Gesamtkirchengemeinde - Kirchenbezirk Geislingen

kirchenbezirk.geislingen.de

Gesamtkirchengemeinde - Kirchenbezirk Geislingen

����������� ������������� Gemeindebrief der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen Ostergottesdienste Kirchentag des Kirchenbezirks Rückblicke Aus der Landeskirche Sommerpredigtreihe “Die Taufe” und Tauffest Ostern 2012 Stadtkirche | Weiler | Pauluskirche | Altenstadt


Inhalt Blick vom Kirchplatz zum Helfenstein im Frühling Impressum Verantwortlich: Anita Gröh Gestaltung: Regina Menzel, Grafik-Design, Geislingen Satz: ideenmanufaktur Fotos: privat Herstellung: Fink Druck, Merklingen Nächste Ausgabe: September 2012 2 Aus der Redaktion 3 Angedacht 4 Gottesdienste an Ostern 6 Gesamtkirchengemeinde 8 Willem-Kolumne 18 Kirchenmusik 20 Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach 22 Stadtkirche 22 Pauluskirche 23 Aus der Landeskirche 26 Freud und Leid 28 Kunstbetrachtungen 29 Kinderseite 30 Kirchentag des Kirchenbezirks 31


„Der neue Gemeindebrief…“ Vielfältig waren die Reaktionen auf unseren „neuen“ Gemeindebrief. Von „unterscheidet sich nicht von Krankenkassen-Mitgliederzeitungen“ bis „ eine tolle Erfolgsgeschichte. Weiter so!“ war alles enthalten. Die Planung zur Neugestaltung nahm gut zwei Jahre in Anspruch. Fachliche Beratung war vor Ort. Übersichtlicher sollte der Gemeindebrief sein als es im bisherigen DIN A 5 Format bei 3 schmalen Spalten möglich war. Besser zu lesen durch größere Schrift, mehr Zeilenabstand, weniger Spalten. Luftiger und farbiger die Aufmachung. Zusammengefasst: Der neue Gemeindebrief sollte einladend sein für alle Gemeindeglieder und neugierig machen auf das, was in der Geislinger Gesamtkirchengemeinde geschieht. Einig waren wir uns, dass die „Kerngemeinde“ die vielen Termine der Gemeindegruppen und Veranstaltungen bereits auf andere Weise erfährt. Deshalb wollten wir auf das „gelbe Terminblatt“ verzichten, da es zudem nicht immer aktuell sein konnte und durch drangvolle Enge keinen guten Überblick verschaffte. Viele Gemeindeglieder machten nun deutlich, dass die gegenseitige Information der Kirchengemeinden in Geislingen wichtig ist. Deshalb hat das Redaktionsteam beschlossen, das gelbe Terminblatt wieder in den Gemeindebrief einzulegen. Wir freuen uns, dass Sie die Angebote in allen Gemeinden gerne wahrnehmen. Dass ein farbiger Gemeindebrief teurer ist als ein schwarz-weiß gedruckter, ist klar. Mit aus diesem Grund haben wir die Erscheinungshäufigkeit auf dreimal im Jahr reduziert. Dabei ergibt sich noch der finanzielle Spielraum, auch eine vierte Ausgabe herausbringen zu können, wenn es sinnvoll erscheint. Dies wäre immer noch billiger als die bisherige schwarz-weiß Ausgabe. Aus der Redaktion Mehrere Rückmeldungen beinhalteten, dass das Hochglanz-Papier die Beilagen herausrutschen lässt und es beim Lesen spiegelt. Mit der zweiten Ausgabe ist das Papier dementsprechend geändert. Angefragt wurde auch, ob der Titel „Evangelisch in Geislingen“ nicht ein Rückschritt in der Ökumene sei. Wir sind vom Gegenteil überzeugt: Wer weiß, wer er ist, kann mit andern viel entspannter und konstruktiver zusammen wirken. Das ökumenische Miteinander wird nicht geschmälert. Ziel des Redaktionsteam ist es, kirchliche Informationen so aufzubereiten, dass jedes Gemeindeglied, ob der Kirche nah oder fernstehend, Interessantes und Hilfreiches im Gemeindebrief findet. Und mit jeder Ausgabe wollen wir diesem Ziel näher kommen. Wir arbeiten gerne dafür und hoffen, unserem und Ihrem Anspruch gerecht werden zu können. Für das Redaktionsteam Anita Gröh 3


Angedacht Das leere Grab – Weg ins Licht Es muss verstörend gewesen sein. Im fahlen Schein der ersten Morgendämmerung kommen die Frauen zur Grabhöhle. Das Grab – ist leer. Sie fassen es nicht. Was ist geschehen? Der Engel ruft ihnen zu: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat.“ (Mt 28,5-6). Dies ist der erste Augenblick, wo das tiefe Mysterium der Auferstehung der Schöpfung einen neuen Anfang schenkt. Die Frauen sind voll Furcht und Freude. Sie beginnen zu ahnen, was Jesus meinte, als er sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12). Den Augen des Glaubens bleibt das leere Grab kein schwarzes Loch, das alles Leben verschlingt. Vielmehr geht von ihm strahlender Glanz aus. Glanz, der einen Weg weist, wenn auch das Ziel (noch) im Geheimnis bleibt. Christi Auferstehung besiegelt ein für alle Mal die göttliche Verschränkung von Licht und Finsternis, um die schon der Psalmbeter wusste. 4 „Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein, so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.“ (Ps 139,11-12) Was heißt Christsein? (Christoph Schweikle) Für mich heißt es: Leben im Licht. Leben vom Licht her, auf das Licht zu – trotz aller Finsternis in der Welt oder besser: ihr zum Trotze. Jeder Mensch kennt das Schwarz, sein eigenes und das um ihn herum. Als Pfarrerin kenne ich es vielleicht besonders gut, weil viele Menschen mich an dem Schwarz in ihrer Seele teilhaben lassen. So weiß ich auch, wie schwer es sein kann, inmitten des eigenen Dunkels die Augen vor dem Licht nicht zu verschließen. Und doch – schon eine einzige Kerze erfüllt einen dunklen Raum mit Helligkeit. Das Licht ist stärker als die Finsternis. Das „Licht der Welt“ trägt für uns einen Namen – Jesus Christus. Von ihm sagt Johannes auch: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ (Joh 1,4)


Es ist wohl nicht verwunderlich, dass wir dieses 1. Kapitel des Johannesevangeliums an Weihnachten hören – dem Fest der Menschwerdung Jesu. Da hat angefangen, was sich an Ostern vollendet: die im höchsten Grad verdichtete Gottesgegenwart in einem Menschen. Und so weist Jesus über sich hinaus – auf jenen Gott, dessen Gegenwart ihn erfüllt – auch im tiefsten Punkt der Gottesfinsternis. In Jesus ist Gott greifbar geworden für uns Menschen, so dass wir verstehen und glauben und vertrauen: Aus dem Tode Jesu leuchtet uns das Auferstehungslicht. Leuchtet Dir und mir. Leuchtet mitten in alles Dunkel in uns und um uns. Leuchtet in unser Leben hinein und erfüllt es. Ihre Pfarrerin Sabine Kluger Pauluskirche Geislingen Pfarrerin Sabine Kluger Martin Burchards strahlendes großes Ostertuch „Das leere Grab – Weg ins Licht“ will als „Oster- Angedacht Predigt für das Auge“ Gemeinden bei der Verkündigung der frohen Botschaft von der Auferstehung unterstützen. Es macht deutlich: das Fasten hat ein Ende, auch bei der Kirchenraumgestaltung. Wir können mit allen Sinnen erleben: Gott hat Jesus Christus nicht am Kreuz hängen lassen. Seine Auferstehung eröffnet neue Wege voller Licht und Hoffnung. Burchard versteht seine Kunstwerke und Installationen als „Zeigwerke des Glaubens“, die zum Sehen, zum Nachdenken und zum Glauben einladen. Sein Ostertuch eignet sich hervorragend, um der österlichen Freudenzeit, die die Auferstehung feiert, Gewicht und Glanz zu verleihen. Nach dem Schwarz der Karfreitagsinstallation wird am Auferstehungsfest ein solches Ostertuch mit seinem goldenen Leuchten auch die Pauluskirche in Geislingen erfüllen – Sie sind herzlich eingeladen. Ostertuch und Lichtmeditation verdanken wir Pfarrer Christoph Schweikle und dem „Jahr des Gottesdienstes“. Vielen Dank für die freundliche Abdruckgenehmigung! Wer jetzt neugierig geworden ist, der werfe vielleicht einmal einen Blick auf die Homepage www.jahr-desgottesdienstes.de. 5


Gottesdienste an Ostern 6 Gottesdienste Martinskirche Montag, 02.04. 19.00 Uhr Passionsandacht Dienstag, 03.04. 19.00 Uhr Passionsandacht Mittwoch, 04.04. 6.00 Uhr Passionsandacht Karfreitag 06.04. 9.30 Uhr mit Abendmahl und der Kantorei, Pfarrer Frank Esche Ostersonntag 08.04. 6.00 Uhr Osternacht Beginn mit dem Osterfeuer vor der Kirche; danach Frühstück, Pfarrer Cornelius Küttner 9.30 Uhr Gottesdienst mit dem Posaunenchor, Pfarrer Frank Esche Ostermontag 09.04. 9.30 Uhr Liturgischer Osterspaziergang: Beginn Martinkirche bis zur Markuskirche, begleitet vom Markus- Chörle, Pfarrer Frank Esche Gottesdienste Markuskirche Montag, 02.04. 6.00 Uhr Morgengebet Dienstag, 03.04. 6.00 Uhr Morgengebet Mittwoch, 04.04. 6.00 Uhr Morgengebet Gründonnerstag, 05.04. 19.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl an Tischen, Pfarrer Martin Breitling Karfreitag, 06.04. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Frank Esche Ostersonntag, 08.04. 9.00 Uhr Osterfrühstück 10.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Martin Breitling Kruzifix der Stadtkirche Ostermontag 09.04. 9.30 Uhr Liturgischer Osterspaziergang: Beginn Martinkirche bis zur Markuskirche, begleitet vom Markus- Chörle, Pfarrer Frank Esche Gottesdienste Pauluskirche Gründonnerstag, 05. April 19.30 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Saft), Geislinger Männerkreis, Paulus-Chor und Pfarrerin Sabine Kluger Karfreitag, 06. April 15 Uhr Liturgie zur Sterbestunde Jesu, Pfarrerin Sabine Kluger Ostersonntag, 24. April 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Sabine Kluger Ostermontag, 25. April 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Jörg Beißwenger Gottesdienste Stadtkirche 01. April Palmsonntag 9.30 Uhr Pfarrerin Maren Pahl 03. April Dienstag 19.00 Uhr Passionsandacht, Pfarrer Dietrich Crüsemann 05. April Gründonnerstag 19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Maren Pahl 6. April Karfreitag 9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Kantorei, Pfarrer Dietrich Crüsemann


7. April Ostersamstag 20.00 Uhr Osternacht mit Taufe, Pfarrer Dietrich Crüsemann 08. April Ostersonntag 9.30 Uhr Evangelische Messe mit Kantorei, Pfarrer Dietrich Crüsemann 09. April Ostermontag 9.30 Uhr Familiengottesdienst mit Kuchener Notenmäusen und Kinderkantorei und Taufe, anschl. Osterfrühstück, Pfarrer Dietrich Crüsemann Gottesdienste Margarethenkirche Palmsonntag, 1. April 10.30 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Maren Pahl 3. April Dienstag 20.00 Uhr Passionsandacht, Pfarrer Dietrich Crüsemann 6. April Karfreitag 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Dekanin Gerlinde Hühn 8. April Ostersonntag 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Dekanin Gerlinde Hühn Gottesdienste an Ostern Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag Pfarrer i.R. Manfred Bittighofer Es ist eine gute Tradition, dass der Pfingstmontag der Ökumene gewidmet ist. 1980 fand an einem Pfingstmontag ein großes ökumenisches Pfingsttreffen in Augsburg statt. Am ersten Pfingstfest nach Ostern wurde durch die Ausgießung des Heiligen Geistes die christliche Kirche gegründet. (Apg 2). Alle in Jerusalem anwesenden Menschen hörten den Apostel in ihrer Sprache predigen. Es wird wohl auch heute nicht ohne das Einschreiten des Heiligen Geistes gehen, dass die Ökumene in größeren Schritten vorankommt. Bis dahin sind wir froh und zufrieden darüber, dass es in Geislingen die Tradition des ökumenisch gefeierten Pfingstmontages gibt. Beim einem Treffen der katholischen und evangelischen Gemeindeleitungsteams wurde verabredet, in Zukunft einen großen zentralen Pfingstgottesdienst für Geislingen durchzuführen. Er findet abwechselnd in der Stadtkirche und in St. Maria statt. Er soll festlich ausgestaltet werden und wenn möglich soll eine bekannte Persönlichkeit von außen als Gast-Prediger(in) eingeladen werden. Im vergangenen Jahr predigte Prälat i.R. Redies in der Stadtkirche. In diesem Jahr wird Pfarrer i.R. Manfred Bittighofer die Pfingstpredigt halten. Er war lange Zeit an der Stiftkirche in Stuttgart leitender Pfarrer. Pfingst-Montag, 28. Mai 2012 10.00 Uhr in St Maria. Die Liturgie hält Pfarrer Martin Ehrler Pfarrer Martin Ehrler 7


