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E_1940_Zeitung_Nr.027

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IV AUTOMOBIL-KEVUE

IV AUTOMOBIL-KEVUE DIENSTAG, 2. Juli 1940 — N° 27 ALTHAUS Zweimal der gleiche Typ früher a\s Bleichgesicht I ' yjeh.1?4O63t$ ge6*€u*K& Mit Hamol Ultra bräunen heißt eine Farbe gewinnen voll eigener Rasse und Charakter. Im Strandbad und auf Bergtouren können Sie jetzt das Braunwerden forcieren, weil Hamol Ultra nur die bräunenden Strahlen intensiv wirken läßt, die verbrennenden aber wegfiltriert Gstaad T. C. 8. nestbeb. Haus im Zentr. der Ortschaft. Zim. mit Iliess. Wasser. Massige Preise. Soign. Küche. Lebende Forellen. Garage. Parkpl. Tel. 48. Cl. Burri-WQthrich, Bes. Signau Gutbürgerliches Haus direkt an der Strasse. Schöne Zimmer von Fr. 2.50 an. Stets lebende Forellen. Gross. u. kl. Saal für Gesellschaften. Berner Spezialitäten. — Garage. — Telephon 1. F. Langenegger. Mühlehorn Bernerland Ostschweix Hotel National Gasthof zum Turm Gasthof zur Traube T. C. S. Gutgef. Haus am Fuss des Kerenzerberges. Mfiss. Preise. Zimmer zu Fr. 2.50. Vorz. Küche. Gepfl. Weine. Saal. Schatt. Garten. Tel. 433 24. M. Käne-Stodel's Erben. Sommerkleidung? PKZ-„FresH-Alr"-lnjüge fr. 88— 98.— 110.— bis 150.— PIZ-Kammgarn-lniOje Fr. «4.— 14.— 84,— bU 190*— PKZ-Sport-Anzfige Fr. 64.— U— 84.— bis 160.— Basel, Bern, Bicl.La Chani-de-f ondi, fienere, Lausanne, Lugano, KenchftteL, Iniern, St Gallen, Winterthor, Zürlek J SONNENFILTER-CREME UND -OEL fOr normale Hau* Im Strandbad Hamol Ultra Oel Fr. 1.75 grofje Flasche . 2.50 für empfindliche Haut u. auf Hochfouren Creme Hamol Ultra 2000 Tube ä Fr. 2.- und 1.- CAPAN DACHE Blei-und Farbstifte derHeimaT Filiale Bern: Monbijoustrasse 7, Telephon 2 80 49 Filiale Lausanne: Avenue d'Ouchy, 25, Telephone 319 51 Saccharin Weifte Cartons 100 Tabl. 20 Cts. = Süaskraft I'li Pfund Zucker Gelbes Döschen 300 Tabl. 65 Cts. = Süsskraft 4Va Pfand Zucker Saccharin ohne Beigeschmack Blaues Döschen 500 Tabl. Fr. t OS = Süttkraft 7VJ Pfund Zucker Macht Ferieii, schafft Arbeit! Der Heimat zu dienen ist heute unsere schönste Pficht. Jeder von uns kann sie an seinem Platz erfüllen, um so besser, je stärker seine Nerven, je größer seine Arbeitskraft ist. Ferientage, die uns neue Energie schenken, sind darum auch dieses Jahr kein Luxus, sondern mehr denn je eine Notwendigkeit. Mit dem neuen Ferienabonnemsnt für halbe Billette werden Reisen und Ausflüge verbilligt, wird Erholung zum doppelten Genuß. Wer Ferien macht, nützt aber nicht nur sich selbst. Er Unsere Armeeführer schafft Arbeit für die Bergbevölkerung und für die vielen Zehntausende, die in der Hotellerie und bei unsern Bildnisse mit Begleittext unserer höchsten Offiziere. Transportunternehmungen beschäftigt sind. Von uns Kart. Fr. 1.50. Schweizer Feriengästen hängt diesen Sommer der Erfolg der Saison und damit die wirtschaftliche Existenz ganzer Landesgegenden ab. Die Uniformen u. Abzeichen unserer Armee Berner Oberland, Graubünden, Wallis, Westschweiz, Zentralschweiz, Tessin, Jura, Nordostschweiz halten 13farbige Tabelle der Abzeichen unserer Offiziere, zahlreiche Hotels aller Preiskategorien offen. Sie erwarten unsjsiezählen auch jetzt auf uns. Darum ergeht Unteroffiziere und Soldaten. 80 Rp. an uns alle der Ruf: Macht Ferien, schafft Arbeit 1 Im Buchhandel erhältlich. V E R L A G H A L L W A G B E R N Alle Auskünfte er teilen die Hotels, Verkehrsvereine und Reisebüros! G Verlag. Druck und Clicbes. HALLWAG A.-G.. Bern. Für wirkungsvolle Inserate: Hallwae-Cliches I

