Gesamtkirchengemeinde - Kirchenbezirk Geislingen

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Gesamtkirchengemeinde - Kirchenbezirk Geislingen

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Gemeindebrief der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen

Ostergottesdienste

Kirchentag des

Kirchenbezirks

Rückblicke

Aus der Landeskirche

Sommerpredigtreihe

“Die Taufe”

und Tauffest

Ostern 2012

Stadtkirche | Weiler | Pauluskirche | Altenstadt


Inhalt

Blick vom Kirchplatz zum Helfenstein im Frühling

Impressum

Verantwortlich: Anita Gröh

Gestaltung: Regina Menzel,

Grafik-Design, Geislingen

Satz: ideenmanufaktur

Fotos: privat

Herstellung: Fink Druck, Merklingen

Nächste Ausgabe:

September 2012

2

Aus der Redaktion 3

Angedacht 4

Gottesdienste an Ostern 6

Gesamtkirchengemeinde 8

Willem-Kolumne 18

Kirchenmusik 20

Kirchen in der Oberen Stadt

und im Seebach 22

Stadtkirche 22

Pauluskirche 23

Aus der Landeskirche 26

Freud und Leid 28

Kunstbetrachtungen 29

Kinderseite 30

Kirchentag des Kirchenbezirks 31


„Der neue Gemeindebrief…“

Vielfältig waren die Reaktionen auf unseren

„neuen“ Gemeindebrief. Von „unterscheidet sich

nicht von Krankenkassen-Mitgliederzeitungen“

bis „ eine tolle Erfolgsgeschichte. Weiter so!“

war alles enthalten.

Die Planung zur Neugestaltung nahm gut zwei

Jahre in Anspruch. Fachliche Beratung war vor Ort.

Übersichtlicher sollte der Gemeindebrief sein als

es im bisherigen DIN A 5 Format bei 3 schmalen

Spalten möglich war. Besser zu lesen durch

größere Schrift, mehr Zeilenabstand, weniger

Spalten. Luftiger und farbiger die Aufmachung.

Zusammengefasst: Der neue Gemeindebrief sollte

einladend sein für alle Gemeindeglieder und

neugierig machen auf das, was in der Geislinger

Gesamtkirchengemeinde geschieht.

Einig waren wir uns, dass die „Kerngemeinde“

die vielen Termine der Gemeindegruppen und

Veranstaltungen bereits auf andere Weise erfährt.

Deshalb wollten wir auf das „gelbe Terminblatt“

verzichten, da es zudem nicht immer aktuell sein

konnte und durch drangvolle Enge keinen guten

Überblick verschaffte. Viele Gemeindeglieder

machten nun deutlich, dass die gegenseitige

Information der Kirchengemeinden in Geislingen

wichtig ist. Deshalb hat das Redaktionsteam

beschlossen, das gelbe Terminblatt wieder in den

Gemeindebrief einzulegen. Wir freuen uns, dass

Sie die Angebote in allen Gemeinden gerne

wahrnehmen.

Dass ein farbiger Gemeindebrief teurer ist als

ein schwarz-weiß gedruckter, ist klar. Mit aus

diesem Grund haben wir die Erscheinungshäufigkeit

auf dreimal im Jahr reduziert.

Dabei ergibt sich noch der finanzielle Spielraum,

auch eine vierte Ausgabe herausbringen zu

können, wenn es sinnvoll erscheint. Dies wäre

immer noch billiger als die bisherige schwarz-weiß

Ausgabe.

Aus der Redaktion

Mehrere Rückmeldungen beinhalteten, dass das

Hochglanz-Papier die Beilagen herausrutschen

lässt und es beim Lesen spiegelt. Mit der zweiten

Ausgabe ist das Papier dementsprechend geändert.

Angefragt wurde auch, ob der Titel „Evangelisch

in Geislingen“ nicht ein Rückschritt in der

Ökumene sei. Wir sind vom Gegenteil überzeugt:

Wer weiß, wer er ist, kann mit andern viel

entspannter und konstruktiver zusammen wirken.

Das ökumenische Miteinander wird nicht geschmälert.

Ziel des Redaktionsteam ist es, kirchliche

Informationen so aufzubereiten, dass jedes

Gemeindeglied, ob der Kirche nah oder fernstehend,

Interessantes und Hilfreiches im

Gemeindebrief findet. Und mit jeder Ausgabe

wollen wir diesem Ziel näher kommen.

Wir arbeiten gerne dafür und hoffen, unserem

und Ihrem Anspruch gerecht werden zu können.

Für das Redaktionsteam

Anita Gröh

3


Angedacht

Das leere Grab –

Weg ins Licht

Es muss verstörend gewesen sein.

Im fahlen Schein der ersten Morgendämmerung kommen

die Frauen zur Grabhöhle.

Das Grab – ist leer.

Sie fassen es nicht. Was ist geschehen?

Der Engel ruft ihnen zu: „Fürchtet euch nicht!

Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.

Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.

Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat.“

(Mt 28,5-6).

Dies ist der erste Augenblick, wo das tiefe Mysterium

der Auferstehung der Schöpfung einen neuen Anfang

schenkt. Die Frauen sind voll Furcht und Freude.

Sie beginnen zu ahnen, was Jesus meinte, als er sagte:

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird

nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht

des Lebens haben.“

(Joh 8,12).

Den Augen des Glaubens bleibt das leere Grab kein

schwarzes Loch, das alles Leben verschlingt. Vielmehr

geht von ihm strahlender Glanz aus. Glanz, der einen

Weg weist, wenn auch das Ziel (noch) im Geheimnis

bleibt.

Christi Auferstehung besiegelt ein für alle Mal die

göttliche Verschränkung von Licht und Finsternis, um

die schon der Psalmbeter wusste.

4

„Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht

statt Licht um mich sein, so wäre auch Finsternis nicht

finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag.

Finsternis ist wie das Licht.“

(Ps 139,11-12)

Was heißt Christsein?

(Christoph Schweikle)

Für mich heißt es: Leben im Licht. Leben vom Licht

her, auf das Licht zu – trotz aller Finsternis in der Welt

oder besser: ihr zum Trotze. Jeder Mensch kennt das

Schwarz, sein eigenes und das um ihn herum. Als

Pfarrerin kenne ich es vielleicht besonders gut, weil viele

Menschen mich an dem Schwarz in ihrer Seele teilhaben

lassen. So weiß ich auch, wie schwer es sein kann,

inmitten des eigenen Dunkels die Augen vor dem Licht

nicht zu verschließen. Und doch – schon eine einzige

Kerze erfüllt einen dunklen Raum mit Helligkeit.

Das Licht ist stärker als die Finsternis. Das „Licht der

Welt“ trägt für uns einen Namen – Jesus Christus. Von

ihm sagt Johannes auch: „In ihm war das Leben, und

das Leben war das Licht der Menschen.“ (Joh 1,4)


Es ist wohl nicht verwunderlich, dass wir dieses

1. Kapitel des Johannesevangeliums an Weihnachten

hören – dem Fest der Menschwerdung Jesu. Da hat

angefangen, was sich an Ostern vollendet: die im

höchsten Grad verdichtete Gottesgegenwart in einem

Menschen. Und so weist Jesus über sich hinaus –

auf jenen Gott, dessen Gegenwart ihn erfüllt – auch im

tiefsten Punkt der Gottesfinsternis. In Jesus ist Gott

greifbar geworden für uns Menschen, so dass wir

verstehen und glauben und vertrauen: Aus dem Tode

Jesu leuchtet uns das Auferstehungslicht. Leuchtet Dir

und mir. Leuchtet mitten in alles Dunkel in uns und um

uns. Leuchtet in unser Leben hinein und erfüllt es.

Ihre Pfarrerin

Sabine Kluger

Pauluskirche Geislingen

Pfarrerin Sabine Kluger

Martin Burchards strahlendes großes Ostertuch

„Das leere Grab – Weg ins Licht“ will als „Oster-

Angedacht

Predigt für das Auge“ Gemeinden bei der Verkündigung

der frohen Botschaft von der Auferstehung unterstützen.

Es macht deutlich: das Fasten hat ein Ende, auch bei der

Kirchenraumgestaltung.

Wir können mit allen Sinnen erleben: Gott hat Jesus

Christus nicht am Kreuz hängen lassen. Seine Auferstehung

eröffnet neue Wege voller Licht und Hoffnung.

Burchard versteht seine Kunstwerke und Installationen

als „Zeigwerke des Glaubens“, die zum Sehen, zum

Nachdenken und zum Glauben einladen. Sein Ostertuch

eignet sich hervorragend, um der österlichen

Freudenzeit, die die Auferstehung feiert, Gewicht und

Glanz zu verleihen. Nach dem Schwarz der Karfreitagsinstallation

wird am Auferstehungsfest ein solches

Ostertuch mit seinem goldenen Leuchten auch die

Pauluskirche in Geislingen erfüllen – Sie sind herzlich

eingeladen.

Ostertuch und Lichtmeditation verdanken wir Pfarrer

Christoph Schweikle und dem „Jahr des Gottesdienstes“.

Vielen Dank für die freundliche Abdruckgenehmigung!

Wer jetzt neugierig geworden ist, der werfe vielleicht

einmal einen Blick auf die Homepage www.jahr-desgottesdienstes.de.

5


Gottesdienste an Ostern

6

Gottesdienste Martinskirche

Montag, 02.04.

19.00 Uhr Passionsandacht

Dienstag, 03.04.

19.00 Uhr Passionsandacht

Mittwoch, 04.04.

6.00 Uhr Passionsandacht

Karfreitag 06.04.

9.30 Uhr mit Abendmahl und

der Kantorei, Pfarrer Frank Esche

Ostersonntag 08.04.

6.00 Uhr Osternacht

Beginn mit dem Osterfeuer vor der

Kirche; danach Frühstück,

Pfarrer Cornelius Küttner

9.30 Uhr Gottesdienst mit dem Posaunenchor,

Pfarrer Frank Esche

Ostermontag 09.04.

9.30 Uhr Liturgischer Osterspaziergang:

Beginn Martinkirche bis zur

Markuskirche, begleitet vom Markus-

Chörle, Pfarrer Frank Esche

Gottesdienste Markuskirche

Montag, 02.04.

6.00 Uhr Morgengebet

Dienstag, 03.04.

6.00 Uhr Morgengebet

Mittwoch, 04.04.

6.00 Uhr Morgengebet

Gründonnerstag, 05.04.

19.30 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl an Tischen,

Pfarrer Martin Breitling

Karfreitag, 06.04.

10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pfarrer Frank Esche

Ostersonntag, 08.04.

9.00 Uhr Osterfrühstück

10.30 Uhr Gottesdienst,

Pfarrer Martin Breitling

Kruzifix der Stadtkirche

Ostermontag 09.04.

9.30 Uhr Liturgischer Osterspaziergang:

Beginn Martinkirche bis zur

Markuskirche, begleitet vom Markus-

Chörle, Pfarrer Frank Esche

Gottesdienste Pauluskirche

Gründonnerstag, 05. April

19.30 Uhr Gottesdienst mit Feier des

Heiligen Abendmahls (Saft),

Geislinger Männerkreis, Paulus-Chor

und Pfarrerin Sabine Kluger

Karfreitag, 06. April

15 Uhr Liturgie zur Sterbestunde Jesu,

Pfarrerin Sabine Kluger

Ostersonntag, 24. April

10 Uhr Gottesdienst,

Pfarrerin Sabine Kluger

Ostermontag, 25. April

10 Uhr Gottesdienst,

Pfarrer Jörg Beißwenger

Gottesdienste Stadtkirche

01. April Palmsonntag

9.30 Uhr

Pfarrerin Maren Pahl

03. April Dienstag

19.00 Uhr Passionsandacht,

Pfarrer Dietrich Crüsemann

05. April Gründonnerstag

19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Pfarrerin Maren Pahl

6. April Karfreitag

9.30 Uhr Gottesdienst

mit Abendmahl und Kantorei,

Pfarrer Dietrich Crüsemann


7. April Ostersamstag

20.00 Uhr Osternacht

mit Taufe, Pfarrer Dietrich Crüsemann

08. April Ostersonntag

9.30 Uhr Evangelische Messe

mit Kantorei,

Pfarrer Dietrich Crüsemann

09. April Ostermontag

9.30 Uhr Familiengottesdienst mit

Kuchener Notenmäusen

und Kinderkantorei und Taufe,

anschl. Osterfrühstück,

Pfarrer Dietrich Crüsemann

Gottesdienste Margarethenkirche

Palmsonntag, 1. April

10.30 Uhr Gottesdienst,

Pfarrerin Maren Pahl

3. April Dienstag

20.00 Uhr Passionsandacht,

Pfarrer Dietrich Crüsemann

6. April Karfreitag

10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Dekanin Gerlinde Hühn

8. April Ostersonntag

10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,

Dekanin Gerlinde Hühn

Gottesdienste an Ostern

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag

Pfarrer i.R.

Manfred Bittighofer

Es ist eine gute Tradition, dass der

Pfingstmontag der Ökumene gewidmet ist.

1980 fand an einem Pfingstmontag ein großes ökumenisches Pfingsttreffen

in Augsburg statt.

Am ersten Pfingstfest nach Ostern wurde durch die Ausgießung des

Heiligen Geistes die christliche Kirche gegründet. (Apg 2). Alle in

Jerusalem anwesenden Menschen hörten den Apostel in ihrer Sprache

predigen. Es wird wohl auch heute nicht ohne das Einschreiten des

Heiligen Geistes gehen, dass die Ökumene in größeren Schritten

vorankommt.

Bis dahin sind wir froh und zufrieden darüber, dass es in Geislingen

die Tradition des ökumenisch gefeierten Pfingstmontages gibt.

Beim einem Treffen der katholischen und evangelischen Gemeindeleitungsteams

wurde verabredet, in Zukunft einen großen zentralen

Pfingstgottesdienst für Geislingen durchzuführen.

Er findet abwechselnd in der Stadtkirche und in St. Maria statt. Er

soll festlich ausgestaltet werden und wenn möglich soll eine bekannte

Persönlichkeit von außen als Gast-Prediger(in) eingeladen werden.

Im vergangenen Jahr predigte Prälat i.R. Redies in der Stadtkirche.

In diesem Jahr wird Pfarrer i.R. Manfred Bittighofer die Pfingstpredigt

halten. Er war lange Zeit an der Stiftkirche in Stuttgart

leitender Pfarrer.