Gesamtkirchengemeinde Großes Tauffest in Geislingen Ein Anlass für Familien, die die Taufe nachholen wollen „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Mk.10,14) „...der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit“ (Ps 103,4) Die Idee stammt aus dem Norden, aus der hannoverschen Landeskirche. Vor 5 Jahren bekamen evangelische Eltern im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum ungewöhnliche Post: wer seine Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren noch nicht hatte taufen lassen, wurde herzlich eingeladen zu einem Tauffest im Kloster Loccum. Dieses Kloster ist eine beliebte Tagungs- und Ausbildungsstätte der evangelischen Kirche und ein wunderbarer spiritueller Ort. Die Reaktion war erstaunlich: im Juni 2007 feierten über 800 Menschen ein unvergessliches Fest des Glaubens, bei dem 60 Kinder von acht Pfarrerinnen und Pfarrern getauft wurden. Und weil die Nachfrage nicht abriss, musste das einmalig angelegte Tauffest im Jahr darauf wiederholt werden. In diesem Jubiläumsjahr wagt jetzt die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Geislingen am Sonntag, 14. Oktober 2012 um 10.30 Uhr das Experiment mit einer neuen Form der Taufe in der Martinskirche. In der Gesamtkirchengemeinde mit ihren vier Gemeinden – Stadtkirche, Weiler, Pauluskirche und Altenstadt – werden ca. 120 Familien angeschrieben. Außerdem werden Einladungsbriefe in den Kindergärten und Schulen ausgelegt. 8 Am Freitag, 6. Juli, findet für Kinder und Eltern ein Info- und Anmeldenachmittag von 17.00 – 19.00 Uhr in der Martinskirche statt. Dort wird das Tauffest vorgestellt und einige Lieder werden angesungen. Die Familien lernen in 5 nach Alter gestaffelten Taufgruppen die Pfarrer und Pfarrerinnen kennen, die die Kinder taufen werden, die anderen Mittäuflinge und die Kirche als ihren Tauf-Ort kennen. Fragen aller Art – etwa zu Patenamt oder zur Kirchenzugehörigkeit – werden in den Taufgruppen geklärt, oder es werden weitere individuelle Gespräche vereinbart. In der Taufe kommt zum Ausdruck, dass Gottes Liebe uns von vornherein gilt und dass sie nicht von unserer Einsicht, unserer Mühe und unserem Glauben abhängt. Taufe bedeutet auch: Gottes Segen ruht auf dem Täufling. Das ist keine Versicherung, dass ihm fortan nichts mehr geschehen kann, sondern das Versprechen Gottes, dass er bei dem Kind bleibt und es auf seinem Lebensweg begleitet, ganz gleich, was passiert. Deshalb wird auch ein Taufsegen über dem Täufling ausgesprochen. Was ein zufälliger Besucher an jenem Sommerabend in der Martinskirche sehen können wird, lässt sich so zusammenfassen: an vielen Ecken in dem großen Kirchenraum geht es bunt, bewegt und fröhlich zu! Gespannte Vorfreude auf die Taufe ist zu entdecken. Durch die große Schar wird etwas spürbar von der weiten Gemeinschaft der Kinder Gottes, in die die Taufe uns stellt. Damit kein Missverständnis aufkommt: das Tauffest in der Martinskirche kann und will die Taufen in den Teilgemeinden nicht ersetzen. Es ist ein Versuch und ein besonderes Angebot für Familien, die die Taufe nachholen wollen; insbesondere für diejenigen, die bisher über keinen engen Kontakt zur eigenen Gemeinde verfügt. Die Pfarrer und Pfarrerinnen sind gespannt auf alle, die kommen! Und sie freuen sich über jedes Kind, das getauft wird. Dekanin Gerlinde Hühn


DIE BESONDERE VERANSTALTUNG Integration und Demokratie Herausforderung Islam in Deutschland Dr. Johannes Kandel Das Verhältnis von Religion, Gesellschaft und Staat beschäftigte schon immer die Gemüter. Dem einen ist es zu eng, dem anderen ist es nicht eng genug. Während das Verhältnis von Staat und christlichen Kirchen in Deutschland als weitgehend geklärt gelten kann, ergeben sich durch den Islam neue Herausforderungen und Fragen. Wie organisieren wir das Zusammenleben von Menschen in einer ethnisch, religiös und kulturell pluralistischer werdenden Gesellschaft? Referent: Dr. Johannes Kandel, Politikwissenschaftler und Leiter des Fachbereichs Interkultureller Dialog bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 23.04.12 19:30 Uhr Gemeindezentrum der Pauluskirchengemeinde Geislingen, Hohenstaufenstr. 35 Veranstalter: Evangelische Erwachsenenbildung Geislingen 07331 30709730, ebgeislingen@aol.com Gesamtkirchengemeinde Die Gesamtkirchengemeinde wird am 6. April 2012 100 Jahre alt. Das soll ein Jahr lang gefeiert werden. Zum Jubiläum initiiert die evangelische Gesamtkirchengemeinde einen Fotowettbewerb Thema: „Kirche in unserer Stadt“ Alle, auch diejenigen, die nicht Kernstadt-Geislinger sind, können mitmachen und Bilder „ihrer Kirche“ einsenden, sofern diese einen Bezug zur Gesamtkirchengemeinde Geislingen haben. Das Thema kann auf vielfältige Weise angegangen werden. Möglich sind: • natürlich Fotografien der Kirchen, • vor allem auch Bilder vom „Leben in der Gemeinde“, z.B. die Feste und Veranstaltungen im Laufe des Jahres, aber auch der Alltag, • oder fotografieren Sie, was für Sie eben Kirche ist, • auch historische Fotos sind möglich. Eine Jury wird aus den Einsendungen für eine Ausstellung im Paulusgemeindezentrum im Herbst 2012 aus Ihren Arbeiten auswählen. Die drei besten Fotografien werden prämiert mit einem Restaurantgutschein in Höhe von 100, 80, 60 Euro. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2012 Die Bilder sollen als Foto-, Papierabzug (mindestens 13 x 18 cm, höchstens 20 x 30 cm) und wenn irgend möglich digital (höchste Auflösung) auf CD-Rom eingereicht werden im Pfarrbüro der Paulusgemeinde, Hohenstaufenstraße 35, 73312 Geislingen, Stichwort „Fotowettbewerb“. Infos unter Tel.: (07331) 6 39 60 oder Regina Menzel (07331) 69 02 79 9


Gesamtkirchengemeinde Anmeldung zur Konfirmation 2013 Am Dienstag, 27. März 2012, finden in den Geislinger Kirchengemeinden die Anmeldeabende für den nächsten Konfirmanden-Unterricht statt. Konfirmiert werden 2013 die Kinder, die jetzt in der 7. Klasse und nach den Sommerferien 2012 in der 8. Klasse sind. Es sind auch Kinder eingeladen, die bisher noch nicht getauft wurden. Ältere Jugendliche, die den Konfirmandenunterricht nachholen wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen. Der Konfirmandenunterricht findet in der Regel am Mittwochnachmittag statt. Am Anmeldeabend möchten wir Sie über Unterricht und Konfirmation informieren. Zur Anmeldung bringen Sie bitte Ihr Familienstammbuch mit der Taufbescheinigung mit. Die Anmeldeabende sind am Dienstag, 27. März 2012 um 19.30 Uhr ■ für die Kirchengemeinde Geislingen-Altenstadt (Martins- und Markusgemeinde) im Evang. Jugendheim, Friedensstraße 42 ■ für die Paulusgemeinde im Saal der Pauluskirche, Hohenstaufenstraße 35 ■ für die Stadtkirchengemeinde und die Gemeinde Weiler o. H. in der Stadtkirche, Kirchplatz 1 Der erste Konfirmandenunterricht in der Paulusgemeinde ist am Mittwoch, 20. Juni 2012, um 14.30 Uhr im Großen Saal. 10 Konfirmation in Geislingen Die Konfirmationsgottesdienste 2013 sind In der Stadtkirche am 12. Mai 2013, 9.30 Uhr In der Margarethenkirche Weiler am 28. April 2013, 10.00 Uhr In der Pauluskirche am 21. April 2013, 9.30 Uhr In der Martinskirche am 28. April 2013, 9.30 Uhr In der Markuskirche am 05. Mai 2013, 9.30 Uhr In der Pauluskirchekirche werden am 29.4. konfirmiert (Beginn: 9.30 Uhr): Melanie Bieler, Marie Feyler, Celina Garcia Perez, Tim Hascher, Marco Herrmann, Fabian Lasslop, Niklas Marchtaler, Florian Schmid, Selina Stickel, Daniel Volkmer, Domenic Wenzel, Florian Wruck, Jessica Braig


Konfirmationen 2012 in Weiler und in der Stadtkirche Am Sonntag, den 29. April um 10 Uhr findet in der Margarethenkirche die Konfirmation 2012 statt, und am Sonntag, den 6. Mai um 9.30 Uhr die in der Stadtkirche. Wie im Fluge ist die gemeinsame Unterrichtszeit vergangen. Unsere guten Wünsche und Gebete gehen mit den Jugendlichen – dass Gott mit ihnen auf ihrem Lebensweg sei und dass sie Halt und Zuflucht bei ihm finden mögen. Am 29. April werden in Weiler konfirmiert: Luca Fontana, Franziska Keller, Daphne Kirchmayer, Tobias Schleis, Lukas Ziegler Am 6. Mai werden in der Stadtkirche konfirmiert: Katharina Binder, Jakob Braun, Axel Bottek, Joshua Crüsemann, Salome Crüsemann, Anna Currle, Jonas Dursch, Arthur Ergart, Maximilian Erhardt, Hannes Gröner, Marcel Hoffmann, Tim Plocher, Eric Rösler, Jessica Schlumberger, Nico Stellmach, Eduard Vogel Gesamtkirchengemeinde Konfirmanden der Martins- und Markuskirche Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Altenstadt zur Konfirmation am 6. Mai 2012 um 9.30 Uhr in der Martinskirche Abendmahlsgottesdienst am 5. Mai um 19.00 Uhr in der Martinskirche Andreas Daniel Adolph, Julian Böttner, Björn Czekansky, Jan Daniel Dirks Paula Katherina Ehrenbeck, Leonie Isabel Gebert, Annkathrin Greiner, Stefanie Madeleine Hettich, Tara Hosemann, Matthias Huttsell Nina Maria Jüngling, Caroline Maria Krebs, Fiona Marlen Lohrmann, Max Maurer, Manuel Marcel Müller, Sarah Michelle Müller, Larissa Rödel, Robin Scheck, Jeanette Schmid, Jessica-Chantal Siehler, Anna Zoe Späth, Luca Jan Stenzel, Celine Isabel Stöckle, Manuel Ströhle, Julia Weiß, Benjamin Wolf 11


Gesamtkirchengemeinde Erziehungspartnerschaft – Herausforderung und Chance in den evangelischen Kindertagesstätten in Geislingen Die Mitarbeiterinnen der evangelischen Kindertagesstätten sind gerade dabei, im Rahmen der Qualitätsentwicklung, ihre Konzeptionen zu überarbeiten und die Vorgaben des „Orientierungsplanes für Bildung und Erziehung in badenwürttembergischen Kindergärten und weiteren Kindertageseinrichtungen“ darin aufzunehmen. Am Beispiel eines für alle verbindlichen Standards, der im Orientierungsplan als eine von mehreren „Pädagogischen Herausforderungen“ definiert wird, gibt es hier schon vorab einen Einblick. Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern Arbeitsgrundlage waren folgende Zitate aus dem Orientierungsplan: „Der Übergang aus der Familie in die Kindertageseinrichtung stellt eine erhebliche Herausforderung für jedes Kind dar und ermöglicht gleichzeitig besonders intensive Entwicklungsschritte… Der Eingewöhnungsprozess verlangt eine enge Abstimmung mit den Eltern, sensibles Wahrnehmen des Kindes und eine pädagogische Fachkraft, die sich als „Bindungsperson“ anbietet… Die gemeinsam gestaltete Eingewöhnung bildet die Grundlage für eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. .. Von besonderer Bedeutung ist die Einbeziehung der Eltern im Sinne einer 12 Bildungs- und Erziehungspartnerschaft… . Darüber hinaus sind zusätzlich vereinbarte Gespräche mit Eltern, die wichtige Anregungen für die weitere Begleitung, Unterstützung und Förderung des Kindes bieten, notwendig. Daraus ergab sich im Bereich der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern für alle evangelischen Kindertagesstätten, dass es Bezugserzieherinnen, ein pädagogisches Eingewöhnungskonzept, individuelle Beobachtung und Dokumentation und regelmäßige Entwicklungsgespräche gibt. Am Beispiel eines Entwicklungsgespräches, bei dem die „Kindersonne“ eingesetzt wird, soll hier aus der Praxis berichtet werden. Ein Foto des Kindes wird auf einem Kreis aufgeklebt und dient als Ausgangspunkt. Daran werden Strahlen mit all den Eigenschaften des Kindes gelegt, die Eltern und Erzieherinnen an „ihrem“ Kind schätzen und lieben. Im weiteren Verlauf können Eltern und Erzieherinnen sehen, wie das Kind „zu strahlen“ beginnt. Wenn die beteiligten Erziehungspartnerinnen und -Partner dies als Ausgangsposition haben, kann vorhandener Förderbedarf „stressfrei“ betrachtet werden. Eltern und Erzieherinnen überlegen dann gemeinsam, welche Strahlen zur Unterstützung des Kindes noch hinzugefügt werden können. Intensive Gespräche und Diskussionen in den Teams, in den Leiterinnenrunden und im Dialog mit den Eltern haben den Verlauf der Konzeptionsentwicklung ebenso unterstützt, wie die individuelle Auseinandersetzung der einzelnen Mitarbeiterinnen mit wichtigen theoretischen Grundlagen. Von Seiten des Trägers gab es dadurch Unterstützung, dass ein entsprechendes Zeitkontingent zur Verfügung gestellt wurde, Vorworte von Dekanin Hühn und Kirchenpflegerin Glemser geschrieben wurden und neue Logos für alle Kindertagesstätten in Auftrag gegeben wurden. Allen Beteiligten wurde bewusst, dass bei der Überarbeitung und Erarbeitung dieser Konzeptionen nicht das Ergebnis allein zählt, sondern auch hier gilt: „Der Weg ist das Ziel!“ Andrea Eberhard (Fachberaterin der Ev. Kindertagesstätten in Geislingen)


