Jahresbericht 2010 - Deutscher Kinderschutzbund Schorndorf ...

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Jahresbericht 2010 - Deutscher Kinderschutzbund Schorndorf ...

Kreisverband

Schorndorf /

Waiblingen e.V.

Jahresbericht 2010

Ehrungen

Familienhilfe / wellcome

Kinderschutz Praktisch

Veranstaltungen

Geschäftsstelle

Pfiffikus

Finanzen

Unser Thema nr. 1


Inhaltsverzeichnis

Grußwort 3

Ehrungen 5

Familienhilfe

• wellcome 6 – 11

Kinderschutz Praktisch 12 – 24

• Baumwasen Treff

• BegleiteterUmgang

• Elternkurse

• Tag der gewaltfreien Erziehung

• Soziale Verantwortung/ Kinderarmut

• Kinderreich-Rems-Murr-Kreis

• Weltkindertag

Veranstaltungen 26 – 31

• Termine 2010

• SchoWo

• Kinderbedarfbörsen

• Schülerferienprogramm

• Tiererlebnistag

• Wie entsteht eine Zeitung

• Traumpalast

• Kürbis

Geschäftsstelle 32 – 37

• Babysitter

• Aktivenausflug

Pfiffikus 38 – 39

Finanzen 40 – 42

• Finanzen Ein-Aus

• Danksagung

Mitgliedsantrag 43

Veranstaltungen 2011 44

Impressum 54

Grusswort

Grusswort

Wir freuen uns und sind auch

ein bisschen stolz darauf,

Ihnen heute unseren Jahresbericht

2010 zu überreichen. Wir

berichten über Altbewährtes wie

Babysitterkurse, Elternbildung,

Familienhilfe, Schülerferienprogramm

und vieles mehr. Es gibt

aber auch Neues. Im Jahr 2010

haben wir drei Schwerpunkte

unserer bisherigen Arbeit erweitert

und ausgebaut: Elternbildung,

Familienhilfe und

Kinderarmut.

Zum einen bildeten wir Kursleiter/innen

aus, die nun

zusammen mit Eltern auf „Wegen

durch den Mediendschungel“

Kind sein

Eine Mutter haben,

einen Vater haben,

arm und nackt,

hilflos und wehrlos,

ausgeliefert und angewiesen sein,

nichts vom Haben wissen,

die Einfalt leben,

mit Leib und Seele ganz Antwort sein,

aus dem Augenblick leben,

nichts von Zukunft wissen,

uneingeschränkt Zeit haben,

weder Schranken kennen noch Grenzen,

zugleich lachen und weinen können,

Kind sein.

Kinder und Jugendliche sicher in

die Medienwelt begleiten.

Bei der Familienhilfe konzentrieren

wir uns seit Dezember 2010 auf

„Frühe Hilfen“ und sind nun Träger

von „wellcome“ – praktische Hilfe

für Familien nach der Geburt.

2010 war das europäische Jahr

der „Armut und sozialen Ausgrenzung“.

Mit der Initiative „Kinderreich

Rems-Murr“ starteten wir ein

offen angelegtes Projekt, welches

schnelle und unbürokratische Hilfe

für bedürftige Kinder und Jugendliche

leisten will.

Wir hoffen, dass wir damit den sich

stetig wandelnden Lebenswirklichkeiten

der Kinder und ihren

grusswort

Familien ein Stück gerechter werden

können und unsere Hilfen wirkungsvoll

zum Tragen kommen.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

sowie allen Menschen, die

uns in irgendeiner Form unterstützt

haben danken wir für ihren Einsatz

und ihre Unterstützung. Wir erhoffen

und wünschen uns auch für das

Jahr 2011 Ihr Engagement – damit

es unseren Kindern und Ihren Familien

gut geht.

Mit freundlichen Grüßen

Siglinde Forster

Seite 3


Ehrungen

Ehrungen

Seite 4

Die satzungsgemäße Jahreshauptversammlung

des Kreisverbandes

fand im letzten Jahr im Kulturhaus

Schwanen in Waiblingen statt. Es

war für den Vorstand selbstverständlich,

sich auch einmal außerhalb

Schorndorfs zu präsentieren.

Im Rahmen dieser öffentlichen

Mitgliederversammlung wurde

Ingrid Hauke zum Ehrenmitglied

ernannt. Sie ist seit 1979 aktives

Mitglied und war schon davor für

diverse Projekte im DKSB aktiv.

Sie gründete 1984, zusammen mit

dem damaligen Vorsitzenden Lothar

Poloczek, den Kleiderladen

Pfiffikus, der anfangs Urbacher

Kleiderladen hieß, und leitete ihn

24 Jahre lang. Nach der Übergabe

der Verantwortung im Jahr 2008 an

Barbara Beutel ist sie wöchentlich

am Mittwoch Vormittag zum Aufräumen

der angenommen Ware

im Pfiffikus tätig. Seit 1999 ist

Frau Hauke zudem im begleiteten

Umgang aktiv. Sie betreut verschiedene

Familien im wöchentlichen

Rhythmus. Für diese langjährige

ehrenamtliche Tätigkeit ernannte

die Mitgliederversammlung Frau

Hauke zum Ehrenmitglied, und

erhielt von Herrn Sing eine Ehrenurkunde

und einen Blumenstrauß.

Nach dieser, für den DKSB als

noch jungen Verein außergewöhnliche

Ehrung, folgten Ehrungen für

langjährige Mitglieder.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft von

Janette Bürkle, Christa Scherhaufer,

Helga Seyfried und Ursula Weinschenk.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft von

Ursula Eisenbraun, Peter Hamann

und Annegret Scherz-Dollmann.

Ebenfalls 30 Jahre Mitglied sind

Britta Glöckner die dem Verein

von 1991 – 1997 Vorstand, Christel

Kümmerle, die von 1982 – 1984

dritte Vorsitzende, von 1984 – 1986

Schatzmeisterin war und seit 1986

Kassenprüferin ist, und Lothar Poloczek

der von 1980 – 1991 dem

DKSB erst als zweiter dann als

erster Vorsitzender aktiv war.

Leider konnten nicht alle Geehrten

anwesend sein.

Ehrungen

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Familienhilfe / wellcome

Familienhilfe

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Für das Team der Familienhilfe

war das Jahr 2010 ein Jahr der

Umorientierung. Über viele Jahre

hat der Kreisverband mit einer

kleinen Gruppe ehrenamtlicher

Helferinnen Familien in Krisen Hilfe

angeboten. So hatte die Gruppe

auch im letzten Jahr begonnen.

Die traditionelle Familienhilfe

wurde 14 mal in Anspruch genommen.

In fünf Fällen wurden die

Anfragenden an Fachdienste

verwiesen. Fünf mal fand eine

Beratung der Bezugspersonen statt.

Vier Familien wurden von den

ehrenamtlichen Helferinnen

begleitet. Diese Einsätze dauerten

je nach Wunsch der betreffenden

Eltern von wenigen Wochen bis zu

einer Dauer von über zwei Jahren.

So wurde eine Mutter mit vier Kindern

durch Höhen und Tiefen betreut,

bis dem Jugendamt mitgeteilt

werden konnte, dass das einst gesteckte

Ziel erreicht war. Dennoch

ist es oft schwierig, eine solche Begleitung

zu beenden, wenn sich ein

Vertrauensverhältnis entwickelt hat.

Gibt es in einer Familie doch immer

wieder neue Fragestellungen,

ja manchmal existentielle Fragen,

die man gern mit der vertraut

gewordenen Helferin beraten

würde. Doch nach einer Phase der

Unterstützung ermutigen und bestärken

die Helferinnen die Eltern

darin, ihre Aufgaben in der Familie

wieder ganz in die eigenen Hände

zu nehmen.

Eine andere junge Mutter, die im

Frauenhaus untergekommen war,

wurde eine Weile begleitet, bis sich

ihre Wohn- und Lebenssituation

veränderte. In einem weiteren Fall

erfuhr eine Familie mit lebhaften

Zwillingen Unterstützung durch

eine ehrenamtliche Mitarbeiterin.

Wenn eine Risikoschwangerschaft

in eine turbulente Kleinkinderphase

übergeht, bleibt zwangsläufig

vieles liegen. Unerledigte

Arbeiten türmen sich wie ein Berg

und belasten die Eltern und damit

die ganze Familie. Schön, wenn

hier mit etwas geschenkter Zeit Abhilfe

geschaffen werden kann.

Schließlich wurde das Team

des DKSB in eine Familie gebeten,

wo gehörlose Eltern für ihr

hörendes Kind eine Kontaktperson

wünschten, die das 1. Schuljahr

begleitet, mit dem Kind spielt,

lesen übt, wo nötig eine Brücke

baut zur hörenden Umwelt. So

waren die Aufgaben auch im letzten

Jahr wieder vielfältig und stellten

die Helferinnen vor manche

Herausforderung. Der Vorstand

bedankt sich bei Sabine Brandt,

Judith Kieweg und Christina Strähle

für ihr Engagement als Familienhelferinnen.

Die Frauen haben sich

gegenseitig gestärkt und ermutigt

bei den regelmäßigen Teambesprechungen

und in lebhaften

Supervisionssitzungen. So empfand

sich jede nicht nur als

Helfende oder Gebende sondern

alle haben sowohl von den betreuten

Familien wie auch vom

Team viel empfangen und dadurch

eine persönliche Bereicherung

erfahre

wellcome – unsere neue Form der

Familienhilfe:

Parallel zur laufenden Arbeit haben

Vorstand und Leitung der Familienhilfe

Überlegungen angestellt,

wie das Angebot aktuellen Erfordernissen

angepasst werden kann.

Auf Seiten der Hilfesuchenden wie

auch bei den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

haben sich im Lauf

der Jahre veränderte Vorstellungen

und Bedürfnisse ergeben. Nun stießen

die Mitarbeiterinnen auf das

Konzept wellcome – praktische

Hilfe für Familien nach der Geburt.

Sie haben sich damit beschäftigt

und sahen es als geeignete Fortsetzung

des Angebotes Familienhilfe

an. Die Koordinatorin Marie Feuerbach

freut sich, dass sie keine

Mühe hatte, interessierte Frauen für

die Mitarbeit zu gewinnen.

Es sind Frauen, die auf erlebnisreiche

Jahre als Mütter zurückblicken.

Hier haben sie ein

enormes Wissen und einen großen

Erfahrungsschatz angesammelt.

Alle wissen, dass die Arbeit einer

Hausfrau und Mutter oft nicht

genug geschätzt und gewürdigt

wird – und doch unverzichtbar ist.

Mit wellcome hat der DKSB nicht

nur die Möglichkeit, junge Familien

zu unterstützen, sondern auch,

den Wert der Familienarbeit ans

Licht zu rücken.

wellcome bringt junge Mütter, die

ganz am Anfang dieser Herausforderung

stehen, mit den erfahrenen

Frauen zusammen, die „das

Gröbste“ hinter sich haben und

etwas von diesem Schatz weitergeben

möchten. Frau Feuerbach

freut sich auf die Arbeit mit diesen

nicht-professionellen Helferinnen

die in ihrem Fach doch Profis geworden

sind. Ihre Bereitschaft und

ihr Mut, auf Familien zuzugehen

und sich mit Freude und Kreativität

dort zu engagieren, wo Not an der

Frau ist, verdient die Würdigung

unserer Gesellschaft. In diesem

Sinne wurde den ersten

wellcome -Helferinnen bei der

feierlichen Eröffnung bereits ein

Vorschuss an Anerkennung zuteil,

der ihre ehrenamtliche Arbeit

sicher beflügeln wird. Eltern,

die sich in der ersten turbulenten

Zeit nach der Geburt – oder auch

später, bis zum 1. Geburtstag des

Babys – Hilfe wünschen, können

einfach beim Kinderschutzbund

anrufen. Hier wird beides leicht

gemacht: das Helfen und das Hilfe

annehmen. Der Kinderschutzbund

bietet den Rahmen für diese Hilfeleistung

und damit Sicherheit und

Klarheit für die Familien wie für die

Helferinnen. Das Konzept ist seit

seiner Gründung im Jahr 2002 vielfach

erprobt und bewährt. Mit dem

Standort in Welzheim und Schorndorf

ist wellcome nun bundesweit

163 mal und in Baden-Württemberg

21 mal vertreten.

Die frühe Bindung zwischen Mutter

und Kind kann trotz Belastungsfaktoren

besser gelingen, wenn eine

Vertrauensperson der Mutter zur

Seite steht. Fehlentwicklungen oder

einer Eskalation kann vorgebeugt

werden, womit wichtige Anliegen

des Kinderschutzes erfüllt sind.

Menschen, die sich gern durch

persönlichen Einsatz für Kinder

und Familien stark machen wollen,

schätzen an wellcome, dass sie

sich nur für eine Zeit von 2 bis 3

Monaten an eine Familie binden.

So hat das Ehrenamt intensive Phasen,

wo man 2 mal pro Woche gefordert

sein kann. Dann kann eine

arbeitsfreie Zeit kommen, bevor

man sich für eine nächste Familie

Familienhilfe / wellcome

einsatzbereit meldet. Diese Einsatzstruktur

kommt den eigenen familiären

und sonstigen Verpflichtungen

der Helferinnen entgegen. Die Mitarbeiterinnen

können selbst mit bestimmen,

wann sie sich wie stark

einbringen wollen.

Der Einsatz einer wellcome - Helferin

ist nicht umsonst. Wer kann,

bezahlt pro Stunde bis zu 5 €.

Kosten für Einsatzleitung durch eine

Fachkraft, Fortbildungen, Fahrt-

kostenerstattung, Versicherung und

Verwaltungsaufgaben sind damit

noch nicht gedeckt. Doch eins ist

dem Kinderschutzbund wichtig:

jede Familie soll sich wellcome

leisten können. Ermäßigungen

können ohne Umstände gewährt

werden.

Spender und Sponsoren ermöglichen

es, dass jede Familie, die sich

praktische Unterstützung wünscht,

diese auch bekommen kann.

Die positive Resonanz, die der

DKSB bei seiner Auftaktveranstaltung

am 8. Dezember 2010 im

Rathaus in Schorndorf erfahren hat,

zeigt, dass wellcome als weiterer

Baustein im sozialen Netz für Familien

in Schorndorf und Welzheim

bei den Kooperationspartnern

willkommen ist.

Nun ist nur noch zu hoffen, dass

viele Familien dem Projekt das

Vertrauen schenken und die Hilfe

der engagierten Mitarbeiterinnen

annehmen.

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wellcome

Das wellcome-Konzept

Das wellcome-Konzept

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Die Idee

Das Baby ist da, die Freude ist riesig

– und nichts geht mehr.

Während früher Familien- und

Nachbarschaftshilfe die nötige Erholung

für Mutter und Säugling ermöglichte,

stehen Familien heute oft

alleine da.

Wer keine Hilfe hat, bekommt sie

von wellcome.

Wie ein guter Engel kommt eine

ehrenamtliche Mitarbeiterin der

Familie zu Hilfe:

•sie wacht über das Baby, wäh-

rend die Mutter etwas erledigt

•sie geht mit dem Geschwisterkind

zum Spielplatz oder

begleitet die Zwillingsmutter zum

Kinderarzt

•sie hilft ganz praktisch, hört zu

und gibt der Mutter Sicherheit

wellcome stellt sich einem gesellschaftlichen

Problem und schließt

eine Angebotslücke.

Die wellcome - Mitarbeiterinnen bewirken,

dass

•sich erschöpfte Mütter erholen

können

•für den Säugling der Weg ins

Leben leichter wird, da er in

seiner anfänglichen Hilflosigkeit

eine ausgeglichene Bezugspersonen

braucht, um sich gesund

entwickeln zu können

•ein Thema in den Blickpunkt

gerät: die Geburt eines Kindes

ist nicht nur ein freudiges, sondern

auch ein belastendes

Ereignis, das in der aktuellen gesellschaftlichen

Situation nicht

nur privat bewältigt werden kann.

Die Zielgruppe und

die Leistung

wellcome hilft Familien, die

• sich subjektiv hilfsbedürftig

fühlen (z.B. Erschöpfung nach

Geburt)

• unter besonderer Belastungen

stehen (z.B. Mehrlinge, Umzug,

Trennung)

• keine medizinische Indikation

haben, welche bezahlte Hilfe

ermöglichen würde

Wann und wie viel wellcome

hilft – Die „zwei-bis-drei-Formel“

• der Einsatz dauert ca. zwei bis

drei Monate

• die Mitarbeiterin kommt ca. ein

bis zwei Mal pro Woche zur

Familie

• sie hilft jeweils für ca. zwei bis

drei Stunden

• sehr individuelle Hilfe; in Abstimmung

mit der Koordinatorin wird

sie zwischen Ehrenamtlicher und

Familie direkt abgesprochen

Was wellcome nicht ist

•es ist kein Ersatz für Hebammen

oder andere Fachkräfte

(z.B. Familienpflegerin,Erzieherin,

Therapeuten)

•es ist keine Vermittlung von Haushaltshilfen

oder Reinigungskräften

•es ist kein Notruf

wellcome hilft so, wie sonst Familie,

Freunde oder Nachbarn helfen

würden.

