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GB 2009 AML b - Aachenmünchener

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Geschäftsbericht <strong>2009</strong><br />

<strong>2009</strong><br />

AachenMünchener Lebensversicherung AG


Kennzahlen der letzten drei Geschäftsjahre<br />

<strong>2009</strong> Veränderung<br />

zum Vorjahr in %<br />

2008 2007<br />

Beiträge<br />

gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 4.206,5 2,3 4.110,6 3.889,4<br />

Neuzugang*)<br />

laufender Jahresbeitrag Mio. € 391,1 -29,8 556,8 449,4<br />

Versicherungssumme Mio. € 14.453,4 -14,2 16.852,4 14.233,9<br />

Beitragssumme Mio. € 10.991,8 -26,1 14.877,5 11.766,6<br />

Versicherungsbestand*)<br />

Versicherungssumme Mio. € 134.153,6 1,9 131.627,7 127.680,9<br />

laufender Jahresbeitrag Mio. € 3.754,6 -1,2 3.801,5 3.672,4<br />

Leistungen für unsere Kunden<br />

Aufwendungen für Versicherungsfälle f.e.R. **) Mio. € 2.103,0 -6,2 2.242,7 2.083,1<br />

Kapitalanlagen<br />

Bestand Mio. € 27.075,0 11,2 24.357,9 25.854,8<br />

Nettoergebnis***) Mio. € 792,4 43,2 553,3 773,8<br />

Nettoverzinsung (in %)***) 4,2 3,0 4,3<br />

Eigenkapital (nach Gewinnausschüttung) Mio. € 320,8 285,8 265,8<br />

*) selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

**) für eigene Rechnung<br />

***) ohne Fondsgebundene Versicherungen (Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen)


AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

GESCHÄFTSBERICHT <strong>2009</strong>


Inhalt<br />

5 Aufsichtsrat<br />

7 Vorstand<br />

9 Bericht des Aufsichtsrats<br />

Lagebericht<br />

13 Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2009</strong><br />

16 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktsituation<br />

18 Geschäftsentwicklung der AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

22 Kapitalanlagen<br />

25 Gewinnabführungsvertrag<br />

26 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

28 Neue Produkte und Dienstleistungen<br />

29 Organisation<br />

31 Nachtragsbericht<br />

32 Chancen<br />

33 Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

50 Ausblick<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

54 Anlage zum Lagebericht<br />

Jahresabschluss<br />

62 Bilanz zum 31. Dezember <strong>2009</strong><br />

66 Gewinn- und Verlustrechnung<br />

Anhang<br />

70 Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

79 Zeitwerte<br />

82 Erläuterungen zur Bilanz<br />

92 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

94 Sonstige Angaben<br />

Anlage zum Anhang<br />

100 Anlage zum Anhang<br />

105 Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Bestätigungsvermerk<br />

201 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers<br />

3


Aufsichtsrat<br />

Dietmar Meister<br />

Vorsitzender<br />

Sprecher des Vorstands der<br />

Generali Deutschland Holding AG<br />

Ressort Konzernentwicklung, Finanzen, Recht und Kommunikation<br />

Karl-Rupert Hasenkopf *<br />

Stellvertretender Vorsitzender<br />

Betriebsrat der AachenMünchener Versicherungen<br />

Dott. Sergio Balbinot<br />

Amministratore Delegato<br />

(Delegierter des Verwaltungsrats)<br />

der Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

Christa Just *<br />

Betriebsrat der AachenMünchener Versicherungen<br />

Prof. h.c. Dr. h.c. (RUS) Dr. iur. Wolfgang Kaske<br />

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Generali Deutschland Holding AG<br />

Rechtsanwalt<br />

Prof. Dr. jur. Dr. h.c. mult. Reinfried Pohl<br />

Vorsitzender des Vorstands der<br />

Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG<br />

Reinfried Pohl jun.<br />

Generalbevollmächtigter der<br />

Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG<br />

Dr. Theo Waigel<br />

Rechtsanwalt<br />

Dietmar Zagolla *<br />

Betriebsrat der AachenMünchener Versicherungen<br />

* Arbeitnehmervertreter/in<br />

Gremien<br />

5


Vorstand<br />

Michael Westkamp<br />

Vorsitzender des Vorstands<br />

Ressort Vorstandsvorsitz/Stäbe<br />

Johannes Booms<br />

Ressort Lebensversicherungen<br />

Ulrich Rieger<br />

Ressort Kompositversicherungen<br />

(ab 01.07.<strong>2009</strong>)<br />

Thomas Sänger<br />

Ressort Betrieb/IT<br />

Manfred Schell<br />

Ressort Deutsche Vermögensberatung/Personal<br />

(bis 31.12.<strong>2009</strong>)<br />

Gremien<br />

7


Bericht des Aufsichtsrats<br />

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres laufend überwacht. Er<br />

wurde durch quartalsmäßige schriftliche Berichterstattung des Vorstands über die Geschäftsentwicklung sowie<br />

über wesentliche Vorgänge unterrichtet und trat darüber hinaus zu zwei ordentlichen Sitzungen und einer außerordentlichen<br />

Sitzung mit dem Vorstand zusammen.<br />

Dem Aufsichtsrat hat der Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars vorgelegen. In der Bilanzsitzung des<br />

Aufsichtsrats wurde der Bericht vom Verantwortlichen Aktuar dargelegt und vom Aufsichtsrat eingehend erörtert.<br />

Aus der umfassenden Prüfung ergaben sich für den Aufsichtsrat keine Einwände gegen den Erläuterungsbericht.<br />

Die Prüfung gemäß § 317 des Handelsgesetzbuches wurde durch die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft,<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, vorgenommen. Es ergaben sich keine Beanstandungen. Der Bestätigungsvermerk<br />

ist uneingeschränkt erteilt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben die Berichte des Abschlussprüfers unverzüglich<br />

erhalten. Die Berichte sind in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats von den Wirtschaftsprüfern erläutert und mit dem<br />

Aufsichtsrat ausführlich erörtert worden.<br />

Den Lagebericht für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> und den Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat geprüft. Er hat den<br />

Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.<br />

Mit Wirkung zum 1. Juli <strong>2009</strong> wurde Herr Ulrich Rieger zum Mitglied des Vorstands bestellt. Nach Vollendung des<br />

65. Lebensjahres ist Herr Manfred Schell mit Wirkung zum 31. Dezember <strong>2009</strong> aus dem Vorstand der Gesellschaft<br />

ausgeschieden. Der Aufsichtsrat hat Herrn Schell für die langjährige und erfolgreiche Arbeit seinen Dank ausgesprochen.<br />

Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der AachenMünchener Lebensversicherung AG für<br />

ihre erfolgreiche Arbeit und ihren tatkräftigen Einsatz.<br />

Aachen, den 1. März 2010<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Dietmar Meister<br />

Vorsitzender<br />

Bericht des Aufsichtsrats<br />

9


Lagebericht


Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2009</strong><br />

Geschäftsentwicklung<br />

Die Neugeschäftsentwicklung der AachenMünchener Lebensversicherung AG (AachenMünchener Lebens versicherung)<br />

im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> war zum einen geprägt von der Zurückhaltung der Verbraucher infolge der Finanzmarktkrise.<br />

Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass wir im Jahr 2008 durch unsere starke Marktposition im Bereich der<br />

Riesterversicherungen überproportional von der 4. Riester-Förderstufe profi tiert haben und sich dies nunmehr in<br />

den Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahr widerspiegelt. Beim Neugeschäft nach laufenden Beiträgen ergab<br />

sich daher erwartungsgemäß ein deutlicher Rückgang. Es fi el um 29,8% auf 391,1 Mio. €; ohne Berücksichtigung<br />

des Effektes aus der 4. Riester-Förderstufe im Vorjahr sanken die laufenden Beiträge um 18,1%. Die Branche<br />

meldete einen Rückgang um 7,0%. Ausgeweitet hat sich dagegen das Neugeschäft bei den Einmalbeiträgen mit<br />

einem Anstieg um 30,3% auf 476,1 Mio. €. Trotz dieses Anstieges der Einmalbeiträge hat das Neugeschäft mit<br />

langfristig ausgelegten laufenden Beiträgen für die Altersvorsorge bei der AachenMünchener Lebensversicherung<br />

weiterhin eine erheblich größere Bedeutung als in der Branche.<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge der AachenMünchener Lebensversicherung stiegen um 2,3% (Vorjahr: +5,7%)<br />

auf 4.206,5 Mio. €. Der Vergleichswert der Branche lag bei +6,7% (Vorjahr: +1,1%). Der Bestand an Verträgen<br />

mit laufender Beitragszahlung hat sich bei der AachenMünchener Lebensversicherung um 1,2% gegenüber<br />

dem Vorjahr verringert. Die Branche musste einen Rückgang um 3,7% hinnehmen. Diese Entwicklung zeigt die<br />

schwierige Lage der Branche, die vermehrt eine deutliche Zurückhaltung der Bürger bei der privaten Altersvorsorge<br />

feststellt. Insgesamt erwies sich als zentraler Faktor des kräftigen Branchenwachstums das starke Neugeschäft<br />

gegen Einmalbeiträge, insbesondere aufgrund der Nachfrage nach Kapitalisierungsprodukten und kurzlaufenden<br />

Renten- und Kapitalversicherungen.<br />

Durch die enge vertriebliche Zusammenarbeit mit den Vermögensberatern der Deutschen Vermögensberatung<br />

Gruppe können wir unsere Produkte in den Bereichen Risikoabsicherung sowie Altersvorsorge ständig um<br />

inno vative Bausteine erweitern, die sich an den aktuellen Bedürfnissen der Kunden orientieren. Dabei legen wir<br />

besonderen Wert auf Produkte, die die Renditechancen des Kapitalmarktes mit fl exibel gestalteten Garantien<br />

verbinden. Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist weltweit einer der größten eigenständigen Finanzvertriebe.<br />

Mittlerweile betreuen über 37.000 Vermögensberater der DVAG mehr als 5 Millionen Kunden mit dem branchenübergreifenden<br />

Ziel, Vermögen zu planen, zu sichern und zu mehren.<br />

Strategische Ausrichtung der AachenMünchener<br />

Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2009</strong> Lagebericht<br />

Die AachenMünchener hat in <strong>2009</strong> ihre strategische Ausrichtung konsequent weiterverfolgt. Im Rahmen unserer<br />

strategischen Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung AG werden die Produkte der AachenMünchener<br />

ausschließlich über die DVAG und ihre Tochtergesellschaften Allfi nanz Deutsche Vermögensberatung AG und die<br />

FVD Gesellschaft für Finanzplanung und Vermögensberatung Deutschland mbH vertrieben. Die AachenMünchener<br />

konzen triert sich damit auf ihre Kernaufgaben Produktentwicklung, Kundenservice und Vertriebsservice. Die enge<br />

Zusammen arbeit mit unserem strategischen Vertriebspartner der Deutschen Vermögensberatung Gruppe ermöglicht<br />

es, die detaillierten Kenntnisse des Vertriebes über unsere Kunden unmittelbar in den Produktentwicklungsprozess<br />

einfl ießen zu lassen.<br />

13


Lagebericht Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2009</strong><br />

Unsere fünf Kundenservice-Direktionen und unsere Direktion betreuen unsere Kunden in enger Zusammenarbeit<br />

mit den Vermögensberatern der Deutschen Vermögensberatung Gruppe. Die ständige Verbesserung der<br />

Kunden zufriedenheit hat dabei einen besonderen Stellenwert. Über die Zufriedenheit unserer Kunden stärken wir<br />

die Kundenbindung und die Bereitschaft, uns weiterzuempfehlen.<br />

Die Konzentration auf unsere Kernkompetenzen sichert in Verbindung mit der Vertriebsstärke der Deutschen<br />

Vermögensberatung Gruppe auch in Zukunft eine erfolgreiche Weiterentwicklung der AachenMünchener.<br />

Überschussbeteiligung in 2010 unverändert<br />

Obwohl die Finanzmarktkrise zu starken Schwankungen am Aktienmarkt und zu niedrigen Anlagezinsen<br />

geführt hat, können wir die Überschussbeteiligung für unsere Kunden im Jahr 2010 auf dem Niveau des Jahres<br />

<strong>2009</strong> belassen.<br />

Finanzkraft der AachenMünchener Lebensversicherung<br />

auf hohem Niveau<br />

Die AachenMünchener Lebensversicherung vertraut auf interaktive Unternehmensratings der langfristigen<br />

Finanzkraft als verlässliche und gute Informationsquelle.<br />

Das Unternehmen wird im Rahmen der interaktiven Finanzstärke-Ratings der Generali Deutschland Gruppe von<br />

den vier international renommierten Ratingagenturen jeweils mit einer Note aus ihrer zweithöchsten Ratingkategorie<br />

bewertet. Standard & Poor’s und FitchRatings vergeben für unsere Gesellschaft jeweils die Note AA- („Ausgezeichnet“<br />

bzw. „Sehr stark“). Von Moody’s Investors Service wird die Finanzkraft mit Aa3 („ausgezeichnete fi nanzielle Sicherheit“)<br />

bewertet. Die auf Versicherungen spezialisierte Ratingagentur A.M. Best ratet die AachenMünchener Lebensversicherung<br />

mit A+ („Superior“).<br />

Die Beurteilungen von Ratingagenturen sind stichtagsbezogen dargestellt und können sich verändern. Eine<br />

Übersicht über die aktuellen Ratingeinstufungen fi nden Sie im Internet unter www.amv.de/ratings. Ausführliche<br />

Informationen zur Ratingmethodik sowie zur Bedeutung der Ratingergebnisse fi nden Sie auf den Webseiten der<br />

Ratingagenturen.<br />

Ausgezeichnete Produkte und kundenorientierter Service<br />

Die PRIVATE BERUFSUNFÄHIGKEITS-ZUSATZVERSICHERUNG der AachenMünchener hat in der Untersuchung<br />

der Stiftung Warentest (Finanztest Ausgabe 7/<strong>2009</strong>) erneut das Qualitätsurteil „Sehr gut“ erhalten. Mit der<br />

Note 0,9 ist die AachenMünchener auf Rang 1 platziert.<br />

14


Wichtige Ereignisse im Jahr <strong>2009</strong> Lagebericht<br />

Auch das renommierte Analyse- und Beratungsunternehmen Franke & Bornberg bewertet die Qualität der<br />

Berufsunfähigkeits-Produkte im August <strong>2009</strong> mit der Bestnote FFFplus. Zudem wird der AachenMünchener eine<br />

hervorragende Kompetenz als Berufsunfähigkeits-Versicherer bestätigt. Die ausgeprägte Kundenorientierung<br />

drückt sich durch eine hervorragende Qualität der Antragsbearbeitung, eine kurze Regulierungsdauer und schnelle<br />

Reaktionszeiten auf Kundenanfragen aus.<br />

Aber auch mehrere andere Lebensversicherungsprodukte der AachenMünchener wurden von Franke & Bornberg<br />

mit Spitzennoten ausgezeichnet. Hierbei erhielt unser Produkt der RiesterRente STRATEGIE No. 1 von den<br />

Ratingspezialisten die Bestnote „Hervorragend“ (FFF). Für Tarife der BasisRente vergaben sie erstmals ebenfalls die<br />

Höchstwertung.<br />

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat der AachenMünchener für ihre Produkte STRAETEGIE No. 1<br />

und WUNSCHPOLICE STRATEGIE No. 1 das Qualitätssiegel jeweils mit der hervorragenden Note 1,7 verliehen.<br />

Dabei wurden insbesondere die Flexibilität der Produkte sowie deren langfristige Sicherheit hervorgehoben.<br />

Die unabhängige Beratungsfi rma MSR Consulting verleiht jährlich KUBUS-Gütesiegel an Unternehmen, die in<br />

der Kundenzufriedenheit weit überdurchschnittliche Noten erzielen. KUBUS steht für „Kundenorientiertes Benchmarking<br />

von Prozessen für die Unternehmenssteuerung“ und basiert auf einer repräsentativen Zufriedenheitsbefragung<br />

von Kunden der 26 größten Versicherungsunternehmen in Deutschland. Die AachenMünchener<br />

erhielt insgesamt sechs KUBUS-Siegel für eine sehr gute Performance in verschiedenen Prozessen. So konnte<br />

die AachenMünchener in den Kategorien Beratung/Angebot, Schadenabwicklung Gesamt, Schadenabwicklung<br />

Kfz-Kasko und beim Telefonkontakt ein „Sehr gut“ in der Kundenbeurteilung erzielen. Für die Sparte Kfz wurde die<br />

Gesamtzufriedenheit ebenfalls mit „Sehr gut“ bewertet, wobei die Betreuungsqualität sogar mit „Hervorragend“, der<br />

Bestnote, ausgezeichnet wurde.<br />

Die AachenMünchener hat im Wettbewerb „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ den dritten Platz<br />

unter den Versicherern belegt. Im branchenübergreifenden Vergleich der 94 teilnehmenden Unternehmen rangieren<br />

wir auf Platz 16 in der Kundenorientierung. Initiatoren des Wettbewerbs sind das Handelsblatt, die Ratinggesellschaft<br />

ServiceRating und die Managementberatung Steria Mummert. Die Auszeichnung ist ein erneuter Beweis für<br />

die sehr gute Qualität des Kundenservices. Sie zeigt, dass unsere Fokussierung auf die Kernaufgaben Produkte,<br />

Kundenservice und Vertriebsservice erfolgreich ist.<br />

Für ihren herausragenden Kundenservice erhielt die AachenMünchener im November <strong>2009</strong> bereits zum fünften<br />

Mal in Folge ein Prüfzeichen des TÜV Rheinland. Die bereits im Vorjahr als „hohes Entwicklungsniveau“ gelobte<br />

Prozesssicherheit im Kundenservice konnte die AachenMünchener auch in diesem Jahr weiter steigern. Der TÜV<br />

Rheinland bescheinigt der AachenMünchener eine hohe Servicequalität im direkten Kundenkontakt per Telefon,<br />

Brief und E-Mail und schreibt in seinem Bericht, „dass die Telefonate freundlich, verständlich und fachlich kompetent<br />

geführt“ werden. Der Großteil der Kundenanliegen wird schon beim Erstkontakt abschließend bearbeitet. Auch<br />

werden die hervorragende Erreichbarkeit und die rasche Reaktionszeit bei E-Mail-Anfragen sowie die schnelle<br />

Bearbeitung von Anträgen, Schadenmeldungen, Korrespondenz und Beschwerden betont. Der TÜV Rheinland<br />

bescheinigt der AachenMünchener eine „schnelle, unkomplizierte und für den Kunden transparente Schadenbearbeitung.“<br />

15


Lagebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktsituation<br />

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktsituation<br />

Gesamtwirtschaftliche Lage <strong>2009</strong><br />

Nachdem sich das globale Wachstum 2008 bereits merklich verlangsamt hatte, wurde im zurückliegenden Jahr<br />

mit einem weltweiten Wachstumsrückgang von -1,0% sogar erstmals seit über 20 Jahren ein deutlicher Rückgang<br />

registriert. Im ersten Quartal wurde das Ausmaß der Nachfragestarre zunehmend deutlich, wobei die exportlastigen<br />

Industrienationen besonders stark betroffen waren. Zwar setzte zur Jahresmitte mit tatkräftiger Hilfe der Notenbanken<br />

und Regierungen die erhoffte Stabilisierung ein, der vorangegangene Einbruch konnte damit jedoch nur<br />

zum Teil ausgeglichen werden. In Japan schrumpfte die gesamtwirtschaftliche Produktion im Vergleich zum Vorjahr<br />

um mehr als 5%. Doch auch im Euro-Raum und den USA wurde das jeweilige Vorjahresniveau um 3,9% bzw. 1,7%<br />

deutlich unterschritten.<br />

Innerhalb Europas geriet insbesondere die deutsche Wirtschaft aufgrund des vergleichsweise hohen Exportanteils<br />

mit einem Rückgang des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) von fast 5% deutlich unter Druck. Belastungsfaktor<br />

Nummer eins war der Investitionsgütersektor, in dem die Nachfrage nach Fahrzeugen und Maschinen dramatische<br />

Einbußen verzeichnete. Unter anderem ist es dem bislang moderaten Beschäftigungsabbau und der vergleichsweise<br />

stabilen Konsumnachfrage zu verdanken, dass der gesamtwirtschaftliche Rückgang nicht noch schärfer<br />

ausfi el. Stabilisierend wirkten zudem die historisch niedrigen Zinsen sowie die im Vergleich zum Vorjahr deutlich<br />

geringeren Kraftstoff- und Energiepreise.<br />

Finanzmärkte<br />

Angesichts der turbulenten Situation im Finanzsektor und den düsteren Konjunkturperspektiven setzte sich der<br />

Abwärtstrend an den internationalen Aktienmärkten im ersten Quartal <strong>2009</strong> zunächst weiter fort. Sich abzeichnende<br />

Stabilisierungstendenzen im Finanzsektor sowie ermutigende Signale aus der Realwirtschaft sorgten dann aber ab<br />

dem Frühjahr für wieder steigende Kurse. Gestützt von den umfangreichen Maßnahmen der Notenbanken weltweit<br />

und der Erwartung, dass die staatlichen Konjunkturpakete die konjunkturelle Talfahrt abfedern würden, setzte<br />

sich die Aufwärtsbewegung bis zum Jahresende weiter fort. Während der S&P 500 und der DJ STOXX mit 26,5%<br />

respektive 32,4% deutlich zulegen konnten, blieb der japanische Aktienmarkt spürbar zurück. Nicht zuletzt wegen<br />

des vergleichsweise scharfen Konjunktureinbruchs legte der japanische TOPIX um 5,6% lediglich einstellig zu.<br />

Obwohl die Renditen im Jahresverlauf leicht anzogen, lässt sich am Rentenmarkt noch keine Abkehr von<br />

dem vorherrschenden Niedrigzinsumfeld erkennen. Ausschlaggebend für die Aufwärtsbewegung waren zum einen<br />

die Abwendung einer systemischen Krise, die die Attraktivität von Staatsanleihen im Vergleich zu risikoreicheren<br />

Anlagen deutlich reduzierte, zum anderen die sich im Laufe des Jahres verfestigende Überzeugung einer moderaten<br />

globalen Konjunkturerholung. Insgesamt bewegte sich die Rendite der 10-jährigen Euro-Benchmarkanleihe<br />

von knapp unter 3% auf circa 3,4% nach oben. In den USA war die Aufwärtsbewegung insbesondere in der ersten<br />

Jahreshälfte wesentlich stärker. Infl ationssorgen im Zuge der ausufernden Staatsdefi zite trieben die Renditen nach<br />

oben. Im Jahresvergleich zog die Verzinsung der 10-jährigen US-Benchmarkanleihe von leicht über 2% auf circa<br />

3,8% an. Am kurzen Ende der Kurve dominierte hingegen der Einfl uss der Niedrigzinspolitik. Mit 1% im Euro-Raum<br />

und 0,25% in den USA blieben die Leitzinsen auch zum Jahresende <strong>2009</strong> auf ihren historischen Tiefständen.<br />

Entsprechend sind die Kurven zu beiden Seiten des Atlantiks weiterhin ausgesprochen steil.<br />

16


Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Marktsituation Lagebericht<br />

Branchenentwicklung bei den Lebensversicherern<br />

Die deutschen Lebensversicherer verzeichneten, entgegen den ursprünglichen Erwartungen, einen deutlichen<br />

Anstieg der gebuchten Bruttobeiträge um 7,1% auf nunmehr rund 85,3 Mrd. € (Vorjahr: 79,6 Mrd. €). Ohne<br />

Pensions kassen und Pensionsfonds betrug das Beitragsplus 6,7% (Vorjahr: 1,1%). Als zentraler Treiber des kräftigen<br />

Wachstums erwies sich das starke Neugeschäft gegen Einmalbeiträge, insbesondere aufgrund der Nachfrage nach<br />

Kapitalisierungsprodukten aber auch nach kurzlaufenden Renten- und Kapitalversicherungen. Auch Faktoren wie<br />

die Ausfi nanzierung von Betriebsrenten, die Sicherung von Arbeitszeitkonten oder die gestiegenen Riester-Zulagen<br />

(aus der 4. Förderstufe 2008) sowie fl exible Zuzahlungs möglichkeiten bei langfristig orientierten Vorsorge verträgen<br />

beeinfl ussten das Geschäft positiv. Insgesamt betrug der Neuzugang gegen Einmalbeiträge im Jahr <strong>2009</strong> bei<br />

den Lebensversicherern im weiteren Sinne (inklusive Pensionskassen und Pensionsfonds) mehr als 20,5 Mrd. € –<br />

das entspricht einem Plus von 60% gegenüber dem Vorjahr. Dagegen hielten sich die Kunden beim Abschluss von<br />

Vorsorgeverträgen mit länger fristigen Beitragsverpfl ichtungen spürbar zurück. Der Neuzugang gegen laufenden<br />

Beitrag war im Vergleich zum Vorjahr – bereinigt um den Effekt der 4. Riester-Förderstufe – mit einem Minus von<br />

rund 7,0% rückläufi g.<br />

17


Lagebericht Geschäftsentwicklung der AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

Geschäftsentwicklung der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

Geschäftsverlauf der AachenMünchener Lebensversicherung<br />

Neugeschäft<br />

Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wirkte sich auf das Neugeschäft aus<br />

Das eingelöste Neugeschäft nach laufenden Jahresbeiträgen ging in <strong>2009</strong> erwartungsgemäß um 165,7 Mio. €<br />

bzw. 29,8% auf 391,1 Mio. € zurück. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war neben dem überproportionalen<br />

Marktanteil der AachenMünchener Lebensversicherung am Riestergeschäft auch die letzte Riester-Förderstufe im<br />

Vorjahr mit einem Volumen von 79,1 Mio. €. Darüber hinaus haben deutlich weniger Kunden als im Vorjahr die vom<br />

Gesetzgeber zugestandene Möglichkeit, in andere Tarife zu wechseln, genutzt. In diesem Zusammenhang sind<br />

laufende Beiträge in Höhe von 11,8 Mio. €, nach 40,2 Mio. € im Vorjahr, angefallen.<br />

Mit einem Neugeschäftsanteil von 25% ist die WUNSCHPOLICE unser stärkstes Produkt. Im Geschäftsjahr<br />

<strong>2009</strong> wurde diese erfolgreiche Produktfamilie um weitere Varianten ergänzt. Im Vergleich zur Entwicklung der<br />

gesamten laufenden Beiträge wies die WUNSCHPOLICE nur einen Rückgang von 6,2% auf.<br />

Deutliche Erfolge konnten im Bereich der Risikovorsorge für die Berufsunfähigkeit erzielt werden. Mit einem<br />

Wachstum von 20,7% sind die Erwartungen übertroffen worden.<br />

Das Neugeschäft aus dem Bereich der betrieblichen Altersvorsorge erreichte nahezu das Niveau des Vorjahres<br />

(-1,3%).<br />

Das Einmalbeitragsgeschäft verzeichnete einen Anstieg um 110,7 Mio. € bzw. 30,3% auf 476,1 Mio. €. Neben<br />

dem Einfl uss von Kapitalisierungsprodukten waren für diese Entwicklung auch deutlich gestiegene Zulagen im<br />

Riesterbereich verantwortlich. Diese staatlichen Zulagen wurden in <strong>2009</strong> erstmalig auch durch einen Starter bonus<br />

für junge Riestersparer in Höhe von maximal 200 € begünstigt.<br />

Das Gesamtergebnis des eingelösten Neugeschäfts als Summe aus laufenden Jahresbeiträgen und Einmalbeiträgen<br />

betrug 867,2 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Reduzierung um 6,0%. Der Gesamtverband<br />

der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) meldete demgegenüber eine Steigerung von 31,3%,<br />

wobei die Entwicklung der Gesamtbeiträge im eingelösten Neugeschäft in der Branche wesentlich stärker von den<br />

Einmalbeiträgen geprägt war.<br />

Versicherungssumme des Neugeschäfts um 14,2% gesunken<br />

Das eingelöste Neugeschäft erreichte mit 391.135 neuen Verträgen (Vorjahr: 505.317) eine Versicherungssumme<br />

von 14,5 Mrd. € nach 16,9 Mrd. € im Vorjahr (- 14,2%). Die Branche verzeichnete bei der Zahl der Verträge<br />

ein Minus von 8,8% und bei der Versicherungssumme ein Minus von 2,1% gegenüber den Vorjahreswerten.<br />

18


Versicherungsbestand<br />

Versicherungssumme auf 134,2 Mrd. € angestiegen<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres <strong>2009</strong> erhöhte sich die Versicherungssumme des Bestandes von 131,6 Mrd. €<br />

im Vorjahr um 1,9% auf 134,2 Mrd. € (Branche: +1,4%). Die Anzahl der Verträge verharrte mit 5,5 Mio. Stück auf<br />

Vorjahresniveau (Branche: -1,9%).<br />

Die Fondsgebundenen Rentenversicherungen hatten mit 28,9% und einer Versicherungssumme von 38,8 Mrd. €<br />

den größten Anteil am Bestand. Es folgten die Berufsunfähigkeitsversicherungen mit 24,1% (32,3 Mrd. €) sowie<br />

die klassischen Kapitallebensversicherungen mit 18,6% (25,0 Mrd. €). Auf die Fondsgebundenen Lebensversicherungen<br />

entfi elen 9,8% (13,2 Mrd. €) des Bestandes. Einen Anteil von 8,6% (11,5 Mrd. €) verzeichneten die<br />

Risikoversicherungen sowie von 7,2% (9,6 Mrd. €) die konventionellen Rentenversicherungen.<br />

Vorzeitiger Abgang gesunken<br />

Die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe, Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungen und sonstige vorzeitige<br />

Abgänge) lagen mit 8,3% des mittleren Bestandes nach laufendem Jahresbeitrag deutlich unter dem Vorjahr (9,4%).<br />

Die Einzelangaben zur Aufgliederung und Bewegung unseres Bestandes sind in der Anlage zum Lagebericht<br />

dargestellt.<br />

Beitragseinnahmen<br />

Wachstum auf rund 4,2 Mrd. €<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhten sich im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> um 2,3% auf 4.206,5 Mio. € (Vorjahr:<br />

4.110,6 Mio. €). Die Branche verzeichnete für das Jahr <strong>2009</strong> ein Beitragsplus von 6,7%. Die Beiträge aus der Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung beliefen sich auf 138,4 Mio. € (Vorjahr: 160,9 Mio. €). Unter Berücksichtigung<br />

dieser Beiträge ergab sich eine Steigerung um 1,7% auf 4.344,8 Mio. €.<br />

Leistungen für unsere Kunden<br />

Ausgezahlte Versicherungsleistungen von 2,5 Mrd. €<br />

Geschäftsentwicklung der AachenMünchener Lebensversicherung AG Lagebericht<br />

Die an unsere Kunden ausgezahlten Leistungen sind im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> um 4,9% auf 2.477,8 Mio. €<br />

gesunken. Davon entfi elen 131,5 Mio. € auf Todesfall-Leistungen (Vorjahr: 175,7 Mio. €) sowie 1.541,4 Mio. € auf<br />

Ablaufl eistungen und Rentenzahlungen (Vorjahr: 1.490,9 Mio. €). Die Aufwendungen für Rückkäufe beliefen sich auf<br />

804,9 Mio. € (Vorjahr: 939,9 Mio. €).<br />

19


Lagebericht Geschäftsentwicklung der AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

Abschluss- und Verwaltungskosten<br />

Abschlusskostensatz wegen Sondereffekten aus dem Riestergeschäft gestiegen<br />

Die Abschlusskosten reduzierten sich im Berichtszeitraum von 673,2 Mio. € um 15,0% auf 572,2 Mio. €. Der<br />

Abschlusskostensatz (Abschlusskosten in Prozent der Beitragssumme des eingelösten Neugeschäfts) lag mit 5,2%<br />

um 0,7 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 4,5%. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen verursacht durch<br />

die 4. Riester-Förderstufe im Vorjahr. Während das Neugeschäftsvolumen bei Riestererhöhungsschichten in dem<br />

Jahr des Zugangs voll gewertet wird, verteilt sich die hieraus resultierende Provisionsbelastung über mehrere Jahre.<br />

Insofern stellen sich die Jahre mit Riester-Stufenerhöhungen mit Bezug auf den Abschlusskostensatz als „zu gut“<br />

und die ohne Stufenerhöhung entsprechend als „zu schlecht“ dar.<br />

Verwaltungskostensatz deutlich verbessert<br />

Die Verwaltungskosten sanken von 125,3 Mio. € im Vorjahr um 5,8% auf 118,0 Mio. €. Der Verwaltungskostensatz<br />

(Verwaltungskosten in Prozent der gebuchten Bruttobeiträge) lag mit 2,8% um 0,2 Prozentpunkte unter dem<br />

Vorjahreswert von 3,0%.<br />

Gesamtüberschuss und Überschussverwendung<br />

Der Rohüberschuss stieg von 369,5 Mio. € im Vorjahr um 77,8% auf 657,2 Mio. € im Geschäftsjahr. Der<br />

Rohüberschuss im Vorjahr war durch das stark zurückgegangene Nettoergebnis aus Kapitalanlagen aufgrund der<br />

weltweiten Finanzmarktkrise geprägt. Nach Zuteilung der Direktgutschrift von 208,6 Mio. € (Vorjahr: 187,4 Mio. €)<br />

ergab sich ein Gesamtüberschuss von 448,6 Mio. €, der um 146,3% über dem Vorjahreswert lag (Vorjahr: 182,1 Mio. €).<br />

Aus dem Gesamtüberschuss haben wir der für zukünftige Überschussbeteiligungen der Versicherungsnehmer<br />

bestimmten Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) 383,0 Mio. € (Vorjahr: 145,3 Mio. €) zugewiesen. Damit<br />

stellen wir unseren Kunden 591,6 Mio. € (90,0%) aus dem Geschäftsjahresergebnis zur Verfügung. Die RfB beträgt<br />

nach Entnahme von 277,1 Mio. € am Geschäftsjahresende nunmehr 1.370,4 Mio. €. Der Jahresüberschuss vor<br />

Gewinnabführung und vor Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen beträgt 65,6 Mio. € (Vorjahr: 36,8 Mio. €).<br />

Davon werden im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages 30,6 Mio. € an die Generali Deutschland Holding AG<br />

abgeführt und mit Zustimmung der Generali Deutschland Holding AG 35,0 Mio. € den anderen Gewinnrücklagen<br />

zugeführt.<br />

20


Überschussbeteiligung unserer Kunden<br />

Die Überschussbeteiligung unserer Kunden wird zum Teil aus der RfB dotiert, zum Teil erfolgt sie als Direktgutschrift.<br />

Nach unserem Geschäftsplan erhielten die Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-, Vermögensbildungs-<br />

sowie Renten- und Pensionsversicherungen – wie in den Vorjahren – mit den Zins- und Ansammlungs-<br />

Überschussanteilen eine Direktgutschrift von 0,9% bei den Tarifen, bei denen eine rechnungsmäßige Verzinsung<br />

von 3,0% garantiert ist, und von 0,4% bei den Tarifen mit einem Rechnungszins von 3,5%. Die Tarife mit einem<br />

Rechnungszins von 3,25% erhielten eine Direktgutschrift von 0,65%, die Tarife mit einem Rechnungszins von 2,75%<br />

erhielten eine Direktgutschrift in Höhe von 1,3%, bei der Tarifgeneration mit einem Rechnungszins von 2,25% betrug<br />

die Direktgutschrift 1,8%. Abweichend davon betrug die Direktgutschrift bei konventionellen Rentenversicherungen<br />

und Fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilrenten, bei denen die Deckungsrückstellung<br />

an die aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten angepasst werden musste, 0,3% des maßgebenden<br />

Versicherungsnehmer-Guthabens (bei einem Rechnungszins von 3,0%) bzw. 0,05% (bei einem Rechnungszins<br />

von 3,25%). Bei Tarifen mit einem Rechnungszins von 4,0% entfi el die Direktgutschrift von Zinsüberschüssen.<br />

Ferner wurden die Grund-Überschussanteile für die Risikoversicherungen unserer Tarifgenerationen mit einem<br />

Rechnungs zins von 4,0%, 3,25%, 2,75% und 2,25% sowie die Grund- und Risiko-Überschussanteile bei den<br />

Tarifen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“ in voller Höhe als Direktgutschrift gewährt.<br />

Senkung der Überschussbeteiligung für <strong>2009</strong><br />

Geschäftsentwicklung der AachenMünchener Lebensversicherung AG Lagebericht<br />

Die Finanzmarktkrise, die 2008 begann, führte nicht nur zu Aktienkursrückgängen, sondern auch zu sinkenden<br />

Anlagezinsen. Daher reduzierten wir für <strong>2009</strong> die Zinsüberschussbeteiligung, und zwar um 0,2 Prozentpunkte.<br />

Die laufende rechnerische Gesamtverzinsung belief sich <strong>2009</strong> somit auf 4,0% bis 4,2% (3,45% bei den Rententarifen,<br />

bei denen die Deckungsrückstellung wegen der Anpassung an die stärker als erwartet gestiegene Lebenserwartung<br />

zusätzlich aufgestockt wurde). Allerdings konnten wir <strong>2009</strong> für fällige Renten aus Verträgen der seit 2005<br />

vertriebenen Tarifgenerationen die Risikoüberschussanteile erhöhen. Für Berufsunfähigkeits-Versicherungen nach<br />

den Tarifen des regulierten Altbestandes erhöhten wir die Schlussüberschussanteil-Sätze für die ab <strong>2009</strong> begonnenen<br />

Versicherungsjahre abermals.<br />

Grundsätzliche Beibehaltung der Überschussbeteiligung für 2010<br />

Im Neugeschäft und dem Bestand der ab 2004 abgeschlossenen Verträge bleibt die laufende rechnerische<br />

Gesamtverzinsung der Versicherungsnehmer-Guthaben im Jahr 2010 unverändert bei 4,2%. Für die älteren<br />

Bestände, für die diese laufende rechnerische Gesamtverzinsung bisher bei 4,0% oder 4,05% lag, wird die Zinsüberschussbeteiligung<br />

leicht erhöht, so dass sich 2010 ein Wert von 4,1% ergibt. Bei einem Teil der vor 2004 abgeschlossenen<br />

Verträge werden die Grund- bzw. Kostenüberschussanteile gesenkt; dabei ergibt sich – zusammen<br />

mit der Änderung beim Zinsüberschussanteil – in der Regel eine leichte Verbesserung der Überschussbeteiligung.<br />

Die für die einzelnen Abrechnungsverbände und Bestandsgruppen festgelegten Überschussanteil-Sätze für<br />

das Jahr 2010 sind auf den Seiten 105 bis 197 ausgewiesen. Darüber hinaus kann seit 2008 bei Beendigung einer<br />

Versicherung oder – bei einer Rentenversicherung – bei Beendigung ihrer Ansparzeit sowie fortlaufend während des<br />

Rentenbezugs eine Beteiligung an den Bewertungsreserven fällig werden, wie sie § 153 Abs. 3 und 4 des neuen<br />

Versicherungsvertragsgesetzes vorsieht. Details hierzu enthält die Anlage zum Anhang dieses Geschäftsberichts<br />

auf Seite 102.<br />

21


Lagebericht Kapitalanlagen<br />

Kapitalanlagen<br />

Entwicklung der Kapitalanlagen<br />

Kapitalanlagebestand<br />

Der Kapitalanlagebestand ist im Geschäftsjahr um 11,2% bzw. 2,7 Mrd. € auf 27,1 Mrd. € gestiegen. Daran<br />

partizipierte der Kapitalanlagebestand für Fondsgebundene Versicherungen (FLV) mit einer Steigerung von 2,2 Mrd. €<br />

bzw. 39,3% von 5,6 Mrd. € auf 7,8 Mrd. €. Die Kapitalanlagen ohne FLV-Bezug erhöhten sich um 0,5 Mrd. € bzw.<br />

2,8% auf 19,3 Mrd. €.<br />

Das Bruttoneuanlagevolumen betrug 6,1 Mrd. € bzw. ohne FLV 4,8 Mrd. €. Dem standen Abgänge in Höhe von<br />

4,4 Mrd. € bzw. 4,2 Mrd. € (ohne FLV) gegenüber.<br />

Grundbesitz<br />

Zum Jahresende belief sich der Wert des Grundbesitzes auf 534,8 Mio. € (Vorjahr: 538,1 Mio. €). Der Saldo<br />

aus Zu- und Abgängen in Höhe von 14,1 Mio. € wurde von planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen<br />

in Höhe von insgesamt 17,4 Mio. € überlagert. Der Anteil der Immobilien an den Kapitalanlagen betrug 2,8%<br />

(Vorjahr: 2,9%).<br />

Verbundene Unternehmen und Beteiligungen<br />

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich der Bestand an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen um<br />

11,5 Mio. € auf 652,7 Mio. €. Außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 21,0 Mio. € stand ein Saldo aus Zu-<br />

und Abgängen in Höhe von 32,5 Mio. € gegenüber. Der Anteil der verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

an den Kapitalanlagen blieb mit 3,4% gegenüber dem Vorjahr konstant.<br />

Aktien/Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

Zum Berichtszeitpunkt betrug der Gesamtbestand 2,9 Mrd. € (Vorjahr: 2,0 Mrd. €).<br />

Bei Zukäufen von 2,6 Mrd. € und Verkäufen von 1,6 Mrd. € wuchsen die Investmentanteile unter Berücksichtung<br />

von Zu- und Abschreibungen um 1,0 Mrd. € auf 2,5 Mrd. €. Der Anteil der Investmentanteile an den<br />

Kapitalanlagen betrug 12,8% (Vorjahr: 7,9%).<br />

Aktien wiesen Zukäufe von 17,6 Mio. € und Verkäufe von 117,6 Mio. € auf und fi elen unter Berücksichtigung<br />

von Zu- und Abschreibungen von 529,0 Mio. € auf 433,5 Mio. €. Der Anteil der Aktien an den Kapitalanlagen betrug<br />

2,2% (Vorjahr: 2,8%).<br />

22<br />

Die Quote inklusive Aktienanlagen in Investmentfonds sank von 5,1% auf 4,6%.