Im Sommer ins Waldheim!!! Das Beste an der Schule sind die Sommerferien! Und was wären Sommerferien ohne Ferienangebote? Deshalb findet auch 2012 in den ersten 3 Sommerferienwochen wieder das Waldheim in Stötten statt! Lägerle bauen, Geschichten hören, Singen, Toben, Kicken, Basteln – Langeweile ist bei uns ein Fremdwort. Und noch mehr Spaß macht es, wenn Du Deine beste Freundin oder Deinen besten Freund gleich mitbringst! Waldheimzeit: 1. Woche, 30.07. – 03.08.2012, 08.00 – 18.00 Uhr 2. Woche, 06.08. – 10.08.2012, 08.00 – 18.00 Uhr 3. Woche, 13.08. – 17.08.2012, 09.30 – 18.00 Uhr, extra Frühbetreuung ab 07.30 Uhr möglich Die Kinder von 6-12 Jahren werden in Altersgruppen von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Die Verpflegung wird täglich frisch in unserer Waldheimküche zubereitet. Es gibt einen Bustransfer ab Geislingen. Anmeldung und Teilnehmerbeiträge Der Teilnehmerbetrag beträgt für Geislinger Kinder 66,70 € pro Woche, der Bus kostet 15,50 € pro Woche. Anmeldungen sind per Post oder persönlich am Mittwoch, 25.04.2012, von 14.00 – 16.30 Uhr bei der Ev. Kirchenpflege Geislingen (Bahnhofstraße 75) möglich. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen finden Sie unter www.waldheim-stoetten.de oder bei der Ev.Kirchenpflege. Alle Anmeldungen, die bis einschließlich 25.04.2012 eingehen, werden gleichberechtigt behandelt, danach entscheidet die Reihenfolge des Eingangs über die Aufnahme. Gesamtkirchengemeinde Schnuppern im Waldheim! Hast Du Interesse an der Mitarbeit im Waldheim Stötten und bist mindestens 14 Jahre alt? Kein Problem! Als „Schnupperer“ kannst Du etwas Waldheimluft schnuppern! Du nimmst in der 1. oder 2. Waldheimwoche an einem speziellen Schulungsprogramm teil und kannst außerdem den älteren MitarbeiterInnen über die Schulter schauen. Und nächstes Jahr kannst Du dann selbst MitarbeiterIn werden. Anmelden kannst Du Dich direkt bei Daniela Hartmann. Waldheimfest/Stöttentag Herzliche Einladung schon heute zu unserem Waldheimfest. Es findet am Samstag, 04.08.2010 ab 14.00 Uhr, statt. Wir beginnen mit einem Gottesdienst, anschließend gibt es neben Speis und Trank verschiedene Angebote für Kinder. Wer uns gerne mit einer Kuchenspende unterstützen möchte, melde sich bitte direkt bei Waldheimleiterin Daniela Hartmann. Noch Fragen? Waldheimleiterin Daniela Hartmann Tälesbahnstraße 7, 73312 Geislingen Telefon: (07331) 303748 info@waldheim-stoetten.de www.waldheim-stoetten.de 13


Gesamtkirchengemeinde Kirchen-Café wird zum Treffpunkt Trotz des nicht sehr einladenden Wetters während des Geislinger Weihnachtsmarktes war der Besuch im Kirchen-Café in der Stadtkirche wieder überaus gut. Viele Gäste kamen extra wegen des Kirchen-Cafés auf den Weihnachtsmarkt. Besonders fiel wieder auf, dass nicht nur aus Geislingen sondern aus der ganzen Region die Besucherinnen und Besucher kamen. Etliche berichteten, dass für sie das Kirchen-Cafe zu einem festen Bestandteil für Verwandtschaftstreffen, Jahrgangs- oder Freundestreffen geworden ist. Dies freut das Kirchen-Café-Team natürlich besonders. Lise Fischer an der Kaffeemaschine 14 Kirchen-Cafe-Team Stadtkirche 2011 Es war das 16. Kirchen-Café in der Stadtkirche während des Geislinger Weihnachtsmarktes. Und wie in den letzten Jahren ist das Kirchen-Café von vielen als der „Höhepunkt“ des Weihnachtsmarktes bezeichnet worden. Dieses Mal konnten vom Erlös 5.000 € für Projekte weitergegeben werden: So sind der Geislinger Vesperkirche 1.250 € zugutegekommen, und mit 3.750 € wurde die Geislinger Drei-Kirchen- Stiftung unterstützt. Diese Stiftung ist dem Kirchen-Café-Team sehr wichtig, denn die Drei- Kirchen-Stiftung trägt zum Erhalt der drei historischen Kirchen der Geislinger Gesamtkirchengemeinde (Stadtkirche, Martinskirche und Margarethenkirche in Weiler o.H.) in großem Maße bei. Und die Stadtkirche bietet dem Kirchen- Café ja Beheimatung. Allen, die mit Kuchenspenden und sonstiger Unterstützung zu diesem großen Erfolg beigetragen haben, dankt das Kirchen-Café-Team herzlich.


Die Vesperkirche 2012 Pfarrer Dr. Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer, Diakoniepfarrer im Kirchenbezirk Geislingen Zum siebenten Mal fand ab 15. Januar drei Wochen lang die Vesperkirche in der Pauluskirche statt. 130 Essen wurden im Durchschnitt jeden Tag ausgegeben. Dies ist zwar weniger als in den vergangenen Jahren, aber es heißt nicht, dass die Not zurückgegangen ist. Mehr Frauen mit kleinen Kindern und sehr viele ältere Menschen sind gekommen. Diese sind oft gleich bei Türöffnung gekommen und bis zum Schluss geblieben. Nicht nur bedürftige, sondern auch einsame Menschen kommen in die Vesperkirche. Denn die Vesperkirche bietet neben dem Essen auch Gespräch und Gemeinschaft. Die Hälfte der Mitarbeitenden ist seit der ersten Vesperkirche dabei, ebenso eine große Zahl der Gäste. Auch Dekanin Gerlinde Hühn und Oberbürgermeister Wolfgang Amann fanden sich wieder ein, ebenso die Vertreter von Firmen, die namhafte Spenden überbrachten. Die Vesperkirche ist in der sozialen Wirklichkeit fest verankert und in das Netzwerk der sozialen Institutionen Geislingens gut eingebunden. Sie ist somit ein leider immer notwendiger werdendes, soziales Angebot. Das zeigt sich auch darin, dass die Zahl der Gäste, die wenig Geld haben, zugenommen hat. Zugenommen hat auch die Zahl der Gäste mit Migrationshintergrund. Deshalb hat die Vesperkirche ihr Angebot ausgeweitet und bietet das Jahr über täglich im Café Wunderbar in den Bronnenwiesen für Menschen mit wenig Geld ein Mittagessen für 1,50 € an. Die Essensmarken dazu gibt es im Carisatt-Laden, bei der diakonischen Bezirksstelle, beim Frühstücksgottesdienst der Volksmission, im Gemeindebüro Altenstadt, im Dekanatamt und im Pfarramt 2 der Stadtkirche. Die Vesperkirche ist auch ein Ausdruck einer neuen sozialen Kultur, in der es um Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, Solidarität und gegenseitiger Anteilnahme geht. Deshalb ist die Vesperkirche offen für alle, die kommen wollen, unabhängig mit welchem materiellen, welt-anschaulichen, kulturellen oder ethnischen Hintergrund sie kommen. Die Vesperkirche lebt aus der Aufforderung und dem Versprechen, dass alle ins Reich Gottes eingeladen sind und das Reich Gottes in Gerechtigkeit, Friede und Freude im heiligen Geist besteht. Gesamtkirchengemeinde Die fleißigen Helferinnen an der Essensausgabe Das Küchenteam der Vesperkirche 15


Gesamtkirchengemeinde 16 Mit allen Sinnen Geislinger Abendgottesdienst Christi Himmelfahrt Seit dem vierten Jahrhundert feiern Christen weltweit 40 Tage nach Ostern das Fest „Christi Himmelfahrt“. Biblische Grundlage ist neben dem Markus- und dem Lukasevangelium das erste Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament. Dort steht, dass der Auferstandene vor den Augen seiner Jünger „aufgehoben“ wurde: „Eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken“ (Apostelgeschichte 1,9). Dies ist auch ein bevorzugtes Motiv in der bildenden Kunst. Himmelfahrt wird allerdings in der Theologie kaum noch als „fantastische Reise“ verstanden. Der Himmel ist danach kein geografischer Ort, sondern der Herrschaftsbereich Gottes. Wenn es im Glaubensbekenntnis heißt: „...aufgefahren in den Himmel“, bedeutet dies nach christlichem Verständnis, dass der auferstandene Christus „bei Gott ist“. Himmelfahrt wird so auch als Symbol der Wandlung und der spirituellen Entwicklung der Persönlichkeit gedeutet. IN DER PAULUSKIRCHE Im „Jahr des Gottesdienstes“ feiern wir in der Paulus- kirche vier Abendgottesdienste in der Reihe „Mit allen Sinnen“. Neue Lieder, eine zeitgemäße Sprache, hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen, ein Ständerling – das alles erwartet Sie an diesen Abenden. Als „roten Faden“ in diesem Jahr haben wir die vier Elemente ausgewählt, eines für jeden Abendgottesdienst: Wasser, Luft, Feuer, Erde. Alles Weitere wird dann bei den Vorbereitungstreffen besprochen. Vorbereitet werden die Gottesdienste von den Mitgliedern des Kirchengemeinderats, zum Mitmachen eingeladen ist jeder und jede Interessierte. Besonders die Vorbereitung des zentralen Himmelfahrts-Gottesdienstes ist offen für alle, die Lust haben mitzugestalten! Wir sind gespannt… An Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 17. Mai, beginnt um 19 Uhr (!) ein Zentraler Gottesdienst für alle Gemeinden der Gesamtkirchengemeinde Geislingen. Dieser zentrale Gottesdienst hat das Thema „Luft“ als Schwerpunkt. Dazu gibt es folgende Vorbereitungstermine (jeweils 18 Uhr im Sofazimmer der Pauluskirche, Hohenstaufenstraße 35): Donnerstag, 19. und Mittwoch 25. April, Donnerstag 3. und Donnerstag, 10.Mai Die Abendgottesdienst-Termine: Palmsonntag, 1. April, 18 Uhr zum „Wasser“ Donnerstag, 17. Mai, 19 Uhr (!) Zentraler Gottesdienst der Gesamtkirchengemeinde zu Christi Himmelfahrt zu „Luft“ Sonntag, 16. September, 18 Uhr zum „Feuer“ mit dem Chor Gsangklang Sonntag, 11. November, 18 Uhr zur „Erde“