Pfingst-Montag, 28. Mai 2012

10.00 Uhr in St Maria.

Die Liturgie hält Pfarrer Martin Ehrler

Pfarrer Martin Ehrler

7


Gesamtkirchengemeinde

Großes Tauffest

in Geislingen

Ein Anlass für Familien, die die Taufe

nachholen wollen

„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht;

denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk.10,14)

„...der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit“ (Ps 103,4)

Die Idee stammt aus dem Norden, aus der hannoverschen

Landeskirche.

Vor 5 Jahren bekamen evangelische Eltern im Kirchenkreis

Stolzenau-Loccum ungewöhnliche Post: wer seine Kinder

im Alter von 1 bis 12 Jahren noch nicht hatte taufen lassen,

wurde herzlich eingeladen zu einem Tauffest im Kloster

Loccum. Dieses Kloster ist eine beliebte Tagungs- und

Ausbildungsstätte der evangelischen Kirche und ein

wunderbarer spiritueller Ort. Die Reaktion war erstaunlich:

im Juni 2007 feierten über 800 Menschen ein unvergessliches

Fest des Glaubens, bei dem 60 Kinder von acht

Pfarrerinnen und Pfarrern getauft wurden. Und weil die

Nachfrage nicht abriss, musste das einmalig angelegte

Tauffest im Jahr darauf wiederholt werden.

In diesem Jubiläumsjahr wagt jetzt die Evangelische

Gesamtkirchengemeinde Geislingen am Sonntag,

14. Oktober 2012 um 10.30 Uhr das Experiment mit einer

neuen Form der Taufe in der Martinskirche.

In der Gesamtkirchengemeinde mit ihren vier Gemeinden

– Stadtkirche, Weiler, Pauluskirche und Altenstadt – werden

ca. 120 Familien angeschrieben. Außerdem werden Einladungsbriefe

in den Kindergärten und Schulen ausgelegt.

8

Am Freitag, 6. Juli, findet für Kinder und Eltern ein Info-

und Anmeldenachmittag von 17.00 – 19.00 Uhr in der

Martinskirche statt.

Dort wird das Tauffest vorgestellt und einige Lieder werden

angesungen. Die Familien lernen in 5 nach Alter gestaffelten

Taufgruppen die Pfarrer und Pfarrerinnen kennen, die

die Kinder taufen werden, die anderen Mittäuflinge und die

Kirche als ihren Tauf-Ort kennen.

Fragen aller Art – etwa zu Patenamt oder zur Kirchenzugehörigkeit

– werden in den Taufgruppen geklärt, oder es

werden weitere individuelle Gespräche vereinbart.

In der Taufe kommt zum Ausdruck, dass Gottes Liebe uns

von vornherein gilt und dass sie nicht von unserer Einsicht,

unserer Mühe und unserem Glauben abhängt. Taufe bedeutet

auch: Gottes Segen ruht auf dem Täufling. Das ist keine

Versicherung, dass ihm fortan nichts mehr geschehen kann,

sondern das Versprechen Gottes, dass er bei dem Kind bleibt

und es auf seinem Lebensweg begleitet, ganz gleich, was

passiert. Deshalb wird auch ein Taufsegen über dem Täufling

ausgesprochen.

Was ein zufälliger Besucher an jenem Sommerabend in der

Martinskirche sehen können wird, lässt sich so zusammenfassen:

an vielen Ecken in dem großen Kirchenraum geht es

bunt, bewegt und fröhlich zu!

Gespannte Vorfreude auf die Taufe ist zu entdecken. Durch die

große Schar wird etwas spürbar von der weiten Gemeinschaft

der Kinder Gottes, in die die Taufe uns stellt.

Damit kein Missverständnis aufkommt: das Tauffest in der

Martinskirche kann und will die Taufen in den Teilgemeinden

nicht ersetzen. Es ist ein Versuch und ein besonderes Angebot

für Familien, die die Taufe nachholen wollen; insbesondere für

diejenigen, die bisher über keinen engen Kontakt zur eigenen

Gemeinde verfügt.

Die Pfarrer und Pfarrerinnen sind gespannt auf alle, die

kommen! Und sie freuen sich über jedes Kind, das getauft

wird.

Dekanin

Gerlinde Hühn


DIE BESONDERE VERANSTALTUNG

Integration

und Demokratie

Herausforderung Islam in Deutschland

Dr. Johannes Kandel

Das Verhältnis von Religion, Gesellschaft und

Staat beschäftigte schon immer die Gemüter. Dem

einen ist es zu eng, dem anderen ist es nicht eng

genug. Während das Verhältnis von Staat und

christlichen Kirchen in Deutschland als weitgehend

geklärt gelten kann, ergeben sich durch den Islam

neue Herausforderungen und Fragen. Wie organisieren

wir das Zusammenleben von Menschen in

einer ethnisch, religiös und kulturell pluralistischer

werdenden Gesellschaft?

Referent: Dr. Johannes Kandel, Politikwissenschaftler

und Leiter des Fachbereichs Interkultureller

Dialog bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

23.04.12 19:30 Uhr

Gemeindezentrum der Pauluskirchengemeinde

Geislingen, Hohenstaufenstr. 35

Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung

Geislingen 07331 30709730, ebgeislingen@aol.com

Gesamtkirchengemeinde

Die Gesamtkirchengemeinde wird am 6. April 2012

100 Jahre alt.

Das soll ein Jahr lang gefeiert werden.

Zum Jubiläum initiiert die evangelische Gesamtkirchengemeinde

einen

Fotowettbewerb

Thema:

„Kirche in unserer Stadt“

Alle, auch diejenigen, die nicht Kernstadt-Geislinger

sind, können mitmachen und Bilder „ihrer Kirche“

einsenden, sofern diese einen Bezug zur Gesamtkirchengemeinde

Geislingen haben.

Das Thema kann auf vielfältige Weise angegangen

werden.

Möglich sind:

• natürlich Fotografien der Kirchen,

• vor allem auch Bilder vom „Leben in der Gemeinde“,

z.B. die Feste und Veranstaltungen im

Laufe des Jahres, aber auch der Alltag,

• oder fotografieren Sie, was für Sie eben Kirche ist,

• auch historische Fotos sind möglich.

Eine Jury wird aus den Einsendungen für eine Ausstellung

im Paulusgemeindezentrum im Herbst 2012

aus Ihren Arbeiten auswählen.

Die drei besten Fotografien werden prämiert mit

einem Restaurantgutschein in Höhe von 100, 80,

60 Euro.

Einsendeschluss ist der 20. Juli 2012

Die Bilder sollen als Foto-, Papierabzug (mindestens

13 x 18 cm, höchstens 20 x 30 cm) und wenn irgend

möglich digital (höchste Auflösung) auf CD-Rom

eingereicht werden im Pfarrbüro der Paulusgemeinde,

Hohenstaufenstraße 35, 73312 Geislingen,

Stichwort „Fotowettbewerb“.

Infos unter Tel.: (07331) 6 39 60

oder Regina Menzel (07331) 69 02 79

9


Gesamtkirchengemeinde

Anmeldung zur

Konfirmation 2013

Am Dienstag, 27. März 2012, finden in den Geislinger

Kirchengemeinden die Anmeldeabende für

den nächsten Konfirmanden-Unterricht statt.

Konfirmiert werden 2013 die Kinder, die jetzt in

der 7. Klasse und nach den Sommerferien 2012 in

der 8. Klasse sind. Es sind auch Kinder eingeladen,

die bisher noch nicht getauft wurden. Ältere Jugendliche,

die den Konfirmandenunterricht nachholen

wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Der Konfirmandenunterricht findet in der Regel

am Mittwochnachmittag statt.

Am Anmeldeabend möchten wir Sie über Unterricht

und Konfirmation informieren. Zur Anmeldung

bringen Sie bitte Ihr Familienstammbuch mit

der Taufbescheinigung mit.

Die Anmeldeabende sind am

Dienstag, 27. März 2012 um 19.30 Uhr

■ für die Kirchengemeinde Geislingen-Altenstadt

(Martins- und Markusgemeinde)

im Evang. Jugendheim, Friedensstraße 42

■ für die Paulusgemeinde

im Saal der Pauluskirche, Hohenstaufenstraße 35

■ für die Stadtkirchengemeinde und die

Gemeinde Weiler o. H.

in der Stadtkirche, Kirchplatz 1

Der erste Konfirmandenunterricht in der Paulusgemeinde

ist am Mittwoch, 20. Juni 2012, um

14.30 Uhr im Großen Saal.

10

Konfirmation

in Geislingen

Die Konfirmationsgottesdienste 2013 sind

In der Stadtkirche am 12. Mai 2013, 9.30 Uhr

In der Margarethenkirche Weiler am 28. April

2013, 10.00 Uhr

In der Pauluskirche am 21. April 2013, 9.30 Uhr

In der Martinskirche am 28. April 2013, 9.30 Uhr

In der Markuskirche am 05. Mai 2013, 9.30 Uhr

In der Pauluskirchekirche werden am 29.4.

konfirmiert (Beginn: 9.30 Uhr):

Melanie Bieler, Marie Feyler, Celina Garcia Perez,

Tim Hascher, Marco Herrmann, Fabian Lasslop,

Niklas Marchtaler, Florian Schmid, Selina Stickel,

Daniel Volkmer, Domenic Wenzel, Florian Wruck,

Jessica Braig


Konfirmationen 2012 in Weiler

und in der Stadtkirche

Am Sonntag, den 29. April um 10 Uhr findet in der

Margarethenkirche die Konfirmation 2012 statt,

und am Sonntag, den 6. Mai um 9.30 Uhr die in

der Stadtkirche. Wie im Fluge ist die gemeinsame

Unterrichtszeit vergangen. Unsere guten Wünsche

und Gebete gehen mit den Jugendlichen – dass

Gott mit ihnen auf ihrem Lebensweg sei und dass

sie Halt und Zuflucht bei ihm finden mögen.

Am 29. April werden in Weiler konfirmiert:

Luca Fontana, Franziska Keller, Daphne Kirchmayer,

Tobias Schleis, Lukas Ziegler

Am 6. Mai werden in der Stadtkirche konfirmiert:

Katharina Binder, Jakob Braun, Axel Bottek,

Joshua Crüsemann, Salome Crüsemann, Anna Currle,

Jonas Dursch, Arthur Ergart, Maximilian Erhardt,

Hannes Gröner, Marcel Hoffmann, Tim Plocher,

Eric Rösler, Jessica Schlumberger, Nico Stellmach,

Eduard Vogel

Gesamtkirchengemeinde

Konfirmanden der Martins- und Markuskirche

Konfirmandinnen und Konfirmanden aus

Altenstadt zur Konfirmation am 6. Mai 2012

um 9.30 Uhr in der Martinskirche

Abendmahlsgottesdienst am 5. Mai um 19.00 Uhr

in der Martinskirche

Andreas Daniel Adolph, Julian Böttner,

Björn Czekansky, Jan Daniel Dirks

Paula Katherina Ehrenbeck, Leonie Isabel Gebert,

Annkathrin Greiner, Stefanie Madeleine Hettich,

Tara Hosemann, Matthias Huttsell

Nina Maria Jüngling, Caroline Maria Krebs,

Fiona Marlen Lohrmann, Max Maurer,

Manuel Marcel Müller, Sarah Michelle Müller,

Larissa Rödel, Robin Scheck, Jeanette Schmid,

Jessica-Chantal Siehler, Anna Zoe Späth,

Luca Jan Stenzel, Celine Isabel Stöckle, Manuel Ströhle,

Julia Weiß, Benjamin Wolf

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Gesamtkirchengemeinde

Erziehungspartnerschaft – Herausforderung und Chance

in den evangelischen Kindertagesstätten in Geislingen

Die Mitarbeiterinnen der evangelischen Kindertagesstätten

sind gerade dabei, im Rahmen der Qualitätsentwicklung,

ihre Konzeptionen zu überarbeiten und die Vorgaben des

„Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung in badenwürttembergischen

Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen“

darin aufzunehmen.

Am Beispiel eines für alle verbindlichen Standards, der im

Orientierungsplan als eine von mehreren „Pädagogischen

Herausforderungen“ definiert wird, gibt es hier schon vorab

einen Einblick.

Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen

pädagogischen Fachkräften und Eltern

Arbeitsgrundlage waren folgende Zitate aus dem Orientierungsplan:

„Der Übergang aus der Familie in die Kindertageseinrichtung

stellt eine erhebliche Herausforderung für jedes Kind

dar und ermöglicht gleichzeitig besonders intensive Entwicklungsschritte…

Der Eingewöhnungsprozess verlangt

eine enge Abstimmung mit den Eltern, sensibles Wahrnehmen

des Kindes und eine pädagogische Fachkraft, die sich

als „Bindungsperson“ anbietet… Die gemeinsam gestaltete

Eingewöhnung bildet die Grundlage für eine gelingende

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. .. Von besonderer

Bedeutung ist die Einbeziehung der Eltern im Sinne einer

12

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft… . Darüber hinaus

sind zusätzlich vereinbarte Gespräche mit Eltern, die wichtige

Anregungen für die weitere Begleitung, Unterstützung

und Förderung des Kindes bieten, notwendig.

Daraus ergab sich im Bereich der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

zwischen pädagogischen Fachkräften

und Eltern für alle evangelischen Kindertagesstätten,

dass es Bezugserzieherinnen, ein pädagogisches Eingewöhnungskonzept,

individuelle Beobachtung und Dokumentation

und regelmäßige Entwicklungsgespräche gibt. Am

Beispiel eines Entwicklungsgespräches, bei dem die „Kindersonne“

eingesetzt wird, soll hier aus der Praxis berichtet

werden. Ein Foto des Kindes wird auf einem Kreis aufgeklebt

und dient als Ausgangspunkt. Daran werden Strahlen mit all

den Eigenschaften des Kindes gelegt, die Eltern und Erzieherinnen

an „ihrem“ Kind schätzen und lieben. Im weiteren

Verlauf können Eltern und Erzieherinnen sehen, wie das

Kind „zu strahlen“ beginnt. Wenn die beteiligten Erziehungspartnerinnen

und -Partner dies als Ausgangsposition

haben, kann vorhandener Förderbedarf „stressfrei“ betrachtet

werden. Eltern und Erzieherinnen überlegen dann gemeinsam,

welche Strahlen zur Unterstützung des Kindes

noch hinzugefügt werden können.