Kosten

• bis zu 5 € pro Stunde, einmalige

Vermittlungsgebühr von bis

zu 10 €

• Individuelle Ermäßigungen sind

möglich, denn am Geld darf die

Hilfe nicht scheitern.

Das wellcome-Team

wellcome ist Teamarbeit. Ein erfolgreiches

Team setzt sich wie folgt

zusammen:

Leitung des wellcome - Standortes

in der Einrichtung

• Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,

Gremienarbeit, Finanzen,

Fundraising

Koordination (eine hauptamtliche

Fachkraft mit 5 Wochenstunden)

• Akquise, Auswahl, Betreuung,

Wertschätzung ehrenamtlicher

Mitarbeiter/innen

• Vermittlung von Ehrenamtlichen

an Familien

• Beratung der Familien über alter-

native und weiterführende

Hilfen

• Netzwerkaufbau und -pflege

Ehrenamtliche

wellcome

• leisten praktische Hilfe in den

Familien

• haben Erfahrungen mit Säuglin-

gen und Kleinkindern

• sind zuverlässig, belastbar, tole-

rant und verschwiegen

• sind versichert, bekommen

Fahrtkosten erstattet und Fortbil-

dungsangebote

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wellcome wellcome

Das Netzwerk

Ohne Vernetzung kann wellcome

nicht funktionieren. Es ist ein klassisches

Nachbarschaftsprojekt.

wellcome - Kooperationspartner für

die Familien und Ehrenamtlichen

•Entbindungsklinik (Hebammen)

•Kinderärzte, Gynäkologen etc.

•soziale Dienste, Beratungsstellen

aller Art

•Freiwilligen-Organisationen,

Kirchengemeinden u. a.

•Presse

FAZIT

wellcome ist ein förderungswürdiges

Projekt, weil…

•es ein Angebot ist, dass sich an

alle Elternpaare und Alleinerzie-

henden wendet

•Paare im herausfordernden

Übergang zur Elternschaft unter-

stützt werden

•die Mutter-Kind-Bindung durch

die praktische Hilfe und die

dadurch erreichte Entlastung

besser wachsen kann (primäre

Prävention / frühe Hilfe)

•an der Universität Kiel im Jahr

2006 durch eine wissenschaft-

liche Evaluation belegt wurde,

dass sich wellcome förderlich

auf die Entwicklung einer posi-

tiven Mutter-Kind-Beziehung

auswirken kann und damit ge-

waltpräventives Potenzial besitzt

• Familien die Hilfe selbst anfor-

dern und bestimmen, wie lange

sie diese Hilfe brauchen

(Hilfe zur Selbsthilfe; keine Ab-

hängigkeit auf Dauer)

• die Familien dort erreicht wer-

den, wo sie leben (aufsuchende

Arbeit; Niederschwelligkeit)

• die ganze Familie im Blick ist

und nicht nur das Neugeborene

(z.B. Betreuung der Geschwister-

kinder, die häufig mit der neuen

Familiensituation überfordert

sind, Austausch mit Mutter)

• es ein „Netzwerkprojekt“ ist:

vorhandene Einrichtungen wer-

den im Sinne der Betroffenen

genutzt und empfohlen: Hebam-

men, Kinderärzte, Beratungs-

stellen, Familienbildungsstätten,

Jugendamt, u.v.m.

• krisenhafte Situationen sehr früh

erkannt und im Rahmen des

Netzwerkes entspannt werden

können.

• eine Lücke in der sozialen

Grundversorgung geschlossen

wird: veränderte gesellschaft-

liche Strukturen, besonders der

Wegfall der Herkunftsfamilie in

der Nachbarschaft, machen un-

konventionelle, organisierte

Nachbarschaftshilfe notwendig.

• die Kosten niedrig gehalten wer-

den können durch die Nutzung

vorhandener Strukturen (Anbin-

dung an eine Einrichtung), durch

eine sozial gerechte finanzi-

elle Eigenbeteiligung der

Familien, durch den gezielten,

fachlich begleiteten Einsatz

Ehrenamtlicher.

wellcome – Praktische Hilfe für

Familien nach der Geburt wurde

2002 als innovatives soziales Projekt

im Rahmen des Startsocial-

Wettbewerbes als Bundessieger

ausgezeichnet.

Zahlreiche weitere Preise, u. a. der

HanseMerkur-Preis für Kinderschutz

2005 und die Auszeichnung

für Rose Volz-Schmidt zum Social

Entrepreneur 2007 folgten.

wellcome wird mit einheitlichen

Qualitätsstandards nach und nach

bundesweit multipliziert und kontinuierlich

begleitet. Bisher haben

alle Sozialminister/innen, in deren

Ländern wellcome umgesetzt wird,

die Schirmherrschaft übernommen.

Im Dezember 2007 übernahm

Bundeskanzlerin Angela Merkel

die bundesweite Schirmherrschaft.

Mehr Informationen erhalten Sie

unter www.wellcome-online.de

Der Deutsche Kinderschutzbund

betreut die Städte Schorndorf und

Welzheim.

Brauchen Sie Hilfe?

Wollen Sie jungen Müttern ein paar

Stunden schenken?

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie

uns eine Mail

Deutscher Kinderschutzbund

KV Schorndorf/Waiblingen e.V.

Familienzentrum

Karlstraße 19

73614 Schorndorf

Telefon: (0 71 81) 88 7 - 16 (AB)

E-Mail: schorndorf@wellcome-online.de

Koordinatorin: Marie Feuerbach

Spenden:

Kreissparkasse Schorndorf

BLZ: 602 500 10

Konto: 15 069 287

Stichwort: wellcome

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Baumwasen Treff

Baumwasen Treff

Baumwasen Treff

Der „Baumwasen Treff“ wurde

nach dem Ende des erfolgreichen

Projektes „Untere Uferstraße“ in

den ehemaligen Räumen der

Lederstr. 18 gegründet. Für die

Kinder aus einer Vielzahl von verschiedenen

Nationalitäten und

Kulturen sollte das Ende der Betreuung

mit Freizeitangeboten

nicht so plötzlich sein. In kleinem

Rahmen wurden die Kindergruppe

und die Teeniegruppe für eine

gewisse Zeit aufrecht erhalten. Die

Kinder können dort basteln, spielen,

tanzen, singen, kochen, erzählen

oder Hausaufgaben machen.

Der „Baumwasen Treff“ bietet den

Kindern durch die Aktionen neben

der Schule und dem Elternhaus die

Möglichkeit, ein differenziertes und

motivierendes Lernumfeld wahrzunehmen.

Seite 12

Es sollte den Kindern ermöglicht

werden, in akzeptierender Weise

ihre eigene Person und die Persönlichkeit

anderer kennen zu lernen.

Die Gruppenangebote zielen

darauf ab, Spaß und Teamgeist in

einer multikulturellen Gruppe zu

vermitteln und durch gemeinsame

Aktivitäten Vorurteile abzubauen,

soziale Kompetenzen zu stärken,

Toleranz, Akzeptanz und Integration

zu fördern.

Dem „Baumwasen Treff“ steht ein

Raum mit Küchenzeile, Sofasitzecke,

Stühle und Tische, sowie eine

separate Toilette zur Verfügung.

Außerdem gibt es ein Tischkicker,

eine Dartscheibe und diverse

Spiele für den Innen- und Außenbereich.

Ab und zu werden auch

Aktionen außerhalb des Raumes

mit beiden Gruppen gemeinsam

durchgeführt. Beide Gruppen verfügen

über einen festgelegten Etat

für die laufende pädagogische Arbeit.

Die Gruppen finden durchgängig

das ganze Jahr, auch in den

Ferien, statt.

Die Kindergruppe fand anfangs wöchentlich

freitags in der Zeit von

14:00 bis 16:00 Uhr, bis zum Jahresende

2009 mit Sigrid Traub und

Wolfgang Holzwarth statt. Nachdem

Frau Traub die Gruppe verlassen

hatte, wurde Zoi Papandreou,

eine ehrenamtliche Helferin ohne

Gruppenverantwortung, zur Unterstützungen

von H. Holzwarth zur

Seite gestellt. Nachdem im Frühjahr

auch H. Holzwarth die Arbeit

im Projekt beenden musste, folgte

Verena Sing als Leiterin der Gruppe.

Nach dem Personalwechsel wurden

auch die Gruppenstunden auf

Mittwoch 15:00 bis 17:00 Uhr ver-

legt. Für die Kinder eine aufregende

Zeit mit viel Unruhe, in der es erst

einmal galt, das gewohnte Vertrauensverhältnis

aufzubauen und zu

stabilisieren. Momentan besuchen

14 Kinder die Kindergruppe. Das

sind elf Jungs und drei Mädchen im

Alter von 4 bis 12 Jahren. Die Kinder

kommen aus Russland (8), aus

der Türkei (4), aus Eritrea (1) und aus

Deutschland (1).

Bei den Betreuerinnen im „Baumwasen

Treff“ können sich die Kinder

aussprechen. Sie reden über

ihre Problemen zu Hause, mit

Freunden oder auch in der Schule.

Hier erfahren die Betreuer viel

über die Umstände im Stadtteil

„Alter Baumwasen“. Die Gruppe

besuchte im vergangenen Jahr oft

den Marktkauf und ging gemeinsam

einkaufen. Auch hier lernten

sie, wie man mit anderen Menschen

umgeht und sich in der Öffentlichkeit

verhält. Denn auch hier

gibt es Defizite.

Im Sommer wurde viel draußen gespielt,

„Wasserschlachten“ gemacht

oder auf dem Bolzplatz Fußball und

Basketball gespielt. Bei schlechtem

Wetter gab es verschiedene Bastel-

und Werkangebote.

Im letzten Jahr bereiteten die Betreuer

gemeinsam mit den Kindern

Mittagessen oder Obstsalate zu und

vermittelten dabei den angemessenen

Umgang mit Lebensmitteln.

Auch viele verschiedene Obstsorten

konnten die Kinder dabei kennen

lernen. Es wurden T-Shirts bemalt,

Muffins gebacken, Kürbisse geschnitzt,

Laternen gebastelt, eine

Halloween Party und, mit den selbst

gebackenen Gutsle und selbst gebastelten

Kerzen eine Weihnachtsfeier

veranstaltet.

Die Teeniegruppe findet donnerstags

zwischen 16:00 bis 18:00 Uhr

statt. Es kommen vier Mädchen

und 5 Jungen im Alter von 10 bis

13 Jahre, nachdem fünf Kinder im

vergangenen Jahr mit einem Besuch

im Schwabenpark verabschiedet

wurden. Aus der Kindergruppe

wurden fünf Kinder aufgenommen,

so dass diese etwas entlastet und

der Altersunterschied nicht mehr so

groß ist.

Das Jahr 2010 stand im Zeichen einer

gewachsenen und zunehmend

harmonischen Zusammengehörigkeit.

Die Gruppe bestand in dieser

Besetzung schon eine ganze Weile.

Baumwasen Treff

Die Betreuerinnen Elke Witt und

Gabi Langkau sind mit den Kindern

sehr vertraut. Dieses Vertrauensverhältnis

wirkte sich sehr positiv auf

das Gruppengeschehen aus. Aufgestellte

Regeln wurden leichter eingehalten

als das früher der Fall war.

Aber auch die soziale Zusammengehörigkeit

und der Spaß innerhalb

der Gruppe haben sich verändert.

Es gelang den Kindern öfter, sich zurückzunehmen.

Sie konnten besser

einschätzen, was der Gruppe gut tat.

Diese Fähigkeit erlernten die Kinder

am besten bei gemeinsamen Aktivitäten.

Neben den gewohnten Gruppennachmittagen

mit Spielen und

Bastelangeboten fanden zahlreiche

Außenaktivitäten statt, wie z.B. Waldausflüge,

Minigolf spielen und Freibadbesuche.

Die Highlights waren

im vergangenen Jahr wieder der Besuch

im Oskar-Frech-SeeBad und

ein Kinobesuch im Traumpalast. Besonders

beliebt waren die Nachmittage

am Aichenbachgrillplatz.

Im Sommer machten alle zusammen

einen Stadtbummel und schleckten

ein Eis. Dabei entstanden interessante

Gespräche, die sich in der

Hektik des Alltags so nicht führen

lassen. Probleme in der Schule, mit

Gleichaltrigen oder auch den Eltern

waren nicht selten ein Thema. In

einer gelösten Atmosphäre macht

der Gesprächsaustausch auch mehr

Sinn. Die Kinder fühlten sich wohl

und konnten so von diesem Vertrauensverhältnis

profitieren.

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Begleiteter Umgang

Begleiteter Umgang

Begleiteter Umgang

Das Angebot des Begleiteten Umgangs

- kurz BU – wurde auch im

Jahr 2010 oft und gerne in Anspruch

genommen. Es ist seit vielen

Jahren fester Bestandteil im Programm

des Kreisverbandes und er

arbeitet in diesem Bereich eng mit

dem Jugendamt des Rems-Murr-

Kreises zusammen. Die Aufgabe

ist es, Kindern und Jugendlichen

nach der Trennung ihrer Eltern bei

der Ausübung ihres Umgangsrechts

mit dem nicht mehr in der Familie

lebenden Elternteil und sonstigen

umgangsberechtigten Personen

(Großeltern, Geschwister, etc.) zu

helfen. In kindgerecht eingerichteten

Räumen mit vielen Spielmöglichkeiten

und im Beisein einer

neutralen Begleitperson soll der

Kontakt gefördert und belastende

Situationen verhindert werden. Das

Ziel ist es, den Kindern einen unbelasteten

Umgang zu ermöglichen,

das Vertrauen zwischen den Eltern

wieder aufzubauen und sie zu einer

eigenverantwortlichen Gestaltung

der Umgangsregelung hinzuführen.

Daten und Fakten 2010

Im vergangenen Jahr begleitete das

Team 22 Familien mit insgesamt

25 Kindern im Alter von einem bis

11 Jahren. In 13 Fällen waren die

Eltern geschieden, bzw. lebten in

Scheidung, sieben waren nicht verheiratet

und in 2 Fällen lebten die

Kinder in Pflegefamilien.

Die Treffen waren in der Mehrzahl

der Fälle 14 - tägig oder monatlich,

und dauerten je nach Alter der Kinder

ein bis zwei Stunden. In einem Fall

wurde nur die Übergabe begleitetet,

d.h. der Vater holte die Kinder im Beisein

der Betreuungsperson zunächst

morgens ab und brachte die Kinder

am Abend wieder zurück, später

dann sogar mit Übernachtung. Zusätzlich

zu den Umgangskontakten

gab es vor Ort oder telefonisch eine

Vielzahl von Gesprächen.

Zum Jahresende waren acht Fälle abgeschlossen,

zur großen Freude des

Betreuungsteams vier davon positiv,

d.h. die Umgänge wurden

von den Eltern selbständig

weitergeführt. In einem Fall

sollte noch einmal das Familiengericht

eingeschaltet werden.

Zwei Fälle mussten von der Seite

des DKSB beendet werden, da die

Väter sich auch nach mehrmaligen

Aufforderungen nicht an die Regeln

hielten und somit die Treffen eine

zu große Belastung für die Kinder

wurden. In einem Fall zeigte der

Vater schon nach 3 Treffen kein

Interesse mehr. 13 Fälle wurden

zum Jahresende noch begleitet,

zum Teil schon sehr lange, zum

Teil auch erst seit kurzer Zeit; bei

einem Fall waren erst die Vorgespräche

geführt worden und zu

Treffen kam es vor Jahresende nicht

mehr wegen Krankheit der Kinder.

Aus familiären Gründen hörte

bedauerlicherweise eine sehr erfahrene

Mitarbeiterin im Sommer

auf; dafür konnte eine neue gefunden

und zum Jahresende bereits

geschult werden, sodass das Team

weiterhin aus neun Umgangsbe-

gleiterinnen und zwei Umgangsbegleitern

besteht.

Seit Jahresmitte 2010 wird der Begleitete

Umgang vom DKSB nicht

nur in Schorndorf und Waiblingen

durchgeführt, sondern auch

zusätzlich noch im Bereich Backnang.