STADTKIRCHE / WEILER MÄRZ – SEPTEMBER 2012 GOTTESDIENSTE ANDACHTEN 25. März Judika 10.00 Uhr Zentraler Gottesdienst in der Stadtkirche zum 100. Jährigen Jubiläum der Gesamtkirchengemeinde, 11.00 Uhr Vortrag Dr. Herman Ehmer, anschl. Empfang 01. April Palmsonntag 9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Maren Pahl) 10.30 Uhr Weiler (Pfarrerin Maren Pahl) 03. April Dienstag 19.00 Uhr Stadtkirche Passionsandacht (Pfarrer Crüsemann) 20.00 Uhr Weiler Passionsandacht (Pfarrer Crüsemann) 05. April Gründonnerstag 19.00 Uhr Stadtkirche Gottesd. m. Abendmahl (Pfarrerin M. Pahl) 06. April Karfreitag 9.30 Uhr Stadtkirche Gottesdienst mit Abendmahl und Kantorei (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 07. April Ostersamstag 20.00 Uhr Stadtkirche Osternacht mit Taufe (Pfarrer Crüsemann) 10.30 Uhr Weiler (Dekanin Gerlinde Hühn) 08. April Ostersonntag 9.30 Uhr Stadtkirche Messe mit Kantorei (Pfarrer Crüsemann) 10.30 Uhr Weiler mit Abendmahl (Dekanin Gerlinde Hühn) 09. April Ostermontag 9.30 Uhr Stadtkirche Familiengottesdienst mit Kuchener Notenmäusen und Kinderkantorei und Taufe, anschl. Osterfrühstück (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 15. April Quasimodogeniti 9.30 Uhr Stadtkirche Investitur der Krankenhauspfarrer Margot Ehni und Volker Weiß (Dekanin Gerlinde Hühn) 10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 22. April Miserikordias 9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrer Crüsemann) 10.30 Uhr Weiler (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 29. April Jubilate 9.30 Uhr Stadtkirche mit Taufe (Pfarrerin Maren Pahl) 10.00 Uhr Weiler Konfirmation (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 06. Mai Kantate 9.30 Uhr Stadtkirche Konfirmation (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 10.30 Uhr Weiler (Dekanin Gerlinde Hühn) 13. Mai Rogate 9.30 Uhr Stadtkirche (Pfarrerin Sabine Kluger) 10.30 Uhr Weiler Familiengottesdienst (Pfarrer Dietrich Crüsemann) 17. Mai Himmelfahrt 19.00 Uhr Zentraler Gottesdienst in der Pauluskirche 20. Mai Exaudi 9.30 Uhr Stadtkirche 11.00 Uhr Gottesdienst im Grünen am Ödenturm mit Posaunenchor Bei schlechtem Wetter findet der GD in der Margaretenkirche statt. 27. Mai Pfingstsonntag 28. Mai Pfingstmontag Zentraler ökumenischer Gottesdienst in St. Maria mit Pfarrer i. R. Manfred Biottighofer 3. Juni - 10. Juni - 17. Juni - 24. Juni 29. Juni Freitag 18.00 Uhr Festgottesdienst in der Stadtkirche (Bezirkskirchentag) 1. Juni 9.30 GD mit Pfarrer Crüsemann 8. Juli - 15. Juli - 22. Juli Ab 29. Juli bis 10. September Sommerpredigtreihe Thema: Taufe. Siehe extra Artikel 16. September 15. Sonntag nach Trinitatis 9.30 Uhr Stadtkirche 11.00 Uhr Gottesdienst im Grünen am Ödenturm mit Posaunenchor Bei schlechtem Wetter findet der GD in der Margarethenkirche in Weiler statt. In der Regel findet der Gottesdienst jeden Sonntag um 9.30 Uhr in der Stadtkirche und um 10.30 Uhr in Weiler statt. Einzelheiten stehen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Bitte entnehmen Sie diese dem Aushang an der Kirche oder der Tagespresse. Vielen Dank. Sonstige Veranstaltungen Evangelische Gottesdienste im Samariterstift (10.15 Uhr): 01. April, 15. April, 29. April, 13. Mai (weitere Termine bei Redaktionsschluss noch nicht bekannt. KIKIMO: Der Kinderkirchmorgen für Kinder von 4-12 Jahren mit Frühstück: 17. März, 28. April, 26. Mai, 23. Juni, 14. Juli, 22. September jeweils von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr (Stadtkirche) Jeden Mittwoch, außer in den Schulferien um 19.00 Uhr Abendgebet in der Stadtkirche. Eltern-Kind-Spielgruppe jeden Mittwoch (auch in den Ferien!) von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr im Ödenturmsaal, Weiler. Kontakt: Tanja Pressmar, Tel. 944182 Jeden Freitag, außer in den Schulferien von 15.00 bis 16.30 Uhr Jungschar in Weiler im Schulhaus Jeden Sonntag, 10.30 Uhr Kindergottesdienst im Schulhaus in Weiler (in den Ferien nur nach Rücksprache) Gruppen & Kreise Donnerstagsrunde 12. April Dekanin Gerlinde Hühn: Bericht über Sizilien, 3. Mai, 12. Juni (Ausflug zur Wetterwarte Stötten mit St. Sebastian), 12. Juli, 13. September, 14.30 Uhr, Samariterstift, Schillerstraße 4 Stadtkirchenkreis 12. April, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli (Abendspaziergang), 13. September um 19.30 Uhr, Haus der Begegnung, Bahnhofstr. 75 Bibelgesprächskreis 22. März, 19. April, 3. Mai, 14. Juni, 28. Juni, 12. Juli, 26. Juli um 20.00 Uhr im Schulhaus, Weiler 60plus Frohes Alter 12. April, 10. Mai, 14. Juni, 12. Juli, 15.00 Uhr, Schulhaus in Weiler Sonstiges Jubilarrunde im Paulus-Beck-Raum der Stadtkirche 22. März, 10. Mai, 26. Juli, 20. September um 14.30 Uhr im Paulus-Beck-Raum der Stadtkirche 25. März, Sonntag 10.00 Uhr Zentralgottesdienst in der Stadtkirche 11.00 Uhr Vortrag von Dr. Herman Ehmer zur Geschichte der Gesamtkirchengemeinde, anschl. Empfang 2. April, Montag, 19.00 Uhr Stadtkirche Vortrag von Prof. Dr. Christan Dietzfelbinger zur Johannespassion 19. April, Donnerstag, 19.30 Uhr Weiler Ödenturmsaal Veranstaltung Bauernwerk, Landfrauen u. Kirchengemeinde Weiler Vortrag von Landesbauernpfarrer Dr. Jörg Dinger: Gib uns unser täglich Brot – Und was essen wir morgen? 22. April, Sonntag, 17.00 Uhr Stadtkirche Vorübergehend unsterblich – Lyrik und Orgelimprovisationen mit Mario Wirz und Bezirkskantor Thomas Rapp 1. August bis 5. September Kunstbetrachtungen in der Stadtkirche (Dekanin Gerlinde Hühn) und passende Orgel-Improvisationen; Mittwochs: 19.00 bis ca. 19.30 Uhr 29. Juni und 30. Juni Bezirkskirchentag auf dem Kirchplatz Extra Flyer beachten!


EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE GEISLINGEN-ALTENSTADT APRIL – JULI 2012 GOTTESDIENSTE MARTINSKIRCHE Palmsonntag 01.04., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche) Montag 02.04. 19.00 Uhr Passionsandacht Dienstag 03.04. 19.00 Uhr Passionsandacht Mittwoch 04.04. 6.00 Uhr Passionsandacht Gründonnerstag 05.04. siehe Markuskirche Karfreitag 06.04., 9.30 Uhr + A + Kantorei (Pfarrer Esche) Ostersonntag 08.04., 6.00 Uhr Osternacht (Pfarrer Küttner) 9.30 Uhr + Pos.Chor (Pfarrer Esche) Ostermontag 09.04., 9.30 Uhr Liturg. Osterspaziergang Anfang Martin + Markus-Chörle (Pfarrer Esche) Sonntag 15.04., 9.30 Uhr + Pos.Chor (Pfr. Esche) Sonntag 22.04., 9.30 Uhr (Dekanin Hühn) Sonntag 29.04., 9.30 Uhr Tauferinnerung (Pfarrer Breitling) Samstag, 05.05., 19.00 Uhr + Abendmahl Konfis Sonntag 06.05., 9.30 Uhr Konfirmation (Pfarrer Esche) Sonntag 13.05., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Christi Himmelfahrt 17.05., 19.00 Uhr Zentral für alle in der Pauluskirche Sonntag 20.05., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche) Pfingstsonntag 27.05., 9.30 Uhr + A (Pfarrer Esche) Pfingstmontag 28.05., 9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in St. Maria mit Chören Sonntag 03.06., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Sonntag 10.06., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Sonntag 17.06., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche) Sonntag 24.06., 9.30 Uhr + A (Pfarrer Esche) Sonntag 01.07., 9.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Sonntag 08.07., 9.30 Uhr (Pfarrer Esche) Sonntag 15.07., 9.30 Uhr + Pos.Chor (Pfr.Esche) Sonntag 22.07., 9.30 Uhr + A (Pfarrer Esche) Ev. Gottesdienste im Samariterstift Bronnenwiesen in Altenstadt: Freitags am 13.04., 27.04., 11.05., 25.05., jeweils um 16.30 Uhr GOTTESDIENSTE MARKUSKIRCHE Palmsonntag 01.04., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche) Montag 02.04. 6.00 Uhr Morgengebet Dienstag 03.04. 6.00 Uhr Morgengebet Mittwoch 04.04. 6.00 Uhr Morgengebet Gründonnerstag 05.04., 19.30 Uhr + Abendmahl an Tischen (Pfarrer Breitling) Karfreitag 06.04., 10.30 Uhr + Abendmahl (Pfarrer Esche) Ostersonntag 08.04., 9.00 Uhr Osterfrühstück 10.30 Uhr Gottesdienst (Pfarrer Breitling) Ostermontag 09.04., 9.30 Uhr Liturgischer Oster-Spaziergang Anfang Martin + Markus-Chörle (Pfarrer Esche) Sonntag 15.04., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche) Samstag, 21.04., 19.00 Uhr Lobpreisabend Sonntag 22.04., 10.30 Uhr (Dekanin Hühn) Mittwoch 25.04. 6.00 Uhr Morgengebet Sonntag 29.04., siehe Martinskirche Sonntag 06.05., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Sonntag 13.05., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Christi Himmelfahrt 17.05., 19.00 Uhr Zentral für Alle in der Pauluskirche Samstag, 19.05., 19.00 Uhr Lobpreisabend Sonntag 20.05., 10.30 Uhr + Taufe (Pfr. Esche) Mittwoch 23.05. 6.00 Uhr Morgengebet Pfingstsonntag 27.05., 10.30 Uhr Pfingstmontag 28.05., 9.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in St. Maria mit Chören Sonntag 03.06., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling) Sonntag 10.06., 10.30 Uhr + T (Pfarrer Breitling) Samstag, 16.06., 19.00 Uhr Lobpreisabend Sonntag 17.06., 10.30 Uhr + Pos.Chor (Pfr.Esche) Sonntag 24.06., 10.30 Uhr + A (Pfarrer Esche) Mittwoch 30.06. 6.00 Uhr Morgengebet in der Stadtkirche Sonntag 01.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Breitling) 17.00 Uhr Krabbelgottesdienst (Pfarrer Breitling) Samstag, 07.07., 19.00 Uhr Lobpreisabend Sonntag 08.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche) Sonntag 15.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche) Sonntag 22.07., 10.30 Uhr (Pfarrer Esche) Jeden Donnerstag um 19.25 Uhr Gemeindegebet. Jeden Sonntag um 10.30 Uhr Kinderkirche.


EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE GEISLINGEN-ALTENSTADT APRIL – JULI 2012 GRUPPEN + KREISE IM JUGENDHEIM Mi. 18.04. Frauentreff Altenstadt Do. 19.04., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt 20.00 Uhr Familienkreis Mi. 26.04., 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Do. 03.05., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt Mo. 07.05., 12.00 Uhr Frauenkreis + Fam.Kreis Ausflug, Abfahrt beim Jugendheim Do. 10.05., 20.00 Uhr Familienkreis Mi. 16.05. 19.00 Uhr Frauentreff Altenstadt (Wanderung) Treffpunkt Jugendheim Mi. 23.05., 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Do. 24.05., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt Mi. 13.06., 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Mo. 18.06., 14.00 Uhr Frauenkreis Mi. 20.06. Frauentreff Altenstadt Do. 21.06. 13.30 Ausflug Frauenkreis + Fam.Kreis 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt Mo. 02.07., 14.00 Uhr Frauenkreis Do. 05.07., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt Mi. 11.07., 18.00 Uhr Grillfest Jungsenioren Do. 12.07. Ausflug Frauenkreis + Fam.Kreis Mi. 18.07., 18.00 Uhr Grillfest KGR Do. 19.07., 14.30 Uhr Altenclub Altenstadt 19.00 Uhr Grillfest Ökum. Arbeitskreis SONSTIGES Fr. 20.04. – So. 22.04. Gemeindefreizeit Georgenhof Do. 10.05., 20.00 Uhr Sitzung des Ökum. Arbeitskreises (Friedenskirche) Fr. 15.06. – So. 17.06. Konfi – Camp Fr. 22.06. – So. 24.06. Probewochenende Kinderchor Fr. 29.06. – Sa. 30.06. Bezirks Kirchentag Fr. 06.07. Fahrt zum Naturtheater Heidenheim Sa. 14.07. 19.00 Uhr Kinderchor Musical (Martinskirche) Mo. 23.07. Engelscafe beim Kinderfest GRUPPEN + KREISE IM MARKUSZENTRUM Do. 19.04., 9.00 Uhr Jungsenioren 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Do. 26.04., 14.00 Uhr Frohes Alter Do. 10.05., 9.00 Uhr Jungsenioren 14.00 Uhr Frohes Alter 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Do. 24.05., 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Di. 12.06., 18.00 Uhr Besuchsdienst Do. 14.06., 9.00 Uhr Jungsenioren 14.00 Uhr Frohes Alter 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Do. 28.06., 14.00 Uhr Frohes Alter 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Do. 12.07., 14.00 Uhr Frohes Alter 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Do. 26.07. 19.30 Uhr Meditation des Tanzes Jeden Donnerstag von 17.30 bis 18.30 Uhr Kinderchorprobe. Außer in den Ferien. Jeden Freitag von 16.00 bis 17.30 Uhr Mädchenjungschar von Kl. 2–4 mit Sarah und Michaela. Außer in den Ferien. Jeden Samstag ist um 16.30 Uhr Bibelstunde mit Frau Becker.


