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Bock E-Paper 2023 KW47

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4 Anzeigen Diverses Immobilien Christbaumverkäufe (solange Vorrat) Christbaumverkäufe (solange Samstag, Vorrat) 16. Dezember 2017 Magazin Engeweiher: GRÜN SCHAFFHAUSEN 8.30 bis 11.30 Uhr RHEINHARDSTRASSE 6 Magazin (mit Verkauf Engeweiher: von Deck- und GRÜN SCHAFFHAUSEN 8.30 Dekorationsästen bis 11.30 Uhrsowie Brennholz) RHEINHARDSTRASSE 6 (mit Verkauf von Deck- und Dekorationsästen Christbaumverkäufe Brennholz, sowie Dekora- Brennholz) tions- (solange Oberhalb Forsthaus Vorrat) Neutal, Christbaumverkäufe Brennholz und Deckäste Herblingen (Finnenbahn): Herblingen Verkauf direkt (Finnenbahn): ab Magazin (solange Oberhalb Verkauf Samstag, 9 Enge bis 11.30 direkt Forsthaus Vorrat) beim 16. UhrDezember ab Magazin Neutal, Engeweiher2017 Herblingen Verkauf (ab Verkauf Forsthaus Enge beim direkt direkt (Finnenbahn): ausgeschildert) Engeweiher ab ab Magazin Magazin Samstag, 9 Enge Enge bis 11.30 beim beim 16. 26.09.2020 Uhr Engeweiher Dezember 2017 (ab Blockhütte Samstag, 8.30 Forsthaus bis 11.30 Bargen: ausgeschildert) 25. Uhr November Uhr 2023 10 (mit Samstag, bis Verkauf 14 Uhr 26.09.2020 28. von November Deck- und 2020 Blockhütte 08.30 (Zufahrt Dekorationsästen Auskunft - ab unter A4 Bargen: Uhr Ausfahrt sowie Bargen 8.30 bis Brennholz) 11.30 Uhr 10 (mit Telefon ausgeschildert) bis Verkauf 14052 Uhr von 632 Deck- 54 04 und (Zufahrt Dekorationsästen Auskunft: ab unter A4 Ausfahrt sowie Bargen Telefon ausgeschildert) Brennholz) Tel.-Nr. Oberhalb Auskunft 052 Forsthaus unter 632 54 04 Neutal, Herblingen Telefon 052 (Finnenbahn): 632 54 04 Oberhalb 9 bis 11.30 Forsthaus Uhr Neutal, Herblingen (ab Forsthaus (Finnenbahn): ausgeschildert) 9 bis 11.30 Uhr (ab Blockhütte Forsthaus Bargen: ausgeschildert) 10 bis 14 Uhr Blockhütte (Zufahrt ab A4 Bargen: Ausfahrt Bargen 10 ausgeschildert) bis 14 Uhr Stellenangebote (Zufahrt ab A4 Ausfahrt Bargen ausgeschildert) zu vermieten oder zu verkaufen in Büsingen Achtung: Büsingen ist nach wie vor Interessant. Diverse Wohnungen und Häuser – Vermietung/Verkauf. Beispiel: sehr grosse 3½-Zimmer Wohnung Hochparterre mit Balkon nur Fr. 1380.– inklusiv NK, so wie schöne 2½-Zimmer mit Balkon nur Fr. 780.– inklusiv NK. 1-Zimmer Wohnung möbliert mit Terrasse ab sofort, Fr. 750.– inklusiv NK. Verkauf, 2-Zimmer Wohnung mit Rheinblick nur Fr. 180 000.–. 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Dezember 2017 SAPHIR Ankauf von Goldschmuck, Münzen, Vreneli, Altgold, Zahngold, Luxusuhren, Pelz, Besteck, Silber, Zinn, Antiquitäten, Taschen Obergasse 29, 8400 Winterthur Tel. 052 203 09 78 shop@altingold.ch www.altingold.ch Anzeigenannahme: Verlag Bock AG | Telefon: 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch | Mail: info@bockonline.ch Der Blick über die Grenze News/Kultur/Erlebnis/Veranstaltungen WWW.WOCHENBLATT.NET seit 22 Jahren Die im Jahr 1510 erbaute Wirtschaft zur Stube in Rüdlingen verwöhnt die Gäste mit regionalen Spezialitäten in idyllischer Umgebung. Ob in der heimeligen Gaststube, im lauschigen Garten oder in einem unserer Seminarräume: Fisch, Fleisch oder vegetarisch wird hier täglich mit viel Liebe zubereitet. Wir suchen per 1. Januar 2024 oder nach Vereinbarung eine aufgestellte Servicemitarbeiter/in 50–60 % (Dauerstelle) sowie zusätzlich für den Januar 2024 