Festverzinsliche Wertpapiere und Sonstige Ausleihungen<br />

Im Bereich der Inhaberschuldverschreibungen und anderer festverzinslicher Wertpapiere sowie der Sonstigen<br />

Ausleihungen (Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen, Darlehen und Vorauszahlungen<br />

auf Versicherungsscheine und übrige Ausleihungen) ist auch in diesem Geschäftsjahr stärker umgeschichtet<br />

worden. Abgängen von Inhaberschuld verschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren in Höhe<br />

von 1,4 Mrd. € und von Sonstigen Aus leihungen in Höhe von 0,9 Mrd. € standen Zugänge bei Inhaberschuldverschreibungen<br />

und anderen festverzinslichen Wertpapieren von 1,4 Mrd. € und bei Sonstigen Ausleihungen von<br />

0,7 Mrd. € gegenüber. Der Bestand an Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wert papieren<br />

blieb damit insgesamt mit 3,9 Mrd. € zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr weitestgehend konstant. Er entspricht<br />

20,1% des gesamten Kapitalanlagebestandes (Vorjahr: 20,6%). Die Sonstigen Ausleihungen sind demgegenüber<br />

von 11,0 Mrd. € auf 10,8 Mrd. € leicht rückläufi g. Der Anteil der Sonstigen Ausleihungen an den Kapitalanlagen hat<br />

sich auf 55,9% zum Bilanzstichtag reduziert (Vorjahr: 58,4%).<br />

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> ist der Bestand von Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenforderungen von<br />

688,9 Mio. € zum Jahresanfang auf 525,7 Mio. € zurückgegangen. Die Investition in diese Anlageklasse wird<br />

nicht mehr aktiv betrieben. Der Rückgang ergibt sich im Wesentlichen aus abgelaufenen Hypotheken im Volumen<br />

von 162,3 Mio. €. Der Anteil der Hypotheken an den Kapitalanlagen war mit 2,7% entsprechend rückläufi g<br />

(Vorjahr: 3,7%).<br />

Kapitalanlagen für Fondsgebundene Versicherungen<br />

Der Wert der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, die zu<br />

Zeitwerten bilanziert werden, stieg im Geschäftsjahr um 2,2 Mrd. € auf 7,8 Mrd. €. Neben positiven Wert änderungen,<br />

die saldiert 1,2 Mrd. € betrugen, sorgte auch ein positiver Saldo aus Zu- und Abgängen in Höhe von 1,0 Mrd. € für<br />

den Bestandszuwachs. Eine Übersicht der Fonds, in die im Rahmen der Fondsgebundenen Versicherung investiert<br />

wurde, ist auf den Seiten 85 bis 87 zu fi nden.<br />

Ergebnis aus Kapitalanlagen<br />

Nettoergebnis<br />

Kapitalanlagen Lagebericht<br />

Die laufenden Kapitalerträge (ohne FLV) gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,8% auf 833,7 Mio. €<br />

(Vorjahr: 840,4 Mio. €) zurück. Unter Einbezug der darüber hinaus erzielten Erträge aus den Anlagen für die Fondsgebundenen<br />

Versicherungen in Höhe von 117,0 Mio. € (Vorjahr: 133,1 Mio. €) betrugen die laufenden Erträge<br />

insgesamt 950,7 Mio. € (Vorjahr: 973,5 Mio. €).<br />

23


Lagebericht Kapitalanlagen<br />

Aus dem Abgang von Kapitalanlagen (ohne FLV) konnten Gewinne in Höhe von 105,2 Mio. € erzielt werden.<br />

Die Verkaufsgewinne stammten überwiegend aus Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen<br />

Wertpapieren (50,9 Mio. €), Aktien und Investmentanteilen (48,0 Mio. €) sowie Sonstigen Ausleihungen (5,7 Mio. €).<br />

Diesen Gewinnen standen Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen von 19,9 Mio. € gegenüber, die fast<br />

gänzlich aus Abgängen von Aktien und Investmentanteilen (19,8 Mio. €) resultierten.<br />

Die außerplanmäßigen Abschreibungen von insgesamt 105,4 Mio. € entfi elen im Wesentlichen auf Aktien und<br />

Investmentanteile (76,0 Mio. €) sowie auf verbundene Unternehmen und Beteiligungen (21,0 Mio. €). Übrige Ausleihungen<br />

wurden um 5,1 Mio. €, Hypotheken um 2,0 Mio. €, Grundstücke um 1,0 Mio. € und Festverzinsliche<br />

Wertpapiere um 0,2 Mio. € wertberichtigt.<br />

Die Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen reduzierten sich auf 48,0 Mio. € (Vorjahr: 67,8 Mio. €).<br />

In der FLV standen aufgrund der positiven Aktienmarktentwicklung nicht realisierten Gewinnen von 1.180,4 Mio. €<br />

und realisierten Gewinnen von 7,3 Mio. € nicht realisierte Verluste von 18,6 Mio. € und realisierte Verluste von<br />

4,6 Mio. € gegenüber.<br />

Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ohne FLV verzeichnete insgesamt einen deutlichen Anstieg um<br />

43,2% auf 792,4 Mio. € (Vorjahr: 553,3 Mio. €) und mit FLV einen Zuwachs um 54,7% auf 910,9 Mio. € (Vorjahr:<br />

588,9 Mio. €).<br />

Nettoverzinsung von 4,2%<br />

Aus dem erzielten Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ergibt sich eine Nettoverzinsung (ohne FLV) von 4,2%<br />

(Vorjahr: 3,0%). Damit wurde der Vorjahreswert um 1,2 Prozentpunkte übertroffen.<br />

Bewertungsreserven<br />

Die Bewertungsreserven der Kapitalanlagen erhöhten sich von 178,4 Mio. € im Vorjahr auf 513,4 Mio. € im<br />

Geschäftsjahr.<br />

24


Gewinnabführungsvertrag<br />

Gewinnabführungsvertrag Lagebericht<br />

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres <strong>2009</strong> vor Gewinnabführung belief sich auf 65,6 Mio. € gegenüber<br />

36,8 Mio. € im Vorjahr. Davon werden im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages 30,6 Mio. € an die Generali<br />

Deutschland Holding AG abgeführt und mit Zustimmung der Generali Deutschland Holding AG 35,0 Mio. € in die<br />

anderen Gewinnrücklagen eingestellt.<br />

25


Lagebericht Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Personalsituation<br />

Am Ende des Geschäftsjahres waren 2.372 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 2.384) für die AachenMünchener<br />

Versicherungen (AachenMünchener Lebensversicherung: 884) tätig. Im Berichtsjahr haben wir 35 Auszubildende zum<br />

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen (AachenMünchener Lebensversicherung: 9) eingestellt. Zum Jahresende<br />

befanden sich 98 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (AachenMünchener Lebensversicherung: 28) in der Ausbildung<br />

zum Versicherungskaufmann/-frau bzw. zum Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen. In <strong>2009</strong> legten<br />

22 Auszubildende (AachenMünchener Lebensversicherung: 5) ihre Prüfung mit Erfolg ab.<br />

Die Aufwendungen für Gehälter und Sozialabgaben der AachenMünchener Versicherungen sind gegenüber<br />

dem Vorjahr um 0,5% gestiegen (AachenMünchener Lebensversicherung: 4,1%). Für die Altersversorgung wurden<br />

7,3 Mio. € (AachenMünchener Lebensversicherung: 4,4 Mio. €) aufgewendet.<br />

Kontinuierliche und konsequente Qualifi zierung der Mitarbeiter bildet<br />

die Basis für den Ausbau unserer Kernkompetenzen<br />

Die thematischen Schwerpunkte der Personalentwicklung des Jahres <strong>2009</strong> lagen zum einen in der systematischen<br />

Entwicklung und Förderung der Kernkompetenzen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum<br />

anderen in der Identifi kation und Förderung von talentierten Nachwuchskräften.<br />

Die erfolgreiche Etablierung unserer neuen Qualifi zierungsplattform und der Ausbau unseres überfachlichen<br />

Weiterbildungsangebotes haben einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der Kunden- und Serviceorientierung<br />

geleistet. Die Stärkung und Förderung des Servicegedankens bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist ein<br />

wesentlicher Aspekt unseres Unternehmenserfolges. „Wir überzeugen Kunden und Vermögensberater durch erstklassigen<br />

Service“ ist hierbei eine der Leitlinien aus unserem Geschäftsmodell.<br />

Die demographische Entwicklung wird auch die AachenMünchener in Zukunft vor neue Herausforderungen<br />

stellen. Deshalb forciert unser Unternehmen schon heute die Rekrutierung, Identifi kation und Förderung von<br />

talentierten Mitarbeitern und Potenzialträgern auf allen Hierarchieebenen und steigert dadurch auch die Attraktivität<br />

unseres Unternehmens am Arbeitsmarkt.<br />

26


Beruf und Familie<br />

Die AachenMünchener ist von der damaligen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,<br />

Dr. Ursula von der Leyen, als familienbewusstes Unternehmen zertifi ziert worden. Das audit berufundfamilie bewertet<br />

als strategisches Managementinstrument die Arbeitsbedingungen hinsichtlich ihrer Vereinbarkeit von Beruf und<br />

Familie. Beurteilt wurden dabei Maßnahmen aus acht personalpolitischen Handlungsfeldern: Arbeitszeit, Arbeitsorganisation,<br />

Arbeitsort, Informations- und Kommunikationspolitik, Führungskompetenz, Personalentwicklung<br />

sowie Service für Familien. Ein erklärtes Ziel der AachenMünchener ist aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie<br />

zu fördern.<br />

Der Oberbürgermeister der Stadt Aachen hat der AachenMünchener das „Prädikat Familienfreundlich“ verliehen.<br />

Mit diesem Prädikat werden Einzelpersonen, Vereine oder Unternehmen gewürdigt, die sich in besonderem Maße<br />

für Familien und deren Bedürfnisse einsetzen. Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Direktion schlugen das<br />

Unternehmen für diesen Preis vor und bestätigten damit, dass sie durch die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen<br />

bei der AachenMünchener Unterstützung erfahren und Privatleben und Beruf in Einklang bringen können.<br />

Für die Zukunft hat die AachenMünchener sich noch weitere Ziele für eine nachhaltige Verankerung des<br />

Familien bewusstseins im Unternehmen gesetzt. So etablierte die Personalabteilung etwa eine Beratungsstelle, die<br />

Mit arbeiterinnen und Mitarbeitern Informationen und Hilfestellung rund um „Beruf & Familie“ bietet.<br />

Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lagebericht<br />

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen in der konsequenten Weiterverfolgung unserer Kernkompetenzen<br />

Produktentwicklung, Kunden- und Vertriebsservice ihre Bereitschaft zu Veränderung und ständiger<br />

Weiter entwicklung. Mit ihrer Kunden- und Vertriebsorientierung, fachlichen Kompetenz und dem Einsatz für die Ziele<br />

des Unternehmens tragen sie maßgeblich zum Erfolg unserer AachenMünchener bei.<br />

Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren Führungskräften für ihr großes Engagement<br />

und die erbrachten guten Leistungen.<br />

Unser Dank gilt insbesondere allen Betriebsräten und ihren Gremien sowie dem Sprecherausschuss der<br />

Leitenden Angestellten. Die Zusammenarbeit war stets vertrauensvoll und konstruktiv.<br />

Danken möchten wir auch denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach oft langjähriger und erfolgreicher<br />

Tätigkeit in den Ruhestand getreten sind. Den verstorbenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den<br />

verstorbenen Pensionären werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren.<br />

27


Lagebericht Neue Produkte und Dienstleistungen<br />

Neue Produkte und Dienstleistungen<br />

Im Frühjahr <strong>2009</strong> haben wir im Bereich der so genannten Basisversorgung („Rüruprente“) und der so genannten<br />

„3. Schicht“ dynamische Hybridprodukte eingeführt. Sie basieren auf unserer sehr erfolgreichen, 2007 eingeführten<br />

„RiesterRente STRATEGIE No. 1“. Damit stehen nun für jede steuerliche Förderungsform der privaten Altersversorgung<br />

sowie für die betriebliche Altersversorgung in Form der Direktversicherung fondsgebundene Produkte<br />

zur Verfügung, bei denen Teile des garantierten Beitragserhaltes über spezielle Garantiefonds der DWS abgebildet<br />

werden. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Kalkulationsansatz für fondsgebundene Tarife mit Garantie ist der<br />

fondsgebundene Guthabenanteil bei diesem neuen Produkt i. d. R. deutlich höher. Dadurch kann der Versicherungsnehmer<br />

viel stärker an einer guten Fondsentwicklung teilhaben als bei einem statischen Kalkulationsansatz für<br />

fondsgebundene Tarife mit Garantie.<br />

Neben einer nochmals erweiterten Fondspalette bieten wir für unsere grundsätzlich ohne Erlebensfallgarantie<br />

ausgestatteten Fondsgebundenen Versicherungen nunmehr eine Wertsicherungsoption an. Mit ihr haben unsere<br />

Kunden die Möglichkeit, den Geldwert eines erreichten Fondsguthabens für einen festgelegten späteren Zeitpunkt<br />

zu sichern – unabhängig von der zwischenzeitlichen Kursentwicklung.<br />

Unsere Tarife zur fi nanziellen Absicherung der Berufsunfähigkeit haben wir um „Starter-Varianten“ ergänzt. Mit<br />

ihnen können wir den anfänglichen Versicherungsschutz zu einem besonders günstigen Preis anbieten. Das macht<br />

diese Tarife insbesondere für Berufsstarter attraktiv.<br />

Ebenfalls seit dem Frühjahr <strong>2009</strong> bieten wir Risikoversicherungstarife differenziert danach an, ob die versicherte<br />

Person Raucher oder Nichtraucher ist.<br />

Im Sommer <strong>2009</strong> haben wir mit dem Parkdepot erstmals auch ein so genanntes Kapitalisierungsprodukt<br />

in unsere Angebotspalette aufgenommen. Kapitalisierungsprodukte sind keine Versicherungen im Sinne des<br />

Versicherungsvertragsgesetzes, sondern dienen einzig dem Kapitalaufbau oder der Kapitalanlage. Bei unserem<br />

Parkdepot handelt es sich um einen Tarif, der für eine einjährige Anlage eines einmaligen Betrages vorgesehen ist.<br />

Hiermit wollen wir insbesondere denjenigen unserer Kunden eine Überbrückung anbieten, die sich noch nicht über<br />

die weitere längerfristige Verwendung einer fällig gewordenen Versicherungsleistung entscheiden wollen.<br />

Seit Herbst <strong>2009</strong> stellen wir unseren Neukunden die für Ihren Versicherungsvertrag maßgeblichen Bedingungen<br />

und weitere, von uns vor Antragstellung zu übergebende allgemeine Informationen in elektronischer Form auf einer<br />

CD zur Verfügung. Dies ist wirtschaftlicher und umweltfreundlicher als für eine Vielzahl von Produkten unterschiedliche<br />

Antragsmappen vorzuhalten, die diese Unterlagen in Papierform enthalten.<br />

28


Organisation<br />

Einbindung in die Generali Deutschland Gruppe<br />

Die AachenMünchener Lebensversicherung ist eine Gesellschaft der Generali Deutschland Gruppe, an deren<br />

Spitze die Generali Deutschland Holding AG (Generali Deutschland) steht. Die Generali Deutschland gehört mehrheitlich<br />

zur weltweit tätigen Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eine der größten Versicherungsgruppen in Europa.<br />

Vertriebe und Kundenservice<br />

Starke Partner im Verbund<br />

Die AachenMünchener hat eine exklusive Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung Gruppe über<br />

die Vermittlung unserer Produkte. Die Vertriebsstärke der Deutschen Vermögensberatung Gruppe als einer der<br />

führenden eigenständigen Finanzvertriebe weltweit und die besondere Kompetenz der AachenMünchener in ihren<br />

Kernaufgaben Produktentwicklung, Kundenservice und Vertriebsservice bilden die Grundlage für dauerhaftes und<br />

ertragreiches Wachstum der AachenMünchener.<br />

Weitere Verbesserung des Vertriebs- und Kundenservices<br />

Organisation Lagebericht<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> stand die Stärkung der einzigartigen Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung<br />

Gruppe und das weitere Verbessern des Kundenservices im Mittelpunkt.<br />

Der direkte Kontakt unserer Mitarbeiter in den Kundenservice-Direktionen (KD) zu den Vermögensberatern der<br />

Deutschen Vermögensberatung Gruppe und zu unseren Kunden bildet die Basis für unseren Unternehmenserfolg.<br />

Hierzu haben wir in die fachliche Mitarbeiterqualifi zierung investiert, um mit einer spartenübergreifenden Bearbeitung<br />

den Blick auf die Gesamtkundenbindung weiter zu schärfen.<br />

Im Rahmen der regional ausgerichteten Vertriebsbetreuung der Kundenservice-Direktionen haben wir die<br />

intensive Zusammenarbeit der Vermögensberater mit den KD-Mitarbeitern durch den Ausbau von persönlichen<br />

Kontakten in Form von Besuchstagen gefördert. Für die AachenMünchener stellt diese regionale und persönliche<br />

Zusammenarbeit mit den Vertriebspartnern einen zentralen Wettbewerbsfaktor dar.<br />

Zur vertrieblichen Förderung des Firmenkundengeschäftes hat die AachenMünchener ein neues Geschäftsmodell<br />

eingeführt. Der integrierte Betreuungsansatz für Underwriting, Vertriebsentwicklung und Verwaltung stellt die<br />

Grundlage für eine optimale Unterstützung der Deutschen Vermögensberatung Gruppe dar. Dies wird insbesondere<br />

durch die regionale Betreuung der Vermögensberater im Firmenkundengeschäft durch die Mitarbeiter in den<br />

Kundenservice-Direktionen ermöglicht.<br />

Erneut konnten wir im Jahr <strong>2009</strong> eine hohe telefonische Erreichbarkeit in den Kundenservice-Direktionen im<br />

Segment Komposit mit über 80% sowie im Segment Leben mit über 90% erzielen.<br />

29


Lagebericht Organisation<br />

Die erweiterte Digitalisierung der Eingangspost vorwiegend in den Bereichen Komposit und Schaden führt zu<br />

einer beschleunigten Bearbeitung von Kundenanliegen.<br />

Durch Prozess- und Systemoptimierungen in den Segmenten Leben und Komposit wurden Maßnahmen zur<br />

Erhöhung der Kunden- und Vertriebszufriedenheit durchgeführt, die insgesamt das Ziel haben, die Qualität im<br />

Kundenservice weiter zu verbessern, aber auch Effi zienzvorteile zu heben.<br />

30


Nachtragsbericht<br />

Nachtragsbericht Lagebericht<br />

Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.<br />

31


Lagebericht Chancen<br />

Chancen<br />

Die AachenMünchener ist im deutschen Versicherungsmarkt hervorragend positioniert. Sie zählt zu den größten<br />

und wachstumsstärksten Lebensversicherungen. Entscheidend für die starke Marktstellung der AachenMünchener<br />

ist ihre langjährige strategische Partnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung Gruppe. Das Know-how und<br />

die Beratungsstärke der mehr als 37.000 Vermögensberater sowie der erstklassige Service der AachenMünchener,<br />

ihre ausgezeichneten Leistungen und die hohe Kompetenz in allen Versicherungsfragen sind Basis für eine weiterhin<br />

erfolgreiche Entwicklung.<br />

Die bestehende Vertrauens- und abklingende Wirtschaftskrise werden der AachenMünchener und der Deutschen<br />

Vermögensberatung Gruppe Chancen im Markt für sichere und verlässliche Alters- und Risiko absicherung eröffnen.<br />

Dabei profi tieren wir von unserer klaren Ausrichtung auf die Kernaufgaben Produkte, Kundenservice und Vertriebsservice<br />

als maßgebliche Grundlage für unseren Erfolg. Wir bieten unseren Kunden auf Langfristigkeit ausgerichtete<br />

Produkte mit einer durch unsere Finanzstärke gesicherten Wertsteigerung.<br />

Die Attraktivität von Altersvorsorgeprodukten der Versicherungswirtschaft ist für weite Teile der Bevölkerung<br />

im Zuge der Krise weiter gestiegen. Die Menschen sind sich darüber im Klaren, dass sie sich für ihr Alter und<br />

ihre Gesundheit eigenverantwortlich absichern müssen. Die weiter zunehmende Unsicherheit über die künftige<br />

Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Sicherungssysteme hat die grundsätzliche Bereitschaft für den Aufbau einer<br />

kapitalgedeckten Alterssicherung nachhaltig gestärkt. Hier liegt unsere Chance, denn die Verbraucher suchen nach<br />

verlässlichen Produkten und Angeboten, die ein ausgewogenes und vor allem stabiles Verhältnis von Absicherung<br />

und Rendite für ihre Vorsorge bieten. Aufgrund unserer hohen Finanzkraft sind wir ein zuverlässiger Partner. Die<br />

AachenMünchener verfügt über ein auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenes Produktportfolio, mit dem sie<br />

individuelle und optimale Lösungen zur privaten Absicherung anbieten kann.<br />

Mit der WUNSCHPOLICEN-Familie gehen wir gezielt auf das Sicherheitsbedürfnis der Menschen ein. Diese<br />

Produktpalette, die unter anderem die Basis-Rente wie auch die klassische Lebensversicherung einbezieht, stellt<br />

einen strategischen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb außerhalb der Versicherungswirtschaft dar. Mehr als<br />

bewährt hat sich für die AachenMünchener die Strategie, bei der Produktentwicklung gemeinsam mit der Deutschen<br />

Vermögensberatung Gruppe die Marktnähe und Vertriebskompetenz der Vermögensberater einzubeziehen.<br />

Ratingagenturen, Verbraucherzeitschriften und unabhängige Institute zeichnen die Produkte der AachenMünchener<br />

regelmäßig mit Top-Noten aus. Ebenso erhält das Unternehmen für seine Finanzkraft von den international führenden<br />

Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s Investors Service, FitchRatings und A.M. Best im Rahmen der<br />

interaktiven Ratings der Generali Deutschland Gruppe durchweg Ratings auf hohem Niveau. Für die Kunden ergibt<br />

sich aus den Gütesiegeln der Ratingagenturen die Gewissheit, einen soliden und leistungsfähigen Partner sowie ein<br />

weit reichendes Angebot innovativer Produkte zu haben.<br />

32


Risiken der zukünftigen Entwicklung<br />

und deren Steuerung<br />

• Unser Risikomanagementsystem ist die elementare Basis, um mögliche Risiken der AachenMünchener Lebensversicherung<br />

AG frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren, zu steuern und zu kontrollieren.<br />

• Es ist grundlegend, um die nachhaltige Ertragskraft der AachenMünchener Lebensversicherung AG zu sichern.<br />

• Insgesamt zeichnet sich auch unter Berücksichtigung der Finanzmarktkrise und ihrer Folgen keine Entwicklung<br />

ab, welche die Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender Art und Weise beeinträchtigen würde. Dennoch<br />

wurde unterjährig aufgrund der Kapitalmarktentwicklung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der<br />

AachenMünchener Lebensversicherung AG negativ beeinfl usst, wenngleich aufgrund der positiven Entwicklung<br />

zum Jahresende eine Entspannung zu verzeichnen war.<br />

Risikomanagement in der Generali Deutschland Gruppe<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Die Generali Deutschland Gruppe managt als bedeutender Finanzdienstleistungskonzern mit den Schwerpunkten<br />

Versicherungs-, Kapitalanlage- und Bauspargeschäft vielfältige Risiken. Risiken entstehen einerseits im<br />

Rahmen unserer Kernkompetenz, der Übernahme von Risiken unserer Kunden, und andererseits im allgemeinen<br />

Geschäftsbetrieb der Gruppe. Das Risikomanagementsystem hat als oberste Maxime die Sicherung der nachhaltigen<br />

Ertragskraft der Gruppe, wozu mögliche Risiken der Generali Deutschland Gruppe frühzeitig erkannt,<br />

systematisch analysiert sowie kontrolliert werden, um jede Gefährdung der Gruppe sowie der einzelnen Konzernunternehmen<br />

auszuschließen.<br />

Organisation des Risikomanagements in der Generali Deutschland Gruppe<br />

Das Risikomanagement der Generali Deutschland Gruppe zeichnet sich durch eine enge Verzahnung des<br />

Konzernrisikomanagements mit dem Risikomanagement in den Konzernunternehmen aus.<br />

Das Risikomanagement der AachenMünchener Lebensversicherung AG ist über unternehmensübergreifende<br />

Gremien der Generali Deutschland Gruppe (RMCs – Risk Management Committees), in denen die AachenMünchener<br />

Lebensversicherung AG vertreten ist, in das Risikomanagementsystem der Generali Deutschland Gruppe eingebunden.<br />

Innerhalb der AachenMünchener Lebensversicherung AG werden risikorelevante Sachverhalte und Ergebnisse<br />

im vierteljährlich erstellten Risikobericht an den Vorstand, in regelmäßig zusammentreffenden internen RMCs<br />

sowie im Rahmen von mindestens einmal jährlich stattfi ndenden Risikokonferenzen, erörtert. Der Risikomanager ist<br />

dabei fachlicher Ansprechpartner für den Vorstand der AachenMünchener Lebensversicherung AG sowie für den<br />

Konzernrisikomanager.<br />

Wesentliche Erkenntnisse des Risikomanagements werden auf Ebene der Konzernunternehmen systematisch<br />

in den regelmäßig stattfi ndenden, segmentspezifi schen Sitzungen des „RMC Leben/Kranken“ gebündelt. Diese<br />

unternehmensübergreifenden Sitzungen, an denen neben den Vorständen bzw. Geschäftsführern der betroffenen<br />

Unternehmen und der Generali Deutschland Holding AG auch der Konzernrisikomanager und die Verantwortlichen<br />

verschiedener Fachbereiche der Generali Deutschland Holding teilnehmen, haben zum Ziel, Veränderungen<br />

der Risiko situation angemessen und zeitnah zu identifi zieren. Aufbauend auf einer umfassenden Analyse werden<br />

geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung erarbeitet, deren Wirkung analysiert und kontrolliert wird. Diese Aufgabe<br />

wird insbesondere durch die unternehmensübergreifenden Committees ausgeübt, welche eine systematische<br />

Überwachung und Überprüfung eingeleiteter Maßnahmen zur Risikosteuerung auf Segmentebene durchführen.<br />

33


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

Als zentral in der Generali Deutschland Holding angesiedelte Einheit ist Enterprise Risk Management (ERM) für<br />

die gesamthafte Identifi zierung, Bewertung und Steuerung der Holding- und Konzernrisiken verantwortlich. Damit<br />

hat ERM Richtlinien- und Methodenkompetenz für das Risikomanagement und verfolgt als Hauptziel die aus der<br />

Risikostrategie und der Risikotragfähigkeit abgeleitete Allokation von Risikokapital.<br />

Gleichzeitig verantwortet ERM die konzeptionelle Weiterentwicklung und Pfl ege des Risikomanagement systems<br />

auf Konzern- und Holdingebene. Operative Aufgaben des zentralen ERM sind folglich die Initiierung, Erarbeitung<br />

und Koordination von Risikomanagement-Maßnahmen gemeinsam mit den Risikomanagern der Konzernunternehmen<br />

sowie den RMCs. In den quartalsweise stattfi ndenden Sitzungen des „RMC Group“, deren Mitglieder sich<br />

aus dem Vorstand, dem Konzernrisikomanager sowie Verantwortlichen verschiedener Fachbereiche der Generali<br />

Deutschland Holding zusammensetzen, wird auf der Grundlage der segmentspezifi schen RMC-Sitzungen die<br />

Risiko situation der gesamten Generali Deutschland Gruppe bewertet und überwacht. Hierbei werden übergreifende<br />

Maßnahmen zur Risikosteuerung auf Konzernebene diskutiert und ggf. verabschiedet.<br />

Darüber hinaus wird die Risikosituation der AachenMünchener Lebensversicherung AG im Rahmen des<br />

quartals weisen Risikoberichts bewertet und überwacht. Maßnahmen zur Risikosteuerung werden vorgeschlagen<br />

und ggf. verabschiedet.<br />

Als übergeordnete, prozessunabhängige Instanz überprüft die Konzernrevision regelmäßig die Funktionsfähigkeit<br />

des Risikomanagementsystems in der AachenMünchener Lebensversicherung AG, berät bei dessen<br />

Weiterentwicklung und dokumentiert die Prüfungsergebnisse für die Vorstände der Konzernunternehmen.<br />

34


Das Risikomanagementsystem fasst alle wesentlichen aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen des<br />

Risikomanagements zusammen und dokumentiert diese entsprechend. Es bildet die Basis für die integrierte Risikoüberwachung<br />

und -steuerung.<br />

Regelmäßig erstellte Szenariobetrachtungen unterstützen die Risikoanalyse.<br />

Das Risikomanagementsystem in der Generali Deutschland Gruppe<br />

Das Risikomanagementsystem der Generali Deutschland Gruppe folgt dem folgenden Prozess:<br />

Risikoidentifi kation<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Erster Schritt des Risikomanagementsystems ist die Identifi kation aller wesentlichen Risiken, die den dauerhaften<br />

Fortbestand unseres Unternehmens gefährden bzw. die es an der Erreichung der Geschäftsziele hindern<br />

könnten. In der mindestens einmal jährlich stattfi ndenden Risikoinventur werden alle Risiken in einer Risikoliste<br />

umfassend und systematisch erfasst und anschließend zu einer konzernweiten Risikoliste aggregiert. Unter jährig<br />

auftretende, neue Risiken werden entsprechend der Dringlichkeit regelmäßig oder ad hoc an unseren Risikomanager<br />

gemeldet und bei Bedarf und nach Abstimmung in die Risikoliste übernommen.<br />

Abgeleitet aus der branchenweit etablierten Kategorisierung werden die identifi zierten Risiken sechs Risikoklassen<br />

zugeordnet, die jeweils mehrere Unterklassen und -arten aufweisen können.<br />

35


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

Marktrisiken<br />

Marktrisiken umfassen Aktienkurs-, Zinsänderungs-, Immobilienrisiken und Währungsrisiken sowie Risiken<br />

der Preisveränderung sonstiger Kapitalanlagen wie z.B. alternativer Investments. Sie beschreiben die Gefahr von<br />

Verlusten, die aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinfl ussender Faktoren an den<br />

Kapitalmärkten entstehen können.<br />

Kreditrisiken<br />

Kreditrisiken beschreiben mögliche Verluste, die aus einer dauerhaften Spreadausweitung, dem Ausfall bzw.<br />

Teilausfall von Emittenten, Kontrahenten oder Kreditnehmern oder einer Verschlechterung ihrer Bonitätseinstufung<br />

resultieren. Diese Risiken ergeben sich primär aus den Kapitalanlagen einschließlich der Kredite an Endkunden.<br />

Kreditrisiken umfassen daneben den Ausfall von Forderungen, die im Rahmen des Versicherungsgeschäfts ent stehen,<br />

insbesondere aus Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern, Versicherungsvermittlern und Rück versicherern.<br />

Konzentrationsrisiken<br />

Konzentrationsrisiken resultieren aus einer unzureichenden Portfoliodiversifi kation im Bereich der Kapitalanlagen<br />

und betreffen sämtliche mit Risiken behafteten Einzelengagements mit einem wesentlichen Ausfall potenzial.<br />

Konzentrationsrisiken im Bereich der Versicherungstechnik werden hingegen unter den segment spezifi schen<br />

Risiken subsumiert.<br />

Liquiditätsrisiken<br />

Liquiditätsrisiken bezeichnen die Risiken, den gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpfl ichtungen,<br />

insbesondere aus Versicherungsverträgen, nicht zeitgerecht oder nicht in voller Höhe nachkommen zu können.<br />

36


Versicherungstechnische Risiken<br />

Das segmentspezifi sche Risiko für die Lebensversicherung setzt sich aus dem biometrischen Risiko, dem<br />

Kostenrisiko und dem Stornorisiko zusammen. Die Risiken resultieren daraus, dass der mögliche Eintritt des Versicherungsfalles<br />

sowie die zukünftige Kosten- oder Stornosituation von den Erwartungen abweichen können.<br />

Sonstige Risiken<br />

Sonstige Risiken umfassen die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens<br />

von internen Verfahren und Systemen, von Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Defi nition<br />

schließt auch Rechtsrisiken ein, die vor allem aus vertraglichen Vereinbarungen oder rechtlichen bzw. steuerlichen<br />

Rahmenbedingungen resultieren, sowie allgemeine Geschäftsrisiken, strategische Risiken und Reputationsrisiken.<br />

Risikoanalyse und -bewertung<br />

Nach der inhaltlichen Zuordnung werden alle identifi zierten Risiken im Risikomanagementsystem der Generali<br />

Deutschland Gruppe adäquaten Risikomanagementprozessen zugewiesen, die den unterschiedlichen Wesenszügen<br />

der Risiken Rechnung tragen. Hierdurch wird eine sachgerechte Risikoanalyse/-bewertung und -überwachung<br />

gewährleistet.<br />

Die Zuordnung der Risiken auf die vier im Folgenden beschriebenen standardisierten Risikomanagementprozesse<br />

bzw. Managementroutinen orientiert sich an drei wesentlichen Kriterien:<br />

1. Quantifi zierbarkeit des Risikos<br />

2. Zeithorizont, innerhalb dessen das Risiko potenziell zur Bestandsgefährdung beitragen kann<br />

3. Wesentlichkeit des Risikos<br />

Quantitativ gestützter Managementprozess<br />

Ist ein Risiko quantifi zierbar und kann dieses kurzfristig binnen eines Jahres den Fortbestand des Unternehmens<br />

gefährden, so wird es dem quantitativ gestützten Managementprozess zugeordnet. Die notwendige Risikoquantifi<br />

zierung erfolgt auf der Grundlage quantitativer Risikomodelle und umfasst insbesondere alle Markt-, Kredit-,<br />

Konzentrations- und segmentspezifi schen Risiken. Diese Risiken unterliegen darüber hinaus einer laufenden Überwachung<br />

durch die Risikoverantwortlichen. Sonstige Risiken werden in der Risikomodellierung – analog zu in der<br />

Branche etablierten Ansätzen – pauschal abgebildet, da sie mangels ausreichender empirischer Erfahrungswerte nur<br />

schwer quantifi zierbar sind.<br />

Qualitativ gestützter Managementprozess<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Risiken, die nicht oder nicht angemessen quantifi zierbar sind, die aber gleichzeitig kurzfristig binnen eines Jahres<br />

zu einer Bedrohung des Fortbestands unseres Unternehmens beitragen können, werden dem rein qualitativen<br />

Managementprozess zugewiesen. Hierunter fällt z.B. das Risiko des Ausfalls technischer Einrichtungen sowie<br />

wichtiger Geschäftsprozesse. Den Risiken sind Risikoverantwortliche zugeordnet, die eine kontinuierliche Überwachung<br />

und Steuerung der Risiken sicherstellen.<br />

37


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

Strategischer Controlling-Prozess<br />

Der strategische Controlling-Prozess informiert das Management über nicht bzw. nicht angemessen modellierbare<br />

Risiken mit dem Potenzial einer langfristigen, schleichenden Bedrohung des Fortbestands des Unternehmens.<br />

Diese Risiken (z.B. Risiken aus einer falschen strategischen Positionierung) sind inhaltlicher Gegenstand der jeweils<br />

jährlich stattfi ndenden Planungs- und Controlling-Gespräche.<br />

Reguläre Geschäftsprozesse<br />

Die Steuerung nicht wesentlicher Risiken fi ndet im Rahmen der regulären Geschäftsprozesse statt, wobei durch<br />

unsere Risikokultur und die Sorgfalt in der täglichen Unternehmenspraxis und -führung eine Risikoberücksichtigung<br />

erfolgt. Risiken werden genau dann als nicht wesentlich eingestuft, wenn sie in ihrer potenziellen Auswirkung defi nierte<br />

Schwellenwerte nicht überschreiten und keine signifi kante Gefährdung des Fortbestands unseres Unternehmens<br />

darstellen.<br />

Kommunikation und Überwachung<br />

Die regelmäßige Kommunikation hinsichtlich der identifi zierten Risiken wird durch ein vierteljährliches Risikoreporting<br />

vom Risikomanager an den Vorstand und an die Generali Deutschland Holding sichergestellt. Zudem<br />

ist ein internes Ad-hoc-Berichtswesen etabliert, um das Management kurzfristig über neu auftretende oder sich<br />

verschärfende Risiken zu informieren. Im laufenden Risikoreporting stehen strategische Risiken und die Risiken,<br />

die den quantitativen und qualitativen Managementprozessen zugeordnet worden sind, im Fokus. Die Berichterstattung<br />

berücksichtigt zudem neu identifi zierte bzw. neu erfasste Risiken.<br />

Hinsichtlich der quantifi zierten Risiken aus dem quantitativen Risikomanagementprozess werden detaillierte<br />

Aussagen zum benötigten Risikokapital getroffen. Das benötigte Risikokapital für die Risikotreiber wird jeweils einzeln<br />

ausgewiesen und unter Berücksichtigung von Risikoausgleichseffekten zum insgesamt benötigten Risikokapital für<br />

das Unternehmen aggregiert. Dieses insgesamt benötigte Risikokapital wird dem vorhandenen Risikokapital des<br />

Unternehmens gegenübergestellt. Zusätzlich werden verschiedene Kennziffern zur Kapitaladäquanz ausgewiesen.<br />

Als Berichtsperioden werden die Ist-Quartalsstichtage sowie der Planungszeitraum abgebildet. Auf der Basis der<br />

unternehmensbezogenen Einzelberichte wird durch eine Konzernaggregation zudem ein Gesamtbericht (Konzernrisikobericht)<br />

erstellt. Des Weiteren erfolgt eine Darstellung des Maßnahmen-Controllings. Berichtsempfänger sind<br />

vor allem die Unternehmensführung (Vorstand), die betroffenen Fachbereiche sowie die Konzernrevision. Eine regelmäßige<br />

Berichterstattung erfolgt zudem in den regelmäßigen RMC-Sitzungen, in denen der unternehmensübergreifende<br />

Austausch zu risikomanagementrelevanten Inhalten stattfi ndet. Insgesamt erlaubt das Risikoreporting<br />

somit eine systematische und geordnete Weiterleitung risikorelevanter Informationen an die Entscheidungsträger<br />

und ist somit eine wesentliche Grundlage für die laufende Risikoüberwachung.<br />

Risikosteuerung<br />

Grundlage der Risikosteuerung ist das standardisierte Risikoreporting, das Auskunft über die Gesamtrisikosituation<br />

unseres Unternehmens gibt. Im Risikobericht der AachenMünchener Lebensversicherung AG werden<br />

auch die eingeleiteten Maßnahmen dokumentiert, die im Vorstand, in dem verantwortlichen RMC oder in der Risikokonferenz<br />

beschlossen wurden. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch defi nierte Verantwortliche und ggf.<br />

durch unternehmensübergreifende Arbeits- oder Projektgruppen.<br />

38


Zusätzlich wird die Risikosteuerung durch Richtlinien (u.a. Kapitalanlage- und Zeichnungsrichtlinien, Richtlinien<br />

zur Produktentwicklung und Schadenregulierung), weitere Analyseinstrumente sowie durch vorhandene Limitsysteme<br />

ergänzt. Diese berücksichtigen gesetzliche, ökonomische und sonstige Restriktionen. Sollte aufgrund<br />

einer sich unterjährig verschärfenden Risikosituation eine Abweichung von den Kapitalanlage-, Zeichnungs-<br />

oder anderweitigen Richtlinien erforderlich sein, werden entsprechende Maßnahmen ebenfalls im Vorstand oder<br />

im verantwortlichen RMC beschlossen und kontrolliert. Limits werden regelmäßig überwacht, Limitverletzungen<br />

analysiert und ggf. entsprechende Maßnahmen eingeleitet. In besonderen Situationen werden auch Ad-hoc-<br />

Analysen durchgeführt.<br />

Die Konzernrevision prüft in regelmäßigen Zeitabständen die Angemessenheit und Funktionsfähigkeit der<br />

internen Kontrollsysteme und vorhandenen Limits und berichtet dem Vorstand und dem Konzernrisikomanager<br />

angemessen über die Ergebnisse der Prüfung.<br />

Berichterstattung zu ausgesuchten Risiken<br />

Dienstleistungen u.a. in den Bereichen Informationstechnologie, Rechnungswesen, Steuern, Schaden- und<br />

