recycling aktiv 02/24
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien recycling aktiv berichtet praxisnah über aktuelle Programme und Entwicklungen aus dem Maschinen- und Anlagenbereich - von Metallen, Kunststoffen, Papier, Baustoffen über andere Recycling-Bereiche.
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien recycling aktiv berichtet praxisnah über aktuelle Programme und Entwicklungen aus dem Maschinen- und Anlagenbereich - von Metallen, Kunststoffen, Papier, Baustoffen über andere Recycling-Bereiche.
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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2<strong>02</strong>4<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Schwergewicht<br />
MESSE<br />
IFAT & VDMA:<br />
Fokus Recycling<br />
ON TOUR<br />
MBI & Liebherr:<br />
Musterbeispiel
DIE RECYCLING-FAMILIE<br />
FÜR DEN ANSPRUCHSVOLLEN MATERIALUMSCHLAG<br />
Der neue Umschlagbagger 826 G mit 26 t Einsatzgewicht ergänzt die Recyclingfamilie von<br />
SENNEBOGEN. Mit seiner Reichweite von bis zu 13 m deckt die leistungsstarke Maschine viele<br />
anspruchsvolle Einsätze ab und ist auf die harten Anforderungen des Recyclings ausgelegt.<br />
6 Umschlagbagger<br />
zwischen 18 t - 29 t<br />
Einsatzgewicht<br />
2 Umschlagbagger<br />
emissionsfrei in<br />
Elektro Battery Ausführung<br />
2 Teleskoplader<br />
mit Traglasten<br />
von 4 t und 5,5 t<br />
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SENNEBOGEN<br />
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Leitartikel<br />
Helmut Strauß,<br />
Chefredaktion<br />
helmut.strauss@<br />
stein-verlaggmbh.de<br />
Neugierig bleiben- trotz<br />
schwieriger Zeiten. Die IFAT<br />
wird gerade für die<br />
Recyclingbranche ein<br />
Stimmungsbarometer sein.<br />
Foto: Messe München<br />
Schwierige Zeiten<br />
S<br />
eit 2<strong>02</strong>2 gehen in der Baumaschinenindustrie<br />
die Auftragseingänge<br />
massiv zurück. Das Rekordjahr 2<strong>02</strong>3 bescherte<br />
den Herstellern am Standort<br />
Deutschland ein nominales Umsatzplus<br />
von elf Prozent – real vier Prozent. Dieses<br />
Wachstum beruht ausschließlich auf<br />
dem Abarbeiten von Auftragsüberhängen<br />
aus den Vorjahren. Für 2<strong>02</strong>4 erwarten<br />
die Hersteller einen zweistelligen<br />
Umsatzrückgang – so die Einschätzung<br />
des Fachverbandes Baumaschinen und<br />
Baustoffanlagen im VDMA, die uns<br />
nachdenklich stimmen sollte und mit<br />
Blick auf die Situation im Wohnungsbau<br />
leider aber ziemlich realistisch klingt.<br />
Schwierige Zeiten also.<br />
Vielleicht treffen wir diese auf der IFAT,<br />
getroffen haben wir sie aber sicherlich<br />
bei unseren ON TOUR-Berichten in dieser<br />
Ausgabe, die uns zeigen, dass es<br />
auch anders geht. Klar, viel Arbeit und<br />
ebenso viel Engagement stehen hinter<br />
diesen positiven Berichten aus der Praxis,<br />
aber das macht vielleicht den Unterschied<br />
– gerade in so schwierigen Zeiten.<br />
In diesem Sinne, auf zur IFAT, wir<br />
haben es uns verdient!<br />
Ihr<br />
Helmut Strauß<br />
Mit <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> PLUS bietet der<br />
Stein-Verlag Baden-Baden die<br />
Möglichkeit, sich online über<br />
neueste Branchen-Entwicklungen,<br />
Aufbereitungs-Techniken und<br />
vieles mehr in der Recycling-Welt<br />
zu informieren, und das natürlich<br />
kostenlos!<br />
Das hat auf den ersten Blick wenig mit<br />
Recycling zu tun, und doch: Gerade dort<br />
verspürt der Handel bei mobilen Aufbereitungsanlagen<br />
eine deutliche Unsicherheit<br />
und Zurückhaltung. Das betrifft<br />
den Kauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen<br />
ebenso wie den After-Sales-<br />
Markt. Viele Sorgen, die auch uns im<br />
Verlag und in der Redaktion umtreiben<br />
– denn: optimistische Stimmen sind im<br />
Augenblick leider wenig zu hören.<br />
http://anmeldung.ra.steinverlaggmbh.de<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 3
INHALTAusgabe 2/2<strong>02</strong>4<br />
3 LEITARTIKEL<br />
6 BRANCHEN-INFOS:<br />
MÄRKTE • MENSCHEN • NEWS • VERANSTALTUNGEN<br />
IFAT:<br />
Abfall- und Rohstoffwirtschaft –<br />
das sind Themenschwerpunkte,<br />
die die IFAT auch in diesem Jahr<br />
speziell für uns bereithält.<br />
Ein Besuch lohnt sich!<br />
20 IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
22 Überblick<br />
20 Lageplan<br />
<strong>24</strong> VDMA-Praxistage<br />
38 VDMA-Crushing Zone<br />
46 Aussteller<br />
76 MATERIALUMSCHLAG & TRANSPORT<br />
76 ON TOUR<br />
Volvo: Prozessoptimierung<br />
80 TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat: Schwergewicht Cat MH3050<br />
spielt seine Stärken aus<br />
92 SCHROTT & METALL<br />
92 ON TOUR<br />
MBI & Liebherr: Perfektes Zusammenspiel<br />
98 VERFAHRENSTECHNIKEN: SEPARIEREN<br />
100 KUNSTSTOFFE<br />
104 PAPIER, PAPPE, KARTONAGEN<br />
106 ABBRUCH & BAUSTOFF-RECYCLING<br />
108 VERSCHLEISS, EDV, ZUBEHÖR<br />
20<br />
ON TOUR:<br />
Der neue Geschäftsführer des Volvo-<br />
Standortes Konz, Tommy Bengtsson,<br />
sieht gerade in der Elektromobilität<br />
eine wichtige Zukunftsaufgabe.<br />
110 RECHT & POLITIK<br />
Aus den Verbänden<br />
112 ZU GUTER LETZT<br />
112 EINKAUFSFÜHRER: IHRE SPEZIALISTEN<br />
114 Inserentenverzeichnis<br />
115 Veranstaltungen, Impressum<br />
76<br />
4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Inhalt<br />
TITELSTORY:<br />
Mit dem neuen Cat MH3050 ist der erste radbasierte<br />
Umschlagbagger bei der Alba Metall<br />
Süd GmbH in Stuttgart im Einsatz<br />
IFAT & VDMA:<br />
Auf der IFAT ist der VDMA Fachverband<br />
Abfall- und Recyclingtechnik<br />
wieder mit den Praxistagen und<br />
der Crushing Zone vertreten.<br />
92<br />
20<br />
80<br />
ON TOUR:<br />
Gemeinsam mit der Derichebourg-<br />
Gruppe als Auftraggeber haben MBI<br />
und Liebherr France mobile Schrottscheren-Lösungen<br />
entwickelt.<br />
Fotos: Hersteller<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 5
MÄRKTE<br />
Incoming Orders and Turnover of VDMA Members<br />
Strongest declines for building construction equipment<br />
20%<br />
10%<br />
0%<br />
-10%<br />
-20%<br />
-30%<br />
-40%<br />
-50%<br />
Building<br />
Construction<br />
Order Intake<br />
Earthmoving<br />
Turnover<br />
Road<br />
Construction<br />
-26%<br />
Total<br />
4%<br />
Seit dem Jahr 2<strong>02</strong>2<br />
gehen die<br />
Auftragseingänge<br />
massiv zurück.<br />
Hauptrisiken für das<br />
Jahr 2<strong>02</strong>4 sind die<br />
schwache<br />
Konjunktur im<br />
Hochbau, der<br />
Wettbewerb aus<br />
China und die sehr<br />
heterogene<br />
Situation in den<br />
Teilbranchen und<br />
Marktregionen.<br />
Grafik: VDMA<br />
in real terms, January-December 2<strong>02</strong>2/2<strong>02</strong>3, source: VDMA<br />
VDMA | Sebastian Popp page 5 |16/<strong>02</strong>/2<strong>02</strong>4<br />
VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen<br />
Baumaschinenindustrie erwartet ein Jahr der Rückgänge<br />
Ein nominales Umsatzplus von elf Prozent – real vier Prozent<br />
– bescherte den Herstellern am Produktionsstandort<br />
Deutschland ein Rekordjahr 2<strong>02</strong>3. Dieses Wachstum beruht<br />
ausschließlich auf dem Abarbeiten von Auftragsüberhängen<br />
aus den Vorjahren. Die Hersteller erwarten für das Jahr 2<strong>02</strong>4<br />
einen zweistelligen Umsatzrückgang. Das Segment Hochbaumaschinen<br />
hat es mit minus 40 Prozent im Auftragseingang im<br />
Zeitraum Januar bis Dezember 2<strong>02</strong>3 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum<br />
am heftigsten getroffen. Gründe hierfür sind die<br />
Lage im Wohnhochbau mit hohen Zinsen und Baupreisen. Bei<br />
Erdbewegungs- und Straßenbaumaschinen wird der Umsatzrückgang<br />
deutlich moderater ausfallen. Projekte, zum Beispiel<br />
im Breitbandausbau, in der Energie- und Transportinfrastruktur,<br />
laufen weiter.<br />
Ebenso wie die Teilbranchen sind auch die Marktregionen<br />
sehr heterogen. Der weltweite Baumaschinenabsatz ging 2<strong>02</strong>3<br />
im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent zurück. China ist aufgrund<br />
seiner Immobilien- und Wirtschaftskrise erneut Schlusslicht<br />
mit einem Minus von 38 Prozent. Der mittlerweile mit<br />
Abstand größte Markt Nordamerika legte hingegen um 21<br />
Prozent zu. Indien erlebte 2<strong>02</strong>3 mit plus 16 Prozent ein deutliches<br />
Absatzwachstum. Europa konnte mit einer flachen Absatzentwicklung<br />
im Jahr 2<strong>02</strong>3 das hohe Vorjahresniveau bestätigen.<br />
„Die stärksten Impulse erwarten wir in diesem Jahr von Nordamerika,<br />
Europa und Indien. Sollte uns der nordamerikanische<br />
Markt aufgrund politischer Umwälzungen nach der Wahl wegbrechen,<br />
dann müssen wir uns allerdings auf Schwierigkeiten<br />
einstellen“, unterstrich Franz-Josef Paus, Vorsitzender des<br />
VDMA Baumaschinen und Baustoffanlagen, anlässlich des<br />
Jahrestreffens im Februar 2<strong>02</strong>4 in Frankfurt. „China existiert<br />
als Absatzmarkt für in Europa hergestellte Baumaschinen so<br />
gut wie nicht mehr“, ergänzte Joachim Strobel, Vorsitzender<br />
der Fachgruppe Baumaschinen im VDMA, „die chinesischen<br />
Hersteller drängen zunehmend in den europäischen Markt. Es<br />
besteht der Verdacht des unfairen Wettbewerbs beispielsweise<br />
durch Preis-Dumping oder Missachtung der europäischen<br />
Sicherheitsanforderungen. Hier ist neben den Marktaufsichtsbehörden<br />
auch jeder Maschinenbetreiber gefordert, in der<br />
Beschaffung verantwortungsvoll zu agieren.“<br />
www.vdma.org/baumaschinen-baustoffanlagen<br />
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MÄRKTE<br />
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden<br />
Baustoffproduktion sinkt 2<strong>02</strong>3 um 16,7 Prozent<br />
Basierend auf Daten des Statistischen Bundesamtes hat der<br />
Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (bbs) Produktionsdaten<br />
für 2<strong>02</strong>3 veröffentlicht. Demnach war die Baustoffproduktion<br />
im vergangenen Jahr um 16,7 Prozent rückläufig. Einzelne<br />
Branchen verzeichneten gar Rückgänge von bis zu 40 Prozent.<br />
Der bbs vertritt rund 6.000 Betriebe aus 16 Einzelbranchen der<br />
Baustoff-Steine-Erden-Industrie.<br />
Die Zinswende, hohe Baukosten, verschlechterte Wohnungsbau-Förderbedingungen<br />
und die enorme Unsicherheit für alle<br />
am Bau Beteiligten haben bereits 2<strong>02</strong>2 einen Abschwung in der<br />
Bauwirtschaft eingeleitet. Dieser hat sich 2<strong>02</strong>3 – insbesondere<br />
bei den Produzenten von Baustoffen, die in den Wohnungsbau<br />
liefern – massiv verschärft. So wurden 2<strong>02</strong>3 knapp 40 Prozent<br />
weniger Ziegel und über 30 Prozent weniger Kalksandstein und<br />
Porenbeton produziert. Die drei Branchen decken rund zwei Drittel<br />
des Marktanteils im Wohnungsbau ab. Doch nicht nur im<br />
Mauerwerksbau, sondern auch bei der Herstellung von Zement<br />
(-11,8 Prozent), Transportbeton (-18,6 Prozent), mineralischen<br />
Rohstoffen wie Kies und Sand (-14,8 Prozent), Mörtel (-11,2 Prozent)<br />
und keramischen Fliesen (-33,6 Prozent) waren erhebliche<br />
Rückgänge zu verzeichnen. Laut des Verbandes erfordere beispielsweise<br />
das Fundament einer Windkraftanlage rund 1.000 m³<br />
Transportbeton. Wenn die Politik nicht unverzüglich gegensteuere,<br />
verfehle Deutschland mittelfristig die Ausbauziele bei den<br />
erneuerbaren Energien.<br />
Um dem Abwärtstrend am Bau entgegenzuwirken, fordert<br />
Matthias Frederichs, bbs-Hauptgeschäftsführer, mehr baupolitische<br />
Verlässlichkeit: „Eine Baufinanzierung ist häufig die größte<br />
Investition, die im Laufe des Lebens getätigt wird. Damit dieses<br />
Risiko eingegangen wird, braucht es Vertrauen. Das Heizungsgesetz,<br />
aber auch zahlreiche Förderprogramme, die über Nacht<br />
eingestellt wurden, haben dieses Vertrauen nachhaltig beschädigt.“<br />
Laut Frederichs brauche es jetzt dringend wichtige Impulse<br />
für einen Aufschwung der Baukonjunktur. Dies wird nur gelingen,<br />
wenn Wirtschaft und alle demokratischen Kräfte eng zusammenarbeiten.<br />
Besser ausgestattete Förderprogramme, mehr Bauland,<br />
weniger Bürokratie und eine zügige Umsetzung geplanter<br />
Vorhaben seien nun das Gebot der Stunde. „Wenn sich nach fast<br />
zwei Jahren rückläufiger Produktion die Situation nicht kurzfristig<br />
bessert, werden die Produktionskapazitäten dauerhaft abgebaut.<br />
Dazu darf es in einem Land wie Deutschland mit derartigem<br />
hohen Wohnungsmangel, Investitionsstau in der Infrastruktur<br />
und nicht zuletzt auch notwendig hohen Klimaschutzambitionen<br />
nicht kommen“, so Frederichs abschließend.<br />
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MENSCHEN<br />
Schwarzmüller-Gruppe<br />
Schwerpunkt: Hohe Produktivität und Innovationskraft<br />
Die Schwarzmüller-Gruppe, einer der<br />
größten Hersteller von Anhängern<br />
und Aufbauten in Europa, hat mit Wolfgang<br />
Muhri seit Anfang März 2<strong>02</strong>4 einen<br />
neuen CEO, so die Alleineigentümerin<br />
und Vorsitzende des Aufsichtsrates<br />
Beate Paletar. Wolfgang Muhri steht der<br />
Schwarzmüller-Gruppe als CEO nach<br />
dem Abgang von Interimsmanager und<br />
COO Thomas Biringer vor. In der Geschäftsführung<br />
wird er unterstützt von<br />
CFO Daniela Lorenzer sowie CSO Maik<br />
Spindler. Beide bekleiden ihre Funktionen<br />
ebenfalls erst seit Kurzem. „Ich habe<br />
hohe Erwartungen an diese neue Geschäftsführung.<br />
Die Umstrukturierung<br />
des Unternehmens am Ende der Corona-Krise<br />
ist gelungen, wie das positive<br />
Ergebnis 2<strong>02</strong>3 zeigt. Jetzt konzentrieren<br />
wir uns wieder ganz auf unsere Fahrzeuge<br />
und ihren Absatz“, betonte die Aufsichtsratsvorsitzende.<br />
Wolfgang Muhri, Jahrgang 1972, hat<br />
langjährige internationale Erfahrung mit<br />
Führungspositionen in der Industrie. Er<br />
war zehn Jahre beim Automobil-Zulieferer<br />
ZKW in Wieselburg (Niederösterreich)<br />
tätig, zuletzt als COO der ZKW<br />
Group GmbH. Davor war er für Magna<br />
Steyr und beim österreichischen Landmaschinenhersteller<br />
Vogel & Noot als<br />
Vorsitzender der Geschäftsführung<br />
tätig. Der neue CEO sieht vor allem die<br />
Positionierung von Schwarzmüller als<br />
Europas größtem Hersteller von Nischenfahrzeugen<br />
mit höherer Produktivität<br />
als wichtiges Asset: „Das Umfeld<br />
bleibt 2<strong>02</strong>4 schwierig, das Wachstum in<br />
der EU ist verschwindend. Zuversicht verströmen<br />
die Stärken von Schwarzmüller<br />
wie die moderne Produktion mit gut aufgestellten<br />
Produktionsstandorten, die<br />
breite Fahrzeugpalette aus einer Hand<br />
oder die Innovationskraft im Bereich<br />
Nachhaltigkeit und Leichtbau.“<br />
www.schwarzmueller.com<br />
Wolfgang Muhri ist seit März neuer<br />
CEO der Schwarzmüller-Gruppe.<br />
Foto: Schwarzmüller<br />
Sesotec<br />
Dreierspitze ist wieder vollständig<br />
Die Sesotec Geschäftsleitung<br />
(v. l. n. r.): CFO Niklas Burkart,<br />
CEO Joachim Schulz und<br />
COO Stefan Feldmeier.<br />
Foto: Sesotec GmbH<br />
Die Sesotec GmbH hat zum 1. August 2<strong>02</strong>3 die Position des Chief Financial<br />
Officer (CFO) mit Niklas Burkart neu besetzt. Joachim Schulz, CEO<br />
von Sesotec, freut sich, dass es jetzt wieder eine „Dreierspitze“ in der Geschäftsleitung<br />
gibt: „Mit Niklas Burkart dürfen wir einen langjährig erfahrenen<br />
Finanzexperten als neuen CFO in unseren Reihen begrüßen. Seine Expertise<br />
in allen Belangen der Unternehmensfinanzierung und seine Erfahrung bei<br />
Digitalisierungsprojekten sowie der Steuerung komplexer Transformationsprogramme<br />
stellen für Sesotec eine für die Sicherung des Erfolgs in der Zukunft<br />
wichtige Verstärkung dar.“<br />
Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-<br />
Universität Göttingen und dem Abschluss zum Diplom-Kaufmann arbeitete<br />
Niklas Burkart u. a. bei Infineon Technologies, der Airbus AG sowie bei deren<br />
Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich und den USA. Niklas Burkart:<br />
„Die aktuelle Lage im Maschinenbau mit sich rasant verändernden<br />
Märkten, steigenden Kosten und technologischem Innovationsdruck ist anspruchsvoll<br />
und herausfordernd, aber darin liegen auch zahlreiche Chancen<br />
und Potenziale für Wachstum. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen<br />
<strong>aktiv</strong> angehen, um sie flexibel und nachhaltig zu meistern und dabei<br />
unsere Wachstumsziele zu erreichen. Ich freue mich sehr auf diese spannende<br />
Aufgabe und die Möglichkeit, das Entwicklungspotenzial von Sesotec<br />
auszuschöpfen.“<br />
www.sesotec.com<br />
8 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
MENSCHEN<br />
Zeppelin<br />
Führungswechsel: Matthias Benz folgt auf Peter Gerstmann<br />
Heribert Hierholzer,<br />
stellvertretender Vorsitzender<br />
des Aufsichtsrats der Zeppelin<br />
GmbH, Peter Gerstmann,<br />
Vorsitzender der<br />
Geschäftsführung der<br />
Zeppelin GmbH, Matthias<br />
Benz, zum 1. Juli 2<strong>02</strong>4 Mitglied<br />
der Geschäftsführung der<br />
Zeppelin GmbH, und Andreas<br />
Brand, Aufsichtsratsvorsitzender<br />
der Zeppelin<br />
GmbH und Oberbürgermeister<br />
der Stadt<br />
Friedrichshafen (v. l. n. r.).<br />
Foto: Zeppelin GmbH<br />
Matthias Benz, aktuell Geschäftsführer der Raufoss Technology,<br />
ein Unternehmen der CAG-Holding, wird zum<br />
1. Juli 2<strong>02</strong>4 Mitglied der Geschäftsführung des Zeppelin-Konzerns.<br />
Am 1. Oktober 2<strong>02</strong>4 tritt er als Vorsitzender der Geschäftsführung<br />
die Nachfolge von Peter Gerstmann an. Das<br />
entschied der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH in seiner letzten<br />
Sitzung im Dezember 2<strong>02</strong>3. „Wir freuen uns sehr, dass wir Matthias<br />
Benz als Nachfolger von Peter Gerstmann gewinnen<br />
konnten“, betont Andreas Brand, Aufsichtsratsvorsitzender der<br />
Zeppelin GmbH, Oberbürgermeister der Stadt Friedrichshafen<br />
und Vertreter der Gesellschafterin Zeppelin-Stiftung. „Matthias<br />
Benz bringt langjährige nationale und internationale Führungserfahrung<br />
mit und stellt sich unternehmerischen Herausforderungen<br />
strategisch, fokussiert und entschieden – und<br />
schafft es dabei stets, seine Mannschaft mitzunehmen.“<br />
Matthias Benz: „Peter Gerstmann übergibt mir ein hervorragend<br />
aufgestelltes, engagiertes und motiviertes Team. Auf<br />
meine neue Aufgabe freue ich mich sehr und bedanke mich<br />
für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat entgegenbringt.<br />
Und ich freue mich, wieder für ein Unternehmen der Zeppelin-<br />
Stiftung Verantwortung übernehmen zu dürfen.“ Im ZF-Konzern<br />
übernahm Matthias Benz früh Führungsverantwortung in<br />
unterschiedlichen Managementpositionen an nationalen und<br />
internationalen Standorten. Unter anderem war er verantwortlicher<br />
Finanzvorstand bei ZF North American Operations, Geschäftsführer<br />
von ZF Services in Schweinfurt, Vorstand von ZF<br />
Marine in Padova und schließlich bei ZF in Friedrichshafen als<br />
Executive Vice President Sales & Customer Development Mitglied<br />
der ersten Führungsebene unterhalb des ZF-Vorstands.<br />
Seit 2<strong>02</strong>0 ist Matthias Benz Geschäftsführer von Neuman Aluminium/Raufoss<br />
Technology und Mitglied der obersten Führungsebene<br />
der CAG-Holding. Peter Gerstmann (62) ist seit<br />
2010 Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns,<br />
für den er seit <strong>24</strong> Jahren tätig ist. 20<strong>02</strong> hatte Peter Gerstmann<br />
zunächst die Geschäftsführung bei Zeppelin Systems<br />
und damit die Gesamtverantwortung im weltweit operierenden<br />
Anlagenbau mit Zentrale in Friedrichshafen übernommen.<br />
Ab 2007 war Gerstmann zusätzlich Geschäftsführer für den<br />
Bereich Controlling der Zeppelin GmbH – bis er 2010 zum Vorsitzenden<br />
der Geschäftsführung berufen wurde. Peter Gerstmann<br />
steht nach seinem Ausscheiden aus der Konzerngeschäftsführung<br />
seinem Nachfolger wie auch dem Aufsichtsrat<br />
beratend und unterstützend bis zum Jahresende zur Verfügung.<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 9
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 1/2<strong>02</strong>4<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Umschlagturbo<br />
On TOUR<br />
RTH:<br />
Erfolgsgeschichte<br />
SPECIAL<br />
Reifen:<br />
Erfolgsgummi<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin und Caterpillar<br />
haben den Cat MH3050<br />
eingeführt, um Maßstäbe<br />
in dieser Größenklasse zu<br />
setzen. Dank seines breiten<br />
Laufwerks und der<br />
ausladenden Abstützpratzen<br />
steht der MH3050<br />
äußerst stabil; durch die<br />
Kranoptionen ist eine<br />
Reichweite von bis zu 18 m<br />
möglich. Er verbindet die<br />
Komponenten der Cat-<br />
Bagger der neuesten<br />
Generation mit der<br />
Fahrerkabine einer<br />
Umschlagmaschine,<br />
typisch ist für ihn<br />
außerdem die<br />
elektrohydraulische<br />
Vorsteuerung. Die<br />
serienmäßige Funktion<br />
Smart-Boom vereinfacht<br />
die Bedienung und spart<br />
Kraftstoff durch die<br />
Nutzung freiwerdender<br />
Hydraulikleistung. Neben<br />
einer Reihe von<br />
verfügbaren Anbaugeräten<br />
überzeugt der MH3050<br />
nicht zuletzt durch eine<br />
Reihe von Technologien,<br />
die bereits ab Serie verbaut<br />
sind.<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />
Seit rund vier Jahren beschäftigt sich die RTH Recyclingtechnik<br />
Hilden GmbH mit Messern für Schrott- und Abbruchscheren und<br />
dem dazu passenden Zubehör. Die Kunden kommen inzwischen<br />
aus der ganzen Welt – eine Erfolgsgeschichte, hinter der<br />
immens viel Arbeit und Engagement steckt, und nicht zuletzt der<br />
absolute Glaube an Qualität und Kundenzufriedenheit.<br />
(Titelfoto: Caterpillar/Zeppelin)<br />
Materialumschlag & Transport<br />
Ausleger und Stiel des<br />
neuen Cat MH3050<br />
bieten zusammen eine<br />
Reichweite von bis zu<br />
18 Metern.<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Caterpillar vergrößert seine<br />
Produktpalette an<br />
Umschlagbaggern und erweitert<br />
das Angebot für industrielle<br />
Anwendungen mit dem Cat<br />
MH3050. Dieser punktet mit<br />
Leistung, bewährter<br />
Zuverlässigkeit und<br />
Kabinenkomfort. Typisch für den<br />
Vertreter der neuen<br />
Maschinengeneration ist die<br />
elektrohydraulische<br />
Vorsteuerung.<br />
„Dabei geht es nicht nur um Haltbarkeit<br />
und Schnittfestigkeit der Schrottmesser,<br />
sondern vor allem auch um deren Passgenauigkeit,<br />
damit die Scherenmesser<br />
ihre Aufgabenstellung auch wirklich zu<br />
einhundert Prozent erfüllen können“, so<br />
zu B20 sowie den alternativen Kraftstoffen<br />
HVL und GTO betrieben werden<br />
kann. Das wartungsfreie Abgasnachbehandlungssystem<br />
des Motors erfüllt<br />
die Abgasnorm EU-Stufe V, senkt die<br />
Betriebskosten und maximiert die Betriebszeit.<br />
Durch die Wahl zwischen<br />
Power-, Smart- und Eco-Modus können<br />
die Leistungsanforderungen an die jeweilige<br />
Aufgabe angepasst werden, um den<br />
Kraftstoffverbrauch zu senken, ohne dabei<br />
Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen.<br />
Breites Einsatzspektrum und<br />
hohe Arbeitssicherheit<br />
Ausleger und Stiel bieten zusammen<br />
eine Reichweite von bis zu 18 Metern.<br />
Damit sind Materialbewegungen in<br />
Passgenauigkeit<br />
und äußerst präzise<br />
Fertigung – das<br />
zeichnet die RTH-<br />
Schrottscherenmesser<br />
aus.<br />
die klare Ansage von Andreas Lassen,<br />
Geschäftsführer der in Hilden ansässigen<br />
Recyclingtechnik Hilden GmbH, kurz<br />
RTH. Er muss es wirklich wissen, denn seit<br />
über 30 Jahren ist er in diesem Metier<br />
unterwegs und kennt sich daher bestens<br />
aus, wenn es um Stahllegierungen und<br />
daraus gefertigte Werkzeuge geht. Mit<br />
dem Standort der RTH in Hilden verbindet<br />
sich darüber hinaus eine lange Tradition<br />
in der Werkstofftechnik.<br />
Schrottscherenmesser als neuer<br />
Schwerpunkt<br />
einem großen Radius möglich, ohne<br />
dass der Fahrer die Maschine immer wieder<br />
neu ausrichten und positionieren<br />
muss. Der MH3050 bietet außerdem ein<br />
hohes Schwenkmoment, um Material<br />
schnell von A nach B zu bewegen. Die<br />
serienmäßige Funktion Smart-Boom vereinfacht<br />
die Bedienung und spart Kraftstoff<br />
durch die Nutzung freiwerdender<br />
Hydraulikleistung. Für den neuen<br />
MH3050 ist eine Reihe von Anbaugeräten<br />
verfügbar, um flexibel auf die Arbeitsaufgaben<br />
reagieren zu können. Ein<br />
optionaler 25-kW-Generator ist für Magneteinsätze<br />
ab Werk erhältlich.<br />
Der Cat MH3050 ist serienmäßig mit<br />
Technologien ausgestattet, die den Arbeitsschutz<br />
erhöhen. E-Fence verhindert,<br />
dass sich die Maschine außerhalb des vom<br />
Fahrer definierten Bereichs bewegt, während<br />
die Nahbereichsabschaltung Cab<br />
Avoidance jeden potenziellen Kontakt<br />
zwischen Anbaugerät und Kabine unterbindet.<br />
Die Cat-Payload-Kontrollwaage<br />
hilft bei der Erreichung präziser Lastziele<br />
zur Verbesserung der Betriebseffizienz.<br />
Durch die Eingabe eines PIN-Codes zum<br />
Starten des Motors stellt die Operator-ID<br />
sicher, dass die Maschine nicht von Unbefugten<br />
gesteuert wird. Große Fenster aus<br />
Verbundglas mit schmalen Säulen im<br />
überarbeiteten Kabinendesign verbessern<br />
die Rundumsicht und die Betriebssicherheit.<br />
Die serienmäßige Kamera auf der<br />
rechten Seite und die Rückfahrkamera<br />
sowie die optionale 360-Grad-Kamera<br />
zeigen das Arbeitsumfeld auf dem großen<br />
Touchscreen-Monitor in der Kabine an. Die<br />
hoch schlagfesten Windschutzscheiben<br />
und Dachfenster entsprechen den Normen<br />
EN356, P5A oder optional P8B. Die<br />
Materialumschlag & Transport<br />
LED-Leuchten an Oberwagen, Ausleger<br />
und Stiel ausgestattet, die für mehr Sicherheit<br />
und volle Sicht bei Arbeiten in der<br />
Dämmerung und bei Dunkelheit sorgen.<br />
Die serienmäßigen Rohrbruchsicherungsventile<br />
des Auslegers und des Stiels<br />
verhindern den Rückfluss des Öls bei<br />
einem unerwarteten Verlust des Hydraulikdrucks,<br />
sodass die Arbeitsausrüstung<br />
immer sicher in Position bleibt. Verschiedene<br />
Zugangsoptionen zur Kabine ermöglichen<br />
einen einfachen, sicheren<br />
und schnellen Zugang zum oberen Wartungsbereich.<br />
Durchdachte Ausstattung bei hohem<br />
Wartungskomfort<br />
Der MH3050 ist serienmäßig mit einer<br />
Premium-Kabine mit Joystick-Lenkung<br />
ausgestattet, welche die Lenksäule<br />
18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 19<br />
ALLES<br />
ÜBERDACHT<br />
• Robust<br />
• Wirtschaftlich<br />
• Ohne Fundament<br />
Abbruch & Baustoff-Recycling<br />
EAG Einfach Aufbereiten<br />
Recycling im Transportbetonwerk: Vom Rest-Beton zum R-Beton<br />
as Baustoff-Recyclingsieb SBR3<br />
wurde für den Einsatz im Straßenund<br />
Tiefbau konzipiert, um Straßenaufbruch,<br />
Aushub, Boden und Mineralgemische<br />
aufzubereiten. Der Großteil der<br />
Siebmaschinen wird genau in diesem<br />
Segment eingesetzt, so der Hersteller<br />
EAG Einfach Aufbereiten GmbH aus<br />
Dresden. Aufgrund ihrer Leistungsstärke<br />
und Einstellmöglichkeiten wird das SBR3<br />
oft den Trommelsiebanlagen der<br />
3,5-Tonnen-Klasse vorgezogen. Diese<br />
Kombination aus Robustheit und Leistungsstärke<br />
findet nun in einem weiteren<br />
Segment Einsatz.<br />
Aufgrund weiter steigender Transportund<br />
Entsorgungskosten wird das Recycling<br />
von Restbetonmengen nämlich auch<br />
für Transportbetonwerke wirtschaftlich<br />
attr<strong>aktiv</strong>. Die Krieger-Gruppe aus Neckarsteinach<br />
nutzt bereits das Vorgänger-Modell<br />
SBR2 zur Aufbereitung von<br />
Kiesen und Asphaltfräsgut an verschiedenen<br />
Standorten. Mit der TBG Transportbeton<br />
Neckar-Odenwald GmbH &<br />
Co. KG in Mosbach hat sich ein weiteres<br />
Unternehmen der Krieger-Gruppe für<br />
eine Siebanlage aus Dresden entschieden.<br />
Bernd Köllreutter, technischer Leiter<br />
der Heinrich Krieger KG, ist von der Robustheit<br />
und Leistungsfähigkeit der einfachen<br />
Siebanlagen überzeugt: „Zudem<br />
sind der geringe Platzbedarf und die<br />
scheidend.“<br />
geringen Betriebskosten für uns ent-<br />
Ob die Horst Sprenger Recycling Tools<br />
oder die Brück Rohrverbindungen Hilden<br />
GmbH – diese namhaften metallverarbeitenden<br />
Unternehmen haben<br />
die Gründung der RTH maßgeblich mit<br />
beeinflusst. Der Strukturwandel im Rahmen<br />
der Energiewende führte 2019<br />
unter Brück zur Gründung des neuen<br />
Geschäftsbereiches und späteren<br />
GmbH „Recyclingtechnik Hilden“. Andreas<br />
Lassen: „Stahl<strong>recycling</strong>, das war<br />
schon immer ein Thema, das mich fasziniert<br />
hatte, und daraus haben wir<br />
dann schließlich unseren Schwerpunkt<br />
Schrottscherenmesser entwickelt. Die<br />
Produktion eines Schrottscherenmessers<br />
verlangt höchste Präzision unter<br />
Verwendung der besten Materialien,<br />
um damit eine möglichst lange Lebens-<br />
32 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 33<br />
Rubble Master<br />
Elektrisch brechen: 50 Prozent weniger Energiekosten<br />
den RM 100GO! hybrid, um sowohl Kies<br />
in der Fraktion 0 bis 16 mm wie auch Bauschutt<br />
0 bis 45 mm aufzubereiten. Der<br />
Grund: zuvor angemietete Kegelbrecher<br />
können mit dem Ergebnis, das Prallmühlen<br />
erzielen, nicht mithalten: „Mit dem<br />
neuen RM 100GO! hybrid erzielen wir ein<br />
deutlich schöneres Bruchbild im Vergleich<br />
zu zuvor genutzten Kegelbrechern.<br />
Eine bessere Anhaftung von Asphalt<br />
sowie deutlich schönere Ziersplitte<br />
sind für unsere Kunden, die aus Landschaftsgärtnern,<br />
Bauunternehmern bis<br />
hin zu privaten Endkunden bestehen,<br />
wesentlich“, so Geschäftsführer Jonathan<br />
Schaffers.<br />
Obwohl das Unternehmen anfangs<br />
noch skeptisch gegenüber der Leistung<br />
des RM-Brechers war, konnte ein Testbetrieb<br />
im Mai alle Bedenken ausräumen.<br />
Der langjährige RM-Händler Christophel<br />
organisierte einen Testbetrieb direkt am<br />
Gelände des Kieswerkes und demonstrierte,<br />
wie der RM 100GO! Kies und<br />
Überkorn aufbereitet. Neben der Kies-<br />
Anwendung wurde auch die Bauschuttaufbereitung<br />
getestet: Hohe Leistung<br />
und geringe Betriebskosten konnten voll<br />
überzeugen. Um den am Gelände bereits<br />
vorhandenen Netzanschluss best-<br />
chers.<br />
möglich zu nutzen, fiel die Entscheidung<br />
auf die Hybrid-Variante des RM-Bre-<br />
Gründer und Geschäftsführer. „Wir hoffen zudem, etwa 25<br />
neue Arbeitsplätze für Talente aus dem wissenschaftlichen<br />
Umfeld und viele mehr zu schaffen. Vor diesem Hintergrund<br />
hat es für uns Priorität, als <strong>aktiv</strong>er Player im vielschichtigen CDR<br />
aufzutreten.“ Johannes Tiefenthaler, Co-Gründer und Geschäftsführer<br />
ergänzt: „Als aufstrebender Climate-Tech-Standort<br />
bietet Köln das perfekte technologische Ökosystem, um die<br />
vielfältigsten Profile zu finden, die wir brauchen – auch Partner<br />
wie Beton- und Baustoffrecycler sowie Biogasanlagen für eine<br />
schnelle Skalierung des Unternehmens. Denn die Zeit drängt.“<br />
Das Unternehmen möchte bis zum Jahr 2030 eine Million Tonnen<br />
CO₂ aus der Erdatmosphäre entfernen und permanent in<br />
Die Tiltrotator-Vorführungen<br />
des Coreum-Partners<br />
OilQuick stießen auf reges<br />
Interesse.<br />
Foto: Coreum GmbH<br />
Am Standort in Mosbach<br />
werden Betonreste im ersten Schritt in<br />
der RC-Anlage ausgewaschen. Der<br />
Beton wird in ein Sand-Kies-Gemisch<br />
sowie Zementwasser getrennt. Mit dem<br />
SBR3 wird das Sand-Kies-Gemisch abgesiebt<br />
und so die Mischfähigkeit sichergestellt.<br />
Das Unterkorn 0-16 mm wird<br />
wieder in die Mischanlage gegeben, das<br />
Überkorn wird entsorgt. Transportwege<br />
und Entsorgungskosten werden durch<br />
diesen Schritt eingespart. Der Einsatz<br />
von Primärkies und Sand wird verringert.<br />
Die Stundenleistung, vom Hersteller mit<br />
60 bis 100 Tonnen angegeben, steht<br />
dabei weniger im Vordergrund als die<br />
Verfügbarkeit. Leerlaufzeiten am Betonwerk<br />
können genutzt werden, um Recycling<br />
zu betreiben und die Herstellkosten<br />
gering zu halten. Der Radlader mit 7<br />
Tonnen Einsatzgewicht ist von der Größe<br />
her ideal geeignet, um das SBR3 zu beschicken.<br />
Mithilfe der Maschinenfüße<br />
lassen sich Höhe und Neigung genau auf<br />
den Radlader einstellen, was wiederum<br />
die Fließgeschwindigkeit des Siebguts<br />
positiv beeinflusst. Durch das Zusammenspiel<br />
des 2 kW starken Elektro-Unwuchtmotors<br />
mit dem verhältnismäßig<br />
geringen Gewicht des Schwingsystems<br />
wirkt eine Beschleunigung von 5 g auf<br />
das Siebgut, sodass auch unter schwierigen<br />
Bedingungen gesiebt werden<br />
kann. Die Siebstrecke von 2.400 mm<br />
Coreum<br />
Runde und gelungene Geburtstagsfeier<br />
ünf Jahre Coreum: Aus der ersten Idee<br />
Feiner Aus- und Weiterbildungsplattform<br />
ist ein Ort geworden, wo Menschen<br />
zusammenkommen, um Neues zu entdecken,<br />
zu netzwerken, sich weiterzubilden,<br />
zu feiern, zu genießen und inzwischen<br />
sogar, um im Coreum-Hotel zu<br />
übernachten. Die Coreum-Praxistage<br />
Mitte Oktober 2<strong>02</strong>3 sind ein erfolgreicher<br />
Baustein dieser Coreum-Vielfalt<br />
und haben dies auch eindeutig bewiesen.<br />
„Das Coreum lebt von den Men-<br />
weile<br />
schen“, so Björn Hickmann, Geschäftsführer<br />
des Coreum, „und von den mittler-<br />
So steht einem emissionsfreien,<br />
vollelektrischen Betrieb nichts im Weg.<br />
Ein angenehmer Nebeneffekt sind die<br />
Kosteneinsparungen: Die ohnehin<br />
hohen Treibstoffkosten werden durch<br />
die Stromnutzung deutlich reduziert. Seit<br />
der Anlieferung im Juni konnten dadurch<br />
bereits 1.000 Euro an Diesel eingespart<br />
werden. Der vollelektrische Antrieb<br />
senkt die Energiekosten um rund 50 Prozent<br />
und die gesamten Betriebskosten<br />
um 11 Prozent pro Jahr. Die Umweltschonung<br />
ist inklusive.<br />
Kaum jemand hat bisher Kies vollelektrisch<br />
mit mobilen Brechanlagen gebrochen.<br />
Mit dem vorhandenen Netzanschluss<br />
ist dies jedoch einfacher als gedacht.<br />
Um den Brecher in Betrieb zu<br />
nehmen, steckt Schaffers das 15 Meter<br />
lange Kabel zuerst an der Trafostation<br />
und dann am Brecher an. Mit diesem<br />
55 Partnern, die sich auf unserer<br />
Plattform engagieren.“ Die Zahl der<br />
Partner ist in den vergangenen fünf Jahren<br />
exponentiell gewachsen und wächst<br />
weiter. Davon konnten sich auch die gut<br />
2.500 Besucher der Praxistage im Oktober<br />
selbst überzeugen. „Das waren unsere<br />
siebten Praxistage. Und es gab viel<br />
Neues zu entdecken“, so Hickmann. „Angefangen<br />
bei den autonom fahrenden<br />
Bell Dumpern bis hin zur P-Line by KTEG,<br />
einer maßgeschneiderten Branchenlösung,<br />
die aus einem Bagger einen Multi-<br />
Tool-Carrier macht, der die Prozesse am<br />
Vom Restbeton zum Recycling-<br />
Beton – Aufbereitung trotz Schnee<br />
und Eis mit dem SBR3. Foto: EAG<br />
Einfach Aufbereiten GmbH<br />
lässt eine schnelle Beschickung zu.<br />
Grobe Brocken werden durch einen<br />
Stangensizer abgeschieden und somit<br />
das Siebdeck geschont.<br />
Michael Krötz, Betriebsleiter in Mosbach:<br />
„Überrascht hat mich vor allem,<br />
wie leise die Siebanlage im Betrieb<br />
läuft.“ Nach der Aufbereitung der ersten<br />
rund 800 t in Mosbach soll das SBR3 an<br />
weiteren Standorten der Krieger-Gruppe<br />
eingesetzt werden, um so Beschaffungs-,<br />
Transport- und Entsorgungskosten<br />
einzusparen.<br />
www.einfach-aufbereiten.de/<br />
Tel. : 0162 2516054<br />
www.shelterall.de<br />
Scannen Sie den QR-Code, um uns direkt zu kontaktieren<br />
Schrott & Metall<br />
dauer zu erzielen. Nur so wird ein wirtschaftlicher<br />
Einsatz gewährleistet.“<br />
Legierter Werkzeugstahl, einbaufertig<br />
bearbeitet, gehärtet, geschliffen,<br />
große Zähigkeit, hohe Schnittfestigkeit<br />
und lange Standzeiten – das sind nur<br />
einige der Eckpunkte, die aus Sicht von<br />
Andreas Lassen die Qualität eines<br />
Schrottscherenmessers umschreiben,<br />
aber eigentlich geht es noch um sehr<br />
viel mehr: „Für uns steht die Kundenzufriedenheit<br />
an erster Stelle, und das<br />
erreichen wir nur mit der gleichbleibenden<br />
Qualität unserer Produkte, einer<br />
ebenso hohen Qualität in der Fertigung<br />
und selbstverständlich mit unserem<br />
Maschine ist außerdem mit 1.800-Lumen<strong>recycling</strong><br />
<strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 49<br />
NEWS<br />
Bau signifikant optimiert. Die Besucher<br />
haben intensiv getestet und sich mit den<br />
Spezialisten vor Ort ausgetauscht. Unsere<br />
Partner und die, die es werden wollen,<br />
erkennen sehr deutlich, wie viel sie hier<br />
bewegen können.“<br />
Dass das Coreum in den nächsten<br />
zehn Jahren noch weiterwächst und darüber<br />
hinaus noch vielfältiger wird,<br />
davon sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen<br />
sowie die Partner des Coreum<br />
fest überzeugt.<br />
www.coreum.de<br />
SPLITTER X2<br />
Mobiles 2-Fraktionen Spiralwellensieb für schwer siebfähige Materialien<br />
Abbruch & Baustoff-Recycling<br />
simplen Vorgang ist die Inbetriebnahme<br />
in nur wenigen Minuten abgeschlossen.<br />
Neben der Kosteneffizienz und Emissionsreduktion<br />
erkennt Schaffers den zusätzlichen<br />
Vorteil der Flexibilität und<br />
Mobilität des hybriden Prallbrechers.<br />
Wurde die Aufbereitung des Bauschutts<br />
früher fremdvergeben, so kann das nun<br />
selbst, flexibel und ortsunabhängig<br />
übernommen werden. Diese Mobilität<br />
gepaart mit der emissionsarmen Antriebstechnik<br />
schätzt der Betreiber sehr.<br />
Besonders im Hinblick auf die neue Ersatzbaustoffverordnung<br />
bringt dies dem<br />
Kunden einen erheblichen Vorteil, da er<br />
nun nicht mehr ständig einen Eignungsnachweis<br />
von externen Dienstleistern<br />
einholen muss, sondern selbst agieren<br />
kann.<br />
www.rubblemaster.com<br />
Durch den hybriden Prallbrecher können neben der vollelektrischen<br />
Aufbereitung von Kies zusätzlich andere Materialien, wie zum Beispiel<br />
Bauschutt, aufbereitet werden. Foto: Rubble Master<br />
mineralischen Abfallströmen binden. „Mit unseren Speicheranlagen<br />
erzeugen wir jeden Tag fundamentale Negativemissionen,<br />
die uns den Klimazielen näher bringen“, so Johannes Tiefenthaler.<br />
Aus Sicht des Unternehmens auch ganz wichtig: „Die Speicherung<br />
ist bereits dann erfolgt, sobald beim Baustoff-Recycler<br />
das CO 2 mit dem Abbruchbeton in Verbindung gebracht wird<br />
– dank der Neustark-Technologie. Das CO 2 bleibt permanent<br />
gebunden – auch wenn zum Beispiel eine Straße aus RC-Materialien<br />
wieder aufgerissen oder ein aus Abbruchbeton erbautes<br />
Gebäude wieder abgerissen wird. Nur eine Wärmequelle<br />
von über 600 Grad oder sehr starke Säuren können dazu führen,<br />
dass das CO 2 wieder in die Atmosphäre entweicht.“<br />
www.neustark.com<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 51<br />
ANLAGENBAU<br />
GÜNTHER GmbH<br />
www.albg.eu<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 11<br />
NEWS<br />
Auf allen Kanälen gut unterwegs<br />
Von den Online-Angeboten des Stein-Verlages profitieren<br />
auch die digitalen Zeitschriftenausgaben. Gerade die Nutzerfreundlichkeit<br />
ist dabei ein äußerst wichtiger Punkt. Deutlich<br />
häufiger als ursprünglich erwartet, werden die aktuellen Ausgaben<br />
angeklickt oder das Archiv nach interessierenden Themen<br />
durchforstet. Dafür ein herzliches Dankeschön an unsere Online-Leser!<br />
Während über die klassischen Print-Ausgaben jedoch nur<br />
schwierig zu ermitteln ist, welche Beiträge besonders intensiven<br />
Zuspruch finden, ist das im Online-Fall über Aufrufzahlen und<br />
Verweildauer eine recht einfache Geschichte. In unserer regelmäßigen<br />
Ranking-Tabelle finden Sie die fünf jeweils meistgeklickten<br />
und gemäß Verweildauer auch tatsächlich gelesenen<br />
Beiträge. Ganz crossmedial gibt es zusätzlich zur Information<br />
auch noch den passenden QR-Code zum Beitrag. Viel Spaß beim<br />
Lesen – und damit auch beim Bewerten!<br />
Top 5 Online<br />
Die Top-5-Beiträge in der Gunst unserer Online-Leser in der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 1/2<strong>02</strong>4 (Stand: 30.03.2<strong>02</strong>4)<br />
1<br />
RECYCLINGTECHNIK HILDEN<br />
Eine Erfolgsgeschichte<br />
Recyclingtechnik Hilden:<br />
Eine Erfolgsgeschichte<br />
chrott ist nicht gleich Schrott,<br />
und für Laien auf den ersten<br />
Blick nicht unbedingt nachvollziehbar:<br />
Das Schneiden<br />
Svon Schrott, ob mit mobilen<br />
oder stationären Schrottscheren, ist mit<br />
sehr hohen Anforderungen an die<br />
Schneid- und Messertechnik verbunden.<br />
2<br />
RUBBLE MASTER<br />
Elektrisch brechen: 50 Prozent weniger Energiekosten<br />
ie mit zwei Standorten am Nieder-<br />
ansässige Kieswerke Welbers<br />
Drhein<br />
GmbH kaufte im Juni 2<strong>02</strong>3 zum ersten<br />
Mal einen eigenen Brecher, und zwar<br />
3 ZEPPELIN-CAT<br />
Umschlagturbo zünden<br />
m Umschlagbagger steckt ein Cat-<br />
Motor C9.3B, der auch mit Biodiesel bis<br />
I<br />
Umschlagturbo<br />
zünden<br />
4<br />
EAG EINFACH AUFBEREITEN<br />
Recycling im Transportbetonwerk:<br />
Vom Rest-Beton zum R-Beton<br />
D<br />
5 COREUM<br />
Runde und gelungene Geburtstagsfeier<br />
10 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
NEWS<br />
Bollegraaf & Greyparrot<br />
Strategische Partnerschaft<br />
Bollegraaf hat mit Greyparrot, einem der Pioniere der KI-<br />
Abfallanalyse, eine strategische Partnerschaft beschlossen.<br />
Im Rahmen der Vereinbarung wird Bollegraaf seine<br />
KI-Aktivitäten an Greyparrot übertragen und zusätzlich 11,8<br />
Millionen Euro in Greyparrot investieren, womit das Unternehmen<br />
eine Minderheitsbeteiligung ohne Kontrollrechte<br />
erhält. Bollegraaf wird außerdem als weltweiter Vertriebspartner<br />
und strategischer Partner für Greyparrot‘s<br />
Analyzer fungieren, die derzeit in 14 Ländern mithilfe von<br />
KI-Kamerasystemen eine einhundertprozentige Transparenz<br />
der Abfallströme in Recyclinganlagen bieten. Die Vereinbarung<br />
beinhaltet auch, dass Greyparrot das geistige<br />
Eigentum (IP) von Bollegraaf im Bereich KL-Vision Based<br />
Computing und das KI-Entwicklungsteam erwirbt. Greyparrot<br />
wird außerdem sein erstes Büro auf dem europäischen<br />
Festland in den Niederlanden eröffnen.<br />
Mit über 50 Prozent Marktanteil im globalen Markt für<br />
Recyclinganlagen und Bereitstellung schlüsselfertiger Recyclinglösungen<br />
kann Bollegraaf die Infrastruktur bereitstellen,<br />
während Greyparrot seine Fähigkeit einbringt, KI-Abfallanalysen<br />
in Software- und Hardwaresysteme zu integrieren.<br />
www.bollegraaf.com<br />
Develon<br />
Neues europäisches<br />
Schulungszentrum in Frankreich<br />
Develon, ehemals Doosan Construction Equipment, hat ein<br />
neues europäisches Schulungszentrum in Allonnes bei Nantes<br />
im Westen Frankreichs eröffnet.<br />
Das neue Schulungszentrum besteht aus einem Hauptgebäude<br />
mit mehreren für Schulungen nutzbaren Räumlichkeiten.<br />
Zusätzlich zu den Kursräumen umfasst die Einrichtung auch<br />
Büros, Werkstätten für Serviceschulungen und einen Außenbereich,<br />
auf dem die Maschinen von Develon und von Wettbewerbern<br />
praktisch ausprobiert werden können.<br />
Neben Service- und Produktschulungen für Händler, internen<br />
Schulungen für Schulungsleiter zur Erweiterung der Schulungsmöglichkeiten<br />
in der Region sowie virtuellen Klassenzimmern<br />
wird das Schulungszentrum zukünftig auch Veranstaltungen<br />
anbieten, die Develon auch in Schulen bekannter machen sollen.<br />
Patrice Pesnot, Schulungsleiter: „Mit dem neuen Schulungszentrum<br />
soll letztendlich die Kundenzufriedenheit erhöht werden.<br />
Zu diesem Zweck baut das Schulungszentrum auf unserem<br />