Dadurch ist der DKSB auf der

Suche nach ehrenamtlicher Verstärkung,

vor allem für die Begleitungen

in Backnang, die samstags

in den Räumen des Vereins Kinder-

und Jugendhilfe durchgeführt wird.

Kindeswille - Kindeswohl

Dass Kindeswohl und Kindeswille

oft zwei sehr gegensätzliche Dinge

im Alltag mit Kindern und in der

Erziehung sind, wissen die meisten

Eltern sehr genau. Mit gesundem

Menschenverstand und dem Willen

zu einer verantwortlichen Erziehung

verhindern sie, dass sich ihre

Kinder nur noch von Süßigkeiten

ernähren, ihre Tage vor Fernsehgerät,

PC, Playstation, etc. verbringen

oder ohne wärmende Kleidung im

Winter ins Freie laufen. Sie gehen

mit ihnen zum Zahnarzt, obwohl

das selten Spaß macht, schicken

sie in die Schule, trotz „Nullbock-

Phase“ und fordern sie auf, Ordnung

zu halten, auch wenn das

immer wieder zu kraftraubenden

Machtkämpfen führt. All dies machen

Eltern, weil sie wissen, dass

Kinder klare Grenzen brauchen

und erst lernen müssen, für sich

selbst zu sorgen.

Nach Trennung oder Scheidung

verlieren dieselben Eltern oft diese

Souveränität und Sicherheit; da

werden plötzlich Zugeständnisse

gemacht, wo es vorher klare Linien

und gültige Regeln gab. Vielleicht

weil jetzt die Kraft für Auseinandersetzungen

fehlt, vielleicht weil

man den fehlenden Elternteil ein

wenig ausgleichen möchte. Und

das „ich will“ bzw. „ich will nicht“

des Kindes wird wortwörtlich genommen,

vor allem natürlich auch

dann, wenn es um den Kontakt

zum anderen Elternteil geht.

So erzählen Mütter sehr oft im Vorgespräch,

dass die Tochter oder der

Sohn keine Lust auf den Umgang

mit dem Vater habe, jetzt endlich

wieder zur Ruhe komme und sich

fragen, warum man denn ein Kind

zwingen solle? Der Vater habe sich

ja auch in der Vergangenheit nicht

wirklich für das Kind interessiert. Ist

nun das geäußerte „ich will nicht“

des Kindes zum einen tatsächlich

Kindeswille und vor allem: ist es

Kindeswohl? Um diese Frage zu

beantworten ist es notwendig, kurz

zu erklären, was ein Loyalitätskonflikt

ist. In einem Kind wächst, im

Normalfall zu beiden Elternteilen,

ganz gleichgültig wie gut und intensiv

jeder sich kümmert, eine innere

Verbundenheit oder Loyalität.

Die Spannung zwischen den Eltern

und schließlich die Trennung führt

nun oft dazu, dass vor allem die

älteren Kinder in einen Gewissenskonflikt

geraten und sie sich

für eine Seite entscheiden, meist

natürlich für die, bei der sie leben.

Und damit entsteht der so genannte

Loyalitätskonflikt, denn diese Positionierung

ist nur möglich, wenn

das Kind die Gefühle für die andere

Seite unterdrückt. Dieses Verleugnen

der eigenen Bedürfnisse und

Gefühle bleibt natürlich nicht ohne

Folgen, und dies sind fast immer

Störungen in den Bereichen Selbstverständnis,

Selbstbewusstsein oder

Suchtverhalten.

Und damit beantwortet sich die

oben gestellte Frage: Es ist weder

der wahre Kindeswille und schon

gar nicht Kindeswohl, wenn der

Umgang zum anderen Elternteil

abgebrochen wird. Trennung bzw.

Scheidung ist für alle Paare und

besonders für alle Eltern, die ja

zusätzlich zum eigenen Leid auch

noch die Verantwortung für das

oder die Kinder tragen, ein sehr belastender,

konfliktreicher Prozess,

bei dem viele Bereiche, materieller

und ideeller Art, neu gestaltet

Begleiteter Umgang

werden müssen. In dieser Zeit ist

es schwer, zwischen den eigenen

Gefühlen und der Gefühlswelt der

Kinder zu unterscheiden und so

ist es verständlich, dass Mütter die

Aussage ihrer Kinder, sie wollten

den Papa nicht sehen, nur zu gerne

für „bare Münze“ nehmen. Um so

erfreulicher ist es, vor allem für die

Kinder, wenn im Laufe eines BUs

zu beobachten ist, dass, zum Teil

einfach durch das heilsame Verstreichen

von Zeit und manchmal

auch durch das eine oder andere

Gespräch mit den Betreuungspersonen,

wieder freundlich „Hallo“

gesagt wird, neues Vertrauen

wächst und sich die Einstellung

zu den Treffen ändert. Es ist bewundernswert,

wie manche Eltern

sich zum Wohle ihrer Kinder bemühen,

die eigenen Gefühle und

Verletzungen zu verarbeiten und

wieder nach Wegen suchen, ihren

gemeinsamen Elternpflichten nachzukommen.

Damit legen sie entscheidende

Grundlagen für ein gesundes Heranwachsen

ihrer Kinder. Denn das

Ziel sollte nicht eine konfliktfreie

Kindheit sein, sondern das Erlernen

von Strategien zur gewaltfreien Bewältigung

von Konflikten.

Es ist (leider) eine Tatsache, dass

Menschen aus Fehlern am Nachhaltigsten

lernen. Deshalb beinhaltet

jeder Konflikt und somit auch

jede Trennung oder Scheidung die

Chance, etwas zu verstehen, zu

verändern und in Zukunft besser

zu machen.

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Elternkurse

Elternkurse

Elternkurse

Elternkurse Starke Eltern –

Starke Kinder®

Paula Honkanen-Schoberth, heute

Geschäftsführerin des DKSB-Bundesverbandes,

hat 1985 den ersten

Elternkurs Starke Eltern – Starke

Kinder® im DKSB Aachen realisiert

und geleitet. Dabei ging sie davon

aus, dass Elternkurse Erziehende unterstützen,

entlasten und dabei begleiten

können, den für sie und ihre

Kinder passenden Erziehungsstil zu

finden.

Um den anleitenden Erziehungsstil

als Ideal praktisch umzusetzen, wurden

vom Bundesverband des DKSB

flächendeckende Elternbildungsangebote

für Familien notwendig. Das

Bundesfamilienministerium förderte

von 1999 bis 2002 die Elternkurse

des DKSB Starke Eltern – Starke Kinder®

und so konnte der Bundesverband

die Kursangebote im DKSB

und bei anderen Trägern aufbauen.

Seite 16

Dem Kreisverband Schorndorf/

Waiblingen stehen zur Zeit 13 Kursleiterinnen

und zwei Kursleiter zur

Verfügung. Die Kurse sind für zwei

Kursleiter konzipiert. Sie umfassen

10 Kurseinheiten, jede dauert rund

zwei Stunden. Die Einheiten stehen

jeweils unter einem bestimmten

Motto, wie etwa „Achte auf die positiven

Seiten deines Kindes“. Das

dahinter stehende Thema wird

durch eine kurze theoretische Einführung

und praktische Übungen

veranschaulicht. Am Ende jeder

Einheit erhalten die Teilnehmer eine

Wochenaufgabe. Außer dem allgemeinen

Kurs Starke Eltern – Starke

Kinder ® bietet der Kreisverband

Schorndorf/Waiblingen diverse Ergänzungsmodule

kreisweit an:

Elternkurse für Familien

mit Kindern im Alter von

0 – 3 Jahren

Es ist immer ein freudiges Ereignis,

wenn ein Kind auf die Welt kommt.

Was dann oft in den Hintergrund

tritt, sind die tiefgreifenden Veränderungen

des Alltags – und auch

die Probleme, die das mit sich

bringt. Es zeigt sich, dass Eltern in

dieser Lebenssituation besondere

Anforderungen, ja sogar Stresssituationen

bewältigen müssen. Unregelmäßiger,

oft mangelnder Schlaf,

viele neue Aufgaben im Haushalt,

die neue Rolle als Eltern – dies alles

sind große Herausforderungen.

Freude und Belastung wechseln sich

ab; die Ansprüche der Eltern an sich

selbst erzeugen zusätzlichen Stress.

Die Teilnahme an diesen speziellen

Elternkursen bietet ihnen nicht nur

Unterstützung und Entlastung: Die

jungen Eltern lernen, frühzeitig eigene

Erwartungen und tatsächliche

Anforderungen zu prüfen und ihre

Elternrolle positiv wahrzunehmen.

Es ist wichtig die Bedürfnisse von

Kindern zu kennen und auf die eigenen

Bedürfnisse achten: Das ist

wesentlich für eine gelingende Erziehung.

Darum vermittelt der Elternkurs

auch den Eltern, was ein

Kind wirklich braucht, welche Werte

und Erziehungsziele wichtig sind –

und welche Belastungen auf sie in

dieser Zeit zukommen.

Pubertät – Umbruch,

Aufbruch, kein

Zusammenbruch

Wenn Kinder erwachsen werden,

stehen die Erziehenden wiederum

vor ganz neuen Herausforderungen.

Ängste, Unverständnis und Streit

prägen oft den Familienalltag der

Eltern. Denn die Jugendlichen machen

in dieser Phase tiefgreifende

biologische und soziale Veränderungen

durch, für die sie meist selbst

keine Erklärung oder Lösung haben.

Um diese Situation zu meistern, ist

gegenseitiges Vertrauen wichtig –

ebenso wie neue Verhaltens- und

Erlebnismuster, die es zu entwickeln

gilt. Daher bereitet dieser spezielle

Kurs Informationen über entwicklungsbedingte

Besonderheiten für

die Eltern auf. Hier erfahren sie,

wie Sie ihrem pubertierenden Kind

Halt, Unterstützung, Stabilität und

Orientierung geben können. Diese

Lebensphase mit Freude und Zuversicht

wahrzunehmen, wird sicher

nicht immer gelingen. Aber dass es

– zumindest ab und zu geht, zeigen

die Elternkurse.

Der DKSB kann zur Zeit eine gewisse

Sättigung an Elternkursen

feststellen. Im Jahr 2010 konnten

zwei allgemeine Kurse in Korb mit

sechs Müttern und drei Vätern mit

insgesamt 13 Kindern durchgeführt

werden, und in Kooperation mit der

VHS Unteres Remstal und des Elternkollegs

Fellbach mit 9 Müttern

und ein Vater mit insgesamt 26 Kindern

in Fellbach angeboten werden.

Wege durch den

Mediendschungel - Kinder

und Jugendliche sicher in

der Medienwelt begleiten

Fernsehen, Internet und Mobiltelefon

sind tägliche Begleiter von Kindern

und Jugendlichen. Vielleicht

beobachten auch Sie einen zunehmenden

Medienkonsum bei Ihren

Kindern und fragen sich, wie Sie die

Kinder und Jugendlichen dabei begleiten

und vor den Risiken schützen

können. Medienerziehung wird

immer wichtiger.

In den Medienkursen werden Eltern

und Erziehende dabei unterstützt,

ihre eigene Medienkompetenz zu

stärken und damit auch ihre Fähigkeiten

zur Medienerziehung zu er-

weitern. Der Kurs bietet ihnen die

Möglichkeit, sich über die eigenen

Erziehungsvorstellungen im Umgang

mit verschiedenen Medien bewusst

zu werden, die Kommunikation

zum Thema neue Medien in der

Familie zu verbessern und fachliche

Informationen über altersgerechte

Mediennutzung zu bekommen. Sie

erhalten Tipps, wie Medien sinnvoll

in den Alltag von Familie und Erziehung

integriert werden können und

werden über Chancen und Risiken

der Mediennutzung aufgeklärt. So

können Eltern und Erziehende die

Entwicklung der Medienkompetenz

von Heranwachsenden unterstützen,

gemeinsam mit ihnen Medien

nutzen und die Faszination der

Medienwelten entdecken.

Der Kurs „Wege durch den Mediendschungel“

umfasst vier Einheiten

von je 2 bis 2,5 Stunden zu

den Themen Fernsehen, Internet,

PC-Spiele und Handy. Dem Kreisverband

stehen zwei zertifizierte Kursleiterinnen

und zwei zertifizierte

Kursleiter zur Verfügung. Die

Pädagoginnen und Pädagogen

Elternkurse

realisieren den Kurs mit Gruppen

von maximal 14 Eltern. Das Kurskonzept

entwickelte der LV Bayern

in Zusammenarbeit mit Klicksafe:

(www.klicksafe.de).

In Schorndorf konnte die erste Medienkursleiterausbildung

in Baden-

Württemberg im Frühjahr 2010

durchgeführt werden. Mit finanzieller

Unterstützung des Q-Member-

Clubs wurden in der Schatz-Akademie

Schorndorf insgesamt 12 Kursleiterinnen

und Kursleiter in zwei

Wochenendseminaren geschult.

Der erste Kurs fand im vergangenen

Jahr in Kooperation mit der

Grafenbergschule und dem

Familienzentrum in Schorndorf statt.

Der erste Abend am 16. 09. 2010

wurde von Christian Baumgarten

und Uwe Frank als Informationsabend

im Familienzentrum angeboten.

Die anschließenden Kursabende

vom 22 .09. bis 13. 10. 2010

fanden in einem Computerraum

der Grafenbergschule statt. Daran

nahmen sechs Mütter mit insgesamt

neun Kindern teil.

Seite 17


Elternkurse

Neben den Inhalten Grundsätzliches

zum Internet sowie Onlinespiele,

konnte im Gespräch der

Bereich Umgang mit Grenzen und

Bedürfnissen ausgiebig besprochen

werden.

Alle Teilnehmerinnen äußerten

sich anschließend sehr zufrieden

mit dem Kurs und empfanden vier

Abende als zu wenig. „Der Kurs

hat mir selbst die Angst genommen

und Mut gemacht mich mit meinen

Kindern über die neuen Medien zu

unterhalten“. „Ich habe viel Wissen

erhalten und kann mich nun selbst

auch im Internet besser zurecht finden“.

„Ich bedanke mich bei den

Kursleitern, welche mir mit großem

Seite 18

fachlichen Rat Mut gemacht haben,

mich an Computer und Internet heran

zu wagen.“

Dies sind nur einige der Stimmen

der Teilnehmerinnen. Selbstverständlich

führte das Thema Sicherheit

und Gefahren, gerade von

Onlinespielen zu einem intensiven

Austausch. Gerade im Hinblick der

in der öffentlichen Diskussion zum

Teil oft zu Recht kritisierten Ego-

Shooter Spiele oder WOW (World

of Worcraft) konnte im unmittelbaren

Austausch mit Spielern das

Thema Sucht, Gefahren sowie die

Anziehung dieser Spiele erörtert

werden. Hierbei ergaben sich zum

Teil gänzlich neue Ansichten.

Eine wichtige Erkenntnis aus diesem

Kurs ist, dass im Umgang mit

den neuen Medien (im besonderen

Computer und Internet) ein einfaches

Schwarzweißdenken nicht

hilfreich ist und dass immer mehrere

Faktoren zusammenwirken,

wenn sich eine Nutzung extrem negativ

auswirkt. Der beste Schutz ist:

Lassen Sie Ihre Kinder nicht allein,

kommen und bleiben Sie mit Ihren

Kindern im Gespräch und lebendigem

Austausch.

Die Kursleiter des DKSB freuen

sich auf neue Kurse.

gewaltfreien Erziehung

GEWALTFREIE ERZIEHUNG

TAG DER GEWALTFREIEN ERZIEHUNG

Seit nunmehr 10 Jahren ist das

Recht auf gewaltfreie Erziehung im

Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)

verankert. Der Deutsche Kinderschutzbund

ruft seit 2004 am 30.

April zum „Tag der gewaltfreien Erziehung“

auf. An diesem Tag will

der Kreisverband die Stärkung der

Eltern, ihr Ideal einer gewaltfreien

Erziehung Wirklichkeit werden zu

lassen, öffentlich unterstreichen. Er

soll daran erinnern, dass die gesamte

Gesellschaft die Verantwortung

für ein gewaltfreies Aufwachsen

aller Kinder trägt.

Für 90% der Eltern ist eine gewaltfreie

Erziehung inzwischen

das Ideal. Sie erziehen ihre Kinder

zum größten Teil mit Respekt und

Achtung. Leider gibt es nach wie

vor über 10% der Kinder, deren Erziehung

gewaltbelastet ist. Dieses

zu ändern ist nicht so einfach wie

man vielleicht denken möchte,

so Uwe Frank vom Vorstand des

Kreisverbandes. Hierfür benötigen

Eltern Unterstützung. Sie benötigen

jemanden an ihre Seite, der zusammen

mit Ihnen übt und trainiert.