Intensive Gespräche und Diskussionen in den Teams, in den

Leiterinnenrunden und im Dialog mit den Eltern haben den

Verlauf der Konzeptionsentwicklung ebenso unterstützt, wie

die individuelle Auseinandersetzung der einzelnen Mitarbeiterinnen

mit wichtigen theoretischen Grundlagen. Von Seiten

des Trägers gab es dadurch Unterstützung, dass ein

entsprechendes Zeitkontingent zur Verfügung gestellt

wurde, Vorworte von Dekanin Hühn und Kirchenpflegerin

Glemser geschrieben wurden und neue Logos für alle Kindertagesstätten

in Auftrag gegeben wurden.

Allen Beteiligten wurde bewusst, dass bei der Überarbeitung

und Erarbeitung dieser Konzeptionen nicht das Ergebnis allein

zählt, sondern auch hier gilt: „Der Weg ist das Ziel!“

Andrea Eberhard

(Fachberaterin der Ev. Kindertagesstätten in Geislingen)


Im Sommer ins

Waldheim!!!

Das Beste an der Schule sind die Sommerferien!

Und was wären Sommerferien ohne Ferienangebote?

Deshalb findet auch 2012 in den ersten 3 Sommerferienwochen

wieder das Waldheim in Stötten

statt! Lägerle bauen, Geschichten hören, Singen,

Toben, Kicken, Basteln – Langeweile ist bei uns ein

Fremdwort. Und noch mehr Spaß macht es, wenn

Du Deine beste Freundin oder Deinen besten

Freund gleich mitbringst!

Waldheimzeit:

1. Woche, 30.07. – 03.08.2012, 08.00 – 18.00 Uhr

2. Woche, 06.08. – 10.08.2012, 08.00 – 18.00 Uhr

3. Woche, 13.08. – 17.08.2012, 09.30 – 18.00 Uhr,

extra Frühbetreuung ab 07.30 Uhr möglich

Die Kinder von 6-12 Jahren werden in Altersgruppen

von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut.

Die Verpflegung wird täglich frisch in

unserer Waldheimküche zubereitet. Es gibt einen

Bustransfer ab Geislingen.

Anmeldung und Teilnehmerbeiträge

Der Teilnehmerbetrag beträgt für Geislinger Kinder

66,70 € pro Woche, der Bus kostet 15,50 € pro

Woche.

Anmeldungen sind per Post oder persönlich am

Mittwoch, 25.04.2012, von 14.00 – 16.30 Uhr bei

der Ev. Kirchenpflege Geislingen (Bahnhofstraße

75) möglich.

Anmeldeunterlagen und weitere Informationen

finden Sie unter www.waldheim-stoetten.de oder

bei der Ev.Kirchenpflege.

Alle Anmeldungen, die bis einschließlich

25.04.2012 eingehen, werden gleichberechtigt behandelt,

danach entscheidet die Reihenfolge des

Eingangs über die Aufnahme.

Gesamtkirchengemeinde

Schnuppern im Waldheim!

Hast Du Interesse an der Mitarbeit im Waldheim

Stötten und bist mindestens 14 Jahre alt?

Kein Problem! Als „Schnupperer“ kannst Du etwas

Waldheimluft schnuppern! Du nimmst in der 1.

oder 2. Waldheimwoche an einem speziellen

Schulungsprogramm teil und kannst außerdem

den älteren MitarbeiterInnen über die Schulter

schauen. Und nächstes Jahr kannst Du dann selbst

MitarbeiterIn werden.

Anmelden kannst Du Dich direkt

bei Daniela Hartmann.

Waldheimfest/Stöttentag

Herzliche Einladung schon heute zu unserem

Waldheimfest. Es findet am Samstag, 04.08.2010

ab 14.00 Uhr, statt. Wir beginnen mit einem

Gottesdienst, anschließend gibt es neben Speis

und Trank verschiedene Angebote für Kinder.

Wer uns gerne mit einer Kuchenspende unterstützen

möchte, melde sich bitte direkt bei

Waldheimleiterin Daniela Hartmann.

Noch Fragen?

Waldheimleiterin Daniela Hartmann

Tälesbahnstraße 7, 73312 Geislingen

Telefon: (07331) 303748

info@waldheim-stoetten.de

www.waldheim-stoetten.de

13


Gesamtkirchengemeinde

Kirchen-Café wird

zum Treffpunkt

Trotz des nicht sehr einladenden Wetters während

des Geislinger Weihnachtsmarktes war der

Besuch im Kirchen-Café in der Stadtkirche wieder

überaus gut. Viele Gäste kamen extra wegen des

Kirchen-Cafés auf den Weihnachtsmarkt.

Besonders fiel wieder auf, dass nicht nur aus

Geislingen sondern aus der ganzen Region

die Besucherinnen und Besucher kamen.

Etliche berichteten, dass für sie das Kirchen-Cafe

zu einem festen Bestandteil für Verwandtschaftstreffen,

Jahrgangs- oder Freundestreffen geworden

ist. Dies freut das Kirchen-Café-Team

natürlich besonders.

Lise Fischer an der Kaffeemaschine

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Kirchen-Cafe-Team Stadtkirche 2011

Es war das 16. Kirchen-Café in der Stadtkirche

während des Geislinger Weihnachtsmarktes. Und

wie in den letzten Jahren ist das Kirchen-Café von

vielen als der „Höhepunkt“ des Weihnachtsmarktes

bezeichnet worden.

Dieses Mal konnten vom Erlös 5.000 € für

Projekte weitergegeben werden: So sind der

Geislinger Vesperkirche 1.250 € zugutegekommen,

und mit 3.750 € wurde die Geislinger Drei-Kirchen-

Stiftung unterstützt. Diese Stiftung ist dem Kirchen-Café-Team

sehr wichtig, denn die Drei-

Kirchen-Stiftung trägt zum Erhalt der drei

historischen Kirchen der Geislinger Gesamtkirchengemeinde

(Stadtkirche, Martinskirche und

Margarethenkirche in Weiler o.H.) in großem

Maße bei. Und die Stadtkirche bietet dem Kirchen-

Café ja Beheimatung.

Allen, die mit Kuchenspenden und sonstiger

Unterstützung zu diesem großen Erfolg beigetragen

haben, dankt das Kirchen-Café-Team

herzlich.


Die Vesperkirche 2012

Pfarrer Dr. Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer,

Diakoniepfarrer im Kirchenbezirk Geislingen

Zum siebenten Mal fand ab 15. Januar drei Wochen lang die

Vesperkirche in der Pauluskirche statt. 130 Essen wurden im Durchschnitt

jeden Tag ausgegeben. Dies ist zwar weniger als in den vergangenen

Jahren, aber es heißt nicht, dass die Not zurückgegangen

ist. Mehr Frauen mit kleinen Kindern und sehr viele ältere Menschen

sind gekommen. Diese sind oft gleich bei Türöffnung gekommen

und bis zum Schluss geblieben. Nicht nur bedürftige, sondern auch

einsame Menschen kommen in die Vesperkirche. Denn die Vesperkirche

bietet neben dem Essen auch Gespräch und Gemeinschaft.

Die Hälfte der Mitarbeitenden ist seit der ersten Vesperkirche

dabei, ebenso eine große Zahl der Gäste. Auch Dekanin Gerlinde

Hühn und Oberbürgermeister Wolfgang Amann fanden sich wieder

ein, ebenso die Vertreter von Firmen, die namhafte Spenden überbrachten.

Die Vesperkirche ist in der sozialen Wirklichkeit fest verankert

und in das Netzwerk der sozialen Institutionen Geislingens gut

eingebunden. Sie ist somit ein leider immer notwendiger werdendes,

soziales Angebot. Das zeigt sich auch darin, dass die Zahl der Gäste,

die wenig Geld haben, zugenommen hat. Zugenommen hat auch die

Zahl der Gäste mit Migrationshintergrund.

Deshalb hat die Vesperkirche ihr Angebot ausgeweitet und bietet

das Jahr über täglich im Café Wunderbar in den Bronnenwiesen für

Menschen mit wenig Geld ein Mittagessen für 1,50 € an.

Die Essensmarken dazu gibt es im Carisatt-Laden, bei der diakonischen

Bezirksstelle, beim Frühstücksgottesdienst der Volksmission,

im Gemeindebüro Altenstadt, im Dekanatamt und im Pfarramt 2 der

Stadtkirche.

Die Vesperkirche ist auch ein Ausdruck einer neuen sozialen Kultur,

in der es um Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, Solidarität und

gegenseitiger Anteilnahme geht. Deshalb ist die Vesperkirche offen

für alle, die kommen wollen, unabhängig mit welchem materiellen,

welt-anschaulichen, kulturellen oder ethnischen Hintergrund sie

kommen. Die Vesperkirche lebt aus der Aufforderung und dem Versprechen,

dass alle ins Reich Gottes eingeladen sind und das Reich

Gottes in Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist besteht.

Gesamtkirchengemeinde

Die fleißigen Helferinnen an der Essensausgabe

Das Küchenteam der Vesperkirche

15


Gesamtkirchengemeinde

16

Mit allen Sinnen

Geislinger Abendgottesdienst

Christi Himmelfahrt

Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen

weltweit 40 Tage nach Ostern das Fest

„Christi Himmelfahrt“. Biblische Grundlage

ist neben dem Markus- und dem Lukasevangelium

das erste Kapitel der Apostelgeschichte

im Neuen Testament. Dort steht,

dass der Auferstandene vor den Augen seiner

Jünger „aufgehoben“ wurde: „Eine Wolke

nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken“

(Apostelgeschichte 1,9). Dies ist auch ein bevorzugtes

Motiv in der bildenden Kunst.

Himmelfahrt wird allerdings in der

Theologie kaum noch als „fantastische

Reise“ verstanden.

Der Himmel ist danach kein geografischer

Ort, sondern der Herrschaftsbereich Gottes.

Wenn es im Glaubensbekenntnis heißt:

„...aufgefahren in den Himmel“, bedeutet

dies nach christlichem Verständnis, dass der

auferstandene Christus „bei Gott ist“.

Himmelfahrt wird so auch als Symbol der

Wandlung und der spirituellen Entwicklung

der Persönlichkeit gedeutet.

IN DER PAULUSKIRCHE

Im „Jahr des Gottesdienstes“ feiern wir in der Paulus-

kirche vier Abendgottesdienste in der Reihe „Mit allen

Sinnen“. Neue Lieder, eine zeitgemäße Sprache, hören,

sehen, riechen, schmecken, fühlen, ein Ständerling – das

alles erwartet Sie an diesen Abenden. Als „roten Faden“ in

diesem Jahr haben wir die vier Elemente ausgewählt, eines

für jeden Abendgottesdienst: Wasser, Luft, Feuer, Erde.

Alles Weitere wird dann bei den Vorbereitungstreffen

besprochen. Vorbereitet werden die Gottesdienste von den

Mitgliedern des Kirchengemeinderats, zum Mitmachen eingeladen

ist jeder und jede Interessierte. Besonders die

Vorbereitung des zentralen Himmelfahrts-Gottesdienstes

ist offen für alle, die Lust haben mitzugestalten!

Wir sind gespannt…

An Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 17. Mai, beginnt um

19 Uhr (!) ein Zentraler Gottesdienst für alle Gemeinden der

Gesamtkirchengemeinde Geislingen. Dieser zentrale Gottesdienst

hat das Thema „Luft“ als Schwerpunkt.

Dazu gibt es folgende Vorbereitungstermine

(jeweils 18 Uhr im Sofazimmer der Pauluskirche,

Hohenstaufenstraße 35):

Donnerstag, 19. und Mittwoch 25. April, Donnerstag 3.

und Donnerstag, 10.Mai

Die Abendgottesdienst-Termine:

Palmsonntag, 1. April, 18 Uhr zum „Wasser“

Donnerstag, 17. Mai, 19 Uhr (!) Zentraler Gottesdienst

der Gesamtkirchengemeinde zu Christi Himmelfahrt

zu „Luft“

Sonntag, 16. September, 18 Uhr zum „Feuer“

mit dem Chor Gsangklang

Sonntag, 11. November, 18 Uhr zur „Erde“


STADTKIRCHE / WEILER

MÄRZ – SEPTEMBER 2012

GOTTESDIENSTE ANDACHTEN

25. März Judika

10.00 Uhr Zentraler Gottesdienst in der Stadtkirche zum 100. Jährigen

Jubiläum der Gesamtkirchengemeinde, 11.00 Uhr Vortrag Dr.

Herman Ehmer, anschl. Empfang

01. April Palmsonntag

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Maren Pahl)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrerin Maren Pahl)

03. April Dienstag

19.00 Uhr Stadtkirche Passionsandacht (Pfarrer Crüsemann)

20.00 Uhr Weiler Passionsandacht (Pfarrer Crüsemann)

05. April Gründonnerstag

19.00 Uhr Stadtkirche Gottesd. m. Abendmahl (Pfarrerin M. Pahl)

06. April Karfreitag

9.30 Uhr Stadtkirche Gottesdienst mit Abendmahl und Kantorei

(Pfarrer Dietrich Crüsemann)

07. April Ostersamstag

20.00 Uhr Stadtkirche Osternacht mit Taufe (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Dekanin Gerlinde Hühn)

08. April Ostersonntag

9.30 Uhr Stadtkirche Messe mit Kantorei (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler mit Abendmahl (Dekanin Gerlinde Hühn)

09. April Ostermontag

9.30 Uhr Stadtkirche Familiengottesdienst mit Kuchener Notenmäusen

und Kinderkantorei und Taufe, anschl. Osterfrühstück (Pfarrer

Dietrich Crüsemann)

15. April Quasimodogeniti

9.30 Uhr Stadtkirche Investitur der Krankenhauspfarrer Margot Ehni

und Volker Weiß (Dekanin Gerlinde Hühn)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dietrich Crüsemann)

22. April Miserikordias

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dietrich Crüsemann)

29. April Jubilate

9.30 Uhr Stadtkirche mit Taufe (Pfarrerin Maren Pahl)

10.00 Uhr Weiler Konfirmation (Pfarrer Dietrich Crüsemann)

06. Mai Kantate

9.30 Uhr Stadtkirche Konfirmation (Pfarrer Dietrich Crüsemann)

10.30 Uhr Weiler (Dekanin Gerlinde Hühn)

13. Mai Rogate

9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Sabine Kluger)

10.30 Uhr Weiler Familiengottesdienst (Pfarrer Dietrich Crüsemann)

17. Mai Himmelfahrt

19.00 Uhr Zentraler Gottesdienst in der Pauluskirche

20. Mai Exaudi

9.30 Uhr Stadtkirche

11.00 Uhr Gottesdienst im Grünen am Ödenturm mit Posaunenchor

Bei schlechtem Wetter findet der GD in der Margaretenkirche statt.