In dem neuen Develon-Schulungszentrum<br />
werden neben Schulungen auch<br />
Gerätevorführungen angeboten. Foto: Develon<br />
starken Schulungskonzept auf und berücksichtigt mit pro<strong>aktiv</strong>em<br />
Verkaufsmaterial auch die Geräte der Konkurrenz.“<br />
https://eu.develon-ce.com/de/<br />
10. – 13. APRIL, VAZ ST. PÖLTEN<br />
HWH Machines Austria<br />
präsentiert die Maschinen<br />
ARJES EKOMAXX 800<br />
SANY SMHW30G5<br />
HWH Machines GmbH | Repräsentanz Österreich | www.hwh-machines.com<br />
Besuchen Sie uns!<br />
Freigelände Ost<br />
am Stand G 135!<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 11
NEWS<br />
Zahlen, bitte!<br />
Anzahl der Deponien und<br />
abgelagerte Menge nach<br />
Bundesländern<br />
Zu Beginn der 70er-Jahre gab es in Deutschland<br />
noch mehr als 65.000 zum Teil unkontrollierte<br />
Müllkippen, die sogenannten „Bürgermeisterdeponien“.<br />
Mit dem ersten Abfallgesetz<br />
1972 begann der Übergang zur geordneten<br />
Deponierung.<br />
Illustration: adobe.stock.com/Yana<br />
Kunststoffaufkommen<br />
nach<br />
Herkunfts bereichen<br />
Kunststoff<strong>recycling</strong> setzt<br />
sortenreine Erfassung und<br />
beste verfügbare Technologien<br />
voraus: Wesentliche<br />
Voraussetzung für ein<br />
hochwertiges Recycling ist<br />
zunächst eine möglichst<br />
saubere Trennung der<br />
Kunststofffraktionen an<br />
der Anfallstelle. Bei zunehmender<br />
Vermischung unterschiedlicher<br />
Kunststoffe<br />
und anhaftender Verschmutzungen<br />
reduziert<br />
sich die Eignung für ein<br />
werkstoffliches Recycling.<br />
Quelle: Conversio Market & Strategy GmbH: Stoffstrombild Kunststoffe in Deutschland 2017, September 2018<br />
Grafiken aus: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2<strong>02</strong>0 • www.statusbericht-kreislaufwirtschaft.de<br />
12 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
NEWS<br />
Fraunhofer<br />
Projektpartner für neues Projekt Kunsttoffrezyklate gesucht<br />
Mit dem neuen Projekt „Kunststoffrezyklate in technischen<br />
Bauteilen zuverlässig einsetzen“ will das Fraunhofer-Institut<br />
für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit<br />
LBF gemeinsam mit Partnern grundlegende Wirkzusammenhänge<br />
aus Stoffstrom, Verarbeitung und Langzeitverhalten<br />
in hoch beanspruchten Anwendungen betrachten.<br />
Ziel ist, Produkte nachhaltiger und haltbarer herzustellen<br />
und mehr Kunststoffrezyklate zuverlässig in technischen<br />
Anwendungen einzusetzen.<br />
Eine treibende Fragestellung ist unter anderem, wie mit<br />
Chargenschwankungen umgegangen werden kann, denn<br />
größere Streubreiten in den mechanischen Kennwerten<br />
führen zu größeren Ausfallwahrscheinlichkeiten eines Produktes<br />
und sind im schlimmsten Fall sicherheitsrelevant.<br />
Daher müssen diese bei der Bemessung von Bauteilen berücksichtigt<br />
werden. Aktuell führt das zu höheren Sicherheitsfaktoren<br />
und damit verbundenen höheren Wandstärken,<br />
die dem Leichtbau und damit der Ökonomie und Ökologie<br />
entgegenwirken. Des Weiteren ist das Verhalten unter<br />
Langezeitbelastung in hoch beanspruchten Anwendungen<br />
und eventuellen Änderungen des Materialverhaltens durch<br />
äußere Einflüsse nicht genügend bekannt. Diese Merkmale<br />
müssen zwingend bei der Nachweisführung eines Produktes<br />
berücksichtigt werden, um die Produktlebensdauer einer<br />
Komponente zuverlässig abzuschätzen. Genau an dieser<br />
Stelle wird das neue industrielle Verbundprojekt ansetzen<br />
und exemplarisch zwei unterschiedliche Rezyklat-Materialien<br />
untersuchen. Das kann beispielsweise rPP oder rPA sein<br />
und richtet sich nach den Anforderungen der Verbundteilnehmenden.<br />
„Die Untersuchungen werden parallel an äquivalentem<br />
Neuwarematerial durchgeführt, um einen direkten<br />
Abgleich von Rezyklat zu Neuware zu ermöglichen“, so<br />
Dominik Spancken, bundesweit erster Doktor der Nachhaltigkeitswissenschaften<br />
und Wissenschaftler am Fraunhofer-<br />
LBF. Dieses Verbundprojekt richtet sich an Firmen entlang<br />
der Wertschöpfungskette beginnend vom Granulat bis hin<br />
zum fertigen Bauteil und dem Recycling.<br />
Das Projekt ist offen für weitere Partner aus Industrie und<br />
Wirtschaft. Details zu den Schwerpunkten und dem weiteren<br />
Vorgehen finden Interessierte unter folgendem Link:<br />
https://www.lbf.fraunhofer.de/de/verbundprojekte/<br />
kunststoffrezyklate-technische-anwendungen.<br />
html?utm_source=PI-VerbundprojektSpancken<br />
www.lbf.fraunhofer.de<br />
Komatsu<br />
Übernahme der American Battery Solutions<br />
Komatsu Ltd. bzw. die hundertprozentige Tochtergesellschaft<br />
Komatsu America Corp. hat mit Wirkung vom 1. Dezember<br />
2<strong>02</strong>3 die American Battery Solutions, Inc. („ABS“) mit<br />
Sitz in Detroit, Michigan übernommen. ABS entwickelt und<br />
produziert eine große Bandbreite an Hochleistungs- und Industrie-Batteriepacks<br />
aus Lithium-Ionen-Batterien für Nutzfahrzeuge,<br />
Busse sowie Straßen- und Geländefahrzeuge. Das<br />
Unternehmen bietet Standardbatteriesysteme ebenso wie<br />
maßgeschneiderte Lösungen an. Durch die Übernahme von<br />
ABS kann Komatsu die Batterietechnologien mit dem eigenen<br />
Know-how verbinden sowie selbst batteriebetriebene Bauund<br />
Miningmaschinen entwickeln und herstellen. Zunächst<br />
werden die ABS-Batterien in Miningmaschinen in Nord- und<br />
Südamerika zum Einsatz kommen, wo die Nachfrage für eine<br />
Elektrifizierung zuletzt immer größer wurde. In Zukunft will Komatsu<br />
den Einsatz von Batterien in Baumaschinen ausweiten<br />
und ein globales Vertriebsnetz aufbauen. Komatsu wird das<br />
Geschäft von ABS weiterhin unterstützen, um die Elektrifizierung<br />
nach dem Kauf des Unternehmens weiter voranzutreiben.<br />
ABS wird als eigenständige Geschäftseinheit innerhalb von<br />
Komatsu operieren und seine aktuellen und zukünftigen Kundenprogramme<br />
im Nutzfahrzeugsegment umsetzen. Durch<br />
den hinzukommenden Mining- und Baumaschinenmarkt kann<br />
ABS sich als einer der Weltmarktführer für batteriebetriebene<br />
Systeme sowohl auf der Straße als auch auf Baustellen und in<br />
Steinbrüchen positionieren.<br />
www.komatsu.eu<br />
Niederspannungsbatteriepack<br />
„Alliance Intelligent Battery<br />
Series“ (links) und<br />
Hochspannungsbatteriepack<br />
„Proliance Intelligent Battery<br />
Series“ (rechts). Foto: Komatsu<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 13
NEWS<br />
Schlüter für Baumaschinen kann mit 33<br />
Niederlassungen ein überregionales<br />
Servicenetzwerk anbieten.<br />
Foto: Schlüter Baumaschinen GmbH<br />
Schlüter für Baumaschinen<br />
Starke Partnerschaft mit Amand<br />
Im vergangenen Jahr stellten die Amand GmbH & Co. KG<br />
sowie die Schlüter für Baumaschinen GmbH ihren gesamten<br />
Fuhrpark auf Komatsu-Baumaschinen um. Zunächst planten<br />
sie gemeinsam ein Maschinenpaket von knapp 40 Baumaschinen.<br />
Innerhalb kürzester Zeit wurde dieses dann umfangreich<br />
erweitert, sodass in den kommenden Wochen und Monaten<br />
mehr als 90 Baumaschinen verschiedenster Produkttypen an<br />
Amand ausgeliefert werden. Das vielfältige Maschinenportfolio<br />
von Komatsu sowie die ganzheitliche Betreuung von Schlüter<br />
für Baumaschinen mit ihren umfassenden Dienstleistungen<br />
haben Amand auf ganzer Linie überzeugt. Die OilQuick-<br />
Schnellwechsler an den neuen Komatsu-Maschinen sorgen<br />
außerdem für schnelle und unkomplizierte Wechsel der Werkzeuge,<br />
wodurch eine enorme Flexibilität gewährleistet werden<br />
kann. Auch der umfangreiche Fuhrpark von mehr als 3.000<br />
Mietmaschinen, attr<strong>aktiv</strong>e Mietpreise und große Verfügbarkeit<br />
bei Schlüter garantieren Sicherheit bei Engpässen.<br />
Die Amand GmbH & Co. KG legt besonderen Wert auf einen<br />
verlässlichen Partner an ihrer Seite. Dass Schlüter für Baumaschinen<br />
bereits 2<strong>02</strong>2 die GP Baumaschinen GmbH Halle übernommen<br />
hat und seitdem besonders das überregionale Kundennetzwerk<br />
noch umfassender betreuen kann, war ein entscheidender<br />
Faktor, die Partnerschaft mit dem Baumaschinenhändler<br />
einzugehen und die tiefgreifende Veränderung gemeinsam<br />
anzugehen und zu gestalten. Das Maschinenpaket,<br />
das nach und nach den bisher bestehenden Fuhrpark des<br />
deutschlandweit agierenden Bauunternehmens ersetzen wird,<br />
beinhaltet einen Querschnitt der Komatsu-Produktpalette. So<br />
werden auf den Baustellen der Amand-Unternehmensgruppe<br />
schon bald Minibagger, Kompaktradlader, Mobilbagger, Planierraupen<br />
und Hydraulikbagger von Komatsu zu sehen sein.<br />
Da Amand neben dem Bereich Infrastruktur und Baugewerbe<br />
ebenfalls in der Abfallverwertung und -beseitigung sowie im<br />
Baustoffhandel vertreten ist, ergeben sich hier vielfältige Einsatzmöglichkeiten<br />
für die Maschinen.<br />
www.schlueter-baumaschinen.de<br />
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NEWS<br />
Untha<br />
Weiter auf Wachstumskurs<br />
Mit Datum vom 1.2.2<strong>02</strong>4 wurde die Untha Deutschland<br />
GmbH zu einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der<br />
Untha shredding technology GmbH mit Hauptsitz in Österreich.<br />
Damit kommt Untha der steigenden Nachfrage nach Zerkleinerungslösungen<br />
für die Abfallverwertung und das Wertstoff<strong>recycling</strong><br />
im deutschen Absatzmarkt nach. In den kommenden Jahren<br />
ist in Deutschland ein Wachstum von 50 Prozent geplant.<br />
Untha ist bereits seit Jahrzehnten mit seinen Zerkleinerern am<br />
deutschen Markt vertreten. Bereits seit den 1990er-Jahren gibt<br />
es die Vertriebs- und Servicegesellschaft Untha Deutschland<br />
GmbH. Schwerpunkt ist die Entwicklung anspruchsvoller Zerkleinerungsanlagen<br />
und Systemlösungen für schwierige Anwendungen,<br />
wie beispielsweise die Verwertung von Produktionsabfällen,<br />
Akten- und Datenvernichtung sowie Zerkleinerung von<br />
E-Schrott. Untha ist seit 2014 Minderheitsgesellschafter des<br />
Unternehmens und investierte in den darauffolgenden Jahren<br />
schrittweise in weitere Unternehmensanteile. Dies führte zur<br />
Separierung in zwei Bereiche: Der Maschinenvertrieb sowie der<br />
Service für den deutschen Markt erfolgen weiterhin über die<br />
Untha Deutschland GmbH und der internationale Anlagenbau<br />
wird von der URT Umwelt- und Recyclingtechnik GmbH durchgeführt.<br />
Die URT verfügt über langjährige Erfahrung und umfassendes<br />
Know-how in der Planung und Umsetzung von komplexen<br />
Kühl- und E-Schrott-Recyclinganlagen sowie in der wirtschaftlichen<br />
Aufbereitung von Altbatterien. Das eigenständige<br />
Unternehmen bleibt auch in Zukunft ein unabhängiger, aber<br />
zuverlässiger Partner der Untha Deutschland GmbH.<br />
Andrea Gratzer, CFO bei Untha, und Peter Streinik, Head of<br />
Global Sales and Business Development, bilden die Geschäftsleitung<br />
der deutschen Tochter. Daniel Wresnik, seit 2009 im<br />
Vertrieb tätig, wurde zum Vertriebsleiter für das deutsche Tochterunternehmen<br />
ernannt. Alex Hofmann − seit über 25 Jahren<br />
Teil des Teams in Deutschland − ist nun als Prokurist für die Bereiche<br />
Anwendungstechnik, Projektierung, Service und Kundendienst<br />
zuständig. Um die Kunden in Deutschland noch effizienter<br />
zu betreuen, wird das Team außerdem um zwei weitere<br />
Mitarbeiter erweitert und umfasst dann 15 Personen.<br />
Im Geschäftsjahr 2<strong>02</strong>3 erzielte die Untha shredding technology<br />
GmbH einen neuen Rekordwert bei den Auftragseingängen von<br />
98 Millionen Euro und verkaufte weltweit rund 400 Zerkleinerer.<br />
www.untha.com<br />
Das Team der Untha Deutschland GmbH am<br />
Unternehmens standort in Karlstadt.<br />
Foto: Untha<br />
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VERANSTALTUNGEN<br />
Deutscher Abbruchverband<br />
Fachtagung Abbruch: Nachhaltigkeit im Abbruch<br />
Zum vierten Mal fand die Fachtagung<br />
Abbruch im ehemaligen Postbahnhof<br />
der STATION Berlin statt. Auf einer<br />
Netto-Fläche von über 1.180 m 2 hatten<br />
1<strong>24</strong> Aussteller und über 1.200 Vertreter<br />
der Abbruchbranche und von branchennahen<br />
Unternehmen die Möglichkeit,<br />
sich über Produkte und Dienstleistungen<br />
rund um das Thema Abbruch, Schadstoffsanierung<br />
und Recycling zu informieren.<br />
Erstmalig hatte Europas größter<br />
Branchentreff im Abbruch einen Themenschwerpunkt:<br />
Das Thema „Nachhaltigkeit<br />
im Abbruch“ stand bei allen Programmpunkten<br />
im Vordergrund. Neu<br />
war eine Podiumsdiskussion am Vormittag<br />
mit renommierten Experten, Unternehmern<br />
und Wissenschaftlern mit anschließender<br />
Publikumsdiskussion.<br />
DA-Geschäftsführer Andreas Pocha<br />
eröffnete die Veranstaltung mit den<br />
Worten: „Das Thema Nachhaltigkeit ist<br />
eine willkommene Chance für die Abbruchbranche!<br />
Sie hat eine zentrale Bedeutung<br />
für eine funktionierende und<br />
stimmige Kreislaufwirtschaft am Bau.“<br />
Ergänzend dazu stellt er fest: „Ohne<br />
unser Sekundärmaterial aus dem Rückbau<br />
wird eine echte Kreislaufwirtschaft<br />
nicht möglich sein.“ Damit gab er den<br />
Startschuss für die Podiumsdiskussion<br />
und eine Reihe weiterer Vorträge. In seinem<br />
Eröffnungsvortrag „Nachhaltigkeit<br />
im Abbruch – Status quo und Visionen“<br />
gab Dip.-Ing. Johannes Harzheim einen<br />
Rückblick auf 20 Jahre gängige Recyclingpraxis<br />
in der Abbruchbranche, einen<br />
Einblick in die gesetzlichen Rahmenbedingungen<br />
und einen Ausblick in die Zukunft.<br />
Die Abbruchbranche sei in Sachen<br />
Innovationskraft, Nachhaltigkeit und<br />
Recycling weiterhin auf einem sehr<br />
hohen Niveau, jedoch müsse die Außendarstellung<br />
mit Blick auf die Themen<br />
Nachhaltigkeit, CO 2<br />
-Bilanz, Urban Mining<br />
und Arbeitskräftegewinnung noch<br />
weiter verbessert werden.<br />
Die Nachhaltigkeitsexperten Prof. Dr.<br />
Christian Berg, Thomas Hagedorn, Sybille<br />
Mai und Johannes Schlenter tauschten<br />
sich anschließend in der neu geschaffenen<br />
Podiumsdiskussion über die<br />
im Einführungsvortrag angerissenen<br />
Themen aus. Die Moderatorin Kristina<br />
zur Mühlen leitete die Runde und führte<br />
Die Fachtagung Abbruch 2<strong>02</strong>4 versammelte mehr als 1.200 Besucher und<br />
1<strong>24</strong> Aussteller zum Erfahrungsaustausch. Foto: Jens Jeske<br />
anschließend durch das gesamte Vortragsprogramm.<br />
Zusammen mit den<br />
Beteiligten setzte sie sich u. a. mit der von<br />
Prof. Dr. Berg aufgestellten These, dass<br />
vor dem Abbruch eines Gebäudes zunächst<br />
alle anderen Optionen genau<br />
erwogen werden sollten, auseinander.<br />
Oberstes Ziel für die gesamte Wirtschaft<br />
sei die Ressourcenschonung, die laut<br />
Thomas Hagedorn angesichts einer über<br />
90-prozentigen Recyclingquote der mineralischen<br />
Bausubstanz keine andere<br />
Branche besser betreibe als die Abbruchbranche.<br />
Wichtig wäre jedoch,<br />
z. B. das Wort „Abfall“ zu ersetzen und<br />
zu einer positiv besetzten Begrifflichkeit<br />
zu kommen, um so dem Recyclingmaterial<br />
und auch der Abbruchbranche einen<br />
höheren Stellenwert in der öffentlichen<br />
Wahrnehmung zu verschaffen. Nach<br />
dem Inkrafttreten der Ersatzbaustoffverordnung<br />
sei die Akzeptanz zwar etwas<br />
gestiegen, jedoch müsse die öffentliche<br />
Hand noch stärker mitwirken und ihrer<br />
Vorbildfunktion gerecht werden. In Ausschreibungen<br />
sollte somit auch verpflichtend<br />
Recyclingmaterial und nicht nur<br />
Primärbaustoffe berücksichtigt werden.<br />
Insgesamt müsste zum Thema Altmaterial<br />
noch mehr in den Köpfen passieren,<br />
so Prof. Dr. Christian Berg. Sybille Mai<br />
plädiert dafür, die Bauproduktbranche<br />
in die Kreisläufe miteinzubinden. Als<br />
Chance für die Branche sieht sie zukünftig<br />
Kollaborationen mit Herstellern und<br />
Recyclingunternehmen mit dem Ziel,<br />
viele hochwertige Materialien in den<br />
Kreislauf bringen zu können. Ob Wiederverwertung<br />
oder Recycling – beides sollte<br />
laut Johannes Schlenter gleichermaßen<br />
Wertschätzung finden, denn die<br />
Hauptsache wäre, dass die Stoffe im<br />
Kreislauf blieben.<br />
Im Anschluss folgten sechs weitere<br />
Vorträge mit anschließenden Fragen<br />
aus dem Publikum. Der Dialogabend,<br />
der anschließend an die eigentliche<br />
Fachtagung stattfand, bot den Fachbesuchern<br />
und Ausstellern weitere<br />
Netzwerkmöglichkeiten. Interessierte<br />
können sich bereits jetzt den Termin für<br />
die Fachtagung Abbruch 2<strong>02</strong>5 vormerken,<br />
die am 14. März 2<strong>02</strong>5 wiederum in<br />
der STATION Berlin stattfindet.<br />
www.deutscher-abbruchverband.de<br />
Unseren<br />
Veran staltungs kalender<br />
finden Sie auf Seite 115<br />
18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
VERANSTALTUNGEN<br />
Nachhaltigkeit,<br />
Temperaturabsenkung,<br />
Kreislaufwirtschaft,<br />
Digitalisierung und<br />
Unternehmen im Wandel<br />
waren wichtige Themen auf<br />
den Deutschen<br />
Asphalttagen in<br />
Berchtesgaden. Foto: DAV<br />
DAV & DAI<br />
Deutsche Asphalttage: Nachhaltiger Wandel in der Asphaltbranche<br />
Bei den vom Deutschen Asphaltverband (DAV) und dem<br />
Deutschen Asphaltinstitut (DAI) in Berchtesgaden veranstalteten<br />
22. Deutschen Asphalttagen spielte auch das Thema<br />
Nachhaltigkeit eine große Rolle. In seiner Eröffnungsansprache<br />
unterstrich Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister<br />
für Wohnen, Bau und Verkehr, dass zum bayerischen Ziel, bis<br />
2040 klimaneutral zu werden, auch „eine lange Nutzungsdauer<br />
und eine weitgehende Kreislaufwirtschaft der Baustoffe“<br />
gehöre. Sein Ressort habe daher die Bundesregierung darauf<br />
hingewiesen, dass eine einheitliche Regelung zum Ende der<br />
Abfalleigenschaft von Ausbauasphalt dringend geschaffen<br />
werden müsse. Bernreiter wies zudem auf die Bedeutung von<br />
Nachhaltigkeitskriterien bei Ausschreibungsverfahren hin, bei<br />
denen Bayern mit einem Pilotprojekt bundesweit Akzente setzt.<br />
„Wir habe kürzere Transportwege und höhere Wiederverwendungsquoten<br />
erreicht“, sagte Bernreiter. „Unser Ziel ist die<br />
Verwendung des ressourcenschonendsten Asphalts und der<br />
besten wiederverwendeten mineralischen Zuschlagstoffe.“<br />
Prof. Christian Holldorb vom Karlsruher Steinbeis-Transferzentrum<br />
Infrastrukturmanagement im Verkehrswesen (IVM) gab<br />
einen Überblick zum Stand der vom DAV initiierten Erstellung<br />
einheitlicher Muster für Umweltproduktdeklarationen (EPD)<br />
für Asphalt: „Asphaltmischguthersteller werden umso bereitwilliger<br />
in Technologien investieren, die eine nachhaltige Produktion<br />
ermöglichen, wenn sich diese Investition hinterher bei<br />
der Vergabe auch rechnet. Der große Nutzen von Instrumenten<br />
wie der EPD ist, solche Anreize zu bieten.“<br />
Prof. Dr.-Ing. Ines Dragon stellte die RAL-Gütesicherung für<br />
die Lagerung und Aufbereitung von Ausbauasphalt vor. Asphalthersteller<br />
müssten ihre Prozesse bei der Wiederverwendung<br />
von Ausbauasphalt ständig reflektieren und optimieren,<br />
sagte Dragon. Die Gütesicherung biete die Möglichkeit, „die<br />
Prozesse der Aufbereitung und Lagerung nach einem gemeinsamen<br />
Standard zu überwachen und gegenüber den Auftraggebern<br />
transparent zu machen“. Das stärke das Vertrauen und<br />
fördere die Kreislaufwirtschaft.<br />
Die 23. Deutschen Asphalttage in Berchtesgaden finden vom<br />
25. bis 27. Februar 2<strong>02</strong>6 statt.<br />
www.deutsche-asphalttage.de<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
IFAT Munich<br />
Globales Netzwerk für<br />
Umwelttechnologien<br />
Vom 13. bis 17. Mai 2<strong>02</strong>4 findet die diesjährige IFAT Munich statt. Als „Weltleitmesse<br />
für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft“ ist sie<br />
Lösungsplattform, Netzwerkveranstaltung und Wissenshub zugleich und<br />
bringt die wichtigsten internationalen Branchenvertreter aus Politik, Wirtschaft<br />
und Wissenschaft zusammen. Als größte internationale Fachmesse für die<br />
Bereiche Wasser, Abwasser, Recycling und Kommunaltechnik bietet die IFAT Munich<br />
innovative Ideen und Lösungen für Industrien und Kommunen – in acht Hallen und<br />
auf einem großen Freigelände mit vielen Exponaten in Aktion.<br />
Dabei setzt die Messe auch einen klaren Fokus auf Recycling und Entsorgung für<br />
privatwirtschaftliche und kommunale Entsorger – sowohl in der Ausstellung als auch<br />
im Programm. Das Ziel? Lösungen aufzuzeigen, um Rohstoffkreisläufe zu schließen<br />
und die Kreislaufwirtschaft weiter voranzubringen. Dazu werden über die verschiedenen<br />
Stoffströme hinweg verschiedene Möglichkeiten präsentiert – von der intelligenten<br />
Sammlung mit emissionsarmen Fahrzeugen über neue Sortier- und Aufbereitungsverfahren,<br />
energieeffiziente Materialumschlagsgeräte und KI-basierte Softwarelösungen<br />
bis hin zum Neuprodukt oder Wertstoff sowie der Verwertung von<br />
Abfällen zur Energiegewinnung durch thermische Verfahren oder Biogaserzeugung.<br />
Ebenso sieht sich die IFAT Munich als eine Messe zum Anfassen und Ausprobieren.<br />
Hier lassen sich Exponate im Rahmen von Live-Demos und Lösungstouren live und<br />
in Anwendung erleben.<br />
Das Programm der IFAT Munich umfasst alle wichtigen Aspekte des Recyclings.<br />
Auf der Orange Stage geht es um Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz, Stoffstrommanagement<br />
sowie Logistik und Mobilität in Kommunaltechnik und Abfallwirtschaft.<br />
Circular Economy ist auch Thema auf der Green Stage mit ihren spannenden<br />
Cross-Industry-Präsentationen und Start-ups. Die Spotlight Areas hingegen beleuchten<br />
die Themenkomplexe mechanische und chemische Verfahren des Kunststoff<strong>recycling</strong>s,<br />
Batterie<strong>recycling</strong> und Wasserstoff in der Kreislaufwirtschaft.<br />
Vom 13. bis 17. Mai 2<strong>02</strong>4<br />
findet mit der IFAT Munich<br />
wieder die „Weltleitmesse<br />
für Wasser-, Abwasser-,<br />
Abfall- und<br />
Rohstoffwirtschaft“ statt.<br />
Fotos: Messe München<br />
Von namhaften Ausstellern über kommunale und privatwirtschaftliche Entsorger<br />
bis hin zu politischen Vertretern aus aller Welt: Die IFAT Munich bringt alle wichtigen<br />
Player der Recycling- und Entsorgungsbranche zusammen – hoch motiviert und offen<br />
für rege Gespräche. Das macht sie zur idealen Netzwerkplattform für die gesamte<br />
Community. Hier trifft man auf Stakeholder, Marktführer, Start-ups, Speaker, Kollegen,<br />
Fachexperten sowie bestehende und potenzielle Geschäftspartner. Macht zusammen:<br />
eine Vielzahl wertvoller Kontakte mit dem gleichen hohen Anspruch an<br />
Austausch und Networking.<br />
Die Öffnungszeiten für Besucher und Besucherinnen sind vom 13. bis 16. Mai jeweils<br />
von 9.00 bis 18.00 Uhr, am Freitag, dem 17. Mai, von 9.00 bis 16.00 Uhr.<br />
www.ifat.de<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 21
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
22 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 23
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
VDMA-Praxistage<br />
Aufbereitung von Altholz,<br />
Park- und Gartenabfällen<br />
und Stammholz<br />
Tolle Einblicke und volles<br />
Programm – die VDMA-<br />
Praxistage sind wieder ein<br />
Anziehungspunkt auf der<br />
IFAT.<br />
Foto: Messe München<br />
<strong>24</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Zur IFAT 2<strong>02</strong>4 wird der<br />
VDMA Fachverband Abfallund<br />
Recyclingtechnik wieder<br />
mit seinen beiden<br />
Live-Demonstrationen<br />
VDMA-Praxistage und<br />
VDMA-Crushing Zone<br />
vertreten sein. Standort<br />
dafür ist das Freigelände<br />
Süd mit der Stand-Nummer<br />
908.<br />
Zentraler Ausgangspunkt ist in diesem<br />
Jahr der wesentlich größere VDMA-<br />
Pavillon. Dort gibt es die Kopfhörer zur<br />
Begleitung der Fach-Rundgänge – und<br />
viel interessanter: um zu den Demoflächen<br />
zu gelangen, muss jeder Besucher<br />
und jede Besucherin den Pavillon nämlich<br />
durchqueren. Darüber hinaus wurde<br />
der VDMA-Pavillon um einen Bereich für<br />
Mitaussteller erweitert. Hier können sich<br />
Hersteller und Händler in unmittelbarer<br />
Nähe ihrer Maschinen präsentieren.<br />
Auf den VDMA-Praxistagen werden<br />
Lösungen präsentiert, wie der nachwachsende<br />
Rohstoff Biomasse effizient<br />
verarbeitet und damit einer optimalen<br />
Verarbeitung zugeführt werden kann.<br />
Speziell auf die jeweilige anwenderbezogene<br />
Zielgruppe zugeschnitten, werden<br />
die Live-Demonstrationen in sechs<br />
Segmente unterteilt:<br />
• Maschinen-Kombinationen Altholz<br />
• Altholz-Shredder<br />
• Altholz-Siebe<br />
• Park- und Gartenabfälle Shredder<br />
• Park- und Gartenabfälle Siebe<br />
• Stammholz<br />
Vorführzeiten:<br />
Montag, 13. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Maschinenkombination Altholz:<br />
13.00 Uhr<br />
• Altholz: 13.00 Uhr<br />
• Park- und Gartenabfälle: 13.00 Uhr<br />
• Stammholz: 13.00 Uhr<br />
Dienstag, 14. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Maschinenkombination Altholz:<br />
10.15 Uhr & 16.15 Uhr<br />
• Altholz: 10.30 Uhr & 15.45 Uhr<br />
• Park- und Gartenabfälle:<br />
11.10 Uhr & 15.05 Uhr<br />
• Stammholz: 11.30 Uhr & 15.00 Uhr<br />
Mittwoch, 15. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Maschinenkombination Altholz:<br />
10.15 Uhr & 16.15 Uhr<br />
• Altholz: 10.30 Uhr & 15.45 Uhr<br />
• Park- und Gartenabfälle:<br />
11.10 Uhr & 15.05 Uhr<br />
• Stammholz: 11.30 Uhr & 15.00 Uhr<br />
Donnerstag, 16. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Maschinenkombination Altholz:<br />
10.15 Uhr & 16.15 Uhr<br />
• Altholz: 10.30 Uhr & 15.45 Uhr<br />
• Park- und Gartenabfälle:<br />
11.10 Uhr & 15.05 Uhr<br />
• Stammholz: 11.30 Uhr & 15.00 Uhr<br />
Freitag, 17. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Maschinenkombination Altholz:<br />
11.40 Uhr<br />
• Altholz: 11.10 Uhr<br />
• Park- und Gartenabfälle: 10.35 Uhr<br />
• Stammholz: 10.30 Uhr<br />
Folgende Unternehmen sind bei den<br />
PRAXISTAGEN beteiligt (mit Angabe<br />
der weiteren Standfläche):<br />
• CBI-Europe B.V., Halle B5, Stand<br />
405/504<br />
• Doppstadt Umwelttechnik GmbH,<br />
Freigelände Mitte, Stand 709/1<br />
• Eschlböck-Maschinenfabrik GmbH,<br />
Halle B6, Stand 527<br />
• Haas Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik<br />
GmbH, Halle B6, Stand<br />
415/514<br />
• J. Willibald Recycling- und Umwelttechnik<br />
GmbH, Halle B6, Stand<br />
105/204<br />
• Jenz Maschinen- und Fahrzeugbau<br />
GmbH, Freigelände Mitte, Stand<br />
708/6<br />
• Komptech GmbH, Halle B6, Stand<br />
405/504<br />
• Lindner – Recyclingtech GmbH, Halle<br />
B6, Stand 251/350<br />
• Nebolex Umwelttechnik GmbH<br />
• Sennebogen Maschinenfabrik GmbH,<br />
Halle C5, Stand 451/550<br />
• Steinert GmbH, Halle B6, Stand 552<br />
und Halle B6, Stand 451/550<br />
• Terex GB Ltd, Halle B5, Stand 405/504<br />
• Terex Deutschland – Fuchs, Halle C5,<br />
Stand 429/528<br />
• Untha shredding technology GmbH,<br />
Halle B6, Stand 127/226<br />
• Vermeer-International B.V., Halle B6,<br />
Stand 427/526<br />
• Zeppelin Baumaschinen GmbH, Halle<br />
C5, Stand 139/238<br />
www.vdma.org/waste-treatment<strong>recycling</strong>-technology<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 25
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
CBI Europe<br />
Robuster und<br />
leistungsstarker Zerkleinerer 5400BT<br />
Das seit 2015 zur Terex-Gruppe gehörende US-amerikanische Unternehmen<br />
Continental Biomass Industries (CBI) präsentiert auf den VDMA-<br />
Praxistagen den Schredder 5400BT. Die mit einem Raupenfahrwerk ausgestattete<br />
Maschine ist für den Transport auch mit einem abnehmbaren Dolly<br />
lieferbar. Der 5400BT ist 2,7 Meter breit und wiegt inklusive Dolly ca. 34 Tonnen.<br />
Er kann als Zerkleinerer für Altholz, Grünschnitt oder Siedlungsabfälle<br />
eingesetzt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, einen der beiden Hacker-<br />
Rotoren zu montieren, um Hackschnitzel bis G50 oder Mikrohackschnitzel 5<br />
bis 15 mm herzustellen. Mit dem Kassetten-System kann eine breite Palette<br />
an Materialien verarbeitet werden, die Umbauzeit beträgt nur wenige Stunden,<br />
so der Hersteller. Mit der Rotorabmessung von 1 Meter Durchmesser und<br />
1,2 Meter Breite ist es möglich, bis zu 80 Tonnen Altholz P63 pro Stunde zu<br />
produzieren. Bei der Installation des Zwei-Messer-Hackerrotors werden bis zu<br />
300 Schüttraummeter Hackschnitzel pro Stunde erzielt, so die jeweiligen Herstellerangaben.<br />
Der Kraftstoffverbrauch beträgt etwa 80 Liter Diesel pro Stunde,<br />
also einen Liter pro Tonne Altholz oder weniger als ein viertel Liter pro m 3<br />
Hackschnitzel.<br />
Vielleicht, so CBI, „nicht der billigste Schredder in seiner Größenklasse, aber<br />
mit Sicherheit sehr zuverlässig bei niedrigen Betriebskosten pro Tonne“, womit<br />
sich nach einigen Jahren die höhere Investition bezahlt machen sollte.<br />
www.cbi-eu.com<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle B5,<br />
Stand 405/504<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der CBI 5400BP mit einem Scania-<br />
DC16-V8-Motor mit 770 PS in der<br />
Stage-V-Ausführung im Einsatz.<br />
Foto: CBI Europe BV<br />
Doppstadt<br />
Flexible und<br />
wirtschaftliche<br />
Aufbereitung<br />
Im Rahmen der IFAT München zeigt<br />
Doppstadt auf den VDMA-Praxistagen,<br />
wie die Aufbereitung unterschiedlicher<br />
Materialien flexibel, wirtschaftlich und<br />
rechtssicher umsetzbar ist. „Auf der Fläche<br />
des VDMA können sich Besucherinnen<br />
und Besucher von der Doppstadt-<br />
Qualität überzeugen“, so Daniel Kürten,<br />
Leiter des Produkt- und Projektmanagements<br />
der Doppstadt Umwelttechnik<br />
GmbH. Unter den gezeigten Maschinen<br />
findet sich auch der neue Inventhor 6.2.<br />
Hinsichtlich der Anwender- und Beladefreundlichkeit<br />
hat Doppstadt sein Erfolgsmodell<br />
weiter optimiert. Der neue<br />
Klapptrichter ermöglicht eine noch einfachere<br />
Beladung mit Bagger und Radlager.<br />
Zusätzlichen Komfort bringt die<br />
neue Beladebreite von 3,3 Metern und<br />
das vergrößerte Bunkervolumen, mit<br />
dem sich Material mit großen Radladschaufeln<br />
in einem Schwung entladen<br />
lässt. Ebenfalls neu: das DoppBasket-<br />
System. Im Handumdrehen lässt sich der<br />
Inventhor 6.2 durch einen unkomplizierten<br />
Siebkorbwechsel für neue Anforderungen<br />
umrüsten. Dabei spielt die Maschine<br />
wie gewohnt ohne Korbsystem<br />
ihre maximale Robustheit bei der Zerkleinerung<br />
von anspruchsvollen Materialien<br />
aus.<br />
Wie flexibel Aufbereitung funktioniert,<br />
beweist Doppstadt mit seiner AK-Baureihe<br />
auf dem Gelände des VDMA. Von<br />
Heckkörben bis zu Prallplatten: Mit seiner<br />
hohen Ausstattungsvielfalt zeigt<br />
Doppstadt seine „Schnellläufer“ in den<br />
unterschiedlichen Anwendungen. Der<br />
AK zeichnet sich durch sein breites und<br />
erweiterbares Einsatzspektrum aus. Ob<br />
Grünschnitt, Biogassubstrat oder Altholz:<br />
Mit dem AK 315 erzielen Kundinnen<br />
und Kunden perfekt strukturiertes Material<br />
mit guter Auffaserung für die anschließende<br />
Weiterverarbeitung, unter<br />
anderem für die Kompostierung. Der AK<br />
640 liefert das fertige Endprodukt für<br />
stoffliche und thermische Verwertung –<br />
ohne Vorzerkleinerung und bei hoher<br />
Durchsatzleistung. Die AK-Baureihe<br />
zeichnet sich dabei durch eine hohe<br />
Störstofftoleranz aus.<br />
26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Neben dem Inventhor und dem AK<br />
erleben Besucherinnen und Besucher die<br />
mobil-modularen Aufbereitungslösungen,<br />
die Doppstadt unter dem neuen<br />
Markenauftritt MMPC (ehemals MMAK)<br />
auf dem VDMA-Gelände präsentiert.<br />
Wer mehr über die flexiblen Anwendungen<br />
sowie Service- und Akademieangebote<br />
von Doppstadt erfahren<br />
möchte, kann den Messestand besuchen:<br />
Unter dem Motto „it’s not a booth,<br />
it’s a <strong>recycling</strong> plant” präsentiert das Unternehmen<br />
mit seinem Auftritt bewusst<br />
einen praxisnahen<br />
Recyclinghof.<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 709/1<br />
www.doppstadt.de<br />
VDMA-Praxistage<br />
& Crushing Zone,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der AK von Doppstadt ist flexibel für ein breites und<br />
erweiterbares Einsatzspektrum geeignet.<br />
Foto: Doppstadt Umwelttechnik GmbH<br />
Besondere Herausforderungen...<br />
...brauchen besondere Lösungen!<br />
Drahtsiebe<br />
ClipTec<br />
FlowHarp<br />
Fingersiebe<br />
Wellenrohrschutz<br />
Trägerschutz<br />
Entwässerung<br />
TeePee<br />
Ludwig Krieger GmbH<br />
Draht- und Kunststofferzeugnisse<br />
+49 (0) 721 / 96 <strong>24</strong>2-0<br />
linkedin.com/company/ludwigkrieger<br />
info@kriegersiebe.de<br />
www.kriegersiebe.de
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
Eschlböck<br />
Holzhackmaschinen für jeden Einsatzbereich<br />
Eschlböck kann als einziger Hersteller<br />
von Holzhackmaschinen die gesamte<br />
Palette mit der jeweils optimalen Zerkleinerungstechnik<br />
abdecken: Scheibenradhacker<br />
ab 15 cm und Trommelhacker ab<br />
32 cm Holzdurchmesser bis zu den kranbeschickten<br />
Großmaschinen mit bis zu<br />
95 cm Holzdurchmesser. Ausgestattet<br />
mit dem kraftsparend arbeitenden<br />
Spaltbiber sind beim Aufräumen auf<br />
Hackplätzen keine Grenzen gesetzt, der<br />
Hackplatz kann aufgeräumt verlassen<br />
werden.<br />
Der spezialisierte Holzhackmaschinenhersteller<br />
Eschlböck wurde mit der<br />
Entwicklung der Biber-Powertrucks<br />
VICAN, VICTOR und MAROX zunehmend<br />
auch zum Spezialisten im Fahrzeugbau.<br />
Eschlböck treibt den Hacker über ein einstufiges,<br />
neu entwickeltes Getriebe zwischen<br />
Lkw-Motor und Fahrantrieb an.<br />
Während des Hackens ist damit ein Versetzen<br />
des Hackers vom Bedienplatz aus<br />
möglich, das Schaltgetriebe wird im<br />
Hackbetrieb geschont und eine einfache<br />
zeit- und kostensparende Wartung wird<br />
ermöglicht. Die Kraft wird direkt dem<br />
Hacker zur Verfügung gestellt. Die neue<br />
Kraftübertragung der Biber-Powertruck-<br />
Technik ermöglicht eine hohe Leistungsübertragung<br />
bei gleichzeitig sehr geringem<br />
Kraftstoffverbrauch. Mit bis zu 750<br />
PS und einem Hackaggregat von über<br />
einem Meter gehören die Biber-Powertrucks<br />
zu den leistungsstärksten Hackern<br />
am Markt.<br />
Im praktischen Einsatz zeigt Eschlböck<br />
auf der IFAT 2<strong>02</strong>4 den erfolgreichen Allrounder<br />
Biber 84 VICTOR. Die Basis des<br />
kompakten Spezialfahrzeugs VICTOR ist<br />
ein Volvo mit 550 PS, 2900 Newtonmeter<br />
und 16 Liter Hubraum. Trotz seiner kompakten<br />
Bauweise mit einem 3-Achs-<br />
Fahrgestell ist der VICTOR ein sehr leistungsstarker<br />
Allrounder mit hohen<br />
Durchsatzleistungen. Mit dem beschickungsoptimierten<br />
Einzugsbereich von<br />
122 cm Einzugsbreite und einer Einzugshöhe<br />
von 60 cm ist die Baugröße Biber<br />
84 vor allem auch in Kombination mit<br />
dem kraftsparend arbeitenden Spaltbiber<br />
besonders wirtschaftlich, und dies<br />
bei jedem Stammdurchmesser. Die Kunden<br />
schätzen neben der hohen Fertigungstiefe<br />
die verlässliche Ersatzteilverfügbarkeit<br />
über Generationen, den kompetenten<br />
Service durch erfahrene Mitarbeiter<br />
und die Langlebigkeit der Maschinen<br />
von Eschlböck.<br />
www.eschlboeck.at<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle B6, Stand 527<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der erfolgreiche Allrounder Eschlböck BIBER 84 VICTOR zeigt sein<br />
Leistungsvermögen im praktischen Einsatz. Foto: Eschlböck Maschinenfabrik GmbH<br />
Haas Recycling-<br />
Systems<br />
Langlebige<br />
Qualität<br />
Seit 1989 steht Haas Recycling-Systems<br />
im Bereich<br />
des Maschinenbaus für langlebige<br />
Qualität und maßgeschneiderte<br />
Lösungen für die<br />
Recyclingindustrie. Das Unternehmen<br />
ist als Anbieter von<br />
Zerkleinerungsmaschinen und<br />
Anlagentechnik weltweit bekannt.<br />
Ob Industrieabfälle,<br />
Haushalts- und Gewerbeabfälle,<br />
Altholz, Grünschnitt<br />
oder andere Materialien – das<br />
Unternehmen entwickelt, fertigt<br />
und installiert mobile Maschinen<br />
oder stationäre Anlagen,<br />
die genau auf die Bedürfnisse<br />
der Kunden zugeschnitten<br />
sind, um damit wertvolle<br />
Ressourcen aus verschiedenen<br />
Arten an Abfallmaterialien<br />
zurückzugewinnen.<br />
Ein besonderes Merkmal<br />
des Unternehmens ist die Flexibilität<br />
in der Angebotsgestaltung.<br />
Kunden haben die<br />
Möglichkeit, Maschinen flexibel<br />
zu mieten, gebraucht zu<br />
kaufen oder in neue Maschinen<br />
zu investieren. Sie profitieren<br />
von individuellen Lösungen,<br />
die genau auf ihre jeweilige<br />
Auftragsvolumen und ihre<br />
Anforderungen zugeschnitten<br />
sind. Vor einer Kaufentscheidung<br />
bieten Live-Demonstrationen<br />
die Möglichkeit, sich<br />
von der Qualität der Produkte<br />
zu überzeugen. Ein schönes<br />
Beispiel für die Leistungsfähigkeit<br />
der Produkte ist der<br />
TYRON-Vorbrecher, ein robuster<br />
Zwei-Wellen-Vorbrecher<br />
mit zwei unabhängig<br />
angetriebenen Zerkleinerungswellen,<br />
der Flexibilität<br />
und Betriebssicherheit bietet.<br />
Ebenso beeindruckend ist die<br />
ARTHOS-Hammermühle, die<br />
dank ballistischem Auswurf<br />
automatisch Störstoffe im Eingangsmaterial<br />
abscheidet.<br />
28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Beide Maschinen werden live auf der<br />
IFAT vorgestellt.<br />
Haas-Recyclinganlagen berücksichtigen<br />
die individuellen Anforderungen<br />
in verschiedenen Anwendungsbereichen<br />
wie zum Beispiel bei Entsorgungsbetrieben,<br />
Altholzaufbereitern, Sägewerken<br />
und bei Aufbereitern für Ersatzbrennstoffe.<br />
Ein zentraler Fokus liegt<br />
dabei auf umfassender Beratung, sei<br />
es bei Neuprojekten oder Anlagenerweiterungen.<br />
Das Unternehmen bietet<br />
seine langjährige Erfahrung im Anlagenbau<br />
an, um Kunden bei der Optimierung<br />
ihres Prozessablaufs, der<br />
Platzverhältnisse, der Staub- und<br />
Lärmminderung und vielem anderen<br />
mehr zu unterstützen. Kontinuität und<br />
persönliche Betreuung sind weitere<br />
Kernelemente des Serviceangebots –<br />
von der Planungsphase bis zur Inbetriebnahme<br />
stehen den Kunden feste<br />
Ansprechpartner zur Seite.<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle B6, Stand<br />
415/514<br />
Das Haas-Maschinenduo<br />
Tyron (unten im Bild) und<br />
Arthos ist während der VDMA-<br />
Praxistage live im Einsatz<br />
Foto: Haas Recycling-Systems<br />
www.haas-<strong>recycling</strong>.de<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
DER ALLROUNDER<br />
FUCHS MHL340F<br />
13.-17.05.2<strong>02</strong>4<br />
Messe München<br />
www.kiesel.net
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
Auch der BA 926, hier im<br />
Altholzeinsatz, wird mit dem<br />
neuen Werkzeugset easyprotect<br />
ausgestattet. Foto: jenz GmbH<br />
Jenz<br />
Easyprotect: Zuverlässiger<br />
Schutz vor Fremdkörpern<br />
Fremdkörper in der Maschine sind der Albtraum eines jeden<br />
Schredder-Besitzers. Sie führen zu Maschinenschäden, Ausfallzeiten<br />
und kostspieligen Reparaturen. Alle Jenz-Schredder sind<br />
bekanntlich mit dem bewährten easy system ausgestattet – so auch<br />
der BA 926, den Jenz während der Praxistage im Einsatz zeigt.<br />
Während der IFAT und den VDMA-Praxistagen präsentiert Jenz mit<br />
dem neuen Werkzeug easyprotect als Ergänzung des bestehenden<br />
Systems ein innovatives Tool, um Maschinenbruch und damit verbundene<br />
Maschinenausfallzeiten deutlich zur verringern: „Der dort<br />
integrierte Fremdkörperschutz verhindert zuverlässig, dass Fremdkörper<br />
in der Maschine Schäden anrichten. So wird die Maschine<br />
effektiv vor Beschädigungen geschützt und die Ausfallzeiten werden<br />
minimiert“, erklärt Jan Westmeier die Vorteile von easyprotect.<br />
Das neue Werkzeugset überzeugt aber nicht nur durch seinen integrierten<br />
Fremdkörperschutz. „Easyprotect bietet zudem eine<br />
deutlich höhere Standzeit von bis zu drei Mal mehr als herkömmliche<br />
Werkzeuge“, betont der 29-jährige Produktmanager. „Darüber<br />
hinaus sorgt ein neuer Schnittwinkel für einen höheren Durchsatz.“<br />
Das neue Werkzeug kommt dem Multitalent BA 926 zugute, der<br />
dank des intelligenten TwinGear-Systems zwischen unterschiedlichen<br />
Geschwindigkeiten variieren und sowohl für den Schredderals<br />
auch für den Hackbetrieb geeignet ist. Um Laufruhe und Durchsatz<br />
beim Hacken und Schreddern zu kombinieren, ist der BA 926<br />
mit einem MTU-Motor mit knapp 16 Litern Hubraum und 625 PS<br />
ausgestattet. „Mit dem BA 926 können wir sowohl G100- als auch<br />
G50-Hackschnitzel produzieren“, hebt Westmeier hervor.<br />
Neben dem Schredder-Multitalent BA 926 wird auch der Großhacker<br />
HEM 922 DL Terminal während der VDMA-Praxistage vorgestellt,<br />
der für den Dauereinsatz in industriellen Umgebungen wie<br />
Häfen, Bahnhöfen und großen Holzlagern konzipiert ist. Der HEM<br />
922 DL Terminal verfügt über einem CAT-C18-Motor mit 812 PS und<br />
zeichnet sich durch einen großen Einzug mit einer Einwurflänge von<br />
knapp 6 Metern sowie ein langes Austragsband mit einer Abwurfhöhe<br />
von 6,5 Metern aus. Diese Eigenschaften ermöglichen bei der<br />
Hackschnitzelproduktion einen hohen Durchsatz von über 500<br />
m³/h, was besonders in Umgebungen mit einem kontinuierlichen<br />
Materialfluss wichtig ist.<br />
www.jenz.de<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 708/6<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Komptech<br />
Ganzheitlicher Ansatz<br />
Komptech ist auch in diesem Jahr wieder<br />
auf der IFAT vertreten und präsentiert<br />
neben bestehenden Produkten<br />
und Lösungen seine Maschinen live bei<br />
den VDMA-Praxistagen.<br />
Mit einem ganzheitlichen Ansatz bietet<br />
Komptech Lösungen für die gesamte<br />
Wertschöpfungskette des Umweltmanagements,<br />
angefangen bei der Aufbereitung<br />
und Sortierung von Abfällen bis<br />
hin zur Aufbereitung zur Energiegewinnung<br />
und -nutzung aus Biomasse oder<br />
Ersatzbrennstoffen. Die breite Palette an<br />
Produkten umfasst Zerkleinerungs-, Sortier-<br />
und Siebtechnologien sowie Umsetzer<br />
für Dreiecksmieten. Dank der langjährigen<br />
Erfahrung und des technischen<br />
Know-hows ist Komptech in der Lage,<br />
maßgeschneiderte Lösungen anzubieten,<br />
die den spezifischen Anforderungen<br />
Lindner<br />
Urraco 4000:<br />
vielseitig und<br />
robust bei definierter<br />
Korngröße<br />
Erhältlich mit Diesel- oder E-Antrieb<br />
bietet die Urraco-Serie eine große<br />
Mobilitätsvielfalt und ist auf<br />
Wunsch mit Grundrahmen,<br />
Kettenfahrwerk oder<br />
Sattelauflieger ausgestattet.<br />
Foto: Lindner-Recyclingtech GmbH<br />
30 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
der Kunden und Kundinnen gerecht werden.<br />
Dabei sind Umweltverträglichkeit<br />
und Wirtschaftlichkeit stets im Fokus. In<br />
der VDMA-Demonstrationszone werden<br />
unter anderem ein schnell laufender<br />
Hochleistungszerkleinerer Lacero 8010,<br />
der schnell laufende Zerkleinerer Axtor,<br />
der langsam laufende Zwei-Wellen-Zerkleinerer<br />
Crambo 5200 e-mobile sowie<br />
das Sternsieb Multistar L3 vorgestellt.<br />
www.komptech.com<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle B6,<br />
Stand 405/504<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der Hochleistungszerkleinerer Lacero wurde auf der<br />
IFAT 2<strong>02</strong>2 präsentiert und ist mittlerweile erfolgreich am<br />
Markt etabliert. Foto: Komptech<br />
Vielseitig, wartungseffizient und wahlweise<br />
elektrisch – so präsentiert sich<br />
die Urraco-4000-Modell-Serie von Lindner<br />
auf der IFAT 2<strong>02</strong>4. Erhältlich mit Diesel-<br />
oder E-Antrieb bietet diese Modell-<br />