Serviceaushilfen im Stundenlohn (befristet bis 31. Januar 2024) mit Ausbildungen als Restaurantangestellte/r oder gleichwertigen Erfahrungen. Die Einsätze sind wöchentlich wechselnd von 9 –15 Uhr oder von 17 – 22 Uhr, jedes 2. Wochenende frei. Wir bieten ein angenehmes, familiäres Arbeitsklima in einem kleinen Team und zeitgemässe Arbeits- und Anstellungsbedingungen. Bist du offen, freundlich, zuverlässig, qualitätsbewusst und hast gute Deutschkenntnisse? Dann freuen wir uns dich kennenzulernen! Fragen? Christa Cosandier, Gastroleiterin, gibt gerne unter der Telefon nummer +41 44 867 01 30 Auskunft. Anschliessend freuen wir uns auf deine Online-Bewerbung inkl. Foto an info@stuberuedlingen.ch Volg-Rezept Hackbraten mit Randen und Öpfelstückli Für 4 Personen Zutaten: 1 Zwiebel, gehackt 2 EL Rapsöl 600 g Rindshackfleisch 1 Semmeli, in Stücken, in wenig Milch eingeweicht, ausgedrückt 2 Eier, verquirlt 100 g getrocknete Öpfelringli, in Würfeli 200 g gekochte Randen, in Würfeli 2 TL Salz Pfeffer 2 EL Rapsöl 2 Lauchstangen, in Stücken 2 EL Mehl 2 dl Weisswein 8 dl Fleischbouillon 100 g Crème fraîche Zubereitung: ca. 20 Minuten, braten im Ofen ca. 40 Minuten veranstaltungen Bock | Dienstag, 21. November 2023 Top-Jobs auf JOBS24 Jobs finden. Jobs ausschreiben. www.jobs.schaffhausen24.ch Vereine aufgepasst! Nutzen sie diese Möglichkeit, Ihren Verein im «Bock» GRATIS einer breiten Leserschaft vorzustellen und zu präsentieren. Interessiert? Dann melden Sie sich per Mail unter info@bockonline.ch oder rufen Sie unter 052 632 30 30 an. Zubereitung: 1. Zwiebel im heissen Öl andämpfen, in einer Schüssel auskühlen lassen. Hackfleisch beigeben. Semmeli, Eier, Apfel- und Randenwürfeli dazugeben, würzen. Masse von Hand sehr gut mischen, zu einem länglichen Hackbraten formen. 2. Hackbraten im Bräter im heissen Öl rundum kräftig anbraten, herausnehmen. Lauch dazugeben, kurz andämpfen, mit Mehl stäuben. Wein und Bouillon dazugiessen, 5 Minuten köcheln lassen, Hackbraten dazulegen. In der Mitte des auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofens ca. 40 Minuten braten. 3. Braten aus dem Ofen nehmen, Crème fraîche in die Sauce einrühren. Weitere Rezepte finden Sie auf http://www.volg.ch/rezepte/ VERWANDLUNG 3. SCHAFFHAUSEN-KLASSIK-KONZERT FR | 24. NOV | 19.30 UHR ZÜRCHER KAMMERORCHESTER Fabian Ziegler, Marimbaphon Willi Zimmermann, Violine und Leitung Das Firmenessen oder den Weihnachtsapéro noch nicht geplant? Wir haben spontan noch Plätze frei! Herrenacker | Schaffhausen info@meetingpoint-sh.ch | meetingpoint-sh.ch Verlag/Redaktion Verlag Bock AG Herrenacker 15 8200 Schaffhausen Tel. 052 632 30 30 www.schaffhausen24.ch Erscheinung Wöchentlich, Dienstag Verlag/Inserate info@bockonline.ch Redaktion redaktion@bockonline.ch Herausgeber Prof. em. Dr. Giorgio Behr Leitung Lara Gansser, Chefredaktorin Andreas Wittausch, Verlagsleiter Francesco Berenati, Verkaufsleiter Auflage 46 383 (WEMF 2021/22) Vertrieb Schazo AG, 8201 Schaffhausen 052 624 11 10 Druck CH Media, 5001 Aarau Abonnemente Schweiz: CHF 80.- / Jahr Ausland: CHF 130.- / Jahr Partner