27. Mai Pfingstsonntag

28. Mai Pfingstmontag Zentraler ökumenischer Gottesdienst

in St. Maria mit Pfarrer i. R. Manfred Biottighofer

3. Juni - 10. Juni - 17. Juni - 24. Juni

29. Juni Freitag

18.00 Uhr Festgottesdienst in der Stadtkirche (Bezirkskirchentag)

1. Juni 9.30 GD mit Pfarrer Crüsemann

8. Juli - 15. Juli - 22. Juli

Ab 29. Juli bis 10. September Sommerpredigtreihe Thema: Taufe.

Siehe extra Artikel

16. September 15. Sonntag nach Trinitatis

9.30 Uhr Stadtkirche

11.00 Uhr Gottesdienst im Grünen am Ödenturm mit Posaunenchor

Bei schlechtem Wetter findet der GD in der Margarethenkirche in

Weiler statt.

In der Regel findet der Gottesdienst jeden Sonntag um 9.30 Uhr in der Stadtkirche

und um 10.30 Uhr in Weiler statt.

Einzelheiten stehen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Bitte entnehmen

Sie diese dem Aushang an der Kirche oder der Tagespresse. Vielen Dank.

Sonstige Veranstaltungen

Evangelische Gottesdienste im Samariterstift (10.15 Uhr):

01. April, 15. April, 29. April, 13. Mai (weitere Termine bei Redaktionsschluss

noch nicht bekannt.

KIKIMO: Der Kinderkirchmorgen für Kinder von 4-12 Jahren

mit Frühstück: 17. März, 28. April, 26. Mai, 23. Juni, 14. Juli,

22. September jeweils von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr (Stadtkirche)

Jeden Mittwoch, außer in den Schulferien um 19.00 Uhr Abendgebet in

der Stadtkirche.

Eltern-Kind-Spielgruppe jeden Mittwoch (auch in den Ferien!)

von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr im Ödenturmsaal, Weiler.

Kontakt: Tanja Pressmar, Tel. 944182

Jeden Freitag, außer in den Schulferien von 15.00 bis 16.30 Uhr Jungschar

in Weiler im Schulhaus

Jeden Sonntag, 10.30 Uhr Kindergottesdienst im Schulhaus in Weiler

(in den Ferien nur nach Rücksprache)

Gruppen & Kreise

Donnerstagsrunde

12. April Dekanin Gerlinde Hühn: Bericht über Sizilien,

3. Mai,

12. Juni (Ausflug zur Wetterwarte Stötten mit St. Sebastian),

12. Juli, 13. September, 14.30 Uhr, Samariterstift, Schillerstraße 4

Stadtkirchenkreis

12. April, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli (Abendspaziergang),

13. September um 19.30 Uhr, Haus der Begegnung, Bahnhofstr. 75

Bibelgesprächskreis

22. März, 19. April, 3. Mai, 14. Juni, 28. Juni, 12. Juli, 26. Juli

um 20.00 Uhr im Schulhaus, Weiler

60plus Frohes Alter

12. April, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 15.00 Uhr, Schulhaus in Weiler

Sonstiges

Jubilarrunde im Paulus-Beck-Raum der Stadtkirche

22. März, 10. Mai, 26. Juli, 20. September

um 14.30 Uhr im Paulus-Beck-Raum der Stadtkirche

25. März, Sonntag

10.00 Uhr Zentralgottesdienst in der Stadtkirche

11.00 Uhr Vortrag von Dr. Herman Ehmer zur Geschichte der Gesamtkirchengemeinde,

anschl. Empfang

2. April, Montag, 19.00 Uhr Stadtkirche

Vortrag von Prof. Dr. Christan Dietzfelbinger zur Johannespassion

19. April, Donnerstag, 19.30 Uhr Weiler Ödenturmsaal

Veranstaltung Bauernwerk, Landfrauen u. Kirchengemeinde Weiler

Vortrag von Landesbauernpfarrer Dr. Jörg Dinger: Gib uns unser täglich

Brot – Und was essen wir morgen?

22. April, Sonntag, 17.00 Uhr Stadtkirche

Vorübergehend unsterblich – Lyrik und Orgelimprovisationen mit Mario

Wirz und Bezirkskantor Thomas Rapp

1. August bis 5. September

Kunstbetrachtungen in der Stadtkirche (Dekanin Gerlinde Hühn) und

passende Orgel-Improvisationen; Mittwochs: 19.00 bis ca. 19.30 Uhr

29. Juni und 30. Juni Bezirkskirchentag auf dem Kirchplatz

Extra Flyer beachten!


EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE

GEISLINGEN-ALTENSTADT

APRIL – JULI 2012

GOTTESDIENSTE MARTINSKIRCHE

Palmsonntag 01.04., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Montag 02.04. 19.00 Uhr Passionsandacht

Dienstag 03.04. 19.00 Uhr Passionsandacht

Mittwoch 04.04. 6.00 Uhr Passionsandacht

Gründonnerstag 05.04. siehe Markuskirche

Karfreitag 06.04., 9.30 Uhr + A + Kantorei (Pfarrer

Esche)

Ostersonntag 08.04., 6.00 Uhr

Osternacht (Pfarrer Küttner)

9.30 Uhr + Pos.Chor (Pfarrer Esche)

Ostermontag 09.04., 9.30 Uhr

Liturg. Osterspaziergang

Anfang Martin + Markus-Chörle (Pfarrer Esche)

Sonntag 15.04., 9.30 Uhr + Pos.Chor (Pfr. Esche)

Sonntag 22.04., 9.30 Uhr (Dekanin Hühn)

Sonntag 29.04., 9.30 Uhr

Tauferinnerung (Pfarrer Breitling)

Samstag, 05.05., 19.00 Uhr + Abendmahl Konfis

Sonntag 06.05., 9.30 Uhr

Konfirmation (Pfarrer Esche)

Sonntag 13.05., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Christi Himmelfahrt 17.05., 19.00 Uhr

Zentral für alle in der Pauluskirche

Sonntag 20.05., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Pfingstsonntag 27.05., 9.30 Uhr + A

(Pfarrer Esche)

Pfingstmontag 28.05., 9.30 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst in St. Maria mit Chören

Sonntag 03.06., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Sonntag 10.06., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Sonntag 17.06., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Sonntag 24.06., 9.30 Uhr + A (Pfarrer Esche)

Sonntag 01.07., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Sonntag 08.07., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Sonntag 15.07., 9.30 Uhr + Pos.Chor (Pfr.Esche)

Sonntag 22.07., 9.30 Uhr + A (Pfarrer Esche)

Ev. Gottesdienste im Samariterstift Bronnenwiesen

in Altenstadt:

Freitags am 13.04., 27.04., 11.05., 25.05.,

jeweils um 16.30 Uhr

GOTTESDIENSTE MARKUSKIRCHE

Palmsonntag 01.04., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Montag 02.04. 6.00 Uhr Morgengebet

Dienstag 03.04. 6.00 Uhr Morgengebet

Mittwoch 04.04. 6.00 Uhr Morgengebet

Gründonnerstag 05.04., 19.30 Uhr

+ Abendmahl an Tischen (Pfarrer Breitling)

Karfreitag 06.04., 10.30 Uhr

+ Abendmahl (Pfarrer Esche)

Ostersonntag 08.04., 9.00 Uhr Osterfrühstück

10.30 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Breitling)

Ostermontag 09.04., 9.30 Uhr

Liturgischer Oster-Spaziergang Anfang Martin +

Markus-Chörle (Pfarrer Esche)

Sonntag 15.04., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Samstag, 21.04., 19.00 Uhr Lobpreisabend

Sonntag 22.04., 10.30 Uhr (Dekanin Hühn)

Mittwoch 25.04. 6.00 Uhr Morgengebet

Sonntag 29.04., siehe Martinskirche

Sonntag 06.05., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Sonntag 13.05., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Christi Himmelfahrt 17.05., 19.00 Uhr

Zentral für Alle in der Pauluskirche

Samstag, 19.05., 19.00 Uhr Lobpreisabend

Sonntag 20.05., 10.30 Uhr + Taufe (Pfr. Esche)

Mittwoch 23.05. 6.00 Uhr Morgengebet

Pfingstsonntag 27.05., 10.30 Uhr

Pfingstmontag 28.05., 9.30 Uhr Ökumenischer

Gottesdienst in St. Maria mit Chören

Sonntag 03.06., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

Sonntag 10.06., 10.30 Uhr + T (Pfarrer Breitling)

Samstag, 16.06., 19.00 Uhr Lobpreisabend

Sonntag 17.06., 10.30 Uhr + Pos.Chor (Pfr.Esche)

Sonntag 24.06., 10.30 Uhr + A (Pfarrer Esche)

Mittwoch 30.06. 6.00 Uhr

Morgengebet in der Stadtkirche

Sonntag 01.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling)

17.00 Uhr Krabbelgottesdienst (Pfarrer Breitling)

Samstag, 07.07., 19.00 Uhr Lobpreisabend

Sonntag 08.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Sonntag 15.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Sonntag 22.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche)

Jeden Donnerstag um 19.25 Uhr Gemeindegebet.

Jeden Sonntag um 10.30 Uhr Kinderkirche.


EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE

GEISLINGEN-ALTENSTADT

APRIL – JULI 2012

GRUPPEN + KREISE

IM JUGENDHEIM

Mi. 18.04. Frauentreff Altenstadt

Do. 19.04., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt

20.00 Uhr Familienkreis

Mi. 26.04., 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Do. 03.05., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt

Mo. 07.05., 12.00 Uhr Frauenkreis + Fam.Kreis

Ausflug, Abfahrt beim Jugendheim

Do. 10.05., 20.00 Uhr Familienkreis

Mi. 16.05. 19.00 Uhr Frauentreff Altenstadt (Wanderung)

Treffpunkt Jugendheim

Mi. 23.05., 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Do. 24.05., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt

Mi. 13.06., 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Mo. 18.06., 14.00 Uhr Frauenkreis

Mi. 20.06. Frauentreff Altenstadt

Do. 21.06. 13.30 Ausflug Frauenkreis + Fam.Kreis

14.30 Uhr Altenclub Altenstadt

Mo. 02.07., 14.00 Uhr Frauenkreis

Do. 05.07., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt

Mi. 11.07., 18.00 Uhr Grillfest Jungsenioren

Do. 12.07. Ausflug Frauenkreis + Fam.Kreis

Mi. 18.07., 18.00 Uhr Grillfest KGR

Do. 19.07., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt

19.00 Uhr Grillfest Ökum. Arbeitskreis

SONSTIGES

Fr. 20.04. – So. 22.04.

Gemeindefreizeit Georgenhof

Do. 10.05., 20.00 Uhr

Sitzung des Ökum. Arbeitskreises (Friedenskirche)

Fr. 15.06. – So. 17.06.

Konfi – Camp

Fr. 22.06. – So. 24.06.

Probewochenende Kinderchor

Fr. 29.06. – Sa. 30.06.

Bezirks Kirchentag

Fr. 06.07. Fahrt zum Naturtheater Heidenheim

Sa. 14.07. 19.00 Uhr Kinderchor Musical (Martinskirche)

Mo. 23.07. Engelscafe beim Kinderfest

GRUPPEN + KREISE

IM MARKUSZENTRUM

Do. 19.04., 9.00 Uhr

Jungsenioren

19.30 Uhr Meditation des Tanzes

Do. 26.04., 14.00 Uhr

Frohes Alter

Do. 10.05., 9.00 Uhr

Jungsenioren

14.00 Uhr Frohes Alter

19.30 Uhr Meditation des Tanzes

Do. 24.05., 19.30 Uhr

Meditation des Tanzes

Di. 12.06., 18.00 Uhr

Besuchsdienst

Do. 14.06., 9.00 Uhr

Jungsenioren

14.00 Uhr Frohes Alter

19.30 Uhr Meditation des Tanzes

Do. 28.06., 14.00 Uhr

Frohes Alter

19.30 Uhr Meditation des Tanzes

Do. 12.07., 14.00 Uhr

Frohes Alter

19.30 Uhr Meditation des Tanzes

Do. 26.07. 19.30 Uhr

Meditation des Tanzes

Jeden Donnerstag von 17.30 bis 18.30 Uhr

Kinderchorprobe. Außer in den Ferien.

Jeden Freitag von 16.00 bis 17.30 Uhr Mädchenjungschar

von Kl. 2–4 mit Sarah und Michaela.

Außer in den Ferien.

Jeden Samstag ist um 16.30 Uhr Bibelstunde

mit Frau Becker.