N°27 DIENSTAG, X J.uH 1940 AUTOMOBIL-REVUE 11 Mächt Ferien! Schafft Arbeit! Manche Leute fragen sich heute: Haben wir das Recht, Ferien zu nehmen? Dürfen wir uns erholen, während unsere Soldaten Ihre Pflicht erfüllen? Dürfen wir unsere tägliche Arbeit, Büro, Hof und Werkstatt verlassen, in einem Augenblick, da unsere Behörden uns an die grossen Aufgaben erinnern, die unser harren? Ich glaube, doss manche m diesem Zwiespalt zwischen dem Bedürfnis nach Ferien und ihren Bedenken von den verantwortlichen Behörden eine Erklärung erwarten. Darum, liebe Miteidgenossen, möchte ich euch als Chef des Post- und Eisenbahndepartementes, das ja auch das Departement des Reiseverkehrs ist, meine Ansicht über diese wichtige Frage bekanntgeben. Sie lautet in aller Kürze folgendermasseni Alle, die das Gefühl haben, sie seien In den lebenswichtigen Betrieben unentbehrlich, ihre Abwesenheit könnte das normale Funktionieren unserer Verwaltung und unserer Wirtschaft stören, mögen auf ihrem Posten bleiben. Alle andern aber dürfen ohne Zögern in die Ferien fahren. Und sie sollen sich vornehmen, soviel körperliche und seelische Kräfte als möglich zu sammeln, um nachher um so freudiger und leistungsfähiger wieder an ihre Arbeit gehen zu können. Wer sich nicht allzuweit von zu Hause entfernen möchte, wähle einen näher gelegenen Kurort. Unsere verschiedenen Landesgegendn sind \a an Ferienmöglichkeiten reich genug. Und gibt es ein Land mit einem dichteren Netz von Eisenbahnlinien, Strossen und Postautorouten als die Schweiz? Der neue Zivilfahrplan, der rasch wieder eingeführt werden konnte, bietet uns die denkbar besten Verbindungen, Letzte Meldungen Um den Genfer Aoto-Salon 1940 Wie die Genfer Nachrichten - Agentur « Cosmopress » berichtet, werden zur Zeit eifrige Besprechungen zwischen den Mitgliedern des Organisätionskomilees des Genfer Automöbilsalöns gepflogen, um den Zusammentritt dieses Komitees im Monat Juli oder spätestens im August «ti ermöglichen. Von den Beschlüssen des Or,ganisationskomiteeö hängt es ab, ob noch im kommenden Herbtt ein «Nationaler Automobilsalon» zur Durchführung gelangt oder ob die Veranstaltung auf das Frühjahr 1941 verschoben wird. Man hofft, dass eich bis «um Augenblick des Zusammentritte der Versammlung die allgemeine Lage weiterhin soweit abgeklärt haben wird, das« eine Beurteilung der Auesichten des Salons einfacher wäre als sie es heute noch ist. Stvawsenvevkel** Postautos kreuzen auf dem Grossen Sankt Bernhard inskünftig bergseits. Gestützt auf den Bundesratsbeschluss Tom 12. Juni 1936 über den Wagenverkehr auf Bergpoststraseen hat das eidg. Post- und Eisenbahndepartement die Aufhebung der bisherigen Vorschrift verfügt, wonach auf der Strecke Cantine de Proz-*Grcwier St Bernhard-Hospiz zu gewissen Zeiten nur in einer Es gibt noch andere Gründe, nicht auf die Ferien zu verzichten: Die Schönheiten unseres Vaterlandes, der Zauber seiner Seen und seiner Täler, der angenehme Urngang mit unserer Bergbevölkerung haben