Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis

wfl.leverkusen.de

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis

Nr. 05 · September / Oktober 2009 · 7. Jahrgang · ISSN-1612-6785 · 4,50 € · www.rbk-direkt.de · www.glverlag.de

ev & kontakt

Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN für den Rheinisch-Bergischen Kreis & Stadt Leverkusen

BerGiSCH GladBaCH

Wettbewerb entschieden -

Die Planungen der Regionale

2010 kommen voran

BUrSCHeid

Nach elf Jahren Rathaus:

Bürgermeister Kahrl bereitet

seinen Abschied vor

KÜrteN

Finanzspritze für Sportplätze:

Das Konjunkturpaket

wird jetzt aufgeteilt

leiCHliNGeN

Der Obstmarkt im

Oktober ist eine Attraktion

für die ganze Region

odeNtHal

Interessenten gesucht: Das

ehemalige Gemeindezentrum

soll verkauft werden

oVeratH

Thema Luftverbesserung:

Der Regierungspräsident

empfi ehlt einen Kreisverkehr

rÖSratH

Solaranlage auf dem Dach

der Turnhalle nach kurzer

Bauzeit in Betrieb genommen

WerMelSKirCHeN

Jakobsweg wiederentdeckt:

Der Pilgerweg soll

besser vermarktet werden

leVerKUSeN

Die „neue bahnstadt”: EVFL

denkt an eine zukunftsweisende

Energieversorgung

+++ Infos +++ Seite 25 +++

DIE GERFER TRANSPORTE GMBH IN ODENTHAL

Ein Familienbetrieb trotzt der Krise


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GL&Lev kontakt • Nr. 05 / 2009

iNHalt

GL&Lev PROFIL

DAS GESPRäCH - mit Meinolf Sprink, 4

Direktor Kommunikation beim Fußballverein

Bayer 04 Leverkusen

SERIE - Die Erfolgreichen im Bergischen Land: 6

Die Gerfer Transporte GmbH

TECHNOLOGIEPARK UND -ZENTRUM 8

Eine Bestandsaufnahme

GL&Lev REGIO

Kreissparkasse und Payback-Card 10

Ergebnisse der Kommunalwahl 11

Der NRW-Immobilienmarkt 12

GL&Lev LOKaL

BERGISCH GLADBACH - Haushaltssperre 14

RöSRATH - Turnhalle mit Solaranlage 16

OVERATH - RP plädiert für Kreisverkehr 17

ODENTHAL - Christopherushaus 18

wird verkauft

KüRTEN - Neuer Bauhof in Betrieb 18

BURSCHEID - Bürgermeister vor 20

dem Abschied

LEICHLINGEN - Der Obstmarkt ist 21

die Attraktion

WERMELSKIRCHEN - Jakobsweg 22

als Werbemittel

LEVERKUSEN - EVL baut Versorgungsnetz 24

WFL - ISG stellt Förderantrag 25

LEVERKUSEN - Essen mit Sparkassen-Card 29

NACHBARSCHAFT - Bücherdorf 32

im Oberbergischen

GL&Lev SERVICE

AUTO - Der neue Jaguar 34

HANDEL - eBay feiert Zehnjähriges 36

GASTRONOMIE - Bio auf der Anuga 38

GOLF - Eine neue Trainingshilfe 39

GOLF - RheinBerg-Masters 40

SENIOREN BERATEN - Abhängigkeit 43

GESUNDHEIT - Der Chefarzt spricht 44

GL&Lev StEuERN RECht FINaNzEN

u. a. Spanische Immobilien, 45-54

der Wupsi, Autofinanzierung

Es hat eine Weile gedauert,

und manch Wellness-Freund

muss sich erst wieder zurecht

finden - doch das Mediterana

in Bergisch Gladbach, das

Ende August wieder seine

Pforten öffnete, ist größer,

editorial

Diesen Wahlausgang haben

sich sicher viele Politiker,

aber auch Wähler

ganz anders vorgestellt.

Es schien doch alles so

glatt zu laufen, vorher.

Aber das war es ja gerade. Zuviele glaubten,

der Zug fährt schon in die richtige Richtung

und legten sich wieder auf die faule Haut.

Jetzt haben wir ein Farbenwirrwarr in den

Räten, mit Gerede ohne Ende und Ergebnissen,

die häufiger denn je nur Kompromisse

sind. Kann man sich jedenfalls vorstellen.

Herausgeber und Verlag:

GL Verlags GmbH

Hermann-Löns-Str. 81 • 51469 Bergisch Gladbach

Telefon: 0 22 02 - 28 28 - 0

Telefax: 0 22 02 - 28 28 - 22 • www.glverlag.de

Mitglied im VZVNRW (Verband der Zeitschriftenverlage

in Nordrhein-Westfalen e.V.)

Geschäftsführer: Frank Kuckelberg

Anzeigen:

Frank Kuckelberg (verantwortlich) · Tel.: 0 22 02 - 28 28 - 0

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schöner und luxuriöser denn

je. Geschäftsführer Siegfried

Reddel ist ein großer Wurf

gelungen. Zwar gibt es nun

das öffentliche Schwimmbad

nicht mehr, auch der

Restaurant-Betrieb ist nicht

INHALT • IMPRESSUM • EDITORIAL

Das Mediterana ist wieder geöffnet und schöner denn je

Viele Köche ...

mehr öffentlich, das neue

Ambiente mit Prachtstücken

aus Indien, Saudi- Arabien

und Nordafrika aber macht

den Verlust erträglich. Runde

14 Mio.Euro hat Reddel in

seinen Tempel gesteckt.

Man wird Absprachen treffen müssen; vielleicht

beim Bier. Da steht dann der Klüngel

schon hinter der Tür und grinst sich eins.

Ganz ehrlich: Die Kommunalpolitik wird

schwerer werden als je zuvor. Und noch

schwieriger könnte es werden, dabei immer

nur das Wohl der Allgemeinheit im Auge

zu behalten. Rückrat und Sachverstand sind

gefragt, nicht Eitelkeit und Schulterklopfen.

Drücken wir allen Polit-Neulingen ganz fest

die Daumen. Und gehen wir noch einmal

hin zur Wahl am 27. Vielleicht haben wir ja

was gelernt.

Redaktionsleitung:

Eberhard Gravenstein (verantwortlich)

E-Mail: redaktion@glkontakt.de

Layout:

MEDIABRIDGES ® GmbH

www.mediabridges.de

Druck:

Druckzentrum Hußmann, Bochum

GL&Lev kontakt – 6x jährlich

im Rheinisch-Bergischen Kreis und Leverkusen

Druckauflage: 18.000 Exemplare

® by GL Verlags GmbH. Für unaufgefordert zugesandte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger übernimmt

der Verlag keine Haftung. Unverlangt eingereichte

Fotos, Manuskripte, Zeichnungen und Datenträger werden

nur zurückgesandt, wenn vom Einsender Rückporto beigefügt

wurde. Anzeigenpreisliste 2009.

Gerichtsstand Bergisch Gladbach HRB 47336.

