2007 - Volksbank Reutlingen

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2007 - Volksbank Reutlingen

Geschäftsbericht

2007

Einblicke und Aussichten


2

Auf einen Blick

Volksbank Reutlingen 31.12.2007 (31.12.2006)

Bilanzsumme (in Mio. EUR). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.154 . . . . . . . . . . . . . 1.158

Einlagen von Kunden (in Mio. EUR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.482 . . . . . . . . . . . . . 1.418

davon bei der Bank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 961 . . . . . . . . . . . . . . 937

davon bei Verbundunternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 521 . . . . . . . . . . . . . . 481

Kredite an Kunden (in Mio. EUR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 767 . . . . . . . . . . . . . . 758

davon bei der Bank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 696 . . . . . . . . . . . . . . 684

davon bei Verbundunternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 . . . . . . . . . . . . . . . .74

Eigenkapital (in Mio. EUR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 . . . . . . . . . . . . . . . .64

Haftsummen (in Mio. EUR) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 . . . . . . . . . . . . . . . .23

Mitglieder (Anzahl) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31.480 . . . . . . . . . . . .31.862

Geschäftsanteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223.573 . . . . . . . . . . .226.593


Berthold Loritz

Systems Engineer, Volksbank Reutlingen

Er hat ein Händchen für ein taktvolles

Zusammenspiel: In der IT

dirigiert er Bits und Bytes, in der

Freizeit eine ganze Stadtkapelle.

Inhalt

Bericht des Vorstands 4

Organe und Gremien 8

Information des Aufsichtsrats 10

Jahresbilanz 2007 12

Gewinn-und-Verlust-Rechnung 2007 14

Ihre Bank in der Region 15

3


4

Bericht des Vorstands

Internationale Finanzmärkte: US-Immobilienkrise

schwappt auf Europa über

Vor dem Hintergrund der so genannten Subprime-

Krise, die im Sommer 2007 die internationalen Finanzmärkte

– und damit auch den deutschen Finanzmarkt –

traf, gerieten einige Banken in existenzbedrohende

Situationen. Die daraus folgende Schließung von

Hedge-Fonds und die Verluste bei Investmentbanken

führten am Kapitalmarkt zu deutlichen Verwerfungen

und einer schlagartigen Abnahme der Risikobereitschaft

privater und institutioneller Anleger.

Die Volksbank Reutlingen ist von dieser Krise nicht unmittelbar

betroffen, da sie keine risikoreichen Anlagestrategien

zur kurzfristigen Ertragssteigerung unternommen

hat. Das Ziel ist, langfristig, aber stetig zu

wachsen. Diese zurückhaltende, solide und vorausschauende

Geschäftsstrategie hat sich bewährt.

Im vergangenen Jahr konzentrierten wir uns auf das

Geschäft mit unseren Mitgliedern und Kunden. Ganz

bewusst haben wir das Interbankengeschäft reduziert

und dabei einen leichten Rückgang der Bilanzsumme in

Kauf genommen. Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis

des Jahres 2007 zufrieden und freuen uns über ein

gutes Resultat bei den Kundeneinlagen, eine ordentliche

Entwicklung bei den Krediten sowie eine Stabilisierung

unseres Ertrages.

Mitgliedschaft: Unternehmensbeteiligung ohne

Kursrisiko

„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen

viele“. Dieses Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen ist

Ausdruck des Genossenschaftsgedankens. So verstehen

wir, die Volksbank Reutlingen, uns auch heute. Wir sind

die Bank der Mitglieder!

Die Mitgliedschaft ist als langfristige Unternehmensbeteiligung

gedacht. Unsere Verpfl ichtung gegenüber den

Mitgliedern beschränkt sich deshalb nicht nur auf die

Zahlung einer attraktiven Dividende. Sie umfasst vielmehr

auch eine starke Verbundenheit mit der Region

und die Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in

allen fi nanziellen Angelegenheiten.

Wir haben den Auftrag, die Bank für alle Mitglieder und

Kunden stabil zu halten und nicht den partikularen Interessen

Einzelner nachzugeben. Zum Jahresende 2007

tragen 31.480 Mitglieder mit insgesamt 223.573 Geschäftsanteilen

diese Bank. Im Jahr 2007 ist diese Zahl

leicht rückläufi g, da durch Kündigungen und Tod mehr

Mitglieder ausgeschieden als Neumitglieder beigetreten

sind.

Einlagenentwicklung: Starker Zuwachs

Verursacht durch die Zinsentwicklung am Kapitalmarkt

– kurzfristig angelegtes Geld brachte mehr Ertrag als

langfristiges – fand eine merkliche Verschiebung des

Anlageverhaltens der Kunden statt: heraus aus den

langfristigen Spareinlagen und hinein in andere Produkte

mit kurzen Laufzeiten bis zu einem Jahr. In Zahlen

gesprochen heißt das: Die Spareinlagen nahmen

um rund 52 Mio. Euro ab und die Festgelder mit Laufzeiten

bis zu einem Jahr um rund 57 Mio. Euro zu.

Unsere bankeigenen Inhaberschuldverschreibungen

erhöhten sich um rund 18 Mio. Euro, insbesondere in

den Laufzeitbereichen bis zu zwei Jahren.

Obwohl die in festverzinslichen Wertpapieren, Fonds

und Aktien angelegten Summen auch im Jahre 2007

nochmals deutlich zunahmen, war eine Verunsicherung

der Kunden, ausgelöst durch die Subprime-Krise, spürbar.

Da half es auch nicht, dass der Deutsche Aktienindex

DAX als vielbeachtetes Marktbarometer im letzten

Jahr stark zulegte. Das Vertrauen der Anleger in risikogeneigtere

Wertpapiere schwand, so dass sich auch

dadurch der Trend hin zu kurzfristigen, überschaubaren

Anlageformen ohne Kursrisiko verstärkte.

Genauer betrachtet bedeutet das: Die Kundeneinlagen,

inklusive eigener Schuldverschreibungen, die wir

in der Bilanz ausweisen, sind um rund 24 Mio. Euro

(+ 2,5 %) auf 961 Mio. Euro gestiegen. Die Gelder

unserer Kunden, die bei Drittpartnern verwahrt werden,

erhöhten sich um rund 37 Mio. Euro (+ 6,7 %)

auf 576 Mio. Euro. Stark ausgeprägt war hierbei der

Vertrieb von Fonds unseres Verbundpartners, der

Union Investment. Insgesamt betrachtet stieg das

betreute Kundeneinlagevolumen von 1.418 Mrd. Euro

um 64 Mio. Euro auf 1.482 Mrd. Euro (+ 4,5 %).


Dieter Einwiller

Leiter Private Banking, Volksbank Reutlingen

Der versierte Stratege plant immer ein

paar Züge voraus. Dies macht ihn zum

erfolgreichen Vermögensbetreuer und

respektierten Schachspielgegner.

Kreditgeschäft: Stabile Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr wieder

kräftig gewachsen. Das Wachstumsbild ist allerdings differenziert

zu betrachten. Große und exportabhängige

Unternehmen haben stärker davon profi tiert als

kleinere und eher im Binnenmarkt tätige Firmen.

Die Volksbank Reutlingen ist seit ihrer Neuausrichtung

nicht mehr bei den großen oder größeren mittelständischen

Unternehmen als Kreditgeber präsent. Zu unseren

Kunden zählen mittlerweile eher kleine und mittlere

Betriebe. Umso erfreulicher ist es, dass wir dort unser

Geschäft stabilisieren konnten.

Ebenfalls deutlich zugelegt haben wir bei den privaten

Baufi nanzierungen. Hier herrscht ein Verdrängungswettbewerb

und die Margen in diesem Geschäft sind

entsprechend kleiner geworden. Trotzdem ist es auch in

diesem Bereich weiterhin unser Ziel, qualitativ hochwer-

tige Produkte und zuverlässige Beratungsleistungen anzubieten.

Als verlässlicher Partner in allen Fragen rund

um die Immobilienfi nanzierung wollen wir uns von den

zahlreichen Wettbewerbern – insbesondere von den

Direktanbietern – abheben.

Einlagen von Kunden (in Mio. EUR)

Gesamt 1.482 1.418

davon bei Verbund- 521 481

unternehmen

davon bei der Bank 961 937

31.12.2007 31.12.2006

5


6

Das bilanzielle Kreditvolumen stieg im Berichtszeitraum

um 12,0 Mio. Euro (+ 1,8 %) auf rund 696 Millionen

Euro. Hinzu kommen noch rund 71 Mio. Euro Kredite,

die an unsere Verbundpartner (Bausparkasse, Münchener

Hypothekenbank, EasyCredit etc.) weitergereicht

wurden. Insgesamt betrachtet ist das betreute

Kundenkreditvolumen, inklusive der Avalkredite, zum

Jahresende 2007 auf rund 778 Mio. Euro angewachsen.

