Brandenburgisches Ärzteblatt Ausgabe 03/2006

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Brandenburgisches Ärzteblatt Ausgabe 03/2006

A 13926

16. Jahrgang • März 2006

Brandenburgisches

ÄRZTEBLATT

Offizielles Mitteilungsblatt der Landesärztekammer Brandenburg

3/2006 Ärzte-Proteste

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Impressum

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Präsident: Dr. med. Udo Wolter

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Herausgeber: Dr. med. Udo Wolter

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Zur Zeit gilt Preisliste Nr. 16, gültig ab 01.01.2006

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Brandenburgisches

Ärzteblatt

Das Brandenburgische Ärzteblatt erscheint monatlich.

(Doppelnummer Juli/August)

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Berlin. Die Kündigungsfrist für Abonnements beträgt 6 Wochen zum Ende

des Kalenderjahres. Für die Mitglieder der Brandenburgischen Ärztekammer

ist der Bezugspreis mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.

Hinweise für die Autoren:

Wenn Sie Ihren Text im Word erfassen, achten Sie bitte darauf, die Texte im

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des Artikels dazu. Texte können Sie auch per E-Mail übermitteln. Verwenden

Sie Bilder für Ihren Artikel, bitte die Vorlagen separat zusenden und im Text

vermerken, wo das Bild stehen soll. Am besten sind Fotos geeignet (Aufsichtsvorlagen).

Impressum/Inhalt

Editorial 66

Kammerinformationen 67

Bundestag verabschiedet Arzneimittelspargesetz 67

2. Nationaler Protesttag in Berlin 68

Achte Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung

der Landesärztekammer Brandenburg 69

Ärzte-Protest in Teltow 70

Beitragsveranlagung für das Jahr 2006 71

Arzt und Recht 72

Neuordnung der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln 72

Meldepflichten bei ansteckenden Krankheiten 73

Elektronische Übermittlung von Rezepten 73

Führen von Tätigkeitsschwerpunkten 73

Aus der Praxis der Norddeutschen Schlichtungsstelle:

Nekrotisierende Pankreatitis nach ERCP und Steinextraktion 74

Fortbildung 76

BPO Basisseminar Psychosoziale Onkologische Versorgung 76

Fortbildungsveranstaltungen II. Quartal 78

Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation 84

Sprunggelenkserkrankungen 88

KVBB informiert 90

Landesgesundheitsamt 91

Rezensiert 92

Aktuell 90/92/93

Personalia 94

Tagungen und Kongresse 95

Kalendarium 96

Stellenangebote/Kleinanzeigen 69/75/77/89/92/96/94/U2/U3

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66

Editorial

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

der Anblick war ungewohnt: Ärzte in weißen Kitteln, mit Transparenten

und Trillerpfeifen.

Es ist ein Novum in der Nachkriegsgeschichte (das letzte vergleichbare

Ereignis geht auf das Jahr 1923 zurück, als sich – seinerzeit

gleichfalls unter Federführung des Hartmannbundes – eine entsprechende

Protestbewegung artikuliert hat), dass 21 000 Niedergelassene

und Krankenhausärzte dem Ruf auf die Straße gefolgt sind, dass

die chronisch miteinander verquer liegenden Verbände es vermocht

haben, eine gemeinsame Protestkundgebung auf die Beine zu stellen.

Die Politik wäre gut beraten, das Warnsignal ernst zu nehmen.

Bundesgesundheitsministerin Schmidt fühlt sich nicht zuständig und

reicht den „schwarzen Peter“ an die Ärztevertretungen weiter: Schließlich

seien die Kassenärztlichen Vereinigungen für die Honorarverteilung

verantwortlich. Das ist zwar richtig. Doch macht es sich die Politik

mit der Schuldzuweisung zu leicht. Es war der Gesetzgeber, der die

Budgetierung (Seehofers Werk) im Gesundheitswesen eingeführt hat.

Seehofer heute: „Seit zwei Jahrzehnten laufen der medizinische Bedarf

der Bevölkerung und die Ärztehonorare auseinander. Der Hausarzt

auf dem Land und der Assistenzarzt im Krankenhaus verdienen

zu wenig. Da darf es uns nicht wundern, wenn junge Ärzte lieber in

die Wirtschaft oder ins Ausland gehen. Bei der nächsten Gesundheitsreform

müsse es deshalb auch darum gehen, wieder einen freien

und motivierten Arztberuf zu schaffen“. An dieser Reform werde er

selbst mitwirken, sagte der jetzige Verbraucherschutzminister Horst

Seehofer. Dazu sieht er sich in seiner Funktion als stellvertretender

CSU-Vorsitzender sowie als Vorsitzender der Christlich-Sozialen-Arbeitnehmerschaft

legitimiert.

Es ist zudem die Politik, die den Ärzten immer neue Verwaltungsaufgaben

wie z.B. Eintreiben der Praxisgebühr aufgebürdet hat. Es ist die

schwarz-rote Regierung, die jüngst erst durchsetzte, dass die Klinikärzte

weiterhin Marathondienste von 30 Stunden am Stück absolvieren

müssen, die in jeder anderen Branche per Gesetz verboten sind

und es ist die gleiche Regierung, die nun per Gesetz den Ball den einzelnen

KV-en und Krankenkassen zugespielt hat. Beide sollen dafür

sorgen, dass Ärzte ihren Patienten die preisgünstigsten Medikamente

verordnen. Verordnen wir wirtschaftlich, bekommt unsere KV einen

Bonus, umgekehrt könnte es aber auch einen Kollektivregess geben.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Das kann es nicht sein! Dass sich dieses Verfahren nicht förderlich auf

das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient auswirken wird,

liegt auf der Hand.

Ein anderes Vertrauensverhältnis ist aber schon länger tiefergehend

zerrüttet: das zwischen Politik und Ärzteschaft. Weite Teile der Ärzteschaft

fühlen sich und ihre Leistungen missachtet, ja in Verruf gebracht.

Es hat sich bei vielen der Verdacht eingenistet, dass das im

Ausland gelobte deutsche System der Krankenversorgung zu Hause

bewusst schlecht geredet wird.

Es wäre vielen geholfen, wenn die Ärzteproteste die Debatten um notwendige

Verbesserung des Gesundheitssystems beschleunigen würden.

Es ist den Politikern bisher nicht gelungen, das Gesundheitswesen zukunftsfähig

zu gestalten. Die Patienten sind immer mehr verunsichert,

weil sie nicht wissen, welche Belastungen noch auf sie zukommen und

ob eine gute Versorgung auch in Zukunft gewährleistet ist.

Für uns „Freiberufler“ geht es um unsere berufliche Existenz. Klar ist,

dass angesichts einer älter werdenden Bevölkerung und eines rasanten

medizinischen Fortschritts das System in seiner bisherigen Finanzierung

an die Wand zu fahren droht. Die Kopplung der Krankheitskosten

an die Arbeitskosten muss aufgebrochen werden.

Langfristig werden die Krankenkassen wohl nur noch einen abgespeckten

Katalog an Grundleistungen bieten können. Der Einzelne

muss sich dann für Wahlleistungen zusätzlich privat absichern.

Die Bundesgesundheitsministerin hat ihre Vorstellungen für die Weiterentwicklung

der kassenärztlichen Versorgung und zur Zukunft der

gemeinsamen Selbstverwaltung in einem Eckpunktepapier für ein

neues Vertragsarztrecht formuliert. Ihre Strategie darin ist die Entmachtung

der Selbstverwaltung. Dies würde dazu führen, dass wir

Ärzte demnächst am Gängelband des Staates hängen werden.

Die Regierungskoalition beabsichtigt, noch im Frühjahr dieses Jahres

diesen Gesetzentwurf vorzulegen. Wir werden diese Entwicklung zu

jedem Zeitpunkt verfolgen, kommentierend begleiten und eingreifen,

wo es uns geboten scheint.

Die Aufgabe, den Druck aufrecht zu erhalten, liegt jetzt an uns, in den

Regionen. Merken Sie sich bitte den 24. März 2006 als nächsten großen

Aktionstag in Berlin vor.

„Gemeinsam sind wir eine Macht“ war das Motto des 18. Januar und

so lautet, wie Sie alle wissen, auch der Gründungsaufruf von Hermann

Hartmann. Machen wir der Politik deutlich, dass sich daran

auch nach über 100 Jahren nichts geändert hat.

Ihre

Elke Köhler


Bundestag verabschiedet Arzneimittelspargesetz

Der Deutsche Bundestag hat das umstrittene

Arzneimittelsparpaket verabschiedet. Die

Abgeordneten von Union und SPD votierten

für das Gesetz, die drei Oppositionsfraktionen

stimmten dagegen. Das „Gesetz zur

Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der

Arzneimittelversorgung“ (AVWG) soll zum

1. April 2006 in Kraft treten und die Krankenkassen

um rund 1,3 Milliarden Euro pro

Jahr entlasten.

Aus der Ärzteschaft hagelte es Kritik an

dem Gesetz. Vor allem die Bonus-Malus-

Regelung, die das Verordnungsverhalten

von Ärzten belohnt bzw. bestraft, wird

nachhaltig abgelehnt. Elke Köhler, Vizepräsidentin

der Ärztekammer Brandenburg

und Vorsitzende des Hartmannbundes in

Brandenburg, befürchtet, dass die Bonus-

Malus-Regelung das Arzt-Patienten-Verhältnis

massiv stören wird. Mit dieser Einschätzung

ist sie nicht allein. Auch das

Bündnis „Tag der Ärzte“, das schon die

bundesweiten Ärzteproteste am 18. Januar

organisiert hatte, geht davon aus, dass das

Bonus-Malus-System die Rationierung medizinischer

Leistungen belohnt. „Verlierer

sind vor allem chronisch kranke, multimorbide

und ältere Menschen.“ Die Vertreter-

versammlung der KV Brandenburg hat die

niedergelassenen Mediziner im Land dazu

aufgerufen, „gegen diese politische Willkür

aufzustehen und geeignete Maßnahmen im

Interesse der Patientenversorgung zu ergreifen“.

Das Gesetz mache es den Ärzten

unmöglich, ihre Patienten – vor allem jene

mit chronischen Erkrankungen – nach wissenschaftlich

untermauerten Leitlinien zu

behandeln, ohne einen Existenz bedrohenden

Regress zu riskieren.

Konkret sieht das Spargesetz vor, dass

Mediziner mit einem finanziellen Abschlag

bestraft werden, wenn sie die festgesetzten

Therapiekosten bei ihren Verschreibungen

überschreiten. Die Gesundheitsexperten der

Koalitionsfraktionen von CDU und SPD hatten

sich zwar auf eine Entschärfung der Bonus-Malus-Regelung

geeinigt. Entgegen der

ursprünglichen Pläne müssen Ärzte nun erst

bei einer zehnprozentigen, und nicht schon

bei einer fünfprozentigen Überschreitung

mit Honorareinbußen rechnen. Zudem kann

die Regelung komplett entfallen, wenn die

Landesverbände der Krankenkassen und

die Kassenärztlichen Vereinigungen alternative

Lösungen vereinbaren. Die Modifizierung

des Gesetzentwurfes geht den

Kammerinformationen

Ärzten jedoch nicht weit genug: „Leichte

Korrekturen an der einen oder anderen

Stellschraube ändern nichts an den grundsätzlich

falschen Weichenstellungen! Das

Gesetz muss vom Tisch“, fordert das Bündnis

„Tag der Ärzte“ in einer Resolution.

Mit dem AVWG will die Regierungskoalition

die Arzneimittelausgaben dämpfen. Diese

waren 2005 um 3,3 Milliarden Euro gestiegen.

Neben der Bonus-Malus-Regelung sind

im Gesetz weitere Sparmaßnahmen vorgesehen.

So werden die Arzneimittelpreise für

zwei Jahre eingefroren und Apotheker dürfen

künftig keine Gratispackungen von Pharmaherstellern

mehr verkaufen. Überdies werden

Patienten belohnt, die sich besonders preiswerte

Medikamente verschreiben lassen:

Sie können sich von den Zuzahlungen befreien

lassen. Lange gestritten wurde um die

Festbetragsregelung, in der verankert ist,

bis zu welcher Preisobergrenze die Krankenkassen

die Kosten übernehmen. Nun hat

man sich darauf geeinigt, dass Medikamente,

die nicht neuartig sind, nur dann

aus den Festbetragsgruppen ausgenommen

werden können, wenn für sie ein therapeutischer

Mehrnutzen nachgewiesen werden

kann. Julia Bathelt

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68

Kammerinformationen

Aufruf der Freien Ärzteschaft e.V.

zum 2. Nationalen Protesttag am 24. März 2006 in Berlin

Am Freitag, dem 24.3.2006, findet in Berlin wieder eine Großdemonstration der Ärzte, der Psychotherapeuten, der Praxismitarbeiter und

der Patienten statt. Diese Demonstration markiert den Auftakt zur Nationalen Protestwoche vom 27. – 31. März 2006, in der bundesweit

alle Praxen geschlossen bleiben sollen.

Nach wichtigen lokalen Protesten bekam die Protestbewegung mit dem Protesttag am 9. November 2005 in Köln eine nationale Dimension.

Nach zahlreichen regionalen und lokalen Aktionen gipfelte sie bisher in der großen Demo zum „Tag der Ärzte“ am 18. Januar in Berlin

mit weit über 20.000 Teilnehmern.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Der damit aufgebaute Druck zeigt deutliche Wirkung:

bei der Politik, die zunehmend nervös reagiert,

bei den Kollegen, die aus ihrer Lethargie und Resignation erwachen,

bei den Medien, die seit Köln deutlich objektiver berichten,

bei den Krankenkassen, die mit Desinformation zu kontern versuchen,

bei den Patienten, die erkennen, dass nach den Praxen auch ihre gute Versorgung stirbt.

Leider reichen die bisherigen Signale an die Politik noch nicht aus.

Der Protest muss weitergehen. Die Forderungen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten sind berechtigt. Sie werden von den

Patienten verstanden. Die Politik versucht abzuwiegeln. Zusammen mit den Arzthelferinnen, deren Arbeitsplätze gefährdet sind, und den

Patienten und Patientenverbänden, die für den Erhalt der wohnortnahen Versorgung durch Haus- und Fachärzte bei freier Arztwahl eintreten,

kämpfen wir für den Erhalt der Praxen. Nur mit fairen festen Honoraren in Euro und Cent sowie radikaler Entrümpelung von bürokratischem

Ballast ist die wohnortnahe Versorgung und die Existenz der Praxen zu sichern.

Ärzte, Psychotherapeuten, Arzthelferinnen, Patienten und die Verbände werden am 24. März 2006 in Berlin gemeinsam gegen Staatsmedizin

und Rationierung demonstrieren. Sonderzüge und Hunderte von Reisebussen werden nach Berlin fahren und der Politik unmissverständlich

klar machen, dass sie das Problem nicht aussitzen kann.

Die ersten Rückmeldungen zeigen, dass wie beim 18. Januar die Basis und alle Verbände die Aktion tragen und nach Kräften unterstützen

werden. Vorgesehen ist das Eintreffen bis 12 Uhr, ein Protestmarsch durch die Innenstadt und eine große Abschlusskundgebung bis 15 Uhr.

Ein gemeinsamer Forderungskatalog wird an Vertreter der Politik übergeben.


Achte Satzung zur Änderung

der Verwaltungsgebührenordnung

der Landesärztekammer

Brandenburg

vom 14.02.2006

Die Kammerversammlung der Landesärztekammer Brandenburg hat

in ihrer Sitzung am 19. November 2005 aufgrund des § 21 Abs. 1

Nr. 10 des Heilberufsgesetzes vom 28. April 2003 (GVBl I S. 126), zuletzt

geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23. November 2005

(GVBl. I S. 254, 255), folgende Achte Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung

beschlossen, die durch Erlass des Ministeriums

für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg

vom 9. Februar 2006 – 42-5601.12 –

genehmigt worden ist.

Artikel 1

Die Verwaltungsgebührenordnung der Landesärztekammer Brandenburg

vom 25. Juni 2003, zuletzt geändert durch Satzung vom

15. Oktober 2004 (ABl. S. 859), wird wie folgt geändert:

In der Anlage zu § 1 – Gebührenverzeichnis – wird Nummer 8 wie

folgt gefasst:

„8. Gebühren für ärztliche Fort- und Weiterbildung

8.1. Teilnahme an Seminaren und Kursen der Akademie für ärztliche

Fortbildung 30 bis 1500 Euro

8.2. Zertifizierung von Fortbildungen mit Sponsoring 75 Euro

8.3. Anerkennung bereits durch andere Landesärztekammern zertifizierter

Fortbildungen mit Sponsoring 50 Euro

8.4. Zertifizierung von Kongressen, wissenschaftlichen Tagungen,

Fort- und Weiterbildungen mit Teilnehmergebühr

Entspricht einer Teilnehmergebühr, mind. jedoch 75 Euro,

max. 400 Euro

8.5. Ausstellung des freiwillig zu erwerbenden Fortbildungszertifikats

für Mitglieder der LÄKB

gebührenfrei“

Artikel 2

Diese Satzung zur Änderung der Verwaltungsgebührenordnung tritt

am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.

Genehmigt.

Potsdam, den 9. Februar 2006

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes

Brandenburg

Im Auftrag Becke

Die vorstehende Satzungsänderung wird hiermit ausgefertigt und ist in

den gesetzlich bestimmten Mitteilungsblättern zu veröffentlichen.

Cottbus, den 14. Februar 2006

Der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg

Dr. med. Udo Wolter

Kammerinformationen

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70

Kammerinformationen

Ärzte-Protest in Teltow

AOK und Kassenärztliche

Vereinigung einigen sich auf

Gesamtvergütungen

Der Streit zwischen der AOK Brandenburg

und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

um die Gesamtvergütungen für die

Jahre 2005 und 2006 ist beigelegt. Beide

Parteien stimmten am 8. Februar einem Kompromissvorschlag

des Landesschiedsamtes zu,

der von der AOK letztendlich noch in einigen

Punkten nachgebessert wurde. Die Schiedsverhandlung

war notwendig geworden, nachdem

Gespräche zwischen der AOK und der

KV im vergangenen Dezember gescheitert

waren. Das nun erzielte Übereinkommen sieht

vor, dass die AOK für die ambulante Versorgung

0,38 Prozent (2005) bzw. 1,41 Prozent

(2006) mehr Geld zur Verfügung stellt.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Für die Jahre 2004 bis 2006 erfolgt der so

genannte West-Ost-Transfer in der gesetzlich

vorgegebenen Höhe von 3,8 Prozent zusätzlich

zu den jährlichen Steigerungsraten.

Somit verfügen die brandenburgischen Ärzte

in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt

über 10 Millionen Euro mehr für die Versorgung

ihrer Patienten.

Der Vorsitzende der KV Brandenburg, Dr.

Hans-Joachim Helmig, zeigte sich erleichtert,

„nun doch noch eine Einigung zustande

bekommen zu haben“. Er betonte, dass

die Verhandlungsanstrengungen sich gelohnt

hätten und die massiven Proteste der

brandenburgischen Ärzteschaft letztlich

ausschlaggebend gewesen seien. Am Tag

der Schiedsamtssitzung hatten mehr als

250 Ärzte aus ganz Brandenburg ihrem

Ärger über das ursprüngliche Vergütungsangebot

der AOK Luft gemacht. Unter dem

Motto „Wir sind die Ärzte“ demonstrierten

sie vor der AOK-Zentrale in Teltow. Das

Vergütungsangebot der AOK sei eine Unverschämtheit,

erklärte der Vorsitzende der

brandenburgischen Ärzte-Union, Dr. Werner

Hessel. „Es lag mit einer Steigerung

gegenüber 2004 um 0,63 Prozent über die

Hälfte niedriger als der Gesetzgeber es

vorgesehen hat.“ Hessel kritisierte, dass

die AOK Brandenburg nur 11,4 Prozent

ihrer Beitragseinnahmen für die ambulante

Medizin zur Verfügung stelle. „Das ist der

niedrigste Anteil überhaupt. Und das, obwohl

gerade die AOK-Versicherten überproportional

medizinische Leistungen in

Anspruch nehmen.“

Die Protestteilnehmer wiesen nachdrücklich

auf die schlechten Arbeitsbedingungen für

Ärzte hin. Die überbordende Bürokratie und

die zunehmenden Reglementierungen seien

unerträglich. „Wir wollen medizinisch tätig

sein und nicht einen Großteil unserer Zeit mit

Formularen und dem Beantworten von Kassenanfragen

verbringen“, sagte die Teltower

HNO-Ärztin Dr. Magdalena Walter-Stähler

unter großem Beifall der Demonstranten.

Einhelliger Tenor zum Abschluss der vom

Hartmannbund und der Ärzte-Union initiierten

Aktion: Die Proteste werden weitergehen,

Praxisschließungen im ganzen Land inbegriffen.

J. B.

Fotos: Herre


BMG plant Änderung des Vertragsarztrechts

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG)

plant eine Änderung des Vertragsarztrechts,

um so die Versorgungsengpässe in einigen Regionen

Deutschlands abzumildern. Die „Eckpunkte

für ein Gesetz zur Änderung des Vertragsarztrechts

sowie anderer Vorschriften“

wurden den Koalitionsfraktionen bereits zur

weiteren Abstimmung vorgelegt. Das Ministerium

folgt damit in weiten Teilen dem Beschluss

des 107. Deutschen Ärztetages zur Novellierung

der (Muster-) Berufsordnung. Ziel sei es,

die vertragsärztliche Berufsausübung durch

die berufsrechtlichen Änderungen effizienter

und damit wettbewerbsfähiger zu gestalten.

„Trotz einer bundesweit ausreichenden hausärztlichen

und fachärztlichen Versorgung bestehen

in einigen Regionen, insbesondere in

den neuen Ländern, Versorgungsengpässe,

die mit dem bisherigen Sicherstellungsinstrumentarium

nicht zufrieden stellend gelöst werden

können“, heißt es in den Eckpunkten.

Maßnahmen wie Umsatzgarantien haben die

erhoffte Wirkung bislang verfehlt.

Nach den Plänen des BMG sollen die Möglichkeiten

zur Anstellung von Ärzten erweitert werden.

Vertragsärzte sollen künftig unbegrenzt

Ärzte verschiedener Fachrichtungen anstellen

können, sofern dem keine Zulassungsbeschränkungen

entgegenstehen. Dabei kann

die Arbeitszeit individuell gestaltet werden. Zudem

sollen Vertragsärzte die Möglichkeit erhalten,

mehrere Praxen an verschiedenen Or-

ten zu betreiben. Eine Beschränkung auf den

Vertragsarztsitz oder den KV-Bezirk ist explizit

nicht vorgesehen. Allerdings muss gewährleistet

werden, dass „die ordnungsgemäße Versorgung

der Versicherten am Ort des Vertragsarztsitzes

nicht beeinträchtigt wird“. Diese

Option könnte die Situation in den unterversorgten

Gebieten Brandenburgs entspannen,

sofern Ärzte aus den Ballungsgebieten bereit

sind, Zweigpraxen in den vom Ärztemangel

bedrohten Regionen zu eröffnen. Bundesgesundheitsministerin

Ulla Schmidt (SPD) sieht

darin auch eine Zukunftsperspektive für den

medizinischen Nachwuchs. In einem Interview

mit dem „Tagesspiegel“ sagte sie: „Junge Mediziner,

die sich wegen einer Praxisgründung

nicht verschulden wollen, haben dann mehr

Chancen – auch als Angestellte.“

Im Eckpunktepapier sind – neben der Liberalisierung

des Vertragsarztrechts – weitere gesetzliche

Lockerung enthalten, die ausschließlich

bei drohender Unterversorgung gelten

sollen. So soll in entsprechenden Planungsbereichen

die derzeit bestehende Altersgrenze

von 55 Jahren für die Erstzulassung von Vertragsärzten

aufgehoben werden. Überdies soll

die Altersgrenze von 68 Jahren, die momentan

für die vertragsärztliche Berufsausübung

gilt, hinausgeschoben werden. Diese Regelung

gilt allerdings nur solange, bis das Versorgungsdefizit

überwunden ist. Der Deutsche

Ärztetag hatte die Kassenärztlichen Vereini-

Beitragsveranlagung für das Jahr 2006

Wie bereits im letzten Jahr möchte die Rechtsabteilung

ihre Kammermitglieder über die erforderliche

Erhebung der Ärztekammer-Beiträge

informieren:

Die Landesärztekammer Brandenburg ist die

Selbstverwaltung der Ärzte im Land Brandenburg.

Die Mitgliedschaft hat für die Ärzte den

Vorteil, dass die ärztlichen Belange so unbürokratisch

und unabhängig von staatlichen

Erfordernissen wie möglich erledigt werden.

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben und zur Aufrechterhaltung

ihres Geschäftsbetriebs erhebt

die Landesärztekammer Brandenburg einen

Kammerbeitrag auf der Grundlage der Beitragsordnung.

Beitragspflichtig sind alle Ärztinnen

und Ärzte, die kraft Heilberufsgesetz

Angehörige der Landesärztekammer Brandenburg

sind, d.h. wer im Land Brandenburg

seinen ärztlichen Beruf ausübt, oder, falls er

seinen Beruf nicht ausübt, seinen gewöhnlichen

Aufenthalt hat.