Kapitalanlagemanagement werden innerhalb der Generali Deutschland Gruppe von zentralisierten Dienstleistungsgesellschaften<br />

erbracht. Das Risikomanagement dieser Gesellschaften ist in das Risikomanagement der Gruppe<br />

integriert und umfasst das Management derjenigen Risiken, die mit der Erbringung der jeweiligen Dienstleistungen<br />

verbunden sind. Auf Basis von Risikoberichten an den Konzernrisikomanager und die empfangenden Konzernunternehmen<br />

können Maßnahmen eingeleitet werden, die sicherstellen, dass im Rahmen der Dienstleistungserbringung<br />

keine wesentlichen Risiken resultieren.<br />

Marktrisiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Die im Verlauf des Jahres <strong>2009</strong> zu beobachtende Erholung in wichtigen Teilen der Kapitalmärkte hat zu einer<br />

deutlichen Entlastung der Risikosituation der AachenMünchener Lebensversicherung AG sowie der gesamten<br />

Generali Deutschland Gruppe geführt. Dennoch können sich Nachwirkungen der Finanzkrise sowie die weiterhin<br />

vorhandene Unsicherheit an den Märkten auch in Zukunft negativ auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage<br />

auswirken. Diese Risiken sind durch die mit unserem Geschäftsmodell verbundenen umfangreichen Kapitalanlagetätigkeiten<br />

mit einem europäischen Anlageschwerpunkt an den in- und ausländischen Kapitalmärkten begründet.<br />

Im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> war die Bedeckung unserer versicherungstechnischen Rückstellungen jederzeit sichergestellt<br />

und die Solvabilität unseres Unternehmens zu jedem Zeitpunkt in ausreichendem Maße gegeben.<br />

Mit unserer Kapitalanlagestrategie und aufgrund der breit gestreuten Zusammensetzung unserer<br />

Kapitalanlageportfolien sehen wir die AachenMünchener Lebensversicherung AG gut positioniert, um von einer<br />

weiteren Erholung zu profi tieren und gleichzeitig die möglichen negativen Auswirkungen von Rückschlägen auf<br />

die Ver mögens-, Finanz- und Ertragslage zu begrenzen. Trotz dieser vorsichtigen Portfoliozusammensetzung<br />

kann jedoch nicht gänzlich verhindert werden, dass insbesondere eine länger anhaltende Niedrigzinsphase einen<br />

negativen Einfl uss auf die Risikotragfähigkeit der AachenMünchener Lebensversicherung AG hätte. Die Stabilität<br />

an den Kapitalmärkten ist derzeit in besonderem Maße von der Angemessenheit konjunktur- und geldpolitischer<br />

Maßnahmen sowie deren nachhaltiger Wirkung auf die gesamtwirtschaftliche Situation abhängig. Daher beobachten<br />

wir deren Wirkung sowie die Kapitalmärkte kontinuierlich, um auf mögliche Rückschläge sowie eine ungünstige<br />

Zinsentwicklung rechtzeitig und angemessen zu reagieren und auf Basis unserer Analysen Gegenmaßnahmen<br />

initiieren zu können.<br />

39


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

Die Kapitalanlagepolitik der Generali Deutschland Gruppe folgt einer konservativen Grundausrichtung. Neben der<br />

permanenten Sicherstellung einer ausreichenden Mischung und Streuung unseres Kapitalanlageportfolios impliziert<br />

dies vor allem, dass wir riskantere Anlagen wie z.B. Hedge Fonds, Private Equities nur in äußerst eingeschränktem<br />

Umfang unseren Portfolien beigemischt haben. Außerdem wurde auf Investments in Verbriefungen niedriger Bonität<br />

weitgehend verzichtet und im Wesentlichen in staatlich garantierte und gedeckte Anleihen investiert.<br />

Die durch die Wertschwankungen im Verlauf des Jahres 2008 und <strong>2009</strong> aufgelaufenen Börsenkurs minderungen<br />

wurden weitgehend bilanziell verarbeitet. Darüber hinaus haben wir für Aktien und Investmentanteile sowie<br />

für festverzinsliche Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen, das Wahlrecht<br />

des § 341b H<strong>GB</strong> genutzt und nur bei einer dauerhaften Wertminderung abgeschrieben auf den Kurswert zum<br />

31.12.<strong>2009</strong> oder einen moderat darüber liegenden beizulegenden Wert (Ertragswert).<br />

Durch die von uns verfolgte Kapitalanlagepolitik sowie gestützt auf die Ergebnisse unserer internen Modelle<br />

und des Standardmodells sehen wir derzeit keine Kapitalanlagerisiken, welche die Risikotragfähigkeit in bestandsgefährdender<br />

Art und Weise beeinträchtigen würden, wenngleich bei Eintritt negativer Entwicklungen Effekte auf die<br />

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AachenMünchener Lebensversicherung AG und der gesamten Generali<br />

Deutschland Gruppe auch in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden können.<br />

Aktienkursrisiken<br />

Die freundliche Entwicklung der Aktienmärkte im Verlauf des zweiten Halbjahres hat zu einer Verbesserung der<br />

Risikotragfähigkeit der AachenMünchener Lebensversicherung AG beigetragen. Diese Situation hat uns erlaubt, die<br />

im Vorjahr vorhandenen Absicherungen umfänglich abzubauen. Wenngleich wir keine in ihrem Umfang dem Jahr<br />

2008 entsprechende negative Aktienmarktentwicklung prognostizieren, halten wir bei einer die Erwartungen nicht<br />

erfüllenden Konjunkturentwicklung Rückschläge für möglich. Folglich haben wir auf einen markanten Zukauf von<br />

Aktien verzichtet und halten uns offen, auch wieder Absicherungen vorzunehmen.<br />

Aktienkursrisiken steuern wir gemäß des vorsichtigen Kapitalanlageansatzes der Generali Deutschland<br />

Gruppe durch die Ausrichtung unserer Aktienanlagen an breiten europäischen Aktienindizes und durch die Anlage<br />

in große Standardwerte. Dies erfolgt unter Berücksichtigung der Art unserer Verpfl ichtungen und mit dem Ziel,<br />

Diversifi kationseffekte umfänglich zu nutzen.<br />

Darüber hinaus richtet sich der Umfang unseres Aktienengagements konsequent an unserer individuellen<br />

Risikotragfähigkeit aus. Insbesondere für die Konzernunternehmen in den Segmenten Leben und Kranken<br />

beziehen wir die Zusammensetzung der Erträge nach ihren Quellen (Erträge aus der Kapitalanlage, der Übernahme<br />

versicherungstechnischer Risiken und sonstigen Quellen) sowie die Höhe der freien RfB und des SÜA-Fonds als<br />

wesentliche Parameter in die Bestimmung der – unter Risikogesichtspunkten – angemessenen Aktienquote ein.<br />

Der Aktienanteil unseres Kapitalanlageportfolios belief sich zum 31. Dezember <strong>2009</strong> auf etwa 4,4%.<br />

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit halten wir einen kurzfristigen Rückgang der Aktienkurse im Jahr 2010<br />

für möglich. Auf Grundlage unserer Solvabilität und des weiterhin konservativen Aktienanteils in unseren Portfolien<br />

sehen wir die Risikotragfähigkeit der AachenMünchener Lebensversicherung AG nicht in bestandsgefährdender Art<br />

und Weise beeinträchtigt. Gleichzeitig werden wir auch im laufenden Jahr die Entwicklung der Aktienmärkte aktiv<br />

beobachten, um auf Veränderungen im Marktsentiment unmittelbar und angemessen zu reagieren.<br />

40


Immobilienrisiken<br />

Analog zu den übrigen Assetklassen verfolgen wir auch für die Immobilienanlagen eine defensive Strategie. Im<br />

Wesentlichen konzentrieren wir uns auf Büro- und Einzelhandelsnutzung in 1a/1b-Lagen, wobei die in den letzten<br />

Jahren zur Diversifi kation bevorzugten Auslandsanlagen in indirekten Vehikeln durch spezialisierte externe Manager<br />

durchgeführt wurden. Trotz dieser Fokussierung ist der Auslandsanteil insgesamt noch relativ gering und nur ein<br />

Bruchteil davon ist in den sehr volatilen Märkten West- und Südeuropas angelegt.<br />

Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten an den Immobilienmärkten werden wir für 2010 eine eher<br />

passive Politik umsetzen. Neue Anlagen werden im Wesentlichen über den Abruf bereits bestehender Zusagen<br />

erfolgen.<br />

Natürlich waren und sind auch die Immobilienmärkte durch die Krisen betroffen. Einerseits führt die Kreditkrise<br />

zu einer deutlichen Verschlechterung der Finanzierungskonditionen und andererseits hat die Wirtschaftskrise<br />

zu einem teilweise massiven Einbruch der Marktpreise geführt. Aufgrund der immer noch gegebenen Inlands-<br />

Lastigkeit des Portfolios und der hohen Quote noch nicht abgerufener Zusagen, bleiben die Auswirkungen trotz<br />

Abschreibungen begrenzt.<br />

Aus Risikosicht ist hervorzuheben, dass alle bekannten und nachhaltigen Wertveränderungen bereits im<br />

Abschluss <strong>2009</strong> verarbeitet wurden. Der damit einhergehende Substanzverzehr ist nicht existenzgefährdend.<br />

Gleichzeitig verfügen wir noch über ausreichende Flexibilität, um an den sich vermutlich ergebenden Marktchancen<br />

über die bereits zugesagten Anlagemittel zu partizipieren.<br />

Zinsänderungsrisiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Wir erwarten, dass die Renditen am Rentenmarkt auf mittlere Sicht leicht ansteigen werden. Die aktuell, an den<br />

gesunkenen Volatilitäten gemessen, zu beobachtende Beruhigung könnte jedoch von nicht dauerhafter Natur sein,<br />

da die Prognosen der konjunkturellen Entwicklung mit spürbarer Unsicherheit behaftet sind. Sofern das Auslaufen<br />

von stimulierenden Maßnahmen von Seiten der Geld- und Fiskalpolitik zu einer überraschend negativen Konjunkturentwicklung<br />

führt, ist ein Verharren der Zinsen auf dem aktuell niedrigen Niveau wahrscheinlich. Andererseits<br />

könnte ein zu später Ausstieg aus diesen Maßnahmen Infl ationsgefahren bergen und damit verbunden zu einem<br />

dynamischen Zinsanstieg, insbesondere im Bereich kurzer Laufzeiten, führen.<br />

In der Lebensversicherung überwiegt auf lange Sicht das aus einer Niedrigzinssituation resultierende Risiko.<br />

Es ergibt sich insbesondere daraus, dass im Rahmen der Wiederanlage frei gewordener Mittel für bestimmte Zinsbindungsdauern<br />

bei risikolosem Zins nur Zinskonditionen verfügbar sind, die im Bereich der garantierten Mindestverzinsung<br />

liegen. Dieses Risiko kommt für die AachenMünchener Lebensversicherung AG derzeit jedoch nur in<br />

deutlich abgeschwächter Form zum Tragen. Zum einen sind Teile des Kapitalanlageportfolios gegen Zinssenkungen<br />

abgesichert. Dies erfolgte mit Hilfe von Vorkäufen, Swaptions und Constant Maturity Swaps (CMS) mit garantiertem<br />

Mindestzins. Zum anderen schlägt das im Zeitablauf gesunkene Rechnungszinsniveau mit fortschreitender Zeit<br />

auch im durchschnittlichen Garantiezinsniveau unseres Versicherungsportfolios durch. Schließlich richtet sich die<br />

Durationsstrategie unseres Rentenportfolios neben unserer Markteinschätzung und der Risikotragfähigkeit auch an<br />

der Abhängigkeit unserer Erträge vom Zinsergebnis aus. Das im historischen Vergleich extrem niedrige Zinsniveau<br />

im kurzen Laufzeitbereich bei gleichzeitiger Liquiditätshaltung führt jedoch schleichend zu einer Belastung unserer<br />

Ertragslage. Insgesamt zeichnet sich in unserer Wieder- und Neuanlage jedoch ab, dass wir angemessene Verzinsungen<br />

erreichen können.<br />

41


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

Die Rentenmärkte werden kontinuierlich beobachtet, um bei einer weiteren Verschärfung der Risikosituation<br />

zeitnah angemessene Maßnahmen ergreifen zu können.<br />

Währungsrisiken<br />

Zur Eingrenzung von Währungsrisiken investieren wir schwerpunktmäßig in Kapitalanlageprodukte innerhalb<br />

des Euro-Raumes. Fremdwährungsanlagen, die in unserem Kapitalanlageportfolio grundsätzlich nur von untergeordneter<br />

Bedeutung sind, beschränken wir dabei neben Exposures in US-Dollar und Britischen Pfund auf wenige<br />

weitere Währungen (z.B. Schweizer Franken, Schwedische und Norwegische Kronen). Teile dieser Exposures<br />

werden zudem gegen Wechselkursschwankungen abgesichert. Die Preisentwicklungen an den Devisenmärkten<br />

werden laufend beobachtet, um die Absicherungsmaßnahmen bei Bedarf zeitnah anpassen zu können.<br />

Aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Fremdwährungsanlagen in unserem Portfolio sehen wir uns<br />

derzeit keinem bedeutenden Währungsrisiko ausgesetzt.<br />

Kreditrisiken<br />

Gemessen an den Kreditspreads sind die Kreditrisiken im Verlauf des Geschäftsjahres <strong>2009</strong> in weiten Teilen<br />

des Marktes signifi kant zurückgegangen, was zu einem markanten Wertzuwachs insbesondere bei Unternehmensanleihen<br />

geführt hat. Hieraus resultiert gleichzeitig, dass diese Segmente für die Neuanlage an Attraktivität verloren<br />

haben. Darüber hinaus wirken sich Zweifel an der nachhaltigen Kapitalstärke einzelner Staaten (z.B. Irland,<br />

Griechenland) negativ aus.<br />

Im Gegensatz zu den Kreditspreads zeigen die tatsächlichen Ausfallraten im Markt hingegen noch keine<br />

Erholungstendenz. Neben Ausfällen von Rückzahlungen des Nominalbetrags, wirken Verlustbeteiligungen und Ausfälle<br />

von Zinszahlungen aus hybriden Instrumenten belastend.<br />

Die von uns gehaltenen Titel von Emittenten mit erkennbaren Zahlungsproblemen bzw. eingetretenen Insolvenzfällen<br />

sowie nachrangige Darlehen, Genussrechte und stille Beteiligungen, deren Zinszahlungen teilweise bedingt<br />

sind, haben wir auf einen angemessen vorsichtigen Wert abgeschrieben. Darüber hinaus sind im Bereich nachrangiger<br />

Darlehen, Genussrechte und stiller Beteiligungen im Geschäftsjahr 2008 Ausfälle von Zinsansprüchen in<br />

geringerem Umfang eingetreten. Solche Belastungen können insbesondere bei Emissionen von Landesbanken<br />

auch für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> nicht ausgeschlossen werden, ohne dass dies von wesentlicher Bedeutung für<br />

das Kapitalanlageergebnis der AachenMünchener Lebensversicherung AG wäre. Das verbleibende Exposure in<br />

Titeln von Emittenten aus dem Finanzsektor stellt vor dem Hintergrund der derzeit zu beobachtenden staatlichen<br />

Hilfsmaßnahmen keine besondere Gefährdung unserer Risikotragfähigkeit dar. Zu Ausfällen verbriefter Kredite kam<br />

es im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> nicht. Ohnehin machen Asset Backed Securities (ABS) in unserem Portfolio nur einen<br />

sehr kleinen Anteil aus, den wir zudem frühzeitig reduziert und auf Forderungen höchster Qualität beschränkt haben.<br />

Insgesamt zeichnet sich unser Rentenportfolio durch eine konsequente Ausrichtung auf Schuldner hoher<br />

Bonität und Liquidität sowie eine breite Streuung der Emittenten aus. Dies führt zu einem im Vergleich zur Branche<br />

überdurchschnittlichen Anteil an Staatsanleihen im Wesentlichen hoher Bonität, deutschen Pfandbriefen und Ausleihungen<br />

an Banken, die aufgrund des Emissionsdatums unter die Gewährträgerhaftung fallen. Der Anteil nicht aus<br />

dem Finanzsektor stammender Unternehmensanleihen ist vergleichsweise gering.<br />

42


Darüber hinaus kann die konjunkturelle Entwicklung zu steigenden Ausfallraten in unserem Hypothekenportfolio<br />

führen. Aufgrund des in der Vergangenheit gesunkenen Anteils dieser Assetklasse in unserem Kapitalanlageportfolio,<br />

der niedrigen Beleihungsgrenzen sowie weit fortgeschrittenen Tilgungen der Darlehen im Bestand erwarten wir<br />

hieraus jedoch keine wesentlichen Ergebnisbelastungen.<br />

Selbst ein Wiederanstieg der Kreditspreads oder zukünftig weiter steigende Ausfallraten stellen, Extrem szenarien<br />

ausgeschlossen, keine Gefährdung der Risikotragfähigkeit der AachenMünchener Lebensversicherung AG dar.<br />

Konzentrationsrisiken<br />

Die oben erläuterten Markt- und Kreditrisiken könnten insbesondere dann von hoher Bedeutung für die<br />

Risikosituation sein, wenn sie zusammen mit Kumul- oder Konzentrationsrisiken auftreten. Die AachenMünchener<br />

Lebensversicherung AG verfügt über ein professionell diversifi ziertes Kapitalanlageportfolio. Die Zusammensetzung<br />

der Assets weist sowohl eine breite Mischung von Anlageklassen als auch eine breite Streuung von Emittenten<br />

auf. In Verbindung mit der Fokussierung der Anlage auf erstklassige Emittenten stellt diese Diversifi kation des<br />

Portfolios sicher, dass wesentliche Konzentrationsrisiken nur für sehr wenige Positionen relevant sind. Die Summe<br />

der Konzentrationsrisiken ist nach unserer Einschätzung von untergeordneter Bedeutung im Hinblick auf die<br />

Risikotragfähigkeit. Der Anteil von Staatspapieren nach Buchwerten beträgt ca. 38% der Kapitalanlagen. Der<br />

Anteil Banken beträgt ca. 30%, wobei im Bankenexposure ca. 62% durch Pfandbriefe unterlegt sind. Die zehn<br />

größten Banken, von denen keine ein Rating schlechter als A hat, machen im Direktbestand ca. 15% der gesamten<br />

Kapitalanlagen aus.<br />

Liquiditätsrisiken<br />

Dem Risiko, gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpfl ichtungen nicht zeitgerecht oder nicht in voller<br />

Höhe nachkommen zu können, begegnen wir mit einer vorausschauenden Liquiditätsplanung. Somit können wir<br />

unsere passivseitigen Verpfl ichtungen jederzeit durch aktiv- und passivseitige liquide und liquidierbare Mittel, z.B.<br />

zukünftige Risiko- und Kostengewinne, bedecken. Dabei betrachten wir die Risiken, die sowohl aus derivativen als<br />

auch aus nicht derivativen passivseitigen Verpfl ichtungen entstehen können.<br />

Der hohe Anteil von Staatsanleihen mit höchster Liquidität sowie die breite Streuung der Kapitalanlagen in<br />

unserem Portfolio stellen eine dauerhaft hinreichende Liquidität sicher. Schließlich halten wir im Jahresverlauf<br />

ausreichende Tages- und Termingeldbestände vor, um die jederzeitige Erfüllbarkeit aller Verpfl ichtungen auch in<br />

außergewöhnlichen Situationen zu gewährleisten.<br />

Wir sehen uns daher derzeit weder im Bereich der Kapitalanlagen noch im Bereich der Versicherungstechnik<br />

einem bedeutenden Liquiditätsrisiko ausgesetzt.<br />

Versicherungstechnische Risiken<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Im Risikomanagementsystem unseres Unternehmens nehmen insbesondere die versicherungstechnischen<br />

Risiken eine besondere Stellung ein. Neben der laufenden Überprüfung von Risikoverläufen und Rechnungsgrundlagen<br />

für die Berechnung der Beiträge und der versicherungstechnischen Rückstellungen existieren umfassende<br />

gesetzliche Vorgaben sowie Richtlinien für das Underwriting. Die Aktuariate gewährleisten die sachgerechte<br />

Tarifi erung sowie die Bildung angemessener Rückstellungen. Trotz der risikoadäquaten Steuerung des Geschäfts<br />

können weitere Risiken auftreten, die erkannt und begrenzt werden müssen. Darunter fallen u.a. Konzentrations-<br />

43


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

risiken sowie Risiken aus Kumulereignissen und Katastrophenschäden, die teilweise über das Kollektiv aus geglichen<br />

werden können und darüber hinaus durch Rückversicherung (ausschließlich bei Rückversicherungen hoher Bonität)<br />

abgedeckt werden.<br />

Versicherungstechnische Risiken in der Lebensversicherung<br />

Das segmentspezifi sche Risiko für die Lebensversicherung setzt sich aus dem biometrischen Risiko, dem<br />

Kostenrisiko und dem Stornorisiko zusammen.<br />

Wir prüfen regelmäßig das Stornoverhalten unserer Versicherungsnehmer und die Stornoentwicklung des<br />

Versicherungsbestands. Durch schnell ansteigende Zinsen könnte es zu Umschichtungen von Versicherungs- in<br />

Bankprodukte kommen. Wir erwarten jedoch keine besonderen Liquiditätsrisiken aus einem veränderten Stornoverhalten,<br />

da sich die deutschen Lebensversicherer in den krisenhaften Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit<br />

als sehr stabil erwiesen haben.<br />

Innerhalb der Lebensversicherung sind die meisten Produkte mit einer Garantie ausgestattet. Bei traditionellen<br />

Lebensversicherungen ist das bisher angesammelte Vermögen garantiert. So hat bei diesen Produkten der Kunde<br />

durch die Finanzkrise keine Einbußen auf sein beim Lebensversicherer angesammeltes Vermögen verzeichnen<br />

müssen. Auch die meisten Fondsgebundenen Versicherungen, die innerhalb der AachenMünchener Lebensversicherung<br />

AG verkauft werden, sind mit Garantien z.B. zum Erhalt der eingezahlten Beiträge ausgestattet,<br />

sodass auch hierbei für den Kunden die Einbußen auf sein in ein Fondsgebundenes Lebensversicherungsprodukt<br />

investiertes Vermögen bei Ablauf überschaubar bleiben. Das Neugeschäft <strong>2009</strong> wurde in außergewöhnlichem<br />

Umfang durch Einmalbeiträge generiert. Eine Prognose zukünftigen Einmalbeitragsgeschäfts ist naturgemäß immer<br />

besonders schwierig.<br />

Bei einem schleppenden Anstieg der Konjunktur besteht das Risiko, dass die Bevölkerung langfristige<br />

Engagements wie Abschlüsse von Lebensversicherungen weiterhin aufschiebt, das Neugeschäft 2010 also gegenüber<br />

<strong>2009</strong> zurückgeht.<br />

Die biometrischen Risiken in der Lebensversicherung bestehen aus dem Todesfallrisiko, Langlebigkeits risiko,<br />

Invaliditätsrisiko und Pfl egerisiko. Es kann eine andere Sterblichkeit als erwartet auftreten. Abhängig von der<br />

Mischung der Versicherungsprodukte im Bestand realisiert sich bei einer höheren Sterblichkeit das Todesfallrisiko<br />

oder bei einer niedrigeren Sterblichkeit das Langlebigkeitsrisiko. Ebenso kann die Anzahl der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigen<br />

(Invaliditätsrisiko) oder der Pfl egebedürftigen (Pfl egerisiko) die Annahmen übersteigen. Die Sicherheitsmargen,<br />

die wir im Rahmen der biometrischen Rechnungsgrundlagen zur Ermittlung von Rückstellungen verwenden,<br />

sind nach Einschätzung des Verantwortlichen Aktuars angemessen und ausreichend.<br />

Das Kostenrisiko besteht darin, dass die eingerechneten Abschluss- und Verwaltungskosten die entstehenden<br />

Kosten nicht decken. Die mit Sicherheitszuschlägen eingerechneten Kosten sind nach Einschätzung des Verantwortlichen<br />

Aktuars angemessen und ausreichend.<br />

Darüber hinaus wird im Rahmen der Gewinnzerlegung regelmäßig für den gesamten Bestand die aktuelle<br />

Auskömmlichkeit der Kosten- und biometrischen Annahmen überprüft.<br />

44


Sonstige Risiken<br />

Operationelle Risiken<br />

Operationelle Risiken, die als unvermeidlicher Bestandteil der täglichen Geschäftstätigkeit in ihrer Gesamtheit<br />

ein nicht zu unterschätzendes Verlustpotenzial für ein Unternehmen bergen können, bedürfen einer unternehmensweiten<br />

und konsistenten Steuerung. Da sich operationelle Risiken nur bedingt mit Hilfe rein quantitativer<br />

Methoden erfassen und risikogerecht mit Kapital unterlegen lassen, steuern und begrenzen wir diese Risiken durch<br />

unser integriertes Internes Kontrollsystem (IKS). Derzeit wird dieses Instrumentarium durch umfangreiche, konzernweite<br />

Projektarbeiten optimiert und weiterentwickelt. Neben der systematischen Dokumentation risikobehafteter<br />

Geschäftsprozesse umfasst dies insbesondere die Identifi kation und Bewertung operationeller Risiken sowie der<br />

eingesetzten Kontrollmaßnahmen.<br />

Durch den Eintritt von schwerwiegenden Ereignissen mit der Folge des Ausfalls von Gebäuden, von Mitarbeitern<br />

usw. könnten wesentliche operative Geschäftsprozesse gefährdet werden. Das Gefährdungspotenzial<br />

dieses Risikos ist als hoch einzustufen, da neben den vordergründigen quantitativen Aspekten insbesondere die<br />

Reputation des Unternehmens gefährdet werden könnte. Um diesem Risiko zu begegnen, wurde ein Gesamtkonzept<br />

„Notfall planung“ erarbeitet und etabliert, welches aus den drei Teilsegmenten „Notfallmanagement“,<br />

„Krisenmanagement“ und „Business Continuity Management“ besteht, die ganzheitlich ineinander greifen. Durch<br />

das Gesamtkonzept ist nach Auftreten eines Ereignisses eine durchgängige Behandlung durch die drei Teilsegmente<br />

in chronologischer Reihenfolge gewährleistet. Das Notfallmanagement ist für die Einleitung und Durchführung<br />

von Sofortmaßnahmen (Alarmierung, Evakuierung usw.) nach Eintritt eines Ereignisses verantwortlich. Im<br />

Krisen management erarbeitet ein a.o. Organisationsgremium eine Strategie zur Bewältigung der Krise. Der sog.<br />

Krisenstab kann sich hierbei auch des Konzeptes und der Strategien des Business Continuity Management bedienen.<br />

Im Rahmen des Business Continuity Management werden zur Bewältigung der Krise u.a. im Vorfeld erstellte<br />

BCM-Konzepte und Strategien aktiviert und in die jeweilige Organisationseinheit zur Umsetzung gegeben. Ziel<br />

dabei ist, die wichtigsten Unter nehmensprozesse und -systeme im Krisenfall aufrecht zu erhalten bzw. wieder<br />

herzustellen. Das Krisenmanagement system ist im Krisenmanagementhandbuch beschrieben.<br />

Pandemie<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Infl uenza A H1/N1 ist das Pandemie-Risiko derzeit erhöht. Für<br />

die Generali Deutschland Gruppe als Versicherungskonzern kann sich das Risiko gleichermaßen auf Mitarbeiter und<br />

auf Kunden erstrecken und damit sowohl auf den laufenden Geschäftsbetrieb als auch auf die Versicherungstechnik<br />

auswirken. Zum Schutz unserer Mitarbeiter stehen vorbeugende Maßnahmen im Vordergrund: Neben umfangreicher<br />

Aufklärung über Viruserkrankungen und Schutzmaßnahmen wurden in den Betriebsstätten diverse Hygiene maßnahmen<br />

gemäß der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts ergriffen. Zur Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes<br />

im Pandemiefall wurden im Rahmen des konzernweiten Business Continuity Management vielfältige organisatorische<br />

und technische Vorkehrungen getroffen.<br />

Im Bereich Leben sind bis jetzt noch keine vermehrten Leistungsfälle durch die Infl uenza A H1/N1 angefallen. Wir<br />

erwarten – aufgrund des bisher eher milden Krankheitsverlaufs – keine nennenswerten Einfl üsse in der Versicherungstechnik.<br />

45


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

Sicherheit im IT-Bereich<br />

Die Aufgaben der Generali Deutschland Gruppe im Bereich IT sind bei der Generali Deutschland Informatik<br />

Services GmbH (GD Informatik) gebündelt. Durch die Einbindung der GD Informatik in das Risikomanagementsystem<br />

verfügt die Generali Deutschland Gruppe über effi ziente Instrumente, IT-Risiken konzernweit zu erkennen<br />

und zu steuern. Zur Risikominderung werden fortlaufend Maßnahmen zur Sicherung der größtmöglichen Verfügbarkeit<br />

der Hard- und Softwaresysteme im Rechenzentrum der GD Informatik sowie zur IT-Sicherheit und zum Schutz<br />

der Daten aller Konzernunternehmen ergriffen.<br />

Die eingesetzten Verfahren zum Schutz vor Computerviren verhinderten auch im Geschäftsjahr <strong>2009</strong> nennenswerte<br />

Störungen.<br />

Die GD Informatik kann mit den getroffenen technischen und organisatorischen Vorsorgemaßnahmen den<br />

IT-Betrieb in der Generali Deutschland Gruppe jederzeit sicherstellen.<br />

Betrugsrisiken<br />

Der Anstieg wirtschaftskrimineller Handlungen – nicht zuletzt aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs – hat<br />

dazu geführt, dass dadurch bedingte Vermögens- bzw. Reputationsverluste zu den großen Risiken im täglichen<br />

Geschäftsbetrieb zählen. Um einer nachhaltigen Schädigung des Unter nehmens entgegenzuwirken, verbessert<br />

die Generali Deutschland Gruppe ihr Internes Kontrollsystem kontinuierlich weiter, wodurch der professionellen<br />

Prävention und Aufklärung von betrügerischen Handlungen Rechnung getragen wird. Der Austausch mit Kollegen<br />

verschiedener Sparten und Fachrichtungen innerhalb des Konzerns wird weiter intensiviert.<br />

Rechtliche Risiken<br />

Gesetzliche und aufsichtsrechtliche Vorgaben, insbesondere bei gravierenden Änderungen, können erhebliche<br />

Auswirkungen auf die AachenMünchener Lebensversicherung AG haben.<br />

Umsetzung MaRisk VA<br />

Mit Veröffentlichung des Rundschreibens 3/<strong>2009</strong> (VA) vom 22. Januar <strong>2009</strong> – den aufsichtsrechtlichen<br />

Mindest anforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA) – wurden die Regelungen des § 64a und des § 104s<br />

VAG durch die Aufsichtsbehörde konkretisiert. Es wurde ein fl exibler und praxisnaher Rahmen für die Ausgestaltung<br />

des Risikomanagements geschaffen. Das „Risikomanagement im Sinne dieses Rundschreibens umfasst die<br />

Festlegung einer angemessenen Risikostrategie, die konsistent zu der gewählten Geschäftsstrategie ist, adäquate<br />

aufbau- und ablauforganisatorische Regelungen, die Einrichtung eines angemessenen internen Steuerungs- und<br />

Kontrollsystems, die Etablierung einer internen Revision und die Einrichtung von internen Kontrollen“.<br />

Der bereits in der Vergangenheit eingeschlagene Weg der Generali Deutschland Gruppe zur kontinuierlichen<br />

Entwicklung des Risikomanagements wurde unter spezieller Berücksichtigung der MaRisk VA konsequent fortgesetzt.<br />

Die weit reichenden Aktivitäten zur Umsetzung der MaRisk VA wurden in der Generali Deutschland Gruppe<br />

gebündelt und durch die Generali Deutschland Holding koordiniert. Die wesentlichen Elemente der MaRisk VA<br />

wurden umgesetzt bzw. Vorhandenes adjustiert.<br />

46


Alle Konzernunternehmen sowie der Konzern als Ganzes haben ihre Risikostrategien ausgehend von den jeweiligen<br />

Geschäftsstrategien erarbeitet bzw. umfassend überarbeitet. Es werden ausführlich geschäfts- und risikostrategische<br />

Elemente im Allgemeinen und Risiken – gegliedert nach Risikokategorien – erörtert. Die in den Risikostrategien<br />

festgelegten Ziele spiegeln sich im Risikotragfähigkeitskonzept und im in der Umsetzung befi ndlichen<br />

Limitsystem wider und bilden die Grundlage für die Risikosteuerung. Mit Blick auf die geforderte Funktions trennung<br />

wurde ein aufbauorganisatorischer Rahmen entwickelt, mit dessen Hilfe Interessenkonfl ikte grundsätzlich ver mieden<br />

werden. Der zentral bei der Generali Deutschland Holding angesiedelte Bereich Enterprise Risk Management nimmt<br />

aufgrund seiner Richtlinien- und Methodenkompetenz einen wesentlichen Teil der unabhängigen Risikocontrollingfunktion<br />

wahr. Zur Erhöhung der Transparenz von Geschäftsprozessen – insbesondere derer, die mit wesentlichen<br />

Risiken versehen sind – wurde ein umfassendes Konzept zur Prozessdokumentation, die sogenannte Konzern-<br />

Facharchitektur, implementiert. Diese bildet ein Instrumentarium, auf das künftig sowohl bei Prozessoptimierungen<br />

als auch bei Risikoanalysen im Rahmen des Risikomanagements und von Revisionsprüfungen zurückgegriffen wird.<br />

Abläufe, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten sowie Risiken und Kontrollen sind eindeutig aufgezeigt. Für schwerwiegende<br />

Ereignisse, die ggf. eine Gefährdung der Geschäftsprozesse nach sich ziehen, wurde eine Notfallplanung<br />

erarbeitet, welche unter den operationellen Risken beschrieben wird.<br />

Unser Vergütungssystem orientiert sich am nachhaltigen Unternehmenserfolg. Fehlanreize zur Eingehung<br />

unangemessener Risiken werden unterbunden. Das Vergütungssystem wird regelmäßig überprüft und ggf. im<br />

Sinne der gesetzlichen oder aufsichtsrechtlichen Anforderungen weiterentwickelt.<br />

Für ausgelagerte Dienstleistungen und Funktionen wurde ein Risikoanalyse-Prozess aufgesetzt, der eine<br />

angemessene Steuerung dieser Dienstleistungen/Funktionen sicherstellt.<br />

Ein Fundament für das übergreifende Risikobewusstsein in unserem Unternehmen bildet die Einbindung aller<br />

Geschäftsbereiche in die Risikoinventur. Daneben bestehen verschiedene Aktivitäten, die Risikomanagement für<br />

jeden Mitarbeiter sichtbar machen und als integralen Bestandteil des täglichen Denkens und Handelns verankern.<br />

Wir sind bestrebt, die Risikokultur in unserem Unternehmen auch zukünftig weiter auszubauen. Ziel hierbei ist, bei<br />

jedem einzelnen Mitarbeiter ein umfassendes Risikobewusstsein zu schaffen.<br />

Spruchverfahren<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Im Rahmen von Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen, die in früheren Jahren mit Tochterunternehmen<br />

geschlossen worden sind, sowie des sogenannten Squeeze-out-Verfahrens wurden ehemaligen Aktionären<br />

der Tochterunternehmen, insbesondere der AachenMünchener Lebensversicherung AG, der AachenMünchener<br />

Versicherung AG und der Volksfürsorge Holding AG (heute Generali Beteiligungs- und Verwaltungs-AG), Abfi ndungsangebote<br />

gemacht. Aufgrund der Gewinnabführungsverträge ist den Aktionären der betreffenden Konzernunternehmen<br />

zudem die Zahlung eines Ausgleichs für den Wegfall der Dividende der betroffenen Gesellschaften angeboten<br />

worden. Von ehemaligen Aktionären der Tochterunternehmen wurde beantragt, dass in gerichtlichen Spruchverfahren<br />

die Angemessenheit unserer Angebote zu Abfi ndung und Ausgleich überprüft wird. In einigen Verfahren stehen rechtskräftige<br />

Entscheidungen noch aus. Im Falle eines Unterliegens droht eine Nachzahlung auf die gezahlten Abfi ndungen<br />

bzw. den gezahlten Ausgleich an alle außenstehenden Aktionäre.<br />

47


Lagebericht Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

BGH-Urteil zu Mindestrückkaufswerten<br />

In 2006 erhob die Verbraucherzentrale Hamburg Klage bei dem Landgericht Aachen gegen die AachenMünchener<br />

Lebensversicherung AG, um für einige wenige ehemalige Kunden, die ihre Lebensversicherung vorzeitig beendet<br />

hatten, höhere Rückkaufswerte zu erzielen. Grundlage ist das Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom<br />

12. Oktober 2005 zu Mindestrückkaufswerten. Die Klage wurde im März 2008 durch das Landgericht Aachen<br />

zunächst in 14 Einzelverfahren aufgetrennt. Streitig sind Fragen der Verjährung, des Stornoabzugs, der Rückkaufswertberechnung<br />

sowie der Aktivlegitimation der Verbraucherzentrale. Anfang <strong>2009</strong> hat das Landgericht<br />

Aachen zwei dieser Einzelverfahren wegen Verjährung zugunsten der AachenMünchener Lebensversicherung AG<br />

ent schieden. In einem weiteren Verfahren wurde die Aktivlegitimation der Verbraucherzentrale Hamburg durch<br />

das Landgericht Aachen verneint. Der Abschluss der übrigen Verfahren in der ersten Instanz ist abzuwarten. Entsprechende<br />

Verfahren gegen Wettbewerber werden beobachtet.<br />

Ratenzahlungsklausel<br />

Ein weiteres rechtliches Risiko könnte aus einem Anerkenntnis eines Wettbewerbers im Rahmen einer Auseinandersetzung<br />

mit einer Verbraucherschutzorganisation vor dem BGH resultieren, wonach sich der Wettbewerber verpfl ichtet<br />

hat, bei einem Riesterprodukt für eine unterjährige Beitragszahlung keine Ratenzahlungszuschläge zu erheben, ohne<br />

einen Effektivzins anzugeben. Bei Übertragung der im Laufe dieses Verfahrens angestellten rechtlichen Erwägungen auf<br />

andere Versicherungsprodukte ergäbe sich Anpassungsbedarf in der Produkt- bzw. Formulargestaltung bei Verträgen<br />

mit einem aufgeschobenen Fälligkeitsvolumen oberhalb der Geringfügigkeitsschwelle des § 499 Abs. 3 B<strong>GB</strong>. Die Gesellschaften<br />

werden im Hinblick auf eine rechtssichere Gestaltung ihre Produkte für das Neugeschäft anpassen.<br />

Klage der Verbraucherzentrale Hamburg<br />

Ende 2007 hat die Verbraucherzentrale Hamburg Klage gegen vier Lebensversicherer vor dem Landgericht<br />

Hamburg erhoben. Die Klage richtet sich wegen angeblicher Intransparenz der Versicherungsbedingungen insbesondere<br />

gegen den Stornoabzug und gegen die Höhe des Rückkaufswertes bei Kündigungen. Die in der ersten<br />

Instanz verkündeten Urteile sind nicht rechtskräftig und werden in der Berufungsinstanz überprüft werden. Derzeit<br />

gehen wir davon aus, dass sich für uns diesbezüglich keine Auswirkungen ergeben.<br />

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz<br />

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde am 28. Mai <strong>2009</strong> im Bundesgesetzblatt veröffentlicht<br />

und beinhaltet u.a. Änderungen bei der Bilanzierung und Bewertung von selbst erstellten immateriellen<br />

Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, von Rückstellungen (mit Ausnahme der versicherungstechnischen<br />

Rückstellungen) und latenten Steuern. Die neuen Vorschriften des BilMoG sind vollumfänglich erstmals<br />

in den H<strong>GB</strong>-Abschlüssen 2010 anzuwenden. Es könnten sich Risiken auf Grund von Zweifelsfragen im Rahmen<br />

der Gesetzesauslegung ergeben. Wir beobachten und begleiten in diesem Zusammenhang die Diskussionen in den<br />

Fachgremien und in der interessierten Öffentlichkeit.<br />

48


Solvabilitätsanforderungen<br />

Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Lagebericht<br />

Die Eigenmittelausstattung unserer Gesellschaft – die sog. Solvabilität – beträgt 153%. Es wurden<br />

vorhandene Eigenmittel in Höhe von 1.419,4 Mio. € berücksichtigt. Bewertungsreserven fl ossen in die<br />

Berechnung nicht ein. Da die Generali Deutschland Gruppe von der BaFin nicht mehr als Finanz konglomerat<br />

eingestuft wird und somit von der Finanzkonglomerateaufsicht befreit ist, wurde bei den Berechnungen die<br />

