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August 2005<br />

journal. Sprechstunde<br />

mit Herrn Henke<br />

siehe Seite 25<br />

8


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Inhalt<br />

Ausgabe August 2005<br />

Auf den Punkt gebracht .... 1<br />

Neues aus’m Wuppertal<br />

75 Jahre Malerbetrieb Conrad ............ 2<br />

Energiepass für Wohnhäuser .............. 3<br />

Von Fall zu Fall<br />

Fallbeilwirkung droht!.......................... 5<br />

Unangemessene Tarife ........................ 6<br />

Urkundenprozess: Auch für<br />

Klage wegen rückständiger<br />

Wohnraummiete .................................. 7<br />

Übergang auf Wärmecontracting<br />

nur mit Mieterzustimmung .................. 7<br />

Kündigungsverzicht:<br />

Maximal 4 Jahre .................................. 8<br />

Samstag ist ein Werktag ...................... 8<br />

Unwirksame<br />

Renovierungs-Klausel .......................... 9<br />

GbR als Mietvertragspartei.................. 9<br />

Schadenersatz bei unberechtigter<br />

Eigenbedarfskündigung ...................... 10<br />

Mangelhafte Mietsache bei<br />

fehlender bauordnungsrechtlicher<br />

Genehmigung ...................................... 10<br />

Schriftform bei Änderung eines<br />

langfristigen Mietvertrages ................ 11<br />

Unangemessene Tarife öffentlicher<br />

Versorger gerüffelt................................ 12<br />

Verpflichtung zu Schönheitsreparaturen............................................<br />

13<br />

Neue Gesetzesregelung<br />

über Darlehen ...................................... 14<br />

Gut zu wissen<br />

Immobilienmarkt vor neuen<br />

Herausforderungen .............................. 16<br />

Rauchmelder ........................................ 18<br />

Familienunternehmen<br />

präsentieren sich .................................. 19<br />

Freitags bei Haus und Grund .............. 20<br />

Trinkwasser zu teuer ............................ 20<br />

Altbauten vor dem Kauf<br />

genau prüfen ........................................ 22<br />

BuchTIPP .............................................. 23<br />

Wir haben es versucht.......................... 24<br />

Aus’m Verein.............................. 25<br />

Pinnwand ...................................... 26<br />

Impressum/<br />

Beratungszeiten/Index ...... 28<br />

Titelfoto: Dirk Schubert<br />

Alt und Neu –<br />

Blickfang im Briller Viertel<br />

Auf den Punkt gebracht<br />

Ist das denn so schlimm???<br />

Wo früher eine altehrwürdige Bank an<br />

der Alten Freiheit betrieben wurde, hatte<br />

einer die Idee,<br />

eine Spielhölle zu schaffen.<br />

Die Verwaltung mußte eine Veränderungssperre<br />

vom zuständigen Ausschuß<br />

beschließen lassen, um die Niederlassung<br />

zu verhindern.<br />

In einer kleinen Gasse nahe der Herzogstraße<br />

wollte sich ein Bordell niederlassen, eine Einrichtung,<br />

gegen dessen Ansiedlung die Verwaltung nur mit stadtplanerischen<br />

Maßnahmen angehen kann.<br />

Einem <strong>Mit</strong>glied des Bauauschusses war aufgefallen, daß eine<br />

solche Bauabsicht besteht. Aus dem Plan wird wohl nichts.<br />

Aber, so frage ich mich, warum zieht die Verwaltung nicht von<br />

sich aus die Notbremse, wenn eine derartige Ansiedlung in der<br />

Innenstad!! geplant ist ?<br />

Warum muß die Politik darauf achten?<br />

Warum ist Verwaltung nicht sensibel genug, um über den bauordnungsrechtlichen<br />

Tellerrand zu sehen und hierbei festzustellen,<br />

daß eine derartige Ansiedlung – jenseits aller moralischer<br />

Bewertung – in der Innenstadt problematisch ist und geeignet<br />

ist, verschiedene Stellen der Stadt, die ohnehin belastet ist,<br />

noch zu verschlimmbessern?<br />

Eine Spielhölle an die Alte Freiheit würde neben der Konzentration<br />

von Dönerbuden, der Aufenthaltszone für <strong>Mit</strong>menschen<br />

mit erhöhtem Freizeitpotential eine weitere Problematik an das<br />

Empfangstor zu Stadt bringen, die wir dort am wenigsten gebrauchen<br />

können.<br />

Ein Bordell in eine Straße, die als Nebenstraße zur Neumarktstraße<br />

wenig Einblick erlaubt und wegen seiner Nähe zu Teilen<br />

der Neumarktstraße weitere Konflikte beschert, macht auch<br />

wenig Sinn.<br />

Die Beispiele zeigen, daß wir dem Stadtbild mehr Aufmerksamkeit<br />

schenken müssen und die Verwaltung bei ihrem Tun unterstützen<br />

müssen.<br />

Auch die an allen Ecken aus dem Boden sprießenden Discounter<br />

werden uns noch Kopfzerbrechen bescheren.<br />

Im Interesse unserer Stadt : Bleiben Sie aufmerksam und mischen<br />

Sie sich ein. Damit Schlimmeres verhütet wird!<br />

Ohne die Hilfe und Einmischung der Bürger kann ein Gemeinwesen<br />

nicht funktionieren.<br />

Und sagen Sie nicht, die Politik hinge Ihnen zum Hals heraus.<br />

Wenn Sie sich nicht einmischen, bekommen Sie die Politik, die<br />

die gestalten, die Sie nicht akzeptieren !<br />

Dabei wollen wir doch eine zweifellos schöne Stadt erhalten<br />

und verbessern. Oder?<br />

Herzlichst<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 1


2 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Neues aus’m Wuppertal<br />

75 Jahre Malerbetrieb Conrad<br />

Andreas Conrad feierte das<br />

75jährige Bestehen seines Malerbetriebes,<br />

den er in der dritten<br />

Generation führt. Der Malerbetrieb<br />

ist heute ansässig in der Hospitalstraße<br />

in der Südstadt. Bunt,<br />

wie die Werbung auf seinen<br />

PKWs, so ist auch die Palette, die<br />

Interessenten bei Malermeister<br />

Conrad abfragen können.<br />

Vom Fassadenanstrich über die<br />

italienische Gestaltung der<br />

Wohnräume, der malermäßigen<br />

Überarbeitung einer Gartenbank<br />

Herr Bühren (ehem. Kassenwart von H+G) gratuliert<br />

Herrn Conrad und Herrn Sonnenschein.<br />

alles, so Malermeister Andreas<br />

Conrad, ist er bemüht zur Zufriedenheit<br />

seiner Kunden auszuführen.<br />

Malermeister Conrad selbst ist in<br />

seinem Malerbetrieb für die kaufmännische<br />

Abwicklung, die Angebotserstellung<br />

und die Kundenbetreuung<br />

zuständig. Draußen vor<br />

Ort beaufsichtigt, berät und koordiniert<br />

Malermeister Ralf Sonnenschein<br />

die auszuführenden Arbeiten.<br />

Alles in allem strahlt die junge<br />

Truppe Engagement und Akti-<br />

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vität aus. Viele der 10 <strong>Mit</strong>arbeiter<br />

sind schon seit vielen Jahren dabei.<br />

Oldie der Truppe ist Helmut<br />

Jungheim, der als Rentner hin und<br />

wieder die familiäre Atmosphäre<br />

des Malerbetriebes sucht und bereitwillig<br />

Lücken füllt.<br />

<strong>Mit</strong> Andreas Conrad hat auch der<br />

Haus- und Grundbesitzerverein<br />

einen Kassenwart, der kein<br />

Schwarzmaler ist, sondern stets<br />

positiv und optimistisch in die Zukunft<br />

schaut.<br />

Wir wünschen Malermeister Conrad<br />

und seinem Betrieb für die Zukunft<br />

alles Gute!<br />

Auch Frau Conrad (rechts) hilft an diesem Tag. Hier im<br />

Kundengespräch.


Energiepass für Wohnhäuser<br />

Fragen und Antworten<br />

Was ist der Energiepass, wie sieht<br />

er aus?<br />

Der Energiepass wird ein Papier<br />

sein, auf dem der Energiestandard<br />

eines konkreten Hauses dokumentiert<br />

ist. Steckbriefartig werden<br />

das Haus und sein Energieverbrauch<br />

dargestellt. Ähnlich wie<br />

man es z.B. von Kühlschränken<br />

oder Waschmaschinen kennt,<br />

zeigt der Pass einen unter vergleichbaren<br />

Kriterien ermittelten<br />

Kennwort ("Note") für den Energieverbrauch.<br />

Der Energiepass<br />

wird es in Zukunft erleichtern,<br />

den Energiebedarf von Gebäuden<br />

zu vergleiche.<br />

Ab wann wird der Energiepass<br />

eingeführt?<br />

Aufgrund einer EU-Richtlinie<br />

muss Deutschland den Energiepass<br />

bis 2006 einführen. Wann genau<br />

der Pass aber tatsächlich eingeführt<br />

wird, ist noch unklar. Derzeit<br />

gibt es noch keine entspre-<br />

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chenden rechtlichen Grundlagen<br />

(Stand Juli 2005).<br />

Wie wird der<br />

Energiepass erstellt?<br />

Der Energiepass wird rechnerisch<br />

erstellt. Aufgrund vorhandener<br />

Bauunterlagen, dem Baujahr,<br />

durchgeführten Maßnahmen usw.<br />

wird der Energiepass von z.B. Ingenieuren<br />

und Architekten, ggf.<br />

auch Handwerkern mit Hilfe entsprechenderComputerprogramme<br />

berechnet. Es werden keine<br />

Messungen, wie z.B. Wärmebilder<br />

erforderlich sein. Derzeit wird<br />

diskutiert, ob bei größeren Gebäuden<br />

der Energiepass anhand<br />

der tatsächlichen Brennstoffverbräuche<br />

erstellt werden soll. Über<br />

die sich in Zukunft am Markt einstellenden<br />

Kosten für einen Energiepass<br />

kann man nur spekulieren.<br />

Der Preis wird auch von der<br />

Komplexität und Genauigkeit des<br />

Verfahrens abhängen. Vierhun-<br />

Neues aus’m Wuppertal<br />

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vielen als realistischer Preis für<br />

ein Gebäude eingeschätzt.<br />

Bin ich verpflichtet, einen Energiepass<br />

ausstellen zu lassen?<br />

Es ist vorgesehen, dass bei jeder<br />

Vermietung und bei jedem Verkauf<br />

ein Energiepass vorgelegt<br />

werden muss. Man kann davon<br />

ausgehen, dass es großzügige<br />

Übergangsregelungen geben<br />

wird. Aber: Ob Pflicht oder nicht<br />

Pflicht, wer ein gut gedämmtes<br />

Haus hat, ist sicher im Vorteil,<br />

wenn er schon jetzt bei der Vermietung<br />

oder beim Verkauf freiwillig<br />

einen Energiepass vorlegt.<br />

Gilt der Energiepass für<br />

eine Wohnung oder nur für<br />

das ganze Haus?<br />

Zumindest in der Markteinführung<br />

ist der Energiepass nur<br />

für Wohnhäuser vorgesehen. Der<br />

Energiepass des Hauses gilt dann<br />

für jede Wohnung. Ob es später<br />

auch möglich sein wird, Pässe für<br />

einzelne Wohnungen auszustellen<br />

ist unklar.<br />

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August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 3


4 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

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Bin ich verpflichtet, mein Haus<br />

wärmedämmen zu lassen?<br />

Der Energiepass verpflichtet zu<br />

gar nichts, er ist quasi nur eine<br />

"Schulnote" für das Haus. Indirekt<br />

wird sich der <strong>Eigentümer</strong>,<br />

der ein schlecht bewertetes Haus<br />

hat, vielleicht bemühen, durch<br />

Wärmedämmung oder optimierte<br />

Heiztechnik seine Note zu verbessern.<br />

Auch die Energieeinsparverordnung<br />

verpflichtet im<br />

Altbau bis auf wenige Ausnahmen<br />

(zugänglicher, aber nicht begehbarer<br />

Dachboden) nicht zur<br />

nachträglichen Wärmedämmung.<br />

Wer aber Wärmedämmungen<br />

durchführt, muss die geforderten<br />

Mindeststandards einhalten.<br />

Aber: Auch wenn es keine Pflicht<br />

ist, kann es dennoch sehr sinnvoll<br />

sein, sein Haus zu dämmen. Die<br />

Heizölpreise haben sich in zwei<br />

Jahren fast verdoppelt, was ist in<br />

zwei Jahren? Welche Maßnahmen<br />

zwecksmäßig sind, was diese<br />

kosten und nutzen erfahren<br />

Sie bei der Energieberatung der<br />

Verbraucherzentrale (siehe unten).<br />

Kann ich jetzt schon einen<br />

Energiepass erstellen lassen?<br />

Ja, derzeit gibt es eine "Markteinführung"<br />

für den Energiepass.<br />

Zum Beispiel erstellen die<br />

Verbraucherzentrale und zugelassene<br />

Ingenieurbüros Energiepässe.<br />

Diese Pässe sind freiwillig<br />

und unterscheiden sich<br />

möglicherweise von den noch<br />

einzuführenden Pflichtpässe, sind<br />

aber auf jeden Fall zehn Jahre<br />

lang gültig. Die Verbraucherzentrale<br />

erstellt die Pässe nur im<br />

Rahmen eines Energiegutachtens<br />

für einen Altbau.<br />

Kann ich die Wärmedämmung<br />

meines Hauses fördern lassen?<br />

Es gibt günstige Förderkredite<br />

von der KFW mit Zinssätzen unter<br />

2%, ggf. auch einem Teilschulder-<br />

erlass. Genauere Informationen<br />

bei der Verbraucherzentrale, siehe<br />

unten.<br />

Ist der Energiepass<br />

zu befürworten?<br />

Vom Energiepass ist zu erwarten,<br />

dass er einen starken Impuls auslöst<br />

und zu verstärkten Wärmedämmung<br />

von Altbauten führen<br />

wird. Nicht zuletzt durch den Klimaschutz,<br />

dem verringerten Energieimport<br />

und der Schaffung von<br />

Arbeitsplätzen profitieren wir<br />

hiervon alle.<br />

Einige kritische Punkte beim Energiepass<br />

könnten sein:<br />

• Der Energiepass gilt für ein<br />

ganzes Haus, aber jede Wohnung<br />

ist anders.<br />

• Der Energiepass wird theoretisch<br />

berechnet, die tatsächlichen<br />

Verbräuche können stark<br />

hiervon abweichen.<br />

• Die Kenndaten der Baustoffe,<br />

Dämmstoffe und Wärmebrücken<br />

sind im Altbau nur mit begrenzter<br />

Genauigkeit zu ermitteln.<br />

• Ein am tatsächlichen Verbrauch<br />

orientierter Pass würde auch bei<br />

großen Gebäuden vom Nutzverhalten<br />

abhängen (Senioren, Berufstätige,<br />

Leerstand,...).<br />

• Bewertet wird nicht der Endenergieverbrauch<br />

sondern der<br />

Primärenergieverbrauch. So<br />

kann ein Haus mit Pelletsheizung<br />

leicht die Note A erreichen,<br />

aber Energiekosten wie<br />

ein Haus mit Note E verursachen.<br />

Eine Bewertung nach den<br />

zu erwartenden Energiekosten<br />

wäre wünschenswert.<br />

• Gute und sehr gute Häuser sollten<br />

unterscheidbar sein, und<br />

nicht wie bei Kühlschränken alle<br />

in der Klasse "A" liegen.<br />

• Ist der Pass wirklich objektiv?<br />

Sind die Ergebnisse belastbar?<br />

Erstellen zwei verschiedene<br />

Gutachter für das gleiche Gebäude<br />

auch den gleichen Pass?<br />

Die kritischen Punkte werden zur<br />

Zeit noch diskutiert.