Bilanzsumme: Stagniert

Die gute Liquiditätssituation aufgrund deutlich gestiegener

Kundeneinlagen haben wir zur Rückführung von

Bankverbindlichkeiten genutzt. Im Ergebnis hat sich dadurch

unsere Bilanzsumme leicht reduziert. Auf eine optisch

gut wirkende Erhöhung der Bilanzsumme durch

die Aufnahme von Refi nanzierungsmitteln am Kapitalmarkt,

die gleichzeitig mittels Fristentransformation

wieder angelegt werden, haben wir verzichtet. Unser

Ziel ist es, die Bilanzsumme langfristig und überwiegend

auf Basis des Kundengeschäfts zu erhöhen.

Ertragslage: Erwartungen übertroffen

Beim Zinsüberschuss haben wir mit einer Summe von

rund 24,1 Mio. Euro sowohl die Werte des Jahres 2006

als auch den geplanten Wert für 2007 übertroffen. Im

Vergleich zu 2006 konnten wir den Zinsüberschuss um

rund 3,4 % steigern. Trotz der nach wie vor sehr niedrigen

Zinsspanne ist dieses gute Ergebnis auf die Geschäftsausweitung

sowohl bei den Einlagen als auch

bei den Krediten zurückzuführen.

Den Provisionsüberschuss steigerten wir im Vergleich

zum Vorjahr um 14,6 % auf rund 9 Mio. Euro. Damit haben

wir den Planansatz für das Jahr 2007 erreicht. Einen

Großteil dieses starken Ergebnisses erzielten wir im

Wertpapiergeschäft und bei der Immobilienvermittlung.

Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten sind

wir mit dem erreichten Ergebnis zufrieden, das natürlich

auch ein Ergebnis unserer soliden, eher von Vorsicht

geprägten Geschäftspolitik ist.

Personalentwicklung

Im Jahr 2007 haben wir unsere Belegschaft erneut aufgestockt.

Die in allen Marktbereichen durchgeführten

Mitarbeiter-Coachingmaßnahmen zeigten bereits im

Berichtsjahr erste vertriebliche Umsetzungserfolge.

Zum Stichtag 31. Dezember 2007 beschäftigten wir 324

(Vorjahr 318) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon

252 als Vollzeit- und 72 als Teilzeitkräfte. Unsere Beleg-

schaft besteht aus 188 Frauen und 136 Männern. Derzeit

bilden wir 24 (Vorjahr 23) junge Leute aus, davon

sind elf männlich und 13 weiblich. Im vergangenen Jahr

schlossen neun junge Frauen und Männer ihre Ausbildung

bei der Volksbank Reutlingen ab; allen konnten

wir am Ende ihrer Lehre einen Arbeitsplatz anbieten.

Entgegen dem allgemeinen Trend zum Personalabbau

bei den Banken geht unser Weg der personellen Stärkung

vornehmlich im Marktbereich weiter. Wir bereiten

uns hierdurch auch auf eine „altersteilzeitbedingte“

Fluktuation vor und stellen einen sanften Übergang für

Kunden und Bank sicher.

Wir verstehen uns als verantwortungsvoller Arbeitgeber

in der Region. Engagierten und qualifi zierten Mitarbeitern,

ob Berufsanfänger oder Finanzspezialisten, bieten

wir Arbeitsplätze mit Perspektiven sowie Weiterbildungs-

und Entwicklungsmöglichkeiten.

Dank

Unser besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Aufsichtsrates

und Beirates für die Beratung und konstruktive

Mitwirkung. Unseren Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden

danken wir für die vertrauensvolle und

erfolgreiche Zusammenarbeit.

Dankeschön auch an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

für die erzielten Erfolge.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung einer partnerschaftlichen

Zusammenarbeit und eines offenen Dialoges mit

Ihnen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Kunden

wollen wir erfolgreich sein.

Reutlingen, den 31. März 2008

Volksbank Reutlingen

Der Vorstand

Kredite an Kunden (in Mio. EUR)

Gesamt 767 758

davon bei Verbundunternehmen

71

74

davon bei der Bank 696 684

31.12.2007 31.12. 2006


Barbara Eisele

Kundenberaterin Filiale Gomaringen,

Volksbank Reutlingen

Sie ist immer mit Eifer im Einsatz und

stellt sicher, dass nichts anbrennt: Als

Kundenberaterin oder als Feuerwehrfrau.

Dividendenausschüttung in %

im Vergleich zur

Umlaufrendite

10-jähriger Staatsanleihen

Vorschlag:

5 % Dividende

für 2007

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

%

1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007

7


8

Organe und Gremien

Vorstand

Josef Schuler, Vorsitzender

Ressorts:

Firmenkunden,

Individualkunden,

Marketing/Kommunikation,

Private Banking

Erik Grahneis

Ressorts:

Finanzen,

Personalverwaltung,

Revision,

Unternehmensplanung,

Unternehmensservice

Siegfried Arnold

Ressorts:

Filialen,

Immobilien/Baufi nanzierung,

Kredit,

Recht/Sanierung

Der Vorstand – von links nach rechts:

Josef Schuler (Vorstandsvorsitzender),

Erik Grahneis, Siegfried Arnold

Aufsichtsrat

Dipl.-Volksw. Renate Gräfi ngholt

Vorsitzende, Unternehmerin

Dr. Joachim Haage

stv. Vorsitzender, Zahnarzt

Dipl.-Kaufm. Markus Brändle

Kaufmännischer Angestellter

Dieter Frank

Unternehmer

Frank Gekeler

Unternehmer

Fritz Haux

Unternehmer

Eberhard List

Unternehmer

Gisela Herrmann-Mädler

Unternehmerin

Edmund Sautter

Bäckermeister

Dipl.-Bw. Erwin Stadelmaier

Steuerberater

Dipl.-Bw. Michael Stoll

Selbstständiger

Karl-Heinz Walter

Geschäftsführer

Bereichsleiter

Franz Beck

Teilmarkt mobil, bis 31.12.2007

Matthias Bungert

Firmenkunden

Dieter Einwiller

Private Banking

Dietmar Glassl

Kredit, ab 01.03.2007

Holger Hummel

Individualkunden, ab 01.02.2007

Bernd Koschka

Finanzen, ab 01.07.2007

Thomas Krätschmer

Immobilien/Baufi nanzierung

Manfred Link

Filialen

Herbert Rempfer

Finanzen, bis 30.06.2007

Martin Riegger

Unternehmensplanung

Hermann-Josef Schiele

Recht/Sanierung

Jochen Wurster

Unternehmensservice


Bild Franziska von Eitle Frau Eitle, Tennis

Auszubildende, Volksbank Reutlingen

Beiräte

Als Tennisspielerin weiß sie:

Wer mit voller Konzentration

am Ball bleibt, hat Erfolg.

Hauptstelle Gartenstraße 33

Frank Pilz, Jens Thumm,

Jürgen Zeeb

Filiale Altenburg

Willi Diebold, Albrecht Mayer

Filiale Betzingen

Ulrich Bögle, Gerhard Wolpert

Filiale Engstingen

Eberhard Baisch, Werner Freudigmann,

Sibylle Glück, Helmut Heinzmann,

Marianne Hoffmann, Anton Hummel

Filiale Eningen

Winfried Baumann, Martin Lutz,

Uwe Schäfer

Filiale Gomaringen

Michael Barth, Dr. Günther Kromer

Filiale Gönningen

Andreas Bier, Walter Hornung,

Heinz Karls, Martin Renz,

Dorina Schluck, Peter Werner

Filiale Lichtenstein

Ralph Bausinger, Wolfgang Frech

Filiale Oferdingen

Fritz Beck, Peter Frey

Filiale Ohmenhausen

Jean Reicherter, Hans-Jürgen Reimer

Filiale Orschel-Hagen

Hans Jürgen Reutter, Marliese Stühler

Filiale Pfullingen

Wolfgang Birk, Karl-Heinz Mollenkopf,

Dr. Ulrich Zimmermann

Filiale Pliezhausen

Manfred Armbruster, Lars Beck,

Klaus Katolla, Werner Kost

Filiale Reithaus

Ulrich Leibssle,

Prof. Dr. Kay-Michael Wilke

Filiale Ringelbach/Hohbuch

Lothar Bauer, Gunter Heinzmann

Dr. Olaf Neumann

Filiale Rommelsbach

Georg Leitenberger, Dirk Maier,

Klaus Nagel, Thorsten Schmid,

Uli Walter

Filiale Sondelfi ngen

Dr. Michael Karst, Frank-Dieter Keinath

Filiale Walddorf

Heinz Armbruster, Wilhelm Brielmann,

Martin Gemmeke, Gerhard Genswein,

Gerd Rein

Filiale Wannweil

Bernhard Baum, Thomas Gutbrod,

Thomas Leibssle, Tobias Räuber

9


10

Information des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat als Kontrollorgan der Bank wurde vom

Vorstand während des Berichtsjahres regelmäßig und

umfassend über den Geschäftsverlauf informiert. Das

betrifft im Wesentlichen die Liquiditäts-, Vermögensund

Ertragslage, aber auch so diffi zile und aktuelle Themen

wie die Risikosituation im laufenden Kreditgeschäft

und die Bau- und Modernisierungsvorhaben.

Dabei wurden Grundsatzfragen und wichtige Einzelvorgänge

gemeinsam erörtert.

Der Aufsichtsrat prüfte den Jahresabschluss, den Lagebericht

und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses

und gab zu allen Punkten die Zustimmung.

Der vollständige Jahresabschluss 2007 wird beim

Amtsgericht Stuttgart hinterlegt und im elektronischen

Bundesanzeiger veröffentlicht. Eine Kurzform des Jahresabschlusses

geht den Vertretern mit der Einladung

zur Vertreterversammlung am 5. Mai 2008 zu.

Auf dieser Versammlung informiert der Aufsichtsrat

auch ausführlich über das Prüfungsergebnis des Jahresabschlusses

und des Lageberichtes 2007, das der Württembergische

Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch

e.V., Stuttgart, erstellt und uneingeschränkt

bestätigt.

Nach den Bestimmungen der Satzung scheiden mit der

diesjährigen Vertreterversammlung folgende Aufsichtsratsmitglieder

aus:

Dieter Frank

Dr. Joachim Haage

Gisela Herrmann-Mädler

Karl-Heinz Walter

Über die Gewinnverwendung

beschließt die Vertreterversammlung.

Frau Herrmann-Mädler sowie Herr Dr. Haage und Herr

Walter stellen sich gerne einer Wiederwahl. Herr Frank

steht für eine weitere Amtszeit nicht mehr zu Verfügung.

Er arbeitete seit 1987 im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank

Wannweil-Betzingen eG mit und engagierte

sich seit der Fusion 1999 in unserem Aufsichtsrat.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Frank für die geleistete

Arbeit, für seine Unterstützung, seinen Rat und seine

Loyalität.

Durch das Ausscheiden von Herrn Frank steht eine Neuwahl

an.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern sowie den Beiräten für die

konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Reutlingen, den 31. März 2008

Der Aufsichtsrat

Renate Gräfi ngholt

Vorsitzende

Unser Vorschlag für die Gewinnverwendung 2007

5 % Dividende 1.130.420,89 EUR

Gesetzliche Rücklage 150.000,00 EUR

Andere Ergebnisrücklagen 210.000,00 EUR

Vortrag auf neue Rechnung 12.345,48 EUR

Insgesamt 1.502.766,37 EUR


Tanja Möck

Vorstandssekretärin, Volksbank Reutlingen

Sie kann auch im größten Trubel ihren

Humor bewahren. Diese Fähigkeit kommt

ihr nicht nur als Hästrägerin zugute.

Jahresabschluss in Kurzform

11


12

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR TEUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 14.628.948,43 12.460

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 26.688.613,35 15.503

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 26.688.613,35

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 41.317.561,78 0 27.963

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und

Wechsel, die zur Refi nanzierung bei

Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel

öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refi nanzierbar 0,00

b) Wechsel 3.348.370,93 3.348.370,93 3.741 3.741

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

refi nanzierbar 3.348.370,93

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 11.502.945,72 47.095

b) andere Forderungen 68.194.163,97 79.697.109,69 86.989 134.084

4. Forderungen an Kunden 695.569.042,60 683.583

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 378.311.271,61

Kommunalkredite 13.073.942,13

5. Schuldverschreibungen und andere

festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00

ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 0,00

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 9.992.296,48

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 9.992.296,48

bb) von anderen Emittenten 224.374.151,72 234.366.448,20 152.640

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 189.710.595,29

c) eigene Schuldverschreibungen 3.755.168,79 238.121.616,99 1.435 154.075

Nennbetrag 4.147.000,00

6. Aktien und andere nicht

festverzinsliche Wertpapiere

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

Genossenschaften

12.772.374,20 75.660

a) Beteiligungen 30.091.569,64 30.103

darunter: an Kreditinstituten 11.225.559,76

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 77.406,47 30.168.976,11 77 30.180

darunter: bei Kreditgenossenschaften 49.200,00

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 14.450.816,22 14.451

darunter: an Kreditinstituten 0,00

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00

9. Treuhandvermögen 127.040,12 174

darunter: Treuhandkredite 127.040,12

10. Ausgleichsforderungen gegen die

öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen

aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte 101.552,70 93

12. Sachanlagen 27.041.464,93 22.714

13. Sonstige Vermögensgegenstände 10.896.876,89 10.912

14. Rechnungsabgrenzungsposten 358.638,78 323

Summe der Aktiva 1.153.971.441,94 1.157.953


Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR TEUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 7.088.993,74 421

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 103.653.993,04 110.742.986,78 137.702 138.123

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von

265.297.621,06

mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

46.152.147,39 311.449.768,45 362.954

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder

346.940.206,18

Kündigungsfrist 185.309.876,32 532.250.082,50 843.699.850,95 475.071 838.025

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 116.964.304,18 98.531

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 116.964.304,18 0 98.531

darunter: Geldmarktpapiere 0,00

eigene Akzepte und Solawechsel

im Umlauf 0,00

4. Treuhandverbindlichkeiten 127.040,12 174

darunter: Treuhandkredite 127.040,12

5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.021.260,06 2.343

6. Rechnungsabgrenzungsposten 623.410,79 702

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpfl ichtungen 8.529.691,00 8.322

b) Steuerrückstellungen 239.544,00 35

c) andere Rückstellungen 6.444.798,15 15.214.033,15 8.229 16.586

8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 0

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 22.764.789,54 23.012

b) Kapitalrücklage 0,00 0

c) Ergebnisrücklagen

ca) gesetzliche Rücklage 19.682.000,00

cb) andere Ergebnisrücklagen 19.629.000,00 39.311.000,00 39.011

d) Bilanzgewinn 1.502.766,37 63.578.555,91 1.446 63.469

Summe der Passiva 1.153.971.441,94 1.157.953

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus

weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

Gewährleistungsverträgen 11.045.889,49 16.949

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten

für fremde Verbindlichkeiten 0,00 11.045.889,49 0

2. Andere Verpfl ichtungen

a) Rücknahmeverpfl ichtungen aus

unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs- und Übernahmeverpfl ichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufl iche Kreditzusagen 28.725.071,61 28.725.071,61 31.300

darunter: Lieferverpfl ichtungen aus

zinsbezogenen Termingeschäften 0,00

13


14

Gewinn-und-Verlust-Rechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007

Geschäftsjahr Vorjahr

EUR EUR EUR EUR TEUR TEUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

b) festverzinslichen Wertpapieren und

43.010.402,38

Schuldbuchforderungen 9.179.567,47 52.189.969,85 46.429

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen

29.583.897,84 22.606.072,01 25.946 20.483

Wertpapieren

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei

860.146,19 2.547

Genossenschaften 638.662,10 280

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 1.498.808,29 0 2.827

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-

oder Teilgewinnabführungsverträgen 8.284,89 6.188

5. Provisionserträge 10.043.808,85 8.957

6. Provisionsaufwendungen 1.011.485,53 9.032.323,32 1.075 7.882

7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 391.566,63 162

8. Sonstige betriebliche Erträge

9. Erträge aus der Aufl ösung von Sonderposten

2.493.340,45 6.685

mit Rücklageanteil 0,00 131

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

12.722.395,70

Altersversorgung und für Unterstützung 3.200.344,74 15.922.740,44 16.899

darunter: für Altersversorgung 793.788,56

b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

10.261.114,80 26.183.855,24 9.005 25.904

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.010.698,58 2.059

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie

478.154,92 1.457

Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Aufl ösung

5.822.299,46 12.618

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen

0,00 -5.822.299,46 0 -12.618

und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,

Anteilen an verbundenen Unternehmen und

0,00 990

wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 5.501,88 5.501,88 0 -990

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1.540.889,27 1.330

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 3

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter

63.825,49 -199

Posten 12 ausgewiesen -21.273,79 42.551,70 87 -112

25. Jahresüberschuss 1.498.337,57 1.445

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.428,80 1

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

1.502.766,37 1.446

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

1.502.766,37 1.446

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0 0

29. Bilanzgewinn 1.502.766,37 1.446

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk für den vollständigen Jahresabschluss wurde vom Württembergischen Genossenschaftsverband Raiffeisen/

Schulze-Delitzsch e.V., Stuttgart, erteilt. Der vollständige Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.


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