Autodesk Magazin No. 05/Ausgabe Mensch und Maschine

mum.de

Autodesk Magazin No. 05/Ausgabe Mensch und Maschine

© MA30 – Wien Kanal

Autodesk

MAGAZIN

mit Spezialteil von:

Topjob mit Topobase > 03

Geschichten aus dem Untergrund > 06

„Das Eckige muss ins Runde“ > 10

Mit Mensch und Maschine zum Erfolg: Technologie

für den Mittelstand > IV

CAD erschwinglich: Symbolbibliothek Maschinenbau

aktualisiert > XIII

5,00 € | 7,50 CHF

April 2006

05


Editorial

Wie viel

Technologie

braucht

Innovation?

Von der Schokolade bis zum Weltraumteleskop

– auf allem klebt das

Etikett „innovativ“. Doch was ist

Innovation wirklich? Innovationen

sind nicht nur neu, sie sind auch

einzigartig. Und sie sind dann auf dem

Markt, wenn sie gebraucht werden.

Innovative Unternehmen müssen

schnell und fl exibel agieren. Sie müssen

technologische Entwicklungen ebenso

antizipieren wie Marktentwicklungen.

Sie brauchen die richtigen Strategien

und vor allen Dingen auch die richtigen

Technologien, um ihre Ideen umzusetzen

und die Nase ganz vorn zu

haben.

Bei unserer Fachtagung „Wie viel

Technologie braucht Innovation?“

haben unsere mittelständischen

Kunden dazu viel sehen und hören

können. Wenn Sie verhindert waren,

können Sie hier nachlesen, was MuM

dazu beiträgt, dass Sie in Ihrem Markt

stets die vorderen Plätze belegen.

Ihr Christoph Aschenbrenner

VP Central Region

Mensch und Maschine Software AG

Inhalt

GIS + Infrastruktur

Topjob mit Topobase .................................................................................................................................................................................3

Sagen Sie uns die Meinung! ................................................................................................................................................................4

Tipps & Tricks ..................................................................................................................................................................................................5

Geschichten aus dem Untergrund .................................................................................................................................................. 6

Mechanik

„Das Eckige muss ins Runde“ ............................................................................................................................................................ 10

Das Wunder von Zürich ........................................................................................................................................................................12

Tipps & Tricks ................................................................................................................................................................................................13

Mensch und Maschine Spezial

Produkte konfi gurieren per Internet .............................................................................................................................................. II

Technologie für den Mittelstand .................................................................................................................................................... IV

ecscad AERO für die Energiewirtschaft ..................................................................................................................................... VI

Unter der Erde – auf der Höhe der Zeit ................................................................................................................................. VIII

Haustechnik – dreimal neu ..................................................................................................................................................................X

Ein Notebook erwacht zum Leben ...............................................................................................................................................XII

Bibliothek Maschinenbau überarbeitet ...................................................................................................................................XIII

K(l)eine Hexerei .......................................................................................................................................................................................XIV

Schneller besser! ....................................................................................................................................................................................XVI

Allgemeine Konstruktion

Einige altern eben gut ............................................................................................................................................................................ 14

Zwischen Fado und Hightech ........................................................................................................................................................... 15

Tipps & Tricks ................................................................................................................................................................................................16

Architektur

Traumhaus zu gewinnen .......................................................................................................................................................................18

And the winner is … ...................................................................................................................................................................................19

Tipps & Tricks .............................................................................................................................................................................................. 20

Szene + Menschen

Ein Angebot für Überfl ieger ...............................................................................................................................................................21

Zum Anfassen realistisch .....................................................................................................................................................................22

Mehr Platz der Kreativität ...................................................................................................................................................................22

03

06

10

21


Topjob mit Topobase

Als unabhängiger öffentlicher Konzern versorgen die Stadtwerke Augsburg 350.000

Menschen mit Gas, Strom und Wasser. Seit 2002 arbeiten sie mit Autodesk ® Topobase –

und die Effi zienz des Unternehmens hat sich vervielfacht.

Der Konkurrenz davonlaufen

Kosten senken und Service verbessern – die

Stadtwerke Augsburg haben eine Lösung gefunden:

Die Einführung eines Geoinformationssystems

(GIS) mit dem universalen Geodatenserver

Topobase. „Die Pfl ege der Betriebsmitteldaten

war früher sehr zeitintensiv“, so Jürgen Biedermann,

Abteilungsleiter zentrale Dokumentation

und DV-Dienste bei den Stadtwerken Augsburg.

Denn Betriebsmitteldaten wurden in verschiedenen

Systemen gespeichert. In einem System

wurden alle tabellenbasierten Daten verwaltet,

wie etwa Angaben zum Installationsdatum,

Kosten, Teileinformationen und Bemaßung der

Einheiten. Auf anderen Systemen in der Bauabteilung

wurden Daten zur Infrastruktur und

den Katastern vorgehalten. Die Ingenieure der

Stadtwerke Augsburg mussten viel Zeit aufwenden,

um Plan-, Standort- und Tabellendaten zu

den Betriebsmitteln abzufragen, zusammenzu-

führen und dann aufzubereiten. Doppelte Datensätze

führten zu kostspieligen Datenfehlern und

Inkonsistenzen zwischen den Systemen. Damit

ist jetzt Schluss!

Jeder Gas-, Strom- oder Wasser-Kunde ist exakt

erfasst: Wann ist der Anschluss gelegt worden?

Wann wurden Wartungen durchgeführt? Was

zahlt der jeweilige Kunde? Wie viel Strom/Gas

verbraucht er? Wo genau befi ndet sich der

Anschluss? Diese Daten werden nun mithilfe des

Geodatenservers Topobase mit geografi schen

Daten gekoppelt: Katasterpläne, Straßenzüge,

Grundstücksdaten etc. Geodaten bestehen also

aus einem Geometrie-Anteil (Karten, Kataster-

und Lagepläne) und Sachdaten, die mit den

Geometriedaten verbunden sind. All diese

GIS-Informationen können mit dem universalen

Geodatenserver Topobase erfasst, gespeichert

und miteinander verknüpft werden. Grundlage

ist die Datenbanktechnologie von Oracle.

Der Vorteil: Es gibt einen zentralen Datentopf,

der für alle Mitarbeiter zugänglich ist. „Mit

Topobase in Kombination mit Oracle Spatial müssen

nicht mehr diverse Datenquellen gepfl egt

werden, und auch die Gefahr von Fehlern bei der

Eingabe der Daten konnte reduziert werden“, sagt

Jürgen Biedermann begeistert. Und das konnte

früher bei insgesamt über 100.000 Objekten mit

über 2,3 Millionen Sachmerkmalen schon mal

passieren. Wie Topobase funktioniert und warum

die Fehlerquote bei der Verwendung dieses

Systems dramatisch sinkt, wird übrigens detaillierter

im Autodesk Magazin Portal erläutert.

Bis zu 30-mal schneller

Topobase überzeugt nicht nur, weil es sämtliche

Daten unter einen Hut bringt. Mit diesem System

geht alles auch viel schneller. Topobase ermöglichte

es, komplexe Strukturen zu entwirren

und verbesserte so zusehends die Effi zienz.

„Aufgaben, die früher 30 Minuten in Anspruch

genommen hätten, können jetzt in einer Minute

erledigt werden“, erklärt Jürgen Biedermann.

Ähnliche Erfolge erzielte Topobase übrigens

auch bei anderen Kunden. Mehr Referenzgeschichten

fi nden Sie im Internet-Portal des

Autodesk Magazins.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/augsburg

GIS + Infrastruktur

Augsburg ist das drittgrößte

Ballungs- und Wirtschaftszentrum

in Bayern. Damit

solch ein Wirtschaftsstandort

für Industrie und Dienstleister

weiterhin attraktiv bleibt, muss

die Infrastruktur reibungslos

funktionieren. Das stellt die

Stadtwerke vor eine große

Herausforderung: Steigende

Strompreise und der zunehmend

liberalisierte Energiemarkt

machen es immer

schwieriger, wettbewerbsfähig

zu bleiben. Die höchste Priorität

heißt deshalb: Verwaltungskosten

sparen und den Service

verbessern. Ein scheinbar

unmögliches Unterfangen.

Topobase

Weitere Informationen zu Autodesk

Topobase erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/topobase

MF 2 > 3


GIS + Infrastruktur

Sagen Sie uns die Meinung!

Seit der Einführung von Civil 3D gibt es schon weit über tausend Anwender. Für diese rapide

wachsende Gemeinschaft hat das Online-Forum AUGCE eine spezielle User Group eingerichtet.

Wer in der IT-Branche arbeitet,

kennt es nur zu gut: Man hat ein

Problem mit einer Software oder

einer Anwendung, und niemand

weiß die Lösung. Denn die

Praxis wirft tausend Fragen auf,

die kein Herstellerhandbuch

berücksichtigen oder vorhersehen

kann. Das ist der Punkt, an dem

User Groups zum Einsatz

kommen: In diesen herstellerunabhängigen

Online-Foren

kann jeder Anwender aus dem

gigantischen Wissensschatz

anderer profi tieren. Schließlich

weiß niemand besser über ein

Produkt Bescheid, als derjenige,

der es täglich benutzt. Und das

erklärt den riesigen Erfolg dieser

Benutzergruppen.

Civil 3D

Das neue Civil 3D 2007 ist nun

erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/civil3d

AUGCE – die Autodesk User

Group Central Europe

In den USA gibt es seit 1990 AUGI, die

Autodesk User Group International mit über

60.000 Mitgliedern. Seit 2004 kann man nun

auch die europäische Version des Portals nutzen –

AUGCE. Und auch hier haben sich schon über

10.000 Anwender registriert. Damit ist es die

größte Autodesk Benutzergruppe im deutschsprachigen

Raum. Geordnet ist die User Group

nach Produktforen. So können sich die Mitglieder

sofort den Themenbereich aussuchen, der sie

interessiert. Mittlerweile gibt es rund 40 Foren

rund um Autodesk Produkte. Eines der am

schnellsten wachsenden ist beispielsweise das

Inventor-Forum mit 2.900 Mitgliedern. Allein

das AutoCAD-Forum zählt hingegen schon an

die 4.600 registrierte Anwender. „User Groups

gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das merken

wir an den wachsenden Mitgliederzahlen. Die

Foren sind nicht nur eine wichtige Informationsplattform,

sondern auch eine optimale Supportalternative

geworden“, erklärt Thomas Deck,

Projektleiter von AUGCE.

Civil 3D – ein wahrer

Senkrechtstarter

Erst seit anderthalb Jahren gibt es Civil 3D – und

schon boomt die Anzahl der Anwender: Über

tausend Benutzer gibt es derzeit in Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Somit ist Civil 3D

das bisher am schnellsten wachsende Produkt

in der Geschichte von Autodesk. Es ist das

perfekte Konstruktionswerkzeug für Ingenieure,

Planer und Konstrukteure. Kein Wunder, dass

AUGCE beschlossen hat, diesem Produkt ein

eigenes Forum einzuräumen. Hier können User

nicht nur Erfahrungen austauschen, sondern

unter anderem auch die Newsletter lesen und

die heißesten Bracheninfos erfahren sowie eine

wertvolle Link-Sammlung einsehen. „Ich fi nde

es toll, dass AUGCE den Civil 3D-Anwendern

jetzt einen Platz bietet, in dem sie mitdiskutieren

können“, meint Peter Rummel, Marketing

Solution Manager ISD, Central Europe.

Wer Mitglied wird, gewinnt

Selbstverständlich kann jeder die Forumsbeiträge

lesen. Wer dagegen mitmachen und

seine eigene Stimme geltend machen will, der

braucht sich nur zu registrieren. Und schon ist

er/sie „drin“. Selbstverständlich kostenlos. Um

die Civil 3D-User besser kennenzulernen und

ihren Wünschen, Forderungen, Problemen und

Erwartungen besser entgegenzukommen, hat

Autodesk jetzt eine kleine Umfrage gestartet.

Unter denjenigen, die im Civil 3D-Forum einige

Fragen beantworten und sich registrieren,

werden tolle Preise verlost. Gehen Sie einfach

ins Autodesk Magazin Portal und erfahren Sie

mehr zum Gewinnspiel. Viel Glück!

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/augce


Gewusst wie!

Flächenfüllungen in Autodesk ® Map 3D

Zusätzlich zu den schon von AutoCAD bekannten

Arten Flächenfüllungen zu realisieren, haben Sie

in Autodesk Map die Möglichkeit, mit „Polygonobjekten“

zu arbeiten.

Ein „Polygon“ ist ein Objekt mit geschlossenen

Grenzlinien. Die Grenzlinien eines Polygons

unterteilen sich in innere und äußere Um-

grenzungen. Ist in einem Polygon mehr als eine

Umgrenzung definiert, werden diese über

Verschachtelungen und Gruppierungen zu-

einander in Beziehung gesetzt (z.B. „Inseln“ innerhalb

einer Fläche). Zum besseren Verständnis

empfiehlt sich hierzu ein Blick in die Autodesk

Map Hilfe: „Verwenden von Autodesk Map 3D“ >

„Polygonobjekte“ > „Übersicht über Polygone“.

Polygone lassen sich immer dann hervorragend

verwenden, wenn es darum geht Flächen zu

visualisieren. Anwendungsgebiete könnten

ein- oder mehrfarbige und/oder mit Schraffur-

mustern versehene Darstellungen von Gebäudegrundflächen,

Grundstücksparzellen, Stadtgrenzen,

Gemeinde-, Länder- oder Staatsgrenzen

sein. Durch die Grenzlinienstruktur des

Polygonobjektes können Sie auch komplexere

Flächenstrukturen realisieren.

So könnte ein einzelnes Polygon aus einer

äußeren Grenzlinie bestehen, die ein Naturschutzgebiet

darstellt, und inneren Grenzlinien,

die Wasserflächen innerhalb dieses Gebietes

darstellen.

Zur Erstellung und Manipulation von Polygonobjekten

sowie zum Festlegen der Voreinstellungen

für neue Polygone steht Ihnen ein

Extra-Werkzeugkasten zur Verfügung. Sie finden

diesen mit „Polygon“ benannten Werkzeug-

kasten im Teilmenü „ACMAP“.

In diesem Werkzeugkasten finden Sie auch die

im Autodesk Map 3D verbesserten Werkzeuge

zur Bearbeitung von Polygonobjekten:

Mit „Polygon teilen“ / „_Mpsplit“ teilen Sie ein

vorhandenes Polygon in zwei Polygone. Eventuell

zugeordnete Daten können dabei für beide Teile

erhalten bleiben.

Mit „Polygon bearbeiten“ / „_Mpedit“ haben Sie

ähnliche Bearbeitungswerkzeuge wie bei dem

AutoCAD-Befehl „_Pedit“ zur Verfügung. U.a.

können Sie Stützpunkte löschen oder hinzu-

fügen. Des weiteren beinhaltet dieser Befehl

Funktionen, um dem Polygonobjekt innere und

äußere Grenzlinien hinzuzufügen, Inseln zu

verschieben oder auch den Umgrenzungstyp

zu definieren.

Mithilfe der beiden Funktionen „Topologie in

Polygone konvertieren“ / „_MapTopologyToPolygons“

und „Polylinien in Polygone konvertieren“

/ „“_MapPolylineToPolygon“ haben Sie die

Möglichkeit, in einer Zeichnung bereits

vorhandene Topologien oder Polylinien in

Polygonobjekte zu konvertieren.

Lust auf mehr Map 3D Tipps und Tricks? Dann

gehen Sie in unser Autodesk Magazin Portal

mithilfe des nachfolgenden Links.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/tipps1

GIS + Infrastruktur

Tipps &

Tricks

für Autodesk ® Map 3D

4 > 5


Titelstory

Geschichten aus dem Untergrund


Das Kanalisationssystem in Deutschland ist gerade mal 150 Jahre alt. Und braucht

dringend eine Generalüberholung. Über Risiken, Herausforderungen und Chancen

einer der größten Errungenschaften der zivilisierten Welt.

Atemlos rennt ein Mann durch

dunkle unterirdische Schächte.

Seine Schritte hallen gespenstisch

von den feuchten Mauern wider.

Gehetzt blickt er sich um. Sein

Verfolger ist ihm dicht auf den

Fersen. Es ist eine der berühmtesten

Szenen der Filmgeschichte:

Die Flucht des Harry Lime in

„Der dritte Mann“ von 1949,

mit Orson Welles in der Hauptrolle.

Schauplatz: Die Wiener

Kanalisation. Seitdem sind

Abwasserkanäle, Schächte und

Untergrundwelten beliebte Orte

für Verfolgungsjagden made in

Hollywood. Sie verkörpern das

Geheime, das Albtraumhafte, die

dunkle, mysteriöse Welt unter

der sonnigen Oberfl äche einer

geschäftigen Stadt.

Manchmal allerdings holt die Realität die

Fantasie ein. Dramatische Fluchten wie die von

Harry Lime hat es wirklich gegeben – und gar

nicht so lange her: Kurz nach der Teilung Berlins,

im Oktober 1961, gelang es dem Westberliner

Studenten Dieter Thieme und seinen Kommilitonen,

über hundert „Ostberliner“ durch

die Kanalisation in den Westen zu schleusen.

Denn obschon die Stadt an der Oberfl äche

geteilt worden war, blieb die Kanalisation eine

gemeinsame. Der Fluchtweg wurde bald von

der Volkspolizei aufgedeckt und vergittert.

Die Kanalisation wurde zerschnitten,

Abwässer umgeleitet und mit Signaltechnik

versehen, um weitere Fluchtversuche zu

verhindern.

Deutschlands unterirdisches

Straßennetz

Insgesamt zählt man auf bzw. unter deutschem

Boden mittlerweile fast 500.000 Kilometer

öffentliche Entwässerungskanäle. Wenn man

sie aneinanderlegen würde, könnte man

elfmal die ganze Erde umrunden. Zwei bis

zehn Meter unter unseren Füßen verläuft also

ein Rohrnetz von gigantischen Ausmaßen.

Die meisten Abwasserrohre sind 26 bis 50

Jahre alt und können zwischen 200 Millimeter

und einigen Metern Durchmesser aufweisen.

Viele Rohre sind allerdings schon über hundert

Jahre alt und immer noch in Betrieb. Da wundert

es nicht, dass mittlerweile circa 17 Prozent der

deutschen Kanalisation sanierungsbedürftig sind.