Nächste Ausgabe: November/Dezember 2009

Anzeigenschluß: 30. Oktober 2009

GL&Lev kontakt 05/09

3

IMPRESSUM


4

GL&Lev PROFIL DaS GESPRäCh

DAS GESPRÄCH

mit Meinolf Sprink,

Medien-Direktor

des Fußballvereins

Bayer 04 Leverkusen

GL&Lev kontakt 05/09

Von EBERHARD GRAVENSTEIN

Es ist genau zehn Jahre her*,

als sich die Fußball-Abteilung aus

dem Gesamtverein löste und die

„Bayer 04 Leverkusen Fußball

GmbH” gründete. Der Schritt zum

selbstständigen Wirtschaftsunternehmen

war getan. Seitdem fi ndet

in Leverkusen der Volkssport Fußball

im Business-Bereich statt. In einer

Art „BtoB”-Version oder auch

„win-win”-Situation. Vorteilhaft

für alle Seiten ...

Der damalige Vereinspräsident Prof.

Rudolf Casper begründete die

Maßnahme mit den Worten: „Die

wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesliga

ist so rasant, dass die Rechtsform

eines eingetragenen Vereins nicht mehr

aufrecht erhalten werden kann.” Und Rainer

Calmund (der 2004 ausschied) argumentierte

seinerzeit als Geschäftsführer: „Es

geht darum, einen Verein, der vom Umsatz

*Die Fußball GmbH wurde am 1.4.1999 gegründet

FUSSBALL

Wo Business und

Spass so vortreffl ich von

einander profi tieren

her einem Wirtschaftsunternehmen gleicht,

eine entsprechend zeitgemäße Struktur zu

geben”. Schließlich geht es um viel Geld,

um Geld, das die Fans an den Verein herantragen

und um Geld, das mit dem Verein

umgesetzt wird, als Spieler, Sponsor oder

Geschäftspartner.

Da Klappern zum Geschäft gehört,

in diesem Fall also Werbung, Promotion,

Service und Kontakte bedeutet, hat sich

der Spitzenfußball auch längst zu einem

prächtigen Medium entwickelt. Am besten

zu erkennen, wer sich - am Beispiel Bayer

04 - mit einem „Business-Seat” einkauft,

also für eine ganze Saison (17 Spiele) einen

der besonders guten Seh- und Sitzplätze im

Stadion besitzt und alle Annehmlichkeiten

einer Very Important Person (VIP) genießt.

Mit feinsten Speisen, Drinks und Service der

Extraklasse. Da wird Fußball nicht gerade

zur Nebensache, aber das Drumherum bestimmt

den Gesamteindruck. Das Medium

Fußball als Erlebnis.

Ein Thema, mit dem sich bei Bayer 04

Meinolf Sprink (51) beschäftigt. Ein gelernter

Speditionskaufmann und Diplom-Volkswirt,

der seine Meriten aber als Journalist bei der

Rheinischen Post und Sport-Beauftragter

bei der Bayer AG verdiente. Er ist Leiter der

Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung

der Fußball GmbH; der Medien-Direktor.

Auch zuständig für Marketing und

Services. Möglicherweise der Sündenbock,

wenn außerhalb des Spielfeldes mal was

nicht so läuft, wie es der Fan gerne haben


möchte. Wie etwa bei der Einweihung der

neuen BayArena, als nach einer eigentlich

rundum gelungenen Premiere (mit einem

1:0 über Hoffenheim) Mäkeleien nicht ausbleiben

wollten.

Sprink zeigte für Kritik Verständnis, versprach

Abhilfen und stimmte zugleich das

ganze Unternehmen auf eine positive Zukunft

ein. „Wir haben jedes Arbeitsfeld

intern auf den Prüfstand gestellt, kritisch

hinterfragt und eine ganz schön lange

Mängelliste gehabt.” Die ist inzwischen

weitgehend abgebaut.

Immerhin waren 28.000 Zuschauer im

Stadion, mühten sich 1.000 Personen im

Service und sorgten sich 400 Leute um

die Security. In den VIP-Lounges herrschte

Betriebsamkeit und gute Laune, wurde gefachsimpelt,

aber auch manch hintergründiges

Geschäftsgespräch geführt. Denn

das gehört zum Wesen eines solchen Beisammenseins:

Kontakte knüpfen, vertiefen,

ausnutzen.

Meinolf Sprink ist sich sicher: „Das haben

auch die Gäste der RBW, die vor Fertigstellung

der Arena zur Besichtigung geladen

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DaS GESPRäCh

waren, erkannt. Wir haben viele neue bergische

Kontakte aufgenommen und rund

ein Dutzend Firmen aus Bergisch Gladbach

für uns gewinnen können.” Fünf Logen à je

zehn Plätzen sind indessen noch zu haben.

Auch rund 100 Businessplätze stehen noch

zur Verfügung. Wozu man wissen muss:

GL&Lev PROFIL

Rote Sitzschalen bestimmen das Stadionrund.

Die grauen (gepolsterten) Plätze gehören den VIP’s,

die vor und nach dem Spiel in den VIP-Lounges auch

erstklassig bewirtet werden; im Ticket inbegriffen.

Die neue BayArena verdingt sich auch als

„Kongress-Zentrum”. Unter dem Namen

„BayArenaPLUS” bietet der Club ein neues

Event- und Konferenzcenter an, mit sieben

Tagungsräumen (Blick in den Innenraum

der Arena), die allen erdenklich technischen

Schnickschnack aufweisen, auch Video-Konferenzen

mit dem fernen Ausland möglich

machen. Erste Tagungen sind ab Mitte September

gebucht. Der Clou: Manch Unternehmen

lässt am Samstagvormittag diskutieren,

genießt das Catering der Bayer Gastronomie

und sieht am Nachmittag das Bundesliga-

Fußballspiel von exklusiven Logenplätzen.

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Mercedes-Benz Service

und Vermittlung

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GL&Lev kontakt 05/09

5


24

GL&Lev LOKaL

leVerKUSeN

KOMMUNAL-

WAHL 2009

REinhaRD

BuchhORn

ist neuer Bürgermeister

Am Ende waren es 549 Stimmen,

die den Ausschlag gaben: Reinhard

Buchhorn (CDU) gewann überraschend

die Wahl zum Oberbürgermeister

gegen den Amtsinhaber.

Der gebürtige Däne (in Gedhus), ehemalige

Zeitsoldat, Krankenpfleger und

Dipl. Verwaltungswirt ist seit 1978 bei

der Stadtverwaltung Leverkusen. Er

war Baudezernent, Leiter des Sozialamtes

und persönlicher Referent des

früheren OB Paul Hebbel. - Reinhard

Buchhorn (63) denkt langfristig. Er

will die Wiesdorfer City „einen”,

Verwaltungskosten reduzieren, die

Verwaltung selber straffen und die

Wirtschaftsförderung stärken.

iN küRZe

Die Kaufhauskette Woolworth hat

ihre Filiale in Wiesdorf (City) zum 12.

September geschlossen.

Die sparkasse Leverkusen hat mit

Marcus Grawe ein drittes Vorstandsmitglied

erhalten. Chef ist Manfred

Herpolsheimer.

Das neue Bayer-Vital-Gebäude im

K-Block des Chemparks ist von seinen

1.000 Mitarbeitern bezogen und vom

Bayer-Vorstand soeben offiziell eröffnet

worden.

GL&Lev kontakt 05/09

eRNst kücHLeR, Oberbürgermeister

Stadtverwaltung, Haus-Vorster-Straße 8

51379 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-0

E-Mail: postmaster@stadt.leverkusen.de

WiRtscHAftsföRDeRuNG

Dipl. Ing. Wolfgang Mues, Dönhoffstraße 39

51373 Leverkusen, Tel. 0214 - 406-8851

E-Mail: wolfgang.mues@stadt.leverkusen.de

Leichlingen

Leverkusen

Burscheid

Odenthal

Wermelskirchen

Kürten

Bergisch Gladbach

Overath

Rösrath

Die EVL baut ganz neu: EVL-Prokurist Ulrik Dietzler (Mitte) stellte

soeben mit Vera Rottes und Stefan Karl von der neuen bahnstadt GmbH

das neue Versorgungskonzept vor.