Finanzkonglomerate-Solvabilitäts- Verordnung nicht mehr berücksichtigt. Die Kapitalausstattung ist dem Geschäftszweck<br />

und der Risikolage angemessen.<br />

Ausblick und Weiterentwicklung des Risikomanagements<br />

Die Weiterentwicklung des Risikomanagements in der AachenMünchener Lebensversicherung AG ist ein<br />

kontinuierlicher Prozess. Neben betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen fl ießen auch die im Zusammenhang mit der<br />

Weiterentwicklung des Europäischen Versicherungsaufsichtssystems (Solvency II) entstehenden neuen Erfordernisse<br />

regelmäßig in das Risikomanagementsystem der AachenMünchener Lebensversicherung AG ein und werden<br />

konsequent angewendet. Gleichzeitig wurden im letzten Jahr die Anforderungen aus der 9. VAG-Novelle und den<br />

MaRisk VA weitestgehend umgesetzt. Konzeptionell richtet sich die AachenMünchener Lebensversicherung AG bei<br />

der Umsetzung der Anforderungen an der von Solvency II etablierten Drei-Säulen-Struktur aus. Unter Beachtung<br />

der Drei-Säulen-Struktur werden die Weiterentwicklung interner Risikomess- und Steuerungssysteme, die Optimierung<br />

der Prozesse sowie die transparente Berichterstattung kontinuierlich vorangetrieben.<br />

Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Risikotragfähigkeit in bestands gefährdender<br />

Art und Weise beeinträchtigen würde, wenngleich die Finanzkrise und deren Auswirkungen die Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage der AachenMünchener Lebensversicherung AG negativ beeinfl usst haben. Durch die Erholung<br />

der Finanzmärkte insbesondere im zweiten Halbjahr <strong>2009</strong> hat sich gleichwohl die Vermögens-, Finanz- und<br />

Ertragslage der AachenMünchener Lebensversicherung AG signifi kant verbessert.<br />

49


Lagebericht Ausblick<br />

Ausblick<br />

Gesamtwirtschaftliche Erwartungen für 2010<br />

Die Erholung der Weltwirtschaft sollte sich im Jahr 2010 fortsetzen. So wirken die fi skal- und geldpolitischen<br />

Impulse in den nächsten Monaten weiter unterstützend. Im weiteren Verlauf dürfte sich die konjunkturelle Dynamik<br />

aber abschwächen. So erwarten wir, dass mit dem Auslaufen der Unterstützungsprogramme die strukturellen<br />

Probleme, wie etwa die dämpfend auf den Konsum wirkende hohe Verschuldung der US-Haushalte, die schwache<br />

Auslastung der Produktionskapazitäten, welche zu einer geringen Investitionsneigung der Unternehmen führt, sowie<br />

eine restriktivere Kreditvergabe der Banken wieder die Oberhand gewinnen und zu einer erneuten Schwächephase<br />

in der Wirtschaftsentwicklung führen. Ein erneutes Abgleiten in eine Rezession ist allerdings nicht zu erwarten.<br />

Insgesamt werden die Wachstumsraten aller wichtigen Industrieländer 2010 voraussichtlich im positiven Bereich<br />

liegen. Das Potenzialwachstum wird jedoch 2010 und auch 2011 wohl noch nicht erreicht werden.<br />

Entwicklung an den Finanzmärkten<br />

Die Chancen für eine Fortsetzung der zuletzt positiven Entwicklung an den internationalen Aktienmärkten in<br />

den ersten Monaten des neuen Jahres stehen günstig. Die Bewertungen zeigen bislang keine Übertreibungen,<br />

der Gewinntrend für die nächsten 12 Monate ist in nahezu allen Märkten aufwärtsgerichtet und die Konjunkturindikationen<br />

dürften im ersten Quartal zunächst noch unterstützen, da die Konjunkturprogramme weiter ihre<br />

Wirkung zeigen. Entscheidend aber dürfte sein, dass es den Investoren weiter an ernsthaften Anlagealternativen zu<br />

Aktien mangelt. Mit dem Auslaufen der Konjunkturprogramme, ersten Anzeichen einer nachlassenden Konjunkturdynamik<br />

sowie dem Näherrücken der zinspolitischen Wende dürfte die Dynamik im weiteren Jahresverlauf jedoch<br />

ins Stocken geraten. Für 2011 erwarten wir bei zunehmend stabilen konjunkturellen Rahmenbedingungen eine<br />

leicht positivere Tendenz, die sich dann wieder im Rahmen des historischen Durchschnitts bewegen sollte.<br />

Die andauernde Konjunkturerholung sowie die Sorge vor ausufernden Staatsdefi ziten dürften 2010 die<br />

bestimmenden Faktoren für die internationalen Rentenmärkte sein. Entsprechend erwarten wir einen weiteren<br />

moderaten Renditeanstieg bei lang laufenden Staatsanleihen. Die für die zweite Jahreshälfte erwartete beginnende<br />

Normalisierung der Leitzinsen sollte auch das kurze Ende der Kurve nach oben ziehen. Folgerichtig gehen<br />

wir für das Gesamtjahr 2010 von unterdurchschnittlichen Erträgen auf Staatsanleihen aus. Im darauf folgenden<br />

Jahr gehen wir von einem weiteren Renditeanstieg aus, so dass die Kuponerträge durch Kursverluste nahezu<br />

auf gezehrt werden dürften. Dagegen sehen wir für Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen und andere<br />

risiko behaftete Zinsaktiva durchaus noch Potenzial für eine weitere Reduktion der Risikoaufschläge. Entsprechend<br />

erwarten wir für diese Anlageklasse auch in 2010 solide Erträge.<br />

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)<br />

Im Geschäftsjahr 2010 sind die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstmals vollumfänglich<br />

anzuwenden. Wir haben uns mit den Neuregelungen intensiv beschäftigt und werden unsere Prozesse entsprechend<br />

anpassen. Die Überlegungen zur Nutzung von Wahlrechten im Rahmen der Übergangsregelungen des<br />

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes sind, auch vor dem Hintergrund einzelner noch nicht geklärter Zweifels fragen<br />

im Rahmen der Gesetzesauslegung, noch nicht abgeschlossen. Eine Einschätzung der Ergebnisaus wirkungen aus<br />

der Umstellung ist zum jetzigen Zeitpunkt deshalb noch nicht möglich.<br />

50


PROGRESS<br />

Ausblick Lagebericht<br />

Im Oktober hat die Generali Deutschland Holding ein Programm zur weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit<br />

zwischen den Versicherungsunternehmen, der Holding und den Dienstleistungsgesellschaften gestartet. Ziel des<br />

Programms ist es, weitere Synergiepotenziale auszuschöpfen und zusätzliche Effi zienzgewinne durch weitere<br />

Funktionsbündelungen zu realisieren. Aufgrund dieser Entwicklung sollen im Geschäftsjahr 2010 die bisher in der<br />

Generali Deutschland Services (GDS) angesiedelten Funktionen Rechnungswesen und Steuern in die Holding<br />

integriert werden.<br />

Versicherungswirtschaft rechnet mit rückläufi gen Beitragseinnahmen<br />

Die Geschäftsentwicklung in der Lebensversicherung wird in 2010 vor allem durch den weiteren Verlauf der<br />

Finanz- und Wirtschaftskrise gekennzeichnet sein. Es ist zwar damit zu rechnen, dass die verfügbaren Ein kommen<br />

der privaten Haushalte auf einem relativ konstanten Niveau verbleiben. Die ohnehin schon stark ausgeprägte<br />

abwartende Haltung breiter Bevölkerungskreise in der privaten Geldanlage dürfte sich jedoch noch weiter verstärken.<br />

Positiv auf die Lebensversicherungsnachfrage wirken dagegen auch weiterhin die zunehmende Bedeutung<br />

der kapitalgedeckten Altersvorsorge und die von den Lebensversicherern garantierten lebenslangen Leistungen.<br />

Zudem hat die Lebensversicherung durch die Turbulenzen an den Finanzmärkten eher noch an Attraktivität<br />

gewonnen. Vor dem Hintergrund der dringenden Notwendigkeit einer umfassenden eigenverantwortlichen Alterssicherung<br />

liegt die Nachfrage nach kapitalgedeckter Altersvorsorge in Deutschland aber immer noch nicht auf<br />

einem angemessenen Niveau.<br />

Angesichts der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist eine Prognose der Branchenentwicklung<br />

für die kommenden Geschäftsjahre mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Der Gesamtverband der Deutschen<br />

Versicherungswirtschaft e.V. rechnet für die Lebensversicherung mit gegenüber dem Vorjahr zurückgehenden<br />

Beitragseinnnahmen um 3%.<br />

Die außerordentliche Vertriebskraft der Deutschen Vermögensberatung Gruppe sowie die konsequente Ausrichtung<br />

der AachenMünchener auf die Kernaufgaben Produktentwicklung, Kundenservice und Vertriebsservice<br />

werden dazu führen, dass wir uns trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter positiv<br />

entwickeln werden. Die AachenMünchener Lebensversicherung erwartet daher für 2010 bei den gebuchten<br />

Beiträgen eine bessere Entwicklung als in der Branche.<br />

51


Anlage zum Lagebericht


Anlage zum Lagebericht<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

In der Berichtszeit betriebene Versicherungsarten<br />

und Kapitalisierungsgeschäfte<br />

SELBST ABGESCHLOSSENES GESCHÄFT<br />

1. Kapitalversicherung (ohne die Vermögensbildungsversicherung und ohne Fondsgebundene Lebensversicherung)<br />

als Einzel und Kollektivversicherung<br />

1.1 Kapitalbildende Versicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- und Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

Sterbegeldversicherung (lebenslange Todesfallversicherung)<br />

1.2 Risikoversicherung<br />

Risikoversicherung mit Umtauschrecht auf ein oder zwei Leben<br />

Risikoversicherung mit jährlich gleichmäßig fallender Todesfallsumme auf ein oder zwei Leben<br />

Risikoversicherung mit fallender Todesfallsumme auf ein oder zwei Leben<br />

2. Fondsgebundene Lebensversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen bzw. Teilrenten<br />

in garantierter Höhe<br />

Aufgeschobene Rente mit garantierter Todesfall-Leistung<br />

Aufgeschobene Rente ohne Todesfall-Leistung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene Teilrenten, mit garantierter Mindestlaufzeit und Kapitalleistung<br />

bei Tod vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Aufgeschobene Rente mit garantierter Höhe der Rente<br />

3. Renten- und Pensionsversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

54<br />

Sofort beginnende Leibrente auf ein oder zwei Leben<br />

Sofort beginnende Leibrente mit Kapitalleistung bei Tod und Recht auf Kapitalabfi ndung<br />

Aufgeschobene Rente mit und ohne Kapitalleistung bei Tod<br />

Aufgeschobene Rente auf zwei Leben mit Beitragsfreistellung bei Tod einer der beiden versicherten Personen<br />

vor Rentenbeginn und Kapitalleistung bei Tod beider versicherten Personen<br />

Aufgeschobene Rente mit Hinterbliebenenversorgung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene Teilrenten zu festgelegten Terminen, mit garantierter<br />

Mindestlaufzeit und Kapitalleistung bei Tod vor Beginn der Rentenzahlung


4. Aufgeschobene Renten nach den Kriterien des Altersvermögensgesetzes als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

5. Risikoversicherung als Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung mit monatlich fallender Todesfallsumme (Restschuldversicherung)<br />

Bauspar-Risikoversicherung<br />

6. Rentenversicherung als Kollektivversicherung<br />

Sofort beginnende abgekürzte und lebenslange Leibrente mit und ohne Hinterbliebenen-versorgung<br />

Sofort beginnende abgekürzte Invaliditätsrente, auch in Verbindung mit einer aufgeschobenen, lebenslangen<br />

Leibrente, mit und ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

7. Berufsunfähigkeits- oder Kinderinvaliditäts-Versicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

7.1 Berufsunfähigkeits-Versicherung<br />

7.2 Berufsunfähigkeits-Versicherung mit gegenüber der Leistungsdauer abgekürzter Versicherungs- und<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

7.3 Kinderinvaliditäts-Versicherung<br />

8. Pfl egerentenversicherung als Einzel- und Kollektivversicherung<br />

8.1 Lebenslange Pfl egerentenversicherung<br />

8.2 Lebenslange Pfl egerentenversicherung für den Fall sehr schwerer Pfl egebedürftigkeit<br />

9. Zusatzversicherung<br />

9.1 Unfall-Zusatzversicherung<br />

9.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

9.3 Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherung<br />

9.4 Pfl egerenten-Zusatzversicherung<br />

9.5 Todesfall-Zusatzversicherung<br />

9.6 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

9.7 sonstige Zusatzversicherung<br />

10. Kapitalisierungsgeschäfte<br />

Parkdepot mit einjähriger Vertragsdauer<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

Zu fast allen Kapitalversicherungen sowie den Berufsunfähigkeits-, Kinderinvaliditäts- und Pfl egerenten- Versicherungen, zu<br />

den Fondsgebundenen Lebensversicherungen und zu den aufgeschobenen Renten versicherungen kann die automatische<br />

Summen- bzw. Rentenanpassung nach dem Dynamik-Plan oder dem Rentenaufbauplan vereinbart werden.<br />

55


Anlage zum Lagebericht<br />

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr <strong>2009</strong><br />

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft Einzelversicherungen<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschl. Vermögensbildungsversicherungen)<br />

ohne Risikoversiche rungen<br />

und sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Einmal -<br />

beitrag<br />

in Tsd. €<br />

Versicherungssumme<br />

bzw.<br />

12fache Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

I. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 5.492.123 3.801.477 131.627.733 1.376.920 892.533<br />

II. Zugang während des Geschäftsjahres<br />

1. Neuzugang<br />

a) eingelöste<br />

Versicherungsscheine<br />

b) Erhöhungen der<br />

391.135 292.997 245.479 11.614.294 8.482 3.540<br />

Versicherungssummen<br />

2. Erhöhungen der<br />

Versicherungssummen<br />

- 98.132 230.621 2.839.101 - 23.478<br />

durch Überschussanteile - - 134.208 - -<br />

3. Übriger Zugang 1.844 1.414 437 23.863 50 181<br />

4. Gesamter Zugang 392.979 392.543 476.536 14.611.467 8.532 27.200<br />

III. Abgang während des Geschäftsjahres<br />

1. Tod, Heirat,<br />

Berufsunfähigkeit<br />

2. Ablauf der Versicherung/<br />

22.210 6.911 198.432 16.523 2.522<br />

Beitragszahlung<br />

3. Rückkauf u. Umwandlung in<br />

77.539 110.587 2.030.669 37.727 31.678<br />

beitragsfreie Versicherungen 264.823 291.493 7.565.452 45.010 38.917<br />

4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 26.136 23.132 2.105.079 416 795<br />

5. Übriger Abgang 2.468 7.292 185.927 41 857<br />

6. Gesamter Abgang 393.176 439.414 12.085.559 99.717 74.769<br />

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 5.491.926 3.754.606 134.153.642 1.285.735 844.963<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

Die Beitragssumme des Neuzugangs beläuft sich auf 10.991.818 Tsd. €.<br />

56


Risikoversicherungen Rentenversicherungen<br />

(einschl.<br />

Berufsunfähigkeitsversiche<br />

rungen)<br />

ohne sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Einzelversicherungen Kollektivversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versicherungen<br />

Lfd. Beitrag<br />

für ein Jahr<br />

in Tsd. €<br />

249.173 105.944 1.107.365 671.939 2.588.456 2.091.313 170.209 39.749<br />

24.822 12.852 35.224 31.275 305.292 241.241 17.315 4.088<br />

- 1.136 - 13.828 - 59.553 - 136<br />

- - - - - - - -<br />

1.072 95 52 392 531 662 139 84<br />

25.894 14.083 35.276 45.496 305.823 301.456 17.454 4.308<br />

430 252 1.371 1.123 3.020 2.957 866 58<br />

6.451 2.002 4.865 12.050 11.873 63.113 16.623 1.744<br />

14.464 6.991 63.694 58.771 139.994 184.687 1.661 2.126<br />

976 597 17.042 12.250 7.702 9.487 - 2<br />

516 630 158 528 1.734 5.142 19 135<br />

22.837 10.472 87.130 84.724 164.323 265.385 19.169 4.064<br />

252.230 109.556 1.055.511 632.711 2.729.956 2.127.384 168.494 39.993<br />

57


Anlage zum Lagebericht<br />

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)<br />

Gesamtes selbst<br />

abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungs -<br />

summe bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Einzelversicherungen<br />

Kapitalversicherungen Risikoversicherungen<br />

(einschl. Vermögensbildungsver<br />

siche rungen)<br />

ohne Risikoversicherungen<br />

und sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versiche -<br />

rungs summe<br />

in Tsd. €<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

1. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 5.492.123 131.627.733 1.376.920 26.901.651 249.173 10.674.552<br />

davon beitragsfrei 993.213 6.844.663 443.547 2.582.927 12.302 99.279<br />

2. Bestand am Ende des<br />

Geschäftsjahres 5.491.926 134.153.642 1.285.735 24.962.257 252.230 11.512.355<br />

davon beitragsfrei 1.073.992 7.978.858 417.320 2.650.675 13.824 114.933<br />

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen<br />

Zusatzversicherungen<br />

insgesamt<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungs -<br />

summe bzw.<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Unfall-<br />

Zusatzversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versiche -<br />

rungs summe<br />

in Tsd. €<br />

Berufsunfähigkeits-<br />

oder Invaliditäts-<br />

Zusatzversicherungen<br />

Anzahl der<br />

Versiche -<br />

rungen<br />

Versicherungssumme<br />

in Tsd. €<br />

1. Bestand am Anfang des<br />

Geschäftsjahres 1.419.476 67.428.394 172.170 1.280.990 1.148.471 63.959.786<br />

2. Bestand am Ende des<br />

Geschäftsjahres 1.399.701 70.520.849 155.139 1.145.645 1.132.959 66.787.310<br />

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen<br />

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres:<br />

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres:<br />

58


Einzelversicherungen Kollektivversicherungen<br />

Rentenversicherungen<br />

Sonstige Lebensversicherungen<br />

(einschl.<br />

Berufsunfähigkeits versicherungen)<br />

ohne sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungs-<br />

summe<br />

in Tsd. €<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungs-<br />

summe<br />

bzw. 12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

1.107.365 42.082.920 2.588.456 49.404.939 170.209 2.563.672<br />

190.837 1.221.931 304.339 2.451.921 42.188 488.606<br />

1.055.511 43.009.471 2.729.956 52.129.584 168.494 2.539.974<br />

210.151 1.410.121 389.455 3.303.829 43.242 499.301<br />

Risiko- und<br />

Zeitrenten-Zusatzversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

Sonstige Zusatzversicherungen<br />

Anzahl<br />

der<br />

Versiche rungen<br />

Versicherungssumme<br />

bzw. 12fache<br />

Jahresrente<br />

in Tsd. €<br />

88.062 1.336.830 10.773 850.788<br />

99.705 1.520.055 11.898 1.067.839<br />

- Tsd. €<br />

- Tsd. €<br />

Anlage zum Lagebericht<br />

59


Jahresabschluss <strong>2009</strong>


Jahresabschluss Bilanz<br />

Bilanz zum 31. Dezember <strong>2009</strong><br />

31.12.<strong>2009</strong> 31.12.2008<br />

Aktiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände<br />

B. Kapitalanlagen<br />

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte<br />

und Bauten einschließlich der Bauten auf<br />

78 137<br />

fremden Grundstücken<br />

II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen<br />

und Beteiligungen<br />

534 764 538 079<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 353 292 351 496<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 185 000 185 000<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen,<br />

112 721 103 062<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 669 1 669<br />

652 683 641 227<br />

III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere<br />

nicht festverzinsliche Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und<br />

2 900 142 2 006 872<br />

andere festverzinsliche Wertpapiere<br />

3. Hypotheken-, Grundschuld- und<br />

3 880 722 3 866 612<br />

Rentenschuldforderungen<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

525 659 688 864<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

b) Schuldscheinforderungen und<br />

3 592 544 3 471 897<br />

Darlehen<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen<br />

6 794 401 7 026 542<br />

auf Versicherungsscheine 267 602 258 571<br />

d) übrige Ausleihungen 132 345 213 043<br />

10 786 892 10 970 053<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen<br />

0 Tsd. € (Vj. 50 000 Tsd. €)<br />

0 50 000<br />

6. Andere Kapitalanlagen 7 478 7 478<br />

18 100 892 17 589 879<br />

19 288 339 18 769 185<br />

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von<br />

Inhabern von Lebensversicherungspolicen 7 786 617 5 588 672<br />

Zwischensumme 27 075 034 24 357 993<br />

62


Bilanz Jahresabschluss<br />

31.12.<strong>2009</strong> 31.12.2008<br />

Aktiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag<br />

D. Forderungen<br />

I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft an:<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

27 075 034 24 357 993<br />

a) fällige Ansprüche<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

130 Tsd. € (Vj. 63 Tsd. €)<br />

62 314 59 557<br />

b) noch nicht fällige Ansprüche 363 799 291 659<br />

426 113 351 217<br />

2. Versicherungsvermittler<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

298 Tsd. € (Vj. 392 Tsd. €)<br />

54 578 51 906<br />

480 691 403 122<br />

II. Abrechnungsforderungen aus dem<br />

Rückversicherungsgeschäft<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

7 448 Tsd. € (Vj. 11 788 Tsd. €)<br />

7 448 11 788<br />

III. Sonstige Forderungen<br />

davon: an verbundene Unternehmen<br />

4 717 Tsd. € (Vj. 15 123 Tsd. €)<br />

davon: an Beteiligungsunternehmen<br />

0 Tsd. € (Vj. 3 Tsd. €)<br />

34 018 51 900<br />

522 157 466 811<br />

E. Sonstige Vermögensgegenstände<br />

I. Sachanlagen und Vorräte<br />

II. Laufende Guthaben bei Kredit-<br />

8 086 10 938<br />

instituten, Schecks und Kassenbestand 360 433 119 671<br />

III. Andere Vermögensgegenstände 34 186 38 389<br />

402 705 168 998<br />

F. Rechnungsabgrenzungsposten<br />

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 306 870 338 713<br />

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 63 275 69 353<br />

370 145 408 066<br />

Summe Aktiva 28 370 041 25 401 868<br />

Ich bestätige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen<br />

den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt<br />

sind.<br />

Aachen, 25. Januar 2010<br />

Der Treuhänder des Sicherungsvermögens<br />

Meurer<br />

63


Jahresabschluss Bilanz<br />

31.12.<strong>2009</strong> 31.12.2008<br />

Passiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Eigenkapital<br />

I. Gezeichnetes Kapital 71 270 71 270<br />

II. Kapitalrücklage<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

4 090 4 090<br />

1. Gesetzliche Rücklage 4 090 4 090<br />

2. Andere Gewinnrücklagen 241 353 206 353<br />

245 443 210 443<br />

IV. Bilanzgewinn 0 0<br />

320 803 285 803<br />

B. Versicherungstechnische Rückstellungen<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

103 226 112 931<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 77 056 - 80 062<br />

26 169 32 869<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

17 522 499 16 947 726<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 2 093 187 - 2 125 859<br />

15 429 311 14 821 867<br />

III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

461 383 422 191<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 14 - 56<br />

461 369 422 135<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und<br />

erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag 1 370 430 1 264 571<br />

1 370 430 1 264 571<br />

17 287 280 16 541 442<br />

C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich<br />

der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird<br />

I. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab:<br />

Anteil für das in Rückdeckung<br />

7 495 189 5 389 184<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - 217 995 - 207 089<br />

7 277 195 5 182 094<br />

II. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen<br />

1. Bruttobetrag 291 428 199 488<br />

291 428 199 488<br />

7 568 623 5 381 583<br />

Zwischensumme 25 176 706 22 208 828<br />

64


Bilanz Jahresabschluss<br />

31.12.<strong>2009</strong> 31.12.2008<br />

Passiva Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag<br />

D. Andere Rückstellungen<br />

I. Rückstellungen für Pensionen und<br />

25 176 706 22 208 828<br />

ähnliche Verpfl ichtungen 67 202 65 230<br />

II. Steuerrückstellungen 83 230 59 615<br />

III. Sonstige Rückstellungen 147 226 175 952<br />

297 658 300 796<br />

E. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung<br />

gegebenen Versicherungsgeschäft<br />

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

2 348 041 Tsd. € (Vj. 2 369 879 Tsd. €)<br />

F. Andere Verbindlichkeiten<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst<br />

abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

gegenüber<br />

2 388 238 2 413 010<br />

1. Versicherungsnehmern 294 507 353 866<br />

2. Versicherungsvermittlern<br />

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

2 876 Tsd. € (Vj. 3 084 Tsd. €)<br />

11 459 12 889<br />

305 967 366 755<br />

II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus<br />

dem Rückversicherungsgeschäft<br />

davon: gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

747 Tsd. € (Vj. 747 Tsd. €)<br />

1 132 1 570<br />

III. Sonstige Verbindlichkeiten<br />

davon:<br />

gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

120 111 Tsd. € (Vj. 13 894 Tsd. €)<br />

aus Steuern 1 662 Tsd. € (Vj. 6 327 Tsd. €)<br />

170 969 74 398<br />

478 067 442 723<br />

G. Rechnungsabgrenzungsposten 29 371 36 511<br />

Summe Passiva<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

28 370 041 25 401 868<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter den Posten B.II. und C.I. der Passiva eingestellte Deckungsrück stellung<br />

unter Beachtung des § 341f H<strong>GB</strong> sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechts verordnungen<br />

berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 02.07.<strong>2009</strong> genehmigten<br />

Geschäftsplan berechnet worden.<br />

Aachen, 25. Januar 2010<br />

Der Verantwortliche Aktuar<br />

Heise<br />

65


Jahresabschluss Gewinn- und Verlustrechnung<br />

Gewinn- und Verlustrechnung<br />

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember <strong>2009</strong><br />

66<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

I. Versicherungstechnische Rechnung<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 4 206 450 4 110 569<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge - 190 353 - 179 859<br />

4 016 097 3 930 710<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge<br />

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den<br />

9 705 10 663<br />

Bruttobeitragsüberträgen - 3 005 - 22 185<br />

6 699 - 11 523<br />

4 022 796 3 919 187<br />

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

138 383 160 935<br />

a) Erträge aus Beteiligungen<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen 6 534 Tsd. €<br />

(Vj. 11 059 Tsd. €)<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen 16 049 Tsd. €<br />

(Vj. 14 316 Tsd. €)<br />

aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen<br />

Rechten und Bauten einschließlich der Bauten<br />

11 216 15 359<br />

auf fremden Grundstücken 37 323 34 222<br />

bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 902 169 923 895<br />

939 493 958 117<br />

c) Erträge aus Zuschreibungen 41 935 7 969<br />

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 112 500 128 263<br />

e) Gewinne a. d. Aufl ösung des Sonderpostens mit Rücklagenanteil 0 526<br />

1 105 143 1 110 234<br />

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 1 180 375 4 155<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 86 309 15 135<br />

Zwischensumme 6 533 007 5 209 646


Gewinn- und Verlustrechnung Jahresabschluss<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Übertrag<br />

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

6 533 007 5 209 646<br />

aa) Bruttobetrag 2 318 919 2 464 489<br />

bb) Anteil der Rückversicherer - 255 186 - 250 242<br />

2 063 733 2 214 247<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht<br />

abgewickelte Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag 39 192 28 231<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 42 241<br />

39 234 28 472<br />

2 102 967 2 242 718<br />

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen<br />

a) Deckungsrückstellung<br />

aa) Bruttobetrag 2 680 778 - 1 365 079<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 21 766 12 120<br />

2 702 545 - 1 352 959<br />

b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen 91 940 - 42 402<br />

2 794 485 - 1 395 362<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung<br />

382 971 145 347<br />

a) Abschlussaufwendungen 572 225 673 187<br />

b) Verwaltungsaufwendungen 117 982 125 269<br />

690 207 798 456<br />

c) davon ab:<br />

erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus<br />

dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft - 34 516 - 44 307<br />

655 692 754 149<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für<br />

die Kapitalanlagen 48 038 67 779<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

davon: außerplanmäßige Abschreibungen<br />

gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 H<strong>GB</strong><br />

104 351 Tsd. € (Vj. 296 108 Tsd. €)<br />

121 780 312 448<br />

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 24 454 141 143<br />

194 272 521 370<br />

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen<br />

12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für<br />

18 577 2 627 086<br />

eigene Rechnung 230 964 214 957<br />

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 153 079 99 380<br />

67


Jahresabschluss Gewinn- und Verlustrechnung<br />

68<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 153 079 99 380<br />

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung<br />

1. Sonstige Erträge 61 881 110 140<br />

2. Sonstige Aufwendungen 95 754 166 754<br />

- 33 874 - 56 614<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 119 205 42 766<br />

4. Außerordentliche Erträge 646 1 977<br />

5. Außerordentliche Aufwendungen 405 376<br />

6. Außerordentliches Ergebnis 242 1 601<br />

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 52 607 6 538<br />

8. Sonstige Steuern<br />

davon: Konzernumlage 23 Tsd. € (Vj. 8 Tsd. €)<br />

1 239 1 028<br />

53 846 7 567<br />

9. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungsoder<br />

eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 30 600 16 800<br />

10. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag<br />

11. Einstellung in Gewinnrücklagen<br />

35 000 20 000<br />

a) in die gesetzliche Rücklagen 0 0<br />

b) in andere Gewinnrücklagen 35 000 20 000<br />

35 000 20 000<br />

12. Bilanzgewinn<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

0 0


Anhang


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

MASSGEBLICHE RECHTSVORSCHRIFTEN<br />

Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr <strong>2009</strong> wurden nach den für Versicherungs unternehmen<br />

geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (H<strong>GB</strong>), des Aktiengesetzes (AktG), des Versicherungsaufsichtsgesetzes<br />

(VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV)<br />

erstellt. Die bereits <strong>2009</strong> verpfl ichtend anzuwendenden Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes<br />

wurden beachtet.<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

WÄHRUNGSUMRECHNUNG<br />

Erträge und Aufwendungen im nichtversicherungstechnischen Bereich, die jeweils fremde Währungen betreffen,<br />

werden mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt der Zahlung in Euro umgerechnet. Soweit die versicherungstechnischen<br />

Bilanzposten und die Positionen der versicherungstechnischen Gewinn- und Verlustrechnung, mit Ausnahme der<br />

Kapitalanlagen, Beträge in ausländischer Währung enthalten, erfolgte die Umrechnung mit dem Devisenkurs vom<br />

30. Oktober <strong>2009</strong>. Alle übrigen Fremdwährungsposten wurden mit dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag<br />

umgerechnet.<br />

BILANZWERTERMITTLUNG AKTIVA<br />

Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen IT-Programme sind mit den<br />

Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über die gewöhnliche Nutzungsdauer bewertet.<br />

Geringwertige immaterielle Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 150 € (netto) betragen,<br />

werden im Jahr der Anschaffung gemäß der steuerlichen Vorschriften als Aufwand erfasst. Geringwertige immaterielle<br />

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 410 € (netto) werden im Jahr der Anschaffung<br />

gemäß der steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben.<br />

Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Grundstücken werden gemäß § 341b Abs. 1 i.V.m. § 255 und § 253 Abs. 2 H<strong>GB</strong> zu Anschaffungs- bzw.<br />

Herstellungs kosten, vermindert um die steuerlich höchstzulässigen Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige<br />

Abschreibungen auf den beizulegenden Wert erfolgen gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 H<strong>GB</strong> nur bei einer dauerhaften<br />

Wertminderung. Bei den fremdgenutzten Immobilien erfolgt die Ermittlung des beizulegenden Werts nach den in<br />

der Verordnung über Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (WertV) vorgesehenen<br />

Verfahren. Der beizulegende Wert bei im Konzern genutzten Immobilien wird mit Hilfe eines modifi zierten Ertragswertverfahrens<br />

unter Berücksichtigung einer langfristigen Nutzung der Immobilien durch den Konzern ermittelt. Die<br />

Bewertung von Immobilien, für die vor dem Bilanzstichtag Verträge über den Verkauf der Immobilie abgeschlossen<br />

wurden und die einen Eigentumsübergang im neuen Jahr vorsehen, erfolgt mit dem Veräußerungspreis.<br />

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden gemäß § 341b Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs.<br />

1 und § 253 Abs. 2 H<strong>GB</strong> mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um notwendige Abschreibungen<br />

gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 H<strong>GB</strong>, bewertet. Wertaufhellende Entwicklungen im Aufstellungszeitraum werden<br />

berücksichtigt.<br />

70


Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis<br />

besteht, werden gemäß § 341c H<strong>GB</strong> mit dem Nennwert bewertet.<br />

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd<br />

dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden gemäß § 341b Abs. 2 S. 1 H<strong>GB</strong> i.V.m. § 255 Abs. 1 und § 253 Abs. 2 H<strong>GB</strong><br />

nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Zur Feststellung, ob eine voraussichtlich<br />

dauerhafte Wertminderung der betreffenden Vermögensgegenstände vorliegt und somit eine außerplanmäßige<br />

Abschreibung nach § 253 Abs. 2 Satz 3 H<strong>GB</strong> vorzunehmen ist, werden zunächst die Zeitwerte der letzten<br />

sechs Monate herangezogen. Eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung ist gegeben, wenn der Zeitwert<br />

der einzelnen Titel in diesem Zeitraum durchgehend weniger als 80% des Buchwertes zum Bewertungsstichtag<br />

beträgt. Anteile an Investmentfonds werden dabei grundsätzlich als eigenständige Bewertungsobjekte betrachtet.<br />

Bei reinen Rentenfonds werden zur Feststellung einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung die im Fonds<br />

enthaltenen Rentenpapiere auf ihre Bonität hin überprüft. Bei gemischten Fonds wird auf die im Fonds enthaltenen<br />

Wertpapiere abgestellt. Sofern nach den obigen Kriterien eine Abschreibung erforderlich ist, wird grundsätzlich auf<br />

den Kurswert zum 31. Dezember <strong>2009</strong> oder einen moderat darüber liegenden beizulegenden Wert (Ertragswert)<br />

abgeschrieben.<br />

Bei Wertpapieren, die nach oben genanntem Kriterium nicht dauerhaft wertgemindert sind, wird zusätzlich auf<br />

Basis der absoluten Abweichungen zwischen Buch- und Marktwert am Bilanzstichtag überprüft, ob anhand<br />

der Kursverläufe der letzten 12 Monate inkl. des Wertaufhellungszeitraumes nach dem Bilanzstichtag, aktuellen<br />

Unternehmensnachrichten und sonstigen Unternehmensanalysen eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.<br />

Zuschreibungen bis maximal zu den Anschaffungskosten im Anlagevermögen erfolgen dann, wenn der Grund für<br />

die dauerhafte Wertminderung weggefallen ist. Dies ist der Fall, wenn der niedrigste Zeitwert der vorausgegangenen<br />

sechs Monate um 20% über dem Buchwert oder den Anschaffungskosten liegt.<br />

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd<br />

dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden gemäß § 341b Abs. 2 S. 1 H<strong>GB</strong> i.V.m. § 255 Abs. 1 und § 253 Abs. 2 H<strong>GB</strong><br />

nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Zur Feststellung einer voraussichtlich dauerhaften<br />

Wertminderung werden die Papiere gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 H<strong>GB</strong> auf ihre Bonität hin überprüft. Bei über<br />

pari erworbenen Wertpapieren werden rein zinsinduzierte Kursverluste auf den Nennwert abgeschrieben.<br />

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen<br />

und andere festverzinsliche Wertpapiere, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb<br />

zu dienen, werden nach den für das Umlaufvermögen geltenden Vorschriften nach § 341b Abs. 2 S. 1 H<strong>GB</strong> i.V.m.<br />

§ 255 Abs. 1 und § 253 Abs. 3 H<strong>GB</strong> (strenges Niederstwertprinzip) bewertet. Wertaufholungen werden durch<br />

Zuschreibungen gemäß § 280 Abs. 1 H<strong>GB</strong> im Geschäftsjahr bis maximal zu den Anschaffungskosten berücksichtigt.<br />

71


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen sowie sonstigen Ausleihungen werden<br />

grundsätzlich zum Nennwert nach § 341c H<strong>GB</strong> angesetzt. Disagiobeträge werden passivisch, Agiobeträge<br />

aktivisch abgegrenzt und auf die Laufzeit verteilt. Zero-Namensschuldverschreibungen und Zero-Schuld scheindarlehen<br />

sowie die Genussscheine im Zusammenhang mit dem Sicherungsfonds für Lebensversicherungen<br />

werden zu Anschaffungskosten zuzüglich der laufzeitabhängigen Zinsamortisation bewertet. Zur Feststellung einer<br />

voraussichtlich dauerhaften Wertminderung werden die Papiere gemäß § 253 Abs. 2 S. 3 H<strong>GB</strong> auf ihre Bonität hin<br />

überprüft. Darüber hinaus werden für die Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen zur weiteren<br />

Risikovorsorge Pauschalwertberichtigungen gebildet.<br />

72<br />

Einlagen bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.<br />

Andere Kapitalanlagen werden zu den Anschaffungskosten bilanziert.<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen werden<br />

gemäß § 341d H<strong>GB</strong> mit dem Zeitwert (Rücknahmepreis am Bilanzstichtag) bilanziert.<br />

Depot- und Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft werden mit dem Nennwert<br />

bilanziert.<br />

Die Forderungen an Versicherungsnehmer und -vermittler. Auf die noch nicht fälligen Ansprüche an<br />

Versicherungsnehmer wird weiter unten unter den Erläuterungen zur Deckungsrückstellung eingegangen.<br />

Die sonstigen Forderungen und andere Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert aktiviert.<br />

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten gemäß § 253 Abs. 2 H<strong>GB</strong>, vermindert um die unter<br />

Berücksichtigung steuerlicher Vorschriften zulässigen Abschreibungen gemäß § 6 Abs. 2 und 2a EStG, aktiviert.<br />

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst, sofern sie einen Netto-<br />

Betrag von 150 € nicht übersteigen. Für Gegenstände mit einem Netto-Betrag über 150 € und bis 1.000 € werden<br />

Sammelposten gebildet, die im Jahr der Bildung und den folgenden 4 Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd<br />

aufgelöst werden.<br />

Die Vorräte werden unter Anwendung eines Verbrauchsfolgeverfahren einzeln mit den Anschaffungskosten<br />

bewertet.<br />

Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.<br />

Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert angesetzt.


BILANZWERTERMITTLUNG PASSIVA<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Die Beitragsüberträge wurden für den gesamten Bestand an selbst abgeschlossenen Versicherungen einzeln<br />

unter Berücksichtigung der genauen Beitragsfälligkeiten ermittelt. Ausgewiesen wird der Teil der im Geschäftsjahr<br />

fälligen Beiträge, der den Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellt. Bei der Ermittlung<br />

der übertragsfähigen Beitragsteile wurden die steuerlichen Bestimmungen beachtet.<br />

Die Deckungsrückstellung wurde für jede Versicherung einzeln unter Berücksichtigung des genauen Beginntermins<br />

nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, mit Ausnahme der Versicherungen, bei denen das<br />

Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird (fondsgebundene Versicherungen), prospektiv ermittelt.<br />

Für die fondsgebundenen Versicherungen erfolgte die Berechnung nach der retrospektiven Methode und wird in<br />

Anteileinheiten geführt.<br />

Sofern in den Versicherungen garantierte Leistungen für den Erlebensfall enthalten sind, wurde die hierauf entfallende<br />

Deckungsrückstellung prospektiv ermittelt und im Passivposten B. II. 1 geführt. Für den Altbestand im Sinne des<br />

§ 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG sind diese Grundsätze<br />

gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geschäftsplanmäßig festgelegt. Für den<br />

Neubestand wurde die Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f H<strong>GB</strong> in Verbindung mit § 25 RechVersV<br />

sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet. Die Deckungsrückstellung<br />

beinhaltet die Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie Zeiten und beitragsfreie Versicherungen. Die Verwal<br />

tungs kosten für beitragspfl ichtige Zeiten wurden implizit berücksichtigt. Die Deckungsrückstellung für bereits<br />

zugeteilte Überschussanteile wurde wie für beitragsfreie Versicherungen ermittelt.<br />

Die Deckungsrückstellung beinhaltet eine zusätzliche Rückstellung für Rentenversicherungen gemäß der von der<br />

Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschlagenen Interpolation der Deckungsrückstellungen basierend auf den<br />

Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20 zur Anpassung an die aktualisierten Rechnungsgrundlagen.<br />

Bei der Ermittlung der zusätzlichen Rückstellung wurden dabei für die in der Aufschubzeit befi ndlichen<br />

Rentenversicherungen unternehmensindividuelle Storno- und Kapitalabfi ndungswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung<br />

von Sicherheitsabschlägen gemäß den Vorschlägen der DAV angesetzt. Die zusätzliche Rückstellung<br />

wurde dadurch ausschließlich für den zukünftig in Rentenbezug gehenden Teil des Bestandes gebildet. Für Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen enthält die Deckungsrückstellung eine zusätzliche Rückstellung zur Anpassung<br />

an die aktualisierten Rechnungsgrundlagen, die nach den gleichen Grundsätzen wie für Rentenversicherungen<br />

ermittelt wurde. Sie entspricht dem versicherungsmathematischen Barwert der zusätzlichen Anlagebeiträge,<br />

die benötigt werden, wenn bei Beginn der Rentenzahlungen die Deckungsrückstellungen mit den aktualisierten<br />

Rechnungs grundlagen ermittelt werden. In dem Umfang, wie im weiteren Verlauf der Versicherungsverträge die eingehenden<br />

Beiträge vertragsgemäß in Anteileinheiten angelegt werden, wird die zusätzliche Rückstellung zum Ankauf<br />

zusätzlicher Anteileinheiten verwendet und dementsprechend die zusätzliche Deckungs rückstellung sukzessive in<br />

den Passivposten C. I. 1. überführt. Für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen und Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen<br />

enthält die Deckungsrückstellung eine zusätzliche Rückstellung gemäß VerBAV 1998,<br />

S. 295 f. zur Berücksichtigung aktualisierter Rechnungsgrundlagen.<br />

73


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

Die Deckungsrückstellung beinhaltet eine zusätzliche Rückstellung für die Fondsgebundene Rentenversicherung<br />

gemäß der von der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschla genen Interpolation der Deckungsrückstellungen<br />

basierend auf den Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20 zur Anpassung an die aktualisierten<br />

Rechnungsgrundlagen in der Höhe, dass die einzelvertraglich gebildete Deckungsrückstellung damit proportional<br />

zum Verhältnis der Rente je 10.000 € Deckungskapital zum Beginn der Rentenzahlung nach bisherigen und aktualisierten<br />

Rechnungsgrundlagen erhöht wird. Bei der Ermittlung der zusätzlichen Rückstellung wurden dabei für die<br />

in der Aufschubzeit befi ndlichen Fondsgebundenen Rentenversicherungen unternehmensindividuelle Storno- und<br />

Kapitalabfi ndungswahrscheinlichkeiten unter Berücksichtigung von Sicherheitsabschlägen gemäß den Vor schlägen<br />

der DAV angesetzt. Die zusätzliche Rückstellung wurde dadurch ausschließlich für den zukünftig in Rentenbezug<br />

gehenden Teil des Bestandes gebildet.<br />

Aufgrund des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurde die Deckungsrückstellung einzelvertraglich aufgefüllt,<br />

soweit sie aus beitragsfrei gestellten Verträgen resultierten, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Außerdem wurde<br />

sichergestellt, dass bei Verträgen, die in dem resultierten Zeitraum abgeschlossen wurden, die nunmehr geltenden<br />

Mindestrückkaufswerte durch die vorhandenen Deckungskapitalien erreicht werden.<br />

Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig gedeckte Abschlussaufwendungen werden, soweit die Deckungsrückstellung<br />

gezillmert wurde, unter den noch nicht fälligen Ansprüchen an Versicherungsnehmer ausgewiesen. Diese<br />

wurden für Versicherungen des Altbestands in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen der geschäftsplanmäßigen<br />

Deckungsrückstellung und der uneingeschränkt gezillmerten Deckungsrückstellung aktiviert. Für den Neubestand<br />

wurden die Forderungen an Versicherungsnehmer auf Ersatz einmaliger Abschlussaufwendungen in dem Umfang<br />

aktiviert, wie sie die geleisteten, einmaligen Abschlusskosten in Höhe des Zillmersatzes nicht übersteigen und noch<br />

nicht aus den bereits gezahlten Beiträgen getilgt sind. Bei den aufgeschobenen Rentenversicherungen nach den<br />

Kriterien des Altersvermögensgesetzes werden die Abschlusskosten bis zur Höhe von in der Regel und höchstens<br />

40‰ der Beitragssumme auf die ersten 10 Jahre der Aufschubzeit verteilt. Forderungen an Versicherungsnehmer<br />

für noch nicht fällige Ansprüche werden für diese Versicherungen nicht gebildet.<br />

Aufgrund des BGH-Urteils vom 12. Oktober 2005 wurden noch nicht fällige Ansprüche, soweit sie aus Verträgen<br />

resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt, einzelwertberichtigt. Dies betrifft kapitalbildende und Fondsgebundene<br />

Lebensversicherungen, sofern die Aktivierbarkeit aufgrund der möglichen Unwirksamkeit der mit dem<br />

Versicherungsnehmer vereinbarten Klausel in den AVB nicht mehr gegeben sein könnte.<br />

Die verwendeten Rechnungsgrundlagen für die Berechnung der Deckungsrückstellung (Passiva B. II. 1.) und deren<br />

prozentuale Anteile ergeben sich aus der folgenden Übersicht:<br />

74


Berechnungsgrundlagen für die Deckungsrückstellung<br />

Tarifbezeichnung Rechnungszins<br />

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Ausscheideordnung Zillmersatz<br />

‰ a)<br />

Bezugsgröße Anteil an der<br />

Deckungs-<br />

Rückstellung<br />

Passiva B.II.1.<br />

Einzelkapitalversicherung 2,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,09 %<br />

2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,53 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 1,73 %<br />

4,00 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 12,18 %<br />

3,50 % 1986 M/F 35 Versicherungssumme 26,95 %<br />

3,00 % 1960/62 M 35 Versicherungssumme 15,31 %<br />

3,00 % 1924/26 M 35 Versicherungssumme 1,16 %<br />

Vermögensbildungsvers. 3,50 % 1986 M/F 35 Versicherungssumme 0,40 %<br />

3,00 % 1960/62 M 35 Versicherungssumme 0,52 %<br />

Risikoversicherung 2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,08 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,09 %<br />

4,00 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,07 %<br />

3,50 % 1986 M/F 35 c) Versicherungssumme 0,08 %<br />

Rentenversicherung einschl. 2,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 1,14 %<br />

selbständige 2,25 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,03 %<br />

BU-Versicherung 2,75 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 3,69 %<br />

2,75 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 0,94 %<br />

2,75 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,40 %<br />

3,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,92 %<br />

3,25 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,15 %<br />

3,25 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 3,99 %<br />

3,25 % DAV 97 I u. DAV 94T 40 Beitragssumme 1,50 %<br />

4,00 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,16 %<br />

4,00 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 5,72 %<br />

3,50 % 1986 M/F mit BU 1935 0 0,06 %<br />

3,00 % 1949/51 M 25 d) Versicherungssumme 0,41 %<br />

Fondsgebundene Kapital- 2,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 1,27 %<br />

und Rentenversicherung 2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,27 %<br />

2,75 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,41 %<br />

2,75 % DAV 94 R 40 Beitragssumme 0,24 %<br />

3,25 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 1,92 %<br />

3,25 % DAV 2004 R 40 Beitragssumme 0,17 %<br />

3,25 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,15 %<br />

3,25 % DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 1,80 %<br />

4,00 % DAV 94 T 35 / 40 Beitragssumme 4,78 %<br />

4,00 % DAV 2004 R-B 0 g) 0,09 %<br />

4,00 % DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 0,28 %<br />

75


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

Tarifbezeichnung Rechnungszins<br />

76<br />

Ausscheideordnung Zillmersatz<br />

‰ a)<br />

Bezugsgröße Anteil an der<br />

Deckungs-<br />

Rückstellung<br />

Passiva B.II.1.<br />

Kollektivversicherung 2,25 % DAV 2004 R 25 Beitragssumme 0,09 %<br />

2,75 % DAV 94 T 25 Beitragssumme 0,09 %<br />

2,75 % DAV 2004 R 25 Beitragssumme 0,06 %<br />

2,75 % DAV 94 R 21,5 Beitragssumme 0,05 %<br />

3,25 % DAV 94 T 25 Beitragssumme 0,31 %<br />

3,25 % DAV 94 R 21,5 Beitragssumme 0,15 %<br />

4,00 % DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,57 %<br />

4,00 % DAV 94 R 20 Beitragssumme 0,08 %<br />

3,50 % 1986 M/F 20 e) Versicherungssumme 0,86 %<br />

3,00 % 1960/62 M 20 Versicherungssumme 0,17 %<br />

3,00 % 1949/51 M 0 f) Versicherungssumme 0,13 %<br />

2,25 % PSV 2004 R 0 0,33 %<br />

2,75 % PSV 2000 R 0 0,33 %<br />

3,25 % PSV 2000 R 0 0,34 %<br />

4,00 % PSV 1996 R 0 0,20 %<br />

BU-Zusatzversicherung 2,25 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,08 %<br />

einschl. Invaliditäts-ZV 2,75 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,59 %<br />

und EUZS sowie TZV 2,75 % DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,03 %<br />

3,25 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 2,51 %<br />

4,00 % DAV 97 I u. DAV 94T b) 40 Beitragssumme 0,07 %<br />

4,00 % VT90 M/F u. DAV 94T 40 Beitragssumme 1,34 %<br />

3,50 % VT90 M/F u. DAV 94T 0 0,07 %<br />

3,50 % 1986 M/F u. USA 35/39 0 0,71 %<br />

3,00 % 1960/62M u. USA 35/39 0 0,15 %<br />

Kapitalisierungsgeschäfte 2,25 % - 0 0,82 %<br />

übrige 0,19 %<br />

a) In geringem Umfang auch Tarife mit niedrigerem Zillmersatz; bei ab 1.1.2008 abgeschlossenen Verträgen Zillmerung in Höhe des Barwertes der<br />

auf 5 Jahre verteilten Abschlusskosten.<br />

b) unternehmenseigene Invalidisierungstafel in Anlehnung an DAV 97 I<br />

c) Reduzierungen in Abhängigkeit der Versicherungsdauer<br />

d) teilweise (aber gering) auch 27,5 oder 30‰<br />

e) bei Risikoversicherungen (aber gering) auch 35‰, reduziert wie c)<br />

f) teilweise (aber gering) auch 14‰<br />

g) ausschließlich Nachreservierung


Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden Anhang<br />

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Schäden, Abläufe, Renten und Rückkäufe)<br />

wurde unter Beachtung des § 341g H<strong>GB</strong> sowie des § 26 RechVersV ermittelt und für jeden bis zum Abschlussstichtag<br />

eingetretenen, der Gesellschaft bis zum Zeitpunkt der Bestandsfeststellung bekannt gewordenen Fall einzeln<br />

entsprechend der erwarteten Leistung gebildet. Für bis zum Zeitpunkt der Bestandsfeststellung noch nicht bekannte<br />

Schäden des Geschäftsjahres wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung gebildet. Wegen des BGH-Urteils<br />

vom 12. Oktober 2005 wurden für bereits vorzeitig abgegangene Versicherungen die erhöhten Rückkaufsleistungen<br />

zurückgestellt, soweit sie aus Verträgen resultieren, auf die sich das BGH-Urteil erstreckt. Die erwarteten Nachzahlungen<br />

für Abgänge vor der Verkündigung des Urteils wurden unter Berücksichti gung von Beobachtungen zu<br />

geltend gemachten Ansprüchen in der Vergangenheit ermittelt.<br />

Die in der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle enthaltene Rückstellung für Regulierungsaufwendungen<br />

wurde unter Beachtung steuerlicher Vorschriften ermittelt.<br />

Der Fonds für die Schlussüberschussanteile innerhalb der Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

wurde für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG nach dem bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingereichten<br />

Geschäftsplan berechnet. Der Zinssatz beträgt 8,5%, laufzeitunabhängige Sockelbeträge bleiben – mit Ausnahme<br />

bei der Vermögensbildungsversicherung – in Höhe von 5,25% der Versicherungssumme bei Versicherungen<br />

mit Rechnungszins 3% bzw. in Höhe von 5% der Versicherungssumme bei Versicherungen mit Rechnungszins<br />

3,5% unberücksichtigt. Für die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung und die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

beträgt der Zinssatz 6,5%.<br />

Für den Neubestand wurde der Fonds für die Schlussüberschussanteile so berechnet, dass sich für jede<br />

Versicherung der Teil des zu ihrem regulären Fälligkeitszeitpunkt (Ablauf der Versicherung oder Rentenbeginn<br />

bei aufgescho benen Rentenversicherungen) vorgesehenen Schlussüberschussanteils ergab, der dem Verhältnis<br />

der abgelaufenen Versicherungsdauer zu der gesamten Versicherungsdauer oder der gesamten Aufschubzeit für<br />

Rentenversicherungen entspricht, abgezinst mit einem je Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe festgelegten<br />

Zinssatz.<br />

Für den Neubestand wurde der Diskontsatz von 4,0% verwendet.<br />

Für vorzeitig fällige Schlussüberschussanteile wurden von der Restlaufzeit und der voraussichtlichen Inanspruchnahme<br />

abhängige Abschläge auf die bei Ablauf fällige Leistung berücksichtigt. Für die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

und die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (jeweils für Bedingungen mit einem Aufl agedatum<br />

vor 1995) beträgt der Zinssatz 6,5%.<br />

Die übrigen versicherungstechnischen Rückstellungen, bei denen das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird, wurden für jede Versicherung einzeln, entsprechend den in Anteileinheiten umgerechneten zugeteilten<br />

Überschussanteilen ermittelt.<br />

Beim Mitversicherungsgeschäft wurden die Positionen gemäß den Angaben des geschäftsführenden Mitversicherers<br />

bilanziert.<br />

77


Anhang Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden<br />

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft wurden die Anteile der Rückversicherer an den<br />

versicherungstechnischen Rückstellungen gemäß den Rückversicherungsverträgen ermittelt. Die Bewertungsmethoden<br />

entsprechen denen des selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäftes.<br />

Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck RT 2005 G<br />

mit dem Teilwert nach § 6a EStG unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 6,0% versicherungsmathe matisch<br />

ermittelt, soweit die Anschaffungskosten nicht unterschritten werden. Werden die Anschaffungskosten unterschritten,<br />

werden die Pensionsrückstellungen mit dem bei Anschaffung zugrunde gelegten Zinssatz angesetzt.<br />

Für kongruent rückgedeckte Pensionszusagen durch Gehaltsumwandlung wird anstelle des Anwartschaftsbar wertes<br />

der Pensionsverpfl ichtung der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt, da kein Nachfi nanzierungsrisiko<br />

für den Arbeitgeber besteht.<br />

Um die arbeitsrechtliche Verpfl ichtung gegenüber pensionsberechtigten Mitarbeitern auszuweisen und somit die<br />

Transparenz im Abschluss zu erhöhen, wird beim Arbeit gebenden Unternehmen für Pensionszusagen, bei denen<br />

durch ein Unternehmen desselben Konzerns ein Schuldbeitritt zur Pensionsverpfl ichtung erklärt wurde und somit<br />

die wirtschaftliche Verpfl ichtung beim Schuld beitretenden Unternehmen liegt, die nach vorgenannten Bewertungsverfahren<br />

ermittelte Pensionsrückstellung ausgewiesen. In gleicher Höhe wird ein Erstattungsanspruch gegenüber<br />

dem Schuld beitretenden Unternehmen aktiviert.<br />

Die Ermittlung der Rückstellungen für Vorruhestandsvereinbarungen erfolgt nach den Bestimmungen des<br />

Schreibens des Bundesministers der Finanzen vom 16. Oktober 1984 (BStBI. I S. 518). Die Berechnungen erfolgen<br />

entsprechend den Grundsätzen des § 6a EStG. Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2005 G von<br />

Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 6,0%.<br />

Für Verpfl ichtungen aus Altersteilzeitarbeitsverhältnissen erfolgt die Rückstellungsberechnung auf Basis<br />

der IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) vom 18. November 1998. Dabei wird als Untergrenze der auf Basis des<br />

BMF-Schreibens (IV B 2 – S 2175/07/0002) vom 28. März 2007 für die Steuerbilanz ermittelte Wert beachtet. Der<br />

Rechnungszins beträgt 5,5%.<br />

Rückstellungen für Jubiläumsverpfl ichtungen werden entsprechend den Grundsätzen des Handelsrechts<br />

und des BMF-Schreibens vom 8. Dezember 2008 (IV C 6 – S 2137/07/10002) gebildet. Für die Bewertung gilt<br />

§ 5 Abs. 4 EStG. Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins<br />

beträgt 5,5%. Die Fluktuation wird dadurch berücksichtigt, dass Rückstellungen für Jubiläumsverpfl ichtungen<br />

erst gebildet werden, wenn das Dienstverhältnis mindestens zehn Jahre bestanden hat.<br />

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gemäß § 249 H<strong>GB</strong> in<br />

Verbindung mit § 253 H<strong>GB</strong> gebildet.<br />

78<br />

Die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit den Rückzahlungsbeträgen bewertet.


Zeitwerte<br />

Zeitwerte Anhang<br />

Die Ermittlung der Zeitwerte der Grundstücke und Bauten zum Bilanzstichtag erfolgt jährlich an Hand von<br />

Gutachten der Generali Deutschland Immobilien GmbH nach den in der Verordnung über Grundsätze für die<br />

Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (WertV) vorgesehenen Verfahren. Hiervon ausgenommen ist<br />

unter anderem die Bewertung der Baugrundstücke und der im Bau befi ndlichen Grundstücke, für die als Zeitwerte<br />

die Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt werden. Die Bewertung von Immobilien, für die vor dem<br />

Bilanzstichtag Verträge über den Verkauf der Immobilie abgeschlossen wurden und die einen Eigentumsübergang<br />

im neuen Jahr vorsehen, erfolgt mit dem Veräußerungspreis. Die fremdgenutzten Grundstücke und Bauten<br />

werden darüber hinaus nach einem festgelegten Mehrjahresplan von externen Gutachtern (öffentlich bestellte<br />

Sachverständige) bewertet.<br />

Für die Ermittlung der Zeitwerte für Anteile an verbundenen Unternehmen und an Beteiligungsgesellschaften, deren<br />

Aktien jeweils an der Börse gehandelt werden, gilt grundsätzlich der Börsenkurs zum Bewertungsstichtag als<br />

maßgebend. Soweit keine Kurse zur Verfügung stehen, werden Ertragswerte herangezogen.<br />

Die Zeitwerte der zum Nennwert bilanzierten Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Ausleihungen an Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Hypotheken-, Renten- und Grundschuldforderungen<br />

sowie sonstige zum Nennwert bilanzierte Ausleihungen, nicht börsengängige festverzinsliche Wertpapiere und<br />

Asset Backed Securities (ABS) werden mittels der Discounted Cash Flow-Methode ermittelt. Als Grundlage der<br />

Bewertung dienen dabei Swapzinssätze unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der Anlage, der Kreditqualität<br />

des Emittenten, des Liquiditätsrisikos sowie des emissionsabhängigen Kreditzu- oder -abschlags. Bei derivativen<br />

Bestandteilen beachten wir darüber hinaus implizite Volatilitäten und Korrelationen. Bei ABS werden die Arten des<br />

Forderungspools berücksichtigt.<br />

Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen, Aktien und Investmentanteile richtet sich der Zeitwert der börsengängigen<br />

Titel nach den Börsenkursen zum Bewertungsstichtag und derjenige der Investmentanteile nach den<br />

Rücknahmepreisen zum Bewertungsstichtag.<br />

Bei in Fremdwährung notierten Kapitalanlagen wird der Devisenkurs zum Bewertungsstichtag zur Währungsumrechnung<br />

herangezogen.<br />

79


Anhang Zeitwerte<br />

80<br />

Buchwert 1<br />

<strong>2009</strong><br />

Zeitwert<br />

<strong>2009</strong><br />

Buchwert 1<br />

2008<br />

Zeitwert<br />

2008<br />

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €<br />

I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten<br />

auf fremden Grundstücken 534,8 525,3 538,1 539,6<br />

II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 652,4 668,1 640,9 697,9<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 353,3 364,9 351,5 383,0<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 184,7 197,6 184,7 195,0<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein<br />

112,7 103,9 103,1 118,2<br />

Beteiligungsverhältnis besteht 1,7 1,7 1,7 1,7<br />

III. Sonstige Kapitalanlagen 18.132,4 18.608,3 17.620,1 17.710,1<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.900,1 2.917,2 2.006,9 1.851,8<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 3.880,7 3.959,9 3.866,6 3.911,6<br />

3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 525,6 561,8 688,8 718,4<br />

4. Sonstige Ausleihungen 10.818,4 11.161,9 11.000,3 11.170,9<br />

a) Namensschuldverschreibungen 3.589,4 3.714,0 3.467,1 3.440,7<br />

b) Schuldscheinforderungen 6.829,1 7.051,7 7.061,6 7.265,7<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 267,6 267,6 258,6 258,6<br />

d) Übrige Ausleihungen 132,3 128,6 213,0 205,9<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten 0,0 0,0 50,0 50,0<br />

6. Andere Kapitalanlagen 7,5 7,5 7,5 7,5<br />

Gesamt 19.319,6 19.801,7 18.799,0 18.947,6<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

1 Bei den Buchwerten von zu Nennwerten bilanzierten Anlagen sind die Effekte aus Agio und Disagio berücksichtigt. Daraus resultiert eine<br />

Abweichung zu den in der Bilanz unter Aktiva B ausgewiesenen Werten. Betroffen sind die Hypotheken, Namensschuldverschreibungen,<br />

Schuldscheinforderungen und Darlehen unter Aktiva B. III.<br />

Hinsichtlich der Abschreibungsmodalitäten wird auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.<br />

Folgende Finanzanlagen werden über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen:<br />

Buchwert<br />

<strong>2009</strong><br />

Mio. €<br />

Zeitwert<br />

<strong>2009</strong><br />

Mio. €<br />

Aktien 129,7 114,2<br />

Inhaberschuldverschreibungen 1.286,6 1.244,4<br />

Investmentanteile 773,1 718,7<br />

Gesamt 2.189,4 2.077,3<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres sind Wertpapiere in Höhe von 5.590,3 Mio. € dem Anlagevermögen zugeordnet.<br />

Diese Papiere dienen dauerhaft dem Geschäftsbetrieb. Die Bewertung dieser Papiere erfolgt nach den für das<br />

Anlagevermögen geltenden Vorschriften gemäß § 341b Abs. 2. H<strong>GB</strong> i.V.m § 255 Abs. 1 und § 253 Abs. 2 H<strong>GB</strong>.<br />

Die durch diese Bewertungen vermiedenen Abschreibungen belaufen sich auf 112,1 Mio. €.<br />

Wir gehen davon aus, dass es sich lediglich um vorübergehende Wertminderungen handelt. Zu den Details unserer<br />

Bewertungsmethoden verweisen wir auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den jeweiligen Bilanzposten.


Zeit- und Nominalwert offener Derivatepositionen zum 31.12.<strong>2009</strong><br />

Zeitwert 1, 2<br />

Nominalwert Zeitwert 1, 2 Nominalwert<br />

<strong>2009</strong> <strong>2009</strong> 2008 2008<br />

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €<br />

Währungsabsicherung: Forwards 40,3 - 1,1 67,0 5,6<br />

Ertragsmehrung und Erwerbsvorbereitung: Aktienoptionen 0,0 0,0 49,0 5,4<br />

1 Der Zeitwert ist zum Abschluss des Sicherungsgeschäftes gleich Null. Der angegebene Zeitwert spiegelt die aktuelle Wertentwicklung wider.<br />

2 Für Positionen mit negativer Entwicklung wurden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.<br />

Futures auf Devisen werden zum Börsenpreis bewertet. Bei OTC- Geschäften werden gelistete Devisenoptionen<br />

als Referenz herangezogen, wobei das Ausfallrisiko des Kontrahenten berücksichtigt wird. Für gelistete Optionen<br />

z.B. an der EUREX werden Börsenpreise zur Bewertung herangezogen. Bei OTC-Optionen, für die es eine gelistete<br />

Option als Referenz gibt, wird mit dieser bewertet, wobei das Ausfallrisiko des Kontrahenten berücksichtigt wird.<br />

Falls keine Referenzoptionen vorhanden sind, geschieht die Bewertung mit dem Black-Scholes-Modell auf Basis<br />

impliziter Volatilitäten, welche aus denen am Markt gehandelten Optionen abgeleitet werden.<br />

Zeit- und Buchwert der strukturierten Produkte zum 31.12.<strong>2009</strong><br />

Buchwert Zeitwert Buchwert Zeitwert<br />

<strong>2009</strong> <strong>2009</strong> 2008 2008<br />

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €<br />

Strukturen mit Zinsrisiko 1.682,7 1.676,5 2.007,9 1.990,8<br />

Strukturen mit Kreditrisiko 0,0 0,0 10,2 10,4<br />

Strukturierte Zinsprodukte sind Inhaber- oder Namensschuldverschreibungen die derivative Bestandteile ent halten.<br />

Die Bewertung erfolgt „Mark to Model“. Dabei werden verschiedene Einfl ussgrößen, z.B. implizite Volatilitäten,<br />

Bewertungsspreads und Korrelationen berücksichtigt. Auch werden Marktgepfl ogenheiten wie z.B. Convexity<br />

Adjustments berücksichtigt. Als gängige Modelle werden hier die von Black-Scholes und Hull-White angewendet.<br />

Bewertungsreserven<br />

Zeitwerte Anhang<br />

Am 1. Januar 2008 ist die Reform des Versicherungsvertragsgesetzes in Kraft getreten. Hiernach sind die<br />

Bewertungsreserven für die in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen bereits im aktuellen<br />

Jahresabschluss anzugeben.<br />

Nach Ermittlung der Bewertungsreserven, werden diese nach einem verursachungsorientierten Verfahren<br />

rechnerisch den Versicherungsnehmern zugeordnet.<br />

Die Gesamtsumme der Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen sowie Zu-<br />

und Abschreibungen, der in die Überschussbeteiligung einbezogenen Kapitalanlagen beträgt 17.079 Mio. €<br />

(Vorjahr: 16.494 Mio. €), der beizulegende Zeitwert 17.505 Mio. € (Vorjahr: 16.624 Mio. €) und der sich daraus<br />

ergebende Saldo 426 Mio. € (Vorjahr: 130 Mio. €) inklusive Berücksichtigung von Agien und Disagien.<br />

Dem einzelnen Versicherungsnehmer wird bei Beendigung des Versicherungsvertrages bzw. bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit bei aufgeschobenen Rentenversicherungen sowie zum Jahrestag des Versicherungsbeginns bei<br />

laufenden Rentenversicherungen der für diesen Zeitpunkt ermittelte auf ihn entfallende Betrag zur Hälfte zugeteilt<br />

und an ihn ausgezahlt. Bestehen für diesen Zeitpunkt stille Lasten für die in die Überschussbeteiligung einbezogenen<br />

Kapitalanlagen, so wird der Versicherungsnehmer daran nicht beteiligt.<br />

81


Anhang Erläuterungen zur Bilanz<br />

Erläuterungen zur Bilanz<br />

Aktiva<br />

ENTWICKLUNG DER AKTIVPOSTEN A., B. I. BIS III. IM GESCHÄFTSJAHR <strong>2009</strong><br />

Bilanzwerte<br />

01.01.<strong>2009</strong><br />

Zugänge<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

1. entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert 137 0<br />

2. Summe A.<br />

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich<br />

137 0<br />

der Bauten auf fremden Grundstücken<br />

B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

538.079 14.689<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 351.496 30.447<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 185.000 0<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs-<br />

103.062 16.938<br />

verhältnis besteht 1.669 0<br />

5. Summe B. II.<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche<br />

641.227 47.385<br />

Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche<br />

2.006.872 2.659.075<br />

Wertpapiere 3.866.612 1.421.335<br />

3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

688.864 8<br />

a) Namensschuldverschreibungen 3.471.897 250.816<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 7.026.542 316.852<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 258.571 100.129<br />

d) übrige Ausleihungen 213.043 5.613<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten 50.000 15.000<br />

6. Andere Kapitalanlagen 7.478 0<br />

7. Summe B. III. 17.589.879 4.768.828<br />

Insgesamt<br />

Rundungsdifferenzen sind aus rechentechnischen Gründen möglich.<br />

18.769.322 4.830.902<br />

82


Abgänge Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte<br />

31.12.<strong>2009</strong><br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

0 0 59 78<br />

0 0 59 78<br />

575 0 17.429 534.764<br />

12.204 0 16.447 353.292<br />

0 0 0 185.000<br />

2.707 0 4.571 112.721<br />

0 0 0 1.669<br />

14.911 0 21.018 652.683<br />

1.729.007 39.202 76.001 2.900.142<br />

1.408.608 1.598 216 3.880.722<br />

162.299 1.135 2.049 525.659<br />

130.169 0 0 3.592.544<br />

548.993 0 0 6.794.401<br />

91.098 0 0 267.602<br />

81.242 0 5.068 132.345<br />

65.000 0 0 0<br />

0 0 0 7.478<br />

4.216.416 41.935 83.333 18.100.892<br />

4.231.902 41.935 121.839 19.288.417<br />

Erläuterungen zur Bilanz Anhang<br />

83


Anhang Erläuterungen zur Bilanz<br />

A. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Bei den aktivierten immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Software<br />

und Lizenzgebühren sowie um Ausgleichszahlungen für übertragenes Know-how.<br />

B. KAPITALANLAGEN<br />

B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden<br />

Grundstücken<br />

Der Bilanzwert der im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit überwiegend eigengenutzten Grundstücke und<br />

Bauten betrug:<br />

Eigennutzung 20.108 Tsd. €<br />

Konzernnutzung 51.820 Tsd. €<br />

B. II. 1. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

Eine vollständige Aufstellung über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 H<strong>GB</strong> wird zusammen mit dem<br />

Geschäftsbericht im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und kann dort eingesehen werden.<br />

B. III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

Die offenen Derivatepositionen enthalten per 31. Dezember <strong>2009</strong> Devisentermingeschäfte.<br />

B. III. 4.d) Übrige Ausleihungen<br />

In den übrigen Ausleihungen sind Namensgenussrechte enthalten in Höhe von 100.984 Tsd. €<br />

(Vj. 141.117 Tsd. €).<br />

84


C. KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG UND RISIKO VON INHABERN VON<br />

LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN<br />

Bezeichnung der Fonds ISIN Bilanzwert<br />

31.12.<strong>2009</strong><br />

Tsd. €<br />

Anzahl<br />

Anteileinheiten<br />

zum 31.12.<strong>2009</strong><br />

Stück<br />

Erläuterungen zur Bilanz Anhang<br />

Bilanzwert<br />

31.12.2008<br />

Tsd. €<br />

Anzahl<br />

Anteileinheiten<br />

zum 31.12.2008<br />

Stück<br />

AMB Generali Aktien Euroland AFLVAB DE0005317754 0 0,000 2.996 126.241,000<br />

AMB Generali Aktien Europa DE0005317762 0 0,000 5.026 235.311,000<br />

AMB Generali Aktien Global AFLVAD DE0005317770 0 0,000 2.993 129.210,000<br />

AMB Generali Bond Euro AFLVAE DE0005317713 0 0,000 5.315 95.010,000<br />

AMB Generali Bond Europa Plus AFLVAF DE0005317721 0 0,000 2.330 43.868,000<br />

AMB Generali Bond Global AFLVAG DE0005317739 0 0,000 1.321 29.212,000<br />

AMGAD AMB Generali Aktien Deutschland FLVAA DE0005317747 0 0,000 4.184 169.881,000<br />

AZ NACM Wachstum Global -A- DE0008481839 13.099 527.119,000 9.034 477.971,000<br />

AZ PIMCO Euro Rentenfonds -A- (AFLVJ) DE0008475047 4.392 85.626,000 4.069 82.292,000<br />

AZ PIMCO Europazins -A- (AFLVI) DE0008476037 27.044 612.829,000 25.992 609.419,000<br />

AZ PIMCO Internationaler Rentenfonds -A- DE0008475054 10.191 289.350,000 9.767 279.544,000<br />

AZ RCM Euroaktien -A- AFLVDC DE0008481904 48.608 1.314.785,000 33.752 1.168.682,000<br />

AZ RCM Interglobal -A- (AFLVH) DE0008475070 312.183 2.418.709,000 224.327 2.174.348,000<br />

AZ RCM Japan -A- DE0008475112 3.695 127.275,000 3.095 114.486,000<br />

AZ RCM Transatlanta -A- AFLVDE DE0008475039 6.933 252.390,000 4.388 229.867,000<br />

AZ RCM Vermögensbildung Deutschland -A- DE0008475062 129.562 1.442.301,000 89.033 1.222.818,000<br />

AZ RCM Vermögensbildung Europa -A- (AFLVK) DE0008481813 48.317 1.532.890,000 35.180 1.367.792,000<br />

AZ RCM Vermögensbildung Global -A- DE0008481847 9.881 390.542,000 6.951 343.951,000<br />

AZ RCM Wachstum Europa -A- (AFLVL) DE0008481821 252.673 5.116.915,000 158.929 4.870.643,000<br />

AZ-dit Wachstum Deutschland -A- DE0008475161 5.780 85.147,000 4.344 81.039,000<br />

CB-Basis Aktien AFLVS LU0109003797 25 906,000 18 803,860<br />

Concentra -A- (AFLVX) DE0008475005 764.283 14.649.863,000 539.275 13.725.500,000<br />

Concentra -A- (AFLX) DE0008475005 270.492 5.184.816,000 198.369 5.048.844,000<br />

DBI-Fonds Assecura I (AA) DE0008493859 100.590 809.842,000 89.904 845.123,000<br />

DWS Akkumula AFLVEL DE0008474024 27.738 49.757,000 14.007 32.438,000<br />

DWS Aktien Strategie Deutschland DE0009769869 398 2.989,000 0 0,000<br />

DWS Bildungsfonds DE0008474198 315 3.735,000 0 0,000<br />

DWS Bonus Aktiv DE0005152458 606 13.991,000 349 10.027,000<br />

DWS Emerging Market Bonds LU0066199323 35 703,000 0 0,000<br />

DWS Emerging Markets DE0009773010 2.182 27.278,000 0 0,000<br />

DWS Euro Strategie (Renten) DE0009769778 41 999,000 0 0,000<br />

DWS Euro-Bonds (Short) LU0055121403 1.115 14.518,000 0 0,000<br />

DWS Eurorenta AFLVEM LU0003549028 26.191 509.164,000 21.919 445.154,000<br />

DWS Eurovesta AFLVEH DE0008490848 19.423 231.279,000 9.868 168.894,000<br />

DWS FlexPension 2013 AFLVFA LU0174276526 34.255 290.469,000 27.294 241.134,000<br />

DWS FlexPension 2014 AFLVFB LU0174293372 20.774 175.977,000 15.944 140.869,000<br />

DWS FlexPension 2015 AFLVFC LU0174293612 307.638 2.637.728,000 263.552 2.347.278,000<br />

DWS FlexPension 2016 AFLVFD LU0174293885 91.180 779.915,000 71.805 637.703,000<br />

DWS FlexPension 2017 AFLVFE LU0174293968 37.546 323.811,000 28.614 254.981,000<br />

DWS FlexPension 2018 AFLVFF LU0174294008 46.633 401.557,000 36.596 326.053,000<br />

DWS FlexPension 2019 AFLVFG LU0191403426 41.327 352.075,000 31.723 278.097,000<br />

DWS FlexPension 2020 AFLVFH LU0216062512 41.489 360.242,000 30.479 271.626,000<br />

DWS FlexPension 2021 LU0252287403 39.069 350.932,000 28.278 258.432,000<br />

DWS Flexpension 2023 LU0361685794 530.936 4.975.039,000 439.838 4.141.209,000<br />

DWS FlexPension Sicav 2022 LU0290277143 37.107 339.278,000 26.597 245.727,000<br />

DWS FlexPension SICAV II 2019 LU0412313438 291 2.694,000 0 0,000<br />

DWS FlexPension Sicav II 2020 LU0412313511 366 3.364,000 0 0,000<br />

DWS FlexPension Sicav II 2021 LU0412313602 328 2.988,000 0 0,000<br />

85


Anhang Erläuterungen zur Bilanz<br />

Bezeichnung der Fonds ISIN Bilanzwert<br />

31.12.<strong>2009</strong><br />

Tsd. €<br />

Anzahl<br />

Anteileinheiten<br />

zum 31.12.<strong>2009</strong><br />

Stück<br />

Bilanzwert<br />

31.12.2008<br />

Tsd. €<br />

Anzahl<br />

Anteileinheiten<br />

zum 31.12.2008<br />

Stück<br />

DWS FlexPension Sicav II 2022 LU0412313867 367 3.311,000 0 0,000<br />

DWS FlexPension Sicav II 2023 LU0412314089 156 1.406,000 0 0,000<br />

DWS FlexPension SICAV II 2024 LU0412314162 136.352 1.233.064,000 0 0,000<br />

DWS FlexProfi t 80 LU0241500114 11.834 126.879,000 8.246 91.466,000<br />

DWS FlexProfi t 85 LU0241499432 2.420 25.036,000 1.715 18.287,000<br />

DWS FlexProfi t 90 LU0241499788 4.345 43.263,000 2.850 29.251,000<br />

DWS Funds Invest SachwertStrategie Fond LU0275643053 1.033 10.138,000 0 0,000<br />

DWS Funds Invest Vermögensstrategie LU0275643301 386.406 4.775.161,000 110.579 1.713.611,000<br />

DWS FundsInvest ZukunftsStrategie LU0313399957 48.197 386.501,000 0 0,000<br />

DWS Geldmarkt Plus DE0008474230 772 11.490,000 0 0,000<br />

DWS Geldmarktfonds AFLVEP DE0008474255 4.124 61.111,000 2.766 40.997,000<br />

DWS Global Value LU0133414606 5.626 45.751,000 1.896 20.772,000<br />

DWS Gold Plus LU0055649056 4.477 3.532,000 0 0,000<br />

DWS Inrenta DE0008474032 1 34,000 0 0,000<br />

DWS Inter-Renta AFLVEO DE0008474040 4.220 320.427,000 3.669 285.490,000<br />

DWS Intervest AFLVEJ DE0008474016 13.891 113.292,000 8.921 93.272,000<br />

DWS Invest - European Dividend Plus LD LU0195138150 1.544 16.154,000 492 6.145,000<br />

DWS Invest Total Return Bonds LD LU0179217897 261 2.696,000 164 1.717,000<br />

DWS INVESTA AFLVEG DE0008474008 54.170 620.714,000 30.266 466.419,000<br />

DWS Nordamerika DE0008490897 22 349,000 0 0,000<br />

DWS Osteuropa LU0062756647 1.063 1.888,000 0 0,000<br />

DWS Plus Invest Balance AFLVEB DE0009769935 24.758 555.356,000 16.555 436.110,000<br />

DWS Plus Invest Einkommen AFLVEC DE0009769927 8.520 182.801,000 6.662 155.006,000<br />

DWS Plus Invest Wachstum AFLVEA DE0009769943 104.870 2.507.043,000 61.838 1.888.765,000<br />

DWS Provesta AFLVEI DE0008474156 16.698 124.569,000 7.017 74.840,000<br />

DWS Re-Inrenta DE0008474081 9 38,000 0 0,000<br />

DWS Rohstoffonds DE0008474123 2.317 28.288,000 0 0,000<br />

DWS Sachwerte DE000DWS0W32 1.777 17.301,000 0 0,000<br />

DWS Select-Invest DE0008476565 10.063 47.959,000 3.607 21.318,000<br />

DWS Select-Rent DE0008476532 53 1.087,000 0 0,000<br />

DWS Top 50 Asien AFLVEF DE0009769760 33.071 352.753,000 14.292 229.781,000<br />

DWS Top 50 Europa AFLVED DE0009769729 78.069 957.195,000 44.266 721.176,000<br />

DWS Top 50 Welt AFLVEE DE0009769794 24.636 487.551,000 14.913 384.064,000<br />

DWS Top Dividende DE0009848119 587 8.237,000 0 0,000<br />

DWS Vario-Rent DE0008476581 181 3.606,000 0 0,000<br />

DWS Vemögensbildung I AFLVEK DE0008476524 429.435 5.134.935,000 266.028 3.924.302,000<br />

DWS Vermögensbildung R AFLVEN DE0008476516 47.657 2.874.345,000 40.000 2.503.139,000<br />

DWS Vermögensmandat-Balance LU0309483435 167 1.757,000 0 0,000<br />

DWS Vermögensmandat-Dynamik LU0309483781 1.127 12.461,000 0 0,000<br />

Generali AktivMix Ertrag AFLVAL DE0004156302 1.232 22.002,000 929 17.486,000<br />

Generali Investments SICAV - Euro Bonds LU0145476817 9.749 80.958,000 20 171,000<br />

Generali Komfort Wachstum AFLVAI LU0100846798 41.285 806.654,000 27.508 644.823,000<br />

Generali Komfort-Balance AFLVAH LU0100842029 24.005 443.381,000 16.903 357.058,000<br />

Generali Komfort-Dynamik Europa AFLVAJ LU0100847093 70.224 1.720.332,000 38.790 1.256.575,000<br />

Generali Komfort-Dynamik Global LU0100847929 48.623 1.388.830,000 29.962 1.112.168,000<br />

GIS German Equities DA LU0346987596 5.458 69.756,000 2 26,000<br />

grundbesitz europa RREEF Investment GmbH AFLY DE0009807008 286.567 6.695.496,000 287.978 6.612.576,000<br />

grundbesitz europa RREEF Investment GmbH AFLVY DE0009807008 93.586 2.186.588,000 89.889 2.064.030,000<br />

grundbesitz global AFLV<strong>GB</strong> RREEF Investment GmbH DE0009807057 5.356 101.960,000 2.506 47.628,000<br />

hausInvest europa DE0009807016 3.249 75.678,000 2.936 68.284,000<br />

86


Bezeichnung der Fonds ISIN Bilanzwert<br />

31.12.<strong>2009</strong><br />

Tsd. €<br />

Anzahl<br />

Anteileinheiten<br />

zum 31.12.<strong>2009</strong><br />

Stück<br />

Erläuterungen zur Bilanz Anhang<br />

Bilanzwert<br />

31.12.2008<br />

Tsd. €<br />

Anzahl<br />

Anteileinheiten<br />

zum 31.12.2008<br />

Stück<br />

iii EURO ImmoProfi l A1B DE0009820019 62.048 1.905.661,000 77.176 2.232.457,000<br />

iii EURO ImmoProfi l AFLVZB DE0009820019 7.756 238.218,000 8.710 251.954,000<br />

iii EURO ImmoProfi l AFLZB DE0009820019 101.533 3.118.326,000 113.520 3.283.783,000<br />

Industria -A- (AFLVG) DE0008475021 679.503 9.500.885,000 451.038 8.532.685,000<br />

Inovesta Classic Oppenheim Fonds DE0005117493 61 1.881,000 29 1.105,000<br />

Inovesta Opportunity Oppenheim Fonds DE0005117519 28 1.104,000 13 626,000<br />

INTER ImmoProfi l AFLVP DE0009820068 5.610 102.285,000 5.861 104.652,000<br />

SEB Aktienfonds (AFLB) DE0008473471 529.321 8.959.395,000 392.272 8.615.688,000<br />

SEB Aktienfonds (AFLVB) DE0008473471 39.098 661.788,000 28.695 630.240,000<br />

SEB EuroCompanies AFLVBF DE0009769208 11.251 246.903,000 7.779 222.504,000<br />

SEB Europafonds (AFLC) DE0008474388 107.392 2.727.057,000 77.850 2.559.178,000<br />

SEB Europafonds (AFLVC) DE0008474388 48.014 1.219.236,000 33.449 1.099.562,000<br />

SEB ImmoInvest (AFLA) DE0009802306 146.524 2.589.219,000 150.101 2.654.780,000<br />

SEB ImmoInvest (AFLVA) DE0009802306 176.596 3.120.630,000 151.915 2.686.858,000<br />

SEB Invest Global Players AFLVBG LU0103242540 0 0,000 804 51.946,000<br />

SEB Optimix Chance (AFLVM) LU0066377101 19.609 386.834,000 13.602 351.844,000<br />

SEB Optimix Ertrag (AFLVN) LU0066376558 1.084 21.524,000 916 19.772,000<br />

SEB Optimix Wachstum (AFLVO) LU0066376988 7.814 142.314,000 6.111 131.940,000<br />

SEB Total Return Bond Fund DE0008473414 85.270 3.088.384,000 87.234 3.182.551,000<br />

SEB Total Return Bond Fund DE0008473414 9.076 328.707,000 9.428 343.977,000<br />

SEB Zinsglobal (AFLE) DE0008474313 42.196 1.629.816,000 44.018 1.670.528,000<br />

SEB Zinsglobal (AFLVE) DE0008474313 4.438 171.423,000 4.633 175.826,000<br />

Summe 7.453.560 121.544.491,000 5.316.773 107.362.686,860<br />

87


Anhang Erläuterungen zur Bilanz<br />

D. FORDERUNGEN<br />

D. III. Sonstige Forderungen<br />

In den Steuererstattungsansprüchen ist das Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Körperschaftsteuergesetz<br />

(KStG) enthalten. Daraus resultiert von 2008 bis 2017 ein Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens.<br />

Dieses wird ab 2008 in gleichen Raten ausbezahlt. Das Körperschaftsteuerguthaben wird bis 2017 gemäß<br />

der Vorgabe des BMF-Schreibens vom 14. Januar 2008 zur „Bilanziellen Behandlung des Körperschaftsteuerguthabens“<br />

abgezinst. <strong>2009</strong> wurde eine entsprechende Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens um 4.544 Tsd. €<br />

als sonstige Zinsen und ähnlicher Ertrag berücksichtigt.<br />

E. SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

E. I. Sachanlagen und Vorräte<br />

Der Bilanzposten umfasst EDV-Anlagen, Einrichtungsgegenstände, Kraftfahrzeuge und Vorräte.<br />

E. III. Andere Vermögensgegenstände<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Vorausgezahlte Versicherungsleistungen und Überschussanteile 33.781 33.977<br />

Vorgelegte Regulierungsaufwendungen 5 5<br />

Übrige andere Vermögensgegenstände 400 4.406<br />

Summe 34.186 38.389<br />

F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

F. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Agio aus Hypotheken- und Grundschuldforderungen,<br />

Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen 60.610 66.369<br />

Sonstige vorausgezahlte Aufwendungen 2.665 2.984<br />

Summe 63.275 69.353<br />

88


Passiva<br />

A. EIGENKAPITAL<br />

Entwicklung der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen Kapital-<br />

Gewinnrücklagen Rücklagen<br />

rücklage Gesetzliche Andere Gewinn- Gesamt<br />

Rücklage rücklagen<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

Stand 1.1.<strong>2009</strong> 4.090 4.090 206.353 214.533<br />

Einstellungen aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres 0 0 0 0<br />

Entnahmen im Geschäftsjahr 0 0 0 0<br />

Einstellungen aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 0 0 35.000 35.000<br />

Stand 31.12.<strong>2009</strong> 4.090 4.090 241.353 249.533<br />

Das gezeichnete Kapital von 71.270 Tsd. € besteht zum 31. Dezember <strong>2009</strong> aus 1.900.800 auf den Namen<br />

lautende Stückaktien und 633.600 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten. Sämtliche Aktien werden von der<br />

Generali Deutschland Holding AG gehalten.<br />

B. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

B. IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Stand am 1. Januar 1.264.571 1.409.055<br />

Entnahme für zugeteilte Überschussanteile des Geschäftsjahres -277.112 -289.831<br />

Zuführung aus dem Bruttoüberschuss des Geschäftsjahres 382.971 145.347<br />

Stand am 31. Dezember 1.370.430 1.264.571<br />

Die zugeteilten Überschussanteile enthalten auch die über 2,25% p.a., 2,75% p.a., 3,0% p.a., 3,25% p.a.,<br />

3,5% p.a. bzw. 4,0% p.a. hinausgehenden Zinsen auf angesammelte Überschussanteile.<br />

Von der Rückstellung am 31. Dezember entfallen auf:<br />

Erläuterungen zur Bilanz Anhang<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

a) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte laufende Überschussanteile 105.164 107.351<br />

b) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Schlussüberschussanteile und Schlusszahlungen 160.313 152.172<br />

c) bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge für die Mindest-beteiligung an Bewertungsreserven 0 0<br />

d) auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven (ohne Beträge<br />

nach c)<br />

3.221 805<br />

e) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Gewinnrenten zurückgestellt wird 3.075 3.115<br />

f) den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung von Schlussüberschussanteilen und Schlusszahlungen<br />

zurückgestellt wird<br />

784.903 724.234<br />

g) auf den Teil des Schlussüberschussanteilfonds, der für die Finanzierung der Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven<br />

zurückgestellt wird<br />

0 0<br />

h) auf den ungebundenen Teil 313.754 276.894<br />

Zur Finanzierung der 2010 insgesamt fällig werdenden jährlichen Überschussanteile stehen der in der<br />

Rückstellung für Beitragsrückerstattung festgelegte Betrag von 105.164 Tsd. € und die Direktgutschrift aus dem<br />

Geschäftsergebnis des Jahres 2010 zur Verfügung.<br />

89


Anhang Erläuterungen zur Bilanz<br />

Die für die einzelnen Abrechnungsverbände/Bestandsgruppen festgesetzten Überschussanteile und die verwendeten<br />

Ansammlungszinssätze sind ab Seite 105 aufgeführt.<br />

D. ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

D. III. Sonstige Rückstellungen<br />

Rückstellung für Sozialplan und Restrukturierungen<br />

Tsd. €<br />

2.818<br />

Rückstellung für Altersteilzeit 2.632<br />

Rückstellung für Vertreterbezüge 4.171<br />

Rückstellung für Dienstjubiläen 2.070<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Vergütungen an Mitarbeiter 4.125<br />

Rückstellung für Vorruhestandsverpfl ichtungen 860<br />

Rückstellung für Bauleistungen 6.963<br />

Rückstellung für Jahresabschlusskosten 426<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung/Schwerbehindertenabgabe 131<br />

Übrige Rückstellungen 123.030<br />

Summe 147.226<br />

Die übrigen Rückstellungen betreffen insbesondere die Risikovorsorge zur langfristigen Sicherung des<br />

Vertriebs weges.<br />

E. DEPOTVERBINDLICHKEITEN AUS DEM IN RÜCKDECKUNG GEGEBENEN VERSICHERUNGSGESCHÄFT<br />

Die Depotverbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.348.041 Tsd. € gegenüber verbundenen Unternehmen und<br />

in Höhe von 40.197 Tsd. € gegenüber anderen Unternehmen.<br />

F. ANDERE VERBINDLICHKEITEN<br />

F. I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

Diese Position enthält gutgeschriebene Überschussanteile in Höhe von 161.052 Tsd. €. Hiervon haben<br />

96.382 Tsd. € eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.<br />

F. II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft<br />

Die Abrechnungsverbindlichkeiten betreffen mit 747 Tsd. € verbundene Unternehmen und mit 385 Tsd. €<br />

andere Unternehmen.<br />

90


G. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Erläuterungen zur Bilanz Anhang<br />

Hier handelt es sich im Wesentlichen um das auf die Folgejahre entfallende Disagio aus Hypotheken- und<br />

Grundschuldforderungen sowie Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen im Sinne des<br />

§ 341c Abs. 2 Satz 1 H<strong>GB</strong>.<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Schuldscheinforderungen und Darlehen 25.202 31.273<br />

Namensschuldverschreibungen 4.123 5.154<br />

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 41 76<br />

Übrige Ausleihungen – Namensgenussscheine 5 8<br />

Summe 29.371 36.511<br />

91


Anhang Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

I. VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

aa) gebuchte Bruttobeiträge aus:<br />

Einzelversicherungen 4.138.279 4.050.346<br />

Kollektivversicherungen 68.171 60.223<br />

Summe<br />

bb) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach:<br />

4.206.450 4.110.569<br />

laufenden Beiträgen 3.729.914 3.742.599<br />

Einmalbeiträgen 476.536 367.970<br />

Summe<br />

cc) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen:<br />

4.206.450 4.110.569<br />

ohne Gewinnbeteiligung 0 0<br />

mit Gewinnbeteiligung 1.933.292 1.855.058<br />

bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 2.273.158 2.255.511<br />

Summe 4.206.450 4.110.569<br />

Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene<br />

Rechnung<br />

Bei den ausgewiesenen Aufwendungen handelt es sich ausschließlich um erfolgsabhängige Beitragsrückerstattungen.<br />

Die Aufwendungen für Beitragsrückerstattung ohne Berücksichtigung der Verträge, bei denen das Kapitalanlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird, beliefen sich in 2008 auf 97.870 Tsd. €; der entsprechende Wert für<br />

<strong>2009</strong> wird im Rahmen der zu erstellenden Zerlegung des Rohergebnisses nach Ergebnisquellen ermittelt.<br />

Rückversicherungssaldo<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Verdiente Beiträge des Rückversicherers 193.359 202.045<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle -255.143 -250.001<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb -34.516 -44.307<br />

Zwischensumme -96.300 -93.263<br />

+ Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-Deckungsrückstellung 21.766 12.120<br />

Rückversicherungssaldo -74.534 -80.143<br />

92


Direktgutschrift<br />

Die Direktgutschrift ist in folgenden Positionen enthalten:<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Veränderung der Deckungsrückstellung<br />

Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung:<br />

76.088 71.488<br />

Zinsen auf gutgeschriebene/angesammelte Überschussanteile 7.271 6.016<br />

übrige Aufwendungen 125.264 109.892<br />

Direktgutschrift insgesamt 208.623 187.396<br />

Sonstiges<br />

Aus dem BGH-Urteil vom 12. Oktober 2005 resultieren in <strong>2009</strong> Erträge aufgrund Verjährungen von Ansprüchen<br />

in Höhe von 856 Tsd. € aus der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle.<br />

II. NICHTVERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

Sonstige Aufwendungen<br />

Die sonstigen Aufwendungen haben sich insbesondere aufgrund der geringeren Zuführung zu den sonstigen<br />

Rückstellungen vermindert. Zur weiteren Erläuterung verweisen wir auf D. III. Sonstige Rückstellungen.<br />

Außerordentliche Erträge<br />

Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Aufl ösung von Restrukturierungsrückstellungen<br />

(646 Tsd. €).<br />

Außerordentliche Aufwendungen<br />

Hierbei handelt es sich um die Zuführung zu den Rückstellungen bzw. Restrukturierungsaufwand für das<br />

Projekt REAL (405 Tsd. €).<br />

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag<br />

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Anhang<br />

Der Steueraufwand in Höhe von 52,6 Mio. € resultiert ausschließlich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen<br />

Geschäftstätigkeit.<br />

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 H<strong>GB</strong> für das selbst abgeschlossene<br />

Versicherungsgeschäft 489.411 612.332<br />

Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 H<strong>GB</strong> 51.753 36.824<br />

Löhne und Gehälter 42.387 40.179<br />

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 6.729 6.792<br />

Aufwendungen für Altersversorgung 4.375 720<br />

Aufwendungen gesamt 594.655 696.847<br />

93


Anhang Sonstige Angaben<br />

Sonstige Angaben<br />

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats<br />

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind auf den Seiten 5 und 7 aufgeführt.<br />

Bezüge des Vorstands sowie gewährte Vorschüsse und Kredite<br />

Die Gesamtbezüge des Gesamtvorstands der AachenMünchener Versicherungen betrugen 2.829 Tsd. €. An<br />

frühere Vorstandsmitglieder der AachenMünchener Versicherungen bzw. deren Hinterbliebene wurden Pensionen<br />

in Höhe von 2.020 Tsd. € gezahlt; für sie besteht eine die volle Verpfl ichtung berücksichtigende Pensionsrückstellung<br />

in Höhe von 26.104 Tsd. €. An Mitglieder des Gesamtvorstands bestanden Kredite mit einem Nominalkapital<br />

von 310 Tsd. €. Am Jahresende valutierten die Kredite mit 86 Tsd. €. Sie haben eine Effektivverzinsung von<br />

4,18% bis 4,90%. Im Berichtszeitraum wurden Tilgungen in Höhe von 104 Tsd. € geleistet. Alle Kredite sind durch<br />

eingetragene Grundpfandrechte dinglich gesichert.<br />

Neben der Ausübung der Tätigkeiten für die AachenMünchener Versicherungen üben einzelne Vorstandsmitglieder<br />

noch weitere Tätigkeiten für andere Konzerngesellschaften aus. Die Vergütung für diese Tätigkeiten ist<br />

bereits mit der Vergütung für die Ausübung der Vorstandstätigkeiten für die AachenMünchener Versicherungen<br />

abgegolten.<br />

Bezüge des Aufsichtsrats sowie gewährte Vorschüsse und Kredite<br />

Der Aufsichtsrat der AachenMünchener Lebensversicherung AG erhielt für seine Tätigkeit 224 Tsd. €. An Mitglieder<br />

des Aufsichtrates bestanden Kredite mit einem Nominalkapital von 232 Tsd. €. Am Jahresende valutierten<br />

die Kredite mit 158 Tsd. €. Sie haben eine Effektivverzinsung von 4,75% bis 6,20%. Im Berichtszeitraum wurden<br />

Tilgungen in Höhe von 7 Tsd. € geleistet. Alle Kredite sind durch eingetragene Grundpfandrechte dinglich gesichert.<br />

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt<br />

<strong>2009</strong> 2008<br />

Leitende Angestellte 8 8<br />

Angestellte 831 812<br />

Gewerbliche Arbeitnehmer 15 17<br />

Gesamt 854 837<br />

Gesamthonorar des Abschlussprüfers<br />

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind im Konzernabschluss der Generali Deutschland<br />

Holding AG, Köln, enthalten.<br />

94


Konzernverbindungen<br />

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Generali Deutschland Holding AG, Köln (Generali D eutschland),<br />

die einen Konzernabschluss für die Generali Deutschland Gruppe erstellt, in den unsere Gesellschaft einbezogen<br />

wird. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. Damit ist unsere Gesellschaft gemäß § 291 H<strong>GB</strong><br />

von der Verpfl ichtung einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu erstellen, befreit. Ferner ist die<br />

Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen der Assicurazioni Generali S.p.A. (Triest/Italien), die eine Mehrheitsbeteiligung<br />

an der Generali Deutschland besitzt. Die Assicurazioni Generali S.p.A. erstellt einen Konzernabschluss<br />

für die gesamte Generali Gruppe. Sie hinterlegt ihn an ihrem Geschäftssitz und reicht ihn bei den italienischen<br />

Aufsichtsbehörden ein.<br />

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag<br />

Sonstige Angaben Anhang<br />

Zwischen der Generali Deutschland als herrschendem Unternehmen und uns besteht seit dem 30. Juni 1997<br />

nach § 291 AktG ein Beherrschungsvertrag.<br />

Ferner besteht zwischen der Generali Deutschland als Mutterunternehmen und unserer Gesellschaft seit dem<br />

15. Oktober 2001 ein Gewinnabführungsvertrag.<br />

Haftungsverhältnisse, sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen und andere nicht in der Bilanz enthaltene<br />

Geschäfte<br />

Es besteht eine Prozessbürgschaft in Höhe von 5 Tsd. € gegenüber der „Qualit Gesellschaft für Wirtschafts-<br />

und Finanzberatung GmbH & Co. KG“, Bottrop.<br />

Die Sonstigen fi nanziellen Verpfl ichtungen in Höhe von insgesamt 732.410 Tsd. € setzen sich wie folgt zusammen:<br />

1. Verpfl ichtungen gegenüber Banken aus Vorkauf Darlehen von 50.000 Tsd. €,<br />

2. Resteinzahlungsverpfl ichtungen gegenüber Immobilienfonds und Gesellschaften, die der Immobilienanlage<br />

dienen, von 425.331 Tsd. €,<br />

3. Einzahlungsverpfl ichtungen gegenüber der Protektor Lebensversicherungs-AG in Höhe von<br />

213.464 Tsd. €,<br />

4. Beiträge zum Sicherungsfonds gem. §§ 124 ff. VAG von 24.061 Tsd. €,<br />

5. Sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen aus Mietverträgen von 19.029 Tsd. € (davon gegenüber verbundenen<br />

Unternehmen 18.858 Tsd. €),<br />

6. Verpfl ichtungen aus Immobilienfi nanzierungszusagen gegenüber Kunden von 275 Tsd. €,<br />

7. Sonstige fi nanzielle Verpfl ichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 250 Tsd. €.<br />

Die Vorkäufe von festverzinslichen Wertpapieren wurden als Maßnahme zur teilweisen Sicherung des Portfolios<br />

gegenüber sinkenden Zinsen durchgeführt. Neben dem allgemeinen Kreditrisiko bestehen Risiken aus steigenden<br />

Marktzinsen, da die Positionen dann niedriger bewertet werden.<br />

Die Nachzahlungsverpfl ichtungen betreffen ausschließlich indirekte Anlagen in den Bereichen „Private Equity“,<br />

„Infrastruktur“ und „Immobilien“. Das den Managern zugesagte Kapital wird über einen Zeitraum von 3-4 Jahren investiert.<br />

Die ausgewiesenen Verpfl ichtungen stellen das maximale Volumen der noch offenen, nicht investierten Zusagen<br />

dar. Die Chancen und Risiken der Verpfl ichtungen ergeben sich aus dem zukünftigen Ergebnis der jeweiligen Anlagestrategie,<br />

also der Entwicklung des Private Equity-Segments und der Infrastruktur- und Immobilienmärkte.<br />

95


Anhang Sonstige Angaben<br />

Die Gesellschaft ist gemäß §§ 124 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds<br />

erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal<br />

0,2‰ der Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1‰ der<br />

Summe der versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen aufgebaut ist. Die zukünftigen Verpfl ichtungen hieraus<br />

betragen für die Gesellschaft 0,4 Mio. €.<br />

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1‰ der Summe der versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen erheben; dies entspricht einer Verpfl ichtung von 23,7 Mio. €.<br />

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpfl ichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG<br />

fi nanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem<br />

Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpfl ichtung beträgt 1% der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen<br />

unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge. Aus der<br />

Verpfl ichtung, zusätzlich fi nanzielle Mittel dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG<br />

in einem Sanierungsfall zur Verfügung zu stellen, ergibt sich das Risiko von Zahlungsmittelabfl üssen. Vorteil der<br />

Verpfl ichtung ist das Sicherstellen von Ansprüchen der Versicherungsnehmer im Sanierungsfall einer Gesellschaft<br />

und damit die Stärkung der Versicherungsbranche. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpfl ichtungen<br />

aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpfl ichtung zum Bilanzstichtag<br />

213,5 Mio. €.<br />

Unsere Gesellschaft ist Gründungsmitglied der Versorgungsausgleichskasse Pensionskasse VVaG (Versorgungsausgleichskasse).<br />

Die Gründungsmitglieder haben sich in der Satzung verpfl ichtet, entsprechend ihrer Quote auf<br />

Anforderung der Versorgungsausgleichskasse zusätzliche Gründungsstockmittel zur Verfügung zu stellen, wenn<br />

dies zur Erfüllung der Solvabilitätsanforderungen der Versorgungsausgleichskasse erforderlich ist.<br />

Mit Rücksicht auf die hohe umsatzmäßige Bedeutung für unser Unternehmen haben wir zur Festigung der<br />

Geschäftsbeziehung mit der Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG, Frankfurt am Main, die<br />

Verpfl ichtung übernommen, auf entsprechende Aufforderung hin, Anteile an der Deutsche Vermögensberatung<br />

zu erwerben oder an Dritte zu vermitteln. Das Risiko im Falle der Aufforderung zur Übernahme der Anteile besteht<br />

in einer Liquiditätsbelastung. Der Vorteil der Regelung liegt in der langfristigen Sicherung des Vertriebswegs. Der<br />

Betrag der Verpfl ichtung kann nicht beziffert werden, da derzeit nicht von der Verwirklichung einer solchen Aufforderung<br />

ausgegangen wird und Vergleichsmaßstäbe fehlen.<br />

96


Sonstige Zusatzangaben<br />

Sonstige Angaben Anhang<br />

Unser Unternehmen gehört dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Berlin, den<br />

diesem angeschlossenen Fachverbänden, der Wiesbadener Vereinigung, Bonn, sowie dem Arbeitgeberverband<br />

der Versicherungsunternehmen e.V., München, an.<br />

Wir sind Mitglied im Pensions-Sicherungs-Verein VVaG, Köln.<br />

Aachen, den 9. Februar 2010<br />

AachenMünchener Lebensversicherung Aktiengesellschaft<br />

Westkamp<br />

Booms Rieger Sänger<br />

97


Anlage zum Anhang


Anlage zum Anhang<br />

Anlage zum Anhang<br />

Überschussbeteiligung unserer Kunden<br />

Bei den einzelnen Versicherungsformen und Kapitalisierungsgeschäften gelten für das Kalenderjahr 2010 – bzw.<br />

für den Todesfallbonus bei Risikolebensversicherungen bis zum Ende des in 2010 beginnenden Versicherungsjahres<br />

– die auf den Seiten 105 bis 197 angegebenen Überschussanteil-Sätze.<br />

Ansammlungsüberschussanteil-Satz<br />

Der Ansammlungsüberschussanteil-Satz ergänzt die rechnungsmäßige Verzinsung der verzinslich anzusammelnden<br />

Überschussguthaben auf 4,20% bei den Tarifen mit einem Rechnungszins von 2,25% oder 2,75%<br />

und auf 4,10% bei den übrigen Tarifen.<br />

Direktgutschrift<br />

Die Großlebens- und Kollektiv-Kapitalversicherungen, die Vermögensbildungsversicherungen, die Kleinlebensversicherungen,<br />

die Risiko-Lebensversicherungen mit verzinslicher Ansammlung der Überschussanteile, die fondsgebundenen<br />

Lebens- bzw. Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen bzw. Teilrenten, die<br />

Rentenversicherungen und die Parkdepots erhalten in der Regel eine Direktgutschrift. Sie wird aus dem im Jahr<br />

2010 erwirtschafteten Geschäftsergebnis zugeteilt.<br />

Sofern es sich nicht um konventionelle Rentenversicherungen oder fondsgebundene Rentenversicherungen mit<br />

Recht auf vorgezogene Teilrenten handelt, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten<br />

Sterbewahrscheinlichkeiten zu einer vorübergehend reduzierten Überschussbeteiligung führt, gilt Folgendes: Die<br />

Direktgutschrift beträgt 0,9% des maßgebenden Versicherungsnehmer-Guthabens bei den Tarifen mit einem<br />

geschäftsplanmäßig garantierten Zins (Rechnungszins) von 3,0% bzw. 0,4% bei einem Rechnungszins von 3,5%.<br />

Bei den K-, KS-, FLG-, AR-Tarifen und Tarif ARBS sowie den Risiko-Lebensversicherungen der Tarifgeneration<br />

mit einem Rechnungszins von 4,0% gilt ein Direktgutschrift-Satz von 0% bzw. von 0,65% bei der Tarifgeneration<br />

(einschließlich der RG-Tarife) mit einem Rechnungszins von 3,25%. Bei den K-, FLG-, AR-, KR-, RG-Tarifen sowie<br />

den Risiko-Lebensversicherungen der Tarifgenerationen mit einem Rechnungszins von 2,75% gilt ein Direktgutschrift-Satz<br />

von 1,3%, bei einem Rechnungszins von 2,25% beläuft sich der Direktgutschrift-Satz stets auf 1,8%.<br />

Sofern es sich um Erhöhungsversicherungen im Rahmen des Dynamikplans mit 2,75% Rechnungszins zu Grundversicherungen<br />

mit 3,25% oder 4,0% Rechnungszins handelt, beträgt die Direktgutschrift 1,15%; bei einem Rechnungszinssatz<br />

der Erhöhungsversicherung von 2,25% beträgt der Satz der Direktgutschrift 1,65%. Der Direktgutschriftsatz<br />

beläuft sich jedoch höchstens auf den jeweils angegebenen Zinsüberschussanteil-Satz.<br />

Bei konventionellen Rentenversicherungen und fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Recht auf vor gezogene<br />

Teilrenten, bei denen die Anpassung der Deckungsrückstellung an die aktualisierten Sterbewahrscheinlichkeiten zu einer<br />

vorübergehenden Reduzierung der Überschussbeteiligung führt, ist die Direktgutschrift wie in den Vorjahren auch reduziert.<br />

Ferner werden die eventuellen Grund-Überschussanteile für die Risiko-Lebensversicherungen unserer Tarifgenerationen<br />

mit einem Rechnungszins von 4,0%, 3,25%, 2,75% und 2,25%, die jährlichen Überschussanteile für<br />

die Bauspar-Risikoversicherungen des Gewinnverbandes E2 sowie die Grund- und Risiko-Überschussanteile bei<br />

den Tarifen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“ in voller Höhe als Direktgutschrift zugeteilt.<br />

Die einjährigen Parkdepots erhalten den Zinsüberschussanteil in voller Höhe als Direktgutschrift.<br />

100<br />

Die Überschussbeteiligung aus der Direktgutschrift wird auf die jährlichen Überschussanteile angerechnet.


Formen der Überschussbeteiligung<br />

Erlebensfallbonus<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als Einmalbeitrag zur Bildung von beitragsfreien Versicherungen<br />

verwendet, aus denen bei Erleben des Ablaufs der Versicherung Leistungen fällig werden (Erlebensfallbonus). Die<br />

Erlebensfallbonus-Summen sind als beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt. Bei konventionellen<br />

Versicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen wird bei Inanspruchnahme einer Teilauszahlung<br />

auch eine vorgezogene Leistung aus der Überschussbeteiligung ausgezahlt. Bei Eintritt des Versicherungsfalls<br />

durch Tod werden die vertraglich garantierte Todesfallsumme und gegebenenfalls ein Schluss-Überschussanteil<br />

gezahlt. Als gesamte Todesfall-Leistung wird jedoch mindestens ein Betrag in Höhe der Rückkaufsleistung, erhöht<br />

um einen im Geschäftsplan festgelegten Zuschlag, erbracht. Bei den K- und KS-Tarifen erbringen wir als gesamte<br />

Todesfall-Leistung mindestens einen Betrag in Höhe der Deckungsrückstellung und gegebenenfalls des Schluss-<br />

Überschussanteils.<br />

Summen- bzw. Rentenerhöhung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als Einmalbeitrag zur Erhöhung der Versicherungsleistung (Summen-<br />

bzw. Rentenerhöhung) verwendet. Die Summen- bzw. Rentenerhöhung ist als beitragsfreie Versicherung wiederum<br />

überschussberechtigt. Für Großlebens- (außer nach den K-Tarifen) und Kollektiv-Kapitalversicherungen (außer<br />

nach den KS-Tarifen) sowie Vermögensbildungsversicherungen wird bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalls<br />

im Allgemeinen ab Beginn eine Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung gewährt; bereits bestehende<br />

Summen erhöhungen werden auf die Mindestleistung angerechnet.<br />

Verzinsliche Ansammlung der Überschussanteile<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden verzinslich angesammelt. Die jährliche Gesamtverzinsung des<br />

Ansammlungsguthabens beträgt für die Versicherungsverträge im Jahr 2010 4,10%, bei den Tarifen mit einem<br />

Rechnungszins von 2,25% oder 2,75% beträgt die Gesamtverzinsung 4,20%. Für Parkdepots gelten hiervon<br />

abweichende Sätze, vgl. Seite 196. Das Ansammlungsguthaben wird grundsätzlich bei Beendigung des Vertrags<br />

ausgezahlt bzw. bei Rentenversicherungen bei Ablauf der Aufschubzeit zur Rentenerhöhung verwendet.<br />

Todesfallbonus<br />

Bei Tod der versicherten Person wird ein Todesfallbonus in der für das betreffende Versicherungsjahr festgesetzten<br />

Höhe fällig.<br />

Beitragsanrechnung<br />

Anlage zum Anhang<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden in Prozent des überschussberechtigten Beitrags bemessen und auf<br />

den Beitrag angerechnet.<br />

101


Anlage zum Anhang<br />

Schlussüberschussanteil<br />

Für alle Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-, Vermögensbildungsversicherungen mit Sparkapitalbildung,<br />

die fondsgebundenen Lebens- bzw. Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

bzw. Teilrenten in garantierter Höhe und die aufgeschobenen Rentenversicherungen nach den KR- und AR-Tarifen<br />

bzw. Tarif ARBS sowie die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ kann zusätzlich zu den jährlichen Überschussanteilen bei Ablauf bzw. Beginn der Rentenzahlung<br />

und unter bestimmten Voraussetzungen auch bei vorzeitiger Beendigung der Versicherung und bei vorzeitigem<br />

Eintritt des Versicherungsfalls ein Schlussüberschussanteil hinzukommen.<br />

Auch bei den übrigen Tarifen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung sowie bei der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung,<br />

bei der Kinderinvaliditäts-(Zusatz-)Versicherung und der Todesfall-Zusatzversicherung<br />

kann die Überschussbeteiligung u. a. in Form eines Schlussüberschussanteils erfolgen.<br />

Beteiligung an den Bewertungsreserven<br />

Für alle Haupt- und Zusatzversicherungen, für die wir ein konventionelles Deckungskapital bilden, kann bei<br />

Beendigung der Versicherung bzw. – im Falle einer Rentenversicherung – bei Beendigung der Ansparphase sowie<br />

fortlaufend während des Rentenbezugs eine Beteiligung an den Bewertungsreserven fällig werden. Sie wird nach<br />

einem verursachungsorientierten Verfahren ermittelt. Voraussetzung für die Beteiligung ist, dass die Versicherung<br />

schon einen jährlichen Überschussanteil erhalten hat. Ferner müssen sich für unsere Kapitalanlagen am maßgebenden<br />

Stichtag nach Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Kapitalausstattung unseres Unternehmens<br />

positive Bewertungsreserven ergeben. Maßgebender Stichtag ist der letzte Börsentag im Monat vor Beendigung der<br />

Versicherung 1 bzw. – bei einer Rentenversicherung – vor Beendigung der Aufschubzeit . Bei Rentenversicherungen<br />

im Rentenbezug ist der letzte Börsentag im vorletzten Monat vor Beginn des neuen Versicherungsjahres der maßgebende<br />

Stichtag. Von der Hälfte der am jeweils maßgebenden Stichtag festgestellten Bewertungsreserven wird der<br />

Teilbetrag ermittelt, der auf den Bestand an Versicherungen entfällt, für die ein Anspruch auf die Beteiligung an den<br />

Bewertungsreserven besteht. Davon erhält die jeweilige Versicherung bei Fälligkeit der Beteiligung an den Bewertungsreserven<br />

den Betrag, der dem Verhältnis der Summe der (konventionellen) Deckungsrückstellungen und verzinslich<br />

angesammelten Überschussguthaben der Versicherung an ihren bisherigen jährlichen Bilanzstichtagen (31. Dezember)<br />

zuzüglich des zum letzten Bilanzstichtag (31. Dezember <strong>2009</strong>) für den Vertrag festgelegten Überschussanteils zur<br />

entsprechenden Summe aller berechtigten Verträge an ihren jeweiligen jährlichen Bilanzstichtagen entspricht. Bei einer<br />

Renten versicherung im Rentenbezug wird statt der Summe der Deckungsrückstellungen an ihren bisherigen Bilanzstichtagen<br />

ihre Deckungsrückstellung am letzten Bilanzstichtag (31. Dezember <strong>2009</strong>) angesetzt. Der Vorstand kann<br />

für jeden Vertrag, soweit in den Versicherungsbedingungen vorgesehen, nach dem gleichen Verfahren wie dem für die<br />

jeweilige Ermittlung des Schlussüberschussanteils einen Mindestwert für die Beteiligung an den Bewertungsreserven<br />

bestimmen. Dieser Mindestwert wird auf den nach dem vorstehenden Verfahren für die Versicherung ermittelten Anteil<br />

an den Bewertungsreserven angerechnet. Für das Jahr 2010 ist eine solche Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven<br />

nicht vorgesehen.<br />

1 Soweit Verträge nicht zum Kalendermonatsletzten (24 Uhr), sondern zum Kalendermonatsersten (12 Uhr) ablaufen, das Ende der Aufschubzeit<br />

erreichen oder gekündigt werden können, sind bei einer solchen Beendigung des Vertrags bzw. der Aufschubzeit die Bewertungsreserven am<br />

letzten Börsentag des vorletzten Monats vor der Beendigung maßgebend.<br />

102


Rentenzuschlag<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden bei Beginn der Rentenzahlung für eine Zusatzrente verwendet, deren<br />

Höhe gleich bleibt, solange sich die maßgebenden Überschussanteil-Sätze nicht ändern.<br />

Bonusrente<br />

Zusätzlich zur vertraglich vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente wird bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit eine<br />

Bonusrente gewährt. Sie ist ab dann garantiert und wird so lange wie die Berufsunfähigkeitsrente gezahlt.<br />

Umrechnung in Anteileinheiten<br />

Bei den fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen werden die jährlichen Überschussanteile, soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum jeweiligen Ausgabepreis in Anteileinheiten der maßgebenden<br />

Fonds umgerechnet und der Versicherung gutgeschrieben. Bei unseren neuen Tarifgenerationen der Kapital-,<br />

Risiko-, Renten-, Berufsunfähigkeits-, Kinderinvaliditäts-Versicherungen sowie der Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung<br />

können die laufenden Überschussanteile auf Wunsch des Versicherungsnehmers ebenfalls in Fondsanteile<br />

investiert werden. Hierfür steht dem Versicherungsnehmer jeweils eine breite Fondspalette zur Verfügung.<br />

Überschussbeteiligung bei Rentenversicherungen<br />

Anlage zum Anhang<br />

Die Lebenserwartung der Rentenversicherten ist in den letzten Jahren deutlich stärker als erwartet gestiegen und<br />

wird voraussichtlich auch weiter steigen. Deshalb müssen seit dem 31. Dezember 2004 bei Rentenversicherungen<br />

(einschließlich der fondsgebundenen Rentenversicherungen und der Rentenversicherungen nach den Kriterien des<br />

Altersvermögensgesetzes) die Deckungsrückstellungen mit neuen biometrischen Rechnungsgrundlagen gestellt<br />

werden, die zu (deutlich) höheren Rückstellungsbeträgen führen. Basis für diese Nachreservierung sind die von der<br />

Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) vorgeschlagenen Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand und DAV 2004 R-B20.<br />

Diese Sterbetafeln erfordern für die vor 2005 abgeschlossenen Rentenversicherungen auch <strong>2009</strong> eine zusätzliche<br />

Aufstockung der Deckungsrückstellungen, was zu einer entsprechenden Belastung des Ergebnisses für<br />

diese Bestände führt. Die Überschussbeteiligung der Versicherungen dieser Teilbestände fällt deshalb wie in den<br />

Vorjahren auch 2010 niedriger aus als für Verträge ohne diese zusätzliche Aufstockung.<br />

103


ÜBERSCHUSSANTEIL-SÄTZE 2010<br />

Übersicht<br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen)<br />

und Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2, STKM2, STK3<br />

und STKM3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der<br />

ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

sowie Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die<br />

individuale Lebensversicherung AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2,<br />

STKM2, STK3, STKM3, R2, R3, R4, R5 und R6)<br />

3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgebundene Lebensversicherungen<br />

4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2)<br />

und Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

5 Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, KAV1)<br />

6 Bestandsgruppen Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Kollektiv-Rentenversicherungen nach<br />

dem AltZertG, Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände AV1 und<br />

AV2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1 und KAV2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1 und KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen<br />

7 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Risikoversicherungen und Gewinnverbände R2, R3, R4,<br />

R5 und R6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Risikoversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

8 Bestandsgruppe Bauspar-Risikoversicherungen<br />

9 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen und Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Berufsunfähigkeits-Versicherungen<br />

10 Bestandsgruppe Pflegerentenversicherungen und Bestandsgruppe Kollektiv-<br />

Pflegerentenversicherungen<br />

11 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV) sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

(BUZV) der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

12 Pflegerenten-Zusatzversicherungen (PZV) und Options-Zusatzversicherungen auf eine Pflegerentenversicherung<br />

(POZV)<br />

13 Kinderinvaliditäts-Zusatzversicherungen (KIZ)<br />

14 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungen (HZV)<br />

15 Todesfall-Zusatzversicherungen (TZV)<br />

16 Parkdepot<br />

Erläuterungen zur Überschussbeteiligung<br />

105<br />

Seite<br />

106<br />

120<br />

123<br />

127<br />

143<br />

163<br />

170<br />

173<br />

174<br />

181<br />

182<br />

190<br />

191<br />

193<br />

195<br />

196<br />

197


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil-Sätze 20 10<br />

(evtl. abweichende Vorjahreswerte in Klammern)<br />

1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen (einschließlich Vermögensbildungsversicherungen)<br />

und Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2, STKM2, STK3 und STKM3<br />

der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“<br />

1.1 Gewinnverband K0 Kleinlebenstarife (L-, T-, St-, F-, G-, E-Tarife) und Vereinsgruppentarife der ehemaligen Volkshilfe<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

106<br />

Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ (0,4‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ (0,5‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ (0,9‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,9‰ (1,0‰)<br />

30 bis 39 J.: 1,2‰ (1,4‰)<br />

40 bis 49 J.: 1,7‰ (1,9‰)<br />

ab 50 Jahre: 2,0‰ (2,3‰)<br />

1,1% (1,0%)<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, wobei<br />

nur die ab 1950 begonnenen<br />

Versicherungsjahre zur Anrechnung<br />

kommen; für die ab<br />

1950 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 7‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

1.2 Gewinnverband K1 Tarife 2, 2A, 4, 5, IVB, A, C, S, K (alt) und mt<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ (0,4‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ (0,5‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ (0,9‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,9‰ (1,0‰)<br />

30 bis 39 J.: 1,2‰ (1,4‰)<br />

40 bis 49 J.: 1,7‰ (1,9‰)<br />

ab 50 Jahre: 2,0‰ (2,3‰)<br />

Todesfallsumme<br />

1,1% (1,0%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

6‰ Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung auf<br />

den Beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

1.3 Gewinnverband K2 w-Tarife<br />

1.4 Gewinnverband K3 z-Tarife<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

w-Tarife<br />

z-Tarife<br />

Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ (0,4‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ (0,5‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ (0,9‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,9‰ (1,0‰)<br />

30 bis 39 J.: 1,2‰ (1,4‰)<br />

40 bis 49 J.: 1,7‰ (1,9‰)<br />

ab 50 Jahre: 2,0‰ (2,3‰)<br />

1,1% (1,0%)<br />

3,0‰<br />

1,5‰<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

zuzüglich 6%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

mindestens jedoch 4,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge des Todes der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme aufgefüllt.<br />

Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.5 Gewinnverband K5 O-Tarife<br />

1.6 Gewinnverband K6 M-Tarife<br />

1.7 Gewinnverband K7 N-Tarife mit Beginnjahr bis 1980<br />

1.8 Gewinnverband K8 N-Tarife mit Beginnjahr von 1981 bis 1986<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

O-Tarife<br />

M-Tarife<br />

N-Tarife<br />

Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ (0,4‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ (0,5‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ (0,9‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,9‰ (1,0‰)<br />

30 bis 39 J.: 1,2‰ (1,4‰)<br />

40 bis 49 J.: 1,7‰ (1,9‰)<br />

ab 50 Jahre: 2,0‰ (2,3‰)<br />

1,1% (1,0%)<br />

6,0‰<br />

0,5‰<br />

-<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

107


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

108<br />

zuzüglich 6%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

mindestens jedoch 4,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge des Todes der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme aufgefüllt.<br />

Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.9 Gewinnverband K9a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987, N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992<br />

1.10 Gewinnverband K9b93<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

1.11 Gewinnverband K9b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994 bzw. 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,6‰ (0,8‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,6‰ (0,9‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,6‰ (1,0‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,6‰ (1,1‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,6‰ (0,7‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,6‰ (0,8‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,6‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,6‰ (0,9‰)<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf<br />

- Zins-Überschussanteil 0,6% (0,5%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1] Bei bereits bestehenden Erlebensfallbonussummen<br />

wird der Zins-Überschussanteil um einen<br />

Abzugssatz gekürzt. Dieser Abzugssatz ist<br />

die Differenz zwischen Grund-Überschussanteilsatz<br />

und 1,2‰.<br />

- Reduktionssatz bei Erlebensfallbonus<br />

Tarife 1N, 1NE, 2N, 2NE, 3N,<br />

5N, 8N mit Beginnjahr von<br />

1987 bis 1992; Tarife 4N, 4NF,<br />

6N mit Beginnjahr ab 1987<br />

Tarife 1N, 1N10, 2N, 3N, 3N10,<br />

5N, 8N, 8N10 und 9N mit Beginnjahr<br />

ab 1993, Tarife 1NE<br />

und 2NE mit Beginnjahr ab<br />

1993<br />

40% von den laufenden Zuteilungen<br />

einzubehaltende Risikobeiträge<br />

Tarif 1NA Dauerabkürzung<br />

falls als Todesfallsumme ein höherer Betrag als<br />

die garantierte Todesfallsumme und der bei Tod<br />

fällige Schluss-Überschussanteil zu erbringen<br />

ist<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Bildung von Erlebensfallbonussummen


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

zuzüglich 6%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

mindestens jedoch 4,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung für Versicherungen mit Verwendung der Überschussanteile zur<br />

Summenerhöhung bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles mit Ausnahme der Tarife 1N10, 3N10 und 8N10<br />

sowie mit Ausnahme der Versicherungssummen, die sich bei den Tarifen 8N, 8N10 und 9N durch Nicht-<br />

Inanspruchnahme von Teilauszahlungen ergeben. Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen infolge des<br />

Todes der versicherten Person werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien Termfixversicherung wird mindestens das Deckungskapital<br />

der so aufgefüllten Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.12 Gewinnverband E1<br />

K-Tarife mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen,<br />

nicht in Anspruch genommene<br />

Teilauszahlungen in der beitragsfreien<br />

Zeit sowie bestehende<br />

Summenerhöhungen und Erlebensfallbonussummen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

Tarife 1KM, 2KM, 3KM, 5K,<br />

8KM, 9K<br />

Tarife 1KF, 2KF, 3KF, 8KF<br />

Tarife 1K10, 3K10, 8K10, 4K<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,70% (1,25%)<br />

ab 1.227,10 €: 1,20% (1,75%)<br />

Bei Versicherungen nach Tarif<br />

8K10, 8K, 9K Reduzierung des<br />

Grund-Überschussanteilsatzes<br />

pro in Anspruch nehmbarer, vor<br />

dem Ablauftermin liegender Teilauszahlung<br />

(höchstens 5 werden<br />

gerechnet) um 0,2%-Punkte; der<br />

Satz beträgt aber mind. 0%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

1‰ Erlebensfallsumme der nicht<br />

in Anspruch genommenen<br />

Teilauszahlungen<br />

0,5‰ jeweilige Erlebensfallsumme<br />

0,10% (0,05%)<br />

25%<br />

4,7‰<br />

4,4‰<br />

4,1‰<br />

4,1‰<br />

22‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

a) vor 2002, b) in 2002 begonnenenVersicherungsjahre<br />

a) 7,0‰, b) 6,3‰<br />

a) 6,5‰, b) 5,9‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

Versicherungssumme<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauern<br />

unter 12 Jahren sind die Sätze der<br />

beitragsfreien Versicherungsjahre und des<br />

grundsätzlich dauerunabhängigen Teils noch<br />

mit dem Quotienten aus Versicherungsdauer in<br />

Jahren und 12 zu multiplizieren.<br />

109


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

110<br />

zuzüglich 6%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

mindestens jedoch 4,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge des Todes der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme aufgefüllt.<br />

Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.9 Gewinnverband K9a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987, N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992<br />

1.10 Gewinnverband K9b93<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

1.11 Gewinnverband K9b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994 bzw. 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,6‰ (0,8‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,6‰ (0,9‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,6‰ (1,0‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,6‰ (1,1‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,6‰ (0,7‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,6‰ (0,8‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,6‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,6‰ (0,9‰)<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf<br />

- Zins-Überschussanteil 0,6% (0,5%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1] Bei bereits bestehenden Erlebensfallbonussummen<br />

wird der Zins-Überschussanteil um einen<br />

Abzugssatz gekürzt. Dieser Abzugssatz ist<br />

die Differenz zwischen Grund-Überschussanteilsatz<br />

und 1,2‰.<br />

- Reduktionssatz bei Erlebensfallbonus<br />

Tarife 1N, 1NE, 2N, 2NE, 3N,<br />

5N, 8N mit Beginnjahr von<br />

1987 bis 1992; Tarife 4N, 4NF,<br />

6N mit Beginnjahr ab 1987<br />

Tarife 1N, 1N10, 2N, 3N, 3N10,<br />

5N, 8N, 8N10 und 9N mit Beginnjahr<br />

ab 1993, Tarife 1NE<br />

und 2NE mit Beginnjahr ab<br />

1993<br />

40% von den laufenden Zuteilungen<br />

einzubehaltende Risikobeiträge<br />

Tarif 1NA Dauerabkürzung<br />

falls als Todesfallsumme ein höherer Betrag als<br />

die garantierte Todesfallsumme und der bei Tod<br />

fällige Schluss-Überschussanteil zu erbringen<br />

ist<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Bildung von Erlebensfallbonussummen


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

zuzüglich 6%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

mindestens jedoch 4,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung für Versicherungen mit Verwendung der Überschussanteile zur<br />

Summenerhöhung bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles mit Ausnahme der Tarife 1N10, 3N10 und 8N10<br />

sowie mit Ausnahme der Versicherungssummen, die sich bei den Tarifen 8N, 8N10 und 9N durch Nicht-<br />

Inanspruchnahme von Teilauszahlungen ergeben. Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen infolge des<br />

Todes der versicherten Person werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen auf 10% der Versicherungssumme<br />

aufgefüllt. Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien Termfixversicherung wird mindestens das Deckungskapital<br />

der so aufgefüllten Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.12 Gewinnverband E1<br />

K-Tarife mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen,<br />

nicht in Anspruch genommene<br />

Teilauszahlungen in der beitragsfreien<br />

Zeit sowie bestehende<br />

Summenerhöhungen und Erlebensfallbonussummen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

Tarife 1KM, 2KM, 3KM, 5K,<br />

8KM, 9K<br />

Tarife 1KF, 2KF, 3KF, 8KF<br />

Tarife 1K10, 3K10, 8K10, 4K<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,70% (1,25%)<br />

ab 1.227,10 €: 1,20% (1,75%)<br />

Bei Versicherungen nach Tarif<br />

8K10, 8K, 9K Reduzierung des<br />

Grund-Überschussanteilsatzes<br />

pro in Anspruch nehmbarer, vor<br />

dem Ablauftermin liegender Teilauszahlung<br />

(höchstens 5 werden<br />

gerechnet) um 0,2%-Punkte; der<br />

Satz beträgt aber mind. 0%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

1‰ Erlebensfallsumme der nicht<br />

in Anspruch genommenen<br />

Teilauszahlungen<br />

0,5‰ jeweilige Erlebensfallsumme<br />

0,10% (0,05%)<br />

25%<br />

4,7‰<br />

4,4‰<br />

4,1‰<br />

4,1‰<br />

22‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

a) vor 2002, b) in 2002 begonnenenVersicherungsjahre<br />

a) 7,0‰, b) 6,3‰<br />

a) 6,5‰, b) 5,9‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,4‰<br />

Versicherungssumme<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag mit Versicherungsdauern<br />

unter 12 Jahren sind die Sätze der<br />

beitragsfreien Versicherungsjahre und des<br />

grundsätzlich dauerunabhängigen Teils noch<br />

mit dem Quotienten aus Versicherungsdauer in<br />

Jahren und 12 zu multiplizieren.<br />

111


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

1.13 Gewinnverband E2<br />

K-Tarife mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum<br />

30.6.2000<br />

1.14 Gewinnverband EO2<br />

Tarif 1K ohne Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag:<br />

vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

1.15 Gewinnverband EM2<br />

Tarife 1K und 1K60 mit vereinfachter Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

1.16 Gewinnverband K2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

112<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

0,45‰ (0,6‰)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil 0,10% (0,05%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

Tarife 1K, 2K, 5K<br />

Tarife 1K60, 4K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

4,1‰<br />

3,9‰<br />

3,4‰<br />

4,6‰<br />

6‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 6,00‰, b) 5,40‰<br />

a) 5,75‰, b) 5,20‰<br />

a) 5,00‰, b) 4,50‰<br />

a) 6,75‰, b) 6,10‰<br />

Deckungskapital<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

1.17 Gewinnverband E3<br />

K-Tarife mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.18 Gewinnverband EO3<br />

Tarif 1K ohne Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.19 Gewinnverband EM3<br />

Tarife 1K und 1K60 mit vereinfachter Gesundheitsprüfung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

1.20 Gewinnverband K3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,3‰ (0,4‰)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil 0,85% (0,80%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 2K, 4K<br />

und 5K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

- grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Grundversicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

Überschussverwendungsart:<br />

Fondsanlage sonstige<br />

4,6‰ 4,9‰<br />

4,1‰ 4,4‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 7,25‰, b) 6,50‰<br />

a) 6,50‰, b) 5,90‰<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden)<br />

5,1‰ 5,6‰ a) 8,25‰, b) 7,40‰ Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

1,9‰ 2,0‰ Deckungskapital<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge aufgefüllt.<br />

113


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

1.21 Gewinnverband E4<br />

K-Tarife mit Policierung vom 1.1.2004 bis 31.12.2006<br />

1.22 Gewinnverband K4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis 31.12.2006<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

114<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 4K<br />

Tarif 2K<br />

Tarif 5K sowie Tarife 8K, 9K<br />

einschließlich nicht in Anspruch<br />

genommener Teilauszahlungen<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Grundversicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

1,45%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,45%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

für die ab 2004 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

4,0‰<br />

3,0‰<br />

3,5‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung (jedoch<br />

nicht fondsgebundenem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

1.23 Gewinnverband E5<br />

K-Tarife der Tarifgeneration 2007<br />

1.24 Gewinnverband K5 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen der Tarifgeneration 2007<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen;Summenerhöhungen<br />

und Erlebensfallbonussummen<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60<br />

Tarif 2K<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der<br />

selbstständigen hauptberuflichen<br />

Versicherungsvertreter in Form<br />

einer Grundversicherung nach<br />

Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif<br />

1K10E<br />

1,95%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

4,0‰<br />

3,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung (jedoch<br />

nicht fondsgebundenem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf (bei vorzeitiger<br />

Vertragsbeendigung durch Rückkauf oder<br />

Tod werden reduzierte Leistungen fällig, sofern<br />

bereits jährliche Überschussanteile zugeteilt<br />

wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60% der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts aller<br />

in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.<br />

115


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

1.25 Gewinnverband E6<br />

Tarif 1K ab 2008<br />

1.26 Gewinnverband K6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif 1K als Kollektivversicherungen ab 2008<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil Versicherungsdauer bis einschließlich<br />

30 Jahre:<br />

0,5%<br />

116<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

1,95%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

auf beitragspflichtige Jahre:<br />

5,0‰<br />

auf beitragsfreie Jahre:<br />

4,0‰<br />

bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung (jedoch<br />

nicht fondsgebundenem<br />

Überschussguthaben)<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

1.27 Gewinnverband K10 Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

(Versicherungen nach Einzeltarifen)<br />

- Risiko-Überschussanteil 40%<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 7 Jahre: 0% (0,45%)<br />

8 bis 12 Jahre: 0% (0,50%)<br />

13 bis 19 Jahre: 0% (0,65%)<br />

20 bis 29 Jahre: 0% (0,75%)<br />

30 bis 39 Jahre: 0% (0,90%)<br />

ab 40 Jahre: 0% (1,00%)<br />

maximal 2,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

- Zins-Überschussanteil 0,6% (0,5%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[2]<br />

Schluss-Überschussanteil Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80‰<br />

20 bis 29 Jahre: 3,55‰<br />

30 bis 39 Jahre: 3,80‰<br />

ab 40 Jahre: 4,30‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

voll zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50‰<br />

20 bis 29 Jahre: 8,25‰<br />

30 bis 39 Jahre: 8,50‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00‰<br />

20 bis 29 Jahre: 4,75‰<br />

30 bis 39 Jahre: 5,00‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50‰<br />

Grund- und Risiko-Überschussanteile anteilig<br />

mit jeder Beitragszahlung, Zins- und Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des<br />

Versicherungsjahres;<br />

Anrechnung der Grund-Überschussanteile auf<br />

den Beitrag und verzinsliche Ansammlung der<br />

Risiko- und Zins-Überschussanteile; im Rahmen<br />

eines Firmen- und Verbandsgruppenoder<br />

eines Sammelversicherungsvertrages verzinsliche<br />

Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

1.28 Gewinnverband VL1 NS-Tarife mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ 0,9‰<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ 1,2‰<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ 1,7‰<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ 2,0‰<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

- Zins-Überschussanteil 1,1% (1,0%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Schluss-Überschussanteil 2,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

begonnene Versicherungsjahr,<br />

für die bis 1984<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

5‰, für die von<br />

1984 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 4‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 3,6‰<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von Termfixversicherungen<br />

infolge des Todes der versicherten Person<br />

werden die bei Ablauf fälligen Summenerhöhungen<br />

auf 10% der Versicherungssumme aufgefüllt.<br />

Bei Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens<br />

das Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

1.29 Gewinnverbände VL2 und E1 NS-Tarife mit Beginnjahr ab 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil Versicherungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 2,8‰<br />

16 bis 24 Jahre: 1,4‰<br />

ab 25 Jahre: 0,8‰<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

- Zins-Überschussanteil 0,6% (0,5%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Schluss-Überschussanteil 2,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

ab dem 4. Versicherungsjahr<br />

begonnene Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

4‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,6‰<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles<br />

117


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

1.30 Gewinnverband ST1<br />

Tarif ST mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der Vertrag ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.31 Gewinnverband STM1<br />

Tarif ST mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der Vertrag mit Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.32 Gewinnverband STK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der jeweilige Vertrag ohne<br />

Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.33 Gewinnverband STKM1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.10.2005 bis zum 31.12.2006, sofern der jeweilige Vertrag mit<br />

Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

118<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

1,45%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

und Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,45%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

Schluss-Überschussanteil 3,0‰ bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung für<br />

jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Versicherungsjahre<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

1.34 Gewinnverband ST2<br />

Tarif ST der Tarifgeneration 2007, sofern der Vertrag ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.35 Gewinnverband STM2<br />

Tarif ST der Tarifgeneration 2007, sofern der Vertrag mit Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.36 Gewinnverband STK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007, sofern der jeweilige Vertrag ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.37 Gewinnverband STKM2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007, sofern der jeweilige Vertrag mit Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

1,95%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

und Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

Schluss-Überschussanteil 3,0‰ bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung für<br />

jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Versicherungsjahre<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

1.38 Gewinnverband ST3<br />

Tarif ST der Tarifgeneration ab 2008, sofern der Vertrag mit vereinfachter Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.39 Gewinnverband STM3<br />

Tarif ST der Tarifgeneration ab 2008, sofern der Vertrag mit normaler Gesundheitsprüfung abgeschlossen wurde<br />

1.40 Gewinnverband STK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008, sofern der jeweilige Vertrag mit vereinfachter Gesundheitsprüfung abgeschlossen<br />

wurde<br />

1.41 Gewinnverband STKM3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarif ST als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008, sofern der jeweilige Vertrag mit normaler Gesundheitsprüfung abgeschlossen<br />

wurde<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Risiko-Überschussanteil 30% jährlicher Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

1,95%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende des<br />

zweiten Versicherungsjahres; verzinsliche Ansammlung<br />

und Summenerhöhungen (die als<br />

beitragsfreie Versicherungen wiederum überschussberechtigt<br />

sind)<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

Schluss-Überschussanteil 2,0‰ bei Ablauf Deckungskapital<br />

einschließlich Deckungskapital<br />

bzw. verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben der<br />

Leistungen aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung für<br />

jedes begonnene Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Sätze für die ersten 5 Versicherungsjahre<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren<br />

119


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Abrechnungsverband<br />

Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, K4, K5, K6, STK1, STKM1, STK2, STKM2, STK3, STKM3, R2, R3, R4, R5<br />

und R6)<br />

2.1 Gewinnverband GK1<br />

Gruppentarife der ehemaligen Aachener und Münchener Leben (Tarife GII, GIII, G42) und der ehemaligen Atlas Leben (Tarife G, T); Tarife<br />

VA/G, VA/Z; NVA/G, NVA/Z mit Beginn vor 1988; Firmengruppentarife der ehemaligen Volkshilfe; F-Tarife (Firmengruppen) mit Beginnjahr<br />

vor 1987; V-Tarife (Vereinsgruppen) mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,2‰ (0,4‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,2‰ (0,5‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,4‰ (0,8‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,4‰ (0,9‰)<br />

Eintrittsalter Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,9‰ (1,0‰)<br />

30 bis 39 J.: 1,2‰ (1,4‰)<br />

40 bis 49 J.: 1,7‰ (1,9‰)<br />

ab 50 Jahre: 2,0‰ (2,3‰)<br />

120<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

- Zins-Überschussanteil 1,1% (1,0%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Tarife GII, GIII, G42, G und T<br />

Tarife VA/G, VA/Z und Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr<br />

bis 1979<br />

Firmengruppentarife der ehemaligen<br />

Volkshilfe Leben<br />

F-, V-Tarife bis 1986; Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr<br />

von 1980 bis 1988<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

zuzüglich 6%<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

mindestens jedoch 4,7‰ Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 1978 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für die<br />

ab 1978 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3‰<br />

10% versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung auf<br />

den Beitrag<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

verzinsliche Ansammlung für beitragspflichtige,<br />

Summenerhöhung für beitragsfreie Versicherungen<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 5 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung bei<br />

vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

2.2 Gewinnverband GK2a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987; F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992; Tarife<br />

NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr ab1988<br />

2.3 Gewinnverband GK2b93<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

2.4 Gewinnverband GK2b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil Eintrittsalter Männer<br />

bis 29 Jahre: 0,3‰ (0,5‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,3‰ (0,6‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,3‰ (0,7‰)<br />

ab 50 Jahre: 0,3‰ (0,8‰)<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Eintrittsalter<br />

bis 29 Jahre:<br />

Frauen<br />

0,3‰ (0,4‰)<br />

30 bis 39 J.: 0,3‰ (0,5‰)<br />

40 bis 49 J.: 0,3‰ (0,5‰)<br />

ab 50 Jahre:<br />

0,6% (0,5%)<br />

0,3‰ (0,6‰)<br />

Schluss-Überschussanteil 0%<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

Kapital-Ergänzungsversicherung<br />

nach Tarif NVA/Z mit Beginn der<br />

Grundversicherung ab 1997<br />

1. Ergänzungsversicherung<br />

2. Ergänzungsversicherung<br />

3. Ergänzungsversicherung<br />

4. Ergänzungsversicherung<br />

5. Ergänzungsversicherung<br />

ab der 6. Ergänzungsversicherung<br />

sowie stets ab dem jeweils<br />

3. Versicherungsjahr<br />

zuzüglich 6%<br />

mindestens jedoch 4,7‰<br />

10%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 280%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 220%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 160%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 100%<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60%<br />

im 1. und 2. Versicherungsjahr<br />

der Ergänzungsversicherung 40%<br />

10%<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[1]<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab<br />

dem 4., für die bis 2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

6,3‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

der jeweiligen Ergänzungsversicherung<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit oder<br />

10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als 3 Jahren<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles<br />

121


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

2.5 Gewinnverband E2 KS-Tarife mit Policierung vom 4.12.1995 bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

122<br />

0%,<br />

Versicherungen mit Policierung<br />

vor dem 5.8.1996: 1,15% (2,0%)<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme<br />

- Zins-Überschussanteil 0,10% (0,05%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

25% jährlicher Risikobeitrag<br />

dauerabhängiger Teil<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

3,4‰<br />

22‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die<br />

bis 2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

4,5‰<br />

Versicherungssumme<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag mit<br />

Versicherungsdauern unter 12 Jahren sind die<br />

Schluss-Überschussanteilsätze noch mit dem<br />

Quotienten aus Versicherungsdauer in Jahren<br />

und 12 zu multiplizieren.<br />

2.6 Gewinnverband GK3<br />

Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

(Gruppen-Kapitallebensversicherungen<br />

nach Sondertarifen)<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 8 Jahre: 0% (0,50%)<br />

9 bis 12 Jahre: 0% (0,60%)<br />

13 bis 19 Jahre: 0% (0,75%)<br />

20 bis 24 Jahre: 0% (0,90%)<br />

25 bis 34 Jahre: 0% (1,20%)<br />

ab 35 Jahre: 0% (1,40%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

- Risiko-Überschussanteil 40%<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maximal 2,5‰<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

- Zins-Überschussanteil 0,6% (0,5%) maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[2]<br />

Schluss-Überschussanteil Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80‰<br />

20 bis 29 Jahre: 3,55‰<br />

30 bis 39 Jahre: 3,80‰<br />

ab 40 Jahre: 4,30‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

voll zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2001 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50‰<br />

20 bis 29 Jahre: 8,25‰<br />

30 bis 39 Jahre: 8,50‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00‰<br />

20 bis 29 Jahre: 4,75‰<br />

30 bis 39 Jahre: 5,00‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50‰<br />

Grund- und Risiko-Überschussanteile anteilig<br />

mit jeder Beitragszahlung, Zins- und Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des<br />

Versicherungsjahres; Anrechnung der Grund-<br />

Überschussanteile auf den Beitrag und verzinsliche<br />

Ansammlung der Risiko- und Zins-<br />

Überschussanteile; im Rahmen eines Firmenund<br />

Verbandsgruppen- oder eines Sammelversicherungsvertrages<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgebundene Lebensversicherungen<br />

3.1 Gewinnverband F1 Tarif 1A, Beginnjahre bis 1980<br />

3.2 Gewinnverband F2 Tarif 1B, Beginnjahre bis 1980<br />

3.3 Gewinnverband F3 Tarif 1A, Beginnjahre ab 1981<br />

3.4 Gewinnverband F4 Tarif 1B, Beginnjahre ab 1981<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Gewinnverbände F1/F2<br />

25%<br />

Gewinnverbände F3/F4<br />

40%<br />

Jährliche Überschussanteile Versicherungsdauer<br />

bis 12 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 8,0‰ 9,0‰<br />

46 bis 50 J.: 10,0‰ 11,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Versicherungsdauer<br />

13 bis 17 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 7,0‰ 8,0‰<br />

46 bis 50 J.: 9,0‰ 10,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Versicherungsdauer ab 18 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 5,2‰ 6,2‰<br />

46 bis 50 J.: 8,0‰ 9,0‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0‰ 13,0‰<br />

Mindest-Todesfallsumme Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles<br />

nach Beginn des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Aufstockung der für den Todesfall vereinbarten<br />

Leistung<br />

Mindest-Todesfallsumme jährliche Überschussanteile zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

3.5 Gewinnverband F5 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahre vor 1995<br />

3.6 Gewinnverband E1 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Tarife 1FLN und 5FLN 25%<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

Tarif 1FLN<br />

Tarif 1FLS<br />

Tarif 5FLN, Tarif 5FLS<br />

Männer: 6,2%<br />

Frauen: 6,0%<br />

Männer: 6,4%<br />

Frauen:<br />

6,4%<br />

6,2%<br />

Versicherungssumme bzw.<br />

Einmalbeitrag<br />

Einmalbeitrag dividiert durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren bzw. Jahresbeitrag<br />

der Hauptversicherung bei<br />

laufender Beitragszahlung<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall vereinbarten<br />

Leistung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

123


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

3.7 Gewinnverband E2 FL-Tarife Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

(beitragspflichtige FL-Tarife)<br />

Tarif 1FL<br />

Tarif 5FL<br />

124<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75%<br />

ab 35 Jahre: 4,50%<br />

0,5‰<br />

Männer: 1,0%<br />

Frauen: 0,5%<br />

0,5%<br />

Tarif 1FL50/1FL60 Beitragszahlungsdauer<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die<br />

Versicherungsdauer in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren erstmals<br />

zu Beginn des zweiten Versicherungsjahres),<br />

zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt<br />

3.8 Gewinnverband E3 FL-Tarife der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Für Versicherungen, denen ein<br />

Teilfonds des Fondssystems<br />

SEB Invest Optimix zugrundeliegt)<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75%<br />

ab 35 Jahre: 4,25%<br />

0,5‰<br />

0,5%<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die<br />

Versicherungsdauer in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Deckungskapital am Ende<br />

des Vormonats<br />

Risikobeitrag<br />

Grund-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres),<br />

Kosten-Überschussanteile für Versicherungen,<br />

denen ein Teilfonds des Fondssystems SEB Invest<br />

Optimix zugrunde liegt, anteilig zu Beginn<br />

eines jeden Monats, erstmals, nachdem auch<br />

ein Grund-Überschussanteil zugeteilt wurde, bei<br />

Ablauf wird kein Kostenüberschuss mehr fällig,<br />

Risiko-Überschussanteile zu Beginn eines jeden<br />

Beitragszahlungsabschnitts (bei beitragsfrei gestellten<br />

Versicherungen zu Beginn eines jeden<br />

Monats), erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres); Umrechnung der<br />

Grund- und Kosten-Überschussanteile in Anteileinheiten<br />

zum jeweiligen Ausgabepreis der<br />

Anteileinheiten und Gutschrift zur Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn, die<br />

Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren verlangt;<br />

Anrechnung der Risiko-<br />

Überschussanteile auf den Risikobeitrag


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

3.9 Gewinnverband E4 FL-Tarife als Einzelversicherungen<br />

3.10 Gewinnverband K4 FL-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils der Tarifgeneration ab 1.7.2000 bis 31.12.2007<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 4,25%<br />

ab 35 Jahre: 4,50%<br />

0,5‰<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Versicherungssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die<br />

Versicherungsdauer in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Grund-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres), Risiko-<br />

Überschussanteile zu Beginn eines jeden Beitragszahlungsabschnitts<br />

(bei beitragsfrei gestellten<br />

Versicherungen zu Beginn eines jeden Monats),<br />

erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Grund-Überschussanteile in<br />

Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis der<br />

Anteileinheiten und Gutschrift zur Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn, die<br />

Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren verlangt;<br />

Anrechnung der Risiko-<br />

Überschussanteile auf den Risikobeitrag<br />

3.11 Gewinnverband E5 FL-Tarife als Einzelversicherungen<br />

3.12 Gewinnverband K5 FL-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils der Tarifgeneration ab 2008<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

auf das Fondsguthaben bezogener<br />

Teil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

0,1%<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahre: 1,50%<br />

ab 20 bis 30 Jahren: 0,75%<br />

über 30 Jahre: 0,25%<br />

Männer: 30%<br />

Frauen: 15%<br />

Fondsguthaben<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Risikobeitrag<br />

Kosten-Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten Versicherungsjahres), Risiko-<br />

Überschussanteile zu Beginn eines jeden Monats,<br />

erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Kosten- und Risiko-<br />

Überschussanteile in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zum Überschussguthaben der Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Ablauf wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

3.13 Gewinnverband FLG1 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn bis Anfang 2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

0,5‰ (0,6‰)<br />

30%<br />

0,10% (0,05%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVersicherungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilauszahlungen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres (bei<br />

einer Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, bei Ablauf wird die Leistung<br />

aus der Überschussbeteiligung in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

125


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

bei Dynamikerhöhungen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

126<br />

1,7‰<br />

2,4‰<br />

6‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: 2,25%<br />

ab 35 Jahre: 3,00%<br />

0,5‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6% 0,4%<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4% 0,3%<br />

ab 14 Jahre: 0,2% 0,2%<br />

0%<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr; für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

2,5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

2,3‰<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

3,5‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,2‰<br />

Erlebensfallsumme<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bzw. durch<br />

die Versicherungsdauer in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung mit der Versicherungsleistung (in<br />

Form von Wertpapieren, wenn bei Ablauf die<br />

Leistung aus der Überschussbeteiligung in<br />

Wertpapieren verlangt wird)<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, die Leistung bei Ablauf<br />

wird in Wertpapieren verlangt


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2) und Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

4.1 Gewinnverband L1<br />

R-, L-Tarife; L-Tarife der ehemaligen ATLAS-Leben; RA-Tarife der ehemaligen Volkshilfe; Renten- und Pensionsversicherungen<br />

für die Versorgung des hauptberuflichen Versicherungsaußendienstes; L, LK-Tarife mit Beginnjahr von 1970 bis 1984<br />

4.2 Gewinnverband L2a<br />

L-, K-Tarife mit laufender Beitragszahlung; L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr von 1985 bis 1992<br />

4.3 Gewinnverband L2b93<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1993<br />

4.4 Gewinnverband L2b94<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1994<br />

4.5 Gewinnverband E1<br />

L-Tarife mit Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

Gewinnverbände L2a, L2b93,<br />

L2b94, E1, vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Gewinnverbände L1, L2a,<br />

L2b93, L2b94<br />

Grundversicherungen<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab Oktober 1996 und<br />

vor 2005<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

- Gewinnverband E1<br />

Grundversicherungen<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab Oktober 1996<br />

und vor 2005<br />

Dynamik-Erhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„jährliche Rentenerhöhung“<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„Rentenzuschlag“<br />

(bei sofortbeginnenden Rentenversicherungen)<br />

2% jährliche Rente<br />

(maximal 1.533,88 €)<br />

0,50% (0,45%)<br />

0%<br />

0,10% (0,05%)<br />

0,50% (0,45%)<br />

0%<br />

0,10% (0,05%)<br />

0%<br />

0,1%<br />

97% des maßgebenden<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthabens [3]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[3]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, bei beitragsfreien Versicherungen<br />

erstmals zu Beginn des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung; bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird das angesammelte Guthaben<br />

zur Rentenerhöhung verwendet<br />

jährliche Zins-Überschussanteile, soweit sie auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres;<br />

bei „jährlicher Rentenerhöhung“ erstmals nachdem<br />

die Rente für ein Jahr gezahlt wurde, Bildung<br />

von jeweils sofort beginnenden Rentenerhöhungen;<br />

bei „Rentenzuschlag“ wird aus den jährlichen<br />

Zins-Überschussanteilen bereits ab Beginn der<br />

Rentenzahlung ein Rentenzuschlag gewährt.<br />

127


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

4.6 Gewinnverband E2<br />

SR-, AR-Tarife ab 1995 mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

128<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,75%<br />

ab 1.227,10 €: 1,25%<br />

0,5%<br />

0%<br />

- Zins-Überschussanteil 0%<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

(AR-Tarife)<br />

dauerabhängiger Teil<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

0‰<br />

22‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

jährliche Rente<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

5,1‰, für die von<br />

2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre 3,8‰<br />

Kapitalabfindung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zu Beginn<br />

des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der Rentenzahlung;<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet.<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, im Regelfall zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und bei<br />

vorverlegtem Rentenbeginn werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag mit einer<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung<br />

unter 12 Jahren sind die Schluss-Überschussanteilsätze<br />

noch mit dem Quotienten aus Dauer<br />

bis zum Beginn der Rentenzahlung in Jahren<br />

und 12 zu multiplizieren


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4.7 Gewinnverband E3<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

4.8 Gewinnverband R3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag: ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Tarif 8ARB einschl. Dynamikerhöhungen<br />

hierzu<br />

übrige Tarife<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener Teil<br />

Tarif 8ARB einschl. Dynamikerhöhungen<br />

hierzu<br />

übrige beitragspflichtige<br />

Versicherungen<br />

übrige beitragsfreie<br />

Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis<br />

31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder 2006<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

sonstige Versicherungen<br />

Jahresbeitrag:<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

unter 1.227,10 €: 0,05%<br />

ab 1.227,10 €: 0,55%<br />

0,6‰<br />

0,15‰<br />

0,1‰<br />

0,25% (0,20%)<br />

0,75% (0,70%)<br />

1,35% (1,30%)<br />

1,85% (1,80%)<br />

0%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Verrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch<br />

nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale, zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalengebildetes<br />

Teilverrentungskapital<br />

zum Ende der Aufschubzeit<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das<br />

angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet.<br />

129


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Dynamikerh. mit Beginn vom<br />

1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder 2006<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben bei<br />

AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2006 aus Überschussgut<br />

haben<br />

sonstige Versicherungen<br />

130<br />

0,25% (0,20%)<br />

0,75% (0,70%)<br />

1,65% (1,60%)<br />

2,15% (2,10%)<br />

0,25% (0,20%)<br />

0,75% (0,70%)<br />

1,05% (1,00%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

bei AVB vor 1.2000 und Zahlungsbeginn in 2006:<br />

1,55% (1,50%) für Dyn. mit Beginn in 2005, sonst 1,05% (1,00%)<br />

bei AVB vor 1.2000 und Zahlungsbeginn ab 1.1.2007:<br />

2,15% (2,10%) für Dyn. mit Beginn ab 1.1.2005, sonst 1,55%<br />

(1,50%)<br />

bei AVB 1.2000:<br />

0% für Grundversicherung und Dyn. mit Beginn vor 1.7.2000,<br />

0,25% (0,20%) für Dyn. mit Beginn vom 1.7.2000 bis 31.12.2003,<br />

0,75% (0,70%) für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2004,<br />

1,65% (1,60%) für Dynamikerhöhungen mit Beginn in 2005 oder<br />

2006<br />

2,15% (2,10%) für Dynamikerhöhungen mit Beginn ab 1.1.2007<br />

0%<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich.


Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamikerhöhungen<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 1,6‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,2‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,5‰<br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Kapitalabfindung (Tarif Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Auf-<br />

8ARB: Verrentungssumme) schubzeit zur sofortigen Rentenerhöhung, bei Ta-<br />

für jedes Versicherungsjahr, rif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertrags-<br />

für a) die bis 2002 zurückgebeendigung durch Rückkauf oder Tod und bei<br />

legten, b) in 2002 begonne- vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit werden rene,<br />

c) die von 2003 bis 2005 duzierte Leistungen fällig);<br />

begonnenen Versicherungs- bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind die<br />

jahre<br />

Schluss-Überschussanteilsätze für die ersten<br />

- beitragspflichtige Versiche-<br />

5 Jahre der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu<br />

rungsjahre vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

multiplizieren.<br />

- beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamikerhöhungen<br />

- grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

übrige Tarife inkl. Dynamikerhöhungen<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 2,3‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 3,8‰<br />

0‰ bei Beginn vor 1.7.2000,<br />

sonst 4,5‰<br />

6,0‰<br />

8,0‰<br />

0‰<br />

a) 2,5‰, b) 2,1‰, c) 1,6‰<br />

a) 5,0‰, b) 4,3‰, c) 3,2‰<br />

a) 5,5‰, b) 4,7‰, c) 3,5‰<br />

a) 3,5‰, b) 3,0‰, c) 2,3‰<br />

a) 6,0‰, b) 5,1‰, c) 3,8‰<br />

a) 7,0‰, b) 6,0‰, c) 4,5‰<br />

Verrentungssumme<br />

Kapitalabfindung<br />

4.9 Gewinnverband KR1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif ARBS mit Policierung vom 16.2.1998 bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil 0%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der Rentenzahlung;<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird<br />

das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet.<br />

131


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vom 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2004 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

in 2005 oder 2006 aus<br />

Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007 aus Überschussguthaben<br />

sonstige Versicherungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

132<br />

0,25% (0,20%)<br />

0,75% (0,70%)<br />

1,05% (1,00%)<br />

1,55% (1,50%)<br />

0%<br />

0‰<br />

0‰<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die a)<br />

vor 2002, b) in 2002, c) von<br />

2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

a) 5,0‰, b) 4,3‰, c) 3,2‰<br />

a) 7,0‰, b) 6,0‰, c) 4,5‰<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum einen<br />

Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags, der<br />

mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt, zum<br />

anderen Teil soweit möglich zur Bildung von<br />

jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ ist auch<br />

die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und bei vorverlegtem<br />

Rentenbeginn werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Schluss-Überschussanteilsätze für die ersten<br />

5 Jahre der Versicherungsdauer noch mit<br />

0,3 zu multiplizieren.<br />

4.10 Gewinnverband E4<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.11 Gewinnverband E5<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.12 Gewinnverband E6<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR1 und FLGT1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4.13 Gewinnverband E7<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

4.14 Gewinnverband R4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener Teil<br />

Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- auf Rentenerhöhungen<br />

bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobene<br />

Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag, sofern der Einmalbeitrag<br />

aus einer abgelaufenen<br />

Versicherung bei der<br />

AachenMünchener stammt<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005<br />

Renten aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,05% (0,20%)<br />

ab 1.200 €: 0,55% (0,70%)<br />

0‰ (0,1‰)<br />

0,3‰ (0,4‰)<br />

0,3‰ (0,4‰)<br />

0,25% (0,20%)<br />

0,85% (0,80%)<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Verrentungssumme, bei<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils<br />

aus nicht in Anspruch genommenenTeilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende der Aufschubzeit<br />

Kapitalabfindung der insgesamt<br />

erreichten Rentenerhöhung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht<br />

auf laufende Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

(alternativ Rentenerhöhungen oder<br />

Fondsanlage); bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

wird das angesammelte Guthaben zur Rentenerhöhung<br />

verwendet.<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

obigen Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (0,25%; <strong>2009</strong>: 0,20%) und dem<br />

über den Rechnungszins von 3,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,25% (0,20%)<br />

1,15% (1,10%)<br />

0,55% (0,50%) und 1,15%<br />

(1,10%) für Renten mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2006 aus Überschussguthaben<br />

von Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab<br />

1.1.2005<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn; im<br />

Regelfall – ausgenommen Tarif SRG – zum<br />

einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch – bei Tarif SRG ausschließlich – die<br />

alleinige Bildung von Rentenerhöhungen möglich.<br />

133


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Überschussverwendungsart<br />

„verzinsliche Ansammlung“<br />

oder „Rentenerhöhungen“<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 3,2‰ 4,8‰<br />

11.-20. Jahr: 4,8‰ 6,4‰<br />

ab 21. Jahr: 6,4‰ 9,6‰<br />

Tarif 8ARB<br />

(Grundversicherung)<br />

Tarif 8ARB<br />

(Dynamikerhöhungen)<br />

- Überschussverwenungsart<br />

„Fondsanlage“<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

(Grundversicherung)<br />

Tarif 8ARB<br />

(Dynamikerhöhungen)<br />

134<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. Jahr: 2,4‰ 3,2‰<br />

ab 21. Jahr: 3,0‰ 4,8‰<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

4,8‰ 6,4‰<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr: 3,2‰ 4,8‰<br />

11.-20. Jahr: 4,5‰ 5,9‰<br />

ab 21. Jahr: 5,7‰ 7,7‰<br />

1.-10. Jahr: 1,7‰ 2,9‰<br />

11.-20. Jahr: 2,3‰ 3,0‰<br />

ab 21. Jahr: 2,7‰ 3,8‰<br />

4,5‰ 5,8‰<br />

Kapitalabfindung für jedes Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 5,0‰ 7,5‰<br />

11.-20. J.: 7,5‰ 10,0‰<br />

ab 21. J.: 10,0‰ 15,0‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 4,3‰ 6,4‰<br />

11.-20. J.: 6,4‰ 8,5‰<br />

ab 21. J.: 8,5‰ 12,8‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr , für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,75‰ 4,5‰<br />

11.-20. J.: 3,75‰ 5,0‰<br />

ab 21. J.: 4,75‰ 7,5‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J.: 2,3‰ 3,8‰<br />

11.-20. J.: 3,2‰ 4,3‰<br />

ab 21. J.: 4,0‰ 6,4‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre:<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

7,5‰ 10,0‰<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

6,4‰ 8,5‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei<br />

Tarif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod<br />

und bei vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit<br />

werden reduzierte Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag sind<br />

die Schluss-Überschussanteilsätze für die<br />

ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer noch<br />

mit 0,3 zu multiplizieren.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4.15 Gewinnverband E8<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E4 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.16 Gewinnverband E9<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR2 und FLGT2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.17 Gewinnverband E10<br />

Tarif 1FLR60 des Gewinnverbandes E5 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.18 Gewinnverband R5 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes E4 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherunge<br />

während des Rentenbezugs<br />

4.19 Gewinnverband R6 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherungen der Gewinnverbände FLGRK2 und FLGTK2 der Bestandsgruppe<br />

Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.20 Gewinnverband R7 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K5 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

während des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)<br />

4.21 Gewinnverband E11<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

4.22 Gewinnverband R8 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

- auf Kapitalabfindung bzw. Verrentungssumme<br />

bezogener Teil<br />

Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- auf Rentenerhöhungen<br />

bezogener Teil<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.200 €: 0,2%<br />

ab 1.200 €: 0,7%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Verrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch<br />

nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale, zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalengebildetes<br />

Teilverrentungskapital<br />

zum Ende der Aufschubzeit<br />

0,4‰ Kapitalabfindung der insgesamt<br />

erreichten Rentenerhöhung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet.<br />

135


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobene<br />

Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag, sofern der Einmalbeitrag<br />

aus einer abgelaufenen<br />

Versicherung bei der<br />

AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

136<br />

1,45%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

obigen Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,45%) und dem über den<br />

Rechnungszins von 2,75% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz<br />

für Beitragsdepots.<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil 5,0% Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zum Rentenbeginn<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und<br />

Renten aus Überschussgut<br />

haben mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB<br />

Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARB<br />

1,45%<br />

1,75%<br />

4,0‰<br />

2,5‰<br />

4,0‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile im Regelfall - ausgenommen<br />

Tarif SRG - zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil soweit<br />

möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch - bei Tarif SRG<br />

ausschließlich - die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Kosten-Überschussanteile - ausgenommen Tarif<br />

SRG - zur Bildung eines höheren Rentenzuschlags<br />

bzw. - bei Tarif SRG ausschließlich -<br />

von um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung, bei<br />

Tarif 8ARB der Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und<br />

bei vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit werden<br />

reduzierte Leistungen fällig); bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.23 Gewinnverband E12<br />

Tarif 1FLR des Gewinnverbandes E7 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.24 Gewinnverband E13<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT der Gewinnverbände FLGR3, FLGT3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.25 Gewinnverband E14<br />

Tarif 1FLR60 des Gewinnverbandes E6 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.26 Gewinnverband R9 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K7 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.27 Gewinnverband R10 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 8FLGR und 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherungen der Gewinnverbände FLGRK3 und FLGTK3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.28 Gewinnverband R11 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes K6 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in den der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4.29 Gewinnverband R1<br />

Tarif KR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.30 Gewinnverband RK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif KR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.31 Gewinnverband RS1<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SRS und SRGS jeweils als Einzelversicherung mit Policierung vom<br />

1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.32 Gewinnverband RSK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SRS und SRGS jeweils als Kollektivversicherung mit Policierung vom<br />

1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.33 Gewinnverband RB1<br />

Tarife KRB, KRBZ ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans und Tarife SR, SRP und SRG jeweils als Einzelversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

4.34 Gewinnverband RBK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRB, KRBZ ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans und Tarife SR, SRP und SRG jeweils als Kollektivversicherung<br />

mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

(Sofern bei den Tarifen KRS, KRB oder KRBZ der fondsgebundene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS1, RBF1 bzw. RFSK1, RBFK1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen.<br />

Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife KR, KRS, KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konv.<br />

Dynamikerhöhungen (beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Grundversicherung und<br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgebundenes Deckungskapital<br />

bezogener Teil<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €: 0,5%<br />

2,0%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgebundenen Dyn.<br />

0,1‰ Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

0,4‰ Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

0,22% fondsgebundenes<br />

Deckungskapital<br />

- Risiko-Überschussanteil 20% Risikobeitrag<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres. Für Renten,<br />

die sich durch Nicht-Inanspruch- nahme von<br />

Teilverrentungskapitalen bei Versicherungen<br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die Zuteilung<br />

der Überschussanteile erstmals zum Ende des<br />

ersten Jahres ab Nicht-Inanspruchnahme des<br />

jeweiligen Teilverrentungskapitals. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres beitragsfrei<br />

werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt die für<br />

beitragspflichtige Versicherungen geltenden<br />

Überschussanteile;<br />

bei den Tarifen KRS, KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarif KRS - im<br />

Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt bzw. bei<br />

Tarif KRS zur Bildung einer Hinterbliebenenrente<br />

verwendet; bei Tarif KR vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

Rentenerhöhungen<br />

137


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobene<br />

Rentenversicherungen ohne<br />

Kapitalwahlrecht gegen Einmalbeitrag<br />

(mit Ausnahme von<br />

Sonderzahlungen), sofern der<br />

Einmalbeitrag aus einer abgelaufenen<br />

Versicherung bei<br />

der AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag und Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif KR<br />

Tarif KRS, KRB und konventionelle<br />

Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

138<br />

1,45%<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung und dem über den jeweiligen Rechnungszins<br />

von 2,75% (bzw. 2,25% für Sonderzahlungen ab 1.1.2007) hinausgehenden jeweils festgelegten, zum<br />

Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots<br />

0,3%<br />

1,45%<br />

1,95%<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

5,5‰ 5,0‰<br />

3,75‰ 4,0‰<br />

2,5‰ 2,75‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

- ausgenommen Tarif SRG und SRGS - zum<br />

einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt, zum<br />

anderen Teil soweit möglich zur Bildung von<br />

jährlichen Rentenerhöhungen verwendet; alternativ<br />

ist auch - bei Tarif SRG und SRGS ausschließlich<br />

- die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig,<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und<br />

bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.35 Gewinnverband RF1<br />

Tarif FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des<br />

Rentenbezugs<br />

4.36 Gewinnverband RFK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.37 Gewinnverband RFS1<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RFS1<br />

der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.38 Gewinnverband RFSK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFS1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.39 Gewinnverband RBF1<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Gewinnverbände RBF1,<br />

RGF1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

4.40 Gewinnverband RBFK1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Gewinnverbände<br />

RBFK1, RGFK1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4.41 Gewinnverband R2 Tarif KR als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.42 Gewinnverband RK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif KR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.43 Gewinnverband RS2<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, SRS, SRGS als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.44 Gewinnverband RSK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, SRS, SRGS als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

4.45 Gewinnverband RB2<br />

Tarife KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SR, SRP und SRG als Einzelversicherung der der Tarifgeneration<br />

2007<br />

4.46 Gewinnverband RBK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, SR, SRP und SRG als Kollektivversicherung der Tarifgeneration<br />

2007<br />

(Sofern bei den Tarifen KRS, KRB oder KRBZ der fondsgebundene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS2, RBF2 bzw. RFSK2, RBFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen.<br />

Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife KR, KRS, KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

- summenbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Grundversicherung und<br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgebundenes Deckungskapital<br />

bezogener Teil<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €: 0,5%<br />

2,0%<br />

0,1‰<br />

0,4‰<br />

0,22%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgebundenen Dynamikerhöhung<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

fondsgebundenes<br />

Deckungskapital<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres. Für Renten,<br />

die sich durch Nicht-Inanspruchnahme von<br />

Teilverrentungskapitalen bei Versicherungen<br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die Zuteilung<br />

der Überschussanteile erstmals zum Ende des<br />

ersten Jahres ab Nicht-Inanspruchnahme des<br />

jeweiligen Teilverrentungskapitals. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres beitragsfrei<br />

werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt die für<br />

beitragspflichtige Versicherungen geltenden<br />

Überschussanteile;<br />

139


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil 20% Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobene<br />

Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag (mit Ausnahme<br />

von Sonderzahlungen), sofern<br />

der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei<br />

der AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag und Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif KR<br />

Tarif KRS, KRB und konventionelle<br />

Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

140<br />

1,95%<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

bei den Tarifen KRS, KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarif KRS - im<br />

Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt; bei Tarif<br />

KR vor Ablauf der Aufschubzeit Rentenerhöhungen<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

6,0‰ 5,5‰<br />

4,25‰ 4,5‰<br />

2,75‰ 3,25‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

- ausgenommen Tarif SRG und SRGS - zum<br />

einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt, zum<br />

anderen Teil soweit möglich zur Bildung von<br />

jährlichen Rentenerhöhungen verwendet; alternativ<br />

ist auch - bei Tarif SRG und SRGS ausschließlich<br />

- die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig),<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und<br />

bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Aufschubzeit noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.47 Gewinnverband RF2<br />

Tarif FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des<br />

Rentenbezugs<br />

4.48 Gewinnverband RFK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.49 Gewinnverband RFS2<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RFS2 der Bestandsgruppe<br />

Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.50 Gewinnverband RFSK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFSK2 der<br />

Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.51 Gewinnverband RBF2<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Gewinnverbände<br />

RBF2, RGFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

4.52 Gewinnverband RBFK2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRB, FRBZ, FRG sowie KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Gewinnverbände<br />

RBFK2, RGFK2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs der Hauptrente<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

4.53 Gewinnverband RS3<br />

Tarife 2KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, 1KRS, SRS, SRGS als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

4.54 Gewinnverband RSK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 2KRS ohne Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans, 1KRS, SRS, SRGS als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

4.55 Gewinnverband RB3<br />

Tarife 2KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, 1KRB, SR, SRP als Einzelversicherung der Tarifgeneration<br />

ab 2008<br />

4.56 Gewinnverband RBK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife 2KRB, KRBZ jeweils ohne Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans, 1KRB, SR, SRP als Kollektivversicherung der Tarifgeneration<br />

ab 2008<br />

(Sofern bei den Tarifen 2KRS, 2KRB oder KRBZ der fondsgebundene Dynamikplan eingeschlossen ist, gehören Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

in der Aufschubzeit zum Gewinnverband RFS3, RBF3 bzw. RFSK3, RBFK3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen.<br />

Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze werden in diesem Abrechnungsverband angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

(Tarife 1KRS, 2KRS, 1KRB,<br />

2KRB, KRBZ)<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

(beitragspflichtig)<br />

Tarife 2KRB, KRBZ<br />

Tarif 2KRS<br />

- beitragssummenbezogener Teil<br />

Grundversicherung und konventionelleDynamikerhöhungen<br />

(beitragsfrei)<br />

- auf Rentenerhöhungen bezogener<br />

Teil<br />

Grundversicherung und<br />

konv. Dynamikerhöhungen<br />

- auf fondsgebundenes Deckungskapital<br />

bezogener Teil<br />

fondsgebundene Dynamikerhöhungen<br />

Aufschubzeit<br />

bis 30 Jahre: 0,5%<br />

über 30 Jahre: 0,0%<br />

1,0%<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahre: 1,50%<br />

von 20 bis 30 Jahren: 0,75%<br />

über 30 Jahre: 0,25%<br />

0,1‰<br />

0,75‰<br />

0,1%<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

Hauptversicherung bzw. Dynamikerhöhung<br />

Jahresbeitrag der jeweiligen<br />

fondsgebundenen Dynamikerhöhung<br />

Summe der zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung gezahlten<br />

Beiträge<br />

Summe der bisherigen Zuteilungen<br />

vorhandenes Fondsguthaben<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres. Für Renten,<br />

die sich durch Nicht-Inanspruchnahme von<br />

Teilverrentungskapitalen bei Versicherungen<br />

nach Tarif KRBZ ergeben, erfolgt die Zuteilung<br />

der Überschussanteile erstmals zum Ende des<br />

ersten Jahres ab Nicht-Inanspruchnahme des<br />

jeweiligen Teilverrentungskapitals. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres beitragsfrei<br />

werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt die für<br />

beitragspflichtige Versicherungen geltenden<br />

Überschussanteile.<br />

141


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil 20% Risikobeitrag<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, aufgeschobene<br />

Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht gegen<br />

Einmalbeitrag (mit Ausnahme<br />

von Sonderzahlungen), sofern<br />

der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei<br />

der AachenMünchener stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag und Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife 1KRS, 1KRB<br />

Tarife 2KRS, 2KRB und konventionelle<br />

Dynamikerhöhungen<br />

inkl. der von Tarif KRBZ<br />

Tarif KRBZ<br />

142<br />

1,95%<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

bei den Tarifen 1KRS, 1KRB, KRBZ verzinsliche<br />

Ansammlung vor Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei den Tarifen2KRS, 2KRB Fondsanlage vor<br />

Ablauf der Aufschubzeit;<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

oder - ausgenommen Tarife 1KRS,<br />

2KRS - im Falle der Kapitalabfindung ausgezahlt.<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit laufender Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

beitragspflichtig:<br />

vom 1. bis 10. Jahr: 2,50‰<br />

vom 11. bis 20. Jahr: 3,25‰<br />

ab 21. Jahr: 4,00‰<br />

beitragsfrei: 3,50‰<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

5,5‰ 3,5‰<br />

2,5‰ 2,5‰<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [6]<br />

Deckungskapital bei Ablauf<br />

der Aufschubzeit einschließlich<br />

Deckungskapital bzw.<br />

verzinslich angesammeltem<br />

Guthaben (jedoch nicht<br />

fondsgebundenem Guthaben)<br />

der Leistungen aus der<br />

laufenden Überschussbeteiligung<br />

für jedes Jahr der Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals am Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zugeteilte Überschussanteile werden im Regelfall<br />

- ausgenommen Tarif SRGS - zum einen Teil<br />

zur Bildung eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen<br />

Teil soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet; alternativ ist<br />

auch - bei Tarif SRGS ausschließlich - die alleinige<br />

Bildung von Rentenerhöhungen möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der laufenden Überschussbeteiligung<br />

erfolgt ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit reduzierte<br />

Leistungen fällig),<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und<br />

bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Aufschubzeit noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

4.57 Gewinnverband RF3<br />

Tarif FR, 1FR als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RF3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.58 Gewinnverband RFK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FR, 1FR als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes RFK3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während<br />

des Rentenbezugs<br />

4.59 Gewinnverband RFS3<br />

Tarif FRS, 1FRS und Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung des Gewinnverbandes RFS3<br />

der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.60 Gewinnverband RFSK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif FRS, 1FRS und Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung des Gewinnverbandes<br />

RFSK3 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des Rentenbezugs<br />

4.61 Gewinnverband RBF3<br />

Tarife FRBZ, VRBZ, 1FRB, FRG, BRG, GRS, GRB sowie 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung<br />

der Gewinnverbände RBF3, RGF3, RGF4, RGF5 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des<br />

Rentenbezugs der Hauptrente<br />

4.62 Gewinnverband RBFK3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarife FRBZ, VRBZ, 1FRB, FRG, BRG, GRS, GRB sowie 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung<br />

der Gewinnverbände RBFK3, RGFK3, RGFK4 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen während des<br />

Rentenbezugs der Hauptrente<br />

(Die Überschussanteil-Sätze werden in der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen angegeben.)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

5 Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1 und KAV1)<br />

5.1 Gewinnverband E1<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre bis 1995 (Die Sätze gelten nicht für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab Oktober 1996.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

Versicherungen vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht, vor<br />

Beginn der Rentenzahlung<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 0%<br />

20 bis 34 Jahre: 0,5%<br />

ab 35 Jahre: 1,0%<br />

0,5‰<br />

Erreichtes Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50% 0,50%<br />

31 bis 40 J.: 0,75% 1,00%<br />

ab 41 Jahre: 0% 1,50%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

durch die Aufschubzeit in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

Zins-Überschussanteil 0% maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

25% Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

5.2 Gewinnverband E2<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998 (Die Sätze gelten auch für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab Oktober 1996<br />

zu Versicherungen des Gewinnverbandes E1.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

Versicherungen vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 1,5%<br />

20 bis 34 Jahre: 2,5%<br />

ab 35 Jahre: 3,5%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

durch die Aufschubzeit in<br />

Jahren geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der zusätzliche Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

143


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

144<br />

Erreichtes Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50% 0,50%<br />

31 bis 40 J.: 0,75% 1,00%<br />

ab 41 Jahre: 0% 1,50%<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

Zins-Überschussanteil 0% maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[5]<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

25% Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

5.3 Gewinnverband E3 Tarif 1FLR der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Grundversicherung und Dynamikerh.<br />

mit Beginn vor 2005<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 5,75%<br />

ab 35 Jahre: 7,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

in Jahren geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt<br />

der Beitragsfreistellung<br />

50% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Grundversicherung und<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn bis 30.6.2000<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

vom 1.7.2000 bis<br />

31.12.2003<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2004<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn in 2005 oder 2006<br />

Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2007<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2004 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2005 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn in<br />

2006 aus Überschussguthaben<br />

Renten mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2007 aus Überschussguthaben<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

0%<br />

0,25% (0,20%)<br />

0,75% (0,70%)<br />

1,65% (1,60%)<br />

2,15% (2,10%)<br />

0,75% (0,70%)<br />

1,05% (1,00%)<br />

1,65% (1,60%) für Dyn. mit Beginn<br />

ab 1.1.2005, sonst 1,05%<br />

(1,00%)<br />

2,15% (2,10%) für Dyn. mit Beginn<br />

ab 1.1.2005, sonst 1,55%<br />

(1,50%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

25% Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden gegebenenfalls<br />

reduzierte Leistungen fällig)<br />

145


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.4 Gewinnverband E4 Tarif 1FLR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

5.5 Gewinnverband K4 Tarif 1FLR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.7.2000 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Grundvers. und Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor 2005<br />

beitragspflichtige Dynamikerh.<br />

mit Beginn ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Grundversicherung, Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

146<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

0,5‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen;<br />

Beitragssumme bei<br />

planmäßig beitragsfreien<br />

Versicherungen bzw. durch<br />

die Aufschubzeit in Jahren<br />

geteilter Rückkaufswert zum<br />

Zeitpunkt der vorzeitigen Beitragsfreistellung<br />

20% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

0,85% (0,80%)<br />

1,15% (1,10%)<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

25% Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden gegebenenfalls reduzierte Leistungen<br />

fällig)


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

5.6 Gewinnverband E7 Tarif 1FLR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

5.7 Gewinnverband K7 Tarif 1FLR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75%<br />

ab 35 Jahre: 8,00%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

0,5‰<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

20% Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

- Kosten-Überschussanteil 5,0% Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

1,45%<br />

1,75%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

25% Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre,<br />

für die Beitragsbefreiung<br />

aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt<br />

wurde<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ alleinige jährliche<br />

Rentenerhöhungen;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden gegebenenfalls<br />

reduzierte Leistungen fällig)<br />

147


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.8 Gewinnverband E5 Tarif 1FLR60 als Einzelversicherung mit Policierung vom 01.05.2003 bis zum 31.12.2003<br />

5.9 Gewinnverband K5 Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung mit Policierung vom 01.05.2003 bis zum 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn vor<br />

2005<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.1. 2005<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

148<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 J.: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 J.: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

- Risiko-Überschussanteil Männer Frauen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

30% 15%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Zins-Überschussanteil maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Grundversicherung, Dynamik- 0,85% (0,80%)<br />

erhöhungen mit Beginn vor<br />

2005 und Renten mit Zahlungsbeginn<br />

vor 2005 aus<br />

Überschussguthaben<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005 aus Überschussguthaben<br />

1,15% (1,10%)<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

5.10 Gewinnverband E6 Tarif 1FLR60 als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

5.11 Gewinnverband K6 Tarif 1FLR60 als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2004 bis zum 31.12.2004<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 6,50%<br />

von 16 bis 34 Jahren: 7,50%<br />

ab 35 Jahre: 7,75%<br />

0,5‰<br />

- Risiko-Überschussanteil Männer Frauen<br />

30% 15%<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

bzw. durch die Aufschubzeit<br />

geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

- Kosten-Überschussanteil 5,0% Deckungskapital ohne Verwaltungskostenrückstellung<br />

zu Beginn der Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil 1,45% maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.1.2005 und Renten<br />

aus Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn ab<br />

1.1.2005<br />

1,75%<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Gutschrift<br />

zur Versicherung; der Überschussanteil bei Beginn<br />

der Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

Zins-Überschussanteile zum einen Teil zur Bildung<br />

eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ alleinige jährliche<br />

Rentenerhöhungen;<br />

die Kosten-Überschussanteile werden zur Bildung<br />

eines höheren Rentenzuschlags bzw. von<br />

um 0,4%-Punkte höheren Rentenerhöhungen<br />

verwendet.<br />

149


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.12 Gewinnverband RF1<br />

Tarif FR als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.13 Gewinnverband RFK1<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung mit Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.14 Gewinnverband RFS1<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung mit Policierung vom 1.1.2005<br />

bis 31.12.2006<br />

5.15 Gewinnverband RFSK1<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung mit Policierung vom<br />

1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.16 Gewinnverband RBF1<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Einzelversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

5.17 Gewinnverband RBFK1<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans jeweils als Kollektivversicherung mit<br />

Policierung vom 1.1.2005 bis 31.12.2006<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF1, RFK1, RFS1, RFSK1, RBF1 und RBFK1 der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben. Die Überschussanteilsätze<br />

zu den Tarifen KRS, KRB und KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans werden in der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil bei<br />

beitragspflichtigen Verträgen<br />

Tarif FR (Grundversicherung bei<br />

Policierung vor 21.3.2005)<br />

Tarif FR (Grundversicherung bei<br />

Policierung ab 21.3.2005; Dynamikerhöhungen)<br />

Tarif FRB (Grundversicherung<br />

bei Policierung vor 21.3.2005)<br />

Tarife FRB (Grundversicherung<br />

bei Policierung ab 21.3.2005),<br />

FRBZ und FRS; Dynamikerh.<br />

- auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

150<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 6,50%<br />

2. Zuteilung: 4,85%<br />

ab 3. Zuteilung:<br />

über 15 Jahre:<br />

3,20%<br />

1. Zuteilung: 7,10%<br />

2.Zuteilung: 5,55%<br />

ab 3. Zuteilung: 4,00%<br />

bis 15 Jahre: 3,2%<br />

über 15 Jahre: 4,0%<br />

bis 15 Jahre:<br />

1. Zuteilung: 6,50%<br />

2.Zuteilung: 4,75%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,00%<br />

über 15 Jahre: Männer Frauen<br />

1. Zuteilung: 7,10% 7,25%<br />

2. Zuteilung: 5,30% 5,375%<br />

ab 3. Zuteilung: 3,50% 3,50%<br />

bis 15 Jahre: 3,0%<br />

über 15 Jahre: 3,5%<br />

0% für Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitragszahlung und für<br />

Sonderzahlungen, sonst 0,22%<br />

0,3%<br />

1,45%<br />

1,95%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres beitragsfrei<br />

werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt die für<br />

beitragspflichtige Versicherungen geltenden<br />

Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum Deckungskapital; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet.<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

5.18 Gewinnverband RF2<br />

Tarif FR als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.19 Gewinnverband RFK2<br />

Tarif FR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.20 Gewinnverband RFS2<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.21 Gewinnverband RFSK2<br />

Tarif FRS und Tarif KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.22 Gewinnverband RBF2<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.23 Gewinnverband RBFK2<br />

Tarife FRB, FRBZ und KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF2, RFK2, RFS2, RFSK2, RBF2 und RBFK2 der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben. Die Überschussanteilsätze<br />

zu den Tarifen KRS, KRB und KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans werden in der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

nach Tarif FR<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

nach Tarif FRS, FRB,<br />

FRBZ<br />

- auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

und Sonderzahlungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif FR<br />

Tarif FRS<br />

Tarif FRB, FRBZ<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 15 Jahre: 3,2%<br />

über 15 Jahre: 4,0%<br />

bis 15 Jahre: 3,0%<br />

über 15 Jahre: 3,5%<br />

0,22%<br />

0,05%<br />

20%<br />

0%<br />

65%<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres beitragsfrei<br />

werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt die für<br />

beitragspflichtige Versicherungen geltenden<br />

Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum Deckungskapital; der Überschussanteil<br />

bei Beginn der Rentenzahlung wird nicht<br />

mehr in Anteileinheiten umgerechnet.<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich.<br />

151


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.24 Gewinnverband RF3<br />

Tarif FR, 1FR als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

5.25 Gewinnverband RFK3<br />

Tarif FR, 1FR als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

5.26 Gewinnverband RFS3<br />

Tarif FRS, 1FRS und Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

5.27 Gewinnverband RFSK3<br />

Tarif FRS, 1FRS und Tarif 2KRS mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

5.28 Gewinnverband RBF3<br />

Tarife FRBZ, VRBZ, 1FRB und 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

5.29 Gewinnverband RBFK3<br />

Tarife FRBZ, VRBZ, 1FRB und 2KRB, KRBZ mit Einschluss des fondsgeb. Dynamikplans als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RF3, RFK3, RFS3, RFSK3, RBF3 und RBFK3 der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen, die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben. Die Überschussanteilsätze<br />

zu den Tarifen 2KRS, 2KRB und KRBZ mit Einschluss des fondsgebundenen Dynamikplans werden in der Bestandsgruppe<br />

Rentenversicherungen angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

nach Tarif FR, 1FR<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

nach Tarif FRS, 1FRS,<br />

FRBZ, VRBZ, 1FRB<br />

- auf das Fondsguthaben bezogener<br />

Teil<br />

Tarif VRBZ<br />

alle übrigen Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif FR, 1FR<br />

Tarif FRS, 1FRS<br />

Tarif FRBZ, VRBZ, 1FRB<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

152<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

unter 15 Jahre: 1,50%<br />

ab 15 bis unter 25 Jahre: 0,75%<br />

ab 25 Jahre: 0,00%<br />

unter 20 Jahre: 1,50%<br />

von 20 bis 30 Jahre: 0,75%<br />

über 30 Jahre: 0,25%<br />

0,35%<br />

0,1%<br />

0,0083295%<br />

20%<br />

0%<br />

65%<br />

0,1610655%<br />

entspricht einer jährlichen Verzinsung<br />

von 1,95%<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

nach Inanspruchnahme der<br />

Wertsicherungsoption monatlich<br />

zum Ende des Versicherungsmonats<br />

auf das<br />

zum Zuteilungszeitpunkt vorhandene<br />

fondsgebundene<br />

Deckungskapital und das<br />

fondsgebundene Überschussguthaben<br />

Risikobeitrag<br />

nach Inanspruchnahme der<br />

Wertsicherungsoption monatlich<br />

zum Ende des Versicherungsmonats<br />

auf das<br />

zum Zuteilungszeitpunkt vorhandene<br />

konventionelle Deckungskapital<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Kosten-Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Sonderzahlungen,<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern unter 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres. Versicherungen,<br />

die durch Einstellung der Beitragszahlung<br />

zum Ende des Versicherungsjahres beitragsfrei<br />

werden, erhalten zu diesem Zeitpunkt die für<br />

beitragspflichtige Versicherungen geltenden<br />

Überschussanteile;<br />

Risiko-Überschussanteile zu Beginn eines jeden<br />

Monats bei einer Beitragszahlungsdauer ab 20<br />

Jahren, erstmals zu Beginn des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Umrechnung der Kosten- und Risiko-<br />

Überschussanteile in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum Überschussguthaben der Versicherung;<br />

der Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet.<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich.


5.30 Gewinnverband RGF1 Tarif FRG als Einzelversicherung mit Policierung in 2006<br />

5.31 Gewinnverband RGFK1 Tarif FRG als Kollektivversicherung mit Policierung in 2006<br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF1, RBFK1 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen.<br />

Die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige<br />

Versicherungen)<br />

auf fondsgebundenes<br />

Deckungskapital bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmal-<br />

Beitrag, Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Aufschubzeit<br />

bis 15 Jahre: 0%<br />

über 15 Jahre: 1,0%<br />

0,22%<br />

1,45%<br />

Sonderzahlungen ab 1.1.2007<br />

und Renten aus deren Überschussguthaben<br />

mit Zahlungsbeginn<br />

ab 1.1.2007<br />

1,95%<br />

Schluss-Überschussanteil Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 4,00‰<br />

11.-20. Jahr: 3,25‰<br />

21.-30, Jahr: 3,25‰<br />

ab 31. Jahr: 3,25‰<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Versicherungen, die durch<br />

Einstellung der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

Versicherungen geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum fondsgebundenen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit lfd. Beitragszahlung und dem über den jeweiligen Rechnungszins<br />

von 2,75% (bzw. 2,25% für Sonderzahlungen ab 1.1.2007) hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn<br />

maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,3%<br />

1,45%<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

(anteilig für bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

unvollendete Versicherungsjahre) zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung (sofern schon eine Zuteilung<br />

aus der lfd. Überschussbeteiligung erfolgt<br />

ist, werden bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit reduzierte Leistungen<br />

fällig), bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

und bei Sonderzahlungen sind die Schluss-<br />

Überschussanteilsätze für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

153


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.32 Gewinnverband RGF2 Tarif FRG als Einzelversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

5.33 Gewinnverband RGFK2 Tarif FRG als Kollektivversicherung der Tarifgeneration 2007<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF2, RBFK2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen,<br />

die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige Versicherungen)<br />

- auf das Fondsguthaben<br />

- bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag,<br />

Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

154<br />

Aufschubzeit<br />

bis 15 Jahre: 0%<br />

über 15 Jahre: 1,0%<br />

0,22%<br />

1,95%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Versicherungen, die durch<br />

Einstellung der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

Versicherungen geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum fondsgebundenen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit lfd. Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

Schluss-Überschussanteil Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 3,50‰<br />

11.-20. Jahr: 4,25‰<br />

21.-30, Jahr: 5,00‰<br />

ab 31. Jahr: 6,00‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung. Dieser<br />

bemisst sich nach der dann erreichten garantierten<br />

Deckungsrückstellung der Versicherung.<br />

Die Wartezeit bei Tod der versicherten<br />

Person ist erfüllt, sobald der Versicherung einlaufender<br />

Überschussanteil zugeteilt wurde. Die<br />

Wartezeit bei Rückkauf oder vorverlegten Beginn<br />

der Rentenzahlung beträgt ein Drittel der<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung,<br />

höchstens jedoch 10 Jahre. Der so ermittelte<br />

Betrag wird mit einem jährlichen Prozentsatz,<br />

der 5%-Punkte über der Summe aus Rechnungszins<br />

und maßgebenden Zins-<br />

Überschussanteilsatz liegt, für die verbleibenden<br />

Jahre bis zum vereinbarten spätesten Beginn<br />

der Rentenzahlung diskontiert.


5.34 Gewinnverband RGF3 Tarif FRG als Einzelversicherung mit Policierung in 2008<br />

5.35 Gewinnverband RGFK3 Tarif FRG als Kollektivversicherung mit Policierung in 2008<br />

Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

(Während des Rentenbezugs gehören die Tarife zu den Gewinnverbänden RBF3, RBFK3 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen,<br />

die für sie gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

(für beitragspflichtige Versicherungen)<br />

- auf das Fondsguthaben<br />

- bezogener Teil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag,<br />

Sonderzahlungen<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Aufschubzeit<br />

unter 15 Jahre: 0%<br />

ab 15 Jahre: 0,5%<br />

0,1%<br />

1,95%<br />

Jahresbeitrag ohne Beiträge<br />

für Zusatzversicherungen<br />

fondsgeb. Deckungskapital<br />

inkl. Überschussguthaben<br />

(ohne Zusatzversicherungen)<br />

zum Zuteilungszeitpunkt<br />

maßgebendes (konventionelles)<br />

Versicherungsnehmer-<br />

Guthaben [5]<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie nicht auf<br />

laufende Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres; fällt das Ende der<br />

Aufschubzeit jedoch nicht mit dem Ende eines<br />

Versicherungsjahres zusammen, so wird zum<br />

Ende der Aufschubzeit ein anteiliger jährlicher<br />

Überschussanteil gewährt, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

unter 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des ersten, bei Beitragszahlungsdauern ab<br />

20 Jahren erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Versicherungen, die durch<br />

Einstellung der Beitragszahlung zum Ende des<br />

Versicherungsjahres beitragsfrei werden, erhalten<br />

zu diesem Zeitpunkt die für beitragspflichtige<br />

Versicherungen geltenden Überschussanteile;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum jeweiligen<br />

Ausgabepreis der Anteileinheiten und Zuführung<br />

zum fondsgebundenen Überschussguthaben;<br />

Der Zins-Überschussanteilsatz ist in den ersten 5 Versicherungsjahren gleich dem arithmetischen Mittel aus dem<br />

Zins-Überschussanteilsatz für Versicherungen mit lfd. Beitragszahlung (1,95%) und dem über den Rechnungszins<br />

von 2,25% hinausgehenden jeweils festgelegten, zum Versicherungsbeginn maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

Schluss-Überschussanteil Bestandsjahr<br />

1.-10. Jahr: 3,50‰<br />

ab 11. Jahr: 4,25‰<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

konventionelles Deckungskapital<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

für jedes Jahr der<br />

Aufschubzeit<br />

jährliche Überschussanteile, soweit sie auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum Ende<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des ersten vollen Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil zur Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich zur Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen möglich.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung. Dieser<br />

bemisst sich nach der dann erreichten garantierten<br />

Deckungsrückstellung der Versicherung.<br />

Die Wartezeit bei Tod der versicherten<br />

Person ist erfüllt, sobald der Versicherung einlaufender<br />

Überschussanteil zugeteilt wurde. Die<br />

Wartezeit bei Rückkauf oder vorverlegten Beginn<br />

der Rentenzahlung beträgt ein Drittel der<br />

Dauer bis zum Beginn der Rentenzahlung,<br />

höchstens jedoch 10 Jahre. Der so ermittelte<br />

Betrag wird mit einem jährlichen Prozentsatz,<br />

der 5%-Punkte über der Summe aus Rechnungszins<br />

und maßgebenden Zins-<br />

Überschussanteilsatz liegt, für die verbleibenden<br />

Jahre bis zum vereinbarten spätesten Beginn<br />

der Rentenzahlung diskontiert.<br />

155


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.36 Gewinnverband RGF4 Tarif BRG als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 2008 bis 20.03.<strong>2009</strong><br />

5.37 Gewinnverband RGFK4 Tarif BRG als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 2008 bis 20.03.<strong>2009</strong><br />

(Während des Rentenbezugs gehört der Tarif zu den Gewinnverbänden RBF3, RBFK3 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie<br />

gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

156<br />

Beitragszahlungsdauer bis<br />

12 Jahre und Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

600 € bis unter 1.200 €: 0,0%<br />

ab 1.200 € 0,5%<br />

Beitragszahlungsdauer über<br />

12 Jahre und unter 20 Jahre und<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

600 € bis unter 1.200 €: 0,8%<br />

ab 1.200 € 1,3%<br />

Beitragszahlungsdauer ab<br />

20 Jahre und Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

600 € bis unter 1.200 €: 1,5%<br />

ab 1.200 € 2,0%<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

ab 600 € 0,0083295%<br />

Sonderzahlungen 0,0083295%<br />

0,1610655%,<br />

entspricht einer jährlichen Verzinsung<br />

von 1,95%<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

zum Ende eines Beitragszahlungsabschnittes<br />

(bei beitragspflichtigenVersicherungen)<br />

auf den Ratenbeitrag<br />

monatlich zum Ende des<br />

Versicherungsmonats auf<br />

das zum Zuteilungszeitpunkt<br />

vorhandene fondsgebundene<br />

Deckungskapital und das<br />

fondsgebundene Überschussguthaben<br />

monatlich zum Ende des<br />

Versicherungsmonats auf<br />

das zum Ende des Vormonats<br />

vorhandene konventionelle<br />

Deckungskapital<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und<br />

Versicherungen mit einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erfolgt die erste Zuteilung<br />

zum Ende des ersten Versicherungsmonats,<br />

ansonsten zum Ende des ersten Versicherungsmonats<br />

des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Die Überschussanteile werden in Fondsanteile<br />

umgerechnet und als fondsgebundenes Überschussguthaben<br />

geführt; das bei Rentenbeginn<br />

vorhandene Überschussguthaben wird zur Rentenerhöhung<br />

verwendet.<br />

jährl. Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals am Ende des ersten<br />

Jahres nach Rentenbeginn; zum einen Teil zur<br />

Bildung eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige<br />

Bildung von Rentenerhöhungen möglich.


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze Anlage zum Anhang 2010<br />

5.38 Gewinnverband RGF5 Tarif BRG, GRS, GRB als Einzelversicherung der Tarifgeneration ab 21.03.<strong>2009</strong><br />

5.39 Gewinnverband RGFK5 Tarif BRG, GRS, GRB als Kollektivversicherung der Tarifgeneration ab 21.03.<strong>2009</strong><br />

(Während des Rentenbezugs gehört der Tarif zu den Gewinnverbänden RBF3, RBFK3 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, die für sie<br />

gültigen Überschussanteil-Sätze während des Rentenbezugs werden jedoch hier angegeben.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Beitragszahlungsdauer bis<br />

12 Jahre und Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

600 € bis unter 1.200 €: 0,0%<br />

ab 1.200 € 0,5%<br />

Beitragszahlungsdauer über<br />

12 Jahre und unter 20 Jahre und<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

600 € bis unter 1.200 €: 0,3%<br />

ab 1.200 € 0,8%<br />

Beitragszahlungsdauer ab<br />

20 Jahre und Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

600 € bis unter 1.200 €: 0,5%<br />

ab 1.200 € 1,0%<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 600 €: 0,0%<br />

ab 600 € 0,0166514%<br />

Sonderzahlungen 0,0166514%<br />

0,1610655%<br />

entspricht einer jährlichen Verzinsung<br />

von 1,95%<br />

0,3%<br />

1,95%<br />

zum Ende eines Beitragszahlungsabschnittes<br />

(bei beitragspflichtigenVersicherungen)<br />

auf den Ratenbeitrag<br />

monatlich zum Ende des<br />

Versicherungsmonats auf<br />

das zum Zuteilungszeitpunkt<br />

vorhandene fondsgebundene<br />

Deckungskapital und das<br />

fondsgebundene Überschussguthaben<br />

monatlich zum Ende des<br />

Versicherungsmonats auf<br />

das zum Ende des Vormonats<br />

vorhandene konventionelle<br />

Deckungskapital<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[6]<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag und<br />

Versicherungen mit einer Beitragszahlungsdauer<br />

unter 20 Jahren erfolgt die erste Zuteilung<br />

zum Ende des ersten Versicherungsmonats,<br />

ansonsten zum Ende des ersten Versicherungsmonats<br />

des zweiten Versicherungsjahres.<br />

Die Überschussanteile werden in Fondsanteile<br />

umgerechnet und als fondsgebundenes Überschussguthaben<br />

geführt; das bei Rentenbeginn<br />

vorhandene Überschussguthaben wird zur Rentenerhöhung<br />

verwendet.<br />

jährl. Überschussanteile zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals am Ende des ersten<br />

Jahres nach Rentenbeginn; zum einen Teil zur<br />

Bildung eines Rentenzuschlags, der mit Beginn<br />

der Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

alternativ ist auch die alleinige<br />

Bildung von Rentenerhöhungen möglich.<br />

157


Anlage zum Anhang Überschussanteil-Sätze 2010<br />

5.40 Gewinnverband FLGR1 Tarif 8FLGR mit Beginn von Anfang 2000 bis 30.6.2000<br />

5.41 Gewinnverband FLGT1 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn von Anfang 2000 bis 30.6.2000<br />

5.42 Gewinnverband FLGR2 Tarif 8FLGR mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

5.43 Gewinnverband FLGT2 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

5.44 Gewinnverband FLGRK2 Tarif 8FLGR als Kollektivversicherung mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

5.45 Gewinnverband FLGTK2 Tarif 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherung mit Beginn ab 1.7.2000 bis 31.12.2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung, soweit<br />

sie nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kosten-Überschussanteil<br />

- beitragsbezogener Teil<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

- summenbezogener Teil<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif 8FLG/8FLGT<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

Gewinnverband FLGR1<br />

Gewinnverband FLGT1<br />

158<br />

Jahresbeitrag<br />

unter 1.227,10 €: 0,45%<br />

ab 1.227,10 €: 0,95%<br />

unter 1.200 €: 0,20%<br />

ab 1.200 €: 0,70%<br />

0,6‰<br />

0,3‰ (0,4‰)<br />

30%<br />

0%<br />

0,25% (0,20%)<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

0‰ 0‰<br />

0‰ 0‰<br />

Jahresbeitrag der Grundversicherung<br />

ohne Beiträge für<br />

Zusatzversicherungen<br />

bei beitragspflichtigen VersicherungenVerrentungssumme,<br />

bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe der<br />

noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils<br />

aus nicht in Anspruch genommenenTeilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende<br />

der Aufschubzeit<br />

jährlicher Risikobeitrag der<br />

Hauptversicherung<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

[4]<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für (a) die<br />

bis 2002 zurückgelegten, (b)<br />

das 2002 begonnene, (c) die<br />

von 2003 bis 2005 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />