.


<strong>13.</strong> MAI <strong>2018</strong> www.grazer.at<br />

grazer sonntag 47<br />

SO ISST GRAZ<br />

Die „Dorfstubn“ kredenzt uns am heutigen Muttertag edle ...<br />

... Schweinsmedaillons „Café de Paris“<br />

Bei „Café de Paris“ denkt man wohl eher<br />

an ein koffeinhaltiges Heißgetränk und<br />

nicht an eine Fleischspeise. Aber: Genau<br />

darum handelt es sich bei unserem heutigen<br />

Rezept aus der Küche der „Dorf stubn“<br />

in Thondorf (Bundesstraße 41). Und noch<br />

etwas erscheint zuerst anders, als es ist:<br />

Das Gericht stammt eben nicht aus der<br />

französischen Hauptstadt, sondern aus<br />

der Schweiz, aus Genf, um genau zu sein.<br />

Dort werden Schweinsmedaillons „Café de<br />

Paris“ seit den 20er Jahren in gleicher Form<br />

serviert. Das Restaurant, in dem das Gericht<br />

erfunden wurde, gibt es immer noch.<br />

Bei der Sauce, die dem Fleisch die typische<br />

Note verleiht, muss darauf geachtet<br />

werden, dass sie glatt ist und keine Knötchen<br />

entstehen. Die Auswahl der Kräuter<br />

ist ebenso charaktergebend, harmonieren<br />

Salbei, Estragon und Co doch ideal mit dem<br />

ebenso verwendeten Wein. Bei den Beilagen<br />

hat man dafür freiere Hand. In Genf serviert<br />

man meist Baguette – um mit diesem<br />

nach dem Verzehr des Fleisches die restliche<br />

Sauce aufzutunken. Abschließen kann<br />

man das Mahl ja mit einem Espresso – dann<br />

gibt’s doch noch einen Café-Bezug. PHIL<br />

Zutaten für 4 Personen:<br />

800 g Schweinsfilet, 400 g Butter, 4<br />

Schalotten, 2 TL Kapern, 2 TL Dijonsenf,<br />

2 EL Ketchup, 1 EL Cognac, 1 EL Worcestersauce,<br />

1 Knoblauchzehe, Estragon,<br />

Majoran, Petersil, Salz, Pfeffer, 2 Eigelb<br />

Zubereitung:<br />

Butter weich werden lassen, Kräuter,<br />

Zwiebel fein hacken. Alle Zutaten mit<br />

der Butter verrühren, mit Salz, Pfeffer<br />

abschmecken. In Alufolie geben und<br />

dabei eine Rolle formen. Im Kühlschrank<br />

abkühlen lassen. Fleisch in 2–3 cm dicke<br />

Scheiben schneiden und in einer Pfanne<br />

mit etwas Öl rasch anbraten. Bei 160<br />

Grad im Rohr 4 Minuten braten (am<br />

besten in Alufolie, damit das Fleisch<br />

im eigenen Saft nachbraten kann). Das<br />

Fleisch aus dem Rohr nehmen. Butter<br />

in 1 cm dicke Scheiben schneiden und<br />

aufgeteilt auf die Medaillons legen. Bei<br />

180 Grad im Rohr (oder im Salamander)<br />

überbacken, bis das Fleisch goldgelb<br />

ist. Mit Brokkoliröschen und Erdäpfelkroketten<br />

servieren.<br />

KINDERZEICHNUNG<br />

Emilia Fillafer (7) hat ihre Urlaubsgedanken nach dem Motto<br />

„Lust auf Meer“ schon einmal auf die Leinwand gebracht! Ihre<br />

große Leidenschaft ist, wie man sieht, die Acrylmalerei. KK<br />

Schick auch du uns eine Zeichnung mit einem Foto von dir an „der Grazer“,<br />

Gadollaplatz 1/6, 8010 Graz, oder an redaktion@grazer.at.<br />

SUCHBILD<br />

Sepp Schwarzbauer, Hausherr der „Dorfstubn“, serviert ein Genfer Traditionsgericht.<br />

Spätentschlossenen sei dieses auch als Muttertags-Mahl empfohlen. LUEF (2)<br />

SUDOKU<br />

Finde die fünf Unterschiede zwischen den beiden Bildern.<br />

Viel Spaß wünscht OPEL FIOR GRAZ, Kärntnerstraße 256<br />

<br />

OPEL<br />

5 8 4<br />

7 4 5<br />

5 8<br />

3 1 2<br />

1 5 8 6 7<br />

4 6 9<br />

9 8 1<br />

2 9 7<br />

8 3<br />

979<br />

2 1 8<br />

4 2 5<br />

9 1 4<br />

7 2 6 9 1<br />

4<br />

4 6 9<br />

1 8 5<br />

5 7 3<br />

1 6 4<br />

984

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