Serie eine große Mobilitätsvielfalt und ist<br />
auf Wunsch mit Grundrahmen, Kettenfahrwerk<br />
oder Sattelauflieger ausgestattet.<br />
Die E-Modelle der Urraco-Serie<br />
können dank der elektrischen Schnellanschlüsse<br />
einfach an das Stromnetz angeschlossen<br />
werden – ein zusätzlich<br />
eingebautes autarkes Aggregat sorgt<br />
für das Plus an Flexibilität, damit die<br />
Überstellung des Zwei-Wellen-Shredders<br />
unabhängig von der Stromversorgung<br />
gelingt. Ebenso zählt das FX-<br />
Schnellwechselsystem zu den Serien-<br />
Highlights und schafft durch die gute<br />
Zugänglichkeit zum Wartungs- und Antriebsraum<br />
hohe Maschinenverfügbarkeit.<br />
„Die Urraco-4000-Serie bildet mit<br />
dem 2 x 2 m langen Schneidwerkzeug<br />
den Lückenschluss zwischen den Serien<br />
Urraco 75 und Urraco 95 und kombiniert<br />
die Robustheit der Urraco 95 mit der definierten<br />
Korngröße der<br />
Halle B6,<br />
Stand 251/350<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Urraco 75. Sie hebt sich<br />
nicht nur optisch von den<br />
anderen Urraco-Modellen<br />
ab, sondern besticht<br />
vor allem durch das völlig<br />
neue Baukastensystem<br />
und die dadurch erzielte<br />
Mobilitätsvielfalt. Zudem<br />
ermöglicht das FX-<br />
Schnellwechselsystem<br />
den Wechsel der Schnitteinheit<br />
in wenigen Arbeitsschritten“, erklärt<br />
Wulf Schellwanich, Sales Manager<br />
Mobil Deutschland. „Damit können unsere<br />
Kunden am Vormittag Altholz bei<br />
definiertem Korn und am Nachmittag<br />
Schrott bei hohem Durchsatz im Rahmen<br />
der klassischen Volumens-Zerkleinerung<br />
produzieren.“<br />
Die robuste Bauweise der Maschine,<br />
die Mobilitätsvielfalt und die unterschiedlichen<br />
Ausführungen der Schneidwerkzeuge<br />
machen die Urraco-Serie<br />
universell einsetzbar. Durch die Kombination<br />
des schneidenden, reißenden<br />
sowie brechenden Prinzips – bei hohem<br />
Selbsteinzug – kann die Urraco-4000-<br />
Serie für die Zerkleinerung von Grünschnitt,<br />
Altholz (A1 bis A4) bis hin zu<br />
Leicht- und Elektroschrott sowie undefiniertem<br />
und äußert störstoffbehaftetem<br />
Sperrmüll eingesetzt<br />
werden.<br />
www.lindner.com<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 31
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
Nebolex<br />
Minimale Staubemissionen<br />
bei der Zerkleinerung<br />
In der Recyclingbranche hat die Zusammenarbeit zwischen der Nebolex<br />
Umwelttechnik GmbH und Haas Recycling-Systems eine bemerkenswerte<br />
Resonanz gefunden: Der Tyron-Vorzerkleinerer gilt als bewährte<br />
Lösung für die effiziente Zerkleinerung und Volumenreduzierung<br />
einer Vielzahl von Materialien in der Recyclingbranche. Die Integration<br />
des Nebolex-Wasserbedüsungs-Systems reduziert während des Zerkleinerungsprozesses<br />
die Staubbildung um über 90 Prozent.<br />
Hierbei werden gepanzerte Sprühnebelleisten aus Edelstahl mit integrierten<br />
Nebeldüsen direkt an der Staubentstehungsquelle im Tyron-<br />
Vorzerkleinerer montiert. Die Nebeldüsen erzeugen feinste Wassertröpfchen<br />
– durch die so entstandene größere Gesamtoberfläche des<br />
Wassers werden die in die Luft gewirbelten Staubpartikel gebunden und<br />
die Staubentstehung wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Der geringere<br />
Wassereintrag als eine fortschrittlichere Staubbindung führt<br />
ebenso zu keiner Durchnässung des Materials. Dies ist gerade für die<br />
weitere Verarbeitung von enormer Bedeutung. Die gebundenen Staubpartikel<br />
werden damit mitverarbeitet, was natürlich die separate Entsorgung<br />
erspart. Die robuste Bauweise sorgt für weniger Reparaturen<br />
und somit geringere Standzeiten. Auch bei<br />
extremen Minustemperaturen ist die Bedüsung<br />
möglich. Diese gezielte und effektive Staubbekämpfung<br />
verbessert erheblich die Arbeitsumgebung<br />
und trägt wesentlich zur Sauberkeit der<br />
Maschinen und Anlagen bei.<br />
www.nebolex.de<br />
Gepanzerte Sprühnebelleisten<br />
aus Edelstahl bedüsen das<br />
Material mit Wassernebel,<br />
bevor Staub entsteht.<br />
Foto: Nebolex Umwelttechnik GmbH<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908/1<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Sennebogen<br />
Live-Einsatz im<br />
Recycling und beim<br />
Abbruch<br />
Zusätzlich zu den Neuheiten in der<br />
Messehalle präsentiert Sennebogen<br />
vier weitere Maschinen im Rahmen der<br />
VDMA-Praxistage und Crushing Zone<br />
live in Aktion: Das breite Maschinenportfolio<br />
von Sennebogen umfasst nicht nur<br />
Recyclingbagger und Teleskoplader für<br />
den professionellen Umgang mit Abfällen,<br />
sondern auch Abbruchbagger für<br />
den effizienten Gebäuderückbau. Während<br />
der Vorführungen präsentieren<br />
Branchen- und Produktexperten das<br />
Können der Maschinen und liefern Fakten<br />
und Informationen rund um die jeweilige<br />
Maschine.<br />
Abbruchbagger und Teleskoplader<br />
in der Crushing Zone<br />
In der Crushing Zone übernehmen der<br />
830-Demolition-Abbruchbagger und<br />
der Teleskoplader 340 G-Serie die Verarbeitung<br />
von Bau- und Abbruchabfällen.<br />
Der flexible Abbruchbagger mit bis<br />
zu 52 Tonnen Einsatzgewicht und 23<br />
Metern Reichweite, der dank seines teleskopierbaren<br />
Breitspurunterwagens<br />
eine sehr hohe Standsicherheit aufweist,<br />
ermöglicht Abbrucharbeiten an Gebäuden<br />
mittels Abbruchschere sowie selek-<br />
32 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
tiven Rückbau in enger Umgebung, allen<br />
voran durch sein innovatives Schnellwechselsystem.<br />
Damit kann die Maschine<br />
in kürzester Zeit mit einem Sortier-<br />
Im Rahmen der VDMA-<br />
Praxistage und der Crushing<br />
Zone stellt Sennebogen<br />
zusätzlich vier weitere Maschinen<br />
vor: Die Recyclingbagger 822 G<br />
und 825 Electro Battery finden<br />
Anwendung im Bereich<br />
Biomasse-Recycling, während<br />
der Abbruch-Spezialist 830<br />
Demolition und der vielseitige<br />
Teleskoplader 340 G beim<br />
Baustoff-Recycling zum Einsatz<br />
kommen.<br />
Fotos: Sennebogen<br />
greifer und dem Pulverisierer ausgestattet<br />
werden. Der 4-Tonnen-Teleskoplader,<br />
der die Vorteile aus der Telehandlerund<br />
Radladertechnik in einer einzigen<br />
Maschine vereint, nimmt den tonnenschweren<br />
Bauschutt auf und beschickt<br />
die Crusher.<br />
Recyclingbagger bei<br />
VDMA-Praxistagen<br />
Einfach und effizient kann auch eine<br />
Schredderbeschickung funktionieren.<br />
Bei den VDMA-Praxistagen<br />
beschi-<br />
Halle C5,<br />
Stand 451/550<br />
cken die zwei kompakten<br />
Recycling-<br />
Crushing Zone,<br />
VDMA-Praxistage &<br />
Freigelände Süd,<br />
bagger 822 G und<br />
Stand 908<br />
825 Electro Battery<br />
die Häcksler mit<br />
Biomasse und<br />
überzeugen nicht<br />
nur durch beachtliche<br />
Reichweiten MESSE MÜNCHEN<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
von 10 bzw. 14 Metern,<br />
sondern auch durch herausragende<br />
Sichthöhen, die die hydraulisch hochfahrbaren<br />
Kabinen bieten. Der 22-Tonnen-Recyclingbagger<br />
ermöglicht durch<br />
robuste Komponenten und ein intelligentes<br />
Maschinendesign anspruchsvolle<br />
Dauereinsätze im Recyclingbereich, der<br />
Akkubagger 825 E arbeitet sowohl im<br />
Akkubetrieb als auch mit kabelgeführter<br />
Stromzufuhr uneingeschränkt und ist<br />
somit höchst praxistauglich für das Beund<br />
Entladen in der Recyclingbranche.<br />
www.sennebogen.com<br />
Besuchen Sie uns!<br />
13.–17. Mai, München<br />
Freigelände Stand FM 709/1<br />
Mehr auf doppstadt.com<br />
IT`S NOT<br />
A BOOTH IT`S<br />
A RECYCLING<br />
PLANT.<br />
Flexibel, wirtschaftlich, zukunftssicher:<br />
Doppstadt präsentiert innovative<br />
Aufbereitungslösungen.<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 33
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
Die Steinert EddyC MOVE ist als mobile Maschine<br />
zur Magnetseparation auch mit einem Überbandmagneten<br />
für die effiziente Fe-Abscheidung<br />
ausgestattet. Foto: Steinert<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle B6,<br />
Stand 451/550<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Terex Fuchs<br />
Neu definierte Flexibilität:<br />
MHL320 MODULAR+<br />
Schon seit mehr als 135 Jahren steht der Name Fuchs<br />
für innovative Lösungen – nun hat Fuchs die Flexibilität<br />
auf ein neues Level gehoben: Mit der MHL320<br />
MODULAR+ haben die Kunden alle Möglichkeiten:<br />
Diesel-, elektro- und seit Neuestem sogar rein batteriebetrieben.<br />
Die neueste Entwicklung betrifft dabei die MHL820<br />
BATTERY+: Die aus der MHL320 MODULAR+ als Elektroversion<br />
mit Batterie-Pack entwickelte MHL820 BAT-<br />
TERY+ lässt sich mit ihrem Akku-Power-Pack bei voller<br />
Leistung semi-stationär am Stromnetz betreiben oder<br />
zu 100 Prozent im Akku-Modus. Und das ohne lokale<br />
Emissionen und mit maximaler Leistung. Dank der Skalierbarkeit<br />
des Akku-Power-Packs entscheidet der<br />
Kunde, wie viel Batterie-Kapazität benötigt wird. Das<br />
bedeutet volle Flexibilität und schont ganz nebenbei<br />
auch noch den Geldbeutel. Die Frage „Akku-Pack –ja<br />
oder nein?“ stellt sich so eigentlich nicht, dann die Entscheidung<br />
kann bei Fuchs auch später getroffen werden.<br />
Das mehr als durchdachte Fuchs-System erlaubt<br />
eine Nachrüstung auch nach der Auslieferung der Elektromaschine,<br />
wobei die Verfügbarkeit je nach Modell<br />
auch variieren kann.<br />
Steinert<br />
Eisen und Nichteisenmetalle in<br />
einem Schritt mobil separieren<br />
Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage sind die Anforderungen<br />
an Sortierbetriebe im Gewerbeabfall deutlich<br />
gestiegen. Es werden immer höhere stoffliche Verwertungsquoten<br />
gefordert, die nur durch automatische Sortierung<br />
umzusetzen sind. Steinert bietet mit Steinert EddyC MOVE<br />
eine flexible, mobile Lösung für Unternehmen, die Holz,<br />
Gewerbeabfall, Bauschutt und Baumischabfälle aufbereiten.<br />
Steinert kann gerade in diesem Aufbereitungsthema<br />
auf eine lange Erfahrung verweisen: Mit über 4.000 verkauften<br />
NE-Scheidern im Markt gilt das Unternehmen als Spezialist<br />
für die Abscheidung von NE-Metallen. Das integrierte,<br />
exzentrische Polsystem zur Abscheidung von NE-Metallen<br />
setzt Maßstäbe in der Branche und findet sich auch im<br />
EddyC MOVE wieder. Gleichzeitig ist die mobile Maschine<br />
zur Magnetseparation auch mit einem Überbandmagneten<br />
für die effiziente Fe-Abscheidung ausgestattet. Mithilfe<br />
eines integrierten Generators lassen sich so Metalle flexibel<br />
und völlig autark schon früh im Prozess zurückgewinnen.<br />
Auf der IFAT präsentiert Steinert die vollintegrierte Maschine<br />
zur mobilen Magnetseparation im Rahmen der<br />
VDMA-Praxistage im Einsatz.<br />
www.steinertglobal.com/de<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908/1<br />
Halle B6,<br />
Stand 127/226<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Eine XR3000RC mobil-e wird auf<br />
dem VDMA-Außengelände<br />
Altholz zerkleinern.<br />
Foto: Untha shredding technology GmbH<br />
34 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Bei der MHL320 MODULAR+ können mit<br />
dem eigens konstruierten modularen Antriebskonzept<br />
die verschiedenen Antriebssysteme<br />
im Baukastenprinzip in den Oberwagen<br />
integriert werden, ohne weitere Anpassungen<br />
vornehmen zu müssen. Dank der<br />
neu im Verteilergetriebe eingebauten Übersetzung<br />
konnte die Dieseldrehzahl reduziert<br />
werden, wodurch wiederum die Geräuschemissionen<br />
gesenkt und die Energieeffizienz<br />
der Maschine erhöht wurden. Darüber hinaus<br />
ist die MHL320 MODULAR+ mit einem<br />
neuen, elektropropneumatisch gesteuerten<br />
Umkehr-Lüfterventil ausgestattet,<br />
das bedarfsstromgeregelt arbeitet.<br />
Neue Komponenten mit Schrittmotoransteuerung<br />
ermöglichen feinfühliges Lenken.<br />
Zudem verfügt die neue MODULAR+ Maschine<br />
über zusätzliche Anzeigen im Display. So<br />
wird beispielsweise der Füllstand des Hydrauliköltanks<br />
im Hauptmenü angezeigt. Eine<br />
bessere Dia gnose und Überwachung der<br />
elektrohydraulischen Komponenten sind<br />
weitere Features. Außerdem wird die Zeitund<br />
Datumsanzeige jetzt automatisch über<br />
GPS gesteuert.<br />
www.terex.com/fuchs<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle C5,<br />
Stand 429/528<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Bei der MHL320 MODULAR+ gibt es alle Möglichkeiten: Diesel-,<br />
elektro- und sogar rein batteriebetrieben. Foto: Fuchs A Terex Brand<br />
Untha<br />
Leistungsstarker und wirtschaftlicher<br />
Ein-Wellen-Zerkleinerer<br />
Eine leistungsstarke Untha XR3000RC mobil-e wird auf dem VDMA-Außengelände<br />
täglich im Einsatz sein und Altholz für Biomasse zerkleinern. Die Zerkleinerungs-Experten<br />
zeigen in einem realitätsnahen Setting, wie Altholz für die thermische<br />
oder energetische Weiterverwertung aufbereitet wird.<br />
Der Ein-Wellen-Zerkleinerer eignet sich insbesondere für die wirtschaftliche<br />
Grob- , Mittel- und Feinzerkleinerung von unterschiedlichen Materialien. Dieser Zerkleinerer<br />
zeichnet sich durch hohe Flexibilität, hohe Durchsatzleistungen mit bis zu<br />
70 Tonnen pro Stunde und eine hervorragende Energieeffizienz aus. Durch den<br />
sparsamen Motor – Untha Eco Power Drive – verbraucht die XR3000RC mobil-e bis<br />
zu 75 Prozent weniger Energie als vergleichbare Zerkleinerer, so der Hersteller. Das<br />
RC-Schneidwerk wurde speziell für die Verwertung von Altholz, Gewerbe-, Industrieund<br />
Sperrmüll u. v. m. entwickelt.<br />
Interessierte haben außerdem die Möglichkeit, einen Untha-Kunden und dessen<br />
Betrieb kennenzulernen und die Zerkleinerer in Aktion zu erleben. Bei der Schenker<br />
Industrie- und Städtereinigungs GmbH sind die XR-, ZR- und RS-Zerkleinerer im<br />
Einsatz und werden unterschiedliche Materialien zerkleinern. Diese exklusiven Live-<br />
Demos − inklusive Shuttleservice hin und zurück − bieten Interessierten auch die<br />
Möglichkeit, sich mit Zerkleinerungsexperten aus der ganzen Welt zu treffen und<br />
eigene Projektanforderungen zu besprechen. Die Plätze sind begrenzt, daher ist<br />
eine Voranmeldung erforderlich.<br />
www.untha.com/de/ifat<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 35
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Praxistage<br />
Willibald Recyclingtechnik<br />
Erste Siebgeneration mit Elektroantrieb<br />
Die elektrische Drei-<br />
Fraktionen-Siebanlage<br />
FLEXSTAR 3000 im Einsatz<br />
auf der Deponie Ringgenbach.<br />
Foto: J. Willibald GmbH<br />
Messe-Highlight der J. Willibald<br />
GmbH ist sicherlich der leistungsstarke<br />
Schredder „EP 5500<br />
SHARK 5“ als Drei-Achs-Version mit<br />
5-Meter-Austragsband und robustem<br />
Zerkleinerungsrotor mit massiven<br />
Schlegeln. Bisher wurden über<br />
600 Exemplare des Hochleistungs-<br />
Schredders Shark weltweit verkauft.<br />
Um die spezifischen Kundenanforderung<br />
auch künftig noch besser abdecken<br />
zu können, stehen heute deutlich<br />
mehr bedarfsoptimierte Varianten<br />
zur Verfügung. Im Standard wird<br />
der Zerkleinerer wahlweise mit leistungsstarken<br />
MAN-Dieselmotoren<br />
mit 353 oder 383 kW und neuester<br />
Abgasnorm Stufe 5 betrieben, womit<br />
verschiedenste Materialien mit einer<br />
hohen Durchsatzmenge aufbereitet<br />
werden, wie zum Beispiel bis <strong>24</strong>0 m³/h<br />
an Grünschnitt. Zudem kann der<br />
Shark 5 je nach Einsatzgebiet als Raupen-,<br />
Elektro- oder Stationär-Ausführung<br />
geliefert werden.<br />
Daneben können die Praktiker<br />
auch die mobile Drei-Fraktionen-<br />
Sternsieb-Technik „FLEXSTAR 3000“<br />
in der neuesten Ausführung und das<br />
erste Mal als Elektromaschine mit<br />
90-kW-„EPower“-Antrieb live erleben.<br />
Dabei ist die Leistungselektronik<br />
nicht in einem externen Schaltschrank,<br />
sondern on Board verbaut.<br />
Das E-Sieb ist nur noch an die Spannungsversorgung<br />
vor Ort anzuschließen<br />
und schon kann emissionsfrei<br />
gearbeitet werden. Grundsätzlich<br />
besticht das Hochleistungssieb durch<br />
ein spezielles Siebkonzept, wo der<br />
Nutzer je nach Bedarf innerhalb weniger<br />
Bedienfunktionen zwischen<br />
Zwei- und Drei-Fraktionen-Betrieb<br />
wechseln kann. Dabei wird die gleichbleibend<br />
hohe Siebqualität durch die<br />
Geschwindigkeit der Sternwellen<br />
maßgeblich beeinflusst. Wo es für<br />
herkömmliche Siebtechnik schwierig<br />
wird, zeigt diese Siebanlage ihre<br />
wahre Stärke. Feuchte und klebrige<br />
Siebmaterialien, die gerne zu schnellen<br />
Verklebungen der Siebdecks neigen,<br />
werden effizient abgesiebt. Die<br />
Vielzahl an Verbesserungen wie die<br />
zentrale Maschinenelektrik, bequemere<br />
Servicezugänglichkeiten oder<br />
die optimierte Kühlung werden bei<br />
einer von zwei täglichen Vorführungen<br />
im Detail vorgestellt.<br />
Im Innenbereich informiert das<br />
Willibald-Team unter anderem über<br />
die traktorbetriebenen TBU-Mietenumsetzer<br />
zum Umschichten von Trapezkompostmieten.<br />
Somit bietet<br />
Willibald im gesamten Aufbereitungsprozess<br />
von Zerkleinern über<br />
Sieben und Umsetzen ein durchgängiges<br />
modernes Maschinenprogramm.<br />
www.willibald-gmbh.de<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Halle B6,<br />
Stand 105/204<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Zeppelin-Cat<br />
Umschlagtechnik<br />
für nachhaltiges,<br />
effizientes und<br />
sicheres Recycling<br />
Eine Reichweite bis 18 Meter: So viel<br />
schafft der größte Vertreter der Cat<br />
radbasierten Umschlagbagger und<br />
somit sind Materialbewegungen in<br />
einem großen Radius möglich, ohne<br />
dass der Fahrer die Maschine immer<br />
wieder neu ausrichten und positionieren<br />
muss. Den 50 Tonnen schweren<br />
Boliden zeigt Zeppelin auf der IFAT<br />
zusammen mit weiteren MH-Umschlagmaschinen<br />
der neuen Generation<br />
von Caterpillar für die Abfall- und<br />
Rohstoffwirtschaft, flankiert von kleiner<br />
und großer Cat-Radladertechnik<br />
sowie dem ZL60T, einem neuen Telelader.<br />
Auch eine Weltpremiere ist<br />
darunter.<br />
Wie gut die Umschlagtechnik sich in<br />
der Praxis bewährt, das können die<br />
Exponate dann auch gleich direkt vor<br />
Ort beweisen. Typisch für die IFAT sind<br />
Live-Demos im Rahmen der VDMA-<br />
36 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Halle C5,<br />
Stand 139/238<br />
VDMA-Praxistage &<br />
Crushing Zone,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Praxistage. Auch dort ist Cat-Gerätetechnik<br />
präsent. Was den Umschlag von<br />
Biomasse betrifft, zeigen ein Cat-Radlader<br />
938 und ein Cat-Umschlagbagger-<br />
MH3<strong>02</strong>4 der neuen Maschinengeneration,<br />
was in ihnen steckt.<br />
Den 50 Tonnen schweren<br />
Cat MH3050 zeigt Zeppelin in der<br />
Messehalle C5 zusammen mit<br />
weiteren MH-Umschlagmaschinen der<br />
neuen Generation von Caterpillar.<br />
Foto: Zeppelin<br />
Ein Cat-Kettenbagger 330MHD, der<br />
erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt<br />
wird und somit eine Weltpremiere darstellt,<br />
unterstützt wiederum in der Crushing<br />
Zone beim Zerkleinern, so wie es<br />
beim Gebäuderückbau im Zuge des Recyclings<br />
von Bau- und Abbruchabfällen<br />
erforderlich ist. Das Maschinenkonzept<br />
bietet sich für Abbrüche an, wenn wenig<br />
Platz zur Verfügung steht. Doch die Maschinengröße<br />
spielt inzwischen auch für<br />
Transporte eine immer bedeutendere<br />
Rolle. Aufgrund des hydraulisch verstellbaren<br />
Unterwagens beträgt die Transportbreite<br />
drei Meter. Um das Gewicht<br />
zu verringern, ist optional ein absetzbares<br />
Kontergewicht erhältlich. Das wirkt<br />
sich auf das Transportgewicht aus, das<br />
somit um fünf Tonnen reduziert werden<br />
kann. Sprich, der Cat 330MHD kann in<br />
einem Stück auf einem Tieflader zu seinem<br />
Einsatz befördert werden.<br />
zeppelin-cat.de<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Crushing Zone<br />
Rückbau, Zerkleinerung<br />
und Aufbereitung<br />
VDMA-Crushing Zone<br />
Bau- und Abbruchabfälle stellen die größte<br />
Abfallfraktion in der EU dar. Die<br />
Praxisvorführungen des Verbands Deutscher<br />
Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA)<br />
informieren daher über die neuste<br />
Aufbereitungstechnik im Bereich der<br />
Mineralik. Dies beinhaltet Rückbau (Abbruch),<br />
Zerkleinerung (Brechen) und Aufbereitung<br />
bzw. Sieben. Eine beeindruckende Live-<br />
Demonstration für hochwertiges Recycling von<br />
Bau- und Abbruchabfällen, die es so nur auf<br />
dem Freigelände der IFAT Munich gibt.<br />
38 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Vorführzeiten:<br />
Montag, 13. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Abbruch, Brechen, Aufbereiten:<br />
15.30 Uhr<br />
Dienstag, 14. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Abbruch, Brechen, Aufbereiten:<br />
12.15 Uhr & 13.45 Uhr<br />
Mittwoch, 15. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Abbruch, Brechen, Aufbereiten:<br />
12.15 Uhr & 13.45 Uhr<br />
Donnerstag, 16. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Abbruch, Brechen, Aufbereiten:<br />
12.15 Uhr & 13.45 Uhr<br />
Freitag, 17. Mai 2<strong>02</strong>4:<br />
• Abbruch, Brechen, Aufbereiten:<br />
12.15 Uhr<br />
Ein geordneter Rückbau ist das Rückgrat<br />
des gesamten Abbruchs eines<br />
Gebäudes. Neben der händischen Demontage<br />
sind es vor allem Abbruchscheren<br />
an den Baggern, die es ermöglichen,<br />
sehr präzise ein Gebäude rückzubauen.<br />
Alle Bestandteile eines noch so detaillierten<br />
Rückbaus müssen zerkleinert werden,<br />
damit sie aufbereitet werden können.<br />
Diese Aufgabe übernehmen Brecher,<br />
denen kein Beton zu hart ist.<br />
Nach der Zerkleinerung ist es Aufgabe<br />
von modernen Sieb- und Aufbereitungsanlagen,<br />
die einzelnen Bestandteile der<br />
Bau- und Abbruchabfälle auszusortieren.<br />
In der VDMA-Crushing Zone werden<br />
live in den modernsten Sieb- und Aufbereitungsanlagen<br />
mineralische Abfälle zu<br />
einem neuen wertvollen Rohstoff verarbeitet.<br />
www.vdma.org/waste-treatment<strong>recycling</strong>-technology<br />
Folgende Unternehmen sind in der<br />
CRUSHING ZONE (mit Angabe der<br />
weiteren Standfläche):<br />
• Crush + Size Technology GmbH &<br />
Co. KG<br />
• Doppstadt Umwelttechnik GmbH,<br />
Freigelände Mitte, Stand 709/1<br />
• JCB Deutschland GmbH, Freigelände<br />
Mitte, Stand 808/4<br />
• Jürgen Kölsch GmbH, Freigelände<br />
Mitte, Stand 808/2 und 709/10<br />
• Komplet S.p.A., Freigelände Mitte,<br />
Stand 811/23<br />
• Komptech GmbH, Halle B6, Stand<br />
405/504<br />
• Kurz Aufbereitungsanlagen GmbH<br />
• Nebolex Umwelttechnik GmbH<br />
• Rockster Austria International GmbH<br />
• Sennebogen Maschinenfabrik GmbH,<br />
Halle C5, Stand 451/550<br />
• Terex GB Ltd, Halle B5, Stand 405/504<br />
• Wima Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau<br />
GmbH<br />
• Zeppelin Baumaschinen GmbH, Halle<br />
C5, Stand 139/238<br />
Auch in der VDMA-Crushing<br />
Zone geht es hoch her.<br />
Foto: Messe München<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 39
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Der Zwei-Wellen-Z erkleinerer<br />
Pronar PRO.S1 ist eine echte<br />
Messeneuheit: Er ist<br />
superkompakt und extrem<br />
durchsatzstark. Hier im Einsatz<br />
in Abbruchmaterial.<br />
Foto: Jürgen Kölsch GmbH<br />
VDMA-Crushing Zone<br />
JCB<br />
Wastemaster-<br />
Radlader für die<br />
Abfallwirtschaft<br />
Auf der diesjährigen IFAT präsentiert<br />
JCB den bewährten Wastemaster-<br />
Radlader. Bei der Wastemaster-Reihe<br />
handelt es sich um etablierte und zuverlässige<br />
Maschinen insbesondere für die<br />
Abfallwirtschaft. Das größte Modell, der<br />
457 Wastemaster, wird auf der VDMA-<br />
Crushing Zone im Einsatz zu sehen sein.<br />
Der 457 Wastemaster wurde speziell<br />
für den Einsatz in der Abfallwirtschaft<br />
entwickelt. Der Antrieb erfolgt über<br />
einen leistungsstarken Cummins-Dieselmotor<br />
mit 210 kW bzw. 282 PS bei einem<br />
Drehmoment von 1.350 Nm. Die Nutzlast<br />
liegt bei beeindruckenden 6.778 kg<br />
bei einem Einsatzgewicht von 20.842 kg.<br />
Gerade das macht ihn zu einem robusten<br />
und zuverlässigen Partner für das<br />
Verladen von Recyclingmaterial. Ein besonderes<br />
Merkmal bietet das Hubgerüst,<br />
das eine sehr gute Sicht auf das Anbaugerät<br />
erlaubt. Dazu gibt es einen sehr<br />
effizienten Antriebsstrang, der auf Basis<br />
einer gelungenen Abstimmung zwischen<br />
Motor und Getriebe einen sehr niedrigen<br />
Kraftstoffverbrauch aufweist. Darüber<br />
hinaus bewirkt eine moderne Abgasreinigungstechnologie<br />
eine wesentliche<br />
Reduzierung der Emissionen sowie eine<br />
Verbesserung der Luftqualität, was als<br />
umweltfreundliche Lösung gerade in der<br />
Abfallwirtschaft einen hohen Stellenwert<br />
besitzt.<br />
VDMA-Crushing<br />
Zone, Freigelände<br />
Süd, Stand 908<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 808/4<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Neben dem Wastemaster zeigt JCB<br />
auch neue Entwicklungen im Bereich<br />
Elektro-Mobilität sowie weitere Produkte<br />
wie zum Beispiel Teleskopradlader,<br />
Mobilbagger, den neuen 2,5-Tonnen-<br />
Minibagger sowie den Teletruk.<br />
www.jcb.com<br />
Der 457 Wastemaster wurde<br />
speziell für den Einsatz in der<br />
Abfallwirtschaft entwickelt und<br />
gilt als besonders robust und<br />
leistungsstark. Foto: JCB<br />
40 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Kölsch<br />
Präsenz hoch drei<br />
Die Jürgen Kölsch GmbH ist spezialisiert<br />
auf Maschinen und Lösungen<br />
für die Aufbereitungstechnik. Dieses<br />
Jahr präsentiert sich<br />
VDMA-Crushing<br />
Zone, Freigelände<br />
Süd, Stand 908<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 808/2 und<br />
Stand 709/10<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Kölsch auf der IFAT als Co-<br />
Aussteller von Pronar und<br />
Zemmler und ist darüber<br />
hinaus auch auf der VD-<br />
MA-Crushing Zone live im<br />
Einsatz.<br />
Sowohl das polnische<br />
Unternehmen Pronar als<br />
auch der deutsche Hersteller<br />
Zemmler werden<br />
durch Kölsch exklusiv im<br />
gesamten süddeutschen<br />
Raum vertreten. Der Service<br />
umfasst unter anderem die Beratung,<br />
Instandhaltung und Instandsetzung<br />
sowie die Ersatzteilversorgung.<br />
Praktisch das gesamte Programm steht<br />
auch zur Miete oder per Leasing zur Verfügung,<br />
hinzu kommt ein breites Angebot<br />
an Gebrauchtmaschinen. Das polnische<br />
Unternehmen Pronar, vor 35 Jahren<br />
als Serviceunternehmen und Lieferant<br />
für landwirtschaftliches<br />
Geräte gegründet, ist<br />
heute längst ein großer<br />
Hersteller hochwertiger<br />
Kommunal- und Recyclingmaschinen.<br />
Pronar präsentiert<br />
auf der IFAT als Messeneuheit<br />
einen hochmodernen,<br />
kompakten Zerkleinerer<br />
namens Pronar<br />
PRO.S1. Hinzu kommen<br />
drei langsam laufende<br />
sowie ein schnell laufender<br />
Zerkleinerer, zwei Trommelsiebanlagen<br />
und ein raupenmobiles<br />
Haldenförderband.<br />
Die Zemmler Siebanlagen GmbH ist<br />
ein deutscher Hersteller von Doppeltrommel-Siebanlagen.<br />
Bei diesen dient<br />
eine innere Trommel als Entlastungstrommel,<br />
die äußere kann auch mit sehr<br />
feinen Siebbelägen bespannt werden.<br />
Das Ergebnis sind hochpräzise Trennschnitte.<br />
Zemmler wird drei Maschinen<br />
am eigenen Stand ausstellen, eine weitere<br />
auf der Demofläche der VDMA-<br />
Praxistage.<br />
Kölsch zeigt auf der VDMA-Crushing<br />
Zone zudem einen Prallbrecher von<br />
Rubble Master, den RM 100GO!, mit<br />
Nachsiebeinheit und integriertem Windsichter.<br />
www.koelsch.com<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Crushing Zone<br />
Kurz<br />
Aufbereitungstechnik und Praxistipps<br />
Unter dem Motto „Wir bewegen was“ – präsentiert sich die Kurz-Gruppe in<br />
Zusammenarbeit mit dem VDMA und SBM auf der diesjährigen IFAT und<br />
zeigt neue Standards der Recyclingbranche. EBV-Konformität mit modernen<br />
Produkten und innovativen Dienstleistungen der Kurz Aufbereitungsanlagen<br />
GmbH ermöglichen ein normengerechtes Recycling. In der VDMA-Crushing Zone<br />
wird mit der Remax 300max die neueste Brechertechnik hautnah im Einsatz<br />
vorgestellt. Die Prallmühle besticht durch ihre extra große Nachsiebeinheit, die<br />
eine noch genauere Klassifizierung ermöglicht. Zeitgleich ist ein Windsichter<br />
verbaut, der während des Betriebs das Material sichtet und das Endprodukt von<br />
Störstoffen befreit. Natürlich ist auch bei dieser Anlage die neueste Motorengeneration<br />
mit der Abgasnorm Euro 5 verbaut. Der diesel-elektrische Betrieb spart<br />
Betriebskosten und reduziert Lärm- und Abgasemissionen. Besonders hervorzuheben<br />
ist auch der erhöhte Wirkungsgrad der Brechanlage im Vergleich zu<br />
diesel-hydraulischen Anlagen. Wie alle SBM-Maschinen verfügt die Prallmühle<br />
Remax 300max über eine Rinne unter dem Brecher, um Bandschäden zu vermeiden.<br />
Die Experten der Kurz Aufbereitungstechnik stehen für alle Fragen rund um<br />
die Maschinentechnik, aber auch für andere Praxistipps zur Verfügung – dazu<br />
zählen auch Erläuterungen zur aktuellen Mantelverordnung sowie die Beratung<br />
zu aktuellen Themen der Branche. Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht<br />
ebenso die teil- bzw. vollelektrische Aufbereitungstechnik, die Kurz als Vertragshändler<br />
von SBM präsentiert. Neben den deutlich geringeren Emissionswerten<br />
bietet diese moderne Technik noch viele weitere Vorteile. Die Experten von Kurz<br />
erstellen gerne eine Musterrechnung zu den mögliche Einspar-Potenzialen– eine<br />
fundierte Beratung nach individuellem Bedarf steht dabei im Fokus.<br />
Die Kurz Aufbereitungsanlagen GmbH, Tochter der Kurz-Gruppe mit rund 250<br />
Mitarbeitern, ist als Händler von SBM Mineral Processing in Süddeutschland tätig.<br />
SBM, OM Track, Arjes und Neuenhauser sind feste Vertragspartner der Kurz-<br />
Gruppe. Darüber hinaus betreibt das Familienunternehmen rund 100 eigene<br />
Bagger von 15 bis 90 Tonnen, die mit und ohne Bedienpersonal angemietet<br />
werden können. Sämtliche Maschinen werden mittels 18 eigenen Tiefladern im<br />
ganzen Bundesgebiet eingesetzt. Mit Sitz in Friolzheim zwischen Stuttgart und<br />
Karlsruhe ist Kurz ein zuverlässiger Partner für das Baugewerbe, die Gewinnungsindustrie<br />
und Recyclingbetriebe in Mittel- und Süddeutschland.<br />
www.kurzgruppe.com<br />
Die Kurz Aufbereitungsanlagen<br />
GmbH ist als Händler von SBM<br />
Mineral Processing in<br />
Süddeutschland tätig.<br />
Foto: Kurz Aufbereitungsanlagen GmbH<br />
42 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Crushing<br />
Zone, Freigelände<br />
Süd, Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Rockster zeigt sinnvoll<br />
aufeinander abgestimmte<br />
Aufbereitungslösungen.<br />
Foto: Rockster Austria International GmbH<br />
Rockster<br />
Komplettlösung aus<br />
Brecher, Sieb und<br />
Waschanlage<br />
Die österreichische Rockster Austria<br />
International GmbH präsentiert<br />
auf der diesjährigen VDMA-<br />
Crushing Zone den fortschrittlichen<br />
raupenmobilen Prallbrecher R1000,<br />
die vielseitige Grobsiebanlage RSS<br />
410 und die Separationseinheit<br />
HDS-WV der Partnerfirma WIMA.<br />
Mithilfe dieser Kombination gibt es<br />
eine umfassende Lösung zur Erzeugung<br />
eines hochwertigeren Endprodukts.<br />
Der R1000-Prallbrecher bietet<br />
vielfältige Einsatzmöglichkeiten<br />
beim Recycling und der Zerkleinerung<br />
von Beton, Bauschutt, Asphalt<br />
und Naturstein. Die stufenlose, vollhydraulische<br />
Brechspaltverstellung<br />
mit integriertem Messsystem sowie<br />
die automatische, lastabhängige<br />
und stufenlos regelbare Fördergeschwindigkeit<br />
zählen zu den technischen<br />
Highlights. Die zentrale Steuerung<br />
mit dem Multifunktions-Farbdisplay<br />
zur einfachen Bedienung
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Crushing<br />
Zone, Freigelände<br />
Süd, Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
und die Auto-Start-und-Stopp-Funktion<br />
erhöhen den Bedienkomfort und die Sicherheit.<br />
Durch optimale Transportabmessungen<br />
und einem Gewicht von 31<br />
bzw. 35,5 Tonnen mit Siebsystem kann<br />
der Rockster R1000 ohne speziellen Genehmigungsaufwand<br />
kostengünstig<br />
transportiert werden. Gerade einmal<br />
zehn Minuten dauert es, den Prallbrecher<br />
abzuladen und in Betrieb zu nehmen.<br />
Die Grobsiebanlage Rockster<br />
RSS410 kann zur Trennung von Bauschutt,<br />
Asphalt, Beton, Ziegel, Kohle,<br />
Metall, Mutterboden, Kompost und Naturstein<br />
eingesetzt werden. Die Anwendungsmöglichkeiten<br />
sind vielfältig: als<br />
Einzelmaschine zur Erstellung von drei<br />
Endfraktionen oder als Vorsiebanlage<br />
vor dem Brecher zur Erstellung von zwei<br />
zusätzlichen definierten Fraktionen. Die<br />
Separation von Feinteilen dient als Verschleißschutz<br />
und erhöht die Brecherleistung.<br />
Sie kann auch als Nachsiebeinheit<br />
nach dem Brecher zur Aufteilung des<br />
Brecherproduktes in drei Endfraktionen<br />
eingesetzt werden.<br />
Der Hydrodichteseparator HDS-WV,<br />
die neueste Maschine der Wima-HDS-<br />
Baureihe, verfügt über das bewährte<br />
Aufstromprinzip: Mithilfe eines Propellers<br />
wird ein regelbarer Aufstrom und<br />
damit ein maschineninterner Wasserkreislauf<br />
realisiert. Der WV entfernt effektiv<br />
die Leichtstoffe aus dem Aufgabematerial<br />
und wäscht die entfrachtete<br />
Schwerfraktion. Die kompakte „Plug and<br />
Play“-Einheit überzeugt durch ihre robuste<br />
Ausführung, den stufenlos regelbaren<br />
Aufstrom und die hohe Trennschärfe.<br />
Materialien von 2 bis 65 mm<br />
können aufbereitet werden.<br />
www.rockster.at<br />
13.05. bis<br />
17.05.2<strong>02</strong>4<br />
Besuchen Sie uns<br />
am Stand 339/538<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
VDMA-Crushing Zone<br />
Wima<br />
Materialveredelung<br />
durch wasserbasierte<br />
Dichtetrennung<br />
Die in Wilsdruff bei Dresden ansässige<br />
Wima Wilsdruffer Maschinen- und<br />
Anlagenbau GmbH stellt in diesem Jahr<br />
auf der IFAT in der VDMA-Crushing Zone<br />
zwei Maschinen ihrer HDS-Baureihe vor.<br />
So wird zum einen der Wima HDS-M in<br />
Verbindung mit der radmobilen Doppeltrommel-Siebmaschine<br />
MS4200 der<br />
Zemmler GmbH präsentiert. Die aus der<br />
Biomasseaufbereitung bewährte Kombination<br />
der Zemmler-Doppeltrommel<br />
und des Wima-Dichtetrenners HDS-M<br />
eignet sich hervorragend für die Aufbereitung<br />
von schwerem Baumischabfall.<br />
Durch den unempfindlichen Schwerstoffaustrag<br />
kann der HDS-M auch<br />
große Störstoffe aufbereiten und ohne<br />
Probleme austragen. Zum anderen wird<br />
der Wima HDS-WV in einer Linie mit dem<br />
raupenmobilen Prallbrecher R1000 und<br />
der Grobsiebanlage RSS 410 der Rockster<br />
Austria International GmbH vorgestellt.<br />
Mit dieser hochmodernen Lösung<br />
kann Bauabbruchmaterial in einem<br />
Durchgang gebrochen, klassiert und die<br />
Mittelfraktion durch die<br />
effiziente wasserbasierte<br />
Trenntechnik von Störstoffen<br />
befreit werden.<br />
Die sich durch das Aufstromprinzip<br />
auszeichnenden<br />
Separationsmaschinen<br />
der HDS-Baureihe<br />
verfügen über einen Propeller,<br />
der stufenlos regelbar<br />
ist. So können die klassierten<br />
Materialien durch das wasserbasierte<br />
Dichtetrennverfahren „veredelt“<br />
werden. Die kompakten „Plug-and-<br />
Play“-Einheiten sind auf den Betriebsund<br />
Einsatzflächen äußerst mobil und<br />
nach kurzer Rüstzeit einsatzbereit.<br />
www.wima-maschinen.de<br />
VDMA-Crushing<br />
Zone, Freigelände<br />
Süd, Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Zemmler<br />
Grüne Mission für die Doppeltrommel<br />
Die Zemmler Siebanlagen GmbH aus Finsterwalde/Massen stellt auf<br />
dem IFAT-Freigelände innovative Maschinen mit der Doppeltrommel-<br />
Technologie am Beispiel mobiler sowie stationärer Siebanlagen vor. In<br />
diesem Jahr wird die 700. Maschine, zugleich die 150. Multi Screen MS<br />
5200, präsentiert sowie die Multi Screen MS 3200 für die Bodenaufbereitung.<br />
Eine Multi Screen MS 5200 wird in der Crushing Zone der VDMA-<br />
Praxistage live im Einsatz sein. Hier zeigt das Unternehmen den Besuchern<br />
die Kombination einer Doppeltrommelsiebanlage mit einem nachgeschalteten<br />
wasserbasierten Dichtetrennsystem („HDSM“) der WIMA Wilsdruffer<br />
Maschinen- und Anlagenbau GmbH. Diese Maschinenkombination zeigt<br />
live die effektive und funktionierende Trennung von Steinen und Holz bzw.<br />
Leichtstoffen im Baustoff<strong>recycling</strong>.<br />
Zemmler hat sich als international agierender Hersteller mobiler und<br />
stationärer Doppeltrommel-Siebanlagen etabliert. Die innovative Doppeltrommel-Technologie<br />
ermöglicht eine Aussiebung in drei anstatt zwei<br />
Fraktionen – und das in nur einem Arbeitsgang. Durch die Verwendung<br />
von Drahtsieben mit Maschenweiten zwischen 2 und 80 mm, die um die<br />
robuste Stahlkonstruktion der Doppeltrommel gespannt werden, kommen<br />
die Multi-Screen-Siebanlagen in zahlreichen Branchen zum Einsatz. So<br />
sind diese im Holz- und Bauschutt-Recycling, in der Mineralien-, Boden- und<br />
Biomasse-Aufbereitung, beim Metall-, Gewerbeabfall- und Sondermaterialien-Recycling<br />
vielfach erprobt. Zemmler baut Doppeltrommel-Siebanlagen<br />
mit einem Gewicht von unter 1,8 bis hin zu <strong>24</strong> Tonnen und bedient<br />
Die Kombination aus<br />
Doppeltrommel und Wima<br />
Dichtetrenner HDS-M eignet<br />
sich hervorragend für die<br />
Aufbereitung von schwerem<br />
Baumischabfall.<br />
Foto: Wima Wilsdruffer Maschinenund<br />
Anlagenbau GmbH<br />
44 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
damit sowohl kleine<br />
GaLaBau-Unternehmen<br />
als auch große Recycling-<br />
Betriebe. Zemmler sieht<br />
seine nachhaltige Unternehmensaufgabe<br />
in der<br />
Entwicklung von Technologien<br />
zum Recycling verschiedenster<br />
Wertstoffe.<br />
Durch die Doppeltrommel-Siebanlagen<br />
werden<br />
natürliche Ressourcen geschont und ein<br />
höherer Anteil an werthaltigen Stoffen<br />
gewonnen. Inzwischen wurden 300 Maschinen<br />
verschiedener Typen mit elektrischem<br />
Antrieb ausgeliefert. Dies trägt<br />
zur Senkung der CO 2<br />
-Emissionen bei und<br />
dient zugleich dem Ausbau der Mobilitäts-Elektrifizierung.<br />
www.zemmler.de<br />
VDMA-Crushing<br />
Zone, Freigelände<br />
Süd, Stand 908<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 709/10<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Eine Multi Screen MS 5200 wird auf der VDMA-<br />
Crushing Zone live im Einsatz sein.<br />
Foto: Zemmler Siebanlagen GmbH<br />
HIER HAT ALLES<br />
SYSTEM!<br />
Vielfältig wie die Aufgaben der Kreislauf- und Entsorgungswirtschaft: So funktionieren die<br />
Lösungen von Hüffermann Transportsysteme! Wir haben die moderne Wechselbehälterlogistik<br />
mitentwickelt. Nutzen auch Sie das innovative System des Marktführers! hueffermann.de<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 45
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Recycling<br />
im Fokus<br />
Die „Weltleitmesse für Wasser-,<br />
Abwasser-, Abfall- und<br />
Rohstoffwirtschaft“ IFAT bietet<br />
vom 13. Mai bis 17. Mai 2<strong>02</strong>4 ein<br />
breites Spektrum neuer und<br />
innovativer Produkte und<br />
verschiedener Lösungswege auch<br />
zu den Themen Abfall- und<br />
Rohstoffwirtschaft.<br />
Die folgenden Aussteller-<br />
Informationen zeigen bewährte<br />
und innovative Wege vor allem<br />
rund um das Thema Recycling.<br />
Austropressen<br />
Nachhaltiges<br />
Abfallmanagement<br />
als Erfolgsfaktor<br />
Als Franz Roither sen. 1953 in seiner<br />
Schlosserei mit Schmiedearbeiten<br />
begann, war noch nicht ersichtlich, dass<br />
gut 20 Jahre später die Umwelttechnik<br />
das Top-Thema im Unternehmen sein<br />
sollte. Der Startschuss dazu fiel 1973.<br />
Sein Sohn Franz gründete die Marke<br />
Austropressen und spezialisierte sich<br />
damit auf Maschinenbau und Umwelttechnik.<br />
Zunächst wurden Spezialmaschinen<br />
und Sonderlösungen für umliegende Betriebe<br />
hergestellt und erste Entwicklungen<br />
zum Patent angemeldet. Gleichzeitig<br />
stiegen die Ansprüche hinsichtlich<br />
Qualität und Spezialisierung. Die erfreuliche<br />
Konsequenz: kontinuierliche Entwicklungen<br />
bei Müll- und Ballenpressen,<br />
individuelle Lösungen für unterschiedlichste<br />
recycelbare Materialien<br />
und erste Lieferungen über Österreichs<br />
Grenzen hinaus.<br />
Heute entwickelt und produziert<br />
die Roither Maschinenbau GmbH die<br />
gesamte Produktpalette immer noch<br />
zu 100 Prozent am Stammsitz in Seewalchen,<br />
Österreich. Sie liefert maßgeschneiderte<br />
Entsorgungslösungen in<br />
rund 100 Länder weltweit.<br />
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft<br />
braucht das Zusammenspiel von<br />
Innovationen in vielen Bereichen. Austropressen<br />
präsentiert sich auf der IFAT<br />
dem internationalen Fachpublikum als<br />
ein Unternehmen, das Maschinen für<br />
eine bessere Material- und Rohstoffzukunft<br />
herstellt. Unter dem bewusst gewählten<br />
Slogan „Fokus Future – Abfallmanagement<br />
ist ein Erfolgsfaktor“ werden,<br />
so das Unternehmen, „intelligente<br />
Maschinen mit individuellem Leistungsspektrum<br />
und überzeugender Energieeffizienz“<br />
zu sehen sein.<br />
Halle B5,<br />
Stand 550 und 551<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Auf den Standflächen von rund 160 m²<br />
kann Austropressen ein umfangreiches<br />
Programm vorstellen, wie eine vollautomatische<br />
Kanalballenpresse der Profi-<br />
Serie APK-ES, vertikale Ballenpressen<br />
der Serien APV, APVeasyline und Kompakt,<br />
horizontale Ballenpressen für unterschiedlichste<br />
Einsatzgebiete sowie<br />
weitere Maschinen aus der breit gefächerten<br />
Produktpalette wie Dosenpressen,<br />
Fasspressen und Müllpressen. Die<br />
persönliche Beratung, Informationsaustausch<br />
und das persönliche Kennenlernen<br />
sind ein weiterer wichtiger Faktor,<br />
der für Austropressen immer wieder im<br />
Vordergrund steht.<br />
www.austropressen.com<br />
Das österreichische Unternehmen Austropressen ist<br />
branchenübergreifend ausgerichtet – für alle<br />
wesentlichen Belange der internationalen Abfall- und<br />
Recyclingwirtschaft. Foto: Roither Maschinenbau GmbH<br />
46 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
B+W<br />
Neue Sprühkanonen sparen Strom<br />
und Wasser<br />
Vielfach werden in Betrieben oder bei Abbrucharbeiten zur<br />
Staubbekämpfung Sprühkanonen eingesetzt. Die Anforderungen<br />
an das Sprühsystem sind dabei sehr unterschiedlich und<br />
nicht einfach zu realisieren: So soll die Wurfweite möglichst weit,<br />
der Stromverbrauch aber möglichst gering sein. Ebenso ist der<br />
Geräuschpegel ein Diskussionsthema.<br />
Die B+W GmbH aus Bottrop hat sich mit dieser Thematik intensiv<br />
beschäftigt und kann nun ein System vorstellen, das die<br />
strittigen Punkte zusammenführt: Ausgehend von dem größten<br />
Stromverbraucher setzt B+W einen flexiblen und umweltfreundlichen<br />
Ventilator ein. Der multifunktionale Ventilator besteht aus<br />
einer optimierten Volldüse mit Nachleitrad, einem Kurzdiffusor<br />
auf der Ausblasseite und dem bionischen Flügelblatt. Das intelligente<br />
Ventilatorsystem ist dabei sehr leise und bietet einen<br />
deutlich höheren Wirkungsgrad, was sich in einer erheblichen<br />
Stromkostenersparnis ausdrückt. Durch den zu einhundert Prozent<br />
drehzahlgesteuerten Volumenstrom lassen sich variable<br />
Wurfweiten der Wassertropfen realisieren. Mittels der zwei<br />
Sprühkränze, die einzeln oder auch gemeinsam betrieben werden<br />
können, stehen drei unterschiedliche Wassermengen zum<br />
Versprühen zur Verfügung.<br />