Bock | Dienstag, 21. November 2023 5 Gesellschaft lehrermangel stoppen Der Verein Lehrpersonen Schaffhausen fordert klare finanzielle und unterstützende Massnahmen des Kantonsrats. Dafür reichte der LSH eine Petition ein. Dabei stehen eine Lohnerhöhung, Unterstützung von Junglehrpersonen und weitere Unterstützungsmittel im Vordergrund. LEHRPERSONENMANGEL SCHAFFHAUSEN Mevina Portner Es ist Mittwoch, der 15. November, um 15 Uhr. Die Mitglieder des Vereins Lehrpersonen Schaffhausen, kurz LSH, haben sich vor dem Regierungsgebäude versammelt, um dem Kantonsrat ihre Petition «Lehrpersonenmangel stoppen – gemeinsam + jetzt» zu überreichen. «Immer mehr Lehrer:innen werden ohne eine abgeschlossene Ausbildung oder ohne ein stufengerechtes Lehrdiplom eingestellt», sagt Christine Duer, Vorstandsmitglied des LSH, mit Bedauern. «Im Kanton Schaffhausen sind insgesamt 12 Prozent der Lehrerstellen mit unausgebildeten Fachkräften besetzt», ergänzt Stefanie Stamm, ebenfalls im Vorstand des LSH. «Diese Zahl ist die höchste in der ganzen Schweiz.» Das bedeutet zum einen für diplomierte Lehrpersonen eine höhere Arbeitsbelastung. Zum anderen leiden auch die Schüler:innen darunter. «Der Unterricht verliert natürlich an Qualität», erklärt Rebecca Zillig, die auch im Vorstand des LSH für die Massnahmen gegen den Lehrpersonenmangel kämpft. «Auch die Kompetenzen, um mit herausfordernden Lernenden richtig umzugehen, fehlen oft.» Natürlich bestreitet der Vorstand nicht, dass auch unausgebildete Lehrkräfte einen guten Unterricht gestalten können, doch auch diese leiden unter dem grossen Druck. «Für unsere Anliegen sammelten wir 1388 Unterschriften, wobei diese aus den unterschiedlichsten Berufsrichtungen stammen», informiert Christina Duer. «Das zeigt klar, dass die Gesellschaft unser Anliegen unterstützt.» Notwendige Forderungen Die Petition fordert zum einen finanzielle und zum anderen gesetzliche Massnahmen. «Drei Punkte sind uns besonders wichtig», gibt die engagierte Christine Duer bekannt. «Dazu gehören die Erhöhung der Löhne, die Unterstützung von Junglehrpersonen und finanzielle Unterstützungsmittel.» Bei der Lohnerhöhung stellt der LSH klare Forderungen. Mit einer Erhöhung von 10 Prozent soll der Kanton im schweizweiten Wettbewerb um qualifizierte Fachleute mithalten können. «Im kantonalen Vergleich sind die Löhne deutlich höher. Deshalb präferieren viele Lehrpersonen in einem anderen Kanton zu arbeiten, obwohl der Kanton Schaffhausen die Ausbildung bezahlte», klärt Christine Duer auf. Dieses Problem wurde durch das Lohnsystem forciert, dass 2006 eingeführt wurde, wobei der Kantonsrat die Fähigkeit besitzt, den Lohnanstieg zu regulieren. Das ist nur im Kanton Schaffhausen der Fall. Da der Kantonsrat in den letzten Jahren keine Lohnentwicklung ermöglichte, fiel der Kanton im Vergleich zu den anderen immer weiter zurück. Ein anderer Punkt, Vor dem Regierungsgebäude rollt der LSH ein 6.5 Meter langes Blatt mit allen 1388 Unterschriften aus, während die Petition einem Vertreter des Kantons übergeben wird.Bild: Mevina Portner der Schaffhausen im Wettbewerb um die Lehrkräfte zurückwirft, sind die Anzahl der Unterrichtsstunden, die bei einem Vollzeitpensum höher liegen. Dabei handelt es sich in Schafhausen um 28 Lektionen auf Primarschulstufe, wobei in anderen Kantonen nur 26 Lektionen gegeben werden. Auch für Junglehrpersonen, die häufig unter zeitlicher und psychischer Belastung stehen, setzt sich der LSH ein. «In diesem Bereich stellen wir uns vor, dass Junglehrpersonen Entlastungslektionen erhalten. Dabei handelt es sich um Lektionen, die von der betroffenen Lehrperson nicht gegeben, aber bezahlt werden, und somit mehr Zeit in die Vorbereitung des