PAULUSKIRCHE

MÄRZ – SEPTEMBER 2012

GOTTESDIENSTE ANDACHTEN

Sonntag, 25. März, kein Gottesdienst in der Pauluskirche,

10 Uhr zentraler Gottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum der Gesamtkirchengemeinde

in der Stadtkirche

Freitag, 30. März, 7.45 Uhr Ökum. Schulgottesdienst des Helfenstein-Gymnasiums

zu Ostern in St. Johannes

Palmsonntag, 1. April, 18 Uhr Abendgottesdienst,

anschließend Ständerling, kein Gottesdienst am Vormittag

Gründonnerstag, 5. April, 19.30 Uhr

Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Saft)

(Geislinger Männerkreis, Paulus-Chor und Pfarrerin Kluger)

Karfreitag, 6. April, 15 Uhr

Liturgie zur Sterbestunde Jesu (Pfarrerin Kluger)

Ostersonntag, 8. April, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger)

Ostermontag, 9. April, 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. Beißwenger)

Sonntag, 15. April, 10 Uhr

Gottesdienst mit Taufen und Tauferinnerung (Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 22. April, 10 Uhr Gottesdienst (Diakonin i.R.Stutvoet)

Sonntag, 29. April, 9.30 Uhr Konfirmationsgottesdienst mit Feier

d. Heiligen Abendmahls (St. Johannesband, Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 6. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier der Heiligen Taufe

und Wunschkonzert (Pfarrerin Kluger), anschließend Vernissage der

Ausstellung „… und siehe da, es war sehr gut!“

Sonntag, 13. Mai, 10 Uhr Gottesdienst (Dekanin Hühn)

Christi Himmelfahrt, 17. Mai, 19 Uhr zentraler Gottesdienst der

Gesamtkirchengemeinde (KGR/Pfarrerin Kluger und weitere), kein

Gottesdienst am Vormittag

Sonntag, 20. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen

Abendmahls (Saft) (Diakonin i. R. Stutvoet)

Pfingstsonntag, 27. Mai, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger)

Pfingstmontag, 28. Mai, zentraler ökumenischer Gottesdienst in

St. Maria (Predigt: Manfred Bittighofer) – kein Gottesdienst in der

Pauluskirche

Sonntag, 3. Juni, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier der Heiligen

Taufe (Pfarrerin Kluger), anschließend Ständerling

Sonntag 10. Juni, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger)

Sonntag 17. Juni, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen

Abendmahls (Wein und Saft) (Pfarrerin Kluger)

Sonntag 24. Juni, 10 Uhr Gottesdienst

Sonntag, 1. Juli, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 8. Juli, 10 Uhr

Gottesdienst, anschließend Ständerling (Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 15. Juli, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier der Heiligen

Taufe und Konfirmandenvorstellung (Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 22. Juli, 10 Uhr

Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Saft)

Dienstag, 24. Juli, 8.40 Uhr Ökum. Schulabschlussgottesdienst

der Klassen 5 bis 9 der Tegelbergschule in der Pauluskirche

Dienstag, 24. Juli, 11 Uhr Ökum. Schulabschlussgottesdienst der

Klassen 1 bis 4 der Tegelbergschule in der St. Johanneskirche

Mittwoch, 25. Juli, 7.45 Uhr Ökum. Schulabschlussgottes-dienst

des Helfenstein-Gymnasiums in der St. Johanneskirche

Sonntag, 29. Juli, 10 Uhr

Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 5. August, 10 Uhr

Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrerin Pahl)

Sonntag, 12. August, 10 Uhr

Gottesdienst zur Sommerpredigt-reihe (Pfarrer Crüsemann)

Sonntag, 19. August, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe

mit Feier des Heiligen Abendmahls (Wein und Saft) (Dekanin

Hühn)

Sonntag, 26. August, 10 Uhr

Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrer Beißwenger)

Sonntag, 2. September, 10 Uhr

Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrer Esche)

Sonntag, 9. September, 10 Uhr

Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrer Weiß)

Dienstag, 11. September, 7.45 Uhr

Evang. Gottesdienst des Helfensteingymnasiums zum Schuljahrsbeginn

in der Pauluskirche (Pfarrerin Kluger)

Sonntag, 16. September, 18 Uhr Abendgottesdienst mit Gsangklang

(KGR/Pfarrerin Kluger), kein Gottesdienst am Vormittag

Kindergottesdienst ist immer sonntags um 10 Uhr

im Kleinen Saal (außer in den Ferien)

Sonstige Veranstaltungen

Mittwoch, 28. März, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst

Donnerstag, 29. März, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Donnerstag, 19. April, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst

Samstag, 21. April, 19 Uhr

Abend für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mittwoch, 25. April, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst

Donnerstag, 26. April, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Donnerstag, 3. Mai, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst

Mittwoch, 9. Mai, 19.30 Uhr gemeinsame Kirchengemeinderatssitzung

mit dem Kirchengemeinderat der Stadtkirche im Paulusgemeindezentrum

Donnerstag, 10. Mai, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst

Samstag, 19. Mai, 19 Uhr Spiele-Abend

Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Samstag, 16. Juni, Kunstfahrt in die Alte Pinakothek nach München

(Abfahrt 8.40 Uhr)

Donnerstag, 28. Juni, Kirchengemeinderatssitzung

Mittwoch, 4. Juli, ökumenische Kirchengemeinderatssitzung mit

dem Kirchengemeinderat von St. Johannes im Paulusgemeindezentrum

Donnerstag, 19. Juli, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung

Gruppen und Kreise

Frauenkreis im Kleinen Saal

Dienstag, 3. April, 14.30 Uhr; Dienstag, 17. April, 14.30 Uhr

Dienstag, 15. Mai, 14.30 Uhr; Dienstag, 12. Juni, 14.30 Uhr

Treffpunkt der Frauen und Geislinger Männerkreis

Donnerstag, 19. April 20 Uhr; Donnerstag, 10. Mai Tagesausflug

Donnerstag, 14. Juni 20 Uhr; Donnerstag, 12. Juli 18 Uhr

Donnerstag, 13. September 18 Uhr

Regelmäßige Veranstaltungen (nicht in den Ferien)

Mittwochs, 14.30 Uhr, Konfirmandenunterricht

Mittwochs, 20 Uhr, Probe Paulus-Chor

Dienstags, 20 Uhr Probe Gsangklang, 14-tägig

Freitags, 17.30 Uhr, Meditation mit Übungen


Sommerpredigtreihe 2012

Die Taufe

Gesamtkirchengemeinde

Auch dieses Jahr während der großen Ferien wird es im

Distrikt Geislingen eine Sommerpredigtreihe geben.

Ergänzend zu dem geplanten Tauffest im Oktober ist das

Thema der Sommerpredigtreihe die Taufe.

Die Pfarrer und Pfarrerinnen haben sich folgende Texte

ausgewählt:

■ Gerlinde Hühn,

Mk 3, Die Taufe als Einsetzung zu Gottes Sohn.

■ Dietrich Crüsemann,

2. Mose 14, 21f, Durchs Wasser bist du gezogen.

Gottes Rettungstat am Schilfmeer

■ Maren Pahl,

Apg 16, Lydia. Der Anfang des Christentums in Europa.

■ Sabine Kluger,

Eph 4,5, EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe.

■ Frank Esche,

Mt 28, 16-28, Gehet hin in alle Welt!

■ Volker Weiß (Krankenhauspfarrer),

1 Kor 12, 13, Zu einem Leib getauft.

■ Jörg Beißwenger,

Joh 3, Nikodemus. Von oben geboren werden.

■ Martin Breitling,

Rö 6, 3-11, …in seinen Tod getauft.

Die Sonntage, an denen die jeweiligen Predigten

gehört werden können, sind der unten stehenden

Tabelle zu entnehmen.

27.7. 5.8. 12.8. 19.8. 26.8. 2.9. 9.9.

Stadtkirche Pahl Breitling Beißwenger Crüsemann Esche Hühn Kluger

Paulus Kluger Pahl Crüsemann Hühn Beißwenger Esche Weiß

Martins und Markus Breitling Crüsemann Pahl Beißwenger Hühn Weiß Esche

Eybach und Stötten Crüsemann Kluger Breitling Pahl Weiß Beißwenger Hühn

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Die etwas andere Kolummne

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Willem vom Kirchplatz

Dietrich Crüsemann

Der Kirchplatz war in einen trüben, dunklen

Winternebel gehüllt, als ich nach langer Zeit

wieder einmal vor die Tür trat, um mit Willem,

dem kaiserlichen Denkmal einen kleinen Plausch

zu halten. Es war nass und ungemütlich, und der

Mond hatte sich hinter die Wolken verkrochen.

Selbst der Ödenturm war kaum zu erahnen.

„Willem, alter Knabe,“ flüsterte ich zum Kaiser

hinüber. „Magst du bei solchem Wetter überhaupt

reden? Still ist es ja, aber wenn ich lange hier

rumstehen muss, werde ich mir vermutlich einen

Schnupfen holen!“

„Du redest ja ohnehin kaum noch mit mir, seit

der Gemeindebrief größer, aber seltener geworden

ist!“ grummelte es vom Sockel herunter. Und

nach einer kleinen Pause fuhr er fort: „Aber als

Denkmal ist man von Wetter und Stimmung unabhängig.

Das könntest du inzwischen eigentlich

wissen!“

Ich erinnerte mich zwar nicht, dass der Alte mir

das jemals erzählt hätte. Aber ich verkniff es mir,

ihm zu widersprechen. „Stimmt“ sagte ich stattdessen.

„Und da hast du es wirklich gut. Denn

Stimmungen können einem das Leben manchmal

schon schwer machen.“

„Naja, unser Alleroberster ist ja immer prächtiger

Stimmung“ meinte Willem daraufhin. „Wollte

sagen unser Stadtoberster. Über den Allerobersten

weißt du ja besser Bescheid. Wenn unser Stadtoberster

über den Kirchplatz geht, sieht er jedenfalls

fast immer gut gelaunt aus. Und deine

Oberste ist doch auch immer gut gelaunt, oder?“

„Öh, ja…“ erwiderte ich etwas zögernd, weil ich

auf diese Frage nicht gefasst war, und fügte dann

schnell hinzu. „Man siehts ihr bloß nicht immer

gleich an.“

„Ja die Stimmung…“ fuhr Willem in weisem Ton

fort „sie hat einen oder auch nicht. Aber manche

Leute schreiben dann wohl einfach Briefe, wenn

sie schlechter Stimmung sind. Das soll helfen, hab

ich mir sagen lassen. Auch wenn ich es ja nicht

nötig habe!“

„Ja, Briefe schreiben kann helfen“ gab ich dem

Alten recht. Und nach einer kleinen Pause fügte

ich hinzu: „Schwierig kann es bloß werden, wenn

man die Briefe dann auch abschickt. Das sollte

man dann besser unterlassen. Sonst zieht die

schlechte Stimmung womöglich zum nächsten

weiter.“

„Ach ja“ fragte der Kaiser ganz interessiert.

„Und was geschieht dann mit den Briefen, wenn

man sie nicht abschickt?“

„Man kann sie doch einfach in der Schublade

lassen“ erwiderte ich. „Oder besser im PC. Spart

Papier. Ich hab einen kleinen Ordner mit Briefen,

die nie abgeschickt wurden. Meine Stimmung war

dann immer besser. Und weil ich sie nicht abschickte,

wurde die von den andern auch nicht

schlechter.“

„So, so“ brummelte Willem schon müde

klingend vor sich hin. „Und was mach ich, der ich

keinen Computer besitze?“

„Aber du bist doch keinen Stimmungen ausgeliefert,

Willem“ erwiderte ich. „Sonst fällt mir auch

nichts denkmalgemäßes ein. Luther warf ja mit

Tintenfässern nach den Dämonen, die ihm die

Stimmung verdarben. Aber das dürfte für dich

auch schwierig sein.“

Noch während ich redete bemerkte ich, dass der

Denkmalssockel schon wieder von tiefem Schweigen

umhüllt war. So ging ich ins Haus zurück und

krabbelte bald darauf in mein warmes Bett. Was

ich in dieser Nacht träumte, weiß ich allerdings

nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch, dass

mehrere Tintenfässer eine wichtige Rolle spielten.


Das Logo der Krankenhausseelsorge ist eine Blüte im Kreuz,

Sinnbild der Hoffnung: Leben und Sterben im Zeichen des Kreuzes

...und jedem Anfang

wohnt ein Zauber inne...

(HERMANN HESSE)

Mit dieser Zeile von Hermann Hesse aus dem Gedicht „Stufen“

machen sich das Pfarrersehepaar Margret Ehni und Volker Weiß auf

den Weg von der Hessestadt Calw nach Geislingen an der Steige. Erfahrungen

haben sie als Seelsorgende im Krankenhaus Calw und in

der Kirchengemeinde Holzbronn gesammelt und wollen diese in

ihren zukünftigen Betätigungsfeldern vertiefen: Pfarrer Volker

Weiß als Krankenhausseelsorger in der Helfensteinklinik und Pfarrerin

Margret Ehni auf der Projektstelle „Seelsorge in der Palliativversorgung“

( je 50 % ). Wie schon in Calw werden sie sich als Ehepaar

die kombinierte Stelle teilen.

Pfarrer Volker Weiß, Jahrgang 1957, studierte in Tübingen und

Zürich, Zusatzausbildung in Logotherapie – eine sinnorientierte

Psychotherapieform – hat sich in seiner jahrelangen Praxis als Gemeinde-

und Krankenhauspfarrer, u.a. in Esslingen, der psycholologischen

Beratungsstelle in Reutlingen, in Unterreichenbach, in

Calw-Holzbronn und im Krankenhaus Calw auf die seelsorgerliche

Begleitung von Menschen in Krisen konzentriert.

Pfarrerin Margret Ehni, Jahrgang 1957, Studium in Oberursel und

Tübingen, Ausbilderin in personzentrierter Gesprächsführung, Supervisorin

und Coach in eigener Praxis, Ausbildung in „Palliative Care“,

war in unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie der Diakonischen Bezirksstelle

Ludwigsburg, als Pfarrerin beim Dekan in Calw, Pfarrstelle

Unterreichenbach, Pfarrstelle Calw-Holzbronn und im Krankenhaus

Calw sowie in der Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen und

anderen Menschen in helfenden Berufen tätig.

Seit Jahren teilen sich Margret Ehni und Volker Weiß eine Pfarrstelle

und begleiten Menschen, damit sie herausfinden, was ihnen

Halt und Kraft gibt im Leben und im Sterben, so dass jede und jeder

die eigene Spiritualität wieder oder neu entdecken kann. Sie freuen

sich auf die Begegnungen im Krankenhaus und im Kirchenbezirk.

Gesamtkirchengemeinde

Margret Ehni und Volker Weiß

Investitur-Gottesdienst

der neuen

Krankenhaus-Seelsorger

Dekanin Gerlinde Hühn

wird am Sonntag nach Ostern, 15. April

2012, Margret Ehni und Volker Weiß in

ihr neues Amt der Krankenhausseelsorge

investieren. Der Gottesdienst beginnt um

9.30 Uhr in der Stadtkirche.

19


Kirchenmusik

„Der Held aus Juda siegt mit Macht“

Johann Sebastian Bachs Johannespassion BWV 245

20

Stadtkirche

„Bach war nicht nur ein poetischer

Musiker, sondern auch ein Denker,

der in den Geist der Schrift tief eingedrungen

war. Seine musikalische

Darstellung der Schriftworte ist oft

auch eine Auslegung derselben.“

Albert Schweitzer

Die Bachsche Vertonung des Passionsgeschehens

nach dem vierten Evangelisten

legt stets Wert darauf, dass

Christus der leidend Handelnde ist und

bleibt. Nicht nur in der Arie No. 30 „Es

ist vollbracht“ deuten Musik und Text

im Sinne der johanneischen Theologie

ins Sieghafte, bereits der Eingangschor

in Bachs erster, überlieferter

oratorischen Passion dient als musikalische

„Überschrift“, als klingendes

Exordium, das uns Hörer in das Geschehen

nicht nur hineinführen,

sondern es zugleich für uns auslegen

möchte: Anders als bei der Matthäuspassion,

die den Aufruf zum Mitleiden,

der compassio an ihren Anfang stellt,

erscheint in der Johannespassion

Christus als der Offenbarer:

Wie die Gegenüberstellung zeigt, stellt

sich der Eingangschor wie das gesamte

Werk als Bekenntnis dar, das uns das

Verhältnis zwischen Gott-Vater und

Gottes Sohn aufschlüsseln soll.