die Schweiz zum bevorzugten Ferienland der Welt werden lassen. Um es noch zugänglicher und gastlicher zu machen, sind viele Touristenbahnen und Strossen und Hunderte von Hotels gebaut worden. Ein guter Teil unseres Volksvermögens steckt in den Einrichtungen unseres cFerienparadieses». Und ein grosser Teil unserer Bevölkerung hat im Empfang, in der Beherbergung und Bedienung der zahlreichen ausländischen Gäste Beruf und Auskommen gefunden. Di« Schliessung der Grenzen müsste den Untergang all dieser kostspieligen Anlagen bedeuten, wenn die Schweizer nun auch ihrerseits ausbleiben würden. Welch eine Not diesen wichtigen Zweig der Volkswirtschaft bedrohen würde, wenn wir auch nur während eines einzigen Sommers auf Ferien verzichten Wollten, kann man sich leicht vorstellen. Es Würde dies auch noch weitergehende Folgen haben,- denn alles Geld, das in unsern Kurorten ausgegeben wird, fMesst ja durch die verschiedensten Kanäle wieder k» die Gemeinschaft zurück und verteilt sich ganz von selber unter die Tausende von Handwerkern, Geschäftsleuten, Bauern und Arbeitern, die für unsern Tourismus beschäftigt sind. An sie alle müssen wir ebenfalls denken und solidarisch mit ihnen empfinden, wenn wir uns die Frage vorlegen, ob wir in die Ferien fahren dürfen. Mit einem Wort» Ferien machen hebst andern Arbeit verschaffen I 6. Ist der FahrzeugfShrer nicht fcnBesitze des Massverzeichnisses oder ergaben sich beim Nachmessen ron Brenn- und Papierholz Zweifel über die mitgeführte Steraahl, eo können die Kontrollorgane das Gewicht der Traneporte durch Wägen feststellen. 7. tfetoertcnreUnniren der für die In Betracht fallenden Fahrzeuge im Fahrzeugausweis eingetragenen Nutzlast sind bis zu höchstens 15°/» zulässig, wobei jedoch die in Art 1 und 3 des Bundesratsbeichlusses Tom 28. Mai 1940 vorgesehenen Höchstgesamtrewichte eingehalten werden müssen. Delegiertenversammlung des A.C.S. 29. Juni 1940, Im heimeligen Städtchen Zug vereinigten sich am letzten Samstag die Delegierten des A.C.S. zur diesjährigen ordentlichen Sondmertagung, wozu sich die Vertreter von 22 Sektionen einfanden. Um 15 Uhr eröffnete Zentralpräsident Dr. Mende in Anwesenheit des nahezu vollständigen Zentralvorstandes die Versammlung, wobei er in seiner Ansprache der Freude über die treue Anhänglich- Tceit der Mitglieder zum Club Ausdruck gab. Zahlreich waren die Neueintritte, währenddem die Austritte das in früheren normalen Jahren übliche Ausmass nicht überschritten. Im übrigen umiis* Herr Richtung gefahren werden darf. Dagegen wird diese Strecike als Bergposts-trasSe im Sinne des er-Drwähnten Bundesratsbeschlüssed- erklärt, was soviel Mende die gegenwärtige Situation des schweize- bedeutet, als dass Poetautos bei Ueberholungen und Kreuzungen auf diesem Abschnitt b e r g - seit« ausweichen. Gewichtstoleranztn für Bolztransporti Unter Bezugnahme auf sein Kreisschreiben vom 28. Mai 1940 betreffend den Bundesratsbeschluss über dae Höchstgesamtgewicht der schweren Lastwagen und der Anhängerzüge sowie über die Zweiachseranhänger erlässt das eidg. Justiz- Und Polleeidepartement ein Rundschreiben an die Kantone, womit es ihnen die Weisungen betreffend GewichUtoleranzen für Holztranspbrte übermittelt. Diese Weisungen stützen sich zum grossen Teil auf die