Fallbeilwirkung droht !<br />

Das Kölner Amtsgericht hat mit<br />

Urteil vom 21. April 2005 einen<br />

„Spitz - auf - Knopf - Fall“ zu entscheiden<br />

gehabt.<br />

Es ging um die sattsam bekannte<br />

Fallbeilwirkung bei den Betriebskosten.<br />

Zur Erinnerung: Nach dem neuen<br />

Mietrecht hat der Vermieter ein<br />

Jahr Zeit, über die Betriebskosten<br />

abzurechnen. Wird diese Zeitspanne<br />

überschritten, bleibt die<br />

Pflicht zur Abrechnung zwar bestehen.<br />

Aber: Er kann dann keine<br />

Nachforderungen mehr durchsetzen.<br />

Beispiel:<br />

Der Abrechnungszeitraum laufe<br />

vom 1. Januar bis zum 31.12. eines<br />

jeden Jahres.<br />

Daher muß - unter Beachtung des<br />

Wochentages - die Abrechnung<br />

dem Mieter spätestens am 31. Dezember<br />

zu verkehrsüblichen Zeiten<br />

zugehen.<br />

So wird die Jahresfrist gewahrt<br />

und Nachforderungen können<br />

geltend gemacht werden.<br />

Geht die Abrechnung dem Mieter<br />

erst am 2. Januar zu, ist die Jahresfrist<br />

überschritten, der Vermie-<br />

ter kann keine Nachforderungen<br />

mehr durchsetzen.<br />

Zustellung am Sylvesterabend<br />

So weit, so schlecht. Doch was ist,<br />

wenn der Vermieter am 31. Dezember<br />

um 23.59 Uhr, unmittelbar<br />

vor dem Beginn des Glockengeläutes,<br />

dem Mieter die Abrechnung<br />

„hereinreicht“?<br />

Na ja, nahezu punktgenau zum<br />

Jahreswechsel, da wird jeder sagen:<br />

Frist versäumt.<br />

Denn: Würden Sie gern am Sylvesterabend,<br />

zu Punsch oder Wein,<br />

Bier oder Korn eine Rechnung<br />

hereinflattern sehen, womöglich<br />

noch mit ‘ner Nachforderung ?<br />

Wohl kaum.<br />

Und wie ist es abends um sechs ?<br />

Klar, auch hier haben die Briefträger<br />

schon längst Feierabend gemacht.<br />

Also: Abends ab 18 Uhr, da<br />

kommt keine Post mehr an.<br />

Briefe müssen daher im allgemeinen<br />

bis zum späten Nachmittag<br />

zugehen.<br />

Das entspricht auch vernünftiger<br />

Anschauung. Denn ansonsten<br />

müßte man auch noch abends<br />

um zehn, vielleicht sogar bis<br />

elf nachschau’n, ob vielleicht<br />

Von Fall zu Fall<br />

ein wichtiger Brief gekommen<br />

ist. Und das ist sicher unzumutbar.<br />

19.11 Uhr, das war zu spät<br />

Nun könnte einer sagen, so etwas,<br />

wie am Sylvesterabend eine Abrechnung<br />

zuzustellen, das tut kein<br />

Mensch. Das könnten sich doch<br />

nur weltfremde Juristen ausdenken.<br />

<strong>Mit</strong>nichten! So etwas kommt tatsächlich<br />

vor.<br />

Denn der Kölner Amtsrichter<br />

mußte darüber befinden, ob eine<br />

Betriebskostenabrechnung auch<br />

dann noch rechtzeitig zugegangen<br />

ist, wenn sie am 31. Dezember<br />

um 19.11 Uhr beim Rechtsanwalt<br />

des Mieters aus dem Faxapparat<br />

läuft.<br />

Das Urteil: Da um diese Zeit und<br />

zumal an diesem Tag ein Rechtsanwaltsbüro<br />

geschlossen ist, hatte<br />

der Rechtsanwalt und natürlich<br />

auch der Mieter keine Möglichkeit,<br />

die Betriebskostenabrechnung<br />

zu lesen. Daher gilt als Zugangsdatum<br />

der Abrechnung erst<br />

der 2. Januar des folgenden Jahres<br />

(AG Köln, Urt. v. 21.4.2005 -<br />

210 C 31/05).<br />

Fazit: Keine Nachforderung mehr<br />

möglich.<br />

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August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 5


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6 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Von Fall zu Fall<br />

Ist Abhilfe möglich?<br />

Ja, ganz einfach.<br />

1. Bei Mietbeginn werden die Betriebkostenvorschüsse<br />

in realistischer<br />

Höhe vereinbart. Wurde<br />

das versäumt, dann können<br />

spätestens nach der ersten Betriebskostenabrechnung<br />

die<br />

Vorschüsse unbürokratisch<br />

nach § 560 Absatz 4 BGB auf<br />

eine realistische Höhe angehoben<br />

werden.<br />

Dann geht die Fallbeilwirkung<br />

ins Leere, und, man muß auch<br />

bei fristgerechter Abrechnung<br />

nicht seinem Gelde hinterherlaufen.<br />

2. Sollten die Vorschüsse zu gering<br />

sein, dann liegt es im eigenen<br />

Interesse, die Abrechnungsfrist<br />

von einem Jahr einzuhalten.<br />

Praxistipp: Daher (bei kalender-<br />

jährlicher Abrechnungsperiode)<br />

spätestens Anfang November die<br />

Abrechnung fertigmachen und<br />

rausschicken.<br />

Welche Formalien bei der Betriebskostenabrechnung<br />

und beim<br />

Unangemessene Tarife<br />

Öffentlicher Versorger gerüffelt<br />

<strong>Mit</strong> Grundsatzurteilen vom<br />

5.7.2005, die von bundesweiter<br />

Bedeutung sind, hat der Bundesgerichtshof<br />

entschieden, dass die<br />

nachfolgende Klausel unwirksam<br />

ist:<br />

"Trotz rechtzeitiger <strong>Mit</strong>teilung der<br />

Einwendungen gegen die Rechnung<br />

des Versorgers bleibt die<br />

Verpflichtung zur Zahlung der<br />

Entgelte unberührt.<br />

Die Einwendungen sind im Rahmen<br />

eines Rückforderungsprozesses<br />

geltend zu<br />

machen. Ist eine<br />

Einwendung begründet,<br />

so wird<br />

der zuviel gezahlte<br />

Betrag<br />

verrechnet oder<br />

auf ausdrückli-<br />

Anheben der Vorschüsse zu beachten<br />

sind, das erfahren Sie auf<br />

der Geschäftsstelle Ihres örtlichen<br />

Vereins von Haus & Grund.<br />

Nutzen Sie unseren Service !<br />

RA Frank-Georg Pfeifer, Düsseldorf<br />

chen Wunsch des Entgeltpflichtigen<br />

erstattet." (Nichtamtlicher<br />

Leitsatz; BGH, Urteile vom<br />

5.7.2005 - X ZR 60/04 und 99/04)<br />

Zugrunde lag ein Fall aus Berlin,<br />

in welchem um Straßenreinigungstarife<br />

gestritten wurde. Der<br />

auf Zahlung verklagte Kunde hielt<br />

die Tarife für unbillig. Das klagende<br />

Unternehmen hatte aber im<br />

Zahlungsprozeß nichts zur Angemessenheit<br />

= Billigkeit seiner Tarife<br />

vorgetragen. Das Berliner<br />

Kammergericht meinte, die Behauptung,<br />

die festgesetzten Tarife<br />

seien unbillig, brauche nicht in<br />

der Zahlungsklage geprüft zu<br />

werden. Das ergebe sich aus der<br />

streitigen Klausel (siehe oben).<br />

Der Kunde hätte also zahlen müssen.<br />

Und erst später, in einem<br />

Rückforderungsprozess wäre eine<br />

Überprüfung der Tarife möglich<br />

gewesen.<br />

Doch, der Kunde zog vor das<br />

Höchstgericht. Und, die Bundesrichter<br />

schufen Remedur, sie erklärten<br />

die obige Klausel für unwirksam!<br />

Es stelle eine unangemessene Benachteiligung<br />

der Kunden dar,<br />

daß das Versorgungsunternehmen<br />

entgegen dem Gesetz seine Kunden<br />

auch mit begründeten Einwendungen<br />

auf einen Rückforderungsprozeß<br />

verweise.<br />

Die Klausel sei also nach dem<br />

AGB-Recht (§§ 305, 307 ff. BGB)<br />

unwirksam.<br />

Allerdings: Die Verfahren wurden<br />

an das jeweilige Berufungsgericht<br />

zurückverwiesen.<br />

RA Frank - Georg Pfeifer<br />

Hinweis: Das Urteil liegt noch<br />

nicht in gedruckter Form vor.


Urkundenprozeß<br />

Auch für Klage wegen rückständiger<br />

Wohnraummiete<br />

Der Bundesgerichtshof hat entschieden,<br />

daß der Wohnraumvermieter<br />

rückständige Miete im Urkundenprozeß<br />

geltend machen<br />

kann, und zwar auch dann, wenn<br />

der Mieter Mängel der Wohnung<br />

einwendet (BGH, Urt. v. 1. Juni<br />

2005 - VIII ZR 216/04)<br />

Was war geschehen ? Als der Mieter<br />

statt der vereinbarten 660 Euro<br />

mit dem Behaupten einer Gegenforderung<br />

bloß knapp 170 Euro<br />

zahlte, klagte der Vermieter den<br />

Differenzbetrag von 490 Euro ein.<br />

Im sog. Urkundenprozeß legte er<br />

dazu - eben als Urkunde - den<br />

Mietvertrag vor. Der Mieter hatte<br />

aber Wohnungsmängel behauptet.<br />

Diese hätten auch durch Urkunden<br />

bewiesen werden müssen.<br />

Das gelang dem Mieter aber<br />

nicht, da solche Urkunden nicht<br />

vorlagen.<br />

Vermieter bewies<br />

Durchhaltevermögen<br />

Obwohl also der Vermieter Beweis<br />

erbracht hatte (= den Mietvertrag)<br />

und der Mieter diesen<br />

Beweis nicht entkräften konnte,<br />

haben das Amtsgericht zu Jever<br />

und die Oldenburger Landrichter<br />

die Klage abgewiesen. Das höch-<br />

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ste Zivilgericht hat jetzt den Mieter<br />

zur Zahlung der rückständigen<br />

Miete verurteilt.<br />

Seine - so er Beweis erbringen<br />

kann - Gegenrechte darf er nun<br />

im Nachverfahren geltend machen.<br />

Wenn dem Mieter dieser<br />

Gegenbeweis gelänge, würde das<br />

vom Vermieter erstrittene Urteil<br />

sozusagen rückwirkend aufgehoben.<br />

Der Kläger, also der Hauseigentümer,<br />

könnte bei ungünstigem<br />

Verlauf sogar zum Schadensersatz<br />

an den Mieter verpflichtet<br />

werden. Zur weiteren Erledigung<br />

hat das Höchstgericht den Prozeß<br />

zurückverwiesen.<br />

Von Fall zu Fall<br />

Hintergrund-Info<br />

Der Vorteil des Urkundenprozesses<br />

liegt darin, daß die Beweislast<br />

für die Mietmängel und vor allem<br />

für deren Umfang auf den Mieter<br />

übergeht. Für den Vermieter ist<br />

der Urkundenprozeß günstig,<br />

wenn z.B. der Mieter die Mängel<br />

und deren Auswirkung übertrieben<br />

dargestellt hat. Und der Vermieter<br />

kommt ggfls. rascher zu<br />

seinem Geld.<br />

Das ist wichtig, wenn der Mieter<br />

sich im Stadium des fortschreitenden<br />

Vermögensverfalls befindet.<br />

Praxistipp<br />

Aber, der Urkundenprozeß gehört<br />

in die Hände des Profis von Haus<br />

und Grund. Informieren Sie sich<br />

daher bei Ihrem örtlichen Verein.<br />

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RA Frank Georg Pfeifer<br />

Übergang auf Wärmecontracting<br />

nur mit Mieter-Zustimmung<br />

Will der Vermieter von Wohnraum<br />

während eines laufenden Mietverhältnisses<br />

den Betrieb einer<br />

vorhandenen Heizungsanlage auf<br />

einen Dritten übertragen („Wärmecontracting“),<br />

bedarf es einer<br />

Zustimmung des Mieters, wenn<br />

eine ausdrückliche Regelung<br />

hierfür im Mietvertrag fehlt und<br />

dem Mieter dadurch zusätzliche<br />

Kosten auferlegt werden sollen.<br />

Bundesgerichtshof, Urteil vom 6.<br />

April 2005 - VIII ZR 54/04 - LG<br />

Köln-AG Köln.<br />

Dieses Urteil ist von Bedeutung,<br />

wenn der Vermieter bei der Wärmeversorgung<br />

von der Eigenerzeugng<br />

abgeht und sie auf einen<br />

Unternehmer auslagert.<br />

RA Frank - Georg Pfeifer<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 7


8 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Von Fall zu Fall<br />

Kündigungsverzicht: Maximal 4 Jahre<br />

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil<br />

vom 6.4.2005 (veröffentlicht:<br />

26.4.2005, Aktenzeichen: VIII ZR<br />

27/049) die Frage geklärt, für wie<br />

lange Mieter und Vermieter einen<br />

gegenseitigen Kündigungsverzicht<br />

formularmäßig vereinbaren<br />

können. Darauf weist der in Hagen<br />

ansässige Landesverband<br />

Haus & Grund Westfalen hin.<br />

Nach dem höchstrichterlichen Urteil<br />

sei ein Kündigungsverzicht<br />

unwirksam, wenn seine Dauer<br />

mehr als vier Jahre betrage. Da<br />

Samstag ist ein Werktag<br />

Der Karlsruher Bundesgerichtshof<br />

hat die bisher offene Frage geklärt,<br />

ob im Mietrecht der Samstag<br />

ein Werktag ist oder nicht<br />

(BGH, Urteil vom 27. April 2005 -<br />

VIII ZR 206/04).<br />

Eigentlich eine simples Problem<br />

würde man meinen. Kann doch<br />

z.B. jeder Samstags einkaufen.<br />

Andererseits: Vielfach ist der<br />

Samstag schon ein halber Sonntag;<br />

denn welche Behörde hat<br />

noch Samstags geöffnet?<br />

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im entschiedenen Fall aber das<br />