Oftmals stecken hinter den Gewaltanwendungen

Frust und Angst.

Auch wirtschaftliche Nöte sind immer

wieder ein Grund für gewalttätige

Übergriffe auf die Schwächsten

in der Familie, die Kinder. Die bundesweit

verbreiteten Elternkurse

Starke Eltern – Starke Kinder®,

die der Kreisverband Schorndorf/

Waiblingen seit nunmehr acht

Jahren anbietet, können diese

Unterstützung darstellen, so Uwe

Frank. In diesen Kursen liegt der

Schwerpunkt nicht auf dem Vermitteln

von Fachwissen. Vielmehr

wird gemeinsam mit den Teilnehmern

geschaut, was ihre jeweiligen

Bedürfnisse sind und welche Bedürfnisse

Kinder haben. Es wird

gemeinsam trainiert, wie eine am

Kind orientierte Kommunikation

gelingen kann.

Der Kreisverband plädiert daher

seit langem, überforderte Eltern

nicht mit „Fachwissen“ noch mehr

zu verunsichern. Es geht nicht um

fehlendes Wissen, es geht vielmehr

darum, Eltern zu unterstützen damit

sie wieder mit ihren Kinder in

Beziehung treten können, wieder

mit ihrem Tun bei sich und bei ihren

Kindern sein können. Es gibt,

so Uwe Frank, nicht einen Weg zu

einer guten Beziehung, eine gute

Beziehung ist der Weg.

Gewaltfrei Rallye

Am 30. April vergangenen Jahres

veranstaltete der DKSB in Schorndorf

eine „Gewaltfrei Rallye“. Bei

dieser Aktion ging es darum, in

lockerer Atmosphäre über Gewalt

in der Erziehung und ihre verschiedenen

Formen ins Gespräch

zu kommen und die Meinung von

Kindern und Erwachsenen anonym

zu erfahren.

Aus Untersuchungen weiß man,

dass unter Eltern nach wie vor große

Unsicherheit herrscht, was Gewalt

überhaupt ist. Die Einschätzung

von Kindern und Erwachsenen zu

unterschiedlichen Aspekten von

Gewalt unterscheidet sich häufig

sehr.Bei der anonymen Befragung

beteiligten sich ca. 100 Kinder und

30 Erwachsene. Getrennt konnten

Bewertungen mittels Kieselsteinen

über Gewalt in der Erziehung abgegeben

werden.

Die 12 Fragen an Kinder und

Erwachsene waren:

• ein Kind anschreien

• ein Kind heftig durchschütteln

• ein Kind von gemeinsamen

Unternehmungen der Familie

ausschließen

• ein Kind auslachen, verspotten

oder lächerlich machen

• einem Kind einen Klaps auf die

Finger oder den Po geben

• ein Kind einen Tag lang

anschweigen

• einem Kind Hausarrest oder

Ausgehverbot erteilen

• einem Kind eine Tracht Prügel

verpassen

• einem Kind die Freunde

verbieten

• einem Kind das Fernsehen oder

den Computer verbieten

• einem Kind das Taschengeld

entziehen

• einem Kind eine Ohrfeige geben

Die Auswertung ergab folgende

Ergebnisse: Bei den Kindern stand

an erster Stelle ‚eine Tracht Prügel’,

dicht gefolgt von ‚Ausschluss von

gemeinsamen Unternehmungen’,

‚Freundeverbot’, ‚auslachen’ und

‚schütteln’. Im mittleren Bereich ist

für Kinder Hausarrest und Taschen-

Seite 19


gewaltfreien Erziehung

Gewaltfrei Rallye 2010

in Prozent

11 11

Erwachsene

Kinder

geldentzug schlimmer als eine Ohrfeige

oder „anschweigen“. Das rangierte

bei der kleinen Umfrage ganz

am Schluss. Ein überraschendes

Ergebnis. Für die Erwachsenen

war „schütteln“, dann „auslachen“,

„prügeln“, „Ohrfeige“ und „Klaps“

Die Europäische Kommission hat

das Jahr 2010 zum Jahr der „Armut

und sozialen Ausgrenzung“ erklärt.

Neben der umfassenden Information

über das Thema Armut in den

Mitgliedsländern werden deren

Regierungen aufgefordert, ihre Bemühungen

zur Bekämpfung der Armut

weiter zu intensivieren. Auch

der Bundesvorstand des Deutschen

Kinderschutzbundes hat daraus folgend

beschlossen, das Thema Kinderarmut

zum Schwerpunktthema

des Jahres 2010 zu machen.

Der Deutsche Kinderschutzbund

setzt sich bereits seit Jahren im

Rahmen seiner praktischen Angebote

und einer umfassenden

Lobbyarbeit für benachteiligte und

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8

Erwachsene

11

Kinder

8

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Kinder

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Kinder

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Kinder

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6

Kinder

3

5

Erwachsene

Kinder

Erwachsene

8

5

Kinder

Ausdruck und Maßnahmen einer

Erziehung mit Gewalt. Die Eltern

dagegen fanden, dass „Freundeverbot“‚

Hausarrest und Taschengeldentzug

weniger als Gewalt in der

Erziehung anzusehen ist.

Bei Gesprächen mit den teilneh-

in Armut lebende Kinder und deren

Familien ein. Über 2,5 Millionen

Kinder leben hierzulande auf

Sozialhilfeniveau. Vor allem Kinder

mit Migrationshintergrund, Kinder

von Ein-Eltern- Familien und Kinder

mit vielen Geschwistern sind

von Armut betroffen. Und in vielen

Fällen hat ein Aufwachsen in Armut

negative Folgen.“ Heinz Hilgers,

Vorsitzender Bundesverband.

Im Rems-Murr-Kreis explodieren

die Jugendhilfezahlen. Immer häufiger

kommt es zu Schwierigkeiten

von Kindern und Jugendlichen

in Kindergärten und Schulen. Jedes

sechste Kind im Kreis ist von

unmittelbarer Armut betroffen.

Bundesweit stiegen die Ausgaben

menden Kindern zeigte sich immer

wieder, wie pragmatisch und

ehrlich sie die Stärken und Schwächen

der Erwachsenen einschätzen

und wie viel Verständnis sie deren

„Erziehungsmaßnahmen“ entgegenbringen.

Soziale Verantwortung

Übernahme von Sozialer Verantwortung

14

12

10

8

6

4

2

0

Erwaschsene Kind

einem Kind eine Tracht Prügel geben 11 11

ein Kind von den gemeinsamen Unternehmungen

der Familie ausschließen

8 11

die Freunde verbieten 8 10

ein Kind auslachen, verspotten oder lächerlich machen 11 10

ein Kind kräftig durchschütteln 13 10

Hausarrest oder Ausgehverbot erteilen 6 8

einem Kind einen Klapps auf Finger oder Po gegeben 9 8

einem Kind das Taschengeld entziehen 5 8

ein Kind anschreien 8 8

einem Kind eine Ohrfeige geben 10 6

Fernseher oder Computer verbieten 3 5

ein Kind einen Tag lang anschweigen 8 3

in der Kinder- und Jugendhilfe im

Jahre 2009 um fast 10%. In Baden

Württemberg stiegen die Ausgaben

sogar um 12,8%. Damit

rangiert Baden Württemberg bei

den Ausgaben im bundesweiten

Vergleich eher im oberen Drittel.

Auf der letzten Armutskonferenz

in Waiblingen meinte Prof. Franz

Segbers am 12. 10. 2010, dass die

Armut überwunden sei. Leider ist

sie nun wieder zurückkehrt nach

Deutschland. Schweigend und

heimlich. Sie zeigt sich nicht durch

aufgeblähte Bäuche. Sie zeigt sich

nicht dadurch, dass Kinder verhungern

oder nur mit einem T-Shirt

bekleidet herumlaufen, weil für

mehr das Geld nicht reicht. Nein,

die Armut in Deutschland und hier

im Kreis zeigt sich durch Verhaltensauffälligkeiten,

durch Aggression

und Frustration. Sie zeigt sich

durch schlechte Noten. Dadurch,

dass keine Lust entsteht, etwas zu

lernen. Dadurch, dass es zu einem

Rückzug kommt. Sie zeigt sich in

vielerlei Gestalt. Gesellschaftlich

ausgeschlossen zu sein muss hierbei

als ein ursprünglicher Grund

angesehen werden.

Auch die Zahl der in psychotherapeutischer

Behandlung befindlichen

Kinder klettert in immer höhere

Regionen. Bereits heute wartet

man fast ein ¾ Jahr auf eine Behandlung

bei einem niedergelassenen

Kinder- und Jugendpsychiater.

Auf der einen Seite ist dies durchaus

positiv zu werten, da inzwischen

viele Eltern und auch der

Staat erkannt haben, dass etwas

getan werden muss. Auf der anderen

Seite ist es natürlich negativ

zu sehen, dass nach wie vor nicht

genügend oder an den falschen

Stellen etwas unternommen wird.

Letztlich ist eines klar: ein Land

wie Deutschland, dessen fast einzige

Ressource unser Denken und

unsere weltweit geachtete Lösungsstrategien

sind, kann und darf es

sich nicht erlauben, dass immer

häufiger gerade Kinder gesellschaftlich

ausgeschlossen werden. Wir

alle sind dazu verpflichtet, an einer

Gesellschaft mitzuarbeiten, in

welcher es nicht nur um Mehr von

Konsum und Geld geht. Sondern

um ein Mehr von sozialem Miteinander.

Wenn wir von Kinderarmut in

Deutschland sprechen, liegen

etliche Fragen nahe:

Kann und darf es sein, dass das

Kreisjugendamt inzwischen die gesetzlich

verpflichtenden Maßnahmen

(Beistand in der Erziehung, Familienhilfe

etc.) aus Kostengründen

nicht durchführen kann? Dass diese

Maßnahmen gekürzt werden müssen,

weil schlicht und ergreifend

kein Geld vorhanden ist? Kann und

darf es sein, dass Kommunen Bäder

und Büchereien schließen müssen

oder Spielplätze verkommen, weil

hierfür kein Geld vorhanden ist?

Wer trägt hierfür die Verantwortung?

Die Politik, weil sie falsche

Prämissen setzt oder etwa die Wirtschaft,

weil sie viel zu selten Verantwortung

übernimmt?

Wie kann es gelingen Menschen

dabei zu unterstützen, sich kraftvoll

und stark dafür zu entscheiden,

Kinder in die Welt zu setzen?

Wie können wir Familien in der

Nachbarschaft unterstützen, wenn

wir sehen, dass Hilfe not tut? Wie

kann es gelingen wieder mehr das

Miteinander im Kindergarten, in

der Schule oder in der Arbeitswelt

zu sehen als das, was uns trennt?

Auf diese und andere Fragen müssen

wir Antworten finden. Diese

Antworten dürfen dabei nicht

der Prämisse folgen, die anderen

müssten etwas tun. Sondern wir

sollten uns vielmehr an dem Leitsatz

von John F. Kennedy orientieren:

„Frage nicht, was Dein Land

Kinderarmut

für dich tun kann, sondern was

du für dein Land tun kannst“.Der

DKSB in Schorndorf griff das eingangs

erwähnte Vorhaben der Europäischen

Kommission auf, und

weckte die Aufmerksamkeit der

Bevölkerung am „Weltkindertag“

20.09. und am „Tag der Armut“

am 14. 10. mittels zweier kreativen

Kampagnen zur Armut von Kindern

in Deutschland.

Er zeigte auf, dass Armut Barrieren

schafft, die es zu überwinden gilt.

Die Armutsschere muss geschlossen

werden, um mehr Gerechtigkeit

herzustellen und Entwicklungschancen

zu gewährleisten. Wir

sind in einem reichen Land wie

Deutschland dazu verpflichtet, kein

Kind in Armut zurück zu lassen. Ja,

wir können es uns schon aus rein

ökonomischen Gründen eigentlich

gar nicht leisten.

Arme Kinder von heute werden nur

in seltenen Fällen zu den gesellschaftlichen

Leistungsträgern von

morgen. Stattdessen ist ihr Risiko

hoch, auch im Erwachsenenalter

in Armut zu leben und somit

Leistungsempfänger zu sein, mit

allen einhergehenden Kosten für

die Sozialsysteme. Unser Interesse

sowie unsere Verantwortung muss

es sein, dafür zu sorgen, dass ALLE

Kinder einen Zugang zur Bildung

und zur Kultur erhalten, dass ALLE

Kinder eine gute Ernährung erhalten.

Wir müssen dafür sorgen, dass

KEIN Kind dabei zurückbleibt. Die

Ausgrenzung muss aufhören. Dafür

tritt der Kreisverband ein.

Helfen Sie uns auf diesem Weg.

Seite 21


Kinderreich Rems-Murr Kinderreich Rems-Murr

Kinderreich Rems-Murr

Kinderreich Rems-Murr

Die Idee, ein Projekt zu initiieren,

in dem aufgezeigt wird, wie und

wo gegen Kinderarmut geholfen

werden kann entstand bei einer

Sitzung des Vorstandes. Karin Feig

nahm die Idee auf und trug sie in

einen Clubabend des sozial engagierten

Q-Member-Clubs. Durch

private Spendengelder der Clubmitglieder

wurde der Grundstein

gelegt, um auf gesellschaftlicher

Ebene Kinderarmut zu bekämpfen.

Auf der einen Seite sollten Einrichtungen,

die sich mit dem Thema

Kinderarmut beschäftigen Gehör

finden, denn durch die Nähe zu

den realen Schicksalen können

Sie konkrete Bedürfnisse formulieren

und Lösungen begleiten.

Auf der anderen Seite sollten Anfragen

an die Gesellschaft gestellt

werden, um die Bedürfnisse auf

kurzen, unbürokratischen Wegen

zu befriedigen. Hierzu werden

Institutionen, Unternehmen, Privatpersonen

und Vereine aufgerufen,

konkrete Angebote für be-

Seite 22

dürftige Kinder zu bieten. Offizieller

Startschuss des noch jungen

Projekts Kinderreich Rems - Murr

war eine Aktion im europäischen

Jahr gegen Armut. Beginnend mit

einem Aufruf auf dem Schorndorfer

Marktplatz am Weltkindertag,

dem 20. 09. 2010, gefolgt von einer

Mal- und Kettensägenaktion

am 14. Oktober 2010.

Ungefähr 30 Kinder der Kepler-Schule

bemalten große, flache Steine mit

Blumenmotiven und verkauften

diese an interessierte Passanten.

Gleichzeitig gab wenige Meter

weiter die Künstlerin EBBA Kaynak

Einblicke in die Entstehung der

AN-NA-Blume – ein extra für das

Kinderreich entworfenes Charity-

Kunstobjekt. Die Hälfte des Erlöses

fließen direkt in das Projekt

Kinderreich.

Verkauf AN-NA-Blume:

Die Akteure des Projektes bedanken

sich recht herzlich

bei den Firmen Adolf Föhl

GmbH & Co. KG und FLEX Fonds

Capital AG, die bereits ein Kunstobjekt

kauften und bei Auszubildenden

der Paulinenpflege, die die

Stahlständer produzierten.

Weitere Aktionen die danach

folgten:

Am 03. Dezember 2010 präsentierte

EBBA Kaynak ihre AN-NAs

beim Schorndorfer Kunstmarkt.

Am 4. Dezember 2010 fand im

Rahmen eines Tages der offenen

Tür im Wellnessinstitut sol´una

eine Vernissage statt. Die Künstlerin

Gabi Langkau spendete einen

Teil des Erlöses des Bilderverkaufs

an Kinderreich Rems-Murr.

Am 8. Dezember 2010 befand sich

ein Infostand bei der Eröffnungsveranstaltung

von wellcome im Rathaus

Schorndorf.

Nach der erfolgreichen Kick-

Off Veranstaltung im Oktober

2010 wurden im November und

Dezember 2010 ca. 150 Unternehmen

angeschrieben und um Abgabe

von konkreten Angeboten gebeten,

die hilfsbedürftigen Kindern

und Jugendlichen aus dem Rems-

Murr-Kreis ein besseres Leben

ermöglichen.