Zum Start des ersten Bauabschnitts

EVL baut in Opladen

neues Versorgungsnetz

Am 17. August gab Leverkusens

Oberbürgermeister Ernst Küchler

im Nordosten des Geländes der neuen

bahnstadt :opladen den Startschuss

zum Abriss von zehn seit Jahren nicht

mehr genutzten Hallen und von zwei

oberirdischen Tanks.

Sichtlich zufrieden mit der WfL-Bilanz: Wolfgang Mues, Baudezernent und Geschäftsführer

der WfL, und Projektleiter Finanzen Dieter Roeloffs.

Spatenstich für eine neue Mitte

Bis 2011 soll in Schlebusch mit 41 Eigentumswohnungen, Tiefgarage (140 Plätze)

und einem ausgesuchten Geschäftsbereich „eine neue Mitte” entstehen. Nach

mehrjährigen Planungen rollten jetzt die Bagger an. Dem Investor (Klaus Müller)

stehen 4.400 qm Fläche zur Verfügung. Die Wohnungen kosten zwischen 180 000

und 475 000 Euro. Fast die Hälfte ist verkauft. Auch der Gewerbebereich ist gut

gebucht. Die Rede ist von Büros, Verbrauchermarkt, Haushaltswaren und möglicherweise

einer Bank.

An dieser Stelle soll in den nächsten

Jahren ein Wohngebiet mit mehr

als 150 Wohneinheiten für innovatives,

familienfreundliches Wohnen

entstehen, wie auf dem zuvor enthüllten

Bauschild an der Kolberger

Straße das offizielle Bauschild „Hier

entsteht Stadt!“ der neuen bahn-

stadt :opladen zu sehen ist.

In den nächsten fünf Monaten

werden rund 80.000 Kubikmeter

umbauten Raums abgeräumt. Die

Abrissarbeiten beginnen im Nordosten

mit den Hallen an der Kolberger

Straße in unmittelbarer Nähe des Kulturausbesserungswerks

(KAW) und

enden mit den Gebäuden in Höhe

Torstraße und Quettinger Straße.

Ende des Jahres wird der erste

Bauabschnitt im Kapitel „Gebäudeabbruch“

beendet sein. 2010 geht

es mit dem Abbruch von Kasino,

Waschhaus, Gasstation und anderen

Nebengebäuden weiter.

nbso-Geschäftsführerin Vera

Rottes gab dazu einen Ausblick in die

Zukunft: Das neue Wohngebiet solle

sich durch eine zukunftsweisende

Energieversorgung auszeichnen und

Zeichen für eine soziale und ökologische

Entwicklung im Sinne des

Klimaschutzprogramms der Stadt

Leverkusen setzen.

WFL Geschäftsbericht

mit 10-Jahres-Rückblick

Einen eindrucksvollen Geschäftsbericht

für das Jahr 2008 hat jetzt die

Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH vorgelegt. Geschäftsführer

Wolfgang Mues legt darin nicht nur

Rechenschaft über die erfolgreiche

Arbeit seines Teams ab, sondern gibt

auch aufschlussreiche Einblicke in die

WFL-Kompetenzfelder Gewerbe, Handel

& Dienstleistung, Veranstaltung

und Existenzgründung. Die Broschüre

gibt einen vortrefflichen überblick

über 10 Jahre WFL in Leverkusen, von

denen Mues - seit gut drei Jahren Geschäftsführer

- sagt: „Das Jahr 2008

war das beste von allen.” Und: „Wir

haben die Finanzen im Griff”.


HW Promotion

geht neue Wege

ie Wahl unseres Firmennamens

„Dwar nicht ganz einfach. Wir

mussten uns die Frage stellen, wie

man all unsere Tätigkeiten und Handlungsfelder

wie die der klassischen Promotion,

fi ndigen Verkaufsförderung,

Unterstützung von vielseitigen Events,

unsere fl exiblen Verpackungslösungen

als auch durchdachte Logis-tik aus

einer Hand zusammenfasst? Wir fanden

Promotion passend. Da steckt

auch Emotion drin, wie bei uns. Und

schließlich bedeutet Motion (engl.)

unter anderem Bewegung“, erklärt der

Jungunternehmer Mark Wehner.

Jung ist das Leverkusener Unternehmen

an sich jedoch nicht. Mark

Wehner trat 2008 in die Fußstapfen

seines Vaters. Aber nicht nur er,

sondern auch Bruder Jan und Mutter

Hannelore leben die Ideen des Unternehmensgründers,

Detlef Wehner,

weiter. Und das mit Erfolg, denn im

vergangenen Jahr konnte der Umsatz

fast verdoppelt werden. Aufgrund des

erfolgreichen Geschäftsjahres, wurden

drei neue Mitarbeiter eingestellt. Darunter

zwei Lageristen, die als Langzeitarbeitslose

durch Unterstützung

der Arbeitsgemeinschaft Leverkusen

(AGL) so wieder dem Arbeitsmarkt

zugeführt werden konnten.

„Angefangen hat alles vor 13 Jahren

in unserer Garage in Hitdorf. Hier

wurde aber alles sehr schnell zu klein,

so dass wir mit einigen Zwischenstationen

unseren heutigen, 2.500 m2 großen Firmensitz beziehen konnten“,

erzählt Wehner weiter.

Das erfolgreiche Leverkusener Fa-

milienunternehmen darf mittlerweile

den Bastei Lübbe Verlag, Caramba

Chemie, Deutscher Basketball Bund,

Kölner EXPRESS, Gatorade, KARKO

Logistics, KEC (Kölner Haie), Kölnarena,

Kölner Stadtanzeiger, Nestlé

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

INHALTSÜBERSICHT

www.wfl-leverkusen.de

GL&Lev LOKaL

• HW Promotion geht neue Wege

• Los geht’s! Immobilien- und Standortgemeinschaft

City Leverkusen (ISG) hat Förderantrag eingereicht

• Veranstaltung kunststoffl and NRW e.V. und WfL

• Neue Wirtschaftskanzlei am Leverkusener

Konrad-Adenauer-Platz

• Expansion bei IHC-I.H. Chempharm GmbH

• Neue Betriebsleitung bei Heggendruck komplett

Purina PetCare, Pro Gastro, pronova,

BKK, Tank & Rast u.v.m. zu seinen

bundesweiten Kunden zählen.

Ihrem Unternehmen steht das

Team für Arbeiten im Bereich Co-Packing,

Verpackungs-, Versand-, Promotion-

und Eventservice gerne zur

Verfügung. Hinter diesen Leistungen

und Kompetenzen verbergen sich

eine Menge Know-How, Kreativität

und Engagement. Frei nach dem

Motto: „Geht nicht, gibt‘s nicht“

werden hier Goodie‘s für Tierhalter

verschickt, Aufsteller für Supermärkte

mit Produkten gefüllt und versandt,

Promotionsversandaktionen für Körperpfl

egeprodukte erledigt, Infopost

oder Fanartikel verpackt, fast über

1.000 Werbematerialien ausgesucht,

gelagert, besonders verpackt und

verschickt, Messestände konzipiert

und umgesetzt, Aktionen für Produkteinführungen

durchgeführt, Impfbusse

gebaut oder auch mal eine

Auftaktveranstaltung am Nürburgring

organisiert....