Doch was fl ießt überhaupt durch die unterirdischen

Adern deutscher Städte? 110 bis

130 Liter Wasser pro Kopf verbraucht man

Titelstory

Abb. linke Seite oben: Kanalarbeiter in

neuen Kanalabschnitt in Wien

Abb. linke Seite unten: alter Abwasserbereich

in Wien

Bilder © MA30 - Wien Kanal

Abb. rechte Seite oben: Buchtitel zum

Filmklassiker „Der Dritte Mann“

6 > 7


Titelstory

in Deutschland am Tag – ein Viertel davon

rauscht durch die Klospülung hinunter. In den

meisten Fällen strömen Haus-, Industrie und

Niederschlagsabwässer zusammen durch die

so genannte Mischkanalisation. Was dazu führt,

dass die abenteuerlichsten Gegenstände durch

die Rohre geschwemmt werden. In Hamburg

kann man solche „Beutestücke“ im Sielmuseum

bewundern: Da ist von Gebissen über Mäntel,

Perücken, Schuhen bis hin zur Reizwäsche beinah

alles vertreten. Ganz zu schweigen von verschiedenen

Chemikalien wie Hormonpräparaten.

Schlagzeilen machte letztes Jahr die Nachricht,

dass in Deutschland angeblich mehr gekokst

wird als bisher gedacht. Der Beweis: Jeder

Kokser, der seine Notdurft auf dem Klo statt

hinter dem Busch erledigt, hinterlässt eine

chemische Fährte im Abwasser, und die findet

man schließlich in den Flüssen wieder.

Hygiene: eine moderne Erfindung

Früher allerdings landeten diverse Ausscheidungsprodukte

ziemlich oft hinter dem Busch –

und in der Regel einfach auf der Straße. Dorthin

wurde alles geschüttet, was im Haushalt keine

Verwendung mehr fand. Im Mittelalter stand

man der Körperpflege insgesamt sehr reserviert

gegenüber, da man fürchtete, man würde das

Seelenheil durch sie gefährden. In der Barock-

und in der Rokokozeit litt man ebenfalls unter

einer gewissen Wasserscheu. Das betraf den

Bauern ebenso wie den Schlossherrn. Wichtiger

als die Waschschüssel waren Fläschchen und

Puder. Der aristokratische Lebensstil war über

alle Reinlichkeitsfragen erhaben. Burgen und

Kirchen stanken nach Urin. Dass Napoleon

täglich badete, brachte ihm viel Spott ein und

erschien den meisten als Zeichen seiner geringen

Herkunft. Die Konsequenz: Seuchen wie

Ruhr und Cholera grassierten in allen Gesellschaftsschichten

bis weit ins 19. Jahrhundert.

Und dann kam die industrielle Revolution. Als

erstes erkannten die Engländer die Wichtigkeit

einer unterirdischen Kanalisation. 1842 begann

man in London mit dem Bau eines Abwassersystems.

Es wurde außerdem das Water Closet (WC)

Abb. links: neuer Abwasser-

bereich in Wien

Bild © MA30 - Wien Kanal

Abb. rechts: Pressrohrvortrieb,

Zürich

Bild © Walo Bertschinger Central AG, Zürich

Abb. links: Münchner Kanalisation

Abb. rechts: Presszylinder für ø 1.25 m

(Kanalisation)

Bild © Walo Bertschinger Central AG, Zürich

Abb. links: der unspektakuläre

Einstieg in die Tiefe

Abb. rechts: Aushub in 18 m Tiefe

für Wirbelfallschacht & Stollen

Bild © Walo Bertschinger Central AG, Zürich

erfunden, die Toilette mit Wasserspülung. Endlich

konnte man trockenen Fußes durch die Straßen

gehen.

Auf dem europäischen Festland waren Hamburg

und Wien die ersten Städte mit einem Abwassersystem.

Neben den unumstrittenen hygienischen

Vorteilen brachte die Kanalisation vielerorts

ungeahnte Chancen für Überlebenskünstler:

In Wien gab es bis in die Dreißigerjahre des 20.

Jahrhunderts die so genannten „Kanalstrotter“.

Sie stiegen in die Unterwelt hinab in der Hoffnung,

Münzen, Schmuck, Knochen und Fett aus

den Kanälen zu fischen, die sie dann verkaufen

konnten. Viele Obdachlose hatten im Kanalnetz

sogar ihren festen Wohnsitz. Ihr wohl bekanntester

Unterschlupf war die „Zwingburg“, eine

trockene Kammer des Kanalisationssystems, die

sich unter dem Schwarzenbergplatz befindet.

Das Geld fließt unter der Erde

Heute sind 95 Prozent der deutschen Haushalte

an das öffentliche Abwassersystem angeschlossen.

So dynamisch sich viele Städte über der Erde

entwickeln, so starr und veraltet sind sie im

Untergrund. „Die Größe und der oft marode

Zustand der Leitungssysteme sind ein wesentlicher

Grund dafür, weswegen in Deutschland

rund vier Fünftel der Ausgaben in diesem Bereich

in die Instandhaltung und den Ausbau der Netze

fließen“, mahnt Dr. Harald Hiessl, Leiter der

Abteilung Umwelttechnik und Umweltökonomie

am Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und

Innovationsforschung. Dabei handelt es sich bei

den Schäden größtenteils um defekte Anschlüsse,

häufig aber auch um Risse in den Rohren oder

abgesplitterte Teile in der Rohroberfläche. Heute

sind die Rohre teilweise aus Kunststoff. Daneben

gibt es aber auch Rohre aus Beton für große

Durchmesser sowie Kanäle aus Steinzeug oder

Eisen. Doch egal, welches Material, der Alterungsprozess

ist bei allen unaufhaltsam. „Allein

in München werden jährlich 5 Millionen Euro

in die Kanalsanierung investiert“, erklärt Josef

Heuberger, Abteilungsleiter für die Kanalisation

bei der Stadtentwässerung München. Und dieser

Aufwand ist bitter nötig, denn eine nachlässige


Abb. oben: Regenentlastungskanal

von der Hohenstaufenstraße zum

Landwehrkanal in Berlin

Abb. unten: alter Abwasser-

bereich in Wien

Bild © MA30 - Wien Kanal

Instandhaltung bedeutet lecke Rohre. Und lecke

Rohre führen irgendwann zur Verschmutzung

des Grundwassers. Die Folge: eine Umweltkata-

strophe von gigantischen Ausmaßen.

Hightech im Rohr

Über die Hälfte der Sanierungen werden in

offener Bauweise durchgeführt. Das heißt,

Straßen werden aufgerissen und Spezialisten

reparieren oder verlegen Rohre, indem sie in den

Untergrund hinabsteigen. Mittlerweile setzen

sich aber neue Technologien durch, die Kosten

sparen und weniger aufwändig sind: „Inlining“,

so nennt man ein Verfahren, nach dem ein

gewaltiger Schlauch in den Kanal gestülpt wird.

Der Schlauch ist mit Reaktionsharz imprägniert

und erhärtet, nachdem er verlegt worden ist. So

entsteht ein fugenloses „Rohr im Rohr“.

Kleineren Schäden rücken Computer gesteuerte

Geräte zu Leibe. Das geschieht beispielsweise

beim Verpressen von Rissen oder beim Schweißen

von Kunststoffleitungen – oder wenn ein Loch

im Kanalnetz geschlossen werden soll. Auch

die Früherkennung von Rohrschäden wird im

Zeitalter des Computers von Hightech-Instrumenten

übernommen. Früher hat man einen

Spiegel in das eine Rohrende geschoben und

eine Lampe ins andere und hat so den Kanal

ausgeleuchtet. Heute untersuchen fernge-

steuerte Roboterwagen mit installierter Farb-

Videokamera jeden Zentimeter genau. Sie fahren

eigenständig bis zu 500 Meter lange Strecken ab

und melden Schäden und Verstopfungen. Das

ist besonders bei sehr kleinen, nicht begehbaren

Kanälen die einzig praktikable Lösung. Die Video-

kameras übermitteln in Echtzeit Bilder an einen

Computer, der sie auswertet und in eine Datenbank

einspeist, von wo sie jederzeit abrufbereit

sind. Die Verknüpfung dieser Informationen

mit einem geografischen Informationssystem

bildet die Grundlage eines umfassenden Kanalinformationssystems

(KIS). So wissen Ingenieure

und Techniker jederzeit, wo, wann, welcher Eingriff

vorgenommen werden soll, und können den

Zustand der Kanalisation Tag für Tag beobachten.

Das hilft auf Dauer, Kosten zu reduzieren und

Würde Nemo einen Ausflug

in die Kanalisation überleben?

Die Antwort finden Sie im

Autodesk Magazin Portal.

Ressource Trinkwasser

Wasserspeicher in Sevilla,

Andalusien

schlimmste Schäden zu vermeiden.

Eine Zukunft ohne Wasser

Titelstory

„Neben den steigenden Kosten stehen wir überall

auf der Welt vor einem anderen gravierenden

Problem: der Wasserknappheit“, meint Josef

Heuberger. Ursachen sind die progressive

Wüstenbildung und die zunehmende Verseuchung

des Grundwassers in den industrialisierten

Ländern. Das oberste Gebot lautet vor diesem

Hintergrund: sauberes Wasser sparen. Dass

organische und industrielle Abfälle mithilfe

von Trinkwasser durch die Kanalisation gespült

werden, bedeutet in wasserarmen Regionen eine

riesige Verschwendung. Ökologen und Ingenieure

sind sich einig: Wir müssen alternative Lösungen

im Abwasserbereich finden. Zu diesen Lösungen

gehören die Druck- und Vakuumentwässerung auf

der einen Seite und die Abwassertrennung auf der

anderen. Bei der Druck- und Vakuumentwässerung

handelt es sich um Verfahren, die sehr wenig

Wasser benötigen und bei denen vergleichsweise

kleine – und deswegen billigere – Rohre

eingesetzt werden: die Abfälle werden einfach

entweder abgepumpt oder abgesaugt.

Eine weitere Innovation ist die Abwassertrennung.

„In Zukunft wird es – angefangen bei den niederschlagsarmen

Gegenden der Erde – immer mehr

Trenntoiletten geben, in denen die Ausscheidungsprodukte

separat in Wiederaufbereitungsanlagen

fließen, wo sie beispielsweise zu Dünger

oder Biogas weiterverarbeitet werden“, so Josef

Heuberger. „Das ist ökologisch und ökonomisch

sinnvoller.“ Auch Regenwasser wird immer mehr

zum Einsatz kommen, wenn es darum geht,

Grundwasser zu sparen. Denn das wird eine der

größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Möchten Sie mehr zum Thema Wasser, Abwasser,

Kanalisationssysteme und Kanalroboter erfahren?

Viele interessante Informationen über Vergangen-

heit und Zukunft unserer Kanalnetze sowie

weiterführende Links gibt es hier:

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/untergrund

8 > 9


Mechanik

„Das Eckige muss ins Runde“

In Hirschegg im Kleinwalsertal,

einer der schönsten Ferienregionen

Österreichs, hat sich die

iPEK Spezial-TV Gesmbh & Co KG

niedergelassen. Hier werden

hochaufl ösende TV-Kameras zur

Inspektion von Röhrensystemen

und Hohlräumen entwickelt.

Was der Gründer Peter Kessler

1988 nicht weit entfernt in

einem Keller im nahen deutschen

Sonthofen begann, ist heute ein

Unternehmen mit 50 Mitarbeitern

und acht Millionen Euro Umsatz.

Abb. oben links: unliebsame Bewohner

bevölkern die Kanalsysteme

Abb. oben rechts: iPEK Kamerakopf

Autodesk Data Management

Das neue Autodesk Data Management

ist nun erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/datamanagement

Die große Kompetenz und die mehr als 15 Jahre

Erfahrung in der Entwicklung optischer Inspektionssysteme

haben iPEK zu einem der weltweit

führenden Unternehmen im TV-Controlling

gemacht.

Keine Platzangst

Herzstück der Inspektionsgeräte ist eine

Farb-TV-Kamera mit Weitwinkeloptik. Sie

kann stufenlos zwischen zwei Zentimetern und

einem Meter scharf gestellt werden und besitzt

eine integrierte Beleuchtung. So werden die

Bilder absolut farbecht und präzise. Ein robust

gebauter Fahrwagen bildet mit der Kamera eine

kompakte Einheit, die selbst sehr enge Rohre

befahren kann. Ergänzt wird das System durch

eine Kabeltrommel und ein Steuergerät, das die

Kamerabilder auf einem Monitor darstellt und

mit einem Recorder aufzeichnen kann. Kamerakopf

und Fahrwagen sind für unterschiedliche

Rohrdurchmesser erhältlich. Die Kabeltrommeln

erlauben bis zu 500 Meter Kabellänge und

Prüffahrten über entsprechend weite Distanzen.

Ob zur Untersuchung von Klimaanlagen und

Kabelschächten, von Kraftwerksleitungen oder

Filteranlagen: Die iPEK TV-Anlagen sind das ideale

Gerät für kleine, nicht begehbare Hohlräume.

Deshalb sind iPEK Kunden vor allem Kommunen

im Bereich der Wasserversorgung und Kanalreinigung.

Ebenso Kraftwerke, Betreiber von

Bohrinseln oder Brunnenanlagen. Und das nicht

nur in Europa, sondern auch in den USA, Kanada,

Australien und Norwegen. Seit wann Kanalroboter

eingesetzt werden und wie Kanalsanierung

und -inspektion erfolgen, erfahren Sie im

Internet, wenn Sie auf das Autodesk Magazin

Portal gehen. Dort fi nden Sie weiterführende

Links zur Vertiefung des Themas.

Jeder Millimeter zählt

„Unsere Aufgabe ist, das ‚Eckige ins Runde’ zu

zwängen“, so Dietmar Jochum, Entwicklungsingenieur,

Mitarbeiter der ersten Stunde und

Axialcamera CO48/70 015-0900-00

einer der drei Inhaber der Firma. Und das scheint

gelungen Front View CO48/70 zu sein. with FW100S Nicht in Pipe zuletzt 175 mm dank ausgefeilter

CAD-Systeme.

Inside view in pipe with a nominal size of 175 mm with Axial Camera CO48/70 and crawler FW100S

Von with Addition-Wheel-Set Anfang Size an 2 (D86 wurden long). The deviation die of Produkte the camera point from zunächst

the middle of the

pipe amounts only 7,8 mm. Therefore getting the camera images from an optimal recording position.

mit AutoCAD

© iPEK Spezial-TV TD015090000_02A Page 6

® , später mit AutoCAD ® Mechanical

Desktop und seit 2001 mit Autodesk Inventor ®

entworfen. „Wir unterliegen in der Entwicklung

permanent dem Zwang, möglichst kompakt zu

gestalten, immer mehr zu miniaturisieren, damit

unsere Fahrwagen auch in engere Rohre einfahren

können“, erklärt Dietmar Jochum. „Deshalb sind

wir sehr früh auf die 3D-Konstruktion umgestiegen.“

Und der verantwortliche Konstrukteur

ergänzt: „In der Konstruktion arbeiteten wir

früher in einem Millimeterraster, heute in 3D

haben wir uns inzwischen an ein Zehntel-Millimeter-Raster

gewöhnt.“


Im beschaulichen Hirschegg im Kleinwalsertal produziert die Firma iPEK innovative

Kamerasysteme, die in die ganze Welt exportiert werden. Sie dienen zur Inspektion

und Überwachung enger Röhren und Kanäle. Was iPEK von der Konkurrenz abhebt,

ist der technische Vorsprung. Autodesk Inventor ® trägt dazu bei, dass dies so bleibt.

Vorsprung durch Inventor

Warum das gerade so wichtig ist, erklärt

Dietmar Jochum: „Die kleine Bauweise ist heute

unser Wettbewerbsvorsprung. Sie ist ohne ein

modernes 3D-System nicht denkbar.“

Seit der Einführung von Autodesk Inventor geht

die Arbeit noch schneller, leichter und effi zienter

voran. „Das System eignete sich damals schon

gut für unsere Aufgaben. Der große Vorteil war

die leichte Erlernbarkeit. Das war uns sehr

wichtig, da wir uns immer wieder um neue

Mitarbeiter erweiterten“, erläutert Dietmar

Jochum. Rund fünf größere Projekte oder Neuentwicklungen

bearbeiten die iPEK-Konstrukteure

pro Jahr. Fünf Inventor-Arbeitsplätze stehen den

Entwicklern für ihre Projekte zur Verfügung, drei

in der Mechanikkonstruktion, einer in der Elektronikkonstruktion

und einer in der Fertigung.

Realistischer als real

Dass iPEK einen Subskriptionsvertrag mit

Autodesk abgeschlossen hat, ist daher verständlich.

„Wir wollen stets auf dem neuesten Stand

der Software bleiben. Mit neuen Versionen

kommen immer wieder Funktionen, die nützlich

sind. Außerdem sind die Kosten besser überschaubar.

Vor allem die Konstruktionsassistenten

waren ein genialer Schritt von Autodesk. Wir

sparen uns oft den Griff zum Dubbel im Regal.

Dass wir Zahnräder, Wellen, Schrauben,

Passfedern usw. jetzt selbst berechnen können,

ist toll“, berichtet Jochum. Er lobt auch die

Performance-Verbesserungen, die sich von

Release zu Release ergeben haben: „Früher

ließen wir Schrauben und andere Normteile

weg, um die Performance nicht zu beeinträchtigen,

heute lassen wir alles drin, inklusive der

O-Ringe, und selbst das räumliche Layout der

Leiterplatten fügen wir in den Baugruppen ein –

ohne Probleme.“ Die Baugruppen bestehen

übrigens aus 100 bis 500 Komponenten.

Papierlose Fertigung im Visier

Derzeit führt iPEK gerade Autodesk ® Vault

ein. Alle aktuellen Daten und Projekte werden

bereits in Vault verwaltet. Das Ziel: die komplette

Umstellung auf die Datenverwaltung mit dem

Autodesk System. So wird bald Design und

Planung komplett ohne Papier durchgeführt

werden können. „Mit fünf Arbeitsplätzen

müssen wir aufpassen und eine systematische

Ordnung einführen, um nicht Datenverluste

oder teure Fehler zu riskieren“, meint dazu der

zuständige Entwicklungsingenieur.

Immer am Ball bleiben

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen im mobilen TV-

Inspektionsbereich internationaler Marktführer

werden bzw. bleiben!“, erklärt Manfred Baral,

Geschäftsführer bei iPEK. Dazu muss die

TV-Kamera ständig neuen Anforderungen

gewachsen sein. Um den Bedürfnissen der

Kunden zu entsprechen, wurde vor ein paar

Jahren z.B. das DigiSewer ® System eingeführt.

Es ermöglicht einen anderen Blick „auf“ die

Rohrleitungen: Durch die digitale Aufzeichnung

der Bilder ist ein „Aufklappen“ der Rohrleitungen

Mechanik

Abb. oben links: gerenderte Ansicht

des Fahrwagens mit Schwenkkopf

Abb. oben rechts: gerenderte

Ansicht des Steuergeräts

Abb. links: Servicewagen im Einsatz

Abb. rechts: Kamerafahrt in das Kanalrohr

am Bildschirm möglich. Die intelligente Software

ermöglicht es außerdem, zeitversetzte

Inspekti0nen von der gleichen Rohrleitung

automatisch miteinander zu vergleichen. Das ist

z.B. nach Sanierungen besonders praktisch. Das

Beste dabei: Die Software wird zukünftig sogar

in der Lage sein, Fehlerstellen im Rohr selbstständig

zu fi nden und anzuzeigen.

Mehr Informationen unter

Firmengründer

www.autodesk-magazin.de/go/xxxxxxx

Peter Kessler bringt es auf den

Punkt: „Nicht der fi nanzielle Erfolg steht bei mir

als Unternehmer primär im Mittelpunkt, sondern

Kreativität, Ideen und erfolgreiche Produkte.“

Dass sich dabei der fi nanzielle Erfolg ganz von

allein einstellt, ist selbstverständlich.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/ipek

10 > 11


Mechanik

Das Wunder von Zürich

Querschnittsgelähmten kann heute geholfen werden – dank bahnbrechender

Technologien und Autodesk Inventor ®

Hocoma AG baut seit 1996

innovative Geräte für medizintechnische

Anwendungen in

der Rehabilitation. Ihr erstes

Produkt, das Lokomat System,

wird in der Rehabilitation von

gehbehinderten Patienten

angewendet. Designt wird das

komplexe Gerät mithilfe von

Autodesk Inventor.

Autodesk Inventor

Das neue Autodesk Inventor ist nun

erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/inventor

12

Ein unachtsamer Moment am Steuer, eine

vereiste Straße, ein plötzlicher Sekundenschlaf –

und schon ist es passiert: Man verliert die

Kontrolle über das Auto, kommt ins Schleudern

und... Wenn man Glück hat, kommt man nur

mit dem Schrecken davon. Manche trifft es

allerdings härter: Querschnittslähmung kann

die Folge sein. Welche Arten von Querschnittslähmung

es gibt, welche Alters- und Bevölkerungsgruppen

es betrifft, welche die Ursachen

sind, erfahren Sie in den weiterführenden

Links im Autodesk Magazin Portal.

Reha ist das A und O

Bei einer inkompletten Querschnittslähmung

ist es umso wichtiger, so bald wie möglich eine

Rehabilitation zu beginnen. Denn Paraplegiker

(Querschnittsgelähmte mit teilweise beschädigtem

Rückenmark) haben großen Chancen,

ihre Gehfähigkeit mit einem Laufbandtraining

zurückzuerlangen. Die Beine solcher Patienten

am Laufband zu führen, ist allerdings für die

Physiotherapeuten mühsam und zeitintensiv.

Deshalb wird das Training oft nicht genügend

lang praktiziert. Mit bedauerlichen Folgen für

die schnelle Rehabilitation des Patienten.

Die Lösung aus der Schweiz

Gery Colombo, früher Forschungsleiter am

Zürcher ParaCare, dem Paraplegikerzentrum

der Universitätsklinik Balgrist in der Schweiz,

erkannte das Problem. Sein Ziel war es, die

Arbeit der Therapeuten am Laufband zu automatisieren,

um die Patienten länger behandeln

zu können. 1996 gründete er zusammen mit

Matthias Jörg und Peter Hostettler in Zürich die

Hocoma und startete das Entwicklungsprojekt

„Lokomat“, die erste angetriebene Gangorthese,

die es ermöglicht, das Führen der Beine von

gehbehinderten Patienten auf dem Laufband

zu automatisieren. Der Patient wird auf das

Laufband gefahren und in den Lokomat ®

eingepasst. Er ‚hängt‘ an Traggurten, durch

variable Manschetten mit zwei Beinorthesen

verbunden, die ihn durch starke Elektroantriebe

zum Gehen stimulieren.

Mit Inventor zum Erfolg

Teil an diesem Erfolg hatte das 3D-CAD-System

von Autodesk, Autodesk Inventor 3. „Wir

machen heute deutlich bessere Konstruktionen

und ein schöneres Design“, sagt Rainer Bucher,

Entwicklungsingenieur bei Hocoma. „ Prototypen

entwickeln wir viel schneller als früher. Wir

senden Daten per E-Mail an die Fertigungsfi rma

ohne eine einzige Zeichnung und erhalten das

Werkstück nach einer Woche fertig zurück.“

Die Arbeit ist mit Inventor nicht nur wesentlich

schneller als im 2D-Verfahren, sie ist leichter

und anschaulicher geworden.

Mit Erfolg in die Zukunft

Seit 2001 wurden rund 10 Lokomat-Systeme

weltweit in Betrieb genommen. „Eine Steigerung

auf jährlich etwa 40 Systeme im Laufe der

nächsten fünf Jahre ist realistisch“, prophezeit

Peter Hostettler, CFO bei der Hocoma AG. Die

Voraussetzungen für die Produktion sind alle da.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/hocoma


CAD as CAD can

Die Mensch und Maschine Software AG

(MuM) ist einer der führenden europäischen

Anbieter von Computer Aided Design (CAD)

mit Standorten in Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Frankreich, Italien, England,

Belgien, Schweden, Polen sowie in den USA,

Japan und Singapur.

Das MuM-Angebotsspektrum ist breit

gefächert und umfasst CAD-Lösungen in

verschiedenen Preis-/Leistungsklassen für die

wichtigsten Branchen (z.B. Maschinenbau,

Elektrotechnik, Architektur, Geografi e). Das

1984 gegründete Unternehmen hat seinen

Hauptsitz in Wessling bei München.

Im Jahr 2004 wurde mit ca. 350 Mitarbeitern

ein Konzernumsatz von 135,5 Mio. Euro erzielt.

Die MuM-Aktie ist im Prime-Segment an der

Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

www.mum.de

Spezial

MF 12 >

I


Mechanik

In Lagerhallen und Läden, in

Archiven und Werkstätten

sind Regale unverzichtbar. Die

META-Regalbau GmbH & Co KG

in Arnsberg gehört in Europa zu

den führenden Anbietern von professionellen

Lagersystemen. Ein neuer „Konfi gurator“ mit

CAD-Anschluss ermöglicht bessere Kundenbetreuung

und steigert so den Umsatz.

Ein Rahmen, ein paar Fachböden, einige Stützen

– wie ein Regal aussieht, weiß doch jedes Kind.

Aber ein Blick auf die Produkte der META-Regal-

bau zeigt, dass hinter einem professionellen Regal

mehr steckt. META bietet verschiedene Modelltypen

an: Regale mit Stahlfachböden, Palettenregale

und sog. Weitspannregale für voluminöse

Waren wie z. B. Auspuffanlagen. Ein komplettes

Regal oder gar eine ganze Lagerhalle auszustatten,

ist auch für einen erfahrenen Berater eine

zeitaufwändige und komplexe Aufgabe.

Eine „alte“ Idee

Spezial

Produkte konfi gurieren per Internet

Bei der META-Regalbau GmbH unterstützt CustomX Händler und Verkaufsberater

Daher hatte man schon 1998 einen Produktkonfi

gurator auf Windows-Basis entwickelt. Mit

diesem System ließen sich für die Regalsysteme

META CLIP ® , META FIX ® , META MULTIPAL ® und

META MULTIPAL ® ED Dimensionierungen,

technische Datenblätter, Systemskizzen und

Stücklisten erzeugen, die das System – ohne

maßstabgetreue CAD-Zeichnung – an ein Waren -

korbsystem (META.net) übergab. Dieser Warenkorb

war Grundlage für die interne Weiterverarbeitung

zu Angeboten, Stück- und Bestelllisten.

CAD-Pläne nötig

Doch die Ausgabe von Plänen – sowohl im Grundriss

als auch dreidimensional – wurde immer

wichtiger. Natürlich wollten die Verantwortlichen

das Rad nicht neu erfi nden und suchten auf dem

Markt nach einer Entwicklungsplattform für ein

Konfi gurationssystem mit CAD- und Internet-

Anschluss. Fündig wurde man beim Limburger

AutoCAD-Spezialisten impuls-k; das Softwareprodukt

heißt CustomX.

Varianten von Zusammenbauten

CustomX erlaubt die Zusammenstellung von

Produkten aus verschiedenen Bauteilen auf

Grund von vordefi nierten Regeln und CAD-

Modellen in Autodesk Inventor und AutoCAD.

Ob es sich, wie in diesem Fall, um Regalsysteme

oder um Förderanlagen, Frequenzumrichter

oder Innen einrichtungen handelt: Mit CustomX

lassen sich – auch ohne CAD-Kenntnisse – Produktvarianten

präzise defi nieren, und die Software

erzeugt sämtliche für Angebot, Produktion

und Dokumentation notwendigen Unterlagen.

Ein auf CustomX basierendes System lässt sich

auch ohne Programmierkenntnisse einrichten.

In zwölf Monaten von

der Idee zum Betrieb

Im Juni 2004 hatte Dirk Hertwig, der bei META

für die Entwicklung der Software zur Vertriebsunterstützung

zuständig ist, den ersten Kontakt

mit CustomX. Sechs Wochen später fi el die

Kaufentscheidung. „Dieses System konnte alles,

was sich bei unserem alten Programm bewährt

hatte. Die Integrationsmöglichkeit in META.net

mit dem vorliegenden Warenkorbsystem war

gegeben, und vor allem würden wir CAD-Pläne

erhalten, die wir 1 : 1 weiterverarbeiten können“,

begründet Dirk Hertwig die Entscheidung.

Workshops „on the Job“

In Workshops mit dem Hersteller wurden die

Regeln für den Regalbau in dem System erfasst.

So kontrolliert die Software z.B. maximale

Belastungsgrenzen der Fachebenen je nach

ausgewähltem Fachebenentyp innerhalb eines

META.net heißt die elektronische Plattform zur

Vertriebsunterstützung. Hier lassen sich individuelle

Regalanlagen planen – von der Übersicht bis

zur 3D-Darstellung.


Regalfeldes, und kombiniert nur Bauteile, die zu

einem ausgewählten Regalsystem gehören.

Wenige Monate später präsentierte man das

neue Werkzeug dem Vertrieb, und Anfang 2005

startete der Testbetrieb mit einem ausgewählten

Anwenderkreis. Im April 2005 folgte, nach

einigen sachlichen Korrekturen und einem

Tuning der Performance, das „Go live“.

Schulungen in ganz Europa

Seither ist Dirk Hertwig nur noch selten im

Büro: Vertriebsniederlassungen und Handelspartner

werden vor Ort geschult. „Dabei

schulen wir neben CustomX die gesamte

Produktpalette, beantworten Fragen zur Statik

und zum Systemaufbau und besprechen alles,

was vor und nach der Konfi guration kommt.

Nach maximal einem Tag sind die Partner fi t“,

erzählt Dirk Hertwig.

Kinderleicht

Der eigentliche Konfi gurator erschließt sich

auch Laien in kürzester Zeit. Im Internet

(www.META-online.de ➔ Infos für Fachhändler

➔ Händlerinformationstool) kann man mit

wenigen Klicks ein eigenes Projekt anlegen und

„sein Regal“ defi nieren. Auch Zeichenfunktionen

für Grundrisse, in denen sich die Regale beliebig

platzieren lassen, stehen zur Verfügung. Beim

Gestalten der Regalzeilen werden die Traglast

und der zu lagernde Warenumfang einbezogen

und zwar für jedes Fach einzeln.

Internet und Desktop

Mitarbeiter und Kunden mit einem echten

Zugangscode können die Ergebnisse der Konfi -

guration danach auswerten. Man entscheidet,

welche Zeichnungen generiert werden sollen:

2D-Grundrisse und -Ansichten, 3D-Modelle,

Details etc. Die Stücklisten lassen sich an den

Warenkorb übergeben, den der Vertrieb und/

oder die Produktion auswerten. Dabei entstehen

ausführliche Angebote und vollständige Stücklisten,

die Fehler in der Produktion vermeiden.

Die Mit arbeiter bei META, die das System nicht

über das Internet sondern über das Firmennetz

nutzen, können bei der Konfi guration zusätzlich

AutoCAD-Zeichnungen, wie z.B. Architekturgrundrisse,

einblenden. Außerdem ist der

Konfi gurator hier über eine Datenschnittstelle

mit dem ERP-System verbunden.

Hohe Qualität der Angebote

„Nicht alle unsere Vertriebsmitarbeiter sind

CAD-Zeichner“, erzählt Dirk Hertwig, „das

gilt auch für viele Mitarbeiter bei unseren

Vertriebspartnern. Dennoch wünschen sich die

Endkunden 3D-Pläne, um sich besser vorstellen

zu können, wie ihr Regalsystem aussehen

wird.“ Diese Lücke schließt CustomX: Die

erzeugten 2D- und 3D-Pläne stehen allen, die

mit dem Projekt zu tun haben, zur Verfügung.

Der Vertriebsinnendienst kann sein vollständiges

korrektes Angebot durch Zeichnungen und

Pläne ergänzen. So entscheidet der Endkunde

leichter und schneller.

Begeisterte Zuschriften

Spezial

Auch die Handelspartner von META sind von

dem neuen System begeistert. Dirk Hertwig

verweist auf einige Briefe, die er nach den

Schulungen erhalten hat. Die einfache

Möglichkeit, Regalsysteme zu konfi gurieren,

motiviert die Handelshäuser, Produkte von

META aktiv zu vertreiben. So verhilft CustomX

der META-Regalbau GmbH & Co KG zu

messbaren Umsatzsteigerungen.

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/meta

II > III


Mechanik

Technologie für den

Mittelstand

Innovation ist notwendig um am Markt zu

bestehen und eine führende Rolle zu spielen.

Denn Unternehmen mit innovativen Produkten

werden sich auf Dauer behaupten können und

erfolgreich sein. Die Kombination aus hervorragenden

Erzeugnissen, bewährter Qualität und

modernen Vertriebskonzepten ist gefragt. Vor

allem mittelständische Unternehmen müssen

hier ihre Kapazitäten effi zient einsetzen und

trotzdem ihre Flexibilität erhalten. Die richtige

Technologie hilft dabei den Idealzustand zu

erreichen.

Die folgenden Aussagen von namhaften Experten

für Mittelstands-Entwicklung treffen genau

die aktuelle Situation von mittelständischen

Unternehmen:

Spezial

Der Mensch und Maschine Konzern ermöglicht

Innovationen

Dipl.-Wirt.-Ing. Gerald

Pörschmann, Leiter der

Geschäftsstelle OWL

MASCHINENBAU e. V.

(www.owl-maschinenbau.de)

„Zwei Dinge treiben den

Mittelstand, sich rasch und

intensiv mit strategischen

Konzepten zu befassen: die Globalisierung und

die immer schnellere technologische Entwicklung.

Nach innen verlangt das vom mittelständischen

Unternehmen eine gehörige Fitness

hinsichtlich Innovation von Produkten und

Prozessen und Effi zienz der organisatorischen

Struktur. Nach außen müssen sich auch die

mittelständischen Unternehmen den weltweiten

Märkten stellen, sie müssen sich international

positionieren.“

Prof. Dr.-Ing. Jürgen

Gausemeier, Leiter des

Lehrstuhls Rechnerintegrierte

Produktion am

Heinz Nixdorf Institut der

Universität Paderborn

(www.hni.uni-paderborn.de)

„Technologie beeinfl usst in vielen Fällen

ent scheidend den Unternehmenserfolg, sei es

in Produkten oder in Produktionssystemen.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen

neigen dazu, im Wettbewerb auf ihre Reaktionsschnelligkeit

zu setzen. Angesichts kürzerer

Innovationszyklen und komplexer werdender

Erzeugnisse und Leistungserstellungsprozesse

reicht das nicht mehr aus, um zum richtigen

Zeitpunkt mit dem richtigen Erzeugnis in den

Markt einzutreten. Es kommt mehr denn je auf

Strategiekompetenz an, d.h. die Erfolgspotenziale

von morgen frühzeitig zu erkennen und

rechtzeitig zu erschließen.“

Ohne Umwege zum Ergebnis

Von der Skizze bis zur Fertigung alle Produktdaten

ohne Unterbrechung weiterzugeben und

zu bearbeiten ist das Ziel. Der durchgängige

Entwicklungsprozess eliminiert Fehlerquellen,

verhindert Informationsverluste und verkürzt

die Entstehungsdauer von Produkten. Durch die

„Konzentration auf das Wesentliche“ lassen sich

neue Ideen bewerten und verwirklichen. Und

Ideen sind schließlich nur etwas wert, wenn aus

ihnen innovative Produkte hervorgehen. Mit der

richtigen Technologie sind Sie dabei.

Wie viel Technologie braucht

Innovation?

Alle Investitionen in neue Technologien müssen

mit den Zukunftsplanungen und den fi nanziellen

Verhältnissen eines Unternehmens

vereinbar sein. Die Verhältnismäßigkeit der

Mittel muss stimmen. Das bedeutet, dass eine

pauschale Antwort auf die Frage nach der Technologie-Quantität

nicht möglich ist. Und dann

tauchen ja noch weitere Fragen auf: „Welche

Technologie ist nötig“ und „Woher kommt die

Technologie?“. Man erkennt also: Jedes mittelständische

Unternehmen wird sein eigenes

Technologie-Profi l fi nden müssen.

Bild: Renauld & Papi


Jetzt sind wir genau an dem Punkt angelangt,

wo Mensch und Maschine seine Stärken und

Fähigkeiten ins Spiel bringen kann. Denn

Mensch und Maschine ist ein in Europa führender

Technologiekonzern, der zusammen mit

seinen Partnern modernste Lösungen für die

Produktentwicklung bereitstellt. Dabei werden

die Anforderungen und Bedürfnisse der Unternehmen

berücksichtigt und maßgeschneiderte

Technologie-Pakete geschnürt.

Mensch und Maschine ist einer der größten

Anbieter von CA-Lösungen für Engineering-

Unternehmen und somit Premium-Anlaufstelle,

wenn es um die Auswahl von Technologie für

die Produktentwicklung geht:

• Entwurf

• CAD-Konstruktion in 2D und 3D

• Produktkonfiguration

• Berechnung und Simulation

• Werkzeug- und Formenbau

• CAM, NC-Programmierung

• Visualisierung und Dokumentation

• Elektroplanung

• Datenmanagement

• Programmierung

Zudem ist Mensch und Maschine Entwickler

eigener Software-Produkte. Das Portfolio umfasst

u.a. Symbolbibliotheken für unterschiedliche

Industriebranchen, ecscad für die Elektro-

planung und hyperMILL für die Erstellung von

NC-Programmen direkt anhand von CAD-Daten.

hyperMILL ist hierbei eine der leistungsfähigsten

CAM-Lösungen auf dem Markt und stammt von

der Tochter OPEN MIND.

Mensch und Maschine – selbst ein mittelständisches

Unternehmen – kennt natürlich die Notwendigkeit

sich laufend dem Markt anzupassen

und den technologischen Fortschritt im Auge

zu behalten.

SolutionBuilder – der Partner

für den Erfolg

Das Ziel der Strategie von Mensch und Maschine

ist der Einsatz aufeinander abgestimmter,

einfach zu integrierender Standard-Lösungen,

die flächendeckend durch Fachhandelspartner

implementiert werden. Diese Fachhandels-

partner haben ein sehr hohes Niveau an

Professionalität und technischem Know-how

erreicht und tragen daher den Titel SolutionBuilder.