PAULUSKIRCHE MÄRZ – SEPTEMBER 2012 GOTTESDIENSTE ANDACHTEN Sonntag, 25. März, kein Gottesdienst in der Pauluskirche, 10 Uhr zentraler Gottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum der Gesamtkirchengemeinde in der Stadtkirche Freitag, 30. März, 7.45 Uhr Ökum. Schulgottesdienst des Helfenstein-Gymnasiums zu Ostern in St. Johannes Palmsonntag, 1. April, 18 Uhr Abendgottesdienst, anschließend Ständerling, kein Gottesdienst am Vormittag Gründonnerstag, 5. April, 19.30 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Saft) (Geislinger Männerkreis, Paulus-Chor und Pfarrerin Kluger) Karfreitag, 6. April, 15 Uhr Liturgie zur Sterbestunde Jesu (Pfarrerin Kluger) Ostersonntag, 8. April, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger) Ostermontag, 9. April, 10 Uhr Gottesdienst (Pfr. Beißwenger) Sonntag, 15. April, 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen und Tauferinnerung (Pfarrerin Kluger) Sonntag, 22. April, 10 Uhr Gottesdienst (Diakonin i.R.Stutvoet) Sonntag, 29. April, 9.30 Uhr Konfirmationsgottesdienst mit Feier d. Heiligen Abendmahls (St. Johannesband, Pfarrerin Kluger) Sonntag, 6. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier der Heiligen Taufe und Wunschkonzert (Pfarrerin Kluger), anschließend Vernissage der Ausstellung „… und siehe da, es war sehr gut!“ Sonntag, 13. Mai, 10 Uhr Gottesdienst (Dekanin Hühn) Christi Himmelfahrt, 17. Mai, 19 Uhr zentraler Gottesdienst der Gesamtkirchengemeinde (KGR/Pfarrerin Kluger und weitere), kein Gottesdienst am Vormittag Sonntag, 20. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Saft) (Diakonin i. R. Stutvoet) Pfingstsonntag, 27. Mai, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger) Pfingstmontag, 28. Mai, zentraler ökumenischer Gottesdienst in St. Maria (Predigt: Manfred Bittighofer) – kein Gottesdienst in der Pauluskirche Sonntag, 3. Juni, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier der Heiligen Taufe (Pfarrerin Kluger), anschließend Ständerling Sonntag 10. Juni, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger) Sonntag 17. Juni, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Wein und Saft) (Pfarrerin Kluger) Sonntag 24. Juni, 10 Uhr Gottesdienst Sonntag, 1. Juli, 10 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Kluger) Sonntag, 8. Juli, 10 Uhr Gottesdienst, anschließend Ständerling (Pfarrerin Kluger) Sonntag, 15. Juli, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier der Heiligen Taufe und Konfirmandenvorstellung (Pfarrerin Kluger) Sonntag, 22. Juli, 10 Uhr Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls (Saft) Dienstag, 24. Juli, 8.40 Uhr Ökum. Schulabschlussgottesdienst der Klassen 5 bis 9 der Tegelbergschule in der Pauluskirche Dienstag, 24. Juli, 11 Uhr Ökum. Schulabschlussgottesdienst der Klassen 1 bis 4 der Tegelbergschule in der St. Johanneskirche Mittwoch, 25. Juli, 7.45 Uhr Ökum. Schulabschlussgottes-dienst des Helfenstein-Gymnasiums in der St. Johanneskirche Sonntag, 29. Juli, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrerin Kluger) Sonntag, 5. August, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrerin Pahl) Sonntag, 12. August, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigt-reihe (Pfarrer Crüsemann) Sonntag, 19. August, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe mit Feier des Heiligen Abendmahls (Wein und Saft) (Dekanin Hühn) Sonntag, 26. August, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrer Beißwenger) Sonntag, 2. September, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrer Esche) Sonntag, 9. September, 10 Uhr Gottesdienst zur Sommerpredigtreihe (Pfarrer Weiß) Dienstag, 11. September, 7.45 Uhr Evang. Gottesdienst des Helfensteingymnasiums zum Schuljahrsbeginn in der Pauluskirche (Pfarrerin Kluger) Sonntag, 16. September, 18 Uhr Abendgottesdienst mit Gsangklang (KGR/Pfarrerin Kluger), kein Gottesdienst am Vormittag Kindergottesdienst ist immer sonntags um 10 Uhr im Kleinen Saal (außer in den Ferien) Sonstige Veranstaltungen Mittwoch, 28. März, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst Donnerstag, 29. März, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Donnerstag, 19. April, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst Samstag, 21. April, 19 Uhr Abend für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mittwoch, 25. April, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst Donnerstag, 26. April, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Donnerstag, 3. Mai, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst Mittwoch, 9. Mai, 19.30 Uhr gemeinsame Kirchengemeinderatssitzung mit dem Kirchengemeinderat der Stadtkirche im Paulusgemeindezentrum Donnerstag, 10. Mai, 18 Uhr Vorbereitung Abendgottesdienst Samstag, 19. Mai, 19 Uhr Spiele-Abend Donnerstag, 24. Mai, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Samstag, 16. Juni, Kunstfahrt in die Alte Pinakothek nach München (Abfahrt 8.40 Uhr) Donnerstag, 28. Juni, Kirchengemeinderatssitzung Mittwoch, 4. Juli, ökumenische Kirchengemeinderatssitzung mit dem Kirchengemeinderat von St. Johannes im Paulusgemeindezentrum Donnerstag, 19. Juli, 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung Gruppen und Kreise Frauenkreis im Kleinen Saal Dienstag, 3. April, 14.30 Uhr; Dienstag, 17. April, 14.30 Uhr Dienstag, 15. Mai, 14.30 Uhr; Dienstag, 12. Juni, 14.30 Uhr Treffpunkt der Frauen und Geislinger Männerkreis Donnerstag, 19. April 20 Uhr; Donnerstag, 10. Mai Tagesausflug Donnerstag, 14. Juni 20 Uhr; Donnerstag, 12. Juli 18 Uhr Donnerstag, 13. September 18 Uhr Regelmäßige Veranstaltungen (nicht in den Ferien) Mittwochs, 14.30 Uhr, Konfirmandenunterricht Mittwochs, 20 Uhr, Probe Paulus-Chor Dienstags, 20 Uhr Probe Gsangklang, 14-tägig Freitags, 17.30 Uhr, Meditation mit Übungen


Sommerpredigtreihe 2012 Die Taufe Gesamtkirchengemeinde Auch dieses Jahr während der großen Ferien wird es im Distrikt Geislingen eine Sommerpredigtreihe geben. Ergänzend zu dem geplanten Tauffest im Oktober ist das Thema der Sommerpredigtreihe die Taufe. Die Pfarrer und Pfarrerinnen haben sich folgende Texte ausgewählt: ■ Gerlinde Hühn, Mk 3, Die Taufe als Einsetzung zu Gottes Sohn. ■ Dietrich Crüsemann, 2. Mose 14, 21f, Durchs Wasser bist du gezogen. Gottes Rettungstat am Schilfmeer ■ Maren Pahl, Apg 16, Lydia. Der Anfang des Christentums in Europa. ■ Sabine Kluger, Eph 4,5, EIN Herr, EIN Glaube, EINE Taufe. ■ Frank Esche, Mt 28, 16-28, Gehet hin in alle Welt! ■ Volker Weiß (Krankenhauspfarrer), 1 Kor 12, 13, Zu einem Leib getauft. ■ Jörg Beißwenger, Joh 3, Nikodemus. Von oben geboren werden. ■ Martin Breitling, Rö 6, 3-11, …in seinen Tod getauft. Die Sonntage, an denen die jeweiligen Predigten gehört werden können, sind der unten stehenden Tabelle zu entnehmen. 27.7. 5.8. 12.8. 19.8. 26.8. 2.9. 9.9. Stadtkirche Pahl Breitling Beißwenger Crüsemann Esche Hühn Kluger Paulus Kluger Pahl Crüsemann Hühn Beißwenger Esche Weiß Martins und Markus Breitling Crüsemann Pahl Beißwenger Hühn Weiß Esche Eybach und Stötten Crüsemann Kluger Breitling Pahl Weiß Beißwenger Hühn 17


Die etwas andere Kolummne 18 Willem vom Kirchplatz Dietrich Crüsemann Der Kirchplatz war in einen trüben, dunklen Winternebel gehüllt, als ich nach langer Zeit wieder einmal vor die Tür trat, um mit Willem, dem kaiserlichen Denkmal einen kleinen Plausch zu halten. Es war nass und ungemütlich, und der Mond hatte sich hinter die Wolken verkrochen. Selbst der Ödenturm war kaum zu erahnen. „Willem, alter Knabe,“ flüsterte ich zum Kaiser hinüber. „Magst du bei solchem Wetter überhaupt reden? Still ist es ja, aber wenn ich lange hier rumstehen muss, werde ich mir vermutlich einen Schnupfen holen!“ „Du redest ja ohnehin kaum noch mit mir, seit der Gemeindebrief größer, aber seltener geworden ist!“ grummelte es vom Sockel herunter. Und nach einer kleinen Pause fuhr er fort: „Aber als Denkmal ist man von Wetter und Stimmung unabhängig. Das könntest du inzwischen eigentlich wissen!“ Ich erinnerte mich zwar nicht, dass der Alte mir das jemals erzählt hätte. Aber ich verkniff es mir, ihm zu widersprechen. „Stimmt“ sagte ich stattdessen. „Und da hast du es wirklich gut. Denn Stimmungen können einem das Leben manchmal schon schwer machen.“ „Naja, unser Alleroberster ist ja immer prächtiger Stimmung“ meinte Willem daraufhin. „Wollte sagen unser Stadtoberster. Über den Allerobersten weißt du ja besser Bescheid. Wenn unser Stadtoberster über den Kirchplatz geht, sieht er jedenfalls fast immer gut gelaunt aus. Und deine Oberste ist doch auch immer gut gelaunt, oder?“ „Öh, ja…“ erwiderte ich etwas zögernd, weil ich auf diese Frage nicht gefasst war, und fügte dann schnell hinzu. „Man siehts ihr bloß nicht immer gleich an.“ „Ja die Stimmung…“ fuhr Willem in weisem Ton fort „sie hat einen oder auch nicht. Aber manche Leute schreiben dann wohl einfach Briefe, wenn sie schlechter Stimmung sind. Das soll helfen, hab ich mir sagen lassen. Auch wenn ich es ja nicht nötig habe!“ „Ja, Briefe schreiben kann helfen“ gab ich dem Alten recht. Und nach einer kleinen Pause fügte ich hinzu: „Schwierig kann es bloß werden, wenn man die Briefe dann auch abschickt. Das sollte man dann besser unterlassen. Sonst zieht die schlechte Stimmung womöglich zum nächsten weiter.“ „Ach ja“ fragte der Kaiser ganz interessiert. „Und was geschieht dann mit den Briefen, wenn man sie nicht abschickt?“ „Man kann sie doch einfach in der Schublade lassen“ erwiderte ich. „Oder besser im PC. Spart Papier. Ich hab einen kleinen Ordner mit Briefen, die nie abgeschickt wurden. Meine Stimmung war dann immer besser. Und weil ich sie nicht abschickte, wurde die von den andern auch nicht schlechter.“ „So, so“ brummelte Willem schon müde klingend vor sich hin. „Und was mach ich, der ich keinen Computer besitze?“ „Aber du bist doch keinen Stimmungen ausgeliefert, Willem“ erwiderte ich. „Sonst fällt mir auch nichts denkmalgemäßes ein. Luther warf ja mit Tintenfässern nach den Dämonen, die ihm die Stimmung verdarben. Aber das dürfte für dich auch schwierig sein.“ Noch während ich redete bemerkte ich, dass der Denkmalssockel schon wieder von tiefem Schweigen umhüllt war. So ging ich ins Haus zurück und krabbelte bald darauf in mein warmes Bett. Was ich in dieser Nacht träumte, weiß ich allerdings nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch, dass mehrere Tintenfässer eine wichtige Rolle spielten.


Das Logo der Krankenhausseelsorge ist eine Blüte im Kreuz, Sinnbild der Hoffnung: Leben und Sterben im Zeichen des Kreuzes ...und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne... (HERMANN HESSE) Mit dieser Zeile von Hermann Hesse aus dem Gedicht „Stufen“ machen sich das Pfarrersehepaar Margret Ehni und Volker Weiß auf den Weg von der Hessestadt Calw nach Geislingen an der Steige. Erfahrungen haben sie als Seelsorgende im Krankenhaus Calw und in der Kirchengemeinde Holzbronn gesammelt und wollen diese in ihren zukünftigen Betätigungsfeldern vertiefen: Pfarrer Volker Weiß als Krankenhausseelsorger in der Helfensteinklinik und Pfarrerin Margret Ehni auf der Projektstelle „Seelsorge in der Palliativversorgung“ ( je 50 % ). Wie schon in Calw werden sie sich als Ehepaar die kombinierte Stelle teilen. Pfarrer Volker Weiß, Jahrgang 1957, studierte in Tübingen und Zürich, Zusatzausbildung in Logotherapie – eine sinnorientierte Psychotherapieform – hat sich in seiner jahrelangen Praxis als Gemeinde- und Krankenhauspfarrer, u.a. in Esslingen, der psycholologischen Beratungsstelle in Reutlingen, in Unterreichenbach, in Calw-Holzbronn und im Krankenhaus Calw auf die seelsorgerliche Begleitung von Menschen in Krisen konzentriert. Pfarrerin Margret Ehni, Jahrgang 1957, Studium in Oberursel und Tübingen, Ausbilderin in personzentrierter Gesprächsführung, Supervisorin und Coach in eigener Praxis, Ausbildung in „Palliative Care“, war in unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie der Diakonischen Bezirksstelle Ludwigsburg, als Pfarrerin beim Dekan in Calw, Pfarrstelle Unterreichenbach, Pfarrstelle Calw-Holzbronn und im Krankenhaus Calw sowie in der Fortbildung von Kolleginnen und Kollegen und anderen Menschen in helfenden Berufen tätig. Seit Jahren teilen sich Margret Ehni und Volker Weiß eine Pfarrstelle und begleiten Menschen, damit sie herausfinden, was ihnen Halt und Kraft gibt im Leben und im Sterben, so dass jede und jeder die eigene Spiritualität wieder oder neu entdecken kann. Sie freuen sich auf die Begegnungen im Krankenhaus und im Kirchenbezirk. Gesamtkirchengemeinde Margret Ehni und Volker Weiß Investitur-Gottesdienst der neuen Krankenhaus-Seelsorger Dekanin Gerlinde Hühn wird am Sonntag nach Ostern, 15. April 2012, Margret Ehni und Volker Weiß in ihr neues Amt der Krankenhausseelsorge investieren. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr in der Stadtkirche. 19