Die B+W baut derzeit zwei unterschiedliche Sprükanonen auf,<br />
zum einen die ZAP20 mit einer Wurfweite von 2 bis 20 Metern,<br />
und zum anderen die ZAP30 mit einer Wurfweite von 5 bis 35<br />
Metern. Der Wasserverbrauch kann zwischen 60 bis 2.500 l/h<br />
variieren, je nach Düsenbestückung an den Sprühkränzen. Der<br />
Drehwinkel der Sprühkanonen ist frei einstellbar von 5 bis 355<br />
Grad. Eine Funksteuerung für EIN/AUS sowie das Start-Stopp-<br />
System für den Drehantrieb und eine Heizung zur Frostsicherung<br />
gehören zur Standardausrüstung. Sämtliche Funktionen des Systems<br />
werden überwacht und als Störmeldung herausgegeben.<br />
Ganz neu ist zudem eine Durchflussüberwachung, womit verstopfte<br />
Düsen sowie Undichtigkeiten in der Anlage angezeigt<br />
werden. Mit dem Einsatz einer Wasseruhr kann der Wasserverbrauch<br />
ermittelt werden. Dies ist besonders wichtig, um Abwassergebühren<br />
zu sparen, da<br />
das versprühte Wasser ins Material<br />
geht und nicht in den<br />
Abwasserkanal.<br />
Mit den neu entwickelten<br />
Sprühkanonen zeigt die B+W<br />
Gesellschaft<br />
für Innovative<br />
Produkte<br />
mbH, dass sie<br />
seit Firmengründung<br />
ihrem Motto<br />
treu geblieben<br />
ist: Innovative<br />
Produkte stehen wie die<br />
Kunden immer an erster Stelle.<br />
www.buwip.de<br />
Halle B5,<br />
Stand 541<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Noch<br />
effizienter: die<br />
Sprühkanone<br />
ZAP30.<br />
Foto: B+W<br />
Gesellschaft für<br />
Innovative Produkte<br />
mbH<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 47
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Halle B3,<br />
Stand 333<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Kleine Turbokompressoren<br />
tragen zunehmend zur<br />
Effizienzsteigerung für die<br />
Abwasserbelüftung in<br />
Klärwerken bei.<br />
Foto: Continental Industrie GmbH<br />
Continental Industrie<br />
Frischer Wind in der Abwasserbelüftung<br />
Die Klärwerksbetriebe mittelgroßer<br />
oder großer Kommunen stehen zunehmend<br />
vor der Herausforderung, ihre<br />
Belüftungssysteme an den tatsächlichen<br />
Bedarf anzupassen. Die Betreiber wappnen<br />
sich für saisonale Schwankungen<br />
der Abwassermengen oder für unvorhersehbare<br />
Ereignisse wie Starkregen,<br />
um schnell auf Veränderungen reagieren<br />
zu können. Darüber hinaus schließen<br />
sich Klärwerksbetriebe zusammen, um<br />
die Anlagen flexibler und effizienter zur<br />
betreiben. Mittlerweile werden verschiedene<br />
Aggregate zu sogenannten Clustern<br />
zusammengefasst, um die Abwasserbehandlung<br />
für mittlere und größere<br />
Städte zu optimieren. Dazu zählen teilweise<br />
unterschiedlichste Belüftungseinheiten<br />
wie Schraubenkompressoren,<br />
Gebläse oder Turbokompressoren. Sie<br />
operieren entweder einzeln, nacheinander<br />
oder gemeinsam.<br />
Bei geringerem Bedarf starten die kleineren<br />
Einheiten, bei erhöhtem Verbrauch<br />
schalten sich größere Aggregate<br />
zu. Eine solche bedarfsorientierte Belüftungsmöglichkeit<br />
bieten auch die neu<br />
entwickelten Turbokompressoren von<br />
Continental Industrie aus Dormagen.<br />
Die neue Serie mit der Modellbezeichnung<br />
TCB-08 oder -012 deckt ein Leistungsspektrum<br />
von 5.000 bis<br />
12.000 Nm 3 /h ab. Sie sind kompakt und<br />
bieten dank mechanischer Ölpumpe<br />
einen verzögerungsfreien Prozessstart.<br />
Hochwertige Keramikkugellager sorgen<br />
bei hohen Drehzahlen für eine geringe<br />
Reibung und Wärmeentwicklung, eine<br />
hohe Korrosionsbeständigkeit und insgesamt<br />
für geringeren Verschleiß. Sie<br />
lassen sich ohne Weiteres mit anderen<br />
Aggregaten kombinieren.<br />
Die TCB-Kompressoren sind mit Vorund<br />
Nachleitapparat ausgestattet, um<br />
eine effiziente Luftverteilung vorzunehmen,<br />
Druckschwankungen zu reduzieren<br />
und Energie einzusparen. Durch die präzise<br />
Anpassung von Parametern wie<br />
IGV, VDV und anderen Betriebsparametern<br />
lässt sich der Close-to-search-Punkt<br />
dieser Komponenten definieren, um die<br />
benötigte Luftmenge bei minimalen<br />
Energieverlusten und höchster Effizienz<br />
bereitzustellen. Mit der Steuerung und<br />
Überwachung des Betriebspunktes erhöht<br />
sich auch die Lebensdauer des<br />
Kompressors.<br />
www.continental-industrie.de<br />
Dieffenbacher<br />
Schwerpunkte<br />
Altholz und<br />
Energieerzeugung<br />
Mit gleich zwei Ständen mit<br />
unterschiedlichen Themenschwerpunkten<br />
ist der Eppinger<br />
Maschinen- und Anlagenbauer<br />
Dieffenbacher auf der diesjährigen<br />
IFAT vertreten. Auf dem Recycling-Stand<br />
werden maßgeschneiderte<br />
Lösungen, Technologien<br />
und Systeme für die Sortierung,<br />
Reinigung und Aufbereitung<br />
von Altholz vorgestellt.<br />
„Unsere Altholzaufbereitungslösungen<br />
kommen typischerweise<br />
in der Holzwerkstoffindustrie, in<br />
Palettenklotzanlagen und in<br />
Kraftwerken für die thermische<br />
Verwertung von Altholz zum Einsatz“,<br />
erklärt Jean-Christophe<br />
Zimmermann, Vertriebsleiter der<br />
Business Unit Recycling bei Dieffenbacher.<br />
„Die vermehrte Nutzung<br />
von Altholz bietet unseren<br />
Partnern und Kunden mehr Flexibilität<br />
beim Holzeinkauf, geringere<br />
Rohstoffkosten im Vergleich zu<br />
Frischholz und – heute wichtiger<br />
denn je – ein deutliches Plus an<br />
Nachhaltigkeit“, fügt er hinzu.<br />
Auch für Unternehmen, die<br />
Second-Life-Produkte aus Produktionsrückständen<br />
oder Abfallstoffen<br />
herstellen, lohnt sich ein<br />
Besuch. Vom Unternehmen bereits<br />
umgesetzte Waste-to-Product-Lösungen<br />
umfassen die Herstellung<br />
von Werkstoffplatten aus<br />
PU-Schaumresten, die Produktion<br />
von Transportpaletten aus Holzoder<br />
Kunststoffabfallstoffen und<br />
den Ersatz von Holzwerkstoffplatten<br />
durch Platten auf der Basis<br />
von Palmwedeln oder Teppichabfällen.<br />
Andere Rohstoffe, die für<br />
die Plattenherstellung infrage<br />
kommen, sind zum Beispiel Papier-<br />
und Kunststoffabfälle sowie<br />
Rotorblätter von Windkraftanlagen.<br />
Auf dem Gemeinschaftsstand<br />
der Wirtschaftskammer Österreich<br />
können sich die Besucher<br />
über die Lösungen der neuen<br />
48 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Business Unit Energy informieren. Dieffenbacher<br />
Energy mit Sitz in Bludenz,<br />
Österreich, ging Anfang 2<strong>02</strong>3<br />
aus der Übernahme der ehemaligen<br />
Bertsch Energy GmbH & Co<br />
KG hervor. „Wir sind davon überzeugt,<br />
dass der Zukunft Lösungen<br />
gehört, die Biomasse und<br />
Abfallstoffe statt fossiler oder<br />
atomarer Brennstoffe zur Energieerzeugung<br />
nutzen“, erklärt<br />
Sebastian Völker, Chief Sales Officer bei<br />
Dieffenbacher Energy. „Unser Ziel ist<br />
nicht nur, Unternehmen dabei zu unterstützen,<br />
Energie zu erzeugen, sondern<br />
auch die dabei entstehende Abwärme<br />
beispielsweise durch den Einsatz von<br />
Kraft-Wärme-Kopplungen effizient zu<br />
nutzen.“<br />
Rund 180 erfahrene Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter in Bludenz und Wien,<br />
Eppingen und Sosnowiec, Polen, entwickeln<br />
festbrennstoff- sowie gas- und<br />
flüssigbrennstoffbefeuerte Kraftwerke<br />
für eine nachhaltige Energieerzeugung.<br />
Für einen reibungslosen Betrieb sowie<br />
die Effizienzsteigerung bestehender<br />
Halle B5, Stand 200<br />
Halle A4, Stand 138<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Kraftwerke und Anlagen werden Partner<br />
und Kunden zudem mit umfassenden<br />
Serviceleistungen über den gesamten<br />
Lebenszyklus unterstützt.<br />
www.dieffenbacher.com<br />
Die Dieffenbacher-<br />
Altholzreinigungsanlage im<br />
Rheinspan-Spanplattenwerk in<br />
Germersheim, Rheinland-Pfalz.<br />
Foto: Dieffenbacher
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Doppstadt<br />
Lösungsorientierte<br />
Aufbereitungstechnik<br />
Unter dem Motto „it‘s not a booth, it‘s<br />
a <strong>recycling</strong> plant“ geht Doppstadt<br />
auf der IFAT mit seiner Präsentation über<br />
einen reinen Messestand hinaus. Stattdessen<br />
wird in Teilbereichen bewusst ein<br />
praxisnaher Recyclinghof<br />
aufgebaut. „Nach den<br />
hervorragenden Erfahrungen,<br />
die wir 2<strong>02</strong>2 mit<br />
dem Konzept gemacht<br />
haben, fiel uns die erneute<br />
Entscheidung für einen<br />
großen Stand im Außenbereich<br />
der Messe sehr<br />
leicht“, sagt Michael Zeppenfeldt,<br />
Vertriebsleiter<br />
Deutschland der Doppstadt<br />
Umwelttechnik<br />
GmbH. „Dort haben wir den Platz, um<br />
unsere Lösungen optimal zu präsentieren<br />
und uns gleichzeitig bestmöglich auf<br />
die Bedürfnisse unserer Kunden zu fokussieren.“<br />
„Wir simulieren damit auch die Arbeitsumgebung<br />
unserer Kunden und untermauern<br />
auf diese Weise unsere Expertise<br />
in der Aufbereitungstechnik“, so<br />
Zeppenfeldt.<br />
Der Inventhor 6.2 ist jeder Zerkleinerungsaufgabe<br />
gewachsen – als Solo-<br />
Maschine, in Verbindung mit dem Selector<br />
800.2 oder mit dem neuen Korbsystem.<br />
Darüber hinaus ist die Doppstadt-<br />
Lösung mit einem elektrischen Antrieb<br />
verfügbar. Der Inventhor 6.2 verfügt über<br />
einen optimierten Klapptrichter, der die<br />
Beladung durch Radlader oder Bagger<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 709/1<br />
VDMA-Praxistage &<br />
Crushing Zone,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Doppstadt präsentiert mit seinem Messeauftritt in<br />
Teilbereichen bewusst einen praxisnahen Recyclinghof und<br />
zeigt mit seinen Lösungen verschiedene Facetten der<br />
Aufbereitung. Foto: Doppstadt Gruppe<br />
noch bedienerfreundlicher<br />
macht. Nach dem Motto<br />
„Einfach effizient sieben“ ist<br />
die weiterentwickelte Siebmaschine<br />
SM 620.3 genau<br />
auf die Ansprüche der Kunden angepasst.<br />
In der Praxis bringt sie gleiche Leistung<br />
wie das Vorgängermodell mit erhöhter<br />
Effizienz zu einem attr<strong>aktiv</strong>en<br />
Preis.<br />
Wie flexibel Aufbereitung funktioniert,<br />
beweist Doppstadt mit seiner AK-Baureihe:<br />
Von Heckkörben bis zu Prallplatten<br />
reicht die Spanne für die unterschiedlichen<br />
Anwendungen.<br />
Wirtschaftlich, rechtssicher und flexibel<br />
sind auch die mobil-modularen Aufbereitungslösungen,<br />
die Doppstadt<br />
unter dem neuen Markenauftritt MMPC<br />
(ehemals MMAK) präsentiert. „Zur weiteren<br />
Etablierung unseres Konzeptes<br />
haben wir unser MMAK zu dem international<br />
verständlichen MMPC umbenannt“,<br />
so Zeppenfeldt. Ein Schwerpunkt<br />
auf der IFAT ist die Aufbereitung von Gewerbe-,<br />
Baustellenmisch- und Bioabfall.<br />
Zusätzlich ist Doppstadt mit seinen<br />
Maschinen im Demobereich in den Anwendungsfeldern<br />
Altholz sowie Parkund<br />
Gartenabfälle vertreten, darunter<br />
unter anderem mit dem Inventhor 6.2<br />
und dem AK 640 SA. In der Crushing<br />
Zone demonstriert das Unternehmen die<br />
Aufbereitung von verunreinigtem Bauschutt<br />
mit dem mobil-modularen Aufbereitungskonzept<br />
MMPC.<br />
Zugleich möchte das Unternehmen<br />
mehr über die zukünftigen Anforderungen<br />
und Wünsche seiner Kunden erfahren<br />
und bietet dafür Raum und Zeit. Michael<br />
Zeppenfeldt erklärt: „Wir freuen<br />
uns auch in diesem Jahr auf einen offenen<br />
und partnerschaftlichen Austausch<br />
mit unseren aktuellen und zukünftigen<br />
Kundinnen und Kunden.“<br />
www.doppstadt.de<br />
HKM A14<br />
überzeugen durch Nutzlast und Stabilität<br />
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FM 711/5<br />
T 03447 85350 | info@hkm-fahrzeugbau.de<br />
50 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
EAG<br />
SBR 3: Konsequente<br />
Weiterentwicklung<br />
Die EAG Einfach Aufbereiten GmbH<br />
(EAG) präsentiert auf der IFAT das<br />
Ergebnis aus der Erfahrung einiger Hundert<br />
Siebanlagen, nämlich die Weiterentwicklung<br />
des kleineren Modells Baustoff-Recyclingsieb<br />
SBR 3. Seit 2019 ist<br />
die für den Einsatz im Straßen-und Tiefbau<br />
konzipierte Siebanlage auf dem<br />
Markt, wo sie insbesondere zur Aufbereitung<br />
von Straßenaufbruch, Aushub,<br />
Boden und Mineralgemischen eingesetzt<br />
wird. Zuspruch findet sie ebenfalls<br />
bei Containerdiensten, die mit der robusten<br />
Siebanlage Bauschutt aufbereiten.<br />
Dies gilt auch für den GaLa-Bau, wo<br />
Leistungsstärke und Einstellmöglichkeiten<br />
des SBR 3 in der Mutterboden-Aufbereitung<br />
überzeugen.<br />
Mit einigen konstruktiven Änderungen<br />
ist es dem Hersteller aus Dresden nach<br />
eigenen Angaben gelungen, das Einsatzspektrum<br />
zu vergrößern. Florian Schmellenkamp,<br />
als Leiter Geschäftsentwicklung<br />
verantwortlich für Entwicklung und Vertrieb,<br />
verweist auf seine Erfahrungen aus<br />
zahlreichen Inbetriebnahmen und Kundengesprächen:<br />
„Mehr und mehr Kunden<br />
beschicken die SBR 3 mit Radladern mit<br />
2,50 Meter breiten Schaufeln. Diese Radlader<br />
mit ca. 10 bis 12 Tonnen Betriebsgewicht<br />
und ca. zwei Kubikmeter Schaufelinhalt<br />
treffen wir auf den Betriebshöfen<br />
immer häufiger an. Mit der Verbreiterung<br />
des Maschinenkörpers um 100 mm<br />
wird die Beschickung und insbesondere<br />
die Materialentnahme jetzt deutlich komfortabler.<br />
Zudem konnten wir die Positionen<br />
der Schwingelemente optimieren<br />
und das Spannsystem so umstellen, dass<br />
wir mit der neuen Generation auch sehr<br />
feine Siebe spannen können. Damit können<br />
wir endlich eine leistungsfähige und<br />
robuste Lösung für die Aufbereitung von<br />
Kabelsand anbieten.“ Die tatsächliche<br />
Siebfläche bleibt mit 2.000 mm Breite und<br />
2.400 mm Länge identisch, ebenso wie<br />
die einstellbaren Füße und der Stangensizer<br />
zur Grobabscheidung des Siebgutes.<br />
Durch die Optimierung der Schwingungsdämpfung<br />
konnte das Schwingverhalten<br />
beim Einsatz der größten Siebmasche<br />
von 63 mm verbessert werden, wodurch<br />
die Steckkornbildung minimiert<br />
wird. Ausgelegt ist das SBR 3 für Radlader<br />
mit 0,75 bis 2 m³ Schaufelinhalt. Mit rund<br />
2,3 Tonnen Einsatzgewicht und einer<br />
Transportbreite von 2.400 mm ist der<br />
Transport per Kipper wie auch die schnelle<br />
Inbetriebnahme auf der Baustelle problemlos<br />
möglich.<br />
Die Siebanlagen der EAG sind dafür<br />
bekannt, einfach und robust zu sein.<br />
Der Prototyp der SBR 3: 100 mm<br />
breiter und optimiert für grobe<br />
wie auch feine Siebung.<br />
Foto: EAG Einfach<br />
Aufbereiten GmbH<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 809/21<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Diese Attribute erfüllt auch das SBR 3.<br />
Der Stangensizer bietet den gewohnten<br />
Schutz des Siebdecks. Die Motoren sind<br />
wartungsfrei gelagert und auch sonst<br />
wird auf wartungsintensive Komponenten,<br />
wie Hydraulikzylinder oder Förderbänder,<br />
verzichtet. Die EAG ist Teil einer<br />
regional agierenden, mittelständischen<br />
Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in<br />
Dresden. „Aber nicht nur der Ursprung<br />
und die Entwicklung sind von hier – auch<br />
das Serienprodukt ist zu 100 Prozent<br />
made in Germany“, wie Florian Schmellenkamp<br />
betont.<br />
Neben dieser Neuheit präsentiert die<br />
EAG das langjährige Erfolgsmodell Baustoff-Recyclingsieb<br />
SBR 4, das von Radladern<br />
mit einem Betriebsgewicht von 14<br />
bis 30 Tonnen beschickt wird.<br />
www.einfach-aufbereiten.de/
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 709/11<br />
Hörmann<br />
Imposanter Hallen-Neubau für<br />
innovative Recycling-Technologien<br />
Für die ROTH Internationale GmbH in der Oberpfalz, die unter<br />
anderem ein einzigartiges Recyclingverfahren für Lithium-Ionen-Batterien<br />
betreibt, hat die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG<br />
eine passende Halle geplant und gebaut. Mit einer Länge von 136<br />
Metern ist sie eine der längsten Hallen, die das Unternehmen<br />
bisher realisiert hat.<br />
Die Dimensionen dieser Recyclinghalle sind wahrlich beeindruckend<br />
und markieren einen Meilenstein im Portfolio von Hörmann.<br />
Die Halle besteht aus einer Stahl-Brettschichtholz-Konstruktion.<br />
Die Bauteile wurden im Werk am Stammsitz von Hörmann in Buchloe<br />
im Allgäu gefertigt. Mit der Länge von 136 Metern, einer Breite<br />
von 36 Metern und einer Gesamtfläche von 4.896 m 2 bietet die<br />
Halle großzügigen Raum für effiziente Recyclingprozesse. Die<br />
Recyclinghalle ist optimal auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt,<br />
verfügt über verschiedene Aufteilungsmöglichkeiten und<br />
ist damit sehr wirtschaftlich. „Mit der 136 Meter langen Recyclinghalle<br />
haben wir nicht nur ein sehr langes Gebäude errichtet. Die<br />
Halle steht auch für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Denn bei<br />
Hörmann kommt noch ein ganz persönlicher Anspruch nach dem<br />
Motto, „Für jede Lageranforderung die passende Lösung“, hinzu“,<br />
so Stefan Müller, Bereichsleiter Schüttgut und Entsorgung.<br />
Die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG, ein Spezialist im Bereich<br />
Hallenbau, präsentiert auf der IFAT in München maßgeschneiderte<br />
Lösungen für großvolumige Schüttguthallen in verschiedenen<br />
Ausführungen: Holz-, Stahl/Holz- oder Stahlkonstruktionen sowie<br />
mobile Schüttguthallen mit stabilen Schüttwänden. Gezeigt werden<br />
unter anderem mehrschiffige Boxenüberdachungen in Form<br />
von Pultdachlösungen für die trockene Lagerung und geschlossene<br />
Lagerhallen mit Tor- und Lüftungssystemen.<br />
www.hoermann-info.com Halle A4,<br />
Stand 317<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Die Innenansicht verdeutlicht die Dimensionen und den<br />
hoch interessanten Aufbau der neuen Halle.<br />
Foto: Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG<br />
Erfolgreicher Beginn mit der ersten<br />
Maschinenübergabe (v. l. n. r.): Juri Heidt,<br />
Geschäftsführer HWH, Daniel Hohmann,<br />
Business Manager Sany Europe, Rainer-Maria<br />
Kugler, Gesamtvertriebsleiter HWH, René<br />
Bauer, Geschäftsführer MRT, und Achim Laske,<br />
MRT-Fahrer. Foto: HWH Machines GmbH<br />
HWH Machines GmbH<br />
Neuer Vertragshändler der<br />
Sany Europe GmbH<br />
Seit dem 1. Januar 2<strong>02</strong>4 ist die HWH Machines<br />
GmbH offizieller Vertragshändler der Sany Europe<br />
GmbH im Bereich Umschlagmaschinen. Damit<br />
arbeiten zukünftig zwei mehr als erfahrene Unternehmen<br />
zusammen: HWH Machines als Händler für<br />
Recycling- und Umschlagtechnik und Sany Europe<br />
als Hersteller von Hafen- und Umschlagsmaschinen.<br />
Aktuell bietet Sany im Bereich des Materialumschlags<br />
einen 30- sowie auch 48-Tonner an, wobei<br />
kleinere sowie größere Modelle bereits in Planung<br />
sind. Ebenso wird die erste vollelektrische Umschlagmaschine<br />
bald erhältlich sein. Beide Unternehmen<br />
freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit<br />
und konnten direkt zum Start einen Sany-<br />
Umschlagbagger SMHW48G5 an den Kunden MRT<br />
Rohstoff Recycling GmbH übergeben.<br />
Um die neue Zusammenarbeit entsprechend vorzustellen,<br />
gibt es auf der IFAT auf dem gemeinsamen<br />
Stand mit Arjes bereits die erste Sany-Maschinenpräsentation:<br />
Neben einem Arjes-Titan 900<br />
e-pu wird als Eyecatcher ein Sany-Umschlagbagger<br />
SMHW30G5 im Mittelpunkt stehen. Bei einer Motorleistung<br />
von 145 kW, einem Gesamtgewicht von<br />
28.500 bis 30.500 kg verfügt der effiziente Umschlagbagger<br />
über Armlängen von 12 bis 14 Metern,<br />
was einen sehr vielseitigen Einsatz ermöglicht.<br />
www.hwh-machines.com<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
52 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
IFE<br />
Neue Produktsparte ermöglicht praxistaugliche Lösungen<br />
Für die IFE Aufbereitungstechnik ist die<br />
IFAT der wichtigste Fixpunkt im Messekalender.<br />
Helmut Tröbinger, Leitung<br />
Projektierung, Vertrieb & Marketing, betont<br />
die Bedeutung der IFAT als das<br />
wichtigste internationale Branchentreffen<br />
im Bereich Recycling: „Die IFAT ist der<br />
richtige Ort, um zukunftsorientierte<br />
Technologien zu präsentieren und Wege<br />
für deren praktische Anwendung aufzuzeigen.“<br />
IFE nutzt den Messeauftritt, um<br />
ihre neue Produktsparte i-STEP dem<br />
Fachpublikum zu präsentieren. Damit<br />
können praxisnahe Lösungen unter anderem<br />
für die Abfallwirtschaft angeboten<br />
werden. i-STEP kombiniert digitale<br />
Services mit Sensoren und gießt die<br />
Daten in ein benutzerfreundliches Portal.<br />
Damit können u. a. Arbeitsabläufe<br />
vereinfacht, Stillstände minimiert und<br />
die Lebensdauer von Maschinen verlängert<br />
werden. Am Messestand werden<br />
exklusive Einblicke in die praktische Anwendung<br />
der neuen Tools angeboten.<br />
Interessierte Messebesucher haben dort<br />
die Möglichkeit, i-STEP an einer Maschine<br />
zu testen. Einen Blick hinter den Vorhang<br />
gewährt das Unternehmen schon<br />
vor der IFAT: i-STEP Vibrosense – ein Tool<br />
zur einfachen Schwingungsanalyse, das<br />
mit Smartphone oder Tablet bedient<br />
werden kann, soll noch in den Wochen<br />
vor der Messe präsentiert werden.<br />
Ein besonderes Highlight bietet sich<br />
den Messebesuchern aus der Kompostaufbereitung:<br />
eine exklusive Besichtigung<br />
des Aeroselectors beim Kompostaufbereiter<br />
VIVO im zirka 40 km entfernten<br />
Warngau. Die Anlage ging im Dezember<br />
2<strong>02</strong>3 in Betrieb und hat seither<br />
beeindruckende Ergebnisse erzielt sowie<br />
Arbeitsabläufe effizienter gestaltet. Die<br />
Anmeldung zur Besichtigung inkl. Transport<br />
zur Anlage und zurück zur Messe<br />
erfolgt über die speziell zur IFAT eingerichtete<br />
Website.<br />
www.ife-bulk.com/ifat2<strong>02</strong>4<br />
Eines der „Flaggschiffe“ von Komptech, der<br />
Hochleistungszerkleinerer Lacero 8010. Foto: Komptech<br />
54 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4<br />
Komptech<br />
Produktneuheit zur<br />
Brennstoff-<br />
Aufbereitung<br />
Komptech gilt als führender Lösungsanbieter<br />
von Umwelttechnologien<br />
mit einem breiten Spektrum an innovativen<br />
Produkten und Dienstleistungen.<br />
Mit einem ganzheitlichen Ansatz bietet<br />
das Unternehmen Lösungen für die gesamte<br />
Wertschöpfungskette des Umweltmanagements,<br />
angefangen bei der<br />
Aufbereitung und Sortierung von Abfällen<br />
bis hin zur Aufbereitung zur Energiegewinnung<br />
und -nutzung<br />
Halle B6, Stand<br />
405/504<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
aus Biomasse oder Ersatzbrennstoffen.<br />
Die<br />
breite Palette von Produkten<br />
umfasst Zerkleinerungs-,<br />
Sortier- und<br />
Siebtechnologien sowie<br />
Umsetzer für Dreiecksmieten.<br />
Dank der langjährigen<br />
Erfahrung und
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Halle B6, Stand<br />
139/238<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Praxistaugliche Tools für effizientere<br />
Arbeitsabläufe, weniger Stillstände und<br />
höhere Maschinen-Lebensdauer präsentiert<br />
IFE auf der IFAT Munich 2<strong>02</strong>4.<br />
Foto: IFE Aufbereitungstechnik GmbH<br />
BESUCHEN SIE UNS!<br />
des technischen Know-hows ist Komptech in der Lage,<br />
maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die den spezifischen<br />
Anforderungen der Kunden und Kundinnen<br />
gerecht werden. Dabei stehen Umweltverträglichkeit<br />
und Wirtschaftlichkeit stets im Fokus. Dieser Fokus wird<br />
auf der IFAT ebenso ersichtlich sein, denn Komptech<br />
steht für Technologien, die darauf abzielen, die Ressourceneffizienz<br />
zu verbessern und eine nachhaltige Zukunft<br />
zu gestalten. Unterstrichen wird dies mit einer eigenen<br />
ESG-Wall am Messestand.<br />
Durch den immer höher werdenden Anfall an gemischten<br />
Abfällen bedarf es in diesem Bereich neuer<br />
Lösungen. Zum einen, um die stoffliche Verwertung von<br />
gemischten Abfällen zu forcieren, zum anderen aber<br />
auch, um eine entsprechende Aufbereitung zu alternativen<br />
Brennstoffen zur energetischen Verwertung möglich<br />
zu machen. Hierzu präsentiert Komptech auf der<br />
Messe eine Produktneuheit.<br />
Die Besucher und Besucherinnen haben am Messestand<br />
die Möglichkeit, sich aus erster Hand von den kompetenten<br />
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen über die<br />
vielfältigen Lösungen des Unternehmens informieren zu<br />
lassen und sich von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit<br />
der Produkte zu überzeugen.<br />
Halle A6, Stand 311<br />
www.komptech.com<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 55
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Be A Waste Transformer:<br />
Auf der IFAT 2<strong>02</strong>4 zeigt<br />
Lindner Neuheiten in der<br />
Zerkleinerungstechnik<br />
sowie Gesamtlösungen<br />
für das mechanische und<br />
chemische Recycling.<br />
Grafik: Lindner<br />
Halle B6, Stand<br />
251/350<br />
VDMA-Praxistage<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Lindner<br />
Systemlösungen für<br />
mechanisches und<br />
chemisches Recycling<br />
Mit dem Leitsatz „Be A Waste Transformer“<br />
stehen bei Lindner der<br />
Kunde, seine individuellen Anforderungen<br />
und die Implementierung eines<br />
ganzheitlichen Lösungskonzepts im<br />
Fokus. Auf der IFAT 2<strong>02</strong>4 stellt Lindner<br />
zwei Produktneuheiten vor. Der neue<br />
stationäre Universal-Schredder mit<br />
Zwei-Wellen-Technologie ist vor allem<br />
auf die Anwendungen Altholz, Industrieund<br />
Gewerbemüll und Schrott ausgerichtet.<br />
Die zweite Produktneuheit, ein<br />
elektrisch betriebener semi-mobiler Ein-<br />
Wellen-Schredder mit autarkem Antrieb<br />
für das Kettenfahrwerk, deckt dank des<br />
modularen Schnittsystems eine noch<br />
breitere Palette an Inputmaterialien ab.<br />
„Wir freuen uns auf die Präsentation unseres<br />
semi-mobilen Ein-Wellen-Zerkleinerers.<br />
Dieser bietet dank des modularen<br />
Schnittsystems maximale Flexibilität.<br />
Je nach Stoffstrom und Anforderung an<br />
das Outputmaterial kann man zwischen<br />
einem Leisten- oder Spitzmessersystem<br />
wählen. Diese beiden Rotor-Varianten<br />
werden wir auch auf der IFAT 2<strong>02</strong>4 ausstellen“,<br />
so Gerd Tischner, Vertriebsleiter<br />
bei Lindner.<br />
Die Komet-Nachzerkleinerer-Serie<br />
bietet verbesserte Wartungsfreundlichkeit<br />
dank schraubbarer Messerhalter.<br />
Zudem wird ein neues Urraco-Wellenpaar<br />
vorgestellt, das speziell für das<br />
Schrott<strong>recycling</strong> entwickelt wurde und<br />
eine signifikante Effizienzsteigerung ermöglicht.<br />
Eingesetzt als grober Vorzerkleinerer<br />
vor einer Hammermühle oder<br />
Querstromzerspaner kann eine Outputmaximierung<br />
und eine Verringerung der<br />
Wartungsarbeiten erreicht werden.<br />
Als Hersteller von Zerkleinerungslösungen<br />
verfügt Lindner seit Jahrzehnten<br />
über eine interne Engineering-Abteilung,<br />
die Gesamtlösungen im Bereich<br />
des mechanischen und des chemischen<br />
Recyclings anbietet. Das Anwendungsportfolio<br />
reicht von Gewerbe- und Industriemüll<br />
bis hin zu den unterschiedlichsten<br />
Kunststoffen und von Trocken- und<br />
Nassanwendungen bis hin zum chemischen<br />
Recycling. „Seit 2003 realisieren<br />
wir Gesamtkonzepte für klassische Anwendungslösungen<br />
wie Gewerbe- und<br />
Industriemüll, Sperrmüll etc. und liefern<br />
nicht nur einzelne Schredder, sondern<br />
ganzheitliche Anlagenkonzepte. Auch in<br />
der Aufbereitung von Kunststoffen decken<br />
wir eine breite Palette an mechanischen<br />
Trocken- und Nassanwendungen<br />
ab – vom Zerkleinern, Sortieren, Waschen<br />
bis hin zum Granulieren. Ob Folien,<br />
Hartkunststoffe, Big Bags – In-Houseoder<br />
Post-Consumer-Recycling – in diesem<br />
Segment zählen wir zu den Big Playern<br />
am Markt. Außerdem freuen wir uns,<br />
dass unsere Lösungen im chemischen<br />
Recycling bereits erfolgreich eingesetzt<br />
werden. Zu diesem Thema sind wir dieses<br />
Jahr auch als Referent auf der Orange<br />
Stage präsent“, freut sich Michael Lackner,<br />
Geschäftsführer bei Lindner.<br />
www.lindner.com<br />
56 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Halle A2,<br />
Stand 129<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Lödige Maschinenbau<br />
Pflugschar-Mischer zur Konditionierung<br />
von Klärschlämmen<br />
Stark heterogene Stoffströme –<br />
etwa aus Kläranlagen, Kraftwerken,<br />
Recyclingbetrieben oder<br />
dem Bergbau – so aufzubereiten,<br />
dass sie sicher und marktfähig wieder<br />
eingesetzt werden können, ist<br />
eine hoch anspruchsvolle verfahrenstechnische<br />
Aufgabe. Die mit<br />
einem eingetragenen Markenzeichen<br />
versehenen, anwendungsspezifischen<br />
Pflugschar-Mischer von<br />
Lödige Maschinenbau liefern hier<br />
gute Ergebnisse für Schlämme,<br />
Stäube und andere Schüttgüter.<br />
Ein Beispiel dazu: In der Kläranlage<br />
Bottrop und den umliegenden<br />
Klärwerken aus dem Verbandsgebiet<br />
von Emschergenossenschaft<br />
und Lippeverband fallen Jahr für<br />
Jahr 220.000 Tonnen Klärschlamm<br />
an. Um einen optimalen thermischen<br />
Prozess zu gewährleisten,<br />
muss dieser Klärschlamm vor der<br />
Verbrennung konditioniert werden.<br />
Im Fokus steht dabei der Trockensubstanzgehalt<br />
(TR-Gehalt). Ein<br />
bestimmtes Mischverhältnis von<br />
feuchtem und getrocknetem Klärschlamm<br />
sowie eine gute Homogenität<br />
sind für die Qualität der thermischen<br />
Verwertung also entscheidend.<br />
Hinzu kommen Anforderungen<br />
an die Struktur des Materials:<br />
Für einen optimalen thermischen<br />
Prozess muss eine definierte Stückigkeit<br />
erreicht werden. Als geeignetes<br />
Verfahren für die Konditionierung<br />
des Klärschlamms erwies sich<br />
die Vermischung und Strukturierung<br />
in einem Pflugschar-Mischer<br />
Typ KM DW von Lödige Maschinenbau.<br />
Die Maschine ist für den kontinuierlichen<br />
Betrieb ausgelegt und<br />
basiert auf dem von Lödige Maschinenbau<br />
in die industrielle Mischtechnik<br />
eingeführten Wirbelbettverfahren,<br />
das eine sehr gute<br />
Durchmischung gewährleistet: Die<br />
speziell entwickelten Schaufeln rotieren<br />
wandnah in einer horizontalen<br />
Trommel und erzeugen dabei<br />
ein Wirbelbett. Der Prozess ermöglicht<br />
eine hohe Homogenität bei<br />
konstanter Reproduzierbarkeit.<br />
Konkret kommen in der Kläranlage<br />
Bottrop zwei Pflugschar-Mischer<br />
des Typs KM 600 DW zum Einsatz.<br />
Deren Mischtrommeln haben ein<br />
Volumen von jeweils 600 Litern und<br />
sind auf einen Füllgrad von 50 Prozent<br />
ausgelegt. Die Mischer werden<br />
kontinuierlich über einen automatisierten<br />
Transportprozess mit feuchtem<br />
und teilgetrocknetem Klärschlamm<br />
beschickt. Auch die Trocknung<br />
wurde mit Fokus auf Nachhaltigkeit<br />
entwickelt: Die speziell für<br />
die Vorbehandlung errichtete solarthermische<br />
Trocknungsanlage zählt<br />
in Europa zu den ersten ihrer Art.<br />
www.loedige.de<br />
Auch in der<br />
Kläranlage in<br />
Bottrop arbeitet der<br />
Pflugschar-Mischer<br />
zur vollsten<br />
Zufriedenheit.<br />
Foto: Gebrüder Lödige<br />
Maschinenbau GmbH<br />
WIR BIETEN<br />
GEBÄUDELÖSUNGEN<br />
ZUR LAGERUNG VON<br />
SCHÜTTGÜTERN UND<br />
RECYCLINGSTOFFEN<br />
UNSERE HALLEN BIETEN IHNEN<br />
• Passende Abkipp- und Arbeitshöhen<br />
• Individuelle Tragkonstruktionen<br />
• Freitragende Spannweiten & Hallenvolumen<br />
• Auf das Lagergut abgestimmte Schüttgutwände<br />
Wir, die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG, realisie<br />
ren für jede Lageranforderung gemeinsam mit<br />
Ihnen die passende Recyclinghalle. HÖRMANN<br />
Hallen für Recycling werden exakt für Ihren<br />
Bedarf gebaut.<br />
Ihr Kontakt: Stefan Müller<br />
Telefon +49 151 - 58 <strong>02</strong>9 - 212<br />
Für mehr Infos hier entlang:<br />
www.hoermann-info.de<br />
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uns auf der<br />
IFAT, Stand A4.317
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Max Wild<br />
Effiziente Aufbereitung von Bohrschlämmen<br />
Auf der IFAT präsentiert die Max Wild<br />
GmbH, wie Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz<br />
bei Horizontalbohrungen<br />
(HDD) funktionieren. Dazu wird das in<br />
Berkheim, Baden-Württemberg, ansässige<br />
Unternehmen seine Inhouse-Innovation<br />
Mudcleaner vorstellen. Mudcleaner<br />
gibt es als mobiles und stationäres<br />
System und verspricht besonders nachhaltige<br />
Horizontal- sowie Geothermie-<br />
Bohrungen dank effizientem Bohrschlamm-Recycling:<br />
90 Prozent weniger<br />
Wasserverbrauch, 90 Prozent weniger<br />
Abfall und 90 Prozent weniger Entsorgungskosten<br />
fallen, so das Unternehmen,<br />
im Durchschnitt bei HDD- und<br />
Geothermie-Bohrungen an. Ein echtes<br />
Allround-Talent für den Einsatz auf der<br />
Eine gute Kombination:<br />
Der Mudcleaner-Truck ist als<br />
Gesamtzugkonzept von Lkw<br />
und Bohranlage konzipiert – für<br />
mehr Nachhaltigkeit bei HDDund<br />
Geothermie-Bohrungen.<br />
Foto: Max Wild<br />
Halle B2,<br />
Stand 411/510<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Baustelle ist der<br />
Mudcleaner-<br />
Truck. Als Recycling-Mobil<br />
arbeitet der Lkw direkt vor<br />
Ort Bohrschlämme auf und ist dabei<br />
gleich dreifach nachhaltig: Das Prozesswasser<br />
für das HDD-Verfahren wird recycelt,<br />
die Menge des zu entsorgenden<br />
Materials wird reduziert und somit auch<br />
die Transportfahrten zu den Deponien.<br />
Der Mudcleaner-Truck eignet sich für<br />
Bauunternehmen und Kommunen mit<br />
HDD-Projekten mit einem Durchsatz bis<br />
zu 180 m 3 am Tag. Als wendiger 2- bzw.<br />
3-Achser ist er als Gesamtzugkonzept<br />
von Lkw und Bohranlage konzipiert.<br />
Pünktlich zur IFAT präsentiert die Max<br />
Wild GmbH neue Finanzierungsmodelle<br />
für den Mudcleaner-Truck: Leasing und<br />
Mietkauf. Mit Leasingdauern zwischen<br />
12 bis zu 60 Monaten können Bauunternehmen<br />
und Kommunen den Mudcleaner-Truck<br />
risikofrei leasen und ihn so<br />
auch für längere Projekte direkt in der<br />
Praxis testen. Ein weiteres Finanzie-<br />
Redwave<br />
Neue Sortierlösung speziell für Textil<strong>recycling</strong><br />
Redwave, ein führender Anbieter von<br />
Sortiertechnologien, präsentiert auf<br />
der IFAT mit Redwave TEX eine komplett<br />
neue und flexible Sortierlösung, die speziell<br />
für die Textilindustrie entwickelt<br />
wurde. Damit lassen sich Textilien präzise<br />
erkennen und sortieren, womit der<br />
Sortierprozess effizienter und nachhaltiger<br />
gestaltet werden kann. Vom Stringtanga<br />
bis zur Winterjacke sortiert Redwave<br />
TEX die Materialien nach vordefinierten<br />
Parametern und kann dabei zwei<br />
Hauptaufgaben erfüllen: die Sortierung<br />
ganzer Kleidungsstücke für die Wiederverwendung<br />
und die Sortierung zerkleinerter<br />
Textilien für die industrielle Weiterverarbeitung.<br />
Mithilfe der Sensortechnologie erfolgt<br />
dabei eine hochpräzise Identifikation<br />
und Sortierung von Textilien nach vordefinierten<br />
Kriterien. Große Textilmengen<br />
können schnell und effizient verarbeitet<br />
werden. Dabei kann das neue Sortiersystem<br />
individuell an die spezifischen Anforderungen<br />
der Kunden angepasst werden.<br />
Ob Größe, Farbe, Materialzusammensetzung<br />
oder andere Parameter,<br />
Redwave TEX kann entsprechend programmiert<br />
werden. Durch die Automatisierung<br />
des Sortierprozesses werden<br />
manuelle Eingriffe erheblich reduziert.<br />
Das Ergebnis: Einsparungen bei den Arbeitskosten.<br />
Damit können die Kunden<br />
schnell auf sich ändernde Marktanforderungen<br />
reagieren. Die<br />
Sortierkriterien werden<br />
einfach und schnell angepasst.<br />
„Mit Redwave TEX setzen wir neue<br />
Maßstäbe im Textil<strong>recycling</strong>. Wir sind<br />
davon überzeugt, dass unsere Technologie<br />
einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung<br />
und zum Umweltschutz<br />
leistet und gleichzeitig wirtschaftliche<br />
Vorteile für den<br />
Kunden bietet“, so<br />
das Redwave-F&E-<br />
Team.<br />
www.redwave.<br />
com<br />
Halle B5,<br />
Stand 238<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
58 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
ungsmodell ist der Mietkauf. Der Recycling-Lkw wird<br />
nach festen und planbaren Raten gemietet; die Mietdauer<br />
richtet sich nach den individuellen Anforderungen<br />
des Kunden. Nach Ablauf der Mietdauer geht der<br />
Mudcleaner-Truck automatisch in das Anlagevermögen<br />
des Kunden über. Besonders praktisch: Bauunternehmen<br />
und Kommunen können den Lkw so von Anfang<br />
an in ihre Bilanz aufnehmen und abschreiben<br />
– ganz ohne anfänglicher, großer Investition.<br />
Für ihre Inhouse-Innovation Mudcleaner wurde die<br />
Max Wild GmbH bereits dreifach ausgezeichnet. 2<strong>02</strong>2<br />
schaffte sie es unter die „100 Betriebe für Ressourceneffizienz“,<br />
einem Wettbewerb des Landes Baden-<br />
Württemberg. 2<strong>02</strong>3 räumte der Mudcleaner gleich<br />
doppelt ab: VDBUM-Förderpreis in der Kategorie „Innovationen<br />
aus der Praxis“ und Platz 1 beim Umwelttechnikpreis<br />
Baden-Württemberg in der Kategorie<br />
„Emissionsminderung, Aufbereitung und Abtrennung“.<br />
Max Wild hat seinen inhouse entwickelten Mudcleaner-Truck<br />
selbst fleißig im Einsatz: Auf durchschnittlich<br />
über 200 Baustellen im Jahr ist der Recycling-Lkw<br />
dabei. Beim Verlegen von insgesamt 6.700 laufenden<br />
Metern an neuen Wasserleitungen auf einer Baustelle<br />
in Tettnang, Baden-Württemberg, hat der Mudcleaner-<br />
Truck 2.600 m 3 Frischwasser und knapp 35 Tonnen<br />
Bentonit eingespart.<br />
www.maxwild.com/produkte/mudcleaner/<br />
Ihr Experte<br />
für Recycling<br />
Abbruch- und<br />
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Polypgreifer<br />
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eine komplett neue und flexible<br />
Sortierlösung an, die speziell für<br />
die Textilindustrie entwickelt wurde.<br />
Foto: Redwave<br />
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und Druckfehler vorbehalten. Ein Angebot der<br />
HS-Schoch® Gruppe. Es gelten unsere aktuellen<br />
AGBs, online unter www.hs-schoch.de/agb.<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Halle A6,<br />
Stand 108<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
In seinem 35. Geschäftsjahr stellt rona:systems gleich<br />
vier Innovationen vor, mit denen Entsorgungs- und<br />
Recycling-Unternehmen ihre Abläufe besser meistern<br />
können. Foto: rona:systems<br />
rona:systems<br />
Digitalisierung steigert<br />
Effizienz und Wirtschaftlichkeit<br />
Auf der diesjährigen IFAT präsentiert<br />
rona:systems seine Lösung<br />
rona:office 2.0 sowie drei weitere Möglichkeiten,<br />
mit denen Unternehmen ihre<br />
Abläufe noch effektiver, nachhaltiger<br />
und wirtschaftlicher gestalten können.<br />
Die neue Version der ERP-Komplettlösung<br />
rona:office 2.0 für die Entsorgungsund<br />
Recyclingbranche ist das Ergebnis<br />
einer vollständigen Überarbeitung von<br />
rona:office, das bereits bei über 650 Kunden<br />
in Deutschland, Österreich, der<br />
Schweiz und den angrenzenden EU-Ländern<br />
im täglichen Einsatz ist. Auf Grundlage<br />
einer neuen Entwicklungsarchitektur<br />
bietet das neue System dank verbesserter<br />
Performance und ergonomisch<br />
optimierter Oberflächen nicht nur eine<br />
vereinfachte Bedienung, sondern auch<br />
erweiterte Anwendungs- und Anbindungsmöglichkeiten.<br />
Einen erleichterten<br />
Datenaustausch zwischen Unternehmen,<br />
Lieferanten und Kunden erlaubt<br />
das neu entwickelte Portal rona:hub, auf<br />
dem diese webbasiert einfach auf die<br />
jeweiligen Informationen zugreifen können.<br />
Die Portallösung wird zukünftig<br />
nicht nur Daten zwischen rona:office-<br />
Systemen austauschen, sondern auch<br />
systemübergreifend Informationen von<br />
Drittsystem-Anwendern ohne Systembrüche<br />
zur Verfügung stellen. Ebenso<br />
schnell und ohne kostspielige Schnittstellen<br />
funktioniert die neue Anwendung von<br />
web:portal: In der neuen Version können<br />
sich Endkunden den CO 2<br />
-Fußabdruck der<br />
vom Entsorger abgeholten Mengen auswerten<br />
lassen. Damit sind Unternehmen<br />
bedeutend schneller und einfacher in der<br />
Lage, Berichtspflichten zu erfüllen, die im<br />
Zuge der Kohlendioxid-Besteuerung in<br />
Deutschland und der neuen EU-Taxonomie<br />
(CSRD-Richtlinie) von großen bzw.<br />
mittelständischen Unternehmen und<br />
deren Lieferanten in den nächsten Jahren<br />
nach und nach gefordert werden.<br />
Für den aktuellen Überblick über Behälterstandorte,<br />
Kundenadressen etc.<br />
sorgt die neue office:map-Version, von<br />
deren überarbeitetem Design und intuitiven<br />
Bedienkonzept Disponenten wie<br />
Controller gleichermaßen profitieren.<br />
Diese Verbesserungen ermöglichen<br />
einen transparenten Blick auf das aktuelle<br />
Geschehen, wie beispielsweise Fahrzeugposition<br />
und -zustand, Behälterstandorte<br />
und -zustand, Touren, Routenverläufe<br />
etc. sowie eine ablenkungsfreie<br />
Kommunikation mit dem Fahrpersonal.<br />
Dies vereinfacht die flexible Einsatz- und<br />
Routenplanung sowie die Terminierung<br />
anstehender Wartungstermine, um zum<br />
Beispiel Unfallverhütungsvorschriften<br />
(UVV) einzuhalten. Mit dem neuen Dashboard<br />
und integrierten Berichten und<br />
Analysen haben die Nutzer einen aktuellen<br />
Überblick über valide Kennzahlen,<br />
transparente Statistiken und entscheidungsrelevante<br />
Entwicklungen des Fuhrparks.<br />
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die Recyclingindustrie. Ob Glas, Metalle oder<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Hüffermann & Schwarzmüller<br />
Neue Maßstäbe für die Entsorgungslogistik<br />
Die im brandenburgischen Neustadt<br />
(Dosse) ansässige Hüffermann<br />
Transportsysteme GmbH ist spezialisiert<br />
auf Anhänger für Behälterlogistik. Als<br />
hochspezialisierter Systemlieferant kann<br />
Hüffermann rund 600 Fahrgestellvarianten<br />
anbieten. Auf der IFAT präsentiert<br />
das zur Schwarzmüller-Gruppe gehörende<br />
Unternehmen vier Fahrzeuge.<br />
Im Mittelpunkt steht dabei die neue<br />
Generation des bewährten Hüffermann-<br />
Schlitten-Carriers. Die neue Generation<br />
in einfach bereifter Ausführung bringt<br />
ein lang gezogenes und somit niedrigeres<br />
Heck mit sich. Dies hat den<br />
wesentlichen Vorteil, dass<br />
beim Übersetzen Anhänger<br />
und Fahrgestell auf einer<br />
Höhe sind und die Containerrollen<br />
problemlos in den<br />
Schlitten gleiten. Die einfach<br />
bereifte Ausführung ist zudem<br />
treibstoffsparender und ressourcenschonender<br />
im Vergleich zu dem<br />
zwillingsbereiften Pendant. Das gewichtsoptimierte,<br />
hochfeste Fahrgestell<br />
aus Feinkorn-Sonderstahl wurde speziell<br />
konstruiert, um den aufgesetzten Schlitten<br />
fast reibungslos zu verschieben. Eine<br />
weitere Neuheit ist die pneumatische<br />
Schlittensicherung, welche nun zusammen<br />
mit den Verrieglungsklauen<br />
schließt. Die Wegfahrsperre verhindert<br />
das Wegfahren des Anhängers, solange<br />
Die neue Ausführung des 2-Achs-<br />
Schlitten-Carriers für den<br />
Transport von Abrollcontainern.<br />
Foto: Hüffermann<br />
Halle C6,<br />
Stand 229<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
die Verriegelung geöffnet<br />
ist, und erhöht somit<br />
die Sicherheit während<br />
des Transports. Zusätzliche Ausstattungspakete,<br />
wie die hochwertige Elegance<br />
Edition, oder eine autarke Parkbeleuchtung<br />
für abgestellte Anhänger<br />
können jederzeit optional konfiguriert<br />
werden. Bereits seit einiger Zeit im Programm<br />
ist das zusammen mit Hella entwickelte<br />
Park Safety Fix, kurz PS-Fix, das<br />
problemlos bei der LED-Beleuchtungsanlage<br />
von Hella in den Anhänger integriert<br />
werden kann. Die autarke Beleuchtung<br />