Der SolutionBuilder bietet umfassenden

Service und ist der Schlüssel zum Erfolg bei

der Umsetzung der CA-Strategie:

• Beratung und Analyse

• Finden der passenden Lösung

• Angebot und Lieferung

• Implementation

• Einweisung und Schulung

• Anpassung und Support

• Aktualisierung

Informiert bleiben

über das Internet

Spezial

Mensch und Maschine hält laufend aktuelle

Informationen im Internet bereit. Hier lohnt es

sich, regelmäßig reinzusehen.

Das interessiert den Mittelstand – Unter

www.mum.de/mittelstand findet man interessante

Artikel und Dokumente zu den Themen

„Innovation“ und „Technologie“. Außerdem

werden hier für den Mittelstand relevante

Veranstaltungen veröffentlicht und weiterführende

Querverweise zu anderen Internetseiten

aufgeführt.

Den richtigen Partner finden – Die Adresse

www.mum.de/solutionbuilder leitet direkt zur

Seite mit den kompetenten Fachpartnern. Hier

lässt sich sofort der gewünschte Kontakt aufbauen.

2D oder 3D – Ein wichtiger Aspekt bei der

Technologie-Planung ist der Einsatz von 3D

in der Konstruktion. Wer sich hier unver-

bindlich informieren will, ob sich die Einführung

von 3D lohnt und welch weiterführender

Nutzen hier zu erwarten ist, sollte unter

www.mum.de/3D-Check den 3D-Check durchführen.

Mensch und Maschine hat hierzu eine

spezielle „Check-Liste“ zusammengestellt. Die

darin enthaltenen Fragen beleuchten essenzielle

Punkte und lassen Rückschlüsse auf einen

profitablen Einsatz von 3D zu. Die Antworten

werden von einem SolutionBuilder ausgewertet.

Lösungen für den Maschinenbau – Informationen

zu den Lösungen von Mensch und Maschine

findet man auf dem Maschinenbau-Portal, das direkt

über www.mum.de/maschinenbau erreichbar ist.

Auch Interessenten, die sich bisher nicht mit dem

Thema CA-Technologien auseinander gesetzt

haben, werden sich hier zurechtfinden.

Viele Neuigkeiten im CAM-Bereich – Bei den

Lösungen für die Fertigung gibt es eine Reihe

von Neuigkeiten. Aktuelle Angebote, Veranstaltungen

und Workshops und umfangreiche

Informationen zu den neuesten Produkten

findet man unter www.mum.de/cam.

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/mittelstand

IV > V


Elektrotechnik

Bilder von links nach rechts:

Ein Windrad konstruiert von ENERCON, das

Fernheizkraftwerk in Linz und das Wasserkraftwerk

Lambach.

Entwicklung der erneuerbaren Energien

(PEV = Primär-Energie-Verbrauch, EEV =

End-Energie-Verbrauch).

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/ecscad

Spezial

ecscad AERO für die

Energiewirtschaft

Eine gesicherte Energieversorgung setzt moderne Lösungen

voraus. ecscad AERO geht hier mit gutem Beispiel voran.

Wie die Gas-Krise zwischen Russland und der

Ukraine über den Jahreswechsel, der frostige

Winter hierzulande und auch die Probleme mit

der Stromversorgung im Münsterland im letzten

Jahr gezeigt haben, ist eine gesicherte und

störungsfreie Energieversorgung nicht selbstverständlich.

Vor allem sind hierbei moderne

Technologien im Bereich der Steuerung und

Automatisierung gefragt, deren Dokumentation

mit ecscad AERO optimal unterstützt wird.

Eine reibungsfreie Energieversorgung ist für

moderne Industriestaaten essenziell, doch den

meisten Ländern fehlen die Mittel und Ressourcen

dazu. Um die Abhängigkeit von Erzeugerländern

und damit die fi nanzielle Belastung des

Staates, der Energieversorgungsunternehmen

und der Verbraucher möglichst gering zu halten,

sind innovative Lösungen gefragt. Dies betrifft

sowohl den Einsatz von regenerativen Energien

als auch die umweltverträgliche Verwertung

von Biomasse. Zum Glück gibt es mittlerweile

eindrucksvolle Beispiele dafür – und viele davon

wurden mit ecscad dokumentiert.

Wo der Wind bläst

Alternativen zu fossilen Energieträgern wie Öl,

Gas, Kohle und Kernenergie sind gefragt. Neben

Wasserkraft, Geothermie und Solarenergie

nutzt man heute mehr und mehr den Wind, um

Energie zu gewinnen. Die Firma ENERCON aus

Aurich ist seit über 20 Jahren in der Herstellung

und im Aufbau von Windkraftanlagen führend –

mit einem Marktanteil von fast 42 % in Deutsch-

land und knapp 16 % weltweit. Dabei produzieren

von ENERCON hergestellte Windkraftanlagen

in Deutschland eine Gesamtleistung von 6,1

Gigawatt; weltweit sind es 8,6 Gigawatt. Dies

entspricht der Leistung aus 6 bzw. 9 Kernkraftwerken

oder der dreifachen elektrisch genutzten

Leistung der Niagarafälle!

Steuerung mit ecscad

ENERCON setzt für die Dokumentation der

Anlagensteuerung seit langem ecscad ein.

Die Windenergie-Anlagen bieten modernste

mikroelektronische Steuerungstechnik aus

eigener Entwicklung. Der Hauptprozessor (MPU

– Main Processing Unit), zentrales Element der

Anlagensteuerung, steht mit den peripheren

Steuerelementen wie z.B. Windnachführung

und aktivem Blattverstellsystem in ständigem

Kontakt und sorgt durch individuelle Veränderung

einzelner Anlagenparameter für einen

ertragsoptimierten Betrieb der ENERCON

Windenergie-Anlagen bei allen Witterungsverhältnissen.

Weitere Aufgaben sind die Überprüfung der

Netzeinspeisung und die spezielle Sturmregelung.

Diese ermöglichen einen abgeregelten

Anlagenbetrieb bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten

ohne die sonst üblichen Stoppvorgänge,

die zu beträchtlichen Ertragsverlusten

führen. Nur 2 Sturmtage im Jahr können ohne

ENERCON Sturmregelung zu einem Verlust von

2 – 4 % des Jahresertrags führen!


Biomasse effektiv nutzen

Auch wer – ganz modern – Biomasse zur Energie-

gewinnung nutzt, muss viel Aufwand in die

elektrotechnische Dokumentation stecken. Das

Beispiel der Modernisierung und des Umbaus

des Fernheizkraftwerks Linz zeigt, dass hier

schnell Planwerke von mehr als 10.000 Seiten

entstehen, die in diesem Fall komplett in ecscad

erstellt wurden. Auftraggeber des Umbaus ist

die Linz Strom GmbH, die Linz und die 82 umliegenden

Gemeinden mit Strom und Fernwärme

versorgt; als Generalunternehmer wurde die

VA Tech Hydro GmbH & Co beauftragt.

Optimierter Wirkungsgrad

Die Gas- und Dampfturbinenanlage erzeugt

nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung

parallel Strom und Fernwärme. Dabei werden

85 % des Brennstoffs effektiv genutzt, und der

Brennstoffeinsatz wird gegenüber herkömmlichen

Kraftwerken um bis zu 40 % reduziert.

Optisches Kernstück der neuen Anlage ist der

weithin sichtbare Fernwärme-Speicher. Der

zylinderförmige Kessel ist 65 m hoch und fasst

34.800 m 3 Wasser, das bei Bedarfsspitzen drucklos

in das Fernwärmenetz eingespeist wird. Die

Wassertemperatur im Speicher beträgt 55 bis

97°C. Der Speicher hilft, das Kraftwerk optimal

auszulasten: Man kann das ganze Jahr über

rund um die Uhr mit optimalem Wirkungsgrad

produzieren.

Dank ecscad konnte man auch die Arbeit der

Wartungstechniker optimieren: Die 10.000-

seitige Dokumentation befindet sich im PDF-

Format auf den Laptops der Techniker – also

immer dort, wo der Plan auch gebraucht wird.

Alles fließt ...

Aber auch bei der umweltverträglichen Nutzung

von Wasserkraft ist die Anlagensteuerung von

essenzieller Bedeutung. Wie man diese Aufgaben

mit ecscad fehlerfrei sowie Zeit und Kosten

sparend lösen kann, zeigt die Planung des

Kraftwerks Lambach an der Traun in Österreich

durch die Energie AG. Die Energie AG ist der

führende Infrastrukturkonzern für den Wirt-

schaftsraum Oberösterreich. Das Unternehmen

hat die Liberalisierung des Strommarktes

bestens verkraftet und beliefert heute rund

eine Million Menschen mit Strom, der in

4 Wärme- und 34 Wasserkraftwerken erzeugt

wird. 80 % der abgegebenen Energie kommen

dabei aus heimischer Wasserkraft.

Komplexe Aufgaben

1995 wurde im Bereich Erzeugung die CAE-Lösung

ecscad eingeführt. Die Anlagentechniker, die

heute die Software bedienen, sind nicht nur

für die Dokumentation, sondern auch für den

Betrieb der Anlage zuständig. Gezeichnet werden

Pläne aller Art: von Installationsplänen über

einfache Relaissteuerungen bis hin zu komplexen

Leittechniken kommt in den Kraftwerken alles

vor.

Auch wenn ein Kraftwerk aus mehreren Komponenten

von verschiedenen Lieferanten besteht,

ist es für den Anlagentechniker sinnvoll, die

gesamte Steuerung in einem einzigen Plan zu

haben. Bei der Planung des Kraftwerks Lambach

an der Traun sollten deshalb die Pläne der vier

Zulieferer zu einem einzigen Projekt zusammen-

gefasst werden. Ein ehrgeiziges Vorhaben –

schließlich gehört das neue Kraftwerk, das im

Januar 2000 ans Netz ging, mit einer jährlichen

Stromerzeugung von 73 Millionen Kilowattstunden

(Strom für 17.000 Haushalte) zu den

größeren der Energie AG.

Einheitliche Dokumentation

Die Projekte der vier Zulieferer wurden schließlich

zu einem einzigen Projekt mit heute ca.

2.000 Seiten zusammengeführt. Der Aufwand

lohnt sich, weil der Anlagentechniker bei späteren

Änderungen nicht in vier verschiedenen

Projekten „wühlen“ muss, um alle Zusammenhänge

und Querverweise zu rekonstruieren. Der

EDV-Koordinator Walter Steiniger ist zufrieden:

„Mit der Einführung von ecscad hat sich die

Qualität unserer Dokumentation schlagartig

verbessert, heute ist die Software das Hilfsmittel,

um die Qualität zu sichern.“

Lösungen von

Mensch und Maschine

Spezial

Mit ecscad bietet MuM ein offenes, flexibles und

intelligentes Elektro-CAE-System zur Lösung

verschiedenster Aufgaben in der Dokumentation

elektrischer Anlagen an. Ob es sich wie beschrieben

um hochkomplexe Kraftwerke, Maschinensteuerungen,

Fahrzeugplanungen oder auch Gebäudeverteilungen

und -leitsysteme handelt, ecscad

bietet für Ihre Branche die richtige Antwort.

VI > VII


Architektur

Getreu dem Motto „Die Kunst der Planung besteht

darin, den Schwierigkeiten der Ausführung

zuvorzukommen“ sind die Beratung, die Planung,

die Qualitätssicherung und das Management in

der Bautechnik Aufgaben, denen sich die Ingenieurgesellschaft

Zerna, Köpper & Partner (ZKP)

seit über drei Jahrzehnten stellt.

Die Forde rung des Marktes nach Spezialwissen

führte zum Auf bau und zur Gestaltung einer

großen Anzahl von Leistungsbereichen. Heute

verfügt ZKP in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern

über Spezialisten in nahezu allen Bereichen

der Bautechnik.

Die Vernetzung dieses Wissens garantiert die

Lösung auch sehr komplexer Aufgaben auf

hohem Niveau. Bauvorhaben des Kraftwerksbaus,

des Brücken-, Ingenieur- und Tunnelbaus

sowie des Infrastrukturbaus kommt dabei eine

herausragende Bedeutung zu.

Spezial

Unter der Erde –

auf der Höhe der Zeit

U55-Shuttle, Bahnhof Brandenburger Tor –

geplant mit AutoCAD und SOFiCAD

ZKP setzt seit vielen Jahren Software für computergestütztes

Zeichnen und Konstruieren

ein. Von Anfang an – mit Beginn der 90er Jahre

– arbeitet man dabei erfolgreich mit SOFiCAD,

einer Softwareapplikation für das Bauingenieurwesen

auf der Basis von AutoCAD.

Mithilfe der statischen Berechnungsprogramme

von SOFiSTiK werden seit 1987 auch umfassende

Berechnungen durchgeführt.

Das Projekt

Zu den aktuellen Projekten gehört die Planung

und Überwachung des Bauvorhabens U-Bahnhof

Brandenburger Tor als Teil der Kanzlerlinie in

Berlin für die BVG Berliner Verkehrsbetriebe.

Diese U-Bahnlinie verbindet den neuen Hauptbahnhof

(Lehrter Bahnhof) mit dem Regierungsviertel

und der neuen Mitte Berlins.

Der U-Bahnhof Brandenburger Tor besteht aus

zwei Aufgangsbauwerken und einem ca. 120 m

langen Bahnsteigbereich. Wegen der exponierten

Lage in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger

Tor bzw. direkt vor dem Hotel Adlon musste

die Beeinträchtigung an der Oberfl äche auf

ein Minimum begrenzt werden. Daher wird der

Bahnsteigbereich bergmännisch im Schutz einer

Vereisung aufgefahren. Lediglich die beiden

Aufgangsbauwerke werden in offener Bauweise

innerhalb ausgesteifter, dichter Schlitzwandbaugruben

mit Aushubtiefen von ca. 20 m erstellt.

Auf Bits und Bytes bauen

Im Rahmen des Projekts wurden alle Zeichnungen

der Vor-, Entwurfs- und Ausschreibungsplanung

sowie alle Schalpläne auf der Basis

von AutoCAD in Kombination mit dem Modul

SOFiCAD-K (Konstruktion) erstellt.

Ein wichtiger Aspekt bei dieser Arbeit war die

Übernahme der gesamten Trassenlage mithilfe

bestehender, digitaler Planungsunterlagen im

Datenaustauschformat DXF sowie die Anbindung

der maßgenauen Planung der anschließenden

Konstruktion. Von großem Vorteil war dabei das

Arbeiten mit Modellbereich und Layouts, wofür

SOFiCAD-K einige hilfreiche Anwendungen zur

Verfügung stellt.

Das Einlesen und Ausrichten der koordinatengebundenen

Bestandsunterlagen erfolgte für

die vollständig bestehende Trasse wie auch die

Planung der Anschlusskonstruktion im Modellbereich.

Unter Verwendung von Layouts wurden

dann für die jeweiligen Bauabschnitte und die

unterschiedlichen Planungsphasen die einzelnen

Pläne ohne großen Aufwand generiert.

Durch diese Vorgehensweise wird die Qualitätssicherung

bei der Zusammenführung einzelner

Planungsabschnitte maßgeblich verbessert, und

auf Grund der zusammenhängenden Konstruktion

entfällt die aufwändige Koordination von

Schnittstellen in Anschlussplänen.

Besonderheiten

Um das Durchfahren der Schlitzwand mit

Mikrotunneln zu gewährleisten, wurde in den

Bereichen der Schildspuren eine Schlitzwandbewehrung

aus glasfaserverstärktem Kunststoff

(GFK) eingesetzt. Die GFK-Bewehrung besteht

aus axial angeordneten hochfesten Glasfasern in


Ein kleiner Ausschnitt aus dem Bewehrungsplan.

einer Kunstharzmatrix. Die unidirektionale Anordnung

der Fasern führt zu einem ausgeprägten

anisotropen Materialverhalten mit maximal

möglicher Zugfestigkeit in Längsrichtung und

geringer Festigkeit in Querrichtung, so dass

die Mikrotunnel die Schlitzwand durchfahren

können.

Spezielle Anforderungen wurden hierbei an

die Ausführungsplanung der Bewehrungskörbe

gestellt. Diese bestehen aus wirtschaftlichen

Gründen einerseits aus Stahl- und andererseits

aus GFK-Bewehrung. Die Pläne wurden mithilfe

des Bewehrungsmoduls von SOFiCAD auf der

Basis von AutoCAD 2006 konstruiert.

Eine besondere Herausforderung war dabei die

sehr enge und komplexe Anordnung der GFK-

und Stahlbewehrung. Die optimierten Einstellungsmöglichkeiten

und individuell anpassbaren

Stilvorgaben in SOFiCAD-B (Bewehrung) ermöglichten

allerdings eine einfache und schnelle

Lösung, um ein realistisches Bild der GFK-Körbe

darzustellen und alle Bewehrungseisen bis ins

Detail passgenau und einbaubar konstruieren zu

können.

Wer Wege baut,

muss Wege finden

Durch die langjährige Erfahrung mit der Applikation

SOFiCAD, den konsequenten Einsatz von

AutoCAD und einen zielorientierten Support

unseres Vertriebspartners FIDES DV-Partner bei

innovativen Aufgabenstellungen hat man bei

ZKP eine solide Basis geschaffen, die Planung

umfassender Bauvorhaben aus verschiedensten

Leistungsspektren auch in Zukunft effizient und

kostenoptimiert bearbeiten zu können.

Große Bilder von links nach rechts:

Grundriss U-Bahnhof Brandenburger Tor,

Ansicht vor die Anfahrwand,

Einbau eines GFK-Korbes.

„Jedes Projekt besitzt seine

eigenen Anforderungen. Das

erfordert flexible CAD-Systeme

wie dies SOFiCAD optimal

zur Verfügung stellt.“

Dr.-Ing. Ludger Speier, Geschäftsführender

Gesellschafter der Ingenieurgesellschaft

Zerna, Köpper & Partner

Text: Verena Longwitz

Spezial

Mensch und Maschine ist auf der ACS, die

vom 23. bis 27. April 2006 im Rahmen der

Light + Building in Frankfurt am Main stattfindet,

in Halle 9.2 / Stand C10 vertreten.

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/zkp

VIII > IX


Haustechnik

RoCAD geht zusammen mit dem neuen

Autodesk Architectural Desktop 2007 in die

nächste Runde! ADT 2007 erscheint im April,

RoCAD 7 folgt im Mai 2006. In dieser Ausgabe

stellen wir gleich drei Highlights vor: RoCAD 7,

RoCAD E als Nachfolger von RoCAD EL sowie

ADT EnEV, unser Softwarepaket zur Erstellung

von Nachweisen und Energiebedarfsausweisen

nach EnEV sowie Energiepässen nach „dena“

(Deutsche Energie Agentur).