Alle Infos rund um die Leistungen

und die Philosophie des Unternehmens

HW Promotion fi nden Sie unter:

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Kontakt:

HW Promotion GmbH und co. kG

Siemensstraße 11 · 51381 Leverkusen

Tel.: 0 21 71 - 76 48 25

Fax: 0 21 71 - 76 48 27

info@hw-promo.de

www.hw-promo.de

GL&Lev kontakt 05/09

25


26

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Los geht’s! Immobilien- und Standortgemeinschaft

City Leverkusen

(ISG) hat Förderantrag eingereicht

(v. l.) Rainer Bertelsmeier, WfL-Einzelhandelsprojektleiter, Frank Schönberger, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft City Leverkusen e.V.,

Träger der Immobilien und Standortgemeinschaft Leverkusen, Michaela Höckelmann, 2. Vorsitzende, Peter Knipper, Beisitzender, Barbara

Mende, Kommunikation, Sebastian Greif, Kassierer, Guido Niggemann, Veranstaltungen, Wolfgang Mues, WfL-Geschäftsführer und Baudezernent

der Stadt Leverkusen und Werner Gärtner, Beisitzender

Knapp vier Monate nach der Gründung

der ersten Leverkusener Immobilien-

und Standortgemeinschaft

(ISG) ist der erste große Schritt getan:

Ende Juli konnte der Antrag zur Landesfinanzierung

förderfähiger Maßnahmen

für die Leverkusener City fristgerecht

bei der Bezirksregierung Köln

eingereicht werden. Die Verantwortlichen

der City-Werbegemeinschaft

und der Leverkusener Wirtschaftsförderung

zeigen sich optimistisch, dass

die Fördermittel bewilligt werden.

GL&Lev kontakt 05/09

Neben der Entwicklung eines neuen

Logos und eines Slogans beinhaltet

das erste ISG-Maßnahmenpaket die

Verbesserung der Orientierung durch

eine einheitliche Beschilderung der

City und die Verschönerung der Fußgängerzone

durch Blumenbeete und

Verweilbereiche.

Der Einzelhandelsstandort Leverkusen

und insbesondere die City in Leverkusen-Wiesdorf

sollen künftig einen

noch höheren Wiedererkennungswert

erfahren und für die Besucher eine

bessere Orientierung ermöglichen.

Durch die Fördermittel, die die Immobilien-

und Standortgemeinschaft

City Leverkusen jetzt beantragt hat,

könnten sich diese Ziele in den kommenden

Jahren verwirklichen lassen.

„Bisher hat die Stadt das Licht ihrer

Möglichkeiten unter den Scheffel

gestellt. Der Sinn der geplanten Maßnahmen

ist es deshalb, insbesondere

den Nicht-Leverkusenern eine erkennbare

Struktur zu bieten und die

Besonderheiten der City näher zu

Veranstaltung kunststoffland NRW e.V. und WfL

Im August luden erstmalig der

kunststoffland NRW e.V. und die

WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen

GmbH zu einer gemeinsamen Fachveranstaltung

ein.

Unter dem Motto: „Hochschule &

Unternehmen - gemeinsame Ansätze

gegen den Fachkräftemangel“ wurde

das allgegenwärtige Thema der

fehlenden Fach- und Führungskräfte

von vielen, unterschiedlichen Seiten

beleuchtet.

„Meine Damen und Herren, Sie

werden die Ergebnisse der jüngsten

Studie des Instituts der deutschen

Wirtschaft bestimmt registriert haben:

mehr als 60.000 Stellen in den

Bereichen Mathematik, Informatik,

bringen“, sagte Frank Schönberger, 1.

Vorsitzender der Werbegemeinschaft

City Leverkusen e.V.

Kern des gemeinsam erarbeiten

Maßnahmenpaketes ist sicherlich

das einheitlich Beschilderungskonzept.

Die Besucher sollen bereits

an den Autobahnabfahrten auf die

City aufmerksam gemacht und hingeleitet

werden. Darüber hinaus

sollen Schilder an den Zugängen

und Zufahrten zur City als auch an

den Ausgängen der Parkplätze und

Tiefgaragen und an markanten Fußwegen

eine bessere Orientierung für

Besucher ermöglichen.

Außerdem soll die Innenstadt in

Quartiere eingeteilt werden, um die

Einzigartigkeit der verschiedenen

City-Bereiche hervorzuheben und zu

vermarkten. Durch die Maßnahmen

erhoffen sich die Geschäftsleute,

neue Kunden aus dem Umland zu gewinnen

und die Bindung zu den langjährigen

Citybesuchern zu stärken.

„Herauszuheben ist, dass die

Maßnahmenpakete, die mit dem Antrag

eingereicht wurden, die gesamte

Innenstadt umfassen“, unterstrich

WfL-Geschäftsführer Wolfgang Mues

die Bedeutung des Projekts. Die Wirtschaftsförderung

hat Gründung und

Entwicklung der ISG vorangetrieben

und wird diese auch zukünftig betreuen.


Naturwissenschaften und Technik sind

derzeit nicht besetzt. Gerade in Zeiten

der Wirtschaftskrise ist das eine alarmierende

Nachricht. Zurückzuführen

ist der akute Fachkräftemangel auf

den demographischen Wandel. Ein

Schlagwort, das allgegenwärtig ist und

viele Unternehmen betrifft. In fast allen

Branchen wird qualifiziertes Personal

gesucht. Dieser Negativ-Trend wird

sich künftig noch verstärken. Allein

für die altersbedingt ausscheidenden

Fachkräfte im MINT-Bereich werden

jährlich mehr als 50.000 Nachwuchskräfte

benötigt. Bei einem Ende des

konjunkturellen Abschwungs wird sich

der Fachkräftemangel noch weiter verstärken“,

erklärte WfL-Geschäftsführer

Mues in seiner Begrüßung der mehr

als 70 Gäste.

Unter dem überbegriff „Aufbruchstimmung“

hätte die Veranstaltung

in Leverkusen auch stehen können,

denn man hat sich auf die Fahne geschrieben

aktiv etwas gegen dieses

Manko zu tun und gemeinsam Ansätze

zu diskutieren. „Aufbruchstimmung“

passte auch zur Location die

für den Nachmittag ausgesucht wurde:

das ehemalige Ausbesserungswerk

auf der Opladener Bahnstadt,

dem zukünftigen Domizil für den FH-

Standort Campus Leverkusen.

Nach der Begrüßung durch Dr.

Bärbel Naderer, Geschäftsführerin

kunststoffland NRW e.V. und WfL-

Geschäftsführer Wolfgang Mues

wurden die Gäste mit auf eine Reise

in die Vergangenheit und Zukunft der

Opladener Bahnstadt genommen.

Vera Rottes, Geschäftsführerin der

neue bahnstadt :opladen gewährte

im Rahmen einer Führung spannende

Einblicke.

An drei Fachvorträge schlossen

sich eine Podiumsdiskussion und ein

munteres Get-Together an, bei dem

die Vertreter aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen,

Wissenschaft und

Organisationen aus Leverkusen und

der Region noch weiter diskutierten.