erhöht die passive Sicherheit<br />
eines abgestellten Anhängers.<br />
Gezeigt wird darüber hinaus neben<br />
dem Multi-Carrier und dem Hüffermann-<br />
Mini-Carrier auch die Schwarzmüller-<br />
Stahlmulde für den Schrotttransport. Die<br />
neu konzipierte 3-Achs-Stahl-Kastenmulde<br />
ist speziell für die Entsorgungsbranche<br />
entwickelt und hat ein Fassungsvermögen<br />
von 52 m³ bei einer<br />
Länge von zehn Metern.<br />
www.schwarzmueller.com<br />
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den Meister.<br />
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IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Sennebogen<br />
Premieren im Materialumschlag<br />
Recycling ist eine der größten Herausforderungen<br />
unserer Zukunft: Sennebogen<br />
nimmt diese Herausforderung an<br />
und präsentiert auf der IFAT mit acht<br />
unterschiedlichen Maschinen seine effizienten<br />
und nachhaltigen Lösungen für<br />
den Materialumschlag in der Recyclingindustrie.<br />
Neben dem 4-Tonnen-Teleskoplader<br />
340 G werden der Umschlagbagger<br />
8<strong>24</strong> G der neuen G-Serie, der<br />
825 Electro Battery sowie der brandneue<br />
826 G, der auf der IFAT seine Weltpremiere<br />
feiert, ausgestellt. Auf der Zusatzausstellungsfläche<br />
im Innenhof zwischen<br />
Halle C5 und C6 wird außerdem der 825<br />
Demolition für das Baustoff-Recycling<br />
präsentiert, der durch sein ablegbares<br />
Gegengewicht einen einfachen und kostengünstigen<br />
Transport ermöglicht.<br />
Messepremiere feiert auch der kürzlich<br />
in den Markt eingeführte 8<strong>24</strong> G. Die vollständige<br />
Neuentwicklung ist nicht nur<br />
optisch ein echtes Highlight. Der Recyclingbagger<br />
ist mit einer Reichweite von<br />
12 Metern und einem Einsatzgewicht<br />
von 26,3 Tonnen ein echtes Multitalent<br />
auf dem Recycling- und Schrottplatz.<br />
Neben ihren Leistungsdaten überzeugt<br />
die Maschine auch durch die um 2,8<br />
Meter hochfahrbare Komfortkabine<br />
MaxCab – die für einen angenehmen<br />
Arbeitsplatz mit bester Rundumsicht im<br />
Recyclingbetrieb sorgt. Darüber hinaus<br />
wird ein weiteres Modell der neuen Maschinengeneration<br />
vorgestellt, der<br />
340 G-Serie.<br />
Der Teleskoplader<br />
der Multiline<br />
mit einer<br />
Traglast bis 4 Tonnen<br />
und einer<br />
Reichhöhe von<br />
7,70 Metern vereint<br />
die Vorteile<br />
aus der Telehandler-<br />
und Radladertechnik in einer<br />
Maschine und glänzt insbesondere<br />
durch sein Alleinstellungsmerkmal, die<br />
Multicab-Kabine. Diese lässt sich stufenlos<br />
auf eine Augenhöhe von 4,10 Metern<br />
hochfahren und besticht durch die großen<br />
Glasflächen inklusive 360-Grad-<br />
Rundumblick. Dadurch kann maximale<br />
Sicherheit beim Verladen von Material<br />
als auch beim Manövrieren gewährleistet<br />
werden.<br />
Der 825 Electro Battery<br />
mit Powerhand und Vario-Tool<br />
ergänzt die Recycling-Familie<br />
auf dem<br />
Messestand. Der mit dieser<br />
Ausrüstung erstmals<br />
auf einer Messe ausgestellte<br />
akkugestützte<br />
Elektro-Umschlagbagger<br />
ist mit dem vollhydraulischen<br />
und multifunktio-<br />
Halle C5,<br />
Stand 451/550<br />
VDMA-Praxistage &<br />
Crushing Zone,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der 825 E Electro Battery mit<br />
Powerhand und Vario-Tool<br />
ergänzt die<br />
Sennebogen-<br />
Recycling-Familie<br />
auf dem<br />
Messestand.<br />
Foto: Sennebogen<br />
nellen Schnellwechselsystem ein Meister<br />
in Sachen Flexibilität. Mit derselben Maschine<br />
können verschiedene Anbaugeräte<br />
wie Schrottschere und Mehrschalengreifer<br />
flexibel genutzt und in kurzer<br />
Zeit denkbar einfach durch den Fahrer<br />
aus der Kabine gewechselt werden. Der<br />
moderne 825 E mit einer Reichweite von<br />
14 Metern und einem Einsatzgewicht<br />
von 30,4 Tonnen arbeitet dank des Dual<br />
Power Managements sowohl<br />
im Akkubetrieb als auch<br />
mit kabelgeführter Stromzufuhr<br />
uneingeschränkt und ist<br />
somit höchst praxistauglich<br />
für die Recyclingbranche, mit<br />
der ausgestellten Powerhand<br />
insbesondere für das<br />
Auto<strong>recycling</strong>.<br />
www.sennebogen.com<br />
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Halle 5, Stand A515<br />
62 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Spaleck<br />
Neue Maschinen und Verfahrenslösungen für die Circular Economy<br />
Der entscheidende Faktor bei der Sortierung<br />
ist die kontinuierliche Materialzuführung.<br />
Der Spaleck-ActiveFEED-<br />
Aufgabebunker stellt durch seine selbststeuernde<br />
Technologie sicher, dass Sortiergeräte<br />
permanent mit der gewünschten<br />
Zufuhrmenge und gleichmäßig mit<br />
Material versorgt werden. Dies ermöglicht<br />
bei der eingesetzten Sortiertechnik<br />
sehr hohe Reinheitsgrade. Auf der IFAT<br />
wird der ActiveFEED in den neuen Baugrößen<br />
von 25 m³ und mehr präsentiert.<br />
Auch die Anforderungen an die Siebqualität<br />
sind in den letzten Jahren erheblich<br />
gestiegen. Mit seiner Philosophie<br />
„Best Screening. Best Sorting“ stellt Spaleck<br />
optimierte Siebprozesse vor, die gemeinsam<br />
mit und für führende Recyclingunternehmen<br />
entwickelt wurden. Fokus<br />
dieser Siebprozesse ist die Bereitstellung<br />
der bestmöglichen Siebqualität für den<br />
nachfolgenden Aufbereitungsprozess.<br />
Diese Konzepte gibt es unter anderem für<br />
die Recyclingprozesse von Metallen,<br />
Kunststoffen, Hausmüll, Baumischabfällen,<br />
Industrieabfällen, Schlacken und vielen<br />
anderen mehr. Neben der Siebqualität<br />
sind die Flexibilität und Anpassbarkeit<br />
von Siebmaschinen entscheidend für<br />
eine effektive Aufbereitung verschiedener<br />
Materialien. Mit dem weiterentwickelten<br />
ModularDESIGN+-Konzept<br />
können Kunden das Maschinensetting<br />
ihrer Spaleck-Siebmaschine individuell<br />
an ihr Material sowie an ihre ganz persönlichen<br />
Recyclingziele anpassen.<br />
Die Einführung der 3-dimensionalen<br />
Siebung für Spannwellensiebmaschinen<br />
soll die Effizienz der Siebung weiter verbessern.<br />
Diese Technologie ermöglicht<br />
sehr saubere Siebschnitte und verhindert<br />
das Eindringen von Langteilen im<br />
Feingut. Dazu werden spezielle Siebmatten<br />
vorgestellt, die die innovative<br />
Spaleck-3-D-Siebtechnologie nun auch<br />
für Spannwellensiebe ermöglichen.<br />
www.spaleck.de<br />
Halle B6, Stand<br />
439/538<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der ActiveFEED-Aufgabebunker<br />
ermöglicht sehr gute Performance-<br />
Ergebnisse der eingesetzten Sortiertechnik<br />
mit sehr hohen Reinheiten.<br />
Foto: Spaleck GmbH & Co. KG
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Der optimale Einsatz von<br />
Verschleißteilen in der<br />
Shreddertechnologie ist eines der<br />
Hauptanliegen der Stahlwerke<br />
Bochum. Foto: Stahlwerke Bochum GmbH<br />
Halle B4,<br />
Stand 429<br />
Stahlwerke Bochum<br />
Innovative und<br />
hochwertige Verschleißteile<br />
Die zuverlässige Belieferung ihrer weltweiten Kunden mit innovativen<br />
Verschleißeilen aus nachhaltiger Produktion ist der Anspruch<br />
der Stahlwerke Bochum GmbH (SWB), der auch im Vordergrund<br />
des diesjährigen IFAT-Auftritts steht.<br />
SWB setzt auf eine nachhaltig CO 2<br />
-reduzierte Produktion, verfügt<br />
über ein nach DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziertes Energiemanagementsystem<br />
und bietet ihren Kunden seit jeher die Möglichkeit zur<br />
Rückgabe der verschlissenen Schlagwerkzeuge und Auskleidungen<br />
gegen entsprechende Vergütung. SWB ist mit den von ihr aus Stahlschrott<br />
hergestellten Erzeugnissen maßgeblich am Stahl<strong>recycling</strong>prozess<br />
ihrer Kunden beteiligt. Gemeinsam mit ihren Kunden betreibt<br />
SWB damit einen nachhaltigen Umweltschutz und schont<br />
Ressourcen, denn mit dem Einsatz von 1 Tonne Stahlschrott werden<br />
gegenüber dem Einsatz von Primärrohstoffen mindestens 1,67 Tonnen<br />
CO 2<br />
vermieden.<br />
SWB forscht permanent an neuen Lösungen gegen den Verschleiß<br />
und bietet den Kunden innovative Verschleißteile, die optimal auf<br />
ihre jeweiligen Anwendungsbereiche hin abgestimmt sind. Eine lückenlose<br />
Überwachung des gesamten Fertigungsprozesses und umfangreiche<br />
Qualitätskontrollen garantieren die gleichbleibend hohe<br />
Qualität der SWB-Produkte. Zu den neuesten Entwicklungen zählen<br />
Shredderhämmer mit strukturierter Innenumfangsfläche des Lagerauges,<br />
Shredderhämmer mit erweitertem Lagerauge und eine einseitig<br />
verstärkte Schutzkappe. Die Vorteile dieser international patentierten<br />
Schlagwerkzeuge werden auf dem IFAT-Stand erläutert,<br />
ebenso gibt es Informationen über das volle SWB-Programm an<br />
Verschleißteilen und Komponenten für den gesamten Shredderprozess.<br />
SWB berät ihre Kunden vor Ort in mehr als 50 Ländern weltweit<br />
und sichert ihnen eine zuverlässige Belieferung mit speziell für die<br />
jeweiligen Einsatzbedingungen gefertigten Verschleißteilen zu.<br />
www.stahlwerke-bochum.com<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
tegosgroup<br />
Noch effizienter mit<br />
Künstlicher Intelligenz<br />
D<br />
ie Verwendung von „Künstlicher Intelligenz“<br />
(KI) wird oft zu breit interpretiert.<br />
Im Kern umfassen KI-Systeme Technologien<br />
wie Bild- und Spracherkennung sowie Vorhersagemodelle,<br />
oft basierend auf neuronalen<br />
Netzen, die durch Training lernen. Ein<br />
herausragendes Beispiel ist ChatGPT, ein<br />
Large Language Model (LLM), das darauf<br />
trainiert ist, menschliche Sprache zu verstehen<br />
und zu generieren. ChatGPT-4 wurde<br />
mit etwa 300 Milliarden Wörtern trainiert,<br />
die Trainingskosten werden auf über 100<br />
Millionen USD geschätzt. KI findet vielfältige<br />
Anwendung in der Kreislaufwirtschaft, von<br />
der Schrifterkennung über Kennzeichenerkennung<br />
bis hin zur Materialsortierung und<br />
vorausschauenden Wartung. Diese Technologien<br />
optimieren Prozesse, erhöhen die<br />
Effizienz und reduzieren Ausfälle.<br />
LLMs wie ChatGPT bieten großes Potenzial<br />
zur Optimierung der Wissensarbeit,<br />
indem sie komplexe Informationen verarbeiten<br />
und verständlich aufbereiten. Die<br />
tegosgroup entwickelt mit dieser Vision Lösungen,<br />
um Organisationen weltweit zu unterstützen.<br />
Ein Beispiel ist ‚AIFlow‘, ein Pro-<br />
64 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Ein Anwendungsfall zeigt, wie AIFlow eine<br />
Containeranfrage per E-Mail bearbeitet, die relevanten<br />
Informationen identifiziert und automatisch eine<br />
Auftragsbestätigung generiert.<br />
Grafiken: tegos GmbH<br />
Halle A6, Stand 311<br />
dukt, das die Bearbeitung<br />
von E-Mail-<br />
Anfragen in der<br />
Kreislaufwirtschaft<br />
optimiert, indem es<br />
relevante Informationen<br />
extrahiert und<br />
an ERP-Systeme<br />
übermittelt. Dies spart Zeit und verbessert<br />
die Effizienz der administrativen Prozesse.<br />
Trotz des Potenzials der KI wird der<br />
Mensch in vielen Prozessen weiterhin eine<br />
zentrale Rolle spielen. Dennoch bietet KI,<br />
insbesondere in gut definierten Anwendungsfällen,<br />
erhebliches Optimierungspotenzial.<br />
Die Integration von KI in die Kreislaufwirtschaft<br />
ist entscheidend für die Steigerung<br />
der Prozesseffizienz und ermöglicht<br />
es Fachkräften, sich auf strategisch wichtige<br />
Aufgaben zu konzentrieren.<br />
www.tegos-group.com<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 65
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Stoevelaar & H2Protech<br />
Vario-Sternsieb mit automatischer Überkornrückführung<br />
Auf der IFAT präsentiert die H2PRO<br />
GmbH & Co. KG ein neues 3-Fraktionen-Sternsieb<br />
in Looping-Version mit<br />
einer stufenlosen Siebschnittverstellung<br />
im so wichtigen Mittelkorn. Das MSS-9K-<br />
3-Fraktionen-Vario-Sieb wird dieselelektrisch<br />
angetrieben. Ein Diesel-Aggregat<br />
mit einer Motorleistung von ca. 100 PS<br />
und einer elektrischen Leistung von ca.<br />
80 kVA sorgt für den Antrieb der Elektromotoren.<br />
Der Doosan-Dieselmotor mit<br />
Wendelüfter verbraucht etwa 7 bis 8 l/h.<br />
Bei der Konstruktion der Siebmaschine<br />
wurde vor allem auf robuste Auslegung,<br />
Zugänglichkeit sowie übersichtliche und<br />
einfache Bedienung geachtet. Das Kreislauf-Sieb<br />
ist zu einem Zerkleinerer hin<br />
mit einer Vorrang-Abschaltung ausgelegt,<br />
um ein Verstopfen des Siebes zu<br />
verhindern.<br />
Maße, Leistung und Siebfläche der<br />
H2Protech MSS-9K 3F wurden zusammen<br />
mit der Überkorn-Rückführung auf<br />
den Wolf-Zerkleinerer 9500 DT aus dem<br />
Hause Stoevelaar ausgelegt. Das<br />
MSS-9K-3F-Vario-Sternsieb kann als<br />
Solo-Maschine für das Absieben von zerkleinertem<br />
Altholz oder Biomasse mit<br />
Durchsatzleistungen von bis 60 bis 80 t/h<br />
eingesetzt werden, so die Angaben des<br />
Herstellers. Möglich ist auch die Kombination<br />
mit dem Wolf-Zerkleinerer im<br />
Sinne eines Kreislaufsiebes, wobei das<br />
Überkorn wieder direkt auf die Zerkleinerungswellen<br />
zurückgeführt wird. Vom<br />
Austragsband des Vorzerkleinerers wird<br />
der vorgebrochene Material in den<br />
großvolumigen Aufgabebunker gefördert.<br />
Die Dosierwalze verteilt das Siebmaterial<br />
gleichmäßig auf das obere<br />
Vario-Siebdeck. Hier wird das Überkorn<br />
abgesiebt, auf das Rückführband gegeben<br />
und in den Vorzerkleinerer zurückgeführt.<br />
Das Mittel- und Feinkorn fällt<br />
durch das obere Siebdeck auf das untere<br />
Feinkornsieb. Die Besonderheit besteht<br />
darin, dass der Siebschnitt des<br />
Mittelkorns stufenlos eingestellt werden<br />
kann – zum Beispiel von 50 bis auf 100<br />
mm oder bei grober Bestückung von 80<br />
bis 160 mm. Das untere Feinsiebdeck<br />
trennt das Feinkorn 0 bis10 mm aus dem<br />
Mittelkorn und trägt dies über das separate<br />
Feinkornband aus. Durch die ausgeklügelte<br />
Umschalttechnik kann das abgesiebte<br />
Feinkorn wieder in das Mittelkorn<br />
zurückgeführt werden. Dadurch<br />
ergibt sich die Möglichkeit, das Feinkorn<br />
besser in der thermischen Verwertung zu<br />
vermarkten. Große Siebflächen von ca.<br />
10 m² im Oberdeck und ca. 9 m² im Unterdeck<br />
sorgen für eine maximale Durchsatzleistung<br />
bei hoher Siebqualität. Das<br />
H2Pro MSS 9K-3F ist auf einem Kettenlaufwerk<br />
verbaut, hat Transportmaße<br />
von ca. 12.000 x 3.000 x 3.500 mm und<br />
ein Gesamtgewicht von ca. 35 Tonnen.<br />
Das MSS-9K-3-Fraktionen-Vario-Sieb<br />
wird exklusiv über Stoevelaar Machinery<br />
und H2Protech angeboten. Auf der IFAT<br />
wird Stoevelaar Machinery das Sieb in<br />
Kombination mit dem Wolf-Shredder<br />
9500 DT präsentieren.<br />
www.stoevelaar-machinery.nl<br />
www.h2protech.de<br />
Stoevelaar & Wolf<br />
Neuer Zwei-Wellen-Shredder Wolf 9500 DT<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 809/16<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Aus der Erfahrung von Stoevelaar<br />
& Wolf ist der neue Shredder<br />
9500 DT entstanden.<br />
Foto: Stoevelaar & Wolf<br />
Stoevelaar Machinery kann auf mehr<br />
als 20 Jahre Erfahrung in der Recyclingbranche<br />
zurückblicken, insbesondere<br />
was Zwei-Wellen-Zerkleinerer anbelangt.<br />
Im Laufe der Jahre modifizierte<br />
das Unternehmen viele Shredder mit<br />
Blick auf spezielle Anforderungen der<br />
Kunden sowie dazu passende Sonderlösungen.<br />
Auf dieser Basis hat Stoevelaar<br />
gemeinsam mit Wolf-Shredders einen<br />
neuen Zwei-Wellen-Zerkleinerer unter<br />
dem Namen Wolf 9500 DT entwickelt.<br />
Der neue Wolf 9500 DT ist auf einem<br />
Kettenlaufwerk aufgebaut. Angetrieben<br />
wird der Shredder über einen leistungsstarken<br />
CAT-Motor C18 mit ca. 765 HP<br />
nach Abgasnorm Euro 5. Der Shredder<br />
eignet sich für ganz spezielle Einsätze<br />
wie zum Beispiel zum Zerkleinern von<br />
Metallen, Schrott oder Rotorblättern von<br />
Windrädern. Der großzügige Motorraum<br />
ist beleuchtet, was eine einfache<br />
und schnelle Wartung ermöglicht. Das<br />
Rotorgehäuse ist besonders robust aus-<br />
66 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
NEUERÖFFNUNG<br />
BÜRO MODULAR NORD<br />
GRONAU (NRW)<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 809/16<br />
WIRTSCHAFTLICHKEIT UND<br />
ERFAHRUNG DURCH EIGENE<br />
PLANUNG, PRODUKTION,<br />
PROJEKTABWICKLUNG<br />
UND MONTAGE<br />
Eine Neuheit auf der<br />
IFAT: Das MSS-9K-<br />
3-Fraktionen-Vario-Sieb<br />
von H2Protech.<br />
Foto: Stoevelaar<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
gelegt, um schwere Materialien bearbeiten<br />
zu können. Dies wird über<br />
Spezialrotoren mit gebogenen Messern<br />
sowie ein verstärktes Antriebsgehäuse<br />
sichergestellt. Das Austragsband<br />
verfügt über einen langlebigen<br />
Stahldraht und eine Schnellwechselkupplung,<br />
damit es leicht und<br />
schnell demontiert werden kann. Ein<br />
über Funk ables- und programmierbares<br />
CAN-Bus-System rundet die<br />
Maschine ab.<br />
Der Shredder ist in verschiedenen<br />
Ausführungen lieferbar. Neben dem<br />
9500 DT als größter und leistungsstärkster<br />
Wolf-Shredder gibt es den<br />
etwas kleineren 7500 DT. Mit beiden<br />
Maschinen können Holz, Industrieabfälle,<br />
Bau- und Abbruchabfälle oder<br />
andere Materialien zerkleinert werden.<br />
Beide Maschinen sind leicht zu<br />
transportieren, haben einen kippbaren<br />
Einfüllbunker und lassen sich einfach<br />
bedienen. Der 9500 DT hat ein<br />
Gesamtgewicht von etwa 47 Tonnen,<br />
die Transportmaße sind 11.400 x<br />
3.060 x 3.300 mm (L x B x H).<br />
Der Wolf 7500 DT wiegt etwa 21<br />
Tonnen und die Transportmaße sind<br />
8.322 x 2.500 x 2.885 mm.<br />
Ein zentraler Service-Stützpunkt<br />
kümmert sich bei Stoevelaar Machinery<br />
um schnelle Ersatzteillieferung<br />
sowie um die Beratung der Kunden.<br />
Bei der Maschinen-Auslieferung ist<br />
ein spezialisierter Techniker mit<br />
dabei, der die Maschine in Betrieb<br />
nimmt und die notwendige Maschinen-Einführung<br />
erläutert.<br />
www.stoevelaar-machinery.nl<br />
www.wolfshredders.com<br />
Giebelhallen (15m - 80m)<br />
Sonderbauten (z.B. Verschiebbare Dachkonstruktion)<br />
WIR SIND AUSSTELLER<br />
MÜNCHEN<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 67
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
THM <strong>recycling</strong> solutions<br />
Neuer PG-Power-Granulator<br />
Mit dem PG-Power- Granulator bringt THM <strong>recycling</strong> solutions<br />
eine neue Generation moderner, sehr leistungsstarker<br />
Granulatoren auf den Markt, die dem neuesten Stand<br />
der Technik entspricht. Der PG-Power-Granulator löst die<br />
ZM-Maschinenserie von THM <strong>recycling</strong> solutions ab, die sich<br />
weltweit in der Zerkleinerung von Metall und anderen Materialien<br />
wie Kabelschrott, Kunststoffabfall etc. bewährt hat und<br />
bewährt. Der neue Granulator weist durchdachte Ausstattungsmerkmale<br />
auf, die für eine einfachere Wartung und<br />
Handhabung sowie höhere Durchsatzleistungen sorgen.<br />
Ein wesentliches neues Merkmal des PG-Power-Granulators<br />
ist die Ausstattung mit vier Siebsegmenten anstelle eines<br />
einzigen, schweren Standardsiebs, mit dem noch die ZM-<br />
Serie ausgestattet ist. Die Siebsegmente sind leichter und<br />
einfacher zu wechseln als ein durchgehender Siebkorb. Auch<br />
muss bei Beschädigungen am Sieb nur das beschädigte Siebsegment<br />
ausgewechselt werden und kein kompletter Siebkorb.<br />
Optimierte Wartungskosten sind die Folge. Der hydraulisch<br />
abschwenkbare Siebkorb ist ein weiteres neues Feature<br />
der Maschine. Beim ZM-Granulator musste bislang bei einem<br />
Wechsel des schweren Siebs die Abfördereinrichtung für den<br />
An- und Abbau ausgebaut und ein Transportwagen unter die<br />
Maschine geschoben werden. Für diese Aufgabe wurden mindestens<br />
zwei Personen benötigt. Mit dem hydraulisch abschwenkbaren<br />
Siebkorb und den leicht handhabbaren Siebsegmenten<br />
entfällt nun dieser Aufwand. Das beschleunigt<br />
und vereinfacht die Wartung und senkt die Wartungskosten.<br />
THM <strong>recycling</strong> solutions hat den PG-Power-Granulator auch<br />
mit einer größeren Einlauföffnung ausgestattet. Dadurch<br />
passt mehr Material in die Maschine, was wiederum die<br />
Durchsatzleistung steigert. Außerdem verfügt der neue Granulator<br />
über schlankere Abmessungen als die ZM-Maschinenserie.<br />
Er benötigt dadurch weniger Platz und lässt sich so<br />
besser in Gesamtanlagen einbinden.<br />
Die neue PG-Maschinenserie kann seit Januar 2<strong>02</strong>4 bei<br />
THM <strong>recycling</strong> solutions bestellt werden.<br />
www.thm-<strong>recycling</strong>maschinen.de<br />
Mit dem PG-Power-Granulator bringt<br />
THM <strong>recycling</strong> solutions eine neue<br />
Generation moderner,<br />
sehr leistungsstarker<br />
Granulatoren auf<br />
den Markt.<br />
Foto: THM <strong>recycling</strong><br />
solutions GmbH<br />
Halle B6,<br />
Stand 421<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Tsurumi<br />
Abwasserpumpen für<br />
harte Feststoffe<br />
Bei Schmutzwasserpumpen bereits Weltmarktführer,<br />
bauen die Düsseldorfer ihre Stellung im Abwasserbereich<br />
zügig aus. Schon jetzt zählt das Angebot auch dort<br />
zu den größten der Branche. Als Neuheit zeigt man Rührwerke<br />
der MMR-Serie zum Mischen, Rühren, Auflösen und<br />
Belüften. Mit Motoren bis 7,5 kW und Dreiblattpropellern<br />
bis 650 mm Durchmesser bewältigen sie Wasserdichten<br />
bis 1.100 kg/m 3 . Kombinierbar sind Tsurumis TRN-Tauchbelüfter,<br />
ebenfalls ein Messethema: ein effizienter Ansatz,<br />
der vielen Alternativen zum Aerifizieren überlegen sein soll.<br />
Mit der neuen CZ-Serie will Tsurumi den Maßstab bei<br />
Abwasserpumpen bis 15 kW neu definieren. Sie wurde speziell<br />
für Wasser mit schwierigen und harten Feststoffen<br />
entwickelt. Der Hersteller realisierte dafür eine einzigartige<br />
Shredder-Konstruktion mit herzförmiger Ansaugplatte und<br />
scharfem Scherenmechanismus, der ein Verstopfen der<br />
Pumpe verhindern und anderen Schneidwerken überlegen<br />
sein soll. Die vorab gezeigte Leistung ist tatsächlich beeindruckend:<br />
Die CZ zerkleinert mühelos Handtücher, Hosen<br />
und Festkörper – und übertrifft sogar die Reißleistung jener<br />
Haifischzähne, auf die Tsurumi bei der C-Serie setzt.<br />
Diese und weitere Aggregate sogar von Fremdherstellern<br />
verknüpft Tsurumi-Connect: eine neue „smarte“ Elektronik,<br />
die das Funktionieren des angeschlossenen Geräts<br />
überwacht. Individuelle Programme übernehmen die<br />
Steuerung und geben Nachricht, wenn Leistungsdaten<br />
erreicht sind, das Gerät bewegt wird oder Fehlfunktionen<br />
auftreten. Mit seiner kompakten Abwasserhebeanlage<br />
Tsurubox demonstriert Tsurumi den Einsatz live am Stand.<br />
Dort laufen auch<br />
Pumpen wie der<br />
Flachsauger LSC in<br />
neuester Version,<br />
der Wasser bis auf<br />
einen Millimeter<br />
Restpegel aufnimmt,<br />
im nassen<br />
Demobetrieb.<br />
www.tsurumi.eu<br />
Tsurumis neue CZ-<br />
Abwasserpumpen<br />
verfügen über<br />
einen raffinierten<br />
Mechanismus<br />
zum Zerkleinern<br />
von Feststoffen,<br />
dessen Einlass ein<br />
Herz formt.<br />
Foto: Tsurumi<br />
Halle B1,<br />
Stand 444<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
68 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Untha<br />
Produktneuheiten und<br />
exklusive Live-Demos<br />
Untha präsentiert auf der IFAT eine<br />
breite Palette an technischen Weiterentwicklungen<br />
und gibt exklusive Einblicke<br />
in die Welt der industriellen Zerkleinerung.<br />
„Unsere Zerkleinerer und ihre<br />
Technik, die Vielfalt ihrer Anwendungen<br />
und ihre Leistungsfähigkeit sind ein Erlebnis<br />
für sich. Auf der IFAT wollen wir all<br />
diese Besonderheiten für unsere Besucherinnen<br />
und Besucher erlebbar machen.<br />
Auf dem VDMA-Freigelände und<br />
bei den Live-Vorführungen auf dem Betriebsgelände<br />
unseres Kunden Schenker<br />
Industrie- und Städtereinigungs GmbH<br />
können sie sich von der Leistungsfähigkeit<br />
der Zerkleinerer überzeugen. Unsere<br />
Expertinnen und Experten freuen sich<br />
schon jetzt auf den persönlichen Austausch<br />
mit den Interessenten“, so Peter<br />
Streinik, Head of Global Sales and Business<br />
Development bei Untha shredding<br />
technology.<br />
Auf seinem Stand präsentiert das österreichische<br />
Unternehmen eine neue<br />
Generation der international bewährten<br />
4-Wellen-Zerkleinerer − die Untha RS-<br />
Klasse. Diese Zerkleinerer tragen seit<br />
mehr als 50 Jahren dazu bei, Abfallstoffe<br />
ökonomisch und ökologisch zu verwerten.<br />
Um den Pionierstatus in der<br />
4-Wellen-Zerkleinerungstechnik zu erhalten,<br />
hat das Entwicklungsteam die RS<br />
maßgeblich weiterentwickelt<br />
und sorgt damit für<br />
noch längere Betriebszeiten,<br />
mehr Bedienerfreundlichkeit,<br />
einfachere Wartung<br />
und höhere Robustheit.<br />
Ausgestellt werden<br />
außerdem die leistungsstarken<br />
Zerkleinerer XR<br />
und ZR. Eine weitere Besonderheit<br />
auf dem Messestand ist das<br />
digitale Kundenportal MyUNTHA, das<br />
auch GENIUS − das Untha-Assistenzsystem<br />
− beinhaltet. Die neueste Version<br />
dieses digitalen Tools bietet Kunden und<br />
Kundinnen auf der ganzen Welt noch<br />
mehr Vorteile in Bezug auf pro<strong>aktiv</strong>e<br />
Wartung, Maschinenoptimierung und<br />
einfache Nachsorge.<br />
Das Untha-Team erwartet Besucher und<br />
Besucherinnen mit einer Vielzahl<br />
von Innovationen und<br />
spannenden Einblicken.<br />
Foto Untha shredding<br />
technology GmbH<br />
Halle B6,<br />
Stand 127/226<br />
VDMA-Praxistage,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908/1<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Eine leistungsstarke<br />
XR3000RC mobil-e wird auf<br />
dem VDMA-Außengelände<br />
täglich im Einsatz sein und<br />
Altholz für Biomasse zerkleinern.<br />
Interessierte haben<br />
außerdem die Möglichkeit,<br />
einen Kunden und dessen<br />
Betrieb kennenzulernen und<br />
die Zerkleinerer in Aktion zu<br />
erleben: Bei der Schenker Industrie- und<br />
Städtereinigungs GmbH werden diverse<br />
Zerkleinerer im Einsatz sein und unterschiedliche<br />
Materialien zerkleinern.<br />
www.untha.com/de/ifat<br />
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35. Kasseler Abfall- und Ressourcenforum IFAT Munich Die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
UTV AG<br />
Mobile Kompostieranlagen<br />
erst testen,<br />
dann kaufen<br />
Ein leises Brummen stellt sich ein, während<br />
sich die Ingenieure um eine soeben<br />
in Betrieb genommene mobile<br />
Einheit der UTV AG versammeln. Die<br />
Testphase beginnt.<br />
Die UTV AG, der marktführende Anbieter<br />
von Kompostierungslösungen mit<br />
semipermeabler Membran, stellt eine<br />
einzigartige Option vor: die<br />
langjährig bewährte mobile<br />
Einheit. Diese ermöglicht es<br />
Kunden, ihre Bedürfnisse<br />
sorgfältig zu prüfen und sich<br />
dann für die passende Lösung<br />
zu entscheiden. „Wir<br />
bieten unseren Kunden eine<br />
Möglichkeit, Kompostieranlagen<br />
flexibel zu testen“, erklärt Thomas<br />
Schlien, Vorstand der UTV AG. „Unsere<br />
langjährige Erfahrung und Expertise auf<br />
diesem Gebiet ermöglichen es uns, unseren<br />
Kunden eine maßgeschneiderte<br />
Lösung anzubieten, die ihren Anforderungen<br />
entspricht.“<br />
Die Praxis: Die mobilen Einheiten ermöglichen<br />
nicht nur einen kurzfristigen<br />
Testbetrieb, sondern auch einen langfristigen<br />
Einsatz. Bereits in Ländern wie Spanien<br />
und Österreich wurde erfolgreich<br />
mit mehreren mobilen Einheiten gearbeitet,<br />
um eine kontinuierliche Kompostierung<br />
zu gewährleisten. Kunden haben<br />
sogar die Möglichkeit, sich später für eine<br />
feste Installation zu entscheiden, bei der<br />
Halle B5,<br />
Stand 333/432<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Das Team der UTV AG und die bewährte mobile Einheit<br />
(von links): Projektleiter Uwe Schlick; Franz Vogel, Aufsichtsratsvorsitzender;<br />
Johannes Schlien, Projektmanager; Andrea<br />
Schlien, Aufsichtsratsvorsitzende und Thomas Schlien,<br />
Vorsitzender des Vorstands der UTV AG. Foto: UTV AG<br />
das Zubehör problemlos von der mobilen<br />
Einheit abgebaut und an der Wand montiert<br />
werden kann. Das bietet maximale<br />
Flexibilität und Skalierbarkeit. Dabei sind<br />
die mobilen Einheiten echte Kraftpakete<br />
mit Kapazitäten von 60 bis zu 800 m 3 Material<br />
pro Einheit und einer Mietenlänge<br />
von bis zu 50 Metern. Ausgestattet mit<br />
hochwertigen Komponenten wie einer<br />
Alu-Box mit Lüfter, Steuerung und Messsensorik<br />
sowie einem Laptop mit Steuersoftware,<br />
dem GORE® Cover und Belüftungsrohren,<br />
bieten sie alles, was Kunden<br />
für ihre Kompostierung brauchen. Die<br />
Steuerung kann sogar per WLAN erreicht<br />
werden, was den Bedienkomfort auf ein<br />
neues Level hebt.<br />
Aber das ist noch nicht alles. Uwe<br />
Schlick, Projektleiter der UTV AG, betont:<br />
„Wir unterstützen unsere Kunden <strong>aktiv</strong><br />
beim Aufbau und der Inbetriebnahme<br />
der Einheiten. Sogar per Fernwartung<br />
stehen wir unseren Kunden zur Seite, um<br />
einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.“<br />
Der minimale Stromverbrauch<br />
(ein- oder dreiphasig), der Dauerbetrieb<br />
und die Flexibilität bei geringen Jahrestonnagen<br />
machen die mobilen Einheiten<br />
der UTV AG zu einer sehr guten Wahl für<br />
nachhaltige Kompostierungslösungen.<br />
www.utvag.de<br />
ERLEBEN SIE DEN GROBEN<br />
GANZ SANFT.<br />
Wir sehen uns auf der<br />
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ZWEIWELLEN-REISSER<br />
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Optimales<br />
Materialhandling spielt<br />
in der Aufbereitung von<br />
Abfällen eine wichtige<br />
Rolle. So sorgt das<br />
neue Bunkersystem von<br />
Vecoplan für einen<br />
gleichmäßigen<br />
Materialfluss.<br />
Foto: Vecoplan<br />
Halle B5,<br />
Stand 229/328<br />
Vecoplan<br />
Aufbereitung verschiedener<br />
Materialströme<br />
Auf der IFAT präsentiert Vecoplan<br />
unter dem Messemotto<br />
„Phänomenale Technik“ Aufbereitungstechnologien,<br />
die die Besucher<br />
nachhaltig beeindrucken sollen. Der<br />
Recycling-Spezialist hebt dazu besonders<br />
drei Themen hervor. Mit<br />
seinem ersten Schwerpunkt präsentiert<br />
Vecoplan Lösungen, mit denen<br />
Anwender Abfall zu Ersatzbrennstoffen<br />
aufbereiten können. Den<br />
erfolgreichen Ersatzbrennstoff-Zerkleinerer<br />
VEZ 3200 wird Vecoplan<br />
wieder zeigen. Dazu kommen auch<br />
einige neue und äußerst hilfreiche<br />
Entwicklungen, mit denen sich die<br />
Handhabung der Materialien bei<br />
diesen Prozessen optimieren lässt.<br />
Um was es sich dabei genau handelt,<br />
erfahren die Messebesucher<br />
live auf der IFAT.<br />
Das zweite große Thema behandelt<br />
die Aufbereitung von Kunststoffen.<br />
Dafür komplettiert Vecoplan<br />
den Prozess und bietet neben dem<br />
Zerkleinern und Separieren nun<br />
auch das Reinigen an. Dazu gibt es<br />
einige spannende Neuigkeiten. Anwender<br />
profitieren von einem<br />
waschechten Recycling. Auf dem<br />
Stand zeigt der Maschinenbauer<br />
zudem seinen effizienten Schredder<br />
VIZ, der besonders flexibel bei der<br />
Schneidgeometrie ist: Über die<br />
Rotor- und Messerbestückung sowie<br />
die entsprechende Siebwahl kann<br />
er detailliert an die In- und Output-<br />
Anforderungen angepasst werden.<br />
Die Anlage überzeugt zudem mit<br />
niedrigen Betriebskosten und<br />
hohem Durchsatz. Damit ist der<br />
Vecoplan-High-Performance-Zerkleinerer<br />
eine starke Lösung für alle<br />
Input-Materialien. Die Maschine ist<br />
mit dem anlauf- und drehmomentstarken<br />
HiTorc ausgestattet. Diese<br />
Antriebsvariante ist sehr energieeffizient,<br />
da das Drehmoment rein<br />
magnetisch erzeugt wird. Es wird<br />
zudem auf Komponenten wie Kupplungen,<br />
Riemenantriebe, Schwungscheiben<br />
oder Getriebe verzichtet,<br />
wodurch nahezu kein Wartungsaufwand<br />
entsteht.<br />
Ein weiteres wichtiges Thema ist<br />
das Handling von In- und Output-<br />
Materialien. Dazu zeigt der Maschinenbauer<br />
neue Produkte, die<br />
Schüttgüter fördern, lagern und für<br />
die weitere Bearbeitung bereitstellen.<br />
Anwender erhalten von Vecoplan<br />
damit starke Einzelmaschinen<br />
und Systeme für die unterschiedlichen<br />
Prozesse der mechanischen<br />
Aufbereitung, aber auch komplexe<br />
Gesamtanlagen. Entlang der kompletten<br />
Aufbereitungslinie optimieren<br />
die Fachleute den Materialstrom,<br />
stimmen die Komponenten<br />
aufeinander ab und erreichen stabile,<br />
energieeffiziente und wirtschaftliche<br />
Prozesse. Vecoplan unterstützt<br />
mit umfassendem Know-how und<br />
internationaler Projekterfahrung.<br />
www.vecoplan.com<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Halle B6,<br />
Stand 239/338<br />
Weima<br />
Erfahrener Anbieter für Zerkleinerung und Aufbereitung<br />
Die Weima Maschinenbau GmbH aus<br />
Ilsfeld setzt seit über vier Jahrzehnten<br />
auf die Vorteile eines breiten Technologienetzwerkes,<br />
dessen Kräfte in<br />
Projektteams gebündelt werden. Dazu<br />
gehören Unternehmen aus den Bereichen<br />
Fördern, Absaugen, Sortieren, Separieren,<br />
Trocknen, Sieben, Waschen,<br />
Metalldetektieren, Lagern oder Extrudieren.<br />
Um die breite Reststoffpalette<br />
abzudecken – von Haus- und Siedlungsmüll<br />
(MSW) bis hin zu Industrie- und Gewerbeabfällen<br />
(C&I) –, gibt es die dazu<br />
passenden Shreddertypen wie die Pre-<br />
Cut-, PowerLine- und FineCut-Serien.<br />
Für die Vorzerkleinerung stark verschmutzter<br />
Abfälle (Korngrößen 150–<br />
400 mm) bietet Weima zwei Lösungen<br />
an: den PreCut-Ein-Wellen-Shredder<br />
von 1.500 bis 3.000 mm Arbeitsbreite<br />
und den M8.28-Zwei-Wellen-Shredder<br />
mit 2.800 mm Arbeitsbreite. Beide Serien<br />
sind mit einem hydraulischen Direktantrieb<br />
ausgestattet, was sie unempfindlicher<br />
gegenüber Störstoffen macht. Die<br />
Pre-Shredder eignen sich ideal für die<br />
mechanisch-biologische Abfallbehandlung.<br />
Während die PowerLine-Ein-Wellen-Shredder<br />
als Universalmaschinen<br />
Ein WEIMA-FineCut-3000-<br />
Ein-Wellen-Zerkleinerer mit<br />
Hydraulikantrieb zerkleinert<br />
EBS-Abfall in einem<br />
Zementwerk in Südkorea.<br />
Foto: Weima Maschinenbau GmbH<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
sowohl für die Vor- als auch für die Nachzerkleinerung<br />
(Korngrößen 30–150 mm)<br />
einsetzbar sind, wurde die FineCut- Serie<br />
speziell für die Nachzerkleinerung (Korngrößen<br />
15–80 mm) entwickelt.<br />
Um das optimale Zerkleinerungsergebnis<br />
zu erzielen, spielt neben einer<br />
WERT<br />
Phantom: Neuer<br />
Shredder mit zwei<br />
Werkzeugwellen<br />
Die in Fambach/Thüringen ansässige<br />
WERT GbR entwickelt und produziert<br />
seit rund 5 Jahren für die Zwei-Wellen-Branche<br />
passende Werkzeugwellen,<br />
die für ein großes Spektrum an Materialien<br />
eingesetzt werden können. Dahinter<br />
steht eine über zwanzigjährige Branchen-Erfahrung,<br />
die jetzt zur Entwicklung<br />
eines eigenen Shredders unter dem<br />
Namen „Phantom“ geführt hat, der auf<br />
der IFAT exklusiv vorgestellt wird.<br />
Der neue Shredder soll sowohl vielseitig<br />
im Einsatz, einfach in der Handhabung<br />
wie auch gut zugänglich und wartungsfreundlich<br />
sein, und dies für ein<br />
breites Materialspektrum. Dazu zählen<br />
Beton mit und ohne Armierung, Bau- und<br />
Abbruchmaterial, Asphalt oder auch<br />
Granit und Basalt. Dafür wurden spezielle<br />
Hammerwellen entwickelt, die zweiseitig<br />
verwendet werden können, um damit<br />
die doppelte Standzeit zu erreichen.<br />
Unter den Werkzeugwellen ist ein massiver<br />
Siebkorb verbaut, der über seine<br />
Spaltöffnung ein wiederverwendbares<br />
Endkorn von 0 bis 40 mm produzieren<br />
kann. Die seitlichen Siebkörbe können<br />
sechsfach verstellt werden, um ein grobes<br />
Endkorn von 0 bis 120 mm zu erzielen.<br />
Als Durchsatzleistung werden vom<br />
Hersteller über 200 t/h angegeben.<br />
Mit dem Phantom<br />
können auch andere Materialklassen<br />
effizient aufbereitet<br />
werden, wie zum Beispiel<br />
Altholz, Wurzelstöcke, Grünschnitt,<br />
Haus- und Gewerbemüll, Leichtschrott,<br />
Reifen und weitere Stoffgruppen. Aus<br />
diesem Grund werden zwei Arten an<br />
Werkzeugwellen angeboten, die schnell<br />
und einfach innerhalb von rund einer<br />
Stunde getauscht werden können: Mineralikwellen<br />
sowie das klassische Multi-<br />
Freigelände Mitte,<br />
Stand 808/6<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Werkzeug. So wird aus<br />
Sicht des Herstellers der<br />
Phantom zu einem „einzigartigen<br />
Multitalent in<br />
der Brecher-Branche“. Als<br />
Der neue Phantom-Shredder: Das klassische<br />
Multiwerkzeug (kleines Bild) kann für fast alle<br />
Recyclingmaterialien eingesetzt werden.<br />
Foto: WERT GbR<br />
72 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
perfekt konfigurierten Schneidgeometrie<br />
der Antrieb eine entscheidende<br />
Rolle. Der Hydraulikantrieb von<br />
Hägglunds Bosch Rexroth eignet sich<br />
besonders für die Herstellung von Ersatzbrennstoff,<br />
da er kein klassisches<br />
Getriebe besitzt, das dem Verschleiß<br />
von Schlägen ausgesetzt ist. Das<br />
macht ihn reaktionsschnell und stoßunempfindlicher<br />
gegenüber Störstoffen.<br />
Drehzahl und Drehmoment können<br />
mittels Regelpumpe schnell,<br />
gleichförmig und stufenlos angepasst<br />
werden, ohne dass Stromspitzen entstehen<br />
oder ein Frequenzumrichter<br />
eingesetzt werden muss. Alternativ<br />
können die Shredder auch mit High-<br />
Torque-Elektroantrieben aus dem<br />
Hause Baumüller betrieben werden.<br />
Der drehmomentstarke, mehrpolige<br />
Synchronmotor wird in Deutschland<br />
produziert und zeichnet sich durch<br />
seine Unempfindlichkeit gegenüber<br />
Fremdkörpern aus. Ohne Getriebe<br />
widersteht der Antrieb Stößen und<br />
Halle C5<br />
Stand 239/338<br />
Vibrationen und hat so eine besonders<br />
lange Lebensdauer – auch bei der Zerkleinerung<br />
herausfordernder Materialströme.<br />
Außerdem schützt eine Kupplung<br />
zwischen Rotorwelle und Antrieb<br />
den Motor vor Schäden und kann den<br />
Rotor sofort stoppen, wenn Fremdkörper<br />
in die Schneidkammer gelangen.<br />
Neben den oben beschriebenen Optionen<br />
ist auch ein konventioneller elektromechanischer<br />
Antrieb erhältlich, der<br />
etwa bei der FineCut-Serie und den kleineren<br />
WL- sowie WLK-Maschinen zum<br />
Einsatz kommt. Eine Sicherheitskupplung<br />
schützt den Shredder vor Störstoffen<br />
und größeren Schäden.<br />
Zur IFAT wurde das Condition-Monitoring-Dashboard<br />
WE.monitor weiter ausgebaut.<br />
Kundinnen und Kunden sind in<br />
der Lage, die Echtzeitdaten ihrer Maschine<br />
an jedem Ort zu überwachen und<br />
bei Meldungen automatisch informiert<br />
zu werden. Im Fokus stehen dabei die<br />
Optimierung des Energieverbrauchs, die<br />
Reduzierung der Ausfallzeiten und eine<br />
effizientere Wartung.<br />
www.weima.com<br />
Antrieb dient ein leistungsstarker Cat-<br />
C-7.1-Motor mit 300 PS und der Abgasnorm<br />
Euro V. Hydrauliksystem und<br />
Getriebe bringen bis zu 250.000 Nm<br />
Drehmoment auf die Werkzeugwellen.<br />
Als Getriebe steht ein synchrones<br />
wie auch asynchrones Getriebe zur<br />
Verfügung. Der Phantom wird über<br />
ein stabiles Kettenlaufwerk bewegt<br />
und bringt rund 20 Tonnen Gesamtgewicht<br />
auf die Waage, die Transportmaße<br />
sind mit 9.000 x 2.500 x<br />
2.550 mm so ausgelegt, dass die Maschine<br />
mit standardüblichem Tieflader<br />
transportiert werden kann und<br />
exakt auch in einen Übersee- Container<br />
passt. Funkfernsteuerung und<br />
großvolumiger Aufgabetrichter erleichtern<br />
das Rangieren und die Beschickung<br />
mit Radlader oder Bagger.<br />
Über das stufenlos höhenverstellbare<br />
Austrageband kann das Endprodukt<br />
auf Kegelhaufwerke von 1 bis rund 3,5<br />
Metern Höhe ausgetragen werden.<br />
Optional erhältlich sind Wasserbedüsung,<br />
Magnet, verlängertes Austrageband<br />
sowie eine Trichtererhöhung.<br />
www.wert.service.com<br />
Lösungen für die Abfallund<br />
Recyclingindustrie<br />
Waste-Handling Einsätze stellen höchste<br />
Ansprüche an die eingesetzten Maschinen.<br />
Komatsu Waste-Handler sind dank bester Qualität<br />
und einsatzerprobter Zuverlässigkeit jeder<br />
Herausforderung in Entsorgung, Müllumschlag<br />
und -sortierung, Recycling oder Umwelttechnik<br />
gewachsen. Ob „Full-Waste-Spezifikation“ oder<br />
nur einzelne, gezielt ausgewählte (Ausstattungs-)<br />
Optionen: Komatsu Waste-Handler jeder Größe<br />
überzeugen durch maximale Einsatzverfügbarkeit<br />
und höchste Effizienz.<br />
komatsu.eu
IFAT-SPECIAL 2<strong>02</strong>4<br />
Westeria<br />
Effektive Windsichtung mit dem AirStar evolution<br />
Der deutsche Maschinenbauer Westeria<br />
präsentiert zur IFAT einen neu<br />
entwickelten Windsichter unter dem eingetragenen<br />
Markenzeichen AirStar evolution.<br />
Windsichter von Westeria sind<br />
weltweit für Anwendungen im Einsatz,<br />
die von Hausmüll über Kunststoffe, Altholz,<br />
Ersatzbrennstoffe, Baumischabfall,<br />
Altglas und Industrieabfälle bis zur<br />
Schrottverwertung reichen. Der AirStar,<br />
das mit Abstand meistverkaufte Modell<br />
des Herstellers, basiert auf einer bereits<br />
40-jährigen Entwicklungsgeschichte.<br />
Das neue Luftsystem NotusAir ermöglicht<br />
mit dem neu konstruierten, regelbaren<br />
Ventilator die präzise Steuerung des<br />
Luftstroms und kann damit den Energieverbrauch<br />
gegenüber einer herkömmlichen,<br />
zudem lauteren Luftdrosselklappe<br />
um über 30 Prozent senken. Zur Ergebnisoptimierung<br />
sind darüber hinaus die<br />
Abscheidetrommel horizontal, das Zuführband<br />
vertikal sowie der Düsenwinkel<br />
vollelektrisch verstellbar. Die speziell<br />
designte Luftführung und eine großflächige<br />
Haube über der Leichtstoffkammer<br />
optimieren zusätzlich den gesamten<br />
Separationsprozess. So ist erstmals die<br />
Rückführung eines großen Teils der Prozessluft<br />
zum Trenngebläse möglich, was<br />
den Anteil der abzusaugenden Luftmenge<br />
um zwei Drittel reduziert.<br />
Bewährte, von der bisherigen AirStar-<br />
Technik übernommene Vorteile sind der<br />
Abwärtswinkel im integrierten Beschleunigungsförderer,<br />
der verhindert, dass<br />
schwere Teile mit größerer Oberfläche in<br />
die Leichtstofffraktion getragen werden,<br />
sowie die achslose Trenntrommel als<br />
Maßnahme gegen das Verklemmen oder<br />
Wickeln von Material zwischen Trommel<br />
und Gehäuse. Serienmäßig können alle<br />
Trennparameter von einer zentralen und<br />
leicht verständlichen Bedieneinheit aus<br />
verstellt werden, wobei individuelle Separations-Rezepte<br />
ebenfalls ein schnelles<br />
und exaktes Einstellen der Anlage bei<br />
wechselnden Materialien erlauben.<br />
Durch die großzügigen Sichtfenster an<br />
der Maschine lässt sich der Separationsprozess<br />
und dessen Anpassung unmittelbar<br />
beobachten. Die von allen Seiten<br />
sichtbaren Signalleuchten informieren<br />
klar erkennbar über kritische Zustände<br />
der Maschine. Bei Störungen lassen sich<br />
alle neuralgischen Punkte leicht und innerhalb<br />
kürzester Zeit erreichen.<br />
Eine Vielzahl von möglichen Erweiterungen<br />
macht den AirStar evolution zum<br />
stationären Querstrom-Windsichter für<br />
alle Applikationen. In Arbeitsbreiten von<br />
1.000 bis 3.000 mm verfügbar, eignet<br />
sich der AirStar evolution für Durchsätze<br />
bis zu 400 m³/h, so der Hersteller. Dank<br />
seines modularen Aufbaus lässt er sich<br />
perfekt an die jeweilige Aufgabe anpassen,<br />
platzsparend transportieren und<br />
vor Ort in nur einem Tag montieren.<br />
www.westeria.de<br />
Halle B6,<br />