RoCAD 7

Spezial

Haustechnik – dreimal neu

RoCAD 7 steht mit der Auslieferung im Mai 2006

sofort als Version für den neuen ADT 2007 bzw.

AutoCAD 2007 zur Verfügung. Wie immer rückt

die neueste RoCAD-Version noch ein bisschen

näher an ADT heran und profi tiert von den vielen

neuen Features. Beispielsweise unterstützt

RoCAD 7 nun ADT-Materialien. Diese können u.a.

für die Visualisierung und Schnitte genutzt werden.

Die Unterstützung der Eigenschaftssätze in RoCAD 7

macht beliebig anpassbare Beschriftungen möglich.

Weiterhin gibt es nun die Möglichkeit, Beschriftungen

mittels MV (Multiview)-Blöcken und

Eigenschaftssätzen vorzunehmen. Somit können

Sie neben den bisher bewährten RoCAD-

Beschriftungen nun auch den ADT-Weg nutzen,

um mit eigenen Schriftblöcken beispielsweise

XRef-übergreifend zu beschriften. Da die

Kombination der MV-Blöcke mit Eigenschaftssätzen

viele Möglichkeiten bietet, haben wir

für Sie Beispielblöcke auf einer neuen Palette

abgelegt. Diese erfüllen sofort die gewünschte

Aufgabe und dienen als Basis für Ihre eigenen

Anpassungen. Zusätzlich haben die RoCAD-Entwickler

fertige Werkzeuge für die Weitergabe

der RoCAD-Informationen an Facility-Management-Systeme

eingerichtet. Diese Funktionalität

ist unabhängig vom verwendeten FM-System

und damit sehr fl exibel und einfach anzupassen,

da die Basis Standard-Funktionalitäten von

Architectural Desktop sind. Die Unterstützung

für das IFC-Format (Industry Foundation Classes)

haben wir ebenfalls erweitert.

Durch die Entwicklung

unter

ADT 2007 ist

die Auswertung

von RoCAD-

Elementen mit

vorbereiteten

MV-Blöcken zur

Übergabe von

FM-Daten an beliebige

Systeme

kein Problem.

Weitere Highlights

Sie möchten schon länger Rundrohrleitungen

nicht nur im Gewerk Abwasser neigen? Dann

ist die neue Funktion in RoCAD 7 genau das

Richtige, denn nun lassen sich z.B. für Leitungen

zwischen T-Stücken beliebige unterschiedliche

Neigungswinkel vergeben.

Gefällt Ihnen das Verhalten der Paletten von

AutoCAD und ADT? Sie können sie minimieren,

transparent schalten, andocken usw. Dann

wird Ihnen der neue Einstellungsdialog für die

Formteilauswahl auffallen (auch bekannt als

Gewerkeschalter). Er ist mit der Technologie

der neuen 2007er AutoCAD-Plattform programmiert

worden und noch einfacher zu bedienen.

Die Schnittstelle zum SOLAR-COMPUTER-Programm

„Luftkanalnetz“ (H39) setzt nun auf die

gleichen Technologien wie die bereits bekannten

Übergabemöglichkeiten zur Heizungs- und

Trinkwasserrohrnetzberechnung (den Anwendern

und Teilnehmern unserer Workshops

bestens bekannt). Sie können Systeme Xrefübergreifend

ex- und importieren und erhalten

in Solar ein System am Stück mit einem einzigen

Export aus RoCAD. Ein weiteres Argument für

das Arbeiten mit dem ADT-Projektnavigator!

Und zum Schluss noch etwas für unsere Anwender

in der Ausführung: Der Positionsnummern-

Dialog ist überarbeitet worden. Sie können nun

A-Positionierungen durchführen, einzelne Positionen

bearbeiten, eigene Blöcke und Regeln

erstellen und die Position in dem erzeugten


Block bearbeiten, wobei die Änderung natürlich

das betroffene RoCAD-Teil aktualisiert!

Das neue RoCAD E im Einsatz: Kollisionsprüfung

zwischen verschiedenen über Xref

gelinkten Dateien der Gewerke Lüftung und

Elektro.

RoCAD E

Viele Anwender, die sowohl in den Gewerken

Heizung/Lüftung/Sanitär als auch im Elektro-

Gewerk konstruieren, wünschen sich seit Jahren

ein Elektro-Modul auf der Basis der RoCAD HLS-

Technologie. Dies haben wir nun realisiert! Das

neue RoCAD E bietet das gleiche einfache Arbeiten

in 2D + 3D, Editieren, Kollisionsprüfungen mit

RoCAD + ADT/AutoCAD, Layermanagement

über den Layermanager, IFC Im- und Export und

alle weiteren Funktionen der bewährten HLS-

Variante. Die Version 7 bietet, neben dem

Trassenzeichnen, das Einfügen der relevanten

Objekte, Generieren der zugehörigen Symbole

im Plan mit der Darstellung Grundriss, Stücklisten

und Beschriftungen und vieles mehr.

Verschaffen Sie sich einen Überblick in einer

unserer Präsentationen per Internet, Termine

finden Sie auf www.mum.de/haustechnik. Da

RoCAD E auf RoCAD HLS basiert, sinkt Ihr

Schulungs- und Supportaufwand rapide!

ADT EnEV

Die Gesetzeslage erfordert es, sich als Haustechnikanbieter

mit den neuen Begriffen

„Energiepass, Gebäudepass, dena, EnEV 2006“

zu beschäftigen. Da es in diesem Jahr konkret

wird, möchten wir unseren Anwendern eine

Lösung dazu bieten und kooperieren im Bereich

Energie- oder Gebäudepass mit unserem langjährigen

Partner in der Berechnung, der SOLAR-

COMPUTER GmbH in Göttingen.

Das neue Produkt heißt „ADT EnEV“ und unterstützt

den Anwender bei der Erstellung von

Nachweisen und Energiebedarfsausweisen nach

EnEV und Energiepässen nach „dena“. Es besteht

aus ADT Energy von Mensch und Maschine

sowie der Software „E-Pass und EnEV Wohngebäude“

(P52.EPEV) von SOLAR-COMPUTER. Mit

diesem Paket können Sie auf genial einfache

Weise Ihre Grundrisse (als AutoCAD und ADT-

Datei) zur Berechnung aufbereiten und mit

einem Klick an die Berechnung übergeben.

Das Paket kostet 780 Euro, und in der Einführungsphase

bis zum 30.06.2006 nur 680 Euro.

Weitere Infos und Bestellung auf den

Portalen www.solar-computer.de/enev und

www.mum.de/enev.

Spezial

Große Bilder:

Ausschnitte aus RoCAD-Projekten mit den

Gewerken Elektro, Lüftung und Kältetechnik.

Mensch und Maschine ist auf der Light +

Building, die vom 23. bis 27. April 2006 in

Frankfurt am Main stattfindet, in Halle 9.2 /

Stand C10 vertreten.

Neue Funktionen

RoCAD HLS

• Umstellung auf ADT 2007

• Unterstützung von ADT-Materialien

• Eigenschaftssätze + MV-Blöcke

• Neuer Einstellungen-Dialog

• Lüftungs-Schnittstelle komplett überarbeitet

• Neuer Neigungsbefehl für alle Gewerke

• Neuer Positionierungsbefehl

RoCAD E

• Neues Modul basierend auf

RoCAD-Technologie

• Kollisionsprüfung mit RoCAD / ADT / Auto-

CAD

• Stücklisten

• Symbole + 2D/3D-Konstruktionen aus

einem System

ADT EnEV

• Erfassung der technischen Raumgeometrien

aus AutoCAD / ADT–Zeichnungen

• IFC-Unterstützung in Verbindung mit ADT

• Zuordnung von Nutzungseinheiten

• Erstellen von Nachweisen und Energiebedarfsausweisen

nach EnEV

• Erstellen von Energiepässen nach dem Kurz-

und dem ausführlichen Verfahren der dena

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/haustechnik

X > XI


Visualisierung

Ein Notebook erwacht

zum Leben Toshiba Qosmio wird mit Autodesk 3ds Max animiert

Die Herausforderung

Mitte 2004 trat die Münchner Werbeagentur

Lübke Prey mit einer Anfrage bezüglich einer

Umsetzung von virtuellen Charakteren für eine

neue Werbekampagne ihres Kunden Toshiba

Europe an die Münchner Agentur form 3d heran.

Verschiedene Medien von Printvorlagen bis zum

Kinowerbespot wurden bei den 3D-Spezialisten

in Auftrag gegeben.

Die Akteure des Werbespots

Die virtuellen Charaktere sollten sich aus elektronischen

Multimediageräten bzw. Bauteilen

zusammensetzen. Diese „Wolpertinger“ verkörpern

die vielfältigen technischen Möglichkeiten

des Notebooks „Qosmio“ von Toshiba. Die

unterschiedlichen Oberfl ächen wie Kunststoff,

Metall und Glas im Zusammenspiel mit Licht

und Oberfl ächenstruktur sollten fotorealistisch

dargestellt werden.

Die Agentur und der Kunde wünschten sich

„lebendige und mimikreiche Figuren“. Dieses

„Leben einhauchen“ stellte eine echte Herausforderung

dar.

Einerseits waren die Vorbilder Katze, Krabbe,

Skorpion klar defi niert, aber andererseits die

Elemente nicht gerade für organische Bewegungen

geeignet, oder wie läuft eine Krabbe mit

Gamepad-Beinen? Es waren dafür zahlreiche

Testanimationen nötig. Als Resultat gingen aber

doch drei eigenständige Figuren mit animierbarem

Skelett hervor.

Spezial

Details bringen Leben

Um die Charaktere glaubwürdig erscheinen zu

lassen wurde stark an der Mimik gearbeitet und

eine Reihe von subtilen Bewegungen entwickelt.

So zwinkert der Skorpion mit den Augen,

während er gegen die Bildschirmseite schlägt

oder fährt nervös sein CD-Laufwerk ein und aus.

Das Verhalten der Figuren wurde weiter differenziert.

Die Krabbe sollte ein kleiner nervöser

Kerl sein, da sie sich mit ihren Gamepad-Beinen

hervorragend für eine hektisch hüpfende Animation

eignete. Der Skorpion hingegen war mit

seinen langen dünnen Beinen eher für eine

vorsichtige und stolze Gangart geeignet.

Produktionsablauf

Die Produktion sollte nicht länger als vier Wochen

dauern. Dafür standen aber nur vier 3D-Operatoren

zur Verfügung. Die Produktion wurde in

zwei Teams aufgeteilt. Das erste Team kümmerte

sich ausschließlich um die 3D-Modelle und das

Rendering, während das zweite nur für die

Bewegungsanimationen verantwortlich war.

Somit waren die Teams zu unterschiedlichen

Zeiten ausgelastet, was Zeit für Studien und

Tests ermöglichte.

Virtuelles Produkt

Für die Animation mit verschiedenen Kameraperspektiven

war ein virtuelles Notebook

unerlässlich, zumal eine fi lmische Lösung um

ein Vielfaches teurer gewesen wäre. Für den

Kunden bedeutete dies, dass er den Fähigkeiten

der Animateure vollstens vertrauen musste,

sein Produkt fotorealistisch darstellen zu

können. Immerhin ging es um ein Produkt das

sich auch sehr über sein Design defi niert.

Fotorealismus

Im Grunde bediente man sich für die Szenen

eines virtuellen Fotostudios, welches aus

Lichtquellen und Abschattungsfl ächen für die

Glanzeffekte bestand. Für die gleichmäßige und

helle Ausleuchtung ist Global Illumination

verantwortlich. Das Composing wurde mit

Combustion bearbeitet, einer Software, die sich

perfekt mit Autodesk 3ds Max ergänzt. Einige

Vorteile sind z.B. die hochwertige Farbkorrektur,

der gemeinsam mit 3ds Max laufende Netzwerkmanager

und das gemeinsame RPF-Bildformat.

Die organisierte Verteilung der Aufgaben, die

Einhaltung der Timeline in der Produktion und

die straffe Steuerung mit häufi gem Kontakt zur

Werbeagentur erwiesen sich für form 3d intern

als sehr hilfreich, den angesteuerten Zeitpunkt

der Fertigstellung zielgenau zu erreichen.

Über den nachfolgenden Link können Sie sich

u.a. den gesamten Spot von form 3d anschauen.

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/qosmio


Bibliothek Maschinenbau

überarbeitet

Normen auf den neuesten Stand gebracht

Mehr als 4.000 neue Symbole

Mensch und Maschine hat in Sachen Normen

und Symbole das „Ohr am Markt“. Deshalb wurde

die beliebte Bibliothek Maschinenbau überarbeitet

und steht seit Januar 2006 mit mehr Symbolen

und neuen Normbezeichnungen zur Verfügung.

Alle Symbole lassen sich mit AutoCAD, Auto-

CAD LT, AutoSketch, Microsoft Visio (Shapes)

und Microsoft Offi ce (BMP) sowie mit allen

anderen Programmen, die das DXF-Format

einlesen können, benutzen. Die neue Bibliothek

Maschinenbau ist – wie üblich – im Online-Shop

von MuM unter www.mum.de/caderschwinglich

zum Preis von 60 Euro + MwSt. erhältlich.

Die überarbeitete und erweiterte Symbolbibliothek

Maschinenbau enthält u.a. neue grafi sche

Symbole; hier die entsprechende Auswahlmatrix.

Unten sieht man die Auswahlmatrix für die neuen

Wellenteile. Mit dem Auswahlmenü (siehe

Seiten rand rechts) kommen Sie schnell zu Ihren

Symbolen.

Im Bereich „Muttern“ wurden die Normen

entsprechend den neuen Bezeichnungen umbenannt.

Beispiel: bisher DIN EN 24032, neu DIN

EN ISO 4032; bisher DIN EN 24033, neu DIN EN

ISO 4033 etc.

Darüber hinaus enthält die Sammlung rund

4.000 neue Symbole. Die wichtigsten sind:

• Schweiß- und Lötsymbole DIN EN 22553

• Werkstückkanten DIN ISO 13715

• Blindfl ansche DIN EN 1092-1 Typ 05

• Vorschweißfl ansche DIN EN 1092-1 Typ 11

• Radial-Wellendichtringe DIN 3760 Form A/AS

• Passfedern DIN 6885

• Scheibenfedern DIN 6888

sowie verschiedene Schrauben, Bohrbuchsen,

Gleitlager, Stifte, Freistiche und Sprengringe.

Neue Bibliothek

Elektrotechnik im März

Die „Symbol-Entwickler“ bei MuM recherchieren

und implementieren derzeit die Änderungen

der Bibliothek Elektrotechnik (IEC, JIC). Diese

Bibliothek wird voraussichtlich ab März 2006 zur

Verfügung stehen.

Neue Preisgestaltung bei

Symbolbibliotheken!

Auf Grund vieler Anfragen von Anwendern haben

wir uns entschlossen, die Symbolbibliotheken

noch kundenfreundlicher anzubieten.

Bei Erwerb einer einzelnen Bibliothek bleibt alles

beim Alten, sie kostet 60 Euro + MwSt. Werden

jedoch mehrere Bibliotheken erworben – bis zu

10 Stück bei einer Bestellung – reduziert sich der

Preis ab der zweiten Symbolbibliothek auf 30

Euro + MwSt.

Mehr Informationen über die Infoline

0180/5686-461 (0,12 €/Min.) oder unter

www.autodeskmagazin.de/caderschwinglich

Spezial

CADerschwinglich

XII > XIII


Entwicklung

„Individualprogrammierung ist teuer, ineffi zient

und unfl exibel.“ Bei allen unbestreitbaren Vorzügen

von Standardsoftware ist dies ein Irrtum.

Die Mensch und Maschine Akademie (MAK)

und ihre Kunden stellen dies seit Jahren unter

Beweis. Ein Blick auf einige Projekte beweist

sogar, dass sich nicht nur Großkonzerne solche

Speziallösungen leisten können.

Perfekt für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen sind in der Regel

Spezialisten – egal, in welchem Bereich sie tätig

sind. Ihre Spezialisierung auf lukrative Nischen

macht sie besonders erfolgreich. Kein Wunder,

dass gerade diese Unternehmen in besonderem

Maße von den Leistungen der MAK profi tieren.

Zum Beispiel: Software

Die MAK realisierte für das ERP-/PPS-System haus

INDO Software & Systeme GmbH in Illertissen

eine Anbindung an Autodesk Inventor. Der

Konstrukteur kann damit Einzelteile und Baugruppen

samt Stücklisten vom CAD-Programm

aus verwalten – die Daten werden im PPS-System

automatisch mitgeführt. Das spart Zeit und Geld.

Zum Beispiel: Elektronik und

Kommunikationselektronik

PDM- und CAD-Systeme muss man geschickt

verbinden – nur so kann ein Unternehmen

die Abläufe im gewünschten Maß straffen.

Leuze electronic in Owen-Teck entwickelt und

produziert als ein führender Hersteller optoelektronische

Sensoren, Identifi kations-, Bild-

Spezial

K(l)eine Hexerei

Mit individuellen Anpassungen zur optimalen CAD-Lösung

verarbeitungs- und Datenübertragungs systeme

sowie Optoelektronik für die Arbeits sicherheit

und industrielle Automation. Bei Leuze electronic

wurden für die Einführung des PDM-Systems

alle bestehenden CAD-Zeichnungen automatisch

ins TIF-Format konvertiert und in verschiedenen

Aufl ösungen abgespeichert. Dabei konnte man

sogar den Zeichnungsbestand „veredeln“: Die

Routine der MAK identifi zierte automatisch alle

ungültigen und korrupten Zeichnungen und

sortierte sie aus.

Die PDF-Routine, die die MAK für MIKOM in

Buchdorf, einem Spezialisten für Kommunikations

elektronik, entwickelte, überführt auf Grund

einer Suchliste Blöcke und Layouts aus dem

DWG-Format ins PDF-Format und plottet sie.

MIKOM hat außerdem eine datenbankgestützte

Bauteilebibliothek und einen Bauteileditor für

AutoCAD entwickeln lassen. Damit können die

Entwickler komfortabel Schaltungen auf mehrlagigen

Platinen entwickeln und im GERBER-

Format exportieren.

Zum Beispiel: Dienstleistung

Die Messe Stuttgart ist nicht nur in ihrem

Hallen- und Leistungsangebot führend, sie

setzt auch auf führende Software. Die MAK

entwickelte eine AutoCAD-Applikation, mit der

das Unternehmen seine Messepläne leicht und

bequem zeichnen und pfl egen kann: Standzuteilung,

Fluchtwegeplanung etc. sind – nicht

zuletzt durch das Einbeziehen von Vorgaben und

Informationen aus INI-Dateien – schnell und

sicher erledigt.

Auch das Tiefbauamt Stuttgart hat sich für

AutoCAD und eine individuelle Lösung der MAK

entschieden: Welches Straßenschild steht wo,

wie werden Straßenübergänge gestaltet und

wie führt man den Verkehr so, dass kritische

Situationen vermieden werden? Die AutoCAD-

Applikation hilft, beste Lösungen zu entwickeln

und klar zu visualisieren.

Die Arbeit beim Tiefbauamt Stuttgart konnte

durch eine AutoCAD-Applikation der Mensch

und Maschine Akademie optimiert werden.

Individuelles für ganz

Kleine und ganz Große

Zum Beispiel: Mini-Anpassung

Die kleinste Anpassung, die die MAK je realisiert

hat, hilft noch heute einem Zeichenbüro,

korrekte Architekturpläne zu zeichnen. Man


nutzt AutoCAD, die selbst entwickelten Symbole

sind ausreichend, und eine Spezialapplikation

für Architekten wäre viel zu teuer gewesen.

Der einzige Wunsch: eine architekturgerechte

Bemaßung. Die MAK „baute“ das passende Stück

Software – und weil sehr viele Zeichenbüros

dieses Werkzeug gebrauchen konnten, war die

Leistung für nur 70 Euro zu haben.

Zum Beispiel: Ein mehrsprachiger Produktkatalog

im Internet

Die Hydro Building Systems GmbH in Ulm kennt

man besser durch ihre Marke Wicona: Fassaden,

Fenster, Türen, Beschläge, Falt- und Schiebesysteme

gehören zum Programm. Der Produktkatalog

ist im Internet, im Intranet und als

Desktop-Anwendung verfügbar. Dabei generiert

die Software der MAK die Seiteninhalte – also

Bilder, Zeichnungen und beschreibende Texte in

mehreren Sprachen – vollautomatisch aus einer

Datenbank. Praktisch für den Kunden: Wenn er

Daten pflegen oder neue Funktionen implementieren

will, braucht er dies nur einmal für alle

drei Katalogvarianten zu tun.

Zum Beispiel: Gebäude planen und verwalten

Sowohl die HypoVereinsbank in München als

auch die Porsche AG in Zuffenhausen verwenden

AutoCAD, um ihre Gebäude zu visualisieren

und das Layout von Abteilungen und Werkstätten

zu planen. Eine Applikation der MAK

ermöglicht der HypoVereinsbank darüber hinaus,

die Gebäudeinformationen zu statistischen

Berechnungen heranzuziehen. Die Tools für die

Gebäudeplanung bei Porsche und der Hypo-

Vereinsbank richten sich natürlich nach den

unternehmenseigenen CAD-Standards und

enthalten ein eigenes Dokumentenmanagementsystem.

Und Sie?

Die Erfahrung des Entwicklerteams zeigt: Die

besten Ideen, um das Optimum aus der eigenen

CAD-Lösung herauszuholen, haben die Anwender

selbst. Schauen und hören Sie sich doch

mal bei Ihren Konstrukteuren um – vielleicht

steckt auch in Ihrem CAD viel mehr als Sie

heute glauben. Ein Gespräch mit der MAK lohnt

sich – besuchen Sie uns im Internet unter:

www.mumakademie.de oder rufen Sie uns an:

Telefon 07164/931-01.

Bilder linke Seite: Opto-elektronische Sensoren

von Leuze electronic.

Bilder rechte Seite: Die Messe Stuttgart plant ihr

Hallenangebot mithilfe einer AutoCAD-Applikation

der Mensch und Maschine Akademie.

Dreimal MAK = Dreimal gut

Sie haben in Ihr CAD-System

investiert, und jetzt sollen Ihre

Konstrukteure, Ingenieure, Planer

und Zeichner das Beste daraus

machen. Doch so, wie viele Wege

nach Rom führen, so führen viele

Wege zu einer guten Konstruktion.

Die Spezialisten der MAK

kennen drei davon in- und auswendig

– inklusive aller Abkürzungen

und Schleichwege.

Fragen Sie uns nach:

• Trainingshandbüchern

• Schulungen

• Individueller Software-

Entwicklung

Spezial

Mehr Informationen über die

MAK-Infoline 07164/931-01 oder unter

www.autodeskmagazin.de/mak

XIV > XV


Schulung

Schneller besser!

Wie Sie Ihre CAD-Werkzeuge noch effi zienter nutzen

Nichts bringt Sie bei der Anwendung Ihrer CAD-Software schneller

voran als eine fundierte Schulung. Das Portfolio der Mensch und

Maschine Akademie bietet mit über 80 Seminarthemen passende Kurse

Seminare*

AutoCAD/AutoCAD LT

Starttermine 2006

Seminar Ort Mrz Apr Mai

AutoCAD-Grundseminar

Dauer: 4 Tage

ID: SEM-ACDU-4, Preis: 1.420 €

AutoCAD LT Grundseminar

Dauer: 3 Tage

ID: SEM-ACLU-3, Preis: 1.065 €

Blöcke und externe Referenzen

Dauer: 1 Tag

ID: SEM-ACDU-BR1, Preis: 355 €

Layout- und Plot-Management

Dauer: 1 Tag

ID: SEM-ACDU-PL, Preis: 355 €

Architektur & Sonstige

Bad Boll 27 02

Düsseldorf 08

Wessling 24 29

Bad Boll 06 24

Düsseldorf 13 24 29

Wessling 03 15

Bad Boll 09 27

Düsseldorf 16 27

Wessling 06 28

Bad Boll 10 28

Düsseldorf 17 28

Wessling 07 19

Starttermine 2006

Seminar Ort Mrz Apr Mai

Architectural Desktop Grundseminar

Dauer: 3 Tage

ID: SEM-ADTU-3, Preis: 1.185 €

ecscad Grundseminar

Dauer: 3 Tage

ID: SEM-ECSU-3, Preis: 1.185 €

RoCAD HLS Grundseminar

Dauer: 2 Tage

ID: SEM-ROCU-2, Preis: 790 €

XVI

Spezial

Bad Boll 06 19 29

Düsseldorf 10

Wessling 13 02

Bad Boll 20

Düsseldorf 24

Wessling 06 02

Bad Boll 06

Düsseldorf 23 23

Wessling 23 29

für alle Wissensstufen und Zielgruppen. Ein offenes Seminarspektrum

mit über 800 Terminen an vier Standorten lässt Sie fl exibel planen.

Mechanik

Starttermine 2006

Seminar Ort Mrz Apr Mai

Inventor Grundseminar

Dauer: 4 Tage

ID: SEM-AINU-4, Preis: 1.580 €

Inventor Aufbauseminar

Dauer: 3 Tage

ID: SEM-AINU-3, Preis: 1.185 €

Inventor Blech & Schweißen

Dauer: 2 Tage

ID: SEM-AINU-W2, Preis: 790 €

AutoCAD Mechanical Grundseminar

Dauer: 5 Tage

ID: SEM-AM2U-15, Preis: 1.775 €

AutoCAD Mechanical Aufbauseminar

Dauer: 2 Tage

ID: SEM-AM2U-22, Preis: 710 €

Mehr Informationen über die zentrale

Seminarorganisation 07164/931-01 oder

www.autodeskmagazin.de/schulung

Bad Boll 20 24 29

Düsseldorf 10 29

Wessling 10 15

Salzburg 15

Bad Boll 15 15

Düsseldorf 08 08

Wessling 19

Bad Boll 11 13

Düsseldorf 30 29

Wessling 06

Bad Boll 03

Düsseldorf 24

Wessling 24

Bad Boll 18

Düsseldorf 23 22

Wessling 12

*Auswahl. Details sowie weitere Seminare und Termine finden Sie

unter www.mumakademie.de. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen

MwSt. In den Preisen inbegriffen sind Trainingshandbücher,

Mittagessen und Pausenverpfl egung.

Fragen Sie auch nach unseren Gruppentarifen und fi rmenspezifi schen

Seminaren.


Gewusst wie!

Winkelbemaßung im Inventor mal ungewöhnlich

eingesetzt

Wer von AutoCAD oder einem vertikalen Produkt

zu Inventor wechselt, wird sich am Anfang häufi g

wundern, dass es im Inventor weniger Befehls-

Icons gibt...

Oft wird gefragt, wie bekomme ich beim Bemaßen

in der Zeichnung (IDW) denn eine Winkelbemaßung?

Einen Befehl, um einen Winkel zu messen,

gibt es ja, aber eine Winkelbemaßung?

Die Winkel werden im Inventor mit dem Befehl

Allgemeine Bemaßung bemaßt, einfach die Linien,

die im Winkel zueinander stehen, anklicken und

dann die Richtung für die Winkelangabe zeigen.

Befehl Allgemeine

Bemaßung, erste Linie

anklicken und die

zweite Linie mithilfe

des Mauscursors

zeigen, schon schaltet

die Bemaßung automatisch

auf Winkel um...

Aber wie bemaße ich einen Winkel, wenn ich nur

Punkte kenne?

Beispiel: Der Winkel des ausgefrästen Bogens soll

bemaßt werden.

Wählen Sie den Befehl Allgemeine Bemaßung

aus der Schaltfl ächenleiste (eventuell müssen Sie

vorher von Zeichnungsansichten auf Zeichnungskommentar

umschalten).

Die Punkte, die den Winkel defi nieren, sind

bekannt.

Klicken Sie also nacheinander die Punkte in der

angegebenen Reihenfolge an.

Jetzt können Sie Ihre Winkelbemaßung durch

Zeigen mit der Maus in der gewünschten Richtung

und Anklicken positionieren.

Schließen Sie die Bogenbemaßung mit Fertig ab.

Das Ergebnis:�

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/tipps2

Mechanik

Tipps &

Tricks

für Autodesk Inventor ®

Mehr Tipps und Tricks zu

Autodesk Inventor fi nden Sie in

unserem Autodesk Magazin Portal

auf unten stehendem Link.

12 > 13


Allgemeine Konstruktion

Einige altern eben gut

Kürzlich ist die 21. Version von AutoCAD erschienen – AutoCAD ® 2007.

Das Flaggschiff des Hauses Autodesk ist mittlerweile 24 Jahre alt und bis

dato die meistgekaufte CAD-Plattform auf der ganzen Welt.

1982 war es so weit: CAD-Spezialist

Autodesk brachte seine erste

Konstruktionssoftware auf den

Markt. Zwei Jahre später verkauften

sich schon 1.000 Lizenzen pro

Monat. Seitdem sind fast jährlich

Update-Versionen der beliebten

Software erschienen – alle mit

großem Erfolg.

Gestärkt aus der Krise

Das Überleben des Produkts über zwei Dekaden

war allerdings nicht selbstverständlich. „Es

gab zwei sehr kritische Phasen“, erinnert sich

Autodesk CEO Carl Bass. Die erste davon war

hausgemacht, denn das komplette Redesign

der Software Anfang der 90er Jahre hat länger

gedauert und war teurer als erwartet. Schwierigkeiten

bereitete auch der darauf folgende

Internet-Boom. Damals interessierte sich kaum

noch jemand für andere Software, insbesondere

für Konstruktionsprogramme. Das hat sich laut

Bass in den vergangenen zwei Jahren dramatisch

geändert. Das ist nicht nur der Qualität

und Benutzerfreundlichkeit des Produkts zu

verdanken, sondern auch der weltweiten

Kundschaft, die den CAD-Applikationen

gegenüber sehr treu geblieben ist. Nimmt

man die gesamte AutoCAD-Produktpalette,

von der Light- bis zur Profiversion, dann soll es

laut Bass heute insgesamt rund 6,5 Millionen

Anwender geben. Mehr zur Geschichte von

Autodesk, zur Entwicklung von CAD-Systemen

und deren Funktionalitäten finden Sie in der

Online-Version des Autodesk Magazins.

Erstellen Visualisieren

Dokumentieren

AutoCAD 2007 ist das 21. Release seiner Art.

Vom ersten Entwurf über die Zeichnungs-

erstellung bis hin zur Detaillierung unterstützt

Sie AutoCAD ® 2007 bei der Entwicklung und

Ausarbeitung Ihrer Ideen – ganz gleich, ob Sie in

der Fertigung, im Bauwesen oder in der Tiefbaubranche

tätig sind. Jetzt können Sie Ihre Visionen

in einer einzigen Anwendung entwickeln,

visualisieren, dokumentieren und austauschen.

AutoCAD 2007 enthält zahlreiche Funktionen

für die Simulation von Lichteffekten. Ohne eine

Zeichnung rendern zu müssen, lassen sich rasch

präzise Lichteffekte setzen, um Wirkung und

Schattenwurf in Echtzeit zu prüfen. Mit den

„Walk and Path“-Animationswerkzeugen lassen

sich verschiedene Entwurfsalternativen intuitiv

am virtuellen Modell prüfen und optimieren. Und

durch die Integration von mental ray ® , einer

Rendering-Engine der neuesten Generation,

können Sie Ihre Ideen effizient und anschaulich

vermitteln.

und vor allem benutzer-

freundlicher

Mit den neuen Schnitt- und Abflach-Werkzeugen

lassen sich Zeichnungsinformationen im

Handumdrehen aus dem konzeptionellen 3D-

Modell extrahieren. Erstellen Sie Schnitt- oder

Planansichten, die umgehend bemaßt und mit

AutoCAD

Das neue AutoCAD 2007 ist nun

erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/autocad

Anmerkungen versehen werden können. Oder

übertragen Sie Ihr Modell in eine 2D-Darstellung.

Darüber hinaus können Sie auf verschiedene

Blockvariationen zugreifen und dank dynamischer

Blöcke den Umfang der Bibliotheken deutlich

reduzieren. Die dynamische Eingabe ermöglicht

direkten Zugriff auf Bemaßungs- und Befehlsoptionen.

AutoCAD 2007 bietet beispiellose

Präzision und Produktivität bei der Erstellung

hochwertiger Dokumentationen.

Was wird aus einer guten Idee,

wenn niemand davon erfährt?

Ganz gleich, in welchem Bereich Sie tätig sind

– sichern Sie sich effizientere Abläufe mit den

neuen Funktionen in AutoCAD 2007 und den

Optionen für einen reibungslosen Datenaustausch.

Und wenn Sie Ihre Daten auch anderen Abteilungen

oder externen Projektpartnern zur

Verfügung stellen möchten, setzen Sie auf die

DWF-Technologie – die perfekte Lösung für

den sicheren Austausch umfangreicher 2D- und

3D-Zeichnungs- und Konstruktionsdaten.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/1982


Zwischen Fado

und Hightech

Von der Bucht des Tejo weht abends eine

warme Brise durch die Gassen der Altstadt. Dort

ertönen auch heute noch aus vielen Kneipen

sanfte, melancholische Lieder, die von Abschied,

Sehnsucht und Ankunft berichten. Lissabon ist

eine Stadt der Gegensätze: Hier trifft Alt auf

Neu. Neben den engen, verschlungenen Gassen

der „Alfama“, mit Häusern aus dem 16.–17. Jahrhundert,

dehnt sich die hypermoderne Fläche

der Expo 98 mit Erlebnisparks, Kneipen und Konzertorten

aus. Seit den 90er Jahren erlebt Portugal

einen Wirtschaftsboom, der sich besonders in

den Großstädten bemerkbar macht: Handyklingeln,

schnelle Autos und mondäne Kneipen

haben auch das Stadtbild Lissabons verändert.

Mehr zur aufregenden Geschichte Lissabons, zu

historischen Bauten und Beispiele moderner Archi-

tektur finden Sie im Autodesk Magazin Portal.

Aus Alt mach Neu

Das Alte mit dem Neuen zu vereinbaren, ist nur

eine der Aufgaben von Lissabons Stadtverwaltung,

der CML (Camara Municipal de Lisboa).

Etwa 10.000 Angestellte arbeiten für diese

Behörde, darunter hunderte von Architekten

und Ingenieure und ebenso viele Verwaltungsbeamte.

Sie kümmern sich um die sinnvolle, harmonische

Entwicklung von Lissabons Stadtbild

– eine große Herausforderung bei einer Region

mit solch einer alten und bewegten Geschichte.

Umso wichtiger ist es, dass die vielen Architekten

und Städteplaner sich auf effiziente, schnelle und

übersichtliche IT-Instrumente verlassen können.

Bisher mussten die Abstimmungsprozesse

zwischen den verschiedenen Abteilungen der

Stadtverwaltung auf Papierausdrucken stattfinden.

Manchmal waren die AutoCAD-Dateien so groß,

dass man sie auf CDs brennen musste, um sie

anderen Mitarbeitern zu zeigen. Da außerdem

jede Abteilung frei war, ihre eigene CAD-Software

zu installieren, führte das oft zu Inkompatibilität

und Abstimmungsschwierigkeiten. Das sollte

anders werden.

Einer für alle, alle für einen

Das Stichwort hieß: vereinheitlichen und zentralisieren.

Dazu wurde eigens ein neuer CAD-

Manager eingestellt. Man brauchte ein System,

das Plattform übergreifend elektronischen

Austausch von 2D- und 3D-Daten ermöglichte:

DWF, Autodesk ® DWF Viewer und Autodesk ®

DWF Composer machten das Rennen. Der

Grund: Mit der DWF-Technologie können alle

Personen, die an einem Projekt beteiligt sind,

die Arbeit von Planern und Architekten am

Bildschirm einsehen und mit Änderungen und

Kommentaren versehen. Und das selbst wenn

sie sich mit CAD-Systemen nicht auskennen.

Denn sie brauchen dafür nicht mehr auf die

ursprüngliche CAD-Anwendung zurückgreifen.

„Das spart Zeit und Geld“, ergänzt Henrique

Saias, CAD-Manager der Stadtverwaltung

Lissabon. Bis zu 75% pro CAD-Arbeitsplatz.

Hinzu kommt die patentierte Komprimierung

der Dateien, die das Versenden derselben via

E-Mail erleichtert – ohne Papierausdrucke, ohne

CDs zu brennen. Kurz: ohne viel Mehraufwand.

Mittlerweile erwarb die Stadtverwaltung

Lissabon 2000 Lizenzen von DWF Composer.

Damit hat Lissabon einen Riesenschritt in die

Zukunft getan.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/lissabon

Allgemeine Konstruktion

DWF Composer

Das neue DWF Composer ist nun

erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/dwf

Die Stadtwerke Lissabon

brauchten eine General-

überholung in Sachen

Datenaustausch. Das

DWF-System war die

ideale Lösung.

Abb. oben links: Eingangsbereich zu

„Praca do commercio“ mit Triumphbogen

und einer typischen Straßenbahn im

Vordergrund

Abb. oben rechts: Lissabon von oben

(Bucht an der Flußmündung des Tejos)

Kl. Abb. links: Vasco da Gama Brücke

Kl. Abb. rechts: Der berühmte Stadtteil

Alfama

14 > 15


Allgemeine Konstruktion

Tipps &

Tricks

für AutoCAD ® 2007

Gewusst wie!