An dieser Stelle sei auch den

„Verwandlungskünstlern“ gedankt,

die mit viel Liebe dafür gesorgt haben,

dass dieser Nachmittag bei allen

Gästen sowohl inhaltlich, als auch

optisch und kulinarisch in besonderer

Erinnerung bleibt. Unser Dank gilt daher

den Referenten und Teilnehmern

der Podiumsdiskussion Prof. Dr. rer.

nat. Astrid Rehorek Gründungsdekanin

der Fakultät für Angewandte

Naturwissenschaften Fachhochschule

Köln | Campus Leverkusen, Dr. Ernst

Grigat, Leiter CHEMPARK Leverkusen,

Dr. Michael Neumann, Institut

der deutschen Wirtschaft Köln, Dr.

Johann Thim, Gesamtprojektleiter

Baylab plastics, Bayer MaterialScience

AG, Dr. Andrea Niehaus, Leiterin

des Deutschen Museums Bonn, Peter

Hausmann, Landesbezirksleiter der IG

BCE, der Moderatorin Antje Lienert,

Geschäftsstellenleiterin kunststoffland

NRW e.V. und natürlich den Leverkusener

Unternehmen ALP-Media

GmbH, der Kinder-und Eventagentur

ARTimage, der Bayer-Gastronomie

GmbH und der CDS communication

design studios GmbH.

WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

GL&Lev LOKaL

Neue Wirtschaftskanzlei

am Leverkusener

Konrad-Adenauer-Platz

Vom Nebeneinander zum Miteinander“

hieß das Motto der

Eröffnungsfeierlichkeiten Ende März.

Die Sozietät Mourkojannis, Mörschner,

Rechtsanwälte, Herr Rechtsanwalt

Andreas Knebel sowie die

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

KBHT Dreizehner &

Partner machen gemeinsame Sache.

Die Entwicklung der letzten Jahre von

nachbarschaftlicher Zusammenarbeit

hin zu einem großen Dienstleister für

vorrangig kleine und mittelständische

Unternehmen wurde jetzt auch räumlich

mit einem neuen, modernen,

gemeinsamen Büro im Sparkassengebäude

am Leverkusener Konrad-

Adenauer-Platz nachvollzogen.

„Unsere Zusammenarbeit ist enger

geworden. Die Idee besteht darin, dem

rechtsuchenden Klienten ein möglichst

umfassendes Angebot spezialisierter

Beratung aus einer Hand anzubieten.

Taucht in der Fallbearbeitung ein

Problem aus einem angrenzenden

Rechtsgebiet auf, bietet der beratende

Kollege im Büro nebenan schnelle und

zutreffende Unterstützung“, erklärt

(v. l.) Rechtsanwalt Lukke Mörschner, Rechtsanwalt Volker Paas, Rechtsanwalt Andreas

Knebel, Rechtsanwalt Emanuel J. Mourkojannis, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Roland

Dreizehner

Rechtsanwalt Emanuel J. Mourkojannis.

Die fünf Rechtsanwälte sind

Spezialisten. Jeder auf seinem eigenen

Gebiet. Die vier Partner decken die

Fortsetzung auf der nächsten Seite

GL&Lev kontakt 05/09

27


28

GL&Lev LOKaL WIRtSChaFtSFÖRDERuNG LEVERKuSEN

Gebiete Erbrecht (insbesondere Unternehmensnachfolge),

Arbeitsrecht,

Gesellschaftsrecht, Gewerberaummietrecht,

Immobilienrecht, Fuhrparkrecht,

gewerblicher Rechtsschutz und

Wettbewerbsrecht ab. Darüber hinaus

verfügt man hier über nationale

und internationale Kooperationen,

beispielsweise zu Patentanwälten,

die entsprechende Schutzrechte nicht

nur national ermöglichen.

„Als Einzelkämpfer hat man in der

heutigen vernetzten Welt keine Chance.

Zusammen jedoch können wir als

eine Art outgesourcte Rechtsabteilung

unserer Mandanten agieren“, ergänzt

GL&Lev kontakt 05/09

Rechtsanwalt Andreas Knebel, der mit

Mourkojannis, Mörschner RAe in Bürogemeinschaft

zusammenarbeitet.

Die rechtliche Beratung und Vertretung

wird durch die Wirtschaftsprüfungs-

und Steuerberatungskanzlei

KBHT Dreizehner & Partner hervorragend

ergänzt. „Der Maßstab unserer

Beratung ist der wirtschaftliche Erfolg

unserer Mandanten. Deshalb unterstützen

wir sie nicht nur bei der Einhaltung

der vielfältigen steuerlichen und

handelsrechtlichen Verpfl ichtungen,

sondern beantworten auch die für unsere

Kunden wichtigen Fragen zu Gestaltungsmöglichkeiten

der Steuerlast

im nationalen und internationalen Bereich“,

erläutert der zuständige Partner

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Dipl.

Kaufmann Roland Dreizehner. „über

unseren KBHT-Verbund mit Stammsitz

in Neuss sind wir in der Lage, höchst

komplexe steuerliche Sachverhalte für

unsere Mandanten zu lösen. Im Bereich

der Wirtschaftsprüfung sind wir natürlich

nicht nur im Bereich der Jahresabschlussprüfung

tätig, sondern helfen bei

betriebswirtschaftlichen und rechtlichen

Umstrukturierungen von Unternehmen

ebenso wie bei Unternehmensbewertungen

und notwendigen Sonderprüfungen“,

fügt Dreizehner hinzu.

Expansion bei IHC-I.H. Chempharm GmbH

Die Firma IHC-I.H.Chempharm

GmbH wurde 1991 in Leverkusen

gegründet. Seniorinhaber Willi Hamacher

startete IHC aus der Arbeitslosigkeit

heraus und erlebte in den

ersten Jahren viele unternehmerische

Höhen und Tiefen. Das mittlerweile

sehr erfolgreiche kleine Unternehmen

befasst sich mit dem Import und

Vertrieb von Chemikalien für unterschiedlichste

Anwendungsbereiche

wie z. B. die Chemie-, Lebensmittel-

und Futtermittelindustrie.

Kontinuierliches Wachstum und

die Sicherung des zukünftigen Fortbestands

von IHC waren der Grund

für die Einstellung des Sohnes Dietmar

Hamacher als gleichberechtigten

Geschäftsführer. Aber auch heute

steht der Senior mit 73 Jahren immer

noch voll im Arbeitsleben und seinem

Sohn im Unternehmen zur Seite.

Mit insgesamt sieben Mitarbeitern

in Leverkusen und im eigenen Büro in

Tianjin, China generierte man in 2008

einen Umsatz von 6,4 Mio Euro. Getreu

der Verantwortung für die Sicherung

der Arbeitsplätze, wird sich IHC

zukünftig mit einem weiteren starken

Standbein am Markt ausrichten. Biochemikalien

sollen die bestehende

Produktpalette ergänzen.

Mittelfristige Absicht ist, sich mit

einem Büro und einem Lager im

CHEMPARK Leverkusen zu etablieren.

Die Vorteile der Verschiffung von

Containern von den Häfen in Holland

und Antwerpen per Rheinschiff sind

ein Grund hierfür.

„Unser Ziel ist, die Politik dazu zu

bewegen, im CHEMPARK eine Freihandelszone

zu errichten. Importeuren

könnte so endlich die Möglichkeit

gegeben werden, die Einfuhrumsatzsteuer

einzusparen. Darüber hinaus

würden positive Synergieeffekte für

die bereits ansässigen Chemiefi rmen

durch Outsourcing ihrer Einkäufe an

die IHC entstehen“, erklärt Seniorinhaber

Willi Hamacher.

„Alle expansiven Absichten orientieren

sich an der Realität und können,

sofern die Kreditinstitute die benötigten

Mittel zur Verfügung stellen,

sehr wohl realisiert werden. IHC wird

damit beitragen, Arbeitsplätze zu

sichern und Minimum drei neue mittelfristig

gegen die Krise zu schaffen“,

Seit dem 1.7.2009 ist die Betriebsleitung

des Leverkusener Traditions-

Druckhauses Heggendruck GmbH vollständig.

Frank Robben, als neuer Leiter

für das Marketing und den Vertrieb,

unterstützt nun Geschäftsführerin Petra

Bende und Michael Küll als Gesellschafter

in der Leitung der seit 75 Jahren

bestehenden Akzidenzdruckerei.

Das Druckhaus ist seit drei Generationen

Inhabergeführt und steuert

auch im kommenden Jahrzehnt

innovativen Zielen sowie stetem

Wachstum entgegen. Frank Robben

war bis Juni dieses Jahres als Inhaber

iMPRessuM

Herausgeber:

WfL Wirtschaftsförderung

Leverkusen GmbH

Dönhofstraße 39

D-51373 Leverkusen

Tel.: 0214 - 83 31-0

Fax: 0214 - 83 31-11

www.WfL-Leverkusen.de

Weitere Infos gibt es im Netz unter

www.kbht-leverkusen.de und

www.mm-law.de. Wenn guter Rat gefragt

ist, sind Sie hier genau richtig!

Kontakt:

Dreizehner & Partner GbR WP/stB

Herrn Roland Dreizehner

Bismarckstr. 257 · 51373 Leverkusen

Tel.: 0214 - 87 62 70 Sekr. Frau Knigge

Fax: 0214 - 87 62 775

dreizehner@kbht-partner.de

Kontakt:

Mourkojannis, Mörschner RAe

Herrn Emanuel J. Mourkojannis

Gustav-Heinemann-Str. 3 · 51373 Leverkusen

Tel.: 0214 - 3 12 42 0

Fax: 0214 - 3 12 42 20

ra-mourkojannis@mm-law.de

so der Unternehmer weiter.

Kontakt:

iHc-i.H.chempharm GmbH

Ernst-Bloch-Str. 16 · 51377 Leverkusen

Tel: 0 21 71 - 39 94-0

Fax: 0 21 71 - 39 94-29

info@ihc-chempharm.com

www.ihc-chempharm.com

Neue Betriebsleitung

bei Heggendruck komplett

Digitale Vorstufe

He

G

Gendruck

Weiterverarbeitung

und Dienstleistung

der Marketingagentur Robben & Co.

verantwortlich und freut sich nach erfolgreichem

Agenturverkauf auf seine

neue umfangreiche Herausforderung

im Hause Heggendruck.

Kontakt:

Heggendruck GmbH

Herrn Frank Robben

Brückenstr. 21 · 51379 Leverkusen

Tel.: 0 21 71 - 40 44-21

Fax: 0 21 71 - 40 44-99

frobben@heggendruck.de

www.heggendruck.de

Redaktion: Melanie schmitz

Tel.: 0214 - 83 31-55

Fax: 0214 - 83 31-11

E-Mail: schmitz@WfL-Leverkusen.de


Neue Energie für ein gutes Spiel!

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LEVERKuSEN

Mittagessen a la Sparkassencard

Mit Beginn des neuen schuljahres 2009/2010

wird am Lise-Meitner-Gymnasium in Leverkusen das

Mittagessen bargeldlos mit der Geldkarte bezahlt.

Die sparkasse Leverkusen unterstützt und

begleitet die einführung des effi zienten

Geldkarte-Bezahlsystems.

Das Lise-Meitner-Gymnasium bietet

ab dem Schuljahr 2009/2010

einen Ganztagsbetrieb für die neuen

fünften Klassen an. Damit wird auch

eine Verpfl egung über Mittag erforderlich.

Gemeinsam mit dem neuen

Caterer DK Integrationsbetriebe

gGmbH haben sich Schulträger und

Elternbeirat für das bargeldlose Geld-

Karte-Bezahlsystem und die Sparkasse

Leverkusen entschieden.

Diese Form der bargeldlosen

Schulverpfl egung ist in der Handhabung

sehr praktisch und bequem

für Schüler und Eltern. Die Eltern

überweisen das Essensgeld auf das

Schülerkonto - ein Girokonto bei der

Sparkasse Leverkusen.

Die Schüler laden

die Geldkarte ihrer

SparkassenCard am

Geldautomaten auf.

Anschließend bestellen

und bezahlen sie

ihr Mittagessen mit

der Geldkarte.

Vorteile der bargeldlosen

Schule:

Schutz vor übergriffen

und Kleinkriminalität

in der Schule

sowie sicherer Zahlungseingang für

den Caterer. Und die Eltern erhalten

mittels Bon einen überblick über die

Mittagsverpfl egung ihrer Sprösslinge.

„Wir freuen uns, dass wir das

Lise-Meitner-Gymnasium mit dem

Gewinner Kategorie

Innovativstes Golfprodukt

Motocaddy S3 Lithium

GL&Lev LOKaL

GeldKarte-Bezahlsystem, einem effi -

zienten und hygienischen System, unterstützen

können. Außerdem führen

wir damit Schülerinnen und Schüler

früh an den Umgang mit modernen

Zahlungsmitteln heran“, so Manfred

Herpolsheimer, Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse Leverkusen

Ein weiterer Partner des Lise-Meitner-Gymnasiums

und der Sparkasse

Leverkusen ist die EURO Kartensysteme

GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen

der deutschen Kreditwirtschaft.

Das Service- und Kompetenzzentrum

im Bereich des kartengestützten

Zahlungsverkehrs legt passend zum

Ausbau der Ganztagsschulen ein

Förderprogramm auf. Das unterstützt

Schulen fi nanziell bei der Anschaffung

eines GeldKarte-Bezahlsystems

für ihre Schulmensa. Die Höhe der

Förderung wird dabei projektspezifi

sch festgelegt. Die neuen Fünft-

Klässler freut‘s und das Mittagessen

à la SparkassenCard ist gesichert.

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29


Akademisches Lehrkrankenhaus

der Universität zu Köln

Geschäftsführer

Hans-Peter Zimmermann

Abteilungen und Institute

Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie · Prof. Dr. Karl-Heinz Vestweber

Klinik für Gefäßchirurgie · Dr. Werner Päffgen

Klinik für Orthopädie, Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie · Prof. Dr. Leonard Bastian

Klinik für Urologie · Priv.-Doz. Dr. Jürgen Zumbé

Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin · Prof. Dr. Gerd Molter

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe · Priv.-Doz. Dr. Kubilay Ertan

Klinik für Neurologie · Priv.-Doz. Dr. Hans-Ludwig Lagrèze

Klinik für Kinder und Jugendliche · Prof. Dr. Peter Groneck

Med. Klinik 1 (Kardiologie/Internistische Intensivmedizin) · Prof. Dr. Peter Schwimmbeck

Med. Klinik 2 (Gastroenterologie/Hepatologie/Diabetologie) · Prof. Dr. Henning Adamek

Med. Klinik 3 (Hämatologie/Onkologie/Palliativmedizin/Spez. Schmerztherapie) · Prof. Dr. Norbert Niederle

Medizinische Klinik 4 (Allgemeine Innere Medizin/Osteologie/Rheumatologie) · Prof. Dr. Johann Ringe

Institut für Klinische und Onkologische Pharmazie · Dr. Peter Kröschel

Zentralambulanz · Dr. Roland Geppert

Klinikum Leverkusen gGmbH · Am Gesundheitspark 11 · 51375 Leverkusen

Telefon 02 14/13-0 · Telefax 02 14/13-35 02 · E-Mail: klinikum@klinikum-lev.de · Internet: www.klinikum-lev.de

Besondere Schwerpunkte

• Zentrum für Ambulantes Operieren

• Anerkanntes Brustzentrum

• Onkologische Tagesklinik

• Versorgung von Schlaganfallpatienten

(Stroke Unit)

• Beckenbodenzentrum

• Perinatalzentrum

• Pränatalmedizin

• Zertifiziertes Prostatazentrum

(DIN EN ISO 9001)

• Darmzentrum

• Zertifiziertes Onkologisches Zentrum

(DIN EN ISO 9001)

• Zentrum für Adipositaschirurgie

• WOZ (Westdeutsches Osteoporose Zentrum)

• M I T T E L P U N K T I M G E S U N D H E I T S P A R K •


Darmoperation ohne sichtbare Narbe

klinik für Allgemein-, thorax- und Visceralchirurgie am klinikum

Leverkusen perfektioniert Operationstechnik bei Bauchoperationen

Es gleicht nahezu einer revolutionären Entwicklung,

wenn man etwas näher hinschaut

und dann mit Mühe nur einen Schnitt erkennen

kann, der dazu diente, ein Stück Darm zu

entfernen. Am Anfang, so konstatieren Professor

Karl-Heinz Vestweber und seine Oberärzte

Dr. Franz Haaf und Boris Vestweber, war bei

Darmoperationen immer ein langer Bauchschnitt

von Nöten, der eine unschöne Narbe

nach sich zog. Mit der Laparoskopie jedoch fiel

die lange Narbe weg. Aber um Kamera und Instrumente

entsprechend zu platzieren, waren

bisher immer noch vier kleine und ein größerer

Schnitt notwendig. Dies alles gehört nun der

Vergangenheit an.

Minimal-invasive chirurgie (schlüssellochchirurgie)

im klinikum perfektioniert

Als zunehmende Folgeerscheinung falscher

Ernährung in den Industrieländern entwickeln

immer mehr Menschen Dickdarmdivertikel,

dabei handelt es sich um Ausstülpung der

Dickdarmwand. Betroffen sind hierbei auch

immer mehr jüngere Altersgruppen. Kommt es

dabei zu häufigen Entzündungen dieser Ausstülpungen,

wird eine operative Entfernung

des befallenen Darmabschnittes empfohlen,

da mit jedem Entzündungsschub das Risiko

eines Darmdurchbruches steigen kann. Dank

technischer Weiterentwicklungen sind immer

schonendere Operationsverfahren in den letzten

Jahren möglich geworden.

Divertikulitis

Von jährlich nahezu 600 Darmresektionen

im Klinikum Leverkusen werden bis

zu 100 Operationen aufgrund wiederholter

Divertikelentzündungen (Divertikulitis)

durchgeführt. Ein Großteil dieser

Operationen wird im Klinikum schon seit

langem standardmäßig minimal-invasiv

durchgeführt, nun gibt es mit dem SILS-

Verfahren eine noch schonendere Operationsmethode.

Die Klinik für Allgemein-, Thorax- und Visceralchirurgie

am Klinikum Leverkusen gehört schon

seit 1990 zu den ersten Anbietern minimalinvasiver

Operationstechniken. Die Technik

wurde in den zurückliegenden Jahren ständig

weiterentwickelt und ausgebaut, so dass

heute ein Großteil der Eingriffe im Bauchraum

minimal-invasiv durchgeführt wird.

Modernste Operationstechnik verhindert

sichtbare Narbe

Seit Juli diesen Jahres wurde mit Einführen der

SILS Methode (Single Incision Laparoscopic

Führten gemeinsam mit hilfe der neuen Methode die erste Darmoperation ohne sichtbare Narbe durch:

Klinikdirektor Prof. Dr. Karl-heinz Vestweber (Mitte) und die Oberärzte Dr. Franz haaf (li.) und Boris Vestweber.

Prof. Dr. karl-Heinz

Vestweber

Direktor der Klinik für

allgemein-, thorax- und

Visceralchirurgie

Klinikum Leverkusen

gGmbh

Surgery) eine neu entwickelte, noch schonendere

Operationstechnik etabliert. Bei dieser

Operationsmethode wird über einen kleinen,

ca. 2 cm langen Hautschnitt im Bauchnabel

durch eine spezielle Hülse die gesamte Dickdarm-Teilentfernung

durchgeführt. Aufgrund

der im Bauchnabel liegenden Schnittführung

ist direkt keine Operationsnarbe mehr zu sehen.

Bei der herkömmlichen minimal-invasiven

Dickdarmteilentfernung waren mindestens drei

kleine Schnitte sowie ein größerer Hautschnitt

im linken Unterbauch nötig. Natürlich können

über diesen neuen Zugangsweg auch weitere

Operationen wie etwa Blinddarmentfernungen,

Gallenblasenentfernungen, Zwerchfellbruchverschlüsse

und adipositaschirurgische Eingriffe

durchgeführt werden.

Hohe Zufriedenheit bei den Patienten

Durch den später nicht mehr sichtbaren kleinen

Hautschnitt im Bereich des Bauchnabels werden

exzellente kosmetische Ergebnisse erzielt.

Lästige Narbenbildungen lassen sich mit dieser

Methode ebenso reduzieren wie mögliche

Narbenbrüche. Aufgrund der kleinen Wunde ist

zudem eine schnellere Genesung der Patienten

nach der Operation möglich. Außerdem ist eine

geringere Rate von Wundkomplikationen zu erwarten.

Das Klinikum Leverkusen gehört zu den Vorreitern

und damit zu den ersten Krankenhäusern

in Deutschland, die diese bahnbrechende Operationsmethode

standardmäßig durchführt. Die

guten Ergebnisse und die hohe Zufriedenheit der

Patienten zeigt, dass diese Technik absolut Zukunft

besitzt und einen weiteren großen Schritt

in der minimal-invasiven Chirurgie bedeutet.

GL&Lev kontakt 05/09


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Public Relation

Gaumenfreuden mit Firmenlogo: Bäckerei – Konditorei – Cafe Willeke

Süße Versuchungen à la carte

Die Brüder stefan und Markus Willeke sind Bäcker- und konditormeister

– aus Passion. Das interesse, die freude am Handwerk und

das talent wurde ihnen buchstäblich in die Wiege gelegt. Denn

sie leiten ihren Betrieb in Leverkusen in der dritten Generation.

Großvater Willy Hausmann gründete die Bäckerei und konditorei

Hausmann im Jahr 1950. schwiegersohn klaus Willeke und

tochter ursula übernahmen das Geschäft ende der 70er, um es

im Jahr 2001 an die beiden söhne Markus und stefan weiter zu

geben. Die beiden Brüder beschäftigen insgesamt 40 Mitarbeiter

und haben mittlerweile die fünfte Dependance eröffnet.

Qualität, so scheint es, setzt sich durch.