Kirchenmusik „Der Held aus Juda siegt mit Macht“ Johann Sebastian Bachs Johannespassion BWV 245 20 Stadtkirche „Bach war nicht nur ein poetischer Musiker, sondern auch ein Denker, der in den Geist der Schrift tief eingedrungen war. Seine musikalische Darstellung der Schriftworte ist oft auch eine Auslegung derselben.“ Albert Schweitzer Die Bachsche Vertonung des Passionsgeschehens nach dem vierten Evangelisten legt stets Wert darauf, dass Christus der leidend Handelnde ist und bleibt. Nicht nur in der Arie No. 30 „Es ist vollbracht“ deuten Musik und Text im Sinne der johanneischen Theologie ins Sieghafte, bereits der Eingangschor in Bachs erster, überlieferter oratorischen Passion dient als musikalische „Überschrift“, als klingendes Exordium, das uns Hörer in das Geschehen nicht nur hineinführen, sondern es zugleich für uns auslegen möchte: Anders als bei der Matthäuspassion, die den Aufruf zum Mitleiden, der compassio an ihren Anfang stellt, erscheint in der Johannespassion Christus als der Offenbarer: Wie die Gegenüberstellung zeigt, stellt sich der Eingangschor wie das gesamte Werk als Bekenntnis dar, das uns das Verhältnis zwischen Gott-Vater und Gottes Sohn aufschlüsseln soll. Johann Sebastian Bach setzt die Intention seiner Librettisten in Musik um. Von Anfang (Eingangschor) bis nahezu zum Schluss (Arie No.30 „Es ist vollbracht“) bilden „größte Niedrigkeit“ und „Kampf“, „Held aus Juda“ und Lamm Gottes eine Einheit. Eine Anrufung, gleichsam ein Kyrie eleison, dieser Herrlichkeit im Leiden beschließt die Passionsmusik in Form der letzten Strophe von Martin Schallings Lied „Herzlich lieb hab’ ich dich, o Herr“: […]“Herr Jesu Christ, erhöre mich, ich will dich preisen ewiglich!“ Karfreitag, 6. April, 2012 Stadtkirche, 19 Uhr Konzert des Geislinger Singkreis Johann Sebastian Bach: Johannespassion Monika Mauch, Anne Greiling, Rüdiger Linn, Daniel Raschinsky Lukas-Barockorchester Stuttgart, Leitung: Thomas Rapp Herr, Herr, Herr, unser Herrscher, Trinität Dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist! Psalm 8 Zeig uns durch deine Passion, Passion Dass du, der wahre Gottessohn, wahrer Gott Zu aller Zeit, ewig, d.h. auch heute Auch in der größten Niedrigkeit, wahrer Mensch Verherrlicht worden bist. Herrlichkeit im Leiden Herr, Herr, Herr unser Herrscher, Trinität Dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist Psalm 8 Chorkonzert des „Collegium Iuvenum Stuttgart“ (CIS) Am Vorabend des Sonntags Kantate ist der Knabenchor „Collegium Iuvenum Stuttgart“ zu Gast in Geislingen. Das Konzert steht unter dem Motto "CANTATE DOMINO". Auf dem Programm stehen Werke u. a. von Heinrich Schütz, Johann Pachelbel, Alessandro Scarlatti, Charles V. Stanford und John Rutter sowie Orgelwerke von J.S. Bach. Termin: Samstag, 5. Mai 2012, 19.00 Uhr, Stadtkirche Orgel: Antal Váradi Leitung: Friedemann Keck Karten zu € 15.- an der Abendkasse ab 18 Uhr Orgelkonzert zu Pfingsten Am Geburtstag der Kirche stimmt die Christenheit weltweit erneut ein in den Choral „Komm, Gott Schöpfer, Heiliger Geist, besuch das Herz der Menschen dein“ (EG 126) Unter dem Motto „Veni Creator“ spielt Bezirkskantor Thomas Rapp Orgelmusik von Johann Sebastian Bach, Nicolas de Grigny, Max Reger, Maurice Duruflé, u.a. Der Erlös des Konzerts kommt der Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Stadtkirchenorgel zugute. Termin: Samstag, 26. Mai 2012, 19.30 Uhr, Stadtkirche Karten zu € 10.- (ermäßigt 5.-) an der Abendkasse


Musical „Das Gespenst von Canterville“ (nach Oscar Wilde) von Johannes Matthias Michel (*1962) Kinderkantorei der Stadtkirche (Ltg, Thomas Rapp), Unterstufenchor des Michelberggymnasiums (Ltg. Monika Rapp), Orchester der städtischen Musikschule Geislingen (Ltg. Holger Frey) Im Rahmen des Bezirkskirchentages in Geislingen. Nach der Novelle des berühmten englischen Schriftstellers Oscar Wilde entwirft der Komponist Johannes Matthias Michel Musiktheater in charakteristischer Klangsprache. In von der Musik des Jazz inspirierten Liedern, begleitet von großem Orchester erzählt uns dieses Stück eine Geschichte vom Aufeinandertreffen zweier Welten, von Abschied und Neuanfang, Freundschaft und Liebe, gespickt mit Witz und Raffinesse. Soviel sei verraten: Freundschaft und Liebe behalten zum Schluss die Oberhand! Termin: Samstag, 30. Mai 2012, 17.00 Uhr, Stadtkirche und Sonntag, 8. Juli, 19 Uhr, Jahnhalle Wenn Sie die Orgelmusik in der Stadtkirche unterstützen möchten, dann freuen wir uns über Ihre Spende mit dem Vermerk "Orgel Stadtkirche" auf folgendes Konto: Landesbank Baden-Württemberg Kontonr. 8 761 255 (BLZ 600 501 01) Weiter Termine: Sonntag, 22. April, 17 Uhr Musikalisch-spiritueller Abend mit Mario Wirz Rezitation und Orgel-Improvisation Samstag, 26. Mai 2012, 19.30 Uhr Orgelkonzert Thomas Rapp, Stadtkirche Freitag, 29. Juni, Festgottesdienst Bezirkskirchentag „Wir werden sein wie die Träumenden“ Chöre des Kirchenbezirks Altenstadt Musik und Lyrik zum Frühling mit Duo da camera Termin: Samstag, 28. April 2012, 19.00 Uhr, Martinskirche Zum ersten Mal tritt das Duo da camera Karlsruhe vor dem Geislinger Musikpublikum auf und garantiert ein außergewöhnliches Konzert. Duo da camera Karlsruhe (Brunhilde Holderbach: Blockflöte und Rezitation, Michael Spengler: Viola da gamba) besteht seit 1988 und möchte besonders die zweistimmige Musik des 16. und frühen 17. Jahrhunderts zu Gehör bringen. Das Repertoire besteht vorwiegend aus Musik der Renaissance und des Barock mit weltlichen und geistlichen Liedern, Tänzen, Fantasien und Sonaten. Adaptionen von Lauten- und Claviermusik sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil ihrer Programme. Musik und themenbezogene Rezitation ergänzen sich dabei vorzüglich. Der Eintritt ist frei, um eine angemessene Spende zur Deckung der Unkosten wird gebeten Altenstadt Kirchenmusik Termin: 14. Juli 2012, 19.00 Uhr, Martinskirche Jona: sein Auftrag, seine Flucht, der große Fisch und die Stadt Ninive. In 14 frisch-frechen Songs wird die Geschichte des Propheten aus dem Alten Testament erzählt. Eine Geschichte in der Stolz, Freiheit und die Gnade vorkommen – und natürlich jede Menge Abenteuer! Na, neugierig geworden? Wenn du zwischen 5 und 18 Jahren alt bist und am Donnerstag von 17.30 bis 18.30 Uhr noch nichts vor hast, bist du herzlich zu uns in den Kinderchor eingeladen. Seit Januar proben wir, 35 Jungen und Mädchen, mit unserer Chorleiterin Angela Sieg für die große Musicalaufführung. Zudem führen wir das Stück in Wiesensteig und im Pflegeheim am Mühlbach in Bad Überkingen auf. Wer nun nicht mehr in die Altersspanne zum Mitsingen passt, ist herzlich zu unserer Aufführung eingeladen. Wir freuen uns auf ein großes Publikum und einen richtig schönen Abend mit Ihnen. Hier nochmal alle Infos im Überblick: 14. Juli 2012, 19 Uhr Aufführung in der Martinskirche Jeden Donnerstag: 17.30 – 18.30 Uhr Probe in der Markuskirche (außer in den Ferien) Bei Fragen können Sie sich gern an Jugendreferentin Romy Zerrenner wenden. Tel: 303748 21


Stadtkirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach Stadtkirchengemeinde Dekanin Gerlinde Hühn Hansengasse 2 Tel. 0 73 31/4 17 61 E-mail: ev.dekanat. geislingen@t-online.de Pfarrer Dietrich Crüsemann Kirchplatz 2 Tel. 0 73 31/4 27 73 E-mail: pfarramt.stadtkirche- 2@ev-kirche-geislingen.de Pfarrerin Maren Pahl 73035 Faurndau St. Galler Straße 8 Tel. 07161/ 9 86 59 58 E-mail: maren.pahl@elkw.de Pfarramtssekretärin Iris Goebel Bürozeiten: Dienstag und Freitag vormittags 8.00–12.00 Uhr 22 Vorübergehen unsterblich Keine Orgelvesper erwartet die Besucherinnen und Besucher am 22. April in der Stadtkirche. Aber dennoch werden Wort und Klang an diesem Spätnachmittag auf besondere Weise zusammen- und miteinander gehen. Zu Gast in Geislingen ist der Berliner Schriftsteller Mario Wirz. „Ein Virtuose des literarischen Kammerspiels“ nannte ihn die Süddeutsche Zeitung, „einer der begabtesten zeitgenössischen Literaten deutscher Sprache“ meinte die „Welt“. Mario Wirz versteht es auf berührende, oft auch witzige Weise, Erfahrungen „zu verdichten“, sie auf den Punkt zu bringen. Seine Texte sprechen immer sofort an, sind nie akademisch oder entrückt. Sie gehen zu Herzen und entlassen einen reicher. Und sie haben das Leben in seiner ganzen Fülle zum Thema – mit all seiner Schönheit, seinem Glück, seiner Vergänglichkeit, seinem Schmerz. Es sind immer spirituelle Texte, auch wenn der Dichter es so vielleicht nicht sagen würde. Und man spürt, dass sie viel Lebenserfahrung enthalten. Neben Mario Wirz wird Thomas Rapp an der Orgel mit Improvisationen zu hören sein. Wer den Bezirkskantor schon einmal improvisieren hörte wird sich freuen und neugierig sein, wie er dem Dichter auf seinem Instrument antworten wird. Man darf gespannt sein auf diesen poetischen Abend. Vorübergehend unsterblich Ein poetischer Abend mit dem Berliner Schriftsteller Mario Wirz und Thomas Rapp, Orgelimprovisation Sonntag, 22. April, 17 Uhr Stadtkirche Eintritt frei. Um eine Spende wird gebeten. Der Erlös kommt der Sanierung, Erweiterung und Modernisierung der Stadtkirchenorgel zugute. Weiler Renovierung der Margarethenkirche steht bevor Innenraum Margarethenkirche in Weiler Große Projekte beginnen oft ganz unschuldig. Vor vielen Jahren hieß es, dass das Dach des Nordschiffes der Stadtkirche undicht sei. Inzwischen ist die größte Außensanierung der Stadtkirche seit ihrer Erbauung abgeschlossen. Nun sieht es so aus, als ob auch in Weiler eine große Bauaufgabe ansteht. Seit einiger Zeit schon ist die Feuchtigkeit in der Margarethenkirche viel zu hoch. Das mag weder die Orgel noch der Putz an den Wänden, der sich unschön verfärbt und abblättert. Auch zeigt die Holzdecke Schimmelbildung. Mehr nebenbei wurde bei einer Ortsbesichtigung festgestellt, dass auf dem Kirchendach an den Schwellen wie in vielen Kirchen alte Schuttreste liegen. Sie wurden inzwischen ausgeräumt, und was darunter zum Vorschein kam war erschreckend: viele Balken sind schwer geschädigt und zum Teil schon durchgefault. Das Dach ist dadurch instabil geworden. Die Isolierung zum Kirchenschiff ist aus heutiger Sicht problematisch und ist vermutlich ein Faktor, der zu der hohen Feuchtigkeit in der Kirche führt.


Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach Auch der Außenputz der Kirche ist so hart, dass er zumindest bis zu einer gewissen Höhe abgetragen werden sollte. Als nächstes muss die Gesamtkirchengemeinde nun offiziell einen Architekten beauftragen. Dieser wird dann die nötigen Maßnahmen zusammenstellen und eine erste Kostenschätzung abgeben. Es ist davon auszugehen, dass diese bei mindestens 260 000 € liegen wird. Die Kosten werden aufgeteilt zwischen Landeskirche, Gesamtkirchengemeinde und einem Anteil, den die Kirchengemeinde Weiler durch Spenden selbst aufzubringen hat. Weiler Unser täglich Brot gib uns heute… aber was essen wir übermorgen? Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums der Gesamtkirchengemeinde lädt die Kirchengemeinde Weiler als die einzige ländliche Teilkirchengemeinde zu einer Vortragsund Festveranstaltung mit Landesbauernpfarrer Dr. Jörg Dinger ein. Donnerstag, 19. April 2012 19.30 Uhr Ödenturmsaal Weiler (im Gebäude des Evangelischen Kindergartens) Kleine Verköstigung durch die Landfrauen Weiler Dr. Jörg Dinger KESS-Kurs abgeschlossen: Birgit Wohland Seit einigen Jahren bereits ist Birgit Wohland als ehrenamtliche Seelsorgerin im Auftrag der Pauluskirchengemeinde in der Helfensteinklinik tätig und hat dort schon viele unserer Gemeindemitglieder besucht. Nun hat sie die landeskirchliche Ausbildung KESS – Kurs für ehrenamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger – absolviert. Viel Zeit und Engagement ist in diesen Kurs geflossen, den sie zusammen mit sieben weiteren Frauen aus unterschiedlichen Gemeinden unter fachkundiger Leitung besucht hat. Ein Zertifikat bestätigt die erworbene Qualifikation, die auch bei der Abschlussfeier deutlich zum Ausdruck kam, als die Kursleiter und die Teilnehmerinnen zurückblickten und den zuständigen Pfarrerinnen und Pfarrern so manches Beeindruckende aus dem Kursverlauf berichteten. Wir freuen uns mit Birgit Wohland über den erfolgreichen KESS-Abschluss – und sie sich auf viele gute Gespräche mit den Patientinnen und Patienten in der Klinik. Pauluskirchengemeinde Pfarrerin Sabine Kluger Hohenstaufenstr. 35 Tel.: 0 73 31/ 6 39 60 Fax: 0 73 31/ 6 39 71 E-Mail: Ev.Pauluskirche. Geislingen@t-online.de Pfarramtssekretärin Ute Grimm Bürozeiten: Dienstag 9–11 Uhr und Freitag 14–16 Uhr E-Mail: Ev.Pauluskirche. Geislingen@t-online.de 23


Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach Vernissage der Ausstellung „… und siehe da, es war sehr gut!“ Sonntag, 6. Mai, 11.15 Uhr Paulusgemeindezentrum In der Ausstellung sind Werke von Künstlern und Künstlerinnen der Karl-Albert-Pfänder-Gesellschaft (KAP) zu sehen, in denen sie sich mit Gottes Schöpfung, der Natur und der Umwelt mit all den durch den Menschen verursachten Problemen auseinander setzen. Dabei geht es einerseits um die tief greifenden Veränderungen, die sich auf der Erde in den letzten Jahrhunderten bis in unsere Zeit ergeben haben, ander-erseits um unterschiedliche Standpunkte, die die Ausstellenden einnehmen. Wenn neun verschiedene Künstlerinnen und Künstler sich mit einem Thema beschäftigen, dann lassen die unterschiedlichen Zugänge, sich verändernde Einsichten und individuelle Schwerpunkte eine spannende und abwechslungsreiche Ausstellung erwarten. Die KAP ist eine Künstlervereinigung, die aus dem Freundeskreis des Beurener Holzkünstlers Karl Albert Pfänder nach dessen Tod (1990) entstanden ist. Das Kürzel steht auch für Kunst – Aktion – Performance. So wird diese Ausstellung von einigen der Künstler und Künstlerinnen mit einer Performance eröffnet, verstärkt durch die Sängerin Barbara Weiß und die ehemalige Vorsitzende der KAP Ursula Schmälzle. Lassen Sie sich überraschen! Öffnungszeiten: Sonntags nach dem Gottesdienst (ca. 11 - 12 Uhr) und 14 - 17 Uhr am 13. Mai, 20. Mai, 27. Mai, 3. Juni (Aktionssonntag mit dem Künstlerpaar Marga und Heinrich Gerlinski), 10. Juni (16 Uhr Finissage „Heiteres aus ernster Feder“ mit dem Schriftsteller Dietmar Scholz). 24 Schöpfungsakt Trennung von Land und Meer Kunstfahrt Samstag, 16. Juni Alte Pinakothek München Am Samstag, 16. Juni, fahren wir nach München, wo uns Kunsthistoriker Jochen Meister das Werk und Wirken Albrecht Dürers nahebringen wird. Albrecht Dürer kann in der Alten Pinakothek in München wie kaum sonst in einem Museum an Hand seiner Gemälde anschaulich gemacht werden. In der Führung mit Jochen Meister wird das malerische Werk mit dem ikonenhaften Selbstbildnis im Pelzrock von 1500, den für das reformierte Nürnberg so aufschlussreichen sogenannten Aposteln, dem frühen „altgläubigen“ Paumgartner-Altar und vielen anderen Beispielen in seinen künstlerischen und gesellschaftlichen Kontext gesetzt. Dürer war ein Mensch, der die Zeichen der Zeit erkannte, die Möglichkeiten, aber auch Gefahren einer Lösung von traditionellen Bindungen – in der Kunst wie in der Gesellschaft. Sein Vorbild waren die selbstbewussten italienischen Künstler, seine Herkunft das handwerklich geprägte Milieu der freien Reichsstadt Nürnberg. Bereits als junger Mann erweiterte er dabei seinen Horizont, reiste nach Venedig und pflegte Freundschaften mit den Humanisten seiner Epoche. Er verwendete neue Medien, nämlich die Druckgrafik, und verfasste theoretische Schriften. Um dieses Künstler- und Zeitbild abzurunden, wird Dürer in der Alten Pinakothek mit Werken seiner Zeitgenossen Matthis Gothart Nithart, dem sogenannten Grünewald, Albrecht Altdorfer, Hans Baldung Grien und Hans Holbein verglichen. Die Führung wird zu einem Ausflug in die Kunst der Reformationszeit und zugleich zu einer der spannendsten Umbruchphasen der


Kunstgeschichte. Abfahrt ist um 8.40 Uhr am Geislinger Bahnhof, Rückkehr um 21.16 Uhr. Anmeldeflyer gibt es ab sofort bei Pfarrerin Kluger und in allen Geislinger Kirchen. Keine Liedansagen mehr… … im Gottesdienst! Was in anderen Geislinger Kirchen schon lange üblich ist, soll nun auch in der Pauluskirche so gehalten werden: die Gemeindelieder, die an der Tafel aufgesteckt sind, werden nicht mehr extra angesagt. Je weniger „Regieanweisungen“ im Gottesdienst vorkommen, desto besser und dem liturgischen Geschehen angemessener, meinen wir im Kirchengemeinderat. Jetzt schauen wir mal, wie wir als Gemeinde damit zurechtkommen. Mitarbeiterabend Samstag, 21. April, 19 Uhr Paulusgemeindezentrum Am Samstag, 21. April, um 19 Uhr sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pauluskirchengemeinde zum jährlichen Dankeschön-Abend eingeladen. In diesem Jahr wollen wir es einmal ganz anders halten: bei kalten Getränken wird es Ihnen möglicherweise auch kalt über den Rücken laufen beim großen Vorlese- und Zuhör-Abend… Mehr wird nicht verraten. Konfirmation Sonntag, 29. April, 9.30 Uhr Pauluskirche Am Sonntag, 29. April, werden im feierlichen Konfirmationsgottesdienst um 9.30 Uhr in der Pauluskirche 13 Konfirmandinnen und Konfirmanden eingesegnet. Pauluskirche Kirchen in der Oberen Stadt und im Seebach Dürer – Selbstbildnis Für kleinere Kinder gibt es während der gesamten Gottesdienstzeit eine Betreuungsmöglichkeit im Kleinen Saal. Den Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihren Familien wünschen wir einen unvergesslichen Tag und Gottes Segen auf Eurem weiteren Lebensweg. Spiele-Abend Samstags um 19 Uhr Paulusgemeindezentrum Zwei Spiele-Abende sind für dieses Jahr geplant: Samstag, 19. Mai, und Samstag, 27. Oktober, jeweils um 19 Uhr. Eingeladen sind alle, die gern Gesellschaftsspiele spielen (Lieblingsspiele bitte mitbringen!), aber auch diejenigen, die einfach gern zusammen sitzen und schwätzen. Gruppen und Kreise Paulusgemeindezentrum Treffpunkt der Frauen und Geislinger Männerkreis Donnerstag, 19. April 20 Uhr Elisabeth Fetzer berichtet über das Leben Friedrich Schillers und stellt uns das „Lied von der Glocke“ vor. Donnerstag, 10. Mai Tagesausflug mit der Bahn nach Herrenberg. Nach Stadtführung Mittagspause, anschließend Besuch des Glockenmuseums. Anmeldung bei Hildegard Fischer, Tel. 07331/609 22. Donnerstag, 14. Juni, 20 Uhr Anna-Maria Rupp aus Heiningen spricht über „Mit und ohne Schürz“ – den Lebensweg von Charlotte, der letzten Königin von Württemberg, und vom Alltag der Dienstmädchen aus derselben Zeit. Ein heimatgeschichtlicher Abend mit Dias. Donnerstag, 12. Juli – Abfahrt 18 Uhr an der Pauluskirche Abendwanderung mit Ehepartnern, dem Paulus-Chor und sonstigen Gästen. Wanderzeit ca. 1 Stunde mit anschließender Einkehr. Donnerstag, 13. September, 18 Uhr Frau Rigl zeigt uns die Stadtkirche, danach Führung durch die Geislinger Altstadt mit anschließender Einkehr Frauenkreis im Kleinen Saal Dienstag, 3. April 14.30 Uhr Dienstag, 17. April 14.30 Uhr Dienstag, 15. Mai 14.30 Uhr Dienstag, 12. Juni 14.30 Uhr 25


Aus der Landeskirche Frauen in der Kur: „Endlich geht es einmal um mich“ 20 Prozent aller Mütter leiden unter einem behandlungsbedürftigen Erschöpfungssyndrom „Ich habe so viel geschlafen wie schon lange nicht mehr.“ Die dreifache Mutter Silke Oesterle strahlt und macht einen rundum zufriedenen Eindruck. Sie erholt sich drei Wochen lang in der Evangelischen Frauen- und Mütterkurklinik in Bad Wurzach. Ihre drei Kinder im Alter von sieben, drei und einem Jahr werden in dieser Zeit zu Hause in Leonberg von einer Familienpflegerin und nach Feierabend auch vom Papa versorgt. Dem Kuraufenthalt ging allerdings eine mühsame Genehmigungsprozedur voraus. In diesem Fall hat sie zweieinhalb Jahre gedauert. Drei Mal wurde der Kurantrag von der DAK abgelehnt, und wäre nicht die Kurberatung der Diakonie gewesen, hätte die Praxis-Managerin diese Auszeit wohl nicht nehmen können. „Dabei haben wir Mütter doch ein Recht auf eine Kur“, stellt sie fest und bekommt dabei Unterstützung von Diplom-Sozialpädagogin Rebekka Müller, Einrichtungsleiterin für den psychosozialen und therapeutischen Bereich. Sie zählt schon seit zehn Jahren zum festen Personalstamm der Klinik und kennt deshalb die Kämpfe um Kuraufenthalte sehr genau. Seit 2007 haben Familienfrauen einen gesetzlichen Anspruch auf eine Vorsorge- oder eine Rehabilitationsmaßnahme, wenn sie durch ihre hohen Belastungen erschöpft sind und psychosomatische Gesundheitsstörungen entwickeln. Dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, belegt eine Studie, nach der rund 20 Prozent aller Mütter unter einem behandlungsbedürftigen Erschöpfungssyndrom leiden. So ist auch diese Indikation der häufigste Anlass dafür, dass Frauen in die Bad Wurzacher Einrichtung kommen. Außerdem klagen die Patientinnen über Rückenbeschwerden, depressive Verstimmungen, Ängste, Kopfschmerzen, Übergewicht und Schlafstörungen, wenn sie in der Kurklinik eintreffen. Für alle Teilnehmerinnen einer Gruppe beginnt die Kur übrigens gemeinsam. Das gehört zum Konzept des Hauses. Dadurch entsteht eine Gemeinschaft, die nicht durch eine wöchentliche An- und Abreise gestört wird. Das Haus mit seinen 43 Einzelzimmern hat zudem eine überschaubare Größe, vermittelt also durchaus noch eine familiäre und vor allem auch ruhige Atmosphäre. Zum einen durch die Lage im Kurgebiet, eingebettet in die Natur mit Wiesen und Wäldern, zum anderen, weil die Klinik nur Frauen, nicht aber Kinder aufnimmt. Eine Besonderheit - nur sieben reine Frauen- und Mütterkurkliniken gibt es in Deutschland, die übrigen Einrichtungen bieten Mutter-Kind- Kuren an. „Meine Mutter wollte gleich mit in Kur“ erzählt Ute Tokarczyk, 43-jährige Erzieherin und Mutter von drei Kindern im Alter von 18, 16 und neun Jahren. Sie benötigt während der Kur für ihre Familie keine Familienpflegerin mehr, 26 Gymnastik: Trainingsleiterin Sylvia Schneider geht es bei der Gymnastik um ein gesundes Körpergefühl. Die Ärztin Uta König bespricht sich mit einer Patientin nach einer Entspannungsübung. Fotos: bawa


Im Wohnzimmer unterhält sich Diplom-Sozialpädagogin Rebekka Müller mit den beiden Kurteilnehmerinnen Silke Oesterle und Ute Tokarczyk (von rechts). Aus der Landeskirche das erleichtert den Kuraufenthalt. Auch ihr Mann sprach ihr gut zu. Wie viele andere Frauen schätzt sie es, dass es „einmal um mich geht und ich mal gefragt werde, was mir gut tut“. Nach der Pflege und dem Tod ihres Vaters brauchte sie diese Auszeit dringend. „Ich hatte noch nicht einmal Zeit, um meinen Vater zu trauern. Noch keine Viertelstunde konnte ich mich an sein Grab setzen“, berichtet die Erzieherin, die zu Hause aktiv in der Kirche mitarbeitet. Sie hat sich im Vorfeld auch bewusst nach einem Haus in christlicher Trägerschaft umgesehen - und fühlt sich in Bad Wurzach gut aufgehoben. Sie genießt wie viele andere auch die Moorpackungen für den Rücken, die Massagen, die Gymnastik- und Entspannungsangebote. Das benachbarte Gesundheitszentrum Vitalium mit Moor- und Thermalbad bietet ideale Voraussetzungen für Anwendungen oder Nordic-Walking-Strecken, und Spaziergänge im Ried verlocken selbst in der kühleren Jahreszeit zu Freiluftaktivitäten. In der hauseigenen Küche wird vollwertig gekocht und in Vorträgen zeichnen Fachkräfte den Vorteil dieser gesunden Ernährungsweise noch einmal nach – mit dem Ziel, dass sie sich nach der Kur in den Küchen der Teilnehmerinnen durchsetzen soll. Neben Fitnessprogramm und Fortbildung bleibt endlich auch Zeit zum Nachdenken über die eigene Situation. Das kann durchaus auch belastend sein. Deshalb gibt es Einzel- und Gruppengespräche mit Fachkräften. Während die Allgemeinärztin sich um die körperlichen Beschwerden kümmert, eine Psychotherapeutin Hilfestellung für den Umgang mit den jeweiligen Problemen gibt, macht Diakonin Marianne Trinkle spirituelle Angebote. Sie lädt zum meditativen Tanz und geistlichen Impuls, spricht über Wüstenerfahrungen und Kraftquellen, diskutiert mit den Frauen über ihre Gottesbilder und Glaubenszweifel. Ein ganzheitlicher Ansatz für den dreiwöchigen Aufenthalt in der Evangelischen Frauen- und Mütterkurklinik in Bad Wurzach. Der Körper und Seele gut tut, wie die Kurgäste immer wieder betonen. Barbara Waldvogel Info: Die Diakonische Bezirksstelle in Geislingen vermittelt Mütterkuren und Mutter-Kind- Kuren in Kureinrichtungen des Müttergenesungswerkes. Frauen, die sich krank, körperlich und seelisch erschöpft und ausgelaugt fühlen, die nicht mehr wissen, wie sie den Alltag mit seinen vielfältigen Herausforderungen bewältigen sollen und Unterstützung in ihrer Situation suchen, erhalten dort qualifizierte Beratung und Hilfe im Antragsverfahren. Diakonische Bezirksstelle, Steingrubestr. 6, 73312 Geislingen, Tel.: 07331/41489 Ansprechpartnerin: Doris Ita-Sawall (Dipl.Sozpäd), Beratung nach Terminvereinbarung 27