Maßstabslisten bearbeiten

Seit AutoCAD ® 2007 haben Sie die Möglichkeit,

die Maßstabslisten für die Ansichtsfenster im

Layout selbst zu defi nieren. Wenn Sie mit dem

Manager für Planungsunterlagen arbeiten,

können Sie beim Platzieren einer benannten

Ansicht im Layout direkt aus der Liste der selbst

defi nierten Maßstäbe wählen.

Klicken Sie im Pull-down-Menü Format auf

Maßstabsliste.

Die Dialogbox Maßstabsliste bearbeiten öffnet

sich.

Hier haben Sie die Möglichkeit, bestehende

Maßstäbe zu löschen, hinzuzufügen, zu

bearbeiten bzw. die Reihenfolge zu ändern.

Beim Hinzufügen

eines neuen

Maßstabes

können Sie den

Namen und die

Maßstabseigenschaften

defi nieren.

Sobald Sie ein Ansichtsfenster im Layout erstellt

haben, können Sie über die Eigenschaften des

Ansichtsfensters aus der Liste der Maßstäbe

wählen.

Falls Sie mit dem Manager für Planungsunterlagen

arbeiten, ziehen Sie die benannte Ansicht

in das Layout, aktivieren Sie die rechte Maustaste,

wählen Sie den gewünschten Maßstab und

setzten Sie die Ansicht ab.

Interesse an mehr AutoCAD Tipps und Tricks?

Dann gehen Sie in unser Autodesk Magazin

Portal mithilfe des nachfolgenden Links.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/tipps3


Fujitsu Siemens Computers

empfiehlt Windows® XP Professional.

Verantwortung verbindet

> Um die Partner und Kunden optimal „just in time“ zu schulen oder neue

Applikationen live zu erleben, hat Autodesk sein Kunden-Schulungscenter

komplett auf CELSIUS Workstations von Fujitsu Siemens Computers

umgestellt.

Auch bei Teststellungen profitieren Autodesk Kunden von der besonderen

Ergonomie, Umweltfreundlichkeit und Leistung der CELSIUS Workstations.

Eine IT-Lösung mit Verantwortung.

Profitieren auch Sie von der strategischen Zusammenarbeit der beiden Marktführer Autodesk und

Fujitsu Siemens Computers und maßgeschneiderten IT-Lösungen für Ihre CAD-Anwendungen in

allen Bereichen. Ob Konstruktion, digitale Fotobearbeitung oder z.B. im Medizinsektor – für den

zuverlässigen Einsatz empfiehlt Herr Köchl, Manager Technical Sales MSD, die von Autodesk

zertifizierten CELSIUS Workstations von Fujitsu Siemens Computers:

- CELSIUS H230: die mobile Workstation mit integrierter Security und Dual Displaybetrieb

- CELSIUS M440: die leiseste Workstation ihrer Klasse (max 25dB)

- CELSIUS W340: die meistverkaufte CELSIUS Workstation in Deutschland (Q4/2005)

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CELSIUS M440

� Intel® Pentium® 4 Prozessor 640 mit HT Technologie

(3,20 GHz, 2MB L2 Cache, 800 MHz FSB)

� Microsoft® Windows® XP Professional**

� Intel® 955X Chipsatz

� 1 GB DDR2-533 SDRAM (2x 512 MB)

� 250 GB SATA II-Festplatte (7.200 rpm)

� nVIDIA QuadroFX 540 128 MB

DVD±R/±RW-Double-Layer-Laufwerk,

Audio und LAN 1 Gbit on Board,

3 Jahre Vor-Ort-Service***

Bestellnummer: VFY:M440-001DE

UVP: 1.499 € *

CELSIUS W340

� Intel® Pentium® 4 Prozessor 640 mit HT Technologie

(3,20 GHz, 2MB L2 Cache, 800 MHz FSB)

� Microsoft® Windows® XP Professional**

� Intel® 945G Chipsatz

� 512 MB DDR2-533 SDRAM (2x 256 MB)

� 160 GB SATA-Festplatte silent (7.200 U/Min)

� Intel® GMA 950 (on Board, mit DVI-Adapter)

Disketten- und DVD±R/±RW-Dual-

Double-Layer-Laufwerk, Audio und LAN 1

Gbit on Board, 3 Jahre Vor-Ort-Service***

Bestellnummer: VFY:W340-012DE

UVP: 949 € *

CELSIUS H230

Szene + Menschen

� Intel® Centrino® Mobiltechnologie

- Intel® Pentium® M Prozessor 760 (2 GHz, 533 MHz FSB, 2MB L2 Cache)

- Intel® 915 PM Express Chipsatz

- Intel® PRO/Wireless2200BG LAN (802.11 b/g Standard)

� Microsoft®Windows®XP Professional**

� 2x 512 MB DDR2-533 SDRAM

� 80 GB SATA-Festplatte (5.400 U/Min)

� ATI Mobility FireGL V5000 256 MB

15,1” TFT UXGA Display IPS-Technology, DVD±R/±RW-Dual-Double-

Layer-Laufwerk, 3 Jahre Vor-Ort-Service***

Bestellnummer: VFY:H230-001DE

UVP: 2.249 € *

Weitere Fachhändler und Informationen unter (01805) 372 100 (12 Ct./Min.) oder www.fujitsu-siemens.de/aktionsmodelle

* Unverbindliche Preisempfehlung inkl. ges. Mehrwertsteuer. Preise, Liefermöglichkeiten und technische Änderungen vorbehalten. Produktabbildungen ähnlich.

Dieses Angebot ist gültig bis zum 31.03.2006.

** OEM-Recovery-Version, nur in Verbindung mit dem gekauften System zu nutzen.

*** Gemäß Fujitsu Siemens Computers-Garantiebedingungen.

Die in diesem Dokument wiedergegebenen Bezeichnungen können Marken sein, deren Benutzung durch Dritte für eigene Zwecke die Rechte der Inhaber verletzen kann. Celeron, Celeron Inside,

Centrino, Centrino logo, Core Inside, Intel, Intel logo, Intel Core, Intel Inside, Intel Inside logo, Intel SpeedStep, Intel Viiv, Intel Xeon, Itanium, Itanium Inside, Pentium und Pentium Inside sind

Marken der Intel Corporation oder ihrer Tochtergesellschaften in den USA oder anderen Ländern.

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Architektur

Revit Building

Das neue Autodesk Revit Building ist

nun erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/revit

Traumhaus

zu gewinnen

Stellen Sie sich vor, Sie planen ein Haus und

der Architekt kann Ihnen per Knopfdruck

zeigen, wie es aussehen wird: innen und außen.

Stellen Sie sich vor, Sie würden mitten in der

Planung entscheiden, dass Sie einen weiteren

Stock einfügen wollen, und der Architekt würde

Ihnen – klick – in 3D zeigen, wie es den Rest

des Gebäudes beeinflussen würde. Das ist keine

Sciencefiction, das geht. Und die Zuschauer von

Kabel 1 können es jetzt live miterleben.

Eine Mühle zum Wohnen

Am 6. April 2006 um 20.15 Uhr startete die erste

Folge von „4 Flügel, Küche, Bad: Kabel 1 baut

Deutschlands schönstes Ferienhaus“. Das Haus

soll eine ausgebaute Windmühle sein und in

Werder an der Havel stehen – eingebettet in

eine saftig grüne Wiesenlandschaft und in

idyllischer Nähe zum Großen Zernsee bei

Potsdam.

Der Spaß für die Zuschauer: Sie können die

Details der Windmühle selbst gestalten und

als Bauherr und Co-Architekt mitwirken. Per

Telefon-Voting entscheiden sie, wie die Windmühle

letztendlich aussehen wird. In jeder Folge

wird z.B. darüber abgestimmt, welchen Grundriss

oder welches Dach das Gebäude bekommen

soll, welche Bodenbeläge, Ausstattungen oder

welche Farbanstriche gewählt werden sollen.

„4 Flügel, Küche, Bad: Kabel 1 baut

Deutschlands schönstes Ferienhaus“:

ab dem 6. April jeden Donnerstag um

20.15 Uhr in Kabel 1; neun Folgen

Nach dem Erfolg des Leuchtturmbaus 2005, hat Kabel 1

am 6. April mit der Ausstrahlung von „4 Flügel, Küche,

Bad“, einer neunteiligen Reportagereihe über den Bau

des „schönsten Ferienhauses Deutschlands“ – einer

Hightech-Windmühle begonnen. Autodesk ® Revit ® Building

macht’s möglich.

Das Beste: Am Schluss der Sendereihe wird die

Windmühle unter allen Teilnehmern verlost!

Mehr Informationen zur Sendung finden Sie

im Autodesk Magazin Portal.

Realistischer als real

Mit der Planung dieses ganz besonderen

Ferienhauses war das Architekturbüro Rebholz

in Bad Dürrheim betraut. Die Herausforderung:

In nur wenigen Wochen musste die komplette

Planung stehen, die Details mussten entwickelt,

die am Bau beteiligten Unternehmen koordiniert

und die Ausführung überwacht werden. Außerdem

musste das digitale Modell des Mühlenprojekts

fernsehtauglich sein.

Architekt Michael Rebholz entschloss sich

für Autodesk Revit Building: Der wesentliche

Unterschied zwischen Autodesk Revit Building

und herkömmlichen CAD-Systemen ist:

Autodesk Revit Building ermöglicht realistische

Architekturmodelle, wogegen andere nur planorientiert

arbeiten. Die Software setzt dabei

auf die parametrische Technik und die intelligente

Gebäudedatenmodellierung. Parametrik

bedeutet: Jede Änderung an einem Bauteil

bedingt eine entsprechende Änderung im

gesamten Baukontext. Sie ändern z.B. das Stützenraster

und alle abhängigen Bauteile ändern

sich entsprechend. Die Folge: Eine bessere,

schnellere Planung ist möglich, da der Anwender

z.B. beliebig zwischen der Grundrissansicht, dem

3D-Modell und dem Schnitt wechseln kann.

Für die Zuschauer bedeutet das mehr Spaß beim

Planen, für Michael Rebholz’ Architektenbüro

ein Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/muehle


2. Platz 3. Platz 4. Platz

„Die Zukunft liegt in der Wandelbarkeit von

Architektur“. So das Postulat des Architekturpreises,

der Anfang April in Berlin vergeben

wurde. Gebäude werden sich selbstständig verändern

– durch äußere Einfl üsse – Licht, Klima,

Besucherströme, Bewohner. Die Aufgabe lautete

dementsprechend: „Entwickelt ein Raumszenario

für einen bebauten Ort, das diesem architektonisch

übergestülpt werden soll.“ Mit anderen

Worten: Ein schon existierendes Gebäude – oder

eine Stadtstruktur – soll umfunktioniert und umgestaltet

werden, um seine interne Wandelbarkeit

zu veranschaulichen.

Kreative aus aller Welt

Dem Ruf sind 151 Teilnehmer aus 13 verschiedenen

Ländern gefolgt. Darunter Architekten, Architekturstudenten,

Kreative und Multimedia-Experten.

Abgegeben wurden ausschließlich digitale

Präsentationen nach den Standards des World Wide

Web. Da dies kein Realisierungswettbewerb ist,

durften die Teilnehmer ihrer Fantasie freien Lauf

lassen. Keine Vorgaben, keine Bedingungen, keine

Einschränkungen. Kreativität pur. Mehr zum

Preis und zum Online-Dienst BauNetz erfahren

Sie im Internet-Portal des Autodesk Magazins.

Realize your ideas

Blob-up! gilt in der Branche als ein neuer Ansatz

für die Avantgarde. Das ist der Grund, weswegen

Autodesk die Initiative als Hauptsponsor unterstützt.

„Die Aufgabenstellung ist anspruchsvoll

und visionär zugleich“, meint Michael Nachtsheim,

Produktmanager für Architektur und Bauwesen

And the winner is …

bei Autodesk, Deutschland. „Und mit unseren

Produkten lassen sich Ideen einfach realisieren.

Das passt perfekt zusammen.“

Die Besten aus der Branche

Die Preisverleihung fand in der Neuen Nationalgalerie

in Berlin in Anwesenheit hochkarätiger

Architekten statt. Sie ist eingebettet in ein Vortragsforum

zum diesjährigen Wettbewerbsthema

„Wandelbarkeit von Architektur“. Anwesend sind

unter anderem Lars Spuybroek (NOX, Rotterdam),

Kjetil Thorsen, Partner bei dem international

renommierten Büro Snohetta (Oslo) und die

Berliner Avantgarde-Architekten von Graft, die

schon drei Häuser für Brad Pitt gebaut haben.

Die Jury stellt sich aus Vertretern der Kunst-,

Bau- und Architekturbranche zusammen. Vorsitzender

ist Matthias Sauerbruch von Sauerbruch

Hutton Architekten, Berlin. Der Preis ist mit

insgesamt 15.000 Euro dotiert.

Die Architektur der Zukunft

Der Architektur-Internet-Preis wird seit 1997

vom führenden Online-Dienst der Baubranche

– BauNetz – und Autodesk ausgelobt. Er stellt

die wegweisende Herausforderung für junge

Kreative dar – ganz gleich, ob man spielerisch

oder ernst daran geht. Das Besondere dabei:

Die Teilnehmer reichen ihre Arbeiten nicht auf

Papier ein, sondern in digitaler Form. Seit der

Einrichtung des Preises haben sich über tausend

Personen aus 24 Ländern beteiligt.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/blobup

1. Platz

Architektur

Im Rahmen einer

Vortragsveranstaltung

wurde in Berlin am 3. April

zum 7. Mal „Blob-up!“,

der begehrte Architektur-

Internet-Preis, verliehen.

Auslober sind der

Online-Dienst BauNetz,

HP und Autodesk.

Architectural Desktop

Das neue Autodesk Architectural Desktop

ist nun erhältlich – Produktfeatures und

Informationen erhalten Sie unter:

www.autodeskmagazin.de/adt

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Architektur

Tipps &

Tricks

für Autodesk ®

Architectural Desktop 2007

Mehr Tipps und Tricks zu Autodesk

Architectural Desktop finden Sie in

unserem Autodesk Magazin Portal

auf unten stehendem Link.

Gewusst wie!

Architectural Desktop und AutoCAD ® kombinieren

Häufig kommt es vor, dass speziell ältere

Bestandspläne als 2D-AutoCAD Pläne vorliegen.

Falls diese nun bearbeitet bzw. geändert werden

müssen, stellt sich oft die Frage, ob dazu Autodesk

Architectural Desktop oder pures AutoCAD

verwendet werden soll. Im Speziellen geht es

dabei um die optimale Kombination zwischen

den unterschiedlichen Objekttypen. Am Beispiel

eines Wandzusammenschlusses soll gezeigt

werden, wie Autodesk Architectural Desktop

mit AutoCAD optimal kombiniert werden kann.

Die untere Abbildung zeigt einen kleinen

Ausschnitt aus einem 2D-Grundrissplan. Es

handelt sich hierbei ausschließlich um reine

2D-AutoCAD Objekte wie Linien und

Schraffuren.

An der Stirnseite der horizontalen „2D-Wand“

soll mit einer Standard-Mauerwerkswand des

Autodesk Architectural Desktop angeschlossen

werden. Um einen sauberen Wandanschluss

zu erhalten, müssen die Kanten, die den

Wandabschluss darstellen entfernt werden.

Für die „2D-Wand“ kann die Linie mit dem

Löschen-Befehl von AutoCAD entfernt werden.

Anschließend wird die entsprechende ADT-Wand

gewählt und angeschlossen. Da die ADT-Wände

ebenso einen Wandabschluss besitzen und

zwischen den beiden Wänden keinerlei „Intelligenz“

besteht, ist die Wandabschlusslinie wieder

sichtbar. Da es sich bei diesem Wandabschluss

allerdings um ein ADT-Objekt handelt, kann

dieser nicht einfach mit dem Löschen-Befehl

entfernt werden.

Um den Wandabschluss der ADT-Wand an dieser

Seite zu entfernen gehen Sie folgendermaßen vor.

Selektieren Sie die ADT-Wand, aktivieren Sie das

Kontextmenü der rechten Maustaste und wählen

Sie Wandabschlüsse > Direkt bearbeiten. Wählen

Sie einen Punkt in der Nähe des Wandabschlusses.

Dadurch gelangen Sie in die so genannte Direkte

Bearbeitung, wo der Wandabschluss bearbeitet

werden kann. Aktivieren Sie erneut das Kontextmenü

der rechten Maustaste und wählen Sie

Kante ausblenden.

Wählen Sie die entsprechende Wandabschluss-

kante und speichern Sie die Änderungen.

Bestätigen Sie den als „Neuer Abschlussstil“ vorgeschlagenen

Namen und wählen Sie anschließend

Als Wandüberschreibung speichern – Ja. Somit wird

die Änderung am Wandabschluss nur auf dieser

Seite der Wand angewandt.

Das Ergebnis sollte der unteren Abbildung entsprechen.

Somit ist eine perfekte Kombination zwischen

2D-AutoCAD Objekten und ADT Objekten

möglich.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/tipps4


Ein Angebot für Überfl ieger

Mit seinen über 2 Millionen Quadratmetern

Bruttogrundfl äche, den 27.000 Räumen und den

45 Millionen Passagieren im Jahr ist der Franz-

Josef-Strauß-Flughafen bei München wie eine

kleine Stadt. Ebenso anspruchsvoll ist die Verwaltung

der zwei Terminals und der vielen Gebäude,

die um sie herumstehen. Ohne modernes Gebäudemanagement

ist diese Aufgabe nicht mehr zu

bewältigen. Deshalb entschied sich Wolfgang

Haller, Leiter CAD/CAFM/Raumbuch, Flughafen

München, schon 1999 für Autodesk Software.

Computer gestützte Gebäudeverwaltung

schafft den Überblick

Heute erfassen, verwalten und tauschen über 400

Flughafenangestellte Daten und Zeichnungen zu

Gebäuden, Technik und Flächen aus: Sie nutzen

dabei einen Datentopf mit circa 1,8 Millionen

Datensätzen und circa 64.000 AutoCAD-DWGs.

Dafür sind 60 Autodesk Map 3D-Lizenzen im Einsatz

und eine Serverlizenz für MapGuide. Welche

Software wie für das Gebäudemanagement

eingesetzt wird und welche Funktionen sie

bietet, fi nden Sie im Autodesk Magazin Portal

zusammen mit weiteren Referenzstorys.

Autodesk Subscription ermöglicht

fi nanzielle Einsparungen zwischen

7 bis 33 Prozent

Jedes Jahr musste Wolfgang Haller Budgetkalkulationen

einreichen, um seine voraussichtlichen

Ausgaben im Software-Bereich mitzuteilen.

Doch jedes Mal kamen dieselben Fragen auf:

Was wird die neue Version kosten? Werden wir

weitere Lizenzen benötigen? Hatte man sich

in der Budgetierung verschätzt, musste man

womöglich neue Ressourcen beantragen, was

einen riesigen bürokratischen Aufwand bedeutete.