Johann Sebastian Bach setzt die Intention

seiner Librettisten in Musik um.

Von Anfang (Eingangschor) bis nahezu

zum Schluss (Arie No.30 „Es ist vollbracht“)

bilden „größte Niedrigkeit“

und „Kampf“, „Held aus Juda“ und

Lamm Gottes eine Einheit. Eine Anrufung,

gleichsam ein Kyrie eleison,

dieser Herrlichkeit im Leiden beschließt

die Passionsmusik in Form der letzten

Strophe von Martin Schallings Lied

„Herzlich lieb hab’ ich dich, o Herr“:

[…]“Herr Jesu Christ, erhöre mich,

ich will dich preisen ewiglich!“

Karfreitag, 6. April, 2012

Stadtkirche, 19 Uhr

Konzert des Geislinger Singkreis

Johann Sebastian Bach:

Johannespassion

Monika Mauch, Anne Greiling,

Rüdiger Linn, Daniel Raschinsky

Lukas-Barockorchester Stuttgart,

Leitung: Thomas Rapp

Herr, Herr, Herr, unser Herrscher, Trinität

Dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist! Psalm 8

Zeig uns durch deine Passion, Passion

Dass du, der wahre Gottessohn, wahrer Gott

Zu aller Zeit, ewig, d.h. auch heute

Auch in der größten Niedrigkeit, wahrer Mensch

Verherrlicht worden bist. Herrlichkeit im Leiden

Herr, Herr, Herr unser Herrscher, Trinität

Dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist Psalm 8

Chorkonzert des „Collegium

Iuvenum Stuttgart“ (CIS)

Am Vorabend des Sonntags Kantate ist

der Knabenchor „Collegium Iuvenum

Stuttgart“ zu Gast in Geislingen.

Das Konzert steht unter dem Motto

"CANTATE DOMINO".

Auf dem Programm stehen Werke u. a.

von Heinrich Schütz, Johann Pachelbel,

Alessandro Scarlatti, Charles V. Stanford

und John Rutter sowie Orgelwerke

von J.S. Bach.

Termin: Samstag, 5. Mai 2012,

19.00 Uhr, Stadtkirche

Orgel: Antal Váradi

Leitung: Friedemann Keck

Karten zu € 15.- an der Abendkasse

ab 18 Uhr

Orgelkonzert zu Pfingsten

Am Geburtstag der Kirche stimmt die

Christenheit weltweit erneut ein in den

Choral „Komm, Gott Schöpfer, Heiliger

Geist, besuch das Herz der Menschen

dein“ (EG 126)

Unter dem Motto „Veni Creator“ spielt

Bezirkskantor Thomas Rapp Orgelmusik

von Johann Sebastian Bach,

Nicolas de Grigny, Max Reger, Maurice

Duruflé, u.a.

Der Erlös des Konzerts kommt der

Sanierung, Modernisierung und Erweiterung

der Stadtkirchenorgel zugute.

Termin: Samstag, 26. Mai 2012,

19.30 Uhr, Stadtkirche

Karten zu € 10.- (ermäßigt 5.-)

an der Abendkasse


Musical

„Das Gespenst von Canterville“

(nach Oscar Wilde)

von Johannes Matthias

Michel (*1962)

Kinderkantorei der Stadtkirche

(Ltg, Thomas Rapp), Unterstufenchor

des Michelberggymnasiums

(Ltg. Monika Rapp), Orchester der

städtischen Musikschule Geislingen

(Ltg. Holger Frey)

Im Rahmen des Bezirkskirchentages

in Geislingen.

Nach der Novelle des berühmten

englischen Schriftstellers Oscar Wilde

entwirft der Komponist Johannes

Matthias Michel Musiktheater in

charakteristischer Klangsprache. In von

der Musik des Jazz inspirierten Liedern,

begleitet von großem Orchester erzählt

uns dieses Stück eine Geschichte vom

Aufeinandertreffen zweier Welten, von

Abschied und Neuanfang, Freundschaft

und Liebe, gespickt mit Witz und Raffinesse.

Soviel sei verraten: Freundschaft

und Liebe behalten zum Schluss die

Oberhand!

Termin: Samstag, 30. Mai 2012,

17.00 Uhr, Stadtkirche und

Sonntag, 8. Juli, 19 Uhr, Jahnhalle

Wenn Sie die Orgelmusik in der Stadtkirche

unterstützen möchten, dann

freuen wir uns über Ihre Spende mit

dem Vermerk "Orgel Stadtkirche" auf

folgendes Konto:

Landesbank Baden-Württemberg

Kontonr. 8 761 255 (BLZ 600 501 01)

Weiter Termine:

Sonntag, 22. April, 17 Uhr

Musikalisch-spiritueller Abend

mit Mario Wirz

Rezitation und Orgel-Improvisation

Samstag, 26. Mai 2012, 19.30 Uhr

Orgelkonzert Thomas Rapp, Stadtkirche

Freitag, 29. Juni, Festgottesdienst

Bezirkskirchentag

„Wir werden sein wie die Träumenden“

Chöre des Kirchenbezirks

Altenstadt

Musik und Lyrik zum

Frühling mit Duo da camera

Termin: Samstag, 28. April 2012,

19.00 Uhr, Martinskirche

Zum ersten Mal tritt das Duo da

camera Karlsruhe vor dem Geislinger

Musikpublikum auf und garantiert ein

außergewöhnliches Konzert.

Duo da camera Karlsruhe (Brunhilde

Holderbach: Blockflöte und Rezitation,

Michael Spengler: Viola da gamba) besteht

seit 1988 und möchte besonders

die zweistimmige Musik des 16. und

frühen 17. Jahrhunderts zu Gehör

bringen.

Das Repertoire besteht vorwiegend

aus Musik der Renaissance und des

Barock mit weltlichen und geistlichen

Liedern, Tänzen, Fantasien und Sonaten.

Adaptionen von Lauten- und Claviermusik

sind ebenfalls ein wichtiger

Bestandteil ihrer Programme. Musik

und themenbezogene Rezitation ergänzen

sich dabei vorzüglich.

Der Eintritt ist frei, um eine angemessene

Spende zur Deckung der Unkosten

wird gebeten

Altenstadt

Kirchenmusik

Termin: 14. Juli 2012, 19.00 Uhr,

Martinskirche

Jona: sein Auftrag, seine Flucht, der

große Fisch und die Stadt Ninive.

In 14 frisch-frechen Songs wird die Geschichte

des Propheten aus dem Alten

Testament erzählt. Eine Geschichte in

der Stolz, Freiheit und die Gnade vorkommen

– und natürlich jede Menge

Abenteuer!

Na, neugierig geworden? Wenn du

zwischen 5 und 18 Jahren alt bist und

am Donnerstag von 17.30 bis 18.30

Uhr noch nichts vor hast, bist du herzlich

zu uns in den Kinderchor eingeladen.

Seit Januar proben wir, 35 Jungen

und Mädchen, mit unserer Chorleiterin

Angela Sieg für die große Musicalaufführung.

Zudem führen wir das Stück

in Wiesensteig und im Pflegeheim am

Mühlbach in Bad Überkingen auf.

Wer nun nicht mehr in die Altersspanne

zum Mitsingen passt, ist herzlich

zu unserer Aufführung eingeladen.

Wir freuen uns auf ein großes Publikum

und einen richtig schönen Abend

mit Ihnen.

Hier nochmal alle Infos im Überblick:

14. Juli 2012, 19 Uhr

Aufführung in der Martinskirche

Jeden Donnerstag: 17.30 – 18.30 Uhr

Probe in der Markuskirche (außer in

den Ferien)

Bei Fragen können Sie sich gern an

Jugendreferentin Romy Zerrenner

wenden. Tel: 303748

21


Stadtkirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Stadtkirchengemeinde

Dekanin Gerlinde Hühn

Hansengasse 2

Tel. 0 73 31/4 17 61

E-mail: ev.dekanat.

geislingen@t-online.de

Pfarrer Dietrich Crüsemann

Kirchplatz 2

Tel. 0 73 31/4 27 73

E-mail: pfarramt.stadtkirche-

2@ev-kirche-geislingen.de

Pfarrerin Maren Pahl

73035 Faurndau

St. Galler Straße 8

Tel. 07161/ 9 86 59 58

E-mail: maren.pahl@elkw.de

Pfarramtssekretärin Iris Goebel

Bürozeiten:

Dienstag und Freitag vormittags

8.00–12.00 Uhr

22

Vorübergehen unsterblich

Keine Orgelvesper erwartet die Besucherinnen

und Besucher am 22. April in der

Stadtkirche. Aber dennoch werden Wort

und Klang an diesem Spätnachmittag auf

besondere Weise zusammen- und miteinander

gehen. Zu Gast in Geislingen ist

der Berliner Schriftsteller Mario Wirz.

„Ein Virtuose des literarischen Kammerspiels“

nannte ihn die Süddeutsche

Zeitung, „einer der begabtesten zeitgenössischen

Literaten deutscher Sprache“

meinte die „Welt“.

Mario Wirz versteht es auf berührende, oft

auch witzige Weise, Erfahrungen „zu verdichten“,

sie auf den Punkt zu bringen.

Seine Texte sprechen immer sofort an, sind

nie akademisch oder entrückt. Sie gehen

zu Herzen und entlassen einen reicher.

Und sie haben das Leben in seiner ganzen

Fülle zum Thema – mit all seiner Schönheit,

seinem Glück, seiner Vergänglichkeit,

seinem Schmerz. Es sind immer spirituelle

Texte, auch wenn der Dichter es so vielleicht

nicht sagen würde. Und man spürt,

dass sie viel Lebenserfahrung enthalten.

Neben Mario Wirz wird Thomas Rapp an

der Orgel mit Improvisationen zu hören

sein. Wer den Bezirkskantor schon einmal

improvisieren hörte wird sich freuen und

neugierig sein, wie er dem Dichter auf seinem

Instrument antworten wird. Man darf

gespannt sein auf diesen poetischen

Abend.

Vorübergehend unsterblich

Ein poetischer Abend mit dem Berliner

Schriftsteller Mario Wirz und Thomas

Rapp, Orgelimprovisation

Sonntag, 22. April, 17 Uhr Stadtkirche

Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten.

Der Erlös kommt der Sanierung,

Erweiterung und Modernisierung der

Stadtkirchenorgel zugute.

Weiler

Renovierung der Margarethenkirche

steht bevor

Innenraum Margarethenkirche in Weiler

Große Projekte beginnen oft ganz unschuldig.

Vor vielen Jahren hieß es, dass

das Dach des Nordschiffes der Stadtkirche

undicht sei. Inzwischen ist die größte Außensanierung

der Stadtkirche seit ihrer Erbauung

abgeschlossen. Nun sieht es so

aus, als ob auch in Weiler eine große Bauaufgabe

ansteht.

Seit einiger Zeit schon ist die Feuchtigkeit

in der Margarethenkirche viel zu hoch. Das

mag weder die Orgel noch der Putz an den

Wänden, der sich unschön verfärbt und

abblättert. Auch zeigt die Holzdecke

Schimmelbildung. Mehr nebenbei wurde

bei einer Ortsbesichtigung festgestellt,

dass auf dem Kirchendach an den Schwellen

wie in vielen Kirchen alte Schuttreste

liegen. Sie wurden inzwischen ausgeräumt,

und was darunter zum Vorschein

kam war erschreckend: viele Balken sind

schwer geschädigt und zum Teil schon

durchgefault. Das Dach ist dadurch instabil

geworden. Die Isolierung zum Kirchenschiff

ist aus heutiger Sicht problematisch

und ist vermutlich ein Faktor, der zu der

hohen Feuchtigkeit in der Kirche führt.


Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Auch der Außenputz der Kirche ist so hart,

dass er zumindest bis zu einer gewissen

Höhe abgetragen werden sollte.

Als nächstes muss die Gesamtkirchengemeinde

nun offiziell einen Architekten beauftragen.

Dieser wird dann die nötigen

Maßnahmen zusammenstellen und eine

erste Kostenschätzung abgeben. Es ist

davon auszugehen, dass diese bei mindestens

260 000 € liegen wird. Die Kosten

werden aufgeteilt zwischen Landeskirche,

Gesamtkirchengemeinde und einem Anteil,

den die Kirchengemeinde Weiler

durch Spenden selbst aufzubringen hat.

Weiler

Unser täglich Brot gib uns

heute… aber was essen wir

übermorgen?

Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der

Gesamtkirchengemeinde lädt die Kirchengemeinde

Weiler als die einzige ländliche

Teilkirchengemeinde zu einer Vortragsund

Festveranstaltung mit Landesbauernpfarrer

Dr. Jörg Dinger ein.

Donnerstag, 19. April 2012

19.30 Uhr Ödenturmsaal Weiler

(im Gebäude des Evangelischen

Kindergartens)

Kleine Verköstigung durch die Landfrauen

Weiler

Dr. Jörg Dinger

KESS-Kurs abgeschlossen:

Birgit Wohland

Seit einigen Jahren bereits ist Birgit Wohland

als ehrenamtliche Seelsorgerin im

Auftrag der Pauluskirchengemeinde in der

Helfensteinklinik tätig und hat dort schon

viele unserer Gemeindemitglieder besucht.

Nun hat sie die landeskirchliche Ausbildung

KESS – Kurs für ehrenamtliche Seelsorgerinnen

und Seelsorger – absolviert.

Viel Zeit und Engagement ist in diesen

Kurs geflossen, den sie zusammen mit sieben

weiteren Frauen aus unterschiedlichen

Gemeinden unter fachkundiger Leitung

besucht hat. Ein Zertifikat bestätigt die erworbene

Qualifikation, die auch bei der

Abschlussfeier deutlich zum Ausdruck

kam, als die Kursleiter und die Teilnehmerinnen

zurückblickten und den zuständigen

Pfarrerinnen und Pfarrern so manches

Beeindruckende aus dem Kursverlauf berichteten.