Alte Rezepturen –

frische Zutaten

Stichwort Qualität. Nur beste

und absolut frische Zutaten werden

im Hause verwendet, egal

ob bei Brot, Brötchen, Kuchen,

Torten, Gebäck oder Pralinen,

das ist seit 60 Jahren Tradition.

„Wir backen teilweise nach den

alten Rezepturen, auf traditionelle

Art und Weise“, erläutert

Stefan Willeke, „aber natürlich

hat sich unser Sortiment in den

vergangenen Jahren hier und da

verändert. Damit reagieren wir

vor allem auf die Bedürfnisse

und Wünsche unserer Kunden.“

Die süßeste Werbung

kommt aus Leverkusen

Äußerst fl exibel zeigten sich die

Willekes auch, als vor knapp 15

Jahren die Fa. Zwilling anfragte,

ob sie nicht den über die Stadtgrenze

hinaus bekannten Baumkuchen

des Hauses Willeke in

größeren Mengen produzieren

könne – allerdings kredenzt mit

dem Zwilling-Logo. Eine neue

Geschäftsidee war geboren.

Seit dieser Zeit fertigen die Brüder

Stefan und Markus Willeke

Kuchen, Torten und Pralinen,

die sich durch individuelle Aufdrucke

auszeichnen.

Fester Kundenstamm

Mittlerweile sind es rund 80

dankbare Abnehmer, die von

den Willekes mit süßen Werbemitteln

versorgt werden. Tendenz

steigend. Ist das Klischee

für das jeweilige Logo erst einmal

erstellt, lässt es sich später

immer aufs Neue wieder verwenden.

Kunden wie BAYER,

AOK, Volksbank, Lifta oder EVL

verschenken gern Süßes mit der

speziellen, eigenen Note. Kurzum:

Die selbst gemachten Pralinen

aus dem Hause Willeke,

verziert mit Logo nach Wunsch,

kommen überall sehr gut an.

Kreativität und

handwerkliches Können

Mit ihren Torten sind die Brüder

Markus und Stefan ähnlich

erfolgreich. Auch hier sind Qualität,

Rezeptur und gute Zutaten

der Schlüssel zum Erfolg – die

individuellen Kreationen das

„Sahnehäubchen“. Das Unternehmen

Willeke erweist sich oh-

Foto: Uwe Miserius

nehin als besonders kreativ und

handwerklich geschickt. Unvergessen

bleibt der Nachbau einer

Torte mit der Rotonde des

neuen ECE-Centers im Auftrag

der Stadt Leverkusen – natürlich

essbar, zumal ein wahrer Genuss.

Nicht fehlen durfte auch

bei der Einweihung des umgebauten

BAYER 04-Stadions eine

Torte mit Motiven der neuen

Arena – kreiert und gefertigt im

Hause Willeke.

Viel Potenzial

„Wir haben sehr viel Freude an

unserer Arbeit, speziell an den

GL&Lev LOKaL

individuellen Kreationen“, so

Markus Willeke, „vor allem haben

wir auch noch jede Menge

Ideen, die wir umsetzen möchten.

Potenzial ist da noch reichlich

vorhanden.“

Bäckerei – konditorei – cafe

Willeke

Stefan und Markus Willeke

Lützenkirchener Straße 175

51381 Leverkusen

Tel.: 0 21 71 – 5 23 25

Fax: 0 21 71 – 8 12 66

info@baeckerei-willeke.de

www.baeckerei-willeke.de

GL&Lev kontakt 05/09

33


50

Im Blickpunkt GL&Lev kontakt Finanzen

Der Bayer-Konzern

behauptet sich in

einer schwierigen Situation

Die Geschäfte des Bayer-konzerns haben

sich im 2. Quartal 2009 in einem schwierigen

umfeld robust gezeigt.

esonders erfreulich war die deutliche Um-

„Bsatz- und Ergebnissteigerung bei Health-

Care“, erklärte Vorstandsvorsitzender Werner

Wenning (Bild) bei der Veröffentlichung des Zwischenberichts.

Auch CropScience erhöhte den Umsatz weiter

und hielt das Ergebnis auf dem guten Vorjahresniveau.

MaterialScience konnte sich im Vergleich

zum 1. Quartal verbessern, lag aber weiterhin erheblich

unter Vorjahr. Damit bestätigten sich die

Anzeichen für eine Bodenbildung im Industriegeschäft,

auch wenn sich eine nachhaltige Besserung

noch nicht abzeichnet.

„Insgesamt hat das 2. Quartal unsere Erwartungen

voll erfüllt. An unseren ambitionierten Ergebniszielen

für das Gesamtjahr 2009 halten wir

GL&Lev kontakt 05/09

fest“, so Wenning.

Auf Konzernebene

lagen die Kennzahlen

im 2. Quartal zum Teil

deutlich über den ersten

drei Monaten, aber noch

unter dem hohen Niveau

des Vorjahres. So ging

der Konzernumsatz mit 8,009 (Vorjahr: 8,511)

Milliarden Euro um 5,9 Prozent zurück. Bereinigt

um Währungs- und Portfolioeffekte entsprach dies

einem Minus von 8,9 Prozent. Das um Sondereinflüsse

bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und

Abschreibungen (EBITDA) sank um 6,9 Prozent

auf 1,765 (1,896) Milliarden Euro. Das operative

Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen gab um 11,8

Prozent auf 1,101 (1,248) Milliarden Euro nach.

Starke Umsatz- und Ergebniszuwächse verzeichnete

HealthCare. Hier stiegen die Erlöse um

8,3 % auf 4,045 (3,734) Milliarden Euro. Im Seg-

neue Glühbirnen

für das Bayer-

Kreuz bringen

80% Ersparnis

Das Leverkusener Bayer-Kreuz erstrahlt

in diesen Tagen in einem ganz

neuen Licht: Die 1.710 handelsüblichen

40-Watt-Glühbirnen wurden

ausgemustert und durch innovative

Leuchtdioden (LED) ersetzt.

„Damit erreichen

wir eine

Energie-Ersparnis

von mehr

als 80 Prozent“,

freut sich Peter

Skornia, der

für Bayer Real

Estate Grundstücke,Gebäude

und auch

das Bayer-

Kreuz betreut.

Die ersten Energiesparlichter

wurden jetzt in

In schwindelnder Höhe: Techniker beim Wechseln der

Leuchtkörper.

die 120 Meter

hohe, filigrane

Drahtseilkon-

struktion eingebaut. Der komplette

Austausch wird voraussichtlich bis

Ende September vollzogen sein.

Lanxess bei Halbzeit

klar verbessert

Die LANXESS AG hat ihr operatives Ergebnis im

zweiten Quartal signifikant verbessert. Der Umsatz

lag mit 1,24 Milliarden Euro um 30 Prozent

unter dem Wert des Vorjahresquartals, stieg

aber gegenüber dem ersten Quartal 2009 aufgrund

kräftiger Mengenzuwächse, vor allem bei

Performance Polymers, um 17 Prozent an. Das

Konzernergebnis war mit 17 Millionen Euro positiv,

nachdem es zwei Quartale hintereinander

im Minus gelegen hatte. LANXESS will bis 2012

weltweit insgesamt 360 Mio. Euro einsparen.

ment Pharma erhöhte sich der Umsatz um 9,1 %

auf 2,634 Milliarden Euro. Im Pflanzenschutzgeschäft

legte der Umsatz um 0,9 % auf 1,540 Milliarden

Euro zu.

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