Formular einen Kündigungsverzicht<br />

von fünf Jahren aufwies, war<br />

der Vertragspassus über den Verzicht<br />

„insgesamt unwirksam“.<br />

Die vereinbarten fünf Jahre werden<br />

also nicht etwa auf die zulässigen<br />

vier Jahre heruntergerechnet.<br />

Mieter und Vermieter können<br />

daher in solchen Fällen das Mietverhältnis<br />

mit den gesetzlichen<br />

Fristen kündigen.<br />

RA Frank - Georg Pfeifer<br />

Zudem haben im Laufe der Jahre<br />

viele Juristen hier unterschiedliche<br />

Ansichten vertreten. Und so<br />

tat Klärung not. Im entschiedenen<br />

Fall hatte das Höchstgericht darüber<br />

zu befinden, ob eine Kündigung<br />

rechtzeitig zugegangen war<br />

oder nicht.<br />

Und das kam so:<br />

Im Mietvertrag war festgelegt,<br />

daß sich das Mietverhältnis mangels<br />

Kündigung um jeweils ein<br />

Jahr verlängere. Da stand also viel<br />

Geld auf dem spiel, falls eine Kündigung<br />

verspätet zuging oder<br />

nicht.<br />

Als die Mieterin kündigen wollte,<br />

schickte sie ihr Kündigungsschreiben<br />

am Montag, den 3. Juni 2002<br />

ab. Beim Vermieter kam es am<br />

<strong>Mit</strong>twoch, den 5. Juni 2002 an.<br />

Frage, war dies rechtzeitig oder<br />

nicht?<br />

Wir erinnern uns: Die Kündigung<br />

muß nach dem Gesetz im Regelfall<br />

bis zum dritten Werktag des<br />

ersten Monats der Kündigungsfrist<br />

zugehen.<br />

Betrachtet man den Samstag als<br />

Werktag, dann wäre der Eingang<br />

des Kündigungsbriefes am <strong>Mit</strong>twoch<br />

verspätet. Würde man den<br />

Samstag nicht als Werktag ansehen,<br />

dann wäre das Schreiben<br />

noch rechtzeitig zugegangen.<br />

Die Bundesrichter haben festgestellt,<br />

daß der Begriff des Werktags<br />

im Mietrecht sich u.a. nach<br />

dem allgemeinen Sprachgebrauch<br />

richte.<br />

Aber auch in anderen Gesetzen,<br />

werde der Sonnabend als Werktag<br />

angesehen. So etwa im<br />

§ 3 des Bundesurlaubsgesetzes.<br />

RA Frank-Georg Pfeifer<br />

Meisterbetrieb


Von Fall zu Fall<br />

Unwirksame Renovierungsklausel<br />

bei Geschäftsraum<br />

Wie im Wohnraummietrecht führt<br />

auch in Formularmietverträgen<br />

über Geschäftsräume die Kombination<br />

einer Endrenovierungsklausel<br />

mit einer solchen über turnusmäßig<br />

vorzunehmende Schönheitsreparaturen<br />

wegen des dabei auftretenden<br />

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Unwirksamkeit beider Klauseln.<br />

Bundesgerichtshof, Urteil vom 6.<br />

April 2005 - XII ZR 308/02 - OLG<br />

Saarbrücken-LG Saarbrücken<br />

Dieses Urteil sollte unbedingt bei<br />

der Vereinbarung gewerblicher<br />

Mietvertäge beachtet werden.<br />

RA Frank - Georg Pfeifer<br />

Gesellschaft bürgerlichen Rechts<br />

als Mietvertragspartei<br />

Eine Gesellschaft bürgerlichen<br />

Rechts besteht aus zwei und mehr<br />

Personen und kann gemeinschaftlich<br />

am Rechtsleben teilnehmen,<br />

d.h. sowohl als Vermieter als auch<br />

als Mieter auftreten.<br />

Wenn nun eine Mietvertrag für<br />

länger als ein Jahr abgeschlossen<br />

werden soll, ist kraft Gesetzes die<br />

Schriftform vorgeschrieben. Dafür<br />

ist erforderlich, daß alle Vertragsparteien<br />

die Vertragsurkunde unterzeichnen.<br />

Unterzeichnet für<br />

eine Vertragspartei ein Vertreter<br />

den Mietvertrag, muß dies in der<br />

Urkunde durch einen das Vertretungsverhältnis<br />

anzeigenden Zu-<br />

satz hinreichend deutlich zum<br />

Ausdruck kommen.<br />

Daher ist bei einer Gesellschaft<br />

bürgerlichen Rechts (GbR) die<br />

Schriftform nur gewahrt, wenn<br />

alle Gesellschafter der GbR den<br />

Vertrag unterzeichnen oder aber<br />

die Unterschrift eines Gesellschafters<br />

mit einem die Vertretung der<br />

anderen Gesellschafter ausweisenden<br />

Zusatz versehen wird.<br />

Dieser Zusatz muß hinreichend<br />

deutlich erkennen lassen, daß die<br />

Unterschrift zugleich in Vertretung<br />

der anderen Gesellschafter<br />

vorgenommen wird. Hierfür reicht<br />

der bloße Umstand, daß die Un-<br />

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terschrift über dem Wort „Vermieter“<br />

erfolgt, nicht aus, da auch angesichts<br />

dessen nicht auszuschließen<br />

ist, daß der eine unterzeichnende<br />

Gesellschafter nur für sich<br />

gehandelt hat und zweite Unterschrift<br />

noch fehlt.<br />

Die Schriftform wird auch dann<br />

nicht gewahrt, wenn am Anfang<br />

des Mietvertrages die Vertretung<br />

der GbR durch zwei Gesellschafter<br />

ausdrücklich erwähnt wird, da<br />

sich die Vertretung der Gesellschaft<br />

bürgerlichen Rechts durch<br />

sämtliche Gesellschafter bereits<br />

aus dem Gesetz ergibt. Diese Auffassung<br />

hat das Oberlandesgericht<br />

Naumburg im Urteil vom<br />

7.9.2004 - 9 U 3/04 - vertreten.<br />

In dem konkreten Fall war die<br />

Schriftform für den Mietvertrag<br />

auch deshalb nicht gewahrt worden,<br />

weil die Mietzeit nicht hinreichend<br />

bestimmt worden war. Die<br />

wesentlichen Vertragsinhalte, wie<br />

Vertragspartner, Mietgegenstand,<br />

Mietpreis und Mietdauer müssen<br />

nämlich im Mietvertrag bestimmbar<br />

geregelt sein, wobei bei der<br />

Beurteilung der Bestimmbarkeit<br />

auch außerhalb der Urkunde liegende<br />

Umstände herangezogen<br />

werden können. Dr. tt<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 9


10 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Von Fall zu Fall<br />

Schadensersatz bei<br />

unberechtigter Eigenbedarfskündigung<br />

Eine unberechtigte Eigenbedarfskündigung<br />

gibt dem Mieter einen<br />

Schadensersatzanspruch. Dies hat<br />

der Bundesgerichtshof mit Urteil<br />

vom 18. Mai 2005 erneut bekräftigt<br />

(BGH, Urteil vom 18. Mai<br />

2005, Aktenzeichen: VIII ZR<br />

368/03).<br />

Der Sachverhalt<br />

Der Hauseigentümer nutzte die<br />

Souterrainwohnung, die Mieter<br />

wohnten im Erdgeschoß. Zum 31.<br />

Dezember 1999 kündigte der<br />

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Hauseigentümer mit der Begründung,<br />

er wolle „in die größere,<br />

hellere und trockenere Wohnung<br />

im Erdgeschoß einziehen“. Die<br />

Mieter bezogen eine andere Wohnung,<br />

die aber teurer war. Nachdem<br />

der Hauseigentümer geheiratet<br />

hatte, vermietete er die Erdgeschoßwohnung<br />

<strong>Mit</strong>te 2002 anderweitig.<br />

Die Klage der ursprünglichen<br />

Mieter auf Schadensersatz<br />

(Umzugskosten und<br />

höhere Miete) war in den Vorinstanzen<br />

überwiegend erfolgreich.<br />

Der Bundesgerichtshof hat die Sache<br />

zurückverwiesen.<br />

Grundsätze und Ausnahmen<br />

Die Karlsruher Oberrichter haben<br />

im Grundsatz bestätigt, daß ein<br />

Vermieter zum Schadensersatz<br />

verpflichtet ist, wenn er schuldhaft<br />

eine Kündigung ausspricht,<br />

die wegen eines fehlenden Kündigungsgrundes<br />

unwirksam ist.<br />

Hier habe der Mieter prinzipiell<br />

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zu beweisen, daß nur ein vorgeschobener<br />

Eigenbedarf bestanden<br />

habe. Habe aber der Vermieter<br />

die Wohnung gar nicht bezogen,<br />

dann müsse er (der Vermieter) zuvor<br />

plausibel machen, warum er<br />

zunächst wegen Eigenbedarf<br />

kündige und dann trotzdem nicht<br />

die leergezogene Wohnung nutze.<br />

Anders als in der Tagespresse zu<br />

lesen, trifft den Vermieter also<br />

durchaus eine Pflicht zur genauen<br />

Offenlegung der Umstände; und<br />

zwar ihn als ersten.<br />

Praxistipp:<br />

Ein Eigenbedarfkündigung muß<br />

vernünftig, plausibel und nachvollziehbar<br />

begründet sein. Nur<br />

der Satz „Ich kündige wegen Eigenbedarf“<br />

reicht nicht. Wie eine<br />

solche Kündigung abzufassen ist,<br />

erfahren Sie auf der Geschäftsstelle<br />

unseres Vereins von Haus &<br />

Grund. RA Frank-Georg Pfeifer<br />

Mangelhafte Mietsache bei fehlender<br />

bauordnungsrechtlicher Genehmigung<br />

Ein Mietobjekt darf nicht mit einem<br />

Mangel behaftet sein, der<br />

seine Tauglichkeit für den vertragsgemäßen<br />

Gebrauch ausschließt.<br />

Sonst steht dem Vermieter<br />

kein Mietzinsanspruch zu. Nach<br />

dem Urteil des Oberlandesgerichts<br />

Düsseldorf vom 12.5.2005 -<br />

10 U 190/04 - stellen aber behörd-<br />

liche Beschränkungen des Gebrauchs<br />

oder der Nutzung des<br />

Mietobjekts, wenn sie auf deren<br />

Beschaffenheit und Lage beruhen,<br />

einen Sachmangel dar, die<br />

den Mieter zur Nichtzahlung des<br />

Mietzinses und zur fristlosen Kündigung<br />

des Mietverhältnisses berechtigen.


Das Fehlen einer an sich erforderlichen<br />

bauordnungsrechtlichen<br />

Genehmigung stellt zwar nicht<br />

automatisch einen Mangel dar.<br />

Voraussetzung dafür ist vielmehr,<br />

daß die fehlende Genehmigung<br />

eine Aufhebung oder erhebliche<br />

Beeinträchtigung der Tauglichkeit<br />

der Mietsache zum vertragsgemäßen<br />

Gebrauch zur Folge hat.<br />

Eine solche liegt im Allgemeinen<br />

nur vor, wenn die zuständige<br />

Behörde die Nutzung des Mietobjekts<br />

zu dem vereinbarten Zweck<br />

untersagt hat oder ein behördliches<br />

Einschreiten insoweit zu erwarten<br />

ist.<br />

Wenn die Erteilung einer Nut-<br />

Von Fall zu Fall<br />

zungsänderungsgenehmigung<br />

notwendig ist, kann dem das<br />

Rücksichtnahmegebot oder öffentliche<br />

Belange entgegenstehen.<br />

Eine Beeinträchtigung öffentlicher<br />

Belange liegt insbesondere<br />

dann vor, wenn das Vorhaben<br />

schädliche Umwelteinwirkungen<br />

hervorrufen kann oder ihnen<br />

ausgesetzt wird. Als entgegenstehender<br />

öffentlicher Belang<br />

zählt hierzu auch das Interesse<br />

angrenzender Anwohner an der<br />

Freihaltung von Verkehrslärm,<br />

insbesondere des Zu- und Abgangs<br />

von Besuchern, der bei bestimmten<br />

Objekten zu erwarten<br />

ist. Dr. tt<br />

Schriftform bei Änderung eines<br />

langfristigen Mietvertrages<br />

Ein Mietvertrag, der für mehr als<br />

ein Jahr verbindlich sein soll, muß<br />

schriftlich abgeschlossen werden.<br />

Sonst kommt die langfristige Bindung<br />

nicht zustande. Die gesetzlich<br />

vorgeschriebene Schriftform<br />

ist aber auch zu beachten, wenn<br />

der Mietvertrag geändert werden<br />

soll. Eine solche Änderung liegt<br />

aber dann nicht vor, wenn der<br />

Vermieter nur dem Mieter schriftlich<br />

für einen begrenzten Zeitraum<br />

die Herabsetzung des Mietzinses<br />

anbietet und der Mieter<br />

dieses Angebot durch Zahlung<br />

annimmt. Die Beachtung der<br />

Schriftform ist bei einem solchen<br />

Sachverhalt entbehrlich, wenn<br />

sich der Vermieter den jederzeitigen<br />

Widerruf des Mietzinsnachlasses<br />

vorbehält.<br />

Die nachträgliche Herabsetzung<br />

des Mietzinses muß aber auch<br />

sonst nicht schriftlich vereinbart<br />

werden, wenn die Geltungsdauer<br />

ein Jahr nicht überschreitet. <strong>Mit</strong>hin<br />

muß die Schriftform nur beachtet<br />

werden, wenn der Mietzins<br />

unwiderruflich bis zu dem weiter<br />

entfernt liegenden Vertragsende<br />

herabgesetzt wird (Urteil des<br />

Bundesgerichtshofes vom<br />

20.4.2005 - XII ZR 192/01 -).<br />

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12 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Von Fall zu Fall<br />

Unangemessene Tarife<br />

öffentlicher Versorger gerüffelt<br />

<strong>Mit</strong> Grundsatzurteilen vom<br />

5.7.2005, die von bundesweiter<br />

Bedeutung sind, hat der Bundesgerichtshof<br />

entschieden, dass die<br />

nachfolgende Klausel unwirksam<br />

ist:<br />

„Trotz rechtzeitiger <strong>Mit</strong>teilung<br />

der Einwendungen gegen die<br />

Rechnung des Versorgers bleibt<br />

die Verpflichtung zur Zahlung der<br />

Entgelte unberührt.<br />

Die Einwendungen sind im Rahmen<br />

eines Rückforderungsprozesses<br />

geltend zu machen. Ist eine<br />

Einwendung begründet, so wird<br />

der zuviel gezahlte Betrag verrechnet<br />

oder auf ausdrücklichen<br />

Wunsch des Entgeltpflichtigen erstattet.“<br />

(Nichtamtlicher Leitsatz; BGH,<br />

Urteile vom 5.7.2005 – X ZR 60/04<br />

und 99/04)<br />

Zugrunde lag ein Fall aus Berlin,<br />

in welchem um Straßenreinigungstarife<br />

gestritten wurde. Der<br />

auf Zahlung verklagte Kunde hielt<br />

die Tarife für unbillig. Das klagende<br />

Unternehmen hatte aber im<br />

Zahlungsprozeß nichts zur Angemessenheit<br />

= Billigkeit seiner Tarife<br />

vorgetragen. Das Berliner Kammergericht<br />

meinte, die Behauptung,<br />

die festgesetzten Tarife seien<br />

unbillig, brauche nicht in der Zahlungsklage<br />

geprüft zu werden.<br />

Das ergebe sich aus der streitigen<br />

Klausel (siehe oben).<br />

Der Kunde hätte also zahlen<br />

müssen. Und erst später, in einem<br />

Rückforderungsprozess wäre<br />

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eine Überprüfung der Tarife<br />

möglich gewesen.<br />

Doch, der Kunde zog vor das<br />

Höchstgericht. Und, die Bundesrichter<br />

schufen Remedur, sie erklärten<br />

die obige Klausel für unwirksam!<br />

Es stelle eine unangemessene Benachteiligung<br />

der Kunden dar,<br />

daß das Versorgungsunternehmen<br />

entgegen dem Gesetz seine Kunden<br />

auch mit begründeten Einwendungen<br />

auf einen Rückforderungsprozeß<br />

verweise.<br />

Die Klausel sei also nach dem<br />

AGB-Recht (§§ 305, 307 ff. BGB)<br />

unwirksam.<br />

Allerdings: Die Verfahren wurden<br />

an das jeweilige Berufungsgericht<br />

zurückverwiesen.<br />

RA Frank Pfeifer<br />

Hinweis:<br />

Das Urteil liegt noch nicht in<br />

gedruckter Form vor.


Verpflichtung zu Schönheitsreparaturen<br />

und Endrenovierung bei Gewerberäumen<br />

Bei Abschluß eines Mietvertrages<br />

über Gewerberäume wird vielfach<br />

vereinbart, daß der Mieter verpflichtet<br />

ist, turnusmäßig Schönheitsreparaturen<br />

vorzunehmen,<br />

aber auch eine Endrenovierung<br />

bei Beendigung des Mietverhältnisses.<br />

Dieses Nebeneinander von zwei<br />

Klauseln taucht auch in Wohnraummietverträgen<br />

auf und hat zu<br />

der Auffassung geführt, daß jede<br />

Klausel für sich allein wirksam<br />

sein kann, nicht aber beide Verpflichtungen<br />

nebeneinander.<br />

Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes<br />

vom 6.4.2005 - XII ZR<br />

308/02 - gilt Entsprechendes für<br />

den Bereich der Geschäftsraummiete.<br />

Nach der gesetzlichen Regelung<br />

hat nämlich die Schönheitsreparatur<br />

nicht der Mieter,<br />

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sondern der Vermieter vorzunehmen.<br />

Von diesem gesetzlichen<br />

Leitbild wird aber regelmäßig abgewichen.<br />

Dies wird als rechtlich<br />

zulässig angesehen, weil es sich<br />

um eine lange bereits Verkehrssitte<br />

gewordene Übung handelt.<br />

Die in Formularmietverträgen<br />

enthaltene Verpflichtung des<br />

Mieters, neben der Durchführung<br />

der Schönheitsreparaturen die<br />

Mietsache bei Beendigung des<br />

Mietverhältnisses renoviert<br />

zurückzugeben, entfernt sich aber<br />

noch weiter vom gesetzlichen<br />

Leitbild und führt zu einer zusätzlichen<br />

Verschärfung zu Lasten des<br />

Mieters. Er muß in diesen Fällen<br />

eine Endrenovierung vornehmen,<br />

unabhängig davon, wann die letzte<br />

Schönheitsreparatur erfolgt ist<br />

und ob ein Bedarf hierfür besteht.<br />

Von Fall zu Fall<br />

Eine so weitgehende Abweichung<br />

vom gesetzlichen Leitbild ist<br />

rechtlich nicht hinnehmbar.<br />

Trotz der allgemein geringeren<br />

Schutzbedürftigkeit des Geschäftsraummieters<br />

muß davon<br />

ausgegangen werden, daß Geschäftsräume<br />

regelmäßig langfristig<br />

vermietet werden. Die Problematik<br />

der Endrenovierung stellt<br />

sich meist erst am Ende einer langen<br />

Vertragslaufzeit dar. Der Mieter,<br />

insbesondere derjenige, der<br />

zum ersten Mal Geschäftsräume<br />

mietet, geht in der Regel nicht davon<br />

aus, daß er unabhängig vom<br />

Zeitpunkt der letzten Schönheitsreparatur<br />

in jedem Fall eine Endrenovierung<br />

durchführen muß.<br />

Selbst wenn der Mieter die Problematik<br />

erkennt, kann nicht ohne<br />

weiteres unterstellt werden, daß<br />

ihm die örtliche Marktsituation die<br />

Abwehr einer solchen, seine gesetzlichen<br />

Rechte beschneidende<br />

Klausel ermöglicht.<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 13


14 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Von Fall zu Fall<br />

Peter Leitmann<br />

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Auch der Hinweis, der Geschäftsraummieter<br />

könne die Kosten der<br />

Endrenovierung in die Preise für<br />

seine Waren und Dienstleistungen<br />

einkalkulieren, überzeugt nicht.<br />

Zum einen ist bereits zweifelhaft,<br />

ob die jeweilige Marktsituation<br />

eine solche Abwälzung erlaubt.<br />

Zum anderen ließe sich mit dieser<br />

Argumentation jede für den Geschäftsraummieter<br />

nachteilige<br />

Klausel rechtfertigen. Dem Mieter<br />

von Geschäftsräumen kann aber<br />

nicht zugemutet werden, die finanziellen<br />

Nachteile, die ihm durch<br />

eine seine gesetzlichen Rechte beschneidende<br />

Klausel auferlegt<br />

werden, durch die mit geschäftlichen<br />

Risiken verbundene Erhöhung<br />

seiner Preise aufzufangen.<br />

In dem konkreten Fall hatte der<br />

Vermieter Schadensersatz wegen<br />

Unterlassung der Schönheitsrepara-<br />

Die leistungsstarke Neugründung aus den Traditionsunternehmen<br />

Schopps & Knieriem, Poschen & Schreiner und Bernhard Giebel<br />

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• Grubenentleerung<br />

turen sowie eine Entschädigung<br />

wegen entgangener Nutzung beansprucht.<br />

Wegen Unwirksamkeit<br />

der beiden Klauseln nebeneinander<br />

hatte der Mieter aber durch das<br />

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Unterlassen der Schönheitsreparaturen<br />

und der Endrenovierung keine<br />

ihm obliegende Pflicht verletzt.<br />

Deshalb hatte der Vermieter mit<br />

seiner Klage keinen Erfolg. Dr. tt<br />

Seit 1. Juli 2005:<br />

Neue Gesetzesregelung über Darlehen<br />

Seit dem 1.7.2005 sind die Absätze<br />

zwei bis vier des § 506 BGB<br />

aufgehoben.<br />

Damit wird der Schutz des Verbrauchers<br />

bei Darlehensverträgen<br />

usw. erhöht.<br />

Der Paragraph lautet nunmehr:<br />

§ 506 Abweichende<br />

Vereinbarungen<br />

Von den Vorschriften der §§ 491<br />

bis 505 darf nicht zum Nachteil<br />

des Verbrauchers abgewichen<br />

werden. Diese Vorschriften finden<br />

auch Anwendung, wenn sie<br />

durch anderweitige Gestaltungen<br />

umgangen werden.“<br />

Aufgrund der seit dem 1.7.2005<br />

geltenden Neuregelung sind die<br />

gesetzlichen Bestimmung in den<br />

§§ 491 ff. BGB nunmehr grundsätzlich<br />

zwingendes Recht.<br />

Die nachfolgende Aufzählung<br />

zeigt, um was es im einzelnen<br />

geht. Sie dient der ersten Übersicht,<br />

sie ersetzt weder den genauen<br />

Gesetzestext noch die Beratung<br />

durch den Fachexperten. Im einzelnen<br />

betrifft die Neuregelung:<br />

• Beim Verbraucherdarlehensvertrag<br />

nach § 491 BGB die<br />

• Schriftform und Ausschluß der<br />

elektronischen Form (vgl. § 126a<br />

BGB);<br />

des weiteren Angaben zu folgenden<br />

Punkten:<br />

• Nettodarlehensbetrag, gegebenenfalls<br />

die Höchstgrenze des<br />

Darlehens,<br />

• Gesamtbetrag aller vom Darlehensnehmer<br />

zur Tilgung, sonstige<br />

Kosten und zu entrichtende<br />

Teilzahlungen,<br />

• bei Darlehen mit veränderlichen<br />

Bedingungen, die in Teilzahlun-<br />

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gen getilgt werden, einen Gesamtbetrag,<br />

• Art und Weise der Rückzahlung<br />

des Darlehens,<br />

• Vertragsbeendigung,<br />

• Zinssatz und alle sonstigen Kosten<br />

des Darlehens, die, soweit<br />

ihre Höhe bekannt ist, im Einzelnen<br />

zu bezeichnen, im Übrigen<br />

dem Grunde nach anzugeben<br />

sind, einschließlich etwaiger<br />

vom Darlehensnehmer zu<br />

tragender Vermittlungskosten,<br />

• effektiver Jahreszins und weitere<br />

detaillierte Angaben dazu;<br />

• Restschuldversicherung oder<br />

sonstige Versicherung, die im<br />

Zusammenhang mit dem Verbraucherdarlehensvertragabgeschlossen<br />

wird,<br />

• zu bestellende Sicherheiten.<br />

• Sonderregelungen zu Verbraucherdarlehen,<br />

die durch ein<br />

Grundpfandrecht gesichert sind<br />

(z.B.: Grundschuld),<br />

• Angaben zum effektiven Jahreszinses<br />

gemäß § 6 Preisangabenverordnung,<br />

• Zurverfügungstellen der Abschrift<br />

der Vertragserklärungen,<br />

• Regelungen zur Vollmacht<br />

(Hinweis: bei Vollmachterteilung<br />

immer aufpassen und genau<br />

überlegen wer die Voll-<br />

Wärmedämm-Verbundsysteme<br />

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macht erhält, es sind schon ernorme<br />

Mißbräuche geschehen),<br />

• Überziehungskredit,<br />

• Bestätigung der Vertragsbedingungen,<br />

• Unterrichtungspflicht bei Änderung<br />

des Jahreszinses,<br />

• Unterrichtung bei Kontenüberziehung,<br />

• Nichtigkeit des Verbraucherdarlehensvertrag<br />

bzw. der Vollmacht,<br />

• Zinsermäßigung bei Heilung<br />

der Vollmacht,<br />

• Folge zu niedrig angegebenen<br />

Zinssatzes,<br />

• Widerrufsrecht (wichtig: § 355<br />

Absatz 3 BGB),<br />

• Nichtigkeit eines Einwendungsverzichts,<br />

• Wechsel- und Scheckverbot,<br />

• Verzugszinsen,<br />

• Anrechnung von Teilleistungen<br />

• Tilgungsreihenfolge (Rechtsverfolgung,<br />

geschuldeter Betrag,<br />

zuletzt die Zinsen),<br />

• Pflicht zur Teilzahlungsannahme,<br />

• Verjährung der Ansprüche auf<br />

Darlehensrückerstattung und<br />

Zinsen,<br />

• Zahlungsverzug des Darlehensnehmers<br />

und Voraussetzungen<br />

der Vertragskündigung,<br />

• Zahlungsaufschub,<br />

Heizöltank-<br />

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• Teilzahlungsgeschäfte,<br />

• Barpreis,<br />

• Teilzahlungspreis (Anzahlung +<br />

alle Teilzahlungen einschließlich<br />

Zinsen und sonstiger Kosten),<br />

• Die einzelnen Teilzahlungen<br />

(Betrag, Zahl und Fälligkeit),<br />

• Effektiver Jahreszins,<br />

• Versicherung im Zusammenhang<br />

mit dem Teilzahlungsgeschäft,<br />

• Eigentumsvorbehalt,<br />

• Teilzahlungsgeschäfte im Fernabsatz,<br />

• Nichtigkeit des Teilzahlungsgeschäfts,<br />

• Rückgaberecht und Rücktritt<br />

bei Teilzahlungsgeschäften,<br />

• Widerrufsrecht,<br />

• Vorzeitige Zahlung bei Teilzahlungsgeschäften,<br />

• Ratenlieferungsverträge.<br />

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August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 15


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Immobilienmarkt<br />

vor neuen<br />

Herausforderungen:<br />

Verkauf von Baugrundstücken,<br />

Häusern und Eigentumswohnungen<br />

geht stark zurück<br />

Innenminister Wolf legt Grundstücksmarktbericht<br />

NRW 2005 vor<br />

Das Innenministerium teilt mit:<br />

Der Verkauf von Baugrundstücken,<br />

Häusern und Eigentumswohnungen<br />

ist im Jahr 2004 deutlich<br />

zurückgegangen. Dies teilte<br />

Innenminister Dr. Ingo Wolf heute<br />

bei der Vorlage des Grundstücksmarktberichts<br />

2005 durch den<br />

oberen Gutachterausschuss für<br />

Grundstückswerte mit. „Die Menschen<br />

brauchen Vertrauen in die<br />

Zukunft, damit es wieder wirtschaftlich<br />

aufwärts geht und mehr<br />

investiert wird“, sagte er in Düsseldorf.<br />

Im vergangenen Jahr<br />

wurden 10 % weniger Eigentumswohnungen,<br />

14 % weniger Einund<br />

Zweifamilienhäuser und sogar<br />

21 % weniger Baugrund-<br />

16 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

stücke verkauft. Die Marktpreise<br />

folgten dieser Entwicklung nur<br />

zögerlich.<br />

Sie gaben bei den Eigentumswohnungen<br />

landesweit im Durchschnitt<br />

um 2 % sowie bei den Einund<br />

Zweifamilienhäusern um 1 %<br />

nach. Der Preisanstieg bei Baugrundstücken<br />

ist seit der landesweiten<br />

Marktbeobachtung durch<br />

den Oberen Gutachterausschuss<br />

im Jahr 1989 erstmalig zum Stillstand<br />

gekommen.<br />

Spitzenreiter bei den Baulandpreisen<br />

in mittleren Wohnlagen<br />

ist nach wie vor Düsseldorf mit<br />

430 Euro/m 2 , gefolgt von Meerbusch<br />

mit 345 Euro/m 2 sowie Köln<br />

und Langenfeld (Rhld.) mit 320<br />

Euro/m2. Bei den guten Wohnlagen<br />

rangiert Köln mit 700 Euro/m 2<br />

vor Düsseldorf mit 600 Euro/m 2<br />

und Aachen mit 455 Euro/m 2 .<br />

Deutlich günstiger ist die Situation<br />

in einigen ländlichen Gebieten.<br />

So liegt der Preis für den<br />

Quadratmeter Bauland in mittleren<br />

Wohnlagen beispielsweise in<br />

Hallenberg bei 25 Euro/m 2 und in<br />

Medebach bei 30 Euro/m 2 (beide<br />

Hochsauerlandkreis).<br />

Zum ersten Mal hat der Obere<br />

Gutachterausschuss auch die<br />

durchschnittlichen Baulandpreise<br />

in den Regionen ermittelt. Am<br />

teuersten sind die Grundstücke in<br />

<strong>Mit</strong>telrhein/Bergisches Land. Dort<br />

kostet der Quadratmeter Bauland<br />

194 Euro. Etwas günstiger sind<br />

die Grundstücke im Ruhrgebiet<br />

mit 180 Euro/m 2 , gefolgt vom Niederrhein<br />

mit 149 Euro/m 2 . Im<br />

Münsterland können die Grundstücke<br />

mit 113 Euro/m 2 , in der Region<br />

Eifel/Rur mit 103 Euro/m 2 , in<br />

Ostwestfalen/Lippe mit 100<br />

Euro/m 2 und im Sauer- und Siegerland<br />

mit 87 Euro/m 2 deutlich<br />

günstiger erworben werden.<br />

In Bonn ist Wohnungseigentum<br />

besonders teuer. Die Bundesstadt<br />

steht landesweit an oberster Stelle.<br />

Eine Wohnung in mittlerer<br />

Lage kostet hier 2.460 Euro/m 2<br />

Wohnfläche. Etwas günstiger ist<br />

es im Rhein-Kreis Neuss mit 2.320<br />

Euro/m 2 , in Münster mit 2.300<br />

Euro/m 2 sowie in den Städten<br />

Neuss und Ratingen mit 2.260<br />

Euro/m 2 Wohnfläche. Dagegen<br />

kostet eine Eigentumswohnung<br />

im Kreis Höxter nur 1.540<br />

Euro/m 2 , im Kreis Herford 1.530<br />

Euro/m 2 und in der Stadt Herford<br />

1.460 Euro/m 2 .<br />

Erstbezugsfertige Reihenendhäuser<br />

oder Doppelhaushälften im<br />

Münsterland kosten mit 195.000<br />

Euro deutlich weniger als in der<br />

Region <strong>Mit</strong>telrhein/Bergisches<br />

Land mit 270.000 Euro. Noch<br />

preisgünstiger sind Reihenmittelhäuser.<br />

Für sie müssen in der Region<br />

<strong>Mit</strong>telrhein/Bergisches Land<br />

durchschnittlich 235.000 Euro und<br />

im Münsterland 175.000 Euro bezahlt<br />

werden. Die Werte für die<br />

anderen Regionen: Ruhrgebiet<br />

235.000 Euro/205.000 Euro, Niederrhein<br />

225.000 Euro/200.000<br />

Euro, Sauer- und Siegerland<br />

210.000 Euro/180.000 Euro, Eifel/Rur<br />

210.000 Euro/185.000<br />

Euro, Ostwestfalen/Lippe 205.000<br />

Euro/160.000 Euro.<br />

Von den Gutachterausschüssen in<br />

NRW wurden insgesamt 130.820<br />

Kaufverträge (- 10 %) über bebaute<br />

und unbebaute Grundstücke<br />

mit einem Geldumsatz von<br />

25,02 Milliarden Euro (- 5 %) und<br />

einem Flächenumsatz von 205,2


km 2 (+ 1 %) mitgeteilt.<br />

16.250 Baugrundstücke für den<br />

individuellen Wohnungsbau (- 21<br />

%), 43.490 Ein- und Zweifamilienhäuser<br />

(- 14 %) und 45.670 Eigentumswohnungen<br />

(- 10 %)<br />

wechselten den <strong>Eigentümer</strong>. Landesweit<br />

insgesamt rückläufigen<br />

Umsatzzahlen stehen steigende<br />

Umsätze lediglich bei den Mehrfamilienhäusern<br />

(+ 8 %) sowie<br />

den Gewerbe- und Industrieobjekten<br />

(+ 13 %) gegenüber.<br />

Der Grundstücksmarktbericht<br />

wird jährlich vom Oberen Gutachterausschuss<br />

für Grundstückswerte<br />

im Land Nordrhein-Westfalen<br />

erstellt; Berichtszeitraum ist<br />

das jeweilige Vorjahr. Für den Bericht<br />

wird das Datenmaterial der<br />

örtlichen Gutachterausschüsse<br />

ausgewertet. Er informiert umfassend<br />

und aktuell auf 129 Seiten<br />

über Umsätze, Preise und Preisentwicklungen<br />

auf allen Grundstücksteilmärkten<br />

in Nordrhein-<br />

Westfalen und enthält Übersichten<br />

über die von den örtlichen<br />

Gutachterausschüssen ermittelten<br />

Liegenschaftszinssätze und Bo-<br />

denpreisindexreihen.<br />

Zum ersten Mal<br />

hat der Obere<br />

Gutachterausschuss<br />

für Grundstückswerte dieses<br />

Jahr auch eine überregionale<br />

Auswertung über Grundstücke<br />

des großflächigen Einzelhandels<br />

vorgenommen, wobei insbesondere<br />

die Preisbildung bei unbebauten<br />

Grundstücken für Handelsketten<br />

von Interesse war. Der Grundstücksmarktbericht<br />

NRW enthält<br />

wertvolle Informationen für Bewertungssachverständige<br />

aus<br />

Wirtschaft und Verwaltung und<br />

nicht zuletzt für alle Bürger, die<br />

sich mit der Finanzierung und dem<br />

Erwerb bzw. der Veräußerung von<br />

Immobilien beschäftigen.<br />

Der Grundstücksmarktbericht<br />

NRW 2005 kann für 40 Euro bei<br />

der folgenden Anschrift bestellt<br />

werden:<br />

Oberer Gutachterausschuss für<br />

Grundstückswerte<br />

im Land Nordrhein-Westfalen<br />

Postfach 300865, 40408 Düsseldorf<br />

Telefon: 0211/4 75 41 50, Telefax:<br />

Gut zu wissen<br />

KAI DOBRODT<br />

Metallbauermeister<br />

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• Treppen- und • Fenstergitter<br />

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Tel. 0 23 24 / 68 59 59, Fax 0 23 24 / 68 59 60<br />

E-Mail: info@metallbau-dobrodt.de<br />

0211/4 75 59 76, E-Mail: oga@brd.<br />

nrw.de oder im Internet unter der<br />

Adresse www.boris.nrw.de heruntergeladen<br />

werden.<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 17


Gut zu wissen<br />

In Deutschland gibt es 200.000<br />

Brände pro Jahr. Dabei sterben<br />

600 Menschen. Zehn Mal so viele<br />

erleiden schwere Rauchvergiftungen<br />

und Verbrennungen. Doch<br />

obwohl Dreiviertel aller Brände<br />

nachts ausbrechen, ist hierzulande<br />

nur jeder zehnte Haushalt mit<br />

Rauchmeldern ausgestattet. In anderen<br />

Ländern sind Rauchmelder<br />

seit Jahren Pflicht, zum Beispiel in<br />

den USA oder in Großbritannien,<br />

Irland, Holland und Belgien. Dort<br />

sind inzwischen weniger als halb<br />

so viele Brandopfer zu beklagen.<br />

Schlusslicht Deutschland?<br />

Übertragen auf den Brandschutz<br />

steht Deutschland international<br />

noch sehr hinten an. Es gibt zwar<br />

die DIN 14676 mit ihren Empfehlungen<br />

in Sachen „Feuersicherheit<br />

im Haus“. Wirksamer, da gesetzlich<br />

bindend, sind jedoch die<br />

Landesbauordnungen von derzeit<br />

vier Bundesländern. Das Saarland,<br />

Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein<br />

und Hessen schreiben vor:<br />

Schlaf- und Kinderzimmer sowie<br />

Flure, über die ein Rettungsweg<br />

von Aufenthaltsräumen führt,<br />

müssen jeweils mindestens einen<br />

Rauchwarnmelder haben.<br />

18 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

75 Jahre Conrad – das Team<br />

Rauchmelder: Sicherheit für Mensch und Immobilie<br />

Nordrhein-Westfalen setzt<br />

auf Eigenverantwortung<br />

In NRW setzt der Gesetzgeber bisher<br />

ganz auf die Vernunft der Vermieter<br />

und Bewohner, in ihrem eigenen<br />

Interesse Rauchmelder zu<br />

installieren. Besorgt geben die<br />

Feuerwehren Empfehlungen heraus<br />

und leisten Aufklärungsarbeit.<br />

Wussten Sie zum Beispiel, dass<br />

Kleinkinder bei Feuer reflexmäßig<br />

zum Verstecken neigen anstatt ihr<br />

Zimmer zu verlassen? Brandschutz<br />

muß also auf Fachwissen<br />

beruhen. Ob NRW vor diesem<br />

Hintergrund seinen Weg über die<br />

Eigenverantwortung durchhält, ist<br />

fraglich. Abgesehen davon tendiert<br />

die weitere gesetzliche Entwicklung<br />

eindeutig zur Ausweitung<br />

der Rauchmelderpflicht auf<br />

alle Bundesländer. Als nächstes<br />

will der Stadtstaat Hamburg entsprechende<br />

Vorschriften einführen.<br />

Wie können Sie beim Brandschutz<br />

schon heute auf Nummer<br />

sicher gehen? Lassen Sie sich vom<br />

Haus- und Grundbesitzerverein<br />

e.V. beraten und entscheiden Sie<br />

sich für Qualität – denn nur funktionierende<br />

Rauchmelder können<br />

Leben retten. „Ei Professional“<br />

aus Irland produziert seit 30 Jahren<br />

VDS-geprüfte und nach europäischen<br />

Sicherheitsstandards<br />

ausgezeichnete Rauch- und Hitzemelder<br />

für jeden Haustyp. Die<br />

Geräte aus Irland erreichten Platz<br />

1 bei Stiftung Warentest (Okt.<br />

2002). Ein Beispiel für ein solides<br />

Exemplar ist Ei 105b. Es tut zuverlässig<br />

seinen Dienst, wenn es einmal<br />

im Jahr eine 9-Volt-Batterie<br />

bekommt. Der größere Bruder Ei<br />

3105 tych funktioniert dank<br />

selbstaufladender Lithium-Batterie<br />

ganze zehn Jahre wartungsfrei<br />

und verfügt über diverse Extras.<br />

In dem einzigen am Markt erhältlichen<br />

Rauchmelder für Hörgeschädigte<br />

zeigt sich besonders der<br />

Brandschutzprofi Ei Electronics: Ei<br />

176 warnt durch Lichtblitze und<br />

bringt eine Scheibe im Bettzeug<br />

des Schlafenden zum Vibrieren, so<br />

dass auch diese Menschen rund<br />

um die Uhr vor Rauch und Brandgefahr<br />

geschützt sind.<br />

Wenn Sie nicht länger mit dem<br />

Feuer spielen möchten, wenden<br />

Sie sich an: Haus + Grund, Dessauerstraße<br />

3, 42119 Wuppertal,<br />

Tel. 0202-479550,<br />

Fax 0202-47955 70


Familienunternehmen präsentieren sich<br />

– eine Demonstration von Zusammenhalt<br />

In der heutigen Zeit ist es schon<br />

ein Phänomen die Betriebe in Tradition<br />

zu führen, es hat noch etwas<br />

mit Respekt vor der erbrachten<br />

Arbeit zu tun!<br />

Die Gebrüder Winterberg übernahmen<br />

1870 eine Idee aus<br />

Frankreich. Maler verschmutzten<br />

Fenster durch Farbspritzer - eine<br />

neue Dimension des Arbeitszweiges<br />

wurde geschaffen - Glasreinigung<br />

! Nach und nach kamen immer<br />

weitere Tätigkeiten, die mit<br />

Glanz und Sauberkeit zu tun hatten,<br />

hinzu.<br />

Unser Familienbetrieb besteht<br />

mittlerweile seit 135 Jahren - und<br />

darauf können wir bauen ! Seit jeher<br />

haben wir den Kundenkontakt<br />

auf eine hohe Stufe gestellt,<br />

d.h. der Chef ist selbst vor Ort.<br />

Die Firma wurde in den letzen 40<br />

Jahren zunächst von Frau Franziska<br />

und Herrn Hubert Winterberg<br />

geleitet. Im Anschluss übernahm<br />

Herr Hanspeter Winterberg<br />

die Leitung. Er verstarb im Alter<br />

von nur 50 Jahren, für alle Beteiligten<br />

hinterließ er eine grosse<br />

Lücke. Sein Sohn - Carsten Winterberg<br />

und Geschäftsführerin<br />

Treppenhausreinigung<br />

Büroreinigung<br />

Glasreinigung<br />

Gewerbe und Privat<br />

Ute Lange führen seit Oktober<br />

1995 die Firma in seinem Sinne<br />

weiter.<br />

Unser Hauptaufgabengebiet liegt<br />

in der Büro-Fassaden-Treppenhaus-Teppich-<br />

und Lichtanlagenreinigung.<br />

Wir würden Sie gerne einmal zu<br />

einer Demonstration unserer<br />

Tätigkeiten einladen!<br />

Wann? 10. September 2005,<br />

Samstag, Sonnenaufgang<br />

9.00 Uhr bis Sonnenuntergang<br />

15.00 Uhr -<br />

Wo Firma Fahnen Herold<br />

In der Fleute 81 - 89<br />

42389 Wuppertal<br />

Die Firma Fahnen Herold ist<br />

ebenfalls ein Familienbetrieb, der<br />

seit vielen Jahrzehnten in Wuppertal<br />

ansässig ist. Sie hat eine<br />

Stammbelegschaft von ca. 135<br />

<strong>Mit</strong>arbeitern. Die Kapazität der<br />

Druckanlagen beträgt ca. 100.000<br />

qm Fahnenstoff pro Tag und gehört<br />

somit zu den Größten der<br />

Fahnenindustrie.Erfolgreich geführt<br />

wird die Firma durch Herrn<br />

Kai Frauenhoff Dipl.-Kfm.<br />

Der Eingangsbereich des Gebäudes<br />

ist sonnendurchflutet, somit<br />

Gut zu wissen<br />

Wuppertal, Hofkamp 148, Tel. 28 09 00<br />

den Umwelteinflüssen stark ausgesetzt.<br />

Hauptsächlich geht es<br />

hier um Rahmengrundreinigung<br />

und Einpflegung des Aluminiums.<br />

Um an den höchsten Bereich des<br />

Entrees zu gelangen, brauchen<br />

wir eine Arbeitsbühne. Auch hier<br />

arbeiten wir wiederum mit einem<br />

Familienunternehmen zusammen<br />

- der Firma Spielhoff. Die Führung<br />

der Firma obliegt Frau Brigitte<br />

und Herrn Hans Peter Spielhoff.<br />

Auch hier wieder erkennbar - persönlicher<br />

Kundenkontakt. Die Firma<br />

Spielhoff arbeitet mit Engagement<br />

bundesweit mit Hocharbeitsbühnen,<br />

es stehen gut geschulte<br />

<strong>Mit</strong>arbeiter vor Ort und<br />

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August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 19


Gut zu wissen<br />

20 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Freitags bei HAUS + GRUND<br />

E I N L A D U N G<br />

Thema: Einsparung beim Heizen<br />

Für 60 Cent ein Euro Energie<br />

Termin: 26. August 2005<br />

Ort: Haus + Grund, Dessauer Str. 3<br />

Zeit: 16 Uhr bis Ende offen<br />

Die Zahl der Teilnehmer ist auf 18 begrenzt.<br />

Bitte rechtzeitig anmelden!<br />

Referent: Herr Rittermeier<br />

P.S.: Auf Wunsch kann die Veranstaltung wiederholt werden.<br />

Spielhoff für die freundliche <strong>Mit</strong>hilfe<br />

an diesem Projekt !<br />

Wir hoffen, dass wir Sie ein wenig<br />

neugierig gemacht haben, Sie<br />

möchten doch gerne die Sonne in<br />

Ihr Haus einladen !<br />

Wir bitten freundlichst um Anmeldung<br />

in unserem Büro, Uellendahler<br />

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Wir würden uns freuen, für Sie die<br />

Sonne zu putzen !<br />

Ihre Gebäudereinigung<br />

Hanspeter Winterberg<br />

Trinkwasser<br />

zu teuer?<br />

Die gefährlichste Lüge ist die,<br />

welche im Gewande der Wahrheit<br />

daherkommt.<br />

An diesen Satz fühlt man sich erinnert,<br />

wenn man die Meldung<br />

des iwd - Informationsdienst des<br />

Instituts der deutschen Wirtschaft<br />

Köln Nr. 26 vom 30. Juni 2005<br />

liest.<br />

1. Dort heißt es: „Zuletzt kostete<br />

ein Kubikmeter Wasser hierzulande<br />

1,83 Euro - in Großbritan-<br />

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Familie Schwetke erzeugt ihren Strom selber und<br />

Dachs-Heizkessel Infoschau entlastet dadurch ihren Geldbeutel und unsere Umwelt<br />

Dachs-Heizkessel Infoschau<br />

<strong>Mit</strong>twoch, 20. 4. 05 – Fachvortrag „Heizkostenfreies Wohnen“<br />

um 19 Uhr, Rathenaustr. 59 a, Hattingen-Welper<br />

Neue Kessel Bitte Parkplätze verdienen am Freibad nutzen! richtig Geld!<br />

Staatliche Fördermittel, Steuervergünstigungen und niedriger Verbrauch:<br />

Neue Vorteile für Kessel Heizkessel mit verdienen Kraft-Wärme-Kopplung richtig beim Kesseltausch. Geld!<br />

Ab Dezember Staatliche 2004 gelten Fördermittel, für alle Heiz- Brennstoff Steuervergünstigungen im Vergleich zu konventionel- und triebe niedriger lohnt sich das Verbrauch:<br />

Leasing eines Dachkessel<br />

die Vorteile verschärften für Abgaswerte Heizkessel nach ler, mit getrennter Kraft-Wärme-Kopplung Energieerzeugung in Kraftses, beim da die Kesseltausch.<br />

Leasingrate teilweise aus Mi-<br />

Ab der Dezember 1. Bundesimmissionsschutz-Verord-<br />

2004 gelten für alle Heiz- Brennstoff werk und im Heizkessel. Vergleich Außerdem zu konventionel- ist der triebeneralölsteuer-Rückerstattung, lohnt sich das Leasing eines StromerDachkesselnung. Rund die verschärften 2,5 Millionen Abgaswerte technisch nach veraller, Brennstoff getrennter für Energieerzeugung den Dachs von der in KraftMineses,zeugung da die und Leasingrate -verkauf sowie teilweise steuerlichen aus Mi-<br />

der tete 1. Anlagen Bundesimmissionsschutz-Verord-<br />

überschreiten die Grenzwerwerkralöl-/Ökosteuer und Heizkessel. befreit Außerdem und für den ist selbst der neralölsteuer-Rückerstattung, Abschreibungen getilgt werden können. Stromernung.te<br />

und Rund müssen 2,5 ausgetauscht Millionen technisch werden. veralDar- Brennstoff erzeugten, für im eigenen den Dachs Haus von verbrauchten der Minezeugung Hier und legen -verkauf Sie sowie Ihr steuerlichen<br />

Geld<br />

teteüber Anlagen hinaus gilt überschreiten nach der Energieeinspar-<br />

die Grenzwerralöl-/Ökosteuer Strom entfällt befreit die Stromsteuer. und für den selbst Ganz Abschreibungen getilgt werden können.<br />

gewinnbringend an:<br />

te Verordnung und müssen (EnEV) ausgetauscht in der Regel werden. eine Dar- Frist erzeugten, schön clever, im eigenen was?! Hergestellt Haus verbrauchten werden Hier legen Sie Ihr Geld<br />

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bis anlagen, zum 31. die Dezember vor dem 1. 2006 Oktober zur Nachrü- 1978 in diese Anlagen-Aufwandszahl Heizkessel vom Marktführer des Dachs Sener- Dachs alle Schalter und Steckdosen Ih-<br />

reicht freundlich heizt, versorgt Ihr neuer<br />

stung<br />

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Tec,<br />

oft sein<br />

Schweinfurt.<br />

Einsatz aus,<br />

Aufgrund<br />

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der<br />

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niedrigen res Hauses mit „grünem“ Strom.<br />

der EnEV Dachs alle Schalter und Steckdosen Ihanlagen,<br />

die vor dem 1. Oktober 1978 in Anlagen-Aufwandszahl des Dachs reicht<br />

sierung veralteter Anlagen liegt für die vorgeschriebenen Primärenergiebedarf<br />

■Er<br />

res Hauses<br />

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mit<br />

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„grünem“<br />

der Öko-<br />

Strom.<br />

und Mine-<br />

Betrieb gingen. In der Pflicht zur Moderni- oft sein Einsatz aus, um den von der EnEV<br />

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veralteter Anlagen liegt für die vorgeschriebenen Primärenergiebedarf<br />

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Hausbesitzer<br />

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Kopplung die nach arbeiten, dem Prinzip die der außer Kraft-Wärme- Wärme für umrüsten. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ■Er fördert wird von als jeder Bund andere und Ländern Heizkessel. mehr ge-<br />

Kopplung Heizung und arbeiten, Warmwasser die außer auch Wärme gleichzei- für Die fördert Kreditanstalt die private für Anschaffung Wiederaufbau vom Dachs (KfW) ■Er fördert bietet als Zukunftssicherheit jeder andere Heizkessel. für die näch-<br />

Heizung tig den im und Gebäude Warmwasser benötigten auch gleichzei- Strom er- fördert zur Heizungserneuerung die private Anschaffung im Rahmen vom Dachs ihres ■Er sten bietet 20 Zukunftssicherheit Jahre.<br />

für die nächtigzeugen.<br />

den im Beispielsweise Gebäude benötigten verbrauchen Strom Heizer- zur COHeizungserneuerung im Rahmen ihres sten 20 Jahre.<br />

2-Gebäudesanierungsprogramms mit Und die Brennwerttechnik beherrscht er<br />

zeugen.kessel vom Beispielsweise Typ Dachs verbrauchen ein Drittel weniger Heiz- CO zinsgünstigen 2-Gebäudesanierungsprogramms Krediten. Für Gewerbebe- mit Und auch. die Brennwerttechnik beherrscht er<br />

kessel vom Typ Dachs ein Drittel weniger zinsgünstigen Krediten. Für Gewerbebe- auch.<br />

nien hingegen nur 1,24 und in<br />

Frankreich 1,15 Euro. Die US-<br />

Amerikaner zahlen umgerechnet<br />

sogar weniger als 50 Cent je<br />

Kubikmeter.“ (Quelle: http://<br />

www.iwkoeln.de/Publikationen/frs_publikationen.htm)<br />

<strong>Mit</strong> diesen wenigen Worten ist<br />

der stille Vorwurf verbunden, in<br />

Deutschland sei das Wasser zu<br />

teuer.<br />

Was ist richtig, was ist falsch ?<br />

Zunächst dies: Nach <strong>Mit</strong>teilung<br />

des Bundesverbandes Gas und<br />

Wasser liegt der durchschnittliche<br />

Wasserpreis bei 1,77 Euro<br />

pro Kubikmeter, einschließlich<br />

Grundpreis und Umsatzsteuer<br />

(Quelle: http://www.bgw.de/<br />

trinkwasser/wasserpreise/23_<br />

cent_taeglich_fuer_trinkwasser).<br />

2. Neben diesem Widerspruch gilt<br />

wie so oft: Entscheidend ist<br />

nicht das, was die Meldung<br />

sagt, sondern, was nicht in dieser<br />

Pressenotiz steht.<br />

Anders gesprochen: Hier wird<br />

nicht nur wahres berichtet, sondern<br />

auch wichtiges verschwiegen.<br />

3. Hier nun ein paar Argumente,<br />

die das „Institut“ unterschlagen<br />

hat.<br />

a. Die Qualität des deutschen<br />

Familie Schwetke bewohnt ein Einfamilienhaus in<br />

Hattingen. Die Dachs-Heizkraftanlage versorgt<br />

das Gebäude das ganze Jahr mit Heizung und<br />

Warmwasser für den Wohnbereich. Der beim Heizen<br />

erzeugte Strom (ca. 15000,00 KWH) wird zum<br />

Großteil im Gebäude verbraucht. Der überschüs-<br />

sige Strom wird in das Stromnetz des Stromversorgers<br />

eingespeist und von diesem vergütet. Der<br />

Gewinn je Betriebsjahr dieser Heizkraftanlage<br />

beläuft sich auf ca. 2000,00 Euro. Der Gewinn für<br />

unsere Umwelt beträgt 9,5 Tonnen CO 2 Einsparung<br />

im Jahr.<br />

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Trinkwassers: Das deutsche<br />

Trinkwasser ist von anerkannt<br />

optimaler Qualität.<br />

Das beweist der HÖR-ZU-<br />

Trinkwassertest von 2003. In<br />

270 Städten Deutschlands<br />

wurde 2003 das Trinkwasser<br />

von akkredetierten Labors<br />

auf Geschmack, Nitrat, Nitrit,<br />

Chlorkohlenwasserstoffe und<br />

Trihalogenmethane geprüft.<br />

Das Ergebnis: Überall liegen<br />

die Meßergebnisse weit unter<br />

den Grenzwerten. (Quelle:http://www.bgw.de/de/trinkwasser/hoerzu-trinkwassertest;<br />

und weiter zum Beispiel<br />

http://www.bgw.de/pdf/dokument-20030711.pdf).<br />

b. In einigen Ländern wird wenig<br />

für die Instandhaltung<br />

des Rohrnetzes getan. Folglich<br />

ist dort die Qualität<br />

schlechter. Aus Hygienegründen<br />

muß dann aber stärker<br />

gechlort werden.<br />

Der geringere Wasserpreis<br />

wird also mit stärkerem<br />

Chlorgehalt erkauft.<br />

c. Während in Deutschland die<br />

Wasserwerke für den Unterhalt<br />

des Rohrnetzes sorgen,<br />

obliegt dies in Frankreich<br />

Gut zu wissen<br />

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den Kommunen. Damit haben<br />

die Wasserwerke dort<br />

weniger Fixkosten.<br />

Nur, was der Bürger bei Wassergeld<br />

spart, zahlt er über<br />

Kommunalabgaben drauf.<br />

d. In England sind Wasserdruck<br />

und Zulaufgeschwindigkeit<br />

geringer. Die Wasserwerke<br />

haben also weniger technischen<br />

Aufwand. Damit sinkt<br />

der Wasserpreis. Aber, zur<br />

Kompensation des geringeren<br />

Drucks haben viele Häuser<br />

auf dem Dachboden einen<br />

Wassertank. Dieser muß<br />

unterhalten, gereingt werden<br />

usw. Das sind Kosten, die<br />

dem Hauseigentümer zur<br />

Last fallen.<br />

Der geringere Wasserpreis<br />

wird also durch andere Kosten<br />

aufgezehrt.<br />

e. Wir halten fest: Zu jedem<br />

Preis gehören nicht nur die<br />

Angabe, worauf er sich bezieht,<br />

sondern auch nähere<br />

Informationen zu den Randbedingungen.<br />

Und daran<br />

fehlt es bei der Meldung des<br />

oben genannten Instituts.<br />

Andernfalls könnte man ja<br />

auch für alle Wohnungen in<br />

Europa und den USA eine<br />

Durchschnittsmiete ermitteln;<br />

ohne zu sagen, worauf sie<br />

sich bezieht: Innenstadt oder<br />

Randlage, Alt- oder Neubau,<br />

groß oder klein.<br />

4. Hauseigentümer und Mieter<br />

sollten sich also nicht ins Bockshorn<br />

jagen lassen.<br />

Denn: Ein reiner Preisvergleich<br />

ist - vornehm gesagt - irreführend.<br />

RA Frank-Georg Pfeifer<br />

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August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 21


Gut zu wissen<br />

VPB rät: Altbauten<br />

vor dem Kauf genau<br />

prüfen lassen<br />

"Nicht immer ist das günstige alte<br />

Haus auch ein echtes Schnäppchen",<br />

warnt Thomas Penningh,<br />

Bausachverständiger und Vorstandsmitglied<br />

des Verbands Privater<br />

Bauherren (VPB). Wie eine aktuelle<br />

Untersuchung dieses Verbraucherschutzverbands<br />

ergab,<br />

entpuppen sich scheinbar preiswerte<br />

Altbauten oft im Nachhinein<br />

als recht teure Investition. Denn<br />

der Kaufpreis beinhaltet noch nicht<br />

die für den Altbau dringend nötigen<br />

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22 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

rungsinvestitionen.<br />

"Dabei gilt: je älter<br />

das Haus,<br />

umso höher die<br />

nötigen Ausgaben",<br />

weiß Thomas<br />

Penningh,<br />

Leiter des VPB-<br />

Regionalbüros<br />

Braunschweig.<br />

"Unserer Erfahrung<br />

nach müssen<br />

Käufer einer<br />

Nachkriegsimmobilie<br />

aus den<br />

1950er Jahren im<br />

Schnitt noch einmal gut 40 Prozent<br />

der Kaufsumme zusätzlich investieren,<br />

bevor ihr altes Haus<br />

heutigen Maßstäben entspricht."<br />

Auch jüngere Häuser sind oft<br />

stark reparaturbedürftig, vor allem<br />

bei der Wärmedämmung und der<br />

Haustechnik muss in der Regel erheblich<br />

nachgebessert werden.<br />

"Wer ein Einfamilienhaus aus den<br />

1970er oder 1980er Jahre kauft",<br />

warnt VPB-Sachverständiger Penningh,<br />

"der tut gut daran, noch<br />

einmal rund ein Drittel der Anschaffungskosten<br />

extra für die<br />

nötige Sanierung bereitzustellen."<br />

"Neuralgische Punkte speziell bei<br />

Häusern aus der Vorkriegszeit",<br />

so weiß VPB-Berater Penningh,<br />

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www.stroeter-gmbh.de<br />

"sind neben der Haustechnik und<br />

der Wärmedämmung vor allem<br />

schlecht isolierte Keller und mangelhaft<br />

gedämmte Dächer. Wir<br />

rechnen dabei mit zusätzlichen Investitionen<br />

von knapp der Hälfte<br />

des Anschaffungspreises. Wer also<br />

für ein Haus altes Haus scheinbar<br />

günstige 200.000 Euro zahlt, der<br />

sollte unbedingt weitere 100.000<br />

Euro für die Sanierung vorsehen."<br />

Auch jüngere Immobilien aus den<br />

1990er Jahren können nur selten<br />

direkt bezogen werden. Nach<br />

VPB-Erfahrung investieren die<br />

Käufer auch in diese Objekte noch<br />

einmal zusätzlich rund 16 Prozent<br />

der Kaufsumme für nachträgliche<br />

Umbauten und Schönheitsreparaturen.<br />

"Damit das vermeintlich<br />

günstige Althaus nicht zum Euro-<br />

Grab wir, raten wir dringend zu<br />

einer sorgfältigen Bauuntersuchung<br />

vor dem Kauf", empfiehlt<br />

Thomas Penningh. Ein erfahrener<br />

Sachverständiger, spezialisiert auf<br />

Ein- und Zweifamilienhäuser,<br />

kann ein Objekt sicher einschätzen.<br />

Er weiß, was es wert ist und<br />

wie viel der künftige Käufer noch<br />

investieren muss, damit es heutigen<br />

Ansprüchen entspricht.<br />

Der Verband Privater Bauherren<br />

ist eine unabhängige, bundesweit<br />

tätige Verbraucherschutzgemeinschaft.<br />

Ihre <strong>Mit</strong>arbeiter in den Re-


gionalbüros beraten und betreuen<br />

<strong>Mit</strong>glieder in allen technischen<br />

Fragen des Grunderwerbs, des<br />

Kaufs von Alt- und Neubauten<br />

und des Bauens allgemein. Der<br />

VPB wurde 1976 in Hamburg gegründet<br />

und ist heute in allen<br />

großen Städten und Regionen der<br />

Wer sich zum erstem Mal eine Eigentumswohnung<br />

kauft, ist möglicherweise<br />

überrascht vom Umfang<br />

der gesetzlichen Regelungen.<br />

Langjährige Wohnungseigentümer<br />

wissen, dass die<br />

zunächst un-übersichtlich wirkenden<br />

Vorgaben einen guten Grund<br />

haben: Sie regeln das Zusammenleben<br />

in der Gemeinschaft und<br />

minimieren Auseinandersetzungen.<br />

Bundesrepublik vertreten. Seit<br />

der Gründung haben die regionalen<br />

Vertretungen über 60.000 <strong>Mit</strong>glieder<br />

betreut. Die Experten des<br />

VPB arbeiten firmen- und produktneutral<br />

und sind keinen Interessengruppen<br />

verpflichtet.<br />

Jetzt ganz neu in zweiter Auflage – der BuchTIPP<br />

Der Verwaltungsbeirat in der Praxis<br />

Der Verwalter ist für alle ein<br />

wichtiger Ansprechpartner. Er<br />

setzt um, was die Gemeinschaft<br />

beschließt und führt deren Aufträge<br />

aus. Damit die Kommunikation<br />

gut klappt, alle rechtlichen Vorgaben<br />

beachtet werden und eine<br />

Kontrolle besteht, kann die Gemeinschaft<br />

dem Verwalter einen<br />

Verwaltungsbeirat zur Seite stellen,<br />

der aus gewählten <strong>Mit</strong>eigentümern<br />

besteht und den Ver-<br />

Gut zu wissen<br />

walter berät und unterstützt.<br />

In Deutschland gibt es mehr als<br />

250.000 Beiräte. Zwischen Aufwand<br />

und Engagement dieser ehrenamtlichen<br />

Tätigkeit und den<br />

teilweise recht hohen Haftungsrisiken<br />

besteht oft eine erhebliche<br />

Diskrepanz.<br />

Verwaltungsbeiräte sind „einfache<br />

<strong>Mit</strong>eigentümer“ und kommen<br />

häufig überraschend an ihr Amt.<br />

Manche fragen sich erst dann:<br />

Welche Aufgaben, Rechte und<br />

Pflichten sind mit dem Amt verbunden?<br />

Was ist zu tun? Wer ehrenamtlich<br />

ohne Lohn arbeitet,<br />

wird doch wohl kein Haftungsrisiko<br />

eingehen? Diese Fragen und<br />

viele andere beantwortet das jetzt<br />

völlig überarbeitete und erweiterte<br />

in 2. Auflage neu erschienene<br />

Buch „Der Verwaltungsbeirat in<br />

der Praxis“.<br />

Es erklärt auf rund 110 Seiten die<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 23


Gut zu wissen<br />

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Stellung des Beirates zu den anderen<br />

Organen der Gemeinschaft<br />

und seine Aufgaben, beschreibt<br />

Wahl, Vorsitz und Amtsdauer, erläutert<br />

Aufgaben und Berechtigungen<br />

und beschreibt, welche<br />

Haftungsbeschränkungen und<br />

Versicherungsmöglichkeiten es<br />

gibt.<br />

24 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Natürlich nennt der Autor, Steffen<br />

Haase, auch immer die rechtlichen<br />

Grundlagen und stellt am<br />

Ende des Buches in Form von<br />

Checklisten und Formularen<br />

praktische Arbeitshilfen zur Verfügung.<br />

Haase hat dieses Buch<br />

aus der Praxis für die Praxis geschrieben.<br />

Es ist keine juristische<br />

Abhandlung für Rechtsanwälte<br />

oder Richter, sondern dient dem<br />

Verwaltungsbeirat, dem Wohnungseigentümer<br />

und dem Verwalter<br />

gleichermaßen als leicht<br />

verständliches Praxishandbuch<br />

Wir haben es versucht!<br />

Wie Sie vielleicht bemerkt haben,<br />

wurde Ihnen Ihr <strong>Eigentümer</strong>journal<br />

im Juli nicht mit der<br />

Post, sondern mit dem am Markt<br />

neuen Zustelldienst Westmail ins<br />

Haus getragen.<br />

Wir haben uns bei der Beauftragung<br />

eine Kostensenkung beim<br />

Vertrieb des <strong>Eigentümer</strong>journals<br />

ausgerechnet. Leider müssen wir<br />

feststellen, dass viele <strong>Mit</strong>glieder<br />

das <strong>Eigentümer</strong>journal nicht an<br />

der gewohnten Stelle (Briefkasten)<br />

vorgefunden haben, sondern<br />

anderswo.<br />

Dabei sind offensichtlich auch<br />

viele <strong>Eigentümer</strong>journale verloren<br />

gegangen, wie wir aus der<br />

Reaktion der <strong>Mit</strong>glieder entneh-<br />

bei der täglichen Arbeit. Besonders<br />

ist es demjenigen zu empfehlen,<br />

der die Aufgaben des Verwaltungsbeirates<br />

besser verstehen<br />

will oder schon einmal daran<br />

gedacht hat, ein solches Amt zu<br />

übernehmen.<br />

Das Buch „Der Verwaltungsbeirat<br />

in der Praxis“ ist über den Buchhandel<br />

oder direkt beim Grabener<br />

Verlag, Kiel, zu beziehen: ISBN:<br />

3-925573-20-8 | Autor: Steffen<br />

Haase, 2. Auflage 2005, 110 Seiten,<br />

22 x 15,5 cm, Broschure,<br />

Preis: 19,80 Euro.<br />

men. Wir haben darauf reagiert<br />

und werden Ihnen mit Beginn<br />

des Monats August das <strong>Eigentümer</strong>journal<br />

wieder wie gewohnt<br />

mit dem Briefträger ins Haus<br />

bringen lassen.<br />

Wir hoffen, dass Sie künftig das<br />

<strong>Eigentümer</strong>journal pünktlich<br />

vorfinden! Sollte es Unregelmäßigkeiten<br />

geben und Sie Ihr<br />

<strong>Eigentümer</strong>journal vermissen, so<br />

rufen Sie einfach doch in der<br />

Geschäftsstelle an. Wir haben<br />

immer ein paar Exemplare über,<br />

die wir dann nochmals verschicken<br />

können. Für mögliche<br />

Pannen bitten wir um Ihr Verständnis.<br />

Ihre Geschäftsführung<br />

Auch Ihre Anzeige könnte hier stehen!<br />

Telefon 0 23 24/2 58 22<br />

Wir beraten Sie gerne. e-mail: andreas.wimmers@gmx.de<br />

Haben Sie Ihren Tank<br />

aufgefüllt?<br />

Rufen Sie uns an.<br />

Tel. 02 02/30 38 43<br />

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Wir gratulieren<br />

Elsbeth Schumann<br />

3.07.2005 – 90 Jahre<br />

Gertrud Ottersbach<br />

6.07.2005 – 71 Jahre<br />

Horst Stiefeling<br />

7.07.2005 – 73 Jahre<br />

Günter Laag<br />

7.07.2005 – 77 Jahre<br />

Judith Berndt<br />

9.07.2005 – 73 Jahre<br />

Karl Pott<br />

11.07.2005 – 87 Jahre<br />

Marlies Schneider<br />

12.07.2005 – 71 Jahre<br />

Johanne Herrmann<br />

13.07.2005 – 91 Jahre<br />

Ursula Briechle<br />

16.07.2005 – 74 Jahre<br />

Lieselotte Niedner<br />

17.07.2005 – 79 Jahre<br />

Franz-Joachim Mentel<br />

18.07.2005 – 85 Jahre<br />

Wilhelm Kaiser<br />

19.07.2005 – 95 Jahre<br />

Lotte Bernges<br />

19.07.2005 – 86 Jahre<br />

Artur Reinhold<br />

19.07.2005 – 71 Jahre<br />

Ellen Bellmann<br />

20.07.2005 – 74 Jahre<br />

Waltrud Bröcker<br />

21.07.2005 – 80 Jahre<br />

Helmuth Fülle<br />

24.07.2005 – 81 Jahre<br />

Gertrud Kolberg<br />

28.07.2005 – 85 Jahre<br />

Wir begrüßen<br />

als neue <strong>Mit</strong>glieder<br />

Ulrich Heitmann<br />

Deniz u. GoncaTastan<br />

Petra und Marc Fröse<br />

Dorothee Schönau<br />

Aus’m Verein<br />

Wir kondolieren<br />

Frau Gerda Flick,<br />

Marienstraße 39,<br />

42105 Wuppertal<br />

Herrn Horst Maelzer,<br />

Graf-Adolf-Str. 48,<br />

42119 Wuppertal<br />

Sprechstunde<br />

mit Herrn Henke!<br />

Am 2.9.2005<br />

von 15.30 bis 17.00 Uhr steht<br />

Herr Henke den <strong>Mit</strong>gliedern<br />

zu einer Sprechstunde<br />

zur Verfügung.<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 25


Pinnwand<br />

Büroetage/Wohnung in verkehrsgünstiger<br />

Cityrandlage Elberfeld/<br />

Hofkamp. II Etage.<br />

3 Zi., integr. Küche, DB, Balkon,<br />

Keller 110 qm/Aufzug, Einbauschränke,<br />

Glastüren KM 542 EUR<br />

+ NK (VK-Pr. Verhandlungss.)<br />

Tel.: 0202/781187<br />

26 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

PINNWAND<br />

4 + 5 Sterne<br />

Nähe Bad Zwischenahn<br />

Ferienwohnungen und<br />

Privatzimmer Busch<br />

Schöne, ruhige Ferienwohnung für 2–3 Personen, ca. 75 qm. Große Wohnzimmer<br />

mit Essgruppe und Doppelcouch, Küchenzeile (Küche). 1 Schlafzimmer<br />

(2 Betten), Kinderreisebett, Bad/Dusche/WC, TV (SAT), Radio.<br />

Große Liegewiese, separate Hausbar mit Kamin, Grill und Fahrräder vorhanden.<br />

Angelmöglichkeit, ca. 30 Minuten bis zur Küste. Schöner Badesee<br />

in der Nähe. Auf Wunsch mit Frühstück. Preis bei 2 Personen 40,– 9, jede<br />

weitere Person 5,– 9 pro Tag. Ab 5 Übernachtungen. Separater Eingang.<br />

Bernd Busch, Grootflach 1, 26655 Westerstede/Halsbek<br />

Tel. 0 44 88/92 85 · Fax 0 44 88/96 15<br />

Solide Geldanlage Borkumer Str.,<br />

6-Fam.-Haus, 1 Gar., Wfl. Ca. 292<br />

m 2 , Nettomiete ca. 21.000 € p. a.,<br />

Bj. 55 KP, 299 T€ VB, zzgl. 3,48 %<br />

Courtage an Haus und Grund<br />

(Makler), Tel. 02 02/45 04 39.<br />

e-mail: info@hausundgrundwtal.de<br />

www.eigentuemerjournal.de<br />

Ferienhaus in Holland / Zeeland<br />

bis 6 Personen, zu vermieten: Tel.: 0202 / 4698228. Säckler-Wittenberg<br />

MFH mit Turm! In Barmen, Baudenkmal, Bj. ca. 1900, 3 WE (ca. 345 m 2 ),<br />

Restaurant (ca. 127 m 2 ). Nettomiete ca. 34.450,00 €. Verkaufspreis<br />

350.00,00 € VB zzgl. 3,48 % Courtage an Haus und Grund (Makler).<br />

Tel. 0202/4504 39.<br />

E-Mail: info@hausundgrundwtal.de – www.eigentuemjournal.de<br />

Nordseeurlaub<br />

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Seebad<br />

Hocksiel<br />

an der<br />

Jadeküste.<br />

Gemeinde Wangerland, Landkreis<br />

Friesland. Ganzjährig zu<br />

vermieten. Eine Ferienwohnung<br />

für 2 Personen, separater Eingang,<br />

bestehend aus Wohn-/<br />

Schlafraum, große Wohnküche,<br />

Flur, Bad und getrenntem WC,<br />

ca. 55 qm. Voll eingerichtet mit<br />

Sat-Anlage. Eine Ferienwohnung<br />

für 4 Personen ca. 63 qm<br />

groß. Mindestbuchungsdauer 1<br />

Woche. Preise und Zeiten auf Anfrage.<br />

Tel./Fax: 02 02/42 62 68<br />

Baugrundstück<br />

in Vohwinkel<br />

ca. 1.800 m 2 groß, Preis VB zzgl. 3,48<br />

Prozent Courtage an Haus und<br />

Grund (Makler) Tel. 02 02/45 04 39<br />

E-Mail: info@hausundgrundwtal.de<br />

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Zentralgelegener Gewerberaum/<br />

Ladenlokal am Ostersbaum, ca.<br />

109 m 2 , KM 1.000 € + NK 150 €.<br />

Tel. 0202/450439<br />

E-Mail: info@hausundgrundwtal.de<br />

www.eigentuemerjournal.de


Wuppertal-Barmen, Klingelholl, Nähe Nordpark, 7 WE gepf. Altbau,<br />

Garten, Balkone, ca. 420 m 2 , Nettomiete: ca. 20.600,- EUR p.a. steigerungsfähig,<br />

Preis: 215.000,- EUR VB zzgl. 3,48 % Courtage an Haus<br />

und Grund (Makler). Tel.: 0202/45 04 39.<br />

e-mail: info@hausundgrundwtal.de, www.eigentuemerjournal.de<br />

Modernisiertes MFH in Wuppertal-Barmen,<br />

ruhige Lage, citynah,<br />

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Wfl. ca. 520<br />

m 2 + 101 m 2 Gewerbefläche,<br />

Grundstück ca. 275 m 2 , Mieteinnahmen<br />

jährlich ca. 34.000,00 €<br />

zzgl. Betriebs- und Nebenkosten,<br />

VB 495.000,00 € + 3,48 % Honorar.<br />

Tel.: 0202/77813<br />

MFH gesucht, Privat sucht MFH<br />

ohne Gewerbe zur Kapitalanlage<br />

in Wuppertal. Nach Möglichkeit<br />

sollte das beidseitig umbaute<br />

MFH in angenehmen Wohnumfeld<br />

liegen und ohne größeren<br />

Sanierungsstau sein.<br />

Tel. 02 02 /40 86 97 46,<br />

Fax 0202/2818051<br />

Emsland<br />

Großes<br />

Ferienhaus<br />

in Alleinlage!<br />

180 qm, 5 Schlafräume für 9 Pers.,<br />

2 Wohnzimmer, Wohnküche,<br />

2 Bäder. Haustiere möglich.<br />

Tel.: 0202-780459<br />

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ETW ca. 98 m 2 , Superbalkon vermietet<br />

zu 792,- €, nur 125.000,- €,<br />

Haus und Grund (Makler),<br />

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Spitzenlage Cronenberg. ETW ca. 90 qm Wfl.<br />

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Haus und Grund (Makler), Tel.: 02 02 /45 04 39<br />

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Zu verkaufen<br />

Berg. Haus in W´tal Elberfeld,<br />

Arrenbergerstr., ca. 130 m 2 Wfl.,<br />

5 Zimmer, 1 Bad = Wanne, Dusche<br />

u. Toilette, 1 Bad = Dusche<br />

u. Toilette, 1 Gäste-WC + 100 m 2<br />

Gewerbe, Verkaufspreis: ca.<br />

169.000 Euro, evtl. Wohnraum zu<br />

vermieten Tel.: 02 02/47 3136<br />

Fax: 02 02/47 3199<br />

Ladenlokal nähe Landgericht<br />

Wuppertal zu vermieten, ca. 100-<br />

120 m 2 , KM 420,- € + NK 80,- €<br />

zzgl. 2 KM Kaution.<br />

Tel. 0202/45 34 56<br />

Super WE m. TG-Stellplatz, am<br />

Röttgen, ca. 77 m 2 Südseite,<br />

Balkon, schöner Fernblick, Preis<br />

VB nur 90.000 €, zzgl. 3,48 %<br />

Courtage an Haus und Grund<br />

(Makler).<br />

Tel. 0202/450439.<br />

e-mail: info@hausundgrundwtal.de<br />

www.eigentuemerjournal.de<br />

MFH Nützenberger Str., mit<br />

Garten, Bj. ca. 1930, Nettomiete<br />

ca. 20.000,- € p.a. Verkaufpreis:<br />

230.000,- € VB zzgl. 3,48 %<br />

Courtage an Haus und Grund<br />

(Makler).<br />

Tel. 0202/45 04 39<br />

e-mail: info@hausundgrundwtal.de<br />

www.eigentuemerjournal.de<br />

ETW gesucht! Möglichst Unterbarmen-Kothen,<br />

Wohnküche, 2-3<br />

Zimmer, Balkon.<br />

Tel.: 0202/2812579 (eventuell AB)<br />

Pinnwand<br />

Nord-<br />

Holland<br />

Julianadorp<br />

am Meer, gepflegterBungalow,<br />

75 qm,<br />

mit herrlichem Dünenblick, großer<br />

Garten, 2 Schlafräume, für 4<br />

Pers. wochenweise zu vermieten.<br />

Keine Haustiere erwünscht.<br />

Tel.: 0 21 29-2144<br />

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Schöne helle ETW für 1-2 Personen,<br />

KDB, sep. WC, Südbalkon, 62<br />

m 2 , Keller, sofort zu vermieten<br />

oder zu verkaufen. Mietpreis: WM<br />

(inkl. Nebenkosten) 450,- t oder<br />

Kaufpreis (inklusive Stellplatz)<br />

69.500,- t VB. Tel. 0231/236935<br />

(evtl. AB) oder 0174/9186427<br />

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Tel. 0 2131/46 75 66,<br />

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ca. 42 m 2 , nur 35.000,- € VB. Die<br />

WE ist renoviert u. frei. Haus und<br />

Grund (Makler),<br />

Tel.: 0202/45 04 39<br />

info@hausundgrundwtal.de;<br />

www.eigentuemerjournal.de<br />

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64,– t Nebenkosten langfristig zu vermieten.<br />

Tel. 02 02/76 34 59<br />

August 2005 | <strong>Eigentümer</strong>journal. 27


28 <strong>Eigentümer</strong>journal. | August 2005<br />

Impressum/Beratungszeiten/Index<br />

Beratungszeiten<br />

Wuppertal Elberfeld<br />

Dessauerstraße 3<br />

42119 Wuppertal<br />

Mo. + Do. 14.00 - 18.00 Uhr<br />

Nach telefonischer Absprache<br />

auch Mi. 9.00 - 12.00 Uhr<br />

Cronenberg<br />

Calvinhaus, Karl-Greis-Straße 8<br />

jeden 1. und 3. Dienstag<br />

im Monat 16.00 - 18.00 Uhr<br />

am 2.8. und 16.8. keine Sprechstunde<br />

Langenberg<br />

Geschäftsstelle Froweinplatz 6b<br />

jeden 2. und 4. Freitag<br />

im Monat 16.00 - 17.30 Uhr<br />

Langerfeld<br />

Allianz-Vertretung Grote<br />

Langerfelder Str. 136<br />

jeden 1. und 3. Dienstag<br />

im Monat 15.30 - 17.00 Uhr<br />

am 2.8. und 16.8. keine Sprechstunde<br />

Ronsdorf<br />

Kath. Jugendheim St. Josef<br />

Remscheider Str. 8<br />

1. OG<br />

jeden 1. und 3. Dienstag<br />

im Monat 14.30 - 15.00 Uhr<br />

am 2.8. und 16.8. keine Sprechstunde<br />

Steuerberatung<br />

für den Bereich Haus- und Grundeigentum<br />

Geschäftsstelle Dessauer Str. 3<br />

Mi. 09.30 - 10.30 Uhr<br />

Anschriften<br />

Haus & Grund<br />

Wuppertal und Umland,<br />

vormals Elberfeld von 1880 e.V.<br />

Dessauerstraße 3<br />

42119 Wuppertal<br />

Postfach 13 24 61<br />

42051 Wuppertal<br />

fon 0202/47955-0<br />

fax 0202/47955-70<br />

email info@hausundgrundwtal.de<br />

web www.hausundgrundwtal.de<br />

Haus und Grund<br />

Langenberg e.V.<br />

Froweinplatz 6b<br />

42555 Velbert<br />

fon 02052 / 847 74<br />

fax 02052 / 847 74<br />

Impressum<br />

<strong>Eigentümer</strong>journal.<br />

Fachzeitschrift für Haus-, Wohnungs-, und Grundeigentümer<br />

Organ des Haus & Grund Wuppertal u. Umland,<br />

vorm. Elberfeld von 1880 e.V.<br />

Verantwortlich<br />

Dipl.-Volkswirt Dirk Schubert,<br />

Ass. Dirk Ingmar Wimmershoff (stellv.)<br />

Dessauerstraße 3, 42119 Wuppertal<br />

fon 0202/47955-0 – fax 0202/47955-70<br />

Anzeigenverwaltung<br />

Andreas Wimmers<br />

Martin-Luther-Straße 15<br />

45525 Hattingen<br />

Telefon 0 23 24/2 58 22<br />

Telefax 0 23 24/50 13 11<br />

email andreas.wimmers@gmx.de<br />

Druck Fr. Staats GmbH, Kleiner Werth 27,<br />

42275 Wuppertal (Barmen)<br />

Bezugspreis jährlich 42,00 8<br />

Auflage 7.000<br />

Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete Beiträge geben<br />

die Meinung des jeweiligen Verfassers, nicht unbedingt<br />

die der Redaktion wieder.<br />

Eine Haftung für Beiträge, in denen Produkte von Firmen<br />

besprochen werden, wird nicht übernommen. Eine Garantieerklärung<br />

für Produkte und Firmen ist daher nicht damit verbunden.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck von Texten und Textteilen<br />

sowie das Abspeichern auf elektronische Medien nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des Verlages.<br />

Immobilien sind unsere Spezialität!<br />

Deshalb sollten Sie uns<br />

– Ihr Haus anvertrauen, wenn Sie verkaufen wollen<br />

– Ihre Wohnung anvertrauen, wenn Sie vermieten wollen.<br />

Haus und Grund Wuppertal und Umland e. V., Tel. 0202/47955-0, Fax 0202/47955-70<br />

Preisindex für Lebenshaltung<br />

Bund<br />

Verbraucher-<br />

Preisindex<br />

Deutschland Mai 04 Juni 04 Juli 04 Aug. 04 Sept. 04 Okt. 04 Nov. 04 Dez. 04 Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05<br />

1991 = 100 129,7 129,7 130,1 130,3 129,9 130,2 129,7 131,0 130,6 131,0 131,4 131,5 131,9<br />

1995 = 100 113,0 113,0 113,4 113,6 113,3 113,5 113,0 114,2 113,8 114,2 114,5 114,6 114,9<br />

2000 = 100 106,2 106,2 106,5 106,7 106,4 106,6 106,2 107,3 106,9 107,9 107,6 107,7 108,0<br />

Land NRW<br />

Verbraucher-<br />

Preisindex Mai 04 Juni 04 Juli 04 Aug. 04 Sept. 04 Okt. 04 Nov. 04 Dez. 04 Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05<br />

1962 = 100 341,6 341,9 342,9 343,2 342,2 342,9 341,6 344,5 343,5 344,5 345,8 345,8 347,0<br />

1970 = 100 276,7 276,9 277,7 278,0 277,2 277,7 276,7 279,0 278,2 279,0 280,1 280,1 281,1<br />

1976 = 100 197,7 197,9 198,4 198,6 198,1 198,4 197,7 199,4 198,8 199,4 200,1 200,1 200,9<br />

1980 = 100 168,1 168,3 168,8 168,9 168,4 168,8 168,1 169,5 169,1 169,5 170,2 170,2 170,8<br />

1985 = 100 139,4 139,5 139,9 140,1 139,7 139,9 139,4 140,6 140,2 140,6 141,1 141,1 141,6<br />

1991 = 100 127,0 127,1 127,5 127,6 127,3 127,5 127,0 128,1 127,7 128,1 128,6 128,6 129,1<br />

1995 = 100 113,4 113,5 113,8 113,9 113,6 113,8 113,4 114,3 114,0 114,3 114,7 114,7 115,2<br />

2000 = 100 106,1 106,2 106,5 106,6 106,3 106,5 106,1 107,0 106,7 107,0 107,4 107,4 107,8<br />

Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland<br />

Basisjahr Mai 04 Juni 04 Juli 04 Aug. 04 Sept. 04 Okt. 04 Nov. 04 Dez. 04 Jan. 05 Feb. 05 März 05 April 05 Mai 05<br />

1996 = 100 110,7 110,7 111,1 111,3 110,9 111,1 110,7 111,9 111,3 111,7 112,1 112,1 –<br />

Harmonisierter europäischer Verbraucherpreisindex für die Staaten der europäischen Währungsunion (VPI-EWU)<br />

1996 = 100 115,9 115,9 115,7 115,9 116,1 116,5 116,4 116,9 116,2 116,6 117,4 117,9 –<br />

Das Statistische Bundesamt hat den Preisindex per 1. 1. 2003 umgestellt. Veröffentlicht wird nur noch der Verbraucherpreisindex Deutschland mit dem Basisjahr 2000 =<br />

100. Daten für unterschiedliche Verbrauchergruppen wie etwa den 4-Personen-Arbeitnehmerhaushalt werden nicht mehr erhoben und lassen sich auch nicht mehr durch<br />

Umrechnung ermitteln. Auch eine Umrechnung des Verbraucherpreisindexes auf das frühere Bundesgebiet ist nicht mehr möglich. Dies erfordert in vielen Fällen eine Anpassung<br />

der mietvertraglich vereinbarten Wertsicherungsklausel. Lassen Sie sich insoweit von den Juristen unserer Geschäftsstelle beraten.


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Versicherungsbüro Falkenau<br />

Holger Falkenau<br />

MIT SICHERHEIT EIN GUTER PARTNER<br />

Versicherungen Baufinanzierung Kapitalanlage<br />

Mozartstr. 54 · 42115 Wuppertal<br />

Tel. (02 02) 31 71 - 2 86 · Fax 31 71 - 2 81<br />

Mobil: (01 72) 8 20 36 95

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