Folgende kostenlose Angebote

wurden bereits bis zum Jahresende

2010 gelistet:

Stammler Architekten bieten Praktikumsplätze

an; die Stallgemeinschaft

des Biolandhof Rapp bietet

einen Tag auf dem Bauernhof an,

um den Umgang mit Pferden zu

erfahren; das Kulturforum Schorndorf

bietet ermäßigte Teilnahme an

den Ferienkursen an; sol`una bietet

kostenlose Hautbildanalyse und

Pflege-/Schminkberatung für junge

Mädchen an; Fa. Riani GmbH bietet

Hilfe an und erarbeitet derzeit

ein Angebot; SchorndorfCentro

bewirbt das Kinderreich innerhalb

der Mitgliedermailings; Schorndorfer

Nachrichten unterstützt in

der Berichtserstattung; Stadtbücherei

Schorndorf bietet kostenlose

Ausleihe und Eintritt zu Veranstaltungen

für Jugendliche bis

18 Jahren.

Außerdem konnte der Kinderschutzbund

durch diese Aktion drei

weitere Mitglieder werben. Und

bedankt sich bei der Firma Peter

Hahn für eine Geldspende.

Das Projekt Kinderreich ist ein offen

angelegtes Projekt, welches

schnelle und vor allem unbürokra-

tische Hilfe für bedürfte Kinder und

Jugendliche – nach dem Prinzip der

nachbarschaftlichen Soforthilfe –

leisten will. Machen Sie mit und

lassen Sie uns gemeinsam Barrieren

überwinden.

Bei konkreten Angeboten, Fragen

oder Gesuchen wenden Sie sich

bitte an:

Deutscher Kinderschutzbund

Kinderreich Rems-Murr

Kreisverband Schorndorf /

Waiblingen e.V.

Projektleitung Karin Feig

info@kinderschutzbund-schorndorf.de

Telefon: (0 71 81) 88 77 17

Bisher engagierten sich folgende

Unternehmen:

• Stammler Architekten

• Stallgemeinschaft des Biolandhof

Rapp

• Kulturforum Schorndorf e.V.

• soluna

• Adolf Föhl GmbH & Co. KG

• FLEX Fonds Capital AG

• Peter Hahn

• Q-Member-Club

• Stadtbücherei Schorndorf

• Bantel GmbH

• Atelier EBBA Kaynak

Folgende soziale Institutionen haben

bereits Gesuche eingereicht:

• Erlacher Höhe

• Cartitas

• Christliches Zentrum Scala

• Kreisjugendamt Rems-Murr

Projektinitiatorin Karin Feig & Oberbürgermeister Matthias Klopfer, der das „Spendensäckel“ für die Kinder öffnet.

Seite 23


Weltkindertag

Weltkindertag

Seit dem Jahr 1953 wird am

20. September 2010 der von den

Vereinten Nationen ausgerufene

Internationale Weltkindertag begangen.

Diesen Tag nahm der Deutsche

Kinderschutzbund Schorndorf/Waiblingen

in Kooperation

mit UNICEF Team Schorndorf, der

Sprachförderung für ausländische

Kinder Schorndorf, der Kinderspielplatzverein

Schorndorf, dem

Schorndorfer Sportgemeinschaft

(SG) und dem Sport- und Turnverein

(STV) Schorndorf im vergangenen

Jahr zum Anlass, mit zwei Aktionen

auf dem Schorndorfer Marktplatz

darauf aufmerksam zu machen.

Zum einen wurde mittels einer auf

den Straßen markierten „Signalfläche“

über Kinderarmut und deren

Auswirkungen in einem reichen

Land informiert und zum anderen

kam an diesem Tag das Kinderturnmobil

der Kinderturnstiftung

Seite 24

Weltkindertag

Baden-Württemberg „Kinderturnen

on tour“ von 14:00 bis 18:00 Uhr

auf den Marktplatz in Schorndorf.

Gemeinsam mit der Kinderturnstiftung

wollten die Kooperationspartner

auf das Thema Bewegung und

Kinder aufmerksam machen. Denn

für Kinder ist Bewegung für eine

gesunde Entwicklung sehr wich-

tig. Kinderturnen on tour ist eine

phantastische Kinderturn-Welt auf

Rädern, in der Kinder die Möglichkeit

haben, sieben Kontinente zu

erkunden und sie mit allen Sinnen

zu erleben. Alle Mädchen und Jungen

im Altern von drei bis zehn

Jahren konnten in dieser ganz besonderen

Welt des Kinderturnens

mitmachen. Besonders beliebt

war die Kontinentstation Afrika,

bei der die Kinder wie die Affen

einen Kasten hochkletterten und

über eine Rampe wieder hinuntersausten.

Sie konnten aber auch

eine ruhige Zeit im ersten Stock

der Buchhandlung Bacher bei Sarah

Schäfer-Stradowsky verbringen,

die während dieser Zeit, immer zur

vollen Stunde, Geschichten vorlas.

Gleichzeitig machten Mitarbeiter

des DKSB an diesem Tag auf die

immer größer werdende Kinderarmut

in Deutschland aufmerksam.

Armut in einem reichen Land hat

gänzlich andere Erscheinungsbilder

als in einem Entwicklungsland. Es

geht um Ausgrenzung, Diskriminierung

sowie Stigmatisierung. Es

geht darum wie Kinder sich in einer

Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft

fühlen müssen, wenn sie

nicht über genügend Geld verfügen,

um in einem Sportverein mitmachen

zu können, nicht ins Kino

gehen zu können oder auch nicht

in der Lage sind, ein Hobby aus zu

üben, weil das Geld gerade einmal

für das Essen reicht. Darauf aufmerksam

zu machen und den Finger

immer wieder in diese gesellschaftliche

Wunde zu legen, darin

sieht der Deutsche Kinderschutzbund

e.V. seine Verpflichtung.

Am Infostand kamen die Mitarbeiter

mit Passanten ins Gespräch. Einige

berichteten, dass sie die Problematik

bestätigen können, da sie selbst

Arbeitslosengeld II beziehen oder

ein Elternteil gerade arbeitslos geworden

sei. Viele Passanten waren

bereit an der Postkartenaktion des

DKSB teilzunehmen.

Die Bundeskanzlerin wurde durch

Postkarten aufgefordert, etwas gegen

die wachsende Kinderarmut

zu unternehmen.

Weltkindertag

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Veranstaltungskalender 2010

Veranstaltungskalender 2010

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Veranstaltungskalender 2010

05. 02. 14 : 00 Uhr Anmeldung für Kinderbedarfsbörse Urbach

26./27. 02. und

05./06. 03. Ausbildung für Elternkursleiter:

„Wege durch den Mediendschungel –

Kinder und Jugendliche sicher in der Medienwelt begleiten“

01. 03. bis 10. 05. 20 : 00 Uhr Starke Eltern – Starke Kinder in Fellbach

in Koop. mit dem Elternkolleg Fellbach und VHS

02.03. bis 24.04. 20 : 00 Uhr Starke Eltern – Starke Kinder ® in Plüderhausen

in Koop. mit dem Ev. Kindergarten am Schlossweg

03./10. 03. 15 : 00 Uhr Babysitterkurs in Kernen-Stetten

05./12. 03. 15 : 00 Uhr Babysitterkurs in Schorndorf

10. 03. bis 19. 05. 20 : 00 Uhr Starke Eltern – Starke Kinder ® in Winnenden

„Pubertät – Aufbruch, Umbruch kein Zusammenbruch“

14. 03. 14 : 00 Uhr Kinderbedarfsbörse in Urbach

16. 03. 19 : 30 Uhr Jahreshauptversammlung in Waiblingen,

Kulturhaus Schwanen

14. 04. bis 30. 06. 20 : 00 Uhr Starke Eltern – Starke Kinder ® in Korb

16. 04. 15 : 30 Uhr Regional Treffen der Ortsverbände in Stuttgart

22./29. 04. 15 : 00 Uhr Babysitterkurs in Winnenden

30. 04. Tag der gewaltfreien Erziehung

08. 05. Mitgliederversammlung des Landesverbandes

16. 05. 11 : 00 Uhr Kinderfest Rems Total

29./30. 05. Kinderschutztage in Magdeburg

19. 06. Aktivenausflug

16. bis 19. 07. SchoWo

23. 07. 14 : 00 Uhr Anmeldung für Herbstbörse in Urbach, telefonisch

02. 08. bis 10. 09. Schülerferienprogramm

Mitwirkung in Schorndorf und Waiblingen

12. 09. 14 : 00 Uhr Kinderbedarfsbörse in Urbach

20. 09. Weltkindertag

20. 11. Tag der Kinderrechte

27. 11. 11 :00 Uhr Weihnachtsmarkt in Waiblingen

28. 11. 11: 00 Uhr Weihnachtsmarkt der Vereine in Schorndorf

07. 12. 19 : 00 Uhr Weihnachtsfeier der Aktiven

SchoWo

SchoWo

Wie in den vergangenen Jahren

beteiligte sich der Kinderschutzbund

am alljährlichen Stadtfest, der

SchoWo vom 16. bis 19. 07. 2010

bei der Villa am Schloss in Schorndorf.

Zu verdanken hat das der

Kreisverband dem Engagement der

Firmen FLEX Fonds Capital AG,

Sol´una und Sixth Sense GmbH.

Alle Mitarbeiter/innen der Firmen

arbeiteten unentgeltlich zugunsten

des Kinderschutzbundes. Außerdem

übernahmen sie die logistische

Unterstützung, den Werbeauftritt

und den Mitgliedsbeitrag an die

„Vereinsgemeinschaft Schorndorfer

Vereine“. Ohne diese großartige

Unterstützung wäre eine Beteiligung

am Stadtfest für den Kinderschutzbund

nicht möglich.

Im Garten der Jugendstilvilla in der

Friedensstraße, dem Sitz der FLEX

Fonds Capital AG, der Wellness

Oase Sol´una und der Werbeagentur

Sixth Sense verwandelten die

Mitarbeiter mit sehr großem ehrenamtlichen

Engagement das dreitägige

Stadtfest zu einem Event der

Sonderklasse. Eine Besonderheit

konnten die Gäste im Zelt genießen.

Das frisch zubereitete Essen

des Sternekochs Marcus Krietsch

wurde wie im Restaurant an den

Tisch gebracht. Und das klappte

großartig bis tief in die Nacht.

Für die musikalischen Einlagen

waren in diesem Jahr Heike Storm,

die aktuelle Hits aus den Charts

vortrug, die „Lenz Brothers“ mit

Country Rock und Irish Folk und

die „St. Michael Chorknaben“ aus

Schwäbisch Gmünd zu Gast.

Die gekonnte Moderation und das

Plattenauflegen mit Hits aus den

70 er und 80 er Jahren am Freitag

Abend übernahm Thomas Krietsch.

Informationen über die Arbeit des

Kinderschutzbundes konnten anwesende

Vorstandsmitglieder des

DKSB geben. Auch das Kinder-

Kunterbunte Bühne

Kunterbunte Bühne

Nachdem Frau Ruzek im vorletzten

Jahr sehr erfolgreich die Benefizveranstaltung

„Kunterbunte Bühne“

für den DKSB initiierte, war es

für sie keine Frage, 2010 wieder

ein buntes Programm mit Hobbykünstler

zusammen zu stellen.

Sie versammelte am 19. 11. 2010

auf der Bühne des Forum Mitte in

Waiblingen.

•Ivo Georgiev & Partner

Instrumentalmusik

•Margit Mitterhuber, alias

„Ayla“,orientalischer Tanz

•Christina Schächterle, Zauberei

• „Song-Pickers“, Gesang und In-

strumentalmusik

Gut gelaunt und mit viel Engagement

verwöhnten und bezauberten

sie das zahlreiche Publikum mit ihrer

Kunst und es war für alle ein

Veranstaltungen

schminken übernahm der Verein,

denn der Erlös sollte an den Kreisverband

mit Sitz in Schorndorf gehen.

Besonderer Dank gilt der renommierten

Werbeagentur Sixth

Sense GmbH, Leipzig, die den

visuellen Auftritt ebenfalls honorarfrei

gestaltete. Herzlichen

Dank allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter für ihr großes Engagement.

Nach dem genussreichen

Wochenende beteiligte sich der Kinderschutzbund

am Montag an der

traditionellen „Kinderolympiade“

auf dem Schulhof der Schlosswallschule.

Ca. 100 Kinder konnten

beim Stand des Kinderschutzbundes

ihr Können beim Seilspringen

beweisen, und das war gar nicht

einfach. Immer mehr Kinder hatten

Schwierigkeiten schwingen und

hüpfen zu koordinieren.

großer Spaß. Frau Ruzek verband

die einzelnen Darbietungen wieder

gekonnt und charmant mit Gedichten

aus einem großen Repertoire.

Es war ein sehr vergnüglicher, kurzweiliger

und unterhaltsamer Abend.

Das Spendenhaus war wieder voll.

Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden

und die Helfer von Forum

Mitte.

Seite 27


Veranstaltungen

Kinderbedarfsbörsen

Kinderbedarfsbörsen

Die traditionellen Kinderbedarfsbörsen

in der Auerbachhalle in Urbach

fanden im vergangenen Jahr

am 14. März und am 12. September

2010 statt.

Um die 77 Tische möglichst gerecht

zu vergeben, wird die Anmeldung

telefonisch in der Geschäftsstelle

angenommen. Die Organisatoren,

Frau Kaiser und Herr Kumpf sind

mit dem Plan der Auerbachhalle

anwesend, und vergeben die Tischnummern.

Mit einer geringen Gebühr

geben die Standbesitzer auch

einen Kuchen oder Brezeln für den

Kinderschutzbund ab. Diese vielen

Kuchen werden auch restlos an

den Börsensonntagen verkauft, da

auch viele Käufer diese Veranstaltung

besuchen. Es hat sich in den

Jahren herum gesprochen, dass die

Auswahl an Kinderkleidung groß

und die Qualität gut ist. Außerdem

können die Väter mit den Kindern

entspannt Kaffee und Kuchen genießen,

während die Mütter in der

Halle stöbern. An beiden Anmeldetagen

waren dann innerhalb zweier

Stunden die Verkaufstische restlos

vergeben. 60 Tische in der großen

Halle, drei Tische im Foyer und 14

auf der Empore. Trotzdem konnten

nicht alle Interesse berücksichtigt

werden. Die maximale Auslastung

der Auerbachhalle mit sämtlichen

Nebenräumen war jeweils erreicht.

Die von den Verkäufern gespendeten

ca. 63 Kuchen und 70 Butterbrezeln

waren bereits am frühen

Nachmittag restlos verkauft, was

auf einen riesigen Andrang an der

Kuchentheke hinweist. Die Aktiven

Seite 28

des DKSB waren an den Verkaufstagen

wieder unermüdlich im Einsatz

und selbst die Hausmeisterin der

Auerbachhalle Frau El Hardi half

den ganzen Tag gerne in der Küche

mit. Ihr und allen Helferinnen und

Helfern gilt ein besonders herzlicher

Dank für ihre Mitarbeit.

Nach der Börse nimmt der Kleiderladen

„Pfiffikus“ von den nicht

verkauften Sachen gerne Kleiderspenden

entgegen.

Termine für die nächsten Börsen

Frühjahrsbörse:

Sonntag den 13. 02. 2011,

14 : 00 Uhr – 16 : 00 Uhr

Anmeldetermin:

Freitag 21. 01. 2011, 14 : 00 Uhr

Telefon: (0 71 81) 88 77 - 17

Winterbörse:

Sonntag den 11. 09. 2010,

14. 00 Uhr–16. 00 Uhr

Anmeldetermin:

Freitag den 22. 07. 2010, 14. 00 Uhr

Telefon: (0 71 81) 88 77 - 17

Das Schorndorfer Schülerferienprogramm

ist eine gemeinsame

Veranstaltung der Schorndorfer

Vereine, das Waiblinger Schülerferienprogramm

veranstaltet mit

wenigen Ausnahmen das Stadtjugendreferat.

An allen Ferientagen

gibt es mindestens ein Angebot für

Schulkinder. In beiden Städten ist

der DKSB Mitveranstalter. Im letzten

Jahr war er in Schorndorf mit

fünf verschiedenen Aktionen und

in Waiblingen mit dem bewährten

Kürbisschnitzen dabei.

Tiererlebnistag

Heiß begehrt waren die vorhanden

Plätze beim Tiererlebnistag. Am

30. Juli 2010 fuhren 11 Kinder mit

Nanni Seifer-Comanns und Margritta

Knauß zu Pet - Com nach

Rudersberg-Klaffenbach. Dort

empfing sie Frau Diggelmann,

Sozialpädagogin mit Zusatzausbildung

„Tiergestützte Pädagogik“

und eine Praktikantin. Sie setzt

Tiere ein, um Menschen im Bereich

Erziehung und Bildung zu fördern.

Bei Frau Diggelmann sind einige

Tiere zu Hause. Neben Kaninchen,

Meerschweinchen, verschiedene

Hühnerrassen und drei Pferden hält

sie noch drei Hunde. Was jedes

Tier braucht und wie man seine

Bedürfnisse richtig versteht, erklärte

sie den Kindern während ihres

Aufenthaltes. Natürlich gab es jede

Menge Kontakt zu den Tieren, sie

durften gestreichelt und gefüttert

werden. Begonnen wurde der

Rundgang bei den Kaninchen. Sie

lassen sich nicht gern auf den Arm

nehmen, weil sie schreckhaft sind.

Dafür ließen sie sich streicheln

und freuten sich über frische Möhren.

Noch ängstlicher waren die

Meerschweinchen. Aber das Meerschweinchen

Willibald traute sich

zumindest durch das sichere Gitter

an einer Möhre zu knabbern.

Weiter ging es zum Gehege der

Legehühner. Sie ließen sich auf

den Arm nehmen und genossen es,

gestreichelt zu werden. Der Hahn

Hugo musste allerdings während

des Aufenthalts der Kinder im

Gehege im Hühnerstall bleiben.

Er würde sonst picken, um seine

Hühner zu verteidigen. Frau Diggelmann

berichtete, dass der Hahn

sich vorbildlich um seine Hühner

kümmert: Wenn der Hahn einen

Wurm findet, gackert er laut und

informiert seine Hühner. Danach

überlässt er ihnen das Futter.

Ein Höhepunkt waren die Pferde:

zwei Araber und das Shetlandpony

Humphrey. Pferde haben einen

kleinen Magen und brauchen daher

5 mal am Tag Futter. Außerdem

sollte der Stall täglich gemistet

werden.

Bevor die Hunde Ronja, Hummel

und Piccolo ihren Auftritt bekamen,

informierte Frau Diggelmann

über den Umgang mit Hunden. Die

Kinder durften die Hunde dann

durch einen Parcour führen. Die

Hunde mussten über eine Wippe

und um Stangen herum Slalom

laufen, durch zwei Tunnel kriechen

und über Hindernisse springen.

Dies funktionierte allerdings nur,

wenn die Kinder genaue Anwei-

Veranstaltungen

Schülerferienprogramm

sungen gaben und es ein Leckerli

zur Belohnung gab.

Zum Schluss wurde bei einer

spannenden Rallye, das erlernte

Wissen abgefragt. Zum Glück

hatten alle gut aufgepasst. Die Pädagogin

verteilte als Anerkennung

kleine Preise und Urkunden. Wie

im Flug vergingen die 3 Stunden

bei den Tieren und die Kinder

mussten sich mit ihren Betreuerinnen

schon wieder auf den Heimweg

machen.

Wie entsteht eine Zeitung

Am 04. 08. 2010 besuchten ebenfalls

11 Kinder mit Barbara Beutel

und Margritta Knauß die Redaktion

der Schorndorfer Nachrichten.

Hier wurde der Gruppe von Herrn

Pöschko erklärt, wie eine Zeitung

am PC entsteht. Der fertige Artikel

wird in der Redaktion evtl. noch

mit einem Bild versehen und dann

im internen Intranet an das Druckhaus

nach Waiblingen geschickt.

Dort sind alle Artikel auf einem 35

TB Netzwerk-Server gespeichert, so

dass alle Redakteure die geplanten

Artikel einsehen können.

Danach machte sich die Gruppe

mit der S-Bahn auf den Weg nach

Waiblingen. Im Druckhaus der

Waiblinger Kreiszeitung angekommen,

führte Frau Rank-Strobel

die Gruppe an allen wichtigen

Stationen vorbei, vom Belichten

der Druckplatten, den 1,3 Tonnen

schweren Papierrollen bis zur

Verpackung und Auslieferung der

Seite 29


Veranstaltungen

fertigen Zeitungen. In Waiblingen

werden die vier Lokalzeitungen

von Waiblingen, Winnenden,

Welzheim und Schorndorf mit

einer Auflage von 49.000 Stück,

sowie die verschiedenen Wochenblätter

mit einer Auflage von

179.000 Stück gedruckt. Die Redakteure

der Nachtschicht sehen

die fertigen Zeitungen im PC nochmals

durch und ändern gegebenenfalls

noch etwas. Bei dringenden

Meldungen kann das auch noch

nach 22:00 Uhr geschehen. Die

Zeitungen werden dann ab ca.

24:00 Uhr gedruckt. Aber auch

tagsüber steht selten die Rotation

still, denn dann werden Prospekte

gedruckt, in 45 Min. 55.000 Seiten.

Das bedruckte Papier wird geschnitten,

gefalzt, zusammengelegt,

evtl. Prospekte eingelegt, in Pakete

verpackt und zur Auslieferung bereit

gestellt. Alles geht maschinell,

nur wenige Mitarbeiter überwachen

den Druck. Nach der Führung

ging es gemeinsam mit der S-Bahn

zurück nach Schorndorf.

Seite 30

Backstage im Traumpalast

Ein Blick hinter die Kulissen, also

in den Vorführräumen des Traumpalastes

ist immer etwas besonders.

Dementsprechend groß ist

der Ansturm bei der Anmeldung.

Stillschweigend machten die Mitarbeiterinnen

des DKSB aus einer

Veranstaltung zwei. Herr Rago,

Geschäftsführer vom Traumpalast

Schorndorf unterstützte das, damit

möglichst viele Kinder in diesen

Genuss kommen konnten.

Am 13. August 2010 waren 15 Kinder

mit Barbara Beutel und Renate

Faltin im Traumpalast und

am 3. September 2010 konnte eine

Gruppe von 12 Kindern und Judith

Kieweg und Margritta Knauß als

Betreuerinnen die Vorführräume im

neuen Traumpalast Schorndorf besichtigen,

der vor Jahren auf neun-

Kinosäle erweitert wurde. Herr Bubing

erklärte den Anwesenden wie

die analogen Filmvorführmaschinen

mit ihren 6.000 Watt starken

Projektionslampen funktionieren,

wie der Ton kontrolliert wird und

Pannen vermieden werden. Die

Gruppen erfuhren auch technische

Details über die 3 D-Projektion, die

seit fünf Jahren im „Charisma“ laufen.

Das „Domino“ ist der kleinste

Kinosaal, in den späte Vorführungen

laufen, oder Filme gezeigt

werden, die schon lange im Programm

sind.

In den alten Vorführräumen konnten

die Kinder erfahren, wie der

Film von den Tellern über den Galgen

in die Filmmaschine läuft, und

anschließend wieder auf einem

Teller darunter aufgespult wird. Ein

Silberstreifen im Film gibt der Elektronik

die Signale für den Start, für

das Licht und den Vorhang.

Nach der Besichtigung der Vorführräume

konnten die Gruppen

einen Jugendfilm sehen, am

13. August 2010 lief „Vorstadtkrokodile“

und am 3. September 2010

„Drachenzähmen leicht gemacht“

dazu gab es Popcorn und ein Getränk.

Im Traumpalast gibt es jetzt

ein eigenes Sommerprogramm, mit

täglich wechselnden Jugendfilmen.

Kürbisschnitzen auf der Korber

Höhe in Waiblingen

Traditionell wird das Ferienprogramm

in Waiblingen mit Kürbisschnitzen

beendet. Der Herbst

steht vor der Tür, große und kleine,

grüne und gelbe, runde oder ovale

Kürbisse warten darauf, in gruselige

Kürbisgeister verwandelt zu

werden. 18 Kinder wählten aus,

schnitten den Deckel ab, räumten

mit großer Ausdauer alle Kerne und

Fasern aus und überlegten dabei

schon, wie die großen Augen, der

gefährliche Mund mit Zähnen und

die Nase aussehen soll. Nicht immer

gelang es, den gewünschten

scharfen, spitzen Zahn gekonnt

auszuschneiden – mit Zahnausfall

muss eben auch ein Kürbisgeist leben!

Am Schluss staunten die BetreuerIn,

wie unterschiedlich und fantasievoll

die Kürbisgeister wieder

geworden sind. Nach dem Foto-

termin stärkten sich alle mit einem

Getränk und einer frischen Brezel.

Zufrieden schleppten die Kinder ihr

Werk nach Hause.

Schloss Ludwigsburg –

Kinderführung und Erleben

im Kinderreich

Wie im vergangenen Jahr machte

der DKSB wieder einen Ausflug

zum Residenzschloss Ludwigsburg.

Am letzten Ferientag fuhren Friederike

Köstlin, Nanni Seifer-Comanns,

Elsbeth Voigt und Birgit Schweitzer

mit 23 Kindern mit dem Bus nach

Ludwigsburg. Frau Ebert von der

Schlossverwaltung erwartete die

Gruppe bereits, um sie durch das

Schloss zu führen.

Die Schlossführung begann im

Gardesaal, die königliche Garde

ließ früher nur geladene Gäste ins

Schloss eintreten. Danach folgte

der Marmorsaal mit wunderschönen

Kronleuchtern. Über einem

Leuchter in der Raummitte war

ein Adler an der Decke abgebildet.

Die Gruppe stellte sich unter den

Kronleuchter und klatschte auf das

Kommando der Schlossführerin in

die Hände. Was dann geschah erstaunte

nicht nur die Kinder: Der

entstandene Schall hinterließ den

Eindruck als flöge der Adler davon.

Es ging weiter in die Räume des

Königs. Der Thron steht auf drei

Stufen, so dass der König selbst im

Sitzen größer war als seine Untertanen

im Stehen. Die Schlossführerin

übte mit den Kindern das Verbeugen

vor dem Thron. Ein Gemälde

zeigt den König mit seinem roten

Umhang, der mit weißen Hermelinfellen

besetzt war. Der König

war 2,11 m groß und wog 200 kg.

In den Räumen der Königin hing

ein Bild von seiner 2. Frau Charlotte

Mathilde. Auch sie war sehr

stattlich: 1,85 m groß und 150 kg

schwer. Sie konnte neun Sprachen

sprechen und war sehr intelligent.

Im Schlafzimmer der Königin standen

eine Waschschüssel und zwei

Parfümflaschen. Veilchen und Maiglöckchen

waren die Lieblingsdüfte

der Königin. Da man früher Angst

hatte, dass Wasser Krankheiten

übertragen könnte, wusch man

sich so wenig wie möglich und

parfümierte sich umso mehr. Daher

kommt wohl auch die Redensart

„stinkfeine Leute“.

Im Anschluss konnten sich die

Kinder im Kinderreich vergnügen.

Sie verkleideten sich als König/in,

Prinz/essinnen, Hofgarde oder Dienerinnen.

Begeistert spielten sie

das höfische Leben im königliche

Schlafzimmer, Thronsaal, Ankleidezimmer

und Speisesaal nach.

Zum Abschluss überraschte Frau

Ebert die Gruppe mit einer Führung

in das nachgebildete Hoftheater.

Veranstaltungen

Die Kinder waren beeindruckt. Sie

durften auf der Bühne promenieren,

das Bühnenbild verändern und ein

Gewitter mit einem kräftigen Donner

produzieren. Nach diesem interessanten

und beeindruckenden

Tag fuhr die Gruppe zurück nach

Schorndorf.

Seite 31


Geschäftsstelle

Geschäftsstelle

Geschäftsstelle

Seit 1989 betreibt der DKSB eine

Geschäftsstelle als zentrale Anlaufstelle

und Verwaltungsbüro. Die

diversen Anfragen werden von hieraus

weitergeleitet und bearbeitet.

Zu den festen Bürozeiten kann man

sich hier auf den DKSB verlassen.

Das Büro wird tageweise mit dem

Kreisjugendamt, Bereich „Frühe

Hilfen“ und dem Mieterbund geteilt.

Die aktuellen Sprechzeiten sind

nach wie vor:

Seite 32

• Montag 14:00 bis 17:00 Uhr

• Mittwoch 9:00 bis 11:00 Uhr

• Donnerstag 9:00 bis 11:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten

steht ein Anrufbeantworter

unter (0 71 81) 88 77 -17 bereit, der

jeden Tag fernmündlich abgefragt

wird, um die Anrufer bei Bedarf zurückzurufen.

Außerdem kann auch

per Mail unter:

info@kinderschutzbund-schorndorf.de

Kontakt aufgenommen werden.

Auch hier kann zeitnah

Antwort erwartet werden.

Eine gewisse Entlastung konnte im

Jahr 2010 die Geschäftsstelle erfahren.

Die Organisation von Elternkursen

konnte an Hans-Joachim

Elger abgegeben werden, die der

Babysitter-Kurse an Anne Frey. Bis

zur routinierten und reibungslosen

Durchführung des neuen Projektes

wellcome waren viele ehrenamtliche

Stunden von Koordinatorin,

Leiterin und Geschäftsführerin

notwendig. Die Projektleitung des

„Baumwasen Treff“ ist nach wie vor

in der Geschäftsstelle. Für das neue

Projekt Kinderreich konnte mit finanzieller

Unterstützung ein Minijob

geschaffen werden. Aber vieles

musste trotzdem ehrenamtlich erledigt

werden.

Zum Jahresende hörte Heike Jannusch

in der Geschäftsstelle auf, so

dass wieder über die Homepage

der Stadt Schorndorf ehrenamtliche

Hilfe gesucht wird. Außerdem

soll eine Gruppe aktiver Menschen

gefunden werden, die selbständig

Märkte organisiert und bestückt.

Auch für gelegentliches Aufhängen

von Plakaten und Auslegen von

Prospekten sucht der DKSB Menschen,

die sich gelegentlich für die

Gemeinschaft einbringen wollen.

Wie in jedem Bericht möchte der

DKSB auch in diesem Jahr wieder

die enorme ehrenamtliche Leistung

seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in den Vordergrund stellen,

die aus idealistischen Zielen ihre

Zeit direkt oder indirekt anderen

Menschen zur Verfügung stellen.

Der Kreisverband hatte aktuell zum

Jahresende 186 Mitglieder, wovon

sechs Personen neu dazu gekommen

sind. Ein Mitglied verstarb

im letzten Jahr und drei

Mitglieder kündigten. Aktiv

arbeiteten 31 Mitglieder, 33 Frauen

und Männer ohne Mitgliedschaft,

sechs Übungsleiterinnen, zwei

Minijobberinnen, sechs Honorarkräfte,

vier Jugendliche bzw. junge

Erwachsene Sozialstundenableister

der Jugendgerichtshilfe und aus

dem Projekt „Schwitzen statt sitzen“

mit insgesamt 58,5 Stunden, und 1

Hauptamtliche zu 35 %. Insgesamt

also 83 Personen, manche in verschiedenen

Bereichen gleichzeitig.

Das ist um vieles mehr, als in anderen

vergleichbaren Orts- oder

Kreisverbänden.

Von allen Aktiven zusammen

wurden insgesamt 8.896,9 Std.

ehrenamtlich gearbeitet

Kleiderladen Pfiffikus 4.273,8

Vorstandsarbeit 854,0

Geschäftsstelle 659,6

Begleiteter Umgang 575,5

Familienhilfe/wellcome 458,0

Baumwasen Treff 437,0

Veranstaltungen 349,5

Versammlungen 304,5

Babysitter- und Elternkurse 304,0

Fortbildungen 146,5

Arbeitskreise 143,5

Kinderreich 112,0

Jahresbericht 82,0

Schülerferienprogramm 73,0

Öffentlichkeitsarbeit 63,0

Sonstiges 26,0

Bundesverband/

Landesverband 18,0

Familienzentrum 17,0

Babysitter-Kurse:

Heidegard Bayer-Brechtken,

Bärbel Nessyt;

Baumwasen Treff:

Wolfgang Holzwarth, Margritta

Knauß, Gabi Langkau, Zoi

Papandreou, Verena Sing, Sigrid

Traub, Elke Witt;

Begleiteter Umgang:

Brunhilde Ackerer, Barbara Beutel,

Regina Burgett-Kassner, Irmtraud

Haug, Ingrid Hauke, Helga Quast,

Birgit Schweizer, Elsbeth Voigt,

Anita Vogelwaid-Mutz, Ulli Hasert;

Elternkurse:

Christian Baumgarten, Marion Debertshäuser-Colmar,

Hans-Joachim

Elger, Uwe Frank, Katharina

Grettenberger, Judith Kieweg,

Tanja Mayer, Ulrika Vidotto,

Familienhilfe bis zum Herbst

2010:

Sabine Brandt, Marie Feuerbach,

Judith Kieweg, Christina Strähle,

Nathalie Strobel;

Geschäftsstelle:

Anne Frey, Heike Jannusch,

Margritta Knauß

Kassenprüferinnen:

Christel Kümmerle, Susanne

Winkle

Pfiffikus Kleiderladen:

Maria Baku, Barbara Beutel, Silvia

Borofka, Renate Brecht, Christa

Bühler, Margarete Cyrus, Sigrid

Ehmann, Aida Elsayed, Ingeborg

Eymann, Natasche Eymann, Monika

Gronbach, Ingrid Hauke, Jutta

Haverkamp, Barbara Janning, Klara

Karoly, Eva Kath, Ingrid Klaus,

Heike Klein, Wolfgang Knauß,

Astrid Koenig-Zinsmayer, Ingrid

Kumpf, Gertrud Labrens, Zizika

Lomp, Claudia Margaleftejada,

Swantje Niere-Andrejew, Annegret

Neuwirth, Martina Pikal, Viola Saul,

Maria Saur, Dietlinde Schlienkamp,

Renate Schumacher, Eva Schweder,

Eva Stängle, Sandra Tiepner, Romina

Umfa, Dorothee Weihmann,

Gisela Wilkenloh

Projekt Kinderreich:

Karin Feig, Uwe Frank, Nicole

Renz, Nanni Seifer-Comanns;

Vorstand:

Hans-Joachim Elger, Karin Feig,

Siglinde Forster, Uwe Frank, Doro-

Geschäftsstelle

thee Kaiser, Judith Kieweg, Friederike

Köstlin, Nanni Seifer-Comanns,

Helmut Sigle, Ralf Sing

Webmasterin:

Paula Mossa-Smolny;

wellcome seit Dezember 2010:

Jutta Dungs, Marie Feuerbach, Siglinde

Forster, Judith Kieweg, Doris

Noack, Ute Rieger, Antje Saunders,

Silvia Stark, Regine Thost

Alle Mitglieder helfen gerne einmal

im Jahr beim Kinderfest oder beim

Schülerferienprogramm. Ebenso backen

fast alle Mitglieder die nötigen

Kuchen um an den beliebten Kuchenständen,

z.B. bei der SchoWo,

Geld für den Verein zu sammeln.

Herzlichen Dank an alle!

Seite 33


Geschäftsstelle

Babysitterzentrale

Babysitterzentrale

Seit 20 Jahren betreibt der DKSB

eine Babysitterzentrale. Die in den

Anfangsjahren große Nachfrage

nach jungen Babysittern während

der Abendstunden ist in den letzten

Jahren etwas rückläufig. Die Grund-

idee war, den Eltern Gelegenheit

zu geben, am öffentlichen Leben

teilzunehmen.

Junge Familien und alleinerziehenden

Mütter und Väter benötigen

heute aber häufig tagsüber stundenweise

Betreuung für ihre Kinder,

um Lücken zwischen z.B. Kita/

Schulende des Kindes und Arbeitsende

der Eltern zu überbrücken.

Tagsüber sind aber unsere geschulten

jungen Babysitter selbst in der

Schule und können diese Aufgabe

nicht wahrnehmen.

Seite 34

Deshalb suchen wir weiterhin

„Ersatzgroßeltern“ oder alleinstehende

Menschen, die ein wenig

Zeit übrig haben und sich gerne

engagieren wollen. Wir bilden Sie

als Babysitter aus. Sie bestimmen

wie lange, wie oft und wie alt die

Kinder sein sollen, die Sie betreuen

wollen. Rufen Sie uns an!

Für die Babysitter-Zentrale ist seit

2010 Anne Frey zuständig. Sie hat

die Vermittlungs-Kartei aktualisiert

und kümmert sich um die Organisation

und Vorbereitung der Babysitter-Kurse.

Im letzten Jahr wurden

5 Kurse in Schorndorf, Weinstadt-

Endersbach und Kernen mit insgesamt

69 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

durchgeführt.

Diese Kurse werden bei den Ju-

gendlichen immer beliebter. Viele

Abiturientinnen nutzen inzwischen

die Möglichkeit, einen Babysitter-

Ausweis zu erhalten, um sich nach

ihrem Schulabschluss als Au-pair-

Mädchen im Ausland zu bewerben.

Durch die Babysitter-Kurse werden

auch neue Babysitter in die Kartei

aufgenommen. Ganz aktuell stehen

nun 114 hochmotivierte Babysitter

zur Vermittlung bereit.

Wir suchen …

Wir suchen …

WIR SUCHEN

EHRENAMTLICHE ...

BEGLEITERINNEN

UND BEGLEITER

für Kinder und Eltern bei Trennung

und Scheidung, an Wochenenden

ca. 3 Stunden,

wir bieten …

eine anspruchsvolle soziale

Aufgabe im Austausch mit

hoch motivierten Helfern.

HELFERINNEN UND HELFER

IM PROJEKT WELLCOME

für junge Familien nach der Geburt

für ca. 2 Stunden wöchentlich

wir bieten …

ein gutes Gefühl helfen zu

können, Einbindung in ein

hoch motiviertes Team.

ORGANISATIONSTALENTE

für die Kinderfeste und Infostände

1 bis 2 mal im Jahr

wir bieten …

Kontakt zu anderen

Einrichtungen und hoch

motivierten Helferinnen,

viel Spaß mit Kindern.

VERKÄUFERINNEN

UND VERKÄUFER

für den Pfiffikus Kleiderladen

für ca. 3 Stunden wöchentlich

wir bieten …

ersten Kontakt zu der

neuen Ware.

Geschäftsstelle

SPENDENSAMMLERINNEN

UND SPENDENSAMMLER

für unsere diversen Projekte bei freier

Zeiteinteilung, und für bestimmte

Aktionen

wir bieten …

ein schönes Gefühl, wenn

es in der Kasse klimpert.

Wir freuen uns

auf Ihren Anruf

Telefon:

(0 71 81) 88 77 - 17

Seite 35


Geschäftsstelle Geschäftsstelle

Aktivenausflug

Aktivenausflug

Als Anerkennung für regelmäßige,

bei vielen schon über Jahre

zuverlässige ehrenamtliche Tätigkeit

zum Wohle der Kinder im

Rems-Murr-Kreis lädt der Vorstand

alle Aktiven zu einem Tagesausflug

ein. Der diesjährige Ausflug

führte die Aktiven des DKSB’s am

19. Juni 2010 nach Esslingen.

Bei einer Führung durch das

„J. F. Schreiber Museum“ erfuhren

die Mitarbeiter/innen mit ihren

Partnern welch hübsche Sachen

aus Papier gefertigt wurden und bis

heute noch gefertigt werden. Der

Verlag J. F. Schreiber produzierte ab

1831 neben Büchern auch Karton-

Seite 36

modellbogen, Papiertheater, Puzzles,

Kartenspiele und Spielbilderbücher.

Besonders zu bewundern

waren die beweglichen Bilderbücher

von Lothar Meggendorfer und

nicht zuletzt war die Erzählung von

den Wurzelkindern ein Erlebnis für

Groß und Klein.

Nach einem sehr guten Mittagessen

im „Palmschen Bau“ lernte die

Gruppe während der zweistündigen

Stadtführung „Stauna ond

Spaziera“ die wichtigsten Baudenkmäler

und schönsten Ecken

und Winkel der ehemals freien

Reichsstadt Esslingen kennen. Hier

wurde Geschichte wieder lebendig.

Bei dieser Mundartführung wurde

über das Knitze, das Schlagfertige

und Eigene der Schwaben berichtet.

Es ging um alte Bräuche und

Gepflogenheiten der Esslinger, die

heute meist in Vergessenheit geraten

sind. Man erfuhr, was es mit der

Weinsupp auf sich hat und welche

Geschichte hinter den Entaklemmern

und Gluafamicheln steckt.

In einer Eisdiele ließ die Gruppe

den Tag gemütlich ausklingen, bevor

es mit der S-Bahn wieder zurück

nach Hause ging.

Seite 37


Pfiffikus

Kleiderladen Pfiffikus

Kleiderladen Pfiffikus

Seite 38

Der Kleiderladen „Pfiffikus“ des

Deutschen Kinderschutzbundes ist

ein Secondhand-Kleiderladen, in

dem gut erhaltene Kinderkleidung,

Umstandskleidung und Spielsachen

auf Kommissionsbasis angeboten

werden. Er bietet Eltern die Gelegenheit

alles „rund ums Kind“ zu

sehr günstigen Bedingungen zu

kaufen oder zu verkaufen.

Die Geschäftsbedingungen sehen

vor, dass jeder Verkäufer und jeder

Käufer einen festgesetzten,

jedoch unterschiedlichen Prozentsatz

des Verkaufspreises der Ware

entrichten muss. Aus diesem Erlös

sind nicht nur die Unkosten wie

Miete und Arbeitsmaterial gedeckt,

sondern wird auch die Arbeit des

DKSB in Schorndorf und Umgebung

maßgeblich finanziert.

Im Jahr 2010 arbeiteten 36 Mitarbeiterinnen

und ein Mitarbeiter

ehrenamtlich mit. An jedem Wochentag

ein anderes Team mit ca.

fünf Mitarbeiterinnen.

Im vergangenen Jahr hielt der technische

Fortschritt Einzug in den

Kleiderladen. Das Betriebssystem

wurde von der reinen Handarbeit

auf ein modernes Medium, sprich

PC, umgestellt. Von den ca. 55.000

Artikeln ab 50 Cent wurden ca.

30.000 Artikel im vergangenen Jahr

verkauft. Um dieser Fülle von Aufträgen,

und der damit verbunden

Arbeitsaufkommen für die ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen gerecht

zu werden, entschloss sich die Geschäftsführerin

des Pfiffikus für die

Einführung eines Computersystems.

Nachdem ein Fachmann gefunden

wurde, der die Zeit hatte ehrenamtlich

eine spezielle Software so

zu programmieren, um Warenannahme

und -abrechnung zeitsparend

zu erledigen, bewilligte der

Vorstand die Mittel zur Beschaffung

zweier Computer mit Bildschirmen

und Tastaturen, eines Druckers für

Auftragsbestätigungen, eines Barcodedruckers

für Etiketten und

eines entsprechenden Scanners

für die Kassenabrechnung. Vieles

davon wurde letztendlich auch

gespendet, weil es sonst nicht zu

realisieren gewesen wäre.

Nach einer einstündigen Bestandsaufnahme

wusste der Berater, was

erforderlich war. Besonderheiten

bestanden darin, dass die Provision

von Käufer und Verkäufer

unterschiedlich ist, dass die Kommissionsware

nach sechs Wochen

zurück genommen, bzw. gespendet

wird, dass die Mitarbeiterinnen

Sonderkonditionen genießen und

dass es besondere Sonderverkaufstage

gibt, in denen die Ware nur

die Hälfte kostet, und keine Provision

verlangt wird. Viele kleine und

große Hürden mussten gemeinsam

genommen werden, bis es heute so

reibungslos funktioniert.

Der ganze Aufwand hat sich gelohnt.

Das mühselige Schreiben

der Lieferscheine und Etiketten von

Hand ist entfallen. Nach anfänglich

großen Bedenken der Mitarbeiterinnen

will niemand mehr zur

Handarbeit zurück.

Es hat sich gezeigt, dass sich die

Abläufe übersichtlicher und klarer

gestalten. Große Vorteile der computergestützten

Arbeit liegen in

der variablen Auswertung, in der

Minimierung von Erfassungsfehlern

und in der Zeitersparnis der

Abrechnung. Auf Knopfdruck

können nun konkrete Zahlen z.B. für

das Finanzamt abgerufen werden.

Im Zuge dieser Neuerung wurde

auch die Einrichtung um stabile

Regale ergänzt und umgestaltet.

Das Angebot des Kleiderladen findet

sehr großen Anklang und hat seine

Berechtigung. Er ist nicht nur ein

Umschlagplatz für gebrauchte

Kleider, sondern auch ein beliebter

Ort für Begegnungen, an dem ein

reger Austausch von Erfahrungen

und Gesprächen stattfindet.

Als ein größeres Problem stellte

sich immer schon für die Mitarbeiterinnen

des Kleiderladens der

Diebstahl an Kleidungsstücken dar.

Trotz der geringen Preise, die sich

jeder leisten kann, und dem Umstand,

dass mit dem ehrenamtlich

erarbeiteten Erlös Kinderprojekte

finanziert werden, gibt es tatsächlich

Menschen, die versuchen,

ohne zu bezahlen den Laden zu

verlassen.

Pfiffikus

Seite 39


Finanzen

Einnahmen

Einnahmen

Wichtigste und zuverlässigste Einnahmequelle

ist zunehmend der

Kleiderladen Pfiffikus. Ohne ihn

könnten die meisten Projekte nicht

realisiert werden. Die Zuschüsse

für den Begleiteten Umgang fließen

regelmäßig und sind in diesem

Bereich kostendeckend. Die Kinderbedarfsbörsen

in Urbach sind

Selbstläufer und ebenfalls eine

feste Größe bei Planungen.

Nur durch großzügige Spenden des

Q- Member-Club konnte die Ausbildung

für Medienkursleiter durchgeführt

und das Projekt Kinderreich

ins Leben gerufen werden.

Die grafische Umsetzung für den

Jahresbericht übernahm wieder die

Ausgaben

Ausgaben

Mehrere Anträge auf Unterstützung

durch Kleider aus dem Pfiffikus

oder als Finanzzuschuss für Eltern

die sich die eine oder andere

notwendige Maßnahme für ihre

Kinder nicht leisten können, wurden

bewilligt.

Bei der Ausgabeseite fallen gestiegene

Lohnkosten auf, die durch

die Ausweitung des Begleiteten

Umgangs auf den Raum Backnang

und das neue Projekt wellcome

begründet sind. Beide Koordinatorinnen

werden neu als Minijobberinnen

bezahlt.

Gestiegen ist auch die Eigenleistung

des Vereins für den Baumwasen

Treff. Die erhofften Zuschüsse und

Seite 40

Sixth Sense GmbH so dass er sich

wieder in Farbe und einer dementsprechenden

Qualität sehen lassen

kann. Ebenso kam dem DKSB die

Druckerei Kuppinger GmbH mit

einem günstigeren Preis entgegen.

Bußgelder und Spenden waren

wiederum rückläufig. Mehrere Absagen

der Gewerbetreibenden, bei

Nachfrage um Werbung im Jahresbericht,

ließen die Einnahmen sinken

und damit die Druckkosten für

den DKSB ansteigen.

Alles in allem jedoch kann der

Kreisverband mit der jetzigen Finanzlage

noch zufrieden sein. Wobei

er immer auch in der Zukunft

auf Mitgliedsbeiträge, Sponsoren,

Spenden blieben in der

erwarteten Höhe aus, weshalb

der DKSB diesen Kindertreff

im Sommer 2011 schließen

wird.

Bußgelder und Spenden angewiesen

sein wird, insbesondere für

neue Projekte.

Mehr Mitglieder mit einem Jahresbeitrag

von 30 Euro aus dem

Kreisgebiet, wären wünschenswert.

Und mehrere Sponsoren mit einem

regelmäßigen Mindestbetrag von

150 Euro im Jahr, würden ebenfalls

eine sichere Planungsgröße darstellen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Einkäufen

und Planungen die Anzeigen

in diesem Heft. Sie erlauben

dem DKSB seine Arbeit in angemessener

Form darzustellen, ohne

die Vereinskasse über Gebühr zu

belasten.

Danksagung

Danksagung

Der Deutsche Kinderschutzbund ist

ein privatrechtlicher, gemeinnütziger

Verein und damit auf Spenden

angewiesen, um die zahlreichen

Aktivitäten zu finanzieren. Diese

sind leider stark zurückgegangen.

Sehr herzlich bedanken möchten

wir uns bei allen unseren zahlenden

Mitgliedern, Spendern,

Sponsoren, Richtern für die zugewiesenen

Bußgelder, Entscheidungsträgern

für Zuschüsse vom

Kreis und Stadt, Gewerbebetriebe

für die Anzeigen in diesem Jahresbericht

und Einzelhandelsgeschäfte

für das Aufstellen von

Spendendosen, sowie bei denjenigen,

die sie mit Kleingeld füllen.

Sponsoring

Durch einen regelmäßigen vertraglich

vereinbarten Sponsoring

Beitrag, wird der DKSB schon seit

Jahren unterstützt von:

• Axa Versicherungen, Kai Kübler

• Bäckerei Hetzinger

• Baustatik Wesch

• FLEX Fonds Capital Gesellschaft

• Judo Wasseraufbereitung

• Schild-Dona, Steuerberatung

• Schülerhilfe Backnang

• team-D, Werbeartikelversandt

Im Übrigen würden nachfolgende

Zahnarztpraxen durch Sammlung

von Altgold den DKSB unterstützen,

das durch die Firma RTC eingesammelt

und geschieden werden

würde.

• Praxis Dr. Berg Weissach im Tal

• Praxis Dr. Brückner Schorndorf

• Praxis Dr. Bühner Urbach

• Praxis Dr. Ehrmann in Winnenden

• Praxis Drs. Faber und Eisele in

Winterbach

• Praxis Dr. Fellmeth in Rudersberg

• Praxis Dr. Heimberger-Ohle in

Winterbach,

• Praxis Dr. Jopman in Remshalden

• Praxis Drs. Nohe und Saßmann in

Winnenden

• Praxis Dr. Schmitt in Fellbach

• Praxis Dr. Thoemmes in

Waiblingen

• Praxis Dr. Zeltwanger in Sulzbach

Leider ist nichts eingegangen, da

inzwischen die meisten Patienten

ihr Altgold mitnehmen und nicht

spenden.

Finanzen

Geldspenden für DKSB

gingen ein von: Frau Ruzek,

Initiatorin der „Kunterbunten

Bühne“ lud wieder Hobbykünstler

nach Waiblingen ein, die ohne

Gage einen vergnüglichen Abend

zu Gunsten des DKSB boten.

•Ivo Georgiev & Partner,

Instrumentalmusik

• Margit Mitterhuber, alias „Ayla“,

orientalischer Tanz,

•Christina Schächterle, Zauberei

•„Song-Pickers“, Gesang und

Instrumentalmusik

Der DKSB bedankt sich recht herzlich

bei allen Mitwirkenden und

Besuchern für die gute Idee Zahlreichen

Spenden gingenn ein von:

•Comanns, Karin,Forster Siglinde,

Gruber-Seibold Gislind, Hauke

Helmut, Hesse, Dipl. Ing. GmbH,

Kaiser Hans-Peter, Lichtenberg

Dr. Heiner, Schoebel

Franz-Michael

• Bayer-Brechtken Heidegard, die

die Babysitter-Kurse ehrenamtlich

leitete

• Reformhaus Escher, das den Erlös

vom Verkauf ihrer Einkaufst

ten in die Spendendosen des

DKSB steckte

• Beutel Barbara, Borofka Silvia,

Brecht Renate, Elger Hans-

Jochim, Hauke Ingrid, Klein Heike,

Knauß Margritta, Niere-Andrejew

Swantje, Pikal Martina, Schuma

cher Renate und Strähle Christina,

die ihre Fahrtkosten spendeten

• Oskar Frech GmbH & Co. KG,

Peter Hahn GmbH, EBBA Kaynak

und der Q-Member Club die spe-

ziell für das Projekt Kinderreich

spendeten

Seite 41


Finanzen

•Bauer Achim, Constantia Finanz

kompetenz AG Bruno Kramer,

Feig Gerald, Heinzelbecker

Matthias, KW Fonds Capital

GmbH, ProFinanz GmbH

Thomas Bäuerle, Oettinger

Wohnbau GmbH & Co. Jürgen

Oettinger, Profit-Office-Center

S.A. Thomas Fries, Riedmaier

Markus, Spahr Wolfgang,

Waldenmaier Carl, WSB

Finanzdienste GmbH Peter

Stütz und Zink Andreas die spe-

ziell für die Kurse zur Stärkung

der Medienkompetenz spendeten

•FLEX Fonds Capital AG, Sol´una

und Sixth Sense GmbH die das Gou-

met-Zelt auf der SchoWo für den

DKSB ausrichteten, und die

Trinkgelder spendeten

•Das Sozialministerium Baden-

Württemberg, die Rems-Murr-

Stiftung, die SWN Schorndorf,

die Firma Babyone, Herr Siegfried

Müller, Herr Georg Scharlau

sowie ungenannte Spender

ermöglichten mit namhaften

Spenden die Anschubfinanzie

rung des Projekts „wellcome“,

praktische Hilfe für Familien

nach der Geburt“

•Föhl GmbH und

FLEX Fonds Capital AG die eine

AN-NA Blume für das Projekt

Kinderreich kauften

Geldspenden gingen an den

Baumwasen Treff von:

•Hetzinger Manfred, als langjäh-

riger Pate des Projektes

•Jeutter Bürosysteme GmbH

•Knauß Margritta, die einen Blu-

menflohmarkt veranstaltete

Seite 42

•Schmid Herbert

• Schmidt Jan Christoph,

• Wesch Baustatik, als Pate des

Projektes „ Baumwasssentreff“

Sachspenden

Viele Kundinnen geben Ihre Kinderkleidung

als Spende für den DKSB

ab. Diese werden dann im Pfiffikus

verkauft, um Kleiderspenden und

andere Unterstützung an bedürftige

Familien zu sichern. Familien

mit einem Berechtigungsausweis

für den Tafelladen, bekommen im

Pfiffikus ebenfalls Vergünstigungen.

Auch nichtverkaufte Kommissionen

bleiben als Spende für den DKSB

im Laden hängen. Außerdem gin-

gen Sachspenden speziell für die

Computerausrüstung des Pfiffikus

Kleiderladen ein, weil die Umstellung

sonst nicht realisierbar gewesen

wäre.

Verzicht auf Aufwandsentschädigungen

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

bekommen ihre Aufwendungen

für Fahrten vom Verein. Viele nehmen

dieses Angebot nicht in Anspruch,

andere wiederum geben

schriftlich ihr Einverständnis, dass

die aufgeführten Aufwendungen

dem DKSB gespendet werden.

Auch hierfür herzlichen Dank.

Deutscher KinderSchutzBund

Kreisverband Schorndorf/Waiblingen e.V.

c/o Familienzentrum, Karlstr. 19, 73614 Schorndorf

Tel (0 71 81) 88 77 – 17, Fax: - 18

Internet: www.kinderschutzbund-schorndorf.de

e-Mail: info@kinderschutzbund-schorndorf.de

Mitgliedsantrag

Ich/Wir möchte/n ab dem ................................ Mitglied im Kreisverband Schorndorf/Waiblingen e. V.

des Deutschen Kinderschutzbundes werden.

Ich möchte aktiv als Kinderschützer im Kreisverband mitarbeiten, und bitte um weitere Information.

Ich möchte als Babysitter aktiv tätig sein und bin aus diesem Grund im Kreisverband mitversichert.

Ich möchte nicht, dass mein Name im Jahresbericht veröffentlicht wird.

Bitte zutreffendes ankreuzen

_______________________________________________________________________________________

Die Mitglieder des Kreisverbandes treffen sich 1- mal im Jahr zur Hauptversammlung in der Geschäftsstelle.

Sie erhalten vierteljährlich die Zeitschrift des Kinderschutzbundes „Kinderschutz aktuell“ direkt zugesandt.

_______________________________________________________________________________________

Name: ................................................................... Vorname:...............................................................

Straße: ....................................................................................................................................................

PLZ: ...................................................................... Ort: ........................................................................

Telefon: ................................................................. Telefax: .................................................................

e-Mail:…………………………………………….… Geburtsdatum: ......................................................

Beruf: ..................................................................... Mein / Unser Jahresbeitrag: ................................

Bitte nicht zutreffendes ausstreichen: natürliche Person mind. 30 €, juristische Person mind. 50 €,

ALG ll Empfänger, Auszubildende, Rentner und Schüler, jeweils mit Beleg 15 €. .

_________________________________________________________________________________

Hiermit ermächtige ich den Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Schorndorf/Waiblingen e.V. den jeweils

fälligen Jahresbeitrag im 1.Quartal des laufenden Jahres bis auf Widerruf von meinem Konto einzuziehen. Ich

erkläre mich damit einverstanden, dass der jeweilige Jahresmindestbeitrag dem zukünftigen Lastschriftverfahren

angepasst wird.

Kontoinhaber: ................................................... Bank: ....................................................................

BLZ: .................................................................. Kontonummer:.......................................................

Datum: .............................................................. Unterschrift: ..........................................................

Da der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, bekommen Sie eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt. Der

Mitgliedsbeitrag ist bei der Steuererklärung abzugsfähig.

Seite 43


Veranstaltungskalender 2011

Veranstaltungskalender 2011

Veranstaltungskalender 2011

Seite 44

21. 01. 14 : 00 Uhr Anmeldung für Kinderbedarfsbörse Urbach

28. 01. 15 : 30 Uhr Regional Treffen der Ortsverbände in Stuttgart

08. 02. bis 19. 04. 20 : 00 Uhr Starke Eltern – Starke Kinder in Schorndorf

„Pubertät – Aufbruch, Umbruch kein Zusammenbruch“

13. 02. 14 : 00 Uhr Kinderbedarfsbörse in Urbach, Auerbachhalle

14. 03. 14 : 00 Uhr Kinderbedarfsbörse in Urbach

17. 03. 19 : 30 Uhr Jahreshauptversammlung in Schorndorf,

Familienzentrum

23. 03./30. 03. 15 : 00 Uhr Babysitterkurs in Kernen-Stetten

24. 03./31. 03. 15 : 00 Uhr Babysitterkurs in Winnenden

25. 03./08. 04. 15 : 00 Uhr Babysitterkurs in Schorndorf

09. 04. Mitgliederversammlung des Landesverbandes in

30. 04. Tag der gewaltfreien Erziehung

02. 05. bis 18. 07. 20 : 00 Uhr Starke Eltern – Starke Kinder ® 0 –3 Jahre in Waiblingen

07. 05. bis 08.05. Kinderschutztage in Berlin

15. 05. 13 : 00 Uhr Kinderfest Bündnis für Familie

21. 05. Aktivenausflug

22. 07. 14 : 00 Uhr Anmeldung für Herbstbörse in Urbach, telefonisch

25. 07. bis 10. 09. Schülerferienprogramm

Mitwirkung in Schorndorf und Waiblingen

11. 09. 14 : 00 Uhr Kinderbedarfsbörse in Urbach

20. 09. Weltkindertag

14. 10. Tag der Armut

20. 11. Tag der Kinderrechte

26. 11. 11 : 00 Uhr Weihnachtsmarkt in Waiblingen

27. 11. 11 : 00 Uhr Weihnachtsmarkt der Vereine in Schorndorf

06. 12. 19 : 00 Uhr Weihnachtsfeier der Aktiven

Sponsoren/Förderer

Was uns am Herzen

Was uns am Herzen Liegt ...

So die Übersetzung aus branchenrelevanten Büchern und Publikationen. Wir möchten aber noch Etwas hinzufügen,

weil mit Ihrer Unterstützung weit mehr erreicht wird. Ohne Ihr Engagement wäre unser Tun und Handeln

nicht möglich. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir wenige Chancen den Zielen des Kinderschutzbundes in vollem

Umfang gerecht werden zu können. Wir möchten unseren anvertrauten Menschen weiterhin Wegweiser und

Perspektive sein können. Dies kann uns nur mit Ihnen und Ihrer Unterstützung gelingen. Für uns ist es deshalb

eine Herzensangelegenheit Sie für Ihr „Mitmachen“ zu empfehlen, wo immer es die Gelegenheit dazu gibt. Wir

finden, dass es so eine wunderbare Symbiose ist. Vielen Dank noch einmal für Ihre Entscheidung uns zu begleiten,

damit wir auch Morgen noch hilfreich tätig werden können.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leser unseres Jahresberichtes,

liebe Sponsoren, Förderer und Freunde des Kinderschutzbundes Schorndorf,

natürlich wissen Sie, das „„Sponsoring, Unterstützung und Förderung von Institutionen zum Zweck des Marketings

und der Kommunikation betrieben wird. Neben der Förderung des Empfängers gelten als Ziele auch, auf das

eigene Unternehmen aufmerksam zu machen. Alle Maßnahmen werden von Unternehmen oder Einzelpersonen

als Instrument genutzt um der Öffentlichkeitsarbeit der Werbung, dem Vertrieb und dem Absatz von Produkten

und Dienstleistungen Impulse zu verleihen“.

Seite 45


Sponsoren/Förderer

Seite 46

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Wir feiern unsere Elf.

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Wir feiern mit Kunden und Freunden,

mit Musik und satten Rabatten.

Feiern Sie mit!

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Piano inTakt

Klaviere & Flügel

Markus Niewienda

Klavier- und

Cembalobaumeister

Weilerstraße 6

73614 Schorndorf

Tel. 0 71 81-70 66 80

Mobil: 0175-5 91 98 20

Termine nach Vereinbarung

www.piano-intakt.de

Gerhard Nickel

Rechtsanwalt

Tätigkeitsschwerpunkte

Allgemeines Zivilrecht,

Familienrecht, Arbeitsrecht

Interessenschwerpunkte

Sozialversicherungsrecht

Privates Baurecht

Marktplatz 10

73614 Schorndorf

Fon 0 71 81/9 38 70-0

Fax 9 38 70-25

E-mail: info@nickel-schorndorf.de

Kanzlei an der Wache

Bürogemeinschaft

Rechtsanwälte

Barbara Lischik-Nickel

Fachanwalt für Familienrecht

Sabine Hautz-Hilgart

Tätigkeitsschwerpunkte

Familien- und Erbrecht

Mietrecht, Arbeitsrecht

Verkehrsrecht, Vertragsrecht

Interessenschwerpunkte

Gesellschaftsrecht, Versicherungsrecht

Wohnungseigentumsrecht, Reiserecht

Marktplatz 12

73614 Schorndorf

Fon 0 71 81/2 40 52

Fax 2 16 07

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Wolfgang Gayer

Heilpraktiker, Yogatherapeut

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aus denen die Klugheit emporwächst.“

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· Straf- und Ordnungswidrigkeitsrecht

· Privates Versicherungsrecht

· Verkehrsschadensrecht · Personen- und

· Sachschadensrecht · Erbrecht

· Ehrenschutzrecht · Ausländerrecht

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Andreas Traub

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Impressum

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Postanschriften für:

Geschäftsstelle DKSB: Telefon: (0 71 81) 88 77-17

Pfiffikus Kleiderladen: Telefon: (0 71 81) 88 77-10

„Wellcome“: Telefon: (0 71 81) 88 77-16

Fax: (0 71 81) 88 77-18

Baumwasen Treff

Deutscher Kinderschutzbund

Kreisverband Schorndorf/Waiblingen e. V.

c/o Familienzentrum

Karlstr. 19

73614 Schorndorf

Internet: www.kinderschutzbund-schorndorf.de

e-Mail: info@kinderschutzbund-schorndorf.de

Seite 54

wellcome: schorndorf@wellcome-online.de

www.wellcome-online.de

Spendenkonten:

Projekt Kinderreich: Kreissparkasse Schorndorf, BLZ 602 500 10, Kontonummer: 50 53 791

Baumwasen Treff: Kreissparkasse Schorndorf, BLZ 602 500 10, Kontonummer: 50 94 444

Projekt wellcome: Kreissparkasse Schorndorf, BLZ 602 500 10, Kontonummer: 15 06 92 87

Die Beiträge wurden erstellt von:

Baumwasen Treff: M. Knauß

G. Langkau

S. Traub

Begleiteter Umgang: B. Ackerer

Familienhilfe „wellcome“: M. Feuerbach

Kinderbedarfsbörsen: D. Kaiser

Kinderreich K. Feig

Kleiderladen Pfiffikus: B. Beutel

Schülerferienpr. Kürbisschnitzen: S. Forster

Schülerferienpr. Schloss Ludwigsburg: N. Seifer-Comanns

Schülerferienpr. Tiererlebnis: N. Seifer-Comanns

Übernahme von Sozialer Verantwortung U. Frank

restliche Berichte: M. Knauß

Die Verantwortlichen des Vereins im Jahr 2010

Vorstand: Ralf Sing

Siglinde Forster

Beisitzer/in: Hans-Joachim Elger

Karin Feig

Uwe Frank

Judith Kieweg

Nanni Seifer-Comanns

Helmut Sigle

Schatzmeisterin: Dorothee Kaiser

Schriftführerin: Friederike Köstlin

Geschäftsführung des DKSB: Margritta Knauß

Geschäftsführung des Pfiffikus: Barbara Beutel

Leitung Begleiteter Umgang: Brunhilde Ackerer

Leitung Familienhilfe:

Koordinatorin „wellcome“: Marie Feuerbach

Leitung „wellcome“: Siglinde Forster

Projektleitung Kinderreich: Karin Feig

Druck: Kuppinger GmbH

Auflage: 2.500 Stück

Layout: Sixth Sense GmbH

Bilder: Frank Busch (teilweise),

DKSB (teilweise &

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Deutscher Kinderschutzbund

Kreisverband Schorndorf/Waiblingen e. V

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73614 Schorndorf

Telefon: (0 71 81) 88 77 - 17

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