Stand 329/428<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Der neue AirStar evolution setzt neue Benchmarks in<br />
Sachen Effizienz und Flexibilität beim Trennen von<br />
Materialien. Grafik: Westeria<br />
74 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Alternative Antriebe sind<br />
ein Trendthema auf der<br />
IFAT. Darauf ausgerichtet<br />
ist der präsentierte<br />
MH3<strong>02</strong>2 Elektro.<br />
Foto: Zeppelin<br />
Halle C5,<br />
Stand 139/238<br />
VDMA-Praxistage &<br />
Crushing Zone,<br />
Freigelände Süd,<br />
Stand 908<br />
Zeppelin-Cat<br />
Für jeden Fall die passende Anwendung<br />
Eine Reichweite bis zu 18 Metern: So<br />
viel schafft der 50 Tonnen wiegende<br />
Cat MH3050 als größter Vertreter der<br />
Cat radbasierten Umschlagbagger und<br />
somit sind Materialbewegungen in<br />
einem großen Radius möglich, ohne<br />
dass der Fahrer die Maschine immer wieder<br />
neu ausrichten und positionieren<br />
muss. Nach unten ist das Spektrum abgedeckt<br />
durch den kompakten und im<br />
Vergleich dazu mit 19 Tonnen eher leichten<br />
Cat-Umschlagbagger M314MH mit<br />
sieben Metern Reichweite. Damit zeigt<br />
Zeppelin, dass für jede Anwendung die<br />
passende Technik bereitsteht, damit Unternehmen<br />
Aufgaben im Recycling und<br />
in der Entsorgung effizient, nachhaltig<br />
und sicher stemmen können. Im Kern<br />
geht es darum, ihre Betriebs- sowie Wartungskosten<br />
zu senken und sie gleichzeitig<br />
dabei zu unterstützen, Ressourcen zu<br />
schonen.<br />
Alternative Antriebe werden ein<br />
Trendthema auf der Messe sein: Das<br />
zeigt auch der MH3<strong>02</strong>2 Elektro. Anstelle<br />
einer Batterie hängt der Bagger an einer<br />
Kabeltrommel, über die der Strom mit<br />
400 V Leistung und einer Stärke von 250<br />
A für den Elektromotor kommt. So wird<br />
beim Materialumschlag CO 2<br />
eingespart.<br />
Angesichts geringer Geräuschemissionen<br />
wird das Arbeiten auch für den Fahrer<br />
angenehmer. Damit bietet sich die<br />
Technik im Halleneinsatz, beim Handling<br />
entzündungsgefährdeter Güter oder in<br />
anderen umwelt-ensiblen Bereichen an.<br />
Mit konventionellem Antrieb ausgerüstet<br />
ist dagegen der Umschlagbagger<br />
MH3<strong>02</strong>6. Weil jeder Wertstoff andere<br />
13.–17.5.2<strong>02</strong>4<br />
MESSE MÜNCHEN<br />
Anforderungen an sein Handling stellt,<br />
stehen verschiedene Ausrüstungsvarianten<br />
zur Auswahl. Auch bei den Anbaugeräten<br />
gibt es eine große Bandbreite an<br />
Equipment.<br />
Im Rahmen der VDMA-Praxistage und<br />
der VDMA-Crushing Zone sind Cat-Radlader<br />
938 und ein Cat-Umschlagbagger<br />
MH3<strong>02</strong>4 der neuen Maschinengeneration<br />
sowie ein Cat-Kettenbagger<br />
330MHD, der erstmals der Öffentlichkeit<br />
vorgestellt wird, live im Einsatz zu sehen.<br />
Digitale Tools sind unverzichtbar für<br />
den Einsatz von Baumaschinen. Das unterstreicht<br />
die neue Version VisionLink<br />
3.0 der Flottenmanagementlösung. Sie<br />
vereinfacht Kunden die Organisation<br />
und Verwaltung ihrer Cat- und Non-Cat-<br />
Baumaschinen. Damit lässt sich auch die<br />
Auswertungen der Maschinenflotte rationalisieren.<br />
Darüber hinaus werden<br />
auch Gebrauchtmaschinen ein Thema<br />
der IFAT sein. Vorgestellt wird dazu am<br />
Messestand das Online-Portal Baggerbörse.<br />
Weitere Servicethemen betreffen<br />
das Online-Kundenportal. Über Jobangebote<br />
sowie Ausbildungsmöglichkeiten<br />
bei Zeppelin, vor allem im Bereich<br />
Service, informiert der Bereich Human<br />
Resources. Und erstmals wird Mitaussteller<br />
Zeppelin Systems am Stand mit<br />
vertreten sein, um sich mit dem Anlagenbau<br />
zu präsentieren. Dabei geht es vor<br />
allem um das Handling und die Weiterverarbeitung<br />
von Rohstoffen und Materialien<br />
rund um das Kunststoff<strong>recycling</strong>.<br />
www.zeppelin-cat.de<br />
Wir entwickeln die<br />
Lösungen von morgen –<br />
seit 1969.<br />
Schauen Sie genau hin. Was sehen<br />
Sie? Wir sehen keinen Müll, sondern<br />
unzählige Möglichkeiten, Reststoffen<br />
und Abfallprodukten zu neuem Leben<br />
zu verhelfen.<br />
Die Vecoplan Aufbereitungstechnik<br />
ist unsere Antwort auf einen wertschätzenden<br />
Umgang mit Ressourcen –<br />
gestern, heute und morgen. Gemeinsam<br />
mit uns sind Sie immer einen Schritt<br />
weiter. Werden Sie zum Visionär!<br />
Besuchen Sie uns auf der<br />
IFAT in München<br />
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Germany<br />
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ecycling <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />
Der neue Ansatz von<br />
Volvo: Netto-null-<br />
Treibhausgasemissionen<br />
bis 2040.<br />
Volvo:<br />
Prozessoptimierung<br />
Mit dem kabelgebundenen EW<strong>24</strong>0 Electric Material Handler<br />
baut Volvo sein Angebot an elektrisch angetriebenen<br />
Maschinen konsequent weiter aus. Ein Besuch am<br />
Produktionsstandort in Konz macht deutlich, dass es Volvo<br />
dabei um viel mehr als „nur“ zukunftsfähige Lösungen geht.<br />
Wer sich mit Thomas<br />
Nather, SAS Commercial<br />
Project Manager<br />
für Bagger bei<br />
Volco CE, unterhält,<br />
merkt sofort: Der neue EW<strong>24</strong>0 Electric<br />
Material Handler ist so etwas wie „sein<br />
Kind“, obwohl er natürlich betont, dass<br />
es eine gemeinsame Entwicklung mit<br />
vielen anderen Beteiligten ist: „Der neue<br />
EW<strong>24</strong>0 ist in meinen Augen die ideale<br />
und eine vor allem nachhaltige Lösung<br />
für die Abfall- und Recyclingbranche, für<br />
die das Thema Kreislaufwirtschaft im<br />
Mittelpunkt steht.“ Um mehr darüber zu<br />
erfahren, haben wir uns dazu am Volvo-<br />
76 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Der Standort Konz kann auf eine lange<br />
Tradition zurückblicken und ist vielleicht<br />
gerade deswegen so innovativ.<br />
Stolz auf die<br />
gemeinsame<br />
Entwicklung: Thomas<br />
Nather vor dem neuen<br />
EW<strong>24</strong>0 Electric Material<br />
Handler.<br />
Standort in Konz verabredet, der auf<br />
eine über 125-jährige Geschichte zurückblicken<br />
kann: Mit dem Kauf einer<br />
Dampfwalze gründeten Hubert und Therese<br />
Zettelmeyer 1897 das Unternehmen<br />
Zettelmeyer, das in der 1960e-Jahren<br />
auch mit seinen Radladern international<br />
erfolgreich war. Heute entwickelt<br />
und baut Volvo CE mit zirka 1.000 Mitarbeitern<br />
und Mitarbeiterinnen hier Radlader,<br />
Radbagger und elektrisch angetriebene<br />
Baumaschinen.<br />
Der im Januar 2<strong>02</strong>4 vorgestellte kabelgebundene<br />
EW<strong>24</strong>0 Electric Material<br />
Handler ist ein weiterer Ansatz in der<br />
weltweit greifenden Volvo-Philosophie,<br />
im Sinne des Pariser Klimaschutz-Abkommens<br />
auch seinen Beitrag zur Emissionsreduzierung<br />
zu leisten: Volvo CE will<br />
bis 2040 Netto-null-Treibhausgasemissionen<br />
erreichen – mit erheblichen Emissionsreduzierungen<br />
bereits ab 2030.<br />
Konsequente Umsetzung elektrischer<br />
Lösungsansätze<br />
Der neue Geschäftsführer des Standortes<br />
Konz, Tommy Bengtsson, möchte<br />
dazu die Transformation im Konzer Werk<br />
konsequent fortsetzen. Dabei geht es<br />
neben der signifikanten Erweiterung der<br />
Produktionskapazitäten nicht zuletzt um<br />
die nächsten Schritte auf dem Weg zur<br />
Elektromobilität und der kompletten<br />
CO 2<br />
-Neutralität des Standortes: „Ich<br />
habe großen Respekt vor dieser Aufgabe.<br />
Aber ich weiß, dass ich hier in Konz<br />
ein Team von hoch qualifizierten und<br />
engagierten Mitarbeitenden übernehme,<br />
die mit mir gemeinsam die vor uns<br />
liegenden Herausforderungen meistern<br />
werden.“<br />
Tommy Bengtsson ist kurzfristig zu<br />
unserem Treffen dazugestoßen, eben so<br />
wie Paolo Mannesi als Electromobility<br />
Solutions Sales Manager. Aus Sicht<br />
von Paolo Mannesi ist die Herangehensweise<br />
von Volvo an zukunftsfähige<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 77
ON TOUR: Materialumschlag & Transport<br />
Saubere Verarbeitung und gut durchdachte Lösungen auf Basis des<br />
dieselangetriebenen EW<strong>24</strong>0.<br />
Lösungen mehr als überzeugend: „Gerade<br />
2<strong>02</strong>3 haben wir einige elektrische<br />
Neuentwicklungen vorgestellt, wie den<br />
EC230 Electric und den L120H Electric<br />
Conversion. Keinesfalls dürfen wir dabei<br />
den Volvo Power Unit vergessen. Das ist<br />
ein mobiler Energiespeicher mit integrierter<br />
Batterie, der je nach Kundenanforderungen<br />
mit neuen oder wiederverwendeten<br />
Batteriepacks konfiguriert<br />
werden kann. Wiederverwendete Batteriepacks<br />
können zuvor ohne Probleme in<br />
anderen Produkten der Volvo-Gruppe<br />
eingesetzt worden sein, wie zum Beispiel<br />
in Lkws, Bussen oder Baumaschinen.<br />
Volvo CE Germany<br />
GmbH<br />
Oskar-Messter-Str. 20<br />
85737 Ismaning<br />
Tel.: +49 (0) 89 8 00 74-0<br />
Fax: +49 (0) 89 8 00 74-4 42<br />
info.deutschland@volvo.com<br />
www.volvoce.com<br />
Durch die Wiederverwendung von Batteriepacks<br />
verlängert sich deren Lebensdauer<br />
erheblich. Das ist nicht nur wirtschaftlich,<br />
sondern auch ein nachhaltiger<br />
Gewinn für die Umwelt. Hier kommt<br />
uns natürlich auch die Verbundenheit in<br />
unserer Volvo-Familie zugute. “<br />
Ein durchdachtes Programm also, das<br />
von Volvo kontinuierlich weiterentwickelt<br />
wird – auch alternative Kraftstoffe<br />
oder Wasserstoffantriebe sind denkbar,<br />
um die gesetzten Ziele auch im Sinne der<br />
Kunden gemeinsam zu erreichen. Und<br />
welche Rolle spielt dabei der neue<br />
EW<strong>24</strong>0?<br />
Gemeinsam mit den Kunden<br />
die Prozesse neu denken<br />
Allein durch seine permanente Kabelverbindung<br />
nimmt der neue EW<strong>24</strong>0 eine<br />
gewisse „Sonderstellung“ im Volvo-Angebot<br />
ein, die aber nicht von ungefähr<br />
kommt, wie Thomas Nanther erläutert:<br />
„Ohne großen Lärm, ohne nachzutanken<br />
und ohne Aufladung der Batterien<br />
kann der Umschlagbagger quasi ständig<br />
arbeiten, und gerade das passt natürlich<br />
in großen Hallen ebenso wie an Standorten,<br />
an denen die Maschine auf einem<br />
definierten Raum fast immer die gleichen<br />
Bewegungen ausführt. Gegenüber<br />
einer stationären Anlage ist sie dennoch<br />
wesentlich flexibler, zumal die Kabellängen<br />
bis zu einhundert Metern betragen<br />
können.“<br />
Damit ist sie gerade für Umschlagsund<br />
Beschickungsarbeiten in der Recyclingindustrie<br />
sehr gut geeignet, wenn es<br />
zum Beispiel um die Materialaufgabe an<br />
Sieb- oder Shredderanlagen geht, ganz<br />
unabhängig vom Material. Für Thomas<br />
Nanther sind die Einsatzmöglichkeiten<br />
also sehr vielfältig und reichen vom Kabel<strong>recycling</strong>,<br />
der Altpapierverarbeitung<br />
oder Biogutaufbereitung bis hin zur Ersatzbrennstoffproduktion.<br />
„Genau dafür<br />
ist die Maschine auch konzipiert“, so Thomas<br />
Nanther weiter, „denn auf der Basis<br />
des dieselangetriebenen EW<strong>24</strong>0 konnten<br />
wir bei nur geringfügigen Änderungen<br />
die für den Elektroantrieb benötigten<br />
Teile wie Motor, Kühler und Lüfter<br />
oder Steuerungstechnik mithilfe der<br />
Echle Hartstahl GmbH passgenau einarbeiten.“<br />
In der fast einjährigen Entwicklungsarbeit<br />
von der Grundidee bis hin zur Umsetzung<br />
spielte der intensive Gedankenaustausch<br />
mit Händlern und Kunden<br />
natürlich eine entscheidende Rolle in der<br />
Konzeption der Maschine, „denn wir wollen<br />
Lösungen anbieten, die weit über den<br />
reinen Maschinenverkauf hinausgehen“.<br />
78 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Seit Januar neuer Geschäftsführer<br />
von Volvo CE in Konz:<br />
Tommy Bengtsson.<br />
Fotos: hst, Volvo<br />
Das Neue an der Idee: „Eigentlich geht<br />
es gerade im Recyclinggeschäft immer<br />
mehr um sauber getrennte Inputmaterialien<br />
und ebenso saubere und qualitativ<br />
hochwertige Endprodukte, die in der<br />
Aufbereitung ganz neue Prozessschritte<br />
erfordern. Genau dort sehen wir unsere<br />
neue Maschine, in einer ebenso mobilen<br />
wie flexiblen Positionierung, die individuell<br />
auf die Kundenerfordernisse zugeschnitten<br />
ist. Der EW<strong>24</strong>0 kann konstant<br />
arbeiten und ist dennoch flexibel genug,<br />
um kurzfristig auch einen neuen Standort<br />
einzunehmen und damit neue Prozessabläufe<br />
zu ermöglichen. Vielleicht<br />
gelingt dies mit der Kabelvariante in<br />
vielen Anwendungsfällen sogar allein, in<br />
anderen Fällen dann mit Unterstützung<br />
eines batteriebetriebenen Radladers,<br />
der für den Umschlag des Roh- oder Endproduktes<br />
sorgt. Genau das verstehen<br />
wir unter Prozessoptimierung, die gemeinsam<br />
mit dem Kunden und unserer<br />
Maschine zu ganz neuen Lösungswegen<br />
führen wird.“<br />
Ein spannendes Thema, das Volvo mit<br />
seinem elektrisch angetriebenen Portfolio<br />
konsequent angeht – in Kombination<br />
mit Nachhaltigkeit und hoher Produktivität<br />
ein ebenso wichtiger Ansatz, den<br />
wir gerne mitverfolgen werden. (hst)<br />
HIGH PERFORMANCE METAL RECYCLING<br />
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CUTTING<br />
SHREDDING<br />
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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2<strong>02</strong>4<br />
Materialumschlag & Transport<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Schwergewicht<br />
MESSE<br />
IFAT & VDMA:<br />
Fokus Recycling<br />
ON TOUR<br />
MBI & Liebherr:<br />
Musterbeispiel<br />
TITELSTORY<br />
Mit dem Cat MH3050<br />
setzen Zeppelin und<br />
Caterpillar neue Maßstäbe<br />
in dieser Größenklasse.<br />
Dank seines breiten<br />
Laufwerks und der<br />
ausladenden<br />
Abstützpratzen steht der<br />
MH3050 sehr stabil und<br />
kann durch die<br />
Kranoptionen eine<br />
Reichweite von bis zu 18<br />
Metern erreichen. Er<br />
verbindet die<br />
Komponenten der Cat-<br />
Bagger der neuesten<br />
Generation mit der<br />
Fahrerkabine einer<br />
Umschlagmaschine,<br />
typisch ist für ihn<br />
außerdem die<br />
elektrohydraulische<br />
Vorsteuerung. Die<br />
serienmäßige Funktion<br />
Smart-Boom vereinfacht<br />
die Bedienung und spart<br />
Kraftstoff durch die<br />
Nutzung freiwerdender<br />
Hydraulikleistung. Neben<br />
einer Reihe von<br />
verfügbaren Anbaugeräten<br />
überzeugt der MH3050<br />
nicht zuletzt durch<br />
verschiedene Features, die<br />
bereits ab Serie verbaut<br />
sind.<br />
(Titelfoto: Caterpillar/Zeppelin)<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Schwergewicht Cat<br />
MH3050 spielt<br />
seine Stärken aus<br />
Mit dem neuen Cat MH3050 ist der erste radbasierte<br />
Umschlagbagger bei der Alba Metall Süd GmbH in Stuttgart im<br />
Einsatz. Mit einer Reichweite von 18 Metern – gepaart mit<br />
leistungsstarkem CatmC9.3BmMotor – kann der 50-Tonnen-<br />
Bagger das Material schnell und effizient in einem großen Radius<br />
umschlagen. „Pionier zu sein, bedeutet natürlich auch immer<br />
ein Wagnis“, räumt AlbamGeschäftsführer Karsten Grund ein.<br />
Doch das Gesamtpaket aus Cat-Technik, Zeppelin-<br />
Einsatzberatung und Service überzeugte; umso mehr, da sich die<br />
beiden zuvor angeschafften CatmUmschlagbagger MH3040 im<br />
Schrottumschlag bestens bewähren.<br />
80 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Ausleger und Stiel des Cat<br />
MH3050 bieten<br />
zusammen eine<br />
Reichweite von<br />
18 Metern.<br />
Die Alba Metall Süd GmbH ist<br />
verkehrsgünstig auf einem<br />
15.000 Quadratmeter großen<br />
Schrottplatz in Stuttgart am<br />
Hafenbecken II gelegen. Hier<br />
werden Stahlschrotte und NE-Metalle demontiert,<br />
sortiert und verwertet. Der Recyclingbetrieb<br />
ist nicht nur per Lkw, sondern<br />
auch über eine Anlegestelle per Binnenschiff<br />
und über einen Gleisanschluss per<br />
Bahn erreichbar. Entsprechend stellen die<br />
logistischen Gegebenheiten besondere<br />
Anforderungen an die Maschinentechnik,<br />
um einen zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.<br />
Unter diesen Rahmenbedingungen<br />
kann der Cat MH3050 seine Reichweite<br />
von 18 Metern voll ausspielen. So müssen<br />
Ausleger und Stiel auf der einen<br />
Seite hoch hinaus und auf der anderen<br />
Seite tief herunter reichen, um ihre Arbeit<br />
schnell und zuverlässig zu erledigen.<br />
Beim Beladen der Schiffe neigt sich der<br />
Ausleger vom Anleger tief, unter den<br />
Nullpunkt, in den Schiffsrumpf hinein,<br />
während sich dieser zum Beschicken der<br />
Schrottschere weit nach oben strecken<br />
muss.<br />
Gut durchdachte Features<br />
serienmäßig<br />
Damit der Fahrer bei diesen Aufgaben<br />
den Überblick behält, kommen den serienmäßigen<br />
Ausstattungsfeatures wie<br />
große Fenster aus Verbundglas, der Kamera<br />
auf der rechten Seite und der Rückfahrkamera<br />
besondere Bedeutung zu.<br />
Auf dem großen 10-Zoll-Touchscreen-<br />
Monitor in der Kabine wird das gesamte<br />
Arbeitsumfeld angezeigt. Zur sicheren<br />
Beschickung des Scherenbetts wurde<br />
eine zusätzliche Kamera fest installiert.<br />
Per Funk wird von dieser das Videobild<br />
an den zweiten 10-Zoll-Monitor in der<br />
Kabine übertragen. So sieht der Fahrer,<br />
dass er den Metallschrott richtig in die<br />
Schere ablegt, dass dieser nicht verkeilt.<br />
Gut ausgeleuchtet wird der Arbeitsbereich<br />
mit den serienmäßigen<br />
1.800-Lumen-LED-Leuchten an Oberwagen,<br />
Ausleger und Stiel, die für mehr<br />
Sicherheit und volle Sicht bei Dunkelheit<br />
sorgen. Ebenfalls serienmäßig ist der<br />
MH3050 mit einer Premiumkabine ausgestattet,<br />
die mit einem Sicherheitsglas<br />
gemäß der Durchschlagklasse P5A (10<br />
mm) und durch die Joystick-Lenkung<br />
sowie die verbesserte Beinfreiheit und<br />
Einstiegsmöglichkeiten überzeugt. Über<br />
den Touchscreen-Monitor lassen sich<br />
zudem verschiedene Fahrerprofile individuell<br />
einstellen und z. B. mit dem Fah-<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 81
TITELSTORY: Materialumschlag & Transport<br />
Der Recyclingbetrieb ist nicht<br />
nur per Lkw, sondern auch<br />
wegen einer Anlegestelle per<br />
Binnenschiff und über einen<br />
Gleisanschluss per Bahn<br />
erreichbar.<br />
Zeppelin<br />
Baumaschinen GmbH<br />
Graf-Zeppelin-Platz 1<br />
D-85748 Garching bei München<br />
Tel.: +49 (0) 89 32 00 00<br />
Fax: +49 (0) 89 32 00 0418<br />
zeppelin-cat@zeppelin.com<br />
www.zeppelin-cat.de<br />
rernamen abspeichern. Das ist gerade<br />
im Schichtbetrieb ein nicht zu unterschätzender<br />
Vorteil. Denn sobald sich<br />
der Fahrer mit seiner für ihn abgespeicherten<br />
ID angemeldet hat, ist seine persönliche<br />
Konfiguration wie z. B. hydraulische<br />
Geschwindigkeit von Stiel oder<br />
Ausleger voreingestellt.<br />
„Besonders schätzen die Fahrer die<br />
elektrohydraulische Vorsteuerung im<br />
Gegensatz zu der hydraulischen Vorsteuerung“,<br />
erläutert Karsten Grund, da<br />
diese ein schnelleres Ansprechverhalten<br />
zur Folge hat und die Hitzeentwicklung<br />
in der Kabine unterbindet, was sich besonders<br />
im Sommer positiv bemerkbar<br />
macht. Mithilfe einer Standheizung können<br />
wiederum Kabine und Motor vorgeheizt<br />
werden. Bedeutet das für den Fahrer<br />
im Winter auf der einen Seite ein<br />
deutliches Plus an Komfort, führt dies auf<br />
der anderen Seite zu einem deutlichen<br />
Plus an Produktivität. Schließlich ist der<br />
Cat MH3050 so direkt einsatzbereit. „Die<br />
Maschine bringt von Anfang an volle<br />
Leistung“, bekräftigt der Alba-Geschäftsführer.<br />
Produktivität und Arbeitssicherheit<br />
Zusätzlich ist der Cat MH3050 serienmäßig<br />
mit zahlreichen smarten Technologien<br />
ausgestattet, welche die Arbeitssicherheit<br />
erheblich erhöhen. So unterbindet<br />
die Höhen- und Schwenkbegrenzung<br />
„Cat E-Fence“, dass sich die Maschine<br />
außerhalb des zuvor festgelegten<br />
Bereichs bewegt. Die Stiel- bzw. Nahabschaltung<br />
„Cab Avoidance“ verhindert<br />
den Kontakt zwischen Anbaugerät und<br />
Kabine. Große Stücke hält Karsten<br />
Grund auf das serienmäßig verbaute<br />
Telematikmodul „Cat ProductLink“ zur<br />
Erfassung wichtiger Betriebsdaten, wie<br />
Standort, Betriebsstunden und Kraftstoffverbrauch.<br />
Gezielt hat er seine Fahrer<br />
zunächst vor Ort durch Zeppelin-<br />
Spezialisten schulen lassen, um das<br />
komplette Potenzial des Moduls auszuschöpfen<br />
und möglichst produktiv und<br />
wirtschaftlich arbeiten zu können. „Zwar<br />
ist der Umschlagbagger noch nicht so<br />
lange im Einsatz, doch wir können schon<br />
eine deutliche Tendenz ausmachen“, so<br />
Karsten Grund, der auch auf die positiven<br />
Erfahrungen mit den beiden Cat-<br />
Umschlagbaggern MH3040 zurückgreift.<br />
Dabei wertet er die Betriebsdaten<br />
der Maschinen wöchentlich aus. „Sollte<br />
es Auffälligkeiten geben, kann man nach<br />
dieser kurzen Zeitspanne noch die genauen<br />
Umstände nachvollziehen und<br />
entsprechend reagieren“, so der Alba-<br />
Geschäftsführer. Die übersichtliche Darstellung<br />
der per VisionLink übertragenen<br />
Daten ist aus seiner Sicht ein weiterer<br />
nicht zu unterschätzender Vorteil. Verbrauch,<br />
Leerlaufzeiten, fällige Wartungsarbeiten<br />
– alle wesentlichen Kennzahlen<br />
kann er auf einen Blick erfassen.<br />
Wie beim MH3040 hat sich Karsten<br />
Grund für die Anschaffung eines zweiten,<br />
baugleichen Umschlagbaggers MH3050<br />
entschieden. „Die Maschine hat viel Kraft,<br />
kann viel heben, verbunden mit wirtschaftlichem<br />
Betrieb, geringem Kraftstoffverbrauch<br />
und hohem Komfort“, begründet<br />
der Alba-Geschäftsführer den Entschluss.<br />
Jeweils zwei baugleiche Umschlagbagger<br />
einzusetzen, hat für Karsten Grund zahlreiche<br />
Vorteile. So können die Maschinen<br />
zu Spitzenzeiten einfach und unkompliziert<br />
an dem jeweils anderen Einsatzort<br />
tätig werden und die Fahrer können ohne<br />
jegliche Eingewöhnungszeit die Bagger<br />
bedienen.<br />
82 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Atlas Weyhausen<br />
Kompakter und kraftvoller<br />
Radlader AR 660<br />
Der weycor-Radlader AR 660 hat ein<br />
Dienstgewicht von 13.995 kg, einen<br />
6-Zylinder Motor mit 6.057 cm 3 und 160<br />
kW/218 PS Leistung. Damit stellt er eine<br />
Reißkraft von 11.900 daN und eine<br />
Schubkraft von 11.600 daN zur Verfügung.<br />
Die Gesamthöhe eines AR 660 mit der<br />
Standardbereifung beträgt 3,25 m. Die<br />
kompakte Bauform ist eine Fortführung<br />
des Stils aus der Kompakt-Radladerreihe<br />
mit ausgezeichneten Sichtverhältnissen.<br />
Günstig ist auch der Wenderadius von<br />
5.497 mm. Da kann es auf der Baustelle<br />
auch mal eng werden, ohne dass die Arbeitsgeschwindigkeit<br />
leidet. Die sichere<br />
Bewegung wird durch 100 Prozent zuschaltbare<br />
Differentialsperren für Vorder-<br />
und Hinterachse gewährleistet. Das<br />
ermöglicht hohe Traktion und minimiert<br />
den Verschleiß an Rädern. Clever ist auch<br />
der weycor-Controller. Mit ihm passt sich<br />
die Zugkraft an den jeweiligen Untergrund<br />
automatisch an.<br />
Der weycor AR 660 hat, so der Hersteller,<br />
die stärkste Motorisierung und das<br />
beste Leistungsgewicht seiner Klasse.<br />
Die Balance, die das Hydraulik- und Motormanagement<br />
für Fahrantrieb, Schubund<br />
Hubarbeit bereitstellen, ergibt eine<br />
schnelle kraftvolle Arbeit bei gleichzeitig<br />
minimiertem Verbrauch. Die Funktionen<br />
für Service und Wartung sind beim AR<br />
660 zentral zusammengefasst. Das spart<br />
Zeit, ebenso wie die angebaute und optional<br />
erhältliche Wiegeeinrichtung. Sie<br />
macht es möglich, exakte Materialmengen<br />
zu verteilen, ohne eine externe<br />
Waage nutzen zu müssen. Für Geschwindigkeit,<br />
zum Beispiel beim Gerätewechsel,<br />
sorgt der ebenfalls optionale hydraulische<br />
Schnellwechsler.<br />
www.weycor.de<br />
Der 14-Tonnen-Radlader weycor AR 660 ist schlank<br />
und verfügt über ein ausgezeichnetes<br />
Leistungsgewicht. Fotos: Atlas Weyhausen GmbH<br />
HKM<br />
Innovative Ladungssicherung Hebelfix<br />
HKM hat eine neue und innovative Ladungssicherung<br />
mit dem Namen<br />
Hebelfix vorgestellt. Die Entscheidung<br />
Mit dem HKM Hebelfix gibt es neue<br />
und leicht bedienbare<br />
Ladungssicherung. Foto: HKM<br />
von HKM, neben den bisherigen Zurrratschen<br />
und der pneumatischen Ladungssicherung<br />
auch die Absetzmulden BehälterTransportAnhänger<br />
BTA mit dem<br />
HKM Hebelfix auszustatten, bietet den<br />
Kunden eine sehr gute Kombinationsmöglichkeit<br />
in der Wahl der jeweiligen<br />
Ladungssicherung. Damit gibt es bei<br />
HKM eine breite Bandbreite an Ladungssicherungen<br />
für Absetzmulden.<br />
Der HKM Hebelfix überzeugt durch<br />
seine leichte Bedienbarkeit. Die Ketten<br />
werden in der Absetzmulde seitlich eingehängt<br />
und dann mit wenigen Hebelbewegungen<br />
auf Spannung gebracht.<br />
Mit einer optimierten Kraftübertragung<br />
von 6300 daN nach EN 12195-3 wird<br />
eine effiziente Verzurrung der Absetzbehälter<br />
nach DIN 30720 erreicht. Die Hebelwirkung<br />
ermöglicht ein exaktes manuelles<br />
Handling. Die optimierte Platzierung<br />
am Chassis-Rahmen verbessert<br />
zudem die Sicherheit und die Produktivität<br />
für die Bediener. Die robuste Bauweise<br />
gewährleistet nicht nur eine lange<br />
Lebensdauer, sondern minimiert auch<br />
die Ausfallzeiten.<br />
www.hkm-fahrzeugbau.de<br />
84 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Kiesel<br />
Auf den Kundenbedarf zugeschnitten: Hitachi-Radlader ZW220-7<br />
Die Kiesel Süd GmbH hat über ihren<br />
Standort in Geisingen fünf neue Hitachi-Radlader<br />
ZW220-7 mit spezieller<br />
Industrieausstattung an die Firma Zollikofer<br />
ausgeliefert. Das aus Bad Wurzach<br />
stammende, international <strong>aktiv</strong>e Handels-<br />
und Logistikunternehmen verarbeitet<br />
Sägenebenprodukte, Gebraucht-,<br />
Wald- und Energieholz. Produziert werden<br />
Rindenmulch, Hackschnitzel für Reitplatz-,<br />
Spielplatz- oder Festivalbeläge<br />
sowie Holzpellets zur nachhaltigen Energieversorgung.<br />
Die Hitachi-Radlader<br />
sollen im Schichtbetrieb sowohl Rohstoffe<br />
als auch fertige Produkte in den<br />
deutschlandweiten Betriebsstätten des<br />
Unternehmens umschlagen. Dazu Siegfried<br />
Hildebrand, Vertriebsleiter bei Kiesel<br />
Süd: „Die Hitachi-Radlader ZW220<br />
der aktuellen Serie 7 sind auf die besonderen<br />
Anforderungen des Unternehmens<br />
optimiert. Die Maschinen wurden<br />
von Kiesel auf die Wünsche des Unternehmens<br />
und den Einsatzbereich perfekt<br />
zugeschnitten. Die Erfahrungen aus<br />
unserer intensiven Zusammenarbeit<br />
haben wir in einen eigenen Zollikofer-<br />
Siegfried Hildebrand übergibt<br />
einen symbolischen Schlüssel an<br />
Hubert Achberger, technischer<br />
Leiter bei Zollikofer.<br />
Standard überführt, der den Hitachi<br />
Standard erweitert.“ Dazu gehören beispielsweise<br />
besondere Sicherheitsvorkehrungen<br />
zum Mitarbeiterschutz, eine<br />
Felsbereifung mit speziellem Profil und<br />
eine angepasste Schaufeltechnik.<br />
Beim Thema Mitarbeiterschutz und<br />
Unfallverhütung setzt Zollikofer auf modernste,<br />
KI-gestützte Sicherheitstechnik.<br />
Jeweils vier Kameras wurden am Führerhaus<br />
der Radlader angebracht. Sie ermöglichen<br />
eine 360°-Rundumsicht und<br />
damit einen erhöhten Sicherheitsbereich<br />
rund um den Radlader. Die künstliche<br />
Intelligenz in der Computersteuerung<br />
der Kameras erkennt Personen und Objekte,<br />
die sich im überwachten Bereich<br />
befinden, und kann beide voneinander<br />
unterscheiden. Betritt eine Person diesen<br />
Bereich, wird der Fahrer optisch und<br />
akustisch gewarnt. „Die KI reagiert<br />
schnell. So muss nicht erst der ganze<br />
Mensch ins Blickfeld treten. Eine Hand<br />
oder ein Fuß sind ausreichend, damit sie<br />
in Millisekunden einen Menschen erkennt“,<br />
beschreibt Hildebrand die besondere<br />
Technik. „Das System wurde von<br />
der Berufsgenossenschaft München in<br />
einer ausführlichen Testreihe in Bezug<br />
auf Sicherheitsaspekte erprobt. Mit solcher<br />
Technik schränkt man Unfallgefahren<br />
immer weiter ein.“ Bei Zollikofer wird<br />
im Schichtbetrieb gearbeitet. Die Maschinen<br />
sind zwischen 2.500 und 4.500<br />
Stunden pro Jahr im Einsatz. Daher steht<br />
der Schutz von Fahrer und Maschine im<br />
Fokus. Für ein angenehmes Arbeitsklima<br />
wird die Kabinenluft mit einem Zyklon<br />
Luftfilter-Vorabscheider geschützt. Die<br />
Eine KI-unterstützte Kameratechnik<br />
hilft, Menschen rund um den<br />
Radlader schneller zu<br />
erkennen, und erhöht<br />
damit die Sicherheit.<br />
Kühlanlage ist mit einem Reinigungssystem<br />
mit Filter und Umkehrlüftung ausgestattet.<br />
Derzeit sind bei Zollikofer etwa zwanzig<br />
Radlader im Einsatz. Für den Umschlag<br />
nutzt das Unternehmen drei Radladermodelle<br />
von Hitachi: Der ZW220-7<br />
ist dabei der kleinste Radlader im Fuhrpark.<br />
Er übernimmt die Bestückung von<br />
Maschinen. Weiter nutzt Zollikofer den<br />
ZW250-7 mit einer Hochkippschaufel<br />
mit einem Volumen von 10 m 3 sowie den<br />
größten Hitachi-Lader, den ZW310-7<br />
mit einer 14-m 3- Schaufel. „Mit letzterem<br />
beladen wir unsere Walking-Floor-Fahrzeuge“,<br />
so Hubert Achberger, technischer<br />
Leiter bei Zollikofer.<br />
Zollikofer arbeitet seit 1966 sehr erfolgreich<br />
in der Holzlogistik. Zunehmend<br />
wendet sich das Unternehmen mit Justin-time-Lieferungen<br />
dem aufstrebenden<br />
Holz-Energiemarkt zu. Ein Meilenstein<br />
auf diesem Weg markiert die Kooperation<br />
mit der im Schwarzwald ansässigen<br />
Koehler Energy Group, die 2<strong>02</strong>1 Anteile<br />
an Zollikofer übernahm. Koehler etabliert<br />
sich als Energieproduzent und investiert<br />
in erneuerbare Energieprojekte. Mit<br />
dem Joint Venture zwischen Zollikofer<br />
und Koehler gehen beide Partner eine<br />
starke Verbindung ein: Koehler sichert<br />
sich eine langfristige Versorgung mit<br />
Brennstoff für seine Biomassekraftwerke<br />
und Zollikofer schafft sich durch den konstanten<br />
Lieferauftrag eine solide Basis<br />
für weitere Entwicklungsschritte.<br />
www.kiesel.net<br />
Fotos: Kiesel GmbH<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 85
Materialumschlag & Transport<br />
Scania Rent<br />
Kurzfristig verfügbare Elektro-Lkw<br />
Scania Rent bietet einen großen und<br />
spezialisierten Fuhrpark mit modernsten<br />
Fahrzeugen an, die kurzfristig<br />
verfügbar sind. Das Mietportfolio für<br />
Elektro-Lkw richtet sich sowohl an Unternehmer<br />
als auch an städtische Verteiler<br />
und Kommunen. Die attr<strong>aktiv</strong>en Lösungen<br />
von Scania Rent umfassen Sattelzugmaschinen<br />
und Fahrgestelle mit verschiedenen<br />
Aufbauten inklusive Förderungen.<br />
Herausforderungen wie Überschreitung<br />
oder langfristige Kapitalbindung<br />
lassen sich vermeiden und sorgen<br />
so für mehr Flexibilität.<br />
Neben den Fahrzeugen selbst bietet<br />
Scania auch Beratungsdienstleistungen<br />
an, um Kunden bei der Umstellung auf<br />
elektrische Fahrzeuge zu unterstützen.<br />
Sie umfassen Hilfe bei der Infrastruktur<br />
für das Laden der Fahrzeuge und Beratung<br />
zu Betriebskosten und Wartung.<br />
Ziel ist es, den Übergang zu elektrischer<br />
Mobilität so nahtlos und effizient wie<br />
möglich zu gestalten. „Der Vorteil bei<br />
Scania Rent ist, dass das Mietangebot<br />
individuell und flexibel gestaltet werden<br />
kann. Passend zum Kundenauftrag können<br />
die Fahrzeuge für eine definierte<br />
Laufzeit angemietet werden“, sagt Jörg<br />
Seelbach, Leiter Scania Rent, Scania<br />
Deutschland-Österreich und ergänzt:<br />
„Unsere vollelektrischen Rent-Fahrzeuge<br />
eignen sich auch dafür, sie in der Praxis<br />
auf Herz und Nieren zu testen und sich<br />
selbst von den Funktionalitäten zu überzeugen.<br />
Optional kann ein Fahrzeug im<br />
Anschluss an die Mietdauer komplett<br />
übernommen werden. Ohne hohe Anfangsinvestitionen<br />
können Unternehmen<br />
somit von der nachhaltigen BEV-<br />
Technologie (Battery Electric Vehicle)<br />
profitieren.“<br />
Scania Rent BEV-Abrollkipper bieten<br />
eine leistungsstarke Lösung, die als maßgeschneiderte<br />
Mietoptionen kurzfristig<br />
verfügbar sind und somit die Arbeitsweise<br />
nachhaltig optimieren. Diese Fahrzeuge<br />
zeichnen sich durch Anpassungsfähigkeit<br />
und Benutzerfreundlichkeit aus<br />
und bieten im städtischen Einsatz hohe<br />
Flexibilität. Dank der Möglichkeit, den<br />
elektrischen Lkw über den Tag verteilt<br />
problemlos nachzuladen, erweist er sich<br />
als ständig einsatzbereiter Begleiter. Besonders<br />
in städtischen Bereichen punktet<br />
er zudem mit seinem geräuscharmen<br />
Betrieb. Mit einer Nutzlast von 14.450<br />
kg, die die Spitze des Marktes markiert,<br />
und einer Vorderachslast von bis zu<br />
9.000 kg, vereint der BEV-Abrollkipper<br />
Leistungsfähigkeit mit Wirtschaftlichkeit.<br />
Elektro-<br />
Abrollkipper<br />
für den urbanen<br />
Einsatz: Mit dem<br />
vollelektrischen Scania 25 P<br />
mit Meiller-Aufbau haben die<br />
Abfallwirtschafts betriebe<br />
Münster flexible Fahrzeuglösungen<br />
im Testeinsatz. Foto: Scania<br />
www.scania.de<br />
VHV Fördertechnik<br />
Gurtförderer<br />
Doppelgurtförderer<br />
Deckbandförderer<br />
Planung<br />
Engineering<br />
13. Mai - 17. Mai 2<strong>02</strong>4<br />
Messe München<br />
Halle B5 Stand 352<br />
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86 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Lehnhoff<br />
Aus alt wird vollhydraulisch<br />
Lehnhoff Retrofit ist das kostengünstige<br />
Upgrade für bestehende Lehnhoff-<br />
MS/HS-Tilt-Schnellwechsler. Mit geringem<br />
Aufwand lassen sich Mini- und<br />
Kompaktbagger von zwei bis zwölf Tonnen<br />
auf vollhydraulischen Werkzeugwechsel<br />
umrüsten. Das eröffnet neue<br />
Ein satzmöglichkeiten mit hydraulischen<br />
Anbaugeräten, bei denen die zeitintensive<br />
Kupplung und Entkupplung der<br />
Schläuche per Hand entfällt. Sämtliche<br />
mechanischen Anbaugeräte wie Tieflöffel<br />
können ohne Umbau weiter betrieben<br />
werden. Mit dem schnellen Wechsel<br />
der Anbaugeräte direkt aus der Kabine<br />
heraus werden komplexe Arbeiten in<br />
kurzer Zeit von einem einzelnen Mitarbeiter<br />
und oft nur einem einzigen Bagger<br />
übernommen, was die Produktivität im<br />
Einsatz enorm steigert.<br />
Bei Lehnhoff Retrofit wird der Tilt-Motor<br />
erhalten und so die Umbau- und Aufwandkosten<br />
minimiert. Die Schnellwechslereinheit<br />
unter dem Tilt-Motor wird einfach<br />
gegen eine vollhydraulische Variante getauscht.<br />
Ab Übergabepunkt wird neu verschlaucht<br />
und schon ist das System vollhydraulisch<br />
einsatzbereit.<br />
Lehnhoff Retrofit eignet sich für alle<br />
Bagger der zwei-bis-zwölf-Tonnen-Klasse,<br />
deren Tilt-Schnellwechsler nicht älter<br />
als ca. fünf Jahre sind und nicht mehr als<br />
ca. 4.000 Betriebsstunden geleistet<br />
haben. Die Bagger müssen mit einer High-<br />
Flow- und Low-Flow-Arbeitsleitung sowie<br />
einer zusätzlichen Leckölleitung ausgestattet<br />
sein.<br />
Das Upgrade der Schnellwechsler ab<br />
Tilt-Motor bringt noch weitere Vorteile.<br />
Alle umgerüsteten Wechsler sind mit<br />
dem aktuellen Lehnhoff-Double-Lock<br />
Sicherheitssystem für höchste Sicherheitsstandards<br />
ausgestattet – eine Investition<br />
in Produktivität und Sicherheit,<br />
die von der BG Bau gefördert wird.<br />
Auch Abnutzungserscheinungen<br />
Durch einen<br />
unkomplizierten<br />
Wechsel ohne den<br />
Kostenfaktor eines<br />
neuen Tilt-Motors<br />
erlangen Nutzer<br />
neue Einsatz -<br />
möglichkeiten<br />
für ihren<br />
Bagger.<br />
Foto: Lehnhoff<br />
Hartstahl GmbH<br />
durch erhöhte Anzahl von Wechseln bei<br />
vollhydraulischen Systemen werden deutlich<br />
verringert. Eine gehärtete und austauschbare<br />
Verschleißschale in den Klauen<br />
sorgt für eine längere Lebensdauer.<br />
www.lehnhoff.de<br />
Kraftvoll & präzise –<br />
das perfekte Duo.<br />
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Materialumschlag & Transport<br />
Kurz vor Produktionsstart: die neue<br />
Montagehalle für den batterieelektrischen<br />
Liebherr-Radlader L 507 E.<br />
Liebherr<br />
Eigene Montage-Halle für<br />
batterieelektrische Radlader<br />
Nach rund zehnmonatiger Bauzeit hat Liebherr im Werk<br />
Bischofshofen eine neue, speziell für die Fertigung von<br />
batterieelektrischen Radladern konzipierte Montagehalle in<br />
Betrieb genommen. Seit März 2<strong>02</strong>4 läuft hier der erste<br />
elektrische Radlader der Firmengruppe, das Modell L 507 E,<br />
vom Band. Liebherr hat insgesamt über 2,2 Millionen Euro in die<br />
neue Produktionseinrichtung investiert. Der knapp 1.000 m²<br />
große Bereich ist für eine maximale jährliche Produktionsmenge<br />
von bis zu 500 Radladern mit batterieelektrischem Antrieb<br />
ausgelegt.<br />
Um höchste Sicherheitsstandards umzusetzen,<br />
befindet sich der neue Fertigungsbereich<br />
in einer eigenen Halle<br />
abseits von der konventionellen Radlader-Montage.<br />
„Wir haben uns für diese<br />
räumliche Trennung entschieden, um die<br />
neue Montage ganzheitlich auf die notwendigen<br />
Arbeitsschutzmaßnahmen,<br />
die mit dem Hochvolt-Batteriesystem<br />
einhergehen, auszurichten. Alle Mitarbeiter<br />
und Mitarbeiterinnen, die am Bau<br />
des L 507 E beteiligt sind, erhalten fachliche<br />
Weiterbildungen. So sind wir bestens<br />
auf die Anforderungen der Elektrotechnik<br />
vorbereitet“, erklärt Peter Schachinger,<br />
Geschäftsführer Produktion und<br />
Betrieb im Liebherr-Werk Bischofshofen.<br />
88 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Materialumschlag & Transport<br />
Peter Schachinger (2. v. l.,<br />
Geschäftsführer<br />
Produktion und Betrieb)<br />
und Jonas Schwob (3. v .l.,<br />
Projektleiter für die<br />
Produktion von<br />
Elektroradladern) freuen<br />
sich mit Mitgliedern des<br />
Projektteams über die<br />
Inbetriebnahme der<br />
neuen Montagehalle.<br />
Geplant mit Virtual Reality: moderne<br />
Radlader-Montage mit intelligenter<br />
Raumnutzung<br />
Die neue Radlader-Montage befindet<br />
sich in einer ehemaligen Werkstatthalle<br />
des Werks, die Liebherr für die Fertigung<br />
des L 507 E kernsaniert hat. „Auch energetisch<br />
haben wir das Gebäude mittels<br />
Betonkern<strong>aktiv</strong>ierung, Fernwärmeanschluss<br />
und Wärmepumpen auf den<br />
neuesten Stand gebracht. Den für die<br />
Halle benötigten Strom erzeugen wir zu<br />
einem immer größer werdenden Teil<br />
selbst, denn in unserem Werk betreiben<br />
wir mittlerweile mehrere, in Summe eine<br />
über 3.400 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage“,<br />
erläutert Schachinger.<br />
Den Innenausbau der Montagehalle<br />
haben die Radlader-Experten fast ausschließlich<br />
digital und mithilfe von Virtual-Reality-Anwendungen<br />
geplant. „Wir<br />
konnten damit unterschiedliche Layouts<br />
testen, um Hauptmontagelinie und Vormontageplätze<br />
ideal aufeinander abzustimmen.<br />
Wir haben so den vorhandenen<br />
Platz effizient ausgenutzt und kurze<br />
Transportwege realisiert“, verdeutlicht<br />
Jonas Schwob, Projektleiter für die Produktion<br />
von Elektroradladern. Im laufenden<br />
Betrieb gibt ein digitales Display,<br />
das zentral in der Montage positioniert<br />
ist, einen Überblick über die aktuellen<br />
Produktionskennzahlen. Besonderen<br />
Wert legt Liebherr auf die Ergonomie an<br />
den einzelnen Arbeitsplätzen: Spezielle<br />
Hebevorrichtungen und Transportsysteme<br />
sowie kabellose Schraubwerkzeuge<br />
erleichtern die Montagearbeiten am<br />
neuen Radlader L 507 E.<br />
Liebherr-Radlader L 507 E: Volle<br />
Leistung mit Hochvolt-Batteriesystem<br />
Der neue L 507 E ist<br />
seit Ende des Jahres<br />
2<strong>02</strong>3 bei Liebherr-<br />
Vertriebspartnern in<br />
mehreren europäischen<br />
Ländern erhältlich.<br />
Er basiert<br />
auf dem konventionell<br />
angetriebenen<br />
Radlader L 507 Stereo<br />
und verbindet<br />
somit die bewährten<br />
Vorteile eines Stereoladers<br />
mit einem<br />
von Liebherr entwickelten<br />
batterieelektrischen<br />
Antriebskonzept.<br />
Liebherr<br />
setzt dabei auf ein<br />
Hochvolt-Batteriesystem,<br />
das eine<br />
kraftvolle Leistungsentfaltung<br />
und effiziente<br />
Ladevorgänge<br />
sicherstellt. Die Leistungsfähigkeit<br />
des<br />
L 507 E ist damit identisch wie bei herkömmlich<br />
angetriebenen Liebherr-Radladern<br />
derselben Größenklasse. Dabei<br />
stößt die Maschine lokal kein CO 2<br />
aus<br />
und die Lärmemissionen sind gering. Abhängig<br />
von den jeweiligen Einsatzbedingungen<br />
bietet der L 507 E eine Laufzeit<br />
von bis zu acht Stunden. Das modulare<br />
Batteriekonzept von Liebherr ermöglicht<br />
es zudem, auf Kundenwunsch ab Werk<br />
einen zweiten Lithium-Ionen-Akku zu<br />
verbauen, wodurch sich die Laufzeit weiter<br />
erhöht. Vollständige Ladevorgänge<br />
sind, abhängig von der On-Board-Ladetechnik<br />
und Anschlussleistung, in circa<br />
eineinhalb bis drei Stunden möglich.<br />
www.liebherr.com<br />
Liebherr-Radlader L 507 E: volle Leistung, hohe<br />
Laufzeiten und effiziente Ladevorgänge dank<br />
Hochvolt-Batteriesystem. Fotos: Liebherr<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 89
Materialumschlag & Transport<br />
Sensolus<br />
Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland trackt Abrollcontainer<br />
Die Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland<br />
mbH (EGW) kümmert<br />
sich als kommunales Unternehmen des<br />
Kreises Borken um die Verwertung und<br />
Entsorgung unterschiedlicher Abfälle<br />
wie beispielsweise kommunale Restabfälle,<br />
Sperrmüll, Bioabfälle, Grünabfälle,<br />
Bauschutt, Altmetalle oder E-Schrott. Sie<br />
betreibt im 153 Quadratkilometer großen<br />
Kreisgebiet Borken an der niederländischen<br />
Grenze im Auftrag verschiedener<br />
Städte und Gemeinden rund ein<br />
Dutzend Wertstoffhöfe, zwischen denen<br />
insgesamt 160 Abrollcontainer regelmäßig<br />
unterwegs sind. Um den Überblick<br />
über den Umlauf der Container zu behalten,<br />
startete das Unternehmen deshalb<br />
eine Marktrecherche und verglich<br />
systematisch die Angebote von fünf<br />
Tracker-Anbietern.<br />
Die IoT-basierte Tracking-Lösung von<br />
Sensolus machte am Ende das Rennen,<br />
weil sie vor allem folgende Pluspunkte<br />
sammeln konnte: Die kabellosen Tracker<br />
von Sensolus sind robust und halten<br />
auch rauen Außenbedingen stand. Die<br />
Sensolus-Tracker bieten zudem bei langjähriger<br />
Batterielaufzeit von bis zu zehn<br />
Jahren ein kompaktes Außenmaß von<br />
nur knapp 8 x 12 Zentimetern. So können<br />
sie gut und geschützt an den EGW-Containern<br />
angebracht werden. Da der Kreis<br />
Borken im westlichen Münsterland direkt<br />
an der niederländischen Grenze liegt, ist<br />
die Netzabdeckung ein weiterer wichtiger<br />
Faktor: Hier konnten die Sensolus-<br />
Tracker mit NBIoT-Connectivity punkten,<br />
die sich auch in Grenznähe verlässlich<br />
lokalisieren lassen. Sensolus überzeugte<br />
auch mit der cloudbasierten Plattform<br />
für das Tracker-Management. Sie bietet<br />
unter den getesteten Lösungen die umfangreichste<br />
Funktionalität. Per Mobil-<br />
App können die Fahrer für ihre Planung<br />
von unterwegs jederzeit auf alle wichtigen<br />
Container-Informationen zugreifen.<br />
„Unser Ziel war es, jeden einzelnen Container<br />
per Tracker genau erfassen zu<br />
können, jederzeit zu wissen, an welchen<br />
Standorten welche und wie viele Container<br />
stehen und gemeldet zu bekommen,<br />
sobald ein Container in Bewegung ist“,<br />
so Erwin Rießle, Leiter Stoffstrommanagement<br />
bei der EGW. Dank der Sensolus-Tracker<br />
lassen sich nun alle 160<br />
Container mit einem Blick auf die Karte<br />
präzise lokalisieren und die entsprechenden<br />
Entsorgungs- und Transportprozesse<br />
mit Übersicht managen und<br />
optimieren. „Wenn jetzt der Betrieb ruft,<br />
dass er Container braucht, dann schauen<br />
wir ins Dashboard und sehen die genaue<br />
Verfügbarkeit in jeder Geozone“,<br />
freut sich Julia Kerkhoff als Key-Userin.<br />
Davon profitieren natürlich auch die<br />
Lkw-Fahrer.<br />
Austauschbare Kipp- und Absetzbehälter<br />
müssen in Deutschland entsprechend<br />
der Betriebssicherheitsverordnung<br />
(BetrSichV) außerdem regelmäßig<br />
technisch gecheckt werden. Diesen Prüfstatus<br />
verwaltet die EGW ebenfalls mit<br />
Sensolus, sodass einfach festgestellt<br />
werden kann, wann welche Container<br />
Die Entsorgungsgesellschaft<br />
Westmünsterland mbH (EGW) hat<br />
ihre insgesamt 160 Wertstoff-<br />
Container mit IoT-basierten<br />
Trackern von Sensolus ausgestattet<br />
und so ihre Transport- und<br />
Entsorgungsprozesse weiter<br />
digitalisiert. Foto: Sensolus<br />
zur Überprüfung anstehen und wo der<br />
Prüfer sie findet. Darüber hinaus findet<br />
EGW das Tracking auch für eventuelle<br />
Diebstähle nützlich, denn Container sind<br />
oft attr<strong>aktiv</strong>es Diebesgut. Außerdem<br />
bietet das Tracking mit Sensolus auch für<br />
die Zukunft noch Optimierungsperspektiven,<br />
zum Beispiel durch die Integration<br />
in das ERP-System der EGW.<br />
www.sensolus.com<br />
90 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Aktuell<br />
und<br />
informativ<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> PLUS – Technik aktuell<br />
Aktuelle Nachrichten aus der Recycling-Industrie, neue<br />
Maschinen und Aufbereitungstechniken – und wichtige<br />
Informationen zu Messen und Veranstaltungen - das sind die<br />
Themen-Schwerpunkte im monatlich erscheinenden und selbstverständlich<br />
kostenlosen <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Newsticker.<br />
Auf der entsprechenden Landing-Page, der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />
News-Seite, werden weitere wichtige und aktuelle Nachrichten<br />
gelistet.<br />
Seien Sie dabei und melden Sie sich an – dann sind Sie immer<br />
bestens informiert!<br />
Ihre redaktionelle Präsentation können Sie zudem durch eine<br />
Anzeigen-Insertion werbewirksam unterstützen. Frau Grimm-<br />
Fasching steht Ihnen hierzu gerne beratend zur Verfügung.<br />
Kontaktdaten<br />
Susanne Grimm-Fasching,<br />
Tel.: +49 8364 9860-79<br />
susanne.grimm@stein-verlaggmbh.de<br />
Jetzt anmelden:<br />
anmeldung.ra.<br />
stein-verlaggmbh.de<br />
Zur News-Seite:<br />
ra.stein-verlaggmbh.de<br />
Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />
Josef-Herrmann-Straße 1–3 | D-76473 Iffezheim | Tel.: +49 7229 606-0<br />
info@stein-verlagGmbH.de | www.stein-verlagGmbH.de
ecycling <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />
MBI & Liebherr:<br />
Perfektes Zusammenspiel<br />
Gemeinsam mit der<br />
Derichebourg-Gruppe als<br />
Auftraggeber haben MBI und<br />
Liebherr France für die<br />
Anforderungen verschiedener<br />
Standorte speziell<br />
zugeschnittene mobile<br />
Schrottscheren-Lösungen<br />
entwickelt. Ein Musterbeispiel<br />
für eine ebenso engagierte<br />
wie auch perfekte<br />
Zusammenarbeit.<br />
Wie viele andere Branchen<br />
befindet sich auch<br />
die Stahlindustrie in<br />
einem gewaltigen Umbruch-Prozess,<br />
besser<br />
bekannt unter dem Begriff Transformation:<br />
„Green Steel“, Dekarbonisierung und<br />
CO 2<br />
-Reduktion sind in diesem Zusammenhang<br />
nur einige Schlagworte, die diesen<br />
Prozess noch besser charakterisieren. Der<br />
Rohstoff Schrott wird dabei im Vergleich<br />
zu heute eine noch viel größere Bedeutung<br />
gewinnen, nicht nur weil Schrott unendlich<br />
recycelbar ist, sondern auch mit Blick auf<br />
seinen zunehmenden Einsatz in Elektrostahl-Öfen:<br />
Ein Elektrostahl-Ofen emittiert<br />
rund 75 Prozent weniger CO 2<br />
als Hochöfen<br />
und Konverter – das ist der Stahl der Zukunft.<br />
Nicht zu vergessen dabei: Die Anforderungen<br />
an die Qualität der verschiedenen<br />
Schrottsorten werden mit Blick auf<br />
Sortenreinheit und korrekte Bearbeitung<br />
ebenfalls weiter zunehmen.<br />
Grund genug also für die in Frankreich<br />
beheimatete Derichebourg-Gruppe, mit<br />
ihrer Umwelt-Sparte das Thema Schrott<br />
und seine zielgerichtete Aufbereitung<br />
noch stärker ins Visier zu nehmen – und<br />
das am besten mit einem „quasi“ französischen<br />
Partner, in diesem Fall mit der in<br />
Colmar ansässigen Liebherr France. An<br />
erster Stelle ist hier Holger Merk zu nennen,<br />
Key Account Manager bei Liebherr<br />
France und damit Ansprechpartner für<br />
die gesamte Derichebourg-Gruppe.<br />
Liebherr ist schon lange mit im Boot,<br />
wenn es um die passenden Umschlagsgeräte<br />
wie Bagger oder Radlader geht,<br />
und diese sind gerade in der Schrottaufbereitung<br />
und im Schrottumschlag immens<br />
wichtig. Hier zählen Zuverlässigkeit,<br />
Leistungsfähigkeit und natürlich<br />
auch ein schneller und kompetenter<br />
Service, wenn doch etwas mal nicht<br />
funktionieren sollte.<br />
92 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Schrott & Metall<br />
Kraftvoll und präzise: Der R 946<br />
hat keine Probleme mit den<br />
ausgedienten<br />
Eisenbahnwaggons.<br />
Eine leistungsstarke Maschine<br />
mit einer ebenso<br />
leistungsstarken Schere: der rote<br />
R 946 mit der SH550 in Aubange.<br />
Mobile Schrottscheren: Passende<br />
Werkzeuge von MBI<br />
Für die Schrottaufbereitung auf den<br />
verschiedenen Standorten in Frankreich,<br />
Belgien und bei der deutschen<br />
Tochter Derichebourg Umwelt GmbH<br />
kamen im konkreten Fall nur mobile<br />
Schrottscheren infrage, obwohl in der<br />
Unternehmensgruppe ansonsten sehr<br />
viele stationäre Scheren im Einsatz<br />
sind. Genau an dieser Stelle konnte<br />
Liebherr auf seine sehr positiven Erfahrungen<br />
mit dem italienischen Unternehmen<br />
Mantovanibenne S.r.l. (MBI-<br />
Gruppe) verweisen. Damit war der<br />
dritte Partner gefunden, und zwar in<br />
Person von Dominik Erath, seit 2<strong>02</strong>1<br />
Business Development & Export Manager<br />
von Mantovanibenne. Sicherlich<br />
spielt in diesem Fall auch seine langjährige<br />
Zusammenarbeit mit Liebherr eine<br />
wichtige Rolle.<br />
Wir haben uns mit ihm im belgischen<br />
Aubange verabredet, mitten im Dreiländereck<br />
Luxemburg, Frankreich und Belgien<br />
und damit an einem Standort des<br />
Schrott- und Altmetallrecyclers Groupe<br />
Ecore, der von Derichebourg übernommen<br />
wurde. Dort ist eine der sieben ausgelieferten<br />
mobilen Schrottscheren im<br />
Einsatz, und zwar eine SH550 aus der<br />
EAGLE 2-Serie als Festanbau am Ausleger<br />
eines Liebherr-Raupenbaggers R 946.<br />
Zwei weitere Raupenbagger in dieser<br />
Konfiguration befinden sich ebenfalls in<br />
Frankreich. Neben dem R 946 sind vier<br />
Umschlagbagger LH 30 im Einsatz, jeweils<br />
ausgestattet mit dem Liebherr-eigenen<br />
vollhydraulischen Schnellwechselsystem<br />
LIKUFIX und jeweils einer MBI-SH320-<br />
Schrottschere aus der EAGLE 3-Serie. Eine<br />
Umschlagmaschine dieser Bauart ist in<br />
Frankreich im Einsatz, weitere drei LH 30<br />
werden an den deutschen Standorten der<br />
Derichebourg-Umwelt eingesetzt.<br />
Aber jetzt zurück nach Aubange: Ein<br />
wirklich sehr sauberer und sehr geordneter<br />
Standort, der alle Achtung verdient:<br />
Chapeau! – so würde man in Frankreich<br />
sagen. Und trotz des regen Lkw-Verkehrs,<br />
unser Begleiter Yves Detré ist ganz<br />
gelassen und führt uns zu dem in der<br />
Hausfarbe rot lackierten R 946: „Das Zerlegen<br />
ausgedienter Personenwaggons<br />
ist seine Hauptaufgabe. Während wir<br />
vorher maximal einen halben Waggon<br />
pro Tag packten, sind es jetzt schon zwei<br />
Waggons, die mithilfe des Bagger-Schere-Gespanns<br />
zerlegt und in einzelne Materialien<br />
vorsortiert werden. Darüber<br />
hinaus kümmert er sich noch um das<br />
Vorschneiden des Materials für die stationäre<br />
Schrottschere, gerade mal so<br />
nebenbei“, so Yves Detré. Dominik Erath<br />
ergänzt: „Unsere SH550 ist genau auf<br />
einen Bagger in dieser Größenordnung<br />
abgestimmt, der sich hier nur sehr wenig<br />
bewegt und den ganzen Tag mit der<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 93
ON TOUR: Schrott & Metall<br />
Freuen sich über ihre<br />
Zusammenarbeit: Dominik<br />
Erath (links) und Yves Detré.<br />
Mantovanibenne<br />
S.r.l.<br />
Via Augusto Righi, 21<br />
I-41037 Mirandola (MO)<br />
Tel.: +39 0535 615811<br />
www.mantovanibenne.com<br />
MBI Deutschland<br />
GmbH<br />
Breitscheidstraße 45<br />
D-01156 Dresden<br />
Tel.: +49 (0) 351/43 888 745<br />
info@mbi-deutschland.de<br />
www.mbi-deutschland.de<br />
Schere arbeitet. Daher haben wir uns für<br />
einen gebrauchten Raupenbagger mit<br />
Werksüberholung bei Liebherr quasi als<br />
mobiles Hydraulik-Aggregat entschieden,<br />
der dafür sehr gut geeignet ist. Für<br />
die anderen Aufgabenstellungen haben<br />
wir bewusst einen neuen LH 30 ausgewählt,<br />
da an den anderen Standorten<br />
neben dem Bedienen der mobilen Schere<br />
gleichrangig auch der Schrottumschlag<br />
durchgeführt werden muss. Dazu<br />
muss regelmäßig und manchmal auch<br />
kurzfristig zwischen Schere und Ladeausrüstung<br />
gewechselt werden. Da ist der LH<br />
30 einfach die bessere Maschine.“ Dass<br />
mit der Eagle-Schrottschere SH320 die<br />
für den LH 30 exakt passende Schere<br />
ausgewählt wurde, braucht an dieser<br />
Stelle wohl kaum noch betont zu werden.<br />
Kundenspezifische Lösungen dank<br />
detaillierter Vorarbeit<br />
Für Dominik Erath ist die Zusammenarbeit<br />
von MBI, Liebherr und Derichebourg<br />
geradezu ein Musterbeispiel für eine<br />
mehr als gelungene Kooperation: „Für<br />
die deutschen Standorte konnte ich<br />
meine Erfahrungen konkret mit einbringen,<br />
gerade hinsichtlich der notwendigen<br />
Maschinenkonfiguration, sodass die<br />
Standorte genau das bekamen, was sie<br />
auch brauchten. Wichtig dabei ebenfalls,<br />
dass Schneidarbeiten unter freiem<br />
Himmel nicht nur wegen gesetzlicher<br />
Vorgaben, sondern auch aus Umweltschutzgründen<br />
zukünftig kaum noch<br />
möglich sein werden. Mit Liebherr pflegen<br />
wir seit Jahren einen intensiven Austausch,<br />
der auch darin besteht, dass wir<br />
unsere Scheren genau an den technischen<br />
Vorgaben einzelner Liebherr-Maschinen<br />
ausrichten können. Damit sind<br />
wir in der Lage, einem Kunden die Sicherheit<br />
zu bieten, dass seine Liebherr-Maschine<br />
mit der genau passenden MBI-<br />
Schere seine Anforderungen voll erfüllen<br />
kann. Einen solchen Datenaustausch<br />
gibt es übrigens auch mit anderen Maschinenherstellern,<br />
ganz im Sinne der<br />
Kunden.“ Entscheidend dabei die dahinterstehende<br />
Philosophie: Alles, was<br />
möglich ist, wird im Vorfeld partnerschaftlich<br />
abgeklärt, um den Kunden<br />
keine einzelnen Produkte zu verkaufen,<br />
sondern gemeinsam entwickelte Lösungen<br />
anzubieten. Das war auch für Yves<br />
Mas, dem obersten technischen Direktor<br />
94 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Schrott & Metall<br />
Zuverlässig bewältigt der LH 30<br />
an anderen Standorten zusätzlich<br />
noch den Schrottumschlag.<br />
bei Derichebourg, extrem wichtig. Dass<br />
die Entwicklung keinesfalls stehen bleibt,<br />
zeigt ein kleines, aber äußerst wichtiges<br />
Detail am R 946: Um weniger Staudruck<br />
und damit weniger Kraftstoffverbrauch<br />
zu haben, ist ein By-Pass-Ventil eingebaut<br />
worden, damit ein Teil des Öls über<br />
eine separate Rücklaufleitung direkt<br />
zum Hydrauliktank zurückfließen kann.<br />
Damit wird das Arbeitsspiel der Schere<br />
schneller und somit auch effizienter.<br />
„Das ist für uns ganz wichtig“, so Dominik<br />
Erath abschließend: „Wir wollen den<br />
Kunden in enger Zusammenarbeit mit<br />
dem Maschinenhersteller individuelle<br />
und flexible Lösungen anbieten, die<br />
möglichst genau auf ihre Anforderungen<br />
zugeschnitten sind. In diesem Fall<br />
hat alles gepasst, von den unterschiedlichen<br />
Standortanforderungen bis hin zu<br />
den verschiedenen Maschinen und unseren<br />
mobilen Schrottscheren, die in<br />
einem Gesamtpaket dennoch oder gerade<br />
deswegen die doch sehr spezifischen<br />
Kundenwünsche erfüllen konnten.<br />
Das macht uns so schnell keiner nach!“<br />
(hst)<br />
Der Fortschritt in der Zerlegung ist<br />
deutlich sichtbar.<br />
Fotos: MBI, hst<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 95
Schrott & Metall<br />
Ein wichtiges Produkt der UnionStahl GmbH: Siebkorb für die<br />
Recyclingindustrie. Foto: UnionStahl GmbH<br />
UnionStahl<br />
Creusabro: Basis für langlebige Maschinen und Anlagen<br />
Um die nicht einfachen Herausforderungen<br />
einer nachhaltigen Zukunft<br />
zu meistern, müssen auch in der Recyclingwirtschaft<br />
Maschinen und Anlagen<br />
langlebiger und zuverlässiger werden.<br />
Bei der Konstruktion und Produktion von<br />
Abfallbehandlungs- und Rohstoffverarbeitungsanlagen<br />
ist der Einsatz verschleißfester<br />
Materialien deshalb von<br />
entscheidender Bedeutung, um Kosten<br />
zu senken und Produktionsausfälle zu<br />
vermeiden. Brecher und Mahlanlagen,<br />
Mahlwalzen, Förderbänder und Trichter<br />
sowie Siebe, Schredderauskleidungen<br />
und -werkzeuge sind im Betrieb hohen<br />
Belastungen ausgesetzt, die zu erheblichem<br />
Verschleiß führen können. Der<br />
Verschleiß wird durch verschiedene Faktoren<br />
verursacht, darunter abrasive Materialien,<br />
mechanische Beanspruchung<br />
und chemische Reaktionen.<br />
Um die Lebensdauer der Maschinen<br />
und Anlagen zu maximieren und Ausfallzeiten<br />
zu minimieren, hat sich weltweit<br />
der Einsatz von hochverschleißfestem<br />
Sonderstahl unter dem eingetragenen<br />
Markenzeichen Creusabro bewährt:<br />
Bauteile aus Creusabro-Grobblechen<br />
bieten eine außergewöhnliche Härte,<br />
Zähigkeit und Abriebfestigkeit. Darüber<br />
hinaus ermöglicht die Verwendung von<br />
Grobblechen eine flexible Gestaltung<br />
und Anpassung der Konstruktionen an<br />
die spezifischen Anforderungen und Belastungen<br />
der Anlagen. Mit präziser<br />
Härte und unübertroffenen Verschleißeigenschaften<br />
bieten die Hightech-<br />
Stähle unvergleichliche Vorteile. Ihre<br />
Temperaturbeständigkeit und Kosteneffizienz<br />
machen sie ideal für anspruchsvolle<br />
Anwendungen. Der einzigartige<br />
TRIP-Effekt sorgt für längere Standzeiten<br />
und niedrigere Wartungskosten. Gleichmäßige<br />
Härte über die gesamte Dicke<br />
gewährleistet außergewöhnliche Stabilität<br />
und Belastbarkeit. Creusabro 4800<br />
und Creusabro 8000 sind hitzebeständig<br />
bis zu etwa 450 °C und erreichen eine<br />
Oberflächenaufhärtung von bis zu 70<br />
HB. Sie werden in einem CO 2<br />
-reduzierten<br />
Verfahren hergestellt. Creusabro<br />
6400 ist eine innovative Neuentwicklung<br />
mit verbesserten Eigenschaften, die<br />
unter Verwendung eines hohen Anteils<br />
an Stahlschrott produziert wird.<br />
Die UnionStahl GmbH bietet verschleißfeste<br />
Stähle bis 150 mm Dicke,<br />
ideal für industrielle Anlagen in der Recyclingwirtschaft<br />
und Aufbereitungstechnik.<br />
Die Stähle werden unter anderem<br />
von den Herstellern Salzgitter, Dillinger,<br />
voestalpine und Industeel bezogen.<br />
Mit Härten von 300 bis 500 HB sind<br />
die Grobbleche gut verarbeitbar und<br />
langlebig. Darüber hinaus fertigt das<br />
Unternehmen Zuschnitte und einbaufertige<br />
Komponenten für Maschinen und<br />
Anlagen der Abriss- und Recyclingindustrie,<br />
darunter Messer, Siebbleche und<br />
-roste sowie Abstreifer und Auskleidungen.<br />
www.unionstahl.com<br />
96 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
BAUSTEINE<br />
für eine innovative Zukunft<br />
Die ABZ zur IFAT 2<strong>02</strong>4<br />
❯ Messeausgabe<br />
ABZ 19/<strong>24</strong><br />
Er schei nungs ter min: 10.05.<strong>24</strong><br />
Anzeigenschluss: 07.05.<strong>24</strong><br />
Redaktionsschluss: 01.05.<strong>24</strong><br />
Die ABZ zur NordBau 2<strong>02</strong>4<br />
❯ Messeausgabe<br />
ABZ 35/<strong>24</strong><br />
Er schei nungs ter min: 30.08.<strong>24</strong><br />
Anzeigenschluss: 27.08.<strong>24</strong><br />
Redaktionsschluss: 21.08.<strong>24</strong><br />
❯<br />
Print & ePaper wöchentlich<br />
über 35 000 Empfänger<br />
Wo chen zeitung für das ge sam te Bau we sen<br />
www.allgemeinebauzeitung.de<br />
Deutschlands meistgelesene Baufachzeitung<br />
KONTAKT<br />
ABZ-Redaktion: Tel. (05 11) 6 74 08-60/61/62/64/68 · Fax (05 11) 6 74 08-53 · E-Mail: abz-fajga@patzerverlag.de<br />
ABZ-Werbeabteilung: Tel. (05 11) 6 74 08-31/30/35/42 · Fax (05 11) 6 74 08-53 · E-Mail: abz-werbung@patzerverlag.de
Verfahrenstechniken: Separieren<br />
Das mehrstufige Recyclingverfahren gewinnt Edelmetalle,<br />
hochwertige Kunststoffe und Stahl zurück, die wieder dem<br />
Produktionskreislauf zugeführt werden. Foto: PDR<br />
PDR<br />
Zwanzig Jahre Recycling von Druckerpatronen<br />
Kaum hat das Recyclingunternehmen<br />
PDR sein 30-jähriges Bestehen gefeiert,<br />
steht schon das nächste Jubiläum<br />
an. Im Dezember 2<strong>02</strong>3 jährte sich zum<br />
20. Mal die feierliche Inbetriebnahme<br />
der weltweit ersten Recyclinganlage für<br />
Tintenstrahldruckerpatronen des Weltkonzerns<br />
Hewlett Packard. Der Einweihung<br />
war eine zweijährige intensive Vorbereitungsphase<br />
vorausgegangen, in<br />
der die Partner HP Inc., PDR und das bifa<br />
Umweltinstitut, Augsburg, die Recyclingtechnologie<br />
gemeinsam entwickelten<br />
und die weltweit erste Recyclinganlage<br />
für Druckerpatronen auf dem Betriebsgelände<br />
von PDR bauten. Oberstes Ziel<br />
war dabei, eine möglichst hohe stoffliche<br />
Verwertungsquote zu erzielen. Eine<br />
große Herausforderung bestand darin,<br />
die Tinte von den Feststoffen sauber abzutrennen.<br />
Heute werden die zurückgegebenen<br />
Tintenpatronen zu über 95<br />
Prozent verwertet, davon mehr als 70<br />
Prozent stofflich. Die innovative Anlage<br />
ermöglicht es, in einem mehrstufigen<br />
Recyclingverfahren Edelmetalle, hochwertige<br />
Kunststoffe und Stahl zurückzugewinnen,<br />
die wieder dem Produktionskreislauf<br />
zugeführt werden. In der Anlage<br />
in Thurnau werden die Original-HP-<br />
Patronen aus Europa, Afrika und dem<br />
mittleren Osten recycelt, die HP Inc. über<br />
ein eigenes Rücknahmesystem im Rahmen<br />
des Planet Partners Programmes<br />
von seinen Kunden zurückholt. Inzwischen<br />
wurden über eine Milliarde Tintenstrahldruckerpatronen<br />
stofflich verwertet.<br />
Das entspricht laut HP Inc. einem<br />
Volumen von 450 Schwimmbädern im<br />
Olympia-Format.<br />
„HP setzt alles daran, die Kreislaufwirtschaft<br />
zu verwirklichen. Seit 20 Jahren<br />
stehen HP und PDR an der Spitze,<br />
Druckerpatronen in Europa zu recyceln.<br />
Wir freuen uns, diesen Meilenstein und<br />
unsere Partnerschaft zu feiern. Das HP<br />
Planet Partners Programm und PDR bieten<br />
Kunden europaweit die Möglichkeit,<br />
ihre leeren Druckerpatronen zum Recycling<br />
zu bringen. Ein umfassender Recyclingprozess<br />
sorgt dafür, dass die Kunststoffe<br />
alter Patronen wiederverwendet<br />
werden und ein zweites Leben in Form<br />
von neuen Produkten bekommen. Durch<br />
die Zusammenarbeit mit PDR wurden<br />
bereits über eine Milliarde Patronen recycelt.<br />
Wir können es kaum erwarten, zu<br />
sehen, was die nächsten 20 Jahre bringen“,<br />
so die Bilanz von Joe Pacula, SVP<br />
and Division President, HP Print Supplies.<br />
„Das Beispiel zeigt, dass sich die Idee der<br />
Kreislaufwirtschaft ökologisch sinnvoll<br />
und ökonomisch zumutbar verwirklichen<br />
lässt“, freut sich PDR-Geschäftsführer<br />
Thomas Hillebrand. Und ergänzt: „Wir<br />
stehen bereit, auch für andere Unternehmen<br />
und Branchen hochwertige<br />
stoffliche Recyclinglösungen zu entwickeln<br />
und umzusetzen.“<br />
www.hp.com/de-de/hp-information/<strong>recycling</strong>/ink-toner.html<br />
www.pdr.de<br />
Redwave<br />
Größte Glas<strong>recycling</strong>-<br />
Anlage in Australien<br />
Redwave gilt als einer der weltweit<br />
renommiertesten Vorreiter in Sachen<br />
Glas<strong>recycling</strong>: Mit einem Investitionswert<br />
von beachtlichen 20 Millionen Euro<br />
wurde vor kurzem die wohl größte Glas<strong>recycling</strong>anlage<br />
in Australien eröffnet.<br />
Die Eröffnungsfeier in Laverton, Melbourne,<br />
war der Höhepunkt einer erfolgreichen<br />
Partnerschaft zwischen<br />
Redwave und Visy, einem führenden<br />
Unternehmen im Bereich Glas<strong>recycling</strong><br />
und -herstellung in Australien und Neuseeland.<br />
Wayne Russell, Executive General<br />
Manager-Recycling bei Visy, betonte:<br />
„Bei Visy haben wir uns dazu verpflichtet,<br />
den Kreislauf für Glas in Victoria<br />
zu schließen. Durch den Bau unserer<br />
neuen Glas<strong>recycling</strong>anlage mit Redwaves<br />
optischen Sortiermaschinen<br />
haben wir die Menge des recycelten<br />
Glases verdoppelt.“<br />
Mit einer Verarbeitungskapazität von<br />
200.000 Tonnen pro Jahr wird die Anlage<br />
sowohl gemischtes Recyclingglas<br />
(MRF-Glass) als auch Glas aus dem neu<br />
etablierten, viktorianischen Container-<br />
Eröffnungsfeier (von<br />
links nach rechts): Visy<br />
Chairman Anthony<br />
Pratt, Visy Co-Owner<br />
Fiona Geminder,<br />
Victorian Minister for<br />
Environment Steve<br />
Dimopoulos und Visy<br />
CEO Mark De Wit.<br />
Foto: Redwave<br />
98 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
pfandsystem (CDS-Glass) verarbeiten. Durch den Einsatz<br />
modernster sensorgestützter Redwave-Sortiertechnik<br />
wird das Glas in der neuen Sortieranlage präzise<br />
nach Farbe (Weiß-, Braun- und Grünglas) sowie<br />
Größe (ab 3 mm) sortiert. Auf diese Weise entstehen<br />
hochwertige Qualitätsprodukte, die als Sekundärrohstoffe<br />
in die Glasproduktion zurückgeführt werden. Ein<br />
herausragendes Merkmal der Anlage ist die autonom<br />
arbeitende Sortiertechnik, die manuelle Sortierprozesse<br />
überflüssig macht. Die innovative CX-Sortiermaschine<br />
trennt in einem mehrstufigen Sortierprozess zuverlässig<br />
Glaskeramik, Keramik, Steine, Porzellan und<br />
Fehlfarben. Diese präzise Sortierung ist von entscheidender<br />
Bedeutung für Glashersteller, denn Glaskeramik<br />
weist beispielsweise ein anderes Schmelzverhalten<br />
auf als Recyclingglas. Durch die Implementierung der<br />
Redwave „mate smart plant“-Software wird die Effizienz<br />
der Anlage durch Echtzeitdatenerfassung und -verarbeitung<br />
optimiert, was dem Bedienpersonal einen<br />
maßgeschneiderten, autonomen Anlagenbetrieb ermöglicht<br />
und einen neuen Standard in der Glasverarbeitung<br />
setzt.<br />
Als Beweis für den Erfolg des Projekts wurde Redwave<br />
bereits mit einem Folgeauftrag für den Bau einer weiteren<br />
Glas<strong>recycling</strong>anlage am Standort Yatala nahe<br />
Brisbane beauftragt. Dieses zukunftsweisende Projekt<br />
befindet sich bereits in vollem Gange und soll Anfang<br />
2<strong>02</strong>5 abgeschlossen sein.<br />
STAHLHARTE<br />
LEISTUNG<br />
Gefertigt aus unseren Grobblechen widerstehen<br />
Ihre Maschinen extremen Belastungen.<br />
Für die Herstellung von Mahl- und Siebanlagen<br />
sowie Schreddern und Zerkleinerern bis hin<br />
zu Brechern – verlassen Sie sich auf Bleche,<br />
die den Anforderungen der Recycling-Industrie<br />
gewachsen sind.<br />
Wir lagern ca. 60.000 t<br />
Grobblech und zählen<br />
zu den Vollsortimentern<br />
in der Branche.<br />
Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützen<br />
wir Ihren Erfolg: Wir produzieren einbaufertige<br />
Komponenten dank unserer Expertise im Zuschnitt<br />
und in der Anarbeitung.<br />
Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen:<br />
+49 2065 677-0 info@unionstahl.com<br />
www.redwave.com<br />
Möchten Sie Teil unseres Teams werden?<br />
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />
Unsere offenen Stellenangebote:<br />
www.unionstahl.com/karriere/<br />
Wir bilden aus:<br />
www.wir-erkennen-potenziale.de
Kunststoffe<br />
Lindner<br />
Axel Möhring,<br />
Geschäftsführer von<br />
energenta (rechts), mit<br />
Mitarbeiter Vitalij Kozhakaru<br />
(links) am Standort Ochtrup.<br />
Foto: Lindner-Recyclingtech GmbH<br />
Vom hochkalorischen<br />
EBS bis zum sortenreinen<br />
Rezyklat<br />
Ochtrup, eine Stadt mit rund 20.000<br />
Einwohnern, liegt idyllisch im nordwestlichen<br />
Münsterland im Grenzgebiet<br />
zu Niedersachsen und den Niederlanden.<br />
Seit 2004 ist Ochtrup auch der<br />
Hauptstandort der energenta ersatzbrennstoffe<br />
gmbh. Mit insgesamt 30 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeitern werden<br />
an diesem Standort seit der Firmengründung<br />
Produktionsabfälle zu besonders<br />
reinem und hochkalorischem Sekundärbzw.<br />
Ersatzbrennstoff (EBS) für die Drehrohröfen<br />
der Zement- und Kalkindustrie<br />
verarbeitet. „Die EBS-Produktion wird<br />
über zwei Linien betrieben, jeweils bestehend<br />
aus einem Lindner-Jupiter-3200-<br />
bzw. -2200-Vorzerkleinerer und einem<br />
Lindner Komet 2800 als Nachzerkleinerer.<br />
Durch kleine Messer und feine Siebe<br />
erreichen wir ein sehr feines, homogenes<br />
und sauberes Austragsmaterial“, erklärt<br />
Axel Möhring, seit 2<strong>02</strong>0 Geschäftsführer<br />
der energenta ersatzbrennstoffe gmbh.<br />
Vor fünf Jahren startete man mit der<br />
werkstofflichen Aufbereitung von Kunststoffen.<br />
„Aufgrund der Nachfrage nach<br />
hochwertigem Kunststoffrezyklat haben<br />
wir unser Geschäftsmodell sukzessive<br />
erweitert“, ergänzt Möhring. „Wir konzentrieren<br />
uns derzeit auf die mechanische<br />
Aufbereitung von Kunststoffen, die<br />
keine Verbundstoffe sind.“ Der werkstofflich<br />
<strong>recycling</strong>fähige Kunststoff wird mit<br />
einem Lindner-Micromat-Schredder vorzerkleinert,<br />
mit speziellen Mühlen für die<br />
Produktion vermahlen und am Standort<br />
Nürnberg, einem weiteren Standort von<br />
energenta, regranuliert.<br />
Eine hervorragende Rezyklatqualität<br />
verlangt nach einer hohen Sauberkeit<br />
und Sortenreinheit. Diese wird einerseits<br />
durch Nachsortierung der angelieferten<br />
Materialien erreicht, andererseits durch<br />
ein von energenta eingeführtes Boxensystem<br />
zur getrennten Wertstoffsammlung.<br />
„Wir haben ein Sammelsystem für<br />
Klein- und Mittelbetriebe ins Leben gerufen<br />
und lagern unterschiedliche Kunststoffarten<br />
in verschiedenen Boxen. Wir<br />
erhalten dadurch gut vorsortierte Wertstoffe<br />
und können eine hohe Qualität in<br />
der Aufbereitung erreichen“, so Axel<br />
Möhring.<br />
Die Kunststoff-Industrie steht gerade<br />
vor einer Vielzahl an Herausforderungen:<br />
Upcycling, Prozessoptimierung und<br />
Energieeffizienz sind nur einige Themen,<br />
die in der Branche diskutiert werden.<br />
„Materialströme werden sich am Markt<br />
ändern – und mit ihnen die Aufgaben,<br />
die wir zu bewältigen haben. Mit dem<br />
neuen Jupiter 3200 wollen wir uns für die<br />
Zukunft breit aufstellen, sodass wir so<br />
flexibel wie möglich unser Angebot auf<br />
weitere Recyclingströme ausweiten können“,<br />
fügt Möhring hinzu. „Als energenta-Gruppe<br />
sind wir mit Lindner äußerst<br />
zufrieden. Die Lindner-Maschinen bieten<br />
ein durchdachtes Konzept und eine wertige<br />
Verarbeitung. Die modulare Bauart<br />
wie auch den explizit guten und schnellen<br />
Service begrüßen wir sehr. Das alles<br />
macht Lindner zu einem guten und verlässlichen<br />
Partner.“<br />
www.lindner.com<br />
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Kunststoffe<br />
Steinert<br />
Moderne Sortiertechnologien<br />
lösen<br />
aktuelle<br />
Herausforderungen<br />
Geschäftsführer Juanjo Sánchez betont, wie wichtig Kooperation ist, denn<br />
das Recycling lässt sich nur gemeinsam voranbringen. Foto: Steinert GmbH<br />
Das andalusische Unternehmen Inserplasa<br />
ist durch Innovation, Anpassungsfähigkeit<br />
und Qualität seit seinen<br />
bescheidenen Anfängen zu einem Vorreiter<br />
im Kunststoff<strong>recycling</strong> in Spanien geworden.<br />
Alles begann 1986, als der Vater<br />
des heutigen Geschäftsführers Juanjo<br />
Sánchez zusammen mit einem Jugendfreund<br />
beschloss, Kunststoffe zu sammeln,<br />
aufzubereiten und umzuwandeln,<br />
um daraus wertvolle neue Materialien zu<br />
gewinnen. Solche Maßnahmen wurden<br />
damals noch äußerst skeptisch betrachtet.<br />
„Anfangs sortierten wir die Flaschen<br />
nach Farbe. Später wurden die Flaschen<br />
mit Etiketten versehen, was die Sache<br />
etwas erschwerte. Dann wurden aus den<br />
Etiketten Manschetten, die die komplette<br />
Flasche umzogen. Damit wurde es komplizierter<br />
und wir suchten nach Hilfe“, so<br />
Juanjo Sánchez weiter.<br />
Die Aufnahme der Zusammenarbeit<br />
mit Steinert markierte einen Wendepunkt.<br />
Die Integration der UniSort-PR-<br />
EVO-5.0-NIR-Sortiersysteme (Nahinfrarot)<br />
von Steinert kam bei Inserplasa<br />
einer betrieblichen Revolution gleich.<br />
Diese Systeme sind mithilfe von Sortierprogrammen<br />
auf Grundlage künstlicher<br />
Intelligenz und einer Kombination aus<br />
hochauflösenden HSI (Hyper Spectral<br />
Imaging) sowie Farbsensoren in der<br />
Lage, komplexe Kunststoffe zu erkennen,<br />
die sich bisher nicht unterscheiden<br />
ließen. So können nun Rezyklate aus Polyethylen<br />
(PE, HD-PE, LD-PE), Polypropylen<br />
(PP) und Polyethylen-Terephthalat<br />
(PET) in verschiedenen Farben produziert<br />
werden. Sánchez hebt die transformative<br />
Wirkung der neuen Technologien<br />
hervor. Die modernen neuen Sortiersysteme<br />
haben nicht nur Reinheitsgrad und<br />
Qualität der Kunststoffrezyklate verbessert,<br />
sondern auch die betriebliche Effizienz.<br />
Inserplasa hat mit diesem technischen<br />
Sprung seine Kapazität ausgebaut<br />
und kann nun mehr Kunststoffe als<br />
bisher aufbereiten – bei reduziertem<br />
Energieverbrauch. Juanjo Sánchez: „Uns<br />
haben die Robustheit und die Präzision,<br />
aber auch die überzeugende Qualität<br />
gefallen. Ja, es gibt günstigere Anbieter.<br />
Das wissen wir. Aber manche Komponenten<br />
haben nun einmal ihren Preis,<br />
und wer Qualität will, muss eben auch<br />
dafür zahlen.”<br />
Es gibt bereits Pläne zur Einführung<br />
noch modernerer Sortiertechnologien,<br />
die unterstützt durch die technische<br />
Kompetenz von Steinert die Qualität und<br />
Effizienz der Kunststoffrezyklate weiter<br />
verbessern und neue Märkte erschließen<br />
sollen. „Unser Unternehmen ist nicht nur<br />
gewachsen, weil wir gute Arbeit leisten,<br />
sondern auch, weil wir partnerschaftlich<br />
mit kooperativen Firmen zusammenarbeiten,<br />
die ebenfalls ganze Arbeit leisten.<br />
Wir möchten das Recycling noch<br />
stärker verbessern. Ich bin überzeugt,<br />
dass uns das mit Menschen und Unternehmen<br />
wie Steinert gelingt.”<br />
www.steinertglobal.com<br />
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Anwendungsbereiche<br />
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Kunststoffe<br />
Vecoplan<br />
Hochwertig: Das geschredderte<br />
Material nach der Zerkleinerung<br />
mit dem Vecoplan-Schredder. Foto:<br />
Vecoplan AG<br />
Höhere Betriebsleistung und<br />
höhere Zuverlässigkeit<br />
Der britische Kunststoffverarbeiter YS Reclamation mit Sitz<br />
im englischen Warrington investiert seit 2<strong>02</strong>7 massiv in<br />
neue Anlagen, um die Qualität der Granulate aus den aufbereiteten<br />
Kunststoffen zu steigern. Täglich verarbeitet das Unternehmen<br />
27 Tonnen Post-Consumer-Kunststofffolien aus<br />
Weich-Polyethylen (Low Density Polyethylene = LDPE). Im<br />
selben Zeitraum stellt der Betrieb durch ein maßgeschneidertes<br />
Verfahren daraus bis zu 25 Tonnen hochwertiges Kunststoffgranulat<br />
in fünf Sorten her. Diese kommen für die Fertigung<br />
einer breiten Palette an Produkten zum Einsatz. Die beim<br />
Zerkleinerungsprozess entstehenden Feinanteile, die vor dem<br />
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nächsten Prozessschritt abgeschieden werden müssen, werden<br />
an eine Anlage weitergeleitet, die daraus Energie gewinnt.<br />
Damit fällt bei YS Reclamation während des ganzen<br />
Prozesses kein Abfall an.<br />
Bisher war für den Zerkleinerungsprozess ein Schredder<br />
installiert, der weder die geforderte Outputqualität erreichte<br />
noch zuverlässig arbeitete. Allein während der ersten 8.000<br />
Betriebsstunden fiel die Maschine aufgrund mechanischer,<br />
aber auch anderer Probleme mehr als 1.400 Stunden aus. Für<br />
YS Reclamation war das keine zukunftsfähige Lösung. 2<strong>02</strong>2<br />
wendeten sich die Verantwortlichen an die Vecoplan AG. Vecoplan<br />
empfahl aus der bewährten Baureihe VAZ das Modell<br />
1700 L6, das einen höheren Output ermöglicht und produktiver<br />
arbeitet als der vorhandene Schredder. Der Maschinenbauer<br />
hat den Ein-Wellen-Zerkleinerer speziell für das Recycling<br />
konzipiert: Mit seiner robusten, leistungsstarken und<br />
energieeffizienten Konstruktion lässt er sich flexibel in ganz<br />
unterschiedlichen Anwendungen einsetzen. Der VAZ 1700 L6<br />
hat eine Rotorlänge von 1.660 sowie einen Durchmesser von<br />
640 Millimetern und wiegt etwa 20 Tonnen. Der Schaltschrank<br />
ist vibrationsgedämpft im hinteren Teil der Maschine integriert.<br />
Das sorgt für eine schnelle sowie effiziente Montage und<br />
Inbetriebnahme und erlaubt einen schnellen Zugriff auf die<br />
einzelnen Komponenten. Der Zerkleinerer ist zudem so konstruiert,<br />
dass er rund 40 Prozent weniger Feinanteile erzeugt.<br />
Das verringert in der Extrusion den Verschmutzungsgrad und<br />
verbessert die Qualität des Endprodukts erheblich. Der<br />
Schredder kann pro Stunde vier Tonnen gebündelte Kunststofffolien<br />
bearbeiten. Damit ist die Anlage im Vergleich zur<br />
ursprünglichen Anlage nur 30 Prozent der Zeit in Betrieb. Dies<br />
spart deutlich Energie ein – vor allem auch, weil der Vecoplan-<br />
Zerkleinerer dann, im Gegensatz zur vorherigen Maschine,<br />
komplett stillsteht.<br />
Nach der Zerkleinerung passieren die weniger als 50 Millimeter<br />
dicken Kunststofffolienschnipsel eine Waschanlage.<br />
Dort werden sie gereinigt und von Fremdkörpern unterschiedlicher<br />
Dichte wie Keramik, Glas oder Metall befreit, bevor sie<br />
in einem zweiten Zerkleinerungsprozess auf kleiner zehn Millimeter<br />
granuliert werden. Ein Hydrozyklon entfernt mithilfe<br />
der Dichtetrennung restliche Materialien wie PET-Folien und<br />
Schalen. Nun wird der Output getrocknet und zur Wiederverwendung<br />
extrudiert, um daraus neue Folien herzustellen.<br />
Die Maschine läuft deutlich leiser und vibriert weniger.<br />
Zudem ließ sich die Wartungszeit reduzieren, da die Anlage<br />
so konstruiert ist, dass Techniker Verschleißteile wie Schneidwerkzeuge<br />
einfacher und schneller tauschen können. Auch in<br />
Sachen Service konnte Vecoplan punkten – zum Beispiel mit<br />
der schnellen Reaktionszeit des in Großbritannien ansässigen<br />
Serviceteams. Dazu kommt: Um im Notfall noch schneller<br />
unterstützen zu können, haben die Vecoplan-Experten die<br />
Möglichkeit, mit ihrem Digitalisierungskonzept Vecoplan<br />
Smart Center (VSC) bei Bedarf online auf den Schredder zuzugreifen,<br />
ohne vor Ort sein zu müssen. Damit ist der Maschinenbauer<br />
in der Lage, auch Programme aus der Ferne aufzuspielen.<br />
www.vecoplan.com<br />
1<strong>02</strong> <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Kunststoffe<br />
Weima<br />
Effizientes LDPE-Folien<strong>recycling</strong><br />
mit Ein-Wellen-Zerkleinerer<br />
RKW im belgischen Hoogstraten, 1975 gegründet und seit<br />
2014 Teil der RKW-Gruppe, ist Folienproduzent für verschiedene<br />
Anwendungen in der Landwirtschaft, im Gartenbau, der<br />
Bauindustrie und der verarbeitenden Industrie. Das Portfolio<br />
umfasst Silage- und Getreideschläuche, Agrarfolien, Inliner,<br />
Gewächshaus- sowie Gartenbaufolien, die auf hochmodernen<br />
Extrusionsanlagen mit bis zu sieben Schichten und bis zu 20<br />
Metern Breite gefertigt werden. Materialreste aus der Produktion<br />
werden bei RKW intern wiederverwertet. Zudem kauft man<br />
externe Folienabfälle ein, um den Bedarf an Regranulat zu<br />
decken. Während der Covid19-Pandemie entschied sich RKW<br />
für die Investition in eine neue Zerkleinerungs- und Extrusionsanlage<br />
zur Optimierung des Recyclingprozesses. Zudem sollten<br />
Kapazitäten weiter ausgebaut werden. Nach zahlreichen<br />
Materialtests und Referenzbesuchen in der Umgebung fiel die<br />
Wahl auf den Weima-W5.18-Ein-Wellen-Shredder sowie die<br />
F:GRAN-Feeder-Extruder-Kombination von NGR.<br />
Mit einer Rotorlänge von 1.800 mm, einem 80-mm-Rundlochsieb<br />
und einem 160 kW starken hydraulischen Direktantrieb<br />
von Hägglunds Bosch Rexroth shreddert der W5.18-Ein-<br />
Wellen-Zerkleinerer durchschnittlich vier Tonnen Kunststoff pro<br />
Stunde. Die Verwendung eines hydraulischen Antriebs ist für<br />
RKW von Vorteil: Aufgrund des geringen Massenträgheitsmomentes<br />
sowie der <strong>aktiv</strong>en hydraulischen Bremsfunktion des<br />
Antriebsstranges in Verbindung mit kürzeren Reaktionszeiten<br />
ist dieser im Vergleich zu elektromechanischen Antrieben wesentlich<br />
unempfindlicher gegenüber Störstoffen und Erschütterungen<br />
jeglicher Art. Das minimiert Schäden an der Maschine<br />
und der Schnittgeometrie. Speziell bei flexiblen Materialien<br />
wie Filamenten, Big Bags oder eben Folien ermöglicht der<br />
Hydraulikantrieb eine extrem hohe Schnittkraft und einen<br />
hohen Dreh- und Losbrechmoment. Servicearbeiten sind beim<br />
Weima-Shredder über die breite Inspektionsklappe und den<br />
Siebkorb sicher und bequem möglich.<br />
Nach der Zerkleinerung wird das Material mit einem Überbandmagneten<br />
von letzten Metallresten befreit. Anschließend<br />
folgt die weitere Separierung und Trocknung der zerkleinerten<br />
Kunststofffolien, ehe sie in 30 Kubikmeter fassende Mischsilos<br />
weitertransportiert werden. Diese befüllen dann schließlich die<br />
Extrusionsanlage von NGR, wobei das Material im Vorfeld<br />
durchgehend umgewälzt wird. In der F:GRAN werden die<br />
Flakes bei einer konstant hohen Durchsatzleistung zu hochwertigem<br />
Granulat weiterverarbeitet. Der eingebaute BritAS-<br />
Bandfilter verbessert die Reinigung der Flakes, indem er bei<br />
jedem Filterwechsel automatisch ein neues Siebgewebe verwendet.<br />
Dies gewährleistet, in Kombination mit einer äußerst<br />
schonenden Extrusion, eine durchgehend hohe Qualität des<br />
Regranulats. So können Verunreinigungen mit minimalem<br />
Schmelzverlust aus der Maschine entfernt werden.<br />
„Die Umsetzung der beiden Projekte – Weima und NGR –<br />
verlief Hand in Hand. Oberstes Ziel war es, die Qualität und<br />
den Output unserer Recyclinganlage zu erhöhen. Das haben<br />
wir geschafft. Wir können nun mehr Material recyceln und qualitativ<br />
bessere Regranulate als zuvor erzielen. So können wir in<br />
Zukunft weiterwachsen“, resümiert Tom Bevers, technischer<br />
Leiter bei RKW.<br />
www.weima.com<br />
LDPE Folie vor<br />
und nach dem<br />
Recyclingprozess.<br />
Foto: Weima<br />
Maschinenbau GmbH<br />
LDPE-Folie vor und nach dem Recyclingprozess.<br />
Foto: Weima Maschinenbau GmbH<br />
Die lohnendsten Schritte<br />
auf der IFAT München 2<strong>02</strong>4<br />
Modernes Design, funktionelle Verbesserungen und mehr! Wir präsentieren<br />
unsere innovative System-Neuentwicklung und feiern 35 Jahre rona:systems.<br />
Gute Gründe, an unserem Stand vorbeizuschauen. Wir freuen uns auf Sie!<br />
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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 103
Papier, Pappe, Kartonagen<br />
Höcker Poytechnik<br />
Nachhaltige Prozessabfallentsorgung in der Wellpappenproduktion<br />
Die kanadische Canada Corrugated<br />
Industries Inc. – kurz CanCorr – produziert<br />
in ihrem neu errichteten Werk in<br />
Surrey, British Columbia jährlich bis zu<br />
160 Millionen m² Wellpappe für die<br />
Märkte im Westen Kanadas und den<br />
USA. Bereits bei den ersten Ideen zum<br />
neuen Werk lag der Fokus auf einem<br />
energieeffizienten Betrieb mit nachhaltigem<br />
Prozessabfallmanagement. Die<br />
Planungen zu CanCorrs neuem Werk<br />
begannen im August 2<strong>02</strong>1. Hier hatte<br />
CanCorr mit Kernic Systems den richtigen<br />
Partner: Kernic Systems entwickelt<br />
und realisiert Entsorgungs- und Recyclingsysteme<br />
für ihre Kunden aus der<br />
Druck-, Papier-, Wellpappen- und Kartonagenindustrie<br />
in Nordamerika und Kanada.<br />
Seit einigen Jahren ist die Höcker<br />
Polytechnik GmbH aus dem niedersächsischen<br />
Hilter a. T. W. in Deutschland<br />
Partner von Kernic.<br />
Herzstück der gesamten Entsorgungsanlage<br />
ist eine Höcker-MultiStar-Filteranlage.<br />
Mit einer Absaugleistung von<br />
38.000 m³/h sichert sie den pneumatischen<br />
Transport des zerkleinerten Materials<br />
und sorgt auch für eine saubere<br />
Das Entsorgungszentrum von<br />
CanCorr im Überblick.<br />
Foto: Höcker Polytechnik GmbH<br />
Produktion, da mit ihr die zentrale Bodenstaubsauganlage<br />
betrieben wird.<br />
Die Filteranlage arbeitet als zentrales<br />
Element des Entsorgungssystems im Unterdruck<br />
und ist um bis zu 50 Prozent<br />
effizienter als Überdruckanlagen – das<br />
erfordert allerdings auch einiges mehr<br />
an Erfahrung und Know-how bei der Anlagenauslegungs-<br />
und Leitungsplanung.<br />
Der Mehraufwand macht sich durch<br />
niedrigere Energiekosten und erhöhte<br />
Betriebssicherheit schnell bezahlt. Kernic<br />
Systems hat dabei die Absaugtechnik<br />
perfekt auf die betrieblichen Anforderungen<br />
abgestimmt. Im Ventilatoraufsatzmodul<br />
des Filters arbeiten zwei 37-<br />
kW-Ventilatoren mit Frequenzregelung,<br />
sodass die Leistung stufenlos dem Bedarf<br />
angepasst werden kann. So ist ein<br />
zuverlässiger Betrieb aller Funktionen<br />
gesichert und es wird nur der unbedingt<br />
benötigte Strom verbraucht. Wird Material<br />
pneumatisch transportiert, wird<br />
neben Staub und Papierfetzen auch die<br />
warme Luft aus der Produktion abgesaugt.<br />
Bei CanCorr wird die staubhaltige<br />
Rohluft gefiltert und während der kälteren<br />
Monate in die Fertigung zurückgeleitet.<br />
Dank dieser Wärmerückgewinnung<br />
bleibt die wertvolle Wärmeenergie weitgehend<br />
erhalten und die Heizkosten<br />
werden merklich reduziert. Die Bauart<br />
der Filteranlagen ist druckstoßgeprüft<br />
und die Geräuschemissionen der Ventilation,<br />
Filterabreinigung und Materialaustragung<br />
bewegen sich im normalen<br />
betrieblichen Grundrauschen der Fertigung.<br />
Eine Aufstellung innerhalb der<br />
Fertigung ist mit speziell ausgeführter<br />
Druckentlastung unproblematisch. Die<br />
Nähe zur Produktion verkürzt Rohrleitungswege<br />
zu den Produktionsmaschinen<br />
und hat ebenso einen positiven Effekt<br />
auf die Energieeffizienz. CanCorrs<br />
Filteranlage erfüllt die hohen Anforderungen<br />
der National Fire Protection<br />
Agency (NFPA).<br />
Hauptaufgabe der Entsorgungsanlage<br />
ist der sichere Abtransport von Randstreifen<br />
der Wellpappenanlage. Ein mittig<br />
positionierter Randstreifenventilator<br />
zerkleinert die Randstreifen in handtellergroße<br />
Fetzen. So zerkleinert lassen sie<br />
sich über das pneumatische Transportsystem<br />
störungsfrei bis zur zentralen<br />
Entsorgungsanlage transportieren. Das<br />
Material wird in einen Materialabscheider<br />
transportiert, der im Vorfeld der Filteranlage<br />
arbeitet. Hier werden die Prozessabfälle<br />
aus dem Luftstrom getrennt<br />
und der Ballenpresse zugeführt. Auch<br />
das Material eines manuellen Shredders<br />
wird im Materialabscheider verarbeitet.<br />
Nur der feine Staub gelangt danach in<br />
die Filteranlage, wird in die integrierte<br />
Brikettierpresse ausgetragen und kann<br />
danach sicher gelagert werden. Die Materialabscheidung<br />
schützt die Filteranlage<br />
und das Filtermaterial. PMA-Materialabscheider<br />
von Höcker Polytechnik<br />
arbeiten nach einem patentierten Prinzip<br />
und sind mit einer Luftmenge von bis<br />
zu 75.000 m 3 /h erhältlich. Eine fein abgestimmte<br />
SPS-Steuerung harmonisiert<br />
die gesamte Prozessabfallentsorgung.<br />
Steigt die Auslastung in der Produktion<br />
oder wird die Bodenabsaugung eingesetzt,<br />
wird automatisch die Filterleistung<br />
hochgefahren.<br />
www.hoecker-polytechnik.de<br />
104 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Das größte Großbritanniens<br />
Ausstellung für Steinbrechen,<br />
Bauen und Wiederverwerten<br />
25.-27. Juni 2<strong>02</strong>4<br />
Hillhead Quarry | Buxton<br />
Derbyshire | Vereinigtes Königreich<br />
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Telefon: +44 (0) 115 945 4367<br />
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Abbruch & Baustoff-Recycling<br />
Beilite Europe<br />
Neue Abbruchhammer-Produktlinie<br />
Beilite Europe präsentiert mit der BLTB-175-3-W bis BLTB-260-<br />
3-W-Series 3 eine neue Abbruchhammer-Produktlinie, die<br />
speziell auch für Unterwasser- und Tunnelarbeiten entwickelt<br />
wurde. Möglich wurde gerade dieser Einsatzbereich durch die<br />
Integration eines Luftkanals. Mit anpassbaren Schlagkolben<br />
können Anwender die Schlagkraft auf ihre spezifischen Projektanforderungen<br />
hin abstimmen, während die verbesserte Abdeckung<br />
für Meißel-Sperrachsen und ein extra verschleißfestes<br />
Gehäuse die Sicherheit und Lebensdauer auch unter harten<br />
Bedingungen gewährleistet. Ein wichtiges Merkmal der BLTB-<br />
175-3-W bis BLTB-260-3-W-Series 3 ist das automatische<br />
Schmiersystem BI-B-Lube, das eine konstante und effiziente<br />
Schmierung sicherstellt, die Lebensdauer des Gerätes verlängert<br />
und die Wartungszeiten reduziert. Darüber hinaus ermöglicht<br />
das optionale Staubschutzsystem einen effektiven Einsatz in<br />
staubigen Umgebungen, während das geringe Gewicht des<br />
Hammers zusammen mit einer höheren Leistungsfähigkeit für<br />
Effizienzsteigerungen und Einsparungen bei Treibstoff- und<br />
Transportkosten sorgt.<br />
Dank seines reduzierten Gewichts eignet sich die neue Hammerserie<br />
auch für den Einsatz auf kleineren Baggern. Ein aktuelles<br />
Anwendungsbeispiel ist der erfolgreiche Einsatz in Berlin<br />
beim Abbau von Windräder-Fundamenten, der die Vielseitigkeit<br />
und Leistungsfähigkeit der BLTB-175-3-W bis BLTB-260-3-W-<br />
Series 3 unter Beweis stellt.<br />
www.beilite-europe.com<br />
Ein LiuGong 939F im Einsatz mit einem Beilite BLTB-<br />
200-3-W. Foto: Beilite Europe<br />
MB Crusher<br />
Brecherlöffel erleichtert Verwertung von Abbruchmaterial<br />
Das italienische Unternehmen Sismex<br />
setzt erfolgreich einen MB-Crusher-<br />
Brecherlöffel BF120.4 zur Herstellung<br />
eines „nicht tragenden Öko-Betons”<br />
ein: „Wir haben damit angefangen, den<br />
Brecherlöffel zum Zerkleinern von Bauschutt<br />
einzusetzen, der bei Abbrucharbeiten<br />
anfiel, um ihn dann für den Straßenbau<br />
wiederzuverwenden”, so das<br />
Unternehmen, „dann entdeckten wir,<br />
dass er auch zur Herstellung von Recyclingmaterial<br />
verwendet werden kann,<br />
das eine definierte Größe hat und sich<br />
für die Herstellung von nicht tragfähigem<br />
Beton eignet.”<br />
Das vom BF120.4 hergestellte Material<br />
wird dabei mit Zement gemischt und<br />
zu Öko-Betonblöcken verarbeitet.<br />
„Öko” deswegen, weil man keine natürlichen<br />
Rohstoffe verwendet, sondern<br />
durch den Brecherlöffel entstandenes<br />
recyceltes Material. Diese Materialien<br />
sind, so das Unternehmen, in ihren Eigenschaften<br />
und Leistungen mit den<br />
traditionellen natürlichen Materialien<br />
vergleichbar. Der Backenbrecherlöffel<br />
MB Crusher war für diese Arbeit unverzichtbar:<br />
Er bereitete Abbruchmaterialzu<br />
einem neuen Recyclingmaterial auf<br />
und trug so zur Abfallvermeidung bei.<br />
Beton kann Armierungseisen enthalten,<br />
aber mit dem MB-Crusher-Brecherlöffel<br />
ist das wohl eher kein Problem. Bei<br />
bewehrten Materialien schießen die<br />
Kosten und Entsorgungszeiten oft in die<br />
Höhe. Das größte Problem ist das Eisen,<br />
das sich durch das Förderband schneiden<br />
kann, was zu Ausfallzeiten führt.<br />
Beim Einsatz des MB-Brecherlöffels wird<br />
das Eisen dank der Schwerkraft zusammen<br />
mit dem gebrochenen Material<br />
ausgeschieden. Ist der Brecherlöffel mit<br />
einem Magnetabscheider ausgestattet,<br />
kann das Eisen dann problemlos aus<br />
dem Haufwerk aussortiert werden.<br />
www.mbcrusher.com<br />
106 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
Abbruch & Baustoff-Recycling<br />
Kiesel<br />
Abbruch bei Nacht und Nebel<br />
Das Abbruch- und Recyclingunternehmen<br />
UPEK aus Steinfeld bei Oldenburg<br />
hatte den Auftrag erhalten, die<br />
Autobahnbrücke auf der A1 an der Anschlussstelle<br />
Holdorf in Niedersachsen<br />
bei gesperrter Autobahn innerhalb von<br />
38 Stunden abzureißen. Hauptakteur ist<br />
dabei der mit abbruch-spezifischen Anbaugeräten<br />
ausgestattete Hitachi-<br />
ZX490-7-Großbagger aus dem Kiesel-<br />
Mietpark. Das Vorhaben klingt anspruchsvoll<br />
und ist es auch. Nicht zuletzt,<br />
weil über Nacht gearbeitet werden muss<br />
und dabei Baumaschinen mit unterschiedlichen<br />
Anbaugeräten ohne Unterbrechungen<br />
zum Einsatz kommen. Auch<br />
wenn der eigene Maschinenpark von<br />
UPEK gut bestückt ist und bei diesem<br />
Projekt der KMC600P-6 von KTEG und<br />
der Hitachi ZX300LCN-6 eingesetzt werden,<br />
greift Peter Steltner, Prokurist bei<br />
UPEK, auch in diesem Fall auf die zeitlich<br />
begrenzte Nutzung von gemietetem<br />
Equipment zurück: „Der Kiesel-Mietpark<br />
ist für uns von Vorteil, da leistungsstarke<br />
Bagger und passende Anbaugeräte<br />
kurzfristig für Auftragsspitzen verfügbar<br />
sind.“ Niklas Pieters, Mietparkleiter der<br />
Niederlassung Bielefeld von Kiesel Nord,<br />
bestätigt: „Da der Bagger projektbezogen<br />
eingesetzt werden sollte, hat sich<br />
Beim jüngsten Brückenabriss-Projekt der Firma<br />
UPEK stellten die Baumaschinen aus dem Kiesel-Mietpark<br />
bei Nacht und Nebel ihre Stärken einmal mehr unter Beweis.<br />
Foto: Kiesel GmbH<br />
UPEK für das Mieten eines Hitachi-Großbaggers<br />
entschieden. Gemeinsam hatten<br />
wir die Aufgabestellung detailliert<br />
besprochen, sodass wir die passende<br />
Maschine inklusive Zubehör auswählen<br />
konnten.“<br />
Die Wahl fiel auf den Kettenbagger<br />
Hitachi ZX490-7, den der Kiesel-Mietpark<br />
zusammen mit der Demarec-<br />
DCC65-Abbruchschere und dem MT-<br />
B405DHX-Hydraulikhammer lieferte.<br />
Auch aus<br />
Abbruchmaterial<br />
kann<br />
mithilfe des<br />
Brecherlöffels<br />
neues<br />
Rohstoffmaterial<br />
gewonnen<br />
werden.<br />
Foto: MB Crusher<br />
Die Maschine der neuesten Generation<br />
verfügt über einen großvolumigen 15,7-<br />
Liter-Isuzu-6-Zylinder-Niederemisssionsmotor<br />
6WG1, einen mechanisch<br />
verstellbaren Unterwagen für höhere<br />
Standfestigkeit sowie eine Zentralschmieranlage.<br />
Das leistungsstarke Arbeitsgerät<br />
ist – wie auch die anderen beim<br />
Brückenabriss eingesetzten Bagger – mit<br />
einem OilQuick-System ausgestattet,<br />
das den schnellen Wechsel der Anbaugeräte<br />
ermöglicht. Die überarbeitete<br />
Kabine trägt durch ergonomisch angeordnete<br />
Bedienelemente und dank der<br />
Panoramaverglasung zu einem hohen<br />
Fahrerkomfort bei.<br />
Mietparkdisponent Niklas Pieters<br />
weiß, dass die Kiesel-Kunden – darunter<br />
auch die Firma UPEK – auf schnellstmögliche<br />
Verfügbarkeit und hohe Flexibilität<br />
großen Wert legen: „Dank unserem breit<br />
strukturierten Maschinenpool können<br />
wir Auftragsspitzen der Unternehmer<br />
abfangen und auch für Spezialaufgaben<br />
die passende Lösung finden. Über das<br />
flächendeckende deutschlandweite<br />
Service-Netz erreichen wir unsere Kunden<br />
schnellstmöglich und können ihnen<br />
mit Rat und Tat zur Seite stehen.“<br />
Der Kiesel-Mietpark umfasst aktuell<br />
ca. 1.200 Maschinen und 6.000 Anbaugeräte,<br />
die an 36 Mietstationen verfügbar<br />
sind.<br />
www.kiesel.net<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 107
Keine Kompromisse<br />
bei der Sicherheit<br />
Sicherheitsschalter – Zuhaltung –<br />
Schlüsseltransfer – Befehlsgerät<br />
Der RM 100GO! wird in Argentinien beim<br />
Brechen von Schlacke und Beton<br />
eingesetzt.<br />
Foto: Rubble Master HMH GmbH<br />
Schalter mit elektromechanischer<br />
Zuhaltung<br />
SAFEMASTER STS<br />
www.dold.com<br />
Mechanische Zuhaltung aus<br />
Edelstahl<br />
Für Sicherheitsanwendungen bis<br />
PL e / Kat. 4<br />
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Absicherung möglich<br />
Modular, erweiterbares System<br />
für maximale Flexibilität<br />
Hochrobuste Edelstahlausführung<br />
für raue Umgebungen<br />
Halle B5 | Stand 140<br />
Rubble Master<br />
Schlacke und Beton werden zu<br />
100 Prozent wiederverwertet<br />
Seit mittlerweile rund vier Jahren<br />
bricht ein Kunde des RM-Händlers<br />
Covema S.A.C.I.F. in Argentinien<br />
mit dem RM-100GO!-Brecher<br />
Beton und Schlacke, und das sehr<br />
effizient und umweltfreundlich. Bei<br />
einer Durchsatzleistung von 150 t/h<br />
zerkleinert der RM 100GO! acht<br />
Stunden pro Tag Beton und Stahlschlacke<br />
von 0 bis 500 mm auf 0 bis<br />
30 mm direkt vor Ort. Der gebrochene<br />
Beton wird dann für die Erzeugung<br />
von neuem Beton eingesetzt.<br />
Zusätzlich wird Schlacke für<br />
den Straßenbau gebrochen und für<br />
die Produktion von neuem Stahl<br />
wiederverwertet. Somit kann, dank<br />
dem RM-Prallbrecher, das gesamte<br />
Material zu einhundert Prozent recycelt<br />
werden.<br />
Der RM-Brecher wurde vor vier<br />
Jahren in Betrieb genommen. Für<br />
den Kunden war entscheidend,<br />
einen Brecher zu erwerben, der für<br />
die unterschiedlichsten Anwendungen<br />
geeignet ist. Der RM 100GO!<br />
erfüllt diesen Anspruch problemlos,<br />
so das Unternehmen. Die Prallmühle<br />
kann nicht nur Beton aus dem<br />
Abriss alter, fester Beläge zerkleinern,<br />
sondern auch andere, regional<br />
verfügbare Materialien wie<br />
Schlacke verarbeiten. „Dank der<br />
extremen Vielseitigkeit, die der RM<br />
100GO!-Brecher bei der Wiederverwertung<br />
lokal verfügbarer Materialien<br />
bietet, können wir unser<br />
Umweltengagement auf dem argentinischen<br />
Straßenmarkt voll ausspielen“,<br />
so der Kunde. Die Schlackenverarbeitung<br />
ist nicht ganz<br />
einfach: Schlacke entsteht bei der<br />
Produktion von Stahl und besteht<br />
aus mineralischen Bestandteilen<br />
sowie anderen Elementen, die während<br />
des Schmelzprozesses aus<br />
dem Metallerz entfernt werden.<br />
Schlacke enthält zudem meist noch<br />
Eisen, das beim Brecher auch Schäden<br />
in der Brechkammer verursachen<br />
kann. Der Vorteil mit dem RM-<br />
100GO!-Brecher besteht in dem<br />
RM-Release-System, das sich dann<br />
öffnet, wenn Eisenstücke im Brechgut<br />
vorhanden sind. Damit werden<br />
Schäden in der Brechkammer verhindert.<br />
Zu große Stücke sollten vor<br />
der Aufgabe dennoch unbedingt<br />
aussortiert bzw. vorzerkleinert werden,<br />
da zu große Eisenteile trotz<br />
Release-System Schäden am Brecher<br />
anrichten können.<br />
www.rubblemaster.com<br />
E. Dold & Söhne GmbH & Co. KG<br />
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Von der Auftragswahl<br />
über die Beladung und<br />
Wiegedatenerfassung bis hin zur<br />
Entladung und Generierung des<br />
Lieferscheins – mit dem Feature<br />
Load & Go wird alles möglich.<br />
Foto: Pfreundt GmbH<br />
Pfreundt<br />
Load & Go<br />
jetzt auch für<br />
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Wie die Südlohner Pfreundt<br />
GmbH mitteilt, werden<br />
mithilfe der Web-App Pfreundt<br />
Load & Go die Betriebsabläufe in<br />
Echtzeit digitalisiert und optimiert,<br />
und dies über das Smartphone<br />
der Fahrer. Dies umfasst<br />
die Auftragswahl über die Beladung<br />
und Wiegedatenerfassung<br />
bis hin zur Entladung und Generierung<br />
des Lieferscheins.<br />
Ganz neu dabei ist, dass Load<br />
& Go ab sofort auch für Fahrer<br />
von Fremdspeditionen genutzt<br />
werden kann. Hierfür gibt es nun<br />
die Möglichkeit, neben den unternehmensinternen<br />
Fahrern<br />
auch die Speditionsfahrer zu verwalten.<br />
Diese werden einer Spedition<br />
zugewiesen und können in<br />
Load & Go nur Aufträge für diese<br />
Spedition sehen.<br />
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3X AUF DER IFAT 2<strong>02</strong>4.<br />
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RECHT UND POLITIK<br />
§<br />
AUS DEN<br />
VERBÄNDEN<br />
bvse<br />
Qualitätsgesicherte<br />
Sekundärbaustoffe<br />
sind Rohstoffe der<br />
Zukunft<br />
„Die Bauwirtschaft wird in Zukunft am<br />
Einsatz ressourcen-, flächen-, energieund<br />
umweltschonender Sekundärbaustoffe<br />
nicht mehr vorbeikommen“ – das<br />
war die Botschaft, die rund 100 Akteure<br />
aus der Bau- und Recyclingwirtschaft,<br />
aus Planungsbüros sowie der Bau-, Naturschutz-<br />
und Umweltverwaltung Ende<br />
Februar auf dem Ostbayerischen Recyclingbaustoff-Aufschlag<br />
des Baustoff Recycling<br />
Bayern e.V. und des BUND Naturschutz<br />
in Bayern e.V. in Straubing<br />
mitnehmen konnten.<br />
Mineralische Abfälle sind nicht nur die<br />
mengenmäßig größte Abfallfraktion in<br />
Deutschland, sondern sie bergen erhebliche,<br />
leicht zu realisierende, brachliegende<br />
Einsatzpotenziale. Und in der<br />
Bewertung vieler bereits realisierter Baumaßnahmen<br />
zeigt sich: Sekundärbaustoffe<br />
sind oder werden in Zukunft nahezu<br />
universell einsetzbar sein. Als Straßenbaumaterial,<br />
Pflanzgranulate, für<br />
die Betonherstellung oder für den Erd-,<br />
Tief- und Hochbau. Qualitätsgesicherte<br />
Sekundärbaustoffe erfüllen alle gestellten<br />
bau- und umwelttechnischen Anforderungen.<br />
Erfahrungen aus zahlreichen<br />
Einbauten in der Praxis zeigen: Verwender<br />
sehen keinen Unterschied mehr zu<br />
Produkten aus Primärrohstoffen. Mehr<br />
noch, Sekundärbaustoffe sind dabei,<br />
sich immer neue Anwendungsbereiche<br />
zu erobern und sich damit ganz klar als<br />
Rohstoffe der Zukunft zu etablieren.<br />
Zudem ist die Deponieraumknappheit<br />
ein weiteres wichtiges Argument dafür,<br />
die Verwertungsquoten mineralischer<br />
Abfälle zu steigern und weiter auszubauen.<br />
Dies machte Stefan Schmidmeyer,<br />
Geschäftsführer des bvse-Fachverbands<br />
Mineralik-Recycling und Verwertung und<br />
Geschäftsführer des Baustoff Recycling<br />
Bayern e.V., in seinen Ausführungen zu<br />
den Einsatzmöglichkeiten von Sekundärbaustoffen<br />
in der Praxis deutlich.<br />
So berichtete Schmidmeyer vom Erfolgsbeispiel<br />
auf dem Gelände der alten<br />
Bayernkaserne in München, in der sogenannten<br />
„Recycling-Siedlung“. 5.500<br />
neue Wohnungen werden dort aus rund<br />
75 Prozent der alten Bausubstanz<br />
BDSV, VDM und bvse<br />
Wichtige Diskussion zur Zukunft der Autoverwerter<br />
Der Europaabgeordnete Jens Gieseke führte Ende Februar<br />
in Ihlow nahe Emden ein aufschlussreiches Gespräch<br />
mit Vertretern der Recycling-Verbände bvse, BDSV,<br />
VDM und EuRIC über zukünftige Herausforderungen und<br />
Chancen in der Automobilindustrie. Die Diskussion, die beim<br />
Altautoverwerter Retek AG in Ihlow stattfand, bot Jens Giesecke<br />
MdEP, Berichterstatter für die ELV-Verordnung im<br />
Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, einen Einblick<br />
in die drängenden Fragen der Branche. Das Treffen<br />
begann mit einem Überblick über die Positionen der anwesenden<br />
Verbände zur geplanten ELV-Verordnung. Jens Giesecke<br />
versicherte den Vertretern der Recycling-Verbände,<br />
dass ihre Anliegen nach der Europawahl und der Sommerpause<br />
intensiv behandelt werden. Er erläuterte, dass die<br />
aktuellen Herausforderungen der Automobilindustrie, darunter<br />
Fragen der Industrieemissionen und der Herstellerverantwortung,<br />
Teil eines breiteren Kontextes seien, der<br />
auch die Verkehrspolitik und die Entwicklung umweltfreundlicher<br />
Technologien umfasse. Er betonte die Bedeutung von<br />
pragmatischen Lösungen, die sowohl ökologisch als auch<br />
ökonomisch sinnvoll sind. Die Vertreter der drei Recyclingverbände<br />
Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung<br />
e.V. (bvse), die Bundesvereinigung Deutscher Stahl<strong>recycling</strong>-<br />
und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), ebenfalls<br />
vertreten durch den Vorstand der Fachgruppe Autorückmontage<br />
(FAR), der Verband Deutscher Metallhändler<br />
und Recycler e.V. (VDM) und der europäische Recycling-<br />
Dachverband EuRIC nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen<br />
dem heimischen Europapolitiker vorzutragen.<br />
Die Hauptforderungen der Verbände sind:<br />
Die zukünftige Gesetzgebung soll die Abmeldung von<br />
Fahrzeugen nur ermöglichen, wenn ein Verwertungsnachweis<br />
vorliegt, um die illegale Abfallentsorgung einzudämmen.<br />
Die Recyclingverbände begrüßen dies ausdrücklich<br />
und unterstreichen die Bedeutung einer konsequenten Umsetzung<br />
und eines effektiven Vollzugs dieser Maßnahme.<br />
Darüber hinaus fordern die Verbände, dass die Demontageanforderungen<br />
an die Autoverwerter sowohl ökologisch<br />
als auch ökonomisch vertretbar sein müssen. Besondere<br />
Beachtung muss den Arbeits- und Arbeitssicherheitsbedingungen<br />
bei Unfallfahrzeugen geschenkt werden. Zudem<br />
sollen die Hersteller verstärkt in die Verantwortung<br />
110 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4
RECHT UND POLITIK<br />
errichtet. Ca. 1,2 Millionen Tonnen Material<br />
werden dabei direkt vor Ort wiederverwendet.<br />
Etwa 600.000 Tonnen<br />
Material werden zu hochwertigen zertifizierten<br />
Sekundärbaustoffen aufbereitet<br />
und anschließend als Straßenbaumaterial,<br />
als Pflanzgranulate, für die<br />
Betonherstellung oder für den Erd- und<br />
Tiefbau eingesetzt. Auch beim Einsatz<br />
von Recyclingbeton im Neubau des Forschungs-<br />
und Laborgebäudes der Lebenswissenschaften<br />
der Humboldt-Universität<br />
Berlin, in der R-Beton mit einer<br />
Gesamtmenge von rund 5.400 m³ sowohl<br />
für die Herstellung der Schlitzwand<br />
als auch für die Bauhauptarbeiten am<br />
Gebäude eingesetzt wurde, zeigten sich<br />
hervorragende Ergebnisse, betonte<br />
Schmidmeyer. „Dieses Projekt zeigt<br />
neben vielen anderen, dass Recycler in<br />
der Lage sind, eine qualitativ hochwertige<br />
rezyklierte Gesteinskörnung für den<br />
Einsatz in Beton zu produzieren, die der<br />
natürlichen Gesteinskörnung qualitativ<br />
in keinem Punkt nachsteht. Die Transportbetonproduzenten<br />
konnten R-Beton<br />
problemlos mit den vorgeschriebenen<br />
Anforderungen, z. B. an Festigkeitsklasse<br />
oder Konsistenz, herstellen und dabei<br />
den R-Beton beim Einbau genauso<br />
handhaben wie Normalbeton“, so der<br />
Baustoff<strong>recycling</strong>experte.<br />
Einsatz von RC-Baustoffen schont<br />
natürliche Ressourcen<br />
Mit dem vermehrten Einsatz von Recyclingbaustoffen<br />
können zudem unsere<br />
wertvollen natürlichen Ressourcen geschont<br />
werden, machte Johann Meindorfer<br />
vom BUND Naturschutz in Bayern<br />
deutlich. Die Einsparung von Ressourcen<br />
und Energie durch eine funktionierende<br />
Kreislaufwirtschaft ist zentral wichtig für<br />
den Klima- und Umweltschutz, bestätigte<br />
auch der Geschäftsführer des Zweckverbandes<br />
Abfallwirtschaft Straubing<br />
Stadt und Land (ZAW-SR), Gangolf<br />
Wasmeier. Auch wenn der Gesamtbedarf<br />
an Baustoffen nicht komplett durch<br />
Sekundärbaustoffe substituiert werden<br />
kann, so gilt es doch, das vorhandene<br />
und bei Weitem noch nicht ausgeschöpfte<br />
Recyclingpotenzial bei den jährlich<br />
anfallenden Bau- und Abbruchabfällen,<br />
wie Bauschutt und Bodenaushub, so weit<br />
als möglich auszuschöpfen, forderte<br />
Stefan Schmidmeyer. Die rechtlichen<br />
Voraussetzungen sind geschaffen, die<br />
Technik ist vorhanden und aus wirtschaftlicher<br />
wie auch ökologischer Sicht<br />
wäre dies mehr als geboten.<br />
Als unabdingbare Voraussetzung<br />
dafür, dass der Einsatz von Sekundärbaustoffen<br />
weiter voranschreiten kann,<br />
muss insbesondere die öffentliche Hand<br />
ihrer Verpflichtung und Vorbildfunktion<br />
nachkommen, umweltverträgliche Recyclingbaustoffe<br />
verstärkt nachzufragen<br />
und einzusetzen, betonte Meindorfer.<br />
Jedoch wurde dafür in den letzten Jahren<br />
vor allem auf kommunalpolitischer<br />
Ebene zu wenig unternommen. In diesem<br />
Zusammenhang zeigte sich der Mitinitiator<br />
des Ostbayerischen Recyclingbaustoff-Aufschlags<br />
sehr erfreut darüber,<br />
dass sich die Stadt Straubing mit<br />
Bürgermeister Werner Schäfer mit<br />
einem Konzept bereits klar zu einem<br />
nachhaltigen Beschaffungswesen bekannt<br />
habe, das auch den Einsatz von<br />
RC-Baustoffen umfasst. In Zukunft wird<br />
es wohl kaum mehr ein Bauvorhaben<br />
geben, bei dem Primärbaustoffe, wie<br />
Kies und Schotter, nicht auch in größeren<br />
Anteilen als bisher durch Recyclingbaustoffe<br />
ersetzt werden können, lautete<br />
Meindorfers Resümee.<br />
www.bvse.de<br />
genommen werden, insbesondere was die<br />
Entsorgung und Wiederverwertung von<br />
Fahrzeugen betrifft. Verantwortlichkeiten<br />
sollen klar zugewiesen werden, um die Last<br />
nicht ausschließlich auf die Verwerter abzuwälzen.<br />
Die Verbände unterstreichen<br />
die Dringlichkeit dieser Maßnahmen vor<br />
dem Hintergrund der aktuellen Umweltbelastung<br />
durch nicht ordnungsgemäß verwertete<br />
Altfahrzeuge und der Notwendigkeit<br />
der Stärkung der Recyclingwirtschaft.<br />
Sie rufen alle betroffenen Akteure auf,<br />
konstruktiv zusammenzuarbeiten, um die<br />
anstehenden Herausforderungen zu bewältigen<br />
und nachhaltige Lösungen zu<br />
finden.<br />
Diskussion zur Zukunft der Autoverwerter (im Vordergrund links,<br />
v. l. n. r.): Kilian Schwaiger (VDM); Annette Reber (bvse); Antoine Stilo<br />
(EuRIC); Guido Lipinski (BDSV); Jens Gieseke MdEP; Martin Knode<br />
(RETEK AG) sowie Johannes Hanke (bvse). Foto: BDSV<br />
Im Anschluss an die Diskussion erhielten<br />
die Teilnehmer eine Führung durch den<br />
Demontagebetrieb der Retek AG, um<br />
einen Einblick in den Prozess des Fahrzeug<strong>recycling</strong>s zu erhalten.<br />
MdEP Jens Gieseke äußerte sich abschließend erfreut<br />
über den konstruktiven Austausch und betonte die<br />
Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Politik,<br />
Industrie und Recyclingverbänden, um gemeinsam zukunftsfähige<br />
Lösungen für die Herausforderungen der Automobilindustrie<br />
zu entwickeln. Es wurde vereinbart, den<br />
erfolgreich begonnenen Dialog fortzusetzen.<br />
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Ihres Berichtes aus einer<br />
Ausgabe „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“?<br />
Gerne senden wir Ihnen ein Angebot zu!<br />
ON TOUR: Materialumschlag & Transport<br />
Lösungen mehr als überzeugend: „Gerade<br />
2<strong>02</strong>3 haben wir einige elektrische<br />
Neuentwicklungen vorgeste lt, wie den<br />
EC230 Electric und den L120H Electric<br />
Conversion. Keinesfa ls dürfen wir dabei<br />
den Volvo Power Unit vergessen. Das ist<br />
ein mobiler Energiespeicher mit integrierter<br />
Ba terie, der je nach Kundenanforderungen<br />
mit neuen oder wiederverwendeten<br />
Ba teriepacks konfiguriert<br />
werden kann. Wiederverwendete Ba teriepacks<br />
können zuvor ohne Probleme in<br />
anderen Produkten der Volvo-Gruppe<br />
eingesetzt worden sein, wie zum Beispiel<br />
in Lkws, Bussen oder Baumaschinen.<br />
Volvo CE Germany<br />
GmbH<br />
Oskar-Messter-Str. 20<br />
85737 Ismaning<br />
Tel.: +49 (0) 89 00 74-0<br />
Fax: +49 (0) 89 8 00 74-4 42<br />
info.deutschland@volvo.com<br />
www.volvoce.com<br />
78 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4<br />
Saubere Verarbeitung und gut durchdachte Lösungen auf Basis des<br />
dieselangetriebenen EW<strong>24</strong>0.<br />
Durch die Wiederverwendung von Batteriepacks<br />
verlängert sich deren Lebensdauer<br />
erheblich. Das ist nicht nur wirtschaftlich,<br />
sondern auch ein nachhaltiger<br />
Gewinn für die Umwelt. Hier kommt<br />
uns natürlich auch die Verbundenheit in<br />
unserer Volvo-Familie zugute. “<br />
Ein durchdachtes Programm also, das<br />
von Volvo kontinuierlich weiterentwickelt<br />
wird – auch alternative Kraftsto fe<br />
oder Wassersto fantriebe sind denkbar,<br />
um die gesetzten Ziele auch im Sinne der<br />
Kunden gemeinsam zu e reichen. Und<br />
welche Ro le spielt dabei der neue<br />
EW<strong>24</strong>0?<br />
Gemeinsam mit den Kunden<br />
die Prozesse neu denken<br />
A lein durch seine permanente Kabelverbindung<br />
nimmt der neue EW<strong>24</strong>0 eine<br />
gewisse „Sonderste lung“ im Volvo-Angebot<br />
ein, die aber nicht von ungefähr<br />
kommt, wie Thomas Nanther erläutert:<br />
„Ohne großen Lärm, ohne nachzutanken<br />
und ohne Aufladung der Ba terien<br />
kann der Umschlagbagger quasi ständig<br />
arbeiten, und gerade das passt natürlich<br />
in großen Ha len ebenso wie an Standorten,<br />
an denen die Maschine auf einem<br />
definierten Raum fast immer die gleichen<br />
Bewegungen ausführt. Gegenüber<br />
einer stationären Anlage ist sie dennoch<br />
wesentlich flexibler, zumal die Kabe längen<br />
bis zu einhundert Metern betragen<br />
können.“<br />
Damit ist sie gerade für Umschlagsund<br />
Beschickungsarbeiten in der Recyclingindustrie<br />
sehr gut geeignet, wenn es<br />
zum Beispiel um die Materialaufgabe an<br />
Sieb- oder Shredderanlagen geht, ganz<br />
unabhängig vom Material. Für Thomas<br />
Nanther sind die Einsatzmöglichkeiten<br />
also sehr vielfältig und reichen vom Kabel<strong>recycling</strong>,<br />
der Altpapierverarbeitung<br />
oder Biogutaufbereitung bis hin zur Ersatzbrennsto<br />
fproduktion. „Genau dafür<br />
ist die Maschine auch konzipiert“, so Thomas<br />
Nanther weiter, „denn auf der Basis<br />
des dieselangetriebenen EW<strong>24</strong>0 konnten<br />
wir bei nur geringfügigen Änderungen<br />
die für den Elektroantrieb benötigten<br />
Teile wie Motor, Kühler und Lüfter<br />
oder Steuerungstechnik mithilfe der<br />
Echle Hartstahl GmbH passgenau einarbeiten.“<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />
Der neue Ansatz von<br />
Volvo: Ne to-nu l-<br />
Treibhausgasemissionen<br />
bis 2040.<br />
In der fast einjährigen Entwicklungsarbeit<br />
von der Grundidee bis hin zur Umsetzung<br />
spielte der intensive Gedankenaustausch<br />
mit Händlern und Kunden<br />
natürlich eine entscheidende Ro le in der<br />
Konzeption der Maschine, „denn wir wollen<br />
Lösungen anbieten, die weit über den<br />
reinen Maschinenverkauf hinausgehen“.<br />
Volvo:<br />
Das Neue an der Idee: „Eigentlich geht<br />
es gerade im Recyclinggeschäft immer<br />
mehr um sauber getrennte Inputmaterialien<br />
und ebenso saubere und qualitativ<br />
hochwertige Endprodukte, die in der<br />
Aufbereitung ganz neue Prozessschri te<br />
erfordern. Genau dort sehen wir unsere<br />
neue Maschine, in einer ebenso mobilen<br />
wie flexiblen Positionierung, die individue<br />
l auf die Kundenerfordernisse zugeschni<br />
ten ist. Der EW<strong>24</strong>0 kann konstant<br />
HIGH PERFORMANCE METAL RECYCLING<br />
BRIQUETTING<br />
BALING<br />
BREAKING<br />
CUTTING<br />
SHREDDING<br />
SCREENING<br />
Materialumschlag & Transport<br />
Seit Januar neuer Geschäftsführer<br />
von Volvo CE in Konz:<br />
Tommy Bengtsson.<br />
Fotos: hst, Volvo<br />
arbeiten und ist dennoch flexibel genug,<br />
um kurzfristig auch einen neuen Standort<br />
einzunehmen und damit neue Prozessabläufe<br />
zu ermöglichen. Vie leicht<br />
gelingt dies mit der Kabelvariante in<br />
vielen Anwendungsfä len sogar a lein, in<br />
anderen Fä len dann mit Unterstützung<br />
eines ba teriebetriebenen Radladers,<br />
der für den Umschlag des Roh- oder Endprodukte<br />
sorgt. Genau das verstehen<br />
wir unter Prozessoptimierung, die gemeinsam<br />
mit dem Kunden und unserer<br />
Maschine zu ganz neuen Lösungswegen<br />
führen wird.“<br />
Ein spannendes Thema, das Volvo mit<br />
seinem elektrisch angetriebenen Portfolio<br />
konsequent angeht – in Kombination<br />
mit Nachhaltigkeit und hoher Produktivität<br />
ein ebenso wichtiger Ansatz, den<br />
wir gerne mitverfolgen werden. (hst)<br />
atm <strong>recycling</strong>systems gmbh - fohnsdorf<br />
+43 3573 / 27527-0 | office@atm-<strong>recycling</strong>systems.com<br />
www.atm-<strong>recycling</strong>systems.com<br />
Prozessoptimierung<br />
Materialumschlag & Transport<br />
Der Standort Konz kann auf eine lange<br />
Tradition zurückblicken und ist vie leicht<br />
gerade deswegen so innovativ.<br />
Mit dem kabelgebundenen EW<strong>24</strong>0 Electric Material Handler<br />
baut Volvo sein Angebot an elektrisch angetriebenen<br />
Maschinen konsequent weiter aus. Ein Besuch am<br />
Produktionsstandort in Konz macht deutlich, dass es Volvo<br />
dabei um viel mehr als „nur“ zukunftsfähige Lösungen geht.<br />
W<br />
er sich mit Thomas<br />
Nather, SAS Commercial<br />
Project Manager<br />
für Bagger bei<br />
Volco CE, unterhält,<br />
merkt sofort: Der neue EW<strong>24</strong>0 Electric<br />
Material Handler ist so etwas wie „sein<br />
im Sinne des Pariser Klimaschutz-Abkommens<br />
auch seinen Beitrag zur Emissionsreduzierung<br />
zu leisten: Volvo CE wi l<br />
Stolz auf die<br />
gemeinsame<br />
Entwicklung: Thomas<br />
Nather vor dem neuen<br />
EW<strong>24</strong>0 Electric Material<br />
Handler.<br />
die nächsten Schri te auf dem Weg zur<br />
Josef-Herrmann-Str. 1–3 | D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7229 606-0<br />
info@stein-verlaggmbh.de | www.stein-verlaggmbh.de<br />
vielen anderen Beteiligten ist: „Der neue<br />
EW<strong>24</strong>0 ist in meinen Augen die ideale<br />
und eine vor a lem nachhaltige Lösung<br />
für die Abfa l- und Recyclingbranche, für<br />
die das Thema Kreislaufwirtschaft im<br />
Mi telpunkt steht.“ Um mehr darüber zu<br />
erfahren, haben wir uns dazu am Volvo-<br />
Standort in Konz verabredet, der auf<br />
eine über 125-jährige Geschichte zurückblicken<br />
kann: Mit dem Kauf einer<br />
Dampfwalze gründeten Hubert und Therese<br />
Ze telmeyer 1897 das Unternehmen<br />
Ze telmeyer, das in der 1960e-Jahren<br />
auch mit seinen Radladern international<br />
erfolgreich war. Heute entwickelt<br />
und baut Volvo CE mit zirka 1.000 Mitarbeitern<br />
und Mitarbeiterinnen hier Radlader,<br />
Radbagger und elektrisch angetriebene<br />
Baumaschinen.<br />
Der im Januar 2<strong>02</strong>4 vorgeste lte kabelgebundene<br />
EW<strong>24</strong>0 Electric Material<br />
Handler ist ein weiterer Ansatz in der<br />
weltweit greifenden Volvo-Philosophie,<br />
bis 2040 Ne to-nu l-Treibhausgasemissionen<br />
e reichen – mit erheblichen Emissionsreduzierungen<br />
bereits ab 2030.<br />
Konsequente Umsetzung elektrischer<br />
Lösungsansätze<br />
76 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 77<br />
Der neue Geschäftsführer des Standortes<br />
Konz, Tommy Bengtsson, möchte<br />
dazu die Transformation im Konzer Werk<br />
konsequent fortsetzen. Dabei geht es<br />
neben der signifikanten Erweiterung der<br />
Produktionskapazitäten nicht zuletzt um<br />
habe großen Respekt vor dieser Aufgabe.<br />
Aber ich weiß, dass ich hier in Konz<br />
ein Team von hoch qualifizierten und<br />
engagierten Mitarbeitenden übernehme,<br />
die mit mir gemeinsam die vor uns<br />
liegenden Herausforderungen meistern<br />
werden.“<br />
Tommy Bengtsson ist kurzfristig zu<br />
unserem Tre fen dazugestoßen, eben so<br />
wie Paolo Mannesi als Electromobility<br />
Solutions Sales Manager. Aus Sicht<br />
von Paolo Mannes ist die Herangehensweise<br />
von Volvo an zukunftsfähige<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 113
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 1/2<strong>02</strong>4<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Umschlagturbo<br />
On TOUR<br />
RTH:<br />
Erfolgsgeschichte<br />
SPECIAL<br />
Reifen:<br />
Erfolgsgummi<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 1/2<strong>02</strong>4<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Umschlagturbo<br />
On TOUR<br />
RTH:<br />
Erfolgsgeschichte<br />
SPECIAL<br />
Reifen:<br />
Erfolgsgummi<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Das Platzwunder<br />
MESSE<br />
RATL:<br />
Live-Erlebnis<br />
ON TOUR<br />
STAPLERbesen.de:<br />
Der Allrounder<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 2/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Das Platzwunder<br />
MESSE<br />
RATL:<br />
Live-Erlebnis<br />
ON TOUR<br />
STAPLERbesen.de:<br />
Der Allrounder<br />
Die Fachzeitschrift für für Recycling-Industrien Ausgabe 3/2019 3/2<strong>02</strong>3<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 4/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Gipo:<br />
Maßgeschneidert<br />
MESSE-RÜCKBLICK<br />
RATL:<br />
Nachhaltig<br />
BLICKPUNKT<br />
Asphalt:<br />
Heiß & kalt<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin:<br />
Kraftprotze<br />
On TOUR<br />
Copex:<br />
Schiere Kraft<br />
BLICKPUNKT<br />
Altholz:<br />
Spannung pur<br />
Die Fachzeitschrift für für Recycling-Industrien Ausgabe 3/2019 3/2<strong>02</strong>3<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 4/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Gipo:<br />
Maßgeschneidert<br />
MESSE-RÜCKBLICK<br />
RATL:<br />
Nachhaltig<br />
BLICKPUNKT<br />
Asphalt:<br />
Heiß & kalt<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin:<br />
Kraftprotze<br />
On TOUR<br />
Copex:<br />
Schiere Kraft<br />
BLICKPUNKT<br />
Altholz:<br />
Spannung pur<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe5/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Baljer & Zembrod:<br />
Maßarbeit<br />
On TOUR<br />
HWH Machines:<br />
Upcycling<br />
On TOUR<br />
Sennebogen:<br />
71 Jahre jung<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe5/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Baljer & Zembrod:<br />
Maßarbeit<br />
On TOUR<br />
HWH Machines:<br />
Upcycling<br />
On TOUR<br />
Sennebogen:<br />
71 Jahre jung<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Hightech<br />
On TOUR<br />
Gipo:<br />
Gipfelstürmer<br />
On TOUR<br />
UnionStahl:<br />
Partnerschaft<br />
Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/2<strong>02</strong>3<br />
TITELSTORY<br />
Zeppelin-Cat:<br />
Hightech<br />
On TOUR<br />
Gipo:<br />
Gipfelstürmer<br />
On TOUR<br />
UnionStahl:<br />
Partnerschaft<br />
ZU GUTER LETZT<br />
Inserentenverzeichnis <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> Ausgabe 2/2<strong>02</strong>4<br />
Albatros Engineering GmbH, 4175 Herzogsdorf, ÖSTERREICH S. 50<br />
Allgemeine Bauzeitung, 30179 Hannover S. 97<br />
ATM Recyclingsystems GmbH, 8753 Fohnsdorf, ÖSTERREICH S. 79<br />
Baljer & Zembrod GmbH & Co. KG, 88361 Altshausen S. 71<br />
Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH, 30179 Hannover S. 56<br />
binder + co Aktiengesellschaft, 8200 Gleisdorf, ÖSTERREICH S. 60<br />
Borema Umwelttechnik AG, 9536 Schwarzenbach, SCHWEIZ S. 9<br />
CDE Global Ltd, BT80 9DG Cookstown, GROSSBRITANIEN S. 7<br />
Coreum GmbH, 64589 Stockstadt S. 61<br />
CRACO GmbH, 57629 Atzelgift S. 41<br />
Doppstadt Umwelttechnik GmbH, 42555 Velbert S. 33<br />
E. Dold & Söhne GmbH & Co. KG, 78120 Furtwangen S. 108<br />
EAG Einfach Aufbereiten GmbH, 01109 Dresden S. 6<br />
Eggersmann GmbH, 33790 Halle S. 87<br />
Erdwich Zerkleinerungs-Systeme GmbH, 86859 Iglilng S. 70<br />
F. X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik GmbH & Co KG,<br />
80997 Münsch S. 49<br />
FRUTIGER Company AG, 8409 Winterthur, SCHWEIZ S. 56<br />
HAAS Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH, 56472 DeisbachS. 100<br />
Hammel Recyclingtechnik GmbH, 36433 Bad Salzungen S. 51<br />
HSM GmbH + Co. KG, 88699 Frickingen S. 101<br />
HS-Schoch GmbH & Co. KG, 73466 Lauchheim S. 59<br />
HWH Machines GmbH, 75038 Oberderdingen S. 11<br />
J. Willibald GmbH, 88639 Wald-Sentenhart S. 63<br />
Jenz GmbH, 3<strong>24</strong>69 Petershagen S. 14<br />
Jürgen Kölsch GmbH, 87751 Heimertingen S. 109<br />
Kiesel GmbH, 88255 Baienfurt S. 29<br />
Komatsu Germany GmbH, 30449 Hannover S. 73<br />
Lefort S.A., 6041 Gosselies, BELGIEN S. 19<br />
Leiblein, 74736 Hardheim S. 90<br />
Liebherr-International Deutschland GmbH, 88400 Biberach an der Riß S. 53<br />
Lindner-Recyclingtech GmbH, 9800 Spittal/Drau, ÖSTERREICH S. 37<br />
Ludwig Krieger GmbH, 76139 Karlsruhe S. 27<br />
MBI Deutschland GmbH, 01156 Dresden Umschlagseite 4<br />
Modular Hallensysteme GmbH, 4973 Senftenbach, ÖSTERREICH S. 67<br />
NEBOLEX Umwelttechnik GmbH, 55481 Kirchberg/Hunsrück S. 90<br />
QMJ Group Ltd, NG1 585 Nottingham, GROSSBRITANIEN S. 105<br />
RICHEL Group - Shelterall, 13810 Eygalieres, FRANKREICH S. 62<br />
RMS GmbH, 44267 Dortmund S. 1<strong>02</strong><br />
rona:systems GmbH, 6840 Götzis, ÖSTERREICH S. 103<br />
RSK Umwelttechnik GmbH, 83101 Rohrdorf S. 83<br />
Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG, 86807 Buchloe S. 57<br />
SENNEBOGEN Maschinenfabrik GmbH, 94315 Straubing Umschlagseite 2<br />
Stork Umweltdienste GmbH, 39126 Magdeburg S. 43<br />
tegos GmbH, 44269 Dortmund S. 55<br />
Terex Deutschland GmbH, 76669 Bad Schönborn S. 17<br />
Tsurumi (Europe) GmbH, 336<strong>02</strong> Bielefeld S. 16<br />
UnionStahl GmbH, 47229 Duisburg S. 99<br />
UNTHA shredding technology, 5431 Kuchl, ÖSTERREICH S. 65<br />
UTV AG, 76534 Baden-Baden S. 69<br />
Vecoplan AG, 56470 Bad Marienberg S. 75<br />
VHV Anlagenbau GmbH, 48477 Hörstel S. 86<br />
W-E-R-T GbR, 98597 Fambach S. 15<br />
Wilhelm Schwarzmüller GmbH, 4785 Freinberg, ÖSTERREICH S. 45<br />
Zandt cargo, 95643 Tirschenreuth S. 50<br />
Zemmler Siebanlagen GmbH, 85748 Großräschen S. 47<br />
Zeppelin Baumaschinen GmbH, 85748 Garching<br />
Die ganze Welt des Recyclings – 6 x im Jahr – kostenlos!<br />
Titelseite<br />
Die ganze Welt des Recyclings – 6 x im Jahr – kostenlos!<br />
„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ ist für die Leser kostenfrei, d. h.,<br />
die Zeitschrift wird breit gestreut. Dabei sind<br />
nicht nur Entscheider aus Technik und Wirtschaft<br />
die Zielgruppe; auch der Betriebsleiter und<br />
Maschinenführer werden ausdrücklich angesprochen.<br />
Jetzt kostenlos Probeheft oder<br />
Mediadaten „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ anfordern ist für die unter: Leser kostenfrei, d. h.,<br />
info@stein-verlagGmbh.de<br />
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nicht nur Entscheider aus Technik und Wirtschaft<br />
die Zielgruppe; auch der Betriebsleiter und<br />
Maschinenführer werden ausdrücklich angesprochen.<br />
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114 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4<br />
Schwerpunkte der Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“<br />
sind Maschinen-Einsatzberichte, -Über sichten<br />
und -Vergleiche für den Umschlag und die Aufbereitung<br />
von<br />
■ Schrott/Metall<br />
■ Kunststoffen<br />
■ Papier/Pappe/<br />
Kartonagen<br />
■ Holz<br />
Josef-Herrmann-Str. 1 – 3 | D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7229 606-0<br />
info@stein-verlaggmbh.de | www.stein-verlagGmbh.de<br />
■ Abbruch/Baustoff-<br />
Recycling<br />
■ Ersatzbrennstoffen<br />
■ Bioabfällen<br />
■ Glas<br />
■ Altreifen<br />
Schwerpunkte der Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“<br />
sind Maschinen-Einsatzberichte, -Über sichten<br />
und -Vergleiche für den Umschlag und die Aufbereitung<br />
von<br />
■ Schrott/Metall<br />
■ Kunststoffen<br />
■ Papier/Pappe/<br />
Kartonagen<br />
■ Abbruch/Baustoff-<br />
Recycling<br />
■ Ersatzbrennstoffen<br />
■ Bioabfällen
ZU GUTER LETZT<br />
Impressum<br />
Chefredaktion:<br />
Helmut Strauß (hst)<br />
Tel., Fax: +49 6898 870592<br />
helmut.strauss@stein-verlagGmbH.de<br />
Mitarbeit an dieser Ausgabe:<br />
J. P. Steiner (jps)<br />
Korrektorat:<br />
Josef Mayer, mayerjosef2@t-online.de<br />
Layout/Herstellung:<br />
Michel Drexel, Petra Greb-Gaß<br />
Tel.: +49 7229 606-23<br />
michel.drexel@stein-verlagGmbH.de<br />
Anzeigenverkauf:<br />
Susanne Grimm-Fasching<br />
Tel.: +49 8364 986079<br />
Fax: +49 8364 984732<br />
Mobil: +49 162 9094328<br />
susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />
Anzeigenkoordination:<br />
Iris Merkel<br />
Tel.: +49 7229 606-26<br />
iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />
Anzeigenpreise:<br />
Preisliste Nr. 16 vom 01.01.2<strong>02</strong>4<br />
Vertriebskoordination:<br />
Iris Merkel<br />
Tel.: +49 7229 606-26<br />
iris.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />
Herausgeber & Verlagsanschrift:<br />
Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />
Josef-Herrmann-Straße 1–3<br />
D-76473 Iffezheim<br />
Tel.: +49 7229 606-0<br />
info@stein-verlagGmbH.de<br />
www.stein-verlagGmbH.de<br />
Geschäftsleitung:<br />
Dominik Rese<br />
Friedhelm Rese<br />
Druck:<br />
W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG<br />
70329 Stuttgart<br />
Erscheinungsweise:<br />
6 Ausgaben im Jahr 2<strong>02</strong>4:<br />
1 (Februar), 2 (April), 3 (Juni),<br />
4 (August), 5 (Oktober), 6 (Dezember)<br />
Mit Namen des Verfassers gekennzeichnete<br />
Beiträge sind nicht unbedingt die Meinung<br />
der Redaktion. Die Redaktion übernimmt<br />
keine Haftung für un ver langt eingesandte<br />
Manuskripte. Sie behält sich die<br />
redak tionelle Bearbeitung eingesandter<br />
Manu s kripte und Leserbriefe ausdrücklich<br />
vor. Nachdruck, auch auszugsweise, nur<br />
mit Geneh migung des Verlages.<br />
Alle Rechte © Stein-Verlag Baden-Baden<br />
GmbH, Iffezheim, 2<strong>02</strong>4 (16. Jahrgang),<br />
ISBN 978-3-941643-00-0<br />
Gender-Hinweis:<br />
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit<br />
wird auf die gleichzeitige Verwendung<br />
der Sprachformen männlich, weiblich und<br />
divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche<br />
Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen<br />
für alle Geschlechter.<br />
13.–17.05.2<strong>02</strong>4<br />
04.–05.06.2<strong>02</strong>4<br />
10.–12.06.2<strong>02</strong>4<br />
16.–17.07.2<strong>02</strong>4<br />
26.– 27.08.2<strong>02</strong>4<br />
10.–12.09.2<strong>02</strong>4<br />
<strong>24</strong>.–25.09.2<strong>02</strong>4<br />
09.–10.10.2<strong>02</strong>4<br />
Veranstaltungen<br />
IFAT<br />
Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-,<br />
Abfall- und Rohstoffwirtschaft<br />
München<br />
www.ifat.de<br />
11. Internationaler bvse-Alttextiltag<br />
Dresden<br />
www.bvse<br />
25. bvse-Altkunststofftag<br />
Dresden<br />
www.bvse<br />
Baustoff Recycling Forum 2<strong>02</strong>4<br />
Ingolstadt<br />
www.baustoff<strong>recycling</strong>-bayern.de<br />
Umgang mit Bodenmaterialien nach der<br />
Mantelverordnung<br />
Online<br />
www.bew.de<br />
International Congress for Battery Recycling<br />
ICBR 2<strong>02</strong>4<br />
Basel<br />
www.events.icm.ch<br />
bvse-Jahrestagung<br />
Hamburg<br />
www.bvse.de<br />
Recycling-Technik<br />
Dortmund<br />
www.<strong>recycling</strong>-technik.com<br />
Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Termine<br />
direkt beim Veranstalter!<br />
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Werbung in „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“:<br />
Susanne Grimm-Fasching<br />
Tel.: +49 8364 986079<br />
Mobil: +49 162 9094328<br />
susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />
3/2<strong>02</strong>4<br />
Anzeigenschluss: 31.05.2<strong>02</strong>4<br />
Erscheinungstermin: 28.06.2<strong>02</strong>4<br />
<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 2/2<strong>02</strong>4 115