Wir freuen uns mit Birgit Wohland über

den erfolgreichen KESS-Abschluss – und

sie sich auf viele gute Gespräche mit den

Patientinnen und Patienten in der Klinik.

Pauluskirchengemeinde

Pfarrerin Sabine Kluger

Hohenstaufenstr. 35

Tel.: 0 73 31/ 6 39 60

Fax: 0 73 31/ 6 39 71

E-Mail: Ev.Pauluskirche.

Geislingen@t-online.de

Pfarramtssekretärin

Ute Grimm

Bürozeiten:

Dienstag 9–11 Uhr und

Freitag 14–16 Uhr

E-Mail: Ev.Pauluskirche.

Geislingen@t-online.de

23


Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Vernissage der Ausstellung

„… und siehe da, es war sehr gut!“

Sonntag, 6. Mai, 11.15 Uhr

Paulusgemeindezentrum

In der Ausstellung sind Werke von Künstlern und Künstlerinnen

der Karl-Albert-Pfänder-Gesellschaft (KAP) zu sehen, in denen sie

sich mit Gottes Schöpfung, der Natur und der Umwelt mit all den

durch den Menschen verursachten Problemen auseinander setzen.

Dabei geht es einerseits um die tief greifenden Veränderungen, die

sich auf der Erde in den letzten Jahrhunderten bis in unsere Zeit ergeben

haben, ander-erseits um unterschiedliche Standpunkte, die

die Ausstellenden einnehmen.

Wenn neun verschiedene Künstlerinnen und Künstler sich

mit einem Thema beschäftigen, dann lassen die unterschiedlichen

Zugänge, sich verändernde Einsichten und individuelle Schwerpunkte

eine

spannende und abwechslungsreiche Ausstellung erwarten. Die KAP

ist eine Künstlervereinigung, die aus dem Freundeskreis des Beurener

Holzkünstlers Karl Albert Pfänder nach dessen Tod (1990) entstanden

ist. Das Kürzel steht auch für Kunst – Aktion – Performance.

So wird diese Ausstellung von einigen der Künstler und Künstlerinnen

mit einer Performance eröffnet, verstärkt durch die Sängerin

Barbara Weiß und die ehemalige Vorsitzende der KAP Ursula

Schmälzle. Lassen Sie sich überraschen!

Öffnungszeiten:

Sonntags nach dem Gottesdienst (ca. 11 - 12 Uhr) und 14 - 17 Uhr am

13. Mai, 20. Mai, 27. Mai, 3. Juni (Aktionssonntag mit dem Künstlerpaar

Marga und Heinrich Gerlinski), 10. Juni (16 Uhr Finissage

„Heiteres aus ernster Feder“ mit dem Schriftsteller Dietmar Scholz).

24

Schöpfungsakt

Trennung von Land und Meer

Kunstfahrt

Samstag, 16. Juni

Alte Pinakothek München

Am Samstag, 16. Juni, fahren wir nach

München, wo uns Kunsthistoriker Jochen

Meister das Werk und Wirken Albrecht

Dürers nahebringen wird.

Albrecht Dürer kann in der Alten Pinakothek

in München wie kaum sonst in

einem Museum an Hand seiner Gemälde

anschaulich gemacht werden. In

der Führung mit Jochen Meister wird

das malerische Werk mit dem ikonenhaften

Selbstbildnis im Pelzrock von

1500, den für das reformierte Nürnberg

so aufschlussreichen sogenannten

Aposteln, dem frühen „altgläubigen“

Paumgartner-Altar und vielen anderen

Beispielen in seinen künstlerischen und

gesellschaftlichen Kontext gesetzt.

Dürer war ein Mensch, der die Zeichen

der Zeit erkannte, die Möglichkeiten,

aber auch Gefahren einer Lösung von

traditionellen Bindungen – in der

Kunst wie in der Gesellschaft. Sein Vorbild

waren die selbstbewussten italienischen

Künstler, seine Herkunft das

handwerklich geprägte Milieu der

freien Reichsstadt Nürnberg. Bereits

als junger Mann erweiterte er dabei

seinen Horizont, reiste nach Venedig

und pflegte Freundschaften mit den

Humanisten seiner Epoche. Er verwendete

neue Medien, nämlich die Druckgrafik,

und verfasste theoretische

Schriften. Um dieses Künstler- und

Zeitbild abzurunden, wird Dürer in der

Alten Pinakothek mit Werken seiner

Zeitgenossen Matthis Gothart Nithart,

dem sogenannten Grünewald, Albrecht

Altdorfer, Hans Baldung Grien und

Hans Holbein verglichen. Die Führung

wird zu einem Ausflug in die Kunst der

Reformationszeit und zugleich zu einer

der spannendsten Umbruchphasen der


Kunstgeschichte.

Abfahrt ist um 8.40 Uhr am Geislinger

Bahnhof, Rückkehr um 21.16 Uhr. Anmeldeflyer

gibt es ab sofort bei Pfarrerin

Kluger und in allen Geislinger

Kirchen.

Keine Liedansagen mehr…

… im Gottesdienst! Was in anderen

Geislinger Kirchen schon lange üblich

ist, soll nun auch in der Pauluskirche so

gehalten werden: die Gemeindelieder,

die an der Tafel aufgesteckt sind, werden

nicht mehr extra angesagt. Je weniger

„Regieanweisungen“ im

Gottesdienst vorkommen, desto besser

und dem liturgischen Geschehen angemessener,

meinen wir im Kirchengemeinderat.

Jetzt schauen wir mal, wie

wir als Gemeinde damit zurechtkommen.

Mitarbeiterabend

Samstag, 21. April, 19 Uhr

Paulusgemeindezentrum

Am Samstag, 21. April, um 19 Uhr sind

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Pauluskirchengemeinde zum jährlichen

Dankeschön-Abend eingeladen.

In diesem Jahr wollen wir es einmal

ganz anders halten: bei kalten Getränken

wird es Ihnen möglicherweise

auch kalt über den Rücken laufen beim

großen Vorlese- und Zuhör-Abend…

Mehr wird nicht verraten.

Konfirmation

Sonntag, 29. April, 9.30 Uhr

Pauluskirche

Am Sonntag, 29. April, werden im feierlichen

Konfirmationsgottesdienst um

9.30 Uhr in der Pauluskirche 13 Konfirmandinnen

und Konfirmanden eingesegnet.

Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach

Dürer – Selbstbildnis

Für kleinere Kinder gibt es während

der gesamten Gottesdienstzeit eine

Betreuungsmöglichkeit im Kleinen

Saal. Den Konfirmandinnen und Konfirmanden

und ihren Familien wünschen

wir einen unvergesslichen Tag und

Gottes Segen auf Eurem weiteren Lebensweg.

Spiele-Abend

Samstags um 19 Uhr

Paulusgemeindezentrum

Zwei Spiele-Abende sind für dieses

Jahr geplant: Samstag, 19. Mai, und

Samstag, 27. Oktober, jeweils um 19

Uhr. Eingeladen sind alle, die gern Gesellschaftsspiele

spielen (Lieblingsspiele

bitte mitbringen!), aber auch

diejenigen, die einfach gern zusammen

sitzen und schwätzen.

Gruppen und Kreise

Paulusgemeindezentrum

Treffpunkt der Frauen und

Geislinger Männerkreis

Donnerstag, 19. April 20 Uhr

Elisabeth Fetzer berichtet über das

Leben Friedrich Schillers und stellt uns

das „Lied von der Glocke“ vor.

Donnerstag, 10. Mai

Tagesausflug mit der Bahn nach Herrenberg.

Nach Stadtführung Mittagspause,

anschließend Besuch des

Glockenmuseums. Anmeldung bei

Hildegard Fischer, Tel. 07331/609 22.

Donnerstag, 14. Juni, 20 Uhr

Anna-Maria Rupp aus Heiningen

spricht über „Mit und ohne Schürz“ –

den Lebensweg von Charlotte, der

letzten Königin von Württemberg,

und vom Alltag der Dienstmädchen

aus derselben Zeit. Ein heimatgeschichtlicher

Abend mit Dias.

Donnerstag, 12. Juli – Abfahrt

18 Uhr an der Pauluskirche

Abendwanderung mit Ehepartnern,

dem Paulus-Chor und sonstigen

Gästen. Wanderzeit ca. 1 Stunde mit

anschließender Einkehr.

Donnerstag, 13. September, 18 Uhr

Frau Rigl zeigt uns die Stadtkirche, danach

Führung durch die Geislinger Altstadt

mit anschließender Einkehr

Frauenkreis im Kleinen Saal

Dienstag, 3. April 14.30 Uhr

Dienstag, 17. April 14.30 Uhr

Dienstag, 15. Mai 14.30 Uhr

Dienstag, 12. Juni 14.30 Uhr

25


Aus der Landeskirche

Frauen in der Kur:

„Endlich geht es einmal um mich“

20 Prozent aller Mütter leiden unter einem behandlungsbedürftigen

Erschöpfungssyndrom

„Ich habe so viel geschlafen wie schon lange nicht mehr.“ Die dreifache Mutter

Silke Oesterle strahlt und macht einen rundum zufriedenen Eindruck. Sie

erholt sich drei Wochen lang in der Evangelischen Frauen- und Mütterkurklinik

in Bad Wurzach. Ihre drei Kinder im Alter von sieben, drei und einem Jahr

werden in dieser Zeit zu Hause in Leonberg von einer Familienpflegerin und

nach Feierabend auch vom Papa versorgt.

Dem Kuraufenthalt ging allerdings eine mühsame Genehmigungsprozedur

voraus. In diesem Fall hat sie zweieinhalb Jahre gedauert. Drei Mal wurde der

Kurantrag von der DAK abgelehnt, und wäre nicht die Kurberatung der Diakonie

gewesen, hätte die Praxis-Managerin diese Auszeit wohl nicht nehmen

können. „Dabei haben wir Mütter doch ein Recht auf eine Kur“, stellt sie fest

und bekommt dabei Unterstützung von Diplom-Sozialpädagogin Rebekka

Müller, Einrichtungsleiterin für den psychosozialen und therapeutischen Bereich.

Sie zählt schon seit zehn Jahren zum festen Personalstamm der Klinik

und kennt deshalb die Kämpfe um Kuraufenthalte sehr genau.

Seit 2007 haben Familienfrauen einen gesetzlichen Anspruch auf eine Vorsorge-

oder eine Rehabilitationsmaßnahme, wenn sie durch ihre hohen Belastungen

erschöpft sind und psychosomatische Gesundheitsstörungen

entwickeln. Dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, belegt eine Studie,

nach der rund 20 Prozent aller Mütter unter einem behandlungsbedürftigen

Erschöpfungssyndrom leiden. So ist auch diese Indikation der häufigste

Anlass dafür, dass Frauen in die Bad Wurzacher Einrichtung kommen. Außerdem

klagen die Patientinnen über Rückenbeschwerden, depressive Verstimmungen,

Ängste, Kopfschmerzen, Übergewicht und Schlafstörungen, wenn

sie in der Kurklinik eintreffen. Für alle Teilnehmerinnen einer Gruppe beginnt

die Kur übrigens gemeinsam. Das gehört zum Konzept des Hauses. Dadurch

entsteht eine Gemeinschaft, die nicht durch eine wöchentliche An- und Abreise

gestört wird. Das Haus mit seinen 43 Einzelzimmern hat zudem eine

überschaubare Größe, vermittelt also durchaus noch eine familiäre und vor

allem auch ruhige Atmosphäre. Zum einen durch die Lage im Kurgebiet, eingebettet

in die Natur mit Wiesen und Wäldern, zum anderen, weil die Klinik

nur Frauen, nicht aber Kinder aufnimmt. Eine Besonderheit - nur sieben reine

Frauen- und Mütterkurkliniken gibt es in Deutschland, die übrigen Einrichtungen

bieten Mutter-Kind- Kuren an.

„Meine Mutter wollte gleich mit in Kur“ erzählt Ute Tokarczyk, 43-jährige Erzieherin

und Mutter von drei Kindern im Alter von 18, 16 und neun Jahren.

Sie benötigt während der Kur für ihre Familie keine Familienpflegerin mehr,

26

Gymnastik:

Trainingsleiterin

Sylvia Schneider

geht es bei der

Gymnastik um

ein gesundes

Körpergefühl.

Die Ärztin Uta König

bespricht sich mit einer

Patientin nach einer Entspannungsübung.

Fotos:

bawa


Im Wohnzimmer unterhält sich Diplom-Sozialpädagogin

Rebekka Müller mit den beiden Kurteilnehmerinnen

Silke Oesterle und Ute Tokarczyk (von rechts).

Aus der Landeskirche

das erleichtert den Kuraufenthalt. Auch ihr Mann sprach ihr gut zu. Wie

viele andere Frauen schätzt sie es, dass es „einmal um mich geht und ich mal

gefragt werde, was mir gut tut“. Nach der Pflege und dem Tod ihres Vaters

brauchte sie diese Auszeit dringend. „Ich hatte noch nicht einmal Zeit, um

meinen Vater zu trauern. Noch keine Viertelstunde konnte ich mich an sein

Grab setzen“, berichtet die Erzieherin, die zu Hause aktiv in der Kirche mitarbeitet.

Sie hat sich im Vorfeld auch bewusst nach einem Haus in christlicher

Trägerschaft umgesehen - und fühlt sich in Bad Wurzach gut aufgehoben.

Sie genießt wie viele andere auch die Moorpackungen für den Rücken, die

Massagen, die Gymnastik- und Entspannungsangebote. Das benachbarte Gesundheitszentrum

Vitalium mit Moor- und Thermalbad bietet ideale Voraussetzungen

für Anwendungen oder Nordic-Walking-Strecken, und Spaziergänge

im Ried verlocken selbst in der kühleren Jahreszeit zu Freiluftaktivitäten.

In der hauseigenen Küche wird vollwertig gekocht und in Vorträgen

zeichnen Fachkräfte den Vorteil dieser gesunden Ernährungsweise noch einmal

nach – mit dem Ziel, dass sie sich nach der Kur in den Küchen der Teilnehmerinnen

durchsetzen soll.

Neben Fitnessprogramm und Fortbildung bleibt endlich auch Zeit zum Nachdenken

über die eigene Situation. Das kann durchaus auch belastend sein.

Deshalb gibt es Einzel- und Gruppengespräche mit Fachkräften. Während

die Allgemeinärztin sich um die körperlichen Beschwerden kümmert, eine

Psychotherapeutin Hilfestellung für den Umgang mit den jeweiligen Problemen

gibt, macht Diakonin Marianne Trinkle spirituelle Angebote. Sie lädt

zum meditativen Tanz und geistlichen Impuls, spricht über Wüstenerfahrungen

und Kraftquellen, diskutiert mit den Frauen über ihre Gottesbilder und

Glaubenszweifel.

Ein ganzheitlicher Ansatz für den dreiwöchigen Aufenthalt in der Evangelischen

Frauen- und Mütterkurklinik in Bad Wurzach. Der Körper und Seele

gut tut, wie die Kurgäste immer wieder betonen.

Barbara Waldvogel

Info:

Die Diakonische Bezirksstelle in Geislingen vermittelt Mütterkuren und Mutter-Kind-

Kuren in Kureinrichtungen des Müttergenesungswerkes. Frauen, die sich krank,

körperlich und seelisch erschöpft und ausgelaugt fühlen, die nicht mehr wissen, wie

sie den Alltag mit seinen vielfältigen Herausforderungen bewältigen sollen und Unterstützung

in ihrer Situation suchen, erhalten dort qualifizierte Beratung und Hilfe im

Antragsverfahren.

Diakonische Bezirksstelle, Steingrubestr. 6, 73312 Geislingen, Tel.: 07331/41489

Ansprechpartnerin: Doris Ita-Sawall (Dipl.Sozpäd), Beratung nach Terminvereinbarung

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Freud und Leid

Altenstadt

Taufen

15.01.2012

Alexander Lenz, Talgraben 35

12.02.2012

Niklas Krötz, Oberböhringer Str. 5

12.02.2012

Julian Müller, Wölkstraße 51

19.02.2012

Hilda Langolf, Oberböhringer Str. 13

Bestattungen

18.11.2011

Erika Alma Szabo, geb. Backfisch,

86 Jahre, Bronnenwiesen 22

17.11.2011

Katharina Matthiae, geb. Roth,

91 Jahre, Eschenweg 94

17.11.2011

Wolfgang Karl Berger, 65 Jahre

Zillerstallstr. 30

21.11.2011

Magdalena Pless, geb. Talheimer,

84 Jahre, Hiltenburgstr. 11

23.11.2011

Walter Hans Söll, 81 Jahre,

Saarstraße 63

24.11.2011

Ilse Anna Gabriel, geb. Becker,

75 Jahre, Bebelstraße 30

22.12.2011

Johanna Elsa Wolf, geb. Weitbrecht,

97 Jahre, Bronnenwiesen 22

28.12.2011

Irene Käthe Jäger, geb. Röhm,

91 Jahre, Olgastraße 9

28.12.2011

Anna Knoch, geb. Schweizer,

78 Jahre, Bupfenriedweg 8

30.12.2011

Magdalene Röker, geb. Hirning,

91 Jahre, Schwärzwiesenstr. 41

05.01.2012

Elfriede Katherine Arz, geb. Ruoff,

90 Jahre, Altersheim Eislingen,

früher Springstr. 18

18.01.2012

Marta Anna Häberle, geb. Klang,

89 Jahre, Stuttgarter Str. 55

31.01.2012

Theophil Herr, 64 Jahre, Bebelstr. 44

02.02.2012

28

Irma Maria Priel-Ewen, geb. Priel,

84 Jahre, Stuttgarter Str. 192

09.02.2012

Elisabeth Ursula Thiele, geb. Häußler,

80 Jahre, Lindenrainstr. 14

13.02.2012

Klaus Dieter Herzan, 70 Jahre,

Steigäckerstr. 2

23.02.2012

Gerhard Werner Barnetzky, 81 Jahre,

Eschenweg 73

Pauluskirche

Bestattungen

11.11.2011

Ernst Viktor Schertlin, Eybacher Str. 55,

86 Jahre

25.11.2011

Helmut Otto Gottlob Greiner,

Stöttener Berg 12, 79 Jahre

29.11.2011

Else Elfriede Sapper geb. Bühler,

Friedrichstr. 23, 78 Jahre

19.12.2011

Lore Mathilde Wittlinger, Burgstr. 8,

85 Jahre

10.01.2012

Ruth Anneliese Bihler geb. Gröner,

Sofienweg 3, 83 Jahre

10.01.2012

Jutta Hannelore Heller geb. Kugel,

Trautenauer Str. 3, 61 Jahre

20.01.2012

Hans-Günther Rudolf von Bock,

Hauffstr. 16, 59 Jahre

15.02.2012

Marga Brischar, Stuttgarter Str. 16,

76 Jahre

21.02.2012

Martha Schmid geb. Wagner,

zuletzt Aufhausen, früher Heidenheimer

Str. 33, 83 Jahre

Stadtkirche

Taufen

18. Dezember Laura Schneider,

Uhlandstraße 28

26. Februar Lukas Straub,

Schimmelmühle 1

26. Februar Lara Weidle,

Uhlandstraße 26

26. Februar Kati Decker,

Werastraße 54

Ehejubiläen

Goldene Hochzeit

22. September

Johannes und Gertraud Schindler,

Konrad-Adenauer-Straße 3

29. Dezember

Johann und Christine Majko,

Konrad-Adenauer-Straße 35

23. Februar

Theodor und Magdalena Bührle,

Klingenweg 24

Bestattungen

20. September

Angelika Christmann, geb. Hagmeyer,

Schillerstraße 4, 91 Jahre

22. September

Hans Fezer,

Konrad-Adenauer-Straße 33, 92 Jahre

12. Oktober

Karl Melz, Hauptstraße 83, 82 Jahre

18. Oktober

Marta Straub, geb. Hübsch, 95 Jahre

08. November

Helga Banzhaf, geb. Eisele, Konrad-

Adenauer-Straße 40, 73 Jahre

12. Dezember

Anna Grüner, geb. Kräuter, 84 Jahre

10. Januar

Natalie Warth, geb. Honold, 93 Jahre

10. Januar

Heinz Scheck, Paulinenstraße 35,

83 Jahre

13. Januar

Elfriede Gölz, geb. Gröner,

Karlstraße 37/8, 96 Jahre

Weiler

Taufen

02. Oktober

Jonathan Ziegler, Hoffstett 3

02. Oktober

Carolin Krätschmer, Fohlenweg 8

04. Dezember

Jaab Ziegler, Hofstett 3

29. Januar

Anton Franke, München


Kunstbetrachtungen

Kunst in den Sommerferien

In den Sommerferien laden wir Sie ein, sich Zeit zu nehmen für

Kunst. Dekanin Gerlinde Hühn bietet an sechs Abenden Kunstbetrachtungen

an, musikalisch begleitet von Bezirkskantor Thomas

Rapp.

Bereits im vergangenen Jahr waren die Betrachtungen zu den

Psalmenbannern, die in der Stadtkirche ausgestellt waren, gut

besucht. Die Sommerferien lassen Zeit für Kunst und Musik.

Dekanin Gerlinde Hühn und Bezirkskantor Thomas Rapp

laden ein zu

Sechs Betrachtungen zu Gemälden

des 15. bis 21. Jahrhunderts

in der Stadtkirche Geislingen

Zu dem jeweiligen Bild wird Bezirkskantor Rapp an der Orgel

passend improvisieren – beachten Sie bitte den extra Flyer!

Termine:

An den Mittwoch-Abenden in den Sommerferien 2012

1.8., 8.8., 15.8., 22.8., 29.8., 5.9.

Uhrzeit: 19.00 Uhr bis ca. 19.30 / 19.40 Uhr

Ort: Stadtkirche Geislingen

Dauer: 30 bis 40 Minuten.

Im Anschluss wird um eine Spende zugunsten der Orgelrenovierung

gebeten.

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Kinderseite

Von Jonas Dursch und Joshua Crüsemann

Auf dem unteren Foto sind 5 Fehler. Finde diese!

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Es werde Licht

Julia gibt die Schöpfungsgeschichte mit eigenen

Worten wieder: „Am Anfang war das

Nichts. Dann schuf Gott das Licht. Da war

dann zwar immer noch nichts, aber jeder

konnte es sehen.“

Schnelle Arbeit

„Papi, wie hat Gott es geschafft, die Welt in

sechs Tagen zu erschaffen?

„Er war nicht auf Handwerker angewiesen!“

Gesprächsthema

Die kleine Eva kommt ganz glücklich aus dem

Religionsunterricht nach Hause. „Na, worüber

habt ihr denn heute gesprochen?“, fragt die

Mutter. „Hauptsächlich über Adam und

mich!“, strahlt Eva.


„…so werden wir sein wie die Träumenden“

Kirchentag des Kirchenbezirks

vom 29. bis 30. Juni

1977: Ein kleiner Süditaliener, aufgewachsen im Waisenhaus, folgt nach dem Tod

seiner Mutter dem Vater ins fremde Deutschland. Entwurzelt und orientierungslos

trifft er in der Schule für Geistigbehinderte in der Brenzstraße in Ludwigsburg auf

den Lehrer Horst Tögel, mit dem er sich nicht verständigen kann. Aber er hat eine

kleine Ziehharmonika mitgebracht. Horst Tögel kauft sich auch solch ein Instrument.

Salvatore bringt ihm das Spielen bei, dafür lernt er bei ihm das Sprechen. Andere

Schüler kommen dazu, mit Kazoo, Mundharmonika, Ziehharmonika und Trommel erobern

sie gemeinsam die Welt der Musik.

2000: Inzwischen führen Konzertreisen die 18köpfige Band in die Schweiz, nach

Frankreich und in den Nahen Osten. Das hätten sie sich vor 23 Jahren nicht träumen

lassen: Im Libanesischen Staatstheater in Beirut geben sie ein eineinhalbstündiges

Konzert mit TV-Life-Übertragung. Im Publikum Vertreter von Regierung und die

Botschafter von Frankreich, der Schweiz und Deutschland sowie zahlreiche Familien

mit ihren behinderten Kindern. Es bewahrheitet sich der prophetische Satz eines

Libanesen vor der Reise: „Euer Auftritt wird ein Tabu brechen und einen Donnerschlag

in der arabischen Welt auslösen!"

Ein Konzert der Brenz-Band wird nach dem Eröffnungsgottesdienst am Freitagabend

die Stadtkirche füllen. Nicht nur mit Menschen, sondern mit Freude, mit Mut, mit

Trotz, mit Geschichten und mit Träumen.

Der Ton, den die Brenz-Band am Freitag anstimmt, wird weiterklingen durch den

Kirchentag in und um die Stadtkirche. Was ist unser Traum von Kirche und was ist

unsere Realität? Was nimmt uns gefangen und was erregt unseren Trotz?

In Bibelarbeit, Workshops und Vorträgen wird informiert und diskutiert.

So unterschiedliche Themen wie „Jugendkirche – Chance oder Sackgasse“,

„alles nur geträumt – ist wahr was in der Bibel steht?“, „Gerechte Welt und fairer

Handel – nur ein Traum?“ und viele andere stehen zur Auswahl.

Besonders der festliche Ton wird lautstark weiterklingen. Kirchentag des Kirchenbezirks

heißt: Gemeinsam feiern. Miteinander singen beim „offenen Singen neuer

Lieder“. Miteinander staunen beim Musical, miteinander genießen beim Essen auf

dem Kirchplatz. Und ganz besonders miteinander lachen bei Okko Herlyn und „hier

stehe ich, ich kann auch anders – Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren“.

Wenn dann spät die Abendlieder und die Kerzen den Kirchplatz und die Herzen von

Jungen und Alten füllen, dann – hoffentlich – werden auch wir sein wie die Träumenden.

Kirchentag des Kirchenbezirks

Bezirksbläserteam des Kirchenbezirks

Bibelarbeit in der Stadtkirche

Fest auf dem Kirchplatz der Stadtkirche

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Kirchentag des Kirchenbezirks – Programm

Freitag, der 29. Juni 2012 Samstag, 30. Juni 2012

18.00 Uhr Eröffnungs-Gottesdienst

Predigt von Dekanin Gerlinde Hühn: Jakobs Traum

Mitwirkung der Chöre des Bezirks

Bezirksbläser-Ensemble, Jugendliche

19.30 bis 21.00 Uhr Konzert für alle

Brenz-Band aus Ludwigsburg

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6.00 Uhr Morgengebet

Pfarrer Martin Breitling

Anschließend Frühstück: Stadtkirche

8.30 Uhr

„Herr, tue meine Lippen auf...“

Liturgisches Morgengebet in der Tradition der Gregorianik

Pfarrer Klaus Hoof, Stadtkirche

9.00 Uhr Bibelarbeit, Stadtkirche

„..so werden wir sein wie die Träumenden“

Gefangen, erlöst, träumend… Ps 126, 1

Gefängnis-Pfarrer Hans-Ulrich Agster, Stammheim

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr Workshops

I. Die Kirche im Dorf lassen

Wie ländliche Gemeinden ihre Zukunft sichern können

Martin Schwarz, KDA-Pfarramt Ulm

Schubartsaal Samariterstift Geislingen

Moderation: Dekanin Hühn

II. Gerechte Welt, Fairer Handel – nur ein Traum?

Prälaturpfarrerin Yasna Crüsemann, Dimoe Ulm

St. Sebastian Gemeinderaum, Sebastianstraße

III. Mein Traum von Kirche

Jugendkirche und Jugendgemeinde: Chance oder Sackgasse?

Pfarrer Hans Läpple, Althengstett

Anita Gröh, Landessynode

Stadtbücherei Geislingen

IV. Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

Offenes Singen

Bezirkskantor Thomas Rapp, Stadtkirche Geislingen

11.30 Uhr bis 14.30 Uhr Mittagessen auf dem Kirchplatz

14.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Alles nur geträumt?

Ist alles wahr, was in der Bibel steht?

Vortrag Prof. Siegfried Zimmer, Ludwigsburg

Stadtkirche

17.00 Uhr „Das Gespenst von Canterville“

Musical mit Michelberg-Gymnasium, Musikschule, Kinder-Chöre der

Stadtkirche, Bezirkskantor Thomas Rapp, Stadtkirche

18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Abendessen auf dem Kirchplatz

20.00 Uhr "HIER STEHE ICH, ICH KANN AUCH ANDERS"

Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren Okko Herlyn, Theologe und

Kabarettist aus Duisburg

21.00 Uhr

Hock auf dem Kirchplatz 22.00 Uhr Abend ward bald kommt die Nacht

Abendliedersingen auf dem Kirchplatz, Axel Schlecht, Bezirksbläser-Team

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