Unterrichts investiert werden kann», teilt Christine Duer mit. «Bei Lehrpersonen ab 60 Jahren wird diese Methode schon angewendet.» Finanziell fordert der LSH vom Kantonsrat, dass er die kantonale Mitfinanzierung der Schulleitung regelt. Auch die Pädagogische Hochschule Schaffhausen soll durch den Rat gestärkt werden. Der Kantonsrat wird diese Petition nun prüfen. Ein Jahrhundert Loewe: Sauter AG zelebriert Jubiläum Im Rahmen eines bayrischen Abends feierte die Sauter AG vergangenen Donnerstag das 100-Jahre-Jubiläum der deutschen TV-Traditionsmarke LOEWE. COO Christian Alber stattete dem Schaffhauser Händler aus diesem Anlass einen Besuch ab und überreichte Thomas Gründler ein ganz besonderes Präsent. JUBILÄUM SCHAFFHAUSEN Lara Gansser 100 Jahre LOEWE – das ist ein Grund zu feiern für die Sauter AG. Denn seit eh und je vertreibt der Schaffhauser Multimedia- Anbieter jegliche Produkte der deutschen Traditionsmarke, die ihren Sitz im bayrischen beziehungsweise fränkischen Kronach hat. Bekannt ist LOEWE vor allem für ihre Fernsehgeräte. Knapp 90 Kundinnen und Kunden der Sauter AG fanden vergangenen Donnerstag anlässlich des Jubiläumsanlasses den Weg in den Showroom am Rheinweg 4 in Schaffhausen. LOEWE-COO zu Gast Moderiert wurde der Abend von Matthias Wipf, der sich im ersten Teil der Veranstaltung mit dem geschäftsführenden Inhaber der Sauter AG, Thomas Gründler, sowie den TeleConex Fachbereichsleitern Christoph Widler (Informatik), Roman Leuenberger (Sicherheit) sowie Manuel Grünenwald (Shop Manager) unter anderem über die Themen Automation und «Smart-Home» austauschte. Darauf folgte ein Gespräch mit LOE- WE-COO Christian Alber, der auf seiner «Tour de Suisse» auch der Schaffhauser Kundschaft einen Einblick in die Ge- Anzeige schichte und die Produkte der deutschen TV-Marke gab. «LOEWE wurde 1923 gegründet in Berlin von den Brüdern David und Siegmund Loewe. Gemeinsam mit dem Technologen und Physiker Manfred von Ardenne haben sie die Dreifachröhre erfunden», erzählt Christian Alber. «Das war der Grundstein für das bewegte Bild.» Man kann also sagen: LOEWE Technology ist der Erfinder des Fernsehens. Auch die erste Liveübertragung ist der deutschen Marke zu verdanken. In den 1980er-Jahren gelang LOEWE der endgültige Durchbruch, insbesondere in puncto Design ist der Brand heute führend. «Das TV-Gerät Art. 1 steht heute noch im Museum of Arts in New York», berichtet der COO, der seit 26 Jahren bei LOEWE arbeitet. Design gepaart mit Technik – das hat die Marke zum Erfolg gebracht. Wertschätzendes Geschenk Zur Anerkennung seines Engagements für die Marke LOEWE überreichte Christian Alber Thomas Gründler abschliessend einen Sonderdruck, welcher die Geschichte der letzten 100 Jahre in Bildern zusammenfasst. «Wir schenken diesen nur ganz bestimmten Händlern, die sich für LOEWE engagieren», so der COO über das Jubiläumsbuch, das käuflich nicht erwerblich ist. «Ich bin sehr stolz darauf, dass wir die Marke LOEWE in der Schweiz vertreten», sagt Thomas Gründler, welcher den bebilderten Sonderdruck als zweiter in ganz Europa entgegennehmen durfte. Mit dieser wertschätzenden Geste endete der offizielle Teil der Veranstaltung und die Sauter AG lud dazu ein, den Abend bei einem Apéro Riche mit Weisswurst, Brezeln und Bier ausklingen zu lassen. Zudem hatten die Gäste die Möglichkeit, verschiedene Produkte im Showroom bei Workshops zu testen – beispielsweise gaben VR-Brillen Einblick in die Arbeit von Multimedia-Elektronikern, welche bei der Sauter ausgebildet werden. Thomas Gründler (l.) erhielt von LOEWE-COO Christian Alber einen Sonderdruck über die 100-jährige Geschichte der Marke. Bilder: lg. Bock-SPLITTER Anzeige Richard Altorfer Kari, bewundernd: Ein Diamant ist auch nur ein Kohlehaufen. Allerdings einer, der es unter Druck zu etwas Besonderem gebracht hat. Haben wir irgendwie etwas nicht mitbekommen? Haben die Terrorgruppen der Hamas den Einwohnern der überfallenen Kibbuzims und den Teilnehmern am Musikfestival am 7. Oktober tatsächlich einen «humanitären Korridor» zur Flucht zur Verfügung gestellt und nur jene massakriert, die ihn nicht benutzten – und wir haben einfach nichts davon gehört? Kann alles sein, heutzutage. Es finden ja offenbar auch nicht 95 Prozent der Palästinenser in Gaza die «Aktionen» (aufschlitzen, vergewaltigen, verbrennen, köpfen, erschiessen, entführen) der Hamas tolle Heldentaten, sondern «nur» etwa 75 Prozent. (Dies das Ergebnis einer Umfrage des AWRAD: Arab World for Research and Development-Instituts in Ramallah.) Da ist man doch richtig gespannt auf lebhafte Verhandlungen über eine Zweistaatenlösung. Die frivole Gisela ist seit dem 7. Oktober auch nicht mehr die Gleiche. Sie sagt jetzt Sätze wie «Du solltest daran denken: Verhandlungen mit dem Teufel sind deswegen wenig erfolgversprechend, weil der Teufel sich auf dein Wort verlassen kann.» Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft (mit Glück für die EM qualifiziert) positiv gesehen: «Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss.» Etwas fatalistischer: «Haste Scheisse am Schuh, haste Scheisse am Schuh.» (Andi Brehme) Oder intellektuell angepasst: «Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es war.» (Fredi Bobic) Oder eher analytisch: «Speziell in der zweiten Halbzeit haben wir einen guten Tag erwischt.» (Andreas Möller) Lieblingssatz von Fussballern nach der fünften peinlichen Leistung: «Wir werden das analysieren (müssen).» Nicht so weiter wie bisher geht es in Schaffhausen. Dank des neuen Ständerats wird der Kanton in Bern künftig zu 50 Prozent sozialdemokratisch vertreten. Es war kinderleicht vorherzusagen. Und deshalb weiss man nicht so recht: soll man bloss respektvoll gratulieren oder zusätzlich den Kopf schütteln ob so viel bürgerlicher Ungeschicklichkeit. Richtig ist «Es ist nie zu früh und selten zu spät …». Was hingegen nicht stimmt: «Es ist nie zu spät …» Doch, manchmal ist es zu spät. Und deshalb sollte gelten: Wer zu spät zu einer Einsicht kommt, die andere sehr viel früher hatten, verdient keine Hochachtung, sondern ein paar kräftige Hiebe. Reim aus dem Song «Midlife crisis» von Reinhard Fendrich: «Bevor sie in den Hosen lahmen, geh’n sie zu den losen Damen. Bei Kerzenlicht und bei Champagna, stell’n sie dann fest: hurra, ich kann ja.» Sätze, die man nicht vergisst: Es rauscht im Wald der Wasserfall, wenn’s nicht mehr rauscht, ist’s Wasser all! IHR TOYOTA & LEXUS SPEZIALIST Daniel Joho und COO Christian Alber (LOEWE) sowie Thomas Gründler, geschäftsführender Inhaber der Sauter AG, und die TeleConex-Fachbereichsleiter Christoph Widler (Informatik), Manuel Grünenwald (Shop Manager), Roman Leuenberger (Sicherheit) und Moderator Matthias Wipf (v.l.). Beringen-Enge • 052 630 10 10 • engebrunnen.ch

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