Für Wolfgang Haller hieß die Lösung: Autodesk

Subscription. Die Vorteile: Stabile Preise – bis zu

drei Jahren! – während der Autodesk Subscription-

Laufzeit ermöglichten eine genaue Budgetplanung.

Die fi nanziellen Einsparungen liegen, je nach Produktpaket

und Laufzeit zwischen 7 und 33 Prozent.

Noch wichtiger als der Preisvorteil ist uns allerdings

die Planungssicherheit, die Autodesk Subscription

bietet“, so Wolfgang Haller. „So ist unsere Budgetplanung

um zehn Prozent effektiver geworden.“

Autodesk Subscription. Die Lösung

für Unternehmen jeder Größe

Zeit- und Geldeinsparungen machen Autodesk

Subscription zu einem attraktiven Service-Paket.

Und zwar nicht nur für große Unternehmen,

sondern auch für mittlere und kleine Unternehmen.

Darüber hinaus können Unterzeichner der Subscription

auch weitere Angebote nutzen: den

Online-Support, die kostenlosen Produkttests

sowie das E-Learning, d. h. die praxisbezogenen

Online-Schulungseinheiten.

Ein Angebot, das sich wenige

entgehen lassen

Heute werden zwei von drei Autodesk Produkten

mit Subscription gekauft. Das ist ganz

logisch. Denn, wie Wolfgang Haller es treffend

zusammenfasst, „wenn man sich für ein System

entschieden hat, ist es einfach ineffi zient, jedes

Jahr neu über Lizenzen zu verhandeln“.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/muc

Szene + Menschen

Der Flughafen München

benutzt seit 1999

Autodesk Software für

das Gebäudemanagement:

Computer Aided Facility

Management (CAFM)

heißt die Computer

gestützte Gebäudeverwaltung.

Um sie

bestmöglich zu nutzen,

ist eine vorausschauende

Softwareplanung höchste

Priorität. Deswegen

entschied man sich für

einen Servicevertrag mit

Autodesk.

Abb. oben links: Leitwerke B737

Abb. oben rechts: Towerkanzel vom

Munich Airport Center aus gesehen

Bilder © Werner Hennies/FMG

20 > 21


Szene + Menschen

Zum

Anfassen

realistisch

Sie wollen einen Autocrash

testen? Jetzt können Sie einen

simulieren, ohne einen Testwagen

an die Wand fahren zu müssen.

Das geht – mit Virtual Prototyping. Bei Virtual

Prototyping werden real gebaute Prototypen

durch digitale Animationen ersetzt. Branchenspezialist

ist darin Autodesk mit der Software

Autodesk ® 3ds Max ® .

Das Virtual Prototyping von 3ds Max setzt

ausschließlich auf die virtuelle Darstellung am

Rechner – unter Berücksichtigung physikalisch

korrekter Texturen und Variablen wie Geschwindigkeit,

Temperatureinflüsse, Beschleunigungen.

Der Vorteil: Der Programmierer kann jeden

einzelnen Produktentwicklungsschritt bereits

im Anfangsstadium überprüfen und gegebenenfalls

Mängel ausbessern. Das spart Zeit, Kosten

und eine Menge Ärger. Größere Industriezweige

wie die Baubranche, der Flugzeugbau oder

Autohersteller arbeiten schon lange mit Virtual

Prototyping. Aber auch kleinere Unternehmen

können mithilfe dieser Simulationstechnik erhebliche

Zeit- und Kostenersparnisse realisieren.

Zum Thema Virtual Prototyping gibt es jetzt

einen Podcast im Portal des Autodesk Magazins.

Podcasts sind Nachrichten und Meinungen im

Video- oder Audioformat. Interessierte können

Informationen zu bestimmten Themen herunterladen

– in diesem Fall zum Thema Virtual

Prototyping und 3ds Max. Mit interessanten

Interviews, Informationen von Spezialisten

und neuen heißen Trends.

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/prototyp

Mehr Platz der

Kreativität

Seit mehr als 20 Jahren entwickelt Alias Software-

lösungen für die Bereiche Film und Video, Spiele,

Web, interaktive Medien, Industriedesign, Automobildesign

und Visualisierung. Im Herbst 2005

hat Alias mit StudioTools 13 eine neue Generation

seiner Design Software Suite vorgestellt.

Design – das ist heutzutage das A und O für

den Markterfolg von Industrieprodukten wie

Autos, Uhren oder Brillen. „Die Firmen, die das

Thema Design zu einem strategisch wichtigen

Teil ihres Geschäfts gemacht haben, sind heute

die Nummer eins in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern“,

sagt Peter Mehlstäubler, Vice President

Product Development bei Alias.

Ein anderes Wort für Innovation

Alias – das heißt „anders“ auf lateinisch. Anders

als die Konkurrenz – schneller, avantgardistischer,

kompletter. Deshalb zählen zu Alias’ Kunden unter

anderem die wichtigsten Automobilhersteller

der Welt – Ford, General Motors, BMW, Fiat,

Renault und Honda. Im Bereich Transportation

Design und Industrial Design setzt Alias seit

Jahren Maßstäbe. So benutzte die renommierte

Firma Stile Bertone aus Italien die Design- und

3D-Visualisierungssoftware AutoStudio von

Alias für den Entwurf des spritzigen Alfa Romeo

GT in 2004.

Weg vom Reißbrett

Die Software-Familie Studio Tools unterstützt

Designer mit 2D- und 3D-Tools sowie mit

einzigartigen Visualisierungstools. Jetzt können

Unternehmen bereits in einer frühen Phase der

Entwicklung von Design-Konzepten komplett

in den digitalen Design-Prozess einsteigen. Wo

Hersteller ehemals in jahrelangen Entwicklungsphasen

ihre Prototypen am Reißbrett und mit

Hilfe von Ton-Modellen erstellten und simulierten,

greifen sie heutzutage auf fortschrittliche

Technologien wie StudioTools zurück, um das

Verfahren zu beschleunigen. Mehr zu den

Funktionalitäten von StudioTools finden Sie

im Internet-Portal des Autodesk Magazins.

Jetzt neuer und noch besser

Im Herbst 2005 hat Alias eine neue Version

ihrer erfolgreichen StudioTools-Familie herausgebracht:

StudioTools 13. Zu den Highlights der

neuen Version gehören u.a. die neuen Dynamic

Shape Modeling-Funktionen. Damit können

3D-Daten ganzheitlich modifiziert werden –

Änderungen können in jedem Stadium des

Designprozesses mit wenigen Klicks durchgeführt

werden. „Mit StudioTools können wir uns auf

unsere Ideen konzentrieren, statt auf die Werkzeuge“,

sagt Andreas Enslin, Vice President of

Design bei Grohe. „Und wir können diese sofort

umsetzen – was uns vorher nicht möglich war.“

Mehr Informationen unter

www.autodeskmagazin.de/alias


Einfach kopieren und faxen: D-08153 / 933-100, A-0662 / 626150-10, CH-044 / 8837474

Faxantwort

D-08153 / 933-100 A-0662 / 626150-10 CH-044 / 8837474

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Wir bestellen zu Ihren Liefer- und Zahlungsbedingungen (alle Preisangaben zzgl. Mehrwertsteuer):

AutoSketch

Anzahl Bezeichnung CHF €

AutoSketch 9 10 % gespart: 320,40 202,50

AutoSketch Upgrade auf Version 9 10 % gespart: 142,20 90,00

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AutoCAD LT/Applikationen

Anzahl Bezeichnung CHF €

AutoCAD LT + Seminar-CD AutoCAD LT 10 % gespart: 1.706,40 1.080,00

AutoCAD LT Upgrade ab Version 2004

MuM-Bibliothek nach Wahl 10 % gespart: 568,80 360,00

(bitte bei Upgrade-Bestellung alte Seriennummer und MuM-Bibliothek Ihrer Wahl angeben)

SN: Bibliothek:

AutoCAD LT Crossgrade von AutoSketch 10 % gespart: 1.458,00 922,50

(bitte bei Bestellung AutoSketch-Seriennummer angeben)

SN:

AutoCADmenu Classic 237,00 150,00

AutoCADmenu Mechanik + Seminar-CD AutoCADmenu Mechanik 462,00 292,24

AutoCADmenu Mechanik Update von AutoCADmenu Classic 229,00 145,00

AutoCADmenu Architektur 2.0 + Seminar-CD

AutoCADmenu Architektur 462,00 292,24

AutoCADmenu Architektur 2.0 Update von AutoCADmenu Classic 229,00 145,00

AutoCADmenu Architektur 2.0 Update von AutoCADmenu Architektur 158,00 100,00

Bibliotheken für AutoCAD & AutoCAD LT/AutoSketch/MS VISIO/Office/DXF

Anzahl Bezeichnung CHF €

MuM-Symbolbibliothek - Architektur (Grundrisse) 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Architektur II (Ansichten/Schnitte) 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Innenarchitektur 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Haustechnik 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Brand-/Katastrophenschutz/Sicherheitstech. 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Elektrotechnik 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Hydraulik/Pneumatik/

Verfahrens-/Energietechnik 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Kartographie 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Organisation/Planung 94,00 60,00

MuM-Symbolbibliothek - Maschinenbau 94,00 60,00

Seminar-CDs

Anzahl Bezeichnung CHF €

Sem-CD Autosketch 8 47,00 30,00

Sem-CD AutoCAD LT 2006 71,00 45,00

Sem-CD AutoCAD 2006 Basis 71,00 45,00

Sem-CD AutoCAD 2006 Intensiv 71,00 45,00

Sem-CD AutoCAD 2006 3D 71,00 45,00

Sem-CD ecscad 5.5/5.6 71,00 45,00

Sem-CD AutoCADmenu Architektur 47,00 30,00

Sem-CD AutoCADmenu Mechanik 47,00 30,00

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Datum Unterschrift

Preisänderungen vorbehalten – Stand April 2006

Impressum

❚ Herausgeber

Autodesk GmbH, Aidenbachstraße 56,

D-81379 München, www.autodesk.de

❚ V.i.S.d.P.

Autodesk GmbH

❚ Redaktionelle Leitung

Sonja Seebörger, Autodesk GmbH

❚ Redaktion und Grafik

Woelke von der Brüggen GmbH,

Clemensstraße 30, D-80803 München,

www.wb-co.com

❚ Verleger

Woelke von der Brüggen GmbH,

Clemensstraße 30, D-80803 München,

www.wb-co.com

Kontakt

Ihr Kontakt zu Mensch und Maschine

❚ Deutschland

Mensch und Maschine Software AG

Argelsrieder Feld 5

D-82234 Wessling

Infoline 01 80 / 56 86-461 *

www.mum.de

*0,12 € / Min

❚ Österreich

Mensch und Maschine Software Ges.m.b.H.

Alpenstraße 48A

A-5020 Salzburg

Telefon 06 62 / 62 61 50

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❚ Schweiz

Mensch und Maschine Software AG

Opfikonerstrasse 45

CH-8304 Wallisellen

Telefon 08 48 / 10 00 01

www.mum.ch

Impressum

Mensch und Maschine Spezial

Mensch und Maschine Software AG

Argelsrieder Feld 5, D-82234 Wessling

Tel. +49/(0)8153/933-0, Fax -100

❚ Redaktionelle Leitung

Dr. Christoph Schönhofer

Mensch und Maschine Software AG

Mensch und Maschine Spezial“ ist ein Sonderteil

des Autodesk Magazins. Die Angaben in diesem Teil

sind nach bestem Wissen des Herausgebers erfolgt.

Es kann aber keine Garantie für deren Korrektheit und

Gültigkeit übernommen werden. Alle genannten Preise

sind freibleibend in € / CHF zzgl. Mehrwertsteuer,

Transport- und Verpackungskosten. Technische

Änderungen und Liefermöglichkeiten vorbehalten.

Bei Bezug durch unsere Vertriebspartner sind die

aufgeführten Preise unverbindliche Empfehlungen.

Nachdruck oder Vervielfältigung, auch auszugsweise,

nur mit unserer ausdrücklichen Genehmigung.

Die Mensch und Maschine Software AG (MuM) ist einer

der führenden europäischen Anbieter von Computer Aided

Design (CAD) mit Standorten in Deutschland, Österreich,

der Schweiz, Frankreich, Italien, England, Belgien, Schweden,

Polen sowie in den USA, Japan und Singapur. Das MuM-

Angebotsspektrum ist breit gefächert und umfasst

CAD-Lösungen in verschiedenen Preis-/Leistungsklassen für

die wichtigsten Branchen (z. B. Maschinenbau, Elektrotechnik,

Architektur, Geografie). Die 1984 gegründete Firma hat

ihren Hauptsitz in Wessling bei München. Im Jahr 2004

wurde mit ca. 350 Mitarbeitern ein Konzernumsatz von

135,5 Mio. Euro erzielt. Die MuM-Aktie ist im Prime-Segment

an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

www.mum.de

© April 2006. Alle Angaben ohne Gewähr.

Genannte Marken oder Produktnamen sind Eigentum

der jeweiligen Inhaber.

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Deutschland

D-01069 Dresden BCS CAD Systemhaus GmbH 0351 / 4872610

D-09116 Chemnitz CADsys GmbH 0371 / 400070-501

D-10247 Berlin Fides DV-Partner GmbH 030 / 4215790-0

D-12159 Berlin Bienert, Latza & Partner GmbH 030 / 789598-0

D-12527 Berlin-Grünau greenlab geoinformatics GmbH 030 / 679001-0

D-12557 Berlin CADKON Systems GmbH 030 / 65478-200

D-13347 Berlin arxes Information Design Berlin GmbH 030 / 46063-0

D-18311 Ribnitz-Damgarten aip Computersysteme 03821 / 810-276

D-19061 Schwerin S.K.M. Informatik GmbH 0385 / 4883610

D-20095 Hamburg ISL GmbH 040 / 280805-0

D-20097 Hamburg 3DSolution GmbH 040 / 89901-0

D-21079 Hamburg B & L CAD Systemhaus GmbH 040 / 790125-0

D-21079 Hamburg CAD Studio Hamburg GmbH 040 / 970787-0

D-21629 Neu Wulmstorf benCon cad & consulting e.K. 040 / 898078-0

D-22081 Hamburg Bechtle GmbH 040 / 239986-0

D-70499 Stuttgart HAFNERs Büro CAD Systemhaus 0711 / 22838-0

D-70794 Filderstadt CNS - IT GmbH 07158 / 9876297

D-75177 Pforzheim Ingenieurteam Plus 07231 / 45570-0

D-76185 Karlsruhe Mann Datentechnik 0721 / 952030

D-76275 Ettlingen entegra eyrich + appel gmbh 07243 / 7624-0

D-78048 Villingen-Schwenningen Keiler CA Systemberatung 07721 / 88784-60

D-78166 Donaueschingen B & B Ingenieurges. mbH 0771 / 83262-0

D-78647 Trossingen ELT Systemhaus 07425 / 22399-0

D-79108 Freiburg Arnold IT-Systems GmbH & Co. KG 0761 / 503637-0

D-79423 Heitersheim AKG Civil Solutions GmbH 07634 / 5612-0

D-80799 München Weyer Systemhaus 089 / 278133-0

D-80992 München Fides DV-Partner GmbH 089 / 143829-0

D-85591 Vaterstetten euroGIS IT-Systeme 08106 / 3543-0

D-88046 Friedrichshafen Dressler GmbH 07541 / 3814-0

D-88677 Markdorf KUMAcad GmbH 07544 / 966-0

D-89079 Ulm-Einsingen NetVision GmbH & Co. KG 07305 / 9300-10

D-89233 Neu-Ulm Celos Computer GmbH 0731 / 968840

D-90419 Nürnberg SOFiSTiK AG 0911 / 399010

D-90475 Nürnberg EDV-Syst. Haberzettl GmbH 0911 / 352263

D-91058 Erlangen Motiva DV-Support GmbH 09131 / 7777-10

D-94375 Stallwang Hirsch EDV-Systeme 09966 / 9402-0

Österreich

A-1052 Wien Artaker Büroautomation GmbH & Co. KG 01 / 5851155-0

A-1100 Wien MFH Computer & Peripherie 01 / 6891110

A-1110 Wien GERASYS EDV GESMBH 01 / 74040250

D-24106 Kiel AVACAD GmbH 0431 / 39901-0

D-28211 Bremen ACAD-Systemhaus Bremen 0421 / 34774-54

D-28357 Bremen AVACAD GmbH 0431 / 39901-0

D-30453 Hannover B & L CAD Systemhaus GmbH 0511 / 41027-0

D-30989 Gehrden Contelos GmbH 05108 / 9294-0

D-38126 Braunschweig Barthauer Software GmbH 0531 / 23533-0

D-42551 Velbert Scholle und Partner GmbH 02051 / 98900-20

D-49078 Osnabrück At Work GmbH 0541 / 40411-0

D-51580 Reichshof leycad-technik 02297 / 9114-0

D-52146 Würselen STÖHR & SAUER GmbH 02405 / 4137-0

D-52428 Jülich CAD-praxis GmbH 02461 / 690-550

D-63303 Dreieich-Sprendlingen KIWI Software GmbH 06103 / 73336-0

D-64289 Darmstadt ABCOM GmbH 06151 / 3704-51

D-64747 Breuberg Schaffer Hard & Software GmbH 06163 / 9409-0

D-66740 Saarlouis Wecomp GmbH 06831 / 96688-0

D-69168 Wiesloch CaxPartner 06222 / 773985-0

A-1180 Wien Peterschinegg GesmbH. 01 / 4707413

A-4600 Wels büro.plus 07242 / 910006

A-4942 Gurten Duft Computer Dienstleistungs Center 07757 / 7003-0

A-5026 Salzburg a-b CAD Software Ges.m.b.H 0662 / 623575

A-6068 Mils b. Hall WESTCAM Ges.m.b.H. 05223 / 55509-0

A-6840 Götzis WESTCAM Ges.m.b.H. 05523 / 62404-0

A-8042 Graz a-b CAD Software Ges.m.b.H 0316 / 428690-0

A-8263 Großwilfersdorf E&S IT-Consulting GmbH 03385 / 66001

A-9020 Klagenfurt AIS Vertriebs-GmbH 0463 / 204920-20

A-9020 Klagenfurt HAIDRONIC 0463 / 319480-0

Schweiz

CH-1052 Le Mont/Lausanne Infographics SA 021 / 6519100

CH-3073 Gümligen Walder & Trüeb Engineering AG 031 / 9512124

CH-4053 Basel Cadiware AG 061 / 6430090

CH-4125 Riehen CADitron AG 061 / 60690-00

CH-5034 Suhr CAD-LAN AG 062 / 8556060

CH-5643 Sins TinLine GmbH 041/ 7873535

CH-6594 Contone INTERCAD SA 091 / 85030-30

CH-8953 Dietikon rotring data AG 043 / 3224200

FL- 9496 Balzers Marvo AG 00423 / 3842416

Allgemeine Konstruktion

Mechanik

CAM

Elektrotechnik

Architektur

Haustechnik

EDM/PDM

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