Die Höhe des Beitrages richtet sich nach den

Einkünften aus ärztlicher Tätigkeit, die der

Kammerangehörige im vorletzten Jahr vor

dem Beitragsjahr erzielt hat. Bemessungsgrundlage

für den Beitrag 2006 sind also die

im Jahr 2004 erzielten Einkünfte aus ärztlicher

Tätigkeit. Hat der Kammerangehörige

in 2004 keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt,

sind die in 2005 erzielten Einkünfte aus ärztlicher

Tätigkeit zugrunde zu legen. Einkünfte

aus ärztlicher Tätigkeit sind bei niedergelassenen

Ärzten der Gewinn aus selbstständiger

Tätigkeit, d.h. die Praxiseinnahmen (Umsatz

aus Vertragsarzt- und Privatpraxis) abzüglich

der Betriebsausgaben (Praxisausgaben), bei

verbeamteten und angestellten Ärzten deren

Bruttoarbeitslohn laut Lohnsteuerkarte abzüglich

Werbungskosten. Nach sieben Jahren mit

sinkendem bzw. gleichbleibend niedrigem

Kammerbeitrag wurde auf der Kammerversammlung

im September eine Beitragserhöhung

auf 0,56% der Einkünfte aus ärztlicher

Tätigkeit beschlossen, um der Landesärztekammer

Brandenburg weiterhin die Erfüllung

ihrer durch die Aufsichtsbehörde zugewiese-

Kammerinformationen

gungen, Krankenkassen und Länder bereits

2004 aufgefordert, die Altersgrenze in unterversorgten

Gebieten aufzuheben und die Bedarfsplanung

und Zulassungsbeschränkungen

in der vertragsärztlichen Versorgung praxisorientierter

zu gestalten.

Eine der formulierten Neuregelungen könnte

schwerwiegende Folgen für die Kassenärztlichen

Vereinigungen haben: Sollten die KVen

die vom Landesausschuss festgestellten Versorgungslücken

nicht schließen können, kann

der Sicherstellungsauftrag den Krankenkassen

übertragen werden. Diese wären dann in

der Pflicht, die Engpässe durch den Abschluss

von Einzelverträgen zu beseitigen. Die dadurch

entstehen Kosten müssten die KVen tragen.

Um die wirtschaftliche Situation von

Ärzten in Ostdeutschland zu verbessern ist

geplant, den Vergütungsabschlag für privatärztliche

Leistungen aufzuheben. Gleiches

soll für Zahnärzte und Hebammen gelten.

Sollten die im Eckpunktepapier festgehaltenen

Maßnahmen in ein Gesetz gegossen

werden, könnte das Vertragsarztrecht endlich

an die praktischen Erfordernisse angepasst

werden. Viele der Punkte, die in der

(Muster-)Berufsordnung der Bundesärztekammer

enthalten sind, können bislang

nämlich nicht von den Landesärztekammern

umgesetzt werden, weil sie das bestehende

Recht verletzen würden. J. B.

nen und durch die ärztliche Selbstverwaltung

übernommenen Aufgaben zu ermöglichen.

Die Beitragsveranlagung erfolgt grundsätzlich

durch Selbsteinstufung des Kammerangehörigen.

Sie haben daher – wie in jedem

Frühjahr – eine Veranlagungserklärung erhalten.

Als Nachweis zur Selbsteinstufung

muss bis zum 1. März dieses Jahres eine Kopie

des entsprechenden Auszuges des Einkommenssteuerbescheides

des Bezugsjahres

der Beitragsbemessung oder, bis zum Vorliegen

des ESt-Bescheides, eine schriftliche

Bestätigung des Steuerberaters eingereicht

werden. Falls der Landesärztekammer Brandenburg

diese Selbsteinstufung bis zum vorgenannten

Datum nicht vorliegt oder die

Nachweise nach § 3 Abs. 1 Beitragsordnung

fehlen, kann die Grundlage der Beitragsfestsetzung

geschätzt werden (Schätzgrundlage

kann das Vorjahresergebnis sein). In zweifelhaften

Fällen kann auch das Finanzamt

um Auskunft gebeten werden. Ist eine Schätzung

der Einkünfte nicht möglich, kann ein

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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Kammerinformationen/Arzt und Recht

Pauschalbetrag bis 5 600 Euro erhoben werden,

der im Falle der fristgemäßen Nachreichung

der Unterlagen berichtigt wird. Dieses

Verfahren ist eine rechtlich anerkannte Methode,

um das Beitragsveranlagungsverfahren

effektiv und gerecht zu gestalten.

Erratum zu

dem Artikel

„Umfangreiche Änderungen der Vorgaben

für das Transfusionswesen bzw. für die

Anwendung von Blut und Blutprodukten“

In Heft 12/2005 wurde fälschlich ein Satz

verkürzt wiedergegeben, so dass man annehmen

könnte, die Anwendung von zellulären

Blutprodukten unterliege nicht der

Überwachung.

Richtig lautet der Satz:

Die Überwachung des Qualitätssicherungssystems

ist nach den neuen Richtlinien in

den Einrichtungen nötig, die Plasmaderivate

zur Behandlung von Hämostasestörungen

(mit Ausnahme von Fibrinkleber) und/

oder Blutkomponenten einsetzen.

Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Die Ärztliche Stelle

Röntgen informiert:

Ab dem 1. März 2006 tritt die neue

„Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im

Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen

in der Medizin oder

Zahnmedizin vom 22. Dezember 2005“

in Kraft.

Ärztlichen Kollegen, die die Fachkunde im

Strahlenschutz erwerben oder erweitern

möchten, wird empfohlen, sich über Veränderungen

hinsichtlich des Sachkundeerwerbs

und auch der Strahlenschutzkurse,

die zu besuchen sind, zu informieren.

Die Fachkunderichtlinie steht im Internet

unter www.laekb.de, Rubrik Fortbildung/

Fachkunden zur Verfügung.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Zum Zwecke einer möglichst unbürokratischen

Beitragsveranlagung möchten wir Sie

daher auch in diesem Jahr bitten, Ihre Einkommenssteuerbescheide

zeitnah vorzulegen.

Grund für etwaige datenschutzrechtliche

Befürchtungen besteht nicht. Selbstverständ-

Seit dem 1. Januar 2006 reicht die Vorlage

eines Arztausweises nicht mehr aus, um in

Apotheken verschreibungspflichtige Medikamente

zu erhalten.

Bislang durften Apotheker verschreibungspflichtige

Arzneimittel ohne Vorlage einer

Verschreibung an Ärzte, Zahnärzte oder Tierärzte

oder in dringenden Fällen nach fernmündlicher

Unterrichtung durch einen Arzt,

Zahnarzt oder Tierarzt auch an andere Personen

abgeben, wenn sich der Apotheker

Gewissheit über die Person des Arztes, Zahnarztes

oder Tierarztes verschafft hatte. Diese

Ausnahmeregelung ist mit der seit 1. Januar

2006 gültigen neuen Arzneimittelverschreibungsverordnung

(BGBl. I v. 28.12.2005, S.

3632 ff.) entfallen.

Ärztinnen und Ärzte müssen sich somit auch

für den Eigenbedarf selbst ein Rezept ausstellen.

Auch Telefongespräche zwischen

Arzt und Apotheker genügen nicht mehr zur

Abgabe oder zur Änderung der Abgabemenge

von Medikamenten. Verschreibungspflichtige

Arzneimittel dürfen Apotheker nur

noch bei Vorliegen einer ärztlichen Verschreibung

abgeben.

lich werden die Dokumente nach ihrer Verwertung

zu Beitragszwecken vernichtet.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Pade (Referat

Buchhaltung/Beitrag der Landesärztekammer

Brandenburg) selbstverständlich gerne

zur Verfügung (Tel.: 0355/7 80 10 21).

L. Zierau, Assessorin

Dr. Wolter leitet Berufsordnungsgremien

der BÄK

Der Präsident der LandesärztekammerBrandenburg,

Dr. Udo Wolter,

hat den Vorsitz des

„Ausschusses und der

Ständigen Konferenz

zur Beratung der Berufsordnung

für die

Deutschen Ärzte“ bei

der Bundesärztekammer

(BÄK) übernommen.

Die Gremien beschäftigen sich mit der

Fortentwicklung des ärztlichen Berufsrechts.

Dabei verfolgen sie das Ziel, die Berufsordnung

auf den berufsethischen Kern zu kon-

zentrieren und von regulatorischen Maßnahmen

zu befreien. Des Weiteren erarbeiten

die Gremien Hinweise und Erläuterungen

zur (Muster-)Berufsordnung und aktualisieren

bereits vorhandene Empfehlungen und

Hinweise unter Berücksichtigung neuer Gesetze.

Auch aktuelle Entwicklungen wie die

Versteigerung medizinischer Leistungen bei

ebay werden von den Arbeitsgruppen aufgegriffen.

Dr. Udo Wolter ist darüber hinaus Vorsitzender

der Ausschüsse „Ärzte im öffentlichen

Dienst“ und „Betriebsärztliche Versorgung“

bei der Bundesärztekammer. J. B.

Neuordnung der Verschreibungspflicht

von Arzneimitteln

Arztausweis alleine reicht nicht mehr

Eine ärztliche Verschreibung muss folgende

Angaben enthalten:

· Name, Berufsbezeichnung und Anschrift

des Arztes,

· Datum der Ausfertigung,

· Name und Geburtsdatum der Person, für

die das Arzneimittel bestimmt ist,

· Bezeichnung des Fertigarzneimittels oder

des Wirkstoffs einschließlich der Stärke und

bei Arzneimitteln, die in der Apotheke hergestellt

werden sollen, deren Zusammensetzung

nach Art und Menge sowie eine Gebrauchsanweisung,

· die Darreichungsform und die abzugebende

Menge des verschriebenen Arzneimittels

(fehlt diese, so gilt die kleinste Packung

als verschrieben),

· die Gültigkeitsdauer der Verschreibung

(fehlt diese Angabe durch den Arzt, gilt die

Verordnung nur noch drei Monate),

· eigenhändige Unterschrift des Arztes bzw.

bei Verschreibungen in elektronischer Form,

dessen qualifizierte elektronische Signatur

nach dem Signaturgesetz.

L. Zierau, Assessorin


Meldepflichten bei ansteckenden Krankheiten

Berichte in der Presse über Verdachtsfälle

von aviärer Influenza nimmt die Landesärztekammer

Brandenburg zum Anlass, an dieser

Stelle an die bestehenden Meldepflichten

bei ansteckenden Krankheiten zu erinnern.

Das Infektionsschutzgesetz vom 20.7.2000

(BGBl. I S. 1045) verpflichtet Ärzte dazu,

bestimmte Fälle ansteckender Krankheiten

(§ 6 IfSG) an das für den Aufenthalt des Patienten

zuständige Gesundheitsamt zu melden.

Unterschieden wird zwischen der namentlichen

und der nicht namentlichen

Meldung. Die namentliche Meldung muss

neben der konkreten Krankheit mindestens

den Namen, die Anschrift, das Alter und das

Geschlecht des Patienten enthalten. Dies

muss unverzüglich geschehen, das heißt

spätestens 24 Stunden nach Kenntniserlangung,

damit das Gesundheitsamt rechtzeitig

Maßnahmen treffen kann, um eine Verbreitung

der Infektion zu verhindern.

Die Gesundheitsämter prüfen dann, ob wirklich

eine meldepflichtige Krankheit vorliegt

und übermitteln die anonymisierten Daten

an die zentrale Meldestelle des Landesgesundheitsamtes

des Landes Brandenburg

Elektronische Übermittlung von Rezepten

„Im letzten Rundschreiben hatte die Landesapothekerkammer

Brandenburg darauf hingewiesen,

dass Vertriebsfirmen bundesweit bei

Apotheken für die Einbindung in ein System

zur elektronischen Übermittlung von Rezepten

aus Arztpraxen zu Apotheken geworben haben.

Dabei handelt es sich um ein Terminal,

welches in Arztpraxen steht. Es bietet Patienten

die Möglichkeit, Rezepte online an Apotheken

zu übermitteln, die am System beteiligt sind.

Für die Apotheken fallen hierbei Erstinstallationskosten

und monatliche Nutzungsbeiträge

an. Es wurde die Möglichkeit eröffnet, kostenpflichtig

s.g. „Bannerwerbung“ auf den Terminals

zu schalten.

Die Bestellung geschieht in der Weise, dass

das Rezept eingescannt wird und zusammen

mit den Daten des Patienten online in die

Apotheke übertragen wird. Der Patient kann

wählen, ob er das Arzneimittel selbst in der

Apotheke abholen möchte oder ob er eine

Botenzustellung nach Hause wünscht.

Eine rechtliche Prüfung dieses Systems durch

die Landesapothekerkammer hat ergeben,

dass das System in seiner gegenwärtigen

Form mit dem Apothekerrecht nicht vereinbar

ist. Gegen folgende Vorschriften des

Apothekerrechts werde verstoßen:

· § 11 Abs. 1 ApoG (Absprachen mit dem

Ziel einer Zuweisung von Verschreibungen)

· die Vorschriften der Verschreibungsverordnung

(das Rezept wird im Falle der Botenzustellung

lediglich als Datei übersendet,

ohne vor der Abgabe körperlich in die

Apotheke zu gelangen).“

(Rundfax der LAKBB vom 16.11.2005 an

ihre Mitglieder)

Arzt und Recht

und diese dann weiter an das Robert Koch-

Institut (RKI) in Berlin.

Bei Verdachtsmeldungen aviärer Influenza

beim Menschen bittet das RKI um telefonische

Mitteilung an den Infektionsepidemiologischen

Rufdienst des RKI (dies gilt bis auf

Widerruf).

Dieser Rufdienst ist jederzeit unter folgender

Rufnummer zu erreichen: (01888) 754 0

(nach Rufdienst verlangen). Weitere Ansprechpartner

über Tel.: (030) 45 47 34 02

oder (01888) 754 3402.

Zur Information unserer Kammermitglieder,

die sich ggf. an der erläuterten elektronischen

Übermittlung von Rezepten beteiligen,

weist die Rechtsabteilung der Landesärztekammer

Brandenburg darauf hin, dass es

dem Arzt nach § 34 Abs. 5 der Berufsordnung

der Landesärztekammer Brandenburg

nicht gestattet ist, Patienten ohne hinreichenden

Grund an bestimmte Apotheken, Geschäfte

oder Anbieter von gesundheitlichen

Leistungen zu verweisen. Das beschriebene

Verfahren kann somit für Ärzte einen Verstoß

gegen die Berufsordnung und gegen

§ 24 Abs. 2 der Verordnung über den Betrieb

von Apotheken darstellen, nach der Rezeptsammelstellen

bei Angehörigen der

Heilberufe verboten sind.

Krahforst, Jur. Geschäftsführer

Führen von Tätigkeitsschwerpunkten nach In-Kraft-Treten der

Weiterbildungsordnung (WBO) vom 26.10.2005:

Die Rechtsabteilung der Landesärztekammer

Brandenburg weist darauf hin, dass

mit In-Kraft-Treten der neuen Weiterbildungsordnung

am 9.12.2005 die Bezeichnungen

· Akupunktur,

· Spezielle Schmerztherapie,

· Diabetologie,

· Schlafmedizin,

· Suchtmedizinische Grundversorgung,

· Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie,

· Kinder-Gastroenterologie,

· Kinder-Nephrologie,

· Kinder-Orthopädie,

· Kinder-Pneumologie,

· Kinder-Rheumatologie

als Zusatzbezeichnungen in die Weiterbildungsordnung

aufgenommen wurden.

Die vorher unter der Bedingung gleichbleibender

Verhältnisse erteilten Genehmigungen,

diese Bezeichnungen als sog. Tätigkeitsschwerpunkte

zu führen, entfallen ab diesem

Zeitpunkt, da Tätigkeitsschwerpunkte gemäß

§ 27 Abs. 4 Berufsordnung nur angekündigt

werden dürfen, wenn sie nicht mit solchen

„nach geregeltem Weiterbildungsrecht erworbenen

Qualifikationen“ verwechselt werden

können. Hierauf wurde im Genehmigungsschreiben

der Landesärztekammer Brandenburg

ausdrücklich hingewiesen. Bei der

Außendarstellung einer Arztpraxis ist dies

ebenso wie die Einhaltung der Voraussetzungen

gemäß der Richtlinie für die Ankündigung

von Tätigkeitsschwerpunkten des Vorstandes

der Landesärztekammer Brandenburg unbedingt

zu beachten.

Bei Erwerb der Zusatzbezeichnung unter

den in der WBO genannten Voraussetzungen

kann diese selbstverständlich angezeigt

werden.

Ärzte, die beispielsweise ein Akupunktur-

Diplom einer privaten Einrichtung erlangt

haben, können die Verwechslungsgefahr

vermeiden, indem sie durch einen Zusatz

klarstellen, dass es sich bei diesem Tätigkeitsschwerpunkt

nicht um eine von der Ärztekammer

verliehene Qualifikation handelt.

Beim Patienten darf nicht der Eindruck

weiterbildungsrechtlich erworbener Qualifikationen

erweckt werden.

L. Zierau, Assessorin

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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74

Arzt und Recht

Aus der Praxis der Norddeutschen Schlichtungsstelle

Heute: Nekrotisierende Pankreatitis nach ERCP und Steinextraktion und Myositis ossificans nach

operativer Versorgung und Intensivtherapie

(Bewertung: Unverschuldete Komplikation, kein Behandlungsfehler)

Kasusistik:

Bei einem zwölf Jahre zuvor wegen Anginapectoris-Beschwerden

berenteten 58-jährigen

Handwerker fielen im Rahmen einer

hausärztlichen Routineuntersuchung bei Beschwerdefreiheit

eine Steingallenblase und

ein erweiterter Gallengang auf. Die daraufhin

in einer radiologischen Fachpraxis

durchgeführte Infusionscholecystographie ergab

drei Choledochuskonkremente im distalen

Anteil und ein Konkrement proximal bei

negativer Gallenblasendarstellung. Es erfolgte

eine Überweisung zum Chirurgen, der den

Patienten jedoch in eine gastroenterologische

Klinik weiterleitete, um vor der geplanten laparoskopischen

Cholecystektomie endoskopisch

per ERCP die Steine aus dem Gallengang

entfernen zu lassen.

Bei der ERCP war die Gallengangsdarstellung

erst nach precutting möglich. Nach Papillotomie

und Extraktion von vier Steinen

mittels Dormia-Körbchen war der Gallengang

steinfrei.

Am Nachmittag des Untersuchungstages

traten heftige Schmerzen auf, die eine

Analgesie, Nulldiät und parenterale Flüssigkeitszufuhr

erforderlich machten. Darunter

trat jedoch eine Befundverschlechterung

auf, so dass zwei Tage nach der Untersuchung

ein CT durchgeführt wurde, das eine

exsudative Pankreatitis zeigte ohne Hinweis

auf Nekrosen, Abszesse oder Perforation.

Es erfolgte die Verlegung auf die internistische

Intensivstation, wo eine Peridural-

Analgesie und eine Antibiose durchgeführt

wurden. Wegen weiterer Verschlechterung

erfolgte drei Tage später eine erneute CT-

Untersuchung mit Nachweis von Ascites

und Pleuraergüssen, auch jetzt noch keine

erkennbaren Nekrosen. Wegen persistierender

Beschwerden wurde der Patient auf

die Chirurgische Intensivstation verlegt und

fünf Tage nach der Untersuchung operiert,

wobei eine Nekrektomie, Lavage und Drainage

durchgeführt wurden. Zur Fortsetzung

der Behandlung wurden fünf weitere Relaparotomien

am 7., 10., 13. 17. und 26.

Tage nach der ERCP notwendig. Während

des Aufenthaltes auf der ITS war bis zum

Tage der letzten operativen Revision maschinelle

Beatmung erforderlich, 11 Tage

später begann der Kostaufbau. Eine Wundinfektion

war gut zu beherrschen. Beidseitige

Pleuraergüsse wurden abpunktiert.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Die Entlassung erfolgte nach insgesamt 57tägiger

stationärer Behandlung mit Verlegung

in ein Rehabilitationszentrum. Im Aufnahmebefund

war dokumentiert, dass der

Patient bis dahin nur wenige Treppen gestiegen

war, 13 Kilogramm an Gewicht verloren

hatte und in der Lage war, die persönlichen

täglichen Verrichtungen, bis auf Hilfe beim

Anziehen der Strümpfe und Schuhe, selbst

durchzuführen. Eine erhebliche schmerzhafte

Bewegungseinschränkung im linken Hüftgelenk

ließ sich auf eine Myositis ossificans

der lokalen Muskulatur zurückführen. Im Ergebnis

der Reha-Behandlung wurden eine

leichte Gewichtszunahme und fast völlige

Beschwerdefreiheit von Seiten des Oberbauchs,

jedoch keine Änderung der Beschwerden

im Bereich des linken Oberschenkels

und der Leiste angegeben.

Der Patient erhob in seiner Antragstellung

gegen die Ärzte der Inneren Abteilung den

Vorwurf, seine Anatomie sei nicht für die

Durchführung einer ERCP und Papillotomie

geeignet gewesen. Die ERCP hätte abgebrochen

werden müssen, um eine herkömmliche

Operation zu wählen. Es sei somit unterlassen

worden, zum richtigen Zeitpunkt

eine Änderung der Behandlungsmethode

einzuleiten. Ferner sei er trotz massiver

Schmerzen erst nach fünf Tagen auf die Chirurgische

Intensivstation verlegt worden. Den

Ärzten der Intensivstation warf er vor, auf die

massiven Schmerzen im linken Hüftgelenk

nicht rechtzeitig reagiert zu haben. In der

Zeit des künstlichen Tiefschlafs sei er nicht

richtig bewegt worden. Er sei immer noch

auf tägliche Hilfe angewiesen.

In Übereinstimmung mit dem gastroenterologischen

Gutachter kommt die Schlichtungsstelle

zu dem folgenden Ergebnis: Die

Indikation zur ERCP war gegeben. Bei Angina-pectoris-Anamnese

und Bluthochdruck

wäre ein Abwarten des drohenden Steinverschlusses

oder ein chirurgisches Vorgehen im

Sinne einer Gallenblasen- und Gallengangsoperation

erheblich risikoreicher gewesen.

Die im Ergebnis erfolgreiche ERCP mit precutting,

Papillotomie und Steinextraktion war

sach- und fachgerecht. Das durch den Eingriff

bedingte Auftreten einer exsudativen

und später nekrotisierenden Pankreatitis ist

eine typische wenn auch seltene Komplikation,

die in etwa 1% der Fälle auftritt und weit

unter den Risiken der Gallenwegchirurgie

liegt. Der zwar schwierige, jedoch erfolgreich

endoskopische Eingriff ergab keine Indikation

zum Abbruch und Umsteigen auf

eine operative Weiterbehandlung.

Im vorliegenden Fall war nicht erkennbar,

dass die Pankreatitis durch Sorgfaltsmängel

oder Fehler im Zusammenhang mit der ERCP

ausgelöst wurde. Auch die Behandlung der

exsudativen Pankreatitis erfolgte regelrecht

mit Intensivüberwachung, Nulldiät und parenteraler

Ernährung. Bei Fehlen absoluter

Operationsindikationen wurden schließlich

die nicht beeinflussbaren Schmerzen als Indikation

herangezogen für die Laparotomie

mit Nekrektomie, Lavage und Drainage, gefolgt

von fünf weiteren indizierten Relaparotomien

zur Fortsetzung der Behandlung. Der

vom Patienten beanstandete Zeitpunkt der

Verlegung auf die chirurgische Wachstation

relativiert sich dadurch, dass auch hier zunächst

noch zwei Tage versucht wurde, das

Krankheitsbild konservativ zu beherrschen.

Die internistische Behandlung ließ somit kein

fehlerhaftes Verhalten erkennen.

Aus dem anästhesiologischen Gutachten

Zum Problem der Myositis ossificans, deren

Ursache und der daraus resultierenden

Beschwerden hat ein anästhesiologisches

Gutachten folgendermaßen Stellung genommen:

Die Komplikation einer nekrotisierenden

Pankreatitis nach ERCP und Steinextraktion

habe je nach Schweregrad eine Letalität

von 20 bis 100 Prozent. Es sei sowohl eine

operative Therapie mit Nekrosenabtragungen

und Bauchspülungen als auch eine

intensivmedizinische Therapie mit Langzeitbeatmung

und Kreislauftherapie unter Analgosedierung

erforderlich gewesen. Diese

Therapien seien sachgerecht und erfolgreich

durchgeführt worden, denn der Patient habe

schließlich nach langem und schwerem

Krankheitsverlauf in die Anschlussheilbehandlung

entlassen werden können. Während

der Immobilisierungsphase sei, wie den

Unterlagen zu entnehmen war, eine sachgerechte

Lagerung erfolgt und eine adäquate

Physiotherapie durchgeführt worden.

Schmerzen in der linken Leiste seien erstmalig

bei schon weit fortgeschrittener Mobilisierung

aufgetreten. Die Verdachtsdiagnose

einer Myositis ossificans sei geäußert worden,

habe sich aber zu diesem Zeitpunkt

weder durch eine sonographische Untersuchung,

noch durch ein Röntgenbild bestä-


tigen lassen. Die symptomatische Therapie mit Ibuprofen sei auch

kausal richtig gewesen, habe aber keinen Erfolg gezeigt. Erst eine

Kontrollröntgenuntersuchung neun Tage später habe schließlich die

Verdachtsdiagnose Myositis ossificans bestätigt. Eine mögliche Therapie

mit Biphosphonat sei ohne Verzögerung begonnen und die

Physiotherapie fortgeführt worden. Die Verknöcherung im Weichteilmantel

des linken Hüftgelenks habe sich auf Grund der Pathophysiologie

der Erkrankung durch diese Maßnahmen nicht verhindern lassen,

so dass die verbleibende Bewegungseinschränkung als

schicksalhaft hinzunehmen und keinem Behandlungsfehler auf der

Intensivstation zuzuordnen sei. Die nicht traumatische Myositis ossificans,

deren Ursache und Entstehen man nicht kenne, für die es weder

eine wissenschaftlich begründete Therapie noch Prophylaxe

gäbe, sei nach dem gegenwärtigen Stand des ärztlichen Wissens als

nicht vermeidbar und somit als schicksalhaft einzustufen.

Die Schlichtungsstelle ist dieser Beurteilung durch den intensivmedizinischen

Gutachter gefolgt. Auch im Rahmen der Intensivtherapie konnten

ärztliche Behandlungsfehler nicht festgestellt werden.

Die patientenseits erhobenen Schadenersatzansprüche waren im vorliegenden

Fall nicht begründet.

Dr. med. Herbert Pröpper

Ärztliches Mitglied der Schlichtungsstelle

für Arzthaftpflichtfragen

Hans-Böckler-Allee 3

30173 Hannover

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Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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76

Fortbildung

BPO – Basisseminar Psychosoziale Onkologische Versorgung

Dr. med. Wolfgang Loesch, Vorsitzender

des Ausschusses Psychosoziale Versorgung

der Landesärztekammer Brandenburg

Einleitung

Ab 19. Mai 2006 wird der erste Turnus des

Basisseminars Psychosoziale Onkologische

Versorgung unter Federführung der Landesarbeitsgemeinschaft

Onkologische Versorgung

Brandenburg e.V. (LAGO), in der die Landesärztekammer

tragend mitarbeitet, durchgeführt

werden. Nach einer längeren intensiven

Diskussions- und Vorbereitungsphase haben

eine große Zahl engagierter Ärztinnen und

Ärzte, Diplompsychologinnen und Diplompsychologen

und andere an der Betreuung Krebskranker

aktiv beteiligter Fachleute ehrenamtlich

ein aus der Sicht des (allerdings an der

Ausarbeitung beteiligten) Autors sehr rundes

und praxisnahes Seminarprogramm erarbeitet,

dass nun vorliegt. Dieses wird sicher zu

Recht vom Ministerium für Arbeit, Soziales,

Gesundheit und Familie unterstützt, vor allem

in der Evaluation des Projektes. Der erste wesentliche

Punkt in der Durchführung ist die regionale

Anbindung unter dem Slogan „Kompetenz

vor Ort“. Es ist als ein Programm nicht

nur für Ärztinnen und Ärzte, sondern für alle

am onkologischen Betreuungs- und Nachsorgeprozess

beteiligten Berufsgruppen angelegt,

also auch die pflegenden und die psychosozialen

Fachkräfte.

Durchführung

In 6 Bausteinen, die jeweils freitags 15.00–

19.00 Uhr und samstags 9.00–18.00 Uhr als

Seminarangebote durchgeführt werden, wird

zunächst in der Region Potsdam von Mai 2006

– November 2006 ein breit gefächertes Themenspektrum

in seminaristischer Form angeboten.

Zu den einzelnen Themen sollen Fachkräfte

des jeweiligen Territoriums im Rahmen

eines vorliegenden Curriculums die einzelnen

Themenkomplexe mit den Teilnehmern erarbeiten.

Später soll das Basisseminar in weiteren

Bereichen um die anderen Tumorzentren des

Landes Brandenburg durchgeführt werden.

Orientierung

Das Seminar soll helfen, die für onkologische

Versorgung der Patienten und ihrer Familien

notwendige ganzheitliche Sicht zu fördern und

deren Nutzen für alle Beteiligten, gerade auch

die Therapeuten, präsent zu machen. Es soll:

· psychoonkologisches Grundwissen vermitteln

· die Aufgaben der einzelnen Fachgebiete

transparent machen

· ein gegenseitiges Verstehen der Berufsgruppen

untereinander unterstützen

· regionale Vernetzung durch gemeinsame

Fortbildung fördern und dadurch

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

· auf das Bedürfnis der Patienten nach einer

umfassenden Betreuung orientieren.

Die erarbeitende Gruppe der AG Psychoonkologie

der LAGO erhofft sich von der Durchführung

des Programms einen spürbaren Fortschritt,

besonders für folgende Aspekte:

· Entwicklung der Vernetzung der regionalen

Kooperation der an der onkologischen Versorgung

beteiligten Kräfte unter Integration

der psychosozialen Angebote

· Orientierung auf ganzheitliche Patientensicht

· Grundkenntnisse über die Möglichkeiten

psychoonkologischer Betreuung

· Verbesserung des Interesses an psychoonkologischer

Betreuung

· Anregung der Therapeuten, für sich Möglichkeiten

der Psychohygiene (z.B. gegen

„burn out“) zu nutzen

· Gewinnung von Kollegen, die sich für die

interessante und dankbare psychoonkologische

Arbeit interessieren.

Wen soll das Seminar ansprechen?

Das Programm ist für alle Ärzte, die Patienten

betreuen, sehr gut geeignet. Insbesondere

sollten sich aber Kollegen, die onkologische

Patienten betreuen oder betreuen möchten,

angesprochen fühlen – natürlich onkologisch

tätige Kollegen, Hausärzte, ärztliche und

psychologische Psychotherapeuten, Internisten

und Chirurgen.

Das Team der Kollegen, die das Seminar erarbeitet

haben, hofft auch sehr, dass die Idee,

es soll den Beteiligten nicht nur Wissen und

Strategien vermitteln, sondern auch Freude

machen, umsetzbar ist. Unverkennbar ist auch

die Freude der beteiligten Kollegen darauf,

dass es nun „losgehen“ kann.

Seminarinhalte

Es werden Schwerpunkte zu folgenden Themenkomplexen

gesetzt:

· an der onkologischen Versorgung beteiligte

medizinische Fachbereiche

· Grundprobleme der onkologischen Krankenpflege

· Körperstabilisierende Verfahren

· Ausgewählte altersgruppenspezifische Aspekte

· Soziologische und sozialrechtliche Grundlagen

· Medizinische Psychologie, Psychosomatik,

Psychotherapie

· Onkologiespezifische Gesprächssituationen

· Berufsbezogene Selbstreflexion und Selbsterfahrung

· Methoden zur Entlastung der professionellen

Helfer und Sicherung der Betreuungsqualität

· Möglichkeit der Finanzierung ganzheitlicher

Betreuungskonzepte

· Betreuungsnetze.

Grundlegend ist es dabei, dass alle Aspekte

immer mit der Patientensicht und dem Erleben

des Patienten verknüpft sein sollen. Uns

Professionellen im Medizinbetrieb fällt es oft

nicht leicht, bei Dingen, die für uns Alltag

sind, zu berücksichtigen, wie anders der Patient

auch gut gemeinte Aktionen seiner Therapeuten

wahrnehmen kann.

Inhalte der Bausteine

1. Baustein:

· Ätiologie und Epidemiologie maligner

Erkrankungen

· Diagnostik

· Behandlungskonzepte in Chirurgie, Strahlentherapie,

Chemotherapie,

· Adjuvante Therapien

· Palliative und supportive Verfahren

· somatische Schmerztherapie

· psychologische Schmerztherapie

2. Baustein:

· Ernährung/Zusatzernährung

· Stammzellentransplantation

· Körpertherapie

· Körperorientierte Psychotherapie

· Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation

· Förderung durch Krankenkassen, Stiftungsrecht,

Spenden, Sponsoren, Vereinsrecht

3. Baustein:

· Kulturelle Aspekte zu Krankheit, Sterben

und Tod

· Patientenverfügung

· Ethik

· Rehabilitation

· Krankheitsverarbeitung

· Psychoonkologische Diagnostik

· Psychologische Aspekte der Onkogenese

· Krebs und Paardynamik

· Krebs und Sexualität

· Konzentrative Bewegungstherapie

· Danse vita als Beispiel für Bewegungs- und

Tanztherapie bei Krebs


4. Baustein

· Onkologische Krankenpflege

· Fatigue

· Gesprächsführung

· Allgemeine und supportive Psychotherapie

· Konzentrative Entspannung

· Kreative und Imaginative Therapieverfahren

· Supervision

5. Baustein

· Geriatrische Onkologie

· Pädiatrische Onkologie

· Die Situation der Kinder krebskranker Eltern

· Beratungstechniken

· Onkologische Gesprächssituationen

· Kommunikation

· Sterbebegleitung, Trauer, Spiritualität

6. Baustein

· Kooperation und Vernetzung

· Kopf-Hals-Chirurgie

· Lymphödeme

· Wahrnehmungsübungen

· Phantasiereisen

· Balintgruppenarbeit und Reflektierte Kasuistik

Für viele der angebotenen Themen gibt es und wird es weiterführende

Angebote geben, so für Palliativbetreuung, Onkologie-spezifische

Gesprächsführung, Schmerz-focussierte Psychotherapie, Balintgruppenarbeit

und Reflektierte Kasuistik, Supervision, Sterbebegleitung.

Gewünscht ist es, dass die an den verschiedenen Stellen im Land

Brandenburg schon existierenden Erfahrungen und Aktivitäten zusammenwachsen,

was durch die regionale Durchführung und

Schwerpunktsetzung und die landesweite Koordination ermöglicht

werden soll.

Die Teilnahme wird mit einem Zertifikat der LAGO Brandenburg e.V.

bescheinigt. Das Basisseminar wird von der Akademie für Ärztliche

Fortbildung der LÄK Brandenburg und der Ostdeutschen Kammer

der Psychologischen und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten

mit 90 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Die Anerkennung des BPO im Rahmen der Bildungsfreistellung ist beim

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg beantragt.

Termine und Orte

· Baustein 1: 19. + 20.05.06, Potsdam

· Baustein 2: 23. + 24.06.06, Teltow

· Baustein 3: 25. + 26.08.06, Lehnin

· Baustein 4: 22. + 23.09.06, Brandenburg

· Baustein 5: 20. + 21.10.06, Potsdam

· Baustein 6: 24. + 25.11.06, Potsdam

Auskunft:

LAGO, Gregor-Mendel-Straße 10/11, 14460 Potsdam

Tel. 0331 2707112, Fax 03312707171

E-Mail: post @lago-brandenburg.de

Internet: www. lago-brandenburg.de

oder:

Arztpraxis MR Dr. med. Wolfgang Loesch,

Großbeerenstraße 139 (ab 01.04.06 Großbeerenstraße 109)

14482 Potsdam

Tel. 0331/7487208, Fax, 0331/7487209

E-Mail: dr.WolfgangLoesch@GMX.de

Fortbildung

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Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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Fortbildung

Akademie für

ärztliche Fortbildung

je 66 P Fachkundeseminare

Rettungsdienst

(anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung)

Voraussetzung für die Zulassung

12 Monate klinische Tätigkeit

(Nachweis bitte einreichen)

Wochenkurs

12. bis 19. Juni 2006

25. Sept. bis 2. Okt. 2006

27. Nov. bis 4. Dez. 2006

Teilnehmergebühr: je 420 €

Ort: Potsdam

Kursleiter: A. Nippraschk, Neuruppin;

Dr. med. G. Schrot, Treuenbrietzen;

Dr. med. E.-G. Stellke, Beeskow

40 P Seminar Leitender Notarzt

4. bis 8. Dez. 2006

Teilnehmergebühr: 600 €

Ort: Cottbus

Kursleiter: A. Nippraschk,

Neuruppin

Weiterbildungskurs

Allgemeinmedizin

8 P Block 14: 6. Mai 2006

12 P Block 18: 29./30. Sept. 2006

8 P Block 19: 4. Nov. 2006

Teilnehmergebühr: 8 €/Stunde

Ort: Potsdam

Kursleiter: Dr. med. R. Schrambke,

Groß Schönebeck

Psychosomatische

Grundversorgung (80 Stunden)

einschließlich Block 16 und 17

Allgemeinmedizin

16 P 8./9. April 2006

16 P 29./30. April 2006

16 P 17./18. Juni 2006

16 P 16./17. Sept. 2006

16 P 21./22. Okt. 2006

Teilnehmergebühr: 640 €

Ort: Potsdam

16 P 10./11. Juni 2006

16 P 24./25. Juni 2006

16 P 12./13. Aug. oder

26./27. Aug. 2006

16 P 23./24. Sept. 2006

16 P 9./10. Dez. 2006

Teilnehmergebühr: je 640 €

Ort: Potsdam

Kursleiter: Dr. med. R. Kirchner,

Cottbus

40 P Weiterbildungskurs

Allgemeinmedizin Block 16 und 17

1./2. Juli 2006 und

5./6. Aug. 2006

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: 320 €

Kursleiter: Dr. med. R. Kirchner,

Cottbus

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Fortbildungsveranstaltungen

15. März bis 30. Juni 2006

40 P Weiterführende

Psychosomatik (40 Stunden)

9./10. Sept. und 2./3. Dez. 2006

Ort: Cottbus

Teilnehmergebühr: 320 €

Kursleiter: Dr. med. R. Kirchner,

Cottbus

8/16 P Qualifikationskurs

für Transfusionsbeauftragte/

Transfusionsverantwortliche

24./25. März 2006 in Cottbus

Teilnehmergebühr: 150 €

Kursleiter: Dr. med. E. Grünelt,

Dr. med. G. Haring, Cottbus

5 P Impf-Refresherkurs

zur Aufrechterhaltung

der Impfberechtigung

20. Sept. 2006

13. Dez. 2006

Ort. Dahlewitz

21. Juni 2006

Ort: Potsdam

jeweils 14.00 Uhr

Teilnehmergebühr: je 70 €

Kursleiter: Prof. Dr. med. H. Koch,

Beeskow; Dr. med. R. Schrambke,

Groß Schönebeck

8 P Impf-Basiskurs

25. Nov. 2006

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 120 €

Kursleiter: Prof. Dr. med. H. Koch,

Beeskow; Dr. med. R. Schrambke,

Groß Schönebeck

3 P Intensivvorbereitung auf die

Facharztprüfung Allgemeinmedizin

7. Juni 2006

15. Nov. 2006

jeweils 15.00 bis ca. 18.30 Uhr

Teilnehmergebühr: je 60 €

Ort: Cottbus

Schwerpunkte: Zulassungsvoraussetzung,

Ablauf des Fachgesprächs,

Schwerpunkte und Umfang, Literatur

und Prüfungsvorbereitung für interessierte

Prüfungskandidaten zum

Facharzt Allgemeinmedizin

Leitung: Dr. med. R. Schrambke,

Groß Schönebeck

Sozialmedizin

61 P Grundkurs A

27. März bis 7. April 2006

58 P Aufbau D

11. bis 22. Sept. 2006

56 P Grundkurs B

6. bis 17. Nov. 2006

Teilnehmergebühr: je 380 €

Ort: Bernau

Kursleiter: Prof. Dr. med.

J.-U. Niehoff, Potsdam

Grundkurs Palliativmedizin

12 P Teil 1: 21./22. April 2006

12 P Teil 2: 9./10. Juni 2006

20 P Teil 3: 25./26. Aug. 2006

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 150 €/Block

Sonographie-Kurse Abdomen

und Retroperitoneum

nach den Richtlinien der Kassenärztlichen

Bundesvereinigung

und der DEGUM

je 25 P Grundkurs

30. März bis 2. April 2006

11. bis 14. Mai 2006

19. bis 22. Okt. 2006

16. bis 19. Nov. 2006

23 P Aufbaukurs

21. bis 24. Sept. 2006

Teilnehmergebühr: je 300 €

Ort: Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med. J. Hierholzer,

Dr. med. W. Buchholz, Potsdam

Kurse im Strahlenschutz

(anerkannte Bildungsfreistellungsveranstaltung)*

17 P Grundkurs (Voraussetzung ist

die Teilnahme am achtstündigen

Einführungskurs mit anschließender

mindestens sechs Monate andauernder

Hospitation)

21./22. April 2006 in Neuruppin

18./19. Okt. 2006 in Cottbus*

17 P Spezialkurs

5./6. Mai 2006 in Neuruppin

20./21. Okt. 2006 in Cottbus*

Teilnehmergebühr: je 250 €

9 P 8-Stunden-Röntgen-

Aktualisierungskurs

16. Sept. 2006

2. Dez. 2006

17. März 2007

21. April 2007

Ort: Dahlewitz

Teilnehmergebühr: je 120 €

5 P 4-Stunden-Röntgen-

Aktualisierungskurs (2. Teil)

31. Jan. 2007

Ort: Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

14. Febr. 2007

Ort: Landesärztekammer

Brandenburg, Cottbus

28.März 2007

Ort: Klinikum Frankfurt (Oder)

Teilnehmergebühr: je 60 €

Kursleiter: Doz. Dr. med. habil.

C.-P. Muth

Suchtmedizinische

Grundversorgung

in Zusammenarbeit mit dem AISS

(Angermünder Institut für Suchttherapie

und Suchtmedizin) und der Suchtakademie

Berlin-Brandenburg e.V.

13 P Block III – Motivierende Gesprächsführung

in der Sprechstunde

und Klinik, Motivationales Interview

nach Miller/Rollnick, Training in

Kleingruppen

17./18. März 2006

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 150 €/Block

Leitung: PD Dr. med. G. Richter,

Angermünde;

Prof. Dr. med. U. Schwantes,

Humboldt-Universität Berlin

Kurse zur Erlangung der Zusatzbezeichnung

„Chirotherapie“

Die Abstände zwischen den einzelnen

Kursen I bis IV müssen

mindestens drei Monate betragen.

Kurs I: 14. bis 19. Sept. 2006

Teilnehmergebühr: 500 €

Ort: Potsdam

Kursleiter: Univ.Prof. Dr.sc.med.

G. Badtke, Potsdam

je 21 P Qualifikationskurs

Rehabilitationsrichtlinie

31. März/1. April 2006 in Cottbus

7./8. April 2006 in Potsdam

Kursleiter: Prof. Dr. med.

St. Bamborschke, Bernau

1./2. Dez. 2006 in Bad Freienwalde

Kursleiter: Dr. med. G. Zander,

Bad Freienwalde

Teilnehmergebühr: je 190 €

16 P Qualifikationskurs Verkehrsmedizinische

Begutachtung

27./ 28. Okt. 2006

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 250 €

Leitung: MR Dr. med. T. Kayser, Potsdam;

MR PD Dr. sc. med. W. Mattig

1. Forum für den Hausarzt

„Patientenprofile“

18. März 2006,

9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Ort: Kongresshotel Dahlewitz

Teilnehmergebühr: 35 €

6 P DMP Mammakarzinom

Land Brandenburg

15. März 2006, 15.00 Uhr

Ort: Potsdam

Teilnehmergebühr: 50 €

Leitung: Dr. med. G. Heinrich,

Fürstenwalde,

Dr. med. A. Kohls, Ludwigsfelde

8 P Moderatorentraining

für Qualitätszirkelleiter

6. Mai 2006

Ort: Potsdam

Leitung: W. Dalk, Universität Rostock

* Auskunft: LÄKB

Referat Fortbildung

PF 101445

03014 Cottbus

Fax: (0355) 7801044

E-Mail: akademie@laekb.de


Allgemeinmedizin/interdisziplinär

Angebote, die sich auch an Fachärzte

für Allgemeinmedizin richten,

finden Sie unter den einzelnen Fachgebieten.

je 2 P Grünheider Ärztekreis

Heparintherapie und Prophylaxe

17. März 2006

Metabolisches Syndrom

und Organprotektion

28. April 2006

Rheumatologie

12. Mai 2006

Pneumologische Erkrankungen

und Inhalationstherapie

16. Juni 2006

Osteoporose

15. Sept. 2006

Parkinson und RLS

20. Okt. 2006

Metabolisches Syndrom

17. Nov. 2006

Insulintherapie

8. Dez. 2006

Auskunft: Dr. med. V. Puschmann,

Gerichtstraße 15, 15859 Storkow

Heinrich-Heine-Klinik Neu Fahrland

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

jeweils 1. Mittwoch, 13.00 Uhr

5. April 2006

3. Mai 2006

7. Juni 2006

5. Juli 2006

2. Aug. 2006

6. Sept. 2006

4. Okt. 2006

1. Nov. 2006

6. Dez. 2006

Ort: Konferenzzimmer

Heinrich-Heine-Klinik

Auskunft: Heinrich-Heine-Klinik,

Frau Dr. med. Müller, Am Stinthorn

42, 14476 Neu Fahrland

Telefon: (033208) 5 60

Fax: (033208) 5 66 51

E-Mail: mueller.hhk@ebelkliniken.com

Hellmuth-Ulrici-Kliniken Sommerfeld

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

jeden 2. Mittwoch, 15.30 Uhr

12. April 2006

10. Mai 2006

14. Juni 2006

12. Juli 2006

9. Aug. 2006

13. Sept. 2006

11. Okt. 2006

8. Nov. 2006

13. Dez. 2006

Ort: Raum G 11, Neubau

Hellmuth-Ulrici-Kliniken

Leitung: Dr. med. W. Seidel

Auskunft: Hellmuth-Ulrici-Kliniken

Sommerfeld. 16766 Kremmen

Tel.: (033055) 5 23 01

Fax: (033055) 5 23 03

E-mail: b.hille@ulrici-kliniken.de

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Neue Methoden in Diagnostik

und Therapie

22. März 2006

40 Jahre Anästhesie in Cottbus

19. April 2006

Urologie – Die Prostata

10. Mai 2006

Der besondere Fall

20. Sept. 2006

Interdisziplinärer Kopfschmerz

18. Okt. 2006

Ort: Haus 33,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Jahrestagung: Erweiterte

bildgebende Diagnostik

18. Nov. 2006 in Cottbus

Auskunft: Medizinische Gesellschaft

Ost-Brandenburg e. V., Dr. med.

G. Haring, Carl-Thiem-Klinikum

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 24 20

Fax: (0355) 46 24 50

Carl-Thiem-Klinikum

Onkologischer Schwerpunkt

Metastasentherapie

in der Neurochirurgie

17. Mai 2006, 16.00 Uhr

Ort: Hörsaal Haus 33

Leitung: Dr. med. Schoof

Auskunft: Frau Danke, Onkologischer

Schwerpunkt Carl-Thiem-Klinikum,

Thiemstr. 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 24 62

Fax: (0355) 46 20 47

E-Mail: J.Danke@ctk.de

Schmerzzentrum Potsdam

Schmerzkonferenz

12. April 2006

10. Mai 2006

14. Juni 2006

12. Juli 2006

9. Aug. 2006

13. Sept. 2006

11. Okt. 2006

15. Nov. 2006

13. Dez. 2006

Ort und Auskunft: Schmerzzentrum,

Zeppelinstraße 2, 14471 Potsdam

Telefon: (0331) 9 51 37 81

Humaine Klinikum Bad Saarow

Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum

Aktuelles in der Vorfußchirurgie

13. April 2006

Knochen- und Weichteilinfektion

11. Mai 2006

Erfahrungen mit der Kappenprothese

8. Juni 2006

Rheuma – was gibt es Neues?

13. Juli 2006

Fluoreszenzbasierte Untersuchungsverfahren

in der Chirurgie

10. Aug. 2006

Radiologische Gesichtsschädeldiagnostik

14. Sept. 2006

Prinzipien der Osteosynthese von

Frakturen des Ellenbogengelenkes

12. Okt. 2006

Prinzipien und Techniken der

postoperativen Gelenkmobilisation

9. Nov. 2006

Geriatrische Rehabilitation – was

wird gemacht?

14. Dez. 2006

jeweils 8.00 Uhr

Ort und Auskunft:

Humaine-Klinikum, Pieskower Str. 33

15526 Bad Saarow

Telefon: (03631) 70

Anästhesiologie

Klinikum Ernst von Bergmann

Klinik für Anästhesiologie und

Intensivtherapie

CIP/Neuromuskuläre Erkrankungen

30. März 2006

Interventional lung assist, Indikation

Einsatz und Outcome

27. April 2006

Hypothermie nach Reanimation

und SHT

25. Mai 2006

Gerinnungsdiagnostik/ROTEM

29. Juni 2006

jeweils 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Ort: M 209

Leitung: PD Dr. med. Pappert, Klinikum

Ernst von Bergmann, Charlottenstraße

72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 50 31

Fax: (0331) 2 41 50 00

Chirurgie/Unfallchirurgie/

Gefäßchirurgie

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam

Klinik für Gefäß- und

Thoraxchirurgie

Interdisziplinäres Tumorboard

Bronchialkarzinom

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31.Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28.Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

2. Aug. 2006

9. Aug. 2006

16. Aug. 2006

23. Aug. 2006

30. Aug. 2006

6. Sept. 2006

13. Sept. 2006

20. Sept. 2006

27. Sept. 2006

4.Okt. 2006

11. Okt. 2006

18. Okt. 2006

25. Okt. 2006

1. Nov. 2006

8. Nov. 2006

22. Nov. 2006

29. Nov. 2006

6. Dez. 2006

13. Dez. 2006

20. Dez. 2006

27. Dez. 2006

jeweils 15.00 Uhr

Leitung: PD Dr. med. Wagner

Ort: Raum C220

Auskunft: Klinikum Ernst von

Bergmann, Klinik für Gefäß- und

Thoraxchirurgie, Charlottenstr. 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 53 02

Fax: (0331) 2 41 53 00

E-Mail: rwagner@klinikumevb.de

Notfallmedizin

Städtisches Klinikum Brandenburg

Klinik für Anästhesiologie

und Intensivtherapie

Das akute Koronarsyndrom

15. März 2006

Leichenschau

19. April 2006

Neues zur Reanimation

17. Mai 2006

Umgang mit Feuerlöschern

21. Juni 2006

jeweils 17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Feuer- und Rettungswache

Brandenburg

Auskunft: Städt. Klinikum,

Dr. Schnüll, Hochstraße 29

14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 13 33

Fax: (03381) 41 30 00

Diagnostische Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Institut für Radiologie

Einführungsseminar zur Unterweisung

nach Röntgenverordnung

8-Stunden-Einführungskurs

Termin: auf Anfrage

Auskunft:

Doz. Dr. med. habil. C.-P. Muth

Institut für Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Postfach 100363, 03003 Cottbus

Telefon: (0355) 46 25 30

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam Diagnostische und

Interventionelle Radiologie

Diagnostische und interventionelle

Angiographie

Termin auf Anfrage

Perkutane Vertebroplastie-Workshop

Termin auf Anfrage

Ort und Auskunft: Sekretariat

Prof. Dr. med. Hierholzer,

Klinikum Ernst von Bergmann

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 67 02

Fax: (0331) 2 41 67 00

E-Mail: jhierholzer@klinikumevb.de

Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Frauenklinik

Tumortutorial

Fortbildung

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

79


80

Fortbildung

5. April 2006

3. Mai 2006

7. Juni 2006

jeweils 17.00 bis 19.00 Uhr

Ort: Hörsaal Altbau

1. Perinatologisches Konsil

29. März 2006

2. Perinatologisches Konsil

28. Juni 2006

3. Perinatologisches Konsil

27. Sept. 2006

4. Perinatologisches Konsil

29. Nov. 2006

jeweils 15.30 bis 18.00 Uhr

Ort: Hörsaal Altbau

Leitung und Auskunft:

Prof. Dr. med. Riedel, Dr. med.

G. Schulze, Carl-Thiem-Klinikum

Frauenklinik, Thiemstraße 111

03046 Cottbus

Telefon: (0355) 46 22 34

Fax: (0355) 46 20 80

Ruppiner Kliniken

Klinik für Gynäkologie

und Geburtshilfe

Interdisziplinäre Falldemonstrationen

typischer Mammabefunde und

sinnvolle präoperative Diagnostik

in aktuellen Fällen

5. April 2006

3. Mai 2006

7. Juni 2006

5. Juli 2006

2. Aug. 2006

6. Sept. 2006

4. Okt. 2006

1. Nov. 2006

6. Dez. 2006

jeweils 16.00 Uhr

Ort: Z-Haus

Leitung und Auskunft:

Dr. Parsche, Dr. Wuttke,

Dr. Christensen, Ruppiner Kliniken,

Fehrbelliner Straße 38

16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 39 10

Fax: (03391) 39 39 09

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Klinikum Frankfurt (Oder)

Abt. für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Frühkindliche Hörstörungen –

Diagnostik und Therapie,

Trachealchirurgie

14. Juni 2006, 18.00 Uhr

Ort: Cafeteria Klinikum

Frankfurt (Oder)

Leitung und Auskunft: Dr. med.

Günzel Klinikum Frankfurt (Oder)

Abt. für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde,

Müllroser Chaussee 7,

15236 Frankfurt (Oder)

Telefon: (0335) 5 48 26 80

Innere Medizin

Klinikum Niederlausitz GmbH

Senftenberg

je 1 P Interdisziplinäres Gefäßteam

jeden Dienstag und Donnerstag,

14.15 Uhr

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

14. März 2006

16. März 2006

21. März 2006

23. März 2006

28. März 2006

30. März 2006

4. April 2006

6. April 2006

11. April 2006

13. April 2006

18. April 2006

20. April 2006

25. April 2006

27. April 2006

2. Mai 2006

4. Mai 2006

9. Mai 2006

11. Mai 2006

16. Mai 2006

18. Mai 2006

23. Mai 2006

30. Mai 2006

1. Juni 2006

6. Juni 2006

8. Juni 2006

13. Juni 2006

15. Juni 2006

20. Juni 2006

22. Juni 2006

27. Juni 2006

29. Juni 2006

Ort: Demonstrationsraum

Klinikum Senftenberg

Auskunft: Klinikum Niederlausitz

GmbH, Dr. med. Brehme, Krankenhausstraße

10, 01968 Senftenberg

Telefon: (03573) 75 16 01

Fax: (03573) 75 16 02

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam Medizinische Klinik

Interdisziplinäre Gefäßkonferenz

jeweils donnerstags, 16.00 bis

16.45 Uhr

16. März 2006

23. März 2006

30. März 2006

6. April 2006

13. April 2006

20. April 2006

27. April 2006

4. Mai 2006

11. Mai 2006

18. Mai 2006

1. Juni 2006

8. Juni 2006

15. Juni 2006

22. Juni 2006

29. Juni 2006

Ort: Demonstrationsraum Radiologie

Leitung und Auskunft: Dr. med.

H. Ohlmeier, Abt. Kardiologie/

Angiologie und konservative Intensivmedizin,

Charlottenstraße 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 61 02

Fax: (0331) 2 41 61 00

Johanniter-Krankenhaus

im Fläming Treuenbrietzen

Klinik III

Interdisziplinäres Tumorkonsil

Bronchialkarzinom

jeden Donnerstag, 14.00 Uhr

16. März 2006

23. März 2006

30. März 2006

6. April 2006

13. April 2006

20. April 2006

27. April 2006

4. Mai 2006

11. Mai 2006

18. Mai 2006

1. Juni 2006

8. Juni 2006

15. Juni 2006

22. Juni 2006

29. Juni 2006

Ort: Demo-Raum Klinik

für Pneumologie

Auskunft: Johanniter-Krankenhaus

im Fläming, Klinik III,

Johanniterstraße 1,

14929 Treuenbrietzen

Telefon: (033748) 8 23 91

Fax: (033748) 8 23 11

E-Mail: herziger@johanniter-treuenbrietzen.de

Pneumologische Gespräche

Husten als pneumologisches

Leitsymptom

15. März 2006

Thoraxschmerz als pneumologisches

Leitsymptom

3. Mai 2006

Luftnot als pneumologisches

Leitsymptom

14. Juni 2006

jeweils 18.00 Uhr

Ort. Leitung und Auskunft: Johanniter-Krankenhaus

im Fläming,

PD Dr. Wagner, Johanniterstraße 1,

14929 Treuenbrietzen

Telefon: (033748) 8 23 91

Fax: (033748) 8 23 11

Der schwerkranke Rheumapatient

15. März 2006

Fallvorstellung

22. März 2006

Schultererkrankungen

29. März 2006

Zentrale Fortbildung

5. April 2006

3. Mai 2006

7. Juni 2006

5. Juli 2006

6. Sept. 2006

4. Okt. 2006

1. Nov. 2006

6. Dez. 2006

Präoperative Optimierung

der internistischen Therapie

12. April 2006

Gesprächstherapie

19. April 2006

Kreatininclearancebestimmung

10. Mai 2006

Fallbesprechung

17. Mai 2006

PET-CT

24. Mai 2006

Lungenfunktionstestung

31. Mai 2006

Röntgenuntersuchung der HWS

14. Juni 2006

Rituximab bei rheumatoider Arthritis

21. Juni 2006

Fallbesprechung

28. Juni 2006

Rheuma und Sport

13. Sept. 2006

Glomerulonephritis bei Kollagenosen

20. Sept. 2006

Fallbesprechung

27. Sept. 2006

Diagnostik und Klassifikation der

Depression

11. Okt. 2006

Diverticulose DD

18. Okt. 2006

Fallvorstellung

25. Okt. 2006

Operationsmöglichkeiten der HWS

8. Nov. 2006

Osteomalazie sowie Tetracyclinmarkierung

15. Nov. 2006

VATS

22. Nov. 2006

Fallvorstellung

29. Nov. 2006

Hämochromatose und Gelenkmanifestation

13. Dez. 2006

Diastolische Funktionsstörung

des Herzens

20. Dez. 2006

Ort und Auskunft: Johanniter-Krankenhaus

im Fläming, Johanniterstraße

1, 14929 Treuenbrietzen

Telefon: (033748) 8 23 84

Fax: (033748) 8 24 10

Städtisches Klinikum Brandenburg

Klinik für Innere Medizin

Interdisziplinäre Fortbildungen

jeweils 15.30 Uhr

Anschlussheilbehandlung:

Welche Patienten profitieren?

21. März 2006

Kardiochirurgie

4. April 2006

Stressechokardiographie

18. April 2006

Heparininduzierte Thrombozytopenie

2. Mai 2006

Die Katheterablation in der Behandlung

von Herzrhythmusstörungen

16. Mai 2006

Leitung, Ort und Auskunft:

Prof. Dr. Oeff, Städtisches Klinikum

Brandenburg, Hochstraße 29,

14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 15 00

Fax: (03381) 41 15 09

St. Josefs-Krankenhaus Potsdam

Innere Abteilung

Internistische Mittwochskonferenz

jeweils 17.00 Uhr

Vorhofflimmern

15.März 2006

Ort: Steigenberger Hotel Sanssouci

Potsdam

Demenz/Psychosomatik

12. April 2006 in Potsdam

Pneumologie

17. Mai 2006

Adipositas, Metabolisches Syndrom,

neue Behandlungsstrategien?

14. Juni 2006

Ort: Steigenberger Hotel Potsdam

Leitung und Auskunft: Dr. med.

E. Frantz, St. Josefs-Krankenhaus,


Allee nach Sanssouci 7,

14471 Potsdam

Telefon: (0331) 9 68 23 20

Fax: (0331) 9 68 23 21

Krankenhaus Märkisch-Oderland

Strausberg

Tumorerkrankungen im hohen

Lebensalter – wie weit gehen?

31. März 2006,

18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Parkhotel Schloss Wulkow

Leitung und Auskunft: Dr. med.

Jenssen, Dr. med. Petri, Krankenhaus

Märkisch-Oderland, Prötzeler

Chaussee 5, 15331 Strausberg

Telefon: (03341) 8 28 22

E-Mail: c.jenssen@khmol.de

oder f.petri@khmol.de

Lungenfunktionskurs

12. April 2006,

14.30 bis 17.00 Uhr

Ort, Leitung und Auskunft: Dr. med.

Petri, Krankenhaus Märkisch-Oderland,

Prötzeler Chaussee 5,

15331 Strausberg

Telefon: (03341) 5 23 50

Fax: (03341) 5 24 64

E-Mail: petri@khmol.de

Geriatrie

Evangelisches Krankenhaus

für Geriatrie Potsdam

Was ist machbar, was ist vertretbar?

5. April 2006, 16.00 bis 20.00 Uhr

PAIN-Workshop: Der neuropathische

Schmerz

3. Mai 2006, 16.30 bis 20.00 Uhr

Ethik in der Geriatrie: Wo liegen die

Grenzen unseres Handelns am Ende

des Lebens?

7. Juni 2006, 16.00 bis 18.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft:

PD Dr. med. R. Lenzen-Großimlinghaus,

Evangelisches Krankenhaus

für Geriatrie, Weinbergstraße

18/19, 14469 Potsdam

Tel.: (0331) 2 77 74 02

Fax: (0331) 2 77 74 44

Kardiologie

Städtisches Klinikum Brandenburg

Medizinische Klinik I

Arrhythmie-Colloquium

wöchentlich mittwochs, 16.00 Uhr

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

Vorstellung von Patienten mit tachykarden

oder bradykarden Rhythmusstörungen,

Diskussion der klinischen

Wertigkeit dieser Arrhythmien

sowie Erörterung der diagnostischen

Strategien und der interventionellen

Möglichkeiten

Leitung: Prof. Dr. med. Oeff

Auskunft: Medizinische Klinik I ,

Städtisches Klinikum Brandenburg,

Hochstr. 29, 14770 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 15 00

Fax: (03381) 41 15 09

Evangelisch-Freikirchliches

Krankenhaus und Herzzentrum

Brandenburg in Bernau

Abteilung Kardiologie

Kursus Invasive Koronardiagnostik

und -therapie

30./31. März 2006

4./5. Mai 2006

14./15. Sept. 2006

Teilnehmergebühr: je 425 €

Ort und Auskunft: Evangelisch-Freikirchliches

Krankenhaus und Herzzentrum

Brandenburg, Dr. Butter,

Ladeburger Str. 17, 16321 Bernau

Telefon: (03338) 69 46 10

Fax: (03338) 69 46 44

E-Mail: c.meinecke@immanuel.de

Aortendialog – Aneurysmen der

Hauptschlagader: Wann operieren,

wann stenten?

26. April 2006,

18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Hotel Barnimer Hof, Basdorf

Leitung: Prof. Dr. Albes

Auskunft: Dr. Erb, Herzzentrum

Brandenburg, Ladeburger Str. 17,

16321 Bernau

Telefon: (03338) 69 45 10

Fax: (03338) 69 45 44

Ruppiner Kliniken

Medizinische Klinik A

Echokurse

Echo1

1./2. April 2006

Echo 2a

24. Juni 2006

Echo 2b

2. Sept. 2006

Schluckecho

10. Juni 2006

Stress-Echo

16. Sept. 2006

Ort: Konferenzraum

Dachgeschoss Haus A

Leitung und Auskunft: PD Dr. Dr.

Schmailzl, Ruppiner Kliniken, Fehrbelliner

Str. 38, 16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 31 10

Fax: (03391) 39 31 09

E-Mail:k.schmailzl@ruppiner-kliniken.de

Neurochirurgie

Humaine Klinikum Bad Saarow

Klinik für Neurochirurgie

Degenerative Erkrankungen

der LWS

22. April 2006,

09.00 bis 13.30 Uhr

Ort: Bad Saarow

Leitung und Auskunft: Dr. med.

habil. Steffen, Humaine-Klinikum

Bad Saarow, Pieskower Straße 33,

15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 31 86

Orthopädie

4. Teltower Orthopädisches

Frühlingsforum

„Rund um das Knie – Diagnostik –

konservative und operative Therapie“

25. März 2006, 9.00 bis 13.30 Uhr

in Teltow

Leitung: Dr. Enenkel, Dr. Hartmann

Teilnehmergebühr: 15 €

Auskunft: Stiftung Akademie

Deutscher Orthopäden, Kronprinzendamm

15, 10711 Berlin

Telefon: (030) 79 74 44 47

Fax: (030) 79 74 44 45

E-Mail: akademie@bvonet.de

Median Klinik Hoppegarten

je 2 P Interdisziplinäre MEDIAN

Schmerzkonferenz

jeden 3. Mittwoch,12.00 Uhr

15. März 2006

19. April 2006

17. Mai 2006

21. Juni 2006

19. Juli 2006

16. Aug. 2006

20. Sept. 2006

18. Okt. 2006

15. Nov. 2006

20. Dez. 2006

Ort: Konferenzraum MEDIAN Klinik

Leitung: Prof. Dr. H. Hähnel

Auskunft: MEDIAN Klinik,

Rennbahnallee 107,

15366 Dahlwitz-Hoppegarten

Telefon: (03342) 35 31 06

Fax: (03342) 35 32 73

Klinikum Uckermark Schwedt

Orthopädische Klinik

OP-Hospitation

jeden 1.Mittwoch, 9.00 Uhr

bis 14.00 Uhr in Schwedt

4. Jan. 2006

1. Febr. 2006

1. März 2006

5. April 2006

3. Mai 2006

7. Juni 2006

5. Juli 2006

2. Aug. 2006

6. Sept. 2006

4. Okt. 2006

1. Nov. 2006

6. Dez. 2006

Auskunft: Orthopädische Klinik,

Klinikum Uckermark,

Auguststraße 23

16303 Schwedt

Telefon: (03322) 53 23 14

Psychotherapeutische Medizin/

Psychoanalyse/Psychotherapie

Veranstaltungen der Brandenburgischen

Akademie für Tiefenpsychologie

und analytische Psychotherapie e.V.

Fortbildung

16 P /Wochenende Vorlesungszyklus

Psychotherapie

(nach den Richtlinien zur Weiterbildung

der Landesärztekammer

Brandenburg – Zusatzbezeichnung

Psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie

und Psychotherapie, Facharzt

für Psychotherapeutische Medizin)

Termin: auf Anfrage

Ort: St: Johanneshaus Cottbus

Leitung: Dr. med. R. Kirchner

Teilnehmergebühr: 2 000 €

(224 Stunden über 14 Monate)

12 P /Wochenende Vorlesungszyklus

Psychoanalyse (nach den

Richtlinien zur Weiterbildung der

Landesärztekammer Brandenburg

und nach den Psychotherapierichtlinien

der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

– Zusatzbezeichnung

Psychoanalyse/Psychoanalytiker)

Termin: auf Anfrage

Ort: St. Johanneshaus Cottbus

Leitung: Dr. med. R. Kirchner

Teilnehmergebühr: 1 500 € pro Jahr

(über 5 Jahre)

Psychosomatische Grundversorgung

(entsprechend den Richtlinien der

Kassenärztlichen Bundesvereinigung

zur Abrechnung der

EBM-Ziffern 850–857)

Termin auf Anfrage

Ort: Cottbus

Leitung: R. Suske

Teilnehmergebühr: 1 000 €

(80 Stunden)

Psychotherapie-Technikseminar

Termin: auf Anfrage

Ort: St. Johanneshaus Cottbus

Leitung: R. Suske, Dipl.-Psych.

B. Zaubitzer

Teilnehmergebühr: 240 €/Wochenende

Auskunft zu den vorgenannten

Veranstaltungen: Brandenburgische

Akademie für Tiefenpsychologie

und analytische Psychotherapie e.V.

Finsterwalder Straße 62,

03048 Cottbus

Telefon: (0355) 47 28 45

Fax: (0355) 47 26 47

Balint-Gruppenarbeit im

Land Brandenburg

Anmeldung:

Doz. Dr. habil. W. Zimmermann,

Breitscheidstraße 41, 16321 Bernau

(jeden 2. Mittwoch, 18.00 Uhr)

Dr. med. R. Kirchner, Finsterwalder

Straße 62, 03048 Cottbus (1. Mittwoch

im Monat, 16.00 Uhr – anerkannt

4 Punkte)

F. Pickert, Buschmühlenweg 3,

15230 Frankfurt (Oder) (jeweils letzter

Montag im Monat, 20.00 Uhr)

Dr. H. Kerber, Dessauer Straße 12,

14943 Luckenwalde

(jeweils 1. Dienstag des Monats,

Beginn 19.00 Uhr)

Dipl.-Med. Gabriela Weischet,

R.-Luxemburg-Straße 30,

16816 Neuruppin (jeweils 2. Montag

im Monat, Beginn 19.30 Uhr)

MR Dr. med. Wolfgang Loesch,

Großbeerenstraße 139, 14482

Potsdam (3. Mittwoch, 17.30 Uhr)

R. Suske, Lamprechtstr. 5, 16356

Werneuchen (nach Vereinbarung)

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

81


82

Fortbildung

Autogenes Training

Termine nach Vereinbarung

Anmeldung:

Dipl.-Psych. V. Kienert, Klinikbereich

Annahütte, E.-Thälmann-Str. 3,

01994 Annahütte

Dr. med. R. Kirchner, Finsterwalder

Str. 62, 03048 Cottbus

MR Dr. med. W. Loesch, Großbeerenstraße

139, 14482 Potsdam

MR Dr. med. S. Scheerer, Hauptstraße

15, 15518 Heinersdorf

Dr. Frank Schiefer, Kostebrauer Str. 1

01998 Klettwitz

Dipl.-Med. G. Weischet, R.-Luxemburg-Straße

30, 16816 Neuruppin

Priv.- Doz. Dr. habil. W. Zimmermann,

Breitscheidstr. 41

16321 Bernau

Lehrtherapie und Supervision

jeden 1. und 4. Donnerstag im Monat

23. März 2006

6. April 2006

27. April 2006

4. Mai 2006

1. Juni 2006

22. Juni 2006

Ort und Auskunft: Praxis Doz.

Dr. habil. W. Zimmermann, Breitscheidstraße

41, 16231 Bernau

Qualitätszirkel „Psychosomatik“

jeweils 4. Mittwoch,

19.15 bis 21.00 Uhr

22. März 2006

26. April 2006

24. Mai 2006

28. Juni 2006

26. Juli 2006

23. Aug. 2006

27. Sept. 2006

25. Okt. 2006

22. Nov. 2006

27. Dez. 2006

für Ärzte mit Interesse für Psychosomatische

Grundversorgung

Qualitätszirkel Potsdamer

Psychotherapeuten

jeweils 1. Mittwoch im Monat,

20.00 bis 22.30 Uhr

5. April 2006

3. Mai 2006

7. Juni 2006

5. Juli 2006

2. Aug. 2006

6. Sept. 2006

4. Okt. 2006

1. Nov. 2006

6. Dez. 2006

für ärztliche und psychologische

Psychotherapeuten

Leitung: MR Dr. med. W. Loesch

Ort und Auskunft: Praxis MR Dr.

med. Wolfgang Loesch, Großbeerenstraße

139, 14482 Potsdam

Telefon: (0331) 7 48 72 06

Fax: (0331) 7 48 72 09

Psychiatrie

Landesklinik Brandenburg

Depressionen: Suizidalität

und Compliance

7. Juni 2006, 15.00 Uhr

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Leitung, Ort und Auskunft: Dr. med.

Arndt, Landesklinik Brandenburg,

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie,

Anton-Saefkow-Allee 2,

14772 Brandenburg

Telefon: (03381) 78 24 56

Fax: (03381) 78 23 66

Transfusionsmedizin

Akademie für ärztliche Fortbildung

der Landesärztekammer Brandenburg

8/16 P Qualifikationskurs für Transfusionsbeauftragte/Transfusionsverantwortliche

24./25. März 2006 in Cottbus

Teilnehmergebühr: 150 €

Kursleiter: Dr. med. E. Grünelt,

Dr. med. G. Haring, Cottbus

Anmeldung: Landesärztekammer

Brandenburg, Referat Fortbildung,

Postfach 101445, 03014 Cottbus

Fax: (0331) 7 80 10 44

E-Mail: akademie@laekb.de

Allergologie

Johanniter-Krankenhaus

Treuenbrietzen

Allergologie interdisziplinär –

Schimmelpilzallergien – Phantom

oder Realität

8. April 2006, 9.30 bis 15.00 Uhr

Ort und Auskunft: Dr. med.

Uta Rabe, Johanniter-Krankenhaus,

Johanniterstraße 1,

14929 Treuenbrietzen

Telefon: (033748) 8 23 74

Fax: (033748) 8 22 73

Onkologie (interdisziplinär)

Tumorzentrum Potsdam e.V.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

jeweils mittwochs, 14.00 Uhr

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

Ort: Hörsaal Institut für Pathologie

Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam

Auskunft: Frau Dr. med. D. Niepmann,

Tumorzentrum e.V., Nachsorgeleitstelle,

Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam, Charlottenstraße 72,

14467 Potsdam

Telefon: (0331) 2 41 68 87

Fax: (0331) 2 41 68 80

Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum Bad Saarow

Interdisziplinäres Tumorkonsil

jeweils mittwochs, 15.45 Uhr

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

Ort: Bad Saarow

Auskunft: Ost-Brandenburgisches

Tumorzentrum, Sitz am Humaine-

Klinikum, Pieskower

Straße 33, 15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 32 31

Fax: (033631) 7 30 10

E-Mail: hkbs_pathologie@t-online.de

Onkologischer Schwerpunkt

Frankfurt (Oder)

Interdisziplinäres Tumorboard

jeweils mittwochs, 15.00 Uhr

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

Fallbesprechung in der Diagnostik

von Erkrankungen der Mamma

jeweils letzter Mittwoch, 14.00 Uhr

29. März 2006

26. April 2006

31. Mai 2006

28. Juni 2006

26. Juli 2006

30. Aug. 2006

27. Sept. 2006

25. Okt. 2006

29. Nov. 2006

27. Dez. 2006

Ort: Institut für Radiologie,

Demonstrationsraum

Auskunft: Dr. Ingrid Darr, Klinikum

Frankfurt (Oder)

Müllroser Chaussee 7

15236 Frankfurt (Oder)

Telefon: (0335) 5 48 20 27

Fax: (0335) 5 48 20 29

Nordbrandenburgischer

Onkologischer Schwerpunkt e.V.

Klinikum Uckermark Schwedt

Interdisziplinäre onkologische Konsile

jeweils 15.30 Uhr

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

Ort: Hämato-onkologische

Tagesklinik Uckermark

Themen: Hämato-onkologische

Erkrankungen, gynäkologische

Tumoren, kolorektale Tumoren

Auskunft: Dr. med. G. Lehmann,

Klinikum Uckermark

Auguststr. 23, 16303 Schwedt

Telefon: (03332) 53 23 15

Onkologischer Schwerpunkt

Brandenburg Nordwest e.V.

Onkologisches Konsil

jeweils 15.30 Uhr

15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

Ort: Ruppiner Kliniken Demonstrationsraum

Radiologie (Z-Haus)

Anmeldung über die Nachsorgeleitstelle

Neuruppin

Telefon: (03391) 39 32 01

Brandenburgisches Tumorzentrum

Onkologischer Schwerpunkt

Cottbus e.V.

Interdisziplinäres Tumorkonsil

jeweils mittwochs, 15.30 Uhr


15. März 2006

22. März 2006

29. März 2006

5. April 2006

12. April 2006

19. April 2006

26. April 2006

3. Mai 2006

10. Mai 2006

17. Mai 2006

24. Mai 2006

31. Mai 2006

7. Juni 2006

14. Juni 2006

21. Juni 2006

28. Juni 2006

5. Juli 2006

12. Juli 2006

19. Juli 2006

26. Juli 2006

Ort: Demonstrationsraum

Radiologie Haus 5 Ebene 2,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus

Auskunft und Fallmeldungen:

Frau Danke, Brandenburgisches

Tumorzentrum, Onkologischer

Schwerpunkt Cottbus e.V.,

Thiemstr. 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 24 62

oder 46 20 46

Fax: (0355) 46 20 47

E-Mail: j.danke@ctk.de

Städtisches Klinikum Brandenburg

Tumortherapiezentrum

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

jeden 2. und 4. Mittwoch,

15.45 bis 17.15 Uhr

25. Jan. 2006

8. Febr. 2006

22. Febr. 2006

8. März 2006

22. März 2006

12. April 2006

26. April 2006

10. Mai 2006

24. Mai 2006

14. Juni 2006

28. Juni 2006

12. Juli 2006

26. Juli 2006

9. Aug. 2006

23. Aug. 2006

13. Sept. 2006

27. Sept. 2006

11. Okt. 2006

25. Okt. 2006

8. Nov. 2006

22. Nov. 2006

13. Dez. 2006

27. Dez. 2006

Ort: Radiologischer

Röntgendemoraum

Auskunft: PD Dr. Mantke, Städtisches

Klinikum Brandenburg, Hochstr. 29

14472 Brandenburg

Telefon: (03381) 41 12 00

Fax: (03381) 41 12 09

E-Mail: chirurgie@klinikum-brandenburg.de

Urologie

Klinikum Uckermark Schwedt

Urologische Klinik

15. Jahrestagung der Brandenburgischen

Gesellschaft für Urologie und

2. Deutsch-Polnisches Urologentreffen

7. bis 9. Sept. 2006 in Schwedt

Themen: Prostatakarzinom, Nierentumoren,

Harninkontinenz

Leitung und Auskunft: Prof.

Dr. Heicapell, Urologische Klinik

Klinikum Uckermark, Auguststr. 23,

16303 Schwedt

Telefon: (03332) 53 24 52

Fax: (03332) 53 39 34

E-Mail: ruediger.heicapell@klinikumuckermark.de

Akupunktur/Neuraltherapie

Neuraltherapie

Akupunktur

Grundkurse

GK 01: 21./22. April 2006

GK 02: 19./20. Mai 2006

GK 05: 30. Juni/1. Juli 2006

Praktikumskurse

PK 02: 28/29. April 2006

Masterkurse (Vollausbildung

zum Master of Acupuncture)

MK 01: 16./17. März 2006

MK 02: 18./19. März 2006

MK 03: 8./9. Juni 2006

MK 04: 10./11. Juni 2006

Ort: Weinböhla

Leitung und Auskunft: Dr. med.

Konrad Beyer, Mühlenweg 4c,

04924 Dobra

Telefon: (035341) 22 11

Fax: (035341) 1 06 42

E-Mail: Beyer-Dobra@t-online.de

Manuelle Medizin

Ärzteseminar Berlin

Extremitätenkurs Ä1

22. bis 28. April 2006 in Sommerfeld

10. bis 16. Juni 2006 in Berlin

14. bis 20. Okt. 2006 in Berlin

Wirbelsäulendoppelkurs Ä 2

3. bis 9. April 2006 in Sommerfeld

27. Mai bis 2. Juni 2006 in Berlin

16. bis 22. Sept. 2006 in Berlin

11. bis 17. Nov. 2006 in Sommerfeld

Manuelle Medizin bei Schmerzsyndromen

der Becken-Lenden-

Hüft-Region

4. bis 8. Sept. 2006 in Berlin

Manipulationskurs Ä 3

9. bis 15. Dez. 2006 in Berlin

Abschlusskurs Ä 4

24. Juni bis 1. Juli 2006 in Berlin

Sommerfelder Muskelkurse

23. bis 25. März 2006 (Grundkurs)

31. Aug. bis 2. Sept. 2006

(Aufbaukurs)

Funktionelle Diagnostik und

Therapie von Sportverletzungen

und Sportschäden

Teil I: 6. Mai 2006

Teil II: 25. Nov. 2006

Ort: Cottbus

Manuelle Medizin für

Schmerztherapeuten

12./13. Mai 2006

27./28. Okt. 2006

Ort: Sommerfeld

Muskelkurse nach Prof. Janda

15. bis 18. Juni 2006 (Grundkurs)

28. Sept. bis 1. Okt. 2006

(Aufbaukurs)

Ort: Sommerfeld

Weiterbildung Manuelle Medizin

24./25. Nov. 2006 in Berlin

Refresherkurse

1./2. Dez. 2006 in Berlin

HWS-Refresher

23. Sept. 2006

21. Okt. 2006

Ort: Berlin

BWS-Refresher

24. Sept. 2006 in Berlin

Osteopathie für Ärzte

Einführungskurs:

17. bis 19. Nov. 2006

Kraniosakrales System

24. bis 26. März 2006

Neukranium, Viszerokranium

24. bis 26. April 2006

Viszerales System

V1Ä: 19. bis 21. Mai 2006

V2 Ä: 3. bis 5. Nov. 2006

Parietales System

MFR: 23. bis 25. Sept. 2006

Muskelenergietechniken

27. bis 29. Okt. 2006

Ort: Berlin

Auskunft: Ärzteseminar Berlin

(ÄMM) e.V., Frankfurter Allee 263,

10317 Berlin

Telefon: (030) 52 27 94 40

Fax: (030) 52 27 94 42

E-Mail: AEMM.Berlin@t-online.de

Sonstige Angebote

Landesrettungsschule Brandenburg

Bad Saarow

SanArena-Training Megacode

23. März 2006

25. Mai 2006

28. Sept. 2006

30. Nov. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 69 €

Atemwegsmanagement

6. April 2006

19. Okt. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 69 €

SanArena-Training Traumacode

8. April 2006

21. Okt. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 77 €

Polytrauma

27. April 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 54 €

Retten unter erschwerten Bedingungen

27. April 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 54 €

Schockraummanagement

13. Mai 2006

2. Dez. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 77 €

Psychische Belastung von Rettungskräften,

Stress und Stressbewältigung

17. Mai 2006

Leitung: Pfarrer Sachse

Teilnehmergebühr: 69 €

Gynäkologische Notfälle, Geburt,

Fortbildung

Versorgung von Mutter und Kind

27. Mai 2006

Leitung: Dr. Sawatzki

Teilnehmergebühr: 54 €

Notfälle abseits der Routine

1. Juni 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 54 €

Fachkundenachweis Rettungsdienst

2. bis 11. Juni 2006

9. bis 17. Sept. 2006

18. bis 26. Nov. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 435 €

Aktuelle Rechtsfragen im Rettungsdienst

6. Sept. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 54 €

Invasive Techniken

in der Notfallmedizin

7. Sept. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 69 €

Gefährliche Infektionskrankheiten

9. Sept. 2006

Leitung: Dr. Wogaw

Teilnehmergebühr: 54 €

Qualifikationsseminar

Leitender Notarzt

27. bis 30. Sept. 2006

Leitung: Dr. Nimtz

Teilnehmergebühr: 588 €

Wasserrettung und Tauchunfälle

27. Sept. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 54 €

Drogen und Rettungsdienst

11. Okt. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 54 €

Spezialkurs Intensivtransport

27. bis 29. Okt. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 230 €

Pharmakologie in der Notfallmedizin

2. Nov. 2006

Leitung: Dipl.-Med. Lang

Teilnehmergebühr: 54 €

SanArena-Training Babycode

4. Nov. 2006

Leitung: Doz. Dr. Lederer

Teilnehmergebühr: 77 €

Auskunft: Landesrettungsschule

Brandenburg e.V., Pieskower Str. 33,

15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 33 35

Fax: (033631) 52 04

E-Mail: info@landesrettungsschule.de

Internet:

www.Landesrettungsschule.de

Anmeldungen bitte an die jeweiligen

Veranstalter.

Fortbildungsangebote unter

www.laekb.de, Rubrik

Fortbildung/Fortbildungstermine.

Achtung!

Am 15. Mai 2006 ist Einsendeschluss

für den Fortbildungsteil

Heft 6 – Veranstaltungen Juli,

August, September 2006.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

83


84

Fortbildung

Eigene Erfahrungen zur Hochdosischemotherapie mit autologer

Stammzelltransplantation bei fortgeschrittenen testikulären Keimzelltumoren

mit schlechter Prognose

M. May 1 , N. Peter 2 , S. Gunia 1 , H. B. Steinhauer 2 , B. Hoschke 1

1 – Urologische Klinik des Carl-Thiem-Klinikums

Cottbus (Chefarzt: Dr. B. Hoschke)

2 – Zweite Medizinische Klinik des Carl-Thiem-Klinikums

Cottbus (Chefarzt: Prof. Dr. H. Steinhauer)

Zusammenfassung

Hintergrund:

Hodentumoren stellen das Paradigma einer

heilbaren Krebserkrankung dar. Ca. 25 % aller

Patienten sind jedoch refraktär gegenüber

der Standardtherapie oder benötigen eine

Behandlung, die über diese hinausgeht. Die

Hochdosischemotherapie (HD-CT) ist für Patienten

mit prognostisch ungünstigen Keimzelltumoren

(KZT) eine vielversprechende Behandlungsform.

Das Ziel dieser Untersuchung

bildet die Evaluierung der Effizienz und Sicherheit

einer HD-CT mit autologer Stammzelltransplantation

bei Patienten mit fortgeschrittenem

KZT im eigenen Krankengut.

Material und Methode:

Insgesamt 13 KZT-Patienten in der Primärindikation

(n =6, Gruppe 1) oder als Salvagetherapie

(n =7, Gruppe 2) wurden zwischen

September 1997 und Juni 2004 durch die

HD-CT mit autologer Stammzelltransplantation

behandelt und retrospektiv ausgewertet

(mittleres Follow-up: 18,4 Monate). Die Patienten

wurden in sechs verschiedene HD-CT-

Studien eingeschlossen, die stets platinhaltigen

Therapieschemen wurden gemäß den

Studienprotokollen appliziert. Primäre Endpunkte

bildeten das mittlere Gesamt- und Ereignisfreie

Überleben; die Bewertung der

Remission und Toxizität erfolgte nach den

Kriterien der WHO. Zur Prognoseabschätzung

in der Rezidivindikation (Gruppe 2)

wurde der Beyerscore herangezogen.

Ergebnisse:

Die Gesamtremissionsrate betrug 67% (Gruppe

1: 83%, Gruppe 2: 50%). Mittleres Gesamt-

und Ereignisfreies Überleben waren

21,2 Monate respektive 16 Monate. Patienten

der Gruppe 1 wiesen eine tendenziell längere

Gesamtüberlebenszeit als Patienten der Gruppe

2 auf (31,3 vs. 11 Monate; p=0,136). Die

Unterteilung der Patienten mit Salvagetherapie

gemäß ihres Beyerscores in eine Niedrig-/

Intermediärrisikogruppe (Score 0–2) und eine

Hochrisikogruppe (Score >2) ergab ein mittleres

Gesamtüberleben von 14,6 vs. 6,3 Monaten

(p=0,561).

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Zwei Patienten verstarben an den Behandlungsfolgen

(davon einer ohne Remissionsbewertung).

Hämatologische Grad 3/4-Toxizität

war obligat. Periphere Neurotoxizität

Grad 3 musste bei fünf Patienten (38 %) dokumentiert

werden und bildete eine der relevantesten

nichthämatologischen Nebenwirkungen.

Schlussfolgerung:

Die HD-CT mit autologer Stammzelltransplantation

stellt eine Erweiterung des Therapiespektrums

für Patienten mit fortgeschrittenem

KZT dar. Trotz der durch die

internationale Literatur bestätigten Remissionsraten

von 50 bis 90 % und den daraus

folgenden positiven Tendenzen müssen die

Ergebnisse von prospektiv-randomisierten

Studien abgewartet werden, um klare Therapieempfehlungen

ableiten zu können.

Keimzelltumorpatienten mit initial schlechter

Prognose oder in Rezidivsituation sollten in

geeigneten Zentren vorgestellt werden, die

über eine Möglichkeit der interdisziplinären

Kooperation zwischen Urologen, Onkologen

und Strahlentherapeuten sowie die Option

der HD-CT verfügen.

Schlüsselwörter

Hodentumor – Keimzelltumor – Hochdosischemotherapie

– Überleben – Nebenwirkungen.

Einführung

Der testikuläre Keimzelltumor (KZT) stellt das

Paradebeispiel einer durch interdisziplinäre

Kooperation heilbaren soliden Krebserkrankung

dar. Diagnostik und Therapie des Hodentumors

gelten als beispielhaft standardisiert,

darüber hinaus besitzt die S2-Leitlinie

der Interdisziplinären Hodentumorgruppe

der Deutschen Krebsgesellschaft internationale

Anerkennung und bildet die Grundlage

eines europäischen Konsensus auf der Basis

einer evidenzbasierten Medizin [1]. Betrachtet

man testikuläre KZT aller Krankheitsstadien,

so können mit chirurgischen

Maßnahmen sowie unter Nutzung der Chemo-

und Strahlentherapie ca. 85 % aller Patienten

von ihrer Erkrankung geheilt werden.

Bei den Hodentumoren mit fehlender

bzw. minimaler lymphogener Metastasierung

(Stadien 1 – 2b) werden sogar Heilungsraten

von mehr als 95 % erzielt [2,3].

Fortgeschrittene Hodentumoren mit ungünstiger

Prognose werden durch die International

Germ Cell Cancer Colloborative Group

(IGCCCG) im Vorliegen eines primär mediastinalen

Keimzelltumors, in der hepatischen

und/oder zerebralen Metastasierung sowie in

sehr stark erhöhten Tumormarkern (AFP >

10.000ng/ml oder HCG> 50.000U/l oder

LDH>10x Normwertgrenze) definiert und

können selbst durch interdisziplinäre, multimodale

Therapieansätze in nur noch 50% geheilt

werden [4]. Patienten mit einem Therapieversagen

unter einem standarddosierten konventionellen

Cisplatin-haltigen Chemotherapieregime

bzw. Patienten mit einem Tumorrezidiv

nach vorangegangener kompletter Remission

unter herkömmlicher Chemotherapie weisen

eine zusätzliche Kompromittierung der Prognose

mit einem Langzeitüberleben um 20%

auf [5]. Der Stellenwert der Hochdosis-Chemotherapie

(HD-CT) mit autologer peripherer

Stammzelltransplantation ist bei diesen Patientengruppen

Gegenstand klinischer Studien.

Zwei „Matched-pair“-Analysen zum Vergleich

der Hochdosis- mit der Standardtherapie

deuten an, dass eine Verbesserung der Überlebensraten

um 15 bis 20% bei „Poor-prognosis“-Patienten

bzw. um 10% in der Rezidivsituation

durch die HD-CT erreichbar erscheint

[6,7]. Die Ergebnisse dieser Analysen

müssen jedoch noch durch die laufenden, randomisierten

Studien bestätigt werden, bevor

eine klar definierte Indikationsstellung für die

HD-CT erarbeitet werden kann. Aus diesem

Grund besteht die Forderung, auch weiterhin

alle in Frage kommenden Patienten in die entsprechenden

Studien einzuschließen (Übersicht

siehe www.hodenkrebs.de).

Seit Gründung der Urologischen Klinik in

Cottbus konnte sich dort ein Referenzzentrum

für die Therapie des testikulären KZT

entwickeln, wobei alle modernen Therapiestrategien

stadiengerecht zur Anwendung

kommen. Darüber hinaus besitzt die Klinik

eine Tumordatenbank mit prospektiv-konsekutiver

Erfassung aller relevanten Patientenparameter

der Diagnostik, der Therapie

und des Follow-ups. Insgesamt konnte dadurch

der Krankheitsverlauf von 493 Hodentumorpatienten

lückenlos abgebildet werden

(Stand vom 22.12.2004). Seit Mitte der

90er Jahre verfügt die Onkologische Klinik

in Cottbus über die Möglichkeiten einer HD-

CT mit autologer Stammzelltransplantation,

die dann vorerst bei aggressiven Formen der


Non-Hodgkin-Lymphome und in der Behandlung

des Plasmozytoms zur Anwendung

kam. Im September 1997 wurde erstmals ein

Patient mit dem Zweitrezidiv eines Keimzelltumors

mittels HD-CT und autologer Stammzelltransplantation

behandelt, bis Juni 2004

folgten 12 weitere Patienten. Alle 13 Patienten

wurden in laufende Studienprotokolle der

German Testicular Cancer Study Group eingebracht

und in Absprache mit dem entsprechenden

Studienzentrum therapiert.

Ziel dieser Untersuchung bildete die Bewertung

des Therapieerfolgs und der Komplikationen

einer HD-CT mit autologem Stammzellsupport

bei Patienten mit fortgeschrittenem

KZT im eigenen Krankengut.

Material und Methode

Patienten und Behandlung:

Zwischen September 1997 und Juni 2004

wurden 13 Patienten mit fortgeschrittenem

KZT gemäß der Ein- und Ausschlusskriterien

diverser Studienprotokolle der German Testicular

Cancer Study Group in der Onkologischen

Klinik des CTK Cottbus behandelt.

Die Indikation zur HD-CT wurde aufgrund

folgender Tumorkonstellationen gestellt: Vorliegen

eines Erst- oder Zweitrezidivs nach

vorheriger Remission unter konventioneller

Standardchemotherapie (n =4), Nachweis

eines Cisplatin-refraktären Tumors (n =3)

oder initiale Manifestation als KZT mit „poor

prognosis“ gemäß der Klassifikation der

IGCCCG (n =6). Von den sieben Patienten

mit Therapieversagen unter der Standardtherapie

wiesen vier bereits zum Erkrankungsbeginn

eine „poor prognosis“ auf. Alle

Patienten besaßen bei Einleitung der HD-CT

einen Karnofsky-Index > 60 %, eine Kreatininclearance

> 70 ml/min und keine wesentlichen

organischen Fehlfunktionen. Die Behandlungsprotokolle

der jeweiligen Studien

wurden der Ethikkommission des Landes

Brandenburg und allen behandelten Patienten

zur Unterschrift vorgelegt. Folgende Therapieschemata

der HD-CT kamen zur Anwendung:

Paclitaxel-PEI (n =4), PEI (n =4),

Carboplatin-Etoposid (n =2), Carboplatin-

Etoposid-Thiotepa (n =1), Carboplatin-Etoposid-Cyclophospamid

(n =1) und Paclitaxel-Carboplatin-Etoposid-Ifosfamid

(n =1).

Die vorherige Stammzellmobilisierung erfolgte

in 10 Fällen durch PEI, in 2 Fällen

durch Taxol-Ifosfamid und bei einem Patienten

durch PEB. Alle Patienten waren in Einzelzimmern

untergebracht, die Supportivmaßnahmen

(prophylaktische Antibiotikaund

Antimykotikatherapie, antiemetische

Medikation, Allopurinolgabe, Granulocyte

colony-stimulating factor, Stammzellsupport

und vorbestrahlte Blutprodukte) wurden gemäß

des jeweiligen Studienprotokolls durch-

geführt. Insgesamt 27 Zyklen wurden bei

13 Patienten appliziert, wobei die avisierte

Maximalanzahl von 3 Zyklen nur 6 Patienten

erhielten (2 x2 Zyklen und 5 x1 Zyklus).

Definitionen und statistische Analyse:

Die Tumorerkrankung wurde als Cisplatin-refraktär

eingestuft, wenn unter konventioneller

Dosierung zwar eine Erkrankungsstabilisierung

oder eine Remission erreicht wurde, die

jedoch nicht länger als vier Wochen anhielt.

Absolut Cisplatin-refraktär waren jene Tumorerkrankungen,

die unter vorausgegangener

konventioneller Standardchemotherapie einen

sofortigen Progress aufwiesen. Cisplatin-

Sensibilität wurde den Erkrankungen attestiert,

bei denen sich zumindest vier Wochen

oder länger eine Remission durch ein auf Cisplatin

basierendes Chemotherapieregime erreichen

ließ. Alle Patienten, bei denen die

HD-CT als Salvagetherapie erfolgte (n = 7),

wurden gemäß des Beyer-Prognosescores

klassifiziert [8]. Punktwerte für einen primären

mediastinalen KZT (1 Punkt), die Erkrankungsprogression

vor HD-CT (1 Punkt), das

Vorliegen einer Cisplatin-refraktären (1 Punkt)

bzw. absolut refraktären Erkrankung vor HD-

CT (2 Punkte) und einen HCG-Wert > 1000

U/l vor HD-CT (2 Punkte) wurden zu einem

Prognose-Summenscore addiert. Die im Rahmen

der Stammzellmobilisierung erfolgten

Chemotherapiezyklen wurden nicht als eine

der HD-CT vorausgehende eigenständige

Polychemotherapie bewertet.

Nach jedem Therapiezyklus erfolgte ein Restaging

(Allgemeinstatus, alle Hodentumormarker,

CT-Thorax, CT-Abdomen, ggf. CT-

Cranium oder Skelettszintigrafie) mit

Evaluation des Therapieergebnisses. Die

Festlegungen bezogen sich auf die akzeptierten

Remissionskriterien der WHO. Bei

nachgewiesener Tumorremission erfolgte die

Fortführung der HD-CT um jeweils einen

weiteren Zyklus, das Zyklusmaximum bildete

3. Das Gesamtüberleben bezog sich auf den

Zeitraum vom Beginn der HD-CT bis zum Tod

bzw. letzten Zeitpunkt des Follow-ups. Das

Ereignisfreie Überleben setzte sich aus dem

Intervall von der Initiierung der HD-CT bis

hin zur Erkrankungsprogression, dem Tod

aus anderer Ursache oder dem letzten Zeitpunkt

des Follow-ups zusammen. Bei allen

nicht in der Klinik verstorbenen Patienten erfolgte

die Todeszeitpunktermittlung über die

Dokumentation des Tumorsterberegisters des

Landes Brandenburg. Eine Registrierung der

Therapienebenwirkungen erfolgte gemäß

den WHO-Empfehlungen zur Klassifizierung

und Graduierung der Toxizität. Die Kriterien

zur Beendigung der Therapie bildeten

Tumorprogression, schwere Toxizität, Patientenwunsch

und Erreichen der Therapieobergrenze

von 3 Zyklen.

Unter Anwendung der Kaplan-Meier-Methode

des Statistikprogramms SPSS 11.0 ®

konnten die mittlere Gesamtüberlebenszeit

und die mittlere Ereignisfreie Überlebenszeit

berechnet werden. Unterschiede zwischen

den Therapiegruppen wurden mit dem Log-

Rank-Test berechnet, Signifikanz wurde mit

einem p-Wert von < 0,05 definiert.

Ergebnisse

Fortbildung

Patientencharakteristiken:

Die Patientendemografie zum Beginn der

HD-CT und die Verteilung der bekannten

Prognosefaktoren wurden in Tabelle 1 aufgelistet.

Das Durchschnittsalter der Patienten

zum Beginn der HD-CT war 35,2 (18 – 46)

Jahre bei einem Median von 37 Jahren. Der

Altersmedian zum Zeitpunkt des Erkrankungsbeginns

betrug 35 Jahre. Zum Beginn

der HD-CT waren die 7 Patienten mit Salvage-Indikation

im Median mit 4 Zyklen

(Range: 2 – 6) einer cisplatinhaltigen Polychemotherapie

vorbehandelt (4 x initial PEB,

3x initial PEI). Kein Patient erhielt vorher

eine andere HD-CT bzw. eine Paclitaxeloder

Gemcitabine-haltige Chemotherapie.

Therapieansprechen und Überleben:

Von den 13 Patienten, die eine HD-CT erhielten,

konnten nur 12 bezüglich ihrer erreichten

Remissionsergebnisse ausgewertet werden.

Der fehlende Patient verstarb zu früh an

den Nebenwirkungen der HD-CT, so dass

eine Remissionsbewertung unmöglich wurde.

Bei einem anderen Patienten, der an den Folgen

der Therapie verstarb (TRD), wurde in

der Obduktion eine pathologische Komplette

Remission (pCR) dokumentiert, so dass er

mitbewertet wurde. Das Therapieansprechen

der HD-CT als First-Line- und Salvage-Therapie

wurde in der Tabelle 2 abgebildet. Insgesamt

erreichten zwei Drittel der Patienten

eine Remission durch die HD-CT.

Bei einem mittleren Follow-up von 18,4 (0,5–

56,5) Monaten betrugen mittleres Gesamtüberleben

und mittleres Ereignisfreies Überleben

21,2 (95%-CI: 8,3–34) Monate respektive

16 (95%-CI: 3–28) Monate für die

gesamte Patientengruppe. Nach einem Jahr

waren 31% am Leben und 26% lebten ohne

Tumorprogression. Die 6 Patienten mit einer

HD-CT als Initialtherapie bei „poor prognosis“

wiesen eine durchschnittliche Überlebenszeit

von 31,3 (95%-CI: 11–51,5) Monaten auf,

bei Salvagetherapie betrug die Überlebenszeit

11 (95%-CI: 0,2–21,9) Monate (p=0,136).

Die Unterteilung der Patienten mit Salvagetherapie

gemäß ihres Beyer-Scores in eine Niedrig-/Intermediärrisikogruppe

(Score 0–2)

und eine Hochrisikogruppe (Score>2) ergab

ein mittleres Gesamtüberleben von 14,6 versus

6,3 Monaten (p=0,561; Abbildung 1).

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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86

Fortbildung

Toxizität:

Die Nebenwirkungen der HD-CT wurden in

der Tabelle 3 aufgelistet. Mit 15,4 % (n =2)

war die behandlungsassoziierte Mortalität

sehr hoch, wobei ein Patient seinen inneren

Organblutungen erlag und der andere Patient

an den Folgen einer neutropenischen

Sepsis verstarb. Insgesamt entwickelten 10

Patienten (77 %) eine neutropenische Sepsis.

Ein Patient bildete eine Niereninsuffizienz

Grad 4 mit einem Kreatininanstieg

auf über 6 mg/dl aus, so dass er kurzzeitig

dialysiert werden musste. Alle Patienten erhielten

im Laufe der HD-CT Thrombozytenkonzenztrate

und bei 12 von 13 Patienten

wurden Bluttransfusionen durchgeführt. Bei

jedem Patienten wurde eine therapiebedingte

Alopezie festgestellt, die bei jenen

Patienten mit Langzeitüberleben vollständig

reversibel war. Die periphere Neurotoxizität

war eine sehr relevante Nebenwirkung,

bei über einem Drittel der Patienten

bildete sich eine Grad 3- Neurotoxizität aus

(5/13; 38,5 %).

Charakteristik Anzahl %

Primärtumor (n =13)

Hoden 7 53,8

Mediastinum 5 38,5

Retroperitoneum 1 07,7

Indikation zur HD-CT (n =13)

Erste Salvagetherapie 5 38,4

>Erste Salvagetherapie 2 15,4

Primärtherapie wegen

„poor prognosis“ 6 46,2

Vorherige Sensibilität auf Cisplatin (n =7)

Sensibel 4 57,1

Refraktär 1 14,3

Absolut refraktär 2 28,6

Längste vorherige Remissionsdauer (n =7)

Keine 3 42,8

2 und

Beyer-Score 0 – 2 [Kaplan-Meier-Methode].

Diskussion

Seit Mitte der 80er Jahre ist die HD-CT mit

autologer Stammzelltransplantation bei rezidivierenden

oder cisplatinrefraktären Keimzelltumoren

evaluiert worden. Initial durchgeführte

Untersuchungen verwendeten

Monotherapien mit Etoposid, Cyclophosphamid

oder Kombinationen dieser beiden

Zytostatika. Obwohl die Patienten partiell

ansprachen, verliefen die Ergebnisse bezüglich

des Langzeitüberlebens zunächst enttäuschend.

In einer Serie von 40 Patienten der

Indiana University führte die Kombination

von hochdosiertem Carboplatin und Etoposid

(HD-CE) zu einer objektiven Remissionsrate

von 65 %, verbunden mit dauerhaften

Remissionen (länger als zwei Jahre) bei 15 %

der Patienten [9]. Andere Untersuchungen

aus den USA und Europa konnten diese Resultate

der Kombination von Carboplatin

und Etoposid bestätigen [10,11]. Ursprünglich

wurde die HD-CT nur bei Patienten mit

multiplen Rezidiven, die mit konventionell

dosierter Therapie als inkurabel galten,

durchgeführt. Mit steigender Erfahrung im

Management der teilweise erheblichen Nebenwirkungen

dieser Behandlungsform wurde

die HD-CT zunehmend auch bei Patienten

mit erstem Rezidiv eingesetzt. Gegenwärtig

gelten KZT-Patienten aus den folgenden vier

Gruppen als Kandidaten für die Durchführung

einer HD-CT:

(1) Inadäquate Remission unter First-Line-

Therapie

(2) Frühzeitiges Rezidiv nach First-Line-Therapie

(3) Inadäquate Remission oder Rezidiv nach

konventionell dosierter Salvagetherapie

(4) Initiale Erkrankungspräsentation in der

„poor prognosis“-Kategorie (nach

IGCCCG)

Auch wenn für die ersten drei Gruppen keine

endgültigen Ergebnisse von randomisierten


Studien vorliegen, konnte der Nutzen einer

HD-CT für diese prognostisch ungünstigen

Erkrankungsstadien wahrscheinlich gemacht

werden [7]. Allerdings konnte in der bislang

einzigen prospektiv-randomisierten Studie

(IT94) bei Patienten im ersten Rezidiv und mit

günstigen Prognosefaktoren in einer vorläufigen

ersten Analyse kein Vorteil einer frühzeitigen

HD-CT gezeigt werden [5].

Aufgrund der noch immer nicht zufriedenstellenden

Therapieergebnisse bei Patienten

der Gruppe 4 (primär mediastinaler KZT,

hepatische u./o. zerebrale Metastasierung,

stark erhöhte Tumormarker) wird seit Jahren

versucht, durch den Einsatz dosisintensiver

Therapien die Prognose dieser Patienten zu

verbessern. Allerdings konnten die in der

Vergangenheit untersuchten alternierenden

Chemotherapieprotokolle verglichen mit 4

Zyklen PEB keine Verbesserung der Remissions-

oder Überlebensraten nachweisen

[12]. Bessere Ergebnisse werden auch für

diese Patientengruppe durch den frühzeitigen

Einsatz einer primären HD-CT erzielt

[13,14]. In einer sorgfältig angelegten Matched-pair-Analyse

zeigte sich im Vergleich

zu einer Standardchemotherapie mit PEI

oder PEB ein klarer Vorteil zugunsten einer

sequenziellen HD-CT bereits im Rahmen der

Primärbehandlung [6].

Da die Ergebnisse der bisherigen positiven

Analysen für die HD-CT bei den vier Patientengruppen

jedoch noch durch die laufenden

randomisierten Studien bestätigt werden

müssen, kann die Behandlung der

entsprechenden Patienten außerhalb von

aktivierten Studienprotokollen derzeit nicht

empfohlen werden. Eine abschließende Beurteilung

des Stellenwerts der HD-CT ist gegenwärtig

noch nicht zu treffen. Die potenziellen

Kurz- und Langzeittoxizitäten sowie

die Prinzipien der frühen Intensivierung

oder der späteren Konsolidierung durch die

HD-CT verlangen noch nach einer klar evaluierten

Datenlage auf der Basis der evidenzbasierten

Medizin. Auf der anderen

Seite kann konstatiert werden, dass sich Toxizität

und behandlungsbezogene Mortalität

durch die in den letzten Jahren deutliche

Verbesserung der Supportivmedizin, u.a.

durch die Nutzung von hämatopoetischen

Wachstumsfaktoren und peripheren Stammzellen

aus dem Blut, weiter senken ließen.

Mehrere Studien demonstrierten hierbei eindrucksvoll,

dass durch die frühe Intervention

eine deutliche Abnahme der kumulativen

Toxizität erreichbar ist [15,16].

Die Bewertung der eigenen Therapieergebnisse

gestaltet sich aufgrund der geringen Fallzahl

des zudem heterogenen und selektiven

Patientenguts sowie der verschiedenen angewandten

Studienprotokolle (insgesamt 6)

äußerst schwierig. Betrachtet man allein die

Ergebnisse der First-Line-Therapie bei Patienten

mit „poor prognosis“ (n=6), die in unserer

Untersuchung ein 3-Jahresüberleben von 50%

aufweisen, könnte leicht der Eindruck entstehen,

dass hier keine Überlebensverbesserung

im Vergleich mit konventionellen Standardprotokollen

erreicht wurde. Diese Überlegung ist

jedoch wenig zielführend, da die Daten einem

erheblichen Selektions-Bias unterliegen. Im

gesamten Untersuchungszeitraum (9/97–

6/04) wurden in Cottbus 11 Patienten mit

„poor prognosis“-Kriterien nach IGCCCG behandelt.

Von dieser Patientengruppe konnte

nur bei einem Patienten ein Langzeitüberleben

mit Standardchemotherapie erreicht werden.

Vier Patienten zeigten einen Relapse der Tumorerkrankung

unter der herkömmlichen

Chemotherapie und wurden dann der HD-CT

zugeführt, bei den 6 Patienten mit initialer HD-

CT lagen zudem eingangs bereits ungünstigere

Prognosefaktoren im Vergleich der „poor

prognosis“-Kriterien vor (vorrangig extragonadaler,

mediastinaler KZT). Trotzdem erreichten

von diesen 6 Patienten durch die HD-CT

drei ein Langzeitüberleben (>36 Monate).

Ähnlich problematisch ist es, die Bedeutung

der HD-CT in der Rezidivsituation aus unseren

Ergebnissen ableiten zu wollen. Bei einem

von 7 Patienten konnte ein Langzeitüberleben

(> 36 Monate) erreicht werden, das 1-Jahresüberleben

betrug 14 %. Als nützliches Kriterium

zur Entscheidungshilfe, welcher Patient

in der Rezidivsituation einer HD-CT zugeführt

werden sollte, konnte auch in unserer Untersuchung

der Beyer-Score evaluiert werden.

Patienten mit einem Beyer-Score>2 wiesen

nur ein mittleres Überleben von 6,3 Monaten

auf, so dass hiermit eine Selektion möglich

wäre, die Patienten vor einer wenig Erfolg

versprechenden HD-CT bewahrt.

Die therapiegenerierte Morbidität in unserer

Untersuchung ist sehr hoch, liegt jedoch im Erwartungsbereich

für die jeweiligen Therapieprotokolle.

Eine behandlungsassoziierte Mortalität

von 15,4% (n=2) ließ sich trotz der

Anwendung einer modernen Supportivtherapie

in einer Klinik mit ausgewiesener HD-CT-

Expertise nicht verhindern und demonstriert

die ausgesprochene Toxizität, die weiterhin mit

einer Dosisintensivierung verbunden ist.

Zusammenfassend konnte unsere Untersuchung

die komplexen Krankheitsverläufe von

Patienten mit einem fortgeschrittenen testikulären

KZT verdeutlichen und darstellen, dass

hier interdisziplinäre Behandlungskonzepte

unter Nutzung der Möglichkeiten einer HD-

CT benötigt werden, um das Ziel der Kuration

zu erreichen. Trotz weitreichender Standardisierung

der Diagnostik und Therapie

des KZT über die nationalen und europäischen

Leitlinien, ist eine adäquate Therapie

fortgeschrittener Hodentumoren nicht katalogartig

durchzuführen, sondern bedarf ei-

Fortbildung

ner umfassenden Erfahrung des Therapeuten

sowie einer weiten interdisziplinären Kooperation.

Aufgrund der geringen Patientenzahlen

in bisherigen Studien ist momentan noch

nicht abschließend geklärt, welche Patientencharakteristiken

für das Ansprechen auf

eine HD-CT prognostische Bedeutung besitzen.

Da die bisherigen Erfahrungen nicht

ausreichen, und in den meisten Zentren die

Fallzahlen für die Analyse solcher Prognosefaktoren

zu gering sind, ist es unbedingt notwendig,

Patienten- und Behandlungsdaten

einheitlich zu registrieren und auszuwerten.

Die HD-CT bei Patienten mit Keimzelltumoren

ist eine aufwändige und belastende

Maßnahme, die trotz positiver Tendenzen

gegenwärtig noch nach der richtigen Indikation

sucht, für einige Patienten jedoch erstmalig

neue Heilungschancen aufzeigt.

Literatur bei Verfasser:

Dr. med. M. May

Oberarzt der Urologischen Klinik,

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus,

Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik

Charité zu Berlin,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus,

Tel.: (0355) 46 21 06, Fax: (0355) 46 20 53

E-Mail: M.May@ctk.de

Symposium

Asthma – Sport – Doping

in Cottbus

Viele Ausdauersportler entwickeln asthmatische

Krankheiten. Gleichzeitig wird Asthmatikern

empfohlen, Sport zu treiben. Diesen

scheinbaren Widerspruch möchten die Veranstalter

des Symposiums „Asthma – Sport – Doping“,

das am 18. März in Cottbus stattfindet,

aufklären. Ferner steht die Frage im Mittelpunkt,

welche Medikamente sporttreibende

Asthmatiker einnehmen dürfen, ohne unter Doping-Verdacht

zu geraten.

Zu den Referenten zählt u.a. der Chirurg Dr.

Andreas Koch, Mannschaftsarzt vom FC Energie

Cottbus. Er wird einen Vortrag über die Bedeutung

der aktuellen Dopingrichtlinie für die

tägliche Praxis halten. Der Organisator der

Veranstaltung, Dr. Frank Käßner vom Ambulanten

Zentrum für Lungenkrankheiten und

Schlafmedizin in Cottbus, wird über die Abrechnungsmöglichkeiten

von Vorsorge- und

Kontrolluntersuchungen bei Sportlern sprechen.

Das Symposium wird von der Landesärztekammer

Brandenburg zertifiziert.

Beginn der Veranstaltung ist um 10 Uhr im Radisson-Hotel,

Vetschauer Straße 12, in Cottbus.

Weitere Informationen zum Symposium

und den Anmeldemodalitäten erhalten Sie unter

der Rufnummer 0355/543922.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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Fortbildung

18. Orthopädisches Symposium der Orthopädischen Fachklinik des Vereins Oberlinhaus

Sprunggelenkserkrankungen – aktuelle Tendenzen in der

operativen Therapie

Im November fand unter der wissenschaftlichen

Leitung des Chefarztes Dr. Robert

Krause in der Orthopädischen Fachklinik

des Vereins Oberlinhaus das nun schon traditionelle

Herbst-Symposium statt. Thema

der wieder gut besuchten und von der Landesärztekammer

Brandenburg zertifizierten

Veranstaltung waren die Sprunggelenkserkrankungen

und ihre operativen Therapiemöglichkeiten

bis hin zur Sprunggelenk-

Endoprothese. Erfahrene Referenten aus

Deutschland und der Schweiz berichteten

über Ihre Erfahrungen und Behandlungsergebnisse.

Eine Live-Übertragung aus dem

Operationssaal rundete das Symposium ab.

In der täglichen Praxis begegnen dem niedergelassenen

Arzt am häufigsten Außenbandverletzungen

und ihre Folgen. In den letzten

Jahren haben sich Diagnostik und Therapie

dieser Unfallfolgen aufgrund der besseren klinischen

Datenlage verfeinert. Die operative

Therapie ist dabei in weiten Bereichen von

der konservativen Therapie abgelöst worden.

Wenn allerdings operiert werden muss, stehen

innovative Operationsverfahren, die eine

bessere Funktion und Gebrauchsfähigkeit ermöglichen,

zur Verfügung.

Dr. Bernhard Bochenthin, Oberarzt der unfallchirurgischen

Abteilung der DRK-Kliniken

Köpenick, wies im Eingangsvortrag auf

die häufigste Sprunggelenksverletzung, die

Außenbandruptur am oberen Sprunggelenk,

hin. Kommt es zu einer partiellen oder

kompletten Ruptur des fibularen Kapselbandapparates,

kann eine konsekutive anterolaterale

Instabilität des oberen Sprunggelenkes

die Folge sein.

Neben der Anamnese sprechen die Schwellung

im Bereich der Fibula nach distal (in 70

Prozent der Fälle) und ein Druckschmerz im

Bereich von Ligamentum Tibiofibulare anterior

(LTFA/LCF (90 Prozent) für eine akute

Außenbandruptur.

Der deutliche Unfallhergang und die klassische

Klinik reichen zur Diagnostik in der

Regel aus. Trotzdem werde, so Bochenthin,

immer noch in fast allen Fällen geröntgt.

Eine sehr gute Entscheidungshilfe zur Indikation

einer Röntgenaufnahme bei OSG-

Verletzungen bieten die „Ottawa ankle rules“

(im Internet ständig kostenlos abrufbar).

Hier wird anhand eines einfachen Fragekatalogs

die Wahrscheinlichkeit einer Fraktur

beurteilt.

In der Regel werden akute Bandverletzungen

mit einer frühfunktionellen Therapie versorgt.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Nur bei einer Bandruptur Grad III, bei der es

zu einer kompletten Bandruptur des LTFA

kommt und das LCF instabil ist, muss das

Sprunggelenk für sechs Wochen dann aber

doch immobilisiert werden. Frühestens nach

acht Wochen kann wieder mit sportlichen

Aktivitäten begonnen werden. Eine operative

Versorgung ist akut nur noch in seltenen

Fällen erforderlich. Allerdings bleiben 15 bis

29 Prozent der akuten OSG-Verletzungen

instabil, was zur eingeschränkten Sportfähigkeit

führen kann. Abhilfe verschaffen

dann hier moderne, anatomische Rekonstruktionsverfahren.

Über Malleolarfrakturen, den häufigsten

Frakturen des menschlichen Skeletts überhaupt,

berichtete Dr. Jens Uwe Tessmann,

Leitender Oberarzt der Unfallchirurgischen

Klinik der Helios-Kliniken Berlin-Buch. Hier

kann eine unzureichende primäre Versorgung

zur Gelenkinkongruenz mit besonders

schwerwiegenden lebenslangen negativen

Folgen führen.

Das klassische Bild „der Außenknöchelbruch“

umfasst eine Schwellung, Hämatom,

Schmerzen, Fehlstellung und Funktionseinschränkung

des Sprunggelenks. In der Regel

werden die Weber-A und -B-Frakturen konservativ

versorgt. Dazu erhalten die Patienten

ohne Fragmentdislokationen eine Immobilisation

im Unterschenkel-Rundgips,in einer

Orthese oder eine Spezialschuhversorgung.

Eine operative Versorgung mit Zuggurtung

oder Verplattung ist bei dislozierten Frakturen

sowie Weber-C-Frakturen angezeigt. Bei

Mehrfachverletzten kann zunächst ein Fixateur

externe erforderlich werden, insbesondere

wenn schlechte Weichteilverhältnisse

oder Gerinnungsstörungen vorliegen. Eine

spätere definitive Versorgung ist dann notwendig.

Bei einer Ruptur der vorderen und hinteren

Syndesmose ist eine Sicherung der Malleolengabel

durch eine sorgfältig zu platzierende

Stellschraube erforderlich. Diese muss

dann ca. sechs Wochen nach OP wieder entfernt

werden. Bis zur achten Woche postoperativ

sollte die volle Belastungsfähigkeit

wieder hergestellt sein. Auch wenn die Versorgung

der Sprunggelenksfraktur zu den

„Assistenten-Operationen“ gezählt wird, so

Tessmann, müsse auf die korrekte Länge und

Rotation der distalen Fibula und die exakte

Reposition des Innenknöchels geachtet werden.

Eine inadäquate Reposition führt zu einer

Inkongruenz der Gelenkflächen, einer

präarthrotischen Deformität. Deshalb müssen

immer die Stabilität der Syndesmose, die

Rotation und die Fibulalänge genau beurteilt

werden.

Nach Distorsionen im OSG, führte Marcello

Sanchez-Böhm, Abteilung Extremitätenchirurgie

und Allgemeine Orthopädie der

Oberlinklinik, aus, kann es aber auch zu

osteochondralen Läsionen des Talus (OLT)

kommen. Die Ätiologie der spontanen OLT

ist nicht endgültig geklärt. Betroffene klagen

über zunehmende Schmerzen und Schwellungen

im Sprunggelenk. Die Diagnose wird

durch die Anamnese, dem klinischen Bild

und bildgebende Verfahren gesichert. Dabei

haben sich Röntgen, MRT und die Arthroskopie

bewährt. Eine Arthroskopie hat dabei

den Vorteil, dass der Knorpelzustand direkt

beurteilt und gegebenenfalls in gleicher Sitzung

therapiert werden kann. Im jugendlichen

Alter sowie bei den Stadien 1 und 2

der osteochondralen Läsion (leichte Knorpelerweichung

bzw. partielle Kontinuitätsunterbrechung)

sollte zunächst ein konservativer

Behandlungsversuch, im Erwachsenenalter

dagegen ein operatives Vorgehen bevorzugt

werden. Im Stadium 3 kommt es zu einer

kompletten Ablösung, im Stadium 4 findet

sich ein disloziertes Fragment und leeres

„Mausbett“. In diesen Stadien finden die

offenen Operationsverfahren Anwendung.

Hier muss ggf. durch eine Osteotomie des

Malleolus medialis der Osteochondrale Defektherd

dargestellt und behandelt werden.

Neben Spongiosaplastiken werden Refixationen

des Fragmentes mit z.B. Schrauben

oder auch autologem Fibrinkleber (PAF),

aber auch Ersatzoperationen mit Knorpel-

Knochenzylindern, die dem ipsilateralen

Knie entnommen werden, in der Oberlinklinik

angewandt. Bei stadiengerechter Auswahl

der Therapie ist in der Mehrzahl der

Fälle mit guten bis sehr guten Ergebnissen zu

rechnen.

Im zweiten Teil des Symposiums wurden

dann die therapeutischen Möglichkeiten

bei einer weitestgehenden Zerstörung des

Sprunggelenkes diskutiert. Mit der Entwicklung

der Endoprothesen des oberen Sprunggelenkes

(OSG) der dritten Generation

erlebt die OSG-Endoprothetik einen Aufschwung.

Die früh- und mittelfristigen Ergebnisse

sind ermutigend und lassen die

Endoprothese zu einer Alternative zu der

noch überwiegend durchgeführten Arthrodese

werden.


Patienten mit einer ausgeprägten Arthrose

des OSG können heute mit einer Arthrodese,

einer Umstellungsosteotomie oder mit einer

Sprunggelenksendoprothese versorgt werden,

so Prof. Dr. Wolfram Neumann, Direktor

der Orthopädischen Universitätsklinik Magdeburg.

In den letzten 30 Jahren wurden

künstliche Sprunggelenke entwickelt, deren

Materialien und Passformen im Laufe der Zeit

optimiert und deren Lebenszeit wesentlich

verlängert wurden. Moderne OSG-TEPs weisen

ein Drei-Komponenten Design auf, führte

Prof. Neumann aus. Ihre Vorteile liegen in der

Kongruenz der korrespondierenden Gelenkflächen,

der multiplanen Beweglichkeit sowie

einer sehr sparsamen Knochenresektion von

nur wenigen Millimetern, wodurch auch spätere

Rückzugsmöglichkeiten wie eine Arthrodese

möglich bleiben.

In 18 Studien aus 16 Zentren wurde über

einen Follow-Up-Zeitraum von durchschnittlich

42 Monaten Patienten mit Sprunggelenksendoprothesen

nachuntersucht. In den Studien

zeigte sich, dass der Eingriff noch immer

komplikationsträchtig ist: Zwischen 1,6 und

14,5 Prozent liegen die Komplikationsraten,

die sich von Infektionen bis hin zum Impingement

und sonstigen Revisionen erstreckt. Die

Indikation ist daher sorgfältig abzuwägen,

geeignet ist eine Sprunggelenksendoprothese

besonders für Rheumatiker wegen des möglichen

Beweglichkeitserhalts in diesem Gelenk.

Oft ist ja bei schweren Verlaufsformen

einer Rheumatoidarthritis der gesamte Fuß

bereits erheblich eingesteift, so dass ein Beweglichkeitserhalt

bei diesen Patienten von

überragender Bedeutung ist.

Kontraindikationen zur Sprunggelenks-TEP

bestehen bei einer kompletten Talusnekrose,

einer Achsabweichung von über 15 Grad,

Charcot-Gelenken sowie Infektionen. Nachuntersuchungen

von 428 OSG-TEP-Patienten

der Universitätsklinik Magdeburg zeigten

eine signifikante Reduktion der Gelenksschmerzen

und eine verbesserte Beweglichkeit,

insbesondere in der Extension und Flexion.

Der KOFOED-Ankle-Score verbesserte

sich von 36,6 auf 76,5 Punkte, bei Patienten

mit rheumatoider Arthritis sogar von 28,5 auf

82,4 Punkte. Doch selbst bei größter Sorgfalt

sind die intra- und perioperativen Komplikationsraten

mit 7,5 Prozent vergleichsweise

hoch. Relativ häufig kommt es z.B. zu einer

Malleolusfraktur allein beim Einbringen der

Gelenkschalen. Auch die Revisionsrate ist mit

10,9 Prozent (in internationalen Studien bis

zu 24 Prozent) noch unbefriedigend.

Wenn man als Arzt vor der Entscheidung

stehe, eine Arthrodese oder OSG-Prothese

zur Behebung der chronischen Schmerzen

anzubieten, so der Leitende Arzt der Auklamm-Klinik

Wiesbaden, Dr. Markus Preis,

müsse man sich klar darüber sein, dass nicht

jeder Patient von der OSG-Prothese profitiert.

Zunächst müssen alle gelenkerhaltenen

Maßnahmen konservativ und operativ ausgereizt

bzw. nicht mehr indiziert sein.

Behandlungsziel ist der Erhalt der Beweglichkeit

und der Mobilität.

In der Auklammklinik Wiesbaden wird die

Indikation zur OSG-Endoprothese streng gestellt.

Grundsätzlich wird eine 4.°Arthrose,

keine Möglichkeit für gelenkerhaltene Maßnahmen

und eine gute Compliance des Patienten

vorausgesetzt. Zu den anatomischen

Voraussetzungen gehören ein ausreichende

Knochenqualität („Bone Stock“), Normaler

Gefäßstatus, stabile Bandverhältnisse und

eine korrekte Rückfußachse. Preis ermahnte,

die Indikation nicht zu überziehen, damit ein

gutes Op-Verfahren nicht durch schlechte

Ergebnisse in Verruf gerät.

Führend im Bereich der Sprunggelenks-Endoprothetik

ist auch das Universitätsspital

Basel. Im Rahmen der Entwicklung der Hintegra-Endoprothese

hat das Team um Prof.

Hintermann bisher über 500 Implantate eingesetzt

und das Modell in über zehn Jahren

immer weiter optimiert.

Die Hintegra-Sprunggelenks-Prothese ist aus

drei Komponenten aufgebaut, wie Dr. Geerd

Pagenstert vom Orthopädischen Universitätsspital

Basel ausführte. Sie ersetzt die tibiale

und talare Gelenkfläche bei minimaler Knochenresektion.

Zwischen den Gelenkflächen

befindet sich ein gleitendes Polyethylen-Inlay.

Damit bleibt auch

die Möglichkeit, zu

einem späteren Zeitpunkt

gegebenenfalls

noch eine Osteosynthese

durchzuführen,

erhalten. Wichtig für

die Langlebigkeit der

Prothese sind eine

hohe intrinsische Stabilität

und geringe

Scherkräfte zwischen

den einzelnen Komponenten

sowie zwischen

Implantat und

dem Knochen. Die

Hintegra-Prothese ist

doppelt beschichtet

mit Titanplasmaspray

und Hydroxylapatit.

Das erlaubt eine zementfreie

Fixierung

und eine schnelle

Osteointegration. Die

talare Platte weist

darüber hinaus zwei

Nasen (pegs) auf, die

in die Knochenstruktur

eingebettet sind

Fortbildung

und eine hohe Primärstabilität und eine exakte

Positionierung sicherstellen.

In Potsdam hatten die Teilnehmer im Anschluss

die Möglichkeit, Dr. Preis bei der Implantation

einer Hintegra-Endoprothese live

zuzuschauen. Eines der Brandenburger Zentren

für OSG-Endoprothetik ist die Orthopädische

Fachklinik in Potsdam. Mit ihrer

Lage in der Filmstadt Babelsberg wurde es

bereits zum vierten Male ermöglicht, eine

OP live für das Symposium zu übertragen.

Dabei besteht während der OP ständiger

Kontakt zum Operateur, der die einzelnen

Arbeitsschritte erläutert und auf die Fragen

des Auditoriums eingehen kann.

Diese Form der Fortbildung sei lebensnah

und anschaulich, so Dr. Krause. Für viele

Kollegen ist es wichtig, neue OP-Verfahren

möglichst hautnah miterleben zu können, um

sich so ein eigenes Bild von Art und Schwere

des Eingriffs machen zu können. Und

während sich Operateure erhoffen, manchen

kleinen Trick abschauen zu können,

profitieren die niedergelassenen Kollegen

ebenso von dieser lebendigen Form des

Symposiums: Denn sie können nach dieser

Fortbildung besser ihre Patienten beraten,

informieren und über Probleme und mögliche

Komplikationen aufklären.

Daniel Rühmkorf

E-Mail: post@ruehmkorf.net

Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass

der Präsident der Rechtsanwaltskammer Brandenburg

unseren Partnern und Kollegen

Jörn Schroeder-Printzen und Ajang Tadayon

den Titel

Fachanwalt für Medizinrecht

verliehen hat.

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Krankenhausrecht Zulassungsrecht Disziplinarrecht Integrierte

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Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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90

Aktuell/KVBB informiert

Elektronische Übermittlung von Rezepten Eintragsangebote

„Im letzten Rundschreiben hatte die Landesapothekerkammer

Brandenburg darauf hingewiesen,

dass Vertriebsfirmen bundesweit bei Apotheken

für die Einbindung in ein System zur

elektronischen Übermittlung von Rezepten aus

Arztpraxen zu Apotheken geworben haben. Dabei

handelt es sich um ein Terminal, welches in

Arztpraxen steht. Es bietet Patienten die Möglichkeit,

Rezepte online an Apotheken zu übermitteln,

die am System beteiligt sind. Für die

Apotheken fallen hierbei Erstinstallationskosten

und monatliche Nutzungsbeiträge an. Es wurde

die Möglichkeit eröffnet, kostenpflichtig s.g.

„Bannerwerbung“ auf den Terminals zu schalten.

Die Bestellung geschieht in der Weise, dass das

Rezept eingescannt wird und zusammen mit den

Daten des Patienten online in die Apotheke übertragen

wird. Der Patient kann wählen, ob er das

Arzneimittel selbst in der Apotheke abholen

möchte oder ob er eine Botenzustellung nach

Hause wünscht.

Eine rechtliche Prüfung dieses Systems durch die

Landesapothekerkammer hat ergeben, dass das

System in seiner gegenwärtigen Form mit dem

Apothekerrecht nicht vereinbar ist. Gegen fol-

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen

für den Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg

Übersicht der für weitere Zulassungen gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen

Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses mit Stand vom 07. Februar 2006 einschließlich des Beschlusses:

(keine Änderungen zu der vorangegangenen Veröffentlichung)

(Die Übersicht entnehmen Sie bitte dem Brandenburgischen Ärzteblatt 11/2005, Seite 324.)

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß der Bedarfsplanungs-Richtlinien-Ärzte eine Überversorgung dann angezeigt ist, wenn durch einen Vergleich

zwischen der für den Planungsbereich maßgeblichen allgemeinen Verhältniszahl für die Arztgruppe und der für den Planungsbereich ermittelten örtlichen

Verhältniszahl eine Überschreitung von 10 v.H. festgestellt wird. Insofern ist nicht grundsätzlich davon auszugehen, dass für die in der Übersicht noch

nicht gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen eine Unterversorgung angezeigt ist. Wir empfehlen daher dringend jedem niederlassungswilligen Arzt, sich

vor der Antragstellung in der KV-Brandenburg, Geschäftsbereich Qualitätssicherung/Sicherstellung, über die jeweilige Versorgungssituation zu informieren.

Nachzubesetzende

Vertragsarztsitze

Nach Anordnung von Zulassungssperren durch den

Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen ist die

KV Brandenburg gem. § 103 Abs. 4 SGB V gesetzlich

verpflichtet, auf Antrag Vertragsarztsitze zur Nachbesetzung

auszuschreiben. Eine Garantie für eine

wirtschaftliche Praxisführung nach Übernahme ist

mit der Ausschreibung nicht verbunden.

Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Frankfurt (Oder)/St./Oder-Spree

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 12/2006

Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Frankfurt (Oder)/St. / Oder-Spree

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 13/2006

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

gende Vorschriften des Apothekerrechts werde

verstoßen:

· § 11 Abs. 1 ApoG (Absprachen mit dem Ziel

einer Zuweisung von Verschreibungen)

· die Vorschriften der Verschreibungsverordnung

(das Rezept wird im Falle der Botenzustellung

lediglich als Datei übersendet, ohne vor der Abgabe

körperlich in die Apotheke zu gelangen).“

(Rundfax der LAKBB vom 16.11.2005 an ihre Mitglieder)

Zur Information unserer Kammermitglieder, die

sich ggf. an der erläuterten elektronischen Übermittlung

von Rezepten beteiligen, weist die

Rechtsabteilung der Landesärztekammer Brandenburg

darauf hin, dass es dem Arzt nach § 34

Abs. 5 der Berufsordnung der Landesärztekammer

Brandenburg nicht gestattet ist, Patienten

ohne hinreichenden Grund an bestimmte Apotheken,

Geschäfte oder Anbieter von gesundheitlichen

Leistungen zu verweisen. Das beschriebene

Verfahren kann somit für Ärzte einen

Verstoß gegen die Berufsordnung und gegen

§ 24 Abs. 2 der Verordnung über den Betrieb

von Apotheken darstellen, nach der Rezeptsammelstellen

bei Angehörigen der Heilberufe verboten

sind. Krahforst, Jur. Geschäftsführer

Facharzt/Fachärztin für Anästhesiologie

Planungsbereich: Oberhavel

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 14/2006

Facharzt/Fachärztin für Anästhesiologie

Planungsbereich: Oberhavel

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 15/2006

Facharzt/Fachärztin für HNO-Heilkunde

Planungsbereich: Brandenburg. a.d.H./St./

Potsdam-Mittelmark

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 16/2006

Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin

Planungsbereich: Frankfurt (Oder)/St./Oder-Spree

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 17/2006

für Verzeichnisse

genau prüfen

Die Stiftung Gesundheit warnt Ärzte vor

dubiosen Eintragsangeboten für Adressverzeichnisse.

Nach Beobachtungen der Stiftung

sei es in jüngster Zeit vermehrt zu

zweifelhaften Offerten gekommen: „Einige

dieser Angebot scheinen auf den ersten

Blick kostenlos zu sein; dann aber werden

bis zu 900 Euro berechnet ohne eine entsprechende

Gegenleistung.“

Die Hamburger Stiftung bietet verunsicherten

Ärzten nun an, solche Offerten kostenlos

von Vertrauensanwälten prüfen zu lassen.

Dazu werden Experten vom Verein

Medizinrechtsanwälte e.V. hinzugezogen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.stiftung-gesundheit.de.

Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin (fachärztlich)

Planungsbereich: Spree-Neiße

Zeitpunkt: schnellstmöglich

Bewerbungskennziffer: 18/2006

Nähere Informationen und Bewerbungsunterlagen

erhalten Sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung

Brandenburg, Ansprechpartnerin: Karin Rettkowski,

Tel.-Nr.: 0331/2309-320.

Die schriftliche Bewerbung für die ausgeschriebenen

Vertragsarztsitze ist zwingend erforderlich. Sie muss die

Bewerbungskennziffer, die Anschrift, die Telefonnummer,

die Facharztanerkennung sowie Angaben zum möglichen

Praxisübernahmezeitpunkt enthalten.

Unter dem Stichwort „Ausschreibung“ sind die Unterlagen

bis zum 06. April 2006 bei der KV Brandenburg,

Friedrich-Engels-Str. 103/104, 14473 Potsdam, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass

die in der Warteliste eingetragenen Ärzte

nicht automatisch als Bewerber für die ausgeschriebenen

Vertragsarztpraxen gelten. Potsdam, den 02.02.2006


Infektionsgeschehen

Im Januar wurden 58 Häufungen mit 773

Erkrankten aus 13 Kreisen gemeldet. Im Einzelnen:

6 Norovirus-Häufungen mit 127 Erkrankten,

12 Rotavirus-Häufungen mit 179 Erkrankten,

2 Salmonellen-Häufungen mit 23

Erkrankten und 38 ätiologisch ungeklärte

Häufungen mit 444 Erkrankten. Betroffen waren

28 Kindertagesstätten, 9 medizinische Einrichtungen,

18 Alten- und Pflegeheime, eine

Schule, Kunden einer Gaststätte sowie Angehörige

einer Familie.

Einzelerkrankungen

Einen klinisch-epidemiologisch bestätigten

Masern-Fall meldete Potsdam-Mittelmark.

Das 14-jährige ungeimpfte Mädchen war

mit Fieber, Husten, Katarrh, Konjunktivitis

und Koplikschen Flecken erkrankt. Es wird

angenommen, dass sich das Mädchen bei

einer Verwandten mit (vermutlich) bestätigter

Diagnose angesteckt hatte.

Einen klinisch-labordiagnostisch bestätigten Listeriose-Fall

meldete Barnim. Der 59-jährige

Patient war mit einer Meningitis erkrankt. Die

Schwere des klinischen Verlaufs machte eine

intensivmedizinische Betreuung erforderlich.

Im Liquor konnte Listeria monocytogenes kulturell

nachgewiesen werden. Eine mögliche Infektionsquelle

konnte nicht ermittelt werden.

Bei dem klinisch-labordiagnostisch bestätigten

Fall einer Shigellose handelte es sich um

einen 19-jährigen Mann aus Potsdam. Er

hatte sich längere Zeit in Ghana aufgehalten

und war mit Durchfall (ohne nähere Angaben)

erkrankt. Aus dem Stuhl konnte Shigella

flexneri isoliert werden.

Praxisindex

Infektionsschutz

Je einen klinisch-labordiagnostisch bestätigten

Legionellose-Fall meldeten Dahme-

Spreewald und Spree-Neiße. Bei dem ersten

Erkrankungsfall handelte es sich um einen

20-jährigen Mann. Er war mit Fieber, Husten,

Muskelschmerzen und einer Pneumonie

erkrankt. Im Blut wurde durch einen Legionella-Antikörpernachweis

mittels IFT (einmalig

deutlich erhöhter Wert) die Verdachtsdiagnose

bestätigt. In verschiedenen Bereichen, in

denen eine Infektion möglich gewesen

wäre, wurden Trinkwasserproben entnommen.

Befunde liegen noch nicht vor. Bei

dem zweiten Patienten handelte es sich um

einen 40-jährigen Mann, der mit Fieber,

Husten und einer Pneumonie erkrankt war.

Bei dem Erkrankten wurde mittels Nukleinsäure-Nachweis

aus

Sekreten des Respirationstraktes

die Diagnose

bestätigt.

Borreliosen

Im Januar wurden 35

Borreliosen gemeldet.

Bei 23 Erkrankten wurde

ein Erythema migrans,

bei 3 Patienten eine frühe

Neuroborreliose und

bei 2 Erkrankten eine

Arthritis diagnostiziert.

Für die übrigen Patienten

wurden allgemeine

Angaben (z.B. Gelenkbeschwerden)

gemacht.

Einen Zeckenstich konnten

19 Betroffene in der

Anamnese angeben.

Landesgesundheitsamt

Infektionskrankheiten/Impfschutz/Krankenhaushygiene (Januar 2006 – Auszug)

Infektionskrankheit Fälle Kumulativwert

02.01.–29.01.2006*

Borreliose 35 35

Brucellose 1 1

Campylobacter 95 95

E. coli-Enteritis (ohne EHEC) 22 22

Legionellose 2 2

Listeriose 1 1

Masern 1 1

Norovirus-Erkrankung 283 283

Pertussis 153 153

Rotavirus-Erkrankung 443 443

Salmonellose 113 113

Shigellose 1 1

Tuberkulose 2 2

* vorläufige Zahlen (durch Nachmeldungen kann es Differenzen zwischen der

Summe der Einzelmonate und dem aktuellen Kumulativwert geben)

ARE/Influenza-INFO

(Stand: 3. Februar 2006)

Nach Mitteilung der AG Influenza am Robert

Koch-Institut ist der Praxisindex als Indikator

für die Morbidität der akuten respiratorischen

Erkrankungen in der 5. Meldewoche

2006 stabil geblieben (siehe auch nebenstehende

Grafik). In drei der zwölf AGI-Regionen

hat er die Grenze der Hintergrundaktivität

überschritten (Brandenburg/Berlin,

Sachsen und Thüringen). Im Nationalen Referenzzentrum

wurden aus Sentinelproben

ein Influenza A/H1N1-, ein A/H3N2- sowie

zwei Influenza B-Viren durch PCR nachgewiesen.

Über die Situation bei der aviären Influenza

wird berichtet, dass im Irak der erste gemeldete

Fall einer humanen H5N1-Infektion

vom WHO-Referenzlabor in England

bestätigt wurde. Das 15-jährige Mädchen

aus Sulaimaniyah im Norden des Landes

verstarb bereits am 17. Januar 2006. Proben

von ihrem 39-jährigen Onkel, der am

2. Januar starb, wie auch Proben einer 54jährigen

Frau mit respiratorischen Symptomen,

befinden sich auf dem Weg in das

WHO Kollaborationslabor. Damit steigt die

Anzahl der Länder mit menschlichen Fällen

aviärer Influenza seit 2003 auf sieben.

Die detaillierten Ergebnisse mit den entsprechenden

Bewertungen aus dem ARE-

Sentinel können im Internet unter www.influenza.rki.de/agi

wöchentlich abgerufen

werden. Unter dieser Adresse sind auch

ausführliche Informationen zum Stand der

aviären Influenza zu finden.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

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Rezensiert/Aktuell

Warum ich fühle, was du fühlst.

Intuitive Kommunikation und

das Geheimnis der Spiegelneurone

Joachim Bauer,

Hoffmann und Campe

Hamburg. 2005, 191 S., EUR 19,95

ISBN 3-455-09511-9

Das erste Buch über Spiegelneurone ist erschienen.

Es ist ein spannendes Buch, wenn

man sich für das Gehirn als Organ des Menschen

interessiert und sich fragt, wie Einfühlungsvermögen,

wie Verständigung und das

Denken funktionieren. Phänomene wie Resonanz

oder Empathie können jetzt besser erklärt

werden.

Der praktizierende Psychotherapeut, Psychiater

und oder Psychoanalytiker hört es in sich

an mehreren Stellen „klingeln“.

Natürlich hat man sich schon mehrfach gefragt,

wie denn das, was wir als Empathie verstehen,

da in unseren Gehirnen eigentlich

funktioniert?

Der Entdecker der Spiegelneuronen, Prof.

Giacomo Rizzolatti, wird als der „Einstein“

der Empathie vorgestellt. Es geht um Gefühlsübertragung

oder um emotionale Ansteckung.

Spiegelneurone ermöglichen die emotionale

Infektion oder das Nachmachen von Körperhaltungen

(„joint attention“). Einer schlägt die

Beine übereinander, die anderen im Raum

machen es ihm nach. Jemand gähnt, die anderen

ebenso. Stimmungen können anstekkend

wirken. Das kurze Lächeln bewirkt beim

Anderen ebenfalls ein Lächeln. Ärger pflanzt

sich genauso fort. Psychoanalytische Konzepte

wie die projektive Identifikation oder die

mystische Teilhabe (participation mystique) erhalten

so ihre neuronale Grundlage.

Es gibt Handlungsneurone und Bewegungsneurone.

Joachim Bauer macht den Leser

hier wieder mit Asterix und Obelix bekannt.

Asterix denkt sich eine Handlung aus (Handlungsneurone)

und Obelix führt sie aus (Bewegungsneurone).

Nicht jede Idee wird umgesetzt

und nicht jede Bewegungsmöglichkeit

bekommt eine Handlungsidee.

Anzeigen

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Das Problem, wie das Gehirn zwischen Selbst

und Nichtselbst unterscheidet, ist nicht vollständig

gelöst. (S.90) Im rechten Großhirn

sind alle gleich. Das heißt, dass hier nicht

zwischen Selbst und Nicht-Selbst unterschieden

wird. Es ist wie im Traum, wo alle Handelnden

etwas mit dem Träumer zu tun haben

(die subjektstufige Sicht nach C.G. Jung).

Wird die linke Hemisphäre mit dem Broca-

Sprachzentrum aktiviert, entsteht die Differenzierung

zwischen Ich und Nicht-Ich und es

entsteht die Ich-Identität. (die objektstufige

Sicht der Traumdeutung nach C.G. Jung)

Ein weiterer zentraler Punkt unseres Lebens ist

das Vertrauen in Gruppen und Großgruppen.

Soziale Vorhersagbarkeit und Berechenbarkeit

sind die Grundlage für Vertrauen. Das gibt

soziale Orientierung. Haben wir ausreichend

sichere Handlungsmuster verinnerlicht (intuitives

Wissen) kann der Mensch vertrauen.

Und auf Seite 106 erfahren wir etwas über einen

„überindividuellen intuitiv verfügbaren

gemeinsamen Verständnisraum“. Hier können

wir etwas davon ahnen und vielleicht begreifen,

wenn wir von dem „inneren Raum“ sprechen

und wie dies hirnphysiologisch oder

neuronal verstanden werden kann.

Warum ich fühle, was du fühlst? Diese Frage

findet ihre Antwort mit der Entdeckung der

Spiegelneurone.

Wer nun neugierig geworden ist, der sollte

das Buch lesen. Da es flüssig geschrieben ist,

kann es für viele Gelegenheiten empfohlen

werden.

Dr. Stephan Alder

Die Schopenhauer-Kur

Irvin D. Yalom 2005, 3. Auflage,

btb-verlag

ISBN-10: 3-442-75126-8,

ISBN-13: 978-3-442-75126-8

Die amerikanische Originalausgabe erschien

2005 unter dem Titel „The Schopenhauer

Cure“

Schon auf den ersten Seiten zieht der Autor

den Leser ohne Umschweife ins Geschehen.

Das Leben ist bedroht. Dabei werden wir –

fast wie nebenbei – darüber aufgeklärt, wie

Ärzte Ärzte behandeln und was Ärzte beachten

sollten, wenn sie Patienten werden

und umgekehrt. Diese belletristische Aufklärung

zeigt in gewisser Weise, wie es gut gehen

kann und reflektiert dabei dramatische

Gefahrenstellen. So geht es weiter.

Der angesehene 60-jährige Arzt und Psychotherapeut

erhält die klare Mitteilung seines

Hautarztes, dass er ein Malignes Melanom

habe. Die Lebenserwartung sei auf ein

bis zwei Jahre begrenzt. Wie geht nun ein

erfahrener Psychotherapeut, Supervisor und

Gruppentherapeut damit um?

Der Leser erfährt es einfühlsam, spannend

erzählt und sehr genau in Details.

Und dann beginnt eine ganz andere Geschichte.

Was hat Arthur Schopenhauers Lebensgeschichte

hier zu suchen?

Da der Titel schon auf diesen berühmten und

nicht sehr bekannten deutschen Philosophen

verweist, kann man gespannt sein. Und man

wird reich belohnt. Schopenhauers Leben

und seine Erkenntnisse werden von einem

Patienten der Gruppentherapie gleichsam

imitiert.

Die Mischung aus hohem Intellekt, vielem

Wissen und völliger Beziehungsarmut stellt

das Alter-Ego des Ich-Erzählers dar.

Wir werden so auf drei Ebenen vom Autor mitgenommen.

1. haben wir die Geschichte des

kranken hochengagierten erfahren Psychotherapeuten,

2. verfolgen wir die Geschichte von

Arthur Schopenhauer und 3. verfolgen wir die

Entwicklungsschritte der Psychotherapiegruppe

und ihrer sehr facettenreichen Mitglieder.

Einer davon ist das Alter-Ego, der so lebt, als

ob er Schopenhauer selbst sei. Aber auch die

anderen Personen wie die schöne kluge Pam,

der resümierende Jim, der verschlossene,

dann sich öffnende Jack usw.

Es ist eine Freude zu lesen, so mit zu erleben,

wie sich im Miteinander der eine und die andere

neue Entwicklungsschritte wagt. Es lohnt

sich zu lesen, wie es sich lohnt zu leben.

Das könnte ein Credo von Yalom sein, der ein

Bekenntnis zur Kraft der menschlichen Beziehung

ablegt.

Dr. Stephan Alder

ELISABETH HERWEG-PRÜSSE

Rechtsanwältin

ARZTRECHT

Tätigkeitsschwerpunkte: Arzthaftung, Vertragsrecht, Berufsrecht

Individuelle Terminvereinbarung

Am Schragen 29, 14476 Potsdam

Tel.: 0331-270 76 07 Fax: 0331-270 76 08


Täter-Opfer-Ausgleich

(Mediation im Strafrecht)

bei häuslicher Gewalt

Täter-Opfer-Ausgleich ist die Möglichkeit

einer außergerichtlichen Regelung zwischen

den Beteiligten (Opfern und Tätern) unter

Zuhilfenahme eines neutralen Vermittlers

(Mediator). Das Angebot des Täter-Opfer-

Ausgleich beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit.

Jeder der Beteiligten kann zu

jedem Zeitpunkt aus dem Täter-Opfer-Ausgleich

„aussteigen“.

In Brandenburg wird der Täter-

Opfer-Ausgleich als eigenständiger

Fachbereich bei den Sozialen

Diensten der Justiz praktiziert.

Weiterhin gibt es fünf Freie Träger,

die ausschließlich mit Jugendlichen

und Heranwachsenden Tätern

arbeiten.

Die Deliktsschwere im Täter-Opfer-Ausgleich

liegt zwischen Beleidigung

bis hin zur gefährlichen

Körperverletzung. Die Anwendung

des Täter-Opfer-Ausgleichs

im Bereich der häuslichen Gewalt

ist eine spezielle Form der Konfliktvermittlung

im Nahbereich.

Nahbereich heißt, dass es zu Anwendung

von körperlicher und

seelischer Gewalt innerhalb einer

Familie oder aber eines Paares

kommt. Fast 98% der Gewalt

geht von Männern aus und richtet

sich gegen Frauen in der Partnerschaft.

Die Voraussetzung für diese Arbeit

ist, dass gemischte Teams –

weiblicher und männlicher Vermittler

– agieren können. Diese

Teams nehmen dann zu den Beteiligten

Kontakt auf, um sich in

jeweils getrennten Vorgesprächen

ein Bild von der Situation

vor Ort machen zu können. Die

beiden Vermittler bieten den Beteiligten

jeweils drei Vermittlungsgespräche

an, in denen sie die Möglichkeit haben, ihren

Konflikt zu benennen und – falls es ihnen gelingt

– diesen mit Hilfe der Vermittler zu lösen.

Lösungen sind kleine Teilschritte in die Richtung

einer gewaltfreien Kommunikation oder

auch Trennung. Nicht immer gelingt das.

Jürgen Gernentz,

Mediator,

Soziale Dienste der Justiz

Potsdam

Gesundheitswegweiser in sechs

Sprachen erschienen

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit

und Familie des Landes Brandenburg

hat einen mehrsprachigen Gesundheitswegweiser

für Migrantinnen und

Migranten veröffentlicht. Die 136-seitige

Broschüre informiert über die medizinische

Versorgung und über die Möglichkeiten der

medizinischen Vorsorge. Sie gibt konkrete

Hinweise in sechs Sprachen: deutsch, eng-

lisch, französisch, russisch, vietnamesisch

und serbokroatisch.

Die Broschüre beinhaltet unter anderem Informationen

über den öffentlichen Gesundheitsdienst

im Land Brandenburg, die hausärztliche

und zahnärztliche Versorgung, den

Krankenhausaufenthalt, die Zuzahlungen

und die amtlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen

und Schutzimpfungen. Zudem

verfügt die Broschüre über ein umfangreiches

Adressenverzeichnis über Gesundheitsinstitutionen

und Beratungsstellen in Brandenburg.

Der Gesundheitswegweiser wurde in Zusammenarbeit

mit der Ausländerbeauftragten

des Landes Brandenburg, dem Fachberatungsdienst

Zuwanderung, Integration und

Toleranz, AIDS-Hilfe Potsdam e.V. und Belladonna

e.V. erstellt. Er ist unter der Internetadresse

www.masgf.brandenburg.de (Rubrik

Publikationen) abrufbar.

Die Obduktion darf

nicht sterben

Aktuell

Der Berufsverband Deutscher

Pathologen hält den kontinuierlichen

Rückgang der Obduktionszahlen

für unverantwortlich

und fordert, die Zahl gerade

auch unter dem Aspekt der

Qualitätssicherung in der Medizin

zu erhöhen. Die Qualitätssicherung

durch Obduktionen ist

ein wertvolles Zweitmeinungssystem

und unverzichtbare Maßnahme

im Rahmen eines umfassenden

Qualitätsmanagements

in den Kliniken.

Durch die hohe Fehlerquote bei

der Todesursachen- und Krankheitsstatistik

ist letztlich zunehmend

die Gefahr einer fortdauernden

fehlerhaften Ausrichtung

der Gesundheitspolitik verbunden.

Der Berufsverband Deutscher

Pathologen e.V. fordert

deshalb seit langem, für die

Durchführung von Obduktionen

zweckgebundene Mittel seitens

der gesetzlichen und privaten

Krankenkassen bereit zu stellen.

Dafür muss die Politik die erforderlichen

gesetzlichen Grundlagen

schaffen.

Der Berufsverband Deutscher Pathologen

hat gemeinsam mit der

Deutschen Gesellschaft für Pathologie

die „Anleitung Obduktion“ erarbeitet.

Diese Leitlinie hat unter anderem zum

Ziel, die Durchführung von Obduktionen zu

vereinheitlichen. Die Standardisierung von

Protokollen soll dazu dienen, die bei den Obduktionen

erhobenen Befunde besser zu dokumentieren,

einen einheitlicheren Obduktionsbericht

zu fördern und somit die Qualität

der Obduktion als letzte ärztliche Maßnahme

anzuheben.

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

93


94

Personalia

Wir gratulieren

zum Geburtstag im März

90 Jahre

OMR Grete-Luise Just

Neuruppin

85 Jahre

OMR Prof. Dr.med. habil. Otto Münch

Potsdam

83 Jahre

SR Gudrun Kludt

Pohlitz

82 Jahre

OMR Dr. med. Gerhard Fricke

Cottbus

OMR Dr. med. Konrad Höpfner

Brandenburg

Kozo Kozew

Woltersdorf

81 Jahre

Prof. Dr. med. Dietrich Habeck

Templin

MR Dr. med. Hans Laux

Beuster

80 Jahre

SR Dr. med. Rosemarie Köster

Rangsdorf

OMR Dr. med. Wolfgang Rühland

Klausdorf

78 Jahre

SR Dr. med. Hans Arnold

Wittenberge

Prof. Dr. Dr. med. habil. Klaus Pape

Cottbus

MR Dr. med. Irene Winde

Woltersdorf

77 Jahre

Dr. med. Harri Blume

Potsdam, OT Groß Glienicke

MR Prof. Dr. sc. med. Rudolf Noack

Potsdam, OT Neu Fahrland

76 Jahre

SR Taisija Brzenska

Schöneiche

SR Dr. med. Helga Gottschalk

Brandenburg

MR Dr. med. Willy Jaeger

Cottbus

MR Dr. med. Herbert Libuda

Wittenberge

Dr. med. Ursula Slonina

Belzig

75 Jahre

Dr. med. Dietrich Hampel

Falkensee

MR Dr. med. Fritz Kolombe

Kyritz

MR Dr. med.

Annerose Konietzky

Ludwigsfelde

MR Elinor Kuske

Zepernick

70 Jahre

Dr. med. Eberhard Dustmann

Niebel

Dr. med. Günter Eick

Großräschen

SR Ruth Fleischmann

Hohenwutzen

SR Hans Hackel

Prösen

Dr. med. Peter Holstein

Cottbus

Dr. med. Gerhard Kleinke

Hennigsdorf

MR Dr. med. Siegfried Koker

Beeskow

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

Dr. med. Gisela Militzer

Hoppegarten, OT Hönow

MR Dr. med. Gerhard Müller

Schernsdorf

MR Karl-Heinz Naumann

Seelow

Dr. med. Waltraud Olzscha

Ruhland

Günter Quoß

Hennigsdorf

Dr. med. Anna-Luise Rieger

Kyritz

Dr. med. Annemarie Sem

Eisenhüttenstadt

65 Jahre

Dr. sc. med. Heide Bach

Schöneiche

MR Dr. med. Heide Beyrich

Schneeberg

Joachim Brecht

Senftenberg

MR Dr. med. Karl-Heinz Götz

Neuruppin

Bernhard Grünig

Rangsdorf

Dr. med. Gunter Hemke

Bötzow

Dr. med. Karl-Otto Hendel

Wusterwitz

MR Dr. med. Waltraud Herrmann

Weißkollm

Dr. med. Brigitte Kaluza

Senftenberg

SR Marie-Luise Klempin

Berkholz-Meyenburg

Dr. med. Wolfgang Knoll

Fichtenwalde

SR Dr. med. Alfred Koch

Glienig

Dr. med. Elfriede Koster

Müncheberg

Dr. med. habil. Siegmar Kühn

Bad Saarow

Sibylle Lehmann

Wittstock

SR Isolde Moros

Guben

Kristina Penneke

Neuruppin

Christine Pfützner

Reichenwalde, OT Dahmsdorf

MR Dr. med. Kurt Schröder

Diensdorf-Radlow

MR Dr. med. Wolfgang Schulz

Frankfurt (Oder)

Dr. med. Gerhard Simon

Grünheide

Dr. med. Siglinde Spiegler

Kleinmachnow

Dr. med. Annegret Tambor

Zepernick

Dr. med. Gisela Wagner

Strausberg

Dr. med. Monika Weitze

Eberswalde

60 Jahre

Dr. med. Dietrich Bülow

Neuruppin

Christian Fischer

Wusterwitz

Dr. med. Ulrich Wendt

Brandenburg

Wir bitten unsere Leser, die nicht mit

der Veröffentlichung einverstanden

sind, um rechtzeitige Mitteilung (schriftlich

oder telefonisch

unter 0355/7 80 10 18 oder

E-Mail: angelika.winzer@laekb.de.)

Ausschreibung

Forschungskolleg Geriatrie

Zur Förderung des akademischen Nachwuchses in der Geriatrie hat

die Robert Bosch Stiftung 2003 das Forschungskolleg Geriatrie ins Leben

gerufen. Ein Stipendienprogramm, das jungen Ärzten die Teilnahme

an diesem Kolleg ermöglicht, wird nun zum vierten Mal ausgeschrieben.

Mit dem Forschungskolleg sollen junge Mediziner für eine wissenschaftliche

Auseinandersetzung mit Fragestellungen der Geriatrie interessiert

und entsprechend ausgebildet werden. Das Forschungskolleg

wird gemeinsam mit sieben klinisch-geriatrischen Zentren in Deutschland

und der Schweiz durchgeführt. Die Kollegteilnehmer arbeiten bis

zu zwei Jahre an einem eigenen Forschungsprojekt an einer der beteiligten

Institutionen. Dabei werden sie intensiv wissenschaftlich betreut.

Durch die Kooperation von sieben Kliniken kann das Forschungskolleg

ein umfassendes begleitendes Kursprogramm anbieten, das alle wesentlichen

Aspekte der Geriatrie und die Grundlagen klinischer Studienmethodik

umfasst.

Für 2007 und 2008 werden bis zu zehn Kollegstipendien vergeben.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an promovierte, wissenschaftlich

interessierte Ärzte in Weiterbildung, die ihre Berufsperspektive in

der Geriatrie sehen. Für einen verkürzten Förderzeitraum können sich

auch Fachärzte für die Teilnahme am Kolleg bewerben. Weiterführende

Informationen entnehmen Sie der Internetseite des Kollegs unter

www.forschungskolleg-geriatrie.de.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2006.

Klinikum Frankfurt (Oder)

Geschäftsführerwechsel

Dem Wunsch von Frau Dr. Bein, von der Geschäftsführung in der

Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH aus persönlichen Gründen entbunden

zu werden, ist die Konzernleitung der RHÖN KLINIKUM

AG mit großem Bedauern gefolgt.

Herr Stähler, Bereichsleiter für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-

Vorpommern und Sachsen-Anhalt, ist zum Geschäftsführer der Klinikum

Frankfurt (Oder) GmbH berufen worden.

Die RHÖN KLINIKUM AG, die Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH

und das ganze Team danken Frau Dr. Bein für ihren Einsatz und ihr

Engagement.

Anzeige

27. Portseminar für Ärzte und Mitarbeiter

Grundlagen der Portpflege

Veranstalter:Dr. med. Herbert A. F. Hofmann

Chirurg im Ärztehaus

Zentrum für ambulante Portimplantationen

Greifswalder Str. 137/138, 10409 Berlin

Termin: Mittwoch 15.03.2006, 17.00 – 19.00 Uhr

Ort: KV Berlin, Konferenzraum

Masurenallee 6 A, 14057 Berlin

Information: Fon 030/44 33 99 0

Fax 030/44 33 99 26

e-mail: praxis@dr-hofmann-chirurgie.de

www.dr-hofmann-chirurgie.de

www.portimplantation.de


Land Brandenburg

und Berlin

DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2

15. März 2006

19. April 2006

jeweils 15.00 bis 16.30 Uhr

Ort: Asklepios Klinik Birkenwerder,

Dr. Zittwitz, Hubertusstraße 12 – 22,

16547 Birkenwerder

Telefon: (03303) 52 20

Fax: (03303) 52 22 72

E-Mail: w.zittwitz@asklepios.com

Praktische Diabetologie

15. März 2006, 18.00 s.t.

Ort: Kursraum 5, Mittelallee 10,

Untergeschoss, Charité,

Campus Virchow-Klinikum,

Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

Telefon: (030) 4 50 55 35 52

Behinderung – ambulante Rehabilitation

– Sport

18. März 2006, 9.00 bis 15.00 Uhr

in Potsdam

Leitung: S. Doebel

Auskunft: Reha-Zentrum Oberlin GmbH,

R.-Breitscheid-Str. 24, 14482 Potsdam

Telefon: (0331) 7 63 55 50

Fax: (0331) 7 63 55 60

Resilienz, Krise und Krisenbewältigung

am Beispiel des abwesenden Vaters

22. März 2006, 16.30 bis 18.30 Uhr

Referent: Prof. Dr. Bruno Hildenbrand,

Jena

Ort: Cafeteria Krankenhaus

Angermünde

Auskunft: Sekretariat Frau PD Dr. Richter,

Krankenhaus Angermünde, R.-Breitscheid-Str.

37, 16278 Angermünde

Telefon: (03331) 27 14 10

Fax: (0331) 27 13 99

Nichtinvasive Beatmung

22. März 2006, 18.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft:

Dr. med. Petri,

Krankenhaus Märkisch-Oderland,

Konferenzraum, Prötzeler Chaussee 5,

15344 Strausberg

Telefon: (03341) 5 28 25

Fax: (03341) 5 24 64

Forum Infektiologie 2006

„Problematische Infektionen in Klinik

und Praxis“

22. März 2006, 14.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Langenbeck-Virchow-Haus, Hörsaal,

Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin

3. Spreewaldsymposium „KHK

und Stoffwechsel“

25. März 2006, 9.00 bis 13.30 Uhr

Ort: Reha-Zentrum Spreewald Burg

Auskunft: Reha-Zentrum Spreewald,

Frau Merting, Zur Spreewaldklinik 14,

03096 Burg

Telefon: (035603) 6 32 21

Fax: (035603) 6 31 06

E-Mail: kamke@spreewald.mediclin.de

Potsdamer EEG-Seminar

31. März/1. April 2006

Ort: Steigenberger Hotel Sanssouci

Potsdam

Leitung: Prof. Dr. med. Kursawe

Teilnehmergebühr: 100 €

Auskunft: St. Josefs-Krankenhaus

Potsdam, Sekretariat Neurologie,

Allee nach Sanssouci 7, 14471 Potsdam

Telefon: (0331) 9 68 22 65

Fax: (0331) 9 68 21 01

E-Mail: h.kursawe@alexius.de

TAPE – Verbandtechniken

31. März/1. April 2006

Teilnehmergebühr: 100 – 110 €

Medizinische Grundlagen für

die Betreuung von Herzgruppen

Teil 1 20./21. Mai 2006

Teil 2 9./10. Sept. 2006

Teilnehmergebühr: je 125 €

Von der Klassischen Massage

zur Sportmassage

10./11. Okt. 2006

Teilnehmergebühr: 85 – 95 €

3. Sportmedizinisches Seminar

„Leichtathletik“

28. Okt. 2006, 8.00 bis 14.00 Uhr

Teilnehmergebühr: 45 – 50 €

Auskunft: Berliner Sportärztebund e.V.,

Forckenbeckstraße 21, 14199 Berlin

Telefon: (030 8 23 20 56

Fax: (030) 8 23 88 70

Diagnostik und Therapie von Gesichtshaut-

und Lippentumoren

5. April 2006, 17.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft:

Dr. Dr. Prochno, Humaine-Klinikum,

Pieskower Straße 33,

15526 Bad Saarow

Telefon: (033631) 7 31 71

Landesdelegiertenversammlung

Hartmannbund Landesverband

Brandenburg

5. April 2006, 14.30 Uhr

Ort: Alte Försterei, Am Markt 7,

14913 Kolster Zinna

Neue Therapieoptionen beim

kolorektalen Karzinom

5. April 2006, 16.00 Uhr

Ort, Leitung und Auskunft, Klinikum

Uckermark, Dr. med. Lehmann,

Auguststraße, 16303 Schwedt

Telefon: (03332) 53 24 72

Fax: (03332) 53 38 06

11. Mammasymposium

7./8. April 2006

Ort: Radisson SAS Cottbus

Teilnehmergebühr: 50 €

Leitung: Prof. Dr. med. H.-H. Riedel

Auskunft: Frauenklinik

Carl-Thiem-Klinikum,

Thiemstraße 111, 03048 Cottbus

Telefon: (0355) 46 22 34

Fax: (0355) 46 20 34

Postpoliomyelitis-Syndrom

22. April 2006, 10.00 bis 12.00 Uhr

Leitung, Ort und Auskunft:

Prof. Dr. Linden, Reha-Zentrum Seehof,

Lichterfelder Allee 55, 14513 Teltow

Telefon: (03328) 34 56 79

Fax: (03328) 34 55 55

9. Brandenburgische Ultraschalltagung

Berlin-Brandenburg

12./13. Mai 2006 in Berlin

Leitung: PD: Dr. med. D. Nürnberg

Auskunft: Ruppiner Kliniken,

Medizinische Klinik B,

Fehrbelliner Straße 38,

16816 Neuruppin

Telefon: (03391) 39 32 10

Fax: (03391) 39 32 02

E-Mail:

d.nuernberg@ruppiner-kliniken.de

Anbieten statt Andrehen: IGel

3. Juli 2006

Teilnehmergebühr: 250 €

Was haben Sie gesagt? – Wege zu

einem besseren und schnelleren

Verständnis

22. Aug. 2006

Teilnehmergebühr: 90 €

Beschwerden, Konflikte, Reklamationen

– das kann sich lohnen

25. Aug. 2006

Teilnehmergebühr: 90 €

Auskunft: Kommunikation

in der Medizin, Ute Jürgens,

Peter-Sonnenschein-Straße 59,

28865 Lilienthal

Telefon: (04298) 46 99 77

Fax: (04298) 46 99 78

E-Mail: KomMed@freenet.de

Internet: www.kommed.com

14. Deutsch-Polnisches Gefäßchirurgentreffen

9. bis 11. Juni 2006

Leitung: Prof. Dr. A. Dorobisz

21. Gefäßchirurgisches Symposium

7. bis 11. Nov. 2006 in Berlin

Leitung: Prof. Dr. W. Hepp

Teilnehmergebühr: 1500 €

Auskunft: B. Gussmann,

Schleusenweg 43,

14532 Kleinmachnow

Telefon: (033203) 8 00 74

Fax: (033203) 8 00 75

E-Mail: gussmann@t-online.de

Andere Bundesländer

Weiterbildungskurs Allgemeinmedizin

Block 18 und 19

17. bis 19. März 2006

Block 16 und 17

14. bis 18. Juni 2006

Block 1 und 14

13. bis 15. Okt. 2006

Teilnehmergebühr: 8 €/Stunde

Ort und Auskunft: Akademie für medizinische

Fort- und Weiterbildung, Esmarchstraße

4–6, 23795 Bad Segeberg

Telefon: (04551) 80 31 66

Fax: (04551) 80 31 94

E-Mail: akademie@aeksh.org

93 P Ambulante Geriatrische

Rehabilitation (80 Stunden)

Teil I: 24. bis 26. März 2006

Teil II: 12. bis 14. Mai 2006

Teil III: 9. bis 11. Juni 2006

Teil IV: 30. Juni bis 2. Juli 2006

Teilnehmergebühr: 800 €

40P /Kursteil 200-Stunden-Kurs

Ärztliches Qualitätsmanagement

Teil I: 25. bis 28. Mai 2006

Teil II/1: 24. bis 27. Juni 2006

Teil II/2: 2. bis 5. Sept. 2006

Teil III/1: 30. Sept. bis 3. Okt. 2006

Teil III/2: 9. bis 12. Dez. 2006

Teilnehmergebühr: 650 €/Kursteil

160 P 160-Stunden-Kurs Naturheilverfahren

Teil II: 21. bis 23. April 2006 und

24. bis 26. Mai 2006

Teil III: 26. bis 28. Mai 2006 und

23. bis 25. Juni 2006

Teil IV: 29. Sept. bis 3. Okt. 2006

Teilnehmergebühr: 400 €/Kurs

44 P /Kurs Homöopathie

A-Kurs: 26. bis 30. April 2006

B-Kurs: 8. bis 12. Nov. 2006

Teilnehmergebühr: 400 €/Kurs

Ort und Auskunft: Akademie für medizinische

Fort- und Weiterbildung, Esmarchstraße

4–6, 23795 Bad Segeberg

Telefon: (04551) 80 31 45

Fax: (04551) 80 31 94

E-Mail: akademie@aeksh.org

Hygiene in der Arztpraxis

Grundkurs: 31. März/1. April 2006

Aufbaukurs: 7./8. April 2006

19./20. Mai 2006

Aufbaukurs Hygienebeauftragte

2./3. Juni 2006

Tagungen und Kongresse

Grundkurs Hygienebeauftrage

19. bis 23. Juni 2006

Zusatzbezeichnung Sportmedizin

Block 1: 15. bis 17. Sept. 2006

Block 2: 22. bis 24. Sept. 2006

Zusatzbezeichnung Physikalische

Therapie und Balneologie

Kurs B – Bewegungstherapie

Block 1: 23. bis 25. Sept. 2006

Block 2: 30. Juni bis 2. Juli 2006

Auskunft: Förderverein Gesundheitszentrum

Bad Kissingen e.V., Sparkassenpassage

4, 97688 Bad Kissingen

Telefon: (0971) 7 85 07 66

Fax: (0971) 7 85 07 64

E-Mail: info@gesundheitsakademie.de

Internet: www.gesundheitsakademie.de

Frühjahrstagung des Rheumazentrums

Halle

„Der problematische Patient“

8. April 2006 in Halle

Auskunft: Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg, Universitätsklinikum

Kröllwitz, Klinik und Poliklinik für Innere

Medizin I, Ernst-Grube-Straße 40,

06097 Halle

Telefon: (0345) 5 57 26 65

Fax: (0345) 5 57 49 34

E-Mail: gernot.keyszer@medizin.unihalle.de

Doppler- und Duplexsonographie-

Kurse

Kombinierter Aufbaukurs CW-Dopplerund

Duplexsonographie der hirnversorgenden

Gefäße

31. März bis 2. April 2006 in Chemnitz

27. bis 29. Okt. 2006

Kombinierter Aufbaukurs CW-Dopplerund

Duplexsonographie der peripheren

Gefäße

5. bis 7. Mai 2006

8. bis 10. Dez. 2006 in Chemnitz

Interdisziplinärer Grundkurs

9. bis 11. Juni 2006 in Dresden

29. Sept. bis 1. Okt. 2006 in Rostock

17. bis 19. Nov. 2006 in Dresden

Leitung und Auskunft: Prof. Dr. med.

habil. Schweizer, Klinik für Innere

Medizin I, Krankenhaus Küchwald,

Bürgerstraße 2, 09113 Chemnitz

Telefon: (0371) 33 34 25 01

Fax: (0371) 3 33 34 25 67

7. Rostocker Arthroskopie-Live-Kurs

Schulter- und Ellbogengelenk

16. bis 17. Juni 2006 in Rostock

Teilnehmergebühr: ab 350 €

Auskunft: PD Dr. Witt, Klinik und

Poliklinik für Chirurgie, Abt. Unfall-

und Wiederherstellungschirurgie,

Schillingallee 35, 18055 Rostock

Telefon: (0381) 4 94 60 58)

Fax: (0381) 4 94 60 57

E-Mail: mathias.witt@med.unirostock.de

IV. Internationaler Dialog

Geburtshelfer, Hebammen,

Anästhesisten und Neontologen

im Gespräch

14. bis 16. Sept. 2006 in Wien

Auskunft: AZ med.info,

Helferstorferstraße 4, A-1010 Wien

E-Mail: azmedinfo@media.co.at

Jahrestagung der Norddeutschen

Gesellschaft für Diabetologie

27./28. Okt. 2006 in Hamburg

Auskunft: Asklepios Klinik Bad Oldesloe,

Prof. Dr. Hintze, 23840 Bad Oldesloe

Telefon: (04531) 68 10 90

E-Mail: g.hintze@asklepios.com

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

95


96

Kalendarium

Kalendarium April 2006

1. Samstag

· Konferenzraum Haus A

Ruppiner Kliniken:

1./2.4. Echokurs

2. Sonntag

3. Montag

· G. Weischet, Neuruppin:

19.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Sommerfeld:

3.–9.4. Wirbelsäulendoppelkurs

4. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Städt. Klinikum Brandenburg:

15.30 Uhr Kardiochirurgie

· Dessauer Straße 12, Luckenwalde:

19.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Humaine-Klinikum Bad Saarow:

17.00 Uhr Diagnostik und Therapie

von Gesichtshaut- und Lippentumoren

5. Mittwoch

· Heinrich-Heine-Klinik Neu Fahrland:

13.00 Uhr Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

· Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard Bronchialkarzinom

· Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

17.00 Uhr Tumortutorial

· Ruppiner Kliniken Neuruppin:

16.00 Uhr Interdisziplinäre Falldemonstrationen

typischer Mammabefunde

· Evang. Krankenhaus für Geriatrie

Potsdam:

16.00 Uhr Was ist machbar,

was ist vertrebar?

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Orthopädische Klinik Schwedt:

9.00 Uhr OP-Hospitation

· Praxis Finsterwalder Str. 62, Cottbus:

16.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Praxis Großbeerenstr. 139, Potsdam:

20.00 Uhr Qualitätszirkel Potsdamer

Psychotherapeuten

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Hämatolo-onkologische Tagesklinik

Uckermark Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäre onkologische Konsile

· Ruppiner Kliniken, Z-Haus:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres Tumorkonsil

6. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

· Demo-Raum Klinik Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

Brandenburgisches Ärzteblatt 3/2006 16. Jahrgang

· Praxis Breitscheidstraße 41, Bernau:

Lehrtherapie und Supervision

· Bad Saarow: Atemwegsmanagement

7. Freitag

· Potsdam:

7./8.4. Qualifikationskurs

Rehabilitationsrichtlinie

8. Samstag

· Potsdam:

8./9.4. Psychosomatische

Grundversorgung

· Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen:

9.30 Uhr Allergologie interdisziplinär

· Bad Saarow:

SanArena-Training Traumacode

9. Sonntag

10. Montag

11. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

12. Mittwoch

· Hellmuth-Ulrici-Kliniken Kremmen:

15.30 Uhr Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

· Schmerzzentrum Zeppelinstraße,

Potsdam:

Schmerzkonferenz

· Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard Bronchialkarzinom

· Johanniter-Krankenhaus

Treuenbrietzen: Präoperative Optimierung

der internistischen Therapie

· Potsdam:

17.00 Uhr Demenz

· Krankenhaus Strausberg:

14.30 Uhr Lungenfunktionskurs

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Praxis Breitscheidstraße 41, Bernau:

18.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr

Interdisziplinäres Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Hämatolo-onkologische Tagesklinik

Uckermark Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäre onkologische Konsile

· Ruppiner Kliniken, Z-Haus:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Brandenburg: 15.45 Uhr

Interdisziplinäre Tumorkonferenz

13. Donnerstag

· Humaine-Klinikum Bad Saarow:

8.00 Uhr Aktuelles in der

Vorfußchirurgie

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

· Demo-Raum Klinik Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

14. Freitag – Karfreitag

15. Samstag

16. Sonntag – Ostersonntag

17. Montag – Ostermontag

18. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Städt. Klinikum Brandenburg:

15.30 Uhr Stressechokardiographie

19. Mittwoch

· Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

40 Jahre Anästhesie in Cottbus

· Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard Bronchialkarzinom

· Feuer- und Rettungswache

Brandenburg: 17.00 Uhr Leichenschau

· Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen:

Gesprächstherapie

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· MEDIAN Klinik Dahlwitz-Hoppegarten:

12.00 Uhr Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz

· Praxis Großbeerenstr. 139, Potsdam:

17.30 Uhr Balint-Gruppenarbeit

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow: 15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Hämatolo-onkologische Tagesklinik

Uckermark Schwedt: 15.30 Uhr

Interdisziplinäre onkologische Konsile

· Ruppiner Kliniken, Z-Haus:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

20. Donnerstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

· Demo-Raum Klinik Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

21. Freitag

· Potsdam:

21./22.4. Grundkurs Palliativmedizin

· Neuruppin:

21./22.4. Grundkurs im Strahlenschutz

22. Samstag

· Bad Saarow:

9.00 Uhr Degenerative Erkrankungen

der LWS

· Sommerfeld:

22.–28.4. Extremitätenkurs

23. Sonntag

24. Montag

· Praxis Buschmühlenweg 3,

Frankfurt (Oder):

20.00 Uhr Balint-Gruppenarbeit

25. Dienstag

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

26. Mittwoch

· Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard Bronchialkarzinom

· Städt. Klinikum Brandenburg:

16.00 Uhr Arrhythmie-Colloquium

· Praxis Großbeerenstr. 139, Potsdam

19.15 Uhr Qualitätszirkel

„Psychosomatik“

· Hörsaal Institut für Pathologie Klinikum

Ernst von Bergmann Potsdam:

14.00 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

· Ost-Brandenburgisches Tumorzentrum

Bad Saarow:

15.45 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Institut für Radiologie Frankfurt (Oder):

15.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorboard

· Hämatolo-onkologische Tagesklinik

Uckermark Schwedt:

15.30 Uhr Interdisziplinäre

onkologische Konsile

· Ruppiner Kliniken, Z-Haus:

15.30 Uhr Onkologisches Konsil

· Demonstrationsraum Radiologie

Carl-Thiem-Klinikum Cottbus:

15.30 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil

· Radiologischer Röntgendemoraum

Brandenburg:

15.45 Uhr Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

27. Donnerstag

· Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

16.00 Uhr Interventinal lung assist

· Demonstrationsraum Klinikum

Senftenberg: 14.15 Uhr

Interdisziplinäres Gefäßteam

· Demonstrationsraum Radiologie

Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam:

16.00 Uhr Interdisziplinäre

Gefäßkonferenz

· Demo-Raum Klinik Pneumologie

Treuenbrietzen:

14.00 Uhr Interdisziplinäres

Tumorkonsil Bronchialkarzinom

· Praxis Breitscheidstraße 41, Bernau:

Lehrtherapie und Supervision

· Bad Saarow:

Polytrauma

Retten unter erschwerten Bedingungen

28. Freitag

· Grünheider Ärztekreis:

Metabolisches Syndrom und

Organprotektion

29. Samstag

· Potsdam:

29./30.4. Psychosomatische

Grundversorgung

30. Sonntag


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Mehr Schwung für

Ihre Therapie und Ihre Mäuse.

über Metforminhydrochlorid oder einem der sonstigen Bestandteile;

diabetische Ketoazidose, diabetisches Präkoma; Nierenversagen oder

Störung der Nierenfunktion (z. B. Serumkreatinin > 135 μmol/l bei

Männern bzw. > 110 μmol/l bei Frauen); akute Zustände, die zu einer

Beeinträchtigung der Nierenfunktion führen können, z. B. Dehydratation,

schwere Infektionen, Schock. Intravaskuläre Gabe von jodhaltigen

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führen können, wie kardiale oder respiratorische Insuffizienz, frischer

Myokardinfarkt, Schock. Leberinsuffizienz, akute Alkoholintoxikation,

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Erbrechen, Durchfall, Abdominalschmerzen und Appetitverlust; häufig

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