von der Forstwirtschaftlichen Zentralstelle und dem Sekretariat der Forstdirektorenkonferen* gemachten Vorschläge und deren Vorarbeiten auf diesem Gebiete und gelten, als Versuch, wobei sich die Behörden bestreben, ein möglichst einfaches Verfahren vorzusehen. WEISUNGEN des Eidg. Justiz- und Polizeideparteinents fn Ausführung von Art. 4 des Bundesratsbeschlueees vom 28. Mai 1940 über das Höchstgesamtgewicht der schweren Lastwagen und der Anhängerzüge sowie über die Zweiachsenanhänger. 1. Bei Transporten von Rund-, Brean- und Papierholz durch Motorwagen und Anhänger bildet der Kubikinhalt des transportierten Holzes die Grundlage für die Ermittlung des Gewichtes der beförderten Last 2. Die Umrechnung von Raummass auf Gewicht wird auf folgender Grundlage durchgeführt: Nadelholz 1 m» (Festmeter) = 700 kg 1 Ster (Raummeter) = 450 kg Laubholz 1 m» (Festmeter) =900 kg 1 Ster (Raummeter) = 550 kg 3. Die Kontrolle über die Einhaltung der zulässigen Nutzlast erfolgt bei Rundholz an Hand des vom Forstpersonal oder dem Verkäufer unterzeichneten, die transportierten Stämme enthaltenden Massverzeichnissee, bei Brenn- und PapierhoU durch Messung. 4. Das Massverzeichnis., für Rundholz ist vom Fahrzeugführer bei jedem Transport mitzuführen. Ee hat für jedes Stammstück Angaben zu enthalten über Stammnummer, Holzart, Länge, Mittendurchmesser und Holzmasse in Kubikmetern. Die Nummer muss an jedem Stammstück an gut sichtbarer Stelle angeschlagen und angeschrieben sein. 5. Die Umrechnung von Raümmase auf Gewicht wird durch die Kontrollorgane auf Grund der in Ziff. 2 genannten Zahlen vorgenommen. Ceao, Chef des Eid«. Post- u. Eisenbahadepartements. Sport im» Äu»lamdl Trotz illedem — der Gros« Preis von Italien wird aasgetragen Nach einer Mitteilung dies Präsidenten des italienischen Autosportverbandes werden sämtliche bereits im Sportkalender eingetragenen Veranstaltungen des Jahres 1940 abgesagt Ausgenommen davon bleibt der Grosse Preis von Italien, der am Donnerstag den 15. August auf der Rundstrecke von Pescara zur Abwicklung gelangt, und zwar unter der Bezeichnung « XVII. Grosser Preis von Italien — XVI, Coppa Acerbo». Ursprünglich war das Datum des Rennens auf den 8. September festgelegt. Das Reglement soll zu gegebener Zeit erscheinen. Nando Mfnoia f. Wiederum hat die alte Garde des italienischen Automobilsports einen schweren Verlust zu beklagen. Vor ein paar Wochen wurde Feiice Nazzaro zu Grabe getragen, jetzt trifft aus Mailand die Kunde vom Tode Nando Minoias ein. Eine achttägige schwere Krankheit hat ihn im Alter von 56 Jahren dahingerafft. Zwei Eigenschaften, die man bei den Grossen des Volants sonst selten beisammen findet, vereinigte Minoia in sich: mit dem geborenen Stilisten paarte 1 sich in ihm der hervorragende Techniker. Und diese Gaben erlaubten es ihm, bis vor wenigen Jahren noch am Rennbetrieb aktiven Anteil zu nehmen und sich erfolgreich mit den Jüngeren zu messen. Seine Karriere begann er 1904 als Mechaniker von Isotta Fraschini, als er sich bei einem Rennen in Verona hinter keinem Geringeren als Lancia als Zweiter klassierte. Den ersten grossen Sieg heimste er 1907 bei der Coppa Florio in Brescia ein, wo er sein« Gegner mit verblüffender Sicherheit im geschlagenen Felde liess. Weit stärker allerdings zog ihn die Targa Florio an, zu deren Habitues er ge- rischen Automobil wesens, die sich, nam entlieh was das Benzin anbelangt, nicht eben' ermutigend präsentiert Was das neuerdings in Erwägung gezogene Sohntagsfahrverbot anbelangt, so hat der A.G.S. dagegen klar und eindeutig Stellung genommen. Solange die Kategorie D, eventuell auch die Katerorie G, ein gewisses Benzinquantum zugeteilt erhalten, muss es dem Automobilisten freigestellt bleiben, seinen Brennstoff nach eigenem Gutdünken zu verbrauchen. Damit vermeidet man eine heute nicht zu verantwortende Beeinträchtigung unserer Wirtschaft Es verdient in diesem Zusammenhang Erwähnung, dass Nationalrat Grimm, der Chef der Sektion für Kraft und Wärme, dem Zentralpräsidenten des A.C.S. die Zusicherung erteilt hat, er werde nichts unversucht lassen, um eine Wiedererstehung des Sonntagsfahrverbotes zu verhüten und zu diesem Zweck der Kategorie D solange als Irgendwie möglich ihre Benzinration belassen. Nach der Genehmigung des Protokolls der Dele-> giertenversammlung vom 3. und 4. Juni 1939 in Zürich und nach der Bezeichnung der Stimmenzähler wie der Protokollführer erstattete Herr Devaud, der Präsident des Finanzkomitees, mit der ihm eigenen Klarheit Bericht über die Jahresrechnung, die einen günstigen Abschluss aufweist Diskussionslos stimmte denn auch die Versammlung der Abrechnung, der Bil*nz und den Vorschlägen für die Verwendung des Ueberschusses zu, woran sich die Decharge-Erteilung an die leitenden Organe des Club* schloss. Einstimmig fand aueti der Jahresbericht Annahme. Im weiteren wurde die Treuhandgeseüschaft in ihren Funktionen bestätigt und die Geschaftsprüfungsstelle mit den Herren TSrond und Dr. Anliker (Ersatzmänner Dr. A. Hofmann und 0. Eberhard) besetzt Für die nächstjährige Versannnlunt kommen* die Sektionen St Gallen und Montagnes Neuchäteloisos in Betracht, doch wird eine Entscheidung über den Ort der Tagung erst im nächsten Herbst getroffen. Zum Schluss gab der Vorsitzende Kenntnis von einem Brief des Schweizerischen Autostrassenvereins, der die Delegiertenversammlung ersucht, sich der von ihm bei den Behörden unternommenen Aktion für einen einheitlichen Ausbau unserer Hanptverkehrsstrassen anzuschllessen und damit die durch die Demobihnaohun* notwendig werdende massive Arbeitsbeschaffung za fördern. Diese Aufforderung fand Befürworter in den Herren Gerster, Präsident der Sektion Basel, und Dr. Gubler. Einstimmig beschloss denn auch die Versammlung, die Bemühungen des schweizerischen Autostrassenvereins zu unterstützen. Je CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Die ordentliche MonataveTsammlung vom Mittwoch, den 3. Juli; fällt wegen Abwesenheit vieler Mitglieder im A&tivdienst aus. Wir hoffen aber, däss trotz dieses Unterbruches das Interesse für unser Vereinswesen dennoch wach' bleibt Wenn nfcfht alles täuscht, wird es uns möglich sein, in kurzer Zeit die Vereinstätigkeit wieder aufzunehmen, Vergesset nicht, auch die finanzielle Bereinigung mit unseren Kassier vorzunehmen, denn der HaTbjahresabsehluss steht bevor. Unser Postchedkkonto iet: Vin/U 747. Der Vorstand. Zeitschriften CM5W DAS GROSSE WELTGESCHEHEN, Eben Ist die dritte Lieferung dieser vom Verlag Haälwag (Bern) herausgegebene Publikation erschienen, die sich zum Ziel setzt, in historisch getreuer, sachlicher Schilderung den Film der grossen weltpolitischen Ereignisse der letzten Jahre abrollen zu lassen. Das neue Heft behandelt unter dem Titel «Der Europäische Konflikt» die Zertrümmerung der polnischen Republik. Werden in einem ersten Teil die Zusammenhänge zwischen der polnischen •Aussenpolitik und der komplizierten geographischen Wie ethnographischen Lage des Landes, die diplomatischen Gegenaktionen Deutschlands und das Zustandekommen des daraus resultierenden Nichtangriffspaktes «wischen dem Reich und Russland sowie der Konflikt um Danzig beleuchtet, eo bringt der zweite Teil eine militärisch hochinteressante Schilderung des deutsch-polnischen Krieges in all seinen Phasen. hörte, allein das Geschick versagte ihm einen Triumph auf der schweren sizüianischen Rundstrecke. Zum Zenith stieg sein Ruhm jedoch erst in den Nachkriegsjahren empor, als er für die Farben von 0. M. fuhr. Untrennbar iet sein Name mit den internationalen Alpenfahrten verbunden, bei denen er nie startete, ohne einen Erfolg nach Hause zu bringen. Nacht vergessen bleibt auch sein mit Morandi zusammen erkämpfter Sieg in den eoreten Mille Miglia. 1924/25 gehörte er der Alfa-Romeo- Equipe an, die damals mit Ascari und Campari einen wahren Triumph feierte. Auch Minoia hatte daran seinen redlichen Anteil und zahlreich eind die ersten Plätze, die eein goldenes Buch nennt, wie z. B. in den 24 Stunden von Le Man», in den 12 Stunden von San Sebastian. Und als die AIACR 1931 zum erstenmal den Titel eines Europameisters für Automobile vergaJb, da war es der 47jährige Minoia, dem sie diese Auszeichnung zuerkannte. KRIEGSMASSNAHMEN DER ITALIENISCHEN AUTOMOBILISTEN. — Zar besseren Kenntlichmachung bei Kriegsverdunkelungen sind die Automobilisten der italienischen Städte verpflichtet worden, die Kotflügel und Motorhauben ihrer Fahrzeug« weiss zu bemalen. Auch die SUdtomnibusse (linka auf dem Bild) wurden in diese Kriegsmassnahme einbezogen. — Unser Bild zeigt einen Blick auf vorschriftsgemäM bemalte Personenwagen auf einem Mailänder Parkplatz, VHTL ARB0N. Chauffeure. Wenn auch failetzter Zeit keine Chatiffeurversammlungen durchgeführt Werden konnten, so hat sich der Vorstand doch stets zur Verfügumg: der Mitglieder gehalten. Leider Sind von unserem Chauffeurtruipp sehr viele Kameraden mobilisiert, so dass das Vereinsleben einen unfreiwilligen Unterbrach erlitten hat. Um so mehr musste der Verband in dieser schweren Zeit für seine Mitglieder tun. Sorge daher jeder Kollege, dass seine Verbandsbeiträge immer bezahlt werden, da eonst der Rechtsschutz und die übrigen Einrichtungen des Verbaildes unterbrochen werden. Wenn irgendwo etwas nicht klappt, dann meldet eure Wahrnehmungen 'unverzüglich-, dem Präsidenten oder dem Kassie*. Sie werden dafür Sorge tragen, dass alle eure Interessen wahrgenommen werden. Wir hoffen, demnächst wieder eine Versammlung einberufen EQ können und dann alle unsere Freunde ; —' auch solche, die es werden wollen — begrüssen ea dürfen. LUZERN. Chauffeurgrnppe. Wieder einmal führen wir am Samstag den 6. Juli, um 20.30 Uhr, im Hotel « Weisses Kreuz » in Luzern unsere MonatsversammlunK durch. Unser Sekretär wird an dieser Zusammenkunft wieder über viele Fragen zu berichten haben. Insbesondere wird er die Frage der Arbeitsgemeinschaften der Lastwagenbesitzer erörtern und darüber berichten können, auf welche Art bisher unser berechtigter Anspruch auf eine Vertretung « behandelt > worden ist Darüber an der Versammlung — zu der wir auch die Frauen unserer mobilisierten Kollegen erwarten —' etwas mehr. Gleichzeitig machen wir noch ausdrücklich auf folgendes aufmerksam: Durch die «AbWesenheit der meisten Einzüger und Vertrauensleute im aktiven Dienst ist es unmöglich, dass Sich der Beitragseinzug im bisherigen Rahmen bewegen kann. Wir werden für die nächsten Wochen und Monate kaum in der Lage sein, den Hauseinzu? Wiederum EU organisieren und bitten daher alle unsere Mitglieder und ihre Frauen, die Wochenbeiträge bei unserem Gruppenkassier, dem Kollegen Eugen Rava, Moosmattstrasse 45, Luzern, zu bezahlen. Es ist sicher nicht zuviel verlangt, wenn wir ersuchen, die Marken dort in Empfang zu nehmen. Der Bezug kann nicht nur abens erfolgen, sondern auch tagsüber, da sich die Frau unseres Kassiers in verdankenswerter Weise zur Verfügung stellt. Kollegen,, vermeidet Rückstände. Sie könnten einem jeden von euch- unangenehm werden, wenn er die Hilfe des Verbandes braucht. E» stehen uns unsichere Zeiten bevor, so dass es besser ist, man hält sein Verbandsbuch in Ordnung. Wir hoffen, keine Fehlbitte getan zu habenl ZUG. Chauffeure und allgemeine Sektion. Wir machen Unsere Kollegen heute schon darauf aufmerksam, dass am Samstag, den 13. Juli, 20 Uhr, im Restaurant «Adler» in Baar unsere Generalversammlung stattfindet. Wir zählen auf die Teilnahme aller dienstfreien Kollegen. Auch die Angehörigen unserer Mitglieder eind zum Besuche freundlichst eingeladen. Wir können schon verraten, dass der Vorstand beschlossen hat, eine Ueberraschung zu servieren. Zeigt, dass ihr auch in ernster Zeit treu eurer Berufsorganisation steht! ZÜRICHSEE LINKES UFER. Demnächst werden wir, eo hat mir""das Sekretariat mitgeteilt, wieder einmal eine Versammlung abhalten. Ee soll dies auch auf das Risiko hin geschehen, dass nicht alle Kollegen daran teilnehmen können. Nun aber etwas anderes: Ich besorge während der Dienstabwesenheit meines Mannes, also ab 1. September 1939, die Kassengeschäfte. Dazu gehört der Einzug der Beiträge, was bei einem Sektionsgebiet wie dem unsrigen und der grossen Anzahl Mitglieder sicher kein Pappenstiel iet. Könnte loh nicht auf meine Einzügerinnen — deren'Männer ebenfalls im aktiven Dienst stehen — zählen, so wüsSte ich nicht, ob ich das mir übertragene Pensum erfüllen könnte. In gemeinsamer Arbeit lässt eich so die Aufgabe leichter erledigen. Noch besser — und Jetzt bitte ich die betreffenden Sünder, ihre Oehrlein zu spitzen — könnte sie bewältigt werden, wenn die Disziplin etwas besser wäre. Wie sehr einem unsere chronischen .Beitragebummler das Leben sauer machen können, habe ich nun erfahren. Und doch bin ich eigentlich gegenüber soviel Ignoranz ohnmäch- Im Höhepunkt seiner Laufbahn zog er sich damals von den Rennen zurück, nie aber verlor er dentig und muss mich damit begnügen, ihnen gute* Kontakt mit dem Sport, der ihm so manche grosse recht gute und dauerhafte Besserung zu wünschen. 1 Stunde geschenkt hatte. Ob's acht öpnls nützt? Vielen- Dankl Frau Seh. m