Freud und Leid Altenstadt Taufen 15.01.2012 Alexander Lenz, Talgraben 35 12.02.2012 Niklas Krötz, Oberböhringer Str. 5 12.02.2012 Julian Müller, Wölkstraße 51 19.02.2012 Hilda Langolf, Oberböhringer Str. 13 Bestattungen 18.11.2011 Erika Alma Szabo, geb. Backfisch, 86 Jahre, Bronnenwiesen 22 17.11.2011 Katharina Matthiae, geb. Roth, 91 Jahre, Eschenweg 94 17.11.2011 Wolfgang Karl Berger, 65 Jahre Zillerstallstr. 30 21.11.2011 Magdalena Pless, geb. Talheimer, 84 Jahre, Hiltenburgstr. 11 23.11.2011 Walter Hans Söll, 81 Jahre, Saarstraße 63 24.11.2011 Ilse Anna Gabriel, geb. Becker, 75 Jahre, Bebelstraße 30 22.12.2011 Johanna Elsa Wolf, geb. Weitbrecht, 97 Jahre, Bronnenwiesen 22 28.12.2011 Irene Käthe Jäger, geb. Röhm, 91 Jahre, Olgastraße 9 28.12.2011 Anna Knoch, geb. Schweizer, 78 Jahre, Bupfenriedweg 8 30.12.2011 Magdalene Röker, geb. Hirning, 91 Jahre, Schwärzwiesenstr. 41 05.01.2012 Elfriede Katherine Arz, geb. Ruoff, 90 Jahre, Altersheim Eislingen, früher Springstr. 18 18.01.2012 Marta Anna Häberle, geb. Klang, 89 Jahre, Stuttgarter Str. 55 31.01.2012 Theophil Herr, 64 Jahre, Bebelstr. 44 02.02.2012 28 Irma Maria Priel-Ewen, geb. Priel, 84 Jahre, Stuttgarter Str. 192 09.02.2012 Elisabeth Ursula Thiele, geb. Häußler, 80 Jahre, Lindenrainstr. 14 13.02.2012 Klaus Dieter Herzan, 70 Jahre, Steigäckerstr. 2 23.02.2012 Gerhard Werner Barnetzky, 81 Jahre, Eschenweg 73 Pauluskirche Bestattungen 11.11.2011 Ernst Viktor Schertlin, Eybacher Str. 55, 86 Jahre 25.11.2011 Helmut Otto Gottlob Greiner, Stöttener Berg 12, 79 Jahre 29.11.2011 Else Elfriede Sapper geb. Bühler, Friedrichstr. 23, 78 Jahre 19.12.2011 Lore Mathilde Wittlinger, Burgstr. 8, 85 Jahre 10.01.2012 Ruth Anneliese Bihler geb. Gröner, Sofienweg 3, 83 Jahre 10.01.2012 Jutta Hannelore Heller geb. Kugel, Trautenauer Str. 3, 61 Jahre 20.01.2012 Hans-Günther Rudolf von Bock, Hauffstr. 16, 59 Jahre 15.02.2012 Marga Brischar, Stuttgarter Str. 16, 76 Jahre 21.02.2012 Martha Schmid geb. Wagner, zuletzt Aufhausen, früher Heidenheimer Str. 33, 83 Jahre Stadtkirche Taufen 18. Dezember Laura Schneider, Uhlandstraße 28 26. Februar Lukas Straub, Schimmelmühle 1 26. Februar Lara Weidle, Uhlandstraße 26 26. Februar Kati Decker, Werastraße 54 Ehejubiläen Goldene Hochzeit 22. September Johannes und Gertraud Schindler, Konrad-Adenauer-Straße 3 29. Dezember Johann und Christine Majko, Konrad-Adenauer-Straße 35 23. Februar Theodor und Magdalena Bührle, Klingenweg 24 Bestattungen 20. September Angelika Christmann, geb. Hagmeyer, Schillerstraße 4, 91 Jahre 22. September Hans Fezer, Konrad-Adenauer-Straße 33, 92 Jahre 12. Oktober Karl Melz, Hauptstraße 83, 82 Jahre 18. Oktober Marta Straub, geb. Hübsch, 95 Jahre 08. November Helga Banzhaf, geb. Eisele, Konrad- Adenauer-Straße 40, 73 Jahre 12. Dezember Anna Grüner, geb. Kräuter, 84 Jahre 10. Januar Natalie Warth, geb. Honold, 93 Jahre 10. Januar Heinz Scheck, Paulinenstraße 35, 83 Jahre 13. Januar Elfriede Gölz, geb. Gröner, Karlstraße 37/8, 96 Jahre Weiler Taufen 02. Oktober Jonathan Ziegler, Hoffstett 3 02. Oktober Carolin Krätschmer, Fohlenweg 8 04. Dezember Jaab Ziegler, Hofstett 3 29. Januar Anton Franke, München


Kunstbetrachtungen Kunst in den Sommerferien In den Sommerferien laden wir Sie ein, sich Zeit zu nehmen für Kunst. Dekanin Gerlinde Hühn bietet an sechs Abenden Kunstbetrachtungen an, musikalisch begleitet von Bezirkskantor Thomas Rapp. Bereits im vergangenen Jahr waren die Betrachtungen zu den Psalmenbannern, die in der Stadtkirche ausgestellt waren, gut besucht. Die Sommerferien lassen Zeit für Kunst und Musik. Dekanin Gerlinde Hühn und Bezirkskantor Thomas Rapp laden ein zu Sechs Betrachtungen zu Gemälden des 15. bis 21. Jahrhunderts in der Stadtkirche Geislingen Zu dem jeweiligen Bild wird Bezirkskantor Rapp an der Orgel passend improvisieren – beachten Sie bitte den extra Flyer! Termine: An den Mittwoch-Abenden in den Sommerferien 2012 1.8., 8.8., 15.8., 22.8., 29.8., 5.9. Uhrzeit: 19.00 Uhr bis ca. 19.30 / 19.40 Uhr Ort: Stadtkirche Geislingen Dauer: 30 bis 40 Minuten. Im Anschluss wird um eine Spende zugunsten der Orgelrenovierung gebeten. 29


Kinderseite Von Jonas Dursch und Joshua Crüsemann Auf dem unteren Foto sind 5 Fehler. Finde diese! 30 Es werde Licht Julia gibt die Schöpfungsgeschichte mit eigenen Worten wieder: „Am Anfang war das Nichts. Dann schuf Gott das Licht. Da war dann zwar immer noch nichts, aber jeder konnte es sehen.“ Schnelle Arbeit „Papi, wie hat Gott es geschafft, die Welt in sechs Tagen zu erschaffen? „Er war nicht auf Handwerker angewiesen!“ Gesprächsthema Die kleine Eva kommt ganz glücklich aus dem Religionsunterricht nach Hause. „Na, worüber habt ihr denn heute gesprochen?“, fragt die Mutter. „Hauptsächlich über Adam und mich!“, strahlt Eva.


„…so werden wir sein wie die Träumenden“ Kirchentag des Kirchenbezirks vom 29. bis 30. Juni 1977: Ein kleiner Süditaliener, aufgewachsen im Waisenhaus, folgt nach dem Tod seiner Mutter dem Vater ins fremde Deutschland. Entwurzelt und orientierungslos trifft er in der Schule für Geistigbehinderte in der Brenzstraße in Ludwigsburg auf den Lehrer Horst Tögel, mit dem er sich nicht verständigen kann. Aber er hat eine kleine Ziehharmonika mitgebracht. Horst Tögel kauft sich auch solch ein Instrument. Salvatore bringt ihm das Spielen bei, dafür lernt er bei ihm das Sprechen. Andere Schüler kommen dazu, mit Kazoo, Mundharmonika, Ziehharmonika und Trommel erobern sie gemeinsam die Welt der Musik. 2000: Inzwischen führen Konzertreisen die 18köpfige Band in die Schweiz, nach Frankreich und in den Nahen Osten. Das hätten sie sich vor 23 Jahren nicht träumen lassen: Im Libanesischen Staatstheater in Beirut geben sie ein eineinhalbstündiges Konzert mit TV-Life-Übertragung. Im Publikum Vertreter von Regierung und die Botschafter von Frankreich, der Schweiz und Deutschland sowie zahlreiche Familien mit ihren behinderten Kindern. Es bewahrheitet sich der prophetische Satz eines Libanesen vor der Reise: „Euer Auftritt wird ein Tabu brechen und einen Donnerschlag in der arabischen Welt auslösen!" Ein Konzert der Brenz-Band wird nach dem Eröffnungsgottesdienst am Freitagabend die Stadtkirche füllen. Nicht nur mit Menschen, sondern mit Freude, mit Mut, mit Trotz, mit Geschichten und mit Träumen. Der Ton, den die Brenz-Band am Freitag anstimmt, wird weiterklingen durch den Kirchentag in und um die Stadtkirche. Was ist unser Traum von Kirche und was ist unsere Realität? Was nimmt uns gefangen und was erregt unseren Trotz? In Bibelarbeit, Workshops und Vorträgen wird informiert und diskutiert. So unterschiedliche Themen wie „Jugendkirche – Chance oder Sackgasse“, „alles nur geträumt – ist wahr was in der Bibel steht?“, „Gerechte Welt und fairer Handel – nur ein Traum?“ und viele andere stehen zur Auswahl. Besonders der festliche Ton wird lautstark weiterklingen. Kirchentag des Kirchenbezirks heißt: Gemeinsam feiern. Miteinander singen beim „offenen Singen neuer Lieder“. Miteinander staunen beim Musical, miteinander genießen beim Essen auf dem Kirchplatz. Und ganz besonders miteinander lachen bei Okko Herlyn und „hier stehe ich, ich kann auch anders – Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren“. Wenn dann spät die Abendlieder und die Kerzen den Kirchplatz und die Herzen von Jungen und Alten füllen, dann – hoffentlich – werden auch wir sein wie die Träumenden. Kirchentag des Kirchenbezirks Bezirksbläserteam des Kirchenbezirks Bibelarbeit in der Stadtkirche Fest auf dem Kirchplatz der Stadtkirche 31


Kirchentag des Kirchenbezirks – Programm Freitag, der 29. Juni 2012 Samstag, 30. Juni 2012 18.00 Uhr Eröffnungs-Gottesdienst Predigt von Dekanin Gerlinde Hühn: Jakobs Traum Mitwirkung der Chöre des Bezirks Bezirksbläser-Ensemble, Jugendliche 19.30 bis 21.00 Uhr Konzert für alle Brenz-Band aus Ludwigsburg 32 6.00 Uhr Morgengebet Pfarrer Martin Breitling Anschließend Frühstück: Stadtkirche 8.30 Uhr „Herr, tue meine Lippen auf...“ Liturgisches Morgengebet in der Tradition der Gregorianik Pfarrer Klaus Hoof, Stadtkirche 9.00 Uhr Bibelarbeit, Stadtkirche „..so werden wir sein wie die Träumenden“ Gefangen, erlöst, träumend… Ps 126, 1 Gefängnis-Pfarrer Hans-Ulrich Agster, Stammheim 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr Workshops I. Die Kirche im Dorf lassen Wie ländliche Gemeinden ihre Zukunft sichern können Martin Schwarz, KDA-Pfarramt Ulm Schubartsaal Samariterstift Geislingen Moderation: Dekanin Hühn II. Gerechte Welt, Fairer Handel – nur ein Traum? Prälaturpfarrerin Yasna Crüsemann, Dimoe Ulm St. Sebastian Gemeinderaum, Sebastianstraße III. Mein Traum von Kirche Jugendkirche und Jugendgemeinde: Chance oder Sackgasse? Pfarrer Hans Läpple, Althengstett Anita Gröh, Landessynode Stadtbücherei Geislingen IV. Wo wir dich loben wachsen neue Lieder Offenes Singen Bezirkskantor Thomas Rapp, Stadtkirche Geislingen 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr Mittagessen auf dem Kirchplatz 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr Alles nur geträumt? Ist alles wahr, was in der Bibel steht? Vortrag Prof. Siegfried Zimmer, Ludwigsburg Stadtkirche 17.00 Uhr „Das Gespenst von Canterville“ Musical mit Michelberg-Gymnasium, Musikschule, Kinder-Chöre der Stadtkirche, Bezirkskantor Thomas Rapp, Stadtkirche 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr Abendessen auf dem Kirchplatz 20.00 Uhr "HIER STEHE ICH, ICH KANN AUCH ANDERS" Kabarett aus Kirche und anderen Realsatiren Okko Herlyn, Theologe und Kabarettist aus Duisburg 21.00 Uhr Hock auf dem Kirchplatz 22.00 Uhr Abend ward bald kommt die Nacht Abendliedersingen auf dem Kirchplatz, Axel Schlecht, Bezirksbläser-Team

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine